Gelsenkirchener Zeitung Bezugspreis durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen für die Woche vom 26. November bis 2. Dezember 900 Milliarden Mk.— Einzel=Nummer 200 Milliarden Mk. Erscheint täglich, außer an Sonn= und Festtagen. Gratis=Beilagen: „Gelsenkirchener Sonntags=Zeitung“,„Am Heröfeuer“ und„Sport=Extrablatt“ Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung.— Postscheck=Konto Essen Nr. 131 20. Geschäftsstelle: Gelsenkirchen, Ahstraße 87, geöffnet von morgens 8—1 Uhr. 2—6 Uhr abends. Fernsprech=Anschluß: Amt Gelsenkirchen Nr. 124 und 125. Verlag und Notationsdruck von Chr. Münstermann in Gelsenkirchen. für 1 mmn Raumhöhe(27 mm breit) vom 25. November ab: 50. kleine Anzeigen nicht geschäftlicher Art und Familienanzeigen 30, nen(80 mm breits 250. Schlüsselzahl 1400 Millionen. Schlüsseizahl ergibt den Anzeigenpreis. 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Wie es heißt, soll dagegen die Deutsche Volkspartei nicht abneneigt sein, wiederum den Kanzler zu stellen. Der Name des Abgeordneten von Kardorff wird von den Blättern genannt. Herr von Kardorff soll sich bereit erklärt haben, das Kanzleramt zu übernehmen und ist am frühen Nachmittag zum Reichspräsidenten berufen worden. Sowohl die Deutsche Volksvartei als auch Zentrum und Demokraten haben den Blättern zufolge den Wunsch geäußert, Dr. Stresemann zur Uebernahme des * Ministeniums des Aeußeren zu veranlassen. Im wesentlichen würde ein Kabinett Kardorff vermutlich den Charakter einer Regierung der Mitte haben. von Kardorff lehnt ab. (Berlin. 20. Nov.(Telegr.) Wie aus varlamentarischen Kreisen verlautet, bat der volksparteiliche Abgeordnete von Kardorfs den Auftrag zur Kabinettsbildung abgelehnt. Reichsschatzminister Albert mit der Regierungsbildung betraut. un Berlin. 2d. Nov.(Telege.) Der Reichsprasident hat, nachdem die Bemübungen Kardorffs, das Kabinett zu bilden, gescheitert sind, Am früheren buinister Albert mit der Neubildung einer 4— beauftragt. den Vormittagsstunden des Sonntags hatte der ent vor dem Anerbieten des Kanzleramtes an Albert mit Jarres, Brauns und Geßler Füblung genommen, um zu sondieren, ob einer der genannten Persönlichkeiten geneigt sein würde, die Bildung eines Kabinetts zu übernehmen. Die betreffenden Herren lehnten jédoch einen dahingehenden Antrag ab mit der Begründung, daß ihnen die Bildung einer parla" mentartschen Regierung unmöglich erscheine. Der Reichspräsident hat deohalb am Nachmittan an den früheren Reichominister Albert folgendes SchreiWerichter. .—„Meine bisberigen Besprechungen über die Kabinettsbildung haben mich überzeugt, daß es zurzeit nicht möglich ist, eine Koalitionsregierung auf ausreichender varlamentarischer Grundlage zu bilden. Die Lage Deutschlands ist aber in jeder Hinsicht so überaus ernst, daß die Bildung einer verfassungsmäßigen Regierung keinen Aufschub mehr duldet. Ich sehe nur die eine Möglichkeit, eine Negierung bewährter Manner zu bilden, die entschlossen sind, unter Zurückstellung von versönlichen und varteipolitischen Rücksichten ihre ganze Kraft: für die Lebensnotwendigkeiten unseres Landes einzusetzen. In dieser schweren Stunde avpelliere ich nochmals dringend an Ihr vaterländisches Pflichtgefühl. Ihre mir geäußerten und auch von mir gewürdigten Bedenken zurückzusetzen und die Bildung einer solchen Regierung zu übernehmen. Für eine umgehende Erklärung wäre ich Ihnen sehr dankbar.“ Anschließend hatte der Reichopräsident eine Bemit dem Reichsminister a. D. Albert. in deren Auftrag zu. rlauf, dieser den zur Kabinettsbildung Alberts Bemühungen. un Berlin, 2d. Nov.(Telegr.) Albert hat versucht, ein übervarteiliches Kabinett zu bilden, um, wenn ihm dies gelingt, vor den Reichstag zu treten und sich eine Mehrheit zu verschaffen. Man nimmt an, daß Albert mit der Zunimmung derjenigen Parteien rechnet, die eine Auflösung des Reichstages scheuen, die immer noch drohend im Hintergrunde steht, wenn eine Kabinettsbildung überhaupt nicht zustande kommt. Wie wir weiter hören, hat Albert die Absicht, einige der Minister in sein Kabinett zu übernehmen, die bereits dem Kabinett Stresemann angehörten. In Betracht dürften vor allem die Beamtenminister kommen. Wie sich die Parteien zu dieser Kombination stellen werden, läßt sich noch nicht übersehen, da die meisten Fraktionen erst am Montag zu Sitzungen zusammentreten.— Der Reschspräsident auch zu Neuwahlen entschlossen. dt Berlin. 25. Nov.(Telegr.) Die Berufung des Staatssekretärs Albert zum Reichskanzler ist auf eine von den Parteien nicht erwartete Entschließung des Reichspräsidenten zurückzuführen. Wie wir von gut unterrichteter Seite erfahren, ist der Reichspräsident zu der Ueberzeugung gekommen, daß von den Reichs tagsfraktionen eine dauernde Lösung der Regierungskrise nicht zu erwarten war, nachdem der Plan eines Kabinetts von Kardorff an dem Widerstand der Deutschnationalen und der Deutschen Volksvartei, der Herr von Kardorff angehört, gescheitert ist. Präsident Ebert hat sich nun entschlossen, eine Lösung durch das Volk herbeizuführen in der Weise, daß er selbst unabhängig von Fraktionsbeschlüssen ein Kabinett beruft. Wenn dieses Kabinett die notwendige Mehrheit nicht finden sollte, ist Präsident Ebert entschlossen, den Reichstag aufzulösen und Neuwahlen auszuschreiben. Die Beurteilung der„Cimes“. A London. 24. Nov. Die„Times“ nimmt bisher als einziges Blatt zu dem in später Abendstunde gemeldeten Rücktritt des Kabinetts Stresemann Stellung und schreibt, der Sturz Stresemanns habe eine besondere Beveutung. Er sei das Ende einer Evoche. Stresemann habe ein durch die wahnsinnige Finanzpolitik seiner Vorgänger fast ruiniertes Deutschland regieren müssen. Er habe mit gewaltsamen oder mit divlomatischen Maßnahmen gegen die offene Revolte von Gruppen, Parteien und Staaten ankämpfen müssen. Die wirtschaftlichen und finanziellen Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte, seien auberordentlich gewesen, aber das unüberwindliche Hindernis, dem er gegenüberstand, habe und den gesehenen Strafmaßnahmen im Falle von mit den Vertragsbestimmungen nicht übereinstimmenden Lieferungen. beigefügt. Die Verhandlungen über das Abkommen, welches 47 Seiten stark ist, waren äuberst zühe. Fünfmal wurde die Redaktion abgeändert, bevor man zu einem endgültigen zufriedenstellenden Wortlaut gelangte.— Dies Schriftstück bedeutet, was die Industrie anbetrifft, das Ende des vassiven Widerstandes und gibt den formellen Wunsch der Industriebesitzer Ausdruck, mit den verbündeten Mächten unter der Kontrolle der Micum zu arbeiten. Auf dem Wege zur Wiederherstellung der Wirtschaft. G Essen, 25. Nov. Zu der Unterzeichnung des Mantelvertrages zwischen der Micum und der Kommission des Bergbaulichen Vereins schreibt die„Deutsche Bergwerkszeitung": Nach sechswöchentlichen Verhandlungen ist jedenfalls der Versuch gemacht worden, die Kohlenwirtschaft, die ja die Grundlage jeder Wirtschaft bildet, wieder in Fluß zu bringen. Wir freuen uns dieser Tatsache, glauben aber in diesem Auvenblick nochmals darauf hinweisen zu sollen, daß die wirtschaftlichen Bedenken, die wir nach Bekanntgabe der Bedingungen, unter denen der Vertrag abgeschlossen werden sollte, geäußert haben, in jeder Weise aufrechterhalten werden müssen. Wir hoffen ja, daß es der Kommission gelungen ist, noch wesentliche Milderungen der Bedingungen zu erzielen. Es liegt unseres Erachtens im Interesse der gesamten Wirtschaft an Rhein und Ruhr, wenn der Vertrag zur Kenntnis der Oeffentlichkeit gebracht wird. Nachdem nun aber, wie schon hervorgehoben, die Grundlage geschaffen ist, auf der das wirtschaftliche Leben wieder in Ordnung kommen kann, sollte man versuchen, aus dem vorläufigen zu einer werden bingegen ohne weiteres dem deutschen Revarationskonto gutgeschreeben. Deutschland siebt in den belgischen techwischen Studien eine gute Grundlage. □ Brüssel, 2d. Nov.(Telegr.) Der deutsche Geschäftsträger überreichte heute vormittag dem Minister des Aeußeren eine Note, die ausführliche Darlegungen zu den belgischen technischen Studien enthält, und erklärte, seine Regierung sei bereit, die Erörterung des Revarationsproblems auf der Grundlage dieses Planes fortzusetzen. Die beloische Regierung„wird diese neue Note der Nevarationskommission mitteilen, die bekanntlich gegenwärtig die im letzten Graubuch veröffentlichten belgischen technischen Studien prüft. Die Kosten der Repko. 1 Paris. 2d. Nov.(Telegr.) Der„ daß die deutsche Regierung, die nach dem für den Unterhalt der Revarationskommis bis zum Monat Juli ihre Verpflichtungen Richtung erfüllt habe, seitdem aber wiede katin" schreibt. riedensvertrag . Larationskommission sorgen muß. um Monat Juli ihre Verpflichtungen nach jeder ung erfüllt habe, seitdem aber seien erholter Auffor! #ter Aufforderungen die fälligen Summen ni gezahlt worden. Die Revarationskommission halb die notwendigen Summen für die Bez Beamten aus einem Reservefond entnommen. de 25 Millionen Franks beträgt. Diese Summe ge bis zum 31. Januar 1924 die dringendsten decken. Selbst wenn man einen starken P Personals entlassen wird. könne man den der Revarationskommission nur zwei bis sicherstellen. Berig fle perunüberwindliche Hindernis, dem in den Beziehungen zwischen Alliterten gelegen. Dier tan, was ein sterblicher Deutscher hätte kun können, um mit den Alliierten zu einer Retzelung oder wieder zu Verhandlungen zu kommen. Es sei ihm ohne seine Schuld nicht geglückt. Stresemann habe Anstrengungen gemacht, freilich ohne Erfola, weil er nach dem Ausbleiben einer wirklichen Unterstützung von außen seinen Einfluß auf die innere Politik verloren, deren Verwirrung und chaotischer Zustand immer gröber wurde. Er appellierte schließlich an den Reichstag, was ein Akt er Verzweiflung gewesen sei. Was jetzt bevore Angelegenheit für die ganze daß Deutschland ausjetzt als wichtigstes Ereigannt werden, in welchem die große Not in Rußland im Hintergrund lauere. Es könne sein, daß während der nächsten Monate die Trennung des Rheinlandes und des Ruhrgebietes von Deutschland versuchsweise politische Gestalt annehmen werde. Frankreichs Bemühungen näherten sich ihrem Ziel. Eine neue politische und wirtschaftliche Einbeit, geformt und beberrscht von Frankreich, drobe mitten in Eurova aufzutauchen. Der übrige Teil des chaotischen Deutschlands. der dieses reichen Gebietes auf unbestimmte Zeit beraubt ei, werde wenig Aussicht auf baldige Erholung haben. Ein neues Eurova bilde sich vor den Toren Englands. Inzwischen sei in England selbst ein Wahlfeldzus im Gange. Die„Times“ tritt zum Schluß ein für eine starke beitische Regierung, die vollkommen freie Hand habe, jede notwendige fiskalische oder politische Maßnabme zu ergreifen, um der Notlage zu begegnen und England die Freiheit zu geben, seine fundamentale st in Eu Kraft kurova geltend zu machen. Abschluß eines deutsch=französischen Wirtschaftsabkommens. wirtschaftlichen zu kommen. Ist auf beiden Seiten der gute Wille vorhanden, so sollte es nicht schwer fallen, die Mittel und Wege zu finden, die nötig sind, um endlich dem Rheinlande nach so langer Leidenszeit die Stetigkeit zu geben, die erforderlich ist, um die nötige Sicherheit und somit das Vertrauen in unsere Wirtschaft zu bringen. Unter diesen Voraussetzungen begrüben wir den endlichen Abschluß.