keineswegs eine nehmer Anselin ß sein Schwager Sozialistischen lich suchte er das verzeugen, indem D. Chardin in habe ich bei den aféhäusern spen. t für über 800 sammelte im Osten steht, erk 73000 RM. er Stellung und jet=Russen abgeildlichen Kampfient hervorgeho. Frauen hatte taler Landgericht wegen Bigamie gte, der 1910 geersten Weltkrienalige Frau mit g herangetreten, Frau abgeschlaewog den Wup. e zurückzukehren, des Krieges den sen. In dieser , die jedoch 193 u ging der Wupschland ein, ohne geschieden war. ppelehe auch nie cht auch die den rechtmäßige erste e, eine neue Ehe Mann für veram die Geschichte wurde zur Verrücksichtigung des innte das Gericht s Monaten Gelusfrau: sen der Schonung. man nicht, ihn mit Retallgegenstand ao vird mit Essig ausder. Sie werden nige, kalt aufgesetzt, anach erst gibt man ten wir mit brauweck läßt man in die nötige Flüssigauch ohne Fett, inrockenen Psanne auf ren hellbraun röstet auf der Pfanne mit derart herzustellende kleinem Vorrat halein, ehe man es in erwahrt. ilver, so mischen 1e. Für einen Backser Mischung kann m auf die gleiche voch Lichtburg Hattingen Anuschka Nicht f. Jugendl. Täglich 2.30,5.00, 7.20 Uhr Wochenschau vor d. Hauptfllm 7 Bochum bessere Diplougdl. nicht zugel. 15. 7.00 Uhr Bochum leren. Jugendl. 2.50. 4.55, 7.35 Uhr Bochum endl. nicht zugel. 30. 7.00 Uhr Bochum 2. Jugendl. nicht 4.30 u. 7.00 Uhr lenstr. 14 Bochum I. 1. Jugendliche 10, 5.45. 8.15 Uhr Bochum Be 29 gesd vochoten! 7.00 Uhr „-Weitmar em WienerWald. tagelassen 5.00 und 7.30 Uhr Kray-Nord Oden. Jugendl. glich ab 2.30 Uhr KammerLichtspiele Steele Der Jäger von Fall Jugendl. ab 14 J. zugelassen Tägl. ab 3.00 Uhr lder Hund zugelausen. lt-Steeie 14 de gestern auf der un eche Strebe eine r. Bbugeben geger mieper, Dammaen-A. NusgabeN Bochumer Tageblatt Uisten Nr. 5 som 1. 7. Nusgaben Unzeigenleiter im Feldel Stellvertreter: Hans Hollender. Hattingen=Rudr. Verantwortlich für Polttik: Erich W. Elldof. Hattingen: für Heimat. Leidesübungen. Kunst und Unterdaltung: Hans Hollender. Hattingen Verlag: C. Hundt sel. Nusuler 105 Tageszeitung für Bochum=Linden=Dahlhausen=Stiepel=Weitmar v. Haitinger Straße 804! Postsach 9! Ruj 81057 u. 63110 Donnerslag, 7. Mal 3.3sind die Preislisten Nr. 5 vom 1. 7. 1940 und Nr. 2 von 1. 7. 1940(Sammelpretsliste) gültig. Erflllungsort: Bochum: Bezugoprets: durch die Bost je Monat 2.— RM zuzüglich Bestellgeld, durch Boten je Monat 2.16 RM einschl. Botenlohn 1942 Heranbrausendestahlboote überrumpelten Corregidor Eine der stärksten Naturfestungen der Welt Berlin, 7. Moi. Mit dem Fall der Inselfestung Corregidor ist der letzte amerikanische Stützpunkt auf den Philippinen gefallen. Corregidor ist eine der stärksten Naturfestungen der Welt. Die ganze Insel ist durch ausgedehnte Verteidigungsstellungen, Magazine, Befehlsstellungen usw. unterminiert. Die unterirdischen Galerien, die die einzelnen Verteidigungsstellungen miteinander verbinden, sind breit genug, um eine doppelgleisige Transportbahn aufnehmen zu können. Selbst das Hospital befindet sich unter der Erde. Nach der Eroberung der Bataan=Halbinsel durch die Japaner war der Fall von Corregidor nur noch eine Frage der Zeit, da die Felseninsel von der Außenwelt vollkommen abgeschnirten war und keinerlei Zufuhren mehr erhielt. Die schweren japanischen Bombenangriffe der letzten Wochen zerstörten fast sämtliche Tunneleingänge und Wasserreservoire. Corregidor galt in den amerikanischen militärischen Kreisen als„uneinnehmbar“. Madrid, 7. Mai. Im New Yorker Nachrichtendienst wird die Wirksamkeit des japanischen Artilleriefeuers gegen die Inselfestung Corregidor hervorgehoben, das deren Zermürbung bewirkt habe. An den Strandverteidigungsanlagen seien die Stacheldrahtverhaue zermalmt worden, so daß sie für die japanischen Landungstruppen, die in heranbrausenden Stahlbooten die Manila bucht überquerten, seien. kein Hindernis mehr gewesen abgedrängt worden war, in Küstennähe abgeschossen. Somit bezahlten die Briten einen Angriff. der nur zu bedeutungslosen Bombenwürfen führte, mit fünf Jagdflugzeugen. Alle deutschen Flugzeuge kehrten zu ihren Häfen zurück. Spitfire montieren ab Berlin, 7. Mai. Als in den Mittagsstunden des 6. Mai britische Bombenflugzeuge in Begleitung von zahlreichen Spitfire die nordwestfranzösische Küste anflogen, stellten deutsche Jäger die Briten noch weit vor der Küste zum Kampf. Es entwickelten sich heftige Luftgefechte, die sich bis dicht an die feindliche Westküste hinzogen. Um die Mittagsstunde stürzte die erste Spitfire 55 Kilometer vor Le Havre aus 4000 Meter Höhe in das Wasser. Kurze Zeit später gelang es einem bewährten deutschen Jagdflieger, Staffelkapitän, innerhalb kurzer Zeit seinen 60. und 61. Luftsieg zu erringen. In 5000 Meter Höhe traf er eine Spitfire nach kurzem Feuerwechsel so schwer, daß Teile von Flächen und Leitwerk des feindlichen Jägers davonflogen und das Flugzeug senkrecht ins Wasser stürzte. Einige tausend Meter tiefer stellte der gleiche Jagdflieger die zweite Spitfire, die nach kurzem Kampf abmontierte und 70 Kilometer vor Le Havre im Meer versank. Eine vierte Spitfire schoß 30 Kilometer von der britischen Küste, südostwärts von Portsmouth, ein deutscher Oberleutnant ab, der damit seinen 42. Luftsieg errang. Die fünfte Spitfire wurde, nachdem der britische Verband von seinem Ziel Ernennungen für den Küstungsrat Berlin, 7. Mai. Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition hat in diesen Tagen den Rüstungsrat gebildet, dem Generalfeldmarschall Milch, Generaloberst Fromm, Generaladmiral Witzel:, General der Infantevie Thomas und General der Artillerie Leeb angehören. Aus der Rüstungsindustrie hat der Reichsminister für Bewaffnung und Munition Geheimrat Hermann, Bücher, Generaldirektor Philipp Keßler, Generaldirektor Paul Pleiger, Ge neraldirektor Dr. Ernst Poensgen, Kommer zienrat Dr. Röchlina, Generaldirektor Hell muth Röhnert. Generaldivektor Dr. Albert Vögler und Generaldirektor Wilhelm Zan gen in den neugebildeten Rüstungsrat berufen. Durch den Strang hingerichtet Stockholm, 7. Mai. Die auf britischen Besehl abgehaltene Kriegsgerichtsverhandlung gegen Mitglieder des Kaibnetts Kailani verkündete folgendes Schandurteil:„ Mohamed Junis Sabawi, Minister im Kabinett Ali el Kailani, General Fahmi Said und General Mahmud Suleiman wurden zum Tode verurteilt. Die drei zum Tode Verurteilten, Männer der trakischen Freiheitsbewegung, sind Dienstag früh durch den Strang hingerichtet worden. Fünfmal soviel wie im Weltkrieg Bern, 7. Mai. Der amerikanische Kongreß hat die Erhöhung der den verbündeten Nationen auf Grund des Leih= und Pachtgesetzes gewährten Kredite auf 50 Milliarden Dollar beschlossen. Dieser Betrag stellt das Fünffache aller im ersten Weltkrieg von den USA eingeräumten Kredite dar. Rußland allein habe auf Grund des Pachtund Leihgesetzes über 3 Milliarden Dollar erhalten. Bolschewistische Garnisonen am sthein Der anglo-amerikanische Verrat an Europa 7 Englands Blankovollmacht an Stalin] Wir sollten eine Sowjetnebenrepublik werden Diesmal kuftangriff auf Folkestone Die Verbindung zu einem über ein Dierteljahr vom Feind eingeschlossenen wichtigen Stützpunkt im nördlichen Abschnitt der Ostfront wiederhergestellt (Wiederholt, da zuletzt unAus dem Führerhauptquartier, 8. Mai. Oberkommando der Wehrmacht gibt beDas kannt: Im Osten waren eigene Augriffsunternehmungen erfolgreich. Mehrere örtliche Angriffe des Feindes wurden abgewehrt. Im nördlichen Abschnitt der Ostfront stellten deutsche Truppen in kühnem, planmäßig vorbereitetem Auariss die Verbindung zu einem vom Feinde eingeschlossenen wichtigen Stützpunkt wieder her. Die unter dem Kommando des Generalmajors Scherer stehende Besatzung diees Stützpunktes hat seit dem 21. 1. 1942 in hartem Abwehrkampf zahlreichen Augrissen überlegener feindlicher Kräfte mit hervorragender Tapferkeit In reningrad entstanden bei der Beschießung von Rüstungswerken langanhaltende Brände. Im rückwärtigen Gebiet der Ostfront wurden an verschiedenen Stellen bewassnete bolschewistische Banden vernichtet. Die Kämpfe in Lappland und an der Murman=Front nehmen ihren Fortgang. Nach Abwehr der feindlichen Augriffe sind unsere Truppen an vielen Stellen zum Gegenangriff augetreten. Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung militärische Anlagen in Gewastopol, auf der Halbinsel Kertsch und im kaukasischen Hinterland.— In Nordafrika bei andauernden Sandstürmen geringe beiderseitige Aufklärungstätig Die Angrisse an La Baletta und Flug plätze der Insel Malta wurden mit guter irkung fortgesetzt. In der Nacht zum 5. 5. gerieten im Kanal operierende leichte Seestreitkrafte in Gesechtsberührung mit fünf britischen Zer körern, von deuen einige durch Artillerietreffer eschädigt wurden. Leichte gestri engli nur in Teilausgabe.) men. Der hintere Teil des Zuges wurde völlig zerstört, die vorderen Wagen kippten um. Treffer wurden im Bahnhofsgebäude und in einer in der Nähe gelegenen Fabvik erzielt. Außerdem führ ten die deutschen Kampfflugzeuge Bordwaf enangriffe auf ein Barackenlager an der Küste durch. Folkestone liegt dicht bei Dover an der engsten Stelle des Kanals. Die Stadt hat etwa 36.000 Einwohner und war früher wichtig für den Passa gierverkehr nach Blissingen, Dünkirchen und Bou logne. Falkestone ist außerdem ein Fischereihafen und ein wichtiger Knotenpunkt der Southern Railwan Es befinden sich dort Tanklager der Kriegsmarine, zahlreiche Kasernen und starke Küstenbefestigungen an chabigt wurden. leichte deutsche Kampfflugzeuge grissen am eigen Tage Eisenbahn= und Fabrikanlagen der ischen Küstenstadt Folkestone erfolgreich in Plaulose Störflüge britischer der Nacht zum 8. Mai nach Bomber führten r. Mui nach Süddeutschland. Einzelne Bombenabwürse auf kleinere Städte und Landgemeinden verursachten geringen Sachschaden. Nachtjäger und Flakartillerie sch sen drei der angreisenden Pomber ab. Leutuant Köppen erraug an der Ostfront seinen 88. Lustsieg. Zu dem Angriff auf die britische Hasenstadt Folkestone: Leichte deutsche Kampfflugzeuge stie ßen kurz nac 18 Uhr gegen die englische Süd ostküste vor und griffen im Tiefflug den Bahnhof Folkestone an. Ein unter Dampf stehender Zug wurde durch Bombentreffer schwer mitgenom Stockholm, 7. Mai. In einem Aussatz der April=Nummer der„Nineteenth Century“ enthüllt der Herausgeber der Zeitschrift, der berüchtigte Mr. Boigt vom„Manchester Guardiau", das anglosbolschewistische Programm zur Terrorisierung Europas im Falle eines anglo=bolschewistischen Sieges. Die englische Zeitschrift bekräftigt ausdrücklich die Pläne Stalius und erklärt sich mit der Bolschewisierung Europas einverstanden. Das Programm übertrisft in seiner Brutalität und in seinem Zynismus alles, was bisher den Verrat Englands an Europa bekanntgeworden ist. 99„ Unter Bezugnahme auf die Rede Stalins vom 25.