„ Tetmather Nachrichten Fleimatblat. stür die. Stadt, Letmatde Escheint wöchentlich zweimal u. zwar Mittwochs und Samstags. Bezugspreis durch insere Boten bezogen monatlich 30 Pfg. Durch die Post bezogen monatlich 75 Pfg. Druck von Josef Schäfers, Letmathe. Fernruf für die Schriftleitung 4215 Iserlohn. Verantwortlich für die Schriftleitung und für den Anzeigenteil Josef Schäfers, Letmathe. Gemeinde Oestrich und Umgegend Anzeigenpreis: Der Raum für die Anzeigenspalte 46 mm breit, 1 mm hoch 5 Pfg. Der Raum für die Textspalte 93 mm breit, 1 mm hoch 12 Pfg.— Schluß der Anzeigenannahme am Erscheinungstage bis 9 Uhr vorm.— Beilagengebühr 10 Mk. je 1000 Postscheckk. Köln 95349. Verl. Carl Rademacher und Wwe. Hermann Bogen, Letmathe Nummer 36 midittwoch, den 6. Mai 1936 29. Fahrgang Aus Termatde und Umgegend. Letmathe. Am heutigen Tage kann der Werkmeister Ludw. Eilhoff Grünenthalstr. 24, auf eine 50jährige Tätigkeit bei der Bergbau Akt.=Ges. Lothringen Abt. Letmathe bezw. deren Vorgänger, dem Märkisch=Westf. Bergwerksverein, zurückblicken. Der Jubilar hat also der Firma ein Menschenalter gedient, und somit den Aufstieg und den Niedergang der Zink= bezw. Säureindustrie in unserer Stadt wie wohl kein Zweiter erlebt. Letmathe. Abnahme der Prüfungen für das Reichssportabzeichen. Die Ortsgruppe Letmathe=Oestrich des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen gibt bekannt, daß die als Prüfer zugelassenen Oberturnwarte Buschhaus und Schärer am Sonnabend, dem 5. ds. Mts., 17 Uhr an der Turnhalle der Hindenburgschule(Mittelschule) in Letmathe die Prüfungen für das Reichssportabzeichen abnehmen. Die Prüflinge haben sich vorher ein Leistungsbuch zu beschaffen und dasselbe ausgefüllt und mit Lichtbild mitzubringen. Letmathe. Auf die am schwarzen Brett des Rathauses ausgehängte Bekanntmachung über Stutenkörung machen wir hiermit aufmerksam. Letmathe. Lüdenscheid=Höh—Letmathe 98 1:3. Nur die Unentwegten hatten am Sonntag die Blauweißen nach Lüdenscheid begleitet um dort eine ziemlich unerwartete Ueberraschung zu erleben. Denn wer hätte wohl nach den letzten schwachen Leistungen der Mannschaft mit einem Siege in Lüdenscheid gerechnet? Die Gegner lieferten sich ein Spiel wir es auf unserem Platze lange nicht mehr gesehen haben. Die Lüdenscheider hatten sich zuerst gesunden und waren recht gefährlich, aber schon nach 10 Minuten hatten auch die Blauweißen die Einstellung auf den Gegner gefunden. Das Tempo des Spieles war ungeheuer schnell aber durchweg hatten die Letmather etwas mehr vom Spiel und es konnte bei den reichlichen Torgelegenheiten nur eine Frage der Zeit sein, wann das Führungstor geschossen würde. Aber Rätselhafte Erkrankungen Bei vielen Krankheiten wie HerzKatselhärte ErKrankunge— mustei= und Nierenentzündungen, Gelenkrheumatismus usw., läßt sich oft schwer die Ursache feststellen. Nur durch „Zufall stellt sich dann häufia, beraus, daß die Zähne der eigentliche Krankheitsherd sind. Kranke Zähne vergiften nämlich den ochr###,##### burch sie“ Krankheitserreger in den Blutkreislauf gelangen. Beweist dies nicht, wie gefährlich es ist, wenn man die Pflege der Zähne vernachlässigt? Jeden Abend und Morgen Chlorodont- das sollte deshalb für alle, ob jung oder alt. zur Selbstverständlichkeit werden! Zu Chlorodont darf man getrost Vertrauen haben. es kam einmal wieder anders. Bei einem flotten Durchstoß der Gastgeber wurde der Halbrechte zu spät angegriffen und sandte unhaltbar ein. Der Ausgleich glückte eist mit dem Halbzeitpfiff nach schöner Kombination durch Halblinks. Kurz nach der Pause hatten dann die Hiesigen