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Nr. 167 des „Volk wird uns geschrieben Ich war gespannt, einmal eine objektive dem Gegner möglichst gerecht werdende Beleuchtung der sudafrikanischen Frage zu lesen, aber welche Enttäuschung Vielmehr möchte ich sagen: Welche Unwissenheit, welche Verschweigung der Thatsachen, welche tendenziöse Entstellung enthält der Brief des Missionars Zahn Zunächst schreibt Missioner Zahn: Was hat man z. 8 über die Behandlung der gefangenen Buren in Simonskown# in Europa verbreitet Ja wenn das darüber Behauptete und Berichtete wenigstens von dem Verfasser des Briefes bündig und mit Thatsachen widerlegt wurde Mit einer s# kurzen Bemerkung, wie Missionar Zahn sie vorbringt, wird eine solche Sache doch nicht abgethan. Wenn er schreibt „Wenn ansere armen Soldaten es in Pretoria nur halb so gut hätten“, so stehen dem ganz entschieden viele Zeugnisse englischer Offiziere und Soldaten gegenüber, die sich nur anerkennend über die Behandlung seitens der Buren ausgesprochen haben. Sodann befinden sich diese gefangenen Eugländer doch in einem von allen Seiten blockierten Lande, dem die englische Regierung in ihrer bisher unerhörten Auslegung von internationalen Kriegsartikeln die Einfuhr von Lebensmitteln versagt. Was will es sagen, wenn die gefangenen Engländer sich über den Mangel an Komfort usw. beschweren sie, die als Augehörige eines reichen Landes an allen Luxus gewöhnt sind werden freilich mit der etwas einfacheren Lebensweise der Buren nicht zufrieden sein. Das ist wohl auch nicht„Absicht und Mutwillen wenn die Armee Cronzes nach Helena, diesem öden Felseneiland deportier wird. Wirkliche Thatsachen von schlechter Behandlung englischer Gefangener hat der Verfasser des Briefes gar nicht angeführt. Was er schreibt, ist nur Vermutung. In Wirklichkeit haben die Buren in dieser Beziehung vas die anständige Behandlung der Gefangenen betrifft, geleistet was sie in ihrei schwierigen Lage überhaupt leisten konnten. Die gefangenen Engländer neunt er arme Soldaten, diese Söldner von denen der größte Prozentiatz, mehr als in ingend einem Heere an Syphilis erkrantt ist, die wie die Lanciers bei Elandslagte wehrlose Gefangene und Verwundete aufspießen, Burenfrauen schänden, das alles sind doch Thatsachen, um welche Herr Zahn nicht herumkann. Wenn er dagegen sagt Krieg ist Krieg, so möge er dies auch nicht verschweigen und nur einseitig den Schein zu erwecken suchen, als sei das Schlimmere von seiten der Buren geschehen. Wenn es übrigens notorisch ist, wvie England dort seine eigenen Verwundeten verforgt man lese darüber nur die erregten Verhandlungen im englischen Parlament, die infolge der Schilderungen eines=Eugländers über diese haarsträubenden Verhältnisse gepflogen worden sind so kann mian sich auch ein Bild davon machen, wie es etwa den Burengefangenen ergaugen sein mag Neuerdings berichtet noch ein Mitglied der schweizerischen Santtätskolonne es sei zum Erbarmen, wie die englischen Aerzte ganze Schiffe voll Krüppel= nach Europa seuden, da sie in ihrer Anwissenheit gleich amputierten, während noch manchem sein Aum oder sein Bein hätte gerettet werden können. Har Herr Missional Zahn das alles nicht gelesen, oder halt e 1 ce In der Beurteilung der letzten tieferen Gründe des südafuitänischen Krieges berüft sich Herr Zahn darauf er habe ein gut Stück südafrikanischer Geschichte miterlebt. Im Gründe sagt das wenig und kann nicht für seine Beurteilung der Sachlage einnehmen. Wir haben ein gut Teil verbissener ei Seitschland. gehnbt, die auch, Burch die Sha chen ven ab und 40 nicht anderen Siunes geworden sind. Wenn entand so engländer##enndlichs wie Herr Zahn## pechelfen ihm auch 80 Jahre miterlebter Geschichte nicht zu einen besseren Verständnis der Sachlage, wenigstens nicht nach dem Problem seines tendenziösen Briefes. Man studiert guch hier in Deutschland=Geschichte man hat auch hier verschiedenartige auch engländerfre#ndliche Darstellungen der Geschschte Südufritas gelesen dieser Geschichte fortlaufenden Uurechts langjährigen Unterdrücktung und Gewaltthätigkeiten von seiten Englands. Wenn man uus eines anderen überführen will so möge man doch die Sache etwas gründlicher behandeln als es iu jenem Briefe geschehen ist. Gewiß es sind große Fragen, die Südaftich bewegen und jene Kon##itte konnten zuletzt nur mit Eisen und Blut gelöst werden. In der ganzen Beurteilung dieser Vorgänge aber sucht Sahn die Buren einseitig zu belasten, als wären sie Richestorer und Anzettler von Verschwörungen zum Zweck eier Wiedergewingvon ganz Sudafritg fun die Bürenrepubliten gewesen. Wer die dortige Geschichte wirtlich#e#nt Meißz es daß die Buten durch Englunds Ausdehnungsgeliste gewaltsche Po### immer nehr zurückgedringt, s eien Sand ins andere venagt werden und und als sie endlich Niche in ichren Freistagten zu füden glaubten, hat auch dort Eugland sie nichtin Ruhe gelassen, sobald die Reichtümer der Goldf#lder in Ttanstag es lockten Nicht Verschwörungen den Hecnen Reitz und Stein nicht Intrignen ds Prassdenten rügen sondern die Ausdehnungsgelüste Englande dis uiie getug haben kan sind die Ursache daß Südafrite ncht zur Ruche kommen##unte Haben wir Deutsche doch in dieser Beziehung schon genug von dem Neidund Habgien nuserer englischen Bettern erfahren, um zu wissen, wie Ss doinit stehte Die Biarenstägten wären eben alich ein Hinderin den P#anen des Gecll Rhodes, der von Aegypten bis Südaftika in großes britisches Reich gründen wollte. Wer will es den burischen Staatsmännern deshalb veraggen wenn sie auf der Wacht waren und in ganz Südafrikg das Bewußtsenn gemeinsamer Stammesangehörigkeit mit den dortigen Holländern zu wecken und zu pflegen suchten Sicherlich haben M S sich für uns um Sein oder Nichtsein, um Freiheit oder Knechtschaft. Recht also und nur pflichtgemäß war es von ihnen, wenn sie rechtzeitig Dämme gegen die englische Eroberungsund Unterdrückungspolitik zu errichten suchten. Wie einfach liest sich der Satz in dem Briefe Zahns und so die Oberhoheit Englands anerkennt und Herr Zahn scheint gar keine Empfindung dafür zu haben, was das bedeutet! Was bedeutet es denn, wenn ein bisher freies Volk seine Freiheit verliert Was würde es für die Schweiz bedeuten, wenn sie etwa plötzlich unter die Oberhoheit Frankreichs oder Oesterreichs oder Italiens käme? Oder was bedeutete 1806 1813 die Oberhoheit Frankreichs für Preußen? Kann man so einfach mit dem Wort Oberhoheit spielen oder bedeutet das Wort Freiheit, Selbständigkeit, Unabhängigkeit, namentlich für einen Deutschen, gar nichts und darf nur der Engländer davon reden? Herr Zahn legt so hohen Wert auf das Wort: eivis Romanus sum(ich bin ein römischer Bürger), ich bin englischer Unterthan haben andere nicht gleiches Recht und hat es wice versa nicht gleichen Wert für Angehörigkeit anderer freier Staaten? Uebrigens laufen Herrn Zahn verschiedene gelinde gesagt, Unrichtigkeiten in seiner Darstellung des Verlaufs im einzelnen unter, die man sich nur aus der einseitigen Lektüre englischer Zeitungen erklären kann. Er behauptet: Hätte Transbaal nur in den Verhandlungen wegen des Bürgerrechts fur die neue Bevölkerung in Transvaal nachgegeben und so die Oberhoheit Englands anerkannt, so wäre es nicht zum Kriege gekommen. Aber die britische Regierung sah, daß es mit ihrer Oberhoheit aus sei, wenn hierin Transvaal nicht nachgebe Erstens Mit welchem Recht beausprucht England eine Oberhoheit in Transvagl= Und furchtete es für seine Oberhohelt in ganz Südafrich uun so meine ich es hätten ihm auch ohne Krieg Mittel genug zur Verfügung gestanden um solche Beweglingen im Zaum zu halten, zumal doch oben Her Zahn selbst gesagt hat, es sei lächerlich zu Hlauben, Eugkand habe Furcht vor einigen Tausend Buren gehabt. Zweitens. Es ist doch wirklich Thatfache daß Krügen in den Verhandlungen wegen des Bürgerrechts zuletzt nachgegeben hat, soweit wie England es forderte. Als dieses Nachgeben Krugers an Cchamberlain übermittelt war stellte letzterer ieue Bedingungen Man sieht Chamberlain ollte den Trieg Kruger schtugen Schiedsgeh Engn nicht darauf ein. Jetzt natürlich wo die Buren geschtagen sind kann die Königen von Eugland ja nuchig die Arkel der Haager Konferenz berreffs des internaticnalen Schiedsgerichts rattsizieren. Der reine Hohn Daß übrigens eine so große Transbaglpartei noch in Südafrith war läßt sich erklären. Alle jene Männer können unmöglich vergessen wie Eugland mit Gewalt und Unrecht mit der ihm eigenen brutalen Rücksichtslosigkeit sein Reich in Südaftikh ausgedehnthat, wie Englands Unrecht ihre Väter aus ihrem Besitztum vertrieben hat Unbergessen ist noch in ganz Sudafritg der schreckliche Tag von Slagters=Neck, wo die auen Opfer englischer Gewaltpolitik am Galgen stauben Eine geradezu haarsträubende Unwissenheit über englische Verhältnisse, die uur aus der gewohnten deutschen Voreingenommenheit für dieses Land stammen kann, offenbart übrigens der Ausdruck: England mit seiner Gerechtigkeit und seiner nicht nominellen sondern wirklichen Volksreziennug Wer lacht do nicht, wenn von Englands Gerechtigbei gesprochen wird Englands Gerechtigkeit: Wir kennen sie aus dem Unabhängigteisssrieg in Nordamerika, noch besser aus der audonernden Unterdrücktitg Irlands mit seinen Pichteraustreibungen, noch besser aus der Aussaugung Indiens, wo das Volk in fortwährenden Hungersubten verkommt, während die eiglischen Beamten jährlich 700 Millionen heranspressen wir kennen sie aus der völkerrechtswidrigen Beschießung Kopenhagens und Alexandriens m allerbesten aus dem scheußlichen Opi#mkrieg, der vor allem ein Haupthinderuis der Cchristichhisenng Chines für Fahrhunderte bleiben wird und den Chiuesen die europäische K## nur in ihrem abschreckendsten Licht gezeigt hat. Die tollsten Zeiten der rhmischen Rewuchlit uind das Ausbeutesystem römischer Machthaben in den Probinzen ud gegen Euglands habsüichtige Herrschaftsplane# ein Kderpiel Und dann reder Zahn von Eugtauds nich scmmeller sondern wirklicher Volksregierung Wer die Verhäcttisse kennt, weiß es nur ll gut, daß die Freiheit in England vorherrschend in der Herrschaft der besetzenden n besteht, die die Massen des Volks lange Zeit in granenhafter Weise ausgebentet haben undnuch etzt. Ausnahnen abgerechiet, von ihrensozialent Pflichten nur beitig wissen. Man lese nur die Geschichte der Chartistenbewegung und die Schriften von Robertson und Cariyle Wenn Zahn so verächtlich von Oligarchie bei den Buren nedet so müchte daher doch sehr die Frage sein welche Oligarchie die schliuimere is Und Englands sogenaunte wirkliche Vollsherrschaft ist in Grunde nr Oltgarchie Wie einfach stellt sich endlich Jamssons Einfall in der Darstellung Zahns dar Also dies war nur eitte private Sache von Jameson Von den Prozeß=gegen Jameson hat er sichts gehört, diesem hactsträubendsten Beisptel einer Unterdbückung nnktebsamer Wahrheiten in Form eine zuristischen Verfahrens. Wer aus diesem Prozeß noch nicht entnommen hat, wer die eigentlichen Mitwissen des Jameson=Zuges gewesen sind, was doch nüch die Spatzen#uf den Dächern pfeisen dem ist nicht zu helfen. Jener Einfall Jamesons sei nin ein Privatunternehmen dieses Heren gewesen, das weiß doch ganz Europa und selbst England besser uur Herr Zahn weiß es noch nicht uuid glaubt uns darüber was weißmachen zu können Glaubt er man sei in Deutschland#n eine so leichtfertige Behandlung dieser Augelegenheit=gewöhnt und ließe sich mit solchen Behauptungen hinters Licht führen Wir naien Deutschen sind doch sehr Sutimm im=Vergleich zu diesen tiefen Kenneen sudastitchuischen und Londoner Vorgänge RRE R M borenen durch die Buren spricht, so nag zugegeben werden, daß in dieser Beziehung früher mauches von den Buren verfehlt worden ist. Es ist uns aber von anderer ebenso glaubwürdiger Seite schon mehrfach berichtet worden, daß gerade darin sich manches bei den Buren in den letzten Jahren gebessert habe. Und wenn nun auch das Blut der von Buren gepeinigten Schwarzen um Rache schreit, so schreit das Blut der in Indien verhungernden, der am Opium in China verkommenden und der zu Tausenden mit Maximkanonen hingeschlachteten Matabeles ebenso um Rache zu dem Gott, der ohne Ansehen der Person richtet, auch ohne Ansehen der Person der stolzen Engländer, die sonst nur