123.— 71. Jahrgang. Morgen-Ausgabe 1. Donnerstag, den 5. Mai 1898. Erscheint wöchentlich zwölfmal. Vierteljährliche Bezugsgebühr 2 M. 25 Pf. durch die Post bezogen 2 M. 50 Pf. Ankündigungs-Gebühren die einspaltige Grundzeile im Allgemeinen 20 Pf., für Arbeitsmarkt und Wohnungs=Nachweis 15 Pf. Sonntags=Beilage: Fernsprecher Nr. 181. verbunden Amtliches Kreisbratt für den mit dem „Für Haus und Hof“, Blätter für Unterhaltung, gewerbliches und soziales Leben, Haus„Illustrirtes Unterhaltungsblatt“. seslandter Paustripte, senie für kie Lusrotme von Knzeiein an Für Aufbewahrung und Rücksendung unverlangt ein Hierzu ein zweites Blatt, zusammen 8 Seiten. Preußischer Landtag. Abgeordnetenhaus. .m Wix=Tartische aufe Berlin, 8. Moi. Am Ministertische anfangs niemand, später Kommissarien und Brefeld. der Tagesordnung, steht der Antrag Gamp (irk.): ie Regierung zu ersuchen, die zur Ausführung der reichsgesetzlichen Bestimmungen über die Sonntagsruhe erlassenen Bestimmungen nach der Richtung schaftlichen Interessen gue Ziede, dab dabei die wirtder Giemarhett#t. 5 der wevölkerung, insbesondere aund fnben dis VerücksichttDer Antragsteller(auf den leeren Ministertisch weisend), bedauert das Fehlen von Regierungs=Vertretern und hofft auf deren baldiges Erscheinen, da ohne dieselben die ganze Verhandlung zwecklos sein Geschäftsschlussegn“ die Festsetzung des allgemeinen um 2 Uhr, das durch die Reichsgesetzgebung nicht als notwendig verlangt und deren Särte ihrung seitens der Staatsregierung eine große Bevölterung.. lanzteh Selbst von eife Anbängeung Vewohnerschaft, “ an dem Figen Zuhungern der Sonntagsruhe, wie z. B. dem Abgeoroneten Hitze, ist dies Verfahren gemißbilligt: er wies darauf hin, daß dies Verfahren auch Stöcker hat sich sage eekommen sei und hafl. Hendhak. z begen diese schablonenhafte Häubhadung der Sonntagsruhe ausgesprochen. Gesegi ser und Pagen, wo die Verkaufszeitlänger bemittel=Burge ic gats für die Nahrungs= und Genußmittel=Branche haben viel weniger Klagen stattgenehmen wossen Fei u. di Beschwerden kein Ende Streitfällen“ ker geoner erörtert dann eine Reihe von Gemerbebhet Unterscheidung von Handel und Gewervevetrieb, von den Beschwerden der Bäcker und Milchhändler. Für die landwirtschaftlichen Arbeiter wäre die polizeiliche Regelung der Sonntagsruhe itbehrlich; auch muß den Leitern Gelegenheit gegeben werden, wenn sie am Sonnabend spät haben arbeiten müssen, am Sonntag in der Stadt ihre notwendigen Einkäufe zu machen. Ueberflüssig ist auch das Verhängen der Schaufenster zu bestimmten Stunden am Sonntag und das Verböt der Jagd, die man an entlegeneren Orten wohl gestatten kann. Die zahlreichen polizeilichen Anzeigen und gerichtlichen Entscheidungen aus Anlaß der Sonntagsruhe haben die Steigerung der Zahl der Uebertretungen in Preußen zurfolge gehabt, während in anderen Staaten die Straffalle zurückgegangen find. Wir wollen, daß dem Volke die Religion erhalten bleibe, aber wir wollen auch, daß die Interessen des Gewerbebetriebes berücksichtigt werden. Abg. Pleß(Ztr.): Zur Rechtfertigung der Sonntagsruhe gibt es nur einen durchschlagenden Grund, nämlich den religiösen. Machen wir die Sonntagsruhe zu einem Majoritätsbeschluß, so kommen wir auf einzen, abschüssigen Weg. Es sind auch bisher zu wenig um jetzt schor Sonutagsruhe gemacht, chon eine Lenderung herbeizuführen. Was hochentwickelten England möglich ist, wird bei uns durchführbar sein. Die Arbeiter können ihre Eintäufe am Sonnabend besorgen. Wer seine Arbeiter nicht zeitig genug auslöhnen kann, der soll lieber seinen Gewerbebetrieb einstellen. Für die Sonntagsjäger habe er gar keine Sympathie. von Pappenheim(.): Bestreben seiner Partei sei es stets gewesen, dem göttlichen Gebot der Sonntagsheiligung gerecht zu werden und diesen Standpunkt nimmt sie auch heute noch ein. Daß materielle Schädigungen durch die Sonntagsruhe herbeigeführt Hesgeist Fächt zu bestreiten; aber sie ist nicht bloß ein (Ferurz pndern auch ein materielles Bedürfnis oas Eintreten der Sozialdemakratie k:.“. Anzeigen=Annahme: Weberstraße 2. Druckerei und Geschäftsstelle: Mönchenwordt 2. Verantwortlicher Redakteur: Rud. Versen, Drucker und Verleger: C. L. Krüger(G. Krüger). beide zu Dortmund. und Landwirtschaft. Nr. 2048. ##eschriebenen Plötzen wird keine Verantwortung übernommen. Anzeiger. und Landkreis Dortmund. der Sbzialbemorratie beweist. Die den Kleinbesitzern mit gutem Beispiele vorangehen. Der Landwirt verdient keine Berücksichtigung, der nicht mal in der Woche ein Stündchen Zeit habe, um seine Arbeiter zu lohnen und ihnen dazu die Sonntagsruhe stört.(Beifall rechts.) Dem Worte des großen Kaisers: Daß dem Volke die Religion erhalten werden Hienk:(Geite. gegen den Antrag Gamp auf unter Hervorhebung des religiösen Bedürfnisses der einzelnen, denen zur Befriedie nötige Zeit gewährt werden müsse. men Zshaihteiligungen von Handel und GewerbekomJng Mpäst iu zweiter Linie in betracht, Antras mit...“.) Der Antragsteller hat seinen i I# mzz.pielen Dingen verknüpft, die unmittelbar mir dem Antrage nichts zu thun haben. Nach der Entstehungsgeschichte der Sonntagsruhe war anfängesnen' Pesezen als man nachwies, daß mit Geschäfte schwer kont ein Reihe anderer sen Gedanken auf. Doch solt. 8 man dieD der. Vscherkeachose Kohlshen de Scheskasle Ausflüglern vielbesuchten Vororte wies nach, daß er 48 Prozent seiner Gesamt=Einnahme früher an den gestelles fosen An dem Schutze der Annichts geändert werden. Wir wollen auch heute noch die Sonntagsruhe, aber es soll die digung bestimmter Klassen vermieden werden, die ponzeilichen Maßnahmen dürfen nicht so einseitig gehandhabt werden, wie bisher. Hier kann die Regierung helfend eingreifen. Mit dem Wunsche des Antragis bin ich einverstanden, dagegen scheint es bePesfast für den Antrag auf Revision zu stimmen Minister Brefeld: Die diesseitigen Anweisungen inbezug auf die Handhabung der reichsgesetzlichen Sonntagsruhe sind nach Vereinbarung mit den Bunund mit den beteiligten Faktoren erlassen. Klagex„sind uns aus Handelskreisen laut geworden und haben neue Erhebungen veranlaßt. Es ist namentlich gewünscht worden, die fünfstündige Verkaufszeit anders zu legen und sie den Bedürfnissen anzupassen. Das führt aber zu großen praktischen Schwierigkeiten. Vorläufig will man die Dinge im Auge behalten und Material für eine Aenderung sammeln. Bei den Behörden gehen die Meinungen Rickert(frs. Vg. 6ags 2b g.#rtrg.#i##) befürwartet eine Beschluß= fassung dahin, oaß oas Haus den Antrag Gamp durch die Erklärung des Herrn Ministers, daß er bereit sei, in eine Revision der Sonntagsruhe innerhalb seiner Kompetenz und soweit ein Bedurfnis dazu vorliegt. einzutreten, für erledigt erklärt. tt6t trag Gauz Jeutr.) erklärt sich gegen den AnDamit schließt die Debatte. demn Jutrage.dlubwort erklärt sich Abg. Gamp mit dem Antlüge Rickert einverstanden. . Bei der Abstimmung wird der Antrag Rickert in angenommen, daß der Antrag Gamp durch Erklärung des Ministers vom Hause für erledigt erklärt wird. Es folgen Petitionen. „ Eine Petition um Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium und zu den Staatsprufungen soll nach dem Kommissionsantrage durch Tagesordnung erledigt werden. Abg. Rickert beantragt Berücksichtigung. Abg. Wetekamp(freis. Volksp.) stimmt diesem Antrage bei, beantragt aber event. Erwägung. Abg. Stöcker beantragt Ueberweisung als Materal. Haus stimmt nach Ablehnung aller anderen Anträge lediglich dem Kommissionsantrage zu. Sämtliche weiteren Petitionen werden, soweit sie noch heraten wurden, nach den Kommissionsanträgen Morgen, Mittwoch, 11 Uhr: Arbeiter=WohnungsPrlszigren— Veschäftsnachweisungen und Schluß 4½ Uhr. Wonn eine Purn, hies beumtagg Es lege Verfahrens Tratz der.und Verbilligung Verfahrens. Trotz der bereits im Hause herrschenden Antrag einb ein. gkeit, mdem er diesen a# echeringe und Quittung darüber verlange. Abg. Güntyer spricht gegen den Antrag. Auch ebenso ein weiterer zum Bustel auseinander, welche Forderungen zu stellen sind; viel= lauch den Lohn soft von der allergrößten Bedeutung seien, sich mi zwei Instanzen begnugen sollen. Auch Landwirte darauf mache er ganz besonders aufmerksam, kämer doch aft genug, in die Lage, über Wertobjekte unte Kürsorge Fürse sren zu müssen. Wo bleibe da di. Sätigege für die kleinen Leute, wenn man allen dieser die Revistonsinstanz nehmen wolle im bloßen Interesse einer verneintlichen Vehzisesbelt en Ssters Mecklenburgischer Ministerialrat Langfeld: Der Vorredner hat u. a. auf eine Aeußerung Bezug ge nommen, welche bei Beratung der Justizgesetze ein damaliger Kommissar gegen die zu hohe Bemessung der Revisionssumme gethan hat. Ich kann daß jener Kommissar, der jetzige mecklenburgische Iu stizminister, seine Ansicht inzwischen geändert hat un Beschegerichiggsi die zu große Belastung der Abg. von Salisch spricht namens der Konservative: gegen den Antrag Träger. Das Reichsgericht se überlastet, müsse sich dayer in seiner Rechtsprechun zu sehr vom Volke entfernen, worunter seine Autort tät leide. Abg. Himburg(kons.) äußerte sich für seine Persor in entgegengesetztem Sinne. Es gehe nicht an, da gerade den Unbemittelten die dritte Instanz genommer werde. Das mache er nicht mit. Ihm sei sogar schor die Wertgrenze von 1500 M zu, hoch. Staatssekretar Nieberding, Ablehnung des Antrage Träger erbittend, betont lebhaft den nationaler Gesichtspunkt, daß das Reichsgericht vor allen dazu da sei, die Rechtseinheit zu wahren. Es se ein kleiner Standpunkt, hier die Witwen un Waisen und deren Interesse, ihre unbedeutende Streitsachen ebenfalls bis ans Reichsgericht zu brin gen, so in den Vordergrund zu stellen. Er beneid das deutsche Volk und die deutschen Juristen nich darum, daß sie dem nationalen Standpunkte hier s# wenig Rechnung trügen. Er wisse aus eigenster Er fahrung, das Reichsgericht müsse entlastet werden,e könne nicht so weiter gehen. Er selbst werde keines gzällen die Zustelung zicht durch den Gerichtsvoll(Senate beim Reichsgericht in einer Weise vermehr zieger, sondern purcy, den Gerichtsschreiber erfolgen wird welche die einheitliche muß, wenn eine Partei dies beantragt. Es liege das des Reichsgerichts im Interesse der Vereinfachung und Verbillaung des desselben schädigt. d rder und damit die Autorith Vrrs herrschenden s. Abg. Rintelen sch einer Erhöhung der Revisionssumme zu fassen Gerade der Widerstand hiergegen entspreche nun ein mal durchaus der bei uns herrschenden nationaler Anschauung. Diese gehe dahin, daß man nicht der kleinen Leuten die Rechtssicherheit schmälern durfe. Abg. von Dziembowski=Pomian ist gleichfalls fü den Antrag Träger. Rembold(Zentr.) bekämpft denselben. Da Interesse einzelner müsse dem der Gesamtheit weichen cHhoßsiettz sei das Reichsgericht so groß, die Senat prechung Deutscher Reichstag. „—Die. zweite Beratung der Zivilprozeß=Novelle wird fortgesetzt bei den Bestimmungen über die amtliche Zustellung von Schriftsätzen. #. Abg. Rintelen beantragt, daß in einer Reihe von Fallen die Zustellung nicht durch den Gericht „. Aluich dieser Antrag wird, nachdem ihm vom Bundesratslische widersprochen worden, abgelehnt. bisher liegt nicht vor. Abg. Schall keine Einheitlichkeit bestehe. Se vx. g½, gegen Erhöhung der Revisions Stensmme gall(konsz) bedauert, einen solchen Standpunkt von dem Antragsteller vertreten zu sehen. Den religiösen Bedürfnissen habe er garnicht Rechnises find uscht zutreff, au die gerblichen Verhältnisse sind nicht gutrefsend von ihm geschildert. Es ist schwer zu verstehen, weshalb der Antrag jetzt, vor de worden ist; er wird nun von den demokraten ausgenutzt werden, die sich darauf berufen werden, daß man den Sonntagsjägern ihr Vergnügen sichern will, aber nicht den Arbeitern die Sonntagsruhe sichert. Auch bei den königlichen Behörden wäre es gut, wenn auf Sonntagsruhe gehalten würze.„Man trifft doch oft am Sonntag Beamte in den Bureuus, weil sie ihre Arbeiten in der Woche nuicht anders erldigen Konen. der Bocze anf 1500 L4 beläßt und in Nechtstreitigkeiten ber. weit Kirchen= und Schullast, Pfründen uad Patronate diel der urt. S ur0 kurzere Abfassung auf den Wert zuläst, im lsich bei der faren,podurch, daß die Oberlandesgericht #* Vom alten Schlage. „ Roman in drei Büchern von Ernst Wichert. Der Papa Blumh isdecerten) stern giügen durch die Hugstuade dause. Die Schwehatten keine Aehnlichkeit mit einander. Franjüngere Schwester hatte etwas müdes und lässiges „Run?4 fragte Franziaz2 venkopf nannten. heidung komms“ a Solls heute zur Die scheidung kommen geuu Solls beute zur Ent„Was?“ Thilde zucke mit. deust! Ich weiß nicht einmal. Du nar sichten hat. Und— es ist mit“. er überhaupt Abentschuldige; auch gleichgültig“ Die Blonde seufzte leise und immer mit langsamen Handbe. leichte Arbeit.egungen, weiter ihre Indessen war der Magazinverwalte Hn. Herr Inspektor zu nennen— in das Eags pfiegte Toilettenzimmer seiner Frau getreten und rn0 einem Kusse begrüßt. Er war ein über ate sie mit rräftig gebauter Mann mit etwas schlaffen.. Vollbart und eine Festeo tzie Er trug nicht den neuesten Rock Eriegsdensin eus, wohl zu einem Orden oder einer Pehigelsiüigz und sogte. Jost Hetrachteie seine Frau vertchen. Was gihts denn? Dich ja so ausgeputzt, Gefalle ich Dir?“ „Na 0d! Immer. Faste sie kokett lät ommer, erwartest wohl Besuch?“ bringen und den jungen Weber „Aber deshalb..“ haupten schöner Meusch ser man darf schondreistbe. „Kann sein, aber—“ wisen, was geschießt.: gern, und man kann nicht kann denn da gescheben: Lingern den Bart.„Bas Er ist ein ganz einsacher Doch nur dummes Zeng. nicht viel mehr als das 7 2e chriker bei uns und hat au schade füir ihn.: dus Satesen. Die Thide st viel aus guter Familie bo einen lassen sie nicht Aus sehr guter Familie. n. Und uns muß es gerade st uuser Ehrgeiz. Die Thilde is genznnen. Bos Is aber mal die Prücke gehant hr miet Schiateosten. Der Inspektor schlug mit der Hand in die Luft. Fras abbrechend. Geld mütgebracht“ kragte seine dlickte zur Erde.„Was für Geld?“ „Ich sagte Dir doch—“ „Rlute Zeu sogtest. Aber wir haben nicht den Ersten.“ Raf schaffen;n wir auch nicht warten. Du mußt was sie nicht verstand. Ber4 last cis wiedher erheiger: Ber-Jäder rashert u unter die Haube.“ über die kahle Platte. Sie Fopicht em; Rielchen, es wird nicht gut“ hast es fortwährend mit.. Du thun. Verlangen sie von Dir Gesie Fabrikanten zu sie Dir auch gefällig sein. ae cligkeiten, so können andere“ sein. Eine Hand wäscht die hind. ßerave darum zu thun sein, da oben zu gewinnen. ie Thilbe ist nicht überm liebe Herrgott im Schlafe ge # bebaur, so wird Fränzel, erwunschteren Ziele darüber gehen.“ übrigen dagegen die Revisionssumme auf 80 Hllutze“ as vormenen Felistellung von Thatbetände. erpöht, beantragt weiegzsignen Besetz hielten und dadurch die Anläss schiofeit eier Streisache auf 15a0d D zu Pelasen, a. e. voen Stumm berkämpst den Antag Träger Gerade der Mitelstand, die Mitteltands=Streitsachen der Antrag geommen, un ssger auf dieser, Grenze. Unsgnehr müssen die sog. Iufolaederdoemen nerbesien ger seimnem Antrage zur Mehrheits des Reichsgerichts wird auf Antrag von Guny, di uie eise aise Vecsboeg de=Peasctsene Shasdalisen Veldbetercit sde di. Alcher 61 die große soziale Bedentung der Frage spsion. bis zu 80dd.e, die für die betreffenden kleineren Leutel die Bestimmungen der Vorlage gestricher fach, wie nur ein Mensch leben kann. vereine lachen sie mich schon Im KriegerFraße gust ig, igder Kneive brummt der Wirt den un viel der mat nit“ genug trinke. Aber Ihr braucht 9.—3„wayrhaftig! Es geht mir über die Kraft.“ e auf.„Warum hast Zu(udr Frau uu. Die Mädchen V. sich Jach buhsche Töchter? Die Maochen ronnen sich voch nicht tumpen lassen. Späterhin werden die Männer für sie sorgen.“ I. Draußen läutete die Glocke. Walter hatte Bernharb Weber aus seiner Wohnung abgeholt. Er mache immer gern noch einen Abendspaziergang nach dem stundenlangen Aufenthalt in der Stickluft des Bureaus, in dem noch zwei Schreiber säßen und das Publikum auf Abfertigung warte, versicherte er. Nr..uut.. 7. Kapitel. als Vernyard eintrat, kam ihm Frau Blumbach nichze, bren holdesten Lächeln entgegen. Er merkte binschlürste“ mit kurgen Schritten über den Boden Hscsturste, um nicht die mit Pantoffeln bekleideten fuße vorschauen zu lassen. Er hatte wieder den sehr würdigen Erscheinung und verreisteg sich tief.„Ich weiß nicht, ob ich Ihnen gelegen ri b i, Fr sind jederzeit auf Besuch vorbereitet“, beruhigte sie,„und machen mit unseren Freunden keine Umstände. Ich denke, das ist ihnen auch das liebste. Saftarngenehzme Geselligkeit... Guten Abend, lieber ist hübsch von Die, Jah a. ie Sun zum Kusse—. das ehz zm Saunse; w wirnichts vorhaben. Die Schwestern sich, zein lieber Fastrioka— Thüldal“ rief sie binter Blumbach hatte indessen den Techniker mit Frätigen Handeschütteln begrüßt. Von seinem Gesicht war der grämliche Zug jetzt verschwunden; die kend. Die rechse Hand ring mit rotem Steige Zeigefiuger den Siegel3 ael ei auld lchaen Vie Keüitr Gaeict „Iyr Schwesterchen hilft wohl auch der Mutter", andere: Spric ruhig nad c der Ticht so lau“, hat er und blickte unich der Tour. J0 lebe wahrhaftig so einsggts Lie.„Ja, es ist immer gut, wenn die junger Madchen im Hause zur Thätigkeit angehalten werden Verngarh dat jede Tochter ihr bestimmtes Amt“ hlichte dasut darauf nicht zu antworten und über ihm längst bekannte Halbrund von einge raymten Familienphotographieen an der Wand „Sehen Sie, so lange Locken hat unsere Thilda“— diesen feierlicheren Ausklang erhielt der Name gewöhnlich in seiner Gegenwart—„schon als drei jähriges Kind. Das reine Engelchen, nicht wahr?“ Auf einem etwas späteren Bilde hatte sie auch die Hände falten und mit den großen Augen schwärme müssen. Er wußte, daß es ihr mißfiel.