reis durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen für die Woche vom 17. bis 23. Dezember 1 Billion Mr.— Einzel=Nummer 200 Milliarden Mk. Erscheint täglich, außer an Soun= und Festtagen. Gratis=Beilagen: „Gelsenkirchener Sonntags=Zeitung“,„Am Herdfeuer“ und„Sport=Extrablatt“. Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung,— Postscheck=Konto Essen Nr. 181 46. Geschäftsstelle: Gelsenkirchen, Ahstraße 37, geöffnet von morgens 8—1 Uhr, 2—6 Uhr abends. Fernsprech=Anschluß: Amt Gelsenkirchen Nr. 124 und 125. Verlag und Rotationsdruck von Chr. Münstermann in Selsenkirchen. 3. Dezember ab: und Famsktenanzeigen hl 1400 Millionen. Epzelgenpreis für 1 mm N preise: Ortsanzeigen 50. kleine A# auswärtige Anzeigen 60, Reklamen Grundpreis mal Sch Bei nicht sofortiger Zahlung der Al Nür Lufnahmen an bestimmten Tagen für Drucksehler keine Haftung Aber: wenn Zahlung nicht binnen alst 2 Ausspertung, Betrtebsstörung, Ersch59. Jahrgang. Nr. 286(Erstes Blatt) Donnerstag, den 20. Dezember 1923 der linke Flügel der Partei, die„Nadikalen“, das Zünglein an der Wage. Diese an Zahl kleine, aber äußerst aktive Gruppe besteht hauptsächlich aus Vertretern der Farmer. Die„Radikalen" steben in den wichtigsten Punkten der Wirtschaft und der Außenpolitik in scharfem Gegensatz zu der Mutterartei. In Ausnützung ihrer taktischen Position ist es, wie „Neuvork Herald“ meldet, dieser Grupve bereit gelungen, einen Radikalen, das Kongreßmitglied Nelson, als Vorsitzenden einer der wichtigsten Kommission des Kongresses wählen zu lassen. Im Senat verbindern sie mit ihren 12 Stimmen seit einer Woche die Wieder wahl des konservativen Senators Cummins zum Vorsitzenden des zwischenstaatlichen Handelskomitees. In konservativen Kreisen rechnet man nunmehr, wie„Chikago Tribune“ meldet, mit der Möglichkeit, daß die Radikalen bei der nächsten Abstimmung, die voraussichtlich im nächsten Jahre vorgenommen wird, für den demokratischen Kandidaten Smitb stimmen und dadurch seine Wahl sichern werden. lungen mit den Ländern einzutreten. Weiter hat das Kabinett in Aussicht genommen, sich mit der Gründung der rbeinisch=westsälischen Notenbank einverstanden zu erklären, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden, die in den letzten Tagen mit den Vertretern der Rheinischen Bank erörtert worden sind. Nach dem in diesen Verhandlungen gowonnenen Eindruck ist zu erwarten, daß über diese Bedingungen eine Einigung erzielt wird. Die zweite Steuer=Notverordnung ss Berlin, 19. Dezember 1923.(Telegr.) Wie unser Korresvondent erfährt, wird die zweite Steuernotverordnung der Reichsregierung in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Sit enthält zunächst Bestimmungen über die für 1323 zu zablende Einkommensteuer. für die bis zum 1. Januar 1924 eine Vorauszahlung in Höhe von 40 Goldmark für je 1000 Mark der Steuerveranlagung für 1923 zu leisten ist. Für Abschlüsse, die vor dem 30. Juni 1922 liegen, z. B. bei der Landwirtschaft, gilt der Satz von 1.60 Mark für je 1000 Mark. An Körverschaftssteuer leisten die Aktiengesellschaften für 1923. Abschlußzahlungen in Höbe von 60 Mark für je 1000 Mark. Für Aktiengesellschaften, deren Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr 1922 zusammenfällt, wird das Bilanzeinkommen für das Geschäftsjahr 1922 zugrunde gelegt, für andere Gesellschaften dus Einkommen des Geschäftsjahres 1921/22. Für das Geschäftsjahr 1924 wird für die Einkomm bezüglich der Vorauszahlu folgender Tarif festgesetzt: Die Freiarenze beträgt 5000 Goldmark. bei Kleinrentnern über 60 Johre 20 000 Mark, im übrigen werden für steuexpflichtiges Vermögen von 5 bis zu 25000 Mark 3 vom Tausend erhoben, für 25—50 000 Mark 4 vom Tausend. für 50 bis 100000 Mark 5 vom Tausend. für 100—500000 Mark 6 vom Tausend. für 500 bis 2 Millionen Mark 5½ vom Tausend, für 2—5 Millionen 7 vom Tausend. über Millionen Mark 7½ vom Tausend. Der Stichtag am 31. Dezember bleibt im allgemeinen bestchen, jedoch wird für Gesellschaften. die abweichend vom Kalenderjahr Bilanz und Inventur machen, ein noch festzusetzender Stichtag anTagung der Repko. Um die amerikanischen Tebensmittelkredite. es Berlin, 19. Dez(Telegr.) Die Neoko hat sich am Mittwoch nachmittag mit dem Antrag der deutschen Regierung auf Gestattung eines Lebensmittelkredits durch Amerika befaßt. Eine Mitteilung über den Beschluß der Repko kann nach Lage der Dinge noch nicht vorliegen. Nach Auslassungen von Pariser Blättern ist aber damit zu rechnen, daß die Repko einen Beschluß saßt, der zwar den Antrag Deutschlands nicht formell zurückweist, ihn aber nur unter Vorbehalt einer zweisachen Feststellung annimmt. Diese Geststellung soll aufklären einmal, welches die Lebensmittelbedürfnisse in Deutschland sind und zweitens, ob es nicht selbst die notwendigen Mitte! aufbringen kann, um diese Bedürfnisse zu befriedigen. In diesem Zusammenbang soll auch besonders der Bestand der deutschen Guthaben im Ausland geprüft werden. Die Ernennung der Sachverständigen verschoben. ss Poris, 19. Dez.(Telegr.) Die Repko sollte bekannt. lich beute früh eine Sitzung abbalten, um sich mit der Prozent aus 2—10 Prozent herabgesetzt. Die bisberige Wertabstufung bei eigenem höberem Vermögen fällt fort. Die Umsatzsteuer wird auf 2½ Prozent erhöht. Für 1925 erfolgt eine Neuregelung. Bei der Rapitalverkehrostener will der Reichsfinanzminister die Befugnis. die Börsen. umsatzsteuer und die Wertvapiersteuer auf Goldmark umzustellen. sofort auch auf die Gesellschaftsund Wechselsteuer erstrecken. Die Fusionssteuer ermäßigt sich von 7 auf 4 Prozent. Bis zum 15. Jaguar 1924 wird eine Verordnung gegen die Börsenumsatzsteuer eingeführt werden, deren Sätze noch nicht feststehen. die durch den Reichsrat beschlossen werden. Die Versicherungosteuer wird künftig nach dem Prämtensatz von 4 Prozent beDte Ketfchekue. wird auf das 1½fache der jetzigen Sätze festgesetzt, für erfolgt die endgültige Veraulagung und Abrechnung. Bei Steuerverzug werden künftig 5 Prozent Zinsen in Anrechnung gebracht, jedoch mit der Maßgabe, daß für das 1. Vierteljahr, dessen Einkommen für die Balanzierung des Reichsetats von besonderer Wichtigkeit ist, als Zuschlag für einen halben Monat des Rückstandes bei Anrechnung einer Schonfrist von einer Woche 5 Prozent Verzugszinsen erhoben werden. um die Beitreibung der Steuern am Zahlungstage zu gewährleisten.“— Wilsons Schwiegersohn als Präsidentschaftskandidat. ( Londen, 19. Dez. Reuter moldet aus Los Angelos, der frühere Schatzsekretür und Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten Wilson MacAdoo habe mitgeteilt, daß er sich als Kandidat der demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen aufstellen lassen werde. Die Union und Sowjetrußland. Reuter meldet aus Husbes habe die de Regelung Die Veranquellen aufschaft im Mark für je etreibenlagung wird nach den verschiedenen Erwe gestellt und zwar zahlt die Landwi Februar. Mai. August und November je ei 1000 Mark Vermögenssteuer. Die Gewei te. hehadlen im Wbirschastsade 2. Broi. lacht werde Lage der Dinge gemacht werden. n eines Wirtschaftsjahres 2000 Mk. ea a Pr, von 10 Proz für den Staatssekretär durch den amerikan ot. daß ihm im segen blick kein Grun wie sie in einer Botschaft des rusi schlase: boor Prart Veranlagung „Intransigeant“ mitteilt, hat Bartbon auf Anfrage des Generalsekretariats der Nepko, ob eine Sitzung stattfinden nen wird von fällig werden. 10 terbin wird die solle, zum Ausdruck gebracht, d## anderen alltierten Kollegen es die Sitzung auf Greitas se sckommens ur eht zu dem Der Aufstand in Merike. Ausrufung der Republik. mi Atben, 19. Der.(Teleor.) Die Adreise des Könige von Geiechenland erfolgte durch den Eingriss der grirchtschen Flotte und durch einen divlomatischon Schritt der Ministerpräsidenten Gouatas. Das Königspaar wird in dem rumänischen Schloß Sinega Aufenthalt nehmen. König Alexander von Serbien versuchte noch im letzten Augenblick durch Rücksprache mtt Venizelos in Paris, den griechischen Thron für seinen Schwager zu retten. Die Regierung hat dem König eine Million Drachmen für Reisekosten und die Zivilliste bewilligt. Die republikanischen Zeitungen erklären, daß sie die Abreife des Königs als endgültig betrachten. Es berrscht die Meinung vor, daß die Ausrufung der Republik unmittelbar bevorsteht In Paris ist man der Ansicht, daß der Könio durch die Teilnahme an dem Putsch des inzwischen nach Spanten geflüchteten Generals Metaxas das allgemeine Vertrauen verloren bat. An amtlicher englischer Stelle wird erklärt, daß England keinerlei Intervention in Griechenland beabsichrigt □ Athen, 19. Dez.