lange bitten. es so viele durchspielen daher„sein“ en, daß man ie aber hieß e Musikkorps ein kleinerer nditenstreiche" dtverwaltung die„Monika“ auf den Tisch von Einzelwurden„in in zu Wunschisere Soldaten ter Soldaten„Bomben auf wieder das htig gelang die r“, echten Soladen“. In dem ank an unsere dem mehrere it wiederholt n Keller, das ) G e l d b e t r ä g e glichkeit aber en Hause als ene Weytersik Sie setzte sich die Kriminal= ders eine der iebstahls, Bedie VerleumNliederträchtigdendrein noch bestraft. Das ate Gefängnis t noch weitere nkel, Stolzenau, Anzeigenleitung enpreisliste Nr. 9 et Losereit, Arnswaldtstr. 27 A K 21431. Entschlafenen hrer sonst so Pastor Billeb, e sagen wir itte 14 Ensen truckmann Schinna. Sonntagsbeilage des Stolzenauer Wochenblattes„ Achter Anzeigers 19441 befahl Das Gebot der Ehre und der Von Kriegsberichter Siegfried Kappe. PK.„Mein lieber Freund“, schrieb mir der Kamerad, „er ist gefallen über England. Am Abend saßen wir noch bei einer Flasche Wein zusammen, und dann stiegen wir wie immer in unsere Maschinen. Er kam nicht zurück. Am nächsten Abend saßen wir wieder zusammen und tranken wieder eine Flasche Wein— ohne ihn. Es ist so schwer, nichts zu wissen, und doch so ein selbstverständliches Gefühl. Jeder kann drüben bleiben. Auch wenn man vorher nicht dran denken will. Aber wenn der Platz neben Dir so plötzlich leer bleibi, vier Wochen haben wir gewartet und gehofft. Jetzt kam die Nachricht von seinem Tod. Sein Bild hängt in unserem Zimmer. Wir denken an ihn und tun es wiederum doch nicht, weil die ständigen Einsätze zu unserm Leben gehören, weil Kampf und Tod schon fast zum Selbstverständlichen gehören.. ist kein Wort von Heldentum in diesen Zeilen zu finden, nur einfache, schlichte Worte sprechen vom täglichen Kampf. Der unbekannte Flieger unseres Krieges schreibt nur vom Selbstverständlichen, und es drängt sich der Vergleich auf mit dem unbekannten Insanteristen des Weltkrieges, der jahrelang im Schützengraben vor dem Feind lag. Ihn verbindet mit dem Flieger das gleiche Gefühl, die gleiche Einstellung zum Kampf. Auch für ihn war die Härte und Schwere des Einsatzes die Ausfüllung von Tag und Nacht. Aber es ist ein großer Unterschied vorhanden. Der Kampfflieger hat zwar im Heimathafen Ruhe vor dem Feind. Aber in den Stunden, wo er Tausende von Metern hoch oder im Tiefflug sein Ziel angreift, ist er allein auf sich gestellt, da kann ihm kein Kamerad helsen. Da gibt es kein Durchschlagen zu den eigenen Linien mehr, wenn er abgeschossen wird. Tod oder Gefangenschaft— das ist sein Los, wenn er drüben bleibt. Das liegt im Wesen seines Kampfes, der hart ist und schwer, weil der Gegner sich zäh und tapfer verteidigt. Die Kraft des Gegners herabzusetzen und zu schmähen, ist nicht Soldatenart. Der Soldat kennt den Feind. Er kreuzt mit ihm die Klinge, und nie darf er ihn unterschätzen, weil er dadurch die Leistung des eigenen Volkes mindern würde. Nacht für Nacht, Tag für Tag waren die Flieger über England. Ob es Jäger, Aufklärer oder Kampfverbände waren, sie sind in dem Bewußtsein geflogen, daß sie siegen werden und daß jeder Sieg Opfer kostet. Sie wußten, daß erst der härteste Kampf den größten Triumph bringen kann, und waren nicht überrascht, wenn ein Kamerad nicht zurückkehrte, aber geschmerzt hat es. Denn es ist nun einmal so, daß man die schwerste Pflicht wohl freudig trägt, aber daß Wunden schmerzen. Was der Aufklärer im einsamen Flug, der Jäger Im wilden Kampf und der Kampfflieger Tag und Nacht vollbringt, ist Pflicht. Wenn Nacht für Nacht die Bomben aus England fallen, dann spricht darüber keiner mehr bei uns. Kampf macht hart und kennt keine Sentimentalität, und die Pflicht macht hart. Ihre Erfüllung gehört zu dem großen Selbstverständlichen— und dennoch: Ist alles so selbstverständlich? Kann man es so hinnehmen, weil es einfach so sein muß? Nacht und Tag Kampf und Bomben. Keine Ruhe. Nur einmal Urlaub für wenige Wochen, dann wieder hinaus. Starten, fliegen, angreifen, landen... Immer ganz vorne sein, Stoßtrupp sein der deutschen Kraft. Es will keiner von diesen Männern etwas von Heroismus und Heldentum hören. Es will keiner gelobt werden. Nur eins will er: daß man überall weiß, wie hart sein Kampf ist. Daß zu Hause die Mutter, die Frau genau so hart sind wie er.„Wie ist es in der Heimat?“ wird er fragen, wenn der Kamerad aus dem Urlaub zurückkehrt, und er hofft, daß es gut ist, daß ein unbändiger Glaube herrscht. An den Sieg, an seine Kraft draußen. Dann ist die Pflicht ihm leichter. Wann wird er schreiben, daß er fliegt und siegt? Wie ist die Zeit vergangen! Kamerad, weißt du noch? Damals warteten wir auf den Kommandeur, und er kam nicht zurück, dann siegten wir und flogen nach London. Und wir fliegen immer noch; und werden weiterfliegen, denn die Motoren dröhnen und singen. Neues, stilles Heldentum werden wir sehen und erleben. Neue Stunden des Kampfes und des Sieges werden kommen, Stunden, in denen die Pflicht erfüllt wird. Tod und Teufel können die Männer der Front nicht schrecken. Wohl willst du das Leben, Kamerad, denn du bist jung. Aber was wäre der Sieg ohne das Opfer des Soldaten? Ein Krieg verlangt Männer, ein Krieg verlangt Blut, weil es das Leben bedeutet, und er will Mut und Kühnheit und letzte Bereit schaft. „Wie das Gesetz es befahl.“ So steht auf dem Stein, der den Heldentod des Leonidas verkündet, wie das Gesetz es befahl... das innere Gesetz. Das Gesetz der Ehre und der Pflicht, das jeder Soldat besitzt, gibt ihm immer von neuem die Kraft, das Schwerste zu tun, das zugleich im Krieg das Selbstverständlichste ist: sein Leben einzusetzen und zu opfern für Deutschland. SSG# T GGRR Ein Pfeifchen für Jacko! PK.=Leßler(Scher!)