Erstheint lSglich mit Aufnatzme der Senn= und Feiertage. Beruasdreit Rönigstraps a.— Fernsprecher 610.— Pestschesreute Dammsser 66021. Gütersloh, Sonnabend, 25. November 192.. Nr. 276.— Verlag von J. D. Küster Nachf. 40. Jahrg. Inzeigenpreis: Mir. 4.— Die iillimeter=Zeile, im Menlametenl 20.— D. kabatt— nach Tarlf— gilt nur del sofortiger Zahlung. Für Aufnahme n bestimmten Steflen und Tagen wird keine Gewähr übernommen Das Programm der Regierung der Arbeit. Das Wichtigsite vom Tage. Die Reichereglerung dradsichtigt, den Präsidenten des Reicherichnungshofes, Sämert, zum Spardiktator Bei der deutschnationalen Anfrage im Landtage über die Terrorisierung der Ardetter und der Kommu###sten über einen dronenden Rechteputich sprach sich Minister Severing für die Steatsautorttät aus. Der Prozed gegen die Scheidemann= Attentäter Hustert und Oebisatäger ist auf den 4. Dezemder festgeletzt. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag kam er im Anschluß an eine Ronmunisten=Beisammlung zu wetteren schweren Ausschreitungen in Braunschweig. Der ehemalige itallentiche Ministerpräsident und Außenminister. Senator Sonnino, einer der größten Kriegebetzer, ist in Rom gestorden. Die Heereskommission des französtschen Senate hat sich mit 16 gegen 2 Stimmen bei zwei Stimmenthaltungen für die achtzehnmonatige Dienstzett ausgesprochen. Pierpont Morgan wird als amertkanischer Beobachter der Brüsseler Konserenz beiwohnen. Amerikg wird an einer Konierenz der Alliierten in Paris zur Regelung der Besatzungskosten teilnedmen. Die Kanzlerrede. 26. Morember.(wög. Denhed.) Das Reichsparlament hatte am Freitag eium seiner großen Tage. Einen befonderen und erwülnschten dazu. Brachte er doch milt der Programmrede des neuen Reichskanzlers Dr. Cuno den Beginn eines neuen Kapttels deutscher Geschichte. Er zeichnete in großen Strieden die schwierige Situation, der wir in Verfolg des verlorenen,„icht des verschuldeten“ Krieges nun gegenüberstehen. Darin prägte sich sogleich seine Stellung zur wichtigen Schuldfrage aus. Daß wir nicht länger zahlen könnten, sel uns von Gläubigern wie von auslandischen Sachverständigen attestiert. Doch immer noch schwebe über uns das Schwert der Ungewißheit, drückten uns Besatzungs= und Sachleistungskosten. Uns, die wir schon über das Maß des Erträg'ichen hinaus Entschädigungslieferungen bewerkstelligt hätten. Daher unser. Verarmung und Verelendung! Von der Grundlage der Note der WirthRegierung an die Reparationskommission vom 13. Dezember will sich die neue Reichsleitung an folgende Richtlinien halten:: Stärkung und Steiterung der deutschen Wirtschalt und bestLeistung aus den Ueberschüssen, die si“ nach Deckung des dringenden dentschen Bedarfe ergeben. Denn es bleibe dabel:„Erst Broi, dann Reparationen!“ Dr. Cuno kündigte eine sofortige Aktion zur Hebung und Festigung der Mark an, unter Beibilfe der bekannten 500 Milllenen Reichsbaulgoldes. Die Gleichberachtigung im Handelsverkehr müßten wir wiedererhalten. Dann ging der Kanzler zu den dringendsten Erfordernissen im Innern über: Bekämpfung des Wuchers. Festhalten am Sstündigen Normalarbeitstag anter Zulassung gesetzlich begrenzter Ausnahmen, Ersüllung der Wünsche der Handwerker u. a.— wie Dr. Cuno überhaupt für die Rot des alten Mittelstandes, der Kinder und der gelstigen Kulturträger erfreulicherweise volle Verständnis bekundete—, dann Sparsamkeit auf allen Gebieten der Reichsverwaltung. Und der Landwirtschaft gab er anheim, aus ihrer vergleichsweise gesicherten Lage heraus opferfreudig gegen die bedrängteren Volksgenossen zu sein. Ein Gegenstlick zu seiner Aussorderung an die Reparationskommisston, den Voraussetzungen der deutschen Rote vom 13. Dezember gerech zu werden durch Gewährung eines ausreichenden Noratortums, ein Gegenstück auch zu dem Apvell, für die Markstützungsaktion uns einen ausländischen Bankkredit von 500 Millionen Goldmart zu bewilligen. Dr. Cunos schließliches Bekenninis zum Geist einer ehtlichen, schlichten deutschen Politik weckte, wie stine ganze Neve. libhaften Weikalt bei der Mitte des Hauses und auf den Tribünen. Dann trat eine zweistündige Pause ein, wäbrend deren die Fraktionen ihre Stellung zu dieser Programmrede durchberieten. Was der Kanzler sagte? Der Reichskanzler führte in% flündiger Rede solerndes aus: Aus der Reichskanzlerrede, die dreiviertel Stunden dauerte, bringen wir folgende, welentliche Stellen: In schwerer Schicksalsstunde unseres Vaterlandes bat der Herr Reichspräsident mir nach dem Rücktritt des Herrn Reichskanzlers Dr. Wirid und seines Kabtnette am 16. November den Auftrag erteilt, die neue Reeierung zu bilden. Das Reichomintsterium für Wiederaufdau ist often geblieben. Ebenso ist der etatsmäßig vorgesehene Posten eines Ministers ohne Porteseuille(Sprech= minister) undesetzt gedlieden. Für ihn kommnt Ainzu, daß ich die unmittelbare Zusammenarbett der Ressortmtnister mit den Parteten dieses Hauses In keiner Weise unterdiechen lassen und praktisch zum Aus ruck dringen wollte, wie sehr wir in einer Zeit leden, in der gearbeitet und nicht geredet werden soll. Die neue Regierung steht nicht auf der breiten parlamentarischen Basis, die ich auf Grund des nunmehr zu erörternden Programms, zu dem dir fünf Fraktionen dieter Hauses eindeitlich Stellung gensmmen daben, erwarten dürfte. Meine Mierbeiter und ich bedauern dies auf das lebdattente weit wir der Ueberzeugung sind, daß in den uns bevorstetzenden Zeiten nur eine völlig eindettliche Zusammenfassung aller Krätte uns vor dem schweiften Unheil bewahren kann. Laffen sie mich in burzen Zügen ein Bild des heutigen Deutschland geben. In allem stehen wir in Staatsleben und Wirtschaft unter dem Zeichen des verlorenen Krieges. Als die im Vertroge von Versallles— einem Vertrage, der mit einem rechtegüitig geschlossenen Boxvertrag nicht in Einklang steht — uns auserlegte Leistungspflicht von eineinhalb Johren in London, ohne daß Deutichsand Eindlick in die Berechnung gegeben worden wäre, fellgesetzt wurde, stand dieses Haus vor der di terschweren Frage, ob es gemäß dieser ulttmativen Festietzung zu letsten versprechen solle oder nicht. Der Streit um die Polltit der Erfüllung hat leither die öffentliche Aursprache beberricht und wurde vielfach, zun Schaden für unseren innerpoltttschen Frieden, aus einer Frage nüchterner Abwägung zu einer Frage der Gesinnunn gemacht. heute ist die Frage der Erfüllungsmöglichkett und ihrer Grenzen gektärt: In Cannes, in Genug und später überzeugten sich die in der Reparationskommission vertretenen Mächte, daß die Deutschland auferlegte Last unerschwinglich ist. Nicht Teutschland sagt, daß es das Verlangte nicht bezahlen wolle, sondern die Gläubiger und die Sachverständigen der Welt erklären, daß Deutchland nicht zahlen kann Dezu drücken uns die Lasten der Besatzung und der Sachteistungen. Wiewohl Deutichland nur eine Wehrmacht von 100000 Mann untei den Waffen het. liegt auf dem Unken Rbeinuler und den drei rechtsrhein'schen Stäoten, die ohne einen imn Friedensvertrag gegebenen Titel besetzt wurden, immer noch eine Armee, die welentlich größer ist, als das deutsche Heer. Monat um Monat lleter! Deutschland neven anderen Leiltungen große Mengen Kodlen ab, zum Tell über Bedarf der französtschen Boikswirtschaft. Die Abtrennung wichtiger wirtschaftlicher und industrieller Gebiete im Osten, Westen und Norden hat Deutichlands Produktionskratt aufs treiste geschwächt. Die Wegnahme der deutschen Auslondevermögen, der Koionlen und der deutschen See= und Binnenhandelsflotte dat untere Zahlungsbilanz stark passlo gestaltet und so unsere Währung zum Niedergang verurteilt, telbst wenn keine Reparationslaft auf Teutschland löge. In der Landwirtschaft stehen wir vor einer beträchtlichen Minderernte an Brot etrelde, im Bergdau vor einem Rückgang der Förderung. Die Eniwertung der Mark schmälert immer mehr die Uinfuhr netwendiger Rohsloste und Lebenemittel und lätzt die Preise im Inland sprunghaft in die Höhe schneiten. Dies alles dedeutet eine ungeheure Umschichtung der Bedeuslage unseres Volkes, wie sie noch nie in so kurzer Zeit erlebt wurde. Die Im Vordergrund unserer Verantwortung und Serge sleht die Reparations=Frage. Die Stellung der Regierung hierzu ist klar und einfoch: Sie betrachtet en als ihre Pflicht, alles beizutragen, was ein grrechtes Urteil über die Schuldfrage verbeitüdren kann, in dem Bemuntsein, daß jeder Schritt der Wahrheit auch ein Schritt der Rettung Deutschlands und Europatz und zur Versöhnung der Bölker sein wird. Ader ebense betrachtet sie es als notwendig, nach diesem verlorenen Kriege zur Adtragung der Deutschland auserlegten Verpflichtungen, insbesondere zum Friedenswerk des Wiederaufdaues der verstörten Gebiete in Frantreich zu leisten, was nach Deckung der deutschen Lebensbedürfnisse möglich ist. Solche Begrenzung entspricht selbst dem Vertrage von Versailles, wonach die deutschen Letstungen nach dem Grade der Leistungsfählgkeit abzumessen sind, wie auch der Zusage der Rote der alllierten Hauptmächte vom 16. Juni 1919. Sie entspricht endlich der in den Wirtschaftsgesetzen degründeten Rotwendigleit, daß der Schuldner von seinem Acker eist selbft leden muß mit Familie, Gefinde und Gespann, daß er die Mittel haden muß, den Acker zu bestellen und zu verbessern und dann erst von dem Ertrag seiner Wutschaft den Gläudiger bezahlen kann. Das Wort:„Erst Brei, dann Reparation“ sügt die Politik der alten und der neuen Regierung ahne Bruck ineinander. Die Hoffaung auf Amerika. Diese Polttik ist die Politik der Selbsterhaftung der Nation, der Stürkung der deutschen Wirtschaft und der destmöglichen Leiftung aus den Ueberschüffen, die sich nach Doetung der dringenden deutschen Bedarts ergeben. Kein Gläubiger, dem die Revarationsfrage eine Wirtschoftsfrage ist und nicht ein Instrument machtpolttischer Absichten, kann dicher Volttik entgegentreten. Darum wird die Notwendine Löfung des Prodkoms umse oher erztelt werden können, se näher die Frage vom Wirtschafts= und praktischen Standpunkt aus betrachtet wird. Ich hoffe und astr, das die Rotwendiglett einer wolchen leidenschaftslosen und nüchternen Behandlungsweise sich auch in den Ländern unserer früheren Gegner immer mehr Bahn dricht. Ich glaube insbesondere, daß in den Unterstühung eine Ltung mir nicht deutder cheint, die Inangriffnahme der Aufpahweltwirtschaftlichen Standpunkt aus Verstä inden wird. Gelettet von solchen wirtschaftlichen Gedankengängen und in Uebereinstimmung mit Wirtschaftsachverständigen der Welt hat die biederige Realerung kurz vor ihrem Rückgang einen bedeutsamen Schrift nach vorwärte getan durch die Note, die sie am 13. November dieses Jahres an die Reparatlonskommission gerschtet hat und die die ausdrückliche Bilsigung der Führer sämtlicher Partelen fand, mit denen die Reglerung verhandein konnte. Im Namen der neuen Rouierung gede ich die Erklärung ab, daß sie ohne Einschrünkung au den Boden Dieser Rote tritt und sest entschlessen M, das in ihr enthaltene Peogramm in vollem Umsange zu vertreten und zur Durchährung zu bringen. Diese ausbauende Politik muß das, was manchmal gegeneinander gestellt wurde, in einem Zuge einen: die Nütztiche Politik der rung Zu beiden hat sich die Note vom 13. November bekannt. Auch die neue Regierung tritt deshalb dem bei, daß sofort eine vorläufige Aktion zur Hebung und Festigung der Mark eingelestet und hierfür von der deutschen Reichsbank ein