n en ng. möglichst lufen gesucht. gabe unter O. -Expedttion Be 9. 22157 Ise August 1923 igsort: 31954 onen Mart nen Mark nen Mark betfällsch. mund. ir Eer h. Pett. Milch. durch tägl. beigabe von Apotheken Droserien. bilder unde. 2084; mtr. 22. Ecke kstraße. ius geötfnut. rts Privatbrinstitat e 25. Nähe t. Tel. 2495. weiliger KurEmönatelang 13-4Std.vollIänig. Keine r. dab. unsenierteste Ausbildung besonders f. Alt. Personen. Unterrich 3. von mor, g e n s b i s abends Gelsenkirchener Bezugspreis durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen 500000 Mk. freibleibend. Einzel=Nummer 30000 Mk.— Erscheint täglich, außer an Sonn= und Festtagen. Gratis=Beilagen: „Gelsenkirchener Sonntags=Zeitung“,„Am Heröfeuer“ und„Sport=Extrablatt“ Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung.— Postscheck=Konto Essen Nr. 131 46. Geschäftsstelle: Gelsenkirchen, Ahstraße 87, geöffnet von morgens 8—1 Uhr, 2—6 Uhr abends. Fernsprech=Anschluß: Amt Gelsenkirchen Nr. 124 und 125. Verlag und Rotationsdruck von Chr. Münstermann in Gelsenkirchen Anzeigenpreis für 1 mm Raumhöhe(27 mm breit) 40000 Mk., im Ortsverkehr 30000 Mk. kleine Anzeigen nicht geschäftlicher Art 20000 Mlk. Reklamen 1 mm Raumhöhe(80 mm breit) 100000 Mk. Für Aufnahmen an bestimmten Tagen und Plätzen, sowie für Aufträge mittels Fernsprecher wird keine Gewähr und für Druckfehler keine Haftung übernommen. Im Falle von höherer Gewalt, Streik, Aussperrung, Betriebsstörung hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung der Zeitung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Etwaiger Rabatr###t als Kassarabatt und kann verweigert werden, wenn Zahlung nicht binnen vier Wochen nach Erhalt der Rechnung erfolgt. Nr. 191(Erstes Blatt) Dienstag, den 28. August 1923 59. Jahrgang. Die belgische Antwort in Tondon eingetroffen. Die„drei Hindernisse“ des„Temps“.— Die Dieharös hinter Baldwin. Heute twoch nmittag abend: nbühne 8 Uür Ertolg 3 Akt. Lisse. Die„drei Hindernisse“, wenn es zu Verhanölungen kommt. Der„Cemps“ gegen Englands Forderungen. ss Paris, 27. Aug. 1923.(Telegr.) Der„Temvs“ behandelt heute an leitender Stelle von der Idee ausgehend, daß der Wunsch der Vater des Gedankens sei, die Gerüchte, die durch die deutsche und englische Presse gehen, nach denen bereits direkte Verhandlungen zwischen Frankreich und Deutschland auf dem Wege über deutsche Großindustrielle eingeleitet worS# den seien. Der„Temps“ weist diese Nachrichten zunächst einmals als vollständig un begründet zurück und führt dann wörtlich aus: „Die französische Regicrung verhandelt weder mit Stinnes Vater noch mit Stinnes=Sohn. Wenn bereits Schritte von der deutschen Regierung unternommen wurden, so geschah dies nicht in Paris. Im übrigen ist die französische Haltung bekannt. Ebenso uge Frankreich entschlossen ist, sseine gerechten Ansprüche die mit einem loyalen Akkord vereinbar sind, nicht zu überschreiten, so ist es entschlossen, sich jeder Verhandlungsmöglichkeit zu verschließen, die keine offizielle und durchaus korrekt wäre. Frankreich hat in Berlin einen Botschafter. Die französische Regierung hat ihm gegenüber noch vor kurzem ihr großes Vertrauen dadurch ausgedrückt, daß sie ihm die höchste Auszeichnung verlieh, die ein französischer Bürger erhalten kann. Ein deutscher Botschafter könnte ebenfalls in Paris sein. Durch den akkredierten Vertreter eines jeden Landes und nur durch ihn allein muß jede Nachricht der einen oder anderen Regierung geben. Einstweilen beruben deshalb die umlaufenden Gerüchte auf keiner präzisen Tatsache, die man in Betracht ziehen könnte. Nehmen wir also an. daß sie einem liebenswürdigen Wunsch entsprungen sind und sprechen wir nicht mehr davon.“ Das Blatt fährt dann fort und meint, daß der passive Widerstand in der Nuhr bisher jede Verhandlungsmöglichkeit erschwert habe. Innmerhin dürfe man das Ende dieses Widerstandes ins Auge fassen, und es sei nicht des dazu kommt Das Blatt gibt als erstes dieser Hindernisse die englische Forderung en, die deutsche Zahlungsfähigkeit durch ein internationales Komitee prüfen zu lassen.„Wenn man,“ so fährt der„Temps“ fort, „ein internationales Sachverständigenkomitee einberufen würde, in dem die Vertreter der Alliierten neben Vertretern der Wissenschaft und Einanzen anderer Länder sähen, würde sich sofort eine Koalition bilden. Diejenigen Neutralen, die Deutschland schonen möchten, würden sofort mit den englischen Saverständigen zusammengeben zu dem Zwecke, soviel wie möglich die von Deutschland zu fordernden Zahlungen herabzusetzen.“ Das Blatt findet es als ganz begreiflich, daß die französische Regierung es ablehnt, einem„sozusagen unvarteiischen“ Schiedsgericht seine Sache vorzutragen, in welchem von vornherein eine Mehrheit gegen Frankreich besteht. Das zweite Hindernis auf das der„Temps“ aber nicht in dem Maße, wie auf das erste. eingeht, siebt er in der so und so oft förmulierten Forderung der englischen Regierung, nun Geldzahlungen entgegeneunebmen. Das Blatt vermag nicht gut einzusehen, daß diese englische Forderung ohne Schädigung der anderen Alliierten durchgeführt werden kann. Es spricht dann von einem dritten Hindernis, daß es in dem Vorschlag sieht, eine Kontrolle über die deutschen Finanzen einzuführen. Auch dies sei nach Ansicht des Blattes die Absicht der englischen Regierung.„Wollte man heute eine solche Kontrolle einführen,“ so schreibt der„Temps“,„so käme man zu dem Ergebnis, daß die Alliierten getäuscht würden und sich wieder, selbst täuschen würden. Die Alliierten würden so gotäuscht werden, wie im Mai 1922, als die Wiedergutmachungskommission beabsichtigte, diese Kontrolle in Deutschland einzuführen. Damals habe sich die Reichsregierung einer ssolchen Maßnahme geschickt entzogen. Die Alltierten würden sich aber auch selbst täuschen, wie sic es im Januar bis Mai 1922 getan haben, als sie die Autonomie der Reichsbank forderten.— „Wohin wird also die Einführung einer Kontrolle füdren? Sie wird einzig und allein zu einem ewigen Konflikt zwischen Frankreich und Deutschland führen. Frankreich allein ist nämlich imstande. Sanktionen zu ergreifen, um der Kontrolle in Deutschland Respekt zu verschaffen.“ „Das sind,“ so schreibt der„Temps“.„wenn man an Verhandlungen denkt, die nach dem Ruhrkonflikt einsetzen können, die Klivven, die sich hier einem sofort bemerkbar machen. Betonen wir nochmals, das sind weder die französischen Forderungen. noch die deutschen Ansprüche, weswegen wir es wagen, derartiges zurückzuweisen. Das sind allein die „Theorien des beitischen Schatzamtes, das diese abstrakten Forderungen aufgestellt hat. Sie würden von dem englischen Publikum nicht verteidigt werden. wenn es sie genau prüfen könnte. Ein wirklicher Schaden ist bisher noch nicht entstanden und wir dürfen immer hoffen, daß die englische Regierung, wenn sie sich besser insormiert, die Ursachen eines Schiedsspruches beseitigen wird." Ueberreichung der belgischen Rote. , London. 27. Aug.(Telegr.) Die belgische Antwort auf die letzte englische Revarationsnote in durch den belgischen Botschafter heute überreicht worden und wird mit einem Sonderkurier abende in London erwartet. Wahrscheinlich werden Abschriften der belgischen Note Baldwin und Lord Cuczen zugesandt werden. Blüttermeldungen zufolge wird mit Sicherheit damit verechnet, dab dis belgische Rete Berschlägs enthalte. die als Grundlage zur Ueberbrückung der zwischen England und Frankreich bestehenden Kluft dienen können. Der größte Teil der belgischen Note, wie „Srar“ meldet, beschäftigt sich mit der Frage der deutschen Garantien und mit der Fortsetzung der alliierten Kouferenzen zur Erzielung einer Lösung. Die Aufnahme der Kanzlerrede in Belgten. X London, 27. Aug.(Telegr.) Der Brüsseler Berichterstattet des„Duiiy Talegraph“ meldet, die Rede Stresemanns habe in belgischen Kreisen einen ausgezeichneten Eindruck gemacht. Der Brüsseler Berichterstatter der„Times“ schreibt, in Brüssel werde erklärt. Stresemanns Rede trage die Zeichen guten Willens. Es werde anerkannt, daß die neue Reichsvgierung sich in einer kritischen Lage befinde, aber trotzdem den guten Willen zu Verhandlungen habe und man solle einsehen, daß dies berücksichtigt werden müsse. Der deutsche Kanzler habe vom passiven Widerstand nicht gesprochen und damit Takt und Klugheit gezeigt das begrüßt werden müsse. Man fühle, daß der Kanzler nicht den Wunsch habe, eventuelle Verhandlungen durch irgend eine Erklärung zu sabotieren. * Baldwin und Poincare. 9. London, 27. Aug.(Telegr.) Der divlomatische Berichterstatter des„Dailo Chronicle“ sagt, wenn Poincare Baldwin auf seiner Rückreise von Aix les Bains sehen wolle, werde die Initiative zu einer solchen Zusammenkunft auf französischen Boden von Poincare kommen müssen. Der britische Premierminister könne sicherlich nicht darum ersuchen. Die Spannung zwischen England und Paris=Brüssel. at. London, 27. Aug.(Telegr.) In hiesigen voli tischen Kreisen ist man über die beiden letzten Reden Potncares ziemlich ungebalten. Man vertritt hier die Auffassung, daß die Aussichten für eine Zusammenkunft zwischen Poineare und Baldwin dadurch tutmer mehr scheyinden anstatt zuzunehmen. Die Spannung zwischen England und den Ruhrbesetzungsmächten werde auch durch die belgische Note nicht überbrückt, da Belgien in seiner Note gerade in der wichtigsten Frage, das heißt, der Abschätzung der deutschen Zahlungsfähigkeit durch einen internationalen Ausschuß, einen ablehnenden Standvunkt einnimmt. mt London, 27. Aug.(Telegr.) In der letzten Sonntagsnummer des„Soselver vergleicht Garvin die französische und deutsche Politik. Gegenüber den entgegenkommenden Ausführungen Stresemanns verharte Poincare bei der zwecklosen Bedrohung Deutschlands und fordere die bedingungslose Aufgabe des passiven Widerstandes, obwohl er recht gut wisse, daß dadurch jede deutsche Regierung sabotiert wird. Garvin fordert die englische Regterung auf, sich den Methoden Poincares nicht zu unterwerfen. England könne zwar die militärische Räumung des Rubrgebietes nicht erzwingen, es habe aber die Pflicht, seine Ansicht über die Bedingungen zu veröffentlichen, unter denen das Ruhrgebiet geräumt und wirtschaftliche Freihett wieder hergestellt werden muß. Rhein= und Ruhrgebiet mussen in teorale Bestandteile des deutschen wirtschaftlichen und volttischen Sostems bleiben. Umschwung im Tondoner Parlament. Auschluß der Diehards an Baldwin. a. London, 27. Aug.(Telegr.)„Daily News“ berichtet, daß Premierminister Baldwin der vormaligen Minister der Koalitionsregierung, die versuchten, die Regierung unter der Parole„Rettet die Entente“ zu beeinfbussen, Herr geworden sei. Die Diebards hätten es ao gelehnt, sich mit der Lord BirkenheadGruppe zu verbünden und hätten sich unerwartet um die Regierung geschart, angesichts der riesigen Aufgaben, denen sie rm Innern und nach außen bin entgegentreten müßten. Falls diese Meldung in vollem Umfange zutrifft, würde sie eine wesentliche Stärkung der Stellung Baldwins bedeuten. Die Diebards standen bisher, in ihrem Bestreben, die Entente zu erhalten, in Gegnerschaft zu Baldwin. Baldwin mußte mit idnen rechnen und seine politischen Schritte so lenken, daß sie ihm nicht offen die varlamentarische Fehde ansagten. Wenn diese Gruppe jetzt zu Baldwin übergegangen ist, dann hat der englische Ministerpräsident in seinem Kampf. den er stets nur für englische Interessen führt, die Arme frei und braucht nicht mehr die bisherige ängstliche Rücksicht auf Gegner im eigenen Haus zu nehmen. Sport-Enlra-Bialt letzten Zeit. Stresemann werde für einen Mann gehalten, der den Mut, die Energie und die Fähigkeiten habe, den Führerposten des deutschen Volkes zu bekleiden. Durch Schuld seiner Führer sei Deutschland blindlings in und durch den Krieg gestolvert, in den Waffenstillstand und durch die Friedensverhandlungen und habe wie ein Blinder auch in der Nachkriegszeit seine Sache herzlich schlecht geführt. Niemand könne jedoch vorausahnen, wozu Deutschland unter einer klugen und starken Leitung noch fähig wäre. Lloyd George kommt dann auch auf die Einwirkungen der Ruhrbesetzung auf Englano zu sprechen und sagt, daß die Arbeitslosigkeit in England durch die Ruhrbesetzung gewachsen sei. Während der letzten Monate sei England ganz erheblich ärmer geworden. In fast allen Industriegebieten sei die Erzeugung noch mehr zurückgegangen. In Bezug auf Frankreich fährt Lloyd George dann fort:„Richt ein Millimeter ist bis jetzt!.—2—— 8., 22.—. Sizm Frankreich von seinem ursprünglichen Standpunkt abge J. München, 27. Aug.(Telegr.) Reichskanzler Dr. rückt.“ Lloyd George schließt dann:„Im vergangenen Stresemann gewährte am Samstag anläßlich seines Besuches in Mittenwalde dem Chefredakteur der„MünStresemann über die Koalitionsregierung. Jahre sandte Lord Balfour im Namen der britischen Re gierung eine Note an die alliierten Regierungen, in der er anbot, alle Forderungen Englands aus Schuld oder Revarationen zu streichen, unter der Voraussetzung, daß England gegen Bezahlung seiner Schulden an Amerika gesichert sei. Das bedeutet einen Verzicht auf eine Forderung von 3 Milliarden Pfund. Es blieb nur noch eine Fordetung von einer Milliarde Pfund. In der Note Lord Curzons wurde diese Forderung noch auf 710 Millionen herabgesetzt. Die Ruhrbesetzung hat also die britische Forderung gegenüber den Alliierten um 290 Millionen vermindert. Das ergibt, daß Frankreich durch die Ruhrbesetzung auf Kosten Englands 290 Millionen Pfund gewonnen hat. England ist das einzige Land, welches tatsächlich Kriegsentschädigungen zahlen wird.“ roten Ruhr und Die Verkehrssperre. Der englische Geleitschein an den französischen Sreuzvosten ungültig? WTB Berlin, 27. Aug.(Telegr.) Aus Hamm wird gemeldet: Der englische Geleitschein hat von heute ab an den französischen Grenzposten seine Gültigkeit verloren. Bereits gestern abend wurden zahlreiche Leute mit dem englischen Schein zurückgewiesen. Eine andere Nachricht aus Köln meldet dagegen: #t Köln, 27. Aug.(Telegr.) Nach einer Mitteilung der Kölner Handelskammer behalten entgegen anders lautenden Meldungen die Beuleitscheine mit emem Querstreifen ihre Gültigkeit dn# us Rourout. = Essen, 27. Aug. Das Wolffsche Telegraphendureau meldet:„Die angekündigte Verschärfung der Babkontrolle hat heute nacht eingesetzt. Auf der Durch. gangsstation Vohwinkel z. B. müssen in den einfahrenden Zügen sämtliche Reisenden sitzen bleiben, bis der ganze Zug kontrolliert ist. Die Züge selbst sind durch Drabtverhaue von den Ausgängen abgesperrt. nur eine einzige Oeffnung ist vorbanden, durch die immer nur eine Person hindurchkann. An der Bahnsverre ist wiederum scharfe Kontrolle; es ist nur ein einziger Zugang geöffnet geblieben. Die ins besetzte Gebiet fahrenden Züge werden abermals scharf kontrolliert, Jedes einzelne Abteil wird revidiert, sogar in den Nachbarstationen wird erneut eine Kontrolle der Pässe und Fahrkarten vorgenommen. Die Vorschriften werden derart scharf gebandhabt, daß es tatsächlich ausgeschlossen erscheint, daß irgend jemand ohne Genehmigung der Okkuvationsmächte mit der Eisenbahn über die Grenze gelangt. Wiederaufnahme des Güterzugverkehrs in Buer. X Buer, 27. Aug. Am Samstag nachmittag nahm die deutsche Verwaltung den Güterverkehr auf der von den Besatzungstruppen freigegebenen Strecke bis Westerholt wieder auf. In den ersten Tagen soll auch Buer=Nord wieder in Betrieb genommen werden. Die Inbetriebnahme der Linic dürfte vor allem für die Lebensmittelversorgung des Ruhrgebietes von allergrößter Bedeutung werden, da die Strse die einzige Ost=West- Linie darstellt, die weit ins besetzte Gebiet hineinreicht und von zahlreichen Stationen die Abfuhr nach den füdlich vorgelagerten groben Bevölkerungszentren gestattet. Besonders wird beim Beginn der Kartoffelanfuhr aus Mitteldeutschland und dem Osten wvertehr zufte Schweötscher Ruf nach dem Völkerbund. □ Stockholm, 27. Aug.(Telear.) Im Anschluß an die interparlamentarische Konferenz in Kovenbagen und die angenommene Resolution betr. den wirtschaftlichen und finanziellen Wiederaufbau der Welt und mit Rücksicht auf den bevorstehenden Zusammentritt des Völkerbundes hat die interparlamentarische Gruppe des schwedischen Reichstages durch Baron Adelsbärd an die schwedische Regierung das Ersuchen gerichtet, von neuem eine Initiative im Bölkerbundsrat zwecks Beilegung der Zwistigkeiten, die die jetzige Situation in Eurova verursachen, zu unternehmen. Das Ersuchen bebt hervor, daß der Völkerbund der natürliche Vermittler in dem Schadenersatzkonflikt ist. Lloyö George zur Tage. * London, 27. Aug. Lloyd George veröffentlicht im„Dailo Chroniele“ einen Artikel, in dem er zur Nuhrbesetzung meint, es müsse vorlauftg abgewartet werden. In der Ernennung Stresemanns zum Reichskanzler sieht er das einzig richtige Ereignis der chener Neuesten Nachrichten“ eine Unterredung. Bezüglich der Frage der den Ländern verbliebenen Hoheitsrechte berief sich der Kanzler auf die Erklärung, die er im Namen des Kabinetts bei der Vorstellung der Regierung im Reichstage abgegeben hatte. Der Reichskanzler erklärte ausdrücklich, daß sie als Auffassung des Gesamtkabinetts zu betrachten sei. Er sei deshalb überrascht darüber gewesen, als er in der bayerischen Presse Befürchtungen las, daß die jetzige Regierung eine stärkere Zentralisation erstrebe. Die gegenwärtige Regierungskoalition bezeichnete der Kanzler als die stärkste Zesammenfassung der varlamenetarischen Kräfte, die das neue Deutschland bisher gehabt habe. Sie habe den Vorteil, daß die Regierung der festen und groben Mehrheit im Parlament sicher sei und deshalb ungestört erheiten könne. Eine Reihe von Fragen sei nur auf dem Wege gewisser diktatorischer Maßnahmen zu lösen. Solche Maßnahmen wären bei einer Minderheitsregierung außerordnetlich schwierig, wenn nicht unmöglich. Was die Mitarbeit der Sozialdemokratie anlange, so sei es unrichtig, wenn angenommen werde, daß nunmehr eine starke Einflußnahme der Sozialdemokratie eingetreten sei, wie sie bisher nicht bestanden habe. Es gekte, das Volk zusammenzuschweißen und darum habe auch die gegenwärtige Regierung ausdrücklich alle staatverhal. tenden Elemente auberhalb der jetzigen Koglition zur Mitarbeit aufgefordert Dies gelte auch für die baverische Volksvartei, die sich bisher abwartend verhalten habe, sich aber nunmehr duech ihren Führer zustimmend zu dem Programm der Regierung ausgesprochen habe. der Notwendigkeit der Produktionssteigerung und der Anpassung der Löhne und Gedeiiar an sie Notverordnung über die Devisenbeschaffung sei ein erster Schritt zur inneren Sanierung. Auf diese Weise werde man fortschreiten. Ueber die Stellung der Reichsregierung zur Reichsbank sprach sich der. Kanzler in dem Sinne aus, daß die Wirtschafts= und Finanzpolitik des Reiches von der Reichsbank unterstützt und getragen werden müsse. Von der Anerkennung dieser Grundsätze sei auch die Lösung der Personenfrage abhängig, die gegenwättig in der Presse vielfach erörtert werde. der Strecke ein riesiger Güterzug zufließen. Ausdehnung des Besetzungsgebiets. Zollstation in Camberg. 4 Frankfurt u. M., 27. Aug.(Telegr.) Wie dem Wolffschen Bureau von zuständiger Seite mitgeteilt wird, ist die Stadt Cambera bei Frankfurt a. M. von den Franzosen besetzt worden. Der Kommandeur der Besatzungstruppen hat den Behörden mitgeteilt, daß in Camberg eine Zollstation nach dem Often eingerichtet werden soll. Die Eisenbahn kann vorläufig weiter von deutschen Beamten betrieben werden. Ein Eingriff in den Post= und Fernsorechbetrieb ist bisher nicht erfolgt. Für das neubesetzte Gebiet ist eine Ausdehnung der Besetzung angekündigt worden. Essen, 27. Aug. Nach einer Mitteilung der Besatzungsbehörde an den Oberbürgermeister in Essen sind die Baracken an der Planck= und Lordstraße. in der zurzeit die städtische Hausbaltungs= und Gewerbeschule untergeische Hausbaltungs= und Gewerbeschule unterge„ ist. vom 28. August ab beschlagnahmt. Die acken sollen als Quartier der Besatzungstrunnen dienen. = Koblem. 27. Aug.