Westfälisches Tageblatt Hagener Generalanzeiger General=Anzeiger für Hagen und Umgegend 225 Lsierge. Ler=ser-czeeresche Bläster so pfemig nehr.„Basc dse Pot bezogen mit Bunte Blätter Mark 2.10, ohne Bunte Blätter Mark 1.80 für das Viertelahr ausschließlich Postbestellgeld. Amtliches Kreisblatt für den Unabhängige Zeitung Tägliche Beilage: Unterhaltungsblatt Feierstunden. Wöchentliche Beilagen: Hagener Bunte Blätter. Für unsere Frauen. Für unsere Kleinen. Stadt= und Landkreis Hagen für nationale Politik Rotationsdruck und Verlag: Westfälische Verlagsanstalt Decker& Co., Hagen i. W., Goldbergstr. 17—21. Redaktion: Fernsprecher Nr. 126, Expedition: Fernsprecher Nr. 120. Telegr.=Adr.: Tageblatt Hagenwestf. Hagener Generalanzeiger An paltene Zeile 20 Pfg., im Dohnungs= und Arbeitsmarkt 15 Pfg., Cextzeile im Rehlameteile 50 pfg., Beilagengebühr 6 UIh. für 1000 Stück. Bei Wiederholungen Rabatt nach Carif; jeder Rabatt gilt als Kassenrabatt und kann verweigert werden, wenn nicht binnen 4 Wochen nach Empfang der Rechnung Jahlungerfolgt. Sdanmunten mniet und uit dsen Lod antset ene an die erden zu zasleabe= Usolamtersagung aon s. 300 Mark Nummer 50 Mittwoch, den 28. Februar 1912 48. Jahrgang Erstes Blatt. Gibt es noch eine gelbe Gefahr? ettbewerbs der Abg. Herzog(Wirtsch. Vag.): Das Gesetz kommt etwas reichlich spät. Im allgemeinen entspricht die Vorlage unseren Wünschen und wird das deutsche Element, trotzdem dem Entwurf noch mehrfache Mängel anhaften, stärken. Abg. Haussen(Däne): Der§ 7 enthält eine Unbilligkeit, die besonders in Nordschleswig schwer empfunden wird. Die dortigen Gerichte bezeichnen Preußen, welche von den schrift„Schin Nippon“(Das neue Japanf, die unter der Leitung des früheren Ministerpräsidenten Graf!.. Hluma steht, wird die Lage Japans stark kritisiert in Deutschland geboren sind, unter gewissen Be„„„„ Chauninismus dingungen als Deutsche anzusehen sind. Diese Frage und dabet eine ernste Warnung geger(Piettanfanen, ist besonders in Nordschleswig sehr brennend. Den und Selbstüberschätung, zgge ggg, Diesfaufaren, Ausläudern muß eine Behandlung zuteil werden, die die nach dem russischen Kriege ganz Asien für Japani onen beanspruchten, sind da stark herabgedämpft. Keinesfalls, so heißt es, können wir die Stellung sapans als Großmacht des Ostens als unabänderlich betrachten. Es kann sogar von Jahr zu Jahr schwieriger werden, unsere jetzige Steuung aufrecht u erhalten. Die Einfuhr übersteigt aujährlich die Ausfuhr. Den Hauptteil unserer Einfuhr bilden Rohbaumwolle und Eisen, und wenn auch ein Teil davon in Gestalt von Geweben und Eisenfabrikaten wieder ausgeführt wird, so muß doch der größere Teil für unseren eigenen Bedarf dienen. In Jahren schlechter Ernte führen wir so, gar erhebliche Mengen Reis ein. Auch fließt viel Ghold ab in Gestalt der Verzinsung unserer Staatsschulden, und es hat nicht den Anschein, als sollte das Japan hat zwar reiche Kohlenminen auf Kynschu, Sachalin, Hokkaido und in Fuschun in der Mandschurei, aber die Kohle ist größtenteils schlecht und hält die Konkurrenz mit der chinesischen Kohle nicht aus. Deutschland, England und Amerika sind in viel glücklicherer Lage. Eisenerz ist zu wenig vorhanden, als daß der chinesische Import für die Industrie entbehrt werden könnte. Kupfererze sind in reicherem Maße im Lande und ein Exportartikel, aber leider befinden sich die meisten japanischen Kupferminen in schlechter finanzieller Verfassung. Auf Goldminen hatte man während des Krieges eine trügerische Hoffnung gesetzt, aber wenn man nicht in Korea und Formosa neue Fundgruben erschließt, ist auch von diesem Mineral wenig zu erhoffen. Die Petroleumindustrie in Etschigo hat sich so gehoben, daß sie ein Drittel des heimischen Bedarfs bestreitet; indessen sind mehrere Quellen schon erschöpft. Man hofft aber, wenn Gas und Elektrizität billiger werden, den Petroleumimport mit der Zeit entbehren zu lönnen. Für die elektrische Industrie denkt man an bessere Ausnutzung der Wasserkräfte, da Japan ein sehr regenreiches Land ist. Was die Baumwolle betrifft, auf welchem Gebiete Japan eine starke Veredelungsindustrie treibt, so leidet es an dem Mangel au produzierenden Kolonien, da im eigenen Lande, Korea eingeschlossen, wenig wächst. Selbst in der Seidenindustrie hat Japan jetzt einen schweren Stand gegenüber den neuen amerikanischen Spinumaschinen. So führt der Verfasser jenes beachtenswerten Artikels seine Landsleute, die vor ein paar Jahren start an Selbstüberschätzung litten, zu besserem Verständnis ihrer wahren Lage. Diese Kritik erregt in Japan Aufsehen, sowohl bei den Japanern wie bei den Fremden. Sie zerstreut viele unbegründete Hoffnungen, aber auch die übertriebenen Besorgnisse, die schon in Europa in weiten Kreisen gehegt wurden Deutscher Reichstag. 14. Sitzung. Berlin, 27. Febr. Am Bundesratstisch Staatssekretär Dr. Delbrück Präsident Dr. Kaempf cröffnet die Sitzung 1.20 Uhr. Zunächst wird ein schleuniger Antrag der Sozialdemotraten wegen Einstellung eines schwebenden Disziplinarverfahrens gegen den Abgeordneten Dr. Liebtnecht für die Dauer der Session angenommen. Es folgt die dritte Lesung des Gesetzentwurfs zum internationalen Uebereinkommen zur Be lämpfung des Mädchenhandels. Abg. von Liszt(Vp.): Nach der Vorlage ist An werbung eines Mädchens oder einer Frau zu unsitt lichen Zwecken strafbar. Von einer Strafbarkeit kann aber nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts nur dann die Rede sein, wenn das Mädchen oder die Frau in ein Bordell ausgenommen ist. Auwerben ist eine straflose Vorbereitung. Diese Lücke könnte vielleicht durch ein besonderes Gesetz oder durch eine Ergänzung des Strafgesetzbuches ausgeführt werden. Ministerialdirektor Dr. Kriege: Das Reichsjustiz amt ist nicht der Meinung, daß hier eine Lücke vorhanden sei. Sollte sich aber ergeben, daß die Praxis einen aderen Standpunkt einnimmt, dann wird die Regierung einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. eines mächtigen Volkes würdig ist. Abg. Landsberg(Soz.): Es ist eine große Ueber treibung, daß Millionen von Deutschen durch das alte Gesetz dem Reiche entzogen worden seien. Daran, daß Millionen von Deutschen im Auslande ihre Na tionalität verloren haben, ist die gesetzliche Bestimmung, die jetzt beseitigt wird, volltommen unschuldig. Das allerbeste Mittel, die deutsche Nationalität kräftig zu erhalten, ist, zur Auswanderung keinen Anlaß zu geben, innere Kolonisation zu treiben und freiheitliche innere Einrichtungen zu schaffen. Wer in Deutschland seiner Wehrpflicht genügt, emuß dadurch ganz von selbst die deutsche Reichsangehörigkeit erwerben. Der Verlust der staatsbürgerlichen Rechte darf nur bei schwerer Verletzung der Wehrpflicht eintreten, und dann nur durch Rechtsspruch. Wenn wir Ausländer als deutsche Staatsangehörige aufnehmen wollen, dann sollen es nur Leute sein, die körper lich und geistig vollständig einwandsfreie Menschen sind. Die Bestimmung, daß bei der Aufnahme eines Ausländers die Bundesstaaten mitzureden haben, lehnen wir ab Abg. von Richthofen(Kons.): Wir halten es für richtig, daß die Frau durch die Heirat, die Nationa lität des Mannes erhält. Die Behandlung von Ausländern ist immer eine Frage des Taktes. Darauf sind auch die Schwierigkeiten in Nordschleswig zurückzuführen. Wenn ein Mann, der 1870 mitgclämpft hat, nachher ausgewiesen werden kann, so ist das zu bedauern. Wir halten es für richtig, daß alle Bundesstaaten bei der Naturalisierung von Ausläu dern mitgehört werden müssen. Abg. Seyda(Pole): Die guten Grundzüge dieses Gesetzes sind allerseits anerkannt worden, aber es is auf die einzelnen Bestimmungen hingewiesen wor den, die verbeeffrungsbedürftig sind. Die Vorlage wird hierauf an eine Kommission von 21 Mitgliedern verwiesen. Es folgte die erste Lesung des Schutz truppengesetzes. Staatssekretär Dr. Solf: Der Entwurf bietet ein neues Recht, veraltete Rechtsverhältnisse werden be seitigt und Vorschriften, die heute schon in Uebun sind, werden Gesetz. Das ist besonders der Fall hin sichtlich der Besugnis des Gouverneurs, Personen des Beurlaubtenstandes zur Dienstleistung heranzu ziehen. Wir wollen für Zeiten der Gefahr einen besonderen Beurlaubtenstand für die Schutzgebiete schaffen. Die Vorschriften für die Handhabung der Kontrollversammlungen sollen mög lichst sich den speziellen Verhältnissen anpassen, dem Gonverneur wird deshalb ein weiter Spielraum ein geräumt. Die Farmer fallen dabei aus, weil sie un abkömmlich sind, weiter die Angehörigen der Polizei truppen. Ich bitte Sie, die Vorlage anzunehmen. (Beifall). Abg. Noske(Sog.): Die gesetzliche Regelung entspricht den Wünschen des Hauses, namentlich denen der Budgetkommission. Die Vorlage ist ein neuer Beweis dafür, daß sich die Regierung immer noch nicht freimachen kann vom Schematisieren. Die Absicht der Budgetkommission ging dahin, durch gesetzliche Regelung des Schuttruppenwesens eine Herabminderung der Kosten für die Unterhaltung der Schutz truppen zu erlangen. Das wird aber durch die Vor lage nicht erreicht. Unsere Zustimmung zur Vorlage wird abhängig sein von einer gründlichen Kommissionsberatung.(Beifall bei den Soz.). Aba. Erzberger(Ztr.): So harmlos,„wie der Staatssekretär es hinstellte, ist die Vorlage nicht. Wir wollten erreichen, das der Reichszuschuß abnehme und daß die Afrikander ebenso ihr Gut und Blut für ihr Vaterland einsetzen, wie die Deutschen im Heimatlande. Die Einrichtungen der Kontrollversammlungen schematisch auf die Schutztruppen zu übertragen, ist höchst bedeuklich. Der Reichstag wird stannen über die enormen Reisekosten. Ein Gesetz hat geringeren Wert, wenn die wesentlichen Punkte kaiserlicher Verordnungen vorbehalten werden. (Sehr richtig!) Dadurch begibt sich der Reichstag des Budgetrechts. Die Streitfrage, ob der Gonverneur der Kolonie oder derjenige der betreffenden Schutzehr erfreulich. Ob es schon an der Zeit ist, die Schutztruppen zu vermindern, muß sorgfältigst geprüft werden. Vor allen Dingen muß darauf geehen werden, daß farbige Soldaten bei Anwerbung ür unsere Schutztruppen niemals zur Bedienung von Geschützen verwendet und daß sie nicht Weißen als Vorgesetzte übergeordnet werden. Mehrsache Bedenten werden uns nicht abhalten, auf Grund dieser Vorlage das Schutztruppengesenz zur Verabschiedung zu bringen, auch wenn uns zunächst noch finanzielle Opser dadurch auferlegt werden. Abg. v. Böhlendorff=Kölpin(Kons.): Zu meiner Freude haben sich alle Vorredner zu dem Grundgedaulen des Gesetzes im allgemeinen mohlwollend geäußert. Die Vorlage will die volle Ausnutzung der in den Schutzgebieten vorhandenen Beyrkräfte herbeiführen und dazu est eine Organisation des Meldewesens, der Kontrollverhältnisse und der Ersatzgeschäfte notwendig. Auch wir haben die Ansicht, daß die Vorlage in manchen Punkten noch einer Abände rung bedarf. Ich beantrage die Verweisung des Ent wurfs an die Budgetkommission. Abg. Dove(Fortschr. Vp.): Mit der Verweisung der Vorlage an die Budgetkommission sind auch wir einverstanden. Der Begriff der Komandogewalt bezüglich der militärischen und bezüglich der staats rechtlichen Befugnisse bedarf allerdings einer genauen Klärung in dieser Vorlage. Auch andere Punkte der Vorlage, die in dem Entwurf zum Teil nur skizzenhaft angedeutet sind, erfordern einen weiteren Ausbau. Abg. v. Liebert(Reichsp.): Auch für uns besteht die Forderung, daß kein Farbiger mit der Bedienung von Maschinengewehren betraut wird. Unsere Schutztruppen haben immer gute Disziplin und Mannesmut bewiesen, und es ist deshalb zu begrüßen, daß endlich die ganze Schutz truppenfrage geregelt werden soll. Staatssekretär Dr. Solf: Wir können mit dem Ausgang der Tebatte wohl zufrieden sein. Die Anregungen auf bestimmte Aenderungen weoden in der Kommission geprüft werden. Ueberall wo es irgend möglich ist, wird die Kolonialverwaltung gern nachgeben. Damit schloß die Debatte. Die Vorlage ging an die Budgetkommission. Nächste Sitzung Mittwoch 1 Uhr. Etat des Reichsamts des Inncrn. Schluß 6 Uhr. erkannte an, daß durch diese Abwässer ein erheblicher Schaden für Industrie und Landwirtschaft wie auch für die Trintwasserversorgung der Städte verursacht werde. Mit dem Projekt der Ableitung in die Nordsce habe man sich im Ministerium bereits beschäftigt; die Kosten beliefen sich auf 124 Millionen Mart; Preußen könne aber die Frage nicht allein lösen, und es läme vielleicht eine reichsgesetzliche Regelung in Betracht. Die Abag. Borchardt[Soz.] und Ehlers(Vv.) befaßten sich mit Fragen der Ge werbeinspektion, und die Abgg. Lieneweg stonf. und Dr. Wendlandt(Natl.) verwandten sich für Besserstellung der Aichbeamten. Im Anschluß daran wurde eine Petition betr. Erhaltung des Aichamtes in Staegard der Regierung zur Erwägung über wiesen; über eine weitere Petition der Aichmeister usw. um Versetzung in die Gehaltsklasse 2100. Mart wurde zur Tagesordnung übergegangen. Darauf vertagte sich das Haus auf Mittwoch 11 Uhr. chluß nach 4 Uhr. Nach dem Handelsctat wird der Etat der direkten Steuern beraten werden, im Anschluß daran vor aussichtlich der Vergetat. Ein Schwerinstag finde: erst wieder nächsten Sonnabend statt. Die Frage wird in dritter Beratung angenom Amm e te tmer Mo men, auch die Vorlage betr. Verlängerung des truppe die oberste Kommandogewalt inne hat, wird Dandelsvertrages mit der Türkei wird durch die Vorlage nicht beseitigt. ohne Debatte in dritter Lesung angenommen. Es folgt die Fortsetzung der Debatte über Reichs= und Staatsangehörigkeitsgesetz. Abg. Liebert(Rv.): Zu begrüßen ist die wesentliche Erleichterung der Wiedererwerbung der Reichsangehorigkeit. Wer den Schutz des Reiches genießen will, muß auch für die Wehrhaftigkeit des Vaterlandes etwas tun. Der Gesetzentwurf ist geeignet, Rie Deutschen im Auslande fester an das Heimatsland zu betten. Die Pensionierungen der Schutztruppenossiziere machsen in erschreckendem Maße und man ist vielfach der Meinung, daß dabei nicht der strenge Maßstab angewendet wird wie bei der Pensionierung von Zivilbeamten. Was sich im Vaterland bewährt hat, soll man nicht ohne weiteres auf die Kolonien übertragen. Dahin gehören auch die Vorschriften über das Militärstrafverfahren.(Beifall). Abg. Götting(Natlib.): Die Kolonien entwickeln sich hinsichtlich der Aufbringung der eigenen Kosten Preußischer Landtag. Abgeordnetenhaus. 24. Sitzung.* Berlin, 2. Februar. Bei der Fortsetzung der allgemeinen Aussprache zum Ministergehalt kam heute als letzter der ersten Rednerreihe der Sozialdemokrat Ströbel zu Wort. Seine Anpreisung der Sozialdemokratie als Helferin für die Interessen des selbständigen Handwerks rief begreifliche Heiterkeit hervor. Herr Ströbel forderte Ausdehnung der Gewerbeinspektion auf das ganze Handwerk und wandte sich dann im üblichen Ton gegen die„Ausbeuter“. Der zweite konservative Redner, Abgeordueter Felisch, beschäftigte sich wiederum eingehend mit der Frage des Bauschutzes. Der Standpunlt, den gestern der Minister eingenommen, gefiel ihm eben sowenig wie hernach dem Abg. Rahardt Ifrt.). Des letzteren Vorwurf, daß man an der Bereitwil ligkeit der Regierung, dem Mittelstand zu helfen zweifeln könne, wehrte Herr Sydow alsbald sehr energisch ab, indem er noch einmal hervorhob, daß er seine Entschließungen nur auf einwandfreies Material stützen könne. Eine Reihe von wichtigen Mittelstandsfragen behandelte der natio nalliberale Abg. Dr. Schifferer. Er hob hervor, daß seine Freunde auf die Warenhausbewegung mit ihrer ernsten Gefahr für den Mittelstand nach wie vor ein wachsames Ange haben würden. Zu be dauern sei, daß gerade die Angehörigen des Mittel standes zu den hauptsächlichsten Kunden der Waren häuser gehörten. Weiter besprach der Redner die Kreditbeschaffung und beklagte, daß die Handwerker selbst bei der Preußenkasse einen so hohen Zinsfuß zu zahlen haben. Man werde sehen müssen, ob sich nicht andere Wege finden, um zu einem billigeren Kredit für die Handwerker zu kommen. Dr. Schifferer wies gegenüber den von dem sozialdemokratischen Redner aufgeführten irre führenden Zahlen nach, daß sowohl in der Land wirtschaft wie auch im gewerblichen Gebiete nicht nur die kleinen und großen, sondern auch die mittleren Betriebe sich vermehrt hätten, und forderte weiter eine vernünftige Kartellpolitik als wirksam stes Mittel gegen die Vertrustung. Unter dem beliebten Schlagwort„Schutz der nationalen Arbeit“ wollte der nationalliberale Redner nicht lediglich Schutzzölle verstanden wissen, sondern alle Maßnahmen, die wir in unserer inneren Wirt schaftspolitik zum Zwecke des Ansgleichs der Inter essen aller Stände zu treffen hätten. Dr. Schifferer verlangte endlich größte Strenge beim Schutz der Arbeitswilligen, die auch schon im Rahmen der bestehenden Gesetze möglich sei. Nachdem die Konservativen dann noch einen dritten Redner vor geschickt hatten, hielten sie die Zeit des üblichen Schlußantrages für gekommen, den sie dann auch unter dem berechtigten Protest der Linken mit Hilfe des Zentrums durchdrückten. In der Spezialberatung brachte der Abgcordnete Hausmann(Natl.) die Zuleitung der Kaliabwässer in die Flüsse zur Sprache und erkundigte sich danach, wie sich die Regierung zu deren Ableitung in die Nordsee stelle. Der Minister Der italienisch=türkische Krieg. Konstantinopel, 27. Febr. Ein ofsizielles Telegramm aus Derna berichtet, daß während des Nachtangriffs der Türten zwei italienische Fortifikationen zerstört und mehrere hundert Ita lienergetötet wurden. Viele Geschütze und Ge wehre fielen den Türken in die Hände. Die Türten und Araber hatten 30 Tote und 50 Verwundete. 