ien mehr oder Alltagsarbeit. lege, es gehört müse wil darf nicht nur ir große Land. eschafft werden. r Kleingärtner Bewirtschaftung en. Auf einer raft und Gel elt. Die Fläche ten, wie es der dann nur eine er intensiv be d die Qualität den Erfolg der möglichst große alls ist es eine Verschwendung inzen und Dünchnischen Hilfs auch eine Ver enug bearbeitet genutzt werden rtner vergessen. kommt, sondern sollte auch jeder m Garten nicht aren kann, oder Nachbarn, und is er im Frur ttmann=Scheffel els dadurch ge nisters ausgab. Gefängnis. im Dienste des Narie Meyer in Jahren ihrer Geburtsfällen irtsfälle jährlich während ihrer übte, nicht weWelt erblicken Ehrentage der gedenken. versteigerung erung in Lehrte h günstigen Verhselten zu angeste erfolgten sehr rch Schwere und An erster Stelle oge(Stade). Mit rde Kat. Nr. nann in Lüders erhielt Kat. Nr e). 2. Formpreis# e, Himmelpforte inn, Hackemühle Bitte, Söge dem einen 2. Lei am höchsten bever und tief un aufzuweisen. ine große Anzahl tigen Eutern, die iden Preisen um iesen, daß Lehrte e für Zucht= und det am 19. April Versteigerung ver vereinigung Han in Lehrte(ViehVerleger: Georg winkel, Stolzenau März 1940. heit entschlief Mann, unser kel, der leger srefe aller Hintergeb. pieper il, 15 Uhr, vom Stolzenquer Wochenblatt Uchter Keimatblatt für den ehem. Kreis Stolzenau ahne Aasdgruch bes, Veieleres auf Alchashlung dez, Veuigegzeiden, Adeselungen ois zum 15, jedes Monats nur beim Verlag. Fernsprecher 304 Postscheckk. Hannover 8824 eiger sageszeitung für den Kreis Nienburg Weser #####mags 11 Uhr, größere tags zuvor. Preise: Im Anzeigenteil mm 6 Pfg. für die 46=mm breite Großspalte, im Textteil mm 25 Pfg. für die ##min di iie Textspalte. Sonstige Bedingungen nach den gesetzt. Bestimmungen und laut Anzeigenpreisliste 7, für Mengenabschlüsse Staffel A. Bei Anzeigen durch Fernsprecher keine Verantwortung für Hörfehler. Gerichtsstand Stolzenau. Mittwoch, 3. April 1940 57. Jahrgang Der heutige Heeresbericht: Neuer Angriff auf Scapa Flow Eigener Drahtbericht des Stolzenauer Wochenblattes Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Westfront stellenweise regere Spähtrupptätigkeit Um 2. Auril wurde die Lustaufklärung über der gesamten sordsee, der englischen Ostküste bis zu den Shetland=Inseln und üder Ostfrankreich fortgesetzt. Ein deutsches Aufkärungsflugzeug mußte nach einem Lustkampf mit 3 britischen Jägern auf See notlanden. Die Besatzung wurde von einem anderen deutschen Aufklärungsflugzeug aufgenommen. In den Abendstunden wurden ernent britische Seestreitlräfte in Scapa Flow angegrisfen. Obwohl die Wetterlage angünstig und die Abwehr sehr stark war, gelang es, mehrere Schiffe durch Bombentreffer bzw. Bombeneinschläge i nächster Nähe zu beschädigen. Im Westen kam es an verschiedenen Stellen zu Luftlämpfen. Dabei wurden 3 seindliche Flugzeuge abgeschossen. 2 eigene Flugzeuge werden vermißt. schottische Munitionsfabrik explodiert Wieder ein Neutralitätsbruch Licser Wpische ergict siar. us dem autidentschen Ten Kein anderes Schicksal verdient! Das Motiv des Londoner Altentäter Singh Azad Falle stüirhe er für sein Laud. Vernehmung Bullitts beantragt „Nichtskönner und Amüsierbengel“ wurden bevorzugt rhurfenhans der Mersinia Im. Abgeordnetenhaus der Vereinigten Staaten hat der Sistgcbragu der din Nach der die Nachprüfung insbesondere der Bullitt nd Kennedy zugeschriebenen Erklärungen gefordert wird,„die #etzzzg amtlicher Pflichten den Frieden, die Sicher beit guus dis. Beutralität Amerikas, die amerilanischen Gesete, muctischen, Siensers Ps des amerilanischen diblio Selisen Verichzt Ichgedent Gguse der unerhalb uoni 30 Tigenh In seiner Begleiterklärung sagt Fish. es sei unvorstellbar Sasstg, die ugrs D Sumente gefälsch have. Sollte die Untersuchung der Tatsachen ergeben, daß ###, potschaster oder Gesandter oder der Präsident ge gesährpeisen ader dien geaugen i., die Amerlias Neutraliähl Sulage PP-seen zur Erhebung der Ssientlichen „ Im Senat verlangte der Demokrat Reynolds, daß Au u noch vor seiner Rückreise nach Paris im Senatsausschuf vernommen werde, da das amerikanische Volk berechtiat sei Bsülsns## 8#. dgu#ae Mitteilungen authentisch seien meute Mesterbin. vetterym in Stillschweigen, wie auch Staatssekretät ichrs: Aczperuugen zum denischen Weißbuch abgelehnt bat #g„ Bullz die geplante Rückreise nach Paris an erwiderte Hull. von einer Aenderung sei ihm hts bekannt. Präsident Roosevelt hat seine Fahrt nach Georgia vor dem I8 endguttig aufgesa April abreisen. „Nichtskönner und Amüsierbenge!“ steis als streitfüchtiger Freund der Schung##n#g Amateurdiplomat bekannt gewesen sei schreitzit Geueral Josuta Merkwürdige Vorlich malerbeuget als Votschafter habe, deren Intelligenz west auf Josaoh“ aufas angziaur hinansreiche zsohufon Lausbahn die Erbi# eines ratete und dann sofort zum erstklassigen Diplomaten aufstieg Sodann nimmt Johnson Anthony Biddle vor, der sich ebenfalls in ein weibliches Vermögen verliebt habe, um Votschafter #ars zu werden und beim deutschen Anmarsch ebenso encbe, Gelsginhrer aus, vone sich pilichtgemäß un ge strandete IISA. Bürger zu kümmern. 00 Der Auswärtige Ausschuß des Bundessenats hal einEimmig Euc„Emichtishuugsautrag, des demokratischen nators Clark gebilligt, in dem eine Untersuchung der inner halb der Vereiniglen Staaten betriebenen, auf Wegziehung USA. aus der Nentralität abzielenden ausländischen geforder wiro. Kur diese Untersuchung, die wahrostan Bo co Seateni wird, sollen 25 000 Dollar ausgegeben werden. Reynauds Europakarte Ein Musterbeispiel typisch demokratischer Geographie Sealschs Ahalesiheceil sheie ur boe sich der handeile es sch, o. Leiouit dais aligesehene dunsche Blalk. nn doch nachgerade um ein offizielles Hokument. Was allerdings seine Verwirklichung anbelange, so müsse man erinnern, aß man hierfür zuerst einmal ernsthaft ampfen müsse. Was schließlich Italien betreffe, so seien Millionen von Vasonetten geschützt, so behmen J ware, in dieter Hinsicht etwas zu untero0 vergeichnen. Ader hier handele Gegen die plutokratische Welttyrannei Kichsminister Dr. Goebbels auf der Tagung der Leite# schen Prene ernemiges unna galutn der Raihsehr poagan diu ug ier eite I esserscaizslegung und Prozaganda uner Leitung von er 3scheschee hsebereschansdalelung, die Intendanen Eunuunr der ASwAP. teilnahmen, stand eine Rede e schise ae der Gasder die etiche Gaore .. haye, während unsere Gegner recht wenig rund vgrien, mit, der Entwicklung der Lage zufrieden In. Disziplin und Geschlossenheit warte die Hei# commenden Ereignisse, während die Frout Neberiagenheit bewpiesen gahe Feiude menen konnt, wie der Führer gesagt habe, ue deutschen Geschiche. dem glanzendsten Sieg Neue Messerschmitt:„Jaguar“ Ddas Kampfflugzeug für den Langstreckeneinsan # ir erfahren, führt das neue Meiserschmittmpsilugzeng., dellen, erste Erwähnung n der den insterbezeich zweimolorige bereits ersolg Prenie ernevisches unssehen erregie, die nung Maauar“ Bekanntlich wurde diese Aeutonstrunton von Prosessor Messerschmitl reich über der Nordsee eingesetzt Darre in Budapest nu ois. Laudwirtschaftsminister Italiens und Iugoslawiens in der ungarischen Hauptstadt erwartet ag ucchaven H tag nach den Österferien zum ersten Male wieder zusammengetretenen Abgeordnetenhaus das Eintreffen des Reichsernährungsministers Darre. ferner die für den bevorstehende Ankunft des jugoslawischen und die für den 5. angesetzte Ankunft des italienischen Ackerbauministers mit, mit denen er Besprechungen haben werde. .. Abenopresse schentt der am Dienstag erfolgten Anmunt des Reichsernährungsministers Darre starke Beachtung. Es wird darauf hingewiesen, daß gleichzettig Lausdhgoitschastz, der Uatenische und der iugoslaosche 9rce andwirich di 4tstdende unien mercher u##### Alusstellung zum Anlaß nehGrof Brichael eiern# garischen Acktbauminister ## zlichael Em die diese vier beteiligten Länder begemeinsamen landwirtschaftlichen Probleme zu andmirtchastgichie. die attuellen Fragen des eschaftlichen warenauslausches Verhandlungen zu # vierlägige Besuch des Reichsministers Darre sieht S Miprst, wi. Dar chs tttwoch, dem iSF, mird Reichsminister Darre nach einer Kranzniederlegung am ungarischen Heldendentmal vom Reichsdem Duiuisterpeztisen gau angen Auschließend stattet er u###isterprasidenten Graf Paul Teleki einen Be„Am, Mittwochnachmittag hält Reichsminister Darre vor egrarpalstiche agrarpolitische Fragen Mitteleuropas. 65 Kohienzüge täglich Itallen bewundert die glänzende deutsche Organisierung. s scs escsc ce escsche ie cece Brutale Drohungen Chamberlains Instruktionsstunde sch leit bier de britische Lustfahrtminister Kingsley i emem französischen Kollegen Laurent Ehnac mit, wie man„Lustsiege“ auf dem Papier erfindet. Diese Aufnahme kam zustande, als die Minister des„britischen Dominion“ Frankreich zur Sitzung des Kriegsrates nach London berüsen wurden.(Associated Preß. M.) Italiens Vorbereitungen Veranlagung zum Kriegszuschlag amie m##nnlants blalben in der Freiarenze Der Ministerrat hatte Dienstag unter dem Vorsitz des Duce neben rein verwaltungstechnischen Maßnahmen eine Reihe wichtiger Beschlüsse auf dem Gebiet der Landesverteidigung und der „oentsan und sich dann anf Mittwoch vertagt tiger Beschlusfe auf dem Lohngestaltung getroffen und sich dann aus Mittwoch vertagt. So wurden vor allem die bestehenden Normen für die Organisierung und Mobilisierung der Nation im Kriegssalle einer Ronision unterzogen, wobei die öffentlichen und privaten Verzur Verteidigung der Nation unterstreichen. ganisierung und Movilisierung der Natton Mx uman n Revision unterzogen, wobei die öffentlichen und privaten Ver einigungen, wie die nicht zum Militärdienst herangezogenen Personen einschließlich der Frauen sowie der Minderjährigen über 13 Jahre der zivilen Mobilisierung unterworfen werden. Außerhem wurden Maßnahmen zur Verstärtung der Küstenmiliz gemäß der ihr im Rahmen der Landesverleidigung zufallenden Aufgaben beschlossen. Ein weiterer Gesetzentwurf verpflichtet dieg.„Hauseigentümer zur Anmeldung der eisernen Gitter und Eisenumzhgngge sowie deren Abnahme innerhalb einer entsprechenden Frist. Aus gesommen sind vorerst Umzännungen von künstlerischem Wert und solche in ausländischem Besitz. Die Beschlüsse des italienischen Ministerrates azuch inmitten des europäischen Prandes seine fruchtb. ua## unter dem Befehl des Duce bilde. Etwa 1,5 Mill. Veranlagte bleiben in der Freigrenze In der vom Staatssekretär Reinhardi herausgegebenen Deutschen Steuer=Zeitung" erläntert Obersteuerinspektor Huhn vom Reichsfinanzministerlum die jevt bevorstehende Vexanlg: gung zum Kriegszuschlag zur Einkommensteuer für 1939, die gleichzeitig die erste Veranlagung zum Kriegszuschlag überhaupt ist. Sie wird in unmittelbarem Zusammenhang mit der Veranlagung zur Einkommenstener vorgenommen werden. Das kommt cäußerlich dadurch zum Apsdruck, Heß, Gepi m; uger uflichtigen ein einheitlicher Steuervescheid üver die Einkommensteuer und den Kriegszuschlag zugehen wird. Der Kriegszuschlag fließt ausschließlich dem Reich zu. Friegszusching nieneanmn Der Kreis der Personen, die zum Kriegszuschlag zur Einkommensteuer für 1939 veranlagt werden, ist wegen der „Wir können uns nicht selbst ernähren“ Ein englisches Eingeständnis einer geradezu vernichtenden Kritt ugterzogen. ee. scshsececeee ehr gewonzen, als u Hutigetzirgzent bedentet im GesamtOiese ziu, ze un Hundert, Das heißt, dau erbrauch Cuoioupt, Lzu Lsampagne Ehamberlains nichts als in Gast ist und Raheng, auit, g, 1622, aubertab Tage zu. ablich aus eigener englischer Leistung ereu.Baugal aues shunsichern können! Klagen, die un nickt kennen In Paris führt man Klagen darüber, daß die Zahl der Rundfunkhörer in dem ersten Halbjahr des von England und Frankreich erzwungenen Krieges nur gering gestiegen ist, so Frankreich erzwungenen Krieges nur gering gestiegen ist, so z. B. im Februar um ganze 2000. Man sollte meinen, daß gerade der Krieg