K— Gelsenkirchener Zeitung. Bezugspreis monatlich durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen 9000 Mk. Einzel=Nummer 400 Mk. Erscheint täglich, außer an Sonn= und Festtagen. Gratis=Beilagen:„Gelsenkirchener Bonntage-Zeitung“ und„Am Herdfeuer". Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung.— Postscheck=Konto Essen Nr. 131 20. Geschäftsstelle: Gelsenkirchen, Ahstraße 37, geöffnet von morgens 8—1 Uhr, 2—6 Uhr abends. Fernsprech=Anschluß: Amt Gelsenkirchen Nr. 124 und 125. Verlag und Rotationsdruck von Chr. Münstermann in Gelsenkirchen. Anzeigenpreis für 1 mm Raumhöhe(27 mmn breit) 150 Mk., im Ortsverkehr 120 ukk., für Wohnungs- und Stellengesuche, sowie Verkäufe nicht geschäftlicher Art 80 Mk. Reklamen 1 mm Raumhöhe(80 mm breit) 500 Mark. Für Aufnahmen an bestimmten Tagen und Plätzen, sowie für Aufträge mittels Fernsprecher wird keine Gewähr und für Druckfehler keine Haftung übernommen. 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Sie erzeugte alsbald bei den Konfumenten eine bessere Stimmung,— schuf eine gewisse Beruhigung, ersparte der Hausfrau die tägliche, ja stündliche Aufregung und schweren Sorgen, die im Haushalt Begleiterscheinungen der weichenden Mark eworden sind. Nun sind durch den jäh einsetzenden Entertungsprozeß alle Hoffnungen zerschlagen. kun zeigt sich, daß alle schönen Versprechungen der Regierungsvertreter, die Stützungsaktion mit allen Mitteln durchsetzen, nur Schall und Rauch waren. Die mutige Sprache der Regierung ist einer vessimistischen Auffassung gewichen, die den Reichsbankpräsidenten Havenstein äußern ließ, die Reichsbank sei zu schwach, eine Stützungsaktion durchzuführen, die den Reichsernäbrungsminister zu dem Geständnis führte, eine wirksame Beeinflussung der Preise sei nach dem erneuten Marksturz unmöglich. Der neue Marksturz ist in seinem Ausmaß der furchtbarste, den wir bisber erleben mußten, erfreut die Schieber, den konsumierenden Volksschichten mutet er ungeheure Opfer zu, stürzt weitere Kreise in eine noch tiefere Verarmung und Verelendung, legt noch größere Entbehrungen den schwächsten Schultern auf. die bisher nur aus Mitteln der Fürsorge des Reiches oder Privater ein zu kümmerliches Leben fvisten mußten. Bei fortschreitender Markentwertung können von keiner Seite die Mittel aufgebracht werden, um ihnen das schwerste und letzte Opfer für das Vaterland zu ersparen, das Opfer ihres Lebens. Und wie wird sich ein Dollarstand von 100000 und mehr bei den Gehalts, und Lohnempfängern auswirken? Mit der Schnelligkeit des Marksturzes können die Gelder nicht beschafft werden, die jene Kreise vor schwärzester Not bewahren. Bis sie bewilligt sund ausbezahlt werden, ist ihr Wert in ern Nichts verflossen. Welche pfochologischen, sozialen, hygienischen, wirtschaftlichen und politischen Wirkungen wird der jetzige Währungsverfall in den kommenden Wochen und Mowbice der Markentwerh-, am woltischen Horizont berauf. Die Lebensmittelkrawalle, die vor kurzem in verschiedenen Städten sich absvielten, schrecken. Was wird werden, wenn die ungeheuere Preiswelle, die im Anzug ist, sich herangewälzt hat, wenn ein Pfund Schmalz 40000 Mk. und mehr, das Markenbrot ein Vielfaches des heutigen Preises, ein Paar Schuhe 100000 Mk. und mehr kostet, wenn Gas und Kohlen wegen ihres Preises nicht mehr bezahlt werden können? Ein Dollarstand von 100 000 erbeischt weitere wesentliche Erhöhung der Taxife der Straßenbahn, der Eisenbahn und Post, fordert von den meisten den Verzicht auf die letzten kleinen Freuden des Lebens. Die entwertete Mark macht die blassen Wangen unserer Künder noch bleicher, liefert weitere Scharen von ihnen der Skrofulose, Nacitis und Tuberkulose aus. Scherben und Trümmer überall! Will die Reichsbank trotz des Fürchterlichen, das sich anlagt. trotz des Zerschlagens von Gut und Blut in den weitesten Schichten unseres gequälten Volkes, will sie trotz allem auf ihrem Golde sitzen bleiben und warten, bis ste und alles verschlungen ist, weil sie nach Ansicht ihres Präsidenten zu schwach ist, eine neue Markstützungsaktion durchzuführen? Soll wieder ein„Zuspät“ als Meilenstein— oder gar als Leichenstein— am Wege zum Grabe des deutschen Volkes aufgerichtet werden? Man setze doch in die Tat um die Worte des Reichsfinanzministers Dr. Hermes:„Die Regierung wird der Spekulation das Handwerk legen, sei es durch gesetzliche Maßnahmen, sei es durch Regulierung des Marktes.“ Der Devisenentwicklung darf die Regierung nicht tatenlos zusehen. Sie muß versuchen, dem Abwärtsgleiten der Mart einen Damm entgegenzusetzen. Selbst wenn die Kosten riesenhaft wären, müßte gehandelt werden. Die Anforderungen der Taschen der Einzelnen an den Reichssächel für Gehälter, Löhne, Renten und Unterstützungen gehen bei einem Dollarstand von 100 000 in die Billionen. Was an Leben und Gesundheit zerschlagen wird, ist unverechenbar. Devisenverordnung n, Schaffung von Devisenzentralen, scharfe Bestimmungen u. a. m. sind nicht die Mittel, die durchgreifend helsen, wie die Vergangenheit lehrt. Nur die Markstützungsaktion in diesem Spätwinter hat bisber einen erfreulichen und ermutigenden Erfolg geMitglied des Reichstags. zeitigt. 2½ Monate lang war es gelungen, die Mark relativ zu halten. Was damals moglich war, wird heute nicht zum Mißerfolg führen, zumal der derzeitige Diesstand der Mark weder aus der wirtschaftlichen noch aus der volitischen Lage des Reiches beraus gerechtfertigt ist. Die politischen Verhältnisse, die kommenden Verbandlungen mit der Entente, erveischen gebieterisch im Interesse des Reiches und des deutschen Volkes eine Markbesserung fordern einen einigermaßen stabilen Markkurs. der weit unter dem heutigen Stand liegen müßte. Eine erneute Markstützung, bei der verhindert werden muß, daß von irgendeiner Seite ein erfolgreicher Einfluß unternommen werden kann, schafft der deutschen Regierung eine bessere Position am Verhandlungstisch. Daher lege man der Spekulatton das Handwerk. Man opfere der Markstützung einen weiteren Betrag, der nach Meinung sachverständiger Kreise nicht allzu hoch zu sein braucht. Schnell und energisch muß das Problem angefaßt werden. aber nicht von verknöcherten Bürokraten, sondern von weitblickenden, erfahrenen und tatkräftigen Kaufleuten und Börsenfachmännern. Man lerne aus den Erfahrungen der ersten Stützungsaktion. gestalte die neuen Maßnahmen beweglicher und unterstütze sie durch eine Revision und eine gerechte Gestaltung der Steuergesetzgebung. durch Mittel der Gesetzgebung der Bank= und Börsentechnik. Wenn weiter die Jügel schleifen, wenn Dr. Hermes sich nicht zur Geltung bringen kann gegen die Auffassung der Reichsbank, die treulich ihren Goldschatz hütet, dann wird für Deutschland der schwärzeste Tag in Kürze anbrechen. Hütet euch, ihr Konsuln! Im Stadium der Derhanölungen. Von unserm Berliner varlamentarischen Mitarbeiter. „ na Berlin, 20. Juni 1923.(Telegr.) Die von der Reichsregierung aufgenommenen Verbandlungen üben Maßnahmen gegen den weiteren Sturs der Mark wurden heute nachmittag im Reichswirtschaftsministerium mit Vertretern anderen Wirtschaftstreisen fortgesetzt. Das Ergebnis dieser Besprechungen ist allerdinas erst in einigen Tagen zu erwarten, da die Verhandlungen am Donnerstag, vielleicht noch am Freitag ihren Fortgang nehmen sollen. Die Errichtung einer Devisenzentrale ist bekanntlich seit längerer Zeit Gegenstand von Erwägungen, und es ist wohl möglich, daß sich diese Erwägungen zu einem Beschluß verdichten. Was im übrigen an Einzelheiten über die beabsichtigten Maßnahmen gegen den Marksturz in der Presse mitgeteilt wurde, beruht auf Mutmaßungen und eilt zunächst den Tatsachen voraus. Irgend welche Beschlüsse sind überhaupt noch nicht gefaßt worden. Das gilt insbesondere von der Behauptung, daß eine neue Dollaranleihe beabsichtigt sei. Endlich also hat sich die Reichsregierung veranlaßt geseben, den Schvitt zu tun, der von ihr längst hätte getan werden müssen. Es ist seltsam, daß der Reichsregierung die Erkenntnis so außerordentlich spät kommt; hoffentlich ist ihr die Erkenntnis nicht zu spät gekommen. Wir brauchen nicht zu wiederholen, daß mit kleinen Mitteln nicht zu helfen ist. Mit Erwägungen ist auch nicht zu helfen. Vor lauter Erwägungen, scheint es fast, kommt die Regierung nicht zum Handeln. Das einzige Mögliche ist, daß die Stützungsaktion mit aller Energie und allen zu Gebote stehenden Mitteln schleunigst wieder aufgenommen wird. Alles andere hat einstweilen keinen Zweck und kann höchstens nur als Nebenaktion in Betracht kommen. Außerordentlich energisch setzt sich seit einigen Tagen auch der„Vorwärts“ für eine sofortige Wiederaufnahme der Stützungsaktion ein, daneben fordert er wertbeständige Löhne. die wertbeständige Schaffung der Steuern und die Umstellung des Etats auf Goldrechnung, die Errichtung einer Devisenzentrale, Einführung von Goldwechseln, Goldanleihen usw. Diese letzten Maßnahmen sind an sich nicht von der Hand zu weisen, bedürfen aber einer eingehenden Vorbereitung und können sich in absehbarer Zeit gar nicht auswirken. Es muß aber, darüber besteht wohl heute nirgend mehr Zweifel, sofort gebandelt werden, und das ist nur möglich mit einer neuen Markstützungsaktion, die allerdings die Febler der letzten vermeiden und von sachverständirer Seite geführt werden muß. Aussicht auf eine Entspunnung? Aussicht auf Verhandlungen? Optimismus in Berlin. * Berlin, 20. Juni. In Berliner diplomatischen Kreien erwartet man nach Blättermeldungen auf Grund der aus London, Paris und Rom vorliegenden Berichte, daß die Besprechungen zwischen England und Frankreich nun doch zu einer Reparationskonferens unter den alltierten Mächten führen werden, die wahrscheinlich noch vor Ende dieses Monats zusammentreten wird. Man glaubt, daß England auf dieser Konseronz den Vorschlag machen wird, die Sicherungsfrage Frankreichs nach dem bekannten Plan des englischen Generals Spears einer Lösung entgegenzuführen, eine Lösung, die sowohl von Frankreich angenommen werden könnte und doch andersetts die deutsche Souveränitätse aufrechterhält, daß auch das Kabinett Dr. Cuns sich mit ihr einverstanden erklären könnte.(?) Wenn in dieser Frage gemeinsame Richtlinien estgelegt worden sind, so soll Deutschland zu diesen Verhandlungen hinzugezogen werden, um auf diese Weise zu einer endgültigen Lösung zu gelangen. Man rechnet, daß die Besprechungen unter Shlendo Hinzuziebung Deutsch frübestens Mitte Juli schen Regierung, da einzelne Fragen offenbar die belgische Regierung nicht betreffen. Noch keine sormelle Antwort. ss Paris, 20. Juni.(Telegr.) Zu der von der Presse verbreiteten Nachricht, der beloische Botschafter in Paris habe beute bereits eine Antwort der belvischen Regierung an die französische Regierung übermittelt oder sie habe die Absicht gehabt, dies zu tun, wird unserem Korrespondenten heute abend an maßgebender Stelle mitgeteilt, daß die Nachricht in dieser Form nicht richtig st. Allerdinos sei der belgische Botschafter heute vormittag am Quai d'Orsav gewesen, doch dürften daraus nicht irgend welche Schlüsse gezogen werden, daß er die Antwort überreicht habe. Er habe in der letzten Zent sehr häufig dort vorgesprochen. Man sei am Quai d'Orsav im großen und ganzen vollkommen über den belgischen Standvunkt informiert und die belgisch=fran. zösischen Besprechungen seien nunmehr in eine Phase eingetreten. die auch eine erwetterte Fortführung der französtsch=enolischen Verbandlungen mög. lich mache. Es herrsche nur noch Unklarheit darüber, ob das belgische Kabinett sich angesichts der Ministerkrise in der Lage fühlt, mit London weiter zu verhandeln. Sicherlich werde der französisch=belgische Meinungsaustausch weiter geführt werden. Der Inhalt der heutigen Besprechung, die der belgische Botschafter am Quai d'Orsay hatte, wird geheim gebalten. * Kabfnettsrat in England. Noch keine offizielle Erklärung. # London, 20. Juni.(Telegr.) Nach dem Parlamentsberichterstatter des„Dailv Telegraph“ ist für heute ein Kabinettsrat einberufen worden. Es verlaute, daß die Revarationsfrage weiter erörtert werden solle. Es sei jedoch klar, daß nach Ansicht der Regierung der Augenblick noch nicht gekommen sei, da eine offizielle Erklärung bezüglich der britischen Politik in vorteilbafter Weise abgegeben werden könne. * Baldwins Anstrengungen. Eine Erklärung vor den Arbeitervertretern. London, 20. Juni.(Telegr.) Dem Parlamentsberichterstatter des„Daily Expreß“ zufolge gab Ministeroräsident Baldwin gegenüber den Vertretern der Arbeitervartet und des Bergarbeiterverbandes, die ihn gestern unten Führung Ramsay Macdonals aufsuchten, um mit ihm die Frage der Koblenindustrie zu erörtern, folgende Erklärung ab: Von grundlegender Wichtigkeit ist ausenblicklich in Eurova, daß eine Regelung der Ruhrfrage erfolgt. Soweit ein Mensch irgend etwas tun kann, wende ich weine Lage Englands nachteilia. Je eber sie geregelt wird, desto besser ist es. Laut„Times“, die ebenso wie die übrigen Blätter die obige Meldung des„Daily Exvreß" enthalten, wurde mit Bezug auf die Zusammenkunft die größte Verschwiegenheit gewahrt. Die Abordnung wurde ersucht, keine Berichte über die Unterredung zu geben. * Der Wunsch nach einer Zusammenkunft. Das Fallen des Franken. London, 20. Juni.(Telegr.) Der Pariser Berichterstatter der„Times“ schreibt, man wünsche in Paris den Zeitpunkt der Zusammenkunft zwischen Poincare und Baldwin schneller berbeizuführen. Man sei der Ansich., daß alles beseitigt werden müßte, was die Herstellung eines Einvernehmens mit Großbritannien verzögern könne. Der französische Frank falle. In den besten Bankkreisen sei stets angenommen worden, daß die Franzosen wohl in den Lage wären, den Franken bis Mitte Juli vor Schwankungen zu bewahren, daß er aber nach dieser Zeit außer Kontrolle geraten würde, wenn keine Regelung in Aussicht stehe. Das Fallen des Franken in den letzten Tagen scheine darauf hinzuweisen, daß dieser kritische Augenblick vielleicht früher kommen werde, als erwartet wurde. Weiter sei es klar geworden, daß, was sich auch immer in Belgien ereigne, die französische Regierung nicht länger auf die vorbehaltlose Unterstützung Belgiens rechnen könne. Die belgische Forderung könne in Frankreich nicht unberücksichtigt gelassen werden. Nichts habe Frankreich seit dem Waffenstillstand so sehr betrübt, wie die Möglichkeit der Absonderung Belgiens. Ein weiterer wichtiger Faktor sei das wachsende Gefühl in Frankreich, daß ein neuer Bruch mit Großbritannien nicht wieder gutzumachen sein könnte. möglich machen werde, das belgische Kabinett neu zu bilden, ohne zur Auflösung in gralien, die die internationale Lage infolge der dadurch erfolgten Verzögerung ernstlich komplizieren würde. Falls eine Auflösung erfolge, müßte es auch für jedes Geschäftsmintsterium unmöglich sein, die beiklen Fragen über die Ruhr und die Revarationsfrage zum Abschluß zu führen. Noch keine Tösung. T ss Brüssel, 20. Juni.