KK 196.— 72. Jahrgang. Morgen-Ausgabe I. Montag, den 17. Juli 1899. Erscheint wöchentlich zwölfmal. Vierteljährliche Bezugsgebühr 2 M. 25 Pf., durch die Post bezogen 2 M. 50 Pf. Ankündigungs-Gebühren die einspaltige Grundzeile im Allgemeinen 20 Pf., für Arbeitsmarkt und Wohnungs=Nachweis 15 Pf. verbunden mit dem Oorrmunder Autliches Kreisblatt für den Weberstraße 8 Druckerei und Geschäftsstelle: Mönchenwordt 2. Verantwortlicher Redakteur: Rud. Bersend Stadt= und Landkreis Dortmund. e beide zu Dortmund. Teußergert Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Unterhaltung, gewerbliches und soziales Leben, Haus= und Landwirtschaft. Fernsprecher Nr. 181. und„Illutstrirtes Unterhaltungsblatt". Postzeitungs=Preisliste 2043 Für Aufbewahrung und Rücksendung unverlangt eingesandter Manuskripte, sowie für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen wird keine Verantwortung übernommen. Hierzu ein 2. Blatt. A Der gemäßigte Liberalismus il Sidentschland. Seit einigen Jahren hat der gemäßigte Liberalismus in den Wahlkämpfen um die parlamentarische Vertretung in den Einzellandtagen in den drei bedeutendsten süddeutschen Staaten nur Mißerfolge zu verzeichnen gehabt. Der Mißerfolg begann im Winter 1895 bei den Wahlen zum würtembergischen Landtage, wo die deutsche Partei die empfindlichste Einbuße erlitt, während die süddeutsche Volkspartei sich nahezu verdreifachte; er setzte sich fort bei den badischen Landtagswahlen vom Herbste 1897. wo die Nationalliberalen zum erstenmale seit Jahrzehnten die Majorität in der zweiten Kammer einbüßten. Einen neuen Mißerfolg bedeuten die eben stattgehabten Urwahlen zum baierischen Landtage, wo die liberale Partei, die bisher nahezu ebensoviel Stimmen in der Kammer aufbringen konnte, wie das Zentrum, so zurückgedrängt wurde, daß sie im neuen Landtage um mnehr als 20 Stimmen hinter dem Zentrum zurückstehen wird. Ist die neueste Niederlage der Höhepunkt des Mißgeschicks oder bedeutet sie nur eine Fortsetzung, die vielleicht bei den im Herbst bevorstehenden badischen Neuwahlen eine weitere Fortsetzung kerfahren könnte. Um sich darüber einigermaßen klar zu sein, gilt es, die Ursachen des Rückganges zu untersuchen. Zunächst ist ein großer Teil des Mißerfolges auf die wütende Befehdung durch den äußersten linken Flügel des Liberalismus zurückzuführen. Wenn in Würtemberg die Volkspartei den gemäßigten Liberalismus aufs heftigste befehden, so haben sie wenigstens die Entschuldigung, daß sie nicht nur für die Interessen des Zentrums kämpfen, sondern auch für ihre eigenen, denn sie haben ja in Würtemberg einen so bedeutenden Erfolg errungen, daß sie die erste Präsidentenstelle besetzen durften, freilich haben sie mit ihrer Macht nichs vernünftiges anzufangen gewußt, aber das ist eine Sache für sich. In Baiern und Baden dagegen ist das Verhalten der Domokraten geradezu frivol, weil sie in diesen beiden Staaten lediglich die Geschäfte des Klerikalismus besorgen. In Baiern wird das Zentrum aller Voraussicht nach schon diesmal die Mehrheit erlaugen. In Baden ist es auch nicht ausgeschlossen, daß die Wahlen vom Herbst eine klerikale Majorität bringen. Dann wird die süddeutsche Demokratie Gelegenheit finden, zu erkennen, daß sie, die eine Partei der Freiheit zu sein sich einbildet, lediglich die Geschäfte der Reaktion macht. Ein weiterer Mißstand für den gemäßigten Liberalismus in Süddeutschland besteht in der Bildung des Bundes der Landwirte und in der antisemitischen Bewegung. Die durch die Bildung dieser Parteien verschärfte Betonung der wirtschaftlichen Gegensätze und der Rassenunterschiede wirkt zersetzend auf den gemäßigten Liberalismus. Dies zeigt sich ganz besonders in der baierischen Pfalz und im nördlichen Baden. Früher stand der nationale Liberalismus geschlossen da und konnte seine ganze Kraft auf den Kampf gegen das Zentrum verwenden. Jetzt ist nicht nur neben dem Zentrum in der Sozialdemokratie ein gefährlicher Feind entstanden, sondern ein Teil der Kraft muß darauf verwendet werden, Zwistigkeiten im eigenen Lager zu verhüten und zwischen den rassemäßigen und wirtschaftlichen Gegensätzen diplomatisch zu vermitteln. Schließlich ist der Niedergang des Liberalismus in Verbindung zu bringen mit der Steigerung des Partikularismus. Manche Handlung und manche Aeußerung im letzten Jahrzehnt hat den süddeutschen Partikularismus gefördert. Es sei hier nicht weiter darauf eingegangen, daß diese partikularistische Strömung sachlich durchaus unberechtigt ist, denn der Süddeutsche, der ja— und es ist dies weiter kein Unglück— selbst nicht jedes Wort auf die Wagschale legt, brauchte nicht so splitterrichtlich zu verfahren. wenn ein anderer ebenso handelt. Dazu kommt nun noch, daß man in nationalen Kreisen Süddeutschlands dem Partikularismus nicht immer mit der genügenden Schärfe begegnet. Dies hebt letzthin die„Münchener Allgemeine Zeitung“, die jedoch über die süddeutschen Verhältnisse genügend orientirt sein muß, hervor indem sie schreibt:„Wir erleben es von Jahr zu Jahr mehr, daß sich die Parteigruppen, die früher stolz darauf waren, die Vorkämpfer der deutschen Einigkeit zu den ihren zu zählen, einer Art von Partikularismus hingeben, der früher für unmöglich gehalten worden wäre“. Die sinnlose Bekämpfung durch den radikalen Liberalismus, die Machtsteigerung der Sozialdemokratie, die bündlerischen und antisemitischen Bestrebungen: all dies sind nun einmal feststehende Thatsachen und Schwierigkeiten, die sich der Rückgewinnung des verlorenen Terrains entgegenstemmen. Sein Heil darf der gemäßigte Liberalismus nur davon erwarten, daß er nicht trotz, sondern gerade wegen der partikularistischen Strömung diesem Gespenst herzhaft auf den Leib geht, indem er sich nicht selbst von irgend welchen vom Norden herkommenden Verdrießlichkeiten beeinflussen läßt, ssondern gerade in solchem Falle auf das nachdrücklichste hervorhebt, daß dies nur Kleinigkeiten sind gegenüber der Thatsache, daß das deutsche Reich im letzten Jahrzehnt gewaltige Fortschritte gemacht hat, von denen auch Süddeutschland in wirtschaftlicher Hinsicht ebenso, wie in nationaler Nutzen zieht. Die gemäßigt=liberale Partei darf sich nicht durch die Mißerfolge niederdrücken lassen, sondern sie muß wieder zur Kampfpartei werden, wie sie es vor einem Menschenalter war. Dann wird das Mißgeschick der letzten Jahre wieder ausgeglichen werden. Deutschland. H Berlin, 15. Juli. Die große Verschwörung. In neuerer Zeit haben in Frankreich amtliche Aktenstücke, die der Dreyfus=Partei bequeme Handhabe bieten, die Eigenschaft, daß sie im Redaktionsbureau irgend einer Zeitung auftauchen und dann, mit allen möglichen Mitteln noch zu ganz besonderer Wichtigkeit emporgeschraubt, dem verehrten Publikum als verblüffende Enthüllung vorgesetzt werden. So erfährt denn jetzt durch einen in der„Gazette de France" veröffentlichten Bericht des pariser Polizeipräsidiums das französische Volk, in welcher schrecklichen Gefahr die Republik im März ds. Is. schwebte. Und Herr Ministerpräsident Waldeck=Rousseau beeilt sich, im Ministerrat die schauderhafte Mär zu bestätigen— sollten denn die Minister bis dahin von der bösen Geschichte gar nichts gewußt haben?— und versichert dann, er habe wegen der Veröffentlichung des Berichts schon Untersuchung eingeleitet. Ob der Herr Ministerpräsident bei dieser Ankündigung der Untersuchung gelächelt hat, sagen uns leider die Berichte nicht. Der böse Mensch, der das Aktenstück nach der „Gazette de France" befördert hat, ist bei der Ankündigung der Untersuchung gewiß sehr heiter gewesen: er wird wohl am besten wissen, daß man ihm nichts thut. Schlimme Pläne sollen Royalisten und Patriotenliga im Bunde ja allerdings geschmiedet haben, wie der pariser Polizeipräfekt ermittelt hat. Hinter dem bekannten Streich Derouledes, als dieser nach der Wahl Loubets nach dem Elysee marschiren wollte, sollen die Orleanisten gestanden haben. Sie sollen sich den Spaß, der für Deroulede ja recht glimpflich ablief, 500 000 Franks haben kosten lassen. In 8 von den 20 pariser Bezirken sollen orleanistische Ausschüsse bestanden haben, die unter der Bevölkerung wühlten, Bilder des Prinzen von Orleans, Broschen und Nadeln mit seinem Namenszug sollen von Belgien aus unter dem Volke verbreitet worden sein, es wäre ein förmlicher Dienst mit den in Frankreich sehr in Aufnahme gekommenen Selbstfahrern eingerichtet gewesen, durch den die Verbindung der Hauptstadt mit der belgischfranzösischen Grenze hergestellt wurde, und der Prinz von Orleans sei bereit gewesen, jeden Augenblick von Belgien nach Paris herüberzukommen, wenn nur nicht der ganze Putsch kläglich ins Wasser gefallen wäre. Die ganze Agitation. so versichert der Polizeipräfekt, habe die Kasse der Orleanisten um nicht weniger als 500000 Franks erleichtert. Den Spürsinn des Polizeipräfekten und seiner Organe in allen Ehren, aber hier hat er ein wenig zu viel herausgebracht, um ohne weiteres Glauben zu finden. Es mag schon an sich zweifelhaft sein, wie die Polizei hinter diese Ziffern gekommen sein will; der Geldpunkt entzieht sich in solchen Fällen gewöhnlich am allermeisten der Kenntnis der Behörden, weil hierein immer nur die allerwenigsten eingeweiht werden. Daß aber überhaupt die Orleans eine halbe Million an eine von vornherein zweifelhafte Sache! gewendet haben sollen, das erfordert einen Glauben, dessen wir offen gestanden, nicht fähig sind. Die haushälterischen Orleans sind nicht die Leute, die mit einer halben Million so leicht umspringen. Wenn sie das wären, so hätten sie wohl schon längst mehr erreicht. Aber sie halten eben jeden Frank fest. Den Spähern, die dem Polizeipräfekten die Unterlagen für seinen Bericht lieferten, hat wohl in einer leicht erklärlichen Sinnestäuschung die Freigebigkeit des Dreufus=Syndikgts vorgeschwebt. Dieser eine Punkt genügt, die ganze darauf aufgebaute Enthüllung in Zweifel zu ziehen. Aber selbst wenn man sie für wahr nehmen will, macht diese ganze angeblich von Orleanisten und Patriotenliga eingeleitete Agitation einen so kläglichen, geradezu kindischen Eindruck, daß man nicht begreift, wie solche knabenhaften Bestrebungen ernst genommen und jetzt, nachdem schon vier Monate darüber ins Land gegangen sind, mit großer Wichtigkeit aus Tageslicht gezogen werden können. Als ob die Republik keine anderen Sorgen hätte, als Herrn Deroulede und seine etwaigen Hintermänner! Wichtiger als die Frage nach dem Umfang der gefährlichen„Verschwörung“, die so gemütlich verlief, ist die Frage, was mit der jetzigen Veröffentlichung beabsichtigt sein mag. Es scheint, man will die lange schon geplante Verfolgung der„Reaktionäre“ einleiten, indem man die Menge gruselig zu machen sucht. Wenn man der Masse die Ueberzeugung beigebracht hat, daß die glorreiche Republik gefährdet ist, dann bringt man vielleicht ohne Mühe die Maßregeln durch, zu welchem man sich bisher noch nicht hat aufraffen können. Wir fürchten nur, zum Gruseln gehört noch mehr. Die pariser Polizei wird noch weitere Verschwörungen entdecken müssen, ehe der Rachefeldzug gegen unbequeme Persönlichkeiten unter der Flagge der Rettung der Republik beginnen kann. Der etwas eigenartige Fall, daß ein amerikanischer Offizier als Einjährig=Freiwilliger der preußischen Armee dienen muß, liegt gegenwärtig vor. An dem spanisch=amerikanischen Feldzug nahm als Freiwilliger in der amerikanischen Armee ein junger Deutscher teil, der Sohn des Mühlenbesitzers S. in Schneidemühl. Infolge seiner bewiesenen Tapferkeit avancirte er bald zum Offizier. Vor kurzem kehrte nun der amerikanische Leutnant S. in seine Heimat zurück, um in Deutschland seiner Militärpflicht zu genügen. Der junge Mann ist kürzlich als Einjährig- Freiwilliger in die 6. Kompagnie des Infanterie=Regiments Nr. 129 in Bromberg eingestellt worden. Berlin, 15. Juli. Die Besprechung des Kaisertelegramms wird jetzt auch von einigen der Regierung nahe stehenden Blättern aufgenommen, die bisher geschwiegen hatten. So schreibt z. B. der„Hbg. Korr.“: Die Auflösung, des Reichstags würde auch vom Standpunkte der Freunde des Streikgesetzes für einen Fehler und ein Unglück zu gelten haben; denn daß aus den Nenwahlen ein Reichstag hervorgehen sollte, der ein Gesetz dieser oder ähnlicher Art annehmen sollte, muß als ausgeschlossen betrachtet werden § Deutsches Wandern. Eine Betrachtung von A. Trinius. ——(Nachrruck rerbeten.) Die Zeiten, wo die Gilde der Wind= und Wassermüller— nicht ganz ohne einen Beigeschmack wohlthuender Selbstgefälligkeit— von sich sang:„Das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern!“ sind heute vorbei und für immer. In dieser Einseitigkeit haben sie überhaupt nicht bestanden. Denn als noch kein eisernes Schienennetz das alte Europa umspannte und durchwob, da zog eben alles, was ein Handwerk erlernt hatte, die Landstraßen entlang, den Knotenstock in der Hand, auf dem Rücken das Felleisen oder Wachstuchbündel, Reserveschuhe und Bürste sorgsam aufgeschnürt, ein Sträußchen am Hute, auf den Lippen ein Lied, und im Herzen— Zufriedenheit und fröhlichen Gottesglauben. Wer da die oft harten Lehrjahre hinter sich hatte, den zog es hinaus in die blaue Welt, in die lockende, sonnige Ferne. Geschicklichkeit und Kenntnisse zu erweitern, seine Sitten abzuschleifen, der tief im deutschen Gemüt wohnenden Wanderlust zu genügen. Ein paar Spargroschen der Mutter sorgten für die ersten Tage, und recht, bescheiden?eise gegangen, so ward schlicht ober socht beigaitgen und treuberzig ggefochten“. Das aber war in jenen Tagen noch keine Schande, nur Handwerksbrauch. Klopfte man beim fremden Meister an, so begrüßte man das Handwerk und fand Aufnahme und Unterstützung. Jahre blieb man draußen in der Fremde und nur selten mal traf eine Kunde daheim ein Briefschreiben war ein schweres und kostspielig Ding. Traf man aber einen, den der Weg dorthin führte, von wo man gekommen war, dann ward ein Sack voll von Grüßen mitgegeben und man sang wohl Abschied nehmend: „Wenn Du bei meim Schätzel kommst, Sag, ich ließ sie grüßen. Wenn sie fragen, wie mirs geht, Sag, auf beidee Füßen“. Erst nach langen Jahren schlug man langsam den Heimweg ein. Man war ein Mann geworden, der die Welt gesehen hatte und nun daheim an der Bierbank des Abends mitreden durfte. Gebräunt, bärtig, seines Könnens sich bewußt, so gings zurück. Wenn dann die Berge der Heimat näher und näher rückten, jetzt der Kirchturm, das alte Thor mit der grünumsponnenen Stadtmauer, all die trauten Giebel und Winkel— dann schlug das Herz höher, dann wards im Auge feucht, man riß den Hut vom Kopfe und grüßte jauchzend die Heimat.„Daheim, daheim ist doch daheim!“ Viel Narreteien, Absonderlichkeiten. Schrullen und Zopfigkeit haben damals dem deutschen Handwerk angeklebt. Die einschnürende Unfreiheit mag so mancherz, damals zu eng geworden sein, der sich sehnte, die Ellubogen zu gebrauchen, sich seinen eigenen Weg bahnen. Dafür aber wohnte dem ehrlichen deutHher. Handwerk Gesundheit und gesicherte Zufriedenheut noch inne. Man war stolz auf die Arbeit, an jedem Stücke hing das Herz, und man setzte eine Ehre darein, Gediegenes zu schaffen. Heute wandert kein rechter Handwerker mehr über deutsche Landstraßen. Wenigstens dürften diese„Romantiker“ zu zählen sein. Die Eisenbahn hat den Verkehr vereinfacht, verschnellert und verbilligt. Was heute noch unter der Flagge„ein armer Handwerksbursche“ von Ort zu Ort'schlendert, sind Strolche und Stromer, die mit dem Leben, der Gesellschaft und ihrem eigenen Ehrgefühl längst Abrechnung gehalten haben, ein nutzlos sich vergeudendes Arbeitsmaterial, Geschöpfe, deren einzigste Habe der Knotenstock ist, und die eines Tages hinter dem Zaune oder irgend einem Schuppen enden. Was damals nicht über die Straßen bergauf und =nieder zog, das rollte gemächlich in der gelben Postkutsche oder der gemieteten„Chaise“ die weniger anregenden Strecken entlang, um dann irgendwo den Marterkasten zu verlassen und nun zu Fuß die Schönheiten der Landschaft auszukosten. Wer weitere Reisen unternahm, blieb lange aus und legte vorher sein Testament wohl daheim nieder. Man kam nicht rasch vorwärts, aber man genoß in vollen Zügen und zehrte jahrelang dann davon. Man tauchte in die Tiefe der Empfinduugen, wofür man heute die rastlose Jagd in die Weite eingetauscht hat. Bei allem Schneckengange— nach heutigem Begriffe!— war man doch begeistert und hatte noch nicht mit den — Nerven zu rechnen. Keine rasch bedienende Presse, keine Drähte über und unter der Erde hielten den Reisenden von morgen bis abends in Atem, im fortlaufenden Austausch mit den Ereignissen der großen Welt. Es war die Zeit der höflichen Thorschreiber, der Rad= und Deichselbrüche, des verzopftesten Polizeisystems— aber sie hat uns Deutschen doch eine Fülle innigster, süßester und frischester Wanderlieder eingetragen, einen goldenen Schatz von Volkspoesie, um den uns andere Nationen mit recht stets beneideten. Soldaten, Handwerker, fahrendes Volk in Dorf und Stadt, in der Spiunstube, bei der Arbeit. abends unter blühenden Bäumen hin— allüberall sind sie gesungen worden, von hoch und niedrig, alt und jung, und erst jetzt, seit dem Aufblühen der Tingeltangels, seit das Couplet und die Zote von„Künstlern“ bis ins einsamste Dorf getragen wird, scheint man allmählich unsere deutschen Volkslieder auf Abbruch verkaufen zu wollen. Der Sinn für ihre Schlichtheit und naiv=rührende Ausdrucksweise ist gerade beim Volke verloren gegangen. Die Freude am Wandern durch die Natur. ihre Schönheiten zu erfassen, ihren Stimmungen sich hinzugeben, ist übrigens noch nicht so alt. Kaum ein Jahrhundert! Und innerhalb dieser kurzen Frist auch das Wandern den bedenklichen und bedauerlichen Einfluß der Modekrankheit nicht verleugnen können. Erst gegen Ende vorigen Jahrhunderts begannen dem deutschen Volke wieder nach langer Pause die Augen aufzugehen für all das herrliche, erfrischende und auch erzieherische einer ungekünstelten und underührten Natur draußen in Wald und Feld. Die Zeit des Reifrocks und Schönpflästerchen, Puderperrücke und Galanteriedegen hatte solches Empfinden garnicht aufkommen lassen. Die Natur war nur schön, wo sie den Einfluß von Zirkel, Lineal und Schere verriet. Alleen, beschnittene Laubgänge, fröstelnde feiste Göttergestalten, Wasserkünste, Schäferspiele auf Wiesen, Seufzen und Girren mit süßlich=verlogenen Gesühlen, das war Natur in der man leben und lieben durfte. Wer kümmerte sich viel um die„wüsten“ Gebirge, die finsteren, unheimlichen Wälder?“ Mit dem Erwachen der deutschen Volksseele, dem Einfluß der romantischen Schule, begann auch die Sehnsucht zum Wandern zu erstarken, wuchs die Liebe und Begeisterung, das Verständnis für freie, frische Berg= und Waldlandschaft. Eine ganz neue Welt war damit aufgegangen, und was sie uns dauerndes schenkte: Dichtkunst. Malerei und Musik haben es uns in köstlichsten Schöpfungen bewiesen! Deutsches Wandern, deutsche Lieder= und Becherlust: kein Volk der Erde kennt diesen wonnesamen Jungbrunnen, aus dem wir immer wieder neu belebt emporsteigen, der uns die Glieder straff das Auge hell, die Seele weit und fröhlich macht. Der Drang, der einst vor tausend Jahren deutsche Volksstämme auf ungestümen Wogen hinüber nach Westen, südlich hinab bis zum blauen mittelländischen Meere trug, er wohnt unserem Volke noch heute inne. Bei aller rührenden Liebe zur heimatlichen Scholle ein unstillbares Sehnen in die blaue Ferne! Das treibt alljährlich tausende über den Ozean und Millionen auf Wochen über Berge und Thäler Wer die Wonnen des deutschen Hochwaldes kennt. dem ist weh danach, wenn er nicht einmal wieder darf tief hineintauchen, über sich das feierliche Rauschen der Wipfel vernimmt, als glitten unsichtbare Hände über eine Riesenharfe. Deutsches Waldesweben, Vogelsang, Quellengemurmel und Sonnenblitze zwischen den moosbefranzten Stämmen! Und dann hinauf zu den lockenden Höhen, wo die Wolken wandern der Wind Freiheitslieder um die Ohren bläst und die Welt mit ihrem Jagen und Kämpfen tief, tief unten sich breitet. Was früher nur wenigen beschieden war, den deutschen Hochwald zu durchstreichen, das Vaterland in seinen verschiedenen Gauen kennen zu lernen, ist heute, dank der schnellen und wohlfeilen Verkehrsmittel, Gemeingut eines starken Bruchteils unseres Volkes geworden. Ungezählte zimmern sich im Winter ihr Reiseplänchen zusammen, und selbst der Arbeiter vermag heute für ein billiges Sonntags sich mit Weib und Kind aus dem Dunstkreis der Stadt zu flüchten, um irgendwo die Nase tief in die grüne Natur zu stecken und einen tiefen Zug reiner Luft zu thun. Aber statt dem Schicksal zu danken, das uns heute weit müheloser, schneller die Freuden der Natur genießen läßt, sind wir auf dem besten Wege, die idealen wie rein praktischen Vorzüge unseres Schnellverkehrs in das Gegenteil zu wandeln. Das moderne Reisen hat die Reisehatz und den„süßen Reisepöbel“ großgezogen, der sich, richtig aufgefaßt, aus hoch und niedrig Fuanzagensetzt. Statt des sinnigen, beiteren deutschen Landerns, sobald die Bahn hinter uns liegt, hat sich als Modekrankheit der Sport mit all seinen störenden Untugenden herausgehildgt, seinen Anforderungen, die oft wie ein Schlag ins Gesicht auf ein naturfrohes Gemüt wirken müssen. Selbst das prächtige Wort Wandern ward in Acht and Bann gethan. Es klingt nicht mehr schneidig. patent, chie genug. In meiner Kindheit unternahm nur der Geschäftsreisende eine„Tour“. Alles übrige, was unterwegs war, reiste, wanderte. Heute kennt man nur noch„Touren“, und hat das häßliche Wort„Touristik“ aufs Schild gehoben. Da sollte man doch konsequent und vernünftig sein und nur noch„Tourenlieder“ singen, als„Tourenvogel“ durch die Welt fliegen und von„Tourensehnsucht“ schwärmen, wenn der„Tourentrieb“ gar zu mächtig sich im Herzen regt. 1 Hand in Hand mit diesem neuesten Sport gehen die Bestrebungen der Gastwirte und oft auch Verschönerungs= und Gebirgsvereine, die Natur unter Kuratel zu stellen, sie zu entweihen, den Rest der Poesie, welchen Handel und Industrie noch übrig ließen, völlig tot zu schlagen. Es ist unglaublich, was man unter dem schönen Deckmantel, die Natur „erschließen“ zu wollen, an unheilbaren Sünden auf sich lud! Einst fehlte das Verständnis für die Natur. heute die Achtung!... Kein Verein, keine Gemeinde hat das Recht, Hand daran zu legen, der Natur ihren keuschesten Reiz zu rauben. Noch stehen Hunderttausende naturfrohe Deutsche dahinter, die ein höheres Recht der Natur gegenüber geltend machen dürfen, und dies nicht aus Gründen engherzigen Egoismus und falscher Sentimentalität. Schutz der Heimat! Darin liegt Bitte und Anklage zugleich. Die Wasserfälle sind in Pacht gegeben, die Berge zieren Türme ohne Zahl, Bäume und Felsen sind bunt bemalt, bei Schritt und Tritt stolpert man über Reklameschilder, Automaten, Gasthäuser und Schutztempel. Drahtseilbahnen ächzen zu den bequemsten Höhen empor, wo uns wedelnde Kellner in Empfang nehmen und man bunte Postkarten ohne Zahl hinab in die Welt sendet. Kein Winkel unserer Gebirge ist mehr gesichert vor der alles vernichtenden Fremdenindustrie. der aufdringlichen Verschönerungssucht rühriger Vereine. Das, was wir aber einst draußen suchten, den Jungbrunnen für Leib und Seele, das finden wir bald nicht mehr. Einst gemieden, hat man jetzt die Natur wohlthätig in die Behandlung genommen, ihr gute Sitten beigebracht, sie frisirt und geschminkt, auf daß sie lächelt wie eine Schenkmamsell, die um die Gunst der Menge buhlt. Und der große Haufe. kri tiklos und nur nach Genuß trachtend, glaubt an dieses Lächeln! Ich weiß nicht, was der Altmeister deutschen Wanderns, Seume, dazu sagen würde, wenn er heute noch einmal seine„Spaziergang nach Syrakus“ anträte. Aber auch wir, wenn wir die Schuhe zum Wandern bereit machen, dürfen noch immer Anspruch darauf erheben, daß man der Natur nicht ihre letzten Reize ertöte, daß auch fürderhin das deutsche Wandern in Ehr und Freude fortbestehen kann. Schlimm für uns alle, wenn es einstmals nicht mehr wahr sein könnte, was Eichendorff dentschen Wandersleuten aus der Seele sang: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, Den schickt er in die weite Welt“. s sechee P eis ace etecelie 6 Laust oder ais häichhakia nicht angesehen Herden.