dem Rundsunk neue Hörer zuführen würde, wie denn auch in der Tat der Großdeutsche Runhigtushu h#cg er sechs Kriegsmonaten 1 405 559 neue Hörer, also monatlich rund eine Viertel Million, gebracht hat. Wenn die Entwvicklung in Framreich anders verlausen ist, dann muß das besondere Gründe haben. Zunächst spricht aus dem Stillstaus, g. Ergzuk. reich Teilnahmslosigkeit gegenüber der volksfremden Rundsunkführung, sodann ein starkes Mibggtgggzches allerdings angesichts der Verlogenheit der plutokratischen Propaganda kaum verwunderlich ist. Im. Hegsnsatz, zu den Mestmächen verzichtet Deutschland darauf, Er zur Einkommensteuer. Etwa eine Million bis einesnhalb Mulionen der zur Einkommensteuer Veranlagten werden bei der Veranlagung zum Kriegszuschlag unter die Freigrenze sallen Steuerpflichtige, deren Steuerpflicht vor dem 1. Oktober 193 fortgefallen ist, sind zum Kriegszuschlag nicht meyr herau zuziehen. Bei der Freigrenze ist noch zu bedenken, daß der Mehrarbeitsloyn aus Mehrarbelt, Soxzigo#n,###e tags- und Nachtarbeit dem Kriegszuschlag nicht unterliegt. Er soll auch für die Frage, ob die Freigrenze überschritten wird, außer Betracht bleiben. Im übrigen werden Steuerermanigungen, die bei der Einkommensteuer gewährt werden, auch beim5 zuschlag berücksichtigt, so Ermäßignugen wegen des Familie standes oder wegen außergewöhnlicher Belastungen usw. zusammenfaltung der Bescheide hat zur Folge, daß die etwa zu leistende Abschlußzahlung auf die Einkommenstener. und#e Vorclushaihlasigen auf Hei. stziegehschleg., hsee. siener 1940 sind wie bei der Einkommensteuer angeseon. der Krlegszuschlag Sur. Eitztorzgetsiatze Ha. Pe. Hälfte der Einkommensteuer beträgt, sind die Viertelsa## Kriegszuschlag werden nur erhoben, wenn sie vierteljährlich mindestens drei Mark betragen. Die Finanzämter können im Rahmen ihrer Befugnisse den Kriegszuschlag ganz oder teilweise erlassen bzw. die Erstattung insbesondere des im Steuerabzugsverfahren einbehaltene Kriegszuschlgs ugt ggggg. onde ö. gg Propaganda kaum verwunderlich in. Im Gegeningnv demokratischen Westmächten verzichtet Zentschland, barg## folge in die Welt zu setzen, die ihren Grund ausschließlich in der Voreiligkeit oder in der Phantasie der„Berichterstatter „ g n d, h a i d e r d o u m m e n L u f t w a f f e n i c h t s g e keit durch die Kriegsverhältnisse erheblich gelitten hat, z. Inhaber flillgelegter„Betriebe und Wir tönnen nscht ständig, darovz, Postsek.uaigueg nicht vergessen, durchschwindei,“ u Borien), Prieagigzen zieschersten, Klügsten aub Wieisen Losen ud Gesseneh, Gurags entaegengeselte Der Führer der Voreiligkeit oder in der Phantaste dei haben, wie z. B. auch bei der deutschen Luftwasse nichts genauer genommen wird, als die Untersuchung vor der Bestätigung von Abschüssen. Allerdings wird uns diese wahre Berichterstattung, und wir haben keinen Anlaß, das zu verschweigen, dadurch erleichtert, daß wir auch bei einer, eritztischeng ESiu, stellung noch ausreichend geuug über tatsächliche Erfolge be richten können, dank der Ueberlegenheit der deut schen Wafsen und des Kampfgeistes unserer Männer. Daran und an der Volksverbundenheit des deut Rundfunls liegt es, daß wir Klagen wie die, die man in Paris führt, nicht kennen. e* Entgegenkommen ist auch geboten, wenn dai oder ein im gegenwärtigen Krieg Verwundeter eines Internierten oder eines im gegenwärtigen Krieg Gesalenen einen derartigen Antrag stellt Denkt an die Wenn sich damals(1918) nicht Deutsche gesunden hätten, die das Vertrauen In bos geigegg, Hazun Hamals ein gewisser und Frauf=, hätten nie gessegt: Wenn damats eintgehuller Adolf Hitler, statt deutscher Musseiie n. homen mare— alandt Musketier zu sein, Deutscher Sese sohshalglsches, Lisen der suieriastonasen Beholase gesiegt bälten:— Ae Muan 21, Februgr in München.) Intir fahenh Allerlei Neuigkeiten „„„ G. bar Memeinde Mieder„Fetzen juristischer Abkommen“ eo nennt Lügenford Churchill das Bölkerrecht! Das brasilianische Blatt„A Tarde“ besaßt sich mit der letten Drohrede Churchills gegen die Neutralen und lenkt deren Aufmerksamkeit besonders auf die Stelle der könne keine Gerechtigkeit in dem Kampf um Leben und Tod geben, solange sich der Gegner anf einen neuenzurentscher Abkommen stützen könner. Vierzu schreit Blatt:„Fetzen furistischer Abkommen, so neunt der Erste Lord der britischen Admiralität das Völlegpecht#. d# Hoheitsrechte kleiner Nationen. Mister Churchill hat sich selbst die Maste abgerissen und klar gesprochen. Ossen hat er die täglich von dem gleichen England gegen die ne wegische Souveränität verübten Attentate gedeckt, das sich nach den Behauptungen seiner Staatsmänner für Recht, Gerechtia keit und Freiheit schlägt. Damit hat Churchill ohne Umschweise den wirtlichen Standpunkt Englands, guezuande gele.. Fetzen juristischer Abkommen— man muß sich den Sat mer ken!“— so schließt das brasilianische Blatt. Bootsunglück auf der Isar. In der Gemeinde Nieder böckina ereignete sich ein tragisches Unglück. Ein mit e# von der Arbeit heimlehrenden Personen besetzter Kahn stieß auf der Isar gegen einen Felsen und kenterte. Während vier Insassen gerettet werden konnten, fanden die übrigen sieben, darnner drei Frauen, den Tod. Zwei bisher unbekannte Mozartwerke. Wie aus Prag berichtet wird, wurde die Literatur für Klavier zu vigr Händen durch einen seltenen Fund ungemein bereichert. Bei einer Durchsicht des Musikarchivs im Kloster Strahov fanden sich sechs mit dem Namen Wolfgang Amadens Mozart bezeichnete Werke, von denen vier als bekannt festgestellt werden sonnten. Die beiden übrigen, ein Heft, mit Stteichertgtenegzug um Selsih, Beleschase.k ehirecgene asehalsechen Sonate wurde im Reichssender Böhmen gespielt. Deutschland auf der Belgrader Messe. Die ausländischen Messen der neutralen Länder werden auch während des Krieges von deutscher Seite beschickt. Als nächste ausländlsche, Resse die Belgrader F##hie Der Kellerraum schützt. In„Gasschutz und Luftschut stellt Ministeriatrat Dr.=Ing. Löften vom Reichsluftfahrt ministerium fest, daß es sich als richtig erwiesen habe, das möglichst unter Erdgleiche im Keller liegende, entsprechend ausgebaute Luftschutzraum wirkungsvollsten Schutz gegen Lustangriffe bei geringem Material= und Kostenaufwand gewährt die wirklich auf eine Kellerdecke im Zerstörungsfall herab sallenden Trümmer werden von ihr ausgenommen, wenn diese den Anforderungen der Schutzraumbestimmungen entspricht Ahsteifung erfuhr. Es bestehl sogar em Auforderungen der Schuhraumbescanage oder eine zusätzliche Absteifung erfuhr. Es bestehl sogar em sasi vollklommener Schutz gegen die Wixlung„Sollire und Nahtreisern von Sprengbomben, sofern es sich um Ge bände fräfiger Vonart handel, Auszdlschge, Verschugng, Roskau zum Churchill=Gekläft In einem Bericht der Taß über die Churchill=Rede wird bervorgehoben, daß Churchill nicht umbin Hzghegnggr die Persuektiven und die Dauer des Krieges, somie di. fur England bevorstehenden Schwierigkeiten mit S0hgcm u ruhigung zu äußern. Die Bemerkungen über die Poletn de Sowjetunion werden hier als übliche„Ausfälle“ nur reatstriert, ohne daß man sie einer Entgegnung int wert hält. Dagegen sieht man in den erneuten Drohungen gegen die nentralen Staaten, die die Churchill=Rede en hielt, eine neue Bestätigung der Kriegshetze, von deutscher Seite beschiet. Als nachste ungg wird die Belgrader Frühjahrsmesse am 13. April 1910 er öffnet. Der großen Bedeutung Belgrads als Mittelpunkt der Länder des Südostens Rechnung tragend, Vahreg, Sezbergapes deutschen Wirtschaft im Herbst verign deutsches Haus gebaut, das mit seinen zwei mächtigen Aus stellungsräumen die größte ausländische Messehalle des gesamten Balkans ist. In ihr wird in diesem Frühjahr eine Ueber sicht über die deutsche Maschinenindustrie gegeben nder die bemtshenine Verheerendes Hochwasser in USA. Ein starkes Hochwasser zahlreicher Flüsse infolge des Tanwetters überslmete grone Faile der Bundesstaaten Pennsylbauien, New Jersey, Westbirginien und New Yort. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen Dollar. Wenigstens 15 Menschen kamen ums Leben, etwa 50000 wurden obdachlos. In der Nähe von in Pennsylvanien explodierten drei durch Hochwasser bescha digte je 100000 Gallonnen enthaltende Gasolintants. Das flammende Benzin ergoß sich in den reißenden Susquehannafluß und steckte zahlreiche Farmhäuser in Brand. Mit fremden Augen bände frässiger Bonarl handel, Ausläudische Zeit über die Wirkung von Luftangrissen bestätigen überein stimmend, daß die in den Kellern Zuflucht Suchenden in d Regel unbeschädigt blieben. Entscheidend bleibt die„uswah geeigneter Kellerräume, die Festigung Dut Metgusgguge die Nellerdecke und die Schaffung ausreichender Notausgänge, die setzt durch die Brandmauerdurchbrüche noch erweitert wir Keine Krankenscheingebühr für Durch Verordnung des Reichsarbeitsministers wird klargesten. daß einberufene Luftschutzdienstpflichtige von der Verpflich lung, für den Krankenschein und das Arzueiverordnungsbia eine Gebühr zu entrichten, befreit sind. Die Befreiung vo der Krankenscheingebühr gilt auch fur die Familienkranken Auch Arzi und Patienten müssen in den Luftschuyzraun Wie die„Strene“ schreibt, erscheint es nicht vertretbar, der Arzt bei Fliegeralarm dadurch zu gefährden, daß man ihn vor der Pflicht, den Luftschutzraum aufzusuchen, entbindet. er muß unter allen Umständen der Allgemeinheit erhalt bleiben. Deshalb hat der bei Fliegeralarm seine abhaltende Arzi ebenso wie die i seinem Wartezimmer## sindlichen Patienten den Luftschutzraum aufzusuchen. „Keine Papieranzüge unseligen Gedenkens... Auf Arbeitstagung des Herrenschneiderhandwerks in Weimar wu. Reichsinnungsmeister Schäller auf die nationalsozialistisch orderung höchlter Leistungsseigerung hin. Wenn wir l; so sagte er, das Material weise einteilen müßten, so werde# doch keine Papieranzüge unseligen Angedenkens geben, vin mehr werde der Deutsche gesund und gut gelleidet sein. Geschäftsführer des Reichsinnungsverbandes, Dr. Jung, mon Kleidungsstücke müßten die Schneider ihr Nat zur Veringu stellen. In London will mans nicht glauben, obgleich in Amerila die dort von Presse und Parlament Angellagten es zugeven, Oiplomatie und der vom Staatsoepartement miedergelegten RichtAuch der demokratische Senator Reynolds hält es für möglich, die Sache so zu begraben, wie London es gerne Neigung dafür, an die Echtheit der der seitenr Vdoen basthl IPchalchaek secge. ecscheshelse nicht entreißen zu lassen, behauptet sogar, glaube außerhalb Deutschlands kein Mensch dieser deutschen Me, ist da freilich in England und London etwas ameria bestreitet vielmehr durchaus nichtz„Verichte dieser Art nach Warschau gesandt zu haben“.— Das genügt ja woy republitanische Abgeordnete&a 1 1H,jgkimnenzgrische Untererklärung zu seinem Antrag auf eine vurhmmm## i### der deutschen Megiernng hungen zu den Vereinigten Staaten aufrecht du 25## ge aber, wie die Dokumente nun einmal sind, für mögluh, die Gahese i 44 60 nöchte, sondern fordert,„Peczgunstaft, des Verrp. Zptichz eor ach durch Burschflichten nach Paris dort wieder in Sicherbeit iringe. Stritte Neutralität— der einzige Weg für Iugoligug schsel ehaesce al eschlece den übrigen erhalten Selbst Leute, die den Versuch machern, den, Kalg, Phlsit ger poogteliseren, Iuden 6.3200) zuzach hzurch eine Verleuntzung Londoner Rundkunk es zgiöchte, eintach burg, eizigt der##g. den Deutschenp Atgng wboeh ailg, Lanschigs hiuzgstel. hington Star die Soche v. z., Alusenamt für„durchaus Hinrichtung eines Gewaltverbrechers onar. 1010 in Schül vas amerika= zegen Deutschlau#### ase unmichtig“ hinzustelstendor tein Ihington..„an halte es im Aluhsenamt für„durchaus Birtung der len, figt aber Binzu, won Vot., Arizaster Bulit in der vom en, isot aber ynyu, wiganische Hoischafter Bulit in der vom möglich, dab der gue zigtgsche, Botschafter Muiz zich privatin Pinischen Oshans tguggesprochen habes. Aber gerade, diese undiesem gegenüber ausgesprochen Bove“. 