für 1 mouatlich durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen 3000 Mk. Einzel=Nummer 400 Mk. Erscheint täglich, außer an Sonn= und Festtagen. Gratis=Beilagen:„Gelsenkirchener Vonntags=Zeitung“ und„Am Herdfeuer“. Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung.— Postscheck=Konto Essen Nr. 131 46. Geschäftsstelle: Gelsenkirchen, Uhstraße 87, geöffnet von morgens 8—1 Uhr, 2—6 Uhr abends. Fernsprech=Anschluß: Amt Gelsenkirchen Nr. 124 und 125. Verlag und Rotationsdruck von Chr. Münstermann in Gelsenkirchen. Nr. 141(Erstes Blatt) Samstag, den 30. Juni 1923 ihrer Nuhrmetbode. Die englische Regieruma sei underer Ansicht. Inzwischen breche Deutschland zusammen A's Gegenstand aller dieser Erörterungen sei, offenbar vor don Augen der Alliierten.— Die„Ttmes“ sagen zum Schluß: Wir schreiben natürlich nicht der framösischen Nation irgendeinen Wunsch zu, sich millsaristischen Träumen binzugeben, wir sind jedoch überzeust, deß eine Verlängerung des unglückseligen Konflikts im Ruhraebiet Senat.— Das wiedererstandene Potncare über die Ruhraktion. 1mit Einschluß Deutschlands— befriedigende: Lösung der II Revarationsfrage erfüllen werden, steht noch sehr boch in den Sternen geschrieben. Buchen wir aber vorläufig mit Genugtuung, daß man sich in Belgien dem gemäßigten Standpunkt Englands genäbert hat, was uns nicht zuletzt auch aus das värstliche Friedensschreiben zurückzugeben den im Gange befindlichen Prozeß der Zeretzung in Deutschland zu einem Stadtum bringen wird, in dem er sich jeder vernünftigen Kontrolle entzieben wird. Es handelt sich nicht darum, wer zu tadeln, sondern darum Der gegenwärtion Zustand der Unsicherheit könn schließt das Blatt, jevenfalls nicht unbesren: verlängert werden. Wenn eine gemeinsame Aktiol unmöglich sei, dann müsse die englische Regierun auf eigrne Rechnung Anstreugung machen, um den Proze der Zerstörung aufzuhalten, ebe es zu spct sei. Eine Senatsrede Poincares. „Wir wollen die Ruhr nicht beschlagnahmen.“ Die Ruhrkredite einstimmig genehmigt. □ Paris, 29. Juni 1923.(Telegr.) Der Senat verhandelte in seiner heutigen Sitzung über die Besatzungskosten im Ruhrgebiet. Als Generalberichterstatter der Finanzkommission stand der Abgeordnete Berrenger vor dem Senat. Er führte aus, daß die Intervention im Ruhrgebiet in friedlichem Sinne erfolgt sei. Die für die Besetzung notwen. digen Kredite belaufen sich auf 307 Millionen Franken, eine Summe, die die Regierung in einer vereinigten Sitzung des Finanzausschusses und des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten begründen werde. Weiter besprach der Berichterstatter die bisherigen Ergebnisse der Ruhrbesetzung und führte aus, daß die Barbeträge aus dem Ruhrgebiet sich auf 67 Millionen Franken belausen. Außerdem wurden industrielle Erzeugnisse wie Kohle und Farbstoffe im Gesamtwerte von 296 536 500 Franken beschlagnahmt. Es ergibt sich danach eine Gesamteinnahme des Rubrunternehmens von ungefähr 490 Millionen Franken, also ein Betrag, der weit höher ist, als die Ausgaben für die Besetzung. Nach dem Berichterstatter ergriff Ministerpräsident Poincare das Wort und führte aus: Die Wege der Pfandergreifung im Ruhrgediet sind von der Politik Frankreichs und von der Polttik Deutschlands Frankreich gegenüber bedingt. Wir werden noch einmal sowohl für die weltlichen wie für die anderen Staaten die Forderungen Frankreichs an Deutschland begründen. Poincare spielte hiermit auf das letzte Schreiben des Paustes an und erzielte damit im Hause starken Beifall. Weiterdin sagte Poincare: Warum haben wir das Ruhrgebiet besetzt und nicht irgend ein anderes Gebiet Deutschlands? Weil die Nuhr die Schlagader Deutschlands ist und Deutschland aus dieser Schlagader seine Reichtümer bezieht. Die deutsche Reichsregierung bat unserem Unternehmen widersprochen und sie verlangt heute den passiven Widerstand. Dieser Widerstand war nur möglich infolge von Verordnungen und Erlassen, die die Beamten und Arbeiter veranlaßten, in der Resistenz zu verbarren. Die Reichsregierung ist sogar noch weiter gegangen, sie hat schwere Strafen gegen alle angedroht, die ihre Verordnungen überschreiten! Sie will ihren Willen, den Willen des Besiegten, der seine Niederlage nicht erkennen will(?), unserem Willen entgegenstellen. Wir Franzosen haben uns überall an die Stelle der deutschen Verwaltung gesetzt. Wir wollen die Nuhr nicht beschlagnahmen. Wir werden sie nur solange bebalten, bis Deutschland seine Schulden bezahlt bat. Die letzten Vorschläge Deutschlands sind nicht ernst zu nehmen. Sie verdtenen keine Antwort. Wenn Deutschland das nicht verstebt, so ist es sein eigener Schaden. Wir werden ein so wertvolles Pfand wie die Nuhr nicht aufgeben, bevor wir bezablt sind. Die französischen Truppen im Rubraebiet werden ihr Werk zu Ende führen, sie werden sich noch Gegenseitlakeit der### Auch der beilioe Vater Friedensschreihen die Frase geschnitten. Er hat dies in Objektivität getan, den man lischen Kirche stets bewunde: gleitung des Staatssetretürs Hamm von Elberfeld kommend, bier zu einem kurzen Besuch eingetroffen. Um 2 Uhr solgte der Reichskanzler einer Einladung des Senats z einem Frühstück in engem Kreise Der Reichsranzler wurde am Bahnhof vom Generaldirestor des Norddeutschen Lloyds Gebeimrat Stimming emfangen und zum Rathause geleitet Sväter begaben sich der Reichskanzler und die Herren zur Handelskammer. Hier begrüßte der Vigepräsident Rodewald din Kanoler im Namen der Bremer Kaufmannschaft und führte u. a. aus: Der Gedanke der Reichseinheit habe in Bremen tiefe Wurdel geschlagen und so würde auch, nachdem jetzt das Deutsche Reich von seiner stolzen Höhe gestürzt##i, die Bremer Kaufmannschaft treu zum Reiche steyen und willig alle Opfer auf sich nehmen, die erforderlich seien, um den drobenden Verfalt des Reiches zu verbüten. Der Reichskanzler dankte für die Begrüßung in der Heimat und betonte, daß er in diesen Tagen in Elberfeld und an anderen Orten der Westmark denselben Geist fester Entschlossenheit und Treue zu Heimat und Reich wahrgenommen habe und zwar besonders eindrucksvoll bei den Eisenbahnern, den Werkleuten, Industriearbeitern und Beamten, sowie bei den wirtschaftlichen Kreisen. Er sei überengt, daß diese Front fest bleiben werde, denn heute wisse jeder Mann, welches Leid für das besetzte Gebiet und für das ganze Vaterland auf einen vorzeitigen Abbau der Abwehr folgen würde. Das erste Ziel der Negierung sei es vewesen, in der Nevarationsfrage zum Nutzen beiber Zeile praktisch und wirtschaftlich vorzugehen. Die notwendigen Folgen der Ablebnung der aus diesem Geisto gestellten Angebote sei der aus dem Willen der Bevölkerung erwachsene passive Widerstand gewesen. Roch mehr müssen bis zum guten Ausgang der Abwehr die politischen Ereignisse allen anderen vorangeder. Es gilt jetzt die Zuversicht des Volkes auf Erankreich und Englanös Tuftrüstung. □ Paris, 29. Juni. Die Frage der Veroröde Gelingen der Sichersellung der Ern#bruns und reichende Versorgung der Bevolkerung mit rung der englischen Luftflotte veranlaßt die frandösische Presse, soweit sie darüber Betrachtungen anstellt, auf Deutschland binzuweisen. Besonden der „Natin“ ist es, der die Aufmerksamkeit Englands auf die pwartisch nicht mehr durchoeführte Milttärkontrolle in Deutschland zu lenken versucht. Er schreibt, daß Ensland von Frankreich nichts zu befürchten habe. Der enolische Minzsterpo#sidenk habe ertlärt, er wolle an #. Der eiste Artidel eines solcher mankreich und England müsse de ch voretnigten, von Deutsch er Verträge zu verlangen. Werd werde wieder das Lustwett Zwischen den Ent Von unserm Berliner nicht in Ruhe wiegen dürfen. Man muß 9# ten, daß sie bellhörtg genug ist, um über tet zu sein, was in der internationalen gebt. Ein positiver und divekten Einfl scheint aber im Augenblick so gut wie ausge uns aber übrig bleibt, wird auf keinen 8 uns aber übrig bleibt.————. werden, da die einzelnen Ressorts die Vorarbetten des Rüstzeugs bei den zu erwartenden Verhandlungen besitzen müssen. Die Dinge liegen also im gegenwärtigen Augenblick für uns so, daß wir gezwungen sind, die Entscheldungen der Gegenseite abzuwarten. Wir steben nnetze Spannuns di. war, auszugleichen. Der Konzler schloß mit der Aufforderung, der RegieVertrauen entgegenzubringen und ihr die Er### ihnr volitischen Pflichten zu erleichtern. rr Bizepräsident Nodewald gab dem Kanzler die Herung, daß die Bremer Kaufmannschaft stets bereit Teoienng zu underrfäten. jetzt zweisellos an dem Zeitpunkt, da man glaubt, um unser Schicksal würseln zu können. Wie wir dabei fahren, hängt nicht zuletzt von uns selbst und unserem Verhalten ab. Wenn wir daber erkannt haben, im letzten Augenblick bleibe für uns nichts anderes übrig, als den Ausgang der Besprechung der Gegensätze abzuwarten, so müssen wir doch die Forderungen an uns stellen, daß wir diesen Zwischenzustand einer unangenehmen Ungewißbeit mit Ruhe. Disziolin und Ausdauer ertragen. Jede Unbesonnenbeit im Innern und nach außen kann uns unermeßlichen Schaden für Gegenwart und Zukunft bringen luspieler lanzrolle enden 18028 neue Kabinett Cheunis. die Einigung zustande kam. alsel. 29. Juni.(Telegr.) Wie die elden, wird Thennis mit sämtlichen MitRabinetts wieder vor dem Parlament erEine programmatische Erklärung des neuen ims wird Dieustaa vor Kammer und mi Paris, 29. Juni.(Telear.) Die Verlängerung der Geltungsdauer der Hausbaltes 1823 für 1924 wurde heute vom Finanzausschuß der Kammer genehmigt. = Paris, 29. Juni.(Telegr.) Der englische Botschafter. Lord Crewe, hatte gestern nachmittag erneut eine Unterredung mit Poincare. Der Kanzler über Ziel und Progran der Regierung. keine Rheinlansfrage.— Geschlossenheit de rheinischen Parteien.— Cunos Mahnung an## Spekulanten und öie Radikalen rechts und links. Ern Bekenntnis zum Ernste Gesanken am Jahrestaa von Versailles. &* London, den 29. Juni 1923. Die„—emes“ schreiben in einem Leidartikel zum gestvigen Jahrestage der Unterzeichnung des Versailler Vertrages: Vier Jahre seien vergangen, seitdem Deutschland den Friedensvertrag mit den allbierten und assoziierten Mächten unterzeichnete. Der Rückblick sei keineswegs berublgend. Richt nur Deutschland, sondern ganz Europa sühe sich einer gegenüber. Nach einem Hinweis auf die machsenden wittschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten und die Gefaht ernster innerer Unruben in Deutschland frags das Blatt, wer den Vertrag ausfübren solle? 29. Juni 1923. gestern. nachdem eine feierliche kanzler Dr. diche Boseitigung der deloischen Kabinettsin der Hauptsache nach der innenvolitischen auswirken. Bekanntlich war die Frage der der Genter Unwersität der Stein. über den inett Theunis stolverte. Dieser Stoin des us dem Wege geräumt durch den Beschluß, se#wrLhstalnrehs in han Lrmnmfäie nac nierricssprache in den Hauorfachern durch. rond die französische Sorache nur mehr dem den rechnischen Fachern vorbehalten bwiden volttisch kann man in der Neubildung des des ner insofern einen Fortschritt seben, als r die Nevarationsverbandlungen zwischen WVondon die Wege geebnet sind. Nach den rungen der Vergangenheit wird man sich müssen, mehr als eine Hoffnung an die nung der 3 Alltierten au knüpfen; ab sich ernäbrun Eurova zu solrlen. Das Fernbleiben der Vereinigten Staaten von jeder Teilnahme an diesen Angelegenbeiten set eine Tatsache, die bedauert werden föme, aber auf den Fall stebe sie fest. Aus diesem Gründe seien heute besonders zwei Alltierte.7 Frankreich und Enalund dazu berufen, den Frieden in Eursva aufrecht zu erbalten, dessen Sicherung der Versailler Vertrag bezwecke. In diesem kritischen Augenblick, vier Jahre nach Abschluß des Vertrages, seien diese beiden Alliierten verschledener Meigung. Lezüolih der Reinvror Sercs alben die Aschkesenen Sozialdemotratte Dr. Mönnia=Köln eine gerung abgeben als is zu Rhein und Reich. 127 liegt. die Rhein„werden. Geien 's sind Empfindabson mis ohne jeden Unterschied sied der Parteien. ohne Dr. Cuno v. daß Gie alle und auch das deutsche Volk in allen mit seiner Regierung sich e enr Bcecer Per cher ee Kucbeich, in einen ossenen Auss: und uns den Tatsachen Neung des Reparationsprobiems Deutschland nicht scheitern. st den Frieden und barum wir! mann den Aufdes VrIed: ung. der tetzt von der baben inen Stuhles in, die Welt In über. gelesen #ckannt errannt ung des Revarationsproblems und die der deutschen Erde. ille so weiter don Kamuf führen. der aus on selbst berausgemachsen iR und nur von venherg der Tarbestand von 92 325 000 it und mitgenommen. Bekanntlich soll eine Geldbute von zehn sch an einem franMillionen Mark für ein angeblich a.