— Letschillert Horbeig, deß Ha.3 Mauersgetr lud lostat! Vielsach bat der Blis engescklagen, sio in Maburg, Veterhof sowfe de Sehenswütbigkeiten der Residenz ZUghasge= gaseiu Faihenanm vou Bit erschlgen, Wersen... du Vontat de Aurat bi esis hedet gerieben: die Hausbester haben den größten Schaden davongetragen, indem in Ahrgebiete ist rniedergegangen, Walzvorzheim bis Bahnhöfe bergen ist sehr grgs. der Schaden in den WeinSebit Bdte“- Kaha V; Groih. Sels alhosch. Geasbe eseheicer der die Geisce angerichtet. Sämtu. Dsr., Horhereitungen für die handelspolitischen Richtungen hiv ssein Sistertagen die Sintrien usen, wean de Lan=siogen ict. Gia Peu leten ud grsiten Bieck bucgh Ssauftisendie Legenwöirig noch inktgst snd, zum Hauser der Zecheanto u eeich enoerktürt. 6) Die Richtue bir eistet eigestrade shaehslilse lach sder geriaut werben, do ie usiuet u! Esglands zu gepähein. korps des dentschen Schulschisfes„Charlote“ fand Podolin auf desen Landitz in eren Votschaster von eppanehug ma, Geladen n 17. Fer engerenoe Burgug der gellend wrohen. Do 2os die Säuter mit den Ciatzege gerschier,.Scterzugen und Wüusche der beieligensder Koio“ Schoerniteiue, weiche auf den Sällernz! Gese posen Gange. Rachden Zuschs das deue und hebel eursernlicheibe haitel, unbundelrg isschema auf grund des von den verbündeten vregierungen erstatteten Gutachten vorläufig zur Berarung in den wirtschaftlichen Beirat festgestellt sein wird, soll die provisorische Festsetzung der Zollsätze für Aus der Morgenpost. Silaent uicd dest feal Peasernuschers= daut grigz des von den verbindeten andere wieder sud telweise abgrisan parzen“ regerungen erstatteten Gutachten, vorläusig zur Ve=(neigen sich zum Sturze 3 uterisien worden ober ratung in den wirtschaftlichen Beirat kestaestelt sein der Erderschütern Golgen wenig zu seben. Das un Bausern verbältuismäbig #gsinseinen Betitionen des Zoltarif= Entwurfs zr grin genommen werden. sitse S esteane Achengeie bantd un ng! Herne, 15. Juli. Trotz der Provinzielles. sch aut ole 1. Tage Tsteskeir ke ieh pie Sihugen angeschelaisch ider uet. De Briche debien 56 Arbeiten sit es bis heute miltag noch aske reshesten prinzeige der uut gct ttähtioe hr die noch unter Erde befiudichen Arbeiter herauszu, dein Beuder des Heriags Albrecht. „Tage erstrecken werden. F Personal=Notiz. Regierungsassessor Harter in Arnsberg ist zum Regierungsrat ernannt.— Der biseri S 5 i eigeo dnete(zweite Bürgermeister) auf V, Johre elätgt worden. udein ae Bahr s Ein frecher Straßenraub aise, Welag, Ichesaischer Doc doecz, Besde. und Hauer F. Blesker.: Die drei ersten. 90st Wedeltädt, it als bers heiratete waten ver, erteilt d. sheiratet. Solingen, 13. im müngstener Thal, von !“„Ttudeg des Herzogs bei seinen Eltern Philipp übrigen Fae in Altmünster hat auf eine an ihm gestelle Aufeo Juli. Zum Kaiserbesuch. Wer jetzt hal., von der Wavverhzer= 2. Der setst Vrn, Sans, Vi. der Rostrate autgesihbet. Nechlübe das ense Sicheheu.r aeht der wicd Kauten 90 vorus Sten ae ar aen eeeg Ge eunhen ue r au ie! ring, von mehreren kanntlich gelassen. Ferner raubte man ihr das PorteBurschen verscheucht und entkamen apen arat die Masr- aebr-ie ie Gegrialen und uo dbei gerorken. vom Leihe gerisen nicht sticke buchstäblich vom Leibe gerissen, nicht einmal die Strümpfe hat man ihr gelassen.„Ferner raubte man ihr dos Vortem Schützenvurden die ag=Morgen raubte Kleid am Leibe hatte. Die beiden Burschen seilgengemnen Hese Alsenstraße 60. Beide wurden geld gestohlen.— Begen Fundanterschlagu, evi die ae Veie, Kisrhenger als desen Termniz zu diodern stausen landkanal trilt ein langereru, geden den Vitel ia escheitere#tnd iu voller Einvendugen gegen den Mittellaudkanal machen um Weg zu ebnen und zu er= so weniger einen Eindruck, als es von dem NordostI Madrid. 16“Juli. Der nisterpräsidenten Silvela git als zweisellos. Es verlautet, der Herzog von Tetuan oder Martinez(se; voz werde mit der Kabneltsbildung der.. Coueien is Plezseslezen aul der Miterteißse Stachse gsgelegs werdent, der mnonuu Micer brite eschcie echen mit der, Kabinettsbildung betraut. Selbhcker Leilk galshes als Zedeg baltanscher host: Super aau CEisereseaten Streise wurde die Brdnung Vor=u vus. Fgfsien von Ofizieren und den beiden Generalkonsuln sofort wieder hergestellt. Die italieniHeg. und franzsischen Truppen wurden in ihren 135 5is5=f3s1= eesisgrise gsteit, in waher heuts obead den Vegribigh deis fransdhsichen 2“ Seischl ebeis sowie der Fragzöschen und der italienischen Ofsiziere aes sehste e ese es eeseee e e ece hee e e. de un ee esche esele. aene nes, Poxtemonnaie aufgenommen beobachtet war. seine Tasche gestearte.3 u ausgenommen seine,. Lasche genegt, was von verMaschinenfabrik freiem Felde, in der „Deutschland“, wurde e Lüitgendortmund(hat beragbt. .35gd der Ohmnsiar uich Trist in Se de. Frats Peeie=irgrschast allgemeiner Veliediheit erziger Ernährer er war Todesursache zsren einHörde, 15. Juss.“ Schacht gestürzt ist. an Pgseiesland ein an 2. Juli kr. hier eingegangenes hosbesiser Kari Klemme sein Haus wugt. e 1 4eiez= Frichtet, in weschen er anerient, daß kauschen Laudesfarben ausgeschnickt. Er hatt auf se.„L. dächligungen der Neichspost jener Grundlages dem Dache die amerikanische Fahne gebirt.38.4a7. 15i Bei. Insanterie: Reoiment so berichtet die alsh heentbehren. vach hat das gr Sbe präsidenten v. Achenrahigels des Paist Journal“ den Leiter des Zioilka.; Gig, 15, Kaisers, Herrn v. Lucanus. dusitriellen jünier:. Die Direktionen der großen industriellen Unternehmungen in der Umgegend von Sestenr der Kerste it Pereia Fil den Mähen zud seeustel derses Bürger=Zeitung“, das seit der Besdrhrans r e. 15. Juli. Der Matgsenartilerik Hüde. brand vom Schulschiff„Pelikan“ stürzte über Bord derselben die denscher SSpziter iu uid unter wehle. Ein gewisser West, mit dem Kleuue due 9 stand, dadurch verwundet. litärs stebt, wurde bei deie a. berübergekommenen „Ererzitisen“ aer ver gestrigen enormeg Hitze ##xerziteu“, zunächst auf die Golzheimer Insel und durch Uebersetzen der Truppen später auf das jendie Phanuschöften ausde 3 Uhr morgens rückten ote Mannschaften aus, um gegen 12 Uhr in ihre eseshseste e e e ae ante ae ae e este fige Seseniane betz, an, Ho g. Ssche. Deskald Ksiatset u. 23u urz euenen Canenride Kusler= Aez ge ct. Auug ue esgesche act, al auas et alchachlshe er ig aun ur he eaue ueiaen Lu. bot=eiugant, Beostau gihte elte ais is Cashesechsegste aeierk alsgesiche. utehahsisch at Kaenaute erdoerentde iuer der beung ane enlengsche“ die Mlatag, Salcho=A4. 8d die Ku. ds wurde Sse eselte ete b e bemerds hie Vie eudgensiges eiesericht des Peotz, liuzwoischen aneianiche Hahne während sie Kien hasetalsP Die Bungenäig, bes gresen Norsgeienet Pianzgen heuet, Kienae uie e. ov: legenheit dem deutschen Gen sondern mehr als, einen leichtsiunigen Steich eines se i. Te Cee Dex Men K muachzesat= eren uhe aite Sant uchhe. 4 zweite Preise von je 3000 M und 4 dritte 1 erhielten ruhe. G. A. Pelend,„gur der Weizen Regen viel gelitten und st ein beträchtlicher Teil schönen Wiesenheus durch die auhaltende Nässe verdorben. Nach dem Soß hat sichen die üppigen Getreidefelder wie gewalzt, Bes. H etz.b5e den, arhallenden nur leise und versohlen über de it·schähtent Wieserhgere Zuuch warf; Sprachrohr der östentlichen Meinung in den hewegt und eregt. se, mochte dies Maren rief West eine Anzchl Soldaten desg „Sheridau“ zusammen: diese kletterten auf das Dach, zogen die deutsche Fahne herunter, zerrissen sie und hißten eine amerikanische Fahne, während sie Klemme hielten. Klemme teilte die Angeitschen Generalkonsul mit, der sie sondern mehg ale einen leichsanige, Tteich aud verrunrenen Pöbelhaufens ansah, aber nichtsdestoverurteilt, nachdem der dentsche Konf- 1, Pohlars West wurde dann Hot=Periz, Vrost a. Deuaseria, LissHszese; zu nitt mit Geschgus zu Veltrader Istenlichen Meinung in den 2 Hamburg. 15. Just. Ter aren elzegangen.,„ Koniul lehute 6s ab. udeu de au oder der densche der. Staldansdalichest gesenidber rict, Kalsickn gd isde Schneldanoser Agilelletg Neu=Horter Schlusturse(Telgrann) Hiesigen Pethause Dinaner 15 aur...— hiesigen Rathause, Zimmer 15, zur Einsicht offen. Da Ladohn it öberiengen. Psdizen h, soden Bürgers, 16 ob sein Name eingetragen ist, ria“, Kapitän C. Kämpff. ist am 15. Juli, halb neun in Tromoe angekommen. ber CSaiseseiz Paohet utuih ud Kritnk euns aes die esite Keiscaecdes hocheseseid, uni Heaisat das on. daß die ersten Soldaten zusamPeirse ura fiaine..60 860 Peirol in New=Dork 7/60 760 usabrachen:, Sie lagen an der Erde, kraftlos, denn wer nicht — Die Wahl deunserer höheren! Gerzshmigugg goe ermatet am hoeiter dels zu Vagen, Tis zul Kate und deue vermiag der de seteriche Clit. Antertsigung anderer Kaneradent langsan stalt. 3. ues Leutnals für Kaser Wühelm I. sase easescesce aesen eun an ae ane ae g! s eon Weizen Juni . Juli Tendenz willig. Chicago.(Telegramm.) Weizen Sept. , PLeibe. Fracht fchr Getreide Schmalz, Aur ern Steam Kasfe Ke 15 781g, 78. 90 S0/8 214 2 Militärs wurde durch Weizen Juli " Sept. Seiz. Mais Juli " Tept. " Dez. XK 150. 3416 34½ 94016 33— eschsent, an esene eesites eis e ehelien bechen u aus einem Ministerialerlaß hervorgeht, Ausbau in schmaler Spur gesetzes geneymigt werden. Wir woostlag ge, gemeinsame gesetes gerehmigt werden, au grund des Kleinbahn= ldas Zeugedieserelie gechäehlesesge di Fedelslaodte dei Felsgeser, schlossen wurde, fand sodann eine Frühstückstafel statt. der Tenegal=Schützen verapstalteter Morrzu Cdren man Menschen, küher mag gan oder nicht“ Führt Gestern abend wurde in en Zechenwege, nochm.— Sas Ksns Fes Zeit azsene, Bohung gewalsan de Thasache iut Gebächlas u..1. feiern am wirt Plässer die Eheleute Land= land leben, daß das Jahr der menschlichen Entriche, sest is che ieiese eschesft unecen beäce Ve lde scgade as bin ein buich Mirtkitgul 9. den städtischen Armen 500 Mark geschenkk. Soldat mit seinem Dienstcewehr Der Iar. Se chse eisen ie Biscäilef das Lasboaskaite Le scbentende dan ai der elihgel WBlatche 1ich. Gegend von Harpen ist der Blitz eingeschla Chatelet=F...“ veranstalteten Vorstellung im Chatelet=Theater wurden den Schützen Erfrischungen verabschsebdete und eine Ansprache an dieselben in welcher er ihnen im Ramen Frankreich welcher er für welches sie ihnen im Namen Frankreichs dankte, Schsen, Peiche greiche sodan bewegs sden der reisen werden, die Hand Vormitag nach Toulon ab. seschese alice ehcählchelie nähgs Bos.%a Bu.Bugehr wicd dmlich der Die Fheizt Preymusprozeß am 31. Juli beginnt. Siaesteit, daß Oberst Josaust, der Präsden bes orriegsgerichts zu Rennes, Beaurepaire nun bezüglich des Bordereaus zu vernehmen beschloß, gilt als Zascsüregl se, Paosaz,3riessgericht sich streug an cho de Baris= miefe in Das vigge Paris zuft Beaurepaire bereits über Bord, Paris, 16. Juli.„Siécle“ meldet, es sei nunmehr definitiv beschlossen, daß General Pellienx einer ergänzenden Untersuchung unterworfen werden solle, welche einem anderen Offizier als General Duchesne an den Stalsegngast.„Pigaro verssentlichtein Esterhaans iz weschtg Schreiben Christian meriicee“ in welchem dieser erzählt, welchen verwerflichen Machenschaften des Majors Esterhazy er zum Opfer gefallen sei. oseiVonlogne fur Mer, 16. Juli. Heute früh entSum=Nachrichten. Posis Telegraphen=Vorean) mzesiepppau, 17. Juli. Gestern vormittag war zu Mährisch=Ostrau eine Versammlung, in welcher wegen Verteuerung der Lebensmittel protestirt wurde. Nach Schluß der Versammlung veranstalteten die Teilnehmer eine Kundgebung in der inneren Stadt. Die Gendarmen zerstreuten die Menge und verhafteten 10 Personen. Es kamen dann keine weiteren Rubeseugen vur. ase Besden Ache Wien, 16. Juli. Gestern nacht fanden vor einem Lokale des Sokolisten=Vereins„Fügner“, der das zehnjährige Bestehen feierte, Kundgebungen statt, die #e lihr gorgens dauerten. Die Sicherheitswache haftiete 5a. Demonstranten wiederholt und ver. Aubagne, 16. Juli. Die Raufereien zwischen französischen und italienischen Arbeitern haben sich nicht wiederholt. Der heutige Tag verlief ganz ruhig. Drei Ruhestörer sind verhaftet, weitere Verhaftungen stehen bevor. Der Zustand der Verwundeten ist befriedigend. Vermischtes. .0— a Lining und Mining“ Nach der Festungszeit kam Fritz Renter 1842 zur Erlernung der Landwirt= schaft als„Strom“ oder Volontair auf das von Franz Rust, gepachtete Gut Demzin.„Seinen Eintritt in unser Haus“, so erzählte die Tochter Rusts dem Biographen Reuters, Gaedertz,„schildert der Dichter in seiner Stromtid, wo die ersten, die ihn begrüßen, Lining und Mining, die beiden Druwäppel, meine Schwester Helene und ich, erst fünf Jahre alt, in rot und schwarz karrirten Kleidern ihm entgegentraten sleiste ein Eisenbahnzug mit Ausftlüglern bei Lot= und ihren Knitz machten. De, seinen Mädche tingheu. Fünf Personen wurden erheblich verletzt. lütte Twäsckenvoor auf dem Velbilde sind Marseille, 15 Juli., In Aubagne fanden Raufe, selben Helene d Hailk- dem Seibide sind nun diereien zwischen franzonscgen und stalienischen Arbei= Rust; und sind mir die Stnu tern statt, wobei wurden. Die wobei zwei Franzosen schwer verwundet Erinneruge da ui die Ttuiden noch eve. voht, n ue eungeunge Vodlkerung un che=eriag. and us I ziul wir zu Sate Iun gegeicherishel zm. 15 Juli. Den drazzabe... g“ und uns so still verhalten mußten, während wir doch lieber im Garten gespielt hätten. Ursprünglich war auf dem Gemälde links ein Vorhang, den er übermalte und die Szenerie ländlich ummodelte. Dann zankten wir mit ihm: die häßlichen * London, 10. Juii., Von dreizehn im Kanal für die Manöver konzentrirten Torpedobooten mußten behute Veraralug auf“ Defsekte verschiedene Häsen Levufs Reparatur anlaufen. Boot 49 rannte bei rie# 2ranute bei einer zankten wir mit ihm: die häßlichen weißen Kragen sollte er auswischen, und die Aermel in Helenes esis iun erigen. Das Aaiegsaiashethe Beichtlchs an Sanen Balpe. ie Rrust Nus uit r zu fertigen. Das Kriegsministerium befahl, lichste am ganzen Bilde, ohne die weiß ja kein Mensct Evolution in Boot 42 und kehrte beschädigt zurück.— sollie Rozz1rmeebelleiduggsdepartement in Plymonth erhielt Kleide Friüsh, alle andere Arbeit einzustellen und nur Tropen= sagte: was es sein soll!“ Damit wir recht still säßen, versprach er zur Belohnung mit uns nach Stavenhagen zu fahren und uns eine Menagerie zu zeigen. Das brachte er denn auch mehrmals zur Ausführung. Einst schenkte er uns von dort einen Raben, der sprechen konnte:„Wat seggst du nu, du Schapskopp?“ Das Tier war oft im Streite mit einem großen, schwarzen Hahn und neckte und zerrte ihn, doch vermochte er ihm nichts anzuhaben; so ging es lange fort, der Hahn behielt immer die Oberhand. Da spazierten wir einmal mit Reuter auf dem Hofe umher und sahen, daß der Rabe sich auf den Rücken des Rivalen geschwungen hatte und eisrig dessen roten Kamm verarbeitend, schrie:„Wat seggst du nu, wat seggst du nu, du Schapskopp?!“ Es war zu drollig. Reuter lachte, wie er es nur eben verstand, und rief alle Hausgenossen zusammen, sich an dem Schauspiel zu ergötzen. Noch heute meine ich sein herzliches Lachen zu hören.“ —(Ja oder nein?) Zum 25 jährigen Todestage (12. Juli 1874) Fritz Reuters aeht dem in Berlin erscheinenden„Posterischer, nedtiglercd., uostel.5 Reshageise Honti habe, wie fröbich und froh die Bürgerschaft scho Am Samstag=Abend begann das Fest mit dem Straßen freundlich hon in wie die üblichen Zapfenstreiche und dem Abholen der an der lein Stadtteil feiere, so sei doch stets zu betonen die Spitze des Schützenbundes stehenden Personen. Zu= Zusammengehörigkeit sämtlicher Teile der alten guten nachst marschirte das mit Lampions ausgerüstete Stadt Dortmund, der sein Hoch gelte. Es schoß dann Schützezregiment, nach der Wobnung des Präsidenten der Präses, Herr Baecker, der in seiner Ausprache der Maiar Sern ger an der Münsterstraße, woselbst hinwies auf die Begründung der dortmunder Ausprache: Herr Gaßmann an diesen eine zündende pereinigung im Jahre 1388, als zahlreiche Feinde nsprache hielt und ihn der Treue, Ergebenheit Dortmund bedrohten. Die Vaterlandsliebe sei es, und Hochachtung der gesamten Schützen, ver- was die Schützen und ihre Feste belebe, sie be geisternd 1u9 Hochachtung der gesamten Schützen ver= was die Schütze sicherte, was Herr Baecker. der verdiente Präsi= und so seien sie zu wahren Volksfesten herangewachsen. dent auch aus den leuchtenden Augen der Schützen Der Herr Redner schloß mit dreifachem Hoch aufdem lesen, aus der Begeisterung derselben entnehmen Schützenbund der Schußdes Herrn Obersten Heinemann könne. Seit der Gründung gehöre Herr Baecker dem galt dem Schützenregiment. Herr Major Gaßmann schoß dann noch, seine Kugel beraubte den KönigsSchützenbunde an, acht Jahre stehe er an der Spitze schoß dann,noch, desselben, seine ganze Kraft habe er demselben ge= vogel des Zepters. widmet, der sehnlichste Wunsch der Schützen sei, daß es Hierauf bezogen die Schützen rhre Rendezvousplätze, noch lange so bleiben möge. Der Herr Redner schloß wo inzwischen schon fleißige Hände in großer Zahl Fritz Neuters geht dem in Berlin er Dieser hot dann Pu h: Herru Baecker.. sttötsg, gewelen waren, um den Bagggemagen die irserzieher“ nachfolgender wahrschein Schützen herlich packender Rede den großen Vorräte an Lebensmitteln zu entnehmen, die nach lich bisher nicht gedruckter Dialogscherz des platt= ihm zutei dan“ ihnen für die einem biblischen Worte des Menschen Herz stärken und deutschen Dichters zu:(und daust. gewardege gehrengol Begritzung,„Freudse gäteng., Ee war, ales dal Der, Közig, die, Ebrzg utschen Dichters zu: zuteil gewordene ehrenvolle Begrüßung. Freudig erfreuen. Es war alles da! Der König, die Ehren„Gun Morgen, mien leiw Herr Pastur; ick kam die egrüße er das Korps und alle, gäste, das Offizierkorps und der Vorstano nießen sich an Sei, seihn S, ick bin uu ok all in dei Joahren,(seine Miähe Vorbe grtzeißeg. shein /9. mitgewirkt und nieder zu einem in der Hengstenbergschen Küche bereidat ick mi giern verfriegen mücht. Wat meinen Seil“ hührend vatten, das Fest, Hgeggeckeren Frühstück. Hier nahm, der Präses, Herr wol doatau se ve riegen wicht. Wat meinen Se:Hern or egg, Pore ghereite Mugigpas ggette garnehmtic waecker die Gelegenheit wahr, den Herrn Oberbürger3h, Fieken, denn friegls den gebersze, beiz„409tz,„hen.,Pepsenten meiter nochmals zu begrüßen und ihn wilklomien „Je, dat is woll so; äwersten Hei is man jüngel den Schutzen, die sich bei zu heißen. Die Schützen fühlten sich durch das Eras ichk.“. wou so; awernen.#r: ir mun innpesven,„vorhergegangenen„Ausmärschen„durch stramme scheinen des Herrn Oberbürgermeisters hochgeehrt. „Je. denn frieg leiwerst nich: Haltung ausgezeichnet hatten. Der Geist der Unter=[Alle wüßten, wie unablässig derselbe bemüht sei, das „Je, ick dacht nu äwerst so: ick käm denn doch in märschen uu dus ganze sei besonders bei den Aus= Wohl der Stadt zu fördern, welche große Aufgaben betern Umstänn, wenn ick friegen dehr.“ 1kennup köuns Petzür such nicht ale: Auspruch Herz g.., gckr schlage für Voltsfeste dieser 80d seitz „Je, denn frieg.“ senn frieg.“ lisshungs könne er fux nch nicht,allein in Anspruch Herz auch noch schlage fur Volrsfeste vieser Art, auf „Je, Herr Pastur, dat is ok man so. Dögen deiht gn sie hätten alle daran teil. Es sei stets sein denen die Standesunterschiede verschwänden. Der Hei nich; wenn Hei mi man nich schleißt.“ ewesen, mit dem Militär=Vorstande Hand Herr Redner, schloß mit dreifachem Hoch auf den „Denn frieg nich. ständen, die mik klarem Psichan an der Spitzes Hherrn Oberbürgermeister. Je, äwerst so allein in dei Welt— dog ward so deren prakische gare#zi, ie ituation erfäcten,] Dieser grwiderte, er fühle sich durch die Einladung doa ward s. gereu prartische Erfgyrung die Schwierigkeiten kösten, geehrt, er komme gern; die Schutzenfeste hätten ja ihre „Deun frieg.“ p5x55scdan unt dem Volke Fühlung hätten und zu den kfrühere Bedeutung verloren, aber sie häten doch auch dat dehr ick denn nu ok woll; wenn ick man rapide entrzicasbein 70rden sich in einer großen, Stadt wie Dortmund noch einen mit Einen rümmestött.“ wüßt, dat Hei mi tru blew un dat Heit nich mit olll habe, sa habe auch da u gewonnen zahen Wert, da sie geignet seien, einen festen Kitt zu Krämerschen ehr olle ßackermentsche Diern höll.“ gewon bilzed Schützenbund an Bedeuttug schaffen unter den hier zugezogenen Fremden und den „Denn frieg jo nich“ Her Alt= uudF B sadt gewise Prchesr eitzsaßmeiden tteingesessegeg, damit beide sich vereinten und bereit „Je, dwerst ick wügt doch gog tau giern friegen.:IF rsiche Bild das sch......