Samstag, 6. Januar 1912. (Einzelnummer S Pfa.) 33. Jahrgang. Schalksmühler Anzeiger Generat=Unzeiger für das Börne=Tal d Praktischer Ratgoher“ und„Das Sau Mit den Gratisbeilagen„Illustrierter Familienfreund,„Ptauttscher Rutgzeber Agege e e emnicher Vertündiger einer genzen Rei): Epedition, Abonnements. und Anzeigen=Annahme: August Cordt, Schallsmühle. von Gemeinden des Kreisen Altena. en Gensuden der Bussen Btena. e e ce tunch den Sechestostgr I. ich vtenelichrich Wochenschau. Neujahr liegt hinter uns; wenige Tage sind erst seit Silvesterjubel verstrichen, aber wenn nicht die Abschlüsse und Rechnungen an die Tatsache gemahnten, der Jahreswechsel wäre beinahe schon vergessen. Heute ist keine Zeit für das Rasten, doppelt schnell scheinen die Tage dahinzujagen, dem Termin der allgemeinen Reichstagsneuwahlenz dem 12. Januar, zu. Heiße Töne schlagen die Flugblätter an, die Bevölkerung verfolgt aufmerksam, indessen im wesentlichen ruhig, den Lauf der Dinge. Die Tatsache, daß auch der Reichskanzler nochmals einen Hinweis auf die Bedeutung der Volksabstimmung als wünschenswert erachtete, zeigt, wie auch die Reichsregierung erwartungsvoll den kommenden Dingen entgegensieht. Die Lage ist heute kritisch, aber es ist erfreulich, daß alle Sensation ausblieb. Niemand spricht mehr von möglichen Verfassungsänderungen im Falle eines „ungünstigen“ Resultates, die Zeit für Kämpfe, wie sie Bismarck vor fünfzig Jahren in dem erbitterten Streit mit dem preußischen Abgeordnetenhause auszufechten hatte, scheint im 20. Jahrhundert vorüber zu sein.— 6, Shan fait Tch-sshnte Der Jahreswechsel ist, wie nunmehr schon seit Jahrzehnten, ohne jeden politischen Zwischenfall verlaufen, und so war das einzige Thema außer den Wahlangelegenheiten, mit dem man sich befaßte, die gelungene Flucht des wegen Spionage verurteilden französischen Hauptmanns Luz, eines geborenen Elsässers, aus Glatz nach Paris. An, der Seine hat man für alles, was Deutschland angeht, nur ein und dieselbe Beurteilung, die freilich meistens falsch ist Die Franzosen glauben, wir ärgerten uns fürchterlich über dieses Stückchen, während tatsächlich kaum darauf geachtet ist; die Spione werden strenger bewacht, das ist alles. Der französische Kriegsminister stieß anfangs mit in das Jubelhorn, hat sich aber schnell eines Besseren besonnen und den viel geseierten Hauptmann aus dem Pariser Horizont in die Sonne von Algerien gestellt. Ob Herr Lur ein Mann der Zukunst ist, wird sich also noch zeigen müssen. Zu wiederholten Erörterungen über die Beziehungen Deutschlands zu anderen Mächten hat das neue Jahr, wie stets, Anlaß gegeben. Es ist gut, daß von den Regierungen des Dreibundes eindringlich darauf hingewirkt worden ist, klarzustellen, daß die gegenseitigen Beziehungen unter dem Tripolis=Kriege nicht gelitten haben. Wir wollen unsere Freude darüber nicht verhehlen, müssen aber darauf hinweisen, daß die Preßtreibereien in Italien es waren, die einen Schatten auf das beiderseitige Verhältnis zu wersen drohten. Deutsche Zeitungen haben nur auf Ausschreitungen italienischer Soldaten hingewiesen, im übrigen aber ihre Sympathie mit deren Tapferkeit nie verhehlt, und dafür haben deutsche Touristen jenseits der Alpen Belästigungen erfahren müssen. Das wor nicht golich und nich hosentich üichl wiecher Das Märchenschloß. Roman von Anny Wothe. vorkommen. Auch über Deutschland und England ist viel geschrieben, aber was hifft das Schreiben, wo die Taten sehlen? Eine neue Marokko-Debatte wird es in der nächsten Woche vor dem französischen Senat in Paris geben und sie wird neue Kämpfe zeitigen. Mit den an Deutschland gewährten Kompensationen hat sich ja schließlich jeder abgefunden, aber die Personenfragen spielen eine große Rolle. Es ist die Erkenntnis gekommen, daß nicht jeder Minister seiner Aufgabe, namentlich nicht auf dem politischen Gebiete, gewachsen ist, und daß der dreimal in diesem Jahre stattgehabte Wechsel im Ministerium des Auswärtigen nicht segensreich gewirkt hat. Vielfach wird angenommen, daß darüber das ganze Ministerium Caillaur stolpern, und Herr Aristides Briand, der einstige Sozialdemokrat, der zu Anfang vorigen Jahres Ministerpräsident war, wieder diesen Posten gewinnen wird. Inzwischen haben die Franzosen bereits