Amtliches Blatt des Amtes Tetmatbe[7#####0f Organ des Bürger= und Verkehrs=Verei n-I. i Simm., mne n Anzeigenyreis: Der Raum für die Anzeigenspalte 45 mn Amtliches Blatt des Amtes Tetmatbe Erscheint wöchentlich zweimal und zwar Mittwochs und Samstags. Bezugspreis durch unsere Boten bezogen monatlich 30 Pfg. Durch die Post bezogen monatlich 60 Pfg.e Druck von Joh. Schäfers, Letmathe. Fernsprecher für die Redaktion 1215 Amt Iserlohn. — Verantwortlich für die Redaktion und den Anzeigenteil J. Schäfers, Letmathe—e Organ des Bürger= und Verkehrs=Vereins Anzeigenpreis: Der Raum für die Anzeigenspalte 45 mm breit, 1 mmn hoch 5 Pfg.,# Auswärtige 10 Pfg., für die Reklamespalte 92 mm breit, 1 mm hoch 30 Pfg. Schluß derAnzeigenannahme vor dem Erscheinungstage bis 5 Uhr nachmittags.— Beilagengebühr — nach Uebereinkunft. Postscheckkonto Cöln 95349. Verlag Letmather Nachrichten.—* Nummer 61 Freitag, den 30. Juli 1926 20. Jahrgang Aus Tetmatbe und Umgegend. Letmathe. Die für die 5. Kur in Norderney vorgesehenen Mädchen fahren am Sonnabend, den 7. August 1926 vormittags 8.20 Uhr mit der Straßenbahn nach Iserlohn. Die Eltern werden gebeten, die Kinder um 8 Uhr vor dem Amtshause bereit zu halten. Letmathe. Vor der Prüfungs=Kommission des Schreiner= handwerks bestand der Schreinerlehrling August Hartmann aus Letmathe seine Gesellenprüfung mit dem Prädikat„Gut.“ Letmathe. Vor der hiesigen Prüfungskommission haben die Schneiderlehrlinge Carl Isenberg, Erich Wilmes und Heinr. Rsse ihre Gesellenprüfung bestanden. ** Am 8. August 1926 verkehrt ein Sonderzug 4. Klasse nach Düsseldorf. Der Preis beträgt 3,30 Mk. Gleichzeitig können Zusatzkarten zur Teilnahme an einer Autorundfahrt in Düsseldorf zum Preise von 1,50 Mk. und Eintrittskarten zur Gesolei 1,20 Mk. gelöst werden. Fahiplan wird noch durch Aushänge bekannt gegeben. Letmathe. Die Lichtbildkunstbühne wartet auch in dieser Woche wiederum mit einem überraschend schönen Programm auf. Es setzt sich aus Films zusammen, die zu den neuesten Eczeugnissen der Filmkunst gehören, also das Modernste bieten, was der Film von heute zu bieten hat. Ganz hervorragend ist der Film„Asphaltschmetterlinge.“ Sein Milieu ist das Theater und seine Handlung zeigt in 7 Akten Leid und Freud einer kleinen Tänzerin. Die Welt des Theaters hat für uns alle nun einmal von alters her einen magischen Zauber und kaum einen gibt es, der ihrem faszinierenden Reiz widerstehen kann. Die Hauptdarstellerin ist Dorotly Devore, ein junger bildschöner amerikanischer Filmstern, dessen fabelhaftes Spiel jeden in seinen Bann zieht. Der Film„Der Pflug um das Leben“ ist ebenfalls ein ganz neuartiger Film. Sein Inhalt ist eine abenteuetliche Geschichte und seine Sensationen, die sich in der Hauptsache in der Luft abspielen, sind atemraubend. Es läuft serner noch ein sehr humorvolles Lustspiel mit dem bekannten„Seff“ und die wie immer sehr interessante Leimatte. Die Otsegruppe Letmathe im D. H. V. schreibt uns: Am 7., 8. und 9. August hält der Gau Niederthein= Westfalen im Deutschnationalen Handlungsgehilfen Verband seinen Gaujugendtag in Hagen und auf der Hobensyburg ab. Die Rothersteins. 25 Roman von Erich Ebenstein. Aber davon wollte der Fürst absolut nichts wissen. Mit dem ihm angeborenen Eigensinn stellte er sich auf den Justamentstandpunkt:„Gut, wenn der Prozeß in Graz wirklich verloren wird, so gibt es dann in Wien immer noch eine letzte Instanz beim obersten Gerichtshof!