— Zwischen starren Eisgipfeln und blühenden Rosen Seltsame Rätsel des deutschen Winters Der deutsche Winter, der uns am willkommensten ist, wenn er am grimmigsten auftritt, auf tiefverschnetten Gebirgskämmen und vereisten Hochgipfeln, kennt manche rätselhaste Merkwürdigkeit. Tritt der Winter in Rheingan, Pfalz und am Kaiserstuhl sehr mild auf und blühen auf Nordseeinseln in manchem Winter die Rosen und auf Föhr der Ginster, an manchem Südhang der Berge die Bergblumen, so zeigt er anderwärts gar grimmige„Eisblumen" bis zum ewigen Eis unter tausend Alpengletscher hinauf Polarnacht. Polarschnee und Nordlicht Nordische Wintermertmale kennen die schlesischen Berge und die Alpen. Gewisse Gebirgsortschaften machen um die Wintersonnwendzeit eine Art Polarnacht durch, die ihnen das Sonnenlicht vorenthält. Die tiefstehende Sonne wird durch steile Felsgipfel oder hohe Gebirgskämme, in deren Schatten die Wohnstätten liegen, serngehalten. Polarnacht kennen Einödsbach, die südliche deutsche Wohnstätte unter den steilen Allgäuer Hochgipfeln Hoheslicht und Mädelegabel, das Oytal des Allgän und die Forstbauden im Riesengebirge. Ein einstündiges Nordlicht ist von der Wetterwarte der Schneekoppe im November 1930 beobachtet worden. Bei großer Kälte kann man auch bei uns eine arktische Erscheinung beobachten: das Schneebröckeln von winzigen Kristallflocken aus blauem Himmel ist Polar schnee. Eiskalt im Tal, sonnenheiß auf den Schneegipfeln Staunend erlebt jeder Wintergast das Klimarätsel der Gebirge am lehrreichsten bei einer Bergbahnfahrt in Oberbayern. In den strengen Frosttagen des Februar 1929 konnte man in Garmisch aus 25 Grad Kälte im Loisachtal binnen 10 Minuten in 35 Grad Wärme gelangen, wenn man mit der Bergbahn zum Krenzeck hinaufschwebte. Da badeten die Wintergäste vor dem Krenzeckhaus in der Sonne und liefen die Skiläuser halbnackt Schneeschuh Einer der alltäglichen Winterwetterberichte vom Predigt stuhl über Bad Reichenhall lautet:„Temperatur im Schat ten minus 12 Grad, in der Sonne plus 21 Grad“. Seen ohne Sis Es gibt einige Alpenseen, die auch bei strengstem Frost nie zufrieren. Bei 25 Grad Kälte spielen in dem kleinen Alpenweiher Badersee bei Garmisch die Forellen, indessen rund um den Badersee alles in Schnee und Eis starrte. Ein weiterer See dieser Art ist der kleine Christlesee bei Oberstdorf im Allgän. Die Erklärung für diese eislosen Seewunder ist, daß die Quellwasser dieser Naturphänomene das ganze Jahr über eine Quellwasserwärme von 4 bis 10 Grad Wärme aufweisen, die es nie zur Bildung einer Eisdecke kommen läßt. Zu diesen Gewässern gehören auch die Erfurter Klingen, die Heimat der berühmten Brunnenkresse für Feinschmecker, Eiewunder in der Felsenklamm Zu Märchenpalästen des Alpenwinters werden die triefenden Felsenklamms verzaubert. Wahre Eiswunder zeigen de besonders Partnachklamm und Breitachklamm. Der Wildbach selbst ist mitten im Wasserwirbel in Eisbann geschlagen; doch unter den bunten Eiskaskaden sieht man noch munter seine Wasser guirlen. Wo im Sommer die Wasserfälle von den steilen Felswänden stürzten, hängen jetzt Rieseneiszapsen von 20 Meter Länge. Eissäulen von 5 Meter Durchmesser hängen bis zum Eis des Wildbachs hinab. Ueberraschend ist der Formenreichtum der grünlichen Eisgebilde. Da sieht man mächtige Eisblumengewinde, seltsame Blättergebilde, überschäumende Riesenkelche. Geheimnisvolle Riesengrotten haben sich aufgetan als Prunkschlösser des Eiskönigs. In der Partnachklamm sah ich das wunderbare Eisgebilde in der zierreichen Gotik eines Marmordomes mit Portal, Tabernakeln, Fialen, Nischen und dem Ansatz des gotischen Turmes Verhexter Bergwald Je höher man im Bergwald aufsteigt, um so rätselhafter wird das Bild des Waldes. Das ist kein verschneiter Wald mehr, das ist ein Maskenzug von weißen Sputgestalten und Fabelwesen, von heldischen Streitern in weißen Panzern auf bäumenden Rossen und zyklopischem Ur getier, vor dem da der Schneewanderer plötzlich erstannt steht. Es ist, als ob der Bergwald eine groteske Waldfastnacht seiert, wenn man in diesem„Meer phantastischer weißleuchtender Bildwerke“ plötzlich auch zierliche Rokokodamen in weitgebauschten Reifröcken und schiefgerutschter Puderperücke bemerkt. Brocken, Riesengebirgskamm, Fichtelgebirge, Rennsteig, den Urgipfeln des Bayernwaldes, dem Feldberg des Schwarzwaldes und seinen Trabanten sind diese Winterbilder eigen. GVGEEI □ 6i Mtss -N (7. Fortsetzung.) vorhergehenden Kapitel wurde erzählt: Lubow bestellt, der Stiuation entsprechend, ein auserlesenes Souper. Kurze Zeit darauf beerin eine Zigennerin das Zimmer, um den Herrschaften Blumen anzubieten. Es ist die gleiche, der er vor dem Hause der Gräfin begeguet ist. Das Mädchen erkennt ihn wieder. Der Schreck über diese Begegnung läßt ihn ohnmächtig werden. Wieder bei Bewußtsein, besprechen sie, was geschehen soll. Er will nicht, daß Tansa weiter bei ihm bleibt, aber sie verlangt, daß er sich zuerst einmal niederlegt. Im Tanzsaal ist um diese Zett der Betrieb in vollem Gange. Zu den Klängen der Zigennerkapelle Tatraufti tanzen hier viele Ofsiziere Auch der Regimentskamerad Rittmeister Sochow befindet sich an diesem Abend im Priniemps Sascha ist viel zu müde und hoffnungslos, um den Zigenner irreführen zu wollen. Er ergreift ihre Hand und ziehl sie neben sich auf das Sofa. Mit der linken Hand weist er die Geige zurück:„Spielen Sie nur, für die Gnädige ist mein Gefledel nicht gut geung!“ Tatrauskl hebi erschrocken und beschwörend die Hand: „Der gnädige Herr ist ein Meister.“ Er beugt sich zu Tansa:„Er ist ein beguadeter Musiker...“ Sascha unterbricht ihn.„Spielen Sie etwas aus Ihrer Heimat!". g Der Zigenner denkt nach. Seine Heimat? Er kennt keine Heimal, seine Kindheit hau er im Wagen verbracht, weit weg in Ungarn, in der Tatra, in der Walachel, in Kroaten, In Kleinrußland. Er hat überall altes Brot und Staud geschluckt, überall hal er unter Sternen und Regen gefroren, geweint und geträumt. Seine Heimat ist kein Land, seine Heimat ist nur er selbst. Aber wie kann ein russtscher Graf und Gardeoffizter das begreisen? Natürlich gibt es Weisen und Lieder von seiner Art, aber dieser Graf ist sa ein wirklicher Musiker, der mehr beanspruchen darf als Zigennerweisen. Und Tatrausti kann mehr. Tatranfki hal ein Jahr an einem Konservatorium in Budapest zugebracht. Dort hal er Noten und die streuge Musik gelernt, deren ungeahnte Süße sich erst dem genauen Hinhören erschließt. Von dem, was er dort gelernt hat, wird er dem russischen Grasen etwas vorspielen. Und er beginnt den ersten Satz einer Rhapsodie. Mit dem Fuß macht er eine Bewegung zur Tür, und die beiden Zigenner verschwinden. Sascha hör zu, Tanja hört zu Sie haben beide wichtigere Dinge zu tun, ganz ohne Aber vor allem, was wichtig ist, steht noch etwas, wodurch das Wichtige an Bedeutug verliert und unwichtig wird. zum Beispiel die Tränen, die sich nach den ersten Takten der Rhapsodie aus Saschas Angen lösen. Er weint und weiß nicht, warum, aber er weiß, daß diese Tränen ant und notwendig sind. Und Tanja weiß, daß sie nicht Schwäche bedenten. Sie geht hinüber in das Schlafzimmer und steht vor dem französischen Kupferstich.