Gelsenkirchener Zeitung. Bezugspreis monatlich durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen 5500 Mk. Einzel=Nummer 200 Mk. Erscheint täglich, außer an Sonn= und Festtagen. Gratis=Beilagen:„Gelsenkirchener Bonntags-Zeitung“ und„Am Herdfeuer“. Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung.— Postscheck=Konto Essen Nr. 131 46. Geschästsstelle: Gelsenkirchen, Ahstraße 37, geöffnet von morgens 8—1 Uhr, 2—6 Uhr abends. Fernsprech=Anschluß: Amt Gelsenkirchen Nr. 124 und 125. Anzeigenpreis für 1 mm Raumhöhe(31 mm breit) 100 Mk., im Ortsverkehr 30 Mk., für Wohnungs- und Stellengesuche, sowie Verkäufe nicht geschäftlicher Art 50 Mk. Reklamen 1 mm Raumhöhe(80 mm breit) 320 Mark. 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Diese Garantien sollen in der Ausbeutung der Gruben und Fabriken des Ruhrgebiets bestehen. Diese Meldungen werden durch Pertinar ergänzt, der im Anschluß an diese Tatsachen eine Reihe von interessanten Fragen behandelt. Er untersucht nämlich die Stellungnahme, die man England bei diesem Plan zuweisen müsse. Seiner Meinung nach wird England den Bedingungen im voraus nicht zustimmen. die Frankreich und Belgien der deutschen Regierung auferlegen wollen. Bezeichnend aber ist, dar Pertinax D darauf hinweist, England könne den französisch=beloischen hention von Wir haben in längeren Ausführungen dazu Stellung genommen und damals sofort darauf hingewiesen, sich diesen Meldungen gegenüber übertriebenen Erwartungen nicht hinzugeben. Wir erfahren heute, daß der Botschafter tatsächlich am 24. Februar im Londoner Presseklub eine Rede gehalten hat, der Inhalt der Rede aber bezog sich in erster Linie auf die Beziehungen zwischen England und Amerika und die Haltung. die beide Staaten in ihrer Politik zueinander einnehmen müßten. Soweit man in Berliner Kreisen über die Rede unterrichtet ist, hat der amerikanische Botschafter in London in seinen Ausführungen das deutsche Problem nicht berührt. Desgleichen sind auch die Meldungen eines Berliner Mittagblattes über angebliche Ausführungen Bonar Laws nach unserer Information nicht richtig. In dem Berliner Mittagblatt war die Rede davon, Bonar Law erwarte bestimmte deutsche Vorschläge über die Wiederberstellungsfrage, auf Grund deren eine InterS 85 5•88 K S 2. 5 15 E X Ta# 55 # 2 Abmachungen mit Deutschland beitreten und zwar deshalb, damit es die erlangten Vorteile mit genieße. Man will also das Fell des Bären verteilen, ehe man es überhaupt bat. Die französischen Pläne lassen deutlich erkennen, daß Frankreich auf einen neuen Diktattrieden hinzielt und sich nach dieser Richtung hin der englischen Zustimmung vergewissern will, d. b. man will die englische Wirtschaft durch eine Beteiligung an den französischen Bedingungen fördern. Neben diesen Tatsachen aber ist bemerkenswert, daß sich in französischen Kreisen eine Kontroverse anzuspinnen beginnt. Pertinar kann nämlich nicht verbergen, daß er es lieber säbe, wenn Frankreich in Sonderverbandlungen mit Deutschland eintreten würde, und wenn man auf England Rücksicht nicht mehr zu nehmen brauchte. Hier spiegelt sich eine Ansicht wieder, die von den Verteidigern eines Zusammengebens zwischen England und Frankreich durch dick und dünn nicht geteilt wird. In Berliner unterrichteten Kreisen ist man deshalb der Meinung, daß zwei Strömungen zutage treten, eine solche, die für einen Sondervertrag Frankreichs und Belgiens mit Deutschland ist, und eine solche, die eine endgültige Regelung der Wiederberstellungsfrage zugleich mit der Sicherung Frankreichs gegen Angriffe von Osten unter Mitwirkung Englands wünscht. Man will wissen, daß diese verschiedenen Auffassungen sich bis in die Spitzen der französischen Politik verfolgen lassen. Poincare sei der sprochen. Lettzengunten Ansicht, während Seiten könne. Von solchen nichts bekannt. Englands ins Werk gesetzt werden Aeußerungen Bonav Laws ist hier Auslandskundgebungen gegen die Ruhraktion. Die polnischen Gewerkschaften zur Ruhrbesetzung. □ Wien. 1. März. Aus Warschau wird gemeldet, die Zenirale der volnischen Gewerkschaften erklärt, in einem Rundschreiben an alle Kreise, daß die Ruhrbesetzung den europäischen Frieden gefährde. Deshalb sei ein gemeinsamer Schritt des internationalen Proletariats notwendig. Die Warschauer Gewerkschaftszentrale ist bereit, einen 24 stündigen Proteststreik in ganz Polen durchzuführen. Ein Protest in Belgien. : 1 B e r l i n, 1. M ä r z. W i e w i r v o n p r i v a t e r S e i t e e r fahren, hat kürzlich in Antwerven eine Reihe von Protestversammlungen gegen die Ruhrbesetzung stattgefunden und zwar eine Riesendemonstration der Arbeiterorganisationen. Am darauf folgenden Tage haben sich auch die Kaufmannschaft und Gewerbetreibenden in einer größeren Demonstration gegen die Besetzung des Ruhrgebiets ausge3 8 8 G 82. 8.5%E Tocs E“ 5Tgg — S SSB. 5 55— Wort rede. Im übrigen haben diese Dinge für die Lage im Ruhrgebiet durchaus keine Bedeutung. Frankreichs Politik will mit oder ohne England— das bleibt sich in der Sache zunächst gleich— im Ruhrgebiet einen Der französische Gewerkschaftobund. Aro Pariv. 4. Märy. Drr geschüf=rührend schuß des französischen Gewerkschaftsbundes(C. G. T.) hat gestern eine Resolutlon zur Besetzung des Ruhrgebietes angenommen, in der die Inanspruchnahme des Völkerbundes verlangt wird. Der Ausschuß verweist darauf, daß die Siegfrieden erringen und Deutschland die Bedingungen Völkerbundssatzung dem Bunde die Aufgabe □ 1. 2. 2 # * S 9 27 — OS u #• # 2— 0 9 9 9 — S J. 0 S. 8 * 0 * — 99 De 5 # SE 5— : B 117: #a ge S 2.E— #BES B S SS ### Fox e 8 585 9 —— S ** 8 * K 2• 8. — 5 ir 8 diktieren. Im Ziel ist man sich also einig, während in den Formen der Lösung unterschiedliche Meinungen zu bestehen scheinen. Es ist u. E. verfrüht, solchen Meinungsäußerungen irgendwelche Bedeutung beizulegen. Unsere Aufgabe steht fest und man ist sich darin in allen politischen und varlamentarischen Kreisen einig, daß Deutschland an seiner moralischen Abwehr festhält und der weiteren Entwicklung mit gutem Gewissen entgegensieht. Besprechungen in Berlin. Von unsekem Berliner Vertreter. :: Berlin, 1. März.(Privattelegr.) Wir haben gestern bereits mitgeteilt, daß der Reichskanzler die Vertreter der bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft über die gegenwärtige Lage ins Bild gesetzt hat. In Ergänzung dieser Meldung teilen wir mit, daß auch der Reichsaußenminister von Rosenberg Parlamentarier bei sich empfangen hat und zwar nacheinander, Vertreter der Sozialdemokraten und der deutschnationalen Volkspartei. In längerer Aussprache sind auch die Fragen erörtert worden, die mit der Ruhrbesetzung im Zusammenhang stehen. Der Außenminister vichtete vor allem an die Vertreter der beiden genannten Panteien die Bitte, den Dingen gegenüber äußerste Vorsicht und Mäßigung walten zu lassen. Es müsse alles vermieden werden, wodurch die innere Geschlossenheit gestört werden könnte. Im übrigen hat auch der Reichsfinanzminister Dr. Hermes im Verlauf des gestrigen Tages Gelegenheit genommen mit einer Reihe von Palamentariern über die von der Reichsfinanzverwaltung getroffenen Maßnahmen zu sprechen und über Zweck und Absicht dieser Maßnahmen ein erschöpfendes Exvose zu geben. Aus diesen Besprechungen geht hervor, daß die Regierung ebensosehr bemüht ist, die Vertreter der politischen Parteien über ihre Absichten auf dem Laufenden zu halten, als sie dadurch auch zeigt, daß in Berlin nach wie vor nichts versaumt wird, um den Kampf im Ruhrgebiet mit Erfolg bis zum Ende durchzuführen. Im übrigen beweist auch die Annahme des Goldanleihegesetzes, daß heute im Ausschuß des Reichstages erledigt wurde und zwar mit Zustimmug aller Parteien, daß das Parlament den Notwendigkeiten der Lage bis in die äußersten Konsequenzen Rechnung trägt. Auch hier ist also die Einheitsfront der Parteien vom neuem zum Ausdruck gekommen. " Neulich hat Uebrigens der„Daily Erpreß“ eine Nachricht herausgegeben, in der behauptet wird, es sei eine deutsche Finanzkommission unter Führung des Staatssekretärs Bergmann nach London gereist. Wir sind ermächtigt festzustellen, daß an zuständiger Stelle von einer solchen Mision nichts bekannt ist. daß überträgt, Die angebliche amerikanische Vermittlungsaktion. .: Berlin, 1. März.(Peivattelegr.) Dementi. Vor einigen Tagen ging durch die deutsche Presse die Meldung, der amerikanische Botschafter in London Barvey habe sich in einer Rede über angebliche amerikanische Interventionsabsichten geäußert und dort konkrete Angaben über die Forderungen gemacht, die sowob! an Deutschland, als auch an Frankreich gestellt werden mükten, wenn von Seiten Amerikas interveniert werden solle. die Entwickelung des Zusammenwirkens zwischen den Nationen zu fördern, um ihnen den Frieden und die Sicherheit zu gewährleisten. In Italien erwartet man Englands Eingreifen. X Rom, 1. März. Londoner Berichte der hiesigen Blätter weisen einstimmig darauf hin, daß ein baldiges Eingreisen Englands in den Ruhrkonflikt notwendig sei.„Corriere della Sera“ beruhigt die englische Presse über die zurünftige Haltung Italiens und führt aus. England solle nur zuerst seine bisherige vassive Politik aufgeben, aktiv werden und Vorschläge zur Lösung des Ruhrvroblems machen. Dann würde die englische Presse erfahren, daß Italien keine englandfeindliche Politik treibe. Die italienische großindustrielle Vereinigung teilt mit, daß sie der Denkschrift, deren sich der Leiter des„Messagero“ gegen England und Deutschland bediente, um ein italienisch=französisches Bündnis zu ereichen, gänzlich fernstehe und daß die erwähnte Denkschrift ihren Absichten widerspreche. * Die englische Regierung zum Arbeiterantrag betreffend eine parlamentarische Aktion. 1 London. 1. März.„Dailo Herald" zufolge erklärte sich die Regierung bereit, die Erörterung über die von den Parlamentsmitgliedern Ramsay Macdonald, Clynes und Henderson eingebrachten Antrag der Arbeitervartei, worin eine Konferenz von Ausschüssen der Parlamente Frankreichs, Belgiens und Großbritanniens zwecks Austausches von Informationen und Ansichten über die Besetzung des Ruhrgebietes im Zusammenhang mit den Problemen der Sicherheit und. Nevarationen gefordert wird, am nächsten Dienstag fortzusetzen. Revaration und Ruhrbesetzung im australischen Parlament. = London, 1. März. Die„imes“ melden aus Melbourne: Das australische Parlament wurde vom Generalgouverneur mit einer Ansprachs eröffnet. Nachdem der Vorsitzende der Kammer gewählt war, fragte der Führer der Arbeitervartei den Premier= minister Bruce, ob er der englischen Regierung vorschlagen werde, die Frage der Revarationen und der Besetzung des Nuhrgebiets an den Völkerbund zu verweisen. Wenn dies unmöglich sein sollte, ersuche er den Premierminister, der britischen Regierung vorzuschlagen, eine internationale Konferenz für dieses Ziel einzuberufen. Bruce erwiderte, dieser Wunsch erfordere sorgfältige Ueberlegung und werde genat untersucht. wäre ihm gegenüber ebensowenig geneigt, zu intervenieren, wie sie es einem Richter gegenüber wäre. Ueber die Absicht Poincares äußerte sich der englische Premierminister am 2. Januar wie folgt. die englischen Blätter seien der Ansicht. Frankreich, das die Feststellung der deutschen Verfehlung veranlassen wollte. suchte nach einer Rechtsgrundlage, um bis zum 15. Januar vorgehen zu können. Es sei im Hinblick auf die derzeitige Konferenz bedauerlich, daß dies ausgesprochen werden musse. Poincare suchte sich u. a. damit zu rechtfertigen, daß die Revarationskommission, wenn sie einen Gerichtsbof darstelle. von der Konferenz unabhängig sei und daß die Konferenz die Pf'icht habe. diesen Gerichtshof nicht an der Fällung seines Urteils zu verhindern. Wenn die Revarationskommission sich tatsächlich, wie Bonar Law angab. aus Justizbeamten zusammensetze. habe sie auch dann auf das, was in der interalliierten Konferenz vorgehe. keine Rücksicht zu nehmen. Nachdem Bonar Law das Verlangen gestellt hatte man möge mit der Feststellung der Verfehlung nach einige Tage warien. wies Poincare darauf hin. daß er nicht einsehe. welches Interesse man daran haben könne in der„Revarationskommission eine neue. Entscheidung bei Stimmenmehrheit zu erzielen. Der britische Vertreter würde dann sich in der Minderheit befinden. während die Diskussion auf der Konferenz doch fortgeführt würde. Ein derartiger Eingriff der Revarationskommission würde nur die Wirkung haben. die Verhandlungen unter den Ministerpräsidenten noch schwieriger zu gestalten. Schließlich erklärte Poincare. die Verfehlung Deutschlands sei zweisellos vorsätzlich da ja der deutsche Botschafter Dr. Mayer der französischen Regierung Kohlen anbot. Das ist eine Deutung die der französische Ministervräsident der Anfrage gibt. ob die französische Regierung etwas dagegen habe, daß deutsche und französische Industrielle unter einander über ein deutsch=französisches Wirtschaftsabkommen, das ja bekanntlich zuerst im Frühjahr 1920 vom jetzigen Prästdenten der Revublik Millerand vorgeschlagen wurde. verhandelten. * Hierzu wird vom Wolffschen Bureau bemerkt: Es sei ganz klar, daß die deutschen Industriellen. die die wahre deutsche Regierung seien. in nähere Beziehungen zu Frankreich treten möchten. um ein großes französischdeutsches Wirtschaftsabkommen abzuschließen. Die franzosischen Industriellen, die ihrerseits nicht die französtsche Regierung darstellten, sondern ihrem Lande gegenüber loyal seien. setzten Poincare von den ihnen gemachten„Eröffnungen in Kenntnis. Dieser forderte sie dann auf, nicht zu verhandeln und legte ihnen dar. daß es sich hier um ein einfaches Manöver der deutschen Regierung handle. Bonar Law wünschte hierauf eine Diskussion über diesen Punkt nicht fortzusetzen, was angesichts der widerspruchsvollen Logik der vorangegangenen W signgee, Praszern, erie Aleh,e ertiuntz, betoch en: weitere