— Im Rahmen des Mantelvertrages werden nun in den nächsten Taden die einzelnen Werke ihre Sonderabkommen zu treffen haben. Als Vertreter des Bersbaulichen Vereins hat Generaldirektor Vögler, der gestern allein von der deutschen Avoronung on den Verhandlungen Bilnaten, 9 Paris, 29. Nov.„Scho de Pario“ bespricht das Abkommen, das die zum Bergbaulichen Verein gehörigen Gruben mit der belgisch=französischen Ingenieurkommission abgeschlossen haben. Der Verein vertritt nach seiner Ansicht 80 Prozent derrbeinisch=westfälischen Produktion. Er werde von nnn ab 23 Prozent seiner Koblensörderung und Kokoproduktion an Frankreich zu liefern haben. Das Abkommen mit den Industriellen entspreche dem, das mit der Gruppe Otto Wolff abgeschlossen wurde mit einer Ausnahme. In dem Vertrag ei eine Art politischer Klausel vorhanden. Deutcherseits seien Anstrengungen gemacht worden. Frankreich zu zwingen, der Revarationskommission eine Vergütungssumme für Sachlieferungen zu übermitteln. Die französische Regierung habe nicht verabsäumt, zu behaupten, daß sie im Recht sei, hierbei Abzüge zu machen entsprechend den Besatzungskosten auf dem rechten Rheinufer. Die Absicht der Gegner sei darauf ausgegangen, in dem Abkommen eine Art Klausel einzufügen, die eine Art Protest gegen die Legalität des Rubrunternehmens darstellt. Gestern vormittag habe Poincare mit Degoutte. dem Ingenieur Franven, dem Minister für öffentliche Arbeiten, dem Finanzminister und dem Kriegsminister beraten. Es sei beschlossen worden, daß die französische Regierung sich nur das Recht vorbehalten könne, die Angelegenheit direkt mit der Revko zu regeln und daß die französische Regierung in keiner Weise die Freiheit der Nepko beeinträchtige. Wenn das Problem der Nevko unterbreitet werde, habe Bradbury nur zwischen zwei Fragen zu wählen, entweder er bleibe dabei, die juristische Rechtfertigung der Nuhrbesetzung anzuzweifeln, dann würde er auch für sein Land von den seit dem 11. Januar 1923 erzielten Summen nichts in Anspruch nehmen dürfen, oder aber er unterlasse seinen Protest und dann würde es ihm schwer fallen, der Rückerstattung der Besatzungskosten für das sische Volk nicht zuzustimmen. Ein Mantelvertrag unterzeichnet. — Düsselders. W. Nov. Wie die„Düsseldorfer Nachrichten“ erfahren, wurde heute abend, nachdem die volitischen Fragen, an denen wahrscheinlich die Verhandlungen zwischen dem Berabaulichen Verein und der Mieum gescheitert waren, eine traghare Bölung gesunden hatten, ein Mantelver. trag unterzeichnet. Im Nahmen dieses Vertrages werden in den nüchsten Tagen die einzelnen Werke ihre Souderabkommen zu tressen haben. Der Vertrag ist vom Generaldirektor Bögler=Dortmund als bevollmächtigten Vertreter des Bergbaulichen Vereins in Essen unterzeichnet worden. Die Pariser Meldungen, die davon sprechen, dab Bögler lediglich im u ihm nabestehender Bergwerkobesttzer unterzeichnet *e Vertrag gilt bis zum Namen ihm nabestehender Ber habe, sind unrichtig. Der B 15. Aveil 192.. ( Berlin. 2d. Nou.(Telegr.) Zu den Mitteilungen über den Vertragsabschluß zwischen der Mienm und dem Ruhrberabau wird und noch mitgeteilt: Die gestrige Meldung aus Düsseldors, daß die sich nunmehr fast sieden Wochen hinführenden Verhandlungen abend in Dasseldorf abgeschlosenen Abkommens liagt in Berlin noch nicht vor. Es kann daher im einzelnen nicht nachgeprüft werden, ob die über den Inhalt des Abkommene verbretteten nichtamtlichen Meldungen vollständig zutressen. Nach dem Veriauf der bioberigen Verdandlungen können sie im ganzen aber als zutreifend 24. Nov. Der sronzösische Presse dienst teilt die einzelnen Punkte des Abkommens der Industriellen mit der Micum mit. Als Vertreter der deutschen Industrie nahmen an den Verbandlungen teil: Bögler(Deutsch=Luxemb. A.=G.), Reusch(Gute=Hoffnungsbütte), Hubart(Dortmunder Union), Fickler(Harvener Berobau=A.=G.), Huso Stinnes und Fritz Thyssen. Das unterzeichnete Abkommen ist bis zum 15. April 1924 gültig. Das Abkommen enthält folgende sechs Punkte: 1. Die durch die deutschen Delegierten vertretenen Bergwerksbetriebe werden als rückstündige Steuer vom 1. Januar bis 1. November die Summe von 15 Millionen Dollaes, d. b. 279 Millionen Franks zum Tageokurs bezahlen. 2. Sie werden in Zukunft 10 Franks per verkaufter Tonne zahlen. 3. Sie werden an die Entente gratis 18 Prozent der Rettovroduktion abliefern. 4. Die am 1. Okt. im Ruhrgebiet bestehenden Stocks verbleiben den Berbündeten als Gigentum. 5. Die Bestimmungen über die Ausfuhrerlaubnis bleiben bestehen. Ueber die vorbandenen Erzeugnisse der Etahl= und Eisenindustrie kann nur nach Abgabe der rückständigen Steuer versügt werden und die Exvortmenge darf die im Jahre 1922 exportierte Menge nicht übersteigen. K. Die Lieserungen„der chemischen Kohlenerzeuauisse, Ammoniak, Benzol, Teer usw. werden durch ein spezielles Abkommen bestimmt werden. Von französischer Seite wird weiter noch mitgeteilt: Dem Abkommen sind noch einige spezielle Bestimmungen über die Qualität der für die Revarationen zu kiefernden Kohlen und über die vorfranzöEin Abkommen mit der Tederindustrie. □ Paris, 2d. Nov. Nach einer Havasmeldung aus Koblenz hat der Ausschuß der Besatzungsbehörden für die Ausstellung von Ausfuhrscheinen am 20. November mit den Vertretern der Leder= und Häuteindustrie ldes besetzten Gebietes ein Abkommen getroffen. Die Zahl der Arbeiter, die von der genannten Industrie beschäftigt werden, gibt Havas mit 25 000 an. Dor der Sitznun der Repko. ss Paris, 2d. Nov.(Teleot.) Poincare empfing heute früh den französischen Vertveter in der Reparavionskommission Bartbou und unterbielt sich längere Zeit mit ibm. Bekanntlich wird die Revarationskommillion am Dienotag über das Exposee beraten, das Herr Eischer im Namen der deutschen Delegation über die Wirtschafts= und Finanzlage des Reicher Anderseits wird die Revarationskomn gestern in Düsseldors zwischen den des Rubrgebietes und der alliierten Kontr unterzeichneten Vertrag prüfen. In diesem bang werden in Paris heute in der Presse doch einiee genauere Angaben gemacht über die Form, die der Urtibel 17 des Abkommens zwischen der Micum und der Sachverständigenkommission erhalten hat und wolchen bekammtlich den Gegenstand einer deutschen Note an die Revarationskommission bildet. Danach werden die Tazen, Steuern und anderen Barabaaben in eine besondere Pfandkasse abgeführt und für die Besatzungskosten verwertet unter Vorbehalt der Zustimmung der Revarationskommission. Sie bezieht sich sowohl auf die bereits gezahlten als auch auf die noch zu bezahlenden Abgaben überhaupt. Alle Kodlenund anderen Sachlieferungen sowte cht bat. Toucheur über die Garantiefrage. es Noubaiz. 2d. Nov.(Telegr.) Gestern abend machte Loucheur im Laufe einer politischen Versammlung der republikanischen Linken wichtige Aeußerungen über die auswärtige Politik. Am den Gerüchten über einen bevorstehenden Krieg, die in tener Gegend verbreitet sind, entgegenzutreten, gab Loucheur ein Bild von den letzten Eindrücken, die Marschall Foch empfangen bat, nach denen jede seindliche Geste, die Deutschland mörlicherweise machen könnte, binnen wenigen Tagen unterdrückt werden würde. Die Frage der Sicherbeit Erankreichs sei von vitalem Interesse, fügte Loncheur binen. Deutschland sei heute in völliger Auflösung begriffen, aber man müsse damit rechnen, einigen Jahren seine Macht wiederhergestellt Versailler Vertrag habe zur Garantierung der Frankreichs auber der 15jährigen Rbdoovelten Geranttevertrag — f.i..n Ause dus don diesen—.——— vorhanden wäre. Diese Frave sei auf Konferenz behandelt worden, von der man.— ihr lange Schlechtes nachgesagt habe, bald anders werde. Llond George habe Briand seinerzeit einen Garantievertras vorgeschlagen. Leider, führte Loucheur weiter aus, habe Llond George später Poincaxe nicht die Versicherung gegeben, die dieser von ihm verlangt dabe. Ein solcher Vertrag sei aber notwendig, um die Rube wirklich zu garantieren. Der Fall Graff. WII Berlin. 2d. Nov.(Telear.) Gegenüber einer Havasmeldung über die angeblich belgischerseits Androbung v dung des belgischen diger Seite daran erinnet. Schuvobeamten aus Rache für schen Schupobeo on Sanktionen Leutnants Graff wird ran erinnert, dah, Graff von utzvolizeibeamte #ischer Unt se Regierung s# tersuchungsbaft i fordert neuerdings 250 ken Entschädigung für die Graffsche Fami eine Million Franken für das belgisch bel anund o n Franken für das belgische Rote Kreuz. lehnt aber eine Entschädigung im Falle Chemialowski ab mit der Begründung. daß der belgische Staat für außerhalb des Dienstes begangene Handlungen einer Organe nicht haftbar sei. Die deutsche Regierung it vorgeschlagen, die Frage der beiderseitigen Entschägungen dem internationalen Schiedsgerichtshof Haas en unterbreiten. Die belgische egründung ab, daß die aa „ dies mit Begrügdung ab. ogo.... Hraffs eine politische Tat sei und verlange die Ent digung bis zum 23. November, widrigenfalls sie das besetzten Gebiet beschlagnahmen werde. Die der Parlamentarisches. Die Wünsche an den Reichstan! ## Berlin. 