1.: zwischen Molia und brtiche Mauier, be„escheigahe, Verguügungen eines Botschaf. Bioarre, Aunterher uue„rspozger zeind Regierung hinstellen zu Am 2 April 1940 ist der am 5. März 1913 in Schönine geborene Heinrich Wölkerling hingerichtet worden das Sondergericht Brande(Braunschweig) wegen, Totscht als Gewaltverbrecher zum Tode und lebenslänglichen E verlust verurteilt hat. 4 Wölkerling, der bereits einmal ein Mädchen beie Notzuchtsversuch durch einen Messerstich schwer verletzt hat kurz nach der Verbüßung,. der dafür erkannten Freihel strafe seine Schwägerin, die fur sieben Kinder sorgte. 86 Messerstiche ermordet, weil sie seine unsittlichen An zurückwies. estestes elsche se eine diplomatische Korrespondenz Gitet.,., Weißhuches bloßDiplomaten als verbrecherisch“ indet wie der Londoner, Mundsuy: u.,„ Weisen Haus ersiäet hab um thretwillen eine geplante Reise nach Warmspring(Georgia) um Wochen aufgeschoben. Volksschädling hingerichtet vorene Heimut) Ablite bingerichtel hausstrafe verbüßt hatte, beging er ernem#nug brüche, teilweise unter Ausnutzung der Verdunkelung jeden Widerstand brechen zu können, führte er d Schußwaffe mit sich. Mußt du der bar wandeln? ihrer dennoch! Neure Der Reichs tungsbehörden Verkaufssteller Kraft getreten das Ende der für alle Gesch. rung mit Lebe die Schwierig handel zu ver der Dunkelheit kürzung der 2 tagsladenschlus den. Mit der der vorgerückte tenden Somm kann künftig schäften ein 2 usbesondere? teilweise durch Personalmang das Geschäftc tagsladenschluß der Lebensmit inien Anwend gung insbeson der Einführun bisherigen Be ann diese bis in ländlichen( mit Rücksicht sprechend der werden. Um die bish ünftig innerhe Zeit für den 2 ibgesehen von Ausnahmen, I der Mittagspa iber den übrig vorgeschoben w dern die Erledi m ermöglichen. rheblicher Zust der Durchführn Tagen abgesehe Hemüsen Das Bedeck ichtdurchlässigen deutschland gebi schutzamtes Pols ses Verfahrens mit Papterhaube ösfentlichung des len Ersolg Dur gemüseban gelan drei Wochen zu hauben für Frül Bohnen können reten. Die Hauben sie werden dure Betriebe aus ad meter gepreßt. legels von 30 Höhe. Damit die hr selbst die ne während des P werden. Mit ein den die Hauben dem Abnehmen darüber gestreut, Lapierhaube fest Lapierhauben be maßen in einem und austrocknent lusschlitzen der väler durch An ungsam an die Der Mehrau Preise der frühe oanach auch früh besonders wertv. ihr zur Schließt Sond Der Bezug sowie billige diese Schuhal ämtern Son gen ausgegel Der Bezug schuhe oder a schuhe, so dit daletten und dalen sowie bezugscheinfre Holzsohle sin erhältlich. Is gestellt, so ki huhe oder s en nur einsa ) h. s o l c h e, d für Männer, beträgt. Lei conderbezug Der neue geben, sich fü und die Lede angeordne alle auch dar nalbestand d die Einführn schlag freigrenze rausgegebenen uspektor Huhn ende Veranlafür 1939, die zuschlag übernhang mit der imen werden. ß dem Steuerscheid über zugehen wird. ich zu. aszuschlag zur ist wegen der r Veranlagung ineinhalb Milwerden bei der zeigrenze fallen. 1. Ottober 1930 1 m e h r h e r a u enten, daß der nutags=, Feiericht unterliegt. ze überschritten gungen, die ch beim Kriegsdes Familien= ingen usw. Die e, daß die etwa znsteuer und den lig wird. Die ur Einkommen. er angesetzt. Da frundsätzlich die Viertellah in Achtel der hlungen auf den sie vierteljährlich er Besugnisse den v. die Erstattung. zu einbehaltene gegenkommen e Leistungsjähig elitten hat, z. B führte. Besonboten, wenn ein ieg Verwundeter en. und wenn die Kriegsgefangenen, igen Krieg GefalSpene und Luftschug u Reichsluftfahrt rwiesen habe, daß zende, entsprechend Schutz gegen iaufwand gewährt störungsfall herabommen, wenn diese mungen entspricht bestehl sogar ein g von Volltressern rn es sich um Ge sche Berichte letzter bestätigen übereinSuchenden in der leibi die Auswahl der Absteifung der r N o t a u s g ä n g e, d i e och erweitert wird schutzdienstpflichtige ers wird klargestellt von der Verpflich neiverordnungsblau Die Befreiung von ie Familienkranken den Luftschutzrau nicht vertretbar, den zu, daß man ihn vor u. entbindet. Gerade gemeinheit erhalten m seine Sprechstunde m Wartezimmer aufzusuchen. ntens Aufd rks in Weimar nationalsozialistisch in. Wenn wir aug müßten, so werde edenkens geben, vielu gekleidet sein. des. Dr. Jung, fühn und ganzen vollion zu sich als Verwalte n und demzufolge erwendung zu sorge nlte in den Kleider ####wertung der alte Nat zur Verfügnn Weg für Jugoslawie der Regierungspat die Notwendigkeit st seinen Nachbarn# Beziehungen aufreg lverbrechers irz 1913 in Schöning ingerichtet worden, seig) wegen Totschla lebenslänglichen in Mädchen bei ein ch schwer verletzt ha ür erkannten Freihe u Kinder sorgte. e unsittlichen Ansin Der Stolzenauer Heimatbote Mittwoch, 3. April 1940 erichtet u Witle u, de Loltsschadl hal. Wille iche begange ährige htreiche“ intelung. r dabei Tagesspruch: Mußt du denn besitzen, was dich erfreuet?— Unerreich= bar wandeln die Sterne ihre Bahn, und jeder freut sich ihrer dennoch! Grabbe. Neuregelung des Ladenschlusses Der Reichsarbeitsminister hat die höheren Verwaltungsbehörden ermächtigt, die Geschäftszeit der offenen Verkaufsstellen mit Rücksicht auf die am 1. April in Kraft getretene Sommerzeit neu zu regeln. Bisher war das Ende der Verkaufszeit in den verdunkelten Gebieten für alle Geschäfte, die nicht der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln dienen, auf 18 Uhr festgesetzt, um die Schwierigkeiten der Verdunkelung für den Einzelhandel zu vermindern und den Straßenverkehr während der Ounkelheit einzuschränken. Um eine übermäßige Verkürzung der Verkaufszeit zu verhindern, konnte ein Mittagsladenschluß in diesen Geschäften nicht zugelassen werden. Mit der Verlängerung der Tageslichtstunden infolge der vorgerückten Jahreszeit und der seil dem 1. April geltenden Sommerzeit entfielen diese Beweggründe; deshalb kann künftig durch behördliche Anordnung in allen Geschäften ein Mittagsladenschluß eingeführt werden, womit usbesondere der Tatsache Rechnung getragen wird, daß teitweise durch Elnberufungen oder Dienstverpflichtungen Personalmangel herrscht oder die Ehefrauen der Inhaber das Geschäft allein versehen. Auf den erweiterten Mittagsladenschluß finden die für den Mittagsladenschluß der Lebensmittelgeschäfte bisher schon geltenden Richtanten Anwendung. Sowett die ordnungsmäßige Versorgung insbesondere der werktätigen Bevölkerung infolge der Einführung der Mittagspause eine Verlängerung der isherigen Verkaufszeit in den Abendstunden erfordert, ann diese bis höchstens 19 Uhr ausgedehnt werden. Nur Gegenden kann das Ende der Verkaufszeit mit Rücksicht auf die Feldbestellung und die Ernte entsprechend der bisherigen Regelung noch später jestgesetzt Um die bisherige Uneinheitlichkeit zu beseitigen, sollen unftig innerhalb eines Ortes alle Geschäfte zur gleichen zeit für den Verkauf geöffnet sein. Eine Abweichung ist, ibgesehen von etwaigen durch Warenmangel bedingten Ausnahmen, lediglich insofern vorgesehen, als die Lage er Mittagspause in den Lebensmittelgeschäften gegeniber den übrigen Geschäften um etwa eine halbe Stunde vorgeschoben werden kann, um den Gefolgschaftsmitgliedie„eledigung von Einkäufen in der Mittagspause In Orten. in denen an Martttagen ein rhehlicher Zustrom ländlicher Käufer auftritt, kann von der Durchführung eines Mittagsladenschlusses an diesen sagen abgesehen werden. Gemüsepflanzen unter Papierhauben „Bedecken, frostgefährdeter Gemüsesungpslanzen mit ichtdurchlässigen Papierhauben stammt aus Kalifornien. Nach Deutschland gebracht wurde es von dem Leiter des Pflanzenschutzamtes Potsdam, der im Jahre 1931 die Erprobung diees Verfahrens im deutschen Gemüseban anregte. Die Versuche mit Papterhauben als Wetterschutz brachten, wie in einer Veroffentlichung des Reichsnährstandes festgestellt wird, einen volten Ersolg Durch die Anwendung der Hauben im Freilandgemüseban gelang es, die Ernten um durchschnittlich zwei bis drei Wochen zu verfrühen. Besonders eignen sich die Papierhauben für Frühkohl, Blumenkohl, Tomaten und Gurken. Bei Bohnen können mitunter Schädigungen am Laubwerk aufreten. Die Hauben bestehen aus lichtdurchlässigem Wachspapier. die werden durch eine besonders konstruierte Haubenpresse im #etriebe aus achteckigen Papierbögen von 50 mal 50 Zentimeter gepreßt. Dabei erhalten die Hauben die Form eines Negels von 30 Zentimeter Durchmesser und 15 Zentimeter pohe. Damit die Falten in den Hauben nicht aufgehen und selvst die nötige Festigkeit geben, muß das Wachspapier während des Pressens auf etwa 60 Grad Celsius erwärmt werden. Mit einer auf die Haube passenden Pflanzglocke weren die Hauben alsdann auf die Gemüsepflanzen gestülpt. Vor dem Abnehmen der Pflanzglocke wird eine Handvoll Erde gruper gestreut, so daß der überstehende flache Rand der Lapierhaube fest an den Boden angedrückt wird. Die so mit Lapierhauben bedeckten Gemüsepflanzen stehen dann gewissermaßen in einem kleinen Gewächshaus, in dem sie vor Kälte und austrocknenden Winden geschützt sind. Durch vorsichtiges Ausschlitzen der Haube an der windabgelegenen Seite und väler durch Aufreißen an der Spitze werden die Pflanzen angsam an die Außentemperatur gewöhnt und abgehärtet. Der Mehraufwand an Arbeit macht sich durch die besseren Preise der früheren Ernte wieder bezahlt. Außerdem kann mach auch früher als sonst eine Nachfrucht angebaut werden. besonders wertvoll ist jedoch die Papierhaube in diesem Frühihr zur Schließung der Lücke in der Gemüseverforgung. Sonderbezugschein für Sommerschuhe der Bezug von leichten Straßenschuhen mit Ledersohle sowie billigen Hausschuhen wird erleichtert werden. Für diese Schuharten werden av 1. April von den Wirtschafts amtern Sonderbezugscheine unter erleichterten Bedinaungen ausgegeben. Der Bezugschein 2 lautet entweder auf leichte Straßenscuhe oder auf Hausschuhe. Lautet er auf leichte Straßenschuhe, so dürfen darauf Stoffstraßenschuhe, lederne Sandaletten und Niemchenschuhe, Sandalen und Kneippsan= dalen sowie Schuhe mit Holzsohle, soweit sie nicht schon bezugscheinfrei sind, abgegeben werden. Arbeitsschuhe mit bolzsohle sind dagegen wie bisher nur gegen Bezugschein 1 erhältlich. Ist der Sonderbezugschein auf Hausschuhe ausgestellt, so können darauf Hausschuhe, Pantofseln, Turn schuhe oder Hallenschlüpfer eingekauft werden. Jedoch düren nur einsache Hausschühe usw. darauf abgegeben werden. h. solche, deren Einzelverkaufspreis weniger als 3 RM zur Männer, 2.50 RM. für Frauen und 2 RM. für Kinder geträgt. Leichte Straßenschühe dagegen dürfen auf den conderbezugschein in allen Preislagen gekauft werden. Der neue Bezugschein 2 soll den Käufern die Möglichkeit geben, sich für den Sommer leichtes Schuhwerk anzuschaffen die Lederschuhe für den Winter zu schonen. Deshalb angeordnet worden, daß die Bezugscheine 2 im Bedarfs alle auch dann ausgegeben werden dürfen, wenn der Nornalbestand des Käufers noch nicht unterschritten ist. Durch Einführung des Bezugscheines 2 ist der Verkauf dieser Männer durchforschen den Haushalt „Prost Gemeinde“, meint Müller abends in der Stammtischrunde,„war das ein harter Tag. Das ganze Haus haben wir umgekrempelt, alles haben wir auf den Kopf gestellt. Wir wollten uns doch nicht ausschließen, wenn Hermann zur Metallspende aufruft. Und das kann ich wohl sagen, die Arbeit hat sich gelohnt. Man glaubt zunächst ja überhaupt nicht, wleche Schätze da so ganz im Verborgenen blühen, oder besser gesagt, ihr verstaubtes und verdrecktes Dasein fristen. Das schönste dabei ist aber, wir haben erst gedacht, bei uns gäbe es davon nichts mehr. Denn seinerzeit, als die große Entrümpelungsaktion durchgeführt wurde, haben wir so manches schon ausgeräumt. Aber man soll eben micht denken, sondern sich die Mühe machen, nachzusehen. Die meisten von uns werden da ihre Ueberraschung erleben. Wenn man so etliche Jährchen verheiratel ist, hat sich so allerlei angesammelt. Na, dann prost, dies Glas habe ich mir redlich verdient!" Müller findet allgemeinen Beifall bei der Runde. Dieser und jener gibt auch aus seinen Erfahrungen etwas zum besten. Jedenfalls sind alle darin einig, daß sie ihr möglichstes tun wollen, zum Gelingen der guten Sache beizutragen. Alle? Nein, unser Meier, der ewige Griesgram, sitzt wie immer in seiner Ecke und zieht ein langes Gesicht. Auf die Frage— schon mit einem leisen Augenzwinkern gestellt—, was denn er in seinem Haushalt gefunden habe. erfolgt prombt die von allen erwartete Antwort:„Nichts.