hochnäsig auf Angehörige anderer Nationen herabsehen. Ganz subjektiv ist ugtürlich deshalb auch die Auffassung, daß Englands Oberhoheit der Förderung des Evangeliums diene. Wie kann das zu erwarten sein, wenn England über ein Volk herischt, das ihm im Innersten grollt, weil es geknechtet ist, wenn sein Beispiel in Indien und in China nur Abschen gegen solche Beschützer des Evangeliums erwecken muß. Wenn der Verfasser nun die Frömmigkeit der Buren noch in ein schlechtes Licht zu rücken versucht, sie als natürlich, nicht geistlich, als verbunden mit einem Phariscäismus bezeichnet, der die Sünde mit dem Mantel der Frömnigkeit zudecke, so erwidern wir nur Ganz dieselben Schattenseiten, nur stärker ausgeprägt, finden wir bei der englischen Frömmigkeit. Man höre doch nun endlich auf mit Empfehlungen englischer Frommigkeit, wir kennen sie aus der Geschichte dieses Volkes jetzt hinreichend kennen sie auch hinreichend aus der Art der in Deutschland in der Schweiz und Italien reisenden Eugländer. Hat man schon je ein hochnäsigeres abstoßenderes, rücksichtsloseres Benehmen gesehen als bei diesen Herren, das die Empörung allen anständigen Reisenden herausfordert Alles in allem Herr Zahn wird mit seinen oberflächlichen, tendenziösen uud unrichtigen Behauptungen es nicht aus der Welt schaffen, daß Englands Kampf in Transvagl eine Vergewaltigung ist ein Kampf voll schreiendsten Unrechts gegen ein freies Volk und Land, Präsident Krüger und seine Freunde haudein in#flichtgemäßer Verteidigung der Interessen ihres Landes, nicht en sondern England hat den Krug zum Brechen gebracht. Missiona Zahn teilt den Fehler vieler deutscher Bandsleute inAusland die nr zu sehr geneigt sind sich durch dieses uns#eindfelige aufuns so neidische Volk insponieren Zu lassen. Seine Englände#steundlichkeit macht ihn ungerecht gegen die Buren macht ihn blind gegen die vielen Fehler in Englands Nationalchat#kten sie hat ihn sogar verleitet, geschichtlich vortiegende Thatfachen entweder unbeachtet zu lassen einiges tendenzibs zu verschweigen Man verschone uns doch mit solchen Auslassungen, die unter dem Vorgeben, die VerHältnisse aus der Nähe besser beurteilen zu können, wie wir chlüis der Ferne, den einfachen, Forderungent geschichtlicher Wahrheit ins Aiugesichte schlagen. Die Wirneitzin Chinck. Die Geschntäche in Echiucgh, häte felt gesternt keine Verchusderg erfahren Die Shiuesen versichern fortgesetzt, daß die freinden Gesandten mit Ausnahme des Herrn von Ketteler sich noch am Lehen befinden. Es muß sich ja nun bald herausstellen, ob diese Behauptungen auf Wahrheit beruhen. Der Londoner Times wird aus Shanghai vom 23 d von ihrem dortigen ###respondenten gemeldet Li Hung=Tschaug erklärte in einer Unterredung wenn die Mandschupartei des schrecklichen Venbrechens der Ermondung des Gesandten v. Ketteler schuldig gemacht werde wrde er unter allen Umständen sich weigern, die Unterhandlungen zu übernehmen Li=Hung=Tschang fügte hinzu, die Abficht des##ungli=Damen sei setzt, die Kaiserin zu bitten, zunächste den Gesandtschaften Lebensmittel zu senden und dann Vorkehrungen zu ressen die Gesandteniu Begleitung eines Generals nach Tientsin zu senden. Der Kampf in Pering habe aufgehhrt. Die ftemden Truppen hatten eine Stellung sudlichder Auhobrucke während die Truppen Suugsuhlangs u der Nordseite ständen Bezüglich der Gründlage der geplanten Unter handtungen sagte LiHüng=Tschang, China könne wegen seiner Finanzlage keine Sitschdigung zahlen, das Volb würde niemals weitere Gebietsabtretungen zulassen. Er sei der Ansicht, daß die Mächte sich damit einverstanden erklären sollten, wenn man schiten die Versicherung gabe die Verwaltung zu veformieren und die fur die jetzige Krists veranctwortlichen Beamten abzusetzen Ein Vertrauensmann Li=Hung=Tschaugs aus seiner Umgebung ertichrt, Li=Hung=Tschaug werde sich nicht nach dem Rorden begeben bis er überzeugt sei, daß die Kaiserinwitwe die Thorheit der bisher befolgten Politik eingesehen und die Erfordernisse der getzigen Lage sich klar gemacht habeNach eine den Neuterschen Bureau aus Tientsin vom de zugegangenen Meldung berichtet en aus Peling d### #getrasfener Läufer die S##ope hätten sich am #de noch in Sicherheit befunden eshätten beträchtliche Nampfe zwischen Berern und chinesischen Soldaten stattgefünden Deuselben Burean wird vom 22 aus Takn gemeldet. General Li. Kommandant der in der Nähe von Taln gelegenen Peitangs=Fous benachrichtigte den britischen befehlshabenden Ozier bei Tongln ein Läufen der Peking am4 Juli verließ, berichte, daß die Stadt sich imn Zustände vollständiger Aarchie befunden habe die Truppen hätten mit den=Voxern gekämpft und letztere häten die Oberhaud imn Kampfe gewonnen. Die Maximmumition der Gesandtschaftswachen sei erschöpft gewesen, die Eusopher wären sparsamt muit Gewehrinucition umgegangen Die frendenfeindlichen Chinesen hätten eine Anzahl Geschitze auf die die Gesandtschaft beheerschenden Wälle gebracht, die Wachen hatten jedoch einen Ausfal gemacht und die Geschitze zum Schweigen gebracht. Seies füchte cheitzi i schte es geie vermeident, geghene die Ver Bekanntlich gehört die„Kölnische Zeitung" auch zu denjenigen Blättern, welche in erster Linie die Missionare für die gegenwärtigen Unruhen in China verantwortlich zu machen beliebten. Jetzt wird aber das Blatt von seinem eigenen Korrespondenten korrigiert. In dem Bericht des genannten Blattes aus Shanghai, von Mitte Juni datiert, heißt es: Die jetzige fremdenfeindliche Bewegung in Nordchina hat sich vor allem gegen die Eisenbahnen und die dabei beschäftigten Ingenieure gerichtet. Dies ist kein Wunder weil das abergläubische Volk im ganzen Reiche der Mitte fest überzeugt ist, daß bei jedem Bahnbau Menschenopfer erforderlich seien. In gewöhnlichen Zeiten hat die Regierung Ansehen genug, das im allgemeinen durchaus friedliche Volk von Gewaltthaten gegen Eisenbahnen abzuhalten. Der Aberglaube ist aber damit nicht verschwunden, sondern bricht in Zeiten der Unruhe wieder hervor. Selbst in Orten wie Hongkong, wo doch die Chinesen seit Jahrzehnten mit den Europäern in Berührung sind, kann man Beweise für diesen finsteren Wahnglauben sammeln. Anfang dieses Monats machten eines Abends plötzlich sämtliche im dortigen Hafen liegenden Dschunken und kleineren einheimischen Fahrzeuge einen Höllenlärm, wobei zahllose Gewehre und sogar Kanonen abgefeuert wurden. Ein Polizei=Inspektor forschte alsbald nach der Ursache dieses ungewöhnlichen Benehmens, und dabei stellte sich folgendes heraus. Man hatte eine Dampfbarkasse auf die Dschunken zukommen sehen und glaubte, diese wolle Kinder unter zwölf Jahren und alte Leute holen, die unter dem von Kaulun(gegenüber von Hongkong) und Canton anzulegenden Eisenbahndamm lebendig begraben werden sollten denn ohne dies würden die Wind= und Wassergeister(Fengschui) den Bau nicht zulassen. Nur mit der allergrößten Mühe gelang es dem Polizei=Juspektor, sich überhaupt Gehör zu verschaffen, weil alles wild durcheinander schrie und vor Angst außer sich zu sein schien. Endlich beruhigte man sich ein wenig aber kaum hatte die Hasenpolizei den Rücken gewandt, da ging der Lärm mit verdoppelter Krast von neuem los. Die Ursache war eine harmlose zweite Dampfbarkasse, die pfeifend an die Schiffe der Chinesen herangefahren war und diese abermals in die schrecklichste Angst versetzt hatte. Auch aus der Umgebung von Haukau am Yangtsektang kommen ähnliche Nachrichten. Dort sind in der letzten Zeit besonders häufig Kinder gestohlen worden. Das Volk ist nun fest davon überzeugt, daß die Fremden die Kleinen für die Bahnbauten nötig hätten. Solch ein ungewöhnliches Unternehmen, wie es der Bau einer Eisenbahn ist, meint man erfordere tausend Menschenleben, um die Wind= und Wassergötter zu versöhnen. Nur wenn diese Opfer vorher gebracht wären könnten die Ausländer später auf einen sicheren Betrieb rechnen, weshalb es unumgänglich nötig für sie wäre sich die volle Anzahl von Kindern und Greisen zu verschaffen. Es liegt auf der Hand, daß es nicht schwer halten kann, ein so aberglänbisches Volk gegen die Fremden aufzureizen. Petersburg, 22. Juli. Die gestern aus Washington und aus China eingetroffenen Nachrichten lassen den russischen Blättern die Lage in China in einem etwas günstigern Lichte erscheinen. Man neigt sogar vielfach zu der Ansicht, daß die chinesische Regierung in allernächster Zeit Verhandlungen anknüpfen werde, ohne freilich näher zu bestimmen, von wem eigentlich diese Verhandlungen auszugehen hätten, da man in Europa nicht wisse, in wessen Händen sich die chinesische Regierungsgewalt besinde. Die russischen Blätter warnen allgemein davor, China Zeit zu langwierigen Verhandlungen zu geben, da diese dazu benutzt werden könnten die Rüstungen zu vervollständigen und neue Operationspläne zu entwersen. In erster Reihe müßte Europa unerbittlich darauf bestehen, daß die chinesischen Truppen in Peking auf eine möglichst geringe Stärke, etwa höchstens 20000 Mann, gesetzt würden; anderseits wäre es unbedingt notwendig, daß in Peking die gleiche Zahl europäischer Truppen stehen müßte Im übrigen dürfe Europa mit Rücksicht auf die jüngsten Teiterfolge in keinem Falle die Entsendung von weitern Truppenverstärkungen nach China einstellen, sondern musse im Gegenteil auf diesem Gebiete eine außerordentliche Energie entfalten, um gegen alle Fälle gebüstet zu sein. Nur die Anwesenheit einer starken Truppennacht i China und einer imponierenden Flotte an der ostasiatischen Küfte, wären im Stande, der gelben Rasse Achtung von der Macht Emopas einzuflößen. London, 25 Juli. Reuters Buregu meldet aus Takn vom 22. d. General Li, Kommandant der in der Nähe von Talu gelegenen Peitangforts, benachrichtigte den britischen befehlshabenden Offizier bei Tonglu, daß ein Läufer, welcher Peking am 14 ds verließ berichte die Stadt habe sich im Zustande vollständiger Anarchie befunden. Die Truppen hätten mit den Voxern gekämpft. Letztere hätten die Ueberhand im Kampfe gewonnen. Die Maximmumition der Gesandtschaftswachen sei erschöpft gewesen die Europce wiren sparsam mit ihrer Gewehrnmnition umgegangen. Die sremdenfeindlichen Chinesen hätten eine Anzahl Geschütze auf die die Gesandtschaft beherrschenden Wälle gebracht. Die Wachen häten jedoch einen Ausfall gemacht und die Geschütze zum Schweigen gebracht. Li fügte hinzu, er mochte gere vermeiden, gegen die Verbündeten zu kämpfen London, 25. Juli. Der Daily Expreß meldet aus Hongkong vom 24. d. Am letten Sonntag fand bei Beginn des Gottesdienstes in der hiesigen Baptistenkapelle in einem antiegenden Hause eine heftige Explosion statt. Die in der Kapelle Anwesenden blieben unversehrt. Die Chinesen behau teten, die Explosion sei einem ungtücklichen Zufalle zuzuschreiben, haben aber versprochen, den Hauseigentüsten hitzurichten. Brüssel, 20 Juli Der belgische Konsul meldet unter dem 25. d. aus Shanghal: Li= Hung=Tschang habe ihm gegenüber erklärt, die chinesische Regierung treffe Vorbereitungen den Rückzug der Auslander von Peting nach Sensin Der Arieg in Südafritg Die warkeren Buren erringen im gegenwärtigen Kleinkrieg einen Erfolg nach den andern. Am 24. Juli haben s wieder einntal einen englischen Vorratszug erobert in welchen sich 2 Osfiziere und 200 Mann Waliser Füsihiere befanden. Die meisten wurden von den Buren gefangen genommen. Solche Nachrichten wirken in England niederschmetternd und die Blätter##itisieren denn auch wie schon gestern an auderer Stelle kur gemeldet, die Lage iu Sudatrika auf das Schärfft Sie wundern sich, wie es möglich ist, daß 50.000 Mann englischer Truppen nicht im Stande sind 5000 Buren zu besiegen Wit sagen das ist Gottes Fiuger Mochte man das in England, aber auch anderswo recht bald einsehen. Loudon, 25. Juli. Feldmarschell Lord Rob##rts meldet in einer Depesche vom 24. Juli In der Nähe von Roodeva wurde vom Feinde ein Vorratszug erobert in welchem sich 2 Offiziere und 200 Mann Waliser Füsikiere befanden. Die meisten wurden gesangen genommen Lord Roberts mieldet ferner Genera Baden=Powell habe aus Majatopa vom 22. Juli berichtet Die Obersten Airey und Lussingten mit nur 400 Mann vertrieben 1000 Buren aus einer starken Stellung und zersprengten sie, indem sie ihnen große Verluste beibrachten. Die Verluste der Beiten