——.. zösischen Soldaten im Avril begangenes Attentat zahlen. Der Bürvenneister Mever, der gegen die Beschlagnahme Verwahrung einlegte und darauf binwies, daß es sich den nicht grone Volksmassen verantwortlich sind, unsere Nerven schwach werden. Dazu gehört die Frage des Wuchers, dam gehört die Frage der Preisstellung, die Grage der Anpassung der Löhne an die Preise, dazu gehört erlassenheit sonder irtschaftlichen Maßnadmen kann richt allein gesichert werden. eres Vaterlandes muß der Sinn für die Allgemeinheit dem Csoismus vorangestellt werden. Es gibt noch eine deutsche Kaufmanns=Ehre. Gerade vom Standounkt dieser deutschen Kaufmanns=Ehre aus lolkte es unmöelich sein, daß Börse und sonstige am Devisenbaudel beteiligte Kreise diejenigen Mächte sind, die auch beute nog zum Schaden des ganzen Velkes, we alles auf dem Spiele kebt, Spekulation treiben. Diese Erage ist eine eigener Interesten. in der Einanzfrage Ihre Schuldiskeit zu tun. And ich richte zugleich auch die Mahnung an die in der Heimat am Devisenhandel beteiligten Kreise, damit he ebenko einig wie Sie in der Rbeinfrage sind. Besonnen und sest entschlossen, einig und ovferbereit. so allein kann die Frage der Nuhr und die Brage. die attenen? berkonnte. An lach ihr schlagen eine Erklärung Deines seltsamen Betragens muß dringend ersuchen—“. Unvorsichtig wollte er abermals in ein schrilles 1 ausbrechen, aber er erinnerte sich noch rechtsett##n# üblen Folgen, die es eben für ihn gehabt, und 5 zurück. mit der Zunge an— vergegens— sie versagten auch jetzt noch den Gedorsam. Nena hatte die Hände ineinandergekrampft. Sie mußte nicht, was sie tun sollte. Da durchfuhr sie ein Gedanke, ein rettender, wie sie meinte. „Ich werde die Tante holen,“ rief sie und wollte vin zur Tür. Aber jotzt schrillte es in botserem Mitzton von seinen Lipven:„Bleid!“ Keine Bitte war das— wie ein herrschender Befehl schrie das eine Wort auf sie ein. Sie fühlte sich an ihren Platz gefesselt. Stumm wartete sie, dub Oekar weiter sprechen möge. Es geschab nicht. Sein Schweigen lauerte sich ihr mit unerträglichem Druck auf die Brust. Dabei fühlte sie sich wie versengt von dem verzehrenden Feuer seiner Augen. Flehend rief sie endlich:„Um Gotteswillen, Oskar, martere mich doch nicht so entsetzlich! Sag' mir, was geschehen ist— was Dich lo kurze Zeit nach Deiner Abreise schon wieder Lieder führt! Sprich, sprich!“ Da lachte er plötzlich gellend auf—— jäh mußte er aber innehalten und beide Hände auf seine kranke Brust pressen, in der es von der Unstrengung des Lachens erstickend aufstieg. Der fable Ton seines Gesichts verstärkte sich noch, seine Livven jürbten sich bläulich „Allmächtiger,“ schrie das junde Mädchen auf. „Ein— Glas— Wasser—“ verlangte er nun doch. Sie stürdte zur Tür. „Bleid!“ verrichte er noch emmal und wies mit der Hand gebieterisc auf ein Seitentischchen, das auf seiner Platte Wasserflasche und Glas trug. ——#nden noh Renn das Glas voll und mn letzten Tropfen. Scheinder Hand entgleiten. Blitzder Rechten des jungen geblieben war. Sie meinte in die Kute brechen zu müssen bei dieser unvermuteten, krallenartia zufassenden Bewegung seiner heiben, feuchten Hand. Die Livven bit sie sich blutig, um sich aufrecht erhalten zu können. Fast furchtsam stieh sie dervor:„Was willst Du von mir—?! Las mich los!“ „Jawohl— das will ich,“ beach er nun aus.„Richt mit einem Finger sollte ich Dich anrühren!“ Und er stieß sie non leinem Stuhl binweg. Diese Rohett gab ihr mit einem Schlag ihre Selbithaberrschung zurück. Voll stolzer Gelassenhoft richtete sle sich vor ihm auf. Kalt und ruhig sagte sie:„Du bist krank— ich daof nicht mit Dir rechten... Aber um Blinder blinde Mutter! den betten Tagen, Dir Gelübnis ablagte, rurde beiftio die Tür ausperissen. Sie sad binülber— und da bebte sie zurück, als wwalte sich die Erde vor kbr. Bis bin zu dem Fenster, das sie vor kurzem verlassen, taumelte ste Ihre Kuiee wankten— kraftlos sank sie auf einen der Nischensive nieder, aus weitoffenen, entsetzten Augen nach der Schwelt, sterrend. Dort stand ihr Vetter Ookar mit wachsbleichen, entstellten Zügen! Unter dem zurückgeschobenen Hut vervor zug khm der diurkle Haar gleucht und verwirrt in die Stien. Seine Augen glühten unheimlich, und mit beiden Hünden htest er sich am Pfosten der Tür als sed er am ZuWobl rann es Ur noch eisig durch alle Adern, und im Herren sotirte sie einen Kramof in der unbestimmten Erwartung, sie werde Schreckliches hören müssen. Elletr sie erhob sich doch von ihrem Nischensitz und Ein höhnisches Zischen kam nur über seine „Die Unschuldsmiene steht Dir wahrhaftig gut sicht!—— Elende Heuchlerin, als ob Du nicht nau wüßtest, weshalb ich hier din! Um Dich zu schatt zu ziehen 18 Un gu fagen:„Da Ros Biur Mioulng TDrI= wirklich möglich! Oder leugnest Du— Sie sah ein, er wußte alles. Der Weg freilich, auf dem er davon Kenntnis erhalten, blieb ihr vorläufig noch dunkel. Nun, er würde ihn schon nennen. Sie antworters.„Ich leuane nichts. Es in wahr. ein Gefübl ist über mich gekommen, so voll beswingender Macht, daß all mein Wehren vergedens war. Aber eins i und wird nicht geschehen—: daß ich zu ihm, der mir dies Gefühl eingeflöht, sagten könnte:„# liebe Dich!", bevor Du mir mein Wort zurückgegeben. Er stand plötzlich auf seinen Füken In wildem Tetumph riof es:„Das beschieht nie dörst Du?'! Gid den Glaupen auf! Ich gebe Dio nicht spei!— Ich kann es nici— kann an te nicht— ach, Nena, ich liebe Dich ja, liebe Dich so über alles—“ und im jühen Umschwung aus seiner zbgellesen, wilden Heftigkeit in qualvoll dervorbrechenden Schmers sank er vor ihr nieder und preßte die übersließenden Augen, den krampfhaft schluchtenden Mund in die Falton Joros Kleides.(Fortsotzung felgt.) Mit zitternden ichte es ihm. Er trank es leer bis auf achtlos ließ er es dann das Studles gestützt 4 Sheis Enuo a— mit keuchender ndeimbiche, flackernde Eine Erklärung Adenauers. M Köln, 29. Juni. Oberbürgermeister Dr.#denauer teilt mit, daß die in Nr. 12542 des„Matin“ vom 26. Juni über ihn verbreiteten Nachrichten von Anfang bis Ende erfunden sind. In den Nachrichten bandelt es sich um die nach den bekannten Veröffentlichungen des„Observer“ von französischer Seite aufgestellte Behauptung, daß unter Führung Adenauere ein Kabinett rbeinischer Politiker aus Zentrumskreisen und Mehrheitssozialisten für die rbeinische Republik im Einverständnis mit der britischen Besatzungsbehörde und der Reichsregierung in Berlin bereits gebildet gewesen sei; eine trot wiederhelter Dementis immer wieder von neuem und in verschiedener Form auftauchende Behauptung, die auch auf dem jetzt in Barmen tagenden Rheinischen Provinziallandtag von allen in Frage kommenden Seiten entschieden zurückgewiesen worden ist. Ruhr und Rhein. 2 Milliarden Mark Gelöbuße für Dortmund. (Dortmund. 29. Juni.(Telegr.) Nach Blättermeldungen ist der Stadt Dortmund von dem Komman= dierenden General der Armee als Genuatuung für die erschossenen zwei französischen Adjutanten eine Strafe von zwei Milliarden auferlegt worden. Dieser Betrag wird angrrechnet auf das bei der Stadtkasse und hei der Reichobank am 11. und 12. Juni beschlagnahmte Geld. 92 Millionen Mark Sparkassengelder beschlagnahmt. nherg, 29. Juni.(Teleor.) Gestern vordurch französische Kriminalbeamte in der Staats= oder Gemeindegelder, sondem um Spareinlagen Privater handele. wurde vorbaftet, jedoch nach Beendigung der Beschlagnadmebandlung wieder Beschlagnahme von 1 Milliarde Gehalts= und Tohngelder. G Glabbeck, 29. Junri. Gestern mittag 1 Uhr kamen mit der Straßenbahn von Essen dier sechs junge Leute an, die in Koffern einen Geldtrausport von 1 Milliarde 100 Millionen nach Dorsten bringen sollten, wo das Geld zur Auszablung von Gehältern und Löbnen dienen sollte. Als die jungen Leute mit ihren Koffern auf dem Wege zumm Ostbabnbof waren, wurden sie vor dam botel Dreckmann angehalten. Gie mußten sich ausweilen und die Koffer öffnen. Nachdem die Beloter Herkunft und Zweck des Geldes festgestellt hatten, wurde A. gesamte Smme von ihnen beschlagnahmt. Noch 175 Millionen beschlagnahmt. = Buer, 29. Juri. Wie die„Buersche Zeitung" meldet, haben die Belgier gestern auf der Berginspektion 3 175 Millionen Murk beschlagnahmt, die zue Auszahlung der Löhne der Bergleute von„Beramannsglück" und „Wosterholt" bestimmt waren. Bisher 190 Milliarden Reichsbankgeld beschlagnahmt. X Boslin. 39. Juni. Die Gesamtsumme der bei den Reichsbankstellen im besetzten Sebiet durch die Franzosen und Belzier beschlagnahmten Beträge ist auf 190 MII. lierden Mark gestiegen. Hohenspburg besetzt. —* Dortmund, 29. Juni. Gestern früh 8 Uhr haben die Franzosen die Hohensoburg bei Hagen besetzt. Am Denkmal ist, wie„Rheia., Westf. Ztg.“ meldet, die Trikolore gehißt worden. WTB Dortmund, 39. Juni. Nach Blättermeldungen wurden vorgestern vormittag in der Nöhe des Denkmals Hohensoburg zwei französische Posten angeschossen und erbeblich verletzt. Daraufbin wurde die Burgwirtschaft Ulmer und das Ders Geburg von einer daten besetzt und überall Haussuchungen abgehalten. Zwei Polizeibeamte wurden zunächst festgenon idnen später wieder freigelassen. Vor der Stillegung der Union. * Dortmund, 29. Juni. Ruf der Union in Dortmund sind nach einer Meldung der„Ad. West Amtliche Hochöfen gebdmoft, In des die Stilleause des ganden Betstobes eine Frane ren nur noch wenigen Tagen ist.— Der Leiter der Presseabteilung des Werkes Dr. Höbfeld wurde verhaftet. Die Beeröigung in Buer. einer Meldung der„Buergemeine an der Beerdidrei Mitbürger Der Kreiskommandant Oberst Dinoire bat der Stadt. verwaltung folgendes Schreiben zuseben lassen:„Ich habe die Ehre, Sie wissen zu lassen, daß die Beerdigung der am 24. do. Mts. getöteten deutschen Zivilisten Ktrengste Inttmität tragen muß. Nur die Mitglieder der Vamilien und die Geistlichkeit sind berechtigt, die Leichen zu begleiten. Jodes Gefolge, jeder Auflauf, jedes Steben= a— bleiben von mehr als 5 Personen ist verboten. Sie wollen dies unmittelbar durch Anschläse zur Kenntnis der Bevölkerung bringen.“ Die Beerdigung der Opfer soll am Samstag vormittag um 10 Uhr stattfinden. Der Stadtverwaltung ist durch ihre Bemühunoen bei der Besatzungsbebörde das Zuneständnis, gemacht worden, daß an der Beisetzung einig Arbezzskollegen der Toten und Vertreter der städtischen Körverschaften teilnehmen können. 50.000 Kubikmeter = Pakte, 29. Juni.(Telegu.) Nach einer Heyagmel. dung aus Koblenz hat die interalliierte Rheinlandkommission beschlossen, an den französischen Stoat 50 000 Kubikmeter Nadelbolz abeutreten. die den Dominialforsten des Trieter Bezirks entnommen werden und zu Wiederaufbauzwecken in den zerstörten Gebieten Verwendung finden sollen. Wird Timburg besetzt? 6 Freiburg, 28. Juni. In Limburg besichtigten gestern französische Kommissionen Quartiere. Das Gymnasium und mehrere andere Schulen sind anscheinend für kassenquartiere in Aussicht genommen. Ge wird damit gerechnet, daß Limburg in ven nächsten Tagen offiziell besetzt wird. Son 8. Frankfurt a. M., 29. Juni. Heute morgen haben die Franzosen auf der Station Landen, Strecke Frankfurt a. M.— Darmstadt, die Gleise aufgeristen und dadurch den Verkehr auf dieser Streck unterbunden. Der Personenverkehr wird über Diedurg weitergeleitet. A Essen, 29. Juni. Der vor einiger Zeit stillgelegte Betrieb der Duisburg—Düsseldorfer Kleinbahn ist unnmehr wieder freigegeben worden, Eine niederrheinische Strecke zeilitaristert. me Köln, 29. Juni.