Betrog von 500 Millionen Mark zur Verfügung gestellt werden soll. Das bedeutet ein schweres Opser, das nutzlos vertan, die Vernichtung der deutschen Wührung besiegeln würde. Dazu kommt, daß sich aus plötzlichem Anhalten der Mark nicht unerhebliche Erschütterungen unseres Wietschaftslebens ergeben können. Wir sehen die Gefahr, aber wir scheuen sie nicht, denn wer wollte nicht die akute Gesundungstrifis— der schleichenden es muß auch Verfallskrisls vorziehen? Grund zur Hoffnung auf Gesundung eben sein, sonst würde der Mut einer solchen mit ihren verbundenen Politik zur unverantwortichen Vermessenheit. Das Ergebnis wäre der endgüitige Zusammenbruch des Reparatigneschuldnere zum Schaden auch der Reparationegläubiger und der ganzen Weltwirtschaft. Deshalb müssen auch wir mit allem Ernst alle Voraussetzungen der Noi aufnehmen. Insbesondere muß Deutschland auf drei bie vler Jahre von allen Barund Sachleistungen aus dem Vertrage von Versailles befreit werden, wobei nur die SachUeserungen für den Wiederausbau der zerstörten Gebiete Insawett ausgenommen sein sollen, als sie ohne Vermehrung der schwebenden Schuld, das heißt aus lausenden Einnahmen oder inneren Anleiden bestritten werden können: Deutschland muß weiter für die Stützungealtion einen auslAnsisch Bankkredlt von 300 Millionen Mark ers“ — die sinanztechnischen Singelheiten diese ten sind sachlicher Beratung vorbehalten—, auch miti Deutschland die Gleichberechtigung im Handelwe#### kehr wiedergegeben werden, ohne die es nicht zah##h lungsfählg werden kann. Die Aunahme dieser Vorschläge wäre nur##### loglsche Folge der Erkennin's, der Herr Poinga### In selner Kammerrede Ausbruck gab. Sein wurf, daß Deutschland niemals den aufrichtige## Wunso gezeigt habe, seine Revarationsverpflich tungen zu erfüllen, kann nicht Geltung habegagsnüber der Tatsache, daß Deutschland selzen ingswillen östers vor der Welt getätigt haites#### Der A###e vom 13. November folgend, sind wir ent chlogen, die Luxuseinfahr ohne jegliche Rücksicht auf Luxua) wünsche deutscher Verbraucher zu hemmen. Dem Gedanken der Auslands=Anleihe wie den Gedanken der Hebung und Festigung der War### stimmt die Reglerung durchaus zu aber sie ist stamt! mit den Sachverständigen der Welt darin eing daß die piark nicht stabilissert werden kann, solange ob.#7 Politik der Ultimaten Deutschlands keine schaft auf lange Sicht und der Welt kein Beriz) trauen aus Deutschlands Wirtschaft erlaubt, und e lange die Reparationsleistungen Werte Werte aus der Sabstanz der deutschen Wirtschaft abströmen lassen, mit deren Wasserspieg# Mark sinkt oder steigt. Das innerpolitische Programm. Das muß das Ausland einsehen. Für uns gilt es. nun jeden Augenblick zu nutzen, um S###. Wirtschaft zu höheren Leistungen iT Uhren. Die Erkenninis dieser Notwendigkeit Lebenselemen dieser neuen Regierung, weil die#### die Lebenskraft unserer Nation ist. Wir erwarten## die Steigerung der Leirungen von allen Beteilig######s ten, von der Unternehmerschaft, wie von den Art# beilnehmern aller Berufe. In Staats=, Volks= uns# Privatwirtschaft wird S.uu um Stück der Abbau### der unproduktiven Arbeit anzustreben sein. Der ist nicht bloß Produzenten=, sondern auch Konste menten=Politlk und dringende Notwendigkeit, dem ungemessenen Steigen der Preise entgegenzuwirken. Die Bekämpfung deo Wuchero blesi eine dringende Aufgabe. Die Gegenwehr derc Verbraucher soll durch die Tätigkeit#### erung unterstützt werden. Bilkige###) 1# #ige Absatzbedingungen, sowie die s Wettbewerbs müssen gewährleistet werden. günstige Absatzbedingungen, sowied heit des Wettbewerbs müssen gewährleistet werden. 7 1.#1 Bestimmungen zu treffen, die der deutschen Wirt=## Rechtssicherheit und Selbsterhaltung ver### gen und die unleidliche Unsicherheit des letzigen##5 Zustandes zu beheben, wird die Reichsregierung als eine der wichtigsten Aufgaben betrachten. Da#### mit will die Regierung besonders auch den Wün=fk.= a m m e n. F ü r 5 2# 0 der Reie lich, und zwar unter Festhaltung am stundentage als Normalarbeitstag und unter Zuziehung gesetzlich begrenzter Ausnahmen auf tarislichem oder behördlichem Wege geregelt mire#. den muß. Bei dieser Maßnahme wird der versa dieser Magn=—..—.— gewährleistete Schutz der Arbeitskraft sellere freiheitliche Auaban 4.— der wellere freiheitliche Ausbau des Arbeitsuchtes ständig im Auge behalten werden. Unsere Ernährungslage4 ist beengt durch die Minderernte an Brotge] treide und die mit dem Sinten der Mark stäudig wachsenden Erschwerungen überseeischer treideeinfuhr. Der Reichskanzler richtet an die## Landwirtschaft die Mahnung, der Volksgemeinfür alle Kraft einzusetzen. Bei der Preissestsetzung sei die Regierung bereit, den veränderten wirtschaftlichen Verhältissen Rechnung tragen. Eine Steigerung der Produttion beizuführen, sei Ausgabe der Regierung, um vom Auslande unabhängig zu werden.87 Der Reichskanzler gedenkt dann zunächst der zialrentnen, der Regierung, gia zu werden. gedenkt dann zunächst der### Kriegsbeschädigten, der Soziglreninen, der Geistesarbeiter und der lo schwer leidenden Mittelstanden. Der Staat sei zu arm, um in vollem Ume sanze zu heifen. Der Reichskanzler rust alle gus, nach besten Krätten den in Not geratenen. Volkzgenossen zu helfen. Zum Schluß erinner##### er an die wachsende Rot der deutschen Kinder. Die Grundsätze höchster Sparsamkeit wird die Ne.####5 glerung im besonderen im öffentlichen Haushalt burchführen. (Fortsetzung der Ru#zlerrede in der arsden Votlawe.) Gütersloh, 25. November. Zum Toten=Senntag. Wsnisg geschs.r Abgund des Todes Apns. Joh. „Den Tod men Ist es möglich, den Tod nicht zu sehen rgend ist er vier Jahre lang dund die Welt gen, nur wenige Häuser hat er verschont. Totentag brechen die Wunden wieder auf. # die der Alltag und die Zeit eine sruste #at hatte. Unsere Voltes Helden, auf allen #gsschauplätzen zerstreut, Männer und Jung #. Jast noch Kuaben, ruhen in der Erde: eine Ages unvergeßliche Saat. Sie haben dem ins Angesichi gesehen, dem schrealichen Rode, manche untersunaussprechlichen Qualen, che genöftet durch Hoffnung des Gieges. Und der Toy des Mangels und der Ent gung hat gewütet gegen Greise und gegen der, und woüllet noch; wie lange noch Fühlbarer, grausiger als je hat der König sein Regintent geführt, das lhm undeutt über alles Lebende gegeben ist. Er #'s zu allen Zeiten. „Alle Menschen müssen hlerden. Alles Fleisch vergeht wie Heu.“ müssen ihn sehen, einerlel in welcher Ge #er kommt, ob im Jelde, oder in Krankheit, wäche, Unfall oder Alter. Die Erde ist ein des Leichenseld. Wir wandeln überalt auf Staube früherer Geschlechter. Könnte man n Meuschen, die je gelebt— und wieder zur zurückgekehre sind, ein Grabmal errichten, liebe kein Platz für die Lebenden. Und wir, die noch Lebendent Stll und a nagt des Todes scharfer Zadn an unseres eins dünnem Faden, bid er eines Tages, ab t. Diesen Tag steht jeder mit unbeimlicher erheit an sich heranrücken. Und es sind denen nicht das Herz erzittert bei dem nien, daß dieses klopfende Herz in ihrer u dereinst stille steht, und daß sie dann auch Staub werden, wie der 1st, über den sie geschhossen. uus die Sierber#den— und stehe wir leben! So stehts in der Gedächentshalle unter den Vildern vom Tode und vom Lehen, über den Ramen unserer Gesallenen. Die sind gesterben, wie auch wir fterben werden, wwie auch Jesus starb am Kreuz— da ist Schmer und Teänen. Aber wende dich um, und siebe, siehe nch den Tod, steh das Leben: Jesus levt, nare Toten leven, wir sollen leben. Wer so den Tod nicht mehr sleht, der kann ihm, wenn er kommt, unerschrockon ius Auge blicken. Ein Christ leint sprechen, soie Paul „„ O. l l e n s 4 5 m habe, für heilig. Jetzt in der fernen Weit habe ich zwei Heimaten, eine alte und eine neue. Diese beiden Heimaten erhalte Gott und mache sie zu Freunden.“— Diese Gabe ist umso mehr an zuerkennen, da die Stifterin auch in Amerika nicht auf Rosen gebettet ist. Gerhard, auch wenn die Sonne des Lebens idmn Die Bücderbeschaffung am Tocrum. Die ständige, gewaltige Steigerung der Papterereise zleht immer weilere Kreise, die aber sicher nicht ihre endgültige Größe erreicht haben. Die umergeht: Fahr hm ein andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen sheint. Schulblicher sind so im Pretse in die Höhe gegangen, dem dalden Jahrdundert, während dessen er als Weder und Meister tüt'g war, dat er durch seinen gewissenha'ten Bleiß, durch seine treue Pflichterfüllung. durch seine Ardettsfreudigkelt und sein freundlichen ven sieh die Unertennung und Wertschätzung seiner Hetzten und der ihm unterstellten Handweber in #deck erworden. Hoffentlich kann der Jubilar wech mancdes Johr in Gesundheit und Frische an * Blege steben. In Anbetracht der einsten Zeiten von einer gr ötzeren Feier Abstand genommen. Die Girma brachte heute morgen ihre Anerkennung und ihren Dank zum Ansdruck und überreichte ein Geberchers. Pastor Von der der den Tod nicht sehen ewiglich.“ Welch uniblich kühnes Wort, das Jesus in all das rben der Welt hinelnzurnsen wagt! Richt verwundern, daß seine Gegner in heller Erung schalten:„Run erkennen wir, daß du den Uün' doch haben sie Jesn Won damit nich um können, als ob es die nicht ernst zu nehide Ueberhebung eines Wahnwitzigen wäre. ##hat's aufrecht erhalten, und noch immer tönt schgewaltig und lebensvoll über die vom hiechtete Erde bahin und Avertönt für Todesser"—.— Die Krießerehrung am Totensonntag Die gestern in der Gütersloher Zeitung vom Reichsbund der driegsbeschädigten(Ortsgruppe Gütersloh) und dem Verband der militärischen Vereine der Stadt Gütersloh angezelgt worden s1, erfolgt nach folgendem Programm. Nach Ausstellung aus dem Ehrensriephof spielt die Mutlik zwei Verse des Liedes„Jesus meine Zuversicht“, die von den Anwelenden mitgesungen werden. Es erfolgt sodann die Krauzniederle= gung vom Reichsbund der Kriegsbeschädigten. Die Vereinigten Gesangvereinz werden diernach Musik wird alsdann„Wie sie so sansk ruhen“ gespielt werden, die„Besangvereine werden „Wenn ich einmal soll scheiden“ vortragen. Zum Schluß der Feier wird das Lied„Ich dat“ ei. nen Nameruden" gesungen. Als Verband der militärischen Vereine beeisigen sich: Landwehr###rein, Verein ehem. 1her, Artillerievenin, Gardeverein, Marineverein, Verein Jäger und Schützen und Verein ehen. 55er. Milttärmütze und möglichst dunkler Anzug. Die militärischen Vereine treten dann zum Abbringen der Fahne an. An dies Stelle soll dankbar anerkannt werden, daß die Gesangvereine und die Kapelle der freiw. euerwehr, kostenlos zur Verfügung gestellt ha ben. Mögen alle am Totensonntag einige stille Minuten benutzen und der furchtbaren Opfer, die der Weltkrieg gesordert hat, gedenken. Hörenden sieghaft Todesseuszer und TotenAnläßlich der Feier auf dem Ehrenfriedhof# werden wir gebeten, darauf hinzuweisen, daß Wege für die betelligten Vereine freigehalten werden müssen. Bei vieser Feier sollte das Publikum großen Wert auf die gärtner - en Anlagen verwenden und nicht, wie sch Richt verspricht er, den Tod abzuschaften und menschliche Leben unendlich zu verlängern; ihn nicht zu schmecken, dazu kanner helfen. man derin am Tode vordeisehen“ ion Jehen? Nützt es, sich den ungemütlichen besanblick durch Zerstreuung zu vertreiben oder Augen zuzukneisen, um ihn nicht sehen zu onf. Das wäre, als wenn man einen Abd' mit Schleiern verhillte oder mit Binmen beckte und nun meinte, man wäre sicher. Der bleidt schreckliche Wirklichkeit, die durch jede rschung und jeden Schein wieder hervordringt. — Aber es gibt eine höhere Wirklichkeit, die in Jesus ganz sichtbar in die Todeswelt bingetreten, eine Wirklichkeit des Lebens, die man do fest ins Auge fassen, daß man den #um noch steht; von ihr kann man so #erungen sein, daß man seine Bitterkeit nicht schmieckt. So gegenwärtig gewiß lann sie n s e i n, d a ß d a s S t e r b e n n u r e i n e V e r ä n ung der Form des Daseins ist, aber an das Ben des Lehens gar nicht rührt. Das ist, venn einer in die Sonne gesehen hat, dann ##er für alles andere geblendet und sieht nur * Senne und ihre Nuchbilder. Sehend für das Leben, buind für den Tod: bringt diese Kunst fertig!