Gelsenkirchener Zeitung. Meaugahreis mamailin aunz Gatan ennattallt ehm amn i m.n g.„. un. Mm 4 I Sars DE1. Bezugspreis monatlich durch Boten zugestellt oder durch die Post bezogen 2400 Mk. Einzel=Nummer 100 Mk. Erscheint täglich, außer an Sonn= und Festtagen. Gratis=Beilagen:„Gelsenkirchener Sonntage-Zeitung“ und„Am Herdfeuer“. Telegramm=Adresse: Gelsenkirchener Zeitung.— Postscheck=Konto Essen Nr. 131 20. Geschäftsstelle: Gelsenkirchen, Ahstraße 37, geöffnet von morgens 8—1 Uhr, 2—6 Uhr abends. SEPGTI. GE M Fernsprech=Anschluß: Amt Gelsenkirchen Nr. 124 und 125. Verlag und Rotationsdruck von Chr. Müustermann in Gessenkirchen. Anzeigenpreis für 1 mm Raumhöhe(31 mm breit) 80 Mk., im Ortsverkehr 60 Mk., für Wohnungs- und Stellengesuche, sowie Verkäufe nicht geschäftlicher Art 30 Mk. Reklamen 1 mm Raumhöhe(80 mm breit) 300 Mark. ##r Aufnahmen an bekimmten, Tagen und Blätzen, sowie fü: Austrage nitiels Fernsprecher wird keine Gewühr und r Drucksehler keine Hastung übe nommen. Im Falle von höherer Gewalt. Streik. Auosperrung. Betriedestörung dat : Bezieher keinen Anspruch auf Lieserung der Zeitung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Etwaiger Radet: gilt als Kassarabatt und lann verweigert werden, wenn Zahlung nicht binnen vier Wechen nach Erhalt den Rochnung erfolgt. Verantwoortlich: für den Textteil: J. Passendorf, für den Reklamen= und Anzeigenteil: W. Scheifes, beide in Gelsenkirchen. Nr. 48(Erstes Blatt) Dionstaa. den 27. Februar 1923 59. Jahrgang. Drälident Harding plant eine Intervention in Suropa. Ein Dermittlungsplan Hardings. * Neunork, 26. Febr.(Telegr.) Der amerianische Borschalter in Londou, der zurzeit in Auerika weilt, erklärte am Sametag in einem Klub der engkischen Zeitungsvertreter in Neuyork, daß Präident Harding, eine Jutervention in Eurova vorbereite. Diese Intervention werde zurzeit zwischen der amerikanischen und der englischen Regierung besprochen. Der Interventionsvlan des Präsidenten Harding schlägt die Bildung einer internationalen Finanikontrollkommission vor, deren Kontrolle Deutschland vorbehaltlos annehmen muß. Die Kommission soll die tatsächliche Zahlungsfähigkeit Deutschlands studieren und die Zahlungs verpflichtungen Deutschlands feststellen. Auf der andern Seite muß Frankreich, wenn die Intervention angenommen wird, das Ruhrgebiet gegen diese internationale Garautie ohne Verzug raumen. Die amerikanische Regierung sei gewillt, einen Druck auf beide Länder, Frankreich wie Deutschland, auszuüben, um den Frieden zu retten. Gleichfalls würden die Vereinigten Staaten und England niemals zugeben, daß Frankreich aus dem Rheinland einen unabhängigen Staat mache. Vonar Taw für den Plan Hardings. &am London, 26. Febr.(Telegr.) Zu den gestrigen Mitteilungen des Botschafters Harvey über den Vermittlungsplan Hardings erfahren einige Blätter, in gut unterrichteten Kreisen werde versichert, daß Bonar den Plan Hardings warm unterstütze. Die offizielle Veröffentlichung des amerikanischen Planes werde innerhalb der nächsten 14 Tage erwartet. Neubesetzungen am Rhein. ** Zu diesen Meldungen muß zunächst vorausgeschickt werden, daß nach Informationen unseres A=Vertreters in Berlin dort weder in amtlichen Kreisen noch in Finanzkreisen irgend etwas von solchen Absichten Amerikas bekannt ist. Allerdings entsorechen die in der Meldung niedergelegten Grundsätze derjenigen Strömung in Amerika, die ein Eingreisen der Vereinigten Staaten in die euroväischen Schwierigkeiten immer befürwortet hat. Es kommt außerdem binzu, daß in dieser Nachricht der Name des umerikantschen Wotschaft-re..— taucht, der ein Freund der Interventionspolitik ist. Der Inbalt der Neuvorker Information erhält dadurch immerbin einen Grad von Wahrscheinlichkeit, sofern Harven es tatsächlich gewesen ist, der jene Mitteilungen machte. Danach wäre nichts törichter, als sich unsererseits unfruchtbaren Erwartungen hinzugeben. Es wird vielmehr durchaus angebracht und geraten sein, bei Beurteilung des Telegramms die notwendige Vorsicht walten zu lassen. Bisher ist von angelsächsischer Seite zu eren Gunsten nichts getan worden. Wir müssen uns en voll bewußt sein, daß hier völlig leidenschaftslose Geschäftsleute frei von jeder Moralität oder Gefühlsduselei die Lage und ihren eigenen Vorteil auskalkulieren. Wenn allerdings von amrikanischer Seite etwas in den Bänken sein sollte, so erscheint es als selbstverständlich, wenn man von gemeinsamen Erwägungen Englands und Amerikas hört. Ist also überhaupt ein Plan vorhanden, dann ist es gewiß richtig, wenn auch der Name Bonar Laws im Zusammenhang mit Hardings Absichten genannt wird. dies um so mehr. als volitisch=divlomatisch mit einem derartigen Vorgehen Amerikas und Enalands ein Gegenmanöver der angelsächsischen Staatenarupenn gegen die von Frankreich angeblich gemachten Versuche verborgen läge, die in der Richtung einer euroväischen KontinentEs würde sich also zunächst einmal um eine' französischangelsächsische Auseinandersetzung handeln. Spricht man jedoch von einem beabsichtigten Druck auf die beiden Kontrabenten, so gebt dies entschieden zu weit. Niemals würde man von angelsächsischer Seite bei der gegenwärtigen Lage das französische Prestige verletzen. noch Frankreichs Freundschaft aufs Sviel setzen wollen noch können. Das haben die englischen Unterhausreden sehr eindeutig gelehrt. Es ist übrigens sehr fraglich, ob die Sttuation für die in der Meldung enthaltenen Gedanken überhaupt schon reif ist und ob nicht nur ein neuer Versuchsballon vorerst sondieren will, denn die amerikanische und die englische Diolomatie wird sich einer Ablehnung nicht aussetzen wollen. Solange genauere Meldungen nicht vorliegen, läßt sich nicht sagen, was Anspruch auf Gewicht hätte. Solche Gerüchte sind jedenfalls nicht im Stande. die Entfaltung der deutschen Politik etwa schwächeno zu beeinflussen. Dies steht um so mehr fest, als die französische Presse ihrerseits nach wie vor gegen jedes Gerücht einer Interventionsabsicht angeht. Vorbildlich dafür ist das„Echo de Paris“, in dem Herr Marcel Hutin von amtlicher Seite inspiriert, alle Nachrichten ins Reich der Fabel weist, die über angebliche englisch=amerikanische oder holländische Interventionsabsichten berichten. Frankreich wolle die Pfänder beibehalten so lange. bis es seine Sache gewonnen habe. Danach haben wir uns emzustellen. Die Neubesetzungen am Rhein. = Frankfurt a. M., 26. Febr. Die„Frankf. Zeitung" meldet aus Montabaur. die Stadt, die bisher zur amerikanischen Zone gehörte, aber schon seit zwei Jahren ohne fremdes Militär war, wurde mittags von 200 Marokkanern besetzt. Frankfurt a. M., 26. Fedr. Wie die„Frankfurter Zeitung" berichtet, besetzten die Franzosen am Sonntag nachmmittae Caub. Bacharach. Lorch und das ganze Gebiet zwischen den rechterheinischen Brückenköpfen Mainz und Koblenz. Die Besetzung erstreckt sich bis Kirberg. südöstlich von Limbung. Die Besetzung von Honnef ist für morgen früh angekündigt. X Berlin, 28. Febr. Gegen die Besetzung von Königswinter und Limburg an der Lahn hat, wie den Blättern mitgeteilt wird, die Reichsregierung enerdisch Protestiert. Der Zweck der Neubesetzungen. □ Paris, 26. Febr. Aus Düsseldors wird den Pariser Blättern gemeldet: Französische Truppen haben gestern auf dem rechten Rheinufer unbesetzte Gebiete zwischen den besetzten Brückenköpfen, also das Gebiet von Königswinter zwischen Köln und Koblenz und das Gebiet von Caub zwischen Koblenz und Mainz besetzt. Diese Maßnahme hat den Zweck, die Eisenbahnen, die auf dem rochten Rheinufer Köln mit Mainz verbindet, und die bisher teilweise auf besetzten, teilweise auf unbesetztem Gebiet führen, wodurch die Zolleinnahmen schwierig oder unmöglich gemacht würden, in französische Hände zu bringen. Was ein englischer Berichterstatter meldet. X. London, 26. Febr. Der Kölner Sonderberichterstatter des„Dails Chronicle“ schreibt zu der Frage der Besetzung der Zwischenräume zwischen den Brückenköpfen von Mainz, Koblenz und Köln durch die Franzosen: Durch diese Besetzung werde eine gerade „Front“ 30 Kilometer östlich vom Rhein geschaffen. Die Folge dieser Besetzung würde sein, daß das britische Gebiet isolierter werde als je. Der britische Brückenkopf in Köln werde von dem nichtbesetzten Deutschland so gut wie abgeschlossen. Verschiebung der englischen Zone? London, 26. Febr. Der Pariser Berichterstatter der„Westminster Gazette“ meldet, er habe besonderen Grund zu der Annahme. daß die Verschiebung der britischen Truppen nach der weiter stromauswarts am Rhein gelegenen Stellung ein Gedanke sei, der in besonders maßgebenden Kreisen viel Anklang fände. Durch die Entfernung der britischen Truppen aus Köln würde England nicht nur aufhören, die Franzosen zu behindern, sondern die britischen Truppen würden auch weniger als bisher Gefahr laufen, in einen Konflikt verwickelt zu werden. Der Berichterstatter teilt mit er habe in dieser Frage in britischen und in französischen Kreisen Nachforschungen andestellt, und habe genugend Ursache zu der Annahme, daß diese Lösung der augenblicklichen Schwierigkeiten für besser angesehen werde, als eine Lösung wie sie herbeigeführt würde durch Gewährung einer beschränkten französischen Besetzung der Haupteisenbahnen, die England augenblicklich kontrolliert. schei Der in der engtischen Zone. Die französisch=belgischen Transporte. Paris, 25. Febr. Zur Frage der französisch=belgischen Transvorte durch das englische Besatzungsgebiet meldet Havas noch folgendes: Die Bedingungen, unter denen der Verkehr der französischen Militärzüge durch die Kölner Zone vor sich geht, sind noch nicht ins Reine gebracht. Ueber die Stärke der Militärtransvorte, die zugelassen werden sollen, wird den Verhandlungen folgendes zugrunde gelegt: Vor der Besetzung des Ruhrgebietes hatten die französischen Behörden das Recht, den gewöhnlichen Zügen in der englischen Zone mehrere Wagen in der Stärke von 10 Waggons täglich anzuhängen. Nach diesem Beispiel ist eine Einigung auf der Grundlage wahrscheinlich, daß für die französischen Militär= und Materialtransvorte täglich 10 ganze Militärzüge. 