(Teleor.) Die Eisenbahndirettion meldet: Die Belgier nahmen die Steuße Kroseld, Whillich=Aöladbach in eigenen Betrieb. Dtz., Wazl“ Orsov wurde von den Belgiern besetzt und milktaristert. Ein Zwischenfall. befehlshaber des englischen Abeinbeeres. Goneral Godlen, in der Nacht vom letzten Conntag zum Montag auf der Reise von Köln nach London bei Ankunft seines Zuges in Rachen auf Gebeiß eines belgischen Zollbeamten seinen Schlafwagen verlassen und über eine Stunde im Nachtanzus im Gang stoben mißte, während die Belgier eine eingebende Unterluchung des Wagens vornahmen. Besonders wurden des Gesna und die Papisre des Genorals untersucht. Dieser erbob eneratschen Einspruch gegen die Behandlung Dem Berichterstattor zufolge ist man der Ansicht, daß die Belgier glaubten, der General bringe den Berscht verschiedener englischer Beamten, die eine Untersuchung der augenblicklichen Lage im Ruhrgebiet veranstalteten, nach London. Der Berichterstatter erführt weites, in Brüssel sei emn###te tsche: gierung sich beeilen wird, eine befriedigende Eiklärung zu diesem Vorfall abzugeben. Gelsenkirchener Staat und Wirtschaft. Verbältnis von Staat und Wirtschaft bedarf ne einer Klärung. So wie die Dinde deute ermuchert die Wirtschaft den Staat Regterinng hat nicht genügende Autorität, sich gen. Dieser Zustand ist unbaltbar und man els ein Symutonn für das Maß dieser Erkenntnis Kartoffeln sehr mäßig aufzutreiden sind. Dev Preis für alte Kartoffeln, der sich im April aus 41 Mk. pro Pfund stellte, hat mittlerweile Ende Juni einen Stund von 2000 Mk. pro Pfund erreicht. Die Milchpersorgung leidet unter den gleichen Mißständen. Zudem werden die Milchmengen, die täglich geliefert werden sollen. immer weniger. Der Preis für Milch beträgt augenblicklich 1640 Mk. für das Liter. Auch die Brotversorgung ist erschwert, da alle Mehlzufuhren durch Kraftwagen erfolgen müssen. Die Fleischoreise für diese Woche haben sich weiter nach oben entwickelt. Die Preise für die einzelnen Fleischsorten stellen sich nach dem letzten Marktbericht wie solgt: Rindfleisch 18000 Mk., Kalbfleisch 16000 Mk. Schweinefleisch 24000 Mk. Die Teuerungswelle nimmt auch auf anderen Gebieten ihren durch die Verkehrssperre naturgemäß bedingten Fortgang. Ussen, wenn die volksvarteiliche und dustreorke„Zeit“ in dieser lebenswichn einmal ein ernstes Wort soricht. In einem werten Aussatz über„Innere Spannungen und oritüt“ macht sie Front gegen die Umvechtsradikaben Elemente. Dann kürzenden Steu Steuerbehörden sch fahren zu haben: daß immer noch t als 5000 Mark zu notwendig, wie 9 10000 Mk.. 20 000 der jetzigen Entwi se umd immer komme der Staat und dann komme die Wirtschaft. Met diesem fundamentalen Satz, der leider aus dem Gedächtnis entschwunden zu sein scheint, auch solcher Leute, die der politischen Anschauung der„Zeit" nabestehen, wirst das Blatt einige interessante Fragen auf, die sie ebenso interessant beantwortet. Es schreibt: „Dus deißt wirtschaftliche Bedürfnisse?"„Ist es wirtschaftlich, duß sich alle Unternebmungen mit Kohlen und Rohstossen volllaugen, um für die nächsten Monate in ihrem Geschäft gesichert zu sein? In normalen Zeiten gewiß, aber in anormalen Zeiten, wie den heutiven in denen wir im Kriege sind, muß die Wirtschaft Rücksicht nehmen auf die Devisenvolitik der Regierung. Wenn sie eine Zeit lang von der Band in den Mund leben muß, so ist das weit weniger wichtig, als wenn der Staat durch die ewigen Devisenanforderungen in Gefahr kommt, von Kommunisten und rechtsradikalen Elementen unterwühlt m werden, deren beste Unterstützung der Markverfall in Deutschland ist. Es geht jetzt um den Staat, es geht ums Ganze. Der Reichswintschaftsmmister hatte diese Mahnung an die Wirtschaft gerichtet. Wir hoffen, daß sie freiwillig befolgt wird. Geschiebt das nicht, so muß die Regierung mit ihrer Autorktät sich dafür einsetzen, daß sie endlich auf wirtschaftlichem Gebiet vernünftige Verbältnisse schafft, sonst gebt ihre Autorttcät verloren.“ Die„Hett" hat rocht, man hätte aber gewünscht, daß sie diese Erkenntnis mit der gbeichen Entschiedenheit schon früher vertreten und verbreitet bätte. 200 000 Mk., für die von 5000 Mk. zwanz gehören doch wirkli treten zwar am 1. Kraft. durch die sich ull großere St die abziehenden Ausweisung von Eisenbahnbediensteten. * Die französische Besatzungsbebörde fährt mit der Ausweisung von hiesigen Eisenbahnbediensteten fort. Nachdem am Donnerstag etwa 5 Eisenbahner abgeholt und ins unbesetzte Gebiet abtransvortiert worden sind, erhielten gestern etwa 20 Beamte den Ausweisungsbefehl. Es wurde ihnen mitgeteilt, daß sie sich innerhalb 24 Stunden bereit zu halten hätten. Die Familien können in den Wohnungen bleiben. den Juni bedeutend verringern werden. DiLohn. oder Gehaltsempfänger bei jeder! ganze Bogen von Steuermarken verwendet: notwend Wir halten es deshalb für schnell wie möglich eine Anz werte(10000. 20 000. 50 000 geben und daß gleichzeitige beträge auf volle 100 Mk. na um die Anfertigung der klein 50 Mk. zu sparen. für die di kostet, als der Nennwert der indung der S## Eine Klima= und Wetterkunde des gesamten Ruhrgebietes. Seitens des Meteorologischen Observatoriums Essen ist eine eingebende Bearbeitung der Klimatologie des Industriegebietes und seines Hinterlandes, des Sauerländischen Gebirgsstockes, bereits seit längerer Zeit in Angriff genommen worden. Von besonderem Interesse sind naturgemäß die Temperatur= und Niederschlagsverhältnisse. Bezüglich der letzteren wurden u. a. Regenkarten entworfen, die für das ganze Gebiet die Niederschlagsmengen auf eine bestimmte Mee reshöhe zurückführen. Dadurch das der Einfluß der abso luten Höhe ausgeschaltet wird. tritt die Wirkung der horizontalen Lage(Luv= und Leeseite) viel deatlicher bervor als auf den gewöhnlichen Regenkarten, so daß eine einwandfreie Erforschung und Erklärung der besonderen Eigentümlichkeiten der Niederschläge überhaupt ern ermöglicht wird. In hohem Maße bemerkenswert ist u. a. der Umstand, daß wir in dem massin entwickelten Sauerländtschen Gebirgsstock selbst mehrere Luv= und Leegebiete feststellen können. vor allem ein stärker ausgeprägtes Trockengebiet dicht vor der höchsten Erhebungsmasse, vom 28. Juli abgedruckten Bekanntmachung des Finanzamtes hat sich ein Drucksebler eingeschlichen. Der betr. Absatz muß wie folgt lauten: Auf Antrag ist eine Erlich 500 000 Mk., um mindestens 50000 Mr.(nicht 500 Mark) monatlich übersteigen. Ueber den Antrag entscheidet das Finanzamt. — Alles ist schon dagewesen, denn eine alte Chronik berichtet: Anno Domini 1435 war es im Mai so kalt, daß sich weder Gras noch Laub entwickelte. Pflaumen, Kirschen und Aepfel gelangten nicht zur Blüte und er gab Menschen, die ihr Gottvertrauen verloren hatten. Diese ackerten abermals ihr Land um und bekamen doch keine Frucht. Am Sankt Joan Baptisttag(24. Juni) mußten Frauen noch Feuerkieken mit zur Kirche nehmen, um sich zu wärmen. Am Tage Peter und Paul(29. Juni) endlich trat ein Umschlag ein: die Sonne schien hell und Knappschaftli Arbeiter= und Gewerkschaftsfragen. Verhanölungen über den neuen Inderlohn. A. Wie wir schon neulich mitteilten, wird die entscheidende Sitzung über die Frage des Inderlohnes am Dienstan im Reichsarbeitsministerium stattfinden. Am heutigen Samstag wird sich die Zentralarbeitsgemeinschaft mit der gleichen Materie befassen. Im Kernpunkt steht die Frage der Auffindung eines zuverlässigen Wertmessers und der sogenannten Substanzerhaltungsriat,— wosn Cur er Hoffnung gibt! D. = Vorsicht mit nügend bekannt sei Verletzungen an den muß. In Asten 842 Meter). Dieses Gebiet empfängt sogar verhältnismäßig mehr Niederschläge als Eisel und Venn. Eine der Hauptursachen biewon ist darin zu erblicken. daß die Niederschläge des Winters in dem ganzen Gebirgsstock sehr reichlich und vaber für den bedeutenden Niederschlagsreichtum des gesamten Gebietes stark ausschlaggebend find. sowie vor allem darin, daß das Kondensationsniveau im Winter im westlichen Deutschland in sehr niedriger Höhe(300 bis 450 Meter) liegt. Daber geben bereits auf dem Beraischen Lande die westlichen Seewinde eines sehr großen Teiles ihrer Feuchtigkeit verlustig und können dem östlichen Teile des Gebirgsstockes. obwohl er 300 bis 400 Meter böber liegt, nicht mehr so ergiebige Niederschläge zuführen. Die östlich des Ebbegebirges und des Bergischen Landes gelegenen Plateaulandschaften sind daher trotz ihrer bedeutenderen Höbenlage in gewissem Sinne ein Leegebiet der niedrigeren westlichen Erbebungen. Sonst seien aus dem an Ergebnissen reichen Material an dieser Stelle nur noch kurz bervorgehoben: die im Ruhrtal und Umgebung häufiger als über dem flachen Vorland auftretenden Gewitterbildungen die an der Möhnetalsperre auftretenden starken nächtlichen Temperaturanstiege, die nicht auf Föhnwirkung zurückzuführen sind, der in klaren Winternächten im Vergleich zum übrigen Plateau auffallend milde Gipfel des Astenberges und die daselbst nicht selten vorkommende, selbst für Wüstengebiete, beispiellose absolute Lufttrockenheit.— Die geplante und in Bearbeitung befindliche Klimatologie und Wetterkunde soll vor allem auch praktischen Gesichtsvunkten der Landwirtschaft, der Hogiene: der Pflanzenund Tierverbreitung usw. Rechnung tragen. sien hat kürzlich ein Arst r sich mit einem Tintenstift zugezogen hatte. lo daß eine Die Verletzung sab zuerst er machte sich rings um die quote. Bekanntlich ist von der Zentralarbeitsgemeinschaft in der vorigen Woche eine Kommission eingesetzt worden, die über alle Fragen Klärung schaffen sollte. Am gestrigen Freitag abend hat diese Kommission dem Vorstand denen nach di die Sehnen al von Fingerali deutschen Besprechung Bericht ernattet. Nach den uns vorliegenden Insormationen scheint man zu dem Entschluß gekommen zu sein, es solle vorgeschlagen werden, daß der wertbeständige Lohn in einem Grundlohn und indermüßigen Zuschlügen bestehen solle. Es handelt sich nun um die Frage, ob die Zentralarheitevemeinschaft sich auf den Boden stellen wird. Ist dies nicht der Fall und kann auch im Reichsarbeitsgekommenen üter 14.8. dam siel in Köln um 12.2. Ua zunschweig 12.6. ministertum am Dienstag eine Einigung nicht exzielt werden, dann befürchtet man den Ausbruch einer über ganz Deutschland reichenden Lohnbeweaung. Ueber die Frage des Inder ist man sich anscheinend klar geworden. Die notwendigen Erbebungen sollen am Mittwoch nächster Woche vorgenommen werden. Die Ergebnisse sollen am Mittwoch im Reichvarbeitsministerium zusammengestellt und am Nachmitton desselben Tages sollen die jeweils gefundenen neuen Inderziffern ver.* Zu dem Eisenbahnunglück, das sich am Mittwochabend nahe den Hochösen ereignet hat. wird noch berichtet. das dabei drei fremde Eisenbahner tödlich verunglückt sin., andere sind verletzt worden. Die Strecke ist durch die Trümmer des Güterzuges vorläufig gesperrt: die Aufräumungsarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Auszahlung der Monatsunterstützungen. Die Auszahlung der Monatsunterstützungen für Arme. Sozial= und Kleinrentner, sowie der Teuerungszuschüsse für Militärrentner findet nach der Bekanntmachung des Herrn Oberbürgermeisters im beutiven Anzeigenteil in der Zeit vom 2.—11. Juli im Garderobenraum der Stadthalle. Eingang Essenerstraße, statt. Um eine glatte Abwicklung zu ermöglichen. wird den Empfangsberechtigten empfohlen. sich an die Zahltermine zu halten. = Kirchensteuererhebung in Ueckendorf. In der Josephs=Pfarrei Aeckendorf werden Kirchensteuern am Sonntag. den 1. Juli. von 8½—12½ Uhr. im Vereinshause in Empfang genommen, was den vielen in den zwei ersten Terminen nicht erschienenen Steuerpflichtigen in Erinnerung gebracht wird. = Die Preisprüfungsstelle zur Frachtkostenkalkulation. Handelskreise und Konsumenten werden auf die beutige Bekanntmachung der Preisvrüfungsstelle bingewiesen. Die Preisprüfungsstelle hält es für unzuläslig. bei Ermittelung der Waren=Gestehungskosten die vollen außergewöhnlich hoben Transvortkonen einzukalkulieren, es dürfen nur die zu normalen Zeiten entstehenden Frachtkosten usw. berücksichtigt werden. = Verwandtenkinder nach Ostpreuhzen und Schlesien. Auf mehrfachen Wunsch soll auch in diesem Jahre noch für die Dauer der grohen Ferien je ein Transvont nach Ostvreußen und Schlesien mit solchen Kindern geschickt werden. die dort bei ihren Verwandten auf dem Lande Aufenthalt finden können. Sowobl die Hin= wie die Rückreise soll sich den Ferien so nabe anpassen, wie es die jetzigen Eisenbahnverhältnisse gestatten. Gemäß den erböhten Fahrpreisen der Eisenbahn kostet die für Kinder ermaßigte einfache Reise je 35000 Mk. und mus bei der Anmeldung zugleich auch in derselben Höbhe für die Rückfahrt eingezahlt werden. Anmeldungen für Gelsenkirchen finden nut statt am Freitag. den 7. Juli. vorm. von 9—12 und nachm von 2—5 Uhr im Vereinshause. Mühlenstraße 22/24. dort werden auch die Inmeldungen der Kinder für Rotthausen und chonnebeck erledigt. Die Kinder von Amt und mann in Wattenscheid in der Altstadtschule, Bbdestraße, von Wanne und Umgegend bei Pfarrer lie. Naunin. sen. Intritt ##rifstreitigkeiten und Gewerkschaften. in Erlaß gegen organisationsfeindliche Elemente. n 2. Juni.