“ schrie er den Justizrat erbost an, als sei dieser mitschuldig an dem schlechten Ausgang. Achselzuckend entfernte sich der alte Herr endlich, etwas von„halsstarrigem Autokrat“ vor sich hinmurmelnd. Als Hampe kurz darauf des Fürsten Zimmer betrat, fand er seinen Herrn lang ausgestreckt auf dem Teppich liegen. Die Erregung war doch wohl zu groß gewesen, und eine schwere Ohnmacht, aus der Dr. Kasper aus Wolkenriet den alten Herrn nur mühsam wieder zum Bewußtsein brachte, hielt ihn über eine Stunde im Bann. Natürlich gab es große Verwirrung im Schloß. Rüdiger war nicht daheim, und die anderen standen ratlos jammernd um den Kranken herum, unfähig, einen vernünftigen Gedanken zu fassen. Die einzige, die den Kopf nicht verlor, sondern dem Arzt zur Hand gie erklärte auch sogleich, die Pflege des Fürsten übernehmen zu wollen. Aber dieser Entschluß paßte weder der Gräfin, noch Magelone. Erstere fürchtete im stillen ihren Einfluß auf den alten Herrn, letztere die dadurch unvermeidlichen Begegnungen im Krankenzimmer mit Rüdiger und den Eindruck, den Dos Opferwilligkeit auf ihn machen könnte. Zuge ein. Rüdiger, der sehr bestürzt war über sei erklärte nach der Bshard) e. Paiergzicher esgsle Saie 85165 von Arterienverkaltung vor. Eine besondere D nomen“ vorhandene, Vemiütsbepresson durch heltere Die Tagung beginnt am Sonnabend, den 7. 8. mit einem Festabend im großen Kuppelsaal der Stadthalle zu Hagen. Die Festrede hält der in Hagen bekannte Reichstagsabgeordnete Walther Lamberg. Sonntag vormittags finden anschießend an den Feldgottesdienst berufliche Wettkämpfe statt. Nachmittags nimmt die Veranstaltung ihren weiteren Verlauf auf der Hohensyburg. Neben einem Volksfest auf der Hohensyburg wird auch am Denkmal eine Gedächtnisfeier für die gefallenen Verbandsmitglieder mit Kranzniederlegung stattfinden. Am Denkmal werden sprechen: Gauvorsteher Karl Baudach=Essen über„Unser beruflicher Freiheitswille" und Reichstagsabgeordnete Walther Lambach über„Unser nationaler Freiheitswille.“ Montag vormittag finden dann in Hagen sportliche Wettkämpfe statt. Die Veranstaltung wird von zahlreichen Kaufmannsgehilfen und Kaufmannslehrlingen von Rhein und Ruhr besucht werden. Letmathe. Wie bereits in der vorigen Ausgabe dieser Zeitung kurz erwähnt, trägt der Allgemeine Spiel= und Sportverein am kommenden Sonnabend und Sonntag leichtathletische Wettkämpfe auf seinem Sportplatz im Ostfeld aus. Die Vereine der deutschen Jugendkraft(Ballspielverein und Gesellenverein) werden an diesen Kämpfen teilnehmen. Sonnabend ab 5 Uhr kommen die Sprung= und Wurfkonkurrenzen zum Austrag. Hiernach wird ein Jugendspiel D. I. K. (Ballspielverein und Gesellenverein kombiniert) gegen Letmathe 98 Jugend stattfinden. Die Läufe werden Sonntags ausgetragen und beginnen um 2½ Uhr. Anschließend findet sodann das Fußballoctstreffen D. J. K. Letmathe(Ballspielverein und Gesellenverein kombiniert) gegen Letmathe 98 1. Mannschaft statt. Wie auch die leichtathletischen Wettkämpfe, so wird ohne Zweifel dieses Lokaltreffen, das guten und fatren Sport zeigen wird, einen spannenden Verlauf nehmen. Nach dem Fußballwettspiel erfolgt die Verlündigung der aus den leichtathletischen Kämpfen heivorgegangenen Sieger. Die Mutclieder des Allgemeinen Spiel= und Sportvereins, die noch an den Wettkämpfen teilnehmen wollen, haben ihre Meldung spätestens bis Freitag abend auf dem Sportplatz oder bei I Grusemann, Brabeckstraße 3, schriftlich abzugeben. Vor allen Dingen ist den Wettkämpfen gutes Wetter zu wünschen.(S. Anzeige)— Auf die am Sonnabend, 8½ Uhr, bei Leber stattfindende, durch Anzeige in dieser Zeitung bekanntgegebene Monatsversammlung, macht der Spiel= und Sportverein noch aufmerksam. Oestrich. Der Turnverein ladet durch Anzeige in vorliegender Nummer seine Mitglieder zu einer wichtigen Generalversammlung ein 2 Lasbeck=Stenglingsen.