(Telegr.) Hier wurden weitere Eisenbahner mit Framilte ausgewiesen. Die I mußten zurückgelassen werden. Aus Jünkerath n vier Eisenbahner ausgewiesen. An der Ahrn sind bisher neun Eisenbahnbedienstete aus ihren nungen verwiesen worden. Die Aberntung ihrer Ländereien wurde ihnen verboten. Haushaltungsgegenstände mukten zurückgelassen werden. "= Köln. 27. Aug. Am Freitag kam hier ein Transport von 67 Angehörigen ausgewiesener Eisenbabner durch, darunter 27 Kinder aus dem Trierer Bezirk. reits bei Beginn wurde das Lokal von den Franzosen umstellt. Vier Kommunisten wurden festgenommen und sofort über die Grenze ins unbesetzte Gebiet abgechoden. Die Wirtschaft, wurde geschlossen. der Wirt ausgewiesen, seine Fawilie muß in vior Tagen folgen. der Reichsbankleitung bevingt. Damals lag die Reichsbankprösidenten allerdings noch nicht vor. der Reichsbankleitung ist nicht parteipolitisch, sie in keinem Fall in varteivolitischem Licht geseher Um den Reichsbankpräsidenten 2. Die Frage, ob der Reichsbankpräsident Havenstein seine Amtsgeschäfte niederlegen wird, oder ob er es auf eine varlamentarische Aktion anrommen lassen will, ist immer noch nicht geklärt. Die gestern veröffentlichte Rede, die er vor dem Zentralausschuß der Reichsbank gehalten bat, um in ihr ein Programm zu entwicheln, das als eine Umstellung der Reichsbankvolittk auf die neuen Wege der Regierung und ihrer finanziellen Pläne gewertet werden muß, hat die öffentliche Meinung nicht berubigt. Vielmehr wird jetzt die Fraue aufgeworfen, ob ein solcher Stimmungsumschwung genügend sei, um das verlorene Vertrauen in die Reichsbankleitung wieder zu erwecken. Auch im Reichskabinett hatte man sich schon über den Fall Havenstein unterhalten. Es heißt, man sei einmütig der Aufsassung gewesen, daß die Durchführung, der von der Regterung gevlanten Finanzvolitik einen Wechsell in der Reichsbankleitung bedingt. Damals lag die Rede des Die Frage kann auch „# varteipolitischem Licht gesehen werden. Vielmehr ist entscheidend für sie nur der Umstand, ob die Reichsbankleitung mit der Regierung zusammengeden will oder nicht. Denn ein Sanierungsprogramm ohne Mitwirkung der Reichsbank m unmöglich. Das Reichskabinett wird derhalb von neuem zu erwägen haben. ob es nach der Rede des Herrn Havenstein seine ursorüngliche Meinung ändern will. Falls das Ergebnis negativ sein sollte, dann darf man erwarten, daß Herr Havenstein die Konsequenzen ziebt An unterrichteter Stelle wertet man die Ausführungen des Reichsbankpräsidenten dahin, daß dieser noch die einleitenden Schritte tun wolle, um die Politik der Reichsbankleitung auf die von ihm entwickelte Richtlinie einzuund darauf von seinem Amte zurücksutreten. *——-P*.. Sien Bnnse. Bon Hiausr Ein WDahler Mittel in der Hand zu haben dadurch, daß das Gesetz über die Altersgrenzen der Beamten gegebenenfalls auch auf die Reichsbank auszudehnen sei. In einem solchen Falle müßten Herr Havenstein und sein Vertreter Dr. von Glasehapp von ihren Aemtern zurücktreten. Es würde dem Anseben des Reichsbankoräsidenten von Rutzen sein, wenn eine solche Manipulation nicht stattzufinden brauchte. Uebrigens hat der Reichskanzler bei seinem. Beuch„in München dem Cdefredekteur der„Münchener Neuesten Nachrichten“ einige Mitteilungen über, seine Auffassungen dem Reichsbankkonflikt gegenüber gemacht. Dr Stresemann führte ungefähr folgendes aus: Die Darlegungen des Reichsbankvrüsidenten Havenstein sind bisher nur im Auszus wiedergegeben worden. Grundsätzlich kann ich zur Stellung der Reichsregierung zur Reichsbank nur das eine betonen, daß die Wirtschafts= und Finansvolitik 1 Dollar= 5686000 Mark. der deutschen Mark an der Neuporker Nach börse 18—19. BSti ark an der Neuporker Nach. Phacre re des Reiches unterstützt und getragen werden muß von der Reichsbank, und daß eine Durchkreuzung der Reichsvolitik durch Maßnahmen der Reichsbank zu unmöglichen Situationen führen muß. Die Regierung wird also neuerdines auf der Durchführung des Grundsatzer bestehen, den sie in der Erklärung des Kabinetts bezüg. lich der Reichsbank zum Ausdruck gebracht hat. Neue Eisenbahnpreise. Von unserem Berliner Vertreter. 1 Berlin, 27. Aug. 1923.(Telegr.) " Die Heraufsetzung der Kedlenvroise übt die Wirtung aus, die erwartet werden mußte: andere Wirtschaftskreise schließen sich mechantsch den neuen Koblenpreisen an. So wird gegenwärtig im Reichsverkehrsministerium an einer neuen Erböbung der Eisenbahntarise gearbeitet. Da diese Frage von allgemein wirtschaftlicher Bedeutung ist, wird sich auch das Reichskabinett damit befassen. Nach der heute erfolgten Rückkehr des Reichskanzlers aus Bayern ist das Kabinett bereits am Nachmittag zusammengetreten, um neben den leufenden Arbeiten auch die Frage der Erböbung der Güter= und Personentarife durchzusprechen. In der Presse werden bereits genauere Angaben über das Mak der Erhöbung gemacht. So bringt beispielsweise die„V. Z. am Mittag" die Nachricht, daß eine fünffache Erhöbung geplant sei. Diese Nachricht ist verfrübt, wenn nicht gar irrig; denn, ebe das Kabinett nicht eine Entscheidung getroffen hat, stebt der Muktiplikator noch nicht fest. Sicher ist nur, daß für den 1. Cevtember mit einer neuen Heraussetzung der Eisenbahntarife bestimmt zu rechnen ik. Von Seiten des Reichsverredrsministeriums wird darauf hingewiesen, daß die Reichsverkehrsverwaltung insolon der erhöbten Koblenpreise eine tägliche Mehrausgabe von 1,6 Billtonen Mark denötigt. Die neuen Preise geben Anlaß zu einigen grundsätz. lichen Bemerkungen. Es stand von vornherein fest, daß die Erhöhung der Kohlenpreise von neuen nachteiligen Folgen für die Allgemeinheit begleitet sein mußte, und es erbebt sich die Frage, ob es nicht an der Zeit ist. der eigentlichen Ursache des Uebels auf den Grund zu gehen. Die wirtschaftlichen Verbältnisse gleichen einer Schraube ohne Ende. Die Koblenvreise werden erhöbt, also erhöben sich die Tarife bei der Eisenbahn, also steigen die Lebenshaltungskosten und alle anderen Gegenstände des täglichen Bedarfs, also ergeben sich von selbst neue Lohnforderungen. Wenn wir gesunden wollen, dann kann es so nicht weitergeben. Wir halten es an der Zeit. daß ernsthaft daran gedacht wird, das Uebel an der Wurzel zu nacken und zunächst einmal die Kohlenvreise einer Korrektur zu unterzieben. Der Wirtschaftsminister hat bekanntlich den Beschlüssen des Reichskohlen. rats gegenüber, in dem Arbeitgeber und Arbeitnedmer sitzen, das Vetorecht. Es wäre angebracht, daß er von diesem Rocht einmal Gebrauch macht. * Erhöhung des Personentariss um 408 Prozent. = Wie eine Berliner Zeitung erführt, soll im Laufe den gestrigen Tages der Reichomultiolikater für den Süter= und den Persouenverkede festgesetzt worden sein. Was die Sütertarise anbetrifft,## werde ihre Verdouvelung für angemessen erachtet. Die Persouentarife würden um 400 Prosent gegeigert werden. Die neuen Tarise werden noch den 1. Gert., in Kraft treten. au führe Deutschland bliebe, eine der beiden Richtungen end gültig siegte. Wer kann behaupten, daß allo die Regierung der großen Koalition nicht tatsächlich die letzte volitische Reerve ist, die den Bestand des Reiches zu erhalten vermas? Wie eo den Conderbündlern in M.=Sladdach erging. M N.=Glasbach, 27. Aug. Gestern pachmittag hatten die Sonderbünpler zu einer Versammlung in der Kaiser=Friedrich=Halls eingeladen, in der Dr. Dorten Ge415 61 der Einwohner. wol ihnen vor der Halle ein aus Düsseldort. Kref rbündler vor der wische egenkungger — wobei sich eine große Jahl von Halle einsand. Als die von auswärts Krefeld. Koblenz usw. kommenden Sonvor der Halle erschienen. kam es zu Zuammenstößen zwischen den Parteien, bei denen es Verletzungen gab und die drei mitgeführten erün=weihroten sonderbündlerischen Fahnen zerriffen und verdrannt wurden. Als seitens der Sonderbündler aus einem Hause auf die Menge geschossen wurde, stieg die Erregung unter den Einwohnern auf das höchste, so daß die Inzwischen zur Aufrechterhaltung der Ordnung erschienene Polizei einen schweren Stand hatte. Einer der Sonderhündler, die unter Fü Klützsch standen, wur Führung des hiesigen Avothoke #en, wurden wegen verbotenen Waffe tragens verhaftet. Dr. Dorten kam selbst nicht in den Saal. An seiner Stelle sprach dort der neuerdings bekanntgewordene Redakteur Mattes aus Düsseldorf und ein Privatgeistlicher Kremer aus Süchtelnü. Reden wurde eine Entschlietung urde eine Entschliebung mit den bekannten sonderbündlerischen Forderungen angenommen Zu diesen Vorkommnissen liegt eine Meldung der Havasagentur aus Düsseldorf vor. die in den Pariser Blättern abgedruckt ist. nach der der belaische Oberkommissar eine Untersuchung in dieser Sache ein. geleitet habe und daß gegen die deutschen Bedörden, die Deutsches Reich. Die letzte * Die„Deutsche Zeitung" wehrt sich gegen die Feststellung, daß die Negierung der großen Koalition die letzte politische Reserve Deutschland sei. Gie meint, diese Regierung sei nur die letzte Reserve des parlamentarischen Sostems. uns hinter ibr sänden Reserven, deren Stunde noch kommen werde. graphenagentur wärtigen Handel kanischen Comvans einen Vertrag fuhr von Maschinen. chemischen Produkten, Baumwolle sowie über die Ausfuhr von Pelzen, Borsten, Gedärmen. Albest sorhte anderen Rohmaterialien abge schlossen. Es sind bereits einige grovere Abschlüsse getätigt worden. Amerikanische Geschäftskreise bekunden ein außerordentlich lebhaftes Interesse dafür. Landwirtschaftliche Ausstellung. Moskan, 27. Aug.(Telegr.) Am 26. August die Auslandsabteilung der landwirtschaftli lung eröffnet. Von den anwesenden Regierut vertretern führte Kraslin aus, daß di eröffnet. die grohen Möglichkeiten, die die russische Landwirtschaft in sich berge, zeige.— Der Außenkommissar Tschitscherin dankte dem türkischen Botschafter Mudter Beo. der ausländischen diplom“ noch andere Richtung und noch die politische eintritt. Es ist bezeichnend, daß die„Rote Fahne", von der anderen Seite wieder sich gleichfalls dagegen wehrt, ist klar, daß sie damit Kreise meint, für die sie Es ist bezeichnend, daß anderen Seite wieder si# daß diese Negierung unsere letzte politische Reserve sei. Richt das Chaos werde nach dieser Regierung kommen, wie Hilferding erklärt habe, sondern die Arbeiterund Bauernregierung. Für diese weiß die „Rote Fabne“ nicht weniger verlockende Programmpunkte anzuführen wie die„Deutsche Zeitung" für die Regierung ihrer Träume. Wir haben also die Wabl; und allein schon daraus, daß sich von zwei Seiten ber„allerletzte“ politische Relerven so eifrig anbieten, kann sich jeder vernünftige Mensch berechnen, wie er dann aussehen würde. Die welcher im Namen der ausländischen diplomatischen Vertreter die Ausstellung begrüßt hatte, und wies besonders auf die Bedeutung der Ausstellung als ein Sombol der Friedensvolitik bin. Rußland sebe wohl die ihm drohenden Gefadren. es gebe auch nicht die Waffen aus der Hand. Jedoch sei das Ziel seiner Politik, in der ganzen Welt die Beilegung der Konflikte zu erstreben. Die Sowjetrepubliken seien ihrer Lage nach dazu berufen. ein Bindealied zwischen den Völkern des Ostens und des Westens zu bilden. Die Auslandsabteilung der Ausstellung soi der erste Schritt in der Verwirklichung dieses Annäberungsvrozesses. Die Pariser Gasarbeiter im Avostand. mi Paris. 27. Aug.(Telegr.) Die Zahl der diesigen ausständigen Gasarbeiter ist wetter gestiegen. Man befürchtet, daß sich die Elektrizitätsarbeiter dem Streik anschlieben. Alle Gasanstalten sind militärisch beDemission des japanischen Kabinetts. ) London, 27. Aug.(Telegr.) Neuter meldet aus Tokio, daß der interimistische Premierminister Uchida den Rücktritt des gesamten Kabinetts ein. gereicht hat. Metrovolit Szeptucki verhaftet. :: Warschau, 27. Aug.(Telege.) Der auf der Rück. reise nach Lemberg befindliche ruthenische Metropolit Graf Sseptocki ist auf Veranlaffung des Ministeriums des Innern auf der Grenzstation angehalten und nach Warschau gebracht worden. Als Grund wird einen Bürgerkrieg entfesseln, der vielleicht nicht angegeben, daß der Metropolit im Ausland überall gegen olitisch aktionsunfähig machen Reichseinheit erledigte. Also ist eben doch die heutige Regierung die letzte politische Reserve, über die Gesamtdeutschland verfügt, und die anderen Reserven könnten sich nur stückweise behaupten und mühten Der Silberschrein des Freigrafen Gerharö Hennecke. von A. Kleig=Rossell. Heht 1210 in Rebert Aut in Siutigert. Nummer fünfsehn blieb er auf der Elsui. Strapenseite eine Minute steden. in Fennter dervor klang das gee Wochen gewesen, da den hatte, und dar seiner Parmlosiorett on Halunken angeVor dem Würder demn gücher Driter sem N#or! aber Seite wex auch stets in en IA. el Jui uI. Siess asf.k. Garf anf die Frnper gesehen Selter. fost als ein Beweis sein Er batte noch keinen ett dem Dietrich bantierte und dessen s# ehnliche Arbeit gewesen wäre. Dieser m Tage Stiefel und vog des Nachts für flickte Gelter datte eben dos End, der Naienguse erreicht als ion ein Derr üverhölte, der sonell an vn vorbeiging, um in don nach Osten füdrenden Teil der Hafenstraße einzubieam. Er schenkte diesem Herra indessen keinerlei Aufmerksambett. sondern ging auer über den Fahrdamm. di sein eigener Weg ihn durch den entgegengesetzten Teit ver Hasenstraße führte. In dem Augenblick, da er den gegenüberliegenden Bürgersteig erreichte, kam dort aber eine ziemlich lange Gestalt, die einen braunen Mantel Schlapphut trug, aus dem Dunkel und verfolgte mit den Schritten die Nichtung, die vor ihr der andere eingeschlagen hatte. De die Gestalt bei ihren Schritten nur mit den Zeben den Boden berübrte, wirkte ihr Verhalten im böchsten Grade auffällig. Der Polizeibeamte giaudte, diese Gestalt gleich erzu haben, und in der kurzen Sekunde, do der der Ecklaterne auf sie ftel, schwand ihm jeder Doktor Friedrich Nicokat. Selter blieb steben. Was batte das zu bedeuten? Besand sich der Archiver etwa auf der Verfolgung es andern? Dieser batte aber von Unrube oder besonder wewigstens war tdm nichts——..—— ufogtallen.„ der Vetermannstraße wirklich nicht um eine nur augenblickliche, vorübergehende Getsterstörung gehandelt, wie jetzt manche bedaupteten? Da er auf diese Fragen keine Antwort sand, entschloßz er sich kurz. nun seinerseits die Verfolgung des Archivars aufzunehmen. An der Mündung der nächsten Querstraße stieß er aber bereits wieder mit ihm zusammen. Ricola kam zurück, jetzt aber mit gleichmäßigen, rubigen Schritten und ohne das geringste Anzeichen von Hast oder Aufregung. Gloichzeitig börte Selter in einiger Entfernung einen Wagen davonrollen. Er folgte dem Archivar nun durch die Rosengasse zum weiteren Beobachtung. Aber der Vorfall füölte, während er nach Hause ging, seine Gedanken vollständig aus.— „Ich traf heute früh den Doktor Nicolo!", erzählte der Kommerzienrat Overbeck am Abend seinem Schwager Greve. Es war auf einem der kleinen Abende im Familien= kreise, wie sie dann und wann bei begenscheidt stattfanden. „Er hat mir gesagt, daß Schults=Oberbofen bei ihm war und ihm den Silberschrein Der Kommiss Weinglas zum tetlung bin aber so scharf auf den Tisch, daß die übrige Gesellschaft aufmerksam wurde. „Eus ist das?“ Schulte hat ihm den Silberschrein als Geschenk ins geweigert, Der kanng zu Swettel. Ar befagl, bas Schullt-Overboten bei vom den Silberschrein geschenkt bat.“ issar war gerade im Begriff gewesen, das Munde zu führen, setzte es auf diese MitHaus gebracht und sich ihn wieder mitzuPolen agitiert und die Regierung Petruszewicz gefördert habe. geleitet dabe und daß gegen die deutschen Bedörden, die nicht die notwendigen Maßnahmen getroffen haben, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Sanktionen ,vorgesehen seien. Tagung des preubischen Staat: — Der vreußische Staatsrat tritt 1923 zu einem neuen Tagungsabschnitt Beratung gelangen neben kleineren V# Tagung des preubischen Staatorates. am 3. September zusammen. Zur P kleineren Vorlagen das Gewerbesteuergesetz, das Gesetz über die Erbehung von Abgaben für die Wegebenutzung und die neue Preisordnung. Allerlei. Der Friede von Tausanne. Eriechenland ratifiziert. A Paris, 27. Aug.(Telegr.) Nach einer Havaseldung aus Atben veröffentlicht das Amtsblatt Dekrete, durch die die Natikizierung des Friedensvertrages von Lausanne und das Ende des Reiegszukendes verkündet werden. * Aus Sowjetrußzlans. Russisch amerikanischer Handel. 27. Aug.(Telegr.) Die russische Telemeldet, das Polkskommissariat für ausel hat mit der vereinigten ameriVertrag über die Ein Die Zahlung der Beamtengehälter. Von unserem Berliner Vertreter. 9 Berlin, 27. Aug. 1923.(Tellegr.) Die Presse aller Richtungen beschäftigt sich zurzeit lebhaft mit der Zahlung der Beamtengehälter. Es wird darauf hingewiesen, daß die vierteljährlichen Vorauszablungen der Beamtengehälter sowie die Voraus. zahluns später gewährleisteter Nachzahlungen für die Dauer des Vierteljahres Bedenken erregen muß. Diese Metbode wird als eine Quelle für die dauernde Steigerung der Inflation angesehen. Man behauptet, die Beamten seien fast zwangsläufig bei der augenblicklichen Celdentwertung genötigt, ihr Gehalt in irgend einer Form und zwar sofort wertbeständig anzulegen. Die Preise würden durch verstärkten Lebensmitteleinkauf und solche andere Artikel dauernd gesteigert; der Zustrom bedeutender Gelder an die Börse fördere die Spekulation. Die Presse von der Linken bis zur Rechten fordert deshald fast einstimmig eine Aenderung dieses Systems. Im Haushaltsausschut des Reichstages dat der Reichsfinanzminister schon neulich eine Reform nach dieser Richtung angekündigt. In Ausführung dieser Ankündigung finden zurzeit im Reichofinanzministerium Erwägungen nach der gekennzeichneten Richtung statt. Auch im Reichskabinett ist diese Frage behandelt worden. Die Beamtenorganisationen haben ihrerseits gegen eine solche Aenderung der Zahlungsart Einpruch erhoben. weil sie darin gewiß nicht mit Unrecht, einen Eingriff in ihre bisherigen Rechte sehen. Sie halten eine andersgeartete Regelung nur auf dem Wege einer Verfassungsänderung für möglich. Aus diesem Grunde sind Gutachten des Reichsjustizministers einzufordern. Heute haben Beratungen im Reichsfinanzministerium mit den Beamtenoraanisationen stattgefunden. Die Aussprache trägt jedoch fürs erste noch unverbindlichen Charakter. Es handelt sich zunächst um die Klärung der Grundsatzfrage. Es ist nicht ausgeschlossen. daß diese Frage noch weitere Kreise zieht, und sich auch das Parlament damit beschäftigen muß. Mittelstandsfragen. Die angebrohte Schließung der Tebensmittelgeschäfte. = Berlin, 27. Aug. Vom Reichsverbund des deutschen Nahrungsmittelgroßhandels und vom Reichsverband deutscher Kolonialwaren= und Lebensmittelhändler, die den weitaus gröbten Teil des Lebensmittelgroß= und Klein handels umfassen, wird den Blättern mitgeteilt, daß sie den Veröffentlichungen über eine drohende Schließung der Lebensmittelgeschäfte fernneben. Der Lebensmittelgroß= und Kleinhandel würde seine Pflicht gegen das Vaterland erfüllen, um auch für seinen Teil den Zusammenbruch zu verhindern und dem Wiederaufbau unserer Wirtschaft zu dienen. Mastlichen egierungsund Gewerkschaftsfragen. Die Tohnregelung im Bergbau. 1 Berlin, 27. Aug. Die Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer des Kohlenbergbaues ttraten am 23. August zu Lohnverhandlungen zusammen. Unter Vermittlung des„Reichsarbeitsministeriums kam eine Vereinbarung über die Lohnregelung in sämt lichen Kohlenbetgbaubezirken zustande. Die Durchschnittstoriflödne Einschließlich des Hausstandsgeldes und Kindergeldes sind in den beiden Lohnwochen vom 13. bis 20. August und vom 20. bis 27. August für den Ruhrbergbau auf 4153 374 Mark bew. 6333 895 Mark, für den oberschlesischen Steinkohlenbergbau auf 3 327 671 Mk. bzw. 5974 684 Mark und für die Rernreviere des mitteldeutschen Braunkohlenbergbaues auf 3015212 Mk. bsw. 4598 198 Mk. festgesetzt worden. Durch diese Verständigung sind die Differenzen ausgeglichen: die über die Lohnregelung der Woche vom 13. bis 20. August bestanden haben. „Aber das ist je ganz unmöglich. Es scheint, daß bei dem guten Doktor—“ Er vollendete den angesangenen Satz nicht, worauf Hamenächaiht 14 Enmiian: „Schulte in ein sehr sonverbarer Kanz, Herr Kommössar. Es hätte mich gar nicht gewundert, wenn er Ricolai den Schrein gleich bei der Entdeckung unter den Arm gesteckt dätte. Jetzt ist freilich sein Eigensinn bereits nach einer andern Richtung erregt. Vielleicht war ihm der Besitz des Gerütz nach dem Vorgefallenen in Verbindung mit den gruseligen alten Sagen nicht mehr ganz „Co ist eo“, bestätigte Overbesk.