—. über seine Absichten einem besiegten Deutschland gegenüber stellt der Verfasser fest, daß die Zerstörung des gegenwärtigen deutschen politischen Systems ein sowjetisches Kriegsziel ist, das sich mit den Kriegszielen Englands vollauf decke. Eine sowjetische Besetzung Deutschlands würde die vollständige Umbildung der vorhandenen Ordnung mit sich bringen. Stalin würde, wie nun einmal die Sachlage wäre, das deutsche Volk unter sowjetische Oberaussicht stellen, d. h. unter ein System, das eine Ausdehnung des Sowjetsystems bedeutete. Deutschland würde vielleicht nicht in die Sowjetunion einbezogen, aber ein sowjetisches Nebenland werden. Daß die Sowjets voraussichtlich Maßnahmen ergreisen würden, um eine deutsche Wiederbewaffnung zu verhindern, kann als sicher angesehen werden. Diese Vorsichtsmaßnahme würde gründlich und wirksam sein. Sie würde bestimmt die Jubesitznahme strategisch wichtiger Punkte, die Aenderung von Grenzen und die Verpflanzung großer Teile der Bevölkerung mit sich bringen. Wenn der Sieg so vollständig sein würde, daß die Sowjetunion ihren Willen ohne Widerstand in Oß= und Mitteleuropa durchsetzen könnte, würde es Polen nach Westen verlegen, die östlichen Provinzen Polens annertieren und Polen deutsche Grenzgebiete geben, vielleicht ganz Ostpreußen und Schlesien. Vom brittschen Gesichtspunkt aus, so heißt es dann weiter, in es unendlich viel besser, die Sowsets am Rhein zu haben, als die Deutschen. „Wenn die Sowjets in Berlin sind und ihre politische Ordnung aufzuzwingen beginnen, würde eine Desen slvarenze längs des Rheins geschaffen.“ Dies würde die histortsche Gelegenheit für Frankreich sein die Restauration des römischen Limes und zu einer Un mit dem neuen Rheinstaat. Die Front des neuen Europa wird diese anglobolschewistischen Hirngespinste zerschlagen. Ueberstunden Sensation in der deutschen Flugzeug-Technik BV 141— Das erste unsymmetrische Flugzeug der Welt: Die Flugzeugwerke der weltbekannten Schiffswerft Blohm& Voß haben für die deutsche Luftwaffe mit der BV 141 ein in Aufbau und Formgebung vollkommen neuartiges Flugzeugmuster entwickelt, das bei seinen ersten Einsätzen im Ostfeldzug überragende Erfolhe verbuchen konnte. Der Sondereinsatz, für den dieses Flugzeug vorgesehen ist, bedingte eine von den bisher eingeschlagenen Wegen der Flugtechnik grundlegend abweichende Konstruktion. Erstmalig findet sich hier die vollkommen unsymmetrische Bauart, die auf dem linken Flügel den Leitwerkträger mit Motor und auf dem rechten Flügel den getrennt hiervon als geschlossene Vollsichtkanzel ausgeführten Raum für die dreiköpfige Besatzung trägt. Die auf Grund der taktischen Forderungen notwendige Sonderheit der Konstruktion hat gleichzeitig einen überaus günstigen Einfluß auf die Flugeigenschaften und Leistungen des Flugzeuges ergeben: hohe Geschwindigkeit, besondere Wendigkeit und Steigleistung. Die Bewaffnung der BV 141 besteht aus Kanonen und Maschinengewehren modernster Konstruktion. Der Flugzeugtyp wird bereits im Großserienbau hergestellt und bedeuter eine wesentliche Stärkung der Schlagkraft unserer Luftwasse.(PK=Aufn.: Luftwasse, Presse Hoffmann.) ec Man hat für diesen Krieg die Bezeichnung„Krieg der Fabriken“ gewählt und es so gemeint, daß von er höheren Anzahl der Drehbänke oder der Fließbänder Sieg und Gewinn avyangig seien. Aber eine solche Darstellung heißt die Dinge allzu sehr vereinsachen. Den Krieg, den im 18. Jahrhundert die Amerikaner für Unabhängigkeit unternahmen, führten sie gewiß nicht dem Vorteil einer überlegenen Rüstungsindustrie. Wa die Arsenale nicht besaßen, das stapelte sich in ihren Fäusten. Durch größere Anstrengungen eines jeden einzelnen machten sie die Voraussetzungen wett, die ihre englischen Widersacher durch die ungehemmten Lieserungen einer schon damals hochentwickelten Wassenproduktion besaßen. Und schließlich: als Preußen nach dem Unglück von Jena und Auerstädt seine Kanonen überzählte, da waren es nur noch wenige Dutzend. Durch Mehrarheit und äußerste Hingabe mußten die preußischen Wassenschmieden damal innerhalb weniger Jahre viele hundert Geschütze neu Der Krieg ist also kein Rechenexempel, das nach einem Schema, hüben soviel Fabriken und drüben soviel Fabriken— einseitig aus seine Gewinnchancen untersucht werden könnte. Clausewitz stellte die Behauptung auf, daß ein Volk, so wehrlos es auch sein möge und so wenig ihm auch Wassen zu eigen Sisg, vo), Gepe, Rarpee besiegt werden könne, wenn es den Willen, Widerstand zi leisten, starr durchführe. Er dachte an die heilige Entslammtheit eines Volkskrieges. Zwischen diesen beiden Extremen— den Krieg als einen Akt der Technik und einen Akt des Willens— wird man den Mittelweg zu suchen haben, daß den Männern, die kämpfen wollen, die nötigen Kampfmittel in die Hand gegeben werden müssen. Es versteht sich, daß wegen der hohen Bedeutung, die im heutigen Krieg die Maschine als Wasse angenommen hat, der technischen Ausrüstung ein höheres Gewicht als früher beigelegt wird. Das Bild, daß beispielsweise hinter einer Division, die in der vordersten Linie kämpft, eine Anzahl von Fabriken stebt. und daß ohne diese Vielsalt der Fabriken die 15000 Männer der Division ziemlich nutzlos waren mag grob gesehen sein. Es spiegelt aber die notwendige Verflechtung wieder, in der Front und Hinterland stehen. Es hieß einmal, daß auf jeden Soldaten, der die Wasse in der ersten Linie führt, zwanzig Männer im Hinterland entfallen, die seine Wasse, Ausrüstung und Ernährung gewährleisten. Wenn man diese Ansicht aus den Begrif des totalen Krieges projeziert, dann wird man unwillkürlich auf einen Abschnitt der mittelalterlichen Kriegsgeschickte verwiesen, in der der schwergepanzerte und berittene Soldat, der von einer Schar von Troß= und Hilfskräften umgeben war, Rückhalt und Stoßkraft der ganzen Kriegführung bedeutete. Die äußerste Vervollkommnung eines totalen Krieges, in dem das ganze Volk mit Männern und Frauen sich in der vordersten Schlachtlinie besände— man denke an die Schlachten aus der Völkerwanderungszeit, an die Vernichtungskriege der oströmischen Feldherren Narses und Belisar gegen die Goten Totilas und Tejas— ein totaler Krieg in diesem Sinne ist heute undenkbar. Die Fabriken sind heute eine Linie des Krieges. Friedrich der Große und seine Zeit stellten ihre Heere in mehreren Treffen auf. Heute gehören in eine solche Gliederung, die unendlich tiefer gedacht werden muß, die Formationen der Millionen Arbeiter, das reiche Netz der abriken, die Transportwege der Verkehrsmittel. Man muß eine solche Verflechtung eine glückliche nennen. Die Arbeiter, die die unübertrefflichen schweren Maschinengewehre bauen, lassen sich von ihren Söhnen, die sie führen, genau berichten, wie vor der Feuergeschwindigkeit und Reichwette der Wassen der Feind einen besonderen Respekt zeigt. Die Wunden, die ein U-Boot von Feindfahrt mitbringt, finden die Telluchme der Werft. Ein Verlust is auch idr Verlust Man konnte eine unendliche Reihe von Vergleichen daruder beginnen, wir der Wille und die Leistungen dieer gestaffelten Linten sich trog der verschiedenartigen Aeußerungen auss genaueste entsprechen. Für alle ist das Gebet der Medrleisungen das dringlichste Ueberstunden sind gesucht. Gerade für diese Rotwendig keit werden Soldaten und Arbeiter die gleichen Empfin dungen tragen. Jener wird stets, wenn er einen Tag lang marschierend gekampft hat, nach der Ruhe des Quartiers und den Wohlgerüchen der Feldküche begehren und wird dann doch meist daraus versichten und auf Wache oder wetterzieden müssen. Diesen, wenn er an der Fraoma schine gestanden, wird es nach der Geruhsamkeit der Jeterabends, nach der Bedienung des Volksempfängers, nach dem Schrevergarten oder zu der Frau verlangen,— und er wird doch der Pflicht, die seine Arbeitszeit der längert hat, bedingungslos gedorchen. Niemanden, wo er auch stehen mag, gibi der Krieg Pardon. Er wird en! weder alle zum Zieger oder alle zu Zerschmetterten machen. Es kommt aus die Uebersiunden an. — F. B. Die kampfgruppe Scherer gegen Tod und Teufel Beick#### fast unlösbare Aufgaben gemeistert— Das Heldenlied von Mut und Einsatz Berlin, 7. Mai. Die Bamonatigen beldenhaften Ab Gene wehrkämpfe der Kampfgruppe des etspiel beldenhAusstellung„Neue deutsche Baukunst“ in Madrid eröffnet Madrid, 7. Mal. In Anwesenbeit des spanischen Staatschess wurde am Mittwoch vor über 200 gela denen Gasten die vom Generalbauinspektor für die Reiche hauptstadt, Reichsminister Speer, veranstaltete Ausstel lung„Neue deutsche Baukunst“ eröffnet. General Franco besichttgte mit grotem Interesse die 20 Ausstellungsräume und schenkte besonders der Neuplanung Berlins, den Modellen der Reichskanzlei und den übrigen Werken des Reichsministers Speer und des Prosessors Kreis seine Aufmerksamkeit. In der Begleitung Francos besand sich u. a. der spanische Außenminister Serrano Juner. Von deutscher Seite nahmen an dem feierlichen Akt außer dem deutschen Botschafter von Stohrer als Vertreter des Reichsministers Speer der Oberbürgermeister von Nürnberg, Willi Liebel. und Generalbaurat Pros Dr. Wilhelm Kreis teil, als Vertreter von Reichsminister Dr. Goebbels der Leiter der Abteilung bildende Kunst im Reichspropagandaministerium, Ministerialial Biebrach, ferner der Ausstellungskommissar und Hauptab teilungsleiter beim Generalbauinspektor, Dr. Rudolf Wolters, und andere Behördenvertreter. Unter den Mitgliedern des Diplomatischen Korps, die an der Eroffnungsfeier teilnahmen, sah man die Vertre ter Japans Italiens, Portugals, Rumäniens, Ungarns, Schwedens, Dänemarks, Irlands, der Slowakei, Kroatiens und Mandschukuos. Der spanische Außenminister gab im Anschluß an die Eröffnung den deutschen Gästen ein Frühstuck. ralmajors Scherer werden als Beispiel beldenhaften Ringens in die Kriegs geschichte eingehen. Als Generalmasor Scherer am 20. Januar mit geringen Kräften die Verteidigung eines besonders bedeutenden Straßenknotenpunktes übernahm, stand er vor einer last unlosbaren Ausaabe. Mit den ihm zur Versügung stehenden schwachen Kräften mußten startste seindliche Angrisfe, die von starker Artillerie und unaufbörlich erganzten Panzertruppen in verbissener Hart nackigkeit immer wieder vorgetragen wurden, abgewehrt werden. Damit zog die Kampfgruppe Scherer die ge samten gegen eine deutsche Armee eingesetzten Kräfte des Gegners auf sich. Trotzdem gelang es den Bolschewisten nicht, die Kampfgruppe zu überrennen. 