— Mikrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse e. nd Nistgelegenheit auch den ElektroFest steht aber, motor hineinklet. darin fühlen, ja den. bis eben der Mon ist es natürlich illen um den Moer Kurzschluß, den fliegen die Siche. schnell dahinter, er Wicklung angeist ein Kurzschluß h. Hat das Monit der Erde, so Schaden kommen. oder teilweise Erillig ist. ifers werden zern gegen den stillNotor verschmort. uersgefahr bedeuaratur und evtl. ndmaschinen=Wanan den Maschikaschinen, so auch en von den Schüllen konnte gegen ung einer Drahtren richtige Ausbeschlossene Blechdurch nicht genug st das große Ziel; einzelnen durchvinz Westfalen ck, Staatsrat. Westfalen=Nord sichsstatthalter. P. Westfalen=Sud Staatsrat. zen Arbeitsfront BO: Nagel. v. Westf.=Süd beitsamtes Westf. nn Gemeinderäte mtshaus in Hallich aus. Gemeindeschulze. meinde r: Gottesdienst drück. tesdienst. kindergottesdienst. der Katechumenen infänger. aukreuzstunde. inschaftsstunde. *: Posaunenchor. Uhr: JungmädchenUhr Bibelstunde. 30 Uhr: VorbereiKindergottesdiens. igendbund für E. C. Männerchor. 30 Uhr: Gemischter lische Gemeinde 5 Uhr Erbauungsnntagsschule. ssionsversammlung K. Becker. Ihr: Jugendverslg. Uhr Chorstunde. 0 Uhr Gebetsstunde meinde Brügge. r: Festgottesdiens n Mission. r) ndergottesdienst. : F i l m v o r f ü h r u n g: Born, D. Vietor. r: Bibelstunde. ulanfängerandacht. hr Bastelstunde in densaal. nenchor enchor Balatum, Farbenabstuch benötigen, gut und billig bei , B r e c k e r f e l d Helfer Rot! Beilage für Halversche Zeitung, Schalksmühler Zeitung, Breckerfelder Zeitung, Klerspe-Rönsahler Zeitung, Allgemeiner Valberter Lokal-Anzeiger. anntagsblatt Nummer 13 13. April 1934 „Bümenkelche Sehmennanl Der Strauß, den ich gepflücket. Grüße dich vieltausendmal! Ich habe mich oft gebücket. #ch, wohl tausendmal. Und ihn ans Herz gedrücket Wie hunderttausendmal! (J. W. v. Goethe.) Sonne, Frühling und Blumen gehören so unzertrennlich zusammen wie Winter, Schnee und Frost. Gott hat die Erde geschaffen und darauf die Blumen, uns zur Freude. Wenn die ersten Frühlingsblumen ihre neugierigen Hälschen der Sonne entgegenrecken, singt und klingt es in der Luft, und es freuen sich Mensch und Tier. Schneeglöckchen, weiß und zurückhaltend mit gebeugten Köpfchen, eröffnen den Reigen, Himmelschlüsselchen schließen die Natur auf, Krokus trägt die Farbe des Himmels, Primeln bilden unter sich kleine Sträuße. Ein jedes hat seine eigene Note, seine Farbe und seinen Stil. Die göttliche Flora zieht ein mit ihren Kindern und erfreut jung und alt. Die Kleinen pflücken Blumen und winden Kränze.„Blumen reicht die Natur, es windet die Kunst sie zum Kranze.“ Burschen und Mädel ziehen aus und kehren mit Blumensträußen heim. Durch die Blume gesteht der Jüngling der Jungfrau seine Liebe. Blumen haben nicht nur unter sich, sondern auch für die Menschen ihre eigene Sprache und Bedeutung. Da spricht das kleine blaue Blümchen:„Vergiß=mein=nicht!“ Die weiße schlanke Lilie verkörpert von jeher das Symbol der Unschuld und Reinheit. Das stachlige rosa Heckenröschen ist so recht eine Blume für junge Mädchen. Margeriten sind das beliebte Orakel für Liebende. Und schließlich die Königin der Blumen, die dunkle rote Rose, das Sinnbild der Liebe. Es ist gewiß nicht Zufall, daß die Königin der Blumen dazu ausersehen ist, das höchste und tiefste Gefühl, das die Menschheit kennt, die Liebe, zu krönen. Wie liebenswürdig und freundlich wird ein Heim durch Blumen gestaltet. Es gibt wohl kaum eine echte deutsche Frau, der der Sinn dafür abgeht. Und es gibt wohl kaum einen Mann, der nicht durch ein paar liebevoll angeordnete Zweige auf seinem Schreibtisch zu erfreuen ist. Jeder Büro= und jeder Fabrikraum wird durch die Blume hell und freundlich. Die Sorgen und Unbequemlichkeiten des Tages sind viel leichter zu ertragen, wenn da ein unschuldiges Blümchen steht, das keinerlei Anforderungen an einen stellt, das zu nichts da ist und um nichts bemüht ist, als um unsere Gunst, und uns ein wenig Freude zu bereiten und für uns schön zu sein. Wer kann ein Fest ohne Blumen denken? Erst durch den Schmuck der Blumen erhält das Zimmer, der Tisch den festlichen Glanz. Blumengeschenke erfreuen den Spender und den Beschenkten. Blumen im Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Blumen immer und überall! Frühling— auch im DOOOOOOOOOOO OOOCCCOOGGOG Blumen Von Friedrich von Schiller Kinder der verjüngten Sonne, Blumen der geschmückten Flur, Euch erzog zu Lust und Wonne, Ja, euch liebte die Natur. Schön das Kleid mit Licht gesticket. Schön hat Flora euch geschmücket Mit der Farben Götterpracht. Holde Frühlingskinder, klaget! Seele hat sie euch versaget. Und ihr selber wohnt in Nacht. Nachtigall und Lerche singen Euch der Liebe selig Los, Gaukelnde Sylphiden schwingen Buhlend sich auf euren Schoß. Wölbte eures Kelches Krone Nicht die Tochter der Dione Schwellend zu der Liebe Pfühl? Zarte Frühlingskinder, weinet! Liebe hat sie euch verneinet, Euch das selige Gefühl. Aber hat aus Rannys Blicken Mich der Mutter Spruch verbannt, Wenn euch meine Hände pflücken Ihr zum zarten Liebespfand, Leben, Sprache, Seelen, Herzen, Stumme Boten süßer Schmerzen, Goß euch dies Berühren ein, Und der mächtigste der Götter Schließt in eure stillen Blätter Seine hohe Sottheit ein. Von Erwin Spang In stiller Versunkenheit steht ein Wandersmann vor einem Muttergottesbild, irgendwo an einem Aehrenfeld in Franken. Fast ist sein Sockel von Kornblumen und blutrotem Mohn überwuchert. Schon will der Wanderer, den dies schlichte Kunstwerk am Wegesrand wundersam berührte, von dannen gehen, da fällt sein Blick auf ein Plakat, das auf zwei Pfählen dahinter aus dem Kornfeld herauswächst. Eine bestimmte Zigarettenmarke, so heißt es da, sei das einzige Mittel, wieder froh zu werden. Oder: im Schatten eines mächtigen, uralten Lindenbaumes sitzt einer vor dem Tor des niedersächsischen Bauernhauses und studiert die seltsamen Runenzeichen, die Urväterhand in den Türbalken eingegraben hat. Aber das Reklameschild, das