## 1.— 71. Jahrgang. Zo tn. Sae gabe. Sonnabend, den 1. Januar 1838. Dortmunder Erscheint wöchentlich zwölfmal. Vierteljährliche Bezugsgebühr 2 M. 25 Pf., durch die Post bezogen 2 M. 50 Pf. Ankündigungs-Gebühren die einspaltige Grundzeile im Allgemeinen 20 Pf., für Arbeitsmarkt und Wohnungs=Nachweis 15 Pf. verbunden Dortmunder Amtliches Kreisblatt für den mit dem eitung Anzeiger. Stadt= und Landkreis Dortmund. Anzeigen=Annahme: Wederstraße 23 Druckerei und Geschäftsstelle: Mönchenwordt 2. Verantwortlicher Redakteur: Rud. Versen. Drucker und Verleger: C. L. Krüger(G. Krüger), beide zu Dortmund. Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“. Blätter für Unterhaltung, gewerbliches und soziales Leben, Haus= und Landwirtschaft. Ferrsprecher Nr. 181: und„Illustrirtes UnterhaltungsBlatt". Postzeitungs=Preisliste Nr. 2048. Für Aufbewahrung und Rücksendung unverlangt eingesandter Manuskripte, sowie für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen wird keine Verantwortung übernommen. Die nächste Nummer der „Dortmunder Zeitung“ erscheint des Neujahrsfestes wegen am MontagVormittag. Hierzu eine zweite Ausgabe, sowie das„Illustrirte Unterhaltungsblatt“., Nr. 1. Deutschland. Berlin, 30. Dezember. Vom Fürsten Bismarck. Ein Gewährsmann des„Leipz. N..“, der mit Friedrichsruh in Beziehungen steht, schreibt neuerdings: Die Mitteilung der„Hamb. Nachr.“ in ihrer letzten Montag=Abendausgabe über das Befinden des Fürsten Bismarck lautet nicht erfreulich, und ich kann hinzufügen, daß namentlich die Schlaflosigkeit, die infolge des Mangels an Bewegung im Freien und an der Einwirkung frischer Luft dem Fürsten heimsucht, fast noch unerträglicher ist, als der Schmerz am Bein. Professor Schweninger zweifelt, wie ich höre, zwar nicht an der Möglichkeit, das Uebel zu beseitigen, aber es liegt in der Natur der Sache, daß der Heilungsprozeß in einem so hohen Alter, wie in dem des Fürsten, einen sehr viel langwierigeren und schwieri geren Verlauf nimmt, als es in jüngeren Jahren der all sein würde. Aus der Fassung der friedrichs ruher Notiz, wie sie in den„Hamb. Nachr.“ veröffentlicht ist, geht ein gewisser Unmut darüber hervor, daß die Freunde des Fürsten seine gesundheitliche Widerstandsfähigkeit überschätzen und die Krankheit, an der er zurzeit zu leiden hat, unterschätzen. Im Zusammenhange damit will ich eine Aeußerung des Fürsten mitteilen, die er kürzlich gethan hat und welche die in den„Hamb. Nachr.“ sinngemäß ergänzt: „Meine Freunde wollen mich immer gesund wissen; es ist aber doch keine Schande, mit 88 Jahren krank zu sein". Daß der Fürst in seinem jetzigen Zustande verhältnismäßig selten dazu, kommt, sich mit den politischen Tagesfragen eingehender zu befassen, versteht sich von selbst. Wie ich höre, ist auch bei den Besuchen, die neulich vom Kaiser und vom Prinzen Heinrich gemacht worden sind, wenig von Politik die Rede gewesen. Was die Stellung des Fürsten Bismara zur chinesischen Expedition betrifft, so habe ich schon es als meine auf Thatsachen gegründete Vermutung hingestellt, daß der Fürst, einerlei, wie er über die Aktion selbst denkt, jedenfalls für eine energische Durchführung derselben sei, nachdem die Sache einmal in Angriff genommen wäre. Aber nach dem, was ich weiter erfahren habe, würde es wohl zu weit gehen wenn man annehmen wollte, der Fürst ließe sichirgend eine, wenn auch nur moralische Mitverantwortlichkeit für das Vorgehen Deutschlands in Kiao=Tschau auf grund der Besuche auferlegen, die ihm gemacht worden #ch glaube überhaupt nicht— und habe triftigen Grund oazu— daß der Fürst auch nur nachträglich in der chinesischen Sache um Rat gefragt worden ist, und noch viel weniger glaube ich, daß er ihn, falls das Gegenteil der Fall gewesen wäre, zu erteilen bereit und in der Lage gewesen wäre. Wenn der Fürst gegenwärtig der chinesischen Aktion gegenüber eine Art wohlwollender Neutralität beobachtet und nichts dagegen thut, daß die„Hamb. Nachr.“ mehr oder weniger auf sein Konto hin die Sache begünstigen, so beruht dies, wie ich aus bestimmten Gründen schließen darf, u. a. darauf, daß das Vorgehen Deutschlands im Einverständnis mit Rußland erfolgt und sich als Ergebnis der Kooperation darstellt, die im Jahre 1895 seitens Rußlands, Deutschlands und Frankreichs Japan gegenüber stattgefunden hat. Zur Lage in Ostasien wird dem„Hamb..“ aus „##### geschrieben: Die Alarmnachricht, daß ein englisches Geschwader vor dem koreanischen Hafen Tschimulpo erschienen sei, Mannschaften gelandet und den durch russischen Einfluß, beseitigten Beirat des Finanzministers Me Leaon Brown wieder eingesetzt habe, hat insoweit Bestätigung gefunden, als englisches Geschwader vor Tschimulpo eingetroffen ist. Bei einer gewaltsamen Einmischung in die koreanischen Dinge würde England es nicht allein mit Korea, sondern mit dem Hintermann des„Kaisers“ von Korea, nämlich mit Rußland, zu thun haben. Daß England durch die Fortschritte Rußlands in Korea empfindlich getroffen ist, versteht sich von selbst. Wäre man aber in London entschlossen, für die„Unabhüngigkeit“ Koreas einzutreten und Japan das Rückgzat zu stärken, so hätte man nicht warten dürfen, bis es zu spät auch die Widerstandskraft der durch russische Offiziere reorganisirten koregnischen Armee nicht überschätzen darf, so würde Rußland ohne Zweifel eine jede Einmischung in seine Interessenphäre fernzuhalten suchen. England büßt jetzt nur den schweren politischen Fehler, den es während des hinesisch=japanischen Krieges begangen hat, indem es ich damit begnügte, Japan seine moralische Untertützung zu gewähren und dadurch Deutschland die Bahn zu einer gemeinsamen Aktion mit Rußland und Frankreich freizumachen. In Japan wird man die im Jahre 1896 gemachten bitteren Erfahrungen schwerlich in den Wind schlagen und sich weigern, für Englands Interessen ins Feuer zu gehen, wenn man nicht auf etwas mehr als auf die moralische Unterstützung rechnen kann. In Tokio dürfte man längst eingesehen haben, daß man die koreanische Frage zu früh in die Hand genommen hat. Wie die Dinge heute stehen würde Japan am besten thun, eine direkte Verständigung mit Rußland zu suchen. Was Japan von Engand zu erwarten hat, darüber hat sich die„Saturday Review“ mit vollster Deutlichkeit ausgesprochen: England werde den Japanern gestatten, für englische Ziele einzutreten. Man wird demnach bis auf weiteres darauf rechnen können, daß die koreanische Frage die ruhige Entwickelung der ostasiatischen Dinge nicht stören werde. Geschichte, die aber für englischen „Geschäftssinn“ ungemein bezeichnend ist, wird aus Melbourne berichtet. Es stellt sich nämlich heraus, daß der Premierminister Reid und die anderen Minister von Neusüdwales bei der Lieferung von gefrorenem Fleisch nach Wladivostok, also für die Russen, ihre Hand im Spiel gehabt haben. 14000 Zentner sollen innerhalb zwölf Monaten geliefert werden. Die Minister haben eine telegraphische Depesche an die russischen Behörden abgesandt und ihnen die Bedingungen mitgeteilt. Wahrscheinlich wird das Fleisch von Wladivostok aus auf die anderen Stationen verteilt werden. Der militärische Befehlshaber in NeuSüdwales, Generalmajor French, sagt, daß man ihm nicht befragt habe, ob es rätlich wäre, der russischen Intendantur auf diese Weise zu helfen. Vergütung für die Verpflegung marschirender Truppen. Auf grund der Vorschriften des Gesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 18. Februar 1875 ist durch Bestimmung des Reichskanzlers vom 23. der Betrag der für die Naturalverpflegung marschirender Truppen zu gewährenden Vergütung für das Jahr 1898 dahin festgestellt worden, daß an Vergütung für Mann und Tag zu gewähren ist: „„ mit Brot ohne Brot a) für die volle Tageskost b) für die Mittagskost c) für die Abendkost ); für die Morgenkost.. Teilstrecke. Neujahrsskizze von B. Herwi. S.[Nachdruck verboten. Die Sylvesternacht war angebrochen, die Mitternachtsstunde hatte dem letzten Tage des müden, alten Jahres den Stab aus der sinkenden Hand genommen und ihn dem jungen Nachfolger. dem ersehnten, freu dig begrüßten neuen Jahre übergeben. Was das vergangene auch immer gebracht haben mag an Enttäuschungen, Kummer und Sorgen— vom neuen, kommenden erhoffen wir doch wieder und wieder Balsam für die Wunden, Heilung für die Schmerzen. Betend begrüßen die einen, jubelnd die andern seinen Antritt; oft soll die Freude und die Lust die Angst betäuben.... Zurufe erschallen und jauchzend sie erwidert, im Schloß und in der Hütte, bei fröhlichem, geselligem Zusammensein, bei dem einsamen Wanderer...„Prosit Neujahr“ ist der geflügelte Gruß. Schon ist die Zeit weit vorgerückt, das Leben auf den Straßen flutet nicht mehr so ungestüm... nack und nach erlöschen auch die leuchtenden Flammen hinter den Fenstern.. Spiel und Tanz geyr zu Ende Immer vereinzelter werden die Zurufe auf den Straßen, immer mehr streben die Arbeitenden, die Miden und Vergnügungssatten ihrem Heim zu ae Ts Sausen, der eleganten Wagen, das Klingeln der Pferdsbahnen, das Rasseln der Omnibusse ist seltener Schwerfällig ziehen die Braunen einen aus dem -liähich Päkt## kommenden Nachtomnibus weiter. Provinzielles. Herdecke, 29. Dezember. Neue Eisenbahn=Werkstätte. Die königliche Eisenbahndirektion Elberfeld plant hierselbst, wie wir erfahren, die Anlage einer großeren Eisenwerkstätte in Verbindung mit dem Sammelbahnhofe Herdecke=Vorhalle, woselbst sich bereits eine größere Betriebswerkstätte befindet. Die Anlagekosten dürften bereits in den nächstjährigen Etat eingestellt werden. Burgsteinfurt, 30. Dezember. Der in Pferdezuchtkreisen weithin bekannte Kreistierarzt Dopheide ist gestern bei einem Wagenunfall zu Schaden gekemmen. Die Pferde vor seinem Wagen scheuten, das Gefährt wurde gegen einen Baum geschleudert, wobei Dopheide einen Beinbruch erlitt. Der Kutscher kam mit dem Schrecken davon. Bielefeld, 29. Dez.(Zum Kadnar=(Paßlers=Prozeß.) Herr. Pastor v. Bodelschwingh hat an solche Zeitungen, die über den Kadnar=Prozeß tendenziös berichtet hatten, eine autographirte Berichtigung gesandt. Die „Tremonia“ nimmt von ihr referirend Notiz, während das„Westf. Volksbl.“in Paderborn ihren Wortlaut wie folgt mitteilt:„1. In der viertägigen bielefelder Prozeßverhandlung über die Kadnar=Paßlersche Schmähschrift ist nach Vernehmung von etwa 80 Zeugen nicht„eine Menge hängen geblieben"; vielmehr wurden aus einem Zeitraume von 20 Jahren drei sogenannte Mißhandlungen festgestellt: Schlagen eines widerspenstigen Kranken mit einer gerade da liegenden Spalierlatte über die Schulter und schlagen eines anderen mit einem Strick auf das Gesäß. In beiden Fällen ist den Thätern ein scharfer Verweis erteilt und Entlassung angedroht worden.