5 in der einen und 5 in der anderen Richtung, eingelegt werden. Die Hauptfrage, über die noch nicht verhandelt wird, ist, ob die französischen Militärzüge den gewöhnlichen fahrolanmäßigen Zügen angehängt werden können oder nicht. Der Ausweg, daß für diese Militärzüge eine eigene Eisenbahnlinie im englischen Gebiet zur Verfügung gestellt werden soll, ist bisher nicht ins Auge gefaßt. Von französischer Seite wurde angeregt, eine östlich von der Bahnlinie Neut— Düren liegende eingleisüige Strecke den Franzosen zur Verfügung zu stellen. deutung für England und ganz Eurova seien, dürften. soweit es in der Macht der britischen Regierung liege. nicht einen Tag länger in Dunkel gehüllt bleiben. Lösung nur durch eine englisch=amerikanische Vermittlung. „Boserver“ schreibt u. a.: Die britische Ehre und die britischen Interessen ständen am Rbein auf demn Sviele. Bonar Laws Kubinett sei vervflichtet. zu bandeln. England dürfe nicht hilflos in einer Lage. wie sie Grosbritannien nie zuvor getannt habe. verharren. Frankreich habe nicht ein Recht darauf, nach Belieben über das Ergebnis des gemeinsamen Sieges ohne Rücksicht, auf die Wünsche Großbrikanniens und Amerikas zu verfügen. Poincares Politik sei eine Bedrohung des Erwerbslebens und der kommerziellen Wiederherstellung Enalands. England sei immer noch bereit Frankreichs Wünschen nach wirklichen Sicherheiter stattzugeben und einer Vereinbarung mit Frankreich richt entgegenzustehen, zur Erzwingung gerechter Revarationen, die durch einen unvarteiischen Gerichtshof festgesetzt werden müßten. Wenn diese Alternative. die in würdiger Form in Paris unterbreitet werden müßte nicht annehmbar sei. dann müsse England ebenso entschieden, wie Frankreich seine Freiheit zu einem gesonderten Vorgehen gelkend machen.„Observer“ ist der Ansicht, daß der Ruhrkonflikt nur durch eine englisch=amerikanische Vermittlung gelöst werden könne und fordert, daß die britische Regierung hierüber in eine vertrauliche Erörterung mit den Vereinigten Staaten eintrete. Asquith spricht für die Mitwielung des Völkerbundes. ::. London. 25. Febr. Asquith erklärte in einer Rede in Cambridge die Lage im Ruhrgebiet sei sehr ernst. Die Beziehungen Englands zu Frankreichs würden einer groben Belastung ausgesetzt. Es gebe keine entschiedenere Verurteilung der euroväischen Politik. einschließlich der englischen, als die augenblickliche Lage. Es sei schwer zu sagen, ob der Mißerfolg oder das Gelingen de französischen Ruhrabenteuers für die Zukunft Eurovas verhängnisvoller sein würde. Es sei klarer als je. daß die Mitwirkung dies Völkerbundes nachgesucht und die Autorität des Völkerbundes angerufen werden müsse. Es könnte sein, daß Frankreich nicht bereit sei. dies anzunehmen, es müsse jedoch versucht werden. Es müsse der unwiderlegliche Beweis geliefert werden, daß die Isolierungsaktion keinerlei materielles oder moralisches Ergebnis zeitigen werde. Voulano zur Vermittlungsfruge. &a Poris, 26. Febr. Aus dem Haas wird gemeldet, daß von holländischer Seite die Gerüchte über eine bevorstehende Vermittlung in der Ruhrfrage durch den holländischen Außenminister Dr. v. Karnebeck dementiert werden. Es hat wohl wiederholt zwischen den neutralen Staaten in dieser Frage eine Besprechung stattgefunden, da diese gern eine Vermittlung seben würden. Es sei aber festgestellt worden, daß der richtige Augenblick noch nicht gekommen sei. Die Verkehrslage. Essen. 26. Febr. Gestern haben die Franzosen den ) Sterkrade. 27. Febr. Oberbürgermeister Dr. Heuser wurde am Samstag vormittaa in seinem Amtszimmer verhaftet und im Auto nach Wesel gebracht. 1 Bitbura(Eisel), 26. Febr. Außer dem Landrat und seinem Stellvertreter wurden 14 leitende Beamte der hiesigen Behörden, der Besitzer der„Bitburger Zeitung". ihr Geschäftsführer und der Redakteur verhaftet und weggebracht. .: Koblenz. 26. Febr. Aus dem besetzten Gebiet wurden ausgewiesen: Baurat Diedier, Direktor des Reichsvermögensamts in Bonn: Diedes. Bürgermeister in Euskirchen: Becker. Bürgermeister in Kommern: Debus. Redakteur des„Lokalanzeigers“ in Geisenheim: Fitz. Bezirksamtmann in Frankenthal: Einechen. Amtsanwalt in Offenburg: Kurten. Verwaltungsdirektor bei der Regierung in Trier: Jussen. Zollassistent in Heerdt bei Triec: Schweizer. Zollwachtmeister in Heerdt: Landert. OberAachen: Paccertz. kaufmännischer Leiter des„Volksblattes" in Aachen: Schmidt. Postdirektor in Emmerich: Schutz. Postdirektor in Friemersheim: Cullgen. Bahnhofsvorsteher in Xanten: Riedel. Heizer in Fischeln: Wulf. Bürgermeister in Kleve; Baak Schöffe beim Gericht in Kleve: Schmitz. Bahnhofsvorsteher Eber in Rheinberg. WTB Berlin, 26. Febr. Die französische Eisenbahnkontrolle in Scharnhorst vor Hamm holte den Reichstagsabgeordneten Dr. Hugo bei seiner Ausreise aus dem Einbruchsgebiet aus dem D=Zug heraus und brachte ihn zur Wache, die sich in einem Güterzuge befand. Die Verhaftung erfolgte auf Grund eines französischen Befehls. wonach anscheinend deutsche Abgeordnete als Agentsvrovokateurs und Funktionäre behandelt werden sollen. Nach Durchsuchung des Gepäcks und ergehnisloser Vernehmung wurde Dr. Hugo nach dreistündiger Sistierung gestattet, seine Reise ins unbesetzte Gebiet fortzusetzen. In Werden. = Essen. 26. Febr. Das Wolffsche Bureau meldet: Im Zuchthause zu Werden befinden sich zur Zeit in zwei großen Sälen etwa 40 der festgesetzten Gefangenen. Darunter sind zwei Postdirektoren. drei Schuvoeffiziere. verschiedene Schuvomannschaften. Gymnasiasten. Arbeiter. Lehrlinge der Wirt Müller vom Ruhrstein. Dr. Drescher vom Haus= und Grundbesitzerverein zu Essen die Herren Kubatz. Glaum. Rinke. Bollmann. Steeger von der Deutschen Volksvartei. Die Beheizung der Täume ist ausreichend. ebenso sind ausreichende Betten und Bettzeus sowie Licht Febr. Die„Mülheimer Zeitung eneralanzeiger“. sowie die„Oberhausener Zeitung" in Oberhausen sind von den französiauf 14 Tage verboten M Rülheim, 26 d der schen Besatzungsbehörde worden. auf 1 Esse Bahnbof ste Schee in der Nähe von Hattingen besetzt. *"„t. Pere ist außerordentlich gespannt. hüterzüge haben grobe Verspätungen. Konttolle an den Eingangestellen in Abjahrtzeiten der Zu das durchweg Beurteilung der Entwicklung in England. Die divlomatische Grupvierung der Mächte. A London, 26. Febr.„Oblerver“ zufolge widmet die britische Regierung der neuen. allerdings noch nicht ernsten Wendung der französischen Divlomatie. die die erste wichtige Rückwirkung der Besetzung des Ruhrgebiets auf die divlomatische Gruppierung der Mächte in Europa sei. eine eingehende Betrachtung. Wenn die ausenblickliche Aktion Frank reichs zu sollte. so werden. das weiterhin die britische n K r Die Verkehrslage lonenzüge und Güterzü Infolge der Konttolle.——„ besetzte Gebiet sind die Abfahrtzeiten der Züge um eine halbe Stunde früher gelegt worden. Die Eisenbahndirektion Essen hat nach den Stationen des unbesetzten Deutschlands und darüber binaus eine Sperre für Exvretsut verbängt mit Ausnahme von Lebensmitteln. Die Kontrolle der aus dem besetzten Gebiet exvortierten Waren soll nach den Befehlen der Besatzungsbehörde sich nur auf Kohlen und die Nebenerzeugnisse der Kohlen. sowie auf metallurgische Waren erstrecken. Seit zwei Tagen kontrollieren die Franzosen alle Wasen und lassen keinen Wagen durch.— In den letzten Tagen werden in größerem Umfange als bisher Kohlenlager in Witten. Oberbauben und Wanne beschlagnahmt Außerdem liegen zahlreiche Meldungen über auf der Bahn beschlagnahmte Kohlensendungen vor. — In Herdecke haben Franzosen die Ausgänge der Stadt besetzt Eisenbahner in Uniform werden nicht herausgelassen =: Essen. 26. Febr. Die Reichsbahndixektion Essen bat in einer Note an die franzssische Feldeisenbahnkommission die unvebinderte Zurückfübrung der leeren bedeckten Güterwasen verlangt, die mit Lebensmitteln aus dem unbesetzten in das besetzte Gebiet rollen, da durch das Festhalten der Wagen seitens der franzosischen Behörden im unbesetzten Gebiet ein Mangel an solchen Wagen und im besetzten Gebiet ein Ueberfluß entstanden sei. Kriegsgerichtsurteile. Trier. 24. Febr. Der Direktor des hiesigen KaiserWilhelm=Gmnasiums Dr. Kollias wurde vom französischen Militärgericht in contumaciam zu sechs Monaten Gofängnis perurteilt unter der Beschuldigung. an einer verbotenen Kundgebung teilgenommen zu haben.— Der hiesige Bahnhofsbuchhändler Clobsen wurde zu 20 Tagen Gefängnis und 5000 Mark Geldstrafe verurteilt. weil er verbotene Zeitungen verkauft batte. ∆ Mainz. 25. Febt. Der Oberbahnmeister Schüler aus Gensingen wurde von dem französischen Kriegsgericht zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er Eisenbahnarbeiter zur Niederlegung der Arbeit verleitete und den Befehl erteilt haben soll. 4 Telegravhendrähte zwischen den Bahnhöfen Gensingen und Rüvesheim zu zerschneiden. Frruer wurde der Direktor der Diskonto=Gesellschaft in Wiesbaden Wolbert. zu 2 Monaten Gefängnis und 8 Eisenbahneo zu je 3 Monaten Gefängnis verurteilt. weil sie 50 Millionen Mork zum Löhnen an die streikenden Eisenbahner zur Auszahlung brachten und den Streik damit begünstigt haben. Aus dem gleichen Grunde wurde der Reichsbankdirektor der Filiale Trier zu 2 Monaten Gefängnis und ein Bahnbofskassierer, sowie ein Lokomotivführer zu je 6 Monaten Gefängnis verurteilt. eichs zu einer neuen Gruppierung der Mächte führen errnan ennanren r.. Das Gefühl der Fruindschaft für Frankreich, Französische Beamte und Arbeiter sür Post und Telegrap) olitik beeinflust veranlasse der Hoffnung, daß werde, das Sviel des daß die dieses die amtlichen britischen Kreise zu Frankreich nicht darauf besteben weror. 8u Mchtegleichgewichts zu spielen. Die Tatsache besten Kövfe in Paris bereits die Zweckmäßigk Versuches, Grosbritannien durch einen kont Block zu isolieren, anzuzweifeln begännen, bereite Genuatuung. Englische Kritik an der Haltung der Londoner Regierung. a London. 26. Febr. Die beiden bedeutendsten Sonntagsblätter, die„Sundav Times" und der„Observer“. üben heute Kritik an der unklaren Haltung der britischen Regierung gegenüber dem Rubrkonflikt.„Sunday Times“ schreiben in inem Leitartikel, die Regierung würde einen großen ehler begehen, wenn sie sich einbildete, daß die Mehrseit, die sich im Unterhause über das französische Ruhrunternehmen ausspreche, die wahren Ansichten sowohl des Hauses, als auch des Landes darstelle. Man lot nicht befriedigt von der Rolle, die Großbritannien in dieser Frage sviele. Wenn die Regierung der Ansicht sei, daß sie im gegenwärtigen Augenblick nicht wirksam intervenieren könne. entweder direkt oder durch den Völberbund. so könne sie wenigstens eines tun: sie Anne derausfinden, worauf die Franzosen aus seien. Sie könne ein freundschaftliches Ersuchen um Insormation über die Pläne und Absichten der französischen Regierung nach Paris richten. Seien die Nevarationen der einzige und wahre Grund dieser langsamen Invasion oder wolle die französische Regjerung damit Sicherheiten erreichen oder sei sie darauf aus. “en verarmen zu lassen und zu Franzosen des Ruhrgebiet oder die Neutralisierung ets unter internationaler Diese Frage. die * Paris, 25. Febr. Das Kriegsministerium veröffentlicht heute die amtliche Mitteilung, daß es die Befugnis erhalten habe, dem Kommandanten der Besatzungstruppen für den zur Neuorganisierung der Postkontinentalen und Telegraphenverwaltung notwendigen Zeitraum Beamte, Hilfsbeamte und Arbeiter zur Verfügung zu stellen und diese Beamten aus den Reihen der Freiwilligen zu nehmen, die sich für den genannte Dienst verpflichten oder sie nach dem Vorschlag des Unterstaatssekretärs der Post= und Telegraphenverwaltung einzuberufen. Die im besetzten Gebtet eingestellten Post= und Telegrapbenbeamten werden als Angestellte auber der Reihe bezeichnet und so behandelt, wie die zu militärischen Uebungen einberufenen Soldaten. Ihre Entlöbnung beläuft sich auf 37 Franken täglich für die leitenden Direktore und 16 Franken für die Arbeiter Verhaftungen— Ausweisungen. Sta sich n K o Wei dtver: 10 geweigert satzungstruppen Koblen abSumit Siasereriten erte Deutschland zu schwächen, verarmen zerstückeln? Wie stellen sich die Franzosen das endgültige Schicklal des Ruhrgebiets vor. französisch oder deut sierten Gebiets—.