3½ Monate haben die deutschen Soldaten im Halten eines Hausens von Ruinen sich immer wieder selbst übertrossen. Bei grimmigster Kälte in Schlamm und Morast haben sie gefeuert, geblutet, gehungert, gestoren, angegrissen und gehalten. Ihrer Tapferkeit entsprach die Einsatzbereitschaft ihres Kommandeurs. Er war wahrhaft die Seele ihres Widerstandes. Seine Zähig. kett, Geschicklichkeit und Geistesgegenwart versagten nie, mochte die Aufgabe noch so undurchführbar erscheinen. Er Rann, persönlicher Einsatz Kämpfer not tat. Er blutete wie sie. gab aber trov seiner in den ersten Wochen des Abwehrkampses erlicgenen Verwundung die Führung nicht aus der Hand. Somit ist es seinen persönlichen Fähigkeiten, ebenso wie seinen Soldaten zu verdanken, daß der umkämpfte wichtige Stützpunkt nie an den Feind verloren ging. Generalmajor Theodor Echerer, der für seinen vorbildlichen Einsatz als Führer und Kampser mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgeseichnet wurde, stammt aus Höchstedt an der Donau. In kühnen Angriffs= und Ab wehrkämpsen hat Generalmajor Scherer sein vorbildliches Soldatenium bewiesen, und die hode Auszeichnung ihres Kommandeurs ist zugleich die Auerkennung für seine Sol daten, die mit ihm gemeinsam diesen beldenhaften Kampf bestanden. Den Heldenkampf der deutschen Kampfgruppe, die 3½ Monate in ihrem Stüppunkt ausharrend und im Zusam menwirken mit der deutschen Luftwasse alle seindlichen Angrütfe trog bitterster Kälte und später im Schlamm und Regen und trotz der allmahlich wachsenden Knapphelt an Munition und Lebensmitteln abwehrte, ist einer der stärksten Beweise für die vom Führer in seiner letzten Reichstagsrede erwähnten Eigenschaften der deutschen —. ut. Soldaten: u1. Tapserkeit und Einsatzbereitschaft. Eichenlaub für Seneralmasor Scherer Aus dem Führerhaupiquartier, 7. Mai. Der Führer verlieh gestern Generalmajer Scherer. Kommandeur einer Kampfgruppe, das Eichenlaub zum Rittertreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn nachst hendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft uuseres Volkes verleihe ich Ihnen alp 92. Soldaten der deutschen Wihrmacht das Eichenlaub zum Rittertreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler.“ Ee kam mit einem Körterchen an... Ein ganz Vorsichtiger— Für alle Fälle ·K. Allein wahrend eines Zeitraumes von nur 48 iste So behandelt England Gefangene! Mailand, 7. Mai. Die Schilderung der kürz lich aus englischer Gefangenschaft zurückgekehrten italienischen Kriegsverwundeten verraten immer deutlicher die Zustände in ägyptischen Gesangenenlagern. Die Gefangenen, selbst Verwundete und Verstümmelte, mußten aus dem nackten Boden schlasen und erhielten lediglich zwei leichte Decken. Das Essen bestand mittags und abends ausschließlich aus Reis und Bohnen, wie auch die sanitären Einrichtungen zu wünschen übrig lie ßen. Bei den Verhören wurde auf hohe Offiziere und selbst Verwundete oft ein unerhörter Druck ausgeübt, indem man die Gefangenen in enge und übelriechende Zellen einsperrte, um so aus ihnen Nachrichten herauszupressen. Den zum Austausch mit englischen Verwundeten freigelassenen italienischen Gesangenen wurden alle versönlichen Dokumente. Photographien und Briese. a sogar die Heiligenbilder, abgenommen. Auf dem Lazarettschiff wurde das rechte Ohr der italienischen Soldaten mit Höllenstein gekennzeichnet, ein ungeheuerliches Vorgehen, das erst nach heftigsten Protesten italienischer Offiziere und Aerzte eingestellt wurde. Um die deutschen und italienischen Gefangenen gegeneinander auszuwiegeln, wurden oft die Deutschen und dann wieder die Italiener eine Woche lang bevorzugt behandelt und ihnen vor allem Milch und Tec zugeteilt, was bisher sogar den Kranken verweigert worden war. Doch auch hier bewährte sich die glänzende Kamerad schaft der deutschen und italienischen Soldaten, die ihre Vorzugsrationen jeweils mit den auf Suppe und Brot gesetzten Kameraden brüderlich teilten. Stunden wurden an der Kanalküste elf seindliche Plloten gesangen, die sich durch Fallschirmabsprung aus ihren abgeschossenen Maschinen zu retten vermochten. Ein Teil von ihnen war durch die Geschoßgarben der deutschen Jäger erheblich verletzt. Zwei von ihnen hatten das Pech. bei dem herrschenden starken Wind von ihren Fallschirmen noch etwa einen Kilometer über den Boden geschleift zu werden. Ihnen allen wurde sofort ärztliche Hilse zuteil, und die schwerer Verletzten sanden umgehend Aufnahme in den deutschen Lazaretten. Es ist interessant, die Nationalitat dieser am Kanal abgeschossenen seindlichen Flieger festzustellen. Rein einziger unter ihnen ist Engländer. Es handelt sich bei die. sen, die schweren Einsätze am Kanal fliegenden Piloten ausnahmslos um Kanadier, Neuseeländer und Australier. Auch die aus vier Mann bestehende Besatzung eines Halisax Bombers, der durch Flakartillerie bei einem nächtlichen Einflugversuch in das besetzte französische Gebiet zum Absturz gebracht wurde, rekrutiert sich aus dem für England sliegenden Völkergemisch. Der Pilot hatte einen harten Treffer erhalten, der es ihm unmöglich machte, den Flug mit seinem Bomber sortzusetzen oder gar noch heil über den Kanal zurückzukommen. In einer Notlandung setzte er ung die Maschine auf freies Feld aus. Die vier gesangengenommenen Flieger waren zwei Kanadler und zwei Neuseeländer. Das ist ein kleiner Ausschnitt aus der Liste der Gesaugenen der englischen Luftwasse an nur zwei Tagen am Kanal. Blattert man die Liste wetter zurück, so werden die Feststellungen daruber, wer die schwersten Einsätze für die Engländer zu fliegen hat, nur noch erhärtet. Immer wieder stellt man fest, daß das Gros der für England ein gesetzten Jagdslieger und auch Bomber sich aus den Hilfsvolkern rekrutiert. Alle aber— ein bezeichnendes Beispiel liegt dasur vor — scheinen ihrer Sache nicht ganz sicher zu sein. So wurde bei einem kanadischen Piloten ein kleiner Handkoffer vor gefunden, den er beim Absprung mit heruntergenommen hatte. Lächelnd zeigte er den Inhalt vor: ein Handtuch, Rasierzeug, Seise, Zahnbürste, Zahnkrem und ein Nachthemd.„Für alle Fälle“, meinte er dabei,„damit ich meine Utensilien auch bei mir habe, wenn ich in Gefangenschaft geraten sollte, was“— fügte er resigniert hinzu—„inzwischen leider Wirklichkeit geworden ist.“ Kriegsberichter Oskar Peter Brandt. Frankreich baut die„Sencuse 20“ Nleuregelung des Erwerbs von Grundbesitz Berlin, 7. Mai. Es ist dem Deutschen Reich durch Einziehung und Versall von Vermögen Grundbesitz zugefallen. Die Fürsorge fur Frontsoldaten erfordert, daß den heimkehrenden Frontsoldaten Gelegenheit zum Erwerb von solchem Grundbesitz gegeben wird. Der Reichsminister der Finanzen hat demgemäß die Oberfinanzpräsidenten, die diesen Grundbesitz verwalten, angewiesen, den Verkauf solchen Grundbesitzes mit Wirkung ab sofort einzustellen. Ein Verkauf bleibt nur noch in besonderen Fällen zulässig. Er ist insbesondere zulässig, wenn die Kaufbewerber: 1.„Versehrte des gegenwärtigen Krieges, versorgungsberechtigte Kriegsdienstbeschädigte des Weltkrieges, versorgungsberechtigte Kämpfer für die nationale Erhebung und versehrte und rentenberechtigte Spanienkämpfer und Freikorpskämpfer sind. 2. Versorgungsberechtigte Hinterbliebener der Teilnehmer des jetzigen Krieges, des Weltkrieges, der Spanienkämpfe, der Freikorpskämpfe, der Kämpfer für die nationale Erhebung und der ermordeten Volksdeutschen sind. 8. Umsiedler und vertriebene Auslandsdeutsche sind. Eine Uebergangsregelung ist dahin getroffen, daß Anträge von Kaufbewerbern dann noch erledigt werden, wenn sie bereits in längeren Verhandlungen mit den zuständigen Finanzbehörden standen und demgemäß mit dem Erwerb des Grundbesitzes rechnen konnten. Ein Riesenflugboot mit 40 Betten, 75 Fluggästen und einer Bar Paris, 7. Mai. Zur Feier des 1. Mai, der in Frankreich als„Fest der Ehre der Arbeit" zum zweitehmal begangen wird, hatte die Flugzeugwerft Marignane bei Marseille eine besondere Veranstaltung vorgesehen. Es wurde das im Bau befindliche Riesenflugzeug„Sencase 200“ aus der Halle gezogen und mit dem Einbau der Motoren begonnen. Mit dem Bau der„Sencase 200“, die das größte Wasserflugzeug der Welt werden soll, wurde bereits vor dem Krieg begonnen. Der Bau mußte jedoch während des Krieges eingestellt werden und wurde erst im Juli 1940 wieder aufgenommen. Das Flugzeug soll mit Motoren von je 1500 PS ausgestattet werden. Es wird ein Gewicht von 66 Tonnen haben, die Tragfläche ist im ganzen 340 Quadratmeter groß. Das Flugzeug kann in seinem zweistöckigen Rumpf 78 Fluggäste aufnehmen und ist mit 40 Betten, Speiseraum, Küche und einer Bar ausgestattet. Seine Durchschnittsstundengeschwindigkeit beträgt 280 Kilometer. Man rechnet mit der endgültigen Fertigstellung für August 1942. Ein zweites derartiges Riesenwasserflugzeug wird zur Zeit in einer Werft in Toulon gebaut. Berlin. Ab 1. Juli gelten im Postverkehr mit Dänemark auf Grund eines Abkommens allgemein die deutschen Inlandsgebühren. 3000 Küstungsarbeiter finden Erholung Prag, 7. Mai. Der stellvertretende Reichsprotektor F=Obergruppenführer Heydrich hat es durch eine großzügige Spende ermöglicht, 3000 deutschen und tschechischen erholungsbedürftigen Rüstungsarbeitern und=arbeiterinnen einen kostenlosen Erholungsurlaub in Erholungsheimen Böhmens und Mährens zu gewähren. Mitte Mai wird bereits mit der Verschickung der ersten erholungsbedürftigen Arbeiter und Arbeiterinnen in die einzelnen Erholungsheime begonnen. Tokio. Der neugewählte japanische Reichstag wurde zum 25. Mai zu einer Sondertagung einberusen, die zwei Wochen dauern soll. Lissaben. Im Rahmen der in Portugal eingeleiteten landwirtschaftlichen Produktionskampagne wurden in den wettläufigen Parkanlagen des bekannten Kastkos von Estoril in diesem Jahr anstatt der Rosen und Nelken Kartofseln angepflanzt. Der Kundfunk am Freitag Berlin. In seierlichem Rahmen fand am Mittwoch im ——""—"—„ u Berlin die Verpflichtung der neuen garischen Staatsjugend„Brannik“ im Haus der Flieger Mitglieder der b# Reich statt. Sosia. In ganz Bulgarien wurde am Mittwoch das Fest der bulgarischen Armee geseiert. In der Haupt stadt sand am Mittwochvormittag ein Nequiem für die gefallenen Helden und ein Tedeum für die bulgarische Armee in Anwesenheit des Königs und der Königin statt. Rom. Ein Bombenattentat mit schweren Folgen ist in Syrien auf die Eisenbahnlinie Ladakije—Idlib erfolgt Die Bombe explodierte, als ein Zug mit gaullistischen Truppen vorbeifuhr. Drei Waggons wurden zerstört. Ein arabischer Nationalist, der den Anschlag ausgeführt hatte, wurde hingerichtet. Preßburg. Das slowakische Parlament genehmigte am Mittwoch mehrere soztal bedeutsame Gesetzentwürse. Dabei wurde auch die Errichtung eines Hauptamtes für Volkswohlfahrt der deutschen Partei beschlossen. In der gleichen Sitzung nahm das Parlament ein Gesetz über die „Slowakische arbeitende Gemeinschaft" an, welche die ge samte Arbeiterschaft in einer Pflichtorganisation per einigt. Reichsprogramm: „Alle Bögel siud schon dal“ Mit Kinderstimmen, bekannten Kapellen(Barnadas von Geczn. Adaldert Lutter) und Sollsten (Fred Orissen u. g.) hören wir ein lustiges Vogelkonzert von 15.20—16.90 Uhr Elisabeth Reichell, Willy Trefsner, Kurt Böhme singen„Schöne Melodien aus beliedlen Opern“ von Mozark, Ricolal und Sme land von 16—17 Uhr. Berlin grüßt seine Söhne und Freunde an der Froni mit beimatlichen Weisen. Marcel Wittrisch, Paul Klinger als Sprecher und andere Solissen ünd an der Ausführung der Senkung von 20.20—21.90 Uhr bekeiligt Deutschlandsender: Haus Wocke(Barikon) und Josi Raba(Violine) find die Solisten der Sendung von 17.15—18.20 Uhr. Einem führenden lebenden Komronisten der Sieiermark. Josef Marx, Is die Sendung von 20.15—21.60 Uhr zu seinem 60. Gedurtstag gemldmel. Engen d'Alderts musthallsches Lustspiel„Flauto solo" wird von 21—22 Uhr aufgeführt. Die musikalische Leitung dat Otlo Ebel von Sosen. Spiellellung: Hanz-Wilhelm Zulenhampff. Der Kundfunk am Sonnabend Das Mädchen auf der Flucht R O MAN VON GUIDO KARL BRAND v. Fortsetzung. „Auf alle Fälle legen Sie das schriftlich nieder, falls die Polizei sich doch einmal bei uns melden sollte. Eine schöne Geschichte, wie?