(Telegr.) Wie die Agence d'Atbenes mitteilt, haben zahlreiche einflußreiche Persönlichkeiten der venizelistischen Partei die an den König gerichtete Aufforderung gemisvilligt. Die Zeitungen der Opposition erinnern daran, daß man das Versorechen gegeben habe, daß die Dunastie erst für verfallen erklärt werde. wenn ein Volksentscheid stattgefunden habe. Die derrschende Meinung ist jedoch die, daß die Republik unverzüglich proklamiert werden müsse. Die Stadt ist rubig. Amerika zur Sriechenfrage. ss Paris, 19. Dez.(Teleor.) Die„Chicago Tribune“ Steuerveranlagung, eihgerzicht Haben., nit dem Dreifachen der jetzigen Brotabgabe herangezogen werden. Der Ertrag der Steuern wird nach Abschluß dieser Reformen für das erste Vierteljahr auf mindestens eine halbe Milliarde Goldmark zu berechnen sein. Hierzu treten noch die in der ersten Notverordnung geplanten Steuern. hauptsächlich die Zölle, so daß damit(zu rechnen ist. daß bei vollem Aufkommen der Steuern und bei planmäßiger Reduzierung der Reichsausgaben nach Abschluß des Vierteljahres ein Ausgleich im Reichshaushalt durchgeführt werden kann. Man rechnet, daß das Aufkommen der reinen Steuern etwa 1 Milliarde jährlich erheingen könne. Die noch geplanten Steuern, die in der dritten Steuerverordnung geregelt werden sollen, sind hier nicht einbegriffen, ebenso nicht das Steueraufkommen der besetzten Gebiete, das gegenwärtig nicht abzuschätzen ist. Wie hoch demgegenüber der Staatsbedarf im nächsten Vierteljahre sein wird, steht noch nicht fest. gemeinen der Vermögens# bis zum 31. Dezember für 1924 vorsiebt. jedoch zen ein. Bei den Werttverordnung der jetzige zugrunde„gelegt werden. Wehrbeitragswerte besordnung zu erwarten, der Zu= und Abschläge der etriebsvermögen wird belegt, für das Anlangeide 1913 zugrunde gelegt. ihr steuerbares Vermögen ten. Dieser Stichtag wird Jetzt. jedoch gilt dies nur Huerta melden. Div. Generale Anöebuns 8e ist mit neuen: vorgerückt. Säi Regierung ang nöglich, daß ein Tag zwischen Dezember als Stichtag für erden kann, um zu verbindern. tliche Senkung der Kurse vorirch den Steuerwert zu verBekbahken uto. 8 mindern. Es wird Arbeitszeit ist arundsätzlich die achtstündige Arbeitszeit gesetzlich festgelegt. Für die Prazis aber ist eine Reibe von Ausnahmen vorgesehen, die eine längere Arbeitszeit auf dem Wege der Tarifverordnungen oder auf auf Grund gesetzlicher Anordnungen zulassen. Die näberen Bestimmungen der Verordnung sind folgende: Ausnahmen sind zulässig für Gewerbezweige oder Gruppen von Aubeitnehmern, bei denen regelmäßig in erheblichem Umtanos Arbeitsbereitschaft vorliegt. Hier kann durch Tarifvertrag oder, wenn ein solcher nicht Ruhr und Eisenbahnbetrieb. Verund üer unzen zwischen der deutschen Eisendahn Beamte versichern, daß ibbilligung nicht der Monarchien Curoden Achtstundentag, können mit 30tägiger Frist gekündigt werden, ausgenommen Verträge, die in der Zeit vom 18. November 1923 bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung abgeschlossen sind. Durch die Bestimmungen der Verordnung tritt das Geet über die Arbeitspett im Bergbau unter Tage vom li vorigen Jahres auder Kraft. 2„ Der Arbettominister wird ermächtigt, Ausführungsbestimmungen zu erlassen. besteht, oder Arbeitsverhältnisse besonderer Art nicht berücksichtigt, durch den Reichoarbettomtnister nach Anbörung der beteilinten wirtschaftlichen Vereinigungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine abweichende Regelung getroffen werden.. Für die Arbeitnehmer eines Betriebes oder einer Betriebrabteilung, für weibliche oder jugendliche Arbeitnehmer kann die Arbeitszeit um eine, für männliche über 16 Jahre um zwei Stunden überschritten werden. Bei Arbeiten zur Vewachung der Betriebe, zur Reinigung und Instandhaltuns, durch die der regelmäßige Fortgang der eigenen oder eines fremden Betriebes bedingt ist, bei vorbereitenden Arbeiten und bei Schiffahlls= und Eisenbahnverfrachtungen, sobald die Mehrarbeit für Vermeidung der Verkehrostockung oder zur Innehaltung der gesetzlichen, Ladefrist notwendig ist, und bei Aufsichtsdienst tand bingewiesen, daß Numänion und Jugoen grode Summen in Amerila erbitten. Amerite auch nicht gestatten, daß diese Summen für einen gegen eine junge Nevublik im Interesse einer e verwendet werden sollen. amerikanische Autenamt hat seine ausländischen hter beauftragt, genau über die griechischen Wadlen die Arbeitervartei erklärt habe, weder gegen die eriechische Monarchte intervenieren Die Verordnung vor dem Ausschub. lin, 19. Dez.(Teleat.) Der 15er#9 stages begann heute die allgemeine Zuspitzung der innerpolitischen in der Union. Untlice Deoisenkurse sie zuständigen Gewei er Vormulserung aus sen die folgende zu m Beschlüsse des Das Reichskabinett erklärte sich in dochs=Sitzung mit den Abänderungs gen des Bünszednerausschulses tages zur weiten Stenerneinstord im Jabte 1924. Bei dieser blisoner gespulten aufmarst Demokraten vorläufig noch al sttionevartei dasteben. Die überwirevublikanischen Senatoren und K konservativen Ranscichhenr n SOm den ugenommen Antgehe Kultur und Beamtentum. 9n 9 19. Verkedrsfragen in des Rölne: mi. Köln. gen Vertreter handlungen nahmen an werden am WersenEn. wird heute Bahnboforkumung an der Sieg ## Det.(Telzot,) Dur,„% Räumu mi 99 renzgüterbadahöfen eingetreten. genommen in Rand s vorübergeb mösten. Dasbaperische chmmächtiguunge gesetz abgelehnt. Dor der Auflösung des Lanötages. Aunghme im Ausschud. Sse e Der Die rchmung, des weseben n.4.4.,213g, zn denren, dem Landtagssitzung ist, wie mächti dem a datte. Ablebnung duech den Landtan. I, 19. Dez.(Teleor.) In der heutigen ist, wie vorauszuseben war. das Er#gesetz aogelehnt„worden. nachBauernbund gegen das Gesetz destimmt ce arm eress einer: geschätzten wird uns zu einer perlamentgeischen ehr wichtigen Frage grbeausetes alles geran werden müsse. um finanziellen Zusammenbruch sich die Fraktion vorbehal „eede Pante en er e. e Bern an die Wähler zu richten durch einen Antrns auf aicb äes be cheie e ei e este als Ausgeschieden aus der Rozlitlor. Die nächste Sitzung wurde auf Donnerstag nachmittag anberaumt. 1— Parlamentarisches. Zentrum und Beamtenabbau. F Beelin. 19. Dez. Aus der preußischen Zen ktion wird uns Bsprieben: Die Lenir aktion des preußischen Laadtases ch Zenttumstrums: en großen Härte Staatsregierung zu Arbeiterschaft der ten Hebisten, hat 1ch eine tielgebende ng bemächtigt, die ihre Ursache hat: 1. in der harten Durchfübrung der Versonglabbauverordnung des Reiches. 2. in der unzurelchenden Beloldung. 3. in der r#estlosen Entlalsung der Eisenbahnarbeiter im tranzssisch und belaisch besetzten Gebiet. Ist das Staatsministersum bereit. auf die Reichsregierung einzumtrken und bei den eigenen heabungen dafür Reichsrei sichtigten nadmen die bbe Berlin, 14. Desember 1923. Dr. Porsch und die Abrigen Mitglieder der Fraktion der Zentrumspartel.“ Pr. Ba eer, Bassi. Betäge ichice euer s von kurzer Dauensein Opfer nom gansen Volle (Conz) De aes er. getrilt werden Zentrum und Mittelstans. ## des ürde. bestaltung der deutet Mttturarbitt. ungewollt dem seinem kußer. Eineamtenabbau! Der Beamtenstand at: der Einzelne fühlt sich in der Sich .. als M des Beamte scheint eine Vereinfachung der Gese und Verwaltung. Unter allen Umständen werden alle Kreise, die mit dem Beamtenabbau zu tun daben. sch der kultatellen Bedeutuns des B#gn: tentums klar sein müssen. Hierüber einige Ausführungen: Der öffentlich tätige Beamte steht im Denste einer Gemeinde, des Staates, des Reiches oder einer anderen Erfentlich=rechtlichen Körverschaft. In der richtigen Ausübung des Berufes erfüllt der Beamte seine LebenrDer Beamte dient dem Volksstaat: iv ist zeniger Diener der Bureaukratie, sondern Volkes. In dieser Feststellung liegt keine rniedrigung. sondern höchste menschliche Wi senn dieser Dienst bedeutet Ordnung, Gestalt öffentlichen Lebens des Volkes, bedeutet regieren und Leistung von Kultura Diese dienstliche Idee drückt gewollt oder ungewollt seiner Verantwortung bewußten Beamten in sei ganzen Verhalten und Benedmen innerbalb und a halb des Dienstes ihren Stemvel auf. Die richtige stellung zum Dienst klärt und festigt den Beamten innerlich; aus ihr entspringt das Benehmen gegen Vorgesetzte und Untergebene, gegen Arme und Reiche, wie alle Hilfsbedürftigen. Fabte aber der Beamte Tätigkeit unter rein Buxeaukratischen# punkten auf, dann wird er