(Vierteljahrsversammlung des Lasbeck=Stenglingser Bürger= und Verkehrsvereins e. V) Am vergangenen Sonntag tagte der Verein zum ersten Male im neuerrichteten Sitzungssaale des Mitgliedes Franz Humpert zu Lasbeck. Der 1. Vorsitzende, Herr Schulte=Niederbauer, erwähnte sogleich bei Eröffnung der Tagung dieses praktisch überaus bedeutsamen Umstandes, weil er die Beseitigung eines bisher stark empfundenen Notstandes bedeutet, und gab in allerseits beifällig aufgenommener Würdigung der durch den Vereinswirt aufgewandten Mühe und Kosten, die nicht zuletzt dem Interesse der Ortschaften und den Bestrebungen des Vereins dienen, Herrn Humpert seiner und der Mitglieder wärmsten Anerkennung Ausdruck für die Schaffung dieses in künstlerisch vornehmem Stile gehaltenen Raumes. Nach Verlesung einiger Schriftstücke und Besprechung eingelaufener Anträge wurde der Wille der Mehrheit zur Vorbereitung eines am 8. August d. J. auf dem bereits im Vorjahre benutzten Platze stattfindenden Waldfestes zum Beschluß erhoben. Der in Vorschlag gebrachte Familienausflug wurde verworfen. Es ist eine idillisch gelegene, von schattenspendenden Buchen besitzte Bergkuppe oberhalb des Bahnkörpers in Stenglingsen, die uns der Vorsitzende auch diesmal gern zur Verfügung stellt, und sich für die Abwicklung eines Volksfestes beider Ortschaften ausgezeichnet eignet. Ein besonders gewählter Ausschuß trifft die nötigen Vorbereitungen. Versammlung nahm mit Befriedigung von einer besseren Beleuchtung der Bahnhofsbrücke, die das Amt Nachrodt zum Winter zu ermöglichen hofft, Kenntnis. Fertigstellung der Schulstraße und deren weiterer Ausbau, ferner die bereits u###### Anbringung einer 2. Lampenstelle soll erneut angereg: migie Vorsitzender ermahnte zum Schluß die Anwesenden, treu zusammenzustehen und die Devise des Vereins, zu überbrücken und zu einigen, weiterhin zu pflegen. * R a t e n w e i s e E i n z i e h u n g d e r E i n k o m m e n steuernachzahlung. Die Handwerkskammer zu Arnsbera teilt mit: Die hobe Veranlagung zur Einkommensteuer denn auch du mich wie die anderen mit Gewalt ins Grab bringen, Dorothea, da du kümmerst und mich dieser Person überläßt: Do entschuldigte sich bestürzt. Sie habe die Pflege sa so gern übernehmen wollen, aber man habe ihr Ich weiß, ich weiß“, unterbrach sie der Fürst ruhiger,„Hampe hat es mir eben vorhin erst erzählt, deshalb ließ ich dich rufen. Ich halte es. 4a. icht aus mit dieser fremden Perion, deren salbaderisches Geschwätz mich umbringen würde! Auch behandelt sie mich wie einen Schwerkranken, und ich bin gar nicht krank! Morgen stehe ich auf. Die Diät meinetwegen lasse ich gelten, aber sonst— na, kurz, und gut, wenn du bei mir bleiben willst, Mädel, so will ich Dy blieb mit Freuden. Sie fühlte sich ordentlich erlöst und geborgen bei dem alten Herrn. Er war der einzige, der es immer gut und ehrlich mit ihr gemeint hatte. Und alle anderen flößten ihr jetzt nur angstvolle Scheu ein. Selbst Hertha, die fortwährend von Waldemar Ruhland sprach und sicher denselben Wunsch hatte wie Rüdiger... Als Rüdiger am Abend kam, um Lch. ven. bezues Vaters Befinden zu überzeugen, war Schwester Gertrud bereits abgereist. Der Fürst erzählte ihm freudestrahlend, daß Do nun seine Pflege übernommen und ihm versprochen habe, den ganzen Tag in zu bleiben. Sie habe zu diesem Zweck sogar ihr Zimmer neben Hertha aufgegeben und ein unbenüitztes Gemach neben seinem Arbeitszimmer bezogen. Sie hat das beste Herz der Welt!