(Telegr.) Theunis setzte heute ime Besprechungen fort. Er wird im Lause des beutigen Tages noch den früberen Minister Brocqueville und den Präsidenren des Senats Magnette sowie den Berichterstatter der Nammer Houtard empfangen. Man glaubt, daß Theunis im Lause des morgigen Tages seine Konserenzen beenden wird. Die Ausdehnung der Verhand. lungen zwischen Theunis und den nolitischen Grupven ist als ein Beweis für die Schwiertobetten anzuseben, die Theunis bei der Bildung des neuen Kabinetts bezeg Man ist weiterbin sehr vessimistisch, da man keine der ausenblitklichen Krise sieht. Falls Theunts mir—— Zustandekommen der neuen Kabinettskombination keinen Erfolg haben sollte, zieht man in gewissen Kreisen die Bildung eines Geschäftskabinetts unter dem Vorsitz von Theunis in Betracht, dessen Aufgabe es sein würde, die Revarationsfrage, die innere Finanzfrage und das militärische Problem zu lösen, in einigen Monaten zu Neuwahlen zu schreiten. Diese letzte Kombination wird in ernsthaften politischen Kreisen für wenig wahrscheinlich gebalten. A Brüssel, 29. Juni.(Telegr.,„#vir" berichtet, daß infolge der Ministerkrisis Könia Albert in Parts mitteilen ließ, daß er am Montag der Gedenkfeier der Schlacht von Verdun, an der Millerand teilnimmt, nicht beiwobnen könne. Die belgische Reparationsantwort. Die Lösung der Ministerkrisis wird nicht abgewartet. =] Paris, 20. Juni.(Telegr.) Der Brüsseler Berichterstatter des„Petit Parisien" bestätigt die Meldung, die bereits ein Teil der Brüsseler Presse verbreitete, wonach der ebemalige Außenminister Jaspar die Entwirrung der Ministerkrise nicht abwarten werde, um Curzon und Poincare die belgische Antwort auf den enalischen Fragebogen mitzuteilen. Nach den Eindrücken, die Theunis gestern gewann, dürfte die Ministerkrise jedenfalls nicht vor der kommenden Woche gelöst werden. Unter diesen Umständen begreife man, daß Jaspar nicht wünsche, die Uebermittlung der belgischen Antwort unnötigerweise binauszuzieben. Vor der Ueberreichung. K. Paris, 29. Juni.(Telegr.) Der Brüs Berichterstatter des„Echo de Paris“ glaubt, daß heute vormittag die belgische Antwort durch den belgischen Botschafter am Quai d'Orsay überbracht werde. In den gemeinsamen Fragen werde die Antwort Übereinstimmen, doch werde die belgische Antwort getrennt in London überreicht werden und sie werde E zu menigen Purkte emtrecken, als die der französiDie belgische Kabinettskrisis. Pessimistische Auffassung. Schwierigkeiten wegen der Genter Universität. Paris, 20. Juni.„Journal des Debats“ meldet über den Stand der belgischen Ministerkrise, nach einer Unterredung mit dem König hatte Theunis vorgestern abend und gestern vormtttag eine Reibe von Besprechungen mit Persönlichkeiten der liberalen und katbolischen Gruppe. Was das Ergebnis anlange, werde das strengste Stillschweigen beobachtet. Es verlaute jedoch, daß es den Erwartungen Theunis nicht entsprochen habe. Theunis sei auf die völlige Unnachgtebigkeit in der Frage der Genter Universität auf Seiten der flamischen Katboliken gestoßen. Heute vormittag habe bementsprechend in politischen Kreisen eine pessimistische Auffaslung vorgeherrscht Von mancher Seite wird sogar behauptet, daß Theunis angesichts der Schwierigkeiten, der der Aufbeingung einer Regierungsmehrheit entgegenstünden. auf die Neubildung des Kabinetts verzichten würde. Als derjenige, der in diesem Falle die Neubildung des Kabinetts versuchen werde, wird schon jetzt Carton de Village genannt. Der Brüsseler Berichterstatter des„Echo de Paris“ scheint es nicht für ausgeschlossen zu halten, das ein katbolisch=liberal=sozialistisches Kabinett schließlich doch gebildet werden könne. Er nennt für diesen Fall als zukünftigen Ministerpräsidenten den ebemaligen sozialistischen Ernährungominister. Englische Hoffnung. 9. London, 20. Juni.(Telegr.) Der diplomatische Berichterstatter des„Daily Telesravb“ schreibt, man sei zu der Hoffnung berechtigt, dab Theunis zo Deutschland und das Papsttum Ein katholischer Appell. Unter der Ueberschrift„Deutschlands Schichal#und dor Peishn“ brinet din Sügühr, Raltsseburf, dur l, in welchem vom katbokischen Standvunkt aus ein Avpell an die Kurse gerichtet wird. In diesem beachtenswerten Aussatz wird folgendes ausgeführt: „Noch einmal wird die deutsche Regierung in zwölfter Stunde versuchen, das Schichal zu wenden. Sie wird sich bereit erklären,, dem verlorenen Krieg entsprechend, trotz der bereits erfolgten Amputierung reicher deutscher Lande an Mosel, Saar. Oder Weichsel um Schlei, trotz den Vernichtung ihres Weltbandels, der ertnahme ihrer Kolonten in Jehls“ en, was aus dem verstummelten, denn teten Wirtschaftskörver noch berauszusvolsen ist. Ueber alle völlerrechtliche Verpflichtung binaus wird die Regierung außer ibnen eigenen Hilfsquellen die gesamte deutsche Wirtschaft, den von christlicher Staatsauffassung als unantastbar anerkannten individuellen Besitz vervfänden. Und sie wird endlich bis zur Selbstentäußerung geben, wenn sie die Endbestimmung ihren Leistungsfähigkeit wiederholt in die Hände einesinternationalen Schiedsberichtes zu legen bereit ist. Das deutsche Volk weiß, daß dieses Wort das letzte ist. Desbalb wendet sein Blick sich noch einmal zu der Stelle, von der der Münchener Kirchenfürst unter dem jubelnden Beifall der katbolischen Seele ausrief: „Katbolische Kirche, wie bist du eine weltumspannende Großmacht des Friedens in der Einheit deines Oberhauptes." Das katholische Deutschland bat nie die unablässigen Bemübungen Benedikts XV. um die Wiederberstellung des Friedens verkannt; immer haben wir die schwierige Lage gewürdigt, *—„ S t r u d e l wir mit weltlichen Rücksichten unbeeinflußbare Urteil des Hl. Vaters erwartet. Der Friede aber ist nach seinem Wort„nur in öffentlichen Urkunden unterschrieben"— in Wirklichkeit ist Krieg inmitten eines fast ausschließlich katholischen Volkes, das seit ältesten Zeiten eine treue Stütze der beiligen Kirche gewesen ist. Deswegen sehnt sich dieses leidend., bedrückte Volk so sehr nach Worten und Taten des Friedens, Worten, wie nur die böchste moralische Autorität auf Erden sie wirkungsvoll auszusprechen vermag, nach Schutz des Rechtes, nach Völkerversöhnung auf der Erundlage von Gerechtigkeit und Liebe. In weiser Diplomatie hat Rom die Konstellation der Nachkrieasentwicklung stets richtis bebandelt. Die mannigfachen Bestrebungen aus Frankreich, unter Abtrennung Baverns vom Reich und unter Zusammenschluß möt Deutsch=Oesterreich eine katbolische Monarchie zu restituieren, haben nie die Unterstützung den Kurie gefunden. Denn sie weiß, daß bei solcher Entwicklung der Rest des zerfallenden Deutschlands eine Diasvora bilden würde, in der es keinerlei Hoffnung auf Wiedervereinigung im Glauben jemals gäbe, und die eine akzentuierte Politik gegen Rom zu führen gezwungen sein würde. Aben Nom weiß sicher auch, daß die Katboliken Deutschlands gerade jetzt eine Aufgabe bistorischer Größe zu erfüllen haben, von der vielleicht die Aufrechterhaltung einer jeden christlichen Staatsordnung in Mitteleurova abhängig sein wird. Rom weit, daß diese Katholiken, die einst unter Nichtachtung aller üblen Konsequenzen für sie die Rechte der Hl. Stubles verteidioten, die durch die Bildung der stärksten Bürgerlichen Partei in jahrzehntelangen Kämpfen die unveräußerlichen Rechte ihrer bl. Kirche gegen einen omnivotenten Staat wiederberstellten: es weitz, daß dieser katbolische Volksteil Brust an Brust, in vorderster Front, gegen den Ansturm einer neuen kommuntstisch=dolschewistischen Weltanschanung steht, die unter ihren Trümmern bereite Reich begraße— ein großes begraben bat. Rom muß wissen, daß dieser Kampf, der an der Nuhr mit erschreckender Klar. beit tägliche Fortschritte macht, nur geführt werden kann. wenn die gesamte katbolische Welt Deutschkands— an ihrer Spitze die christliche Arbeiterschart— sich dieser vernichtenden Wose mit Entschlossenheit entaegenwirft. Wenn Nom, woran wir nicht zweiseln, diese Aufgabe von böchster Wichtigkeit vermitt, dann wird man doch auch fühlen, daß sie nur dann verwirklicht werden kann. wenn die schwache Kämpferschar unter dem Banner des Rechtes sicht, dem Banner, um das sie sich beute zur letzten EntDollar 129675 Mark. schart. Wir waren ein starkes, ein mächtiger Volk,— ein grobes Volk sind wir noch heute, doch aller Macht entkleidet, ein Volk, das nicht Geschichte duldet, sondern Geschichte macht; mögen auch alle Machtsaktoren in Händen der Geaner sein. Etwas Unveräuberliches gilt es zu büten, mit neuen Kräften zu durch. tränken: den unvergänglichen Glauben an das ewise Recht“ A Kbrigen=Stuhten soion Surchaus kol. bien. Es treffe nicht zu, daß Serbien der neuen bulgarischen Regierung verder Vertrag von Neuilly werde loyal Die Ereignisse in Bulgarten. Bulgarlens ösplomatische Beziehungen. mt. Sofia, 20. Juni.(Telegr.) Bankow erklärte einem Norrespondenten des„Ercelsior“, die Beziehungen Bulgariens zu den übrigen Staaten seien durchaus normal, auch zu Serbien. Es treffe nicht zu, die Anerkennung de weigert habe. Der erfüllt werden. Zum Gesandten in Belgrad wurde der bisberige bulgartsche Vertreter bei der Berner Ausgleichskommission ernannt. Die artechische Regierung hat ihren Geschäftsführer in Sofia beauftragt, die Beziebungen mit der neuen bulgarischen Regierung aufzunebmen. Die alltierte Mlitärkontrollkommission hat die bulgarische Reoierung aufbefordert, das Militärkontingent auf das im Friedensvertras vorgesehene Maß berabeusetzen. Die entsprechende Verfügung wurde bereite erlassen. Eine staatspolitische Verlobung. m. Gofig, 29. Juni.(Telegr.) König Boris hat sich mit einer Tochter des Könias von Numänien, Ilena, verlobt. Der Außenminister erklärte, die bulgarische Regierung werde besonderen Wert auf die Pflege der Beziehungen zu Rumänien legen. Eine bewegte serbische Kammersitzung. m. Belgrad, 2. Juni.(Telegr.) Außenminister Dr. Riutschitsch wurde in der Kammer von der Opposition heftig angegrissen. Die Regierung sei den bulgarischen Ereignissen gegenüber unentschlossen gewesen. Der Minister erwiderte, er werde die slawischen Interessen zu schützen wissen. Der Umsturz an sich bedeute keine Verletzung des Friedensvertrages. Ein Präpentivkrieg gegen Bulgarien sei unmöglich und werde nur Mißbilligung finden. Pressevertretern erklürte Dr. Rintschitsch, Italien habe die bolgarische Bewegung Albanien wer Bewegung gegen es in Mazedonien. un finanziell unterstützt. Auch in de mit italienischem Geld eine Südslawien inszeniert. Aehnlich stehe und Die Eisenbahnerausweisungen. = Aus dem Besatzungsgebiet, 20. Juni. In der Zeit vom 11. Januar bis 2. Juni wurden insgesamt 5764 Eisenbahner aus ihren Wohnungen verdrängt, davon 4558 aus deth besetzten Gebiet ausgewiesen. Die Zahl der von der Verdrängung betroffenen Angebörigen beträgt 17.837; die Zahl der von Ausweisung betroffenen Angehörigen 11 151. Verbaftet wurden insgesamt 564, vom Kriegsgericht verurteilt 105 Eisenbabner. ( Frankfurt a. M., 19. Juni. Im Gebiet von Oberund Niederlahnstein wurden heute 21 Eisenbahnbedienstete, der größte Teil mit Familie, ausgewielen. Sie durften nur Kleider und Leibwäsche mitnehmen. Aus Worms wurden 148 ausgewiesen, weiteve 150 werden aus Bingerbrück erwartet. Verordnung des Reichspräsidenten über vorläufige Unterbringung Ausgewiesener. WTR Berlin, 20. Juni. Die Zahl der seit Beginn der Rubraktion aus dem besetzten Gebiet Ausgewiesenen beläuft sich schon jetzt auf über 50000. Täglich kommen Hunderte binzu. Es ist Ehrenpflicht des gesamten deutschen Volkes, für eine angemessene Unterkunft der Vertriebenen zu sorgen. Der Reichsoräsident erließ nunmehr eine auf Artikel 48 der Reichsverfassung gestützte Verordnung vom 14. Juni, wodurch die vorläufige Unterbringung Ausgewiesener auf eine gesetzliche Grundlage gestellt wird. In der Verordnung wird die Pflicht zur Unterbringung der Verdrängten den Gemeinden auferlegt. Diese haben alle Vorkehrungen für die Unterbringung zu treffen und können ihrerseits Für Zwecke der Unterdringung Räume jeder Art beanspruchen. Ausgewiesene mit Familie sollen womöglich in Kur= und Badeorten oder auf dem Lande untergebracht werden. Die Verteilung der Ausgewiesenen auf die einzelnen Gemeinden erfolgt auf Antrag der Fürsorgeorgane durch die ordentlichen Verwaltungsbehörden. Wünsche der Ausgewiesenen werden hierbei nach Möglichkeit berücksichtigt. In Orten, wo die Verpflegung zu angemessenen Preisen nicht erhaltbar ist, können die Verwaltungsbehörden den Genteinden auch die Verpflichtung auferlegen, die Verpflegung der Ausgewiesenen sicherzustellen. Die Gemeinden können nötigenfalls von Dritten entsprechende Leistungen anfordern. Die Verordnung regelt noch die Frage der Vergütung für die gewährten Leistungen und sonstige Einzelbeiten. Sie bebt ferner nachdrücklich hervor, daß die Bestimmung des Artibels 5 des Notgesetzes vom 24. Februar, wonach die Ausgewiesenen auf Wobungszuteilung vor allen übrigen Personen Anspruch haben, aufrecht erhalten wird. Besetzte Zuckerfabriken. A Ludwigsbasen, 19. Juni. Die Zuckersabelken in Brankenthal, Friedensau und Ofstein sind gestern besetzt worden. In Ofstein haben die Arbeiter den Betrieb sofort stillgelegt. * Msar. Testa wieder in Essen. = Essen, 20. Juni. Wie wir