— In dem dritten Falle, wo ein Bruder von einem Kranken überwältigt war und in der Erregung, als man ihn frei gemacht hatte, dem Kranken einige Hiebe versetzte, ohne ihn zu verletzen, wurde der Bruder sofort entlassen.— 2. Es ist unwahr, daß die Hausväter der 6 namentlich angeführten oderanderer Häuser, manchmal ganz tüchtig geprügelt haben“.—.Strafmäßige Einsperrung in die Zelle ist in reinem Falle nachgewiesen.— 4. Eine gelegentliche Behandlung der Kranken„in der Weise wie bei den Alexianerbrüdern“ ist nicht vorgekommen.— 5. Geohrfeigt wurde ein gesunder Erwachsener, zur Nacherziehung hier untergebrachter, wegen groben werden### beven thut, kann er nie ganz unglücklich „Unter den Linden!“ ruft in etwas frischerem Tone der Kondukteur. wöhnlich gestorben nennt; sie lebt ja noch, die Sofie und ist gewiß ganz vergnügt; aber für mich ist sie ... sehen Sie, Herr, drei Jahre sind wir zusamgegangen, da war ich ihr gut genug, dann aber vo sie diente, der schnappte sie mir ge natiütrlich, 3Gute Haez, varmivrechende Mann steigt einen das beim Einskeigen bebältich. Jul, Eine armlich gekleidete Frau nimmt setzt den Eck#er.# oge ende Zie seädel Huds, imnmerfort pian u. auf dem Schoß. Ihr gegenüber sitzt ein freundich lachend„Die fröhlichen Gruße erwiedernd. Sie aussehender älterer Herr, der ihr beim Einsteigen bewegen groben Vergehens durch den Pastor v. B. jun. Die Familie des Geohrfeigten erklärte sich mit diesem Strafmittel ausdrücklich einverstanden.— 6. Nicht„zwei Pastoren sind aneinander geraten und haben sich geschimpft“, sondern ein geisteskranker ehemaliger Pastor schimpfte seinen Hausvater.— 7. Klagen über die Kost kamen nur in zwei Häusern nicht kranker, zum teil aus besseren Ständen stammender und verwöhnter Asylisten — 8.„Schmutziges“ Wasser wurde beim Baden nicht mehrfach verwendet.— 9. Ein offener Teich befindet sich nicht im Anstaltsgebiet; bei den vorgekommenen Ertrinkungsfällen lag kein Verschulden des Pflegepersonals vor.— 10. Daß die ärztliche Behandlung keine„summarische“, sondern eine sorgfältige und ausreichende ist, wurde in überzeugendster Weise festgestellt.— 11. Der Stacheldraht hat keine nennenswerte Rolle gespielt.— 12.„Personen, deren Zurechnungsfähigkeit und Wahrheitsliebe sehr zweifelhaft war“, wurden auch im bielefelder Prozeß vernommen. Von einem derartigen Zeugen, Schwachsiunigen und früheren Epileptiker, der nicht vereidigt werden konnte und dessen nichteidliche Aussagen durch eidliche mehrfach direkt widerlegt wurden, rührt die fälschlich als erwiesen berichtete Behauptung her: Trotz des strengen Verbotes kamen die ärgsten Mißhandlungen vor, und zwar so häufig, daß man aus den Meldungen gar nicht herausgekommen wäre, wenn man jeden einzelnen Fall hätte melden wollen“.— In der Urteilsbegrünist ausdrücklich festgestellt, daß die inkriminirten Anschuldigungen in ketner Weise bewiesen seien. Unter Strafantrag gestellt und„inkriminirt“ waren alle Anschuldigungen der Broschüre, welche überhaupt faßbar genug und zugleich beleidigend genug waren, um einen Strafantrag daraufhin stellen zu können“.— Für den Geist der ultramontanen Presse ist es bezeichnend, so schreibt die„N. W. Vztg.“, daß die„Tremonia“ diese „Bemerkungen" des Pastors v. Bodelschwingh„meistens ganz nebensächlich“ nennt. Nicht diese„Bemerkungen“ sind das, sondern das wenige Tadelnswerte, was sich aus einem Zeitraum von 20 Jahren nachweisen ließ, dern Bezahlent geit gar. abes, Nun klapvern sie bei mit dem Gelde und packen sich auf ##m.„Schoße ie kleinen Einraufe aus, die sie für die Mutter gemacht. Die eine hatte Süßigkeiten und eine Die Frau blickt ängstlich auf das Eingewickelte. „Damit es nicht schlackert", erklärt sie. „Ist wohl was von Punsch, Frauchen?“ die schüttelt den Kopf. Flasche Puuschessenz erstanden, die andere Konserven,#.# ist für meinen Jungen, guter Kaffee, der eine große Wurst und ein Töpfchen Liebigs Fleisch=####el guh weit draußen Wache stehn, da wit 5 Gleisch=sheut nacht gut frieren,... fühlen Sie mal, er ist „Das will ich", erzählte sie arme wird er „ ganz warm. Der Wilhelm soll doch auch wissen, daß Mütterchen zum Jahreswechsel verehren: ihre Suppen lganzen 8 g. ao deut; o# war heut schon den könnens ost sehr gut gebrauchen“. ganzen Tag, meine Feiertagsfreude... bei dem Wetter „Hübsche Dinger“, sagte der Fahrgast mit einem! ven enn es unr du gräßlich Seitenblick Gahrgast mit einem!„Nein, Frauchen, freuen Sie sich nur, daß er ge„Aber nichts gegen meine Sofie, lieber Herr“, hud, ist und Jeine, Pflicht„thun kann. Die arme am es mit Stolz von den Lippen des Kondukteurs.]:“ on der ich eben komme, und der ich den die hätten Sie sehen müssen, proper, so was gibts einzige: Lohn troß auler Mühe nicht retten konnte,— nicht mehr“. wus giots die ist tief zu beklagen, die begräbt mit dem alten „Na, ists denn ganz vorbei?“ Jahr auch ihre„schönsten Hoffnungen... so etwas ralet, wo, wiecd der denn lange sackeln! Oster, war wohd““ ne ich wisln aiae Veo; der Boktor, ia schon die Hochzeit; die Leute haben mirallesbrühwarm Immer unter sich soh das:s nichts nehr lagen. blaßer Abante en noch funger Eizige Foishasitener verlassen das Gefährt. jenen Straßen liegt nicht überall der glatte gra. stoßen. natürlich pikfein wars, sie hatte ja ihr man gesund blash“ sud x ein Wilhelm phalt. de wenschen spüren e5 und das liebe vich „Hier ein Extranickel“, sagt der neuangekommen.###“ ucht::: Ein! und ein Prosit Neujahr dazu... allersane“omene aber was für eins.“=: 9. 0 Der Ganduktaun anste###. amueiis. I Eine Weile spricht er dann nichts, nur mit der ver## wie die Rosse schnaufen... langsam gehts Eird ds Hauh auch seichter, u dern hreier kind, .r,neue Fahrgast ist gesprächig. wiß an; g emi. hnd Theat, heut dauerts Euch geZeit erwarten, beim zu. Cgortz, Haut, wonl kaum die wie #55 nicht, gestorven, guter Freund?“ kalte Luft strömt ins Innere. dr onegzeg, Thut. Die breite Figur erHand Fahaenn nichts, nur mit der ver= ins Depot Zzill vor sich bilu. Endlich fült es schwer von Lippen: Ha „Schämen Sie sich, tunger Mann“, vermeist zan daß der Kutscher, der heute den Omnibus gefahren icht viel sehen, und hart! Ueberschuß über die Fabrt gerechne und alles trübe, sentimentale über bin und will sich zum Geberu groven Teil Bord geworfen. Wenn einer rechtschaffen seine!?".“ sich zum Gehen wenden. rechtschaffen seine!„Danke schön, HeinrichiKlausing“, sagt der mit bewegter Stimme; die rote Arbeitshand zittert, als er das Geld an sich nehmen will. Der Kondukteur schaut näher hin. „Ja, kennen wir uns denn?— Himmel! Du! Axtmann! Fritz! Aber wie ist denn das möglich, Du, so verändert... Dein Bart und überhaupt—“ „Na komm nur, komm, ich werde Dir draußen erzählen“. Sie sitzen in dem benachbarten Schanklokal. Dicke von Bier= und Spirituosengeruch erfüllte Luft umgiebt sie. Heinrich wagt nicht zu fragen. Endlich beginnt er:„Weißt noch, vor'gen Sylvester, da kams. Der Kutscher nickt. „Ist mir schlecht gegangen“, brummt er,„haben mir rausgebissen bei Stadtrats... mal übern Durst ... na, wie das so kommt; und nun, ohne Stelle, und das Elend zu Hause...“ Heinrich Klausing trommelt mit den Fingern auf den Holztisch. Er schluckt heftig. „Doch nicht von wegen der Sofie?“ „Grade wegen ihr. Gut ist sie ja und fleißig, aber Glück hats uns beiden nicht gebracht, daß wir Dich so... na, Du weißt es ja... und nun die lange Krankheit, und das Kind tot... und dann, was Begräbnis und alles gekostet. Wir haben zuerst die guten Tage zu voll genommen, nun ist das Elend da.“ Heinrich sitzt wie versteinert. Er kann es kaum fassen; aber er weiß nichts von Groll und Schadenfreude; sein ehrliches Herz ist von Erbarmen erfüllt und nun greift er in die Tasche, holt das lederne Beutelchen hervor und drückt es dem Kutscher in die Hand.— „n mußt sie pflegen“, sagt er treuherzig,„kaufe ihr guten Wein und Koteletts, die hat sie immer so gern gegessen.... Hier nimm“ er zieht ein kleines Täschchen hervor—,„da ist auch noch was drin... Ach was, bloß keinen Dank; lass' doch man sein... Aber, Fritze, darauf, will ich, gib mir die Hand— sei gut zu ihr.... hörst Du? Sei gut zu ihr, sie verdients.“ Der andere nickte und ging mit schweren Tritten ab Heinrich verließ gleich darauf das dumpfige Lokal Draußen unter Gottes weitem Himmel, in der sternenklaren Nacht atmete er tief auf. So war er doch nicht so ganz unnötig auf der Welt, wie ers geglaubt hatte, so konnte er sogar noch gutes thun und gerade "„#gen, die den Lebensüberdruß bei ihm verursacht hatte. Es war ihm plötzlich sonderbar leicht und frei zu guute als, wgre ihm eine Lan vom Herzen genommen; das sanfte Mitleid war an die Stelle des verletzten Stolzes getreten, er hob den Kopf höhe.... Wie hatte doch der freundliche Herr gesagt? . Sie, sind noch jung, lieber Freund, und haben erst eine Teilstrecke im Leben erreicht. Fest die Gedanken auf ein Ziel gerichtet; alles Trübe über Bord und dann vorwärts: Frohe Fahrt! „Recht hat er gehabt“, sagte er laut und energisch, „und er soll Recht behalten, so wahr ich ein ehrlicher Kerl bin. Von morgen an— mit dem neuen Jahr — gehts mit frohem Mute und mit frischer Kraft an die Arbeit. Die erste Teilstrecke in meinem Leben ist passirt. Vorwärts mit dem lieben Gott bis zur nächsten.