„Die Frauen im Hauso fülachteten, wie er sagte, das Schicksal des Freigrasen Bergt Rausbek, und hatten beipe Ruhe, bis der Diese wesentlichen Ausgaben=Steigerungen für die Straßenbahnen werden wiederum eine entsorechende Tariserhöbung zur Folge haben müssen, zumal da auch die Material= und Strompreise wiel lum gestiegen sind. Das Buchdruckgewerbe vor dem Erliegen. ) Eisenach, 27 Aug. Die im Verein Deutscher Zeitungsverleger, Kreis Mitteldeutschland, organisierten Zeitungsverleger traten gestern auf der Wartburg zu einer außerordentlich stark besuchten Hauptversammlung zusammen. Das Ergebnis der von Herrn. Gritz Dernburs geleiteten langen und ausführlichen Beratungen war durchaus entmutigend. Es wurde festgestellt. daß Kanitalkraft und Betriebsmittel der Zeitungsunternehmungen nicht ausreichen. um die eingetretene und noch eintretende Belastung an Löhnen, die auf Grund des Diktats des Reichoarbeitoministers und einer zum Teil falschen Indervolitik entstanden sind und an den. Papiervreisen, die bei rücksichtslosen Zabhlungsbedingungen in Goldmark zu entrichten sind, auch durch die allernächste Zeit hindurch zu tragen. Die Zeitungsverleger stehen auf dem Boden des Reichstarifes. Sie halten es aber als ehrliche Arbeitgeber für ihre moralische Pflicht, offen zu bekennen, daß sie die Arbeitskräfte ihrer Gehilfen unter den geltenden Tarifbedingungen nicht in Anspruch nehmen können. weil ihre Einnahmen die Lohnlasten nicht z.u decken vermögen. Sie haben sich deshalb nicht aus Demonstration, sondern aus innerer Notwendigkeit gezwungen geseben, ihrem Personal zu kündigen oder die Kündigung zum nächsten Termin auszusprechen. Die Zeitungenesind sich ihrer Verantwortung der Nation und der Wirtschaft gegenüber bewußt und werden auch nur im äußersten Rotfalle zu Betriebsstillegungen schreiten, die aber unmittelbar bevorstehen, wenn nicht eine Erleichterung der bezeichneten Lasten eintritt und auch die Leserschaft in vollem Maße ihr Perständnis für die Notwendiakeit der Erhaltung einer selbständigen Presse in den bevorstehenden starken Preissteigerungen der Abonnements und Anzeigen beweist. er mit der Organisation der Zeitungsverleger einen Weg findet, um die Beschaffung des notwendigen Zeitungsvapieres noch zu ermöglichen. = Breslau, 27. Aug. Die hier tagende Hauptversammlung der wirtschaftlichen Vereinigung schlesicher Verleger beschloß einstimmig sore Buchorozurtion infolge der katastrophalen Wirtschaftslage bis auf weiteres einzustellen. Was wird die Doppelwährung bringen? mit wosl über die Sie wissen, Das neueste Schlagwort die„Doppelwährung" Dopvelwährung und bo barer Zeit eine wirkl können. Die wenigsten, die heute währung umgehen, wissen wird. Viele sind sich des Begriffes klar. währung eben zwei Goldwäl in der unter der tägliche den meisten r. Eine Doppelwährung ist schichte zur Anwendung gelang Währungsverhältnisse, gegeden, se sonderen Umständen die Dopvelwäh taatliche Gesetzgebung oder als eine Volkes aufgekommen, Argentinien. haben die Dopvelwäh jetzt noch). In Arg gierung mit Hilfe aus! führung der T wiederholt gelangt. Ha en, se ist Neue Ueue Töhne der Straßenbahner.Cariferhöhung in Sicht. Essen, 27. Aug. Die heutigen Lohnverbandlungen des Arbeitgeberverbandes der Straßenbahnen mit den Gewerkschaften hatten das Ergebnis, daß der Spitzenlohn von 600000 Mark vro Stunde für die rückliegende Woche vom 19. bis 25. August rückwirkend auf 750000 Mk. ervoht worden ist. Gleichzeitig wurde für die lausende Woche vom 26. Auguft bis 1. September der Spitzenlohn auf 850000 Mark erhöht. Das Hausstandsgeld beträgt für die lausende Woche 200000 Mk., das Kindergeld 250000 Mark vro Schicht Schrein bei Nicolai war, den sie gemäß der alten Sage nun für den rechtmäßigen Eigentümer halten.“ Eine leichte Heiterkeit lief die Tafel entlang, und dann drehte sich die Unterhaltung ausschließlich um Nicolai und den Silberschrein. Nur Herr von Hartungk beteiligte sich nicht daran. Er saß neben Leontine und unterhielt sie so eifrig von seiner Studienfahrt in die mexikanischen Minen, daß sie, halb wider ihren Willen, von jener Unterhaltung abgelenkt wurde. Als sie jedoch später die klare Stimme ihres Vaters den Namen Nicolai aussorechen hörte, zuckte sie leicht zusammen „Die Entwendung des Silberschreins ist natürlich eine Sache für sich, meine Herrschaften“, sagte er.„Ich will nicht verbehlen, daß ich im Anfange auch an die Täter aus dem Königsgraben oder dem Warenhause unseres Freundes gedacht, oder besser, auf sie gehofft habe, denn Sie können mir glauben: die Wadl war gräßlich!“ Die schrille Stimme des Rechtranwalts Blumenthal löste ihn ab: „Der Herr Kommissar hat vollkommen recht. Nicolaie Täterschaft ist osochologisch und tatsächlich so klar erwiesen, daß ich die Entscheidung des Gerichts für ein Fehlurteil halte. Man sieht's doch jetzt deutlich. Das Gericht hätte ja unter allen Umständen zum Freispruch kommen müssen, aber nicht aus einem Non liquet, sondern aus Paragraph einundfünfzig.“ „Ich finde da keinen wesentlichen Unterschied“, warf Overbeck ein. „Od. Herr Kommerzienrat! Das ist ein grundlegender Unterschied! Jetzt liegt die Sache so, daß das Verfabren nicht einmal zum Abschluß gebracht ist, es schmebt de jure noch, obwohl der Tatbestand gar nicht klarex sein könnte. Sie scheinen nicht meiner Meinung zu sein, Herr Direktor?“ „Ich kann mir die Folgerung, die Sie aus einer als richtig zuzugebenden Voraussetzung zieben, nicht zu eigen machen", antwortete Hegenscheidt.„Wenn ich Richter gewelen wäre, würde ich von den beiden Möglichkeiten auch nicht die Ihrige gewählt haben. Eigentlich erwischt bat man ihn doch nicht, und gestanden dat er auch nicht.“ satz würde fünfzig Prozent aller VerWes gpbecte der Bahlsoumalt uit der verrüttete be— durch den ste 1.T. —. von der ReKonsortien zur Einia gebracht, das Ende des Währungswierrwarrs. In .— Pllei trat demgegenüber die Dopvelwährung als charakteristische Erscheinung gleich zum Bezinn der Währungszerrüttung auf und dies im schroffsten Gegensatz zu den Anordnungen des Staates. Trotz mancher besonderer Umstände, wie sie die eigenältnisse im türkischen Staatswesen mit sich de. wie sie durch die Doppel#eschaffen wurden, für das. was man in Deutschland jetzt mit staatlicher Hilfe zur Einführung bringen will, nicht ohne Interesse. Es war um die Mitte des Krieges. etwa Ausgang 1916. Anfang 1917. als in der Notierung des türkischen Papierpfundes ein auch dem Laien deutlich füölbarer Unterschied gegenüber dem Goldgeld bemerkbar wurde n in jenen Tagen in Konstantinovel in ein um ein Kleidungsstück oder auch nur einen Gebrauchsgegenstand zu kaufen. und fragte, was r betreffende Artikel kostet, so bekam man vom Verufer die Gegenfrage zu bören:„Wünschen Sie in Gold per Papier zu zahlen?“ Hatte man Gold= oder Silber„Dieser Grundsatz würde künfzig Prozent aller Verbrecher straffrei lass einem meckernden „Die Psochiater waren aber auch nicht Ihrer Meinung.“ „Heute würden sie vielleicht anders urteilen.“ Einige Minuten lang sprachen alle dann verschaffte sich wieder das rubige Ornen Overbecke Geltung. „Ich kannte seine Mutter, die, noch selbst ein Kind, meine Wärterin wurde, und aus der der Klatsch später meine Freundin gemacht hat. Daran ist nur soviel wahr, daß sie ihre Pflicht sehr ernst nahm und mir auch einmal das Leben gerettet hat, wofür ich meine Dankesschuld an ihrem Sohn abzutragen suchte. Sie hatte denselben Charakter wie er, nur weniger scharf ausgeprägt und mehr aufs Kleine gerichtet. Ich habe es einige Male erlebt, daß ein an sich ganz bedeutungsloser Wunsch ibr zur firen Idee wurde. Ein kleiner Vorgang ist mir im Gedächtnis ob seiner Widersinnigkett haften geblieben, odwohl ich damals noch in der Gerto satz. Es waren gerade gewisse Rippfachen aus Meißener Porzellan sehr in Mode gekommen. Unsere Marie war nun gar nicht einmal so sehr für derartige Tändeleten, aber ein bestimmtes Pärchen, das irgendwo in einem Glaskasten stand, hatte sie doch so eingenommen, daß sie regelrecht dafür schwärmte. Das Zeug war aber ziemlich teuer, und deshalb schwankte sie einige Tage, ebe sie ibren sonst sehr sparsamen Grundsätzen diese Ausgabe abrang, um nun zu erfabren, daß das Pärchen inzwischen bereits einen schneller entschlossenen Liebhaber gefunden hatte. Darüber wer sie wochenlang ganz unglücklich. Ich bin überzeugt, daß sie nicht widerstanden haben würde, wenn der Zufall sie in Versuchung geführt bätte, obwobl sie oft genug Proben einer fast übertriebenen Ehrlichkeit abgelegt hat.“ Leontine sah die Tischgäste durch einen dicken Nebel hindurch, und die Stimme Hartunoks erreichte sie nur undeutlich und gedämpft, wie aus weiter Ferne kommend. Dagegen traf jedes Wort der übrigen Unterhaltung ihr Ohr unmittelbar und scharf. Sie hatte sich über ihren Teller gebeugt, als ducke sie sich förmlich vor den unbarmberzigen Säven. *„Da haben wir es ja!“ schrie der Rechtsanwalt.„Erbliche Anlags!“ „Rein, die Aerzte hatten ganz sicher recht." Es war wieder Overbeck, der sprach. Auf diese scheinbare Inkonsequenz wußte der Rechtsanwalt zunächst nichts anderes zu tun, als wieder sein meckerndes Lachen anzuschlagen. „Aber Sie selbst haben doch loeben den Jertum der Aerzte überzeugend nachgewiesen, Herr Kommerzienrat“ #gate er daun— m y— (Masthetzung foigt.) Nr. 191 (Zweites Blatt) Gelsenkirchener Zeitung. Dienotag. den 28. August 1923. Gelsenkirchener Juli=Statistik. Die Bevölkerungszahl der Stadt Gelsenkirchen ist im Juli wieder um einiges gesunken. Sie betrug am Monatsschluß 179 433 gegen 179 560 am Monatsansang und 181 574 Ende Juli 1922. Der Rückgang ist auf einen Wanderungsverlust von 386 Personen zurückzuführen. Das natürliche Wachstum der Bevölkerung glich mit einem Geburtenüberschuß von 244 den Mehrfortzug nicht aus. Die Zahl der Lebendgeburten betrug 388 (358, 422)*). Eheschließungen fanden 143(131, 221) statt. Die Häufigkeit der Umzüge innerhalb des Stadtgebiets ließ weiter erheblich nach. Es wechselten 834 (1147, 1641) Personen ihre Wohnung. Auch der Bevölkerungswechsel mit auswarts ging wieder ganz bedeutend zurück, offensichtlich eine Folge der hier herrschenden Verkehrs= und sonstigen Schwierigkeiten. Es zogen nur 553(1079, 2053) Personen zu und 939(2844, 2399) fort. Die Belegung der drei großeren Krankenhäuser war am Ende des Berichtsmonats mit 1009(1012, 968) nur wenig geringer als am Monatsanfang. Die Zahl der Verpflegungstage war etwas größer als im Vormonat. Im Städt. Säuglingsheim befanden sich am Monatsende 82(84. 71), in der Orthovädischen Kinderklinik 41 (31. 87) Pflegebedürftige. In beiden Anstalten, stellte sich die Zahl der geleisteten Vervflegungstage höher als im Vormonat. An Infektionskrankheiten wurden 30(21, 15) gemeldet, darunter 20(—, 1) Erkrankungen an Ruhr. Sterbefälle waren 179(160, 146) zu verzeichnen, darunter 17(15. 19) solche von Ortsfremden. Die bäufigsten Todesursachen waren Lungentuberkulose mit 22(19. 22), Lungenentzündung mit 20(17. 23) und Magen= und Darmkaterrh mit 18(7, 4) Fällen. In der Städt. Gesundheitsfürsorge nahm die Zahl der Hausbesuche der Fürsorgerinnen und die Zahl der Beratungstermine sowie deren Besucher gegen den Vormonat zu. zeiamts Aus *) Von den Zahlen in() beziebt sich die erste auf den Vormonat, die zweite auf den gleichen Monat des Vorjahres. Ist nur eine eingeklammerte Zahl angegeben, so bezieht sie sich, wenn nicht besonders der Vormonat zum Vergleich dienen soll, auf den gleichen Monat des Vorjahres. Tokales und Provinzielles. Gelsenkirchen, den 28. August 1923. Die Notgeldnot. Im ersten Trubel des Kriegsbeginns saß ich einmal in einem Kaffeehaus und wollte meine Zeche mit einem Fünfmarkschein bezahlen. Der Kellner wies mein Geld aber zurück, da er vom Wirt Anweisung bekommen hatte, nur Metallgeld anzunehmen. Vor einer Woche wieder wollte ich, so erzählt Hans Baur in der„Köln. Zig.“, in einem Restaurant einen Verrechnungsscheck der Deutschen Bank an den Mann bringen. Der Kellner bedauerte. Er habe von seinem Chef Anweisung bekommen, nur richtiges Geld zu nehmen. Das Fräulein im Molkereigeschäft indessen hat mir in diesen Tagen einen Verrechnungsscheck schlangweg abgenommen. Abgewiesen von ihr wurde jedoch eine Arbeiterfrau, die Notgeld einer Fabrik brachte. Das Fräulein hatte Anweisung bekommen. Die Arbeiterfrau war über die Zurückweisung ihres Geldes empört. Ich gab ihr recht. Es sei eine Engberzigkeit— machte ich die Sache zur meinen— die Abwicklung des Zahlungsverkehrs durch Beanstandung von Notgeld zu cischweren. Das Fräulein berief sich nochmals auf ihre Anweisung Es sei doch ein Geld wie das andere, erwidirte ih Alles sei Papier. Das Fräulein müsse ihrem offenbar fern vom praktischen Ladenbetrieb in einem Kontor hockenden Chef klar machen, wie aufveizend seine Anweisung wirke. Das Fräulein fragte, wie es denn wäre, wenn ich der Frau das Geld eintausche; wenn ich ihr einen Verrechnungsscheck gebe für ihr Notgeld. Diese nehme sie ja... Das hatte ich nicht erwartet. Diese Aufforderung war mir veinlich. Ausreden konnte ich mich auch nicht. da ich die Brieftasche offengehalten hatte und einige Schecks aus ihr hervorlugten So rettete mich nur ein beroisches: „Schön, natürlich!“ vor der Blamage, vor einer versammelten Ladenfront als Großsprecher angesehen zu werden. Mit dem Notgeldschein vilgere ich nun ruhelos durch die Stadt. Untergehracht habe ich ihn bis jetzt noch nicht. Untergebracht habe sch bis jetzt nur mühelos das„richtige“ Geld. Augenblicklich ist das Scheckgeld an der Reihe, verausgabt zu werden. Ich werde mit ihm zuweilen Schwierigketten haben. Aber ich hoffe, daß sie nicht ernstlich sind. Ich stecke einfach kein anderes Geld zu mir. Sollen sie mit mir, wenn ich bereits mein Glas Bier in der Gurgel, meine Ware bereits unterm Arm habe— sollen sie mit mir dann machen, was sie wollen. In einigen Tagen wird mein Scheckgeld aufgebraucht sein. Dann kommt der unangenehmste Teil— die Verausgabung des Notgeldes. Aber ich mache es einjach wie mit dem Scheckgeld: ich esse und trinke und kaufe und habe dann nichts anderes da. So mutz man es machen! Es darauf ankommen lassen! Nicht nachgeben! Biegen oder brechen! Die Stirn bieten! Eine eiserne Stirn! Nebenbei bemerkt: für alle Fälle habe ich im Nebenfach meiner Brieftasche dann noch für eine Kleinigkeit Verrechnungsschecks: Und—— und in einem Geheimfach sogar noch richtiges Geld. Für den äußersten Fall. Steuerabzuges vom sich eine eingehende = Ueber die Berechnung des Arbeitslohn ab 1. September befindet Bekanntmachung im Anzeigenteil. — Die Biervreise für Gelsenkirchen=Stadt sind von heute ab wiederum erhöht worden. Näheres befindet sich im Anzeigenteil der heutigen Ausgabe. * Abrundung auf 1999. Die Abrundungsverordnung ist vom Reichsminister der Finanzen der Geldentwertung angepaßt worden. Steuern werden im allgemeinen nicht mehr auf volle 10. sondern auf 1000 Mark nach unten abgerundet, die Vermögenssteuer und die Einkommensteuer. soweit sie veranlagt wird. auf 4000 Mark. Geldstrafen und Ersatzstrafen sind jetzt auf volle 10000 Mark nach unten abzurunden. ebenso Markbeträge, wenn die Steuerbehörde die Höhe der Strafe innerhalb eines gesetzlichen Rahmens zu bestimmen hat. Zinsen. die dem Reiche geschuldet werden. werden auf volle 1000 Mark nach unten abgerundet, ebenso statistische Gebühren. Dagegen werden Zinsen. die vom Reiche geschuldet werden. auf volle 1000 Mark nach oben abgerundet. Keine Absmaffung der Briefmarken. Auf Grund von Zeitungsmeldungen, wonach die Postverwaltung aus Ersparnisgründen die Briefmarken abschaffen wolle, teilt die Postverwaltung mit, daß sie nicht daran denke. Nur bei Paketen. Postanweisungen und Zahlkarten. die am Schalter aufgeliefert werden müssen, sei die Barfranlierung vorgesehen. Für den Briefverkehr sei die Erleichterung zugestanden, daß auch bei weniger als 100 Briefsendungen, für deren Barfrankierung den Firmen Freistemvel überlassen worden waren, bei Auflieferung am Schalter die Barfrantierung vorgenommen werden könne. = Keine Aenderung des Brieftaubenverbots. Der Platzkommandant von Gelsenkirchen ersucht uns um Veröffentlichung der folgenden Mitteilung: Verschiedene Vorstände von Brieftauben=Vereinen suchen um die Erlaubnis nach. die Tauben fliegen zu lassen. Der Artikel V des Verbots Nr. 22 ist nicht geändert:„Jede Beim Städt. Arbeitsnachweis meldeten sich 1712(1579, 1087) Arbeitssuchende; an offenen Stellen wurden 1040(941, 1033) gemeldet. 1011(891, 975) (Stellen konnten vermittelt werden. Die Gesamtzahl der Erwerbslosen stieg von 1100 auf 1352(82). Von diesen wurden 1202(898, 17) unterstützt. Die Gesamtzahl der gegen Krankheit Versicherten, die in Betrieben des Stadtkreises beschäftigt waren, betrug 72 837(im Vormonat 72610). : Dies offene Armenpflege erstveckte sich auf 834(923, 1031) Fälle. An Wohngebäuden wurden 8(2, 8) mit 12(18, 33) Wohnungen fertiggestellt. Die Vorerkungen für Wohnungen vermehrten sich nur wenig, haben jedoch die hohe Zahl von 9231(9206. 8201) erreicht. Bei der Städt. Sparkasse erhöhte sich die Zahl der Sparbücher auf 39 785(39 755, 57131). Am Monatsschluß waren Einlageguthaben in Höbe von insgesamt 2.6(1,8, 0,1) Milliarden vorhanden. Der Scheck= und Giroverkehr nahm weiter zu. Am Monatsschluß wurden 2434(2380, 1146) Konteninhaber gezählt. Die Summe der Ein= und Auszahlungen belief sich auf 120 (57, 0,09) Milliarden Mark. Die städtische Arbeiterschaft wies keine Veränderung ihres Bestandes gegen den Vormonat auf. Im städtischen Schlacht= und Viehhof waren die Schlachtungen von Großvieh und Schafen zahlreicher, die der übrigen Vieharten aber geringer als im Vormonat. Der Auftrieb von Großvieh war stärker, der der anderen Vieharten schwächer als im Juni. Die Preise für Fleisch und die übrigen Lebensmittel stiegen ganz bedeutend und mit starker Beschleunigung. Die Städt. Berufsfeuerwehr rückte 25(8, 17) mal aus. Mit dem Krankenwagen wurden 265(238. sind schwer erkrankt, währ 221) Personen befördert. Das Städt. Gaswerk gab beiters an den Folgen dieser Erkrankung bereits ge 851(785, 1145) Tausend Kubikmeter, Gas ab. Diestorben ist. Die Leute wurden dem Krankenhause Städt. Badeanstalt wurde von 41 056(17831. Uerdingen zugeführt.— Wie wir hören ist der Ausbruch ————„ der Evidemie auf den Genuß von Wasser aus dem Kruppschen Hafen zurückzuführen, das als Trinkwasser nicht zugelassen ist, wie dies auch die dort aufgestellten Warnungstafeln anzeigen. eines Dietrichs die Wohnung des J. und entwendete aus einem Kleiderschrank mehrere Kleidungsstücke Werte von 200 Millionen Mark. Frau im I. bemerkte den Dieb in ihrer Wohnung. Sie ging d Trevve herauf und traf den Dieb schon mit ihren Sachen auf der Treppe. Mit Hilfe mehrerer Personen wurde der Dieb unschadlich gemacht. Er ist ohne Wohnung und wurde dem Amtsgericht vorgeführt. Buer, 27. Aug. Durch Bekanntmachung des Poliwird mit sofortiger Wirkung der Verkauf und sschank von Branntwein und ähnlichen alkoholartigen Getränken bis auf weiteres verboten. Aehnliche Verbote sind in mehreren Nachbarstädten erlassen. * Sladbeck. 26. Aug. Da es an Lohntagen wiederholt zu Radauszenen in Feldhausen gekommen war, wobei Gärten und Felder verwüstet wurden, taten sich die Landwirte zum Bauernschutz zusammen. Nachdem es dann einige Male zu Zusammenstöben zwischen jungen betrunkenen Burschen und dem Bauernschutz gekommen war. holten die Burschen am vorigen Sonntag Verstärkung deran. Es kam zu einer regelrechten Schlacht zwischen den beiden Grupven. Die Landwirte verprügelten die Burschen derart, daß 11 erbeblich verwunvet ins Krankenhaus gebracht werden mußten. * Wicede(Ruhr). 27. Aug. In der Sonntag wurde auf dem benachbarten Rind auf der Weide abgeschlachtet Nacht zum Gute Scheda ein eide abgeschlachtet. Sechs anderen lebenden Kühen wurde je ein mehr oder weniger großes Stück Fleisch aus dem Hinterviertel geschnitten. Einem armen Opfer dieser bestialischen Roheit steckte noch ein pur. langes Messer im Hinterviertel. als die Tat am Sonntag entdeckt wurde. Die Tiere mußten größtenteils abgeschlachtet werden. Von den Tätern fehlt jede Soi * Duisburg. 27. Aug. Auf der Kruppschen#—— Alfred=Hütte zu Rheinhausen ist unter den Arbeitern, die dort mit der Verladung von Koks beschäftigt sind. eine Ruhrevidemie ausgebrochen. 