Entscheidung der Revarationskommislion herbeizuführen. Wenn der englische Delegierte dabei nochmals in die„Minderheit geraten würde, würden die Konferenzverhandlungen sehr erschwert. Die Aufzeichnungen des Gelbbuches über den Beginn der Verhandlungen der Pariser Konferenz müssen auf jeden Leser den Eindruck machen. daß Poincare sich bei Beginn der Verhandlungen bemühte. auszudrücken, daß die Feststellung der Verfehlungen Deutschlands bei den Kohlenlieferungen bis zu einem gewissen Datum exfolgen sollte. um die etwa von Bonar Law erwähnte juristische Grundlage für das Vorgehen Frankreichs vor dem 15. Januar zu schaffen. Die Besetzung des rechten Rheinufers. Neue Besetzung zu erwarten. Limburg(Labn), 1. März. Nach Mitteilung der französischen Besatzungsarmee an das Landratsamt in Neuwied sind alle Ortschaften des Nieverlahnkreises, soweit sie im unbesetzten Gebiet im sogenannten Flaschenhals liegen, vom 26. Februar ab als besetzt anzusehen. Die Orte Flammenfeld an der Westerwaldbahn und Siersbaden=Altenkirchen haben am 1. März Einquartierung von 100 französischen Soldaten zu erwarten. Die Quartiermacher waren bereits gestern nachmittag eingetroffen. Die Verkehrslage. Bahnhofobesetzungen. ::. Essen, 1. März. Heute früh haben die Franzosen die Bahnböfe Mülbeim=Hauptbahnbof. Mülheim=Eppinghofen und Mülbeim=Broich besetzt. Die Strecke Mülbeim—Kettwig ist dadurch stillgelegt. Bei den Aktionen der Franzosen, die auf Wegnahme von Kohlenwagen und Lokomaliven binzielen, ist beobachtet worden, daß vor der Einkreisung eines Bezirks die Bahnhöfe von französischen Flugzeugen beobachtet und photographiert werden. Zeigen die Aufnahmen genügend beladene Wagen, dann wird der betreffende Bahnhof umstellt, um das Eisenbahn= und Koblenmaterial zu besch! Aus dem französischen Gelbbuch. X Paris, 28. Febr. Das von der französischen Regierung herausgegebene Gelbbuch beweist, daß sofort nach Beginn der Pariser Konferenz der französische Ministerpräsident versuchte. eine beabsichtigte Verfehlung Deutschlands bei den Kohlenlieferungen festzustellen. Infolgedessen kam es zu Auscinandersetzungen zwischen Poincare und Bonar Law. Nach dem Gelbbuch. Seite 86 lätzt sich Poincare über die Rolle, welche die Delegierten in der Reparationskommillion auszuüben haben. folgendermahen aus: die britische Regierung betrachtet ihren Vertreter in der Revarationskommission als eine Art Justlzbeamten. Sie lagnahmen. Zerstörungsarbeit im Bahnhof Oberhausen=West. WTB Essen, 1. März. Der Bahnhof Oberbausen=Wen, der seit dem 23. Januar von den Franzosen besetzt war, ist nunmehr wieder geräumt Sämtliche Stellwerke sind zertrummert: die Hebel der Weichen usw. sind mit schweren Hämmern abgeschlagen worden. Das ganze Mobiliar. die Telephone, Bilder usw. sind zerstört. Keine Scheibe ist mehr ganz. Von den Verwüstungen sind bereits photographische Aufnahmen 4.macht worden, die dem Auslande ein Bild von der Arbeit der Franzosen geben sollen. Aus dem Heim vertrieben. WTR Essen, 1. März. Außer der bereits gemeldeten Besetzung der Mülheimer Bahnhöfe ist auch die graße Eisenbahnwerkstätte in Mülbeim=Speldort von den Franzosen besetzt worden: In den ersten Morgenstunden wurden die Eisenbahner von ihren Arbeitsstätten gewaltsam vertrieben und aus ihren Dienst= wohnungen herausgeworfen. Die von ihren Arbeitsstätten verjagten Eisenbahner mußten stehenden Fußes sich entfernen und konnten nicht einmal ihre Zivilkleider mitnehmen. Zum Teil verließen sie mit blauen Arbei.sanzügen und Holzschuhen die Arbeitsstötte. Der Eisenbahnverkehr über die Mülheimer Stationen ist vollständig unterbunden. Der Bahnhof Eovinobofen ist von sechs französischen Tanks umlagert. Die Ausweilungen der Eisenbahner und die gewaltsame plötzliche Räumung ihrer Wohnungen wird immer därter. In Kettwio mußte 2. B. ein 72jähriger vensionierter Eisenbabnrentenempfänger mit seiner 68jährigen Frau innerhalb weniger Minuten seine Dienstwobnung verlassen ohne die geringsten Kleinigkeiten mitnehmen zu können. In Oberhausen wurden die Eisenbahnerfrauen unter scharfer Bewachung gezwungen die Betten in den geräumten Wohnungen noch frisch zu überziehen, dann durften sie sie verlassen. In Volmarstein sind vier. in Oberwengern zehn Familien Eisenbahner von den Franzosen aufgefordert worden, zum 2. März die Wohnungen zu räumen.— In Hengstev ist 13 Eisenbahnern von den Franzosen der Befehl zugestellt worden. die Dienstwohnungen zum 2. März zu räumen. Ebenso sollen in Vorballe alle Dienstwohnungen der Eisenbahner und die Wohnungen des Eisenbahnvereins geraumt werden. Das rücksichtslose Vorgeben gegen unsere wackeren Eisenbahner und ihre Familien wird vom ganzen Volke mit Entrüstung mitempfunden. Hier sollten sich alle zur Hilfe zusammenschließen, um diesen Armen, die für das Vaterland aus ihrem Heim vertrieben werden. ihr Los zu erleichtern. Die Betriebslage am Rhein. = Koblenz. 1. März. Heute vormittag 11 Uhr besetzten die Franzosen den Bahnhof Ehrenbreitstein. Die Eisenbahner haben den Bahnhof verlassen. Der Betrieb ist stillgelegt. )( Köln. 1. März. Ueber die Betriebslage wird gemeldet: Vom Bahnhof Siegburg sind bei der Vorführung in Hennef a. Sieg von 24 Wagen mit Umzugsgut nur zwei Wagen durchgelassen worden. ebenso wurden 6 Wagen Weizen fün Oesterreich und 40 Wagen bolländischer Kohlen für die Schweiz angehalten. Die Bahnböse Engers. Neuwied. Roesdorf und Wahn sind von den Franzosen Der Zugverkehr nach Ebrenbreitstein ist unterb In den letzten Tagen ereigneten sich Unfälle. So wurde am Bahnübergang bei Koblenz ein Lastauto von einem von den Franzosen gefahrenen Personenzug überfahren. Der Kraftwagenführer und sein Begleiter sind schwen verletzt. Bei Block Königbach fuhr ein Personenzug auf einen im Nebengleis tehenden Leerzug. Der Materialschaden ist bedeutend. Die Lokomotiven und 13 Wagen wurden zertrümmert. Im Koblenzer Bahnhof entgleiste ein Packwagen mit iden Achsen. * 0. Abes= m besetzt. terbrochen. verschiedene beute früh von den Fransosen Verhaftungen— Ausweisungen. aftet und nachS—rrar.— schieffen ist vom Kriegsgericht in Werden nor Gefängnis und einer Million 2 strafe verurteilt worden. Die Gründe sind bis nicht bekannt. Von den gestern verbafteten Polizeiheamten in Bochum sind 90 heute in Olsen ausgesetzt worden. Mit dem Rest der nicht verhafteten Beamten wird der Polizeidienst notdürftig aufrecht erhalten. I Essen, 1. März. In Bodelschwingb ist der S## meindevorsteher verhaftet und ausgewie. sen worden. In Absen bei Haltern wurde der Gemeindevorsteher und ein Gemeindebeamter verhaftet, weil sie die von den Franzosen verlangte Koblenlieferung abgelehnt hatten. = Düsseldorf, 1. März. Gestern wurde in Düsseldorf die Personalvertretung der Eisenbahn von den Franzosen überrascht und mehrere anwesende Eisenbahnbeamte verhaftet, darunter der zufällig anwesende zweite Vorsitzende der Lokomotivführer=Gewerkschaft aus Berlin. )( Köln. 1. März. Der von den Franzosen winkel auf der Rückreise nach Berlin verhaftet den der Reichsarheitsverwaltung Dr. Syrup auf freien Fut gesetzt worden. WTB Kohlenz. 2. März.(Telegr.) Sobst wit Trier, Dillburg. Bleialf. Berncaste baden. Ferner wurden ausgewiese täre. nachdem das fahren beendet und d. Famtlien aller dieser—. 4 Tagen das besetzte Gebiet verlassen. Kohlenz. 2. März.(Teleor.) Aus dem besetzten ut sofortiger Wirkung ausgewiesen wurden etwa dträte und Kommunalbeamte auas illburg. Bleialf. Berncastel. Höchst und Wiesden ausgewiesen fünf Zollsekvegegen sie schwebende Gerichtsverdie Strafe verbüßt sein wird. Die eser Personen müssen innerbalb M Essen. wurde der wegen Nichtar Mark Geldstre Kriegsgerichtliches. hiesigen 1. März. Vor der Wachtmeister Wu rübens zu 14 Tag afe verurteilt. Die Ruhrhilfe. dem hiesigen Kriegs-, ulf aus Mülbelm=Ruhr en Gefängnis und 200 000 " ∆ Berlin, 1. März. Die Ruhrspende der Deutschen Ostaliens hat außer den bereits veröffentlichten Beträgen noch folgende nambafte Beträge ergeben: 506 Pfund Sterling aus Peking. 250 Pfund aus Hankou. 380 Dollar Gold aus Changlba. 150 Vfd. Sterling aus Tsingtau 130 Pfund Sterling aus Charbin und 300 Pfund Sterling als zweite Svende aus Tientkin. ferner 630 Pfund Sterling aus Kobe und 5000 Den aus Tekio: der Gesamtbetrag der Ruhrspende der Ostasien=Deutäh## sxreicht damit faft 6000 Pfund Sterling(kast 1 Milliarde Ferner ist eingegan Deutschen in Middel aus einer Sammlung und 5 Dollar sowie 11 englis 1 Millionen Mark. aus Sammlungen in der 2#.—— lowakei weitere 20 Millionen Mark(nach früberen ¾ Millonen): aus einer Sammlung des Ortsrats in ger 10000000 Mark. werin eine Svende des Stadtrats in Eger von 1 Million Mark enthalten ist. aus Sammlunden in Wien rund 39 Millionen Kronen. Aus einer Sammlung der„Reichenberger Zeitung“ wurden dem Oberbürgermeister von Berlin zuaunsten notleidender Kinder weitere 56 Millionen Mark überwiesen Mack für 51e Rabedilte eine gegangen. aus Glaseom in der Tschechori(nach früberen des Ortsrat —— 4 213 Sechen 2 Kinder unterdält. dat und Freu Oeung aller Kräf Ernäbrung Ingenden cäfte zur an1! er Prösigeber, und Arbelinebner der deuischen aftsstände zur Linderung der durch die Besetzung Gebietes hervoxperufe Pebesgesenerncheft Nr lsioer Arbeitgeber und Arbeitnehmer Käimtlicher Soibenverbünd. nehmr, en#P#- Fei, Hande —. der deutschen durch die Besetzung fenen Not. Zur Vermeiwird von der Zentralindustriellen und gewerhlichen Deutschlands darauf binDer. a.celsgeke, und Bekeit. lz, Nr. 37200 zu. überweisen sind. zahlreichen unter ähnlichen Namen veranstal! lungen empfiehlt es sich dringend, Beiträge. Leschäststele der Rubrbilse. B. und Verwendung der der Ruhrbilfe zufließenden tscheihet ein„Duo Whirschustohnde gebiheter Roe entscheidet ein aus rbeitnehmer aller Deutscher Reichstag. Das * 5 309. Sitzung. 6 Berlin, 1. März.(Telegr.) lohlensteuergesetz gebt ohne Aussprache Ausschus. k erdödt und die Regierung ermächt zent aunl 1i1 Mlisleser Bar zund writren Beichunon graihle der 2. und 3. Beratung des Einspruches der ates über die Holzabgabe von 2 Prozent wird ntrag des Ausschusses die Holzabgabe auf 1¾ Profestgesetzt und gegen die Rechte eine Enischließung angenomen, die Regierung möge baldmöglichst einen Gesetzentwurf vorlegen. in dem die Holzabgabe auf 2 Prozent festgesetzt wird. 5 Prozent dieser Anleihe sollten den Ländern zur Verbilligung der Schulbücher überwiesen werden. Vom Hausbalt des Reichsverkehrsministeriums werden sodann die Abteilungen für Wasserstraßen und für 4 4 f a h r w e s e n d e b a t t e l raftfahrwesen debattelos angenommen. itzung morgen nachmittag 2 Uhr. Tagesbeitslosenversicherung. Krankenkassennovelle atanleihe. gegen 3 Uhr. * Die Goldanleihe vom Hauptausschuß genehmigt. März. Dem Hauptau stand ein G. 5 Berlin, 1. Reschstases schaffung von Mi sonds zur Berat s Devisenar sol #tschaft der Privatwirtschaft vorbandenen Devisen. soweit t für laufende Verpflichtungen gebraucht —##e Verpflichtungen gebrau gemeinen Interesse dienstbar zu machen. Es lei sig. die Anleibe in einer ausländischen Währung da ibr Ziel nur erreicht werden könne, wenn ausländische Zahlungsmittel zuflieben. lung könne unter entsorechender Anrechnung in wertigen Währung geleistet werden. Der ds soll gesondert verwaltet werden und im t der Fälligkeit der Anleibe zum mindesten den Tilgung exforderlichen Betrag enthalten. Nach längeren Ausführungen des ebemaligen Reichsttschaftsministers Schmibt. der mit seinen sozigliFen Parteifreunden dem Grundgedanken der Anebenso sumvathisch gegenübersteht, wie die ##toneren Rießer und velfterich, die für die utsche Volkspartei bezw. für die Deutschnationale Volkssprechen, wurde auf Antrag Helfferichs die Ueberdes Gesetzes in„Entwurf" eines Gesetzes über Sollarschatzanweisungen umgewandelt hen gesatt: Eine Voranenur Die Klasendae den Delaeschaete und Absatz§ 1 folgendermaßen gesan.„ schlagung der mit der Begebung der Schatzanweisungen und Verwendung ihres Erlöses zusammenhängenden Einnahmen und Ausgaben im Reichsbaushaltsolan. sowie deren Nachweifung in der Reichohaushaltsrechnung findet nicht statt. Jedoch ist dem Rechnungshof des Deutschen Reiches über diese Einnahmen und Ausgaben jährlich beDer Gesetentwurf wurde mit diesen Abänderungen ebenen Weg habe zustreitende UnZur Frage der„Versehlung“ in den Reparationskohlenlieferungen. bolccne Ro gende interessante Darlegungen: „In einer von der französiichen Regierung der Pariser userenz vorgelegten Denkschrift über die deutschen chlieferungen werden zu dem Zwecke. die deutschen chverständiger Seite teressante Darlegungen: erhalten wir Hochkoniunkturjahr 1913 betrug die Rodeisanter ausstand im Fehruar 1922 einer Ausfall von n hunderttausend Tonnen mit sich. Nach Abzug Mengen verbleibt eine Feh'zitfer, die im Verbäl S hlungen in der Kohlenfrage als besonders groß nen zu lassen. die deutschen Lieserungen mit den viedensvertrag vorgesehenen Mengen In Verglech t. Dabei wird jedoch außer Acht gelassen, daß diese Zadlen jediglich die Höchstarenze einer Optlon bezeichnen, die nur soweit ausgeübt werden darf, als es die„notwendigen Lebenebedürsnisse Deutschlands zulassen. Die Revarationskommission dat demnach mit gutem Grunde diese Ziffer eroeblich berabgelest. wenn auch bei weilem nicht in dem Maße, wie es von der deutschen Regierung als unbedingt notwendig nachbewiesen worden ist. Unter diesen Umständen ist es als außerordentliche Leiitung Deutschlandz zu bewerten. nenn es ihm gelungen ist. die Sollziffer für Frankreich und Luxemburg, wie die Denkschrift angibt. zu 84.4 Prozent zu erfüllen. Nuch den deutschen Anschreibungen stiht einem Soll von 136 Min, To. ein Ist von 12.1 Mill. To. gegenüber, so daß sich die Deckung sogar auf 89 Prozent und der Ausfall auf nur 1.5 Mill. To. gegen 2.15 Mill. To., die die französische Denkschrift anglbt. berechnet. Im übrigen ist der Ausfall zum größten Teil auf Weigerungen Frankreichs bei der Abnahme wegen angeblichen Qualitätsmangels. besonders bei Koks. zurückzufüdren. Ein weiterer erheblicher Teil des Ausfalle ist durch Ausstände Transvortschwierigkeiten und höhere Gewalt(Frost) entstanden. Im besonderen brachte der große Eisenbahner mehreren dieser #.