daneben den Giebel des langgestreckten Stalls„ziert", stört jede Freude an der altertümlichen Handwerkskunst, und mißmutig wandert er weiter. Wie Gespenster fliegen die Anpreisungen von Photomaterial. Zigaretten, Nähmaschinen und Likören am Fenster des Zuges vorbei, der uns durch schönstes deutsches Land führen soll. Ob wohl einer der Menschen, die diese Plakate an die Hausgiebel hefteten oder sie auf riesigen Gerüsten mitten in die Felder hineinrückten, sich jemals gefragt hat, ob die Landschaft, dieses herrliche deutsche Land, dadurch gewinnen könnte? Kann sie, die schön über alle Maßen ist, durch künstliche Mittel, durch ihr völlig wesensfremde Elemente, schöner gemacht werden? Manchmal erfaßt einen die Wut oder auch müde Traurigkeit über all den Unverstand, der sich hier austobt. Auf einem wundervollen, halb zerfallenen Schloß in Württemberg stand ich im vergangenen Sommer. Eine stolze Geschichte birgt sich hinter seinen festen Mauern. Aber diese Mauern sind von oben bis unten, buchstäblich bis in die letzte für Menschenhand noch erreichbare Ecke, mit den Reklameschildern einer Breuerei beklebt und bepflastert. Ob die Verfasser all dieser sinnvollen Sprüche wohl glauben mögen, auch nur ein Besucher dieses schönen Schlosses werde sich durch die Häufung von Plakaten dazu bewegen lassen, dieses und kein anderes Bier zu trinken? Mit Blech und schreienden Farben ist ein allzu kühner Unternehmungsgeist in die Natur hinausgezogen. Aber es wäre ein Unding, zu glauben, daß er das sanfte Grün einer Wiese oder das satte Goldgelb eines reifenden Feldes auf seine Art unterstreichen könne! Einen Feldzug wollen wir führen gegen die Verfälschung der deutschen Landschaft. Einen Feldzug, der endlich aufräumt mit den Blechattrappen zwischen lebenden Bäumen, der den uralten Feldsteinbau einer Scheune von seinem bunten Panzer befreit und eine Schande beseitigt, die zu einer Gefahr für deutsche Kultur zu werden drohte. Natur ist schön, so, wie sie erschaffen wurde. Und schön ist sie auch dort noch, wo die Gegend„landschaftlich reizlos“ ist, wie ein häßlicher Amtsausdruck früherer Zeiten es nannte. Schön ist auch noch das unfruchtbare Sandfeld mitten in der Heide, aber es wird nicht schöner durch Holz und Blech und Farben. der deutschsprachigen Presse e.V. we Nür der Reuussalu des Lelens (22. Fortsetzung und Schluß.) Eine wichtige Besprechung hutte eine persönliche Begegnung mit Kuhnert notwendig gemacht. Der Bauherr war——— Johanna Krogmann! „Ich habe zwei Häuser an die Stadt Hamburg sehr gut verkauft und will mir nun meinen Lebenswunsch erfüllen. Müde und abgearbeitete Menschen sollen in diesem Heim Ruhe und Erholung für ganz geringe Tagesgelder finden. Ich hoffe, auch brave, ehrenhafte, mittellose Familien mal für einige Zeit umsonst aufnehmen zu können. Die guten Einkünfte aus meinen Häusern werden mir die Erhaltung des Heimes hoffentlich immer ermöglichen.“ Georg hatte es in seiner Sprachlosigkeit nicht gewagt, Johannas Bericht zu unterbrechen. Er konnte nichts weiter tun, als ihr seine Bewunderung auszusprechen. Heute fuhren sie nun hinaus, um den fertigen Bau zu besichtigen. Sie hatten sich seit jenem Silvesterabend ihre Liebe nicht mehr verheimlicht „Warum hast du dein Heim in der Nähe Berlins bauen lassen, warum nicht bei Hamburg? Danach wollte ich dich schon längst fragen", unterbrach Georg das Schweigen. Johanna sah ihn lange freundlich an.„Errätst du es nicht? Nur Georg Kuhnert— kein anderer Architekt— sollte mir dieses Heim bauen!“ Ein Strahl brach aus Georgs Augen.„Johanna! Ich verstehe, du wolltest mir helfen. Dieser Auftrag hat meine Firma über eine schwere Krise hinweggebracht. Ich danke dir! Nicht wahr, es sollte eine Ueberraschung für mich sein? Daher hast du und auch Herr Meder mir verborgen gehalten, wer das Heim baut.“ Johanna nickte.„Ich hätte auch einer mir ganz fremden Firma diese Ausführung unter den heutigen Verhältnissen nicht anvertrauen mögen.“ Lächelnd setzte sie hinzu:„Ich will auch nun in der Nähe Berlins wohnen, hier wohnt ja mein Herz. Habe ich in den Hamburger Häusern etwas zu erledigen, ist der Weg dorthin nicht weit. Mein alter Verwalter wird mir nach wie vor dort alles in Ordnung halten.“ Sie waren angekommen. Mit leuchtenden Augen ging Johanna an Georgs Seite durch den riesigen Neubau. Es roch noch überall nach Farbe. Der linke Flügel war als kleines Krankenhaus mit einem Operationssaal ausbau lag ein riesiger Eßsaal. Die Küchen und Vorratsräume im Keller waren mit den modernsten Einrichtungen ausgestattet. Der Bau war von einem großen Sportplatz mit einem Schwimmbassin umgeben. Die dunklen Kiefern des Grunewaldes schlossen den Platz ein. Das Heim war von der Wannseebahn mit einem Autoomnibus bequem zu erreichen. Georg war sehr ernst geworden.„Dieses alles hast du für andere Menschen geschaffen; Menschenliebe hat diesen Bau entstehen lassen! Ich weiß es, du hattest immer ein Herz für die Menschen aus den arbeitenden Klassen. Mir hat es gefehlt, daran bin ich gescheitert! Oft dachte ich schon an unsere Gespräche über soziale Fragen zurück. Du fühltest dich schon immer als Mensch mit„allen“ Menschen verbunden. Ich fühlte mich nur als Herr meinen Leuten gegenüber. Hätte ich damals auf dich gehört!" Sie schritten über den freien Platz vor dem Hause. Plötzlich fragte Georg:„Hat Inge von deinen Plänen noch etwas erfahren?“ „Ja, Georg, sie hat mit mir den Rohbau noch angesehen. Wie schade, daß sie den heutigen Tag mit uns nicht mehr erleben durfte", antwortete Johanna traurig. „Ruth wird sich nun wohl bald mit dem Filmregisseur verheiraten. Es ist mir nicht recht, aber Ruth läßt sich von mir keine Vorschriften machen.“ Georg blieb stehen. Er wurde blaß. Erschrocken sah ihn Johanna an.„Was fehlt dir? Du bekommst ja wieder keine Luft.“ Sie mußte ihn stützen. „Das Herz! Luft!“ keuchte Georg. Er setzte sich auf einen Baumstumpf. Johanna holte ihm Wasser.„War es für dich zu viel?“ „Ich weiß nicht.