(Telegr.) Aus einem neueren ### des Rinisters für Handel und Gewerbe A###oer amtliche Preußische Pressedienst mit: Es ist ein #####des Staatsinteresse, bei Tarifstreitigkeiten * roanisationsangebörigen der Organisationen, um ## Tarifvertrag es sich handelt, wie auch vor allem I Gewe schaftsangestellto nicht vom Schlichtungsauszuschlieben und namentlich nicht etwa die ##n Beisiver, die den am Streit beteiligetn Behn zu entnehmen sind, aus den Kreisen der un##iepkfterten Arbeitnehmer zu entnehmen. Fassung würde geradezu gewerkschafts##rich wirken und die Gewerkschaftsangestellten, #Tutiakett im Staatsinteresse in jeder Weise ge####et werden soll, zugunsten organisationsfeindlicher, ###owlinierter und den Wirtschaftsfrieden oft gefährT ier Elemente zurücksetzen oder aber dazu führen, daß kunständigen Beistbet nicht die notwendige Erkenntnis tatsächlichen Verhältnisse des Streitfalles besitzen. Tätigkeit des Schlichtungsausschusses ist, so wird ! tter in dem Erlaß des Ministers ausgeführt, nicht mit r Tütigkeit des Nichters zu vergleichen, sondern stellt r die vom Staat gesorderte Fortsetzung der Parteiebendlungen der, für die er veradezu förderlich ist. enn bei Tarifstreitigkeiten neben anderen Personen auch Atglieder der Interessentengruppen im SchlichtungsFasschus mitsiven. Diese Ausführungen gelten sinndemäß aus für die Arbeitgeberseite. Fahrpreit seisunter Aus dem Vereinsleben. = Gesellenverein Altstadt. Am Sonntag nach der gemeinsamen Kommunion demei Kaffee im Gesellenhause. Aufnahme neuer Sonntagabend 8.30 Uhr Versammlung Aus der Umgegens der Stadtverorduetenver Dienstag abend im Nathause unter germeisters Dr. Ueberhorst en tung zusammen, in der bedeut beiten der Stadt Wattenscheid be nächst stand der Umbau der stüdti an der Parkstraße. sowie die Niederl schneider. i verkehrs. r vorgesehenen Teiles der Strecke zwischen Tokales und Provinzielles Selsenkirchen, den 30. Juni 1923. Die Lebenomittelversorgung lossenen ustrie= llerdin nträch Elberfeider Parben Elektr. Licht-Kraft #schweller Bergw. Essener Steinkohl. Fehlberg, List Co. “elten- Qullleaume Heitmann's Renovator und bitten, Aufträgs uns umgehend zugehen zu lassen. Münster I. W., 25.Juni 1933 GI 8.K0p0 1 Gelsenkirchen schrift. so Drauchen Sie zur Erzielung einer tadellosen Wäsche nichts weiler als digses und heben die halbe Arbeill Persil verbilligt die Wäsche! liefert prompt körperüchen Bowegange Sprechstand. ied. Montag. tag von 10—12 Uhr vorm. Joh. Jansen, Oetetr. 3. an eh u. SemeWirtschaft für Geschäfte aller Branchen. Auskunft ohne Verbindikerkeit „ erteilt 19936 Stefanstr. 4. Telephon 2759. Alleinvertretung für den Bezirk Oelsenkirchen und Umgegend. Die geistig eigentte konstruktion die höchst. Preise für Altmetalle, Spezialltät:### Abmontieren alterHeizkörpe Gerbersnann 1 ta., E.u Gewerkenstr. 12. Tel. FllmphotoApparat Ig au verk. 13134 Lumpen u. Eisen nach 19116 Dollarkurs! für Schuhe 15324] VIktorlastr. 30. Rohprodukten-Lager König-Wilhelmstr. 24 Nähe Schalker Markt. Bad Salzuflen Leiianbrursetch Hharaa-Soslius und Mbelaerin Sac Suleuheu.. In. H.r. Massen. Parsen. Vrsdss(Lippe Teutoburger Wald) 10 Minut. Bahnfahrt von Herford. Strecke: Hertord— Detmold— Altenbeken. 1922: 23700 Kurgöste. 305 600 Kurformen. Werbeschriften frei durch dib Badaverwaltung. sowie Kupfer, Rotgus, Messing, Blei. Zink und Weißmetall. Hirdes, Gelsenkirchen, Weidenstr. 8. Tel. 9681. administrativer Natu die sich büchstens um dürsen. Wir leiden Geistigen. Das Geistige ma keine gewaltsamen 1 Ziegen, groß.... Mk. 25000 Zlegen, mittel... Mk. 18000 Zickel....... A.Z. 10000 Preise verstehen sich für glattgespannte Ware. 2761# Cofflet.#### Da ich die besten Verbinduugen habe, so kommen Sie mit Ihren Verkäufen nur zu mir, dean ich bin bestimmt, wis allbekannt. derlenige, der die allerhöchsten Preise zahlt für 16117 Gegenstände aller Art. wie Oebisse asw. mosser gestohlen worden. Wir bezahlen denjenigen die zur Ermittelung der Diebo-beitragen, 1000000 Mk. Belohnung, wenn die Feststellung der Täter erfolgt. Die Vertellung der Belohnung behalten wir uns vor. 17799 Wasserwerk #n uas Spici, Möbil. Roitsentortel Seisenkirchen. grobe Wesenszug der Versangenheit von keimt eine Zukunft großen Weltereignisse Kleinen und im Ein wahrnehmbar geben d der Slacke aber, den ein Stgnal— zum 3 abgelaufen ist? Schrank am Hanntheh Pernrut Arbeit Schweine für ein mittelschweres Fahrwerk sofort gesucht. 19128 Näheres Kloeteretraße 1. aus Privathand zu kauten„gesucht. Schriftl Anerbieten unter Nr. 18202 an die Oeschäftsstelle dieser Zeitung. Ein Ma Tösung im 9## uud Deserungen habet serbältnismäbis in Kurse niedrigstehende Papiere. Für die schweren Werte blieben nach wie vor die groben Konzerne und auch das Ausland Käufer. Bei stürmischem Kaufandrang traten denn wie. der aubererdentlich bobe Kursseisernn: gen ein und veretmelte Roaltsatienen in schweren MonPersil wird Die Nol der Zeil verte. an allen Endan. Auch wäsche all des GebMülh. Bergwerkver. Norddeutsch. Wolle Oberschies. E.-Bed. hl. A.-I. Care schles. Kolsw. Orenstein& Kop, Phönin Bergbau Pöge Hermann Reisholx Papier Rhein. Braunkohle Rhein. Metall Vorz. Rh.e in. N Rhein. sich in Feuer verflüchtete. Man datte es anscheinend mit Schwefelsogt mu#um. Das Ereianis dielt die Gemüter in begreiflicher Erregung. naland 1 rika 1 Dollar 154113 1 sreich 1 Branken 9501 beis 1 Franken. 27431 Oesterr. 1 Kr.. 229.42 708525 Otsch.=Oesterr. 1 Kr.. 229.42 230.58 211.96 313.04 Die Natastrophenhausse bält an. Berliner Börsenbericht. * Berlin, 23. Juni.(Telegr.) Da die Devisenpreise sich auf dem vorigen Stande halten und Reigung zu wel. biw. Rataltovheuhausse gesprochen werden kann. Weite Kreise de, Publikume beeilen sich, i##: Markbekäube glsen Sffeften umantenden uud beverzusen babei verbältniemäbig im Kurse Niederrhein. Wetterdienst Aachen=Essen. ch weiter abgeins vorwiegend es und etwes warmeres Wetter zu erwarten. und der westliche Hochdruck breitet sich langsam aus. Handel und Gewerbe. Amtliche Devisenkurse. Geld Beief Geld and 1 Gulden 60348½ 60651 ½ 58653 5874 sien 1 Franken 80543 8095¾. 7855 789 ten 1 Lire. 6857¼ 6892¾4 6708 674 Berliner Börse 316 5 Röhren Mansfeld Meyer Dr. Paul Motorenfabr. Deutz 200 Die Netlergagen enthalten drei Stellen woniger als der amtliche Kurssettel. Besiches dr Bragg. Deui Brihen giett,##8. Beign, nn biechen die am Deutsche Anleibe 1 Industrieaktien Paodkschuntiahe 3oh!— Asge Batx Des.: 222 290 Kohlenpreise ewpoht o0 Prl. se Torene r und anders Aufle neue tanwerten vermechten die Reigeube anszuhalten. An der Spide marschierten — Susm, nd Siimssmmas Lail rin Monlanwerte und Perrslausers, sowie führenden Industrie= und Schiffabrtsaktion mit Steigerun on 198—500 000 Prozent. Für die Mehrzahl der Paerfolgten Kurverdöbungen von durchschnittlich 25 bis Prozent, und auch darüber; bei Auolanderenten 80 090 Prozent, und auch darüber bielten sich diese beute unter 69 000 EIIL Ur Gu. Bluh“.“ ten blieben sest. Gur den sich bei starken R salls ganz auberer nend für die Bewean Metall Vorz. „Nase. Berzw. Knein. Stahlwerke Rh. Westf. Sprenget. Rombacher Hütte 33“ nend für die Bewegung auf allen Marktgebieten, ein55 schließlich der Freivorkehrswerre ilt der, wie besbachter wurde, starke Materialmangel, da Verkäufe bei der MarkRütgerswerke Sachsenwerk Sarottl Schneider Huso Schöndorff Oebr. Schuckert& Co. Slegen-Sol. Qußst. Siemens& Halcke Stolberger Zink Tietz Leonhard Ver. Otsch. Nickelw. Ver. Olanzet. Elbert. Vogel Telegr. Draht Vogländ. Maschin. Wasserw. Oelsenk. Wegelin& Hübner Wertesssals Westeregein Westl. Draht Hamm Westt. E. Langendr. Wicking Portl. Cem. Zelistonf Zin fluchtstimmung nur verhältnismähig wenig erfolgen. 5prez. Westfälische Kohlenwertanleide. ffalen ennat der auf kohlen. Provin der Rei dessen da 500 1000 e Serte Rheinisch=Weststlische Getreide=Kredit=A.= Dutoburg=Münster. Kapik ng des en Dan Unter dieser Firma wurde von dem andel mit einer Milliarde För Waldhof mmermann-W. neue 9.—, zur Förder gigen Handels unter gründet. Es ist! nit Einverständnis der Negie bestetle Deutschlands an den sandels ins Leben gerufen Seiten der Volksernährung Zurzeit sind ungefähr zehn oder in der Gründung Papst Pius reite Gaspa wiederholten seit Rube aurovas nommenen Der Frieden und men unter den nationalen Bezie gebessert, sondern sie für die Zuku geben. Dieser La gUltia bleiben. In dem Schre Lapst bemübe sich die Kinder der### zur Verfügung st Leiden zu lindGebrauch machen, Wiederherste Deshalb halte er den in dem Kor neue Vorschl Verhandlung freundschaftliche dessen unvermeidl finden, seine unvart. zu erheben. wortlichkeit, die ihren Händen die die inständige eags der Revara nochmals zu prüfe keit nicht von den das Leben der 83 htern. ündet Der Rauf eines Fahrrades oder einer Jähmaschine ist Wertrauenssache! Deohalb Sie sich vertrauensvoll an uns. Wir u u n s. W i r f ü h r e n Lauer in grethlassigen Fabrikaten zu mäßigen Treisen und sichern roalte Bedienung zu. 8250 Fahrradgummi Sabehörteile Reparaturwverkstatt Mersmann& Co. Iachf. Iindenburg urgstraße 13 am Kaupt-Bahnhoj. Behanntmachung Wir legen eine neue Berle unserer re Wäsche d viel zu teuer! Wenn Sie richtig, nech VerSie zur Erzielung #4 Hesliälisehen Lohlengeranleihe Der Preis stellt eich auf 407 000 HE.Ie Tanne zu einer billigen 1 gelangen, gebe, in die Grenzen sein Kontrolle wsscher:. liebe gleichwie# aller Zwistigkeiten Völker, daß vom was er nicht und sein Produk Vernichtung und selbst zu erschöpfen sotztalen Um Eurovas wäre un verderblicherer Bei die Gläubiger ihren Forder erlangten. Ihnen in der Tat notwe Besetzung vo den, die für 4e7 11#n Un Gelsenkirchener Zeitung. Ein Mahnruf des Papstes Tösung im Geiste des Christentums. #0 Rom, 29. Juni 1923. Papst Pius XI. richtete an den Gasparet ein an don Kardinalst üben, in dem er ten seit Be=inn leines Pontifikater für die rovas und das Heil der Nationen unternommenen Versuche binweist, um einen wahren Frieden und ein dauerndes Einvernedmen unter den Staaten herbeizuführen. Die internationalen Beziehungen hätten sich jedoch nicht nur n gebessert, sondern vielmehr verschlechtert derart, sie für die Zukunft zu neuen Besorgnissen Anlaß er könne er nicht olei gegeniber kkunft geben. Dieser Lage gultia bleiben. In dem Schreiben des Papst bemübe sich mit allen die Kinder der Kirche zu bewegen, daß sie sich zur Verfügung stellen, um so die Papstes heißt es weiter. Der Keisten und allen„u Gerg Leiden zu lindern. Er geüsse ve Gebrauch machen, die sich ihm biete dem Pa allgemein Gelegenh Wiederberstellung des Deshalb halte er es für den in dem Konflikt am neue Vorschläge und vorder schweren, allg jeder 6. um bei der Friedens mitzuwirken. Leben der sehr schwer ibe, auf der Absicht, die seine Pflicht, während zwischen n meisten beteiligten Mächten no neue diolomatische Verhandlungen vorbereitet würden, um eine freundschaftliche Lösung der Mitteleurova und ipfolgedessen unvermeidlich alle Nationent bewegenden Bragen zu finden. seine unvarteiische und wohlmeinende Stimme zu erbeben. Im Bewußtsein der schweren Verantwortlichkeit, die ihn und allen denen zufalle, die in ihren Händen die Geschicke der Völker halten, richte er##n sie die inständige Bitte, die verschiedenen Fragen, so die Frage der Revaratonen, im Seiste dus Cheistentums nochmals zu prüfen, der die Forderungen der Gerechtigkeit nicht von denen der Barmherzigkoit scheide, auf der Leben der Völker berube. Wenn in der die der Bevölkerung sefügt worden seien, R der Schulbnes von Beweis des guten Willens zu einer billigen und endgültigen Verständigung zu gelangen, gebe, indem er ein unparteiisches Urteil über die Grenzen seiner Zahlungsfähigkeit anruse und den el einer ernsten und genauen Kontrolle zusichere, verlange es Gerechtigkeit und Nächstenliebe gleichwie im Intetesse der Gläubiger selbst und aller Zwistigkeiten wilden und sich nach Ruhe sehnenden Völker, daß vom Schuldner nicht verlangt werde, was er nicht seisten könnte, ohne seine Quellen und sein Produktionsvermögen bis zu seiner völligen Vernichtung und bis zur Vernichtung seiner Gläubiger selbst zu erschöpfen, nicht zu reden von der Gefahr des soztalen Umsturzes, der der größte Ruin ganz Eurovas wäre und eine stündige Gefahr neuer und noch ververblicherer Verwicklungen wäre. Es sei gerecht, daß ihren Forderungen entsptechende Bürgschaften erlangten. Ihnen sei es überlassen, zu prüsen, ob es in der Tat notwendig sei, unter allen Umständen die Besetzung von Gebieten aufrecht zu erdie für dus besetzte Land und für die zu bemit groben Opfern verbunden sei oder # whre, die Besetzung durch schrittweise einzufährende andere Büroschaften nicht weniger wirksam und sicherlich mäcken. G# an dieser Grundlage dis Besetzung von Gebieten alsbald und nach und nach gänzlich aufgehoben werden. wirkliche Friede zwischen werden, der gleichzeitig die Vorbedingung für eine wirkliche Wiederherstellung dringend gewünscht werde. Wiechenctreichtung seiten für alle Nationen, steareiche und besiegte, gleich grobe Güter, so daß, um sie zu erlangen, kein notwondiges Opfer zu schwer sein sollte. „ 10 Das Programm des Friedens. es zum Papstbrief. G Rom, 29. Juni.(Telegr.)