##, eroierol eine Geh'ziffer, die im Verbältnis zur Gesamtliefermenge ohne Bedeutung ist. Die Ausführung der Revarationsverpflichtungen in dem angegebenen Umfang war nur möglich. indem Deutschland seine Kobleneinfuhr unter den verhoerendsten Folgen für seine Finanzen in ungewöhnlichem Maße gengigert dat. Während sich 1921 für die Monate von Mal die einschl. Dezember im Durchschnitt nur eine Einfuhrmenge an Kohle von 78 545 To. ergidt. lautet die entsprechende Zabl für das letzte Jahr auf 1 949 867 To. Nach der britischen Ausfudrstattstik erhöhte sich 1922 allein der Bezug englischer Steinkohle gegen das Vorjahr auf mehr als das fache. Bei 8.35 Mill. To. belief sich dieser Bezug auf 93.22 Prozent der Friedensmenge: sein Wert betrug 8.49 Mill. oder unter Zugrundelegung eines Kurses von 107 979(am 20. Februar) 901 62 Milliarden Papiermark. Völlig abwegig ist auch der Hinweis, daß sich die deutichen Lieierungen im letzten Jahr den gesteigerten Förderzahlen im Ruhrgebiet nicht angepaßt hütten. Dadurch wird der Eindruck erweckt. als hätte sich die deutsche Kohlenlage in der zweiten Jahreshälfte 1922 gebessert. Dies ist jedoch keineswegs der Fall. denn die Gesamtförderung Deutschlands. die im Mai 1922 noch 12.1 Mill. To. betrug. ist infolge der Abtrennung Oderschleflens gesallen auf 8.7 Mill. To. im Juni 1922. 9.6 Mill. To. im Juli 1922. 10.2 Mill. To. im August 1922. 10.2 Mill. To. im September 1922. 10.7 Mill. To. im Oktober 1922. 10.5 Mill. To. im November 1922. 9.7 Mill. To. im Derember 1922. Eo fehlen trotz der Steigerung der Ruhrförderung 1.5—2 Mill. To. monatlich gegen früber ein Umstand. dem von der Reparationskommission. ungeachtet dringlichster Vorstellung Deutschlands bei Festsetzung der Programme. nicht annahernd Rechnung getragen worden ist. Die Revarationslieferungen beanlpruchten in den ersten 5 Monaten von 1922. in denen Deutschland noch über die gesamte overschlelische Koble gerfügte. 13.6 Prosent der Förderung. in den wetteren 7 Monaten nach Abtrennung von Oberschlesien, ohne daß dadurch gleichzeitig auch eine entsorechende Verringerung des Bedarfs eingetreten wäre, dauegen 14.98 Prozent. Die Nichtberücksichtigung der mit dieser Abtrennung verbundenen gewaltigen Schwächung der deutschen Koblenwirtschaft durch die Revarationskommission hat somit die Belastung Deutschlands durch die Revarationsverpflichtung noch bedeutend gesteigert. und gerade in den der Feststellung der Verfehlung" vorausgebenden Monaten hat Deutschsand im Verhältnis zu ner Leistungsfähigkeit nicht weniger sondern mede der früb in dem gung Frantreichs in einem damali To.) zuzüglich der Gew.nnung von wenig einem damaligen nuung von E mehr als e erzeuna(5.21 Mill. o. im letzten Umsan jaßz=Lotbringen(3.86 Mill. To.: bei einer Jahre ergebe lusnutzung dieser Leistungsfäbigte.: der Zeit unmittelbar vor FeststelDeutschlands(im letzten Vienel des 000 To. bezogen während es 1913 aus dem in Industriebezirk etwa die sechssache Menge tte. Ganz besondere Berücksichtigung verdien! Umstand. daß Frankim nur zeugung von 5.1 Mill sich mithin schon eine Ausnu von 56.7 Prozent. In der lung der„Verfehlung" Deutschlands(im letzten Viertel des Jahres) ergibt sich sogar bei einer Erzeugung von 1 501 805 To. eine Ausnutzung von annähernd 67 Prozent. Die englischen Hochösen. für die kein Koksmange! In Frage kam. haben 1922 nur mit 47 Prozen ihrer Leistungsfähigkeit gearbeitet. und ihnen war doch nicht das Hauptabsatzgebiet weitgebend versverrt, wie dies bei den französischen Hochöfen der Fall war, denn Deutschland dat im letz en Jahr an Eizen und Stabl aus Frankreich nur rb 375000 To. heianen“. lotbring'schen erhalten batte. u—...— aber in diesem Zusammenhang der— reich trotz seines angeblichen Kohlenmangels im letzten Jahre eine wesentlich größere Ausfuhr an Kohlen gebabt dat als im Frieden. Während es 1913 nur 1½ Mill. To. an Kohle ulw. ins Ausland lief net sich für das letzte Jahr unter gebnisses der ersten 10 Monate von 1922 einn.—. menge von 2.6 Mill. To. Es stellte sich das Vrhältnie der Ausfuhr Frankreichs an mineralischen Brennstoifen: zur Förderung 1913 auf 3.57 Prozent 1922 auf 8.12 Prosent (ohne Saarbezink) zur Einfuhr 1913 auf 6.31 Prozent. 1922 aus 8.62 Prozent(einschließlich Einfuhr von der Saar). Dabei ist die Ausfuhr der zur Zeit der französischen Verfügungsgewalt unterstehenden Saargruhen nach anderen Ländern als Frankreich noch nicht einmal in Betracht sczogen: Deutschland allein erbielt aber im letzten Jahre an Saarkohle 1.15 Mill. To-, und sehr bedeutende Mengen sind auch nach der Schweiz und Italien gegangen. Neuerdings bat sich auch der Kreis der von Frannkreich mit Kohle versorgten Läder außerordentlich erweitert. In ihn sind vor allem die skan dischen Länder getreten, denen im abgelaufener Zehnwieder in den der Feststellung der gebenden Monat# seiner Leistungsfähigkeit nicht—..—= Kohle, geliefert als in der früberen Zeit. „Die französtche Regierung bebauptet, daß das franölische Wirtschaltsleben gröherer Dieerungen von deutscher Koble bedarf, als im tatsächlich zugeflossen sind und macht dafür u. a. geltend, daß die franzölischen Hochösen von ihrer jährlichen Leistunsgfähigkeit von rund 10 Mill. To. Rodeisen nur etwa 50 Prozent ausnutzen. Die Leistungsdinavlschen Länder getreten, denen im abgelaufenen Jahr zusammen 160000 To. französischer Kohle zugeführt worden sind. Auch Luxemburg, das früber ausschließlich mit deutcher Kohle beliefert wurde. erscheint als Bezieher beträchtlicher Mengen französischer Kohle(200000 To.) Besonders verdient hervorgeboben zu werden, daß jetzt in der Ausfuhr Frankreichs an mineralischen Brennstaffen der Versand von Koks eine sehr große Rolle svielt. Während 1913 die Ausfuhr von Koks nur etwa 5 Prozent der Gewinnung an diesem Erzeuanis ausmachte, war sie im abgelaufenen Jahre annähernd 50 Prozent. d. b. 10 mal so groß wie 1913. Unter den Beziebern von französischem Koks befinden sich in erster Linie Länder. die früber nie eine Tonne davon erhielten. Es seien vor allem Schweden(15 000 To.) Norwegen (28 000 To.) und Däncmark(79 000 To.) genannt. Sogar nach Deutschland hat Frakreich sehr beträchtliche Mengen von mineral'schen Brenrstaffen abgegeben. 1922 handelte es sich um 430 000 To. Rechnet man diese Menge den deutschen Reparat onslieferungen zu. so ergibt sich für diese gegenüber dem Soll nur ein Abstand von 1 Mill. To. oder nicht einmal 8 Prozent. Die Gesamtlieferun== Deutschlands an Revarationskohle einschließlich der an Belgien und Italien gelieferten Mengen betrug am Ende des Jahres 1922 satz 56 Mill. To. Diere Menge ist doopelt so groß wie die gesamte englische Kohlenausfuhr in jedem der Jahre 1920 und 1921 1920: 24.93 Mill. To.: 1921: 24 66 Mill. To.). Die bisherige deutsche Gesamtlieferungsmenge von Reparationslohle an den Verdand entsoricht des weiteren der Menge nach der englischen Kohlenausfuhr in den ersten 9 Monaren von 1913 und isr tereits um rund 16 Mill. To. größer als die gesamte französische Kohlenförderuung des gleichen Jahres. Schließlich stellt sie das Doovelte der— infolge des brit'schen Bergarbeiterausstandes ungewöhnlich hohen— Kohlenausfuhr der Vereinigten Staaten im Jahre 1921(27.38 Mill. To) dar. Insgesamt wurden Deutschland für dieie Kohlenlieserungen bis zum 30. Juni 1922 rd. 700 Mill. Goldmark zugeschrieben, wogegen sich bei Zuarundelegung der englischen Marktoreise ein Wert von reichlich 2 Milliarden Goldmark ergibt. Nach alledem ist der Vorwurf der absichtlichen Versehlung Deutschlands in der Koblenlieferungsfrage völlig undaltbar. und das Verlangen nach gesteigerter Lieferung deutscher Koble findet in den Bedürfnist reichs nicht die mindeste Begründung.“ von den Peinbaugehieten solle die Zucht efördstaltet werden. In den Qualitätsweinen gefördert werden. Abg. Giese(D. N.) groben Moore iu Siedlungs3u1 Ine angemessene Ent Weiterverpachtung oft die Art. wie die Ansiedlung betrieben wird. Partei wolle nicht, dab das Siedlungsgesetz zu Schutz für den abgabeoilichtigen Landbesikz assen Frankilligkeit für die Hypothekengläubiger auf gesetzgeberischem Pege zu beseitigen. M Berlin, 1. März. Im Haushaltsausschuß des Reichstagee betonte Reichswirtschaftsminister Becker. daß es den Franzoesn bis jetzt nicht gelungen sei. Kohlen und Koks in nennenswerten Mengen über die französische Grenze zu bringen. Der Preisabbau könne nicht so schnell erfolgen. wie der Devisenrückgang sich vollzogen dabe. Wenn es gelingen werde. die Bergarbeiterlöhne auf der derzeitigey Höbe zu halten. so sei dies ein wichtiger Schritt zur Lösung der allgemeinen Preisfrage. Es liege im Intresse der Arheiterschaft. sowie des ganzen deutschen Volkes. wenn die nun endlich schwach einsetzende Entwicklung der Warenpreise nach unten nicht dadurch gehemmt werde, daß durch eine weitere Erhöbung der Bergarbeiterlöhne die Kohlenvreise und damit die gesamte Basis für die allgemeine Preissteigerung wieder nach oben gerückt werde. Im Interesse einer Vermeidung weiterer Lohnerhöhung und der sich daraus ergebenden Gestaltung des Preisniveaus müsse der Brotpreis auf der jetzigen Höhe bleiben.— Die Absicht des Ministers läßt sich aber nur dann verwirklichen, wenn tatsächlich und nachdrücklich ein Preisabbau erfolgt. andernfalls sind die Bergarbeiter nicht in der Lage. aus Lodnerhöhung verzichten zu können. Die Osterserien des Reichstages. ) Berlin, 2. März. Nach dem Beschluß des Altestenrates wird der Reichstag morgen eine Pause in den Plenarsitzungen bis zum nächsten Mittwoch eintreten lassen. Man denkt, daß der Reichstag am 24. März in die Osterferien geben kann. Preußischer Tanötag. 2: 5. Sitzung. : Berlin, 1. März.(Telegr.) Die Beratung des Haushalts der Domänenverwaltung wird fortgesetzt. Abg. Jakobn=Raffauf(D. Vo.) wünscht, daß die Domänen zu Musterwirtschaften ausge wünscht Urbarmachung der zwechen für Landarbeiter. Abg. begemann(Zentr.) tritt für Abgabe von Land aus den Domänen für Ansiedlungen ein, und verlangt ausreichende Lödne und güninige Wohnungsverbältnisse für die Landarbeiter. Abg. Stende!(D. V.) begründet einen auch von den Demokraten unterstützten Autrag. der zwecks Ansieolung der landwirtschaftlichen Einwanderer Verdandlungen mit den Domänenpöchtern vorschlägt, ob sie bereit sind, bezüglich des größten Teiles des Domänenlandes auf ibr Recht des Pachtvertrages zu verzichten, falls Idnen der Rest des Domänenlandes Eigentum übergeben wird gegen eine angemessene schadigung, die sie für die langfristige abfindet. Abg. Pactzel(Soz.) bekämpft die Art. wie die Ansiedlung betrieben wird. Seine einem werde. Abg. Krüger=Allerheiligen(D. N.) begründet einen Antrag seiner Partei. Vorbeugungs bestimmung zu treffen, daß bei einer Wetterverpachtung von Domänenland und Streuparzellen nicht unbillige Preise gefordert werden. Nachdem Minister Dr. Wendoxss sich zu den einzelnen Anträgen geäußer: und Ada. Wachborst de Wente den Wunsch ausuesprochen hat. duß der Widerstand des Handelsministeriums gegen die Ansiedlung überwunden werde. schließt die Aussprache. In der Einzelbesprechung fordert Aba Diel(Zentr.) staatliche Unterstützung des deutschen Weinbaues. Abg. Schulz=Neukölln(Komm.) greift die Verwaltung der Domänen an. es werde ein ächerliches Pachtgeld entrichtet, so daß die Domänenpächter Riesengewinne einstreichen können.(Redner wird wiederbolt wegen beleldigender Aeußerungen zur Ordnung gerufen.) Die Ausschutzanträge werden in der Hauptsache angenommen, sie betreffen u. a. Nachbrüfung der Pachtpreise der staatlichen Domünen. öffentliche Ausschreibungen der neuen Verpachtungen. Abgabe von pachifrei werdenden Domänen für Siedlungszwecke unter besonderer Berücksichtigung der vertriebenen Ansiedler. Damit ist die zweite Beratung des Landwirtschafts haushalts erledigt. Das Haus gebt sodann zur Beratung des Haushalts der Handelsund Gewerbeverwaltung über Abg. Dr. Vinkerneil(D. V.) erstattet den Ausschußbericht. Abg. Osterroth(Soz.): Unsere Wirtschaft bat in den letzten vier Jahren unter dem Versailler Vertrag gestanden. und sie macht unter dem Druck der Franzosen an der Ruhr eine neue Krise durch. Wir müssen der Bevölkerung. die durch den Ruhreintall so bart gerrotsen ist. unsere hochste Anextennung aussprechen. Frantreich kann einen wirtschaftlichen Erfolg dort nicht haben. das haben die sechs Wochen Besetzung gezeigt. Die Franzosen wollen das Defizit in der Montanindustrie ausgleichen durch die Beberrschung der deutschen Eiseninoustrie. Das ist der tiefere Sinn des Rubreinbruches. Das haben die Ruhrarbeiter auch begriffen. Wir sollten alles tun, um den Franzosen auf wirtschaftlichem Gediete Vernunft beizubringen. Die Franzosen werden wirtschaftlich das deutiche Volk nicht Jur Kapitulatton zwingen. Die Welt. besonders die angelsachsische Welt. mus erkennen, daß die militärische Hegemonie Frankreichs auf dem Kontinent das Ende des englischen Handels in Europa bedeuten würde. An der Ruhr wird für die Aufrechzierhaltung der deutschen wirtschaftlichen Unabbängigkeit und für die deutsche Lebenenotwendlsteii gekämpft. Auch die kommunistischen Arbeiter an der Rube und nicht geneigt, das Spiel des französiichen Imverialismus und Kapitalismus zu svielen. Die Bergleute an Rhein und Ruhr, an der Saar und der Mosel. iun ihre Schuldigkeit. und kein Uebervatriot an der Hinterfront dat das Recht. sie zu verdachtigen. Der Loynanteil der Bergleute am Gewinn beträg; nur mehr 18 Pros(Hört. bort bei den Soz.). Wir wümchen den wirtschaftlichen und sozialen Ausgleich. um den Zusammenbruch zu verbindern. Sie (zu den Komm.) sind freilich gescheiter als alle anderen. Sie hätten ja bei der Schopfung der Welt vom Herrgott am liebsten gehabt, daß Herr Kas und Herr SchulzNeukölln zuerst geschaffen würden, damit sie bei der weiteren Schöpfung als Beirieboräte hätten mitwirken können.