“ sagte er schon' gelockerter, als nähme er es nicht mehr so tragisch. Schwester Helene konnte vor Erregung kaum die Tränen zurückhalten. Angst und Schuldgefühl schnürten ihr die Kehle zusammen. „Machen Sie sich keine Sorgen, Schwester! Es ist zwar peinlich, aber dafür können Sie ja nichts, daß es Fräulein Wandrey bei uns nicht gefallen hat. Bei einem so schönen Wetter in einer Klinik zu liegen, ist auch kein wahres Bergnügen. Verstehe ich gut!" Er klopfte ihr tröstend auf die Schulter. Mit einem dankbaren Blick gab ste ihm impulsiv die Hand. Wie erlöst verließ sie sein Zimmer. Den linken Arm quer über den Körper gelegt. tam Carola Wandrey, nervös um sich schauend, die Treppen des Dahlemer Untergrundbahnhofs herauf. Am Ausgang blieb sie stehen, um die anderen Leute an sich vorübergehen zu lassen. Ein paar Kinder sprangen lachend ihren Müttern voraus; junge Mädchen schritten, mit Aktentaschen unter dem Arm, sorglos plaudernd, nebeneinander die Anlagen entlang. Ein unendlich blauer Himmel lag wie ein Dom über den Villen. Carola bog langsam in die Allee ein. Ihre Knie zitterten: Jeder Schritt kostete Ueberwindung. Wie glücklich all diese Menschen waren! Nur sie ging trostlos, gehetzt, wie eine Flüchtige und doch, als hätte sie schwere Ketten an den Füßen. Vor einem kleinen Häuschen mit einem angebauten Atelier blieb sie stehen und klingelte. „Carola!“ rief ihr Irene Straaten entgegen, als sie den schmalen Kiesweg hinaufging.„Du in Berlin? Aber wie siehst du denn aus— um Gottes willen!" Carola schwankte. Irene kam rasch näher und führte sie behutsam am Arm in ein behagliches Zimmer.„Was hast du denn an deinem Arm? Du hältst ihn ja so sonderbar?“ fragte sie besorgt.„Zieh dich mal aus und rede endlich!“ Tatsächlich hatte Carola noch kein Wort gesprochen. Sie starrte immer nur vor sich hin. In ihrem Gesicht arbeitete es, als könne sie sich nur mühsam aufrecht erhalten. Die Bildhauerin knöpfte ihr den Mantel auf und gab einen erstaunten Ausruf von sich, als sie den Verband um den linken Oberarm sah. Mit einemmal war die Luft mit dem süßlichen Geruch des Desinsektionsmittels erfüllt.„Was fehlt dir denn?" kam es noch ängstlicher als zuvor über ihre Lippen. Dann sah sie, wie Carola totenblaß wurde und langsam hintenübersank. Hastig lief Irene in ihr Schlafzimmer und holte Gesichtsessig, mit dem sie Carolas kalte und feuchte Stirn abwusch. Dann legte sie den leichten Körper höher in die vielen bunten Kissen au der Couch hinein, so, als habe sie schon immer Krankenpflege geübt. Kopfschüttelnd stand sie eine Zeitlang vor der Freundin, die sie seit Monaten nicht mehr gesehen hatte. Ein wunderbarer Friede lag jetzt über deren Gesicht, das sich unheimlich von einem schwarzen Kissen abhob. Im letzten Winter hatten sie sich in Mittenwald kennen gelernt und das ganze Karwendel mit ihren Späßen recht unsicher gemacht. Immer waren sie von einer Schar unternehmender junger Männer umgeben, und weder Scharnitz noch Eppziralm oder die Soiern konnten sich rühmen, vor ihren Ueberfällen sicher zu sein. Wilde Skijagden über die Hänge am Kranzberg, tolle Schußfahrten von der Karwendelspitze wechselten mit künstlich gesit tetem Benehmen im Hotel zur Post. Dann mußte Carola plötzlich nach Garmisch zu Filmaufnahmen und hatte nie mehr etwas von sich hören lassen. Ganz deutlich war die Erinnerung in Irene lebendig geworden. Sie sab die Freundin aufmerksam an. Nach einer Weile schlug Carola die Augen auf und blickte verstört um sich. Ein Schatten von Angst lief über ihr Gesicht. Irene spürte das Zittern, das den kraftlosen Körper wie ein Blatt im Winde erbeben ließ „Ich werde erst mal einen starken Kaffee machen! Bis dahin kannst du dich besinnen, was du auf dem Herzen hast. Carola, Mädchen, was machst du denn für Geschichten? Mir eine solche Angst einzujagen... Was Besseres ist dir wohl nicht eingefallen?" versuchte sie zu scherzen, während sie schon die Kaffeemaschine aus dem Glasschrank holte. Ein Seitenblick ließ sie auf dem Mantel einen breiten fleckigen Streifen und ein kleines zerfranstes Loch entdecken. Mit einem fragenden Blick und Kopfschütteln lächelte sie zu Carola hinüber, die bewegungslos die Decke anstarrte. Nur schwer und gepreßt kam alles aus ihr heraus, als sie anfing zu erzählen.„Ich mag nicht mehr daran denken!" Sie=unterbrach sich nach jedem Wort und machte jedesmal eine große Pause. Aber nach einiger Zeit konnte sich Irene die Zusammenhänge zu einem wirklichen Bild gestalten. Sie, Irene, könne sich doch wohl noch erinnern, sagte Carola, daß sie damals nach Garmisch zu den Aufnahmen mußte? Und dort habe sie Kurt Teßtrup kennengelernt, einen jungen Menschen, der sich bedenkenlos in sie verliebte und sie heiraten wollte. Nicht für eine Stunde sei er von ihrer Seite gewichen und habe es schließlich erreicht, daß sie nachgab. „Du bist also verheiratet?“ fragte Irene erstaunt. „Ja... und nein...“ Es war, als senke sich Schleier ein Schleier über Carolas dunkle Augen. Ein paar Wochen, verfehlt und sinnlos, bekamen wieder Leben. Nach den aufregenden, aber begeisternd schönen Filmaufnahmen in Garmisch ist Carola Wandrey frei. Sie weiß nicht, wann sie eine neue Rolle bekommen wird. Toni Burger, der Regisseur, hat ihr zwar versprochen, an sie zu denken; aber das ist auch alles. Nun kommt die Zeit wieder, die mit ihrem Warten, ihren bangen Hoffnungen unerträglich werden kann. Tage, Wochen können so vergehen. Sie weiß nicht, ob sie nach Berlin gehen soll. Vielleicht wäre es dort noch quälender, unter all denen zu sitzen, die etwas zu tun haben? Die„Ko Es ist nicht imme sort hat. aber das l1jährlich bestimmt. war immer nur vor en“. Aber sie beder Känner sind. auch e ind meist baß erstaun toch einige Kältegral das ist eben die„Kal lecht der Frauen, de sauptet. Es ist erfreulich. der Eisheiligen wicht venfällt wie vor z1 Lommerkleidchen sich verstecken mußten un us Fäustchen lachte Linter sich streng g sigen Bier diesma Ewigkeit kalendarisch frierens aller Früh ten. Wie kommen sie lang ihr strenges Re barf nicht als Aberg älterückfälle sind# worden. Als Ursach strömungen festgestel oon Norden nach E logische Erscheinung See= und Binnenkl wärme des Festlan talten Luftmassen, und es bleibt dabei frösten, sondern au und unfreundlich. ie Pflanzen vor br.ngen, denn die si mer in Bodennähe. Sowohl in der vom Jahre 1289 winisten Neocorus we erwähnt. Die Kälte spüren wir nicht so Monaten noch nicht Alle Jahre wieder: an der Obst= und 2 tet. Oft genug ziel nach sich. Man kann nach einem kalten niger strenge zeige# ung schon böse Me monaten erlebt. E stimmtheit voraus vorgehen werden. sich das alte Spr Herren regieren ni Spargel und E Reichsprogramm: Richard Strauß els Marschkomponisten begegnen wir in der Sendung von 19.30—10.45 Udr. Es spielt ein großes Orchester unter Leitung von Fritz Lehmann. Otte Dobrindt, die Kapelle Frank Fux und die Solisten Walter Müller(Tenor), Bruno Sänger(Violine) dielen von 20.20 bis 21.00 Uhr nenzellliche tänzerische Musik. Im Funkbreit!„MI Pudllkum“ von 21.90—22.90 Uhr wirken mit: Greie Weiser, Hilde Körder, Gisela Schlüter, Maria Ney, Rudolf Platte, Kurl Seiffert. Da taucht Teßtrup auf. Ein junger Mensch, ein fabelhafter Skiläufer, still und bescheiden uund dann plötzlich wie von einer Welle jähen Temperamentsausbruchs hochgerissen. Schon nach dem ersten Tanz beim Fünfuhrtee im Parkhotel läßt er nicht mehr von ihr. Er fährt mit ihr zu den Aufnahmen, erträgt es wie ein Schuljunge, daß der Regisseur und der Aufnahmeleiter ihn vom Feld weisen, weil er ihnen das Bild verdirbt. r lacht darüber. Er sieht nur Carola und ihr Spiel. Sie ist für ihn ein Star. Aber sie hat nur eine kleine Rolle, mit der man sie im Programm lediglich nur unter„Ferner wirken mit“ aufführen wird. All das ist ihm gleichgültig. Er liebt sie! Dann ist eines Tages die Filmgesellschaft ab gereist. Carola bleibt, Teßtrup zuliebe. Sie strolcht mit ihm noch ein paar Tage im Kreuzeckgebiet herum, nimmt die Fahrt auf der Olympiastrecke mit ihm auf und sitzt auf einmal im Zug, der sie zusammen nach Hameln bringt. Dort hat sein Vater, ein alter knorriger Herr, der sie unfreundlich aufnimmt, ein riesiges Sägewerk. Der dünne Schnee, der in den Straßen der Rattenfängerstadt liegt, ist schmutzig und grau. Sie friert, wenn sie über die Weserbrücke geht und das Wehr unter einer hauchseinen Eisschicht rauschen hört. Kurt Teßtrup zeigt ihr stolz alles; sie fahren nach Hildesheim, nach Braunschweig. Aber alles gleitet an ihr vorüber, ohne eine Spur zu hinterlassen. Wenn sie unter der gelben Lampe im Zimmer der Teßtrupschen Villa sitzt, hat sie eine unendliche Sehnsucht nach grellem Scheinwerserlicht; sie denkt an Berlin, wenn sie in ihrem Hamelner Hotel zu Abend ißt. Hier wohnt sie auch, bis die ochzeit ist. Wie ein Sturm ist alles über sie gekommen; wie im Fluge nimmt sie alles hin. Unwirklich die Welt, unwahrscheinlich fast, daß sie als Frau Teßtrup in Hameln leben soll. Hatte Kurt ihr nicht versprochen, daß sie trotzdem filmen dürfe? Hat er nicht wiederholt betont, er sei sogar stolt darauf, eine Filmschauspielerin zur Frau zu haben? Er werde mit ihr nach Berlin gehen.... Und dann ist auf einmal alles anders geworden. „Ich denke gar nicht daran, dich von jedem anfassen und küssen zu lassen!“ sagt er eines Tages eifersüchtig.:(Fortsetzung folgt.) Die Hauptvereinig schaft hat mit Zustimm rung und Landwirtsch der der unmittel Erdbeeren von Erzeugkung für den Erwerbe stehen aleich der Tause seugnisse gegen eine leistung(z. B. Dienste wirtschaftsverbände w baugebieten mit Zusti vereinigung der deut einigung) für Johan Pflaumen, Zwetschen, ein entsprechendes Ver Die Vorschriften Verkauf auf Wochenm braucher, die in dersel jeugern an benachbar liche Genehmigung de verbandes vorliegt: d und soweit der Erzeu ser Absatzform bedien ordnung sind auch die behänge). Verbrauche# auch die Großve chen, Bäcker und Kon Der Hauptseind d Wasser= und Ratter Rit dem 9 Schwäne ge wohl die m Im Mittelpun den stehend. spielt sten deutschen Vol den alten Grieche des Apollo, von d sagung empfange Hesperten, am E Ligverlandes soll einen herrlichen, det haben; daher für das letzte Lie Schiffer Schwäne, In der germanisch in engster Bezieh waltenden Lichtg der Weissagung; nung einer Voral schwant mir" oder Auf Rügen verti und bringt angel tischen, uralten darf den Helden, das schöne Mädch her er kommt. D das Reich des 2 Bei den Tier zähmt auf unser wundern können Höckerschwät musterhafte hält. Im beginn chen allein inmit grünlichweißen, steis tuen bemach Aufel Nick über Bocküm ührer in setner letzaften der deutschen atbereitschaft sor Scherer Mai. Der Führer ##s, Kommandeur um Ritterkreuz des nachst hendes Teleheldenhaften Einreo Volkes verleihe den Wihrmacht das ernen Kreuzes. Adolf Hitler.