„Go kemanschon früher vorgekommen ist, die Anlagen, die so viel Mühe und Arbeit gekoftet haben. beschädigen, um sich für die kurze Zelt einen guten Platz zu sichern. Das Bublikum insge samt ist mit verpflichter, die#—..-. chützen.“ nlagen 1 t w i r d h a l t e n.“ Jein eine Wort, sind Geist ## dem Bergehen. Jesu Worte kommen aus Tiesen der Gottheit heraus, halte dich an so halten sie dich und tragen dich über beine ichen Stunden, über deinen Kummer um über dein eigenes Sterben— hinüber in Darlders Auhänglichhelt an Sührrsteh Ueber einen schönen Zuz von Heimastiebe konnen wir heuer berichten. Unsere frühere Mitbürgerin Fräulein Charlotte Rade die in der Friedenstraße bei ihren Eltern, dem Händler Rabe, wohnte und als Seidenwinderin in einer hiesigen Fabrik beschäftigt war, ist letzt in St. Louis(Amerika) mit einem Herrn Hermann verheiratet. Bereits im vorigen Jahre hat sie 2500 Mark für Bedürtzige gestiftet, und auch in diesem Jahre hat sie die alte Heimat nicht vergessen. Sie stiftete in diesem Jahre den beiden hiesigen Krankenhäusern je 2000 Mar. und für arme Leute und Kinder 8000 Mark als Weihnachtsgabe. In dem Begleitschreiten wir ausgedrückt:„Das Geld ist für alte Liebe und Woblfahrt, die ich in der Heimat empfangen habe. Es soll ein ftiller Dank dafür sein. Das Schitsal hat unserem lieben Vaterland hart: Zeiten beschieden, aber es wird wieder in die Höhe kommen; alle Wett wird noch einseyzen, daß Deutschland nicht schuldig ist an dem Kriege, daß es immer den Frieden gewollt hat. Ich achte mein altes Vaterland, wo ich meine ersten Schritte getan und lesen und schreiben gelern daß wohl viele Eltern, die sonst Ostern so sehr der beisehnten, setzt mit wachsender Sorge diesen Tag der Versetzung und des— Bücherkauses nahen sehen. Viele Jamilien werden einfach nicht mehr in der Lage sein, die notwendigen Bücher zu kausen, wenn nicht geholsen wird. Diese Hilfe kann nun kaun von außen kommen, wohl aber können: die Eltern unter sich durch Vermittelung der Schule tun. Auf die Erfahrungen der Oberrealschufe Bielefeld hin hat dao Provinzialschulkollegium Münster angeregt, seion jetzt die Osterbücher zu beschafsen. Deshalb hat das hiesige Lyzeum beschlossen, aus folgenden Erwägungen heraus einen gangbaren Weg zu beschretten. Schon jeti kostet ein Lektürenbuch für den fremdsprachlichen Unterricht 875 Mark. Zu Ostern wird### mindestens 500—900 Ml. kosten. Muß doch selbst sehon das kleine Rerlamheft, das 1914 für 20 Pfennig zu haben wor, heute mit 66 Mark bezahlt werden. Schulatlanten, Lesebücher usw. sind natürlich in gleichem oder böheremn Maße gestlegen und werden es in Zukunft noch mehr zun. Deshalb sollen zunächst sofort die fremdsprachlichen Lektürenbücher deschafft werden. Diese Bücher sollen den Schülerinnen so lange zur Verfügung gestellt werden, wie sie im Unterricht gebraucht werden. Dann sind sie wieder an die Schule zurückzegeben. Rechnei man in einem Schulahre 2 englische und 2 französische Lektüredücher, so bedeutet dieses für eine Hamilie eine Ausgabe von mindestens 2500 Mark pro Jahr. In vier Schuljahren(Klasse 1—IV) würde dabel die Summe von 10000 Mark nur für französische und engltsche Lettüre herauskommen, ein Betrag, der sicher nich zu doch angenommen ist. Um die Beschaffung zu erleichtern, will das Lyxeum schon jetzt diese B#cher kausen. Dazu ist er aber ubtig, daß jede Zamille, die von dieser außererdentlichen Vergünsttgung Gebrauch machen will, minvesdenn 1900 Wer einzahlt. Hierdurch erwirkt sie das Rechl. Bücher Im Werte von 10.000 Mark beungen zu können. Daß diese Maßnahme allen Eltern willkommener: scheint, dürfte wohl anzunehmen sein. Biekleicht finden sich auch Eitern, die imstande sind, hühere Vetrüge zu zahlen, um minder= und unbemtttelten Kindern Freiexemplere gewühren zu Sönnen. Berauslichtlich wird es auch möglich sein, diese BücherBiderue Hotliselt. Die Chelente Manrer Wilhelm Stro mann, Ost 155, begehen am Sonntag das Gest 1 sllbernen Hochzell. Use nlage Zeitung. Wat man in Gütfel drüwer sennt. Ele nlage Zeitung is mui daule annerthal# Monat autt, un dau i## et Tid en blärtten drü per to seggen, denn dei eine weit dilt un dei annere Dei Järste, den ich frauget, hiw, wo cn du ntoge Zeitung gefäll, dei säg:„Jä, ick will Ju wat fäggen, e# stelhl'r woll in Masse inne, men blaut. ae# Wi w#ch se is to enge druckt. Düse inlewelichken Bautstaben kann jau kein Minschke ltärsen.“— „Quaterüs,“ ihäw ick em fäggt.„Van dei inlewelicken Bnutstaben goht ene Maiß, inne Rlege, un up Siete. Cohr neiger bi de Lüchten sitten, dann sall sick dat wo hölpen!"— De Tweite was erstunt, dat wi ene richtige Gütfelote Zeltung haulen hedden. Dat wör nich, wo dat annerweggen maket wörd: En niagen Kopp danpör, en paar Minuten drukket un häste nich geselhn, wör dat Gittsekske Blatt förrig. No ens en annern Kopp drup, rund goahn loaten, wat häste, wai kannfte, un en anner Städtten wär mei geistige Nahrung verfuorget.— Rei, dier wör von dei färsten büs losten Stete olles für Gille. auhauplott't, un et wör. Gott dank, en richtige Gütselske Zeltung blimen.— De Drüdde säg nu wier: Dei Lokalcharakter wör lotal verluren gohn. Dei noe Mann konn sick un nich dran gewürnen, dat de Uerwerschrift nu nich mer„Lokaleo un Aligemeines“. sunnern„IIt Stadt Gütsel" het, dat fröher alles in Eile geboten; denn sonst ist Mark vielleicht bald um ein beträchtliches zu gering. „It Stadt Gütsel“ het, dat fröhe. eine Rieg, achterneine weg stoahn hädde, un nu beide Artihel en extra Uerwerschrift häw, und dann hei dut„Lokale" uppe drüdden Sirte socht, bei kann sick dau nich an gewürnen, dat dat Lokale nu all uppe tweiden Steie, burben linke tös geiht.„Leiwe Mann““ häwt em säggt,„an dei Zettung kim jeider orndlicke Gütselske en Besitzrocht un Verantwortung, jeider kann un mot etwas bö#pen. Wenn Sei nu som Belspill seiht, dat einerweggen en Rad van'n Wagen löppt, oder anverwengen en Mann sick en Lock in sienen Gasometer ritt, denn kupt men denger in dei Könnigesllen.“— stenen ölleren Härn säg to mi:„Use nigge Zelung, alle Achrung, dan io Verstand bll Dei Handelodeil, alle Vonöbe! Man brukt baule nich ens en gröttere Zeitung mat.“— Dat .. Worde en gunzen Nrall Woagt.— Au dreip 14 ower en vibe Jungser(i# begn d'e Hand vor int Iller) und fäg: mit den Handelsdeil dat wör was met Au dreip vermittelung auch auf die anderen Schulbücher aus= in': Iser) und füg: mit den Handelsdeil dat wör zudohnen. Bel al dirsen Rotzuohmen I2 Motsizuns Hanbelelske an dulg des dreiobrdel Siatz(ör sial erkangten. Aber ## dei #r de Bedreigers wör jau: ..*#elt. För: meiste PIot 2##. Belt. * Güterslohs Anteil an der Bretellemer. Im neuen Haushalt der Stadt Güterslob#ndet sich unter den Ausgabepostin auch ein Betrag ven 8282 452 Uk., der dem Kreis Wiedenbrück geza##t werden muß. Di ser Betrag stellt die Kreissteuer unterer Stadt für 1922 dar, er wird aber wadischeintlich um einen noch gröberen Betrag, der vom Kreie zur Deckung seines Dest iio nacherboden werden soll, üb strofsen werden. Das Rapitei Kreiskenern gedenken wir kemnächt einmal in einem Sonderartikel zu behandeln. Daß un ere Stadt mehr els 50 Prozent *— aufzubringen dot, sei deute des allgemeinen Interessashalder nedender erwühnt. Handelsveil sollm je leiwer Tabea tweimal upstohn loaten, wo dat anfänglick met Rosemarte o schoun los gohn wör!" Rickt, so welt bei eine dilt, de aunere dat. Men blaut, et häv mi wünnert. dat kein Minschke wat ürwer dei Anzeigen to leggen ####. Un dat is doch dei lzigeste Punkt.— Wenn Gütfeloken Geschäftollle van nich ürwer kloar *# v o t s e i h i e r a n t r i ä r n m ö l' t, d e n n b r u k t s e i auch nich to wünnern, wenn wie neiastens in ori Hauptsale Bieleselder Anzeigen ltärfet, denn brukt sel ower aut keine graute Schnuten dauürwer to bäwen, wenn de Güttelsken to'n Inkaup nau Bielefeld föhrt.— En Zeitung, de keine Inserate ###w, de geiht för de Nüens, dat is so wisse, we et men in de Klürken. Geibenes Birufthubiläum. Der Wedum ister Heiurich Boit in Jöllen= deck fteht mit dem heutigen Tage 50 Jadre im Denste der Firma Getr. Bartele G. m. H. in Güters eb. In hon werden alte Keider, Binsen, Rörhe, zonitige Kleitnn## bche durch Aulflepen — Mauchalldfarbrr. Ueberall erbäldich. Tabea, stehe auf! emen von Morgarete Böhme. und Treppab. Thygo hatte nach den Leugetlingelt, nachdem er eine halbe Stunde Sisser in duc(einez Plegetls, tiei. Beim leiner Pile charlachts heißen An u gesleckte Gesicht er gerade in einen stundenlangen, tod##udernt benbachtete — in die steberheißen Augen des Knaben wtte Mariqmne, dah eine schwere Erkrantung * A n z u g w a r u n d s o f o r t ä r z t l i c h e H i l f e g e r u werden mußte. Thygo hatte öfters solche Anfälle, Auiuend ohne jede Ursache stellten sich hohe peraturen ein und gingen ebenso plötzlich 1. Diesmal schieu es sich um eine ernste zu handeln. Ene bestimmte Diagesse a auch der Arzt nicht stellen. Möglich, daß Diatsehler die anscheinend typhose Krankverursachte, Möglich auch, daß die in den Tagen einsetzende Hitze Schutd ung. Die on ging zu Ende Schon seit Anfang Aprll # eine Massenabwanderung eingesetzt. Eine Woche lang lag Thuzo mit geschlosseBugen und belommenostsmppften, brabnann: n, sast ohne sich zu rühren, ohne einen ut von sich zu geben. Gegen abend stieg die tur oft auf einundvierzig, und gegen muhten Kampfereinspritzungen die Arguten den Aufregungen und der Müdigkeit zusammen und siel, saß oder 1a6. Schwester Marlamne, der man die Nächte nur an ihrer Blässe und# randeten Augen ansah. Sie schlen— kaum zu entvehren. Schloß im Sitzen etne halbe Stunde die Augen und war bei dem leisesten Laut wieder munter Etwas von der Ruhe und wrchmechten den dumkelumu den Schlaf es ihm gestatten, sih diejenige all Leoenskanseradin zu wählen, die ium gefällt, und mit der er sich ein fröhliche! Wandern über die nicht immer glatt chaussterten Lebensstraßen versprichtt essen... und immarhin... Ein wenig erriet Martanne Ludwig Duvenharts Gedanken. Erriet, daß der Kuß gerin teilte sich umoillkürlich auch dem besorg ten Vater mit; in Martannens Beisein war alles nur halb so schlimm, lag immer noch Hoffnung in der Atmosphäre. Wenn ihre hohe, schneeweiße Gestalt im nichtlich her geräuschloser Aumut um Herziätigkeit des Krauken unterstlluen. Dottor seit und wirklicher Liede proouzierte, geinem einzigen. Sohn. Auf Thugo Joneinzigen. Sohn. Auf Thygo alle Hoffnungen der aussalle Dumitte. Auf Thygos Augen stand Duvenhart. hätte: Sie ist wie ein Engel. Auschsietzend, an diese Feststellung gingen dann öfter wunderliche Fragen und Betrachtungen in seinem von Angst und Sorge zerguhlten und grregien Gebirn spazieren. War es ein einzig dastehender und unausdenkbater Fall, daß ein