(Schallende Heiterteit.) Die unerhörte Prei politik in Eisen Holz un Preisoolitik der crohen Monol durch den Staat kon lerung der Mi viel zu spät Lebenskraft eines m erfreulich zeuger ausgedehnt werden. Abg. Dr. Hagen(Zentr.) begrüßt die Einbeitskront und wünscht weiter, daß der Einfluß Preutens bei der Reichoregierung zur Förderung des Wirtschaftslebens sich stärker geliend macht. Der Bekämpfung des Wuchers schliebe ich mich an, man darf aber nicht lediglich den Kleinhändler treisen, der unschuldig an den hoben Preisen ist. Freitag 12 Uhr Weiterberatung und kleine Vorlagen. Schluß 5.40 Uhr. 6 27 Berlin, 1. Mürz. Der Steuerausschuß des Landtages nahm einen Antrag an. nach dem die Angehörigen der freien Beruse bei der Veranlagung für 1922 20 Prozent## 7 30 000 Mark. können. 2 20 fre B Res des devon N 0 ite hätten mitwirken Die unervorte Preisno Kodle und die ovole müssen stärter en. Die Stabilieruse bei der Veranlagung rozent idres Einkommens, höchttens aber Werbekosten in Abzug bringen 2 Georg Freiberg. Roman von Jgna Maria.(7 Bachdrus verbeten. Vor dem kleinen Schließkorb kniete Lina Damm und packte. Morgen in aller Frübe fuhr Georg nach Hannover. In der Wohnstube satzen Vater und Sohn in ernsten Gesprächen:„Du trittst nun zum erstenmal ins Leden hinaus, bedenke, daß Du ganz allein für ch stehen mußt! Wenn man Dir vorsagt, daß man sein Leben genieben und seine Freiheit auskosten mutz, glaube ihnen nicht. Ein Tor. der seine Jugend nutzlos vergeudet und im Alter in Scham und Neue mit leeren Händen dasteht. Die Jugend ist die Zeit der Saat, wie willst Du im Herbste ernten können, wenn Du im Frühling den Acker brach liegen läßt? Aus nichts kommt nichts, und jeder Erfolg will errungen sein. Was für Freuden sind denn das? Kannst Du daran Gefallen finden, wen. Du in zweifelhafter Gesellschaft Dein sauer erworbenes Geld vertust, und mit wüstem Kopf und schweren Gliedern unfroh und arbeitsunfäbig aufwachst? Wenn sie Dich auch auslachen, wenn Du nicht mitmachst, das Ende wird lehren, daß Du der Klügere wacht. Und die größte Gefahr, Georg, die auf Dich lawert Du bist jung und gesund. Wenn Du an einem Mädchen Gefallen findest, schaue sie Dir zweimal an, ebe Du mit Heiasen kadot, schane sie Dür oneime Bekanntschaft anknüpftest. Die Mädchen grohen Städten sind nicht alle von der Art wie Kathrine Gleitz. Es gibt viele unter tbnen, die auf die Strabe gehen, um sich für Geld zu verkaufen; arme Mädchen, die den Begriff für weibliche Ehre länost verloren haben. Junge, unerfahrene Männer suchen sie mit Vorliebe in re Netze zu zieben.“ Mit großen Augen schaute der Junge den Alten an. „Widerstebe der Versuchung. Georg, laß nicht die Leidenschaft Herr über Deine Vernunft werden, sonst bist Du verloren und vielleicht für Dein ganzes, langes Leben unglücklich gemacht. Sie werden Dir sagen: ein junge: Mann muß das kennen. Steh mic an. Junge! Ich habe niemals eine andere Frau geliebt oder begehrt als Deine Mutter, ich kann alle Tage meines Lebens durchgeben und brauche nicht zu erröten. Du verstehst mich vielleicht jetzt nicht ganz; aber er wird die Stunde kommen, in der Du Dich meiner Worte erinnerst, mögen sie Dir dann Rückhalt und Schutz geben. Eines noch. Georg: verliere nie die Achtung vor dem weiblichen Geschlecht, und wenn Du mit einem Mädchen allein bist, halte Dir stets vor Augen, sie trügt Deiner Mutter Angesicht. Und wie Du niemals Deine Mutter durch Worz oder Tat beleidigt haben würdest, so darfst Du auch niemals der Ehre eines Mädchens zu nabe rreren. Die Uhr tickte laut in die Stille. Georg stand auf und streckte dem Vater die Hand hin.„Vater, ich will arbeiten und vorwärts streben und Dir keine Schande machen, und vor den Mädchen will ich mich wohl hüten.“ „Darauf baue ich, Junge!“ Am Nachmittag verabschiedete sich Georg von seinem ebemaligen Lehrer. „Nun gehst Du in die Welt hinaus. Georg Freiberg. Pch babe immer an Dir meine Freude gebabt, wenn ich der Schule Deinen Fleiß und Deine prächtige Veranlagung bemerkte. Luise“, rief er zur Tür hinaus, „bringe uns eine Flasche Johannisbeenwein, wir müssen auf eine gute Zukunft anstoten!“ „Ja, die Jugend!“, der Mann mit dem silberweihen Haar lächelte wehmütig.„als ich in Deinem Alter war. da habe ich geglaubt die Welt aus den Angeln beben zu können. Aber das ist gerade das Köstliche, das wundervolle Vorrecht der Jugend. die himmelanstürmende Kraft und das arensenlose Vertrauen auf das eigene Ich. So bebe ich denn mein Glas: Deine Zukunft soll sein wie ein schöner Maientag: frisch und erquickend der Morgen. friedlich und beschaulich der Abend. Wenn am Mittag auch mal ein schweres Gewitter herniedergeht und die Hagelschlossen prasseln, das schadet nichts. Ruhig das Unwetter vorüberz'eben lassen, über den schlimmsten Sturm hat doch immer wieder die Sonne triumpbiert.“ Sie tranken den alten schweren Johanntsbeerwein, der wie Feuer durch Georgs Adern rann. „Schter möchte ich Dich beneiden um Deinen Aufenthalt in Hannover! Was bietet nicht alles eine Stadt an Wissensschätzen. Dort ist es Dir ein leichtes. Dich weiterzubilden, und Dir reiche Kenntnisse anzueignen Bedenke Georz: Wissen ist Macht! Erworbene Kenntnisse sind die beste Kapitalsanlage. Du wirst das selbst schon berausfinden. Dich hat Gott mit Gaben ausgestattet, wie sie keiner Deiner Mitschüler besessen bat, deshalb wollte ich Dir zum Studium verbelfen. Nun. es hat nicht sein sollen. Vergitz nicht, datz wer die Gaben besitzt, auch mit seinen Talenten wuchern muß— wer rastet, der rostet!“ Und er erzählte von Hannover:„Und daß Du mir nach Herrenhausen gehst und Dir die herrlichen Gärten betrachtest. Zu meiner Zeit wurden im Marstalle noch die berühmten Isabellen gezüchtet, ich habe niemals wieder solche prachtvollen Tiere geseben.“ Mit beiden Händen fabte der alt Hauptlahrer GeoraRechte:„Wie Du Dir jetzt Dein Leben aufbaust. so wird es sein. Dir zum Nutzen— Dir zum Schaden. Lasse nicht nutzlos die Tage verrinnen in der Hoffnung auf das Wunderdare; Arbeit ist das einzge Gebei, das stero Erfullung findet!“—— „Weißzt Du. Mutter“, sagte Anton Wivvermann, nachdem Georg gegangen war,„einen Jungen wie der du, den hatte ich baben mögen!". und dachle an das kleine blondhuarige Mädchen, dus seit Jadren drauben auf dem Friedhoie schlief. „Ja, Anton,“ die Frau mit dem seinen blassen Gesichtszugen senkte den Kopf,„das ist das Einzige, was ich Dir im Leven schuldig geblieben bin—“ „Luise“, Anton Wiovermann zog sie sanft an sich „Was mein Leden reich und lebenswert gemacht, hast Du ihm gegeben. Du bist mir nichts schuldig geblieben. Wenn der Herrgott uns den einzigen Wunsch unseres Lebens versagte, weshalb mißt Du Dir die Schuld 3u—7—— „Nun trage es mir nicht nach, daß ich daran rührte". mit bittender Gebärde sah er seine Lebensgefahrtin an. „Anton,“ sagte sie leise,„Du guter, lieber Mann.“—— Mit dem Verabschieden von Freunden und Bekannten verrann die Zeit. ein jeder gab dem Scheidenden gute Lebren und Ratschläge mit auf den Weg, der Schlossermeister machre es kurz:„Georg, es albe nur eines im Loben: Hammer oder Ambotz sein, sieb zu, daß Du nicht Amboß bist— und dann grüße mir Hobinger und schreibe mal, wie du untergekommen bist.“ Ein grämlicher, naßkalter Morgen brachte Georgs Reisetag. Lina Damm machte einen Berg Butterbrote für die kurze Reise zurecht und legte die letzten duftenden Aevfel bei. Sie, die allzeit Ruhige, war fieberhaft erregt. Viel zu früh mahnte sie zum Aufbruch, und als Georg reisefertig vor ihr stand, flel sie dem großen Jungen um den Hals und bat zwischen Schluchzen: „Georg, vergiß uns nicht. Wir beiden Alten haben nur Dich, und schreibe bald, denn wir warten sehnsüchtig auf eine Nachricht von Dir.“ Georg streichelte unbebolfen die kleine kurzatmige Tante und versprach alles. Sie begleitete ihn bis an das Wegehaus und Tränen collten über ihre Wangen. Johannes Freibera brachte seinen Sohn zur Station; sie sprachen nicht viel auf dem Wege. Als sie den Bahnhof erreicht hatten, gab er ihm ein Zehnmarkstück. „Hier Georg, wenn Dir vielleicht noch etwas fehlt.“ Dann kam der Abschied; wortlos preßte Johannes ein Kind an sich.„Halte die Ohren stolf,“ rief er, während der Zug sich in Bewegung setze. Georg winkte aus dem Fenster, bis Vater und Bahndof seinen Blicken entschwanden... Bel Freiberas war es einsam geworden. Georg feblte. Niemals vordem hatte Lina Damm den Briefträger mit solcher Sehnsucht erwartet, wie jetzt; wenn er sich in der Straße blicken lieb. stand sie auf dem Tritte und fragte:„Hat Georg geschrieben?", und wenn er verneinte, ging sie traurig an ihre Arbeit. * Georg saß in seinem Dachstüdchen über eine Zeichnung gebeugt; mit Aufseutzen legte er seine Arbeit beisette, als der Hausfrau delle Stimme ihn zum Abendbrot rief.„Natürlich wieder fleißig,“ scherzte sie,„Ihr lest noch alle Bücher aus. Georg.“ „Es ist wie der Hauptlebter sagte, wenn man erst ansängt zu lernen, dann siedt man ein, wie wenig man gelernt hat. Ich habe viel nachzudolen.“ Nun hat sie endlich ihren Willen.“ Hobinger lachte schallend.„Mutter wollte immer inen Jungen haben, aber es waren dann immer Mädchen; die haben sich einen Mann genommen und sind fortgezogen, da waren wir wieder allein. So sollt Ihr denn unser Junge sein, Georg. Er soll leben, der große Junge, den wir auf unsere alten Tage noch bekommen haben!" Meister Hobinger hob seine Teetasse,„In Ermangelung eines besseren Stoffes stoßt an mit mir.“ „Nein, dieser Mann!“, die rundliche Frau Käte strich ihre Schürze glatt, aber ihre Augen strahlten den Ebeliebsten an.„Wer weiß, ob Georg will?“ „Er wird nicht wollen!“ lachte Georg,„wer wurde da nicht mit beiden Händen zugreifen, wenn man solche Nähr= und Pflegeeltern haben kann.“ „Darauf wollen wir anstoßen!“ gebot der Hausberr lustig.„Käte, drei Kirsch, Junge, man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und wenn es keine gibt, schafft man sich welche! Und dann ein Kirch— er lockt gar lieblich aus dem Glase, und duftet berrlich für die Nase! und ist so. trinklich für den Bauch, und uns're Mutter mag ihn auch! Prost Käte! Prost Georg!“ Georg hatte noch immer nicht Augen genug zu schauen, wenn er das Leben in der großen Stadt betrachtete, die eleganten Damen, die vornehmen Herren. die großen Kaufbäuser, die Juwelierläden, die Kafseehäuser aus deren geöffneten Türen lustige Musik tönte. (Fortsetzung folgt.) die Zucht ledlungs. für Anine und elter. erstützten stlichen oochtern Teiles ages zu des Zu ne Entnachtung wird. Aobeik eugungs tpachlung unbillige zu den Wider: nsiedlung (Zentr.) berde ein domänenner wird fur Ordiche anPachteibungen werdenerer Beirtschaftsnöels 7 den Ausen unter nter dem ise durch. threintall ing ausErfolg Besetzung Montan= deutschen Rubreinfen. Wir aitlichem werden 1 5 u ers die itärische inde des An der tschen für die pti. Auch nicht genus und bein und uldigkeit. as Recht. eute am bei den sozialen dern. Sie anderen. Herraott Schulg: der weitwirten Prei 0 und die stärter abil sche der Schaffung alle Erdaß der örderung Vorlagen. ub des die Ananlagung ens aber bringen aus dem ken entGeorg Brief; w e n n Tritte er verie Zeich= ebeit beiAbendsie.„Ihr man erst nig man er lachte n haben, sich einen ren wir nae sein. wir auf Meister ig eines äte strich den Ebeburde da in solche Hausherr die Feste alft man schauen, hlete. die großen er aus 1 0 n d 9 2 0 1 0 3 d 5 e 0 1 abke. i* 1 5 Res des devon No 9 C e 1 din leihe 1 jeg *•11 1 Nr. 51. (Zweites Blatt) Gelsenkirchener Zeitung. Freitag, den 2. März 1923. An unsere Teser! Die durch die andauernde starke Geldentwertung bedingte erhebliche Preissteigerung der zur Herstellung von Zeitungen benötigten Materialien, im besonderen des Papiere, sowie die Erhöhung der Löhne und Gehälter zwingen und, für den Monat März einen neuen Preis bestzusetzen. Vom 1. März ab beträgt der Bezugspreis der„Gelsenkirchener Zeitung" 5500 Mark pro Monat bei freier Zustellung durch unsere Boten. In den Bezugspreis eingerechnet ist die kostenlose Unfall=Unterstützung von 10000 Mark, die lt. den Bestimmungen bei Unfällen im Berufe mit tödlichem Ausgang an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird. Der Anzeigenpreis beträgt von heute ab pro Millimeter=Raumhöhe 100 Mk., im Ortsverkehr 80 Mk., für Wohnungs= und Stellengesuche, sowie für Verkäufe nicht geschäftlicher Art 50 Mk., für Reklamen 320 Mk. Verlag der Gelsenkirchener Zeitung Chr. Münstermann. TÖIETSIEZTEZEZTSEZTCEZSSE SESSEE Tokales und Provinzielles. Selsenkirchen, den 2. März 1923. Hin und wieder ein bischen Sonnenschein. Es scheint doch so, als ob der Frühling es gut mit uns meint. In den letzten Tagen brachte er uns sein von ihm so beliebtes Aprilwetter, Regen, dunkle Wolken und hin und wieder ein bischen Sonnenschein. Wie wohl die Sonne tut! Und nun werden sie bald wieder auf der Bildfläche erscheinen, die Früblingsdichter. Man fühlt es aus ihrem Gestammel und Gereimsel, daß sie sich nicht allzuoft auf den Pegasus schwingen und daß sie die Sache nicht berufsmäßig betreiben. Brave Leute, mit denen man sonst ganz gut umgeben kann, werden urplötzlich von der Frühlingskrankheit— der„„Dichteritis veriz“— besallen. Der Krankheitsverlauf— normaliter— ist für den Latienten und für die Umgebung nicht allzu gefährlich. zwei bis drei Wochen ist alles überstanden. Der Patient hat sich an die Sonne gewöhnt, legt die Feder wieder zur Seite und stellt den Pegasus in den Stall. Man lächelt gewöhnlich über die Frühlingskranken, hängt ihnen vielleicht sogar einen„Dichterling“ an die Rockschöße, dem armen Kerl. der sich freut, daß der Winter vorüber ist und daß die Sonne wieder scheint. Aber man muß menschlich sein. Liegt nicht in dem Gestammel dieser Frühlingskranken die ganze Freude der winzigen Kreatur. die Freude des Kindes an gelben oder blauen Blümchen? Hin und wieder ein bischen Sonnenschein! Laßt die Frühlingskranken schreiben, jedes Tierchen hat sein Pläsierchen— und die Redaktionen haben große Papierkörbe— sofern kein Rückvorto beiliegt. Spectator. Um die Freilassung des Direktors Boecker. Sat Steuerabzug vom Arbeitslohn. 