15 der Leute sind schwer erkrankt, während das Kind eines ArErkrankung bereits 49010) Benutzern besucht. Von der Städt. Bücherei wurden 10 216(10 764, 6961) Bände ausgelieben Eine Erhebung der Anbauflächen für Feldfrüchte ergab, daß Ende Mai dieses Jahres 709 Hektar oder rund ein Fünftel unseres 3084 Hektar großen Stadtgebietes landwirtschaftlich genutzt wird, während 1913 noch 1491 Hektar oder beinabe die Hälfte der Gesamtfläche der landwirtschaftlichen Bebauung gewidmet Bewegung von Brieftauben, mit Ausnahme derjenigen. die von einem den Besatzungsmächten gehörigen militärtschen Taubenschlag herrühren, ist im besetzten Gebiet untersagt.“ = Die nächtlichen Kartoffelausmacher. Am 26. Aug. hatten 4 Personen aus Ueckendorf eine Kneiotour durch mehrere Wirtschaften gemacht und auch noch#/4 Liter Schnaps mit auf den Heimweg genommen. Im Ristenweg fanden sie einen Sack. Auf einer Wiese wurde die Schnapsflasche geleert und nun verfiel man auf den „Gedanken, den Sack mit Kartoffeln zu füllen. Die Kneipbrüder gingen zu einem Kartoffelfeld und hoben mit den Händen eine Menge Kartoffeln aus, die dann mitgenommen und der Logiswirtin der Kumpane übergeben wurden. Der Eigentümer des Kartoffelackers erstattete aber Anzeige und die feuchtfröblichen Kartosselausmacher mußten den Gang zur Polizeiwache antreten. wo sie, allerdings nachdem sie erklärt, den Schaden zu ersetzen, wieder freigelassen wurden. = Festgenommen wurden in der Nacht auf Montag, den 27. August 1923, 12 Personen wegen groben Unfugs, Diebstahls bzw. Diebstahlsverdacht, nächtlicher Ruhestörung und Schlägerei. Arbeiter= und Gewerkschaftsfragen. Lohnforderungen und Arbeiterentlassungen. — Kassel, 27. Aug. Der Verband der Metallindukriellen Kassels und der benachbarten Industriebezirke gibt bekannt, daß sich die Betriebe der Kasseler Metallindustrie gezwungen sehen, zur Abwehr„unberechtigter Lohnforderungen“ allen Arbeitern und Arbeiterinnen zum 15. Geptember zu kündigen. Heute nachmittag finden unter dem Vorsitz des Regierungspräsidenten Einigungsverhandlungen statt. Handel und Gewerbe. Ein Dollar= 5586000 Mark. Aus dem Vereinsleben. wöhnlich Donnerstag 8 Uhr statt. we Jung=Siegfried. Gelsenkirchen 3. ndet in dieser Woche nicht wie gesondern bereits Mittwoch abend bolland 1 Belgien 1 talten 1 kngland 1 Imerika 1 ankreich ei Amtliche Devisenkurse 27. Aug. Geld 1 Gulden 2194000 220 Frank 255360 g 8 d. St. 25436.2 ollar 5586000 1 Frank 319200 Frank 1913460 — 7980.— t. 100 Kr. 242605 25563.7 5614000 320800 1018440 8020.— Geld Brief 1835400 1844600 209475 210525 199500 200500 21196,87 21303.12 4688250 4711750 261345 262650 842887 847112 6683.— 6717.— trüge für den Vergarbeiter Heimstättenbau und den Handelsaufschlag— die erböht werden mußten— beträgt diemnach ab 27. August 1923 der Preis je Tonne für Oberschlef. Flammstückkohlen 58,040 Millionen, Mitteldeutsche Braunkohlen=Briketts 37,430 Millionen, Ruhrfettförderkoble 70,707 Millionen. Anzlehen der Devisenkurse. 1 Berlin, 27. Aug.(Telegr.) Das neuerliche scharfe Anziehen der Devisenkurse, wobei der Dollar sich über 6 Millionen erhob. sowir große Geldflüssigkeit führte zu einer scharfen Aufwärtsbewegung auf allen Marktgebieten der Effektenbörse. Die groben Sehaltszahlungen an die Beamten werden vielsach zu Anlagen in Effekten benutzt. Die Kurssteigerungen nahmen namentlich am Montanmarkt eine gewaltigen Umsang an. Die Werte des Rhein=Elbe=Konzerns gewannen 20 bis 30 Millionen, Bochumer, Deutsch=Luxemburger, Gelsenkirchener. Harvener gingen gleichmäßig auf 95 Millionen Prozent. Von Maschinenfabrikation gingen Orenstein und Koppel auf 28 500000 mit einer Besserung um 9½ Millionen Prozent. Valutapaviere wurden der Devisensteigerung entsprechend höher bewertet. Berliner Produktenbericht. ) Berlin, 27. Aug.(Telegr.) Unter dem Einfluß der starken Devisensteigerung verschärfte sich die Festigkeit am Produktenmarkte weiter. Geringfügigkeit des inländischen Angebots trug außerdem zur Aufwärtsbewegung der Preise bei. Weizen wurde von den Mühlen zu höherem Preisgebot begehrt, zumal als sich auch Mehl höher stellte Roggen wurde für westliches Deutschland gesucht. Gerste ebenso wie Hafer zogen bei lebhafter Nachfrage weiter an und ebenso Oelsaaten und teilweise auch Futterstoffe. Französtscher Franken und— Koks. mt Paris, 27. Aug.(Teleor.) Infolge der Entwertung des französischen Franken und der Verteuerung des deutschen Koks ist der französische Kokspreis um 50 Franken erhöht worden. Eine Tonne französischen Kokses stellt sich hiernach auf 200—250 Franken. Im Dezember, also unmittelbar vor der Besetzung des Ruhrgebietes, kostete eine Tonne Koks 95 Franken und im Februar 110 Franken. Erhöhung der Biersteuer. * Berlin, 27. Aug. Die Sätze der am 1. September folgendermaßen erhöhr. auf 478 200; von 175000 auf 490000; von 179 200 auf 501 800; von 189 300 auf 503 200; von 191 700 auf 536 800; von 200000 auf 560 000; von 208 300 auf 583 200: für Einfuhrbier von 208 300 auf 583 200. = Der Rhein.=Wests. Konsumverein„Wohlfahrt". Sitz E.=Altenessen, der außer einen ausgedehnten Zentralbetrieb mit Bahnanschkuß und Großbäckerei, im Industriegebiet 160 Verkaufsstellen für Lebensmittel, außerdem mehrere für Manufaktur= und Schuhwaren unterbält, erhöhte durch einstimmigen Generalversammlungsbeschluß am 27. d. Mts. die Geschäftsanteile von 20000 Mk. auf 10000000 Mk.„(Zehn Millionen Mark.) Die Gesamtanteile und Haftsumme der 60 000 etragenen Mitglieder ist hierdurch von 1 200 000 000 k.(Einer Milliarde Zweibundert Milli auf 1 200 000,000,000„M.(Eir hoist burch diese Kavitalerböbung, die durch die berwinder und De Pebeiszeuiselveigegige. hir. die 60 000 angeschlossenen Familien im vollen Umfange aufrecht erhalten zu ronnen. Gellenrirchen.(Amtlicher Vericht). Preise für 1 Pfund Lebendgewicht. 1. Rinder. Bullen: Vollfleischige ausgewachfene höchsten Schlachtwerts 650 000—670 000 Mk. Vollfleischige jün616 000—640 000 M. Mäßig genührte junge und gutgenährte Kühe 650 600—700 000 Mk. Aeltere ausentwickelte jüngere Kühe und Fürsen nie Rühe und Färsen 350 000 Dlr Ochsen 3, Wallen 24, Färsen und Viertel frisches 1— Biersteuer werden höht: von 170 800 Zweibundert Millionen Mark) K.(Eine Billion Zweibundert worden. Die Verwaltung gere 616 000— ältere 580 000 Mt. Färse h#chhen Salahtwerte Lie Eschtr ob n M. Auftrieb:— Kübe 44, Fleisch. Färsen und Rinder 71 Kölber 14, Marktverlauf: der Umgegend. 1 Ei., aug. Ein aufregender #####all wvielte sich am.„Samstag mittag auf der Freiheitstraße ab. Der Althändler M. von hier. der wegen des dringenden Verdachts. sich gegen die KS 176 bis 178 des R.=St.=G. vergangen zu haben. verhaftet wurde, sollte zwecks Vernetmung dem Richter vorgeführt werden. Im Gerichtsgebäude ris sich M. los und lief durch die Grabenstraße zur Oststraße, verfolgt von der Polizei und bilisbereiten Ztvilversonen. Die Jagd rief viele Leute auf die Straße. Auch Schüsse wurden abgegeben. Ein Polizeibeamter erhielt von einem Hunde erhebliche Bißwunden in den Oberschenkel. Schließlich gelang es dem tatkräftigen Einschretten des Polizeibeamten, den Ausreißer auf der Oststraße festzunehmen. so daß er dem Amtsgericht wieder zugeführt werden konnte. * Wattenscheid. 27. Aug. Sonntag vormittag zwischen 7 und 8 Uhr wurden die beiden Schächte 1—3 und 2—5 der Zeche„Zentrum“ besetzt. Nachmittags. um ½6 Uhr rückten noch etwa 100 Mann als Verstärkung an. An den Toren wurden Posten aufgestellt. Die Franzosen stellten die Anschlußgleise sowohl nach der märkischen wie rheinischen Eisenbahnlinie wieder her. * Wanne. 27. Aug. Einem Arbeiter von der Viktoriastraße wurde während seiner Abwesenheit sein Koffer erbrochen und ihm daraus die Brieftasche mit vier Willionen Mark gestoblen. Als Täter kommt sein Lbgisgenosse der Arbeiter Werner Kiedel in Frage. * Eickel. 27. Aug. Einem Bergmann an der Cran. gerstraße wurden durch Einbruch Lebensmittel im Werte von 20 Millionen aus dem verschlosse Keller gestohlen. verschlossenen ng in das zaus von Jeusfeld in Horst und fragte nach einem Schachthauer. der aber in dem Hause nicht wohnte. Er Stock gegangen. öffne Horst, 27. aug. Ein junggr Mann a ist dann in den zweiten nete mittels Abermals Erhöhung der Kohlenpreise. Steigerung der rheinisch=westfälischen Kohle: 86,2 Proz. 1 Berlin, 27. Aug. Die mit Wirkung vom 20. d. M. ab nach dem Lebenshaltungsinder vorgenommene Erhöhung der Bergarbeiterlöhne hat in Verbindung mit der fortschreitenden Steigerung der Materialvreise eine aber. malige Erhöhung der Koblenvreise mit Wirkung ab 27. August 1923 nötig gemacht. Die Preisfestsetzung erfolgte wieder auf Grund der durch Beschluß haltenen Geldentwertungszuschlags wurde dadurch Rechnung getragen, daß dieser zunächst um ein Fünftel berabgesetzt und wetterer Abbau in Aussicht genommen wurde. Zum Ausgleich hierfür wird ab 27. August 1923 eine auf den Kohlenvreis abgestellte Wertbeständigkeit der Zahlung eingeführt, die einerseits für geforderte Vorauszahlungen, anderseits auch für verspätete Zahlungen gilt. Die hiernach verbleibende Erhöhung gegenüber den bioherigen Preisen beträgt: Rheinisch=Westfälisches Koblensondikat 86.2 Prozent, Aachener Steinkohlensondikat 86,2 Prozent, Niedersächsisches Kohlensondikat: Preuß. Berginspektion Ibbenbüren 97,6 Prozent, übriges Nevier 98,5 Prozent, Sächsisches Steinkohlensondikat 104,2 Prozent, Niederschlesisches Steinkohlensondikat 96.2 Prozent, Oberschlesisches Steinkohlensondikat 95.2 Prozent, Mitteldeutsches Braunkohlensondikat 97,9 Prozent, Ostelbisches Braunkohlensyndikat 97,9 Prozept. Rheinisches Braunkohlensondikat 80,7 Prozent. Kohlensondikat für das rechtsrheinische Bavern: Steinkohlen 112,5 Prozent, Oberbayer. Pechkoblen 97.1 Prozent, Braunkohlen 97,9 Prozent. Einschließlich Kohlensteuer. Umsatzsteuer und der BeVeranstaltungen und Vergnügungen. = Stadthalle. Dienstag. 23. Jugust, findet ein mit großem Beifall bisber stets aufgenommener Liederabend statt. Für das Konzert int der altbekannte M=o.B. uug gewonnen. Den instrumentalen Teil hat das philbarmonische Orchester übernommen as, musitkliebende Pääkrge, wird, die, Veranstaltung mit Niederrhein. Wetterdienst Aachen=Essen. 1 Die Wetterlage lzeigt wenig Aenderung. Wir haben daber auch am Dienstag bei veränderlicher Bewölkung und mäßig warmen südwestlichen Winden zeitweise Regen zu erwarten. Verantwortlich: Für Politik litik, Polkswirtschaft. uilleton. Theater und Kommunalpolitik, Boitswir Berger; für Lokales, Feuilleton. 5: für Vermischtes und Sport J. Palsenders. st. Handel und Musik i. B. der: und Anzeigenteil H. Hartenfelg: für den Scheifes. Sämtlich in Gelsenkirchen Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten. Neue Eine Gastesiune S e eingereichten u s." bem nicht ###enschrift für Politik und Kultur. Begründer Dr. Armin Kaufen. Preis des Einzelheftes Mk. 15 600 Aus dem Inhaft des Heftes 38. Der Rhein, eine Reise und ein Erlednts. Von Dr. Balztanus. Deutschland. Gedicht von Dr. W. Dr. Kahle. Regierungswechsel.— Weltrundschau. Von Dr. Otto Kunze Die Goldanlein=— eine Sparanleihe. Neuorientierung in— Von Dr. Jos. Albert, Hauptschriftleiter der Süchs. Volkszeitung. der Politck. Von A. Wild. Die Hochzeit zu Kana Aland neu übersetzt von Dr. Otte Kunze. Das Josephinenzu Dresden. Eine Pflanzstätte katholischer Kultur in der Diepora. Von Dr. Otto Sachse. Vom Büchertisch. Bühnen= und MusikL. S. Obertaender.— Dus d und Handeloschau Berliner Börse Mitgeteilt von der Darmstädter und National-Bank Kommandit-Oesellschaft auf Aktien Fillele Geisenkirchen. Die Notierungen enthalten drei Stellen weniger als der amtliche Kurszettel. Bestehen die letsten drei Stellen nicht aus Nullen, so stehen die entsprechenden Zitfern hinter einern Komma. Deutsche Anleihe 27. 8. 1 24. 8. 5° D. Reichsanleihe!—□— Brauerel-Aktien Engelhargt-Brauer. Schulth.-Patzh. Dortmunder Aktien Dortmunder Union 1— 110000 Glückauf Geisenk. 1— Schiffahrtsaktien Deutech. Austral 0 Hamb. Amerik. Pak. Nordd. Lieyd Bankaktien Barmer Bank-Ver. Berliner Hand.-Oes. Cemm.- u. Privatb. Darmstädter Bank Deutsche Bank Disk. Cem.-Antell Dresdner Bank Essener Cred.-Anst. 1400 Industrieaktien Adlerwerke Allg. Elektr. Oes. Annener Qußstahl Augsb.-Nümb. M. Bad. Anilin Balcke Maschinen Baroper Walzw. Zemberg 1. P. Bergmann Elektr. Berl. Karstr. Ind. Bingwerke Bismarekhütte Bochumer Qußstahl Böhler Oebrüder Bösperde Walzw. Buderue Eisen Busch Lüdenech. Busch Waggon Chem. Ories. Elekt. Chem. industr. Oels. Consolldat. Schalke Daimier Motoren Dtech.-Lux.-Berzw. Deutsche Erdöt. Deutsche Kabel Deutsche Kanl Deutsche Maschin. 5000) 45000 3400 Dynamit Nobel Eisenw. Kraßt Elberfelder Parben Elektr. Licht-Kratt Eschweiler Berzw Essener Steinkolll. Fahlberg. List Co. Selten- Quillenune Oelsenk. Bergwerte Gelsenk. Qußstahl Oes. f.elekstr. Untern. Giadbacher Textll Olas-Man. Schalke Oeldschmiet Th. Oethaer Waggon Haberm.& Oucke: Hann. Masch. Egest Harkert Brückend Harpener Bergwerk Haeper Ele. u. Stah Heckmann Masch. Höchster Farben Höech Eis. u. Stahl Hohenlohe Werke Hubertus Braunichl. Humbold Maschin. de Bergbau. (all Aschersieben Köln-Neuss. Bergw. Köln-Rottweil Körting Oebr. Krein W. Küppersbusch Kyffhäuser Hütte Lahmexer... Laurahbtte Lindenberg Stahl Lindström Car Linke Heim. Werke Löwe Lud.& Co Lerenz C. Lothr. Hütte Magdeburg. Bergw. 27. 8. 7000 16000 60000 12000 94600 26000 83000 e0 8388 Mannesm. Röhren *** Meyer Dr. Pani Motorenfabr. Deutz Mülh. Bergwerkever Norddeutsch. Wolle Oberschies. E.-Bed Oberschl. E.-I. Care Oberschles. Koksw. Piletr-!. rnonix Bergbau Par- T. roxe nermann Reishels Papier Rhein. Braunkohle Rhein. Metall Vorz. Rhein. Nass. Berzw. Rhein. Stahlwerke Rh. Westl.Sprenget. Rombacher Hütte Rütgerswertse Sacheenwerk Sareit! Schneider Hugo Schöndortt Oebr. Schuckert& Co. Siegen-Sel. Qußet Siemene& Halcke Stolberger Zinke Tietz Leenhard Ver. Dtsch. Nickelw. Ver. Glanzst. Elbert. Vegel Telegr. Draht Vogländ. Maschin Wasserw. Oelsenk. Wegelin& Hübner Westeregein Westf. Draht Hamm Westf. E. Langendr. Wickingsortl. Cem.11 Zellsteff Waldhel.I1 Zimmermann-W. 41000 48200 Hauoschatz— Conntag ist'o. Monatoschrift mit Bildern. gusgeber Dr. Ahons Heilmann. Heit 2. 49. Jahrgang. Verlag wischer Zeusschet, Leumeburg. Zeies Kösel und Friedrich Bostel, Am der Fülle des Gebotenen soien ver allem nwei vor####oben, die sich mit zwei unserer Größten befassen niger Bilder ergühlt uns Fr. Ferd. Oberhauser von den Stätten, wo Beetboven gelebt und gelitten und seine unsterdlichen Werte geschaffen hat. Schepenhauer spricht selbst zu uns. Seinen Reisetagebuchern werden einige besonders fesselnde Abschnitte entnommen die Zeugnis ablogen von der tiefen Naturliede des großen Phelefophen.— Ein dritter reidt sich den beiden an— Fritz Uhde. lichven, schmerzerfüllten Bildern. Nach den Wundern und Chine führt uns ein anschaulich geschriebene:, peorlache We. a..— zeichnet —#nr ungerechte Heller“. Zwei kurje Skimen„ErM. Herbert und„Die Sphinx“ von Th. Wenstedl. antisch in„Dus Medaillon“ von Max Karl Böticher eine lustige Saunergeschichte„Kurz noch Köln". Luf inken“ von Dr. A. Heilmann uns fuhrt uns ein anschaulich geschriebene:, von Professor J. Joko und Max Nern über Hrer Bewohner. Auch der unterhaltende durch große Reschhaltigkeit aus. Peter laberemhte heller“ Zmmei Juri. bisen B. N„Hoch Teil des Dörtler= denliebe Phontostisch=ro Dreßler bringt ei uns selbs führen zurück. Sdenke enthält der einem Archio entnommene kleine Bericht von Dr. Hans Schon###ffer„Ein franziskanisches Kleinod" tiefste Ledensweishett, die uns wie die beiden Gedichte„Reine Seele sehn:.. von Alevander Baldus und„Der Tod als Wandere=“ von Anton Bamberg, ernst und nachdenklich stimmt. Den Schluhz des vielseitigen Heftes bildet eine reizende Kinderbeilage. uns die Hühnera G Gereem. eomrichen und Droserien: Kukirol belberg 18 11 Kr 116 Bekanntmachungen der Stadtverwaltung. Bekannt machung. er Plan über die Aufbehung der tlinie der geplanten Emilien= vischen Vlora= und Industrie= und liegt in der ust bis einschl. 26. d der Verwalt nen nur während Niederschrift gebeim Bürgerstrabe ist feita elt vom 29. Agugust September ds. Jrs zu jedermanns Einsicht während der Dienststunden im Zimmer 24 des Verwaltungsgebäuder Neumarkt 2. offen. Einwendungen gegen den Plan könne dieser Zeit geben oder meisteramt angebracht werden Gelsenkirchen. den 25. August 1923. 22222 Der Oberbürgermeister. I. V. Arendt. Bekanntmachung. und RechFolge eine der Markbeträge auf volle # Nr. nach unten statt. Beträge bis zu 1000 Mk. kommen nicht zur Auszahlung. Im städtischen Kassen= n nungswesen findet für die 3 Abrundung der Markbeträge 305 Bekanntmachung. Die neuen sofort in Kraft tretenden Gebühren für die städtischen Friedhöfe Gelsenkirchens können im Zimmer 15 der Pestalozotschule eingeseben werden. Auskunft wird darüber auch in den Dienstzimmern der Gartenverwaltung und der städtischen Friedhöfe erteilt. Gelsenkirchen, den 27. August 1923. 22220 Der Oberbürgermeister. men als Arbeitslohn. so sind sie zunächst von dem anderen Einkol abzusetzen: nur insoweit andere Einkommen sie in die Abgeltung einb Vorstebende Bestimmungen treten ab 1. September 1923 mit der Maßgabe in Kraft, daß die darin vorgesebenen Ermäßigungen bei jeder nach dem 31. August 1923 e. folgenden Zahlung von nach dem 31. August 1923 ällig gewordenem Arbeitslohn Anwendung finden. 22204 Gelsenkirchen, den 28. August 1923. In unser Handeloregister Abt. B ist heute unter Nr. 370 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Firma Heinrich Buschmann. Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ mit dem Sitze in Rottbausen eingetragen worden Der Gesellschaftsvertrag ist am 8. Juni 1923 abgeschlossen worden. Gegenstand des Unternehmens ist An= und Verkauf von Medl= und Futterartikeln. die Herstellung und der Vertrieb von Hartbackwaren, die Beteiligung an Unternedmungen gleicher oder ähn licher Art sowie die Uebernahme der Vertretung solcher Unternehmungen. Stammkapital beträgt 1 000 000 od Peirtsa. etch. sann, Kaufmann in Rotthausen und naust Lohmann. Kaufmann in EssenAitenscheid. Bekanntmachungen der esellschaft erfolgen nur durch den leutschen„Reichsanzeiger. 22176 Bekannt machung. ordnung hen Kranken 15 der Pesta Die neue Gebührer Benutzung der städti gen liegt auf Zimmer 19.——.—. zischule und im Geschäftszimmer der dtischen Berufsfeuerwehr zur Einsichtnahme auf. 22219 Gelsenkirchen, den 27. August 1923. Der Oberbürgermeister. Bekannt machung. Der Kartoffelpreis für Dienstag. den 28. d. Mite., ist derselbe wie am Vortage. also... 22274 Abgabevreis an Kleinbändler 66 500 4 Abaabevreis an Verbraucher 75 000 4 Gelsenkirchen, den 27. August 1923. Der Oberbürgermeister. Bekannt machung betr. Bierpreise. Für Gelsenkirchen=Stadt wurden heute folgende Angemessenbeitspreise für Bier vereinbart: Für Einheits= Stark= Pillener # Ltr. bier bier Bier Gruppe 1: 154000 M 183000 M 203000 M Gruppe 2: 165000 M4 195000 4 215000+ Gruppe 3: 170000 MA 204000 M 226000 4 Beim Verkauf über die Straße Einheitsbier auf 510 000 M Starkbier aus 612000 M Bilsener Bier auf 678000 J Die Preise für Bier versteben sich einschl. Bedienung Bei Berechnung von Aufschlägen Bedienung ermäßigen sich vorde Preise in Höbe dieser Auf"#Verschreitungen der vorstehenden Preise werden als Wucher verfolgt. Auf die Verpflichtung der Bierwirtschaften zur Anbringung von Preisverzeichnissen in ihren Lokalen wird nochmals ausdrücklich bingewiesen. Gelsenkirchen, den 27. August 1923. 885 für die gestellt. mens ist In unser Handelsregister Abt. B ist deute unter Nr. 336 die Firma Landeoprodukten Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung. Sit in Wanne, eingetragen. Der Gesellschafts- zu am 15. Dezember 1922 festGegenstand des Unterneh— der An= und Verkauf von Lebens= und Futtermitteln aller Art im groben. Zur Erreichung dieses Zweckes ist die Gesellschaft befugt. gleichartige und ähnliche Unternehmungen zu erwerben. oder sich mittel bar oder unmittelbar an solchen Unternehmungen zu beteiligen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 400 000 Mr. Zu Geschäftsführer sind bestellt Kaufmann Heinrich Endemann und Landwirt Wilhelm Bohmert, beide in Wanne. Jeder Geschäftsführer ist allein zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur durch den Deutschen Reichsanzeiger. Gelsenkirchen. 9. März 1923. 22177 H.=R. B 336 Amtsgericht. eines Seifraputbere Ilegt in seiner s#cgemäden Zusammensetzung.