betragen 6 Tote und 19 Verwundete. Bronkhorstspruit, 24. Juli. Als die Buren erführen, daß die britischen Truppen vorrückten räumten sie alle ihre Stellungen. Es wird berichtet, daß sie in nördliche Richtung marschieren, und zwar nach Lydenburg, wohin auch Krüger sich begieht. Ein Teil des Feindes bleibt nördlich bei Buschveldt von wo aus er versuchen will, die britischen Verbindungslinien abzuschneiden. Die Brücken sind hier völlig zerstort, auch zwei kleinere3 Kilomete westlich. Es wird für unwahrscheinlich gehalten, daß dem Vormarsch der beiischen Truppen nach Middelburg Hindernisse in den Weg gestellt werden. Der allgemeine Vorstaß in öftlicher Richtung Gauge Gene#a Freuch steht mit zwei Brigaden südlich und Pole=Catew im Centrum, General Hamiton und Oberst Mahon nördlich. Die gesemte Kokonne ist sest ohne auf Widerstand zu treisen hier gugskonmen Loudon 25. Jl. Daily Neus meiden vol gestrigen Tage aus Sone9 Marguez e mme ce Komatipoott, Lombard, wurde an der Grenze des Swazi=Landes von einer englischen Patrouille getötet. Die Times berichten vom 22. ds. aus Waterval: General Clery marschiert heute gegen Waterva l. Auf dem linken englischen Flügel kam es zu einem Geplänkel mit einer beträchtlichen Anzahl Buren. Kapftadt, 24. Juli. Die gesetzgebende Versammlung begann heute die Beratung des Antrages Merriman, die die Abschafsung des Kriegsgerichtes in bestimmten Distrikten der Kolonie fordert. Der Attorney=General Innes trat dafür ein, daß das Kriegsrecht solange, als notwendig sei, aufrecht erhalten werden müsse. Der bisherige Attorney=General Soloman stimmte Innes zu. Die Debatte wurde vertagt. Siegen, 26. Juli. — Die„Hamburger Nachrichten“ veröffentlichen Briefe eines jungen Hamburgers, der sich noch Anfang Juni in Tientsin aufhielt. Derselbe schildert die Vorsichtsmaßregeln, welche die dort lebenden Fremden gegen die Boxer ergriffen und kommt dabei auch auf die Ursachen der Aufstandsbewegung zu sprechen. Dabei erlaubt sich der Briefschreiber, ohne daß ihn die nationalliberale Redaktion zurechtweist, folgende unglaublich rohe Bemerkung:„Außerdem werden die Chinesen durch die vielen Missionare verdorben dieselben werden hier von den Kaufleuten nicht gern gesehen, man freut sich fast, wenn die Missionare von den Chinesen umgebracht werden. Wenn es nun heute regnet, dann sagen sich natürlich die Boxer:„Jetzt haben wir einige Christenhunde abgeschlachtet und es regnet schon es müssen noch mehr Fremde getötet werden, damit es noch mehr reqnet. Das moderne kapitalistische Heidentum kann sich nicht tranriger kennzeichnen — Die Gesamtstärke unserer Marine betrug nach soeben ergangenen Mitteillugen des Reichsmarineamts am Aprik d. J. 1461 Offiziere Marineärzte und Marinezahlmeister 425 Seeoffizieraspiranten und 26.443 Deckoffiziere Unteroffiziere, Mannschaften, Schiffsjungen im ganzen also 28.329 Köpfe. Das Seeoffizierkorps setzt sich wie folgt zusammen 2 Admirale 6 Vizeadmirale, 12 Kontreadurrale 860 Seeoffiziere, 4 Offiziere der Mauineinfauterie## Marieingenieure, 153 Marineärzte, 59 Feuerwerks= und Zeugoffiziere 43 Torpedooffiziere und Torpedvingenieure, 112 Marinezahlmeister und 29 pensionierte Offiziere. Zu den Seeoffizieraspiranten gehören 270 Fähnrichs zur See und 155 Seekadetten Das Mannschaftspersongl bestehr aus 114 Deckoffizieren, 5068 Unteroffizieren 18 543 Gefreiten und Gemeinen, 7 Stabshoboisten, 288 Hoboisten, 28 Krankenwärtern 153 Zahlmeisteraspiranten und Applikanten, 12 Büchsenmachern und 1000 Schiffsjungenunteröffizieren und Schiffsjungen. Die Anzahl der Kriegsschiffe der kaiserlichen Marine betrug am 1. April d. Jahres## mit einem Deplacement von 318,385 Tonnen und Maschinen von 416.070 indizierten Pferdestarten. Der Gattung nach werden gezählt 12 Linienschiffe 8 Kustenpauzerschiffe 13 Panzerkanonenboote 10 große Kreuzer 25 kleine Kreuzer, 5 Kanonenboote, 16. Schuilschiffe und 8 Spezialte Zur Pilsene Bierfrage hat nummehr auch der geschäftsführende Ausschuß des deutschen Gastwirts=Verbandes Stellung genommen. Da den Gastwirten durch das Abkommen der Generalvertreter des bürgerlichen Bräuhauses immer noch eine Mark Steuer per Hektoliter auferlegt werden soll, welche dieselben bei den hohen Preise für das tschechische Bier nicht tragen können empfiehlt der geschäftsführende Ausschuß den Gastwirten nicht Liter für 30 Pfg, sondern Liter für 25 Pfg zu verkaufen und vor allem dem deutschen Pilsener Eingang zu verschaffen das für 20 Pfg. ver Liter zum Verkauf gelangen kann Grade eine Verteuerung des echten Bieres muß von den Gastwirten durchgesetzt werden, umn dem deutschen Pilsener, das sich allgemach seine Stellung eröbern könnte den Eingang zu erleichtern. Die Gesamtkosten der Expedition von Truppen nach Ostasien und der Bewegung von Schiffen dorthin sollen nach einer Anordnung der Reichsfinanzverwaltung nuter einem besondern Titel verrechnet werden. Das läßt erwarten, daß die Nachweifung dieser Ausgaben nach Möglschkeit genau spezialisiert, dem Reichstag zur nachträglichen Genehmigung Unterbreitet wird sobald derselbe sich versammelt, und daß dann für den Rest des Rechnungsjahres eine Pauschalsumme# die Weiterführung der ostastatischen Unternehmungen gefordert wird. Die Finanzverwaltung dringt darauf, daß die Verrechnung der verausgabten Beträge baldigst stattfindet. Das bietet den Vorzug daß man in jedem Augenblick dem chine sischen Reiche die Rechnung der Kosten präsentieren kann, die ins aus Astlaß des Aufstandes der Boxer gegen die Fremden in Ehina erwachsen sind. Die Ausdehnnug des Ausnahmetarifs nach deutschen Seehäfen und Küstenstationen auf Braunkshlenbriketts hat der Minister der öffentlichen Arbeiten lant„Berl Pol. Nücht. widerruflich genehmigt. Neue Versandtstationen an denen Brannkohlengrüben oder Brikettwerte belegen sind in den Ausnahmetarif aufzunehmen wird bis auf weiteres dem Ermessen der Eisenbahndirektionen in deren Beziul viese Stationen oder die Uebergangsstiationen fur den Verkehr mit fremden Bahnen liegen überlassen Ein die Ausnahmetcrife zusammenfassendes Tarisheft für den mitteldeutsch=nordostdeutschen Braunkohlenverkehe bird demäichst die Eisenbahndinektihn Halle peimicgeen Das neue serbische Kabinett ift, smmmehrs gebildet und felgendermaßen zusammengesetzt Alexa Jowanewitsch, bisher Präsident des Appellhofes, Prasidium und Aeußeres Lassar Popowitsch bisher Richter beim Kassationshofe Inneres, Nastas Antonowitsch bisher Sektionschef im Ministerin des Innern Justiz, D Mika Popowitsch gewesener Sektionschef im Handelsministerium Finanzen Oberstleutnant Milos Wasitsch Adjutan des Königs Alexander Krieg Oberst des Geniekor#s Andreas Jowanowitsch, Bauten Dufar Spasitsch bisher Sektionschef im Handelsministerith Haudel Rechtsanwalt Paul Manikowitsch, Kuttus und Unterricht. Gestern ist ein Akas erschienen, der eine allgemeine Amnestie sir politische Verbrechen gewährt. Nur diejenigen welche am Attentate gegen Mitan direkt beteiligt gewesen sund Bleiben von der Amnestie ausgeschlossen. Die Wiener Neue Freie Presse meldet aus Belgrad Mi werde falls Alexander seiten Willen dirchsetze, eine Reaktipienung austreben und den n ieder besteigen dem Reich. Pesku. 289. 89 Dder Kecisse Fiung heute Vorntitag 9 Uche von Bergen aus nach Bremerhaben in See an Bord alles wohlDer Staatssekräter Graf Bü#on empfing vorgestern die Botschafter von Rußland und Amerika und gestern die Botschafter von Oesterreich=Ungarn, Fraukreich, Italien und den englischen Geschäftsträger Es liegt nahe anzunehmen daß sich der Staatssekretch bei dieser Gelegenheit mit den Herren über die chinesischen Angelegenheiten i allgemeinen und in besonderen über die Antwort unterhalten hat, die gestertt vom deutschen Reiche au die chimesische N#te erteilt e Der Reichskaugter F## Hohentahte begiebt suh Mbigen naich Premerhaben, um dart dem Kaiser Vortrag zu e t ente Bahinn Die„Staatsbürger=Zeitung“ teilt folgendes mit:„Haussuchung und Beschlagnahme fanden heute auf Grund eines Beschlusses der 5. Strafkammer des Landgerichts1 hier wieder einmal bei uns statt. Die zweite Beilage der Nummer 326 vom 15. Juli, welche die Reden der Herren Graf Pückler, Bruhn und Böckler in der Tonhallen=Versammlung am 13. Juli enthält, war diesmal die Ursache der Haussuchung und das Ziel der Beschlagnahme mit der Begründung, daß in derselben Aufreizungen zum Klassenhaß, zum Kampf der Deutschen gegen die Juden enthalten seien. Gegen die Redner ist demzufolge Anklage erheben!“ Dresden, 25. Juli. Die Königin hat gestern nachmittag gelegentlich eines kurzen Aufenthalts in der Villa Strehlen durch Ausgleiten auf der Treppe eine leichte Quetschwunde am Hinterkopf erlitten, die einige Tage Ruhe und Schonung erfordert, zu irgendwelcher Besorgnis aber keinen Anlaß giebt; die[Nachtruhe war gut und Wundfieber nicht vorhandenBremen 24 Juli 1 freiwillige Kraukenpfleger unter Führung eines Oberstabsarztes passierten heute mittag unsern Bahnhof unter lebhafter Begrüßung der zahlreich erschienenen Freunde. Sie sahen recht schmuck aus in ihrem mit rotem Kreuz versehenen Anzuge Auch mgicher Freund unserer christlich=sozialen Sache ist dabei allen und diesen ganz besonders, sei auch hierdurch noch ein herzlich Gott befohlen zugerufen. Aus den Serbien. Belgrad, 25. Juli. Abse bestishugte verlautet, finder die Höchzeil des Königs le##nder mit Frau Dragamiasch bereits am nächften Soitag t Beierünsten Der Einsender des Inserats„Jahresfest in Bockenbach wird um gesl. Einsendung seiner Adresse gebeten, damit wir Rechnung senden können. Zul Agitätion 1is as Woll“ und de christlich= soziale eignet sich ganz besanders die Btoschüte Stöckers Reden. 16 Seiten stark, 2. Auflage. Es giebt kein bessenes Mittel der Aufklärung über Stöckers Ansichten und Absichten als seine eigenen Reden. Gr 10 Pfg., 20 Er. M. 1.50, 50 Ex. M. 2.50, 100 Ex. M. 4, 200 Ex. M. 6,50, 500 Ex. M. 14.— 1000 Er. M. 22.50. Versendting franko gegen vorherige Einsendung des Betrages oder Nachtahmne. Geschäftsstelle des#lk#, Siegen, Sandstr. 18. O Siegen, 26. Juli. Es sei hiermit auf eine praktische Einrichtung hingewiesen, die im allgemeinen in den Städten und größeren Orten noch nicht in dem Maße verbreitet und gewürdigt ist, wie sie es verdient; es betrifft die Hausbriefkasten. In manchen Bezirken ist auf Anregung der Direktionen und Postämter die Zahl dieser Brieskasten bedeutend gestiegen, sie haben sich bewährt und als nützlich erwiesen, liegt es doch auch im beiderseitigen Interesse, sowohl der Briefempfänger als der Post und Besteller. Durch die Hausbriefkasten wird allgemein nicht nur die Briefbestellung erheblich beschleunigt, sondern auch das Bries und Geschäftsgeheimnis besser gewahrt und dem Abhandenkommen von Postsendungen eher vorgebeugt. Bis jetzt ist wohl überall die Zahl der Hausbriefkasten im Verhältnis zur Zahl der Wohnungen noch gering Vielleicht geben diese Zeilen manchem Interessenten eine diesbezügliche Anregung für einen praktischen Versuch mit der sonst bewährten Einrichtung. O Siegen, 26. Juli Das gestrige Abend=Konzer im Eintrachtsgarten hatte sich eines überaus zahlreichen Besuchs zu erfreuen. Das Programy war ziemlich reichhaltig und erntete die Kapelle nach jeder einzelnen Nummer reichen Beffall. Wetterbericht. Ueber Central=Europa besteht die Herrschaft des hohen Druckes fort. Der Kern desselben liegt heute über Süddeutschland, Böhmen und Schlesien. Im Osten und Süden des Erdteils ist das Barometer gestiegen, sodaß die allgemeine Lustdruckverteilueng etwas gleichmäßiger geworden ist. Die Nordhälfte Eurepas dagegen wird andauernd von niederem Drucke bedeckt. Das HauptCentrum desselben befindet sich über dem bosnischen Meerbusen. An der französischen Westküfte sowie über dem Kanal machen sich Teilminima bemerkbar, welche einem größeren vom Ozean heranrückenden Depressionsgebiete vorgelagert sind. In den kontinentalen Lagen herrscht sast allenthalben heiteres und warmes Wetter. Die MorgenTemperaturen zeigen namentlich an den Hochstationen eine beträchtliche Zunahme Voraussichtliche Witterung: Zunächst meist heiter und warm, lotale Gewiter nicht ausgeschlossen. Freudenberg, 25. Juli. Die Landtagsabgeordneten v. Detten, Lohmann(Brilon), Schwarze, Osthaus, Kraemer, Krawinkel und Macco haben an den Minister der öffenlichen