1 Die neuen Ermätzigungssätze beim Steuerabzug vom Arbeitslobn konnten picht schon am 1. Februar. sondern erst am 1. März in Kraft gesetzt werden. Um einen Ausgleich zu schafsen. wurde durch Verordnung vom 15. Februar bestimmt, daß der auf die letzten siechs vollen Arbeitstage des Monats Februar entfallende Arbeitslohn steuerfrei bleiben soll. Deckt sich die Lohnzahlungsveriode nicht mit den letzten vollen sechs Arbeitstagen des Fehruar. so soll ein der Lohnzahlungsperiode entsorechender Zeitraum von sechs Arbeitotagen mabgebend sein. Dabei läßt es sich nicht vermeiden. auf einen oder mehrere Tage des März überzugreifen. Je nach Bemessung des Zeitraumes und der Höhe des Lohnes kann dies für die Arbeitnehmer günstiger oder ungünstiger wirken. als wenn die letzten sechs vollen Arbeitstage des Monats Februar zugrunde gelegt werden. Auf diese Folge wurden die Vertreter der Gewerkschaften bei der arundlegenden Besprechung im Reichsfinanzministerium am 3. Februar hingewiesen. Sie haben sich jedoch unter Anerkennung des Umstandes. daß die technischen Schwierigkeitei ihr groß seien. aber nach Lage der Sache eine andere Negelung nicht möglich erscheint. damit einverstanden erklärt, daß Unebenheiten mit in Kauf genommen werden müßten. Im übrigen wird in kurzem dafür Sorge getragen werden, daß die Lohnden Jeweiligen Wirtschafts= und Hemsteuer den Jeweiligen W Lohnverbältnissen rechtzeitig ohne formale kann. mungen angevaßt werden Geisen. Belgeordneter Rennebe s Jubilars ihr die Glückw Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung sämtlicher Beamten und Angestellten des St überbracht. Im Namen der Beamtenschaft b — Dienstiubiläum. Bureauinspektor und Standesbeamten=Stellvertreter Thalheim konnte gestern auf eine 25jährige Dienstzeit bei der Stadtverwaltung Gelsenkirchen zurückblicken. Aus diesem Anlaß hat Belgeordneter Rennebaum in den Diensträumen des Jubilars Uhr die Glückwünsche des im Beisein tandesamts brachte der Vorsitzende des„Beamtenausschusses. Bureaudirektor Becker. dem Jubilar die herzlichsten Glückwülnsche der Außerdem hatten seine Mitarbeiter es sich nicht nehmen lassen. dem Jubilar ihre Hochachtung und Verehrung durch sinnige Ausschmückung seiner Dienstzimmer und Ueberreichung einer Ehrengabe zum Ausdruck zu bringen = Volkshochschule der Stadt Gelsenkirchen. Wegen Krankheit kann der Vortrag des Prosessors Dr. Kummer über„Natur. Kunst und Volksleben in Italien“ heute. Freitag. 2. Mäm 1923. nicht, statt: finden. Näheres über die Verlegung wird noch bekannt gegeven. veute finden folgende Vorlesungen statt: a) Studienrat Dr. Weineck:„Einführung in die von der Freien Volksbühne gegebenen Schausviele". d) Direktor Winkel:„Bühnenwesen. Theaterkultur und Theatertechnik“. c) Lehrer Fermum:„Wanderungen eines Kunstfreundes durch Westfalen“. * Sonderzüge zur Leipziger Messe. Durch die Be setzung der Bahnhöfe Mülheim=Ruhr und Bochum=Hbf. ist die Ablassung der vorgesehenen Sonderzüge zur Leipziger Messe nicht möglich. Die Züge 65 am 2. März und 75 am 2./3. März fallen aus. Die Züge 67 am 3. März und 77 am 3./4. März werden von Essen=Hhf. über Bochum=Nord=Dortmund=Süd=Soest gefahren. Zug 67 fährt Essen=Hbf. ab 12.03 Uhr mittags. Bochum=Nord b 12.23 Uhr nachmittags. Dortmund=Süd ab 12.56 hr. Zua 77 Essex=Hbf, ab 10.10 Uhr nachm., ocum=Nord ab 10.30 Uhr nachm., DortmundSüd ab 10.59 Uhr nachm. Die Karten. die für Zug 65 gelöst sind, werden für Zug 67. die Karten für Zug 75 für Zug 77 gültiggeschrieben. Den Reisenden. die unbedingt am 2. März fahren müssen. sind die Karten für die Züge 65 und 75 zur,„Benutzung von Schnellzügen des die öffe entlichen Verkehrs gültig zu schreiben. Französische Beschlagnahme Seife. Das Hautjucken, Flechten, Off. Füße (Krampfadern), auch vchltuende San. in veraltete Wunden heilt die milde und - Rat Dr. Strahl’s Haussalbe Originaldosen zu haben: 6661 Engel-Apotbehe, Bochumerstraße 74. Bemühungen der Angestelltenbeiräte und Vertrauensleute der Gelsenkirchener Metallindustrie. Es wird uns berichtet:. 1 diesem Grunde wäre er für seine weitere Festhaltung „In der am 26. ds. Mts. in Gelsenkirchen abgehal=selvit verantwortlich. Die Herren Möritz, Hammer und tenen Versammlung der vereinigten Angesteil= Herld oost hatten dieses Ebrenwort schriftlich gegeben tenräte und Vertrauensleute der Metall= und wären daraufhin in Freiheit gesent. industrie kam folgende] Auf die wiederholte Frage der Kommission. ob DirekEntschließung tor Boecker nicht noch etwas anderes harte unterschreiden einstimmig zur Annahme: sollen wie die Herren, die unterschrieben hätten, wurde „Die vereinigten Angestelltenräte und Vertrauens Hitte, it Direktor Boecker sprechen zu dürsen von isen Ei n= und Stablwerke vertreten. nimmen zu erbeben gegen die Verhaftung, gegen die weitere Fest, die Sommtssion aber einen offenen Briet an haltung und gegen die uns bekannt gewordene in=####rr oecer schreike..u sie daa wollzwischen eingetretene menschenunwürdige Unterbrin He der General setzt üunerhaune nog das Ehrenmar des gung und Bebandlung des Vorsivenden der hiesigen#####n“ Bheßerannehmen würde, wurde mehr in Arbengebervereinigung und der Ortsarbeitsgemein T.k“s, yg der Genergl dieses EEntaggenkommen auf leine schaft der hiesigen Arbeitgeber und Arbeitnehmer der P###sizmung Pite rot#s######tgegenkommen auf leine Metallindustrie, des Herrn Direktor Boecker, schärf Nach den Gründen#e Verhaftung befragt ermi sten Protest. Herr Direktor Boccker ist in den Ver= derten die Franzoser, daß diese selbst de. Goeneral u bandlungen die maßgebende Person unserer Gegenseite. H#tamnt seie sondern dieser mu Ein Pese## auf dessen Anwesenbeit wir im Interesse der ig“:* ,# guite ahggeführ ha# gesamten Angestelltenschaft größten Wert legen. K###n. s.e führt hace.“ in Die gesamte Industrieangestelltenschaft sordert deshalb dem Grunge konne eine Freilaslung dea Horrn Rarcker geschlossen die sosortige Freilassung des Herrn Direktor guch nur vom Boccker. Die vereinigten Angestelltenräte und Ver= auch nur vom General Degoutte versügt werden. trauensleute der Metallindustrie Groß=Gelsenkirchen.“] Lu unsere Frage, ob. wie uns berichtet worden sei. Ferner wurde eine Kommission gewählt. be Verschärtung eingetreten dei ob stehend aus den Vorsitzenden der Angestelltenräte der Firmen Gelsenkirchener Bergwerksaktiengesellschaft. Abteil. beizten Rauam siege und Gesangenenkost erpielt: murde Schalke, Küppersbusch, Gutehoffnungshütte und Stern. s#)##.#iierm licor und, P#argeg a Diese Kommission soll alle Schritte unternehmen, um die Mur#reiheftz, daß das nicht mab.r., ,lei.##gg, Pafz Freilassung oder zum mindesten die Hafterleichterung des hetoftigen konne Pevm: Brauso####m## Herrn Direktor Boccker zu erwirkenberontigen konne.— Als wir daraushin wieder balen. Herrn Direktor Boecker zu erwirken. uns davon übereugen zu dürsen, wurde wieder auf das Die Verhandlungen in Recklinghausen. Verbot jeglichen Besuchs hingewiesen.— Die Fragen des Die am 26. Februar in der Versammlung der vereinig Dolmetschers an den Offizier und dessen Antworten ten Angestelltenräte und Vertrauensleute Eisen und waren auf französisch wörtlich wie sinnlich dieselben wie fahl Groß=Gelsenkirchen erwahlte Kommission fuhr ne auf deutsch zwischen Kommission und Dolmetscher lauam 27. Februar nach Recklinghausen. um mit dem General##teten, was von einem Kommissionsmitgliede, das der franbehörde Rücksprache zu nehmen zwecks zösischen Sprache mächtig war. kontroll ert werden konnte. ## der Arbeitgeber=Vereini= Der weitere Nachmittag wurde mit Versuchen, auf Direktors Boccker. Bei ihrem Umwegen an Direktor Boecker heranzukommen und mit am 27. Februar nach Recklingh der Besatzungsbehörde Rücksp Freilassung des Vorsitzenden gung Gelsenkirchen. des Dire ersten Besuch in der Kommandantur gegen 41 Uhr wurde ihr von dem wachhabenden Poiten mitgeteilt, daß der Herr General zu Tisch wäre und um 2 Uhr wiederkäne. Die Kommission begab sich daraushin zum Gerichtsgejangnis, in dem Direktor Boecker sich zusammen mit dem inzwischen entlassenen Herrn Julius Stern befunden hatte, um seinen Aufentbalt festzustellen. Der Gefängnisbeamte, mit dem die Kommission sprach, konnte über die. Namen der Inhaftierten Herrn keine Auskunft geben, glaubte aber, daß sich Direktor Boecker nicht mehr unter den Inhastierten befinde. Um 2 Uhr begab sich die Kommission wieder zur Kommandantur, wo noch andere Personen anwesend waren, die ihre inhaftierten Angebörigen besuchen wollten oder die sich Kohlenpassierscheine und ähnliches verschaffen wollten. Endlich kam auch die Kommislion an die Reihe. Die Aussprache dauerte etwa 20 Minuten. Der Dolmetscher(in Zivil) fragte nach dem Grund des Erscheinens. und die Kommission verlangte dann als Vertreter der gesamten Meiallindustrie Angestellten Gelsenkirchens die Freilassung des Direktors Boecker mit der Bearündung, daß es sich um den Vorsitzenden der Arbeitgebervereinigung und der Ortsarbeitsgemeinschaft Gelsenkirchens handele, auf dessen persönliche Anwesenheit die gesamte Angestelltenschaft Gelsenkirchens den größten Wert lege, da er der maßgebendste Mann der Gegenseite bei Verhandlungen wäre und gerade Herr Boecker einer der Arbeitgeber sei. die den sozialen Nöten der Arbeitnehmer das meiste Verständnis entgegenbrächten und diesen auch meistens Rechnung trügen. Der Dolmetscher erklärte nach Rücksprache mit dem den abwesenden General vertretenden höheren Offizier. daß der General dieses wüßte und hauptsächlich aus diesem Grunde Direktor Boecker nach Gelsenkirchen entlassen wollte gegen die Abgabe des Ehrenwortes, daß er sofort wieder vor dem französischen General erscheine, sofern dies erforderlich und gewünscht würde. Direktor Boeder hätte aber die Abgabe dieses Ehrenwortes verweigert und aus Erkundigungen über die Art der Unterbringung und die Art der Bebandlung verbracht und hierbei Möglichkeiten gesucht, ihm Erleichterungen zu verschaffen. Bis abends 7 Uhr waren alle diese Feststellungen gemacht. über die Näheres nicht gesagt werden kann. Soviel kann gesagt werden, dan die uns gemachten Mitteilungen nicht in allen Einzelheiten stimmen. Direktor Boecker befindet sich nach unsern Ermittelungen im Gymnasium in einem Schulzimmer zusammen mit 10 anderen Personen aller Schichten. Das Zimmer enthält weder Tisch noch Siuhl jeder Insasse hat einen Strohsack und eine Decke. das Zimmer wird zentral geheizt und ist immer zu warm und voll verbrauchter Luft. weil das Fenster nur eine halbe Stunde am Tage geöffnet werden darf und im Zimmer 2 Zimmerklosetts stehen. Die Insassen dürfen nicht rauchen und durften bis Dienstag nicht lesen. Auch Möglichkeiten, des Herrn Boeckers Lage zu verbessern wurden festgestellt und den in Frage kommenden Stellen mitgeteilt. Um 7 Uhr machte sich die nach einem arbeitsreichen Tage aus den Kommission dann Leimweg. age In Düsseldorf. Am 28. Februar fuhr die Kommission dann nach Düsseldors, wo sie trotz Abfahrt von Gelsenkirchen. um 7.17 Uhr erst um 12 Uhr eintraf. Am Nachmittag wurde dann in der Kourmandantur(Stahlhoi) versucht. Geneml Degoutte versönlich zu sorechen. Dieser hatte aber strengen Befehl gegeben, nur auf schriftliches Gesuch vorgeladene Personen zu ihm zu lassen. Die Kommission schrieb dann sofort ein entsprechendes Gesuch mit dem Zusatz. ausnahmsweise sofort eine Entscheidung zu treffen und vor den General gelassen zu werden. Dieses wurde abgelehnt. die Konmission wurde zur Hinterlassung ihrer Postadresse aufgefordert und ihr gesagt, daß sie schriftlich in den nächsten 2 bis 3 Tagen vorgeladen werden würde. Außerdem war in Düsseldorf nichts zu unternehmen und nichts zu erreichen. Die Kommission wird einer eventl. Vorladung nach Düsseldorf Folge leisten und ihr Mölichstes für die Freilassung des Herrn Boecker tun.