(seien, das Wohl der Stadt gemeinsam zu fördern.— „Na, denn frieg: gtern friegen. sverrliengg, Fzg,#us sch vor seiner, Augen entrolle, es(Während des Mahles überreichte der Oberst Herrn Milan: Das Kl..“ richtet folgende Versel Keisszersge se dreude, Feldgr Jubel zin nördlichen Heinemagg, dem Masor Herrn Gahmann in Aneran den geattentäterten König Milan: „Ich will mit einem Gratulor Dich, großen König, grüßen. Laß nun den Schützen, der ein Thor, Zu hart die That nicht büßen! Sei, König, mild und amnestir, Es ist kein Blut geflossen, Du bist ja dran gewöhnt, daß Dir Wird etwas vorgeschossen!“ — Humor des Auslandes in der Pesse: oh Motzel, ich it sHön in der Pasche, 3ch1." de B3f5. hab mit Georg Streit gehabt, und er verlangt nun. 14 Jahre###chitzenbund erworben habe. Volle den 4. Artillerist Schoneberg, den 5. ich soll ihm seinen Ring zurückschicken.— Mabel; angen habe Herr Heinemann dem Schützenbunde! Behr, den 6. Schütze Sterthoff. Dos st gcht schlimm!— Bessier, Abernoch nicht dasl schletlich die Baßg,= Ke. Razohzusen durclassen, un Saut on. 11:6, ärgste! Ich weiß nicht mehr, welches der seinige ist. de 110h die hochste Ehrenstufe, den Rang als Oberst — Mrs. Henpeck(am Grabe ihres ersten Gatten): des Schitzeggcgiments zu erreichen. Der Her Redner Held— Dzz wärest nicht mein Gast: beiont Stadtteile für das Fest herrsche. Was durch Einigkeit kennung dessen verdienstvoller Thätigkeit einen schönen zu erreichen wäre, das zeige das Fest, das man nun zu! Orden. feiern gedenke und bei den Schützen, denen auch wieder Der Besuch des Festes durch die Bürgerschaft war die hohe Ehre zu teil werde, Herrn Oberbürgermeister ein überaus zahlreicher, der Fredenbaum vermochte Schmieding als Ehrengast unter sich zu sehen, herrsche die Menschenmenge kaum zu fassen. Leider störte ein Freude. Nachdem Herr Baecker mit dreifachem Hoch auf Gewitter mit starkem Regen die Festlichkeit arg. den nördlichen Schützenbund geschlossen hatte, welcher Ruf] Die Königswürde errang der Maurermeister zieltausendfältigen Widerhall fand, bewegte sich der August Goerz, der Frau Bäckermeister Luise Hornt, daß, Dir Beern“ Seinemangt Jschendagguds Oberstexz berg zur Königiun erwähltg,„Die Krönung des Paares ossen!“ 1 Herr Saufm Pars a... Vorstandsmitglied, fand gegen 8 Uyr in feierlicher Weise statt. er„Münch Jugend“. und die hoben Perdzenst per raltige Auspracherichtete] Die Preise bahen errungen: den 1. Therst in der Parsche. Joh lum deir naren ern vetonte, welche derselbe, sich mann, den 2. Major Gaßmann, den 3. Schütze Sa Nee u.. i csch. (Untenstehende Werke sind in der C. L. Krügerschen Buchhandlung vorrätig oder durch dieselbe zu beziehen.) Den neuen Erscheinungen in der von dem Verlag des biographischen Instituts in Leipzig und Wien mit besonderer Sorgfalt gepflegten Sammlung der Meyerschen Reisebücher ist soeben die neunte, umgearbeitete und vermehrte Auflage von Meyers Rheinlande(mit 20 Karten, 17 Plänen und 7 Panoramen: Preis 4# 50 3) und die achte, gründlich durchgearbeitete und vermehrte Auflage von Meyers Wegweiser durch den Schwarzwald, Odenwald, Bergstraße. Heidelberg und Straßburg(mit 15 Karten und 9 Plänen; Preis große Touristenwelt der Rheinlande und des Schwarzwaldes wird das Neuerscheinen dieser mit Vorliebe benutzten Reisebücher sicherlich warm begrüßen, denn bei der Redaktion der Meyerschen Reisebücher gilt der Grundsatz, daß jede neue Auflage ihrer Werke thatsächlich eine Verbesserung und Vervollkommnung unter sorgfältigster Berücksichtigung der modernen Ansprüche bedeutet, als vornehmste Regel, und so verdient denn nach dieser Richtung auch die den vorliegenden Büchern gemeinsame Neuaufnahme von Reiseplänen und Ratschlägen für Radfahrer entsprechende Hervorhebung. Die bei jedem Benutzer der Meyerschen Rheinlande in bestem An denken stehenden vorzüglichen kartographischen Bei gaben sind durch eine Karte der Umgebung von Frankfurt bereichert worden: die Neubearbeitung des textlichen Teils stützt sich auf die Mitwirkung ausgezeichneter Kenner der betreffenden Gebiete. Das letztere gilt auch von dem Schwarzwald=Wegweiser, dessen Kartenapparat durch Nachträge bis zum heutigen Tage ergänzt. HeineSchmitz, Oberleutnant Heute, Montag=Vormittag, findet die große Parade vor dem neuen Königspaare statt. Jg, hier ruht ein Heig— Vu wurest uicyx mein Gatte, Herrn Oberste,, das Offiziers greiche Vemühen, des wäre er nicht in der letzten Schlacht gefallen.— Mr. und die h se7orps zu reorganisiren (schwermitig): Ja, sa, dieser fluchwürdige inztiesten Kräfte des Nordens zum Eintritt — Die Frau einer Weichenstellers war am:“ dasselbe zu geranlassen. Das dreifache Hoch auf Vereins=Nachrichten. Sehisd=ei. Taiden der Slitzseckes.s= Bedte aisgeslenden Wdeihzell elig, aud guignsgelschtg berei, Berani de in Beten Sohr en seinem Posten: Was, Sie sind nicht bei der Berdi, apederr Heiuemanz, Haukte für die ihm gewordene letten Fesses dreizehn g iuo doch leit der eier des rgung Ihrer Frau 3— Nein, Herr Stationschef, zuerst geisens und betonte Zlag, sie warmn und vol Vestat, Der Schitzensiron..— s 168 and 6s der Dienst, und dann das Vergnügen.— Wie kommtslichee schzgge für, die Sa Kehsls“.— Jch bin Jesze ot. zu Kenz, 191 zu Kuhsene Kraft. secht“— zzu un zeig ouert zu wane.— WeshalbsKeiue Krosz, V0 denn— Ja, sietzst Du, meine Frau iuz bei ihren Ven Hohesener seine Plicht und Schudigkeit zoze.)“, pserbegtez, glich ser pasevtaten, vann feiern! Eliern.— Wiglez, Pleufs war sehe Frank, Hörr ich,. mige steis erhalsen 42.—, Schübensit vun uic Iter set auzer Gefahef„ Wggoles: Nein, er it in Berein herischen, gekrisitgt,verden durch dielvon ven. Verzsähtrigen in der Rekonvaleszenz. Außer aller Gefahr wird er:“ cst hefgup uun: Der Norden habe erst sein, wenn die hübsche Krankenpflegerin, die er pzmnscher, vesongere Gelgenheit zu Zeigen, was er hat, nicht mehr um ihn herum ist.— Ich hatte Dichl gar““ nämlich hei dem Besuche Kaiser Wilhelm l. gewarnt, mein Lieber, sagte die Frau des Meuschen= halfPoden werde, das wisse er, dem Kaiser würdig fressers, diesen Jungen zu essen. Er war noch zu un Stadsteiledi Mehrzahl der Bewohner des reif und Du wirst am Ende noch Cholera davon be= sei., weil.“ Mänzern bestehe, deren Faust schwielig kommen.— Was Du nicht sagst! Also Dein Onkel hog sie schwerer Arbeit obliegen, so würden diese hat wirklich alles der Taute vermacht und Dich voll poch zeigen, daß sie das Herz auf dem rechten Flecke ständig enterbt?— So ist es leider!— Und wirst Zeutsch bochehrten, wie es sich für einen Du das Testament anfechten?— Das Testamentunz Jun9e gesiemg,„Herr Heinemann schloß nicht, aber die Tante!— Mr. Newed: Wir wollenan einem dreifachen Hoch auf den nördlichen er ich mag von gvenpbund. uns nicht weiter darüber zanken Nördliches Schüitzenfest. ** Dortmund, 17. Juli. die Schützenfeste in hiesiger Stadt und die gute und schön dern. Es ist damals und voll Be###le“ Festen#rrizeyn Jahre verflossen, sein gerg sazage für die Sache des nörd, der gechusentorgzt war inzwischen gänzlich versichen„Schutzenfestes. Gern opfere er für, dasselbe Waiige#ieg#gnze sowpohl, als die Königin des damaliPaue.— Weshalb fleige Kraft, zu einem„guten Gelingen, sei aver nötig,[Hie Heserhegn, wahrend der Zeit ,gestorzen. Venn *““ zu bei zumn daß ein jeger seine Pflicht und Schuldigkeit thue die Aplerbecker ein Fest, verapstatten, dann zmn Stand, den der Schützenbund erreich; habe sie auch oxpentlich; vasselbe git nun von, dem diesjährigen Schützenfeste, an dem sozusagen die gesamten Eingesessenen, so weit ihnen die Geschäfte solches gestatteten, teilnahmen. Das Schützenregiment nahm sich bei seinem Ausmarsch und der Parade ganz vorzüglich aus, nicht minder auch die neu eingerichtete Schwadron Husaren. Nachdem schon am Freitag=Abend das Fest durch einzelne Veranstaltungen eingeleitet war, begann am SamstagMorgen das Schießen nach dem Königsvogel im Walde im Aplerbeckerholz. Es war dieses ein trefflicher Platz, selten finden man einen geeigneteren, namentlich wenn herrliches Wetter herrscht, wie an den Festtagen. Es waren leichte Zelte errichtet, an angenehmsten war jedoch der Aufenthalt in dem reizenden Waldesdome, in dem die prächtigen himmelanstrebenden selten schönen Buchen die Pfeiler, das grüne Blätterdach das Gewölbe, das durch das Blätterwerk zitternde Sonnengeflimmer den malerischen Schmuck darstellten. Beim Beginn des Schießens gab Herr Amtmann Gutjahr den Ehrenschuß für den Kaiser, Herr Gemeindevorsteher Vieseler den für die Gemeinde, den folgenden Herr Kühl. der General für die Schützenbrigade ab, während der Oberst Wiethaus für das Regiment, der Präses, Herr Demandt für den Schützenverein schoß. Selbstverständlich wurden hierbei zündende Ansprachen gehalten und die üblichen Hochs ausgebracht. Gegen 5 Uhr nachmittags fiel nach heißem Ringen der Königsschuß. Herr Kaufmann Gustav Mielsch war der glückliche Schütze, er erkor zur Königin seine Gattin. Gegen Abend fand die Festmarsch durch einzelne Straßen nach Prötzis des Paaresgstatt; der neue Herrscher, verhaum. 40 lsprach, ein mildes Regiment zu führen. Nach der segrech Wherwgaden! Daunt wucden auicht ur usianuelten Kerigaeng Pridung Kadich dus haus Schentsginut brig ..1. Ttüss,, zeben. Der Schützenkönig Herra 29 8, wo im Soole Aim zweiten Festage verDeiner Kocherei nichts mehr essen.— Mrs. Newed!, Auf seinem Weitermarsche teilte sich dann das Reschluachzend): und Du— Du sagtest— Du gingest Hurch der sichen dueione, das eine marschirte seion in den Tod für mich!— Mr. Newed: Aber, Sgzf ven westlichen, das andere durch den öitlichen meine Teuere, es giot noch schrecklichere Dinge als ae# zum.gchrigeund der Königin,„denen auch Ständdens gag ce es gibt noch schrecklichere Dunge alschen gebracht wurden. Zeim Könige sprach der Du gingest gimzit in zwei, Halbhatgillone, das eine marschirte ewed: Abar girch den westlichen, das andere durch den östlichen * Gog, fTen, zum Könige und der Königin, denen auch Ständchen gebracht wurden. Beim Könige, sprach, der Hauptmann Herr Wolff, bei der Königin das Vorstandsmitglied Herr Sander. Die Uhr zeigte schon das Ende der 12. Stunde, als die Schützen zum Steinplatze zurückkehrten, woselbst das Regiment aufgelöst würde. Auf dem ganzen Wege waren die Schützen " Neunzehn Jahre sind nunmehr verflossen, seit im durch Abbrennen ungeheurer Mengen Feuerwerk benärdlichen Stadteile zahlreiche Bürger zusammen=(Grüßt und gehrt worden. die im Sinken begriffene Begeisterung für Nach fünfstündiger Pause erscholl der Weckruf zu in hiesiger Stadt neu zu beleben neuem Thun. Auf dem Viehmarkte versammelte sich is####ache nach Kräften zu för= das Regiment zur Parade vor dem Könige, den ächten Si deuer gewesen, was Hezigeggtaß,und dem Vorstande. Der sich anschlieSchisesens Ban aie-eie=scislälscheur hushen Zeodgnn der Sestuarsch buch einzelte Strobenl Sast bies er Kaf Peiegeuige emnaggnung moter vem Fredenbaun. und ist nach innen und außen immer mehr erstarkt und die Ehrenschüsse abgegeb— esen Baseds flkss-eisch ioner uche zuchen Wbener gahd deit Schak sie der Laster ad. den ar. uitaun ethaiten audt (Eingesandt.) Lütgendortmund, 17. Juli. Gewiß steht noch jedem Teilnehmer des ersten Stiftungsfestes des Vereins ehemaliger 67er im Lindenhof zu Lütgendortmund, welches im Vorjahre stattfand, in lebhafter Erinnerung. War dasselbe doch auch ein Fest, wie es seik Jahren nicht in unserm Orte gefeiert war, denn jeder Besucher, ob alt, ob jung, ging mit der Befriedigung heim, ich habe mich großartig amüsirt. Am 22. und 23. Juli kr. findet nun das zweite Stiftungsfest— wieder im Lindenhof— statt. Doch verspricht es in diesem Jahre noch größer zu werden, denn die Vorbereitungen sind kolossal rege. Während im verflossenen Jahre die Kapelle des Stammregimentes nur zur Hälfte konzertirte, wirkt in diesem Jahre die gesamte Kapelle mit. Ist doch die 67er Musik als ein musterhafte und großartige Kapelle in ihren Leistun gen bekannt, welche es auch im Vorjahre verstand, uns Lütgendortmunder auf amüsantester Weise zu fesseln, und hat sich daher auch hierorts einer großen Beliebtheit zu erfreuen. Das eigentliche Fest beginnt am Sonnabend durch Kommers der ehemaligen 67er und der Regimentsmusik, wozu alle ehemaligen 67er aufs herzlichste eingeladen sind. Wie verlautet, treffen auch schon an diesem Tage Deputationen von Braunschweig und Halle a. d. S. ein, wo Brüdervereine tagen. Sonntag=Morgen. 6 Uhr Weckruf durch die Kapelle und eines Trommlerkorps. Von 11—1 Uhr findet Früh=Frei=Konzert statt. Nachmittags 3 Uhr Festzug, woran die hiesigen militärischen Vereine teilnehmen. Nach demselben Konzert in den Gartenanlagen, worauf der übliche Tanz durch Polonaise. eröffnet wird, während derselben Abbrennen eines Brillantfeuerwerks. Doch nicht zu erwähnen vergessen sei das Festlokal, nämlich der„Lindenhof“, welcher seinen Namen mit aller Würde tragen kann; denn der herrliche Garten ist der schönste und größte in hiesiger Umgebung zu nennen. Außer dem gemütlichen, neudekorirten Saale, baut der Festwirt noch ein Zelt an, so daß es jedem ansteht, auch bei ungünstigem Wetter an der Festlichkeit teilzunehmen. Auch ist Herr Lorenz stets danach bestrebt, seinen Gästen den Aufenthalt in seinem Lokale so viel wie möglich angenehm und amüsant zu gestalten. Ferner sei an dieser Stelle auf die am Montag, der 24. Juli kr., abends, stattfindenden Konzerte hingewiesen„Wie auch im Vorjahre, hat Herr Lorenz“ ieses Konzert wie im verflossenen „nes vollen Hal schen wir nun dem Verein, wie auch dem Festwirt, welche keine Kosten gescheut haben, gutes und klares Wetter, so wird die Beteiligung schon von selbst eine große und rege werden. Mehrere vorjährige Besucher! die Kapeule am genannten Tage nochmals engagirt. und wird sich auch dieses Konzert wie im verflossenen Jahre eines vollen Hauses zu erfreuen haben. WünBei Verstopfung. Käuflich bei allen Apothekern. Drogisten und Mineralwasser-Händlern. Die Auskunftei W. Schimmelpfeng unterhält Niederlassungen in 17 deutschen und 7 ausländischen Städten; in Amerika und Australien wird sie vertreten durch The Bradstrect Company. Tarif postfrei durch die Auskunftei W. Schimmelpfeng in Dortmund, Südwall 33. 82325 „ GT — zu Roben und Blousen ab Fabrik! an Jedermann v. schwarz, weiß u. farbig in allen Preislagen! franko und verzollt ins Haus. Seiden-Damaste p. Mk..35—18.65 Ball-Seide Seiden-Bastkleider p. Robe„„13.80—68.50 I Braut-Seide Seiden-Foulards bedruckt„95 Pfge.—.85 Seiden-Tafft per Meter. Seiden=Armüres. Monopols, Cristalliques. Moire antique, Duchesse. Princesse, Moscovite, Marcellines, gestreifte und karrierte Seide, seidene Steppdecken= und Fahnenstoffe 2c. 2c.— Muster ningehend.— Doppeltes Briesporto nach der Schweiz. S 4583 75 Pige.—18.65 Mk..15—18.65 „.35—.85 „„ ungebend.: Samplieg Briekporto nach der Schuel Nut acht, wenn direkt ab meinen Fabriken bezogen: G. Henneberg's Seiden-Fabriken, Zürich(k. u. A. Die Verlobung ihrer Tochter Elsa mit dem Herrn Oberlehrer Hermann Brausewaldt beehren sich ergebenst anzuzeigen Profossor Dr. Kneebusch u. Frau, geb. Haberkorn. Dortmund, Juli 1899. Verlobte. Dortmund, Juli 1899, W aldt: 2 Empfehle Separates Zimmer zum Einkauf von Fasche H. Oppenheimer, 2 Bäsche= und Ausstenergeschäft, 8 a Dortmund, Westenhellweg 62. oooceoorereree Frack miu Tc=sot nener, mit Weste dillig zu verkaufen. 12395:..: Holzhofstraße 4. Konkurs=Verfahren. Sszemal tFrrteder Bücherrevisor E. Kirchberg zu Dortmund. forderungen Fird aumi—seigepflicht bis zum 7. August 1800, Konkurs= Erste chlaub dis zum 1. September 1899. Erste Gläuviger=Versammlung lamenn 9: August 1899, Vormittags 11 Uhr, alhengigr Prüfungstermin 4 419 den 15. September 1899, Vormittags 10½ Uhr, Zinger Nr. 99. 900, Vormittags 10%, uhr Dortmund, den 15. Juli 1899. 1 84917 Billau, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Gut erhaltenes Fahrrad, Modell 97, für 35 Mark zu verkaufen. — Zimmerstraße 58, 2. Et.; Verschiedene gutgehende Bäckereien0 günst. Beding. zu verk. 125433 Fr. Balster. Vaersiste. 3. 5000 Mark zu 6% auf 1. Hypothek per sofort zu leihen gesucht. Ang. u. 12549 an d. Dortm. Ztg. Spezerei=Real und Theke billig zu verk. Westenhellweg 109. 5 Hans= und Granbstaus=Verkauf. Die in Förde(Kreis Olpe) ca. 1 Kilometer vom Bahnhof Grevenbrück belegene, dem Bahnmeister Otte Kämpfert zu Vorken gehörige Besitzung ist unterhändig zu verkaufen. Das Besitztum besteht aus einem zweistöckigen, geräumigen Wohnhause, einem großen, zweistöckigen Nebengebäude, einem Hausgarten, groß 30 Are 61 Om., welcher zu Bauplätzen sehr geeignet ist, und s Ackerländer von vorzüglicher Lage und Bodenbeschaffenheit zur Gesamtgröße von 77 Are 10 Om. Im Wohnhause wird seit 8 Jahren eine außerordentlich gut gehende Kolonialwarenhandlung und im Nebengebäude, ebenfalls seit der eine sehr flotte Bäckerei betrieben. Nähere Auskunft erteilt 125532 Förde. P. Kleine. Engelbrechts Pudding, Palver (Schutzmarke Engel) sind zu haben in den meisten Colonialwaaren= und Drogen=Geschäften. 5089 Engross bei C. Masch, Dortmund. Ich beabsichtige, mein seit zwanzig Jahren bestehendes! 12489 Flaschen-BierGeschäft sofort oder später zu verkauf. Zur Uebernahme sind 2000 erforderlich. Näheres in der Dortm: Ztg. K In 1 EIH □ mit Aem a LRusgenommen aus der Vogelschan.) Mit einem Blatt Erläuterungen. 45 X 51 cm. In Farbendruck. Preis: 1 Mk., aufgezogen auf Pappe:.40 Mr. Lageplan des Dortmunder Hafens. Racde 71. 3 Farbendruck. Breis: 1 4, aufgezogen auf Karte des Kanals von Dortmund nach shäfen. 31 X 72 cn, in Farbendruck.— welchem von der Stadtgemeinde Dortmund die Gebühren für die Benutzung des städtischen Hafens und seiner Einrichtungen zu erhseben fnd. Preis: 20. g.— seiner EnAusführungsbestimmungen, nach welchen die Abgaben für das Befahren des Dortmund=Ems=Kanals, einschl. Lonals Piderstum=Eug zur Schleuse Herbrum und des SeitenGreis: 90 4. Juden zu entrichten sind. Gütig v. 1. IV. 1898. C. L. Krüger'sche Buch= und tt mn. blung in Dortmund, Westenhellweg 43. Um mit dem großen Vorrath billiger Maschinen zu räumen offeriren un un uone uinr Asen ur io uug üder und Halbrenner von avo vis 250 Mark.— Halbr Union-Fahrradwerke. Filiale: Westenhellweg 119. Kaiserbesuch Dortmund. Neues, hochseines Sauerkraut und echte Braunschweiger Würstchen, à Paar 25 Pf. 12518r J. H. Albers, Westenh. 15. Fernsp. 172. Capitalist als stiller Theilhaber eines Baugeschäftes gesucht. Gefl. Angeb. unter 12566 befördert die Dortm. Ztg. 1 gegen—6 rentable Miethshä Iltem Zinszahler gesucht. „Schriftliche Angeb. unter an die Dortm. Ztg. 100 Schritt Front, zur Errichtung einer Zuschauer=Tribüne Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Anstreichergesellen Heinrich Lagemann, geboren am 15. September 1868 zu Dortmund, zuletzt wohnhaft gewesen in Hostedde Nr. 42. welcher sich verborgen hält, soll eine durch Urteil des Königlichen Schöffengerichts zu Dortmund vom 7. Juni 1899 erkannte Gefängnisstrafe ,von 6Wochen vollstreckt werden. Es wird um Strafvollstreckung und Benachrichtigung ersucht. Dortmund, den 13. Juli 1899. Königliches Amtsgericht. Beschreibung: Alter 35 Jahre. Statur mittel, Haare blond, Nase gewöhnlich, Augen blau. Gesichtsfarbe gesund, Besondere Kennzeichen keine. Mödes. Wegen Aufgabe des Geschäfts ist ein 27 Jahre bestehendes, gut rentabeles esien Conditorei mit Backerei„Su und Bonbons=Kocherei Gevuckenen Eisch Laden, Wohn, Arbeits= und Loger, der Pfanue. 12511 lichige Fachnänner wolen sich mel. Hamburger Inport Haus, ven unter Chiffre 4 B 28159 post= Ostenhellweg 28. agernd Emden. 112568— Wirthschaften. „Eine bes. nachw. sehr gute Wirthin Dortmund mit Ladeneinrichtung u#. g. Hillig zu haben. Alleinstehende Dame bevorzugt. I Dortmund, Westenhellweg 134. Fur Bergbeamte und Bergleute Häufar sschäfts= wie auch Privat. Grundstück 2. Hypothek —8. Prozent Zinsen auf „Mzethshauser von solven12565 voxzüglich geeignet, zu vermiethen. I Schriftl. Angeb. unt. K D 12569 vermittelt die Dortm. Ztg.: Restaurant „Konligshälfe“ empfiehlt 11643· Prima Börnssia=Bier. Spezialität: Lichtenhainer, kalt, bekömmt Jung und Alt. Kulserbesuch. Kolnischer Hof. Heute: StoherPaureoder Humoristisches „ ggngs=Lmuartett aus Berlin. Aufang 8 Uhr. Entree 50 J. Vorverkauf bei Mensendieck und im„Kölnischen Hof“ à 40 8. 12556 . Dir: 1 am sahensl Hotel=Restaurant : Hweimat zu schen!„Hohenzollern“. „I. Gagagr aiche Gie Frichenz. PPOtCilzolternh, Am Dienstag, den 18. Juli 1899, Nachmittags 4½ Uhr. werde ich zu Brackel, beim Maurermeister Aug. Pega: 1 Sopha mit Ripsbezug, 1 nußb. Ausziehtisch, 1 Vertikow, 1 Lederccshins Rohrstühle und 1 Nähzwangsweise versteigern. 12575j Kremer, Gerichtsvollzieher. empfehle ich Bergmannshämmer fü. a. Metall u. vernickelt Matenät“=cher; Nachnahme. Oto Mrarryat, Schevewitz, Zwickau i. S. Fast neu: 1 Amerikaner, , 2 Füllösen, 1 Heerd toxtzzigshalber zu verkaufen. 125705 Friedensstr. 31. (Handwerker) von 50 Jahren sucht eine Witwe oder andere Dame behufs Verehelichung. Diskretion Ehrensache. die Dortm. Zig.. Hesstzeiüähtlicher Unsat 2400 Jk,] AngebJahr arzie ciaueienuge. 1000 4 pr. straße 3. Juhr, groß. Gemusegarten, groß. Hof, zum Preise von 66/000 J, Anzahl.!)y Wshmyr esemateied.=Peise gebig, dgas 44:&a GLDL V, heinchalt schaes iu Bote Haigmeie vorb. Inventar im Werthe Aug##....— S 9 13Put, sehr geeignet z. ber 910„518 0 f Unterstützung nege für Hauttrankheiten, senung einer Trivune fur andgen Bichchsan dich esäz Don tmund, das Kaiserfest, Gerberstraße 12. Silberstraße 19. Näheres in der Dortm. Ztg. „Heschäftshäuser in der Uhlandund Schützenstr. m. Einf. preisw. zu verkaufen. 12542 x Fr. Balster, Vaerststr. 3. Spurlos verschwunden u. P. Ragters langjähr. Rhenmatisstraf Asthmaleiden durch ein auftralisches Mittel, Emalyptus Special=Arzt für Gigbolus(tein Gebeimmitel).(„petal=Arzt für Threu=, Ich gebejed.Leidend. üb. m. Vaters Rasenz u. Kehlkopfkrank.dies. Mittel gegen heiten, 10 Pf.=Marke gern Auskunft."] Karlstrasse 11. Sto Mehlhorn. 1. Karlstrasse 11. Brunndöbra, Sachsen Nr. 46. „„*„ Dr. Rengesbach, „Eig.sroßer. Platz, Ecke Friedensund Ring=Straße, gegenüber dem] Burgwall 10 u. 12. Haupteingang, zum Kaiser Wil=(2 Mior= Owalt 10 u. 13. gezu=Pam, jehr geeignet zur Auf= Veinuten von den Bahnhösen). stellung einer Priksung v— Täglich große Restauration. Frühstücks von 80 Pf. an. Mittagstisch von 50 und 70 Pf. Diner Mk..—. Abendplatten in reicher Auswahl zu kleinen Preisen. Schöne, luftige Zimmer. Gute Betten. Logis inel. gaxr., Frühst. Mi..