— Seifenpulber und Seifenpulber I# ein groder Unterschied! Se llegt auf der Dand. das miaderwertige Erzeugnisse der Wäsche nicht nutzlich " and. Dirin Henkel's beliebtes Seifenpulber In ein Seifenpulver von großer Grgiebigkelt u. bervorragender Waschwirkung. Seine Verwendung sicdert sorofditige Bedondlung der Wäsche und billiges Waschen Personalgesuch. Zum Eintritt am 1. Sept. werden gesucht: 82236 tüoht. Fräulein für Küche und Bülett, welches zu Hause schlalen kann, enuh. Fräulein zum Verkauf von Zigarren. Zigaietten, Schokolade und Kuchen, seub. Frau, zum Spülen, Gerderebenfrau, nur solche die fragl. Posten schon bekleidet haben, wollen sich melden. 2 ceubere Putztrauen, 1 Portter(in Nebenberut) große Figur, gute Umgangstormen Einder fräulein mit guter Allgemeinbild ung. Vorstell. m. Zeugn. nachm.3-5Uhr Kowes, Bahnhofstr. 64. 2 brobre 22289 Mädchen für nachmittags 301. gesucht. Arens. Oberrealsch. Buluke. Hammerschmidtstraße 13. Sauberes 22272 Mädchen für einige Stunden vormitt., gea. hoben Lohn sesucht. Erstmädchen vorhanden. Frau Reingenheim. Lederbandlung, am Markt. Für kinderlos. Arzthaushalt fücht., bess. 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Ausgegeben werden auf den Inhaber lautende Stammaktien und zwar 4000 Stück zu 1000 gabe der Aktien erfolgt zum Kurse von 300 Prozent. Das gesetzliche Bezugs recht der bisberigen Aktionäre ist ausgeschlossen. 22178 Gelsenkirchen. H.=R. B 281 den 11. August 1923. Amtogericht. vom urbeitslohn ab 1. Gevtember 1923. Der Betrag von 10 vom Hundert des Arbeitslohnes ermäßigt sich: 1. Für den Steuerpflichtigen und für seine zu seiner Haushaltung zählende Ebefrau a) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Monate um je 360000 Mk. monatlich(biober 24000 Mt.). d) Im Falle der Zahlung des Arbeits. lohnes für volle Wochen um je 86 400 Mk. wöchentlich(bisher 5 760 MT.) e) Im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Arbeitstage um je 14 400 Mk.(bisher 960 Mk.). d) Im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für kürzere Zeiträume um je 3000 Mk., für je zwei angefangene oder volle Arbeitsstunden (bisber 240 Mk.). 2. Für jedes zur Haushaltung des ) im Falle der Jablung des Arbeitslohnes für volle Monate um je 2 400 000 Mk. monatlich(bisher 160000 Mt.) b) Im Falle der Zahlung des Arbeits. lohnes für volle Wochen um je 576000 Mk. wöchentlich(biober In unser Handelsregister Abt. 6 heute bei der unter Nr. 57 eingehast in WP mit Zweigin Gelsenkirchen usw. einBeschluß der Gei Schillstr. 4. 2. Eig. Maurer ehrlich 22194 Schristl. Ang. mit kegen eine 5-Zimmer-Wohnung--— Preisangabe an Au. uch Sander. Kanzlerst. 37 Näheres in der Geschäftsst. ds. Ztg. Bon# Aelteres Mädchen für K.ößeren Haus- Bulmkerstr. 32, halt gesucht Bäck. Schmieding. Wanne. Schlachthof6 Im Alter v. 17 Jahren 22233 für nachmittags gesucht. 22259 Frau Ferd. Diehl. Sommersprossen. Pickel, Mitesser, Jucksin In all. Apotheken und Drogerien. Zuverlässiges Mädchen sofort für ¾ Tage gesucht. 22246 Besengeihié niederlassungn Hm. einn: Durch Beschluß der General mlung vom 12. Juni 1923 ist sellschaftsvertrag geändert be. der bisberigen 5# 16. 17. 20 und 21(Aufsichtsrat und Generalver= sammlung): die§# 11 und 19 sind gestrichen und die übrigen Paragraphen entsorechend neunummeriert unter redaktioneller Aenderung der bishertgen## 25. 26 und 27 22179 Gelsenkirchen, den 15. August 1923. d.=R. B.67 Amtogericht. In unser Handelsregister Abt. A heute unter Nr. 1520 die Firma Gelsenkirchen. 20. Aug. 1923. 22180 H.=R. A 1520 Amtsgericht. 3 Zimmer und Mansarde In der Neustadt gegen drei Zimmer in der Feldmark zu tauschen gesucht. Schriftl. Anerb. u. Nr. 22280 u. d. Oesch. Tauschgesuch Zwei gr. Zimmer. 1. Etage. Stall und Gartenland, gegen 3 Zimmer zu tauschen gesucht. 22182 P. Mischke. Glückaufstraße 73. Wohnungstausch. —2 möbl. Zimmer Ia beas. Hause von leltendem Industriebeamten gegen Stellung einer 3-Zimmerwohnung gosucht. Schriltl. Aperb. u. Nr. 22210 an die Geschäftsstelle. Im Bankfach erfahrene erste Kraft, zuverläss. 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Zeiträume k. für je zwei angefanvolle Arbeitsstunden Mr.) GE nes 000 der Zahlung des Arum i ne oder #isber 1 600—.—.. inder im Alter von mehr als 17 Jahren, die Arbeitseinkommen bezieben, werden nicht berechnet. 3. Zur Abgeltung der nach B 13 Abs. 1 Nr. 1—7 E. St. S. zulässigen Abzüge.(Werbungskosten usw.) a) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Monate um je 3000000 Mk. monatlich(bioher 200000 Mt.). d) Im Falle der Zahlung des Arbeits. lohnes für volle Wochen um je 720 000 Mk. wöchentlich(bisher 48 0% We.) c) Im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Arbeitstage um 120000 Mk. täglich(bisber 8000 Mt.). 6) Im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für kürzere Zeiträume um 30000 Ml. für je zwei angefangene oder volle Arbeitsstunden (bisber 2000 Mk.). 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Betrügen läht sich der menschliche Körve; nicht. haftigkeit der beisen, giert! er spürt es trotz der Schmackhaftigke was ihnen an Nährgehalt sehlt. und reagiert darauf durch eine Verminderung seiner Leiktungsfähigkeit Deshalb giht es heute auch so viele überanstrengte. nervöse, erschöpfte Menschen: fast jeder von uns hat über irgendeine Störung seines Woblbefindens zu klagen. Jedem Einzelnen müßte zugerufen wirden: Verbessern Sie Ihre Ernährung,— das ist die beste Lilfel, Wenn Sie Ihren Körver kräftigen, beben seit, und die Erscheinungen schwinden von selbst. Nehmen dessern Sie Ihre Ernährung. ! Wenn Sie Ihren Körver, beben Ihre Widerstandskraft und Ihre Leistungsfähigund die Erscheinungen der Erschöpfung ver von selbst. Nehmen Sie„Kufeke!" Sie einem regelmäßigen Genuß dieser alt Kraftnahrung bald den wobltätigen Ein. 1. die Kräfte erneuern sich. Ihr Aussehen —— den Körver durchströmt das Bewerden bei bewäh ewährten fluß merken, die Kräfte erne. wird frischer und den Körver Rlich, oder Kalao dereiten. ein Getränk von vorzüglichem gromatischen Geschmack, das Ihnen zum Frühstück und Abendessen viel dienlicher ist als Kaffee. Ter oder andere Reizmittel 22192 2 4 Westdeutsches Sport-Extra-Blatt Sportbellage der Gelsenkirchener Zeitung. Schriftleiter: Otto Beermann Montag, den 27. August 1923 Der Deutsche Heister in Fürth geschlagen! frossbach stellt in Jend im 110m Hürdenlaut mit 15.1 einen neuen deutschen Rekord auf. Die Radwseltmeisterschaft in Zürich. e Der Sport in Oestdeutschland Mahnruf an alle! Helft unserer Jugend.— Was uns not tut. Noch vor wenigen Jahren hatte das deutsche Volk keine allgemeine Vorstellung vom Sport. Heute ist der Begrift Gemeingut geworden und findet im ganzen Volke ohne Unterschied der gesellschaftlichen Stellung und politischen Anschauüng ein gesundes Verständnis und eine begeisternde Aufnahme. Woher diese Anderung? Der restlos vorwärte drängende Zug der Zeit mit seiner ausgepragten Geistesarbeit und seinem kunstvollen Maschinenbetrieb zwang den Menechen in die dumpfen Räume überhasteten Betriebes und verdrängte das Begehren des gesunden Lebens in der freien Natur. Diesen schlechten Tausch spürte der Körper bald und verlangte ein„ Gegengewicht eine Abwechslung, die den Geist erfrischt und den Körper stählt. Und diesen Kräftegenuß bot der sich ständig ausbreitende Sport mit seinen Vielseitigkeiten und Gattungen. Der Sportgedanke der Gegenwart hat den erwas verflachten Drill körperlicher Ubungen verdrängt. Kein vernünftiger Menech wird diesem neuen Zuge der Zeit seine Lebensfähigkeit streitig machen wollen. Die letzten Jahre haben so recht bewiesen, welch strenge Notwendigkeit der Sportbetrieb dem geboten, der das Leben mit all seinen Hindernissen zu meistern hatte. Das ist der Zweck, das Ziel der körperlichen Ubungen, daß wir unsere Körperkrätteentwickeln und vermehren, uneern Geist bilden und stärken, um als ganzer Mensch an die Erfüllung der Pflichten, die der harte Daseinskampf uns auferlegt heranzugehen und im entscheidenden Augenblick diesen spielend und siegend zu bestehen. Der Sport ibt uns Reichtum an schöpferischer Kraft, die gepaart mit em eisernen Willen eines rastlosen Gedankenfluges die Tat. das Endziel allen Strebens, als etwas Selbstverständliches zu vollbringen vermag. Die heutige Zeit verlangt von uns eine Höchstanspannung aller Kräfte. Nie war der Lebenskampf so hart, so schwer wie in diesen Tagen. Das eigene „Ich“ kennt keine Schranken. Unterordnung und Rücksichtnahme auf den Mitmenschen werden in den Staub gezerrt. Der Egoismus des einzelnen hat sich infolge der Entbehrungen verschärft. Wir müssen ab von“ diesen Wegen! Unruhe im Innern schürt Unruhe nach außen. Das deutsche Volk muß fühlen lernen, wo es not fut. Das Hineinleben in den Tag ohne energischen Ruck führ uns an den Abgrund. Die Lust an der werktätigen Mithilfe hole dir auf dem grünen Rasen. Solange ein Kampf der Spiel und Sport treibenden Vereine um die Vorbedingung der Existenzberechtigung, um die Beschaffung der Spielplätze erforderlich ist, haben unser Staat und die Gemeinden den hohen Wert der' körperlich-sportlichen Ubungen nicht erfaßt. Den wichtigsten Satz aus Staats- und Bürgerkunde: „Stell deine Kräfte in den Dienst der Allgemeinheit“ lernst du spielend durch die Praxis das Sportsverstehen. Es genügt nicht ein wenig Eisen im Blut und Mark in den Knochen, um genügend Kräftemomente zu entwickeln. Der Geist, der Wille ist es, der baut und formt! Der Beweis der Bildung von Körper und Geist ist erbracht. Wer es noch nicht erkannt hat, der sehe täglich wie auf den Sportplätzen der junge Körper sehnig und schlank wird. wie die Notwendigkeit der Unterordnung unter das Ganze den jugendlichen Geist des Sporttreibenden erfaßt, wie sie wissen, daß nur durch strenges und geordnetes Uben der Erfolg erzielt werden kann, die leuchtenden Augen des Siegers, der sonnengebräunte Leib des Ubenden, stechen wohltuend ab von dem blasierten Jüngling im Häusermeer, dessen Erholung den„Künsten von heute“ im Kabaretts und Dielen gewidmet ist. Nicht tollkühne, unbesonnene Verwegenheit ist die Losung der Sportjünger, nicht Zufall, nein, Vertrauen auf die erschaffte, erwirkte Kraft führt zum Ziele. Das freudige Erbeben des Körpes, das stümisch wallende Blut, das Straffen und Strecken der Sehnen und Muskeln des Jünglings, wenn er den grünen Rasen im feichten Gewande betritt, gibt alles zu erkennen. Und doch bändigt der Sportler mit Ruhe den fliegenden Körper, lenkt meisterhaft den Geist und fügt sich stolz und kühn. Der Sport weckt Mut, Selbstvertrauen. Bescheidenheit. Ertragen von Niederlagen. Das ist der Sportgedanke der Zeit. Unsere Jugend die in der Betätigung zur körperlichen Ertüchtigung erzogen wird, hat das Elend, die Sorgen mehr als genug. Laßt sie wieder freudig werden! Städteaptel Hamburg— Rotterdam 1:3. Die bessere Mannschaft hai das Spiel verloren. Hamburg war im Feldspiel während der meisten Zeit durchaus überlegen. Die Holländer aber gewannen den Kampf dank ihrer gewohnten Taktik, mit der ganzen Mannschaft das Tor zu schützen, um im nächsten Moment den gesamten Sturm nach vorne zu werfen. Hamburg erzielle gleich nach Beginn durch Adolf Jäger ein sehr schönes Tor. Eine Viorteistunde später glich der holländische Halbrechte aus. Hamburg war weiterhin im Vorteil Kurz vor der Pause aber konnte der Hollander bei der aufgerückten Verteidigung durchlaufen und das Pührungstor erzielen. Nach dem Wechsel dasselbe Bild. Die Hollánder mit dem starken moralischen Rückhalt der Führung wurden jetzt auch einheitlicher und konnten das Spiel etwas mehr überlegen gestalten. Sie schickten auch nochmals einen Treffer in des Hamburger Nest. Hamburg hatte außerordentlich viel Pech. Zum größten Teil kommt die Niederlage auf das Konto der beiden außerordentlich schwachen Außenläufer. Der beste Hamburger Mann war der Mittelläufer Koch. Die Holländer hatton das bekannte halbhohe Spiel, ein sehr gutee Kopfsptel, und waren, wie gesagt. sehr schnell. Ihre besten Leute hatten sie im Innensturm. von dem jeder je ein Tor schoß. im rechten Läufer und im Torwächter. Die Verteidigung wurde durch die gesamte Läuferreihe und. wenn es not tat, sogar durch den Sturm. unterstützt. Etwa 12000 Zuschauer wohnten dem Spie bei, welche ein schnelles, interessantes und vor allem ein vollkommen faires Spiel zu sehen bekemen. Spieivezeinigung Pürth— Hamburger Sportverein 311(211). Unter den Freundschaftsspielen des Sonntags nahm das Hauptinteresse die Begegnung zwischen demn deutschen Meister, dem Hamburger Sportverein und der Spielvereinigung Fürth Anspruch, das vor ungefähr 25 000 Zuschauern in Fürtl. stattfand. Man sah ein glanzendes Spiel unter Leitung von Neureuter(Frankfurt). Hamburg und Fürth in komplette: Aufstellung. Das erste Tor fiel in der fünften Minute durch Seiderer: dann vergibt Hamburg einen Elfmeter wegen Unfair, erzielt aber in der 34. Minute den Ausgleich durch Breuel infolge Durchbruchs. Drei Minuten daraut kommt Fürth abermals in Führung und zwar durch einen Strafstoß, von Franz aus 25 m Entfernung glänzend verwandelt. Nech Halbzeit erzielt Fürth wieder durch Franz aus einem Rifmeter wegen Unfair einen dritten Treffer und hat dann vollständig die Oberhand über das Spiel Nur zum Schluß wird Hamburg noch einmal sehr gefahr lich. Beiderseits werden gute Chancen ausgelassen. I“. a. hat Hamburg Pech; zwei Balle prallen von der Latte zurück. Süddeutschland. Phönix Karlsrube—Arminia Hannover 913. In Stuttgart gewinnt F. V.—Sportklub Stuttgart 2:1. Kickera—F. V. Zuffenhausen 5:1. Sporttreunde—V. 1. R. Heilbronn 4: 5. Der I. F. C. Nürnberg gewinnt in Plauen gegen den Ballspielplub 4: 8, und zwar ohne Riedel und Sutor. 1. F.-G. Bamberg— Fürth 1899 f: 6. Kickers Würzburg— Jahn Regensburg 4: 1. Turnverein 81 Augsburg— Wacker Munchen O: 4. Eintracht Frankfurt— Arminia Hannover 9:5. Pußballsportverein Frankfurt— Mannheim Neckarau 1:8. F.-C. Mühlburg— Sportverein Waldhof 1: 2. Westdeutschland. Rheingau. Der Rheingaumeister geschlagen. Kölner Ballspiel-Glub— Germania Mülheim 1:2. Germania Mülheim konnte ihren Siegeszug fortsetzen und den Rheingaumeister einwandfrei schlagen. Mit Ausnahme des kleinen Beer spielte K. B. C. komplett. Kölner Club für Rasenspiele— Mülheimer Sport-Verein 4:1. Ueberlegenes Spiel der Rasenspieler. Die Mülheimer Mannschaft spielte einen guten Fußball, konnte aber gegen den Torhüter der Rasenspieler nichts ausrichten. Furs- und Sportvarein Lürrip— Spielverein Waldhausen S: 6. Am Samstagabend wuurde Spielverein Waldhausen von iem andern Gauliganeuling niedergekantert. Die Lürriper verfügen über eine gute Verteidigung und eine tadellose Mittelläuferreihe. Die Stürmerreihe der Lürriper, eine gesamte Spielstärke, ist kaum von einem anderen Verein niederzuringen. Borussia M.-Gladbach— Deutsche Jugendkraft Kreismannschaft Niederrhein 4:4(1: 3). Ein Spiel, das lediglich aus der Not der Zeit geboren wurde## Jugendkraftler führten ein cehr nettes Spiel vor, das ouentschieden gegen die spielstarken Borussen redlich verdient war. Eintracht M.-Gladbach— Rheydter Spielverein 2: 4(112). Die Rheydter konnten höher gewinnen, aber ein Selbstior und die Schußunfreudigkeit des Rheydter MittelstürDers verdarb den höheren Erfolg. Sporttreunde Neuß— Rheydter Spielverein 1 1 3. Obschon Rheydt mit Ersatz spielte, konnte ein sicherer Sieg gelandet werden, der im Endergebnis dem Starkeverhältnis entspricht. V. f. L. Kreteld— Meiderich 9: 1. Sporttreunde Neus Kreislige— Rheydter Spielverein Gaulige 1 1 3. Rheydt hatte die bessere Mannschaft, Sportfreunde die ungere. Der Sieg war verdient. Mit den Abseitsentscheidungen des Schiedsrichters konnte man nicht immer einverstanden sein. Sporttreunde Neus Kreislige— Spielverein M.-Gladbach Waldhausen 214(2: 1). Das Spiel erar gleichmäßig verteilt. Waldhausen hatte die bessere Stürmerreihe. Der Torwart der Neußer trug viel Schuld an der Niederlage seiner Mannschaft. Jubiläumsfasball-Pokalspiel. Neußer Ballspielverein 1911— Sportvereinigung Neus Weißenberg 3: 2. Siegburger Sport-Verein— Ottensener Sp.-V. 310. Siegburger Sport-Verein— Sp.-V. Blankense 312. Siegburger Sport-Verein— Ballsp.-Ver. Osnabrück 412. Berg.-Märk. Gau. Solingen 98— Schinger F.-Cl. 1:2. Westfalengau. Der Westdenische Meister Preußen Münster— Arminia Bielefeld 2: 1(2: 1). Die Sensation des Tages: der westdeutsche Meister, von vorneherein durch vier eingestellte Ersatzleute arg geechwächt, dellte sich den Preußan in Münster. Diese sampften mit Glück. Die Hintermannschaft, besonders der Torwarf, errang den Sieg. Arminie ging kurr nach Instoß durch Pohl, der neben Wagner der beste seiner Elt var. in Führung. Spieß, der den Mittelstürmerposten ne hatte, drengte den Preußensturm wiederholt nech erne. Der erst kürzlich zugezogene Hölrgen, früher Arminia(Bielefeld), zog kurz darauf gleich. Arminis Grängte. mußte aber einen Durchbruch des Platzvereins kurz vor Halbzeit durch einen zweiten Treffer quittieren. durz nach der Pause war die Ueberlegenheit des westleutechen Meisters drückend, doch das Verteidigerpaar Hünster stellte ein unüberwindbares Bollwerk dar. Spiel- und Sportverein Osnabrüch—Union Herfor! 2: 1(O: 0). Das Treffen war von Anlang an ausgeglichen. Der Glücklichere zog den Sieg an sich. Das Verbandssptel Mindener Sportklub gegen den Ballspielverein 99 Oenabrück hat nicht stattgefunden. Spiel- und Sportverein Aahlen— Sportklub 09 Groven. Wegen Telephonsperre konnte Näheres nicht in Erfahrung gebracht werden. V. f. B. 63 Bielefold— Sportklub 48 Kassel 2: 3(1: 0). Spielverein es Bielefeld— V. f. K. Hamm 6: 1(0: 0). Ruhrgau. V. 1. B. Dortmund— Sportfreunde Dortmund 210. Allemannia Dortmund— Sport-Verein Gestrop 111. Borussia Dortmund— Vikteria Dertmund 4:2. V. f. L. Hörde— Arminia Marten 9:1. * Deutsche Klubs im Auslande. Arminia-Hannover spielte in Deventer(Holland) geger „Go ahead“ und siegte mit 4:3(0: 2), dagegen unterlat der sächsischen Kreisminister Guts Muts-Dresden geger Teplitzer FE mit nicht weniger als 8: 1(1: 1) Toren. Das Städtesptel Halle-Magdeburg 3:-. das in Halle vonstatten ging, bei der Pause unentschieden 0:0 ständ. gewann die Hallenser Elf dank ihres besserer Angriffespiels in der zweiten Hälfte in sicherer Manier. Die deutsche Mannschaft Unien S. C. Charlettenbur, spielte dieser Tage in Christiania. Sie siegte gegen Brodd (Christiania) mit 5:2 und erwarb sich viele Sympathien durch ihr eifriges und faires Spiel. * Die Faßballsaisen im Elsaß etcht schon in großem Schwung. Am Sonntag siegte Racing Club Straßburg gegen A. S. Metz 4:0. Mars Bischheim gegen Red Stal Straßburg mit 2:0. * In Spanien wurde die italienische Mannschaft Alessendria F. C. von Europa Barcelona mit 1:2 besiegt. * Der mitteldeutsche Verbandstas hob für sein Verbands gebiet den Bezug von Pflichtexemplaren der mitteldentschen Sportzeitung auf, da das eine große und unnotige Belastung der Vereine bedeute. * Wie man in Italien Sportleistungen eart. Der Italiene: Tiraboschi, dem es nach dem Amerikaner Sullivan gelungen ist, den Kanal in Rekordzeit zu durchschwimmen wurde bei seiner Ankunft in Rom von einer riesigeg Menge begeistert empfangen. Am gleichen Tag empfing ihn Mussolini und ernannte ihn zum Offizier der Krone. Radsport. Die Radweltmeisterschaften in Zürich. Radweltmeisterschaft in Zürich über 100 km hinter Motorführung. 1. Paul Suter(Schweiz) 1,26,57.8 Std., 2. Parison(Frankreich) 99 450 km, 3. Wittig(Deutschland) 95720 km. Wittig hatte verschiedene Male unter Defekten zu leiden. Zürich— Basel— Zürich 184 km. 1. Franzetti Italien 5,23 Stunden. 2. Eichenberger Schweiz. Von den deutschen Teilnehmern belegten: SchneidawindSchweinfurt den 14., Kroll-Berlin den 20. und StollenwerkAachen den 23. Platz. Im Mannschaftsfahren siegte Itallen mit 10 Punkten, die Schweiz mit 18 und Deutschland mit 58 Pankten. Meisterschaft von Niederbarnin 1. Seidel Berlin 3.25.48. Großer Straßenpreis von Weimar 130 km. 1. Rosenbusch(Hannover) 2.43, 2. Neumann(Hannover) 1 Lg zurück, 3. Ziegler(Berlin). Großer Straßenpreis von Plauen 110 km. 1. Günther(Schoenheide) 324.40, 2. Städer(Gera) 3.26.33. Bayrische Meisterschaft über 190 km Mannschaftsfahren in München. Ergebnisse: I. Radfahrverein Schweinfurt 3.29.50 Std.; 2. Radfahrverein 1884 München 3,37,.23.4 Std., 3. Radvereinklub 1902 München. Radfahren rund um Berlin 235,4 km. Berufsfahrer: 1. Aberger 8.35.43 Std., 2. Golle, 2 Geißdorf, 4. Schenkel, 5. Richard Huschke(alle dicht auf). Herrenfahrer: 1. Möller(Hannover) 8,25,40,2 Std., 2. Passenheim(Berlin), 3. Nebe(Leipzig). Radrennen in Krefeld. Großer Preis der Seide- und Samtstadt Krefeld. 