die sein gekleidete Dame#0#lich und das arme alte Mütterlein wenig sein bebandeln. Mangel an persönlicher Kultur trägt zur Mißstim ing bei, die in manchen Volkskreisen leider gegen die Beamten besteht Dieser blinde Radikaliomus übertrügt sich vielfach auch noch auf die durch den dursaukratischen Beamten vertretene Sache, wie auf den Staat sellist. Desbalb liegt es im Interesse des Staatets und Reiches einen oflichtbewutten kulturell bochstehenden Beamtenstand zu haben, der frei von bureaukratischen Allüren ovferbereit der Sache des Vol kes dient. Die Arbeitskultur genügt aber nicht allein. Woit ibe kann auf die Dauer kein zufriedener Beamtenstand besteben. Der Beamte bedarf auch der Kultur der Freude, Kunst und Aiteratur, Theater und gesunde Vergnügungen standen früher dem Beamten offen. Heute aber sind die gehaltlichen Verhältnisse so niedrige, daß der Beamte nur noch daran denken kann, wie er sich ernährt. Für alles andere sehlt das Geld. Dazu kommt, dah die Beamienorganisationen in den letzten Jahren sich fast nur mit den gehaltlichen Verhältnissen der Beamten befassen konnten. Für die eigentliche Bildungsarbeit, für Erfrischungen von Seist und Gemüt, dlieb nichts übrig. Und doch würde viele Mitz. stimmung verschwinden, viel Radikalismus unterbunden werden, wenn das ewige„Fachsimveln“ und das Geredüber die Teuerunarzulagen endlich unterbleiben könnte. Zur Hebung der versönlichen Kultur des Beamten tragen die gegenwärtigen Zustände wirklich nicht bei. Beamter und Familie! Der Beamte bedar * Erhol einer gesunden olung. In der lie kann soll er diese in erster Linie finden. Von der Watl der Lebensgefährtin dängt duber weitzebend sein Glück, von der Gemütlichelt####rig,#eine geistoe und ikrverspanung ab. Als Familienvater ist der — geeignet, seine Kinder zur inneren Korrekt. zu erzieben, ohne daß das Menschliche allzu sedr zurücktritt und das Beamtenmätige bei der Kindererziehung in die Erscheinung zu treten beauchte. Tatsächlich gibt es aber Beamteniamilien, von denen man sagen kann, daß schon der Großvater und Urgroßvater ein tüchtiger Beamter wer. In solchen Famtlien lebt jener Boamtengeist fort, der sein Bestes dem Staate oder Berufe gibt und in der Erfüllung der übernommenen Pflicht seine gröbte Besriedtgung findet.„Für den Staat machen sich deshalb auch • Opfer bezahlt, die in Vorm von Kinder##en geleistet werden, damit der Beamte in der ist, seinen Kindern eine angemessene Ausbildung zu gewähren. Der Beamte selbst bringt für die Ausbildung seiner Kinder oft riesengrobe Opfer. Mir sind Fälle bekannt. wo Bäter mit ärmlichen Gehaltoverbältnissen zwei, drei und vier Södne studieren lieben. Hut ab vor solcher Tat. Standeskultur! Der Beamte müß ein gesundes Standeshewußtsein, ja, einen gewissen Standesstolz besiten. Dieser muß die einzelnen Glieder des Stander in seinen Bannkreis zieben und festhalten. Jeder Stand bat seine eigene Standeskultur zu schaften; die tüchtiosten und tatkräftigsten Standesmittslieder müssen den anderen vier mit Wort und Beispiel vorangeben. Der Beamte soll sich aber trotzdem vom Verkehr mit anderen Ständen nicht fernhalten; im Verkehr selbst ist aber eine gewisse vornehme Zurückhaltung am Platze. Geschiebt das, dann wird der Beamte überall gern gesehen werden und er wied Gelegenheit haben, entsprechend seinem Bildungsgang auch im öfsentlichen Leben unserer Volkes zur Geltung und Anerkennung zu kommen. Der Beamte soll also seine Persönlichkeits= und Familien= kultur ausweiten und durch diese innerbalb und außerhalb des Dienstes der Allgemeinheit zu nützen bereit sein. Ein derartig eingestellter Beamtenstand wird allgemein geachtet und gesellschaftlich doch gewertet werden. Wünschenswert wäre, daß alle mäßgebenden und einlußreichen Kreise die Erziehung der Beamtenugend im Gelste wahrer Standeskultur betreiben würden. Dazu gehört auch das innere Verwachsen mit dem deutigen zepublikanischen Staatswosen. Die Vorgänge an der Münchener Universität zeigen, wie notwendig dieser kurze Hinweis ist. Wenn Universttäten zu national=sozial stischen Tummelplätzen werden, darf man fragen: Wie gedenken die Herren Studenten sich später zur deutschen Republik zu stellen, wenn sie in den Staatsdienst treten.: Auf der Tagung der Windtborstbunde in Berlin am Sonntag, den 25. Nov, wurde dagegen ein feierliches Bekenntnis zum Gegenwartsstaat abgelegt zur Nevublik und belfet mit, den Staat bzw. das und die„Deutsche Volksgemeinschaft zu reiten. An Arbeit fedlt es nicht. Möge die alte und unge Beamtenschaft ihre Kraft in den Dienst der Jugendoflege und der sozialen Tätigkeit überhaupt steller. Hinein in die sozialen und karttativen Vereine, dinetn in die genossenschaftlichen Organisationen, binein in die volitischen Parteien und Hand angelegt. Der Beamte hat die Aufgabe, an der Schaffung einer neuen Volkskultur mitzuwirken, ja auf manchen Gebieten direkt Führer zu sein! Die Mitarbeit von Beamten in den tarivativen Vereinen und Anstalten ist geeignet, dem Ganzen den Stempel der Ordnung aufzudrücken und neuen Lebensmut bei den Kreisen zu wecken, die in Bedrängn's geraten sind. Die Beamtenorganisationen aber werden gut daran tun, sich nicht um die Beamtenangelegenheiten im engeren Sinne zu bekümmern, sondern sich auch wieder mehr der Förderung allgemeiner Kulturaufgaben zust muß mit Entschlossenbeit ste die Volksseele bewegen, Eschling Rouren, vann wird auch das Beamtentum dem Volksganzen nabestehen und jenes Mat von Anerkennung finden, das zu einem gedeiblichen Wirken unerläßlich ist. Dem Staat aber obliegt die Aufgabe vor allem das Berufsbeamtentum weitgebendst zu erhalten.“ steuerlichen Beere des Mitder andel n erR raue sondern im Beschlub= oder Verwaktungestreitverfahren erfolgt. und en en Beschl 16 ge bie des zuständigen Reichsratsausse gegen 3 Stimmen bei einer Stimment rag angenommen habe, den Reichspräsidenten mwandlung des militärischen Ausnahme — einen zivilen zu ersuchen. Gleichseitig ate der Fraktionsvorstand der Reichsregierung nad dem Reichstag alsbald einen Gesetzentwurf verzulege daß die Ausführung des§ 48 der Ne die Grenzen beschränken soll, die den——. marer Verfassung damals vorgeschwebt babe altung enten nabe. legen. Deutsches Reich. Neue Putschgefahr in us München, 19. Dez.(Telegr.) Zu einer von Kabe, Lossow und Leiber berausgegel neuer Putschgefadr erfähr benen Warnung vor WTerghhr erfahrt das„B. T.“. daß in der Tat die Nattonallozialisten und die veterländischen Verdände, die jett gtceinsam vorgeben, für Ansang Januar eine Aktion geolant haben. Da sich diese Aktion auch gegen Herrn von Kabr richtet, wird die von ihm erlassene Warnung verständlich. Koalttion in Sachsen? nung den Ausschüssen. Die Wabl des Minlsterprästdenten wurde, da eine Einigung unter den Partelen Ssung des Landtages in umgehen, Krebt man unter den Barteien eine große Roalitlon an. Eine ptraten und 4r.. vischen gesellschaft. Der Rest des deutschen Unteils füllt der Verwaltung der Zone von Tanger zu. Das heute unterzeichnete Abkommen wird den Signataren der Akte von Algec'ras mit Ausnahme von Deutschland und Oesterreich zur Zustimmuns unterbreitet. Die Lebenomitteltenerung in Frankreich. X Paris, 19. Dez.(Telege.) Die französische Regierung hat zur Bekämpfung der Lebensmittelteueruns einen Generalintendanten, und zwar Rimbert, bestellt. Rimbert ist aus der Militärkarriere hervorgegangen. Uspartei Ausland. Das Canger=Abtommen. 18. Der. Aeber don Indalt en ersechs Jahre ## Porig, 18. Dez. Ueber don Indalt des Tangex=Ablommeng verösentlicht Havso u. a. folgende Mitteilung: Die Souperüntität des Sultans wird in Tanger gufrechterhalten. Die Kavltulationen werden aufseboben. jedoch wird ein gemischtes Gericht eingesetzt werden, auf dem Franeh bersez. N.;11eeäleet Feie. halten eine besondere Vendaltung, die ein auf sechgewählter Beamter, der framösischer Nationalität sein muß, verwaltet. Die eusopkischon Kolonten haben ferner ens Jogtolgtine Verwoltung,'n# der der Vertretee den Vorsitz füdrt. Sie sogzt sich zusam niern, den 8. Ande einem Portugiesen, ei# uis Petomnchhuen ver und Iseaellten Die„Telchziust, der die Genedmigung der des Abkommens von legislativen Berr Tloteiras erkalten. um Geseteskraft zu erlangen. Tanse: piso neutzallliett und es wird ihm wirtschaftliche Separatismus in der Pfalz. l. 19. Dez. In der Nacht vom 17. zum den die Sevaratisten von der Bedem Stadthaus vertrieben. Die ratisten wurde heruntergebolt. 