2 Konstantinopel, 27. Febr. Die Pforte beauf tragte ihre auswärtigen Botschafter, den Mächten ta tegorisch zu erklären, daß eine Verständigung für den Frieden auf der Grundlage des italienischen Annerionsdetrets unmoglich sei. Das Bombardement von Beirnt. Konstantinopel, 27. Febr. Wie die Blätter melden, fand der Schritt der Pforte gegen die Eröffnung des Bombardements auf türkische Fahrzeuge vor Beirnt, wobei die Italiener nicht den Ablau der gewährten Frist abwarteten, bei den Mächten günstige Aufnahme. Der französische Botschafter in Rum sei noch vor diesem Schritte beauftragt worden die Aufmerksamleit Italiens auf den erwähnten Um stand zu lenken. X Saloniki. 27. Febr. Auf Befehl aus Konstan tinonel werden hier die Verteidigungsar beiten in beschleunigtem Tempo durchgeführt Tämtliche Offiziere müssen auf ihre Posten ein rücken. Alle Vorkehrungen zur energischen Vertei digung der Hafeneinfahrten sind durchgeführt. Die Liste der auszuweisenden Italiener ist bereits fertiggestellt. Bis jetzt macht sich noch keine fremdenfeind. liche Stimmung bemerkbar. Konstantinopel, 27. Febr. Die deutsche Botschaft verhandelt mit dem Minister des Acußern über die Milderung der Ausweisungsbefehle zugunsten der für die Baadad=Bahnunentbehrlichen italienischen Arbeiter. Die chinesische Republik. * Peking, 27. Febr. Die Delegierten zur Beratung über die künftige Verfassung sind heute hier eingetroffen und werden morgen ihre Beratungen über die Verfassung und Zusammensetzung der Re gierung und die Bestimmung der Hauptstadt begin nen. Es wird angenommen, daß die Delegierten Peling als Hauptstadt belassen werden.— Nach einer Konsulardenesche aus Nanting hat Inan schikai Sunjatsen die Mitteilung gemacht, daß eine internationale Bankengruppe die Gewährung einer Anleihe in Höhe von 20 Millionen Tacls (etwa 66 Millionen Mark angeboten habe. Er werde daher demaächst 4 Millionen Taels nach Nauling schicken, um die republikanischen Soldaten bezahlen zu lassen, die insgesamt 3000000 Mann zählten, und eine nationale Gefahr darstellten, wenn sie nicht be zahlt und vorsichtig behandelt würden. St. Frunzieko. 27. Febr. Eine hiesige chinesische Zeitung hat von den. Privatsekretär Dr. Sun jaisens eine Devesche erhalten, in der es heißt, die chinesischen Kriegsschiffe würden Vatavia bombardieren, wenn Holland keine Ent schädigung für die Tötung der Chinesen durch die holländischen Soldaten in Sverabaja zahle. Tagesrundschau. Der Kaiser wird auch in diesem Jahre Ansang März der Nordseelüste einen Besuch abstatten. Am I. März gedentt der Kaiser in Wilhelmohanen einzutreffen. An Bord des Flottenslaggenschifse Deutschland wird er am 6. Marz Wilbelmohanen verlassen und sich nach Helgoland zur Besicht gung der dortigen Befestigungsarbeiten begeven. Am 7. März wird der Kaiser in Kurhaven erwartet. Er gedenkt am folgenden Tage dort Besichtigungen vorzunehmen und vielleicht auch Schießübungen der Küstenforts beizuwohnen. Der Kaiser besuchte Reichstanzler. gestern vormittag den Der Staatssekretär des Reichololonialamts. Dr. Solf, wird kommenden Montag in Hauan ein trefsen, um sich über Verhältnisse in den hiesigen Diamantschleifereien zu informieren. Prof. Graf Ferdinand v. Harrach, der gestern seinen 80. Geburtstag feierte, beging das Feu bei seinem Schwiegersohn, dem sächsischen Staatsminister Graf Vitztum von Eckstädt, im Kreise der von auswärts eingetroffenen Mitglieder der Famille Harrach. Die Eröffnung der Universität Frankfurt a. M. ist auf den 1. April 1914 festgesetzt worden. stein, Dornav, Barmen, Gevelsberg, Lüdenscheid, Lennep, Schwelm, Rheydt, Wattenscheid, Grund und Velbert. Auskunft wird gern und kostenlos im Amtszimmer der höheren Handelsschule, Elberfeld, Bergstraße 24 II erteilt. z. B. an die Geburtstage, die morgen gefeiert werden! Am 29. Februcr geboren zu werden, das kommt nicht jedes Jahr vor. Alle vier Jahre Geburtstag feiern ist doch mal was besonderes. Ja, ich bin überhaupt was Eignes, gleichsam das Genie unter den Alltagen. Man muß mich nur verstehen. Dem Vernehmen nach sind mit der Organisation der Reichsanstalt für die Privatangestelltenversicherung der Leiter der sozialpolitischen Abteilung im Reichsamt des Junern, Exzellenz Caspar, und der Reserent für das Angestelltenversicherungsgesetz, Geh. Oberregierungsrat Beckmann, betraut. Deutsches Reich. — Eröffnung des neuen bayrischen Landiages. Seit nahezu vierzig Jahren war dies die erste Landtagseröffnung, der man allseitig mit großer Spannung entgegensah. Schon um 8 Uhr morgens rückte das Militär in Parade aus und besetzte die Straßen, von der Residenz bis zur Michaelkirche. Später fand mit großem, höfischem Pomp die Eröffnung 1##aur und der des bayerischen Landtages durch den Prinzregenten 1 LandeshauWestfäl. Provinziallandtag. Der Provinziallandtag der Provinz Westfalen tritt am Sonntag, den 3. Marz, in Münster zusammen, um die kommunalen Vorlagen des Provinzialverbandes für 1912 zu beraten. Man tann mit Befriedigung auf die finanzielle Lage der Provinz blicken, ist es doch möglich, trotz gestiegenen Bedarfs bei ausreichender Dotierung der bestehenden Fonds mit den gleichen Steuern, wie bisher, auszukommen, nämlich mit 13½ Prozent. Dabei weist der Provinzialbesitz dauerndes Wachstum auf. Das Vermögen der Provinz beträgt 51708 476 Mark, an Schulden stehen dem gegenüber 32942739 Mark, so daß sich ein Ueberschuß von 21855737 Mark ergibt. In diesen Besitz sind aber nicht die sehr bedeutenden Vermögen der Landes1 Die heutige Stadtverordnetensitzung, welche der Fortsetzung der Etatsberatung gilt, beginnt um 4½ Uhr. ) Postpersonalien. Versetzt sind: die Pastassistenten Flöring von Rummenohl und Wienecke von Körbecke nach Hagen. Klein von Hagen nach Dahle, Müller von Nachrodt nach Iserlohn, Scheermesser von Dortmund nach Schwelm und der Telegraphenassistent Böning von Dortmund nach Gevelsberg. * Die Wahl des Berliner Zweckverbandsdirektors, die auch in Hagen größerem Interesse begegnete, weil eine Zeitlang Oberbürgermeister Cuno für den Posten in Betracht kam, ist gestern endlich erfolgt. Oberbürgermeister Kirschner führte den Vor( Eingebrochen wurde in der vorletzten Nacht in eine Baubude in der Eckeseyerstraße. Die Diebe erbeuteten mehrere Pfund Zucker, Kafsee, Käse, Brote und einen Ueberzieher. ( Ein Fahrrad wurde vorgestern abend vor einer Wirtschaft in der Körnerstraße entwendet. Der Dieb versuchte es noch am selben Abend an einen hiesigen Althändler loszuschlagen. Der Händler verlangte indes Ausweispapiere und hielt das Rad so lange zurück. Der Dieb versprach, Papiere zu holen. zog es aber vor, nicht wieder zu kommen. Das gestohlene Rad wurde dem rechtmäßigen Besitzer wieder zugestellt — Schöffengericht. Auf Wunsch teilen wir mit daß der kürzlich vom hiesigen Schöfsengericht bestrafte Saraschreine:— vergl. Nr. 46 unseres Blattes— weder der Schreinermeister Heinr. Vorste (Trauermagazin, Frankfurterstraße), noch der Schreinermeister Wilh. Voeste jr.(Hagener Beerdi'gungsinstitut, Böhmerstraße) war. sitz. Bei der Berichterstattung über die Kandidaten unterbeamten findet am 17. März in Dortmund statt. wurde die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Im ersten Der Bezirksverein zählt bereits über 3000 Mitglie Der Bezirkstag der Post= und Telegraphen= am 17. März in D ählt bereits über Feuer=Sozietät eingerechnet. „ a. Tandeshauptmann Hammerschmidt hat mit statt. Freilich mußte das Zeremoniell in Anbetracht besonderer Zähigkeit dahin gedrängt, daß entspredes hohen Alters des Prinzregenten auf Anordnung der Aerzte zum Teil geschmälert werden. Bei dem seierlichen Gottesdienst ließ sich der Prinzregent durch den Thronfolger Prinz Ludwig vertreten. Nach dieser Zeremonie wurde nachmittags um 2 Uhr durch den Prinzregenten die feierliche Eröffnung im Thronsaal der Königlichen Residenz vollzogen. Der Prinzregent sprach jedoch nur die Eingangs= und Schlußworte der Throureoe vor dem versammelten Landtag, während der übrige Teil der Thronrede von dem Ministerpräsidenten Frhrn. v. Hertling verlesen wurde. — Neue Gerüchte über die Wehrvorlagen. Wie nach dem„L.=A.“ verlautet, dürften die Kosten der Wehrvorlagen sich zwischen 80 und 00 Millionen Mk. bewegen. Man rechnet jetzt auf rund 200 Millionen Mark Ueberschüsse im Rechnungsjahre 1911. Die Zeitungsnachricht, daß zur Deckung des neuen Mehrbedarfs auch Sondersteuern auf das mobile Kapital herangezogen werden sollen, entbehrt, nach einer halbamtlichen Meldung, jeder Begründung. Trotzdem hält die„Post“ ihre gegenteilige Behauptung aufrecht. — Die Wahlprüfungskommission des Reichstages wird heute, Mittwoch, ihre Arbeit beginnen. — Ein neuer Spionagefall. In Saarbrücken wurde ein gut gekleideter Belgier mit falschen Ausweispapieren unter Spionageverdacht verhaftet. — Ein neuer Erlaß des Justizministers. Vor ungefähr 1½ Jahren hatte der Justizminister angeordnet, daß alle Referendare, die das Assessoreramen mit„ausreichend“ bestanden hatten, aber doch nach Ansicht der Prüfungskommission über dem HSan Ihse nauchaft nemadit werden besonderer chende Summen in den Steuerausgleich= und Bausammelschatz eingestellt sind, so daß er jetzt 1218 350 Mark beträgt. Auch der Ernenerungsfonds für technische und maschinelle Anlagen, die ja einer erheblichen Abschreibung bedürfen, ist dauernd aufgefüllt worden und beträgt jetzt, nachdem ihm etwa 125000 Mark entnommen worden sind. immer noch 51000 Mark, während weitere 43000 Mark nach dem Vorschlage des Provinzialausschusses neu ein gestellt werden sollen. Im allgemeinen ist der Haushaltsplan mit sehr vorsichtiger Sparsamkeit aufgestellt worden, so daß nur geringe Steigerungen gegen das Vorjahr sich ergeben. Infolgedessen sieht der Haushaltsplan in Einnahme und Ausgabe für 1912 12 136400 Mark vor, während für 1913, da die Auf stellung stets für zwei Jahre vorgenommen wird. 12 486 600 Mark in Betracht kommen. Der vorjäh rige Haushaltsplan schloß mit 11 315 996 Mark. Das Mehr kommt in der Hauptsache aus den mit der Bevölterung steigenden Steuern und soweit der Haushalt für 1912 in Betracht kommt, aus den bereits übersehbaren Ueberschüssen, die mit 465 000 Mark gegen 310000 Mark im Vorjahre eingestellt werden konnten. Den Hauptbedarf machen natürlich die Provinzialsteuern aus, die mit 5292 100 M. gegen 4889 256 Mart eingestellt worden sind, während für 1913 sogar 5923400 Mark erwartet werden, das wäre 934143 Mark mehr, als der laufende Haushaltsplan vorgesehen hat. Das Rechnungsjahr 1912 müßte also schon mit erheblichen Ueberschüssen abschließen, wenn es möglich sein soll, diese beWahlgang erhielten dann Stadtkämmerer Steiniger (Berlin) 43, Oberbürgermeister Voigt(Barmen) 38, Bürgermeister Reicke(Berlin) 19 Stimmen. In der engeren Wahl wurde der Berliner Stadtkämmerer Dr. Steiniger mit 56 Stimmen gegen 45 Stimmen, die auf den Oberbürgermeister Noiat(Barmen) entfielen, gewählt.„„ Sonderzug zur Leipziger Messe. Am Mitt=zweiten Tage die Schüler der Oberklasse der Dortwoch, den 6. März, wird anläßlich der Leipziger munder landwirtschaftlichen Winterschule teil. Die Vormesse bei genügender Beteiligung ein Sonder=1 Diskussionsabende haben auch diesmal ihre Anztezug mit? und 3. Klasse von Köln und Düsseldorf hungskraft bewährt, indem der Besuch 163 Teilneh nach Leipzig fahren, und zwar Köln ab 11,00 Uhr mer aufwies. vorm. über augen(12,34 Uhr nachm.). Von Soest X Landwirtschaftlicher Vortragskursus. In den Tagen vom 13. bis 15. d. M. sand in Dortmund der 8. Vortragskursus der Landwirtschaftskammer für die Provinz Westfalen statt. Die Vorträge erfreuten sich eines regen Besuches. Die Zahl der Teilnehmer betrug 198; außerdem nahmen am ab vereinigen sich beide Sonderzüge 1,42 Uhr nachm. über Ottbergen, Nordhausen, Halle; Leipzig Berl Bahnhof an 8.16 Uhr nachm. Es werden besondere einfache Fahrkarten zu ermäßigten Preisen bis zur Höchstzahl von 500 Stück verausgabt. Die Ausgabe wird am 4. März, 7 Uhr abends, geschlossen. Den Schutz der Kinder vor Automobilen hat eine große französische Pneumatilfabrik in origi neller Weise als Motto ausersehen, um zugleich die Automobilisten vor unvorsichtigem Fahren durch die Ortschaften zu warnen. Die wirma verteilt unentgeltlich an jede Ortschaft zwei Tafeln, derei eine am Eingang, die andere am Ausgang der Ort schaft befestigt wird. Auf der einen Seite der Tafel befindet sich der Name der Ortschaft, eine Nummer, die das Auffinden auf der Automobilkarte erleichtert und die Warnung:„Langsam fahren! Beachte die Kinder!“ Auf der Rückseite der Tafel befindet sich:„Danke!“, ein Wort, das der Automobilist beim Verlassen der Ortschaft vor sich sieht. Schon über 10000 Gemeinden haben diese menschen= und linderfreundlichen Tafeln angebracht. * Mit den landwirtschaftlichen Ver anstaltungen wurde der erste Saatenmarkt abgehalten. An Saatvroben wurden ausgestellt Haser, Sommerweizen, Sommerroggen, Ackerbohnen, Steckrüben, und Kartoffeln, im ganzen 2029,30 Doppelzentner, wovon 287 Doppelzentner verkauft wurden. War der Anfang auch nur ein recht bescheidener, so ist man an den maßgebenden Stellen doch der Hofsnung, daß sich auch diese Einrichtung im Interesse unserer heimischen Landwirtschaft erfreulich entwickeln wird. Die Zahl der Besucher stellte sich auf 281. WESTFALEN, RHEINLAND UND NACHBAR-PROVINZEN Durchschnitt standen, ihm namhaft gemacht werden sollten, und daß bei diesen ein sogenannter Aktenvermerk gemacht werden sollte. Vor einigen Tagen ist eine neue Verfügung ergangen, wonach diejenigen Referendare, die zwar mit„ausreichend“, bestanden haben, deren Leistungen aber nach Ansicht der Prüfungskommission noch unter dem Durchschnitt geblieben sind, auch ihrerseits einen Altenvermerk erhalten sollen. Nach der Prüfung soll ihnen mitgeteilt werden, daß sie das Examen zwar bestanden hätten, daß sie aber im Staatsdienste als Richter keine Verwendungwürden. Portugal. — Keine Veräußerung portugiesischer Kolonien. In der Deputiertenkammer erklärte der Justizminister in Beantwortung einer Interpellation, daß nie ein Ministerium der Republik daran gedacht habe, irgend eine portugiesische Kolan äußern. Türkei. — Muselmanen=Morde auf Kreta. In der Nacht „„„* Wetter. 26. Febr. An der Strecke Witten— Die hiesge altkatholische Gemeinde beirauert Mietiter des neuen Eisenbahnbaues sicherte sich od ihres Selenhirten. Pastor Theken v..... Eienbaknperwaltung Wiesengelände. Wie es das Staatssteuersoll sich in einem Jahr so beträchtlich steigert. Soll es also auch für 1913 bei 13½ Prozent Provinzialsteuern bleiben, so dürfte man wohl unter Umständen gezwungen sein, zum ersten Male auf den Steuerausgleichsfunds zurückzugreifen. Es darf eben nicht verfinden gessen werden, daß die Ansätze in den Ausgaben rung in Arnsberg ein neues Regulativ betreffend die Anstellung, sowie die Rechte und Pflichten der Bezirksschornsteinseger erlassen worden. Der Bezirksschornsteinseger und sein Hilfspersonal haben sich gegenüber den Hauseigentümern und Hausbewohnern eines angemessenen Betragens zu befleißigen. Von der Vornahme der Reinigung ist den Hausbewohnern, soweit sie in der Wohnung anzuzwar ausreichend, aber doch immerhin knapp erfolg: zrofzen giund, spätesten sind, so beispielsweise bei der Straßenverwaltung, Ttuntnig zu geben. r gar nicht umhin kann, bedeuten=denntne*“* Jen Aus entweder in einen vereit=1 Jahr Gesangnis beantlagn. Lur Igtg= naustellen, wenn der Zustand der Echenden fenersicheren Behälter oder auf den Hof walten und verurteilte Schm. zu 1 Jahr und Kl. zu der, wie überall, so auch hier, stehenden jenerncheren Seonttr.—... 4 Mongten Gefängnis. ie Autone bite getshee, i u. Line Michreisermätigung, Im Kreise Hörse 1. 