24. Nov. 1923. 1 Dollar— 4189 500000000 Mark. Amtliche Devisenkur## 24. November" 23. November Amerika Hollenh Beigter Italien Englend Frankreich.. Schweiz D.=Oeserrrichbne 11 * E * Beratung dieser 91 1 8 te ko bet Der Reichtan wolle heschlieben: an die Reichowaierung das Erluchen zu richten. in tunlicher Besch mung den Gesetzentwurf m einer Revislon Heske Versahlnagrostar sokan blacde Mlckal — n PLGe Tel.g bie 11 Se Bat e stindigkeiten“. Soweit dennoch ersor nur under söderalistischen Garantien. 2. Grundsätzliche Ausfübrung der Reiche##setze durch die Länder. Rückllbertragung der .““ an die Länder. e ee un ee ur aie ee. gige Regelung bezeichnete. Zum Schluß betonte Lloyd Seorge, das Enoland und Frankreich nicht, wie der Vreerminister in einer Note gesagt dabe, zu einer Vereinrung gelangt seien, und daß jede Feittakzit, jede Stärke nd jede. Entschließung vorhanden sein müsse, damit die —, dab Großbritannien das. was es sage, auch der baverischen Landeoregierung auf MitErnennung und Abberufung von Offisleren I. Ableönung von Einarissen des Reiches in den Staatsbelitz der Länder. sowie in ihre Rechte über Le.- Nie- Gen Hchisekeihesene giongunterrichtes an der Vs. Iudenang hed cdteizrerer Aalde icher Schule, die Sicherung des Elternrechte auf die Bestim. Rechae he er bn Die Sozialdemokraten haben eim Intervellation lch pmibeloengre dne bezicherige sene Hishe. e Pr er ero, Wher-Perieinrehn Ins h. s geunig, Slchtelte ie Se sei e Die Separatisten. A Düren, 25. Nov.(Telegr.) Die Bevölkerung hat ude den Versuch gemacht, sich der Sonderbündler zu entledigen. Es kam zu Kämvfen, bei denen medrere Personen getötet wurden. Den schwerbewaffneten Sonderbündlern, die mit Handgranaten und Karabinern gegen die Menge vorgingen, gelang en schießlich, sich in ihren Stellungen zu bebaupten. Nov. Ste . Nou. Hier sind die Mitglieder Sohauumg Soeuegs nach Ladwlaskaten üderesteazalt den Separatisten verdaftet worden. der in Ludwissbasen eingedrungenen Mage gern wicklich meine. Der Besuch der deutschen Hochschulen. ot. die doch unbestritten tudierenden trifft, bat di ie bieber noch nie. Man s gibt in Deutschland son Sommersemester 1923. Die Zahlen der Hochschulstatistik für das Sommerr 1923 lassen wieder eine Erhöbung der Zabl tudierenden erkennen. Trotz aller wirtschaftlichen die doch unbestritten auch einen großen Teil der deren Zahl eine Höbe erreicht. an vergegenwärtige sich einmal in Deutschland sopiel Studierende als die Stadt Lübeck oder das Land Mecklenburg=Strelitz Einwobner dat. Jeder 30. männliche Einwohner Deutschlands von 19—23 Jahren ist Student. Zwar sind in diesen Zahlen der Studierenden auch Ausländer enthalten und zwar in einem ständig wachsenden Umfang(Universitäten und Technische Hochschulen 1914: 7256. 1922: 8811, 1923: 13 249 Ausländer, jeweils SomAber auch die Zahl der reichsdeutschen ersemester). Aber auch die Zahl der reichsdeut renden ist so groß, daß man nur mit den schwersten htungen für die große Mehrzahl dieser Studiere in die Zukunft seben kann. vorau Studierenden in sogenannte„akadtreten werden. Freilich, trifft die Diese Frage ist zu verneinen: und umgebbaren Mängel dieser Statistik verborgen. Nicht nur, daß erwiesenermaßen nur ein Bruchteil der Studentinnen in den Beruf gehen: etwas anderes kommt hinzu: die wirtschaftliche Notlage hat einen neuen Typ des „Studenter" entsteben lassen, der in dieser Statistik vollgültig mitgezählt ist, ohne tatsächlich zu studieren: es sind einerseits die„Studenten". die als Bank= oder Kaufmannslebrling sich haben immatrikulieren lassen und eine Vorlesung belegt haben, ohne sie je zu besuchen. Diese jungen Menschen hoffen, daß sie bei Besserung der Verhältnisse doch gog zum wirklichen Studium kom men werden— eine der Fälle wohl nie ese). Sudier: der Vorteile der studentischen Wobljabrtseinrichtungen nicht verlustig gehen wollen. Da sich aber beide Gruppen. kamentlich die zweite. auf alle Berufszweige verteilen. o lassen sich doch aus einer Aufstellung der=Fachrichtung r Studierenden Schlüsse ziehen. für welche späteren erufe der Andrang am größten ist. namentlich wenn man zum Vergleich die von 1914 daneben stellt. Nach den Akademischen Nachrichten Leipzig zeigt sich eine Stellen. die etwa 15 Meter von einander entfernt waren. Feuex, das mit rasender Schnelligkeit um sich grift. An ein Löschen des Brandes. der otsensichtlich böswillig naslegt lausenden Numme einen Seite worden war. konnte gedacht werden. und Die Freiwilligen Feuerwehren von Keizlingbausen un Stad: Oelde batten grove Müde. ein Uebergreiten de Feuers auf die anderen Gebäude zu verbindern. Die Scheune und ein angebauter Wagenschuppen sind gänzlich niedergebrannt. Mitverbrannt sind 70 Fuder unausgedroschenes Brotgetreide. 20 Fuder veu und 5 mit Getreide und Flachs beladene Ackerwagen sowie die gesamte elektrische Licht= und Kraftanlage. * Oberhausen. 25. Nov. In diesen Tagen zog eine ganze Karawane Menschen nach Sterkrade zum Bahnhof. um von dort aus über Münster. Osnabrück nach Hambung zu fahren. Von Hamburg aus wird ein Ueberseedampfer ie Leute nach Brasilien bringen. Fast alle— rund 100 an der Zahl— waren Anbänger der biesigen Zion- ds: sie betrachten diese Au uf Gottes. Die schlechten Ze strolle bei dem Auszug gemein einen Ru die Hauptro uswanderung tals iten svielen wobl Dutoburg. 25. Nov. Die Stadtverwaltung in Duisdat mit Rücksicht auf die schwierige Finanzlage eilweite, git, Zarzite, in## etreffenie Hoffnung, die sich in der Mehrzahl erfüllen lassen wird— es sind andexerden. die ihre Ausbildung abgeschlossen drühergehend beschäftigt sind. aber noch ben, irgendwo vorübergehend beschäftigt.. if eine endgültige Anstellung warten und inzwischen r Vorteile der studentischen Wohlfabrtseinricht berufe der Andrang am ian zum Vergleich die## en Akademischen Nachrich nahme der Studierenden Juristen. Volkswirten. Chemikern. Pharmazeuten. Landwirten. Maschinen=, Elektrot= Berg=, Hütten= und Schiffbauingenieuren, also auper den Juristen und Volkswirten bei den Studierenden der angewandten Naturwissenschaften. Provinzielles. Bochum. 25. Nov. Der Bochumer W Haltsrat teilt uns mit. dab auf seine Vorstellt die Besatzungsbebörde am kommenden Samsta Reichsbank wieder freigeben und die Rückkehr der a en Reichobanchdire Blumhoff. Reis ssierer Dette auch in der irt ungen Samstag die ie Rückkehr der ausgeor Bungardt. Reichsbankrat Jürgens und keichsbankrat Jürgens und gestatten wird. Es stebt zu Ee e Lebensmittelversorguns eine gewisse Erleichterung eintritt. nachdem die Regie nunmour die Lebenomittelwagsons aus dem u setzten Gebiet bis Bochum=Hauptdabnhof durchführt. unde14. Juli d. J. wurde die ##eld bei Teil m enr id Sndrn. Nach einer telepbonischen Mitteilung ist am 23. Nov. die Reichsbankstelle Ludwigshafen von Separatisten besetzt worden. Reichsbankdirektor Brüllovb ist verbastet worden. Der zweite Vorstandsbeamte befindet sich im Reichsbankgebäude, darf aber dieses nicht verlassen. Die Tressorts sind geschlossen. Eine Wegnahme von Werten scheint bisber nicht erfolgt zu sein. Ausland. Die Wahlen in England. 33. London. kum vor der urden mehr lag. also ervativen . 25. Nov.(Telear.) Am Samst offiziellen Erklärung der Konserva:. wurden mehr als 500 Reden in den Wahlbezirken GrotEie Antaden: der Bailk das Besicktlonlochis 8ns Ne. gierung.— und das kein Barim Ruhren werde. erungsabermittel war eine Verwandte der kiesporeck hatte der Padberg mit einem Beil den Schä gespalten. Das Schwurgericht verurteilte den N. zum sode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und die Padberg zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis. * L a t h e n. 2 5. N o v. A u f d e m K i r c h w e g e e r s c h l u g t E. seinen Schwager L. mit einem vvel. Dem Ermordeten war der Kopf vollmettert. Schulkinder fanden die Leiche auf lieden. Der Täter gestand die Untat ein: er wurde festgenommen und abends in das Gerichtsgesängnis in Pavenburg eingeliefert. Wie verlautet, sind Famtlienzwistigkeiten die Urlache der grauenvollen Tat. 9 Schwer#. 25. Nov. Seit einigen Tagen haben die französischen Behörden eine wesentlich verschärfte fung der Pässe der in das besetzte Gebiet einnden Personen eingerichtet. Wessen Ausweisvaviere t ganz genau den Vorschriften entsprechen. wird rückslos zurückgewiesen. Auch die militärischen Streifen as der Grenze erfolgen in weit kürzeren Zwischenekumen als bisher. Oft muß der Reisende an der Grenze eine mehrfache Kontrolle passieren ebe es ihm möglich ist. ins besetzte Gebiet zu gelangen. * Oelde, 25. Nov. Freitag abend gegen 9/45 Uhr bewerkte der Gutsbesitzer H. Keitlinghaus in Bscht. Keitlinghausen, als er sich mit seiner Familie zur Ruhe beUte. einen leichten Brandgeruch. Er teilte brnehmung seinem Sohne mit. der sofort in chiedenen Gebäuden des ode Scheune betrat. sabe linghausen, a geben wollte. diese Wahrn den verschied er die groß Hofes nachsah. Als er an zwei verschiedenen bura hat mit Rücksicht auf etwa 1000 Arbeitslose teilweise unbesetzte Gebiet abgeschoben.— den Arbeitslosen, die aus dem unbesetzten Gebiet stammen. waren mit dieser Maßnahme einverstanden. Weitere Abtransvorte von Arbeitslosen sollen folgen. und die Stadt hofft. die Zahl der Erwerbslosen. die jetzt etwa Pries undh Bütichuen imr witächte Getet vermindern, daß nur noch die aus Duisburg selbst enden oder dort seit längerer Zeit anfässigen Erwerbslosen übrig bleiben. Am Babnübergang der Station während Waren und Pferd noch etwa 10 Meter mitgeschleift wurden. * B.=Gladbach, 24. Nov. Der Bürgermeister hat angeordnet, daß die Unterstützung der jugendlichen Erwerbslosen unter 21 Jahren in Zukunft an die Elter gezahlt wird. An die Jugendlichen erfolgt die Zahlung nur dann, wenn dies ausdrücklich von den Eltern schriftlich gewünscht wird. * Dondorf(Kr. Münstereifel). 