“ Nach zehn Minuten erholte er sich wieder. Sorgenvoll sah ihn Johanna an. „Laß uns mal zu Professor Ortusch nach Hamburg fahren. Ich will mich von ihm untersuchen lassen. Du sagst selbst, wie tüchtig er ist.“ * Fräulein Krogmann arbeitete am späten Nachmittag im Laboratorium. Aber sie hatte ihre Gedanken heute nicht ganz beisammen. Sie war unruhig. Georg war auf einige Tage nach Hamburg gekommen. Der Professor hatte ihn heute morgen untersucht und ihm über seinen Zustand nur eine belanglose Auskunft gegeben. Johanna ahnte nichts Gutes. Sie war Zeugin davon, wie Georgs Kräfte zusehends abnahmen. Wenn sie nur erst in ihrem Heim bei Berlin wohnte, dann könnte sie sich mehr um ihn kümmern. In vier Wochen würde sie ihre Arbeiten hier beendigt haben. Professor Ortuch trat ein.„Sie warten gewiß schon auf mich, Fräulein Krogmann.“ Johanna teilte ihm die Ergebnisse ihrer Versuche mit. Die leichte Blässe auf ihrem Gesicht entging dem Arzt nicht. „Sie haben wieder einmal ein glänzendes Experiment gemacht, Fräulein Krogmann.“ Nachdenklich setzte er hinzu: „Wie schade, daß wir nun bald nicht mehr zusammen arbeiten werden. Aber Sie freuen sich, Ihr Werk bald beginnen zu können, nicht wahr? Es ist unendlich schön, für andere leben und wirken zu können.“ Johanna schwieg eine Weile. Sie wußte, daß sie diesem Manne mit ihrem Fortgang Kummer bereitete. Aber es mußte sein. Endlich fand sie eine Erwiderung.„Es tut auch mir leid, die interessanten Arbeiten hier aufgeben zu müssen, Herr Professor, aber neue Pflichten warten auf mich.“ Dann tat sie die Frage, die ihr auf der Seele brannte. „Sie haben mir meine Bitte erfüllt und Herrn Kuhnert Roman von KLARA SCHMEHLIK heute morgen untersucht, Herr Professor. Darf ich erfahren, wie das Resultat Ihrer Untersuchung ausfiel?" „Herr Kuhnert muß sich sehr schonen.“ Der Professor wich in der Antwort aus. Johanna fühlte es. Sie sah ihn an.„Sagen Sie mir bitte alles, Herr Professor.“ Der Arzt arbeitete an einem Instrument. Er vollendete die Arbeit und stellte das Instrument an seinen Platz zurück. Er fühlte die Augen seiner Assistentin auf sich gerichtet. Jetzt begegneten sich ihre Blicke.„Sie wollen alles wissen?“ „Ja, bitte.“ „Sie wissen doch, daß ich als Arzt gar nicht immer eine umfangreiche Auskunft geben darf.“ „Aber zwischen uns sollte doch stets Wahrheit herrschen.“ Ein Lächeln streifte vorübergehend seinen Mund Frühlingslandstraße Dann wurde er ernst.„In der Herzgegend sind durch die Verwundung Störungen des Blutkreislaufes eingetreten. Leider hat sich nun ein sehr schweres Herzleiden eingestellt.“ „Was für Hilfsmittel können angewandt werden?" stieß Johanna atemlos hervor. Professor Ortusch sah dem erregten Mädchen fest ins Gesicht. Sie zitterte. Jetzt wußte er, wer dieser Herr Kuhnert war.——— „Hilfsmittel?“ er zuckte die Achseln. „Gibt es keine mehr?!" weinte Johanna auf. Der Arzt zwang sie in einen Stuhl nieder.„So beruhigen Sie sich doch erst, Fräulein Krogmann. Wir wollen dann überlegen, wie dem Kranken am besten zu helfen ist. Ich will Ihnen dann einen Vorschlag machen.“ Johanna bekämpfte ihre Tränen.„Und dieser Vorschlag wäre?“ „Nein, erst müssen Sie ruhiger werden.“ „Ich bin schon ganz ruhig. Verzeihen Sie, daß ich mich nicht mehr zusammennahm.“ Der Professor umschloß ihre eisige Hand mit seinen ruhigen, festen Händen. Sie fühlte sich wieder so geborgen bei ihm wie ein Kind bei seinem Vater. „Herr Kuhnert müßte mehrere Wochen ganz ruhig an der Nordsee leben, vielleicht würde das seinen Zustand bessern. Ich kann natürlich in diesem Falle keine Verantwortung übernehmen. Aber da alle die bekannten Behandlungsweisen meiner Kollegen zwecklos waren, wäre dieses noch ein Versuch.“ „Ich will es Herrn Kuhnert sofort vorschlagen. Sie hoffen, ein Aufenthalt an der Nordsee könnte zur Heilung führen?“ „Zur Besserung, sagte ich.“ „Eine Heilung ist überhaupt nicht mehr möglich?“ Der Arzt sah auf die zusammengesunkene Frauengestalt nieder. Offen und klar sahen sich diese beiden Menschen an.„Herr Kuhnert steht Ihnen wohl sehr nahe, Fräulein Krogmann?“ Es war ganz still in dem Raum. Professor Ortusch hatte die wortlose Antwort verstanden. „Sagen Sie mir auch das noch“, bat Johanna,„Herr Kuhnert kann nicht wieder gesund werden?“ Der Arzt sah sie an, langsam schüttelte er den Kopf. * Das Meer brauste. Aus dem fernen Tor des Ostens führte die Sonne den jungen Tag herauf. Gelb=blaue Himmelsstreifen wiesen ihm seine Bahn Johanna stand am Strande. Ganz allein genoß sie dieses großartige Naturschauspiel. Es war ja der letzte Morgen, den sie auf Helgoland verbrachte. Sie hatte hier vier Wochen mit Georg Kuhnert gelebt. Aber der Aufenthalt war für Georgs Gesundheit erfolglos geblieben. Er fühlte sich nach wie vor schwach und hatte mit Atemnot zu kämpfen. Der langwierige Scheidungsprozeß rieb seine Nerven sehr auf. Lydia weilte in Amerika und hatte gebeten, die nächsten Termine bis zu ihrer Rückkehr zu verschieben. Der Prozeß hatte für sie keine Eile mehr.—— (Urbeberschutr durch Deutscher Presse-Verlag. Berlin SW 68) Ein neuer Lebensabschnitt begann nun für Johanna. Sie wollte gleich nach der Rückkehr das Erholungsheim beziehen. Mehrere Familien hatten sich schon zum Aufenthalt angemeldet. Die Reise sollte heute per Schiff bis Hamburg zurückgehen. Georg wollte sich in Hamburg nochmals von Professor Ortusch untersuchen lassen. Professor Ortusch! Johanna seufzte. Sie fürchtete sich fast, ihn wiederzusehen. Der ständige Umgang mit Georg Kuhnert hatte es nicht vermocht, das Bild des Arztes aus ihrer Seele zu verdrängen. Dort, in Hamhurg, lebte ein kraftvoller, schaffensfroher Mann, der sie nicht vergessen konnte. Hier flehte wortlos ein gebrochener kranker Mensch um opferwillige Liebe.——— Das Schiff ging ab. Georg lag, in Decken gehüllt, oben auf Deck in der Sonne. Wie eine verwunschene Insel entschwand Helgoland den Blicken der Reisenden.„Wie schön, daß ich diese Fahrt machen kann!“ sagte Georg. Die See war ruhig geworden. Möwen umkreisten das Schiff und stürzten auf das in das Meer geworfene Futter nieder. Georg streichelte fast scheu Johannas Hand.