hören, ist der vänstliche Delegat für das Ruhrgebiet Msar. Testa vor einigen Tagen wieder in Essen eingetroffen. Ein Einspruch der Arbeiter= und Angestelltenräte des Köln=Neuessener Bergwerksvereins. Arbeisterräte des Köhn=Negesener Ber den sich in einer Entschliebung— dierenden General gegen die Verurteilung ihres Generaldirektors Bergrat Dr. Winkbaus und gegen Eingriffe in den Betrieb des Köln=Neuessener Bergwerksereins. Es wird darin zum Ausdruck gebracht, daß die schon aus den Tatfache #### Wollen und Zuwiderbandluunng, gegen die entgegenstebenden deutschen Gesetze die„Ausführung der Besel“ sescheitert ware an der— ellten und Arbeiter. Weiterbin rotest en Angestellten= und ergweiksvereine an den kommanrteilun gehende Setonveverrschung und durch feste übermenschliche Selbstüberwindung. Ich stelle mich auf den Boden der Erklärung, die der Führer der Deutschen Volkspartei. Herr Dr. Stresemann, kürzlich abgegeben hat: Leben und Sterden dängt nicht davon ab. ob wir eine Milliarde mehr oder weniger Revarationen zahlen wolle „Pgg he gein und Aude beuisä vollen. (Sehr nachgieblgen Politik bezeichnet. Demgegenüber erinnere ich daran, daß diese nachgiebige Politik am 28. September 1918 begonnen bat. als Hindenburg und dendorff telegraphisch vom Reichskanzler den sofortigen ffenstillstand verlangten und auf die telegraphischen denken des Reichskanzlers erwiderten, daß der Waffen. stillstand gleichwohl angeboten werden müsse. Ich halte es für erforderlich, hier zu erklären, daß die vom Minister Anschuld des Verurteilten allein raebe, daß selbst bei gu des Innern nach links und rechts getroffenen Maßnahmen sich auf der Linie der Regierungspolitik bewegen, die von der grohen Mehrheit des Hauses gebilligt worden ist. Die Staatsregierung steht binter dem Minister des Innern. (Lebhafter Beifall.) Die Aussprache wird abgebrochen. Donnerstag 12 Uhr kleine Vorlagen. Fortsetzung der dritten Lesung des Hausbalts. Uhr. Schluß 6 wang. nelte Kohlen nach KaternFall betrifft die Festnahme EEEE.8. den selbst das Vorstelligwerden von 2 Abordnungen bis zur Stunde nicht befreien konnte. Die Freilassung wurde an die B gung geknüpft, daß sich ein anderer Arbeiter stell Frauen und Kindern gesammelte berg zu schaffen. Ein dritter des 68jährigen Arbeiters Li stelligwerden—— an die lle. AigPreußischer Tanôteg. 250. Sitzung. :: Berlin. 20. Juni 1923.(Telegr.) Die allgemeine Aussprache zur öritten Tesung des Haushalts wird fortgesetzt. Abg. Stieler(Zentr.): tradikalen Kreise würden an dem staatszarakter des Reiches und der Länder nichts ur ist die Nevublik zu stark verankert. e soll nicht allzu nervös sein. gestern*= Die rech c rechtlichen ändern. auch die Linke soll nicht allzu nervös sein. Es war gut. daß der Minister gestern einmal das insame Lügengewebe zerrissen hat. das um ihn geschlungen war. Den bedauerlichen Ausschreitungen m Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund wurde durch die wirtschaftliche Not stärkster Vorschub geleistet. Die Kommunisten und Unionisten haben dies für ihre volitischen Zwecke eusgebeutet. Im Hinblick auf die ungebeuerliche Entwertung der Mark wird es Aufgabe des Reiches und der Länder ein müssen, endlich einmal drakonische Maßnahmen gegen die Spekulation und den unberechtigten Devisen. handel zu ergreisen.(Lebhafte Zustimmung.) Abg. Niedel(Dem.): Die Welle der sozialen Not steigt immer böher und die Nutznieber dieses Zustandes sind. wenn man die Forderungen der Gewerkschaft nicht erfüllt, die Kommunisten. (Abg. Schuls=Neukölln:„Dummes Zeug!", zweimaliger Ordnungsruf.) Nicht die Erfüllungspolitik hat die Franzosen ins Ruhrgebiet geführt, sondern gerade das Aufhören der Erfüllungspolitik. Abg. Schlange(D. N.) zu Grunde. Der Minister ist setzendes Element des Staates. votum ist die eren Augen ein zerdas Mißtrauensspartei nicht zu baben, für das VerAbg. Heilmann(Soz.): die deutschund mit — dieselbe Mördern Rathenaus den Stahl geschliffen hat. Ein schwerer Fehler war die Aufhebung der Zwangswirtschaft, bevor der letzte große nationale Kampf bestanden war. Abg. Dr. Pinkerneill(D. V.) bezeichnet die Ruhrbesetzung als die Konsequenz des Wirtschaftskrieges, den Frankreich gegen uns führe. Heute Hung Die und der Lohnfrage 1 e, Enghstenteun Wrame Na befriedigen, aber der Vorwurf. die Unternebmerscha hätte die Verhandlungen hintertrieben, ist völlig unbered tigt. Die große Koalition muß auch für die Zukunft in Preußen gelten. Alle Koalitionsparteien stehen hin nter #en gelten. Alle Koalitionsvarteien..—.. der Staatsregierung.(Beifall bei der Mehrheit.) Ministerpräsident Braun: Das Revarationsproblem ist zum Besten unseres Volkes und Vaterlandes zu lösen. Nur durch weitDas Tandessteuergesetz angenommen. 69 Berlin. 20. Juni.(Telegr.) Der Reichstag nahm endgültig die Novelle um das Landessteuergesetz gegen die Stimmen der Kommunisten an. Ein ozigldemokratischer Antrag auf Befreiung der Genossenschaften von der Umsatzsteuer wurde dabei abvelebat. * Die Abzüge bei der Einkommensteuer. Verfünfsachung der Abzüge. 1 Berlin, 20. Juni. Im Steuerausschuß des Reichstages wurde zur Frage der Einkommensteuerregelung allgemein die Verfünffachung der Abzüge(für Werbekosten, Ehegatten und Kinder beschlossen. Berlin, 2 tung" haben Heraufsetzung der Diäten. 20. Juni.(Telegr.) Nach der„Kreuznahme der Deutschnationalen einen Antrag eingebracht, ab 1. Juli die Diäten zu bemessen in der Höbe von 25 Prozent der Gesamtgebührnisse der Gruppe 6 des Besoldungsgesetzes mit Ausnahme der Frauen= und Kinderzulage und Aufwandsgelder. Die Grupve 6 gibt das Gehalt für die Reichsminister an und beträgt jetzt ohne Aufwandsgelder 5,7 Millionen Mark. Aus der Zentrumspartei. Am 16. und 17. zimmer des parteivo sekretäre der der Partei im Lande zu seotrast Berlin, 19. Juni 1923 und 17. Juni tagte im ZentrumsfraktionsReichstages eine Sitzung des Reichsrnandes. der Porsitzenden und GeneralLandes= und Provinzialverhände er deutschen Zentrumspartei. Veranlaßt war die Tagung urch die Notwendigkeit. ein Bild über die Lage sartei im Lande zu gewinnen und über die dringe meh andes- und. agung politischen Tagesfragen Beratung zu pflegen. Die Sitzung des ersten Tages wurde eröffnet mit einer kurzen und berzlichen Ehrung des Abg. Herold. der bekanntlich am 16. Juni sein 25jähriges Jubiläum als Mitglied des Reichstages feiern konnte. Alsdann gab Generalsekretär Dr. Vockel einen Bericht über die Luge des Reichogeneralsekretariats und seine Arbeiten lich auf die Ta Bezug nahm. der Auffassung.—ese5 dingt, aufrechterbalten bleiben müsse. Es könne zwar bei seinem beschränkten Personalbestande und angesichts der Teuerung nicht mos9s Fel i. Ahait auf die Notwendigkeit der Landes= und Provino##.— auf die Notwendigkeit der Gewinnung des jusendliNachwuchses und die Vorbereitung der nächsten Wahlen völlig außer jedem Zweifel. Die Umlage über die Finanzierung des Reichsgeneralsekretariats und seiner Geschäfte wurde neu festgesetzt.— Auch die Jugendtagung in Bildesheim wurde ergiebig besprochen. Dabei kamen die Hoffnungen und das Vertrauen, das man auf den Geist und den politischen Willen der Zentrumsjugend setzt, zu unumwundenem, rückhaltlosem Ausdruck. Es wurde aber betont, daß man sich in den einzelnen Parteiorganisationen der Landjugend noch energischer annehmen müsse, als man es bisher getan habe. Der Nachmittagssitzung am Samstag galt der Betrachtung der außenpolitischen Lage. Abg. Marx referierte über die Geschichte der letzten Revarationsnoten und die Besprechungen, die darüber die Fraktion mit der Regierung gepflogen hatte. Einig war man sich darin, den passiven Widerstand mit Energie fortzusetzen. Einig war man sich auch in der Auffassung, daß es für die Zentrumspartei eine Rbeinlandfrage überhaupt nicht gibt. ein. darüber wurde vorgenommen ster erme Problemen sie soll in einem en Dann sprach über die Einanzlage des Reiches re die näichten Autpahen der Steuerpolittt. o. ungen des Geldentwertungsgesetzer fanden dabe e besondere Aufmerksamkeit. Die eingebende sprechung hatte das Ergebnis, daß mit Energie versucht werden müsse, auch aus außenpolitischen Gründen, das Steuereinkommen des Staates erbeblich zu vermehren. um die innerdeutschen Voraussetzungen für die Sanierung des Staatsbaushaltes unter allen Umständen zu verwirkli Es taatsbausbaltes unter allen den zu verw.(lschen. Es zeigte sich im Gesamtverlauf der Tagung, daß die Zentrumspartei weit entfernt davon ist, der Abwärisentwicklung der deutschen Dinge fatalistisch freien Lauf zu lassen. vielmehr bestrebt ist. aus Gründen des Staatswohl, und deg,sozialen Ferechtiokel„mit nie erpüdender meistern. hweren vo ages zu Ausland. Ein Konflikt Danzigs mit Polen. Ausweisung von 16 Danziger Bürgern angedroht. V Danzig, 19. Juni. Der volnische General= kommtssar in Danzig richtete an den Senatspräsidenten ein Schreiben. in dem er den Senat davon benachrichtigte, duß angesichts des Verbotes der Beschäftigung von 16 polnischen Staatsangehörigen in der freien Stadt Danzig seitens der Danziger Bebörde, was die polnische Regierung als gleichbedeutend mit der Ausweisung erachtet, die Ausweisung von 16 Danzige: Staatsangehörigen aus dem Gebiet des volnischen de. Hierauf richtete der SenatsPanziger Staatsnzigepolnischen ellt. wonach somohl lich Oberkommissars Schreiben weist davon betroffenen und irger. eine Verletzung der 2 onveniion vom 9. 11. 1920. len wie auch Danzia sich in gleicher Weise verpflichten. verschiedenheiten die Entschädigung des des Völkerbundes amurufen. Das Schreiben weist nach, daß von der Danziger Verwaltung die Bestimmungen des Demobilmachungsausschusses mit äußerster Milde gebandhabt wurden. Der Senat will noch sich bereit bis auf weiteres die „Staatsangehörigen in Danzig Einzelfalles zu gestatten. Bei dieser Erklärung gebt jedoch der Senat von der bestimmnten Voraussetzung aus, daß die Regierung der Revublik Polen die angeordnete Ausweisung der 16 Danziger Staatsangehörigen mit größter Beschleunigung rückgängig machen wird. Volen unterbindet den Fernsprechdienst mit Danzig. * Danzig. 20. Juni.(Telegr.) Das Danziger Telegraphenamt teilt mit: Seit gestern 7.15 abends hat Polen den gesamten Pernsprechverkehr mit Danzta eingestellt. Ueber die Ursache ist nichts bekannt. Zugelassen sind nur Staatsgespräche. Der Telegrammverkehr ist nicht unterbrochen. * Schweizerische Kritik am Völkerbund. Debatte um den Ruhrkouflikt. à Bern, 26. Juni. Der Nationalrat beschäftigte sich mit dem Geschäftsbericht des politischen Devartements. Der Sozialist Erimm führte u. a. aus: Der frübere italienische Ministerpräsident Nitti hat den wahren Geist der Verträge aufgedeckt. Dies System wird zur Balkauierung Europas führen. Wenn man von der Wiederaufrichtung Oesterreichs spräche, so sollte man nicht vergessen, wie Oesterreich nach dem Zusammenbruch ausgeplündert wurde und wie man jetzt mit der Anleihe ein Geschäft macht, deren effektive Verzinsung auf 9,5 Prozent zu stehen kommt. In der Rubrfrage hat die Schweiz das unzweiselhafte Recht und die Pflicht, diese Sache beim Völkerbund anhäneig zu machen. Der) dem Völkerbund gegenüber an den Taa gblegte Optimismus ist keineswegs berechtigt. Bundesrat Motta erklärte hierauf u. a.: Wie müssen bei der Lösung der internationalen Aufgaben mitwieken, niemand zu lieb und niemand zu leide. Die Nuhraktion ist für die Schweis ein Unalück, aber man muß, um gerecht zu sein, diese Aktion nicht allein, sondern im Zusammenhang mit allen Vorgängen des Krieges und der Nachkriegszeit betrachten. Der Völkerbund kann unter den jetzigen Umständen nur durch sein moralisches Gewicht wirken. Ein Eingriff in den Nuhrkonflikt wäre sehr delikat, um so mehr, als Deutschland dem Völkerbund nicht angehört. Hierauf gelangte der Fall Werswolt zur Behandlung. Der Nationalrat sprach der Rogierung das Vertrauen aus, indem er mit 93 gegen 8 sozialistische un kommunistische Stimmen den Antrag der Kommissionsmehrheit, der im Fall Worowoki die Haltung des Vundesrats billigt, annahm. ** Der englisch=russische Meinungsaustausch beendet. Rußland äußert wie England seine Befeiedigung. 9 Moskau. 20. Juni. Die Antwort Tschitsche=— rins auf das Memorandum der englischen Regierung Roman von Alfred Sassen. Amerikanisches Covvreiaht bo Greiner& Co., Berlin. berbete Erstes Kavitel. Auf dem hübschen Wiesenweg, der von der altersgrauen, berge= und voesieumkränzten Universitätsstadt Jena den vielbesuchten, feuchtfröhlichen Bierdörfern Oberund Unterwöllnitz zuläuft, schritt ein junger Mann in träumerisch-lässiger Haltung dabin. Diese träumerische Haltung bildete einen seltsamen Gegensatz zu der fast veinlichen, etwas fremdländischen Eleganz seines Anzuges, einer englischen oder amerikanischen Eleganz, die auch nicht zu dem versonnenen Ausdruck des keingeschnittenen Gesichts und dem unbestimmt schweifenden Blick der blauen Augen vassen wollte, aber schließlich doch der ganzen Erscheinung, die sonst vielleicht zu weiche Linien gezeigt hätte, einen eigenen Reiz verlieb. Mitten in den Wiesen überholte der Spazieraänger einen älteren Hern, der in seinem schlichten dunklen Rock, mit den gütig klugen Zügen, die von langjähriger Geistesarbeit sprachen, ein Geistlicher oder Lehrer sein mochte. Der junge Mann blieb stehen und griff grüßend an den Hut.— Mit der anderen Hand deutet er über Eöllnitz fort hin zu einer etwas höher gelegenen Ortschaft, über deren kunkelbraunes Dächergewitr eine nadelscharfe Turmspitze emnorstach in die maienblaue, von warmen Goldtönen .„„„ Seitwärts von Landschaftsbild auf Ueberreste einer Burg in den klaren Himmel. „Bitte— das dort ist doch Lobeda? ländischem Tonfoll eine Frage aus demi dem Schnurrbart überschatteten Mund. dem rechten Wege zu dem Städtchen— „Auf dem rechten Wege," bestätigte der alte Herr im schlichten Rock freundlich.„Lobeda ist auch mein Ziel, und wenn es Ihnen recht ut—“ Der andere fiel ein:„Aber gern schließ ich mich Ihnen an, wenn Sie gestatten. Ich darf Gie dann vielleicht auch mit einer oder der anderen Frage bebelligen. Das heiht— um mir die rechte Antwort darauf geben zu können, müßten Sie nicht nur wissen, wie es gegenwärtig in Lobeda aussiebt, sondern auch die Vergangenbeit einiger Bewohner— vielleicht ebemaliger Bewohner— dez Ortes därfte Ihnen nicht unbekannt sein—“ Der alte Herr nickte gemütlich mit dem Kopfe.