1. Schamberd, 2. Hans Giesbert, beide von Krefeld, 3. Joai Schorn(Köln). 190 km-Mannschaftsfahren. 1. Schamberg-Miede 265 Punkte, 2. Rausch-Hürtgen(Köln) 124 Punkte. S. Joksch-Thiel(Dortmund), 4. SchlembachMüller(Köln), 5. Giesbert-Niessen(Krefeld), 6. Weller. Mühlhof(Krefeld), 7. Ginsen-Ackermann(Aachen), 8. Bon gartz-Jansen, 9. Vollmere-Pasch Schuh Strumpf rmmmrarnrentermn gaBiguns z uz nm-ininnn m Verkaufsstellen In Gelsenkirohen: Alter Markt II/13 Bahnhofstraße 21 In Bochum: Bongardstraße 8. Doppe herz ist Haustrau, ed erun 1 aund un und Doppelhers schmen. das von der Wissenschaft Schlafhaupt zur treitlich ist. Auch für Männer und Kinder zleich vorzüglich. Deppelberz ist in allen Apotheken und Drogerlen vorrätig. Man hüte sich vor minderwertigen Nochahmungen und achte auf das Woll„oppelherz’, denn „Doppelherr“ ist das Beste. Pfasf- und Phönix-Nähmaschinen sind die besten. Dreße Auswahl! A. 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Deutsche Rennfahror in Prag. Am Sonntag traten in Prag die deutschen Rennfahrer Stellbrink und Nettelbeck an. Vor allem bekräftigte Nettelbeck seinen Ruf ale Dauerfahrer und bester Renner auf der Prager Bahn; er scheint seine frühere Form wiedererlangt zu haben, wenn ihm auch die Ungunst des Schicksals in Form von Motordefekten in den ersten zuei Rennen nicht gestattete, sich besser zu placieren. Nachstehend die Resultate: 100 Kilometer(20, 30, 50 km): 20 km: 1. Proda, 21:13: 2. Stellbrink; 3. Martin.— 30 km: 1. Martin, 26: 25; 2. Nettelbeck; 8. Stellbrink.— 50 km: 1. Nettelbeck. 45: 19: 2. Stellbrink; 3. Proda.— Das interessanteste Rennen des Tages. Nettelbeck hatte vom Anfang an die Führung. von Stellbrink scharf verfolgt. Nettelbecks Schrittmacher konnte aber in den Kurven immer einen Vorsprung sichern, so daß Stellbrink bei jedem Angriff um ein Stück abtiel. Alle drei gehen hintereinander ins Ziel. Gesamtklassifikation: Stellbrink 7 Punkte, Nettelbeck 8 Punkte. Martin 8 Punkte, Proda 9 Punkte. Bie amerikanieche Plegermststorschaf: hat ihre Führung gewechselt. Nachdem Willie Spencer in der 3. Vorschlußrunde der 2-Meilenmeisterschaft vor Piani und Eaton siegreich gewesen ist, führt er nunmehr mit 50 Punkten gegen 49 seines Bruder Arthur Spencer, den Walker mit 27, Piani mit 17 und Eaton mit 13 Punkten folgen.— In einem 100-kmh-Rennen hinter Motoren wurde: am gleichen Tage Saldow 4. hinter Chapman, Wynsdaul und Paworth. Deutscher Radfahrersieg in Amerika. In Revers Beach fand ein 40 Meilen Mannschaftsfahren hinter Motorführung statt, das den bekannten deutschen Rennfahrer Franz Krupkat mit dem Belgier Verkeyn als Partner erfolgreich saff. Garman-Ganay und Gorry-Keenan endeten auf den nächsten Plätzen. Weltrekord auf dem Motormnd. Neue Weltrekorde über fünf und zehn englische Meilen stellte Viktor Horsman bei Brocklands auf einem Triumph-Motorrad von 3½ PS. mit Seitenwagen auf. Tretz nasser Straße durchmaß er die Strecke von fünf Meilen in 3 Min. 58.86 Sek, gleich 77.80 Meilen die Stunde, und für eige Strest.— mn Mailn—I. benöttgien In der 4 mal 400 m-Staffel wurde der alle Rekordinhaber Hellas-Stockholm von Gota-Stockholm in der neuen Zeit von 3:23.2 geschlagen. Auch sonst wurden durchwegs gute Leistungen erreicht. Das Gesamtergebnis: 100 m: 1. Engdahl 11,1, 2. Dahlen, 3. Hallberg 200 m: 1. Engdahl 22.5, 2. Dahlen 22.9, 3. Branting. 400 m: 1. Engdahl 49.3, 2. Svensson 50.5, 3. Oesterlahl 50.6. 800 m: 1. Lundgoien 1:54.7, 2. Johansson 1:54,9. 3. Clark :55.2. 5000 m: 1. E. Wide 14:44,1(neuer Rekord), 2. Backmann 15:04,8, 3. Eklof 13:14.6 1500 m: 1. E. Wide 3:56,7, 2. Ehmke 4:06,9, 3. Haglund 1:08.1. 10 000 m: 1. E. Backmann 32:40,7, 2. Booberg 38:48,1 3. Turresson 33:14.8. 110 m Hürden: 1. Pettersson 15,4, 2. Ahnlob 15.7, 3. Lindstrom 15.9. 4000 m Hürden: 1. Pettersson 56.9. 2. Ahnlob 57.7, 3. Lindström 58,5. 4 mal 100 m Staffel: 1. Hellas-Stockholm 44,4, 2. Matheuspojkerne 44.7. 3. Hellars 2:44,9. 4 mal 400 m-Staffel: Göta Stockholm 3:23.2(neuer Rekord). 2. Hellas 3:29,7. Thor 3:30,6. Weitsprung: 1. Abrahamsson 6.86, 2. Nilsson 6,79, 3. Johansson 6.69. Hocheprung: 1. Johansson 1.80, 2. Turneß 1.75, 3. Oesterberg 1.75. Stabhochsprung: 1. Mattsson 3.60. 2. Rydeberg 1.75, 3. Nilsson 3.50. Dreisprung: 1. Jansson 14.42, 2. Haglund 13.98, 3. Johansson 13.35. Speer, beidarmig: 1. Blomquiet 106.52, 2. Lillier 106.36, 3. Ryde 96.95. Diskse, beidarmig: 1. Ericson 82.06, 2. Sundström 80.25, 3. Fasten 80,12. Kugelstoßen, beidarmig: 1. Jansson 26.43, 2. Sundström 25,.08, 3. Fasten 24.60. E. Olsen. Die Vorkämpfe in Dresden. 7 die im Auftreten Breitenstärters ihren Hohepunkt hatten, endeten mit einem Krawall, da die Dresdener die Niederlage von Schmidt-Mainz in der 3. Runde nicht als einwandfrei anerkennen wollten. Tatsachlich war die Erklärung seiner Niederlage eine voreilige Maßnahme des Ring. richters, de Schmidt bei„9“ bereits wieder hoch und nicht als ausgezählt betrachtet werden konnte. Doch war er so schwer angeschlagen, daß er nicht mehr auf Sieg rechnen konnte. In den übrigen Treffen siegte Morgens(früher Heros-Chemnitz) zum ersten Male als Berufsbozer gegen Paulke-Br nen in acht Runden, Jäckel-Berlin und Krietensteiner-Mainz boxten zehn Runden unentschieden, SchmidtDresden unterlag dem gewiegten Engländer Brookes glatt in der 2. Runde. Pferdesport. Schwimmsport. die Strecke von fünf Meilen in 3 Min. 64 die Stunde, und für eine Strecke von 10 0.56 Sek, gleich 74.91 Mellen die Stunde. Herbert Le Vsck gewann neue Fille Seaur-Mlier Das bewährte Nervenkräftigungsmittel! 13375 Erhältlich nur im Hochstraße 22. 3199 Meilen gebrauchte er 8 Min — neue Rekorde auf einem 2¾ PS New Imperlal als Alleinfahrer für dieselben Strecken in Klasse R Seine Exgebnisse waren, wie die Cologne Post mitteilt. 5 Meilen be fliegendem Start in 3 Min. 25.59 Sek. oder 87.55 Mellen die Stunde. und 10 Meilen bei destem Start in 7 Min. 0.14 Sek. oder 85.68 Meilen die Stunde. Leichtathletik. Die schwedischen Rekord-Meisterschaften. Wide Iäuft 5990 m in der neuen Rekordzeit 15; 44,1.— Engdahl dreifacher Meister. Stöben Leute bewil#gen die 200 m unter 2 Minuten.— Ein Rekord über 4 mal 499 m. Bei herrlichem Wetter und etarkem Besuch haben im großen Stadion die Meisterschaften 1923 stattgefunden. Alles was einen Namen aufweist, erschien am Start. Die größte Leistung des Tages schuf Wide im 5000 m-Lauf, wo er Backmann ganz überlegén in der neuen Rekordzeit von 14:44,1 schlug. Eine Seltenheit ist auch der dreifache Sieg von Engdabl, sowie die Tetsache, daß d Distanz die ersten sieben Läufer anz die ersten sieben Läufer wen bo, das über niger als zwel 1OK0 drei A4 244 800 m huten Der Schwimmerkampf Magdeburg—Budapest in der ungarischen Huaptstadt sah in allen Rennen die Ungarn in Front. Turnowsk; gewann das 40 m bel. Schwimmen in 28 Sek. In der viermal 66 m Staffel blieben die Budapester in 2:40.6 und in der viermal 200 m Staffel in 10:18.8 erfolgreich. Die Magdeburger gebrauchten 2:44 bzw. 10:33. Das Wasserballspiel 6:1(4:1) zugunsten der Ungarn. Am zweiten Tage des Städtekampfes siegte in der 4 ma 665 m Staflette Magdeburg mit 3:02.6 vor Budapest mit 3103.2, in der Staffel 4 mal 100 m Budapest mit 4:20.4 vor Magdeburg mit 4:36. Im Wasserball genann Ungarn 4:1 gegen Deutschland. Boxkampf. Drehkopf schlägt Piet Jansen— Ensel schlägt Springer, beide in der ersten Runde. Am Samstagabend waren die Boxsportfreunde wiederum zahlreich m Krietallpalast in Köln erschienen, um Zeuge der internationalen Borkämpfe zu sein. Die Kämpfe wurden von Fred Mügge-Köln einwandfrei geleitet und zeitigten guten Sport. Als erstes Paar kletterten Ensel-Köln, 124 I’d., und Springer-Koblenz, 120 Pfd., durch die Striche, die Ensel als Sieger nach der ersten von den angeseizten zehn Runden durch Niederschlag verlassen konnte. Es scheint, daß Ensel nach Weggang von H. Domgoergen dessen Erbe als bester aufwärts strebender Kölner Boxer angetreten hat. Der gweite Kampf war eine Heraueforderung von Matzken Köln. 129 PId., an Tomkowiak-Essen, 134 Pfd., weich beide seinerzeit sich einen unentschiedenen Kampf lieferten. Dieser über zehn Runden mit harten Bandagen gehende Kampf endete diesmal mit einem knappen Punktsieg von Tomkoniak. Als drittes Paar stellten sich Drehkopf-Düsse dorf, 124 Pfd., und Fiet Jansen-Holland, 180 Pfd., ne einem Kampf über zehn Runden mit harten Bandagen dem Ring richter. Ist auch der Holländer keine allererste Klasse, so hätte man ihm doch mit seinen sechs Pfd. Uebergewicht mehr zugetraut, als das der Ringrichter sehon in der ersten Runde wegen zu großer Ueberlegenheit den Kampf abbrechen mußte und Drebkopf als Sieger erklärte. Der vierte und letzte Kampf war ebenfalls ein Herausforderungskampf, indem Bertzbach-Köln, 137 Pld., seine ihm von Eisenberg-Köln, 130 Pfd., beigebrachte einzige Niederlage als jüngster Kölner Proferssionell nicht als einwandfrei gelten lasen wollte. Der Kampf über zehn Runden mit harten Bandagen wurde sehr hart geführt und endete diesmal au uneatschieden. Rennen zu Berlin-Karlshorst am 25. August 1923. Hanswurst-Reunen. 5000 M. Lahrlingereiten. 3000 m. 1. R. O: walds Elore(Freytag). 8. Falter. 3. Terz. Ferner liefen: Ravenna. Sanitas. Freundlich(angehalten). Tof.: Gieg 29. Platz 16. 18. ½. 2. 10 L.— Linden-Jasdrennen. 5000 M. Herrenreiten. 3400 m. 1. J. Kühns Immelmann(v. Felkenhausen). 2. Räu erhauptmann. 3. Nemling. Ferner liefen: Sankt Martin. Schaumschläger. Wiwia. Tot.: Sien 16. Platz 18, 27. 2. 1¼. 3 L.— Sommer-Preis. 16000 M. Hürdenrennen. Für Dreijährige. 2800 m.(I. Abteilung.) 1. Graf E. Henkels Parioli(Janko). 2. Karlet, 3. Majus. Ferner liefen: Lehnsar##. Kingrivab. Gentiafer. Tscherkessin. Crescendo. Tot.: Siec 33. Platz 13. 12. 2. 1. 10. 30 L.—(II. Abteilung.) 1. Frhr. v. Falkenhausens Fauste(Einfinger), 2. Halma, 3. Dublone. Ferner liefen: Fliegender Holländer. Alsterrose. Geldulf. Effmete. Herzig. Tot.: Sieg 196. Platz 9b. 16, 12. 1. 4, 1 L.— Großes Staten-Jandrennen. 32000 M. Für 4jährire und 5jährige Stuten. 4000 m. 1. Rittm. v. Bachmevers und Zimmermanns Phyilis(Lewicki), 2. Welcome Blim. 3. Ilberstedt. Ferner liefen: Flugschrift. Ceres. Cibri. Fontalyca, Henriette. Paria. Perbi. Magelone(gefallen), Simplicité(gefallen). Tot.: Siex 125. Platz 87. 29. 35. 10. 1¼. 2 L.— Preis von Köpenick. 5000 M. Jasdrennen Für Dreijährien. 3000 m(I. Abteilung.) 1. Stall Charlottenhofs Entschlus(Stielau). 2. Eisvogel, 3. Ellen. Ferner liefen: Erdrose. Cicero(gef.). Lebemann(anseh.). Gebeinlbund(gef.). Philister(gel.). Spiritist(gef.). Fandlla(angeh.). Tot.: Sieg 53. Platz 20. 33. 38. 4. 1½. 2 L. — II. Abtetlung.) 1. A. Lenaus Schlosser(Mate). 2. Saul. 3. Rose. Ferner liefen: Gardemaß. Feling. Laxor. Csardas Gretel. Osterlied. Interim(gef.). Quellaymphe, Goldammer. Tot.: Sien 500. Platz 63. 28. 16. 1K, 1.% L.— Verflixt-Hürdenrennen. 5000 M. Auszleich. 3000 m. 1. Dr. Fredrichs Ostflucbt(Oertel). 2. Notopfer, 3. Reißaus. Ferner liefen: Lindenblüte. Diplomatie. Vitsnau. Georx(gef.). Lebensgefährte. Turfball. Morsenstunde. Tot.: Sies 31. Platz 18. 21. 31. 2½. ¾. 4 L. — Preis von Basedow. 6000 M. Herrenreiten. 2500 m. 1. E. Bunzus# Colbera(v. Bachmever). 2. Thunichtgut, 3. Palona. Ferner liefen: Traumdeuter. Hallunke. Landeknecht. Casa Bianca., Eichwald, Hanswurst. Wolkenschieber. Burgritter. Lämmergeier, Innocenz. Ritter Blaubart. Buraritter. Rennen zu Magdeburg am 26. August 1923. Preis vom Vogelsang. M. 4500. 1000 m. 1. L. Kohls Adris (Lüneberger), 2. Tiefurth, 3. Glücksquelle. Ferner liefen: Lotterbube. Fangspiel. Tot.: Sieg 89. Platz 19, 18.— Reimarus Erinnerungsrennen. M. 5300. 1600 m. 1. Hauptgestüt Altefelds Ferrars (Zimmermann), 2. Ragusa, 3. Aladar. Ferner lief: Trumpf. Tot.: Sieg 12. Platz 11. 21.— Preis der Kreushorst. Ehrenpreis und Mark 5300. 2000 m. 1. M. Tenenbaums Saloppe(Krüger), 2. Sparsam. 3. Marone. Ferner lief: Orplid. Tet.: Sieg 22. Platz 17, 46.— Großer Preis von Magdeburg. M. 30000. 2200 m. 1. Hauptgestüt Altefelds Aberglaube(Zimmermann), 2. Hampelmann, 3. Christel. Ferner lief Hüteger. Tot.: Sieg 22. Platz 12, 12.— Preis der Sternbrücke. Ehrenpreis und M. 5800. 2500 m. 1. Stall Herrenkrugs Famos (Huguenin). 2. Menja. Tot.: Sieg 11.— Preis vom Stadtpark. M. 5300. 1600 m. 1. M. Richters Pan Rebert(Hugucnin), 2. Anfang. 3. Fliegerin. Ferner liefen: Marasquine, Papiermark. Tot.: Sieg 27. Platz 12. 12.— Abschieds-Flachrennen. M. 4300. 1350 m. 1. Graf Alvensleben-Erxlebens Maya(Kasper), 2. Hansi, 3. Oda. Ferner liefen: Ammonia, Gnadenfrist. Tot.: Sieg 17, Platz 16, 13. Rennen zu Baden-Bades am 26. August 1923. Preis vom Rhein. M. 7000. 1800 m. 1. R. Haniels Träumer (Basch), 2. Auslese, 3. Nalog. Tat.; Sieg 16.— Chamant-Rennen. M. 12000. 1000 m. 1. Gestüt Harzburgs Blaue Grotte(Olejnik), 2. Oder. 3. Trajan. Ferner liefen: Miramar, Fescher Teufel, Therme, Tot.: Sieg 74. Platz 18, 13.— Eberstein-Ausgleich. Ehrenpreis und M. 7000. 1400 m. 1. H. v. Opele Eaver(Jentzech), 2. Anitra I5 3. Gildenmeister. Ferner liefen: Saxnot. Priorin, Naive, Baldung, Faun, Sambur. Tot.: Sieg 48. Platz 15, 26, 14.— August BatschartErinnerunge-Rennen. M. 30 000. 2400 m. 1. Graf A. Arnims Pelüde (Basch), 2. Notung. 8. Manllus. Tot.: Sieg 17.— Ulrich v. OertzenRennen. Ehrenpreis und M. 7000. 1800 m. 1. M. Nussenows Kosbek(O. Schmidt), 2. Blau und Weiß, 3. Magister. Ferner lfefen! Mäuseturm. Trapper, Elstreiben. Tot.: Sieg 21, Platz 14, 30.— Altes Badener Jagdrennen. M. 15000. M. 5000. 1. Orne(Seibert). Ferner liefeh: Pippin(zusgebr.). Conzul(ausgebr.), Tiszarirag(gef.) Tet.: Bieg 14, Platz 14. Curnen= Sport= Spiel. Deutsche Jugenskraft. Büchebt im 100 selbe, sendann, im Wettsoxung derlh. Dolle, im Diskuswerfen Wilh. Schwietering, im 800 Meter=Lauf derselbe, im 1500 Meter=Lauf Heinr. Schriewer, im Sveerwerfen Wild. Dolle. im Hochsprung Heinr. Sahn. Im Sechskampf der A.=Klasse gingen hervor als 1. Sieger Joseph Hendann. 2. Sieger Wilh. Dolle. 3. Sieger Karl Witte und Heinr. Sahn; desgleichen in der B=Klasse als 1. Sieger Willi Schwietering. 2. Sieger Anron Sahn, 3. Sieger Joseph Weber ###ger wurden durch ein Divlom von der Abteilung ausgezeichnet. Am Nachmittag desselben Tages fanden zwei Schlaaball=Wettsviele statt und zwar spielte die 2. Mannschaft gegen„Tus“ St. Georg. Das hönz, Spiel endigte mit einem Siege von 60: 46 ten für Altstadt. Diesem Sviel folgte um 5 Uhr das mit der sieggewohnten Mannschaft des Christl. Vereins junger Männer Neustadt gegen die 1. Mannschaft. Die Neustädter zeichneten sich besonders durch einige sehr gute Schläger aus. Nach scharfen, sehr interessantem Spiel konnte Altstadt mit der knappen Punktzahl von 74:70 den Sieg davontragen. „Siegfried“. Eickel 1— Neustadt 1 1:1. Obiges Sviel fand auf dem Svortplatz Hinter dem Stadtgarten statt. Neustadt trat mit Ersatz für Läuferreihe an. Das Spiel wurde von Anfang bis Ende flott durchgeführt und entspricht das Resultat dem Spielverlauf. Die Eickeler, die als faire Mannschaft bekannt ist. war gestern wie umgewandelt und spielte so körverlich, daß drei Spieler Neustadts verletzt wurden und nur als Statisten mitwirken konnten. „Siegfried“. Eickel 2— Neustadt 2 2: 3. Im Vorrunden=Divlomspiel der Tuen= und Spielvereinigung„Arminia“. Eickel siegte Neustadt 1. Jugend gegen T. u. Sp. Hamme 1. Jugend mit 2:0. Fußball. Turn= u. Ballspielv. Hamme 1919 1— Bulmke 1 1:2. Als Gast weilte Bulmke beim T. u B. Hamme in Bochum. Was niemand erwartet hatte. traf ein. Bulmke hat den Gaumeister mit 2:1 auf eigenem Platze geschlagen und den Sieg durch ihren Eifer, den die Mannschaft heute an den Tag legte. verdient. Bulmke hat Platzwahl und spielt bergab mit dem Wind im Rücken. Beim Anstoß der Hammer ziehen diese gleich vor das Tor der Gäste, doch landet der Ball ins Ans. Bulmke sojelt anfangs etwas zerfahren, findet sich aber bald. In der 20. Min te kann der Mittelstürmer Bulmkes aus einer Vorlage des Mittelläufers das erste Tor für Farben buchen. Auch hleiben bis zur Halbzeit die weiterhin überlegen. Nach der Halbzeit drängt der### verein stark nach vorn. um den Ausgleich herbeizuführen Wieder ist es der Mittelstürmer der Gäste, der aus einer schön hereingebrachten Flanke des Linksaußen unter ungeheurem Beifall das zweite Tor einsenden kann. Nun ist der Platzverein nicht mehr zu halten. Unbedingt will er wenigstens ein Ehrentor aufholen. was ihm auch zwei Minuten vor Schluß gelingt. Der Gästetorwari hatte heute wieder einen guten Tag. Der Schiedsrichter war dem Spiele ein gerechter Leiter T. u. B. Hamme 1910— Bulmke 1. Jug. 0:2. Svortwoche in Rotthausen. Nasensport Rotthausen Nach einer kurzen Begrüßunnsansprache und Ueberreichung eines Kranzer an einen Spieler, der das 200 Spiel im Verein mitmachte, fand das Exöffnungsspiel zwischen„Splelpereinigung Buer=Erle 1 und Rasensvort Notthausen 1 statt. Buer=Erse legte zu Anfang mächtig los. Rotthausen fand sich in den ersten 20 Minuten nicht, so daß Vuer=Erle schon zwei Tore auf seinem Kento hatte. Rotthausen wurde zusehend besser und gliich bis Halbzeit aus: 2:2. Nach Hasbzeit ver teiltes Feldsviel. Buer=Erle holte noch zmei Tore. Rotthaulen d##egen noch drei Tore. Endergebnis Vorrunde um den Bokal. „Viktoria" Notthausen 1— Schalle 77 1b 2: 4. V. i. B. 68 Rellinghausen 1 b—„Union“ Selsenkirchen 1 5 1: 2. Heute nachm. 4.30 Uhr Spielvereinigung uer=Erle 3. u. 2. und„Rasensport“ Rotthausen 3. u. 2. „Union“. Günnigfeld 1—„Alemannia“ 1 1:1. Günnigfeld konnte durch Elfmeter den Ausgleich erzielen. Verein für Leiberübungen 88 Essen— Sp. V. 05 3: 3(9: 3) Am vergangenen Samstag spielte 06 mit vier Mann Ersatz in Essen gegen die spielstarke Liga=Mannschaft des B. f. L. 87. Die Heßler Mannschaft ist den Essenern technisch weit überlegen und kann im Verlause der ersten Halbzeit drei Tore vorlegen. Die Mannschaft hatte sich auf dem schweren. aufgeweichten Lehmboden zu sehr ausgegeben und mußte sich denn auch nach der Halbzeit eine leichte Ueberlegenheit der Essener und den Ausgleich gefallen lassen. Das vorzügliche faire Paßsviel der Heßler Mannschaft hinterließ beim Gastgeber und den Zuschauern den denkbar besten Eindruck. 06 2— B. B. Katernbera 2 2: 2. Das 17. Gründungsfest des S. V. 06 findet am 1. September. 6 Uhr. statt. B. V. 12 Liga— Svielverein Rotthausen 1. 4: 1(1:1). Mit stark verjüngter Elf gingen die Schwarz=Weißen in das Treffen, das einen sehr interessanten Verlauf nahm. Der Gast aus Rotthausen zeigte sich als ein beachtenswerter Gegner, der der Platzelf den Sieg nicht leicht machte. Gleich mit Anstotz sind die SchwarzWeißen in Front. Der Ball landet nach einem schönen Flankenlauf von Schmitz unhaltbar im Netz. Die Schwarz=Gelben lassen sich jedoch durch diesen Umstand nicht beirren. Abgesehen von einigen Angriffen der Schwarz=Weißen, die im Sande verlaufen, haben vorwiegend die Gäste das Heft in der Hand. so daß es ihnen auch bald gelingt, zum Ausgleich einzusenden. Nach wenigen Minuten Halbzeit. Die ersten Minuten Mittelgewicht). Fritz Ziastek 2. Preis am Barren 2. Klasse und 3. Preis am Barren 1. Klasse. Kurt Nitsche 1. Preis am Barren 1. Klasse. Paul Schäffler 3. Preis im Schwergewichtsringen. Außerdem errang der Verein unter Konkurrenz der besten Festzugsvereine die Meisterschaft im Festzug. Schwimmen. Erfolge des Schwimmvereins 96. Auf dem Gau=Werbefest des Schwimmklubs soseidon Wanne konnte der Gelsenkirchener amenschwimm=Verein 06, folgende Preise eringen: Damen=Brustschwimmen 50 Meter: 1. Frl. Frieda diedrichs 52.3 Sek. 2. Frl. Luise Ellerich 57,3 Sek. 3. Frl. Carola Schürmann 57.6 Sek. Damenspringen: 1. Frl. Luise Hollberg 21½ Punkte. Damen=Bruststaffel: 1. Erste Mannschaft(Schürmann, Ellerich,„Diedrichs. Hollberg) in 3.40,4 Min. 2. Zweite Mannschaft(Brinks, sogt. Wittkowski. Nachbarschulte) in 4,01 Min. Schwimmfest in Oberhausen. Senntag, den 26. August veranstaltete der Oberhausener schwimmverein vor gutbesuchtem Hause ein Gauinternes Schwimmfest. Die Abwickelung der Wettkämpfe ging gut vonstatten, nur krankte die gesamte Veranstaltung am Schiedogericht, das einige Fehlentscheidungen traf und mancher übersah. Ersolgreich waren folgende Gelsenkirchener: Hertenlagen staffel 4 mal 80 Meter:(Scharfer Kampf, der durth Handschlag entschieden wurde) 1. Preis: Poseidon in 4,12 Min. 2. Preis: S. V. G. in 4,12 Min. Knadenrücken 40 Moter: 2. Preis: Sewing(Peseidon) in 38,1 Min. Ermunterungs. del. 80 Meter: 2. Preis: Nies(Poseidon) in 58.3 Min. 4. Preis: Gücklaff (S. V. G. 04) in 59.2 Min. 4. Preis: Pieper(T. V. G. 04) in 59,2 Bin. Jugendlagenstaffel 4 mal 40 Meter: 1. Preis: don in 1.56 Min. Ermunterungsbrußt 120 Meter: 1. Preis: Müller(Poseidon) in 1,50,1 Min. Jugendrücken 80 Meter: 2. dieses Blattos. Der Vertreter des Turnvereins Ueckendorf, =, daß der Diesjährige nur von einigen Verwarmen Avvell an sämtine, mohr Verstündnts dafür zu zeigen, wenn es sich um Merbezwecke handelt, die geeignet sein sollen, uns neue Anhänger zu vermitteln. Vorauesichtlich wird unsere Stadtmannsaaft om 9. Sept gegen die gleiche das Essener Nasensportver bandes in Essen spielen, das Nückspiel wird gleichfalls noch im Lause der nächsten Monats hier ausgetragen Der Westdeutsche Landesverband für Leibesübungen hielt im Saale des Hotels Bayerischer Hof zu Köln eine Sitzung seines Hauptvorstandes ab zu der auch die Vertreter sämtlicher angeschlossener Ortsverbände und Fruppen geladen waren, um auf diese Weise wenigstens teilweise eine Generalversommlung zu ermöglichen, die durch die Verkehrsbeschränkungen immer wieder vereitelt worden den Geschäftsführer war. Der durch einen Ueberblick von in 1.00 Minl. Wtmunietung.n Ding gac Müller(Posoidon) in 1,50,1 Min. Jugendrücken 80 Meter: 2. 