„Wie gut du zu mir stets bist! Wie soll ich dir danken?!“ „Was habe ich für dich getan? Nichts! Ich kann ja leider nicht viel für dich tun.“ Er sah sie an. Dieser Blick der hohlen Augen aus dem eingefallenen Gesicht tat Johanna oft so weh.—— „Hätte ich vor Jahren dich————“ „Laß diese Gedanken jetzt ruhen. Ich bitte dich“, unterbrach sie ihn. Die Stunden verrannen gleichförmig. Feuerschiffe kündeten endlich das Festland an. Die Scharhörnbake war zu sehen. Rechts tauchte die Insel„Neuwerk" auf. Es ging auf Kuxhaven zu. Georg war aufgestanden und sah dem Leben und Treiben zu. Stolz zog der Dampfer die Elbe hinauf. Links und rechts grünes Eiland. Erste Ortschaften wurden sichtbar. Links schnitt der Kaiser=Wilhelm=Kanal durch die Landschaft. „Klopft nicht dein Herz? Es geht auf Hamburg zu!“ scherzte Georg. Johanna schwieg. Ja, ihr Herz klopfte, aber sie wagte nicht, zu sagen, warum.——— * Professor Ortusch wurde am nächsten Morgen sehr früh in das Palasthotel gerufen. Eine schlimme Nacht lag hinter Georg. Schwere Herzkrämpfe hatten ihm den Schlaf geraubt. Der Arzt hatte ihn untersucht und schüttelte den Kopf. Johanna sah ihn angstvoll an.„War die Seefahrt zu anstrengend gewesen?“ Der Professor schwieg noch immer. Die Untersuchung hatte ihm bewiesen, daß das Leiden unaufhaltsam fortschritt. Endlich hob er den Kopf.„Darf ich Sie für einen Augenblick in Ihr Zimmer begleiten, Fräulein Krogmann?“ „Bitte, Herr Professor.“ Ernst Ortusch sah sie fest an.„Das Befinden unseres Patienten zeigt mir leider, daß der Aufenthalt an der See nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Es tut mir sehr leid, ich hatte mir gerade von dem frischen Klima auf Helgoland viel versprochen.“ „Nun, ich denke, Herr Kuhnert ist von der Reise überanstrengt. Er wird sich hoffentlich nachträglich erholen, wenn er wieder daheim ist.“ Johanna wartete vergebens auf ein zustimmendes Wort. Es erschien ihr plötzlich, als läge Mitleid in den Zügen des Professors. „Sind Sie anderer Ansicht, Herr Professor?“ „Herr Kuhnert hat ein sehr schweres Herzleiden und muß viel Ruhe haben.“ Johanna erschrak, denn sie ahnte, daß ihr die Worte mehr verbargen als verrieten. Sie ließ keinen Blick von dem Arzt.„Sagen Sie mir die volle Wahrheit. Quälen Sie mich nicht mit unbestimmten Antworten. Bitte!“ flehte sie. „Ich sagte Ihnen ja, das Leiden ist sehr ernst.“ Die Frauengestalt zuckte zusammen. Eine furchtbare Ahnung drückte Johanna fast zu Boden.„Sie zögern als Arzt, mir mehr zu sagen. Ich frage Sie— als einen guten Freund—, wird Herr Kuhnert nach Ihrem Ermessen nicht mehr lange am Leben bleiben?“ Der Blick des Arztes ging an ihr vorbei. Johanna fühlte, er mußte sich zwingen, sie anzusehen. In seinen Augen lag eine große Traurigkeit. Das Mädchen vor ihm hatte die stumme Bitte verstanden, ihm die Antwort zu erlassen. Leise schluchzte sie auf. Eine feste Hand umschloß ihr Handgelenk. Der Arzt fühlte den jagenden Puls.„Fräulein Krogmann, wenn Sie einst einen Freund suchen, dann denken Sie daran, daß in Hamburg ein Einsamer lebt, der Sie niemals vergessen kann.“ Zögernd hob Johanna den Kopf. Ein großes Sehnen überkam sie. Sie fühlte sich in diesem Augenblick ganz als das schutzbedürftige Weib. Fest ruhte Auge in Auge. Beide Menschen sahen einander tief in das Innere. Leise kam es von Johannas Lippen:„Ich danke Ihnen“ Der Arzt sah den Kampf in ihr.„Gehen Sie jetzt zu Ihrem Kranken. Ich hoffe. Sie können morgen nach Berlin zurückkehren, wenn kein neuer Anfall kommt. Gute Reise.“. Er ging zur Tür. „Wir werden uns wiedersehen!“ klang es ihm nach. Er wandte sich überrascht um, dann bezwang er sich und verließ das Zimmer.——— Ende der deutschsprachigen Presse e. Beut und Beden dos dentsehen Raunas. Eine Artikelfolge von Heinz Halter (1. Fortsetzung.) Was hilft es. daß sogar hervorragende Franken vor dieser Art der Bekehrung warnen! Alkwin, mit seinem verwelschten Namen Alkuin, ein vertrauter Ratgeber Karls, erhebt seine Stimme.„Darum“, so schreibt er an den Bischof von Salzburg,„hat das unglückselige Volk so oft seinen Taufeid gebrochen, weil es niemals des Glaubens Grund im Herzen hatte. Wie kann ein Mensch mit Gewalt gezwungen werden, daß er glaube, was er nicht glaubt? Hineintreiben kann man einen Menschen wohl n das Taufbad, aber nicht in den Glauben.“ Und an den König selbst richtet dieser aufrechte Mann eine Mahnung, aus der das Wissen um den geheimen Grund solcher Bekehrung spricht:„Wir, die wir doch in dem katholischen Glauben geboren und erzogen sind, haben doch nicht die Absicht und den Willen, uns verzehnten zu lassen. Wie natürlich ist es demnach, daß das am Besitz hangende Herz dieser Sachsen noch nicht geneigt ist, der Kirche reichlich zu geben.“ Tausende ließen sich taufen. Welche Wahl blieb ihnen auch! Taufe— oder Vernichtung! In Scharen trieb man sie zwangsweise zur heiligen Handlung. Mit dem Taufwasser aber verband sich die Pflicht zur Zahlung der kirchlichen Abgaben. Da braust wie ein Sturmwind das heimlich gesammelte, aus der Ferne von Widukind gelenkte Heer der Sachsen aus den Wäldern hervor. Verzweifelter Mut hat dem gepeinigten Volk die Waffen der Not in die Hand gedrückt. Aber was sollen Bauernfäuste, mögen sie auch noch so nachdrücklich geschwungen werden, gegen einen überlegenen Feind? Neue Strafgerichte, neues Blutvergießen, neue Entrechtung, neuer Landraub sind das Ende. Da kehrt Widukind zurück. Wie ein Lauffeuer geht die Kunde von Hof zu Hof. Wie ein Mann erhebt sich das ganze Volk, und endlich, endlich scheint ihm der Sieg beschieden. In einer gewaltigen Schlacht an der Weser trägt Karl die erste Niederlage dieses Kampfes davon. Was nun folgt, gehört zu den dunkelsten Kapiteln deutscher Geschichte. Bei Verden an der Aller— und diesen Namen sollte jeder Deutsche schamvoll im Gedächtnis behalten— tritt das Blutgericht zusammen. Fränkische Grafen und Bischöfe. Tagelang wütet das Beil des Henkers unter den gefangenen Sachsen. Vier und ein halbes Tausend werden hingeschlachtet, denn anders ist diese furchtbare Rache nicht zu