Gelsenkirchener monatlich durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen 9000 Mk. Nu71 1444A AN. anz Einzel=Rummer 400 Wer. A SHE R Erscheint täglich, außer an Sonn= und Feittagen. sL“ Bezuaspreis monatlich durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen 9000 Mk. Einzel=Nummer 400 Mk. Erscheint täglich, außer an Sonn= und Festtagen. Gratis=Beilagen:„Gelsenkirchener Bonntags=Zeitung“ und„Am Herdfeuer“. Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung.— Postscheck=Konto Essen Nr. 131 46. Geschäftsstelle: Gelsenkirchen, Ahstraße 87, geöffnet von morgens 8—1 Uhr, 2—6 Uhr abends. Fernsprech=Anschluß: Amt Selsenkirchen Nr. 124 und 125. Verlag und Rotationsdruck von Chr. Münstermann in Gelsenkirchen. X Anzeigenpreis für 1 mm Raumhöhe(27 mm breit) 150 Mk., im Ortsverkehr 120 Mk., für Wohnungs- und Stellengesuche, sowie Verkäufe nicht geschäftlicher Art 80 Mk. Reklamen 1 mm Raumhöhe(80 mm breit) 500 Mark. 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Der„emps“ veröffentlicht folgende offisiöse Notis: „Der belgische Botschafter in Paris Gaisfer d’Hestron. der gestern mit dem Direktor der politischen Abteilung des Quai d’Orsay drei Besprechungen hatte, wird voraussichtlich heute abend von Ppincare empfangen. In diesen belgisch=französischen mündlichen Verhandlungen, die kaum einen entscheidenden Charakter haben können, so lange die Ministerkeise in Belgien andauert, befaßt man sich mit de.: Instruktionen, die dem Grafen St. Aulaire, dem französischen Botschafter in London, gegeben werven sollen und die es ihm ermöglichen, die Unterhandlungen mit Lord Curzon fortzusetzen, um auf die von England gestellten Fragen antworten zu können. Aus dem bisherigen Verlauf gebt deutlich bervor, daß Belgien und Frankreich im groben und ganzen über die zu erteilende Antwort einig ist. Französischersich weiter mit der Einstellung der und mit der Regie, die später im hätte. Diese Studien, die sehr eingebend sind, scheinen noch nicht zu Ende zu sein und es wäre zweifellos verfrübt, die praktischen Schluß. folgerungen zu ziehen, die der französische Botschafter in London darzulegen in der Lage sein wird.“ Unser Korrespondent erfährt hierzu an maßgebender französischer Stelle, daß es sich bei diesen Studien der französischen Sachverständigen um zwei Punkte handelt, und zwar I. um die Gestaltung der militärischen und die Gestaltung der industriellen Lage. antreichs am 11. Januar vorein Zwischenstadium eintreten muß, das einerseits die systematische Ausgestaltung der Mitarbeit der Industrie ermöglichen soll und anderseits die nötigen militärischen Reserven in erreichbarer Nähe stellt, die notwendig würden, um bei einem etwa erneut einsetzenden Widerstand die notwendigen Mittel zur Besetzung in der Hand zu haben. Dies letzte ist auch die Forderung Belgiens bei sofortigem Einstellen des passiven Widerstandes, die es ermögliche, der viersehnmonatigen Dienstzeit in Belgien aus dem Wege zu geben. Danach wäre anzunehmen, daß der französische Botschafter in London zunächst nur in großen Linien auf den englischen Fragebogen antworten wird. Die wetteren Verhandlungen würden auch fernerbin schwieriger Natur ein und je nach dem Verlaufe von der belgischen Kabinettskrise beeinflußt. Obwohl England keine Ueberstürzung der interalliierten Verhandlungen wünscht, hat das Londoner Kabinett, wie aus gut informierten englischen Kreisen mitgeteilt wird, in Paris anfragen lassen, wann mit einer endgültigen französischen Antwort auf diejenigen Punkte des englischen Fragebogens gerechnet werden könne. deren Beantwortung dem französischen auswärtigen Amt auch während der Dauer der belgischen Kabinettskrise durch die letzten Mitteilungen der belgischen Regierung möglich war. Belgien und Frankreich einig. Die Ansicht französischer Diplomaten. ss Paris. 21. Juni.(Telear.) Voincare bat heute abend den belgischen Botschafter empfangen. Die Unterredung dauerte etwa eine halbe Stunde und bezog sich, wie unser Korrespondent an maßgebender Stelle erfähtt, auf die Gesamtheit der Antwort, die auf den englischen Fragebogen zu erteilen ist. An franzosischer orftzieller Stelle wird erklärt, daß die frauzösische und belgische Regierung vollkommen einig seien. Es wurde jedoch über die zahlreichen Einzelheiten nichts Endgültiges beschlossen und diese würden also noch zu regeln sein. In französischen divlomatischen Kreisen weist man im übrigen darauf hin, daß eine schnellere Lösung von der Haltung der deutschen Negierung abhänge. Wenn die deutsche Regierung schon jetzt eine Erklärung abgeben würde, die erkennen lasse, daß sie bereit sei, in der Frage des passiven Widerstandes Zugeständnille zu machen, so würde, wie man in maßgebenden französischen Kreisen erklärt, nichts mehr einer Verhandlung im Wege stehen. Es ist zu erwarten, daß der französische Botschafter in London eine derartige Erklärung an die englische Regierung übermitteln wird. Sei das nicht der Fall, so sehe man voraus, daß der Meinungsaustausch zwischen Paris. London und Brüssel noch ziemlich lange andauern könne. Der angebliche Inhalt der Pariser Antwort. Mitteilungen der„Westminster Gazette“. dt. London, 21. Juni.(Telege.) Die hiesigen Zeitungen beschäftigen sich eingehend mit dem voraussöchtlichen Inhalt der Antwortnote Frankreichs an England.„Westminster Gazette“ scheint unter ihnen am besten informiert zu sein. Das Blatt will wissen, daß die Note bereits dem französischen Botschufter in London übergeben sein soll. Ein gleichlautendes Dokument soll die französische Regierung in Brüssel vorgelegt haben. Der Grundton den Note soll nach dem gonannten Blatt äußerst liebenswürdig sein. In sachlicher Beziehung hebe sie folgendes bervor: Die von Deutschland angebotenen Garantien sind ungenügend. Die Gläubiger müssen das Recht haben, die deutschen Zölle, Eisenbahnen und Industrien unter Kontrolle zu halten. Auverdem muß eine internationale Eisenbahnregie im Rhein= und Ruhrgebiet eingerichtet werden. Die Umwandlung der Besetzung in eine friedliche Form kann nur erfolgen, wenn die deutsche Regierung die in der Frage des passiven Widerstandes an die Beamten und die Bevölkerung erlassenen Verordnungen aufhebt den Streikenden kein. Unterstützungsgelder mehr bezahlt. Dagegen sei Frankreich bereit, die Zahl der im Nuhrgebiet anwesenden Truppen auf ein Mindestmaß herabzusetzen, eine Amnestie zu erlassen, die sich nicht nur auf die Verurteilten, sondern auch auf die Ausgewiesenen bezieht, wenn die Gewißheit besteht, daß die in Frage kommenden Personen nach ihrer Rückkehr ins Ruhrgebiet nicht schüdigend tätig sind; endlich sei Frünkreich zu einem „Westminster Gazette“ ist Entwicklung auf die belais Der Papst zur Ruhrfrage? O Berlin, 21. Juni.(Telegr.) Der vatikanische Korrespondent Ars„Neuvorker Courriene d'Italia“ will aus erster vatikanischer Quelle erfahren haben, der Papst sei durch die Polemik des deutschen und französischen Episkovats tief verstimmt. Er werde dieser Tage ein öffentliche Dokument über die Ruhrfrage erlassen und zwar in Form eines Schreibens an den Kardinalstaatsfekres är. Der Beief sei bereits niedergeschrieben. Die Veröffentlichung stehe bevor. Es wäre das das erstemal, daß der Papst direkt in die Ruhrfrage eingreift, über die er ja durch Monsignore Testa eingebend unterrichtet ist. Innerpolitische Aktivität. Von unserem Berliner Vertreter. 9 Berlin, 21. Juni 1923.(Telegr.) Die Vorgänge, die sich zurzeit bei den verantwortlichen Stellen in Berlin abspielen, lassen darauf schließen, daß man angesichts der durch die Markentwicklung geschaffenen Lage spät, aber nunmehr doch zum Handeln entschlossen ist. Wenn man alle die Erwägungen, die jetzt ununterbrochen im Gange sind, zusammenfaßt, dann erkennt man nier Gruopen von Gebieten, auf den einzugreifen nötig ist. Es handelt sich erstens um eine Reform der Steuergesetzgebung, die der Geldentwertung angevaßt werden mus, zweitens um eine Neurenelung der Löhne und Gebälter mit der alsichen Brinsio der Munasiunn an die neuen woch die Absichten und Pläne des Näheren mitgeteilt worden. Im Steuerausschuß will man die Arbeit so beschleunigen, daß man noch in dieser Woche mit den wichtigsten Vorlagen fertig wird. Das Reichsarbeitsministerium sucht in Verbandlungen mit den Beamtenorganisationen und den Gewerkschaften das Problem der wertbeständigen Löhne zu klären. Es scheint so, als ob man einer Lösung entgegengeht, die darauf hinausläuft, die Löhne und Gehälter häufig alle 10 oder 14 Tage auszuzahlen und dabei für die Höhe einen in kurzen Fristen zu berechnenden Inverschlüssel zugrunde iu legen. Dies würde, wenn man sich darüber einigen könnte, zunächst die Staatsbebörden betreffen; wieweit die Privaiwirtschaft einer solchen Regelung zu folgen gewillt ist, steht noch dahin. Es muß jedoch hinzugefügt werden, daß die Verhandlungen im Reichsarbeitsministerium noch nicht abgeschlossen sind. Alle Besprechungen sind ernsthaft darauf gerichtet, in nächster Zeit zu einem Resultat über den grundsätzlichen Ausbau für Lohn= und Gehaltsfragen zu kommen, und zwar unter dem Prinziv der jeweiligen Anvassung an die Geldentwertung. Die Spitzenorganisationen der Gewerkschaften sind ihrerseits zurzeit in der Ausarbeitung eines einbeitlichen Vorschlages begriffen. Wie, es heißt, soll eine Grundlage bereits gefunden sein. Am Freitag wollen sich alle Gewerkschaften über den Plan endgültig schlüssig werden. Dann dürften die Verhandlungen im Reichsarbeitsministerium fortgesetzt und baldigst, voraussichtlich schon Mitte der nächsten Woche zum Abschluß gebracht werden. Im Reichswirtschaftsministerium wird die Frage der Markstützung und der Einschränkung des Devisenhandels von den Sachverständigen geprüft. Ob es zu einer Devisenzentralisierung kommt, ist noch ungewiß, jedenfalls aber sind Erwägungen im Gange, die darauf binauslausen, den Devisenverkehr auf eine Reihe von Banken zu beschränken. Eine Zeitlang war die Rede davon, man werde eine neue Dollaranleibe auflegen, und zwar unter bestimmten Zwangsmaßnahmen. Diese Absicht hat man, soweit wir informiert sind, wieder fallen gelassen, indessen sollen die Banken angehalten werden, die noch ausstehenden von ihnen garantierten Beträge der damaligen Dollaranleihe in Döbe von 45 Millionen Goldmark unverzüglich einzuzablen. Es ist aber bestimmt damit zu rechnen, daß scharfe Maßregeln unter schweren Strafvorschriften ergriffen werden. Eine wesentlich verschärfte Kontrolle des vorbörslichen und nachbörslichen Freiverkehrs in Devisen wird zweifellos eintreten. Man glaubt, daß eine Verordnung in der von ten Richtung schon in den nächsten Tagen P. Mun der Bankfirmen, die berechtiot sind, wit Devisen zu handeln, solle überdies sehr—manen Aie Se. Die Been ratungen sollen heute sortgesetzt werden. Zu don bevorstehenden Maßnahmen zur Einschränkung des Devisenhandels bört ein Berliner Mittagsblatt, daß die Verhandlungen der Reichskamslei, die mit den Partetführern nunmehr schon drei Tage lang gepflogen werden, mit Rücksicht auf die Vorsorge der Spekulation in früheren Fällen streng gebeim gehalten werden sollen. Die Verhandlungen sollen aber soweit gedieben sein, daß das morgen zu erwartenne Ergebnis eine scharfe Beschrünkung des Devisendandels mit Strafvorschriften nach dem Beispiel der Tchecho=Slowalei und anderer mit ersoloreichen Stabilisterungsmaßnahmen vorgegangener Staaten bilden wird. Insbesondere soll der Devisenhandel außerhalb des amtlichen Börsenverkebrs verboten werden. Für die Form, in der die zu erwartenden Maßnahmen Rechtskraft erhalten sollen, wird man mit Rücksicht auf die notwendige sofortige Wirksamkeit den Weg dov Verordnung wählen, für welche die bishevige, bereits einmal veränderte und verschärfte Devisenordnung den Rahmen algeben dürfte. Vor einer inneren Anleihe? 