„Osservatore eibt in seiner Betrachtung über den Brief . Die geistliche Vaterschaft des Parstes, die alle Völker erstreckt, gestattet ihm nicht, aneer Uebel der Geoenwart und noch größeren in der Zukunft gleichgültig zu bleiben und sie ise stre die beiden 8 1 Rom. Romano“ drängt ihn dazu, jede Gelegenheit zu ergreifen, um an der erwähnten Befriedung und Wiederaufrichtund der Völder und der Einzelnen in Christo mitzuakbeiten. Im Hinblick auf die schwere Verantwortung, die in diesem Augenblick auf ihm und auf demjenigen ruht, in deren Händen das Schicksal der Völker liegt, beschwört der Papst sie noch einmal, die verschiedenen Fragen und namentlich die der Nevarationen in christlicher Geinnung zu brüfen, welche die Gründe der Gerechtigkeit nicht von denen der Barmberzigkeit trennt. Deutschland erkeunt leine Pflicht an, in den Grenzen des Möglich der die Zahlungsfähigkeit des Schuldners dinb. sie können nicht fordern, daß Deutschland es nicht zahlen könne ohne vollständig enen Hilfsquellen und seine Leistungsfähigkeit in den Grenzen des Möglichen die den Bölkern und Ländern zugesügten Schäden wieder gutzumachen und die Gläubiger haben ein Recht, eine Wiedergutmachung der Schäden zu verlangen, aber nicht über die Zahlungsfähigkeit des Schuldners binaus. d. gebe, wa seine eigenen zu erschöpfen, was nicht nur gegen die Gerechtigkeit, gegen die Barmberzigkeit und gegen das Interesse des Schuldners verstoßen würde, sondern auch gegen das der Gläubiger und die Gefahr schwerer sozialer Unruhen sowie das Gefühl des Hasses heraufbeschwören würde. In Wirklichkett leugnen die Gläubiger die Aufrichtigkeit Deutschlands und meinen, daß die jetzt geforderten Revarationen, nachdem mehrmals eine Herabsetzung stattgefunden habe, nicht die Zahlungsfähigkeit Deutschlands Überschreiten. Dies sind Tatsachen, die bei den bevorstehenden diolomatischen Besprechungen gepruft werden müssen. Der Heilige Stuhl kann und will sich nicht in diese Fragen einmischen. Ihm genügt es, an die Grundsätze der Gerechtigkeit und Barmberzigkeit erinnert zu haben, zu deren Hüter ihn Gott berief. Es ist zu hoffen, daß die Mächte auf freundschaftliche Weise oder mittels der von Deutschland selbst geforderten Kontrolle festsetzen können, wie viel Deutschland an Reparationen zahlen kann und soll, und dies wird ihnen gelingen, wenn sie sich von dem Gedanken an den Frieden und nicht von dem an das zugefügte Leid leiten tassen. Der Brief des Parstes berührt aber noch einen anderen sehr bedeutsamen Punkt. Der Papst erkennt an, dab die Gläubiger ein Recht auf Pfänder haben, die im Verhältnis zu dem stehen, was ihnen geschulldet wird, aber er legt den Gläubigern nahe, zu erwägen, ob es unbedingt notwendig sei, alle Gebietsbesetzungen aufrecht zu erhalten, die von den besetzten Gebieten und den Besatzungsmächten schwere Opfer erheischen und ob es nicht besser sein würde, sie in fortschreitendem Maße durch andere nicht minder wirksame und weniger veinliche Pfänder zu ersetzen. Wenn die Mächte auf die Anregung des Heiligen Vaters eingehen würden, würde die Besetzung weniger hart sein. d. h. sie würde von den Bevölkerungen leichter ertragen werden und stufenweise bis zum eoölligen Aufhören verringert werden, dann. aber auch nur dann. würde man zu jener wirklichen Befriedung der Völker gelangen, welche die Vorbedingung für die von allen beiß ersehnte wirtschaftliche Wiederherstellung ist. Diese Befriedung und diese Wiederberstellung sind für alle Nationen, für Sieger sowohl wie für Besiegte, so wertvolle Güter, daß kein Ovser als zu groß erscheinen dürfte, um sie zu erlangen. Dies ist das Programm des Friedens, das der Papst im Namen Gottes ausspricht. Gebe Gott, daß alle auf seine Stimme hören und seinen Anregungen folgen. Die Beurteilung im Vatikan. 9 Berlin. 29. Juni.(Telegr.) Das„Berliner Tageblatt" läßt sich von seinem römischen Korresvondenten über die Beurteilung der Kundgebung des Papstes im Vatikan berichten, der Brief, sowie die reiche Geldgabe des Papstes seten durch den Einfluß Msor. Testas vorberettet worden. Dessen Bericht über die Lage an der Ruhr habe den Paost ties erschuttert. Wäre das nicht der Fall gewesen, so hätte der Papst nicht so-offen gesprochen. In den Kreisen der Kurie werde der gegenwärtige Zustand als unerträglich bezeichnet. Man glaubt, daß die Aktion des Papstes im Einverständnis mit England und Italien erfolgt sei. reich werd nahmen zu hehnuers bieien Ruftana aler P ergreisen Wissch, Samit der evarations e ihre Exist um di. Die Aufnahme in Parts. 9. Paris. 29. Juni. Zum Briese des Papstes über die Regelung des Revarationsproblems schreibt„Echo de Paris. niemals habe Poincare und die gesamte öffentliche Meinung Frankreichs irgend etwas anderes erklärt als der Papst. Frankreich sei nicht nach dem Ruhrgebiet gegangen. um kriegerische Demonstrationen zu veranstalten. sondern um Geld einzukassieren. Die ganze Frage beschränke sich also darauf. zu wissen. ob. um zu diesem Ziele zu gelangen, es andere Mittel gebe als die Besetzung. Unglücklicherweise aber gebe es jenseits des Rbeines einige große„Aushungerer". für die eine unparteiische Enquete nicht zu empfehlen sei. und einige Politiker. die den Widerstand förderten, der die französischen Soldaten töte und ihr eigenes Land ruiniere. Man begreise allo ohne Schwierigkeiten das Bedauern des ätte # 05 der besetz sich Bran Aber wen land hätte es nicht nötig gewisse ernste also eini chließe er etzten ankrei ander Kontr. allen r Vormel d So ind und die ernste Ge alltierten Neg ormel der vrogre sek seinen An Schrichen ares 3 illiele des zu deuten. n guten Wil müht der des 9l r Eurova, die di Frankreichs herbeiführen ## ncommentare der Pariser Presse dieser ernsten Warnung an Frankreich nicht vermögen.) * N Paris, 29. Juni.(Telegr.) Die soziali radikale Kammerfraktion bat eine Intero tion über den Brief des Paostes in der Revarationsfrage eingereicht. Sie verlangt Auskunft über die Haltung des französischen Botschafters am Vatikan und der französischen Regierung angesichts dieser ernsten diplomatischen Ereignisses. Der christlich=demokratische Abgeordnete Marc San. guter hat den Papstbrief zum Anlaß einer Intervellation gemacht. Er teilte Poincare mit, er wünsche ihn zu intervellieren über die Rückwirkung der auswärtigen Politik der ftanzösischen Regierung auf die öffentliche Meinung der Welt. Arbeiter= und Gewerkschaftsfragen. Der niederschlesische Landarbeiterstreik beendet. Tarifliche Regelung des Lehrlingswesens. Der preußtsche Minister für 4. Juni ds. Irs, einen Erla hat am ing der unterstellten unterrichten haben. Nach einer Klarstellung der rechtlichen Lehrlingswesen. vor allem nach der Seite ling als Arbeitnehmer im Sinne der 1 setzlichen Bestimmungen in Frage kommt, besagt der Erlat. daß die Gewerkschaften herechtigt sind. in den bezeichneten Grenzen—.soweit nicht die Handwerkskam. mern und Innungen von ihrer gesetzlichen Befugnis zur Regelung des Lehrlingswesens im einzelnen Falle tatsächlich in bestimmten Punkten Gebrauch gemacht haben“— zur Regelung der Lehrlingsverhältnisse ihrer Mitglieder Tarifverträge abeuschlieben. und wenn eine Einigung in freier Vereinbarung mißlingt. den Schlichtungsausschuß gemäß§ 20 Abs. 1 Sat 2. zweiter Halbsatz der Verordnung vom 23. 2 1918. aus eigenem Recht. obne besondere mung oder Bevollmächtigung irgend jemandes mittlung eines Tarifvertrages anzurufen. schlossene Tarifvertrag macht die Lehrlinge zu„Beteiligten“ im Sinne des§ 1 der Verordnung vom 23. 12. 1918. Die allgemeine Verhindlichkeitserklärung einer solchen Tarifnertrages ergreift auch die nicht verbands. angehörigen Lebrlinge. * Der E Nachwu Beamtenfragen. Die Beamtenbezüge für Vsonaanshalt anfangsgebalt 11 1 bereit leistet die vierte worden. ergeld S2 ooo Neuen r#n Szal Altena, Aibenat Provinztelles. Re gewerblichen, stützen. 1575 einer ziemlich a e inn den 25. Juni. Auf schen Stablwerke kam es zu einem Zusammenf Retalldieden und zwei Wächtern, in in der Nähe gelegenen Arbeiterkolo gung tätlich gegen die Wächter vor, o Messerstiche und Steinwürse emnste trug. Polizei mußte einoreisen, die t e e ehr e Ander chr er Die geistigen Mächte sind die eigentlichen Regierenden! Dr. Erich Kkein. Kutbutröcter jjeibet uid ein neues Buch„Vom Der Heamn Sechellche Peses urs Verbek, Samnkn. 3 Deutungen, ein, das soeden im Vertag Ronnebohm und Hmustnacht in Bieleseld erschtenen ist. D. Red. Aüir glauben zu wissen, wer die Welt vegiert. Die melden uns Tag um Tag die Namen neuer und verzeichnen die Taten der alten. die lt dicke Bände über sie an. und jedes an eine Reibe von Machtbabernamen von dem Gang der haber sind n r aus sich selber nehmen! Jeder Gedanke hat seine Quelle in dem großen Strom #lmue, jede Tat eines Einzelnen ist unendlich viele durch fremde Gedanken vorberbestimmt. ns dem Innern wachsen die Taten veraus. Geist Seele gebären die Entschlüsse. Was also die Taten Machtbaber, was den Gang der Weltgeschichte bedas sind Geisteskräfte! Der Denker in der Gebe. der Philosoph. der Provber, der Dichter. noch so wenig von der Weltwirtschaft wissen, sie in aller Stille Stein auf Stein zu dem unsichtbaren in dem wir alle wohnen und aus dessen elastischen (avern es für uns kein Entrinnen gibt. Die geistigen kächte sind die eigentlichem Regierenden! Und alle anderen Mächte, seien sie nun politischer, militärischer oder administrativer Natur sind nur die ausfübrenden Organe. die sich böchstens um die Formen der Ausführung streiten dürsen. Wir leiden an der Unkenntnis der Macht des Das Geistige macht keine großen Gebärden. es führt keine gewaltsamen Umwälzungen auf. Es verrät sich im Unscheinbaren, wenn man ihm nur auf die Spur zu kommen weit. Aus kleinen Charakterzügen baut sich der grobe Wesenszug der Zeit. Und unmerklich wird eine Vernangenheit von einer Gegenwart abgelkst. unmerklich keimt eine Zukunft aus der Gegenwart. Nicht in den großen Weltereignissen— sie ziehen nur das Fazit—. im Kleinen und im Einzelnen wird die Welt bewegt Unwahrnehmbar geben die Zeiger einer Uhr: der laute Schlag der Slacke aber, den man Zöst, wun in er mehr als nur ein Signal—— zum Zeichen, daß die Stunde wieder einmal abgelaufen ist? Zu Hermann 60. Geburtstag. In diesen Tagen feiert einer der Interessantesten keuschen der Gegenwartsktteratur seinen 60. Geburtstag: dermann Badr. in Linz 1863 geboren, jetzt nach einem bunten Wanderleben in dem friedlichen Salzburg lebend. trotz der Sechzig unübertrefflich jung, unübertrefflich hegeisterungzfähig, unübertrefflich originell. Und um die Dichtkunst so bochverdient, daß er einen Anspruch darauf hat, an seinem 60. Geburtstag Worte der Würdigung seiner Lebensarbeit zu bören. Die Leute, welche sediglich mit Kontokorrent und n. mit Roganpreisen und Kunstdünger ausd— allo die. deren seelischer Auftrieb nur im mündet, können nicht verstehen(wenigstens in erzens heimlichsten Kämmerlein), wozu eigentlich so ein Schriftsteller da ist— so ein Dichter etwa, an dessen 60. Geburtztag Gestessen und Feierlichkeiten stattfinden und der doch oftmals bis zu diesem seinem Jubiläumsfestessen(und nachher wiederum) im Wortsinne hungerte und darbte. Die bürgerliche, oder besser die am Nutzeffekt meßbare Geltung des Dichters ist gerade heute in unserem Vaterlande überaus gering. weil die geistigen Kräfte, bei uns heute so unendlich niedrig im Kurse stehen, weil die Eintagsarbeit, das Wirken und Streben auf allerkürzeste Augenblickssicht unserem Gemeinschaftsleben den Stempel aufdrückt! Weil die Menschen von heute in einer starken Mehrheit nur noch an das glauben, was sie sehen und mit ihren Händen greisen können! Und doch sitzt der schöpferische Künstler ebenso wichtig und unentbebrlich am Webstuhl der Zeit wie der sorgfältig eingekastete Mensch jeder anderen Arbeit. Jeder andere Beruf sieht die realen Früchte seiner Arbeit: wenn nicht im wahrsten Sinne des Wortes real. so doch in irgendeiner Erscheinung greifbar Der Richter urteilt und hat die Strafen neben sich. der Lehrer teilt Berechtigungen und Divlome aus, der Dan delsherr„realssiert“ Kavitalien. und noch der Buchhalter erkennt sich als ein Glied. ohne das die Maschinerie nicht gehen würde. Der Schriftsteller dagegen ist Freiwild. scheint nicht mit greifbarem Nutzen abgerichtet, vertritt den Allerweltswisser, ist nur dazu da. um über die Dinge zu schreiben. nicht aber die Dinge zu schaffen. Gedrucktes? o ja. recht interessant— aber sonst?— Das ist der tiefste Grund für des Dichters geringe bürgerliche Geltung!