„Ich schäme mich immer, wenns einer sieht" hatte sie einmal zu ihm gesagt,„so fromm bin ich nigewesen". Daran mußte er nun denken. Gleich da. rauf trat sie ein. Sie reichte ihm die Hand, aber nur mit den zierlichen Fingerspitzen, und schlug dabei ver schämt die Augen nieder. Fränzchen bewillkommnete ihn munterer, aber doch auch zurückhaltend. Es se aues bereit, meldete sie der Mama. Frau Blumback bat zu einem„frugalen Abendessen".„Ganz wie im mer“, fügte sie lächelno hinzu.„wir betrachten Sie zur Familie gehörig, lieber Weber.“ 8. Vernhard war kein scharfer Beobachter für solche Tinge, sonst wäre ihm nicht entgangen, daß fast jeder Verdrußh aufzeigte Tische irgendwo einen kleiner #######k#ugir. Freilich saß er rechts an der Ecke er blonolbaligen Thilde gegenüber, nur durch Blum bach auf der Schmalseite von ihr getrennt, und er wäre kein junger Mensch in der Mitte der Zwanziger gewesen, wenn er für etwas anderes Augen gehabhätte als für das wellige Seidenhaar, das feine Näs. chen, den lieblichen Mund mit den zartweißen Zähnchen, den runden Hals und die bei aller Zartheit der Formen wohlausgerundete Büste. Es war sehr merk wurdig: die Lider schienen die Neigung zu haben, sich zu senken, und die langen Wimpern schatteten danz über die Rundung der Wangen hin: plötzlich hober sie sich, und die blauen Augen wurden nun wunder sam groß, als sähen sie die Welt zum erstenmal. Si richteten sich auch auf ihn, manchmal nur flüchtig manchmal wie gebannt, und es sprach daraus etwowie ein Geheimnis, das erforscht werden wollte. (Fortsetzung folgt.) Revisionsgericht in der Sache selbst entscheiden kann bezw. unter gewissen Voraussetzungen selbst entscheiden muß.§ 715 handelt von den Sachen, die der Pfän= dung nicht unterworfen sind. „(##. Boeckel beantragt auch eine Uhr pfandfrei zu kassen. Redner beantragt auch noch nach einigen die Pfandfreiheit auszudehnen. Eiusisbtungegesen nunmehr die Abstimmung über die bei und Lieber betresse Peltellten Resolutionen Bachnicke solutioisenrechls. Beide Renommen gegen die Konservativen ange. folgt die Abstimmung über die Petitionen psr5 Zeistgungsnachweis für das Bangewerbe. Es dem Beich z“ras Hitze angenommen, diese Petitionen dem Reichskanzler zur Berucksichtigung zu überweisen. Ges serene, aus iue die Aurie Veratung be Geschichte der heidan.22=2 Eeschichte der beiben letzten Letzter Gegenstand ist di# Nachtragsetats. # asi der Position„Reichsbauk“ erklärt nicht heunon(Rp.), daß er diese Aenderung nicht bewilligen könne, da er das erforderliche Vertrauen zur Leitung der Reichsbank nicht habe. Staatssekretär des Innern Graf von Posadowski daß die Reichsbankfrage im nächsten Jahre, scheidung.d bian ruing### commen wirk, hier gründlichst zur Erörterung gebracht werden kann. aur Pstuntga..d daß seine Freunde Vertrauen #### der Reichsbank haben und namentlich zu deren soliden Kreditgrundsatzen. spricht sich ebenfalls anerkennend über die Leitung der Reichsbank aus. genchinzchi un der ganze Nachtrags=Etat wird Morgen 11 Uhr: Erst allmäblich au einer Vestug de 10 T0 schichten auch etwas abgekühlt, die weiter vom Boden des Lieferunggszwiartag ne bis auf 2 uugmehg, Prad Kälte sinken kann, wähmuite Beobachter in einiger Höhe hen eingeführt, tesans Kede Leiher: Iuterpelaten, Aiger und Gen be A0b Meor vau ülchden vie der Lianatcterktate Militär=Strafgesetze und seinfuhr. Dem Bahnwärter, der dem Anscheine 3 u, Fisserungswertes vordehält. Für nachgewiesene sgehalten, bis 1632 die Spauier““ farritche ab ut[Tonne ein.“ ein Vergitung von 10—. Ju. die die Zirchen, mit Wassenge 26g ceute uch Se au Gold700 ronnte sich die evangelische GeWaune, 2. Malt. uls Sder der geösten Jashn, stieh=Toumandiecbeselschaft gebibet worden, weiche der zuei Gemelnden gabs. Puider, Eulbrechen wohl bekannt, sein. Richt so bekannt, „D. Rchsztg.“, ist unser berühmter den nach neuester Zählung stündlich schwere und 60 leichte Fuhr der Uebergang 7 Gleise Mitte befindet sich der hier täglich 384 fahrplat werden die Schlagbäume Es müssen manchmal—10 der schwersten Fuhrn Saichonss L. Pichtgedrängt das Bublikun. Sowar) Eöide, 4. Mai. dersfallundebenwaren die Barieren.=Hp. 46i he Saccharin=Vorlage. Schluß 6½ Uhr. zum erstenmale den Dienst an dieser standen vor Auftegung die erbob ein rieren 1„Margarere“. (kaum dahl von eine nach Neusz. 8. Gemeinderat. ao eugs. ian. Nead dos ls. 336.T, Vezer auls den Amte schedenden Vorsehers Regenbogen Siasl del Cais echelel be, elcen. KC ulch. F bann hat sich Pfd. engl. Pfd. gew. s Dortmund, 4. Mai. Der aud Straßenbahn=Gesellschaft“ hud vrm Dortnsund obne Anschlöse ar dier ein den Schelenldersindüigen ike deut Vesoneigeriecse Klugen uartent. du de Gneiserau“ nach Altenderne, vori Poezar u Zechelcder 2lcdd Einn aesenan ude Vretrrige, von gresenbaun nach Ktb Gelen Niedereving mit etwaiger Fortsetzung nach Lünen von Obereving nach Niedereving. ** Die bisherigen Obergenossen Bunte in Ungnade, gefallen. Der Leiter der Druckerei des mebr greifbare Gestalt auzinehmen. Er einer;isturn zenannten Plattes, Rehse, hatte, gegen den, Genossen auf Veraulass.: 1. 51 Huer gent Oberhaus, früher bei der„Arbeiter=Zeitung“ beschäf=(Merveldt en Londratigt, Strafantrag wegen Verleumdung gestellt. Vor dem Schöfengericht sand nun die Verhandlung statt. beschlossen, auf demt sog Die ges Die.=Arb=Zig; berichtet in folgender Weise über diel bezu. Kreistraße eie elepmerwegs der Proviuzsialzltenden wor wieder sechtgglung(halen. Zur Ausfüihrung. u e Straßenbahn zu Brutz teite mit, daß al Die prwatbeteidigungsklage des Geschäftsführers reits größere Slekrie szaz, dielses, ergserktes sind beildie Streitenden feit ouia nserer, Zeitung gegen den bekannten Oberhausslaga ar Maung sitchtswexre weutschlands dzx, Vor= mit, daß etwa 40—50 nach Dortmund abgereiste Bergsoll leute sich wieder auf der Rückreise befänden, da sie drats ein von der Direktion des betr. Werkes nicht angenommen welchem worden seien. Von anderer Seite wurde dem widersprochen. Sollte sich die Abweisung der Arbeiter bewahrheiten, so sei das ein markantes Zeichen für die Einigkeit des Unternehmertums. Wenn aber die Unternehmer sich solidarisch erklären, so würden dies die Arbeiter auch thun und die Kluft zwischen dem kg. Preßkuchen meindeeingesessenen verwaltet. Man ist überzeugt, Schlußz=Vericht.) steis verteien wird. Iuteresse der Notirung der Bremer Wanne scheint nun:: Glasgow, 3. Mai.(Schlußz.) Roheisen. Mixed v. In einer gestern numbers warrants 46 sh. 8 d. Warrants Middlesdrats Grafen vonl borough III. 40 sh. 3½ d. unserer, Zeitung gegen den bekannten Oberhaus(lage von Raugiakt Peuschlands dur 3 wegen Verläumdung stand gestern zur Verhandlung ldes agefordert worden. 6s vor dem Schössngericht. Oberhaus hatte sich lauger weiteren unter dem Vorsite des Landrats wieder einmal an die Polizei. Verwaltungsausschuß gebildet werden, zu welch ja Prozente. nicht gethan habe. Die Beamten weigerten sich aber, Kronzeuge der Herren Ober= haus und Genossen zu sein und lehnten jede Aussage, die mit ihren dienstlichen Eigenschaften zusammen## hängen, ab. Auf diese Weise entgingen die Herren allerdings verschiedenen für sie recht knifflichen Fragen über ihre Beziehungen zu gewissen Auchgenossen. Im grellen Widerspruch mit diesem Ableugnungs= versuch stand die Ladung des früheren Bergmanns Bunte und des Tabakarbeiters Fickermann, die zeugeneidlich die Behauptungen des Oberhaus bestätigen sollten. Bunte erzählte dann auch eine Geschichte, aus der keiner klug werden konnte, aus der * j e d o c h s o v i e l h e r v o r g i n g, d a ß i h m— e m p f o h l e n I durch die Verwaltung der„Arbeiter=Zeitung“ von einem Geschäftsreisenden eine Bestellung auf Zigarren gemacht worden sei. Zu welchem Zwecke das alles und zwar ohne irgend welche nähere Angaben an Gerichtsstelle erzählt werden mußte, bleibt das tiefe,„undurchdringliche“ Geheimnis derer um Oberhaus. Bemerkenswert ist noch, daß, obgleich die Genossen Lehmann und der Vorsitzende des sozialdemokratischen Vereins, O. Buchelt, die beleidigende Aeußerung des Oberhaus auf das bestimmteste bekundeten, Fickermann eine solche bestritt. Fickerc. d er 5 blätter geliefert habe, als ihm bestellt worden sei, mußten aber auf Vorhalt zugeben, daß Rehse irgend einen Vorteil für sich nicht gezogen haben könne. Beide verschweigen aber, daß Oberhaus den Genossen Rehse wegen dieser bei der Lieferung von Wahlflugblättern angeblich vorgekommenen Unregelmäßigkeiten bei der Staatsanwaltschaft denunzirt, daß eine Untersuchung eingeleitet und daß die Behauptungen des, oder besser gesagt, der Denunzianten als aus der Luft gegriffen angesehen und die Untersuchung aus diesen Gründen niedergeschlagen worden ist. Die. Verhandlung wurde schließlich vertagt, weil Oberhaus, um seine Verurteilung hinauszuschieben. auf das Erscheinen des geladenen Kapelle bestand.“ Also der seitherige Obergenosse Bunte, der ehemalige Kaiserdelegirte, ist nur noch der„frühere“ Bergmann Bunte und der langjährige Vertrauensmann der Partei, der dieselbe von ihrem Bestehen an mit geleitet hat, ist der„Tabakarbeiter" Fickermann. Diesen beiden linshausenzHerze, erzielte im Monat März bei einer schmale werden. Arbeit sei genüge taglichen Durchschnitts=Einnahme von 484 M einen Lust habe, könne solche bekommen. Reingewinn von 2000 M. Die Rentabilität der neu zu bauenden Strecke steht gegenüber der Bahn Recklingbausen=Herne ebenfalls ohne allen Zweifel, zumal der Verkehr zwischen hier und dem sich mann und Bunte erzählten dann auch noch, daß Rehse bei der letzten Reichstagswahl weniger Flugblätter geliefert, habe, als ihm bestellt worden sei, „Spischen hier und dem sich, zu einem blühenden Industrieorte entwickelnden Herten ein enormer ist. Zu wünschen wäre nur, wenn die Bahn auch nach Westerholt=Buer weitergeführt werden könnte, welch letzteres für viele Gewerbetreibende von Vorteil sein würde. Kreuznach, 28. April. Im Tunnel bei Enzwiler an der Rhein=Nahebahn stürzte gestern nachmittag, wahrscheinlich infolge einer Ohnmacht, der Lokomotiv= führer eines Güterzuges, ein schon bejahrter Beamter, von seiner Maschine ab. Als der Zug den Tunnel verließ, bemerkte der Heizer das Fehlen seines Gefährten und brachte den Zug alsbald zum stehen. Beim Absuchen der Strecke fand man den Unglücklichen im Tunnel bewußtlos neben den Schienen liegen: ein Arm war unter die Räder gekommen und zerschmettert worden. Man brachte den Verunglückten ins Krankenhaus nach St. Wendel, wo er schwerkrank daniederliegt. Zeugen, die unter dem Eide ausgesagt haben, wird auch noch der Vorwurf des Verschweigens gemacht. Wenn aber ein Zeuge unter dem Eide etwas zur 4 so macht er sich des Ssechsb echer eee au e. doch in jedem Jahr uns auch noch Nachtfröste bringt, Trieben recht verderblich werden. Die Kärtner haben häufig nicht eher Vertrauen empfinoliche Blumen ins Freie zu bringen, ehe nicht die bekannten drei Eisheiligen„Mamertus, Pankratius und Seryatius“, der 11., 12. und 13. Mai, vorbei sind. Wird doch vielfach angenommen, daß dann die Fröste vollständig zu Ende sind. Werfen wir nun die auf, ob dies wirklich der Fall ist, so müssen wir diese unbedingt verneinen. Aus Aufstellungen langer Jahre ist ersichtlich, daß es für durchaus nicht besonders er ponirte Orte fast keine Nacht im Mai gibt, laufe der Jahre nicht hin und wieder einmal ve Nachtfrost betroffen wurde. Daß die in den letzteren Tagen des Mai vorkommenden Nachtfröste beachtet werden, liegt vielleicht daran, daß dieser Zeit die niedrige Temperatur nur kürzere Zeit dauert und daß die Pflanzen schon kräftiger, also weniger empfindlich geworden sind. Selbst im Juni kommt noch ein Kälterückfall vor, der die Temperatur bis nahezu auf„Rull“, an exponirten Lagen sogar bis „unter Null“ erniedrigt. Ueber die Frage, ob es gefroren hat oder nicht, entsteht oft Streit. Da hören wir, daß der Landmann klagend von seinem Felde kommt, seine Pflanzen seien ihm erfroren, und dabei hatte ein fleißiger Beobachter zurzeit des Sonnenaufgangs, also zur etwa kältesten Zeit, eine Temperatur von etwa+ 4 Grad C. abgelesen. Der behauptet nun einfach, bei 4 Grad Wärme könne es nicht frieren: dem Landmann aber sind seine erfrorenen Pflanzen dar heste Beweis für seine Behauptung, daß es.:. Ee muß nun gl““ Gewerbliche und Verkehrszeitung. Dortmund, 4. Mai. Die städtische Hafenverwaltung versendet an die Kaufmannschaft ein Schreiben folgenden Juhalts: Hierdurch machen wir Ihnen die ergevene Mitteilung, daß das am Stadthafen, östlich von der Stadthafenbrücke, neu erbaute städtische Lagerhaus mit Gleisanschluß an die Staatsbahn, elektrischer Kraft= und Lichtanlage und steuerfreien Niederlagsräumen, in allen Stockwerken dem öffentlichen Verkehr übergeben ist. Im Lagerhaus ist eine Zollabfertigungsstelle für das gesamte Hasengebiet mit folgenden Befugnissen eingerichtet: 1. Unbeschränkte Ausfertigung und Erledigung von Zollbegleitscheinen 1 und UI. 2. Abfertigungen im Eisenbahnverkehr, und zwar a) Waren=Ein= und Ausgang(§§ 63 und 66 bis 71.=.=.), b) Aus= und Umladungen der unter Wagenverschluß beförderten Güter(§ 65.=.=.), c) Abfertigung der unter Eisenbahn=Wagenverschluß eingehenden Begleitschein=Güter.— Die Lagerhaus=Verwaltung übernimmt: 1. die Lagerung von Waren in den öffentlichen und steuerfreien Lägern, 2. alle mit der Behandlung oder Zollabfertigung der Waren verbundenen Handleistungen, Küferund Müllerarbeiten, ausschließlich durch eigenes Arbeitspersonal, 3. die Beförderung von Waren mit der Eisenbahn oder Fuhrwerk, 4. die Versicherung der Waren gegen Brandschaden, 5. die Vermietung größerer Lagerflächen. Die Preise werden bis auf weiteres, nach vorheriger Uebereinkunft mit den Interessenten in jedem einzelnen Falle durch die Hafenverwaltung besonders festgesetzt. Eine Besichtigung des Lagerhauses ist an Wochentagen um 5 Uhr nachmittags den Interessenten gern gestattet. Zeche„verein. Schürbank und Charlottenburg“. Im März 1898 betrug die Förderung 15 499 Tonnen, der Absatz und Selbstverbrauch 15 168 Tonnen. Es wurden eingenommen 122011 M, ausgegeben 107 642 Mark. mithin ein Ueberschuß erzielt von 14 668 Mark. Zur Verteilung pro 1. Quartal gelangt eine Ausbeute von 30 Mark pro Kuxe. Von den Bergleuten des Ruhrreviers, so wird geschrieben, schickt sich eine größere Zahl an, nach Lonabrück überzusiedeln. Vorwiegend sind es Leute, aus dortiger Gegend stammen und die nun die gegenwärtige Vakanz auf der osnabrücker Grube wahrnehmen wollen, um in der Heimat Beschäftigung zu JZechen Fedu“ werden natürlich auf den hiesigen preußische und Arbes die nun vielleicht durch westder beste Beweis froren hat. Für die streitenden Arhbeitel Zunge besetzt werden. Auswanderung die ungugengd Piesberges hat die Auswanberung die unangenehme Folge, daß ihnen dadurch die Aussicht auf Wiedereinstellung sehr vermindert wird.(Es könnte höchstens eine Anzahl derjenigen Vergleute in die osnabrücker Gegend zurückSchauptung, vaß es ge= ziehen, die vor einiger Zeit beim Einstellen des Betriebes also wohl das Thermo=sauf den Staatswerken bei Ibbenbüren in deu hiesigen Vereins=Nachrichten. s Dortmund, 3. Mai. Bezirksversammlung westfälisch=märkischer Stenographen.(Gabelsberger.) In den Sälen des„Kölnischen Hofes“ hatten sich am Sonntag, den 1. kr., die Jünger Gabelsbergers aus dem westf.