Arbeiten eine Eingabe gerichtet, in welcher derselbe gebeten wird, die Verbindungsstrecke Freudenberg=Rothemühle in den nächstjährigen Gesetzentwurf über die Ausführung von Rebenbahnen aufzunehmen. In der Eingabe wird darauf hingewiesen, daß die Schwierigkeiten der Grundstückserwerbung nunmehr beseitigt und demnach kein Hindernis fur die Ausführung diesen wichtigelt=Verbindungsstrecke inehlr vonliegt. Hoffentlich ist die Eingabe von Erfolg. □ Hilchenbach, 26. Juli. Gestern hat sich hier ein schrecklicher Unglücksfall ereignet. Der Konmnissionsreisende Herr Ernst Kamphausen aus Weidenau, der hier seine Kundschaft besuchte, wollte in der Nähe des Bahnhofes das Geleise überschreiten, wurde aber von einem heranbrausenden Zuge erfaßt und zermalmt. Beide Beine und der Kopf wurden dem Unglücklichen abgefahren. Der Tod trat auf der Stelle ein. Der Verunglückte, der eine Frau und zwei Kinder hintertäßt, litt seit einigen Jahren an Sehschwäche und Schwerhörigkeit. Es ist deshalb anzunehmen, daß er den Zug nicht rechtzeitig gesehen und das Läutewerk überhört hat. Der Lokomotivführer verfuchte, die Maschine zum Stehen zu bringen, was ihn aber trotz großer Anstrengungen nicht gelang. Hilchenbach 25 Juli. Am vergangenen Sonntag und Montag wurde hier Schützenfest geseien, welches einen allseing besriedigenden Verlauf nahm Die Festrede hielt Herr Rektor Stöcker, schließend mit einem Hoch auf Se. Man den Kaiser. Zur Verschönerung der Feier trugen die Gesang=Vortrage des Seminalchous wesentlich bei. Es gelangten u.g. zum Vortrag:„Waffentanz“ von Kreutzer Jägers salsch Lieb und Der Jäger und sein Lieb“. Der Beifall der Zuhörer war ostnals ein deraruger, daß die Sänger zweinial hiutereinande singen mußten Herr Fabrikan Hermann Weiß dautte dem Herm Oberlehrer Steinbruch, sowie den Seminaristen mud brachte ihnen ein Hoch. per Seminar=Oberlehret Steinbruch nahm das Wort um seiner Gesinnung Ausdruck zu geben. Nach seitzer Meimug, so berichtete die Hilchenbacher Zig.“ gehöre der Semmmarist in das öffentliche Leben hinein, mitten in die Bürgerschaft, also auch hinein mitten in das Schützenfest, das doch die Volksseele vertorpere. Ein Lehrer soll er später seine Aufgabe richtig erfassen, muß Fühlung haben mit allen Volkskreisen und hier ## seinen schwierigen Beruf wertvolle Kenntmisse sammeln. Das äingstliche Absperren der zukünstigen Volksbildner kann um schädlich wirken. Den Königsschuß that Herr Bahnbaautter Weiß, Sein Hoch galt der Schitzengeseltschaft und der Stadt Hilchenbach. Dortmund, 25 Juli. Ein scher Eisenbahnungnuck hat in vergaugener Nacht bei Saien steitgefunden. Der Schnellzug Köln=Beltin, ab Köln fuhr tunz vor Uhr, angeblich infolge falscher Weichenstellung, einem in der Richtung nach Hamm fahrenden Giterzug in die Flanke. Der Schnellzug durchschnitt den Gitterzug und kam zur Eutgleitung. Die Unsaltstelle bietet ein Bild entsetzlicher Verwüstung. Mehrere Wagen schoben sich vollständig in einander und ch sch Sei der Kctäistrouhe itch leidenr auch Meitschenlecben a##esoges Bir Aotonshsäiser und 8ch. Seche wüechen. 89. 8 Reisende wurden mehr oder minder schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Von anderer Seite wird uns über das schreckliche Unglüchk genieldet: Der Schnellzug 9, der von Köln 11 Uhr abends abfährt, stieß heute nacht 2 Uhr bei Camen auf den Schluß eines Güterzuges. Lokomotivführer und Heizer sind tot, dem Zugführer wurden beide Beine abgefahren. Die Maschine, der Postwagen und der Schlafwagen sind vollständig zertrümmert. Von den Fahrpostbeamten ist nur ein Postassistent schwer verletzt. Stwn zehn Wagen des Güterzuges sind zertrümmert. Dortmund, 25. Juli. Ueber den Eisenbahnunfall auf Bahnhof Camen werden noch folgende Einzelheiten gemeldet Der Nachtschnellzug 9. der Uhr 33 Minuten von Dortmund nach Berlin fahren sollte, hatte sich 17 Minuten verspätet Infolgedessen konnte der Güterzug 8297, der sonst in Couil überholt wird bis Camen vorfahren wo er in ein Nebengeleis gelassen wurde. Nach der Einfahrt des Güterzuges sollte das Einfahrtsignal auf„Halt zurückgestellt und es sollten die Weichen für die Durchfahrt des Schnellzuges umgelegt werden, was indessen dem Weichensteller nicht gelang. Trotzdem wurde von dem Stationsbeamten in Camen die vorhergehende Blockstation Westick veranlaßt, den nachfolgenden Schnellzug 9, der in Westick hätte angehalten werden müssen, durchfahren zu lassen Der Schnellzug fuhr daher in Camen auf den im Nebengeleis haltenden Güterzug, und zwar in voller Fahrt, da die Lokomotivführer die Signale nicht beachtet hatten, die ihnen der Weichensteller mit der Handlaterne gab. Durch den starken Anprall schoben sich die Maschine und die vordern Wagen des Schnellzuges ineinander und in den hintern Teil des Güterzuges. Dabei wurde der Lokomotioführer Schneiser und der Heizer Kufinke der Schnellzugmaschine, beide aus Dortmund, getötet und der Zugführer und Packmeister des Schnellzuges verletzt. Außerdem wurden fünf Reisende, darunter eine Dame, leicht verletzt, vier davon konnten die Weiterreise mi dem von Hamm herangeholten Hilfszug sontsetzen. Dagegen mußte der Studen der Philologie, Charles Boureier aus Paris, zunächst im Krankenhause Aufnahme sinden Leicht verletzt wurden außerdem der Schlafwagenwärter und ein Postschaffner. Die Schuld an dem Unfall trägt der Blockwärter in Westick, der den Schnellzug nicht vor seinem Blocksignal halten ließ, bis die vorliegende Blockstrecke frei war, und der Stationsbeamte in Camen, der ihn dazu veranlaßt hat25. Juli. Die amtliche Meldung über das Eisenbahn=Unglück bei Camen lautet Der Schneltzug 9 fuhr heute nacht 2 Uhr auf Bahnhof Camen auf den im Geleise 11 haltenden Güterzug 8294, Lokomotivführer und Heizer des Schnellzuges sind tot, Zugführer und Packmeister wurden schwer verletzt, fün Reisende leicht verletzt. Zehn Wagen des Güterzuges wurden vollständig zertrümmert. Der Materialschaden ist bedeutend. Das nördliche Hauptgeleise und das südliche Nevengeleise sind fahrbar. Die Reisenden mußten umsteigen Die Schuld trägt anscheinend der Wärter der vorliegenden Blockstation, der die Strecke eigenmächtig srei gab. 25. Juli. Zur Untersuchung des Eisenbahn unfalles auf der Station Camen hat sich der vortragende Rat im Reichsaisenbahnamt Geh. Oberhaurats9 Misan sosont an Drr und Stelte hogehen Barmen, 24. Juli. In der heutigen Stadtverordnetensitzung teitte Herr, Oberbürgerneister Dr. Leuutze mit, daß der Kaise die Städte Barzten und Eiberfeld, sowie den Kreis Mettmann befuchen werde und dieser Besuch vorläufig vor denr für den 15. Oktober d. 9. bestinzunten Suithüllung des Kaisek=Denkntals in Hildesheitz in Aussicht genommen sei., ob die Kaiserin ihten höhen Gemahl begleiten wird, ist noch nicht bestintit. Großhzerzogtum i. H. 24 Juli Das Bockenroder Bergwerk das nun seit zwanzig Jahren ständig an 300 Arbeiter beschäftigte, hat laut„Darmst. Ztg. letzte Woche seinen Betrieb vollständig eingestellt und hat das letzte Erz verladen. Mit dem Abbruch der Drahtseilbahn ist man beschäftigt und wird solche in WaldMichelbach aufgebaut, da dorten ein vielversprechendes Mangan=Erzbergwerk eröffnet ist, das Lagen des seinsten Mangans bis zu vier Meter aufweist. Den meisten unserer Bergleute ist somit Gelegenheit geboten in Wald=Michelbach wieder Arbeit zu finden. Mainz, 24. Juli Eine weitere Kreise interessierende Entscheidung hat das Größherzogliche Kreisamt gefällt, indem es in der Angelegenheit der Art und Weise der Ausübung der Brotkontrolle bei den hiesigen Bäckern entschied, daß die Polizeibehörde auf das Nachwiegen des gekauften Brotes nicht beschränkt ist, sondern daß sie ohne als Kundin aufzutreten, das Gewicht der Backwaren prüfen kann. Ein dem entgegenstehendes Gesuch der Bäckerinnung wurde abschlägig beschieden. Lauterbach, 24. Juli. Der Arbeiter Johann Georg Eifent von Augersbach ist seit 50 Jahren ununterbrochen auf der Freiherrlich Riedefelschen Ziegelei bei Angersbach beschäftigt gewesen und hat sich durch eine mustergültige Diensttreue und Arbeitsfreudigkeit ausgezeichnet. Zu Ehren des Jubilars fand ein von seinen Arbeitgebern veranstaltetes Fest statt. Auch wurde er durch mancherlei Geschenke überrascht und erfreut. Ueber das Wachstum der menschlichen Nägel sind noch keine übereinstimmenden Beobachtungen gemacht worden Der Physiologe Bean giebr als Regel an, daß die Nägel wöchentlich um 1 Millimeter wachsen. Nägel von 15 Millimeter durchschnittlicher Länge würden also 105 Tage brauchen um sich vollständig zu erneuern Andere Forscher geben für diese Zeit 121 bis 138 Tage an. Thatsache ist, daß die Schnelligkeit des Wachetums nicht nur nach dem Alter, sondern auch bei verschiedenen Leuten desselben Alters sehr schwankend ist. Da es gußerdem von mancherlei äußeren und innerlichen Einflüssen abhängig ist, so ist das Wachstum der Nägel auch bei ein und derselben Person nicht zu allen Zeiten dasselbe. In allgemeinen ersetzen sich im Alter von 2 Jahren die Nügel in 126 Tagen, inn Alter von 31 Jahren in 159 Tagen, im Alter von 55 Jahren dagegen wieder in 110 Tagen und im 67. Jahre in 147 Tagen. ist auffallend, daß unter allen Versuchspersonen ein Schwindsüchtiger das schnellste Wachstum der Nägel aufwies. Seeluft soll das Wachstum beschleunigen, schwere Sorgen sollen die Macht haben es ganz auszuhalten. Bei den meisten Störungen der Gehirnthätigkeit wird das der Nägel beeinflußt, durch Hysterie dagegen nicht. heilige Joseph vorzugsweise beschäftigt. In Nr. 6 des Jahrganges 1899 der in Regensburg erscheinenden„Notburga“, Zeitschrift für Dienstboten, wird erzählt:„Ich betete ost um gute Dienstboten, allein es schien, als ob all mein Gebei vergebens wäre. Nun setzte ich mein ganzes Vertrauen auf den heiligen Joseph mit dem Versprechen, die Erhörung in der„Notburga“ zu veröffentlichen. Und siehe, schon am dritten Tage meiner Andacht erhielt ich die Nachricht, daß ich eine sehr gute, brave Magd bekomme. Sie ist auch fleißig im Stall, wo ich gegenwärtig viel Glück habe Möchten doch alle Herrschaften zum heiligen Joseph ihre Zuflucht nehmen, wenn sie guter Dienstboten bedürfen, und ebenso alle Dienstboten zum heiligen Joseph gehen, wenn sie eine gute Herrschaft suchen. Außer dem Departement für Dienstboten hat der heilige Joseph anscheinend auch die Abteilung für oder vielmehr gegen gemischte Ehen Dasselbe Blatt erzählt:„Unsere älteste Tochter, die in München bedienstet ist, war ganz nahe daran, einen Protestanten zu heiraten. Alle Vorstellungen und Warnungen unsererseits drangen zu tauben Ohren. In dieser Bedrängnis nahmen wir unsere Zuflucht zum heiligen Joseph, dem keuschesten Bräutigam Mariens, indem wir eine heitige Messe lesen ließen und neun Tage nacheinander das JosephsRosenkränzkein bereten. Und siehe Fast wie durch ein Wunder wurde diese gemischte Ehe verhindert und selbst das Verhältnis gelöst, was wir gar nicht erwartet hatten. In so auffallender und augenscheinlicher Aut hatte ich die nächtige Fürbitte des heiligen Joseph noch nie eschen: Trennung eines gneinäuder gewachsenen paares Aus Rio de Janeiro wird geschrieben Im Hospital San Sebastiano wurde die Trennung eines Zwillingspaares, das nach Art der siamesischen Zwillinge aneinander gewachsen war, glücklich vorgenommen. Die Zwillinge sind weiblichen Geschlechtes, im Jahre 1894 geboren, und sind, von der Stelle abgesehen, wo sie aneinander gewachsen waren, vollkommen normal gebildet. Die Operation der Trennung wurde durch die Röntgenstrahlen ermöglicht. Mit denselben wurden genaue Photographien von der inneren Beschaffenheit der zusammengewachsenen Körperteile erlangt. Es wurde festgestellt, daß die Kinder einen Teil der Bauchwand und des Zwerchfelles gemeinschaftlich hatten und daß auch die Leberbänder der Zwillinge verwachsen waren. Der letztere Umstand war besonders bedenklich, da man bei Durchschnedung des Leberbandes auf die Verblutung der Kinder gesaßt sein mußte. Nun erkrankte in Oktober v.I das eine Kind Rosaling an der Instuenza und hatte bis zu 40 Grad Fieber. Das andere Kind blieb völlig gesund. Aus diesem Umstande schlossen die Aerzte, daß die Leberbänder der Zwillinge deraut mit einander verwachsen seien, daß keine Adernverbindung zwischen der einen und der anderen Leber bestehe. Unter dieser Annahme erschien