1. Aus dem Volmetel, T. Lebrig,. Leligrnlgrz. Kolonie zu verstahls hatten sich vor der Strafkammer richts Hagen der wegen Diebstahls und Betrugs wiederholt vorbestrafte Händler Jos. Klefeld aus Barmen und der 18 Mal vorbestrafte Zuschläger Wilhelm Schmidt aus Haspe zu verantworten. Am Morgen des 18. Januar ds. Is. fand man beide in einen Neubau in tiesem Schlafe, neben ihnen eine Menge Lebensmittel, die sie in derselben Nacht aus zwei Baubuden gestohlen hatten. Gegen Schmidt wurden 2 Jahre 6 Monate Zuchthaus und gegen Klefeld ein Jahr Gefängnis beantragt. Das Gericht ließ Milde Die Vorlagen, die den 53. Westfälischen Provin ziallandtag außer der Festsetzung des üblichen Haushaltsbedarfs zu beschäftigen haben,#inrd, so weit sie bereits vorliegen, ohne erhebliches Allge“ n u r e i n e A e n d e r u n g ist laut Beschluß einerVersammlung sämtlicher Milchproduzenten des Kreises vom 1. März der Milchpreis wieder auf 20 Pfg. heruntergesetzt worden. tere Tumulte. Die Kr Aus den Parteien. — Zwei Landtagsersatzwahlen. In der Landtagsersatzwahl für Arnswalde=Friedeberg=FrankfurtOder=Els erhielt alle 237 Stimmen Gouverneur a. Berli Freisinnige D. v. Schuckmann(Deutschkonservativ). gestrigen Wahlmännerwahl im zweiten ner Landtagswahlbezirk wurden... 109 sozialdemokratische und zwei konservative Wahl männer gewählt. Der Wahlbezirk ist also von den Freisinnigen behauptet worden. Aus Schule und Kirche Ein deutscheamerikanischer Lehrertag in Berlin. Im August wird eine Anzahl von Lehrern Ameritas lich: Das Gesetz betreffend Verbandes zur Reinhaltung der Ruhr, die sog.„Ruhrgenossenschaft", das Gesetz betreffend Gründung eines Verbandes zur Verbesserung der Vorflutverhältnisse und Ab wässerbeseitigung im Seselegebiete(sog. genossenschaft"). Ueber beide Gegenstände haben Bei der wir schon eingehend berichtet. Schließlich soll ein Gerli= Gesetz betreffend die Bildung eines Vereins zur Verbesserung des Wasserstandes der Ruhr durch Anlage von Talsperren beraten werden. Durc dieses Gesetz würde der Ruhrtalsverrenverein die Rechte einer öffentlich rechtlichen Korvoration erhalten, was für die Entwicklung der bedenlungsvollen Organisation von großer Wichtigkeit ist. Auch hier ist die Vorlage des schusses noch nicht herausgegeben. t Vom Hagener Grundstücksmarkt. Gestern stan den vor dem Kal. Amtsgericht die Versteigerungstermine für eine Anzahl Häuser des Architekten Heinr. Hohmann an der Fleyerstraße an. Die Resultate zeigten, wie sehr der angebliche oder wirkliche Wert von neuen Häusern an den Straßen unserer Außenbezirke schwankt; sie werden zunächst überhoch eingeschätzt und dann unter Wert zugeschlagen. So war das zur Versteigerung stehend Haus Fleyerstraße 34 von der Steuereinschätzungskommission tariert auf 37500 Mark. Es wurde nach und nach mit 28000 Mark beliehen. Gestern glaubte man am Gericht den wirklichen Wert auf 27000 Mk. beziffern zu sollen. Als höchstes Gebot wurde von einer hiesigen Bank 21500 Mark abgegeben. Aehn lich lagen die Dinge beim anstoßenden Hause Fleyer Halver eine Versammlung von Interessenten statt. die sich mit der neuen Bahnverbindung von Lüdenscheid ins Volmetal befaßte. Dieselbe sprach sich gegen die von Lüdenscheid angestrebte Verbindung nach Schalksmühle aus. Es wurde ein Ausschuß gewählt, der eine Versammlung nach Brügge einberusen soll, zu der auch die Interessenten der benachbarten Gemeinden, in Kierspe, Meinerz hagen usw., eingeladen werden sollen, unn in der die weiteren Schritte in dieser Angelegenheit beraten werden sollen. te Halver, 27. Febr. In der gestrigen Sitzung der Amtsverordneten wurde der Haushaltsplan des Amtes in Einnahme und Ausgabe mit 17680 Mk. festgesetzt. In der sich anschließenden Sitzung der Gemeindevertretung wurde der Gemeindehaushaltsplan pro 1912 beraten, der in Ein nahme und Ausgabe mit 622000 Mark festgesetzt wurde. Durch Umlagen sind zu decken 2419## Mf. Es sollen umgelegt werden, 225 Prozen! lich lagen die Dinge deim unnoßenven Turg., P gggag anf die Einkommen=, Grund=, Gebäude= und Gestraße 26/ EEE e#g eae; als mirklichen Wert werbesteuer und 100 Prozent auf die Betriebssteue, ProvinzialausMark, belastet mit 36000 Mark; als wirklichen Wert nannte man gestern auch diese Summe; das höchste Gebot, abgegeben von der gleichen Bank, stellte sich auf 26 500 Mark. Bei den weiteren Objekten wurden als Höchstgebote abgegebene für das Haus Fleyerstraße 38 von der erwähnten hiesigen Bank 29000 Mk., die eine Studienreise durch Deutschland unternehmen, Berlin aufsuchen und hier einen deutsch=amerikanischen Lehrertag abhalten. Diese Lehrer gehören den verschiedensten Schulen und Bildungsanstalten IT Die Einkommensteuer beträgt 66500 Mk., di Grundsteuer 7400 Mk., die Gebäudesteuer 15.800 Mk., die Gewerbesteuer 10800 Mr., und die Betriebssteuer 1000 Mk. Die Hundesteuer bringt ein 3000 Mk., die Lustbarkeitssteuer 2500 Mk., die Um satzsteuer 4000 Mf., die Bierstener 4000 Mk. und die für die Häufer Emilienplatz 2 und„Heinitzstraße 341 gex,inwagpnteuer 1000 Mk. Die Anleibe vom 22. von einem Bankier in Meschede 63000 bezw. 37 600 Tehruar in Höhe von 500000 Mk. soll vom 1. Part.. Innar 1913 ab statt wie bisher in/ Prozent „„ 1½ Prozent getilgt werden. An der Hälverstraße ? An der Verdestraße wird demnächst, das alte in Schalksmühle soll vom Bahnhof bis zur Volme Wohngebäude der Spediteure Gebr. Grote abge= stre e ein Bürgersteig angelegt werden, wozu die Zur Zur Ueberfüllung im Oberlehrerberuf. Frage der drohenden Ueberfüllung im Oberlehrerberuf, die gerade jetzt bei dem bevorstehenden Östertermin für die Berufswahl der Abiturienten von Bedeutung ist, wird der„Inf.“ von unterrichteter Seite folgendes mitgeteilt: Die Zukunftsgussichten für die Abiturienten, die jetzt mit dem Studium der Philologie beginnen wollen, sind aus dem Grunde ungünstig zu nennen, weil eine Anstellung vor dem Jahre 1928 nicht zu erwarten ist. Dabei dauert das Studium der Philologie im Durchschnitt 6 bis 0½ die Sperre gelegt * Hagen, 28. Februar. Der 29. Februar. Gestatten Sie einem armen Stiefkinde, auch einmal das Wort zu nehmen und sich öffentlich über sein trauriges und beinahe problematisches Dasein zu beklagen. Ich bin der neunundzwanzi ste Wohngevaube der Speoiteure Gebr. Grote abge= straue ein Bürgersteig angelegt werden, wozi brochen werden, nachdem die übrigen, an der oberen Reteiligung der Eisenbahnverwaltung in Ansor: Stelle der Werdestraße gelegenen, s. Z. von dem genommen werden soll. Die sonst durch das Kerope Bauunternehmer Joh. Kramer an die Eisenbahn ver- tal führenden Wege sollen um kauften Gebäude bereits der Erweiterung des Be schwunden sind. Die Gebr. Grote wollen an Stelle Sache der Gem##nee.#######meinden Halper und des alten Gebäudes ein großes Lagerhaus errichten grenzberg ist seither von den Gemeinden Halver und Klüppelberg gemeinsam unterhalten lassen. Jahre, wozu noch(abgesehen vom Militärjahr) eine Vorbereitungszeit von 2 Jahren(Seminar= und Probejahr) bis zur Erlangung der Anstellungsfähigkeit bejahr kommt. Februar, das Aschenbrödel unter den Sonnenkin dern, das man immer drei Jahre lang unterschlägt und im vierten schon wieder loswerden möchte, ehe es noch die Augen geöffnet hat. Sie alle, meine HerrMluppelvern gemernsam unterhalten. Diese ge Ein hartnäckiger Selbstmordkandidet. Auf der meinsame Unterhaltung is. iett. Lurg.#####en., Delsterner Straße brachte sich gestern ein Le= res Abkommen geregeli. Es wurde der„Ankauf.g## u auswärts hierher gekommen 18 Morgen Grundeigentum, das an die Gemeindeb sitzung Winkhof grenzt, beschlaster der von bensmüder, H E war, am Halse eine bedenkliche Schnittwunde bei. Als man ihm das Messer entwand, versuchte er sich von der Elektrischen überfahren zu lassen, und als er auch hier sein Vorhaben nicht ausführen konnte, wollte er sich in die Volme stürzen. Aber auch damit hatte er kein Glück. Handfeste Männer beschlossen. Ter###rggg und Konrad Issel sol A Der Evang. Presseverband für Westfalen und Lippe hat dieser Tage in Gelsenkirchen seine dritte Hauptversammlung abgehalten, die sich eines großen Besuchs erfreute. Den Versammlungen wohnte der wehrleuten Robert Kruhm und Konrad Iner so die Medaille für 25jährige Mitgliedschaft verliehe werden. Die Ersatzwahl für den durch Verzug#l## Gemeindeverordneter ausgeschliedenen" Der Pire Wer an Micten Logen, ais Sie muit Kov= Neuiscereuster Iiet ti. udte. usmuen aune! Präisektt Min ann Galander zur Hand nahmen und!* Vermißt wird seit gestern nachmittag eine stirchlichen um. S schmerzen den Kalender zur Hand nahmen nachmittag eine Admiral Büchsel al, Vertreter des Gesamtverbandes merkten, daß dieses Jahr wirklich eine außergewöhn= 11jährige Schülerin Ella H. aus der Gartenstraße. der Enangelischen Pressevereine bei. Es fand eine liche Eigenschaft besitzt— da haben Sie Ihren Katzen= Das Mädchen ist zuletzt bei Bekannten ihrer Eltern große Volksversammlung statt, in der Pfarrer Nie= sammer an mir gekühlt.„Ein Schaltjahr! O.web, in der Wehringhauserstraße gewesen, die ne gegen möller(Elberfeld) über das Thema sprach: Wodurch ein Schaftjahr!“ Und sogleich sind Ihnen alle Unbe Abend verlassen hat, um, wie sie sagte, über den möller(Eiverselo) üper oux 49c##., L.###, zuemlichletten eingefallen, die Sie mir zu ver Buschen nach Hause zu gehen. Zu Hause ist das danken glauben. Das Gehalt wird um einen Tag Kind indes nicht angekommen. Die Vermißte ist später fällig, die Frau Gemahlin hat mit dem Wirt= 1,30 Meter groß, schlank, hat blondes Haar, war bei schaftsgeld 24 Stunden länger auszukommen, die ihrem Weggange mit kurzem blauem Rock, blauem Zeiteinteilung wird verschoben, und was sonst noch Jachet und weißer Schürze bekleidet und trug einen mehr. Als ob es nicht Monate mit 31 Tagen gäbe! blauen Tellerhut. Meine Herrschaften, ich finde— offen gestanden evang g die Jahren fördert und wodurch hemmt die Tagespresse die Entwicklung unseres evangelischlirchlichen Lebens? Ferner wurde die Hauptversammlung abgehalten, deren Höhepunkt ein Vortrag des Superintendenten Klingemann über das Thema Einzelseele und Volksseele in ihrer Beeinflussung durch das gedruckte Wort war. Dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß die auf 35 Prozent der Einkommensteuer fest. Anstelle des verstorbenen Herrn Bellingrodt wurde Herr Car! Dornbach zu Dornbach als Mitglied des Kollegiume gewählt. Der jetzt seit etwa 40 Jahren benntzte Friedhof ist allreichlich belegt, so daß eine rung erforderlich ist; dieselbe soll im Anschluß an den jetzigen nach der Ortsseite hin erfolgen, so dan der vordere Teil der Chaussee für Bauplätze frei Mitgliederzahl etwa 2000 beträgt. Die Einnahmen Ihre Denkweise philiströs. Im Grunde argern und Ausgaben sind um ungefähr 9000 Mark auf rund s sich ja doch nur über das Außergewöhnliche an mir: #an Mark gestiegen. Sie würden der Zeit am liebsten Ihren eigenen dem internationalen Schüleraustausch be=1 greichmäßigen Gewohnheitstrott vorschreiben. Und * Schwerte, 25. Febr. Für das im Bau begrisfene * Mit„alien Violinen“ treiben einige Italiener Waf'sthugn nuurge z. 8. eine Fnleiche von vier in unserer Gegend oft ein Unwesen. Leider gelingt und Westhosen wurde s. B. Tze#g#######getähr, s lbuen vzanchmal, verteguenselge, Leize zu ber Rll., Mark auigenommen. Die,s.sep, ausgersyor tören Mit dem internationalen Schüleraustausch saßt sich bekanntlich eine besondere Kommission des Verbandes Bergischer Verkehrsvereine. Im vorigen Jahre wurden durch sie 43 Aus tausche mit Frankreich vermittelt. Beteiligt daran waren Familien aus Elberfeld, Sonnborn, Hammergleichmäßigen ich, der ich noch aus einem weniger spießbürgerlichen Zeitalter stamme, bin Ihnen ein Dorn im Auge. Hätten Sie nur einen Funken Verständnis für den Reiz des Außergewöhnlichen, dann würden Sie mich in Ihrem Kalender rot anstreichen. Denken Sie Es handelt sich bei den von diesen Leuten an=ten Arbeiten, haben einen onenungtenauße, gebotenen zalten“ Geigen aber um Instrumente, wie 2087000, Viar r., zuggehenden Arbeiten wird sich sie in jeder Musikalienhandlung für 5 bis 8 Mark rechnung der noch ausstehenden Mteg#####g#, gadaß zu haben sind. Diese Leute verstehen es, diesen die Gesamtausgabe auf 3 801 00 Mart Heher. gen neuen, billigen Geigen ein altes Aussehen zu geben. näch dem Voranschlage 200000 Mark gespart neuen, billigen Geigen ein altes nussehen zu geven. u#w Tgg z### anzg##hörten Arbeiten lassen erkennenEs sei an dieser Stelle bei dem Ankauf derartiger Die bis jetzt ausgeführten Arbeiten lasser gr#g##r### Instrumente zur Vorsicht gemahnt. daß die aum 1. April u. J. vorgesehene Indeit nahme erfolgen ke greises werden an Rohrnetz erfordert 11 Iserlohn, 20. reise nach Lo: : 318. der Arbei nosten einer Aktie begaunerte. Som erfahren, daß der sollte. Flugs ei#t ling noch an der 7 tragt sei, von ihn nehmen, während Besorgungen nock digte der Lehrling Sommer das Gel längst geplante 2 in der Tasche kehr und stellte sich d kammer verurtei Betrugs mehrfach sagung mildernde walt beantragten fäugnis. Gelsenkirche: mißhandelte ein in angetrunkenen flüchtete, ergriff? Kind, lief der Fr den steinern verletzt wurde, d verhaftet. * Freudenber baren jenseits der der Roheit und gesabelt und behe 187071 hätten sie kommen lassen. merkenswert, dai Krieg gegen den hat, und daGeschichte, die er zosen Lügen stra scher Uebersetzur französischen Mi gefangener oder unterzeichneten gefangene zu W den Her bürger Pürke ein lieber Freur und gefällig zu Der Inhaber di Inhaber des E erzählt hat, ist den französische keit für die ihner rend der Gefar Feindesland oft sobald er sein ausgesuchter F größte Gastfreut Godesber Aennchen Schum sich entschlossen, verkaufen, sond Aennchen ist vi genesen. Industri Die Bergarl Berg= und Hütt im Einverständ waltungen besch der Bergarbeite Hauptgrund hie kesten der Grul worden seien. Eine bedeute Fürth verstorb schuh, der Vo Ott, A.=G., ha für wohltätige sen. Die Arbe davon 153.000 tung einer Sti ### 23 000 Po böhmen wurde 23000 Arbeite Lohndifferenzer 4 Die Sc 1500 biganisien in Danzig best rungen betr. preise, Verkür Einstellungslö führten im vo Streik um die 44 Barmer Comp. Die nicht, wie irrti dern auf den: Gewerk dem Geschäfts derung zusan Tonnen im (61 273) Tonn Briketts verat verbraucht, so den 56 299 Die Verl Tochter C Herrn WIL beehren wi anzuzeigen. WetterH. Krim Emille Ha Körners Spezi Hage icht in Diebe Brote einer Der einen r verRad so holen, as gewieder r mit ht benseres Vorste der Zeerdiaphen= d statt. LitglieIn den nund immer ige erI der n am Dort" Die Anzieeilneh1 VerbgaehalSomkrüben, entner, War so ist r Hoffnteresse entsich auf Zitten— #rte sich Wie es leisigen Dieb. Landgegs wieBarmen Vilhelm Morgen einem Menge s zwei wurden feld ein 3 Milde Kl. zu sand in en statt. g von Dieselbe gestrebte rde ein g nach essenten keinerz der die beraten Sitzung ushaltsbe mit eßenden er Gein Ein estgesetzt 241625 ozent ind Gebssteuer. Kk., die 15800 die Benat ein die Umund die vom 22. 1. Jazent mit erstraße Volme ozu die Unspruch Keröpe e gelegt ssenschaft e seithe: ag nach lver und lese ge besondekauf von keindebeFeuer: stel soll verliehen rzug als ermann nächsten er evang ung die Jahren stelle des er Carl legiums benutzte Erweitechluß an 1, so daß ätze frei egriffene u Ergste von vier sgeführub von Kostenbewird sich en. sodaß werden. irkennen, nbetriebamd erfolgen kann. Sämtliche Gemeinden des greises werden an das Wasserwerk angeschlossen. Das Rohrnetz erfordert 170.000 Mark. 11 Iserlohn, 26. Febr. Eine eise nach L Eine Vergnügungseise nach London unternahm am 22. August ##8. der Arbeiter Paul Sommer von hier auf gosten einer Aktiengesellschaft, die er um 2300 Mark lagauuerte. Sommer hatte an dem genannten Tage jahren, daß der Packerlehrling Gustav Schmidt den Getrag von 2300 Mark von der Reichsbank holen follte Flugs eilte er hinterher und traf den Lehr#ach an der Post. Er erklärte ihm, daß er beaufragt sei, von ihm das Geld sofort in Empfang zu nehmen, während er, der Lehrling, die weiteren mesorgungen noch machen solle. Ahnungslos häuziate der Lehrling dem vor der Bank stehenden Sommer das Geld aus, mit welchem dieser sofort die längst geplante Vergnügungsreise antrat. Mit 2 Mk. in der Tasche kehrte er am 25. Januar ds. Is. zurück und stellte sich der Polizei. Die Hagener Strafkammer verurteilte den bereits wegen Diebstahls und Aetrugs mehrfach vorbestraften Sommer unter Versagung mildernder Umstände zu der vom Staatsanwalt beantragten Strafe von 1 Jahr 6 Monaten GeGelsenkirchen, 27. Febr. In der vorletzten Nacht mißhandelte ein Beramann in der Knapperstraße in angetrunkenem Zustand seine Ehefrau. Als diese flüchtete, ergriff der Mann sein schlasendes 2jähriges Kind, lief der Frau nach und warf das Kind in den steinernen Hausflur, wobei es derart verletzt wurde, daß es starb. Der Mann wurde * Frendenberg, 27. Febr. Von unseren Nachbaren jenseits der westlichen Reichsgrenze ist oft von der Roheit und Unbarmherzigkeit der„Prussiens“ gesabelt und behauptet worden, unsere Kämpfer von 187071 hätten sich mancherlei Uebergriffe zuschulden kammen lassen. Da ist nun ein Schriftstuck bemerkenswert, das einer unserer Mitbürger, der den strieg gegen Frantreich mitgemacht, in Händen hat, und das, wie überhaupt der Nachweis der Geschichte, die erwähnten Behauptungen der Franosen Lügen straft. Das Schriftstück lautet in deutscher Uebersetzung ungefähr wie folgt: An unsere ranzösischen Mitbürger, denen Herr w. als Kriegs: jefangener oder Verwundeter begegnen könnte. Wir unterzeichneten französischen Unteroffiziere, Krigge gesangene zu Wittenberg, bitten hiermit unsere Mitbürger, den Herrn Feldwebel w., welcher uns stets ein lieber Freund und Kamerad gewesen, freundlich und gefällig zu sein.