nennen. Fußhoch steht das Blut auf der sächsischen Heide. Erlahmt der Arm eines Henkersknechtes, springt ein anderer vor... Viertausendfünfhundert deutsche Freibauern lassen ihr Leben für Recht und Freiheit. Wie anders könnte Deutschland aussehen, wie anders seine Geschichte verlaufen sein, wären diese Männer aus bestem deutschen Blut und ihre Nachfahren am Leben geblieben! Um einer künstlichen äußeren Einheit willen hatten sie ihr Haupt auf den Richtblock legen müssen, und rot schimmerte das Taufwasser aller Sachsen. Der Widerstand ist gebrochen. Widukind mit den letzten Edlen seines Stammes unterwirft sich. Grauenvoll ist die Bevölkerungspolitik, die nun einsetzt. Eine Politik der Entvölkerung ist sie in Wahrheit. Ganze Gaue werden vernichtet, jeder dritte überlebende Sachse— viele waren es nicht mehr— wird gefangen fortgeführt und als Unfreier in anderen Gegenden angesiedelt. Um 800, im gleichen Jahr, das Karls Kaiserkrönung in Rom sieht, lebt kein Sachse mehr jenseits der Elbe. Der Weg für die aus Osten heranstürmenden Slawen ist frei. Ja, der große Reichstag, der 804 in Lippspringe stattfindet, überläßt die einstmals sächsischen Grenzgebiete im Nordosten den heidnischen Slawen. Als Lohn und Dank für ihre Hilfe bei der Bekehrung der germanischen Sachsen! Die alteingesessenen Sippen sind vernichtet, ihre Glieder gemordet oder weggeführt. Aus ihren freien Höfen werden fränkische Krongüter, mit denen Karl seine Anhänger belehnt und belohnt. Bäuerliche Kultur wird zerstört, und nur ihre Reste lassen uns heute in den Museen ihre einstige Größe ahnen. Stolze Ueberlieferung wird mit Gewalt ausgelöscht und das alte deutsche Bodenrecht, dieser Stolz germanischer Freibauern, abgeschafft. An seine Stelle treten Auffassungen, die den Boden, das Heiligtum einer Nation, als veräußerliche Ware, als Mittel zum Profit, ansehen. Aber es ist bezeichnend, daß gerade in diesem ehemals sächsischen Gebiet sich die Erinnerung an die große, freie Vergangenheit des Bauerntums in Sitte und Brauch am stärksten erhalten hat. * Hermann, der Cherusker, hatte Jahrhunderte zuvor Deutschland vor dem Zugriff der weltlichen Macht Roms bewahrt; Karl, der Franke, schuf dem geistlichen Rom eine Kirchenprovinz. Deutschland aber verlor zugleich ein gewaltiges Reich. Das Reich freien Bauerntums. Denn mit dessen Vernichtung setzt die Gliederung des Volkes in sozial Freie und sozial Unfreie ein. Ein Jahrtausend deutscher Geschichte legt Zeugnis ab von dem namenlosen Leid, das dieser Gliederung entsprang. 2.„Naer Oostland willen wy ryden“. Schwert, Pflug und Kreuz gewinnen ein Reich Als Heinrich I., dem die Sage später den Beinamen „Der Vogelsteller“ gab, im Jahre 919 in Fritzlar zum deutschen König gewählt wurde, da war die östliche Grenze des Reiches von einem Wall slawischer Völker umklammert. Zwischen Saale und Elbe saßen die Sorben, nach Norden anschließend zwischen Brandenburg und Havelberg die Heveller, an der Küste, im heutigen Mecklenburg, die Obotriten. So weit hatte das ausgehende Karolingerreich den slawischen Zug nach dem Westen vordringen lassen. Ja, es schien in diesem ersten Regierungsjahr des neuen Königs aus sächsischem Herzogsgeschlecht, als werde kaum die Linie Elbe—Saale gehalten werden können. Im kleinen Grenzkrieg hatte sich bisher deutsche Widerstandskraft erschöpft. Heinrich erst wies ihr die Richtung, gab ihr die Größe weitblickenden Vorstoßes. Brandenburg wurde erobert, die Heveller wurden besiegt, die Obotriten zur Anerkennung deutscher Oberhoheit gezwungen. Es entstand das Bistum Meißen, und statt an Elbe und Saale verlief die Grenze des Reichs nun an der Oder. Deutsche Bauern wurden in den gewonnenen Gebieten ansässig gemacht. Freilich verlor die italienische Politik seiner Nachfolger bald alles Land rechts der Elbe erneut an die Slawen, aber der gewaltige Zug nach Ostland war eingeleitet, diese Bewegung ursprünglicher deutscher Kräfte, die, mochte sie auch späterhin scheinbar zum Stillstand kommen oder vom Zug über die Alpen verdrängt werden, doch in den kommenden Jahrhunderten eine der wesentlichsten Triebfedern deutscher Staatskunst bleiben sollte. Das deutsche Antlitz mußte dem Osten zugewandt bleiben, mochte auch mitunter ein deutsches Kaisertum mehr dem allumfassenden und daher utopischen Ziel eines irdischen Gottesreiches nachjagen als dem so naheliegenden, ihm vielleicht weniger ruhmvoll erscheinenden des nationalen Volksstaates. Der Süden konnte wohl vorübergehend blenden, täuschen, ablenken— Schicksalsland blieb der Osten. * Schwerfällig rollten, es war im Jahre 1106, derbe Wagen mit ungefügten Rädern durch das norddeutsche Tiefland. Stampfende Rosse lagen breitbrüstig im Geschirr, denn schwer war die Last der mit Hausrat und Feldgerät beladenen Karren. Männer in schlichten Leinenkitteln schritten neben dem langen Zuge, und wenn sie mit fröhlichem Zuruf die Frauen und Kinder auf den Fahrzeugen beruhigten, daß man noch vor Dunkelheit die Furt über den Fluß, der die Ems genannt werde, erreichen würde, dann sprachen sie einen breiten Dialekt, dem Plattdeutschen nicht unähnlich. Vlamen aus den flandrischen Grafschaften waren es, die hier einem fernen Ziel zuzogen. Die Heimat hatten sie verlassen müssen, weil sie keinen Platz mehr bot für die Kinder fleißiger Bauersleute. Aus einem einstmals unfruchtbaren Land, in dem es wenig Ackerbau gab und dessen Viehstand eigentlich nur in riesigen Schafherden bestand, hatte sich allmählich ein Handelsstaat entwickelt, der einen wesentlichen Teil des europäischen Warenverkehrs be(Urheberschutz durch Deutscher Presse-Verlag. Berlin S:? 