die Operation durchführbar. Man fertigte ein Gipsmodell der beiden Kinder an, das an der Vereinigungsstelle genau dem Befunde entsprach, wie ihn die Röntgenphotographien gezeigt hatten, und studierte Monate lang, wie der trennende Schnitt geführt werden müsse Es wurden auch zahlreiche Tierexperimente vorgenommen, um die verhältnismäßig günstigste Stelle für die Durchschneidung des Leberbandes festzustellen. Die Zwillinge wurden chloroformiert und die Operation sodann von Dr. Chapot Prevost glücklich durchgeführt. Als das eine Kind aus der Narkose erwachte, ftagte es„Wo ist Rosalina" Wie gut ist Dr. Chapot. Wenige Sekunden später kam auch Rosalina zu sich und stellte genau dieselbe Frage„Wo ist Maria. Wie gut ist Dr. Chapot. Die beiden Kinder befinden sich wohl und werden sicherlich am Leben bleiben. Ree Bess S=Nen heutasiest Stagselseth des Reichsmarineamts v Tirpitz wird Oepartementschef Kontreadmiral Dietrichsen bein Empfang der Kaiserin vertreten, die Kaisenn tüsst mangen 9 Uhr mit dem Hofzüche hier. eit. Wieren in Berlin, 25. Juli. Wie aus Petersbug berichtst, ist es General Gribski gelungen, die Stadt Aigun, um die sich, 7000 chmesische Soldaten konzentriert haiten, zu besetzen und die Chinesen nach hartstäckigem Kampfe zu vertreiben. Den Angriff auf die um Aigun versammelten chinesischen Truppen unternahm General Gribski von dem Orte Biswennaiap aus. Die schinesische Artillerie eröfftete ein nör derisches Feuer, wurde jedoch nach mehrtägigem Kampf zum Schweigen gebracht, worauf, die Russen Aigun erstürmten und die Shiiesen nach dem südlich gelegenen Fluß Sau trieben. Durch die Besetzung von Aligunt habent die Russei einte vorhentschende Stellung auf den Amirftlüsse gewonnen. Southoitg o. 805. Bss Rasteiche rtenn webbe un 216.. aus Tientsin. Man ist hier der Meinung, daß die Verbündeten die Vorwärtsbewegung wahrscheinlich früher beginnen werden als ursprütigtlich beabsichtigt war, und zwar möglicherweise schon Ende dieses Monats Ein endgültiger Beschluß wird erst in einigen Tagen gefaßt werden. Chinesen, die aus den benachbarten Gebieten hier eintreffen, berichten, daß die kaiserlichen Truppen die Boxer töten, wo sie sie nur zu Gesicht bekommen, indem sie erklären, die Voxer hätten sie verleitet, einen hoffnungslosen Streit zu beginnen. Ein intelligenter Chinese äußerte sich dahin, es sei nur eine Frage der Zeit, daß der gleiche Zustand in Peking herrsche, und dann würden wahrscheinlich General Yung und Prinz Tsching genügend Einfluß gewinnen, um die maßgebenden Steklen in Peting zur Gröffnung der Friedesverhandlungen zu bewegen. 25. Juli. Eine, Depesche des Kommandanteit des Kriegsschiffs„Brogkiyn aus Tschifn von gestern an das Marinedepartement meldet In Tientsin ist am 21. Juli eine vom Juli datierte schristische Bosschaft, unterzeichnet Conger, eingegangen, die folgendermaßen lautet: Sind zwei Wochen lang in der britischen Gesandtschaft belagert worden. Große Gefahr allgemeiner Hinmordung durch chinesische Soldaten, wvelche die Legation täglich bombardieren Entsatz muß wenn überhautt, bald kommen. Stadt ist ohne Regienizig, außer durch chinesische Armee, die estischlossen ist, alle Fremden in Peking üntzübringen Der Einmarsch Entsatkorps in Stadt wird wahrscheintlich heiß bestritten werden. London, 25. Juli. Dem Reiterschen Burcau wird aus Tientsin vom 21. Juli gemeldet: Die Russen beabsichtigen, über die ganze Eisenbahnstrecke von Talu nach Peking die Kontrolle auszuüben bis zur Beendigung der Feindseligkeiten und die Eisenbahnliuse dann wieder den Chinesen zurückzugeben Admiral Seymour ist entschieden dagegen, daß es den Russen gestattet werde, die Eisenbahn jenseit Tientsins wieder herzustellen, und ist der Ansicht, daß die Briten diese Aufgabe übernehmen sollten. Seine Ansicht wird von allen britischen Einwohnern geteitt. Die Franzosen bemühen sich, die Kontrolle über die Flußschleppe zu erlangen und man glaubt, daß sie sich in die Kontrolle mit den Russen teilen wollen. Die britischen Einwohner befürchten, daß die alleinige russische oder stanzösische Kontrolle über die Flußschiffahrt eine ernste Bedrohung der britischen Interessen und ein Hindernis für die britischen Operationen bedeuten 8de Washington, 25. Juli. Der chinesische Gesandte Wutingfang hat am Montag eine zweite Dewesche des Staatssekustärs Hay an den Gesandten Conger abgehen lassen. Tokio, 25. Juli. Der japatischen Regierling liegt eiste aus Tientsin vom 10 ds datierte über russische Telegraphenlinien ein gegangene Meldung vor, welche besagt, daß Yunglu die Geandtschaften in Petiug mit Gebensmitteln versehen habe. Seiste Berlin 26. Juli. Der Kaiser trifft heute abend in Bremerhaven ein uns gedenkt bis zum 4. August daselbst zu verweilen, um sämtliche nach China zu entlassen und den nen gebildeten Bataillonen Fahnen zu verleihen. Berlin, 26. Juli. Die Besichtigung der Kieler Freiwilligen durch den Beigade=Kommandeur General=Major von Groß sand gestern auf dem Döberitzer TruppenRebungsplatze statt. Unmittelbar hieran reihte sich die Verladung der Sachen und Gepäckstücke für den sofortigen Gebrauch Heute nachmittag 4 Uhr erfolgt die Abfahrt bebehdse d Ah, ali Ie. Gegeschahtete des Genesals Inspekteurs der Fußartillerie, General der Artillerie Edler von der Planitz fans auf dem Schieseplatze bei Jüterbogk ein der ersten schweren ostastatischen HaubitzenFuß=Vatterie statt. Nach der Uebung hielt der GeneralInspekteur eine Ansprache an die Mannschaften, in der er hervorhob, deß es eine Ehre für sie sei, das Wort Kaisers wahr zu machen und den schnöden Völkerrechtsbruch im fernen Osten zu rächen. Am 27. ds wird die Vatterie in Wilhelmshaven eingeschifft Washington, 26 Juli Remiral Kempf hat unnmehr seinen Bericht eingesandt Es heißt an der Beschießung beteilig Chinesen nicht die Angreifer wären. Biffe an Die„Volk-s-lleser Im Interesse museres Blattes itteit wir, bei Waresteinkchufen. 8eh Inseratenteil des iu erster Reihe zu berückfschtigent 1 Smen ennn sch its ait dals ∆ Bekanntmachung. Das neu angefertigte Flurbuch und die dazu gehörenden Karten sowie die Grundsteuer=Verteilungs=Nachweisung des Gemeindebezirks Mudersbach liegen während des Zeitraumes vom 25. Juli bis 10. September er im Geschästslokal des Katasterkontroleurs in Betzdorf offen. Die Beteiligten können dortselbst an drei Tagen in der Woche, nämlich Montag, Mittwoch und Samstag in den Stunden von 9 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags die Verhandlutgen einsehen. Stiehet, Aee e. h. 99 Der Mazistrat. R Die Dienststlünden für das hiesige Standesamt werden eingetretener Verhältnisse wegen bis auf weiteres nur auf vormittags 8. 9 Uhr festgesetzt, Pilgeas, un 2 1800 Der Standesbeamte Ibing, Amtmann Verkauf Bad c ie Aassaschen 248 Kupferdraht, 525 Kupferbändern am Montag, den 13. August. d J vormittags 11½ Uhr in öffentlicher Verdingung bei schuistlichem Angebot. Besichtigung werktäglich von 8 bis 12 Uhr. Bedingungen sind in der Geschoßfabrik einzusehen oder gegen Einsendung von 50 Pfg. von dort zu beziehen. Rönigl. Direktion der Geschoßfabrik Siegburg. Snn 8uch elb und echoltenes Plano ist wegen Mangel an Raum preiswert zu verkaufen. Zu eitragen in der SeueOition d. Bl. A#useen Beiiane tud erchiete Die Leitung der Kirche. Ein Weckruf von Ad. Stöcker, Hosprediger a. D. Preis pro Exemplar 50 Pfg.— gegen vorherige Einsendung oder Nachnahme. ckers sollte diese R Mche ch Praschüte 16169. und die Sozialdemokratie von Pastor Lehr. Aus Semtot 40 Wonzsh. ialte, Oder beides Konserbsti oder Christlich, n von Dietrich von Leinen Sgabe pro Exemplar 30 Pfennig, Ausgabe I prs Exemptar 15 Piennig. Asschug chet eer haige useung n eunge oder Nachsaltus nce Mee Gcnen G. m. v.#. Eäuara vom Berg, Barmen, Farhmüblenstrasse 419. Vernsprschen 878 Lieferung ganzer wie Nüch einzelner BadKönigsborn. Rurgästen hält sich das Evangelische Gemeindehaus mit Hospiz zu Unna, 10 Minuten vom Badehause entfernt, empfohlen. Logis und Verpflegung von 3 Mark an. 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Wicke=schassele Präpatand Ludwig Wilhelm, Haas=SechsBeiben Uhrmächen Herinaun Koch=Vongholzhausen, 8 Pssice e eseechse Landrat Heinrich v. Manteuffel=Steitin. Forstmeister Elias=Kotzenau. Juspettor Isermeyer=Kassel ardt=Godesbeig. Anzeigen u M Ssesut chie Beligge Ar. 12. Jahrgaug. Beilage zur Zeitung„Das Vollit den Sr3ogo. Ai Fon die Monate August und Feptemher werden Bestellungen auf die Zeitung (Nr. 6728 der Zeitungsliste) mit Sanntagsblatt, volkswirtschaftlicher und litterarischer Seilage von allen Postanstalten, den Zeitungsboten und in der Geschäftsstelle in Siegen, Sandstraße 18, entgegen genommen Der Bezugspreis beitägt für diese beides Monate für die Postabonnenten 90 Pfennig, N R RRE Rug schr, sch sbonnesten 85 Pfeunig. Nusch c otehe et ue Kahich A chche Probenummern überallhin kostenfrei. Siedaktion uid Geschäftssteille des Siegen, Sandstraße 18. T Tebendig begraben. Ein Rultur bild aus Shina. Wot= ece Wenn in Ehina die Eitern recht böse sind auf ihre ungezogenen Kinder und ihnen drohen, so sagen sie nicht selten Junge warte nun ich werde dich noch tebendig in die Erde stecken. Der Junge muß es schon toll treiben, ehe es die Eltern wirklich thun und wenn sie es thun, wvenn sie mit Schaufel und Spaten und Hacke hinausziehen aufs Feld und der Junge, der begraben werden soll, hinterdrein so legen sich auch die Nachbarn noch zuvor ins Mittel und bitten den erzürnten Vater von seinen Vorhaben abzustehen. In einzeinen Fällen aber kömmt es schon vor daß sich ein Junge bei lebendigem Leibe in die Erde stecken lassen muß, und deshalb haben die Kinder wor einer solchen Drohung der Eitern nicht wenig RespektAls größte Seltenheit, st es zu betrachten, weiin die Kinder ihre Eltern lebendig begraben, doch auch das soll zuweilen vorkommen. In Lianchugug war ein siebenzigjähriger Greis. Der arme Mann hatte den Aussatz und war deshalb seinen Kindern und Enfeln recht zur Last. Sie zingen mit dem Plane um, wie sie ihn doch wohl am besten aus der Welt schaffen könnten. Ihn umbringen daver schauderten sie zuruck, denn dieses Verbrechen wird auch von der Regierung furchtbar bestraft Wird der Sohn überwiesen, daß er Vater oder Mutter getötet hat so wird ihn die Haut bei lebendigen Leibe abgezogen, oder die Glieder werden ihn einzeln abgehauen Gelenk für Geleuk und dalt das Fleisch stückweise abgeschnitten oder mnan spannt vier Ochsen an seine Hände und Füße, und diese müssen ihn nach allen vier Himmelsgegenden auseinanderziehen. Ob es immer so geschieht, weiß ich nicht. Die Chinesen erzählen wenigstens so. Also die Kinder und Eutel unseres Aussätzigen samnen darüber nach, wie sie ihren Vater aus der Welt schaffen könnten, ohne ihn töten zu müssen. Für jeden anderen wäre das eine unausführbare Sache gewesen, doch die Chinesen wissen sich zu helfen Man kaufte einen schönen Sarg, das kostbarste Geschenk, das überhaupt die Kinder ihren Eltern nur machen können. Als der Alte den schönen Sarg sah soltede, ek, Hautz, Sitzickt über, deuselbete Der. Austrich, wat es Aluse deint Werke. lhstchat, Kacshenes und. Sihen eie beis blumigen Reiche der Mite. neu uite) glänzte ganz wundervoll. Nun sagten die Söhne: „Vater du thätest an vernünftigsten, wenn du dich gleich hineinlegen wolltest und dich beerdigen ließest. Nach einem halben Jahre ist der herrliche Firnißglanz wieder verblichen.“ Dem Vater kam das Ansinnen für den ersten Augenblick doch etwas stark vor und er konnte sich nicht recht dazu entschließen. Die Söhne aber führen fort„Wir würden dann eine große Leichenfeierlichkeit veranstalten, an der könntest Du dann auch noch teilnehmen. Dem Vater schien die Sache jetzt einladend und verlockend.