25.—Nov. In den Eifeldörfern wird in dem Spätherbst, wenn die Landwirte die Ernte abgehalten. In hierorts Tanzhein schwingen wollten. Gin Tag frei tanzen kostete 15 Pfund Weizen. ein halber Trester 25 Pfund Weizen. Wer nicht in der Lage war Frucht zu liefern, konnte allerdings auch gegen bar sich an der Kirmesfeier beteiligen. Wegen Mangels an Bargeld wurde aber meist die Kirmes mit Frucht beglichen. Die Tänzer hatten bereits vorher mit dem Wirte ihre Rechnung in Ordnung gebracht. ird in dem Spätberbst, wenn die Lande unter Dach haben. vielfach die Kirmes n diesem Jahre mußten die Tänzer setzen abliefern. wenn sie das Rotgeldannahme bei den Barken in Essen. M Essen. 24. Nov. Die Handelskammer in Essen teilt uns mit: Nachdem die Reichsbank die Durchführung ihres Beschlusses. kein Notgeld mehr anzunehmen. bis einschließlich Mittwoch, den 28. November 1923 für das besetzte Gebiet außer Kraft gesetzt bat. haben die Essener Banken heute beschlossen. sämtliches Notgeld. das bisher von ihnen in Zahlung genommen wurde bis einschließlich Mittwoch. den 28. November. weiterhin anzunehmen. Nach dem 28. Nov. wird von den Essener Banken bis auf weiteres trotzdem noch das wichtigste Notgeld. aber nur das der tadt Eslen, des Landkreises Essen und der Firma Krupv. angenommen. Die industriellen Unternehmungen werden dringend gebeten, kein neues Notgeld in Verkehr zu setzen und nach Möglichkeit in Reichsgeld. höchstene aber in Notgeld der Stadt und des Landkreises Essen zu löbnen. der einen Seite dis..— eigenhändige Unterschrift des wurden den Soldaten an St. Diesem Paplergeld verlieb! schwerer Strafen Zwangs Garnison. sondern auch die men mußte. Mit dieser Zweck.# omma le von endoza 1ar nehmen mußte. Mit dieser Maßregel auf seinen Zweck, zumal er feieglsch gelobt hatte, für die Einlösung dieser„Noten“ in Metallgeld Sorae tragen zu wollen. Er hielt sein Wort und niemand erlitt Dieses spanische Havizzeld blieb lange Zeit ohne Nachfolger, erst seit der Mitte des 17. Jahrbunderts kann man von einer eigentlichen Einführung von Banknoten in Euxopa reden. Die Bank von England. die 1694 ins Leben gerusen wurde. machte den Anfang mit der Herausgabe von Noten. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts verwandelte Frankreich die von dem Schotten Law begründete Generalbank in eine bank. die jedoch im Mai 1720 zusammenbrach, nad über 3 Milliarden Franken Banknoten berausgege den Besitz von Metallgeld verboten hatte. Das älteste Papiergeld war in einfachem Buchdruck ehene kleine Pavierstücke, die auf ertangabe, auf der anderen die idanten entbielten. Bargeld übergeben. unter Androbung nicht nur? richaft es in Zahlu egel erreichte er bo elobt hatte. für die die ung oII. Papiergeld. Von Ernst Ebgar Reimerdes. (Nachdruck verbeten.) Obwehl man schon in früberer Zeit dem Metallgeld. nicht zuletzt seiner Haltbarkeit wegen. den Vorzug zu geben pflegte. so hat man doch daneben bereits vor Jahrhunderten Paolerzeld in Umlauf gesetzt, das durch Goldund Silbermünzen und Barren voll oder wenigstens zum Teil gedeckt war.— Die merkwürdige Tatsache, daß die Banknoten eines Landes über ihren Nennwert binaus gedeckt sind. besteht zurzeit in Nordamerika, das zwei Drittel des Goldbestandes der Welt an sich gerafft bat und förmlich im Solde, erstickt. Die Ankänge des Paviergeldes liegen weit zurück. im alten Kartbago wurde nach Beendigung des zweiten punischen Krieges(218—201) eine Arz Pavier= geld ausgegeben, ebenso in China unter der Regierung s großen Kaisers Schibo=Angti(255—205). Letzteres otern—. des großen Kaisers Schibo=Anati(255—205). Letzteres hatte insofern Aehnlichkeit mit den deutschen Schatzanweisungen, als dabei die Verzinslichkeit der Noten ausgesprochen war. ova er Erfind Hahan bt war. ge * Geibels Alhamo“ in Eurova erschien das erste Paviexgeld. nach oethe„eine Erfindun= des Teufels". im Jahre 1482. tmals. als die Herrschaft der Mauren in Granada unter kulav Abdul Hasan bereits durch die Spanier schwer bedroht war. gelang es diesen, die alte Feste Albama. die durch Geibels Uebersetzung der spanischen Ballade„Ay de mi Alhama“ auch bei uns bekannt geworden ist. nebst den einträglichen Schwefelbädern in ihren Besitz zu bringen. Um den wertvollen Platz. aus dem der Kalif jährlich einen Reingewinn von 500 Tausend Dukaten zog, zurückzugewinnen, machten die Mauren die größten Anstrengungen. Als sich nun der Festungskommandant und Gouverneur von Albama. Don Inigo de Mendoza. Graf von Cendilla, dem Könia Ferdinand von Spanien und Isabella nicht genügend Geldmittel zur Verfügung stellte. weil in den Staatskassen wieder einmal Ebbe herrschte. vor die Notwendigkeit gestellt sah. selbst für den Sold der mit Meuterei drohenden Soldaten zu sorgen, kam er auf den Gedanken. eine Art Paviergeld zu schafefn. Mit man verwendete nun auch mehr Sorgfalt auf di lerische Ausführung der Scheine. die damals schon viel sach nachgeahmt wurden.— Um Fälschungen zu erschweren. wendet man heute noch gleichzeitig BuchKupfer= und Steindruck an. auberdem benutzt man eigenartiges raffiniert gemustertes Papier. Der Kosten zn werden unsere Bangknoten lange nicht mehr so ältig ausgeführt, wie vor dem Kriege. was ihre ihmung erbeblich erleichtert. „in besonderes Schicksal war dem Paviergeld der fransischen Revolution beschieden. 1789 hatte man 400 illionen Livres Assignaten. Anweisungen auf geistliche Güter. in Umlauf gesetzt, die bis zum Februar 1796 auf 45 578 Millionen anwuchsen. Zahlreiche von England aus eingeschmuggelte falsche Assignaten trugen noch zur Vergröberung, dieser Summe bei. Infolge der Unsicherbeit der Etnlösung verlor dies Papiergeld immer mehr an ert, es galt schließlich nur noch ein Achtunddreißigstel des Nennwertes in Metgll. wodurch zahlreiche Menschen ungebeueren Schaden erlitten und viel Not und Elend entstand. Der Entwertung der Papiergeldes versuchte man durch Festsetzung von Höchstvreisen für alle Waren zu. begegnen, hatte aber damit keinen Erfolg. Um der allgemeinen Zerrüttung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu steuern. setzte man im Februar 1796 die Assignaten auber Kurs und tauschte sie zu einem Dreißigstel ihres Nennwerts gegen neues Paviergeld. sogenanntes Territor lalmandate um. von denen man sofort 1400 Millionen derausgab. Aber auch die Mandate fielen schnell sie wurden zuletzt nur noch mit einem Viertausendstel idres Nennwertes von den öffentlichen Kassen in Zahlung nommen. 988 Vermischtes. iebinen in Telonia. Jur, W langer Zeit durch amerikan langer Ze siebt sich gezwungen. deren Zwecken zur teil Personen fassende das ebenfalls in dem 1178 irten werden. Ob Lichtivseltbeater Riesenbau enteine der neuesten ##en Leivz'gs. ein Ovter der schaftlichen Notlage werden wird, ist noch nicht ganz ur nächsten Frübjahrsmesse hofft man in den riesigen allen und Sälen, den langgestreckten Wandelgängen und vielen Bureau= und Ausstellungsräuml'chkeiten der „Krystall=Palast A.=G“ wieder einige Zweige der etwas auseinandergerissenen Messe in einem neuen Zentrum zu vereinigen, um Ein= und Verkäufern die Arbeit leichter zu machen. Für die Messe bedeutet dies einen erhebli Fortschritt. Die Finanzierung besorgen ausländi vitalgrunven. wobei Amerikaner in erster Linie sind.— Für Leipzigs Einwobner bedeutet die Auf dieses am Stadtzentrum gelegenen. otelsettigen gnügungsetablissements einen unersetzbaren Verlust. ## * Windheim. 25. Nov. Schwer verunglückt ist abends ein junger Mann aus Hannover. Er ist angeblich von dem Zuge. der gegen 9 Uhr Windheim vassiert, deruntergesallen. kam unter die Räder. wodurch ihm beide Beine dicht unter dem Knie abgesadren wurden. Erst nach Mitternacht wurde der Unglückliche aufgefunden. Er wurde nach der Station Windheim transvortiert, erhielt hier den ersten Notverband und wurde dann von Minden aus mit einer Maschine abgebolt das dortige Krankenhaus übergeführt. Von 9 U gegen 1 Uhr hat der Verunglückte vergeblich nach—. gerufen, er hat auch ab und zu Pavier angezündet. um die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zu lenken. Wäre nicht zufällig ein Herr aus Windheim, der die Hilferufe hörte. an Ort und Stelle gegangen, so hätte man des Morgens nur noch einen Toten gefunden. Wie aus den Briefen, die am Tatorte vorgefunden wurden. hervorgeht, hat der junge Mann Selbstmord verüben wollen. 1 Philadelphia. Konsulat sind zwei Gebäude ist erheblich rroe dann und in Uhr bis ach Hilfe hia, 24. Nov. Vor dem italienischen zwei Bomben explodiert. Das blich beschädigt. Warschau, 24. Nov. Zwischen Kiew und Charkow wurde ein Personenzug von einer bewaffneten Bande überfallen und ausgeslündert. Leivzigs größte Vergnügungsstätte als Metwalalt. M Das weltbekannte„Krostallvalast“=Unternehmen in Leipzig. das, wie man sich erzählt, schon seit halten wird. ichteite Kapital gebalte gesamten Räumlicht „####ung zu stellen. Wie aus.“ mitgeteilt wird. ist der Vertrag bereits unterschrieben. Grund dessen die riesenhaften Räume bald umgebaut werden. um zur Messe neuen Bestimmungen zu dienen. Leipzia verliert damit wohl gleichzeitig bende, das„Krystall=Valast Varietee". In dem um1986 Restauration, zwei Theatersäle und ein Cafe ur gebracht. ten anLeinzig ben. auf amit sein bestrenommiertes Varietee. das künitlerisch wie techmnisch döchst„Krystall=Valast Varietee“. In dem umingreichen Gebäudekompl.= sind zurzeit noch eine große estauration, zwei Theatersäle und ein Cafe untergebracht, die nun ebenfalls der Messe dienen werden. Ob das dreitausend „Alberthalle“ sowie 1.71 slären Das Nachbarhaus. Roman von A. K. Green. Nachdruck verbeten „Und sie wird auch durch keine Ereignisse der nächsten ochen in Gefahr kommen, ihr seelisches Gleichgewicht zu verlieren?“ „Wenn man ihr nicht entgegenarbeitet und ihr ihren Willen läbt, glaube ich nicht.“. „Sie sind sicher, daß sie mit dem Verbrechen in irnd einem Zusammenhange stebt?“ „Sie war bei dem Morde zugegen.