“ Zur Warenpreisfrage. =. Gelsenkirchen, 1. März 1923. szwingt ihn dazu. Es soll hier absolut keine Schönrederei Das Problem der Preisbildung wird in dieser Zeit der getrieben werden. Für den Geschaftsmann ist ein ValutaKatastrophen mehr denn je allerorten erwogen und disku sturz ebenso unangenehm. wie eine Valutasteigerung. Er tiert. Wie nehmen heute Veranlassung eine uns aus weiß am Abend wenn er seine Tageseinnahme überKleindandelskreisen zugegangene Zuschrift zu schlagt. nicht. ob er verdient oder zugesetzt hat. Für ihn veröifentlichen,„um auch den Kleinhandel einmal zu Worte wie für den Käufer ist ein stabiler, alio gleichbleibender Dann ko kommen zu lassen. Unsere grundsatliche Stellung nahme möchten wir jedoch nurch d.e nicht fentgelegt wissen. Die Redaltion. Seitdem der Dollar seinen schwindelnd hohen Stand verlassen hat und ruhigere Bahnen wandelt. wird wieder außerordentlich viel uder Preiswucher gesprochen und geschrieben. Sind diese Vorwürse nun wirklich berechtigt oder nicht? Zum Teil. aver auch nur zum geringen Teil, mogen sie zutrefien. In der Hauptsuche aber sind sie unberechtigt. Das rührt daher. weil die große Masse des Publikums über die Warenpreisbildung gar nicht richtig informiert ist. und Dollarstand und Warenpreise auch da zusammenwirft, wo es gar nicht angebracht ist. Wodurch wird denn der Preie für eine Ware bestimmt? Das große Publikum macht sich darüber keine Gedanken und behauptet kurz und bündis: der Geschäftemann kalkuliert seine Ware nach dem Dollarstand. Nichts ist ungerechter als dieser Vorwurf. Vom Dollarstand direkt abhängig sind nur Waren, die aus dem Auß land bezogen und keinen, oder nur einen geringen Herstellungoprozeß erfordern. In erster Linie also Naturprodukte. wie Mebl. Reis Kasiee usw Dann auch Fett= und Fleischwaren. als Oel. Margarine. Schmalz. Speck usw. Diese Waren steigen narureemäß mit dem Dollar oder der Valuta überhauot. Bei den riesigen Preisen für diese Artikel ist es nicht vielen Geschäftsleuten„möglich, große Läger hierin zu unterhalten Der größte Teil kann nur für einen oder einige Tage den Bedarf decken, da es an dem nötigen Betriebskavital fehlt. Diese Waren befinden sich wobl in größeren Mengen in Deutschland, aber meistens unter Zollverschluß und gehören ausländischen Geschäftsleuten oder Geselln. Selbstverständlich lassen sich diese die Ware in heimischen Valuta, allo in Gulden. Dollar oder deral. bezahlen. oder rechnen diese Gelder in Mark zum Tageskurs um Es ist klar, daß bei steigender Valuta dann von einem zum anderen Tage recht erbebliche Differenzen entstehen können. und bei dem Käufer dieser Waren unangenehme Gefühle ausgelöst werden, die er dann meistens an dem wohl am Wenigstens daran Schuldigen. dem Kleinhändler ausläßt. Und doch wird gerade dieser selber am meisten von der Steigerung der Warenvreise betroffen. Es darf ohne weiteres zugegeben werden, daß hier manchmal Mißbrauch getrieben wird und verhältnismäßig billig eingekaufte Ware zu übermäßig hohen Preisen verkauft wird. Aber einen Milderungsarund gibt es auch für diese Geschäftsleute. Wenn sie z. B. eine Ware mit angeblich zu hohem Aufschlag verkaufen, dann muß aber auch berücksichtigt werden, daß selbst dieser angeblich zu hohe Preis doch in den meisten Fällen nicht hinreicht. um das gleiche Quantum Ware wieder einzu. kaufen. Mit anderen Worten: Das Lager des betreffenden Geschäftsmannes wird sich um so viel verringern, wie er mehr Ware verkauft. Umgekebrt tritt in Fällen schaften hrer be plötzlichen angenehme billigeren Zalutasturzes, der für den Geschäftsmann Fall efn., daß er teuer eingekaufte sreis verkaufen muß. uneingeraufte Ware für Schon die Konkurrenz schlagt, nicht. wie für den Zustand das einzig Angenehme. Dann kann er richtig kalkulieren. alles andere ist für ihn meistensteils nur von Schaden. Eine ganze Menge von Artikeln ist aber auch heute noch nicht billiger geworden. trotz des Valutasturzes. Und da hört man nun taglich Vorwurse daruver. Es handelt sich hier um Gegenstände. die eines ausgedehnteren Herstellungsprozesses bedürsen. und die nicht von einem zum anderen Tage umgesetzt werden. Es darf nicht vergessen werben, daß sich die Teuerung bei diesen Artikeln im Kleinbandel erst in ein, zwei. manchmal auch erst in drei Monaten auswirkt. Es sind Waren, bei denen Roystoffe vom Ausland bezogen werden müssen, und die in Deutschland verarbeitet werden. Es trifft dieses zu bei Textil= und Lederwaren, also bei Wäsche. Kleidung und Schuben. ferner bei den meisten Metallwaren. Bei der Preisbildung für diese Artikel ist der Detallist meistens machtlos, denn hier werden die Preise großtenteils von den Fabrikanten, die zu Trust vereinigt sind. dittiert. Es sei zugegeben, daß dem Fabrikanten nicht zugemutet werden kann, daß er Waren, für welche er die Rohstoffe eingekauft bat. als der Dollar boch stand. für deren Fertigstellung er bode Löhne bezahlen mußte, billiger abgeben soll. weil der Dollar inzwischen gkiallen ist. Für diese Warengattungen binken die Preise bei steigendem Dollar ja auch ganz gewaltig nach. so daß bei einem Kurssturz auch nicht sofort eine Ermäßigung des Preises eintreten kann. Aber bei der Preisbemessung schießen die Fabrikanten. man kann sagen, fast durchweg über das Ziel hinaus. Beweis: Die trotz großer Abschreibungen und mancher Verschleietungen in den Bilanzen. immer noch sehr, hoben Dividenden, welche diese meist Aktlengesellschaften bildenden Fabrikations=Unternehmungen verteilen. Solange hier nicht energisch zugesaßzt wird. nutzt der von den Preis=Prüfungsstellen gegen den Kleinhande! geführte Kampf so gut wie gar nichts. Der Kleinhandel kämoft um seine Existenz. so gut wie der Arbeiter und Angestellte auch. Diese Tatsache wird auch nicht dadurch aus der Welt geschafft, daß so manche Geschäfte eine glänzende Außenseite zeigen. Der Geschäftsmann legt heute sein ganzes Geld in Waren an, wie es der Beamte und Angestellte auch macht. Es wird eben viel mehr gekauft, als früher. Daß es dabei auch eine ganze Menge Staatsbürger gibt. die kaum den allernotwendigsten Lebensbedarf bestreiten können. kann hier nicht als Beweis angeführt werden. Die Ursachen liegen an anderer Stelle. die wohl jedem bekannnt sein werden, für welche aber nie und nimmer der Geschäftsmann verantwortlich gemacht werden kann. Es ist im Rahmen dieses Artikels nicht möglich, alle einzelnen Warengattungen aufzuführen. Das Publikum wird sich aber selber ein ungefähres Bild über Preissteigerungen und Preisabbau machen können. wenn es die angegebenen Punkte berücksichtigt. und nicht immer den Preis nur nach dem Steigen oder Fallen des Dollars bestimmen möchte. Auch der Geschäftsmann darf eine gerechte Beurteilung der Sachlage erwarten, die ihm aber nur selten zuteil wird.-ch. Wolffsche Bureau moldet: Der Kommanditgesellschaft brück. Meschede und Bayern(Diözese Augsburg). Damit Dreiring=Werke In Gelsenkirchen wurden die Unterbringung auf dem Lande auch wirklich als ein gestern 100 Kisten Seife im Werte von 21 Mit= Werk der Nächstenliebe betrachtet werden kann. mus in ——„„—„— diesem Jahre streng darauf gesehen werden, daß nur wirklich unterernährte erholungsbedürftige und bedürftige „„„„ i Kinder ausgewählt werden, die aber sonst frei von KrankKinderfürsorge des katholischen Karitasverbandes heiten sind. lionen Mark an der Ruhrbrücke in Steele Franzosen beschlagnahmt. von den Durch Jahre tid Auswa meldung den hiesigen Karitasverband werden Pflegestellen für erholung ge Kinder auf dem Lande vermittelt. Die uswahl der Kinder geschieht durch die Schulen. Die Anrfolgen. Als asverband werden in diesem für erholungsbedürfmuß deshalb nur dort erfolgen kreise kommen in Betracht: Schwerin a. Wartbe. WiedenMaschinendauschulen findet auch zu diesen Aufnahmeprüfung und zwar bereits am 16. Marz. um 5 Uhr(nötigentalls auch 19 März, zu gleicher Zeit) statt, wozn sich eren 45 Wie an den Kursen eine reitag, den Io.—..— ontag, den 19. März. zu gleicher Zeit) statt, wo# eilnehmer mit Schreib= und Zeschenmaterial ein mogen. Die jungen Leute. deren Leistungen den mä Ansorderungen der Prüfungen nicht entsvrechen. dann an den Einzelkursen———.— Matbemadik teilnehmen, um sich zum nächsten Vel. in Stadtteil die termin nochmals zu melden. = Die Nevision der üllen beginnt am 5. d. karten. Aufrechnungsbescheinigunger Arbeitsbücher bereit zu legen. Ei In Ausnadmesäll Besuche kann nur usnadmefällen erfolgen. Aus der Umgegenö. * Wattenscheid, 1. März. Die Auszahlung der Unterstünungen an die Sozialrentner der Stadt Wattenscheid für den Monat März erfolgt am Freitag. den 2. März. in der Zeit von 8 bis 11 Uhr vormittags. auf Zimmer 2 des Rathauses. Ausweiskarten sind mitzubringen. 9. Rottbausen, 1. März. Der Männergesangverein „Harmonie“ in Rotthausen war an den preußischen Minister für Wohlfahrt Hirtsiefer mit der Bitte berangetreten, das Protektorat über ihren Verein zu übernehmen. Der Minister antwortete mit folgendem Schreiben:„Mit berzlichem Dank bestätige ich Ihnen den Empfang Idres Schreibens vom 12. Februar. Es hat mich mit ganz besonderer Freude erfüllt, zu sehen, wie das Bekenntnis der Treue zu Volk und Reich. das aus allen Worten und Taten der Bevölkerung des Ruhrgebiets berausklingt, auch in der Pflege des deutschen Männergesanges bei Ihnen Ausdruck finden soll. Sie haben recht: Die Perle des deutschen Liedes und Gesanges kann und darf uns niemand rauben. Aus diesen Eowägungen bin ich als geborener Essener gerade jetzt gern bereit. Ihre Wahl anzunehmen und das Protektorat über Ihren um die Pflege des Männergesanges so verdienten Verein zu übernehmen. Schon jetzt möchte ich den Vorbereitung dem Nationalen Gesangwettstreit guten Erfola wünsch der frohen Erwartung Ausdruck geben, daß der er zu einem Ehrentag für Ihren Verein und Männergesang werden moge. Ihr Hirtllefer. und Pfin Pfingittag— den ganzen deutschen Männergesang herzlicher Begrüßung bin ich * Buer, 1. März. In einer der letzten Nächte wurde in der Feinkosthandlung Pokrandt in der Hochstraße eingebrochen. Die Diebe brachen auf der Hofseite ein Loch durch die Mauer und stahlen Lebensmittel im Werte von mindestens 10 Millionen Mark. Sie schafften die gestohlenen Waren auf einem Wagen fort. 2 Bochum, 1. März. Justizrat Diekamp. der verdiente Zenirumsführer im Wahlkreis Bochum kann heute auf eine 40jährige Anwaltstätialeit zurückblicken, die er am 1. März 1883 in Bochum begann. * Köln, 1. März. Auf der Strecke Paulheim—Bockle= münd wurden in einer Nacht 1800 Meter-Leitungsdraht abgeschnitten. Durch die großen Diebstahle wurden der Fernsprech= und Signaldienst der Bahn derart gestort, daß die Züge auf der Stecke meist lange warten mußten und starke Verspätungen erlitten. und dadurch natürlich die Sicherheit des Bahnbetriebes bedentend gejährdet wurde. Berlin, 1. März. Die Pobizej verhaftete der fortgesetzten Metalldiebstähle G. An der Svitze der Diebesbande stand Hannemann. Vorstandsmitglied Jugenderziehung in Rennincodorf. der A. E. G. beschäftigt war. Er! Arbeit. um ungest legt hatte. Urheber der A. E Arbeiter Dans kommunistischen seit langem bei de: immer früher als die anderen Metalle, die er tags vorber zurü e „„ zurückgelegt aun auf ein Privatarundstück hinüber werfen zu können. Hier holten es drei Helferohelfer. Die vier Mann stablen innerhalb acht Wochen bereits für vier Millionen Mark Metall. # Torgan, 1. Marz.„Hier wurden einige bundert belgische Elsenbarzpeutewagen. die bei Süptitz unbeaufsichtigt standen und an Belgien nach Instandsetzung zurückgellesert werden sollten. von Soitzbuben aogerüstet. Von den Wagen ist so an eine igen 0 ist. ziemlich alles Eisenzeug verschwunden. so da Wiederherstellung überhaupt nicht zu denken * Wien. 1. März. In der Nacht zum Montag 11 Uhr geriet das große Parkhotel in Hietzing in## Der Brand scheini durch Kurzschluß entstanden zu und dauerte bis über 2 Uhr nachts an. Nachdem Dachstubl ein Ovser der Flammen geworden wat. das Fruer auch auf das dritte Stockwerk über. Das ganze Holel mußte geräumt werden. Die Löscharbeiten vollzogen sich nur unter großen Schwierigkeiten da starker Wassermangel herrschte. Zahlreiche Fälle von Rauchvergiftungen mußzten ärztlich bedandelt wer = Kairo, 28. Febr. Auf dem Bahnhofsvlatz wurde eine Bombe gegen fünf englische Soldaten geworfen, wovon zwei schwer und die übrigen leicht verwundet wurden. Außerdem wurden drei Aegypter verletzt. Verhaftungen wurden nicht vorgenommen. = London. 28. Febr. Am 19. Februar betrug die Zahl der Arbeitolosen in England 1340 200. d. b. 23571 weniger als in der vorausgegangenen Woche und 145 878 weniger als am 1. Januar d. J. Handel und Gewerbe. — Bechenmarktpreise am 23. Bebruar 1929 Aepfek(Tasel) 400 Ml Aepfel(Noch) Psd. 240—300 Mk. Biinen, frische Pfd. 350 9 Grünkodi Ped. 400 Mk Rarotten Psd. 230 Nk. Kohl, blau, Pso 2 D. Kodl. weih, Pfd. 150 Mk. Kohl, Wirstng. Bld. 180 M. Kohlos Stück 200 DE. Mohrrüden. Psd 150 Mk. Porree P#o 200 9 Rapunze(Feldsalat) Psd. 900 Mk. Sellerie Knolle 200 M. Spin Pld. 900 D. Steckrüden Pfd. 130 Mk. Zitronen Stück 250 Ml. Zm bein Pfd. 90 Mk. Land=Butter Pld. 8500 Mk.—-— Rindfleisch Psd 8000 Däk. räuchert, 5400 Ml. Speck, 7000 Mit. Schellsisch groß, Bratschellsisch## 300 Mk X. Schweinefleisch Pfd. 5000 4. grün, 4500 Mr. Schinken, . Frr. 1390 D. Schelfich. Versammlungskalender des Deutschen Gewerkschaftsbunde: Geschüftostelle: Ellsadethstraße s. Ferrspreche Der durch die politischen Ereignisse eingetretene Ausfall den pinschaftlichen Kurses Ik bedoden und nimmt derfelde nimer: Ferigang. Näderes darüder ist bei den Vorständen der dem D. angeschlossenen Organisationen zu erfahren. Es wird um rege Tei ortgang. Näderer geenn Ae — Cbrittlicher Metallarbeiterverband Boreaus: Elisabethstraße a. Ger Die Betriederatsmitglieder sich zahtreicher als bieder an teiligen. Rüberes ist bei der Oftsgtur De Suimte Im Lokale Kaiser, Hodenzollernstraße tzag. Allseitiges Erscheinen der in dem Mtighieder unseres Verdandes ist Pflicht und Vertrauensmänner werden dem polkswirtschaftlichen Kursus Geschäftestelle zu erfahren. reitag, den 2. Mär Mi rz. abende 5 tgliederversammlung mit — Bezick Bu#ate Verantwortlich: Füx Politik und Volks I. Passendors. Chefredakteur: für Lokales. n. Theater und Musik H. Töll: andel und den übrigen Inhalt H. 1 den Reklame= und Anzeigenteil W. So und Rotattonsdruck von Chr. Münk lich in Gelsenkirchen. für Pr artenfel eises.— 1 ermann. Die heutige Ausgabe umfaßt 6 Seite Städt. Gewerbeschule. Auch in den viel besuchten Maschinenbau=Halbtagsklassen, die in wöchentlich 20 Unterrichtsstunden— vier Tage von 5—9 Uhr abende— den Stoff der unteren Klassen der staatlichen Maschinen= bauschulen durcharheiten. beginnen nach Ostern— und zwar nur nach Ostern. nicht im Herbst— neue Kurse. husten sotort nun se! wocher nehmen Sie Bronchlol Ist ihnen *1 Statt besonderer Anzeige. Heute morgen stard sanit und gottergeben, nach langem, schwerem, geduldig, ertragenem Leiden, oft gestäret durch den Emplang der hi Steibese tramerte, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oroßmutter, Schwägerin und Tante Frau Ww. Johann Reifenrath Christine, geb. Stallmann im 7ö. Lebensjalne. Otte Reifenrath, Rendant, und Prau Karl Reitenrath, Kaufmann, und Prau Maria Reifenrath Albert Reitenrath, Kaufmann, und Prau und 11 Enkelkinder. . Gelsenkirchen, Dortmund, Althelde, Morsbach, den 1 März 1923. Die Beerdigung findet Montag morgen 8¼ Uhr vom Sterbehause. Plorastr. 45, aus zum Proostel-Priedhofe statt. Des Sceienamt ist gleich danach in der St.