(Folgen 12 Unterschriften. Der Inhaber dieses Schriftstückes lebt noch und ist Inhaber des Eisernen Kreuzes. Wie er oftmals erzählt hat, ist ihm diese Empfehlung, die ihm von den französischen Unteroffizieren aus Erkenntlichkeit für die ihnen zuteil gewordene Behandlung wäh rend der Gefangenschaft gegeben worden war, in Feindesland oftmals nützlich gewesen, insowett ihm, sobald er sein Empfehlungsschreiben entfaltete, mit ausgesuchter Freundlichkeit begegnet und ihm die größte Gastfreundlichkeit zuteil wurde. rh Godesberg, 26. Febr. Die„Lindenwirtin Aenuchen Schumacher und ihre Schwester haben sich entschlossen, ihren Gasthof vorläufig nicht zu verkaufen, sondern ihn selbst weiter zu betreiven. Aennchen ist von einer schweren Krankheit wieder genesen. Industrie und Arbeiterschaft. Die Bergarbeiterbewegung in Oberschlesien. Der Berg= und Hüttenmännische Verein in Kattowitz hat im Einverständnis mit den einzelnen Grubenverwaltungen beschlossen, die geforderte Lohnerhöhing der Bergarbeiter von 15 Prozent abzulehnen. Als Hauptgrund hierfür wird angegeben, daß die Selbstkesten der Grubenverwaltungen bedeutend höher geEine bedeutende Arbeiterstiftung. Der kürzlich in Fürth verstorbene Geh. Kommerzienrat Hornchuh, der Vorbesitzer der Buntweberei Weber u. Ott. A.=G., hat in seinem Testament 375000 Mark für wohltätige und gemeinnützige Zwecke hinterlassen. Die Arbeiter verschievener#uvriten erhalten davon 153000 Mark, die„Ergo;,„Sogthzug, Errichtung einer Stiftung für Arme 100000 Mark. # 23 000 Porzellauarbeiter ausgesperrt. In Nord böhmen wurden von 80 Porzellan= und Glasfabriken 23000 Arbeiter wegen Streikdrohung infölge von Lohndifferenzen ausgesperrr. ** Die Schichauwerft vor einem neuen Streik. 1500 biganisierte Arbeiter der Schiffswerst Schichau in Danzig beschlossen einstimmig, der Firma Forderungen betr. Lohnerhöhung, Regelung der Akkord preise, Verkürzung der Arbeitszeit.„Schaffung von Einstellungslöhnen einzureichen. Dieselben Arbeiter führten im vorigen Jahre einen zwanzigwöchigen Streik um dieselben Forderungen. Handels=Nachrichten. ** Barmer Bank=Verein, Hinsberg, Fischer& Komn. Die ordentliche Generalversammlung ist nicht, wie irrtümlich gemeldet, auf den 25. März, sondern auf den 27. März einberufen. *r Gewerkschaft„Alte Haase“, Sprockhövel. Nach dem Geschäftsbericht für 1911 beirug die Kohlenförderung zusammen 122120 Tonnen(gegen 121016 Tonnen im Vorjahre). Hiervon wurden 57123 73) Tonnen verkäuft, 52230(47165) Tonnen zu Briketts verarbeitet u. 12767(13 478) Tonnen selbst den 56 299(50791) Tonnen hergestellten Briketts wurden5s 388(49941) Tonnen verkauft, 705(642) Tonen selbst verbrancht und 206(208) Tonnen als Deputat verabfolgt, so daß auch hier ein Bestand nicht verblieb. Die Belegschaft betrug 491 Mann, von denen 153525 Schichten(135615 auf Kohlengewinnung und 17910 auf Aus= und Vorrichtungsarbeiten) verfahren wurden; es belief die Durchschnittsleistung für Kohlen sich auf 0,/80 Tonnen und der Verdienst auf 4,61 Mark pro Mann und Schicht. Von dem 108 276(106 159) Mark betragenden Gesamt=Betriebsüberschuß wurden 20 495(20 468) Mark für Anleihezinsen und Anleiheamortisation und 80 000 180000) Mark als Ausbeute verausgabt. * Die Reichsbank=Dividende. Die Reichsbank schlägt für das Geschäftsjahr 1911 eine Dividende von 5,86 Prozent(i. V. 6,48 Prozent) vor. ** Fortschritte der drahtlosen Telegraphie. Der Dampfer„Neckar" des Norddeutschen Lloyd war auf seiner letzten Reise von Bremen nach New York zwei Tage lang gleichzeitig mit der Station Norddeich und den amerikanischen Küstenstationen Sagaponak und Kap Race in drahtloser Verbindung. Mit Norddeich wurden noch 8 Tage nach der Absahrt von Bremen über 4163 Kilometer Entfernung drahtlose Telegrumme ausgetauscht. Am 13. Februar, dem nennten Reisetage, wurden sogar die Pressenachrichten bei über 5000 Kilometer Entfernung ausgenommen. Die Einberusung des Gesamtwasserstraßenbeirats zur Beratung des Gesetzentwurss für das Schlepymonopol auf dem Rhein=Weser=Kanal hat der Minister der öffentlichen Arbeiten auf den 12. März festgesetzt, um zu dem von der Regierung aufgestellten Entwurf eines Gesetzes betreffend das Schleppmonopol auf dem Rhein=Weser=Kanal une dem Lippe=Kanal Stellung zu nehmen. Die am meisten bestrittene Frage bei dem ganzen Gesetzentwurf ist die über den Geltungsbereich des Monopols. insbesondere die Frage, inwieweit der alte und der neue Verkehr auf dem Dortmund=Ems=Kanal unter das Schleppmonopol fallen soll. EKICHTSSAAL wurde. In der amtsgerichtlichen Begründung heißt es u. a., daß der setzige Vormund nach Lage der Sache nicht geeignet erscheine: das Mündel bedürfe eines erfahrenen, älteren, gesetzten Vormundes, der ihm Vertrauen entgegenbringe und Vertrauen erwecke. Schon vor der Verfügung waren wiederholt Anträge auf Entlassung des Vormundes gestellt worden, die sich in der Hauptsache auf die tiefgehenden Differenzen zwischen dem Vormund und dem Ehemann Weber stützten. Der neue Vormund ist in der Person des Justizrats Sello bestellt worden, der bekanntlich Frau von Schönebeck bei dem Allensteiner Prozeß verteidigt hat. Der Gatte der Frau von Schönebeck hat den Rechtsanwalt Bahn beauftraat, acaen Rechtsanwalt Braun eine Schadenersatzklage wegen schuldhafter Verwaltung des„Weberhauses" anzustrengen. Der Be schluß des Amtsgerichts Charlottenburg, der die Amtseuthebung des Rechtsanwalts Braun ausspricht, machte dem früheren Vormund insofern Vorwürfe, als er den Verlag monatelang ohne Geschäftsführer gelassen habe, nachdem der von ihm eingesetzte Geschäftsführer wegen strafbarer Handlungen verhaftet worden war. — Duellmanie in Paris. Eine wahre Duellmanie ist über Paris ausgebrochen. Es finden im Lause des Tages zwei bis drei Duelle statt, und die für diesen Sport reservierten Räumlichkeiten reichen längst nicht mehr aus. Theaterkritiker, Reporter, Politiker, Offiziere, alles sticht untereinander darauf los. Alle diese Duelle werden von den Kinoapparaten aufgenummen und meistens schon am Abend in den Kinemas der Boulevards dem Publikum vorgeführt. Sie rangieren dort zwischen Akrobaten= kunststücken und Ckownspäßen, wo sie auch hingehören. Nach diesen kinematographischen Vorführungen zu urteilen, muß der Spaß übrigens sehr harmlös sein. Die Gegner stehen bei den Degenduellen so weit voneinander entfernt, daß sie bei weit aus gestreckten Armen sich höchstens gegenseitig ein bißchen in die Hände stechen können. Sobald einer der Kämpfenden etwas weiter vorgeht, wird das Duell von den Schiedsrichtern als zu gefährlich unterbrochen. teurgewerbe ausgesprochen hatte, wurde gester:. zu 250 Mark Geldstrafe und Tragung der Kosten verurteilt. Burk war von 31 Brauereibesitzern, Restaurateuren und Branntweinhändlern verslagt worden. Ein Dampfer im Eis untergegangen. X Danzig, 28. Febr. Verschiedene Anzeigen sore chen dafür, daß der am 26. Januar nach den dänischen Gewässern abgegangene Dampfer„Lisa; in der außerordentlich strengen Kälte des vorigen Monats mit einer dicken Eiskruste überzogen und untergegangen ist. Die Besatzung bestand aus 11 Personen, darunter 2 Frauen. Bei Rügenwalde wurde eine weibliche Leiche im Eise gesunden, von der man annimmt, daß sie die eine der beiden Frauen vom DLampfer„Lisa“ ist. Flugplatzunternehmen. u Essen, 28. Febr. Der Kreistag des Landkreises Essen hat zur Beteiligung des Kreises an dem Flugplatzunternehmen in Rotthausen 50000 Mart bewilligt. Wie der Landrat mitteilte, haben die drei Gemeinden Wanne, Eickel und Herten ihre Beteiligung an dem Unternehmen zurückgezogen. Hierdurch er mäßigt sich die der Gesellschaft zur Verfügung stehende Summe von 1100000 Mark auf 750000 Mt. Der Termin des Mordprozesses Trenkler. Berlin, 28. Febr. Wie wir hören, wird sich Oswald Trentler bereits am 22. März wegen des dreifachen Raubmordes an der Familie Schulze in der Alten Jakobstraße vor den Geschworenen zu verantworten haben. Das ist ein ungewöhnlich rasches Verfahren, das wohl in der Hauptsache in dem schlechten Gesundheitszustande des Verbrechers begründet ist. Ein Förster von Wilddieben erschossen. Halle, 27. Febr. Der Förster Leutz in Neulirchen bei Halle wurde heute früh, auf der Suche nach Wilddieben, von diesen aus dem Hinterhalt an geschossen und tödlich verwundet. Die Polizei hai einen großen Apparat aufgeboten, um der Wilddiebe habhaft zu werden. [Ein Familiendrama,] dem drei Menschenleben zum Opfer gefallen sind, beschäftigte das Schwurgericht in Dessau, vor dem sich die 45 Jahre alte Bergmannsfrau Brandt aus Hecklingen wegen dreifachen Kindesmordes und Mordversuchs an ihrem vierten Kinde zu verantworten hatte. Die Angelegenheit hat bereits im November v. Is. das Schwurgericht beschäftigt, mußte aber abgesetzt werden, da die Angeklagte ihr ursprüngliches Geständnis widerrief und sich somit eine Beweisauinahme nötig machte. Die Angeklagte heiratete m 18 Jahren und brachte ein einjähriges uneheliches Kind in die Ehe mit. Die finanziellen Verhältnisse des Ehepaares waren sehr ungünstige, zumal der Mann oft krank war und deshalb keine Arbeit hatte. Ungefähr um Pfingsten v. Is. war die Not der Familie aufs höchste gestiegen. Die Angeklagte faßte daher den Entschluß, in Abwesenheit ihres Mannes sich und den Kindern das Leben zu nehmen. Am 10. Juni verabschiedete sie sich von ihrem, 12jährigen Sohne Walter und ging mit den vier Mädchen Wala, Erna, Elisabeth und Emma angeblich zur Großzmutter. Auf dem Wege nach Staßfurt an der Bodebrücke, verließ sie die Chaussee und begab sich an das User der Bode, von wo sie die drei ältesten Kinder in den Fluß stieß. Sie selbst sprang mit dem jüngsten Mädchen Elisabeth nach. Die ältesten drei Kinder wurden sofort abgetrieben und fanden den Tod. Die Mutter mit dem jüngsten Kinde auf dem Arm fand Grund und hielt sich aufrecht. Sie ging daher tief in das Wasser hinein, bis sie von der Strömung fortgerissen wurde. Inzwischen waren in der Nähe beschäftigte Arbeiter auf die Vorgänge aufmerksam geworden. Sie schnitten sich Weideruten ab und angelten zunächst nach den hineingestoßenen Kindern, die aber nur noch als Leichen geborgen werden konnten. Die Frau und eine Tochter konnten von den Arbeitern noch lebend ans Ufer gezogen werden. Die medizinischen Sachverständigen erklärten, daß die Angeklagte zwar stark nervös sei, daß aber die Voraussetzungen des§ 51 bei ihr nicht zuträfen. Der Wahrspruch der Geschworenen lautete auf schuldig des Totschlags, worauf die Angeklagte antragsgemäß zu fünf Jahren Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt wurde. US ALLER WELT — In Sachen der Frau v. Schönebeck=Weber, deren Allensteiner Prozeß unsern Lesern noch in Erinnerung sein dürfte, hat das Kal. Amtsgericht zu Charlottenburg dahin verfügt, daß der Vormund, Rechtsanwalt Walther Braun, aus seinem Amt zu entlassen sei. Dieser hat gegen die Verfügung des Amtsgerichts die sofortige Beschwerde beim Kgl. Landgericht 3 einreichen lassen. Bereits von dem Entlassungsbeschlusse hatte Braun wegen erheblicher Differenzen mit dem Vormundschaftsgericht ein Entlassungsgesuch eingereicht, dem aber nicht stattgegeben Zur Bergarbeiter=Bewegung Die Lage in England. Eine neue Versammlung der Bergarbeiter ist gestern in London zusammengetreten. Man erwartet, daß ein Teil der Vergarbeiter in Derbyshire bereits in den Ausstand tritt. In verschiedenen Bezirken lausen die Kündigungszeiten am Mittwoch ab. Im großen und ganzen aber werden die Leute bis Donnerstag bei der Arbeit bleiben, so daß allgemein der Streik am Freitag beginnen würde. In Aldershot sind 16 000 Mann Kavallerie und Insanterie bereit, binnen wenigen Stunden zur Unterdrückung ctwaiger Unruhen auszurücken. Neueren Nachrichten zufolge streilen in Derbyshire seit gestern nachmittag bereits 3000 Vergleute. Weitere Arbeitseinstellungen sind für heute zu erwarten. Die Bergwerksbesitzer von Schottland, Turham, Northumberland und den mittelenglischen Grafschaften einschließlich Lancashire und Yorkshire hätten sich nicht nur mit einem Minimallohn bei außergewöhnlichen Ortsverhältnissen, sondern auch mit einem Minimallohn im Prinzip einverstanden erklärt. Im Nuhrrevier finden am kommenden Sonntag 35 öffentliche Bergarbeiterversammlungen statt, die vom BergarbeiterDreibund einberufen sind. Die Tagesordnung in allen Versammlungen lautet:„Die ablehnende Antwort des Zechenverbandes auf die Lohneingabe und Stellungnahme dazu.“ Auch für das Saarrevier haben die Verbände Versammlungen zur Lohnfrage einberufen.— Die von den Zechenverwaltungen angekündigten Lohnerhöhungen scheinen jetzt ver wirklicht werden zu sollen. Gestern wurde auf der Zeche Mont Cenis bei Herne sämtlichen Schichtlöhnen über und unter Tage durch die Verwaltung bekannt gegeben, daß vom 1. März ab der Lohn um 20 Pfg. für die Schicht erhöht werde. In Schlesien hat der Berg= und Hüttenmännische Verein im Einverständnis mit den einzelnen Grubenverwaltungen beschlossen. die geforderte 15prozentige Lohnerhöhung der Bergarbeiter abzulehnen, weil die Selbstkosten der Grubenverwaltungen bedeutend ge stiegen seien. Letzte Nachrichten. Das Handwerk im Hansabund. 1 Berlin, 28. Febr. Der Anregung des Mittelstandskongresses des Hansabundes vom 5. und 6. November 1911 zufolge hat das verstärkte Präsidium des Hansabundes einmütig beschlossen, die Gründung eines Ausschusses für die gemeinsamen Interessen des deutschen Handwerkes im Hansabund in die Wege zu leiten. Drei Kinder erstickt. Köthen, 28. Febr. Ein entsetzlicher Unalücks sall, bei dem drei Kinder ihr Leben einbüßten, er eignete sich gestern nachmittag gegen 5 Uhr in der Wohnung des Arbeiters Walter in der Oelmühlenstraße. Während die Eltern längere Zeit abwesend waren, hatten sie ihre fünf Kinder im Alter von 1., bis 6 Jahren in der Wohnung eingeschlossen. Während dieser Zeit gerieten am Ofen aufgehängte Kleidungsstücke in Brand. Der sich entwickelnde starke Qualm betäubte die Kinder. Als Nachbarn in die Wohnung eindrangen, lagen ne bewußtlos da. Drei Knaben waren bereits tot. Ein vierjähriges Mäd chen dürfte kaum mit dem Leben davonkommen. Am wenigsten hat dagegen der Rauch dem jüngsten Kinde geschadet. Wurstvergiftungen. ar Blaubeuren, 28. Febr. In dem Dorse Gerhausen bei Blaubeuren sind nach dem Genuß von Leberwurst etwa 30 Perionen zum Teil schwer erkrankt. Bisher war ein Todesfall zu ver zeichnen. Rabiate französische Automobilisten. Paris, 28. Febr. Als der Polizeibeamte Gar nier gestern abend auf de Place du Haure gegen die Insassen eines Automobils einschreiten wollte, das mehrere Personen umgerissen hate. wurden von den Insassen des Automobils Revolverschüsse gegen ihn abgegeben, die seinen Too herbeiführten. Ein zweites Automobil, in dem Polieeibeamte die Verfolgung der Täter aufnahmen, überfuhr eine junge Frau, die schwere Verletzungen davontrig. Wetter=Bericht. Eigene Beobachtungen zu Hagen. Pastor Dr. Burk verurteilf. 6 Auerbach(Erzgebirge), 28. Febr. Pastor Dr. Burk von hier, der in der Abstinentenwoche der Dresdener Hygieneausstellung schwere Beleidigungen gegen Brauerei= und Destilia Höchste Temperatur der letzten 24 Stunden 13 Niedrigste„„„4„ Beim Barometer soll unter 740 auf Sturm deuten. 750 an, Regen 700 Veränderlich 770 Schön 790 Beständig und darüber sehr trocken.——— Das Thermometer enthält die Hundertteilung nach Celslus. Beim Hygrometer(Feuchtigkeitsmesser) bedeutet unter 20 sehr rocken, unter 40 trocken, 60 normal, 80 sencht, 100 sehr feucht. Wind: W. Wetter heute früh: trübe. Niederschlagsmenge: 1,8 Millimeter. Wetteraussichten bis morgen: Bei bewölktem Himmel trübe, teilweise Regen. Verantwortlich für Politik. Allgemeines u. Feuilleton: A. Decker *: Dom Lie Anzeigen W. Preitt ort, sämtlich in Hager Redaktion(Fernsprecher 126) und Geschaftsstelle(Fernlorecher 1.0, Kyffhäuser-Technikum, Frantenhausen Grosse Laboratorten Statt besonderer Anzeige. Die Verlobung unserer Tochter CHRISTEL mit Herrn WILLY SCHULZE beehren wir uns ergebenst anzuzeigen. Wetter-Ruhr, Febr. 1912. H. Krimmel und Frau Emille geb. Dehnert. Christel Krimmel Willy Schulze Verlobte Wetter-Ruhr. (uns-Selmsn Hagen i. W. Körnerstrasse 68/100 Tel. 518. Grösste Raumkunstausstellung Westdestschlands fertiger Weharäume. Besichtigung erbeten. Spezial-Tatelölel Olivenöle! „ In Gebinden von S Liter ab. a a Von 50 Llter ab frei jeder Bahnstation. Ereb. I. g. Zustande wird zurückgenommen. Hagener Oel-Import-Haus — aur 828 Alfons Geck Fernr. 