9 Berlin, 21. Juni.(Telegr.) Wie wir aus Finanskreisen hören, handelt es sich bei den Beratungen der Wirtschaftsbreise und der Banken mit der Reichsregierung um die Frage, ob es möglich sei, für das Reich eine innere Anleibe aufzubringen. Außerdem wird der Gedanke einer Beschränkung des Devisenverkehrs erwogen. Ueber die Devisenzentrale wird nach wie vor gesprochen. es scheint jedoch nicht viel Neigung vorhanden zu sein, zu dieser Maßnahme zu greifen. Dagegen werden andere Beschränkungen und Maßrgeln erwogen, über die zuweit noch Stillschweigen gewahrt wird. Die Verbandlungen sind beute noch nicht zu Ende geführt worden: sie sollen morgen fortgesetzt werden. Man erwartet von Seiten der Banken die Aufbringung der Mittel, für deren Garantien sie bei der Dollaranleibe eingetreten sind. Man versichert uns, daß die Banken dieser Verpflichtung unverzüglich nachkommen werden. Desgleichen wird sich auch die Industrie an der Aufbringung er der Meinung, daß diese Entwicklung auf die belgische Krise zurückzuführen ist. Die französische Antwort gebe allerdings nicht so weit, wie England es wünsche, könne aber immerbin als ein Fortschritt betrachtet werden. „Times sind weniger optimistisch. Das Blatt warnt davor, die Angelegenheit zu sehr in die Länge zu ziehen, da durch die Unsicherbeit die gesellschaftliche Ordnung in Deutschland auf das schwerste bedrobt sei. (Wir geben die Mitteilungen der„Westminster Gazette" zunächst unter Vorbehalt wieder.) Noch keine Tösung der belgischen Ministerkrise. ss Brüssel, 21. Juni.(Telegr.) Die Ministerkrise in Belgien hat heute auch noch keine Lösung gefunden. Die liberalen Linken der Kammer und des Senats sind heute nachmitatg zu einer Sitzung zusammengetreten. Sie haben sich zu bestimmten Konzessionen bereit erklärt, um die Bildung des Kabinetts Theunis zu ermöglichen. Sie halten aber strikte daran fest, daß die Genter Universität zweisprachig ausgebaut werde und daß die Spracheinbeit in der Armee entgegen den vlamischen Wünschen erhalten bleibe. Auch die Delegierten der katbolischen Verbände haben heute nachmittag eine Sitzung abgehalten. Die Aussichten auf eine Kabinettsbildung werden nach wie vor als ungünstig bezeichnet. Der Hauptgrund der Krise. mi Paris, 21. Juni.(Telegr.) Der französische Botschafter in Brüssel teilt in einem Schreiben an seine Regierung mit, daß die Frage der Vlamisierung der Universität Gent für die belgische Ministerkrise von weit geringerer Bedeutung sei, als vielmehr der Wunsch der Wirtschaftler und Polittker, endlich einmal zu sehen, welche Ziele man mit der Ruhrbesetzung versolgt. Geldverhältnisse, dritteus um die Frage der Verbilligung der Brostversorgung für Bedürftige und viertens um Maßnahmen zur Stützung der Mark und gegen die Spekulation. An den Verbandlungen sind fast alle Ressorts beteiligt, das Finanz=, Wirtschafts=, Arbeits= und Ernährungsministertum. Es lätzt sich schwer auseinanderbalten, wie alle diese Maßnahmen in ihrer Folge im Einzelnen besprochen werden. Neulich konnten wir bereits davon berichten, daß in der Reichskanzlei eine Sitzung stattgefunden hat, in der mit nambaften Vertretern der Banken die Frage der Markstützung und der Einschränkung des Devisenverlehrs besandelt worden## Diese Verbandlungen wurden dauernd fortgesetzt. Das Reichsfinanzministerium arbeitet fieberhaft an der Verbesserung der Steuergesetzgebung. Deu Parteien sind vom Reichsfinanzmiuister am Mitt der Dollaranleihe beteiligen. Es ist kein Zweifel, daß auf diesem Wege eine Stärkung der Devisenfonds der Reichsbank eintreten wird. Frankreich und die neue Markstützung. mi Paris, 21. Juni.(Teleor.) Die Versuche der Einanzierung der Brotverbilligung ist noch am letzten Tage vor Beginn der Reichstagsferien erledigt worden— nicht ohne Schwierigkeiten. Der Reichskanzler mußte selbst einereifen um die Parteien auf einen gemeinsamen Standpunkt zu vereinigen. Dies ist schließlich geglückt. Es wird grundsätzlich an dem Sechsfachen der Zwangsanleihe zum Zweck der Verbilligung des Brotes für Bedürftige festgehalten, aber in zwei Etappen je zur Hälfte am 1. August 1923 und am 2. Januar 1924. Ueber den Inhalt der neuen Steuern konnten wir schon neulich nähere Einzelheiten mitteilen. Wir sind heute in der Lage, diese Mitteilungen noch um einiges zu ergänzen. Zunächst bandelt es sich, wie schon gesagt, um die 25fache Erhöhung der Vorauszahlung der Einkommensteuer und die 35fache Erhöhung der Vorauszahlung der Körverschaftssteuer. Diese Tarise sind heute im Steuerausschuß genehmigt worden. Die Regierung hat aber noch andere Pläne. Zunächst soll die Vermogenssteuer einem Umbau unterzogen werden. Die mit Recht viel angefochtenen Paragrapben 33a und 335 des Einkommensteuergesetzes sollen eine weitgehende Abänderung erfahren, weil es sich in der Praxis gezeigt bat, daß die in ihnen enthaltenen Vorschriften über die Bewertung der Warenbestände und Warenvorräte unbaltbar sind. Will man auf der einen Seite die Besitsteuer der Geldentwertung anpassen, dann fordert das Finanzministerium auch eine Erhöbung der Verbrauchssteuern. Schließlich hat der Einanzminister die Absicht, die Parteien um eine Ermächtigung zu ersuchen, seinerseits selbständig die jeweilig notwendige Anpassung der Steuer an die Geldentwertung nach eigenem Ermessen vornehmen. Diese Forderung erwächst aus dem Bedürfnis, rascher handeln zu können, als bisher; denn wenn diese Fragen erst zum Gegenstand langwieriger Parlamentsverbandlungen gemacht werden. dann muß es schließlich dahin kommen, daß die Beschlüsse jedesmal von der Geldentwertung überbolt sind. Die dem Reichsfinanzminister zuzubilligende Initiative soll diesem Uebelstande abbelfen. Man darf erwarten, daß diese Fülle innervolitischer Maßnahmen geeignet sein wird, unsere schweren innerpolitischen Verhältnisse zu erleichtern und berechtigte Klagen zu beheben und vor allem der Bevölkerung des besetzten Gebietes zu zeigen, daß man die Existenzfrage des deutschen Volkes begrissen bat. Gewiß sind manche der geplanten Maßnahmen noch unvollkommen und werden die Erfordernisse nicht ganz befriedigen, aber endgültige Lösungen sind nach unserer Auffassung auf allen Gebieten unseres öffentlichen und privaten Lebenerst dann möglich, wenn die Frage unserer finanziellen Verpflichtungen erledigt sein wird. den sinkenden Kurs Währung zu beben. Ruhr und Eintreiben einer Kontribution. 1 Lünen, 21. Juni. Hier ist eine Kompagnie Infanterie und eine Schwadron Kavallerie eingerückt, um die der Stadt auferlegte Kontribution von 50 Millionen Mark einzutreiben. Bisher haben sie eine Million aus der Stadtkasse entnommen und setzen die Kontributionen in der Stadt selbst fort. Auf dem Bahnbof Dortmund=Süd fielen den Franzosen 25 Lokomotiven in die Hände. In Rauzel beschlagnahmten die Franzosen der Reichsbanknebenstelle 7 560 000 Mark. Zwisagasaue i Dahabelkeht. WTB Dortmund, 21. Juni. Auf der Strecke DortmundMengede stießen gestern zwei Eisenbahntransporte zusammen. Sieben bis acht Wagen wurden beschädigt. Die Strecke ist vorläufig gesperrt.— Zwischen Eickel und Herne sind zwei Güterzüge zusammengestoben.— Am 19. Juni fuhr auf dem Babnhof Wanne ein Rangierzug in einen ausfahrenden Güterzug. Verschärfte Patzkontrolle. = Essen, 21. Juni. Die Patzkontrolle zwischen dem besetzten und unbesetzten Gebiet wird von Tag zu Tag schärfer gebandhabt. Es sind jetzt auch die großen Landstraben durchweg mit Drabtverbau versperrt. In den Wäldern befinden sich Patrouillen. Die Kontrolle der Fuhrwerke wird gleichfalls von Tag zu Tag schärfer gehandhabt. Wagen selbst mit kleinen Mengen Kohlen werden beschlagnahmt. Mac Kenna englischer Schatzkangler mt. London, 21. Juni.(Telegr.) Nach einer Korrespodenzmeldung soll Mar Kenna das Schatzkanzleramt Anfang Juni endgültig übernehmen. Man nimmt an, daß Lord Chamberlain das Kolonialamt erhalten wird. Kriegsgerichtliches. WIB Essen, 21. Juni. Das Kriegsgericht in Wer verbandelte in seiner Sitzung vom 20. Juni gegen Schuvobeamte. Nach der Entwaffnung der Sch üns Die Regelung des Devisenhaubels. = Berlin, 21. Juni.(Telear.) Anter dem Vorsit des Reichswirtschaftsministers sand gestern im Reichstag eine Konserenz von Wirtschaftssachvee, ständigen statt, die sich mit den gegen den weitern Marksturz zu ergreifenden Maßnahmen beschäftigte. Außer dem Reichowirtschaftominister nahm an der Konferem der Wiederaufbaumtnister Albert, mehrere Bankvertreter, füchrende Industrielle, Mitglieder des Reichsban#tdirektoriums, die Direktoren verschiedener Handelskammern, somte andere hervorragente Persönlichkeiten des Wirtschaftolehene teil. Die Konferenz war von der Regierung einberufen, um das Gutacten der maßgebenden Vertreter der Wirtschaft zu bören. Wenn die Besorechungen bestern auch noch kein abschließender Ergebnis gebracht haben, so besteht doch kein Zwetsel mehr darüber, daß diermal ganz besonders e#nschneldende, schgrfe Magragnen eighissen werden sollen, um die Auswüchse an der Börse zu ver##em. Laut„Tageblatt“ könne man mit dem Verbot das freien Deniienleshe Is cehum. Dn Sra um die weiter abzuwarten. efanden sich die Elfering ziermesse war und mebrere fra Sie glaubten offenbar, daß diese Bredenen ins Gefangnis. supten nun, daß die### Sälterr Pe. in Abrede.# und beleidigende Ofeiere den Verteidigungsreden wurde bervorgehoben, daß es wenig: daß fünf unbewaffnete Beamte gegen bätten. guymal es sich u Poktveibeamte selbst wutt tion zu benehmen ba Schunobeamten r 27 Dre geuns den Dur—. 126632 n großen na des am Ansedens I. Wärn erfreut ung in sten Seshtester 6. Gestnamis und drei Melal ten 52 75 Einfuhrbewilligung der Besa börd s be: chon naig gemacht wirt. Diese Verordnicht auf die nach dem belaisch=französiaus dem n Waren noch auf die nach dem besetzten Geb eien festgenommen en Truppen. Lruppen enr dreb= Verlaa: Der. Schester. 86. Gefängnis verurteilt. bieren, wollte. Verbandlung gegen . Dieser war in der des Sportjournals kommen. um hier Sport4 wurde er ng ent er die franund vornahmen, igung legte klar, daß nicht verboten sei und Angeklagte die fran. r auch nur hätte sah in diesem Ronen Bieg ete erhielt wegen DiebGefängwis und der etlung von Blugblättern Hebhabi, Pesponte. zu 20 Tagen betr. den Verkehr: ich eberfalle ablen. Die Zahlung Anfubrgenehmigung ers# 11. Reichstag und Tohnbemessung. 6 Berlin. 21. Juni 1923. # Der„Reschstag, bebandelte genern in zweiter Beratung Sicherung der Brotversorgung im Wirtschaftsjahr 1923/24. Zur Deckung der Kosten beantragt der Ausse malige Abgabe den sechsfachen Bei Zwungsanleibe mit gewissen Ausnahmen. Der Reichstag ließ in den Beratungen eine Pause treten. in welcher die Parteien über den neuen## promißvorschlag zum Gesetz verbandelten. Nach Wiederaufnahme der Sitzung teilte Reichominister für Vol sschuß als eintrag der ein. Komolkvernährung und Landwirtschaft Dr. Lutber Vorauszahlungen zum 15. August dringend erforderlich sei. Richtig sei allerdings, daß für die späteren Termine eine Anpassung an die jeweiliven Geld= und Preisverdältnisse erforderlich sei. Deshalb bitte er. diese Anvassung durch den Reichsfinanzminister nicht von der Zustimmung des abhängig zu machen. ing soi nur gewährkeine weiteren sö den nnister nicht Reichsrats und des Steuerausschusses abb Ein gutes Funktionieren der Festsetzung leistet, wenn dem Reichofinanzminister Bindungen auserlegt würden. In der Abstimmung wurde als Vorauszahlung für die Einkommensteuer das 25fache und für die Körverschaftssteuer das 35fache beschlossen. Vorauszahlungen für Einkommen von physischen Personen, denen ein Wirtschaftsabschluß vor dem 1. Juli 1922 zugrunde liegt, sollen weiter Verviersacht werden. Körverschaften und Erwerbsgesellschaften, die in der Zeit zwischen dem 31. März und dem 30. September 1922 ihr Geschäftsjahr abgeschlossen haben, sollen mit Rücksicht darauf, daß sie nach den bestehenden Bestimmungen als Vorauszahlungen für das Jahr 1923 bis jetzt nur am 1. Mai 1923, 15 Prozent des ausgewiesenen Bilanzgewinns des Vorjahres gezahlt haben und daß das eine Ungerechtigkeit gegenüher allen anderen phvsischen wie furistischen Personen bedeutet, noch zum 15. August 1923 eine weitere Vorauszahlung in Höhe des Hundertfachen der Zahlung vom 1. Mai zu entrichten haben. über die Bestrebungen der Regierung, die Not zu mildern. mit. daß die Regierung gegen den Währungsverfall neue Maßnahmen eingeleitet habe. In eingebenden Besprechungen, die der Reichskanzler jetzt eben mit den Sachverständigen aller Kreise abhalte, leien Wege erworden. um der über das berechtigte Maß hinausen Entwertung der Mark entgegenrken. Der erste Erfolssei sichtbar. Ueber örtert gebenden Der erste die Maßnabmen zur An einkommens an u###r. ees Laittraftwagens erbielt 5 M Geldstrafe, sein Chaufseur 100000 Mk.