„Juptter und Antlope“ steht darunter. Auch dieses Kind des Flußgottes hal Träuen in den Angen, Träuen... Sie wendet sich zurück und sieht Sascha durch die Vorhänge. Sie sieht, wie er der Musik lauscht, und wie in seine Augen ein Ausdruck tritt, der ihr ganz neu ist. Und hier steht das große, unberührte Bett. In ihm soll Sascha ruhen. Im Nebenzimmer ist Sascha aufgestanden und hat sich gegen die Wand gelehnt, er braucht einen festen Halt gegen seine Tränen, deshalb hal er sich erhoben. Tatranskt ist einen Schrint auf ihn zugetreten Der Zigenner hat Taktgefühl. Er zeigt keinerlei Vertrantheit. Selbst jetzt, mit dem verwundeten Offizier allein ist, macht er keine Andentung davon, daß er weiß, wen er vor sich hat. Er hat die Rhapsodie abgebrochen und vartlert noch leise auf der Geige das letzte Thema. Nun kann der andere sprechen, wenn er will. Er kann auch schweigen. Der Rufse hat irgend etwas getan, was ihm höchst gefährlich ist— das hal Tatransti erfaßt. Er kennt den Blick des Verfolgten. Sascha gibt ihm einen Hundertrubelschein, den er mit kühler Gleichgültigkeit einsteckt. Du wirst schweigen!" Mehr sagt Sascha nicht. Das genügt für Tatranski. Von dem verlangten Schweigen muß viel abhängen. Hundert Rubel, das is viel Geld. Wieviel könnte hier das Reden erst wert sein! Wie gefährlich könnte es aber auch werden! Tatranskl geht hinaus, hinter der Tür steht Kani, das Si, sag; erst gar nichts und forscht nur in seinem Dann fragt sie:„Bleibt sie bei ihm?“ Tatransti sieht sie verwundert an:„Das sollte man wohl meinen. Sie sind ja zusammen hergekommen „Und seine Wunde?" Aber eigentlich denkt sie gar nicht an Saschas Wunde, sondern an Tanja.„ Er ist verwundet? fragt Tatranski.„Wer kann ihn verwundet haben? Ein Duell vielleicht?“ Kani schüttelt den Kopf.„Man hat im Hause der Gräfin Prashensti auf ihn geschossen!“ Der Zigenner überlegt und findet noch keinen Zusammenhang. Aber hundert Rubel hat ihm der Herr gegeben. Hier steht sicher vieles auf dem Spiel. „Kann jetzt noch jemand hereinkommen? Tansa steht mit dem Rücken gegen den Spiegel, während sie diese Frage au Sascha richtet. Sascha lehnt mit geschlossenen Augen im Sofa. Es macht ihm Mühe, die Augen zu öffnen. Er läßt sie über den Tisch streifen: das Geschirr ist schon abgeräumt „Nein, jetzt kann niemand mehr kommen.“ Er hebt die schweren Augenlider ein wenig, um sie bei seiner Antwort anzusehen. Sie geht an die Tür, dreht den Schlüssel herum und schiebt den Riegel vor. Dann ist sie neben ihm:„Sie müssen sich sofort hinlegen!“ Er steht auf. Sie hilft ihm vorsichtig aus dem Frack. Durch sein Hemd sickert etwas Blut. Es ist gut, daß dieses Blut sickert, das hilft über die nächsten Minuten hinweg. Er legt den Arm um ihre Schulter, sie gehen hinüber in das andere Zimmer. Er ist wie ein müder Junge, der zu lange am Abend herumgetollt hai. Seine Angen sind geschlossen, seine Lippen suchen die Hände, die ihm den Anzug behutsam vom Körper streisen. Einmal murmelt er:„Mamuschra Dann llegt er im Bett, und sie erneuert den Verband; genau wie es ihr der Stabsarzt gesagt hat. Aber jetzt bekommt sie einen Schreck; sie hat den Verbandstoff verSie gehi hinüber in den Raum, wo sie gespeist haben. die Servietten sind schon weggenommen worden. Sie prüft das Ttschtuch, es ist viel zu hart. Da reißt sie von ihrem Unterkleid einen Streifen Batist ab. Die Wärme ihres Körpers ruht noch in diesem Stoff, den sie zusammensaltet und auf die Wunde legt. Saschas Augen öffnen sich im Schmerz und gleiten über ihr Haax. Er will noch etwas sagen, aber ihre Finger liegen auf seinem Mund. Er will die Finger küssen, er will die Finger—., er weiß nicht— er wollte doch etwas— Tanial Ihre Hand berührt seine Stirn. Er wollie doch seiner Mutter— Tatrauski wird schweigen— Tatransti Tatranski hat ihn in der Hand, sie gehen zusammen— sehr lange gehen sie durch Stand— der erste Geigenton der Rhapsodie geht immer einige Schritte voran—. Ein Schrei springt herauf durch Gänge und Wände. Irgend jemand hat unten geschrien. Sascha fährt aus Preus Zeichnung: Drewitz—. M Aber Tanjas Hände drücken ihn vorsichtig ins Kissen zurück.„Sie kommen!" flüstert er. seinem Fiebertraum hoch. Aber Tanjas Hände drücken ihn vorsichtig ins Kissen zurück. Er ist halb munter.„Sie kommen!" flüstert er. Sie läßt ihr Gesicht zu ihm herabsinken, und eine Weile liegt ihre Wange an der seinen. Sie horchen. Ein Klirren wirbelt durch das Haus nd dann ein Schall Gelächter. Sicher hat semand einen Spiegel zertrümmert. Tatranskis Musik fällt in den Lärm und bänDie Musik wird leiser, und schon schläft Sascha wie der ein. Seine Finger spielen noch etwas In ihrem Haar. Sie verbarrt hinabgebengt. Dabel spürt sie, wie das Fieber wiederkommt, er wird heißer, sein Atem geht schneller und ruckweise, und auf seiner Stirn perlt Schweiß Sie löst seine Hand von ihrem Haar und legt sie auf die Decke. Nun kann sie sich aufrichten. Sein Mund wird trocken, und die Lippen werden seltsam hart. Mit einem Stöhnen will er sich herumwerfen. Sie hält ihn fest. Unverständliche Laute kommen aus seinem Mund, dann sagt er klagend und deutlich:„Durst! Sie steht auf, um ihm etwas zu geben. In einem Waschbecken ist laues und nicht ganz klares Wasser. Eine Karaffe steht da, aber sie ist leer. Sie nimmt diese Karaffe und geht ins Dort klingelt sie, aber niemand hört es. Das Persona wird gerade unten gebraucht. Sie wartet eine Weile, Von nebenan hörl sie Saschas Stöhnen und seinen erneuten „Gleichs= ruft sie.„Ich hole schnell Wasserl: Sie öffnet die Tür und steht den Korridor entlang. Kein Angestellter ist zu sehen. Vielleicht findet sie am Ende des Ganges jemand. In den Spiegel, der unten kirrend zersprang, hatte Sochow eine Flasche geschleudert, Sochow ist beirunken. Nun will er Lärm und ganz großen Betrieb. Kastschenko läßt die Scherben des Spiegets beiseiteräumen. Für ihn ist das kein besonderes Ereignis. An jedem Spiegel, der im Saal zerschmeitert wird, verdient er fünfundzwanzig Rubel. Aber an einem Nebentisch ist jemand durch die Scherben verletzt worden. Einer Dame ist ein Giasstückchen auf den Nacken geflogen, und ein Tröpschen Blut ist geslossen. Sochow entschuldigt sich zwar, aber zu temperamentvoll. Und darüber ist nun der Herr, der zu der Dame gehört, empört. Beide nicht mehr fest auf den Füßen stehend, schreten sich an. Wenn einer nach vorn fällt, fängt ihn der andere Plötzlich, mitten in der Auseinandersetzung, hat Sochow einen neuen Einfall. Er verstummt und fängt seinen Partner nicht mehr aus, sondern macht kehrt und geht weg. Der andere fällt infolgedessen hin. Sochow hat nämlich beschlossen, den Rest des Abends nicht mehr hier unten, sondern mit seiner Gesellschaft oben in einem Separe zu verbringen. Seine Damen rufen hinter ihm her, aber er hört nicht. Er hat, wahrscheinlich wegen einer kleinen Gleichgewichtsstörung plötzlich an einem Tisch haltgemacht und steht nun, beide Hände auf die Platte gestemmt, vor einer wildfremden Gesellschaft. Einige Herren an diesem Tisch richten erstannte Fragen au Sochow. Aber das macht nichts. Sochow ist, wenn er benebelt ist, ein Meister im Ueberhören aller. Aeußerun: gen, die ihm nicht genehm sind. Er hat zwar sein Gesicht eine Weile lang dem Sprecher zugewandt, aber er ant Do; stößt er sich von der Tischplatte mit einem Ruck ab, der die Gläser erzittern läßt, und geht schnurstracks mit durchgedrücktem Kreuz bis zum Bilfett, wo Ssotichen,#, Lanl, die ihren Biumenk erb wieder um hängen will. Sochow hat sofort vergessen, was er eigent ich bei Kastschenko wollte. Er muß mit dem Zigenner mädchen sprechen. Ihre Ohrläppchen haben es ihm angetan. Aber Kani weiß das Gespräch immer wieder auf ihre Blumen zu bringen. Bnins S#2tn## Nnd h Er kauft ihr also einen Strauß Rosen ab. Und da er wieder von den Ohrtäppchen anfängt, verlangt sie Geld, worauf er sich zu Kastschenko wendet:„Bezahl mal die Blumen, alter Herbergsvater!