828— C Albrecht Rosenkranz Henni Rosenkranz geb. Schmahl Vermählte Vorhalle 28. Februar 1912 Lüdenscheld Walther Stamm, Hagen i. W. Spezial-Geschäft für Haus- und Küchengeräte emptichlt für Verlobte Herde, Oelen, sowie sämtliche Küchengeräte für den Haushalt. Uegr. 1884.—— Vernrnt 900.— Phetegraph. Ateller GROTH& Co. Hagen I. W., Mittelstr. 2), im Hause Rud. Lehmkühler Uhren, Jun elen, Gold- und Silberwaren weisen auf ihre mod. Bildnisse zu mäseig. Preisen hin. Fahrstuhl bis zum Atelier.— Fernruf 538. Bei vorkommenden : S t e r b e f ä l l e n:: halte ich mich zur Uebernehmung sämtlicher Beerdigungs- Augelegenheiten bestens empfohlen. Waschungen u. Umbetten von Leichen zu jeder Tag- und Nachtzeit. Is. Ziemerdekeraliegen Ludwig Busch, Hapen, Goldbergstr. 10, I. Fernr. 878. Schlachthof Donnerstag, den 29. Februar, vormittags 9 Uhr: auf hiesiger Freibank. Die Schlachthof=Direktion. Gr. Id. Meiers Sapatoriun Bremen, Rotenburgerstr. 1. dn Kaaste. Lupus, Auß. Krebs Freßflecht., Hauttuberkul., Fisteln, Hautgeschwülsten, ohne Operation nach eig. langj. erprobt. Metnode. Keine Bestrahlg. Wesentl. kürz. Kur. Prospekt u. Ausführl. Brosch. frei. Versuchen Sie bella Die nichtfettende Hautereme! sanen Mitesser. Pickel u. alle Heutunreinhever unülbertrolten. Zu haben bei Emil Brinker, Drog., Elberfelderstr. 0a. Paul Kaufmann, Drog., Mittelstr. 4. in den Apothekon und den einschlügigen Geschäften. — Dr. Klebs Voghurt-Tabletten— genussfertig, regeln Darmstörungen, beseitigen die Fäulnisbakterien u. verhüten dadurch die tägliche Selbstvergittung, Blinddarmentzündung. Arterienverkalkung u. frühzeit. Altern. 3 Röhrchen mit 45 grossen Tabletten— Mk. 2.50. Dr: Klebs Voghurt-Ferment zur Selbstbereitg. von Yoghurt, 1 Glas à 2.50 Mk., ausreichend f. 1 Monat= 15 Ltr. Yogh. Zu haben in den meisten Apotheken u. Drogerien. Generaldep.: Rumpcm Lehners. Hannover. Wonichterhaltlich, portofrei dirckt zu beziehen vom Bakterlol. Laboratorium v. Dr. E. Klebs, München 2. Prospekte gratis. Bezirksverein Hagen des deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke. Die General-Verlammlung findet nicht am 28. Februar sondern am Mittwoch, den 6. März ds. Jö., 8½ Uhr abends im Jagdzimmer des Ratskellers statt. 3937 Der Vorstand. Wenn Kinder husten gebraucht man den echten von Dr. Soldan echt zu haben in der Central-Drogerie Bequeme Teilzahlung. Jeder decke seinen Bedarf in Federbetten, indem er seine Adr, angibt unt.„Versand 3682“ an die Exped. d. Ztg. in Hagen. Pripat-Unterricks in derleicht erlernbaren und leistungsfähigen National Stenographie erteilt Ferd. Möller, Hagen, Augustastraße 44, I. 9 J. Loewenstein Konfirmanden-Kleider KommunikantenKonfirmanden- und Kommunikanten- Anzüge ::: In bester Ausführung und neuestem Schnitt:: 3: blau und schwarz Kammgarn, Cheviot und Foulé-Chevlot 5— 8— 22- 25.- 28.— 30.- 35.- 40. Bei diesen Anzügen ist speziell auf feinste Verarbeitung grosser Wert gelegt.: Ein- und zweireihige Fassons. Allgemeiner Hagener Turnverein e. V. Jabres=Hauptversammlung Samstag, den 2. März 1912 abends 9 Uhr, im Vereinslokal. Tages=Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Turn= und Spielbetrieb. 4. Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen bittet 3944 Der Vorstand. eunstmanchieg, Tordhen, Aali) maschinen, Schiffbau, Elektretechnik# für Ingenieure, Technik., Werkmeist. Kostenlos Programm u. Auskünfte. Städt. Schaulpielhaus Hagen i. W. Mittwoch: Geschlossen. Donnerstag, 29. Febr. 7½—10 Abonn.=Vorst. der Reihe gelb: Komödie von Hennequin u. Basset. Napoleon: Herr Dr. Kaiser. Hierauf: Mein Baby Burleske von Magarete Majo Freitag, den 1.März, 8—10¾ Uhr, lbonn.=Vorstell. der Reihe blau: Madame Sans Gene. Lustspiel von Sardou. Napoleon: Herr Dr. Kaiser. Verein Deutscher Ingenieure. Am Mittwoch, den 28. Februar, abends 8 Uhr, in einem Saale der Gesellschaft„Konkordia" zu Hagen=W., Konkordiastr. 9, VORTRAG Kaiser-Café. des Herrn Dr. Walter Thiem, Lektor für Photographie an der Universität zu Halle a. S. über: Die Fortschritte auf dem Geblete der Farben-Photographie St. Benno-Rummel unter Vorführung zahlreicher Lichtbilder. Damen und durch Mitglieder eingeführte Gäste sind willkommen Freitag I. /3. Sonnabend 2. 3. Mittwoch, den 28. Februar, abends 8½ Uhr, wird Ilerr M. H. Wentland im Kaisersaal Elberfelderstrasse 66 einen VORT RAG halten über Donnerstag 29./2. Ausschank des berühmten St. Benno-Bräu aus der Löwenbrauerei München. Das ganze Café ist in einen grossen vornehmen Bierkeller verwandelt. Für nervöse Kinder durch besonders vorsichtige Wahl der Nahrung schon von Jugend an zu sorgen, ist Pflicht aller Eltern und Erzieher. Kinder sollten täglich, besonders aber als erstes Frühstück, guten Kakao bekommen, am besten mit Milch und Zucker zubereitet. Kakao besitzt Nährkraft und wirkt anregend, so dass das Kind Aufmerksamkeit und rege Lernlust beim Unterricht zeigt. Es gibt nichts Besseres für die Kleinen als dieses blutund muskelbildende. gährkräftige und stärkende Getränk. Sehenswerte Dekoration. Lieder u. Kappen gratis. für alle Denkende und Forschende von höchster Bedeutung. Elntritt frei. Am 1. März 1912 sowie jeden Montag beginnen neue Kurse für Damen-Schneiderei Wäsche-Schneiderei für Berufs= und Familienbedarf. Die Zuschneide=Lehrmethode 29 Hrchimedes 66 sowie die verständliche Erklärung und Anleitung in der Verarbeitung macht den Anhängerkreis dieser Lehre mit jedem Tage größer. Wirkliche Einfachheit, ohne jegliches Berechnen und kein Freihandzeichnen.— Sicherste, zuverlässigste u. leichtfaßlichste Lehre der Gegenwart u. Zukunft. Deatsche Bekleidungs=Akademie„Archimedes“ Marienstraße 6 Hagen i. W. Marienstraße 6 Frau H. Kambeitz. Eingeführt an über 40 Akademien und Fachschulen Deutschlands. Prospekt gratis.— Kostenlose Stellenvermittlung. Anmeldungen jederzeit. Journal=Verlag. Schnittmusterversand. Patentamtl. gesch. Prämiert Wiesbaden 1900. Hagener Isolierwerk Gebr. Mierau Telegr.-Adr.: Hagener Isollerwerk Hagenwestf. Kontor. Nordstr. 16a. Telephon 1844. Isoliermittel für Wärme- u. Kälteschutz jegl. Art. Sämtliche Isollerschnüre In Asbest, Kleselgur, Kork. Abnehmbare Flanschenkappen mit Tropfröhrchen. Bank-Konto: Berg. Märk. Bank, Hagen I. W. Kontor: Nordstr. 16a. Verkauf von sämtl. Isollerungs# material. 3 weseizur aus den Grdbe. der Lüneburger Heide. Technische Bedarfsartikel, Gummi- und Asbestwaren. Ingenleurbesuch kostenfrei. Lieferant städt. u. königl. Behörden. Erstklass. Referenzen. Ausführung sämtl. Isellerungs- u. Reparater-Arbeiten gegen Hitze, Kälte u. Schall durch eigene Monteure unter Garantie für fachgemässe Ausführung und Nutzeffekt. Da Rakao unverpackt leichtTremden Geruch annimmt. kaufe man ihn nur In luftdichter Originalpackung, die gleichmässigen Geschmack und trischee, volles Aroma gewährleistet. Stollwerck-Kakao ADLER GOLD kg.Paket.NS 1.25 K 1.— SILBER N 0.80 Alle drei Marken, gleich rein und nährkräftig, unterschelden sich, wie die deutschen Edelweine, nur durch Ihr Aroma. ischer, Hagen, Elbertelderstr. 70 zanit die höchsten Preise für gebrauchte Mobel, Beiles, Geles, gauze Haushallungen, gelr. Kleider NB. Komme sof. nach Empfang einer Karte. Flechten Refalne durch unzäh besondere auch in solchen Fällen, wo and. Behandlung., Salben, Seifen, Lichtbestrahlg. etc. vergeblich waren. Erfolge durch unzähl. Dankschr. nachweisbar. *BRA entsetzliches Hautjucken, ohne BerufsKTAIZG, störung in 2 Tagen. Salus, Hagen, Kölnerstrasse 29. Sprechstunden: 3½—8, Sonntags 10—12 Uhr. Kranke welche leiden an: Gicht, Ischias, Rheumatismus, veralteten Magen-, Darm-, Gallen-, Leber-, Nieren-, Blasen-, Hers- u. Lungenleiden, Köpf- u. Magenkrampf, Bettnässen, Haut-, Harnleiden, Pollutionen, Kropf, Epilepsie, Feitstanz, Nervenschwäche, Beinschäden, oder anderen sog. unheilbaren u. ohron. Leiden, sollten das seit 15 Jahren bewährte Verfahren nicht unversucht Viele Millionen lassen im Spezial-Institut Karletr. 82 Sprechstunden: Täglich 2—6, Samstags und Sonntags 8—12 Uhr, Montags keine. — Teleion 1663— Pakete Pflanzenbutter-Margarine„COBU“ verlassen jedes Jahr die Fabrik der Firma F. A. Isserstedt. Infolge des unübertroffenen hochfeinen Geschmacks ist „COBII“ jetst in fast jedem Haushalt zu finden. Elektrische Klingelund Telephon-Anlagen! Reparaturen sofort und preiswert. Elemente, Glocken nur beste Fabrikate, vorteilhafteste Bezugsquelle für Installateure. Carl Grothe Hagen, Mit 16.:: Telephon Nr. 1964. Heute beginnt mein Estra-Verkauf In Schürzen etc. Carl Wienand Hagen-Wehringhausen. A Zweites B Beirut, die lasets in Syren, Berge Dschebel Mit dem Bomba 120000 Einwohne den Türken insof Einwohnerschaft steht, unter dene Auch deutsche In deutsches We und das deuts ordens. Die seit 55„ Gemeinde um und 25 im Liban Reich wird Herrn v. Muti dorthin versetzt Bankgebäude ist Palästina=B ren sich hier ang Interesseni ten, vier Spinne Produkte, eine eine medizinische Waisenhäuser. versorgung von den französischer Beirut ist nie legt. Im allgem ein Bataillon Syrien und Pal fen, auf denen ur könnte. Bis när Konstantinopel merhin einige bahn Adana—He Beirut ist der schen Küste für d Von Beirut aus kus. Auf diesen fuhrartikel aus Hinterland gebre mächte haben H Am stärksten ist an zweiter Ste der österreichisch folgen Frankreie werden besonde Seide, Maschin Nahrungsmittel. geführt: Südfri auch Mittelpunt alljährlich mit reisenden über Die Jigen Seit etwa es richtet, eine Zie größter Angst. man von den d der Hauptgesells wegen v werden. Der 2 erschoß auf of der ihn verhaft sellschaft, bis si tauchte. In Fr uem Vater weg stach ihn auf der wenige Minut Mörder und s# slohen in die aber wieder in dort einem Gezogen zusamm dern, und es ka dem Gendarm nerzeller Krie und den Zige gefecht, bei der ten und der Zigeuner zoger begegneten dor Romann. Wi durch einen Mann Artiller waren jedochi Gebiet geflück Bauern überf Kopfe verletzt 7) „Guten Lore bl und startte Gesicht, da Es überra war, und Eintritt u half ihr so „Guten geniert nä die Krank Ihnen all Dabei in denen lag, ruhte Lore, die Stand hie in der nn „Ich w „Stein erinnern! Vorname über mich und Sie wenig zu Eie— so schon auch Das a Lore verst Rührung lich Fräu über das das sie e Schülern Zwang: Zucht d## Bosheite dem eige ren, hatt Lore gen der eina lennen Zweites Blatt Westfälisches Tageblatt, General=Anzeiger für hagen und Umgegend. Mittwoch den 28 Februar 191.. Num Nummer 50 Beirut. Beirut, die Hauptstadt des gleichnamigen Wilajets in Sorien, liegt am Fuße der schneebedeckten Warge Dschebel Sannin und Keneise des Libanon. Mit dem Bombardement dieser Stadt, die ungefähr 120 000 Einwohner zählen mag, würden die Italiener den Türken insofern wenig Schaden zufügen, als die Einwohnerschaft zum größten Teil aus Griechen besteht, unter denen sich auch 3000 Europäer befinden. Auch deutsche Institute gibt es in der Stadt, so ein deutsches Waisenhaus für syrische Mädchen und das deutsche Hospital des JohanniterDie seit 55 Jahren bestehende evangelische Gemeinde umfaßt 195 Seelen in der Stadt selbst und 25 im Libanon und hat einen deutschen Pfarrer. Das Reich wird durch einen Konsul vertreten, jetzt Herrn v. Mutius, der erst kürzlich aus Saloniki dorthin versetzt ist. Mit dem beschädigten deutschen Bankgebäude ist wohl das Haus der Deutschen Palästina=Bauk gemeint, die seit einigen Jahren sich hier angesiedelt hat. Die französischen nteressen in Beirut umfassen u. a. zwei Bauvier Spinnereien, eine Fabrik pharmazeutischer Produkte, eine ganze Reihe von Schulen, darunter eine medizinische Fakultät, ein Krankenhaus und Waisenhäuser. Ferner sind die Gas= und Wasserversorgung von Beirnt sowie die Trambahn in Häuden französischer Gesellschaften. Beirut ist nicht stark mit türkischen Truppen be legt. Im allgemeinen befinden sich in der Stadt nur ein Bataillon Insanterie und zwei Schwadronen. Syrien und Palästina bieten die einzigen Landstreisen, auf denen ungestört ein italienisches Heer landen könnte. Bis nämlich die erforderlichen Truppen aus Konstantinopel herangekommen waren, dürften immerhin einige Wochen vergehen, da die Verbindungsbahn Adana—Hamat noch nicht hergestellt ist. Beirut ist der wichtigste#uren an der syrischen Küste für den Handel und Verkehr aus Europa. Von Beirut aus führt eine Eisenbahn nach Damaskus. Auf diesem Wege werden auch die vielen Einjuhrartikel aus Europa in das stark bevölkerte Hinterland gebracht, Die meisten europäischen Großmächte haben Handelsinteressen in Syrien. Am stärksten ist der kommerzielle Verkehr Englands, an zweiter Stelle steht der deutsche, an dritter der österreichisch=ungarische Handel; diesen Reichen folgen Frankreich, Italien und Belgien. Eingeführt werden besonders Hölzer, Möbel, Textilwaren, Seide, Maschinen, Manusatturwaren, Zucker und Nahrungsmittel. Nur wenige Artikel werden ausgeführt: Südfrüchte und Webereien. Der Hasen ist auch Mittelpunkt für den Touristenverkehr, der sich alljährlich mit den Pilgerzügen und Vergnügungsreisenden über Palästina und Syrien ergießt. Die Sigeunerjagd in der Rhön. C Frankfurt a. M., 26. Febr. Seit etwa einer Woche hält, wie schon kurz be richtet, eine Zigeunerbande den Landkreis Fulda in größter Angst. Die Aufregung ist um so größer, als man von den drei Führern der Bande, die sich von der Hauptgesellschaft trennten, weiß, daß sie wegen verschiedener Mordtaten gesucht werden. Der 24jährige Zigeuner Wilhelm Ebender erschoß auf offener Landstraße einen Gendarmen, der ihn verhaften wollte: dann verschwand die Gesellschaft, bis sie vor einigen Tagen bei Fulda auf tauchte. In Fritzlar kam Wilhelm Ebender mit seinem Vater wegen eines Pferdehandels in Streit und stach ihn auf dem Marktplatz nieder. Der Vater starb wenige Minuten darauf. Wieder gelang es dem Mörder und seinen Komplizen, zu entkommen. Sie slohen in die Wälder bei Kämmerzell, wagten sich aber wieder in ein Dorfwirtshaus und begegueten dort einem Gendarm, der sie verhaften wollte. Sie zogen zusammenlegbare Gewehre aus ihren Kleidern, und es kam auf der offenen Landstraße zwischen dem Gendarm und einigen Mitgliedern des Kämnerzeller Kriegervereins, die sich bewaffnet hatten, und den Zigennern zu einem regelrechten Feuergefecht, bei dem einige Bauern Streifschüsse erhielten und der Gendarm schwer verletzt wurde. Die Zigeuner zogen sich schließlich in den Wald zurück und begegneten dort dem nichtsahnenden Revierförster Romann. Wilhelm Ebender tötete den Beamten durch einen Schuß ins Herz. Jetzt wurden 60 Mann Artillerie aus Fulda alarmiert; die Zigenner waren jedoch in einem Gewaltmarsch ins weimarische Gebiet geflüchtet, wo sie im Dorfe Borsch einen Bauern überfielen und ihn durch zwei Schüsse am Kopfe verletzten. In der Nacht kehrten sie in die 7533 *. Deutech protest —— Frans.Töchts Pensionat MamMit7 (S: Dilite ##l. Wosser ia Arean u. Sorhn. Bonarbu: Dragoner Aurerne 2 Samt 3 Mhtalr Fagpttal. Ahpurcher Hrche 5 Tünkische Bade 8 Talegraphen Ant. 7 Kanonenplats 8 Oebman Bank 9 Jeruiten Schule 10 Chen Zitum 2eg Gegend von Fulda zurück. Inzwischen waren mehrere ihrer Frauen verhaftet worden. Da man fürchtete, daß die Räuber nur zurückgekehrt seien, um ihre Frauen zu befreien, wurde das Fuldaer Gesängnis von einer Gendarmerieabteilung bewacht. Seit dieser Zeit vergeht kein Tag, an dem die Zigenner nicht von sich reden machten. Nachts drangen sie in einsam stehende Häuser ein und zwangen die Bauern mit der Waffe, ihnen Lebensmittel une Geld zu geben. Daß sie in Fühlung mit der Hauptbande geblieben sind, geht daraus hervor, daß ne in tärke von zwölf Mann das Forsthaus Bengerode bei Schlitz überfielen. Der Förster wurde gegen Uhr morgens von den Zigennern unter Drohen zur Aufnahme gezwungen. Die brannen Gesellen waren gut bewaffnet und verlangten von dem etwas verblüfften die Zubereitung eines von ihnen mitgebrachten Re hes. Der Förster durfte das Zimmer nicht verlas sen. Auch mußte der Bedrängte an dem Mahle teil nehmen und nach diesem seinen ungebetenen Gästen den Fußpfad nach Rimbach zeigen. Nach einer län geren Strecke Weges entließen die Zigenner unversehrt ihren„Gastgeber“ mit vielem Dank. Die ganze Bevölkerung, auch in den kleineren Städten, wagt sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus dem Die Behörde hat weitgehende Maßnahmen getroffen, um die Zigenner zu verhaften. In der Nacht zum Sonntag sind 50 Mann des Marburger Jägerbatail lons zur Verfolgung ins Rhöngebiet abgerückt. Am Sonntag abend folgte ein weiteres Detachement von 50 Mann unter Führung eines Oberleutnant. Ferner wurde ein freiwilliges Försterkorps gebildet, das die Wälder durchstreift. Die politischen Behörden zogen ein Detachement von 50 Gendarmen in Lauterbach zusammen, um von Norden das Kesseltreiben des preußischen Militärs im Süden zu unterstunzen. In den einzelnen Ortschaften selbst haben sich kleinere Abteilungen von Kriegervereinen und Feuerwehrleuten bewaffnet, die die nähere Umgebung der Dörfer durchstreisen. Man beabsichtigt, einen Patrouillenkreis zu bilden, der den ganzen Kreis Fulda und einen Teil des Kreises Schlüchtern umfassen soll.