“ war gegenüber der glänzenden Rechtfertigung der Anstalten ganz nebensächlich, ja kaum der Erwähnung wert. Zu diesem Geständnis wird sich die jesuitisch urteilende Presse freilich nicht bequemen. Altenessen, 28. Dezbr. Wie bekannt, stieß vor einigen Wochen bei Zeche„Zollverein“ eine Lokomotive mit einem Zuge leerer Kohlenwagen zusammen. Durch die Trümmer der umgestürzten Wagen wurden beide Gleise der köln=mindener Hauptstrecke gesperrt. Nur der Geistesgegenwart und raschen Entschlossenheit der den Wagenzug begleitenden Rangirer und des in der findlichen Bahnwärters, die sofort nach beiden gen Warnungssignale gaben, ist es zu danken, daß die von beiden Seitten fälligen Schnell Näbe be ich vernoch rechtzeitig zum Halten gebracht wurden. Diese Männer, die Rangirer Brandt, Wehmeyer und Marx und der Bahnwärter Dederich, haben oom Betriebsinspektor Löbbecke ein Belobigungsschreiben der Direktion erhalten und außerdem ein Geldgeschenk. Von der Direktion erhielt B 75 4 und Marx und Pererich# 60—, underdem hatte ein Reisender des Schnellzuges Köln=Berlin, der chon urz vor der Unfallstelle angekommen war, der Direktion 100 K zur Belohnung übersandt. Diese wurden zu gleichen Teilen verteilt. Mülheim a. d. Ruhr, 27. Dezember. Nach dem zwischen der Stadtgemeinde Mülheim a. d. Ruhr und dem Militärfiskus wegen der Anlage eines Exerzierplatzes abgeschlossenen Vertrage beträgt die Größe des Platzes 87 Hektar. Die Stadt trägt die Erwerbskosten des Platzes und der Grundstücke, die nötig sind, einen jetzt vorhandenen Weg auf 5 Meter zu einem bequemen Abmarsch zu erbreitern, als Miethe erhält die Stadt 4Prozent der einschließlich aller Nebenkösten aufgewendeten Summe, in die auch die Kosten der Herrichtung des Platzes und Weges mit einzuschließen sind. Solange beide noch nicht in Benutzung genommen sind, erhält die Stadt 2½ Prozent. Die Stadt trägt alle Lasten an Steuern u. s. w. Für den Exerzierplatz dürften nicht mehr als 64 Mfür das Ar. für den Anmarschweg nicht mehr als 100 A aufgewendet werden. Der Vertrag hat eine vorlänfige Gültigkeitsdauer von 25 Jahren. Barmen, 29. Dezember. Der 60 Jahre alte Schuhmacher Rudolf Röben wurde in der Nacht zum 27 o. M. vor seiner Wohnung, Kleefkothen Nr. 1, erfroren aufgefunden. R. scheint angetrunken gewesen in diesem Zustande gestürzt zu sein, wenigstens lassen Wunden an der Nase und an einem Ange hierauf schließen. Heimkehrende Hausgenossen fanden den alten Mann gegen 3 Uhr früh vor der Hausthür liegend entseelt vor. R. war unverheiratet. Wermelskirchen, 29. Dezember. Die Firma Aug. Klönne in Dortmund hat, wie die„Werm. Zeitung" vernimmt, durch ihren hier anwesenden Ingenieurerklären lassen, daß sie auf ihre Kosten auch das durch die Explosion zumteil zerstörte Reiniger= und Apparatenhaus der städtischen Gasanstalt wieder herstellen lassen wolle. Rheindahlen, 28. Dezember. Vom Pferde erschlagen. Beim Abfüttern wurde ein hiesiger Landwirt von seinem Pferde so heftig vor den Kopf geschlagen, daß er hoffnungslos darniederliegt. Ein merkwürdiges Zusammentreffen ist, daß der älteste Sohn des Verletzten, der gegenwärtig bei den Dragonern dient, vor einigen Wochen beim Stalldienst von von einem Pferde ebenfalls schwer verletzt wurde. setzt den Wein in seiner wahren Gestalt als Dämon, befördert worden. Bei dieser hohen Steigerung ist Ne bräiu gelegene Insel Ehatam als als Natter, als Zerstörer aller Schleinhäute, als den von sehr wesentlichem Einstuß die Gewohubes) zu aux cursinlet, al. a8 Gehiet bezeichnet werden, wo des. Morbes und den Großpater der Gicht. Versendung ven Ansichtsvoltfkarten Deropzubeit dersauf..Haizen Erd., die Mitternachtstunde dehnung gewonnen hat. Die Freude an des das Von der Direkion erhielt Prandt 100 4, Wehmeyer täglich verzehren. Jede auch nur halbgebilde Ver= Zahlen naca.. we en diese nichtet, sonde ad Dederich je 50. 4, außerdem son, mus heutzutage wissen, da in Schwelgen in der stellungspläten. Veträgt doch die Zahl der von der erheischen a chende Aus= Datum willkürlich, nicht durch Naturgesetz geboten ist Ansichtspost:„Die Tageszeit ist an den Himmel geschrieben, das n Ursprungs“, um mit und des tötlichen Nachtschattens, ein nur etwas ver= sind. Im letzten Sommer sind nach bessertes Reis von einem giftigen Stamme und in der!„Verkehrsztg.“ vom Kyffhäuser 148 242(1893 nur Sprache Lombrosos ein„geborener Verbrecher“. Trotz 14 410), vom Nationaldenkmal auf dem Niedermald aller auf ihre Erziehung verwandten Sorgfalt kann 128 478(1893 nur 13.992), vom Brocken 119 935(10., sie jeden Augenblick einen Rückfall bekommen, und nur 80.032), von der Wartburg 117699(1893 er einer Solamn=Vergistung. rrer, aus xorschungen, alten Schloß in Heidelberg 65 557(1802 nu. 9837).po esten Reguisiten der Mimen gehört und die Norer die verräterische Knolle meiden vom Feldberg 27297(189“ nur 7689). u. s. m. Ralt.IP6“ avem gewisen Maß die natürlichen Runzeln keinen Umständen miehr als eine einzige karten abgesandt warz. Lbesen werden Hiefe nichter Hauz.wbelch letztere. sie, glättet und nährt, verSchauspieler jung? Die ewig Seschen ost das Erseanen des Bobliszn. gresit. 10d gaer ei (1893 nur fragt man sich, wie es notorisch alte Schauspieler und Schauspielerinnen möglich machen, so frisch und jung rSacha bece eer 2. hur gehen will, der von Mrs die Zahl der Ausichtss. Aus eben demselben Grunde bewahren sie sich Dem Betrage von 20½z millionen noch jugendliche Liahinre, Clauke, Eigur und können das Porto für Nasts haben, sollten wir hoffen können, daß unsere 1896 belief sich in Sichergei besiud, aber mit nichten! Eserhebtsich nun ein anderer Prophet, ein Dr. English aus Amerika, inneren Verkehrs zu veranschlagen ist, wird hierr## in und nle in die Hahre kommen, mit der Verkündung der Lehre, daß unser Volksleben sicher eine hübsche Summe auf die Gebühr für Ansichts= Hder Tautauste duu Die neue Einrichtung. Gener Gollirt uaz chatenl Taspt sch über einen General, dessen Kriegs„„## Bevor Pollini nach thaten sonst niemand rühmen wollte, und behauptete Hamburg kam, wurde stets an Schillers Geburtstag daß derselbe auf dem Schlachtfelde stets da zu finden ##iumtichen Preisen„Wilhelm Tell“ aufgeführt. gewesen sei, wo die Kugeln am dichtesten waren.— Pollini warf die alte Bühnen=Einrichtung um und„Wo war denn das?" und Getränke bis in den Kern bedroht ist. Von amerikanischen Verhältnissen ausgehend, weist dieser Dr. English darauf hin, daß die City von New=York täglich über 25 Wagenladungen Zitronen verbraucht und nicht viel weniger Orangen. Dazu kommt die angenehme, aber nicht weniger schädliche Säure des Rhabarbers und mit der Menge der verzehrten Hepsb= u. 5 Birnen wächst die Säure zu einer wahren schzon leit vieten Zayren jeier Familie zu„Wihelm In diesen Tagen wurde den Wirten eine„Liste der Flutwelle an. Der Verbrauch an Tomaten hat sich.““ ein Loge zu kaufen und während der Vorstel= Trunkenbolde im Verwaltungsbezirk der Stadt Emden“ in unserm Gahrhundert au: bas Dehnfacs###nt## lung n einem stillen Hintergrunde ein Schläfchen zu zugestellt. Diese Liste stützt sich auf eine Verordnung Er besorgte also auch zum kommenden Schiller= der vormaligen königlichen Landdrostei in Aurich vom und Krebs in steter Zunahme begriffen sind, obgleich und####e den das übliche Theatergeschenk z6. September 1883 und führt nicht weniger als 85 wir doch wissen müßten, daß beide Sorten von Krank= tgust schlies### lagven;, der Voryang oven wun— Personen namhaft auf, denen Branutwein und andere heiten auf die Säure dieser Pflanzen zurückzuführen[i#. a wirt er in der Szene, wo Fiescy er= Igeistige Getränke nicht verabfolgt werden dürfen. Die sind! Die 40000 Tonnen Gurken und die Million krinkt, zu, einer für ihn ganz ungewoynten Zeit durch holde Weiblichkeit ist dem„H..“ zufolge vertreten Gallonen Essig genügen, um die Zähne des ganzen nach mie der geweckt und sieht nurt mit 22 Ehefrauen, zwei Arbeiterinnen, einer Näherin amerikanischen Volkes zu verderben. Und damit an!"“ wie#et genuese, geld in den selute.n.# den natürlichen Säuren werden Salizyl bereitete plötzlich in funkelnagelneuer Ausstattung der Zuhörer seinen Nebenmann.—„Hinter dem Mu„Fiesco“ vor. In Hamburg lebte aber ein theater= nitionswagen!“ antwortete dieser. feindlicher Spießbürger, der die Gewohnheit hatte,]— Emden, 30. Dezember. Eine bedenkliche Liste schon seit vielen Jahren seiner Familie, zu„Wilhelm In diesen Tagen wurde den Wirten eine Liste den eine Loge zu kaufen und während in unserm Jahrhundert auf das Zehnfache vermehrt, thin und wir wundern uns noch darüber, daß Horzloida#! es ganzen noch, wie der genneser Held in Er ist verdutzt und versteht das nicht recht, macht aber Fluten versinkt. und einer„Unverehelichten“ fürlichen Säuren noch nicht genug Schade sei.].:“ btbust und verstehr das nicht recht, macht aber alle Früchte noch gar mit weitern Säuren, seiner Verwunderung mit dem Ausdrucke Luft:„Nu. 77.* und Vorsäuren, eingemacht. Einelegantes Diner is. der oue Geßler fünfzehn Jahre durch einen Pfeil Hirschiche ist jenem Arzt ein wahres„Säurenfest“, und damit sind.40ossent worden, und jett bloslich, seit der Polliuis Hirsch'sche Schleiber=Akademie, doch erst die geringsten Sünden der Säuren genannt, da 15, ercrinkt er: was is det for eene neue Einrich= Berlin., Rothes Schloß 2. deren eigentliches Reich erst im Gebiet der Getränke! I. Neue Uhrkotten Die rocht hübsche für di recht beginnt. Die Mineralwässer finden verhältnis= Taschandiohe Fxkarst hübsche, für die mäßig die meiste Gnade, aber auch sie enthalten doch mmer###de außerst praktisch„ Tamenmone die Uhr Sauren? Gewiß! Kohlensaure, also wieder ein Nagel mit einer kleinen Metalzier, befestigt, hat die Uhrkette Die Lebensgefahren des Harmlosen ist der Titel eines köstlichen Aufsatzes in dem Journal der„Amerikanischen meoizinischen Vereinigung“, der die Auswüchse der mooernen Gesundheitspflege in ausgezeichneter Weise bespöttelt. Es ist wahrhaft herzkrischend, die ewige Bakterienriecherei und das unGewiß! Kohlensäure, also wieder ein Nagel mit zu unserm Sarge. Und wie wirken nun diese Tonnen und Ozeane unsern Körp Basen und weben des schädliche Keime zu töten. Man kann also selbst daraus erbsengrößen Perin und Verorri, gl. hergestellt, an entnehmen, in welcher Gefahr wir durch die Ver= weiße, Seide aufgezogen, und es folgt immer na surung unseres Biutes schweben.„Wenn nun gar Herie. Diete Perten u. aaldperle oder eine, schte w# Terlin., Rothes Schloß 2. Prämiirt Dresden 1874 und Berliner Gewerbo Ausstellung 1879. mit der golde Ersori! nen Medaille in Frank reich 1897 und goldenen Medaille in England 1892. — Inrabhte Klteft, haf.Als.. kostenlos. s 8006 Prospekte gratis. Die Direktion. oder die Aerzte noch immer Pflanzenkost verordnen, so heißt lgng trägt morh einen Meter das natürlich Oel ins Feuer gießen. Kein Wunder, kesis; werden mehrfach zusammengenommen und wie die menschliche Rasse täglich grausamer und ner= bilden dann drei oder vier niederhängende Reihen. derblicher wird durch eine solche Versäurung ihres Amethift=Verterten sind auch lila Plutes„Die. Folge aus„er Lehre des Dr. English solche aus Rauchiopas und echten Koralen, die dann, meen n# weitze, auf bunte Seidenschnüre gezogen — Auf welchem Punkte der Erde feiert man zuBeginnt in Berlin das Jahr 1885 mit Dienstag, den 1. Januar, nachts 12 Uhr, so hat man in Philadelphia erst 31. Dezember 1884, abends 6 Uhr, in San Francisco erst 3 nachmittägs. Wenden wir uns nach Osten, so stellt sich heraus, daß um dieselbe Zeit, wenn in Berlin„Prosit Neujahr“ gerufen wird, in Kalkutta bereits 5 Uhr, in Sidnen in Australien 9 Uhr, auf Neuseeland gar 11 Uhr am Morgen des Neujahrstages ist. In demselben Augenblicke, wo man auf dem Ostkap in Neuseeland Dienstag, den 1. Januar 1885, morgens 2 Uhr zählt, hat Manila Sonntag, den 30. Dezember 1884, abends 10 Uhr 15 Minuten: Zuerst Neujahr haben Europaer auf Neuseeland. Insbe“ würde für manchen Deutschen eine sehr angenehme sein, denn wie weit mußte nicht danach der Biergenuß dem Weingenuß vorzuziehen sein. Dadurch wird erklärt, daß die einzige Strafe des Biertrinkers darin ablässige Wittern von etwas Ungesundem in jeder Speise und in jeder Gewohnheit einmal treffend ab=..... "#gan zu sehen, Der Aufsatz beginnk mit dem Hin= wird, während der Weintrinker der Gicht, der weis auf die seit dem Altertum bestehende Vorstellung von dem Neide der Götter auf den Glücklichen, auf den infolge seiner Harmlosigkeit überall der Tod lauert. So geht es nach den Ansichten mancher moderner Diätetiker heute erst recht. Z. B. der Wein war vei.