ihre beste Zeit und gingen durch Linksaußen in Führung. Die Lüdenscheider setzten alles auf eine Karte und drängten mächtig, aber die gestaffelte Hintermannschaft der Blauweißen war auf dem Posten und ließ keinen Erfolg der Gastgeber zu. Eine Minute vor Schluß erreichte der jetzt rechtsspielende Linksaußen nach einer Mustervorlage seines Halbrechten aus vollem Lauf mit unhaltbarem Schuß das 3. Tor und damit Migg LuftschutzWerbewoche 18. bis 24. Mai 1936 den endgültigen Sieg. Der Sieg ist verdient und hätte bei etwas Glück höher ausfallen können. Die Mannschaft wies keinen Versager auf, selbst der in letzter Zeit ziemlich unsichere Torwart lieferte ein mutiges und sehlerfreies Spiel. Können die Hiesigen ihre sonntägliche Leistung halten und evtl. noch steigern, werden wir noch manches schöne Spiel zu sehen bekommen. Die stark geschwächte Reserve erlag der gleichen aus Höh knapp mit 4:3. Letmathe. Aufgebote. Kraftfahrer Hermann Dreyer, Münster und Wilhelmine Nix, Letmathe. Apparateur Peter Feldmann, Hohenlimburg und Anna Müller, Letmathe. Leimathe. An Stelle des nach Sümmern versetzten Lehrers Stracke ist der Junglehrer Vollmer aus Dortmund an die hiesige Westschule berufen worden. Letmathe. Mit der Ausgabe der neuen Mülleimer ist am „Manige„Hssonnen, morder. sodaß die nächste Müllabfuhr am kommenden Dienstag mit dem neuen werden kann. verhunder Oestrich. Am Sonntag, dem 3. Mai besuchte der Hagener Heimatverein Oestrich, um in Gemeinschaft mit einigen Mitgliedern des Vereins den Burgberg zu besichtigen. Bereits morgens gegen 9 Uhr kamen die Hagener mit einem großen Omnibus hier an und wanderten dann sofort zum Burgberg hinauf. Erfreulich war es, daß auch viele Damen mitgekommen waren. Herr Heetmann, Oestrich übernahm die Führung und erklärte in sachkundiger Weise den Teilnehmern, wo die ersten Niederlassungen unserer Vorfahren sich befunden haben. Zunächst wurde die älteste Niederlassung, der sogenannte Ostring mit seinen Wallanlagen besprochen, denn hier wurden ja auch verschiedene Feuerstellen festgestellt und die meisten Topfscherben gefunden. Auch wurde die älteste Werkstatt der Steinzeit, die jetzt leider nicht mehr vorhandene Martinshöhle erwähnt. Von da aus ging die Wanderung zum westlichen Teil, der später gebauten eigentlichen Wallburg mit ihrem Torengang. Mit regem Interesse verfolgten die Gäste die Ausführungen des Herrn Heetmann. Alle staunten beim Abstieg über die mächtigen Wallanlagen, welche man heute noch gut verfolgen kann. Darauf ging die Wanderung zum Oestricher Heimatmuseum. Auch hier gab Herr Heetmann in dankenswerter Weise sein Wissen zum Besten und alle Gäste folgten aufmerksam seinen Vorträgen. Doch die Zeit drängte, denn die wanderlustige Schar wollte noch mit einigen Unterbrechungen bis ins Hönnetal. Nur ungern trennte man sich. Zum Abschied gab Herr Karl Liesenhoff, Oestrich noch einige plattdeutsche Gedichte zum Besten, welche ein dankbares Publikum fanden. Dann wurde Abschied genommen mit dem Wunsche auf ein baldiges Wiedersehn. Verlag; Carl Rademacher u. Wwe. Hermann Bogen, beide Letmathe. Hauptschriftleiter: Josef Schäfers, Letmathe.— Verantwortlich für den gesamten Textteil owie für den Anzeigenteil: Josef Schäfers, Letmathe— Druck von Josef Schäfers, Letmathe D A IV. s6 1910. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 gültig. erkundigte sich, ob ein glänzender GeDa war nichts zu finden. Sie europäisches Ortslexikon da sei. Der Kellner bejahte und brachte es aus der Bibliothek. Hanni suchte Willnv. Nuhrs zu finden, nur ein kleines Nest in Finnland. „Willnö?