— Beriegen beskeb., Fric, Halse, esleiet. Ihterl.=Her aus. eewiesen und wieder zurückgekommen war, um sich ung in Mülbeim overre onate Gesängnis.— rkenverkaufs wurden waren auf der erbielt 3— gerung von Briefma .Se. volizeigericht in Castrov unpsse in dem die Zeugenauslagen richtig## ihn wegen Beleidigun ette terbahn. Mlitär= #gerroetgerung Beleidigung eines s Gefängnis vericht worach Peeng einer Haussuchmn Soiche zwer und ein Zünder fll Is 196 Jahre tes und der während der S lich beteichnet wonch Poonate Gestims. zenteur Münning aus worden war. Arbeiter durch ner wurde mit einer Gedichte einen von der Verteidi#wbigen als durchaus ungefährMünning erbielt insgesamt 12 " WTB Nachen. 20. Jank. Der Landrat des Kreises Hainsberg. Classen. wurde vom belgischen Kriensgericht zu sechs Monaten Gesängnis und fünf Millionen Mk. Classen ut der erste verurteitte Landrat des Regierungsbezi Das Urteil gegen Jörges bestätigt. — Düsseldorf. 21. Juni. Das französische warf den Antras auf Reviston tslebver Jörges erlassenen Ur #e#sgerichts und bestätigte dad Urteil. * levisions35 safftüns der Preisbewegung mit den Spitzenverbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer geführte Verhandlungen würden fortgesetzt. Die in der Oeffentlichkeit über die Wertbeständigkeit des Arbeitseinkommens gemachten Vorschläge würden seitens der Beteiligten auf ihre wirtschaftlichen Auswirkungen geprüft. Die vom Reichsarbeitsminister bereits in Aussicht gestellte Verbesserung der Lebenshaltungen wurde inzwischen in die Wege geleitet. Die Reichoregierung hoffe, im Lause der nächsten Woche der Oeffentlichkeit eine Metbode vorschlagen zu können, die den berechtigten Wünschen der Arbeitnehmer innerhalb der uns zu Gebote stehenden wirtschaftlichen Möglichkeiten Rechnung trage und zur Berubigung der wirtschaftlichen und innervolitischen Lage Preußischer Tanötag. Die Re über das und hoffe, daß bierdurch das deutsche Volk Gedenosaht. Regierung und des antrages. Nach dem Kompromikantrag soll die in zwei Hälften am 1. August 1923 und 2. Januar 1924 zu regelnde Zwangsanleihe möglichst den Schwankungen des Roggenpreises augepaßt werden. Wenn infolge unvorberinzw gesehenen Anwachsens die Zahl der Bedürftigen steigt, ist die Aufbringung weiterer Mittel aus einer Belastung des Besitzes durch Gesetz zu regeln. Reichsfinanzminister Dr. Hermes erklärte, bei der Einziehung der versechsfachten Zwangsschafitsich Schog. öglichte Schonung der wirtschaft wachen beobachtet werden. Abg. Naeppler(Soz.) hrte aus, die Zustimmung z rtei dadurch erleichtert ns zu der Vorlage werde s# #ertel Gaburch erleichtert, daß' der von der Regier bewilligte Kompromißantrag aun den Erwerbslosen verbilligte Brot zuweisen will. Die Vertreter der seiner rung das Deutschnationalen. Deutschen Volksvartei und der Baverischen Volksvartei erklärten sich trotz mancher Bedenken mit der gefundenen Lösung einverstanden. Der Kompromitzantrag wurde mit den Stimmen all Parteien gegen die der Kommunisten angenommen; ein innervolitischer Erfolg der Reichsregierung, der#weifellos zu einer Entsvannung führen wird. Der Reichstag vertagte sich dann bis zum 2. Juli. In der Fortsetzung der 3. Beratung des Ministeriums des Inneren erklänte Abg. Limbertz(Soz.) die tiefste Ursache zu den Unruhen im Nuhrgebiet sei die Obnmacht der Reichregierung gewesen, die furchtbare Preistreiberei zu verhindern. durch die die Arbeiter zur Verzweiflung getrieben worden seien. Daneben habe die kommunistische Hetze eine verhängnisvolle Rolle gespielt. In verlogenster Demagogie hätten die kommunistischen Parteisekretäre zu sinnlosen Streiks aufgeputscht. 80—90 Prozent wuwen gegen ihren Willen durch Terror zum Streik gezwungen. Beim Sturm auf die Gruben sei ein Milliardenschaden verursacht worden. Dabei waren die Führer immen die Leiter der kommunistischen Hundertschaften.(Hört. hört! rechts. Unruhe bei den Kommunisten.) Aba. von Papen(Zentr.): Auch in Schlesien werden die Arbeitswilligen in schlimmfter Art von den Kommunisten terrorisiert. Die technische Nothilfe hat wegen Mißhandlung der Arbeitswilligen nicht eingreifen können. Den deutschnationalen Antrag auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses über diesen Streik lehnen wir ab, denn ein solcher Ausschuß, arbeitet viel zu langsam. Wir ersuchen den Minister, mit allen Mitteln dem ungesetzlichen Terror in Schlesien ein Ende zu machen. Abg. Nuschke(Dem.): Die Regierung hat die Pflicht, sich gegen die Deutung zu wenden, die der Abg. Bäcker dem passiven Widerstand gab. Wir verdammen auch Brückensprengungen und Sabotageakte. Durch diese Handlungen wird der Besatzung erst die Möglichkeit gegeben, gegen die wehrlose Bevölkerung vorfugehen. Man müßte schon in die Zeit Verhaftungen— Ausweisungen. WTB Essen, 21. Juni. In Necklinobausen wurden der Polizeiberriebsassistent Laverens, der Kriminalbetriebsassistent Niemever und in Velkum der Landwirt Schubmacher, bei dem 10.000 Zentner Ammoniak beschlagnahmt wurden, verhaftet,— In Wetter: den gestern und beute sämtliche Eisenbahner verha Am 19. Juni wurden die am 29. und 30. Mai festgen Polizeibeamten Henel. Albrecht. Stau. und el aus Recklinghausen und der Polizeikommissar ius Trier nach Verbübung einer einmonatigen Gea#b einer Mitteilung urchführung menen Rodäbel Dost a der vr haftet ische Eisenbadner Nachen, 21. Jun politische Dezernent worden. wurverhaftet. festgenom„ Staup. und der Polizeikommi bung einer einmonatigen .„ 's Bechum können die enbabner in ihren Bedingung, daß ssie tergäste aufnehmen. Die Einkommen= und Körperschaftssteuer. 25. bezw. 35fache Erhöhung der Vorausbezahlung. V Berlin. 21. Juni.(Telegr.) Der Steuerausschus des Reichstages behandelte heute zunächst weiter den Antrag Lange=Hegermann über die Erhöhung ## seinen Po eute anders da.(Beifall Mor litik Kordnicht links Regierungsassessor Jansen, Rezierung in Aachen, ist verWTB Berlin. dierende der fray dung des—— erlassen, der nichtbesetzten über die Ostgrenze (Telegr.) Der rupven hat aus Düsseldorf eine Ordonnanz stages behandelte heute zunächst w den Antrag Lange=Hegermann über die Erhöhung der Vorauszahlung auf die Einkommen= und Körverschaftssteuer. Der Antrag ist jetzt dahin geändert, daß die Vorauszahlung auf das 20fache bei der Einkommensteuer und auf das 25fache bei der Körverschaftssteuer erhöht werden solle. Liegt der Feststellung des Einkommens ein Abschluß vor dem ersten Juli 1922 frunde, so soll diese erhöbte Vorauszahlung noch veriffacht werden. Der Reichsfinanzminister erklärte, daß er dem Gedaicken der automatischen Anvalsung an sich sonwathisch gegenüber stebe. Voraussetzung sei aber, daß es wirklich einen einfachen automatischen Faktor geve. Er der W.** unden werden finden, auf diese geuund buben Rathenau an der gehindert, wir ständen heute a—.—— und in der Mitte.) Redner wendet sich dann gegen die kommunistische Preisfestsetzungskommission und erklärt, die„Einsetzung eines varlamentavischen Untersuchungs, ausschusses über den Landarbeiterstreik sei abzulehnen. Abg. Drewitz(Wirtschaftsvartei): sicherlich keine große und Weise der deutscherschreite jedoch jeden Weg sach Severing habe in seiner ruhigen des licher Kritik. Minister ne. sachlichen Antwort eine wirkliche Ministerrede gehalten. Minister Severing: Die Haussuchungen erfolgten auf Anweisung einer Reichsstelle, dit die Vornahme für notwendig hielt, um eine große Schädigung der Grubendirektoren zu vermeiden. Die Regierung verfolgt alle Terronakte. aber die Berichte des Arbeitgeberverbandes über den Landarbeiterstreik sind meist übertrieben. Die Behauptungen des Abg. Bäcker haben sich durchweg als falsch erwiesen. Deutsch und national wäre es, eine widerlegte Behauptung zurückzunehmen. Deutschnational soll es offenbar sein, eine Verleumdung auf die andere zu setzen. (Laute Rufe rechts: wer hat verleumdet?) Verleumdet haben diejenigen. die behaupteten, der preußische Innenminister habe durch seine Anwetsungen Schlageters Verhaftung berbeigeführt und seine Befreiung bebindert. Lebhafte— r.) De t den## enicht halb setzen Lärm rechts. it schließt die Aussprache. erkungen. wurde dem Minister das Gehalt In der Einzelberatung wurde mit Stimmen bei 9 Stimmenhaltungen ein antrag angenommen, wonach der eigenen Etat erhält. Die Etats der prei. Mitte. Es folgen viele verilligt. entru tsrat einen .„Zentralstüts= und Werschet beim Ekat der Veraverwaltung sprachen die Abgeordneten Harsch(Zentr.) und Straube(D. N.) über Verfügung der Unfallgefahren im Bergbau. Der Etat wird bewilligt. Nach weiteren Debatten wird der Etat des Landtages bewilligt. Nächste Sitzung morgen 10 Uhr. Schluß gegen 6 Uhr. Die Verbrauchssteuern sollen erheblich erhöht werden. * Berlin, 21. Juni. Im Steueraus tages gab minister Hermes die Notwendigkeit bervor. n hobenen Verbrauchssteuern dem verminderten und schwankenden Geldwert anzuvasten, so die Biersteuer. Zündwarensteuer. Leuchtmittelsteuer. Zuchersteuer. Salzsteuer und Svielkartensteuer, bei denen allen die Erträge hinter der allgemeinen Geldentwertung und den Verwaltungskosten weit zurückgeblieben seien. Das Problem der Wertbeständigkeit des Arbeitseinkommens. 20c. Sitzung. :: Berlin, 21. Juni 1923.(Telegr.) In zweiter und dritter Lesung stimmt der Landtag ohne Aussprache dem Geseventwurf über die Bereitstellung von Staatsmitteln zur Urbarmachung von staatlichen Mooren zu. Dann wurde gleichfalls ohne Aussprache eine Reibe von Vorlagen angenommen, durch die die Bezüge der Beamten. Lehrer und Staatsarbeiter erhöl Fo Die Vereinigung der leitenden Angestellten Berlin der Spitzenverband der Verbände leitender Angestellter, hat zu der Frage der Wertbeständigkett des Arbeitseinkommens Leitsätze ausgearbeitet, die demnächst in einer Denkschrift der Reichsregierung und den gesetzgebenden Körverschaften übergeben werden sollen. Der fortschreitende und unaushaltbare Verfall der deutschen Wäbrung und die damit venbundene rapide Teuerungsbewegung rückt immer mehr die Frage der Erhaltung der Arbeitskraft, der Wertsicherung des Arbeitseinkommens in den Vordergrund. Insolge des Nachbinkens der Arbeitseinkommen hinter dem Geldwert und Preisverhältnissen bat sich eine zunehmende Entwertung der deutschen Arbeitskraft herausgebildet. Diesex volkswirtschaftlich und sozial böchstbedenkliche Nachteil wird noch durch die keineswegs nebensächlichen Begleiterscheinungen, die sich an die mit notwendiger Folge immer wieder ergebenden Lobnkämpfe knüpfen, verstärkt. Die Teuerung und die zurückbleibenden Löhne und Gebälter bilden immer wieder eine nichtversiegende Quelle der Beunrubigung innerhalb des deutschen Wirtschaftskörpers. Arbeitskraft und=freude werden durch diese drückende Sorge um die Wertanvassung gelähmt, Nerven und Geist zum Schaden der einzelnen und der Betriebe verbraucht. Hinzu kommt noch als höchstbedenkliche Folge dieser Zustände, die sich dieraus ergebende wirtschafts=ethische Zerrüttung. die Ueberhandnahme des Bestechungs= und Schmiergelderwesens. die Zunahme des manchmal nicht einwandfreien Nebenerwerbes der Arbeitnehmer. Durch alles dieses wird die Entwicklung der einzelnen Betviebe, wie überhaupt der ganzen deutschen Volkswirtschaft untergraben Vor allem aber werden durch die ewiven Lohntämpfe immer weitere Kreise der Arbeitnehmerschaft durch den Selbsterbaltungsbetvieb der Arbeitskraft zum Klassenkampfstandpunkte bingerückt. Es erscheint daher notwendig, daß als Ausweg aus diesen sozial= und volkswirtschaftlich ungefunden Zuständen für die Arbeitseinkommen das Geldwertanpassungsprinziv, welches nichts gemern hat mit der gleitenden Lohnsbala, für alle Ge werbezweite durch reichsgesetzliche Negelung festgelegt wird, und zwar nach folgenden Gesichtspunkten: 1. Das Prinziv der Geldwertanvassung der Arbeitseinkommen muß zugleich mit einem geeignetem Anpassungsmaßstab reichgesetzlich festgeleot werden. 