##ten Patriarchen ein Ding,„das das Herz des Menschen fröhlich macht", dem Apostel der LebensWeltalls, das beste Symbol für das Blut Christi, dem alten Omar„die Gabe Gottes“, und den Griechen„die rote Freude der Welt". Wie anders heute! Dank der Forschung gelehrter Männer wie besteht, daß er nach dem 40. Jahre fett und kurzatmig ###r brightschen Krankheit und dem Irrsinn verfallen. Die Gefahr des Weines liegt übrigens buchstäblich in dessen Gefunkel, denn dieses rührt von der in ihm enthaltenen Kohlensäure her. Die große Rede gegen alles Saure schließt mit der schwungvollen Behauptung: „alkalisch sein, das heißt gesund sein!“ Vermischtes. „ Ansichtspostkarten. Nach der amtlichen Poststatistik sind im Jahre 1896 im Reichspostgebiet 476 Am 12. Januar 1898, 9 Uhr Vormittags beginnend(Sammelplatz Markfelderweg bei Butzmann) sollen ca. 210 Nrn. Holz meistbietend gegen Credit verkauft werden. 208968 Zur Auktion kommen: ca. 60 Nru. Eichen, 15—65 cm stark, Weiden, 20—50 cm stark, Kiefern, Schleete, Gru benholz, Birken, Erlen,Drechsler=, Modellholz, Kirschen, Tischler= holz, Brandholz. Die Verwaltung der Dortmunder Nieselfelder, Lippe bei Waltrop. 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So sollen die Worte auf dem einstmals Beamter nützen wollte, nicht seine ahme# dem Minister Friedberg geschenkten Vilde„uuo mel litische Anschauung seinen vorgesetzten Ministar. umnpune lacessit“ nicht besagen wollen, daß der Kaiser über stets zum Ausdruck bringen könne. u betonen beabsichtigte, sondern es solltel muß auch der Gasn aum kog:.. Das aber auf die wochentäglich 2mal, abends 6 Uhr und vormittags 10 Uhr, erscheinende Dortmunder Zeitung nebst Sonntags=Beilage „Für Haus und Hof“. „ 1nd „Illustrirtes Unterhaltungsblatt“ werden für das ShsboereiKhäich Soseinen fealte uis Bade elsel Ior Hiasch eoder sod dse Biage del Losadern se scheat ansclanctelausgater Acisterice. Vehiadter bate sei Luserst lelbosle Handse, eutgegengenommen.(überraschend über den Kopf gekommen. Bei der in einem Teile, der Augsue nars deen die bieber sbung seiner Stellung dieser gegenüber nachgerühnt - Tuserate fuden durch des Hebereumziznung wichen Rusland und Deuschland Auch die einal von Kaler gebrauchte Unterscheist verdaltuna. 20 Jakz= Plaues, Schioterdieler Seibst"„a ge ra te„Lorimunder ssud sie gaus machlos, denn mutig im Brutalisirens,„Oderiut dummelnant wird verktändlicheraus der Seie. Grnitz.8 20 Jahe laug als Landesdirektoran der Zeitungs die weiteste Verbreitung.— uno sie nur schwächeren gegenüber, vor dem Stärke= Ides Beschenkten heraus als wenn sie als Gesiunnnas, Selhftnermast uuioste. Lraaus der provinziellen ren aver weichen ste mutia aurich Siemöchten wohll ausdruck des Kaisers selber begriffen werden soll, sich v. ho 9i2722.hot“e, Herr, von Venzigsen P Berlin. 30. Dezemher. Eine Resarm ber 92.— Erglans Heielbiez den Vorgangen iun usez, Viesbeiben: Ventaud verlst nich iden Jusizuhziset sethen, dahersch die Khebena Hel ustnilhltr hier. De setsic lchiche Kesie. Selder sise D alseses. Behtich sangsis Aliche sic sclbe Laue sole bal dartlaeit lic esier Ve Kchier de stets am wohlsten, je mehr es ihm gelang, die Völker tung rechtfertigen lassen bei den Widmungsworten, die Pau von Eisenh.:.4 gl;: Dxsbesondere dem aufeinander zu hetzen, um dann im Trüben zu fischen, der verstorbene Herr von Stephan bekam:„Die Weltllirung der Str. 13 5e au9 Tcteinpahnen, der Reaudas gelingt aber jetzt nicht mehr, denn das charakter= steht im Zeichen des Verkehrs“. Auf die jüngste Photo= schaftlicher Meligratt&a Seihrung kandwirtlose falsche Treiben der Engländer hat sie so verhaßt graphiewidmung übertragen würde man also das schaft, dem Kar a. 7 Jebung der Laudwirtgemacht, daß alle Mächte fest gegen sie zusammen= Wort„Tamen“ unter dem an Bischof Anzer geschenkten haftes Interest upu derr ven Venniosen lebhalten. Die Quertreibereien betreffs Kretas haben Bilde dahin verstehen dürfen, daß damit etwa gesagt an Ort und Stail- war unermüdlich thätig, sich zuar bis jetzt noch verhindert, daß die Sache zurssein sol: Obwohl ich, der Ehef der katholischen Landesteile arsindteh e elen mibe, enfals eried Pirdg2ss Sadlich. Pecd. gelcheter.[Mlissg in evng, durch de Ernordung der Misso, in Verin mit abtane ei unterioten und biese baur Die Geschättsstelle der„Dortm. Zeitung“, Wederstr. 2 und Mönchenwordt 2. seri, Fraufreich 1395. Jopan, aneizen, ihsen die Ko=, P Verlia, 30. Dezenber. Eine Reform der Ver= hälalateit stanien aus dem Feuer zu holen, aber diese Länder sonentarike auf den ureubischen Eeilzauf ana. ve.) haugsgteit und Seibläudigkeit der Staatsreaierung . 1060 haben ihre Ersahrungen mit der englischen Treuel wieder einmal i nob Alusicht gestel Ar, Fach Prüsdante Vereit, zn une Z erhalten. Jum öberNeujahr 1898. 161ch Hereus binter sch und lasen England seine sso= blätern it die Nachricht in die Hefentlichkeit ges die stalsiche Rutatt.a es. Herein von Veiuiosen ot, en S i cs e elce e sc esen eite eiet ie enschis dbeuse die eliene esckeiscte ei Aichsah sch Kersche bie dn Keuned, ier d. aurd.d zulschen alle anderen, aber er bildet doch auch zugleich] Frankreich ist auf dem Gebiete der hoben Rakit allerlei Vorschlägen, denen alshald ein äffiziäser dioser Aeesaact###, hu# es vorzüglich verstanden einen Zeitabschnitt, an dem es sich lohnt, einen Strich setwas in den Hintergrund gekommen. Hanotaux mi Vorteit oder Verszeinachel, un in seden, ob won Zursäkhgalung vor 2, belegenhenen auf verna ung mit Vorteil oder Verlust abgeschlossen hat. Die parlamentarischen Verhältnisse in Vaterlande sind nicht gerade besser geworden, die Zer splitterung der Parteien hält an, sowohl— was wir standen. von des Ungelegenheiten auf verständige nach einer eisenbahn=offiziösen Notiz der Wirklichkeit nahme auch für die Mitali:?““ wulegen Hloireilichigen, Londelegten auih bie Dauer geist, istlseltger sprechen zu seset, Nad der=Keuta= scheiutl inon it besonderem dankbare VerHerr von Bennigeine natirlich am meisten bedauern= bei i Aiberalen, mitbekommt, denn die Franisiehe.ele,riche Serg Heste, und Teisessllets. N. als auch namentlich bei den Konservativen, denen die hungria zu, wenn sich andere um geuk=wiat, gern beben und die Fahrpreise Antisemiten und die Agrarier große Sorgen bereiten. Dia s1e7a sich anhere zum Mahle setzen.— lten Stand zu bringen, de #### Rückfahrkarten u. s.., aufzu=sehrung zollen. Alles in allem hat Herr v blend bei den. Libers, leaider Engen Richer noch mak. enten. Velister iu der Ponama=Vfare find nunimmer glaubt, in der Bekämpfung der ihm am näch sten Stehenden seine Hauptaufgabe suchen zu müssen un ait esceh e btr et i ae ele ie Peaschle Keade esgheäide sgente chen eseschshact. sies het. ce. aleie soseschesten oescanedlanterisceon bschh verwundersich, wenn es nicht auch die Flotenvorlagel nan ist auf sener Seie gugenkteAlsia trct.., udlene Rhautgsterei kaum noch zu denken. Ja, auch delder Proini Hannoder bie und da.rk.“tet“t geichmigteobgleches sch auch naltelich besteben wied, geworden. zht der Gauescerese. gahtege, aut egenlich elbsiverszändiche Vorderug dah die Tariel organsbickende Voliter uter Harraanaet. otr. der Sache auf die eine oder andere Weise ein mehr will es nicht recht vormäriggakeut####d: Esterhazy innerhalb des deutschen Reichs einheitlich gestaltetwerden Gesinnungsgenossen haben gabe. Peunigsens der wenger woltlstäimliches Minteichen unzschingen, bedenlicher, mit Vorscht u. Gensehtunder Geiesen.1 Cetsarteshuchernerbhiualeumerfillusdwodigarmu=tbefirchet was eingelreten s:.: 11.“““ de Veasrung, wag de, seiln, wie de, wole, Auszleigos Lessariges sihen u Sepishen de. Velele ader seriüdarbeiselegeseiltiwerdengüisen Ale Hero. Rav antiche Sielung seine ugabsznoige Gezunnun unGeltendmachung im Parlament beeinträchtigen selchen umzuhängen. bedenklicher, mit Vorsicht zu genießender Geselle, aber erfüllhar heiseite gestaff: ehsnmnt#lt zud wohl gar un= befürchtet, was eingetreten ist: daß er, so wenig die eute mit den Zenteuin rechten, wöhenddieksberalet seisen Ar Prniges scheint mar vun doch nicht nach=bachvoretwaacht Jahrev( Versacheiner Versäind=(Heren Gelendmachung im Vorlanest beurenuu und Volkskräfte, die u. sollten, ist leider nicht anzunehmen. lin angenehmen 2 In unsere auswärtige Politik ist ein straffer und politik hat nicht entschiedener Zug gekommen. Daß unsere Sympathien viel Geld gekost bei dem frevelhaften Jamesonschen Einfall in kr# berte.9 lebt auch keineswegs raus folgt, denn also das nüre piel Fosthare Ai meinen, daß staatliche un st nur viel kostbares Blut und unsinnia! Gründung des deutschen N blühende See. Sorgen und Germany“, das der deutschen Ware einen lichen Stoß versetzen sollte, den Absatz der im Gegenteil mächtig gefördert. Seie den giechischstischen Wiren dat Bautsch.. Ju 8 d von voruherein eine feste Hand gehaht und mären### Desgrreich sind die Dinge nicht erquicklicher nan Miqnel seine Deummuu#####hlange nicht Herr werden die jüngst vom Stavel gelaufenen Kriegeschissbesonders groß seefahrenden Niederlage in brauchen. ganzen Erbärmlichkeit zu zeigen Mit kühnem Schlage hat sich Deutschland jetzt Ehina die ihm im chinefisch=japanischen Kriege ver= wweichen müssen. Sein Bachra 3“ beusen vermochte, von Millionen gehende Ausgaben liebt Herr von zwi. 9 24:##fbig„rurzen Zeit von noch nicht sprochene Belohnung in Kiao=Tschau=Bai gehol“ welchel big tar:.“„ ein Nachfolger„Gautsch hat aber quel bekanntlich nicht seh Im Abaage###re Mi= Vierteljahrhundert vollzogen hat, so kommt man zu hon GisesicheNäase Helange vorenthalen haten. flaslthin ket zuen uch nicht zu gebehdichen Verhsätuisen woicd nan sch uach der anaesindane= Gerdeeiianteiden beitat uant bente teunt einider Stat au er Rußlands gesichert, sodaß die geärgerten Engländer wurden. Die Ir####u#####orechts niedergeschlagen positives mitzuteilen weiß. och etwas Es zeigt sich hier, wie auf so vielen anderen Gebieten und Japaner das Nachsehen haben, während Frankreich, Haiger: D“ Odnung des Verhältinisses des übrigen! Berlin, 30. Dezbr. In diesen Tagen tuitt##. dad, wo der Deutsche einmal einentwickelungsfähiges Graf Taaffe sagte,„von Fall zu Fall“ ind das Resultat ist Der„Weser=Ztg.