“ schloß er. „Und du wirst sehen, in vierzehn Tagen hat sie mich keinen Begriff, wie geduldig und erfinderisch sie ist Rädiger schwieg. Do selbst war nicht Sie hatte sich bei seinem Kommen sofort in ihr Zimmer zurückgezogen dort auf inem Kommen sofort in iht Hi Ehe Rüdiger ging, suchte er sie Seine Haltung war ganz anders als bisher. Weder geringschätzig wie zu unfang ihres Verkeyrs, noch herzlich wie in den letzten Tagen, Kühle, gemessene Höflichkeit t. Und genau so begegnete etwas Fremdes, fast Feind letzten Tagen sprach aus jedem ihm auch Do. Es eindliches, was plötzlich Wort war vv„Ich emnpe on.. als meine Pfliche“, begann Rüdiger,„dich darauf aufmerksam zu machen, daß autes Herz dich Papa gegenüber zu weit hinrid„Man kann nicht wissen, wie lange er beständiger Bslege bedarf. Es wäre unnatürlich, daß du bei beiner Jugend dich für längere Zeit einem alten Mann zu liebe von jedem Verkehr abschließest. „Ich werde es trotzdem tun, denn ich versprach es ihm und tue es gern.“ „Hast du bedacht, daß es Leute geben könnte, die— diesen Entschluß sehr bedauern würden? Do wurde flammenrot. Sie erriet sofort, an wen er dachte, und ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen. So eilig war es ihm, sie los zu werden? Statt sich zu freuen, daß sie seinen Vater pflegte, ärgerte er sich nur über die Verzögerung, die seine Wünsche in Bezug auf Waldemar erfuhren. Ihre Stimme klang noch fremder, als sie abweisend sagte:„Darauf kann ich selbstverständlich keine Rücksicht nehmen. Uebrigens brauchst du nicht zu fürchten, daß ich darüber etwa auch meine Tätigkeit auf dem Wirtschaftshof vernachlässige! Dieselbe fällt in eine Zeit, wo Onkel Ubald der Ruhe pflegt und meiner nicht bedarf—“ „Aber ich kann unter keinen Umständen zugeben, daß du dich so überanstrengst durch deine Selbstaufopferung, die dir niemand je genügend vergelten könnte. Ich schulde dir bereits Dank genug dafür, daß du Papa pflegen willst!“ Er verstummte. Do hatte sich stolz aufgerichter und maß ihn mit einem kalten Blick. „Ich bitte dich, zu glauben, daß ich dies keineswegs dir zuliebe tue, sondern ausschließlich dem Kranken zuliebe. Auch meine Tätigkeit in der Wirtschaft hat nichts mit der Rücksicht auf Personen zu tun, sondern geschieht aus freier Wahl. Du bist mir also keinerlei Dank schuldig.“ „Und wenn ich es nicht dulde— als dein Vormund—, daß du dir so viel aufbürdest?“ „Das Recht der Selbstbestimmung über meine Person hat nichts mit der Vormundschaft zu tun. Du kannst mich fortschicken von Grafenegg, wenn dir meine Handlungen mißfallen, du kannst mir Monrepos nehmen, aber du kannst mir nie befehlen, was ich tun und lassen soll!" rief Do erregt. Rüdiger starrte sie stumm an. Sein Atem ging rasch und heftig. Eine wilde, törichte Sehnsucht stieg plötzlich in ihm auf, sie in die Arme zu neynen und angstvoll zu fragen:„Was hast du gegen mich? Warum bist du nicht mehr lieb und gut zu mir wie noch vor einigen Tagen, als wir zu zweit im Morgenlicht zwischen den Feldern hingingen? Wenn du den anderen liebst, mußt du mir deshalb feindlich begegnen? Nein, das war vorüber. Er hatte weder ein Recht, noch Lust, Freundschaft zu verlangen, wo er, wie ihm leider klar geworden war, ganz etwas anderes zu finden gehofft hatte... Er hatte kein Glück mit seinen— Träumen! Mochte es denn so bleiben zwischen ihnen. „Du hast recht“, sagte er mit einer Verbeugung förmlich.„Ich habe kein Recht, dir zu befehlen. Verzeihe, daß ich es aus Sorge für dich einen Augenblick vergaß.“ Von diesem Tag an wichen sie einander aus. Do blieb unsichtbar, wenn Rüdiger seine täglichen Besuche im Krankenzimmer machte, und er vermied es ängstlich, den Wirtschaftshof zu betreten, wenn er sie dort beschäftigt wußte. 