„Du lebst doch nur mehr kurze Zeit, vielleicht bist Du schon nach zwei Märkten(10 Tagen) tot und dann hast Du auf den Leichenschmaus verzichten müssen. Und was das Schlimmste ist, es könnte Feuer ausbrechen, und dann wäre der kostbare Sarg verloren, wir aber haben kein Geld. Dir einen zweiten zu kaufen Allerdings, wir scheiden nur schmerzlich von Dit, aber Du mußt uns ja doch einmalverlassen, und Deine Seele bleibt ia immer unter uus im Ahnentempel. Dem Atten schien der Vorschlag vernüuftig und gut, mit größtem Vergnügen willigte er eit Man bestimute den Tag des Begräbnisses, Verwandte und Freunde wurden eingeladen, die Musik bestellt, es wurde gebraten und gekocht, eine große Schmauserei wurde veranstaltet. Als der bestimmite Tag herangerückt war, erdröhnten schon in aller Frühe die Völler. Die Geladenen versammelten sich, gegen Mittag war großes Festessen, an welchen der zu Begrabende auch teilnahm. Er chate sichenoch recht gütlich, dertst. Bald, müicdte, Sr sich sch isht=den. Stärg, leient, uid, iche begtabere hstseiies Sctite war ee gus mit dem Eisen. Nachdem die Mahlzeit beendet war, setzte siche der lange Leichenzug in Bewegung zuerst kam die Musikbande, dann die Trauernden stämlich Söhne und Enkel des zu Begrabenden. Dann folgte der leere Sarg, von acht Mann geträgen hinter dem Sarge folgte der lebende Leschnam um sich selber Leid tragend. Auf den Begräbnisplatz wurde Halt gemacht. Der Sarg wurde neben das aufgeworfene neue Grabgestellt, der Deckel wurde abgehoben, der Unglückliche legtesich in den Sarg der Deckel kam wieder hinauf, es wurden langeNägel hinleingerrieben, die Hammerschläge erdrähtiten, Kinder und Enkel erhoben lautes Jamuergeschtei. Der Deckel war fest und der Sang wurde hinabastassen in die GrüftDann begann man, das Grab zuzuwersen, und in wenigen Minuten war der Grabhügel fertig. Der Tote war im Salge im Grabe und lebte noch. Die Meuge verlief sich Kinder sund Entel trockteten sich ihre Thränen ab und begaben sich cüfe den Weg nach Hause, Sie freutent, sich, num voit den Ssteie seee Aus der Verlin, 24. Juli, Mebers 1006 Wasser= uund Heizüngsintonteure waren im Gewerksschaftshause versamielt, um zu der Frage eier allgemeinen Lohnbewegung Stelling zu nehmen. Es wande einstimmig beschlossen untenstehenden Tauif in Verbindung uit dem Meiallarbeiterverband bis zum 29. Juli den Arbeitgebern zu unterbreiten. Am August zwird sodann nach Ausfall der Antwort über dle Frage der Protcaniatio des Steites Beschlüß, gesache. Der Sati lauitet: S Bescätndichelrheitszeite wor=oicherside biehsheidse chesenschiehes sch Matersatenpäcnch And 2estüindigen=Meitägspause. 2 Monteutre oder Rohrleger erhalten einen Stiendenlohn von 60 Big. sten angelernte und Hilfsrohrleger 50 Psch, Hillsarbeiter 40 Pig. dse tlebersütnden. Dürsen nur in den=cllerdrinchendsten Fästsenr. geleistet werden und werden bis 9 Uhr abends mit 30=p6., später sowie Sonntags Mit# piest. Lohngisschlag bezahlt. i Aktordaubeit istz)wößlichst zu vermneiden, epent, swmüß, aber der festgesetzte Lohn gesichert sein. Pauschalverträge sind abzulehnen. sio Für auswbärtiche Montageist Fahrt II. Klase sowie entsprechende Pschtags abes 1165 u chen ide Fai. Stadt= Aitd= Raungbahn ist das Fahrgeld, sür Vorortbahnen. Fährgeld und Fahrzeit zu vergüten. se Alst, Zachtagen sch eine Sthude, Sot,= Feiertagen= zwpes. Sschets srüher der Lohn ohne Kürzung zu zahlen. S Deigzistert, die Beschaffenheit der zu tiefernden Gebrguchsgegenstände. J. Auslagest, füe, Lappent usod. sind zu. Verbisten. 10. Maßregelungen finden nicht statt. Eine China=Expedition will auch die Heilsarmee ausrüsten; sie hofft von ihrer Thätigkeit auch in Ostasien gute Resultate zu erzielen. Ueber die Stärke und die Ausrüstung der Expedition, die sich bei passender Gelegenheit einschiffen wird, ist noch nichts bestimmt worden. In der letzten Bestallungsversammlung für Berlin teilte der Kommandant einige Zahlen mit, die von dem rapiden Wachstum der Heilsarmee in Deutschland Kenntnis geben. So bestanden z. B. 1896 26 Korps mit 70 Offizieren; heute zählt man dagegen 110 Korps mit 330 Offizieren. Außerdem hat die Heilsarmee in dieser Zeit drei Rettungshäuser, Wöchnerinnenheime, Kinderheime und Samariterheime geschaffen. In nächster Zeit soll unter dem Namen„Metropole“ ein Logierhaus für weibliche Personen im Centrum Verlius eröffnet werden. Kirche, Schule und Mission. Dembetsalenka(Westpr.), 25. Juli. Das evangelische Prediger= Seminar wurde dieser Tage feierlich eingeweiht. Außer dem Präsidenten des Oberkirchenrats 1. v. Barthausen und anderen höheren Geistlschen watent guch Vertreter der Ansiedelungskommission e de ier Achen lteber den Verliner Texilarbeiter=Kougreß bemerktes der Haun, Courier“„Auch diese Versammlung, die übrigens von kaum 70 Delegierten besthickt war, hat wieder den Beweis geliefert, daß die von den Sozialdenokraten vielgerühmte internationale Solidarität der Arbeiter nicht existiert, daß in den verschiedenen Ländern die Interessen der Arbeiter verschieden sind Bei den Beschlußfassungen über Anträge und Resslutionen standen sich durchweg die ungefähr gleich starken Gruppen der Deutschen und der Engländer(etwa je 30) gegenüber, sodaß die s übrigen Delegierten 3 Franzosen, 3 Oesterreicher und 2 Belgier den Ausschlag gaben, und zwar zu Gunsten der Deutschen, weil diese in politischer Hinsicht ihnen als tadikale Soziglisten näber stehen als die Eugländer von welch letzteren die überswiegende Mehrzähl den Beifall, den die übrigen den üblichen sozialdemökiatischen Phrgien vom zielbewußten Klassenkauspf„Nüshebung des Privatbesitzes u. w. zollten, demtbustratid micht mitznachts Auf=diese Weise haben die deutscheu Sozigldemokraten ihremeisten Anträge auf diesem Kongreß dünchgedri Daß das aber ein bloßer Scheinerfolg und praktisch wertlos ist, eihellt aus dem Umstande, daß die englischen Delegiertcn, wenn sie zufällig um ein Ditzend Mann zahlreicher erschienen wären, den ganzen Kougreß niedergesttmmt und ihre eigenen Anträge durchgesetzt haben würden. Run haben es aber die enätischen Trades=Unions abgelehnt, #l diesen Kougreß teilzunehmen, was von deutscher Seite lehhaft getadett wurde Wären die Trades Unichis hier erschieuen s# hätten die Engländer über die Mehrheit verfügt und das Gegenteil der jetzt angenommenen Anträge wäre beschlossen Daß unter diesen Umständen alle derartigen Kongreßbeschlüsse zwecklos sund wird jeder zugeben, der nicht Sozigldentdkrat is. Aber den deutschen Aubeitern uird Sand deatuit in die Ruigen gestrent, und das int der einzige Zweck, der etteicht elden Die deutsche Sozialdenokratie iste im Grunde scherhapt die einzige, die in ihrer kösindMoltrischen Vateklandstoseglei fiur, die tebollitshsichte. Snten utcktiolichtitcht= schlösck ut Siüte= Reudernüche des, Krankenversicherungsgesetzes soll beschestliche denwächst, esee e Redernug soll u.. guch den Auschluß der Krantenbersicherung an die Fupalidenbersicheritg bringen d h, also die Dauer der Krautenüterstützttügh von 13 auf 26 Wochen allgemein vertängern, gußerdem über die Bestiminngen des Krankenversichernugsgesetzes aut wweitere Kreise ausdehnen. Am Montag abend hat nun in Köln, eine Versamchiltug des Allgeneinen arztlichen Vereins zu. Küli, stättgefunden, die sich mit dem Krankenversichertugsgesetz beschäftigte Dr. med. Pröbstiug legte in einem schigerei Vortrage die Verhattuüsfe der Kranteispersicherung Alle Knechte können gleiche Gaben, Alle Sterne gleiches Licht nicht haben. Eines fragt der Meister: Ob man treu üleber dem vettrauten Pfaunde, ei. B6e Bergkönigs Cochter. Ponch Bont, Ar.= Lindenes s en Soswat.= Rorwig, bald= Her=Mitetzuistkteades Kreises uhds als sich nun, während eines Klaviervortrages der musikalischen Frau Apotheker, eitmat Gelegenheit zeigte, bat Frau Ringelmeyer in ihrem einschmeichelnden Son „Herr Norwig, wollen Sie denn nicht ein klein wenig vorlesen? Ein paar Gedichte vielleicht: Die Damen haben sich so sehr gefreut, Sie kennen zu lernen und einiges von Ihnen zu hören, und nun sind Sie so kalt wie ein Eisberg und Zuchekubhpft, bis, eies Kinni itte, seieh. Site doch so liebenswürdig. habe, woht, glüch ritr, dahzite Herkontfsien sollenise eikes gegnete er wöttisch. „Nicht allein dazu, sondern weil wir alle Sie verehren. Aber warum sind Sie denn heut so schlechter Laune. Sie machten gleich solch böses Gesicht, setzte sie leise hinzu. „Warumt haben Sie die Dora nichts hier“ gabzer trotzig fragend zurück. „Die Dora2“ entgegnete sie versbundert, wie gern hätteich das liebe Mädchen mitgenommen. Sie wissen doch wie viel ich auf sie halte und sie heranziehe, wo ich nür kann Aber heute, nein heute ging es wirklich nicht Sächitliche Damen würden sich beleidigt gefühlts haben, wenn ich die Dora Barns in ihren Kreis eingefüchrt hätte. „Wieso? Wie cönnen Sie das behauptens Sie haben mit doch bisher niemtals geschht, daß das Mädchen iigend ethachs fiches hiche aie schildens Kodeertschses as diehe eche R SRR cees chsche ce cnch leicht auch der nicht aber es ist da doch ettoäs. wie soll ichs sagen, ein Makel ich kanns Ihnen jetzt nicht erklaret, dbch, seten Sie überzeucht, es hiung wichtich nicht mtit der Dora heut abend Dans=häben. Siesseiten Mäkel.swohle=ersthsete eicheskese Ach nein, Herr Norwig, es ist ia schon lange gewesen, wir wpollten nur Ihien als Freiden nicht davon geden Also, nicht wahr, Sie erfüllen ileite Bittes Ich weiß nicht, ob ich's taun, nach dem, was Sie Sstire, setzte, sagten, bin ich eichehtlichs woche wehigen its der BR Er wandte sich wieder den Herren zu und erst nacher, als Frau Rotland ihn mit ihrem weichen Lächeln bäthzentschlaß er sich, den geäußerten Wunsch zu erfüllen. schicgenes ichie, Vorlesene, Habd ichs saber uichte bessrhiche schgte er zögerith. Dics Teichte ihimn, die, Hausfrat sein. Buchsütrnd= mützschluch er auf's Geratewohl auf und las. Die Danen waren ganz bezaubert vom Inhalt ebenso wie von dem Vortrag des Gehörten, obgleich Norwig felbst mit seinen. Gedanken gar nicht dabei gewesen. Jetzt war auch der Schatten von Frau Ringelmeyers Stiri gewichen und triumphierend sah sie, wie alle Gäste fröhlich und augenscheinlich befriedigt erschienen von den ihnen gebotenen leiblichen und geistigen Genüssen. Nur eine blieb kalt und schweigsam wie bisher Gertrud stimmte nicht ein in die Beifallsäußerungen und Lobeserhebungen der anderen. Sie redete nur freundlich mit Helene, die cuf eininal schichtern mit etwas lauterer Stimme als sonst zu dem Kreise der Umstehenden sagte:„Herr Norwig=lesen zu hören ist mir ein außerordentlicher Genuß. Diese Stinitüungen und Empfindungen tönen mir noch lange Zeit im tiefsten Herzen nach. Sie sprach die Worte sonderbar gezwungen und gleichförmig. Verwundert sahen die Anweenden cuf das zünge Mädchen, das gans tot vor VerleSehs zie oe= Wüce Shres Müter hats ihr, eingepaukt, verlassen Sie sich Srcutee tagte die kluge, Zungenscharfe Frau, Landrat= ganz leise zu ihrer Nachbarin. Uund wirklich, sobald Helene sich dieser ihr so unangenehmen Aufgabe entledigt hatte, zog sie sich schnell hinter die anderen zurück Meine Mutter will, daß ich sogleich tsch nehsiiete, aber ich ehu. es sacher,#or all biesen Seuten, sagte sie zu. Gertrud. So lauen Sies doch bleiben. Die Geselschaft amitstert sich ja ohnehin recht gut, erwiderte diese in ihrer bürzen Weise; doch ruhten ihre Nugen fast mitleidig auf Helene, die ein herzliches Vertrauen zu ihr zu fassen schien. „Aich Fräulein Rotland, ich mertte es wohl, wie Sie inich eben, als ich das von Herrn Norwig sagte, so spöttisch ansahen, es ist Ihnen gewiß lächerlich vorgekommen, aber ende eich uin hie ds, reige Miter wollte es so haben, erklärte sie leise. Das dachte ich mir! Sie fühlen sich auch wohlestichtichs inal zientlich einsam unter den audern hier, nuicht swahr? esch Frciulein Rotland, Schutz, siücheri Woher, torien Sie das uihte, wisente SeSche eies chiteis üd= Wir. Beide sind in gleichent esie en, Src een cn reichte ihre weiße, nicht kleine, aber schöngeformte Hand hin und Helene schlug ganz glückselig ein. Auch Frau Ringelmeyer sah von ihrem Platze aus mit großer Befriedigung, wie ihre Tochter und Fräuleist Rotland so verträhtlich miteinander Iit Kreise der, Bndereit, ginchs bald recht lebhaft zut. Norwig, jetzt mehr animiert, erzählte von seinen Reisen. Auch Hartmühl wußte manches zu berichten. Vater Ringehmeyenshörte schweigend zu und leerte ein Glas nach Pesst anbeien etin wie gefälts Ihnen, Herr, Norwig=. Sie sehen sa jetzt ganz anders aus, als vorhin; da machten Sie wirklche seiht. Gesicht woie Otei= Siächen Rsgenspetter, fragtezer, iit dein Angeredeten etwas abseits tretend. Der junge Mann sah ihn lachelnd an und entgegnete leichthin. O, das hat einen Grund gehabt, Herr Ringelmeyer ich vermißte semand hier. „Ja, jas, nickte der Mäurermeister schlau,„ich weiß schon, wden Sie meinen, es ist aber kein richtiger Jeiands Kein richtiger Jemand. Wie meinen Sie das?