9. Dez. Die Gemeinden Kerchenheim Sosachtäheriskeans fie die Scoaraishten 6 Piemaseus, 19. Dez. Der Stadtrat leste auf das abermalige Verlangen, die sogenannte autonome Rogierung der Pfalz anzuerkennen, die Aemter niedet. rung pit, Geld. Rabrungsmitteln und Unterstützungen Kadie P-u. L e. n 18. Der. ang unter lätter Beamtenfragen. selbes für nicht von der Regie überkommene Berlin, 19., D2e,(Teloge.) Wie das Beiche. PlltP-ae e... bernomnenen Stleybadnarbelter des französisch belgtsch=besetzten Gebietes, deren Entlassung zurückzunehmen oder aufzuschieben der Reichsverkehrs8 und er boes 9 Arbeiter= und Gewertschaftofragen Vengestoltung den Schlichtungeausschüsse. a Bechun, 16. Dee. ge Verlant zugebörigee Indu* Regigrungsstelle Schlichtungsausdr ymfassend Stadt= und Leudkreie. Größenbaum und Uakingen, welche nach Duisburg kommen, fernen sammen 515 352 Einwodner luchen=Cladba ##id Stabt und be. Neutz Stadt und Land. zuNevdt Kreis ac Stadt und Land. Stadt Land. Kreis Kemven und Sammen 500 493 Einwodner. 8. Duisburg Stadt. Kreis Moers. Stadt Hemborn. Dinslaken, aus dem Landkreis Düsseldorf Huckingen und Großenbaum und die Kreise Geldern. Kleve und Wesel, zusammen 841 259 Einwo 4. Mülbeim=Rusammen 288 270 Einwohner.„„ elsenkirchen Stadt. inwohner. Oberdausen. Sterkrade, zusammen 288 270 Eir 5. Essen. Stadt und Stadt und Land. zusamme 6. Solingen. Stadt und eost Staschilestich Welberk. aul 7. Boqhum Stadt und Land, die Kreise Herne, Witten und Hattingen, zusammen erwa 500 000 Einwohner. Aig e. inteilung Stellung nehmen. sammen 488 097 nbgusen vorgesehen, aber noch nicht vorgeschlagen. Die Organisationen sollen zu dieser Provinzielles. * Silbach(Kr. Brilon), 19. Dez. Einen aus vollen Tod fand das dreijährige Söbnchen der# leute B. die: Ve, Gelegenheit eines Schlachtse wurde ein Kessel kochender Fleischbrübe vom Herde die Erde gestellt. In diesem Augenblick liche Kind und fiel kopfüber in die 5# dem der Vater das arme Geschöpf sofe es derarti nach drei Gr Kenser kochenher Fleischbrühe vom Herde die Erde gestellt. In diesem Augenblick kam das ung Kind und fiel kopfüber in die heibe Brübe. T Vater das arme Geschöpf sofort hervorzog be ig schwere Brandwunden davongetragen, daß Stunden stard. auf lückTrotz. hatte es den können. gekündigt. R-ecer s jahre nach länger leit 1909 die mu 11 men 2 beit inanzlags, aus welherbeigeschafft werche MetallArbeitern Der Generalmusitdirektor in anzner, ist im 58. Lebens„eet ist um rer Krankheit gestorden. Panoner leitete usikalischen Geschicke Düsseldorfs. „“ Eschweiler. 19. Dez. Einer der schönsten Waldbestände des Wenauer Tales, der„Kickelberg“. ist in den letzten Tagen zur Abbolzung verneigert worden Kriegsgerichtsprozetz gegen die Düsseldorfer Schupo. Deitter Berhandlungstag. 2. Düsseldors, 19. Dez. Am dritten Verhandlungstage des Schugoprozesses wird die Vernedmung klagten Polizeiwachtmeister dabei hauptsächlich dar meister zum Eingreisen geweien sei, daß sie nur auf einen besonderen Besebl auf die Straße sollten, ob sie bei den Unruden am 30. Sept geschossen haben und od sie die eingebrachten Gefangenen mißhandelt und ihre Nummern auf dem Rockärmel getragen haben. Auch heute erklärten mehrere der Angeklagten, daß sie weder aescholsen noch Gefangenemisbandelt haben. Andere gaben zu. geschossen ETFFeggrachte edusgen üder Verbsertebte —. berzu Saesee Separatisten wollte. wie zirk rommuntstift. habe. Weiter wei gierungsoräsident ausgewiest „wegen eines eee he dierenden Gei wolle er den er Vorgänse en Ion nicht für seuge über die zum roffenen Vorsich eldigung c Se Gus digenden General Neam er habe den Befehl wettervegeben. 8.3i: el hr. e uf Fragen der Vernoch Herrn luf Fragen auch setztn Moron Vdermittelten Pnordnungen de es teierecier, Letmrains dhe Shrsk sein sollte. Dr. Haas errlärte weiter. u wäre. de 10 auptmann gegen ei der über der, frand em Toge nur Ebef der Polizei as erklärte weiter, wenn ihm mitgeteilt ee e - berenentauen. rtelchans„erflärt. noch, daß. des Vollzzipessidiums gebanur e, ueher gean Zeug: vorm I K. E. a. da ue. Meie eeien Die Situng auf Vomrstag kttag 8.20 Uhr vertagt. Dermischtes. aP Big Geee e. eiter um 10 Prozent gesunken. Die n Gelbengibeung. Sts den Ver dien lonen Suben 9r. 5 Sssiant. v0n Hleis Erppoitton werde über zeuge verfügen, die zur Zeit auf der Doer Peledrichsbasen gedaut würden. Der Fiug werde in der„Zeit von Mai dis August ausgefübrt werden Hauptteilnehmer an der Eroedition würden außer iom 1. 15, Lopisen sein Schlsezeider Hanaur und Ooiar der desi Flugdenlecwerst in Elug werde sseldor, Hucingen eldern. Kleve und Verdeusen. SterkBernischesch, Peasten. 2 Gösh- Cin. le. Kreise Herne, etwa 500 000 Einze. Die Organiellung nehmen. unbesetzten Gebietes zu ter Bedienung übernimmt innerhalb des besetzten und mäßigen Preisen und promprt. bervorzo ingetragen. Besorgung von Zollzuleufsbewilligungen. Rückfrachten von Elberfeld zu Vorzugspreisen. Man überzeuge sich von unserem überens vorteilhaften Weihnachts- Angebot Waldbeii in worden Willy Kamp Schalkerstraße43 Schöne Puppe, handlungstage ing der ange se Die Mache. ihnen bekann: J. 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Da das von der Hlbernia-Verwaltung Herne herausgegebene Notgeld weder von Banken noch öffentlichen Kassen in Zahlung genommen wird, können wir dasselbe von heute ab nicht mehr annenmen. Wir haben uns gemaß Beschluß des Einzelhandeisverbandes für Rheinland und Westfalen zu dieser Maßnahme entschließen müssen, nachdem trotz unserer wiederholten Vorstellungen bei der ausgebenden Stelle kein geregelter Umtausch ermöglicht und die Einlösung bei der hlesigen Stelle nunmehr vollständig eingestellt worden ist. s3129 elberne Hersaaaht Bismarck(Naverhamp). Amadenst, 11 Weihaschtegeschenk! Dampfmaschlne für Knder bilin zu verkaufea. 29144 Urmersbach. en. 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Geschäftsstelle der Gelsenkirchener Zeitung. : die Tokales. Selsenkirchen, den 20. Dezember 1923. Kostenlose Verkehrsstempel für Minderbemittelte. * D a s S t ä d t i s c h e B e s a t z u n g s a m t t e i l t u n s m i t: „Der hiesige französische Ortskommandant hat sich bereit erklärt, während der Zeit vom 20. Dezember 1923 bis 10. Januar 1924 für Personen, denen die Bezahlung der Gebühr schwer fällt, einen kostenlosen Verkebrsstemvel für die Reise ins unbesetzte Gebiet zu erteilen. In Frage kommen aue Personen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, wie Witwen. Unterstützungsempfänger Bergleute. Fabrikarbeiter, Kleinhändler. Kleinhandwerker. untere. Beamte. Angestellte usw. Die Antragstel= ler müssen ihren Personalausweis unter Vorzeigung von Schriftstücken. die Aufschluß über ihre wirtschaftliche Lage geben können, beim städt. Besatzungsamt, Rathaus, Zimmer 43. abgeben. Die Ausweise werden voraussichtlich am nächsten Tage wieder zurückgegeben. Die Geleitbriefe und Verkehrsstempel, welche bereits teilt wurden und deren zember und 10. Januer al velung bis zu die erGültigkeit zwischen dem 20. De— abläuft, bleiben ohne neue Stemesem letzten Tage einschließlich gültig. :: Zur Erwerbolosenfürsorge. Die Stadtverwaltung teilt mit, daß morgen die Erwerbslosen wieder GutKII TKSF Die Wohltat der Stabilität. Von einem volitischen Mitarbeiter wird uns aus Berlin geschrieben: „Die nunmehr seit einigen Wochen schon anbaltende Stetigkelt der wirtschaftlichen Entwicktlung hat obne weiteres auch eine ruhigere Gestaltung der volitischen Verhältnisse mit sich gebracht. Die Wobltat dieser Stabilität ist gar nicht doch genug zu veranschlagen. Wer es weiß, was es für einen Geschästsmann bedeutet, gans zu schweigen von dem Privathaushalt, daß von einem Tag zum andern die Tark in ihrem Werte sch balbierte, ja sogar drittelte, wer es erlebt hat, wie jede geschäftliche Kalkulation und Disposition über Nacht, ja sogar schon innerhalb einer Stunde einsach über den Hausen geworfen wurde, wer die drängenden Sorden durchmachte, die diese sorunghafte Entwickelung in die Familten brachte, der wird wehl zugesteben, daß die gegenwärtige Lage, gemessen an der voranzegangenen, tatsächlich als eine Wohltat zu betrachten ist. Nun freilich kommt alles darauf an, diese ruhine und stetige Entwicklung zu sichern. Gelegentlich des groben Emofangs, den der Verein Berliner Presse im Reichstage am vergangenen Sonntag veranstaltete und bei dem die Spitzen der Reichs= und Staatsleitung unter Führung des Reichspräsidenten zugegen waren, hat Reichskanzler Marx ungemein ernste, ja geradezu erschütternde Worte über die Not des deutschen Volkes und