9 9 1 9 #45 Letmather Nachrichten Leimatblatt kür Tetmatbe und Umgegend " Erscheint wöchentlich zweimal und zwar Mittwochs und Samstags. Bezugspreis durch 3 p#plere Boteu bezogen monatlich 30 Pig. Durch die Post bezogen monatlich 75 Pig. : Drus von Joh. Schäfers, Letmathe. Fernsprecher für die Redaktion 1215 Amt Iserlohn. 2= Verantwortlich für die Redaktion und den Anzeigenietl J. Schäfers, Letmathe— 2 Organ des Bürger= und Verkehrs-Vereins * Anzeigenpreis: Der Raum für die Anzeigenspalte 45 cam dreit, 1 mu hoch 10 Pig. * Der Raum für die Reklamespalte 90 mm breit, 1 mm hoch 40 Pfg.— Schluß der * Anzeigenannahme vor dem Erscheinungstage bis 5 Uhr nachmittags.— Beilagengebühr 2— nach Uebereinkunft. Postscheckkonto Cöln 95849. Verlag Letmather Nachrichten.— Aummer 80 Mittwoch, den 8. Oktober 1930 24. Jahrgang Zum 50=jährigen Jubelfest des M. G. V.„Liederkranz“ Von berufener Seite wird uns geschrieben: In den letzten Ausgaben der„Letmather Nachrichten“ wurde wiederholt enpfehlend auf die 50 jährige Jubelfeier des M. G. V.„Liederkranz“, die am kommenden Sonntag stattfindet, hingewiesen. Wer als Außenstehender die veröffentlichte Geschichte dieses Gesangvereins nicht nur flüchtig gelesen, sondern auch tiefer durchdacht hat, ist erfreut über das ernste Streben, welches der Verein während seines 50 jährigen Bestehens im Dienste des deutschen Gesanges an den Tag gelegt hat. Besondere Anerkennung dürfte dem„Liederkranz“ für den geraden Weg gebähren, den er unentwegt mit klarem Blick zu dem Ziele zurückgelegt hat, das er sich bei seiner Gründung setzte. Und dieses Ziel ist und bleibt für ihn: Pflege des schönen, alten deutschen Volkeliedes, in erster Linie. Wie recht der„Liederkranz" tut, dieses Ziel immer wieder zu betonen, ist jedem ner der Zeitverhältnisse, jedem Freunde des deutschen gesangwesens klor. Wäre das„Volkslied" nicht in Geaus dem deutschen Volk verdrängt zu werden, brauchten Musik= und Gesangsachverständigen keine langen Abhanden geschrieben zu werden, die mahnend für das deutsche kslied eintreten Erst vor einigen Wochen schrieb ein eisg. wohl zu schwarz sehender Verfechter des Volksliedes: Wir haben uns damit abfinden müssen, daß das Volks##tot ist. Seine Mumien ruhen in unseren Bibliotheken. zucken die Achseln und schwingen uns höchstens noch auf, daß wir sagen: schöne Leichen, wirklich schöne Leichen". sott Dank sind wir soweit im Deutschen Vaterlande noch Noch ist die nicht vom modernen Zeitgeist angesteckte sche Seele empfänglich für die Tiefe deutschen Innenlebens! sind unsere örtlichen Gesangvereine Hüter und PflegeBüdel pfIeot den ScHun—. e der stätten des schönen Volksliedes. Doch auch sie dürfen sich gesagt sein lassen, daß sie gut tun, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stets bewußt zu bleiben. Heute bereits ist es eine Streitfrage schon, ob in der Zukunft die Gesangvereine oder die Deutsche Jugendbewegung, vornehmlich unsere wandeinde Jugend, Hüterin des Volksliedes sein wird. Umso anerkennenswerter ist es, doß wir in unserem Heimatorte Gesangvereine haben, die das Volkslied in ihren Reihen hegen und pflegen. Seien wir stolz auf sie! Unterstötzen wir ihre Bestrebungen, zollen wir ihnen vor allem auch Dank und Aneikennung, die verdient sind und neuen Mut machen. In wenigen Tagen ist das 50 jährige Jubelfest des Liederkranzes. Möge es ein Heimatfest im wahrsten Sinne des Wortes werden! Möge es dazu beitragen, doß trotz aller Not der Zeit von diesem Sängerfeste erneut ausstrahle in unserer Gemeinde der Geist der Einigkeit und volklichen Verbundenheit! Glück auf! Aus Teimatbe und Umgegend. Letmathe. Der M. G. V.