„Die.H daß die Zigenner aus Hunger in die Dörfer kommen würden, ist vorläufig zunichte geworden. Tie drei Verbrecher haben in der Nacht zu heute ein Fabrikanlage bei Hünfeld überfallen und dort den ganzen Geflügelhof ausgeräumt, so daß sie für länaere Zeit mit Fleisch versorgt sind. Die Truppen aus Marburg, die Förster und Gendarmen aus Hessen haben sich heute vormittag in kleine Patrouillen gegliedert, die mit scharfer Munition ausgerüstet sind, da man auf einen blutigen Kampf mit den Verbrechern vorbereitet ist. Im Wald bei Hünfeld grifsen die Soldaten im Laufe des Vormittags einige mit Gewehren und Revolvern bewaffnete Zigeuner auf. die sich ohne Widerstand ergaben und gefesselt nach Hünfeld transportiert wurden. Da man aber dort die Gebrüder Ebender nicht persönlich kennt, wurden die Gefangenen nachmittags nach Fulda geschafft, um dort identifiziert zu werden. Bei Geli hausen wurde gleichfalls eine Zigennerbande ausgegriffen, die aus zwei Männern, zwei Frauen und neun Kindern bestand. Die Stadt Offenbach hat 1= Zigenner sistiert, die in einem Massenquartier hausten, und 70 von ihnen sofort über die Grenze abgeschoben. Die Jund war bisher von keinen großen Erfolg gekrönt. Die Zigenner haben sich in kleine Trupps aufgelöst und halten sich in den weiten Wäldern ängstlich versteckt. Heute vormittag wurden in der Nähe des Landstädtchens Hungen im Kreise Gießen drei Zigeuner gesehen, in denen die erregte Bevölkerung mit Bestimtheit die drei gesuchten Mörder Ebender wiedererkannt haben wollte. Leider waren nur wenige Landgendarmen zur Stelle, die nicht wagten, gegen die Verdächtigen vorzugehen, da man rechtzeitig ertannte, daß sie gut bewaffnet waren. So konnten die drei Zigenner ungehindert die Flucht Mehr Erfolg hatte man in der vergangenen Nacht in der Nähe des Kirchdorfes Wipperode. Dort stöberten einige Förster eine Zigennerbande im Walde auf, die sich um den wegen Mordes verfolgten Reinhard gebildet hatte. Dieser Zigenner war bei dem ersten Kesseltreiben, das man gegen die Bande veranstaltete, bereits verhaftet worden, aber in der allgemeinen Aufregung gelang es ihm, sich loszureißen. Einige Stunden später entdeckten die Förster das Lager der Zigenner mitten im Walde. Sie umstellten es in weitem Kreise und konnten dann den Zigenner Reinhard wieder verhaften. Er wurde gefesselt in das Amtsgerichtsgefängnis Waltershausen eingeliefert. Die Konfrontation der beiden gestern in der Nähe von Hünfeld verhafteten Zigenner ergab, daß sie nicht mit den gesuchten Brüdern Ebender identisch sind. Sie mußten deshalb wieder auf freien Fuß gesetzt werden WESTFALEN, RHEINLAND UND NACHBAR-PROVINZEN rt Lüdenscheid, 25. Febr. Die Stadtverordnctenversammlung bewilligte allen verheirateten Beamten und Arbeitern, die seit Jahresfrist im Dienste der Stadt stehen, eine Teuerungszulage, die sich nach der Anzahl der vorhandenen Kinder richtet. Nachdem die Bestrebungen, die Forrbildungsschule für Graveure und Werkmeister in eine Fachschule umzuwandeln, wegen mutmaßlichen Schülermangels erfolglos geblieben, ino, hat die Stadtrerordnetenversammlung auf Antrag aistrats beschlossen, die Handwerkerfortbildungsschule und die Graveur= und Werkmeisterschule zu vereinigen und unter einheitliche Leitung zu stellen; besonders soll dem Zeichenunterricht erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Auf unordnung des Ministers wird das Schulgeld von und 5 Mark auf 6 und 10 Mark erhöht. Weiter bewilligte die Versammlung die Kosten für die Organisation der Schulzahnpflege, die bisher nur einen Teil der Volksschüler umsaßte. Es ist in Aussicht genommen, innerhalb 2 Jahren sämtliche Volksschüler(mehr als 5000) dauernd in Zahnpflege zu halten. Die Absicht, eine eigene Schulzahnklinik zu unterhalten, scheiterte daran, daß sich auf die Dauer junge Zahnärzte nicht dazu bereit finden. Aus dem städtischen Haushalt für 1912 ergibt sich, daß die Steuerzuschläge die gleichen bleiben wie 1911, nämlich 200 Prozent Gemeindeeinkommensteuer, 220 Prozent Grund= und Gebäude steuer, 220 Prozent Gewerbesteuer und 150 Prozent Betriebssteuer. Das Extraordinarium fordert für Hoch= und Straßenbauten 540000 Mark, die zu 400000 Mark aus Anleihen gedeckt werden. Unter den Hochbauten befinden sich ein Erweiterungsbau des Städtischen Krankenhauses und eine Turnhalle für das Realgymnasium. irb Arnsberg, 27. Febr. In einem Zivilprozeß des Stellmachers Pr. aus Hüsten gegen einen Kaufmann V. aus Arnsberg kam eine Sache zur Sprache, die einen früheren Wirt von hier in ein richterliches Nachspiel verwickeln dürfte. Pr. klagte gegen V. auf Zahlung von 1000 Mark. V. bestreite: diese Forderung. V., der kürzlich eine große ame rikanische Erbschaft gemacht, hat vor längerer Zeit einmal das Lokal des früheren Wirts betreten, als dieser eine Musikkapelle des Jäger=Regiments aus Bitsch in Quartier hatte. V., der gedienter Jäger ist, spendierte den Musitern Bier, Wein und##garren. Die Zeche betrug schließlich zehn Mart. V., der nicht soviel Geld bei sich hatte, um gleich bezahlen zu können, stellte dem Wirt über die Zeche einen Schuldschein über„I#,00 Mt.“ aus, der mit Bleistist geschrieben war. Diesen Schuldschein gab der Wirt dann später Pr. als Sicherheit fur eine Forderung. Der Schuldschein lautete aver nunmehr auf„1000 Mark“. Irgend jemand muß also das Komma wegradiert haben. Das Gericht beschloß die Sache zwecks Aufklärung zu vertagen. t Anröchte, 27. Febr. In der Bombenangelegenheit konnten gestern zwei junge Burschen von hier festgenommen werden. Auf ganz eigen artige Weise konnte ihre Festnahme erfolgen. Am Samstag voriger Woche wurden abends mehrere scharfe Schüsse in die Fenster des Wohnauses des Steinbrucharbeiters Thöne abgegeben. Die Täter konnten nicht gesaßt werden. Gestern wollte nun ein Landwirt einen im Felde stehenden Strohdiemen abfahren. Kurz nachdem er das erne Fuder abgefahren hatte, sah man die beiden Burschen, I und 17 Jahre alt, sich an den Strohhaufen veranschleichen, um zwei dort versteckte Gewehre in Si cherheit zu bringen. Hierbei wurden ne beobachter und nachher verhaftet. Der Bruder des einen Burschen ist vor kurzem zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt worden und der Steinbrucharbeiter Thöne war in der Sache einer der Hauptzeugen gegen ihn. st Warendorf, 26. Febr. Ein gesahrliches Raubgesindel treibt seit einiger Zeit in de hiesigen Gegend sein Unwesen; man tonnt vermuten, daß es sich um eine wohl organinerte Räuberbande handelt. Eine ganze bruchsdiebstählen ist in den letzten Monaten in der Stadt Warendorf und Umgegend verübt worden. Auch sind Personen verschiedentlich überfallen un beraubt worden. Ein Verbrecher konnte türzlich nach heftiger Gegenwehr dingfest gemacht werden, während es seinem Komplizen gelang, unter Zu rücklassung eines Revolvers zu ennommen. Entwichene wird bereits seit zwei Jahren, weg schweren Diebstahls und Betruges steckbrieflich gesucht. Er wurde bereits mehrmals von Polizeibeamten angehalten, wußte aber immer wieder 31 entkommen. Gestern abend gegen 277 Uhr wuroe ein Friscurlehrling aus dem Tatenhänser Wege angefallen. Aus einem Fichtenbusche brachen Kerle mit vorgehaltenen Revolvern hervor und forderten Geld: da der Lehrling keines bei sich trug, nahmen sie ihm die Uhr ab und ließen ihn dann weiterziehen. Trotz der sofort angestellten Ermittelungen ist es nicht gelungen, die Räuber zu verhaften. p Paderborn, 26. Febr. In einem benachbarten Dorfe war ein Landmann mit der Reinigung deStalles beschäftigt. Er benntzte hierzu eine Dunger abel. mit der er den Dünger durch die niedrige Stalltür in die Düngergrube schaffte. Ein Kind trat neugieria an die Oeffnung und schaute hinein. Ir demselben Augenblick warf der Mann den Dünger ins Freie und stieß dem Kind unglucklicher weise die Zinten der wabel in den Kopf. Die Verletzungen waren derart, daß das Kind in ein Steingräbers Tore. Roman von Ludwig Rohmann. *)(Nachdruck verboten.) Lore blieb an der Tür der Krankenstube steben und startte ein wenig verlegen Gesicht, das dort drüben aus den Kinsen heraussay. Es überraschte sie, daß niemand sonn im Zimm war, und sie fürchtete nun, daß die alte Dame ihren Eintritt unangenehm empfinden könne. Die aver half ihr schnell über alle Beklemmung fort. „Guten Tag, mein Kind! Kommen Sie nur un geniert näher. Sie stören mich nicht, und ich habe die Krankenwärterin fortgeschickt, weil ich mit Ihnen allein sein wollte.".„ Dabei blieb sie unbeweglich liegen; ihre Angen in denen ein seltsam klarer, fast leuchtender. Glanz lag. ruhten fest auf der Gestalt der Besucherin, une Lote, die dem prüsenden Blick anfangs Stand hielt, verlor ihre Sicherheit doch ein wenig in der nun entstehenden Pause. Steingröders. Vorei. Wie solt.'sc nich uicht einnern! Oder darf Ich eie uuz. Ps3tzigepr Seig Vornamen nennen? Sie sind ein tüchtiges— über mich altes, kleines Weiblein hinausgewachsen, und Sie haben schließlich ein Recht, sich auc ein wenig zu überheben. Wenn man so jung ist wie Eie— so kraftvoll und so schön, dann darf man schon auch im Stolz ein wenig zu viel tun. Das alles sagte sie mit einiger Anstrengung, aber Pore verstand doch jedes Wort, und eine Rührung griff ihr ans Herz. War das denn wirklich Fräulein Körner— dasselbe Fr über das sie als junges Ding beshaft, geulkt, un das sie ehrlich gehaßt hatte, gehaßt mit dem ganzen Schülerunverstand, der sich nur Zwang und Zucht findet und, Jucht doch einmal nicht zu brechen nus, in tausend Losheiten Vergeltung sucht? Doz,32417, Henzig maecm eigentlich nur die Augen wirklich lebendig wa ken, hatte einen unendlich freundlichen Zug, und Vore gewann fast den Eindruck, daß in dem Lächeln der eingesunkenen Lippen eine Lebensfreude zu er kennen sei, die unter den gegebenen Umständen ge Die alte Dame streckte Lore die Hand entgegen, und sore griff mit herzhaftem Druck danach. hübsch zu mir und hören S. Lore besahte— Jeis hate sie schon, Ob aber der „Ach, der! Ich denke, um den kümmern wir uns erst gar nicht. Ich weiß allein, wie's mit mir steht, und für den Rest meiner Tage wenigstens will ich den Zwang los sein, dem ich mein Lebtag mich geLore nahm gehorsam Platz und wartete. Es entstand wieder eine Pause, während welcher die alte Dame ihre Besucherin ungeniert betrachtete. „Sie sind ein prächtiger Mensch geworden, vor# sgang Klang Burc. ig, ae seice, Keisl Aius ea i. „Das soll kein Kompliment sein, mein Kipd, es in Grtade in dieiset Sinde Bhres. 7 1/3 hgoiche Bese sich bewust sesegl. Sie. verseben mich., Haliz, uicht bebaglsche Lehzusgntände so grode Co. ser eben doch nicht wert sind. Lore saß in wachsendem Erstaunen da: das alles snn hätte die Vorsteherin von ehedem, an die ste so ohne Liebe und sogar ohne wirkliche Achtung gedacht hatte, ihren Zöglingen gehen können, was sie nic der“ in Pedanter“ erstarrte und für zeu empor; es mußte schrecklich gewesen sein, den Reichtum eines regen Geistes freiwillig einzuschnüren und die Fesseln ein Leben lang zu tragen! Sie sehen“, begann Fräulein Körner wieder, „ich bin aufrichtig; nicht etwa, weil es mich drängt, mich irgend jemand anzuvertranen, oder gar weil mich reizte, meine Schwächen schonungslos mitzuteilen: Sie sollen nur wissen, was ich schlecht gemacht habe, und Sie sollen vor allem auch mir versprechen, daß Sie selbst nie und unter gar keine Umständen sich in meine Fußtapfen drängen lassen Nun mußte Lore unwillkürlich lächeln. „Das ist doch wohl kaum zu befürchten“, sagt und aleich darauf errötete sie heftig, denn ne begriff, daß in ihrer Antwort eine schroffe VerurAbe: Fräulein Körner war nicht empfindlich. „Jetzt nicht, Lore“, sagte sie eindringlich,„das alaube ich gern. Aber unterschätzen Sie den zer setzenden Einfluß nicht, den die Enge übt! Ich will natürlich mich nicht als Beispiel geben, obgleich ich leider alles Recht dazu besitze; schließlich war ich von aus doch meyr an die Enge gewöhnt, und sie Sa stund andere, deten Sohislal GHaben; der Medizinalrat, der einstmals ein vielveren Sic, Aie. i= eiescesheägale e lalse. und jedem— die sind wie ein und die Bübersanbstraiz, ut eüt ie und wenn gekommer Sie haben die Flügel nicht nur gereckt, Sie sind auch ein hübsches Stück aufwärts geslogen und Ihre Seele hat Höhenluft getrunken. Ja denke, das soll Ihnen hier nützen, und wenn mein bißchen Menschenkenntnis mich nicht trügt, dann soll unser altes Herrnsheim Mühe haben, Ihnen die Flügel zu beschneiden oder gar zu lähmen. Lore atmete hoch auf, und während ein Strahl kraftvollen Stolzes auf ihren grauen Augen brach, reichte sie dem alten Fräulein unwillkürlic, die Pane. 44# Jot mit mir haben!“ „sst recht so, meine Lore!“ Fräulein Körner lachte ganz leise in sich hinein.„Und darum sollen Sie das Institut haben, Sie allein. Und unn sollen Sie auch wissen, daß ich eigentlich, ganz allein souuld daran bin, daß man Sie heim zitiert hat. hab' Ihr Kleist=Buch gelesen, ich hab' mancherlei sonst von Ihnen gehört, und lieb hal' ich Sie im mer gehabt, wenn's auch nicht in meinem Sniem laa. Sie das merken zu lassen. Da lam mir denn, als die Sorge um die Schule sich nicht meyr abwei sen ließ, der Gedanke: Steingtäbers vore, die ware woyl die Rechte für mein liebes Institut. Und unn werden Sie vielleicht meinen, ich hätte mich besser nicht um Sie gekümmert, und Sie sen. wo Sie waren. Aber was wollen Ei: Ve. Egoismus kann schließlich auch, Au: u4egeun man dabei die andern nicht gans vergint. Uno ich denke an meine Kinder, an die 100 jungen Nenschen, die in meinen Stuben sitzen.“ Nun klang eine eigene Rührung durch ihre Stimme. Es ist viel schönes Material darnnter, Talente vielleicht, ganz gewiß aber lohnt der Stoff bei den meinen, daß sich Mühe gebe, Menschen aus ihnen zu formen. starke, lebenstüchtige Menschen. Und das alles soll nicht weiter so wie bisher verkümmern; die Kinder, die aus meinem Institut hinaustreten, die alle recht bald danach schon ihrem Frauenberuf anheimfallen, die sollen nicht in alle Ewigkeit nur die tragen, die unsere Schuldisziplin ihnen aufgezwungen hat, die sollen söhig sein, sich selbst das ; z u g e s t a l t e n u n d, w e n n i c h s o s a g e n d a r f, v o n raus zu leben. Um der Kinder willen also k k“ ich'a so geschoben, daß Ihr Vater Sie kommen lleß, und um der Kinder willen bitt' ich Sie, bleiben Sie nun auch.“ (Fortsetzung folgt.) werden Krankenhaus in Paderborn ausgenommen mußte, wo es hoffnungslos liegt. w W i e h l, K r e i s G u m m e r s b a c h, 2 7. F e b r. A m Samstag in der 10. Abendstunde versagte hier plötzlich das elektrische Licht. Auf zunächst un erklärliche Weise war die Stromversorgung des Kreis=Elektrizitätswerkes unterbrochem Avgesehen davon, daß mehrere benachbarte Orte die Nacht hin durch vone Licht waren, mußte auch ein hiesiges großeres Werk den Nachtbetrieb einstellen: Nach längerem Suchen nach der Ursache wurde am Sonntag morgen ermittelt, daß eine Mans in einem Traussormatorentaum dem Hauptzuleitungsdraht zu nahe getommen war und so Erdschluß bewirkt hatte, wodurch die Zuleitung automatisch ausgeschaltet wurde.(Wie wir mitteilten, hat neulich auch eine Maus im Hasper Werk große Störungen im Betriebe hervorgerufen. D. Red. w Wald, 26. Jehr. Einem Schwindler ist man im sädtischen Krantenhause in Solingen auf die Spur gelommen. Dort befand sich etwa 14 Tage lang ein Anstreicher in Pflege, der angab, Walter J. zu heißen und in Wald, Schlagbaumstraße, zu wohnen. Auf diesen Namen lauteten auch seine Aufnahmepapiere. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhause wollten einige seiner Zimmergenossen kym einen Besuch in seiner Wohnung abstatten. Hier war man aber sehr verblüfft, da„Walter Zimmermann“ gesund und niemals im Krankenhause gewesen war. Der„kranke Mann“ war von dem frü heren Gehilfen des Walter Zimmermann, Fritz H., geseielt worden. Der Mann hat augenblicklich keine Arbeit und tonnte daher auch nicht auf Kosten einer Krankenkasse im Krankenhause verpflegt werden. Um das trotzdem zu erreichen, hatte er sich einen falschen Numen beigelegt. * Düsseldorf, 26. Febr. Hier wurden der Bauunernehmer Holland und sein früherer Buchhalter Buschmann wegen Wechselsälschungen in Höhe von 150000 Mark verhaftet. Holland übersiel kürzlich nachts im Café den Heransgeber der Tüf feldorfer Lolalzeitung, Thalheimer, welcher in seiner Wochenschrift auf das Geschäftsgebaren Hol lands hingewiesen hatte. Thalheimer deckte darauf unter Veröffentlichung eines Fatfimiles der gesälschten Wechsel den Tatbestand auf, worauf jetzt der Staatsanwalt die Verhaftung anordnete. Düsseldorf, 26. Febr. Die Rücksichtslosigkeit, mit welcher vielfach die Lenker von Fuhr werken unbekümmert um den starken Straßenverkehr vorgehen, hat in der heutigen Straftammer= sitzung zu einer erempleriechen Bestrafung geführt. Der Fuhrmann Josef Sabel hatte am 13. Oktober auf der Kölnerstraße unter sträflicher Vernachlassigung seiner Berufspflichten einen Fabri arbeiter überfahren und dabei so schwer verletzt, daß der Mann noch am selbigen Tage starb. Die Straf kammer verurteilte S. wegen fahrlässiger Ty tung zu- Monaten Gefängnis. Staatsanwalt und Gerichtsvorsitzender wiesen dabei auf die Notwen digleit hin, durch Erlaß von Pollzeiverordnungen in den Großstädten eine Bestrafung von Fuhrten ten, die in leichtsinniger Weise das Leben ihrer Mitmenschen gefährden, ermöglichen zu können rh Krefeld, 20. Febr. Vor etwa fünf Wochen verschward eine 18jährige Spulerin aus der Dießemerstraße und man glaubte an eine Verschleppung. Nun erhielten die Eltern ein Tele gramm aus Duisburg, daß die Vermißte in arg heruntergekommenem Zustande dort eingetrossen sei. Das Mädchen macht über seine Entführung seltsame Angaben. Damals sei ein Herr gekommen, der es bat, ein Palet in die Stadt zu besorgen. Später seien beide in eine Wirtschaft gegangen und nach nielem Biergenuß fortgefahren. Das Bier habe ihren Verstand mächtig beeinflußt, was wohl die Absicht ihres Begleiters gewesen sei. Denn es wine nicht, wo es gewesen. In letzter Nacht habe es wieder eine Bahnfahrt mit dem Mann machen müssen, der als Endziel Hamburg angegeben habe, doch in Duisburg habe es den kurzen Aufenthalt benutzt, dem Begleiter„uenttlieben und sich im Bahnhoftlosett eingeriegelt. Der Bealeiter habe alle Anstrengungen gemacht, es zur Mitfahrt zu bewegen. Zwei Stunden habe es aber ausgehalten und den um 7 Uhr einsetzenden lebhaften Bahnhofsverkehr benutzt, zu ihren Verwandten zu eilen. Die Kriminalpolizei wird sich mit dieser musteriösen Sache eingehend befassen müssen. rh Kleve. 27. Febr. Der beim hiesigen 3. Bataillon des 56. Iufauterie=Regiments Vogel von Faldeustein dienende Einjährige Diehl aus Rü desheim hatte in der Nacht zum Donnerstag seinen Putzer durch ein Geldgeschenk bewogen, für ihn auf Wache zu ziehen. Das war vom Offizier der Runde entdeckt und zur Anzeige gebracht worden. Aus Furcht vor Strafe hat Diehl sich nun vorgestern abend in seiner Wohnung im Aett erschossen. rl. Vom Niederrhein, 27. Febr. Bei dem holländischen Grenzort Beet wurde in der Nähe eines Waldchens ein siebenjähriges Mädchen ermordet aufgefunden. Unter dem Verdacht der Täterschaft wurde ein Arbeiter verhaftet, der in Gesellschaft des Kindes gesehen worden war. Die Untersuchung hat nunmehr eine Aufsehen erregende Wendung genommen. Auffällig war es zunächst, daß die auf die Spur gesetzten Polizeihunde am Tatort wiederholt eine Spur nach dem Elternhaus verfolgten. Aus den Aussagen der kleineren Geschwister der Ermordeten geht hervor, daß die Ermordete von ihrem Bestellgang, auf dem sie ermordet worden seln soll, Elternhaus zurückkehrte. Der Vater züchtigte Man nimmt jetzt an, daß der Vater das eigene Kind, auf das er nicht gut zu sprechen war, er mordet hat. Beide Eltern des Kindes sind verhaftet, der Arbeiter tonnte sein Alibi nachweisen. h Hennef(Sieg), 26. Febr. In der vergangenen Nacht lief vor das Automobil des Kaufmanns Heinrich Kaiser von hier, als er von einer Fahrt aus dem Bröltal zurückkehrte, ein Reh. Um das von dem Lichte der Laterne geblendete Tier nicht zu überfahren, bremste Kaiser. Im selben Augenblicke entzündete sich, wahrscheinlich durch Funkensprung, das Benzin und sofort stand der Kraftwagen in Flammen. Der Benzinbehälter saßte 35 Liter Benzin. Das Auto verbrannte gäuzlich. Kaiser lam mit geringen Brandwunden davon. Koblenz, 27. Febr. Hauptmann a. D. Theodor Hosfmann, der das Bad Salzia ge gründet hat, sollte sich unter der Anklage der Untreue verantworten. Er erschien aber trotz der ordnungsmäßigen Vorladung nicht zu dem Verhandlungstermin. Das Gericht setzte daher die Verhandung auf unbestimmte Zeit aus und erließ gegen den seschuldigten einen Haftbefehl. Saarbrücen, 27. Febr. Die Strafkammer verurteilte den Banklehrling Renner, der dem Bankhaus Rocchling 144000 Mark unterschlagen hat, zu 2 Jahren Gefäugnis, den Kellner Arenz wegen Beihilfe zu der gleichen Strafe. Cheater und Musik.= Städt. Schauspielhans Hagen.] Aus dem Theaterbüro wird uns geschrieben: Da Herr Waldeck in der für Donnerstag angesetzten Erstaufführung der Neuheit„Die Bummeistudenten“ wieder um eine anstreugende Hauptrolle inne hat, jedoch seit einiger Zeit von einem hartnäckigen Bronchia latarrh befallen ist und der Schonung bedarf, mußte der Spielplan meyrsach geändert werden. Es wird daher am Donnerstag die Burlesle„Mein Bahn wiederholt und dazu als lever de rideau die Neuheit „Ein Abentener des Kaisers“ mit Herrn Zntendanten Dr. Kaiser als Napoleon gegeben werden. Auch die projektierten Klassikervorstellungen er leiden meyrfache Aenderungen durch den Um stand, daß Herr Paul Köllner vom 1. Marz ab ein mehrwöchige militärische Uebung ableisten muß. Es werden aber bis zum Schluß der Spielzeit, welcher diesmal erst auf Donnerstag. den 25. April, fällt, bestimmt noch folgende Werte herausgebracht wer den: Grillparzers„Traum ein Leben“, Calderons „Wundertätiger Magus“, Shatespeares„Bezähmte Widerspenstig“ und„Enmbelin“, Schillers„Räuber und Sopholles'„Antigone“. Auch eine größere Zahl festangetaufter Novitäten gelangt noch in der lau senden Spielzeit zur Aufführung, und zwar, außer den„Bummelstudenten“(verschoben auf Dienstag, den 5. März)„Bürl",„Francois Villon“, Wedetinds „Marquis von Keith“ und„Der Kardinal“ von Lo thar=Grube. Der„grater=Verein“ wird in 2 Sondervorstellungen Schillers„Wilhelm Tell“ ausführen lassen und außerdem am Samstag, den 16. März, durch Herrn Intendant Dr. Kaiser wieder einen Melodramen= und Humoresken=Abend veraustalten; den Abschluß dieses voraussichtlich wie frü her glänzenden Abends wird die Erstaufführung des neuen satirischen Einatters„Lottchens Geburtstag von L. Thoma bilden. Heute(Mittwoch) findet leine Vorstellung statt. Donnerstag abend 7½ Uhr gelangt zum 2. Male die mit großem Beifall ausgenommene Burleske von Margarete Mago„Mein Baby; zur Aufführung. Vorher wird aber noch„Ein Abenteuer des Kaisers“, Komödie von Henneguien und Basset mit Herrn Dr. Kaiser als Napoleon gegeben. Freitag abend 8 Uhr geht zum 6. Male„Madame Sans Göne, ebenfalls mit Herrn Dr. Kaiser als Napoleon in Szene. Letztes Philharmonisches Konzert im Weidenhof.]. Auf den heutigen Wagner=Abend im Weidenhof sei noch einmal aufmerksam gemacht. Das Konzert ist als Abschieds=Konzert gedacht. Ob in echten Humor des Rheinländers, den er in unverweltlicher Schönheit in seinen Volkslied=Bearbeitungen niedergelegt hat, den hat es überrascht, daß v. Othegraven nicht schon längst das Gebiet der Komischen oder Spiel=Oper, oder Operette betreten hat. Seine sinnfälligen, das Populäre streifenden Melodien— die schmachtenden oder pikanten Walzer und die frischen Marschrhythmen geben einer Operette erst die Seele zum Leben— verlieren nie den edlen Klang und Fluß, seine Ensemblesätze sind geschmackvell, seine Massenchöre besonders am Schlusse der einzelnen Atte großzügig. In allen, auch den unscheinbaren Einzelheiten ist der Komponist der sonveräne Reister, der auch ein triviales Wort des Textes, eine weniger geschickte Szene mit musikali schem Schmelz umfleidet. Und es ist nicht zu verschwei gen, daß der Text von Willi Seibert dessen be darf. Als Ganzes genommen war der Abend für den Komponisten wie für das Theater ein voller Erfolg, der auch andauern wird. August v. Othearaven wurde nach jedem Akt begeistert gerufen, Blumen und Kränze häuften sich um ihn, und mit ihm wurde Direktor Herrmann gerufen, dem Poldis Hochzeit wohl nach dem für die Theaterfreuden sehr spröden Karneval das Haus und die Kasse füllen wird. Kammersänger Hermann Jadlowker] ist für 50 Abende an die Berliner Hofoper verpflichtet worden. Er erhält dafür die Kleinigkeit von 75000 Mark. Der Wiener Hofkapellmeister Bruno Walther erhielt von der österreichischen Generalintendanz einen fünfmonatigen Urlaub nach München zwecks Leitung der Münchener Operndirektion. Bruno Walther wird die Münchener Mozart= und Wagnerfestspiele dirigieren. Wahrscheinlich wird er in München als Mottls Nachfolger bleiben. endete zu Gunsten Elberfelds und zwar mit 3:0. Ein von Hagen erzieltes Tor wurde vom Schieds. richter nicht anerkannt. Das Spiel wird aller Wahrscheinlichkeit nach wiederholt. B.=Klasse: Hagener F. C. 2— Sp. u. Sp. Iserlohn 6:1; das Vorspiel in Iserlohn endete mit 8:0 für den H. F. C., der auch heute wieder ganz überlegener Sieger blieb. C.=Klasse: Hagener F. C. 3— F. C. Schalksmühle 1:1. Marcana Hagen— Sp. Milspe 0:0. Sp. und Sp. Hagen— Sp. und Sp. Gevelsberg 21. Westd. Liga: Alemannia Aachen— K. C. M.= Gladbach 1:2; Preutzen Duisburg— Bonner F. C. 1:4; Spielverein Duisburg— Köln 99 7:3; Essener Turnerbund— Düsseldorf 99 4:2: Kölner Ballspielklub— V. f. B. Ruhrort 7:0. Sonstige Resultate: Hildener F. C.— Union Düsseldorf 5•4; Preußen Krefeld— Sportverein Düsseldorf 4:3; Borussia Gladbach— Hochselder F. C. 8:1; Spielverein Rhendt—. Germania Hilden 11:1; Eintracht Gladbach— Remscheider Resultate aus dem Reiche. In München gewann die Spielvereinigung Fürth überlegen aegen Wacker mit 8•0 und gewann damit endgültig se Meisterschaft von Bayern. F. V. Frantfurt Britannia 321; Hanau 93— Germania FFrankfurt 4:1: Viktoria 94 Hanau— Bürgeler S. C. 1.1; Kickers Offenbach— Germania Bockenheim 211; Alemannia Karlsruhe— F. C. Pforzheim 2:1; F. V. Straßburg— Freiburger F. C. 322; Union Stuttgart— F. V. Beiertheim 6:1; Phönix Karlsruhe— Sportfreunde Stuttgart 2•0: Berlin: Viktoria— Britannia 3:0: Preußen— S. C. Charlottenburg 6:1; Concordia— Norden=Nordwest 4:1; Minerva — Hertha 1:0; Union— Favorit 1:1. Kunst, Wissenschaft und Leben. Aus dem Reiche der Lüfte. Der 80. Geburtstag des Hofrats Maximilian Schmidt] in München gestaltete sich am vorgestrigen H..B.-Lne. bete: Neit Sonntag zu einer gewaltigen Kundgebung für den beliebten Volksschriftsteller. Schon von früher Morgenstunde an liefen zahlreiche Glückwünsche, Telegramme und Blumenspenden in der Wohnung des Geseierten ein. Den Höhepunkt erreichte die Feier in der Mittagsstunde, wo Hunderte von Freunden aus allen Gesellschaftskreisen, an ihrer Spitze Prinz Ludwig, der ein prächtiges Blumenbukett überreichte, den Jubilar persönlich beglückwünschten. Im Auftrage des Deutschen Kaisers erschien der preußische Gesandte Wirkliche Geheime Rat v Treutler, begleitet vom Legationsrat Grafen von Fürstenberg, und übermittelte dem Jubilar Grüße des Monarchen zugleich mit der Verleihung des Roten Adler ordens 3. Klasse. Jules Lefevre+.] Wie aus Paris gemeldet wird, ist der bekannte Maler Jules Lefévre, Mitglied des Instituts, am Sonntag im Alter von 78 Jahren gestorben. Das Befinden Herkomers.] Nach einem in Landsberg am Lech, der Geburtsstadt Professor HerPakpseera Win Nay, Nr Wrenn komers, aus London eingetroffenen Drahtbericht hat der Ehrenbürger der Stadt Landsberg, Professor v. Herkomer die Overation gut überstanden. diesem Winter nochn einem anderen Saale stattfinden, läßt sich heute noch nicht feststellen. Der Nibelungenring in Barmen.] Wie in den Vorjahren wird die Direktion des Stadttheaters Barmen auch in diesem Jahre den Ring des Nibelungen als Gauzes in einem Sonder=Abonnement zur Aufführung bringen und zwar an folgenden Tagen: Mittwoch, den 13. März„Das Rheingold“, Mittwoch, den 21. März„Die Walküre“, Mittwoch, den 27. März„Siegfried“, Mittwoch, den 3. April „Götterdämmerung.“ Schauspielhaus Düsseldorf.] Paul Hyacinthe Lonsons in Rom und Paris mit großem Erfolg geaebenes Drama„Der Apostel“ gelangt Samstag, den 2. März in Anwesenheit des Verfassers am Tüf seldorfer Schauspielhans(Direktion Dumont=Linde manni zur deutschen Uraufführung. Eine Uraufführung in Köln.] Wohl selten hat eine Operette das Licht der Welt erblickt, die mit so außerordentlichen geistreichen musikalischen Mitteln gearbeitet ist wie„Poldis Hochzeit“ von August v. Othearaven, die Samstag im Metronoltheater vor ausverkauftem Hause und unter lebhafter anerkennender Teilnahme in der Urauftührung aus der Tause gehoben worden ist. Wer v. Othegravens reichquellende Begabung lennt, die Fülle seiner priginellen Einfälle, den Reiz der Klaugwirlungen, die er so oft mit den denkbar einfachsten Mitteln erstrebt und erreicht, den naturWinter noch philharmonische Konzerte as Kind, weil es zu spät gekommen sei, worauf das sind in der Richtung des Tatortes flüchtete. Der Zater verfolgte es und kam später allein zurück. DIE ETTTMTTOPp••—-„„„„ Entgegen anderslautenden Meldungen besteht keine Lebensgefahr, vielmehr ist die Hoffnung berechtigt, daß die Heilung einen normalen, günstigen Verlauf nimmt.„ Ein neuer Thoma.] Ludwig Thoma hat ein Drama vollendet, ein dreiaktiges Volksstück, das den Titel„Magdalena“ führt. Die Uraufführung des neuen Werkes, das die Tragödie eines Bauernmädchens zum Inhalt hat, wird im Oktober dieses Jahrs gleichzeitig am Münchener Residenztheater und am Kleinen Theater in Berlin stattfinden. Ein Ahrlied=Wettbewerb.] Anläßlich seines gol denen Jubelfestes veranstaltete der Männergesang verein Neuenahrer Männerchor zur Erlangung eines volkstümlichen Ahrliedes, das Land und Leute der Ahr, den Ahrwein und Bad Neuenahr besingen sollte, einen Wettbewerb. Von den 20 Ahrliedern, die von den Preisrichtern für den engeren Wettbewerb vorgeschlagen waren, wurden drei Lieder mit Preisen ausgezeichnet. Der erste Preis bestehend in 100 Flaschen Ahrwein, wurde dem Ahrlied von Max Bemer in Laubegast bei Dresden zugesprochen. Den zweiten Preis. bestehend in 25 Flaschen Ahrwein, erhält Professor Dr. Wilhelm SchneiderClauß in Eupen für das Lied„Mein Hoch der Ahr!“, und der dritte Preis, ebenfalls 25 Flaschen Ahrwein, wurde dem Liede„Du rauschende Ahr, Glück auf!