über die daraus sich ergebenden, in ihrem ganzen Ausmahe noch ear nicht abzusebenden schweren Opferleistungen gesprochen, die in den nächsten Wochen von jedem einzelnen unter uns gesordert werden. Darf man den geradezu beispiellosen Beifall, den der Reschrkanzler bei diesen festlich, freilich mit tiefernster Zweckrichtung Versammelten gefunden, bat, als ein Anzeichen dafür aufnehmen, daß der Ovserwille und die Ovferberettschaft wirklich in alle Kreise gedrungen sind? Wir möchten es hoffen und wunschen. Denn die geordnete und rudige Entwickelung, wie wir sie wirtschaftlich im Augenblick vor uns seben, ist und bleibt die Voraussetzung für die volttische innere Ruhe und Ordnung. Alle Extreme, mo immer sie steben mägen, werden in demselben Ausenblick ausgeschaltet, in welchem diese Rube und Ordnung verbürgt ist. Der Reichsauhenminister Stresemann, der ebenfalls bei diesem schon erwähnten Anlat vor der Presse im Reichstags ein grobzügiges Aktionsvrogramm entwickelte, dat durchaus recht, wenn er die Frage stellte, wober denn dieses arme und immerfort durch Druck von auben der gequälte Volk den Mut, die Sammlung und die Rube bernehmen sollte, um gegenüber den einstürmenden Bedrängungen standzuhalten. Unserem deutschen Volke Uegt der Radikalismus gar nicht. Ein so arbeitsames, pflichttreues und im Grunde seiner Veranlagung durchaus verantwortungsbewußtes Volk, wie es das deutsche ist, müßte schon durch eine entsetzliche äußere Pein aufgepettscht sein, wenn es sein seelisches Gleichgewicht vergaß und zu Handlungen sich hinreißen lieb, die man unter anderen Umständen für vollständig unmöglich halten müßte. Jetzt gilt es, die Wobltat der Stabilität unbedingt zu ervalten. Wie furchtbar ernst es der Reichsregierung ist in ibtem Bestreben, die Sanierung der Staatsktnanzen auch um den Preis allerschärfster Opfer zu erlangen, zeigen ja die gegenwärtigen Vorgänge. Es sei fern von uns, in diesem Augenblick die Frage aufzuwerfen und sie gar entscheiden zu wollen, ob es nicht doch schon feülher möglich gewesen ware dieser Not, die uns jetzt auf den Nägeln brennt, auf nornkalem Wete Herr zu werden, während wir jetzt Versäumnisse von Jahren durch Notverordnungen gutmachen müssen, die das Produkt von Stunden sind und sein müssen. Wir wollen uns bewußt sein, daß tatsächlich die jevine Uebergangskrisis durchgekämoft werden muß, wenngleich es im höchsten Grade tragisch ist, daß sie zusammenfällt mit jenem Feste. das dem Frieden und der Freude, der Harmonie der Herzen und der Seele, dem Fetertag des Schenkens und Beschenktwerdens geweiht ist. Was jetzt das deutsche Volk durchmachen muß, werden ihm Generationen nach uns nicht vergessen dürfen, denn wir sind dazu berufen, unseren Nachkommen das Fundament ihrer stacktlichen und wirtschaftlichen Existenz neu zu errichten" scheine für Lebensmittel erhalten sollen. Die Händler werden gebeten. diese Gutscheine über den lautenden Betrag in Zahlung zu nehmen und bis zum 29. Dezember 1923 auf Zimmer 19 des Arbeitsamtes. Hindenburgstraße einzulösen. Bei der Einlösung werden die Gutscheine##tbeständig berechnet. Bemerkt wird jedoch. daß auf diest Gutscheine nur Lebensmittel zu verabfolgen sind. Gutscheine über Goldmark, welche nicht von Lebensmittelbändlern zur Einlösung kommen, werden ohne weiteres zurückgewiesen. Ferner wird nochmals darauf bingewiesen, daß die den Erwerbslosen für diese Woche vorschußweise bewilligten 50 Pfund Kartofseln nicht bei den 8. # E 50— Händlern. sondern den bekannt gegehenen Verteilungsstellen in bei nur das Kinder losen hoffen, da gerecht zu werden. erhalten, die ihnen Wir geben dem darauf binzuweisen. der Lage sind, zu die zum Brauen nötig sind, sind in dem Maße gesunken, daß schon eine weitere Bierpreisermäßigung eintreten könnte. Es ist auch dabei zu bedenken, daß, wenn Rohstoffe, wie z. B. Gerste, heruntergeben, es doch immerbin fünf bis sechs Monate dauert, bis aus derart billiger Gerste Bier zum Versand kommen kann.“ Aus dem Vereinsleben. Marianische Jünglingssodalität b t e i l u ausschließlich ### inen Verteilungsstellen in Emofang genommen werden können. Von Händlern werden die Kartoffelscheine nicht eingelöst. * Aus den Kreisen der Erwerbolosen erhalten wir eine Zuschrift. in der zunächst darauf bingewiesen wird, daß die ihnen gewährte Unterstützung keineswegs für die Befriedigung der notwendigen Lebensbedürfnisse hinreicht, daß vor allem die von der Arbeitslosigkeit betroffenen Familien trotz der städtischen Zutagen und der Kartoffel= und Lebensmittelzuweisung sich von der Unterstützung nur ganz notdürftig ernähren können. Es sei aber ausgeschlossen, daß sie dann noch die Abgahen an das Gas= und Wasserwerk. an den Vermieter und die Gebühren für Schornsteinseger entrichten könnten. Es wäre- unsozial, wenn man den Erwerbslosen infolgedessen Gas und Wasser oder gar die Wohnung entziehen würde. Es wird daher. so führt die Zuschrift weiter aus. vom Gas= und Wasserwerk erwartet, daß den Erwerbslosen Entgegenkommen bewiesen und weniastens die Beträge gestundet werden: bis sie wieder in Arbeit und zu einigermaßem Verdienst gekommen sind. Auch vom Wohnunggamt erwarten die Erwerbslosen Hilfe, die sie vor Künbigung oder Pfändung bei Nichtbezahlen der Miete aus Unvermögen bewahre. Die Zuschrift bemängelt, daß den weiblichen Erwerbslosen, wenn ihr Vater schon Erwerbslosen-Unterstützung erhält, diese entzogen und dem Vater stattdessen r zugebilligt wird. Die Erwerbsege finden, um diesen Wünschen mit auch sie eine Weihnachtsfreude onst doch nur knapp zugemessen ist. Inhalt der Zuschrift gern Raum, um daß alle Edeldenkenden, die dazu in ge sind, zu Welhnachten ihr Scherflein dazu beitragen sollten; um die Not der Erwerbslosen lindern zu helfen, die zweifellos groß ist. Man bedenke, daß sie nicht aus Vergnügen erwerbslos sind. sondern weil die Wirtschaftslage sie dazu verurteilt, während sie lieber einer geregelten Arbeit nachgingen. Wir zweiseln auch nicht, daß die Erwerbslosen, Wwenn sie durch geeignete Vertreter an den in ihrer Zuschrift erwähnten Stellen vorstellig werden. Entgegenkommen auch in den von ihnen angeschnittenen Fragen finden werden. 6 Zollämter für Gelsenkirchen und Wanne Wie uns die Handelskammer zu Bochum mitteilt, ist ihr von dem Leiter der Hauptzolldirektion in Düsseldorf, dem Kommandanten Filivvi, auf ihre versönlichen Bemühungen hin die Versicherung gegeben worden, daß auch die Städte Gelsenkirchen und Wanne je ein Zollamt erhalten werden. Bekanntlich waren bisher Zollämter für diese beiden Städte nicht vorgesehen. X Postdienst am Montag. 24. Dezember. 1. Schalterdienst. Die Postschalter sind nur bis 4 Uhr nachmittags geöffnet. Die Telegramm= und Gesprächsannahme beim Postamt 1 findet jedoch wie Werktags statt. Infolge Früherlegung des Schalterschlusses können fristverlangte Nachnahmen und Postaufträge nur bis 4 Uhr eingelöst werden. 2. Kastenleerungsdienst. Die 2.— letzte— Nachmittagslcerung beginnt bereits um 5½ statt um 6¾ Uhr. 3. Briefbestelldienst. Die 2. Ortsbriefbestellung beginnt um 2½4 statt um 3 Uhr nachmittags. = Diebstahlschronik. In der Theodorstraße wurden aus einem Neubau der Bergmannssiedlung vier Säcke Zement gestohlen.— Aus einem Stall in der Herzogstraße ist eine Dezimalwage entwendet worden.— Aus einem Holzlager in der Bogenstraße wurden in der Nacht zum Montag Kieserbohlen gestoblen. Vor Ankauf wird gewarnt. Mitteilungen nimmt die Kriminalvolizei. Bankstraße. Zimmer 64. entgegen. □ Vorläufig keine weitere Ermäßigung der Bierpreise.„Wirtschaftsleben“. der„Nachrichtendienst rheinisch=westfälischer Brauereien und anderer Gewerbe“ keilt uns mit:„Durch die Presse gebt eine Nachricht. nach der mit einer weiteren Ermäßigung der Biervreise um 40 Prozent zu rechnen wäre. Diese Nachricht. in der von entsorechenden Beratungen der Brauereien und des Wirteverbandes die Rede ist, enthehrt jeglicher Begründung. Es ist vollkommen ausgeschlossen, daß das Bier vor Weihnachten noch billiger, wird. nachdem erst kürzlich der Preis um 20 bis 25 Prozent zurückgegangen ist. Weder Malz. Gerste. Hopfen noch alle anderen Artikel. Provstet, deute 8 Uhr Theaterabteilungsversammlung in der Wohnung des Vikars Piel. Wegen wichtiger Bes wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. tag. 23. und in uns Linie unsere neuen Knappen teil.