2. Für die Anpassung des Arbeitseinkommens an die Geldentwertung müssen die Teuerungsverbältnisse des Verbrauchermonates und nicht wie bisher die des Arbeitsmonates berücksichtigt werden. 3. Als Maßstab für die Wertangleichung des Arbeitseinkommens ist die Großbandelsinderzuffer zu nehmen. Nur bei Anwendung dieses Anpassungsprinzies wird eine Entsvannung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse eintreten. Deutsches Reich. Zum neuen Eisenbahntarif. Der Gütertarif nur um 290 Prozent erhöht. = Zur Angleichung der Eisenbahntarise an die Geldentwertung batte der ständige Ausschuß der Reichseisenbahnrates in den Sitzung vom 13. Juni eine Erhöhung der Personentarife von 300 Proz. in der 1. und *— an0 Mun in der 3. und 4. Klasse, sowie der Rei 2. Klasse und 200 Proz. in der 3. und Gütertarife um 250 Proz. befürwortet. Der ichs verrehrsminister ist dem Gutachten des Ausschusses Erhöhung der Personentarife beigetreten. über die Erhoyung der Personentarise 5 Hinsichtlich der Gütéutarise entschied er sich in Anbetracht der inzwischen eingetretenen höheren Bewertung der Mark für eine Erhöbung von 200 Proz. statt der 309 und ursprünglich vorgesebenen 250 Proz. Die Durchschnittsfracht, das ist die tonnenkilometerische EinBlinder Haß. Roman von Alfred Sassen. „Magdalene Schumann aber dachte anders— fiel der junge Deutschamerikaner mit einer gewissen Spannung ein. Die Augen des Lehrers hafteten drüben an den Bergen, die durch die bereinbrechende Dämmerung schon leicht verschleiert waren. Wie in weite, weite Fernen gerückt, sprach der alte Herr halb vor sich hin:„Magdalene Schumann! Es war keine ihresgleichen in unserem Städtchen, auf das die verklüfteten Bergmauern dort berniedergesehen! Wer demals unter das gesegnete Dach Vaters trat, füblte sich wie an gewelbter Stätte. Ste war gröber als alle ihrer Genossinnen, innerlich und Höhen, e, was ihr Gesicht hin, mit dem sich auch nicht die Talgeborenen schmücken dürfen—“ Lehrer Reinsdorf hielt inne und lächelte ein wenig verlegen.„Entschuldigen Sie die kleine Abschweifung eines alten Schwärmers! Aber ich glaube, ich habe eben aus der Seele Ihres Vaters beraus gesprochen.... Sie wollten wissen, wie sich Maodalene Schumann zu dem Verhalten Ihres Vaters gestellt?— Nun, sie war— und ist es wohl auch heute noch— eine tiefleidenschaftliche Natur. Sie, die Feuerseele, hatte damals nicht einen Augenblick daran gezweifelt, daß der Geliebte nach Verbüßzung seiner Stroase kommen, sich an ihre Seite stellen und diesen Platz bebaupten werde allen feindlichen Gewalten zum Trotz! Sie bätte gewitz auch nicht mit einem Wort um den Tod des Bruders mit ihm gerochtet. Hatte sie ihm doch nie verhelt, wie wenig ihr der eitle, grundsatzlose Bursche gelte, der in gröberer Gesellschaft dem zukünktioen Schwager zugerufen, dab es von ibm, dem aanen Sohn eines Handweuberg nichts als Spekulation ei, die Hand nach der reichen Gutsbesiverstochter auszustrasen. Sie ware wödl auch unbeklimmert an dem begreiflichen Groll und Schmerz der Eltern vorüber auf dem Wen geschritten, den der Geliebte ihr gezeigt, dem Ziel entoegen, das er ihr gewiesen—“ „So war sie,“ nickte der junde Mann nachdonklich vor gae Aun bicher Gneichunmerndt krons writ freilich alle brieflichen Bitten und Beschwörungen Vaters um Verständlgung und Frieden mit eisigem, Schneigmn zurückweisen. Und an die sem eifigen Schweigen ist dann in der Seele des über das Meer Gega Gegangenen alles erstorrt und erstorben, was einst in beißer Liebe der Heimat zugebört.“ Ledrer Reinsdorf rückte sich in den Schultern. Sein tiefernstes Gesicht hellte sich auf.„Das alles war— war“, rief er zuversichtlich. Nun kehrt Walter Hüttich zurück, und wir wollen hoffen, daß es ihm gelingt, der Haß in der Seele der Unglücklichen auszulöschen!“ „Haß— so ist aus ihrer groben Liebe Haß geworden?“ „Leidenschaftliche Naturen geben in der Enttäuschung wohl immer diesen Weg,“ meinte den Lehrer.„Und Magdalene Schumann ist nach der ersten großen Enttäuschung noch soviel Bitteres beschieden gewesen! Da hat sie dann in ihrer zertretenen Seele die Schuld dem zugeschoben, der damals nicht den übermenschlichen Mut gehabt, sie in das Licht zu führen! Nur ein einziges Mal habe ich mit ihr von dem einstigen Geliebten gesprochen, aber da sind erschütternde Worte des Grolles über ihre Lippen gebrochen, und in ibren toten Augen—“ Der junge Deutschamerikaner hob ergriffen die Hand. „Blind—?“ rief er.„Sie ist erblindet—?“ „Ja— die Aemmste.“ Hermann Hüttich war stehen geblieben.„O, wie mir das leid tut,“ sagte er langsam, um dann abzubrechen: „Wir sind im Städtchen angekommen.“ Er musterte die ersten Häuser, einstöckige, bescheidene Wohnstätten.„Ich darf nun Ihre Güte nicht länger in Anspruch nehmen,“ warf er hin.„Vielleicht gestatten Sie mir jedochpdatz ich Sie gelegentlich einmal in Ihrem Heim aufsuche, verehrter Herr Reinsdorf. Ich möchte gor zu gerne die Lebensschicksale der Unglücklichen bören, damit ich den Vater in einem Brief vorbenetten kann, ede er bier eintrifft—“ Der Lehrer erwiderte lächelnd:„Ich trinke um diese Zeit gewöhnlich einen Dämmerschoppen, und wenn Sie haben sollten, mitzutun, dann kann ich Ihnen gleich das Leidensbild der merkwürdigen Frau zeichnen i Buensoue der merswatsisen-Geier Pechnen. Ein Wagen, der weinen jungen Furund später nach Jena zurückfübrt, findet sich schon.“ Impuliv schob Hermann Hüttich seinen Arm in den des alben Herrn und scheitt an seiner Seite weiter. „Unterwegs,“ plauderte Lehrer Neinsdorf,„werde ich Ibnm auch das Geburtsbaus Ihres Vaters zeigen“. Der junge Deutschamerikaner batte in diesem Augenblick alles Fremdländische abgestreift. Er fragte mit einem verträumten Ausdruck im Gesicht, den die weichen Schatten der Abenddämmerung noch erhöhten:„Siebt das Haus nach ebenso aus wie zu des Vaters Jugendzeit—?“ „Ich denke wohl.“ „Dann werde ich es selbst herausfinden. Es ist einstöckig, hat ein grobes und ein kleines Eingangstor— beide grün gestrichen— ein schmaler Rasenberg zieht sich vom Haus zur Straße nieden, und an der Gartenmauer rauscht ein Brunnen—“ Der alte Herr sagte in stiller Feierlichkeit:„Ja, ja, Walter Hüttich ist unser geblieben! Hätte ich bisher noch gezweifelt— nun dürfte ich's nicht mehr. Möchte doch jeder Deutsche, den das Geschick in die Fremde verschlägt, seinem Sohn so das Lied der Heimat singen!“ Zweites Kavitel. Bald darauf sahen die Herren in einem stillen, abgelegenen Winkel des Ratskellers hinter einer Flasche Rüdesheimer, deren Stiftung sich Hermann Hüttich ausgebeten hatte, und der Lehrer begann seinen Bericht: „Etwa ein Jahr nach dem Fortgang Ihres Vaters nach Amerika wurde Magdalene Schumann die Frau eines jungen Arztes, dem sie in seinen Wirkungskreis nach Rudolstadt folgte. Doktor Borowsky soll eine wahre, tiefe Leidenschaft für die schöne Magdalene empfunden haben. Leider wurde dieses Gefühl aber von ihrer Seite nicht enwidert. Sie hatte ihm ihr Ja nur aus äußeren Gründen gegeben, vor allem wohl deshalb, um Lobeda und das die Haustür verschlossen. In der leichten Ballkleidung, vom Tanzen erbitzt, bat die Unglückliche die kalte Winternacht im Freien verbringen müssen—“ „Der Elende,“ rang es sich in heller Entrüstung von den Lippen des Zuhörenden.„Aber konnte die Aermste denn nicht jemand herbeirufen, sich zu einer befreundeten Familie begeben oder im Notfall in ein Hotel geben—?“ Er beantwortete sich seine Frage gleich selbst:„Daran gedacht mag sie wohl haben— aber wer trägt seine Demütigung, seine Schande gern unter die Augen anderer! Eine Natur wie die ibrige vermochte das gewiß nicht über sich—“ Lehrer Reinsdorf nickte bestätigend mit dem grauen Haupt. den gegeben, vor allem wohl deshalb, um Lobeda und das Elternhaus verlassen zu können, wo sie allstündlich an ihre geschetterten Glücksboffnungen erimnert wurde.... Es soll in de jungen, Ebe gar bald allerlei schlimme Seenen gegeben haben, nicht selten sehr laut und beftia bergegangen sein. Der junge Arzt mit dem versorengten Trovsen heißzen volnischen Blutes in den Adem hat immer und immer wieder um die Liebe der schönen Erau gerungen und gebettelt, und sie hat ihn stets von neuem mit kläglichen Almosen abgefunden. Auch die Geburt eines Söhnchens konnte zwischen den Gatten keinerlei Harmonie beraufführen.... Da ist der unglückliche Arzt langsam zum Trinker geworden— und in der Angetrunkenheit hat er die Katastrophe verschuldet, die seiner unglücklichen Frau das Augenlicht gekostet—“ Der alte Herr netzte die Lipven und vollendete dann: „Nach einem Ball ist es gescheben, auf dem Frau Magdalene ganz gegen ihre Gewohnheit ziemlich viel getanzt. Der Gatte seinerseits muß wohl unmähig getrunken haben. Was auf dem Nachhauseweg zwischen den beiden vorgefallen, hat man niemals genau erfahren. Aber das steht fest, daß der Sinnlose beim Heimkommen vor seiner Frau „Wer kann sagen, was in der einsamen Wintemnacht durch die Seele der tiefentwürdigten Frau gegangen ist? Sie hat später stets ein hartnäckiges Schweigen darüber bewahrt. Ich nehme eins an. Sie hat bin zum Flusse wollen, um in seinen eisigen Wellen die Schmach dieser Nacht und das ganze Elend ihres jungen Lebens zu ertränken. Aber wenn sie auch den Finsternis des Todes zugestrebt— das Schlimmste wurde verhindert, freilich nur dadurch, daß eine andere Dunkelbeit kam und die Aermste hoffnungslos darin einspann.... Arbeiter, die frühmorgens die Anlagen in der Nähe des Flusses kreuzten, fanden sie dort hülflos umherirren— die Hände tastend ausgestreckt. Sie sah das Morgenrot nicht mehr. Ein Nervenschlag hatte ihr das Licht des Auges genom: men. Sie war in dieser jammervollen Nacht erblindet.“ Deu junge Deutschamerikaner dachte in seiner tiesen Erschütterung vor allem an den Vater, dem erdiese schreckliche Mitteilung machen mußte. Bis ins tiefste Herz bin. ein würde sie ihn treffen! Der Lehrer fuhr fort:„Nach der Unglücksnacht, die ihr den Stab der Blinden in die Hand gedrückt, ist Frau Magdalene nach Lobeda zu den Ihren zurückgekehrt, um die Eltern war es inzwischen still geworden. Das jüngste Kind, auch ein Mädchen, hatte gleichfalls gebeiratet, nach Magdeburg. Man nahm die vielgeprüfte Magdalene dabeim mit offenen Aumen auf.... Während die Sch.ifdung von ihrem unmü'rdigen Gatten durchgesetzt wurde versuchte man an ihren erloschenen Augen die verschieden. Auch eine eingreifende Overaabänt sten Kuren. Nichts half tion nicht. Man mußte sich in das Unabänderliche fügen. Die Schwerbetroffene selbst tat es mit schwerer Fassung Sie lernte mit Hand und Fuß sehen. All idve Fürsorge gebörte ibrem heranwachsenden Knäblein, das ihr vom Gericht zugesprochen worden war(Fortsetzung solgt.) nachme, deträgt alsdann d und bleibt also mit ein von 83100 noch erbeblich grid.