681 herrschte. Das ganze Festland kaufte seine Tuche in F: dern, und Reichtum und Wohlstand zogen ein. Immer mehr aber wuchs die Zahl der Einwohne: und wieder war es der Bauer, dei weichen mußte. Sche gab es Hunger und Not, und gewaltige Sturmfluten ze. störten manches Bauern Haus und Hof Da kam von Osten her seltsame Kunde. Der Ersbischof von Bremen rief nach ihnen. Er brauchte gerat diese vlämischen Bauern, hatten sie doch im Kampf m Moor und Meer. mit Sümpfen und unfruchtbarer Heide hohe Kenntnisse in der Urbarmachung öder Landstriche er worben, daß dieser Kirchenfürst froh war, als er von solchen Menschen hörte. Ein riesiges Moor bot er ihnen an, das östlich seine: Kathedralstadt am unteren Lauf der Weser lag. Zu nichte nutze war dies Land, und schon mancher Versuch, es zu kultivieren, war gescheitert, weil Moorarbeit nicht jedermanns Sache war. Weitgehende Rechte, so ließ er ihnen sagen, sollten sie haben. Sie selbst sollten im eigenen Gerichtsbereich die untere Gerichtsbarkeit ausüben, eigene Priester sollten in eigenen Kirchen Gottes Wort predigen, wie es Brauch in Flandern war. Erblicher Besitz sollte Land und Haus werden, und niedrig sollte der Pachtzins sein, der an das Erzbistum zu entrichten war. Eine Königshufe(rund 50 Hektar) Moorland sollte jeder erhalten. Nur selten, so betonte der Erzbischof, würden Länder in dieser Größe verliehen. Da gab es wieder frohe Gesichter in Flandern. Zu weiter Fahrt wurde gerüstet. Zuvor aber traten— und solches Tun entsprach bäuerlicher Denkart, die nicht ins Blaue hinein dem Abenteuer nachläuft— die künftigen Siedler zur Genossenschaft zusammen, um die Geschworenen zu wählen, die Recht sprechen und mit dem neuen Landesherren verhandeln sollten. Wer zur Genossenschaft gehörte, stand unter dem Schutz aller. So zogen sie, deutsche Bauern vlämischer Sprache, gen Osten. Vielleicht haben sie auf der Fahrt zum neuen Land zuerst das Lied gesungen, das durch die Jahrhunderte in allen deutschen Mundarten das Aufbruchslied deutscher Bauern bleiben sollte, und das in ihrer Sprache so heißt: „Naer Oostland willen wy ryden, naer Oostland willen wy mee. Al over die groene Heiden, frisch over die Heiden. Daer isser en betere stee.“ (Fortsetzung folgt.) Leoiban für jedertantet Hie Provinz— hie Paris Der Gegensatz zwischen der Hauptstadt und der Provinz scheint in Frankreich noch viel größer zu sein als in anderen Staaten, wo er ja in geringem Umfang immer besteht. So schreibt die größte Provinzzeitung vor kurzem:„Auf dem Gebiet der Literatur und der Kunst ist Paris unbestreitbar die„Ville Lumière". Aber wenn man die Hauptstadt vom politischen Gesichtspunkt aus beurteilt, muß man gestehen, daß sie die am wenigst enausgeglichene und die stupideste Stadt Frankreichs ist. Verzerrt, und vergiftet von einer unfähigen Asphaltpresse, hat sie sich in absurdester und jämmerlichster Weise seit 50 Jahren mit allen möglichen politischen Abenteurern und Staatsstreichlern prostituiert. Gegenüber diesem Paris der Narrheit und übelsten Reaktion ist es die kluge und maßvolle Vernunft der demokratischen Provinzbevölkerung, die das Land immer wieder gerettet hat.“ Darauf als Antwort erfolgte der Hymnus einer großen Pariser Zeitung, der sich in Superlativen gefiel:„Welch eine glanzvolle Stadt, dieses Paris! Man weiß nicht, was man mehr an ihr bewundern soll: die Kraft, die Großzügigkeit ihres Zornes oder die Schnelligkeit, mit der sie ihre Kaltblütigkeit wiederfindet. Und die tragische Zeit, die vergangen ist, veranlaßt uns immer wieder, der Wärme ihres Blutes, der Kraft ihrer Muskeln und der Stärke ihrer Nerven unsere Ehrerbietung zu erweisen... Diejenigen täuschen sich, die an die Legende eines frivolen, oberflächlichen, frondierenden, wortreich; aber tatenarmen Paris glauben!“ Die„Schwimmende Hölle“ reist um die Welt In diesen Tagen kehrt das älteste, noch seefeste Schiff der Welt, der 1771 erbaute englische Klipper„Succeß", wieder nach London zurück. Dieses Schiff, einst einfachem Tee=Frachtdienst dienend, wurde später zum Gefangenentransportschiff nach Australien und in der ganzen Welt berüchtigt. Als die„Succeß“ längst„arbeitslos“ im Hafen lag, machte sich ein kluger Schausteller diesen„Ruhm“ zunutze, setzte sie instand und ließ an Stelle der Strafgefangenen schauerliche Wachsfiguren hineinsetzen, bevor er damit die Häfen der Südsee bereiste und viel Geld für die Besichtigung der„Schwimmenden Hölle“ einnahm. Im Hafen von Sidney bohrten einst vermummte Männer den Boden des Schiffes an, warfen die Puppen über Bord und versenkten die„Succeß", um die„Kulturschande“ aus der Welt zu schaffen. Das Schiff aber wurde gehoben und neu ausgestattet— um jetzt wieder in die Heimat zurückzukehren... Ein kluger Rat Der Koran verbietet den Gläubigen das Hasardspiel. Ein Sultan in Nordafrika hatte aber Gelegenheit, mit einem Engländer zu spielen und wußte aus Erfahrung, daß ein solches Sviel mit dem Fremden immer viel Geld einbrachte. Sollte er da abschlagen? Und wirklich, der Berg Goldes, der vor ihm lag, wurde immer größer. Als er aber Schluß machen und das Geld in den unergründlichen Taschen seines herrlichen Gewandes verschwinden lassen wollte, rief der ärgerliche Fremdling:„Du darfst das Geld gar nicht nehmen, das heilige Gesetz verbietet es dir!“ Womit er zweifellos recht hatte. Dagegen lockte doch das Gold. Der Sultan wandte sich an einen bekannten Rechtskenner, der dabei stand:„Du bist ein großer Gelehrter! Sage mir, ob ich das Geld nehmen darf!" Der Gelehrte wurde blaß. er wußte, wie„temperamentvoll“ der Herrscher sein konnte. wenn man ihm widersprach. Sein Urteil lautete deshalb:„Du darfst es nehmen, weisester aller Gläubigen, wenn du falsch gespielt hast. Das Gold also durch deine Klugheit gewannst. Solltest du ehrlich gespielt haben, verbietet dir der Koran den Gewinn des Hasardspiels.