„Liederkranz" teilt uns mit, daß der Vorverkauf zu seiner großen Jubelfeier am Sonntag im Saale des Herrn Schmale sehr rege eingesetzt hat. Eine beschränkte Anzahl Eintrittskarten sind noch zu haben bei den Mitgliedern des Vereins, im Gasthof Schmale, Gasthof „Zum scharfen Eck" und im Z'garrenhaus Paul Feldmann. Die Veranstaltung erhält durch die Mitwirkung der hiesigen Brudervereine eine besondere festliche Note. Am Sonntagvormittag findet um 11¼ Uhr ein Frühkonzert im Gasthof Schmale bei freiem Eintritt statt Letmathe. Personenstandsaufnahme. Auch in diesem Jahre findet am 10. 10 im Deutschen Reiche eine Personenstandsaufnahme statt. Die hierzu notwendegen Formulare werden zur Zeit zugestellt. Besonderer Wert ist auf die Ausfüllung der Haushaltungslisten zu legen und wird jedem Haushaltungsvorstand empfohlen, die sich auf der Titelseite befindliche Anleitung zur Ausfüllung der Haushaltungsliste genau durchzulesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, daß auch die vorüvergehend abwesenden Personen, die sich z. B. zum Studium auswärts aushalten, in die hierfür vorgesehenen Spalten unter Abschnitt B auszuführen sind. Von den Arbeitnehmern ist bei Ausfüllung der Formulare besonderer Wert auf die Eintragung in Spalte 9 zu legen. Die Angaben über Name und Wohnort des Arbeitgebers sind wegen der Ausschreibung der Steuerkarten unbedingt notwendig und unerläßlich. Personen, die z. Zt. außer Arbeit sind, haben ihren Beruf anzugeben und in Spalte 9 einzutragen: „arbeitslos seit...“. Ferner ist für jeden gewerblichen Betrieb, Lager, Büro, Behörde. Verwaltung usw. ein Betriebsblatt auszufüllen. Falls nicht genügend Formulare zugestellt sind, können diese auf dem Steuerbüro in Empfang genommen werden. Letmathe. Die Monatsversammlung des Letmather Turnvereins 1877, die besonderer Umstände wegen an einem Sonntog abgehalten werden mußte, erfreute sich eines sehr guten Besuches. Die Uebernahme des Probeturnens für die Westfalenmannschaft wurde eingehend besprochen und der Vorstand beauftragt, beim Kreisvorstand eine Bewerbung einzureichen, wenn verschiedene Fragen vorher geklärt seien. Als Tag für die Nikolausfeier wurde der 7. Dezember festgelegt. Ueber die Art der Feier soll in der nächsten Versammlung Beschluß Für nur 13 Pfennig 2 Teller gute Suppe mühelos— nur durch kurzen Kochen mit Wasser— aUs MAGGIS Suppen-Würfeln HEBE WERDAU·SA 3 ECHTSSCHUTZ DURCN VERLAG OSKAR MIEISTEE Neben meiner Hazienda„Santa Barbara“ liegt die noch größere„Catarina“, die bring an Dich. Sie gehört einem gewissen Estucho, der in Montevideo lebt und sich um seinen Besitz nicht kümmert. Geld dazu kannst Du darlehnsweise durch Ferreiro meinem Konto entnehmen. Auf die Rückzahlung kommt es mir nicht so sehr an, als vielmehr darauf, daß Du Dich auf eigene Füße stellst. Man kann nicht wissen, ob das nicht mal sehr nötig wird. Ueber Dein Verhältnis zu Lie und das ihre zu Dir enthalte ich mich jeder Aeußerung. Eure Angelegenheiten habt Ihr unter Euch in Ordnung zu bringen. Ihr werdet sie hoffentlich so ordnen, daß man sagen kann: Ste hatten Mut und taten, was sie mußten. Eln weiser Mann äußerte einmal: Liebe ist zu neunzig * Prozent Gewohnheit und deshalb trennt die Entfernung, “ iur wo Liebe eine leuchtende Flamme ist, können auch #ie####eere nicht scheiden. Mal sehen, was die Eure war. 7 Dein Vater.