— Der 8 Der früber: Begelen Verfahren wegen Gebeim un Schse Der Revithlt hwerde negen se esce Tilselsen u. Gen. we een e melden, auf den 1 gericht anberaumt. eius Beriuberune# = Die Regierungen Juni unter Vermittlung eine weitgebende Vere zug von Freibeitsst säte über den Vollzug der strafen vom 28. Oktober die einen wichtigen S 5 We 1. und in—..— Ein deutscheitalten zhe e Wie einkommen zwischen dem lien wegen wechse bedürftiger vom 8. auf Artitel 1 bis 4 am8 setzt worden. Im Wege mehr mit der italien worden, daß die Abmar einkommen wegen bis auf weiteres auch wendung finden sollen. geordneten Behör schrift. örden un schri Ar Die Cagung## Eröffnung am 3. Sep G Geni, 21. Juni. bundstagung wird mittags, in Genf, zusa nahmen zur Kenntnis Beschlüsse der vorberge werden, besonders hinsic Rüstungen, der Skl schlages auf Aenderung Kommissionen des Völ beiten berichten. Von ordnung stebenden Fra die Wahl eines Richte Gerichtshof in Haag Barbosa, das Gesuch d ihres Konfliktes mit Empfeblungen des Völ nahmegesuch des Freist lung wird auch die W glieder des Völkerbun sind 52 Staaten Mitgl General Smn L. London, 21. Ju teilte dem Berichtersta stadt mit, daß er nich versammlu lung nach Ger Die Parise: Die Partei forder WTR Paris, 21. J schuß der Radikal bö e Resolution an, renden Minis Minister für soztale Paul L# P#taubett bei den dem die traditioneller ihre Stimme gewähr ferner diejenigen Par stimmung nicht geden auf, die Parteidißivl Bruch aufenn R. Christman Pernsprech Samstags mittags 2 Verlc Goldnadel und kleinen arl Abzugeben ge hoheBel der Annonce Dickmann, Fuchs-Wallac 413 jährig. 1,70 m gro garantiert fehlerir Rassepferd, sehr 7lo zu verkaufen. Oels Trauerbriele Chr. druckerei. Gelsenkirel Quartaner Gerhord Sv. vom Unterricht für kurze dispensiert werde, da er dringend zum Arzt müsse. der Bitte stattgegeben wurde. ging die Frau mit Jungen auf die Augustastraße und sagte ihm denn er müsse sogleich zu einem in der Näbe wobnenden laufen: die lederne Handtasche mit den S büchern werde sie wäbrenddelsen del Der Schüler gab der Frau die Tasche, eilte jedoch nach Hause, wo sich berausstellte, daß an der Sache wahres Wort und er einer Schwindlerin zum gefallen war. Als die Eltern in der Augustastrabe Die radikalen Minister bleiben im Kabinett. ss. Paris, 21. Juni.(Telegr.) Die drei radikalen Mitglieder des Kabinetts Poincare, die von dem Vollzugsausschußz ihrer Partei aufgesordert waren, aus dem Kabinett auszutreten, da ihr Verbleiben nicht damit in Uebereinstimmung zu bringen sei, daß die Partei in der Debatte über die innere Politik gegen das Kabinett Poincare gestimmt habe, haben nach Schluß des heutigen Ministerrates Pressevertretern erklärt, daß sie trotz des Beschlusses des Vollzugsausschusses ihrer Partei im Kabinett bleiben wurden. Sie berufen sich hierbei in mehr oder minder deutlichen Worten auf ihre nationasen Pflichten und geben Sympatbiekundgebungen für die Persönlichkeit Poincares ab. nohm., beträgt alsdann das 19 800hiche der Friedensfracht uno bleibt also mit einem entsorechenden Dollarstande von 83100 noch erbeblich binter der Geldentwertung zurück. Der Fall Roßbach. #re Oberleutnant Roßzbach, gegen den ein en Gebeimbündelei beim Staatsgerichtshof r R e p u b l i k s c h w e h t, h a t t e n e u e r d i n g s B e egen seine Verbaftung erhoben ättermeldung aus Leipzig hat der StaatsBeschwerde als unbegründet verworfen. i gegen den Kavitän a. D. Karl u. Gen. wegen versuchter Befreiung des zur See Boldt und Dittmar aus dem erbuchungsgefängnis ist. wie die Blätter ——#u den 10. Juli vor dem Leipziger Schöffengericht anberaumt. Eine Vereinbarung der Länder über den Vollzug von Freiheitsstrafen. = Die Regierungen der Länder schlossen am 7. Juni unter Vermittlung des Reichsjustizministeriums eine weitgebende Vereinbarung über den Voll. zu8 von preideitssrafen, die anstelle der Grundätze über den Vollzug der gerichtlich erkannten Freiheitstrafen vom 28. Oktober 1897 tritt. Die Vereinbarung. die einen wichtigen Schritt auf dem Wege zu dem Reichsstrafvollzugsgesetze darstellt, wird demnächst im sweiten Teil des Reichsgesetzblatter veröffentlicht werden und in den Ländern alsbald zur Durchführung gelangen. Ein deutscheitalten g##enpen zur Unterstütung = Wie der amtliche preußische Pressedienst, auf Grund einer gemeinsamen Verfügung des Innenministers und des Volkswohlfahrtsministers mitteilt, ist das Uebereinkommen zwischen dem deutschen Reiche und Italien wegen wechselleitiger Unterstützung Hilfsbedürftiger vom 8. August 1873 unter Beschränkung auf Artikel 1 bis 4 am 8. Juli 1920 wieder in Kraft gesetzt worden. Im Wege eines Notenaustausches ist nunmehr mit der italienischen Regierung vereinbart worden, daß die Abmachungen, die in dem Uebereinkommen wegen der Fürsorge für hilfsbedürftige. körverlich und geistig kranke Personen sowie wegen deren Uebernahme nach ihrem Heimatstaate getroffen wurden. bis auf weiteres auch auf hilfsbedürftige Gesunde Anwendung finden sollen. Die Minister ersuchen die nachgeordneten Behörden um Beachtung dieser neuen Vorsind die Lanamassen glione, die vellkommen Auch dier Floten Cat Vulkan aufsteigende sch chwerde Nach einer gerichtshof meitbin bis Tarmins und fürbt die Gärten und Häufer. Die Lust ist erstickend und nicht zu atmen. Linguaglossa is von der Bevölkerung vollständig geräumt. Das Beileid der deutschen Regierung. tsche Botschaffabrik Berdes u. Co. stiftete aus Anlaß ihres fünfzig jährigen Bestebens 100 Millionen Mark für die Beamten und Angestellten des Werkes. * Soest, 21. Juni. Wie das„Soester Kreisblatt" aus zuverlässiger Quelle erfärt, ist eine der bereits im Eisen. gerüst fertiggestellten Brücken über den poojektierten Livvekanal von überaus frechen Dieben abmon: tiert worden. Die schweren Eisenträger hat man auf Lastautos abgefabren. * Münster, 21. Juni. Dem„Münsterischen Anzeiger“ zufolge wurde in Löningen bei der Abfuhr von Sand auf einer Parzelle ein Rundbau aus Feldsteinen von beträchtlichem Umfang gefunden, bei dem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Grabstätte unserer germansigen Vorfahren handelt. An einer Stelle befand sich ein Häufchen Kohle, und über dem ganzen lagerte eine dicke Sandschicht. Die Ausgrabungen werden mit aller Sorgfalt fortgesetzt. * Duisburg. 21. Juni. Ein Spitzbube. ausgerüstet mit ebenso seltener„Dreistigkeit wie Fingerfertigkeit. schlängelte sich während des Gedränges, das anläßlich der Paßabstempelungen im Rathausflur berrschte, an eine Dame heran und entwendete ihr, ohne daß die Besitzerin etwas davon merkte, einen Ohrring aus dem Obr. Der gestohlene Obrring hatte einen Wert von 500000 Mk. Die Abrüstung zur See. Der Washingtoner Vertrag mit Frankreich. (2) Paris. 21. Juni. Der Berichterstatter für das Washingtoner Abkommen im Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten. Aba. Czernier. brachte jetzt seinen Bericht in der Kammer ein. Er schlägt die Ratifizierung des Wasbinatoner Vertrages vor. In seiner Begründung bebt er die durch die Washingtoner Vereinbarungen über die Abrüstung zur See ermöglichten Einschränkungen der Ausgaben vor. Da diese Einschränkungen dem verderblichen Wettrüsten ein Ende machen, könne Frankreich durch die Ratifizierung nur gewinnen, da seine Finanzlage ihm sowieso nicht gestatte. über den in Wasbinaton vorgesehenen Umfang„hinaus Neubauten voraunehmen. WTB Borlin, 21. J bbsen Aus Heaufternet. denten komte die deutschen Volkes Vermischtes mit Deutschland. deutsche Schiffahrt keine deutsche Zum polnischen Marksturz. mi Warschau. 21. Juni.(Telegr.) Der Rücktritt des volnischen Finanz= und Handelsministers wegen des katastrophalen Sturzes der polnischen Mark gilt als sicher. Finanzminister soll der ehemalige Minister Michalski werden, der sich aber noch sehr ablehnend verhält. Die Warschauer sowie die anderen volnischen Börsen wurden geschlossen. Die scharfen Maßnahmen der Regierung sollen noch mehrere Tage andauern. Ueber die geforderte Ablieferung der Devisenbestände an die polnische Landesdarlehnsbank wurde bereits berichtet. Gegen einige Banken soll wegen Richtangabe ihrer Devisenvorräte gerichtlich vorgegangen werden. Weiter einschneidende Verordnungen sind getroffen. Der Devisenverkehr soll eventuell ganz gesperrt werden. Weiter geht in Warschau das Gerücht, daß der Außenminister Seida zurucktreten und an seine Stelle der bekannte Expansionspolitiker Noman Dmowoki treten wird. neuen Llonddampfers„Müuch Juni.(Telegr.) Anläßlich der ng des auf der Werft Stettiner! Stettin neu erbauten Dovvelsch Postdampfers„München“ lud de Spitzen der bremischen Bebör vahl Vertreter der Presse aus a veziell aus Bayern, zu einer es ein. Der Dampfer„Münd 9 Reg.=Tonnen, das künftig irk verkehren soll und mor Bremerhaven antritt. Gene g begrüßte die Gäste an Bord sung beim Festessen mit e Zu den Panzerplattendiebstählen bei Krupp. II Essen, 22. Juni. Die beispiellosen Räubereien, die in den letzten Wochen aus den Kruppschen Lagerplätzen am Emscherkaual fortgesetzt von zahlreichen Bauden verübt worden sind, beschäftigen noch immer eifrig die Polizeibehörden und den Kruppschen Oberwachdienst. Tag für Tug werden in Essen und den umliegendien Orten gröhere Vorräte an zerschnittenen Panzerplatten, mächtigen Nohren und anderen Materialien aufgestöbert, die von dem Kruppschen Gelände gestohlen worden sind. Das Diebesgut lagert zumeist auf seine erne Reise von direktor Stimmi Dampfers nach der Be schichte selten sah, unternahm der Norddeutsche Llo Versuch, einen Teil der einst stolzen deutschen Han flotte wieder aufzubauen. Wir wissen ob der Grund, auf den wir bauten, tragfähig sein aber wir dürfen nicht zweifeln an dem etbischen unserer Wiederaufbauarbeit. Auch wir sehen kle unverbüllter als jemals in der Weltgeschichte dar Wort gilt: Macht gebi vor Recht. Dennoch tret allen Gefahren die Stirn bietend. wieder auf den platz des internationalen Wettbewerbs. Wir wa seit wir die heilige Ueberzeugung haben, daß Zusammenschluß der noch vorhandenen wirtscha Kräfte Deutschlands und ihre Einstellung auf de deraufbau Deutschlands und der Welt zur 1 Deutschlands und der Zivilisation fübren kann. solche Wiederaufbauarbeit bedrobt ntemand. Die urteilende Welt wiro Verständnis dafür haber deutig densche. sind. Ur beberrsch trauen 5 und da Ausland. Die Cagung des Völkerbundsrates. Eröffnung am 3. September.— Die Tagesordnung. G Gens. 21. Juni.(Telegr.) Die 4. Völkerbundstagung wird am 3. September, 11 Uhr vormittags, in Genf, zusammentreten. Sie wird die Maßnahmen zur Kenntnis nehmen, die zur Ausführung der Beschlüsse der vorbergehenden Versammlung angeordnet werden, besonders hinsichtlich der Beschränkung der Rüstungen, der Sklaverei und des kanadischen Vorschlages auf Aenderung des Artikels 10 des Paktes. Alle Kommissionen des Völkerbundes werden über ihre Arbeiten berichten. Von den auf der rrovisorischen Tagesordnung stehenden Fragen sind besonders zu erwähnen: die Wahl eines Richters am ständigen internationalen Gerichtshof in Haas an Stelle des verstorbenen RuyBarbosa, das Gesuch der litauischen Regierung bezüglich ihres Konfliktes mit Polen, gewisse Entschlüsse und Empfehlungen des Völkerbundsrates sowie das Aufnahmegesuch des Freistaates Irland. Die Versammlung wird auch die Wahl der sechs nicht ständigen Mitglieder des Völkerbundsrats vornehmen. Gegenwärtig sind 52 Staaten Mitglieder des Völkerbundes. General Smuts wird nicht teilnehmen. L. London. 21. Juni.