— Separat,##ynückzimmer. Kleines Vereinszimmer f. 50 Pers. 12580! Hochachtungsvoll Heinr. Espeloer. Gebr. Worn, Burgwall. Nordstraße. Lütgendortmund. Camen. 2410 Feinste Ravensberger Delikateß= er Würstchen in Bouillon gekocht, a Paar 25 Pf., bei 10 Paar 22 Pf. „Samstas, Wgrgen, ein Porte. monnaie mit Inhalt verloren. Geg. gute Belohn. abzug. Tremoniastr. 24. Arbeitsmartr und Wohnungsnachweis der„Tortmunder Heilung“. va Snsp, Pferdegeschier bilig zu haben. Heiligerweg i.( Offene Stellen. Leistungsfäh. Bremer CigarrenFabrik sucht einen bei der besseren Händlerkundschaft gut eingeführten Agenten für Dortmund und Umgegend. Schriftliche Angebote unt. 12344 an die Dortmunder Ztg. 9 150 Mk. pr. Monat u. Provision la. Hamburger Haus sucht an allen Orten resp. Herren für den Verkauf von Eigarren an Händler. Wirthe, Privtae 2c. Off. u. Z. 2619 an G. L. Daube& Co., Hamburg. 849211 Obermeister gesucht f. Fein= u. Grobwalzbetrieb von einem großen Saar=Hüttenwerk. Gehalt Mk. 230.— pr. Monat und Fabrikationsprämien. Es wird nur auf eine tüchtige, energische Kraft reflektirt. Schriftl. Angebote unter 12579 an die Dortm. Ztg. 9 Kalserl. Japan. Stänlwerke. Wir suchen für unsere neu errichteten Werke tuchtige Meister ur täichtigen Obermaschinisten Dewerber denen oder Vorarbeiter zur Seite stehen müssen, wossan darz gr als Meiter 12466 richten an die Dortmunder Zeitung. Die Generaldirektion. Haushält.,„ Zweitmädchen Kindermädchen, Kochlehr fräul. sucht 125765 Göbler, Helle 7. Gesetztes Kindermädchen tagsüber auf sof oder später ges. Geusen, Rondel 2, II. 1 Ein jüngeres Mädchen für einfachen Haushalt u. Kinder für sofort gesucht. Schwanenstr. 38, 1. x Tüchtiges Hausmädchen gesucht. Gutenbergstraße 35, 2 Tr. 6 Zum 1. November ein Lage Dortmunds gel. Ladenlocal, ganz oder geteilt zu verm. Näh. i. d. Dortm. Ztg. 124921 Dienstmädchen gesucht sofort oder 1. August. F Holländischestr. 6, 1. Etage. Ein Techniker für ein Baugeschäft gesucht.„; Schr. Ang. u. 12531 a. d. D. Z. Ein io, Kaufnan mit guter Handschrift k. sich melden bei„Union“,] Elektr.=Ges., Berlin, Baubureau Dortmund, Burgwall 14, III. 1 Tüchtige Manrer erhalten gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung.8 Büreangebäude 12552 Willmann& Comp., Körnebachstraße. Geldger blche. Aaharoriter sofort gesucht. 134002 Karl Lepping. Hauer und K A 2 Schlepper gesucht. 1835k Westwall 42. Suche sofort für ein Pferd und leichte Hausarbeit einen zuverlässig. Khecht. 9:—-eitenbortaung. Für mein Stabeisen=, Eisenwaaren= und Holzgeschäft suche ich zum baldigen Eintritt einen Lehrling BaxSschei shöner PPsr. Aaie#u.12554 Soeft. Louis Lindenstruth.“ F Für einige Morgenstunden wird ein braves, besseres 125779 für Hansarbeit gesucht. Meld. Kölnischestr. 2, 1. Et. „esen 1. Augast wird in einen treinen, Haushalt ein achtbares Mäuchen, welches den ganzen Haushalt führen kann, gesucht. 348836 erfragen bis 10 Uhr früh, Burgwall 27, part. Ex prop, sleiß. Dienstmädchen, welches mit sämtl. Hausarbeiten gute Zeugn. aufzuw. hat, p. sof. ges. Steinstr. 16. 1 Kindermädchen auf sofort ges. Lessingstraße 50, part. i 1 Frau od. Mädchen für einige St. d. Tag. sof. ges. Steinstr. 55. 1 1 tücht. Dienstmädchen sof. ges. Steinstraße 55. 1 Suche auf sof. ein ord. Dienstmädchen. Rheinischestraße 198. S Sauberes Laufmädchen gesucht. Westenhellweg 16. S Tüchtige Pormery Ordenticher „„„Rsenesche Mirung g. gesucht.„. 4. Minna Michels, Westenhellweg 45. finden dauernde, lohnende Beschäftigung. 125177 Rheinische webstuhliabrik, Actien=Gesellschaft, Dülken(Rheinland).— Tüchtige uch“Wetliihten ur Eisen- u. Stahlwers (Meldung beim Portier., Eberbardtstraße.) 134919 Conditorgehülfe, der selbstständig arbeiten kann, erhält zum 1. August dauernde Stelle gegen guten Lohn. Carl Wienke, Hörde, i Chausseestraße 57. Tüchtiger Bäckergeselle gesucht. Kaiserstraße 14. 8 Schreiner gesucht. Harrhoff, 3. Kampstr. Nr. 120. " Junge zum„Flaschenspülen und sonstigen teichten Arbeiten gesucht. 12562 Weiherstr. 26. Properer, kräftiger Laufbursche ter von 15—16 Jahr Ein Fuhrknecht gesucht. Gustav Wahl. 12575 J. 8, Albers,“ Westenhellweg 15. Gesucht freundliche und tüchtige Verkäuferin, längere Zeit in der Colonialwaarenbranche thätig. Pr. Zeugnisse erforderlich. Schr. Angebote unt. K Z 12572 an die Dortmunder Ztg. k Ordentl. Mädchen Säler gesucht. Liesenhoff, Märkischestr. 55. 1 Auf sofort, ein prop., junges Mädchen, evang. Confession, gesucht.(12557 Schwanenstr. 58, 2. Et. Ein junges Mädchen aus ordtl. Familie, das Lust hat, das Putzfach gründlich zu erlernen, gesucht. 1#., Carl Reuthe, Westenhellweg Nr. 36. Ein pr., in allen Hausarb. erf., ev. " Mauchen für ruh. Haushalt per Aug. gesucht. —— Töllnerstraße.= Ein Tagesmädchen von 14 bis 16 Jahren oder Nachmittagsmädchen für sofort gesucht. Westerbleichstr. 38, part. 1 in Nähe von Elberfeld it ein Kind.) 25. 4 Ein ordl. Tagesmädchen geg. h. Lohn p. sof. gesucht.„) Gerberstr. 8, 2. Eig. 9. Tage W. Rehm, Uhrmacher, Heiligegartenstr. 29½. E. Mädchen z. Kind. sof. od. 1. Aug. gesucht. Friedrichstraße 29. 8 Properes Morgenmädchen sofort gesucht. Weiherstraße 8. 8 Ein Vormittagsmädchen gesucht. Heiligegartenstraße 24. 8 In allerbester Lage der Stadt Hörde sind zwei schöne Tubentorale zu vermiethen. Schriftl. Angeb. der Reflektanten erb. u. 0 0 12561 a. d. Dortm. Ztg. Barbier-Salon Hasdsahaf W,zu der Zähe des Herchafliche Sisprgerhoses, sei 10 Jahre mits berischaftishe in bester Kost und Logis.: Augustastr. 5. Gut. Kost u. Log. Münsterstr. 104, 1. E. Logis zu haben. 2. Kampstr. 44. 8 Anständ. junger Mann kann arbal. Schlafstelle erhalten. Zimmerstr. 55, 2. Et. 8 kessere Schlaftellen zu verm. Leopoldstr. 42, part., rechts. 8pe-Gestone. Ein auswärt., älteres Geschwistergar sucht, für jett oder später eine agen i.., in der Nähe Supt#gonhofes, seit 10 Jahre mit gutem Erfolge betrieben, ist per 1. Aug. d. J. nebst schönem Inventar billig zu vermiethen. x Näheres Wehringhauserstr. 1a, I. Hagen i. W. Eine abgeschlastug w. . Eine abgeschlossene Etage von 5 Räumen in der Nähe des Körnerplatzes per 1. November oder früher von 4 Mahn.. c me;at eder früher von 4 Wohn=, und Schlafzimmer“ K Auf 1 bald 1 Mädchen gesucht(Pastorfam. mit Näheres Kronenstraße 25 TtEengesuche. Sce energisches, junges Mädchen aus guker Familie, 28 Jahre alt, angenehme Erscheinung, sucht Stelle, am liebsten zur Stütze der Hausfrau, oder als Haushälterin in besserem Hotel=Restanrant. Suchende ist mit dem Hotelwesen durchaus vertraut und würde achtbare, dauernde Stellung großem Gehalt vorziehen. Beste Referenz. u. Empfehlungen. Schriftl. Angeb. unt. A K 12420 an die Dortm. Zeitung. Meine Tochter, 22 Jahre, ev., welche die feinere Küche gelernt hat, sucht Stelle als Stütze der Hausfrau in besserem Privathause bei Familienanschluß. 12518r Adresse in der Dortmunder Zeitung zu erfragen. Eine jüngere Haushälterin sucht zum 1. Aug. bei einer kleinen Familie Stellung. Engeb. u. a 1 die Dorim. Zig, erbeten. atzes per 1. November oder früh zu vermiethen. Näh. in der Dortm. Ztg. 124101 Mehrere, herrschäftlicht, JIll. bestehend aus 6 Zim. u. Zubehör, 1. August zu verm.„ 12563 Näh. Hanburgerstr. 6, part.— E. sch. Wohnung von 3 Zimmern bis z. 1. Aug. an ruh. Jam. z. verm. Eving, Chausseestraße Nr. 8a, am Fredenbaum. 12443x Herrschaftl. Wohnung zum 1. Aug. od. später zu verm. x Näh. Oesterholzstr. 68 Far gränmiger g. 41 Küche, einem spen Zimmern, einer Küche, einem Bureau mit Separatsinzener Mädchen= u. Vorratbszim. unter 12504 an Von ruhigen Leuten eine( Mung on 4 Wohn= und zum 1. August.. Schlafzimmern zum 1. August oder später gesucht. . Genaue Angabe über Lage und Preis unter s4868 an die Dortm. Zeitung erbeten.) Brackstr! Kleines Lokal gesucht. Schriftliche Angebote unter 12394 an die Dortm. Ztg. 1 Wohnung, möglichst mit Gärtchen, oder kl. Haus mit Garten z. mieth. ges. Schriftl. Angeb. mit Preisang. u. LP 12462 a. d. D. Z. a Zum 1. Nov. Parterre=Wohnung Ntag, Venergotzsr. 68.— zu Geschästszwecen Famiste zu verzseiten.“ ioslsz 2 1aug unt s.19353 6. d. Borin. 34. Abgeschl. Etage, 4 Zimmer, per später 2 bis 3 Zimmer Mäsens u. de. 3. Jig. uungseder uit. Siahiselt Mödl. Zimmer m. v. P. z. verm. die Dorfm. Zig. Bebdsepoth s, a. Bestenhelbeg, 1. Ro=Szhumer in nördl Sladüh. Freundlich möblirtes Wohn= und Näh. Westerbleichstr. 32 Laden.“ echlaiztunex oneinod zwei berez Sache ver ce. zu verm. 12539 Lindenstraße 41. Süche ger 1. August Möbl. Zimmer m. voll. Pens. sof. uldbl. Zimmer m. Pension, zu verm. Kubstr. 87 I. z womöglich in 1 frdl. möbl. Z. an 2 anst., i. L. zu verm.] Hohestraße 48, part. e Frdl. möbl. Zimmer, sofort oder Familie Stellung.„ 1. Aug. z. v. Wilhelmstr. 60, 2. Et. Schrifl. Angeb. u. à N 12529 an Frdl. möbl. Zimmer a. 2 anst. die Dortm. Zta, erbeten.!(L. zu verm. Holzhofstr. 44. 4 Vermietungen. Abgeschl. Part.=Wohnung von 4 Räumen, 1 Mans., Zubehör u. Gartenb. z. 1. Nov. an ruh. Fam. #e„Johannesstr. 22. Näh. daselbst 2. Eig. 5 u. Schlafz. an 2 H. Silberstr. 10. Ein möbl. Part.=Zimmer sof. zu vermiethen. Heiligerweg 34.) Gr., g. möbl. Balk.=.a. 1.25. gl. od. spät. z. verm. Prinzenstraße 8, 1. Et.s Sch. möbl. Z. 4. v. Heroldstr. 10.f Ordentliche Leute erhalten Logis. Lessingstraße 50. i momöglich in der Nähe der Phönix97ggerei. 5 Schriftl. Angebote unter 12479 an die Dortm. Ztg. „Lehrerin sucht 1. Nov. im südl. Stadttheil 3 unmöbl, Zimmer. Schriftl. Ang. mit Preisang. u. o. 12548 an die Dortm. Ztg. 8 Ein anständ. junger Mann sucht per sofort einfach möbl. MansardenZimmer. Schriftl. Angeb. mit Preisangabe u. K F 12550 an die Dortm. Ztg. betreffend Anzeigen Rustunst wird nur dann ertheilt, wenn es heißt:„Näheres in der Dortmunder Zigs. Morgen=Ausgabe II. Nr. 196.— 72. Jahrgang. 72. Ja Drucker und Verleger: &a L. Krüger(G Krüger) in Tortmund. Tortmander=Zell!...., Montag, den 17. Juli189. Verantwortlicher Redakteur: Rudolf Versen in Dortmund. Amtliches Kreisblatt für den Stadt= und Landkreis Dortmund. Provinzielles. Fesi zum größten Teil ein Gemisch von RosinenStrime is Juli., kus“ H Gase und oili. 15.; Zuger: Wasser, Weinsteinsäure 2e., werden zu v Dortmund, 15. Juli. Währeno Rose und Lille 150—160 M per 1200 Liter verkauft. blühen, die zartesten und duftigsten unter den Blumen,]. Kassel, 12. Juli. Ein schwerer Unglücksfall hat reifen unter den Obstsorten die vielerlei Beeren, diel sich in Hitzerode zugetragen. Dort war man mit AbJohannes=, Erd= und Blaubeeren und als beliebteste bruch eines alten Viehstalles beschäftigt, als plötzlich von den gegenwärtigen Früchten die Kirsche. Ja, es eine Wand einstürzte und fünf Personen verschüttet ist Kirschenzeit, das macht sich unsere ferienfrohe wurden. Der Zimmermann Schreiber aus Abterode Jugend weidlich zunutze, kein Baum ist ihr zu steil, wurde sofort getötet. Der Zimmermann Peter, die kein Wagnis zu gefährlich, um die köstliche Frucht zu! Tochter des Eigentümers und dessen Schwiegervater erhaschen. Und es lohnt sich schon, etwas zu klettern wurden lebensgefährlich verletzt, während der Zimund zu steigen, denn der Preis der Mühe ist süß mermann Schröder mit einer leichten Verletzung daWie verschieden die veredelten Kirschen auch aussehen vonkam. mögen, ob schwarzrot oder durchsichtig, daß man den Kern erblickt, oder gelb mit rötlichen Flecken: schmecken thun sie alle ganz prächtig. Und so frisch von dem Baum hinweg in den Mund, das ist eben eine ganz] Postverhältnisse im besondere Lust. Bald reifen nun auch die kleinen, so=sheit der herner Unruhen beschwerte sich der Korrespongenannten sauren Kirschen, die sich nicht so allgemeiner dent der„Köln. Ztg.“ über die unzulänglichen Gewerbliche und Verkehrszeitung. Postverhältnisse im Industriebezirk, Bei GelegenBeliebtheit erfreuen wie die süßen; aber der Kennerl einrichtungen in Herne: u. a. schrieb er:„An dem verachtet auch sie nicht, ihr Aroma ist dem der andern Postamt Herne herrschen zurzeit Zustände, die allem sogar vorzuziehen. Ihren eigentlichen Beruf findet die modernen postalischen Verkehr spotten. Dem riesig Sauerkirsche freilich in den Schmortöpfen und Ein=gesteigerten Post= und Telegraphenverkehr in diesen machtöpfen unserer Hausfrauen, denen sie ein wohl=Tagen durch die Militär= und Zivilbehörden, durch schmeckendes Kompott für lange Monate hinaus die zahlreichen Journalisten ist in keiner Weise Rechbieten. Wie die Rosen ihre Dornen, so haben dielnung getragen worden. Keine Verstärkung an PerDe hlsch sie die hlcsde adh die elisienr Heigen ade Keise, and dali. Kaeit e. Lisie=Siader h. ihres Leichtsinns aufmerksam zu machen. Wenn das es in die Hände des Empfängers kommt. Da sollte Getreide unter der Sense des Schnitters gefallen doch sofort Aenderung zum Bessern geschaffen werden". und in die Scheune eingebracht ist, dann ist auch die Mit diesen Ausführungen hat er den Widerspruch der letzte Kirsche dieses Jahres gepflückt. Kirschenzeit ist Oberpostdirektion in Dortmund wachgerufen, welche in eine schöne, aber kurze Zeit. Dann ist auch Rose und einer Zuschrift an das Blatt die Angaben des KorreLilie geschwunden, und während Tulpen und Ge=spondenten als unzutreffend bezeichnet und bemerkt, orginen den nahenden Herbst ankündigen, reifen die dem Postamt seien aus Anlaß des gesteigerten Vergroßen Obstsorten, wie Aepfel, Birnen und Pflaumen. kehrs so viele Hülfskräfte überwiesen worden, als die Unter diese Nachzügler mischt sich dann freilich noch technischen Einrichtungen des Amtes deren Verwendie Weintraube, die Perle unter allen Früchten des dung gestatteten. Demgegenüber wahrt aber die„Köln. Gartens und sorgt dafür, daß der Sommer einen Ztg.“ ihren Standpunkt, indem sie sagt:„Wir zweiglänzenden Abschluß findet. Schade nur, daß es von feln keinen Augenblick, daß die kaiserliche Oberpostder reisen Kirsche zur reifen Weintrauber ein sol direktion in Dortmund nach Kräften bemüht war, den plötzlich aufgetretenen außerordentlichen Verhältnissen kurzer Weg ist. 90d Schilel Rienenschleider aie Arhebsegfandan Aüisigen Denikektid auschtolerhalen Velaser, Sesitgsungsurskung de Tagen diel liche Oberpostdirektion in Dortmund hat bei vielen ####r g# der Klasse la statt. Nach dem früheren schwierigen Anlässen, die in ihrem an unerheute verannt gegevenen Resultate haben sämtliche 26 warteten Zwischenfällen so Friedrich, Seminar=Oberlehrer Habermas und der nommen sind. Die Folge ist ein viel zu großer Wechsel scheidende Direktor. Abends wurde letzterem seitens der Beamten, was nur störend wirkt. Red. der Dortm. sämtlicher Zöglinge des Seminars und der Präpa= Ztg.). randenschule ein großartiger Fackelzug gebracht. Elberfeld, 14. Juli. Vereinigung der Städte#ichtliche(Geetsch Elberfeld und Barmen. Wie verlautet, besteht bei Gerichtliche Entscheidungen. Unna, 14. Juli. Ein interessanter Rechtsstreit elangte vor der Zivilkammer des königlichen Landfeld und. Barmen zuzustimmen. wa auch, sowohl in! Perlchts Jv 160, hatte“. P. Im Monat der Mehrheit des elberfelder und des barmer Stadtverordnetenkollegiums keine Neigung, der von der gelangte vor Regierung angeregten Vereinigung der Städte Elber= gerichts zu Dortmund zur Verhandlung Im der Presse, wie in Versammlungen ein Widerspruch im sogenannten Zechenwege zum Zwecke der Verlegung der Wlar dse gescheserg za,. Hestaldig sein. Abends wor die Ahsperung der Griben sovie die Elberfeid, 14. Juli. Gronfeuer, Vergangene, nacht Beleuchtun worden. T r aben Jowie die brannte in Vohwinkel das der Firma Kergel und Ses Peaeschitise Laupsägewerkvolländig nieder in der Nähe wohgender Vergnann iu dies“ ude ein der mit eiwa zwei Wet 96e als er s alcscherise ach der aeicse holsleie ie eishen Leais Ailcheie hlas echgensehenl Brand entstanden ist, ist nicht bekannt. treffe. Die ad den Beamten„ein Verschulden nicht Elberfeld, 12. Juli. Ein Unwetter, wie wir es versich#rttad ist gegen die Folgen der Hastpflicht hier seit Jahren nicht erlebt haben, ging gestern über zer schert und hätte imfalle des Unterliegens die Verdas Wupperthal nieder und richtete große Ver=unz ssgesellschaft der Stadt sämtliche Unkosten wistungen an. Der Blitz schlug in mehrere Gebäude!“ Bar die Prozebkosten erstatten müssen. ein zündete indessen nicht, richtete aber sonst Unheil Entlas genug an. In Elberfeld glich die ganze Thalstadt Gruitsch Staatdienst wurde der Gesandte einem einzigen See; der Verkehr war deshalb voll= 1 Pachts i Petersburg aufgefordert, behutz, seiner ständig gestört. Auch die elektrische StraßenP“ Jtec ertigung sofort in Belgrad einzutreffen. mußte wegen der einige Zeit einstellen. Wasser nicht nur in die Keller, sondern auch in die Parterreräume. Bis in die Nacht hinein mußte mit Pumpen, Dampfpumpen und Eimern gearbeitet werden. Besonders schwer hat das Unwetter in Barmen gewütet. Die von den Bergen reißenden Strömen aleich Vermischtes. Veresesteder oen Prturt exearen Oitunen Hlelh mistag sgnaver 3z.., Juli.„Todessal. Heizte vorheraoflutenden Wassermassen setzten, da die Kanali= mittag schied nach mehrmonatigen schweren Leiden ein sation noch nicht ganz durchgeführt ist, die niedrig auch über die Manern unserer Stadt ehrenvoll begelegenen Stadtteile vollständig unter Wasser, wühlten kannter Mitbürger, Herr Karl Crüwell.(Bruder der u. a. das Pflaster zwischen den Schienen der elek= Herren Crüwell in Dortmund. Red. d.„Dortm. Ztg.“) trischen barmer Bergbahn auf und rissen die schweren Hu.chssnzf Paderborn in Westfalen als Sohn eines Pflastersteine mit sich bis an die Böschung des barmer###gänders 1845 geboren, war schon in seiner Bahnhofs der Staatsbahn, den Damm vollständig Fnabenzeit ins Erzgebirge übergesiedelt und bald mit zerstörend. Wassermassen, Steine, Geröll und Schlamm) ganzem Herzen Erzgebirger geworden. Bei einer verwälzten sich nun in den Bahnhof bis zu einer Höhe, wandten Familie in Buchholz lebend, entschied er sich daß der Betrieb eine mehrstündige Störung erfuhr. Hg. ö7s,kaufmännischen Beruf und besuchte zu seiner Am Altenmarkt und in Unterbarmen stand das Wasser Jorvizpung auf eine Reihe Jahre die annaberger so hoch in den Straßen, daß es über die Plattformen Realschule. Durch kühnen Unternehmungsgeist, kaufder elektrischen Straßenbahnwagen lief. Auch der männischen Blick, Rührigkeit und Eutschlossenheit Betrieb der Straßenbahn erlitt dadurch eine mehr= brachte er ein in kleinem Umfange ihm zugewachsenes stündige Unterbrechung. Die ganze Stadt ist ver=Geschäft erst in Buchbolz, dann in Annaberg zu hoher schlammt. An einzelnen Stellen staute sich das Wasser Blüte, ja zu glänzeuden, ihm in Fachkreisen Ansehen derartig, daß die Feuerwehr eingreifen mußte. verschaffenden Erfolgen. Die ihm zu Gebote stehenHeven, 13. Juli. Beim Baden auf der Insel auf öffentlig gern und in reichem Maße machten vorgestern mehrere Kinder die Entdeckung, erste Ainr Jwete; für unser Theater hat er die daß vor dem Wehr, der sogenannten„Schlacht“, eine Ein hervorragendergu adaste Opfer gebracht. menschliche Leiche angeschwemmt sei. Die Anwohner, unserm Handel, dabei hefelt na; sehr welche durch die Mitteilung der Kinder herbeigeeilt immer kröftig zum 9.#: epr tetzhafter und waren, brachten die stark in Verwesung begriffene liebe und an den s gebrachter VaterlandsZeiche ans Land. Dieselbe trug am Kopf bedeutende unseres oberen Erzgebirges volltellnehmend. Perzepgugen.„Wie aus den in den Arbeitskleidern schon vor zwölf Jahren als ein z ehueno, ward er goroguoenen Papieren hervorging, heißt der Ertrun=treter des 19 Fädtisch gneter Verkene Julius Weber. Er ist 57 Jahre alt und war kreises zum Abgeordneten für die Pandtagswahl zuletzt in Hagen als Fuhrknecht bedienstet. Da der= wählt und in den 3 ehren 780. selbe seit April vermißt wird, so muß die Leiche schon und dritten. 1897 zum zweiten lange im Wasser gelegen haben. Die im hevener Dort hat er it i den Landtag entsendet. Seslieskeas, Feitzrscht vorzuchmende Oddution wird lseit, alle Teile i Bost keiner venden VerlönlichLecszueen hagen, ob Unglücksfall oder Verbrechen laleichmäßig berücksicht, Pagtreises en: ob Unglücksfall ode. rrrr.„gleichmußig, veruasichtigend und mit vielem Erfolge Mainz, 14. Juli. Die Verurtellups Iluus an. u. gewirkt. Unter einer manchem rauh erscheinenden schmierers von St. Johannchale besaß er eine wohlmeinende Sele, Freude am 1000 a hat der Staaksanwalschaft F. geben, den Weinkellern gewisser Weinfabrikanten“ lich zugewandte Natur; er war durchaus ein Charatder Provinz eine größere Aufmerksamkeit zu schenken aufrichtig in jedem Wort, entschieden und furchtein bleibendes Andenken. Wer einmal so recht von Wichtigkeit kaum nachstehen dürften; möchten dann Herzen lachen und sich dann auch wieder so tief diese Zeilen mit dazu beitragen, den Festausschuß zu rühren lassen will, daß ihm die hellen Thränen aus einer Aenderung der geplanten Anordnung zu beden Augen kommen, der muß Reuter lesen. Es ist stimmen! Wenn die Lembergsche Karte von der wahr, das meckleuburgische Platt, in dem der humor= Stadt Dortmund einigermag. v. der und gemütvolle Dichter seine Werke niederlegt, erschwert die Lektüre für den ersten Augenblick; aber auch für einen Augenblick nur. Die plattdeutsche Sprache Fritz Reuters hat etwas so anheimelndes und anschmiegendes an sich, daß man gar schnell mit ihr vertraut wird. Wie traurig es dem armen Reuter in seinen Jugendjahren erging, wie bittere Jahre er auf der Festung durchlitten hat, das hat er selbst in unübertroffener Weise erzählt. Selten aber hat ein Dichtersmann auch so schnell den klingenden Lohn seines Schaffens empfangen als Reuter. Noch im besten Mannesalter stehend, vermochte er sich von den Erträgen seiner Werke jene prächtige Villa zu erbauen, die noch heute jeden Besucher Eisenachs entzückt. Abtragung der großen chinesischen Mauer. Wie der chinesische„Schenpan“ meldet, hat die KöniginWitwe Tzu=hsi nun genehmigt, daß die große chinesische Mauer,„der Wall der 10.000 Jahre(pai-tang)“, aus politischen, finanziellen und kommerziellen Gründen abgetragen werde. Diese Mauer wurde vor Jahrtausenden erbaut, und damals hatte sie den Zweck, das chinesische Reich vor den räuberischen Einfällen der Tataren(Mongolen) zu beschützen. Heute jedoch, wo die Mongolen schon mit China vereinigt sind, ja, wo in diesem Reiche sogar eine mongolische Dynastie herrscht, die ihre Hauptstütze in ihren Landsleuten findet— in Peking befindet sich der Kaiserpalast nicht in der Chinesenstadt, sondern in der nördlich gelegenen Mongolenstadt, wo auch die fremden Gesandten residiren— wäre es sehr eigentümlich, wenn der Herrscher sich noch weiter gegen seine getreuesten Unterthanen absperren wollte. Dazu kommt noch der Umstand, daß diese Mauer, die eine Länge von einigen hundert Meilen hat, im ganzen nur vier Thore besitzt, die für den heutigen Verkehr nicht mehr ausreichen. Daher ist es gekommen, daß im Kriegsjahr 1894 mongolische Truppen, die nach China eilten, mehrere Tage längs der großen Mauer marschiren mußten, bis sie endlich zu einem dieser vier Thore kamen. Zudem verschlingt die Erhaltung dieser Riesenmauer samt ihren unzähligen Türmen und der Besatzungen in denselben jährlich ungeheure Summen, während ihr Nutzen, daß man sie auch als Militär= und Poststraße verwenden kann, heute in dem Zeitalter der Eisenbahnen ein ganz geringer ist. Aus diesen Gründen wurde die Abtragung des Riesenwerkes beschlossen. Der chinesische Hof rechnet dabei auch darauf, daß die Abtragung dieses Riesenwerkes, welche mindestens zehn Jahre dauern dürfte, hunderttausenden von Mongolen und Chinesen Arbeit geben wird, die so nicht nach Amerika, Indien oder Australien auszuwandern brauchen. Einige aus ländische Kapitalistengruppen sollen sich sogar schon erbötig gemacht haben, diese Mauer anzukaufen und sie dann demoliren zu lassen. — Eine neue Briefanrede. Aus der Rheinprovinz schreibt man einem berliner Blatte: Unser Landrat war kürzlich nicht wenig erstaunt, als er eine Eingabe erhielt, die mit den rätselhaften Worten begann:„Euer Hochwohlgeboren abwechselnd mit Hochdieselben bitte ich gehorsamst u. s..