“ Kastschenko gibt der Zigennerin einen Wink, und sie Sochor muß jetzt wieder einen Stützpunkt haben. Er klammert sich an den Wirt und flüstert ihm ins Ohr: „Unerhörte Ohrläppchen!“ Er weiß nicht mehr, von wessen bbriHg ihu esin botäbergebeicder Gast austößt, erimerter sich, daß er hierhergekommen ist, um mit Kastschenko über ein Zimmer zu verhandeln. Er will sich nicht mehr über die anderen ärgern, er will ein Zimmerchen haben. Der Wirt stehr nach einer schwarzen Tasel am Bülfelt, auf der hinter sämtlichen Zimmernummern Eintragungen acks int mir sehr leid; wendet er sich an Sochow, „alle Räume oben sind heute abend besetzt!“ Sochow steht und staret auf die Rosen in seiner Hand. Seine Gedanken passen gar nicht zu Blumen, Was dieser alte Schuft für Lügen auftischt, denkt#e#,##lene Irgendein Zimmerchen wird schon noch frei sein. werde selbst nachsehen. Und er legt seinen Arm auf den Arm eines Kellners, der nach oben geht, und läßt sich Kastschenko zuckt die Achseln und notiert fünf Ruhel für die Blumen, für die er der Zigennerin nur zwei gib Der Kellner setzt oben sein Tablett auf einen Tisch ab, und unn muß Sochow allein weitergehen. Was wollie er hier? Und wer hat ihm die Blumen Nichtig,e wollte ja ein Zimmerchen suchen. Es muß doch noch etwas frei sein. Er tappi aus eine Tür zu und drückt die Klinke herunter. Er hält die Tür in der Hand und horcht; niemand meldet sich, dabei brennt Licht im Zimmer. Sochow tritt ein. Es ist niemand zu sehen.# 24 mn Hier könnte man Quartier machen, hier könnte man bleiben. Hierher können die anderen von unten nach Aitzor dort auf dem Stuhl ist ein weißer Pelzmantel. Aha! Vorsichtig! Der Vorhang zum Schlafgemach ist zugezogen. Auf den Zehenspitzen geht er hin und schieb ihn eiwas beiseite. Das Schlafgemach liegt im Halbdunkel aber soviel siehl er: das Bett ist nicht leer. Er hebt seinen Rosenstrauß und tritt näher heran Im Beit liegt ein Mann. Er macht noch ein paar Schritte. Der Mann schein Das Gesicht kennt er. Ist das nicht Lubow, der heute nicht zum Dienst erschienen ist? Nach Lubow ist doch beim Appell besonders gefragt worden. Er sucht sich zu erinnern. Was war mit diesem verdammten Appell? Schrulle des Kommandeurs wahrscheinlich. Man, Ha. dem alten Mann auf dem Regimentsfest zuviel Sekt * Er tritt ans Bett:„Heh, Lubow, man sucht dich! Der Kommandeur hat nach dir gefragt:.1.m— Saltschle Sascha fährt mit einem Ruck aus seinem Halbschla in die Höhe. Die Wunde sticht, er fällt zurück— er hat ein Gesicht gesehen— das Fieber. Oder? Das Gesicht ist noch da. Da neben seinem Bett steht Rittmeister Sochow, der verhaßte Sochow. Ihm wird schlecht, so haßt er diesen Menschen. Welcher Teufel führt ihn, gerade ihn hier her, um Sascha zu verhaften? Oder ist es doch nur ein Fiebergesicht? Der Rittmeister schwankt etwas hin und her, in seinen Händen sind Rosen. So, schwankend und mit Rosen, kommt man nicht, um jemand zu verhaften. Sascha strengt sich sehr an, die Lage zu ist Sochow, ohne Frage, aber er scheimt betrunken zu sein. Sochow legt die Blumen aufs Bett und sucht wieder das Gleichgewicht.„Gib ihr die Rosen!“ sagt er Da hört er die Tür gehen. Er dreht sich um, zerrt etwas umständlich den Vor hang beisette und tritt zurück in das andere Gemach ist eine jungr#(Fortsetzung folgl Sanssouci, über der Mar seschneite Schi elten die Floc lug beschwing terportale des ast unter dem und Augen u achteckigen Ka der König i Hart klappten dete er sich jä des Feldmarso sattem Schwal dünnen Hänl schürzte die A Kerzengeflamt dann ließ er! zucken: „Nein, meit rische Qualitä die Grenadier Aspekte wohl, Lehre von M pold. Die lei nicht genügen muß mehr sch iers brauche macht uns do „Majestät, der König u „Unser lieb lich einen gro geschenk für brachte uns a lichen Soldat Geschenk zu jedoch von de ten, entdeckte schnitzer aus nerte mich al unsere Ballet lein gedrechse Uns deucht, sen, daß wir deliziösen Di tolle Kerl. ri „Sagten E der Oberst v „Wir erwa wir gemeinso Viertelstündel Gavotte sein Der König liches Lächel Tür aufgeris In breiter weit seitlich fest. „Nun. Obe Barberina 1 in des Köni ernst „Ist dem Weshalb scht duldig auf! Oberst:„Me und ob der billig Steinz Auf Fried von der Nas Auch hint lichen Hinter tat vollbrack Ort der H Belgien. De soll, war vo Weltkrieg so ehrlich und zugetraut hi Die Land die Posten; nicht nur di gend mit E gefüllten stö In einer der Soldat und zwische term Arm. worden, die nen gewohn Als Kubmetern hin Schlucht, ve nehmen. Es die eine ge Kuball dem leise Schritt im selben A es, daß der Pistole haa strauchelte, kunde sprat heran, hielt unterdrückt: nicht mehr! 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In dem rosenholzgetäfelten achteckigen Kabinett auf der Nordseite des Schlosses ging der König mit kleinen spitzen Schritten auf und nieder. Hart klappten seine Stiefel über das Parkett, dann wendete er sich jählings und blieb vor der derbbreiten Gestalt des Feldmarschalls stehen, dessen frischgezwirbelter Bart in sattem Schwarz erglänzte. Der König kreuzte die schmalen dünnen Hände über den Rückenschößen seines Rockes, schürzte die Augenwinkel ein wenig, als blendete ihn dus Kerzengeflamm in den Uniformknöpfen des Feldmarschalls, dann ließ er den Blick plötzlich zu seinem Getreuen hinaufzucken: „Nein, mein Fürst, meine Hochachtung für Dero militärische Qualitäten, aber Er unterschätzt die Kavallerie. Was die Grenadiers und Musketiers betrifft, so stimmen Eure Aspekte wohl, aber Preußen braucht mehr Reiter. Die Lehre von Mollwitz haben wir nicht vergessen, Fürst Leopold. Die leichten Husaren des Generals Ziethen haben nicht genügend Wucht in der Attacke. Der Oberst Seydlitz muß mehr schweve Pallasche in der Schlacht haben. Kürassiers brauchen wir, Marschall. Die preußische Insanterie macht uns doch keiner nach!