(Telegr.) General Smuts teilte dem Berichterstatter des„Daily Expreß" in Kapstadt mit, daß er nicht beabsichtige, zur Völkerbundsversammlung nach Genk zu fahren. Ausweisung eines Schuldigen am Weltkriege. mi Prag, 21. Juni.(Telegr.) Der ehemalige österreichisch=ungarische Minister des Aeußern Graf Berchtold soll von der tschechischen Regierung nach einer Korresvondenzmeldung aufgeforvert worden sein, die Republik zu verlassen, da er einer der Urheber des Weltkrieges gewesen soi. ist auf Althändlerlagern in Vorbeck wieder zerschnittener Panzerplatten im Werte von 40 Millionen Mark beschlagnahmt worden. Vor einigen Tagen sind in anderen Orten nicht weniger als 5 Waggon-gestohlener Materialien entdeckt worden. Zur Zeit ist man damit beschäftigt, die aufgefundenen Materialien aufzuladen und nach din Krupp. schen Lagerplätzen zurückzuschaffen. Bislang sind Mokerialien im Werte von mehr als 200 Millionen„Mk. wieder herbeigeschafft worden, was allerdings nur einen Bruchteil der weggeschtippten Süter darstellt. Die Nachforschungen nach dem Diebesgut werden unaufhörlich fortgesettt und fördern Tag für Tag weitere Diebesbeute zu Tage. Die Räubereien hahlm in der Zwischenzeit nunmehe gänzlich aufgehört. Die Straben in der Umgegend des Kanalgeländes, die in den Tagen der Räuhereim mit Fuhrwerken und Karren, beladen mit den gestohlenen Materialien, belebt waren, die sich in ununterbrochener Folge aneinanderreibten, haben wieder ihr normales Aussehlen erhalten. Wie festgestellt worden ist, sind die gestohlenen Güter zum größten Teil nach auswärts und zwar in der Nichtung nach Oberbausen, Osterfeld Bottron und anderen Orten von den Dieben abtransvortiert worden. Zum Teil ist das Diebesgut auch nach Dortmund und anderen meiter entfernt liegenden Städten geschafft worden. In Dortmund beiielsweise hat man auch bereits mehrere Waggon gestohlener Panzerplattenstuce vorgefunden. Die Feststelbeiter= und Gewerkschaftsfragen. Streik bei den pfälzischen Kraftwerken. .4 Homburg(Pfalz). 21. Juni.(Telear.) Die Arbeiter der vfchlzischen Kraftwerke in Homburg haben wegen Lobnstreitigkeiten die Arbeit niedergelegt. Dadurch ist eine Reibe von Febrikbetrieben der Westpfalz, hauptsächlich in Pirmasens und Kaiserslautern. ohne Strom. Die Lohnverhandlungen der Gewerkschaften. V Berlin, 21. Juni.(Telegr.) Dem„Vorwärts“ zu——— Sittlichkeitsprinziv auch sich wieder zur Geltung bringen wird. bitte ich Sie, unserem geknechteten. aber teln wieder aufzurichtenden Vaterland bringen.“ Nach der Besichtigung der„München“ dent des Norddeutschen Lloyd. Dr. Hei an der Abendtasel berzlich willkomme Senats erwiderte dankend Bürgermeist Als Vertreter der süddeutschen Prosse s1 Freund im Sinne der Zusammenarbe und Süd. Für die Marine ergriff Adn das Wort. Den Schluß der Taselreden Freitag werden sämtliche Spitzenorganisationen der Gewerkschaften zur Ausarbeitung eines einheitlichen Vorschlages zusammentreten. Der bisberige Meinungsaustausch zwischen Regierung und Gewerkschaften bat, wie das„Tageblatt“ schreibt, insosern zu einer Verständigung geführt, als ein fester Grundlohn gezahlt werden soll, zu dem ein beweglicher Teuerungszuschlag kommen soll, der sich nach einem neu aufzustellenden LebensmittelDie Pariser Radikalen und das Kabinett. Die Partei fordert den Austritt ihrer Minister. Wrn Paris, 21. Juni.(Telegr.) Der Vollzugsausschuß der Radikalen Portei nahm gestern abend eine Resolution an, in der die der Partei angehörenden Minister, Kolontalminister Sarraut, Minister für soziale Fürsorge Straut sowie Unterstaatssekretär Paul Lassont aufgefordert werden, ibre Mitaubeit bei dem Kabinett nicht fortzusetzen, dem die traditionellen Gegner der Republik einmütig ihre Stimme gewährten. Die Entschließung fordert ferner diejeniven Parteimitglieder, die bei der letzten Abstimmung nicht geden die Regierung Potncare stimmten, auf, die Parteidißzivlin zu respektieren. ease eadet eunr: sendem Frühftüc odann eine Nun ff verläßt die Hafenan sagieren euvork. ittags zur ersten Aus. Die Aetna=Katastrophe. Die Lavamassen schieben sichimmer weiter vor.— Die Stadt Castiolione im albbenden Strom. WTB Rom. 21. Juni. Die Lavamassen degruben beim Vordringen eine Reihe wekterer länd. licher Gehöfte under sich. Der Könia traf gestern in dem gefährdeten Gebiet ein und stattete den vom Ausmundsen tele Mitglieder de ben. Bis dieser Flug zust und Expeditionsmitglieder istenschaftlichen Expedition für kartograpbische Arbeite sonders Neueröffnung! Instrumente Zubehör, Salten, Unterricht. zu verkaufen. Hohenzollernstr. Brusek kauft alsSelbstverbraucher Srden zureellen Tagespreisen R. Christmann, Ooldschmig Pernsprecher 3660 10939 Samstags mittags 2 Uhr geschlossen. Sämtl. 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Sie hat als Spielzefährten die gefährlichsten Bestien gehabt, und wie sie später mit ihren Preunden gefilmt wurde, ist sie des öfteren mit knapper Not einem plötzlichen Tode entrissen worden. Einst lag sie hinter einem umgestürzten Baumstamm, dem ein gewaltiger Tiger zugejagt wurde. Die Bestie sprang zu kurz und seine gewaltigen Klauen zerfetzten Marias Schultern und Rücken. Des öfteren ist ihr derartiges passiert, und in diesem Film besonders kommen unzählige Episoden vor, in denen Marie ihr Leben immer und immer wieder aufs Spiel gesetzt hat.“ Dieser spannende Sensations-Flim erregte überall das größte Autsenen. Der neueste Albertini-Film: Die Schlucht des Todes (Der Pamgasreiter) Großes Sensationsdrama in 6 Akten. 47612 In der Hauptrolle: Luclano Albertini der berühmteste Senaationdersteller In den übrigen Hauptrollen: Lya de Putti, Trude Hofmann, Heinz Sarnow, Hermann Picha. Was Albertial hier an artistischen Leistungen vollführt, geht weit über das hinaus, was wir bisher an Sensationen im Pilm eriebt haben: nämlich wirkliche Kinowirkungen, unbekümmert an der Geradlinigkeit der Zeichhung: von höchster Bildkraft der Naturscenen und einer Kette von Waghalsigkeiten Albertinis, die einem den Atem versetst: so, wenn Luciano Albertini hankeind von Pfeiler zu Pfeiler einer Eisenbrücke ein Kind retfet, wenn er unter der Zirkuskuppel eine tollkühne Schwebefahrt beginnt oder zum Schluß mit einem entwurzelten Baum In felsige Tiefe stürzt— Im Sinken noch das Leben der Geliebten aus furchtbarster Gefahr befreiend. Das sind Leistungen von einer nicht gewöhnlichen Körperbeherrschung und einer Verachtung des Todes. wie man sie noch nicht geschen. Dazu die neueste Charlie Chaplin-Groteske: Chaplins Hotel-Abenteuer * ORCHESTER RUTHERS kaufen!—.——. 50 zu höchtten Tagespreisen Spezialität: 17142 Abmontieren alterHeizkörper. Gerbersmann 4 a, E. R. LA, Gewerkenstr. 12. Tel. 3802. Ab heute: 1. Fortsetzung des spannenden Original-Wildwestilims: Das Geheimpis der Sieben Großes amerikanisches SensationsAbenteuer in 3 Tellen, 21 Akten. 17614 2. Episode: Zur Hilfe. Hauptdarsteller: William Duncan u. Edith Johnson. Bistet Heife nach Dr. med. Sulberg 2# oilir Sie Ihngen Aehnlich wie Eddie Polo, so zeichnet sich auch Willian Duncan in diesem Pllmwerk durch große Waghalsigkeit und fabelhafte Tricks aus. Vom 1 Akt bis zur letzten Scene zwinzt die überaus sensationell spannende Handlung jeden Zuschauer in —— ihren Bann.—— Liebe, Tor und Teulel Spannendes Sensationsdrama in S Akten. In den Hauptrollen: Charles Willy Kayser, Margarethe Schlegel, Hanna Lierke. Achtung!. Wir zahlen die höchsten Preise für Altmetalle nach Dollarkurs! Betgug Reteing Blel u. Zink Eisen 11000 M. 9000 M. 7 500 M. 4000 M. 500 M. Brhereichtenhandung König-Wilhelm-Straße 24, Nähe Schalker Markt. Gd-magnetische, homögpathieche. elektrospagurische Behandlung. 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Wie bekannt, gestatten die Besatzungsbehörden nur dann die Hereinbolung von Lebensmitteln, wenn Automobile mit einem von den französischen Behörausgestellten Passagierschein versehen sind. Aus dem Gedanken heraus, daß es jedenfalls besser ist für Kranke, Schwache und Kinder die notwendigsten Lebensmurtel, besonders Milch herbeizubolen, als sie darben oder z#r untergeben zu lossen, haben sich die zuständigen Stellen mit der Besatzungsbehörde um die Ausstellung der in Frage kommenden Passagierscheine in Verbindung ge setzt. Die Milch wird aus den an der Strecke Wanne— Winterswick liegenden Stationen mit Automobilen Die neue Polizei. Die blaue Polizei tritt in der nächsten Woche in Aktion.— Ein kleiner Rückblick über die Entwicklung der Verhältnisse. = Gelsenkirchen, 22. Juni 1923. bier gebracht. sich in Gelsenkirchen ein Kartoffelr. eine Erscheinung, die auch,— aller— in anderen Jahren kurz vor der testädten zu beobachten war. Der abseholt urnd Zur Zeit mangel dings weniger Ernte in den Mangel an beststellen kann, zurückzuführen. dessen fast vollständig. Fehlt es auch an Frischfleisch so ist doch Gefrierfleisch in großen Mengen vor, handen, so daß zur Zeit die Versorgung der Bevölkerung mit Fletsch in keiner Weise gefährdet ist. Außerdem setzt die Stadtverwaltung, wie schon oben erwähnt, alles daran, um die Freigabe der Strecke Wanne—Winterswick im vollen Umfange zu erweichen. Mit der Freigabe kleiner Teilstrecken wie Bochum— Niemke—ohlinghausen sind natürlich die be, stehenden Schwierigkeiten in der Lebensmittelversorgung nicht behoben, da diese Strecken ja innerhalb des Industriegebietes liegen und das Industriegebiet aue zur Verforgung der Bevölberung notwenwigen Lebensmittel von draußen bereinholen muß. Die Kindertransvorte von welsenkirchen werden jetzt über die bergischmärkische Kleinbahn nach Elberfeld geleitet. Zur Frage der Rauchschäden. M Wiederbolt ist in der Oeffentlichkeit über große Schäden durch Rauch. Ruß. Erschütterungen ulw. infolge des Betriebes der Hochofen=Anlagen der G. B. A. G. geklagt worden. Auf eine diesbezügliche Eingabe von weit über 100 Nachbarn hat der Regierungspräsident in Arnsberg den Beschwerdeführern zu Händen des Brotfabrikanten Beckmann in Gelsenbirchen. Ueckendorferstr. 14. folgendes mitgeteilt: „Das Hochofenwerk der Gelsenkirchener BergwerksAktiengesellschaft, dessen Anfänge auf das Jahr 1873 zurückgeben, umfaßt setzt 7 Hochösen, von denen z. Zt. 5 betrieben werden. Ursprünglich lag das Werk ziemlich frei, allmählich ist, durch das Anwachsen des Bergbaues und der Industrie, die Umgebung stärker besiedelt worden. wodurch die von den Hochöfen und ihren Nebenanlagen ausgehenden Belästigungen sich naturgemäß stärker bemerkbar gemacht haben. Um diesen nach Möglichkeit entgegenzuwirken und insbesondere den Austritt von Gichtgasen in die freie Luft sowelt als möglich zu verhüten, ist s. B. bei der endgültigen##werbevolizeilichen des auf Grund einer Kriegsgenehmigung errichteten Hochofens 6b am 22. Oktober chrieben worden, daß schluß zu versehen ist. Verk sich schon aus GrünJochofengase nach Möglichwerden neuerdings hinter I zur Ausnutzung der Abiebnahme auch das chinen verschwinden kehmigte Dampfleitung lma“. für welche der erforderliche Hochofenanlage durch Hochofenwird zur Verminderung der Beund Gasaustritt beitragen. gase erzeugt wer. lästigungen durch r#aufbe vie der errzaufbereitung dienende Drehofenanlage, die ursprünglich der Herstellung von Zementklinkern dienen sollte und gegen welche bei der öffentlichen Bekanntnachung im Jahre 1911 Einwendungen von den Nachirn nicht erboben waren, wird bei der bevorstebenden gehalt der Abgase verl des Staubgehaltes der G. auf welche das mi in Abschrift vor. Spiekermann 's Bezug nimmt. ist seit werden. Der Verminderung der Abgase der Drehösen wendet das Werk fortgesetzt seine Aufmerksamkeit zu. Ein neues. Erfolg versprechendes Verfahren hierfür wirb zur Zeit erprobt.