=märkischen Bezirk zu nützlicher Beratung und geselligem Verkehr in großer Zahl zusammengefunden. In der gegen 8½ Uhr begonnenen Delegirtenversammlung waren die Vertreter von 14 Bezirksvereinen mit zusammen 676 Stimmen erschienen. Die Erledigung der äußerst reichhaltigen Tagesordnung nahm geraume Zeit in Anspruch. Die Vorortschaft des Bezirks pro 1898/99 wurde wiederum dem Verein zu Dortmund übertragen. Der von dem Bezirkskassirer, Herrn C. Dickmann, vorgetragene Kassenbericht ergab für das vergangene Jahre eine Einnahme von 284,67 el, eine Ausgabe von 154,82 4, mithin einen Bestand von 129.85 M Der Verein zu Witten wurde mit Prüfung der Kasse betraut. Die nächste Bezirksversammlung soll im September d. J. in Unna abgehalten werden. Zu Preisrichtern für das vorzunehmende Wettschreiben wurden gewählt die Herren Lehrer Becker=Lütgendortmund, HilgelandHörde und Kraus=Witten. Die von den einzelnen Vereinen erstatteten Thätigkeitsberichte ergaben wiederum ein erfreuliches Bild von dem regen Leben und Streben, welches in den Vereinen herrscht. Der Jahresbericht für den Bezirk lag gedruckt vor und wurde an die Vereine verteilt. Inzwischen hatte im großen Saale das Wettschreiben unter außerordentlicher Beteiligung stattgefunden, dessen Ergebnis inkürze bekannt gegeben werden wird. Das Wettschreiben fand statt in den Abteilungen zu 60, 100, 140, 170 und 200 Silben. Um 5 Uhr wurde die Hauptversammlung durch den Bezirksvorsitzenden, Herrn Gottfr. Strunk=Dortmund, unter warmen Begrüßungsworten an die zahlreich Erschienenen eröffnet. Nach der Bekanntgabe der Beschlusse der Delegirtenversammlung ergriff der Vorsitzende des Verbandes rheinisch=westfälischer Stenographen, Herr Herm. Auerbach aus Köln, von der VerAauier Blg u. vo. es Musikalisches. * Von der General=Intendautur der königlichen Schauspiele geht uns folgendes Schreiben zu: Seine Majestät der Kaiser und König haben durch allerhöchste Ordre vom 27. Januar 1895 einen Wanderpreis für deutsche Männer=Gesangvereine ften geruht. Der Wettstreit soll im Sommer 1899(wahrscheinlich im Juni) zum erstenmale stattfinden, und zwar in Kassel. . Die unterzeichnete Kommission, welche auf Befehl Seiner Majestät des Kaisers und Königs mit der Vorbereitung und Ausführung der allerhöchsten Bestimmungen betraut ist, beehrt sich diese in Nachstehendem zur Kenntnis der deutschen Männergesangvereine zu bringen. Es können nur solche Männergesangvereine des deutschen Reiches, welche mit mindestens hundert Sängern sich an dem Wettstreit beteiligen, zu dem Wettsingen zugelassen werden. Sänger von Beruf sind ausgeschlossen, ebenso Vereinsmitglieder, welche weiter als fünfzehn Kilometer vom Sitze ihres Vereins wohnen, es sei denn, daß solche Sänger dem betreffenden Vereine zur Zeit der Anmeldung mindestens zwei Jahre angehören. Die am Orte des Wettsingens bestehenden Vereine und wohnenden Sänger können an dem Wettstreite nicht teilnehmen. Bei der Meldung zur Teilnahme an dem Wettstreit sind die Mitglieder, welche an dem Wettsingen teilnehmen wollen, mit Namen und Wohnort aufzuführen. Nur solche Mitglieder, welche dem Vereine zurzeit der Anmeldung aktiv angehören, können zugelassen werden. Das Wettsingen beginnt mit einem zu diesem Zwecke komponirten längeren Tonwerke; dieses wird den zugelassenen Vereinen sechs Wochen vor dem Wettsingen in Partitur und Stimmen zugestellt. Daran schließt sich der Vortrag eines Liedes im Volkston, welches den Vereinen eine Stunde vor ihrem Auftreten in Partitur und Stimmen übergeben wird. Beide Gesänge sind a capella-Chöre und enthalten keine Soli. Ein dritter Gesang ist der freien Wahl eines jeden Vereines überlassen, nur muß derselbe ebenfalls ohne Instrumentalbegleitung sein, darf keine Soli enthalten und die Dauer von zehn Minuten nicht überschreiten. Ausgeschlossen ist hierbei auch ein Tonwerk, mit welchem der betreffende Verein bei früheren Wettstreiten einen Preis errungen hatte. Der Wanderpreis besteht in einem Kleinod aus edelem Metalle und soll während der Zeit des Besitzes von dem Vorsitzenden des betreffenden Vereins bei festlichen Gelegenheiten um den Hals getragen werden. Ein dreimaliger Sieg, wenn auch nicht hintereinanderfolgend, bringt das Kleinod in den dauernden Besitz des Vereines; andernfalls wird bei der Abgabe der Name des Vereins mit der Jahreszahl des Sieges auf dem Kleinod vermerkt. Das Preisrichteramt wird von neun hervorragenden Musikern ausgeübt, welche von Seiner Majestät dem Kaiser und Könige ernannt werden. Die Preisverteilung selbst erfolgt in einem feierlichen Akte, der eine festliche Vereinigung aller beteiligten Vereine folgt. Im ganzen werden für das Wettsingen und die damit verbündenen Festlichkeiten zwei Tage in Aussicht genommen. Die Vorstände der Gesangvereine werden ersucht, ihre Beteiligung bei dem unterzeichneten Vorsitzenden der Kommission bis 1. Dezember 1898 gefälligst einzureichen. Die Kommission dem Kaiser und Könige gestifteten Wanderpreis für deutsche Männergesangvereine. Zutrefsende seiner Ausführungen riß die Bolko Graf von Hochberg, General=Intendant der lung nach Beendigung des Vortrages zu l königlichen Schauspiele, Vorsitzender, Berlin., MarkLeitallskundgebungen hin. Nach Erledigung grafenstraße 38. Albert Becker, königl, Professor, graphen, He sammlung lebhaft begrüßt, das Wort zu dem Vor=[für den Wettbewerb um den von Seiner Majestät trage:„Stenographische Ziele und Wege“. Die meisterhafte Vortragsweise des Redners. die Gediegenheit und das Versamzluing, lauten Beisallskugdgebzungen hin. Nach Erledigung grafenstraße, 88.„FHgnchorse“, Guga“ Pock, Fönigk der geschäftegen geziegengengeiten begann sodann der Pirertor bsie, Häusler: Zeigrich von Herzogenberg, bans 9etf berger festlich von Mitgliedern des Vereins vorzüglich gespielt. Auch Der bochumer Männergesangverein„Einigkeit“, dessen die Darbietungen musikaltscher, gesanglicher und humo= Name in Sängerkreisen weithin einen guten Klang ristischar Art fanden allgemeinen Beifall. Es mar kintsiger aurt gunven ungenzeien, Beifall. Es war daher kein Wunder, daß die Festteilnehmer noch lange zusammen blieben.. 856 4m#.###und in ** Dortmund, 4. Mai. Auf den heute abend im Gewerbeverein stattfindenden Vortrag des Mealgymnasialdirektors Herrn Auler über die Bedeutung der Erwerbungen in Kiau=Tschou sei nochmals aufmerksam gemacht. Der Vortrag, zu dem jedermann freien Zutritt hat, beginnt um 8½2 Uhr. X Castrop, 1. Mai. In der heutigen MonatsVersammlung des evangelischen Arbeiter=Vereins Castrop=Bladenhorst hielt nach Erledigung der geschäftlichen Angelegenheit Herr Pastor StengerMengede einen längeren, recht interessanten Vortrag aus der„Chronik Castrops“. Der Ort Castrop, bestehend aus der Freiheit und der Herrschaft Castrop, gelangte schon 1470 in den Besitz der Bürgerrechte und wurde durch einen Bürgermeister mit einem Rat aus den Bürgern regiert. Die Stadt besaß eine starke Umwallung, nur weisen mehrere Straßennamen auf jene ferne Zeit zurück. Von den adligen Häusern ist das Haus Castrop längst verschwunden, dagegen bestehen noch freilich auch nicht mehr in adligem Besitz, die Schadeburg und der Düngelnhof, dann in hat, kann in diesem Jahre auf ein 25jähriges Bestehen zurückschauen. Zur würdigen Begehung des Jubiläumstages ist beschlossen worden, in den Augusttagen dieses Jahres— voraussichtlich am 14. und 15. — in Bochum einen nationalen Gesangwettstreit zu veranstalten. Ein Festausschuß ist schon seit längerem mit den Vorbereitungen beschäftigt, und die inzwischen erfolgte Anmeldung bedeutender Vereine Rheinlands und Westfalens zur Teilnahme an dem friedlichen Wettkampfe läßt erwarten, daß die Jubelfeier der„Einigkeit“ sich zu einer nach jeder Richtung hin schönen gestalten wird. Das Singen wird in drei großen Festlokalen abgehalten; bisher sind das Stadtthealer, der Viktoriasaal, der Schützenhof und die Tonhalle in betracht gezogen worden. Für das Preissingen sind drei Klassen, mit Parallelklassen, nach Bedürfnis, und für das Ehrenpreissingen die gleiche Zahl Ehrenklassen eingerichtet. Die Wahl sämtlicher Chöre, mit Ausnahme der vorgeschriebenen. wird den Vereinen freigegeben. Alle mit Ehrenpreisen; ausgezeichneten Vereine konkurriren um die allerhöchsten und höchsten Ehrenpreise, die, wie ein Rund. schreiben bekannt gibt, in sicherer Aussicht stehen, in der höchsten Ehrenklasse. Gar manche der rheinisch westfälischen Sänger werden sich noch der in früheren Jahren in Bochums Mauern veranstalteten Gesangfeste erinnern und umso lieber nun wieder ihre Schritte hierherlenken, als für eine gediegene und alanzvolle Gestaltung der Feier— vor allem in der Person des Dirigenten des festgebenden Vereins, Herrn Lehrers und Komponisten Rebbert— die beste Gewähr geboten ist. 11 25jähriges Dienstjubiläum. Wellinghofen, 2. Mai. Am Samstag feierte der fahrende Landbriefträger Sippel sein 25jähriges Dienstjubiläum. Aus anlaß dieses seltenen Ereignisses hatten es sich die Bürger von Wellinghofen, sowie die dienstfreien Beamten und Unterbeamten des Postamts Hörde und der Postagentur Wellinghofen nicht nehmen lassen, diesen Tag im Kreise seiner lieben Angehörigen zu feiern und Herrn Sippel durch eine Anzahl schoner Geschenke zu erfreuen. Die Feier fand im Saale des Wirts Heckmann(früher Eckardt) statt, der trotz seiner Größe kaum die Zahl der Erschienenen zu fassen vermochte, sodaß hieraus wohl am besten zu ersehen ist, welch großer Beliebtheit sich der Jubilar überall erfreute. Herr Wirt Reiser erinnerte an die guten Eigenschaften des Jubilars und brachte ihm ein donnerndes Hoch. Herr Lehrer Vaubel hob hervor, wie manche freudige und auch wohl traurige Botschaft der Jubilar schon in den 25 Jahren seiner Dienstzeit überbracht hätte und endete seine Rede mit einem dreifachen Hoch auf Se. Majestät, welches von der Versammlung begeistert ausgenommen wurde. Herr Postassistent Klippel von Hörde schilderte den Jubilar als einen treuen, braven Beamten, welcher vor 25 Jahren den Amtseid geleistet und auch treu gehalten hätte und wünschte, daß solches noch weitere 25 Jahre geschehen möge und Herr Sippel in Gesundheit und Gluck sein 50jahriges Jubiläum dereinst ebenfalls feiern möge. Hierauf wurden verschiedene Gesangvorträge gehalten von Herrn Wirt Heckmann in Gemeinschaft mit seiner Frau, sowie von Heren Postassistent Klippel und dem Gesangverein Wellinghoferheide, dessen Mitglied der Jubilar ist, welchen allen für ihre Bemühungen, zur Verschönerung des Festes beizutragen, ebenso wie den Herren Lehrer Watermann und Vaubel voller Dank gebührt für die schöne Begleitung bei diesen Stücken. Erst später ging es zum Tanz über, welcher bis zum Schluß in schönster Gemütlichkeit und Harmonie verlief, sodaß es allen Teilnehmern schwer wurde, sich von der Stätte der Fröhlichkeit zu trennen. Am hellen Morgen wanderten die letzten heim. Jeder trug das Bewußtsein mit nach Hause, einige recht schone und unvergeßliche Stunden verlebt zu haben. (Eingesandt.)„ J51e Zur Aufklärung nach Marten. Auf verschiedene Aufrogen an mich und verschiedene Geruchte, die sich in.: Gemeinde verbreitet haben, daß ich vor der Generalversammlung, in der über das neue Knappschafts=Statut abgestimmt werden soll, keine Rucksprache mit meinen Sprengelmitgliedern mehr nähme, will ich an dieser Stelle kurz antworten. Nicht bin ich es gewesen, der Euch dieses Mitbestimmungsrecht in dieser so hochwichtigen Angelegenheit zenommen hat, sondern die Saal=Inhaber der Gemeinde Marten waren es, die Euch zu dieser Angelegenheit nicht in ihren Lokalen haben wollen. Denn ich hatte auf den 8. Mai eine Versammlung nur zu diesem Zwecke beim Wirt Heinrich Limberg angesetzt, das betressende Lokal wurde mir aber durch einen Brief des Wirtes Limberg nach etlichen Tagen wieder entzogen und zwar mit der Begründung, daß, wenn er die Versammlung abhalten ließe, er sich der Gefahr aussetzte, daß sein aal geschlossen würde. Am selbigen Tage ging ich im Wirt Heinrich Marre, um dort die Versammtagen zu lassen, es wurde mir auch das zum ung Lokal schon ziemlich sicher in Aussicht gestellt, am anderen Morgen ging ich hin und erhielt die Antwort, daß die Versammlung bei ihm nicht stattfinden könnte, andere Gründe wurden nicht angegeben.— Bemerke noch, daß mich 2c. Marre ausdrucklich gefragt hat, welchen Zweck die Versammlung denn hätte, sch habe ihm dann den Zweck und die Notwendigkeit legt, und noch gesagt, daß kein fremder Redi in der Versammlung sprechen sollte, denn diese Knappschafts=Angelegenheit könnten wir selbst regeln. Da ging ich zum Wirt Brand, um da die Versammlung abhalten zu können, welcher mich aber kurz abfertigte und sagte: nein! Aus welchen Gründen er mir dies o kurz abschlug, ist mir nicht erklärlich.— Ich übergebe es daher sämtlichen Bergarbeitern und Knappschafts=Invaliden der Gemeinde Marten zur Kenntnis und zur Beurteilung. Sollten jedoch Bergleute da sein, die zu diesem Zwecke einen Saal bekämen, so bin ich gerne bereit, Euch über das neue Statut Bericht zu erstatten, denn, wie Ihr seht, ist es mir nicht möglich, mit Euch Rücksprache zu nehmen. Knappschafts=Aeltester Nobis. Apollo=Theater. Das ist ja ein vorzügliches Personal! so hörten wir am Montag=Abend gelegentlich unseres Besuches im Apollo=Theater und in der That, es ist so. Ausverkauft war das Haus und eine Nummer des reichhaltigen und vielseitigen Programms übertraf die andere, sodaß es wirklich schwer hielt, das schönste vom schönsten herauszufinden.„Germania=Sextett", so betitelte sich ein aus 6 Personen bestehendes DamenEnsemble, welches in seinster und dezentester Weise, ausgestattet mit herrlichen Kostümen und brillanten Stimmen, nach jedem Vortrage nicht endenwollenden Beifall erntete. Nicht minder großen Beifall erntete helle Vernois, das schönste Weib der Erde“. Wenn das„Berliner Handelsblatt“ schreibt, es sei ein reizender Anblick, wenn die schöne Luise Vernois im Strahle farbigen elektrischen Lichtes in einem auf der Bühne plazirten Rokokorahmen erscheint, so stimmen wir damit voll und ganz überein. Die einzelnen Tableaux, die von Professor Rossi von der großen Oper in Paris arrangirt sind, haben entschieden einen künstlerischen Wert, da sie neben weiblicher Anmut, Poesie und Plastik verkörpern. Auf die einzelnen Tableaux an dieser Stelle einzugehen, fehlt uns der Raum, wir raten indes jedem, sich persönlich von der Vortrefflichkeit derselben zu überzeugen. William Schüff, der einzig dastehende Improvisator und Klavier=Humorist fesselte die Besucher im größten Maße und riefen seine Vorträge nicht nur lebhaften Beifall hervor, sondern auch allgemeine Bewunderung. Als Equilibrist auf freischwebendem Trapez produzirte sich Mstr. Conrady. Wir haben auf diesem Gebiete schon manches gesehen, aber daß jemand auf einem hangenden Trapez u. a. Seilchen springt, denn nun doch noch nicht. Mstr. Johns in seinen Leistungen auf der 20 Fuß hohen Stuhl=Pyramide bewies ebenfalls, daß er in seinem Fache voll und ganz auf der Höhe ist und die einzelnen Triks mit großer Gewandheit auszuführen versteht. Eine überaus lustige deutschungarische Soubrette ist Mascha Masson, welche gleich wie die Kontra=Altistin Henny Schellenberger, die Besucher durch herrliche Gesangvorträge erfreute. Wenn wir zum Schlusse noch der Theaterkapelle und ihres wackeren Dirigenten, Herrn Schwibbe, gedenken, so erachten wir dieses für unsere Pflicht, umsomehr, da in derselben tüchtige Solokräfte zu finden sind, die wie wir hören, jeden Abend die Besucher mit ihren Vorträgen überraschen. Dem Direktor, Herrn H. ##, goer rufen wir zu, auf dem bisher betretenen Wege fortzufahren, nur quies und dezentes zu bieten, an Besuchern wird es alsdann niemals mangeln. Skala=Theater. Auch das diesmalige Programm, welches allabendlich im Skala=Theater zur Geltung kommt, weißt eine Anzahl tüchtiger Kräfte auf. Vor allem ist es Franziska Normann, ein weiblicher Komiker, welche die Besucher auf das angenehmste unterhält und sich stets des regsten Beifalles bewußt ist. Nicht minder gutes leisten die Kostüm=Soubrette Lola Loys und der Gesangshumorist Willy Matzmann, letzterer ein geborener Dortmunder. Beide sind in ihrem Fache durchweam Platze. Als moderner humoristischer Illusionist produzirt sich Ernst Jung, assistirt von Fräulein Theresina. Die Leistungen des betreffenden Künstlers erregen umsomehr Aufsehen, da derselbe ohne jeden Apparat arbeitet. Wer einige angenehme Stunden verleben will, besuche das Skala=Theater. .— Seidenstoffe. Hammte, Plusche u. Pelveto liefern direkt an Private. 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Kopczynski selbst, sowie Jeder, welcher über den jetzigen Aufenthalt etwas angeben kann, ersucht, hierher oder der nächsten Polizeibehörde Mittheilung zu machen. Dortmund, den 28. April 1898. Der Erste Staatsanwalt Kufruf. Der Eisenträger Joseph Klubeck, 29 Jahre alt, in Aplerbeck wohnhaft gewesen, soll als Zeuge vernommen werden. Da dessen Aufenthalt unbekannt ist, so wird derselbe selbst, sowie Jeder, welcher über den jetzigen Menthalt etwas angeben kann, ersucht, hierher oder der nachsten Polizei=Behörde Mittheilung zu machen.(4 M 41/98) Dortmund, den 29. April 1898. Der Erste Staatsanwalt. Aufruf. Die Dienstmagd Bertha Büscher soll als Zeugin vernommen werden. Da deren Aufenthalt unbekannt ist, so wird dieselbe selbst, sowie Jeder, welcher über den jetzigen Aufenthalt etwas angeben kann, ersucht, hierher oder der nächsten Polizeibehörde Mittheilung zu machen. 6 J. 530/98 Dortmund, den 29. April 1898. Der Erste Staatsanwalt. Steckbriefs=Erledigung. Der gegen den Gastwirth Gustav Backhaus aus Dortmund, geboren am 31. März 1857 zu Hohscheid, unterm 25. Juni 1897 erlassene Steckbrief ist erledigt und wird hiermit zurückgenommen. Dortmund, den 30. April 1898. Der Erste Staatsanwalt. Land=Verpachtung. Freitag, den 6. Mai, Nachmittags 6 Uhr, soll im Lokale des Herrn Eisenhut, Gr.=Barop, das bisher von Herrn Abendroth gepachtete Grundstück Flur 1, Nr. 224, am Wege zwischen Kl.=Barop und Dorstfeld gelegen, für den Rest der Pachtperiode bis zur Stoppelblöße 1900 neu verpachtet werden.: 8018 Das Presbyterium. Wirthschaftsverkauf. Schenkwirthschaft mit flottem Betriebe, Umschlag monatlich circa 28 Hectol. Bier und 8 Hectol. Branntwein 2c., anderw. Unternehmungen Rlisabnüir K 85000 bei K 30000 % zi zu verkaufen. Die Wirthschaft liegt dicht bei einer großen Kohlenzeche. Franco=Angeb. unt. J. C. 770 die Dortmunder Zeitung. in Bochum f. eA 105 000 b. MK 20000 Anz. provisionsfrei zu verkaufen. Gutes Geschäft. 83077 A. Schüßler, Hagen l. Gartenland. Wegen der vorgerückten JahresGartenlaug 10c freillegende verpachtet. Carl Wilms, —. Dortmund, Schliepstr. 12. # stalwaaren=Geschäft Krmachung, Nachdem durch Kaiserliche Verordnung vom 22. ds. Mts. bestimmt worden ist, daß die Neuwahlen für den Reichstag am 16. Juni ds. Is. auf Grund des§ 2 des Reglements vom 28. Mai 1870(Bundesgesetzblatt, Seite 275) den Tog, an welchem die Auslegung der Wählerlisten zu beginnen hat, auf den 18. Mai hierdurch fest. Berlin, den 24. April 1898. Der Minister des Innern. .„ Unter Bezugnahme auf die vorstehende Bekanntmachung ernenne ich für die bevorstenden Wahlen zum Reichstage, auf Grund des§ 24 des Reglements vom 28. Mai 1870 zur Ausführung des bezüglichen Wahlgesetzes vom 81. Mai 1869 hierdurch zu Wahlkommissaren: 1. für den ersten Wahlkreis, umfassend die landräthlichen Kreise Wittgenstein, Siegen und den Hinterlandkreis Biedenkopf (Regierungsbezirk Wiesbaden), den Landrath von Gersdorff zu Berleburg; 2. für den zweiten Wahlkreis, umfassend die Kreise Olpe, Meschede und Arusberg, den Landrath Droege zu Arnsberg; 3. für den dritten Wahlkreis, umfassend die Kreise Altena und Iserlohn, den Vertreter des Landraths zu Altena, Regierungsassessor von Beckerath zu Altena; 4. für den vierten Wahlkreis, umfassend den Stadt= und Landkreis Hagen und Kreis Schwelm, den Landrath von Basse zu Hagen; 5. für den fünften Wahlkreis, umfassend die landräthlichen Kreise Bochum Stadt, Bochum Land, Gelsenkirchen Stadt, Gelsenkirchen Land und Hattingen den Oberbürgermeister Hahn zu Bochum; 6. für den sechsten Wahlkreis, umfassend die Kreise Dortmund Stadt, Dortmund Land und Hörde, den Landrath Geheimen Regierungsrath, Freiherrn von Rynsch zu Dortmund; 7. für den siebenten Wahlkreis, umfassend die Kreise Hamm und Soest, den Landrath von Bockum=Dolffs zu Soest; 8. für den achten Wahlkreis, umfassend die Kreise Lippstadt und Brilon, den Landrath Freiherrn von Werthern zu Lippstadt. Arusberg, den 26. April 1898. Der Regierungs=Präsident. J..: Müller. Cherhert. g Der nächste Kursus zur Ausbudung von Hufbeschlag=Lehrschmiedemeistern an der Lehrschmiede zu Charlottenburg beginnt Aumest emnzin#. Montag, den 4. Juli d. J8. Anmeldungen sind an den Direktor des Institutes, Ober=Roßarzt a. D. Brand zu Charlottenburg, Spreestraße 42, zu richten. Arnsberg, den 1. April 1898. * Der Regierungs=Präsident. I..: Müller. 