“ Bei ihm, meinte er, gäbe es keinen alten Plunder, bei ihm herrsche Ordnung, da sei nichts Ueberflüssiges vorhanden. Er könne also auch nichts abgeben. Wie gesagt, niemand in der ganzen Runde hatte eine andere Antwort von ihm erwartet. Aber zufriedengeben wollten sie sich damit dennoch nicht, kannten sie doch ihren Freund Meier viel zu gut. Ein Lächeln ging denn auch durch die Runde, als Schmitz mit einem etwas ironischen Unterton in seinem gemütlichen Baß fragte:„And die beiden alten, verschmutzten Zinnpokale, Meyer,- die Du vor ungefähr vierzig Jahren einmal in Deinem Kegelklub gewonnen hast und die Dir schon so manche Sorge bereitet haben, wenn Deine Jungen sie früher zum Wasserpantschen benutzten. Geschimpft hast Du ja darüber. Aber nicht, weil die Pokale Dir heilig waren, sondern weil die Kerle alles damit besudelten. Und da willst Du noch sagen, bei Dir gäbe es in der ganzen Wohnung nichts zum Abliefern? Ich möchte nur einmal nachsehen kommen und ich wette, es bleibt nicht bei den beiden Pokalen. Ich glaube weit eher, ich würde wie ein Weihnachtssmann bepackt von dannen ziehen. Also nur mal ein wenig heraus aus Deiner Trägheit, Meier. Einmal einen Schuß Energie aufbringen. Deiner Wohnung oder in der Rumpekkammer ist so manches Stück überflüssig und schafft Dir höchstens Verdruß.“ Nachdem nun auch die anderen Mitglieder unserer Runde noch etwas auf Freund Meier einreden, sieht dieser ein daß seine Trägheit fehl am Platze ist. Er gelobt, sich zu bessern und gleich am nächsten Morgen richtig in seiner Wohnung nachzusehen. Wir aber können nur hoffen, daß überall da, wo es etwa noch solch einen Meier geben sollte, dieser von seinen Freunden und Bekannten ebenfalls aus seiner Trägheit herausgerissen und zur Vernunft gebracht wird. Sommerschuhe erleichtert worden, und wir werden unsere Lederschuhe für die kältere Jahreszeit schonen können. s Million RM. im Gau Sammele gebnis zum„Tag der Wehrmacht“ Wie der Gaubeauftragte für das Kriegs=WHW. im Gau Süd=Hannover=Brannschweig mitteilt, steht das Ergebnis des„Tages der Wehrmacht" am 16. und 17. März nunmehr endgültig fest. Die Sammlung zu Gunsten des KriegsWHW. erbrachte in unserem Gau nicht weniger als 480 477,90 RM. Gegenüber dem vorjährigen Ergebnis des Tages der Wehrmacht mit 207 687,87 RM. bedeutet das Spendenaufkommen in diesem Jahre eine Steigerung von über 131 Prozent. Die Jugend bei der Metallspende voran Stolzenau. Gestern machmittag standen mehrere Stolzenauer Jungen schon vor dem Beginn der Spendestunden an der Tür des Landjahrhauses, um die Metallspende von daheim abzuliefern. Das ist recht so! Immer dabei sein und schneidig dabei sein, wenn es um Deutschland geht! Ihr Jungen, sucht weiter, was zu Hause noch alles an Spendemöglichkeiten vorhanden ist! Und dann alles zur Sammelstelle gebracht! Die ist in dieser Woche täglich zwischen 17 und 19 Uhr geöffnet. Sie können es nicht lassen Stolzenau. Obwohl wir in unserer Zeitung darauf aufmerksam machten, daß Jugendliche bereits gebührenpflichtige Verwarnungen erhielten, konnten es Jugendliche unter 18 Jahren doch nicht unterlassen, ohne in Begleitung Erziehungsberechtigter zu sein, sich in Gaststätten aufzuhalten oder in der Dunkelheit auf der Straße herumzudrücken. Bei manchen dauert es lange, bis sie es begreisen aber eines Tages werden alle verstehen, daß Bestimmungen da sind, beachtet zu werden, und daß der Staat nicht mit sich spaßen läßt. Ein neuer Geselle Stolzenau. Der Sohn des Klempnermeisters Friedrich Schwedt bestand in Nienburg vor einer Prüfungskommission seine Gesellenprüfung als Klempner. Wir wünschen dem jungen strebsamen Gesellen für seine Zukunft auch weiterhin den besten Erfolg. Schuhumtausch auch im kleinen Ort Stolzenau. Unter der Ueberschrift„Schuhumtausch auch im kleinen Ort“ verbreitet der„Nationalsozialistische Gaudienst", der Pressedienst für den Gau Süd=HannoverBraunschweig, folgenden Bericht über die Tauschstelle für Schuhwaren in Stolzenau:„Nicht nur in größeren Städten, sondern auch in kleinen Orten kann diese Einrich tung großen Erfolg haben, wie das Beispiel der kleinen Stadt Stolzenau im Kreis Nienburg zeigt. Hier wurde in einem Raum des Landjahrheims Ende Dezember eine Umtauschstelle für Schuhe von der NS.=Frauenschaft der Partei eingerichtet, deren Betreuung die Abteilungsleiterin „Hilfsdienst“ übernommen hat. Es schwanden alle geäußerten Bedenken sehr bald, als sich zeigle, daß jeder Volksgenosse und vor allem die Kinder nur Vorteile davon hatten. Jeder kann seine Schuhe umtauschen, doch müssen die abgegebenen in gutem Zustande sein. Sind keine passenden Schuhe in der Umtauschstelle vorhanden, kann ein Bezugsschein für neue Schuhe ausgestellt werden. Es kommt vor, daß Schuhe abgegeben werden und kein anderes Paar dafür verlangt wird. So verfügt die Umtauschstelle jetzt über einen Bestand von etwa 60 Paar Schuhen, vor allem Kinderschuhen in allen Größen. Die Mütter sind sehr froh über diese Einrichtung und benutzen sie fleißig. An einem der letzten Ausgabetage wurden 12 Paar Schuhe getauscht oder abgegeben, ein Zeichen, das die Mitarbeit in diesem kleinen Ort recht groß ist.“ Standesamtliche Nachrichten Stolzenau. In der vergangenen Berichtswoche starb der Rentner und ehemalige Schmiedemeister Heinrich Schrei ber im Alter von 79 Jahren. Der umgekippte Möbelwagen Leese. Die Gabeldeichsel des Anhängers eines in Richtung Landesbergen fahrenden Möbel=Lastkraftwagens hatte sich auf einer Seite gelöst. Dadurch geriet der Anhänger ins Schleudern und er kippte um. Erst ein Stück hinter der Unfallstelle bemerkte der Fahrer, daß er seinen Anhänger verloren hatte. Zum Glück wurden die Möbelstücke, die sich im Anhänger befanden, nur gering beschädigt. Autonnfall Leese. Ein aus Nienburg kommender Lastkraftwagen fuhr kurz hinter der Eisenbahn=Ueberführung infolge Reifenpanne des rechten Vorderreifens mit voller Geschwindigkeit auf das Feld. Durch die Wucht des sausenden Wagens wurde ein Telephonmast umgeknickt. Da hierdurch auch sämtliche Leitungen gerissen waren, wurde die Fernsprechverbindung unterbrochen. Der Wagen selbst wurde nur leicht beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt. 80. Geburtstag Landesbergen. Frau Damke Nr. 162 konnte ihren Geburtstag feiern. Sie ist immer noch gesund und rüstig. Wir gratulieren ihr herzlichst. Ueberfall Landesbergen. Hier wurden zwei Frauen von üblen Burschen überfallen. Diese rohen Gesellen hatten aber nicht mit dem energischen Widerstand der beiden Frauen gerechnet. Die benutzten ihre Regenschirme als Waffen und zwar so gründlich, daß die frechen Burschen dan kürzeren zogen und verschwanden. Ein junger Meister Landesbergen. Der Klempner und Installateur Adolf Krone, Nr. 59, bestand jetzt vor der Handelskammer in Bielefeld seine Meisterprüfung mit„Gut". Wir gratulieren dem neuen Meister. Der mit Lumpen geflickte Schornstein Landesbergen. Daß Lumpen zur Reparatur eines Schornsteins nicht genügen, sondern im Gegenteil eine Gefahr bedeuten, mußte eine hiesige Hausfrau feststellen. Die Lumpen singen natürlich Feuer, und wäre der Brand nicht sofort erstickt worden, dann wäre der Schaden vielleicht groß geworden. Ehrentage Neudorf. Ihr 10jähriges Arbeitsjubiläum bei der Firma Wilhelm Knoch in Neudorf konnten am 1. April 1940 der Kaufmannsgehilfe Hermann Mener und die Hausgehilin Sophie Engelking begehen. Beide haben in gutem Einvernehmen mit der Firma Knoch in dem Jahrzehnt treu und pflichtbewußt ihre Arbeit getan. Sophie Engelking hat nun am 1. April die Stelle verlassen, um sich in Kürze zu verheiraten. Es ist gewiß, daß die genannte Gefolgschaft„Engelkings Sophie“ für ihren weiteren Lebensweg nur das Beste wünscht. Auch wir gratulieren zu diesem Ehrentag.— Ebenfalls blickte der bei dem Bauern Wilhelm Vornkamp beschäftigte Landwirtschaftsgehilfe Wilhelm Oetting am 1. April auf eine 10jährige Arbeitszeit zurück. Betriebsführer und Landwirtschaftsgehilfe haben auch hier treu und vorbildlich zusammengestanden. Wir gratulieren beiden! Bürgermeister Hogrefe „Bgs##eh g. Der„Bürgermeister von Bad Rehburg, Pg. Wilhelm Hogrese, ist plötzlich im Alter von 59 Jahren gestorben. 22 Jahre lang war der Verstorbene als Bürger meister in unserer Gemeinde tätig. Er war eine Persönlichkeit von aufrechtem, geradem Sinn und ausgeprägtem Gerechtigkeitsgefühl. Als solcher wird er von der ganzen Gemeinde betrauert, aber sein Geist weiter lebendig bleiben in uns. Aus den Nachbargebieter Rund 111000 Nm. ergannert Hannover. Von der Polizei wurde ein 31jähriger von seiner Ehefrau getrennt lebender Mann festgenommen, der sich unerhörte Betrügereien zu schulden hatte kommen lassen. Nicht weniger als 26 Fälle des Betruges und der schweren Urkundenfälschung konnten ihm nachgewiesen werden, die er als Versicherungsangestellter begangen hat. Der dadurch entstandene Schaden beträgt nahezu 114.000 Reichsmark. Der Täter ist geständig. Bei seinen Betrügereien ging er äußerst strupellos vor. In einem Falle betrog er seine eigenen Eltern um 4000 Nm. dadurch, daß er ihnen vorlog, eine Kaution in dieser Höhe stellen zu müssen, wobei er mit einem gesälschten Kautionshinterlegungsschein arbeitete. In den übrigen Fällen hatte er seinem früheren Arbeitgeber gesälschte Darlehnsanträge von der Versicherung bekannten Personen eingereicht und in zahlreichen Fällen Vollmachten und Schuldscheine gefälscht, für die er sich von Fall zu Fall Beträge in Höhe von 2500 bis 8000 Mark auszahlen ließ. Das Geld verbrachte er zum größten Teil in Nachtlokalen, um ein üppiges Schlemmerleben zu führen. Ein hannoverscher Journalist gestorben Hannover. Nach längerem Leiden ist im Alter von 71 Jahren Schriftleiter Fritz Thörner verstorben. Er war ein alter Mitarbeiter der Lokalschriftleitungen haunoverscher Tageszeitungen und ist weitesten Kreisen auch bekannt geworden durch seine Lieder und Reime. Sein bescheidenes, selbstloses Wesen sichert dem Verstorbenen für immer die Wertschätzung seiner Verusskameraden. Holeldiebe gefaßt Goslar. Der Polizei gelang es, drei Hoteldiebe festzunehmen, die in einer hiesigen Gaststätte aus verschlossenen Zimmern Geld gestohlen hatten. Es handelt sich um drei junge Leute aus Brannschweig im Alter von 19—22 Jahren. Die drei Burschen hatten bereits zu Östern bei zwei in dem Holel wohnenden Soldatenfrauen einen Gelddiebstahl verübt. Als sie nun wieder in dem Gasthaus Quartier nahmen, entwendeten sie aue einem verschlossenen Mädchenzimmer wiederum Geld. konnten jetzt aber auf die Anzeige der Wirtin hin festgenommen werden. Näuber Neinecke im Hühnerstall Bad Harzburg. In einer der letzten Nächte wagte sich ein Fuchs dreist in das Stadtgebiet und stattete in der Bismarckstraße einem Hühnerstall einen Besuch ab. Aich weniger als 12 Hühner wurden von dem vierbeinigen Räuber zur Strecke gebracht. Neues aus Salzgilter Salzgitter. Der in Salzgitter neu eingemeindete Stadtteil Gitter bekommt nach langen Verhandlungen eine eigene Wasserleitung, mit deren Bau sofort begonnen werden soll. In einer letzten Unterhandlung billigten die Reichswerke der Gemeinde eine einmalige Abfindung in Höhe von 20000 Reichsmark zu, welter wird das Material zum Ban der Wasserleitung für den Gestehungspreis frachtfrei geliesert. Der Kubilmeler Wasser soll mit 10 Pfennig abgegeben werden. Am 1. April wurde in 10 Klassen der neuen Schule in der SA.