— Die Kokerei der G. B. A. G. o“ Ihrer Zuschrift vom 17. Oktober 1922 gelegte Gutachten des Professors Dr. vom 16. November 1920 gleich Anfang November 1920 kti vinz Apvil schule in Gelsenkirchen stattgefunden und in der geben, daß bei S. bis Nw. Wind 1 Volumen schweflich Säure schon in 991000 bis 1252000 Teilen Luft enthalten war. Dieses ungünstige Ergebnis wird durch anderweitige neue Feststellungen auf Zeche„Alma" benrap##t. Ich werde Veranlassung nehmen, die Landesanstalt für„Wasser=, Boden=Lufthygiene zu Berlin auf diese ungünstigen Verhältnisse hinzuwetsen, sobald eine Aenderung der gegenwärtigen Verhältnisse solche Untersuchungen wieder ermöglicht. bei der Beurteilung der Sach= und Rechtslage darf nicht übersehen werden, daß für die auf Grund des§ 16 der Gewerbeordnung genehmiaten gewerblichen Anlagen erdes #reitens durch, die Genehmigungs. u Hesesktrchen Haemcgssen, Hobad aled nähglcht enent nachzuprüfen, ob die in den gewerbevolizeilichen Genehmiachbarn 6. B. stellten Bedingungen erfüllt sind und g. F. für Abbilfe zu sorgen. Die Mitunteweichner der Beschwerde wollen Sie entsprechend verständigen“ Tokales und Provinzielles. Gelsenkirchen, den 22. Juni 1923. Aus der Kriminalchronik. In der Nacht vom 19. zum 20. Juni bemerkten Sicherhestsleute in der Nähe von Zimmermanns Mühle Saccten Die Kerle under Zurücklastung ihrer Last die Flucht. Es war dieses ein 2 V. S. Elektromotor. der schon am 15. d. Mts. aus dem städtischen Fuhrvark entwendet wurde. Der Motor wurde dem städttschen Fuhrzurückgegeben.— In derselben Nacht machten sich bnioent Ale de. warsen sie den Sack sort und verschwanden. Leider gelang es nicht, die Burschen zu ermitteln. Der Sack enthielt Messing und Branzereile, die wahrscheinlich der Firma Beckmann(Metallwert) gestoblen wurden. Das tall murhe per Kriminalpolizei übennehen. b#totlcalosammanhe mam be Daß die gewerkschaftliche Sicherheitsvolizei, wie wir sie seit einiger Zeit in Gelsenkirchen haben, nur als ein aus den Verhältnissen gevorenes Provisorium zu betrachten ist, dürfte allen Kreisen der Bevölkerung klar sein. Auch die Gewerkschaften, die in den Tagen der Unruhen dazu übergingen, eine Sicherheitspolizei ins Leben zu rufen und durch diese den Schutz für Leben und Eigentum der Bewohner zu übernehmen, stehen grundsätzlich auf dem Standpunkte, daß die Gewerkschaften naturgemaß andere Pflichten zu erfüllen haben, als eine Polizei zu organisieren. Anderseits aber haben die Gewerkschaften durch die Bildung des Sicherheitsdienstes eine riesige Verantwortung übernommen, die sie auf die Dauer nicht zu tragen imstande sein können. Die Sicherheitsvolizel, wie wir sie im Augenblick in Gelsenkirchen haben, ist weder eine staatliche noch eine kommunale Institution, die keinerlei Verankerung in irgend einem Gesetz oder in einer kommunalen Verordnung hat. Aus diesem Grunde kann die Sicherheitsvolizei weder vom Staate noch von der Kommune als ein für die Dauer zu Recht bestebendes Organ im Staats= oder Stadtinteresse angesehen werden. Ferner kann durch einen solchen Zusammenschlut, wie ihn die Sicherheitsvolizei darstellt, selbst bei bestem guten Willen und bei straffster Diszivlin die Sicherbeit auf die Dauer nicht so aufrecht erhalten werden, wie dieses von einer für den Polizeidienst vorbeteiteten Polizeimannschaft, die neben der ihnen gegebenen gesetzlichen Hilfe außerdem noch berechtigt ist, Waffen zu tragen, geschehen kann. Trotzdem kann man nicht umhin, die augenblicklich in Gelsenkirchen bestehenden Verhältnisse, soweit sie die Sicherheit betreffen, als zufriedenstellend zu bezeichnen, was auch bebördlicherseits offen anerkannt wird. Die Sicherheit ist in Gelsenkirchen größer, als in man anderen Städten, in denen überhaupt kein volizeili Schutz vorbanden ist. In den ersten Tagen nach den Unruhen hat man mehr oder weniger heftig oder weniger öffentlich darüber diskutiert, daß die Behörde sich bereit erklärte, den von den Gewerkschaften angebotenen Schutz anzunehmen und der neuen volizeilichen Organisation verschiedene Zugeständnisse zu machen. Selbst die Berliner Blätter haben sich mit der Angelegenheit beschäftigt und sind nicht gerade zu rosigen Feststellungen gekommen. Aber außergewöhnliche Zeiten erforderten, wie Oberbürgermeister v. Wedelstaedt in einer Sitzung mit den Vertretern der Presse ausführte, außergewöhnliche Maßnahmen und die Leute, die draußen in aller Ruhe und Beschaulichkeit ihre Tage veroringen, hätten keine Abnung von den Verhältnissen, die im Industriegebiet vorliegen. Da kein Schutz in der Stadt vorhanden gewesen sei, hätte er zugreifen müssen, um das zu retten, was zu retten war. Wenn schon die Verwaltung die Sicherheitswehr trot aller ihrer Ungesetzlichkeit bingenommen habe, so sei das noch lange keine Legalisierung. Heute ist es an der Zeit, wieder Zustände zu schaffen, die den Gesetzen entsprechen, denn schließlich muß doch einmal wieder, so weit es eben möglich ist, Ordnung in die Verbältnisse kommen. Das preußische Ministerium des Innern hat Oberbürgermeister von Wedelstaedt beauftragt, eine neue Polizei, die nach unseren Informationen einen rein kommunalen Cbarak= ter tragen und blau untiormiert sein soll, zu bilden. Die Verständigung mit der französischen Besatzungsbehörde, die ein genaues Verzeichnis der Beamten der neuen Polozei verlangt, ist bereits erfolgt. Ein Schritt, für den auch das Ministerium vollstes Verständnis gezeigt hat. Schon in der kommenden Woche wird die blaue Poltzei ihren Dienst antreten. Die Befürchtungen, daß die Neuerrichtung der Polizei vom volttischen Standpunkt aus unvorteilhaft sein könne, mußte von der Verwaltung selbstverständlich zurückgestellt werden, da es hier darauf ankommt, den gesetzlichen Zustand wieder berbeizuführen. Wie die Verhältnisse im Augenblick liegen, ist aber auch von Seiten der unionistischen Arbeiterschaft kein Widerstand zu erwarten, da, wie wir erfahren, der Vorsitzende des Sicherheitsausschusses Rübhausen eine derartige Erklärung bereits abgegeben haben soll. Es liegt auch um so weniger Grund vor, der neu zu bildenden Polizei eine Antmosität aus diesen Kreisen entgegenzubringen, da nur solche Beamte in den Dienst der Polizei gestellt werden, die auf dem Boden der Republik stehen, da gerade auf die politische Einstellung der neuen Polizeibeamten scharf gesehen werden wird. Die Polizeiorgane werden aus den Kreisen der in Gelsenkirchen vorhandenen Beamtenschaft genommen werden. Da die Beamtenschaft vermutlich die gesamte Stärke der Polizei nicht stellen kann, wird diese aus Mitgliedern der Gewerkschaften, die sich für den Polizeidienst eignen, erweitert.. Um den jetzt im Sicherheitsdienst befindlichen Gewerkftlern bei der Liquidation des jetzt noch bestehenden viloriums keine Schwierigkeiten erstehen zu lassen, sind von der Stadtverwaltung die umfassendsten Masnahmen getroffen worden. Die Verwaltung hat mit den einzelnen für die im Sicherheitsdienst tätigen Arbeiter in Frage kommenden Werke verhandelt und die Werke verpflichtet, die Arbeiter sofort wieder aufzunehmen. Auch gegen Unfall und Erkrankung, die sich die Mitglieder der Sicherheitswehr zuziehen, übernimmt die Stadt die volle Verantwortung, denn es ist die Aufgabe der Verwaltung, die jetzt bestehende Wehr so lange bestehen zu lassen, bis die neue Polizei voll und ganz in Aktion getreten ist.—6. Schlägerei in der Steinstraße 6 Personen in Schutzhaft genommen, die sich mit Eisenstangen und Nähmaschinentzeilen die Kövfe blutig geschlagen hatten, so daß ihnen auf der Hauptwache Notverbände angelegt werden mußten.— Weiter wurden festgenommen 2 junge Burschen wegen Sachbeschädigung. ruhestörenden Lärms und Widerstands gegen die Polizei.— Ein älteren Mann wegen Blutschande.— Von drei als entlaufen gemeldeten Kindern konnte eins aufgegriffen und den Eltern zugewerden.— Gefunden wurde ein Sparkassender städtischen Spaxbasse. Bochum Nr. 177.087, ausden Namen Gottlieb Lumma. Wanne. Neue 10000 Mark=Roren. sie unter den setigen Ugsäinden die wird eine 3. Aussabe der zurücktreten wöllen.— Die Anmeldungen für den 10 Juli nach Königsberg geplanten Sonderzug werden In den nächsten Tagen wird——— Reichsbanknoten zu 10000 Mk. in den Verkehr gebracht werden. Die Noten sind zu 100 mal 180 Millimeter groß und auf weißem Pavier gedruckt. das bei der Durchsicht ein über die ganze Fläche laufendes Wasserzeichen(Vierpaßmuster) zeigt. Auf der Vorderseite befindet sich links ein etwa 45 Millimeter breiter, nur mit einem länglichen, olivaelben Linienmuster belegter Schaurand. Das Druckbild der Vorderseite wird durch einen bläulichen Zierrand in drei Felder aufgeteilt. Das größte über die Mitte reichende Feld 0 von bon. Ueber diesem Muster liegt ein zartes Netz in grauer In der Mitte des Feldes befindet sich— nur übliche Beschriftung. Im rechten oberen Felde sich ein Dürerscher Männerkovf in olivgrauer sich scharf vom dunklen Hintergtunde abbebt. Feld füllt ein reichverarbeitetes, mel ster von eirunder Form mit Muf Das strabliger Rande ####bruckte Wer. olivgelb, grau und blau. gestellte guillochen. und unten Mitte befindet sich auf leicht angedeutetem— die große Wertzahl„10 000“, darunter steben die staben„R. B. Verbin Das Muster entwickelt sich um die hl 10000 und spielt in den Farben livgrüner Farbe herSeitenMauk“ In der auf leicht angedeutetem Adlerbilde „10 000“, darunter stehen die Buch darunter das Wort„Mark". Rechts staben„R.„— ist senkrecht stehend eine zweite Wertzahl„10.000“ aufgedruckt. Durch die Mitte gebt der deutlich sichtbare orangerote Faserstreifen. Beschlüsse des Städtetages. iet der durch den Krieg hervorgerufenen spflege in der Kleinrentner= und sorge. sowie Kriegsbeschädigten, und liebenenfürsorge mu einheitlicherer zu gelangen. Der jetzige Zustand mit seinen orschriften auf den einzelnen Gebieten besowie Krie estaltung zu gelangen. Der setzi iedenen deutet eine#1. tung. Der Vorstand minister daran geht, die zu ei endigen Vorarbeiten in die länen der Reichs wirtschaft den hädigten und—. zu gewähren, verlangt voller Wege zu leiten. erung. beim Uebergang nanzausglei verlangt werden ird. und irklich Einnal es Zeichen ungenun.. Verwaltung wurde es bingestellt, daß das ministerium die Mittel für die gemeinnurigen Anstalten nicht auf dem gegebenen Wege über die Kommunalverwaltungen zur Verteilung bringt. sondern fast die Hälfte unmittelbar den konfessionellen Wohlfahrtsorganisationen zuleitet. Ein solches Verfahren sei unwirtschaftlich und gefährdet eine einheitliche Politik. er wurde berichtet. Es Gesetz endlich vorwärts geich in einer Vorm, die den schafft. Als ein bebingestelt. Jad für die gen — Kirchensteuer für die hoben heute(Freitaa). vorm katholt## Bropsteigemeinde wird erund nachm. der Oft= und Westvreußen beantragten Sonderzüge nach Allenstein und Königsberg erst von Hamm ab. und zwar soll der nächste am 29. Juni 2 Uhr nachmittags dort abfahren, er endigt in Allenstein. Es muß den Reisenden überlassen bleiben, auf welchem Wege sie nach Hamm gelangen, doch müssen sie dort schon 2 Stunden vor der Abfahrt sich einfinden, um die Fahrkarten in Empfang zu nehmen. Der Fahrvreis ermäßigt sich ab Hamm um 1000—2000 Mk. Dieser Betrag kann an denselben Stellen, wo die Anmeldung geschehen ist, wieder in Empfang genommen werden, und zwar auf dem Während ihres Urlaubes können Sie die Gelsenkirchener Zeitung täglich lesen, wenn Sie In der Oeschäftsstelle ein Ferien. Abonnerent bestellen. Die tägliche Zusendung durch Streitband kostet nach allen Orten Deutschlands(Bezugsgeld und Pörto) pro Tax Mark 430.— Vorlag der Geisankirchener Zeltung Curnen= Sport= Spiel. T. Sp. 8. Jußball. 2: 4. Sn Sache e an Tochuik vermissen ließ, ersotzte er duoch bera tat sich wie immer die Verteidigung ervor. Läuferreihe löste ihoo Aufpabe zur Zut#ut ver allem der Mittelläufer Schäfer, Jowie die manche drenzliche Lage klürte. Gleich nach Enstoß sah man in den ersten Miauten zweimal .