161 an „ P a c h n i e g. Das Büreau ver Koniglichen Spezial=Kommission befindet sich von heute an in dem Hause Kaiserstraße Nr. 26(Eingang Saarbrücker. straße), 2. Etage, hierselbst. 83081e Dortmund, den 2. Mai 1898. Regierungsrath. An Stelle des Landwirths Friedrich Börnke ist der Brennereibesitzer August Büchter zum Vorsteher der Gemeinde Bövinghausen „ eine 6jährige Amtsdauer durch Verfügung des Herrn Landraths * K.: April 1898 bestätigt und heute von mir vereidet und in sein amt eingeführt worden. Castrop, den 28. April 1898. Ammann: Barfels. S. Die Feldjagd im Werler Stadtbezirk— in 7 Bezirken 8120 Morgen— und vie städtische Waldjagd— 720 Morgen umfassend— soll am Samstag den 7. Mai, Vormittags 11 Uhr auf dem hiesigen Rathhause, und zwar unter freier Concurrenz auch für Auswärtige, meistbietend auf 6 Jahre verpachtet werden. 32890 Die Feldstur liegt rund um Werl und reicht südlich bis an den etwa ¾ Stunden davon liegenden Stadtwald, welcher auch vom Bahnhofe Wickede an der Ruhr in 4 Stunden zu erreichen ist. " Die sehr gute Feldjagd enthält viel niederes Wild, der Wald hat einen guten Rehstand und auch Fasanen. Die Verpachtungsbedingungen können während der Bureaustunden auf dem Rathhause eingesehen werden. Der städtische Förster Thiede. Palde wohnend, ertheilt bezüglich der Waldjagd nähere Auskunst. Wett, ven 20. April 1898. „ Pnd Eriterie Ziehung von 14. bis 17. Mai, 6261 Geldgewinne mit zujammen 200 000 Mark Loose à 3 Ml. 30 Pf., mit Liste und Porto Mk..60, bei Schnlte& Curteis, Urnastraße 55. 45 Stück für nur 3,75 Mark. Im Leben nie wieder trifft sich die seltene Gelegenheit, folgende prachtvolle und sehr elegante Gebrauchs=Gegenstände zu dem noch nie dagewesenen Spottpreis von nur 8,75 M zu erhalten und zwar: 1 prachtvoll vergoldete Uhr sammt Kette, auf die Minute genau und pünktlich regulirt, wofür auf 1 Jahr garantirt wird.— 1 prachtvolle ächtseidene Herren=Cravatte, neueste Facon.— 6 Stück hochprima ächtfarbige Sacktucher.—1 prachtvolle Cravatten=Nadel mit Simili=Brillanten.— 1 prachtvolle Cigarren=Tasche.— 1 prachtvolle Cigarren=Spitze.— 1 prachtvolle Pariser Zahnbürste.— 1 Feuerzeug.— 1 prachtvolles DamenArmband, Pariser Doublégold.—1 hochelegante Pariser Damen=Broche, letzte Neuheit.— 8 St. hochelegante Brustknöpfe, Gold imit. mit künstlichen Brillanten.— 2 Stück hochelegante mechan. Manschetten=Knöpfe, Gold imit., mit Patentschloß.— 2 St. hochelegante mechan. Kragenknöpfe, auch Doublégold mit Patentschloß.—1 sehr eleganter HerrenFingerring mit sehr schönem Stein.— 1 feines Notizbuch in ächt feiner Leinwand gebunden.— 1 prachtv. Taschentoilettenspiegel mit feingeschliff. Glas.— 10 Bogen ff. engl. Briefpapier und 10 Stück ff. engl. Converts. Alle diese erwählten 45 Gebrauchs=Gegenstände zusammen mit der Uhr kosten nur 3,75## Versandt gegen Nachnahme durch die „Wiener Grand Filiale“. von F. Windisch, Krakau, Postfach Nr../16. NB. Nichtpassendes wird umstandslos sofort zurückgenommen. Bad Kreuznach. Hôtel Kauzenberg bestens emosohleg. Gart Bader, mäßige Breise, 9010, Eigentümer W. Reichardt. 50 Für-Liebnaber abselut Teiner Weine. Rheinwein, 1894 96er, pro Liter 42 Pf. Moselwein, 1895er, pro Liter 48 Pf. Rothwein, 1895er, pro Liter 56 In Gebinden von 50 Liter und mehr. Bei Mindestbezug von viertel Stückfässer wird franco geliefert. Nicht Convenirendes zurücknehme. 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Krüger) in Deutschland. X Berlin, 3. Mai. Der Reichstag setzte heute die zweite Beratung der Novelle zur Zivilprozeßordnung bei den auf die Zustellungen bezüglichen Paragraphen an Vöreinkurr8 Tretung. Amtliches Kreisblatt für den Stadt= und Landkreis Dortmund. Donnerstag, din 3. Mai 1898. Verantwortlicher Redakteur dolf Versen in Dortmund. beschlossen. Bei der Veratung von Peitionen, die von Herrn v. Bennigsen und dem Abgeordneten aun Bisse=Vissiesent de. Jslslug ven Frauen wenn er lonzal st, uicht nese gi, eiui der Ceote, folgte, wurde erneut die Zulassung von Frauen wenn z— sonal ist nieat uu i eibdt der zum Universitätsstudium behandelt. Berliner Vor=Idamit die Partei für sich in Poveselu können: bap kämpferinen der Frauenbewegung haten um under besten Könen die wirtschaftlichen uimt nach Amerika befinden und die bürgerliche Autorität ihre Funktionen niedergelegt hat, daß es mir zukommt, zu verhüten, daß man die patriotischen Anstrengungen, welche die Nation mit männlicher Energie und wunderbarer Begeisterung in den gegenwärtigen feierlichen vereitele, und zu verhüten, daß ungenauer Nachrichten die öffenterführt werde. Autorisirt von der skad das Vekuanisen Geßr Measeltät, und indem ich von den Sesoses e s e e escse ee ue. ie eie esetcte eie. eic un de cshaen le Klictestecte eihe uis Aurcdhe bd 6er aid a. u. Sase Gersäisgeie Dier Beielse aun Aib 2 a Ie. Sais, Saise Belid.! eur Sseikel Schs= Bantage Aaltastaite uid esien arsel uei Sianel anlfürcdhen dier eriob ediu eierit aiter der der hösen. Die Aigh Triger und Gen.(fr. Vo) bean=Idie Eintellung von„oltzeimatronen undweiblichen“ gpnen Burde.„ Haopiel I, Tiek“. Pe.=gtttieg die u eit un jiede Erhöhung der Revisionssumure at Polizeiärzten. In Rücksicht darauf daß früher bereits ry Do allem aber hat die Tagung wieder in Erinne= gesehenen, sowie alle, die die Isfentliche vorSeseschess er eclse eise Balkeasei. Ven Vieheseruig daue lagziälge Bestig ngzienz lause orschalschene audegeacdhe Bilck väche Hinweis auf die Notwendigkei stande die Verfolgung seiner leichtern. Von dem gleichen Zeitpput! einige Jahrzehnte nach lichen Gesetzbuches„zu prüfen, ob sich wirklich für die Erhöhn ding des aesete anteresien Gaertesiz, Toect s alse, Leisehaterlsinaehederingd setsen, ud weanr e auich boadirch eaut beichslag sich engeheng udu ae . ar enseht, doaniz uoch sansnachnslos dos Gesihe Hunterlasen, daos er der zulde un Ainze bericken, soentziltes aus der aulorborgugspaunteust. Vilhge a. Pt ch Einsüheung des burger=sih. geseten Erwartungen in volen Mass erfilt hat sren Seite alich beine Licke für gegneriche Unter Ugios wächlt, weit ensernt, daß Gelrerde““ sich bann eine Rotwendigkeit daß die Pariei entschlosen und stark genug ist, ihren) beit I— Denoch gustehenden Kaudidalenfragen mit schwere Krisis zu verhüiten, genügt nicht die völige mmission zur Kohlenkrisis droht. Wegen des unerschwinglichen Agios Peuseseheaber Siserueg, pachn sprscheten die Kohdlensnportenredarauf eiden kote ode Heil as persönliche Ausdruck die Gewähr eugungstreue Führer bereit ist das Fazil Peiheistans de Nachteagselatsel ichen Abhgeordelenshause, und del Abuesng,.ich Horfoses des Abgz. u. Karborfchso, Zurch den Staatssekretär Gr helte der Uated de. Teikautsegeiben Abs= Gente. estsltlatg aue asent ale eide humgrsche Vrchte de in den Venzschst erscheidenen e weit, als er nur Die Beschäfigung mit falchzi“ Trz.21 Kairshisstithg, wescghefe, he vies klar die große Zahl weist als er nur die Beschäftigung mit solcher Arbeit der Aufgaber. der wies klar die grobe Zahl vervoten wisen wolle, die das keligiöse Gefühl ver=liberalismus nog z. zsr Zukunft, der National, (ete., Nachdem der Abg. Möler hervorgehoben, daßlscher Formulirung ein Zeuana a i—01 eie., Nacden der üicg, Miler bersarachasbes Katliher. Punzud u ersilen hat 6e uor a lehl. Votrachern gurmr. Die 23. de Ve der uog, Gamp vieles mit seitem Antraa verbunden) isreu die var—gz Zeuguis vor dem Lande, wie unuu6 Anter den Hutbtoden der was nicht dazu gehöre, und dann dargethan das“tr“ die nationalliberale Partei allezeit dem Gesamt= drale in Zarskoje Sselo sei von der B. Aasond, säance ein. Pesice o c ie leh lie Wien, 3. Mai. Die„R. Fr. Dr.“ meldet ausslaut geworden, die eine Vermitlung zwischen Sescsieselelse alek helfen, sind von den Gicseten Lederbe Kleichesatls gslef hergest vers den sechestindigen Veratungen des Zentaldersandes eresz, lese seaitse wie die Erirterugen des Delcgteuages uit wecher Grasi=terestedeichrse hr und? Sakenturunr ertrus a Ein unblutiges Abenteuer auf Leben und Tod. Skizze aus dem Seeleben von Peter Schwuchow. #(Nachdruck verboten) (Schluß.) Alte halte mein Signal sofort richig gedeutet“ Lasite gelirei, mit einen glesengre, atren aue der stoßen, zu zweien und dreien tarchte n9“ auf, alle mechr oder minder gut sau uuere Leitel als der Tanz auf Deck losging. Wir waren, Der Alte wartets nicht ab bis zrva sechzschn Mann., auf den Leib rückte. Ich vus die gelbe Bande uns kamen jeder einen der Fani Segelmacher beöfneten wir hinter guten Dag und dann erFeuer auf den heranhenleuden gggen ein bedächtiges siel ein Mann, der Alte hatte sogan.*“ Pro Schuß ten: unsere Jungens wußten, dag mehrere DoubletKragen ging und sie hielten sich““ um Hals und In. künfzehn„Minuten ,war das Gesindeloius wacker. gesegt und als wie uusets eiuzigealie Leistaop. Deck Sensciehet Vaeachte die Genisedschunte wone ar! Sshaltes und Lane, Auiz letsen sie eiung die rbeilos ftüher einmga bei uns. süher gedient und er halle sein Haudnast, Oeschib lernt. Mitten in die auftreischende Gheiesert nicht veron- Seiz Priächte getresein getrofen ue eiue be Diese hatten sich vergewissert, wegpfiffen, dann aber ereignete sich, was ich?est meines Lebens nimmermehr vergessen werde. einen dicken Gliederschlauch ergrissen ventil geöffnet, und dampfend und fauchend schoß ein fuhr der Eisenhagel und auch die Rud=rdih stwoas abbekommen haben, dens uubte gl. ganuz erizueselt auf dag ir saten die SaliuGrund zu kommen.: an das Ufer zuhalten, um auf Abend strische Bris und Foiguen wir bejener Zeit kamen am auf See. kein Bulver und Bleisktürmenden Haufen. Nie werde ich das den analice Aeis eis die Ais sce is escheder seitch uich lurclsch luch iun. u eudu Ses. ice, Aaise Sechasei: Sastas Taihl sehle ebchech ald shnsehund eurshansteae ste ust eas ee es as oe sceice Bese, ec einander prüilte Sein mikt Donnersimnne zue Kommgnsezeiche, end user KLovihn mit falblütger Genaugei den Bus=Zigal De stiad en bers. Galbgeschter seigten.— sie auf: in den Fetzen erst 10. bann 2o. 5o. 5 Vordwand tauchten se auf:„.Por Glinten= und Revolverkugeln, vor den erasgente Sehasen, IK. e udie Közse, ederioiele adir das segenser deite Schrien uich, wurichgernst Kesselwasser war ein zu mächt Feind. Einige der am schlimn Shschs licsere Ger.- Cais uit. be sats lade auls oarease ric, bous Kbaunt u. 14 Aber zu unser aller Erstaunen, sich Sein mit brüht, teils von den in. Wasser veres-Gslses seist Khonungtad in und din ud aes usen zu Loden gelrsten, vlscheglehen uder dr schle blice.e sctrcel. die an. aick her Der Koiär sersiahberic, Bälteisch lots seag, Pane, Aderit eine wichior Dchmie, kaun 150 Schrlte weit in die Thäler hinüber äuber über uns hin=] Der Schuß saß, es war ein Meisterschuß! ga#fin donnerndes Hurra folgte ihm aus unseren Auf der Dschunke sahen wir ein wirres Durchschneller auf die Dackbordseite zu legen, noch einmal gellte ein hundertstimmiger Angstschrei zu uns herüber, dann, verschwand die Dschunke langsam im Wasser; allerlei Gegenstände, mit einander ringende Menschen Fieben auf der Oberfläche: hier und da löste sich aus dem Wirrwarr ein Kopf los und steuerte der Küste * Mie faben g. di guten Schwimmer. au, Salsein Feine ur dtbaren Schauspiele schaudernd unten Hüfe zu beind reeteg sich, den Verruchten da dient: wie mancher wach, ie batten ihr Los verFhren heruerggicher Packere Seemann mochte unter heimtückischen Streichen umgekommen sein. Jetzt ereilte sie das gerechte Geschick. schmunzelnd an den Lübecker:„wilst Du sezt, glauSie Kaicheose i. eli er die Fahrt an, nachdem dos Deck gesänder uuten sest es ose se es enege ae don. Krad) aul dan athn Dacs Gasal Hein.A ruht nun längst neben seinem treuen ###n draußen, auf dem Boden des Meeres, auch dischmucke„Quarta“, fand ihr Grab in der Nähe vor Thaiwan=fu in den Wellen. Wir lieberlebenden aber haben den beiden wackeren Alten und ihrem großartigen Verteidigungsmittel ein treues Erinnern bewahrr. Sie zählten beide zu jenen immer seltener werdenden Kernnaturen, die mit Mut und Gottvertrauen ausgerüstet, ein echtes, rechtes Vorbild für den deutschanSeemann sein und bleiben mögen.scha in vorhaben ihren Wunsch sogar aufälig erscheinen. Es mag sein, daß erleben werden. e daden und auch nicht wieder er in Frankreich vorhanden ist, das als Hauptbesitzer lische Gemeinde gden Tag der Feier wird die enauge der spanischen Schuldtitel auch abgeseben von den Erinnerungstag Peresse,#er wird als Kammesverwandtschaftlichen Gefühlen ein besonderes der Geschichte der Gemeinde. Interese an dem Ausgange dieses Krieges hat. Für für unsere Gemeinde eine dar D uun Zeutschlgnd aber kanen wir das Vorhandensein eines Kaa v(6p., apelt Hedentugg, Zeser sland aber lassen wir das Vorhandensein eines Tag erinnert die.5. eie Bedeutune;, 0 Wunsches dayingestellt, es müßte denn sein, sein Ereignis, Sping nämttmh rch den Friedensschluß wesentliche Iuteressen 1. Mai volzog. bie go s“7 Zohren evensals s berührt oder infrage gezogen wurden Das 71 unsere Väter e on 180 ist aber wohl nicht vorguszusepen.(piele herrsiazur aud Brüder auf Fraufreichs Gl. h Paris, 8. Mai. In diplomatischen Kreisen ver=(und Reich freud...) Leben fur Ka sese e e eede aede usdendensceue funr Pich ane un e. ae eee scheidangsschlacht geschlagen sein wird, den Zeitpunkt in unserm Voterlande10 dald darauf für gegeben erachten werden, die Herstellung des und Wandel fiungen an.... Kondel Fredeus in Madrid und Waszington anzubahnen. laber war es drdg u. vu blühen. Vor alen Dingen Es wird behauptet, daß diese Intervention, wenn auch serer Röhe:u zevouizie, De. besonders hier in unerst in vertraulicher Weise, bereits begonnen habe. und Süden Im Westen Spanien werde Kuba verlieren, nachdem es alles gerkstein neben dem and dn ein Schorn= than habe, die Insel zu verteidigen. die Sache— den wolte sich Miadrid, 3. Mai. Nach einem Telegramm aus nete eine At uct recht machen. Da endlich erösnört worden. zn biessgen Regserungskreisen belteht Spatensich uu Pedurtstag— wurde der erse die Hofnung, daß Deutschland und Rutzlond zu Zeche„We und an 1 Mai der Grundstein zu der eunsen, Sraziens z. Watzington interveniren werden. lein kleines Dörschen, eiwa 7a0 Einwohnern; es #chit.“ 3. Brai. wie Aufregung hierselbst ist Leinonstrationsnie Fortgesetzt finden StraßenRegenin statt, sowie Opationen für den Generall den beim Bage. Diele sleibige Hände fanWenler. Der Velazerungszustand für ganz Spanien Abtenfung lohnende Arbeits0= ud deionders bei der sou heute proklamirt werden. Die öffentliche Meinung baut, Handwerker und Geschäfte kerdert die Stelung des Admirals Montoso vor ein Eving Absatz für“ Ware, beseu anden bate in Kriegsgeriche. 4rals Montoso vor., der Fandmanz u enders aber machte h New=York, 3. Mai. Wie hier verlautet, wurde Grundstücken gute Geschäfte. Wenn Zuchthaus. 227 Fast ein ganzes Jahr auf Reisen war der Kommis Reinold Holland amten. Abg. zwesen, was sich aber als vollständie unrichtie her=lü weiterer Staatsmittel zur Veringsverhältnisse der Arbeiter in gering besoldeter Staatsbezinold Wichmann von hier. Derselbe hatte sich und, sralische Bedeutung der Po 1che Abraham Baum als Ge der Vewillgup d Dauten an der Grenze schäftsführer thätig, wo er auch uber die Kasse ver= auch nicht mit einer.. besnüge sich mete;, stat die letztere redlich zu verwalten, entnahm lund einer einprozentigen Amoriskeuude Versituiuzg er gat,#0 nach oas Summchen von 3500 Mk. und heren 1½prozentigen.itze aion statt der fruveroufrete vann. Als das Geld verjubelt war, stellte Staat gewissermaßen er. sich selbst freiwilig dem Gericht. Heute wurde Grund und Bodens entschädigt. Wichmann wegen Unterschlagung zu einem Jahre Ge=I Redner bespricht bisher mit solchen Bauten machte. Huzer von Dorstfeld zu zwei Wochen Gefängnis ver„Don Chisciotte“ bezeichnen die M urteilt. Derselbe hatte einen Mitarbeiter, der ihn mission des Ministers des Aeußern längere Zeit.=gehänselt, hatte, gründlich verhauen.(unbearsudet. wenstern als burchaus Unter Ausschiuß der Oeffentlichkeit wurde verhandelt gegen den Knecht Heinrich Twittenhoff aus Klotingen bei Soest, welcher sich wegen Verbrechens Unbegründet. Gersir.