=Siedlung der Unterricht ausgenommen. Die endgültige Einwelhung und Belegung der Schule soll in absehbarer Zeit erfolgen. Meister Lampe im Backofen Eversoors. Im Backosen eines Obersdorfer Einwohners hatt ein Hase Quartier genommen, ohne daß jemand etwas davo gemerkt haite. Nun kam er dieser Tage schwer in Bedräugnis als der Besitzer den Osen anheizte, um darin zu backen. Wäh send schon das Feuer brannte, lonnte sich im letzten Angen blick Meister Lampe noch in Sicherheit bringen Tranring im Starlasten wiedergesunden Soest. In Oestinghausen im Kreise Soest hatte vor einem Jahre eine dortige Bauersfrau ihren Trauring verloren. Sie hatte ihn bei der Gartenarbeit auf die Feusterbank des Wohnhauses gelegt. und als sie nach enna zwei Stunden ihre Arbeiten beender hatte, war der Ring spurlos verschwunden. Vergebens forschte man überin nach dem Diebe. In diesen Tagen wurde nun durch anen beitigen Wind ein Startasten aus der Krone des Birnbaumes auf die Erde geschlendert. Und als man sich ien Startasten einmal näher von innen ansah. entdeckte nan auf seinem Grunde den verlorenen Ring. Der Star nuß asso der Dieb gewesen sein. Was wollte er nur mit inem Trauring 12.30 Uh Montags, Dienstags, Donner und 14.00—17.00 Uhr; Mittwochs und Sonnabends Stundenlohn in der Nacht zum 1. April Durch die Einführung der Sommerzeit in der Nacht vom 31. Marz zum 1. April verkürzt sich auch die Arbeitszeit der in dieser Nacht tätigen Gefolgschaftsmitglieder um eine Stunde. Dagegen verlängert sich beim Ende der Sommerzeit in der Nacht vom 5. zum 6. Oktober die Arbeitszei# entsprechend. Am nun jede Untlarheit in den lohnrechtlichen Verhält isson auszuschließen, hat der Reichsarbeitsminister i Einfache und doch zweckmäßige Kaninchenställe ZaR. Zumal jetzt wird man sich mit möglichst einfachen Kaninchenställen begnügen. Trotzdem wird man aber von den drei Hauptforderungen, die an Kaninchen= ställe gestellt werden müssen, auch in Zukunft nicht abgehen dürfen. Aufn.: Archto Ein einfacher und doch zweckmäßiger Kaninchenstall 1. Jede Stallbucht für Mittelrassen muß 80 Zentimeter breit, 80 Zentimeter tief und 55 Zentimeter hoch sein. 2. Es muß in genügendem Maße Frischluft und Licht in den Stall eindringen können. 3. Der Stall muß dicht und zugfrei sein. Diese drei Punkle sind bei neu zu errichtenden Kaninchenställen unbedingt zu beachten. Dagegen kann auf ein Traggerüst verzichtet werden. Dafür müssen dann aber Rücken= und Seitenwände sehr genau gearbeitet und zusammengesetzt werden, damit der Stall auch ohne Traggerüst einen guten Halt hat. Die Rückwand wie auch die beiden Seitenwände sind daher jede für sich durch Quer= und Schrägstützen zu einem ganzen Stück zu verbinden. Außer dem kann an Stelle von Nut= und Federbrettern auch Schalholz verwendet werden. Da aber zwischen den Schalbrettern der Wind durchpfeifen würde, muß da, wo zwei Schalbretter aufeinanderstoßen, eine Leiste ausgenagelt werden. Eine solche Leiste darf aber nur auf einem der beiden zusammenstoßenden Schalbretter ausgenagelt werden, damit sich das Holz ungehindert ausdehnen und zusammenziehen kann. Einen guten Schutz gegen Zugwind bietet auch das Verkleiden der Rückwand und der Seitenwände mit Dachpappe. Bei Etagenstallungen müssen die Fußböden unbedingt dicht sein. Das wird ebenfalls am besten mit Dach pappe erreicht, die aber angeklebt werden muß, damit sie von den Tieren nicht beschädigt wird. Auf die Dachpappe wird Torfmull und darüber Stroh gestrent. So wird der Urin gut aufgesangt und ein vorzüglicher Dünger erzeugt. Bei einer sehr kleinen Kaninchenhaltung kann man sich auch mit einer großen und starken Kiste behelfen, die aber zum mindesten die Maße 80 X 80 X 50 Zentimeter aufweisen muß. Hier werden Rücken= und Seitenwände mit Dachpappe beschlagen, ein Dach aufgesetzt und mindestens 15 Zentimeter hohe Füße angebracht. Der Stall darf niemals direkt auf dem Boden aussitzen, weil sonst die Bodenfeuchtigkeit eindringen und das Holz zerstören würde. Die Vorderfront wird durch eine Tür abgeschlossen, die einfach aus einem mit Drahtgeflecht bespannten Holzrahmen besteht. 9511der Hunde zerrissen uhner naurnp. In Laurud und den umliegenden Bauernschafter mergen immer wieder Klagen lant über die Schäden, die wil Bunde unter dem Geflügel anrichten. So wurden hie in den letzten Tagen an den verschiedensten Stellen rund vier zig Hühner von wildernden Hunden zerrissen. Die frühjahrliche Bepflanzung der Grabstätten Jeder, der die Ruhestätte eines lieben Angehörigen zu betreuen hat, wird im Frühjahr überlegen, welche Blumen er als geeigneten Grabschmuck aupflanzen kann. Wenn die Stätte im Schatten großer Bäume liegt, so muß auf Vin men meist wohl verzichtet werden. Aber eine gleichmäßig grüne Bewachsung ist dann sehr wünschenswert. Wer Efen, der gut im Schatten gedeiht, pflanzen will, wähle die klein blättrige Art. Der großblättrige Efen läßt nach einiger Zeit keine andere Pflanze mehr anskommen! Allerdings bedarf die Anlage— außer einem alljährlichen Rückschnitt der Efeuranken—. keiner weiteren Pflege. Die Pflanzen des Immergrüns breiten sich weniger start aus und dulden auch andere Pflanzen in ihrer Amgebung. Am eine grün bewachsene Fläche zu erzielen, wird oft Gras ang sät. Aber das Gedeihen der Grasanlage ist fraglich, wenn die Grabstätte viel Schatten ooer zu viel Sonne hat. Außerdem hat ein Rasenplatz ständig Schnitt und Pflege nötig. Am besten verwenden wir also eine sich schnell ausbreitende Rasenersatzpflanze. Dafür eignen sich verschiedene Maner pseifer Arten, die auch im Winter grün und für Grabanlagen sehr empfehlenswert sind; z. B. gedeiht Sedum spurium sowohl auf sonnigen, trockenen, als auch auf schattigen Stellen. Die Blättchen sind eisörmig, die kleinen Blüten rosa. Auch einige andere Sedum=Arten mit bläulich=gruüen oder frisch=grünen Blättern sind gute Nasenersatzpflanzen. Sehr schön wirkt das 5 Zentimeter hohe Sternmooe(Sagina subulata) mit seinen weißen, zierlichen Blütchen. Nur während der ersten Zeit der Neuanlage muß die Erde immer feucht gehalten und alles auf kommende Unkraut entfernt werden. Auch die niedrigen Steinbrech-Arten gehören zu den beliebtesten Pflanzen für Grabanlagen. Teils bilden sie dichte, moos artige Polster, teils wirken sie durch ihr reiches Blühen Viele gedeihen auch im Schatten. Schließt eine Einfassung von größeren Natursteinen die Hügel ab, so können wir vielerlei polsterbildend Blütenstanden pflanzen. Einen dankbaren Blumen flor bringen uns immer Primeln, Vergißmein nicht und Stiefmütterchen! Meist sind sie im Juni zu Ende, und wir können sie dann durch Sommer blumen ersetzen. Sehr wichtig ist es, die Pflanzstelle ent sprechend vorzubereiten! Bei magerem Boden mischen wir etwas nahrhafte, lockere Erde unter die Pflanzenerde und geben auch etwas sein zerriebenen, recht feuchten Torfmull darunter, damit der Wurzelballen länger die Feuchtigkeit bewahrt. Aebrigens gedeiht in magerem Boden ausgezeichnet eine aus den Alpen kommende Heidekrant=Art mit rosenroten Blütchen: Erica carnea. Nicht vergessen dürsen wir die Begonien=Arten. Da sind z. B. dikleinen, buschigen Begonien, mit rosa oder roten Blüten übersät! Dann die Knollen=Begonien, die mit ihren pracht vollen Blüten den ganzen Sommer über bis zum Herbst jeden Hügel schmücken. Auch die kleinblumigen Knollen= Begonien, die in Gruppen angepflanzt werden, sind äußerst passend als Gräberschmuck Durch eine richtige Zusammenstellung können wir am mit einfachen Blumen eine reiche Wirtung erzielen. Immer aber wird bei allen Blumen, die wir aupflangen, eine einheitliche Auswahl der Farben am schönsten und am würdigsten für die Bepflanzung der Ruhestätten sein. Diese Zeitu durch Boter zuzüglich 36 ohne Ansort Der heu Erfol Märkte Lehrte, 2. April 1900. Es kosteten(Durchschnittsqualität und Durchschnittspreise): a) Ferkel: 5—6 Wochen alt bis 22 RM., 6—8 Wochen alt 23 bis 27 RM., 8—10 Wochen alt 28 bis 32 RM., 10—12 Wochen alt 33 bis 36 RM. b) Läuserschweine: über 3—5 Monate alt 37 bis 48 RM. c) ältere Futterschweine: bis 72 RM.(Abfallende Warentsprechend niedriger, ausgesuchte Spitzenware entspre chend höher.) Marktverlauf: Langsam.— Nächster Markt Dienstag, 9. April 1940. Hauptschriftleiter: Dr. Gustav Hoffmann. Verleger: Geo# Glenewinkel. Druck: C. J. Georg Glenewinkel, Stolzenau Nr. Zucht- und Milchvieh-Versteigerung am Donnerstag. dem 11. April 1940 Amtliche Mitteilungen der DAF. Dienstzeit der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront stags, Freitags: 7 7.00—13.30 Uhr. Der in Sulingen Gann). Sehr günstige Preise! Auktionsbeginn 10 Uhr. V Auftrieb: 100 Zuchtvullen, staatl, gekört und ins Herdbuch eingetragen. 40 Stück Milchvieh(hochtragend oder abgekaibt), 100 reichsgekörte Hoyaer Zuchteber. Seuchenschutz Banguntersachung Abkalbe= und Transvortversicherung! Kostenloser Katalogversand durch: Viehverlaufsvereinigung Sulingen G. m. h. H., Sulingen i. Hann. Fernruf 275 Postschließfach 33. Gefunden Suche auf sofort oder soä wegen Verheiratung der jetzig eine nissen umen auszuschließen, hat der Reichsarbeitsministe seinem Erlaß an die Reichstrenhänder der Arbeit vom 21. März 1940 bestimmt, daß in diesen Fällen die nach Arbeitsstunden entlohnten Gefolgschaftsmitglieder bei älterem Herrn. Wo? sagt die dieses Vlattes. beschäftsstell Nacht vom 31. März zum 1. April eine Stunde weniger, für die Nacht vom 5. zum 6. Oktober eine Stunde mehr bezahlt erhalten; der Schichtlohn ist entsprechend zu kürzen Hausangestellte sezahlt oder zu erhöhen. Ebenso wird sich auch der Alkordverdienst niedriger bzw. höher stellen. Bei Gefolgschaftsmitgliedern, die Wochen oder Monatslöhne erhalten, tritt infolge der Einführung bzw. Beendigung der Sommerzeit keine Aenderung in der Bezahlung ein. Ist ein Betrieb in der Lage, durch späteren Beginn der auf die Nacht vom 31. Man zum 1. April 19.0 folgenden Schicht eine Verkürzung der Nachtschicht und durch früheren Beginn der auf die Nacht vom 5. zum 6. Oktober folgenden Schicht eine Verlängerung der Nacht schicht zu vermeiden, steht einem solchen Verfahren nichts im Wege. zum. 1. Mai oder früher Personenhaushalt gesucht. Frau Wilh. Meyer, Minden, Hohnstraße 29(Möbel Passage, Telefon 1173. Damen= Lederhandschuhe. Abzuholen gegen Erstattung der Unkosten bei der Geschäftsstelle. Gefunden Basttasche mit Strickhandschuhen. olzhausen, den 31. März 1940. Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Nach langer, schwerer Krankheit starb meine liebe Frau, unserer Kinder treue Mutter aller Art werden sofort angeferligl.— Fernrul 30 I. Georg Glenewinkel. Buchdruckerei Line Franz geb. Fullriede im Krankenhause zu Stolzenau. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen Fritz Franz. Die Beerdigung findet am Donnerstag, 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt. 4. April, Eigener Drahtb Das Oberkom Im Westen k In der nördlie wurden am Nachk slugzeuge britisch schiffe angegrisse tischen Jägern u und Handelsschif einen nachhaltig wurden 1 Zerstö (mit einer Gesan boote und 1 Hai die Brandwirknr tresser wurden 3 Handelsschiffe Tonnen. Dank des Zum großen In einem #rlegswinterhil stärkte Spen Anheitliche, au en Voltes ul Der am Tag Beweis d wehrtreis XI Die Truppe rschwerungen Art und Einspe Merung in de e Einnahn # Wehrmacht nenliche Ergeb zanzen Reihe vr is dem Doppe Am worden. 9 ##i Ergebnisse #eie XI ein Be Aeinterhilfswerk Für die gro ##nt der Wehr terständliche und Der Abzuholen gegen Erstattunge Unkosten bei der Geschäftsstelle. 