+— ermann Bahr ist r mit dem Gegenwartsreichs verbunden: er ist rs das letzte! Seine Hermann Bahr cc heit und inbrumtiger pressioni -HIEIIT de nächst nam setnen Dusel“ mit. segelte im Lart# sein Lebensschiff in das freie Meer der lismus trieb und damit weltanschaulich mit dem Glauben leiner Kindbeit. de männlich und feurig gegeben war trotz starken eigenen dichteleidenEntKri Dted= hmng atboltzismus. tiker, geschult am Berliner, am Pariser.— leben. Er schrieb selbst zeitweilig alle spiel: sämtliche nicht überwältigend. aber voller Esprit: und das eine.„Das Konzert“ allen Hauptstädten Europas und auch beson rika riefige Aufführungsziffern erlebt. tei der Dichter an einem Roman=Zv#li erke umfassen soll. von dem die„Rabl“. nsch“.„Himmelfabrt“ und„Die Rotte vorliegen. Seine Heimkehrgeschichte zur ke (besonders in:Himmelfabrt") wird bier katholise Menschen; edel und er darin klug köst er sie. Der Mensch Hermann Bahr. gesucht i lerischen Arbeit, ist in aller Raubbeinigkei Spritzigkeit eine ungemein sompath'sche——— Schkuß soll er zum Erweis dieser Behauptung ein wenig von sich selber sprechen, wie er es im Solbst#elduia (Verlag S. Fischer. Berlin) tut. einem Bahr=Buche, das aus Anlaß seines 60. Ge! auskommt. Im Schluskapitel dieses Hermann Babr u. a. von sich:„Ich bin urt. Daß ein geborener Katbolik Katbolik mu sein. scheint mir so als daß ein geborener Deutsch Deutscher zu sein. Er kann aufb zu machen. Er kann über sein wirkliliches legen. durch das sei t lbstbildnis u. echten schreibt ik von ren kann. denkbar. ka gebt's wie udtr. Aus Welt und Teben. Brasilianische Hilfsaktion für die deutsche Wissenschaft. Die Tätigkeit der Gesellschaft von Freunde leinem von“ breit binzumalen— s Wetdlich" unterschrieb. ##eat und den„Ri war. einfach wieder„un großen Erschütterungen fällt der au“ einmal sind wir wieder nur Josefinismus. in dem ich aufwuchs. ging Menschen so zu vervutzen, daß er vor 1 elber nicht gewadren konnte. Bei mirge eil ich von klein auf jeden Vervutz gleich stols den eit utz von uns weg: #r noch da. Der g darauf aus. den lauter Veroutz sich elang das nicht. wegkratzte. einen neuen aufzutragen: so konnte keiner je ganz werden. und es zog immer Luft durch, mein Wesen nicht ersticken. Dies war auch der Grund. wesbal richtige wilbelminische Menschen, denen gut gelüftete Wesen ein Greul sind, oberflächlich fanden. Ich din in der Tat an der Oberfläche nicht wesentlich, weil in mir für das Wesen andere Räume da sind: das Meer zum Beisviel ist auch oberflächlich, weil es Tiefen hat für die anderen Bedürfnisse. Daß ich mir niemals einreden ließ. Verputz sei zudem auch noch viel mehr als Vervutz. will man mir nicht verzeihen. Mensch and zerFicher. dulf dabe kein Koisches Balklund mehr! nirgends auf der weiten Welt, sirgends mehr daheim. Wohin ich mich wenden mag. ich werde, solang ich lebe, fortan überall nur auf Besuch sein. Ich war frühzeitig gestimmt; nichts als diese Fretzügigkeit geblieben. Doch siebe, der dunkle Vorbang meinen bens rauscht, weiße Hand erklängt und lächelnd winkt mir Elvore thraseia, die beberzte Zuversicht. Mädchen, dir geführt indeten her Kul Dr. Er den Gelebrten ein weites technisch=industriellen St vom Polytechnikum in siltens von grobem Nutz müßten natürlich den lien von deu oder Jena lioth Solche Unterstü auh ein deutich Brasilien eine und I gewährt werden. rde auch ###en. Es wur. Satrtreg. Seies tecin reitan will bie n aus ung einen vorbildliche Wir ilen der Stimmen aus dem Teserkreise.“) Zur Oirchenitener der Pronsteigemeinde. e Sce Krsthr“ undor biefer Rudrik überntmnz Air Radattten den Jußball. Sportplatz an der Bismarekstraße Sonntag, den 1. Juli 1923: Union Oberschöneweide Berliner Meister 20/21, 22/23 Jugend-Vorspiel. 1a„Onien“ beAnstoss 4p; Bür nachmittags. Das Trofien Undat trotz allen Geröchlen besimmt slau, rells eingetroften isl. aneln wirkt„Orzenephat“ auf wissensch. Orundl. Sehr kräftigend, von wohltuender Anreg. Verlangen „Organophet“ in der Adler-Apotheke. Heinrichstr Planokauf— ist Vertrauenssache! Unsere in eigener Fabrik von Orund auf bergestellten Manes bieten sicherete Oewühr für 1e. Qualität in Material und Ton, trots niedrigster Preise. Besichtig, unserer Betriebe sohr erwünscht.— Kein Kaufzweng. Achtung! Mache meine werte Kundschaft darauf eufmerksam, daß ich von heute ab welt höhare Preise zahle für AUXOLIN wie jeder anders. 18181 Ankauf von Alteisen. Der welieste Weg iehnt sich A. Gutsche, Plerastraße 50a Hinterhaus. J. H.Bleling& Ge Gelsenkirchen, Breitestr, 12. 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Der Oberbürgermeister. 20—29 Ztr. erhöhl sich der che Feder. erst uic der —9 Ztr. erböht sich der Preis Abnahme vo 2 s um 160 9 ebnahme vor Bahurtganreinen hübsche Austehrung Gesul tsunzbigen schnell and billig. Druckerei Chr. Münstermana. Gelsenkirchen Oststraße 14, 1. Et, Luiti rhol. Gottesdtenstordnung füie Conntag, don 1. Juli 1923. r: M. m. Pr. 8 Uhr: H. m. poln. Gel. 19 Uhr: H. K. Arbauns. 6 u. 7 Uhr: M. 8 Uhr: R. m. Pr. j. k. I. Plockbaunbd. s. Af. Ard.. Wigcr.* ie c. id i. Ka, 8 Tch 6. u. 7 Uhr: M. 6 Uhr: M. g. Vellsges. u. Pr. 9 Uhr: 10 Uhr: H. m. Pr. 2.15 Uhr: Gnd. f. d G. 2n Nr. S. u.#i, K. 1. 842 6.20 Uhr: Jrühm. 8 Uhr: M. m. Dr. 9 Uhr: Dr. S.ss üh. Se. i. oc. K. uhi a t.#. 9 Uhr: N. 8 Uhr: N. m. Pr. 10 Uhr: 5. u. Da rauc— Martentieche. 7, Ur: N7. 6.20 Uhr: N. u. pr. Uhr: M. 10 Uhr: H. 8 Uhr: And. Uhr: M. 6.45 Uhr: M. m. Gr. 8 Uhr: R. m. Ge. . Gr. 10,15 Uhr: H. 11.15 Uhr: H. u. pr. 2.20 Uhr: ##— Bausentius=Pfarrürcho. 6.20 Uhr: M. 7.90 Uhr: derts Zeig Oleurfiace. 420 DPp: K. d. L. K.=Cbt. 6.45 Uhr: M. m. Pr. Nr. 2.20 Uhr: Herz=Jotu=And. Ne ehere. 61 K. 18 ak. Ur Ur c.. sstrige: N. 1ut. 2. 1. 9 Uhr: und. R. S.-EE Heez=Mei . 1 0 U h r: D e u t s c h e S i n g m. 3 8 u. 7 Uhr: R. 3 Uhr: M. m. dr. 9 Uhr: And. 5 Uhr: in Nune Birn-Cbrberd. Wald und fruchtbaven Aeckero tiefer Gebiet. Und büer zlaubten dis einen Ansorüche machen zu können. Es entweisen sollte, wird sich keiner solchen Vergebens schulAn machen. Urkunden und Akten nus alter Jeit waren nicht vorhanden— jedn Dorsschaft dätte den Streisen gern gehabt— wodlan, versamzneln wir uns an dem strittigen Punckte und böven mur. was der Aelteste offenbart! Der Aelteste dachte nun aber, die Sache zu Gunsten seines Dorses zu lenten und sann einen schlauen Gedanken aus, wie er den Schwat leisten und doch vor Gott gerecht dastehen könnte. Er füllte sich also die Stiefel vor dem Ritt, dierseits des Bergs, mit Sroßschenkner Erde, schlüntte binein, ritt binüber, Reiter zu Fall beachten? Genug, er siel vom Guul und stürzte so undlücklich wwischen Seag und Tiers Huf, des er den Hals buch und sein Leben einbüßte. Das gab den Leuten von Großscheuren und Tartlern zu denken. Niemand wollte guus und undeteilt in den Besitz des fraglichen Ländcheus treten. Sie einigten sich, daß sie damtt wacleln wollten, weil kein Mensch den Schwur mit ehrlichem Gewissen leisten könnte. An der Brücke aber, die den Fall der Geite###n herbeiführte der falsch geschworen, blieb der Rume bängen, und keiner nennt sie anders als„die bise ### Frnt## mten und Tartiern in Frieden miteinanEines Tavis jedoch störte ein Eremstreit " An allen Seiten war durch Wald, durch durch einen Vergrücken eine natürliche —— PEIE S 5-P OT,1. den den Duern der deien Dorser geschafach einer Seato bin, und zwar nach der Seite, schob sich eim Streisen mit WeinHumor Schachaufgabe. voriger Uummer. Auflssnag der Skat=Aufsabe. In Slat lagen eW und:0. D hatte: 7 W. eK, es, S U, 80, af, 67, Th, 90. C.het: gW, esc, 80. eg g 10. JK, 48. Fk, I. Süch: 5 W. I W, F W.(S8 C); Sie weiß Bescheid. Schüchterner Liebhaber(der eine Anknäpfung sucht), sehr ängstlich!: Denken Sie sich, gnadiges Fräulein, ich habe diese Nacht getraumt, ich hätte Ihnen gestern einen Heiratsantrag gemacht. Was kann das wohl bedeuten?“ Praktische Dame(promt antwortend):„Nun, Herr Müller, das bedeutet, daß Sie im Schlafe ein ant Teil vernünftiger sind als im Wachen!" Weit. Weit neor und sett mit dem im Auggramon. 1 2 34 5S doch in Himm „ 53123 4 in Feld und! * Bilderrätfel. poedigt“. Nach der Uhr, welcher die deitte Stunde zeigt, liest u in jeder Reibe jeden dritten Buchstaben und in die übrigen und erhält so: Shreieen N boh Der Dollar. Monty Jakobs hat eine Reinemachefrau die sich bei ihm über die schrecklich schlechten Zeiten mit dieser Begründung beklagt: An allem ist nur der Dollar schuld— aber was der nun eigentlich ist: das weiß Auflösung des Rösselsorungrätsels. gdeb übernichet aller! Auflösung des Scherzoktsels. Ein Feldderr tut Taten, ein früherer Nachtwächter Su Suseut i Sunu, E6.. Gratis=Beilage zur Gelsenkirchener Zeitung Die Prärie am Jacinto „Will sie zu einer Juro zchammenruhen lassen“, wiederdelte der Aktalde, 1u denn schauen, mas 50 für Euch aun läßt. Werdet vielleicht andem Stumaa.“ Ich schaute ihn wieder an, wie ans den Wollen gekallen. Er schien es jedoch nicht zu bemerken. „Eibt vielleicht noch einen andern Weg. Euer Leben loszuwerden, wenn Ihr er müde###ld“, fobe er, die Beim Eintritt in das heücht den einschlaven, obne dat Euer Gewissen Hüdnersch##telte den Koof, ich unwillkürlich gleich„Wollen auf alle Fülle Eöcm, was die Nochbarn L“ Lai nhs A DichlStau wieder der A#her. Bob stand jetzt anf. trat auf den Richter zu, iom die Hand zum Abschied zu reichen. Dieser versagte sie Sich zu mir wendend, sprach er:„Glaube. Ihr bleibt besser dier.“ Bob wandte sich ungestüm. „Der Gentleman muß mit.“ „Warum muß er mit?“ fragte der Richter. „Fragt ihn selbst!“ Ich erniärte nochmals die Verbindlichkett, die ich Bob scholdete, die Art und Weise, wie wir miternander zulammengetrossen, wie er bei Jobano für Leior „Das muß sie“, versetzte der Alkalde. „Wozu da erst lange untersuchen?“ brummte unEls Bob. „Wozu?“ entgegnete der Richter.„Weil mir das Bob werf mir jetzt einen Blick zu, der mir durch die Nerven drung. Es war so erschütternd, Tränen in diesen Rusen zu treffen! Die Männer börten in tiolem Schweigen. „Es scheint, daß Ihr duuch Jolrnn aufvereizt worden, Bob?“ nahm wieder der mit der Baßstimme das „Saate duas nicht. Saote nur, daß er auf die Geldkatze hinblmnzelte, mir soote..“ „Mas foote er?“ „Das gebt Such aber des, wes Johnnz gesagt, an?“ kurrte wieder verdrieblich Bob.„Geht Euch michts an kalkuliere ich“ „Sebt uns aber au, voosetzte einer der Männer, wenn es Euch angebt, mögt Ihr es ebenswohl wissen“, brummte wieder Bob.„Sagte, wie ich so wild aus dem Hause stürze, sagt er:„Seid Ihr denn so ein Hühnerherz orworden, Bob“ soot’ er,„daß Ihr da Fersengeld gebt, wenn nicht zehn Schritte von Euch eine so vollgewpickte Katze für wenig mehr denn ein Lot Blei zu haben?“ „hat er das gesagt?“ fragte wieder die Baßstimme „Sragt ibn selbst!“ „Dit fragen aber Euch „Je nun, er hat es gesagt.“ Hat er es gewiß oosaot?“ „Sag' Euch schon, wozu das ewige Palavern? Hat's besagt, aber müßt ihn frngen. Will moder sernem noch irgend eines andern Gewissen auf die Hühneraugen treten, sind mir die meinigen didk genug, bürs' Euch dafür. Will nur die meinigen ausgeschnitten daß Ihr er r Wotbe?— Rasse und Uenschheit. stammen einem Rassengemenge, und nicht nur aus den sogonannten kaukasischen, sondern vielfach ungeahnt und ungewußt auch aus den eingeborenen Völkern Asiens, Afrikas und Uramerikas. Wer ahnt es in Holland, daß dieser oder jener„echte Holländer“ einen Sroßvater haette, der aus Indien zurückgekehrt war mit einer malatischen oder batakischen Stammutter seines Geschlechts? Wer weiß es, wie viele bedeutende Kaufleute oder Militärs, Gelehrte oder Staatsmänner von Weltruf den indischen Einschlag haben? Und in den Vereinigten Staaten begegnet man selten einer alteingesessenen Familie, die nicht englisches (schottisches, irisches) und deutsches, in den Südstanten und in Kalisornien englisches, spanisches und französisches Blut in annähernd gleicher Mengung aufwiese, uno wer seinen Stammbaum gar auf die Ureinwohner, die Indianer, zurückzuführen imstonde ist, ist noch besonders stolz hierauf. Nur Negerblut deklassiert aufgenommen bat. Aus allem diesem aber erbellt, daß der Einfluß der Rasse auf den Charakter eines Volkes, der sich niemals ändert, von untergeordueterer Bedeutung ist, daß vielmehr die Umwelt das gemeinsame innere Erleben und vor allem bei den böber entwickekten Schichten die Tradition mit ihren tausenderlei Einflüssen aus Geschichte und Erzädlung manches tovischen Amerikaners pulsiert. Auch der in der Einwanderung überbandnehmende Zustrem der ##d= und ostvreußischen Völker macht seinen Einfluß geltend— ein beiklos Problem für die Theoretiker, die den Wert, die Kraft und die Zukunft der Völter auf Rassenreinheit zu bauen geneigt sind!