begonnen, sich in Marokko häuslich einzurichtem, stoßen aber tatsächlich auf mancherlei Schwierigkeiten, wenn sie dies auch nicht offen zugebe wollen. Die Pariser Ente, Deutschland habe den marokkanischen Hafen Mogador verlangt, ist von Berlin aus für falsch erklärt Nachrichten von neuen Kämpfen und von neuen Versuchen zu Friedensvermittelungen haben sich im Tripolis=Kriege abgewechselt. Aber bei beiden ist bisher nicht viel herausgekommen. Die Einsicht darüber ist allerdings groß geworden, daß die Türkei wie Italien von diesen langwierigen Kämpfen mehr Schaden haben, als die ganze Sache wert ist. Daran knüpfen die Friedenshoffnungen an, die freilich noch den türkisch=arabischen Fanat mus zu überwinden haben werden, und das wird nicht leicht sein. Es ist noch sehr fraglich, ob die Araber sich der italienischen Herrschaft gehorsam unterwersen werden, auch wenn der Sultan es ihnen empfiehlt. Einen blutigen Krieg verheißt der Verlauf der Revolution in China, wenn nicht in letzter Stunde die bessere Einsicht kommt. Die Verhandlungen über eine Einigung der Re volutionäre mit der Partei des Kaiserhofes, dessen Macht heute total gesunken ist, sind gescheitert, der Süden des Riesenreiches steht gegen den Norden, und die benachbarte Mongolei versucht es noch besonders; sich von der bisherigen chinesischen Oberhoheit zu befreien und sich auf eigene Füße zu stellen In Persien br sich langsam, aber stetig die russische Macht aus. Und da sie in Asien von jeher mit unleugbarem Geschick viel erfolgreicher wie im eigenen Lande gewirkt hat, wird sie auch zu ihrem Ziele kommen. u Große und kleine Linienschiffe. Durch einen Vortrag, den Sir William Chefkonstrukteur der englischen Marine, am 16. November in Neuvork gehalten hat, ist dem Streit der Meinungen über den— oder Unwert großer Linienschiffsdeplacements neue Nahrung zugeführt worden. Sir William hat sich von jeher als Gegner des von seinem Amtsnachfolger Sir Philipp Watts entworfenen Dreadnought=Typs bekannt, und er stellt auch jetzt wieder wie bereits in einem Vortrage vor einem Jahre die Behauptung auf, möglich sei, eine Flotte von leistungsfähigen, gut geschützten Kampfschiffen unter Beibehaltung der jetzigen Schiffsgeschwindigkeit, aber unter Herabsetzung der Zahl der damit auch des Depiacements(auf etwa 18000 To.) zu bauen. Er behauptet nicht, daß das einzelne Schiff des zugten Typs dem jetzt allgemein eingeführten Großkampfschiff gleichwertig sei, sondern nur, daß es vorteilhafter sei, für einen gegebenen Geldbetrag eine größere Zahl kleinerer Schisse zu bauen, etwa in dem Verhältnis von drei kleinen zu zwei großen. Eine finanzielle Wirkung würde also durch die Einführung eines solchen Typs nicht zu erwarten sein, wenigstens nicht, was die Summe der Schiffsbaukosten anbelangt. Dagegen würden Ersparnisse eintreten an den Kosten der für die großen Schiffe zu schassenden Docks, Hasenanlagen, Fahrwassertieferz, r#.„Von anderer Seite ist jedoch nachgewiesen worden, daß die Saulosten von zwei großen Schiffen verhältnismäßig, d. h. mit Rücksicht auf die den Schiffen innewohnende Gefechtskraft, niedriger sind die von drei gleich teuern kleineren Schiffen. Auch die haltungskosten der ersteren sind geringer, so daß also lediglich von diesem Gesichtspunkte aus die Politik, große Schiffe zu bauen, Mas aber de Gegaer des goßen Lhierstisez on meisen als Nachteile hervorheben, das ist die große Stabilität der sehr breiten Schiffe, die zwar an sich von Vorteil ist, jedoch zu verstärkten Schlingerbewegungen Veranlassung gibt, ferner die geringe Mandoriersähigleit sowie die Gefahr, die durch die enelische, Redensart, man solle nicht zu viele Eier in einen Korv tun, gekennzeichnet wird. Das soll heißen, daß ein Schiff durch einen einzigen Geschütz= oder Torpedotreffer, eine Havarie usw. außer Gesecht gesetzt werden kann; wenn hierbei das kleinere Schiff vielleicht vernichtet, das größere vielleicht nur beschädigt wird, so ist auch das letztere für längere Zeit kampfunfähig, und der Aussall eines großen Schiffes würde weit fühlbarer sein, als der eines Demgegenüber betonen die Anhänger des großen Schiffesneben seiner hohen Stabilität und Schwimmfähigkeit die Vorteile einer möglichst gesteigerten Kampfkraft des Einzelschiffes, das