56 lung von Ado Zweites Blatt zu Nr. 78 Mittwoch, 3. April 1940 Vom Sinn unseres Kampfes Von Gauleiterstellvertreter Schmalz der Wertszeitung der Hanomag wendet sich Gauleiterstellvertreter Schmalz mit den nachstehenden Ausführungen an die Gefolgschaft dieses Wertes. Seine Ausführungen bringen zum Ausdruck, was alle Arbeitskameraden des Gaues SüdHannover=Brannschweig heute denken und fühlen. Liebe Wertkameraden! Es gab eine Zeit— sie ist moch gar nicht so lange her— da waren wir fast alle erwerbelos. Da standen wir vor den Arbeitsämtern und wollten Arbeit haben, nur Arbeit haben, um das entsetzliche Gefühl er Wertlosigkeit, des Nichtdazugehörens zur werktätigen, schaffenden, nutzbringenden Menschheit loszuwerden, zu ühlen, daß wir keine Almosenempfänger waren, sondern unser Leben mit unserer Hände Arbeit verdienen konnten. Das Recht auf Arbeit Heute ranchen alle Schornsteine in Deutschland. Heute gibt es keine verfallenden Werke mehr. Heute ist die Erwerbslosenfrage gelöst. Noch mehr: Deutschland hat nicht genug Arbeiter, es braucht Arbeiter, es holl sich fremde ius allen enropäischen Ländern herein, nur um die gigantisch angekurbelte Produktion bewältigen zu können. Allein in unserem Gau. im Gau Süd=Hannover=Brannschweig, und schätzungsweise 36000 polnische Arbeiter beschäftigt, ohne daß ein einziger deutscher Arbeiter deswegen weniger zu tun hätte. Es ist gut, sich das immer wieder vor Augen zu führen. Denn es ist etwas Großes, das Recht auf Arbeit, und es ist etwas Großes um den Staat, der dieses Recht auf Arbeit all seinen Volksgenossen zu geben vermag! Wirtschaftlich weltbeherrschende Staaten können sehr wohl unter stärkster Arbeitslosigkeit leiden, Demokratien können volksfremd, ja im innersten Wesen volksseindlich sein Beispiele dafür haben wir jeden Tag vor Augen. Wir brauchen nur mit wachem Verständnis die Berichte über die englischen Erwerbslosenziffern zu lesen, die durch alle Zeitungen gehen. 1 800 000 Menschen ohne Arbeit in England, eine Zahl, die sicherlich eher zu niedrig als zu hoch gegriffen ist! Das im„mächtigsten Reiche der Erde“, das doch imstande sein müßte, wie ein anderes Land für seine Arbeiter zu sorgen! Warum konnte das nationalsozialistische Deutschland in kurzen Jahren der Aufbauarbeit, nach einem Zusammenbruch ohnegleichen, dieses Problem meistern, trotzdem ihm weder die Macht, noch das Kapital, noch die Weite der Wen zur Verfügung standen, wie dem britischen Reich? Der deutsche Arbeiter— politisch geschult Deutsche Arbeiter sind heutzutage keine blinde, verhetzte Masse mehr, die, ohne selbstätedig zu denken, irgendeinem Drahtzieher— und sei es ein Jude und Feind!— instintt los gehorcht. Deutsche Arbeiter sind heute politisch klar dentend, politisch geschult. Der Staat, in dem sie leben, ist unter ihrer Mithilfe aufgebaut. Aber es ist kein Klassenstaat, es ist ein Staat. in dem jeder schaffende Deutsche sein Recht hat. Aus einer wahren Volksgemeinschaft, aus dem Zusammenschluß aller Deutschen, schönft dieser Staat seine Stärke. Mit einer Geschlossenheit, wie sie vordem die dent sche Geschichte nicht kannte, stellte sich ein ganzes Voll hin rer seinen Führer in einem unerschütterlichen Glauben, in Liebe und Vertrauen. Denn er verkörpert für jeden Deulschen die jahrhunderte alte Sehnsucht nach Einigkeit, nach der Bildung eines großen starken Reiches als der Heimal aller. Daher das unwiderstehliche Zurückströmen aller außerhalb der Reichsgrenzen wohnenden Deutschen, deren Anschluß an das alte Vaterland ein Reich erstehen ließ, das alle Fesseln des Versailler Diktats sprengte: Das Großdeutsche Reich.— Das freiwillige Bekenntnis aber der ungezählten Tausende, die noch nach Kriegsausbruch nach Deutschland zurückstrebten: der Volksdeutschen aus Wolhynien, dem Valtikum, Südtirol, ist ein Glaubensbekenntnis von erschütternder Eindringlichkeit für die ganze Welt Das Lied der Volksdeutschen### Von Professor Dr. Karl Blessinger4 Viele hunderttausend Deutsche haben im Laufe der letzten Jahrhunderte die Heimat verlassen, um draußen in der Fremde ihr Glück zu suchen. Ein großer Teil dieser Auswanderer ist dem deutschen Volkstum verlorengegangen; ein anderer Teil aber hat sein Deutschtum bewahrt bis zu eem Tage, an dem der Führer die einen aufrief, draußen Vorposten aktive Kämpfer für Deutschland zu sein, die anderen aber heimholte ins neue Großdeutsche Reich. Drei Dinge sind es vor allem, die diesen Volksgenossen seholsen haben, ihre deutsche Art in fremder Umgebung durch Generationen hindurch zu bewahren: die Sprache, s Brauchtum und das Lied. Richt überall aber waren die Voraussetzungen für die Erhaltung dieser Grundpfeiler einer völkischen Kultur in gleicher Weise gegeben. Es kam dabei nicht so sehr auf den Umsang der Auswanderersied lung an; kleine Volkstumsinseln, wie die Gottschee, haben hier eine vielfach größere Bedeutung gehabt als manches ausgedehnte Gebiet in Nordamerika, wo Deutsche in großer zahl wohnen. Entscheidend war auch nicht die Entfernung von der Heimat oder die günstige oder ungünstige Verbin dungsmöglichkeit mit ihr: sonst hätten die Deutschen im inern Südbrasiliens nicht in vielem sich zäher halten mien als einige Gruppen am Rande der Ostsee. Und end ich kam es erst recht nicht darauf an, ob die Träger der taatsgewalt dem Deutschtum Hemmungen in den Weg egten oder nicht: im Gegenteil, die Deutschen Nord amerikas, die mindestens ansänglich eine gewaltige Machl itten entwickeln können, lösten sich zuerst kulturell von er Heimat, um dann auch ihr Volkstum zu verlieren, während die Volksgenossen in den Ländern der schärfsten rutdeutschungsmaßnahmen erst recht auf ihr Brauchtum ihr Lied pochten; wo sie nicht von Deutschland reden irsten, sangen sie umso treuer ihre deutschen Lieder und anzten ihre deutschen Volkstänze. Entscheidend ist die Verbindung mit dem Boden. Je stär er die Auswanderer den bäuerlichen Charakter ihrer Siedlung wahrten, desto reiner wurde die Einheit von Lied ind Brauch gewahrt und damit das Volkstum überhaupt erhalten. Je stärker dagegen das städtische Element überDer neue Messerschmitt=Vomber Nach seinem überaus erfolgreichen Jagdflugzeug Messerschmitt Me 109 und seinem Zerstörer Me 110 hat Prof Messerschmitt nunmehr erstmalig auch ein schweres Kampfflugzeug geschaffen, das bereits mit Erfolg über der Norder eingesetzt werden konnte. Die neue Konstruktion ist ein Kampfflugzeug für Langstreckeneinsatz und hat eine Besatzugg von vier Mann. Die Bewaffnung besteht aus mehreren leichten und schweren Mcs. Technisches: Freitragender Flügel in der bekannten Messerschmitt=Ganzmetall=Bauweise: Spalt=Wölbungsklappen mit hydraulicher Betätigung. Rumpf in Halbschalenbauwene mit Vollsicht=Bugkanzel. Freitragende Leitwerke mii Endscheibenseitenleit werk. Fahrgestell und Spornrad hydraulich einziehbar. Zwei wassergekühlte Motoren.(Presse=Hoffmann, M. Hie Kapitalismus— hie Sozialiomus! Jetzt gilt es, dieses Reich zu verteidigen. Jedes große Werk muß seine Feuerprobe vor dem Schicksal bestehen. Wenn der Führer sein Lebenswerk für die Zukunft sichern will, muß er den Angriff parieren, der es in Trümmern schlagen möchte. Das Herz Europas ist kein ohnmächtiges, zerstückeltes und zertretenes Reich mehr, es ist unter nationalsozialistischer Führung zur stärksten europäischen Kontinentalmacht geworden. Dagegen rennt die englische Plutokratie Sturm. Hie Weltherrschaft des Kapitals! Hie eine neue Idee, die von Volksgemeinschaft, von Leistung, vom Recht auf Lebensraum, vom Recht des Blutes spricht! Wir sehen der Auseinandersetzung mit allem Ernste, aber auch mit aller Ruhe entgegen. Mit einer Ruhe, die in unserer Staatsführung sich darin äußert, daß mitten in dem kriegerischen Geschehen eine Aufgabe friedlichster Natur, aber von höchster Bedentung in Angriff genommen werden konnte: Die Altersversorgung des schafsenden deut schen Volkes! Meine lieben Kameraden! Ihr steht in derselben Front zur Verleidigung unseres Vaterlandes wie der Soldat. Jeder Eurer Hammerschläge schmiedet mit an Deutschlands Zukunft. Es ist etwas Schönes um die Arbeit in einem Werte wie das Eure! Es ist etwas Großes um die Ver teidigung solchen Werkes, um die Verteidigung der den schen friedlichen Arbeit gegen Feind und Vernichtung. Unsere Parole! Die Parole ist:„Mit Hitler und seiner Fahne in eine neue deutsche Zukunft!"— Das ist des Einsatzes unserer ganzen Kraft wert. Wir spannen die Muskeln, wir kämpfen uns durch!— nicht, damit eine Gruppe von Men. schen sich bereichert wie in England, sondern damit Deutsch land lebt! In 5½ Fußstunden durch sieben deutsche Staaten Kleine Illustration zum Kriegsziel unserer Gegner Die Zerstückelung Deutschlands und die Wiederherstellung der Zustände aus der Zeit des sämmerlichen Westfälischen Friedens von 1618 ist eines der Kriegsziele der Plutokratien. Das weiß in Deutschland jetzt jedes Rind Immerhin ist es lehrreich, sich in diesem Zusammenhang an die Zustände von 1618 zu erinnern. Damals wurde Deutschland in zahllose Kleinstaaten zersplittert. Ein bezeichnendes Licht auf diese Kleinstaaterei wirft eine Notiz der„Schleizer Zeitung“ aus dem Jahre 1890:„Interessant dürste es sein, zu erjahren, auf welchem Wege man zu Fuß in weniger als sleStunden durch sieben deutsche Länder reisen kann. Geht man von Rudolstadt an der Saale, der Hauptstadt des Fürsteninms Schwarzburg=Rudolstadt, aus nach Westen. so kommt man in einer halben Stunde nach dem Dorse Ammelstädt im Herzegtum Altenburg; von da in eineinhalb Stunden durch Teichröda(Schwarzburg=Rudolstadt) nach Remda(SachsenWeimar); von da in zwel Stunden nach Witzleben(Schwarz= burg Sondershausen); von da in einer halben Stunde nach Osthausen(Sachsen=Meiningen); dann in eineinviertel Sinn den durch das Rudolstädtische Kirchdorf Elrleben nach Kirch heim(Königreich Preußen) und von da in einer Stunde nach dem Gothaischen Städtchen Ichtershausen, in welchem Orte Angehörige aus den sieben Ländern Großherzogtum Weimar. Herzogtum Meiningen und Gotha, Fürstentum Schwarzburg Sondershausen und Rudolstadt, Reuß ältere und jüngere Linie gemeinschaftliche Sitzungen in der dortigen Strafanstalt halten. Noch kürzer ist die nachfolgende kleine Fußreise, die nur 5½ Stunden beansprucht und in welcher man nicht weniger als sieben verschiedene deutsche Staaten betritt. Von Schleiz (Reuß jüngere Linie) gehe man nach Volkmannsdorf(Weimar), besuche Erispendorf(Reuß ältere Linie), hierauf Erdmanns dorf(Meiningen), wende sich nach dem preußischen Liebschünz und Drognitz und endlich nach den lief an der Saale gelegenen romantischen Orten Saaltal(Altenburg) und Preßwitz(Rudol stadt). wog, desto geringer war die Verbindung mit diesen Grundlagen jeder Volkstumskultur. Das hängt auch damit zusammen, daß die häuerlichen Siedler zunächst in geschlosse nen, einheitlich zusammengesetzten Gruppen sich festsetzten und damit kulturell einen Kern bildeten, dem die später Kommenden automatisch sich anschlossen, während die städtischen Auswanderer, an sich schon innerlich viel weni ger einheitlich geformt, als Einzelgänger in das fremde Land kamen, dort vielfach zerstreut blieben und sich erst nachträglich zusammenschließen konnten. Das geschah dann aber auf einer ganz anderen Grundlage, nämlich in der Form des Vereinswesens. Gewiß haben sich zum Beispiel die deutschen Männergesangvereine Nordamerikas um die Erhaltung des Deutschtums große Verdienste erworben. Eine völkische Gesamtleistung von der Durchschlagskraft, wie sie Lied und Brauch bäuerlicher Gruppen unter viel schwierigeven äußeren Bedingungen bieten konnten, war aber unter den gegebenen Voraussetzungen unmöglich zu erreichen. Wie nachteilig die Zerstreuung sich auch kulturell aus wirkt, zeigt das Schicksal des Deutschtums in den Balten ländern. Obwohl die Baltendeutschen mit eiserner Energie eine deutsche Kulturpolitik großen Stiles betrieben, waren sie doch kuturell verloren, als sie aufhörten, die anerkann ten Heren des Landes zu sein; es fehlte ihnen die Stütze des Volksliedes, das ihnen wenigstens kulturell die Selbst behauptung ermöglicht hätte Wenig wußten wir bis vor kurzem von dem Lied der abgesprengten Deutschen. Erst in den Zeiten der Not hat uns eine nationalgesinnte Jugend darauf aufmerksam ge macht, und zwar nicht auf dem Wege gelehrter Forschung, sondern in praktischer Arbeit. Erst recht seit der Machtübernahme ist diese Jugend auf Fahrt gezogen zu den abgesprengten Volksdeutschen, zunächst