252122, 3%7, Preis: Günther(S. V. G. 04) in 1,91,4 Min. Jugend bel. 4n gesprrung### Meter: 2. Prois: Sönner(S. V. G. 04) in 24.1 Min. 4. Preis: Gün= beiten in An tder(S. B. G. 04) in 25 Min. Jugendbrust 80 Meter: 2. Preis:##hein. Wallerstein(PoseiMeter: 1. Preis: *.= Teppermann(Poseidon) in 1.006 Min. 3. Preis rinen der von) in 1.006 Min. Jugendkaffel 4 mal 40 Meter: Poseidon in 1.443 Min. 2. Preis: S. V. G. 04 in 1.45 De Im Masserbal gelang es den Bezictsmeister zu schlagen, nachdem, bei unentschieden gewechse! werden war. S. V. G. 64— Essen Oe 5:3(1: 1). enden frischen Angriffe recht bedrohlichen verhindert der en Erfolg dervon 4:1 trennte der umsichtige schaften. B. V. 12 Liga=Reserve— B. V. 18 Essen 1. 2: 6. B. V. 12 Liga— S. S. S. Nöhlinghausen 3: 6. der Gäste bleiben trotz ihres harakters ohne Erfolg. Gegen torwart mit viel Glück einen ar=Weiten. Beim Stande Mo genge jiedsrichter die Mannammlung verschiedene Eingänge zur Verlesung. für die Jusballsereine die neue Bestimmuna Uh barkeitesteuer alz der wichtigste anzusprechen. Artidel 2## 2 hat jetzt folgende Fassung gefunden: Steuerfreie Veranstaltung Veranstaltungen, die der Beibesäbr gewerbemäßigen Veraustalt: In diesem Somstag=Abendspiel anläßlich des Stifestes blieben die Schwarz=Weißen mit obigem tungsf Resultat Sieger. Insbesondere hatte legenheit, seine vorzügliche Klasse zu Spielvereinigung 1910 Schonnebenk Die Liga=Elf der Svielvereinigung 1910 Schonnebeck konnte bei den Pokallvielen in der Sportwoche des Turn. und Sportvereins 1877 Schalke folgende Siear erringen: In der Vorrunde standen sie der 1. Mannschaft der Svielvereinigung Bismarck gegenüber. Schonnebeck konnte bis kurz vor Schluß mit 1:0 Toren in Fühlung bleiben bis es Bismarck gelangt den Ausgleich zu erzielen. Wegen der Dunkelheit wurde dasselbe Treffen am Mittwoch. den 22. August wiederholt. Schonnebeck konnte aus diesem Treffen als Sieger mit 2:0 Toren hervorgehen. In der Zwischenrunde traf sich Schonnebecks Liga und Allemania Gelsenkirchen. 1. Mannschaft. Dieser Sieg mit 2:1 Toren wurde den Grünwethen nicht zu sehr leicht gemacht. Am Sonntag morgen fand auf dem Plotze an der Grenzstraße der Pokal=Endkampf Schonne= beck Liga— Turnerbund Eickel statt. Das Spiel endete mit 7:0(!) für Schonnebeck. in deren Hände der Pokal übergeht. Turnen. Preisgekrönter Gelsenkirchener Turnverein. Der Turnverein Germanio Ueckendors errang auf dem Turnerwettstreit des Turnvereins Dellwig durch folgende Mitglieder Preise und Ehrenpreise: Leo Laudinski Ehrensvecis im Stemmen. Mittel. gewicht: Wilhelm Lutschaf Ehrenvreis am arren 2. Klasse. Joseph Zalewskt Ehrenoreis im Dreikamal und 1. Preis im Steemen eler von den dem Deutschen Zußballbund angeschlossenen 20 pielerische Tätigkeit derufomäßig nicht ausüben dürfen, al deren Futzdallspiele eine Besteuerung überdaupt S Stadtverband für Zeibesübung. Ueber die letzte Versammlung wird uns berichtet: Bedauerlicher Weise wer die Versommlung recht mäßig besucht, so daß man annehmen muß, daß der größte Teil der Vereine keine Konntaie von der Einderufung hatte. Der Vorsitzende. Herr Rekdor Rath, brachte einder Versammlung verschiedene Eingänge zur Verlesung. Darunder freie Veranstaltungen eu. Die Pefrotung toitt nicht ein bei gewerbemähigen Berenstaltungen bieler Art und seichen, Die mit Tetalisater, Wettdetrich oder Tanzbelnstigungen verbuuden Rud. Veranstaltungen, für deren Besoch Eintrittogeld erheden wird, gelten Den baun als gewerdomäßig, wenn Personen ale Darbietende auftreten, die das Auftreten beruse. Da die Spieler reinen ihre so kommt für deren..„„„ nicht in Frage. Eo ist ein wesentliches Verdienst des Deutschen Reichsausschuffes für Leibesüdung, diei endlich einmal einen klaren Gesetzesausbruck gefunden zu haden. An weiteren Eingöngen seien noch die Einladungen zu den Sportwochen verschiedener Vereine erwähnt Der Laiter dr Versammlung knüpfte daran die Bemerkung, daß einigen Spoitwochen der innere Gedalt fedle. Es müsse allen Mitgliedern die Möglichkeit gegeden sein, sich sportlich betätigen zu dürfen. So erinnerte er an die Leichtatlethik, die. nedenbei gesagt, als die billi# Sportart anzuspr#chen sei und recht wenig von dei Speitmoche beherrscht würde. Hier Richtlinien aufzustellen, soll eine Aufgabe der Stadtverbandes sein. Der Damen=Schwimmverein und der Schwiumverein 94 hätten erfolgreiche Abende veranstaltet, die namentlich in unserer trostlosen Jeit als eine erfreuliche Erscheinung zu bewetten seien. Sodann berichtete der Vorsitzende über die dieherige Lätigkeit des Wahlaueschuljeo. Auf dar Rundschreiben an die Verhanduvet eine haben einige Vereine ihre Ansichten über die Beteiligung an den Stadtver ordnetenwadlen noc nicht schriftlich zum Ausdruck gebracht. Der Wahlaueschuß int vor kurzem an die verschiedenen Vorteien mit dem Zieleeberangetreten, diese zu veranlassen, dei Aufstellung der Listen eine Aufnahme von Personen unseres Vertrauene an geeigneter Stelle zu gewöhrleisten. De liegt nun an den Parteien selbst zu unserer gerechten Forderung Stellung zu nehmen und sich grundsätzlich zu entscheiden, ob ihnen ein Jusammengehen erwünscht ist. Herr Ratd begrüßte alsdann die Neuerscheinung in Gestalt der Weßtdeutschen Spetl=Extra=Blattes, das die Geisenkirchener Zeitung ale Veisage wöchentlich herausgibt. Ee ist dankbar anzuerkennen, wenn immer weitere Kreije sich unserer guten Sache annehmen. Dar Städtische Turn= unn Spielfest soll in der nächsten Versammlung besprechen werden. Die Verdendobehörden haben insofern Verständais für dieses Gelsenkiichener Exeignie gedadt, als sie auf unsere Ergeben den 23. Jeotémbe; ven Inßdeilsoielen frei lieden. Ee soll damit der Zwedk erreicht werden, daß auch die reinen Fuhdallvereine on diesem Tuen= und Spielfen teilnehmen#### Pregraum für biefe Mpasbeltung finben die Beier on and der Schmitz erstattete Jahresbericht gab r das in so kurzer Zeitspanne entwickelte Wachs lum des Verbandes, der bereite heute ungefähr eine Million an den Leiderübungen interessterter deutscher Männer und Frauen umschließt Von besonderem Interesse waren die Ausführungen des Geschäftsführers über die nüchsten zukünftigen Aufgaben des Verbandes, die zunachst die Eingichtung von Evortlehrgängen vorsehen. Nach einer eingehenden Besprechung logte man als Beschluß fest, daß der Vorstand unverzüglich dem Bedurfnie nach systematischer Belohrung auf zwei Wegen entgegenzukommen habe: erstens will er den angeschlossenen Ortsverdänden einen von anerkannten Fachleuten auszuarbeitenden Lehrplan überreichen und ihnen für die Durchführung erforderlichen Lehrperionen vermitteln, soweit sie nicht am Orte der Veranstaltung zur Verfügung stehen, und zum anderen sollen, nach Verhandlung mit allen davan interessierten Haktoren in Rbin, fortlaufende seminaristische Kurse eingerichtet werden, in der zur Führung im Spor: berufene Persönlichkeiten Ausbildung und Fortbildung erfahren. Der Zweckverband Groß=Köln erklärte sich dereit, noch in diesem Herbste den ersten Kursus nach den neuen Richtlinien zu beginnen. Mit einhelliger Begeisterung simmte man ferner dem Plane zu, ungesäumt die Vorarbeiten in Angriff zu nehmen für das dentsche Sportheim am Rhein. Unmitielder gegenüber dem Siebengebirge soll ein Haus errichtet werven, das emn Mittelpunkt und Sammelpunkt für alle deutschen Turver und Sportler zu sein bestimmt ist. Das Erdgeschoß #ll Unterkaufe für die Fahrzeuge und Geräte des Wassersports aller Hattungen bieten, die Ausbduten zahlreichen Gästen aus allen Gauen ein In Verbindung mit den Lugenddem Rodderberg und der Bu Führung v tgegenreifen, wird des Heim in Godesberg Großer für die Fürderung des deutschen Verkehrs am Rheive zu leisten bestimmt und in der Lage kein. In der waiteren Entwickelung der hier zugrunde liegenden Idee hat man bereits ins Auge gefaßt, auch in Koblenz eine ähnsiche Anlage zu begründen. ttungen fortlaufend gastliche Herberge sein herbergen, die 1. B. neuerdings auf dem Rodderberg und der Burg Hammerstoin unter der datkrüftigen Führung von Mähler=Köln ihrer Vellendung antgegenreifen, wird der Das Große Schauspielhaus als Vorkampfarena. drh Das Große Schauspielhaus ist den Weg alles Irdischen gewandelt: es ist wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurückgekehrt. Zirkus und Arena zu sein. Die Eröffnung der diesjährigen Herbstboxsaison geht im Großen Schauspielhaus vor sich: voraussichtlich .— San wird Paul Samson=Körner, der bekanntlich noch in diesem Jahr mit Hans Breitenstrater um dessen Meisterschaftstitel kämpfen wird, bei dem EröffnungsVermischtes. peld bei sich— weile von Har den meisten Fi Erklärte man. der Verkäufer hervor. auf der umgerechnet# erböhten Papie Je weiter mehr verändert. s Landes in ssul oder in Städten wie A und erklärte. ir von dem Perso halten, ob das woder man den der Landbevölk die Annahme de abgelehnt. Diese Geld etwas üb „aufgelegten S. darin seine Ur früheren Jahrze getrieben hatte. veriode damit a stimmter Frist 1 gerufen worden Staatsmännern kurs festgesetzt Bevölkerung „Reiches, also etn einsach unmögli Konstantinovel heure Verluste Die türkische Verbote dagege Papiergeld ei Verbote kümn Märkten und kümmert wie selbst die türkise ihrer Regierung irgendwoher Zeitweise folgte äußerst rieorose wurden einmal angesebensten a auf dem Mark sie in ihren Ba zum Tageskurs dann die türk! sogar einen T In den „schwarze stimmten Stun handelt. Da veränderlichen Börsenschlach mietete sich nichts anderes möglichst auffa lich gesteigert sofort den Kurdamit gegebene wurden ausge außerhalb ein das Pavierge reicht, so trat als Abgeber natürlich im die zu gerin mengen schleu geldsätzen wie mann mit Publikum wa Gelangt führung. so sie auf offen sierten Länd wird wobl Görlitz oder meldungen vor rung des allg und für seine werden noch walten gegenein Papiergeldkurs durch diese leiben. Im Wirtsa unzweiselhaft Während es verschiedenen zenten, jedem hinab zum letz die Entwertu oder Ware se Arbeitsgen rascher Geldve ein einziger### bei Dopvelwä der Arbeit wertungsfort mehr vern schlossen, hal ihre in festAustauschvel lungsmittol. abend zugegen sein.— Als Max Reinhardt das Große Schauspielbaus hoffnungsfreudis eröffnete, hat er sich sicherlich nicht geträumt, daß„Dantons Tod".„Julius Cäsar“ und der„Weiße Heiland“ einst durch eine Boxpremiere in dem gewaltigen Kuppelbau abgelöst werden würden. Das Das„Geschicklichkeitofest“ der Chinesen. arb. Zu einem eigenartigen Fest rüstete man unlängst in China. Nach altem Brauch wird in einer bestimmten Nacht des siebenten Monats die Geschicklichkeits=(Gym khana=) Prabe fürs Leben gemacht Mädchen breiten sieben Kürbisse, sieden Früchte, sieden Obertassen und sieben Weihrauchschalen aus. Daneben hocken sie nieder. nehmen sieben seidene Fäden zur Hand und suchen ciligst, bei dem schwachen Schimmer eines brennenden Papierstreifens, lieden Radeln einzufädeln. Die Tüch tigkeit einer Jeden in Augübung der weihlichen Oblie genheiten im Hause wird dann nach der Zahl der Nadeln bemessen. Eine bessere Heiratsempfehlung als die des„Gymkhana“ kennt man in China nicht!— Zur selben Zeit fangen Frauen Spinnen und sperten sie bis zum nächstn Morgen in Schachteln ein. Hat in den Stunden der Gefangenschaft die Spinne ein Gewebe zu spden se k#.#üt dies als Zeicen von Tüchtialatt sich— man sprach in der Türkei charakteristischer. i Hartgeld— sohörte man einen Preis. der in sten Fällen genat dem Friedenspreise entsprach hlen zu wollen. lo grif tisch eine Jahlentabelle Landes zum Tageskurg sofort ben 6= oder Ssach geld bei weise vo den meisten Fäll Erklärte man. in Papiergeld zahlen zu wol der Verkäufer unter dem Ladentisch eine hervor, auf der alle Goldbreise des Landes zum umgerechnet waren. und nannte sofort ben 6= oder erböhten Papiergeldvreis. Je weiter man von Konstantinovel wegkam, desto mehr veranderte sich das Bild. Trat man weit im Süden des Landes in einer kleinen arabischen Stadt— etwa in Mossul oder in Rajak. und anfangs selbst noch in größeren Städten wie Alepvo oder Jerusalem— in einen Laden und erklärte. in Papiergeld zahlen zu wollen, so wurde von dem Personal erst große Konferenz darüber abgehalten, ob das Paviergeld angenommen werden sollte und woher man den authentischen Kurs erfahren könne. Von der Landbevölkerung und den Beduinen vollend= wurde die Annahme des Paviergeldes mit größter Bedarrlichkeit abgelehnt. Diese Leute hatten nur für das gute, klingende Geld etwas übrig und betrachteten das Paviergeld als „aufgelegten Schwinde!". Dies darte ja nun zum Teil darin seine Ursache, daß die türkische Regierung in früheren Jahrzehnten mit dem Papiergeld argen Unfug getrieben hatte. So batte einmal eine grohe Inflationsveriode damit geendet, daß das Paviergeld innerbalb bestimmter Frist von Konstantinovel aus zum Einzug aufserufen worden war: die Frist aber war mit der den Staatsmannern des Balkan eigenen Skruvello). urz festgesetzt, daß es bei der riesigen Entfernung der Bevölkerung in den entlegenen Teilen des osmanischen „Reiches, also etwa in Bagdad oder auf der Sinaidaldinsel. infach uneinfach unmöglich war, das Geld noch rechtzeitig nach Konstantinovel zu schaffen, was den Betroffenen ungeheure Verluste brachte. * Regierung hatte zur Zeit die strengsten alsen, für Goldgeld gegenüber dem heren Kurs festzusetzen. Um diese Weis Die türkische Regie Verbote dagegen erlassen. Paviergeld einen höheren— r. Verbote kümmerte sich natürlich kein Mensch. Auf den Märkten und in den Bazars wanderte das Gold undekümmert wie im tiefsten Frieden von Hand zu Hand. und selbst die türkischen Beamten hatten die strengen Verbote ihrer Regierung voll und ganz vergessen, wenn ihnen von irgendwoher ein Goldstück in die Hand gedrückt wurde. Zeitweise, folgte dem Konstantinoveler Verbote auch eine äußerst riggrose Justis. In Demaskug und Jerusalem wurden einmal an ein und demselben Tage je sechs der angesehensten grabischen und jüdischen Bankiers öffentlich auf dem Marktplatz aufgebängt. lediglich deshald. weil sie in ihren Banken auch mit Goldgeld— und natürlich zum Tageskurs— gehandelt batten. Sväter resianierte dann die türkische Regierung und zahlte ihren Beamten sogar einen Teil ihrer Bezüge in Hartgeld aus. In den großen Städten brachte die Dopvelwährung „schwarze Börsen“ hervor. Hier wurde in bestimmten Stunden des Tages Gold gegen Papiergeld gehandelt. Da gab es auch dunkle Finanzmänner, die den veränderlichen Kurs des Papiergeldes zu förmlichen Börsenschlachten ausnutzten. In irgend einer Stadt mietete sich solch ein Dunkelmann 30. 40 Agenten. die nichts anderes möglichst auf lich gesteigerte Nachftu# W Weter Esmttin sofort den Kurs des Papiergeldes zum Sinken. Die damit gegebene Chance wurde weiter ausgenützt. Gerüchte wurden ausgesprengt, ein vaar Falschmeldungen von außerhalb eingeschmuggelt und die Panik war da. Hatte das Paviergeld dann seinen momentanen Tiesstand erreicht, so trat der Drabtzieber des ganzen Manövers selbst als Abgeber von Goldgeld auf und brachte dadurch— jetzt natürlich im geheimen und mit aller gebotenen Vorsicht— die zu geringeren Paviergeldsätzen erworbenen Goldmengen schleunigst zu den vorübergebend höberen Paviergeldsätzen wieder auf den Markt. Hatte dann das Paviergeld nach der künstlichen Wertsenkung wieder seinen früheren Wert eingenommen, so war der wackere Börsenmann mit seinen Schätzen verschwunden, und das Publikum war der Du Gelangt in Deut führung, so werden so.— sie auf offenem Markt ja doch wohl nur in halb zivilisierten Ländern möglich wird wobl auch Görlitz oder Kos meldungen von auberhalb— eine vorübergehe rung des allgemeinen Papiergeldkurses herbeizuzaubem und für seine Tasche auszunutzen. An der Börse natürlich werden noch weit mehr ale bisber alle möglichen Gewalten gegeneinander zur Auswirkung gelangen, um dem Papfergeldkurs bezw. der Notierung der Goldmark eine durch diese oder jene Interessen bedingte Richtung zu verleihen. Im,Wirtschaftsleben bringt die Doppelwährung unzweiselhaft eine allgemeine Entspannung. Während es unter den bisherigen Verbältnissen in den verschiedenen Phasen er Geldentwertung jedem Produzenten jedem Erwerdtreihenden und jedem Arbeiter bis hinab zum letzten Laufburschen überlassen blieb, den durch die Entwertung bedingten Preis der Arbeit. Leistung oder Ware selbst bezw. in Gemeinschaft der Fach= oder Arbeitsgenossen zu erkämpfen, während so in Perioden rascher Geldverminderung das gesamte Wirtschaftsleben ein einziger Kampf um die neuen Preise war. so werden bei Doyrelwährung die Preise der Waren. Leistungen und der Arbeit von den Papiergeldkursen und den Entwertungssprüngen der Mark auch nicht im geriscasten mehr berührt. Alle Produkte. die Arbeitskraft eingeschlossen, haben wie ebedem wieder ibren festen Preis und ihre in festen Wertmaßen gegeneinander abgegrenzten Austauschverbältnisse. Veränderlich bleibt nur das Zahlungsmittol. Tritt man in ein Geschäft, um sich ein Paar verschwunden. und sland die Doppelwährung zur Einzür Einerden solche Börsenspekulationsmanöver, wie m Markt ja doch wohl nur in halb zivilii möglich sind, ausgeschlossen bleiben. Es uch dem pfiffioften Jobber nicht gelingen. in Konstanz— entgegen den drabtlichen Kurson außerhalb— eine vorübergehende Aendesel zu kaufen, so erhält man auf die Frage:„Was n die Stiefel?“ zunachst die Antwort:„M. 12.— d die Stiefel gekauft, so erfolgt an der Kasse die Frage:„Was habe ich zu bezahlen?“ Die rerrn hat ihre auf den Tageskurs eingestellte Umrechnungstabelle vor sich liegen und bat flugs die M. 12.