infolge seiner überlegenen schwenen Artillerie die Gegner schon unschädlich machen soll, ehe es zur Entscheidung im Nahkampfe Es sind also taktische Rücksichten, die hier in Frage kommen, und nur der Taktiker wird letzten Endes den Ausschlag geben willer u den Stot un den dosten eoteasthisechn inen Sturt. Roman von umny Worhe. Nachdruck verboten. Wenn die Reb’ im Safte schwillt, Kommt die Schwalbe geflogen Wenn das Aug' in Tränen quillt, Kommt die Liebe gezogen. Em. Geibel. Auch im Norden war er endlich gekommen, der„himmlische Junge“, wie Fräulein Ingeborg Jörl den Götterknaben„Frühling“ zu nennen pflegte, und reich, überreich hatte er diesmil wieder seine Gaben über Flur und Feld ausgestreut. Fräulein Ingeborg aber merkte absolut nichts von der sie umgebenden frühlingsduftigen Welt, denn ihre ganz kleine, siebenzehnjährige Person war fest eingekeilt zwischen unzähligen Koffern und Schachteln im—— Postwagen! Schon stundenlang saß sie in dem alten, vorsintflutlichen, schwankenden Gefährt, erst allein und nun schon seit einer Stunde in Gesellschaft eines ernst und finster blickenden Mannes, der ihr schweigsam gegenüber lehnte, und der weiter noch keine Notiz von ihr genommen, als daß er bei seinem Einsteigen ihre vielen Gepäckstücke mit einem sarkastischen Blick gestreift und dann rücksichtsbos beifeite geschoben hatte. ie 1.84h4 Ach, sie hatte es sich so bezaubernd, so wonnig gedacht, einmal so ganz„solo“ in die Welt zu reisen, frei aller Fesseln, und sie hatte gejauchzt, als sie zum erstenmal ohne Aussicht in der Eisenbahn saß und hineinfuhr in die schöne, strahlende Welt, die sie bisher noch nicht kannte, und die zu sehen ihr kleines Herz ein unbändiges Verlangen trug. Aber je weiter sie kam, je mehr sie sich von der kleinen mitteldeutschen Stadt entfernte, in welcher das Mädchenpensionat lag, in dem sie so lange sie denken konnte, gelebt Ue M M puch ht g Heimweh, bitteres Heimweh nach der ernsten, schweigsamen Institutsvorsteherin, nach den munteren Gefährtinnen der Pension zuckte in dem jungen Herzen schon bei der ersten Eisenbahnfahrt auf, und Tränen, endlose Tränen flossen schon während der ganzen Postwagenfahrt über das erblaßte Antlitz der kleinen ReiIhr Gegenüber schien das nicht zu bemerken. Er war sicher ein Barbar— Ingeborg glaubte das ganz gewiß, denn sonst hätte er nicht so teilnahmslos da sitzen können, während sie so weinte— ja so weinte, wie sie es noch nie getan. Er hatte sicher kein Herz, dieser Unmensch mit dem bleichen Gesicht und den großen dunklen Augen, die fast schwermütig von dunklen Wimpern verschleiert waren, denn sonst hätte er sie doch trösten müssen. Ach, und sie sehnte sich so sehr nach Trost in ihrer Verlassenheit, so sehr damnach, zu reden, ihr kleines Herz zu entlasten, und sie hätte wohl gern frischweg zu ihrem Mitreisenden gesprochen, wenn ihr nicht sein ernstes Gesicht Furcht eingeflößt hätte. Es war aber doch eigentlich dumm, zu„heulen". Ingeborg schluckte tapser die neu hervorbrechenden Tränen hinunter— oh, sie wollte ihrem Gegenüber zeigen, daß sie sich gar nichts aus seiner Gleichgültigkeit machte, daß er, wenn er ihre Tränen vorhin gesehen, glauben sollte, er habe sich getäuscht Noch einmal schluckte sie energisch, dann waren die Tränen besiegt. Und wirklich— wer hälte das geglaubt, ein Lächeln stahl sich um den lieblichen Kindermund, und wenige Minuten später bissen die kleinen Zähne herzhaft in ein Stück Butterbrot, das Ingeborg ihrer Reisetasche entnommen hatte. Der Fremde, dessen Aufmerksamkeit sie durch ihre hastigen Bewegungen erregt haben mußte, blickte einige Sekunden lang zu ihr hinüber. Etwas wie ein Spottlächeln huschte um seine von einem dunklen Schnurrbart beschatteten Lippen, doch es verschwand sofort, als er sah, wie trotz aller aufgebotenen Willenskraft helle Tränen aus den goldbraunen Augen der Kleinen über das ButterEs lag aber auch etwas unsagbar Rührendes in dem Bick, den Ingeborg wie in Verzweiflung über ihren Mangel an Selbstbeherrschung zu ihm hinüber sandte. „Sehen Sie dort hinaus,“ sagte er mit ruhiger, etwas tiefer, aber klangvoller Stimme, durch eines der Wagenfenster deutend. „das ist das Meer!“ „Das— ist das Meer?“ Ingeborg ließ das Butterbrot fallen und sah sehnfüchtigen Auges mit gesalteten Händen hinaus iun die Gerne.