„Sie emvorstach in die maienhlaue, von we durchzitterte Luft des Soätnachmittags. der Ortschaft hoben sich in lieblichem Le halber Bergeshöhe die grauen Ueberrest na in fremdvon blondoch auf haben es da gut getroffen. Ich bin in Lobeda geboren und mein Schicksal hat es gewollt, daß mich das Städchen bis heute in seinen Mauern festgehalten hat. Fragen Sie also nur—“ „Sie sind in Lobeda geboren?“ wiederbolte der junge Mann lebhaft.„Dann hat es freilich der Zufall gut mit mir gemeint. Vor allem möchte ich mir erlauben, Ihnen meinen Namen zu nennen. Wahrscheinlicherweise klingt er Ihnen nicht ganz unbekannt. Ich heiße Hermann Hüttich.“ Der alte Herr blieb wie angewurzelt stehen. Eine leichte Blässe hatte sich über sein Antlitz hingebreitet, jedenfalls eine Folge tiessinniger Erregung. „Hermann Hüttich,“ rief er mit bewegter Stimme: „Jetzt sagen Sie nur noch, daß Ihr Vater Hüttich heißt und vor— warten Sie— vor fünfunddreißig Jahren die Heimat verließ, um sich in Amerika ein neues Dasein zu gründen,— sagen Sie das, und ich schließe Sie in die Arme, weil ich mir nicht anders helfen kann.“ Der junge Mann lächelte ergriffen.„Walter Hüttich — derselbe Walter Hüttich, von dem sie sprechen, ist in der Tat mein Vater.“ Dek alte Herr begnügte sich, die beiden Hände des jungen Mannes zu ergreifen und herzlich zu schütteln. Aber er rief voll überströmender Wärme, die wie eine Umarmung war:„Der Sohn meines besten Jugendfreundes— diese Freude— diese Freude—!“ „Sie waren Papas bester Jugendfreund? Dann weiß ich auch Ihren Namen. Er lautet Reinsdorf—“ „Ich bin Lehrer Reinsdorf. O sagen Sie mir, wie es dem treuen Gefährten meiner Jugend geht!“ „Gut, gut. Er hat mich nach Deutschland— in die Heimat vorausgeschickt. Auf der Universität in Jena, die auch Papa besuchte, will ich meine wissenschaftliche Ausbildung vollenden. Papa kommt nach— möglicherweise schon in Wochen, vielleicht aber auch erst in Monaten. Es bängt das davon ab, wie rasch oder wie langsam er sich aus seinen Geschäftsverhältnissen drüben zu lösen vermag. in mer—Für immer— denn über den Jahren, die ihm das Leben noch schenkt, soll die Heimatsonne leuchten!“ Lehrer Reinsdorfs Antlitz war von andächtioer Rührung verklärt.„Wie mich das freut— wie mich das freut!“ stammelte er.„So ist sein Herz der Heimat doch nicht untreu geworden, wie ich nach seinem lang=, langjährigen, hartnäckigen Schweigen vermuten mußte.“ Der junge Deutschamerikaner erwiderte ernst:„Bis vor einem Jahre mußte auch ich glauben, in der Seele meines Vaters sei die Liebe zum Vaterland und zu seiner engeren Heimat erstarrt. Vor einem Jahre aber starb meine gute Mutter. Und von diesem Zeitpunkt an eing eine Wandlung in dem ernsten, strengen Geschäftsmann vor, vielleicht hervorgerufen durch die Vereinsamung, die ihm der Heimgang der treuen Lebensgefährtin brachte. Ich bemerkte oft eine weiche, träumerische Stimmung an ihm— und auf einmal war die Sehnsucht da in seinem Herzen, die Sebnsucht nach den Stätten seiner Jugend und nach der deutschen Luft— und bald darauf gebar diese Sehnsucht den Entschluß in ihm, für den Rest seines Lebens sich wieder der Heimat zuzuschwören. Sie hatte ihn wieder eingefangen.“ „Zu meiner großen Freude,“ setzte der junge Mann nach kurzem Schweigen binzu.„Denn, wenn ich auch stets gern an Amerika, mein Geburtsland, zurückdenken werde, — das zarte Pflänzlein der mir angeborenen Vorliebe für Deutschland hat sich im Laufe der Jahre in mir ausgewachsen zu einem großen, starken Baum. In dem behütenden und befruchtenden Schatten dieses Baumes soll sich mein ferneres Leben absvielen.“ Er lächelte in seiner schönen, stillen Art.„Es ist dies vielleicht gar nicht besonders verwunderlich bei einem, dem man den Namen Hermann gegeben, diesen urdeutschen Namen— „Diesen schönsten deutschen Namen!“ rief der Lehrer und bemächtigte sich abermals der Hände des jungen Mannes.„Ich heiße Sie willkommen in Deutschland— in unserem schönen Thüringen!... Wie lange sind Sie schon hier?“ „Vorgestern erst Ein ich in Jena angekommen. Und heute schon machte ich mich auf den Wege nach Lobeda! Aber nun meine Eragen. Es ist besonders eine, die mir auf dem Herzen brennt. Sie erraten vielleicht—?“ Das Antlitz des Lehrers wurde sehr ernst.„Sie wollen wissen, was aus der leuchtenden Mädchenblüte geworden ist, aus Magdalene Schumann, der einstigen Braut Ihres Vaters?“ „Ja. Lebt sie noch.“ „Sie lebt.“ „Gott sei Dank,“ atmete Hermann Hüttich erleichtert euf.„Ich glaube, wenn ich dem Vater das Gegenteil berichten müßte, er würde seinen Plan, wieder gans ein Deutscher zu sein, aufgeben und jenseits des Meeres bleiben... Er muß jene Magdalene Schumann über alles geliebt haben. Erst nach der Mutter Tod hat er mir gegenüber zum ersten Male ihren Namen genannt, aber in seinem Ton war es da wie eine Auferstehung seines tiefsten, wahrhaftesten Seins. Er wurde schön und jung in einem ganz wundersamen Glanz der Augen—“ der junge Mann brach lauschend ab. Die beiden hatten in langsamem Dabinschreiten inzwischen Oberwöllnitz erreicht. Aus der Veranda des Gasthauses tönte Gesang zu ihnen herüber. Eine Gesellschaft von Ausflüglern saß dort, Herren und Damen bunt durcheinander, und sang ein Thüringer Lied: „Müd bin ich heimgekehrt Aus weiter Welt, Schlug nord= und südwärts mir Luftig mein Zelt! Doch sieh, nun bin ich da, Hab' nun erkannt—: Bist meine Heimat ja, Thüringerland! Halt' mich getreulich fest, Weil treu du bist, Teil“ von der Wärme mir, Die in dir ist! Denn steh, nun bin ich da, Hab' nun erkannt—: Bist meine Heimat ja, Thüringerland!“ „Dort drüben in der Schenke, die vorzussweise von Studenten besucht wird, hat vor langen Jahren Ihr Vater auch gar manches Mal gesessen und gesungen,“ sagte der Lehrer nach einem längeren Schweigen.„Er war ein Bursch, wie er sein soll, flott und schneidig, dabei voll reger Arbeitslust. Und in der Brust den Himmel der Liebe. Das Schicksal war besonders hart und grausam, als es ihn und Magdalene Schumann auseinanderriß— — Sie wissen, welch' unglückhseliges Ereignis die beiden trennte?“ „Ja. Mein Vater hat mir erzählt— alles erst im letzten Jahr, als die Liebe zur Heimat in ihm wiedererstanden war,— daß er damals das Unglück hatte, den Bruder seiner Braut im Duell zu töten—“ „Das Unglück— so muß es beißen,“ nahm der Lehrer das Wort auf.„Er hat sich— aus begreiflichen Gründen — bis zum letzten Augenblick gegen! aber es gab schließlich der bartnäckigen Über, die Magdalenes Bruder erfüllte, weg... Nachdem der Unglückliche seine Strafe abgebüßt, eing er sofort nach Amerika. Richt abenteuernd ins Blaue hinein. Einer seiner Gönner an der Universität hatte ihn einem Verwandten in Neupork, einem reichen Kaufherrn. empfohlen... Walter ist gewiß erst nach unsäglich hartem Kampf gegangen, aber er mußte wobl einsehen, daß es für ihn hinfort keinen Weg mehr gab hin zu der vergötterten Geliebten, der blutige Schatten des Getöteten hätte sich ja doch zu joder Stunde zwischen ihn und ein frevelhaft errafftes Glück gestellt—“ (Fortsetzung folgt.) gegen das Duell gesträubt, n Bösartigkeit gegenkeinen Aus est. 2ak die zen und Konbefriedint erFlichtung zum lichen Invom 13. Juni stellt nach einer Meldung Telegraphen=Agentur mit Genugtuung britische Regierung sich von den Erklärungessionen der russischen Note vom 10. Juni.—— klärt. In Bezug aus die gegenseitige Vervflichtung Verzicht auf Unterstützung jeder seindlichen. tervention werde die russische Regierung eine Formel verlangen, die der britischen Regierung wie den Regierungen aller boitischen Dominions ulw. die Unterstützung von feindlichen Akten auch dann verbiete, wenn sie nicht von russischen Emigranten, sondern von irgend einer anderen Seite ausgingen. Bezüglich der Entschädigungen stelle die russische Regierung mit Freude fest. daß die britische Regierung auf alle dem Grundsatz der Gegenseitigkeit widersprechenden Forderungen vewichte. Die Frage der Versetzung des Gesandten in Kabul. Raskolnikow. sei eine interne Angelegenheit., VNutlande und Eine ingen. russische Regierung mit le dem Gi Forderunge 4575 könne nicht Gegenstand von Verbandlungen seim. In Be zug auf das diplomatische Versonal in den in Frage kontmenden Ländern könne die russtsche Regterung einseitige Verpflichtungen weder übernehmen noch verlangen. Die russische Regierung werde ibren divlomatischen Vertretern insbesondere perrn Schumjasbi. Instruktionen im Sinne des russisch=englischen Uebereinkommens erteilen. und zwar unter der selbstverständlichen Voraussetzung. daß die britische Regierung dasselbe tue. Unter den im Vorstebenden genannten Voraussetzungen halte auch die russische Regierung den Meinungsaustausch für beendet. Veratune Angereuntnsteren, Budaete dee ) Paris. 19. Juni. Bei der Beratung des Budgets des Außenministeriums wies der Berichterstatter, Luesen Hubert im Zusammenbang mit den französischen Beiträgen zum Haushalt des Völkerbundes auf die außerordentliche Höhe der Bezüge hin. die das ständige Personal des letzteren genieße. Er verglich u. a. die Gehälter der französischen Stenotyvistinnen beim Völkerbund mit denen eines schweizerischen Staatsanwalts. die hinter der ersteren um 2000 schweizerische Franken jährlich zurückbleiben.— Senator Victor Berard wird namens der Kommission für auswärtige Angelegenheiten einen Abstrich in Höhe von 1000 Franken von den Krediten für die französtsche schaft beim Vatikan verlangen, was zweifellos zu engen Frankreichs zum rlaufe n Frankreichs wird im Ve greifen. gettern einer Debatte über die Beziehungen Vatikan führen wird. Nach Havas r dieser Debatte Poincare das Wort ergr = Paris, 20. Juni. Poincare kündigte. im Senat an, daß er bereit sei. im Laufe der kommenden Woche auf Grund der Beratungen über die Interpellation des Senators Flaissiere die Debatte über die Innenpolitik aufzunehmen. Bezeichnende Zahlen mt Paris, 20. Juni.(Teleor.) Laut„Ere nouvelle“ kostete der französische Hüttenkols im September 95 Franks, im Februar 110, dann 150 und im Märe 170 Franks die Tonne. Das Blatt schließt mit der Bemerkung, daß also 90 Millionen Franks meor gezahlt werden mußten, um 845 000 Tonnen Koble weniger zu bekommen. Die Wahlen zur Nationalversammlung von Angora. ∆ Paris. 20. Juni., Blättermeldungen aus Konstantinopel zufolge verlaufen die allgemeinen Wablen zur Nationalversammlung von Angora normal. Ueberall fielen die Mandate den kemalistischen Kandidaten zu. * Paris. tinovel, der na war werde China bekommt eine internationale Polizei. ( London. 19. Juni. Das divlomatische Korvs erwog in Zulammenarbert mit den beteiligten Regierungen die Pläne, die darauf absielen, dem Räuberunwesen in China ein Ende zu machen und die dadurch den Ausländern und ausländischen Interessen drobenden Ge20. Juni. Havas meldet aus Konstander dortige Vertreter Japans Aechida ist ich Angora avgeveist. In zuständigen Kreisen roe der Reise große Bedeutung beigemessen. Aechida rde mit Mustafa Kemal Pascha Fühlung nehmen. a bekomm N. 19. Ju marbert darauf t ein En Die„medizinischen". Liköre Amerikas. c Washingten. 20. Juni. Staatssekretär Mellon erteilte den Beamten des bygtenischen Devartements Anweisung. nach der den an“““ die nach den Vereinigten rung genübender genehmiet we auslündischon Schite werden. Schuldentilgungsvertrag Amerika—Enoland. mt Washington, 20. Juni.(Telegr.) Präsident Harding hat gestern den zwischen Amerika und England abgeschlossenen Schuldentilgungovertrag unterzeichnet. ausländischen Schiffen. Staaten kommen. die Einfübmediztnischer Liköre I. In Washington werde alldadurch die Beamtenfragen. Vertretertag der Postbeamtinnen. Verband der deutschen ravbenbeamtinnen .* Gorlin. 19. Juni. Der Reichs=Post= und Teleg hielt am 15. und 16. Juni in Berlin einen Ver!.. tag ab, zu dem 133 Abgeordnete aus allen Teilen des Reiches erschienen waren. Der erste Verbandlungstag elischen Erregung, die die und Einmarschgebiet gerade unter S Verkehrsverwaltungen auslösen müssen. Die Stimmung der Versammlung fand ihren Niederschlag in einer Entschließung in der der Anteilnahme an dem harten Kampfe deutscher Berufs= und Volksgenossen am Rhein, an der Rubr und Saar Ausdruck gegeben die Zuversicht ausgesprochen wird. daß Geist und Wille Bahnbereiter für eine bessere deutsche Zukunft sein werden. Nach dem Geschäftsbericht stieg die Mitgliederzahl von etwa 42.000 am 1. April 1922 auf über 47.000 am 1. April 1923, trotz dem nach Tausenden zählenden Abgang von verheirateten oder verlobten Beamtinnen. die nach Gewährung einer Abfindungssumme freiwillig ausschieden. Der Kassenbericht zeigte die gesunde wirtschaftliche Grundlgag des Verbandes. Er hat ein großes Wohnhaus im Westen Berlins erworben und arbeitet mit seiner ausgedehnten Geschäftsstelle nunmehr in eigenen Räumen. Einer Beratung über Besoldunggfragen wohnte der„Besoldungsreferent des Reichspostministeriums. Obervostrat Ziegelasch. bei Wünsche und Beschwerden der Beamtinnenschaft, die vim Vertretertag in Form von Anträgen zugegangen waren und von den Vertreterinnen begründet wurden. wurden von ihm entgegengenommen und zum Teil auch ihre Befürwortung .Vertreter, des Reichsministers des Innern. Ministerialdirektor Falck, teilte u. a. mit, daß für die 31 Duziplinarkammern des Reiches neuerdings 19 weibliche Beamte als Mitglieder ernannt wurden, davon sind Verbandes der deutschen Reichs=Postund Telegraphenbeamtinnen. Zum 1. Juli wird die Verbandes, Eise Fisch, in den Reichsdiszivlinarhof berufen werden. Vorsitzende. Else Kolshorn. gab in einem Vortrag über Die Personalneuordnung und ihre praktische Durchführung einen Ueberblick über die Tätigkeitsgebiete und Anrechte der weiblichen Beamten Die Uebergangserscheinungen, wie sie sich unter dem loicelt Sitei, Popten die Khoverlung de, mübenel Abnahme von Prükungu.