— bei einem Goldmarkkurs von etwa 800 000 in 9.6 Millionen umgerechnet. Ja. man wird in Schreibwarenchllß ften und im Zeitungskiosk einen Umrechnungs. ssel aller Art zu kaufen bekommen, variable Schlüssel. geringe Vernarkvreise „ Bann sieht wädrend die Kassiererin ihre Umrechnungstabelle zu Rate zieht. der Käufer in die seine und freut sich, wenn er ebenso rasch das richtige Resultat herausbekommt wie die doch in solchen Dingee wesentlich gewandtere Kassiererin. Die Gehälter und Löhne werden bei der Dovpelwäbrung genau so errechnet. Die Vereinbarung der Arbettsvergütung erfolgt in Goldmark. die Auszahlung in Paviermark zum Umrechnungskurs des Zahlungstages. Das ergibt nun auch mancherlei Schwierigkeiten. Denn gerade der wirtschaftlich schwachgestellte Arbeitnehmer ist nicht in der Lage. das Papiergeld, das er erhalten dat, am gleichen Tage noch wertbeständig anzulegen. sich also Ware oder ausländisches Geld hafür zu kaufen. So wird auch das letzte Ladenmädchen noch zwangsweise zum Baviergeld=Spekulanten. Das ist schön, wenn es gut gebt. d. d. also wenn für die zur Auszahlung gelangte Papiergeldmenge bei einer Kursbesserung der Papiermark in den nächsten Wochen eine höhere. Holdmarkspanne eingekauft werden kann. Wede aber, wenn es umgekehrt kommt— was ja meistene das Wahrscheinlichere ist— wenn die Papiermark sich entwertet, noch ebe der Zahlungsempfänger sie recht nach Hause getragen dat! Als ein wahres Wunder wird bei Dovvelwährung vielen Jahren der Unsichtbarkeit das Goldgeld —. der in Verkedr kommen. Mag die Regierung es noch so streng verbieten— sie wird ja nicht gleich wie in der Türkei ein baldes Dutzend Bankdirektoren auf einmal aufhängen lassen—. niemand kann sich gegen dem einleuchtenden Gedanken verschließen:„Wenn ich in Gold rechne, so kann ich doch auch in Goldgeld bezahlen. Wozu de ich erst die umständliche Umrechnung in Papierund warum soll ich umgekehrt für meine Ware oder ung. die in Goldmark ausgezeichnet ist. nicht auch geld in Zahlung nehmen, um nicht das ewige Risiko mit der stündlichen und unaufhaltsamen Paviergeldentwertung in Kauf du nehmen? Daß es an den blanken Goldfüchsen sehle, braucht man nicht zu fürchten. Nur der eine muß dem Goldgeld grollen, weil er nicht mittun kann. muß auch bei der Doppelwährung sein leidenschaftlicher Gegner bleiben, und das ist der Staat. Denn Papier ist geduldig und läßt sich bedrucken: ob 100 Mark oder 100 Millionen auf ein viereckiges Scheinchen gedruckt werden. ist dem Pavier und der Druckvresse vollständig gleichgültig. Das Goldmachen aber ist für die stärkste Regierung allezeit ein unlösbares Problem geblieben. Dr. Oskar Billig. dlenz. 26. Aug. Ein Einwobner im henachbarten machte in einer uralten eichenen Trube einen en Fund. Die Trube besaßz einen dopvelten iesem * K o b l e n Dierdorf Boden den man durch Zufall entdeckte. Unter diesem fand man. in Papiervervackt 19 alte Silbermünzen. darunter solche aus der Zeit Franz UI.(1703). des letzten deut atsers Joseph orussorum. sowie einige— Stücke stammten von 1694. die falls ist die kleine Sammlung in letzter Notgroschen gewesen. ans Hl.(1703).d II., August von Pole sie einige 20 Silber Eriderte stücke. Die meisten von 1801. Jeden= n schlimmer Kriessseit ein Verschwundene Essener Industrien. Bei Rellingbausen wurden um die zehnten Jahrhunderts zwei Glasb Die eine lag beim Schlosse Schellenber abl zum Verkauf und wablweise boten, hr Provinzielles. * Menden, 27. Aug. Von schrecklichem Unglück heimgesucht wurde eine hiesige Familie. Das 10jährige Söhnchen war vorigen Sonntag nachmittag gegen 6 Uhr mit zwei 14jährigen Kameraden in den Wald gegangen. nachdem er sich durch langes Bitten bei seinen Eltern die Erlaubnis erbeten hatte, seinen Hund an der Leine mitzuführen. Mit fröhlichem Gesang zogen sie durch den Wald und wurden verschiedentlich von Spaziergängern gesehen. Gegen 7.30 Uhr kamen die zwei älteren Jungen zum Landwirt Ehling auf Soithof und baten, es möge doch gleich jemand mitkommen: am Rande des den Spithof umgebenden Waldes bänge ein Junge am Baum. Als die zwei Söhne des Hauses die Unglücksstätte erreichten, fanden sie den Jungen bereits tot. vom Hunde, der jeden Näherkommenden anfiel. treu bewacht. Um den Hals der Leiche schlang sich die Hundeleine. Bei der gerichtlichen uchung des Unglücks gaben die zwei Jungen an. gegessen und darauf geäube kleine S. Tollki „Er müsse doch * Hamborn Thofsenwerke Dort wird vor brücke gebaut. 1 Unterdaß der eisen und darauf geaubert habe: wolle er sich vorher aufhängen.“ Auf der Kokerei Bruckhausen der sich ein schweres Unglück. * Hamborn, 27. Aug. ke ereignete sich ein 1———...—.—. von einer Unternehmerfirma eine neue Koks. gebaut, wobei als bauliches Hilfsmittel ein schwerer Mast aufgerichtet ist. Aus unbekannter Ursache stürzte der schlug auf die im Bau befindliche schaden entstand. Leider plötzlich um un ke. so daß erheblick ilfsmittel ein sch iter Ursache stür g auf die im Bau befi ##blicher Mater“ herte der Sturz auch Opfe rbeiter wurde von dem um und erschlagen. Zwei weitere Arveil#. Brücke ab und erlitten schwere Verletzungen. den Verunglückten an Ort und Stelle die erste Hilfe zuteil geworden war. wurden sie zum Krankenhaus gebra der Büse 31. us. Vor einigen Wochen wurde am Kölner Domes eine männliche * Köln, 27. Au Haupteingang des Kölner Domer——nr.Kindesleiche. notdürftig in Lumpen und Pavier eingewickelt, aufgefunden. Die Leichenöffnung hat ergeben. daß der Tod durch ausgedehnte Zertrümmerung des rechten Schläfenbeines eingetreten ist und das Kind nach der Geburt gelebt hat. Auf die Ermittelung und Ergreifung der Kindesmutter. sowie für Mittcilungen, die zur Ermittlung der Kindesmutter führen, hat der Regierungspräsident in Köln jetzt eine Belohnung bis zu einer Million Mark ausgesetzt. die Mitte des achtsyutten betrieben. llenberg. und wurde 1759 zur Verpachtung ausgevolen, die andere befand sich da, wo jetzt die Zornige Ameise zum Aufenthalt einladet. 1804 gehörte die letztsenannte Hütte einer Witwe Mann, die andere der Firma Neuhaus, Budde& Co. 1788 gab ein Glasfabriant. Johann Kaspar Mann zu Rellinghausen, bekannt. daß er eine vor Steele auf den Grund erbaute Glashütte zu verkaufen wünsche. Diese„Mannsche Glasbütte bei Rellinghausen, in der Bauernschaft Bergerhausen, ganz nahe der Ruhr gelegen, und Neuglashütte genannt“. wurde 1824 zum Verkauf ausgeboten. Die Schellenberger Hütte ging früh ein, wurde aber 1817 neu aufgebaut. und von einem Herrn Joseph Mather geleitet. Man nimmt an,; daß die Hütte sich damals im Besitze der Familie von Schell befand. Herr von Schell war jedenfalls Teilhaber der Firma Wisthoff& Co. zu Königssteele, die Inhaberin der 1728 bei diesem Ort auf westsälischer Erde gegründeten Glashütte, und an diese Firma gingen schließlich alle Glashütten des Essener Bezirks, darunter auch die. die der Werdener Abt Anselm 1757—1774) in Heisingen gegründet batte, über. Als später die Glashütten bei Schellenberg außer Betrieb gesetzt wurden, versuchte dieselbe Firma eine neue Anlage unmittelbar bei der Stadt Essen: diese Fabrik be= Frankfurt a. M., 27. Aug. In der Nacht zum Sonntag gab ein Gärtner auf der Homburger Flur auf zwei Frauen, die er beim Kartoffeldiebstabl traf, einen Schutz ab, durch den eine Frau getötet, die andere verletzt wurde. Als der Vorfall bekannt geworden war, nahm die Menge eine drobende Haltung gegen den Gärtner an, der in Schutzhaft genommen werden mußte. Da die Menge auch das Gesängnis bedrobte. wurde der Verhaftete nach Frankfurt gebracht. Ueber zwei deutsche Flüchtlinge. ee uenr une. vertrieben: 750 000 Auslandsdeutsche. 16000 mialdeutsche. 200 000 Deutsche aus dem ebemaligen land. 150000 Grenzdeutsche aus Elsatz=Lotbringen. Grenzdeutsche aus dem Saargebiet, 85 deutsche aus dem Soldau= und Memelgebiet. Grenzdeutsche aus Oberschlesien, 10.000 Grenzdeutsche der Tschechoslowakei und 10000 aus Nord=Schleswig. Grenz90 000 aus anderen Ort erde stand indessen nur kurze Zeit „Es soll einer nicht leichthin einen finden, da mehr allerlei Büchsen gemacht werden, denn eben daselbst.“ So lesen wir in dem 1581 heraus egebenen Städtebuch von Bruyn und Hagenberg über ssen. Das sind die ersten gedruckten Worte über die jener Gewehrfabrikation, die damals zweifellos schon lange bestanden hatte. Die Kriege des siebzehnten Jahrbunderts brachten sie zu noch höherer Blüte. Unter dem 31. August 1688 stellt die Fürstlich Essendische Kanzlei den Steeler Fabrikanten das Zeugnis aus, daß die hier verfertigten Musquetten. Rohre, Pistolen und dergleichen Gewehr“ mindestens von derselben Güte seien wie die der Stadt Essen verfertigten. Zeitweile entstanden heftige Konkurrenzstreitigkeiten zwischen Essen und Steele. So verbot Essen im Jahre 1688 die Einfuhr der Steeleschen Gewehrläuse, worauf die Fürstin bei 25 Goldgulden Strafe und Konfiskation der Arbeit allen Schleif= und Bohrmüblen im Stift die Arbeit für die Stadt Essen untersagte. 1692 klagte ein Herr Hermann Brinkmann zu Steele, daß bei diesen Friedenszeiten die Gewehrfabrikation schlecht gehe und er seine Schleifmühle zu einer Kornmühle machen wolle. 1723 bat Friedrich Wilhelm I. den Essener Magistrat um Ueberlassung einiger geschickter Meister für die Gründung von da an aber ist in Essen rreich ickter ##enbauer Gewehrfabrik, von hu u..— eine stetige Abnahme der Gewehrfabrikation zu assung einiger Spandauer Geweb Abnahme der 8—. nen. Der Schwerpunkt zog sich zunäck nach der Stadt Essen, wo die großen Fir trieb in der Hand hatten. Unter französt wurde die Gewehrfabrikation fiskalisch. „Essendische Kaiserliche Gewehrfabrik". un päter zu einer„Großherzoglich Bergt manufaktur“ erklärt, die unter einem der . a. immer mehr en den VerHerrschaft 11 bieß es: diese wurde n Gewehraltungsrat stand. Die Reste dieser„Manufaktur“ wurden 1815 als nach Saarn bei Um dieselbe Zeit— in der Geschichte des Landkreises E Essener Kaffeemühlen=Fabrik. die im zehnten Jahrhundert in die Höhe gekommen und noch 40 Meister gezählt hatte. 1815— verschwand, wie Grevel Landkreises Essen mitteilt, die acht. 1795 Vermischtes. = Berlin. 27. Aug.(Telegr.) Heute vormittag wurde die 50jährige Besitzerin eines Porzellanladens in der Fürstenbergerstraße zu Berlin mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden. Es wird angenommen, daß die Frau einem Raubmoro zum Opfer gefallen ist, da das Zimmer durchwüblt und das Geld gestohlen ist. =. Berlin, 27. Aug. Wie die„Deutsche Allg. aus Hamburg meldet, sind die Preise insbesondere für Lebensmittel so hoch, daß sie den Weltmarktvreis überschreiten. Infolgedessen decken die Kavitäne von Seedampfern, die ihren Proviant sonst in Brunsbüttelkoog an Bord nehmen, ihren Bedarf im Auslande =. Potsdam, 27. Aug. Der Oberbürgermeister von Potsdam hat beim Regierungspräsidenten die Auflösung des Stadtvarlaments wegen der bekannten Vorgänge beantragt, die auch genehmigt worden ist. Das Stadtparlament wird Anfang September neugewählt werden. In den Alven abgestürzt. St. Morit, 27. Aug. Am Freitag abend gegen 6 Uhr stürtten an der Südsette des Pis Posatsch die Tochter des Konsuls Dr. H. Friedrich aus Düsseldorf und ihre Gouvernante, Fräulein Schenke. ab. Die beiden verlteben am Freitag vormittag 10,30 Uhr St. Moritz und stiegen an der stel! von hoben Felswänden durchzogenen Südsette ab, die nur von geübten Berasteigern begangen werden kann. Hier wurden sie vom Unwetter überrascht und stürzten gegen eine Alv ab. Die vom Odmann der Rettungsstation St. Moritz=noch am Freitag bei St. Moritz und Pontresina ausgesandten Rettungskolonnen, die die ganze Nacht ssuchten und deren Arbeiten durch Reen und Schneesturm gebindert wurden, kehrten ergebnislos zurück. Weitere Kolonnen suchten am Sonntag ab, wobei sie die beiden oberhalb der Alv um 1 Uhr nachmittags fanden. Noch am gleichen Tage wurden die Abgestürzten nach St. Moritz gebracht. Ionn „wahre sächli seierte. E der Revuh unvermeidl alles zu Jedoch und wie bei dine Ae Die Menge stand erst der Kön gannen Der König und die Nevublik. lksboten“ stebt folgendes amüfonte ohn des atbge!: och.— die Reise.. ind wie bei früheren Reisen. ine Schar königstreuer Sachsen er Fabrt.„um dem„angekgngigten Fürsten zu tin. bei eistaat slte sich auch diesmal an einem Haltepunkt Fürsten zu buldigen“. ruhiger Erwartung; als aber Wagens erschien, ber die am Fenster des dann immer stärke berwa nD ts erreichten. überwand die Begeisterung Grenzen höfischer Tonart. und man klopfte rmisch an die Scheiben des Wagens. Der König geriet dieser Gefährdung republikanischen Eigentums in die veinlichste Lage. Er rettete die Situation. die Republik und ihre Fensterscheiben wieder mit einem klassischen Ausspruch. Ein Fenster ging herunter, eine Faust drobte den stürmischen Verebrern. und die vertraute Stimme rief in der geliebten Mundart:„Vor seid mi je scheene Republiko“?!“ Pbonometrische Sschützstansermittelung. Die moderne Wissenschaft bemübt sich weniger um die Erfindung neuer kriegerischer Mordwaffen, als um Konionen, die das„Idealoswehr“(1000 Geschosse inute!). die Tanks. die Gaskanonen usw. ichen. Auf diesen Wege haben zwei Prager 5 konstruiert, welches den Zeitvu bschutz eines Geschützes ausgebende achtungsort ei tig die Welle sondere Vorrichtung hält näm akusttsche Charakteristik der We empirtschem Weg Abschubentfern ein Pbonometer dem eine vom Abs6517 mit einem Wort: den Geschüt Avparat arbeitet Trommelfeuer eine genaue tiet, man auf rang. Dabei rollten Hunderte von R aus dem Toofe heraus. Man — 26 grobe Goldmünzen aus dem 16. und 17. Jahrbundert. und zwar ungarische. japanische und türkische. weiter 215 große silberne Münzen aus der Zeit Ferdinands mit dem Datum von 1621 und 1622 und 2808 Silbermünzen, die in einem Ledersack verwahrt waren un Kilogramm wogen. Der kostbare Schav. dessen— erst genau festgestellt werden muh. wurde sofort auf Rathaus gebracht. Die Deutsche Volksanleihe Wertbeständige Anlelhe des Deutschen Reiches. Die durch die Ungunst der außenpolitischen Lage der deutschen Währung zugefügte Schädigung hat die Ausgabe eines besonderen wertsicheren Reichsvapieres— der Aurtbeständigen Anleihe— ersorderlich gemacht. Damit ist jedermann die Möglichkeit gegeben, sein Vermögen und Einkommen vorübergebend oder dauernd, wertbeständig, vorteilhaft und sicher anzulegen. Die Anleihe ist wertbeständis, denn sowohl die Bezahlung der Zinsen wie die Rückzahlung des Kapitals erfolgt auf Basis des Dollarkurses. Die Anleihe ist eine Volksanleibe, denn die kleinen Stücke ermöglichen es weitesten Kreisen der Bevölkerung, ihre Ersparnisse durch Anlage in dieser Anleihe zu sichern. Dom Charakter dieser Anleibe als Sparanleibe entspricht es insbesondere, daß die Zinsen der kleinen Stücke bei Fälligkeit der Anleihe insoesamt in Form eines Zuschlages von 70% zurückgenghlt werden Es steht zu erwarten, daß sich die kleinen Stücke infolge dieser Ausstattung besonders leicht im Verkehr einbürgern werden. Der Umsatz in dieser Anleibe wird aber namentlich dadurch erleichtert daß sie von der Börsenumsatzsteuer befreit ist. Wer also Einkünfte und Betriebsmittel in dieser Anleihe vorübergehend anlegen will, braucht nicht zu befürchten, daß ibra beim Verkauf besondere Unkosten entsteben. Aber auch als dauernde Kavitalanlage ist die Anleihe außerordentlich geeignet, nicht nur wegen ihrer Wertbestöndiokeit, sondern auch wegen der Befreiung von der Erbschaftesteuer für den Selbstzeichner. Die Anlage ist ein sicheres Anlagepavier, denn Zinsen und Rückzablung sind reichsgesetzlich sichergestellt durch das Vermögen der gesamten deutschon Wirtschaft: Banken, Handel. Industrie, Landwirtschaft sowie eines jeden, der über steuerpflichtiges Vermögen verfügt.— Die Zeichnung auf die Anleibe kann in Mark(10025) sowie in Devisen und Dollarschatzanweisungen(9575) erfolgen. Die Anleihe besitzt Jemnach alle Eigenschaften, die ein erstklassiges Anlagepavier haben muß: vorzügliche Ausstattung und Sicherbeit sowie leichte Begebbarkeit von Hand zu Hand. Ramentlich durch ihre Wertbeständigkeit und ihre Befreiung von der Erbschaftssteuer ist sie geeignet, den dem deutschen Volke innewobnenden Spartrieb wieder zu beleben. Daß die Anleibe auch ein wichtiges Glied in der Kette der Maßnahmen ist, welche dazu dienen sollen, eine Gesundung der Wirtschaft, der Währung und dor Einanzen herbeizuführen. bedarf nicht der Erwähnung. Wer sie zeichnet, sichert sich nicht nur die denkbar beste Anlage seiner flüssigen Gelder, sondern er nützt auch dem groben Ganern. indem er Bausteine zum Wiederaufbau heranträgt! Der Präsident des Reichstags Löbe Deutschnational; Volkovartei Herat Deutsche Bolksvortei Dr. Scholz, Reichsminister a. D. M. d. R. W. N. Deutsche Demokratische Partei Dr. Petersen Zentrum Marx, Senatspräsident Vereinigte Sozialdemokratische Partei Hermann Müller, Reichsminister a. D. Baverischer Bauernbund Eisenberger Vorlüufiger Reichswirtschafterat Dr. C. F. von Siemene Leipart Deutscher Industrie= und Handelstag Franz von Mendelssohn Deutschar Landwirtschaftorat Dr. Brondes Preubische Lauptlandwietschaft skammer Deutscher Handwerks= und Gowerbekammertag H. Plate Dr. Meusch Deutscher Stüdtetag Boet, Oberbürgermeister Reichsverband der Deutschen Industrie Dr. Sorge Dr. Bücher Hansa=Bund Dr. H. Fischer. M. d, N. Zentralverband dos Deutschen Großhandels S. B Dr. d. c. Ravene, Geb. Kommerzienrat Keinath. M. d. N. Reichsverband des Deutschen Einund Ausfuhrlaudels Dr. Huso. M. d. N. Lauvigemeinschaft dos Deutschen Einzelhandele H. Grünfeld Centralverband des Deutschon Bankund Bautiersewerbes(E. B.) Dr. Nieber Berbend Deutscher Privatbankiers(E. B.) Maron Verband deutscher öffentlich=rechtlicher Kreditanstalten Busch, Staatssekretär v. D. Deutscher Zentral=Giroverband Dr. Kleiner Jursch Deutscher Svarkassenverband Jursch Reichsverband der Privatversichorung Walther. Generaldirektor Knoll Reichsauoschub der Deutschen Landwirtschaft Freiherr von Wangenheim Reicholandbund Die Geschäftsführenden Vorsitzenden des Reichslandbundes Hevo Dr. Noesicke Deutscher Bauernbund A. Müller. M. d. R. W. R. Vereinigung der Deutschen Bauernvereine Freiderr v. Kerkerink zur Borg Dr. Crone=Münzebrock Vereinigung der Dr. Sorge Deutschen Arbeit. ude(a. v.) Dr. Meissinger landwirt. (6. 8.) Gonnes Dr. W. Guische Otto Tdies Vernbard Otte Gawerkschaftering Dautscher ArbeiterUngesteulten= uud Gesamtverband Deutscher Angesteklten=Gewerkschaften Otte Thiel. M. d. N. Süß Somo.AA Dr. Combecher 1 Flügel Reichobund der Dr. Scholz. Reichsminister a.: Dr. Rathke Senossenschaftoverband(S. B.) Kortdaus, M. d. N. — Deutscher Konsumverein(E. O.) Schlack, M. d. N. 5. Kaufmann H. Bäslein Berbend in Deuichen Benithete Dr. Constantin, Landrat a. D. Deutscher Zeit Dr. Krumbbaar, Kommerzienrat V. Baechter, M. 8 a. Verhe * Zentral Theater Operenenbühne Täglich 8 Uhr der große Erfolg Die Schöne Kivalin Operette in 3 Akt. Musik v. H. Linée. Leitung: Georg Feldmann. IRREEENNF RRTEERERRNTTEERRFREFRERRRFEERTDRRRERRRRRRR Letzte Sport-Tage! Dielenise Dame. welche auf Nr. 21428 geantwort. hat, möre sich am Senntag, den 2. 9. aul d. betretienden Stelle In Schaüre einfinden. de ich Sonntag krank war. Junzuss., kath., 45 J., Nichtrinker. Nichtreucher, auch Nichttänzer, wünscht auf diesem Wexe m. ein. z. Dame in Verbind. zu treten zwecks Heirat. Jx. Witwe m. eis Kind nicht ausgeschl. Es kommen nar Demen in Frage weiche a. beas. Famille sind. Schriftl. Anerd. u. Nr. 22298 an die Oeschäftastalle. Grastgemseial. Zur Leitung eines Kolostalw.-Geschäftes wird tücht. selbst. Fräulein ges., weich. m. d. Buchführ. vollständis vertraut ist: bei Tüchtigkeit wird Elnbeirat scboten. Es kommen nur kathol. Damen ins Alter v. Beginn der Vorstellung Punkt 7½ Uhr. Großer Extra-Tag. EHREN-ABEND für die beliebten Künstler Spielmann- Jurisch. Spielmann- Jurisch mit ihren größten Schlagern. Beginn der Vorläufe für den großen K.-P.-Preis In Höhe von 50 Millonen 50 Siegerin des Vorlaufes ist startberechtigt für den großen K.-P.-Preis. Elabeitepreis auf allen Plätzen. Vorlauf für den groben K.-P.-Preis. os Alter J. Iu Prai alt. V st 22 J. (Geschäftsr. Garten). I Anerb. u. 22222 an die GeSchrste Ja. Witwer. 25 J., ev#l., wänscht die Bekanntschaft eines ordentl. Mädchens im Alter bis zu 25 J. zweckt. Heirat. Am Schst, kz. Witwe. m. 1 Klnii nicht ausSchriftl. Anerb. u. Nr. 22199 an die Ge. Witwe, katb., 49 J. mit Geschäft u. Wehnung, wänscht muit charektervoll. Herrn in Verbindung zu treten zweck: Helrat Pashalle Na1 Werstar von 7 Uhr ab: Orbentor er ren v. SA troch F. 3½ Uhr ab: lchsTuut Von 7 Udr ab: Bsant ble beeinhlder NanmaschinenSchriltl. Anerb. u. Nr. 22187 an de Geschüftsstelle. Witwer sucht Hausallen Syitemen. werden gewissenhalt Iszeführt bei 408 44. Schmldt. gol. lsch. a. Nähmasch bauer. Kirchstraße 4. hälterin für sol. zw.##phon 881. Heirat. nx. b. Joh. Rotthamen. 22196 Erustgemeint! . 25 Jahre, d. BekanntJame Zweckt Spater Heirat. Witwe mit 1 Hind nicht ansgrechlossen. Schriftl. Anerb. talt Bil unter Nr. 22276 an die Geschäftsstelle Janggeselle, in den 4der Jahrea- kathol. wünscht d. Bekanntschalt einer Witwe oder Alt. Mädchen v. Moirat 5 a. Wilwe Alter v. 40—43 1. mt 2-2-Eharichteng mit Aufsatz. Gr. 96. zu verkaufen evtl. gegen guterhaltenes Plüschsofa od. eich. Schreibtisch zu veruschen. 22215 Greurstr. 165. ptr. kagliecher Unterricht für einen Herra soi. zezucht Schriftl. Anerb. u. 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