158 11 und die infolgedessen zu leistende hohe Nachzahlung, die nach der gesetzlichen Bestimmung innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheides gezahlt werden muß, hat in den Kreisen des Handwerks und Gewerbes lebhafte Beunruhigung und Erregung hervorgerufen. Auf Grund von eingesandten Unterlagen ist bei dem Landesfinanzamt Münster versucht worden, eine Milderung in der Einziehung der hohen Nachzahlungssummen zu erreichen. Das Landesfinanzamt hat erklärt, daß bereits auf Grund eines Eclasses des Reichsfinanzministers eine Anweisung ergangen sei, in den Fällen wo hohe Nachzahlungen in Frage kämen und die Steuerpflichtigen aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage seien, die Zahlung innerhalb der Monatsfrist zu leisten, auf Antrag ratenweise Zihlung der Summe gewährt weiden solle. Landesfinanzamt wird die Finanzämter nochmals anweisen, bei Anträgen auf Ratenzahlung wohlwollend und weitherz'g zu verfahren Die Anweisung an die Finanzämter geht dahmn, bei Handwerkein und Kleingewerbetreibenden, die hohe Nachzahlungen zu leisten haben, dozu aber wegen ihren verhältnismäßig kleinen Betriebes oder insolge großer Kinderzahl nicht in der Loge sind, Ratenzahlung und zwar bis zu 6 Monatsraten auf Antrag zu gestatten. Wir empfch'en daher den Handwerkern, die eine Nachzahlung auf die Einkommensteuer für 1925 zu leisten haben, nach Ehelt des Veranlagungsbescheides sofort einen entsprechenden Antrag an das zuständige Finanzamt zu stellen. Letmathe. KKV. Hansa. Wie in der letzten Versammlung besprochen, will sich der Verein in diesem Jahre gemeinschaftlich an der Wollfahrt nach Werl mit seiner Fahne beteiligen. Es mögen deswegen alle Mitglieder, die beabsichtigen, mit nach Werl zu gehen, sich rechtzeitig mit den Fahrkarten zu versehen. Diese sind in der Buchhandlurg Joh. Schäfers zum Preise von 2,40 Mk. zu eihilten. Die Pilgermesse ist Sonntagmorgen um 5½ Uhr, und um 6 Uhr ist Abgang des Pilgerzuges von der Piarrkirche aus. Der Zug fährt punkt 6,46 Uhr. Letmathe. Wie wir erfahren, wird der am Mittwoch, den ab Iserlohn fahrende Sonderzug zur„Gesolei“ in Düsseldorf auch in Letmathe halten, sodaß der Bürgerschaft Gelegenheit gegeben ist, sich an dieser Fahrt zu beteiligen. Der Zug fährt gegen 8 Uhr vormittags ab Leimathe, die Rückfohrt erfolgt um 11,50 Uhr nachts, nachdem vorher die große Rheinuferbeleuchtung in Augenschein genommen ist. Der Preis für Hin= und Rückfahrt sowie Eintritt und Mittagessen beträgt zusammen 5.85 Mk. Anmeldungen, mit denen gleichzeitig der Betrag zu entrichten in, weiden in der Buchhandlung Joh. Schäfers bis Montag, den 2 August mittags entgegengenommen. Achtung! Korbmöbel. Wegen Räumung meiner Lager verkaufe ich sämtliche Korbwaren zu äußerst billigen Preisen. Hochstraße 26 Steuersachen Buchtührungsarbelten für jeden Gewerbe. treibenden streng Vertrauftch von langjähr. Fachmann. Zuschr. unter Nr. 182 an die (eschäftsstelle dieses Blattes. S Sauerkraut p. Pfund 30 Pfg. Ernst Best. Wosinungstausch Eine Dreizimmer=Wohnung, Kluse, zu tauschen gesucht, eventl. auch 2 Mansarden-Zimmer. Offerten unter W. S. 6 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. 4—5 Zimmer nebst großer W statt urd Stallung zu vermieten. Schriftl. 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Anfangs war auch sie täglich für längere Zeit im Krankenzimmer erschienen und wollte Do durchaus ablösen. „Denn du mußt an die Luft! Du siehst jetzt schon ganz blaß und elend aus!“ sagte sie. „„Und jedesm.], wenn sie kam, war ihr erstes, Waldemar zu erwähnen. dich grüßen. Der arme Kerl sehnt sich so danach, wieder einmal mit dir zu plandern. Er desperat, daß du noch immer nicht mit mir .. A. lier bei ihm warst, sein Bild anzusehen. Denn stel., nur nor: er hat sich in den Kopf gesetzt, das Bild mußt du zuerst sehen und begutachten— eher darf es nicht auf die Ausstellung!