„uu=Mtchng und fachtzeiser winnen, daß neuerdi des Reiches die vensionen herangehen. isundie seit Jahrzehnten ihre kargen weisung der Personalakten über Jahrzehnten##—— aur— 1e exdinag unter dem Druck der Finanznot Behörden an einen Abbau der Unfallhen. Einzelne Aerzte güben nach Ueberschwer Unfallverletzte. Mans weiten vartoigen müssen Bille weiter Eine Fülle von Anträgen. über 100. gab Jeugnis von der regen Anteilnahme der Mitglieder an der Arbeit der Organisation. Die Beratung war getragen von Vertrauen zur Verhandsleitung, die auch in der Wiederwabl gab Zeugnis von der Arbeit serband Vorst bekund andes zum Ausdruck kam. bekundeten den unerschütterlichen.—.. ufsbeamte einzusetzen im Kampf des Vater und Freiheit. Der nächste Verbandstag chen Willen. des gesamten schließungen sich als Berufebe landes für Recht— Grarin.— soll in Köniasberg stattfinden * Die neuen Beamtengehälter. # Berlin, 20. Juni.(Telegr.) Die Verhandlungen mit den Spitzenorganisationen über die Erhöbung der Bezüge der Beamten und Angestellten führten gestern abend zu einer Verständigung. Der Teuerungszuschlag wird auf 6000 v. H. ab 16. Juni erböht (wie wir bereits gestern meldeten. D. Ned.). Die Frauenzulage beträgt künftig 64.000 Mk. Die Besatzungseulage ist für alle Orte eleichmäßig auf 80 000 Mk. festgesetzt. Die Auszahlung der Bezüge soll mit größtmöglichster Beschleunigung erfolgen. Sofortige Auszahlung der Staatsbeamtenzuschläge. (•) Berlin, 20. Juni.(Telegr.) Der Haushaltsausschuß des Reichstages ermächtigte heute die Reichsregierung zur Auszahlung der neuen Zuschläge zu den Bezügen der Staatsarbeiter und Beamten und genehmigte einen Antrag des sozialvolitischen Ausschuß des Reichstages, wonach die Zahlungen aus der Notstandsgesetzgebung an Soztalrentner und Invaliden mit Wirkung vom 1. Juli 1923 ao verdreifacht werden. Arbeiter= und Gewerkschaftsfragen. Neufestsetzung der Vergarbeiterlöhne und Kohlenvreise. * Perlin, 20. Juni.(Telege.) Am morgigen Freitag beginnen in Berlin Verbandlungen zwischen Arbeizgeber= und Arbeitnehmervertretern im Bergbau U#er eine Neufestsetzung der Berganbeiterlöhne ab Montag. Am Samstag treten dann der Reichskoblenrat und der große Ausschuß des Reichskoblenrater zusammen, um über eine infolge der Erhöbung der Löhne eventuell notwendig werdende weitere Heraufsetzung der Koblenpreise zu beschließen. Lohnregelung in der Berliner Metallindustrie. ta.“ sich in das Bein des Räuders fest. einen Hand den Schäserbund in die 5ö viermal den Dolch in die Brust. 2 davon. Da Dolch gegen einer von diesen bielt dabei Erwerbs Unfug. Stunde D0 20. Juni. Auf dem ertherbof am Damm lter von 17 bis 20 fug. Dabei wurden sie von unde wäter kehrten sie mit Lr. 3t. Aei:“ Krögi. den und forderten den Gutsb den Söhnen des zu vertreiben. Als be. stellt wurde. kam es zu einer meisten der jungen Leute warfen waffe fort und lie genommen werden. * Köln, 20. Juni. Zwei LehrlinAlter von 16 Jahren, die von einem verführt worden waren und ihrem L Goldschmied. Trauringe, Golddrabt. Fein und Schmucksachen im Werte von über 30 stohlen hatten, wurden zu je vier Monaten teilt, die durch Zahl 13 werden können. — wurde 20. Juni. Im Klasse 1 in der ersten Juniwo zwerten auf 4000 Mr. in der! en der vierten auf 6500 Mk. e des Zuber — der dritten auf 5500 Mk. und oböbt. der Vergvoltzeiverordnung. nderungen der Berozugegangen. der inhrungswesen usw. durchoreisenden Umbaues ö—cr Kreitt, Ai arierzerr, Lrr hieber otmei,#iet, etnegere Soziales. Ruhreinmarsch und Erwerbolosigkeit. Gegenwärtig ½ Million unterstützter Erwerbsloser. * Berlin, 20. Juni. Nach einer Uebersicht des„Berl. Tagebl.“ über die Arbeitslosiskeit in Deutschland wirkte der Ruhreinmarsch außerordentlich verschärfend auf die Erwerbslosigkeit ein. Aus der Statistik, die in 300 deutschen Städten aufgestellt worden ist, ergibt sich, daß man am 17. Februar 95239, am 7. Avril 164 535, Alle Tiere Felden überschwemmt.: dirkt, da die Heuernte rin und assen, auch die Don daß von der sonst alljährlich den Versicherung nicht viel zu 5 geschwollen sind auch die oberbay die Isar bei Rosenbeim weite die Heuernte vor oberer Neckar haben au führt stattliche W jährlich bei Immend# gerade der ühr Wassermen idingen auf rken ist. Ste en Flüsse . Isau hei Rosenbeim, weite Landstrecken überflutet. Lech und Iller führen ebenfalls Hochwasser, so daß das Vieh teilweise von den Weiden in die Stallungen zurückgenommen werden mußte. am 5. Mai 213559 und am 2. Juni 197690 Arbeitslose etri,, Fachlan it dit g#tte, de, Jullaarischen Die Gesamtzahl der gegenwärtig in Deutscha##scham..# die Gattin des bulgarischen Gesandten len Erwerbslosen beträgt etwa ett=1tn Mainichen. on. Die stärkste Arbeitslosigkeit berrscht in den Gegenden rund um das besetzte Gebiet, da sich hier die durch den Ruhreinmarsch hervorgerufenen Absatzund Nohstoffschwierigkeiten besonders bemerkbar machen. zählte. land unterstützter balbe Millit ugen über Lohnes Um die wertbeständigen Töhne. Befriedigender Verlauf der Verhandlungen. na Berlin. 20. Juni.(Telegr.) Die Besprechn zwischen der Reichsregierung und den Gewerkschaften die Schaffung eines wertbeständigen haben in einer Aussprache am Mittwoch z1 Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und den Regierungsvertriern insofern zu einer Verständigung geführt, als vereinbart worden ist, daß die Neuregelung der Löhne auf der Grundlage erfolgen soll, daß, wie bei den Gehältern, ein fester Grundlohn gezahlt werden soll. Dazu kommt ein beweglicher Touerungszuschlag, der nach einem neu aufzustellenden Lebensmirkelinder geregelt wird. Die erforderlichen Vorbereitungen zur Aufstellung eines neuen Inder sind bereits hand lng eine getan. In der nächsten Woche sollen die Ber mit den Arbeitgeberverbänden stattfinden. dlungen Kirchliche Nachrichten. M München. 20. Juni. Der Kardinalerzbischof Dr. v. Faulhaber ist nach zweimonatiger Abwesenheit aus Amer zurückgekehrt. Provinzielles. * D o r t m u n d, 2 0. J u n i. mußte die Firma Hoesch Samstag Hochöfen vorläufig fü Allem Anschein na Marfinwerk in den nächste und in der Hauptsache we jeb gesetz ist kennung seiner dervorragenden Leistungen auf dem der berg= und hüttenmännischen Wissenschaften Bergakademie Klausthal zum Ebrendoktor worden. Wegen Koksmangels Samstag nachmittag einen ihrer vorläufig fün einige Tage stillletzen. nach müssen auch das Thomas= und ächsten Tagen aus demselben Grunde —##### wegen der zu geringen Zufuhr von Kalk außer Betrieb gesetzt werden. Man spricht davon. daß auf den größeren Werken Dortmunds. wie Union Zeit eine Urlauhssperre für alle die Arbeiter später, bei nicht rlaub gehen zu lassen. „„ WTR„Essen. 19. Juni, Vergassessor von und Löwenstein, der Geschäftsführer des Bergbauvereins in Anerkennung seiner dervorragenden Leistu Gebiet von der ernannt * Ess.a, 20. Juni. Eine Schmugslextn von dier. die an der Grenze mit 250 Packungen Avirin angetroffen worden war, wurde von der Klever Strafkammer zu einer Million Mark Geldstrafe und einem Jahr Zuchthaus verurteilt. aus schen ewerschrfhisch Tiere treiven sich nun, zum verechtigten Schrecken der Bevölkerung in Busch und Feld herum und richten Tiere Menichen Hrinoomn ebnam Lokrüchtlichen dri ein und setzten Weidenrutende von den FODI Rügne einen Ben wollte. und bie Wachemer Bhhen. einer Niederung in der### dicht am Rheine fest. Da deinglingen mit Me] rieten sie die Polizei zu Hilfe zwei Kriminalbeamten. 3o0——.—— auf die Beamten. Als eine: der Räuber dene Purs an Veltaiszund dam Voortoem ui Bite und * Frankfurt. hatte vor ein stehen lassen umd lust seines Rades auch seine angefanger am Fahrrad angebra Bestohlene den Didoch nicht an se dern lieber: zurückzugeben. * Freiburg, 19. Juni. Wie die #ulgarien erfährt, wohnt die E kinistervräsidenten Stamhulinokt, getrennt lebt. in * T r i b e r s( S c h w a r z w a l d), 1 9. J u n i. I m g a n z e n Schwarzwald ist ein Wettersturz mit Neuschnee und dochwasser zu verzeichnen. sand gestern an dem die bsministerium des Innern Der Reichspräsident in Weimar. Reichspräsident Ebert an die Jugend WTR Weimar, 20. Juni. Zu Ehren des Reichspräsiden Empfang statt. rung und de tionen des Landtags. und Berufsverbände. d stand des deutschen Schulz vom Reichem teilnahmen. Abends besuchte der Reichopräsident die vorstellung der unter Lettung des Generalinten Hardt vom deutschen Schillerbund für die deutsche im Nationaltbeater veranstalteten Nationalfestsviele, zu denen Abordnungen vieler Schulen aus dem ganzen Reiche. insbesondere auch aus Rbeinland und dem Ruhrgebiet eigetroffen sind. Namens des deutschen Schillerbundes hieß Professor Dr. Scheidemantel den Reichspräsidenten mit berzlichen Worten willkommen. Der Reichspräsident erwiderte mit Worten des Dankes und der Begrüßung an die deutsche Jugend. In besonderer Herzlichkeit begrüßte er die Vertreter der Jugend aus dem Rbei Ruhrgebiet und dem Saargebiet. Quell des deutschen Geistes und neue Stärkung finden mögen, zun all der Drangsal unserer Zeit. D mit den Worten:„Ihr. deutsche nung, feid die Zukunft uns willen wir in duldendem Aus Gegenwart tragen. Ihr sollt. sehen! Seid aber stets eingedenk. habt gegen Euer Vaterland. Euer Volk. Fühlt Euch mit Hingabe und Liebe als Glieder der deutschen Volksgemeinschaft. Lebt nicht allein von den deutschen Taten der. Vergangenheit, sondern wirkt mit an den Aufgaben der Gegenwart. stebt in gegenseitigem Verständnis in Erbt- Fre nde amn Perm. Iartmachen kann; ecöüicG 8 Edle und einst tüchtige und pflichttreue staate werden, und. auf siche Vaterlande leben, das wied in der Reibe der Völker wirkt Papa, wie freue ich mich, det du wit beide n Armen und bielt sie alte derr umschlang sie: lest an seine Brut. Das junge Mädchen blickde auf und alsbald malte sich der Ausdruck des Entsevens in koren Augen.„Aber Sie sind je gar nicht mein Papa!“ samsie des Gutsein— ren allerle rieben. Ein rktärkung zurück. terlein und ich eher los, als bis ae Saiehe gerüstet mit schweren. anexhald einiger Rinuten zu verlassen, da dgr, Gutzhof in Brand gesteckt werden sollte. Es gelang den Söhnen des Pächters schließlich, die Eindringlinge u vertreiben. Als der Trupp von Polizeibeamten gegroßen Schlägerei. Die in schließlich die StreitSiebzehn konnten festKöllegen bez. Blatin killionen geoter Monaten Gesängnis ung von je 600000 Mark dich nichte Polioisten zu jeben bekomme.“ Als der Poltzis sand er die Diamantenngdel des alten in der Hand der Jungen Dkebin. WTR Catania, 29. Juni. Die Papamassen den, Sabnkgf,. von SefeP Der Lapastron ##n. Der. 18 Meter fort. Berlin. - zu Ehr des auswärtig hörigen eine * Hannover. 20. Juni. Ei Schafen zieht zurzeit vom Harz. wr Tagen Oker und Goslar#assierte, in der Hamburg weiter. Die Herde kommt von von einem Schäfer mit diesen Wandertrai Kosten für den Eisenb Herde ruht abends im Walde oder auf breiten Alle fünf Tage schlachtet er ein Schaf. um von....—. lös zu leben und bei Regenwetter die Unterkunft in ehnite Schase geschoren uind Vie. Wole Perakaust. 43 Lämmer sind unterwegs von der Herde geboren worden. sind wohlauf und gut bei Fleisch. Es wird geruht und an den Landstraßengekauften Futterstätten gefressen. e### der Transport zwei Drittel billiger als mit der Eisenbahn. ngerhausen, 19. Juni. Im Röbrigschacht eld A.=G. in Wettelrode ersolgte ein Damm. Aufseher und zwei Hauer erstickten. Die noch nicht geborgen. Ehren der im Weltkrieve gefallenen Beamt rtigen Dienstes in Anwesenbeit ihrer Ang ie Gedenktafel entbüllt. Eihe Herde von 256 Harz. wo sie vor einigen ierte, in der Richtung auf e Herde kommt von Ulm und wird nit zwei Hunden begleitet. Durch insvort sollen die ungeheuren fahntransport gespart werden. Seine Walde oder auf breiten Feldwegen. btet er ein Schaf. um von dessen Eretter die Unterkunft — London. 20. Juni. Neute net hersr.- heliseoen. 9: 915 den den Vertot genomen haben. Nach einer rubelosen Hasenverkehrs beißt er die Winden und von den ri Parenmengen in den Schiffs#####— Augenmerk wird auf das Anbordschmuga geworfen. Heute bildet die wauptsache und merkwürdigerweise viel### ur 5 en. In schweren eiserne en. Tiger, Assen * K a r l s r u h e, 2 0. J u n i. I n d e n l e t z t e n T o g e n i s t d u r c h e unaufhörlichen Regengüsse. die teilweise nie beobhtete Wslegnenzer brachten, in verschiedenen Gependen achtete Wassermengen brachten, in verschiedenen Gegenden Süddeutschlands Wassernot ausgebrochen. Viele Flüsse und Flüßchen sind über die Ufer gerreten und haben un an. Wunderbar gebaute denen wütendes Se bac he Insassen in den Tra arben die in einer in fleht der c e n M i t t e i l u n g a n. st an seiner Stelle den Dr. juris zu machen, sonber das Rad zu behalten. aber die Arbeit ihm u. Ständen, vor 5# „Aberabe vorgenommen, un km r entgegentreten zu. konnen. Bei irt der Beobachter gen noch das dete die nach mit einigen der k Unter Tücherschwenten der zurückbleibenden Verwandt 5 ernen London. 20. Juni. Die„Times“ melden aus atro: Auf dem Flugfelde in Heliovolis bei Kairo rste ein Flugzeug aus 100 Meter Höhe ab. Vier In en fanden den Tod. Handel und Gewerbe. Die Handelsflotten der Welt. n haben sich. „Jahren seit emar die ereinigten St Tonnen. Deu ndelsflotte also de dem Rbeinland. dem die dier am frischen eutscher Kultur eme ist jedoch der gerin die des 975 B.ers. — Eränzt den Bisen Aire ds ailcgntäichen und Banl elsice T Mane u. Dr ihchl- Goscheihe, an her kanische Traum, dle englische Vorberrschaft auf den Der deutsche Maschinenban im Monat Mal. * Berlin, 19. Mai. Die Laos des deutschen## sehen von den Wirkungen der ann von—— der Reichsord schülern aus dem Rbeinlan zu der Saan. Nach der Theat eichspräsidenten von der Arbe Jugendvereinen Weimars und aus ein Fackelzug dargebracht. Der R vom Balkon des Nationaltbeater lausenden zählende M. ine Ansprache. Vorratsanfertigun opte“ Barch Kr vorzubeugen. zwei und drei Tage Aussperrungen hnbewegungen. wird zwar befürchtet, wenigen Fällen a Scher lenge. Der„liebe“ Papa! Was man alles erleben kann. — Hannover, 21. Juni. Vor einigen Tagen schritt hier ein Herr aus dem Abtetl eines Eisenbabneugen, als eine junge Dame auf ihn biofte ihre Arme entzückt um seinen Nacken schlang, ihn vielmals küßte und sagte:„Aich. wer im ein zu voll Achtung! Konkurrenzlos! ∆7 Intolge bester Verbindung und Intolge bester Verbindung guten Oeschältsabscblusses bin ichü der Lage, jedem Angebot in Altmetallen sowie aämti. Rohprodukten die Spitze zu bieten. Direkte Lieferung an Metallwerk; kein Zwischenhandel, nur EngrosPreise. Holen jeden Posten mit Puhrwerk ab. Händler, Installateure und sonstige Gewerbetreibende verlangen Ofterte von Fchgroduktan-Unger Franz Krause, König-Wilhelmetr 47. K Grinkte Sogon-Binier! Das bewährte Nervenkräftigungsmittel? 