Hamburger von Qualität ein liebenswertes und schönes, Mädchen aus einsacher Familie beiratete! Sein Bruder Johann hatte an auch so macht und war glücklich mit seiner Hennn u.nd fl dgrauf, bns——— emacht und war glücklich mit seiner Hennn und ist darauf, daß man Henzy gesellschaftlich ein ißchen bonkottierte. Das letztere war für Marianne nicht eimnal zu befürchten; ihre zlegante reprasentable Erschelnung und ihre Bildung und reprasentable würde ihr vergussichten—— ger Gesellschaft Geltung verschassen. Waren nicht genug Mittel vorhanden, um eventuell auch den Kindern einer vermögenslosen Krau eine auch Sowist, Leipsltache min deine Versen, die le Erscheinung und ihre— mosschrich Hambur. ihrer eigenen Kraft Ichnmer! eme Gedanlen. Erciet, daß der##ns Zypressondunkel ihn bebrückte, besangen und unicher machte umd lächelte darüber Kinweg. Eie selver hatte seinem Auß keine tielere Bedeulung velgelegt. In einer Stunde wie jene, wno allel in der Natur auf Schönhett, Lleog und Iunig. leit eingestellt ist, schlen es ihr faß natürtich. daß sich die Retherschwingungen der großen nächtlichen Sehnsuchtssomphonie au empfangliche Menschen üvertragen und in ihnen den Drang nach einer Zärtlichteitsbetätigung auslosen. Sie grolite Lnowig Duvenhart beshalb nicht uind zug teine Fensequengen, Aber sie wußte, daß nach diesem kleinen Zwoischensall ihr Ausenihalt bei den Duvenharts sich nicht eine Stunde über die Erfüllung ihrer Wflegerinnen obtlegenheiten ausbehnen gnitte, und litt kein Schmerzen bei der Aussicht, die Duventzanvald verlassen zu müssen. Am neumte. Tag erreichte Thyges heit ihren Höhepunkt. Der Arzt hatte es für seine Pflicht erachtet, den Vaier duraus vorzubereiten, daß diese Nacht die Entscheidung bringen, mußte. Die Höchstleistung des armen sirapazierten Herzens war erreicht, eim Steigerung des Fiebers würde es kaum noch durchhatten. Marianne hörte Duvenhart im Revouglermer auf und ab gehen. Sie kannte piete Stination. In manchen Stunden fühlte sie, dan#### Natur sie doch nicht mit allen Eigenschaften einer vorbildlichen Pflegerin ausasktaltet yente. Sie hatte nie wie die anderen Schwestern ihr eigenes Herz kühl und unberührt halten Lönnen von dem Jammer und der Verzweiflung der Elz#tlaha ihrer Lieblinge melden mutzte. Zum Beispiel damals, als das spätge— einzige Kino des Frankfurter vielfachen Erinnerung Diese einzigen Kinder— Noch bebte ihr das Herz in der an die Augenblicke, in denen sie: nerhalb dreier Tage gesund und tot. Ein des Dutzend an allen Himmersrichtung beigernsine Kapazitäten halten achselzuckend und ohnmächtig das Betichen umstanden. Nebenan riesen die Eltern in Imten, schluchzenden Ge bei n Gottes Hilse an. Damals hatte sie wochen lang unter den Nachwirkungen der seelischen Erschütterungen gelitten. Wie anders war es, die Himmelsbotschaft der Genesung zu bringen. Sie beugte sich ein wenig vor und funst die run rührte funst die ruhig auf der Decke liegenden h Hände des Kiaben. Der Kranke almete fast unhörbar, doch regelmäß.g. Seine Hand fühlte sich feucht an. Aufs iner blassen Stirn standen Sul für Ret und Tauen gebizten. WDir able und is erbbrigt### Zettungen tetzt zu 9 mußte derette zum schs underrs Dolt Schwer ringt der# s demust, daß Dinge auf dem Spi esle für jeden evane zugleich um detig Saubens. Cvange verbürgen nach un desten eine 131e rung des wendlatte, segens#r Deutungstoliakelt be Wedergang der ern —.— Auf f! ein paur velle Tropfen Duvenhart erbleichte, als die Tür bebutsam geöffnet wurde und Thuges Pflegerin auf der Schwelle erschlen Sekundenlang mußte er sich sesthalten, weil die Wände=um ihn schwankven. Da stand Marianne auch schon neben ihm und legte ihre Hand aus seinen Arm.„Ich glaube, wir sind über dem Berg. Thygo schläst und In teberfrei. Er wird sich gesund schlasen.“ Duvenhart starrte die Schwester wortlos an, dann tüßte er ihre Hände. Er konnte nicht sofort sprechen. Der Umschlag aus tiesster, trostloser Verzweislung zu neuer Hoffnung war zu Abtlich. Die jähe Freude gebar einen zu jähen Entschluß In dieser schrecktschen letzten Slunde Man: msur Thy der geiai, wollze er um Schwester Martanne werden. Aber Thyge würde nicht genesen. eis iomitig. dns a. die Ledensträfte u Glaudens das öffen Ohne eine jebenslch leidet unsere evan ohne sie ist ein ir darn ederliegenden und trafipoller en bewußtes Eintreten gelisch=christlichen möglic. 1 für 54 den Zeitu und Die Stadttern mder don Rach 12 für nachts bie verkohr deim desi glatten Adwicklung in der Fernsprechk Dder mit der * Feuermeldedt monatlich 420 Ma 1/4 Kohlenliefe: Auf Abschnit karten werden a wittags von 8—1 Uhr, bei den Koi und BlessenstättSchmidt, Verliner wern 2101—2000 A#chnitt 2 die Haushutungen, spruch auf Nach! Patidther Die Kausphet Loffe 15b4 für den Sstien bei der 5# Der prrußische### diae Gamstndemn u Stellen steise zu unterstüt # Der Vater! Badekuren zu ge der Stadt erbeter zu den dereite falgen und Uebe Sima 80000 Mar —5— Einbru In der Nacht find Diede in# ngedrungen un weitzlch warzem E Für Urmittelung bes Inlette iste gesatzt. + Unschädlich Ein Died. der stücke entwendet * Verhaftete In der verge straise, zwei Ein mit Schutzwa zeugen au Die Eindrecher## waren mit sich, wieden konnte 1 briich in ein Ba# brecher haben 11 brücker Chauss== denen sie offen be — Unehrliche In der vero dei einem Brette 9 Der durch der lan'= und bes Regierunget eh wie oigt#e#t Landwirtsche unter 16 Jahre 25 200 Mark. Per onen unter Jahren 16 200 For latbeiter. 1000 Mart. 21 Jahre 4880 Jahren 11 400* üder 21 Jahre: ∆ Tia wicht werden beband in dem Loka Blessenstätte. Ppsers hren Rot und Teuerung herrschen auf allen Bedensgebirten. Wir abls wilten bunen am mosnen Beide, und in erübrigt sich, derüder Worte zu verlieren. #wer hadrn auch undere evangeitichen Zettungen setzt zu Umpten. Ein groder Teil derleiden mußte deretts zum ichmeren Echaden der evangellichen Sacht unierrs Dolkrs der mirtschaftlächen Ret erlisarn. Schwer ringt der Rest um seine Existenz. Sind wir s bemutzt, daß dabei die größten und wichtigsten Dinge auf dem Spiele flehen, von ureigenstem Interasfe für jeden evangelischen Christen? Es handelt#ich zugleich um deliafte Güter unserer evangelischen Saubens. Cvangellsche Glaubens= und Ledenskräfte verdürgen nach unterer Ueberzeugung am ebesten und desten eine Wiedergedurt und Erneuerung des Boiteo. Gokl dirser notwendigste, segensvolle Elnsiuß immer mohr zur Bebeulungstoligkeit herabgedrückt werden?! Der weitere Wedergang der erangektichen Zeltungen aber ist dafür ale tnstig doß aud mit Hüse der evangeli chen Prose die Ledensträfte und Energien unseres evangelischen Glaudens das össentliche Leben moctsell durchbringen. Ohne eine lebenslähige und krättige evangeltig e Presse leidet unsere evangelische Airche schwersten Schaden, ohne sie ist ein wirksames Durchdringen des schwer darn'edertiegenden slttlichen Bedens mit guter, reiner und trafivoller evangeltscher Sitte, int auch ein zielbewußter Eintreten für die Erdaltung unserer evangelisch=christlichen Religien in den Schulen schwerlich möglich. Zvangetische Männer und Frauen sind es ihremn geltschen Gewissen und Chegesühl schuldig, in Kraft für die Erhaltung und Verbreitung ihrer ung einzutreten. Derum unterstützt und Tat und Opfern einre erangetische Die evangelische Gemeinde zu Rheda. * Nachtrube im Ferusprochverkehe. Die Stadtternsprech=Einrichtung stellt vom 1. Dezonder den Nachtbetrieb ein. In der Jesi von 12 Hür nachls bis 7 Uhr morgens ruht der Gernsprechverkohr deim hesigen Postamt. Im Interesse einer glatten Adwicklung der Feuermeidedieustes werden die in der Fernsprechleitung angeschlossenen 10 FeuerDder mit der Polizeiwache unmilteidar verbunden. Feuermeldedtenst funktioniert alle weiter. Die Entsehung und Entwicklung der Gemeinde Nachdem Karl der Große durch seine Kriegs züge die Sachsen bezwungen hatte, satzte das Ehristentum in unserer engeren Heimat langsam — Geschichtliche Notizen aus dieser Zeit über en wir nicht. Die Stadt wird zum ersten Male 1088 in einer Heberolle des Klosters erzebrock und in einem Güterverzeichnts des Klosters Iburg erwähnt. In dem letzteren heißt es von Rbeda: Rethe cum ipfa ecclesia(Rheda mit der dazu gedörigen Kirche). Es mus um diese Zeit alse schon eine Kitche in Rheda bestanden haben. Wo sie gestanden hat und ob se mit der jetzigen identisch ist, läßt sich nicht sagen. Politisch hatte das Land in den nächsten vier Jahrhunderten viel durchzumachen. Es bildete den Zankapsel zwischen Lippe und Tedlenburg. Endgüitige Besitzer, blieben die Tecklenburger. Graf Konrad von Tecklenburg(1524—57) war es, der in seinen Landen die Resormaton ein fährte. Er hatte die Tochler(nach anderen auch eine Richte) des Landgrasen Philipp von Heilen. die Gräfin Mechtild 8(Maihilde) zur Gemaolin. Landgraf Philipp war ein Anhänger der Resormation und Mitglied des Schmaltaldischen Bundes. Durch die Verbindung mit Hessen wurde Gras Konrad mit der neuen Lehre bekannt und trat auch bald zu ihe über. Der erste evangelische Pastor und Resormater der Herrschaft Rheda war Johann Pellius. Das genaue Jahr der Reformation ist umstritten. Es werden die Jahre 1525 und 1535 genannt. Pollius wurd. vom Grasen Konrad auch der Stadt Soest zur Einführung der Resormation überlassen. Hie hören wir bald von seiner Wirtsamkeit. 1534 gab er eine Schrift„Die Nachteule" heraus, es —— eine Verteidigung gegen die Augrise des land, Soeft“. durch: monatlich 420 Mart. 1/4 Kollenlioferung. Auf Abschnitt 2 der Kohlen= und Kohlenzusag= karten werden am Montag, 27. November, vormittags von 8—12 Uhr und nachmitions von 2—5 Uhr. bei den Kohlenhändlern Drewell(Schulstraße und Blessenstätte), Eickholt, Friche, Schmällng, Schmidt, Verliner Strad und Titgemeter die Numwern 2101—9000 mit Kedien beliefert. Ferner auf 2 die Kummern 1—100. Diesenige Haushutrugen, wesche ihre Kohlen auf die ar rusenen Nummern*--——— spruch auf Nachl ersess Die Aupphett und Breiskeinerumng aller Brannsoffe lädt für den kommmenden Winter ernste Schurierigbsben bei der Hetgung von Beturbumen erwarten. Der preußische Mumer des Innern dat dader als a bemsee uni bemchierichnte munnt buuch der Heizungssteise zu unterstützen. # Der Vaterländische Frauenverein beabsichtigt auch im nächtten Jahre ftropbutöien Kindern Babekuren zu gewähren und dat hierzu die Mithlise der Stadt erbeten. Die Stadt hat sich bereit erklärt, zu den derette getätigten Anschaffungen von Badefalgen und Lebenamtttein einen namhaften Zuschuß #iwa 80000 Mark, zu geden. —5— Einbruchsdiebstahl in der Weberei. In der Nacht zum gestri gen Freitag(24. Rovdr.) #ind Diede in die Fabeik der Güterstoder Wedere einzedrungen und haben roten Jnlatt mit ratem und weißzich warzem Saum in erbedüchem Werte entmendet. Für Ermittelung der Täter und Wiederbeschaffung deo Inletts ist eine Belohnung von 10.000 Mk. aus+ Unschädlich gemachter Died. Ein Died, der in einer blesigen Wirtschalt Kleidungsstücke entwendet hatte, wurde seftgenommen und dem Gerichtsgesähnants eingeliefert. ** Verhaftete Eindrecder. In der vergangenen Ratt gelang ro etner Polizelstraife, zwei Eindracher aus dem Industriegebtet, die mit Schutzwassen und Eindrecher wertzeugen auegerüstet waren, festz nedinen. Die Eindrecher führten für etwa 20.000 Mark. Wurstwaren mit sich, deren Herkunft noch nicht festgestellt weeden konnte und die wahrscheinsich bei einem Einbreich in ein Bauernhaus erbeutet wurden. Die Einbrecher