“ und ebenso mit dem Satze schloß:„Ich zeichne als Euer Hochwohlgeboren abwechselnd mit Hochdieselben gehorsamster N. N.— Des Rätsels Lösung war die, daß der Schreiher einen Briefsteller zu Rate gezogen und darin gefunden hatte, daß die Anrede„Euer Hochwohlgeboren“ abwechselnd mit„Hochdieselben“ zu gebrauchen sei! — Die Heinzelmännchen im Reichstag. Die dieswöchentliche„Münchener Jugend“ veröffentlicht nachfolgende zeitgemäße Parodie: Die Heinzelmännchen: (Nach Kopisch.) „Wie war in Köln es doch vordem Mit Heinzelmännchen so bequem! Denn, war man faul, man legte sich Hin auf die Bank unb pflegte sich: Da kamen bei Nacht, Ehe mans gedacht, Die Männlein und schwärmten Und klappten und lärmten Und rupften Und zupften Und hupften und trabten Und putzten und schabten. Und eh ein Faulpelz noch erwacht, War all sein Tagewerk bereits gemacht. So gehts auch im deutschen Reichstag zu: Da ging Graf Ballestrem zur Ruh In dem Bewußtsein ruhig und froh: „Ich war korrekt von A bis!“ Doch kamen zur Nacht Die Männlein sacht, Und fälschten Geschichte Im Sitzungsberichte Und amendirten Und korrigirten— Und als der Brave Nach süßem Schlafe Beim Frühstück nach der Zeitung gefragt, Da las er was anderes, als er gesagt. Büchertisch. (Untenstehende Werke sind in der C. L. Krügerschen Buchhandlung vorrätig oder durch dieselbe zu beziehen.) —„Und sie erfährt es doch“ und andere Humoresken von Viktor Band. Berlin, Verlag von Freund und Jeckel.(Preis 2), Als liebenswürdiger Humorist und launiger Erzähler war Viktor Band schon längst in unsern besten Familienzeitschriften ein gern gesehener Gast— jetzt tritt er zum erstenmale mit einem selbständigen Bande prächtiger Humoresken vor die Oeffentlichkeit. Und man kann ihm Glück zu diesem Schritt wünschen, denn ein unvergleichlich köstlicher und erfrischender Humor ists, der durch all die heiteren Erzählungen weht, von denen jede einzelne bei allem Frohsinn eine tief empfundene Liebesgeschichte bietet. Sprechsaal. (Für Artikel unter dieser Rubrik ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.) Zur Beteiligung unserer Schuljugend an der Kaiserfeier. In einem Sprechsaalartikel der gestrigen Morgennummer Ihres Blattes richtet der Einsender an den Festausschuß die Bitte, die Schuljugend nicht, wie beabsichtigt, in der Mallinckrodtstraße allein aufzustellen und besonders diejenigen Schüler, welche in der Südstadt wohnen, zur Spalierbildung in den Straßen dieses Stadtteiles, am besten aber am und im Haine heranzuziehen. Der Vorschlag, nicht die gesamten 25000 Schulkinder in einer Straße des Nordens zusammenzuziehen, sondern sie zu verteilen, ist ein durchaus glücklicher, und der Hinweis darauf, daß bei der beabsichtigten Anordnung viele von den zum beten Schlaße geschlaßen 3, Jahre seige Schilern ihren Kaiser gar nicht,perden sehen können, zum tehlen Schläfe geschlossen. Seine Werke) sollte allein zur Aenderung des Planes führen. Doch Vorden. Biseälchder wohner, Ppplitz“ geseze geig Fener der geialten Dlchter der deneren Zeit, weiler berichtet, fast ausschließlich in Orten, derengen dut am Mittwoch vor 25 Jahre seine Weine gar keig Nenommee haben und höchstens als l aber dringer(änger se egunen. Seine Verse Verstichweine Verwendung finden. Derart fabrzirien!dentschen Rolten uu ggucdr Zu, das Haxs des mögen im folgenden noch einige weitere Bunkte ans Kinden. Verart fübrigiriensbenischen Volkes ein und sichern vem toten Dichter gezogen werden, welche dem oben erwähnten an einigermaßen genau gezeichnet ist. hat die Mallinckrodtstraße vom Hafen bis zur Münterstraße, eins, Länge„von 1¼/ Kilometer. Da nun beabsichtigt wird, das Spalier fünfreihig zu bilden, und unmöglich angenommen werden kann, daß die letzte, mit dem Publikum in Berührung kommende Reihe ebenfalls von Schülern gestellt werden soll, so ergeben sich für beide Straßenseiten zusammen acht Reihen von Schülern, deren jede aus 25 000•8= 3125 Schülern besteht. Diese Reihe hat eine Länge von Meter, mithin entfallen auf den einzelnen Schüler 1250 3125=0,4 Mtr. Ein solcher Platz von 40 Ztm. reicht für kleinere und kleinste Schüler wohl aus, für die größeren und die erwachsenen Schüler namentlich unserer höheren Lehranstalten scheint er denn doch etwas zu klein. Gibt man aber jedem Schüler auch nur 40 Zentimeter Platz, so reicht, wie man sich leicht überzeugen kann, das einreihige Schülerspalier für einen Weg von 5 Kilometer, d. h. für eine größere Strecke als vom Hafen bis zum Hain. Erscheint es nach dem vorigen schon kaum möglich, die Schüler sämtlich in der Mallinkrodtstraße aufzustellen, so machen sich einige andere Bedenken derart gegen die Zusammenziehung einer solchen Kindermasse in einer Straße des Nordens geltend, daß man sie keineswegs stillschweigend übergehen kann. Die Stadt ist unglücklicherweise nun einmal durch die.=M. Bahn in zwei scharf von einander getrennte Teile zerschnitten, deren gegenseitige Zugangsverhältnisse schon unter normalen Verhältnissen völlig unzureichend sind. Wie soll es nun werden, wenn von 25000 Schulkindern nur etwa ½ mit einer tausendköpfigen Menge Erwachsener, Einheimischer und Fremder, zugleich von der Nordstadt in die Südstadt zurückkehren sollen? Niemand wird es dem Publikum, noch weniger aber den Schulkindern verübeln, wenn sie von dem Wunsche geleitet, ihren Kaiser noch einmal zu sehen, mit aller nur möglichen Eile der Südstadt zustreben, nachdem sie im Norden ihren Dienst gethau haben. Man werfe mir nicht ein, daß die Schulzüge auf verschiedenen Wegen in die Südstadt zurückgeleitet werden und auf diese Weise jede Gefahr für die Kinder ausgeschlossen werden könnte; eine solche Rückleitung scheint eben unmöglich. Unmöglich, weil nach Auflösung des Spaliers die begleitenden Lehrer die Schüler kaum mehr werden zusammenhalten können; unmöglich, weil dann den Knaben die Gelegenheit, ihren Landesherrn an andrer Stelle noch einmal zu sehen, genommen würde; unmöglich, weil die Kinder gar nicht zusammen zurückgeleitet werden dürfen, daß dann die Ermatteten nicht alle ihre Wohnungen zu erreichen imstande wären. Dann könnte ein Lehrer seine Klasse, um Aufenthalt und Gedränge zu vermeiden— sagen wir von der Mallinkrodtstraße durch die Nordstraße zurückbringen, dann würden alle die Kinder übel daran sein, die im Westen wohnen— denn Osten und Westen sind ja durch die gesperrten Straßen: Brückstraße— Märkische=Straße an dem Tage vollständig von einander getrennt. Das ermüdete Kind, dessen Beine nicht mehr mitthun wollten, muß wohl oder übel herumbummelnd sich weiter schleppen, bis der Verkehr wieder freigegeben ist. an mag das vielleicht für Uebertreibung halten. Man denke aber daran, daß unsere Kleinen an dem Tage ganz besonderes zu leisten haben, daß an ihre physischen Kräfte ganz hervorragende Anforderungen gestellt werden. Um ½9 Uhr werden die Feststraßen gesperrt, da sollen die Spalierbildenden an Ort und Stelle sein. Die Kinder müssen also— wenigstens gilt das für die Schulen des südlichen Bezirkes— spätestens um ½8 Uhr in ihrem Schulgebäude sein; sie sind demnach zurzeit der Straßensperrung schon eine Stunde auf den Beinen. Um 10 Uhr kommt der Kaiser an; sagen wir um ½11 Uhr beginnt die Fahrt durch die Stadt. Wenn nun die Kleinen unsern Kaiser sehen, haben sie bereits 3 volle Stunden gehend und stehend gewartet, für kleine Schüler gewiß eine kleine Leistung. Manch einer der zuerst freudig und glänzenden Auges seinen Herrscher erwartenden kleinen Helden wird im gerade geeigneten Moment müde den Kopf hängen; manch besorgter Vater und noch mehr ängstliche Mütter werden ihre Kleinen, denen sie so gerne ihren Kaiser gezeigt hätten, vor den sie erwartenden Strapazen bewahren und ihre Kinder zuhause behalten, sodaß manchem Knaben der Herzenswunsch, seinem Kaiser einmal so recht aus Herzensgrund zuzujubeln, versagt werden würde. Ist es nun wirklich nötig, daß unseren Kindern solche Anstrengungen zugemutet werden? Wie wir oben gezeigt haben, kann unsere gesamte Schuljugend eine Doppelreihe bilden, welche den Weg Hafen—Kaiser Wilhelmhain noch(um etwa 1 Kilometer) übertrifft. Zu welchem Zweck dann das Zusammendrängen in eine Straße? Man verteile die einzelnen Schulen so. daß sie ihren Schulgebäuden so nahe sind, wie es sich eben machen läßt. Dann können zunächst die Vereine 2c., die Erwachsenen zur Spalierbildung aufrücken: die Kleinen aber können, jede Truppe von ihrem Schulgebände, später aufmarschiren, lange zeitig genug, doch ohne stundenlang vielleicht in glühender Augusthitze— warten zu müssen. Ich wüßte nicht, was gegen eine derartige Anordnung erhoben werden könnte. Der Stand der einzelnen Schulen läßt sich doch mit einiger Genauigkeit berechnen; kleine Fehler aber lassen sich durch Aufrücken oder Auseinanderziehen leicht beseitigen. Wenn nun auch diese Anordnung, gegen die ich keinen Grund ins Feld zu führen wüßte, undurchführbar erscheinen möchte, so ist doch der Vorschlag meines verehrten Vorredners, die Kinder im Haine auszustellen, weit glücklicher, als der ein wenig verfehlte Plan des Festausschusses. Ein Vater. Einen Aergernis erregenden Eindruck machte es am Sonntag=Morgen um 8 Uhr auf die Kirchgänger, als ein Trupp von Straßenkehrern im schmutzigen Werktagsanzuge damit beschäftigt war, die Rolandstraße zu kehren. Im Interesse der Heilighaltung des Sonntags ist entschieden darauf zu halten, daß zu einer solchen Zeit derartige öffentliche Arbeiten unterbleiben. Ebenso war es uns unverständlich, warum noch um 11 Uhr des Morgens am Körnerplatz inwendig an dem Häuschen des Elektrizitätswerks unter dem Zulauf einer Schar von Neugierigen Austreicherarbeiten vorgenommen wurden. Derartige öffentliche Vorkommnisse verletzen die Mitbürger, denen der Sonntag noch ein Tag des Herrn ist, auf das tiefste und bestärken andere nur in dem Entschluß noch möglichst viele Arbeiten am Sonntag vorzunehmen oder ihren Unterstellten aufzulegen. Die Sonntagsheiligung ist ein sicherer Gradmesser für die Religiosität des Volkslebens, und Abnahme in der Sonntagsheiligung ein Beweis für den Rückgang des religiösen Lebens. Möchten diese Zeilen dazu dienen, daß in unserer guten Stadt, die doch auch den Anspruch darauf macht, eine christliche zu sein die Sonntagsheiligung inbezug auf den Punkt öffentliche Arbeiten einen Schritt weiter kommen; unserer Gesetzgebung bleibt es noch vorbehalten, den vielen, welchen der Sonntag noch verkürzt wird, durch weise Bestimmungen zu ihrem wohlverdienten Rechte zu verhelfen. sollen an einem leistungsfäbigen Unternehiner... Dortmund, zur Einsicht offen und können genommen wberden. Schreibgebühren daselbst in Empfang vorstanb, Sladihals, Burean) bis gum in den uratltischen Schabeinnreichen, 24. Juli, Mittags 12 Uhr, Dortmund, den 12. Juli 1899. Die Architekten: Schmidtmann& Klemp. Acne westtällsche " P R e s c h s c h a f t, Dor tmuna. Ueber Fr. David Söhne, Halle a. S. Kakao- u. Schokoladenfabrik. Mignon-Kakao Zweinull# 1,60 p. Pfd. Mignon-Kakao Dreinull# 1,80 p. Pfd. Mignon-Kakao Viernull M 2,00 p. Pfd. Hafermalz-Kakao 1,00 p. Pfd. Gesüsster Milch-Kakao K 1,60 p. Pfd. Grösste Ersparniss für den Haushalt! Bequemste Zubereitung! Beste Speise-Schokoladen der Neuzelt! Mignon-Schokolade 40; 50; 60 dp. ¼ Pfd.-Pack. Mignon-Napolitains 40; 50; 60 dp. ¼ Pfd.-Cart. vice versa Regelmässiger Güterdienst: Bertmund-Stettin-Danzig wortmund-Königsberg und Dortmund-Hamburg über den Dortmund-Ems-Kanal. 12407 Nächste Abfahrten von Dortmund bezw. Emden Samstag, den 22. Juli, und 29. Juli a. cr. und so fortlaufend jeden Samstag. Depeschen-Adresse. Schleppschifffahrt Dortmund. Fernsprecher Nr. 830 und 1073. Auskunft über Frachten ertheilt die Direktion sowie die Vertreter: Lehnkering& Cie., Dortmund, Aug. Peters, Münster. & Cie., Papenburg. Carl Büttner, Leer. Lehnkering& Cie, Emden. 10000 Centner unserer Kakaopulver und Schokoladen Saniäs, Economia etc. verkaut und anteten tansende Res ued ur Aeuhen Pahgrucher ier bche sn alen beuseren Geschätten zu haben. Hiederlagen in Dortmund bei: R..Greren, Münsterstr., V. Menker, Conditor, Brückstr. 6. P * Spocial-Maschinen für 3 Schuhmacher.: 14 schiffschen„Färlen und flach? * im Tisch llegend. 312920 zElastique-Maschinenz für Reparaturwerkstätten. 2 = Original=Fabrik=Preise.= Provision f. Agenten ausgeschl. X Alleinig. Fabrik-Depôt? :.V. Stutznäcker. Barekdrore LOkonnlobfen ge*** für inaustrie und Gewerbe beste und sparsamste Betriebskraft. Verkauft! 1896: 646 Stück 1897: 845„ 1893: 1263" Tolsd 800d sck bis 200PS Kneipp-Anstalt sitr Kneipp.— Gute Autnahme und Verpäggung zu mäsigen Preisen in von 4 M. an; Hotel Koch, Pension von 4 M. an; Hotel Bosten.. P Pons, Pendion P- iNete Seishäeselegae Bahnholhotel Iateraatisonal in Ostas. Resise Kersece. Lscestrsc eial ene liune lde Kestestulot Hetens horeich haren gund dircten, d. Glleppe, mit Dolhaln, Verviers, Spa, 1# Bahnverhindung durchs Othal mit der grossartigen Wassersperre Auskunft und Führer mit viale,###ich. Wagen k. Ausnigen in d. reizende Umgebung stets u. haben. —— uu m vieten Abbildungen umsonst durch die Badeverwraltung. unerreicht à Packet 20, 50 und 60 Pf. Zu haben in Dortmund bei Heinr. Köhler, Ed. Blumberg. In Hörde bei Aug. Plel, Hugo Göbel, F.& H. Wallrabe. ghaie u Köin p.. 4- Mauntem, eug#ttnte pobenstaufensin 10. kaufen Sie sehr vorteilhaft im Warenhaus A. Eick& Comp. Möbel-Magazin Becker& Co., vorm. Becker& Ziegeler, Dortmund, Steinstr. 49 und 57. Verkaufslokal: Steinstr. 57. Bequemste Erreichung von der Stadt durch den Königshof. Grosse Auswahl bürgerl. Einrichtungen. Tadellose Waaren ausserordentl. billig. Kalseriefer! Ausführungen von Tecorationen jeder Art. Lieferung von Firmenschildern, Transparenten, Wappen, Fähnchen, Illuminationsflammen etc. Guirlanden aus Papier und frischem Eichengrün. Streichen und Bändern von En eichiun.uus en, dei fruyzeiiger Bestellung prompt und billig. 12269 Heinr. Wortmann, Schildermaler, Mühlenstr. 10. Kaiser-Büsten, größe, empheßse Modellen, in jeder Größe, bis doppelter Lebensdie Figurenfabrik B. Giesen& Comp., Gutenbergstraße 54. NB. Hausierer gehen von uns nicht aus. Frau R. Adeit, „ortmund, Kolnischestr. 4. Der Ausverkauf wegen Aufgabe des Geschäftes währt nur noch bis Ende dieses Monats. Costume u. Blousen zu halben Preisen. • Billig! Billig! 2 5 Küchenschraute; sind einzeln mit 5 Mk. Anzahwöchentlich 1 Mk. Abzahlung abzugeben. 11702 N. Fuchs, Dortmund, Sossesge Wirtoschafts-Buffets und Theken für Metzgereien und DelicateßGeschäfte 2c. mit vollständiger Majolikabekleidung empfiehlt 4 F. Meise, Lütgebrückstraße Nr. 11/15. Bosesl uld Veoion „. Roburger Hor“, Medaillen Pe P Dortmund fabricirt 84866 Beyenbachs Metallwaaren= Fabrik, Gravir= u. Münzanstalt, Wiesbaden. Muster und Preisliste gegen Einsendung von 50 J in Briefmarken. Ueberziehen# sowie jede — ein Pschnella billig W. Hellermann Wortmund, Ostenhellweg 16. Lippesand, vorzügliches Material für Mauerund Cementarbeiten, durchaus rein Ree-wäliche Laudgrüberei) Geseuschaft mit beschränkter Haftung Bottrop in Westfalen. Schwaben sow. sämt. Unge.-e# ziefer vertilge ich unt. Gar. A. Heumann, Josefstr. 4. Wegen größerer Umbauten zu enorm billigen Preisen Taschenuhren* u. Regulateure. Waarenhaus G. Benkhoff, Rheinischestraße 65—67. Eigene Reparaturwerkstätte für Uhren und Goldwaaren. Grosse Ausstellung neuer Nusterzimmer. Friedhof 10, empfiehlt Rathenower Dortmunder Möbelfabrik Heinr. Feldhaus, DORTMUND, Westenhellweg 127. in allen Sorten Anfertigung nach ärztlicher Vorschrift. Sommerfrische am Bahnhof Himmighausen bei Altenbeken. Herrliche Wald=Spaziergänge, einige Minuten vom Hause. Bad Driburg, Pyrmont, Herrmannsborn, Externsteine, Detmold, Meinberg in—8 Stunden zu Fuß und uch p. Bahn von hier zu erreichen. Schöne Anlagen. Gespann im Hause. Pensionspreis 4.50, Kalserkorn. Breunerei Altewischer, „Avenwedde i. W. 5501 Heinrich Reiser Wellinghofen. Gerichts= und Sparkassen=Taxator. Aufnahme und Anfertigung von Sparkassen= und sonstigen Taxen, Schichtungen, gerichtlichen u. außergerichtlichen Gutachten, Feuer=Versicherungen, Gebäude=Verwaltungen Vermittelung von Kapitalien,— provisionsfrei— Erbschafts=Regulirungen. Billigste Bedienung. SpecialSeiden hause Dortmund. Neues Dellcatess. 13007: Sauerkraut, sowie echte Frankfurter Würstchen, à Paar 30 C. Hohnrath& Co. Brückstr. 23. Telephon 786. . fSu-Capitällen, einer der großten und coulantesten Banken, hat auf gute Objekte stets auszuleihen und nimmt Anträge entgegen G. W. Klöpper, Fernsprecher 424, Königswall 20. u. Sonderhon Jun., Dortmund. 4198 Specialität: Parquet-Böden. Kalserkorn. Brennerei Altewischer, Avenwedde i. W. 6501 Omnibus= Sa Dortmund-Derne und zurück Abfahrt von Dortmund:) 1 Uhr u. (Wirth Lentzen, 2 6 Uhr Kuckelke 30.) Nachm. A e Abfahl von Derne:) 2 Uhr und Wirth 2 7 Uhr Bungardt.„ Nachm. Hermann Schulte, Hauderer. Wegen größerer Umbauten zu stannend billigen Preisen Sophas verschiedener Art. 84716 Waarenhaus G. Benkhoff, Rheinischestraße 65—67. FahrradReparaturen prompt und billig. Josef Meyer, Friedrichstraße 25, Vertreter der Falke=Fahrrad= e krrdEngländerin u. Französin ertheilen gründlichen Unterricht. Conversationskurse 10 A. Näheres Robert Keßler, Westenhellweg 89. #r Ratten, Mäuse, Schaben Heimchen, Wanzen vertilgt unter Garantie. M. Seldis, Kammerj. Dortmund, Weiherstraße 19. Für Radfahrer! Wir empfehlen: Straßenprosilkarte für Radfahrer. Unter Mitwirkung der Gauverbände des„Deutschen! Zadfahrerbundgs“ und Konsulate ugem. Radfahrer=Union“ bearbeitet. Sektionen: Hamburg, Osnabrück, Hannover, Salzwedel Rathenow, Wesel, Bielefeld Göttingen, Köln, Siegen, Kassel Bonn, Frankfurt a. Main, Trier Mainz, à 1,50 Radfahrer=Karte für die Regier.= Bezirke Düsseldorf, Köln und Aachen. Preis 1 M Radfahrer=Karte für die Regier.= Bezirke Kolenz u. Trier. Preis 1. Wolffs Radfahrer=Karten à Sektion 1,50 M. Nordwest=Deutschland und Dänemark. Reiseführer für Radfahrer. 1. Teil. Hamburg=Lübeck=Schleswig=Holstein=Dänemark. Mit Kartenbeilagen. 2 M 2. Teil. Mecklenburg, Pommern, Rügen, Hannover, Bremen, Oldenburg. Mit Kartenbeilagen. 2# Rad=Rundfahrten in Deutschland Führer für Radfahrer. Beschreibender Text mit Karten und Illustrationen von E. Wegener u. J. Grüß. 1. Thüringen 1(südl ostl. Teil) 1,35 J. 2. Thüringen I (nordwestlicher Theil) 1,35 4 8. Harz 1,50 M 4. Sächsischböhmische Schweiz 1,35 M 5. Mecklenburgische Schweiz 90+. 6. Holsteinische Schweiz 1 K 7. Rügen 1 K 8. Weser u. Teutoburger Wald 1,50+K 9. Rhein— Mosel—Eisel 1,50 K 10. Rhein— Taunus 1,50 K. C. L. Krüger'sche Buchu. Musikalienhandlung in Dort mund, Westenhellweg 43 Sehr gut erhaltenes 12459( Planino (Ibach) ist billig zu verkaufen. Burgwall 21. Hausverkauf. Herrsch. Wohnhaus nebst Veranda u. Gärtchen a. d. Kaiserstr. belegen, z. verk. Näh. i. d. Dortm. Ztg. 123111 Heidelbeeren, Eink. 2c., vers. tägl. frisch, direkt v. Walde, 80 Pfd. K 4, 40 Pid. K 5, 50 Pfd. K. 6. Körbe u. Pack. fr., ab hier, g. R. N. Hemmerling, Herforst(Eif.) Hammelwarden(Oldenburg) Ia. Weseraal tägl. frisch ger. frco. inel. Verp. Postcolli K 10.65 versendet Reinh. Köster. s 4876 In Folge von Umbauten große Preisermäßigung Trumeaux und Spiegel. Waarenhaus G. Benkhoff, Rheinischestraße 65—67. ial-Maschinen für 3 huhmacher.: Ffelder=Säulen, Ringhen= Sänlen und flach im Tisch liegend. s1292 tique-Maschinen, Reparaturwerkstätten. iginal=Fabrik=Preise.= sion f. Agenten ausgeschl. nig. Fabrik-Depôt! Seütznäcker. NK 196.— 72. Jahrgang. Nachmittags-Ausgabe. Montag, den 17. Juli 1899: Erscheint wöchentlich zwölfmal. Vierteljährliche Bezugsgebühr 2 M. 25 Pf., durch die Post bezogen 2 M. 50 Pf. Ankündigungs-Gebühren die einspaltige Grundzeile im Allgemeinen 20 Pf., für Arbeitsmarkt und Wohnungs=Nachweis 15 Pf. verbunden St Armnunder Amtliches Kreisblatt für den mit dem E******* 2* 0*** Stadt= und Landkreis Dortmund. Anzeigen=Annahme: Weberstraße 2. Druckerei und Geschäftsstelle: Mönchenwordt 2. Verantwortlicher Redakteur: Rud. Bersen, Drucker und Verleger: C. L. Krüger(G. Krüger), beide zu Dortmund. „Für Haus und Hof“, Blätter für Unterhaltung, gewerbliches und soziales Leben, Haus= und Landwirtschaft. Für Aufbewahrung und Rücksendung unverlangt eingesandter Manustripte, sowie für Deutschland. Postzeitungs=Preisliste 2048. die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen wird keine Verantwortung übernommen. 1 i n D o r t m u n d b e i Köhler, Ed. Blumberg. irde bei Aug. Piel, bel, F.& H. Wallrabe. Billig! eln mit 5 Mk. Anzahd wöchentlich 1 Mk. ig abzugeben. 