(2tr 3ch. Felegraphen=Bureau.) Berim, 2. upril. Wie der„Vorwärts“ gegen, die Sitlichkeit zu,verantworten hatte. Dasggeblich gut unterrichteter de Vorwäts von anGericht perurtellte den angeklagten zu 6 Monaten Kaiser in der“., v:hg hef de Vefangnts, wovon 6 Wochen Untersug geim Schlußz des wester: Johsahe Hstedaht in Unna der Schicht, Kaisers sol die Mitarbeit lobend bervorz sides 92. der, Srieger=Versammlung kam. Am Hause ließ bei der Schaf ud der bedtering birser numeraven blieben beide ein Weilchen stehen, Schutze Deutschlands nach innen und die vor Kuba stationirte amerkanische Frotte oeshalb von damaliger Zeit setzt u ader die Alten zurückherufen, um der bereits von vortoriko signali= machen könnten, sie würden sirien spauischen Fiotte eine Schlacht zu liefern und stätte nicht wieder erkennen. Und das alles Suha im scheren.. Truppentransport nach vorzugsweise dem getroffen ist. Man erwartet, daß beide Schiffe sich nach dem Verlassen des Hafens einen Kampf liefern(Soigpak., er kand die Thüre osen und traf mehrere . Landau: Mai. Dem„Daily Chroniele“ wird) au weiche ein in dem Raume wegen AnW Tondon, 4. aus Key=West vom kanische Kanonenboot„Wilmington“ habe gesternsten. Sich verber Oudalt in mitgebrachte Eimer fül. auf eine spanische Kavallerie Truppe, einige Meilen) Wehr, so daß a sedend siche en sich die Kerie dur westlich von Havanna, zwei Sprengtugeln geworfen,(muste. Die Gesellen versugu s daus buchten von denen 20 Kavalleristen getstet seien. die... 2 suchten alsdann sogar noch 5 London, 4. Mai. Aus New=Pork kommt die Fuhrleute zur enutsven, worauf des Bedräugten Meldung, man glaube, daß die Besetzung Manilas regelrechte dm ute kamen. Es entstand nun eine einen großen Truppentrausport nach dort veranlasse zeren und uag de Spitbuven dogen den kürund daß diese Maßregel die Protestation der euro=Freits einer der Kumnan: dira9:“ Heute wurde beräischen, Großmächte und Japans verursachen würde.P Die verschiedenen europäischen Regierungen sollen sich bereits in Washington erkundigt haben, ob die Amerikaner beschließen würden, die Philippinen zu besetzen. Die Großmächte haben erklärt, sie würden es ungern sehen, wenn die Philippinen permanent von den Amerikanern besetzt wären. * Madrid, 4. Mai. Privatbriefe aus den Provinzen melden bedenkliche Gärungen sowohl wegen der Erhöhung der Brotpreise, als auch wegen der erlittenen Niederlage. Die Karlisten werden streng beobachtet. Die Telegramme an Don Karlos werden täglich durch zwei Spezialkuriers nach der französischen Grenze gebracht, von wo aus sie nach Belgien übermittelt werden. Die Beunruhigung in Madrid ist um so größer, als man wegen der äußerst strengen Zensur nicht weiß, was in den Provinzen vorgeht. Die Königin läßt sich in den letzten Tagen nicht sehen. Sie ist durch die Niederlage bei Manila niedergebeugt. Beileidstelegramme aus Paris, Rom und Wien sind hier an die Königin angelangt. „ h Madrid, 4. Mai. Das republikanische Blatt„El Pais" beschuldigt Sagasta, dem Volke einen falschen Mut eingeflößt zu haben, da er wohl wußte, daß Spanien schlecht vorbereitet war.„El Pais“ sagt h Madrid, 4. Mai. Trotz der umfassenden polizeilichen Maßregeln des Belagerungszustandes fanden ##stern abend zahlreiche tumnltuöse Kundgebungen weiter, Sagasta und seine Partei werden die Folgen aller bevorstehenden Ereignisse zu tragen haben. Ar ge in den Straßen und auf den öffentlichen Platzen statt. Die Polizei schritt energisch ein und vertrieb die Ruhestörer, wobei einige verletzt und mehrere verhaftet wurden. h New.York, 4. Mai. Es wird hier versichert, daß den Spaniern feindlich gesinnte Eingeborene aus Manila die Drähte abschnitten, welche die unterseeischen Minen mit den Festungen verbanden. Auf diese Weise erklärt es sich, daß Admiral Dewey ungestört in die Bai einlaufen konnte. Provinzielles. ** Dortmund, 4. Mai. Als Mitglied des LandesEisenbahnrates ist Herr Stadtrat Kleine hier berufen, als stellvertretendes Mitglied des Bezirks=Eisenbahnrats Herr Kommerzienrat Brauns hier. * Man schreibt uns: Die Notiz in Nr. 122, Ausgabe II der„Dortmunder Zeitung“ ist dahin zu berichtigen, das das Haus von dem Rentmeister Bald nicht verkauft werden kann, weil die Besitzung unter Zwangsverwaltung steht. 1 Das kleine zehnjährige Mädchen, welches hier sellen Sommerkleidchen mit rotgestreiften seinen Eltern entlaufen ist, hat jetzt nach anderthalb Wochen noch nicht wieder aufgefunden werden können. Es muß wohl ziemlich weit gekommen sein. Wer etwas von seinem Verbleibe machen. *— dem Restauraleur Barkop geführt. har nunmehr der Restaurateur Theissen von hier übernommen. .#. Ein Englander über deutsche Bahnhöse Im Lonvoner„Engineering“ spricht sich ein englischer Ingenieur höchst anerkennend über die deutschen Bahnhöfe sowohl in technischer Beziehung, als auch über ihre architektonische Schönheit aus. Der Verfasser, welcher Jahre lang in Deutschland und anderen Ländern gereist ist, kann nicht umhin, hervorzuheben, daß die deutschen Bahnhöfe am bequemsten und zweckmäßigsten von allen Bahnhöfen der Welt angelegt sind, daß sie durch äußere Schönheit sich auszeichnen, und daß der frankfurter und kölner Bahnhof geradezu als Muster von Bahnhöfen zu bezeichnen sind. Freilich werden auch in Deutschland die größten Summen für Bahnhofsanlagen ausgegeben. So kostete z. B. der Bahnhof in Wiesbaden, wie der Verfasser schreibt, 24 mill. Mark, die Kosten des dresdener Bahnhofs sind auf 34 millionen Mark veranschlagt; doch dürfte diese Summe, ehe die ganze Anlage fertiggestellt ist, erheblich überschritten werde.(Schade, daß dieser Engländer nicht nach Dortmund gekommen ist; er hätte hier sein Urteil berichtigen können. D..) = Viehaufnahme. Zum Zwecke der Aufbringung der Entschadigungen für infolge an Rotz=, Lungenseuche und Milzbrand gefallene Tiere soll im gegenwärtigen Jahre wiederum die Erhebung einer Abgabe Kumpäne bingfest gemacht. Witten, 4. Mai. Zwangsweise Anstellung von Hauptlehrern. Die königliche Regierung hatte schon im vorigen Jahre bei der städtischen Schuldeputation die unsteuung von Hauptlehrern für die einzelnen Schulsysteme der Volksschute in Anregung gebracht, was aber von dieser städtischen Schulbehörde mehrfach abgelehnt worden ist. Jetzt hat die königliche Regierung die Anstellung von Hauptlehrern zum 1. Mai verfügt und für die einzelnen Schulen die betreffenden Herren ernannt. Den bisherigen Schulleitern bleiben ebenfalls Schulen unterstellt. Gelsenkirchen, 4. Mai. Seinen eigenen Vater niedergestochen hat der an der Hochstraße hierselbst wohnende Bergmann Engelmeier. Der Sohn war mit dem Vater in Streit geraten und versetzte dem bejahrten Manne einen tiefen Messerstich in die Brust. Der Vater liegt tötlich verletzt im hiesigen katholischen Krankenhause, während sein Sohn dem Gerichte überliefert wurde. Camen, 3. Mai. Heute morgen 8 Uhr fand man in der Seseke in der Nähe des Badehauses den Leichnam einer noch unbekannten Person. Die Leiche war fast in Verwesung übergegangen. Rheine, 3. Mai. Gestern fand man hier in der Ems, bei der dem Fürsten von Rheine=Wolbeck gehörenden Kornmühle, die Leiche des seit einigen Tagen vermißten Vollziehungsbeamten H. Bäumer. Er führte eine größere Summe Geldes bei sich, weshalb man einen Raubmord mutmaßte. Da nun aber die Mappe mit dem Gelde bei der Leiche unversehrt vorgefunden worden ist, so ist wohl anzunehmen, daß B. bei der Dunkelheit in die Ems geraten ist. Köln, 3. Mai. Auf der Tagesordnung der am Donnerstag stattfindenden Stadtverordnetensitzung stehen unter anderen folgende wichtige Punkte: Aufnahme einer Obligationsanleihe von 13 200000 M; Aufnahme einer schwebenden Schuld von 5 millionen Mark und Vorlage über den Bau eines zweiten Theaters. Als Bauplatz ist das vor dem Hahnenthor gelegene 6815 Quadratmeter große Grundstück, auf welchem jetzt das Panorama steht, vorgesehen. Kerung angedeihen er auf die verträge hingewiesen werden; als Aufgabe der ReVetsessegolagsehlandskgesehkesenatelhsersche, Periese Sbenie solen die berchisgten Wülsche ber liche Hülfe in Auspruch nehmen muste sPort arzt=lsichtigt werden. Dagegen will man der aufreizensuchte zwei Tage später den Ratiauste idie be den Agitation der Sozialdemokraten mit aller die Sache nicht anzuzeigen.(chiedenheit, entgegentreten; an die Vertreter er wolle die sämtlichen auer bürgerlichen Parteien will der Kaiser einen el richten, ihn im Kampfe gegen die isturzes zu unterstützen. Weniger vergeboten wurden. Von dem Vorgange hatte jedoch die bürgend erscheint die Nachricht, sagt der„Vorwärts“, Ponzei Kenntnis erhalten, welche Anzeige erstattete, daß im Ministerium eine sozialistische Tabelle ausgewas zurfolge hatte, daß sich Richter heute wegen ge=larbeitet wird, die im„Reichsboten“ in einem Diagramm Korperverletzung zu verantworten hatte. Daß den Rückgang der bürgerlichen Parteien darstellen soll, sich Richter mit Hülsmann versöhnt, hat ihn vor einer damit umso deutlicher die Gefahr hervortritt, die im größeren Strafe verschont; das Gericht erkannte näm=Anwachsen der Sozialdemokratie liegt. lich auf eine Gefängnisstrafe von nur 9 Monaten;]* Brüssel, 4. Mai. Der belgische König verließ Geine Peine Siehescescheop ort.in, Hoft.gengmmen, gestern Tunis, wo er seit vorgestern weilte. Ein ofstdaß sch" Zmillingsbrüßen......zer Besuch beim Bey von Tunesien fand nicht statt. Poß, beide Festelschmiede und der Gisg. Ludwig Leopold II. wird entweder nach Marseille oder nach ich Alrands Pettetzugreve, und der Sagemüller Hein=(Genna weiterreiserz, rich urenos, sumtlich aus Dahlhausen, wegen Körper=]* London, 4. Mai. Die„Times“ meldet aus verletzung zu verantworten hatten. Am 24. Oktober Sidney: 200 gut bewaffnete Eingeborene bedrohen die begaben sich die genannten Personen nach Lang= Stadt Rawence in Neu=Zeeland. Die Familien der schede an der Ruhr, wo im Bohdeschen Saale eine angesiedelten Europäer haben sich auf die Kriegsluchtet. Der Aufstand geschah infolge einer die in der Wieseschen Wirtschaft Hundesteuer. Die Regierung hat Truppen und Kanonen diente, mit ins Theater„nehmen, was jedoch nicht fabgesandt.onen anging, da das Maochen nicht frei hatte.] London, 4. Mai. Oberst Howard Vincent wird Nach der Vorstellung wollte Ludwig Voß wie- die englische Regierung über den jetzigen Preis des der zu dem Mädchen gehen; auf dem Wege kam Getreides interpelliren. Das Haus wird die Interihm dasselbe mit dem Arbeiter Friedrich Müller, wel= pellation nachsten Freitag debattiren. cher das Mädchen auch seine Geliebte nennt, ent gegen, worüber Boß sehr in Wut geriet. Das Mäd= 9auf:„ chen, welches wohl ahnen mochte, daß es zu einem Berliner Zusammenstoß kommen könne, schickte Muller schnell]= Berlin, 4. Mai.(Mitgeteile vom Dartmundnach Hause; als dieser sich anschickte, das Feld zu] Bank=Verein“.) räumen, bekam er auch schon eine solche Tracht Prugel, daß er besinnungslos niederstürzte; er hatte am Berl. Hand.=Ges. Kopfe bedeutende Verletzungen davongetragen, die Darmstädter Bank ihn längere Zeit arbeitsunfähig machten. An der“*“#####egerenn 150 Mißhandlung hatten sich die beiden Brüder Voß und Annen. Gußstahlw. 168.50172.10 Arends in hervorragender Weise beteiligt. Die An- Aplerb. Margarethe 129,60|128.50 geklagten behaupteten, sie wären zuerst angegriffen Boschum, Gußskablf 216. 40120.— worden, was von einer großen Anzahl Zeugen in Bochum=Gelsenkirchen Abrede gestellt wurde. Das Gericht hielt die Ange=] Straßenbahn=Aktien—.—s17725 klagten fur die Schuldigen und verurteilte sie auch Confolshaton nen baum 331.— 219.15s278.25 154 80 154, 124.75 weiß, (5 Neuer anzet Die.utus; Auseige machen. I9 Neuer Wirt. Die Brlulmannsche unbeschränkte dem Restaurateur Dürkan gefühebe Dar“ bisher von Ferner soll ein angrenzendes Grundstück von 1800 Quadratmeter für Magazine 2c. benutzt werden. Der Zuschauerraum des neuen Theaters ist für mindestens 1800 Personen berechnet. Es soll der Pflege der großen Oper, des Schauspiels und der Operette in einer der Großstadt würdigen Weise dienen. Die Baukosten betragen 1900000 cK Es ist vorgesehen, daß auch im jetzigen Theater Opern, Schau= und Lustspiele gegeben werden, jedoch zu ermäßigten Preisen, auch sollen dort häufig sogenannte billige Vorstellungen gegeben werden. Von der Mosel, 1. Mai. Vom Weinstock und Wein. Die Vegetation, welche während der letzthin herrschenden warmen Temperatur einen starken Anlauf zur Weiterentwickelung gemacht hatte, geht unter dem Einfluß der nunmehr eingetretenen kalten Witterung langsam, aber doch sichtbar weiter voran. Von abnormen Erscheinungen führen wir an, daß in Cochem bereits vor einigen Tagen an Stöcken in geschützter Lage Gescheine sich entwickelt haben. Die Stöcke sind im Verhältnis zur Jahreszeit weit vorgeschritten, und dürften jetzt Frostnächte fur den jungen Trieb sehr kritisch werden. Um die Schädlinge vom Stocke abzuhalten, sind die alten Abfälle beim Rebschnitt, die alten Bänder und Schenkel in den Weinbergen verbrannt worden. Die hohen Weinpreise weiß der Winzer wohl zu schätzen. Neuanlagen. mehr Leben. Winzer wohl zu schätzen, wo man hinschaut, sieht man Im Weingeschaft zeigt sich in le Die Lagerbestände sir mit Ausnahme der beiden letzten Jayrgange nicht mehr itzen, wo man hinscha Im Weingeschäft zeis; iich in letzter Zeit En Laßerdiume. gad bei den Winzern 124,75 100.20 188.25 9 215.50 186. und zwar Heinrich Voß zu 2 Monaten, Ludwig Voß Courl und Arends zu je 4 Monaten Gefängnis; außerdem###en haben die Angeklagten gemeinschaftlich an Muuer einen: Buße von 116 4 zu zahlen.„ Laisburger Julian In angetrunkenem Zustande wollte der Bergmann Eschweiler Bergwerk[214.50 Ernst Böhle aus Mengede dem Bäckermeister Schmidts Vellerghefg.,##ergkreberfrodnung, einige Brode entwendet haben. Seine Trunkenheit##n,######### Mai.(Mitgeteilt von der„Essener schutzte den Angeklagten nicht gegen Strafe. Ersnleon=unstalt“, Dortmund. wurde zu einer Gefängnisstrafe von 8 Monaten und Tassarurle. 1 Woche verurteilt, 2 Wochen wurden ihm auf er= zu##gdeutsch,Be##. 36. 445. littene Untersuchungshaft abgerechnet. Anleihe 103 40103 40 8. Mai. Strafkammer. Die Verhandlung 3% deutsche Reichshtete sich gegen den seines Amtes entsetzten Lehrer Anleihe 4405. Ja urmenen 545. 445. —.— Harpener s187,80184,10 —.— Hibernia 194250/125,30 198.10 Hörder Vorzug L. A. 138,75/13840 dosch. Eisen u. Stahw. 189,50, 189.50 Kölner Bergwerk 247,75246.25 König Wilh. conv. 227,75 226.25 dto. St.=Prior. 280.—/280.— Königs= u. Laurah—70 Garigs#####. 160/10162.— Louise Tiefbau, Akt. 71,60 71,50 dto. St.=Prior. 109.—110.— Massener Bergwerk 1137,.—/136.— Mont.=Ind. 13190131.— Vordstern Bergwerk[214,—/2s1%0 Pluto, Aktien.[315,.—3 4 dto. St.=Prior.316.—/314.— Rh.=Westf. Kalkw. Schalker Grbn[320,—/316,75 Trebertrocknung 450,—450.26 130 60 98.60 195.10 198,101 vier an der evangelischen Volksschule zu Buer am Essen Fredit=Aktien 14425 145.— tirenden Lehrer. An der genannten Schule herrschte National=Bank(143.90 146.75 zurzeit, als Löttgen noch im Amt war, zwischen ihm Oestr. Kredit 221.—/224,— und dem übrigen Lehrpersonal kein gutes Einver= Avlerbecker Margaständais: die Fallegen des Angeklaateu beschmert# rete=Akt. 126,40 128.50 762,50 809.— 245,50 264,50 177,50 177.25 90,10 91.— 209 70 220.— 130,50 129,60 234.25 346,75 248,50 257,90 270.90 278,.50 146.— 154, 121 25 124,75 184,25 188.25 96.70 10030 222.50 221,50 —.—254,— 208.75215,00 169.40 178.75 179—186,— 191.50 181.25182.— 179.40 187,10 Wechselkurse: " Prior. Rhein. Bergbau Rhein. Stahlwerke Rh.=Westf. Kalkw. Schalker Grub. Schulz=Knaudt Treber=Akt. Trust Dynamit Bulcan Duisburg Wasserwerkf.d. nörd! Kohlenrevier Westf. Stahlwerte Wittener Gußst. 88,80 96.— 107,50 111,70 .— 205.50 179.—187,50 180.—187.— 284,75 314.— 284,75 314.— 130 60—— 203.60 211.— 119 10 128,75 294.75 316.75 184,25,189.— 440.—— 181.—183.73 stanonis; die Kollegen des Angerlägten beschwerten Arenberg sich häusiger über ihn bei dem Ortsschulinspektor Bliesenbach Franke, doch auch diesem gelang es nicht, Ruhe und##n##tsenrevenFrieden zwischen dem Lehrpersonal herzustellen. An- Boch. Bgw. La. C. gebereien gegen Löttgen führten endlich dazu, daß gegen Bochumer Guß L. das Disziplinarverfahren eingeleitet wurde. Auf Lgnifacius jrund der Untersuchung wurde er von der königlichen Concordig. Regierung in Münster wegen Verletzung seiner Consolidation Amtspflichten in und außer dem Dienst seiner Hannzubg Stellung enthoben. Gegen dieses Urteil legte Löttgen Hortm.=Enschede beim königl. Staatsministerium Berufung ein. Auch Dortm. Union.A. hiermit hatte er kein Glück, denn die Berufungsinstanz Dortm. Union L. C. hat lediglich das erste Urteil bestätigt. Nach der Ver°““ Germnaniaz“ urteilung bis zur Revision machte Luttgen in der von ihm geführten Schul=Chronik Eintragungen, die ledig=gc#. lich seine persönliche Angelegenheit betrafen und mit Gelfkirchener Gußst. dem Disziplin=Verfahren in innigem Zusammenhange! Bergw. standen. Er behauptete, darin zu Unrecht verurteilt Glückauf=Brauerei zu sein. Die Schuld an dem gegen ihn erlassenen Ha#hsenen umulat, Urteil sollen nach seiner Ansicht die vier Lehrer und" gewissermaßen auch der Lokalschulinspektor tragen. kurz Amsterdam—.—. Durch diese Eintragungen soll nun der Angeklagte]„ London—.—. seine Kollegen wider besseres Wissen beleidigt haben!" und auch den Lokalschulinspekter der Parteilichkeit geziehen haben. In der heutigen Verhandlung behauptete Löttgen, die Chronik sei eine Geschichte der Schule und soll auch eine Geschichte der Gemeinde sein. Da die in derselben niedergeschriebene Angelegenheiz guch die Schule betrifft, so sei die Chronik der richtige Platz vafur gewesen. Die Absicht der Beleidigung habe ihm gänzlich sen, und er hahe nur Thalfachen, für welche Portmung unter Vorsitz. ven Beweis der Wayrheit, antrete, in die Chronil Schulle=Wisten eine Sitzung ab, in welcher folgendes getragen. Die Beweisaufnahme ergab nur, daß zur Verhandlung 49m: Mishelm Gethaf= in Goft. zischen dem Lehrpersonal eine Uneinigkeit bestand, Der Maschinenbauer Wicherm Verhate zu Holt(ie sie genitlicherioen“„„. Hibernia Hörder La. Hösch Königsborn König Wilhelm St.= Aktien König Wilbelm Prior Aktien Laurahütte Luise Tiefbau St.=A. Luise Tiefbau Prior.=Aktien Magdeburger Bgw. Märkisch. Maschbau. Massener Menden SchwerterPrior. Akt. Menden=Schwerter= St. kt. Nordd. Lloyd Nordstern Bgw.=Akt. Phönix Baw. La. A „„abgest. Pluto, St.=Akt. .b. 14.5. 186 75194.30 129.90138.40 178,75 190.25 152,—/262.— 273.—280.— 183,10 192 70 6750 110.— 103.75 72.50 410.——.— 149.—149.50 137.—136.— 174.2 287.50 203— 188,50 191.— 390.— 313.29 191.— kurz Brüssel—.—. Paris—. Wien 169,90. 