“ das 65 Schulschiffe zur Ordnung zurückgeführt. Eine entschiedene auswärtige Politiku as cscs es sce e checse ece cesche scschchce ehehe sctisht hsine uiz sche das im Jahre 1896 beschlossene Börsengesetz gingen einander, u1 9. Je mehr, sieh oir Errr Territket, um wostern entichnegen verigren als tatt kaktag. an s“ Aur(turer im. Hertenzuute eine Avirczmmn er der Stadtverwaltungen das eine Vesresag. se Leldsostichoeft I. bes Vors öosten dei werden sollte. Man will Ländea bes. Produttenbörsen fordert, weiche unr he es e eshecdk. haib 2 achs aelster ue. P2 ite eli. Keste di. Kensgaug barschns nachdrücklicher und rücü##; zuchr in liegt jedoch noch nichts bestimmtes vor. Gegenteil ist an die Stelle der streitenden G# Bilder augemein so zu erklären, daß sie nicht somgs:“. nachdrucklicher und rücksichtsloser seinen h Berlin, 30. Dez. bestimmtes vor. Im neuen Palais, fand gestern hörte heute vormittag die Vorträge des Kriegsministers v. Goßler, sowie des Chefs des Militärkabinetts, Generals v. h Köln, 30. Dez. Die„K. Volksztg.“ bespricht die Hertlingsche Rede und meint, diese Rede müsse das entrum als Grundlage betrachten und eine Verständigung mit den ührigen in betracht kommenden Faktoren anzustreben suchen. Die„Volkszeitung“ polemisirt gegen die süddeutsche Zentrumspresse, welche nicht o oft und so leicht eine Trennung der baierischen Zentrumsmitglieder und der Zentrumsfraktion des Reichstags androhen solle. Einzelne Zentrumsorgane schienen gleich gewissen radikalen Strömungen in der Wählerschaft Rechnung zu tragen, welche mit dem Trennungsgedanken spielen, ohne sich die Folgen eines ch allen Richtungen hin klar * Neues Palais bei Potsdam, 31. Dezember. Zur estrigen Frühstückstafel waren geladen Prinz und gestrigen Frühstuckstafel waren al Prinzessin Friedrich Karl von Hessen nebst Gefol und geheimer Kommerzienrat Krupp. Zur Aben tafel waren keine Einladungen ergangen. Gleiwitz, 31. Dez. Der„Oberschlesische Wanderer en Schrittes nac machen. * Franksurt a.., zu u. wr., 30. Dezember. Der„Frankf. wird aus Konstantinopel gemeldet: Die russische tegierung ließ gestern der Pforte eine abermalige nachdrückliche Ermahnung zur Zahlung des Restbetrages ihrer Forderungen aus der Kriegsentschädigung überreichen. Die Pforte will Rußland eine a Konto= Zahlung im Betrage von 250000 Pfund machen. Ausland. h Wien, 30. Dez. Kaiser Franz Josef machte dem Papst zu dessen morgigem 60jährigen Priesterjubiläum ein Geschenk von 50000 fl. in Gold, welche in einer kunstvoll gearbeiteten Schatulle ruhen. h Budapest, 30. Dez. Wie in Abgeordnetenkreisen verlautet, soll Ministerpräsident Bauffy für den Fall, daß die Linke die allgemeine Obstruktion ins Werk setzen sollte, sich vom Kaiser die Ermächtigung verschafft haben, das Abgeordnetenhaus aufzulösen. h London, 30. Dez. Nach offiziösen Mitteilungen aus Tokio ist die von russischen Blättern gebrachte Nachricht, daß Rußland und Japan einen Vertrag abgeschlossen hätten, wonach Japan die Rechte Rußlands auf Korea und das nordöstliche China anerkannt, dagegen Rußland die Ansprüche und Interessen Japans auf die Beringsinseln und auf Hawaii gutheißt und unterstützt, vollständig unbegründet. Bei der derzeiligen Stimmung der japanischen Bevölkerung dürfte keine Regierung es wagen, ein derartiges Abkommen abzuschließen. Provinzielles. ** Dortmund, 31. Dez. In den oberen Kühnschen Sälen wurde heute eine Ausstellung von Kanarien, exotischen Vögeln, Käfigen, Geräten, Sämereien 2c. eröffnet, welche von dem ältesten Kanarienzüchterverein hier arrangirt ist. In dem vorderen Saale haben die Preisvögel Aufstellung gefunden, d. h. diejenigen, deren Eigentümer sich um Preise bewerben. Die Herren Preisrichter haben eine schwere Aufgabe, um aus der großen Zahl der Sänger die allerbesten herauszufinden, singen doch alle schön, wenigstens nach dem Urteile des Laien. In dem zweiten Saale haben Vögel Aufstellung gefunden, die während der Ausstellung an die Besucher zur Verteilung gelangen sollen, ebenso solche, die zum Verkauf gestellt sind. Mehrere Aussteller bringen zahlreiche exotische Vögel, die zum teil herrliches, farbenprächtiges Gefieder zeigen, zur Ausstellung; ein Papagei ist vorhanden, welcher ganze Sätze spricht, singt, bellt 2c., es scheint ein wahrer Wundervogel zu sein. ** Dortmund, 31. Dez. Bei der hiesigen Reichs bankhauptstelle ist der bisherige Diätar Weruer zum kaiserlichen Bankassistenten und bei der Reichsbanknebenstelle in Hagen der Bankassistent Saarmann zum kaiserlichen Bankbuchhalter ernannt worden. — Dortmund, 31. Dez. Unsere braven Postboten und Briefträger haben jetzt eine schwere Zeit. Vor den Weihnachtstagen gab es eine große Zahl von Paketen und Briefen, die zu bewältigen und an ihren Bestimmungsort zu bringen ein hohes Maß von Arbeit, Anstrengung und Gewissenhaftigkeit erforderte. Und jetzt, wo das alte Jahr zu Neige geht, haben sie tausende von Glückwunschbriefen zu bestellen. Is pünktlicher die unermüdlichen Briefträger ihren Dienst versehen, umsomehr erhöhen sie die Festesstimmung der Empfänger. Die Hugosche Besitzung, Westenhellweg 61, welche bekanntlich mitten zwischen den Roseschen Schauenstern liegt, ist für 180000 A in den Besitz der irma Rose u. Komp. übergegangen. X Castrop, 30. Dezbr. Die Gemeindekassen=Rechnung für 189697 schließt ab in Einnahme mit 124 767 K 78#. in Ausgabe mit 118854 K 27+; die Schlachthauskasse in Einnahme mit 7132 K 75-, in Ausgabe mit 5450 K 48+. —h Franlfurt a.., 30. Dez. Die„Frankf. Ztg.“ meldet aus Konstantinopel: Der Professor Czerny aus eidelberg ist auf Veranlassung des Sultaus nach onstantinopel gekommen, um eine Operation an dem Arzte der deutschen Botschaft, geh. Rat Dr. v. Mühlig, vorzunehmen meldet: Graf von Frankenberg auf Tillowitz, glied des Herrenhauses, welcher in den Feiertage Besuche beim Herzog von Ujest auf Schloß Slaventzig Mit en zum fe U weilte, ist dort gestorben. * Graz, 30. Dezbr. Eine Stauung großer Eismassen verursachte heute früh eine plötzliche Ueberflutung eines von ärmeren Leuten bewohnten Teiles des Stadtviertels Lenz. Die eindringenden Fluten überraschten die Bewohner im Schlafe; viele retteten nur das nackte Leben. Die Verluste an Menschen leben sind noch nicht bekannt. * Paris, 31. Dezember. Bei dem Abschiedsdiner welches gestern im Ministerium des Aeußeren zu Ehren des Barons von Mohrenheim stattfand, brachte Minister Hanotaux einen Trinkspruch aus, in welchem er dem Bedauern Ausdruck gab, welches die Abreise des Botschafters bei ihm, der pariser Bevölkerung und dem Lande hervorrufe. Das diplomatische Korps werde sich mit der Regierung verbinden in dem Ausdruck des Bedauerns, welches die Abreise ihres Doyen begleite. Die innigen Beziehungen, welche die beiden großen Nationen verbinden, seien ein Gut für jedermann. Der Minister schloß mit einem Toast auf den hervor ragenden Diplomaten, der im langen Lause seiner Karriere große Dinge vollbracht und gesehen und alle Kräfte der großen Sache des Friedens und der Menschlichkeit gewidmet habe. Baron v. Mohrenheim gab in seiner Erwiderung zunächst der Bewegung Aus druck, welche er beim Scheiden empfinde und er innerte an die für ihn unvergeßlichen Beweise von Sympathien herzlicher Freundschaft und aufrichtiger Zuneigung, welche er in Frankreich erhalten habe. Er danke dem Minister Hanotaux, seinen Mitarbeitern und ihren Vorgängern für ihre beständige Unterstützung. Baron von Morenheim schloß: Bewegten Herzens erhebe ich mein Glas zu Ehren der französischen Regierung und der französischen Nation. * London, 31. Dezember.„Daily Graphic“ veröffentlicht eine, einer Erklärung nach ihm von maß ebender Stelle zugesandte Mitteilung, worin es heißt, aß das britische Geschwader angewiesen sei, sich in Tschemulpo zu versammeln, um die britische Diplo matie in der Wahrung der Rechte des Finanzrats Brown zu unterstützen. Betreffend Port Arthurs heißt es in der Mitteilung weiter, daß China die britische Regierung offiziell von den Bedingungen in Kenntnis gesetzt habe, unter denen die Besetzung des Hafens durch Rußland erfolgt sei. Dieselbe sei kein Grund kzu einer Beschwerde von seiten Englands, da die Russen sich verpflichtet hätten, Port Arthur mit Ende des Winters zu räumen. Was Kiao=Tschau anbetrifft, so stimmte das auswärtige Amt mit der Admiralität darin überein, daß die deutsche Okkupation die britischen in den chinesischen Gewässern in keiner Weise bedrohen. * Madrid, 31. Dez. Die Korrespondenten der amerikanischen Zeitungen haben Kuba verlassen. Dieser Entschluß wird als ein Beweis dafür angesehen, daß die amerikanisch=kubanische Frage einer friedlichen Lösung nahe ist. Die meisten der kubanischen Aufständischen wünschen Frieden, sie widersetzen sich nur der Ernennung von fremdländischen Chefs, welche für Kuba kein Interesse haben. * Madrid, 31. Dezember. Auf Befehl des Kriegsministers ist die Verfolgung derjenigen Blätter eingeleitet worden, die den Protest des Generals Weyler veröffentlicht haben. * Kairo, 31. Dezember. Die Verluste der Derwische bei der Einnahme von Osobri betrugen 44 Tote, darunter 2 Emirs. * Kalkutta, 31. Dez. Allen, Mitglied des Unterhauses und Oberst des königlich indischen Regiments, welcher sich in Olimudschid aufhielt und dort gestern einen Spazierritt unternahm, wird seitdem vermißt. Man befürchtet, daß Allen entweder getötet ist, oder sich in den Händen der Afridis befindet. Gewerbliche und Verkehrszeitung. * Es war von Börsenblättern gemeldet worden, daß der Dortmund=Enscheder Bahn tägliche große Transporte spanischer Erze, über Rotterdam kommend, ür das Höschsche Werk zufielen. Das ist insoweit nicht richtig, als es schwedische Erze sind, die über Amsterdam kommen. * Berlin, 31. Dez. Börsen=Kurse.(Mitgeteilt von der„Essener Kredit=Anstalt", Dortmund. Kassakurse: die bestehenden 89 Gewerbegerichte 89 000 Sachen verhandelt, rasch, verständig, billig. Leider sehlen auch heute noch in den großen Städten Arbeitsämter und Rechtsbureaus. Die Art und die Einrichtung des 5 lem Programm. Tänzchen. An beiden Gesttagen Gelegenheits sier geschaffenen Arbeitsnachweises wurde lebhaft kritisirt. Zur Gesundheitspflege übergehend, betonte der Referent, daß vielleicht der bekannte Ausspruch: Die großen Städte würden sich, falls nicht vom Lande hei immer neue Kraft und neues Blut zugeführt werde, selbst aufzehren, infolge der ungenügenden hygieinischen Einrichtungen, seiner Ansicht und Kenntnis nach wohl übertrieben sei, zweifellos enthalte er aber ein großes Korn Wahrheit. Ein Blick auf unsere Kirchhöfe zeige die große Kindersterblichkeit. Daß durch verständige Pflege viele der Unmündigen dem Leben erhalten bleiben könnten, dieser Behauptung dürfte kaum widersprochen werden. In manchen sozialdurchwehten Orten ist deshalb die menschenfreundliche Einrichtung getroffen, dem Vater, welcher die Geburt eines Kindleins anmeldet, ein kleines Geschenk oder auch nur ein Blatt zu überreichen. Selbiges führt in gemeinverständlichem Deutsch die vorzüglichsten Regeln der Kindererziehung vor, bringt Beispiele und Nachweise der zweckmäßigen Nährmittel, Vorbeugemittel, Heilmittel 2c. Die ferneren Ausführungen betrafen die Schaffung von geräumigen, lichten Arbeiterwoh nungen, Schulen, Volks= bezw. Schulbädern, Verabreichung von Frühstücken, Markthallen, städtischen Metzgereien(siehe Freiburg) u. s. f. Das Fehlen mancher dieser Einrichtungen wurde hauptsächlich auf das Nichtvorhandensein einer sozialen Kommission zurückgeführt.