“ *Nun schrieb Arne einen dritten Brief, den datierte er sechs Wochen voraus, weil er erst in sechs Wochen den Empfänger erreichen sollte. Dieser Brief lautete: „Lieber Herr Ferreiro! Ich habe vor einigen Tagen Besuch gehabt aus Vuenos Aires. Ein gewisser Helmrot suchte mich auf.— Ei, ei, was man da für Dinge hört. Stimmt das: Senorita Ferreiro soll öfter als üblich mit Herrn Dr. Wroncker gesehen werden? Freut mich des armen Jungen wegen. der an der Seite meiner Tochter hungern mußte. Blonde Frauen sollen öfter kühl sein— sagt man. Ich habe keine Ahnung! Wenn Herbert schwarz gewesen wäre, hätten die zwei vielleicht ein Paar gegeben. Aber blond und blond ... Vielleicht wollen Sie das gar nicht wissen. Es Ihnen mitzutellen, ist auch nicht der Zweck dieses Briefes. War ich will, mein lieber Herr Ferreiro, ist etwas rein Geschäftliches Wroncker habe ich in letzter Stunde noch eine Aufgabe gestellt, ich fürchte: Ueber den schönen Augen Ihrer lochter vergißt er sie, deshalb bitte ich, stoßen Sie ihn ab und zu irgend wohin, aber fest, daß er lebt und nicht nur träumt. Ich habe ihn nämlich beauftragt, die Hazienda„Catarina“ für sich(nicht für mich) zu kaufen und dachte dabei folgendes:„Renkt sich die Ehe, wieder ein, chön, dann hat Wroncker einen ganz netten Besitz, renkt ie sich aber nicht wieder ein, was ich bei dem Charakter einer Frau bestimmt glaube, so läßt sich mit einem Landhaus einer Viertel Million Pesos und der Hazienda „Catarina“ auch in Buenos ganz gut leben. Aber jetzt — wenn Helmrot recht hat— eröffnen sich ja noch ganz andere Perspektiven. Die„Cataring“ und die„Santa Barbara“ zusammengelegt, heiliger Bonifazius, das ist ja beld ein Königreich, wenn auch nur ein argentinisches. Helfen Sie nach, lieber Ferreiro, es lohnt sich der Mühe! Ihr Arne Keil.“ Arne legte den Halter hin. „So, das wäre auch erledigt,“ sagte er,„ganz sauber nicht, aber doch erledigt.“ Er klingelte der Privatsekretärin und instruierte sie wie folgt„Hier sind vier Briefe, Fräulein Heydrich. Diese beiden an Ferreiro— bitte nehmen Sie sie in die linke Hand, dami: keine Verwechslung passiert— bekommt Herr Fischer von deUebersee=Abteilung. Sie müssen sofort besorgt werden Er weiß Bescheid.— Den hier, an Dr. Wroncker adressierten, geben Sie morgen zur Post und dieser da, der auch an Ferreiro gerichtet ist, wird in sechs Wochen der Geschäftspost nair Buenos beigepackt.— Bitte wiederholen.“ „Diese Briefe an Herrn Fischer, den morgen zur Post und diesen da in sechs Wochen der Geschäftspost nach Buenos beipacken" „Ich kann mich auf Sie verlassen?“ „Vollkommen!“ „Gut! Dann jetzt eine Stunde Luft, zwei Pastetchen unt eine Tasse Fleischbrühe, dann geht's weiter.“ „Herr Keil, die Frühpost liegt noch hier. Ueberfliegen sonten Sie sie doch, bevor Sie gehen.“ „Ne, ne, Liebling, ich mag nich'. Nach— gewissen Geschäften muß ich ganz reine, klare, frische Luft haben. Adjes# Und besorgen Sie die Briefe richtig.“ Draußen war er und Fräulein Heydrich, die ihm vom Fenster aus nachsah, bis er um die Ecke verschwunden war, wog die Briefe auf beiden Händen und sagte:„Schwer wiegt ihr und harmlos seht ihr aus, aber— aber! Was wird e: hier wieder zusammengeschoben haben?“ * * Arne hatte sich im„Börsen=Kaffee“ an ein Fenster und blickte über den Damm hin Die Zeitungen, die ihm der Ober brachte— dort las er sie regelmäßig— interessierten ihn nicht, auch rauchen tat ei nicht und der Ober dachte:„Aha— er denkt wieder in Millionen.