1ic fast Privatdiskont 3¼. Tenvenz: ziemlich fest. sehr bedeutend. Der 1897er erfüllt immer mehr die an verschfeheret; Erwartungen. Von Verkäufen, die Pünderich 10 Fuder taabt, führen wir an: 1896er zu 550 eK und 600 M; 1soder zu 750 L und weiter 3 Kuder au., buder 4 und weiter 8 Guwrt zu 100 A. Gerichtliche Entscheidungen. A Dortmund, 4. Mai. Zweite Etrafkammer. In Zuchthaus erschien heute der erste Angeklagte auf der Anklagebank; es war der Kaufmann Josef Rosenthal aus Hamm, welcher wegen Wechselfälschung unlängst schon zu einer Zuchthausstrafe von einem Jahre verurteilt ist. Dem Angeklagten wurden heute wieder vier Fälle der Wechselfälschung zur Last gelegt. Derselbe beKreisausschuß=Sitzung. ** Dortmund, 4. Mai. igung habe ihm gänzlich] Heute hielt der Kreisausschuß des Landkreises ferrgeregen, und er habe nur Thalsachen, fur welale Tortmugs unter Vorsitz des Herrn Ehxenamtmanns er den Bei eing wie sie glücklicherweise nur selten an Schulen zu finden hausen bei Castrop wiu vaselbst eine Wirtschaft erist. Der Staatsanwalt hielt die Beleidigung für er=Trichten; im Vorverfahren ist ihm die Konzession verwiesen. L. habe als suspendirter Lehrer die Schul- sagt worden, er hat deshalb Klage erhoben. Im chronik über die Schulverhältnisse geschrieben, deren heutigen Termine machte Vethake geltend, er#i der Tendenz rein persönlicher Natur waren. Auf alle erste gewesen, welcher den Antrag auf KonzessionsFälle habe er sich aber eine schwere Beleidigung des erteilung gestellt habe, einem, der n Herrn Pastors Franke zu schulden kommen, indem erlseiinzwischen die Konzession Po## hreiht geess erteilt. schrieb:„es gibt Vorgesetzte, die unbeschreibliche Par= Damit sei ihm eigentlich ein iseg begulnggle teilichkeit üben und die jedem Angeber Gehör schenken“. Vertreter des öffentlichen Inter#### beantragle AbDaß die Beleidigungen wider besseres Wissen geschehen, weisung der Klage, da be=(astwirtschaften vorhanden habe die Beweisaufnahme nicht ergeben. Der Staats= hausen 4 Schher, Pedürfnig pöslig anwalt beantragte, eine Geldstrafe von 200&K Tas seien, welghifg, woieg die Klage ab, da die ürteil soll in acht Tagen publizirt werden. fragen zu verneinen sei. Dem Antragsteller wurde Draht=Nachrichten. Hbeikr erweitere, sein gutes Forkonmen sinden, ohne (Wolffs Telegraphen=Bureau.) seiner Wirtschaftskonzession zu bedürfen. * Wetteraussichten für Donnerstag, den 5. Mas:] In der Nähe der wieder in Betrieb genommenen Mäßig warm und veränderlich, strichweise Regen noch Jeche„Scharnhorst“ will der jetzt ig Hochistd rpohzgude zu erwarten. Maschinenmeister Schübbe eine Wirtschafe Prrschte„ da bei dem zunehmenden Verkehre die eine daselbst vorhandene Wirtschaft nicht ausreiche. Im Vorverfahren ist die Bedurfnisfrage verneint worden, weshalb der Antragsteller den Klageweg beschritten hat. Er ließ im heutigen Termine durch seinen Vertreter, Herrn Rechtsanwalt Mausen, ausführen, daß es ein dringendes Bedürfnis sei, daselbst eine zweite Wirtschaft zu errichten, da die Bevölkerung stets zunehme, namentlich mit dem Fortschreiten der Arbeiten; der Antragsteller wolle die Wirtschaft selbst betreiben, es sei also Garantie geboten, daß die Wirtschaft, die auch zur Sommerwirtschaft eingerichtet werden solle, gut geführt werde.— Der Kreisausschuß beschloß, die Sache zu vertagen und dem Antragsteller anheim zu geben, einen Situationsplan einzureichen. Mit seiner Klage gegen die Polizeibehörde zu Castrop wurde der Kötter Josef Drewermann in Giesenberg=Sodingen abgewiesen, welcher daselbst eine neue Wirtschaft errichten will, dem aber die Genehmigung hierzu versagt ist. Bei 3040 Einwohnern in jener Gemeinde seien 5 Schankwirtschaften und eine Gastwirtschaft ausreichend. „Wo eine Kirche gebaut wird, darf auch ein Wirtshaus nicht fehlen“, so kalkulirte der Töpfermeister H. Schwenke zu Lünen, weshalb er beantragt, ihm die konzession für eine Wirtschaft auf seinem Grundstücke in der Klöterheide, in der Nähe der neuen Notkirche, zu erteilen. Der Bürgermeister von Lünen befürwortete das Gesuch, da die Kirchenbesucher von Gahmen, welche zu Wagen kämen, in der Nähe der Kirche kein Lokal fänden, wo sie Pferd und Wagen unterbringen könnten. Dem Kläger wurde die Konzession erteilt unter der Bedingung, daß er die Räume so ausführte, wie sie in einem der Polizeibehörde zu Lünen vorgelegten Plane bezeichnet seien. In der Gemeinde Wickede liegt ein 300 Morgen großer Hof, welcher dem cand. med. Rudolf Schorlemer zu Poppelsdorf gehört. Derselbe ist nach einem Betrage von 276# Staatssteuer zur Gemeindesteuer herangezogen, welche Steuer schließlich auf 104 M herabgesetzt worden ist. Der Besitzer des Hofes beantragt Freistellung von der Steuer, da der Hof ihm keine Einnahme bringe. Er habe denselben seinem Bruder unter der Bedingung verpachtet, daß derselbe solange keine Pacht zu zahlen habe, bis die Bewirtschaftung sich rentire. Der Hof sei durch langjährige Verpachtung so herabgewirtschaftet, daß er nichts einbringe. Durch die Separation habe der Hof auch der Nachteil gehabt. rentabel sein. In einigen Jahren werde der Hof Der Gemeindevorsteher zu Wickede, Herr Hügemeier, stellt demgegenüber die Frage, wer denn eigentlich die Steuern in Wickede aufbringen solle, wenn ein schuldenfreier Hof von 300 Morgen frei ausgehen solle. Die anderen Landwirte befänden sich, was die Separation anbelangt, in gleicher Lage. Die Bergleute könnten doch auch nicht soviel Steuern zahlen. — Der Kreisausschuß beschloß, die Sache zu vertagen und den jetzigen Pächter des Hofes zu vernehmen, er soll auch den Pachtvertrag und seine Bücher einreichen. — Der Kläger bemerkt noch, daß ein Pachtvertrag nicht bestehe. Die evinger Ringofenziegelei ist für 1896.97 nach einem selbst beantragten Satze von 146 A Staatssteuer zur Gemeindesteuer herangezogen. Die Gesellschaft wollte, falls ihre Einnahme größer sei, nachdeklariren. Da die Gesellschaft erst in der Mitte jenes Steuerjahres den Betrieb eröffnen konnte, ist das Ergebnis des Geschäfts in dem betreffenden Jahre nicht ein solches gewesen, daß es dem erwähnten Steuersatze entsprach. Die Gesellschaft beantragte also Herabsetzung des Steuersatzes. Die dieserhalb eingelegte Klage wurde jedoch zurückgenommen. Die Harpener Bergbaugesellschaft ist für das Steuerjahr 1897/98 seitens der Gemeinde Kirchderne mit 2109 4 zur Gemeindesteuer herangezogen worden. Die Gesellschaft hat hiergegen Berufung eingelegt, weil auch seitens der Gemeinde die Beamten mit zur Kopfsteuer herangezogen sind. Während der Gemeindevorstand von Altenderne=Oberbecker anerkannt hat, daß die Beamten nicht mit herangezogen werden könnten, hat der Gemeindevorstand von Kirchderne sich ablehnend verhalten, weshalb die Gesellschaft Klage anstrengte. Im heutigen Termine machte der Vertreter der Gesellschaft geltend, es handle sich um eine Prinzipienfrage für die Gesellschaft, sie habe nichts gegen die Besteuerung der Arbeiter, könne aber nicht zugeben, daß die Beamten zur Kopfsteuer herangezogen wurden. Das wolle das Gesetz nicht. Der Gemeindevorsteher von Kirchderne machte hingegen geltend, unter Ar— beiter sei ein jeder zu verstehen, der seitens eines Werkes beschäftigt werde und zur Erzielung des Gewinnes beitrage.— Der Kreisausschuß entschied zu gunsten der„Harpener Gesellschaft“, da die Beamten nicht in dem Sinne, wie der Gemeindevorstand Derue annehme, zu den Arbeitern zu zählen seien. in zu Brechte Tuugre Wiege: bau herstellen lassen. Die Stadt Dortmund hat in Der Bergmann K. Wortmann zu Brechten will an sein an der runer Chaussee belegenes Haus einen Anihrer Eigenschaft als Besitzer des angrenzenden Waldes gegen diese Ansiedelung Einspruch erhoben, da durch dieselbe der Forstschutz erschwert werde. Dieser Einspruch wurde jedoch zurückgewiesen, da es sich nicht um eine neue Ansiedelung handele, vielmehr nur um die Erweiterung einer bestehenden. Da der Waldbesitz der Stadt in jener Gegend nur 85 Hektar, nicht 100 Hektar betrage, so sei auch der Protest aus diesem Grunde zurückzuweisen, da nur bei einem zusammenhängenden Besitze von 100 Hektar das Einspruchsrecht geltend gemacht werden könne. Silberne Hochzeit. Das schöne Fest der silbernen Hochzeit feierten am Sonntag, den 1. Mai, im Kreise der Familie, umgeben von Freunden und Verwandten, die Eheleute Metzgermeister Johann Nottelmann in Sölde. Möge es dem Jubelpaar vergönnt sein, dermaleinst auch das goldene Hochzeitsjubiläum in gleicher Frische und Gesundheit feiern zu können. Herren Kleidung. Joppen, u. 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K ui: Berns N. bo Die„Na gung wird die Worte Bennigsen lung der längerer Zei keit im öffe vierzig Jahr gestanden, Volkes leitet seines hanne Jahren geger antinationale Regierung sition führte, liberalen Ab eine rasche Be sozialen Lebe deutschen Vo lands auf Nationalverei und Demokra dann ein M des liberalen rechts und er stand, ho verschiedenheit Fragen, in Worten den eigenen Emp und als Führ Herr von Ben der großen Zei um die polit die politische auffassung in einer Schar durch die Viel tischen Arbeit punkte erwach Bennigsen das der deuischen Ausgestaltung Volkes in den Verhütung nei hätten eintreten des Schlachtfel wurden; als die ihn bereitw) kannten, hat damaligen groß Opposition gen Preußen und gründung, Bef herbeigeführt. seiner Mitstreite nach Königgrätz geraten müsfen. Bennigsens Fig Jahre im ei litische Geschichte zehnten vorführe der Kritik legen, Liberalismus die telalter kes einsch Mittelu Ware mi nicht den unter die des wurd und Reic weder der den. Tra Armen„ Die B wie für Verbindli pflichteten Schwur Bäcker in Geldstrafe einem M Haken ma wiesen wi Der Schm hatte, muß das Tier Ranziges werden, es Schadhafti Es best oder Strol stecken. D werden. vom Mark lande galt von einem Wein und? dem Weinft einem Atter einer Mai regelten da werbe. Kr Bexeitung mußten sole hatten oder werden. D weder nur es angeben, aus Filz. Werk“, schle schlossen. tpaar sucht zum 1. Juli umn.., August in einem ise Ne 123.— 71. Jahrgang. 4. f 9, abgeschlossene —5 Zimmern, Küche in der Nähe der Bahn. Ang. nebst Preisang. die Dortm. Ztg. e von 4 R. in durchaus n der Nähe d. Stahlruhiger Familie 8049 geb. unter L. W. Ztg, erbeten. 3 schöne geb. unter D. M. 8045 me(Lehrerin) sucht z. hnung von—4 Z. k. Schr. Angebote u. ortm. Ztg. 1 2 Vers., sucht per Aug. Zinz m. od. o, Bodenll. Ang. u. 8024 an —3 Zimm. per sogesucht. znkamp 5, part. Zim. zu miethen ges. d. unter 8044 Nachmittags-Ausg jabe. Donnerstag, den 5. Mai 1898. Erscheint wöchentlich zwölfmal. 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Sisediel Ais eicte Aachlce Lise die Aiesiach Giasenen Sesehiesceaschelbhek- b beheche den uesch aegit, haishe euene, Schtuäche= Gadunl Richzungen dch datäagen. Ein Verseshet senlüche, Kauzher niche der Bladgung eigesheller“ se der Ausosing seier Basgalbe ia zuel Veschesdege et eungen zur euichlagen vranudt eäg! Sseses eanze kan erichen Keanunchasteliet iud ichkihe u schügen vermochr, die Einseitigeit, welche zuweilen eine Stärke n. Die Thilsgkeit des Führers darin erbicken,“ ann die weiligen in der Partei überwiegenden Ansicht Ausdruck zu verleihen. an vorgeschiebenen Miagnel sprach mit ihen von der bevorsechenben rechts den Führern Wortführer gen Seden verschingd 5es Abschlusses seiner öfentlichen Lauft Peast Ven. Sshiuse escagse Cesaung and de elich der aud Crian Voltes und seiter Zeit. Jeder aber dem vergdunt nesl Von udeit nur von kurzer Dauer seint könzur bur sese sesecscece Deutschland. bei Tirpitz. Der parlamentarische Abend Hit adeurdergein für allemal ein Ziel gesetzt sein. anbentungen beweisen jedenfalls, daß die An geteilt, daß die Leitung des Blaties von dem biek auf eine veränderte Haltung des feldbi. Küinzles gestanden. Aber menre. 8. bisther Gut Kinzses gestanden. Aber wenn 3.=isher auf6 eine besonnenere Nichtung einschous Plattanch doch an der Thatsache nichts solie, io wire herigen Herausgeber wiederhoe audert, daß dem bisgespendet ist, obwohl anz rput der päpstliche Segen daß er sich gab zuch die klerikale Presse zugeben gangen habe. und zu in„Extravaganzen“ erDer spanisch=amerikanische Krieg. der Sperie nicht in diese Formen esaset Ases.S-ehr. 3eh dur Biane=esdhe. Sage i. De hilchaug“ 4nung nach 1870 vergessen, daß mie““ umts=ssonen wurden z.###.“ an den Feste, etwa 150 950“ die ihn bexeitwilig als den Ersten ihres Kreises aner=ler. 76%.0 1870 vergessen, daß„i g otten wurden vom Staatssekretär in d.. Per“ ase aus aesger dier Bestenanien ue. hadh aue uni un Beiden unchaher ehen ugunn, dn un u Gese esen Aeäaie un uis Aadis ur ansaider Grahashg Bihan u. mehuls ut Ghal-Khich- euun ee Preuben und'ihrem großen Stalsn mit der Kronelseder Tag könne einen seraten missen. Bennigsens Wirksamkeit während der letzten dreiEig. Lahre im einzelnen erzählen, hieße die innere politische Geschichte Deutschlands in diesen drei Jahrzehnten vorführen; an seine Wirksamkeit die Sonde Handwerksvorschriften im sescscechescheischee Partesführer sein wollen da 8 Staatsmann gewesen, der für Mitßzerfolge der Trost und Entschädigung in der Echöhung Deutsch13. Unerbittlich sind Jahrhundert. die Vorschriften, welch wonnen werden durste. In München kosteten zwei Ziege dem Kriegsschauplatze erörtert ienr Cuse ersten, welche in die gastlichen Räume int: der Staatssekretär von Podbielskiz ihm folo die Minister Graf Posadowski, Brefeld, Thief der Recke und andere Mitglieder der Regier: der Reichsämter. Die Parteien des Reichstages mit Ausnahme der Sozialdemokraten sämtlich treten. Einen Anziehungspunkt für die bildeten die in einem der Zimmer.s De se schaft delle unserer Kriegsschisse und hier.. das Modell des Linienschiffes die Aufmerf sich. Die Herren des Reichsmarinegmtae p während in liebenswürdigiter Weise bemüht, die Einzelteile des Modells zu erläutern. Zwei aufgestellte Witeln eiferte die Zunst dafir baß eoser Ware möglichst billig erhalte. Bier oder Brot. Tagen überscheiten Vorden seien. d bieie Schlnge erlegen, inn ad Fenigen Bichienen sich soager Die. Aaksk.Zr. Voig, er Durch das augsbuger Sradtr=sve.Sthe, esien dias Kasr ie Gischashe ag euridutg dus austrgn Sichesuin Vetchg Souse ur Ventzung ur giten Gadsch iar une den Brachten“uuuu n Shtr u! Bicher in Schlesuneg halten iar siechsen I, Beswrih engscharst, dash se saterhiot“ Picttut! Geldstraie zu eligen. Ein Hlater Schmied weiche seiten und das Vrot garta und“. Vis 4uc“! eiem Mante oder einer Frau Nachstinzpesgersprlauen sollen. Einstueche den u: Soteiutt Halken machte, solle, wenn er von drei Fengen zher, aund kan auf die Schupfe oder Wippe, P halte mitte 2pP oasfesgeus Peste elen, vernageltlfsür enen ahnlichen Fehsterit eine du zidicher eaite! Spannung sicht man in Morigekenz u mit großer * scheuls dun Mait Kaidte, Kiase unte. tg gg a! Dare eigegen und deruichet. Hie und de wad Eschesn, dosdenre Gechartauser autgrnächot. garteite Strafe int wohl der Auschluß aus der Junft gemäß miclits mlit, ar Frage nach dem Varum nuatun. des Korvettenkapiläns Obernheine „Irene“, über den Seekampf ent an maßgebender Stelle niemale Dor Gruisckau s, zeitweilige Verbannung aus härteste Strafe ist wohl der gewesen, zud zwuar fur zmmer beisoichen der Put heit sich bewähr“ hatte. Meist jndes es: Säcsiheizsi Ver igäat man den Kiaste aut die vrie e autekeuen Mlaris den den beichtien eur es diesem nicht erging sich ein Bäckerehrbare Personen, so Es bestand das Verbot, das Fleisch autzublasen sva man ihn darach erwischet, d. werden. Dich weickel baig,„Sdlachshause geiset Heert sen. Sietzen sonten in Roseder Bunt gr! von, Marte ausgechlosen, Sile Pheihzeskesaei, wars Keuder aud die Blichäasdter. Der Die n“ es sen alis us aucdh Schse rick Auscesauteiegte un ies Geut MAbade Gäbg! einer Majestäts rasen de, Schahedeshansalk und dosi Pusea scherst. De Smnme Birde Gerihlch ar due Beastung der Tuache Isägz=eslunng üde de unter in de Kscher Gertast u die Sosdturite uit mußten solche Stücke, welck“s, vom Jahre 1217 vom Jahre 1295 hg. Laut eines Zunftbriefes Lasen oder muit Sacgegeicge die gsteiche Grihe nich edich argache ute ie de Schuer un Gu warden. Die Sitnacher iter Richt woren erbranutsgang der Su, bal Per gibeung uecuic utr weder nur wollene Hüte zuu dursten ent= unter Strafe..“ ferzeniicht Schuhe zu nähen es angeben, wenn die Hüte halß Ddr sie mußten Auch jede. fu kleiner Pfennige. aus Filz bestanden. Mit einem Worgel im Uebertretungsfalle ubte dies beschwören und Weik“, schlechte vorschriftswidrige.“““: Falsches kleiner Pfennige zahfen! den übrigen drei Pfund schiossen. teewiurige arveit war ausge Paue der Stadtmanern, ein Deuse u Peritet vun! Liste Sotzugen digen anlangs went ount den Schsen und en Brlck, us uu Adt“! die Zünfte sich gegen Ende des dreizehuten Jahrsein, als wären sie, wie das Sprüchwort saat uan ests er en Uebersichtlichkeit des Marktes gegeben Hertswelshe von Zeruderhanbeisgden war Augaobe Zünsten selbt, dazu erwähit vn den trauensmänner hießen Meister, Im dreiz=Diese ver hundert war diese Bezeichnung vielfack Jud Ausdruck einer Standeswürde0 der emporstieg, hatte, sond gegenüber den Genosn Rag:(Filig ie— mut voter Sicherbei beantworten. zel am wenig. also das Leben am wenigsten bedroht. Versuche Professor Forel über die Veränderung der K“ wärme beim gesunden Menschen haben der Mensch die höchste Pulszahl zwischen 8 und 8 Uhr C eint. Vennveswutor, zu der jeder Arbeiter brigsten und zwischen 1 und 7 Uhr uachts am vieEe den Gensia Vedendeat watiZie Ccheilbei den meiten Redertkraten zu.