— Die nächste Sitzung findet am 6. Januar tatt. Sie wird sich mit der Diskussion des Vor trages, besonders mit der Frage:„Welche Anforde rungen sind an die städtischen Finanzen zu stellen beschäftigen. Gäste und Freunde der Sache sind herz lich eingeladen. Gemeinderat. Automaten=Ausstellung. In der Automaten=Austellung auf der Brückstraß herrschte während den Feiertagen ein solcher Andrang das manchmal das Lokal überfüllt war. Ist doch mancherlei ausgestellt auf dem Gebiete der Kunst und der Musik, daß sich jeder für 10 Pfg. dieses Ver gungen leisten kann. Im Panorama gelangt von heut ab eine neue Serie und zwar die neuesten Aufnahmer von Berlin und Potsdam 1897 zur Ausstellung. Wie nennen nur die Einweihung des Kaiser Wilhelm=Denk mals, das Kaiserin Augusta=Denkmal, Reichstagsge bände, Kaiser Wilhelm= und Kaiser Friedrich=Ge dächniskirche, Aufziehen der Wache, Straßen und Plätze, sowie Schlösser von Berlin und Potsdam. Briefkasten der Nedaktion. Ihren geehrten Mitarbeitern, Freunden und Lesern wünscht ein glückliches Neujahr die Redaktion der„Dortmunder Zeitung“. Nach Camen:„Das Schönste sucht er auf den Fluren" u. s. w. Besten Dank für die Kettenumen=Blüte, die Sie in diesem abnormen warmen Winter am Ufer der zahmen Seseke am 30. Dezember für uns pflückten. Die freundlichen Wünsche zum neuen Jahre erwidern wir herzlich. Herrn W. K. hier. Darauf läßt sich wohl kein Geschäft so leicht ein, weil stets neue Auflagen erscheinen. Herrn H. S. hier. Machen Sie betreffs der „Räuberhöhle“ direkt Anzeige bei der Polizei. W. 100. Das ist eine Frage, die sich ohne nähere Kenntnis der Art des Zeugnisses nicht beantworten läßt. Wenn die eine Behörde es für stempelfrei erBörnig statt. Es handelte sich zunächst um die Steuer veranlagung betr. die Zeche„Mont=Cenis“ für 1897/98. Die hierüber vorliegende Berechnung wurde angenommen, darnach erhält von der Zeche die Gemeinde Holthausen 28,27 Prozent von dem kommunalsteuerpflichtigen Einkommen von 58 367 K= 16 500 M zu dem fingirten Staatssteuersatze von 510 A, die Gemeinde Gewerkschaft der Zeche„Mont=Cenis" in 1897/98 an Kopfsteuer zahlen an Holthausen 1394 M, an Börnig 620 M, an Giesenberg=Sodingen 16890+ — Sodann wurde nach längerer Verhandlung der Ausbau des etwa 4 km langen Weges von der Bochumerstraße durch die börniger Büsche bis nach Börnig beschlossen und zwar von den Vertretungen von Holthausen und Giesenberg=Sodingen einstimmig, von Börnig mit vier von sieben Stimmen. Börnig tellt jedoch die Bedingung, daß ihm, da es bei dem präsidenten gestellt werden, oder noch besser bei der Straßenbau nicht so interesfirt ist, aus Interessenten= Polizeibehörde des Ortes, weil er sonst doch 00 A zufließen, welche Bedingung„— erfüllt ist. Außerdem soll der guter Wille. Herrn B. in Hörde. Der Zeitpunkt des Rechts kräftigwerdens geht von der Zustellung des Urteils ab. Die Frist beträgt eine Woche. Die Summe sollen Sie hinterlegen, um den Verurteilten schadlos zu halten, falls er in höherer Instanz ein obsiegendes Urteil erstreitet. A. D. Der Vertrag kann nicht gekündigt werden, sondern gilt bis zum Ablauf. J. R. Wenn nichts ausgemacht ist, beträgt die Kündigungsfrist 6 Wochen. Abonnent A. K. Sie können ja wohl eine Beschwerde an das Gericht machen, so rasch geht die Sache aber im allgemeinen nicht. Mehrere Stammgäste vom wiener Café. Man kann niemals eine Dame engagiren, der man nicht vorgestellt ist; auch zum Schlittschuhlaufen nicht. S. 101. Der Antrag auf Erteilung der Korporationsrechte für einen Verein muß beim Regierungsrzunehr Lippst adt, 29. Dezember. Erstochen wurde hier auf offener Straße ein Brauereiarbeiter. Der Thäter, ein junger Bursche, wurde aus seiner Wohnung geholt, wo er sich gleich nach der Unthat, als wenn nichts geschehen wäre, ins Bett gelegt hatte. * Oberhansen, 29. Dezbr. Mit den Worten:„Ich schieße Ench tot!“ legte gestern abend der in Urlaub weilende Unteroffizierschüler Täschner ein Teschin auf eine Gruppe Mädchen an, nicht wissend, das dasselbe geladen war. Der Schuß ging los und traf die Tochter des Schuhmachermeisters Lehmacher. Die Kugel zertrümmerte dem Mädchen das Nasenbein und drang dann unter den Backenknochen. Die Verletzte wurde sofort ins Krankenhaus überführt. Die Entfernung der Kugel zeigt sich schwierig. Wieder ein Fall, der Vorsicht im Gebrauch von Schießwaffen lehrt. 30 /12./31.12. 3½% deutsch. ReichsAnleihe 103,10/103.25 deutsche ReichsAnleihe.97.10 3½ preuß. Konsols 103.10 3% preuß. Konsols 97,70 * 209,40 Deutsche Bank Diskonto=Kemm. 97.30 103.25 10.— 209.60 200.— 201.20 Essen. Kredit=Aktien 148.— 148. National=Bank 15225 152,50 Oestr. Kredit Aplerbecker Marga rete=Akt. 133,50 133,60 Arenberg[815.— 810,— Bliesenbach„[254,—,256,— Boch.=Gels. Straßen= bahn Aktien 179.—s179,75 Boch. Baw. La..] 81,50 81.— Bochumer Guß[204,80 204 75 Bonisacius 108.— 109,— Vermischtes. — Die Jahreszahl 1898. Die Zahl 1898 ist durch 13 teilbar, denn 1898: 13= 146. Ferner ist die Quersumme der vier Ziffern unserer Zahl 1898 durch 13 teilbar, denn 1+ 8+ 9+ 8= 26. Wer unter den Lesern hat schon einmal ein Jahr mit solch eigentümlicher Jahreszahl erlebt? Wer von uns wird das auf 1898 folgende Jahr, dessen Jahreszahl dieselben Eigenschaften hat, erleben? Auf beide Fragen gebührt die Antwort: Niemand. Die letzte Jahreszahl vor 1898, die selbst und deren Quersumme durch 13 teilbar waren, war die Jahreszahl 1651. Denn 1651: 13— 127 und 1+ 6+ 5+ 1— 13. Das nächste Jahr dieser Art nach 1898 wird das Jahr 2119 sein, denn 2119: 13— 163 und 2+ 1+ 1 * 9— 13. Die Zahl 1898 gehört ferner zu einer anderen merkwürdigen Gruppe vierziffriger Zahlen: Zieht man nämlich die erste Zisse von der dritten ab, so erhält man den Wert der zweiten oder der ihr gleichen vierten Ziffer(9—1=). Diese Eigenschaft hatten seit Christi Geburt erst acht Jahreszahlen, 1898 ist die neunte. Es sind das die Zahlen 1010,1, 1262, 134, 1454, 1565, 1676, 1787 und 1898. Die Differenz zweier aufeinander folgenden Zahlen dieser Reihe beträgt stets 11.. Bis zur nächsten Jahreszahl dieser Reihe, das ist bis zum Jahre 2020 vergehen aber 111„ 11= 122 Jahre. Das Das fol(1900—1999) wird keine Zahl Unter den obengenannten neun Zahlen ist 1898 die einzige, in welcher 18 ohne Rest aufgeht. ende ieser Jahrhundert Reihe enthalten. Draht=Nachrichten. (Wolffs Telegraphen=Bureau.) Hamburg, 31. Dezember. Wetteraussichten für Sonnabend: Milde, wolkig und veränderlich, Süd- bis Südwestwind, stellenweise Regen. Berlin, 31. Dezember. Der Kreuzer„Kaiserin usta“ ist am 30. Dezember in Kiao=Tschau ange kommen. Kölner Bergw. Concordia Consolidation Courl Dannenbaum Dortm. Union.A. 48 50 Dortm. Union L. O. 9840 98.10 Dortm..=Brauerei 375,25 379,— 262,75 262 25 297.75 297.50 289.— 290.— 162.— 162,75 131.25 132.— 194,40 195.— 226.—226.— 257— 320,75 320 75 202.14 Germania " L ö w e n= " UnionEschweiler Gelskirchener Gußst. 160.— 163.70 „. Bergw. 188,75 192 10 Glückauf=Brauerei 168— 186,75 agener Accumulat. 18.,0 187.25 arpener Hibernia Hörder La. A. Königsborn König Wilhelm St.= uktien König Prior Aktien Laurahütte Luise Tiefbau St.=A. Luise Tiefbau Prior.=Aktien Magdeburger Bgw. 30.12.31./12 208 90 209.70 133.20133.25 180.—/1825 174,75178.— 250.—/253.— 319,25 318— 183.40 184 40 77.50 78.25 112.—112.50 —461— ssssig us Vnlegleise 38K- Polizeibehbrde des Ortes, weil er sonst doch zur Bekreisen 1300 M zufließen, welche Bedingung inzwischen gutachtung zurückkommt. Dem Antrage müssen die erfüllt ist. Außerdem soll der Ausbau der Straße, Statuten, das Mitglieder=Verzeichnis und alles, was welche demnächst event. von einer der in Aussicht ge= die Bedeutung des Vereins und seine guten Zwecke Ziele beweist, beigefügt werden. Herr Wirt Heinr. Hagedorn von Lindenhorst überbrachte uns einen recht lebhaften Maikäfer, der sich durch das milde Wetter leichtsinnigerweise zum verfrühten Inslebentreten veranlaßt gefühlt hatte. Ein verfrühter Maikäfer oder ein verflecener Schmetterling sind zwar sehr hübsch, aber ein toter Hase ist manchmal doch besser. Abonnent H. S. Wenden Sie sich an das deutsche Konsulat in Amsterdam.— Gegen die deutschen Freimarken werden sicher keine Einwendungen gemacht. Herrn A. B. hier. Die schriftliche Anmeldung beim städtischen Meldeamte ist zweifellos gestattet. Wenn Sie also mit 2. bestraft sind, so werden Sie wohl die Sache verkehrt gemacht haben, was wir natürlich nommenen elektrischen Straßenbahnlinien benutzt wer den wird, von einer entsprechenden Beihülfe seitens der Provinz und des Kreises abhängig gemacht werden. — Die Vertretung für Börnig beschloß noch die Auszesserung der Straße von Enkmanns Einwohnerhaus bis zur Gabelung. Die etwa 300 Meter lange Strecke wird einen Kostenaufwand von 2581 J verursachen, welche Summe aus den verfügbaren Gemeindemitteln gedeckt werden soll. Vereins=Nachrichten. m Dortmund, 30. Dez. Gestern abend hielt der Männergesangverein„Konkordia" im Café Klostermann eine außerordentliche, gutbesuchte General=Versammlung ab, auf deren Tagesordnung die Vorstands= nicht wissen können. Wenn Ihre Anmeldung abe Herr Kauf, welcher sich bei Gelegenheit der diesjährigen auch Erfola haben 50jährigen Jubelfeier so außerordentlich bewährt—."— hatte, ebenso der langjährige Kassirer, Herr Schulze, sowie der 1. Bibliothekar, Herr Eisenstein. Ferner wurden neugewählt: Herr Dormann als 2. Vorsitzender, Herr Vogel als 1. Schriftführer, Herr Frebel als Nr. 99. X.., alter Abonnent in Lütgendortmund. Ihre Anfragen zeichnen sich nicht durch allzu große Klarheit aus. 1. Allerdings hat die Herrschaft unter bestimmten Verhältnissen das Recht einen Dienst2. Schriftführer und Herr A. Kämpchen als 2. Biblio= den Falle zutrifft, können wir nicht wissen. 2. Wenn benutzte zu klein geworden ist. Zum Schluß gedachte noch Herr Kauf der enormen Forschritte, die die boten sofort zu entlassen. Ob das in dem vorliegenTecht erfolgt verlangen, sonst wäre die Forderung berechtigt. 3. Bei Märkisch. Maschbau. 142,25 142,50 Massener 132.—s134— Menden=SchwerterPrior. Akt. Menden=SchwerterSt. kt. 9950 99.75 Nordd. Lloyd[111,60 112.— Nordstern Bgw.=Akt.223,— 229.— Phönix Bgw. La..188,30 188.60 „—. abgest. 188,30 188.60 Pluto, St.=Akt.[291,—295.