“ erbs von Deutschen Reich von Vermögen rsorge für die aß den heimkeheit zum Erwerb ben wird. Der Bochum, den 7. Mai. Die„Kalte Sophie“ Sang in dän Mai Maikiäwen un Ratten 7 Bi Blaumen un Düöggels Es ist nicht immer gesagt, daß sie das größte Fort hat, aber das letzte hat sie nun einmal 1jährlich bestimmt. Die meisten Leute reden war immer nur von den drei„gestrengen Her en". Aber sie bedenken nicht, daß überall, wo Känner sind, auch eine Frau dahu gehört, und ind meist baß erstaunt, daß auch am vierten Tage ioch einige Kältegrade hinterdrein kommen. Und as ist eben die„Kalte Sophie“. die durchaus das Recht der Frauen, das letzte Wort zu haben, be auptet. Es ist erfreulich, daß diesmal das Auftreten ser Eisheiligen nicht mit dem Pfingstfest zusam nenfällt wie vor zwei Jahren, als die neuen Sommerkleidchen sich unter schützenden Mänteln verstecken mußten und die kalte Sophie sich drob us Fäustchen lachte. Ueberhaupt hat der letzte hen wird. Winter sich streng genug benommen, so daß die st hemaemäß die#rugen Bier diesmal gut und gern auf ihr seit sen Grundbesitz Uwigkeit kalendarisch verbrieftes Recht des Tot Frierens aller Frühlingsblüter verzichten könn Verraus lichen en. Wie kommen sie überhaupt dazu, eine Woche befondere Gal=Kang ibr strenges Regiment zu führen? Die Angst au läsßig menn Parf nicht als Aberglaube abgetan werden. Diese duläistg, wenn Kälterückfälle sind feit Jahrhunderten beobachtet ##worden. Als Ursache hat die Wissenschaft Luft trömungen festgestellt. Es handelt sich um eine nnbeschadtgte de###on Norden nach Süden fortschreitende metcorodie Kampfer'ur#ogische Erscheinung, durch den Unterschied von rsehrte und ren= 26e, und Binnenklima bedingt. Die Frühjahrsund Freitorbe-Zwärme des Festlandes wirkt ansaugend auf die kalten Luftmassen, die vom Eismeer kommen, * bes matt###und es bleibt dabei meistens nicht nur bei Nacht; ves. Weitkrie, frösten, sondern auch die Tage zeigen sich kühl tkorpskämpfe, der bund unfreundlich. Niemand wird deshalb zarbebung und der“.. Pflanzen vor den Eisheilgen ins Freie briugen, denn die sich bildende Kaltluft liegt im Auslandsdeutsche Ame Sowohl in der Württembergischen Chronik vvom Jahre 1289 wie bei dem Dithmarscher Chro sbewervern dann nisten Neocorus werden die Nachtfröste des Mai vereits in lange erwähnt. Die Kälterückfälle im Mörz und April kandigen Finane spüren wir nicht so stark, weil die Natur in diesen mit dem Erwerb Monaten noch nicht so entwickelt ist wie im Mai. Alle Jahre wieder wird gegen Mitte des Monats an der Obst= und Beerenblüte Schaden angerich tet. Oft genug ziehen diese Tage Ernteausfälle nach sich. Man kann nicht einmal sagen, daß etwa —a einem kalten März die Eisheiligen sich we gne wurden in den Iniger strenge zeigen würden. Wir haben oft ge n Nasmos von Este- nug schon böse Maikälte auch nach kalten Vorund Nellen Karto', 1 monaten erlebt. Es ist eben niemals mit Be stimmtheit vorauszusagen, wie die Eisheiligen vorgehen werden. Wir können nur hoffen, daß sich das alte Sprichwort bewährt:„Gestrenge Herren regieren nicht lange.“ Bann da Maikiäwen brummt un dä Hummelten summt, wänn dä Strüker un Böime so grein; wann dä Büöggels wier singt un dä Lämmkes wier springt, kann man sick ouf van Hiätten wier frei n. Jo, dann es so dä Tied, wo met lustigem Lied un met Musik wier tüht duörch dat Land. Nu män blous nich besunn'n un Trübsal gespunn'n, nu mä frisch in dän Mai riungerannt! Aet es nich gesagt, datt dä tärsten Maikiawen sick mol tärst im Mai instellt. Ganz niggeschierige kommt schon im April oder gar im Mäte. Quk eck häwe schon vüör äin paar Wiäkten so'n paar Krabbeldierkes geseihn. Aewer awgeseihn van düese„Fröihgeburten“, es doch dä Maidag dä Tied vüör dä Kiäwen, wä us as Blagen schon so vüöl Spaß gemakt häwet. Un so wätt in dä nächsten Dage dä Brummers wier düörch dä Locht suusen. Aewer sä wätt sick schöin in acht niähmen meiten. Dänn sä sind äin ganz schöinet Hauhnerfoor, un Pennenbereirs dicke griese Henne friät't twintig van dä Kiäwen in äinem Dag. Dann sind natürlich ouk dä Eier donoh. Un dat es nich to värachten. Da Maikich wen mött also genau so oppassen as dä Ratten, wä in düese Dage met äinem Bäin in't Graw stoht. Gitt häwet doch wuohl gehört, datt wi düese Satänne kapott maken söllt. Wä also van däm Krooms wat im Huese giet, dä hau ähm watt met dä Pannschüppe ov dän Balg, domet sä us dä Brocken nich wägfriät't. Aewer do wuell eck so nich alläine van küern. Sonnern vam Mai, wä gietts gekommen es, un wie man dä maigestimm ten Tiedgenossen schon singen hören konn. Aewer man wär ät out son gewahr gewoorn, dänn ät stäiht jo im Kalänner. Also, dä Mai es wier do mei alle siene schöinen Dinge. Dä Häuime giett sick schon dat beste Kläid angetrocken. Nu wellt wi wier in dä Siepens rümstrieken un us frei'n an alle netten Blaum'n un grein'n Twiälme un piepende Vüöggels, frei'n, wie wi ät schon ümmer gedohn häwet, un wie ät gewüöhnt es Inker Willm. Die Gauleitung bekommt ein neues Heim Die Schiller-Mädchenschule zieht um 7 Bau einer Waldschule im Südpark 0 G kinden-Dahlhausen — RS=Frauenschaft— Deutscheo Frauenwerk. Donnerstag, den 7. Mai 1942. Dahlhausen. 16 Uhr: Arbeitsbesprechung für alle Mitarbeiterinnen. Weitmar — Lebensgefährlicher Sturz von der In der Essener Straße in Weitmar siel Montag abend der 50jährige Voltsgenosse F. beim Koh lenholen die Steintreppe hinunter; er zog sich dadurch so schwere Verletzungen zu, daß die Kran kenhausüberführung notwendig war. en. e Reichstag wurde einberusen, die zwei ertugal eingeleiteten Freitag nderstimmen, behannten Lutter) und Sollsten ges Bogelkonzart von Böhme singen„Schöne ##l. Ricolal und Sme an der Front mit beiKlinger als Sprecher ung der Senkung von da(Violine) flnd die k. der Steiermark. Josef 10 Uhr zu seinem 60. „Flaute sele“ wird sche Leitung dei Ollo Im Zulenhampff. onnabend begegnen wir in der ein großes Orchester und die Solisten Wal*) bielen von 20.20 bis 1.20—22.90 Uhr wirhen Schlüter, Maria Ney, junger Mensch, nd bescheiden uund lle jähen TempeSchon nach dem n Parkhotel läßt t m i t i h r z u d e n Schuljunge, daß neleiter ihn vom 8 Bild verdirbt. Carola und ihr Aber sie hat nur ie im Programm ken mit" auffühhaültig. Er liebt lmgesellschaft abliebe. Sie strolcht m Kreuzeckgebiet r Olympiastrecke l im Zug, der sie Dort hat sein der sie unfreundwerk. den Straßen der lutzig und grau. Weserbrücke geht hseinen Eisschicht alles; sie fahren weig. Aber alles Spur zu hinterLampe im Zimhat sie eine unScheinwerserlicht; ihrem Hamelner sie auch, bis die r sie gekommen; hin. Unwirklich daß sie als Frau Hatte Kurt ihr m filmen dürfe? er sei sogar stolz zur Frau zu haerlin gehen... inders geworden. von jedem aner eines Tages ortsetzung folgt.) Spargel und Erdbeeren nur im Laden Die Hauptvereinigung der deutschen Gartenbauwirt schaft hat mit Zustimmung des Reichsministers für Ernäh rung und Landwirtschaft eine Anordnung erlassen, nach der der unmittelbare Verkauf von Spargel und Erdbeeren von Erzeugern an Verbraucher— auch mit Wir kung für den Erwerber— verboten ist. Dem Verkauf stehen aleich der Tausch sowie die Ueberlassung dieser Er zeugnisse gegen eine gewerbliche oder berufliche Gegen leistung(z. B. Dienste). Die Vorsitzenden=der Gartenbau wirtschaftsverbände werden ermächtigt. in den Hauptanbaugebieten mit Zustimmung des Vorsitzenden der Haupt vereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft(Hauptper einigung) für Johannisbeeren, Stachelbeeren, Kirschen, Pflaumen, Zwetschen, Aprikosen(Marillen) und Birnen ein entsprechendes Verbot zu erlassen. Die Vorschriften finden keine Anwendung auf den Verkauf auf Wochenmärkten, von Erzeugern an Kleinver braucher, die in derselben Gemeinde ansässig sind. von Erjeugern an benachbarte Ladengeschäfte, wenn die schrift liche Genehmigung des zuständigen Gartenbauwirtschafts verbandes vorliegt; die Genehmigung ist zu erteilen, wenn und soweit der Erzeuger sich schon bisher nachweislich dieser Absatzform bedient hat. Erzeuger im Sinne dieser An ordnung sind auch die Obstpächter(Käufer der Obstbaum= behänge). Verbraucher im Sinne dieser Anordnung sind auch die Großverbraucher(Gaststätten, Werkkü chen, Bäcker und Konditoren, Süßwarenhersteller usw.). Der Hauptseind des Meuschen ist die Wanderratte Wasser= und Brandschäden können durch Ratten verursacht werden. Ueber die Schillerschule an der Königsallee kursierten seit Wochen Gerüchte, die bei den Eltern der die Schule besuchenden Kinder Unruhe und Sorge hervorriefen. Es hat nun am Mitt woch in der Aula der Schule eine Elternversammlung stattgefunden, zu der Gauleiter Giesler und Oberbürgermeister Dr. Piclum erschienen waren. Vorweg kann gesagt werden, daß diese Versammlung für alle eine vollkommene und durchaus befriedigende Aufklärung brachte. Nach Eröffnung der Versammlung ergriff Oberbürgermeister Dr. Piclum das Wort. Er wies auf den Erlaß des Führers bezüglich der zukünftigen baulichen und verkehrspolitischen Umgestaltung der Gauhauptstadt Bochum hin. Als Bevollmächtigter für dieses große Werk sei der Gauleiter ernannt worden. Der Erlaß des Führers sei eine hohe Ehrung der Stadt, die der der Gauleitung Westfalen=Süd jetzt und in Zukunft sei. Es ist Tatsache, daß die umfassende Gauwaltung kein geeignetes Gebäude zur Unterbringung all der Arbeitskräfte und Arbeitsabteilungen besitzt, die sie zur Durchführung ihrer großen Aufgaben haben muß. Das unterstrich der Oberbürgermeister nachdrücklichst. Um der Gauleitung das Erforderliche zu geben, habe die Stadt sich entschlossen, unter Zustimmung des Oberpräsidenten die Schillerschule für die Gauwaltung freizustellen, was eine Verlegung der Schule und des Schulunterrichts zur Voraussetzung habe. Ueber das Wie habe man wochenlang gesprochen. Es sei auch der Gedanke aufgetaucht, die Schulkinder während der Kriegs zeit in gute Erholungslandschaft des Protektorats zu verschicken, ein Plan, der aber aufgegeben sei. Man habe sich nun entschlossen, bis zur Beendigung des laufenden Schuljahres den Schulunterricht in die Bismarckschule an der Königsallee zu verlegen, bis zum Herbst aber in dem Walde des Südparkes allee für die schulischen Zwecke der Schiller=Mäd chenschule eine Waldschule herzustellen. Mit dem Bau des Schulgebäudes werde baldigst begonnen.] In Anlage und Ausgestaltung werde diese Waldschule sich als Heim darstellen. Mit dieser