11702 Fuchs, Dortmund, Ostenhellweg 49. Resierargsantritt beschworen und er hat später aus (er denst gar nicht eielicden Eid auf sie wiederholt. Er benkt gar nicht an einen Verfassungsbruch und er. hat guch, bei der Absendung seines mißverstandenen Telegramms offenbar nicht daran gedacht. Der Kaiser ist sein eigener Kanzler, wie es Fürst Bismarck gt hat, er fühlt zun Inlgessg, Der gesehzgeverischen Sate iun Wesis unz einen Rückblick auf all das Gersteste Volik, diese Poblfahrt gewährleiten kann. eine kritische Betrachtung daran ist nach unserer Meinung über alle Maßen kurzsichtig, „N Berlin, 15. Juli. Das Kaisertelegramm. Die pouttischen Erörterungen der großen Mehrzahl unserer Tagesblätter haben während der verflossenen Woche unter dem Eindruck des Kaisertelegramms an den Sechz, Rat Dr. Hiuspeter gestanden. Obwohl die Diz. sch perszlisgten Jahren porausgesagt get, er, fühlt schhost, ist dait se, Telesramm noch immer eine so Wohlsahr. ich für die im Anteresse der als abgeschlossen noch keineswegs#ohljahrt des Reiches zu ergreifenden gesetzgeberischen! kaun, bietet der Wochenschluß doch die er= Maßnahmen, und er weiß, daß nur eine zielbewußte zu knupfen. Der er Kaister betonte in seinee.: uux guu, hon.=Telegranm, das der Kaiser an seien, von ihm Billig! 2 zeilung an seinen früherentene telegraphischen Mit=]heschräute. Lehrer gerichtet hat, eine so Rüischenschränkes uuben— sgigeren Leiher Hinpeter,. seinen Hlod=chite. Neitzus 6z, oerben. Var doch gerade der niue niinrautes unvengsamen Wiuen, ver guf, dem einmal, als rechtsae: vmspeier der Verater, des Kaisers für die ### erkannten Wege allem Widerstande zum Trotz be=[Hannar=Erlasse, und zeichnet doch unsern Kaiser witaufällter! hlen: traßenprosilkarte für Unter Mitwirkung rbände des„Deutschen bundes" und Konsulate m. Radfahrer=Union“ Sektionen: Hamburg, Hannover, Salzwedel " W e s e l, B i e l e f e l d Köln, Siegen, Kassel inkfurt a. Main, Trier 1,50+ arte für die Regier.= üsseldorf, Köln und sreis 1 M arte für die Regier.= enz u. Trier. Preis.4 ahrer=Karten à Sekutschland und Däneeführer für Radfahrer. mburg=Lübeck=Schlesin=Dänemark. Mit gen. 2 M ecklenburg, Pommern, nover, Bremen, OldenKartenbeilagen. 2## rten in Deutschland r. Radfahrer. BeText mit Karten und zu von E. Wegener u. . Thüringen 1(südl 35 M, 2. ThüringenI ser Theil) 1,35 4 10 M. 4. SächsischSchweiz 1,35 J4 5. ische Schweiz 90 che Schweiz 1 M 7. 8. Weser u. Teuto1,50 M. 9. Rhein— 1,50 K 10. Rhein— + üger'sche Buchaltenhandlung Westenhellweg 43 haltenes 12459( Hino g zu verkaufen. Burgwall 21. verkaut. nhaus nebst Veranda Kaiserstr. belegen, z. Dortm. Ztg. 123111. an, blaue Wald.-4, heeren, zum tägl. frisch, direkt v. K 4, 40 Pfd. K. 5, be u. Pack. fr., ab hier, ling, Herforst(Eif.) den(Oldenburg) tägl. frisch ger. frco. stcolli KK 10,65 verköster. s 4876 von Umbauten ermäßigung aux Spiegel. straße 65—67. bare, Die Fserschen Viderstande zum Trot ber Heltena“ erlesse, und derahuer voc unsern Kgisez, wie last das iece Sremnatur ist nun einmal so ange.(ienz, eiten Monarchen, gerade der weite Bliäk Sot duß jedes Individuum drohende Gefahren auf Gewiß wird der Kaiser bei der was seinem Herzen am nächsten steht. beugsamkeit seines Willens auch an die Streikvorlage Wross Mandsfe dsh die sozialdemokratischen und rodikaligedacht haben; er hat aber darüber hinaus zweisels. einstimmig in den Schreckensruf aus= huss, die gesamte politische Lage des Reiches und hans bae Sechigs iag, Loel dur alichander Sal, Vogzians un Aige ehcht Ie diese Aaselhuas zien. Treh doch Geisch werden /. In Reiche erit bie dieg uftayung redeten sich die Organe der ge lage Schiffbruch, im preußischen Landtage vernag sie paxutes Parteieg, is. länger, je mehr so fest hinein, ldie Kaualvorlage nicht durchsubringen; dem Vorfur jeve, andere Deutung des kaiserlichen wurfe der Willensschwäche und Energielosigkeit hat Feleeramus. gur em mitleidiges Achselzucken hatten. sne, daher nicht überall entgeben können. Liegt der kaiserlichen Telegramins den Hxuthaltsdeutzung des hlick Haraus uade, daß der Kaser gerade im Hineinerenschiedenen Vekimpfung dersozialdenokralischen festigkeit gauz besonders zu betor.9, eiue Bitlens“ Ee dah der gräßte Fell der deuschen Prese in de üibersühet, ünerschrockenbeit und Maut besitzen, io be# Tcamn=Auslegung an einem Strange zog, und darf auch der Leiter des Staates männlichen Mates eimmendes denten polischen Gegner ein überein= und unbengsamen Willens. Vom Schiffe aus hat der aler mmesf Urteu falten. Der Kaiser erklärt vor ihul' Has Bild des Stetermauns vieneicht schwebie Seicschese beste berget deß die Stealbortagei se. hurch de iastegältsche Herslsse Geicdet, zu scheiden. Die der Streikvorlage geneigten Bläter Telegramms an Dr. Hinzpeter du de Inbalt knüpfen an die kai erliche Willenskraft den Ausdruck persönliche Aeußerung des Kaisers au leichstage wird diese Kunz. gemacht bat. Kaisers nicht schaden d eiere et shlbeg, er würde entschlosen alles thäte man gut daran, sich dare uud u der Pr.“ Hindernise aus dem Wege räumen, die sich der Ver= daß trotz Sturm und Wogengebr e der“ tasen, Politik thun und durchsetzen können, was er wollte; oas gene aber heute nicht mehr. Auch der mächtigstel tagsabgeordnete für Prombe Wille finde seine Schranken an den verfassungs= präsident a. D. v. Tiedemann, * Der Sohn der Fremden. Roman in drei Teilen von O. Elster. ah(Nachdruck verboten.) h. wußte, daß Ihr mich rufen lassen würdet“. sprach sie ruyig.„Ich bin bereit, Dir zu folgen.“ finsteren, strengen Blick der alten Gräfin lleonore fast ihre Fassung aufs neue. Doch er Ttsanngielt sie sich aufrecht und fragte mit beben. IIch. soll Euch Rede stehen über das, was heute im Walde geschehen ist? Nun wohl, so hört mich an. Ja, ich liebe diesen Mann, der heute sein eigenes Leben gewagt hat, um das meinige zu schützen. Ich liebe ihn, und diese Liebe wird niemals erlöschen! Ihr habt mich behandelt wie ein Kind! Ihr habt mich g halten wie eine Gefangene! Und doch sar ui des„Bundes der Landwirte“ in jenem Wahlkreise, Herr v. Tiedemann möge, da der Ausbau des Mittellandkanals für die gesamte deutsche Landwirtschaft eine große Gefahr bedeute, strikte gegen die Vorlage stimmen und sich nicht bloß der Abstimmung enthalten. Seine ablehnende Antwort begründet Herr v. Tiedemann sehr ausführlich und sachlich, indem er unter anderem sagt: Den Vorständen... beehre ich mich auf das mir zugegangene Schreiben ohne Datum zu erwidern, daß ich selbstverständlich gegen die Kanal=Vorlage stimmen würde, wenn der Ausbau des MittellandKanals wirklich für die gesamte deutsche Landwirtschaft die Bedeutung einer großen Gefahr hätte. Ich vermag aber diese Auffassung als zutreffend nicht anzuerkennen, bin im Gegenteil durch ein sehr eingehendes Studium der Frage zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Landwirtschaft in keinem Teite des Ostens einen Schaden, in dem nördlichen Zen der Provinz Posen und in dem westlichen der Provinz Westpreußen aber einen positiven Nutzen von dem Mittelland=Kanal haben wird. Für Ostpreußen und für die an der Weichsel gelegenen Kreise Westpreußens ist der Mittellandkanal weder im Guten noch im Bösen von Bedeutung.... Anders aber liegt die Sache in der Provinz Posen. Wie wenig diese Provinz an dem überseeischen Exoprt beteiligt ist, beweist die Thatsache, daß im vorigen Jahre im ganzen nur etwa 15000 Tonnen Getreide nach den Ostseehäfen verfrachtet sind. Die Provinz Posen produzirt nach dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre rund 950000 Tonnen Getreide: sie verbraucht selbst rund 550000 Tonnen, bleibt also ein Ueberschuß von 400000 Tonnen; es muß für den Ueberschuß ein Absatzgebiet in Mitteldeutschland oder im Westen Deutschlands gesucht werden.„Vor einigen Jahren gelang es mit Hülfe der Staffeltarife, in Sachsen und Thüringen festen Fuß zu fassen. Nachdem aber die Staffeltarife beseitigt sind, ist das Absatzgebiet westlich der Elbe fast ganz wieder verloren gegangen: Neuerdings beginnt man Getreide nach Böhmen zu senden. Ob der dort gewonnene Markt aber gegenüber der unKonkurrenz auf die Dauer behauptet kann, ist doch mindestens zweifelhaft. Jeder weiter nach dem Westen und namentlich Baß,#eng getreidebedürftigen rheinisch=westfälischen Inbusiriegebiete vorzuoringen, mußte bisher bei der Höhe der Eisenbahnfrachtsätze als aussichtslos erscheinen. Die Eisenbahnfracht zwischen Bromberg und Herne beträgt 38,50+, ist mithin höher als die Differenz in den Preisen dort und hier. Die Möglichkeit einer Konkurrenz mit dem auf dem Wasserwege einströmenden ausländischen Getreide war folglich ausgeschlossen. Beträgt doch die Wasserfracht zwischen New=York und Rotterdam nur 10,72 dem Ausbau des Mittellandkanals eröffnet sich nun aber eine völlig neue Perspektive. Es wird möglich werden, für etwa 9 bis 10# inkl. Kanalgebühren die Tonne Getreide von Bromberg! nach dem rheinisch=westfälischen Industriegebiet zu schaffen und damit für die Provinz Posen einen neuen, sicheren Absatzmarkt zu gewinnen. „Herr von Tiedemann wendet sich dann gegen die falschen Berechnungen der Bundeskorrespondenz, die trotz der zukünftigen geringen Wasserfracht den Getreideversandt vom Osten nach dem Westen als unrentabel erscheinen lassen, und die weiteren„Argumente“, die gegen den Transport aus der geringen Tragfähigkeit der östlichen Kanäle hergeleitet werden und das Shlagrzert vom„Einfallsthore“, mit dem ein„recht #enklicher Mißbrauch getrieben“ werde. Herr von Tiedemann erklärt am Schlusse, er werde für die Kanalvorlage stimmen in der festen Zuversicht, damit seirgrilandwirtschaftlichen Wählern einen Dienst Aus Stockholm wird der Voss. Ztg.“ geschrieben: Der Rabbiner Professor Klein und Dr. Sterzel. der Prediger, der hiesigen deutschen Kolonie, wollten dieser Tage mit einem Dampfer nach Riga fahren, um einen gsanderthalb Tage berechneten Besuch zu machen. 2em Professor Klein wurde jedoch vom betreffenden Konsulat mitgeteilt, daß Rabbiner und katholische den bestehenden Gesetzen gemäß nicht in Rußsssein machen Dr: Sterzel die Reise Einfuhrverbot für Rindvieh aus, Belgien. Die Einfuhr frischen Rindfleisches aus Belgien ist nunmehr von heute ab auf grund des Reichsviehseuchengesetzes verboten worden. Das Verbot wird damit begründet, daß die belgische Regierung die Einfuhr amerikanischen; Pindpiehs gestattet hab= und daß somit die Moglichreit gegeben sei, es könne Fleisch von Rindern die vom Texasfieber befallen waren, über bererst Heraue Pelangen. Die„Allg, Fleischerztg“ Wir sind an und für sich selbstverständlich keine Freunde der Einfuhr frischen Fleisches; aber solange die Regierung sich nicht entschließt, die Grenzen für lebendes Vieh zu öffnen, muß eben auf andere Weise Ersatz für das fehlende Fleisch geschaffen werden. Ein solcher Notbehelf ist das frische Fleisch unserer„Nachharländer. Verhindert die Regierung auch diese Einfuhr, so zwingt sie die deutsche Bezu den amerikanischen Fleischwaren. die doch noch viel bedenklicherer Art sind, ihre Zuflucht zu nehmen, und die Bevölkerung kauft schließlich das amerikanische Fleisch, dessen nur vermutete Einfuhr unter belgischer Flagge unmöglich gemacht dergl. Wirklich gesrade Pus.“ serven, Wurst und rsorgung wied es in Deuten devieite wieder geben, wenn die Einsicht, die ja 212=91:7: dich schen vor dem enpörten Manneszorne hengtest. 9eworden ik, ein armes, unglückliches Geschöpf, das Das Wölieheimer Blut, das deinem zweiten Sohn lsteidigs des Tod alsbefeier aus dem aualoolen und einem willenlosen Sklanen gemache katen Leben begrüßte. Mich sollst Du nicht zu es meine Mutter genicht Khrshat. Du schickst mich fort, Zy jagst mich aus dem ist nicht Häuse, oas ooch Dein Haus nicht ist... ich könnte flehend an meinen Vater wenden, aber ich sehe an, daß er nicht wagt, Dir zu trotzen. Herrin hier— Du hast zu befehlen! zu deit. un vinmgsen Staben gemacr hat und sich falchem Zohaere veavie Wich nur zuweilen in ihm regt, wenn er durch Widerspruchgen wie 6s gereizt wird. Gegen die Krast des Blutes it nichtl Hause, dos doch a. mcdtort 8u shmrise, Ssgen Ddie Fraft angutampren. Wöiderso und ma „Wa fragte Du noch der Meinung, das Gras wachsen wird3n— über diese Geschichte ich Liebe und Pflicht rufen... ich gehe... Jeldie Verasht— die sK iel geworden. alDen Flch ike eie beichturtug weie i uricg schwer Verletzten vergrissen. Ich bedauer s eibel Aeiug Beast ai Sch Bbs isiutze des Acbeans aus der Gand iu reihern id leise Die sie Geschz au eiun den und Eichteckt ehart büchter Ticht und Luft. esche eses ue eice Pos ealschle n ie uen uude! De Soucse aun de Gaereit. us G Sich I. ist zu stark!“ rief Herbert außer sich. die Dir als ein überflüssiges Anhäugsel Deiner Fa= Eleonore. Ich bin bei nallem Varstand, 2 gume die der Liebe für seine Schwester, auf immer das elterliche Haus verließ. Nach einigen Minuten raffte sich der Graf auf. Aber das ist unmöglich“, rief er.„Sie darf so erighen. 6r=6is bar wollte seiner Tochter nacheilen, aber seine milie erschien. Meine Brüder und Du, Ihr sebtet wiederhole Hm 0 Leben fir Each, ich halte keinen Anteil an Eireimlkein anderer Zuals:(H liebe Ricard Wilon, und!“ Er Die sehade, mitenache Gesehehz, Bach mie 1chsen Woes auieshreihest lesten Kerier merst ich werde aue den Trezsdofsl Du briaglt se uicht zur Gusch, fangenschaft. Kein Vort der giebe haße i5 Ver Dann hob sie sich enpor und stand aus shre I au; Sse mizd faa 2 gniere Ehre wiederherstelen Löinen. Teinem Munde gehört, nur bittere, strenge Woris gestützt zu ihrer ganzen Größe aufgericht: Prücken## wiro das Schloß nicht verlassen. In dem ersten nur das mahnende, lieblose Wort, daß ich ein armes!“““ Mädchen. busgerichtet vor dem Augezhlick des Zornes wird mancher Entschluß gefaßt, Scsier bescz ereich ege einen vornehmer sHhszagden, daß Du Leinemn Nanen solche Schnag Herdert derseiben Meao, eue Viter, vund auc Lezen“. Biese Knechtschafk empirte sich mein Her; diesem Hause gewolt, das geschehe Dir! Fort aus verlassen. an Ttriäßt uis esie Ve, Sauise Leiste Viaesgechichen baif Hori shen, vlanmengebrachen, Renandtinmerte 6 un nicht einmal für notn Verletzten zu senden, hand be da. Die Aaik. Tieihost Kasr u. aide aultseheldlel Hazgep, Bangen Gaununt uesaht diu vier iteian dr vun in din etuir! Wölfisheimer Grafen machte sich geltend und(und die entsetzlicher## gefalteten Händen dastand sich e“ stästigen Buche, und goldene Lichter der herbstwand die Waichet und Schautesanteit hres= Coerese ainte Verdz Tuiden Werte dr Gräila verahn, vie Hak“.rVr.onte udiehten eue Bonten, eteun art, dos eiebel der sansten Water. Erlaumt Büchkel als Die Geäita die Eringerug an ud Frckemten das Bla andu eue hoteduge der Vater auf seine Tochter. Er erkannte sie kaum rief, da zuckte es in Eelgangneng Kar.e,g ch) Langsam strömte neues Leben, neue Kraft durch seine Gliewieder. Er wußte nicht, woher sie die Kraft.......... perzen schmerzhaft Zorn, die Energie und die Fesigkeit zchr da wesnna Oschtoß, sie, getrofsen hätte. De Haupt und blickte die alte Frau frei u ausstreckte,„höre auf mi Forn, Die Energie— a e:. pichaftn den###gnn ein Dolchstoß, sie, getroffen hätte. Dann sam.u der Bewußlosigkeit, sich, mühihren Worten zum Ausdruck kamen. Mit...u Stotz in ihr empor, sie erhob das mit ihmpar.. i u blick besann er sich,was misse Der tessag Ln d Geschehindem knirschte mit den... der Sele, und er Blnliche rscz resen ias Giegen Graosten bachte. Doch dann erinuerte er ausländischen Vieh, wenn auch unter der strengsten veterinärpolizeilichen Kontrolle, die deutschen Grenzen wieder geöffnet werden müssen. Hoffen wir, daß diese Zeit nicht mehr fern ist. Umarmung und ihren schüchternen Kuß, und inmitten seiner Schmerzen hätte er glückselig anfjauchzen kön# wußte er sich doch von ihr, dem schönsten, lieblichsten und edelsten Wesen geliebt. Was aber sollte nun geschehen? Er strich sich das blutgetränkte Haar aus der Stirn, wischte sich das Blut von den Wangen und versuchte, aus seinem Taschentuch eine Binde für die Verletzungen an der Stirn herzustellen. Dabei fiel sein Blick auf das zarte Tuch Eleonorens, mit dem sie sein Blut zu stillen gesucht hatte, und das vergessen im Grase lag. Er ergriff das feine Spitzentuch, drückte es an die Lippen und verbarg es als teures Andenken an diese Stunde in der Brusttasche des Rockes. Dann richtete er sich vollends empor. „Richard„Wilson war kein Schwüchling. Das Leben im wilden Westen, an der Grenze des Indianer= gebietes, im Kampfe mit den Menschen, mit der Natur und den Tieren der amerikanischen Wildnis hatte seinen Körper und Geist gestählt. Er biß die Zähne fest aufeinander und ertrug die Schmerzen, welche ihm seine Verletzungen bereiteten, mit Standhaftigkeit. Er brach sich einen starken Ast aus dem nächsten Busch und versuchte, auf diesen gestützt, zu gehen. Sein verrenkter Fuß schmerzte ihn: er setze sich wieder nieder und schnitt mit seinem Messer den Stiefel an dem dick geschwollenen Fußgegelenk auf. Er konnte jetzt etwas besser auftreten, und Schritt vor Schritt, unter fast unerträglichen Schmerzen, schleppte er sich aus dem Walde ins Freie. Es stand bei ihm fest, daß er nicht mehr in das Schloß zurückkehren wollte. Er beabsichtigte, sich in dem Dorfe einzuquartiren, dort seine Heilung abzuwarten und dann wieder in die weite Welt hinauszugehen. Daran, daß er mit Eleonore vereint werden könne, dachte er nicht: er hielt ein solches Glück für eine Unmöglichkeit; aber schon die Gewißheit, von ihr geliebt zu werden, beseligte ihn unendlich, und der Wiederschein dieses Glückes würde sein ganzes ferneres Leben erhellen. Auf dem freien Felde angekommen, sah er um sich, ob er niemanden erblicke, den er um Hülfe ansprechen konnte. In einiger Eutfernung fuhr ein Bauer mit seinem Gespann vorüber. Richard rief ihn an, und der Bauer kam näher. Er erkannte Wilson und frug erschreckt, was vorgefallen sei. „Ich bin mit dem Pferde gesturzt“, entgegnete Richard.„Seid so gut, mich nach dem Gasthofe im Dorfe zu fahren, ich kann nicht weiter gehen, mein Fuß ist verrenkt.“ Der Bauer erklärte sich gern bereit. Ob er aber den jungen Herrn nicht gleich aufs Schloß fahren solle? „Nein. bringt mich nur in das Dorf. Dort ist der Arzt rascher zur Hand. Auch möchte ich die schaften droben nicht erschrecken.“ Der Bauer wars zufrieden. Er half Richard auf den Wagen und fuhr in laugsamem Trabe dem Dorfe zu, das etwa eine halbe Stunde von Schloß Wölfisheim entferut war.(Forts. folgt.) die die Beaierung zie Aisch bleibt Trumpf, 16. Juli. Ein unabsehbarer steant. Und das wird voraussichtlich noch lange hezie nachmittag slerisgei Meihler. Es wurde der dur.eHerzeiger. mirten pariser Bläter, Dasselbe sagt in eitem Ar= gelische arrerzue au der Ungegend, sowie der evantitel über das Aufblüben der deutschen elektrotech=[Spitze. aeveiterverein mit einer Musikapelle an der nischen Industrie:„Wir glauben bestimmt, daß prachtvaler Kre gte de Leichenwagen, welchen Träger Deutschland unseren guten Chaupinisten, welche noch lgrapuvoller Kränze, die dem Verstorbenen gewidmet, umer der Weiaung Kad, Frankeruich“, Vrlae,ogsbesleiteten. Es salate daun die Veleaschalt der Beche Far. Vgnung sind, Frankreich müsse auf alle Courl und eine große Az.. der Zeche Gale an der Spize marschiren, auf der Ausstellung lund fern, weiche dem Verstoreanzg 8 uab Wssise, Lerstitgende eberaschung bereiten serwiesen. Am Grabe hiell der: Sdre Denet und ung aus unserer Kesiuhng,.ase. Mespier Zur liefergerselde Grabrebe. mehr als pird. Möchten diese lleberraschungen uns Nethler eine tiefergreisende Grabrede. ##nen und uns aus unserer Belaubung auf= X Castrop, 16. Juli. Zwei Konferenzen unter An den gehelmmisvollen Andentungen Memmin=(vorstehenden Parsels inbetreff des begers über Schuldscheine eines„sehr hohen, nicht in Saale stat, gesd dier im Luegschen Munchen residirenden Herrn“, die bei der Fürstin= mit dem Herrn Kreies 61r 78 Muter in Bückeburg ruhen sollen, ist der,„Lip. Tig“ tens der Vorstände säntlicher p zufolge kein wahres Wort. Das Blatt sagt, es habe wird der Kaiser am a. August zw.. Veranntich en maßgebender Stelle', also offenbar in Bückeburg, verlassen, sich dann Mouu iu Rauxel den Hofzug aerszistuseneingezogen und sei zu dieser Erlärung uah.gn der benrichenburger Mühle das Schif be. .Sguuer 1901 Differdingen durch das Spudikat zu Budapest, s ssts s ee sce as sesce de esc äche ic ui sraich 2 laufen.:-Justandig ruhig vereinem Stchspef werhes“ Wer Mit a4. Hehösen und in Gesingnise abgesatekl. Drerfus sr.o):...) Iihes, Vedfras= Feichtum seiner Felder enorm, in Alaren. Er bat das Doser eungehend sudek bis zu 38 Proz. Eisen. Die Produktion des im Ent= gebungen. euscgehrochelt. Des haobsenzgäglsch dei der algeneitsen Saza u— Teistegeu Vohadok Vr. Gtsssprogter,„Es habennänlich bei der allgeneinen Kanal— Teistrecte Hebemersevut voutel bie vun Eriexangenlase wegen der Herabsetzung der für die M Perne— solennunde sestgestellten Säte die Augenärzte die Wei= Es haudelte sich in Luen des Amtes Spalier bilden. trbehanzlung der Kranken abgelehnt. Die übrigen Zeit der Austell u den Kontereitez dumest un die aroe, scglosen sich den Kollegen an.(zuhaltende.—.— die eibengege um deinne h Darmstadt, den Kolegen an. Lzuhaltende Ordnung und um 3uge um dieinne. der Giesener Universtest wieher gstige eine, besonders diemiltärischen an der Spallerbidung Senemme— Ließener unwversiat wieder zurück= teilnehmen, ebenso hat das Gymnasium in Bochum Lat König Ostae von Schweden, unnitelbar nochSehtgerntes und von den Veschendechset salschenlslag get Heu u9 bui zum Seteverk sort.—. 3e Kaiser und dem Präsidenten Loubet ersahrenl bis. Heurische augel, sowie die Ehause an Kaiser, Wilelm einen Brief geschrieben, ausgeschmückt., So uuguu siu grobariger Weisel u dem er iog leine große Freude darüber ausdrückt, drei prachtposse. Tripe ak.— a. uicht, vetiger. s daß der erstescheit zu einer freundlichen Anmäherunglspannen den die Strabe überder beiden bedentendsten europäischen Kulturstaten erbauen, den zweiten u die S senbahn=Verwalung Verpegen, Keifiasingsein“ Wöntgreiche Schweden deiten die Genetlnden Rautel und Habahorst innerh. und einer vollen Verständigung zwischen den beiden Län= in echt weitfälischer Treue einen hegaister“ dern führen möge, von denen der Meltfried, Saunz. Treue einen begeister“ bam“ tritt. Auf den diesbeziglichen Einnaud eises guich 3z, abiuelt um ewa 20 Stimmen geschwöht estense waese den Vesikhausgen ezgans euezure Die Meiahtsche Vartak schuien Gechaigh mat schsecsier=pemerit, wen für die Esenindustrielden Wiederzusanmentrit der Kam= ee oone“ gas, lechte Zeiten einträten, dann werde gerade Sturz des Kabinetts gleich hei der.ss shersatesse ds der Laoe eiu, de sclechte Jeit zuspronshenten Iu anberig uei der eisieh el auf um den Keachr idie Die Aaihesechaide der Soecstenläche Seschsechale ene ie dieresgkeice ##che p ruf des Ofiziers verscholl, ohne daß dieser Gelegenbeit an Der und Stelle einen eingeben=[Abscht war, jedensals fol.ni ch od es Zulal oder den Vortrag des Herrn Geheimrats Intze über Thal=Ibung des Kaisers Aufsehe de Dor taun iu der UingeVers. Sisäse Lebmnen. Der Vörtag wied beil Ale 11. Jal. aooeu erist boiben der Vestrzgug. ger Thalizerre gebalten werden. Igeleiteie Untersuchung wegen des Krabe: uuie shisch eisäue; geu erien vr, Weitziede haupte zu bereiten.