“ Aber es war doch nur sein armes kleines Herz, an das Herr Arne dachte, dessen Pochen er lauschte und dessen Stimme er hörte: „Bald kann es sein, daß deine Glocken Ostern läuten, bald kann dir das wildersehnte, leise, heiße du erklingen.“ Die Worte hörte Arne immer und ihn befiel eine seltsame Unruhe. An die Frühpost dachte er, die unerledigt auf seinem Schreibtisch lag. Konnte da nicht——— Jede Minute war ihm ein Jahr gewesen, grau war er geworden in der kurzen Zeit, fahl und alt im Gesicht und nun saß er hier und daheim vielleicht wartete das Glück. Die runde Platte des Marmortischchens hatte Arne mit beiden Händen gefaßt. Er mußte immer etwas in den Händen haben, wenn es in ihm tobte und wenn er seiner Gefühle Herr werden wollte. Der Ober, der seinen vielgerühmten und beredeten Stammgast mit vorgebeugtem Körper vor sich hinstarren sah, glaubte ihn im Geiste bei Geschäften von Riesendimensionen.— — Anderes vermutete niemand von Herrn Arne, wenn er in Gedanken war Und als sich Arne schüttelte, als ob er Fieber habe, ganz langsam erhob und fast zögernd zum Telefon ging, stand die ungewöhnliche Sache Arnes beim Ober fest. Als aber Arne gar nach dem Telefongespräch Hut und Mantel nahm, schnell und mit festen Schritten das Lokal verließ ohne gezahlt zu haben, war Arne nicht nur nach Ansicht des Obers, sondern auch aller anderer, die noch hier weilten, das große Geschäft geglückt. Für den nächsten Börsentag lautete die Devise:„Wo Firma Keil einsteigt wird mitgestiegen.“ So bestimmten ein kleines Herz und ein Briefchen aus München die geschäftlichen Maßnahmen vieler hundert Männer. Nur den, den Briefchen und Herz angingen, kümmerten weder Geschäfte noch Millionen, noch Börsentage. Fräulein Heydrich, die vom Chef angerufen worden war, hatte den Münchener Brief herausgesucht und obenauf gelegt. Arne nahm ihn in die Hand und besah ihn von allen Seiten. „Im Aeußeren kein Unterschied," stellte er fest und öffnete ihn ebenso langsam, wie er vor einer halben Stunde im „Börsen=Kaffee“ zum Telephon gegangen war. Dem Umschlag entnahm er den üblichen Geschäftsbogen, außerdem ein kleines Kuvert, auf dem von Lies Hand die Worte standen:„Persönlich! Herrn Keil.“ Dieses kleine Kuvert legte Arne neben den großen Bogen und las, was auf diesem mit Schreibmaschine geschrieben stand. „An die Geschäftsleitung der Firma Arne Keil! Herr Dr. Wroncker dürfte Sie von seiner Abreise nach Buenos Aires unterrichtet haben, ebenso davon, daß er der Unterzeichneten, die von der hiesigen Geschäftsstelle mit Ihnen direkt zu erledigenden Geschäfte übertrug, während er alle seine übrigen Obliegenheiten in die Hände unseres Herrn Schneider legte. Wir werden Ihre hiesigen Geschäfte nach Ihren Anweisungen mit der gewohnten Gewissenhaftigkeit weiterführen und wir hoffen Sie mit dem von Herrn Doktor Wroncker getroffenen Maßnahmen einverstanden, wenn nicht, erwarten wir unverzüglich Ihre Dispositionen. Hochachtungsvoll Arne, Keil, Geschäftsstelle München. i. V: L. Wroncker“ „So will ich Geschäftsbriefe,“ sagte Arne vor sich hin,„kurz, Tatsachen, keinen Schmus und klug, den anderen nicht bloßstellend falls Angestellte den Brief lesen. Fein hast du das gemacht, Lie, mein neuester Prokurist, der du so bescheiden i. V zeichnest. Aber hier“— und er griff nach dem kleinen Kuvert—„was bringst du mir da? Erlösung und Glück, dein Herz, dein Ich? Sei es was es sei, es ist von dir.“ Der Brief wurde geöffnet und Arne las: „Ich bin frei, schneller und leichter als ich dachte Dich Tatsachenmenschen interessiert das„wie“ nicht, also erlaß ich mir die Schilderung. Ich hätte Dir eigentlich gestern schon von all' dem Neuen Mitteilung machen müssen, hatte aber keine Zeit.