“ Trotzdem zeigen alle diese Völker— nicht zuletzt auch die Ameribaner— einen ausgesprochenen Nationalcharakter. Das alles weist daruf bin, dab Rasse und — E 1e Sind das uns, sind es Bob als unsrein Mitbürger schuldig.“ „Auf alle Fülle!" bekräftigten die Kmatlichen Zwölf. „Was hat aber der Jobuny dabei zu run?“ fiel mürrisch Bob ein.„Hab' Euch schon ein dutzendural besagt, war nicht dabei und gebt ihn nichts an.“ „Gebt ihn aber doch an“, entoeqnete der Richter. „Geht ihn an, Mann! War zwar nicht dabei, aber sandte Euch dafür, wwar nicht mit ansdrücklichen Worten. ader mit einem gebeimen Svorne. Johnno nicht gewesen, bütet Ihn weder Mann noch Gerotatze gesehen pro primo, pro zecundo bättet Ihr Eure zwanzig fünfzig nicht verspielt, und pro tertio wäre Euch nicht die Notion ims Gedirn gelongnen, Euch durch seine gespickte Katze entgegen einem Lot Blei zu entschädigen.“ „Ist ein Fakt das!“ bekräftigten alle. „Seid ein greulicher Mörder, Bob, und ein koufidazu“, nahm wieder der Richter das Wort, Im Verlage Gebr. Lenseng. Dortmund, hat Heinrich Gathmann Johnny mit Haut und Haaren. Und tut wir leid um Euch, durm weiß, seid im Grunde kein Bösewicht, seid aber durch böses Beispiel, böse Gesellschaft verführ: worden. Könntet aber, kelkuliere ich, noch zurecht gebracht, noch zu manchem gebraucht werden, vielleicht besser gebraucht werden, als Ihr meint. Ist Eure Refle eine kapitale Rifle?“ Die letzteren Worte machten alle aufschauen. Bob scharf und fragend fixierend, hielten sie in gespannter Erwertung „Könntet“, fuhr der Richter ermutigend fort,„vielleicht der Welt, Euren beleidigten Mitbürgern, dem verletzten Gesetze noch bessere Dienste leisten als durch Euer Gehängtwerden da. Seid immer noch ein Dutzend Merikaner wert. Bob war während der Rede des Richters der Kov# auf die Brust gefallen. Jetzt bob er ihn zugleich tielen „Vesteis, Suizel, Wachz woani Nür deit. Kan aber nicht, darf aich; konn nicht so konoe worten, ung: nicht. Ist mir das Leben zur Last gublt mich, foltert mich gar grausam. Läht mir keine Nuhe, bei Tag und wo ich gebe, stebe.“ #bl, so host Suchl“ meinte der Richten auch da vov mie, treibt mich zurück u den Patriarchen.“ Hier schauten mehrere den Sprecher an, dann sielen ihre Blicke wieder zu Boden. Eire Weile sahzen sie se in tieler Stille; a#dlich hoben sie die Köofe, schauten einander forschend an, und der Richter nahm abermals das Wort:„Es bleibt also dabei, Bob! Wollen beute i. acegse und wproen komunt Iar. Geid Jtr), —„Um welche Zeit?“ „Um die sehn Uhr berum.“ „Könnte es nicht früher sein?“ mummelte, undeduldig den Kool schüttelnd, Bob. „Warum früber? Seid Ihr denn gar der Hanfbraut?“ meinte Mister Heau „Was bilft deo Schwätzen und Palavero?“ bummte mürrisch Vob.„Sag as Euch ig*.“= nicht ruben. darunn je eber, besto besser. Vin satt des Lobens, und wenn ich erst um zeln Ubr komme und Ihr de noch ein voar Stunden oder mehr Euer Palaver habt und wire dh. heder en, Stzude oper gnei ium PatriAber wir können doch wegen Eurem Fieber da wie die wilden Gänke zusammen und auseinander m“, rief ungeduldig der Prokurator.„Habt doch mr ein Einseben, „Spritlich beilihf wict eichn beinstte benille „Ist aver em Shliuemer Gast. dav Fieber, Mister Wolbe!" bemerkte Mister Trace, om frisches Glas gunb lustuskiene“, fubi#n kort, es leerend, UUm den Gefallen tun.“ I. Squine, mas meint Ihr dazu?“ fragte der Völlen feit soilten!“ Dom Schulmeisterexamen. rben, Schulseister gesto te sich, sein Nachfolger m teher in Kleinender eramIn Kleinenberg war der und ein alter Invalide meldete zu werven. Nun haben sie es von neng so gehalten, keinen nicht zuvor vom Bürvermeister und niert war. So mußte sich denn auch der alte Invalide diesem Brauche fügen und degab sich deshalb am bestimmten Tage aufs Nathaus, wo die gelehrten Herren ihn erwarteten. Zuerst wurde der Kandidat, wie billig, aus der biblischen Geschichte gefragt. „Wer war unser erster Stammvater?“ „Wer war der zweite?“ „Rocch: „Wie viele Söhne hatte Roab?“ Drei“ „Wie hieben sie?“— „Sem, Ham, Jafet.“ „Wer war denn der Vater von Sem, Ham und Bofet!“ Lanoe Pause!— Der Kandidat sab bestürzt vor sich nieder, räusperte sich, rieb sich die Stirn, alles umsonst. Er brachte es nimmer heraus, wer der Vater von Sem, Ham und Jafet gewesen. Nach einer Weile bedeutet ihm ein hochweiser Rat, er solle sich entfernen, nach einigen Tagen werde er noch einmal vorgefordert werden. Betrübt und niedergeschlagen langte er zu Hause an. Auf die ungestümen Fragen seiner Frau nach dem Erfolge des Examens erwiderte er:„Ach, es ging erst alles aufs beste. Ich wußte genau, wer unser erster und wer unser zweiter Stammvater gewesen, wußte, wieviel Söhne er gehabt, und daß sie Sem, Ham und Jafet geheißen. Aber da fragten sie mich auf einmal ganz überquer:„Wer war denn nim der Vater von Sem, Ham und Jafet?" Sieh, Frau, das wußte ich nicht zu sagen, wer macht sich auf so tolle Fragen gefaßt!“ Die Frau, welche ein Genie war, antwortete:„Wie bist Du doch so dumm gewesen! Gib einmal acht, ich will Dir's erklären. „Wie heißt unser Nachbar?“ SSost! „Wieviel Söhne hat unser Nachbar Jost,“ „Drei! „Wie heiben sie?“ „Peter, Hans und Klaus.". „Wer ist nun der Vater von Peter, Hans und Klaue!“ „Ei, unser Nachbar Jost.“ „Richtig! Und so ist es ja mit Sem, Ham und Jafet auch, nicht wahr, Mann?“ „Ib, ja doch.— Laß nur den Tag des Examens kommen, ich werde den Herren schon zu antworten wissen, wenn sie es auch an mir vielleicht nicht veruntten! Und der Tag kam, und der Kandidat beantwortete alles aufs schönste; vom ersten und zweiten Stammvater, wie des letzteren Name gewesen, wie er drei gezeugt, wie sie Sem, Ham und Jafet gebeißen. „Und wer war,“ hieß es wieder,„der Vater von Sem, Ham und Jaset?“ Mit triumpbierendem Lächeln antwortete der Kandidat:„Unser Nachbar Jost.“ Ob er wirklich Schulmeister geworden, davon berichtet leider die Sage nichts. Dom Bürgermeister von Bödefeld. Als das Sauerland noch kurkölnisch war, tagte von Zeit zu Zeit der Landtas des Herzoatums in der alten Hauptstadt Arnsberg. Dann schickten die Ritterschaft, die Geistlichkeit, der Bürger= und Bauernstand ihre Abgesandten dortdin. Unter den Standesherren war eine bochwichtige Persönlichkeit der Bürgermeister der Freihett Bödebeld. Er hatte keinen Samtrock, wie ihn die übrigen Standesherren trugen, aber er wußte sich zu belfen. Er ließ sich eine samtne„Mau“ machen, zog sie an und legte sich dann, den samtnen Aerme! weit vorgestreckt, ins Fenster, damit die Leute glauben sollten, daß auch er einen Samtrock besitze. und andere Als er zum erstenmal an dem Festmahl auf dem großen Rathaussaale teilnahm, das wie gewöhnlich die Tagung beschloß, wunderte er sich sehr, als die Diener nach der Suppe die Teller wegnahmen brachten. Als das nach jedem Gange er ärserlich und rief endlich in böchster aus:„Das weiß der Henker! Wenn man den einmal recht im Schmier hat, so wird er einem genomnen!“ Beim nächsten Landtagsessen aber wußte er Rat. Er dachte: Das Volk soll mich doch nicht wieder zum Narren haben! nahm Nagel und Hammer mit und nagelte seinen zinnernen Teller auf dem Tische fest. 3. In den Sitzungen verfocht der Bödefelder seine Meinung oft recht hartnäckig und war deshalb dem Landtagsmarschall ein Dorn im Auge. Am ihm eins auszuwischen, suchte dieser ihn einmal vor aller Welt lächerlich zu machen. Vor dem Beginn des Festmahles befahl er den Bedienten, auf dem Platze des Bürgermeisters Gabel und Messer, aber keinen Löffel zu decken. So geschah er auch. Alle nahmen ihre Plätze ein, und die Suppe wurde aufgegeben. Da rief der lassen, dem wir folgende#.— Die Redektion. Marschall über die Tafel bin:„Ein Hundsfott, wer ist!“ Unser Bürgermeister wußte ihm der Hundsfott galt, aber er kam gich in Verlegenheit. Nasch entschlossen schnitt er von dem groben Brote, das auf dem Tische lag, das Knävochen ab, böhlte es aus und löffelte damit seinen Teller leer. Dann rief er, daß es durch den Saal schallte:„Ein Hundsfott, der seinen Löffel nicht mitiht!“ Die Tugäste stutzten, er aber ab seinen einaeweichten L### auf. And der Hundsfott blieb auf allen andern, an auf dem Marschall, sitzen. Bei einem dieser Festessen sollte die Gesundbeit der neuen Kurfürsten, der gerade Namenstag hatte, mit dem allerfeinsten und teuersten Wein, der zu haben war, feierlichst ausgebracht werden. Man schickte deshall einen Eilboten nach Soest, um von dort Muskatellerwein zu holen, der in Arnsberg nicht aufzutreiben war. Aber so schnell der Bote zu Fuß war, so langsamen Verstandes war er auch. Er konnte den Namen des Weines nicht behalten. Zwar sagte er ihn sich unterwegs oft genug und allmäblich in den seltsamsten Veränderungen vor, aber als er nach Soest kam, hatte er ihn doch vollständig vergessen. Er lief die Straben auf und ab, fragte den und jenen, ob er ihm nicht zu sagen wüßte, uo der„berühmte Landtagswein" zu haben wäre, aber keiner konnte ihn richtig bescheiden. Man wies ihn zu mehreren Weinwirten, die ihm aber nicht helfen konnten, weil er die Sorte nicht geben wußte. Als er nun ratlos und nieder durch die Straben irrte, begegnete ihm ein ihn fragte, was ihm ware.„Ach,“ sagte der ich.....—.—.—„ llich den Da soll Jonl ich nicht traurie sein? Landtagswein nach Arnsbere holen und weiß ihn nirgends zu bekommen. Wie wird's mir geben, wenn wenn ich ohne den Wein komme!“—„Die Herren wollen sich wohl tüchtig das Leder einweichen.“—„Ja. aber wo bekomme ich den Wein?“—„Freut Euch, Mann.“ sagte nun der Schuster,„daß Ihr mich getrossen dab:: Such ist gebolsen, der berühmte Landtausmir zu haben. Kommt nur mit!“ Voller se der Diener dem Schuster, der ihm für re Krüge noll Schusterwein ist bei Freude folgte seine blanken Kronentaler schwärte gab. Als der Bote nach Arnsberg zurückkam, batte das Festmahl schon begonnen, und man harrte mit Schmer. zen des Muskatellers. Der Wein wurde gebracht und in die Gläser gegossen. Die Säste konnten es kaum abwarten, bis die Gesundbeit des Kurfürsten ausgebracht wurde und sie den echten Tropsen der so verheißungsvoll in den Kelchen schimmerte, auf der Zunge prüfen konnten. Sie setzten an, nivoten, zogen ein entsetzlich saures Gesicht und stellten die(Fläser schnell wieder bin. Der Bürvermeister von Bödefeld aber trank seinen Becher bis auf den Grund aus, schüttelte rief:„Zum Teufel! Wenn das Zeug nicht wäre, so sollt's der Henker saufen! Es lebe ergnädioster Kurfürst! Ber!“ so teuer unser alle (Heimarbelter) für 0 stück solort gesucht. Gtfriebe Rnohl gebe ich bcksunt. Iris Itelluag. Ceisgehtrenen, 1. Juli 1923 eingearbeit Mark. Wilhelm Wier Räthe Wier Vermählte. Hans Möller Christine Möller geb. Seffel 12190 Vermählte. betthausen, den 30. Juni 1923. liche Angebeta unter Bi von Zeugnisabschriften er W. von Acker der Stadtverwaltung. n mina: trockene KellerH VIIU. räume, er. 80 gm Lagerraum, komplettes Dareau, eigenes Fuhrwerk, Kapital, gute Verbindungen mit händiern. Gesucht wird werden, die Itnissen an : Konsignatione- Lager einer letgen Firma ed. MitForm bei Interessenten. Schriftl Anerb unt. Nr. 18140 an die Oeschältsst. zur Leitung underer Abtellusn Herrensenfektien bei hohem Oehalt für bald gesucht. 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Humberg, Johanna Assen und Heinrich Assen. Eickel II, den 29. Juni 1923. 13m2: am Mentag, den Ulir, vom SterbeStatt. Das Seelenamt ist am gleichen Tage vormittags 8 Uhr in der Pfarrkirche zu Holsterhausen. Die Beerdigung 2. Juli, nachmittag hause. Wiesen! ttags 3.30 straße 41 Krsb., Nr u.#.# Fim##.#. i. 98, V. I. Heute Oleuben Joder besonderen Anzeige. mittag 12½ Uhr entechlief im besten m seinen Erlöser mein lieber Mann, teusernender Vater rater, Schwager und Grobrrater, 18125 e Herr Julius Marx im Alter von 74 Jahren, 8 Monaten. Um stille Tellnahme bitten Die trauernden Einterbliebenen. Gelsenkirchen, den 28. Juni 1923. Die Beerdigung findet am Montag, den 2. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause Sephienstraße 33 aus, statt. Preuß Für die zahlreichen Teflnahnne beim Tede Versterbenen sowie für de reichen Kranzependen sprechen wir hiermit unseren de umderer beben de reichen! Fanf Millionen zahlt besseres, kinderloses Ehepaar für 3-5räuwige Wohnung. 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Konzert In der Hauptro!! die Ftau ohne Nerven die größte Sensationadarstellerin der Welt. Morgen Sonntag von 11—1 Uhr: Großes FRUHKONZERT Mit großem Mut und staunenswerter Geschicklichkeit weiß sich:die tollkühne Darstellerin ihrer Feinde zu entledigen. Entsetzlich ist dabei der Kampf mit den wilden Tieren. Doch auch vor diesen schreckt Marie nicht zurück und so gelingt es fhr abermals, sich aus den Händen Ihrer Verfolger zu befreien. 