Lösung werde der Schule am besten geholfen. Für die Gauleitung und ihre umfangreiche Verwaltung erhalte man eine Stätte, würdig der Gauhauptstadt. Darauf nahm der Leiter der Schillerschule, Oberstudienrat Rothe, das Wort, um eingehend zu dem äußeren Anlaß der Verlegung des Unterrichts Stellung zu nehmen. Die Elternversammlung solle dazu dienen, den Eltern volle Aufklärung über die Angelegenheit zu geben. Er verstehe wohl die Besorgnisse der Eltern. Die Aufklärungen aber, die man in dieser Versammlung gebe, werden sicher bei allen Eltern mit Zustimmung begrüßt werden. Es habe vieles dafür gesprochen, die Kinder aus dem luftgefährdeten Gebiet an einen ruhigen Ort zu verschicken. Die jetzige Lösung sei besser. Sie befreie Eltern und Schule von den gehegten Besorgnissen. Neu anmeldungen zur Schule würden nach wie vor entgegengenommen, die Kinder würden nicht fort geschickt. Die Durchführung des Unterrichtsbetrie bes sei gewährleistet. In verständlicher Weise wußte der Schulleiter die zwingenden Gründe für den Eingriff in die äußere Le bensgestaltung der Schillerschule begreiflich zu machen. Der Schulunterricht solle und werde in der Uebergangszeit nicht leiden. Nicht gern scheide man von dem behaglichen Schulgebäude der Schillerschule, aber im Interesse der Zukunft der Gau hauptstadt wolle man dieses Opfer bringen. Man möge der Haltung der Schule Verständnis und Vertrauen entgegenbringen, die sich stets ihrer hohen Aufgabe bewußt bleibe, deutsche Mädchen für das Leben heranzubilden. Gauleiter Giesler dankte dem Schulleiter für die seinsinnige und humorvolle Art, in der er als Anwalt der Schule sprach. Er betonte, daß es sein Wunsch gewesen sei, die Angelegenheit in einer Elternversammlung offen zu besprechen. Er sei überzeugt, daß die Wege, die beschritten sind, die richtigen seien. Wenn Besorgnisse unter der Elternschaft aufgetreten seien, so liege das daran, daß nicht rechtzeitig die notwendigen Aufklärun gen erfolgt seien. In sarkastischer Art charakteri sierte der Gauleiter die unsinnigen Gerüchte. Mit der heutigen Versammlung werde aber der Nebel verschwunden sein. Der Gauleiter hatte die Zu stimmung der ganzen Versammlung, als er auf die völlig unzureichenden Räume binwies, die bisher der Gauleitung zur Verfügung standen. In ihnen sei ein fruchtbringendes Arbeiten nicht gewährleistet. Mehrere Angebote von auswärts für eine Abhilfe seien der Gauleitung gemacht worden. Es gelte aber, dem Interesse der Stadt Bochum und den Möglichkeiten ihrer zukünfti gen Entwicklung entgegenzukommen. Sein ganzes Interesse bringe er der Entwicklung der Schillerschule entgegen. In dem Walde des Südparkes solle keine Barackenanlage entstehen, sondern eine Waldschule mit aller erforderlichen Ausgestaltung. Er müsse sagen, daß eine gute Lösung in dem Bau der Schule gefunden sei. Er verbürge sich, daß die Schule das werde, was angestrebt sei: ein wertvolles Gebilde der Stadt Bochum. Als Pate nehme er die Geschicke der Schule mit in seine Hand. Nachdem der Gauleiter die Pläue bezüglich der Verlegung der Schule gewürdigt, bewertete er die Lösung in dem Bau einer Waldschule als schön und reizvoll. Geräumige und schmucke Schulzimmer werde der Bau bringen, in ihrer Anlage auch verbindende Laubengänge mit Binnenhof und Baumanlagen. Man wolle gemeinsam ans Werk gehen und etwas Gutes schaffen. Der Gauleiter schloß unter lebhaften Beifallsbezeugungen der Elternversammlung mit den Worten: „Ich möchte der Jugend unseres Gaugebietes ein rechter Vater sein. Aus der Aussprache, an der sich die Eltern rege beteiligten, ging hervor, daß sie die Lösung als eine gute ansehen. Mehrsach wurde zum Ausdruck gebracht, daß eine schon frühere Aufklärung der Schule die Gerüchtebildung unterbunden haben würdr. Bochumer Stadtnachrichten Glückwünsche zur goldenen Hochzeit Aus Anlaß ihrer goldenen Hochzeit am 7. 5. 42 läßt der Polizeipräsident in Bochum den Eheleuten Wilhelm Hirsch und Friederike geb. Köppermann, wohnhaft in Bochum, Düppelstraße 33, durch einen Vertreter die Glückwünsche der preu ßischen Staatsregierung übermitteln. Die Stadt verwaltung überreichte eine Ehrengabe. Dem Schwan„schwant“ etwas Der Mustergatte der Dögel erwartet Familienfreuden Rit dem Frübjahr ist wieder die Brutzeit der Schwäne gekommen, die unter allen Wasservögeln wohl die musterhafteste„Ebe“ führen. Im Mittelpunkt unzähliger Sagen und Legenden stehend. spielt der Schwan auch in den schönsten deutschen Volksmärchen eine große Rolle. Bei den alten Griechen galt er als der heilige Vogel des Apollo, von dem er selbst die Gabe der Weissagung empfangen haben sollte. Im mythischen Hesperten, am Eridanos und an der Küste des Ligverlandes sollen die Schwäne ihren Tod durch einen herrlichen, klagenden Gesang vorausverkündet haben; daher der Ausdruck„Schwanengesang für das letzte Lied eines Dichters. Erblickten die Schiffer Schwäne, so galt dies als günstiges Omen. In der germanischen Muthologie stand der Schwan in engster Beziehung zu den in Luft und Wasser waltenden Lichtgottheiten und ebenfalls im Rufe der Weissagung; daher die noch jetzt zur Bezeichnung einer Vorahnung üblichen Redensarten:„Es schwant mir" oder„Mir wachsen Schwanenfedern". Auf Rügen vertritt der Schwan gar den Storch und bringt angeblich die Kinder. In der romantischen, uralten Sage vom Schwanenritter aber darf den Helden, der. von einem Schwan gezogen, das schöne Mädchen aufsucht, niemand fragen, woher er kommt. Der Wasservogel muß ihn sonst in das Reich des Todes zurückführen. Bei den Tieren, die wir gezähmt oder halbgezähmt auf unseren Flüssen, Teichen und Seen bewundern können, handelt es sich gewöhnlich um Höckersowane. Sie führen eine wahrhaft musterhafte„Ehe“, die das ganze Leben anhält. Im beginnenden Frühjahr brütet das Weibchen allein inmitten des Schilfdickichts auf 6 bis 8 grünlichweißen, blaugrau gefleckten Eiern, doch stets treu bewacht von dem Männchen, das sich auch an der Pflege der ausgeschlüpften Jungen beteiligt. Der„Herr Gemahl" beweist dabei eine Zärtlichkeit, die man dem starken, bis zu 1,8 Meter lang und 2,6 Meter breit werdenden Tier gar nicht zutraut. Stört ein fremder Schwan das Familienglück, so stürzt sich das Männchen sofort auf den Gegner, um mit ihm auf Leben und Tod zu kämpfen. Durch heftige Flügelschläge und Schnabelhiebe sucht er ihn unter die Wasseroberfläche zu drücken, um ihn auf diese Weise zu ertränken. Den Schwächeren kann nur schleunigste Flucht vor einem tragischen Ende retten. Die Schwanenmutter aber fährt mit ihren zunächst grauweißen, unscheinbaren Jungen auf dem breiten, schiffsähnlichen Rücken derweilen auf dem See„spazieren". Später lehrt sie diese unermüdlich nach allerlei Pflanzenstoffen, Fischen, Kerbtieren, Muscheln, kleinen Lurchen und Würmern „gründeln". Diese Kunst ist nicht leicht, da Schwäne im allgemeinen keine guten Taucher sind. Sind dann die Jungen herangewachsen, so werden sie, soweit es sich dabei um Männchen handelt, von ihrem Vater als„Nebenbuhler“ nicht mehr auf demselben See oder sonstigen Gewässer geduldet. Wir Menschen bewundern an den prächtigen schneeweißen Wasservögeln vor allem ihre große Anmut, Schönheit und Würde. Doch bekunden sie auch oft genug Bosheit, Herrschsucht und Rauflust, durch die sie in viele Streitigkeiten mit Art genossen und anderen, bedeutend stärkeren Tieren verwickelt werden. Zu den größten Feinden des Höckerschwans gehören die zanksüchtigen wilden chwäne, die im Winter auf ihren weiten Ueberlandflügen vielfach an Hunger und Ermattung zu— Ehrenvolle Bernsung. Der Malermeister Ludwig Kahler, Bochum, Präsidentstraße 37, und der Buchhalter Franz Sievers, Bochum, Querstraße 13, sind durch den Oberbürgermeister zur ehrenamtlichen Tätigkeit in der öffentlichen Wohlfahrtspflege als Bezirksvorsteher und Bezirksvorsteherstellvertreter für den 1. Bezirk berufen worden. Der Metzgermeister Otto von Oeven, Bochum, Präsidentstraße 1. wurde als Fürsorgepfleger für den 1. Fürsorgebezirk berufen. — Bochumer Künstler in Witten. Das Märkische Museum in Witten plant eine Ausstellung von Werken Bochumer Künstler, die im Monat Juni stattfinden soll. Zur Beteiligung sind alle der Reichskammer der bildenden Künste angehörenden Bochumer Künstler(Maler, Bildhauer und Graphiker) eingeladen. Die Bilder werden in der Kunsthandlung Heymer in der Rottstraße gesammelt und die für die Ausstellung in Frage kommenden werden dort von Dr. Louis, dem Leiter des Märkischen Museums, ausgesucht. Es darf erwartet werden, daß sich die Bochumer Künstler bei dieser schönen Gelegenheit, ihre Werke in der auf kulturellem Gebiet äußerst regsamen Nachbarstadt zu zeigen, rege beteiligen werden. — Persoualnachrichten. Auf eine 25jährige ununterbrochene Tätigkeit beim Katasteramt Bo chum konnte in diesen Tagen Vermessungssekretär Paul Patzak und Techniker Paul Vollmer zurückblicken. In einer schlichten Feierstunde wurden die Jubilare durch den Dienststellenleiter, Vermessungsrat Braun, gebührend geehrt. Bei dieser Gelegenheit konnte man auch den Kameraden Thies, der seine Inspektorprüfung bestanden hatte, gratulieren. Pg. Pukrowski von der DAF brachte Glückwünsche; den Jubilaren dar. Die Feierstunde klang aus in dem Bewußt sein weiterer guter Kameradschaft. — Der Sprechstundeuplan für die sportärzt= liche Beratung im Krankenhaus Bergmannsheil ist für den Monat Mai wie folgt festgesetzt: Donnerstag, den 14. Mai 1942, von 19—20 Uhr, Donnerstag, den. 28. Mai 1942, von 19—20 Uhr durch Herrn Dr. med. Lohmar. — Mit der Leiter gestürzt. Mittwoch mittag gegen 13 Uhr stürzte in der Rottstraße ein Handwerker beim Ueberschreiten der Straße mit der Leiter so schwer, daß er sich hierbei einen Unterschenkelbruch zuzog. Der hinzugerufene Arzt leistete die erste Hilfe und ordnete die Ueberführung ins Krankenhaus an. Kellereinbruch. In der Nacht zum 30. 4. 