„.,„e mie Gurich Das ist das Meer, wie feierlich, Ohn' Ansang, ohne Ende! In stummer Andacht neig' ich mich, Und falte meine Hände— og es leise durch ihre Seele, und dann sagte sie träumerisch, halb Gefährten, halb dem Meere, das schimmernd in der Ferne „Es war meine Wiegs und doch sehe ich es heute zum en bo weigte anst us Haupt Gleichsam ais begeiste er ihre Bewegung, es war auch, als wollte er ein teilnehmendes Wort zu ihr sagen, aber sein Mund verstummte, als er plötzlich ein sonniges Aufleuchten in ihren Augen gewahrte und sie sich, silberhell auflachend, mit der ganzen reizenden Unbesangenhei eines Kindes zu ihm wandte und sagte: „Ach, wie freue ich mich, daß Sie nun doch mit mir reden! Fräulein Stein— so heißt nämlich meine Lehrerin— hat mir zwar streng verboten, unterwegs mit Fremden zu sprechen, aber das kann ich nicht aushalten— wirklich nicht!“ „Fräulein Stein hat ganz Recht gehabt,“ entgegnete der Fremde herb,„es ist nicht schicklich für junge Damen, unterwegs Bekanntschaften anzuknüpfen.“ Eine zornige Röte wallte in Ingeborgs Antlitz auf. Er war wirklich im höchsten Grade rücksichtslos, dieser langweilige Peter! Wie konnte er sich nur erlauben, sie so zu beleidigen und ihr Vorlesungen über das, was„sich schick!“, zu halten. Aber sie sich rächen, ganz eklatant rächen; nicht einen einzigen Blick sollte er mehr von ihr erhalten, sie wollte tun, als hätte sie ihn nie, nie Schmollend wondte sie das blondhaarige Köpschen ab und drückte es tief in die alten Polster der Postkutsche. In dem ganzen allerliebsten Gesichtchen war deutlich der Protest gegen die UnEioas wie ein millediges Lächeln huschte über des Fremnden „Sie sellen eiur heusdlichz, gugeniot, Bargr g. lescee steundlich und gut aufnehmen, rezin, Fräulein,“ ogre und in einem Tone, wie man zu einem tranken Kinde redet.„Iak din überzeugt, daß auch Ihre Eltern meine Meinung und die Ihrer Lehrerin teilen werden.“ „Meine Eltern?“ Ich habe sie nie gekannt!“ Es war wie ein Schmerzensschrei, der aus dem plötzlich erblaßten Mädchenmunde kam, und der bleiche Reisende fühlt plötzlich etwas wie Erbarmen mit dem armen kleinen Geschöpf, der keine Aussicht auf Beendigung hat, so lange die eine Partei nicht das Schiff, sondern den Verband als taktische Einheit aufgesaßt haben will, wogegen die andere an eine Entwicklung nach der Richtung hin glaubt, daß das Linienschiff der Zukunft eine Gefechtseinheit für sich, höchstens in Verbindung mit Torpedobootszerstörern, bilden wird. Auf jeden Fall scheint es aben als wenn ein Rückschritt im Linienschiffsdeplacement wenigstens unter den von Sir William White angegebenen Bedingungen, d. h. Verminderung der Geschützzahl der schweren Artillerie ohne Steigerung der Geschützleistung durch Einführung eines stärkeren Kalibers, in absehbarer Zeit nicht zu verwerten ist. Eher wird man sich, wie das Beispiel der Vereinigten Staaten zeigt, deren neuesten Schiffsentwürse ein Deplacement von 30000 To. vorsehen, auf das Gegenteil gefaßt machen können. Aus Nah und Fern. * M.=Gladbach, 4. Jan. Wie seinerzeit gemeldet, war in der Villa des Oberbürgermeisters von Rheydt ein schwerer Einbruchsdiebstahl verübt worden. Dabei waren den Dieben große Mengen Herren= und Damenkleider, Silber=, Tafel= und Hausgeräte im Werte von mehreren tausend Mark in die Hände gefallen. Als Täter hatten sich jetzt vor der Strafkammer die Arbeiter Johann Lunendonk und Peter Tümmler aus Rheydt zu verantworten. Die Verhandlungen ergaben, daß der größte Teil der gestohlenen Sachen nach Köln geschafft worden war. Die seidenen Damenkleider hatten die Leute ihren Freundinnen geschenkt. Die übrigen Geräte wurden teilweise in einem Stalle in Odenkirchen vergraben gefunden, zum Teil waren sie von den Dieben verkauft worden. Die beiden rückfälligen Verbrecher erhielten jeder 2½ Jahre Zuchthaus. * Düsseldorf, 4. Jan Der Elektromonteur Emil Kaufmann, der beobachtet hatte, wie eine Dame auf der Sparkasse 300 Mark abhob, folgte der Dame und entriß ihr auf offener Straße das Handtäschchen mit dem Gelde. Der Straßenräuber wurde verfolgt und alsbald festgenommen. Neues vom Tage. In Vincennes in Frankreich wurden in diesen Tagen Versuche mit einem neuen Leichentransportwagen