“ " Manchmal brachte sie auch seltene Treibhausblüten scho.. Früchte aus den Wilhelminensheusern mi. oder einen mit künstlerischem Geschmack zusammengestellten Herbstblumenstrauß. vergessen(Licht er dir! Und du sollst ion nicht ganz „#o quittierte alles mit höflichem Dank. Aber Wi gr# nie einen Gruß an Waldemar Ruhland auf, stellte die Blumen in des Fürsten Stube und servierte ihm die Früchte als Dessert " Auch vermied sie jedes Gespräch über Waldemar so geflissentlich, daß Hertha schließlich ärgerlich darüber meche asiärigre Besuche im Krankenzimmer immer Draußen hatte der Herbst mit Sturm und Regen gehalten. Man mußte früher lang nicht vor Die Piäer beonnen und #e P#.#,#i### war fast immer unterwegs. Bald oben in den Wäldern, wo fleißig geschlägert wurde bald am Mühlenwerk, wo die neue Fabrik sich immer mehr der Vollendung näherte. Masiertt:## ann spät abends trotz Lodenmantel und isserstiegel oft ganz durchnäßt nach Hause kam, hatte " erst exirg Loilette zu machen und den Damen Gesellschaft zu leisten. Er ließ sich also das Abendbrot auf sein Zimmer kommen, zog bequeme Hauskleider an und ging dann zum Fürsten hinüber, um noch ein halbes Stündchen mit ihm zu verplaudern, ehe er todmüde ins Bett sant und sofort in traumlosen Schlaf verfiel. ehr,„Is einmal ruhte dann des Vaters Blick besorgt auf seinem bleichen Gesicht. „Du überanstrengst dich entschieden, Rüdiger!“ sagte er eines Tages.„Ich dachte es mir ja gleich. als du Weipert enlließest. Nun hast du dir noch diese #### eschchte aufgeladen, und ich fürchte, eines Tages wirst du einfach zusammenbrechen. Kein Tagelöhner würde solch ein Leben auf die Dauer aushalten.“ Aber Rüdiger wehrte lächelnd ab. Laye“ Mir au““ kains g###“ wabe keine Sorge Eie' Hauptsache i3. Zah ind Zäh und ausdauernd "„ a u p t s a c h e i s t, d a ß w i r d a b e i v o r w ä r t s k o m m e n Im Januar, wenn ich die erste Rate von der E gesellschaft ausbezahlt bekomme, tilge ich das Darchen auf den Erbreicher Forst, und im Februar hoffe ich die Fabrik in Betrieb stellen zu können Gischen Rube abnnan kann mir auch Salrengessen schon ditter, daß du dich ihnen ganz „So. Das tut mir leid. Nun. im Frühjahr meine Fehler gut zu machen. ##.. Do saß im Nebenzimmer und hörte jedes Wort stürmisch schlac ngers lies ihr Herz plößzlich In Frühjahr! War das vielleicht der Termin beser weiden 2 guch süle sier 1.de Hani 1 9. Kapirel. schnegarin,Parrao Keizie Otrost folgte ein milder. schnecarmer Winter. Rüdiger war sehr froh darüber Denn nun konnte die Arbeit auf den Holzschlägen ungehindert fortgesetzt werden. 6 9109 Desto weniger entzückt waren Magelone und „nneliese davon. Welch ein öder, langweiliger Winter Si#cht, einmal„Pintexsport konnte man betreiben! Und iure Gälter###sannten aus der Nachbarschaft hatten Huter verlassen, um die Saison in Wien mitzu: Auch Edith Ruhland war fort. Sie hatte sich ganz plötzlich entschlossen, mit ihrer Tante, der Baronin wr“ Garter 52 Tgiro zu verbringen, nachdem Mr. Parker ihr geschrieben, daß seine Mutter und Schwester gleichfalls dahin gingen und sich freuen mürd trächtn;; zu machen. Auch er selbst würde trachten, um Weihnachten herum ein paar Wochen dort zu verbringen. „fu dieses langweiligen Menschen willen willst zu nich un allein hier lassen““ klagte Magelone vorEdith errötete. ugen zi##### vir ein! Ich gehe doch nicht Parkers wegen hin! Uebrigens: komme doch mit! Es kostet doch kein Vermögen und wäre so nett!“ Magelone schüttelte den Kopf. .