“ „Majestät, halten zu Gnaden“, brummelte der Alte, aber der König unterbrach ihn lachend. Unser lieber Dessauer hat seinem König übrigens neulich einen großen Gefallen erwiesen, als er das Weihnachtsgeschenk für seine Annaliese aussuchte. Dieser Bemnsteinreif brachte uns auf eine Geschenkidee. Ist ja für einen ordentlichen Soldaten nicht so einfach, den Frauenzimmern ein Geschenk zu machen, das ihnen Pläsier bereitet. Als wir jedoch von der letzten Kampagne aus Dresden zurückkehr ten, entdeckte ich da unter den Wachen einen Bernstein schnitzer aus unseren Ostseeprovinzen. Euer Einsall erin nerte mich an ihn, so daß er mir jetzt für die Campanini, unsere Ballettmeisterin, ein aar wundersam zierliches Kettlein gedrechselt hat. Kristallklarer honigfarbener Bernstein. Uus deucht, es sei der Eleganz der Süldländerin zu bewei sen, daß wir rauhen Preußen im Norden auch etwas von deliziösen Dingen verstehen. Der Seydlitz übrigens, der tolle Kerl, ritt hin, ihr es zu überbringen.“ „Sagten Eure Majestät nicht", warf der Fürst ein,„daß der Oberst von Seydlitz noch heute erwartet wird?“ „Wir erwarten ihn jeden Augenblick zurück, dann können wir gemeinsam beraten, Fürst, doch jetzt muß ich mich ein Viertelstündchen dem Meister Bach widmen. Wir üben eine Gavotte seines Vaters.“ Der König schritt eilig durch die Galerie. Eine vergnügliches Lächeln kräuselte sein hageres Gesicht. Da wurde die Tür aufgerissen, und der Oberst von Seydlitz trat herein. In breiter„Hab Acht!"=Stellung, den schneebedeckten Hut weit seitlich geschwenkt, wurzelt er auf dem blanken Parkett fest. „Nun, Oberst“, tritt der König auf ihn zu,„wie fand die Barberina unsere Dedikation?“ Erwartende Freude zuckt in des Königs Gesicht. Der Oberst aber steht stumm und ernst. „Ist dem Oberst von Seydlitz der Mund eingesroren? Weshalb schweigt Er?" Der Stock des Königs pocht unge duldig auf das Parkett. Einmal nur. Dann beginnt der Oberst:„Majestät, die Madame Barberina haben gelacht, und ob der König von Preußen so arm wären, daß er so billig Steinzeug verschenken mußte!“ Auf Friedrichs Stirn steht eine steile, Falte, senkrecht son der Nasenwurzel bis zum Rand der Perücke. Eine MiKnallgas Erzählung von Ehrich Körding Auch hinter den kämpfenden Fronten, im scheinbar fried lichen Hinterlande, wird manch kleine, unauffällige Helden tat vollbracht. Davon mag diese kurze Geschichte zeugen. Ort der Handlung war eine bekannte Industrie=Stadt in Belgien. Der Soldat Kuball, von dem berichtet werden soll, war von Beruf ein biederer Schneidermeister, der den Weltkrieg schon mitgemacht hatte. Ein stiller treuer Mann, ehrlich und pflichteifrig, dem aber eigentlich niemand das zugetraut hätte, was er in jener Nacht tat. Die Landwehr=Kompanie Kuballs hatte unter anderem die Posten zu stellen für die beiden großen Gasometer, die nicht nur die Stadt, sondern auch die Industrie der Umgegend mit Gas und Kraft versorgten. Die beiden riesigen gefüllten stählernen Behälter standen dicht nebeneinander In einer stillen Nacht, um die zwölfte Stunde, machte der Soldat Kuball den bekannten Gang um die Gasometer und zwischen ihnen hindurch, das entsicherte Gewehr unterm Arm. Dieser Landstrich war vom Kriege verschoni worden, die Fabriken arbeiteten, das Leben ging fast seinen gewohnten friedlichen Gang. Als Kuball wieder einmal zwischen den beiden Gaso metern hindurchschritt, wie durch eine schmale dunkle Schlucht, vermeinte er ein ungewohntes Geräusch zu ver nehmen. Es schien von einem der Stahltanks zu kommen, die eine geradezu schwarze Finsternis ausstrahlten. Als Kuball dem Geräusch nachgehen wollte, hörte er plötzlich leise Schritte hinter sich. Er wandte sich rasch um, ging aber im selben Augenblick einen Schritt zurück. Und nur so kam es, daß der wuchtig geführte Schlag mit dem Kolben einer Pistole haarscharf an seinem Kopf vorbeifuhr. Kuball strauchelte, sein Gewehr entfiel ihm— in derselben Sekunde sprang der Gegner, ein untersetzter Kerl, an ihn heran, hielt ihm die Pistole gegen die Schläfe und zischelte unterdrückt:„Eine Bewegung— einen Ton, und du lebst nicht mehr!" Da mußte der Soldat Kuball wohl oder übel einsehen, daß Widerstand im Augenblick nutzlos, ja unmöglich war. Er wagte nur, einen halben Schritt weiter zurückzuweichen. Allzu unerwartet war dieser Ueberfall gekommen. Verwirrt stotterte er:„Was— was wollen Sie denn——?“ „Das. wirst du schon sehen, mein Junge!“ höhnte der andere leise. Zur Seite sind wendend, flüsterte er:„Go on, Fred!“ Zweierlei Erkenntnisse kamen Kuball nunmehr. Erstens, daß er es mit Engländern zu tun hatte, zweitens, daß sie einen Anschlag auf die Gasometer planten, nein schon ausSkisze von Klaus Schmider nute schauen sich der König und sein Offizier in die Augen. Dann beginnt Friedrich langsam und ruhig: „Seydlitz, lasse Er sich aus meiner Schatulle 100 Gold taler auszahlen, reite Er zur Barberina zurück, gebe ihr das Geld mit dem Bemerken, daß der König sie bis jetzt immer für eine Künstlerin gehalten hätte. Er aber, der Oberst von Seydlitz, nehme das Bernsteinkettlein an sich und schenke es Seiner Herzallerliebsten im Auftrag Seines Königs!“ So sprach Friedrich und wandte sich zum Musiksalon. Dort legte er den Stock auf die Polster des damastgrünen Sofaletts, und seine Finger griffen behutsam die Flöte aus dem Futteral. „Meister Emmanuel, die Gavotte!“ Silbern steigen die Triolen an den Seidentapeten empor und streicheln mit leichten Flügeln die barocken Vitrinen und die zierlichen Arabesken des Deckengetäfels. Die steinernen Putten im Park lauschten auf, und Biche drückt sanft sein Hunde näschen gegen die Eisblumen der Fenstertüren. Der Reiteroberst von Seydlitz aber erschien an diesem Abend nicht mehr... Das rätsclhafte Wort Heiteres von Peter Scher In Passau auf der großen Hafenbrücke hörte ich ein Mädchen ein anderes Mädchen mit einem Wort anreden, dessen geheimnisvoller Klang mir die Vermutung nahe legte, daß es vielleicht griechisch oder jugoslawisch sein könne, denn aus diesen Ländern lag gerade je ein Schiff im Hafen. Das Wort hieß:„Wosndemaheit". Weil mich die Sache interessierte, ging ich einen gerade vorüberkommenden Einheimischen um Auskunft an, und Aufnahme: E. Hase— M. Medizin schmeckt nicht gut, ist aber nützlich, wenn Inge vom Onkel Doktor als krank befunden wurde... führten. Denn nun war wieder das heimliche Geräusch in der nächtlichen Stille: das kaum hörbare Schaben eines Bohrers. Und uun wußte Kuball auch: dort wurde der Gasometer angebohrt! Vielleicht auch wurde eine Spreng tadung an ihm festgeschraubt. Jedenfalls wurde hier ein Anschlag verübt. Unter seinen Augen! Schmerzlich kam ihm diese Erkenntnis, indes er schwei gend vor dem Fremden stand, dessen Waffe aus geringer Entfernung auf ihn gerichtet blieb. Schnuppernd hob Kuball den Kopf ein wenig. Gasgeruch — der Gasometer war angebohrt! Und ,bald würde dann die teuflische Sprengladung zur Entzündung kommen, und das Gasgemisch, Knallgas, wie ihnen besonders eingeschärft worden war, würde alles in Atome zerreißen. Im selben Augenblick aber, da der Soldat Kuball also dachte, gab ihm eine gütige Vorsehung noch einen anderen Gedanken ein. Einen Gedanken, der sich mit dem Begriff Knallgas verband und dessen vermessene Kühnheit eigentlich ganz außerhalb der Vorstellungswelt des braven Kuballs lag. Trotzdem machte er sich sofort an seine Aus führung, rasch und zielbewußt und kaltblütig. „Riechen Sie das Gas?