angestellt. Der Leichenwagen ist in Form eines Straßenbahnwagens gebaut, in dessen vorderem Teile sich ein Raum für den Sarg befindet, während der hintere Teil für die Leidtragenden vorgesehen ist. Während einer Festlichkeit im Hause ihres Vaters, des früheren Ministers Barnaby in London, verschied plötzlich unter den Augen vieler Gäste Fräulein Rosetti Barnaby. Sie hatte eben ein Lied mit dem Refrain„Gute Nacht“ beendet, als sie tot auf einen Stuhl niedersank— Gegen die lange Hutnadel geht man in Zürich mit aller Energie vor. Jedes Zuwiderhandeln wird mit Geldstrafe belegt. Die betreffende Polizeiverordnung trat mit Beginn des Jahres in Krafy und trotzdem sind bis heute schon 120 Strafverfügungen erlassen worden.— Der berühmte Operettenkomponist Lehär erhält für 100 Konzerte, die er innerhalb eines Vierteljahres in Amerika dirigieren soll, die Kleinigkeit von 400 000 Mark.— In. Nizza wurde am Donnerstag die diesjährige Rennsaison eröffnet. Das elegante Publikum war außerordentlich zahlreich erschienen. Vermischtes. * Die Vorbereitungen zur Geburtstagsseler des alten Fritz. Aus Anlaß des 200. Geburtstags Friedrichs des Großen plant der Verein für die Geschichte Berlins eine festliche Veranstaltung. Es soll am 4. Februar die einzige Oper des Königs zur Aufführung kommen, die bisher überhaupt nur ein einziges Mal gespielt worden ist, das Schäferspiel Il#re pastore. Der Kaiser, der erst kürzlich im Verein für die Geschichte Berlins einem Lichtbildervortrage beiwohnte, hat auch für diese interessante Veranstaltung sein Erscheinen zugesagt. * Gegen die Nahrungsmittelverfälschungen werden die bestehenden gesetzlichen Handhaben noch immer nicht nachdrücklich genug angewandt. Das kann man als Ergebnis der Untersuchung in der Berliner Massenvergiftungsaffäre ansehen. Der schuldige Drogist, der den giftigen Methylalkohol zu Schnäpsen verarbeitete, hat dies Geschäft in erstaunlich großem Umsange betrieben— in der Sicherheit,„viel kann ja nicht darnach kommen“. Vor einiger Zeit wurde amtlich vor den Kaffeeverfälschungen gewarnt, die Milchpanschereien scheinen sozusagen Bürgerrecht im gewerblichen Leben bekommen zu sollen, was vielfach mit Butter und Margarine gemacht wird, ist gerichtsnotorisch gewordem. Das sind alles Vorkommnisse, die nach einer strengeren Bestrafung der Nahrungsmittel=Verfälscher rufen. Wer um mühelosen, schnellen Geldgewinns willen Gesundheit und Leben seiner Mitmenschen aufs Spiel setzt, verdient keine Schonung. * Der Tae wird teurer! Die Ereignisse im Reiche der Mitte haben auf dem Teemarkt eine außerordentliche Preissteigerung zur Folge gehabt. Die Teeausfuhr ist stark zurückgegangen und Ersatz hat sich,, trotzdem die russischen Teelieferanten gute Geschäfte machen, nicht finden lassen. Ob die nächste chinesische Ernte dden Schaden gut machen wird, muß abgewartet werden, ist aber sehr unwahrscheinlich. * Zur Flucht des Hauptmanns Lur erzählt ein Leser des „Berl. Tagebl.“ folgende eigenen Beobachtungen in Glatz:„Während seiner Spaziergänge, die unter Aussicht eines Leutnants und eines Feldwebels stattfanden, war jedenfalls, so viel ich sehen konnte, Lur völlig unbeachtet gelassen. Die Zeit, in der seine Begleiter in die Ferne blickten, oder sich das Panorama ansahen, ließ Lur nicht ungenützt, um seine Flucht vorzubereiten. Er sah sich auch in diesem Sinne die Gegend genau an, hauptsächlich jene, die seinem Gewahrsam gegenüberliegt Jedesmal auf seinem Rundgang auf dem oberen Wall blieb er an derselben Stelle stehen, beugte sich über den Abhang, maß die Höhe desselben mit seinen Augen, offensichtlich bemüht, sich diese, sowie die Höhe der anderen Mauern seinem Gedächtis einzuprägen.“ * Vom Winter. Während wir in Deutschland auffallend mildes Winterwetter zu verzeichnen haben,— selbst an der Küste blühen hier und da verfrühte Rosen, und an geschützten Hecken sind die ersten grünen Blättchen zu finden,— herrscht in der Türkei starke Kälte. Infolge eines, heftigen Schneesturmes, der über Konstantinopel und die Umgegend herniederging, ist die Bahnverbindung mit Europa unterbrochen worden. * Für Reisende nach Frankreich. Auf Wunsch der französischen Regierung macht die„Nordd. Allgem. Ztg.