— Wieso?— Ich habe den ganzen Tag und die halbe Nacht im Büro gesessen und die Korrespondenz zwischen dir und dem hiesigen Hause studiert, in sechzehn Stunden zwei Geschäftsjahre durchlebt und bin im Bilde so genau, als hätte ich persönlich all' Deine Briefe empfangen. Wie ich glücklich bin und wahrhaft zufrieden mit Dir zusammenarbeiten zu können, Dir nahe zu sein, Dir— Dir, den ich in den sechzehn Stunden noch größer sehe, als ich Dich hieher schon sah des A Reichsfi Presseempfas iistische Be ellen Lage ersechen, n Würdig egangen i ers getroff (Eer Börse. Des Reiches hält die der für die Loch mehr! Ond meint, inft Deut n Wir h Pnserer Re slauben a Ins das A. üsere Zul äßigen nige Ern en, die u rbeitskrä er den G hönigende Jussetzung uch auf? nserer Le ffentliche estritten, rteilt we Jahren. I Halte pir sagen doch wen Wirtschaft chon unt nittel de: sas beim viel stärk irteilend iberhaup iusreiche bilden. ags nich ein, das inserer! und Fin nicht ab; Abe inanzmi aus nick bitalfluc iner ne age vo fung vo fast unc landspr. läuft. Soziala beder er krise ge entzieht lichkeite im Ir daß de schen K erlegt 1 10 0+ Inger Werk gesaßt werden. Die Handballmannschaft des Turnvereins behauptet sich weiterhin. Sie holte sich am Sonntag in Iserlohn beim Spiel gegen den Iserlohner Tv. II. Mannschaft wiederum die Punkte durch einen 3:2 Sieg. Mit einem Torverhältnis von 18:2(bei 4 Spielen) steht die Mannschaft als einziger ungeschlagener Verein an der Spitze. Die Jugendmannschaft wurde von ihrem Gegner 1.0 geschlagen. Letmathe. Am vergangenen Freitag fand im Lokale SchulteOstfeld die fällige Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft der Letmather Kriegervereine statt. Es wurde u. a. beschlossen, am 15. November ds. Is. bei Schmale eine gemeinschaftliche Versammlung abzuhalten, in der einige Kameraden die Unterhaltung bestreitenkwollen. Dies Kranzniederlegung am Ehrenmal, die in diesem Jahre am Totensonntag erfolgt, soll nachmittags sein und zwar treten die beiden Vereine um 2.30 Uhr an ihren Vereinslokalen an. Ene längere Aussprache rief der Punkt Familienseier beivor. Darüber, daß trotz der Ungunst der Zeitverhältnisse die Feier abzuhalten sei, war man sich einig. Zur Vorbereitung des Abends, für den der 18. Januar bestimmt wurde, wählte man einen Arbeitsausschuß, bestehend aus den Kameraden Dünnebecke, Nimmermann und Schnadt(Mex), Derselbe soll durch je 2 von den Vereinen zu wählenden Mitglieder ergänzt werden. Die Benachrichtigung bei Beerdigungen soll in der Weise ersolarn, deß bei rechtzeitigem Erscheinen) ders„Letmather Nachrichten“ in diesen eine Anzeige aufgegeben werden soll und daß außerdem bei jeder Beerdigung in folgenden Geschäften ein Plakat ausgehängt wird: von der Bracke, Herm. Dettenberg, Josef Schulte, Anton Herbring, Theodor Ewers, Joh. Schäfers, Heinrich König, Piul Feldmann, Edmund Arens, Alfons Rittmeier, Eugen Ripp und Theodor Tillmann. Der vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge am 2. November zu veranstaltete Blumentag zum besten der Kriegsgräber wird selbstverständlich nach besten Käften unterstützt werden.. Die n#liche Sammlung wird in Gemeinschaft mit der hiesigen Ottsgruppe durchgeführt. Bauschule Technikum Lemgo bietet Gewähr für gute Ausbildung Hochb., Tielb., Eisenbeton. Archifektur adio kompl. Anl. m. Lautsprech., 3.