— " Prior. Rhein. Bergbau(153 50 154,50 Rhein. Stahlwerke 203.— 203 75 Rh.=Westf. Kalkw. 120— 121.— Schalker Grub.[285.50 286,90 Schulz=Knandt[213.—214,75 Treber Akt.(650.—645.— Trust Dynamit 174—s174,40 Bulcan Duisburg[171.—/173.— Wasserwerkf d. nördl Kohlenrevier„[295.—s295.— 168— 186,75|Westf. Stahlwerke[200 75 200,50 e 487 25|Wittener Gußst. 178—s181,50 195,20 194,30 Wechselkurse: kurz Amsterdam 168.80. kurz Brüssel 80,70. " London 20,37..„ Paris 1/80,80. " Wien 169,95. Privatdiskont 43 3/8. Tendenz: fest. Sozial=wissenschaftlicher Verein. r In seiner letzten Sitzung beschäftigte sich der Verein mit dem Thema: Welche sozialen Einrichtungen können bei der heutigen Gesetzgebung in den Gemeinden getroffen werden? Der Referent ging davon aus, daß jede Kommune Arbeitgeber ist. Selbst das kleinste Gemeindewesen hat eine Reihe von Verrichtungen (Wegebau, Waldarbeiten 2c.), die jahraus jahrein vorenommen werden müssen. Die großen Stadtgemeinden beschäftigen viele hundert Arbeiter, man denke nur an die Gas=, Elektrizitäts=, Wasser= und Viehhofanlagen. Eine Reihe von Personen sind bei der Straßenreinigung und Kanalisation beschäftigt. Wir halten es mit dem Herrn Vortragenden verkehrt, wenn diese Arbeiten an Unternehmer verdungen werden. Hier hat die Stadt die beste Gelegenheit, den Privatbetrieben mit bestem Beispiel voranzugehen, jeden(also besonders die ungelernten Arbeiter) dahin zu stellen, wo er mit Vorteil wirken kann, dem Einzelnen durch humane Einrichtungen Lust und Schaffensfreudigkeit zu erhalten durch verständige Kontrolle und auskömmliche Bezahlung. Der nachhaltige Eindruck solcher Musterbetriebe macht sich in vielen Beziehungen fühlbar. Der große Segen der Einrichtung der Gewerbegerichte wird bedauerlicherweise noch vielfach unterschätzt. Im vorigen Jahre haben „Konkordia“ unter der bewährten Leitung des Dirigenten, Herr Lehrer Rebbert=Bochum, in den letzten Jahren gemacht hatte; Herr Kauf knüpfte daran den Wunsch, sofortiger Weitervermietung hört natürlich auch die Entschädigung auf. Sprechsaal. daß dies auch ferner der Fall sein möge. Zum Schlusse(Für Artikel unter dieser Rubrik ist die Redaktion wurpe dem alten Vorstande fur seine Muhe noch ein dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.) Hoch ausgebracht. g Auch an dieser Stelle wollen wir nicht verfehlen, die Mitglieder und deren Angehörige der ReinoldiGruppe des evangelischen Arbeiter=Vereins auf die am zweiten Neujahrstage, abends 5 Uhr, im Lutherhause stattfindende Weihnachtsfeier aufmerksam zu machen. Dieselbe wird sich zu einer recht schönen gestalten. Das Doppel-Quartett des Herrn C. Weider Es ist immer höchst bezeichnend für die persönliche Auffassung des Christentums, wenn je sich jemand, um mich eines Ausdrucks Chr. Schrempfs zu bedienen, gerade bloß an das„Mobiliar“ der Religion hält; also z.., wenn man die Tiefe christlichen Empfindens an der Zahl der Weihnachtsbäume mißt, die einer anzünden läßt, oder den Weihnachtsbaum zu den „heiligen“ Gebräuchen rechnet. Eine solche seichte Betrachtungsweise wagt sich im Sprechsaal der„Dortm. Ztg.“ hat sich in liebenswürdiger Weise bereit erklärt, mir=ungsweise wallr sich im Sbrechfant dir„Vorim. ung. zuwirken. Unter dem brennenden Weihnachtsbaum Nr. 30, Morgen=Ausgabe ll, mit einer durch nichts gewerden die besten Weihnachtslieder von jung und alt rechtfertigten Anmaßung an das heran, was neulich im erschallen, weshalb das Mitbringen der Liederbücher„Kirchl. Anz.“ offenbar von berufenster Seite über die beunbedingt erforderlich ist, ferner wird der Vor=kannten Abschiedsworte des Prinzen Heinrich geschrieben sitzende in seiner Ansprache auf die hohe Bedeutung wurde. Der Verfasser des Sprechsaalartikels erblickt darin des Weihnachtsfestes hinweisen. Den Schluß der! eine schreiende Dissonan „eine nene schreiende Dissonanz durch den Friedensklang Feier bildet die Bescherung der Kleinen. Dank der der Weihnachtsglocken". Was mag sich so einer wohl Opferwilligkeit der Bürgerschaft ist der Vorstand in unter dem Frieden denken, der durch den Heiland verder Lage, jedem Kinde zu bescheren. Zu dieser Feier sind die Witwen und deren Angehörige dieser Gruppe freundlichst eingeladen. Stadttheater. W. Mit dem köstlichen Schwank„Hans Huckebein“ scheint die Direktion einen guten Griff gemacht zu haben. Auch die zweite Aufführung war recht gut besucht und amüsirten sich die Erschienenen ganz ausgezeichnet. Auch gespielt wurde recht brav, nur konnte Herr Gorter seinen„Russen Mensky“, etwas weniger rumänisch oder serbisch, sondern mehr russisch auffassen. Der feinere Russe hat sehr viel Warme und Gefühl, wenn er sich für irgend etwas begeistert, verliert aber nie die wohlthuende Ruhe, die aber fast immer sehr drastisch wirkt. Herr Gorter ist in der Partie etwas zu lebhaft. Wie immer hat der Darsteller aber mit großem Fleiß seine Rolle gelernt. Die gestrige Aufführung der Räuber von Schiller, war eine gut besuchte Schülervorstellung. Die Darstellung war eine flotte und durchweg gute. Die Vertreter der Hauptpartieen Karl Moor(Herr Wolmerod), Franz Moor(Herr Brühl) und Amalia(Frau Berger=Wilewska) ernteten mehrfachen Beifall und Hervorruf bei offener Szene. Die Nachmittags=Aufführung des Märchens„Aschenbrödel“ hatte ein vollbesetztes Haus erzielt und amüsirten sich die zahlreich erschienenen Kinder an dem Stück, besonders an den Tänzen und Reigen der Kinder sichtlich.— Lobend zu erwähnen ist ferner, daß alle Vorstellungen jetzt flotter gehen und keine störenden Pausen und Verzögerungen mehr stattfinden. Das Publikum erkennt dies dankbar an und hofft, daß es so bleiben# In Zieglers Wintergarten findet heute, am Neuahrstage, großes Fest=Konzert der Kapelle Merkert tatt. Morgen, Sonntag, den 2. Januar, erstes humo ristisch=karnevalistisches Konzert mit äußerst interessan mittelt ist? Was unter den Menschen, an denen Gott Wohlgefallen hat? Ists nicht das Kind in der Krippe, das als Mann vor uns tritt mit den furchtbaren Worten:„Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert!"? Und werden nicht gerade die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten selig gepriesen, die um seinetwillen vor Statthalter und Könige geführt werden, zum Zeugnisse für sie und die Völker? Noch niemals aber sind diejenigen verfolgt worden, die stilleschwiegen zu dem, wogegen sich ihr in Gott gefangenes Gewissen auflehnte. Was nun die strittige Sache selbst betrifft, so hat der Herr Sprechsaalartikler nur drum herum geredet. Der Prinz„zieht dahin für das Zeichen des Kreuzes, für den Sieg des Christentums“!! Jetzt versteht man erst, warum die„Kaiserin Augusta“ mit affenartiger Geschwindigkeit sich beeilte, an dem Kreuzer=Kreuzzuge teilzunehmen: offenbar, weil sie vor Kreta, um in dem Jargon des Sprechsaalartiklers zu reden, für das Zeichen des Halbmondes in Aktion getreten war. Doch das nur nebenbei! Die Hauptsache ist: es ist gar nicht wahr, daß der Prinz in Beziehung auf seine Mission im Dienste des Christentums von einem Evangelium gesprochen habe, das er„denen, die es hören und nicht hören wollen, zu verkündigen erstrebe“. Das ist und bleibt der Kern der Sache, um den sich der Gegner des„Kirchlichen Anzeigers“ sorgfältigst herumgedrückt hat, daß es sich hier um die Verbindung zweier Worte von solchem religiösen Vollklange handelt, wie„Evangelium“ und„geheiligte Person“. Diesem Thatbestande gegenüber war der „Kirchl. Anz.“ vollständig in seinem Rechte und war die Erinnerung gerade in der Weihnachtsnummer, gerade an dem Tage, an dem die Christenheit die Fleisch= werdung des Gotteswortes feiert, höchst angebracht: „Wir sind gewohnt, den Ausdruck„Evangelium“ nur mit der geheiligten Person Jesu, des Königs aller Könige, zu verbinden. Dieses Evanglium soll nach Jesu Wort den Völkern verkündet werden.“ An diesem guten Bekenntnis, diesem freien und männlichen Wort; das auch vor dem Königsthrone nicht in Unterthänigkeit erstirbs und„in seigherziger Toleranz“ ver.stummt“, mogen friche, denen jede Lebensregung unserer in der Umarmung des Staates sowieso schon fast erstickten evangelischen Kirche ein Greuel ist, Anstoß nehmen: allen wahren Freunden der Kirche, der Religion, der Wahrheit, des Vaterlandes muß es eine wirkliche Herzensfreude sein, und sie wissen dem, der es geschrieben, Dank, daß er ihnen aus der innersten Seele gesprochen hat. Ballstofe, reizende Neuheiten, in damass. Gazes, fac. Pongees, Crepes, Armures 2c., als auch schwarze, weiße u. farbige Seidenstoffe mit Garantieschein für gutes Tragen. Directer Verk. an Private porto- u. zollfr. ins Haus zu wirkl. Fabrikpreisen. Taus. von Anerkennungsschreiben. Sie Prob. m. Angabe d. Gewünschten. Fabrikpreisen, Taus. von Anerkennungsschreiben. Verlangen Sie Prob. m. Angabe d. C Seidenstoff-Fabrik-Union Adolf Grieder& Cie., usl. ues. Zürich(chweie). Pensionskasse für den Kaufmannsstand. Für die Angehörigen des Kaufmannsstandes ist zweifellos eine Pensionskasse, deren Einrichtungen von vornherein auf die besonderen Standesverhältnisse zugeschnitten sind, von hoher Bedeutuna. Mit recht kann als eine solche Einrichtung die Pensionskasse des über die ganze Welt verbreiteten und bereits mehr als 54000 Mitglieder zählenden„Vereins für Handlungs=Kommis von 1858 (Kaufmännischer Verein) in Hamburg“ bezeichnet werden. Diese Kasse hat in ausgedehntestem Maße vollgültige Beweise ihrer„Leistungsfähigkeit gegeben. Schon jetzt zahlt sie jährlich etwa K 45000,— an Invaliden= und Witwenpensionen aus. Die Vorteile für die Mitglieder beruhen hauptsächlich darin, daß die Wirkung der Versicherung(Invaliden= und Alters=, Witwen= und Waisen=Versorgung) durch erhebliche Kosten nicht beeinträchtigt werden kann, denn die Kasse zahlt weder Provisionen irgend welcher Art, noch Dividenden. Sämtliche Ueberschüsse der PensionsKasse kommen vielmehr den Mitgliedern selbst zu gute. Auch erfahren die versicherten Renten durch die von Gönnern und Freunden des 58er Vereins gemachten Zuwendungen eine wesentliche Erhöhung. Bisher stellen sich diese Zuwendungen, einschließlich der eigenen Ueberschüsse der Kasse, auf etwa340000 Schon jetzt zählt diese Peusionskasse über 7000 Mitglieder. Bei dauernder Erwerbsunfähigkeit beziehen die Kassenangehörigen bereits nach zweijähriger Mitgliedschaft eine Invalidenrente; auch die Ehefrauen gelangen bei Eintritt der Witwenschaft nach zwei jähriger Kassenangehörigkeit schon in den Genuß der Witwenpension. Der Eintritt in die Pensionskasse kann täglich erfolgen. Zu den Mitgliedern zählen nicht allein Handlungsgehülfen und Lehrlinge, sondern auch viele etablirte Kaufleute. Diese haben ebenfalls recht wohl erkannt, daß die Mitgliedschaft der„Pensionskasse des Vereins für Handlungs=Kommis von 1858 in Hamburg“ einen