“ darauf aufmerksam, daß Reisende, die Frankreich passieren, für ihren persönlichen Bedarf, unter der ausdrücklichen Bedingung der ordnungsmäßigen Deklaration, 10 Zigarren oder 20 Zigaretten oder 40 Gramm Tabak zollfrei mit sich führen dürfen. Frauen und Kinder haben kein Recht auf diese Begünstigung. Vorstehende Mengen dürsen sich auch nicht gleichzeitig im Besitze eines Reisenden befinden. * Schiffsunfall aus dem Rhein. Ein auf der Binger Reede vor Anker liegender Schleppdampfer wollte seine Taljahrt fortsetzen, gelangte jedoch nur bis Bingerloch, wo die Schlapptaue rissen und die sämtlichen Anhängeschiffe auf die Klippen im Bingerloch geschleudert wurden, wo sie festliegen. Der Schleppdampfer gelangte nach Aßmannshausen, wo, er mit starken Beschädigungen liegt. * Zu der Bluttat in Frankfurt a. d. O., bei der der Forstreferendar von Knobloch den Kaufmann Fritz Hedrich erschoß, wird noch gemeldet: Der Forstreferendar war allgemein als gewalttätiger Mensch bekannt. Seine eigene Familie ging ihm aus dem Wege. Der Mörder hatte schon einmal einen Fuhrherrn zu erschießen versucht Als man ihm erzählte, daß er den Kaufmann Hedrich erschossen habe, sagte er, roh:„Lassen Sie den Lumpen auf dem Hof liegen, er hat sein Teil weg. * Deutschlands und Frankreichs Bevölkerung. Daß Deutschlands Bevölkerungszahl die Frankreichs gewaltig überholt hat, ist allgemein bekannt. Dies Verhältnis der beiden Staaten zueinander macht sich auch in der Entwicklung der Großstädte hüben und drüben bemerkbar. Frankreich hat nach der neuesten Aufstellung 15 Städte, die über 100 000 Einwohner zählen, Deutschland hat deren 39. Auch ist das Anwachsen dieser Zentren in Deutschland schneller vor sich gegangen wie in Frankreich. * Wie das Raubgesindel, in China gehaust hal als mit dem Ausbruch der Revolution zunächst jede Ordnung im Lande aufgehoben war, das zeigt ein soeben bei Verwandten in Hedemünden bei Hannover eingetroffener Brief des deutschen Postdirektors Henne, der nach Londoner Meldungen am 22. Oktober vorigen Jahres in Sianfu ermordet worden sein sollte. In dem am 12. November abgesandten, Briefe erzählt Postdirektor Henne laut„Magdeb. Ztg.“, daß er am 22. Oktober, dem Tage des Ausbruchs der Revolution in Sianfu, auf dem Rückwege vom englischen Hospital nach seiner Wohnung von bewaffnetem Gesindel, das etwa 150 Köpfe stark war, überfallen wurde. Man nahm ihm das Pferd, schlug ihn mit Knüttel= und Säbelhieben nieder und ließ ihn für tot liegen. Mit elf tiefen Kopfwunden, von denen mehrere 10 Zentimeter lang waren und die Schädeldecke bloß legten, fand er sich, als er das Bewußtsein zurückgewonnen hatte, in seiner Wohnung wieder. Drei Soldaten hatten ihn in sein Haus gebracht. Die Soldaten blieben auch als Wache, da mit dem Einbruch der Dunkelheit das Morden und Brennen erst recht seinen Anfang nahm. Es war eine schreckliche Nacht, schreibt Henne. Ich lag halbtot, völlig angezogen im Bet.. Die Leiter stand an der Mauer nach hinten, und wir waren die ganze Nacht zur Flucht bereit. In derselben Nacht wurde eine außerhalb des Südtores gelegene kleine Missionsschule für Knaben von Missionaren vom Pöbel vollständig zerstört. Sechs Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren, die Hausmutter und der Lehrer wurden in der grausamsten Weise, die man sich nur denken kann, umgebracht, während es dem Hausvater gelang, mit dem jüngsten Kinde zu entkommen. Von der englischen Mission sind auch verschiedene schwer verletzt und andere völlig ausgeraubt worden. Die Mandschus, über 10000 an der Zahl, sind vollständig ausgerottet worden und weder Frauen noch Kinder sind geschont. glaube, ein solches Morden steht in der Weltgeschichte einzig da. Der Gerettete erzählt noch, daß er mit den übrigen Fremden in Sianfu sich in einen Küstenort retten konnte und daß die Führer der Revolution Ausschreitungen gegen die Fremden mit Eifer und schließlich auch mit Erfolg zu verhindern bemüht waren. * Konteradmiral, Evans, der im Alter von 66 Jahren plötzlich verstorben ist, führte im spanisch amerikanischen Kriege das Schlachtschiff„Jowa“ und gab den ersten Schuß auf das aus dem Hasen von Santiago, de Kuba entwichene spanische Geschwoder ab Während Prinz Heinrichs Amerika=Reise wurde er diesem als ständiger Begleiter zugeteilt.