“ sagte Frank nachdenklich.„Willnö? Ich glaube, Hanni, der Ort wird so ausgesprochen, aber er schreibt sich anders. Ich würde einmal auf der Karte der Schweiz in der Nähe von Genf nach einem Ort Villeneuve suche Ja weiß, in-Frankreich gibt es da einen Ort, aber möglich auch in der Schweiz!“ „Wie sagtest du? Villenenve! Ein danke, Papa!“ Sie blätterte eifrig. Sagte triumphierend:„Hier... hier habe ich es, Villenenve am Genfer See! So. Papa, jetzt können wir wieder heimfahren, ich weiß, was ich tun muß. Oder willst du Frau von Bernek noch guten Abend sagen?“ :„Heute nicht, es ist zu spät!“ Sie zahlten und verließen das Hotel um die zehnte Stunde. Der Junge stand immer noch draußen. „Geh heim!“ sagte Hanni dankbar hu ihm.„Die Aufgabe ist gelöst und morgen sehen wir uns am alten Platz wieder. Sie drückte ihm einen Taler in die Hand und der Junge verschwand freudestrahlend. "„Iar wohne nicht weit, Frollein!“ sagte er lachend. * Vormittag saß Hanni wieder über dem Akt das„Goldene Dreieck“ und studierte noch einmal jede Zeile genau. Mitten in ihrer Arbeit wurde sie durch den Besuch von Berneks unterbrochen. Lotte, frisch wie die Morgenröte, umschlang die Freundin und küßte sie. „Mein lieber Darling!“ sagte sie herzlich. „Still, Lotte, ich weiß, was du mir sagen willst! Laß gut sein, ich bin darüber weg. Ich bin wieder gut in der Arbeit.“ " Von der„Berliner Post“ bist du wea?“ „Sofort! Zeitung.“ „Wohl bei einer der größten Zeitungen Berlins?“ „Der Auflage nach die größte! Aber taugt nicht mehr viel.“ „Warum gehst du denn dahin?" „Weil ich den Leuten mal zeigen will, wie man es anpackt. Sonst schlafen sie ein. Der Chefredakteur, feiner Kerl, ein Herr von Gaida, sehr klug und tüchtig, aber zu vornehm, um sich rücksichtslos durchzusetzen. Ich habe ihm das Interviem mit Mr. Bucklen gebracht.“ „ u., habe es gelesen. Es war köstlich! Der wird sich nicht gefreut haben.“ Hannis Gesicht wurde hart.„Diesem Schuft gebührt es nicht a.##rs. Als er unsere nach seiner Meinung übertriebenen Maßnahmen für das Wohl und Gedeihen des deutschen Kindes kritisierte und sagte:„Es wäre besser, geschlagg gue dereai da hätte ich ion bald ins Gescht Lotte sah sie bewundernd an. „Ich bewundere dich, Hanni, du hast einen schweren, gger schonen Berzu: Weißt du, wen ich heute getroffen B c. c.. 5##... Herrn Peter von Gellert. Nicht wahr, der ist doch nicht so.. wie sein Bruder?“ ####r, Loi##?“ sagte Hanni ernst,„der ist ein Ehrenmann und weiß was er will, auf den kann man Häuser bauen. Ich gonne ihn dir!“ Lotte wurde über und über rot.„Aber.. Hanni!“ ###### kannst dich nicht verstellen, bist ihm doch gut. Ich versteh's ja. Mit eem Peter kann man glücklich wergen. Erist,#ich,##r gescheit und gut, sondern so ritterlich, immer wird er bei seiner Herzensfröhlichkeit der noble und vornehme Mensch sein. „Ach, Hanni! Ich mag ihn ja so gut leiden. Und Mama habe ich's auch schon gesagt, aber ich weiß ja gar nicht, ob er für die kleine Lotte etwas übrig hat?“ ### D###e ich glaube, du weißt gar nicht, was für ein hübscher, lieber Kerl du bist! Schau mal in den Spiegel.“ Lotte küßte die Freundin glücklich. „Ach, du bist so gut zu mir, Hanni. Weißt du auch, daß mich Fräulein Else eingeladen hat zu ihrer Hochzeit?“ „Ja, und ich hoffe, daß es bei dieser Gelegenheit eine Verlobung gibt! „Wek denn?“ „Hu mit dem Peter! Der ist doch auch da.“ „Aber Hannil“ „Freust du dich nicht darauf. Kleines?“ „O sehr, aber du mußt auch mit dabei sein!