haben Unter den Ulmen und an der Wiedenbrücker Chauss=e verschiedene Einbrüch= versucht, bei denen sie offen bar ver chiutst wurden. — Unehrlicher Elienbabner. In der vergangenen Nucht wurde ein Etsendahner sei einem Bretterdiebstahl auf der Bahm erwischt. der lan'= und serstwirtschaftlichen Arbeiter innerhalb bes Regterungsbegirks Minden ist vom 1. Januar 1933 eh mie oist sellerletzt werden: Landwirtschaftliche Arbeiter, männliche Perionen unter 16 Jahren 14400 Mark, von 16—21 Jahren 25 200 Mark., über 21 Jahrr 32 400 Mark, weidische Per onen unter 16 Jahren 10000 Mark, von 16—21 Jahren 16 200 Mark, üder 21 Bahre 21600 Merk. For lasbeiter, männliche Personen unter 16 Jahren 21600 Mark, von 16—21 Jahrin#7000 Mark, über 21 Jahre 49600 Mark, weibliche Personen under 16 Jahren 11 400 Mark, von 16—21 Jahren 21600 Mark, über 21 Jahre 27000 Mark. X Tie wicktigslen Lebenofrager werden debandelt von Montag, 27. Noramder an in dem Lokal des Herrn Augrst Pallmeyer, Blessenstätte, abende 8 Uhr, in einer Neihe von ##rtloufenden Rorteborn des Harrn 23. Selter. Wenn die Wirksamkeit Vollius in Soe#t das Jahr 1534 festgelegt ist, so würde als das Reformationsjahr für Rbeda das Jahr 1525 das richtigere sein. Vielleicht ist das Jahr 1535 das Jahr seinet Wiederkehr nach Rheda. Als 1657 Graf Cerdt starb, folgte ihm seine Tochler Anna, die den Grasen Everwijn von Bentheim heiratete. Der Sohn dieser belden, Graf Arnold, sindierte in Straßburg und trat hier zur reformierten Lehre über. Er führte diese dann auch in seinen Landen ein und befeftigte sie 1588 durch eine Kirchenordnung. Diese wurde am 20. Januar 1619 von seinemn Sohn Adolf erneuert und gedruckt. Zur Handhabung der Kirchenordnung richtete er ein Consistorium Prespyterium) ein. Am 12. Januar 1619 verammelte er seine Räte und sämtliche Prediger auf seinem Schloß. Was dier beschlossen wurde, kann uns das Protokoll sagen, daß mit allen anderen Protokollen über die Sitzungen des Consistoriums noch vorhanden ist. „Demnach der Hoch und wohlgeborene Grai und Herr, Adolph, Graf zu Bentheim, Tecklenburg, Steinfurt und Limburg, Herr zu Rheda, Wevelinghofen, Hoya, Alpen und Hellenstein, Freyherrn zu Lennep, Erbvogt zu Cöllen, unser gnädiger Herr, also von Gott allmächtig ordnete hohe Landes obrigkeit, und also urinsque tabulge, sich aus christlichem, gotselteem eyfer, gnädig gesallen laßen, in Ihro Gräfl. En. Graf und Herrschaft, ober und Botmäßiglett eine hochnötige Kirchen disciplin wiederum einzuführen, zu restaurieren und allendhalben an zuordnen des endt auch aubero auf das Grät liche Schloh Rbeda, so wol Ihro Hoch Gräfliche Gnaden Rhäte, ell sämptliche prediger gegen Dlengstag, den zwölften tag monaß Januaxis, des it lausenden sechszehnhundert und neunzehnden fahrs, einfordern und verschrenben lassen So ist am folgenden mitwochen, den dreuzehnden durch Ihr Hoch Gräflich Gnaden selbst, dieses gotseligen christlichen Werks, ein anfang gemacht. Demnach durch Dominum Matthian Maant, itzigem Hofprediger eine senderliche Vermahnung gethan, solch intent mit dem gebei an gefangen und beschloßen, inmaßen damahlige gehaltene und in Druck gegebene predigt solches ferner aufweiset. Anno a die ut suprg nach gehaltener predigt ist wegen den presbyterll fernere anordnung gemacht und deschloßen und statuiret waß folges. Erstlich sein angeordnet zu diesem presbyter der Kirchen zu Rheda nachfolgende versohnen: Dominus Johannes Verizortes pastor Matthias Maant minister verbi divimi&a# concionator autiens Bernhardus Hollermann j. u. D. nomine maglstratus Diderich Jungebiud Johan Westhof er senatorribus Henrich-Fielstette auß die gemeine Christian Tolne; wegen die Haußleute Dinron! s. provisore# Johan Huneseld Daniel Lepper preshutertt netatint Ceorgius Fobricius Diesem nach ist beschloßen, dan monatlich am mittwochen nachmittag einmahl die predige mit den presbyteris zusammen kommen und dann von den Kirchensachen miletnander com: municteren und sich herahtschlagen sollen. Doch soll ihnen auch frei stehen, im nohtsal extra ordinartos conveius zu halten. Es sollen aber alle ihre acta und acttiata in ein Buch getreulich zusammen geschrieben werden, constaniert und in geheim gehalten auc bey der Kirchen, verselben und hoher Landes Obrigkeit zur nachrichtung verbleiben. Das hiermit verliehene Siegel ist auch das beute noch gehrauckte Klechenslegel. Die Zusammensetzung dee Preohrteriums ist jetzt eine andere geworden, es besieht aus den be#den Predigern. 3 Magistratomitgliedern, 2 Provisoren und 8 Aeltesten, die aus den einzelnen Aemtern genommen sind. Das durch den angeführten Erlatz bestätigte ####„des hinfüro das Coneitigen Provisoren gerechnet All erstrecken soll.“ reebyter! Shaiß Cahlsitn ad An Tchnte. Hermann. Bünte von den hauptleuten, pcovisorer Otto Dreispogd. Johan zum Hpern. 1085 wird sen storium mit den niche über die Jan.— Die Aufgabe des Presbyterlume Ktrchenzucht zu üben, es schlos von den kirchlichen Gebräuchen und Rechten aus und nahm die Nauder an. Eo entscheidet fenner in StreitigI. C., S. P. i. che werden diese Rechte vom Grasen Hans Adolf betätlat mit dem Hinzussgen„falls mit unserm contortalen rechtlich ertheileten Beschende die parlhegen nicht sollen friedig sein, sol die Sache Immediate vor uns oder unser Hofgericht untersucht und abgethan werden“. Ferner hat das Presbytersum die Aufsicht über die Schulen und Lehrer, besorgt die Armslegung und die Verwaltung des Kirchen: imenver önens. Bis zum Jahre 1740 steht Kirchenzuch,! im Vordergrund, dann beschäftigt sich das cosistorium mehr mit der Armenoslege und Verwaltung der Kirchengüter, von 1772 ab nur mit den letzteren. Grund mag das haben in den terfum zun * mmrgon„„„„„„ Makz 1785 bezeschnet er das Presboturlun alt„ein Kollegium, welchem hauptsächlich die Besargung des oekonomischen Zustandes der Kirche anpertraut werden, und ist es dabet ganz bekannten Rechtens. daß die Kirchen=Preebvierlen überhaupt der denen protestantischen Landeoherren als bummin episcopus zustehenden inspectioni ecclestafticge unterworfen sind.“ Ferner sind alle Beschlüsse der Presbyteriums von dem gräfl. Kommissar und da durch vom Grafen abhängig und bedürfen seiner Zustitimung. Diese Einschränkung mag zur Foige haben, daß von 1787—97 keine Versamme gehabt lungen des aus dieser ebel. Er fernerhin wieder zusammenzukommen und die Angelegenheiten nicht durch ein zirkulterendes Schreiben an die Mitglieder zu erledigen. Jedoch scheint Prrodoterium nicht mehr so jätig gewesen zu wie früher, denn die Protokolle werden immer weniger und verschwinden zettwelße ganz, Von 85eh alkur 8.aum viezg, 7 Sh wenig in Verbindung gestanden, und wenn en der Fall war, nur mit denen des Tecklenburger hörten. salich. 3n Landes. 1706 und in foigenden—.— auch die Ganode zu Limburg be1817 wurde die Gemeinde unter die Aufsicht der Superintendantur Bieleseld gestellt und ist selt 1835 ein Glied der Diöcese und Synode Blelefeld. Die Seeienzahl der Gemeinde ist nirgende festlegt, Dem Geburts= und Totenregister nach hat sich aber schätzungsweise die zum Ansang der Johrhu derto zwischen 1100—1300 beweg. Durch den Angeburger Retigionsfrieden wurde der Grundsatz festgelegt: Die Religion des Herr““ ale maebende eers ist die für das Land. dnung des Stadt und Land Nhada de enst ausgshoben. Daraufhin mögen die atholllen eisten äblie Katholiken sortgezo#en sein, denn 1612 noch za man nur s kath. Familien in der Stadt. Der Eo. Pastor tauste ihre Kinder, verrichtete ihre Rufgebole und Kopulationen und begrub ihre Toten. Bis zum Jahre 1826 finden wir ihre Tausen, Ehen Consistorium bestand aus folgenden Personen: Jodaune, Tchldiue gerbl ditlaul miaster &a concionater aulicus. Friderich Stambler, nomine magistratus, Bawensted, Bilgermeister und Begrühnisse in den ev. Rirchenbüchern. Vion der Gebührerzablung an die ev. Klrche lösten sich merst die Katholiken in der Feldmark fenselts der Ems, die nach Wiedenbrück eingensartt, wurden, päter auch die übzigen, die dann eine eigene Gemeinde bildeten. Demselden Piorrzwang wie den Katholiten unterlagen auch die Lutheraner, die sich zur lutherlschen Gemeinde in Gütersloh hielten. Erst 1784 wurde ihnen viermal im Jahre zur Commulon die Pfarrktrcho überlassen, jedoch nur widerruflich und mit der Bestimzmung, daß keine Glocken geläutet und keine Orgel gesptelt werden durfte. Einige Jahre später„Felen auc diese Bestimmungen und bis 1817 kam ein Postor von Güterssoh herüber, der den lutherischen Gottes dienst hielt. Im selben Jahr vereinigten sich die Resormierten und Lutheraner und nahme Unlon an. Die Gemeinde nennt sich seit dieser Zeit: Evangellsche Gemeinde zu Nhada. Alle und jedes jahr sollen die gresbuter verändert werden und daß auf sollen aber diese discretion und m daben in acht penommen und gehalten werden dat man alle Zeit die qualisteatieres behalte. damit sie die funlores und muantretende desto betzer informieren mögen. Alle und jede sessiones follen durch die prediger und dem Gebei angesangen und geendigrt werden. Es sollen den allen und jeden sessionihun proesidenten verordnet werden, geblhrt alß folge: die erste seißte Domino pastort Periton die zwevie Domino Matthige Maant die dritte Domino Doctori Holtermann die vierte Diderich Jungeblod die fünfte und letzte Johann Wethof und dan wiederumd von oben an. Auno 1619 den 20. Januarik. ist in Gegenwart des doch und unseres gnädigen Graf und Herren, zu Bentdeim. Tecklenburg uswe Zu der erden Zeit defucte der Gras ver: sönlich jede Versammlung. Später schickte er einen Leitzer Rüw als Kommissarius, der Iu ich Mettglied des Konnassium:—.— Siehes Jehnes wird un vom Srafen Hans Adeh approdfert und confirmiert durch folgenden Ertaß: „Wir Johann Adolph Graf zu Bentheim usw. thun Kund und bezeugen hiermit, daß wir gegenwärtiges unser consistorium aldie in Rhere wie es von unserm vielgelicbten antereßoren Chrisl. gedächtnis angeordnet, gnädig approoiret und hiemtt coufirmirct haben, also und dergestalt, daß biefige unsere pastores, nebenst den angeordneten consistorialen, zu der Kirche und gemeine Besten, so offt die nohthurstt erfordert n d e r K i r c h e n b e y s a m m e n t r e t e n u n d d i e s t r e i t i g keiten, welche in der Kirche fürfallen, in der Güte vornehmen und beylegen mögen, wie wir dan da zu demselben ein instegel nemblich einen Anker, eum inseriptione in undis fiema in gnaden hiermit erthenlet haben. Uhrkund unserer Hand unterschri und untergedruckten anasbohrenen Gräfl. secrets, geben auf dero Schloß Rbeda den 24. Aprilis 1682 0 Hans Adolph 1 Graf zu Bentbeim. Aus dem Kreise Wiedenbrück. Rboda, 11. Novemder.(Volkounter=## haltunggabend.) Gestern abend wurde die Reihe der diesjährigen Volksunterhaltungsabende 77 eröffnet. Der Erste stand im Zelchen des Lichtdil 111 des. In einigen einleitenden Worten begrüßte Bürgermeister Everts die zahlreich Erschlenenen und dankte ihnen für ihre Unterstützung. Er führte dann aus, warum man dazu übergegaagen sei, die## Abende in dus Kino zu verlegen. Einmal seien es„T#t inanzielle Gründe gewesen. Die Unlosten für ei= n nen Saal sind zu groß und auswärtige Künstler Ms# bringen mehr Unkosten als der Reinerteag deträgt. 