“ fragte er leise, lauernd. Da der andere nicht antwortet, fuhr er fort:„Das ist Knallgas, hoch explosiv!“ „Weiß ich— halt den Mund!“ zischelte der Fremde grob. „Hören Sie zu!“ sagte Kuball, jedes Wort betonend. „Hier in meiner Hand“— er hatte die Rechte langsam an den Gürtel gesenkt und wieder erhoben—„habe ich ein Taschenfeuerzeug. Eine kleine Bewegung meines Fingers, und alles hier fliegt in die Luft, mit uns! Ruhig—!“ „Sofort läßt du das Ding fallen!" stieß der Fremde halblaut und erschrocken hervor.„Sofort— oder ich schieße!“ „Das werden Sie nicht tun“, antwortete Kuball ruhig. „denn Ihr Schuß würde das Kuallgas entzünden— ein Funke genügt, das wissen Sie!“ Der andere schwieg, sichtlich betroffen und ratlos. „Nun hören Sie genau zu!“ sprach Kuball leise aber ein dringlich weiter.„Wenn Sie schießen, fliegen wir in die Luft, und wenn ich meinen Finger bewege, auch— per standen?— Halt, bleiben Sie ganz still stehen! Eine Be wegung, ein Wort an Ihren Helfer, und ich mache Feuer! Mir ist es einerlei, daß Sie es wissen. Mein Leben ist nichts mehr wert, denn ich hab' hier versagt, verstehen Sie? Ich denke aber, Sie wollen nicht mit in die Luft fliegen, hm?“ „Damned!“ knirschte der Fremde, als Kaball schwieg. „Teufel!“ „Sie können Ihr Leben retten“, sagte Kuball,„wenn Sie tun, was ich nun sage:„Rufen Sie Ihren Helfer her, er soll die Sprengladung mitbringen.— Los, rasch— bald Dr. Gustav Hoffmann: Weltinnenraum Durch alle Wesen reicht der eine Raum, Weltinnenraum. Rilke. Der Begriff des Unendlichen ist uns allen bekannt. Vorstellen können wir uns eine Unendlichkeit allerdings nicht, aber wir begreisen, daß es ein Unendliches gibt, das über das Erfassen des endlichen Menschen hinausgeht. Diese Erkenntnis setzte vor Jahrhunderten ein, als die Zeit mit der Renaissance sich zu neuem Denken zu wandeln aufing. Da begann der Mensch, staunend das Auge seiner Seele zu öffnen und in Ehrfurcht zu stehen vor einer Weltall=Unendlichkeit. Es war das aber nicht mur eine Erkenntnis des Hirns. Es war das zugleich der Anfang einer Wandlung der Seele des Menschen. Mit dieser Erkenntnis wurde auch die Seele weit. Diese Seele, die ihr Sehnen nach Weite und Größe bereits im Bau der gotischen Dome zum Ausdruck gebracht hatte, wurde durch diese Erkenntnis von der Unendlichkeit zu neuem Erleben reif. Je gewaltiger die Ausmaße wurden, die der Forscher im Weltall fand, um so mehr wuchs dann der Mensch in die eigene Tiefe. Und der neue deutsche Mensch würde ohne diese Unendlichkeit seiner eigenen Brust nicht sein. Denn unermeßlich groß soll sein Glaube sein. Schier nichts ist seinem Willem unmöglich. Wir wissen um die erhabensten Möglichkeiten des Volks. Und ohne Ende ist uns das Leben des Volkes. Ein„Ewiges Deutschland“ soll sein. Ein Weltinnenraum weitet sich in den Herzen. Die Unendlichkeit wird zur Anendlichkeit einer schenkenden Seele im Menschen, und die Ewigkeit wird in uns zu einem wunderbaren Glauben an den ewigen Bestand der inneren Werte des Volkes. der Mann, der das rätelhafte Wort ebenso wie ich gehört hatte, belehrte mich, daß es sich um gut Bayrisch handle. Das eine Mädchen hatte das andere lediglich gefragt:„Wo ist denn die Emma heut?“ Ein andermal hörte ich ein noch seltsameres Fremdwort in Wasserburg am Inn, und zwar wieder auf einer Brücke, der berühmten Noten Brücke von Wasserburg nämlich, was mir den Gedanken nahelegte, Brücken müßten einen besonders geheimnisvollen Sprachzauber ausüben. Wieder war es ein Mädchen, das die Luft vom Klange des folgenden rätselhafton Worts erzittern ließ:„Imngoeine!“ War es möglich, daß dieses Mädchen Sanskrit beherrschte? Ich habe nämlich eine Bekannte, die wirklich etwas davon versteht, da ihr Vater Sanskritforscher war. Aber auch diesmal klärte es sich harmlos auf. Das Mädchen hatte— wiederum auf gut Bayrisch— gerufen:„Ich muß auch noch hinein!“(Ins Kino mämlich.) Aber der schwierigste Fall dieser Art stieß mir nicht in Boyern, sondern in Halle an der Saale zu, wo ich, wie einst Goethe im Wald,„nichts suchend“ auf der Straße ging und plötzlich eine Frau zu einer anderen sagen hörte: „Nahottnoddogeenbullewer?“ Eine Stunde lang ging dieses surchterweckende Wort in mir um; ich vermochte mich nicht mehr von ihm zu befreien. Wieder und wieder sagte ich es Bekannten vor, denen der Hallesche Dialekt weit weniger fremd ist als mir. Sie lauschten begierig, eine Ahnung schien ihnen zu dämmern — aber dann schüttelten sie traurig die Köpfe und senkten beschämt die Stirnen; denn sie mußten ihr Unvermögen, das ungeheuerliche Wort zu deuten, offen eingestehen. Bis ich endlich, ganz aufgelöst und von der Magie des zauberhaften Wortes stark mitgenommen, gegen Abend durch einen Lehrer, der viel mit ganz einfachen Leuten zu tun hatte, die Lösung des Geheimnisses erfuhr. Die eine Frau hatte die andere Frau teilnehmend gefragt:„Na, hat denn Otto keinen Pullover?“ kommt die Ablösung, und Sie können nicht meyr weg. Nun, wird's bald?“ Der Fremde fluchte leise. Dann rief er flüsternd einige Worte in die Dunkelheit hinein. Das sachte Bohren hörte auf, eine Gegenfrage wurde gezischelt. Lauter, befehlender erwiderte der vor Kuball Stehende. Da dauerte es nicht lang, und sein Gehilfe kam zögernd widerwillig mäher. Nach wenigen leisen Worten legte er einen schweren Gegenstand nieder und stand dann wortlos neben seinem Komplicen. „So“, sagte Kuball dann,„nun gebt mir eure Waffen her!“ „Nein!“ knirschte er.„Dann sind wir ganz in deiner Hand!“ „So.“ Kuball überlegte.„Gut“, sagte er dann,„legt die Waffen hier zwischen uns hin, dann hat keiner sie.— Auch nicht? Nun, ich zähle bis drei— dann sind wir alle beim Teufel! Eins— zwei——“, er hob die Rechte ein wenig höher—. „Da— Hund on!“ Die Männer beugten sich vor und legten jeder einen Revolver in den Sand.„Nun bleib du hier aber stehen, bis wir auf dem verfluchten Gas raus sind — so kannst auch du nicht schießen!