“ Aufatmend strich der Sultan das Geld ein und sein Blick verhieß dem klugen Ratgeber einen großen Orden! Auswanderungsmöglichkeiten beschränkt Die Auswanderungsmöglichkeiten werden jetzt in den verschiedensten Ländern sehr stark eingeschränkt. Kanada, das noch vor wenigen Jahren die Einwanderung deutscher Landarbeiter förderte, erlaubt heute nur verheirateten Landwirten mit einem Kapital von 1000 Dollars die Ansiedlung. Die USA. verlangen von jedem Einwanderer den Nachweis von Mitteln, die für ein Jahr Lebensunterhalt ausreichend sind. Mexiko lehnt jeden Einwanderer ab, der dort eine Tätigkeit ausüben will. Brasilien fordert von jedem erwachsenen Einwanderer den Nachweis von 1000 Mark, und auch Argentinien dringt auf die Vorzeigung gewisser Mittel, bevor es die Erlaubnis zur Einreise gibt. Die früheren deutschen Afrikakolonien sind nur zu erreichen, wenn man ein Kapital von 25000 bis 40006 Mark vorweisen kann. Stockholm wird umgebaut Die City von Stockholm soll umgebaut werden. Vor geraumer Zeit wurde zu diesem Zweck ein internationaler Architektenwettbewerb veranstaltet, und aus diesem Wettbewerb gingen zwei bis dahin vollkommen unbekannte englische Architekten, nämlich der 29 jährige Raymond Erith und der 33 jährige Bertram Hume, als Sieger hervor. Keiner von ihnen hat Stockholm jemals gesehen. Sie kennen die schwedische Hauptstadt lediglich aus Karten und Plänen und aus Daten über den Straßenverkehr, die Bevölkerung, den Geschäftsverkehr usw. Ihre Pläne haben sie in ihrer Freizeit im Laufe von sechs Monaten fertiggestellt. Bisher ging es den beiden jungen Architekten nicht sonderlich gut, aber da sie jetzt den Auftrag für den Umbau der Stockholmer City erhalten haben. sind sie plötzlich zu Berühmtheiten geworden. Im Mittelpunkt ihrer Pläne für Stockholm steht die Schaffung einer breiten und langen, am königlichen Schloß beginnenden Avenue, ähnlich den Pariser Champs Elysées. Der Umbau Stockholms wird eine Reihe von Jahren in Anspruch nehmen, da Hunderte von Häusern abgerissen und neu aufgebaut werden sollen. der deutschsprachigen Presse e.V. Seeielnlotn der lugend Ein neues Alphabet Wie lernen morsen... Die für den internationalen Telegraphenverkehr von Morse erfundenen Zeichen bilden ein aus Punkten und Strichen bestehendes Alphabt. Für den internationalen Verkehr sind folgende Zeichen vereinbart worden: Punkt Doppelpunkt———.. Semikolon—.—.—. Fragezeichen..——.. Komma—.— Die Zahlen werden folgendermaßen bezeichnet: 1"———— 6 Zum Erlernen des Systems gibt es verschiedene Methoden. Am üblichsten ist die, daß man sich Wörter merkt, deren Anfangsbuchstaben mit dem betreffenden Zeichen übereinstimmt und deren Silbenzahl der Anzahl der Elemente des betreffenden Zeichens entspricht. Jede Silbe, in der ein o vorkommt, bedeutet einen Strich, die anderen Silben bedeuten Punkte. Einige Beispiele der üblichsten Merkwörter: d= Doria=— g= Gomorrha=—— e= Ernst=. h= Herrenzimmer= k= Friedrichsroda=..—. i= Ida=.. und so fort. Die Geschichte vom Starmatz Der Starmatz Keck war noch sehr klein, als er eingefangen und in die Stadt gebracht wurde. Er wurde von einem Mann gekauft, der ihn in einen Käfig setzte, und lernte Lieder pfeifen und Menschen kennen. Seinen Wald und die Freiheit aber vergaß er nicht. Doch soviel er auch darüber nachdachte, wie er dem Käfig entrinnen und in seine Heimat zurückkehren könne— er fand keinen Weg aus seinem Käfig. Da kam eines Tages sein Herr zu ihm und sagte ihm Lebewohl, denn er hatte eine Reise zu tun. Und weil er durch den Wald kam. der die Heimat des kleinen Keck war, fragte er ihn im Scherz, was er ihm denn zum Andenken mitbringen solle. Keck legte sein Köpfchen auf die Seite, blinzelte seinen Herrn nachdenklich an und flötete dann: „Wenn du in meinen Wald kommst, Herr, dann wirst du viele meiner Artgenossen sehen. Bringe ihnen meinen Gruß und sie sollen dir Nachricht mitgeben, wie ich mich aus der Gefangenschaft befreien kann Der Herr lachte und versprach ihm den. Gefallen zu tun. Nach einigen Wochen kam er wieder und trat an den Käfig seines Starmatzes. „Herr", fragte Keck,„hast du meine Kameraden gegrüßt und bringst du mir Nachricht von ihnen?“ „Sonderbare Freunde hast du", erwiderte der Herr,„sie hörten mich an, verdrehten die Augen und sielen dann wie tot von den Zweigen ins Unterholz!“ Kaum hatte er diese Worte gesagt, da sah er mit Schrecken seinen kleinen Keck ebenfalls die Augen verdrehen, mit den Flügeln schlagen und auf den Boden seines Käfigs taumeln. Der Herr öffnete das Türchen, nahm den Starmatz heraus, rief und pfiff ihm— vergebens, der kleine Keck war wie durch eine magische Kraft erstarrt, vielleicht gar tot. Der Herr legte den Vogel auf das Fensterbrett und öffnete die Scheibe, um ihm frische Luft hereinzulassen und ihn zu beleben— da, husch ... war Keck auf und davon, hinaus über den Garten und die Straße— verschwunden, auf dem Wege zu seinen Freunden und der Heimat. Zeitvertreib mit Zündhölzchen Ihr nehmt ein Weinglas und füllt es mit Zündhölzchen. die aufrecht, den Kopf nach oben, hineingestellt werden. Nun versucht ihr reihum jeder ein Hölzchen herauszuziehen und quer oben darauf zu legen, ohne daß ein Hölzchen auf den Tisch fällt. Das ist zuerst ganz leicht, macht dann aber bedeutende Schwierigkeiten, wenn der Bau sich zu türmen beginnt. * Es ist ganz leicht, Zündhölzer zu dressieren! Dazu ordnet ihr acht Hölzchen— breite sind besser als schmale— auf einem mit Wasser gefüllten Teller strahlenförmig um einen freien Mittelraum von der Größe eines Zweimarkstückes. Taucht ihr nun euren Zauberstab in diesen freien Raum und sagt: „Kommt!“, so schwimmen die Hölzchen an den Stab heran. Taucht ihr ihn wieder ein und sagt:„Flieht!", so schwimmen sie davon. Euer Stab besteht nämlich aus einem gerollten Kartonblatt, dessen eines Ende ein Stückchen Seife enthält, während sich im anderen Ende ein Stück Zucker befindet. Zucker saugt das Wasser— und mit ihm die Hölzchen— an. Die Seife dagegen stößt eine Fettschicht ab, die die Hölzchen forttreibt. * Wie macht man aus neun Zündhölzern drei und ein halbes Dutzend? Durch einen kleinen Trick! Indem man nämlich auf eine Seite drei Zündhölzer legt, die andern sechs ihnen gegenüber anordnet. Sechs sind ein halbes Dutzend. nicht wahr? Und so habt ihr drei Zündhölzer und ein halbes Dutzend Zundhölzer— also neun und nicht, wie man bei drei und einem halben Dutzend vermuten würde: 42 Zündhölzer. Wetsen wie nar tachen? Schadenfreude Karlchen(laut lachend):„Vater hat mir vahauen...“ Mäxchen:„Und darüber lachst du?“ Karlchen:„Aba feste.“ Vata hat doch dabei die Tinte über den ganzen Teppich gegossen... und eben is Mutta zu Hause jekommen.