-Oeorga-Kirche. Verkäuferinnen Kassenkontrollen Stadtexpedientin 972 sofort stsucht Es wollen sich nur tüchtige Kräfte mit guten Zeugnissen meiden. Dieselben müssen branche undig und in Jebnatten Oeschälten tätig gewesen sein Weinet nicht an meinem Orabe, Gonnet mir die ewige Ruh, Denkt. was ich gelitten habe, Bis ich schloß die Augen zu. Oett dem Allmächtigen hat es getallen, Dienstag nachmittag 6 Uhr. meine innigstgeliebte Cattin. meine treusorgende Mutter, Schwieger- und Oroßmutter, Schwester. Schwägerin und Tante, die wohlachtbare 8713 Phofrag Iia Sehartenberg geb. Röschel nach laugem, schwerem Leiden. Im Alter von 53 Jahren, gestärkt durch den Emplang der heil Sterbesakramente in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Teilnahme und ein andächtiges Gebet für die liebe Verstorbene bitten Die traueraden Hlaterbliebenen. Bulmke. Bismarck, Herne. Berze-Borbeck. Sandberg. Nipsch, Wüstegierdort in lesten, den 1. März 1923. . Die Beerdigung ist Samstag. 3. März, nachmittag 2½ Uhr. vom Trauerhause, Hobenzollernstraße 67. aus. Maler-Innung. Des Mitgliedern zur Kenntals, daß unser lieber Kollege Heinrich Wunsch sur Ewigkeit abgerulen ist. Die Beerditung findet Samstag, den n März 1923. 3% Uhr vom Sterbehause. Sismarckstraße 69. ans statt. 8714 Die Mtglieder sammeln eich am Sterbekäuse. Um recht zahlreiche Beteillgung bittet der Vorstand I. A.: B. Richter. Obermeister. SL.Disabeth-Prauenvereis Gelsenk.-Balmke. Sterbekasse. Mitglied Schartenberg eben. 8742 U Ehettau ist gestorben. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 2¾ Uhr vom Sterbehause. Hohenzollernstr. 64. aus statt. wozu einladet Der Vorstand. Junges Ehepaar sucht möbl. Zimmer m. Kochgelegenheit geg. sehr gute Bezahlung. Schriltl. Anerb. u. Nr. 8491 a. d. Oeschäftsst. evtl. Wohn- u. Schlalzimmer. von kx., ruhig. Herra aum 1. Aprll od. später au mieten ges. Schriftl. Anerb. u. Nr. 8682 a. d. Oeschlitsst. Berutstätiges Präulein sucht einlach möbl. Zimmer zum Mitbewohnen evtl. mit Mittagstisch. Schrittl. Anerb. u. Nr 8697 an die Geschältsat. 8 Haushalt-Eibrichtungen. und. Her sk. Bic.:e Peler. he. jeden Tag in meiner Auktionsballe. 11. oder in meiner Wohnung, und gebracht Unkosten. 8462 an., Klesle., Duktionator und Bismarckstr. 67.— Lager Alter Markt 10. Telephon 2971. oder Siehbierhalle mieten gesucht. Schrittliche Angebote erbeten unter Nt. an die Geschältsstelle dieser Zeitung. Lager oder Kellerräume rituosen möglichst Stadtzu pachten gesucht. Schriftl. Anerb. unt. Nr. 8701 an die Geschäftsst, dies. Zig. per Mana sucht einfach möbl. Zimmer Näbe Schalker Markt. 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April verlängeri worden. nachdem die spanische Regierung ihr Einverständnig zu den von der deutschen Regierung vorgeschlagenen Programmpunkten für die bevorstebenden neuen Verhandlungen gegohen und sich zur sofortigen Aufnahme dieser Verhandlungen bereit erklärt bat. Abänderung des Gewerbegerichtsgesetzes. = Der Entwurs eines Gesetzes zur Abänderung des Gewerbegerichtsgesetzes und des Gesetzes betreisend Kaufmannsgerichte erfuhr durch einen gemeinsamen Antrag, aller Parteien folgende Aenderung: Im§ 3 Absatz 2 des Gewerbegerichtsgesetzes wird die Ziffer 840 000 durch 8 400 000. in§ 55 die Zisser 50 600 durch 500 000. in S 57 Absatz 3 die Zister 50000 durch 500,000 und in§ 5s Absatz 2 die Zisser 1200 durch 12 000 ersetzt. Dieselben Aenderungen wurden bei den einschlägigen Bestimmungen des Kaufmannsgerichts. gesetzes beschlossen. Die Neuregelung tritt am 1. März in Kraft. Das deutsch=italienische Wirtschaftsabkommen verlängert. = Das vorläufige deutsch=itallenische Wirtschaftsabkommen vom 28. August 1921. erneut am 31. Mai 1922. ist ohne Veränderung für weitere neun Monate ab 1. März verlängert worden. Ausland. Harding unterschreibt dus Schuldenabkommen mit England. 8 London, 28. Febr. Wie aus Wasbinaton gemeldet wird, hat Präsident Harding das Schuldenabkommen mit England unterzeichnet. Es erhält damit Gesetzeskraft. Ein österreichisch=ungarischer Vergleich in der weltungarischen Frage. = Budapest, 28. Jedr. Zwischen Oesterreich und Ungarn ist in der westungarischen Frage ein Vergleich zustundegekommen, der dem unter dem Vorsitz des Oberbürgermeister von Rotterdam. Zimmermann, stehenden Schiedsgerichtshof, unterbreitet wurde. Im Sinndes Vergleichs zahlt Ungarn als Schaden erlatz für die verwatete Uebergabe des Burzenlandes chwei der Fr Oesterreich bei Und Saichin anken der Is. daß die Die Arten im Haus an Oesterreich 3 Milllonen S in vier viertellährlichen Ruten an schweizertschen Kreditbank. Poraussetzu Revarationskommission keine Ansprüche st des Schiedsgerichts werden im Staatsar devoniert. Amerika vergütet Norwegen die im Krieg beschlagnahmten Schlile. . Bestinston, 27. Jodr. Die Recherung der Veren Staaten dat auf Grund der bekannten schiede. rlichen Egtscheldung, an Norwegen 12 Millionen Dollars als Entschädigung für die Beschlagnahme norwegischer Schiffe während des Krieges bezahlt. Staatosekretär Huabes erklärte dem norwegischen Gesandten. obwohl die Vereinigten Staaten den Schiedsspruch grundsätzlich annehmen hielten sie sich für vernflichtet gewisse Vorbehalte dahlngehend zu machen, daß die Entscheldung nicht als Gräse. denfall betrachtet werden dürte. Unterschied von 2.9 Billionen, der hauptsächlich durch die Ersoarnisse bei Entlassung der Stautsangestellten dervorgerusen Ist. 1.7 Billionen sind bis letzt durch diese Entlassungen gespart worden. Bis zum 1. Juli 1923 sind weltere 25 000 Stautsangestellte noch zu entlassen, so daß sich das Defizit weiter entsorechend verringern wird. Auf Grund dieser Tatsachen dat das kaoitalkrättige Ausland Verirauen zu der Stabilisierung in Oesterreich. England, Erankreich, Belglen, die Schweiz, Holland und die skandinavischen Staaten haben unter der Büdrung der Bank von England letzt der österreichischen Regierung einen Interimskredit von 3½ Mill Pfund Sterling gewährt. Daß die Bank von England die Führung hat, kann dahin gedeutet werden, daß sie sich auch für die große Anleide, die für Mai angekündigt ist. tarkräftig interessieren wird. Das Vertrauen des Auslandes ist also vorhanden, es ist nun Sache der österreichischon Regierung, dafür zu sorgen, daß bis Ende 1924, bis zum Ablauf der Sanierungsveriode, das noch vorhandene Defizit vollkummen verschwindet, damit nicht in Deutsch=Oesterreich schlimmere Zustände eintreten. als sie vorher ie gewesen sind. Ganz leicht wird ihr das nicht fallen. * Erfolg der österreichischen Anleihe in England. am London, 1. März. Die Listen für die englischen Anteile an der österreichischen Anleibe sind gestern geschlossen worden. Die Aktion hat einen über Erwarten großen Ersolg gehabt. Die Anleibe ist scheinbar überzeichnet worden. Kirchliche Nachrichten. Die Sammlun Stuhles für die Kinder Deutscha des Hl. Stuhles lando, Oesterreichs und Rußzlands. = Rom. 1. arz. Die letzte Gabentiste Nr. 28. welcher der„Observatore Romano" am 14. Februar verösientlichte, enthält nur Spenden aus den Vereinigten Staaten und zeigt die gewaltige Gesamtsumme von mehr als 80000 Dollars. Mit Recht rühmt das pärstliche Blatt„die Frelgebigkeit eines ganzen Volkes, das zu einer Glut christlicher Brüderlichkeit aufgeslammt sei“ und vergleicht in treffender Weise den Hilfsaufruf des Papstes mit einem Samenkorn, das in die Herzen der Menschen gefallen und dazu bestimmt sei. sich zu vervielfältigen. Provinzielles. Bochum, 1. März. Bei der gestrigen Besetzu Stadthauptkasse beschlagnahmten die Franzoser milllonen Mark. welche an diesem Tage an Finanzielles aus Wien. X Die Regierung Seivel dat bekanntlich vor einigen Monaten in Geuf mit dem Völkerbund einen Vertrag abgeschlossen, der die Mitwirkung der bochvalutarischen Hauptmächte an der Einanzierung Deutsch=Oesterreichs sicher stellen sollte. Diese Mitwirkung sollte in der Form einer großen Anleibe geschehen, deren Ergebnis ratenweise, je nachdem, ob Oesterreich die ihm auferlegten Leistungen zufriedenstellend erfüllen würde, an die österreichische Staatskasse abgeführt werden sollte. Die Bedingungen. denen Oesterreich vor Auflage der Anleihe genügen mußte, waren sehr dart. Es ist deshalb kein Wunder, wenn der ganze Völkerbundsvakt von vielen Seiten. namentlich aber von der österreichischen Sozlaldemokratte heftig angegriffen wurde. Für einen souveränen Staat ist es keine Kleinigkeit. ch unter einen„Generalsekretär des Völkerbundes" zu ellen. Dieser Generalsekretär kann in alles Elnblick nehmen, er kann alle Sparmaßnahmen, jede Erhöhung der Tarise, Überhaupt alles und jedes anbesehlen, was geeignet ist, das Budgeideflsit zu verringern. Die österreichtsche Regierung hat auf Anordnung des Kommissars ein Programm vorgelegt, daß die Vollendung der Sanierung für die nächsten zwei Jahre in sichere Aussicht stellen soll. Die Zahl der Staateangestellten und Arbeiter war auf das Minimum zu reduzleren, die Notenoresse mußte stillgelen werden, die Parlamente waren in diesen Bragen überhaupt auszitschalten. kurz. eine Reihe von Maßnahmen waren durchzuführen, die die Selbständigkelt der deutschösterreichischen Repudlik tatsächlich aufboben Seivel hat sie troncdem durchgesetzt und sein Ziel, soweit sich dae bis letzt Übersehen lätzt, erreicht. Die Krone Ist seit einem balden Jahr stabillsiert. Der Inder ist um 15 Proz geringer geworben, die Tarife bei Post und Elsenbahn sind exorbitant hoch. Dar Desisl: ist verringert. Während sich bei dem Vorentwur des Budaets im November noch ein Defigit von 5.3 Billionen Kronen ergab, verzeichnet der endgüiltige Haushaltsplan für 1023. der sneben herausgekommen Ist, nur noch ein Defizli von 2.4 Billionen. Das macht einen sung der ranzosen 4½ „„„„„„„ Pesen. Tage an die im Saal anwesenden Sozialrentner zur Auszahlung gelangen sollten. Die armen Leute konnten nichts eralten und müssen auf ihre Unterstützung noch warten. M Essen. 1. März. Mit Zustimmung des Verbandspräsidenten vom Siedlungsverband gibt der Oberbürgermeister folgende Erböhungen der Mietzuschläge bekannt: Der Zuschlag für nicht umzulegende Betriebskosten einschließlich Verwaltungskosten wird von 100 auf 1200 v. H. festgesetzt. Der Zuschlag für lausende Instandsetzungsarbeiten wird von 1000 auf 3000 v. H festgesetzt. 6 Essen. 1. Män. In der vengan in der Vertaufsstelle der Konlumverein. MaroaretenHode ein Einbruchsdiebngenen Nacht wurde eins„Eintrach! vor der Maroareten-Hode ein Einbruchsd stadl versucht. Sämtliche Schlösser wurden schwer beschädigt: auch die Fensierscheiben irogen Souren der Einbrecher. Jedestfalls wurden die Cindrecher verscheucht oder es ist ibnen ein Eindringen in das Lokal infolge der verschärtten Sicherdeitsmatmahmen nicht gelungen. Dagegen wurde ebenfalls in der vergangenen Nacht in der Verkaufsstelle 24 des Konsumveretns„Eintracht“ in Frillenoors ein Einbruchsdiebstahl verübt. bei dem den Einbrechern Waren im Werte von zwei Millionen Mark in die Hände sielen.— In verschiedenen stadtteilen haben infolge des Fehlens der Schuvo die iebe ihr Handwerk ungehindert ausüben können. So wurde in der Sieelerstraße em Schubmacherladen durch Fenstereinschlagen beraubt. An der Hansaltraße ein Kolonialwarengeschäft durch Zersägen der eisernen Gitter schwer geschädigt. Da die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnuna sowie die Sicherheit während der Nacht durch die Einstellung der Tätigkeit der Schuvo nicht mehr gewährleiste: ist. nimmt die Unsicheroelt in der Stadt Essen immer stärter zu Ihres Weges gehende Passanten werden von unlauteren Elementen Überfallen und beraubt, ohne daß ibnen irgendwelcher volizeilicher Schutz gewährt werden kann. * Süchteln. 1. März. E'n von Kreield kommender Personenzug fuhr an der Niersbrücke in eine Schaf derde. 40 Sch de. Lim. 1. März. Im Weiterwald erich Unterredung mit der schnell versa bed. ase wurden getötet. In der Gemeinde Marsbausen len dieser Tage ein Herr. der um eine der Gemeindeverwaltung ersuchte und versammelten Gemendevectretung erklärte. Deme noevectretung—.—. daß bedeutsame Veränderungen in der Leitung der Ueberland=Zentrale und dem Marzhausener Ortonetz notwend'a wären. Die Gemeinde müsse allerdings damit rechnen. hne Licht zu sein, da die zu dünnen Kupferommen und durch stärkere ersetzt werden hdem der Gemeinderat seine Zustimmung beiten erteilt batte. erschienen datsächlich Monteure, die das gesamte Ortsnet abeinen Tag ohne Licht zu sein, da die zu dünnen Kupferdrähte abgenommen und durch stärkere ersetzt werden mühren. Nachdem zu diesen Arbeite darauf einige Monteure, die das gesamte Ortenetz nahmen und den über 1000 Meter langen Kunserdraht under tätiger Mithilfe der Einwohnerschaft aus ein Fuhrwert verluden und nach dem Bahnhof abtransvortierten. Als einige Tage vergingen, ohne daß der abgrnommene Leitungsdraht ersetzt worden wäre, ging der Gemeindeverwaltung, die Im Dunkeln saß. ein Licht auf. daß sie das Opfer eines großangelegten Schwindels geworden war. Es wird geraume Zeit dauern, bis Marzhausen den bei Licht beseben lhm zugefügten Schaden kann. Vermischtes. * Berlin, 1. Mär. Nach der„Neuen Berliner Ztg.“ brachen deute im Norden und Often Berlins wilde Test streils der Mieterschaft insosern aus. als die heutige fällige Miete nicht bezahlt werden soll. Die eigentlichen Mietevorganisationen sprachen sich vorläuftg noch gegen eine solche Bewegung aus und warten das Ergebnis der in den letzten Tagen mit dem Magistrat und Oberpräsident eingeleiteten Verhandlungen ad. Sollten diese ergebulslos verlausen, so wird, wie das Blati bört. ein allgemeiner Mieterstreik für gans Berlin für den 1. Aoril proklamiert werden. = Hemburg. 1. März. In Maatluts landete ein kranzösischer Dampfer zwölf Seeleute vom enolischen Damoser„Echo". der auf der Höbe von Terschelling eine Kollision hatte. 