“ Nun aber war der Soldat Kuball ratlos. Was, die Kerle einfach laufen lassen? Und wenn diese teuflische Sprengladung dann doch losging? Und was hatten die beiden da soeben mikeinander getuschelt? Wieder schnupperte Kuball umher. Zum Teufel, der Gasgeruch war schwächer geworden! Ob der Kerl das Loch rasch abgedichtet hatte? Dann aber—— In diesem kritischen Augenblick vernahm Kuball nahende Schritte. Sofort wußte er: eine Patrouille, die das Gelände abging! Da sprang der Soldat Kuball vor und wark sich über die am Boden liegenden Waffen, indes er lauthalt schrie:„Hallo— hierher, Hilfe! Nehmt die Kerle fest!“ Im selben Augenblick, da die beiden Fremden sich auf Kuball stürzten, sprangen mehrere Soldaten hinzu. Ein schweigendes, wütendes Handgemenge entstand. „Nicht schießen!“ schrie Kuball warnend.„Knallgas!“ Der Kampf währte nur kurze Zeit, dann hatte man die beiden Kerle überwältigt und gefesselt. Im Wachlokal berichtete der Soldat Kuball dann ausführlich, wie alles sich zugetragen hatte. „Das haben Sie schneidig gemacht, Kuball!“ lobte ihn der herbeigerufene Oberleutnant.„Ich vermute, wir haben da einen guten Fang gemacht.— Aber, sagen Sie mal". fügte er vertraulich hinzu,„hätten Sie wirklich Feuer geschlagen und sich selbst mit in die Luft fliegen lassen?" „Nein, Herr Oberleutnant!“ sagte Kuball militärisch kurz. „Soso— naja—— nun, immerhin— „Ich hatte nämlich überhaupt kein Feuerzeug bei mir, Herr Oberleutnant!“ fügte der Soldat Kuball ruhig hinzu. Kopfrechnen ist ein Kinderspiel Von Peter Omm. Mancher„zerbricht“ sich den Kopf, wenn er leichte Zahlen zusammenzählen oder vervielfachen soll, die Vorsichtigen nehmen lieber ein Stück Papier und einen Blei zur Hand, um Fehler zu vermeiden. Dabei kann man mit Zahlen ganz unterhaltsame Kunststülckchen machen, wenn man nur ein paar Kniffe kennt. Fangen wir mit dem kleinen Einmaleins aus. Da hat es die 11 in sich. Einmal 11 ist 11, zweimal 11 ist 22, sechsmal 11 ist 66... das ist kein Kunststück bis zehnmal 11 ist 110. Nun sehe man sich die Fortsetzung an: 11 X 11—121 11 X12—132 11 X 13- 143 11 X 14=154 und so wette.. Da ergibt sich etwas Seltsames: die Zahl mit der man die 11 vervielfacht hat, bleibt in dem dreiziffrigen Ergebnis stehen und in ihrer Mitte steht eine Ziffer, die sich ergibt, wenn man die zweistellige Vervielfachungszahl zusammenzählt, also: 11 X 13— 143. Die Zahl 13 findet sich in der 143, vorn die 1 und hinten die 3; in der Mitte steht eine 4, denn die 13 ergibt, wenn man 1 und 3 zusammenrechnet, Genau so ist es mit der 18. 11„ 18198. Die 18 findet sich als 1 vorn und als 8 hinten, 1 und 8 zusammengerechnet ergeben 9. und die 9 kommt in die Mitte. Nun rechne man sich selbst aus, was man mit der 11 noch alles beginnen kann, es gibt Geheimnisse geung, wenn man nur auspaßt. Als Beweis sei ein bellebiges Beispiel gewählt: 11 K 326— 3586 Da ergibt sich: Von der Zahl 326 steht die 3 vorn, die 6 hinten, und die 5 ergibt sich aus 3 plus 2 aus der 326, und die 8 ergibt sich aus 2 plus 6 aus der 326. Mit der großen Zahl 12315 679(beachte, daß die Zahl 8 fehlt!) kann man prunken und protzer, man kann äußerst geschwind rechnen, und es ist nicht einmal Hererei. Man vervielfache diese Zahl einmat mit 9 oder mit 18 oder 27 oder den weiteren Zahlen aus der Neunerreihe, das Ergebnis kann man blitzgeschwind niederschreiben oder aufsagen, denn so sieht es aus: 12 345 679 X 9— 111 I11 2 345 679 X 18—222 222 222 12315 679 S 27=333333 333 12 345 679- 36- 444 444 444 usw. Wie oft kann man die Zahlenreihe 1, 2, 3 vertrauschen und umgruppieren? Sechmal. Bei 5 Ziffern sind schon 120 Möglichkeiten gegeben— und bei 25 Zissern oder Buchstaben, den einzelnen des Alphabets, ergibt das schon Millionen Vertauschsmöglichkeiten. Das glaubi man erst nicht, die Rechnung ist jedoch sehr einfach, wenn man den Kniss kennt Hai man z. B. 10 Ziffern, so errechnet man die Tauschmöglichleiten folgendermaßen: 1X2. X 3, K 4. K 5, X 6, X 7, X'8, X 9, X 10. Das ergibt bereits die Summe von 3.6078001 Nun rechne man weiter; bei 25 Buchstaben erhält wan ein Ergebnis, das in die Milliarden und Billionen geht. Und dies auszurechnen, I# durch diesen kleinen mathematischen Knift verhältnismäßig schnell möglich. Mit der Zahl 37 kann man sich einen Scherz erlauben. Vervielfacht man sie mit einer Zahl aus der Dreierreihe, also mit 3 oder 6 oder 12 oder 21, so gibt es immer ein sofort zu erratendes Ergebnis, denn die Endsumme ergib: stets eine Zahl, die aus drei gleichen Ziffern besteht, die zusammengezählt, der Zahl, mit der man vervielfacht hat, gleich ist. Das hört sich schwer an, aufgeschrieben ist es gleich ganz einfach: 37 X 3111(drei Einsen zusammengezählt ergeben 3) 97N 37.X seltsame Ber#cnung wieder. gegeben, die vor vielen Jahren der Mathematiker A. Has entdo#t date 1X912X9+ 123 X9 1234 X9+ 12345 X 9+ 123456 X 9+ 1234567 X 9+ 12345678 X9+ 222(drei Zweier zusammengezählt ergeben 6) 333(drei Dreier zusammengezählt ergeben 9) usw. bis 37X21— 777(drei Sieben zusammengezählt ergeben 21) 27X27- 999(drei Neunen zusammengezählt ergeben 27). * Man kann jemanden damit verblüffen, daß man sagt: wenn man die Zahl 3628799 durch 7 teilt, dann bleibt noch ein Rest von 6, teilt man sie durch 4, bleibt ein Rest von 3. Das Merkwürdige an dieser Zahl ist, daß sie immer einen Rest von 1, 2, 3, 4, usw. ergibt, wenn sie durch 2, 3, 4, 5 usw. geteilt wird: 3 628 799:2- 1 814 391 und Rest 1 3 628 799:3— 1 209 599 und Rest 2, 3628 799:4=. 906 199 und Rest 3 usw. * Jetzt wollen wir eine kleine Geschichte erzählen, ehe wir ans Rechnen gehen: Ein reicher Mann kaufte 40 in Leder gebundene Bücher für 600 Mark. Als er bezahlen sollte, tat ihm das viele Geld leid. Run gut, sagte der Buchhändler, ich mache Ihnen einen Vorschlag: Sie geben mir für das erste Buch 2 Streichhölzer, für das zweite Buch 4 Hölzchen, für das dritte 8 und dann immer so weiter, jedesmal für ein Buch das Doppelte von dem, was Sie mir für das vorige gegeben haben, einverstanden? Der reiche Mann war verblüfft und glaubte, der Verkäufer sei nicht ganz bei Sinnen. Ein paar lumpige Streich hölzer für ein Buch— da wollte er gern mitmachen, verlangte aber, daß die Vereinbarung schriftlich festgelegt werde. Schmunzelnd verließ er den Laden und rieb sich die Hände, in der Gewißhelt, einen einfältigen Verkäufer hereingelegt zu haben. Aber das dicke Ende kam nach. Daheim setzte er sich mit einer Schachtel Streichhölzer an einen Tisch und fing an auszurechnen: für das erste Buch 2 Streichhölzer, für das zweite Buch 4. für das dritte 8, für das vierte 16, für das fünste 32... und das ergab beim vierzigsten Buche nicht weniger als 1099 511 627 776 Streichhölzer, und diese mit den anderen zusammengerechbet: 2199023 255 550 Streichhölzchen! Und wenn man annimmt, daß 100 Streichhölzer 5 Psennige kosten, so kosteten diese ganzen Streichhölzer 1 099511 627 Mark und 78 Pfeunige. Der reiche Mann wurde blaß, als er dies in mehreren Tagen aus= und nachgerechnet hatte, und seine Achtung vor der Wunderwelt der Zahlen stieg ins Grenzenlose. 