— Die der; iuen beoeiierten Guviao Sppiseut in Paris überbringen. Provinzielles. de Estern.#!“ Juli. Zur Kaiserseier. Da einen eventuell können. sein: bereits an 7 iu dem Hofe der Infanteriekaserne des Regiments sr. 80 dier ab. Die zur Uebung einerzichte, Keuts ein durch Wochen Kanlchen Beis ud dauch ir dale inr Kasteise lebe Setbache u. Buselungsberchigen Das ur ui Setiug ein. Die Zechen werden die ig von vier ¾/ Schichten im em Festtage wieder einholen. pfange Sr. Majestät des Ka rul ist das Musikkorps de de“, welche anläßlich des Ga verkänouch erscheint dasselbe in Paradeunform uno Parwig unda wird am Nachmittage auch hier in der Stadt spielen diesen. die Bhesungheit a. ice., Hen von Dr. Lapponi ess, Kesn, u. das Masternse das bater lich duch Nchzeilaos. uit Oiteiskashzeke Glsche hoant Boezeite rsehten und but de Geadantelat alctung nachk grodte Aastagnentu Seus Breg, Baiche anlsch Ve. Gecdskele. Jor. 21c,Bshzeihug. am 22. und 23. Juli spielt, bestellt worden. Selbste. Gärtens=vr mit est seiner um ihre durchzu#entschlossen, Herei, und Fichengeräten eingerichtet worden, meische zienrat 48—16 2. der Vderpasdtenanstreihe, Verdt von Dortmashsdse grs) Vistishkele iae Pericse, Paldon, weichesgteneat Guit Heich aue; e icdseteih. Souue. nach Zaderborn, die Postasistenten Hove von Hördesostfriefscher Aösamnung erledie, sich recht virt. gesrschen“ Zie sahrpeim ss. ein Anskand aus. sett bereis auf Hag.“ Auständichen beläuft sich Sragr, Nüchrichten. (Wolffs Telegraphen=Bureau.) es s eseses en dauns uas Kalden sasheice Wbrenae, Aag.. u Aal zuache als eschliche Aesdiange enr ie. Su as hs sea.e ese ar ar ae ane eu an, ege ae ae aeee ug ag Ort eür den nächsten Bhatg.kuxtzingte Levesche.) Als ###. für den nächsten Abgeordnetentag des deutschen gepsht Jahre 1902 wurde Düsseldorf Sester Sache V— Scherie Veder=Kosidsendesie Doreschus au sah c zit am bis 40 Mark, in. Sechuichsetva, u. Jul., Auer griger Betz Heritz v. 843(eateuagz Geaste ie Gaserise Mian. K hashate ue, eis an heseig, aet aste Zune das aasgrise gasad Veienr ue Geisdlag in Katrasleun dr Kitchacht, Ki 36 Berliner Börse. Die Kurse Seseses, ues Baschae Beigr ae Reriaese anter den Lschungn aondan sch aise Baice, Ves Kashshesinr iot Mrlaitien Siher burlist Lichad ir Achalane Keribunten ut. Den ver sesteteälte der Vesckraike Keiner ailiser asgase griasgz, du Sarmn Szsl=Sinmetsdt, Leszeiae hnr Schnaiak ualt der eie athtcgl ernurüiten titdiag deickenchiond un dauc Schwelm, zu Bureauassistenten: die Postassistenten hielt der sten P# Iten.„Herr Risse=Ardey, er= deng Witaligk 2. g,isr ds 11c Pöhmen, verschie= hütte um 1. Prozent und von Gelsenkirchen und HiIhleufeld und Kühn in Dortmund, zum Pher=Rast, ss... Preis. Die Lose für die übliche Ver= dene Mitglieder des Reichsrats und des Landtags und in Dortmund, zum Ober=P Ober=Telegraphenastistente ten Sennefelder in Hammn die TelegraphenassistenGes ese eaie de Sseichen 6e Macher asch ibe Kaion aus eshreadk- Adgeisetn, aiz laz Kaid uid Michande uach Peu, u ceee e e hae isr— iu Dayiorug. unggstellt sind: als Post= 600 Gäste lei—.— g weichem mehr als s Washinatan.: Pass. Vatum abgereitz,„ Berlimn, 17. Juli.(Mitg, Sselientenr, Ddie Vostalsenten Vosk ais Haontr u. ds Leisagen Karsn uz an Nachzug als auch Maunn an Peazer.zhh, Ne. euiche Cetadte Prdtcuiar Lotu. alfistenten: die Vostassistenten Bock aus Hannoner in dis ge######tnahmen, und am Nachmittag, als auch minm#ington, 17. Inli. Der deutsche Gesan Wanne!, Leifert in Dortmund. Plat: Kassel intuugen der Musikkapelle von Mai=Soest mehr dent Pigtrc.“=cwarzenstein ist hier eingetroffen, Varon, Thielset in Ariguu. Pite aus Kasei iu szur Geltung, kamen. Die Konzertmusit dauerte nurs“ Vosichafter von Holebden zu vertreten. Geschäft nahezu vollständig. (Mitgeteilt voh der„Essener berscht oegenwitig wiederum in seisgfeik'sch abuzg iu seltener Schnbeit und Blel. um Kassakurse: 1577. 117/7.1 ens.p 3en, Se it auch am bergangenen Sonn= erreate. teite Lemiundern —„ (Hirsch Telegraphen=Bureau.) * Berlin, 17. Juli. Aus Molde wird gemeldet, daß der Kaiser nachdem das Wetter sich aufgeheitert PPadestich.Reichss. Hansa „unleihe B. 15.40 10.20 Harpener sto deuische ReichsS4 Popreob, Konsols.0. 9/180.—18]pernig Hörder Le.4 5, 60161.10 227— M60 367.—/363.— 219.25214.40 221 502=.— 2M3- 75 . 14575 161.25161.— 286.75 34225 253 84.75 Isenbeck Königshorn König Wilhelm St.= Aktsellug„ 26.— König Wilhelm 5 gAPrior Aktien 340.—3 13030132.75 Luis. tishaust 261.504 429.50132. 75 Luise Tiefbau St.=A. 82— 948.— 955.— Luise Tiefbau Prior.=Aktien 122.—|128— Paodeburger Bgw.—.— Martisch, traschbau. 146,50/153,50 Massener 170,15 170.50 Menden SchwerterPrior. Akt. 97.25 97 50 Nordd. Llopd„ 120,—|12125 geiogenen Herrn Stadtrat Ottermann fand nach Kre=sendiareh am Samstag=Abend unter zahlreicher Beteiligung der 18 vertegt dod) Z ranzschofi! Heret. Ve. Weslaten= Koeinang Sise sruts.2. Wirken erworben har Herr V. durch sein hiesiges liche General=Versammlung der e. cheschel iun Bereoiche Eers, Leute en die bseige Van=Hoizei Verwoltung dosl ezelKast, VA., PT. iserwöisger, Hohosen=ütienge. Ersiacden gerichte, sisge Ban=Polizei Verwanung dos geselschaft in Gisterdzue terduder, Hehoen=ktieror! Schaufensters an der...“ eines größeren burg. Es....“ Großherzogtum Luxemlegenen Seite des obign d Ostenhellweg zu be Porsitzend. 41 Aktien vertreten. Der Herr Senehmiaung u esiegen Hauses die baupolizeliche teile...2 aed umicht Mitelungen, über die Vor! Prireisgensen rtelen. Wit diesen Antragewurdes wirden. Das diers. u 2 e Gusion ersielen s her Salate lage. B3i. Sasch= Kautuich meherstasten Ssenr ud Siahtorte u uu t I, Pesteeges aunis unr Bashehnung Heinbhkalschaub- Ghead erdt Bich Adie Ga. vei Kühn an der Witstraße der aus dem Gerschis,) Vorteil. Run könne es sa nach der Eutscheidung der elsgasse vorgeihseie mitlseplichige Scheidel shoddu u Socden=Veliala“ und Soubat! Karl König von hier. Derselbe ist bieher nicht wie, die deche vielmebe noc.— iig von hier. Derselbe ist hiaben.!“ sceinen, als würden diese Gaper gerapt. König ist geboren am 3. Lezember 1878 bleiben müsse. Er könne ober Spudiat! eiz Seisgenrsodt 130 Meter grok, kräihklongen Vertandlungen wit dern Grad), ust uuc zu Lutter, Kreis Ag gebaut und bi blonohaarig. vroz, rrar Jgugen Vgrhandlungeg, pit Ppnditate ein kommen dahin getroffen sei, wonach bis zum 555 Painent is guste Zus aee der Redner beionte, Gori Matsas., 19.— 145.1, daß Baiern sich unter den Segnungen des geeinten Bl#ckauf Brauerei 196,— 196.— Deutschlands wohl fühle, daß es immer so bleiben Hagener erumulat, 51,25 1B1., möge, sei der Wunsch aller Deutschen. Der Prinz= Logener Gusd—.8419184 Frieden DeutschSegnungen auch Westf, Stahlwerke 23250 283.— Ni ener St.= Erier. 207.— 204.50 Wittener Gubsk. 256. 255.40 regent antwortete, er hoffe, daß der lands erhalten bleibe und wir seine ferner genießen werden. Wien, 17. Juli. Die Polizei hat die für heute abend anberaumten 4 sozialdemokratischen Volksversammlungen unter der Tagesordnung:„Die Klerikalen an der Arbeit“ verboten. Wien, 17. Juli. Anläßlich der von den tschechiWechselkurse: kurz Amsterdam—.—. kurz Brüssel—.„ London—.—." Paris—.—, „ Wien„ 169,60. Privatdiskont 3¾, still. Gerichtliche Entscheidungen. abgehaltenen Festlichkeiten kant es zwischen denisch= sozialistischen„Voltsblat“, Paul WVolf, zu 800 Mark zu wiederholten Zusammenktößen sadet as cusigz senaunten Blat dem Rleichstagsabgeordneten Franken energisch einschreiten urz.„ vie Polizei auf grund eines Briefes der Vorwurf gemacht wornehmen mutzte. viele Verhaftungen vor= den, er sorge nicht für seine betagte Mutter. In der * Wien, 17. Juli. Der Algemeinen am.:(Verhandlung wurde festgestelt, daß der fragliche Brief, zeitung“ zufolge hat der Uint. tisminister Herrn Franken gesteher der hiesigen Universitat Hofrat Wilgner(hrieben worden ist, daß er aber die Unwahrbeit ent. Mißfallen darüber ausgedrückt, daß einee Kuxl bielt:. Die Mutter des Herrn Franken hatte vielmehe. zahl hiesiger Universitätsprofessoren in der r: Au= Hu.„Priefschreiber aufgefordert, ihr, ein erhaleges Angelegen= Darlehen zurückzuerstatten. Mit Rücksicht auf die Adresse mitunterzaichnet hagen grisuage der Veleidigung wurde auf eins hohe Stratz ein Be Be che die we gel °3 Ra Ver sein „M wit De Bei Tri Ita Mö blit Ra Fle ein bür Hie hal Hal den dock Au ein Tüt gest auck fühi Da Fla rett Kor Leban best: Wol ihn von an lang nicht die d Ac der und jene nun bare kräft der Geri seine Schi Lebe spon untel Meei die vork Herb so E sagt hue Uebe durch Gel Indu Mon bureg zogen proje und zustel der ei genug richte Indu englis zu g uns der 2 Indu kurzer der n Stati über kannt schied (die entsor Ne Eisenbehör! ferner schloss Es fo denen mit 20 16, di 10 Pr brikan genom den 12 trizitä elektri — 184 118(2 lagen, ganzen 101 g Ferner dovon anstalt numen 99(80 Gefänund Dem interes noch und 11 im gat Bisma Bahnh Nicht Verlau Brand sind it Nutzen treffenk und so stcnter Unterle „Argu „ 4 Bracke! hütte Tagen größere meinde 150 bald en Vermischtes. Gelser elsenkirchen, Anstalt in Essen D Eine furchtbare Strafe. Im Jahre 1839 kam Dortmund und Gelsenkirchen. großer Körperschönheit nach St. 30000000, Reservefonds Mark ein Fremder von Jean d Aere und fand Stellung bei dem Kaufmann Veu=Kaisia; ex, bieß, Ludwig Palestrino und war ein Kuxen=Markte ist bei unveränderter fester nkirchen. 15. Juli 1899. Essener Credit= Essen a. d. Ruhe, Filialen in Bochz (Aktien=Kapital Ma g ee#rpefogds Mark 7000000) Kurs=Bericht. Der Verkehr auf dem hum, Mark Laß früh und spat, Was Dir die Liebe baut Stetig ung heerlich gedeihen! Theater Millowitsch. Das augenblicklich mit großem Erfolge im„ColosspiKörüig Lastirende bekannte plattölnische „Millowitsch“ wird von mitte nächsten Monats Dann erfolgte die Uebergabe der sehr zweckmäßig und seum“ zu Kohlen= gesundeingerichteten Räume, welche so vielen jungen Theater„Mi Ver son ie Seihe seseig, Tesiel usendes. VshzelKnnug ubioer gengehen,„Nur für eine geringe Velcheug und Erzsehung verden olet, Auusead selngen veragtalten Suut ver ber sde die Vetische de, Hortgase Franen des Harens Auf dem Markte der Kal=Perte waren die Umsitze nauut wurde.— Nachmitags fand auf dem Schiten=] Das an vergangenen Somntag, Vokmitag gelassen hatte.„So wurden e heute, wergen Fragk, nicht, ktark, genug„Pg.e; Süberberg und Hedvigsburg waren gefragt, diel Es folgte gro „Und rächt Ihr Euch denn nicht?“ fragte der meisten übrigen Werte aber angeboten. Das Geschäft tenmusik u. s Venetianer.„Wir alle wollen Deine Sklapinnen in Erz=Kuren war lebhafter. Bauteuberg, Callerstollen, lebte die weite großes Konzert, Brillantsenerwerk, Schlach=naden=Konzert des phiseen satzgehzabte PromeI.., Eine unendliche Menscheumenge be= sich einer zahlreichence Orchesters hatte seiten Anlagen, und auch in der Stadt!r zahlreichen Zuhörerschaft zu erfreuen. Wie zelnen weiten Anlagen, und auch in der widerte Deines BenTräumen schwegte, empsing er von der Stadt immer so riefen erfreuen. Versche Masitiche seshgasep desnal wiederumn dieinzel gentlichen sossen zu zäcgs. de o: Wie wir hö ischt 3a. P bes Zlse, Peutigen Rotrungen ftelen sich anäbernd wie die Ferlichen Georgsmarseahülte. Dienstag, erser Zitalleners dreif isliche Siche in die Brüst. Ders a. Iu zauserd eingeteiste Lore von aieurschasten, Abwechseluoe eeeden Landed=ckrieger Verbandes, Vrere den Harem und verkindigte seine au Iu nanseno emgeteite Kuxe von Gewerkschasten. vvwecetung aibt es aber in Gile! sollen die nächsten derartigen Konzerte am Denkmal statfinden.eall) Mörder eilte in blutige That. Alle Frauen eilten herbei und hielten Rat, wie sie ihren Rächer retten möchten. Da sprach Altendorf: Flamina, jenes fünfzehnjährige Mädchen:„Es besteht! Berlin...““: ein Gesetz, welches jedem Verbrecher das Leben ver Bickefeld Tiefbau: bürgt, wenn ein Sterbender den Pascha darum bittet. Hier ist eine solche Bitte. überreicht sie dem Stadthalter des Sultaus!“ Dann zog sie einen kleinen Brühl Hanjar aus dem Busen und stieß sich denselben bei Farolinenglug:: den Worten tief in die Brust:„Ich sterbe, Carolus Magnus doch sein Leben wird erhalten!“ In diesem Chazlortz.:.: Augenblick drangen die Soldaten des Paschas Fegsantin d. Gr. ein und bemächtigten sich des Mörders. In der Türkei ist die Instiz schnell; ist das Verbrechen fest= Deutschland.“ gestellt, so folgt der Urteilsspruch sofort und diesem grsishausen.: auch augenblicklich die Exekution. Des Mordes über Eiberg..: führt, ward Palestrino verurteilt, am Spieße zu enden. Eintracht Tiefbau Da brachte man dem Kadi die Bitte der sterbenden Ewgk'g,...: Flamina und das Leben des jungen Mannes war ge verhoßt unrettet. Der Kadi sprach:„Ich darf Dich nach dem Friedlicher Nachbar Koran nicht mit dem Spieße bestrafen, ich muß Dein grseh, Bach; Großee Leben schonen: doch kann das Verbrechen, welches Du an einem gläubigen Muselmann begangen, nicht un= HeueralBlumenthal 18600 bestraft bleiben. Du sollst mit dem Leichnam Deines dbon dat Leode cheaste., Bate sürchdere Stesenath an dem Italiener vollzogen, er mußte die Leiche jahrelang mit sich herumschleppen und ward, um seiner Last nicht zu erliegen, sehr gut gespeist und getränkt. Als die Kanonen des Admirals Napier vor St. Jeange## dAcre ertönten, als ihre Mauern unter den Kugeln Pernhardshall: der Engländer zersplitterten und endlich die Bewohner Burbach: und Verteidiger aus der Stadt flohen, da öffneten Harlssund Nug Gel. 650 4500 — 3150 Vereins=Nachrichten. tt Man schreibt uns: Die seit einigen sozial=w Hutehofsn. b. Buer 28 Hamb.u. Franziska infk. Ringeltaube.— Heinrich....— Helene u. Amalie 15800 15450 Hercules.... 2755— Joh. Deimelsberg 3407— Julius Philipp 3900 Kaiser Friedrich 4100 König Ludwig[12230— in soziglen Fragen zu geben. Die M Langenbrahzue. is40“c nicht von der Zugehörigkeit zu einer bestimmnten Partei bestehende, soztal=wißsenschgftliche Vereinigung verfolgt 3900 8925 den Zweck, ihren Mitgliepern Gelegenheit„zu regelSilberne Hochzeit. * Hombruch, 15. Juli. Im Kreise ihrer Familie und Freunden, feierten heute die Eheleute Lademeister Zosef„Froxmeg,„Viktoriastraße 18, in besonderer S# Rüstigkeit das Fest der silbernen Hochzeit. Mögees Jahren hier dem biederen Jubelpaar vergönnt sein, auch dereinst das goldene Fest zu feiern. gelLothringen Mengeder... Monk=Cenis..: Minister Achenbach Consol. Nordfeld Hrange..: Poertingssiepen.. Rosenblumendelle Rud. b. Const.d. Gr. Schürbank u. Charlottenburg... mäßigem Gedankenaustausch und gründlicher Belehrung in sozialen Fragen zu geben. Die Mitgliedschaft ist 13249 17500 nicht von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei 11570 11350 abhängig, sondern kann von jedem erworben werden, 4500 3370 3275 sondern Standesamtliche Nachrichten. Anmeldungen vom 15. Juli 1899. .— a0d; der sich entschließen kann, die sozialen Fragen, nicht Auguste Ramelai ardeiter Karl Gronwald mit 14600 144507 von dem einseitigen Standpunkte des Interessenten,###te Pawelzik. Lagerarbeiter Heinrich Berndt mit ern unter dem nationalen und sittlichen Gesichts Karolina Süß. Fuhrmann Heinrich Vollmer mit Luise 20 2i5spunkte zu betrachten. Bisher hat die genannte Ver=(Keöhler. Bergmann Franz Brei mit Theresia Loden= 440##gleinigung ihrer Aufgabe fast ausschließlich durch Schönenbe Mar Welzel mit Susaung Diskussionsabende der Mitglieder zu genügen gesucht, Kap" Schmißt. Lutern die gewöhnlich durch Referate über Themate aus der mgroline Schnzot. Posthülfsbote Kaspar — Sozialgeschichte oder aktuelle Fragen der Gegenwartmeier“ Villeke. Handlungsgehülfe Edm. Rigge345s 3269 eingeleitet werden. Aber der Besuch und Verlauf der meier mit Emilie Reckmann. Hobler Max Holtkotte .35 2 einzigen größeren Versammlung in diesem Jahre, ingheschit Prange. 2775 Fremerigz.:::.3369) 320/ der der bekaunte Vorsitzende des Bundes der deutschen Witwe Köcler Aung geh„ Scaper mit Piktoria b. Kupfer Bodenreformer, A. Damaschka, über ein wichtiges aplisos.„Fockter, zuina geb. Schmidt, Platzaxheiter dreh 1125 95 B. In tausend eingeteilte Kuxe und Anteilscheine von Kali=Unternehmungen. Bodenreformer, A. Damaschka, über ein wichtiges Karl Hisan.. z geb Schmidtz, Platzarbeiter 1075 Stuck Gemeindesozialismus sprach, hat gezeigt, daß gnstme mit Agnes Lütkevent. Rangirer Anton 1405 sich der Versuch wohl lohnt, soziales Verständnis auch“ Gehurzz Margarethe Graßhoff. in weitere Kreise hineinzutragen. Deshalb ist in der Heopgsdstrgg 1 Sohn: Kassenbote Georg Kötter, General=Versammlung beschlosseg worden, im kommen= Szetarpurgabe,87. Fabrikgrbeiter Engelbert Reinhart, jene Haremsfrauen den Kerker des Italieners, und nun bot sichk den Augen der Eroberer ein wunder= Goslarer Tiefbohrbares Schauspiel dar Ea nahte sich zhnau zin iun: Akien Hausa Silberberg. Hedwvigsburg.. Hercynia.... bares. Schauspiel dar. Es nahte sich ihnen einjunger, kräftiger Mann von großer Schönheit, doch blaß wie der Tod. Er trug auf seinen Schultern das entfleischte Gerippe eines Mannes. Die Sieger befreiten ihn von seiner entsetzlichen Last, er fand Aufnahme auf einem Schiffe und segelte nach Italien zurück, wo er sein Leben im Kloster des Posilipp beschloß. esc ene 8100 8000 7550 5800 5400 Sosmzzss u.##.(Ang, Ges. Hohensels Gustavshall..... 2570 den Winter eine Nationalökonomen man hat dabei beschlosseg worden, im kommen= Oesterholzstraße 3. Geschäftsfab-au Frugrt ine Anzahl von Vorträgen namhafter Uhlandstraße.: P sisführer Eugen Scheidt, men und Sozialpolitiker zu veranstalten: Stefanstr 9.—; 1 Tochterr" Friedrich Schwarz sei u. g. Persönlichkeiten„wie Professor Glückaufstr 49a. Fahrikarbziten Phangs ar: Schilg Gluckaufstr. 49a. an 3e FresZürzch Pöhrien=Terl 7, 2o Zieater= Straßburg, Nachenerstr. 18. 225/8#,#recse,., Gohre, Hhitze ins Auge,„gefaßt. Wer straße 247 Fab kesselheizer Karl Schilke. Fabrikarbeiter Thomas Gintrowski, Tagelöhner Peter Czarnecki, Born925 8900 21300 zsilipp beschloß.(Pastenberg Die Pest in Europa? Der bombayer Korre Callerstollen Louise Brauneisenstein..... (eng spondent der„Morning Post“ meldet, die Beulenpest Gluckauf Neviges unter der Bevölkerung von Buschireh am persischen Riedersischbach Meerbusen greife rasch um sich, während die Priester Kuhlenberger Zug die Eingeborenen, gegen„alle europäische Sanitäts= Panta. Graer-3e1 vorkehrungen aufreizen. Man fürchtet, daß diese im Herbste ihren Weg nach Rußland hinein machen und so Europa bedrohen wird. Der persische Regierung, sagt der erwähnte Korrespondent, sei schwächlich und Avlerbecker Hütte. ihue keinerlei Schritte, um der Ausdehnung des Centrum Uebels entgegen zu treten, welches angeblich von Irddah Kohlendestillation durch Pilgrime eingeschleppt worden ist. Stamm=Aktien Bergen Salzgitter=Schlüssel 2925 297 Siegfried 475 Wilhelmshall:: 13850 Wintershall... 850 C. Erze. 12000 11500 550— 7800 7550 6100 5900 430— Markirchener Neue Hoffnung Kirche. Neue Ang Ges. interessirenden Referenten zugesagt ist, wie„das Ver= Johann Volerzie, Senche, Zerzsgshorferstra .* 320s einsrecht nach dem neuen bürgerlichen Gesetzbuch“, das Jogann Brintschnieder, Heroldstraße 6, 3050 3000 neue Mietsrecht“„die Bedeutung der Mieterneueines 3050 2550 80 neue Miersrecht“,„die Bebeutung der Mielervereine“, Peterszechs, u. Loh 4u00 1: a. Zu, Zjiesen Monats=Versammlungen, deren erste(pizugn, L. Uom echter Banama=Holz=Waschmisteric besgitfeid 3339 3168 anfangs.'ktober stattfinden soll, haben auch Richt=] GFüllter& Hell Extract ist von höchster WaschMlse 4. 21e.an ais Piszieder Reis Zuteit und geriehen in densalben vole= Fraftfurger ur9 ber.16. Lvi::: 1800 1875 Redefreiheit. ent im venseiben voule Wilhelm II. kraft,sparsam und bequem. D. Aktien=Gesellschaften. Au6 9300 15309 Gel 9200 Trod Kohlendestillation Prior— Mülheimer Bergw. 14500 Neu=Essen..“. 57000 Bäder=Nachrichten. Gewerbliche und Verkehrszeitung. k Ueber das rapide Wachstum der deutschen der Rheinprovinz, Serie XIX, 31/2% und°eigen 145%0 E. Obligationen. Wir sind Abgeber— soweit der Vorrat reicht— franko Provision— von: 3 1/2°/ige Dortmunder StadtAnleihe vom Jahre 1898, 3½ Loigen Anleihescheinen Ges. Bad Königsborn bei Unna. Vom 15. Mai bis 15. Juli dieses Jahres wurden insgesamt 18 714 Bäder 14390 gegen 15192 im gleichen Zeitraum des Vorjahrs gealso 3529 560% geben, in diesem Jahre also 3522 mehr. Grümer& Nen echter Vanama=Helz=Wasch, Grühller& Neu Extractliefert beileichter? u2v..— blendend weiße Wäsche. 83642 Grümer& Noll Ertrackt, das Besie der Gegenwart, ist à 15. überallerhältlich Res hnsc eseceie de ecse sche canent de biceiaiäche Kosieais Leälse zogen, sämtliche(1600) im vergangenen Monat Juni“sigen, à 103% rückzahlbare Obligationen der Geprojektirten Neuanlagen auf industriellem, komerziellem werkschaft„Hamburg und Franziska“ à 101%/o. 4%=] und wissenschaftlichem Gebiete systematisch zusammen= igen, à 103% rückz. Obligationen der Gewerkschaft zustellen, um auf diese Weise die rapide Entwickelung„Blankenburg“ à 101%/o. 4°igen, à 102% rückz. der einheimischen Industrie zu veranschaulichen. Häufig Obligationen der Gewerkschaft„König Ludwig“ à 101%/. genug begegnet man in unseren Tagesblättern Be=“eigen Obligationen der Firma Thyssen& Co. in richten, welche Vergleiche deutscher und ausländischer Mülheim a. d. Ruhr à 100 1/%. Industrie, besonders mit der amerikanischen und englischen betreffen und mit Genugthuung sind Urteile! Orsogertage in □##ahrisBissens zum erstenmnalert P,aiagse gertuge in Osnabruck. der Versuch entgegen, das Emporblühen der deutschen(“isinalvericht unseres Spezialberichterstatters.) Industrie auch nach innen hin und zwar an der Hand] In reichstam Schmuc kurzer(monatlicher) zusammengestellter Uebersichten########stem Schmuck prangt die alte Bischofsder neuesten Unternehmungen zu beleuchten. Dieser stadt an der Hase; Fahnen, bunte Bänder, EichenStatistik zufolge sind im Verlaufe des Monat Juni un Tannenreiser, Enbleme und Inschriften ziehen über 1600 Prosekte durch die deutschen Zeitungen be= sich von Haus zu Haus, das patriotische Gepränge kannt geworden. Dieselben verteilen sich auf 256 ver= ist vorberrschend. In allen Schaufenstern sieht man schiedene Arten von Anlagen, und zwar wie folgt: Fetspfeg Dekorationen: der Fremdenzudrang ist (die eingeklammerten Zahlen bezieben sich auf die segr gedeutend, er gilt allerdings in erster Reihe dem enlgrachezdeg, Zadten Zom Monak Moz.