“ * Empfehlung „Ober, ich habe nur einen Franken bei mir was können Sie mir empfehlen?" „Ein anderes Restaurant!“ * Geschäftstüchtig Der kleine Gustav gratuliert seinem Onkel zum Geburtstag und erhält dann jedesmal fünf Mark. „Oulelchen“, sagt er.„kann ich dir nicht gleich für nächtter Jahr mitgratulieren? Du sollst beide Glückwünsche für acht Mork haben?“ „Wie alt bist du, mein Junge?“ „Sieben Jahre!“ „Und was willst du werden?“ „Acht!“ * Aus Lottchens Aussatzheft Und als Siegfried unverwundbar geworden war, konnte er daran denken, sich zu vermählen... „Ich habe Herrn Doktor schon mal rasiert?" „Nein! Die Narbe, das ist ein Autounfall gewesen!" Was heißt DRUCK EI...2 Rätsel der Firmenschilder Drüben am Markt steht seit dem letzten Sturm eine merkwürdige Inschrift auf dem Firmenschild„DRUCK EI“. Komisch! Was ist ein Druck Ei? Ganz einfach, das ist ein Scherz, den sich der Sturm leistete, als er zwei Buchstaben herunterblies und auf dem Pflaster zerschellte, das E und das R; wenn ihr sie nun wieder einfügt, erhaltet ihr eine Druckerei und damit ist alles in Ordnung und nichts zum Verwundern. Wenn ihr nun durch die Straßen geht, besonders abends, so werdet ihr manchen derartigen Scherz auf Firmenschildern sehen. Entweder fehlen einige Buchstaben oder bei der Leuchtschrift versagen einige Lettern. Und da kommt denn allerlei Sonderbares heraus. Nicht immer ist es leicht, den Sinn der lückenhaften Inschrift zu erraten. Versucht mal, ob ihr mit diesen beschädigten Firmenschildern fertig werdet: KAFFEE ALLE WIR WAREN T BAKHAUS AUS ALT WAREN KOLON A WAREN EIFEN AUS ODE TELIER i cut u Wctun Mi g uin Pcttg ucugngc el in S ii cug Schachaufgabe Ernst Marwitz Kontrollstellung: Weiß: König c 1, Dame a 7. Turm c 5. e 3. Springer h 5. Läufer e 4. Bauer c 3. d 2. d 5. eb. Schwarz: König e 5. Turm h 7. Läufer d 3. e7. Sprinper d b. Bauer c b. b 6. Logischer Wettstreit Tenophilus, ein griechischer Sophist, der von der Insel Kreta nach Athen eingewandert ist. stellt eines Tages in einer Debatte über die Nationaleigenschaften verschiedener Völker fest, daß alle Kretenser lügen. Tenophilus' Gegner in der Diskussion kennt zwar die Kretenser nicht. dennoch kann er dem Tenophilus erfolgreich widersprechen. Wie wird aber seine Einwendung lauten? Silbenrätsel Aus den Silben al— ba— bat— be— chen— da— den — detz— el— el— fe— gau— gen— hard— hei— in— kar— kö— ky— le — leg— len— li— lie— lip— neid— nid— nig— nitz— pri— ra— rant— rer — ki— ri— rie— ring— san— saß— se— stein— te— veil— vi— vier— wies— zau — zaun— zehn— sind 17 Wörter zu bilden, deren erste und dritte Buchstaben, beide fortlaufend von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben. 1. Vogel 2. Stadt in Hessen=Nassau 3. männlicher Vorname 4. Gipfel des Himalaja 5. rechter Mainzufluß 6. Taschenspieler 7. Frühlingsblume 8. Kegelschnittlinie 9. oberfränkischer Wallfahrtsort.......... 10. österreichischer Feldherr 11. Kreuzesinschrift 12. Geschützabteilung 13. Stadt in Ostpreußen 14. Verkäufer, Händler 15. Ort auf Rügen 16. Sonderrecht 17. Fisch Buchstabenrätsel Wenn ein Billett nach„K“ ich hätt'. Dann wäre„K“ zugleich mein.„3“. Ich habe sie am Kohl gefunden. Mit„G“ vor sie mir trefflich munden. „f“ hat mich in die Höhe gebracht. „s“ ist mit Schlauheit ausgedacht. Auf„s“ sah ich Falter von mancherlei Art In.g“ Gestalten gar niedlich und zart. Eine„R“ folgt häufig schnell Mit Fug und Recht auf eine„L“. Mit„a“ bestimmt für ferne Zonen. Mit„u“ mög' deinen Fleiß sie lohnen Kreuzworträtsel Waagerecht: 1. Fußsoldat, 7. Zeitrech= nung, Zeitraum, 8. Körperteile, 9. der zweite Sohn Noahs, 10. kleine Münze, 12. Schauspiel von Sudermann, 14. Papiermaß, 17. Stadtkreis im Bez. Schleswig, 19. engl: Tee, 20. ungarischer Ort, 21. Wettmaschine, 22. Gartenfrüchte. Senkrecht: 1. Kleidervorrat, 2. Vortrag, 3. Verbindung zweier Teile, 4. Brettspiel, 5. arabischer Titel, 6. Empörung, Aufruhr, 11. weibliche Figur der Nibelungen, 13. Raubfisch, 15. Stadt in Oldenburg, 16. Stecken, 17. Häuslerwohnung, 18. Nordosteuropäer. Auflösungen aus voriger Nummer Lösung: Turm f 7— f 8 I.) T f7— f8. KeöX Sdb: 2.) O b 1 — b8 f. K d6— d 7: 3.) Ob8— d 8 matt. 1.)... L a 6— b 5: 2.) S d6— f7 matt. I.) e 7 X S d6: 2.) O b 1—f 5 f. eb X D f5: 3.) Tf 8—e8 matt. 1.)... f 4— f S; 2.) S d 6— f 7 f. Ke.5— f 4: 3.) e 2— e 3 matt. 1.)... h 6 xgS: 2.) S d 6— f 7 f. Ke5— f 6: 3.) b eXg 5 matt. 1.)...„ L a 6 X c 4; 2.) S d b— k 7 f. K e5— d 5; 3.) O b 1—h 1 matt. Gefährliche Kletterpartie Der Bauarbeiter muß bei seinem Bemühen die doppelte Kraftleistung vollbringen, denn er muß sich selbst und das Gewicht zugleich hinaufziehen. Hat er diese Mühe überwunden, so kommt er etwa gleichzeitig mit dem Gewicht oben an. Silbenrätse! 1. Vatikan, 2. Elemi, 3. Radiologie, 4. Lützow, 5. Okuli, 6. Rosette, 7. Eduard, 8. Ninive, 9. Epileptiker, 10. Zeisig, 11. Ekstase, 12. Josef, 13. Trumeau. 14. Waggon, 15. Irmgard. 16. Rigole, 17. Dresden.— Verlorene Zeit wird nie wiedergefunden. Unmögliche Verwandtschaft Die Voraussetzungen dieser schwierigen Verwandtschaft sind die folgenden: Ein Herr Müller heiratet ein Fräulein Meier. Sie bekommen einen Sohn, Fritz Müller. Nach kurzer Zeit wird die Ehe geschieden. Herr Müller verheiratet sich bald darauf zum zweitenmal und bekommt eine Tochter— Frieda Müller. Frau Müller schenkt ihrem zweiten Gatten, Herrn Krüger, ebenfalls eine Tochter— Edith Krüger. Die beiden Mädchen sind miteinander überhaupt nicht verwandt, denn sie haben vollkommen verschiedene Eltern. Dennoch ist Fritz Müller der Bruder von Frieda Müller, denn beide haben den gleichen Vater; außerdem ist er auch der Bruder von Edith Krüger, denn beide sind Kinder der gleichen Mutter, Frau Krüger. geschiedene Müller. Kteuzworträtse! Waagerecht: 1. Ebbe, 4. Ader, 7. Narr. 8. Roma, 9. Ehe, 10. Elen, 12. Alle, 14. Eden. 17. Lore, 20. Oma, 21. Emir, 22. Dank, 23. Leda, 24. Egge. Senkrecht: 1. Ente, 2. Ball, 3. Eren. 4. Area, 5. Emil, 6. Rabe, 11. Ede, 13. Leo. 14. Esel, 15. Dame, 16. Nora. 17. Lade, 18. Rang 19. Enke