123456789 X 9+10 X8+1 12X8+2123 X8-31234 X 8+412345 X 8-5 123456 X 8-61234567 X 8+712345678 X 8+ 823456789 X 8+ 9 11 111 1111 11111 111111 1111111 11111111 111111111 W111111 * 9 98 987 9876 98765 987654 9876543 98765432 98765432 27 Und mit dieser kuriosen Rechnung wollen wir die kleine Rechenstunde schließen. Unser Krenzworträtsel. Waggerecht: 4. Gestalt aus Schillers, Wallenstein'. 7. Strand bei Venedig, 9. Stadt in Rußland, 11. Grünfläche, 14. Kuchengerät, 16. Teil des Weinstocks, 18. Ton art. 19. Vorfahre, 20. Stadt in Rußland, 21. Shakespearsche Dramengestalt, 23. röm. Gewand, 25. männliches Rind, 27. Schwimmoogel, 29. italienische Weinsorte, 31. Teil der Rundfunkanlage.— Sent recht: 1. Teil des Auges. 2. Trinkgesäß, 3. Plutokraten= titel, 5. Diebesgut, 6. nennter Ton der Skala, 8. Heil mittel, 10. Dickhäuter, 12. Gattungsbegriff, 13. Bodenertrag, 15. Westeuropäer, 17. Teil des Schisses, 22. nor disches Göttergeschlecht, 24. Stadt in Marokko, 26. Berg in Tirol. 28. Geländeeinschnitt, 30. Bezeichnung für„verstorben“(abgekürzt). Auflösung aus voriger Nummer: Unser Kreuzworträtsel: Waggerecht: Beet, 3. Ukas, 6. Ella, 7. Rose, 9. Isel, 12. Erz, 13. Dri burg, 14. El, 16. Isis, 18. Fell, 19. Note, 20. Esel, 21. Egon.— Senkrecht: 1. Bart, 2. Tec, 3. Uli, 4. Kaserne, 5. Salz, 8. Sardine, 10. Erg, 11. Abt, 13. Dis. 14. Eibe. 15. Elen, 17. Sol, 18. Fee. Folge 4 Jumseitvertreib Silbenrätsel. Aus den Silben al— ar— burg— che— da— dan— den— den — e— e— el— en— en— frain— ge— gen hat— il— kar— lett— log— ma— ne— nen ner— u1— no— pen— pir— po— rc— r1— ro se— sen— ske— spa— stan— ster— 1a— ter— thil tin— val— ver— wal— wer— wo— zi sind 19 Wörter zu bilden, deren erste und vierte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, einen Ausspruch ergeben(ch ein Buchstabe) 1. Gonvernement in Rußland, 2 beliebte Zierpflanze, 3. mit Deutschland befreundeter Staat, 4. Männername, 5. Sommerfrische am Harz, 6. Wagnersche Oper, 7. Hausbesorger, 8. Sittenlehre, Moral, 9. Kehrreim, 10. langer, starker Stock, 11. brasilianisches Wasserschwein, 12. Zeitabschnitt, 13. Stadt an der Ruhr, 14. Rabenvogel, 15. Wandervolk, 16. französischer Schriftsteller F, 17. Hochfläche im südlichen Belgien, 18. Knochengerüst, 19. Faschingszeit. Die Besuchstarte. T. Masei Buer. Welchen Beruf hat der Herr? Umstellungsraum. Ewers, Takel, Otter, Ruten, Seil, Auber, Feile, Serie, Kowel, Reise, Alpen, Bande, Recke, Motte. Hand. Serbe, Geler, Regis, Lauer, Kiew, Stier, Tunika, Renz, Delta. Vorstehende Wörter sind durch Umstellung in solche anderer Bedeutung zu verwandeln. Die Anfangsbuchstaben der neuen Wörter ergeben einen Wahrspruch Gocthes. In Zahlen. 12, 9, 10, 10, 1, 5— 15, 18— 19, 10, 4, 2, 16, 10, 9, 2, 3— 1, 7, 9, 14— 9, 11— 10, 7, 20. 7, 14— 5, 17, 13, 19, 7— 20, 7, 9— 6, 18— 13, 14, 15, 17, 7, 17— 19, 10, 4, 2, 16— 15, 7. 14, 14— 15, 9, 7— 8, 17, 7, 18, 15, 7— 15, 9, 7— 12, 9, 17— 19, 7, 20, 7, 14— 16, 7, 3, 17, 5— 9, 14, 1— 7, 9, 19, 14, 7— 3, 7, 17, 6 6, 18, 17, 4, 2, 16 Schlüsselwörter: 1 2 3 4 5 6 7 Sportsmann— 8 9 10 11 Zellulold=Negativ— 12 13 14 15 Maner — 16 17 18 19 Gefäß— 20 Konsonant. Abstrichaufgabe. Dosse— Daempfer— Heger— Landeshut— Heldin Opfer— Schlüssel— Patient— Leuna— Scherge Breite— Kante. Jedem der voxstehenden Wörter ist ein bestimmter Buchstabe zu entnehmen, so daß Wörter anderen Sinnes entstehen. Die abgestrichenen Buchstaben nennen, aneinandergereiht, eine Luftsportart. Auflösungen aus voriger Nummer: Silbenrätsel: 1. Windhuk, 2. Instrument, 3. Ronlade, 4. Wisby, 5. Orenburg, 6. Lias, 7. Leaislatur Er ist stets gebrauchsfertig! * Im Nu angelegt, sitzt dieser praktische Schnellverband unverrückbar fest. Er wirkt blutstillend, keimtölend u. heilungsfördernd. Ci G 8. Eisenach, 9. Neuenahr, 10. Allerseelen, II. Lupine, 12. Leonidas, 13. Elberfeld, 14. Thekla, 15. Anzengruber, 16. Genezareth, 17. Etat, 18. Smaragd, 19. Planen, 20 Alabama, 21. Register, 22. Epoche, 23. Niagara.—„Wir wollen alle Tage sparen und brauchen alle Tage mehr. Kapselproblem: Schumann Kryptogramm: Verwirrung, Gewissen, Senta, Weissdorn. Zeichen, Einrichtung, Zeche. Komtesse, Sehere, Zisterne. Edgar, Geniek. Liehtung, Umzug, Umbrien, Tangente.=„Wir wissen s doch, ein rechtes Herz ist gar nicht umzubringen“ Versteckräisel: Standorte— Sandtorte Silbenaustauschrärsel: Nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen DARNOL die gute Abführ-Schokolade Prüfe nich andere auf ihre Haltung. Du selbst gehörst als Mitglied in die ASV. Zur Desinfeklion und Wundversorgung gebraucht man die seit über 10 Jahren ärztlich erprobte und bewährte Sepso=Tinktur, die in allen Apotheken und Drogerien in Fläschchen zu fünsundfünfzig Pfennigen und in Tupfröhrchen zu neunundvierzig Psennigen erhältlich ist. Sie desinsiziert wie Jod=Tinktur und wird genau so angewandt. Sepso=Tinktur findet nicht nur bei Hieb=, Stich=, Biß=, Schnitt= und Schürswunden Anweudung, sondern auch bei Entzündungen in der Mundhöhle und des Zahnfleisches sowie zur infektion von Pickeln und Insekteustichen. Infolge ihrer großen Tiefenwirkung erweist sie sich ferner bei Prellungen, Quetschungen und in allen Fällen, in denen eine gesteigerte Durchblutung des Gewebes erwünscht ist, als sehr brauchbares Behandlungsmittel. e in Flaschen 95 Pfg. u. 2.85 in Apotheken u. Orogerten Geruchlos in Tadletten 95 Po. u. 7.85 in Apotheden. Viele Anerkenn insser Leipale 88 5000 Wcsizir. SachWegweiser für gelunde ausdrüch. edensgcsteltung. Von lich gemacht. Von Dr. Adragen... RN 120 Gergesande Säugling Arperden u. Lehens. Von Dr. Wemee. 27 77 AND. Nm 070 Di. Diort. Wll Wiafflegeich Kreuter 43 Hsein. 7m7 0n Richtls delfen bei kn. 958 7.obfld. Nm 070 Aautch wice An an Junt un. 1.55. Mhrhy.. M as Sur vie fate. Eitch mhein Fu ded Seahmte bn. 9. Diu. Mstl el Bichue vi 199. Ptie, Alie Bs VIRLAO ALWIN FRONLICI-LHPZIO NI2 8 rbi Solalb in#en toxuosk 15 pfg. SONDERKLASSE 12 Pfg. Zum Wochenende“ u.„Zum Zeltvertreib" Nr.4, erscheinen als Veilage. Pl.=Nr.à. Bür Zitung nicht zuständtg. Verantwortich für die Schristeuzge n gerin Agn die auf dieser Seite erscheinenden Anzeigen, i1 der Mlleitung Kurt Wintler. für Anzelgentell Carl Görg. Verlag Sonntagsblatt Deutscher Provinz=Verleger, sämtlich in Berlin Se9 68. Lindenstraße 101/102 R0