(Quartanerfähnlein.) Um eine genaue Uebersicht über die Teilnehmerzahl zu erhalten, haben sich die Jungen am Freitag oder Samstag dieser Woche auf dem Sekretariat des Katholischen Frauenbundes(Neustrabe) von 3—4 Uhr zu melden. Die Zeiten werden dort bekannt gegeben. = Der Innungsausschuß beschäftigte sich in seiner letzten Versammlung zunächst mit der Wirtschaftlichen Vereinigung, lebständiger Kaufleute. Handwerker und Gewerbetreibender. Dann wurde der neue Regierungserlaß bezüglich der Arbeitslosenversicherung besprochen. Geklagt wurde darüber, daß das Hochbauamt die vor 2 Jahren abgezogenen Kautionen nicht "„„—— gelitten sehr senetr##. Der Vorsitzende, berschtete über. die letzte Sitzung des Wirtschaftsrates. Ferner wurde gefordert, daß auch jetzt die Grundvreise für Gas und Wasser dem. Sinken der Löhne entsprechend abgebaut werden müßten. Zum Schlusse beklagte sich noch das Schuhmachergewerbe über die wilden Aufkäufe der Häute. Durch die wilde Spekulation der Fellhändler würden die Sohlen wohl bald unerschwinglich werden. ami die vor 2 Jahren abgezogenen Kautionen nicht wertbeständig zurückzahle. Die Betroffenen erlitten sehr große Verluste. Das Antwortschreiben der Berufsgenossenschaft wurde verlesen. Der Vorsitzende berichtete über die bkorb, 1 Tischläufer. 1 ergleichen. schen. 1 Wa messer und Wannz, 19. Dez. sich ein Schiffer mit einem—.. geschafft. Die Freundin bestahl den schifte um 75 Gulden und einige Wolljumper, 12 ObstEine„teuere“ Freundschaft hatte ungen Mädch einem biesigen jungen onntag früb wiederbolte das Mädchen dieses Geschäft nd stahl ihm wieder 35 Gulden und 8 Billionen. Jetzt urde dem Schiffer die Sache doch zu toll. Die Polizei . Däädchen anisser auf seinem Billionen Mark. obheit sonderDas Buch als Weihnachtsgeschenk. Aus Buchhändlerkreisen Gelsenkirchens erhalten Vir folgende beachtenswerte Zuschrift: „Vor dem Kriege waren Bücher in deutschen Häusern die unentbehrlichsten Weihnachtsgeschenke. Das Nesthälchen bekam sein Bilderbuch. der ABC=Schütze den „Struwwelpeter" oder„Mar und Moritz" und hatte das Kind erst die Klivven des Lesenlernens glücklich überwunden, dann stand ihm die bunte Welt der Märchenbücher offen, dann gingen die Jungens mit Karl May. Winnetou und den ganzen Heeren der fabelhaftesten Abenteurer auf den Kriegsyfad. lasen die Mädchen mit Begeisterng ihre sanftere Töne anschagepden Geschichten aus dem Pupven= und Pensionsleben. War auch dieses Stadium überwunden, hatte sich der Leser zu ernstester Lektürc durchgerungen. so loa vor ihm der unerschöpfliche Reichtum der ganzen deutschen Literatur, darüber hinaus der ganzen Weltliteratur. Heute droht diese Entwicklung. der Deutschland seine verhältnismäßzig kleine Anzahl von Analvhabeten mit verdankt. abzureißen, sich in das Gegenteil zu verkehren. Die Ausgaben für den bloßen Lebensunterhalt sind so gewachsen, daß für sehr viele die Sorge um das tägliche Brot alles andere übertönt. Da bleibt für geistige Interessen. besanders für Bücher. nicht viel übrig. Und doch ist das Bücherlesen heute wichtiger als ie. soll nicht unsere gesstige Kultur. deren Ausfluß mehr oder weniger alle Bücher sind verloren gehen. Jeder Bücherfreund und jeder Bücherkäufer sollte sich daher bewußt sein, daß er durch den Kauf und das Verschenken von Büchern. namentlich auc solcher lebender Schriftsteller. zu seinem Teile mithilft. unsere in einer schweren Krise befindlichen geistigen Kultur zu unterstützen, daß =c den Verlust dieses unseres letzten und en. das uns nach dem politischen Ainm Zusammenbruch allein noch geblieben ist. Und sind denn Bücher wirklich unerschwinglich teuer? Gewiß, die Zeiten, da man für wenige Mark die dicksten und vielbändigen Klassikerausgaben erstehen konnte. sind vorüber. Wer heute bestimmte größere Werte für sich erwerben will, kann unangenehme Ueberraschungen erleben. Immerhin, sollte der Käufer aber auch in solchem Falle nicht gleich die Flinte ins Kern werfen und lieber auf den Rat des erfahrenen Buchhändlers hören, der in den nan ere stimmte Wünsche den Weihnächtsmarkt nach Büchern abluchen, ist der Gabentisch reich gedeckt. Noch immer kann man in unseren billigen Sammlungen für wenig Geld Menne Bücher kaufen—““: und verhaftete das Mädchen.— Eise gleichen verübten Sonntag morgen 2 Uhr zwei rohe .——. Burschen in der Gelsenkirchenerstraße. Mit Stoeken zerikars Piel. Wegen wichtiger Besprechung schlugen sie an etwa einem Dutzend Häusern Fensterhes Erscheinen gebeten. scheiben. Hoffentlich gelingt es. die Burschen zu überontag. 24 D= weilt Binc;#i Wanner Pollzei feligenommen und dem Amisgericht zuwird eine Knäpvenschule in gewhrt. Es handelt sich um einen Anton Rowak aus e.. Es wird eine Knapvenschule in Hzinen, der sich längere Zeit in Wanne und Umgegend arbeitslos herumtrieb unter fremdem Namen. Die Ausweispapiere hatte er sich bestohlen, Der, Bursche wurde von der Paderborner Staatsanwaltschaft schon etwa zwei Jahre wegen einer Reide schwerer Einbruchsdiebstähle steckbrieflich verfolgt. * Horst. 19. Dez. In der Nacht auf Montag wurden in der Hermann= und Emscherstraße aus zwei Ställen je drei Gänse gestohlen.— Bei dem Metzger Steinrötter in der Franzstraße wurde ein Einbruch verübt. Den Einbrechern siel ein halbes Schwein(105 Pfd.) in die Hände. Es gelang. die Diebe abzufangen. Einer wurde verhaftet, drei andere Montag morgen in der Wohnung verhaftet.— Beim Eisenwarenhändler Hollmann wurde ein Einbruch versucht. Durch rechtzeitiges Eingreifen der Polizei konnte der Täter festgenommen werden.— In der Bottroverstraße wurde eine Taube gestohlen. Der Täter konnte ermittelt werden. Die Taube wurde dem Eigentümer zurückgegeben. Gladbeck. 19. Dez. Einem Landwirtt in der Ber linerstraße wurden — die sich ihr als scheinbar menschenfre änse gestoblen. " Paderborn, 19. Dez. Einer Schwindlerin in die Hände gefallen ist vor einigen Tagen eine alleinstebende Frau. die erkrankt war. Es meldete sin plötzlich bei ihr eine Frau, die sich ihr als Krankenpflegerin anbot. und ihr scheinbar menschenkreundliches angenommen. Gegen Abend verfiel eine leichte Ohnmacht, wie sich später infolge eines Betäubungsmittels, das die #### einer Tasse Kaffee beigemischt hatte. Als ranke erwachte, war der Besuch verschwunden und mit ihm die Geldtasche, eine ganze Reihe Kleidungsstücke und mehrere Paar Schuhe. Die Schwindlerin wurde bald darauf ermittelt und festgenommen. Sie stammt von auswärts und hat noch verschiedene andere Diebstähle auf ihrem Schuldkonto. pflegerin anbot. und ihr scheinbar mensche Anerbieten wurde angenommen. Gegen Abend die Patientin in eine 1. herausstellte, infolge „Pflegerin"." die Kre Gerichtliches. Eine Episode aus Gelsenkirchens polkzeiloser II Essen, 19. Dez. Wie überall im Industriegebiet. brachen auch in Gelsenkirchen im Frübjahr dieses Jahres. als die grüne Polizei ausgelöst wurde. Zustande allgemeiner Unsicherheit aus. Alsbald nach der Auflösung bildete sich unter Mitwirkung der Stadtverwaltung eine freiwillige Hilfspolizei, die, wenn auch unter großen Krise befindlichen geistigen er dadurch mitbilft. den Ver höchsten Gutes zu verhüten. und wirtschaftlichen Zusan auch an Bücher denken. Ein schmales Hevmmnr ein guter Roman eine spannende Reisebeschreibung helfen die trüben Tage unserer heutigen Verhältnisse als vorübergehend, zu betrachten, sie nicht ernster zu nehmen. als es unbedingt notwendig ist. Mehr als früher wird als es unbedingt notwendig ist. Mehr als früher wird man darauf achten, nur innerlich wertvolle Bücher zu wählen. aber man kaufe nicht nur Werke bekannter Schriftsteller, sondern nehme auch solche unserer jungen und jüngsten, die schwerer als früher um ibr Dasein zu kämpfen haben. Ihre Zahl ist gros, größer als die meisten ahnen, denn trotz der schwierigen Wirtschaftolage ist die Produktion des deutschen Buchverlags auch in diesem Jahre erstaunlich umfangreicher. Auf allen Gebieten liegen z. T. äußerst, wichtige Neuerscheinungen vor. über die sich jeder bei seinem Buchbändler orientieren mag. der ihm bei der richtigen Auswahl stets pern helfen wird.“ U. Aus der Umgegens. * Wattenscheid. 19. Dez. In der Nacht zum Dienstag wurden mittels Einbruchs dem Wirt Bohnenkamp. Ecke Hoch= und Wasserstraße. nachstebende Sachen gestohlen: 7 Flaschen Underberg. 5 Flaschen Rum, 6 Flaschen Kdanak. 6 Flaschen Jam.=Rum, 4 Flaschen Edelbranntwein, 1 Flasche Steinhäger, 40 Tafeln Schokolade Deutschmeister, 20 Tafeln Vanille Block. 15 Tafeln Weinberg, 6 Pfund Kaffee. 24 Pfund Tilsiter vollfetter Käse. 5 Pfund kleine Nüsse. 4 Pfund Spekulatius. 6 Mille Zigareten, 1 Tischetge. 1 schwarze Schürze, 3 Paar Herrenschube. 1 Paar Damenschube. 