3. Episode: Das Wirtshaus im Spessart in den Hauptrollen: William Duncan Edlth Johnson. Eine Erzählung in 6 Akten nach Motiven von Wilhelm Hauft. Personen im Vor- und Nachspiel: Felix Perna, der Coldarbeiter. Fritz Berger Gräfin Sandau„ Lietha Korf Oraf Sandau Nobile Der Räuberhauptmann Karl Wüstenhagen Ilka, seine Tochter...... Elisabeth Kyrty Der Student.. Fritz Gugenheim Der Jäger Ludwig Wengg Der Fuhrmann*.: Georg Stettner Klaus, der Zirkelschmied. Die Wirtsleute vom Wirtshaus im Spessart, RRäuber u. a. Nach dem Urtell der Berliner Presse der schönste bisher dagewesene Film. Läuft seit Wochen mit dem größten Erfolg in den ersten Lichtspielhäusern Deutschlands. geblieben; leider haben der Chinese Chu-Chen-Linx und der Mexikaner Diaz den Erfolg der Expedition mit ihrem Leben bezahlt. Im letzten schweren Kampfe gelingt es Dick toch, Sarface, seinen größten Feind, unschädlich zu machen. Er wirkt ihn im Zweikampf In einen Abgrund, wo der Bandit sein wohlverdientes Ende findet. mit seinem hier so beliebten Endembie. 19145 Prsiklass. Namen- u. Verren-Fersonal Solis, Duetts, Trios- u. OriginalBurlesken.— Anlang 4½ Uhr. d der glänzende bunte Tell Im humoristischen Tell sehen wir„Er“ in seiner glänzendsten Groteske: 19149 Art worden schnell und gründlich mit oft raschend. Erloig nach Spezlalverfahren lt. Behandlung schmerzlos, ohne Beruisung. Viele freiw. Anerkenn. u. Hellerfolge. 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Der stellvertretende 3 racht hätte. blensteuer. die gestundeten Kungen! mann,. Wi eiter der staatlichen Polisei in Duisbura. Reat Eyles. mn gonern nachmittag von der Behörde verhaftet und in das Landberichtsgeübersichten nicht bringen. als gestundet besonders aus der Zigaretten Prozent höher, wenn diese Steuer nicht.... stem Umfange hinterzogen würde. zogene Summe muß mit mindettens 90—40 tatsächlich aufgebrachten Summe gewertet m erbnce eingeliefert worden. das französische Gefängnis in Dortmund ist in den Tagen eine große Anzahl verhafteter Dort. er Bürger als auch solche aus dem unbesetzten eingeliefert worden. Buax. 29. Juni. In Buer=Resse wurden am 27. 2e. Cr Prozent der Religiöse und politische Feiertage. Berlin, 29. Juni. Aus einer Verfügung Mini. ## Hellisbaltung liche Preußischo Pressevann Arenbold, die Fm Breil iren. sind nach einer Meldung aussewiesen worben. ne. 28. Junt. Gestern sind vo “ der Markenkontvolleur und t worden. Während der erstere ##den ist. wurde der letztere in H sters des Innern über die 5## der Feiertage teilt der### Nach der Verabschiedung vorliegenden Entwurfes eines des zuweit dem Reichstage Gesetzes über die Veier= und erung der für die einzelnen Danzig sprach in einer Note an Vertreter Polens in Danzig sein über aus, daß die polnische Regie welsung der 16 Danziger zurückgesonen habe. Der Senat weisung der 16 Danziger Staatsangehörigen dom Oberkommissar des Vökterbundes unterbreitet. Der volnische Vertreter hat die Note dem Danziger Senat mit der Begründung zurückgeschickt, daß sie nicht in einem der allgemeinen Höflichkeit entforechenden Ton abgesaßzt sei. Frankreich und Sowjetrußland. 6 Poincare, 29. Juni.(Telegr.) Bei den bestrigen Budgetberatungen in der Kammer richtete der kommunistische Abgeordnete Berthou bei der Beratung des Haushalts des Ministeriums für auswärtige Angelegenbeiten an den Ministerpräsidenten die Frage, ob er die diplomatischen Beziedungen zwischen Frankreich und Sowietrußland wieder aufzunehmen divlomatischen den. Außer den reichorechtlich anerkannten Feiertagen Neujabrstag. Ostermontag. Himmelfahrtstag, Pfina#tmontag, ersten und zweiten Weibnachtstan, sollen als reichsrechtlich anerkannte Feiertage der Karfreitag, der Fronleichnamstag und der Butztag geschützt bleiben, soweit diese Tages nach dem am 11. August 1919 bestebenden Landesrechte staatlich anerkannte Feiertage waren. Zu dieFetertagen religiöser Art sollen noch volitische Feier= und Gedenktage hinzutreten, nämlich der Nationalfeiertag und der Gedenktag für die Opfer des Krieges. Diese reichsrechtlich anerkannten Feiertage sollen Fest= oder allgemeine Vvierlage im Sinne michs= und landesrochtlicher Vorscheiften sein. Die Landesregierungen können Anordnungen gegen die Störung der Jeter des Nationalfeiertages und des Gedenktages für die Opfer des Kriegen erlassen: Zuwiderhandlungen sollen nach§ 306 des Str.= G.=B. strafbar sein. Zur Vorbereitung der in Aussicht genommenen Neuregelung den Vorschriften über die äußere Heiligbaltung bzw. Begebung dieser Feier= und Gedenktage ersucht der Minister die nachgeordneten Behörden um Prüworden. Die Gründe sind auch dier unbek X Granksurt a. M. 27. Jyni.„Aus 1 gedung sowie aus Bingerbrück. Bachara Boypard und Oberlabrstein wurden neu AP% Sbei r en de mut. chee Samtin In Dobel munten sie zurüblassen. Donnerstag waren von auswärtigen deut heamten zwol in Dies an der Ladn Besatzung flebende und in Limburg wob verhaftet und in das unbesetzte Gebiet den. Infolgedessen rückten Truppen e in Limburs ein und nahmen zehn raes fest. Es wurde erklärt, die gie in Haft, bis die beiden verhaftete Deutschen wieder freigegeben worder verkteßen die Trunven wieder Limbura# ersonen 2 #rleutnant e. Bezirkslei seit der ersten Budgetdebatte in der Kammer die Sowjets sich nicht bereit erklärt, die Zinsen für die russtschen Anleihen zu bezahlen. Man habe in Genug und anderwärts lange mit ihnen verhandelt, ohne das mindeste zu erreichen. Der Abgeordnete Berihou rief darauf:„Werden Sie nach Aufnahme der Jahlungen die Gowiets anerkennen?" Poincate antwortete darauf. man könne einen neuen Staat nur anerkennen, wenn er die Schulden seiner Vosgänges übernimmt. Man drüngt nach einem Abschluß der Lausannen Konferenz. 2] Lausanne, 29. Juni. Jomed Pasche bezab sich spät abends zu den drei alliierten Bevollmöchtigten und ersuchte sie um möglichste Beschleunigung des Friedensschlusses. Allessandris und Venizelos unternahmen am Nachmittag einen ähnlichen Schritt bei den Alltierten. Außerdem wird bekannt, daß der amerikanische und der tapanische Vertreten sich ebenfalls im Sinne eines schnellen Abschlusses der Konferenzarbeiten vorgeführt Migr. Testa besucht die Gesangenen. — Hüsseldorf. 29. Juni. Der pänstliche Dele dat gestern sämtliche im Düsseldorfer Gefäng lichen politischen Gefangenen besucht, unter ihmtung und Bericht darüber, welche der gegenwäntig gelten don Bestimmungen beisubehalten sein werden und wiewei! den Anschauungen und dem religiösen Empfinden der ommeindeit, zugleich aber auch den Bedürfnissen ernster befindnbardt. Kriegsgerichtliches. kombacher Hütte, hatten gegen ihre Pern i J a b r e n G e f ä n g n i s u n d 1 7 0 M i l l l a r d e v. zu 42 Milliarden Geldstrafe Berufun der gestrigen Sitzung des Revisionsgerichte ee#ind diese Berufungen verworfe Erlasse ist ent. Fwibeitsvartei Im Observatortum des Aetna. nom, 25. Juni. Aus den Feuerausbruch des! Kriegsgericht tersegelbernk sppamtes- und fängnis und eborsamsverzartsch und gen Auszahl inalbauamte zu einem einen Streisschuß an der Hand und durch die Glasscheibe des Automobils, in dem er saß, in leichte Verletzungen. Der Täterist ein un Serbe, Milan Raitsch, Bankboamter geboren 1897, der nach langem Aufontdalt in ganz kurzer Zeit nach Belorad gekommen war. sh ins von der ferbischen Ratonakaasteui an geben. usnahmesuchung durch die Besatzungsbebörde sich feindlich beien hätten. Die Eheaatten wurden sofort in Haft imen. igeordneter Dr. Weit aus Quisburg erhielt wegen samsverweigerung in drei Fällen einen Monat Geis und 1 Million Mk. Geldstrafe auf jeden einelnen r Leiter des Eisenbahnbetriebsamtes 2 in DuisOberbaurat Fritzen dem zur Last gelogt wurde, ichten verbreitet zu haben, die die Sicherbeit der ungstruppen zu gefährden geeignet seien, wurde freigierung die diets nac Verordnung beizuführen meldet:„Der Wrieser Dr, De; 2 l. Päcrcie, Der Grerie. Be. wegen angeblicher Verbreitung franzosenfeindlicher lätter zu 5 Jahren Gefängnis und 10 Millionen Mk. rase verurtellt: Direktor Breuker von den Esseteinkohlenbergwerken erbielt wegen Zuwiderhand gegen Verordnung 81 1 Jabo Gefängnis und 100 inerhalb der Wesbinaton. ertretern des des neuen An Das Militärgericht in Hatslepxoieß, der sich gegen den bentragende elt eing era. boten, von eine nats ab alkobo schen Tervitorialg gen werden mit 2 tung des Kapitän werden hiervon#1 der Verb gefallenen Bunuu die letzten stuNr. 24. onage der angeklagt. 923 hat das Beernehmen mit dem iet., daß auf die Provinzielles. 9. Juni. Die Berevoltsebedörde zs in leinem Nachrichtenhüro falsche## Artitel weiternegeben. Er beantragte ast hate. D is. Gercht schlg) hrungen „Ruhrbilfe“ heuter di sondern die wurden *#LPEUAG Lobntasen fzelwiIlIg einerer Betrise. Go Deutschen Sächsische und Reichspolktik. Eine Erklärung des sächsischen Ministerpräsidenten. □ Dresden, 29. Juni.(Telegr.) In der gestrigen werden dem städti tags manche 1000 ind am 14. August 1819 Fatholiiche Botenntnieschalen gowesen und bis beute gebsleben. Wiederzusemmentritt der Reichswirtschaftsrater — Nach einer längeren Lause sat Freitug der Reichswirtschaftsrat wieder an einer Vollsitzung zusammen. Der Vorsitzende Leivort gedachte zu Beginn der Citzung des verstorbenen ersten Vorsitzenden Edler von Braun. En dessen Stelle tritt von Siemens, der mit 212 Stimmen bei 2 Entiltungen zum geschäftsfübrenden Bersttzenden gewählt wurde. Uneinigkeit der französtschen Direktonen der Caargruben. Anbrüche und etne. gewiesen worden. A irner in don ketzten Wo chsen ein. So befindet e andere im Paßburea Bande von utet. streten würde dann tter total gebt, daß Zuckerrüben ortführung des passiven Widerstandes durchaus bilAuch in Niedervlanitz habe er erklärt, daß iesen Kampf ausfechten müsse. Er wolle auch heute von seinen Erklärungen am 10. Aoril abrücken. aber lte die innerpolitische Rückwirkung der Ruhrak= für außerordentlich gefährlich. is Mißtrauensvotum für Dr. Zeigner abgelehnt. Dresden. 29. Juni. Der sächstsche Landkag te das von der Deutschen Volksvartei gegen den ie 14 Pfund gerechnet, von etwa 500 Morgen entspricht. Ees eie eite den uir au.e Wste heskrset, Were zweiten Aussaat. gu, den Straßenrand zu und wurden## glotchon Tugen Aute Abdersdkaden. Dia beldan Khiden Klüben Tlrch kol. chütternder Boriall gretonetg sich dier, indem einungev degernent für Auslans. Ein Hochverratspvozeß in Paris. Die Zigarettensteuer. mie Tabaksteuer brachte im Moi Mark auf. Davon entfalten u allein auf die Zigarrtte. In d der Seleih berstind und der Koblensleuer: im 1b uer mehr ein als Umtliche vor vierzehn Tagen vorangt Jngen war. Taae unter großer gemeinsames Grab. * Köln. 29. Juni betragen die vierwo einer viorkönsigen# tern zusammeng Diese, wie Bier, la=. Zündwaren=, esamt noch nicht itenswert ist, daß ur 128 Mitlionen lediglich die Einm Ertrag als die mit einem Ertrag Esstener mit einem soralwasserctmittelstener. w. mal 7 Milliarden: rekten Steuern b# Umlatzsteuer einen Dermischtes 29. Juni. In dem früderen prbeiem Ser N n. der Das 9 Zur Parchimer * Berlin, 29. Juni. Wie die Blätter melden, wurde denren und Ministers dos Innern—nina mn der##-. Gimer Mordalfäre die Verbeituns von Frankreich, Vatikan und ihre FriMeltkrieg. Juni.(Telear.) Vor de# der wegen Hochverrats iftsteller Indet über seinen Besuch beim aus. Der wapst habe ihm damals ver elsab-Jetbeinslle: Frase in franze## zu beeinflussen. Im Jahre 1917 sei er wiedvereist. Vorder habe er den Staatosekretät mintterium. Jules Cambon, Aber den Reise unterrichter. Wieser hant sosagt, der ein schlochtes Geschäftohaus, er int nicht für er alaubt nicht an unseren Erfolg. Gagen daß Amerika mit seinen ungebeuten Hilfs greisen wird; damit dienen habe darau im Thater beginnen, heute Tage äür Aufführungen einer Internationalen Sitten-Tragt Ergreifende Liebesaffäre in S spannenden Olaf Fönus. Akten, In der Hauptrolle llete, was der vollenen selt Jahren zu ein hatte. annt Als zweiten Weitschlager zeigen wir: SOosooeebnnege der tägliche BeiEine geheimyigvolle Begebenheit in fünt spannenden Aktenk in den Hauptrollen: Theodor Loost Robert Schblz, Sybill Morel. Bruno Eichgrün, Ma de Youngh, Wilhelm Diegelmann. Matte. Plombieres, Reinigen. Schonendste Behandlung. Billisbte Berechnung. Zahlreiche Auerkeunungen durch Welterempfahlungen. 8—— Dentist Hldding. Ringetralte 27. Sprechstunden täglich 9—6 Uhr. Samstags nur bis 2 Uür: Soun- und Feiertags 9—11 Uhr. zu sehr vortellhatten Preisen bei Fritz Artmann Behnhofstr. 83. Telephon 1593. Natur-Kultur-Abt. „Weicher Darbietung un plans der Vogreß geh dem Urteil###s Besch. 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