#### darauf durch den Mittelstürmer Rechtsaußen ein zweiter Tor. Kurz vor noch den deütten Erfolg anbringen. Nach sleht zum Ruternberg in Führung, jedoch vor dem Tor son. 8 Mtmuten vor Schluß konnt. Union infolge einen us zwischen Verteidigung und Torwart din 4. Treffer Handel und Gewerbe. Jüuid 1 en He PGuwben Srt „# 1 Psd. St. lmerika 1 Dollar sich 1 Frank Amtliche Devisenkurse. 21. Juni 20. Geld Brief Geld 48625.5 6759.— 5785.5 126682 7905.— 22743 182.54 127318 7945.— 2285 183.46 100 Kr. Berliner Produktenbericht. 129675 7980.— 23241.5 176.55 ah Berlin, 21. Juni. eigte sich wenig Unter Trechenbaren wird weni duingen——.— in den Preisen, obwol deutschland zeigt. G und für Tbüringen den bevorsteben mehrt verlangt waren seht obwohl dir—. Futterskoffen sanden nur (Telegr.) Am Produktenn 1. Slust angesichts de ngen der Devisenvreise. We währeno die Mühle Roogen ände etwas Nachfrag ste war seitens der gesicht. Haser den Frachterhöhungen Mais war suill. oohl der Konsum zurü —— der Me birkte auf das ehlore blieb. de statt. Berliner Börsenbericht. Juni.(Teleor.) Die Unge lähmen! am Mittwoch, den 27. Jumi. geschlossen. Wer von Königsberg oder Allenstein am 16. Juli die Reise bierher antreten will, muß dieses bis zum 29. Juni angemeldet haben. drb. Erhöhte Blitzerfahr. Eine Statistik bat ermittelt. daß im 43 Jahren in Preußen 6521 Personen vom Blitz getotet wurden. Dies entspricht einem Jahresdurchschnitt von 150 Blitzopfern. In Ländern, die näher zum Meer liegen, wie Frankreich, Belgien, Holland treten Gewitter seltener auf. und die Zahl der Blitzovfer ist viel kleiner. In Deutschland sind am meisten die norddeutschen Provinzen von der Blitzgefahr bedrobt. weniger die mitteldeutschen und am wenigsten die süddeutschen. Im allgemeinen hat man für Deutschland eine Zunahme der Blitzgefahr in den letzten Jahren festgestellt. Die Ursachen dieser Erscheinung sind nicht ganz geklärt. Ein Teil der Forscher nimmt die fortschreitende Elektrifizierung unseres Verkehrsund Betriebswesens als Ursache an, während ein anderer Teil die starke Rauchentwicklung der Industrie= anlagen als Förderer der Blitzgefahr ansteht. Bei augemeiner Zurückhal sätze statt. Die Tenden ziemlich fest, der Dollar und 130000: der amtbi Am Effektenmarkt berrichte eine seite# ren Kursen. eror 1 böheren zur am tung fandent nur wei war aber im A! eine 127 Aenderungen im Patentgesetz. 21. Juni. Der wirtschaftsvolitische zurtschatter des vorläu ehntmmtg. Holgende. Entschlicbung an:„Der wiertReichswir nohm politische Ausschuß stimmt dem Entwurf eines Geüber die vatentamtlichen Gebühren mit Laßgahe zu, daß die Gebühren wertbeständig müssen. Angenommen wurde ferner ein die Regierung prüfen möge, daß die Patentanspruch zunächst auf drei Jahre e Erneuerung des Patentes danm für der Maßgabe zu, daß die #t werden müssen. Al wonach die ebühr den P .. und ob eine Exneuerung—„“ eine längere als einjäbrige Zeitdauer scheint. Aus dem Vereinsleben. = Katholischer Frauenbund, Jugendabtei tag, 22. Juni. abends 8 Uhr. Zusamn Sekretariat. Besprechung über unsern liturg dienst. Schotts Meßbuch mitbringen. 1 Verein katb. kaufm. Gehilfinnen und Sonntag. den 24. Juni. nachmittags 4 Uhr. kunft der Jugendlichen. Spiele und Referat. 5 sammlung des Stammvereins. Reserat von## rat Montag. Nachber Sviele. Keine Erhöhung des Reichsbankdiskonts? e ein Berliner Mittagsblatt erfahren der Juni Aus der Umgegens. Wattenscheid. 21. Juni. In der vorletzten Nacht r Sommerdelle und Hüllerstraße 61 Hühner gestohlen. Da noch kürzlich zwei Anwodnern der Hüllerstraße Hühner gestohlen sind, scheint man es wohl mit einem gefährlichen Hühnerdieb zu tun zu baben. * Buer, 21. Juni. Hier vergeht fast keine Nacht ohne Schaufenstereinbrüche. So wurden in den letzten Nächten u. a. für 1½ Millionen Mark Lederwaren aus der Lederhandlung Ciesinski und für medrere Millionen Mark Schubwaren aus dem Schuhwarenhaus Schlatholt gestohlen. * Westerholt. 21. Ziegenhüten und Hol Personalausweis und Frau mit ihren Kindern ob sucht. Einige Tage daro der Familie und ganze Geld. das er im iner Mittagsb ge Sitzung des itz zu den ar baben. Die ewährung zur Konte“ nicht Erhöhte Preise für Gummtreisen. 21. Juni. Mit Wirkung ab ricen die bisher in urschlage zu den besteben. worden:„Für Fabrradd KThaben des vorgenommen Schlauchreifen 500 statt aesche. Salte e be e Nr. keifenreparaturen werden mit Wirkung vom an um weitere 33½ Proz. erhöbt. 000 Mark. Drei Tage hat die hne Erfolg nach dem Gelde geu erschien der Finder bei ur ein. Eine nicht an. angebotene Hololieten im, Sräftlschen Wal, dren Cheater und Vexanstaltungen. und 100000 Mark. Drei Tage,# die aea ann./#r angssnunn.2 St Sitt am, Asie. Bf. st. Fr. eise 1.5 e e ch den Auswe.r—— gefunden batte, der Frau ohnung nahm der Mann Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten. jetzigen Einkommens. von dem zirke Kirchensteuer zu zahlen sein werden. Gauberzlige nath Oltsreuhen. belte Des##peätagte von f. 3t. Müligstns an verhdiedenen revoluNonären Rämpfen t ügenemmen. Sume Ta kan au bei Herst=Emschder zu einem Zusammenstaß zwischen den Re.. In dielem Gesocht soet ein se muhten sich in Docung gurüich über der toim Fesdwebel der und iiu Revoluti Gegen Set 8! bein. Sicher er. hüte sich, mit bei erstaunlich rend Horshaut auf der Schle durch Lebevohl. Balles-Scheiben verbläftend schnell entfernt Kein Verrutschen, kein Festkleben am Strumpi, Drog. mann, Bismarckstr. 194, Oek. Behn. Friesenstr. 19. C. h. Markt 7. W W Am 20. d. M., 1½ Uhr nachmittage, stard nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenern Leiden meine herzliebe Prau, unser besorgtes Mütterchen, unsere Schwiegertochter, Schwester. Sei Schwester, Schwägerin und Tante Maria Pleper " geb. Schröder im vollendeten 43.Lebensjahre. Sie starb nach einem wahrhaft christlichen Lebenswandel im festen Glauben an ihren Erlöser. In diefer Trauer: Fritz Pleper und Kinden. Gelsenkirchen, Halle, Husen, Wesel, Weitmar, Mülheim, den 20. Juni 1923. Die Beerdigung findet am Spamstgg, den 23. Juni. nachnittags 2.45 Uhr, vom use, Viktoriastraße 36, hause, Viktoriastraße 36, aus statt. Besondere Anzeigen ergehen nicht. 11007 Junge Dame perlekte Schnolderin. F Nach kurzem schweren Leiden nahm der Herr heute unsern lieben kleinen Herbert zu sich in den Himmel. 17598 Die tieftrauernden Eltern: Dr. Martin und Frau Elfriede, geb. Eickelpasch. Sevinghausen, den 20. Juni 1923. Samstag, den 23. Juni, 8 Uhr, findet in der Propsteikirche das 17976 □ für Fräulein 8 Dorothea Beyer statt, wozu freundl. einladet Maris Beyer. der Stadtverwaltung. Bekannt machung. Nach Vereinbarung mit #### ereinbarung mit Wirte= und Verbrauchervertretern sind aus Anlaßz — An vereinbart Dür Finbette= St Pere 1: 1300 Ml 1600 M 1700 3: 1500 4 1955.4 3100: Bekanntmachnna. e Arbeiten für den ## Marschallder ##rd ver den Stedlungs#n werden am 25. Juni 1923(C. Geltenckochon, don 19. Juni 1923 Tiefbauamt. ektion der Bochum-Gelsen kirchener Straßenbahnen. Für Bauntersehner, Shnbkaleur odier Verte mit Räumlichkeit Die Lizens eiser hervorragend., gewinnbeisgenden Erfindung(ges. gesch.) soll für den Stadt- und Landkreis Oelsenkirche verzeb. werd. Erforderl. sind 10 Millionen Retleblasten belieben Angebete an A18. Wohn- oder Geschäftshaus bis 3-Zimmerwohnung oder auch ein Gesch. mögl. Lebensmittel, In Gelsenkirchen cd. Umgebung solort gen bar zu kau gesucht. 17624 W. Ehrisghausen Gelsenk., Morttzstr. 1. Suche Wohn- u. Suche für sol. eine Buchhalterin, einen Jungen für leichte Arbeit, sowie 2 Spilungen chenl. 17619 Hrch. Schwiegelsohn. 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Schulz: ich habe mir gestern im Residenztheater den Kulturfilm Das alte Hest angesehen. Aber der Film fehlt auch Dir. Du weißt, mich kurieren heißt schon viel, aber der Pilm hat es fertig gebracht. Mir rollten nur so die Tränen herunter. ich kann Dir sagen, der Film und die so einzig dazu passende Musik sowie die ergreifenden Lieder reißen alles mit. Das reinste Elternhaus. Also Meier, mich treibts jetzt nach Vater und Mutter.— Meler: Nun, dann will ich mir auch mal das Schauspiel ansehen. Vielleicht geht es mir wie Dir. Schulz: Unter Garantie, wenn Du das gesehen hast, führst Du mit demn nächsten D-Zuge heim. Also, auf Wiedersehen! 17601 111 Heute und Holgende Tage Vorführungszeiten: 3 Uhr, 5½ Uhr. 8½ Uhr Die mit Hieberhafter Spannung erwarteten Schlußtelle des größten und erlolgreichsten Filmwerkes aller Länder 8 reichbewegte Akte 8 Geradezu packend und wuchtig verkörpert die Hauptdarstellerin in den beiden Schlußtellen ihr herbes Schicksal. Dieses packende Lebensbild muß intolge seiner hochkünstlerischen, feinsinnigen Aufmachung seiner packenden Szenen und ganz hervorragenden Darstellung als der zur Zeit herrlichste und schönste Roman angesprochen werden. T Oststr. 7. Mädchen Vohwinkeistr. 17612 Mädchen für alle Hausarbeiten Stütze Haustrau für oder später gesucht. der Haustrau für soEine im Mittelpunkt der Stadt Herne geleg. getäumige 3-Zimmer-Wohnung gegen eine 3—4-Zimmer-Wohnung in Oelsenkirchen zu tauschen gesucht. Schriftliche Anerbieten unt. Nr. 17581 an die Oeschäftsstelle ds. 2tg. Gute Verpflegung u. Behandlung. Lohn 100 630 Mk. Bewerbungen mit Zeugnisabschr. u. Nr. 17591 a. d. Gesch. Mädchen, das meiken kann. — 2 7 8 7 0 Heßlerstraße 51 Ehrliches, Ileißiges. kinderliebes Mädchen für einl. Haushalt sofort gesucht. Qute Behandinen. 17320 Frau Tbeoder Post. Wanse. Qöbenstr. 76. Frau Kartotleischilen 17379 Mädchen für de Küche gegen hoben Lohn solort cht. Hiehr Eler Pett. 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Man gewinnt dar immer dann, wenn man o Versuch macht, energisch vor tenkreise so viele Beden wieder von diesen Plänen a Man wird überbaupt ei haben, ob es richtig sei, stets zu den Verbandlungen hinz enstert sind. Es wäre de licher, wenn man uninte verständige im stärkeren Ma Die Verhandlungen würden ziehen; denn es ist und ble das, was gescheben soll, sch schiebt und so geschiebt, da und sichtbarer. Erfol Falle würde es sich darum! tritten auf dem Devisenma Odne den wirtschaftlich no zu drangsalieren, mun man die schärffte Strenge auferle Es scheint zunächst daran Kurssestsetzung einzuführen er 514 einer kleinen Anzahl von Die neuen Stt Juni.(Te NC 1 Undint haben, E eingeletter werde wit der Bekanntgabe der * Bar zu Werke geb vürden der Reic Keine Fr Noch keine offt Die Studien u 1 Paris, 21. Juni. einiger Morgenblätter, die bereits auf den englisa land die Antwort überm „Cemps“, daß dies ni spreche. Das Studium Einstellung des passiven Probleme und über das A gebiet errichtet werden soll, deshalb verfrüht, von sprechen, die der französi Office übermitteln könne. Englische : London, 21. Juni. 9 in britischen noch in Kreisen irgendetwas davon widerung auf den brit Seiten Frankreichs oder B vorstehe, und daß keiner! welcher Natur die Ant: Belgien sei es nicht einma sorderlich soi, da der Frag Information geschickt wur Der divlomatische Berich grapd“ schreibt: Trotz keinerlei Mitteilu schriftliche bezüglich der Ne der britischon Regierung du und Belgiens seit der Ab randums nach Paris und? benommen werden, daß be der Ruhrbesetzung und der stellung des passiven deu würden, Poincare, Theuniein würden. Sie würden bezüglich der Art der fra tung und wirtschaftlichen Nur mündlie ss. Paris, 22. Juni. C mit London wird in den 5 anscheinend offiziösen Noti schriftlichen Antwort Fragebogen vorläufig kei es sich im Augenblick nur 1 des französischen BotschaftRegierung handele. Nochmals der an bevorstehen dt. Parie, 22. c der„Dailo M die Antwort, die Potncare geben werde. Fran aus der Vewölterung bera 1Frankreich auf der Ford Verordnungen Menommen werden, beigsführt haben. Ruber