2I In dankenswerter Weise hat nun der Besitzer des Lichtspielhauseo, Herr Bartholomae, seinen Raum ko: 4.7i tenlos zur Verfügung gestellt. Ein anderer Grund 1/7 war der, das viel verschriene Kino einmal von der guten Seite zu zelgen. Wenn diese Abende Anklang finden sollten, sind noch mehrere geplant, an denen###### auch wieder Bilder und Filme delehrender und wit gls# senschaftlicher Art gezeigt werden. Nachdem dit#r Feuerwehrkapelle mit einigen nett gespielten Stüt 0 ten aufgewartet halte, wurde zuerst Bad Neuenahe im Film gezeigt. Die schönsten und wundervollsten# Punkte und Landschaften wurden den Zuschauern z### vor Augen geführt. Dann folgte der Lichtbilder=Vor= 2 3/1 trag. Er stand im Zeichen der deutschen Industrie.#### Im Geiste wurde eine Wanderung durch ein Berg s#### werk und eine Eisenhütte angetreten. Leider war man nur auf die Bilder angewiesen, von dem Vor zes trag selkst war nichts zu verstehen. Einmal ist das Kino ja nicht auf Schallwirkung gebaut, in kom s1.1.): menden Fällen wäre es für den Erklärer aber rate### sam, langsamer und lauter zu lesen, da sonst der##### ganze Vortrag bedeutend an Wert verkiert. Die n# ausgezeichneten Bilder führten so recht das schwera#### Leben des Bergmannes vor Augen. Man verfolgto ½# ihn auf seinem ganzen Wege, vom Umkleideraum bis an seine Arbeitestätte,„vor Ort“, wo er müham Rehend und liegend die Kohlen losschlägt. As#### dre Bilder zeigten wieder die Verarbeitung des Ei“ ins vom rohen Eisenerz dis zu den fertigen Teilen. s1 Gute statistische Bilder stellten Vergleiche zwischen## der Vorkrlegszeit und setzt an. Sie zeigten rocht 41 deutlich, daß das deutsche Volk erst wieder mehr ar### beiten muß, ehe er gesunden kann. Ein sehe inter u essanter Zilm zeigte noch die Hersteklung von Vorzellan in der berüchmten Fraurenther Fabrik. Mit u. 1 zwei wahre Lachsalven erregenden Lustspielen und e. einigen Stücken der Feverwehrkapelle fand der## Abend seinen Absckluß. Die drechende Vollhelt des Lichtspielhauses bewies, daß auch für die Veran= staltung in dieser Weise Verständnis dargebracht wird, und können wir wohl bald mit einem neuen Abend rechnen. : Rbrda, 24. Roobr.(Am Tatensonntag) Nachm'ttag sp'elt bei einigermaßen günsti em Wetter uf•#4 der Potaunenchor ab 8 Uhr guf dem ev. Frieddol. 51181 Bbeda, 24. Noodr.(Gemeindeadende) 440 Am 1. Advent(8. Dez.) und am Montag, 4. Dezemder### veranstaitet der christliche Mädchenbund zwei Gemeindereip. Famillenabende mit abwechslungerrichem Pro 1 gramm. Beginn der beiden Adende um 7½ Uhr im 2/72# Saale der Frau Neuhaus. Der Citraa ist nach Abzun der Unkosten für das evangl. Krankenhaus und die artfilichen Vereine bestimmt. Des Nähers sagen die#### /11 mnechtreten Brogonne. 218 24. Nov.(Die Steblerel) in unserm Stsdich n nimmt immer zu. In der vergangenen Nacht wurde dem Landwirt Kröger an der Heugee ur 1## drocker Straße dis gerade eing=phkelte Schwein am.1 Die Diebe hatten er nur auf das Flesch ab Ei sohlgebohnen ren, Graf Adolph die erste seis leufiRerium 1 Sportnachrichten. 4 Bn 2 Vallspiel=Verein Recklinghauen Torn=Verein(Säkterslob 212(0:1)— Am Butztage weilte die 111 Mannschaft re. T. S.E. 5 en Ag den im Anarif. Doch nach und nach demet! # leichte Uederienendeit der Turner, die auch — duich das erste Tor zum Ausdruck tommt. ande von 1:0 werden die Seiten gewechest. antiotz das gleiche Blls., Nach. vor## Seien Ensen geltret es dem Halblinken T. Ac'a das zweite Tor unhaltbar eingsenden. Stürmeralt man 6 in der1 #ompt W ne leschte Uedert Minute duch een Stande von 1:0—.—n J—— Sombst osson, geiret 3; dem Hoshibnlen 2.20.4 das zweite Tor unhaltbar eingsenden. De Tmm glaubten das Spel für sich entsch edrn, zu daren, derh ##ecktinodaufen konnte ds zum Schluß den Nunaleich berbeifübren. Beide Monnsratten zeiaten ein fotren# Spiel. Am Sonntag(2o. Nov) sieben sich auf dem? Marktetag die beidin ernsteiten Anwärter der Tabeise: gegenüber. Svort=Clud Oelde: X. B.G. Oeldemit%# T. B.G. mit 8 Bunsten. Beide Mannschatten werd n alles ausdieten um die Führung zu erhalten. Anstoh 2 Uhr. “ 3 0 0 1 5 1 R u b b a l l v i e l t in der abgelautenen Soielzelt 1921=21 in Mannschaften ausgetragen, an denen: chaften beteiligt waren, zu denen 572 r. Schied#richter und Linienrichter geh zgen ausländische Vereine wurden 3900 Spie und zwar gegen Vereine aus der### slowakei, der Schweiz. Holland. Luxemburg. reich. Schweden, Täuemarl. Untarn. Itallen. Spanten, Außland, Rinnland unz Englaut., Algeten Weitspielen greigueten uch ui2 sitasle. Ans ——— Das rentabeiste Fahrzeug auf dem Weltmarkt je nach Strompreis und Art ORANOEIL billiger im Betrich gegenüber den 3 bis 10 mal billiger im Botrich Benainährteugen Oreleiiser, Lieferungnwagen. ieSf Schrader& Heltz, Bielefalel Kebenb. 944 Reparaturwerkstatt für Automehlle) Oielereic- Telephon 3844— Senkal- genzin— Hai S Gretisg. 1. Dez. 102.5 ##arenbe 8½ Ulbr, in der Aulabes Städl. Lozeums 2. Vortragssbend Mir Heier-Munt von Hesschauspieler a. D. Babwie Sternberg. Bezinn pünktlich 8½ Uhr hattltskarten zu 0 Wi. Steuer iilr Erund 15 Part nschl Siener süt Schöler n P o r v e r k a u f i n G. #### Buchhandls. uo an der Aben kolle Hute ab.nd 8“. Uhr 656 Probe und Versammlung Der Siches gal e. 55 —— Hlatk“ Medrere Schüler. Nutze dein Herdfeuer! Möbel!e Eiaselmöhel, Setas. Eigene Techmaschlsen. w. tell, abchen *0 a schwan Frau Prante Bleiefeld, Bitterstr. 81 —. Schalbe, Bertinerstroße 60. randen. Oort as seppell. VottE. etaät Slis 0000Mdlach brio. 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(Vortsetzung der Kanzierrede auf dem huptbkatt erste Seite.) Der Kanzser schloß soine Rede wie folgt: „ der zur friedlichen Zusammenardest beSaaletung Ds alle überseeischen Beziehungen vflegen, n. Senderheit mit den großen Nationen, mit denen entzweit zu werden, das Anglück, Deutschlands und Kuropge war Mie persönlich wird es eine Freude Eitz, 25#t auensvollen Beziehungen, die sch muit Wieliggzteführer, der Auglandes gewonnen habe, unmiuizlbar Hr. den Dlagst dee Relches sruchtbar 4u machen. Was wir treiben werden, soll eine ehrliche schlichte deutsche Politik kin,##, nichte mit den Schlagworten einer Ostoder Wesspolitik zu tun hat. Auo dem UnfrieMächte wird Deutschland keinen Vorteli glehen. Was Deutschland nur, Deutschland, sondern die Welt und Lis Peltwirtichaft brauchen, dus ist nicht Uneinig. #eit, sondern Einigkeit und Ardelt" Der Reichekanzler gedenkt dann der desetzten Gebirte am Rhein Seic#####„Regierung wiederhole 1c.—. be: bie Hoans Lie dein ie sesen. Der Reichskagzler weist dann daraut hin, daß im kommenden Winter die Rot und Verditierung w., Volke steigen werde und warnt davor, durch Aufruhr und Gewalt dagegen anzugehen. Der Aer gedenft dann der Beziehungen zu den Meülhe Se an.. gersaltungemäßige Mitarbeit an den Angelegenheiten der ReicheLung„pihige Wünschen nach freler Entfalich. re 255chetonigg#rdlitet dam die Zutimmung 23.Ilerbell des Hauses zu diesem Programm und einfachen Linie zur Rettung Deutschlands Wie wissen nicht, ob ihm aus über Willen der vormaligen RriegsDesms nur, Rot beschieden oder ihm er: nöglicht sein wird, den Weg dieser Gesandung zu beschreiten. Für beide Fälle lassen Sie uns Beltesund der Sststs eurtenn Cnprit Lur Barncz, Barir. Eed mirn:„Nen. mi: 2crceenher Prsi, Leirteslarstans tzetrichtens totteg werden, aber es kann nicht untergehen, wenn es sich nicht selbst aufgibt!“ Das Echo des Hauses. Sozialistische Kritik und Ramofansage. Den Reigen der Partetkritiker eroffnete in der neuen Sitzung Abg. Dr. Breitscheid(ASPD.). Er enttäuschte, obwohl er sich bemühte, seine Darlegungen mit Geistreicheleten zu würzen. So bei der„Legendenzerstörung“ in einem Rückblick auf die jUngste Regierungsteise. Dr. Breitscheids politische Freunde haben sich selbst aus der Regierungskoalttion ausgeschaltet, und sie suchten nun durch ihren Wortführer, das Gespenst vollt#scher Stinnesierung an die Wand zu zaubern. Diese bedrohliche Möglichkeit habe sie zu„sochlichen Erwägungen“ genötigt. Die Arbeitsgemeinschaft unter Dr. Siresemanus Führung hätte die Reglerung übernehmen sollen. Das hätte viel Karere Verhältnisse ergeben Breitscheit führte dann weiter aus: Der neue Kanzler hat sich hinter die Reparationonote gestellt. Mit der Tendenz dieser Note ist die Soztaldemokratte auch einverstanden. Nicht dulden wir, daß an dem Hrunpatz, des Achtstundentages gerüttelt wird. Gesetzliche Ausnahmen können nur nach erhattenem Elnverständmis seitens der Gewerkschaften zugelassen werden. nennt, dann den Ruf deo neuer Reichvernährungsmintsters Müller aus der Rheinpropinz keinen soinen. Von dem Mehl, das Müller mahle, werde das deutsche Volk kaum satt werden. Mülker, sei ein Monarchist, der die Hohenzollern Phederhaben, welle, Am 4. August 1919 hat# Köln eine Versammlung stattgetunden. Dabei ist eine Resolution zur Herheiführung der rheinischen Für die Durchführung der Resokution sollte in erster Ligie der gegen(Stürmisches Hört! Hört! Uinks.) Er ist einach unerhört, daß ein solcher Mann im Kadinett sitzt, von dem man nicht zweiselsfrei weiß, ob er sich sicht des Landesverrats schuldig gemacht dat. (Große Bewegung.) Breitscheld drodt weiten Mitseilungen über den Synditus Dr. Brandt zu machen, #,# Siagtelekreiähr lar das Wirtschaftominitertum in Frage kommt.(Unruche.) Auch gegen Dr. Becker sind schwerste Bedenken zu erheben: er wird uns unter die Herrschaft der großen Kongrne und Syndikate bringen. Gegen ihn ist schärfste Opposition geboten. Weine Partei biltigt wohl das Programm der Regierung. Sie glaubt aber nicht, daß die es werde durchführen können. Die ##artel werde der Regierung Cuno i schäufster Opposition gegenüberstehen. Die Stellungnahme des Zentrums. Abs. Morr(Zentrum) erflärt: Wir wehren Sch earechet metnschaft. Das Zeutrum ist nicht gsfragt stebt dem Rablnett vollitänbig frei genenüber. Nicht darauf kommt es an, ob Herr Stinnes einer Partei angebört, dir in der Regierung vertreten ist, sondern auf das Prodlem fonant es an. Wir können uns auch in der Frage des Göberalismus auf Grund unseres Parteiprogamme o nter den Reichskanzier stellen. Bei der Durchtüdrung dieses Blogramme werden wir den Reichskanzler unterstätzen. Wir danken ihm und wünschen iom desten Ertola. nargentlich den Erfolg eines großen einigen DeutschDie Haltung der Deutschnationalen. " 294 Herat(Ont) albt eine Orklärung ab: Der einer Erfüllungspelltik auf Rosten Bür den Wir änser gaiten Unstänbes 3chilmmen. Wir und bereit, der neuen Meglerung de versassungsmäßige Möglichkeit zur Bührung der Geschäfte und zur Nufnahurs ihrer Airbei: zu geden und sie in die Lage zu versetzen, das Dautsche Reich bei den deverstehenden schwis: rigen Verhaudlungen mit dem Muslaube tatkräftig und würbig zu vertreten. .. Wir sprechen dadel die Erwartung aus, daß die Rezlerung die von uns als richtts anerkannten RichtUinten tretz aller Widerstände im Innern und aller Schwierigkeiten von außen mit Entschiedenheit einhalt. Gine volle Gatuntie, daß dies gescheden wird haben wir indessen nicht, und man wird es uns auch nech allen Emtäuichungen der Bergangenheit nicht Verurgen, wenn wir Zurückvallung üben und uns Unsere Entscheidungen von Fa 1 zu Gall vordewalten, entschlossen, wenn es sein muß, auch weiterdin posiitse Arbeit zu leisten wie bloher.