42 wurden nach Aufbrechen eines Kellers im Hause Brückstraße 36 folgende Gegenstände gestohlen: 1 weißer Spankorb, 2 Flaschen Himbeersaft, 8 Gläser mit Schweinedickbein, 4 Dosen mit Brechbohnen. Wer kann zu diesem Diebstahl Angaben machen? Mitteilungen erbittet die Kriminalpolizei oder jede andere Polizeidienststelle. Beim Abspringen von der Straßenbahn tag ein Kaufmann aus der Brückstraße aus der fahrenden Straßenbahn. Hierbei kam der Mann, der noch einen Koffer bei sich hatte, so schwer zu Fall, daß er sich nicht mehr erheben konnte. Passanten sorgten dafür, daß der Verletzte einem Krankenhaus zugeführt wurde; er hatte den Fuß gebrochen und außerdem eine stark blutende Stirnwunde davongetragen. — Kolonialkriegerkameradschaft Bochum, gegr. 1907. Bei dem letzten Kameradschaftsappell der alten Schutztruppler, der sehr gut besucht war, gab Kameradschaftsführer Hüning die letzten Anordnungen des Reichskolonialbundes bekannt. Dann gab er einen kurzgesaßten Bericht über die letzte Straßensammlung am Tage der Wehrmacht. Die Opferfreudigkeit erbrachte das glänzende Ergebnis von mehr als 600 RM. Kamerad Lange berichtete über die Führertagung des Kreisverbandes Bochum im Reichskolonialkriegerbund am 12. April im Parkhaus. Die Ortsgruppe Ehrenfeld im Reichskolonialbund veranstaltet am Sonntag, dem 31. Mai, vormittags 11 Uhr, im ErnstMoritz=Arndt=Haus eine Kundgebung, wobei der Ca. Wellenberg über„Deutsche Pflanzer in Kamerun" und„Bantun weiß nichts von Eurosprechen wird. Die Ausführungen werden melancholischen Gesang vernehmen.1 kommen, sprang in den Abendstunden des DiensIO„„„ durch einen Tonfilm ergänzt. Vom Deutschen Kolonialkriegerbund, Gaukriegerverband West, fand am gleichen Tage des Appells vormittags im Lokal Padberg, Herner Straße 19, eine Führerzusammenkunft statt. Bei dieser Gelegenheit könnte Kamerad Hüning an 15 Kameradschaftsführer die ihnen verliehenen Ritter=von=Evp=Plaketten in Bronze mit Urkunde feierlich überreichen. Alle 17—21jährigen in„Glaube und Schönheit“ Alle 17= bis 21jährigen berufstätigen Mädel, soweit sie sich nicht schon gemeldet haben, sollen nunmehr überall im Reich für den Kriegseinsatz in der praktischen Arbeitsgemeinschaft des BDMWerkes„Glaube und Schönheit“ ersaßt werden. Den Austakt bildet eine Reichsveranstaltung des BDM=Werkes für verwundete Soldaten, die am Sonntag, dem 10. Mai, im Deutschen Opernhaus in Berlin stattfindet. — Tankstellennetz für Druckgas entsteht. Der Führer hat im Zuge der Maßnahmen zur Umstellung auf heimische Kraftstoffe u. a. angeordnet, daß in Zukunft auch die Druckgase in verstärktem Umsange zur Einsparung von flüssigem Kraftstoff herangezogen werden. Mit der Durchführung hat der Führer den Generalbevollmäch tigten für das Kraftfahrwesen beauftragt. Der Generalbevollmächtigte beabsichtigt, in Verfolg dieses Auftrages ein Tankstellennetz für Druckgas überall dort aufzubauen, wo geeignete Gaserzeugungsstätten vorhanden sind. 4 Solist ist Helmut Zernich Wiedei einmal wird den Bochumer Konzertfreunden Gelegenheit gegeben, den Nationalpreistrager für Violine zu hören, und es wird ihnen durch die Wiedergabe des h moll Violin=Konzertes von Hans Psitzner ein muse kalisches Ereignis ganz besonderer Art geboten. Kein Fremder mehr ist uns Helmut Zernick, der im vorigen Jahr mit dem Tschaikowsky Violinkonzert hier einen sensationellen Erfolg erzielen konnte. Als Auftakt bringt das Städtische Orchester unter Leitung von Klaus Nettstraeter eine Uraufführung: die 4 phantastischen Präludien für Orchester von Wolfgang Riederste=Schee. Der Komponist wird der Urauffuhrung betwohnen. Das dann folgende Werk: die 3. Symphonie von Franz Schubert, wird zum ersten Male in den städtischen Konzertveranstaltungen gespielt. Am Schluß des Abends steht die Böcklin=Sutte von Mar Reger. — Wanne-Eicheler Bergmann 100 Jahre Wanne=Eickel. Am 8. Mai seiert der allseits bekannte Opa Ruschmeier, ältester Volksgenosse von Wanne=Eickel, seinen 100. Geburtstag. Gottlieb, gen. Wilhelm Ruschmeter, wurde im Jahre 1842 in Eidinghausen, Kreis Minden i. W., ge boren; er ist Veteran des Krieges von 1866. Her vorstechendster Punkt seines Lebens, der in der Erinnerung haften blieb: Ova Ruschmeier war dabei, als im Kriege 1866 König Wilhelm, Moltke und Bismarck in Königgrätz zusammenstanden, und wie letzterer, eine Zigarre rauchend, in aller Gemütlichkeit sagte:„Die Schlacht ist gewonnen!“ Die Wanne=Eickeler wünschen ihrem Veteran noch einige Jährchen in Gesundheit und Frische. Skrupelloser Rbtreiber unschädlich gemacht Dortmund. Das Reichsgericht hat die von dem Adolf Rickert aus Dortmund gegen ein Urteil des Dortmunder Landgerichts vom 23. Februar d. J. eingelegte Revision als unbegründet verworsen. Nunmehr ist der Beschwerdeführer als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher wegen gewerbsmäßiger Abtreibung in sieben vollendeten und fünf versuchten Fällen rechtskräftig zu einer Zuchthausstrafe von act Jahren verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm auf die Dauer von weiteren acht Jahren aberkannt und seine Unterbringung in Sicherheitsverwahrung nach verbüßter Freiheitsstrafe angeordnet. Rickert, ein gelernter Metzger, gehörte vor der Machtübernahme der Liga für Mutterschutz, einer Gründung des berüchtigten Dr. Magnus Hirschfeld an, deren Ortsgruppenleiter in Dortmund er etwa zwei Jahre lang war. Frau ermordet aufgefunden Duisburg. In dem Hause Weinhallenstraße 18a in Duisburg=Ruhrort wurde die 50 Jahre alte Wwe. Margarete Aenstoots tot ausgesunden. Nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei ist ein Verbrechen an der Frau begangen worden. Die Mordkomission hat ihre Tätigkeit sofort aufgenommen. Sie ist noch mit den Ermittlungen beschäftigt, die bereits zu einer Festnahme geführt haben. Ein Geschenk der Landesbauernschaft Duisburg. Die Freiwillige Arbeitsgemeinschaft der Kleintierzüchtervereine im Gaugebiet Essen hatte die Vertreter der angeschlossenen Vereine usw. nach Duisburg eingeladen, wo Kleintierzuchtberater Schwalbe von der Landesbauernschaft in Bonn mitteilen konnte, daß auch die Duisburger Stadtverwaltung für die Prämiierung der Sieger im Maisanbauwettbewerb namhafte Geldpreise zur Verfügung gestellt hat. Die Anbaufläche ist von 7850 Quckdratmeter in diesem Jahre auf 75000 Quadratmeter gestiegen und mit ihr naturgemäß auch das zum Maisanbau notwendige Saatgut, das, wie zur Freude mitgeteilt werden konnte, für die beteiligten Siedler von der Landesbauernschaft als Geschenk kostenlos geltefert wurde. Durch den vermehrten Maisanbau aber erfährt der Kleintierzüchter eine wertvolle Bereicherung seines Futterbestandes. UI-Boct im Beton-Klotz i SUrram SsseneoTs In der panzergesicherten Werft— Wir fuhren mit... Die Uhr im flachen Giedel der grauen und ehemals ranzösischen Kaserne schickt sich an, dalb zehn zu schlagen. Da eilen aus den ossenen Türen des großen Gebäudes Ossiziere. Unterossiziere und Mannschaften, soweit der Dienst sie freigidt. Gie schlagen alle die gleiche Richtung ein, hinab zum Flußuser, von wo die Töne eines deutschen Militärmarsches herauswehen. Einer bestimmten Stelle streden sie zu.— die dunkel vom User in den Fluß hinein ragt. Es ist ein vertautes Schiff, aus dem se sich sammeln. In mehreren Reiden sieben sie hintereinander entlang der Reeling der Steuerdordseite des Schisses.— Während sie mit dem Rücken zum User stehen, gleitet ihr Blick über den Fluß nach abwärts, der dier eine Biegung macht, so daß das Blickseld nur kurz ist Die Klange der Musik hatten die Schläge der Uhr übertönt, da streckt auch schon das erste U.Bot seinen Bug um die Ecke und llegt im Ru längsseits des Schisses, au dem wir stehen. Wir zählen die Wimpel, die am Turme flattern. Es sind sechStück. Gie künden von der Versenkung von über 40000 BRT. Unterdessen sind die nötigen Kommandos gesallen, Stahltrossen sind an Bord geslogen, das Bool llegt fest. Aus den Luken kriecht die Mannschaft im grau=braunen Vordanzug. Auf dem Vorderdeck tritt sie unter dem Kommando des Wachoffiziers an, der dem Kommandanten die Mannschaft meldet. Der Flottillen=Chef. ein junger Ritterkreuzträger, geht an Bord; ihm meldet der Kommandant. Stolze Genug tuung strahlt aus seinen Augen. Es ist die erste Fahrt, die er mit eigenem Boot machte. Und dazu der Erfolg! Der Flottillen Chef drückt ihm die Hand, schreitet die Front der angetretenen Besatzung ab. Ein Händedruck dem Ersten Offizler und Ingenieur, ein Hän dedruck den Unteroffizieren. Von Mann zu Mann geht der Flottillen=Chef. Die Hand an der Mütze, trifft sein Blick ein Augenpaar nach dem anderen. „Wir sind Soldaten,“ so steht es in den Augen,„und melden uns zurück, so, wie es uns die Pflicht besiehlt.“ Da ertönt das Kommando:„Augen getadeaus! Weggetreten!“ Die Männer spritzen auseinander, und nun fliegt der eine oder andere Zurus von Kamerad zu Kamerad. Aber schon nimmt das Boot die Männer wieder in Anspruch. Es ist kleiner als die Boote aller anderen Länder, dafür aver wendiger im Angriff und schwexer zu tressen in der Verteidigung. Trotz seines geringeren Rauminhaltes hat es mehr Torpedos an Bord als die größeren Boote des Auslandes. Das geht aus Kosten der Bequemlichkeit. Der Kommandant sand für diese Lage die Unterwasserfahrt Der Begrüßungsakt eines Amerika=Bootes ist zu Ende. Unsentimentaler und soldatischer, schlichter und zugleich auch würdiger konnte er nicht sein. Unterdessen ist ein z weites Boot von draußen am ersten längsseits gegangen. Rostige Flecken sind ihm von der See geressen, aber auch von seinem Turm flattern die Wimpel des Sieges. Die Männer unterscheidet nichts von denen, die eben vor ihnen anlegten. Es sind die gleichen straffen Soldatengestalten. Auch ihnen gilt der dankbare Gruß ihrer Heimat. In wochenlangem Kampf haben auch sie ein Stück Sondermeldung geschrieben. Was geschieht nun mit den Booten? Sie gehen zur Ueberholung in die Werft. Das müssen wir uns ansehen. Auf einem U-Boot, das kurz vor der Feindfahrt steht, können wir zur Werft mitfahren. Vielleicht bildeten wir uns etwas ein. Aber wir werden das Gefühl nicht los, daß das U.Boot erschrak, als ein paar Zivilisten es mit unbeholfenen Bewegungen bestiegen und ungeschickt durch die Luken nach unten kletterten. „Wir wohnen auf Torpedös!“ Das U.Boot ist in der ganzen Welt eine Angriffswasse, das deutsche aber ist es in ganz besonderer Weise. tressenden Worte:„Wir wohnen aus Torpedos.“ Die Besichtigung des Bootes gab ihm recht. Die Platzverhältnisse sind bis auf das kleinste ausgeklügelt. Und obwohl wir uns beim besten Willen nicht vorstellen konnten, wie die Menge an Proviant untergebracht werden könnte, bleibt ausreichender Raum für jeden Mann, um ausgestreckt zu liegen und um am Tisch zu sitzen, wenn er nicht Wache hat. Einfahrt in den Betonkloß Nach dem Austauchen fuhren wir auf einen der riesigen Unterseebootsunterstände zu, der wie ein riesiger Betonklotz aus dem Wasser ragte, beim Näherkommen ins Gigantische emvorwuchs. Wie eine Reihe dunkler Löcher wirkten die Einfahrtskanäle. Die Panzertüren, die das Innere gegen Bombensplitter oder Beschuß sichern, standen weit offen. Durch eine dieser Einfahrten glitt unser Boot; es war in seinem bombensicheren Heime angekommen. Wir besichtigten das gigantische Werk. Der Kommandant führte uns zunächst zu einer Aufschrift an der Wand, die daran erinnerte, daß im April vorigen Jahres mit dem Bau begonnen und im September bereits das erste U. Boot eingelausen sei.„Das war mein Boot,“ sagte stolz der junge Kommandant. U.Boot lag neben U-Boot in seiner Box. Wie groß ist doch solch kleines Boot! Arbeiter werkten auf ihm und unter ihm. Gie haben ein leichtes Schaffen. Alles, was sie brauchen an Handwerkszeug oder Maschinen, ba ben sie fast in Grissweite bereit. Denn dieser Betonklotz beherbergt nicht nur die Boote, sondern auch alles, was eine moderne U-Bootswerft benötigt. Berlin. In Höhe der USA.