“ „Und Sie glauben, daß sie die Wahrheit spricht, e sagt, daß nur sie über das Verbrechen uns auf!! „Ja, ich glaube nämlich, daß sie die einzige ist, die es tun will Denn die Haltung der Van Burnams, besonders die von Howard, hat mir eben erst wieder gezeigt, daß wir von ihnen keine Aufklärung zu erwarten haben.“ „Und doch glauben Sie, daß auch die Brüder über die näberen Um'tände des Mordes unterrichtet sind?“ „Ich weiß wirklich nicht, was ich glauben soll. Ich mus mich diesmal als geschlagen bekennen. Die ganze Leidenschaft des jungen Mädchens schien mir durch den bioben Aublick bowards erweckt worden zu sein, und doch scheinen die Gleichgültigkeit, mit der sie einander beeraneten, und die jetzt zu ibnen geäußerten Worte des ggtns un beuelen unt uricen ibrn bein züheren ind besteht. Dadurch wird auch die Frage von Howardbuld völlig ausgeschaltet. Hatte sie aber vielleicht doch der Anblick Franklius so erregt? Und war die anscheinende Gleichgültigkeit nur das Resultat einer ungedeuren Selfstbeberrschung? Daran kann ich nicht so recht guben. Die ganze Angelegenbeit ist voll verwirrender elbeiten, die kein Gesamtbild ergeben. Entweder bedie Verdrecher eine geradezu übermenschliche Selbst. rrschung und Rühnheit, oder wir befinden uns auf einer falschen Fährte.“ „Mit anderen Worten, Sie haben alles versucht, um die Wahrheit zu erfahren? Sie haben kein Mittel auf acht pelassen, und es„R Ihnen doch nicht gelungen, den Ja se int es; ich aus es orsteben, io beschämt ich „Dann ist es also am besten, wir nehmen die B=. dingungen an. Sie wird doch nicht flieben?" „Wir werden de auch nicht einen Augenblick unbeobabbbet fassen! „Dann wollen wir ihr den Willen tun.“— Beide kehrten zu dem jungen Mädchen zurück, und der Kriminalinspektor fragte sie, ob sie nicht glaube, der Mörder konnte in der Zw'schenzeit entflieben. Eine tiefe Röte bedeckte jetzt die Wangen des Mädchens, und sie rief leidenschaftlich:„ „Wenn er auch nur das geringste erfährt, das ein Verdacht auf ihn gefallen ist, wird es mir nicht möglich sein, ihn an der Flutch zu hindern. Sie beide müssen mir also versprechen, daß Sie zu keinem Menschen von mir und meinen Blänen sprechen werden; es darf niemand erfahren daß ich noch in Neuyork und am Leben bin. Wenn Sie mir dieses Versorechen nicht geben. werde ich nicht einen Finger rühren, um Ihnen den Verbrecher auszuliefern, auch selbst dann nicht, wenn ein Unschuldiger für ihn büßen müßte.“ „Gut, wir versprechen es Ihnen,“ antwartete der Inivektor.„Also, wann können wir Sie erwarten, um Ihre Aussagen entgegenzunehmen?“ Genau in zwei Wochen, acht Uhr abends. Sie müssen mich dann besleiten wobin ich auch gebe. Ich werde meine Hand auf ddon Arm eines Mannes legen. Dieser Mann wird Frau Van Burnams Mörder sein.“ Sochsunddruiblastes Ravitel. Diese Tatsachen erfuhr ich erst von Herrn Gryce, als er mich einige Tage später besuchte. An diesem Punkt seiner Erzäblung angelangt, fragte er mich; „Sie möchten jetzt wohl gerne wissen, was aus Ruth Olwer geworden ist? Ich will Ihnen auch das sagen. Sie lebt jetzt bei Frau Desberder, einer Dame, die Sie kennen.“ „Bei Frau Desberger?“. Ich sagte ganz erstaunt: „Und ich sob jeden Tag in den Zeitungen nach, um die Nachricht von ihrer Verbaftung zu lesen.“ „Das konnte ich mir denken. Aber wir Polizisten sind schlauer, als Gie annehmen. Wir wollen Ruth Oliver noch nicht verbaften. Sie können uns jetzt einen Gefallen tun. Rutd Oliver möchte Sie gerne sprechen. Wollen Gie sie bosuchen?“ „Ich stobe gänzlich zu Ihren Diensten,“ antwortete ich, ohne durch den Ton meiner Stimme die Freude über diesen Auftrag zu verraten. „Sunn geden Sie, bitte. bald Ain. Febulein Oliver erwartet Sie ungebuldig. Sie ist zwar nicht menr krank, aber sie ist in einem Zustand beständiger Grregung, der ste manchmal ganz unvernünftig erscheinen läbt. Ja, ich muß Ihnen gestehen, sie ist kaum mehr zurechnungsfähig; wir bindem sie in keiner Beziebung und lassen sie kommen und geben, wohin sie will, nur um sie nicht noch nervöser zu machen. Wenn Sie uns also einen Dienst leisten wollen, so müssen auch Sie sie willig anhören und ihr bei der Ausführung ihrer Pläne behilflich sein, odne ihr zu widersprechen. Aber diesmal arbeiten Sie für uns, für die Polizei, vergessen Sie das nicht. Miß Butterworth! Sie dürfen also diesmal nichts, aber auch nichts für sich behalten, was Ihnen Ruth Oliver anvertraut. Haben Sie mich auch verstanden?" „Natürlich. Aber ich muß Ihnen gesteben, daß mir die Rolle, die Sie mir da so ohne weiteres zuweisen, gar nicht gefällt. Sie brauchten mir wirklich das alles nicht so ins Gesicht zu sagen und könnten sich auch ein wenig auf meinen Verstand verlassen.“ „Ach, geehrtes Fräulein, der Fall ist schon ein so schwieriger, daß wir jetzt nicht durch Zartfübligkeit und übergroße Rücksichtnahme etwas aufs Spiel setzen dürfen. Herrn Van Burnams Ruf und vielleicht sein Leben hängen von dem ab, was das junge Mädchen aussagen wird. Wollen Sie also den schwierigen Umständen einige Konzessionen machen?“ „Gewiß, das will ich. Aber ich hoffe nur, daß Fräulein Oliver mich nicht zu oft mit ihren flehenden Blicken anseben wird. Ich werde mir sonst wie eine erbärmliche rbrecherin vorkommen. Wenn Sie nur deshalb zögern, so kann ich Sie verern, daß ein solcher Blick Sie nicht oft treffen wird. räulein Oliver ist ganz verändert. Ihr ganzes Wesen ist bart und energisch geworden. In ihr brennt nur noch der Zorn gegen den Mann, der sie verraten hat, und ein täglich wachs der Nachedurst.“ „Ach Gott, seufzte ich, das tut mir leid, daß sie sich so verändert hat. Früher war sie mir so symvatbisch! Aber was will sie eigentlich von mir? Nun, gleichviel, ich werde zu ihr geben und sie nicht eher verlassen, bis ste es ausdrücklich wünscht. Ich bin ja wirklich ebenso bezierig wie Sie, die Lösung des Rätsels nun endlich einmal zu erfahren.“ Es war noch keine Stunde verflossen, da saßen wir schon in Frau Desbergers Salon. Fräulein Oliver kam sald darauf herunter. Sie hatte ein Straßenkleid an Ich war zwar auf eine Veränderung in ihrem Wesen vorberettet gewesen, aber mein Erstaunen über idr Ausehen war doch so groß, daß sie es mir anmerkte und zu mir sagte: „Sie sind wahl überrascht, daß ich mich so vollständig erholt habe? Das verdanke'ch aber zum Teil Ihnen. Sie sind sehr gütig zu mir gewesen und haben mich so aufopfernd gepflegt. Wollen Sie mir aber noch einen sicher Fräu Gefallen erweisen und mir bei etwas helfen, was allein auszuführen ich nicht imstande bin?“ Sie war stark gerötet, ihre Bewegungen waren nervös und bastig, und ihre Augen datten einen Ausdruck, de mir ins Herz schnitt. „„Gewiß will ich Ihnen helfen. Verfügen Sie nur über mich! Was soll ich für Sie tun?“ „Ich möchte mir eine Toilette anschaffen, eine sehr elegante Toilette. Wollen Sie mir die feinsten Geschäfte zeigen? Ich kenne Neuvork nur wenig.“ Ich dachte an die Warnung des Detektivs. ihr kein Erstaunen über ihre Pläne zu zeigen und auf alle ihre Wünsche ohne Entgegnung einzugeben. So versprach ich ihr, sie überall binzuführen, wobin sie nur wollte. „Ich hätte ja auch Frau Desberger darum ersuchen können“, meinte sie später, als sie ihren Hut aufgesetzt hatte und ihre Handschube zuknönfte.„Aber ihr Geschmack“— und dabei warf sie einen Blick durch das Zimmer,—„nun, sie liebt eben das Einfache.“ „Das glaube ich auch“, war meine lebhafte Entgegnung. „Wenn ich Ste nur nicht zu sehr bemübe. Ich möchte verschiedene Sachen kaufen, und all.s muß sehr elegant sein. „Wenn Sie genug Geld haben, macht das keine Schwiertakeiten! „Ob. Geld habe ich.“ Fräulein Oltver hatte einen dichten Schleier angelegt. „Wenn Sie einem von Ihren Bekannten begegnen sollten, so stellen Sie mich bitte nicht vor“, bat sie mich.„Ich kann mit Fremden wirklich nicht swrochen.“ „Ich werde alles tun, was Sie von mir verlangen“. beruhigte ich sie. An der Straßenecke blieb sie steben.„Wir wollen einen Wagen nehmen“, sagte sie. Ich gab einem vorbeifahrenden Kutscher ein Zeichen. und wir stiegen in seinen Wagen. Er führte uns zuerst zu Arnold „Was für ein Kleid möchten Sie eigentlich kaufen?" fragte ich, als wir den Laden betraten „Eine Abendtoilette. Ein weihes Seidenkleid wäre mir das liebste.“ Ich konnte einen Ausruf der Ueberraschung nicht unterdrücken. Aber ich machte diese Ungeschicklichkeit eteich wieder gut, indem ich sagte, daß auch mir weiße Seide als Abendkleid sehr geetgnet schiene; wir gingen daher zuern zu der Seidenabteilung. (Vortsetzung solgt.) ** * 9 Wo bleibt die Rentenmark? Eine ernste Frage an die Reichoregierung! Von unserem wirtschaftspolitischen Mitarbeiter wird uns aus Berlin geschrieben: „Es ist die allerdöchste Zeit, daß die Oeffentlichkeit mit dem stärksten Nachdruck, dessen sie fädig ist und mit Einsetzung aller ihrer Machtmittel, vor allem des Sprachrohrs der öffentlichen Meinung, der Presse, die ernste Frage an die Reichsregierung stellt, wo ist die Rentenmark? Wie die Dinge jetzt liegen, bildet sich eine ungeheure Gefahr heraus, die, wenn nicht unverzüglich Durchareisendes geschiebt, die Rentenmark von vornherein zugrunde richtet. Schon bei der Goldanleibe haben wir es erlebt, daß die tropsenweise Einführung zu dem Ergebnis fährte, daß dieses wertbeständige Zahlungsmittel in den Kassenlaranken verschwand. Heute ist es im Börsenverkehr überhaupt nicht meor zu bekommen. dafür wird es aber um so lebhafter bintenberum. und zu teilweise phantastischem Aufgeld gehandelt. Von der Rentenmark sind bis jetzt etwa 350 Millionen Goldmark ausgegeben. Der größte Teil davon wurde als Teilzahlung für die Beamtengehälter benutzt, und zwar zu einem Kurse für die Goldmark von 300, höchstens zu 600 Milliarden. Die anderen Beträge haben Industrie und Behörden empfangen. In das große Publirum aber sind irgendwie nennenswerte Beträge der Rentenmark noch nicht gedrungen: Im Gegenteil: Die Reichsbank hat die Auszahlung von Rentenmark an Private gesperrt. Und was ist der Grund? Einzig und allein der Umstand, daß die Reichsbank bis beute den ihr von der Rentenbank vorgelegten Vertrag noch nicht abgeschlossen hat. Wegen diese Formalität also wird das