“ MNich, es ist, einke Henisndiris. Eite Mädchenperson, nichts „ocher mihien nie c Ei, ihun Sie uur nicht so unschuldig. Sie waren bös, daß die Dorc nicht hier ist, wie? „Nun ja. Ihre Frau Gemahlint=schhte mir soeben von einen Makel, siun kann ich noch nicht verstehen, warüht es schre Thimäglich ist, Sorch eirhichese dae sie, doch, fonieite M chn Sc, das it ie schsiche, eschichte Aber=mtssehte, Sie ich hatt mir ja schon vorgenommen, daß ich Ihnen malalles erzählen wollt, seit gestern abend nämlich, Sie meinten, ich wär so fest eingenickt, daß ich nichts niehr hören schät, das war nun aber gar nicht der Fall. Der Saud##nann war bloß in die Augen gekommen, daß ste stür so. schwer wurden und immer zrielent hören aber ihat ich stoch ganz gut und hab dei nüir gedacht, war doch ein dumntmer Streich gewesen, daß ich Sie so luucg mit der Dora allein gekassen hatt Konnt utir Klich wirklich nicht worstellen, daß son Stadtherr wie Sie sich Wischll=und Fall in die Dora verlieben thätt stid von der Dorch, die immer so still und ernsthaft und inctlichtral ganz ttäutig aussieht hätt ichs auch nicht geglauct, daß sleis so hinter den Ohren haben köhnt und io gänz und gar in Sie weg spcäithz is hist, doch areg. Kiüberhüchftüich Boir, Abhz, ce hch dach daß das mit Ihnen nichts werden tann Norwig war not gewordent bei den Worten des Miähterermeisters; einen Augenblick schien er verlegen Daim aber escice ie deit Kopf, ürisch und fath heuit hachhestiehkehke dar, wobei er natürlich dem ärztlichen Standpunkt besonders Rechnung trug. Wir teilen aus diesem Vortrage folgendes mit„Wünschenswert sei die Abschaftung der Gemeindeveisicherung, die äußerst wenig biete, trotzdem aber namentlich in Süddeutschland in ganz außerordentlichem Umfang zur Auwendung gelauge, nach Möglichkeit anzustreben. Die Zisammenlegung der Ortskrankenkassen sei zu befürworten, da sie ausgleichend und betriebsverbilligend wirken würde. Der geplante Anschluß der Krankenkassen an die Gemeindeverwaltung verbillige die jetzt recht teure Verwaltung der Ortskassen, während anderseits die jetzige Selbstverwaltung der Kassen erzieherisch wirke. Die Erhöhung der Arbeitgeberveiträge um zur Herstellung gleicher Verhältnisse in der Beitungsleistung und in der Verwaltung zwischen Arbeitgeberund Arbeitnehmer hält Redner für unbedenklich. Den Hauptgegenstand seiner Darstellungen bildete die Frage der Arztwahl Hierin vertrat er den Standpunkt des verstorbenen Dr. Busch in Krefeld, wonach zwar nicht unbeschränkte freie Arztwahl, die zu großen Mißständen geführt habe, sondern die bedingt freie Arztwahl allgemein eingeführt werden sollte. Demgemäß soll in jedem Gemeindebezirk jeder Arzt, der für Krankenkassen thätig zu sein das Bedürfnis fühlt hierzu zugelassen werden, nachdem er sich einer Vereinbatung unterworfen habe, die über die Bedingungen der änztlichen Beratung zwischen den Aerzten und den Kraukenkassen festgestellt worden seien. An diesen mit Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine Erörterung Reichstagsabgeordneter Trimborn betonte die Schwierigkeiten einer reichsgesetzlichen Regelung, da die Angelegenheit von den verschiedenen Staaten als Landessache voraussichtlich betrachtet werden würde. Ohne sich für eine bestimmte Meinung festzulegen, hielt er doch die Sache für ausführbau durch Schaftung eines behördlichen Mittelgliedes nämlich einer Verwaltungsstelle, die unter der gleichmäßigen Zuziehung von Vertretern der Kassen und der Aerzte im Falle der Meinungsverschiedenheiten über die Bedingungen zu entscheiden habe, uuter desen die bedingt freie Arztwahl stattfinden sollte Ueber die Bemerkungen des Referenten Pröbsting, daß er die Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge um zur Herstellung gleicher Verhältnisse in der Beitragsleistiug und in der Verwaltung für unbedenklich halte. erheben die großkapitatistischen Blätter uctürlich ein großes Geschrei. Ausschuß des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise hält am Montag, den 24 September und folgende Tage in Köln seine II. Verbandsversammlung ab Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: I Verbandsversammlung Neuwahl der Mitglieder des Ausschusses des Verbandes.(§ 6 der Satzungen 2. Die Arbeitsvermittelung für weibliche Personen und Dieustboten. Referenten: Rechtsrat Dr. Menzinget=München, Beigeordne#er Dr. KayferWorms. 3. Die Errichtung von Arbeitsnachwensen an kleineren OrtenReferent: Domvikar Groll=Münster. Die Erhebung von Gebühren seitens gemeinnütziger Arbeitsnachweise Referenten Geheimer Oberfinanzrat Fuchs=Karlsruhe Dr Freund=Berlin, 5. Berichterstattung über die Arbeitsvermittelung für ländliche Arbeiter Reserent Rat Dr. Naumann=Hambulg. 6. Berichtenstattung über das Ergebnis zweier seitens des Verbandes veranlaßter Umfragen betseffend a) die staatlichen und städtischen den Arbeitsnachweisen gewährten Beihilfen, b) die Anstellungs= und Besoldungsverhältnisse der in den Arbeitsnachweis=Verwaltungen beschästigten Beamten Reseren: Dr. JastrowBerlin7 Freie Diskussion über Fragen aus dem Betriebe der Arbeitsnachweise.(Konferenz der Verwaltungsbeamten der Arbeitsnachweise.) II. Arbeitsnachweis=Kouferenz Die Organisation der Facharbeitsnachweise und ihr Auschluß an den allgemeinen Arbeitsnachweis. Referenten Stadtrat Dr. Flesch=Frankfurt a. M., Generaldirektor Richard Rösicke=Verlin(Bericht über die stadtötnische Versicherungstasse gegen Aubeitskosigkeit:, Rontuterzielteat Schmaltbesh,) DssMen Lehrer H. in E Geschäfte die Sandalen für Kinder und Erwachsene fübren, giebe es in Siegen und Ungegend mehrere, doch hat bis jetzt keines davon im Volk speziell diese Ware angezeig 2. Die Frage bez der Postkarten haben Sie schon einmal gestellt und wurde dieselbe auch in Nr 161 beantwortet. Wir lassen die Antwort nuch einugl folgen Beschriebene Postkarten, deren Absendung unterbleibt, können nach den postatischen Bestimmungen gegen Freimarken (nicht Postkarten bei der Post umgetguscht werden. Die Karte muß Kaitz, abgeliefent werden. Das Stickh itit der ungestenwelten Manke W ec Geisweid. Wir würden die Rotz, aus Hatfeld geine berschtigtn, wissen aber nicht, um was es sich handelt, Wann ist die Rothzes, Bote, erschieen ## Gütersloh. 25 Juli In der letzton Stadtverordnetensitzung undde lau„Gütersloher Zig beschlossen. 1) Das Gehaltdes vom Magistrat gewählten Kontrolleurs der Städtischen Spatkasse Ibrügger auf 2400 M. als Aufangs= und 3500 M., als Höchstgehalt feschnfetzen. Das Höchstgehalt soll durch nach je zwei Jahren zu zahlende Zulagen von je 100 M. erreicht werden Wohnungsgeld wird nicht gewählt, 2 Den Antrag des Magistrats auf anderweitige Regelung des Gehalts des Sparkassen=Rendanten abzulehnen den herigen Modus vielmehr beizubehalten. Der Blaukreuz=Verein unternahm am Sonntag nachmittag einen Ausflug nach BrünzingsWalde. Der Musicher des Jünglingsvereins nahm an dem Ausfluge teil und unter den Kleugen der stischen Marschmusit wurde der Weg über die Wiedenbrücker Chausee nach dem Zielpunkt bald zurückgelegt. Hier uuter den heirlichen schattenspendenden Bäumen lieh es sich gut sein zumal bald nach der Ankunft ein gemeinschaftliches Kaffestrinten erfolgte welches dank der unnfassenden Vorkehrungen des Hausvaters Tobnsch totz der großen Beteiligung allen Teilneymern schnell Eifpischung brachte. Nach dem Kaffertuinken tingen der gemischte Chor und der Männerchor abwechselnd gut eingetihte Lieder vor, ebenso erfreute der Musikchor des Jünglingsvereins die Teilstchtner an dem Ausfluge, zu denen sich inzwischen noch manche Spaziergänger und Freunde des Vereins gesellt hatten, duerch seille schönen Vorträge. Nach einer von Heun Pastor Meinshausen gehaltenen A sprache wurden verschiedene Spiele ausgeführt, an denen die zahlreich erschienene Jugend lebhaften Anteil nahm Kürz nach Uhr ihithde der Richweg aughetreten. Es wrude iu geordnetem Ttotz herat guf den kleisten Manit, ute deit ehrlich gutmütigen, jetzt von Wein geröteten Gesicht. Er chitte ihn zuerst unterbrechen wollen, schwieg danne abser und ließ ihn ausreden wie in ruhiger Ueberlegenheit. „Meutt, Herr Reigelireher, weit Sie uus benn belauscht haben gestern abend, so mssen Sie doch auch, daß das Frache thüchlich uien schon geschehen ud die Wona meine Sschice sche Scsc ceäeche e K er c Heirt Rrtüichstiütehen, sah den Sprechen halle erstchuneth, halb sogennS#ten Sie ich Hem Aohh jsetht tlicht viel Zeit, aber das eite müß ich Shuen Hoch sachent, sch ntein gu mit Ihnen, das können Sie glaüben und Sie düren auch nicht denten, er mir am Eied umn unsen Mädchen zu ihun, meine Frau thäts# schon arg gern sehen, daß die uch, ich woilis nicht wweiten deutlich machen. Aber, wie gesagt ich dent anders därin und wenn ich jetzt noch ein nahnendes Wort Ihnen spreche, so ists bloß Schruzt, daß ich Sch Beites il, und ves Bue A 45 (Fortsetzung folgt. Zuge wieder zum Schlthofe marschient, woselbst vor dein Mieseinandergehen mit dem Liede„Nun danich alle Gott, der schönte Tag beschlossen wurde. Salver, 25 Juli. Nachdem seit mehreren Jahren di. Eisenindustrie, wie sie in unserer Gemeinde seßhaft ist, sich des stotten Geschäftsganges erfreut hat, sodaß vielfach die Aufträge nicht alle bewältigt werden konnten, ist seit einiger Zeit, so schreibt die Zeitung“ eine ganz bedenkliche Flaue in derselben eingetreten. Die Aufträge gingen nur sehr spärlich ein wenn überhaupt noch welche kommen, und die Besitzer der Werke und Betriebe sahen sich genötigt, auf Lager arbeiten zu lassen, um die Arbeiter nur noch zu beschästigen. Nuchdem dieses schon einige Zeit angedauert hat und bedeutende Vorliche sich angehäuft haben, sieht sich die Märkische Eisenwarenfabrik zu Hauls Heide genötigt, um keine Arbeiter zu entassen, die Arbeitszeit zu verkürzen und zwar im Durchschnitt auf Standen pro TagDieses wird in der Weise durchgeführt, daß Montag und Dienstag das Werk überhaupt still steht, an den übrigen 4 Tagen der Woche aber die frühere Zahl der Stunden gearbeitet wird. Diese Einrichtung wird mit dieser Woche bereits durchgesührt. Hoffentlich ist der schlechte Geschäftsgang in der Eisenindustrie nur ein vorübergehende und von nicht langer Dauer. Iserlohn, 29. Ju Ju benachbasten Letmathe wunde eint alter Fabrikizwalide, der im Walde Reiser holen wollte, von einem Blitzschlage getroffen und sofort getötet. Paszerborn, 29 Juli. Heute ftüh verunglückte in der Nähe der Station Sassendorf(Strecke Lippstadt=Soest), der hier wöhnhafte, Lokomotiufächre Rellensmann. Er sthrzte, von der Measchine und war sosot tot. Kheinprovinz. Koblenz, 24. Juli Ein seit Schitag vermißter Gefteiten der 2 Kompagnie des 68. Recilseits ist an der Mosehhütndung gelandet, Stiche ihi Halfe deuten auf gewaltsamen Tod. Mütheim a. d. Ruhr, 22. Juli. Heute nachtnittag, kurz bevorein Radfahner=Korso die Straße passieren sollte wurde hier auf der Bachstraße, mitten im Menschengedränge, ein junger Mann erstochen. Während der Erstochene auf einen Hof getragen wurde, gelang es dem Thäter in der allgemeinen Aufregung zu entkommen. Ein Bluder und eine Schwester von ihn wpurden verhafte. Alle Beteitigte sind Holländer, die jetzt in Bruckhäusen, früher hier beschäftigt waren Ueber den Anlaß zu der entsetzlichen That war Auchentisches noch nicht zu erfahren Am meisten spricht dafür, daß zwischen beiden Pauteien dlteZwistigkeiten plötzlich neu auflebten. Die Ausländer werden zur wahren Geitzel itusseter Gegend. Fast alle Blutthaten in lester Zeit hier und in der Umgegend sind von ihnen ausgegangen. Mischeim(Richr), 28. Juli. In Anwesenheit der Stadtberordnetenversamnlung fand heute abend Uhr die feierliche Enthüllung der in den Ruhranlagen durch die Bildhauer Stockhmann uund Dorrenbach zu Köln künstlerisch ausgesüchrten Densmalsbüsten von Kaiser Wilhelm Furst Bismauc und Geaf Moltke statt, der eine große Menschenmenge beiwohnte Der Zweite Burgermeister v. Wedelstädt hielt am Fuße der Deukinalgz##pe eine läugere letnige Ansprache, die ausklang in einen Hoch auf das deutsche Vaterland. 