(Beisall rechts.) Ein demokratischer Vertrauensantrag . Abg. Schliter(Dem.): Ich weiß nicht, od sch den Reschskanzler zu der treundschaftlichen Begrüßung duch die Deutschnationalen gratulieren kann. Wir werden ihm unser Gertrauen aussprechen, dehalten uns aber auch die Kreibeit der Entschlietzung von Gau zu Gall vor. Wir werden ###och alles virmeiden, was ihm Schwierigkeiten machen kann. Wir werden, ollne die Verlassung anzurühren, Die Grage prusen müflen, sb das gea nwärtige Wodlre#ht den„Anferdrrungtn des Reichztages entspricht (Uharufe Unke) oder od nicht eine innere potltische Jütztung der Abaeordneten mit den Wahlkreisen nöttg Ifl. 2 D. Pe en ist das Bertrauensbstum eingegangen. Demetrat) beantragt: " Ter#g#ichstan dat die Erklärung der Sisiat, Jod se die Moia vom 19. Rouember 9. J. zur Orundiege idrer Bellttk machen wil. kommuntstischer Beitagungsantrag wird abDr. Mällers Selbstverte##### „. Nach eineinhalbstkudigen Ausführungen des Abg. Koenen nimmt das Wort Reichvernähgungeminister Dr. Müller=Bonn zu folgender Ernärung: Erwiderung ins ungebeuertiichte nicht einen Tag lang ohne Seuier ienie uenLand hinansgehen lassen barl, den in Verwurf, der gegen einen deutboben werden inun, ulmlich den Bernurs die Landesverrnats. Mag er diesen Bermuef leise verklausuliert haben, das Wort von Landesverrat und Zuchthaus ist gesallen. Ich weise diese Aeußerung, die sich mit meiner Hallung in der Parialandsrage besatzt, mit aller Entschtehen#en als unwehr zurück und fordere ihn auf, sein Bemeizmetsrsal verzulegen. Im Jahre 19i3 haben m Aheinlandspredlem der Aheinlandofenge viele Bänner im gleichen Siune wie ich argäödereepenter,#ämlich in dem Sinm, des die ir i uer Pulaernigsen Waälisch i. 4. Lsmst Pet iur; Stiam. unz uue ich in diesem legalen mit denen kein guter bstens ass Brhes u..— mbrn,(ans Ner. 94: 14 rim E-ehere Mishepust onmiet, indein de mich in Hrcz Se Kürst, 25ch de Vartasengoahtun des durn Grist. t##nnt in, dut aße volltischen Voralst e ae i ce Pir süih ae hnrit kanische Versassung drs Reiches und Preuhene in von mir als mittelbater Sioatsbramter beschwoten, 150 in Einflang mit meiner Ueberteugung diene S#it. ba#r 16 dus Umlagegtset in beinem Werden äm#tt een eir geraten, das zustandegstem in midachten. Das war mein Recht und Se tei ge, Ve. euisi hruiten Pheshe 15 #. Unloyt, Lhremt Witer nuc keinen prebstlione: Beschahu ien dut as) weimt Gite dunlaat, ane Seihsthage eser geumn Anglaegenhell her: Sollmanns Angrisfe gegen Dr. Müller. nitter Mäller seine Anschauungen jetzt geändert vat, so ändert das nichts an den Talse Senisee Se#hr Setis 1910 nech wer # denttcr. Repubist nach innen und außen gefestigt. Es war zu der Zeit, der wir uns mit Stolz erinnern, da wir in Massenausständen die Rbeinlande gegen die französlsche Eroberungspolttlk verteidigten. Damals sand in der Bürgergesellschaft in Köln eine geheime Versammlung statt, an der Dr. Müller hervorragenden Anteil nahm. Ich beruse mich auf den Bericht der„Köln. Volkszeitung“, die la auch Zentemnmsorgan ist. Auch in diesem Bericht hat Dr. Müller sein Deutschium ausdrücklich betont, wie er es auch hier getan hat. Aber Dr. Dorten und Smeets haben das ja siets getan. Alle verantwortlichen Führer der Rattonalversammlung waren damals der Ansicht, daß keine Volfhabstimmung im Rbeinland vorgenom men werden dürfte, weil es unter der Besatzung der Entente steht, und dies niemals eine Volksabstimmung gewesen wäre. Deshalb ist eine Sperrstist von zwei Jahren sestgesett worden Gegen diese Ansicht hat sene Versammlung unter Führung des jetzigen Reichsministers Müller Sturm gelaufen. Er erklärte, daß„die Sperrfrist dem Rheinlande gegen seinen Willen, ohne es zu fragen, aufgebrückt worden sel“.(Hert bört!) Die„Köln. Volkszig.“ schreibt:„Von alsen, Seiten wurde betont, daß man es milde el, sich von Berlin regieren zu lassen, von alle: Seiten wurde die sosortige Volksab stimmung gesordert.“ Der Bruch der soeben beschlossenen Reichsverlastung. Nach der„Kfin Zig.“ sprachen die Resolutionen nur von einer rheinlschen Republik, nach der„Köln Nolfsng.“ entdietten sie die Einschränkung„im Rahmen des Deutschen Reichee". Die Freunde Dortens erklären heute noch, daß die Fallung der„Köln. Ztg.“ die richtige war. Danach wurde In dieler Versammlung ein Aktionsausschuß gegründet, der verkassungswibrig die solortige Ab ummung im Rbeinland in die Wege leiten sollte. Zu seinem Vorsttzenden wurde gewählt der letzige Reichsminitter Dr. Meller. Auch die Mitarbeiter des Herrn Dr. Mütler sind bezeich für die Stination. Der erste Mitardeiter Justtzrat Weber I ist der intimite Freund deHochverräters Dorten.(Hört, hört! Unks.) Zwei weitere Mitarbeiter, Kuckhoff und Karsten, sind von der Zentrumspartet wegen der damaligen Entschlietzung in die Wüste geschickt worden. Sie haben ihr Landtaasmandat niederlegen müssen Auf einen kranzöstschen Wunsch vin sind die bei den am 17. Mal bei dem französischen General Manain in Mainz gewesen, um ihm die Wünschder Bevölferung nach einer rheinischen Revn!“ „Abermitteln. Die Reichsreaierung war über diese Aktion der Freunde Dr. Müllers deeer konsterntert, daß sie diese Bewegung mit§ 81 des Str.=G.=B.(Hochverrat) bedrohte. Erli unter dem Druck der verantwortlichen Zentrumsführer hat Herr Dr. Müller loval seine Anschauung grändert. Dr. Müller, der Sonderdündler und Frrund Dr. Dortens, gedört nicht in die Regierung des Deutschen Reiches.(Ledbatte Zuktimmung Uinke.) Reichekanzler Cuno: Der Vorredner wird richt erwerder. erten, daß ich auf feine einseinen Ausfübrungen — Der Reichsernäbrungemtnicher hat mich gebeten, die Angelegendett elebald mit aller Oründlichtett au untersuchen. Jo hade ihrn dies zugesagt, und Sie können sicher kein, daß die Untersuchung von odjektiven Gesichtspunkten geführt wird. (Unrude Uinko.) Ueber das Ergednis wird dem Hause Mitietlung gemacht werden. Daraus werden die Beratungen auf Sonnabend vormtitag 10 Uhr vertagl. Schluß ½10 Uor. Neues aus aller Welt. Der Mittelpunkt des Deutschen Reicheo. Zwei Orte in Deutschland streiten sich um die Ehre, der Mittelpunkt des Deutschen Reiches zu ein: berg und das Dorf Erina im ld. Ceina stützt sich in seinen Antelpunktsbesti Kraise, Bitterseld. auf eine Mittelpunktobestimmung, die Müller ausführte. Er schnitt aus einer Karte im Maßstab: 1:200000 das Deutsche Reich aus und bestimmte den Schwerpunkt, der jedoch nicht ohne weiteres um dem Mittelpunkt im geographischen Sinn gleichzusetzen ist. Denn unter letzerem kann man nur den Schutttpunkt dee mittleren Längengradge mit dem mittleren Breiteneites Penzte sch des Bürgumestset von Sihten. bera an die Landesaufnadme von Berlin und diese entschted zu Spremberge Gunsten. Der Schaitt von 31 Grad 35 Minuten Breite und 32 Grad 2 Minuwuie-oaeft Aur Kanng euet den(geograpbischen) Mittelpunkt des Deutschen Reiches an. Er fällt auf das Mehtischhlatt 2547 in der Gemarkung Spiemberg, nördlich der Stadt.9 Die russische Humngerlotastrephe. . In den Moskauer„Jewestiso“ werden die Ven Ea ceen. mrzählt. Vor allem hat sich in den Gebielen, die vom dunger betrofsen waren, die Saatfläche vermindert, Dieselbe betrug 2. Jahre 1920: 20 442 000 Detsatinen, im Jahre 1922 dapegen nur 16 980 000. Die Bevölkerung in den Hunger=Gouvernemente hat sich um 2½ Mil## p#rringe%u# nach der Berechnung der Jomctie“ vm 10, Prozen.. In der baschtirischen Rexubsik sind am Hunger 25 Prozent der BevölkeDer Bietzdetund dat sich allein im Wolgagediet in dietem Jahre um 2345000 Stück verringert und in den fünf Hunger=Gouvernemente der. Ukraine um 1074000 Stück. Der größte Teil Liete: Viehbestander ist an den Folgen der Hungervoch dbesn vrmnsctorten Kaugueg, im anderer Tel verschoden. Mundes darstellen, llegt an der Haleschlagader Arbeiterkopfes! Nun weiß man doch, warum Arbeiter ein so wehleldiges Gesicht macht. Vexierbild ist in dem Porträt so deutlich, daß wenn man es einmal erkannt hal, ohne uImmer dir beiden Köpfe siehl. — Die Alteste Banknote der Welt. Die Urahne unserer heutigen Banknoten—. dao Britlsche Museum in London. Die Note ist# nestschen Ursprungs und stammt ans dem Anfa# der Reglerung des ersten Kaisere der Ming=Du### stte(1968 bie 1644), ist allo um 300 Jahre### als die ersten europäischen Banknoten, die von# Stockholmer Bank im Jahre 1001 ale sogenann „Transporlzetlel“ ausgegeven wurden. Dem B gange Schwedens folgte im Jahre 1091 die von England, 1695 Norwegen, 1718 Dänemark, 1 Frankreich, 1762 Oesterreich, 1768 Rußland. Preußen wurde unter dem Freiheren von Stein Jahre 1805 das erste Papsergeld ausgegehen. Handelsnachrichten. Doklar 7300 Kreivertedrskurse, mitgeteile vom Barmer Baukvet vom 25. Novemder 1922— 11 Uhr vormittagt Helland 2850 Frankreich England 82750 Belgten Schweiz 1850 Amertta Tendenz: unsicher. reve& Güth als Aktien= Geten schaft. Die im Johre 1874 gegründete offene: delsgeselllschaft Greve& Garb in Güterst# wurde in eine Atttengelellschaft umgewandelt und u unter der Bezeichnung Baumwoll= und Leinen# wedere! Greve& Gath A.=G. den Betri der früheren offenen Handelsgelellschaft weitertüht mit der Berechtigung der Angliederung und Beteilig von Un ernehmen glelte= und ähnlicher Art. De## Vorsitz im Aussichterat fübrt Kommerzienrat G. G0m Vorstandsmiiglieder sind die Kau leute Otto Sül Dr. Felir Rüggeberg und August Barten, sämtlich Güterssoh. — Eine Ankündigung der Biele der Banken. Infolge Beschlusses der Verei gung von Banken und Bankiers in Rbeinland un Westkalen c. V., werden der im Bieleselder Besl# anfäsligen Kundschalt der Aleleleider Banken Wirkung vom 19. November 1922 ab für täglich Uabares Guthaben a) in gebührenfreier Rechnun# bis auf weiteres 4 Prozent Zinsen v. a. b) in## büdrenptlichtiger Rechnung bis auf weiletres 6 Orzent Zinsen v. a. berechnet. — Werkzenamaschinenfabrik Sil# meister& Co., n.=G. Bleleseld. Die gestrie außerordentliche Hauptversammlung wählte den## brikdirettor Georg Hartmann in Bieleseld neu in Autsichtsrat. — Losgenvobl. A.=H. in Heriaubererdentliche Hauptperlammlung, beichlo enkaoltol um 4% auf 9 Millionen Mark * Die., Oonabrücker Bank berust ein auherordentliche Generalve#sammtung guf den— Dezimger, de. Js. zum Zwecke der Erhöhn#### Aktienkapitals um 50 Millionen Mark auf 100 onen Mark. Die neuen Aktlen sollen den allen nhren im Verbälinis von 1:1 zu einem Kurse#e voraussichtlich 250 Prozent zum Bezuge ungebete „ Vollbörfentage in sten Woche. In der Lommenden Woche## börsentage nur Montag. Mittmoch und Fre nn den übrigen Tagen werden nur Deoi dukten= und Bauknotenkurie notiert. Eisentallnotierungen finden wie sonst statt. Sittsel, Kupfer, A#lir##er 24#. Kupte, 50-m 160400 79020) Hattenwel####el, Eriginal 42800=675 Omttenrehzint, Frsivertehrspr. Gtig. ad Obersolesten Veisanssprets Lemeltes-Plattenzink1 40000 129000 1000 O#ttenaluintnlum, Criginal. 99/91%.— eetat, Wgle- und Tratsdorten Zunn, Banka, Stulten " S t r a n O##tenzinn, minägiens v#e Seinatsel. 99—9% Antimon, Acauin“ Tüte m. Beren, etwa Rccttin En preie ner#nin sich ir Kart für 190 28 Snn Metierungen des Hamburger Metallverein Hamburg Sttder gensoar— ven iases 17.004 SM-Ben 6sn 183000.175 K 1144.09 12 150 WP Ellber 2 49100 26 8.51530 120000 17540 13400-1.#0 15.00018 f. ungtschm. 145.00-1 00 Ltoch, abtag 87500 80500 11500 30500 Wtrerbar Cue Antiuton eiettrotpifupfer— Berliner Produktenmarkt. Amtl. Preise 16r 50 kr ad Stalten 24000 Peichchter Atterbognen s verkauft oder Blutsanger auf den Zehntausendmarkscheinen — eines deutschen Arbeiters. Auffallend wehleidiger Gesichteausdruck. Man drebe den Shein berum, dat sich das urvetterbild Uinto oben Seisg 8 Gäüich, dale ain iin ein besindet. üces#i# Gesicht mit eiwas langer Rase Leishenb zur kialen Ohrläppchen dao Arbeitergesichte): die linke Rospartie bildet ein #prtie bisde — loder ein sichtlich Saugbewegungen des 17000 Verradelle, 122067 72.0—2# 8300 512 talland UInenon Nrei Beigien. 