— belgischer Kontrolle? des entmilitartneösischoder franzo. von großer = Wetter. 25. Febr. ordnetenvorsteher batte, an die französischen zugeben. = Bochum. 26. Fedr. In Bochum wur wiesen Stadtrat Stumos. Oberledrer Wehnmann. Rektor Giele und Lehrer Weid. Der Cbefredakteur der„Westsälischen Volkszeitung“ Haseler, der in der Nacht von Samotas zum Sonntaa verhaftet worden war. wurde am Montag mittag wieder freigegeben. 1 Essen. 28. Fedr. Bürgermeister Schäfer. Oberbürgermeister Havenstein und St sind vorläuf untergebra Zur Milliardenbeschlagnahme in Hengstey. Verhandlungen um Freigabe. 1 Berlin, 26. Febr.(Telegr.) Ueber die Beschlagnahme der Milliarden der Reichsbank in Heugstey durch die Franzosen wird der T. U. von zuverlässiger Seite bestätigt, daß über die Freigabe der Gelder Verbandlungen eingeleitet worden sind. Englischer Einspruch gegen die Beschlagnahme. 7U Berlin, 26. Febr.(Telegr.) Von zuständiger Stelle verlautet, daß die in Hengstey von den Franzosen beschlagnahmten 12 Milliarden weder für die Eisenbabner der britischen, noch für diejenigen der von den Franzosen besetzten Zone bestimmt seien. Es handelt sich ausschließlich um Zahlungsmittel, die zur Versorgung der englischen Zone mit den unbedingt nötigen Geldbeträgen bestimmt waren. Der englische Delegierte in Köln hat sofort gegen die Beschlagnahme Protest erhoben. Das Stadtinnere von Bochum besetzt. en. 25. Bedr. Bürgermeister Schafer. Oberster Havenstein und Sondikus Dr. Gusens ufis in Düsseldors in einem Zellenoesängnie acht. ewehren schaften botels. Banken in diesem Teile der Stadt müssen geschlossen gebalten werden, ausgenommen die Avotbeten In Betracht kommen die Bahnhosstraße. Hellwen. Obere Marktstraße. Kortumstraße. Friedrichstraße und die von diesen eingeschlossenen Nebenstratzen. Bis auf wetteres i in diesem Stadtteile jeder Verkauf untersagt. Es ist auch jedermann der Verkehr in diesen Straßen untersagt. der bier nicht wohnt oder durch einen Dienst im öffentlichen Interesse dierzu berusen U. Als Grund für diese Mat nehme wird von der französischen Besatzungsbebörde Mißbandlung von französischen Soldaten in der N# zum 9. Februar und am Nachmittave des 22. Febr und die Weiserung der Kaufleute. Waren an Besatzungstruoven und belalsche und kumgsfische, Szarge Wöe — 6 Uhr ist der Verkehr auf allen Straben verDie Mohrzahl der in der Nacht von streitag in Samstes Jelisenemmenen Berioven i# wieber hreigelallen amr Schanf S Al. det ien dur elihen Sachlte. en weiter. Einzelvorgänge in Essen. Tele#rapdenburean meldet: Die P ird täglich schärfer.- es Int bereits von Verhaftungen ersolst, weil die zum großen Tell noch ohne Ausweis ist.— ipräsidium lagernden Waffen, die von der nrung gegen Quiitung abgegeben worden waren. den Franzosen fortgeschafft worden. Am Sonntas vorm 12 Uhr wurde er veitertransvortiert. ransportiert. Der Geldbetras wurde beschl. t.— Gegen 5 Uhr nachmittags sand auf der böbe eine Tagung des Hausfrauenbundes statt. upp Soldaten rückte vor das Gebäude und löste die Lrupp Soldaten rückte vor das Gebäude und löste die wranbung auf.— Beim Belatzungsamt dei wurden 6 Fälle angemeldet, bei denen in der Nacht Sonntoa Heimkebrende von Soldaten angebalten an. wobei ihnen die Uhren und zum Teil auch S 2e. aih. Sest.r he. de. echteter Sache wieder abzieben.— Heut wurden bei der hiesigen Heilsarmee vier Holz von den Franzosen beschlagnahmt.„ angeblich dort stattaufzulösen. Die Fransosen muhten Heute vormittag Wagen mit Die Ruhrhilfe. Erx, Sammlung de besio s z u g u n s t e n d e r N o k l e i d e n Gebiet ergab bish in Mark. Klube stee 8n. PFilchienen die in Rioa anlässigen von 1.— na geste! gen Rokleiden= ebiet ergab bisber bolländischen schen Gesandtschaft zur Linderung der Not nach den Absichten gesamten KaEs hängt jetzt Die Goldanleihe. amtliche Verlautbarung ist bekanntgegeben daß der Plan der inneren Goldanleide, über deren Zweck und Ausstattung wir wiederholt berichtet haben. nunmehr in vollem Umfange des Reichofinanzministeriums vom hinett genebmigt worden äst. von den Wirtschafts= und Industriekreisen ab, ob das Gelingen der Anleibe sichergestellt werden kann. Die Banken haben bereits die Unterbringung von 25 Millionen Dollars, also der Hälfte der Gesamtsumme garan. tiert. Eine gleiche Bereitwilligkeit wird man von der Industrie erwarten müssen. Es dandelt sich um ein Unternehmen, dab aus dem Streben heraus geboren ist, den ersten energischen Schritt zu einer Konsolldierung der Finansverbältnille zu tun. Vom. Reiche wird die Aufbringung eine Summe von 200 Milllonen Goldmark verlangt. Wenn###„Migtitzuärbeiten, dann Willen bat, tätig an der Sotillen jetzt praktisch zu bebat=Ga. Ge###ct sie in dieser Stunde der Rot, dann würde sie damtt den Beweis erbracht baben, den die Sozialdemokratie für ihre dauernden Angriffe sucht. Wie wir bören,hat der Reichoftnanzminister die Absicht, das Ermächtigungsgesetz bereits am Donnerstag vor den Reichstag zu bringen. Ebe diese Vorbereitungen soweit abgeschlossen sind, daß die Zeichnungsaufforderung ergehen kann, wird voraussichtlich noch die erste Woche im März vorübergeben. 4's werden immer noch Gerüchte laut, es bätten bei der Einleitung der Aktion ein Gegensatz zwischen Reichsbankleitung und Reichsfinanzministerium bestanden. Wir haben diese Gerüchte schon neulich zurückgewiesen. Wir wollen dieses Dementi noch einmal wiederholen, indem wir aus einwandfreier Quelle versichern dürfen, daß sowobl zwischen Reschoftnanzministerium und Kabinett alsauch zwischen Reichsfinanzministerium und Reichsbank grundsätzlich volles Einvernedmen über die Notwendigkeit der Aktion herrscht. Aba. Stielleron(Komm.) macht sich die gleichen Angrifse in noch verschärftem Maße zu eigen. Abs Metzinger(Dem.) bereichnet die Produktionesteigerung der Landwirtschaft als die wichtigste Aufgabe. Für das Rudraebiet müßte die Landwirtschaft alles daran setzen, um die Bevölkerung mit den notwendigen Lebensmitteln zu verleben. Aba. Stendel(D. V.) tritt für die Förderung der Siedlungen ein besonders in den national gesährdeten Gebieten. Die Ausführung des Reichssiedlungsgesetzer müsse ohne unbillige Härten geLandwirtschaftsminister Dr. Wendorf antwortet, der preutzische Staat habe sich seinen VerpflichSiedlungsarbeit niemals entzogen. tungen in der Siedlungsarbeit niemals ent Damit schließt die allgemeine Beratung. Um 55 Uhr vertagt sich das Haus auf Die Tagesordnung: Domänen=Etat. Einel Landwirtschaftsetats. venstag 12 Uhr. welberatung des — In Deutsches Reich. Ein Devisensonde. der Kabinettssitzung am Samstag wurde der Entwurt eines Gesetzes über die Beschaftung von Mitteln zur Bilduns eines Devisensends angenommen. Es sall eine Schatzanweisungsanleihe in Höbe von 30 Millionen Dollar zur Ausgabe gelangen, dami! das. Reich einen jederzeit greifbaren Vorrat an Devisen gewinnt, dessen es zur Stützung der Währung bedars. Auf diese Weise sollen die in der Privatwirtschaft vorbandenen Devisen, soweit sie nicht für lausende Vervflichtungen gebraucht werden, im allgemeinen Interesse dienstbar gemacht werden. Der Inhaber von Devisen erhält damit die Möglichkeit, die Devisen in ein gleichwertiges Pavier umzutauschen, das vor den Devisen den Vorteil hat, daß es beleibbar ist. Die Einzahlung soll in ausländischen Devisen oder ausländischen Noten erfolgen. Die Einzahlung in amerikanischen Daflar ist nicht zur Bedingung gemacht; es werden unter entsorechender Anrechnung auch andere bochwertige Valuten geleistet werden können. Sitzung des Reichsausschusses der deutschen Zentrumsvartei. 5 Am 11. März findet in Barmen eine Sitzung des Reichsausschusses der deutschen Zentrumspartei statt, zu der auch die Provinzialausschüsse der rbeinischen und westfälischen Zen, trumspartei zusammenberufen werden. Näheret über den Verlauf der Tagung und die Tagesordnung wird noch bekanntgegeben werden. Eine öffentliche Kundgebung mit den Partesfreunden in Elberfeld und Barmen wird sich an die geschlossene Sitzung anschließen. Keine Landtagswahlen in Anhalt. M Dellau, 26. Febr. Alle politischen Parteien des Landtages haben sich mit Rücksicht auf die gegenwärtige außenvolitische Lage geeinigt, in diesem Jahre keine Landtagswahlen vornehmen zu lassen. Die anhaltische Verfassung muß dementsorechend dahin geändert werden, daß die Legislaturveriode des Landtages von 3 auf 4 Jahre verlängert wird. Neue Mitglieder des Staatsgerichtshofen. * Nach einer Mitteilung der„Germania“ wurden zu Mitaliodern des Staatsgevichtshofes ernannt: Abgeordneter Florian Klöckner(Zir.). Abgeordneter Gotbein(Demokrat), zu Stellvertretemn die Abgeordneten Merck(Baverische Volksvartei) und Brunner (Soz.) Vertreter des westdeutschen Handwerks beim Reichskanzler. * Im Anschluß an eine Sitzung des Vertrauensausschussetz für das deutsche Volksopfer hatten Dr. Engels. Geschäftsführer der Handwerkskammer Köln. und Dipl. rer. vol Esser. Düsseldorf. Geschäftsführer des westdeutschen Handwerkskammertages. in Berlin eine Unterredung mit dem Reichskanzler Cuno. in deren Verlauf sie die Wünsche des westdeutschen Handwerks an die Reichsregierung kundgaben. Der Reichskanzler gab seiner Freude Ausdruck über den Willen des westdeutschen Handwerks. genau wie alle andern Berufsgruppen treu hinter der. Reoleg##tia" verwesende„Reichsarbeitsminister Dr. Brauns und die Staatssekretäre Dr. Hamm und Dr. Geib gaben die Versicherung. sich nach Kräften für die Belange des schwer leidenden westdeutschen Handwerks einzusetzen. Staatssekretär Hamm sagte außerdem nochmals ausdrücklich die schnellste Erledigung des neuen Handwerkergesegzes zu. Namentlich diese letztere Erklärung ist von besonderer Bedeutung, zumal zwes Tage vorber der Vertreter des„Reichswirtschaftsministeriums. Ministerial= direktor v. Hüttenheim, auf der Tagung des Reichsverbandes des deutschen Handwerks in Erfurt die Erklärung abgegeben hatte, daß die Regierung alles tun werde, um das neue Berufsgesetz auf dem schnellstem Wege zur Verabschiedung zu bringen. lung eine Resolution angenommen, die dofür eintritt. daß die niederländische Regierung die diolomatischen Beziebungen mit Sowjelrutland wieder auf. nehmen und mit ihm einen Handelsvertrag abschlietzen solle. Beschlugnahme türkischer Geschütze in Thrazier. = Paris, 26. Febr. Aus London wird gemeldet: Hier eingetroffene Nachrichten besagen, daß die Offiziere der französischen Abordnung in Thrazien Glugzeuoabwehrgeschütze, die von türkischen Milltärdebörden versteckt worden waren. entdeckt haben. Die Anwesenbeit dieser Geschütze in Tbrazien widersoreche den Bestimmungen des Vertrages von Mudania. Ihre Beschlagnadme wurde sofort von der französischen Abordnung veranlaßt. Provinzielles. Preußischer Tanötag. 