„ A u s g e s c h l o s s e n, L i e b s t e! M e i n S c h w a g e r h a t u n s ja sogar den Fasching in Wien heuer gestrichen— aus Sparsamkeitsgründen! Und überhaupt...“ iumen„##gie an die heimliche Not, die es ihr schon m7 r.#####e, jeden Monat die hohen Zinsen für 9.„Ju5,„Léh. aufzubringen. Das Darlehen selbst— in S##de küufte ssend Kronen— war ihr wie Butter er Sonne unter den Händen zerronnen. Ein paar Toiletten in Wien damals, ein neuer Teppich in hr Voudoir, Handschuhe, ein paar Garnituren entückender Halbschuhe mit den dazu passenden Strümpfen und ein paar Sendungen Konfitüren, für die sie schwärmte— und weg war alles gewesen. Nur die funszehn Prozent, Zinsen blieben als Daumschrauben und das Schwert der Rückzahlung über ihrem Haupte. es ihr nicht, gelang, Rüdiger vorher zu Sner, Erstarung zu bringen und dann auf rasche Heirat hinzuarbeiten, so mußte es im Sommer einen Eklat geben, den sie um keinen Preis erleben wollte Denn Markus Löb wartete nicht, das wußte sie. sic eleinigt neutz ich muß schon aushalten hier“, schleß uin sich ein bißchen zu zerstreuen, fuhr Magelone nach Ediths Abreise dann häufig in die Buchau spazieren und interessierte sich lebhaft für die Herstellung von Stacheldraht und Eisenblack“. telnnn Sie nahm dazu meist ihren Neffen Lothar mit sonenl alie“ eingehend erszzugr; wenn„Onkel Piahland auschnachten zu V.— Lachte Ragelone ofl. uer enichad haechen sa aut, Büdger lieh sich munt schrieben und seinen baldigen Besuch in Aussicht gewar er nicht, und de. d. cnachten, aber gekommen ur er nicht. Und doch hatte Magelone bereits ernstlich danken erwogen, ob sie mit Wendloh nicht v Midgaleh- Wenpige auie gut dem pedantischen, Fähie wesen... sie fühl var danzgls in Wien so nett gewicg in zäm## kihlte ganz deutlich, daß Annelieses Bild in ihm stark verblaßt war, seit ihre blauen Augen sich Mühe gaben, ihm den Kopf zu verdrehen... Wenn er doch endlich käme! Auch Anneliese dachte dies oft in schlaflosen IAA W e G-ie Die Verlobung unserer Tochter ELSE mit Herrn FRITT HOHMANN geben wir hiermit bekannt. Conrad Pieper und Frau Eummy geb. Schulz Letmathe, 1. Aug 1026. Klusenstr. 30 Meine Verlobung mit Fräulein EI.SE PIEPER, Tochter des Architekten Herrn Conrad Pieper und seiner Frau Gemahlin beehre ich mich anzuzeigen Fritz Hohmann Oestrich, r. Aug. 1026. Sportplatz Ostfeld! Sonnabend, den 31. Juli 1926, ab 5 Uhr nachm. Sprung-u. Wurfkonkurrenzen der leichtathletischen Wettkämpfe. v. J. K. Jugend sellsp.Verein u. desellenv. komb.) Leimathe 98 Jugend Sonntag, den 1. August 1926, nachm. 2½ Uhr Beginn der Läufe. Nachher: v. J. K. Leimathe (sallsp.Verein u. desellenv. komb.) Leimathe 98 1. Mannschalt Lichtbildkunstbühne Mununganurnaiznnsnzumnngmnnnanaann Frellag- Samstag- Sonntag: Neue Rekorde der F’ilmkunst stellt unser diesmaliges Programm auf, welches sich wiederum aus drei Films zusammensetzt, die das P’rädikat „erstklassig“ voll und ganz verdienen. Es sind Filme, die tatsächlich halten, was ihre Titel versprechen. An der Spitze steht der Film: „Der Flug um das Leben!“ Ein abenteuerlicher Film in 6 spannenden Akten. Dieser Film erhält seine besondere Note durch die waghalsigen Sturzflüge und dlie verwegenen Leistungen der Luttakrobaten. Die Handlung ist so abenteuerlich und spannend, dabei aber nicht übertrieben, so (lass der Beschauer aus der Spannung nicht herauskommt. Ein ganz moderner Film ist unser zweiter Schlager: 7 Akte aus dem Leben einer kleinen Tänzerin Dieser Film ist ein leichtes, graziöses Spiel, diem das Theatermilieu einen besonderen Reiz verleiht. Dorothy Devore ist eine charmante Vertreterin der Titelrolle, eine Darstellerin, der man ihre Schmetterlingshaftigkeit glaubt. Seff im Verschönerungssalon. Eine