um ihnen Kraft aus der Heimat zu geben und ihnen, wenn sie vom Führer nicht sprechen durften, im Lieder von der deutschon Heimat zu singen. Aber bald zeigte sich, daß diese Jungen und Mädel nicht nur schenken, sondern auch empfangen konnten. Die schönsten deutschen Lieder brachten sie aus fernen Gegenden mit„Lieder, die heute ganz Deutschland kennt und deren Kennenlernen viel beigetragen hat zum inneren Zusam menschluß aller Deutschen auch in der Heimat. An diesen Liedern zeigt sich so recht die unzerstörbare Kraft gesunden Deutschtums, das auch unter dem stärksten fremden Kultureinfluß innerlich unversehrt bleibt. Durch Generationen vom Kernvolk abgeschnitten, haben diese Volksdeutschen ihr Lied und Brauchtum selbständig weiterentwickelt. Daß dabei Einwirkungen der Amgebung vielfach deutlich zu spüren sind, ist klar. So zeigen Landschaft und Eigenart der Staatsvölker in manchem tennzeichnenden Zuge deutliche Spuren auch im Liede unserer deutschen Volksgruppen. Mancher zunächst fremdartige Klang überrascht beim ersten Hören dieser Lieder, und nur selten läßt sich— was angesichts des oft schweren Volkstumskampfes nur natürlich ist etwas von der unbeschwerten Fröhlichkeit so vieler hei matdeutscher Lieder und Tänze spüren. Aber der Unterton von Schwermat, der die meisten der volksdeutschen Lieder durchzieht, ist völlig frei von aller Sentimentalität und gekünstelter Empfindsamkeit, und wenn Lieder betont lämpferischen Charakters auch nur wenig zu finden sind, so ist um so mehr der Wille erkennbar, auszuhalten und sich zu behaupten, komme, was da wolle. So ist das Lied der Volksdeutschen ein an Eigenart reicher. vollwertiger Bestandteil des gesamtdeutschen Volksliedes und in seiner Auswirkung von nicht zu unterschätzen der politischer Bedeutung. Das Lied hat geholfen, das Deutschtum außerhalb der Reichsgrenzen zu erhalten, und die Verbindung, die unsere Jugend durch das Lied mit den versprengten Volksgruppen ausgenommen hat. trug dazu bei. die Heimkehr der Volksgruppen ins Reich seelisch vorzubereiten. Dies trifft vor allem für die nahegelegenen Volkstumsinseln zu, von denen einige, wie der Schönhengstgau und das Kuhländchen, schon zusammen mit den Sudetendeutschen ins Reich heimgekehrt und dadurch aus ihrer Abgeschlossenheit gelöst worden sind; andere Gruppen. wie die Deutschen in der Zivs, kamen gleichzeitig auf an derem Wege mit den Reichsdeutschen in enge Verbindung. Die Deutschen aus dem Osten, die auf den Ruf des Führers ins Reich zurückgewandert sind, bringen ebenso wie die früher befreiten Volksgenossen ein wertvolles Liedgut in die deutsche Heimat mit, und es ist uns eine stolze Freude, daß wir diesen Deutschen nicht nur einen Auftrag zur wirt schäftlichen Erschließung der befreiten Gebiete geben können, sondern daß wir auch in Gestalt ihres Liedes ein kostbares Geschenk entgegennehmen dürfen. Es bedeutet uns gleichzeitig eine hohe Verpflichtung, im Kampfe um eine arteigene und bodenständige Kultur es dem Vorbild gleichzutun, das diese Volksgruppen uns gegeben haben. Aus der Tierwelt Vogelparadies Wangerooge 202 verschiedene Arten— Die angriffslustige Seeschwalbe In der Bremer Naturschutzgesellschaft machte der junge Ornithologe Herbert Bruns interessante Mitteilungen über seine Arbeit als Vogelwart auf Wangerooge im Sommer 1939, die bereits im April mit der Beobachtung durchziehender Vögel begann. Auf Wangerooge gibt es zwei große Schutzgebiete, das Ost= und das Westschutzgebiet. Das Ostschutzgebiet ist verhältnismäßig jung und noch nicht eingedeicht. Hier nistet die Seeschwalbe, ein echter Seevogel, der seinem Namen nur seinem gegabelten Schwanz verdankt. Aeben den etwas selteneren Küstenseeschwalben und den kleinen Zwergseeschwalben brüten auf Wangerooge vorwiegend Flußseeschwalben, etwa 2000 Paare. Die Gelege sind so dicht nebeneinander, daß auf einer kleinen Insel von nur wenigen Quadratmetern etwa 150 Gelege zu finden sind. Die Angriffslustigkeit der Seeschwalben macht es dem Vogelwart, der seine Kolonie ja recht oft besuchen muß, nicht leicht, seine Arbeiten durchzuführen. Sie lernen ihn auch nicht kennen und können ihn von Fremden nicht unterscheiden, sondern greifen ihn in großem Schwarme stels wieder nen an und zwar sloßen die Küstenseeschwalben richtig zu, während die Flußseeschwalben dabei etwas sanfter verfahren. Aber auch viele andere Vögel wurden beobachtet, insgesamt konnten 202 verschiedene Vogelarten sestgestellt werden, darunter auch einige bei uns sehr seltene Vögel. Leider werden immer noch viele Funde von Vögeln gemacht, deren Gefieder vom ausgeschiedenen Oel der Motorschiffe so verllebt ist, daß sie nur in den seltensten Fällen gerettet werden können. Beringt wurden insgesamt 2250 Vögel, darunter auch viele Singvögel. Ein Diagramm zeigte, wie unregelmäßig und verschieden selbst an einigen auseinanderfolgenden Tagen ein Vogelzug ist. Tiere, die nicht kauen können... Erstannliche Kraftleiftungen des Magens. Daß die Verdauung der Speisen im Munde beginnt, ist bekannt. Im Munde setzt sich der Körper in den Besitz der ihm zugeführten festen Nahrung, indem er dieselbe zerkleinert. Durch das Kauen wird das von der Kochkunst hergestellte„Gericht“ zur nähtenden„Speise“ umgearbeitet. Tiere nun, welche der Zähne entbehren, kauen vielfach mit dem Magen, wie manche Fische und vor allem die körnerfressenden Vögel. Bei Gäusen, Hühnern, Tauden Ist der Magen sehr muskulös, also zu einem kräftigen Drucke auf die Speisen befähigt; die Ham auf der Innensette des Magens ist bei ihnen viel fester und dicker als die Ham der Fußsohlen Die Gewali aber, welche dieser muskelkräftige Magen auszuüben vermag, ist bedeutender, als man ich träumen läßt Diese Tiere ersetzen die dem Magen mangelnden Zähne durch kleine Steinchen, welche sie begierig auspicken; mit Hilfe derselben zerreibi der Magen bei seinen Bewegungen nicht nur harte Körner, sondern übt bedeutende Kraftleistungen. Der italienische Abi Spallanzani prüfte die Arbeitstäng= leil des Magens durch Experimense. Erließ Hühner Glastugeln verschlucken, lotele die Tiere nach angemessener Zeit und sand im Magen die Kugeln ansänglich nur teitweise, bei längerer Zeitdauer vollständig zu Pulver verrieben; serner versah er Beitugeln auf ihrer ganzen Oberfläche mit Stahlspitzen, ließ diese ftachlige Pille. mit Kartenpapier umyülli, Hühner verschlucken, und sand die Spitzen glau an der Oberfläche der Bleifngel abgebrochen, zum Teil auch sonst noch zertrümmert. ohne daß der Magen an seiner Innenwand verlein gewesen ware Man versuche doch, mit der Hand oner mit dem Fuß durch langsamen Druck zwischen leinen Steinen das gleiche auszuführen! Bald wird man erkennen, daß dazu unsere Mustetkraft und Widerstandsfähigkeit unserer Haut viel zu gering ist Bei Tieren mn sogenannten häntigem“, das heißt mil geringen Muslelschichten versehenen Magen, in es nicht die mechanische Kraft der Muskein, sondern ein besonders reich lich abgesonderter träftiger Magensast, welcher ihnen gestatter große Bissen(Fleisch) zu verdauen So bei Nandvögeln URHRBER-REUTSSCHUTZ DURCH VERLAO OSEAR MEISTER, WERNAUITS 47. Fortsetzung(Nachdruck verboten.) Laura Pastina sarrte in das heine leidenschaftlich er: regte Gesicht Romana Tiebrucks. Sie wollte sich noch nicht geschlagen geben. Sie wollle nicht. Aber Romana hielt ihren Blick fest— gütig, streng und ernst. Sie war Mutter, Helferin und Priesterin an der Menschheit. Laura Pasting fühlte die turmhohe Ueberlegenheit der anderen. Sie wars plötzlich die Hände vor das Gesicht, vergaß ihre anerzogene Damenhaftigkeit, ihre hier lächerlich wirkende Haltung und keuchte vollkommen niedergeworfen und nun ganz unbeherricht hervor: „Was wissen Sie denn davon, wie es in mir aussicht? Sie halten mir hier Reden und klagen mich an und ich——? Reinen Sie, es sei angenehm, einen alten, verliebten Mann zu heiraten? Ich war Verkäuferin in einem Krawattengeschäft. Pasting sah mich und verliebte sich in mich. Er war für das Gründliche, und ich suchte einen reichen Mann. Ich habe ihn geheiratet. Geradezu unsumpathisch war mir der Junge, der mich mit Augen ausah, als wüßte er, warum ich seinen Vater heiratete. Ich spürte es deutlich, daß er mich verachtete. Aber ich war arm, und Pasting hatte Geld. Ich habe Pasting geheiratet und habe verschwendet und Geld ausgegeben. Man sagt,“ hier glitzerte etwas wie Triumph auf,„er habe sich meinetwegen ruiniert! Heute ist nicht mehr viel da. Aber ich mußte mich doch betäuben, das zum Schweigen bringen, was in mir sammerte und schrie; ich hatte mich doch um mein Leben selbst betrogen. Und er war eisersüchtig, eisersüchtig auf jeden Menschen, mit dem ich sprach. Als ich dann wirklich einen Mann kennenlernte, den ich lieben konnte, da habe ich es ihm gesagt und von ihm losgewollt. Ist das Schuld? Habe ich kein Recht auf mich?“ Sie verschlang die Finger und wand sie wieder auseinander. Sie stellte gewissermaßen ihre Tragik zur Schau, und das gekünstelte Gefühl überwog bei weitem die auch vorhandene echte Erschütterung. Romana, die jählings Mitleid emporkeimen gefühlt hatte, erstickte es wieder; es war hier nicht angebracht. „Sie haben ein Recht auf Ihr Leben, gewiß,“ sagte sie herb,„aber trotzdem tragen Sie Schuld. Sie haben Raben, Katzen, Hunden. Der Magensast der Hunde int kräftig genug, um diese Tiere vor den Trichinen zu schützen. Sie verdauen nicht nur das Fleisch, sondern auch das im Fleische sitzende Schmarotzertier. Der Mensch erfreut sich eines solchen Schutzes nicht. Tragödie um den Elefanten Werden die riesigen Dickhäuter aussterben? Von Eagrt Klein Der Elefant ist ein sehr seltsames Geschöpf, ein archaisches Lebewesen, vom Standpunkt der Zoologie ein Ueberlebender, denn er ist das einzige Rüssektier, das es heute noch gibt. Sein Bruder, das Mammut, und seine Vettern, das Mastodon und Dinotherium, starben schon vor Jahrmusenden aus, vielleicht schon vor dem Erscheinen des Menschen. So erweckt der Elefant in unserer Phantasie Bilder von Titanenkämpfen. Wasser ist das Hauptproblem des Elefanten. Er ist ein ausgezeichneter Schwimmer, er nimmt mit Vergnügen sein lägliches Bad und badet auch in Sand und Schlamm, um seine ständig juckende Hant zu beruhigen und die ihm durch Injekteustiche zugefügten Wunden zu heilen. An zweiter Stelle steht die Nahrungsfrage, die auch nich gering ist, denn diese geselligen Tiere leben in großen Familien und Herden, und jedes Mitglied braucht, täglich mehrere hundert Pfund Pflanzennahrung. Die Elefanten leben in einer Gemeinschaftsordnung, die man als Matriarchat bezeichnen kann. Die Herde wird gewöhnlich von einem Weibchen angeführt, dem die übrigen blind gehorchen. Da das Stammesleben beim Elefanten mehr auf materiellem Zwang als auf Familieninstinkt beruht, werden Außenseiter oder unnütze Esser in einer Herde nicht geduldet. In jedem Trupp herrscht der Stolz der Sippe. Eine Herde wird wohl einem fremden Tier in Noi oder Krankheit vorübergehend Hilfe und Zuflucht gewähren, aber es wird unbarmherzig vertrieben, sobald es lästig fällt. Solche ausgestoßenen Elefanten vereinigen sich niemals mit Herden, sondern führen ein einsames Dasein. Es herrschen verschiedene Meinungen darüber, ob alte, kranke Männchen von der Herde vertrieben oder betreut werden. Die alten Weibchen werden jedenfalls hoch geehrt, denn sie sichern den Fortbestand der Art. Das Elefantenweibchen kann vom 14. Jahr an Junge haben, und es kann sich noch im Alter von 70 Jahren vermehren. Es hat gewöhnlich alle fünf Jahre ein Junges. In Asien werden wilde Elefanten mit Hilfe gezähmter Weibchen in eingepfählten Wäldern gefangen. Bei guter Behandlung und Fütterung ist er ein williger Arbeiter, stets bereit, seine Kraft, Geschicklichkeit und Intelligenz in den Dienst des Menschen zu stellen. Er scheint zu begreifen, daß er durch treue Dienstleistung für den Menschen sein bedrohtes Dasein schützt. Denn er ist ein anachronistisches Tier, das früher oder später verschwinden muß. In Asien steht der Elefant unter dem Schutz des englischen und des einheimischen Gesetzes— aber wie lange noch? Es liegt ja in der Natur des Menschen, alles zu zerstören und zu vernachlässigen, was seinen Zwecken nicht mehr dient: Man hat daher Grund, um das künftige Schicksal des Elefanten besorgt zu sein, der eine gute, aber teure Arbeitskraft ist und auf die Dauer den Wettbewerb mit dem Raupentraktor und der billigen Elektrizität nicht wird durchhalten können. Die Zukunft des wilden afrikanischen Elefanten sieht noch viel schwärzer aus. Er gilt als schwer zähmbar und wird daher unbarmherzig ausgerottet, sowohl des Elfenbeins wie auch seines Fleisches halber, das bei den Eingeborenen sehr beliebt ist. In Afrika werden jährlich mehr als 10000 Elefanten getötet, so daß man diesem riesigen Säugetier, das früher über bas ganze tropische Afrika verbreitet war, heute nur noch in der unzugänglichsten Wäldern begegnet, einen Mann, der Sie vergotterte, aus Berechnung geheiratet.