“ *„Tas geht leider nicht, Lotte, da bin ich unten in der Er läuft auch gern mal andere. And kriegt er was dafür, und langt es dazu, dand bringt er seiner Mutter ein Sträus chen mit— viel lieber aber noch ein Feinkost-Dudding= Dulver von Dr. Oetter natürlich. Schätzen, v.Laneiden! Preisaufgase Rchtung“ all, sie. win es ter. chweiz. Ganz wichtige Sache." senhost. hätten uns so gefreut. Mama kommt namlich auch mit. Sie hat sich auch schon darauf gefreut daß ihr beide mit dabei seid.“ „#eei., Palt z.... cer kanns ja einrichten. Sieh, das deue siehe Mattez. Tich führt der Peter und mem Vater Lotte nickte eifrig. „Oh, Mama schätzt deinen Papa so sehr! Er ist aber auch himmlisch! Ich habe vom ersten Tage an für ihn geschwärmt. Du hast einen bildschönen Vater!" Hanni sah sie dankbar an. .„Ja, er war auch einmal als Filmschauspieler eine Größe. Nur im Tonfilm, da ist nichts mehr, dafür eignet sich seine Stimme nicht. Es ist sehr schade. Das schönste aber an meinem Vater ist, daß er trotz allem der einfache, liebe Junge geblieben ist.“ Lotte sah sie strahlend an. „Das sagt Mama auch immer. leiden.“ Hanni seufzte.„Mein Vater.. Mutter noch mehr als gut leiden!" Lotte faßte sie bei der Hand. „Er hat Mama lieb, nicht wahr, Hanni? sehr! Aber.. es geht ta eben nicht!" „Warum nicht, Hanni?“ „Siey mal, Kleines, Papa ist doch nichts, er ist unvermogend, hat keine gesellschaftliche Stellung. Deine Mutter ist Frau von Bernek, aus den exklusivsten Kreisen und sehr vermögend. Nein, ich weiß genau, da bringt mein ### rein Wort über die Livven. Das mußt du verAber Lotte verstand es nicht. Sie schüttelte sehr heftig den Kopf. e 97119 „Da tarierst du Mama aber ganz falsch ein, Hanni. Ich glaube, wenn dein Vater käme und bäte sie, seine Frau zu werven.. hann hätte sie ihn so lieb, daß sie an nichts anderes denken würde als den Mann.“ Sie mag ihn sehr gut der kann deine liebe ang Die glückliche Geburt unserer kleinen Gertrud zeigen hocherfreut an August Peylo u. Frau Liesel geb. Berg Mai 1930. Arbeit war dein Leben, Ruhe hat dir Gott gegeben. Sonntag abend 22¼ Uhr entschlief sanft Gestzrßt dare“ d u wonvorbereitet und die Heilsmittel der hi kath sorgender Vate Tchi, under Sotelztienund Onkel— Schwiegervarer, Grobvater Josef Hellmes im Alter von 74 Jahren und 3 Monaten. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Letrmathe,„Düsseldorf, Iserlohn, Rolfzen b. Steinheim(Kr. Höxter), Homburg v d H ienlimburg, Bocholt u Oestrich, d. 4.5.1936. Die Bee digung findt Donnerstag, den- Mai 1o:h nachmittags 3½ Uhr vom Marienborpital aus statt. D. Seer. ist Donnerstagmorgen 7¼ Ubr inder Plark rebe Von Beileidsbesuchen bitten wirhöfl. Abstand zu vehmen. Micner Vin ais eöne-eh MAGGIS Würze und achten sie genau darouf, dass ihr ##cheg aus der großen MAGGI-Originolflasche gefüllt wird. In dieser darf nach dem Gesetn richte ondere# reilgehalten werden als MAGEPWUPT e luered e ie eose heiene Zum Muttertag kaufen Sie praktische Geschenke bei Walter Eilhoff gegenüber der Post man sich im Boden Feniegeln Ein solchesUrtell erfüllt LeseHaustrau mitstolz. SSchnell undleichtwer#Se 86den billzblank durch ur die innige Anteilnahme beim Heimgange unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen danken wir allen herzlichst. Familie Carl Rademacher Letmathe, im Mai 1936. Statt Kaster## Die Teilnab: allmne bei dem Hinscheiden unseres Entschlafenen hat uns wohlgetan. Wir danken allen dafür von Herzen. Otto Schnadt Emmi Maisbender als Haustochter Letmathe, im Mai 1936 Fahrradhaus Hippel Hagenerstraße 36 " Dum Frühjahr Damenstrümpfe in den modernen = Tönungen wie silber u. sonnenbrand Elbeo Efge 2.75 1,95 Restpaare in hellen Farben-75, 1,25 Fr. 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