23. Juli Zwei Motorwagen der elettusschen Straßenbahn stießen am Samstag nachmittag in einer Geleistienzung mit solcher Gewalt zu fammen, das beide bis zur Unbegichbarkeit beschädtgt wurden. Die Straßenbahnangestelten der beiden Wagen kamen mit dein Schtecken davon, dagegen erlit ein Pafsahten einen doppetten Armbruch. Meidersch, 24 Jil. Gestern nachmnitag würde auf, dein hiesigen Bahnhof ein Rottenarbeiter von rangierenden Eisenbahnwagen erfaßt und so unglücklich u bensahren daß der Tod auf der Stelle Shc Orsoy(Kreis Moers, 88. Juhe. Eine hiesiche, eiste weiiche Wochen verheitgtete Frau benutzte zum Feueranzünden Petroleum. Das Gesäh####plodierte, die enwporschlagenden Flammen ergriffen die Kleider der Frau. und brächten ihr so schwere Beransswunden bei daße sie iht. Kicantenhaus alsbald verstchch. St. Johamn a. S, 2.3. Jsli Iinr deiur im Kchsesiscicer gelegenen Oite Kamphausen wunde gestern abend eine Blutthal verübt. DerBergmann Johann Küpper zus Fischbach lauette vor einer Wittschaft seinem Arbeitskollegen Joseph Spang aus Budweiler auf und stieß dem Nichtsahnenden sein Messer so wuchtig in den Unterleib, daß derTod alsbald eitrat. Der Getotete wan ein lediger, im Alter von etiwg 26 Jahren stehender Mann. Sahmbsug, 24. Juli. Hier verkaitet, Haß= der Schiellzücg Fragefurte= Hamnbung, heitte früch 5 Uhr bei Uelzen entgleist sei. Näheres ist noch unbekannt. Die Post wurde über Bremen geleitet. Unterseeboot„Aegonaut“. Jules Vernes Roman Untersee ist nun verwirklicht. Wie aus New=York telegraphiert wird, hat Kapitän Late an der New=Yorker Küste auf dem Meeresgrunde in seinem Unterseeboote Argonaut ein Diner gegeben. Der Argonaut machte im Loug=Ssland Golf eine Oberseefahrt und fuhr nach einiger Zeit 35 Fuß tief unter Wasser lungs der Küste. Während der Fahlt wurde den Geladenen das Diner serviert. Die Mannschaft des Vootes bestand aus fünf Mann und zwei Tauchern. Letztere holten aus einem gesunkenen Kohlenschiffe vier Tonnen Kohle heraus. Das Schiff ist Mit Rädern versehen, sodaß man mit denselben auf ebenem, festem Meeresgrunde wie mit einem Wagen fahren kann. Die Taucher steigen aus und ein, die beiden Kammern sind lustdicht, sodaß, wenn der Taucher eingestiegen ist, das Wasser ausgepumpt wird, sodaß der Raum schnell wieder leer ist und man ihn nach den andern Innenräumen öffnen kann. Soll das Schif an die Oberfläche steigen## werden einige Wasserlammern ausgepumpt und der Argonaut erscheint alsbald an der Oberfläche. Da mit dem Boote auf dem Seegrund hin und hergefahren werden kann so kann es sich bequen neben ein Wrack legen. Die Taucher begeben sich in das Wrack, yolen die Wertsachen heraus und beladen damit Flößze, die auf Rädern gehen. Diese kann man, da sie ebenfalls Lufkammern besitzen, nach deren Entleetung an die Oberfläche emwporsteigen lassen, oder der Argonaut nimmt sie am Seil und fährt sie auf dem Seegrund auf die Küfte hinauf schls, das angeste. Kawitäy Lakes Argongut ist nsctütlich die„Seusgtion des Tages in Rew=York. Dreißig Kinder vom Blitz getroffen. In der Nähe von Dreumen am Christianig=Fiord schlug, wie der norwegische Korrespondent den„Allig. Wiss. Ver mitteit, vor einigen Tagen der Blitz in eine Schulklasse, wo der Lehrer und etwa 30 Schulkinder anwesend waren. Die Einzelheiten dieses Ereignisses sind so eigenautig, daß sie für weitere Kreise von Interesse sind. Während draußen das Gewitter kosbrach, hatten die Kinder gerade ihre freie Viertelstunde und wauen, im Klassenzimmer verstreut, mit Frühstücken und Spiel beschäftigt. Der Lehrer saß auf dem Katheder Plötzlich wurde ein schaufer Knall gehört und gleichzeitig füllte das Zimmer sich mir Rußz, Asche und einen stark bläulichen Rauch von eigentümnlich scharfem Geruch. Durch den Rauch konnte der Lehrer deutlich sehen, wie alle sthtsiden wie in der Hypnose erstaurten und die Fiuger ausemander spreizten. Dann fielen sie alle wie auf einen Schlag zu Boden teiss totenähnlich, teils sich in Krämpfen wälzend. Der Lehrei der selbst von dem enormen Lustdruck halb betäubt war, sah die Vorgänge# Zimzmer wie aus weiter Ferne. Dann folgten einige grauenhafte Nuchenblicke der Totenstille. Diese Sekunden brachten ihn zumn Bewußtsein der Situctton nd zim Gesuhl seiner Verantpo#ng Muhe schleppte e sich zur Thur und uig diese auf Ju uchlichen Angenblich stießen einige der Kinder einen furchtberen Schtei aus 85 Hülfe herbeigekommen war, befauden sich die Kinderin merkwiethiger Verfassung. An allen waren deutliche Spuren der Blihzwirtng interbtieben Die meisten konnten nicht hören, andere waren dem Erstichen nahe, d# sie im Monent der Katastrophe einenisen im Mund gehabt hatten Kleider und Schuhe waren zervissen, viele hatten dunkte Flecken und Streifen an Aimen und Beinen, das Gesicht, besonders in dr Umgebung des Mundes, war bau#o dem nrach solchen Kenngeichen bestimmmt gaugenoiten werden müßte daß alle Kinder vom Blitz getosfen waren, iund viele erst nach stündenlangen Bemühen wieder zu vollem Bewußtsemn gebracht werden konnten, eisolgte merkwürdigerweise die Wiederhersteitung bei allen in verhähktinisuähig türzer Zeit und ohne eie dauernde Schädwung de Schusüchk. In Frankreich hat sitam, Windnrüchben bektitst, uthi Dpuchmos zu treiten und so Elektrieität fur Beleuchtung und Kraftstron zu gewinnen Zuerst wurde mit dem so in Betrieb gesetzen Oynano eine Sahutsicete=Bhasherse, ieladen, Athr. Vei. Winhstäise, eich seiächst zsit haben. Die Versuche haben sich sehr gut bewährt. Eine ernste Feier iu eruster Zeit! Die Hüdburghauser „Dorfzeitung“ regt an, in diesem Jahre von allen lärmenden Festlichteiten zur Sedanfeier abzusehen, und empfiehlt als würdigste Sedanfeien einen er#sten Bittgattesdienst, an dem auch die Kriegervereine mit ihren Fahnen teimnehmen solten. Auch in den Schafen soll die Feier einen ernsten Charakter tragen, wie sich das in ernsten Zeiten ber eissem ernsten Volk epfieh, Wir schließen uus der Dorßeitung 1696 90 Der Bezirksrat und die Damenschleppen. In der setzten Sitzung des Bezirksrates am Neubau in Wien kam es zu einer interessanten Debatte über Damenschleppen. Der Bezirksrat suchrte darüber Beschwerde, daß die Demen in den öffentlichen Gäuten und Anlagen des Bezirkes ihre oft sehr langen Rleiden im Staube nachschleppen lassen und dadurch ganze Staubwolken in Bewegung setzen. Die Gärten seien zur Erho###ng des Publicmus da und würden zumeist von solchen Leuten aufgesucht, die sich einen Sommeraufenthalt auf dem Lande nicht gönnen Kunen und nach gethaner Tagesarbeit ein wennig frische Lust schöpfen wollen Der Reduer deanttagte deshalb, daß in allen Anlagen des Bezi#kes Tafeln must einer Verondnung des Bezirksvorstehers aufgestellt werden follen, nach welche die Damen gezwungen sind, bei Promenaden in den Antagen##e Schieppein der Hand zu tragen. Dieser Antrag wurde einstemmig zum Beschlusse erhoben. Zur Nachaht##ng zu empfehlen „Lebensretter gesucht Unter dieser Spitzmarte g#g ein Autfrüf der Oberschlestschen Eisetindusteie A.=G. in Glewwitz durch die Tagespresse in welchen demenigen Personen Belohnungen versprochen wurden, welche Teite ihre Hau zur Rettung des durch Braudwunden zum Tode verene Gessenanheiters Schekerien# in Gleiwitz heizugeben geneigt wären. Diese Rotiz hat zur Folge gehabt, daß weit über hunder Meldungen von Personen einefen die ihre Haut zu Marite truchen Eine besonders große Zahl von Meldungen ist aus Vert gekommten. Bei vielen spielte unfzeiillige Humor eine graße Rolle. So nielden sich eine der gewillt wch 10 Qusdretsesthemntete Hont vorr seinen, Oberschenkoh= herzit zebent, Weiuts nucht Githe Badereise nach Kaulsbad f#r ihn bezahle. Ein anderer Berlinen der sich als Süberpitzer bezeichnete, wollte zu gleichen Zwecke nach Gleiwitz kommen, wenn man die Reise für seinen Fre#nd, eien Haushälter, der sich jeventell ebenfalls etes Haut abziehen lassen wolle bezahle und diesenn ebenfalls eine Belohnung zukommen assen wde. Unter allen diesen Angeboten besanden sich guch folche von Fren und Mädchen. Szwsche haben die Hautoperationen stättgefunden Einem Arbeiter Hofann wuen von beiden Oberschenkeln zehn Streifen Haut abgelöst Rach seiner eigenen Bekundung hat er die ersten drei Nächte nach der Operation nicht geschlafen, ist aber jetzt wieder umnte##nd ge Diuge###mann ha 140Mauk Belohnung #uund den vollen Schichtlohn von 3 Mark pro Tag erhalten, der ihm auch noch für die nächste Woche gezahlt werden soll. Nußerden hatdei= mtütige Lebensrette von dem Bruder des geretteten Schekeriera ein nahthastes Geldgeschen erhalten. Lezterer befindet sich auf den Wege der Besseruug und dürfte in etwa 8 bis 9 Monaten als geheilt enttassen werden Noch nicht völlig von der ersten Operation geheit, hai sich Hoffmann aberntats bereit erkläut, ein Operation zur Eutnahme von Fleischteilen aus den Oberarmen an sich vornehmen zu kassen zur Reitung eines anderen sotst unheilbaren Patienten. Hoffistamn eshält dafür eine Belohnung von 200 Mark und wird außerdeim von dem Patenteit iu dessen Testamzent bedacht werden. Berlin, 25. Juli. Infolge schwächerer Notierungen von London und New=Yort eröffnete die Börse zu niedrigeren Kursen. Später trat am Industriemärte wieder eine mäßige Erholung ein, weil die Lage am Kohlen= und Eisenmarkte fortgesetzt für aussichtsvoll angesehen wird. Chinesische Ankeihen angeboten. Geld für Ultimozwecke 4½% Priv=Disk% Anfangs waren: Kreditaktien 208.50, Diskonto=Komm. 175.70, Deutsche Bank 188,/80, Dresdner Bank 147.90 Daumstädter Bank 133, Handelsgesellschaft 148.10 Staatsbahn 140, Lombarden 25,.50, Marienburger Gotthaud 136.10, Schweizer Central 40,70 Schweizer Nardost 89, Jira=Stmplon S# Prinse Heun 12.60, Bochumer 196.70, Dortmunder 101 Laura 214.60, Gelsenkirchener 193, Harpener 187 10, Hibernig 206.90, 3proz Reichsanleihe 85,60 Italiener 98 Sproz= Meuikaner Türkenlose Spanier 71.90 Maospen 8 Verlin, 25. Juli. Gezenüber dem neuen meutlichen Rückschnitt von Nordamerita und sortgesetzt günstigem Erntewetter way dos Angebot zurückhaltend und die Lieferungspreise von Weizen und Roggen um Mark niedriger nachdem sich die Stimmung auf bessere Pester Depeschen befestigt hatte. Hafer matt, Verkäufer entgegenkomtinend Rüböl wenig belebt und ziemlich ppeishaltend. Der Spiritus 50/40 ohne Unsatz. Wetter Heiß. Berlin, 25. Juli. Weizen per Juli 152.50, per Aug. 154,75, per Sepi. 156 Roggen per Juli 138.50, per Aug. 136.50, per Sept. Hafer per Juli 132.25, per Aug 127. Mais, amerik Mixed loko, niedrigster Preis do höchster Preis 108.25. per Juni. Rüböl per Juli 58.30, per Oktober Spiritus bder üder 50.40 Wetter: Heiß. Neuse, 25. Juli(Fruchtmarkt.) Weizen, 1. Sorte M. 16,70, 2 16.20 3. 15.70 Roggen, 1 Sorte M. 15.30, 2 14.50, 3. 14, Hafer Sorte N. 15,2 alles die 100 Kilo. Neue Kartoffeln M. 3, bis4 Heu M. 3/40 3.90, Luzernenheu M. 4.40 die 50 Kilo Maschinenstroh M. 12, Flegeldrusch M. 15, die 500 Kilo, Kleie N. 5.20 die 50 Kilh. Weizen und Roggen niedriger. Köln, 20. Juli.(Frichticakt.) Weizen M. Roggen— Heu, neites M. 8.50, Maschinenstroh(Roggen=) 2.90, Richtstroh, (Flegeldzusch), 320, Kruhunstroh Nl. 20 die 100 Keito Kruchesd. d Sosie. Ndes cchige Koschensseshesecheneee usr mit 168 Stück Großvieh betrieben, gegen 184 Stück in der Vorwoche. Der Besuch war zahlreich und wurde bei lebhafter Nachsrage alles verkauft. Die 50 Kilo stellten sich bei ersten Sorte auf M. 60.—62 gegen M. 58. 60 in der vorigen Woche Mittelware M. 58 60 gegen M. 56—58 auf dem letzten Markte, dritte Sorte M. 56.— 58, gegen M. 55 58 in der vorigen Woche. Das Angebor in feiten Kälbern war schwach bei tebhafter Nachfrage und behaupteten Preisen, die 50 Kilo Lebendgewicht siellten sich aus M. 35 40. In Hättten war der Handel stott bei behaupteten Preisen das Pid kostete 30 35 Pig. Feit. Talg 24 Pch, Meren= 2. Pig das PidEssen, 24. Slli(Wiachmankt). Nusgetrieben 450 Stüch Großwieh, 1# Bautzen bezw Bilten, 1812 Schweine 964 Kälber 56 Schafe Hande laugfam. Größpieh Beschaffenheit M. 61—64, ausgeftchte Exenplare darüber 2 M. 5 59. 3 49—50, Bantzen bezw. Büllen M. 53. 61, Schweine 48. 58, Schafe## 62, die 5# ###o Schlachtgewicht fächer N. 36. 40 die 50 Jilo Lebendgewicht. Schluß des redaktiqnellen oder Lettermann's Wasch-Extrack,, Wasch-Bärt unter Ksies Seichmng ier Pole, a. esce die Secheficeicäche oerchetchchltliche Ge. Besckhercheähen ichechalthicgseit., Die, Bierschckedteshodesbeiche Alizeichente Ghr. Sechhshih Stick und Vertag der Westdeutschen, Vertagsatzstalt,#.##m. 5, Stegen, Sandstaße