Wirtschaftsleben in die größte Unrube gebracht, und diejenigen Volksteile, die Anspruch auf den Empfang von Rentenmark haben, sehen sich förmlich um ihre Rechte betrogen. Das muß offen ausgesprochen werden. Jedes Verluschen dieser Tatsache würde uns als eine Pflichtverletzung gegenüber der Oeffentlichkeit vorkommen. Dieser wollen wir uns nicht schuldig machen. Die Oeffentlichkeit muß mit dem Gewichte ihrer Bedeutung auf die berufenen Stellen hinwirken, daß sie unverzüglich von der gegenwärtigen gefährlichen Taktik der Zuteilung der Rentenmark an bevorzugte Kreise abläßt, und die Rentenmark in ausreichenden Mengen auch dem großen Verkehr zuleitet. Sind solche Mengen noch nicht vorhanden, dann muß man eben allgemein mit der weiteren Ausgabe der Rentenmark noch ein vaar Tage warten. Aber es geht nicht an, die Rentenmark in Kreise einflieben zu lassen, die sie doch wieder festhalten. Damit wird die Funktion der Rentenmark von Anfang an in einer für die ganze weitere Entwicklung der Währungsvolitik geradezu verbängnisvollen Weise beeinflubt. * Reutenmark und Reich! Der Präsident der deutschen Rentenbank, Exzellenz Lentze, machte in einem Presse=Empfang nühere Mitteilungen über die Beanspruchung des Rentenmarkkredites durch das Reich. Er teilte mit, daß bis heute von den zinslosen Darleben, das die Rentenmark dem Reich gewähren soll, und das bekanntlich insgesamt 300 Millionen Rentenmark beträgt, 100 Millionen angefordert und gewährt worden sind. Diese Mittel sind dazu bestimmt, die diskontierten Schatzanweisungen bei der Reichsbank teilweise einzulösen. Die Behauptung, daß das Reich noch kurs vor Schluß der Diskontierungsmöglichkeit versucht habe, auf Vorrat Schatzwechsel bei der Reichsbank zu vlazieren, wurde dementiert. Lediglich der legale Bedarf. der bis zum 15. November angemeldet war, sei noch zur Diskontierung angenommen worden. Der Vorstand der Rentenbank hat weiter von dem verzünslichen Kredit dem Reich bereits 450 Millionen, also die Hälfte, gewährt, davon 100 Millionen für die Erwerbslosenfürsorge im besetzten Gebiet. Diese lepztgenannte Summe wurde bei der Reichsbank lombardiert und dafür eine entsprechende Papiermarksumme nach dem besetzten Gebiet geschafft. Weiter wurde noch mitgeteilt, daß zurzeit täglich Rentenmarkbeträge in Höbe von 40 Millionen zur Verfügung gestellt werden. Bis Ende November würde wahrscheinlich soviel Rentengeld fertiggestellt sein, daß alsdann der gesamte Zahlungsverkehr auf Rentenmark vor sich gehen könne. Die Rentenmarkscheine zu 50 Mark hätten sich schon als unzweckmäßig erwiesen, so daß erwogen werde, an ihrer Stelle kleinere Stüche zu 5 und 10 Rentenmark in den Verkehr zu bringen. * Die inländische Finanzkontrolle ist, wie schon der Reichskanzler in seiner Rede mit Recht hervorbob, nunmehr durch die Rentenbank etabliert. Die Rentenbank prüft die Kreditanforderungen des Reiches und macht die Gewährung der Kredite von dem Nachweis des Bedürfnisses geltenb. Das erfordert Ginwirkung auf den Etat und seine Gestaltung, die in ment mit selbständigen Kontroll=Tendenzen gegenüber der Reichsverwaltung auswächst. Ban will wissen, dab innerhalb des Verwaltungsratz der Rentenbank solche Tendenzen tatsächlich obwalten. Run ist es ja richtig, das die allerschärfste Kontrolle der künftigen Reichsausgaben unerläßlich ist, und daß jeder tangliche Mittel zur Prüfung dieser Ausgaben bingenommen werden mut. Anderseits muß freilich von Anfang an Vorsorge getroffen werden, daß aus einem solchen Verhältnis sich nicht eine Kontroll=Instanz berausbildet, die ihre Besugnisse zu volitischen Einwirkungen oder gar zu Eingriffen in das Etats= und Budaetrecht des berufenen Parlaments benutzt. Tokales. Gelsenkirchen, den 24. Rovomber 1923. Zur Erwerbslosen=Fürsorge. = Zur Arbeitslosenunterstützung im besetzten Gebiet keilte das Reichsarbeitsministerium dem Reichs= und Staatskommissar Mehlich folgendes mit: „Die Einstellung der Erwerbolosenunterstützung im besetzten Gebiet kommt jedenfalls zunächst, solange noch iroendwelche sinanzleile# Möglichkeiten besteden, sie fortzuführen, nicht in Frage. Wie Ihnen bekannt sein wird, ist die Reichsregierung allerdings infolge der Ausgabe der Rentenmark und der Einstellung der Notenvresse gezwungen, für die nächsten Wochen die Aufwendungen für die Erwerbslosen im besetzten Gebiet aus einem beEmmten festbegrenzten Betrage zu bestreiten. Mit rtretern der Staats= und Kommunalbehörden ist in diesen Tagen erörtert worden, wie dieser Betrag im Interesse der Erwerbslosen im besetzten Gebiet möglichst wirtschaftlich verwendet werden kann. Wenn dadurch auch die ungeheure Not der Erwerbslosen, die durch don völligen Stillstand des Erwerbolebens veranlaßt ist. scht behoben werden kann, so gebe ich mich doch der deffnung din, daß durch diese Matnahme eine gewisse Rilderung der Rotlage erreicht werden kann, zumal aldiest auch andere nicht aus öffentlichen Kassen sletzende Mittel zur Hilfeleistung beschofft werden.“ Neue Unruhen am Samstag. 150 Geschäfte geplündert.— 3 Personen tot, 24 in die Krankenhäuser eingegeliefert.— 100 Personen verhaftet.— * S e l s e n k i r c h e n, 2 5. N o v e m b e r 1 9 2 3. Der Pollzeibericht meldet: „Zu schweren Ausschreitungen und Plünderungen kam es wiederum am Gamotag in sast allen Bezirken det Stadt. Schon in den frühen Morgenstunden= ergaben sich Schwierigkeiten bes den Zahlungen an die Erwerbslosen. Ein grober Teil verweigerte die Annahme der Unterkühuung, da diese infolge einer bereits geleisteten Vorschudzahlung sehr gering war. In den Nachmittagsstunden sammelten sich dann in allen Bezirken der Stadt erhebliche Menschenmassen an, die bald Plängorungen übergingen. 3 2 Eine Anzahl von Geschäftsleuten verteilte angesichts der bedrohlichen Lage freiwillis ihre gausen Bestände. Da die Plünderungen zu gleicher Zeit an den verschiedensten Stellen einsetzten, war es der Polizei trotz gröbter Anstrengungen nicht möglich, überall früh genug zur Stelle zu sein, um diese zu verhindern. Etwa 150 Geschäfte wurden von den Plünderern mehr oder weniger ausgeräumt. Die Polizei mußte wiederholt von der Hieb= und sie Gebrauch machen. Es wurden KrankenDie Ruhe am Abend wiederhergestellt. an die Erwerbslosen ersolgten trat gegen 10 Uhr abends überall die Ruhe wieder ein.“ * * Sowett der Polizeibericht. Diesmal schien Sostem in der ganzen Sache zu liegen; denn die Aktion begann zu gleicher Zeit an allen Ecken und Enden. Besonders bart ging es in Bulmke her. Die Polizei war ununterbrochen auf den Beinen; die Gernsorechapparate genügten kaum, um alle Meldungen aufzunehmen. Oft wurden von drei und noch mehr Seiten gleichzeitig um Hilfe gegen Plünderungen gebeten. Natürlich war es unter diesen Umständen auch nicht möglich, überall rechtzeitis einzuschreiten, aber die Polizei tat, was sie konnte. An einzelnen Stellen begnügten sich die Plünderer nicht damit, Waren zu nehmen, sondern warfen, was sie nicht mitnehmen konnten, auf den Boden und vertraten es. Eine Unmenge von Lebensmitteln ging auf diese Weise verloren. In mehreren Läden blieb der Einrich ichtung nichts ganz; mehrere Spiegelscheiben erschlagen, Theken und Schränke zertrümmert sgehoben. Ganz besonders ließ die Menge ihr der Schutzwa 2 4 Personen in bäufer die bialigen eingeliefert. Von diesen, zum gröhten Teil schwer Verletzten, sind imzwischen zwei gestorben. Außer diesen Beiden ist noch ein weiterer Toter zu beklagen, der durch eine Rugel der Plünderer niedergestreckt wurde. Ee handelt sich um den in dem Geschäft seiner Beuders tätigen Bäcker H. Tochtrov in Bismarck. Die Polizei war ununterbrochen von 2 Uhr nachmittags bis in die späten Nachtstunden angestrengt tätig. konnte jedoch allen Anforderungen, infolge ihrer nummerischen Schwäche, leider nicht entsprechen. Verluste hat sie nicht zu beklagen. Etwa Hundert Personen wurden bisher festgenommen und dem Amtogericht zugeführt. Eine erhebliche Menge geraubter Sachen konnte wieder berbeigeschafft werden. Da am späten Abend seitens der Stadt Zahlungen der bei Vareinzahlung mit Postanweisungen für die wie. drigste Betragssture bis 25 Billionen Mark eine Gebühr von 100 Milliarden. bei Einzahlung mit Zahlkarten von 50 Millionen Mark vorsieht. Von der Erhöhung bleibt die Zeitungsgebühr ausAine Anlat der Erhöhung der Postgebühren vom 26. November ab hat das Reichspostministerium die Postanstalten angewiesen, die Freimarken von dem genannten Tage ab zum vierfachen Neunwert zu verkaufen und bei Freimachung(auch bei Sendungen aus Briefkästen) die vierfachen Beträge(bis Monatsende) eimzziehen. EIIEINEEIEENESEE An unsere Bezieher! Für die Woche vom 26. November bis 2. Dozember beträgt der Bezugspreis unserer Zeitung 900 Milliarden Mark. Die Bezieher werden dringend gebeten, diesen Betrag bereit legen zu wollen, um den Beten das Inkassovrschäft zu erleichtern. Verlag der„Gelsenkirchener Zeitung“ Chr. Münkermann. CCCCCTCCKLCKCCLKLAL en Immert, Türen ausgehoben. Ganz besonders ließ die Menge ihre Wut an einem Kaufmann aus, der aus dem Fenster auf sie geschollen hatte; sein Laden wurde zu einer Wüste gemacht. In erster Linie suchte man die Bäckerund die Metzgerläden auf; leider hatten einige Bäcker dadurch, daß sie in Erwartung des kommenden Preisaufschlages am Vorabend nicht an jedermann Brot abgaben, den Aerger derer auf sich gelenk!, die kurz vorber ihr Geld erhalten hatten und sich vor dessen Entwertung mit Waren verseben wollten. Ein Metzger hatte die Ereignisse vorausgesehen und für eine große Menge Wurst gesorzt, die er billig abgab. Dadurch blieb er verschont. Spät am Abend, gegen 10 Uhr, als sich die Hauptunruhen längst gelegt hatten, kam es an einer Stelle nochmals zu Ausschreitungen, man schoß aus den Fenstern auf die anrückende Polizei, die sich natürlich zur Wehr setzte und mehrere Verhaftungen vornahm. In einigen Straßen sieht man wieder verbrochene Sviegelscheiben und Bretterverschläge, die an die Stellen der Fenster traten. Viele Läden sind ganz ausgeräumt und der Mut, ste wieder zu füllen, wird gering sein, wenn die Auffüllung berhaupt möglich sein wird. Von den Verletzten, die in die Krankenhäuser eingeliefert wurden, befand sich Sonntag keiner in Lebensgefahr. Der Sonntag verlief, jedenfalls bis gegen Mittemnacht, ruhig. issen hat der finanzvolitische Ausschus des Reichsschaftsrates der Forderung zugestimmt, daß in Fällen. selchen die Existenz eines gewerblichen Genossen wirtsche In wel Unternehm jenigen Arbeiten, vor dem 1. Se vertrag ein Pre war, die Betriebsabgabe erlassen bzw. erstattet wird. übrigen muß bei Erlaß der Abgabe der Nachweis ge werden, daß dem Unternehmen in einer wirtschaftlich Weise Betriebskavital entzogen und Arbeiterentlassung vorfalls die Abgabeverpflichtung Unternehn nicht zu verantwortenden We und Betriebseinschränkung genommen werden müßte. aufrechterhalten bleibt. halt und Speisewagen 1 29 999. D 60 001—89 99 001—99 nen an der und 3. Klasse klasse mit zinnen. mit 23 25 001. * Vorschüsse an die Kriegsbeschädigten. Das Versorgungsamt Essen toilt uns mit: Das Versorgungsamt hat am, Samstag,„da inzwischen Geldmittel eingetroffen Sie erfolgt in bestimmten Umzeichnungswerkstätten. Ueber die Wagen wird neben den bisberigen bildlichen Darstellungen eine Kartei aufgestellt. Aus dem Vereinsleben. — Bühnenvolksbund. Mittwoch abend 7.30 Uhr findet für Gruppe„Welo“, die Aufführung von Jedei nn“ statt.