“ g lehrt, ferner, daß den NachmittagsAllerlei. schen Anz zeit sterben die meisten Menhaben die apamn werden sie geboren: Zweifellos Kranken noch die Steigerung durch das Fieber hinzu, vermutet, daß ein größerer gault, Pettenkoser und Vott, Henneberg, asper, so hat, wie wir der grit“ auch neuerdings E. arst. aust gund der an. Seie sssigeie bense de Lasgeurz es gper sost, eir uslan Schateaglder Ae ee t! er e enenen Varen der Janduekter alseig eute weicher sch oengen de Satzug ut in dreizehnten Jahethaundert wurde die Preisz. Ciseas drei Löcher durch die Schube sclug, wenn er. nehmen guAr nang d vuir der„Tägl. I. Paseri, ein italienischer der Pankelheit, der Enthaltsamkeit von Rahrung und sscheidung der Kohlensäure, sofort werden ja auch die Atemzüge eidung von Kohlensäure wächst beestes euste ise eile ein. Staid en Kanhe uit uie Gesche un Berschehelseer.esghänsig, Mähe= goch des henshichePeteien betialaser uc luth 5äZgser Troeder Fernmuven züur Gebdurten diel ush bas Ies alr Cah.S Peis c. sien e secie die Phosdeunie ir Lledt lshe. ie Wisiser ier Zeiseher Regelmäshigleit, wie er Achloserbe= hunge Anelonerinen die n. der Winter(Januar, Februar, vor Manila, alles, Fahrtrichlung derspanischen Klotteaussindigzu machen. Augen Versio, Sohad diese eigelselt tegsden sich bieselben schesl=sengscheeriset, Plautante Straundmise, drainen san daus Oberkhungnde der airesevüicher Rodu Sechelelten un der Beagelig anleschanse us Bege, Pzen Lenz, Kgopl=htaster beat in. Vagalost usie tee ur. 8 Sgshington Viteslung iu machen. Ls beißst, Con=Inenut sch Alberz Schuren, Der Khade nur kein Taktiker sei. Wer die amerikanischen Marineofsiziere mit ihrer vorzüglichen Schulung kennt, nischen Marinagfsiziar akl. Lebesg muß sich sagen, daß die spanischen im Kampfe mit ihnen immer den kürzeren ziehen mußt nischen Marineoffizier fehlt der Trieb It Lolülter, Lein Soldat, dobel H. gleich. Gewiß amerikanischen Krie die der spanischen Montojo verfügte Kalibers. Der in in den spanischen aufgeführt, war pel gelassen: Raub der Flam Kis, 2ber, wie„Casilar volständig ungepanzert, werde eite Dioe vrihe Schiffe konnten nur 13 Knoten lausen: die atlantische Häfer ganz sammervoll; soweit nischen Geschwaders bekannt, hatte die 1886 vom S Christina“(Teplazement von 3520 Stapel gelaufene„Reina Tonnen, indizirte Zeutimeter=Laxonen.(System Krupp), ferner 4.2 Iruezueter=Schnelfeuerkanonen und 6 Mitrailleusen. den„spanischen Schiffslisten wird auch„Reina auns es ach else eklichasbe ein Teil der Cap=Verde=Flotte Sticte, PPierdefeziounen Deplagement und 2605 inEite von silhte nach Amerika wei eberntals 1o Meder. Co tsch iu diesen Se]“„ Kondon v. Moi. Neuterneiso“ enest Ses aserahsihen.isteput Bätse und leute Hermnaut Buschnaun und Heirich Jukerne „veu umernanngen Schinen Kohlenoräte vom hiesigen Warsenberge, verhaftet.— Einen erheb= Veich noch inner beiue Veutraltiütce lichen Schaden arlitt ein.' ssigen Gei## Gestohlen wurden einem auf ohnhaften Bergmnann 1050 Stück Sechesechetiend. Schihe Ache cheuez. Gehet, Vaterunser und Segen. Nach derselben begaben sich der Kaiser nach der Wildpark=Station an, Juhr von dort nach Berlin, während die Prinzessin hauses teifnahg, uoh an der Weihe bes Gemelnde. * London, 4. Mai. Die„Morning Post“ velche Inhalt einer Unterredung wieder, welche die Regentin von Spanien ihrem madrider Korresponder gibt den önigin Hawai in kürze Hawak liefern können. Washington, 3. Mai. reiser, welche aus Berlin vom 3. d. votirte den lichen Schaden erlitt ein hiesiger Gutsbesitzer. DemKöln, 4. Mai. Der„Kölnischen Zeitung“ Mts. geschrieben:„Verschiedene sebenden amerikazischen Kreisen darüber verstimmt, daß das deutsche Reich noch immer keine Neutralitätserklärung erlassen habe. Wir bezweifeln, daß diese Behauptung e ehe enean esece e ane eseie e i. Kesehelschealiens iein. mncgzk ius he iae u. a adk elhe ad achas schmerslichen Angenbicken: sie erinnerte an die Valer der gegenwärig auf der Kranpischen Verst liegtlsaion zur Untersuchung shersandt.— Das nenel fisaeg u. 1— die Blichten der Neitalist uu er füllen, wenn sie die Rechte der Neutralität in Angierung h nachgege Provinzielles. 5. Mai. Ueber Kiautschon und seine Bedeutung, hielt gestern abend in der VersammDie Mihgsichkeil eidser eunregilschen eianschung nah der geitge, boehenteiden Sglach.6 c uuchlisangr 3 Mai. Deputirtenkammer. Der Re#pitungg, Halmeron richtet eine Interpellation betr. die Ereignine vor Manila an die Regierung, Nach= lung der Fizsigen Fltgstern avend in der Versammden er den Toten von Cavite seine Hochachtung versiug wengen Abtellung des deutschen Kolonialsroout, endet er sich heftig gegen alle die Regierun=langekindigten Vort a Auter den gen, welche er als verantwortlich für die gegenwärtige zahlreich besicht Dach einfaitgera glung war recht Lage Spaniens bezeichnet. Er verlangt Aufklärung Herr Redy... eneitenden Worten gab der über die Ursachen der Niederlage; er fragt, warum der eine.einen Ueberblick über die Höhe man Manila verteidigungsunfähig gelassen habe, wieweit Heuo, us suhr in Ehina und Japan und inRedner gibt dem Bedauern Ausdruck, daß die Liberseinigen Jahreind au an demselben betelligt seit Vor Schwäche der Ka ldige an der vaterlandsseindlichen die Faho zerig, seien es 58 Firmen gewesen, jetzt Konservativen seien; er beklagt, daß die Hamue e schon auf 92 gestiegen. Soba für Nevräsentalionskosten ausgegeben die Dampfer des norddeutschen Londs oll. 14. To. sei bald au Meilionen, für Repräsentationskosten gusgegeben nach senen F ves norddeutschen Loyos alle 14 Tage habe,„anstatt Panzerschiffe zu kausen. Die für das piar Woche,se sahren würden, statt jetzt alle sägege Biut Veranioerlichen salen zu Bechen[Der Henen wrde lih der Hauds uch weite kestant gezogen werden, vom Geringsten an bis Subvention solcher Kricht über die Notwendiokett der zu zum Throne.(Widerspruch,„Salmeron wird]fgichee alle Staaten zahlten solche Subventionen mit Ausnahme der Niederlande, 595#hes dieses nötig habe wegen des bedeutenden vsrzebgg zwischen dem Mutterlande und den Kologten.,„Der, Gedanke, in Ching einen Stützpunkt für Deutschlands Handel zu haben, sei nicht neu, zumal es sich um ein Land von vierhundert millionen Eingobner handle. Kaiser Friedrich habe schon 1878 die Frage angeregt, weiter influß gekommen sei dieselbe aber erst durch den chinesisch=sapanischen Krieg. Herr Direktor Auler schildert dessen Ursache und Ausgang in kurzen Zügen und hebt dabei die auf die Förberung der eigenen Interessen bedachte Thätigkeit Englands hervor, doch sei dessen Politik durch Rußland Frankreichund Deutschland durchkreuzt worden. Nachdem der Herr Redner noch betont hatte, daß die Hoffnungen, welche sich an die Reise Li=Hung=Tschangs geknüpft werden, sich in keiner Weise erfüllt hätten, beantwortete er die Frage: Was besitzen wir in Kiautschon? Wir hätten einen sehr geräumigen Hafen. der das ganze Jahr über eisfrei sei; der Handel und die sonstigen Interessen Deutschlands fänden dort den gewünschten Stützpunkt. Die Bevölkerung der Provinz Schantung, zu welcher die Bucht gehöre, schätze man auf etwa 25 Millionen, auf den Geviertkilometer kämen etwa 173 Menschen. Der Herr Redner schildert insbesondere die günstige Lage der Bucht anderen Plätzen gegenüber. Wenn bei einer solch großen Bevölkerung, obschon sie ja keine großen Bedürfnisse habe, auf ein Wachsen des Handels zu rechnen sei, so brächten auch wir den Einwohnern erhebliche Vorteile. Es fehle ihnen an Brennmaterial, die Kohle werde pfundweise gehandelt, obschon große Kohlenschätze vorhanden seien. Die Chinesen verständen sie nicht zu heben, da sie keine Maschinen besäßen, um die Wasser zu bewältigen. Es sei schon seit langem dort Bergbau betrieben, der sich jedoch nur bis zu etwa 100 Fuß Teufe bewegt habe. Das Kohlengebiet werde etwa 30 Geviertmeilen groß sein. Was es für Deutsch9. 4. Mai. Hier bestreitet man, daß die land bedeitte, in jenen fernen Gewässerz Kohley für Aobanischen Auständischen Bayamo oder Manganiste, seine Schise zu hahen, legt der Her Redner noch be. Beide, Plätze, hätten ausgezeichnetelloihers dar, und beignt auch,„daß sich anscheinend „Beipe, Pläte, Hötzez, ausgezeichnete auch noch weitere Exvortartikel zur Ordnung gerufen.) Wer ein solches Regime mit dem Schwerte vernichte, werde ein großer Patriot sein. (Widerspruch der Monarchisten.) Ministerpräsident Sagasta gibt dem Bedauern Ausdruck, daß nicht alle Spanier geeint seien. Wenn ein Anschlag gegen das Paterigub glezeit ein Verbrechen sei, um wieviel mehr unter den jetzigen Umständen! Er betont, daß er iumer Anhängex, ves Friedens gewesen sei; aber der Frieg sei den Anstrengungen der Regierung zum ### Pgier meidlich geworden, denn Spanien sei zum Kriege herausgefordert worden. Auch Sagasta widmet den Gefallenen ehrendes Gedenken; noch weitere Energie nötig. Im Namen ten und im Namen des Vaterlandes fordere er die Bewilligung der Kriegskredite.(Beifall.) Lloreno(Carlist) verliest ein Schreiben aus Manila, in welchem versichert wird, daß in Manila keinerlei unterseeische Verteidigungsmaßnahmen getroffen wurden. Kriegsminister Correa erklärt, es seien genug Landtruppen vorhanden, um einen Angrif auf Manila zurückzuschlagen. Der Marineminister erklärt, warum es unmöglich gewesen sei, eine unterseeische Verteidigung dort einzurichten. Canalejas bezeichnet die Konservativen als schuldig an der Niederlage und wirft den Liberalen Mangel an Voraussicht vor, die vereinigten aaten seien von jeher Gegner Spaniens gewesen. Ministerpräsident Sagasta erklärt, in den letzten 25 Jahren seien 3500 Millionen für Befestigungswerke ausgegeben. Er wirft den vereinigten Staaten vor, gegenüber Spanien eine Politik niederer Art zu treivelche nicht Krieg von Angesicht zu Angesicht Führe, sondern auf Umwegen Mittel suche, Spanien Schaden anzuthun, und drückt die Ueberzeugung aus, die vereinigten Staaten wären zufrieden, wenn in Spanien durch die Republikaner verursachte Wirren entständen. Er glaube nicht, daß der Zustand der Marine unter einem republikanischen Regime besser wire(Gesel). aden Beoiue bese * Madrid, 4. Mai. Hier bestreitet man, daß die ese e a. ische ie ete eun schch Leih isecechelich ie hichriche lausenen Jahre eine Einnahme von 1857261. Diel einer solchen Erkicrr Gleich den ermelen Erlaß Ausgaben beliefen sich auf 1225557 K. Es blieb Deutschland die Joru s it sederdeit in dennach ein Bestand von 101714 Iu der Spar=Inamentlsich auch seitens kasse befinden sich 10277/74 u4. Wegen der Abtren= auc seiteus unserer Peederkeise.„Wir beung von Werste wied von letteten Veteage ein Teil-Haluburgemerkonleg. Pusu, eizutelen, das b: an die neugegründete Kasse abgeführt werden, dessnlsofort nach Ausbr Höhe, sich nach der Anzahl der Mitglieder regelt.(Schiffe bereits verfrachteten Vog die de Der Jahrbericht der gemeinsamen Ortskrankenkasse zeigt folgendes Bild: Einnahmen 14894.86 Mark, wieder hat ausladen lassen. Jedenfalls fehlt somit alieber 853512, Keaitengeld an Kiseide Mit. lege Anter der beuschen Flage Bid wihend des jetzigen Krieges keine Kriegskontrebande verfrachtet und Verpflegungskasteng 2064.80+., Das Gesamtver=* Wilhelmshaven, 4. Mai. Der Dampfer„Darmverholgte Judiodien wurden dier verhastet: dersmannicherheute mitlag mit 140 Mann Ablösungs. Bäckergeselle Ang, Verkemeyer aus Obereastrop, sowie mannschatten für das Kreutergeschwader nach die Aucharbeiter Brandes und Hölper. Die drei wurden dem Gerichtsgefängnis in Bochum zugeführt. Wattenscheid, 3. Mai. Die„Wattensch. Zeitung“ schreibt: Bei Gelegenheit des letzten Brandes im Schwartmannschen Hause wurde verschiedentlich ein Zug treuer Anhänglichkeit eines Hundes beobachtet. Einem Feuerwehrmann(Steiger) war der Hund (Terxier), in dem Dunkel der Nacht gefolgt, und als der Steiger in Ausübung seiner Amtspflicht die steile mannschaften für das Kreuzergeschwader nach Ostasten in See gegangen. Vizeadmiral Karcher hielt eine Ansprache und brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Unter herzlichen Kundgebungen der Bevölkerung verließ die„Darmstadt“ den Hafen. * Bad Kissingen, 4. Mai. Der Kaiser von Oesterreich ist heute nachmittag 4 Uhr nach neuntägigem Aufenthalt von hier mit Sonderzug nach Wien abgereist. Die Kaiserin siedelt erst am 8. ds. zur Nachkur nach Brückenau über. Wien, 4. Mai. Abgeordnetenhaus. Vor Einempor= tritt in die Tagesordnung beantragt der Abgeordnete r Zeit auch der Hund munter Dr. Hofmann v. Wellenhof Oeffentlichkeit der Verauf dem gefähr= handlungen des Ausschusses für die Anklage=Anträge lichen Posten Gesellschaft.(Vielleicht würde sich der gegen Badeni. Der Antrag wird mit 144 gegen 115 auhängliche Terrier auch noch zur Hülfeleistung und Stimmen abgelehnt,„Darauf geht das Haus Löscharbeit bei Feuersnöten abrichten lassen.) n Unna, 4. Mai. Im hiesigen Krankenhause fand am vorgestrigen Morgen im Beisein einer GerichtsKommission vom Landgericht in Dortmund die Obduktion der Leiche des von dem Landwirt SchulzeZimberg anscheinend, imfalle der Notwehr erschossenen bei Serttz haben.„Beide Plätze hätten Verteidigungswerke und eine starke Garnison. In seiner Rede in der Deputirtenkammer erwähnte Canalejas des früheren spanischen Gesandten in Washington Dupuy de Löme mit lobenden Worten und drückte sein Bedauern aus, daß das Dekret über scabbernfung desselben kein Wort der Anerkennung enthalte für die Dienste, welche er in einem feindlichen Lande geleistet habe, wo er sich nicht öffentlich zeigen konnte, ohne der Gegenstand von Insulten zu sein. Gouverneur von Valencia hat gemeldet, in Catalan, einem Dorfe von 1800 Einwohnern, habe sich vag woisse nicht.1— bewasfueten Personen gebilbet; Sache haß. Die g; für politische, Bedeutung die Sauie guve. Dig Gendarmerie ist auf der Verfolgung begriffen. Der Gouverneur ist ermächtigt worden, den Esiesgerdes Tizign verhängen. In Talavera sind gebrochen Im Eis dr Vetreidepreise Unruhen ausgeprochen. Im Gijon sind unter den Fischern Unkäuser richten. Die gpelsge sich gegen, die GHischaufkäufer richten. Die Gendarmerie wurde mit Steinwürfen empfangen. Truppen sind dorthin entsandt h Jokohama, 4. Mai. Die Niederlage der vor Manila wird von der japanischen Presse als Vorbedeutung des Verfalls und der Befreiung der Philippinen augesehen. Die Zeitungen sind übereinstimmend der Ansicht, daß die Lage für Japan von höchstem Juteresse sei. * New=York, 4. Mai. Eine Meldung des„NewVork Herald“ aus Key=West besagt, gestern nachmittag habe dort eine bedentsame Bewegung der amerikanischen Flotte begonnen. Weitere Mitteilungen hierüber verhindere die Zensur. Der Kriegsrat habe beschlossen, es sei notwendig, daß die spanische Flotte vernichtet werde, bevor man den Versuch, mache, Habang einzunehmen. Die für die Lanng auf Kuba bestimmte Flotte müsse von sämtlichen armirten Schiffen, welche für das Bombardement der Verteidigungswerke von Habang verfügbar seien. unterstützt werden. Man glaubt annehmen zu dürfen, die schweren Panzerschiffe würden sich demnächst mit dem fliegenden Geschwader vereinigen. Die zu Kreuzern umgewandelten Schiffe„Harvard“ und„Dale“ guch„noch„weitere Exportartikel finden würden. Kiautschou sei früher eine Stadt von 400000 Einwohner gewesen, die großen Handel und Verkehr aufzuweisen gehabt, es sei zu hoffen, daß die schlummernden sie geweckt und ein neues reges Leben erwache. gos. Zedner, wurde lebhafter Beifall zu teil. Es dann die Jahresversammlung der hiesigen AbHer“ Porshende: Horer, Kolonialgeselschaft. Nachdem bericht gegeben wuan Dr. Auler, einen kurzen Jahresdas Raskarar der... du die Gesellschaft erstattete Herr Oberlehr.....912, bilde, ehrer Gronemeyer den Kassen55ö:„Das“- P. Pers, mit einem Bestande von elbtung, wurden wieder Eisenbahndirektor Beukenberg. s Am 10. April d. J. ist auf der Eisenbahnfahrt von Gelsenkirchen nach Steele einem Mädchen ein Portemonnaie, in welchem sich ein Thaler und ein Ring befanden, entwendet worden. Portemonnaie und Geld find dem Thäter abgenommen. Die Bestohlene war aus Dortmund, ihr Name ist bisher nicht ermittelt. Festgenommen wurde wegen einer Reihe Beirugs= und Unterschlagungsfälle der frühere Bureaugehülfe Friedrich Witzel aus Hörde. Witzel gibt sich als Kassen= oder Polizei=Burequassistent aus uud.hat eine ansehnliche Anzahl Geschäftsleute und Kellner beschwindelt. W Die beiden Knaben des Kutschers Franz Grudszuß, Brünninghauserweg 101, sind demselben gestern morgen fortgelaufen. Der jüngere, Bjährige Knabe trägt ein braunes Kleidchen, der um ein Jahr ältere Bruder ist mit einer rotgestreiften Bluse und brauner Cheviotbekleidet: die Kinder sind ohne Kopfbedeckung. Alle bisherigen Nachforschungen nach dem Verbleib der Kinder waren ohne Erfolg. Unterschlagung. Der Kaufmannslehrling Gust. Brenning der Firma Adolf Bruns hier ist seit gestern mittag nach Unterschlagung einer Geldsumme von mehreren hundert Mark flüchtig. „.„Seit Montag=Abend befindet sich im Hauptpolizeigefängnisse, Kleppingstraße. ein kleiner, etwa 5 Jahre alter Knabe, der seinen Eltern entlaufen ist. Stimmen abgelehnt,„Darauf geht das Haus zur Fortsetzung der Debatte über die Sprachenverordnungen über. * Paris, 4. Mai. Das Dekret betr. Aufhebung der Getreidezölle bis zum 1. Juli ds. Is. ist veröffentlicht worden. Salsbeisse ginfeg, otgeb erschosseren## Rom, 4. Mai. Durch Dekret von heute ist die :::„Der Angeschuldigte war dazu aus dem Erhebung von Getreidezöllen bis zum 80. Juni d. J. Herichtagesezgontz porgetzihet, hate izpdet, wie wie ausgehoben worden, Geaier ds um 60. Junid. 8. hören, auf dem Wege bis zum Krankenhause durch* Gibraltar, 4. Mai. Die Dampf=Jacht„Lady unterrichtete Publikum, welches Elennell“ lief gestern hier von Malaga ein und beanscheinend für den Erschossenen Partei nahm, mancher= richtete, sie habe Malaga verlassen müssen, ohne einen ci. Peuischtschsseis Largd iaten.daß sichz die Polizz für reinen Gesundheitspaß erlangen zu können, da die Dis Setbuch ins Zeug legen mußte. Nach Beendigung dortige Bevölkerung die Bemannung der Jacht ander Obduktion fand eine Lokalbesichtigung am That= griff und mit Steinen bewarf. orte in Lünern bei Unna statte,....* New=York, 4. Mai. Wie aus Kingston(Jamaica) Barmen, 2. Mai. Der Mörder der Amalie gemeldet wird, griff der Pöbel den britischen Konsul Mander, die im Jahre 1891 bei Hagen i. W. er= Ramsden in Santiago de Cuba an. Der Konsul mordet wurde, soll, laut„Köln. Volks=Ztg.