1Frct Porregen Dinemark Schoocen leleingtors #r## Ver Mraelllen WientD. O.s.) 100K: Budsnen: 100 K Halgatten ILer# Belgrad Dina aptinchen veinsagt.. Dauisenkurse. Herlln, 24. Nov. 1922. uuen 8 re 1121 Alis, asz is) 12uc Dme zlait e A##us 4pzösl#### 9133s s424e9 967724 s 187.471 191 89 167.47## MM M1733N 820 0 3/870 7 7=41 51 7040 82 71 508 211.71 1318.29 19729 Für 21: Redaktion verantwortlich: #er den tinzeigentell: Nuau Druck und Verlag von J. D. Küie: 14 15 # SitZn S#rsie Güterslohz=Blelsfels, Westfalen=Rheinland. Snnigerlob, 24. Noo.(Die Gaspreise) m jetzt für Lcht und Heizgas 100 Mark. sD: u gewerdliche Zvecke 80 Mark pro Kubl merer. wur den um 110 Prozem rhöht. rite Eneraie für den Monat Novemter kostet für ###wecke 185 Mark für 4 Kilowanstd., für Kralt # 100 Mark für 1 Kllowatistd Die Miete fürEletiriziät zähler bettägt b tAnl gen mit einem lußwert bis zu ½ K.=R. 45 Mark, bis zu 1 K.=W. Mark dis zu 2 Kl.=W. 80 Mark. dis zu 4 h.=W. Marr und bis zu 8 K.=W. 150 Mait monatlich. Zähler wird die Mieto besonders verHerford, 25. November.(Eigenart desfalt.) Ein Wanderbursche, der vor einigen bis nach Herierd gekommen war, dalle deim — en im Rathaushofe stundenweise Beschältigung kon und wurde zur Nachtzelt in der Herberge r#odrach:. Gestern erdleit er Besuch von einem Wanderbnschen. Auch diesen nahm er mit n Rathaushol, um auch fur ihn Arbeit und #enst zu bekommen. Die beiden jungen Leute ken sich die Zentralbe'zung als warme Schlaf#enheit aus, wurden aber abends aus dem Raume pesen und zur verveige geschickt. Hinter ihnen de die Türe abgeschlollen. In der Dunseihe#t n sie es dann verstanden, trotz des Verbots durch Wer abziehenden Gase wegen offenes Fenster des dre in diesen elnzudtingen, um es sich dort zum ate b quem zu machen. Als der Heizer ftühmorgens Autschuren des abgedrosseltzen Feuers den Heizn beirat, sand er einen der jungen Leute durch tenorydgase erst ckt vor. Der zweile konnte mit eines Sauerstoffapparales ins Leben zurückten werden. Her ord. 24. Nov.(Die verderdliche undltteratur.) Wie vernichtend die alttigen #che der Strundliteratur wirken, zeigt ein Vorsall, #sich in den letzten Tagen hier ab plelte. Der ##rige schulemlassene Sohn einer armen Wisce sich nach und nach lo viel Schundheite zu deschaffen iht, daß er keine treie Lett mehr tand, keiner Abeit natzugeben, sondern völlig dem Mützlagang tröhnte, um nur ja seine Hintertreppenromans verschlingen zu töunen. De Mutter zwung der flegelhalte Sohn, immer wieder Gald für Schi dhette hirauszugeben. Alo die Mutter sich endlich doch wetgerte. sam der Junge auf den Gedanken, seine Mutter durch Kochgas zu vergitten. Vormund und Potizei mutzten einschreiten. Als letziere erschien, verbarrikadlerte sih der Junge in seinem Zimmer, indem er Oten, Kitten und Möbel vor die verschlossene Tur stellte. Die Behörde hat so ort ein Verfahren zur Umterbringung in eine Erzi= hungsanstalt eingeleltet. Aus Bielefeld. 1 Einschränkung bei der Straßenbahn. Wie wir hören, soll vom 1. Dezember ab zunächst eine Einschränkung durch Einführung des Zehn=Minutenverkehrs(bioher 5=Minuten=Verkehr), herbeigeführt werden. Außerdem wird die Einrschtung der Anhängewagen, die selt Ende des Vorsahres den Charakter von Rauchabteilen tragen, in Wegfall kommen, um an Personal zu sparen. Fünfuunddreißig Mann des Fahrdienstpersonale Ist gekündigt worden; davon haben steben bereits andere Beschäftigung in der Industrie gesunden. Jur Schlietzung der Badeanstalt. Der Finanzausschuß hat sich gestern mit dem Antrage des Magistrats beschäftigt, die Badeanstalt an der Güttersloher Straße ab 1. Dezember zu schliehen und von dietem Termin ab nur die Brauseüder noch dem Verkehr zu überlassen. Wie wir hören, hat der Finanzausschuß angesichte der bekannten finanztellen Lage des Badeanstaltsbeirtedes dem Magistratsvorschlag zugestimmt. 1( Die Preise für Gas und Elekteizität werden mit der Messerablesung am 1. Dezember um nahezu 100 Prozent steigen. Es wird berechnet: Gas mit 100 Mk. je Rbm., elektrisches Licht mit 150 M. s: Kwb. und elektrische Kleinkraft mit 120 Mark je Kwy. Elektrische Großabnehmerkraft wird mit 115 Ml. bis 60 Ml. se Kwh, je nach der Höhe der jährlichen Verdrauchs und der Benutzungsdauer berechnet. Für Wasser bleibt das lausende Vierteljahr der am 4. November verössentlichte Preis von 40 Dik. je Köm. bestehen. Für das am 1. Januar beg##unende Vlerteljahr wird der Wasserpreis vorauesichtlich über 100 Mk. je Rom. betragen, er wird später bekannt gegeben. * Neue Grotpreise. Insolge der Mehl=, Rotten= und Desevertruerung it der Preis lüle ein 3½ Pfund=Graubrot auf 520 Mark. für ein Krankenbrot auf 280 Mark und für ein Bröschen auf 16 Mork festgeietzt. 8 Die Novembergehälter ber Orivstangeltellten. Gestern sanden zwischen den Angestelltengewerkschalten und dem Biel teider Arveitgeberbunde Tarifverhandlungen statt, die zu einer Einigung führten. Für die kaufmänntichen Angestellten in Greßgande! und Industrie worde eine Erböhung der Olteverg hälter um 56—65 Prozent für den Monat November vereinbart. Die Be heiratetengslage wurde auf 1750.— Mt., das Kindergeld auf 2500.— Mi. festgesetzt. Rachstehend die Ansangs= und Endgebälter in den einzeinen Tacttgruppen: Gruppe A. 17jähriger Angestellter 16600.— Mt. 20„„ 99 100.—„ „ B 17„„ 17600.—„ 29„„ 48100.—„ " 0 26„„ 84 900.—„ 62„„ 61900—„ " 1I1 14„„ 6400—„ 28„„ 85 400.—„ 17„Konzert"=Schwindelet. Das in letzter Zeit angeklndigte und verschobene Konzert zum Besten des Bundes der lungentganten Kriegshe###t##ten ist eine Veranstaltng von Schwindlern, die unter dem Vorwande der Wobliätigkeit sich die Taschen füllen. Eln Kellner Karl Plhiner und eine Inle Wicmann aus Hanburg hatten in Bieleseld für etwa 20 000 Mark Karten zu dem Kenzert umgesetzt. Um das Publikum zur Zahlung ten sich die Gauner gesässchter Ausweise und Sammellisten in donen sie singlerte weträge, als von bekannten Firmen gezahlt, eingetragen hatten. Die Nachprüsung de# ergeben, daß der Bund der lungenkranken Kiligsbeschädigten eine Eründung des Plötner zu seinen Zwecken war, und nicht mehr bestehl, serner, daß an den Bund keine Gelder abgeliesert wurden, Bei Aastreten derartiger Kartenver äufer ist daher Vorsicht geboten. :: Die 5 Millionen=Anleihe für den Schochthe# mit der sich die am Mittwoch stattfindende Stadtverordnelenversammlung zu befassen hat, soll der Eindeckung mit Kohlen dienen. Durch die Im Sommer notwendige Herstollung von Eis ist Im Schlachthof der Kohlenbedars im Som mer übrigens größer als im Winter. An unsere Postbezieher richten wir nochmals die dringende Bitte um sofortige Einzahlung der BezugspreisNachforderung für das 4. Vierte jahr. Um eine Unterbrechung der Lieferung 27. ds. die Zahlung nicht geleistet haben, den Betrag zuzüglich Postkollen durch Nachnahme einzuzlehen. Im Falle einer Richtelnlölung würde am 1. Dezember csonaphon vollendetster Resonanz-Sprechapparat mit allen technischen Neuerungen. — Verführung bereitwisllgst.— Elegante G-häuse Unserem leben alten Rollegen Wilhelm Strothmann und seiner Frau Gemahlin zu threm 25jdrigen Edesuhil sum die herzlichsten Glück= und Segenswänsche. Seine Kollegen der Firma Brödel, Baugeschäft. Statt besonderer Anzeige. Heute abend 6 Uhr entschllet sanft infolge Altersschwiche im 83. Lebensjahre unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oroßmutter, Schwägerin und Tante Witwe Luise Gnegeler geb. Strothmann. Im Namen der trauernden Uinterbliebenen: Wilhelm Gnegeler. Gütersloh, den 23. November 1022. Die Beerdigung findet am Sonntag nschmitlag 2 Uhr vom Trauerhause, Ohlbrocksweg 30, aus siall. Die Vorleler ½/32 Uhr. 5051 Am 19. November verschied die Weberin Frau Emma Jostmann nach längerem Leiden. Die Verstorbene hat langeJahre hindurch in treuer Pflichterfällung bei uns gearbeitet. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Gütersloh, den 23. November 1922 Inhaber, Angestellte, Arbeiter und Arbeiterinnen der Firma WIlh. Bartels& Co. Von der Reise zurück. Ulmenstr. 1. Gernipr. 814 Sprecht. 8—9½4, 2½—4. gelende Gestern entschllef unser Mitarbeiter, der Weber Wilhelm Schmidt Im Alter von 60 Jahren. Wir verlleren in dem Dahlngeschiedenen einen trenen Alltarbeiter, den wir während der langen Jahre des Zusaminenarbeilens weuen euines ehrenhaften Charak'ers und freundlichen Wesens geschätst und geachtet haben. Wir worden ihm über das Grab hinaus ein ehrendes Andonken bewahren. Gütersloh, den 24. November 1922. 654 Die Inhaber, Angestellten u. Arbeiter der Firma Greve& Güth. Echlesbrennesseihaat wasser für den Daarwuchs, Schuppen u. Oaaraussall verhütend, alloholtrei, mohlzlechend, von Apoid ter H. Schwarz, München. Often Uller Mt. 25,% Uer Mt. 59,(n Ugebrachtaschen wernen gesant Nur b 1#odir.-Oreserte rnst Haffachlidt, Güterstob. 5211 er4e11 man durch SCe Erkoy die Fretzluft, verbinder: Rnochenweine. Unentbehrlich für Ferkel und Mostschwe ne. In Gütereicb bet W. Megkmann. Kreuudrererte. Erast Hatfschtidt Bregerie. WrIRT 5 vm in meinem Geschäft ein seidener Schirm stehen geblieben. G. g. Unkostenerstattung FrauenWinter=Mautel geg. Speck einzutguschen. Zu erttagen in der ie#astelt. b. Güers 84 einen Junger, bayerischer In jedem Alter und Gewicht. er erwatte Montag und folgend: Tage. Firma H. Ruthenburg Von Montag, den 27. Nov. wird in dem Lokal des Herrn August Pallmeyer, Blessenstätte, abende 8 Uhr, eine Reide von fortlausenden Vorträgen über die wichtigsten Lebenstragen gthalten. Vortragender: W. Waller, Groß=Gerau Vortragsfolge: Montag, 27. Nooembe:: Ein Jardenspiel. Dienstag, 28. Nov. Das verstegelle Puch. Mittwoch 29. Nov. Göntiche O,dnung####en Donnerztag, 30. Nov. Brömmter und Ehebrecherin. Freitag, 1. Dez. Die Reise eines 130jäh ig. und se lort. Der Besuch dieler Vorträge istkostenlos auch nicht miteines Kollektenergedung verbunden Jedermann ist bierzu eingeladen. Auf Abschnitt 2 der Kohlen= und Kohlenzusatzkarten werden am Montag, den 27. Nov. d. J., von mittags von 8—12 Uhr und nachmitlags ven 2—5 Uhr bei den Kohlenhändlern Diew U, (Schulstraße und Blessenstätte). Eickholt, Fricke, Schmäling. Schmidt, Berliner Straße und Tügemeter die Rummern 2101—6000 mit Kohlen pelle ert. Ferner auf Abschnitt 6 die Nummern 1—100 Diejenigen Haushaltungen, welche ihre Kohler auf die aut gerufenen Nummern nicht abholen haben keinen Un pruch auf Nachleeserung. Güterslod, 23. November 1922. 6654 Die Ortskohlenstelle. Fernsprecher 620 Unter dieser Nummer ist unsere Geschäftastelle Königstrasse Nr. 3 dem biezigen Fernsorechnets angeschlossen Gütersloher Zeitung. 2 haut wasser open u. Oaaraus. , w o h l t l e c h e n d, v o n München. Often t. 50,(n Ugebrachte 9505.— 83 üterslob. on. wird in dem ust Pallmeyer, Uhr. eine Relde orträgen über ssten agen stbezieher ngende Bitte BezugepreisVierte jahr. Lieferung und erlauben, die die zum eleistet haben, ttollen durch Im Falle ung würde ember iher Zellung lolstrabe 6. ter, Groß=Geran olge: Ein Fardenspiel. veistegelle Puch. Odungei mmler und Eheiltfoltenlos auch ebung verbunden u eingeladen. Kohlen= und karten 7. Nov. d. J., von id nachmitlags pen nhändlern Diew U. 1e). Eickholt, Fricke. * Straße und Tüge—8000 mit Kohlen * Nummern 1—100 n. welche ihre Kohlen nern nicht abholen achteeserung. ember 1922. 6654 tskohlenstelle. ler 620 sere Geschäftastelle SSCNr. 5 lets angeschlossen Zeitung.