212. Sitzung. 27 Berlin, 26. Februar.(Telegr.) Bei der Fortsetzung der zweiten Beratung des Tandwirtschaftsetats wendet sich Abs. Geaf zu Stolberz=Wernigerode(D. V.) zwangswirtschaft, sie sei der Nuin der Robund führe zum Rückgang der ZuckerbauLandwirtschaftominister Dr. Wendorf die Hauptsache der Gesenwart, die Ernährung m. besonders der hart bedrängten Ruhrb# nkte ns. zu IIchern. Er dankte der Landwirtschaft reichen Nuhrspenden zugunsten der Einwobner des bietgs. Bel allen Ergährungeschwierialeiten dürse durch etreideanda den Versailler ufläche verloren hat. Der, Protoetreideertrag betrage heute auf den Kovf der Bevölkerung gerechnet weniger als die ältte von 1913. Unter diesen Umständen loi die Geviel. sondern für die Landwirtbe schwere wirtschaftliche und Erhöhung der Getreideumlage bei den Komm.) Die dies##estellung wird entscheidend sein schtsein unseres Volkes. Daber muß die ssen, daß ihr die Broduktionskosten ersetzt Piae besaneödt den des. Gegen Schlen und Preistreiberei werde mit der ganzen Schärfe der eves eingeschritten werden. Das neue Notgesetz biete dazu eine neue Handhabe. Der Minister erkläxt. er sei ein Gegner der Umlagewirtschaft und grundtätzli der freie n Schlemme ganzen Schä eue Notgesetz t lagewirtschaft und en Wirtschaft, jei Grundsätze nicht te viele b#r ustausch von Sticksto rodukte würde eine bessere ruch rechts.) Der Minister srrach durch die zur Moorkultur bereitgemerei. Wu rie des blich ein etzt aber sei eine möglich. Das Härten an sich Aba. Brandenburg(Sez.) bringt Beschwerden der Landarbeiter vor und hält den Ausland. Einladung des Volkerbundes zu einer Zollformalttäten=Konferenz. — Genf, 26. Febr. Das Generalsekretariat des Völkerbundes hat an die Regierungen aller Mitiedstaaten, sowie an die Regierungen Deutschlands, der Vereinigten Staaten, Merikos und Equadors eine Einladung zu der am 15. Oktober 1923 in Genf stattfindenden Konferenz gerichtet, die sich mit den Zollformalitäten und einschlägigen Fragen befassen wird. Die Konferenz bezweckt, die Zollformalitäten in allen Ländern einheitlich zu gestalten, besonders in Bezug auf die Ausfüllung von Ursorungszeugnissen, die Verzollung, die Lager ufw., die nach allgemeiner Ansicht den Handel hemmen. Der Einladung ist ein provisorisches Programm der Konferenz beigelegt. Die Regierungen werden ersucht, sich mit ihren Exverten und den zuständigen Handelsorganisationen in Verbindung zu setzen. * Der Datikan und Mussolini. * Rom, 24. Febr. Der Dekan des Heiligen Kollegiums, Kardinal Banutelli, hat, nach der„Köln. Zeitung", bei der Trauung des Unterstaatssekretärs Finzi, der auch Mussolini beiwohnte, lobende Worte über Mussolinis Persönlichkeit, und Tätigkeit gesprochen, Worte, die Kardinal Gasparri dann noch unterstrich. Mussolinis hervorrogende staatsmännische Eigenschaften. so sagte Vanutelli, seine Intelligens, sein klarer Blick und seine Energie seien Hauptsaktoren bei der Arbeit für das öffentliche Wohl. Mussolini werde schon jetzt von ganz Italien als der Erneuerer der vaterländischen Geschichte im Einklang mit den religiösen und bürgerlichen Traditionen der Nation gefeiert, und ihm sei Glück zu seiner Aufgabe zu wünschen. Dieses Lob Vanutellis, der Besuch Mussolinis in dem exterritorialen Daturtegebäude, dazu Erklärungen des„Osservatore Romano“ werden von der halbamtlichen„Tribuna“ als eine moralische und geistige Aussöhnung zwischen Itallen und dem Vatikan bezeichnet. Den Beifall des Vatikane gefunden habe die Anbringung des Kruzifixes und die Einführung des Lieligionsunterrichts in den Schulen, die Schenkung der Chigibibliothek und die scharfe Trennung zwischen Faszinismus und Freimaurerei. "— Buer. 28. Febr. Das Wolffbureau meldet:„Auf Schlotz Berge verlangten Framosen von einem dort wohnenden Beramann. der 6 Kinder hat. die Räumung der Wohnung innerhalb zwei Stunden.“ = Bochum, 27. Fedr. Auf der Zeche Koroline, die der Harpener Berzbau=A.=G. gehört ereignete sich gestern ein großer Pfeilerbruch, zwei Beraleute wurden verschüttet. Die Rettungsarbeiten wurden sofort aufgenommen. Es gelang bisher noch nicht. die beiden Verunglückten zu bergen, jedoch bat man festgestellt, daß belde noch leben. Bochum, 26. Gebr. Bei seinem Besuche im Einbruchszebiet war der Reichspostminister Stingl— bekanntlich ein Baver— auch im diesigen Postamt. Einen Postschaffner fragte er u. a.:„Ra, sind Sie guch ein West sale mit lo eigem di „Jawohl. Herr Minister hoab 60!“ antwortete erfreut der Minister. * Dortmund, 25. Fehr. Einem Kaufmann in der Kuckelke wurden mittels Nachschliebens aus der Wobnung 10 Kouvons Sohlleder im Werte von zirka 2 Mill. Mark entwendet. Als Täter wurde der Schumachergeselle Leonhard Zuanswitz ermittelt und festgenommen. Das gestoblene Leder wurde bei einem Hehler vorgefunden und beschlagnahmt.— Ein gefährlicher Hoteldieb wurde in der Person des Bergmanns Ernst Stunz festgenommen. Stunz mielete sich unter salschem Namen— Ernst Klaus und Erwin Brand— in hiesigen Hotels ein, öffnete mit Nachschlüsseln die Zimmer anderer Hotelg### und stadl Vekleidungs= srücke in hohem Werte.— In einer Wirtschaft an der Wambelerstraße wurde einem Gast in einem unbewachten Augenblick eine Geige mit schwarzem Holzkasten. und einem Anwohner der Münsterstraße aus der unverschlossenen Wohnung eine Konzerizither gestohlen. Lüdinahausen. 25. Febr. Eine seltene Jagdbeute machle am Monta Wittbofs=Osterbaus in Selmhatte man die Sour eines Wildschwe#i# Büschen jestgestellt und wartete auf eine günitige Gelegenbeit, dem Schwarzkittel zu Leibe gehen zu konnen. Dese bot sich nun durch den Schneefall von Sonntag auf Montag. Am Montag früh begaben sich zwei Jüger in das Revier, wo das Wildschwein vermutet wurde. Schen nach kurzem Suchen entdeckten sie dessen Spur und schließlich den Schwarzkittel selbst. We schlug das Hers der beiden Jäger. als das in unseren Wäldern so seltene Tier vor ibnen stand. Zwei wohlgezielte Schüsse strecklen das Wild. einen vierjährigon Keiler. im Gewichte von 120 Pfund nieder.— Die Landwirte in der Umgegend werden erleichtert ausatmen, endlich von diesem ling befreit zu sein. == Wetter, 26. Febr. Der war mit Revaraturarbeiten beich dem Bahnhof liegenden Werk. Dort hatte er in der Kranstraße eine Leiter bestiegen, um sich auf das Dach des Kupolosengebaudes zu begeben, batte aber dabei wohl überseben, daß er sich in der Reichweite des Krans befand. Als er oben auf der Leiter stand. wurde er von dem Kran ersatzt und zwischen Krangestell und Mauer gequetscht. Er wurde dabei fürchierlich zugerichtet und stürzte dann ab. Die an Koof. Brust und an den Armen erlittenen Verletzungen halten den sofortigen Tod zur Folge. = Münster. 26. Febr. In einem hiesigen Goldwarenerschienen am 24., Februar nachmittags ein Herr dem eine Anzabl Ringe zur Auswahl vorgelegt war, wurden bald die vassenden Ringe gefunden. Da einer der Ringe noch etwas kleiner gemacht werden mußte, wurde vorläufig eine Anzahlung von 2000 Mk. geleistet mit dem Bemerken, daß die Kinge am Abend abgeholt werden sollten und dann volle Zahlung erfolge. Als Verr(Hstendurs) ein Latenl auf einen n Sara angemeldet, der aus Holzrahmen bestebt mit bespannt und mit ein lofl vollt „.er., der aus Holzrahmen—.—... und mit einem Verouß vorsehen ist. Der Sarg Kommen den Anforderungen eines„Holslarges sen und ist von einem solchen vom Ansehen kaum scheiden. Bei der heutigen Preisbemessung würde auf rund 40000 Mk. stellen. Bauunternehmer in t auf einen neuen ohr r9 entsoreche zu untersc er sich au 1 München. 26. Fehr. Unbekannse. Tuit gangene Nacht einen. Anschlag auf das Verlagsgebäude der Münchener Post in dem sie einen eine Eierhandgranate warsen sowie scheiben einschlugen. Inbekannte Täter machten ver*erlagsgebäude huß abgaben und medrere Fenster1(Müpchen 26. Febr. Bei dem wegen Unterschlagung von Briefsenbungen aus dem Aussand festgenommenen Obervostinspektor Piafsinger wurden auslandische Roten in.„Oeste von 200 Millionen Mark— den Auberdem Sel=), Hnigl Mkr e Hlschüch a. on mehreren Millioner dische Roten in. Desie von 200 Millionen Mark geunden. Außerdem besaß, Psaftinger Grundstücke im erte von rund 50 Millionen Mk. Schließlich gab er an kannte Darleben in Höhe von mehreren Millionen. Prosessor Schütte. der 50jährige. e Berlin, 26. Gebr. Prosessor Schütie feiert heute seinen 5 u. Geburtstag. Er ist der Erfinder des bekannten lenkbaren Lusischisssosteme SchütteLanz. Seine nach dem Kriege unternommen: Amerikareise hat viel dazu beigetragen, daß das von ihm erfundene System durch deutschamerikanische Zusammenarbeit vertieft wurde. Massenverhaftungen aus dem Zoslamt Lehrter Bahnhof. 7U Berlin, 26. Febr. Die Kriminalvollzei ist einer weit verzweigten Schieberbande. die sowohl aus Jollsekretären, wie aus Inhabern und Prokuristen gröberer. mittlerer und kleinerer Speditionslirmen, sowie aus Exportkaufleuten besteht, auf, die Spur gekommen. zugegrifsen Die Bande hat gungen für hunderte ns Ausland verschoben. Sie hat mit felter Hand zugegr auf gefälschte Ausfuhrbewilligun Rillionen Mark Waren ins Ausland verschoenn. Eo muß:e festgestellt werden, daß zum Schaden des deutschen Reicheo diese Summe erreicht Ist. Wabescheinlich handelt er sich aber wohl um einen Schaden, der in die dhunig Gufgebech u, durch die e suchung aufgedeckt werden soll. Verhaftet wurden die Zollselretäre vom Lehrter Bahnhof Laue und Klein. eleitete Untersowie 10 bis 12 Prokuristen von Speditionsnrmen und einige Exportkaufleute. Eine ganze Reihe weiterer Verhastungen steht unmittelbar bevor. Der Millionendiebstahl im Simplon= Expreß — Berlin, 26. Fehr. Dem Kriminalkommissar Dr. Riemann und seinen Beamten ist es gelungen, einen im Simvlon=Expret ausgeführten.