(Näberes im Anzeigearen. den Krieas Vorschuß gezahlt Gekdmittel ten und Hinterbliebenen einen gler können Obesen Vorsch gebenen kommt ma (Näberes im Anzeigenteil.) heute an den beim Versorgungsamt bekannt geZahlstellen in Emfana nehmen. Der Vorschuß auf die Desembersebäbmisse in Anrechnung. * Zahlungen, die in Goldwert zu leisten sind(Staatssteuern usw.) betrifft eine wichtige Bekanntmachung des Oberbürgermeisters im Anzeigenteil dieser Nummer. Aus der Umgegend. — Rottbausen. Kleinen Gartenbru Sonntan eine zinterbein verdick dunde zur„Weche Geiione ltnissen stohlen, deren linkes dem Stalle zwei große 8 150 Eshacern. Nr, sodes Kllaramm Schlachtigwoicht, Hrienaslt. Vert. (S. d. Bekanntmachung.) Oeternberg. 25. Nov. Hier treibt seit einiger Zeit eine Gawindlerin, haustsächlich in den Kolonien. ihr Unwesen. Sie sammelt Schirme zur Revaratur ein und lätzt sich diese gleich bezahlen. Mit Schirm und Geld verschwindet die Gaunerin dann auf Rimmerwiederseben. Auf diese Art sind schon viele Leute geschädigt worden. Rean Frchen Weichen Sieben=Dortmund. und der ausgeeeichnete Ten Kammersänger Georg A Walter=Berlin. Ei trittskagten für Nichtvormieter sind bis deute mitt in der Stadthalle. r. Audet in der Stadthalle as 2. stödtische Sompgniekonert statt. Ausführende nd das städtische Orchester Dertmund unter leitung des städtischen Musikdirektors Prof. Wilbelm enor n1 Uhr im städtischen Konzertbureau. Rathaus Zimmer 45a. und von 6.90 Uhr ab an der Abendkasse in der Stadthalle zu haben.“ Die Vormieter. die ihre Eintrittokarten für die belegten Plätze vor dem Konzert nicht eingelöst haben, haben den Preis für die Karten binnen 3 Tagen nach dem Konzert in entsorechend aufgewerletem zu entrichten. falls sie von der Konzertabteilung oderweit verkauft werden konnten. Die 80 ucher werden dringend gebeten. zu amer Störungen pünktlich dre Blätze einnehmen türen bleiben während des Gelde nicht Konzertbe1. zur Vermeidung unliebvor Beginn des Konzertes zu wollen. Die Saaleiben während des Konzerts geschlossen. A Volkshochschule der Stadt Gelsenkirchen, Wegen des beute stattfindenden Somphoniekonzerts fällt die Vorlesung des Studienrats Dr. Terner aus. Die letzte Vorlesung findet am Montag. den 3. Dezember. statt. " Er Dex Winter rückt ein. In der vorletzten Nacht ank das Quecksilber unter Null.„Eimzäpschen bildeten sich an den Fenstern und gestern früb traf man auf dem Lande überall gefrorene Lachen. die aber bei der schnell steigenden Temperatur in kurzer Zeit wieder auftauten In den vor dem Winde geschützten Straben der Ste machte sich die Kälte weniger bemerkbar. — Die Verfütterung von Bretgetreide vor gesetzlich vervoten. Personen. verstoben, troffen strenge St onzertb eute eingen ten Süter damalinen art wurden der * Wa höfe im Bezi die auf der Station der bahnamtlichen— Mehrere bei der Firma dazu über. die auf dem au berauben oder Werte von mindestens gestohlen. Leithe, 25. Nov. Vermißt wird seit dem 12. Nov. jugendliche Otto Bach. geb. am 24. Februar 1909, Meter. Haare blond. Bekleidet war er mit warzen rsonen. geben oder den be#. Mitteilung machen. * Waune, 25. Nov. Hier wurde ein jun der bei einer Firma am Ofthafen eingebrochen un otor und einen Treibriemen gestodlen Die Gegenstände konnten der aus der ein wurden. enge auf die Polizei grin die Polizeimannsch zeichnen, die. Endlich wurde die Vol bersicht n. ovfer un n Krankenhaus zu szei Herr der Lage und ige, auseinanderbringen. Geg Gladbeck vollkommene Rube. nd konn en mund durch 25. Nov. urden .—. Einem Bergmann in der Rebkelraße wurden in der Nacht vom 22. zum 23. Nov. —.— Einbruch 2 Seiten Speck und 4 Schinken, die er zum Räuchern fortbringen wollte, entwendet. In der Berlinerstrabe wurden in derselben, Nacht einem Bahnbeamten 2 Schinken. 4 Seiten Speck und mehrere Würste aus einer Dachstube entwendet. * G l a d b e k. 2 5. N o v. D i e D i e b e. d i e i n d e r N a c h t vom 22. zum 23. November, dem Beramann Behrent in der Revbelmundstrabe Schinken und zwel Seiten Speck mittels Einbruchs entwendeten. konnten von der Kriminalvoltsei ermittelt und das Eleisch restlog beschlag25 Die Eiter han Gerchl gurgehäkl.n Dem Landwirt Koovmann purde in der Nacht vom 29 zum 24. Navember ein Schwein von 355 Zentnet —uchg entwendet.,„Die Täter haben dar n Ort und Stelle abgeschlachtet. in an Arbetter am Freitag Eisenbab In dem kleinen Wäldchen hintbahnbrücke am Ofthof fand ein EE mittag die stark in Verwesung überzegangene Leiche eines nach dem Gebib zu rochnenden in den mittleren Jahren stebenden Mannes. ehr gut gekleidet wox, prz, eg geigene chr, und Nevolver Die n e ette denen wurde * Münster. 25. Nov. Bis auf weiteres fallen Versonenzus 756 Mllnster ab 10.25. Sinson an 11.46 vorm., und Perionenzug 707 Sinsen ab 3.13, Münster an 4.34 nachm. wegen starken Verkehrsrückganges aus. Vom 26. Novemder ab fallen Personenzun 688 und 687 Coesfeld=Dorsten zwischen Hervest Dorsten und Dorkten aus. Bis auf weiteres fallen Verfonenzua 714 Münster ab 5.15, Sinsen an 6.34 nachm. und Versovenzug 737. Sinsen ab 7.19. Münster an 8.40 vorm, wenen Verkehrsrückgangs aus. 25. Nov. In Oberbausen. zwischen legen. geschab in einer der ..e folgendes: Einem Einwodner des ertels wurden Hühner und ein junges Schwein stoblen. Eine Frau sab kurz binterber, wie ein junger t einem Schwetn anf dem Mücken, sag magh als ein Schwein. Ich wunderte mich. eing. kam es binter mir her. Da verwunderte w#s an#., Ner e. r L1 E mr au den Fersen. Da es sehr kali dem Herz brachte, das rosenrote T Nacht mutterseelenallein auf der d utterseelenallein auf ich es auf den Arm und nahm es vier ist es.— Na allo. So'n nnen und Gebeimbnus in denen ie bekver * Hamborn. 25. — wenigstens in der Hamborn, das von sich in Verhin haben er Pesteserung von bindumg, mit, pripaten Stellen und die Industrie haben für die Möglichkeit der Eindecküng mit Kartofseln gesorgt. Heute noch rollen täglich Kartossellendungen auf den Hamborner Bahnbösen an. Lastautos und schwerPferdefuhrwerke mit Kartoffeln boch beladen, fahren durch die Hamborner Straben. Daß an gnderen Orten die odefubrn Felversongung n itsache erseben, daß ndwagen zu den n einen oder me Oft kommen itrop 3——.— ann Parhofkele un ere ür e W Monate dürfte mit dem usen. 25. Nov. Aus einem Stalle enbrucktraße wurde in der Nacht Juchsstute gepoblen, deren linkes rdickt ist. Da in dem Stalle zwei is anzunehmen, daß der geführt worden ist. die mit den Arbeiter= und Gewerkschaftsfragen. Massenkündigungen im Veraban. Gelsenkirchen. wie Grsts#br. D ie Psesche it zu regnen sein. lassungen erfolgen. Die Abücht weit über das 5 sind. Was rechtlich u. der 9. säne neue rgänge wi nur dere tenwertreter . rotwendie den gegen bröbe, 180 Vervierfachung der Postgebühren ab 26. November. # Aus Berlin wird gemeldet: Vom 26. November ab werden die seit dem 29. November geltenden Postund Pesschesgebübren auf das Viersache erhöht. Der oonfache Fernbrief kostet somit vom 28. November 20 Milliarden. Die Fernoentarte 40 Milliarden, die Drucksache bis 25 Gr. 16 Milliarden und die Einschreibung 80 Milliarden Mark. Für iin Geldverkebr gilt ein neuer Teris, Verfütterung von Bretgetreide ist nach wie serboten. Personen. die biergegen strenge Strafen. Studienassessoren als Mittelschullehrer. Bewerber um Mittelschullehrerstellen, die die Prüfung für das böbere Lehramt mit Erfolg abgelegt haben. sind zur Ablegung der Mittelschulledrerprüfung nict veroflichDiese Bestimmung gilt nach einem Bescheide des bildungsministers auch für die Bewerber, die die tschaftliche und die nädagogische Grüfung für das amt bestanden haben. Wenn sie nur den lauem Anzug, grauem Mantel. Strümpfen und schwarzen Schnürsch welche Aufschluß über den Verbleib des Vern können, wollen der nächsten Polizeistation## sorgten Eltern in Leitde. Theodorstraße 14. Hier wurde ein junger Bursche Osthafen eingebrochen und dort ien Treibriemen gestodl hatte, festgenommen. Die Gegenstände konnten bestohlenen Firma bis auf einen geringen Teil des Treib riemens wieder zurückgegeben werden. Ebenfalls eingebrochen wurde in einer Wirtschaft in Wanne=West. Auch hier vielen den Eindrechern Waren in beträchtlichem Werte in die Hände.„ Sie Abrigen, aum Tell, Plafüirlschen, Wobnadmeg dur Zechen, unternehmen. Die kaufmännischen Angestellten Fällen an die eTheater=Musik=Vorträge „Bahnmeister Cod.“ Gaslsiel dar Essener im Seutralihauter. Selsenkirchen. 25. Noo. 1933. Hersherreile Riche wissenschaftlichen Teil der Prüfung, nicht aber die pädagegische, bettanden baben. so sind sie von der Ablegung der„Mittelschulledrerprisung in den wissenschaftlichen Prütungsgegegständen ontbunden, beben aber die vorgeschriebenen Lebrvroben vor der Prüfungskommission für Rittelschullehrer abzulegen und in der Pädagogik nachzuweisen, daß sie die Kenntnisse besitzen, wie sie der Lehrplan„der Lehrerseminare verlangt. Von der Prüfung De ber esep.