— Von Admiral Evans werden viele Anekdoten erzählt. Er diente schon im Bürgerkriege und erhielt vor Fort Fisher vier Wunden. Die Aerzte wollten ihm beide Beine abnehmen. Evans griff zu seinem Revolver und drohte jeden zu erschießen, der ihm mit der Säge nahe käme. Die Amputation unterblieb, und Evans wurde ganz gefund. Seine Seemannsgrobheit war sprichwörtlich, und sie hatte ihm unter seinen Matrosen den Spitznamen„Fighting Bob“ eingetragen * Von den Bildungsstätten unserer Töchter, von ihren Anforderungen und Zielen wissen weite Kreise unseres Volkes immer noch nichts Genaues, und die Unzufriedenheit extremer Frauenrechtlerinnen mit dem dort Erreichten einerseits, die Klagen vieler Eltern über Ueberbürdung ihrer Töchter auf den höheren Mädchenschulen andererseits sind ganz geeignet, die Verwirrung zu vergrößern und ein Zerrbild der Wirklichkeit zu geben. Um so verdienstvoller und segensreicher ist es deshalb, daß einer der Berusensten, Direktor Dr. Gruber, Berlin=Wilmersdorf, in Nr. 51 der Gartenlaube das Wort ergreift und unter dem Titel„Von den Bildungsstätten unserer Töchter" zu der vielerörterten Frage Stellung nimmt. In ruhiger Sachlichkeit schildert er die Gestaltung; die das höhere Mädchenschulwesen seit der Reform des Jahres 1908 genommen hat, erklärt den Unterschied, der zwischen höheren Töchterschulen und Lyzeen besteht, und entwickelt den Gegensatz zwischen„Lyzeum“ und„Seminar“, in dem die Volksschullehrerinnen ihre Vorbildung erhalten, während das Lyzeum eine Vorbereitung für eventuelles Studium an der Universität sein soll, zu deren Besuch die absolvierte Prüfung berechtigt. Auch der immer noch nicht genug bekannten und frequentierten„Frauenschulen“, die im Gegensatz zu Lyzeen und Seminaren auf den eigentlichen Beruf der Frauen vorbereiten sollen, wird warm gedacht, und es werden beherzigenswerte Ratschläge zum Ausbau des einen oder anderen Instituts gegeben. Der Artikel ist in hohem Maße geeignet, Klarheit über die Bildungsmöglichkeiten unserer Töchter zu geben. thek“ ist ein besonderes Kapitel in der Schrift. Diese Aufklärungsschrift kann jedermann bestens empfohlen werden wie der Bauratgeber:„Das eigene Heim und sein Garten.“ Ein Führer für alle diejenigen, die sich ein Eigenhaus bauen oder kausen wollen. Von Ing. Beetz. Mit 680 Abbildungen, Hausplänen usw., nebst Angabe der Baukosten usw. Preis Mk. 6.—, geb. M. 7.— (Porto 50 Pfg.) Westdeutsche Verlagsgesellschaft. Wiesbaden. Für die interessierten Kreise gewiß sehr willkommene Publikationen. des Amtes Lüdenscheid vom 24. bis 30. Dezember 1911. Geburten: Alfred Ewald, S. d. Kohlenabladers Heinrich Carle zu Brügge: Erich Walter, S. d. Weichenstellers Gustav Böhm zu Schlade. Eheschließungen: Kanonier Karl Albert Haarmann zu Frankfurt a. M.(Bokkenheim) und Emma Adele Raab zu Hülscheid. Sterbefälle: Witwe Karl Noelle, Karoline geb. Krone, 78 Jahre 9 Mon. alt, zu Stockey; Ella Emmy Kleinfeld, 11 Mon. 13 Tage alt, zu Eininghausen; 1 Totgeburt; Witwe Wilhelm Wirths, Henriette geb. Utermann, 83 Jahre altz zu Rosmart. Zivilstand der Gemeinde Meinerzhagen. für den Monat Dezember 1911. Geburten: Emilie, T. d Landwirts Karl Lüsebrink zu Nordhellen; Peter Wilhelm, S. d. Landwirts August Crone zu Nocken; Theresia, T. d. Landwirts Peter Behrens zu Butmicke; Walter, S. d. Metzgers Robert Schürmann zu Meinerzhagen; Emilie, T. d. Fabrikarbeiters Fritz Otter zu Hohbüschen; Karl Gottlieb, S. d. Konditors Fritz Rittinghaus zu Meinerzhagen; Maria Theresia, T. d. Eisenbahngehilfen Josef Stitz zu Meinerzhagen; Maria Theresia, T. d. Eisenbahnarbeiters Ernst Rosenthal zu Güntenbecke; Else Adeline, T. d. Landwirts Theodor Brüser zu Güntenbecke. Eheschließungen: Landwirt Friedrich Karl Neuhaus zu Strombach(Gemeinde Rönsahl) und Adele Röwenstrunk zu Meinerzhagen; Kutscher Friedrich Karl Alte zu Carthausen(Gem. Halver) und Alma Ruhe zu Hengstenberg. Sterbefälle: Rentner Peter Wippermann zu Meinerzhagen, 85 Jahre alt; Witwe Landwirt Theodor Fittig Karoline geb. Faßbender zu Corbecke, 76 Jahre alt; Fabrikarbeiter Wilhelm Gomann zu Nord. hellen, 17 Jahre alt;(Witwe Schmied Franz Kühn, Lifette geb. Schmidt, zu Meinerzhagen, 63 Jahre alt; Witwe Dachdecker Aug. Deubert, Wilhelmine geb. Voß, zu Meinerzhagen, 68 Jahre alt; Emmy Duisburg zu