---.....n) In Höhe von 570 Milli Dieb in Haft zu nehmen. gelungen, einen Korien Golddiebstahl onen auszuklären und den Dachdeckermeiner Sauer chäftigt auf dem hinter Wie wir weiter hören. handelt es sich um in der Türkei und Griechenland aufgekauftes Gold. daß die Auftäufer nach Paris schaften wollten. Ein mit falcher Deklaration versehenes Paket verschwand aus dem Simplonervreß. Die Berliner Polizei verhastete einen Italiener, als er aus Schweden zurückkehrte. Man fand bei ihm Valuten und Geldbeträge von 50 Millionen und ein Bankguthaben von 100 Millienen Mark. Beides wurde beschlagnahmt. Die Orska in Kovenhagen. Aus Rovenhagen wird uns gemoldet: Die Sensation der dieswar ein Gastspiel dev Berliner Schauspielerin MariOreka, die im Dagmartheater mit ihren Berliner Partnern #ersen und Möller in„Karousse!“ auftrat. Die Kritik nenn sle einstimig die interessanteste deutsche Schauspielerin, bezeichnet sie als ein Bündel viörierender Nerren. vorbunden mit einem brennenden Tempora „„ Nerres. Tompprement, einer blendenden Ihtelligenz und einer eigenartig ereichen Schönhet. Von Kopenhagen aus In Maria Oroka noch nach Gteckholm und Krinianie gefahren, um ihre einträgliche Gast. pteireile(ein Tag bringt mehr als gefahren, um ihre einträglich ein Monat in Berlin) fortzusetzerr. Handel und Gewerbe. 1 Dollar= 22693 Mark. r die Ringe nicht abgeholt wurden dändler Zweifel. Er sab sich die und mußte zum Erstaunen feststellen. Gäste zwei unechte wertlose Rinze Die beiden Bersonen hatten es am uswahl meisterhaft verf und erstanden. dafür 2 dnechte inge i der Galdwaren= nochmals nach die uerbetenen terlassen hatten. ttag bei der echte Ringe verschwinden zu lassen beizutügen. „#, Lintfort. 26, Febr. Hier wurde eine im begriffene. Fglschrrünzerwerkstätte ausgenemm das Einschreiten der Polizes wurde die bea fertigung von 5000=Mark=Scheinen verhindert. Die Täter. darunter ein Russe. wurden dem Amtssericht Rheinberg zugeführt. = Remscheid. 26. Fedr. Auf einer hiesigen Polizeiwache meldete sich ein Mann auf Krücken als obdachlos. Er erklärte dem Polizeibeamten, daß er Geld habe. trotzdem aber keine Unterkunft erlangen konnte. Wie sich herausstellte, hatte der Mann. der seinen Lebensunterbalt Ziesharmonika verdiente. insgesamt 130 000 Mark im Besitz. Allerdinas war das Geld, das er in einem Sack mittrug. zum Tell zu einer formlosen Masse zusammengeknüllt. Da der Mann trotz seiner Geldmittel kein Unterkommen finden kann. mußte er in Obdachlosenzelle beherbergt werden. 1( Koblenz, 27. Febr. Zwischen Koblenz und Cavellen ereignete sich gestern abend ein Eisenbahnunglück. Zwei von landfremdem Personal geführte Güterzüse stießen zusammen, so daß mehrere Wagen ineinander geschoben wurden. Es entstand erhebl'cher Materialschaden. Vor allem wurde ein französischer Automobiltransvort in Mitleidenschaft gezogen. Amtliche Devisenkurse. 26. Febr. Geld Brief 1.n5 1 Suistn 6077¼ 902—,— 697744 loien 1 Frank 1211.96 1218.04 1211 96 alien 1 Lire. 1092.56 109744 1084.75 ngland 1 Pfd. St. 106488.12 107816 88 106732½ merika 1 Dollar 22693.12 22806.88 22718.06 rankreich 1 Frank. 1384.03 1390.97 1371 56 13 chweiz 1 Frank.. 4259.32 4280 68 4247.28 42 Dtsch.=Oest. 100 Kr. 32.10 32.28 32.01 32.19 Berliner Produktenbericht. 1 Berlin, 26. Febr.(Telegr.) Wegen mangelnder mregung konnte sich am Eroduktenmarkle keine einbeithen Tendenzrichtung durchsetzen. Weizen neigte zur hung wegen des schwierigen Mehlgeschäfts. da die Mühlen sich nicht kauflustig zeigten. Roggen war dagegen eher fester wegen des Bedarfs für Umlagezwecke. Gerste und Hafer wurden wenig umgesetzt. Auch.„Mais war sehr ruhig. Kleie und andere Futter. der Die Widerstandsi eine weitere AbGerichtliches. Der Prozeß Morvilius. Maulbecker singt. br. Heute begann der Prozeh MorHeute begann der-——16 Personen wegen gemeinBerlin. 26. pilius, in dem sich2..n.. n„ aftlichen schweren Diebstahls, der Beibisse. ünstigung und der Hehlerei zu verantworten haben. Im Dezember 1921 führte eine Haussuchung in der der bei dem Ladendsebstahl ertappte ür Entde. poten Frau Waffenstillstand zwischen Polen und Litanen. # Warschan, 26. Fbl. In dem litauisch=polnischen Streit un die neutrale Rone ist zureit eine Rubepause eingetreten. Es kam zu einer Zusammenkunft von Vertretern beider Lander, bei der beschlossen wurde, jeder weitere Vorgeben vorläuftg einzustellen, um zunächst wilder über den Besitz der neutralen Zone zu verbandeln. Am 25. oder 26. Fedruar soll die erste Verbandlung der Bevollmächtigten beider Länder in Karvistach erfolgen. Hokländlsche Bünsche nach Wiederaufnahme der Beziebrugen mit Rubland. 2. Amsterdam, 26. Fedr. Die Niederländische Reedervereinigung hat in ihren Jadresver ora Noeber zur Entdeckung eines ganzen gestohlenen Jarenlagers. Weitere Ermi tlungen deckten die Seheg" Saupen Geselchault auf due an den Laden bl eine Spezialität gemacht haben soll. Besonderes #n erregte, daß auch die Tochter der Frau Roeber. Frau Morvilius(ihr Mann war bis dahin Direktor der Reichetreuhandgesellschaft), als wohlhabend galt. in die Angelegenheit verwickelt sein soll Frau Noeber, die als Hauptschuldige und eigentliche Urheberin angesehen wird. soll im Verlauf von zehn Jahren annahernd 3000 Diebstädle bei etwa 70 Firmen verübt und zeitweise am Kurfürstendamm emnen Spielklub unterbalten haben. in der eine hrte. schon in war waren abgest Berliner Börsenbericht. — Berlin 26. Jebr.(Telegr.) sähigkeit der Devisenvreise gegen.— ur.r.— schwächung ermutigte die Spekulation und das Privatpublitum zu Rückkäufen am Effektenmarkte. vierdurch erfolgten vorwiegend Besserungen, die aber mäßigen Umsätzen sich meist nur zwischen 1000 bis Prozent bewegten. Bevorzugt schienen Brauntohle werte zu sein. Niebenbeck Montan gewannen 100 Prozent und erreichten 100 000. Nach Erledigung der vorllegenden Kaufordres wurde das Geschäft sehr still. da vielfach Zarückhaltung wegen der ungeklärten Geldmarktrhältnisse und wegen der Möglichkeit weiterer Beeinssung des Devisenmarktes beobachtet wurde. Von aschinenaktien erfuhren Ludwig Löwe und lin=Karlsruher Maschinen besonders namhafte Erdungen. Recht fest lagen Bankaktien namentlich liner Handelsgesellschaft und Deutsche Bank zogen im Kurse an. Valutapapiere stellen sich höher. Im Verlaufe veranlaßte die Geschäftsstille teilweise ein leichtes Abbröckeln der Kurse. Deutsche Anleihen waren be hauptet, Für Schutzgebietsanleibe zeigte sich lebhafteres Interesse. agte Schrlststeller ungssaal Svimme nfall, als der Angel decker, im Verbandansing. bische Maulbntaal während der Beratungsvause mit lauter re eine schwungpolle Rede zu basten beund dann bei der Abführung laut zu singen Letzte Nachrichten Eine deutsche Note. WT9 Berlin, 26. Fedr.(Telegr.) Der deutsche Geschäftsträger in Paris ist angewiesen worden, der französischen Regierung eine Note zu überreichen. in der auf die verschiedenen Gewalttätigkeitm im Ruhrgebiet hingewiesen wird, von denen in einer Anlage mebrere im einzelnen dargestellt werden; so Vorgänge in Oberhausen. Bochum, Wanne. Recklingbausen. Fülle von Ausweisungen, Verdaftungen usw. Es heißt in der Note, nach der Bebandlung, die den deutschon Protesten bioher zuteil geworden sei, könne die deutsche Rogierung nicht darauf rechnen, daß ihre Mitteilungen die französische Regierung jetzt zu einem entsprechenden Schritt veranlassen würden. Sie halte es gleichwohl für ihre Pflicht, der französischen Regierung durch eine Darstellung einzelner Füllle die Tatfachen immer wiedor vor Augen zu führen und ihre Veranewortung für diese Vorgänge festzustellen. Sie bedakte sich vor, auf Grund des von ihr fortlausend gesammelten Materials volle Genugtumg zu fordern Das Volksopfer in Preußen. WTZ Berlin. 26. Fehr.(Telegr.) Um einer VervAtterung in der Durchführung des deutschen Voklooosere verzubeugen, wurden im Arbeitsausschutz des deutschen Bellsoofers Richtlinien vereinbart, wonach den lapbesamschüssen die Durchfüdrung der Sammbung innerdes eigenen Landes ausEzließlich zu i bed###en sleibt. Der preutzische Amister für Volkswohffahrt wies n einem Erlaßz derauf hin, daß fur den preußischen Perlin, 26. Febr. Gin gefähr eicht schwere Seigen hätte haben kor nachmittag in einem Kino in der B nnen, brach Sonniag erliner Straße rabe le nachm ttag in einem Kino in der Berliner Straße am Torlitzer Bahnhof aus. Während einer Vorstellung für Jugendliche entstand im Vorsübrraum Deuer. Infolge des starken Rauches verqualmte der Zusch Eine Panik bemächttate sich der Kinder. jedech ulemano verlett wurde. aen Le eass- bchhe e. e udiehsochit in den vater lhndl#ten Dienk des de Vellzoo#ere stellten, die deingende Bitte alle Ar pas deutiche Voll#evier auklomment perträge an den nreußischen Landesauekt reuzen Sammlumg##rträge an den preuhischen Landesaueht Alboie Iromimaialausschüse umgebend an Aberwailen. K— *•"* Manuraunpa Mr arMin d Aunmaushaursalranaunrmann Nur noch S Tags bringen wit den letzten Tell des tabelhalt spannenden Abenteurerflins: ** 6. Episode: Die Insel des Schreckens. In der Hauptrolle: EDDIE POLO der unerschrockene Sensationsheld. Nachdem Eddie Polo auch diesmal wieder als dem Wasser-Reservoir durch seinen Preund be'reit worden war. rettet er Zols Siedair bei einem wüsten Kamole auf dem Wasser das Leben. Er selbst geanzt noch zweial In die(Jewalt seiner Feinde, bis er ihrer endlich Herr wird und In den Beeltz seine: rechtmädiren Erbes kommt. Hiermit endet nun der spannende Eplsoden“ilm. Durch günstigen Einkauf sine wir In der Lage, unserer werten Kundschaft in Damen-, Backlisch- u. Kinder-Konleklon Damen-Wollkleider and Pooeine, 35 8-c, 75000, 58000 Damen-Volle- u. Tüllkleider 4o co, 4 50 8. 38896. 28000 Damen-, Backfisch- und Kindermanter Donesel, Alpaks und andere, nur moderne Vormen. Backfisch- und Kinder-Kleider und Formen. Flanell- u. Perkal-Damen-Hemdblusen 13668: 6 500 Strickjacken, Jumper, Westen und Bluseu Auswahl. Einseanungs-Kleider schwarz, blau und weis, in allen Größen. 