— Mk. Woche, auch ohne Anzahlung liefert sofort allerort Radio-Vertrieb Hagen. Elberfelderstr. 30I Donnerstag eine Sendung lebendfrischen holländisch. Bratschellisch Portions- und Mittelschellisch in guter Eispackung. Fr. Hillebrand Anruf 2429. Filiale Opderbeck Letmathe, sucht sauberes und ehrliches Lehrmädchen Anfangslohn 30 Mk. Nur schriftliche Bewerbungen an Kühn, Letmathe, Hagenerstraße 31. Danksagung! Ischlas-, Gicht- und Rheumatismuskranken teile ich gern gegen 15 Pig. Rückporto sonst kostenfrei mit, wie ich vor 5 Jahren von meinem schweren Ischias- und Rheumaleiden in ganz kurzer Zeit befreit wurde. J. Stieling. Hantinenpächter Frankzfurt Oder 166 Hindenburgstr. 33. mav.„Liederkranz“ Letmallle Leitung: Herr Mittelschullehrer Ew. Schenk 1880 1930 Eintrittspreise für Sonntag, den 12. Okt. 1930: Festkarte für Herren 1.50 für Damen 1,00 Mark. Es ladet freundlichst ein Der Festaussckuß 50jährige Jubelfeier am Samstag, den 11. Oktbr. 1930, abends 8 Uhr im Vereinslokal am„scharfen Edk" Jubelfeier der mitglieder des Vereins. Am Sonntaa, den 12. Oktbr. 1930, um 11.15 Uhr Frühonzert im Gasthof Schmale bei freiem Eintritt. Nachm. 5 Uhr aupt-Jubelfeier in den Sälen des Gasthofs Schmale unter Mitwirkung der 3 Brudervereine Eintracht, Quartett, Sängerbund. Groß. Festprogramm Musikalische Darbietungen, Volkslieder, Festspiel und Chöre mit Orcesterbegleitung. Die Musik wird ausgeführt von der gesamten städt. Kapelle in Witten unter persönlicher Leitung des Herrn MusikDirektors Fliegner. 45 Musiker. Nach dem Konzert: Festball! uinn Kimnee nehmen täglich SCOTT'S EMULSION, und sogar den Sommer über. Ich bin mit der Wirkung sehr zufrieden, da Beide vorzüglichgedeihen, kerzengrade Glieder haben u. Rachitis nicht kennen, was wir nur Scott’s Emulsion verdanken. Schwester A. R. in Berlin. Depot: Germanla-Drogerie Schleler, Hagenerste. 26 Preissenkung! Sahneschichtk d Speisequarks mussen frisch gegessen werden. Unsere Verkaufsstellen werden aus eigener tagesfrischer Produktion auch ausnahmslos täglich frisch beliefert. Melkerei Rhoden Letmathe Hagenerstraße 28 Inserieren bringt Gewinn! Nl. S. O. A. P. ortsgruppe Letmathe Am donnerstag, 9. Oktbr., abends 8,30 Uhr findet im 6asthof Schmale eine Versammlung statt, wozu sämtliche wähler u. wählerinnen unserer Bewegung hierdurch eingeladen merden. Reichstagsavo. rg. bedder spricht. Unterkleidung Neue ermäßigte Preise. Fr. Bademacher, Leimathe. Ibach=Pianos =Flügel erstkla, sig durchrepariert, sehr preiswert bei bequemen Raten abzugeben.— Besichtigung ohne Kaufzwang. Antragen zu richten an BACFA Barmen, Neuerweg 40. E# Role Kreuz-Lollerie Ziehung vom 11. bis 16. Oktober 1930. Lose sind noch zu haben in der Buchhandlung Joh. Schäfers, Leimathe Die besten Erfolge hat der Geschäftsmann, wenn er in den „Letmather Nachrichten“ inseriert, da sie in ihrem Verbreitungsbezirk in fast jeder Familie gehalten werden Manche * freie Stunde verschafft Ihnen O! VesstöFE 0D AUS 1OLITER S1EIMER HEISSES WASSER Wenn Sie O zum Geschirrspülen. zum Aufwaschen und Reinigen nehmen, haben Sie es viel leichter und sind viel schneller fertig. o rückt allem Schmutz und Fett energisch zu Leibe. Messer, Gabeln und Löffel, Teller und Schüsseln, Töpfe und Pfannen, kurz alles Geschirr säubert a im Augenblick. Auch beim Putzen von Steinfliesen, Wandsockeln, Badewannen und Spülbecken bewährt sich ad vortrefflich. Ospart ihnen soviel Mühe und Arbeit, daß es rückständig wäre, es nicht zu benutzen. Es kostef doch nur 25 Pfennige und ist außerordentlich ergiebig.