15875 Erhältlich nur im wörishofener Kräuterhaus Hochstraße 24. Maschinen und Eisenkonstruktion aller Art kaufen zu höchsten Tagespreisen. Spezialität: 17142 Abmontieren alterHeizkörper. Gerbersmann&a ba, E. R. LA, Gewerkenstr. 12. Tel. 3802. Bin unter Nr. 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Juli Der Bezir Notwendig darauf bi bis einsch unsere Bez Tage sind das Fest der folgen dadurch u die durch die nicht in Humpert sich mit Vereinsprä ##stande bereit sind schnell werden. Weiter erstt männerst ab wird. sal und für mehrere Grundfonde werden. wie mög kassieren Eindu#t höhung des zu 30 Jahre bis zu 50 Mark D betrag bis abgeliefert kannt bandes, die erbekasse Sterbekasse ohne Eintrit kasse aufnehn sehen, daß ausgezahlt von 1 200 außer dem glieder T stimmig be allein die Wer noch werden will. stellt haben tragt, infolge die bei einer sich mit setzen, um erzielen. gute. Es Befürchtung De lung für den rufen, zu der eingefunden Kenntuts vo Vorsitzenden. politischen E Vorgänge bei Folgen der sitzender um noch heute t erört der Provinz erforderlich stimmt nehmen Begrüßungswo und die anwes ordnung wurde sitzenden Di die besten ist zu entnehn richtsjahre 192 haben. An di trugserhöhunge nen Kassen ni die Zahlung dauernde Geldhandlungen ni Modus verein Regelung der Ausgaben stiegen sind. so zahlten Beträ Geldentwertun höhung de ebenfalls füh die Durchfüh geblich.„bobibhe fia Kr Krank nad 3600 Verb die Ge teres Nr. 134 (Zweites Blatt) Gelsenkirchener Zeitung. Donnerstag, den 21. Juni 1923. Bezirksverband der katholischen Arbeiter= und Knappen vereine Gelsenkirchen=Rotthausen. — Gelsenkirchen. 20. Juni 1923. In einer Präsides= und Bezirksvorstands. sitzung wurde der Bezirks= und Diözesanbeitrag ab 1. Juli 1923 auf 200 Mk. pro Kopf und Monat festgesetzt. Der Bezirkspräses Pfarrer Humvert befürwortet die Notwendigkeit, der Stanbesererzitien. Es wurde darauf bin beschlossen, daß vom 7. Dezember 1923 abends bis einschließl. 9. 12. abends solche Standeveverzitien für unsere Bezirksmitglieder abgehalten werden sollen. Diese Tage sind deshalb gewählt, weil am 8. Dezember 1923 das Fest Maria unbefleckte Empfängnis gefeiert wird und der folgende Tag ein Sonntag ist, so daß den Teilnehmern hadurch weiter kein Lohnausfall entsteht. Leider können die Exerzitien infolge der Fahrschwierigkeiten wie sie durch die Besetzung des Industriegebietes entstanden ist. nicht in Werl abgehalten werden. Bezirkspräses Pfarrer Humpert hat in liebenswürdiger Weise er übernommen. sich mit dem Exerzitienhaus in Borbeck in Verbindung zu setzen. Es liegt nun an den Vorstandsmitgliedern und Vertrauensleuten, daß sie einig mit den Vereinspräsides werden, damit ein vollzäbliger Kursus zustande kommt. Die Adressen der Mitglieder, welche bereit sind. an den Exerzitien teilzunehmen, müssen so schnell wie möglich dem Arbeitersekretär mitgeteilt werden. Wetter wurden in einer Vorstands= und Vertrauensmännersitung derjenigen Vereine, welche der Sterbekasse „Grabeshilfe“ angeschlossen sind. beschlossen, daß ab 1. Juli 1923 das Sterbegeld auf 500000 Mk. erhöht wird. Das bedingt einen zukünftigen Beitrag vro Sterbesall und Mitglied von 200 Mk. Es muß um über Mittel für mehrere Sterbefälle im voraus zu verfügen. der Grundfonds weiter um 300 Mark vro Mitglied erböht werden. Die Vertrauensleute werden gebeten, so schnell wie möglich den Grundfondsbetrag von 500 Mk. einzukassieren und an ihren Vereinskasste Mindritie Körverschaften nicht stark genug sei. um mit schen durchdringen zu können. An Hand u Zablen= und Tatsachenmaterials zeichnete der rer abzuliefern. Das der enormen ErSindrittsgeld betras.—— höhung des Sterbegeldes ab 1. Juli bei einem Alter bis zu 30 Jahren 10000 Mk. bis zu 40 Jahren 17000 Mk., bis zu 50 Jahren 23.000 Mk., bis zu 60 Jahren 35 Mark. Diejenigen Vereine, welche den Grundfon betrag bis spätestens 1. Juli nicht an das Sekr gelie s1. hegeven. Virlenigen Vinlzlieder des Bealttsoel. des, die vor ihrer Verheiratung schon Mitglieder der rbekasse„Grabesbilse" waren, können ihre Frauen e Eintrittsgeld und ohne Karrenzzeit in die Sterberen 23.000 Mk., bis zu 60 Jahren 35 000 eine, welche den Grundfondss. 1. Juli nicht an das Sekretariat abgeliefert haben, werden in der„Gelsenk. Zeitung" bekannt gegeben. Diejenigen Mitglieder des Bezirksver bandes, die vor ik ohne Eintrittsgeld und ohne Karrenzzeit i kasse aufnehmen lassen. Aus dem Kassenbericht ist zu ersehen, daß schon über 2 Millionen Mark an Sterbegeld ausgezahlt worden sind und daß trotzdem ein Kassenbestand 1 200000 Mk. vorhanden ist. Als Revisoren wurden ezirkspräses Pfarrer Humvert die Mitund Becker gewählt. Es wurde einia beschlossen, daß bei allen Aufnahmen einzig und allein die Satzungen maßgebend seien. Wer noch unter günstigen Bedingungen ausgenommen werden will, muß vis spätestens 1. Juli den Antrag gestellt haben. Der Arbeitersekretär wurde ferner beauftragt, infolge der beträchtlichen Anzahl von Sterbefällen. die bei einer Mitgliederzahl von über 3000 vorkommen. sich mit mehreren Sarglieferanten in Verbindung zu setzen, um Ermäßigung der Preise für die Mitglieder zu erzielen. Die Stimmung der Mitglieder war eine sehr gute. Es sprach aus all den gemachten Ausführungen. der uns heute so nottuende Idealismus. so daß wir bezüglich der Fortentwicklung unserer Sterbekasse kBefürchtungen zu haben brauchen. von außer dem glieder Tholl un stimmig beschlossen. ie Satzunger keine Verband westfältscher Krankenkassen. Der Verban sse Altena. 19. Juni 1923. Westsäliscer Krankenen hatte seine Mi lung für den 16. und rufen, zu der sich e eingefunden hatte. gxübungsabend in den.. lebhaftem Bedauern nahmen die Versammelten is von dem erfolgten Rücktritt des bisberigen 1. Kaufmann Dieckmann(B kumen der Burg Altena. n Bild von de icherung der Exi der wesentlichsten Au Zeit. Unter allen Umstä die Selbstverwaltung auch sichergestellt wird. Die B tretern Vertrauen haben, und mit allen Wün umfangreichen Vortragende cherung. Die ben der Gesetzoebun, der nächsten änden muß erstrebt werden, daß ich für die Krankenkassen restlos ebörden dürften zu den Verem Stande der Sozial ristens der Krankenver ellt wird. Die Bebörden dürften zu den Verin den Vorständen und Ausschüssen etwas mebr en haben, und das besonders in der letzten Zeit musse unbedingt vermieift sodann die neueren Ge ee e W#es####t#em die Novelle zum Kriegsädigtengesetz. die bevorstebende Erhöhung der Höchstgrundlohnstufen und die zu erwartende Heraufsetzung der Bezüge der Reichswochenhilfe.„ Die klaren und sachlichen Ausführungen des Redners lösten eine rege Aussprache aus. in der zunächst Geschäftsführer Lauf vom Gesamtverhande interessante Einzelbeiten über eine in Berlin vor der Beratung des Notgesetzes zur Erhaltung leistungsfähiger Krankenkassen abgehaltene Informationssitzung mit dem sozialvolitischen Ausschuß des Reichstages mitteilte. Van Kassel (Dortmund) fordert eine weitere Ausdehnung des Selbstverwaltungsrechtes und wünscht die Aufhebung der Bestimmung, wonach die Oberversicherungsämter zu dem Erlaß des Reichsministeriums über die Erhöhung der Grund. löhne die jedesmalige Genehmigung erteilen müßten. Von mehreren Diskussionsrednern wurde die beschleunigte Herausgabe der Statistik und der weitere Ausbau des Materials als starkes Hilfsmittel bei den Verhandlungen mit den Aerzten und Krankenhäusern befürwortet. Allgemein kam der Wunsch zum Ausdruck. in Zukunft stärkeren Einfluß auf die Gesetzgebung auszuüben und vor allem gegenüber den Landesversicherungsanstalten und den Oberversicherungsämtern durchschlagendes Material zu sammeln und zu verarbeiten. Die geschäftsführende Kasse wurde beauftragt. in diesem Sinne weitere Schritte zu unternehmen. Die bereits in der Vorbesprechung beschlossene Kreiseinteilung für die Gründung von Unterverhänden wurde von der Versammlung gutgeheißen und gebilligt Nach längerer Aussprache über die Krankenhausfrage. in der diese alle Kassen außerordentlich interessierende Frage eingehend behandelt und geklärt wurde. konnte der Vorsitzende die Versammlung mit der Aufforderung an die Kassen. nunmehr dafür Sorge zu tragen, daß die Anregungen in die Tat umgesetzt würden. schließen. Die am gleichen Tage in Altena stattfindende Eröffnung der Burgfestspiele gab den Teilnehmern Gelegen heit. nach der Arbeit einige Stunden in angenehmer Unterhaltung zu verbringen. Am Montag fand als Abschluß des Verbandstages eine Besichtigung des im schönen Hochwald der Sauerländer Berge gelegene Genesungsheims der allgemeinen. Orkskrankenkasse Dortmund in Frönsberg, Kreis Iserlobn. statt, von wo aus die Teilnehmer in die Heimat zurückkehrten. der Sachverhalt, für dessen Echtdeit Zeunen zur Verfügunng stehen. * Ein gutes Erntejahr in Sicht?— Wie wird das Bletter? — In der Wettermeldung der„Bossischen Zeitung" heißt er„Bis jetzt ist durch die nasse Witterung ein befriedigentes, teilweise üpviges Wachstum bevorgerusen. Das trifft besonders für die trockenen und höber gelegenen Stellen zu. Wenn die Witterung jetzt umschlägt, so haben wir eine Ernte zu erwarten, die vielleicht noch besser als die des Vorjahres ist. Bei einem Fortdauern der nassen Witterung dürfte jedoch mit einer vollitändigen Mißernte zu rechnen sein. Aus Baden=Baden. Braunschweig und Freiburo wird zunehmende Aufbeiterung des Wetters eemeldet. Aus Koburg und München liegen jedoch Meldungen vor, die von kühler Temveratur und reichlichem Regen berichten.“ = Kirchensteuer für die Liebfrauengemeinde in Gelsenkirchen=Neustadt wird erhoben Donnerstag. den 21. und Freitag, den 22. Juni, nachm von 4—6 Uhr. im katdo lischen Vereinsbause: desgleichen ebendort So 9—10 Uhr und von 11—1 Uhr. Die P werden gebeten. diese Gelegenheit:— Kirchensteuer für 4—6 Monate zu für jeden Monat 1—1½ Pros. des richten. = Das Städt. Gesundheitsamt teilt uns mit, daß sich noch evgl. Knaben und Mädchen im Alter von 8—15 Jahren für den Landaufenthalt im Kreise Pillkalken (Ostvr.) melden können. = Die Gebühren für die Hilseleistung bei Unglücksfällen durch die Berufsfeuerwehr sind. wie aus der Bekanntmachung in der vorliegenden Aussabe der„Gelsenk. Zeitung“ hervorgebt, erhöbt worden. et. Eine für Kriegsbeschädigte bemerkenswe scheidung fällte jüngst das Finanzgericht beim nster. Das mantoftrade stattgefunden. Der Arbeiter Wilbelm veriet mit dem Arbeiter Taver Z. aneinande letzterer ein Messer zog und blindlings auf sei aneinander. seltsteben brend über er einRa auf keinen Geaner ein. Er wurde le letzt dem Krankenhause überwiesen. verhaftet wurde. * Horue, 20. Juni. Die„Feener. Beitung“ in diesen Tagen auf ihr 50jähriges Besteden zurückblicken. Sie wurde im Jahre 1872 auf Anregung des Dortmunder Kaufmanns Schwarz durch den aus Barmen srammenden Litbographen Peter W3 ltber gegründet. Sein Nachfolger war C. Th. Ka# diesen Firma deute noch die„Herner Zeit in der sich die Jahren wider98 1 arrangehörigen benutzen und die blen. Man moge nkommens ent. es Dortmunder Barmen srammenden Litbograpden ndet. Sein Nachfolger war C. Th. Krntsählsch der 55. Jahrsecker hean bie-Herter Zeitn umfangreiche Festnummer berausgegeben Entwicklung Hernes w. den letzten 50 wiegelt. illen gröbere tagen, kostenlos. ——4 stan sehörden eingeseben werden können. und da echtsanm echer Tokales und Provinzielles. Gelsenkirchen, den 21. Juni 1923. Sonnenwende. Zum astronomischen Sommerbeginn am 22. Juni 1923. Am 22. Juni kommt der sieghafte Aufstieg der Sonne auf ihrer scheinvaren Bahn zum Abschluß. Das Tagerbat damit seinen höchsten Stand über der Eklivkuf gei) tik ern Süden gestirn hat damit seinen bö erreicht und wendet sich wieder zur nach Wenn die Sonne aber auf der Höhe ihrer glänzenden Wi Bahn angelangt ist und im X0 indir recht strahlt. vei des Sommers. zwischen schon läng merbeginn bedeutet den Hö er theoretisch den längsten: mum an Sonnenstrahlung bringt, dem ein Martmum an Wärme entsprechen Zeit des Jahres fällt vielmehr Sonne schon wieder beträchtli und ihre Strahlungsdauer sich mindert(Juli=August:„Hundst Jahrestemveratur ähnelt hierin indekreis des Krebses senkinn Vo (Bochum). n. vor allen Die egler eröffnet die Tagung mit herzlichen *nn Kasse t Ahe. Itealer g#ffet die, Tam. Begrüßungsworten für die erschienenen Kassenvertreter und die anwesenden Gäste. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde beschlossen, dem lanojährigen ersten Vorsitzenden Dieamann(Bochum) in einem Telegramm die besten Wünsche der Versammelten für die Wiederherstellung seiner Gesundheit und den Dank des Verr Gesu erfolgr ür die erfolgreiche Tätigkeit im assen zu übermitteln. Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß fast alle Verbandskassen richtsjahre 1922 mit erbeblichen Verlusten abgesch haben. An dieser Tatsache änderten die vielfachen trugserhöhungen und Satzungsänderungen bei den einzelnen Kassen nichts. Schwere Sorge bereitete den Kassen die Zahlung der Krankenkassenpflegekosten. Die fortdauernde Geldentwertung machte immer wieder neue Verandlungen nötig. Es konnte jedoch kein brauchbarer kodus vereinbal Regelung ausgaven„ werden. daß die beute gePR T e e ee re## Eine gesetzliche Er. höhung der Bezüge steht unmittelbar bevor. Eine ebenfalls. fühlbare Belastung der Kassenverwaltung brachte die Durchführung des Reichsversorgungsgesetzes. Die an„hoben“ Verwaltungskosten der Kassen erbalten herer Beleuchtung ein völlig anderes Bild. Es ergibt sich, daß die Ausgaben für die Verwaltung der Krankenkassen gegenüber anderen Versicherungsträgern sich in maßigen Grenzen halten. Ende des Jahres waren 145 kassen mit rund 330000 Mitgliedern dem Vert s i e k a l e n d a r i s c h d e n B e g —#eteorologisch hat dieser ja inon längst eingesetzt. Der astronomische Som*— Jahreslauf. weil ein Marichaus nicht Die heißeste ode. in der die den gerückt ist ag merklich verDer Gang der vierin dem Tagesdiggramm des hermographen, das nicht zur Zeit der Sonnenkulmination. ondern 1—2 Stunden sväter das Temeraturmaximum Wenn die Sonne den nördlichsten Punkt ihrer Bahn erreicht und damit kalendermäßig den Sommer eröffnet bat, was in diesem Jahre am 22. Juni. mittags 12 Uhr der Fall sein wird, so bleibt sie für kurze Frist scheinbar stille stehen(Sommersolstitium), um sich dann, wie erwähnt, zum Rückmarsch zu„wenden". Die„Sommersonnenwende“ spielte bei unseren mit der Natur inniger verwachsenen Vorfahren eine bedeutsame Rolle und wurde gleich der Wintersonnenwende gefeiert. Ueberbleibsel dieser Sonnenwendfeiern haben sich bis in unsere Zeit erhalten. Die Umkehr des Tagesgestirns erfolgt im eichen des Krebses. weshalb der Parallelkreis, der die rte gleicher Breite(23½ Grad) einschließt, bis zu denen npunkt senkrecht nie= genannt wird. Ihm Steinbocks auf der südHemisphäre, zu dem die Sonne nach dem 22. Juni über den Aequator binweg zurückpendelt. Das Auf und Ab des Tagesgestirns am Himmel stellt WWer= nichts anderes dar als das Spiegelbild der Erdbewegung den Dank des Ver= um die Sonne selbst, die ja entgegen dem Augenschein eit im Interesse der in bezug auf ihr Planetensystem den ruhenden Punkt dem in der Erscheinungen Flucht bedeutet. Finanea der letzten Wochen. vor allem die utschversuchen in Bochum, an dessen Tätigkeit. als Vorochverdiente verdänden des Westfälischen Krankenkassenverbandes st erörtert und vor allem für den südlichen Bezirk Kass ldentwertung machte immer wieder neue B nötia. Es konnte jedoch kein brauchbat reinbart werden. durch den eine automatische der Pflegesätze möglich wäre. Wenn auch die en für Wochenhilfe außerordentlich gestiegen sind, so muß festoestellt we zahlten Beträge durchaus nicht Heldentwertung„etgreche. Die Tagesdauer beträgt zur Zeit der Sommersonnenwende rund 16 Stunden. Die Nächte vor und nach dem Sonnenstillstand sind die kürzesten des Jahres und zudie hellsten, da der hohe Sonnenstand die immernde Dämmerung bedingt. Die lange Tagesdauer läßt sich an Hand einer Sternkarte leicht begreifen. Je höher, also nördlicher. ein Gestirn steht, desto nördlicher E finanzamt Münster. Das Finanzamt Gelsenkirch hatte für das Steuerjahr 1921 das Verlangen eines Beschädtgten, ihm die allein durch die Kriegsbeschädigung hervorgerufenen, gegenüber einem Nichtkriegsteilnehmer bzw. einem Gesunden entstandenen Mehraufwendungen für seine Gesundheit im Betrage von 5750 Mark in voller Höhe steuerfrei zu lassen, abgelebnt und nur 200 Mark(— 10 o. H. von 2000 Mk.) Steuerermäßigung gewährt. Die Entscheidung über den Einspruch hiergegen fiel seitens des gleichen Finanzamts. nachdem es unter Hinweis auf die dem Steuerpflichtigen im Ablebnungsfalle ausgebürdeten. Gerichtskosten vergeblich versuht hatte, ihn zur Zurücknahme des Einspruches zu bemegen. n d a u s. legte eiee nter T dieses entschied: „Die Berücksichtigung der durch die Kriegsb.schädigung hervorgerufenen besonderen wirtschaftlichen Verhältnisse. die die Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen wesentErmäßigung von ige seine EEE EE RE GE S S Feldzuges zugezogen hat. so hält das Finanzgericht die von dem Steuerpflichtigen beantragte Ermäßigung von 575 Mark für gerechtfertigt.“— Diese Entscheidung hat für den Steuerpflichtigen. allerdiügs nur noch grundsätzlichen Wert. da er mit den 375 Mark, die er demnächst— vielleicht sogar in diesem Jahre noch!— einmal zurückerhält, während er sie im Jahre 1921 in hochwertigem Gelde bat zahlen müssen, heute fast nichts mehr anfangen kann. Es zeigt sich der wiederholt anderweitig beobachtete Mangel, daß das Reich nicht, genau wie es dies vom Steuerpflichtigen verlangt, durch hohe Zuschläge der Geldentwertung Rechnung zu tragen hat. Die Ungerechtigkeit eines solchen Verfahrens, bervorgerufen z. T. durch die entsetzliche bureaukratische Langsamkeit, mit der derartige Sachen entschieden werden, liegt auf der Hand. = Böswillige Feuerwehralarmierungen. Trotz wiederholter Bekanntmachungen in den Zeitungen nehmen die böswilligen Alarmierungen der städtischen Berufsfeuerwehr überhand. Ganz abgesehen davon, daß durch das häufige Ausrücken der Wehr ein bedeutend erhöhter Verbrauch an teuerem Brennstoff und Gummi. sowie eine erhebliche Abnutzung der Fabrzeuge zu verreichnen ist, so kann leicht durch solch' ein gewissenloses Treiben der Fall eintreten, daß die Wehr während ihrer Abwesenheit von der Wache bei einem ausgebrochenen Brande, bei dem vielleicht Menschenleben auf dem Sviele stehen, nicht so. fort zur Verfügung steht. Da es der Polizei nicht immer gelingt, der Täter habhaft zu werden, ergeht an die Bevölkerung die wiederholte Bitte. jede unbefugte Feuerwehralarmierung rücksichtslos zur Anzeige zu bringen. damit endlich diesem überbandnehmenden und die Allgemeinbeit schädigenden Treiben Einbalt geboten wird. Die Stadtverwaltung ist bereit. für die Nambaftmachung der jedesmaligen Täter Belohnungen zu zahlen. zorber bei! nicht verfeblt.„Der Strom der auslänptt Außer Dr. Schävel befaßt anwalt Richter. Tel. 710 den französischen Gerichte unterliegt das Honorar * Kleve, 20. Markwertes Reiseverkehr—. Touristen und Erbolun sehr lebhaft üben die ner Inar eidigung. lutet seit enzen. Zu dem Teichenfund in Altenessen. in Altenessen ist noch immer in vö#lige, Dugkel origungen der Frzpell###rven, uus brund der E T Ssunden haben, allein auch rüfung als irrig heraus. Nachbarorten sind eifrig aufklären zu diese den Nachbarorten sind eifrig bemüht, das brechen aufklären zu helfen. P##### no; an dringend notwendig, daß auch die Bevölker den Bebörden in ihrer Nachforschungsarbeit 5 Jrgendwelche Wahrnehmungen, die mit dem Leich in Zusammenhang gehracht werden können, mögen. äußerlich auc noch so belanglos erscheinen, müs Kriminalvoltzei unverzügli ermöglicht werden soll. belanglos erscheinen, uu# züglich mitgeteilt werden, I. das dunkle Verbrechen — Städtische Bilderschan, Theater und Veranstaltungen. hau, Koiserstraße 67. Von Donnerstag die terisches Bidspiel für Ingendliche und Erdie dristlichen Ingendvereine geeignet:„Sedes Kallerr“. Ein Heienkeden aus zugleich der blutianen Cheistenverfolgung um zählten damals bereits in der nüchen Umbesondens für bis— an. der Tribun des Rai der letzten und Die C be der Zeit 303 x. Chr. gebung d Offigieren wahe c Christen d Trihmm dus Hauen, ein Loiliger Bekonner und Mörtyrer dus Chrinentums. Die che Kirche aber verohrt den stonndaften Tihen ebs einen ungen und els bas geoße Borbtld einen cheistüichen Goi Stehe Anzetge). Aus der Zentrumspartei. Die Stadtverordneten der Zentrumspartei halten 36 des Rathauses eine heute abend 6 Uhr auf Zimmer Fraktionssitzung ab Aus der Umgegend. * Wattenscheid. 20. Juni. Vorgester Händler aus Horst, # Also nordlic. liegen die Auf= und Untergangspunkte. Es weilt also es e ee. tlicherer, dem Zenith näbergerückter Kulminationsals ein südlich stehendes Objekt. Wenn die Sonne höchsten Stand im Sternbild der Zwillinge(inder Leichenverschiebung entspricht diesem Sternbild das Zeichen des Krebses) erreicht hat, beschreibt sie ihre größten Tagebogen am Himmel, die sich von Nordost über den zenithgenäherten Nulminationspunkt nach Nordwest erstrecken. Nach dem 22. Juni wandern die Auf= und Untergangspunkte(oder Morgen= und Abendweiten) mit er Sonne wieder zurück. um in der Herbst=Tag= und lachtgleiche genau im Ost= und Westpunkte zu liegen. Zeit der Wintersonnenwende im Dezember sind verschoben. verblieb. Nach einigen Aenderungen der Verbandssatzung wurden anstelle der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Koch.(Bochum), Fries(Buer) und Schäfer(Borgdorst) einstimmig in den Vorstand gewählt. Anstelle des infalge der Verkehrssperre am Erscheinen derten Rese rnten Pitban(Witten) übernahm der fübrer Reisenratb den Vortrag über die Erbnisse der Statistik. Seine Ausführungen wurdurch ein außerondentlich mastazurück. 1 im On— der Zeit der Wintersonnenwende— ie um ibren größten Betrag nach Süden bin 1 liegen also tief im Südosten und Südwesten. was zur Folge hat. daß die Tagbogen der Sonne klein und die Tage selbst sehr kurz sind. aus dem Gesagten ergibt sich. daß die weitverbreitete Volksmeinung. die Snne gehe im Osten auf und im Westen unter, irrtümlich ist. Die Auf= und Untergangspunkte wandern vielmehr genau so wie die Sonne selbst, die ja tagtäglich eine andere Stelle des Sternbimmels überstrahlt. Wer sich nach der auf= und untergebenden Sonne orientieren will. muns diese Tatsache wohl beachten. G. Herzig. n fest ur einer wäbrend der Mittagspause abgebaltenen indssitzung wurden Abg. Ziegler(Siegen) Vertreter) zum Vorsitzenden des VerWulff(Paderborn) zum Stellvertreter, e) zum Schriftführer und Reisenrath 1) zum Kassierer bestimmt. Geschäftsführende — F#bt die Allgemeine Ortskrankenkasse Gelsenkire In der Nachmittagositzung sprach Abg. Ziealer die Gesetzgedung des letzten Jahres und die teressen der Krankenkassen uhrungen. in welcher hren Einfluß Busammenfa aat abe. Sere Carsind Zum Bronze=Diebstahl. Zu unserer gestrigen Notiz über den Bronzediebstabl auf dem Mannesmannröbrenwerk schreibt uns Herr Hermann Wabrenbolz: Der angebliche Bronzediehstadl#ielte sich folgendermaßen ab. Da durch die Besetzung des Werkes und meine nun schon längere Abwesenbeit vom Werke die Gefahr bestand, daß die noch vort befindliche Arbeitskleidung verloren ging, betrat ich am 18. Juni nach vorheriger Einbolung der Erlaubnis hierzu bein Pförtner das Werk. Hinter meinem Kleiderschrank lag eine Bronzelagerschale von 45—50 Zenttmeter Länge und 45 Zentimeter Durchmesser in einem Gewicht von 28 Klo. Um diese vor Diebstobl sicher zu stellen, entschloß ich mich, die Schale beim Magazin abzulieser. Ein Arbeitekollege begleitete mich auf dietem Wege. Trotzdem der Gegenstand offen und für jedermann sichtbar getragen wurde. kam der Wächter auf diesem Wege und bebaumtete, ich habe das Bronzelager entwenden wollen. Für die Beurteilung meiner Persönlichkeit ist von Bedeutung, daß ich bereits zweimal seitens der Birma eine höhere Belohnung wegen Ausdeckung von Werksdtebstäblen erdalten habe. Soweit „#tern mittag gegen 12 Uhr sind einem Händler aus Horst, der auf dem Bebelplatz für den Wochenmarkt einen Stand mit Fleischwaren hat, kurz vor dem Verlassen des Marktes aus einem Gelaß, das sich im Geschäftswagen besand. über 3 Millionen Mark entwendet worden.— Die Franzosen gehen auch bier daran, ihre hier während der Kriegsgefangenschaft gestorbenen und begrabenen Angehörigen wieder auszugraben und in Zinksärgen nach der Heimat zu überführen. Auf dem katholischen Friedhof. auf dem bekanntlich 21 Franzosen beerdigt sind, wurden bereits gestern mehrere der dort begrabenen Franzosen bloßgelegt und mittels Kraftwagen abtransportiert. * Westenfeld, 20. Juni. Die Verschönerung unseres Ortes schreitet fort. Der durch Grundtausch in rten a2 tinschul Hausden Besitz der Gemeinde gelangte Bergmann=Ga der Kirchstraße wirh zu dem Schulhose der Marti geschlagen und das große Schulgrundstück vom Hause Xaver Sures Mitte Klichstraße bis zu der Besitzung Aug. Bröcker an der Vereinsstraße mit einer schönen Einfriedigung.— In einer der letzten Nächte wurden aus dem Loboratorium der Brennerei Hackert in Ebbelich mittels Einbruchs ein stark vergoldeter Gewichtssatz, zwei stark verplatinierte Wagschalen und ein Gramm Platin geAls Täter kommen drei bis vier Personen stohlen. in Frage. * R ö b l i n g h a u s e n, 2 0. J u n i. A u s e i n e m K o l l i w a g e n auf dem provisorischen Güterbabnhof in Rödlinohausen wurden mehrere Kisten amerikanischer Büchsenmilch gestohlen. Die Milch war für die Stadt Gelsenkirchen zur Quäkerspeisung vorgeseben. * Westerholt. 20. Juni. Tritt ou drr.—... eine brave Kriegerwitwe zum zweiten Male zum altar. Die Hochzeit wurde in schlichk Tritt da vor einigen Tagen m zweiten Male zum Traur. Die Hochzeit wurde in schlichter Weise nur unter den Familiengliedern gebalten. Nach dem Mittagsmable. das wohl diesmal besser war als an den übrigen Tagen. erhob sich die Gattin und sagte resolut zum neugebackenen Ebegespvons:„No. Thero. den ganzen Mai giett ätt Dag ten arbeitete und am Handel und Gewerbe. Amtliche Devisenkurse. dolland 1 Gulden elgten 1 Frank. ingland 1 Pfd. St. Italien 1 Lire Imerika 1 Dollar inkreich 1 Frau. — 100 Kr. 51371 51629 6688.— 6717.— 605981 709019 5735.50 129675 7980.— 232465 177.55 23358.5 177.45 54663 7381.50 139650 8708.— 7418.50 746613 6391.— 140350 8747.— 25213 220 55 20. Juni. Seinen Kameraden 3 mit it. in Genick gestrochen vun—...— korn aus Kirchhellen. Nach Auffahrt der geriet Brieskorn äuf dem Zechenplatz von dem Bergmann Albert Reicher in einen dessen Verlauf B. dem überraschten ReiHaft genommen. * Bottron, 29. Juni. Eine solsenschwere Schlägerei hat vorgestern abend in der diesigen GerRapibe Kursrückgänge. Berliner Börsenstimmunesbild. # Berlin, 20. Juni.(Telegr.) Die Beratungen der Reglerung mit der Bankwelt über die Maßnahmen zur Stützung der Mark und die starde Erbolung des Markurses an der gestriven Neuvorker Börse verursachte im. Devisengeschäft große Unsicherbeit. Die Preise gingen beträchtlich zurück und schwankten im Verlause auf ermäßigtem Niveau ziemlich bedeutend, je nach der Beurteilung der Aussichten der Markstützung. Der Effektenverkehr spiegelte die Unsicherheit der Devisenmarktes wieder. Es wurde dort große Zurückbaltung geübt. Die Kurse setzten naturgemäß auf betrüchtlich ermäßigtem Stande ein. Am Montanmarkte beliesen sich die Rückschläge etwa auf 20 000 bis 70 000. Auf den andern Umsatzgebieten waren die Veränderungen nach unten meistens etwas geringer. Stettiner Vulkan verloren jedoch 100 000, Aschenburger Zellstoff 68 000. Auch Schiffahrtsaktien waren meist empfindlich gedrückt. Hamburg=Südamerikanische Dampfschiffahrt stellte sich anfang110 000 Prozent niedriger, erholten sich dann aber etwar. Von Bankaktien verloren Bank für Elektr. Werte zumächst 60 000 Prozent. Zettweilige Erbolungen konnten sich bei erneuter Abschwächung der Devisenkurse nur zum Teil behaupten. Eine recht feste Haltung zeigten deutsche Anleihen. 