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Wir machen unsere verehrte Kundschaft darauf aufmerksam, daß bie Bekanntmachung in der Preitagsnummer, in welcher Herr Kleinberg vom Handel ausgeschlossen wurde, mit unserem Geschäfte in keinerl“ Verbindung steht. Wir möchten„Daher bitten, das uns entgegengsbrachte Vertrauen in keiner Weise zu beeinträchtigen, da unser ganzes Bestreben darauf gerichtet sein wird, unsere Kundschaft nach wie vor reell zu bedienen. Geler& Wippich Residenz-Theater Unser dieswöchiger Spielplan dürfte wohl einer der reichhaltigsten seln, welche je aufgestellt wurden. Dramatisch— Sensationell— Humoristisch. LEPAIN 8 Akte. 8 Akte. 8 Akte. Wir haben dieses Kolossalfilmwerk, welches vor 3 Jahren in hiesiger Stadt mit beispiellosem Erfolge gezeigt wurde, ab heute wieder auf unserm Spielplan. I. Teil: Das dunkle Paris In der Hauptrolle: Lepain Louis Ralf. II. Teil Der Kampf mit dem Meisterdetektiv John Hawkes Unter den vielen Kriminal-Detektiv-Abenteuer- u. Sensationsfilmen, die wir bis heute zeigen konnten, dürfte wohl keiner mit Lepain zu vergleichen sein, weil in diesem Riesenfilm alles entlalten ist, was an Möglichkeit u. Unmöglichkeit gegeben werden kann. Der Verzug dieses Greßfilms ist in der vielseitigen Handlung, wuchtigem Spiel u. nervenpeitschenden Sensation. Daher auch der Untertitel: Der König der Apachen. Zu diesem schon für sich ein ganzes Programm geben wir das bekannte und hochaktuelle russische Sitten-Drama: Der Liebesroman des Oberst Rockschanin. Intime Autzeichnungen aus dem Leben eines Gescheiterten. Leidenschaften, Sinnestaumel, schäumende Becher, wildrollende Würfel ums Glück, um die Cunst schöner Prauen, fassen dämonisch Ihr Opfer und zwingen es In den Abgrund. Ein Pilmwerk, welches durch seine reiche Ausstattung, sein meisterhaftes Spiel und seine packenden Szenen ab heute seinen Siegeszug über die Lichtbildbühne in Gelsenkirchen antreten wird. Zum Schluß: Er“ „ErE auf— dem— Rumpelplatz! EFN„Er“„ErN„Er“„Er“ ür. Für FE. WEr HEr„E 2 Akte veller Lachtränen und saftiger Witze. F#r##d.### Kronprinzenstr. 25. Tel. 2255. zetlenfen. Wiederbringer###n„ erhält — Nr. 48. (Zweites Blatt) Gelsenkirchener Zeitung. Dienstag, den 27. Februar 1923. Beamte werden von den Franzosen angehalten. 8 Selsenkirchen, 26. Febr. Wie wir bereits kürzlich mitteilten, hat General Degoutte einen Besebl erlassen, der es den Behorden im neubesetzten Gebiete verbietet, mit den Aufsichtsbehörden und anderen Reichsund Staatsstellen in Verbindung zu treten. Heute wird uns von zuverlässiger Seite hierzu mitgeteilt, daß die Franzosen dazu übergegangen sind, alle Züge an Grenze zum unbesetzten Gebiet zu kontrollieren und die in diesen Zügen befindlichen Be amten einer eingebenden Körvervifltation zu unterzieben. So wurden am Samstag in Brackel mehrere Züge angehalten und Beamte, deren Personalausweis eben ihren Beruf anzeigte, längere Zeit zurückgehalten, während die anderen Reisenden ihre Fahrt ungehindert fortsetzen konnten. Es wurde den Beamten angedrobt, daß man sie. falls sie nochmals ins unbesetzte Gebiet fahren würden, später nicht wieder zurücklassen würde. Erst nachdem die Beamten eine besondere Bescheinigung der französischen Kommandostelle ausgehändiat bekommen hatten, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen. Bisher über 60 Mlillionen Mark Schaden. S Gelsenkirchen, Quelle erf 26. Febr. Wie wir aus guverlässiger Quelle erfahren, beträgt der durch die Besetzung Gelsenkirchens hervorgerufenSchaden, soweit er sich bis zum Augenblick überblicken läßt. über 30 Millionen Mark. Die Summe wird aber noch bedeutend höher werden, bisber alle Schäden noch nicht angemelde worden sind. Tokales und Drovinzielles. Gelsenkirchen, den 27. Februar 1923. Der Bischof von Paderborn in Gelsenkirchen. Bischof D S Kalva mstag bis Montag sich von dem Sta weilte von senkirchen, um lich zu überzeugen ferenzen abzuhalten. Am 2 Rückreise nach Paderborn Im Dekanat Gelvon dem Stand der Dinge persön. d mit der Pfarrgeistlichkeit KonMontag trat der Bischof die an. Der graue Coö. Eine erschreckende Zunahme der Tuberkulosesterblichkeit. Die ungebeuren Entbehrungen, welche sich das deutsche Volk während der Kriegszeit auferligen mußte, haben eine starke Vermebrung der Tuberkulose=Todesfälle mit ich gebracht. Ihren Höbevunkt erreichten diese Todesfälle 1919. De beiden folgenden Jahre 1920 und 1921 weisen einen so. ertreulichen Rüsgang auf. daß 1921 schon weniger Todesfälle zu verzeichnen waren als 1913. Im Jahre 1922 ist aber wieder ein bedeutendes Anwachsen zu beobachten. Man darf die Ursache davon wohl ohne weiteres in der ungebeuren Teuerung aller Lebensmittel I und der damit verbundenen Unterernädrung des Volkes uchen. Im Staate Preuben starben von je 10000 Menschen 1913 an Tuberbulose in den Städten 15.81. aus dem Lande 11.65: 1919: Städte 27.16. Land 16.84. Die Ge samtzahl der Tuberkulosetodesfälle betrug 1913: Städte 31 653. Land 25 206: 1919: Städte 51 965. Land 34.031: 1920: Städte 35 513. Land 24 275: 1921: Städte und Land zusammen 52.092: 1922 aber im ersten Halbjahr bereits 30 273. Im Regierungsbezirk urnsberg starden 1913 von je 10000 Menschen an Tuberkulose in den Städten 14.56. aus dem Lande 13.32: 1919: Städte 31.63. Land 24.02. Die Gesamtzahl der Tuberkulosetodesfälle betrug 1913: Städte 1900. Land 1657: 1919: Städte 4251. Land 2892: 1920: Städte 3146. Land 2263: 1921: Städte und Land zusammen 4453. 1922 aber im ersten Halbjahr beAus der Kriminalchronik. Die bis jetzt vermitzt gemeldete Ottilie Krafs der Oststraße ist als Leiche aus dem Rbeinne=Kanal Freitag vormittag geborpen worden. Die exstorbene war nervenkrank.— Aus einem Hause in der Schultestraße wurden aus einer Parterre=Wohnung Würste. Speck und der Mantel eines Dienstmädchens gestohlen.— Ermittelt und festgenommen wurde ein Mann. der seinem Mitarbeiter aus einem UmFleideraum der Hochöfen eine Brieftasche mit 163000 Mk. gestoblen hatte. Das Geld, welcher der Täter noch im Besitz hatte. konnte dem Geschädigten zurückgegeben werden. — Am 25. Februar. nachmittags gegen 5 Uhr. wurde aus einer Wohnung in der Kirchstraße 76 durch Oeffnen der Abschlußtür und Erbrechen des Schreibtischer eine goldene Herrenuhr im Werte von 1/ Mllionen. und kette und ein größerer GeldbeUhr war mit einem Sorunodeckel tte flache Glieder. Außerdem wurde scheteile wurden estört wurde eine gotorn„„„„ trag gestohlen. Die Uhr war mit einem versehen: die Kette hatte flache Glieder. Auß ein Wäscheschrank erorochen. Wäsche aber nicht gestoblen, da der Täter wobl gestör Roichsan Staatsbol im volni deutschen Teil des Abstimmungsgebietn gen Deutschland) hatten, falls se im volnischen Teil des Abstimmungsgehietes von Eltern geboren sind, die zurzeit der Geburt dort ihren Wohnsitz batten. verlieren nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, sondern erwereben der deutschen noch die polnische örigkeit, der äußern können. hörigkeit Wir“ dieser Verzicht nach dem Uebergange der o verlieren dietenigen deut ihren Wohnsitz in Deutschland durch Uebertritt wieder entt innerhalb zweier Jahre Staatshoheit ausgesprochen. den Reichsangehörigen, die — Lonsitz in Deutschland haben, die volnische Stäatsangebörigkeit obne weiteres, diejenigen aber. die ihren Wohnsitz in Polen haben, müssen ihre Eintragung in die Register der örtlich zuständigen deutschen Konsulate beantragen, widrigenfalls sie die deutsche Staatsangehörigkeit verlieren und lediglich die volnische beEine nähere Besorechung über die Art der Optionserklärung wird erst erfolgen, wenn die Optionsämter (deutsche und volnische) eingerichtet sind. Zurzeit können Optlonserklärungen noch nicht abgegeben werden. — Der Steuerabzug vom Arbeitslohn wird in einer längeren Bekanntmachung des Einanzamtes bebandelt, die wir in der vorliegenden Ausgabe der„Gels. Zeitung veröffentlichen. — Städtische Gewerbeschule. Meldungen zum Besuche aller Kurse müssen unbedingt in der ersten ste des März erfolgen, weil sonst eine Gewähr für nahme zu Ostern nicht übernommen werden kann. erfahrungsgemäß der Andrang zu dem Werkstatterricht ein großer ist. während gerade für diese Kurse nur eine beschränkte Teilnehmerzahl ermöglichen lätzt. o die Meldungen für diese Werkstattkurse besonders rühzeitig nötig. Dies gilt sowohl für die Werkstätten der männlichen Abteilung(Kunstschmiede Schreinerei. buchgewerbliche Werkstatt usm.), wie auch für die Haushaliungsschule und die gewerbliche und kunstgewerbliche Abteilung für Mädchen. Bei der Meldung ist das Schulgeld für das Sommerbalbjahr zu entrichten. Aus der Umgegenö. * R ö h l i n g h a u s e n, 2 5. F e b r. M i t B e f r e m d e n n a l Snrt.: gp hn Hutriab schot: die 98.200. Um die Freilassung des Direktors Boecker. = Gellenkirchen. 26. Febr. 1923. Auf eine Eingabe der biesigen Gewerkschaften an die Stadtverwaltung hat Oberbürgermeister v. Wedelstaedt mit folgendem Schreiben gcantwortet: Gelsenkirchen. 26. Febr. 1923. Auf Ihr soeben bei mir eingegangenes Schreiben betr. die Freilassung des Herrn Direktor Boecker erwidere ich ergebenst, daß ich noch vor wenigen Minuten mit Vertretern der Arbeitgeber=Vereinigung in derselben Angelegenheit gesprochen habe und daß ich in Betätigung meines dringenden Wunsches. Herrn Boecker sobald wie möglich aus seiner unwürdigen Haft zu befreien. Herrn Baurat Arendt beaustragt habe. mit einer Abordnung der Arbeitgeber heute nachmittag bei General Laignelot vorstellig zu werden. Dem General wird dabei ein Schreiben von mir übregeben werden, dessen Abschrift ich beifüge. Ich hoffe, daß die Befreiung des Herrn Direktor Boecker oder mindestens seine anderweitige ehrenvollere und der Gesundheit zuträglichere Unterbringung erreicht wird. Daß Herr Boccker etwa noch wegen irgend einer Forderung der Franzosen an die Stadt festgehalten werden sollte, erscheint mir sehr unwahrscheinlich, da die 100 Millionen Geldstrafe ja erbeutet sind und eine sonstige Forderung der Stadtverwaltung gegenüber noch gar nicht erhoben ist Trondem fühle ich mich verpflichtet, das Möglichste zu tun, um Herrn Boecker als angeschenen allgemein geachteten und verehrten Mitbürger zu befreien. Ich bitte, diese meine Antwort den Mitunterzeichnern Ihrer Zuschrift gefl. mitzuteilen. gez. von Wedelstaedt. Am 23. Februar richtete der Oberbürgermeister an das Kommando der französischen 47. Divlsion in Recklinghausen folgendes Schreiben: Herrn General Laignelot. Kommandant der französischen 47. Infanterie=Division Recklinsbausen. Herr General! Ich beehre mich, Ihnen mitzuteilen, daß ich gestern nach meiner Freilassung auf Grund Ihrer Ermächtigung die Gelsenkirchener Gefangenen im Amtsgerichtsgefängnis besucht habe. Ich erlaube mir, ihre Ausmerksamkeit auf solgende Umstände binzulenken, die mir besonders aufgefallen sind. schwerem Geschütz, lauschte a Gemeindedaus in Uedendox anzen Saal dicht fülle onntag abend im evang. charndorststrabe, die den „„„ ganzen Saal dicht füllende Menschenmenge mit gewannter Der als Geisel für die Beibringung der Geldstrafe Aufmerksamkeit den Vortägen des Männergesangvereins 100 Millionen Mark verhaftete Kausmann„Jangeslust“ G.=Ueckendori. Unter der bewährten . Leidung des Herrn W. Fröblina aus Essen Eifer. Lust M.