“ „Er wußte es—— er wußte es,“ wandte Laura Pasting ein,„daß ich ihm keine leidenschaftliche Liebe entgegenbrachte.“ „Er wird aber nicht gewußt haben, daß Sie ihn nur seines Geldes wegen nahmen. Und das war ein Unrecht. Sie waren Verkäuferin, Sie hatten einen Beruf, Sie waren nicht einmal in Not, so daß Sie vielleicht, hilflos in die Enge getrieben, zu diesem letzten Rettungsmittel hätten greifen müssen. Nein, bewußt, ganz bewußt und niederträchtig sind Sie Mitglied einer Familie geworden, die Sie zugrunde gerichtet haben!“ Laura Pasting erhob sich taumelnd. Die Tränen in dem gepuderten Gesicht hatten eine lächerliche Furche gewaschen. Der trauerlos schicke Hut war zur Seite gerutscht, die sorgfältig gelegten Locken waren verwirrt und zerzanst. Das ist—— Sie sind—.—“ sie stotterte, ihre Stimme überschlug sich. Romanas Hand drückte sie sanft aber sicher wieder auf den Sessel nieder. „Und wo ist da das Recht? Welches Recht hatten Sie, eine bis dahin leidlich friedliche Famlie zu zerstören? Nicht einmal die Kraft einer Liebe steht hinter Ihnen, Sie zu entschuldigen und zu schützen gegen diese Anklage, die ich im Namen Günthers wage. Statt nun das Unrecht halbwegs gutzumachen, statt nun dem Manne eine gute Gefährtin, dem Jungen wenigstens eine einsichtsvolle Hüterin und Kameradin zu werden, schlendern Sie dem Manne den Treubruch ins Gesicht und den Jungen schieben Sie von sich, daß er fast verkommen wäre, wenn nicht—— ja, wenn nicht durch ein gütiges Geschick diese Freundschaft entstanden wäre zwischen Georg und Günther. Und diese Freundschaft hatte sich im Kampfe gegen mich gebildet.“ Laura Pasting vergaß für einen Augenblick ihre Empörung und ihre Zerknirschihen. „Gegen Sie?“ „Ja, ich weiß, daß Günther unseren Georg gegen mich, die voraussichtliche zweite Mutter, aufhetzte, weil er sich verstoßen fühlte und erbittet war, weil er sich rächen wollte an jeder Stiefmutter für seine Enttäuschung mit Ihnen!“ „Und Sie werfen sich heute so für einen solchen Bengel auf?“ Laura Pasting hatte runde Augen und einen öffenstehenden Mund. „Nicht für einen Bengel! Aber für eine zerrissene Seele, die dem Untergang nahe war.“ „Das—— das——" Laura weinte wieder, jetzt ganz unmotiviert.„das kann ich ja niemals verstehen. Ochsenfrosch im Karpfenteich Froschfleisch als eßbares Gut oder gar als Delikatesse u befrachten, will uns Deutschen nicht recht gelingen. Viel. leicht, weil diese„Wasserbewohner für unseren Geschmag zu viel des Amphibischen haben— schlüpfrige nasse Han deren Berührung uns unsympathisch ist. In Frankreich gegen stehen Froschschenkel seit langem auf der Speisekarte in den Vereinigten Staaten übersteigt der Jahreserlös, Fröschen her Zweites Blatt zu N der aus dem Verkauf von 60 Millionen Fröscher iusneholt wird, 20 Millionen Dollar, und Japan gar über. rifft diese wirtschaftliche Leistung: 100 Millionen Frösche ind das jährliche Erzeugnis von etwa 2500 japanischen triff sind Froschfarmen. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um den Ochsenfrosch.# dessen eigentliche Heimat das östliche Nordamerika ist, die# Gebiete um den Mississippi. Ein ansehnlicher Burscheist dieser Frosch, der seiner durchdringlichen Stimme wegen auch noch als Brüllfrosch bezeichnet wird: 22 bis 25 Zenti. meter mißt er in der Länge, wird zwei bis drei Psunschwer, und seine grau=grüne gesprenkelte Haut hat bemer kenswerte Qualitäten; sie ist ebenso fest wie zäh, von an genehmer Geschmeidigkeit und ansprechender Oberfläche Sie ist interessant und ausdrucksvoll gemustert— durch di Fülle willkommener Eigenschaften offenbar dazu auser sehen, in Form schöner Gebrauchsgegenstände vornehmlie die Frauen zu erfreuen. Aus Ochsenfroschhaut werden z. v## geschmackvolle, haltbare Handtaschen angefertigt, in vieler Fällen als Ersatz für die sonst übliche Eidechsenhaut. Der Ochsenfrosch macht also der Eidechse Konkurrenz, eine tigkeit, die höchst erwünscht ist, denn die Hülle der Eidechse kann nur gegen Devisen nach Deutschland eingeführt wer don. Den Ochsenfrosch dagegen können wir im eigenen Lande züchten. In Mitteldeutschland gibt es bereits eine Ochsenfroschfarm, und der Besitzer hat willkommene Er fahrungen sammeln können. Nach ihnen läßt sich die Züch. tung von Ochsenfröschen vorteilhaft mit der Haltung von Karpfen verbinden, ja, die Ochsenfrösche sind eine Art Gesundheitspolizei im Karpfenteich. Sogar das Gewicht der Karpfen soll in jenen Teichen größer sein, in denen Frösche gezüchtet werden; sie halten, nach den bisherigen Fest stellungen, die Teiche rein. Das Karpfenfutter ist durch die neuen Mitbewohner nicht gefährdet; sie tun sich nur daran gütlich, wenn es für die Fische als schon verdorben anzu sehen ist. Im übrigen nährt sich der Frosch von Schnecken, Würmern, Insekten. Sein Fleisch— vom Ochsenfrosch wer den nur die bis zu 26 Zentimeter langen Hinterschenkel verzehrt— überrascht durch seinen zarten, geflügelähn lichen Geschmack und durch seine makellose Weiße. Außerdem soll sein Genuß durchaus zuträglich sein. Die Kühe waren übermütig. In einem Prozeß wegen verbotenen Spritbrennens wurden als Zeugen wohl zum ersten Male vor ein amerikanisches Gericht sieben Kühe zitiert. Man brachte sie zwar nicht persönlich vor die Schranken des Gerichts, wohl aber wurde eine Filmaufnahme von ihnen vorgeführt, die übrigens stürmischste Heiterkeit hervorriel. Der Brenne# hatte seine Abwässer in einen Fluß geleitet, der durch en. große Weide führte. Die Kühe hatten nun sehr schnell ersaßt. daß das Wasser einen ganz bestimmten sehr starten Geschmack hatte. Also— tranken sie mehr, als ihnen gut bekam. Und die Felge war, daß sie sofort nachher eigenartige Sprünge aufzuführen begannen und auf der Wiese umhertorkelten, wie man es nach starkem Alloholgenuß auch bei Kühen nun einmal nicht anders erwarten kann Gott, was soll ich denn tun? Vselleicht hätte ich jetzt noch ein bißchen gut zu dem Jungen sein können. Aber ich liebe doch den andern, ich werde doch heiraten, sobald es geboten ist, ich kann doch nicht anders.“ Romana sah auf dieses armselige, schwache und widerstandslose Weib herab, das handeln mußte, wie es tat, eine Vertreterin jener Gattung, die dazu da zu sein scheint, Verderbnis und Tränen zu säen. Sollte sie doch in Frieden abziehen und ihr Glück versuchen, wo es vielleicht— wieder nicht war... sich darüber keine Sorgen,“ sagte sie kühl.„Wie ich meinen Mann kenne, wird er nichts dagegen haben, wenn Günther solange bei uns bleibt bis ihn das Leben fordert: Arbeitsdienstpflicht und Studium. Ich möchte unter diesen Voraussetzungen auch gar nicht, daß Günther zu Ihnen zurückkehrt. Sie haben nicht den rechten Willen, und all das, was ich Ihnen sagte, um Sie zu wecken, hat Sie nicht berührt.“ Laura Pasting war vielleicht zum erstenmal in ihrem Leben ehrlich. „Berührt?? Doch! Sie haben mich— erschreckt, Frau Professor Tiebruck. Ich habe nie über— dergleichen nachgedacht, ich weiß nicht, ich komme mir vor, wie——“ Offenbar schämte sie sich, auch weiterhin ehrlich zu sein und brach ab.„Aber ich bitte Sie, wenn ich Ihnen nicht als zu— schlecht erscheine— darf ich noch einmal zu Ihnen kommen, vielleicht, um noch einmal mit Günther zu sprechen, vielleicht, wenn es mich mal packt, daß ich ganz einsam bin——?“ „Ja, das dürfen Sie, wenn Sie stets ein ehrliches Wort vertragen können. Für Mee chen, die mich brauchen, bin ich immer zu Hause. Letzt werden Sie auch einsehen, daß meine Worte Sie nicht beleidigen wollten. Ich hätte Ihnen so gern geholsen!“ Laura Pasting ergriff hastig die Hand, die Romana ihr offen hinhielt. „Ich glaube,“ sagte sie heiser,„Sie haben mir schon geholfen.“ „Günther,“ flüsterte Georg empört und packte den Freund im dämmrigen Flur beim Aermel.„seit wann lauschst du auch noch?“ Fast unwillig schüttelte Günther Georgs Hand von sich. Sein Ohr lag an der Türfüllung, hinter der die Stimmen Romanas und Laura Pastings klangen. Plötzlich wandte er sein Gesicht, das ganz tränenüberströmt war, und dieser plötzliche Anblick erschütterte den erzernten Georg über die Maßen. Er fühlte seine Emvörung schwinden. (Fortsetzung folgt.) Bei unseren Wol Sie sind ihr Lebe gangen, haben die Osten, wo Väter u neue Heimat suchten lebendig, dem sie al Und immer dienten dem der Hof mehr I gestellt in den ewi Werden und Verge Glauben an das L geboren. De Bis nun mitten Reich, das ihnen a gewaltige Aufgaben starkes Schwert bef Da ließen sie das gegangen und kehrt Herzen und dem hei zubauen, ganz von zu stehen als Wehr! Liebe zum Rotkehlchen brach ein Elefantenherz. Der große Elefant Chartum, der Liebling aller Besucher, ob groß ob klein, des New=Yorker Zoo, mußte auf Weisung der Direktion getötet werden. Der Riese war ein außerordentlich zutrauliches Tier gewesen, er hatte die Leckerbissen, die die Besucher ihm darboten, stets mit offenbarer Dantbarkeit entgegengenommen. Sein gutes Herz ist ihm aber jetzt zum Verhäugnis worden. In seinem Gehege hatten zwei Rotkehlchen genistet an die er sich sehr gewöhnt hatte. Sie lebten von den zah osen Bröckchen, die von den für Chartum bestimmten Leckerbissen abfielen. Jetzt aber hatten die Rotkehlchen wohl einen noch angenehmeren Ristplatz gefunden, und Chartum schaute vergebens voller Sehnsucht nach ihnen aus. Er wurde ganz liessinnig, wollte kaum noch fressen und griff schließlich sogar seine Pfleger tätlich an. Für einen zoologischen Garten war der gewaltige Dickhäuter zu gefährlich geworden, und es blieb nichts weiter übrig, als ihn zu töten. Nun ist nach eisig und mit ihm die 3 Pflug nahmen und # trauten. Wir müß Azu verstehen, daß z cau in den Lagern satz zu Gast sind, de in Gieboldehausen ##wieder über die§ ##nsern Füßen spürc denn es ist die Zei ## der nicht gern müß ## k o m m t. d e r a u c h n ###noch den Sieg dave Aber sie wissen auch Anfang ist zu einen sondern für alle 3 nichts überstürzen. „ Wochen später ale ##nen wissen sie doch Denn wir brauche #tigen Land wachsen # Pochen aus unsern übrigen Gauen e ##andes. Kreis= un in Osten abberufen # digen Kräften das ## brach liegt. 11 Uebers Jahr wei auf ihrer neuen S# ihre Kinder, in der Geschlechterkette ni gerade die Wolhn Land geblieben. K jedem Besucher der beim ersten Eintri traulich entgegenke nicht anders, wo di Vor= und Nachmit über den Büchern im Kindergarteni ihre Lieder singen. son wenigen Woch Im Sänglingszi Skizze Als das Gerüch srebs aus der F Charlotte von Fri im Geiste den Al Elbe hindonnern. setzen. Keine Nach Auge, bei jedem getrappel auf de lant? Rein, es mi s auch im Herze war Ferdinand alles liebte und den Zorn des gese hatte Mit weißem Ar sah es und blickte u den Königste wohl leid getan. Tiefen seines In Grebe trat ab. de hinter sich zufalle wieder. Der Alte dahingegangenen wonte und konnt siebzehn Jahre. Krebs hatte u Ein tollkühnes 1 kure oder lang# Ketten den Laut Mit blutleeren lauschend ging C gekommen sein. der in den dun weidwundes Tie so klare, unerschr. Leer waren die losen Nächte.—