“, gestern tötete in der Notwehr einen Spanier und ist infolgeabend hier in der Person eines gut gekleideten Mannes dessen in Haft genommen worden. endlich ermittelt und verhaftet worden sein. Der* New=York, 4. Mai. Aus Key=West wird gemelMensch soll sich auf dem Wege von einem Bahnhof det, daß die Mehrzahl der Schiffe des atlantischen zum andern durch mancherlei Bemerkungen verdächtig Geschwaders Montag früh dort aus den Gewässern gemacht haben. Ob man den richtigen nun endlich er= von Habana eintraf, um Kohlen einzunehmen. wischt hat, bleibt abzuwarten. Elberfeld, 3. Mai. Der Volksschullehrer Langscheid von hier war wegen eines im hiesigen Verein der deutschen Volkspartei gehaltenen Vortrages seines Amtes entsetzt worden. Die von Langscheid beim Ministerium erhobene Beschwerde ist jetzt verworfen worden. Wesel, 3. Mai. Herr Regierungsbauführer Jüngst, welcher vor kurzem im hiesigen Bahnhofe überfahren wurde und dann ein Bein durch Amputation verlor, ist an den Folgen innerer Verletzungen gestorben. .=Gladbach. 3. Mai. Die Zentrumspartei stellte Professor Hitze als Reichstagskandidaten auf. Vonn, 2. Mai. In der vorgestrigen Strafkammere. rrhche Whten, (Wolffs Telegraphen=Bureau.) * Wien, 5. Mai. Die„N. Fr. Pr.“ meldet: Die von verschiedenen Seiten, auch in parlamentarischen Interpellationen geforderte Aufhebung der Getreidezölle erfolgt voraussichtlich nicht. * Rom, 5. Mai. Nach der gestern abend der Regierung zugegangenen Meldung herrscht nunmehr überall Ruhe. sitzung mußte sich der Wäscher Franz Reuner von Gewverbliche und Verkehrszeitung. hier wegen Beihülfe zum Zweikampfe verantworten. Renner besitzt eine an der Esche belegene Werkstelle, welche er an Studirende vermietet hatte. Wie er angab, seien ihm die Namen der betreffenden Studenten nicht bekannt gewesen. Dieselben hätten erklärt, daß sie die Werkstelle benutzen wollten, um sich im Fechten zu üben. Er selbst sei nie dabei gewesen. Diese „Uebungen“ waren indeß derart, daß die Nachbaren mit Recht Anstoß daran nahmen, denn es wurden bei verhänglen Feustern regelrechte Mensuren ausgefochten. Man konnte die Kommandoworte:„Auf die Mensur, los!“ deutlich vernehmen, und die Teilnehmer an den „Uebungen“ verließen mit verbundenen Köpfen die Stätte. Als die Polizei eines Tages eindrang, hatten sich zwei Studenten in ein anliegendes Zimmer geflüchtet. Einer war am Kopfe verwundet. Der Angeklagte kam aber so mit seiner Ausrede nicht durch und wurde zu vier Wochen Festungshaft verurteilt. Saarbrücken, 2. Mai. Das Garuisonlazarett in Saarbrücken ist nunmehr vollständig krankenfrei. Die letzten Kranken, 16 an der Zahl, wurden in den städtischen Baracken im Garten des Krankenhauses untergebracht, da man das Garnisonlazarett für etwaige Leichtkranke reservirt halten will, die sich vielleicht noch einstellen und die man nicht nach Saarlouis oder Trier transportiren möchte. Ein leichterkrankter Assistenzarzt ist nach seinem Heimatsort(Westfalen) zurückgekehrt. Etwa 70 Mann Leichtkranke sind noch hier. Aus der Morgenpost. * Berlin, 4. Mai. Wie das„Berliner Tageblat!“ meldet, ist heute in Tsintaufort(Kiaotschou) die erste deutsche Schule eröffnet worden. h Dortmund, 4. Mai. Städtischer Viehhof. Zum heutigen Zucht= und Faselviehmarkt waren aufgetrieben: 1306 Stück Hornvieh, 574 Schweine inkl. Ferkel und 34 Pferde. In Hornvieh war der Handel lebhaft bei zufriedenstellenden Preisen in Tieren besserer Qualitäk. In anderen Gattungen verlief das Geschäft langsam. Ueberstand etwa 300 Tiere.— Am Schweinemarkt war wenig Verkehr, mindestens ein Drittel der Zufuhr blieb unverkauft. Man zahlte für 8 Wochen=Ferkel 3,00—8,50# pro Woche, für ¼jährige Faselschweine 30—36 J. für ½jährige 48 bis 55 K. pro Stück. Pferdehandel still.— Nächster Markt am Mittwoch, den 11. Mai kr. a Dortmund, 4. Mai. Marktbericht. Weizen —.— A. Roggen—.— c, Hafer—.—. Gerste—.— Kartoffeln.60—7,00 J, Stroh(Richt) 3,80—4,80 IX, Hen.00—.00#. Butter 1 Kilogr. 1,70—2,10 K Eier. 60 Stück.00—.50 Jl. Wagengestellung für den Kohlen= und Koksverkehr im Ruhrrevier. Essen, 4. Mai.(Kgl. EisenbahnDirektion.) Für Mittwoch, den 4. Mai kr., waren 13069 Wagen à 10 Tonnen angefordert, gestellt 13.069. gefehlt haben keine Wagen.— Dortmund, 4. Mai (Dortmund=gronguegnscheper, Essenbahn.) Für der 4. Mai wurden angefordert 401 Wagen à 10 Tonnen, gestellt 401 Wagen, gefehlt haben keine Wagen. Neußz, 4. Mai. Fruchtmarkt. Neuer Weizen kleiner 24,60, engl. la. 24.00, do. IIa. 23,.50 J. Neues Roggen la. 17,60, do. IIa. 17,10.K, Hafer 17.80 Rüböl 54,50, do. faßweise 55,00, gereinigtes Oel 57.50 für 100 kg. Heu 2,50—.50 J die 50 kg. Preßkucher 100.00 M für 1000 kg. Kleien.70 M. für 50 kg. * Bremen, 4. Mai.(Börsen=Schluß=Bericht, der Breme#s :. Bremen, 4. Mai,(Börsen=Schluß= Rafinirtes Petroleum.(Ofsizielle Rotirung de Petroleum=Börse.) Loko 5,50. graphischer Meldung arine ist S. M. E. kommen. uung gelangte bei der ge mit 177 gegen 83 n stimmten außer den hen Volkspartei und freisinnigen Volksdie Bauernbündler ztiven. Dr. Frhr. v. vormittag fand die rlöserkirche in GeEmpfange hatten sich sin Friedrich Leopold, eralität, der Minister r. Bosse, Staatsmienbach, die Geistlichsowie der Erbauer Nöckel, eingefunden. r. Glockengeläut, von Korps geleitet, im e Front der von den agnie ab, reichte der Arm und betrat mit Superintendent Dr. vollzog den Weiheseinde und der Predie Feier mit dem Dryander gesproen. Nach derselben Wildpark=Station hrend die Prinzessin eihe des Gemeindechen Zeitung“ wird seben: Verschiedene ßgebenden amerikadaß das deutsche litätserklärung erdiese Behauptung zum Erlaß einer such eines Krieges e nicht vor. Alle nicht unmittelbar dlich als Neutrale Neutralität zu erNeutralität in Anche Reich hat stets d dementsprechend hen Kriege, ferner im griechisch=türlitätserklärung erdeutschen Reiches n formellen Erlaß hl ist jederzeit in gewahrt worden, derkreise. Wir bezustellen, daß die Aktiengesellschaft“ jeges alle auf ihre die etwa unter fallen könnten, falls fehlt somit satsächliche Untervird während des bande verfrachtet Dampfer„DarmRann Ablösungs= der nach Ostassen her hielt eine Anden Kaiser aus. Bevölkerung veraiser von Oesterach neuntägigem nach Wien abs. ds. zur Nachkur haus. Vor Einder Abgeordnete ichkeit der VerInklage=Anträge it 144 gegen 115 das Haus zur Sprachenverordbetr. Aufhebung ds. Is. ist vervon heute ist die im 30. Juni d. J. „Lady aga ein und beüssen, ohne einen können, da die der Jacht anigston(Jamaica) ritischen Konsul n. Der Konsul und ist infolgePest wird gemeldes atlantischen den Gewässern unehmen. en. eau.) .“ meldet: Die arlamentarischen g der Getreideabend der Rerricht nunmehr rszeitung. Viehhof. Zum waren aufgetrieSchweine inkl. war der Hanreisen in Tieren igen verlief das 00 Tiere.— Am mindestens ein Man zahlte für se, für ¼jährige ge 48 bis 55 M Nächster Markt ericht. Weizen K. Gerste—. Richt).80—4,80 r. 1,70—2,10 und KoksverKgl. EisenbahnRai kr., waren t, gestellt 13.069. rtmund, 4. Mai ahn.) Für der mn à 10 Tonnen, ie Wagen. Neuer Weizer 23.50 J. Neues Hafer. 17.80 gtes Oel 57.504 kg. Preßkucher für 50 kg. schluß=Bericht. rung der Breme* London, 4. Mai. Kupfer stetig, 51 Pfd. St. 11 sh. 8., 8 Mt. 52 Pfd. St. 2 sh. 6., MaklerSchlußpreis 51 Pfd. St. 8 sh. 9 d. bis 51 Pfd. St. 18 sh. 9., best selected 56: Pfd. St. 10 sh. Zinn Straits stetig, 65 Pfd. St. 8 sh. 9., 3 Mt. 66 Pfd. St. 1 sh. 8., engl. 68 Pfd. St. 10 sh. Blei willig, span. 18 Pfd. St. 7 sh. 6., engl. 18 Pfd. St. 12 sh. 6 d. Zink fest, gewöhnl. Marken 19 Pfd. St. 5 sh. bess. Marken 19 Pfd. St. 8 sh. 9., gew. schles. 21 Pfd. St. 10 fb. * Glasgow, 4. Mai.(Schluß.) Roheisen. Mixed numbers warrants 46 sh. 8 d. Warrants Middlesborouah III. 40 fh. 2 d. * New=York, 4. Mai. Feiertag. Chicago.(Telegramm.) Weizen Mai " Juli " Sept. Gerichtliche Entscheidungen. i Dortmund, 4. Mai. Schöffengericht. Mit einem Papageien, der die Zukunft entschleiernde Briefchen zog, machte der Italiener Aigantio in der hiesigen Gegend gute Geschäfte, denn für jedes Briefchen nahm er 10.“ Hierbei wurde er aber von der Polizei abgefaßt und zur Anzeige gebracht, weil er keinen Gewerbeschein besaß. Dieserhalb verurteilte ihn das Gericht zu 42& Geldstrufe. Das hatte ihm der Papagei nicht prophezeit. Ein Kommis, der in den Vorjahren den Zuckerwaren=Fabrikanten Gebrüder Eick mehrere Geldbeträge unterschlagen, wurde zu 14 Tage Gefängnis verurteilt. Als Taschendieb versuchte sich am 12. April hier der Ostermesse, der Kaminarbeiter Franz gearbeitet“ hatte, Geldern. Als er ein wenig wurde er abgefaßt, als er dem Arbeiter Wilhelm Kaltschmidt das Portemonnaie stehlen wollte. Der Taschendieb wurde zu 8 Wochen Gefängnis verurteilt. Standesamtliche Nachrichten. Anmelduugen vom 4. Mai 1898. Aufgebote. Bergmann Joh. Paul mit Katharina Hergert. Schlosser Bernhard Dammenhain mit Karoline Tillmann. Polsterer Otto Temme mit Anna Bals. Schlosser August Potthoff mit Pauline Fitzner. Fabrikarbeiter Aug. Briese mit Helene Hirsch. Telegraphen=Assistent Max Zeisiger mit Hedwig Peus. Bureau=Assistent Louis Gerbert mit Karoline Meining= haus. Eheschließungen. Bergmann Josef Neuwirth mit Friederika Biermann. Bahnarbeiter August Budde mit Christine Berndt. Schlosser Heinrich Schaare mit Elisabeth Schlickmann. Fabrikarbeiter Michael Zblewski mit Maria Südhaus. Bergmann Johann Elmies mit Theresia Buschmann. Kaufmann August Finckh mit Anna Kurtz. Bergassessor Paul Johow mit Johanna Zix. Buchhalter Friedrich Schildt mit Elfriede Möller. Geburten. 1 Sohn: Güterbodenarbeiter Xaver Urban, Leopoldstraße 15. Maurer Karl Haufe. Zimmerstraße 58. Bergmann Karl Ruch, Neueradstr. 5. Fabrikarbeiter Michael Naujoks, Sunderweg 83. Kaufmann Wilhelm Westhoff, Bismarckstraße 21. Maurer Gustav Petrowski, Bornstraße 87. Aufseher Hugo Peters, Oesterholzstraße 84. Schriftsetzer Heinr. Marx, Hermannstraße 41.— 1 Tochter: Bergmann Bernhard Beerheide, Münsterstraße 160. Kaufmann Eduard Haselbach, Westwall 48. Tischler August Bürger. Kirchenstraße 36. Fuhrmann Wilhelm Reinhardt, Ostenhellweg 56. Fuhrknecht Anton Körner, Bleichmärschstraße 59. Dreher Wilh. Thiele. Seilerstr. 49. Schmied Josef Quest. Brüderweg 27. Schlosser Wilh. Mener, Schlosserstraße 58. Todesfälle. Bergmann Herm. Weyer Hermannstraße 5, 81 Jahre. Heinrich Strothenke, Uhlandstr. 6. 1 Monat. Ehefrau Auguste Pesenecker geb. Brandt, Kesselstraße 58, 52 Jahre. Fritz Kemeloh, Vaerststr. 11, s Jahre. Johanna Schernikau, Nordstraße 101, 3 Mon. Paul Arends, Altermühlenweg 51, 4 Mon. Heinrich Hartmann, Adlerstraße 79. 1 Jahr. Theresia Trilling, Augustastraße 2, 2 Mon. Friedrich Hoffmann,.=., =Straße 9, 8 Jahre. Vereins=Nachrichten. #### Unter Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Schmieding wurde gestern mittag im Stadtverordneten=Sitzungssaale die diesjährige ordentliche General=Versammlung der Mitglieder des Krankenvereins der städtischen Beamten und Lehrer abgehalten. Der Verein zählt zurzeit 480 Mitglieder, von welchen 320 verheiratet und 160 ledig sind. Der Tagesordnung entsprechend wurde zunächst die Jahresrechnung für 1896—97, welche in Einnahme mit 6076,79 M, in Ausgabe mit 5529,01 4 abschließt, vorgetragen und dem Kassirer, Ober=Stadtsekretär Fähre, Entlastung erteilt. Der alsdann vorgelegte Haushaltsplan für 1898—99, welcher mit 7540 M abschließt, wurde genehmigt. Ober=Stadtsekretär Brandes und PolizeiOberwachtmeister Bartholain, deren Wahldauer als Vorstandsmitglieder abgelaufen war, wurden auf Vorschlag aus der Versammlung durch Zuruf auf vier Jahre wiedergewählt, desgleichen zu Mitgliedern der Kommission zur Prüfung der Jahresrechnung für 1897—98 Ober=Stadtsekretär Schwaff und Lehrer Krüger. m Die Turnspiele des„Turn=Klubs“ finden seit dem 1. Mai d. J. nicht mehr an der Hobertsburg, sondern auf der Wiese des Herrn Wilhelm Heinke in Cörne statt. Die geräumige Wiese stößt direkt an die schönen Gartenanlagen der Wirtschaft. Der Spielbetrieb war bereits am vergangenen Sonntag ein recht reger, aller Voraussicht nach aber wird er an den kommenden Sonntagen, wenn die Spielgeräte vollständig zur Stelle sind, um ein bedeutendes zunehmen. Alle der Schule entwachsenen Jünglinge sind willkommen.— Die Jugend=Abteilung des Vereins turnt nach wie vor jeden Montag und Donnerstag von 8½—10½ Uhr abends, in der Turnhalle an der Martinstraße. Vom 1. Mai ab hat Herr E. Reetz die Leitung dieser Abteilung übernommen. Sport. Das erste Schwimmfest in der neuen Hafenstadt Dortmund. Ist das nicht ein lockendes Wort? Bewohner einer angehenden Seestadt müssen sich mehr und mehr mit dem Reiche des Wassers vertraut machen und so ist denn der Gedanke des dortmunder Schwimmvereins, in der nördlichen Badeanstalt ein Schwimmfest abzuhalten, mit Freuden zu begrüßen. Das Fest wird am 22. Mai kr. abgehalten. Durch das liebenswürdige Entgegenkommen des Herrn Oberbürgermeisters, der jedem vernünftigen Sport hold ist, wird es gelingen, die große, helle Badeanstalt so einzurichten, daß 600 bis 700 Zuschauer bequem darin Platz finden können, und zwar Männlein und Weiblein. Näheres über das Programm wird noch veröffentlicht. der vom 25.— Ergebnisse .—30. April inkl. ausgeführten stellen und eine Einführung in seine hervorragenden Werke zu geben, hat der bewährte berliner Musikforscher Professor Dr. Heinrich Reimann, Bibliothekar der könkglichen Bibliothek unternommen. Dieses Werk bildet den ersten, in sich vollständig abgeschlossenen Band der neuen, von der Verlagsgesellschaft„Harmonie“ in Berlin W.., in Verbindung mit den hervorragendsten Musikforschern wie Professor Dr. Heinr. Bulthaupt, Dr. H. Welti, Professor Jedliczka, Otto Leßmann, Professor Dr. S. Jadassohn, Hoftheaterdirektor Wittmann, Dr. Gehrmann, A. Niggli, Professor Gernsheim, Professor Dr. Sternfeld, La Mara. Kapellmeister Volbach. Dr. Leop. Schmidt, Professor L. Auer, Siegfried Ochs, Dirigent des philharmonischen Chores u. a. herausgegebenen Monographiensammlung„Berühmte Musiker". Der Band ist mit zahlreichen künstlerisch ausgeführten Portraits, Original=Illustrationen, Radirungen von Max Klinger, Beilagen, Notenbeispielen und wertvollen Faksimiles gsschmickt und aufs vornehmste ausgestattet, und bildet so ein würdiges Denkmal für den großen Tondichter. Viele Freunde des Verewigten haben den Verfasser bei Errichtung dieses Denkmals durch wertvolle Beiträge unterstützt. so z. B. sein Jugendfreund, der bekannte plattdeutsche Dichter Prof. Dr. Klaus Groth, sein begeisterter Verehrer Professor Joseph Joachim, sein Verleger Karl Simrock, durch dessen Güte das Manuskript eines noch wenig bekannten Liedes faksimilirt werden konnte, seine musikalische wiener Freundin Frau Maria Fellinger und vor allem der geniale leipziger Maler Max Klinger. Trotz der hochvornehmen Ausstattung kostet das elegant gebundene Werk, welches in der E. L. Krügerschen Buch= und Musikalienhandlung hier vorrätig ist, nur Mk..50, es ist somit die Anschaffung jedem Freunde und Verehrer des verstorbenen Tonkünstlers möglich. Das Werk wurde von der gesamten Tages= und Fachpresse außerordentlich günstig besprochen: unter anderem schrieb der weltbekannte wiener Musikschriftsteller Dr. Ed. Hauslick in der„Neuen Freien Presse“ einen längeren ausführlichen und begeisterten Aufsatz über dieses herrliche Buch, das nach Ansicht aller Kritiker nicht warm genug empfohlen werden kann. Besonders eingehend besprochen und empfohlen wurde das Buch auch von dem bekannten Verfasser des Führer durch den Konzertsaal“, dem leipziger Professor Hr. H. Kretzschmar. Silberne Hochzeit. Am.Mai begehtder Sattler Hermann Friedrich und dessen Frau, Auguste geb. Milbrett, verwittwet gewesene Quante, das Fest der silbernen Hochzeit, Kurfürstenstr. 39. Pehburger Piechrrinhagme, Brückstraße 34. Rheinischestr.40 Feine Steinstraße 14. Hörde: Am Markt. PC LS Musikalisches, Das Leben und Wirken des im vorigen Jahre verstorbenen großen Tonmeisters„Johannes Brahms“, dessen Triumphlied bei dem am 15. und 16. Mai stattfindenden westfälischen Musikfest aufgeführt werden wird, in einer allgemein verständlichen Form darzufl. Cabliau, Schnit 35 Pi. ff. Schollen, à Pfund 35 Pf., f. Rothzunge, à Pfund 50 Pf., ff. Zander, à Pfund 65 Pf., ff. Hecht, à Pfund 75 Pf., fl. Seerungen, Steinbutt, Lebende Lippe-Aate, lebende Suppen- und Tafelkrebse, frischen Stangen=Spargel, heutiger Preis à Pfund 65 Pf., große Schlangen-Gurken 35—45 Pf., große Gurken 45—55 Pf., ff. Blumenkohl, 40—50 Pf., neue Malta-Kartoffeln 15 Pf., ff. großer Kopf-Salat 10 Pf., garantirt westfälische EYKNR" keine Kistenwaare, KIHC) amp; Dutzend 60 Pf., fl. Süssrahm-Butter, (Molkerei Camen) à Pfund 120 Pf. frisch geräuchert: Rauchschellsisch, Rauchcabliau, Riesenlachsheringe Flundern, Rauchaal, Rauchlachs 2c. BorussiaVerein. Die Beerdigung der Ehefrau des Vereinsmitgliedes Herrn Weichenstellers a. D. Josef Mertens, Westerbleichstraße 18, findet Freitag, den 6. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, statt. Um rege Betheiligung bittet Dortmund, den 4. Mai 1898. s 3092 Der Vorstand. Festag, den d. d. le. Nachmittags 8 Uhr, werden im Güterschuppen.=M. 24 Pfd. gerösteten Kasse meistbietend öffentlich verkauft. 8075* Güterabfertigung Wir empfehlen: Berechner des Stundenlohnes der Arbeiter zum Gebrauch der Beamten, Aufseher und Werkmeister der Fabriken, Bau= und dergleichen Unternehmungen. Herausgegeben von Jos. Barz. Preis:.20 Mt. C. L. Krüger'sche Buchund Musikalienhandlung in Dortmund, Westenhellweg 43. Jung. Mann sucht Lehrer für Griechisch und Französisch. G. Ang. unt. 8082 a. d. D. Z. 1 Eine Ziehkarre zu kaufen gesucht. Helle 5, 1. Et. E. 2schl. Bettst. mit Matr. umst. sehr bill. zu verk. Friedrichstr. 6. Aerbeitsmarkt und Wohnungsnachweis der„Horrmunder Heilung“. 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