1 Paar Leder=Gama# Dienst der öffentlichen Ordnung ge und eine Hundertschaft gegründet. Zu der Bildung dieser Hilfsvolizeigruoge waren die radikalen Richtungen unter der Belegschaft nicht bereingezogen worden: Diese hatten daraufbin eigene„Sicherbeitgahteilungen“ gehildet, die sich anmaßten. den Polizeischutz auszuüben. In Wirklichkeit aber hatten sie es darauf abgesehen, die städtische Hilfsvolizei durch Gewalttätigkeiten aller Art in der Ausübung ihres aufreibenden Dienstes zu bindern und ste. wo möglich, zu sprengen. Zu einer dieser wilden Gruppen gebörten auch der 37 Jahre alte arbeitslose August Bastek und die Bergleute Heinrich Westbeider und Franz Kalischewskt, die sich wegen Gewalttätigkeiten gegenüber den städtischen Selbstschutzleuten vor der Essener Strafkammer zu verantworten hatten. Hier nur einige wenige Streiflichter aus der umfangreichen Verhandlung: In der Nacht zum 2. April wurde eine Streife der isvolidet an der Ecke der Kanzlerstraße in Heßler von einer Rotte von 15 bis 20 Personen angebalten. Die Burschen sorangen auf die Abteilung las und riefen ihr die Worte zu:„Hände hoch, Waffen heraus! Wir sind der proletarische Selbstschutz. Sie begannen dann. die Mitglieder der Abteilung nach Waffen zu durchDer Dachdecker Kl., der zu der Abteilung gebörte. n Notsignal abzugeben, erhielt aber im nächsten mnolick von hinten einen wuchtigen Hieb über den Kovf. der ihn zu Boden streckte. Dann wurde auch ein Schuß abgefeuert. Bei dem Zusammenstoß gelang er einem der Hilfsvollzelbeamten, zu flüchten und das Ueberfallkommando der städtischen Berufsfeuerwehr zu benachrichtigen. Als dieses an Ott und Stelle eintraf, hatten sich die Täter aus dem Staube gemacht. Einer von ihnen wurde als der Angeklagte Bastek ermittelt. der mit der Waffe in der Hand eine führende Rolle gespielt hatte. 6 In einer anderen Nacht befand sich der Nachtwächter Zei kan von 70 Jahren, langer einer anderen Nacht ,un.„.. T. ein alter Man von 70 Jahren, der seit.—. auf der Zeche„Wilbelmine Viktoria“ beschäftigt ist, auf dem Wege zur Wohnung eines Obersteigers in Heßler, um diesen zu wecken. Vor der Wohnung des Steigers traf er mit Bastek zusammen, der einen großen Hund bei sich führte. Bastek hetzte den Hund auf den Nachtwächter. Während das Tier sich in den Kleidern des alten Mannes festbiß, schickte sich Bastek an, eine Durchsuchung nach Waffen bei dem Nachtwächter vorzunehmen, dem es gelang. sich loszureißen und fortzulaufen. ihm des den Greis zu Boden In einem anderen Falle erschien Bastek eines Morgens um 7 Uhr in Begleitung zweier Personen in der Wohnung des Landwirts T. in Heßler und verlangte die Ausliefexung seines Sohnes, des Gerichtsreferendars T., mit der Begründung, daß er als Geisel festgenommen werden Ergebnis unseres Weihnachts=Preisausschreibens vom Montag, 11. Dezember! 44 Zum I. Preis baden folgende Einsender die richtige Lösung der vier Schlagworte eingeschickt: Krau Alfr. Wichmann, Gelsenkirchen. Fürstinnenstr. 5: Herr Hermann Neumann, Rottbausen, Gattenbruchstr. 15; Herr Breuning, Gelsenkirchen. Beceard, Gelsenbrchen, Kirchstr. 52. Zum 2. Preis hat als einzige richtig crraten:„Vom k. Dez.— zum 15. Dez. 23“ Frl. Johanna Pappert. Gelsenkirchen. Florastr. 62. Gewerkenstn. 79, Herr Heiur, Etageren Radtische Die Beteili Die oden# sprechen wir Von den gewöhren. Neu Drellauflagen in Eimenschränte Wohnzimmertische Etzimmer In Giche Wolle Herrenzimmer Rotens krenzimmer kotenständer Anrichte . ichten Clubttsche Herrenzim FFeeische Salontische Gobeiinsofas Eichene Stühle Sosatische Chaiselonques ** unsere Erwartung weit übertroffen. gendtuggünder ichene Schreibtische Nachttonsolen Kordmöbel Eichene Bücherschränke Biaarrenschränke Drellauflagen in Seegr. Ainzeine Kordmöbel Gchene Schreidsessel Innen gepolstert Nachtschränke Sosas in Leder Sosas in Panele Kodrstüdl eiligung an unserem Preisausschreiden war Aberaus groß und hat unsere Erwartung weit übertroffen. Es ist uns deshalb nicht genannten Einsender des 1. Preises eihen wir dierburch vöfl. morgen Freitag, den I1. Dez., um 6 Uhr nachmittags, zwecks Verlosung bei ir dierdurch unseren Dank aus. Wir Atten unsere konkurrenzlosen Preise in unseren Schaufenstern zu beachten. Die Verlosung findet in erwähnten Kleinmöbeln int noch e'n großer Posten bei uns vorräug. “= noch einen größeren hereindetommen haben wir ren Posten Kordmödel. Unterbetten lurgard eroben auchig FETGr. Eiche Sosas in Moquette Einzeine Waschkommoden e Teewagen Panele„ Kotentische Kodrstüdle möglich gewesen die Verlosung noch gestern vorzunehmen. uns vorzusprechen. Allen andern Teilnehmern Gegenwart eines diesigen Rotars statt. auf welche wir trotz unserer enorm dilligen Preisen dis Weihnachten einen Rabatt von 25 Prozent (Entwurf und Ausardetung: Gedr. Rosenberg.) enberg, Gelsenkirchen 870 Schalkerstraße 22 Leleson 590. * * erschossen worden die Verhandschenzeit war selt zu brinchewal zu 4 und Wekdellee mn 2 Monaten Testnanla. Iheater-Austk=Tortrüge Börsenfieber. Schmank von Reimnenn and Scmarz. Gastsviel der Ellener im Zentral=Theater. „ K Selsenkirchen, 15. Dez. 1933. e e M C.Pri cm. hr. H. 12, zum letzten Wort gefangen bält. Ein de eis liegt darin, daß der Knoten äbnlich wie folgerungen verwandelt alles 13 Die dien des die werden sollen. eitig wieder in Aber eine äußer e. Laura ktie, und Aes a. ie Sies. S.1 den vom Börsenfieber besallenen, der durch tausend gesagt wird, mit der Zaypligkeit eines ges, und verstand es jedesmal. die Darstellung tig efallen auf. e einen weit bei Publikum vervielfachte, wenig ung. Rudi Her ationen geiagt wird.. d durch tau mmimannes, und verstand es jedesmal. die gai Xomik der Lage im Mienenspiel zu konzentrieren. Die Art seiner Darstellung wird am Frefsendsten durch den usdruck des lebenzwürdigen Humors gekennzeichnet. ab Schwankfiguren durch seines Charakterisieren geben werden können, seigten..—. allen Hirlanda er gekränkten im Tanz der au hlieb, und auch dann als wenn auf dem Proamm ein anderer Stand verzeichnet gewesen wäre. uch die Schwiegermutter Maria Walrers bliel glondame, unbeschadet der im Schwank unen ösen Sieben. loft auf „haften der ilbelnine Lartner, Hans anwalt etwas Stock und ganz in den Backfisch Bübn in den Rahmen.m.and. Hüchl. en urwüchsigen, wackeren Provisor mit sicheren Strichen. nni Betten erregte als Dienstmädchen bei jedem uftreten Ausbrüche der Heiterkeit und das Fernsprechäulein Julie Seibeks war aus dem Leben geung wurde auch den verwöhntesten * Handel und Gewerbe. Die Goldnotenbank in Sicht. X Berlin, 19. Dez. Die Vorarbeiten für die kommende Golbnotenbank sind in der letzten Woche ziemlich welt gedieben. Die Schaffung einer solchen Bank ist ohne Beteiligung des ausländischen Kavitals nicht möglich. Die nun inzwischen geführten Verbandlungen mit den ausländischen Privatleuten haben ergeben, daß Amerika, Holland und die Schweis ganz sicher sich beteiligen, wahrend England. Schweden, Dänemark und auch Frankreich eine Beteiligung in Aussicht gestellt haben. Diese Geldbergabe vollziebt sich vollständig orivatwirtschaftlich, weil die Bank gänzlich vom Reiche lgogelöst sein wird und weil die Geldgeber selber den größten Einfluß auf die Verwaltung der Bank ausüben werden. Bei dieser Sachlage haben sie auo das Interesse, die kommende Goldnote unbedingt sicher, wertbestandig und namentlich auch international umlaufssäbig zu erhalten. Es ist begründete Hoffnung, daß die neue Goldnotenbank vielleicht schon im Januar nächsten Jahres errichtet werden kann. Die Rentenmark ist ja ebenso wie die Goldanleibe nur zwischenzeitliches Zahlungsmittel und nicht für den ausländischen Geldbedarf bestimmt. Sie wird ihre Funktion auch noch weiterhin bis zur vollständigen Durchsättigung des Verkehrs mit den Goldnoten zu erfüllen haben. Je schneller die Goldnotenbank kommt, um so besser ist es auch für die Erhaltung der Wertbeständigkeit der Rentenmark. Die Reichsregierung hat sich mit diesen Dingen bereits beschäftigt und sie fördert die Pläne des mit großer Sorgfalt und Umsicht vorgebenden„Währungskommissars Dr. Schacht mit allem Nachdruck. Je gründlicher die Sanierung der Einanzen durchgeführt wird, um so größer wird letzten Endes das Vertrauen des Auslandes zu der kommenden endgültigen Währungsreform werden. Die deutsche Rentenbank. ## Berlin, 19. Dez.