16 Mann des„Echo" werden vermißt. Es dürfte sich um den gemeldeten Zusammenstoß mit dem vortugisischen Dampfer„Coimbro“ handeln. * Grankfurt a. M., 1. März. Eine Bäuerin aus der Gegend von Marburg, die wegen Milchfälschung zu Geldund Gefängnisstrafen verurteilt worden war ertränkte sich in dem Brunnen. aus dem sie das Wasser für die Pantschereien geschönft hatte. 10 München, 1. März. Bei dem Sturm der Nationalsozialisten auf das Hotel Grünwald wurde als einer der Haupttäter ein Mann festgestellt, der sich der Polizei gegenüber einen falschen Namen zulegte. Jetzt hat sich ergeben, daß der Verhaftete mit jenem Güntber identisch ist, der als Mittäter an dem Attentat auf Scheidemann verfolgt wird. Verhaftung eines Rathenau=Attentäters? Berlin, 1. März. Der„Vorwärts“ meldet aus Stockholm: Hier wurde der ebemalige deutsche Studeni dans Henning von der Behr im Zusammenhang mit seiner beabsichtigten Ausweisung verbastet. Er behauptet, daß er in den Attentaten auf Scheidemann und Ratbenau beteiligt gewesen sei. Die Stockholmer Polizei hat sl., wegen dieser Angabe mit den Berliner Behörden in Verbindung gesetzt. Photographie und Fingerabdrücke sind nach Berlin geschickt worden. Der Kriminalkommissar hält es für moglich, daß Hans Henning von der Behr sich interessant machen oder sich als volitischer Verbrecher binstellen will. um der Ausweisung zu entgeben. Wiederaufbau in Vommern. 1 Stettin, 1. März. Gestern wurde der 52. Propinziallandtag eröffnet. Es wurden zunächst 25 Milllonen Mark für die Ruhrhilse bewilligt. Neden kleineren Vorlagen lag dem Landtag ein Antrag zum wetteren Ausbau der Ueberlandzentralen vor. Der Landtag übernahm die Bürgschaft für die Ausschretbung, von mindestens 3 Milliarden Schuldverschreibungen für die Ueberlandzentralen Stralsund. Steitin. Belgard. Stolp und Massow. Die Schuldverschreibungen werden wahrscheinlich als Sachwertanleihe ausgegeben werden. Zusammenstoß in Mainz. — Frankfurt a. M., 1 meldet aus M gommittag der von vn D=Zug mit einem Güterzug zusammen. Wie doch der Schaden sich beläuft und inwieweit Menschenleben zu beklagen sind. konnte bisher nicht festo"" fange Schweres Unwetter in England. Letzte Nachrichten Die Rhein=Ruhraktion. Die deutsche Regierung klürt die Welt auf. E# Berlin, 2. März.(Telegr.) Die Reichsregie. runs dai die an der Ruhrbesetzung nicht beteiligten Staaten unter Darlegung der Einzelheiten auf den Ernst der Lage aufmerksam gemacht. die durch die Vorgänge im besetzten Gebiet entstanden ist. Die Reichsregierung dat diesen Schritt für notwendig gehalten, um der Welt ein zusammenhängendes Bild von der Lage zu geben und aus die Gefahr der bervorgerufenen Zustände binzuweisen. Simmern besetzt. WIR Simmekn(Hunsrück), 1. März.(Telegr.) Eino Schwadron franzosischer sarbiger Soldaten(Spahies) rückte gestern vormittag hier ein. Für die farbigen Mannschaften mußten Bürgerquartiere freigemacht werden. Die Bahndosskasse beschlagnahmt. Frankfurt, 2. März.(Telegr.) Bei der Besetzung es Bahnhofs Ehrenbreitstein beschlagnahmten ie Franzosen zu allererst die Bahnhofskasse. Die Beschlagnahme erfolgte in dem Augenblick, als a die Auszahlung von Ruhegehältern an 1 bsanus, begongen darte. Die merten mußten, odne g erhalten zu haben, nach Hause gehen. Dei urt a. M., 1. März. Die„Frankf. Ztg.“ Kainz: Auf der Kaiserbrücke stier gestern von den Franzosen geführte internationale inem Güterzug zusammen. Wie doch ich beläuft und inwieweit Menschenleben zu en sind. konnte bisher nicht festgestellt werden. da nzoslsche Besatzung den Unfallplatz in größtem Umelperrt hat. s] London, 1. März. Die englischen Tag Inseln sind in urmen beimnletzten Tagen von schweren Regenstrmen—in suht worden. Aus dem ganzen Lande werden große everichwemmungen gemneldet. Der Atlantische Ozeen war der Schauplatz eines Seesturmes mit einer Windgeschwindigkeit von 120 Seemeilen in der Stunde. Handel und Gewerbe. 1 Dollar= 22793 Mark. Amtliche Devisenkurse. 28. Febr. in dem Augenblick, als gerade Bahn= einen Der Bevölkerung dutt sich darüber große Erregung bemächtigt. Drakonischer Eingrifs in die deutsche Gerichtshoheit. WIZ Berlin, 1. März.(Telegr.) Die Rbeinlandskommission bat eine neue Verordnung Nr. 147 erlassen, die in drakonischer Strenge und Grausamkeit alles bisder von ihr aus diesem Gebiete Geleistete in den Schatten stellt. Sie bezweckt. die deutschen Eisenbahner unter allen Umständen zu Dienstleistungen zu zwingen. U. a. wird jeder. der durch freiwillige Handlung oder Enthaltung Eisenbahntransvorte gefährdet, wenn dadurch ein tödlicher Unfall verursacht wurde oder bätte verursacht werden können, mit dem Tode bestraft. Wenn die Handlungen nicht geeignet waren, einen tödlichen Unfall zu verursachen, wenn sie aber zur Folge batten oder zur Folge hätten haben können, den Eisenbahnverkehr in schwerer Weise oder für lange Zeit zu unterbrechen, wird lebenslängliches Zuchtbaus oder Gefängnis angedrohi oder zeitige Zuchtbaus= und Gesängnisstrafen nicht unter zehn Jahren. Eine fahrlässige Gefährdung der Eisenbahntransvorte soll mit Gefängnis bis zu fünf Jahren und Geldstrafen bis zu fünf Millionen Mark oder mit einer dieser Strafen geahndet werden. Jeder Cbef eines Dienstzweiges. innerhalb dessen irgendwelche Akte der Transvortgefährdung vorgenommen werden. soll dieselben Strafen erhalten wie die Täter selbst. wenn er nicht alles tat. was in seiner Macht stand. die Akte zu verhindern. Eine weitere Verordnung gibt den Militärbefehlshabern das Recht, zu bestimmen, daß alle von den in teralliierden Militärgerichten im Rbeinland verhängten Freiheitsstrafen von über füns Jahren nicht in Deutschland. sondern in den Gesängnissen des Heimatstaates des betreffenden Militärgerichts zu verbüßen sind. Außerdem hat jeder Armeeoberbefeblshaber zu bestimmen, mann und wo die Todesstrafen zu vollstrecken sind. Eine deutsche Protestnote. WTB Berlin. 2. März.(Telegr.) In einer durch die deutschen Vertreter in Paris. London und Brüssel übergedenen Note erklärt die Reichsregierung, daß die französische und die belgische Regierung das System der militärischen Besetzung deutscher Städte am Rande des elland elgien stalien Geko 8967.52 1206 97 1084.78 106483 22643¼ 1376.55 4244.96 31.77 Brief 9012.48 1213.03 1090.22 107016 22756 ¾ 1383.45 4265.64 31.93 am grö. März Geld Brief 1 Gulden 9002.43 9047.57 1 Frank 1214.45 1220.55 1 Lire 1094.75 1100.25 gland 1 Pid. St. 106981 107518 merika 1 Dollar 22743 22857 Frankreich 1 Frank 1388.52 1395 48 Schweiz 1 Frank 4261.31 4285.69 Disch=Oesterr. 100 Kr. 31.92 32.08 Berliner Börsenbericht. 1 Berlin, 1. März.(Telegr.) Das Geschäft Devisenmarkte nahm heute wiederum keinen Umfang an. Allseitig wurde Zurückhaltung ander„Unklarbeit der politischen und wirtschaftLage beobuchtet. Die Kurse verbarrten unter geringen Schwankungen ungefähr auf ihrem bisberigen Stande; eher war eine kleine Befestigung zu bemerken. Devise Neuvors wurde amtlich mit 22.800 notiert. Für Efsekten schien eine feste Haltung vorzuherrschen. Berliner Produktenbericht. = Berlin, 1. März.(Telegr.) Am Produktenmarkt war das Geschäft rubia. Der leichtere Geldstand wirkte auf die Preise skützend. Für Weizen waren die Mühlen etwas kauflustiger. Roggen wurde zu niedrigern Preisen verlangt. Gerste fand seitens der Brauereien nehr Beachtung. Für Hafer zeigte sich Nachfrage seitens des Konsums. jedoch nur bei sehr niedrigen Preisangeboten. Mais wurde für Märzlieferung bei behauptelen Preisen mehr begehrt. Mehl wurde wenig umgesetzt. Hülsenfrüchte und Futterstoffe zeigten keine Aenderung. Beren lichen“ esetzung der Zwischenräume köofen Köln. Koblenz und Mains. Maßnahme damit daß sie die ein wirksamer gestalten, sollte. In„einer ähnlichen Mitteilung an die Reichsregierung füate die interalliserte Rbeinlandkommissson dinzu, daß die Besetzung auch wegen der Zwischenfälle und Kundgebungen in diesen Gebieten stattgefunden habe. Die Reichsregierung erklärt. man verzichte also darauf. irgendwelche Bestimmung des Völkerrechts oder Verträge anzuführen. durch die man das Recht auf diese Maßnahmen begründen könne. sondern begnüge sich damit die gewaltsame Besetzung über das im Friedenspertrag vargesehene Matz binaus mit der Notwendigkeit zu begründen. die zur Durchführung eines nicht berechtigten Zollsostems geschafsenen Verwaltungsmaßnahmen„wirk samer" zu gestalten. Im übrigen ist der Reichsregierung von Zwischenfällen nichts bekannt. Sie weiß nur daß die dortige Bevölkerung von Freiheiten Gebrauch macht. welche dem Bürger jeder demokratischen Staates zustehen. die aber der Bevölkerung des besetzten Gebietes durch die Fheinlandkommission immer stärker verkümmert werden. Die Reichsregierung legt gegen diese Gewalttaten die schärfste Verwabrung ein ebenso. wie gegen die Entscheidung der Rheinlandkommission. die Gebiete zwischen den Brückenkövsen ihrer Zuständigkeit zu unterwersen. Um die Märzbezüge der Beamten und Staatsarbeiter. ) Berlin. 2. März.(Telear.) Die Spitzenorganksationen der Beamten. Angestellten und Arbeiter haben eine Eingade an das.*“ richtet und um Anberaumun Verbandlungen über die Angestellten und Arbeiter haben das Reichsfinanzministerium geumung eines Termins für die ie Märsgebälter ersucht. 28 Gelsenklrchener Bergwerks-Akt.-Ges. Gelsenkirchen. der Zur ordentlichen Hauptversauulng Iktionäre unserer Oesellschaft, weiche### Johherslag, u. 2z. marz 1823, nachil., 3 Spr. zu BerlIn, Siemenshaus, Schönebergerstraße 3, stattfindet, werden unsere Aktionäre unter Bezugnahine auf die 55 20 bis 25 des Oesellschaltsvertrages hierdurch ergebenst eingeluden. Die Hinterlegung der Aktien gemäß§ 20 des Gesellschaftsvertrages kann erfolgen: bei der Kasse unserer Hauptstelle In Essen, Rüttenscheiderstraße 101, und bei der Hauptkasse unserer Bergwerksabteilung in Gelsenkirchen: 8582 In Berlin. Aachen. Bremen. Breslau. Danzig. auf lüre Namen spatestens am Montag, den 19. März 1933, gegen eine Bescheinigung bis zur Beendigung der Hauptversammlung hinterlegen. Im Falle der Hinterlegung von Aktien bei einem Notar ist dessen Bescheinigung über die bis zur Beendigung der Hauptversammlung ertolgte Hinterlegung bis spdtestens den 20. Marz 1923 bei dem Vorstand innerhalb der üblichen Oeschäftsstunden einzureichen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung zu hinterlegen. Verhandlungsgegenstände: I. Verlage und Oenchinigung der Vermögensaufstellung nebet Gewinn- und Verlustrechnung für dus Geschäftsjahr 1921/22 und Beschlußtassung über Oewinnverteilung sowie Erteilung der Entlastung au Vorstand und Aufsichtsrat. 2. Wahlen zum Aufsichtsrat. 3. Satzungsänderungen: a) 5 27 Abs. 1 Zitf. 5: Klarstellung. deß Vergütung an Autsichtsrat erst nach Vornahme sämtlicher Abschreibunges und Rücklagen erfolgt. b) Richtigstellung der Verweisung in§ 28 au S 27 Abs. 1 Zisf. 4 Essen-Ruhr. den 26. Februar 1923. masberg I. Pr., Leinzig. Magdeburg. MülbelmRohr. München. Nürnberz. Stuttgert. bei nachfolgenden Banken und Bankfirmen bew. deren Niederlassungen, nämlich: der Direction der Disconto-Oesellschaft: Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt: Barmer Bankt erein Hinsberz. Fischer amp; Comp.: Bayerischen Vereinsbank: Commerz- u. Privatbank A.-G.: Darmstädter und Nationalbank K. a. A.: Deichmann& Co.: Deutschen Bank: Deutschen Ellekten- u. Wechselbank: Dresdner Bank: Essener Credit-Ahstalt: Ephralm Meyer & Sohn: Hagen& Co.: Norddeutschen Bank in Homburg: Sal. Oppenhelm ir.& Cle.: B. Simons& Co.: A. Schaftheusenschen Bankverein A.-Oi: sowie In Luxemburg bei der Internationalen Bank In Lusemburg und der Soclote Luzembourgeoise de Crédit el Depots Successeurs de Worling Lambert& Co., oder bei elnem deutschen Notar. Um die Stinmberechtigung auszuüben, müssen die Berechtigten ihre Aktion oder die derüber vor. der Reichsbank oder der Bank des Berline: Kassenvereins ausgestellten Hinterlegungsscheine Düsseldort. Elberield. Essen. Frankfurt a. M., Essen-Zuhr, de Oelsenkirchen. Hamburz. Hannover. Köln, Kö- Geilsanklrchener Bergwerks-Akt.-693. Kirdort. Funcke. Ueberblete jeden Preis für Säcke, Papler, Lumpen, Plsechen, velle sowie fur gamtl. Rohprodukts. Bäcker und Miniler Extrapreien! Rohproduktenlager Ferrazza& Co. Weldenstraße 37, Laden. Telephon 3835. a Telephon 3335. Orößere Posten werden abgeho't. 7.#0 Für Brautleute! Benurzen Sie den niedrigen Stand des Dollars zur Anschallung von Trauringen. Sie erhalten dieselben in jedem gewünschten Karat und Oewicht. fachmännisch sauber gearbeitet, bei billigster Berechnung bei Uhrmacher und Goldwarenhändler Herm. Meyer Flersetraße 35, I. Etage, neben der Oeorgskirche. Telephon 2281. Lungenlelden Lsnme,8 Herz- u. Nervenleiden, Frau— on- und K.nlerkrankholten. Modern. me Jizin. Behandlungsmethoden, daber die Leste Orwähr für schnellste Hellung ohne Berulsstorunz. Homcoputhle. Nuturheilverfabren. Elektrizität und IIöhensonne. 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Oenannt werden: Priedrich Zellnik, Hans Albers, Elena Polewitzkaja, Margarete Schlegel, Frieda Richard, Albert Patry, Rita Clermont, Magnus Stlfter, Olga Engel, L v. Ledebour Das größte Autsehen erregte das Auftreten der talentvollen Russin Elena Polewitzkaja. Hans Albers Hlldegard Immhoff. bekommen Sie trotz der Markentwertung auch IGIZU noch zu billigen Preisen und auf Herren- und Burschen-Anzüge. Schlüpfer, Paletots, Covercoats, Hosen, Damen-Hemden,-Beinkleider, Hemdhosen, Unterröcke, Prinzeßröcke und Bettwäsche bei F. XTefs Geisenkirchen PSTTBergmannstr. 47. UNTEAHALTEN EIN GROITEI LAGEN V rOA HEAREN U.BUASCHEN PALEVOT, SCHAUDFRS,MAGLAN IN ALLEN MODERNEN MACHARTEN HOSEN. BESICHTIGUNG GESTATTET. Schneider sVogelpoth GELTENKIRCHEN K OISMAACKSTA. 70) HALTESTELLE·FLOAASTR LINIE, Schau- und Lustspielhaus Schwank in 3 Akten. Rauchtabake? Trauerspiel in 5 Aufzügen von O. E. Lessinz Kartenverkauf ab Preitag, den 2. März 1933. bis Dienstag, den 6. März. mittags 12 Uhr. 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