—— un der Denialspeibe, weiche in Versizd. Heute Morgen 5 Uhr starb, nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel, einrien Beining, im Alter von 56 Jahren. Um stille Theilnahme bitten Dortmund, Werther bei Bielefeld, den 17. Juli Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 20. Juli, Morgens 9 Uhr, vom Sterbehause, Westwall 4, aus statt. keruer. 16() eieltische Lahnen:.prosekirte. 20 der Phorzo)euz—. 5 bis.40— eing schlossene und genehmigte, 18 im Bau begriffene.— Abends fand auf dem Schützenhofe einem sehr schön oigen 212(76) Projekte von Fabrikanlagen, unter Gelegenen Etablisement, ein großer Kommers statt, die Eileziuzdstrie mit 48, die Steiniudustriel Wiedersehzen, sdel verlief und bei welchen manch mit 20, Die Berginduistrie mit 22, die Gasindustrie mit zeiedessehen gefeiert wurde. Aus allen Gauen Miatn Verlobte. Dortmund, im Juli 1899. Sieabries. Unter Unterlagen für samg u.— sind. Die genauen „Argus“ zur Verfügung. Proiektarten hält der Brackel und Asseln haf der Harder grok agen in Verieh geszet, die schon in den nächsien rößeren Grundbestzes in wir Ein Ankauf eines meinde hat noch nicht statiges Teile unserer Gekind jedenfalls aber ein sicheres Zeichen Bald ein neuer Schacht obgeleust wird. 552„Rleiches waren sie erschienen, die wackeren geisender Hustav Kungth, geborer Vertreter der ehemaligen Krieger, manch tapferer am, 13. Juli 1868 zu, Massen, zuletzt Trunk wurde gethan, mauch zündend Wort in Dortmund, Mittelstraße 3, wohngesprochen und manches begeisterte deutsche Lied klang haft gewesen, welcher sich verborgen hinaus in die linde Sommernacht.— Am nächsten hält, soll eine durch Urtheil des Tage, dem Sonntage, gab es viel zu schaffen. Bereits Königlichen Schöffengerichts zu in der Frühe wogten unabsehbare Menschenmassen Dortmund vom 26. April 1899 erdurch die Straßen, von denen ein Teil wegen der kannte Geldstrafe von 40 Mk. event. Denkmals= Enthüllung gesperrt werden mußte. Der 16 Tage Gefängnis vollstreckt werden. Vertreter des Kaisers. Prinz Friedrich Heinrich von Es wird um Strafvollstreckung Preußen war mit Gefolge am Sonntag eingetroffen, und Benachrichtigung ersucht. dann trafen ein: Der kommandirende General des Dortmund, den 18. Juli 1899. Korps, von Bomstorff, der Oberpräsident Graf zu Stolberg, die Generale von Spitz, von Kamlah, von Königliches Amtsgericht. Beschreibung: Alter 81 Jahre. Legat, von Dincklage, von Reinhard, von Blumenthal, Statur untersetzt, Haare blond, mit 20, die Bergindustrie mit 22, die Gasindustrie mit###ebensehen gefeiert wurde. Aus allen Gauen## Gegen den unten beschriebenen 1s ads zieiübrguchen mit 1g, die Bauindustrie mit] Vertreneige waren de Tschienen, die wackeren an sg“ 2. no urgeten vertreten fad. Iun gangen, Jund do Fa, Perizier der ebernaligen Krieger, manch laserer an 15.301 brikanwesen geplant, 132 sollen demnächst in Angriff genommen werden, 30 sind bereits im Bau.— Unter eöiäsnee, elekirischen Anlagen sind 96(32) Elekestrziche Fe.u Zentralen und 26.(17) Projekte für eleuchtung von ganzen Orten vorhanden. us.) atoße Kfärte Wasseranlagen, darunter u. a. lagen, u5 größere sPleitungs= und Kanalisationsanlagen, 19 größere Badeanstalten, 18 Kauäle; im ganzen sind 36 dieser Anlagen in Aussicht genommen, 101 genehmigt, 15 in der Ausführung begriffen.— Ferner sind 71(53) neue Kirchenprojekte verzeichnet, dovon 27 beschlossen und 29 im Bau, 100(40) Heilanstalten, 114 Schulen. Amtliche und private Monumentalbauten sind 148(60) mal vertreten, darunter 22.(80) Regierungs=, Post= und Gerichtsgebäude, Getängnisse, Kreis= und Rathäuser, 50(20) Theaterund Museenprojekte, Villenkolonien, Schlösser 2c. Dem Künstler würden 142(61) projektirte Denkmäler intereistren, davon 92, über welche die Beratungen u299 schweben, 89 privat oder behördlich beschlossene in gange iz.u WPer.ersebene und deren Bau bereits Bismarädenfmäler) as drei Viertel aller dieser sind Bahnhofs= und 25 Zum Shrlus seien noch 38 neue Nicht weniger als sroße Brückenprojekte erwähnt. Verlaufe des Berichimo Brand zerstört worden.“ 90 oder teilweise durch ind ibrigens auch pechen wohl deutlich genug und Rutzen der Prese tie soget, ein Licht auf den großen treffenden Projekte ge Industrie zu werfen, da die beund sonders gus 5. den genannten Institut samt sreuten Rogase, in den deuischen Zeitungen zerzur Verfügung. von Fetter u. a..: Graf von Heqneuberg=Dux= Augen grau, Nase gewöhnlich. GeMünchen, Oberbürgermeister Schnetzler=Karlsruhe, sichtsfarbe gesund. Besondere Kennvermitssistrat Geyer=Stuttgart u. a. m. Gegen 11 Uhr zeichen keine. garSead Parede.Prinz mit seiner glänzenden Suite germeister Hülle Westers Teukmalsplatz anwesend; Bürgerm, Weuerkamp hielt die markige Weiherede, die siel, die Truppen präsentirten, ein dreimaliges 6 Steckbrief. pushershe, Vante.-Criger Las'heihe Felanen nund und zulete doselbst. Ganiberträgt die Worte:„Bilbelm dem Großen das dank. sr“ wohuhaft gewelen, welche bare Osnabrick: Er folgte alsdann Parademarsch se verergen balt, sst, die Unterlegten. Alles vollzog sich in musterhafter Ordnung. Es wird ersucht, dieselbe zu In dem altehrwürdigen Friedenssaale des Rathauses, haften und in das in welchem 1648 der westfälische Friede geschlossen gefängnis abzuliefern. fand eine Frühstückstafel zu 60 Gedecken statt, Dortmund, den 18. Juli gährend sch izwischen die Argngenents gus den Köni= 221 8.=1 Königshüge, ponzzogen, woselbst nach wenigen Stunden 1899. „nonigliches Amtsgericht. Beschreibung: Alter 34 Jahre, die feierliche Einweihung des 8. deutschen Krieger= Statur groß, stark, Haare dunkelwaisenhauses stattfand. Es war ein schöner, ernster blond, Augen graublau, Nase Schulrat Flobbe erbielt die arareisende Zu.=arad: Poöhulich,. Velichtsfarbe gesund. VeSchutrat giphog.exhielt die ergreisenbe Wesherede, an deren Schluß betont wurde, daß unser Kaiser nicht nur streitende, sondern auch betende Heere braucht. Jesu, tritt ein in die kindlichen, fröhlichen Reih'n, Komm, 9 Du Kinderfreund, mit dem Geiste und Dir uns zu weihen: wöhnlich. Gesichtsfarbe gesund. Besondere Kennzeichen: auf dem rechten Unterarm B. B. u. H.., auf dem linken Unterarm O. B. u. L. B. Auspolstern: Matratzen 8 Mark, Sofas 5 Mark. Düppelstr. 47.! Bekanntmachung. Am Mittwoch, den 19. Juli er., Vormittags 10 Uhr, werde ich Leopoldstr. 54 hier: 1 neues Real für Back= u. Konditorwaaren, 1 Theke mit Marmorplatte, 1 Brotreal, 1 neuen Eisschrank, 2 Fenstervorsätze, 1 Teichknet und 1 BrotschneideMaschine, 1 Tafelwaage m. Gewichten, 1 Treppenleiter, 6 Gläser mit Vonbon 2c., ferner; 1 Küchen= und 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Wasch= und eine Nachtconsole mit Marmorplatte, sowie 1 Bett. öffentlich meistbietend zwangweise gegen Baar versteigern. Der Verkauf findet statt. Dortmund, den 17. Juli 1899. goo, Toepper, 12597! Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Am Dienstag, den 18. Juli er., Vormittags 10 Uhr, werde ich im Pfandlokale Auf dem Berge 26 hier: 1 Ofen, gebr. Kaffee, 1 Eimer mit Gelee, 1 Nähmaschine, 1 Glasschrank, 1 Sopha, 2 ar. Spiegel, 1 Hängelampe, 1 Parfümerieschrank mit diversen Parfümen, 1 Dezimalwaage, 1 Tafelwaage, 1 Faß Schmalz, 8 Faß Margarine, 30 Pfund beste Margarine, 1 Korb Zwiebeln, 1 Korb Plockwurst, u. V. 72.1 Nachmittags 3 Uhr. Leierweg Nr. 47 hier: 1 Geldschrank öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigern. Dortmund, den 17. Juli 1990. Kann 19616 Gerichtsvollzieher. Selanntmachung. Am Mittwoch, 19. Juli er., Vormittags 9½ Uhr anfaugend, werde ich bei Wirth Middendort am Bahnhof in Altenderne im Auftrage des Konkursverwalters Herrn Rechtsanwalt Hopmann die zur Baumann'schen Konkursmasse gehörigen Gegenstände: ca. 300 Meter Burkin, Regenschirme, Pfeisen, Stöcke, Barchent, Leinen, Siamosen, Flanell Unterjacken, Unterhosen. Futterstoffe, Hemden, Tücher, wollene Mützen und Kapotten, Spitzen, Band, Herren= u. Knabenhüte, Matrosen=Mützen, Taschenmesser, Cigarrenspitzen, Etuis u. Portemonnaies, Uhrketten, wollene Kleiderstoffe, Taschentücher, Cigarren, Bürsten=Waaren, zwei Theienbalkenwaagen mit Gewichte, 2 FFüllösen mit Rohr, 1 Fahrrad, 1 Waschkessel, ca. 35 Pfund Salatöl, Mehl, Maschinenöl, 1 Dezimalwaage, 1 Kesselrumpf, ca. 18 Pfd. Bettfedern, 1 eiserne Bettstelle mit Bettwerk, 1 Waschkonsole mit Marmoraufsatz und Toillettenspiegel,1Waschtisch, 1 Sopha, 1 Salon= spiegel mit Console, ein Vertikov, Bilder, Stühle. 1 Teppich, Fensterbilder, 1 Kanarienvogel mit Käsig, 1 Pferd(Pony) mit Geschirr, 2 Hunde (Spitz und Teckel), ein Ladenreal mit 21 Schiebladen und 1 Ladentheke, 1 große Parthie Colonial= Kurz= u. s. w. Waaren. Der Verkauf ist bestimmt und wird derselbe den ganzen Tag fortgesetzt. 19617 Dortmund, den 15. Juli 1899. Kann, Verschtevollzichen 12584 Pfälzische Hypothekenbank in Ludwigshafen am Rhein. V. Klöpper k Dortmund, Kinigsnal 20, unzuitgelich engegengensunun. Bustche Arutrige Ar Dortmund weiten ven unseren Vertrester Ludwigshasen a. Rh., Juli 1899. Die Direktion. Bekanntmachung. Am Dienstag, den 18. Juli er., Vormittags 10 Uhr. werde ich hier im Pfandlokal Körnerplatz 5, beim Wirth Herrn Bathen: Eine Parthie Möbel, als: 1 nußb. Buffet, 1 Verticow, 1 Divan=Trumeaux, Germaniaöfen, 3 Gasöfen, System Junker, Stühle, Kinderbettstelle, eine Anrichte. 1 Waschständer, Kommoden und Gartengerätschaften öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigern. Der Verkauf findet bestimmt statt. Dortmund, den 17. Juli 1899. Ramthun, 12007. Gerichisvollzieher. Ssiamtungu. Vormittags 10 Uhr. werde ich im Pfandlokal Auf dem Berge 26 hier: Tische, Sophas. 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Waschkonsole, 1 Ver1 Mantelofen, 2 Sessel und 1 Jagdgewehr öffentlich meistbietend zwangsweise gegen Baarzahlung versteigern. Dortmund, den 17. Juli 1899. „„ Hiller, 126148 Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Dienstag, den 18. Juli, Nachmittags 3 Uhr, werde ich am Köln=Mind. GüterWirth Vogell, Burgthor: 200 Sack frische MäusePeuthosseln für Rechnung dessen, den es angeht, meiftbietend gegen Baarzahlung versteigern. Dortmund, den 17. Juli 1899. Menke, 12600 Gerichtsvollzieher. Umzugshalber 112590 1 Copierpresse, .-.=Vrieschrälnlchen, 1 Wechselmappe, Sport=, 1 Kinder= und 1 Sitzwagen, 1 Schaukelpferd, 1 Comptoirtisch= schranr, 1 Fliegenschrank zu verkaufen. Wo, sagt die Dortm. Zeitung. Bekanntmachung. Am Dienstag, den 18. Juli er., Vormittags 9 Uhr, werde ich(Zusammenkunft b. Wirth Herrn Knäpper hier am Fredenbaum): .1 Thele, 1 Regal, öffentlich meistbietend zwangsweise gegen Baarzahlung verkaufen. Dortmund, den 17. Juli 1899. Wesselmaun, 12585e Gerichtsvollzieher. fährt nach dem Nachlass-Verkauf. Am Dienstag, den 18. Juli eur., Vorm. 11 Uhr beginnend, werde ich beim Wirth Münstermann, Rheinischestr. 95 hier, wegen Sterbefall folgende Gegenstände, als: 12598 7 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 2 Tische, 1 Bettstelle mit Matratze. Betten u. Leinen, mehrere Stühle. 1 Waschconsole, 1 Ofen, sowie sämmtl. Küchengeräthe 2c. öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigern. Der Auctionator: Thomeé. Schifshebewerk Heurichenburg an allen Wöchentagen mit Ausnähnie der Samsluge. Ab Dortmund 2 Uhr Nachm., ab Hebewerk 5 Uhr 55 Min. Abends. Achtung!: pfers..die Pezidein biezw. Abfahrtsstelle(Privathafen Fürth) des Damdes guten Restaurauis. ahe des Hebewerks und heum, geboben, wird bei jeder Fahrt mittelt des Hebewerks gesenkt Meckinghoven, Westalen. Ph. Fürth. Hredehsaant. der Heute Dienstag: Grosses Concert der Giesenkirchen'schen Capelle. Anfang 3½ Uhr. Eintritt 30 Pf. Schützen mit Abzeichen frei. Karten„Fredenbaum" und „Giesenkirchen“ gültig. 84930 Genwar) Guterhaltenes Fahrrad zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 12608 an die Dortmunder Zeitung. 1 weiss. rothes Aute üter Garft Preis per Zeile 15 Pf. Arbeitsmarkt u. Wohnungs=Nachweis Hestalt enr Mönchenwordt 2, an der lath. Kirche * Bahtr ostene Stellen. Iae eler Uchch en gros in Hamburg sucht tüchtigen Vertreter. s 4925 K Gefl. Off. sub H. U. 1449 bef. Rudolf Mosse, Hamburg. Anstreichergehutsen bei hohem Lohn gesucht. H. Trümpler, 2. Kampstr..! Sicht.Austeicersehiüte ges. H. Nordhnes, Thomasstr. 6. 6 ∆ X Hauer und P Schlepper gesucht. 1885 Westwall 42. Fahrknecht, tüchtig und stadtkundig, sucht Spediteur Heutzmann, 12599y Marienkirchhof 6. Zuverlässiger der„Dortmunder Zeitung“. Wir suchen per 1. August mehrere tüchtige Verkänferinnen sowie flotte Cassirerin. Eichengrün& Gunkel. Ein ordentliches, zuverläss. 2 U täglich für einige Stunden gesucht. à 84931] Westenhellweg 29, pt. Prop. Mädchen v. ausw., m. gut. Zeugnissen, in Küche u. Hausarbeit erfahren, und Haushälterin suchen Stellen. Weberstr. 18. i Evang. Mädchen sucht Stellung für befseren Haushalt per sofort. Königs pall 12, part. 1 Ein Mädchen s. St. z. Wasch. u. Putzen. Hiltropwall 23, Hinterh. F für Schleifen und Schärpen in jeder Breite und jedem Quantum. Rudolf Lange, Westenhellweg 62. lluulte Eine junge, perfekte 12601 Wwe. Hüppel, Münsterstr. 176,.St.e Fahnen und Flaggen,: Fahnenstangen, Quasten, 8 Schärpen, Degen, Orden, Medaillen, Schleifen, Rosetten, Por&8mp; tepées, Raupen, Achselstücke, Vereins-Abzeichen 6 3 empliehlt zu billigsten Preisen die 5 Dortmunder Fahnenfabrik von für kleines, besseres Restaurant gesucht. Dieselbe muß in der bessern Küche erfahren sein. Oesterholzstr. 140. Ein einfaches Fräulein, welches alle Arb. verrichtet u. etw. Ein Ladenlokal nebst Wohnung, zu jedem Geschäft geeignet, pr. November zu verm. Näh. Joachimstr. 9. 2 Fuhrkuecht mit guten Zeugnissen gesucht. Eduard Weymann, 12586y Kronprinzenstraße 17. Junger Lagerarbeiter, der auch mit einem Pferde umzugehen weiß, ges. Hamburgerstr. 48. 1 Zeitungshoten gesucht. Balkenstr. 27, I. 8 Giesbert Umbach, Ludwigstrasse 12. Lager in Feuerwerk. 8914 n Vermietungen,eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee S Vorschriftsmäßige Fremdenbücher für Gast= und Herbergswirthe, für Kost= und Quatiergeber, sowie An- und Abmeldeformulare sind vorräthig bei S 4927 I Heinrich Runlus, Dortmund, Markt 8. schreideru uaret d. gerichtet u. eiw.)(Fiug gutgoß 9V K. schneidern verst., ges. Schriftl. Ang. Eile gutgeh. Bäckerei u. N 12892 an de Dortm. Jtg. F 1 ae gutgeh. Bäckerei nevst Wohnung per 1. Novbr. zu 2 Lehrmädchen für Restaurant vermiethen. Näh. Joachimstr..4 nach Essen gesucht ohne gegen Hosle Werkstatt seitige Vergüt. Lehrzeit 1 Jahr.] Heue Werrstalt Näheres Heiligerweg 1. zu vermieten. Heroldstraße 14. 4 sofort od. sp. zu verm. Näh. Ostenhellweg 30, B. Et. 4 Fein möbl. Wohn= u. Schlafzim. Sofort ein Hausmädchen gesucht.„ 12611#an besseren Apotheker Schramm, miethen. Münsterstr. 9. Fein möbl. Zimmer zu vermieten. 1. Kampstraße 45, 2. Et. 8 Apone-Pheater. Fernsprecher 1082. ver Täglich Abends 8 Uhr: Vorstellung. Neu! Begräbniß des franzöS sischen Präsident. Felix Faure, Sturmflut an der Küste von Dover, Besuch in der Bildergallerie u. s. w. Entree 20 Z. Res. Pl. 50 4. :. Sonntags: 103997 5 4 2 Vorstellungen.? St „Kulserfefer! 8000 St. o 84 3en ## m lang, billig— auch leihweise— abzugeben. 84922e Leibnitzstr. 10. Zum Kaiser-Besuch: Fenster am Markt neben dem Rathhaus zu vermieth. Schönste Aussicht. Näh. in der Dortm. Ztg. 125961 Eine vollständige Straßenverzierung, versinnbildlichend das deutsche Reich, bestehend aus Fahnen, Flaggen, Standarten, Wappen u. s.., neu, nur einmal gebraucht und gut erhalten, ist zu verleihen oder zu verkaufen. Auch geeignet für Ausschmückung großer Festsäle. Telephonische Anfragen zu richten an Nr. 106, Ruhrort. e12589 Darlehen in jed. Höhe od. Wechselkredit zu günstig. J v3 Beding. direkt— ohne l1OI#l- Vermittelung erlang. will, UOIU verlange Prospekt gegen Marke in verschloss. Kouvert oder offen gratis vom Merkur, Schnorrstraße 10, München. s 4020 x Herrn sofort zu verTaubenstr. 8, 2. Et. 1 ., gew. Mann z. Bef, p. Prig, Lehrmädchen(— 1. Kampstraße 45, 2. veszeös; gus guter Familie gegen Vergütung zu verm. Pestwal 43.1 Stadtkundiger Ausläufer und Lagerarbeiter per sofort gesucht. Mit guten Zeugnissen versehene Leute wollen sich melden Westwall 26, im Kontor. Polsterer gesucht. 9 Wilhelmstraße 7. Tücht. Thürenanschläger sofort gesucht. Robertstraße 32. Schneidergeselle sofort gesucht. Westenhellweg 34, 2. Et. 4 Tüchtige Hosen= und Westenschneider sof. gesucht. Kuhstr. 21.! Tücht. Handlanger auf sof. gesucht. „ Robertstraße 32. 6 ssofort gesucht. Englisches Mode=Magazin, Westenhellweg 51. Irdl. möbl. Zimm. m. Fr. 1. Aug. lzu verm. Saarbrückerstr. 19, 1. Et.; F 1 fr. m. Zimmeri. d. N. d. Hptbahnh. .v. Lütgebrückstr.2, 2. Et., Eing. links. Ordentliches er aun den. D, Pachle K. 7. chen für Mektaurant nach Esen Kia, Vesterblichstr. 84 unten.: gesucht. Lohn 150 bis 180 Ahbe. Möbl. Zim. zu v. Münsterstr. 82, I. 1 anst. Mann erh. Kost u. Logis. Mühlenstr. 21, III, rechts.( 2 anständige Leute erhalten Kost u. Logis. Augustastr. 2. 1 Kost u. Logis. Weberstr. 7, 1 Tr. 9 Kost u. Log. Siegfriedstr. 10, 2. St. Ostwall 52a. Schlafstelle frei. 2 Schlafstellen frei. „Wißstr. 22 Näheres Heiliger=Weg 1. 1 Stundenmädchen für Morgens gesucht. Frau Alberth, Taubenstr. 11. 1 Aelter., erfahrenes Mädchen für Haus u. Küche für 1. Aug. od. sp. gesucht. Gutenbergstr. 37, part.! werden gesucht 1190181„Sucde per sofort ein Morgen%„ 12618 mädchen zur Aushülfe. Bech& Kuschel, Bornstr. 1, 2. Et. I Uhlandstr. 10. Perf. Schneiderin sof. im Hause Für ein kaufmännisches Bureau gesucht. Märkischestr. 65. 6 ein....] Ein Nachmittagsmädchen gesucht. LehrungSm Kuckelte 82. mit guten Schulkenntnissen per Schulmädchen zum Auslaufen ges. 1. August gesucht.„(Westenhellweg 79. 3 Selbstgeschriebene Angebote unter Ein Mädchen gesucht, am liebsten von—6 Räumen mit Parterre ge12610 an die Dortm. Ztg.+ von ausw. Andreasstraße 7. sucht. Schriftl. Angeb. untr garb: Miet-Gesuche. Per August eine 13010 dn die Dorin. Jig. Ordentlicher sucht. Schriftl. Angeb. unter 12591 an die Dortm. Ztg. 1 Junges Ehepaar sucht Wohnung von—5 Zimmern im südl. oder östl. Stadtteile p. Oktober. Schrifl. Angeb, mit Preis unter Winna Michels, Westenhellveg 4. JJunges Mädchen,(: 2. 13581 an die Dorim. 31a. 3 Ausgänge ein— bestauden und 1 Jahr selbstständig P“ Pg%5 eter. Vosss zugeschnitten sucht Stellung z. weik! 2 Tansbnrschestk.Tieh!., per sofort gesucht.(12618 * Wegen bevorstehenden Umzug in meinen Neuhau, woselbst ich kein Detail mehr führe, beabsichtige ich, mein sehr gelegenes, 0 gut eingeführtes Eigarren=, Wein=, Colonial= und Fettwaaren= 3 Kassa-Geschäft sofort oder später ganz billig unter sehr günstigen Bedingungen # zu verkaufen. Die meisten Waren braucht Käufer nicht mit zu übernehmen. Das ganze Geschäft, auch ein Buch über directe günstige Einkaufsquellen, ist so practisch eingerichtet, daß jede ∆ unerfahrene Person dasselbe sofort weiter führen kann. AnX zahlung klein; event. ohne Baaranzahlung. Ein Gelegenheitskauf, welcher wohl nie im Leben wieder∆ kehrt. Fritz Lücke, Deutsches Waaren-Versandthaus, Bruch i.., Alter Markt, Eckhaus a. d. kath. Kirche. NB. Unter gleich günstigen Bedingungen verkaufe ich mein Duisburger Special=Geschäft s 4926 I Chariottenstr. 80 und mein Sterkrader Special=Geschäft, Eckhaus der 4 Hauptstraßen. 2 Schaukasten und 1 Theke billig zu verkaufen. Münsterstraße 45. Junge, .x.##“. ein mit allen Bequemlichk. einger. herrsch. Haus mit Garten u. Vorgarten, in der Friedensstr. belegen. Näh. Müller, Burgmundastr. 24. -Bbeis- Baece etchechei e. Suche f. m. Sohn, 15 J. alt gin.— Zimmer zu nicht unter 16 Jahre, per 1. August gtiacht....8192, L. u. Hoyu. 1 3. alt. Ein leres Selbstgeschriebene Angebote unter Tertianer) m. gut. Handschr., eine ScJ4# 13609 an die Dortm. Ztg. 11H“ au einem Bureau v. sof. a.. Pprisit. Angeh unter, 11865 an Laun a Oläs=chen 12aoh an die Dorien.. Dern. 26. PMann v. Weadchen Besseres Mädchen sucht Stelle od. Sept. Alsesien en ehlegeses schelice Keche cir henals de bienr ai. Peische Oesterholzstr. 140. an die Dortmunder Zeitung. I die Dortm. Ztg. 2 1 Haus enth. 12 Zim., 1 Meter breite Einf. u. Hof, an der Bornstr. bel., für 18000 K zu verkaufen. Räh. Müller, Burgmundastr. 24. PrivatEotbindungsanstalt Strengste Verschwiegenheit. su#2 Frau Sträter, Redaune, Hamm 1., Südenwall 7. Günsüige Gelegenbeit Hochseine, neue, seidene Garnitur, Sopha, 2 Sessel u. 2 Stühle, sowie 1 Sopha mit Taschenüberzug und 1 Chaiselongue umständehalber für die Hälfte des Weribes zu, verkaufen unter Garantie. Wißstraße 12, 1 Tr., Eingang Brauhausstraße. Porzellan=Malerei und Brennerei, der Wißstraße 22.0 Thür=, Firmenschilder u. Grabplatten, in Porzellan und Emaille, billigst. Nußb. Kleiderschr., Vertik., Tisch Divan, Wasch= u. Nachtkons. Spiegel m. Kons. bill. zu v. 1. Kampstr. 77, p. Für Capitalisten. Eine durchaus sichere II. Hypothek von 112 500 J hinter 45.000 M auf Object i. Westfal.(30 Morgen Gebäude u. Bauplätze) von über 300000 ##. Werth zu 4 1/2% pr. an. zu cediren gesucht. Gefl. Anfr. v. Selbstreflect, erb. an Rudolf Mosse, Verlin 8W., aub J. Z. 8683. 2 P665 Ein kleines Wohnhaus, w. m. m. Hofraum,-bei Mk. 3000 Anzahl. zu kaufen ges. Vermittler verb. Schr. Ang. unt. 12582 a. d. Dortm. Ztgs Perrschäftr. Gesihllug Bonn a. Rh. 3,14 Ar groß, in ruh., angenehmer Lage, nahe Bahnhof, Pferdebahn u. Dampfstraßenbahn, mit 2½stöck. Wohlhaus, mit allem Comfort d. Neuzeit ausgegestattet(2 Veranden. 7 Zimmer, 3 Mansarden, Küche, Speiseaufzug), Vorgärtchen und Garten, billig zu verkaufen. Besonders als Einfamilienhaus für Rentner 2c. geeignet e12588 Seltene Kaufgelegenheit. Gefl. Anfragen erledigt Architeet Blücker, Kripp a. Rhein. Eine kleine, bessere zu kaufen event. zu miethen gesucht. Schriftliche Angebote unter H W 12615 an die Dortm. Ztg. 6 Eine im Kohlenrevier gelegene, mittlere, nachweislich rentable zu kaufen gesucht. Bitte um Angabe des äußersten Preises und Anzahlung. Schr. Angebote unter P J 12612 an die Dorlm. Ztg. 1 der Ratten, Mäuse, Schwaben, Wanzen u. s. w. vertilgt schnell und sicher unter Garantie M. Peters, Kammerjäget. ! Düppelstraße 47, Dortmund,