- Heshilceg, Lel der, Kerlhoe, Kie de Seher: ebramt mit Bädagogik als Zusatzsach bestanden b# diese Bewerber ner. lung gegeb ## 25. Nov. Die Buer=Süd durch die Regie ich endgültig vollzogen ** P e Buer und für ung wird S der Haus. für jedes 3. und weitere wecke an die kinderreichen können bei Umtlichen n 500 Milliarden Buer bekannt. kinderreiche für jedes vierte und weit altungsverstand verstorben in. ind gewährt. Die zu diesem 3 jamilien ausgegebenen Gutscheine könn ern des Stadtkreises zum Werte vo in Zahlung gegeben werden. Uebernahme des Bahnbofer legie ist Breitag nachmittag dadaültig vollzogen worden, daß ein französischer Bahnhofsvorsteher die Leitung übernahm. Die Beamten wurden auf die Regie vernflichtet. Die Personenzüge verkehren vorläufig nur bis Dorsten, der Süterverkehr ist einstweilen eingestellt. Zur Zeit wird noch Bursches Not#angenommen, doch tuen die Reisenden gut. sich mit im Jöbrenwald an.— Durch erfahren wir. enbart lich lter als seil 84 Bosdorf bat das Stück— kroog“(Das Wirtsbaus an bramt mit Bädggogik als e Lehroroben müssen aber auch len Neugeberene bei de Einkommensteuer beart Pflichtigen gewisse Ab## haben. halten. Numer: Gel— Im Haushalt des Kias Alle“ entschieden für dgs Kalend es geboren wurde. der Einkommen= ndet ein Kind Es ist die Einem Landwirt dem unverschlossenen ein gestodle ntner Getreide. von Stall R. aus Erl Unternebm rlaß der Bet rielsabgabe bei Gefährdung Annahme des Antrages Irl geld, angenommen, doch tuen die Reisenden gut. Reichsgeld zu versehen. „“ Horst, 25. Nov. bügel wurde aus nate altes Schwi stabl man 21 Zen * Stadbat. 25. Nov. Auf der Stinneszeche 34 batte den ersten Nachmittagestunden des Freitags eige Beegschaftsversammlung stättgefunben nach deren Boendiin der stieden zusammen, die die Menge zum Auseinandergeben aufforderte. Während einige der Aufforderung Folge leisteten, blieben die meisten bartnäckig beden. als in den 1 B Annen unter. krung ien Anflug en T Dunr denst. 95 ie 30 Nov. Die die Jahre elten wegen U wer als tragene enunte 1. und 12. Mai st und so: ungete Strafkammer verich Abromeit aus indenfälschung zu 6 Monaten rwerbsloser fünf Tage lang ieben und hatte auf Grund vermerke die Auszahlung der ontrollverme ung verlangt. gabe der neuen Preise auf einer im Laden nden Tofel. Bewiesen die Kaufleute durch ten bezahlten Rechnungen, daß man von ihnen nen bezahlten Rechnunge uuf unter dem Einkaufs. nen die Antwort, daß im tischen Hundertschaften den Hundertschaften den Verkauf Weschen u eer e # verlangte, dann Beigerungstalle die erkauf selbst in die „-desmal vor der Tür war. Wie, Mialiebe 5 und Verurteilten Isführer und eis(10 Billionen— 2400 Weter). rer Stumpe). 2. Frauentdaler. X. : Sieg 57. Platz 16. 12. 18: 10. Handel und Gewerbe. Wirtschaftszahlen von heute. Dollar(amtlich) 4 189 500 000 000 M. 1 Goldmark(1 Dollar durch 4.2).. 997 500 000 003 M. Silberankaufopreis an 19. Nor. Reichsbankdiskont im Nahverkehr ab 24. Nov. te im Gernverkehr ab 24. im Nadverkehr ab 2d. Nov. im Fernverkehr ab 28. Non. Curnen= Sport= Spiel. Crabrennen zu Gelsenkirchen. 2d. Nov. Trot des kitlel SToR• terten den Nen wieder eine 57:10 en Herb IIe unter des Tages stand preis. den die ihrem Fahrer mye konnte unter 1 zum Siege o brachte auc das brachte. Auch die nten Soort. Die üterverkebrinder Lebensbaltunssinder Ortogterth Kleinhandelsmultivlikater*) 230 000 006 633% 16 000 000 906 2l. 40 006 693 009 21. 40 006 099 839 2. 81 600 000 603 21 arf Goldbaste auf Goldbasts 600 603 003 M. den. In dem Augenblick, in welchem die Reichsbank dann eine Heraussetzung des Devisenniveaus vornimmt, ist durch die inzwischen weiter fortgeschrittene Verschlechterung der Mark im Auslande die Wirkung einer solchen Maßnahme, wenn sie rechtzeitig erfolgt wäre, schon wieder zunichte gemacht. So können wir es jetzt auch wieder erleben, daß trot der Erhöhung der Devisenkurse um fast ein Drittel eine Anspannung auf dem Geld= und Devisenmarkt sich nicht bemerkbar macht. Auch jetzt mußte an der schroffen Zuteilung von nur 1 Prozent in den Hauptdevisen festgehalten werden. Gold= und Schatzanleibe kommen überhaupt nicht mehr auf den Markt. Uebrigens ist die Goldanleibe in Höbe von 500 Millionen Goldmark glatt verausgabt. Was noch vor einigen Tagen möglich gewesen wäre, nämlich den Dollar auf dem Kurse von erwa 4.2 Billionen zu baltan, und damit eine billionenfache Entwertung der Papiermark zu stabilisieren, ist nach Lage der Dinge jetzt schon nicht mehr moalich. Es scheint vielmehr, als wenn dieser Kurs und dieses für den Umtausch der Papiermark in die Festmark vorgesehene Verhältnis von 1 zu einer Billion jetzt nicht mehr festgehalten sich anzeigende Rückwirkung verhüten. auf die Rentenmark Berliner Produktenbericht. )( Berlin. 24 Nov.(Telegr.) Wenn auch heute er bestand lebbafte n Papiermark wurden Freise bewilligt. Berliner Börsenbericht. Reichostenerumrechnungssag.... 1 600 500 K———— Elektrizitätovreis für Licht uns Kraft(1 Kilowatt= 831 000 100 006 003 699 M. 1 000 090 000 600 M. 1 600 006 000 003 M. werden könnte. Die Kurse im Auslande sind inzwischen weit über das Berliner Niveau hinweggegangen. Die für Deutschland ungünstigste Notierung und Gaspreis(1 Rubikmeter): nach Tageskurs. Rechnung au *! Die Bestsetzung erfolgt täglich und ist gültig von Mittag zu Mittag. Die Kurspolitik der Reichsbank hat, so schreibt uns unser Berliner wirtschaftsvolitischer Mitarbeiter in letzter Zeit durchaus ). nicht die Billigung der Wirtschaftskreise gefunden. Und das mit Recht. Die Zwangsregulierung der Dollarkurse hatte gewit ihre Berechtigung, solange man die Möglichkeit hatte, mit dieser Taktik einer übermäßigen Erhöbung der Lebensmittel= und Warenpreise vorzubeugen. Diese Taktik mußte aber in ihr Gegenteil umschlagen in demselben Augenblick, in welchem auch nur eine Stunde länger, als es wirtschaftlich berechtigt war. an ihr festgebalten wurde. Denn bei der immer krasser werdenden Differenz zwischen der Bewertung der Paviermark im Inland und der im Ausland ist vom gesamten Warenhandel durchgebend eine Erhöbung der Grundoreise in Gold um das Dreiund Vierfache, ja teilweise noch darüber hindem Bv# aus gegenüber dem Friedensniveau vorgenommen worfindet an der Amsterdamer Börse statt, an welcher die Mark zwischen 8 und 10 Billionan notiert, dann folgt die Londoner Börse mit einer Notiz von etwa 6 Billionen, hierauf Zürich mit erwa 5.5 Billionen, während die verhältnismäßig günstigste Notis in dem Neuporker Kurs mit etwa 5 Billionen vorliegt. Wir sehen durch die Kurstaktik der Reichsbank gegenwartig den Ansturm gegen die Paviermark von 2 Seiten, einmal durch die Heraussetzung der Goldgrundpreise, die eine ravide weitere Entwertung der Papiermark bedingt, und sodann durch die Unmöglichkeit. trotz der erhöhten Devisenkurse die Anforderungen am Devisenmarkt befriedigen zu können. Das muß zu einer wetteren Steigerung der Devisenkurse führen, und in der Tat findet sich auch jetzt noch niemand, der Devisen oder wertbeständige Zahlungsmittel, wenn er nicht dazu gezwungen ist, abgibt. Auch die Rentenmark ist bis jetzt im großen und ganzen gehanstert worden, und noch nicht ihrer Zweckbestimmung als Umlaufsmittel zugeführt. Die Rückwirkung dieser Taktik ist aber auch für den jetzt in Goldbasis aufzustellenden Reichsetat geradezu verhängnisvoll, denn die Erböbung der Grundvreise um das Drei= und vierfache nötigt dazu, die Goldvreise des Etats im gleichen Umfange von vornherein zu erböben. Hior liegen neue Inflationsquellen, die zu den ernstesten Besorgnissen Anlatz geben, und es wird des stärksten Nachdrucks der maßgebenden Kreise in Politik, Wirtschaft und Parlament bedürfen, um eine schlimme, jetzt schon drobend restern. etwas Altenessener Schweinemarkt. ster war. 22—35, über 15 verlief unregel beu 17—1d. Roggenstrob 1 Haferstrob 1—7. An der Warenbörse notierten Rohkaffee Sant mad 2 30 Schillina. Rüböl men 2d. Sultaninen 65—. 1. Graupen 17—10. len 10—11. Lartoffelmebl olar. Fiüshenkrauf d sutter erste Qual. 6# ### Dollar. Corneadbeaf 7, Killiarden Mk.. Tilliter oldmark Uionen den. Bekanntmachungen der Stadtverwaltung. Bekanntmachung. Zahlungen auf dem Gebiete kommunalen mlagen von Vrovi den und Landkreiten andwirtschafts=. dan der Abund Handelskammern zu entrichtensind nunmehr nach der rtungsverordnung vom (G. S. S. 50) in nicht in— auc. die Stenberin gesucht Schriftliche Anerbieten unter Nr. 26860 an die Oeschäftsstelle dies. Zig Junge gebildete 20 Jahre alte, leichte Auffassung, gute Schulbildung. Ia. Zeugnisse irkt. Gelsenkirchen. 23. Nov. Der Oderbarvermeser. J. V.: ves. Dr. Gaertner. 1923. Bekannt machana. vto 26. Gelsenkirche. den 24. Nov. 1920. Versteigerung. Für eine größere Gärtnerei mit Treibhausanlagen Pächter gesucht. 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Am Geldmarkt wurden heute von 1d. vereinzelt 25 Prozent genannt. unter dem Einfluß des bis 6 Prozen ein. ung. daß die Stimetwas feste Kölner Börsen. h. Köln. 2d. Nov. An der Getresdebörse war die Stimmung fest. Der Besuch war sehr gut. Die Umsätze blieben dagegen gering. Es notierten(in Billionen Mark) inl. Weizen 35—37. inl. Roggen 33—35. inl. Hafer 33—35. Wintergerste 32—35. Sommergerste 36—37. Weizenmehl mit ausl. Weizen 50—65. Weizenkleie„4—10. Rübbuchen 21—22, Palmkuchen 2.—25. Zuckerschnitze! 28—20. Wiesenbeu 12—1=. geor. Wiesenbeu 17—19. Klee7—15. Roggenstrob 10—12. Weizenstroh 10—11. E s Bur-1d. Pflaulori##then 67—72. Kokos engrteß 23.5—2d. HaserKakao beu. 170 Gulde en 15.5—10.5. Linsen 14.5—15 s 39 Dollar. inl. ilch ungezuckerte nr. Eier unsort. 350 Billionen. Kunststopferei Süe e Florlan Klesse, Laßpeldetraße 11 (Nähe Realgymnasium). Repariert Kleidungsstücke und Stofte jeder Art bei bekannt billigsten Preisen und kurzer Lieterzeit. Eilige Sachen solort. Porsch. 6. 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