3prozentige Reichsanleihe gewannen weitere 7000 Prozent und erreichten damit 45000 angeblich auf englische Käufe. Andere deutsche Anleiben wurden mit aufwärts gezogen. Berliner Produktenbericht. = Berlin, 20. Juni. Die gestvige Markbesserung in Neuyork hatte am Proruktenmarkte im Vormittagsverkehr einen bedeutenden Preissturs verursacht. Als am beutiven Vormittag die Devisenkurse wieder anzogen, befestigte sich die Haltung von neuem. Die anfänglichen Verkaufsaufträge wurden größtenteils wieder zurükgesogen. In Weizen bleiben die Mühlen zwar kauflustig, doch overieren sie angesichts der großen Devisenschwantungen vorsichbin. Roggen erfuhr einen beträchtlichen Preisrückschlag, wav aber später bei erhöbten Preisangeboten mehr gesucht. Für Sommergerste zeigte sich viel Begehr. Hafer hatte zu ermäßigten Preisen rubiges Geschäft. Mais wurde per Juli verlangt. Die Wehlpreise litten anfänglich durch Angebot aus zweiter Hand, befestigten sich dann aber nach deren Zurückziehung. Futtermittel blieben ruhig. Erzeuger=Grotzmarkt für Gemüse und Obst in Hamborn. Verhältnisse, wie sie sich im voraus nicht übersehen ließen, daben auf die ersten Tage des Erzeugergroßmarktes für Gemüse und Obst am Alsumer Hafen in Hamborn bedauerlicherweise und zum Schaden der Al. zemeinbeit Suseri%%, um deren Ueberwindung sich die Leitung änglichen Hindernisse dazu angetan sei zu dieler Einrichtung, die sor ertrauen zu erferihet. De Bedeutung i.k. zu mit De Kandig kurt. f den Stand der Rulturen in Erntereise große des miederländscheindischen Schabantes an schwebenden Staatsschuld und inangebotes. zu führen anfängt. erung hat zur Zeit eine Vorla indischen An! abe einer neuen indischen Anleibe von bulden eingereicht, welche voraussichtlich nur In= und Ausland untergebracht werde xen Erlös in verbältnismäßig liederländisch, IndienEs sind jüngst im lage nur A. 300 Million ur hutzessive Auslionen dürfte, und aus dwebende werden taats= ltet werden darf. ir boffen daber, daß in Zukunft alle, die zu der Verna der Nuhrbevölkerung mit Obft und Gemüse bein wollen. was namentlich für den Groß= und KleinI gilt, sich des Hamborner Erzeugergrosmarktes für sorgung et darauf, daß die nach der Durchführung des ol endgültig abgeschlossen sein wird. erreicht worden. roßer indischer Anl. enberegten Programms ch werden. Hugo Stinnes Eisen=A.=S. in Mülheim(Ruhr)—Beelin. Lanbgrur, Grit, Prits Dser. Grge 9. T. L. 9. n, Plhekn(Boizg) n seitder gekangt batte. Es ist desbalb an der die Gaschäfte der bisberiaen Eitenadtellung übernimmt. Wlchen seitber 2#. diese gemeinn recht rege ützt werden . die n tens der ufer aus r benutzt Großstanden. an der bt allein in ein Geschäfte bisberigen Eisenabteilung übernimmt. aft führt die Firma Bu# -Berlin. damit verbundenes Fallen der Hol nachdem sich diese Erwartung als ging man an die Eindeckung des Be geschäft, das zwei Monate vollständig belebte sich wieder, so dab trotz der. meinen Verhältnisse im diesigen Bezirk Batt#t worde erhältnisse Ie unr behen u. weil der nete. Erst erwiesen hatte. arfes. Das Holzstill gelegen batte. wierigen allgeder Abs langen, dovvelten und dreifachen Reiben liegen die proben Schleppdampfer mit oben zugebundenen Nauchsängen, von den Mannschaften verlassen. in den Zufuhrbecken der Häfen. An Land die gleiche erschütternde Stille. Wie Sesitr. Se war. zu sagen. wesenili Ellgräbach e inländisches 915 wäre nur m Inland noch * Hollands Interesse an der Mark. deutschen Reichsmark## endt=Kerstens.Bank— sen, die mit dem Sch pft sind. Einmal ba großen Summen, die ranide schreibt Vom rheinisch=westfälischen Holzmarkl. * Der Markt war von Mitte Februar bis Mitte April siemlich stahil und der Dollar bewegte sich zwischen für Schnittmaterial gingen unfächere Süten und in einzelnen Fällen sogar unter die für das Rundbolz gezahlten Bezirk der Absatz von erweile sind dis Verabnoertebr Mlfleat. die Lagervorräte nicht ergänst, auch Verlmehr mit der Bahn sondern nur noch mit Lastauto vorgenommen werden können die Holzvreise im den Weltmarktvreisen an die letzteren wird zweisellos deshalb werden die Preise für Erachtens vorerst noch wetter n führende Richtung beibehalten, vorausgesetzt tändlich, daß eine Aenderung des Markkurfes nicht itritt, die aber nach den neuesten Notierungen auf dem arsche ist. Einfuhr von Holz aus dem Auslande ist bei eutigen Kursverhältnissen nicht lohnend weil die einaus im Ausrecken erstarrte Fäuste eines Riesen Arme der Lastkxane mit den Greifern in der hat die Ruhrbesetzung auf das nach dem Krieg am Aufblüben begriffene Verkehrsleben an der Nuhr gewirkt. Milliardenwerte sind der Nutzbarmachung für Wirtschaft und Leben entzogen, liegen brach, verkommen, und schwer leiden all die fleißigen Menschen, die sich freudig wieder um ihr Brot müben möchten. Im sten Vierteljahr 1922 wurden zu den Häfen noch 370 Tonnen Kohlen, per Bahn 124161 Tgnnen, zu 185 Rbe 531 161 Tonn Die Du betrug 1 Schi übrte 20—22 000. Preise verbältnismäßig stark zurück, weil einzelne Firmen in Süddeutschland verkaufen mußten vielfach angenommen worden tende 2#. seit langem. wohl nur noch um das daß wenigstens ein Teil en könnte. rch Effekten und R- Sreichte AüE: Berliner Börse ist wobl diese en. und Vo geführte Ware sich weit teur Ob aber die Inlandsware zur reicht, erscheint zweifelhaft Der verödete Nuhrorter Hasen.. * Luisburg. 20. Juni. Wer noch vor einem Jahre Dutsburg war und den Verkehr im Duisbur Ruhrorter Hafen beobachtete. den erschüttert ins Mark das Bild. wie es sich jetzt ihm darbien ist. bandelt es sich der letzten Hoffnung. ie wieder eingebracht Mitgetellt von der Darmstädter und National-Bank Kommandit-Gesellschaft hal Aktien Fillale Gelsenkirchen. Betrag der in haltenen bolld Notenbank hat nlagezwecke fet sten zur Zeit allein Den veranschlagt. es im Verhältnis zum ganzen # ist. gebt schon daraus bewor. immt nur 928 Millionen Gulden in Umlauf befinden. Trifft die obige zwischen ein Viertel und ein trages für Anlagezwecke im AusDies erklärt auch die Erscheinung. tenumlauf br e har) bit, den de nach Ber Pale den Betraa von einer Gulden bewegt. und gebt erst in der allerletzten nter dem Einfluß der großen Geschäftsunlust etwas Die Notierungen enthalten drei Stellen weniger als der amtliche Kurszettel. Bestehen die letzten drei Stellen nicht aus Nullen, so stehen die entsprechenden Zitfern hinter einern Komma. Deutsche Anleihe 20. 6.1 18. 6 P#edd. Reichsanleihe!—]— Brauerei-Aktien Engelhardt-Brauer. Schulth.-Patzh. Dortmunder Aktien Dortmander Union Giückauf Gelsenk. 28 151 140 Schiffahrtsaktien Deutech. Austral. D. Hamb. Amerik. Pak. Hansa Dampfschift. Nordd. Lloyd 111 Bankaktien ihrt haben, wäre nicht ein bed ttel wilder von kurzfristigen Anlagen, wie tzscheinen, absorbiert worden. hierin etwas knapver Anlagen, wie Allmäblich werden. da Barmer Bank-Ver. Berliner Hand.-Oes. Comm.- u. Privatb. Darmstädter Bank Deutsche Bank Disk. Com.-Anteil Dresdner Bank ssener Cred.-Anst. E Industrieaktien Adlerwerke Allg. Eleictr. Annener Qußstahl Augsb.-Nümb. M. Bad. Anilin Balcke Maschinen Baroper Walzw. Bemberg à. P. Bergmann Bleickr. Berl. Karsir. Bingwerke Bismareihütt Bochumer Qußstahl Böhler Oebrüder Bösperde Walzw. Buderus Eisen Busch Lüdensch. Busch Waggon Chem. Oriesn.Elekt. 1150 Chemn. Industr. Gels. 1750 Consolldat. Schalke Daimler Motoren Otsch.-Lux.-Bergw. Deutsche Erdöl Deutsche Kabel Deutsche Kall Deutsche Maschin. 270 ∆ 835 1350 185 1180 39 Dürkoppwerke Düsseldort Masch. Dynamit Nobel Eisenw. Kratt Elberfeider Farben Elektr. Licht-Kraft Eschweiler Bergw. Essener Steinkohl. Fahlberg, List Co. Peiten- Quilleaume Oelsenk. Bergwerk Gelsenk. Gußstahl Oes.f.elektr. Untern. Giadbacher Textl! Glas-Man. Schalke Ooldschmidt Th Oothaer Wagren Haberm.& Gucke: Hann. Masch. Egest Harkort Brückenb. Harpener Bergwerke Haaper Eis. u. Stahl Heckmann Masch. Höchster Farben Hösch Els. u. Stehl Hohenlohe Werke Hubertus Braunichl. Humbold Maschin. llse Bergban. Kall Aschersieben Köln-Neuss. Berzw. Köln-Rottweil Körting Gebr. Kreit W. Küppersbusch Kyffhäuser Hütte Lahmerer Laurahütte Lindenberg Stahl Lindström Cari Linke Hofm. Werke Löwe Lud.& Co Lorenz C. 20. 6. 180 Lothr. Hütte Magdeburg. Berzw. Manneam. Röhren Mansiela Aexer Dr. Paui Motorenfabr. Deutz Mülh. Bergwerksver. Norddeutsch. Wolle Oberschies. E.-Bed. Oberschi. E.-I. Caro Oberschles. Koksw. Orenstein& Koppel Phönix Bergbau Pöge Hermann Reisholz Papier Rhein. Braunkohle Rhein. Metall Vorz. Rhein. Nass. Bergw. Rhein. Stahlwerke Rh. Westt.Sprengst. Rombacher Hütte Rütgerswerke Sachsenwerk Sarotti Schneider Hugo Schöndortf Gebr. Schuckert& Co. Siegen-Sol. Qußst. Stemens& Halske Stolberger Zink Tietz Leonhard Ver. Dtsch.Nickelw. Ver. Glanzst. Elbert. Vogel Telegr. Draht Vogländ. Maschin. Wasserw. Gelsenk. Wegelin& Hüdner Westeregein Westf. Draht Hamm Westf. E. Langendr. Wicking Portl. Cemn. Zellstoff Waldhof Zimmermann-W. angefahren. Rbein=Herne=Kanal zum Rbein Im Güterverkehr schlugen 15 119— en von 3 429 932 Tonnen im Duioburger Ha diesen Zahlen mag man den wirtschaftlichen S ermessen, den die Rubraktion allein in diesem kebrszweig anrichtete. Preiserhöhung für Gieberei=Erzeugnisse. * Düsseldorf. 18. Juni. Der Verein deutscher Eisengießereien(Gießereiverband) Düssesdorf ervobte mit Wirkung ab 16. Juni die Verkaufsvreise für Handelsguß um 40 Prozent und diejenigen für Maschinenguß um 10 Prozent. außerdem um 1300 Mk. je Kilo. Ein= und Ausfuhrziffern Frankreichs. Paris, 19. Juni. Nach der Statistik der Zollverltung hat die französische Einfuhr in den ersten Monaten des laufenden Jahres 20 759 426 Tonnen von 12131 123 000 Franken errreicht. Das sind nnen bezw. 3 347 585 000 Franken mehr als im eitraum des Vorjabres und 2766 975 Tonnen 1 233000 Franken mehr als in den ersten fünf 1913. Die Ausfuhr beläuft sich in den ersten onaten des laufenden Jahres auf 9600 904 Tonnen rie von 11 682 074 000 Franken, das sind 1611 848 nen bezw. 3 126 092 000 Franken mehr als im gleichen des Vorjahres und 1270371 Tonn 000 Franken meor als in den ersten Niederrhein. Wetterdienst Aachen=Essen. 1 Der hobe Luftdruck über dem Atlantischen Ozean und im Westen Eurovas bestebt fort, während die im Norden vorllberziebenden Tiefdruckgebiete etwas schwächer entwickelt sind. Wir haben daber mit Fortdauer der wolkigen und kühlen Witterung bei westlichen Winden und auch noch mit Regenfällen, wenn auch meist geringen. zu rechnen. wortlich: Fur Politik I. Pafsenderf. Chefredakteur; für Lokales. Feuillevon, Theaver und Musik H. Tölle; für Kompunalpolmit, Vollswirtschaft, Handel und Provinz Dr. H. A. Berger: für Vermischtes und Sport H. Hartensels; für den Reklame= und Anzeigenteil W. Scheifes. Sämtlich in Gelfenkirchen. Die heutige Ausgabe umfaßt 6 Seiten. Satwrin gegen Schwächezustände, NervenSatytigtörungen, Neurasthonte ein anregendes u. kräftigendes Yohlmbin-Hormon-Präparat der Akt.-Ges. Hormona, Düsseldort-Orafenberg. Zahlr. ärztliche Anerkennungen. Prospekte gratis Erhältlich in Apotheken! Stets vorrätig in Gelsenkirchen, Bahnhofs-Apotheke. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen am Montag abend 7 Uhr unsere innigstgeliebte Tochter und Schwester 17564 Hedwig Cezerski nach laurem, schwerem, mit großer Oeduld ertragenem Leiden, vorher versehen mit dea hl. Sterbesakramenten der röm.-kathol. Kirche, Im bihhenden Alfer von 19 Jahren in die Ewigkeit abzurnten. Um ein Oebet für de liebe Verstorbene bitten Die traneraden Haterbüchssen an 21. Juni 1973. Bulmke. Freitag, den 22. Juni, morgens 7¼ Uhr, findet in der Pfarrkirche zu Röhlinghausen I ein Seelenamt an 39438 Jahresgedächtnis für den Lehrer Heinz Barber statt, wozu freundlichst eingeladen wird. skanntmachung. Kirchensteuer. Der sich durch Kohlenpreis erhöhung ab 15. Juni ergebende Gaspreis beträgt 17494 nk. 1405. Gaswerk Rotthausen. Mehrere 17515 Geschäftshäuser an der Bochumerstraße, mit Einfahrt, Hofraum, Stall und Lagerräumen sowie Gartenland, ferner mehrere Geschäfte prima Lage, mit 1—3-ZimmerWohnung, sofort beziehbar, billig zu verkaufen. Bochumerstraße 36, 1. Etage. Der Kirchenstenerbebetermin für die Propstelgemelnde findet am Freitag. den 22. Juni, vormittags von 9—1 und nachmittags von 3—5 Uhr Im kathol. Oesellenhaus statt.Alle steuerpflichtigen Pfarrangehörigen werden gebeten, diesen Termin innezuhalten. 1126 Geschäft oder Ladenlokal von Oroßhandelsfirma zu mieten of. zu kaufen gosucht. Auch Hauskauf Schriftliche Anerbieten unter Nr. 17074 an die Geschäftasteye Ls3 Day VOT Keller Schlafstelle eschen zwei lanze. zur Rulbewahrung von leeren Bier- anst. Leute(Preunde) Zwei große Bureauräume mit Veranda, Hol u Toreinfahrt zu vermieten. Anerb. u. 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Nähere Angaben bierüber werden auf den Bureaus der städtischen Frichhöfe erteilt. Gelsenkirchen, den 19. Juni 1923. 17476 Der Oberbürgermeister. Bekannt machung. Der Mehlschein Nr. 1 wird in dieser Woche mit Brot oder Mehl beliefert. 17508 entweder 125 Gramm Brot. Pfr. Mehl von den nen Nu 26 ie Meblscheine sind ickern mit den Brotsche. Gelserkirchen, don 21. Juni 1923. Overburgermeister. Zwei b. vier Herren #schen gut bürzerl. Mittagtisch. nögl. Bismarck. G. Peika, Bismarckstraße 223. D Iber Ungerperkan spähner=Karre er Dünger kann und wird an Der Oberbürgermeister. Tausche meine abgeschlossene 3-Zimmer-Wohnung(OBAO.) gegen gleiche, am liebsten mit Ladenlokal. Näheres in der Geschäftsstelle 17294 2 Preunde suchen möbl. Zimmer Schlafstelle mit oder ohne Penslon. Anerb. u. Nr. 17505 d. Geschäftsst. Kinderi. Ebepaar öbL Bimmer oder saubere Schlalstelle mit Kochzelesonnent noprn relt, Anerb. u. Nr. 17484 Zwei Freunde such. möbl. Zimmer od. saub. Schlatstelle. Altstadt bevorzuxt. Anerb. u. 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