=Atlantikküste wurden zwei seindliche Handelsschifse von 6000 und 9200 BRT. durch Unterseebobte der Achse angegrissen und mit Torpedovolltresser versenkt. Die Versenkung erfolgte so nahe an Land, daß ein großer Teil der Besatzungen schwimmend das Land erreichen konnte. Berlin. Am 6. Mai 1942 ist der Generalkommandant der italienischen Regia Guardia di Finanza, General Aymonio, zu einem Dienstbesuch in Berlin eingetrossen. Sonderschau von Schäferhunden Köln. In Köln wurde von den Ortsfachscha ten für Deutsche Schäserhunde e. B. eine So derschau deutscher Schäferbunde durchgeführt, der 180 Besitzer der besten rheinischen und we sälischen Zuchttiere, aber auch ausgezeichnet Zuchten aus dem ganzen Reich erschienen. D beste Hündin war Adda vom Domhügel(BesitzPehl, Köln) vor Jusca aus dem Odinstamm(B sitzer Reiling. Essen). Einer der Butzbacher Ausbrecher gefaß Gietzen. Die beiden aus der Sicherungsansta in Butzbac ausgebrochenen Zivilgefangene über deren Flucht vor einigen Tagen bericht wurde und die am Spätabend des 28. April b Grossenlinden ein Bahnwärterhaus überfielen un den Bahnwärter durch Messerstiche verletzte treiben sich nach einwandfreien Spuren in der Ge gend von Grünberg umher. In einem Wald zu schen Reiskirchen und Lindenstruth wurden beiden von einer Frau gesehen und der Genda merie gemeldet, die daraufhin sofort die Verso gung aufnahm und die beiden auch verhaftet Sie wurden nach Reiskirchen in Haft gebrach doch brachen sie in der Nacht erneut aus und setz ten ihre Flucht in Richtung Grünberg fort. Dabe drangen sie nachts in Queckborn in zwei Gehöf ein und stahlen Lebensmittel und Kleidungsstück Die sofort einsetzenden verstärkten Nachsorschu gen hatten den Erfolg, daß einer der Ausbrech erneut festgenommen werden konnte. Er hatte si in einer Feldscheune versteckt. Bei seiner V nehmung gab er an, daß sein Spießgeselle S lewsky versuchen wolle, nach Westfalen zu en kommen. Einschränkung des Sportverkehrs gelockert Reichssportführer von Tschammer und Osten gibt bekannt: „Für die Einschränkung des Sportverkehrs gelter unter Aufhebung meiner Anordnung vom 27. Februa 1942 ab 1. Mai bis auf weiteres folgende Bestimmungen Sportveranstaltungen einschließlich der Meisterschafte spiele des RSRL sowie Lehrgänge sind örtlich und innerhalb eines Sportgaues(Bereiches) uneinge schränkt zulässig. Bei Ansetzungen von Svortveranstaltungen über die Grenzen eines Sportgaues(Bereiches hinaus ist soweit wie irgend möglich eine Ueberlastung der öffentlichen Verkehrsmittel zu vermeiden. Falls eine teilnehmende Mannschaft mehr als zweihunder! Kilometer in einer Richtung reisen muß, bedarf die Veranstaltung in jedem Einzelfall meiner Ge nehmigung.“ Unser guter, einziger Bruder. Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, mein Jieber Bräutigam Otto von Scheven Wachtmeister in einem Artl.-Regt., Inhaber des EK. II. Kl. In tiefstem Schmerze tellen wir die bittere Nachricht mit, daß mein herzlichst geliebter, füngster Sohn, unser unvergeßlicher Bruder, Enkel, Neffe und Vetter hat, nachdem er den Polen- u. Westfeldzug glücklich überstanden hatte, sein junges, zukunftstrohes Leben Im Alter von 26 Jahren Im Osten dahingegeben. Gefreiter Hans Glapa nach glücklich überstandenem Westfeldzug sein hoffnungsvolles Leben im blühenden Alter von 24 Jahren in soldaIn tiefer Trauer: Gustav Schnettler u. Frau Ella, geb. von Scheven Ida von Scheven Alfred Hasenberg u. Frau Hertha, geb. von Scheven Gertrud Jagener als Braut Friedric tischer Pflichterfüllung bei einem Spähtruppunternehmen Im Osten am 11. April 1942 lassen mußte. Er ruht auf einem Heldenfriedhof im Osten neben seinen Kamaraden. Er war unser Stolz. Eierverteilung In der Zuteilungsperiode vom 4. 5. bis 31. 5. 1942 werden aus den Bestellschein 36 der Reichseierkarte 5 Eier, und zwar auf die Abschnitte a und b je 2 Eier und auf den Abschnitt c 1 Ei ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt nach Maßgabe der Belieferung der Kleinverteiler im Laufe der Zuteilungsveriode. Münster, den 5. Mai 1942. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen — Provinzialergährungsamt Abtlg. B— Familie Friedrich Jagener. Sprockhövel(Hohe„Egpe 16a) Emsen-Karnap, Buer-Beckhausen, den 5. Mai Unfaßbar schwer hat Gottes heiliger Wille uns getroflen durch die Nachricht, daß unser herzensn stiller Trauer: Wwe. Helene Glapa, geb. Stanck, lrene Glapa Bruno Glapa, a. Z. Feuerwerker Roman Glapa, Feidwebel u. Anverwandte. Bochum(Kalser-Wilhelm-Str. 7), Im Mai 1942.“ Das Seelenamt findet statt am Mittwoch, dem 13. 5 in der Parrkirche St. Michael zu Bochum-Dahlhausen. Heute erhlelt ich die traurige, unfaßbare Nachricht, daß mein lieber Mann, unser guter Vater. unser lieber Sohn. Bruder. Schwiegersohn, Schwager. Onkel und Vetter, der guter Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel elle und Vetter Bernhard Wöhning Gefreiter in einem Infant.-Regt., am 1. April 1942 bei den schweren Abwehrkämpfen Im Osten Im blühenden Alter von 28 Jahren sein Leben für das Vaterland lassen mußte. Er folgte seinem Bruder Hans, der ebenfalls sein Leben Im lleß.naten in— Osten ließ, nach 8 Monaten in den Tod. In tiefer Trauer: Heinrich Wöhning und Frau Maria, geb. Horn Heinrich Wöhning jun. und Frau Anne, geb. Vogel August Wöhning(Im Osten) und Frau Erna, geb. Wiese Frau Lisbeth Wöhning, geb. Althoff u. Sohn Hans und die übrigen Anverwandten. Essen-Steele(Am Deimelsberg) u. München, 4. Mai 1942. Das felerliche Seelenamt für den lieben Gefallenen findet am Donnerstag, dem 14. Mai(Christi Himmelfahrt) morgens 8½ Uhr. in der St. Laurentiuskirche zu Essen-Steele statt. (Bei besonderen Umständen um 10 Uhr). Nach längerer, mit größter Geduld ertragener Krankheit entschlief Sonntag. 23 Uhr, still und ruhig mein lieber Mann Schwiegercohn, Bruder. Schwager, Onkel, Nefle und Vetter Wilhelm Wirth Im fast vollendeten 48. Lebensjahre. In stiller Trauer Erna Wirth, geb. Zeumer und Angehörige. Hattingen-Ruhr(Augustastraße 36), den 7. Mai 1942. Die Beisetzung hat auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille stattgefunden. Hart und unerwartet traf uns die unfaßbare Nachricht, daß unser über alles geliebter Sohn, Bruder, Neffe und Vetter Hermi Schwartmann Fernschrelber der Luftwalfe Unteroffizier Guslav Röder Unhaber des EK. II. Klasse, kurz vor Vollendung seines 33. Lebensjahres, bei den schweren Kämpfen Im Osten am 15. April 1942 den Heldentod fand. Er starb nach gut überstandenem Polen- und Westfeldzug. In tiefer Trauer: Maria Röder, geb. Hommerich, Horst und Norbert Die Eltern, Geschwister ,und alle Anverwandten. Welper-Ruhr(Schulstr. 33) u. B.-Stiepel, Im Mai 1942. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Anmeldungen zu den städtischen Oberschulen für Mädchen Freiherr=vom=Stein=Schule, Arndtstraße 29, Schillerschule, Waldring 71, bei den Schulleitungen in den genannten Schulgebäuden in der Zeit vom 4. Ubis zum 9. Mai 1942, von 11—13 Uhr, zu erfolgen haben. Die Kinder sind bei den Schulen ihres Wohnbezirks anzumelden. Es wird besonders betont, daß der Unterricht der Schillerschule in vollem Umsange und ohne jede Beeinträchtigung fortgesetzt wird. Bochum, den 6. Mai 1942. Der Oberbürgermeister. Schlachthof Hattingen Freibank. Sonnabend morgen ab 8 Uhr Verkauf von minderwertigem Rindfleisch. Im blühenden Alter von 20 Jahren am 15. April Im Osten den Heldentod fand. Wir verlleren in ihm einen herzensguten, treuen Sohn. Er stard, getreu seinem Fahnenelde, fürs Vaterland. in tiefem Schmerz: Familie Hermann Schwartmann und Anverwandte. Für die uns aus Anlaß unserer Silber-Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Wilhelm Koch und Frau Osserten 3165 3256 3298 3382 3425 3515 liegen zum abbolen berett in der Gesch. d. Za. in Hattingen. Essen-Steele(Rottstraße 8), den 4. Mai 1942. B.-Dahlhausen, den 7. Mai 1942 Scharpenseelstr. 29 a Das felerliche Seelenamt findet am Sonntag, dem 17. Mai, 10 Uhr, in der St Marienkirche zu Steele-Rott statt. Warne hiermit jeden Die Bühne der Gauhauptstadt Bochum Intendant: Professor Dr. S. Schmitt. Donnerstag, 7. 5., 19—21 Uhr, Vormiete: Elftes Haupt=Konzert: Werke von Niederste=Schee, Reger, Pfitzner und Schubert. Solist: Helmut Zernick— Violine Freitag 8. 5. 19—21.15 Uhr, Vormiete C 22:„Spielzeuge Gottes“ Central Hattingen ich eing mich In dein Herz hinein Nicht f. Jugendl. X. Täglich X.00,5.25, 7.40 Uhr Lichtburg Hattingen Anuschka Nicht f. Jugendl. Täglich 2.30,5.00, 7.20 Uhr Wochenschau vor d. Hauptfllm Sein Auch wir verlleren einen treuen Arbeitskameraden. Andenken wird bei uns lortbestehen. Betriebegemeinschaft der Firma Emll Herminghaus a. G. Velbert das Wersen mit Steinen aus mein Grundstück und meine Stallungen fortzuletzen, da ich die Eltern für ihre Kinder verantwortlich mache und Anzeige erstatte. Franz Laumeier. Welper. Gett der Herr nahm gestern morgen gegen 7 Uhr nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Großmutter Antoniette Vogtmann Trägerin des allbernen Kreuzes der Deutschen Mutter Im Alter von 56 Jahren, versehen mit den Hellamittein der bI. kath. Kirche, zu eich in die Ewigkeit. In delem Schmerz: Eberhard Vogtmann und Kinder. E.-Steele(Grendplatz 8), den 6. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Freitagmorgen 9 Uhr von der Leirbenhalle am alten kath. Friedhof aus statt.— Das Seelenamt int um 8½ Uhr in der St. Laurentiuskirche Nach Gottes hl. Willen entschlief heute mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, Netle und Vetter Hermann Reuss Im Alter von beinahe 33 Jahren, gestärkt durch den Empfang der bl. Sakramente. Er loigte seinen Brüdern nach 9 Monaten, die Im Oeten gefallen eind. In tiefer Trauer: Frau Maria Reuss, geb. Hollmann und Kinder Maria und Hubert Familie Alex Reuss Familie Wwe. Hollmann und die übrigen Anverwandten E.-Ueberruhr(Bulkersteig 55), den 4. Mai 1942. Die Beei Uhr, vom Mariehnne—.——— amt ist anschließend in der Plarrkirche zu Ueberruhr. rdigung findet statt am Preitag, dem 8. Mai. 9.30 m Marienhaus in K-Ueberruhr aus Das LevitenGeldbörse verloren auf dem Wege Steele Post bis Reva. 1 großer Küchenschrank für 75. RM. und 1 zweitüriger Kleiderschrank für 25 RM., guterha ten, zu verkaufen. Hattingen=uor. Akazienstraße 16 I. Kraftfahrer V. Fübreischeim ###che I.fast GIa11. Ula-Tonhalle# Bochum Frauen eind dech bessere Diplomaten. 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Die le darin, die indi wo sie bei Man stellung beziehen henden Briten a außergewöhnlich tionen besonde in die Reihen de Hinzu kommt die motorisierten jap den Fliehenden und ihnen keine Widerstand zu sa Die Japaner gruppen vor, die im ChindinMandalay auf dritte an der## Bhamo, den n der Indien=Bur Diese Kampfgruz stieß, hat bei Ko biet betreten. Indem sie au mee in und bei die japanischen Kalibers ab Truppen schwerst General Tokio, 8. Mi gelang es den ballo zu lande gesamte Insel v kommen. Nachdem die Hand geraten 1 Jonathan Wai ber der amerika pen, der seit den Widerstand auf zieren seines und ergab sich Große Dan Berlin, 3. M tion immer wie