(Telgar.) Am 18. Dez. fand in den Räumen des Reichswirtschaftsrates die Aluflichtszatslitzung der Deutschen Renstenbank statt. Nach eingehendem Bericht des Vorstandes über die gegenwärtige Geschäftslage und die bisbetigen Maßnahmen des„Verwaltungsrates der Rentenbank wurde in der anschließenden Aussprache einstimmig die Auffassung ##treten, daß die Rentenmark als gegenwärtig festfunPlertesdeutsches Zahlungsmittel unbedingt vor allen schädlichen Einflüssen bewahrt werden müsse. Im Zusammenhang hiermit wurde ein auf der Tagesordnung stebender Antrag des Reichsfinanzministers erund 14 der unter beierung einen ankverordnung eine inslationistische Wirkungen habe. Der Aussichtsrat blate jedoch der Anregung des Verwaltungsrates und eonte nach Anhörung verschiedener Redner. die Seloggnte. Ausdruck gaben, daß ein weiterer den begründet... genommen, daß 2 gabe der für die Reichsbanksatz von 10 Prozent für d en keine ebnte nach Anhörung verschiedener Redner, die der Besorgnis Ausdruck gaben, daß ein weiterer Reichskradit das Vertrauen in die Rentenmark untergraben könnte. den Antrag des Reichsfinanzministers als zurzeit nicht begründet ab. Mit Bedauern wurde die Banken teilweis „ Wirtschaft bestimmten gegenüber dem Reschsbanksatz von 10—= Jahr verbältnismäßle hove Zinsen fordern. teuer die 9 auch eine Herabsetzung d k#dite hinzuwirken. Die Rentenmark in der „ X Berlin, 19. Dez.(Telear.) Die deutsche teilt mit: In einigen deutschen Blättern fand sich in diesen Tagen die Meldung aus Zürich. wonach die Rentenmark dort mit 1.10 Franks. alsg unter Anrechnung des gegenwärtigen Standes des Schweizer Franken mit rund 79 Holdvsennig gebandelt wurde, was einer Disparität von 21 Prozent gleichkäme. Demgegenüber kann festgestellt werden, daß am 14. Dezember in Zürich telegraphisch gegebene Kaufaufträge für Nentenmark zu 1.15 und 1.20 Franken unausführbar waren. Es wurde vielmebr freibleiben r kleinere Kurs von 1.80 bis 1.45 Franken genannt. Daraus ergibt sich, daß die Rentenmark tatsächlich in Zürich zum Goldwerte, ja sogar darüber binaus gehandelt vorg fräulein Juli griffen. Die# Ansprüchen gere dit über die in der Rentenbankverordnung ####e 1200 Millionen hinaus zu gewähren. Der Reichsfinanzminister vertrat versönlich den Antrag. indem er vertrauliche Ausführungen über die in den nächsten ochen und Monaten zu erwartenden Einnahmen sowie er planmäßig zu erzielende Ersparnisse in den Reichsausgaben machte. Es wurde betont, daß es sich hier nur um einen vorübergebenden Kredit handele, der wird. Unverziusliche Vr. Soldschatzanweisungen. X Berlin, 19. Dez. Die Pr. Staatsbank(Seehandlung) gibt bekannt, daß die Pr. Finanzverwaltung außer den bereits zur Ausgabe gelangten im Januar und Februar fälligen unverzinslichen Goldschatzanweilungen auch Goldschatzanweisungen, die in der Zeid vom 5. bis 31. März 1924 fällig werden, zum Verkauf zur Verfügung stellt. Der Diskontsatz beträgt für diese Paviere bis auf weiteres 5 Prozent pro Jahr Gleichzeitig wird zur Bebebung von Zweiseln darauf bingewiesen, daß sowohl beim Ankauf wies#ei der Zurückzahlung der Schatzanweisungen eine G##mark gleich 10/42 Dollar gerechnet wird, unabhängig davon, ob die Zahlung in Papier oder in Rentenmark erfolgt. Berliner Produktenbericht. = Perlin. 19. Dez.(. nimmt die Unternehmun Feiertage immer mehr a kommt hierzu noch das Feblen der Reig Markte unter zunehmendem stärkerem Angebotr Ware. Weizen und Hafer waren zu nachgebenden Preisen eher angeboten. wogegen sich für Gerste lebhafte Nachfrage für Brauereizwecke zeigte. Die Preisveränderungen sind wiederum nicht sehr bedeutend. Berliner Börsenbericht. 1 Berlin, 19. Des.(Telear.) In stärkerem Maße hte sich an der Börse bereite festere Stimmung merkbar. Damit sind auch die Ansätze zu einer Ge0 der Dlotpende###iert S#her üper: n zumeist Einbuben. die sich aber über: BERD im Rahmen von einigen Billionen Prozenz halten und nur bei wenigen Par Harpener. Rheinische Bre zwischen 10 bis 20 en beitnerzinelt: gängen der — ei den zu einen wesen tten ener. Pheinische„Praunkodle und Deutsche Kal chen 10 bis 20 Billionen schwankten. Gut behauptet Papsere. Heimische zeigten nach den eit zum Teil kräftigere Er * Realtiationsneigung brachte eitskursen gebandelten Industriewerten einen wesentlichen Teil der am Montag greielten 0 Zutellungen zumeist unverändert und nur für Nebenvli läte höber festgesetzt. h Essen, 19. Dez. in flauer Haltung die bereits In der dem Kohlenmarkt konnten sich eine Reibe von letzten Notis behaupten. A## leicht ab. Kaliwerte. sowie aben ebenfalls leicht nach.— ch in den Grenzen von 10—15 deutschniel nach. Tei nach, zum Teil vieren gegenüber ihrer Koblenaktien bröckelten unkohlen- und Erzwerte Kurseinbuben bewegen rozent. Auch auf de benwerke. Dortuß blieb die Tenam Donnergige dere Umsäitze san che Bank. Hou er Sörse jindet en statt. Im De de Börse findet am Donnerstag. en katt, Im Devisenhandel börte f d e r B a s i s d e r a m t l i c h e n K u r s e. a. Deutschniederlän munder Zement. Elso denz schwach. Die na den 20. Dezember in man Kurse ungefähr an Blehmärkte. Der Stespie nlicht auntesricben, für den Transport von Grodvieb nach bier noch . e eite 1 fe enee Für Ferkel wurden Preise von etwa 3 Mk. pro Woche erreicht worden. Schlachtviehmarkt Selsenkirchen. demn seoten Schlachtosehmacht Heiteh belgende Tite ault. Hallen 1i. # der und K 57 eine. Marktverlauf; schleppend, Keine Notierung wegen zu geringen Berliner Börse " Mitgetellt von der Darmstädter und National-Bank Kommandit-Oesellschaft am Aktien Filiale Geisenkirchen. Die Notierungen#igen in Billionen Prozenten. Deutsche Reichsauleibe 19. 12. 1 12. 12. P#e##. Reichsenlelbe33 41 Schiffahrtsaktien Nases Oemgt. Bankaktien Barmer Beute-Ver. Beriinertland.-Oes. Comm. u. Prerech. Darustädter Bank Deute-k; Bank. Dliet Can-Autef! Dresdner Bank Gsocder Cand-busi. Mitteldtsche Kred. 76 Brauerel-Aktien elnautt-Draues. Epgeihart Patsenb. Schalth. Dortreunder dürten Dertmunder Unlen Gückens Oetoonte. Industrie dktien Anchaner Loder bschener Spinnere! AdlersOpgenbeimn. Adlerwerke A. G. f. Anilin Alesanderwette Alleid Deiligsen Allg. Eleistz. Oes e Olesscie dendort. P#p. Angie-Quane Anhalter Koble Annoner Qußstahl Augeb.-Nürrch. A. Bad Autin... Beichee Maschinen Daroger Walzw. Basalt A.-O. Bembern I. P. Berger, Jul. Tielban Bergmann Eleicts. Berlin-Anh. Masch. Berl. Kareir. ind. Berl. Meschlnerben Berzellus Berg Bina Metall Bochumer Gußstahl Böhler Oebrüder Bösperde Walzw. Buderus Eisen Busch, Emdll Busch Lodensch. Busch Waggon Byk Qulden Calmon Asbest. Chariottenb. Wess. Chem. Ories„Eleist. Chem. industr. Gels. Leimter Rügteren Dessauer Gas Oisch.-Lux.=Bergw. Deutsche Erdbt. Deutsche Kabel Deutsche Kall Deutsche Maschin. Deutsche Wolle Dürkoppwerke.. Düsseldert. Masch. Plaas Eisen Mathen Eibertelder Pachen Eleicktr. Licht-Kraft 17. 12. Paber. Btei Fehlberg, Liet Co Felten-Gulbieahne Plender brücken Priedrichshall. Kall Fuche Waggen Geggeneuer El Oelsenk. Bergwerte eisenke. Qubetahl Ges.f.eleictr. Untern. Gladbacher Textil Oies-Man. Schalke Gebr. Geedhart Geldschmiet Th. Oethser Waggen Haberm.& Gucke: Hackethal Draht Hammersen P. H. Hann. Waggon. Harkort Berg narkort Gruckend Harpener Bergbau Hertmann Masch. Heckmann C. Hrech Kupfer Höchster Parden Hösch Eie. u. Staht# Nieberiche Wetes Holzmann Ph. Humbold Maschin. llse Bergbau Kall Aschersieben Klöckner-Werte Köin-Neuses. Brgw. Köle-Rettweler 18. 12. 5 Köln. Ges u. Eleiktr. Koail KautechetKörtiur Oebr. Kgeis ww. Krenpriaz Metall Keppersbusch Kyiihäuser Hütte Lahmeper Laurahütte— Lindes Eis—. Lindström Cart Lingei Schuh Linke Hotm. 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Sumpf trockengelegt. Da doch ab und zu imte in dem Moor Brauergasse zu tun haben. daß von dieser Seite oder von Seiten des s etwas getan und der Schlammteich zugedeckt ###g. Leider vergehlich. Darum muß ich in die Oeffentlichkeit flüchten. und ich tue es wohl im Namen aller Bewohner der Brauergasse.— In den letzten Tagen war es mal wieder bimmelschreiend. Ueberhaudt, wenn nasse Tage sind. Man kann kaum und nur mit großer Mübe alsbesthe würde. Lei lichkeit fll 9) Für Arttkel under## Seblldan gepenüber beinn #i. Reduktion Liederrbein. Betterdienst Dacheneüsten. Verantraltungen und Dengerägeengen. r ven engelest. eslberndbe Br. 1 7.20 Versteigerung. Freitag. 10 Uhr, Arminstraße 8, leinung der gereteigerner Möbeln. Oefen, Kleidungsstücken, Welbnachtssachen Geld schrank, Nähmaschinen und vieles andere. 89912 August West, Auktionator Vikterlastraße 60. Kolonlalwarengsschäll mit Einrichtung in bester Lage, blendende Existenz. so ort zu verkaufen. Schriftl. 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