vortrefflichen Schutz gegen die Wechselfälle des Lebens bietet. Haushaltungsschulen mit besonderer Berücksich tigung des Kochunterrichts sind bekanntlich zu jüng ster Zeit in einer Reihe von deutschen Städten ein gerichtet worden, und ihre Zahl wächst fortwährend. Die Erkenntnis bricht sich Bahn, wie wichtig es für das junge Mädchen aller Stände ist, schmackhaft, nahrhaft und zugleich sparsam kochen zu können Hierbei kommt es auch sehr auf die richtige Verwen dung der Hülfsmittel der modernen Küche an, bei spielsweise des echten Liebias Fleisch=Extrakt. Die erfahrene Hausfrau freilich hat längst praktisch erprobt, wie vorteilhaft die Verwendung eines Stoffes ist, der schon bei ganz geringem Zusatz alle Fleisch gerichte, Gemüse 2c. wesentlich verbessert. Ebenso ge langt das Fleisch=Pepton der Liebig=Kompagnie, das auch dem schwächsten Magen bekömmlich, bei der Er nährung Leidender zu immer ausgedehnterer Ver wendung. cholschileitschreiden, brnnoscheist, KorrespondenzOnlführung, Wechsellehre, Deutsch, Rechnen, Mathematik, Stenographie 2c. Der Besuch gen. Instituts ist nur zu empfehlen, da durch dasselbe bereits sehr viele junge Leute in erfolgreicher Weise für den kaufmännischen und technischen Beruf, bezw. für Bergschulen vorbereitet worden sind, was u. a. zahlreiche Referenzen vollauf bestätigen. Am 8. d. M. beginnt in betr. Anstalt unter Leitung des geprüften Lehrers der Stenographie, Herrn Philipp, ein Kursus in der „Vereinfachten deutschen Stenographie“(Einigungs. F„"—„„— system Stolze=Schrey=Velten), zu welchem Anmeldungen schon jetzt im Unterrichtslokale, Wißstraße 22, gegenüber dem Stadttheater, entgegengenommen werden. Statt jeder besonderen Anzeige! Die Verlobung ihrer einzigen Tochter Else mit dem Gräfl. Verwalter Herrn AdolfHeppe beehren sich anzuzeigen Louis Kesting u. Frau, Wilhelmine geb. Wurm. Else Kesting Adolf IIeppe Verlobte. Dortmund, Schlitz(Oberhessen), Neujahr 1898. Die Gerlobung ihrer jüngsten Tochter Paula mit Herrn Emil Spier in Calcar beehren sich ergebenst anzuzeigen Aplerbeck, Neujahr 1898. Hermann David und Frau, Elfriede geb. Sternheim. K Paula David Emil Spier Verlobte. Aplerbeck, Calcar, Neujahr 1898. Die Gerlobung ihrer Tochter Adele mit dem Kaufmann Herrn Carl Brunne in Hörde beehren sich ergebenst anzuzeigen Schüren bei Aplerbeck, Neujahr 1898. Adolf Kellermann und Frau, Lina geb. Frieg. Adele Kellermann Carl Brunne Gerl Schüren b. Aplerbeck, Hörde, Neujahr 1898. 081 Es hat Gott dem Allmächigen gefallen, gestern Abend 11 Uhr unsern lieben, guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Heinr.Schwreppe, im Alter von 71 Jahren, nach kurzem, aber schweren Leiden, durch einen sanften Tod zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Verwandten, Freunden und Bekannten widmen wir diese Trauernachricht mit der Bitte um stille Theilnahme. Dortmund, 81. Dez. 1897. Die treuernden Hinterbliebenen. Montaa Morgen 9 Uhr vom Sierhehame, Friedrichst.., erth Anterr, 1. Zütherspiel? Angeb. m. Honor. 1. Kampstr. 100, I. P Todes-Anzeige. Heute Morgen 7 Uhr entschlief sanft, nach kurzem Leiden, meine gute, liebe Mutter und Schwester, unsere Schwieger- und Grossmutter Frau Wwe. Casp. Lindemdun, geborene Wagener, im Alter von 81 Jahren. Um stille Theilnahme bitten Dortmund, den 31. Dezember 1897. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Montag, den 8. Januar, Vormittags 9 Uhr, vom Sterbehause, Hohestrasse 48, nach dem Ostentodtenhofe statt. Heute Mittag entschlief nach schwerem Leiden mein innigst geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Architect Hermann Möller. im Alter von 40 Jahren. 129 Wir bitten um stille Theilnahme. Dortmund, den 30. Dezember 1897. Die trauernden Hinterbliebenen. Namens derselben: Wwe. Hermann Möller, geb. Emilie Grothe. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 2. Januar 1898, Vormittags 9 Uhr, vom Sterbehause, Johannesstrasse 33, aus statt. "„neute Nachmittag 2 Uhr starb, nach Gottes unerforschlichem Rathschlusse, sanft und gottergeben, meine innigstgeliebte Tochter unsere liebe, gute Schwester, Schwägerin und Cousine, Bertha Hahn. im beinahe vollendeten 27. Lebensjahre. Tiefbetrübt widmen diese Trauer-Anzeige mit der Bitte um christliche Theilnahme Dortmund, Hagen, Minden, Jever, Ostfriesland, Thüringen und Amerika, den 30. Dezember 1897. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Montag Morgen 11 Uhr vom Sterbehause, Kielstrasse 21, aus statt. DJar feierliche Hochamt findet am Montag Morgen 7 Uhr 40 Minuten in der Josefskirche statt. Unter dieser Rubrik Preis per Zeile 15 Pf. Von einer Großbrauerei hier wird ein tüchtiger Platzvertreter unter günstig. Bedingungen auf bald gesucht. Derselbe muß in Wirthekreisen gut eingeführt, repräsentable und im gesetzten Alter sein. Schriftl. Angebote unter Z. 21037 befördert die Dortm. Ztg. Arbeitsmarkt u. Wohnungs=Nachweis der„Vortmunder Zeitung“. Modes. 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Priv. aut eingef. ist, b. hoh. Prov. Gefl. Angeb. m. Ref. u. R. O. 438 an Haasenstein & Vogler,.=., Hamburg. s197 Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, gestern Abend 8 Uhrz meinen lieben Mann, unsern guten Vater, Schwager und Onkel, Friedrich Muss, beinahe 60. Lebensjahre, nach kurzem, aber schweren Leiden, zu sich in die Ewigkeit zu rufen. „Frezuden und Bekannten diese Nachricht mit der Bitte um stille Theilnahme. Dortmund, Hagen, Haspe, Gevelsberg, Nordamerika, den 31. Dezember 1897. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 2. Jan. 1897, Morgens 9 Uhr, vom Sterbehause, Paulinenstraße 25, aus statt. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute Morgen 8 Uhr unser innigst geliebtes Töchterchen Hertha, im zarten Alter von 5 Mon 21 Tagen, zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stille Theilnahme bittet Eving, den 31. Dez. 1897. Familie Heinrich Keinemann. Steckbriefs=Erneuerung. Der gegen den Ackerknecht Heinr. Kranz, gevoren am 16. Nov. 1858 zu Wettesingen, unter dem 5. März 1897 wegen Urkundenfälschung erlassene Steckbrief ist noch unerledigt und wird hierdurch erneuert. Dortmund, den 28. Dezbr. 1897. Der Erste Staatsanwalt. Erfahrener, bestempfohlener Detaillist aus Gemischtwaar.=Geschäft, ferner tüchtiger Metzger, Bäcker für Consumanstalt großen Werks gesucht. Schriftl. Angebote mit An gabe der Familien= und Vermögens verhältnisse erbeten unt. B. 9379 an Rudolf Mosse in Köln. s193“ Eine Brauerei=Utensilien= und Kellerei=Maschinen=Fabrik sucht für die Reise einen tüchtigen, jungen Mann zu engagiren. Gefl. schr. Angebote unter 21044 vesorgt die Dortm. Ztg. Ein Buchhalter per sofort gesucht. Schr. Angebote mit Gehaltsanspr. unter 21041 an die Dortm. Ztg. 1 Ein größeres, rhein.=westfälisches Blechwalzwerk sucht zum möglichst ofortigen Eintritt einen durchaus energischen e Meister ür die Spedition. Es wird nur auf eine erfahrene, tüchtige, mit guten Zeugnissen versehene Persön lichkeit reflektirt. Schr. 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Die Bedürfnisse des täglichen Verkehrs, wie Personal= und Stellengesuche, Kauf=, Pacht=, Mieths=Gesuche und Angebote, Betheiligungs=, Kapital=, Hypotheken=Gesuche und Angebote werden durch den Anzeigentheil der Blätter auf die bequemste, schnellste und billigste Art befriedigt. Mit derartigen Anzeigen ist aber der Nutzen und die Bedeutung der Annonce nicht erschöpft. Das Zeitungsinserat ist vor allen Dingen ein bewährter Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer, zwischen Konsument und Produzent; mit einem Worte: in der geschäftlichen Empfehlungsanzeige, deren richtiger Anwendung unzählige industrielle Etablissements ihre heutige Bedeutung verdanken, liegt der Schwerpunkt. Erst in den letzten Jahren hat sich die Erkenntniß, daß jeder Geschäftsmann inseriren muß, allgemein Bahn gebrochen, während früher alteingesessene Firmen glaubten, der Reklame gänzlich entrathen zu können. Für den aufstrebenden Kaufmann ist in dem lebhaften Konkurrenzkampf der Jetztzeit die Zeitungs=Reklame erst recht nicht zu entbehren. Es kommt aber nicht nur darauf an, daß annoncirt wird, sondern auch, wie annoncirt wird, d. h. in welchen und wie viel Blättern, wie oft, in welchen Zwischenräumen; wie muß die Anzeige abgefaßt, wie muß sie ausgestattet sein, um zu zu wirken?„Alle diese Fragen haben Einfluß auf den Erfolg der Insertionen, und man thut gut, um sein Geld nicht nutzlos auszugeben, sich hierüber bei einer leistungsfähigen Annoncen=Expedition Rath zu holen. Eine solche in jeder Beziehung zuverlässige Rathertheilung erhält Jedermann bereitwilligst in der an an allen größeren Plätzen des In= und Auslandes vertretenen Annoncen- Expedition RIDOLF MOSSE, Köln(Vertreter in Dortmund HANS HORNUNG, Köppen'sche Buchhandlung). 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In daran gewöhnt, trotz aller Verstaatlichung gegeben u als eine fiskalische und: Einrichtung eu, Hherracgt, einen beträchtlichen Zus Staatsausgaben liefern, ohne daß eine stärkere ten Staatssteuern notwe das gegenwärtige System eine wesentliche Hera auf eine wesentlick können, und wenn auch beste Wille vorhandeni entgegenzukommen, so1 schon die„bessernde“ H Grundzüge gelegt werd Gebiete des Tarifwesens hinter allen berechtigten? ist. Eigentümlich will Reform der Personentari den soll; ist dies wirklic form von anfang an au im Landtage die Erleicht sichtlick voraussichtlich auf den konservativen und agrar Erwägenswert wäre es Dingen an eine Reform jedacht werden muß, de edarf. S Im Hause d Roman von 5) Es lag eine liebensw Art, mit welcher Walter digte Komposition aus ihr der älteren Dame überrei Die bei Alicens Name einer tiefen Blässe gewiche Stimme klang gepreßt, al tig ist die kleine Komposit vollendet zu bezeichnen. lein Wendritzka zu bitten, zu singen— „Wagen Sie immer di brach ihn Professor Bied Ihr Werk sei nur mittel weiter nichts. Unsere zur genug ihre Kraft an Sc setzen und hier spielt die Rolle. Sie sind viel zu Jahrhundert ein großer Fräulein Wendritzka n dem Gesichte Walters al ihre Lippen schürzten sie das wechselnde Farbe ungen Me Mannes bemerkte Sollte es möglich sein terin, sich in Lenz geirrt: Jugendeselei“, wie Mela meinte, allen Lockungen, heit, gewuppnet gegenüb Gott Amor seinen Tribu eine andere liebte?! *„Wer aber war diese Ais jetzt der Prosessor lich fragte:„Wie stehts, Sie unserem lieben Lenz Lied singen?“ Da warf Blick auf den Komponist trachtend, meinte sie kühl: Es würde der Kompositio ohne sie studirt zu haben, Herr Lenz wird sich sch das Lied mit mir durchzu spöttischen Mienen ihrer Lächeln entgegensetzend. „Nehmen Sie mit m Dame, die schnell hervort nicht so künstlerisch schön unge ich dafür frisch vor