——— Stern verließ gerude das Gesangnis. als ich dort eintraf. Er war freigelassen, wie sich nach tatsächlicher Erlangung der gesamten Summe auch von selbst verstand Um so peinlicher war ich davon derührt, daß der gleichfalls als Geisel festgenommene derr Direktor Boecker oisenbar noch im Gefängnis bleiben sollte, und so viel ich weiß, sich auch heute noch darin befindet. Da das französische Militär sich in den Besitz der 100 Millionen gesetzt hat. besteht doch keine Veranlaslung mehr. Herrn Boecker weiter festzuhalten, gegen den nicht die geringste Anschuldigung vorliegt. Die einzige Erklärung dafür daß man den verhältnlsmäßig jungen Herrn Stern freilätzt und den 59 Jahre alten Herrn Boecker noch festhält, kann ich nur in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der„Gelsenkirchener Arbeitgeber=Vereinigung ansehen. auf die vielleicht durch seine Perion irgendwie eingewirkt werden soll. Aber abgesehen davon, daß das noch gar nicht versucht ist, würde es auch unmöglich zu einem Ziele führen können. denn die Arbeitgeber=Vereinigung. die die hiesigen großen Werke. mit Ausnahme der Zechen. umfaßt. ist zwar gebildet worden, um wichtige gemeinschaftliche Interesse zu vertreten. insbesondere dem Reich und Staat und den Arbeitgeher=Organisationen gegenüber, sie ist aber keine wirtschaftliche Vereinigung. die sich mit dem Maße und der Art der Produktion und dem Absatz der produzierten Ware beschäftigt. Es muß natürlich auf Herrn Boccker in hochstem Maße niederdrückend wirken, daß er noch nicht einmal weid. weswegen die für ihn bei und seinem Gesundbeit ordentlich harte Gesa immer über ihn verbängt bleidt. Daß die bittere Ungerechtigkeit seiner Lage aber nicht nur von ihm selbst und von allen seinen Berufskollegen. eudern auch von der gesamten Arbeitershatt der in etracht kommenden Werke empfunden wird. wübte meiner Ansicht nach ein ausreichender Anlaß sein entweder sofort eine Erklärung für seine noch andauernde Einsperung zu geben. oder ihn sofort zu entlassen. Sollte Ihnen. Herr Ceneral. dies letztere nicht möglich sein„so bitte ich Sie dringend. Herrn Boccker die Vergünstigung einer anständigeren und gesundheitlich erträglicheren Unterkunft zu gewähren. lo wie sie mir in den letzten Tage meiner Haft gewähr: worden ist. schreinmalmeln. el seinem Alter tszustand auberIngniobaft noch Poltzei lebhaftes Interesse und stellte folgendes fest: Ein nach den Vorschriften eingerichtetes Schlachthaus war nicht vorhanden. Das Fleisch(Hundefleisch) war vor und nach der Schlachtung nicht vom amtlichen Fleischbeschauer besichtigt bzw. kontrolliert. Das Fleisch wurde im Schlafraum(!) des Schlächters aufbewahrt. Das Fleisch wurde polizeilich beschlagnahmt und in Gegenwart eines Beamten in Viehfutter verarbeitet. * Wanne, 25. Febr. Von dem verschlossenen Trockenboden eines Hauses in der Schlachthofstraße wurden Tischdecken und Bettvecken im Werte von 50000 Mark gestohlen.— Ebenso wurde von einem nicht verschlossenen Boden in der Horststraße Wäsche im Werte von 130000 Mark gestohlen.— In der Hofstrabe wurde ein Fabrrad im Werte von 150000 Mark gestoblen. * Wanne. 26. Febr. Am 20. Februar wurde der Schacht 3 der Zeche Hannover in Günnigseld mit dessen Abteufen im Jahre 1920 zugleich vom Tage und von 379= Meter=Sohle begonnen wurde, zum Durchschlag gebracht. Die markschetderischen Angaben stimmten genau. Infolge des starken Wasserzuflusses im Mergel gestalteten sich die Abteufungsarbeiten sehr schwierig. Der wasserdichte Ausbau im Deckgebirge besteht aus Gußstahl=Tübbings. die von der Firma Krupp A.=G. in Essen hergestellt sind. Der Schacht hat einen Durchmesser von sechs Meter und wird für eine Doppelförderung eingerichtet. Die Inbetrieb*gstellung der Jahres. btes ver* Wanne, 26. Fedr. Auf dem Wochenmarkt stahl man einer Frau aus einer Marktasche ein braunes Portemannale mit 11000 Mk. Inhalt: der Täter entkam.— In der Hindenburestraße vor dem Finanzamte wurden zwei neue Mülletmer im Werte von 40000 Mk. gestoblen. — Einem Bergmann wurden aus seiner unverschlossenen Wohnung 91000 Mark gestodlen. Als Täter wurde ein Schuler ermittelt. der den Diebstabl eingestand. = Buer. 26. Febr. Schloß Berge bei Buer wurde von etnen Eskadron fransösischer Jäger belegt. #######. 25. Febr. Ein Horster Bürger erbielt vor eintgen Tagen nachts von 3 Personen einen Besuch. Sie waren durch eine nicht richtig verschlossene Tür in das Haus gekommen. Wäorend nun die Einwodner schliefen. nährten sie sich von Heringen und vorbandenem Flaschen: Wie sich herausstellte, aben sie eine Anzahl Heringe tranken mehrere Flaschen Bier. Dann legten sie die Heringe über Kreuz und die leeren Bierflaschen dazwischen. An eine Bierflasche klehten sie einen Zeitel mit der Aufschrift: 3 eorliche Einbrecher“. Alles andere ließen sie undebelligt, wie Wertsachen. Soleier. Geld usw. Nur eine Zigarrenkiste mit der Tageseinnahme von 50000 Mark schütteren sie auf den Tisch un und unseligen Geschehens der letzten Wochen zu kurz gekommen. Die Ausstellung hatte nicht die Beachtung gefunden, die sie verdient. Dürsen unsere Maler deshalb grollen?. Sie werden in der Seele der Zeit zu lesen wissen, sonst wären sie keine Künstler. Sie werden ein volles Verständnis für die aus der Not der Zeit bervorgegangene Nichtbeachtung der Ausstellung besitzen. Mit Eisenkrallen hält das Geschehen, das sich vor unseren Augen abspielt und von dem stündlich neue Meldungen unser Ohr treffen. unsere Herzen umspannt. Wir sind ja alle mitten binein gestellt in die Tage des Schreckens. Und trotzdem. es wirkt niederdrückend. wenn man die Ausstellungshalle zur Besuchszeit geschlossen findet, weil auscheinend kein Mensch kommt. um seine Seele eine Weile am Born der Kunst zu laben. Kunst und Kunstgewerbe reichen sich in der Ausstellung einander die Hand. Eine kleine Gruppe ist es. die im arten. Schwarz. Georgshause ausstellt: Peters. M Schauerte und Zingelmann. Peters ist in Gelsenkirchen eine bekannte Größe. Von den von ihm ausgestellten Werken sagt vor allem sein „Kindervorträt“ und das Oelbild„Die Schnitterin" zu. Das Schaffen von Fritz Schwarz und Marten ist schon oft an dieser Stelle in eingehender Würdigung behandelt worden. Auch Zingelmann. der immer noch nicht die große Kurve. die er sucht.— man fühlt das Suchen aus jeder neuen Arbeit— finden kann. ist kein Undekannter. Schauerte siebt seine Bilder real und Ist freudig in der Farbgebung. Aber Schäfer! Mit ihm mut man sich länger beschäftigen. Ich möchte von ihm sagen, daß in idm Paderborn seinen Maler gefunden dat. Man muß diese Stadt kennen. man muß. so übertrieben es vielleicht auch klingen mag. um die eigentümliche seelische Struktur dieser Stadt wissen, damit man ungestraft diese Behauptung aufstellen darf. Schäfer bat die Seele dieser gebeimnisvoll=schönen Stadt gefühlt und geformt. Noch nie sind mir Bilder von Paderborn vor die Augen gekommen, die eine so deutliche Sprache vom zahme von 50000 Mark schüllteren sie auf den Tisch aus ind warien die Kiste auf den Fußboden. Dann verieben sie die Wohnung, schlossen die Tür von auven ab ind nahmen den Hausschlüssel mit Gemeinderatssitzung in Westenfeld. □ Weitenteld. 27. Febr. Im Sizungssaale des Amtshauses sand gestern 5.30 Uhr unter dem Vorsitz des Amtmanns Baumann eine Sitzung des Gemeinderates szatt. Vor Beginn der Beratung gab es einen scharfen Zusammenstos zwischen dem Gemeindeverordneten Ledrer Koch und dem Amtmann Baumann. Roch kam aus die Sitzung der Schuldevutation zurück und bebauptet auf Grund von ihm zugegangenen Mittellungen daß Amtmann Baumann in dieser Sitzung der Schuldeoutation die Aeußerung getan bat. daß Koch als Vorsitzender des Wobnungsausschusses einem Kollegen eine Wodnung habe verschaffen wollen. Gemeindeverordneter Koch erblickte darin einen gegen idn gerichteten Vorwurf und legte deshalb den Vorsitz des Wohnungsausschusses nieder. Er beantragte, daß in dem Protokoll eine dementlorechende Festitellung gemacht werde. Amtmann Baumann wies dies Verlangen als unberechtigt zurück und betonte, daß er in der genannten Sitzung des Wodnungsausschusses eine solche Aeußerung nicht getan dabe. Darauf trat die Versammlung in die Tagesordnung ein und erledigte den Nachtragsbaushaltsvlat Nachbesteuerungsplan für das Reund den t..c besteuerungsp: nungsjahr 1923. Zu decken sind Ausgaben in Höde von 18171000 Mark. denen Einnahmen aus der Einkommen. steuer in Höhe von 18971 000 Mark gegenübersteben. Die Versammlung beschloß, die Grundsteuer für zwei Jahre nachzuerbeden. Dayon sollen zwei Drittel als Steuer und ein Drittel a ** Dri ReiSteu visionär.„Der Trinker“ ist ein leicht mantfestierter Schnapsrausch. Aus seiner„Musik“ klingen Töne. dieser in den zartesten Farben gehaltene„Bajazzo“. der in das Kerzenlicht starxt, ist die im Krampf verzerrte Seele eines Menschen, der sich nach Licht sehnt. In Schäfers„Arbeit“ liegt die Hodlersche Linie. Die kunstgewerhlichen Arbeiten stammen aus dem Atelier Winter und sind nach Entwürfen von Marten angefertigt. Ein Katalog würde einen besseren Ueberblick über die Ausstellung vermitteln. Schade aach. daß das Schaffen des Einzelnen durch die auf Wirkung berechnete Verteilung der Bilder so stark zerrissen ist. Hoffentlich bringen die letzten Tage der Ausstellung den Besuch. den die Künstler sich von ihr versorochen haben. fl. r. Konzert des M.=G.=V.„Sangeslust“ S.=Ueckendorf. V Gelsenkirchen. 