Meinerzhagen, 5 Monate alt; Landwirt Jul. Trimpop zu Vollme, 63 Jahre alt; Elfriede Lydia Häuser zu Hasendenn, 3 Monate alt. Für die Redaktion verantwortlich: Wilh. Laumer in Halver i. W. Telephon=Amt Halver Nr. 10 Stillen ist für die Mutter oft mit Beschwerden verbunden, ruft auch häufig Mattigkeit und Müdigkeit hervor als Folge von Unterernährung. Die Stillende zut gut, in solchen Zeiten zur Erstarkung eine Zeitlang SeottsEillalston sst. Mrien chuem Man kut: 9#.:. dem Fischer— nehmen man um in Kliniten dahingehende Versuche mit bestem Erfolge gemacht. Auch kostet Versasrens. es Erwachsenen keine Mühe, die leicht verdauliche, sahnig. Scotts Lebertran=Emulsion zu nehmen. nie lose nach Gewicht oder sondern uur in Karion mit unserer Schutmarke(Fischer mit dem Dorsch) G. m. b. H., Frankfurt a. M. Bomue. Literarisches. Sämlliche unter dieler Rubrik aufgeführten Bücher und Zeilichrilten lind zu bezieben durch die Buchhandlung von Wilhelm baumer, Balver * Wie wohnt man im Eigenhause billiger als in der Mietswohnung? Wie beschafft man sich Baukapital und Hypothek? Für alle Mieterkreise in Stadt und Land herausgegeben von F. Flur, kgl. Bauinspektor. 60. Tausend. 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Mein diesjähriger Saisch AusVerketcf K EIRHRRMMMMM MMMMM dn Ich biete Außergewöhnliches in allen Abteilungen. O LULWVENSPEIT BLBERPELDERSTR. 3-5. HAGEN i. W. ELBERFELDERSTR. 3-5. Bin verzogen nach Sädstr. 9, Ecke Baehnhefstr. Ur. ied. Rasche, Spezialarzt f. Haut-, Harnu. Geschlechtskrankheiten Anstalt f. Röntgen-, Lichtund elektr. Behandlung. Hagen I. W. Fernspr. 1906. 2469 Sprechstunden 9—12, 3—6. mit dem Fischerknaben. Nach besonderem Verfahren hergestellt. Unübertroffenes, die Zahn= u. Knochenbildung unterstützendes Kräftigungsmittel. Große Flasche Mark 1.50 Depot: 1432 Hpotheke Klerspe I. weitt. Korbsessel in großer Auswahl. G. Hackenberg, Breckerfeld, Markt 54. Selbocher Dariehen geg. Möbel, Wechsel od. Schuldschein bei Ratenrückz. bes. den Ankauf von Weaseln, beschafft 1. und 2. Hypotheken billigst u. macht alle sonstigen Bankgeschäfte zu billigen Sätzen reell u. streng diskret. Näh. d. Joh. Göttert, Hagen i. W. Altenhagenerstraße 11, I. 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Sonntag, den 7. Jannar: Außerordentliche Sauerni=Khersanling Tages=Ordnung: 1. Ergänzungswahl des Vorstandes. 2. Erledigung eines Antrages betreffs Neuanschaffung. 3. Festangelegenheit. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Nach derselben: Maßnahme der neuen Uniform. Das Erscheinen sämtlicher Mannschaften ist unbedingt erforderlich. Das Kommando. S. G. Abteilung Breckerfeld. Sonntag, den 7. Januar, abds. 8½ Uhr im Hotel Böving: Famitien=Abend. Der Vorstand. Stückenfleisch au ni cs. Holstein. Ware, gepökelt Köpfe, 9, fleischige Beine 10 Pfd. Posekolli M. 3.40 25 Pfd. Bahneimer M. 8.— Holsteiner Holländer — Käse= sattige. schnittig, schmackhaft 10 Pfd. Postkolli M. 3 40 Pflanzen-Butter(Margarise) Das Peinste was existiert. 9 Pakete à 1 Pfd. M. 6.12 NordischesVersandhaus Kiel. 1990 Stühenmeneimn„üggrhel“ Branten. Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 5 Uhr: Gearral=Verfammtung Tages=Ordnung: 1. Rechnungslage. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Winterpreisschießen. 4. Unfallsache. 5. Neuwahl des Vorstandes. 6. Verschiedenes. Wegen der Wichtigkeit der Tages=Ordnung wird um pünktliches u. vollzähliges Erscheinen 8 Anschließeno an vorstehende Versammlung: Beginn des diesjährigen Winterpreisichleßens. Es sollen für etwa 50—60 Mark Preise ausgeschossen werden. Alles nätzere besagt das im Vereinslokal aushäng. SchießReglement. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Nichtmitglieder können sich an dem Schießen beteiligen. Der Vorstand. Konsum=Verein Schalksmühle. Sämtliche Marken und Scheine von 1911 müssen bis zum 15. Januar er. abessehben werden.— Abgabe jeden Tag außer Samstags. — Mitglieosbücher sind mitzubringen. Der Vorstand. Sahrch lansufrtuch. Msschinen, Fohr-u. Motorräder, phstogr. Apparate, Waffen u. Muzihlnstrumente liefern in bester Ausführung zu billigsten Preisen, geg.Bar-u. Tellzahlung. Man verl. Katalog. Roland-Maschinen-Gesellschaft ach la. 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