Groteske in einem Akt. Ufa-Wochenschau. Die neuesten Ereignisse aus aller Welt. Gasthaus Hugo Rimpler am Freibad Letmathe. Tel. Hlimburg 172 Jeden Sonntag KONZERT Erstklassige Musik. Eintritt frei RORRR geehrten Bewohnern von Letmathe und Umgegend zur best. Kenntnis, daß ich von Dienstag, den 3. August an die So##enn Bachstraße 16 übernehme. Um geneigten Zuspruch bittet Ko#en, Tuimre. Werbe-Schwimmen In der Freibadeanstalt Leimalhe Montag, 6. Auaust, abends 6.30 Uhr Deuische meisterin und necord-Inhaberin von 100— 1000 m, Deutsche Damen-Nleisterstattel 3 K 100 m des S. V.„Poseidon“ Dresden. U. a. finden statt: Damen- Reigen und Zu zahlreichen Besuch ladet freundl. ein SchutmmVerein Leimahe. Eintrittspreis für Erwachsene 5o Pfg., für Kinder unter 14 Jahren 25 l’g. Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Joh. Schüfers, Zigarrengeschäft Paul Feldmann und bei den Vorstandsmitgliedern. c Gastwirtichatt Frz. Humpert, Lasbeck Eröffnung des neuerbauten Gesellschaltslohals 5 * Samstag, den 31. Juli mit Wollpelzbesatz Westen, Jumper, Kinderkleidchen:: stets Eing. v. Neuheiten. Letmathe. Der Leichtfuß hilft kranken Füßen. Tleilung von Fuss= u. Beinschmerzen, Senkund Plattfüssen durch; die elastische Senkund Plattfußeinlage „DER LEICHTFUSS“ für einmalige Ausgabe von 6 Mark. Hostenlose Fußberatung in der„Leichtiuss-verkaufsstelle: Schuhhaus olto Henkel, Leimathe. ANOS Schmitt Rosoval-Patent-Pianos weltbekannr. in 40 Staaten eingeführt Von ersten Künstlern glänzend beurteilt. Verkauf direkt an Private. Lieferung frei Zahlungserleichterung. 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Ihrs. ab eine Woche lang während der Dienststunden zur Einsicht der Beleiligten im Amtshause Zimmer 8 osfen. Lotmalhe, den 30 Juli 1926. Der Gemeindevorsteher: Laurenzis MonatsVerfammlung am Sonnabend, den 31. 7. 2 6, nachm. 8½ Uhr, im Vereinslokal. Tageso dnung wird daselbst bekanntgegeben. Der Vorstand. Möbl. Zimmer mit oder oh.e Pension zu vermieten Näheres in der Geschäftsstelle. Bettstelle mit matratze billig abzugeben. Zu erfragen in der Geschäftsstelle. Heringe Stück 6 Pfg. 18 St. 1,00 Mk. Ernst Best. bewährte Qualität, ohne Appretur. Fr. Rademacher, Letmaihe. Alg, Spief- u. Sporiul„Letmacher Letmathe ge. Schützen=Verenn. Am Sonntag, den ersten August, Schießen auf Ehren=Scheiben im Ostfeld. Anfang 3 Uhr. Bei günstiger Witterung. Der Oberst. Turn-Verein Destrich. Am kommenden Sonntag, abends 7 Uhr, findet im Vereinslokal eine wichtige GeneralVerlammlung statt. Die Tagesordnung wird vorher bekanntgegeben. Anschließend hieran gemütliches Beisammensein mit Freibier. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. P sseaneeef Jos. Houselmaan Leimathe. Fernruf 316. 1 allen Ecken! Herbst- und Winterwaren Platz zu schaffen, bieten wir unserer Kundschaft mit der heutigen Veranstaltung Gelegenheit zum billigen Einkauf. Tuch-Mäntel Modelgenre 9.75 ab 39,00 Rios-Malltei Modekarb. 16° 26“ 39 Wol-Kleider 36 57 9' 15“ 20“ Seiden-Kleider 10° 26“ 36 ge“ Herren-Hosen auch Bauchweiten 3* 55 75g Burschen-Hosen Frcs: 2 5 3 Wasch-Luuiuen u. Burschen 2“ 3 Einzeine Herren-Westen 2“ 3“ So cm. breit Neter Hlessel Beltuch-Hlessel 160 cm breit Meter 26 36 08 Pig. Dee 10 155 80 cm breit Meter 100 cm breit, für Bettwäsche Mtr. 9256 65 78 P. Trotz der billigen Preise bis Mittwoch, den 4. August L 0 21 (rrösse 45—55 weit uner 3.95 Preis Sweater blau, für Mädchen 1 für Knaben 65 75 85 95 Pig. 95 reine Wolle f. Mädchen und Knaben 2.95 beim Einkauf von 10.— Mark gratis. Beim Einkauf von 2,50 ein Gutschein. Ziehung bestimmt Freitag, 6. August. 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