26. Februar 1923. Wie auf einer Insel des Frieden,, ohne Rücksicht auf feindliche Umklammerung mit Maschinengewedren und dieser offenbar mit regem luft #n datte sich und Liebe seiner glich bekhalatta“ batte er sichtlich Die prächtigen Gegensätze regem Eiser. Lust un lufgabe gewidmet und boi daber recht ausgeglichene Leistungen dar. Auf die Einstudierung des jett Jo liebten Heuserschen Chores„Thalatta“ hatte den größten Eleiß verwandt. Die prächtigen in der Schilderung der Vorgänge holte der Leiter in anerkennenswerter Weise heraus. Auch das zarte Pianissimo der verschwiegen lauschenden Welle und der ewiggrünen Flut gerlei tadellos. sowie auch das folgende wirkungs. volle Stakkato. E#ne lobenswerte Leistung war fecnerbin„Hinterm Dorie fließt die Szamos“ von Sauer zu nennen, wo sich die musikalische Sprache zunächst in gemutlicher Schilderung ergebt. Doch bald reibt sich die Darstellung des bunten Treibens In der Schente beim Saitenspiel der Zigeuner an. wobei die woblgelungene Malerei der Musik berausgestellt zu werden verdient. Und wie herzig klangen im Tenor die einstimmie gesungenen Worte:„Singt doch leiser eure Lieder, daß es euch der Himmel lohne! Meine Mutter llegt danieder!" Der leichter zu bewältigende„Morgenruf“ von Wengert und der temperamentvolle„Aufruf zur Jagd“ von Orth wurden mit leichter Müde ausgeführt. Dabei muß bemerkt werden, daß sich der Chor nicht verleiten ließ. der Verlockung zur Uebertreibung nachzugeben. Das leise wie in der Ferne verklingende„Trara" gab den Strophen einen reizvollen Abschluß. Daß die meor volkstümlichen Lieder „Ee haben zwei Blümlein geblüht“ von Schrader und „Das Liebchen im Grade“ von Schwart gleichfalls nach den Adsichten des Leiters gerieten. bezeugte der Beifall. worauf eine Zugabe folgte. Bedeutenden Anklang fand auch die junge Sooranistin Frl. Seck aus Leithe. die mit zwei Hildachliedern„Lenz“ „Frühling ist da“. sowie dem Beethovenschen non“ und dem sattsam bekannten„Bauern und den ben" von Taubert auftrat. Ein volltönende. wohlklingende, sompatbische Stimme nebst deutlicher Aus*, fon Jelbische Eilmme Krost sind sehr willkommene Eigenschaften der Dame. inen, JedDracht—„— Auch Kraft des Vortrages ist ihr eigen. Jedoch an einigen Stellen hätte eine leidenschaftlichere Verve dreingegeben werden müssen. Auch dem Neckischen des Taubertschen Liedes wurde sie nicht voll gerecht. Die berbe Sehnsucht im Beethovengesang müßte schärfer bervorgehoben werden. Durch eine stürmisch verlangte Zugabe den Sang von der „Rheintreue", erzlelte sie einen derartigen Erfolg. daß nach jeder Strovbe ein allgemeiner Beifallssturm einsetzte. Die vaterländssche Bepeisterung schloß sich von selbst dem Treueschwur für die Heimat in tosenden Bravorufen an. Die Vertreterin der Klaviervartie nahm teil an der Huldigung. Auch die absolute Musik feblte nicht in dem Konzert. Sie fand ihre Darstellung durch das Essener Streich= betel. Krause. Röser dere Leistung quartett der Konzertmeister Hetel. Krau. und Querk. Es bot eine im ganzen saubere von Schubert=Quartett. genannt„Der Tod und das Mädchen" nach dem verarbeiteten Claudiusliede. nicht weich genug. bin und wieder sogar unedel und schark. Mit anderen Tondichtern sand sich das Ensemble besser zurecht. Die Piszikati der anderen Stimmen in Handns„Serenade“ und Boccherinis„Menuett" erfreuten sich neben der gut führenden ersten Geige einer präzisen Wiedergabe. * — Stüdtische Therter. und Ronzertveranstaltungen. Die mit der 2. Nachzablung für alle stödtischen Voranstaltungrn noch im Rückhande gebliebenen Vormieter werden nochmale gedeten, doch nunmehe baldigst under Vorzeigung der Verwietekarten aul dom R#dtischen Theaber, und Konzertdurean, Rathaus, Zimmer ba, Zahlung zu lotsten. andernfalle eine schriftliche Erinnerung erfolgt, für beuen Nuostellung eine beionbere Dermaltungegebühr erbeben wicd. Handel und Gewerbe. = Schlachtvichmarkt Sellenkirchen.(Amtlicher Bericht:) Preise für Pfund Lebendgewicht. Zürsen und Kühe: Aeltere ausgemästete lhe und wenig gut entwickelte jüngere Rübe und Färsen 1725—1290 M. Färsen 1300—1700 M. Kölder: ZeinstMittlere Mast= und dede Sangkülber 2400 gute Sangkälber 1706—2200 Mk. Kig.(3 Ztr.) Lebendgewicht 3600 Ase und Mastrürben 2725—2300 Mt bis 2350 Mk. Gertugere Mast= und ne von 80 bis 100 Kig.(160 bis 20 3600 DKk. Vollfleischige Schweine unter 80 2800 Nk. Fleischpreise im Greßhandel: Rino### 1 Pfund. Hammeskletich 2450 bis 2500 Dk für 1 Pfund. Schweine fleisch 3500 bis 4200 Mk für 1 Pfund. Auftried: Rinder ab Stüc einschl. 21 Dönen. Darunde:: Obson 2. Bullen 8. Zürsen und KühN. Aülder 2. Schweine i0 Stück. Geschl. zingeführr: 19 Rinder, 2½ Schwetne, 33 Schafe, 3 Kälder. Markwerlauf: Rinder langsam gerkuunf, Aleturieh flett Die heutige Ausgabe umfaßt 6 Seiten. husten nun schon NuStGI wochenlang: nehmen Sie 7717 chlol? sofort ist ihnen wieder wohl. nis husten KIE nehmt IG•sron Bekanntmachung des Finanzamtes. Betrifft: Steuerabzug vom Arbeitslobn. I. 1. Vom Arbeitslohn der auf die leuten seche vollen Arbeitstage des Monats Februar 1923 entfällt. wird ein Steuerabzun nicht vorgenommen. 2. Als volle Arbeitstage im Sinne der Nr. 1 gelten die Arbeitstage, an denen der Arbettnehmer während der nach dem Tarifvertrage oder den sonstigen Vereinbarungen bestimmten Zeitdauer arbeitet. Soweit hierhohn ensfänt, an dam der 28. Februar Aulfbügel-Anstalt „WIe neu“, entfällt, zu 1923 gedört. d) bei einer Zahlung der n Zwölltel bei erner Zaglung pes Arbeitslodnes im 9.—1— nn voraus ein Zwölktel des Arbeitslobnes. Kämpstr. 21. der auf das erste nach dem 28. Fedruar Anstalt k. Aulbüzein und 1923 beginende Lodnsablungsviertelzahr Ausbessern von Herresentfällt. 1 u. Damengarderobe. vom Steuerabzug frei. 4. Ersokot die Lo Zeiträumen Zmi Paßbilder auf ihre nachzuerbeden. als Steuer und ein Drittel als Darleben aufgenommen werden. Dieses letztere Drittel soll wieder zurückgegeben werden. wenn aus Reichs= und Landesmitteln Beiträge wie bieher an Steuern einlausen. Beide Haushaltsoläne wurden genehmigt. Einstimmig wurde ein Antrag der Verwaltung angenommen, die Hundesteuer bis 1. Aoril für den ersten Hund auf 300 für jeden wetteren auf 500 und nach giir die unter Ar. Geitoffell-Ragetan 3. Nach Nr. 1 und 2 findet grundsätzlich ein Steuerabzug von dem Arbeitslohn. der für die am 22. 23., 24. 26.. 27. und 28. Februar 1923 geleistete Arbeit gezahlt wird nicht statt. Dies gilt insbesondere für die Fälle. in denen die letzte Lobnwoche der Monats Arbeitstag In. In einer Stunde. 8295 Schützenstr. 22. Ecke Bismarekstraße. Jeden Posten 8049 Wird ein Arbeitnedmer wegen Betriebseinschränkung nur während einer gegenüber er üblichen Arbetreeeit verkünem Zeitdauer eschäftigt(Kurzarbeiter). so ist der ArbeitsFebruar 1923 die letzten sechs vollen won fur den Heitmeum vom. Stezerahuug Arbeitstage des Monats Februar umfaßt. III##u 1###. Verrichtet ein Arbeitnebmer am 25. Februai den von## Stmmen extiyrich. 1923(Sonntag) eine volle Tagesarbeits= ElIm werd vom ½2. Fehrugr. 1 leistung. so tritt der 25. Februar an di22. Februar es sei denn, daß err ummes. Sacklumpen zu kaufen gesucht. Näh. I. d. Geschäftast. n Arbeite- zu verkaufen. Dieser Zeit= Kateraberz. Rosenst. 16. lag in der Zeit vom 22. bis 28. arbeitsfrei d vom 22. Februar 1923 ao ge——= kraibt sich am Schluß dieses Zeit=h——— daß die Freilassung nur ernes K uIPI. Arbektslohnes, des letzten###S! ung an eine von den unter bweichende büchernot wurden 120000 Mark für bücherei bewilligt.„„ Das bisherige Mitglied der Schuldeput meyer gab noch seinen Austrikt aus der tion bekannt. An seiner Stelle wurde für den Rest der Wahlveriode Johann Blohm. Bochumerstraße 47. in die Schuldevutation sewählt. eine Hilisutation LindSchuldeputaTheater=Musik=Vorträge Gelsenkirchener Künstler im Georgshause! 8 Sellenkirchen. 2.. Februar 1923 Es war schon immer so! Wenn Krieaslärm das Land erfüllte, mußten die schönen Künste schweigen. Die Gelsenkirchener Maler, die am 15. Februar ihre Ausstellung im Georasbause eröftnet haben. sind infolge des bezeichneten Fällen anwer veriode gilt folgendes: Lobnzab In Zur 2 a b 1. Erfoßst die Lobnoablung nach Lohrwochen. so ist der Steuerabzva von dem Arheitslohn nicht vorzunedmen. der auf die letzte im Monat Februar 1923 beginnende Lohnwoche entfällt.". eines 2. Erfolot die Lohnzahlung nach Monaten so bleibt. 942 a) bei einer nachträglichen Zahlung des Ar. L#c beitslohnes ein Viertel des Arbeitslohnes. der auf den Lohnabzugsmonat entfällt. zu dem der 28 Februar 1923 gedört b) bei einer Zahlung des Arbettslohmea voraus ein Viertel des Arbeitolohnes. der auf den ersten nach dem 28 Februar 1923 beginnenden Lobmahlungsmonat entfällt. vom Steuerabzug foel. 3. Erfolot die Lobmablung nach Viertel= veringen bie eib ehmn Dre er! deuem beug IV. In Frage kommt. io ist der brei mn halslen vom mit Gas. Zlamm., wonig gebraucht. für 200 000 Mk. zu verkauf. 3406 dastr. 15, 1. Etage. entscheidet auf Antran eteiligten das Finanzamt ertnültig den 26. Februar 1923. Ganze Haushalt-Einrichtungen, rastr. 97. ang Habe selbst im Interesse m Unkosten emeldet und ge Bubnwerk. 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Für jedes zur Haushaltung des Steuerpflichtigen zählende minderjährige Kind im Sinne des§ 17 Abs. 2 E.=St.=G.: a) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Monate um 4000 Mt. monatlich. b) im Falle der Zahlung des Arbeitslobnes für volle Wochen um 960 Mk. wochentlich. c) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Arbeitstage um 160 Mk. täglich. d) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für kürzere Zeiträume um 40 Mt. für je zwei angefangene oder volle Arbeitsstunden. Kinder im Alter von mehr als 17 Jahren, die Arbeitseinkommen beziehen, werden nicht gerechnet. 3. Zur Abgeltung der nach### Nr. 1—7 E.=St.=G. zulässi (Werbungskosten umw.): a) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Monate um 4000 Mk. monatlich. —b) im Falle der Zahlung des Arbeitslohnes für volle Wochen um 960 Mk. wöchentlich. * se) im Falle der Zahlung des Arheitslobnes el für volle Tage um 160 Mk. täglich. J d) im Falle der Zahlung des Arbeitslobnes für kürzere Zesträume um 40 Mk. für je zwei angefangene oder volle Arbeitsstunden. Auf Antrag ist eine Erhöhung der unter 3 aufgeführten Beträge zuzulassen, wenn der Steuerrlichtige nachweist, daß die ihm zustebenden Abzüge im Sinne des§ 13 Abs, 1 Nr. 1—7 E.=St.=G. den Betrag von monatlich 40000 Mk. um mindestens 4000 Mk. monatlich übersteigen. Ueber den Antrag entscheidet das Finanzamt. „Vorstehende Bestimmungen treten am 1 März 1923 mit der Maßgabe in Kraft. da die darin vorgesehenen Ermäßigungen be jeder nach dem 28. Februar 1923 erfolgenden Zahlung von nach dem 28. Februar 1923 * f ä l l i g g e w o r d e n e n A r b e i t s l o h n A n w e n d u n g mehr. Einzelmöbel, gut- finden. erh. Kinderpromenaden“ Güter Industrieanlagen. Häuser. Villen gegen Barzahlung gesucht. 5808 Nur genaue Anerb. erbeten an Lippe- Terraln A. G., Wanne. 13 Abs. 1 gen Abzüge zahle I. gebr. Herde. kaufe auch durchgebr. 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London, teilte dem Parlo mit, daß der Ar Versuch darste! zu interessieren. als möglichen Ar Arbeitermitglied blem der Regier um Verhand Vermittlung beleidigen. We Lösung der auger werde ihr der Ar dazu bieten. T ∆ Stockholm, bahner bildet stützung ihrer deu Bargeld und 700 Personen b Ruhrokkunation 11 und die Völker Aeußerstes zu tun zubeugen. Ruhranft #r London, 27. widerte der Pre der Besatzung parationen hätten kommen vom 11. gesetzte Summen mehrt werden könn von den alliierten bestreiten. Für bi und der französisch stimmung der ande könnte daher kei eintreten und jeder fältig gevruft m nicht aufgeworfen. französischen Besetzu Revarationskonio Bonar Law erw hinzufügen. Wed bereits der französi die französische Reg tung einnehme. 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