“ des Schriftstellers Kurt Schulze in Dresden zugesprochen 20 000 Mark für Flugveranstaltungen. Der Magistrat von Frantfurt a. M. beantragt Bewilligung von je 10000 Mark für den Zuverläsng seitsflug am Oberrhein und den südwestdeutschen Rundflug. Bedingung ist, daß für jeden der Flüge aus nichtstädtischen Mitteln mindestens die gleiche Summe zusammengebracht wird, daß mindestens an je zwei Tagen Schauflüge hier veranstaltet und daß die Eintrittsgelder niedrig bemessen werden. Schau= und Wettfliegen in Mainz. Für die Veranstaltung eines in Mainz abzuhaltenden Schauund Wettfliegens hat der städtische Finanzausschuß eine Summe von 15000 Mark bewilligt. Eine Flugzeugfabrik bei Aachen. Die mit einem Stammkapital von etwa einer halben Million Mark arbeitende Fluggesellschaft„Deutichland“ hat die Absicht, auf der großen Brander Heide bei Aachen eine Flugzeugfabrik zu errichten, und ist zu diesem Zweck bereits mit der Gemeinde Brand in Verhandlungen getreten. Es handelt sich nicht um die kleine Brander Heide, den Exerzierplatz der hiesigen Garnison, auf welcher bisher die Flüge stattfanden, sondern um die große, zwischen Eilendorf und Brand liegende Heide, auf welcher früher die bedeutenden Aachener Pferderennen stattfanden. Das zur Fabrik notwendige Grundstück will die Gesellschaft von der Gemeinde Brand käuflich erwerben, die Heide aber zu den Flugversuchen zu einem geringen Preise auf 15 Jahre pachten. Die Fabrik dürfte etwa 70 Personen beschäftigen, und auch Flugschüler annehmen. Spiel und Sport. Fußballsport. Entscheidungsspiel um die Meisterschaft des Rheinischen Nordkreises. Am letzten Sonntag fand in Sonnborn auf dem Platze des Sonnborner Sportklubs das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft des Rheinischen Nordtreises Abt. B. zwischen Svort= und Spielverein Elberfeld e. V. und dem Hagener F. C. 05. c. V. stott. Da der Platz von dem Elberfelder Verein noch bis vor kurzem benutzt war, hatte Hagen gegen die Neutralität desselber von vornherein protestiert. Das Spiel selbst [Wegen Unterschlagung von 114000 Mark) hatte sich, wie schon kurz gemeldet, der 20jährige Banklehrling Heinrich Renner aus Sulzbach vor der Saarbrücker Strafkammer zu verantworten. Wegen Beihilfe war der Kellner Arenz angeklagt. Die Unterschlagung der bedeutenden Summe hat s. Z. großes Aufsehen erregt. Renner war in der Sulzbacher Zweigstelle des hiesigen Bankhauses von Gebr. Röchling beschäftigt. Zu seinen Obliegenheiten gehört es, regelmäßig zum Quartalswechsel die Gehälter der Angestellten von dem Saarbrückener Stammhause zu erheben. Wie aus der Vernehmung des im vollen Umfange geständigen Angeklagten hervorgeht, hatte er schon etwa vier Wochen vorher den Plau zu der Unterschlagung gesaßt, auf den er durch eine Prostituierte, zu der er in Beziehungen getreten war, gekomemn sein will. Wenige Tage vor der Ausführung der Tat lernte er den stellenlosen Kellner Arenz kennen, den er in seinen Plan einweihte. Arenz versprach, ihm bei der Flucht behilflich zu sein und ihm in Paris die not wendigen Papiere zu verschaffen, da er dort Beziehungen habe. Um das Geld zu der Reiseausrüstung zu bekommen, betrog Renner noch einen Uhrmacher in Sulzbach, dem er unter dem Vorgeben, auf sein Bankguthaben sei eine Einzahlung notwen dig, 260 Mark abschwindelte. Die beiden jungen Leute bestellten sich am Tage vor der Tat, den 29. September, für den nächsten Tag ein Automobil vor ein Hotel, in dem sie sich ein Zimmer mieteten. Am 30. September erhielt Renner die diesmal besonders hohe Quittung, auf die er sich von der Reichsbank 144000 Mark auszahlen ließ. Er verstand es nun. den zu seiner Begleitung ihm beigegebenen Kassen boten zu, entfernen, worauf Renner und Arenz das Automobil bestiegen und nach Metz fuhren. Vorher Mein Haar fast verloren! Jahrelang litt ich unter schrecklicher Schuppenbildung, verbunden mit unerträglichem Juckreiz, ich getraute mich fast nirgends mehr hin, weil mir die Schuppen, wie aus dem Haar schneiten und dabei verlor ich in kaum einem Jahr mehr als die Hälfte meines schönen Haares! Es dürfte kaum ein Haarmittel existieren, das ich nicht in meiner Verzweiflung versucht habe, ich habe eine Unmeng. ausgegeben, jedoch alles war vergebens, nichts half! Durch Zufall erfuhr ich ein Rezept, das von einem ersten Haarspezialisten stammt und das einem bekannten Herrn, der daran war, vollständig kahlköpfig zu werden, das Haar gerettet hatte. Ich ließ mir das Mittel anfertigen, muß aber gestehen, daß ich außerordentlich skeptisch an die Benutzung ging, weil ich selbst nicht mehr auf Hilfe hoffte. Meine Ueberraschung werden Sie sich vorstellen können, als ich nach dreitägigem Gebrauch einen Erfolg sah, wie ich mir ihn nie hätte träumen lassen. Meine Schuppen warn wie weggeblasen, das Jucken verschwunden; sonst sah es beim Frisieren in meiner Umgebung aus, als ob ich Zucker verstreut hätte, jetzt hatte ich kaum ein paar Schuppen im Kamm, sonst ging ein ganzer Busch meist kurzer Haare, jetzt kaum ein paar aus. Ich war derart überrascht, daß ich den Erfolg fast selbst nicht glauben wollte und meinen Bekannten das Mittel zu Versuchen gab, die aber ohne Ausnahme dasselbe Resultat erzielten! Und bis heute hält der Erfolg unverändert an, mein Haar entwickelt sich wieder zur früheren Fülle und hat ein ganz anderes Aussehen erhalten, früher brüchig und spröde, ist es jetzt weich und biegsam! Das Mittel ist eine vollständig neue Entdeckung und hat mit anderen Mitteln, die meist mit einer Riesenreklame Wenn Sie das Mittel kennen lernen wollen, schreiben Sie mir eine Postkarte mit Ihrer genauen Adresse, ich lasse Ihnen dann sofort eine genaue Beschreibung und eine große Probe vollständig kostenlos zugehen, nur wollen Sie mir bitte sofort ine große Probe vollständig rostenlor angegn, [creiben, da ich nicht weiß, ob ich bei der kolossalen Nachfrage in Zukunft noch das Muster gratis geben kann. Adressieren Sie bitte Ihre Postkarte(nicht Brief, auch weder Geld noch Marken beifügen) an Fel. Leue Hertzsch, Niederoderwitz-Tachsen No. 97. Wer„Hornfranck“ in täglichen Gebrauch nimmt, hat sich nie vorzuwerfen, unvorteilhaft gekauft zu haben. Da te Plund 40 Pfennig. viennis Schweine.Klein- Pleisch A Pfund deischige Köple u. Ploten, von desten schweinen. Eimer 10 oder 30 P7d.— 10, PId. Postpaket 2 30. D A-zig Euter- Rauchtleisch:: vorzuglicher Aufschnitt. Klate 30 oder 50 Pld. 10 1·0.Postpaket 2.76. Aller amtlich untersucht, ab Klel, Nachnahme C. J. Hlerelsen. Klei 17. Möbel-Transporte per Achse und Eisenbahn onne Umladung, swischen beliebigen Plätzen und unter voller Garantie besorgt su billigsten Preisen Friedr. Göbel Mitglied der Deutschen Möbel-Transport-Gesellschaft. Lästige Haare i. Gesicht u. a. Armen entf.„Lady“ sofort. 1.50. Engel=Apotheke Kasseler Brot das Pfund 11 Pfg. empfiehlt M. Rosenbaum, Dampfbrotbäckerei, Grebenstein bei Kassel Versand gegen Nachnahme. Haustrauen verwendet nur Venezol bestes flüssiges Parkettund Linoleum-Wachs reinigt und pollertzugleich Alleinverkauf in der Central-Drogerie Paul Raufmann Mittelstr. 4. (Nachdruck verboten). hatte Renner nock Mutter 2000 Marl lieferte. Die beid nach Paris. Hie 16000 Mark abzun falschen Papiere. heber einer Erpr# Tages von zwei A Geheimpolizisten wollten, wobei sie Mitleid mit ihm h laufen lassen wür nern auch 20000 A mehr sicher fühlte, sich unter dem N Horst aus Wiesbe auf der Spur, un auf der Wrr.g Verhaftung. In Mark. Arenz war worden; er warn Angeklagte waren Strafantrag des fahre Gefängnis wei Jahren bem Brennholz zerkl. und in Bündeln kiesert, ie Ein russise Die Frau des E wurde von einer raubt; die Beut suhr der Mörder haftet wurde. — Eisenbahn! Eisenbahnunfälle man infolge des stellen mußte. wurden infolge einem Personenz Must Es wird hier der Zeit vom 14. Mär, die Musterung d Lokale der Wirtir selbst stattfindet. Sämtliche A keine endgültige haben oder von entounden sind, Vorladung zuge Am Donuer Gevelsberg die Namen mit den Am Freitag sowie diejenigen staben A bis ein Am Samst sowie die Militähl den Buchstaben Gevelsberg. Am Monta und etwaige Re sämtlichen Mili dem Amte Vor Am Dienst Jahrgangs 1890 sowie diejeniger Am Mittn Jahrgänge 1891 Ennepe, sowie Gennebreck. Am Donne Jahrgangs 1892 Gemeinde Genn dem Amte Ha Gemeinde Haß Am Freita gangs 1890 und (ausschließlich C tärpflichtigen d Restanten aus! Am Sams Militätpflichtig staben A bis ei Am Mont Rest des Jahrg gangs 1891 de beginnen. Am Diens sowie die Mil Restanten aus gangs 1892 au Am Mittt Jahrgangs 189 der Jahrgänge Am Donn Jahrgänge 189 Gemeinde La Das Muste 9 Uhr. Die wegen um 8 sauber gewasch 1891 sowie die und im Termi leistet, kann zu er zu gewärtig und nach erso wird. Etwaige 9 sind sofort be Diejenigen scheinen verhit Polizeiverwalt amtet ist, vor Die Prüft und Gevelsbe Voerde findet mittags, und am Gamôtal Sämtlich unter 14 Jah scheinen, fall werden soll. Das Erse verhandlung Die Losu erfolgt für vormittags 1 Das per ebenfalls nich Keller Holzhandlung Vormann, Dagen. It 3•0. hiedsaller Iserit 8:0 übermühle p. und S. M. F. C. Essener UspielC.— Sportoochselmania scheider Münerlegen dgültig fürt— inkfurt E. 4:1: m::1; : F. V. Stuttruhe— ria— enburg linerva te. . Der igt Beerlässigeutschen : F l ü g e gleiche destens tet und den. die VerSchaulusschuß ie mit Million utschander rrichten. emeinde delt sich ierplatz e Flüge Eilenfrüher tfanden. die Gewerben, nem geFabrik ch Flug114 000 20jähr aus u verArenz tenden kenner Bank= en ObartalsSaarus der ndigen ! vier ing geder er u will. lernte er in bei der ie notirt Beiseauseinen rgeben, otwenjungen den 29. bil vor en. Am onders hsbank 's nun. Kassen #nz das Vorher natte Renner noch unter falschem Namen an seine ntter 2000 Mark geschickt, die diese jedoch sofort abDie beiden Burschen begaben sich zunächst ach Paris. Hier verstand es Arenz, dem Renner Mark abzunehmen, davon 10000 Mark für die kaischen Papiere. Vermutlich ist Arenz auch der Urskor einer Erpressung gegen Renner, der eines Fages von zwei Männern gestellt wurde, die sich als iisten ausgaben und ihn verhaften sie jedoch durchblicken ließen, daß sie Mitleid mit ihm hätten und ihn für ein Schweigegeld lausen lassen würden. Renner händigte den Gaunern auch 20000 Mark aus. Da er sich in Paris nicht mehr sicher fühlte, wandte er sich nach London, wo er sich unter dem Namen eines Leutnants Heinz von Horst aus Wiesbaden aufhielt. Man war ihm aber un der Spur, und am 1. Dezember erfolgte seine Verhaftung. In seinem Besitz fand man noch 100 465 dvarf Arenz war schon im Oktober in Köln verhaftet worden; er war noch im Besitze von 8000 Mark. Beide Angeklagte waren in vollem Umfange geständig. Der Strafantrag des Staatsanwalts lautete auf je drei Cayre Gefängnis, das Gericht ließ es jedoch bei zwei Jahren bewenden. ALLER WELT ann en). olz erer 5 rmann, Ein russischer Schutzmann als Raubmörder Die Frau des Staatsrats Freigang in Petersburg wurde von einem Schutzmann ermordet und be raubt; die Beute betrug nur sechs Rubel. Dann suhr der Mörder zu einer Hochzeit, wo er bald verEisenbahnunfälle infolge eines Streifs. Die Eisenbahnunfälle in Argentinien mehren sich, da man infolge des Streikes neues Personal einstellen mußte. In der Nähe der Station Moreno n infolge eines Zusammenstoßes zwischen inen: Personenzuge und einem Güterzuge 8 Per sonen verletzt. Ein zweiter Unfall ereignete sich als ein Personenzug, der mit großer Schnelligseit in den Bahnhof Constitution einlief, über den Prellbock hinaus auf den Bahnsteig fuhr. Tabei wurden drei Reisende getotet und etwa 20 verlevr. An mehreren Puntten der Eisenbahn= linie kam es zu feindlichen Kundgebungen. — Eine Examensmogelei, die neulich in Kopenhagen stattfand, hat dort ungeheures Aufsehen erreat. Bei einem Eramen an der Polntechnischen Hochschule wußte ein junger Kandidat einen älteren und besser beschlagenen Komilitonen z bewegen, für ihn in die mündliche Prüfung zu gehen und auf die dirette Frage für ihn sich auszugeven. Die anwesenden drei Examinatoren kannten die Prüflinge persönlich nicht, und der„falsche Kandidat bestand mit Glanz, während ein weiterer Eraminalor, der den Sünder persönlich kannte und also den Schwindel entdeckt haben müßte, im Korridor von Freunden des leichtsinnigen jungen Mannes mit Aufragen aufgehalten wurde. Angesichts der Schwere dieser Mogelei, die schließlich durch einen der vielen Mitwisser verraten wurde, war der Ku tusminister anfangs geneigt, den Sünder wegen Betruges kriminalistisch verurteilen zu lassen; man hat sich indessen an einer derben Warnung der Beteiligten genügen lassen, um einem offenbar ja „smarten“ jungen Manne die Karriere nicht ganz zu Explosion auf einer Pariser Straßenbahn. Im Quartier Latin in Paris hat sich ein schweres Unglück zugetragen. Dort flog der Kessel einer Dumpfstraßenbahn plötzlich in die Luft, und das Vorderteil des Wagens wurde in Stücke gerissen Maschinenteile wurden nach allen Seiten geschleudert, und in den benachbarten Häusern wurde zahlreiche Fensterscheiben zertrümmert. Von den sechzehn Fahrgästen sind acht nerietzt worden, drei von ihnen schwer. Die Ursache der Explosion konnte noch nicht festgestellt werden. — Vor den Augen einer großen Menschenmenge ertrunken. Eine aufregende Szene spielte, sich am Tollensee bei Neubrandenburg ab. Ein Primaner war von der Stadt über den See gegangen. Ungefähr. 150 Meter von der Augustabahn brach er ein und rief laut um Hülfe. Von der Villa ter eilte ein junger Herr von Schlieben herbei, um mit einer Leiter den Verunglückten zu retten. Hierbei sank er selbst ein und mußte eine halbe Stunde lang einen verzweiselten Kampf um sein Leben bestehen, bis es ihm gelang, mit der Leiter auf das Eis zu kommen. Inzwischen hatte man ein Boot auf das Eis gebracht, um dem verunglückten Primaner zu Hilfe zu kommen. Jedoch der Versuch mißlang. Schließlich alarmierte man die Feuerwehr, die auch schnell erschien. Aber auch sie konnte keine Hülse bringen. Vor einer großen Menschen menge versank der Primaner unter lauten Hülferufen in den Fluten. — Ein Better des Sulsans von Marokko tödlich verunglückt. Im Grasschaftshospital zu Huntingsdon in England start der maroktanische Prinz Kim=Rahal, ein Wetter des Sultans von Marolko und ein Verwandter des Khedive von Aegynten, an den Frlgen eines Automobilunglücks. hhrasmatzi ist das allerbest Schon stets u.überall gewest. Drum tun wir öllentlich hierkund Den Rauchern auf der Erde runck 2 Soich Hräutlein Ihrgar selten sindt Es labet Mann und Tleibu. Kind. Geschmack u. Dult u. billgen Preis a Uohl jederman zu rühmen weiß. Standesamt Hagen Vom 26. Februar 1912. Geburten: Bolzenpresser Gustav Tonnett 1 T. Kesselheizer Albert Strauch 1 S. Obermeister Wilhelm Kleine 1 T. Bolzeupresser Heinr. Peine 1 T. Hilfsbureaudiener Fritz Roth 1 S. Lokomotivhilfsheizer Ludwig Noll 1 S. Lotomotivführer Oskar Albert 1 T. Presser Karl Möller 1 S. Schraubendreher Karl Mehrwald 1 T. Drahtzieher Karl Tüsfeld 1 T. Eisendreher Heinrich Hermann Bauer 1 T. K a u f m a n n W i l h e l m B e r g e n t h a l 1 S. Aufgebote: Kaufmann Siegmund Löwenstein zu Köln und Sara Kann zu Wiesbaden. Diplomingenieur Herm. Gathmann zu Idern und Luise SchlünSterbefälle: Ehefrau Prokurist Heinrich Hillenlamp, Maria geb. Feldebert, 51 J. Friedrich Hermann Otto Lühe, Friseur, 20 J. Klara Therese Michel 15 J. Karl Herzbruch. Hausierer. 71 J. Toter Knabe der Ehelente Hammerschmied Johann Ka spar Adolf Heifel. Ehefrau Fräser Wilhelm Hagenkötter, Mina, geb. Viebahn, 2. J. Ledwig Elfriede Tetampel, 1 J. Franz Artl, Erdarbeiter, 38 J. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß in . 19 März bis einschließlich 30. März ds. Js. die Musterung der Militärpflichtigen des Kreises Schwelm im Lokale der Wirtin Witwe August Hösterey, Kölnerstraße hierSämtliche Militärpflichtige des Kreises Schwelm, welche noch keine endgültige Entscheidung duich die Ersatzbehörden erhalten aben oder von der Gestellung zur Musterung nicht ausdrücklich entounden sind, haben sich, auch wenn ihnen keine besondere Vorladung zugehen sollte, in folgender Weise zu gestellen: Am Donnerstag, den 14. März 1912 aus der Stadt Gevelsberg die Militärpflichtigen des Jahrganges 1892 deren Namen mit den Buchstaben A bis einschließlich R beginnen. Am Freitag, den 15. März der Rest des Jahrganges 189., sowie diesenigen des Jahrganges 1891 deren Namen mit den Buchtaben A bis einschl. A beginnen aus der Stadt Gevelsberg. Am Samstag. den 16. März der Rest des Jahrgangs 1891 sowie die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1890 den Buchstaben A bis einschließlich d1 begiunen aus der Stadt Ur Montag, den 18. März der Rest des Jahrgangs 1890 und etwaige Restanten aus der Stadt Gevelsberg, sowie die sämtlichen Milisäipflichtigen der Jahrgänge 1892 und 1891 aus Am Dienstag, den 19. März die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1890 und etwaige Restanten aus dem Amte Voerde, som', diejenigen des Jahraangs 1 92 aus dem Amte Ennepe. Am Mittwoch, den 20. März die Militärpflichtigen der Jahrgänge 1891 und 1890 und etwaige Restanten aus dem Amte Ennepe, sowie diejenigen des Jahrgangs 189— aus Am Donnerstag, den 21. März die Militärpflichtigen des Jayrgangs 1892 aus dem Amte Bunlinghausen(ausschließlich Gemeinde Gennebreck), sowie diejenigen des Jayrgangs, 185 dem Amte Haßlinghausen, ferner der Jayrgang 1890 aus der Ar Freito= de 22. März die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1890 und erwaige Restanten aus dem Amte Haßlinghausen (ausschließlich Gemeinde Haßlinghausen) sowie die sämtlichen Militarpflichtigen der Jahrgänge 189—, 1891 und 1890 und etwaige Restanten aus dem Amte Sprockhövel. Am Samstag, den 23. Marz aus der Stadt Schwelm die Militätpflichtigen des Jahrgangs 1892 deren Namen mit den Buchstaben A bis einschl. K beginnen. Am Montag, den 25. März aus der Stadt Schwelm der Rest des Jahrgangs 185., sowie die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1891 deren Namen mit den Buchstaben A bis einschl. R Lienstag, den 26. März der Rest des Jahrgangs 189., sowie die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1890 und etwaige Restanten aus der Stadt Schweim, ferner diejenigen des Jahrgangs 1892 aus der Gemeinde Nächstedreck. Am Mittwoch, den 27. März die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1892 aus der Gemeinde Langerfeld, sowie diejenigen der Jahrgänge 1891 und 1890 aus der Gemeinde Nächstebreck. Am Donnerstag, den 28. März die Visazehighugen der Jahrgänge 1891 und 1890 sowie etwaige Restantenen aus der Das Musterun bgeschäft beginnt an allen Tagen vormittags 9 Uhr. Die Militärpflichtigen haben sich aber der Verlesung wegen um 8 Uhr einzufinden. Die sauber gewaschen erscheinen. Diejenigen der Jahrgänge 1890 und 1891 sowie die Restanten haben ihre Losungsscheine mitzubringen und im Termin a zugeben. Wer der Aufforderung kein Folge leistet, kann zur sofortigen Gestellung angehalten werden, auch da er zu gewärtigen, daß er als unsicherer Heerespflichtiger behandelt und nach erfolgter außerterminlicher Musterung sofort eingestellt Etwaige Anträge' auf Entbindung von der Gestellungspflicht sind sofort bei mir anzubringen.. Diejenigen Militärpflichtigen, scheinen verhindert sind, haben ein arziliches A. st, das##n d Polizeiverwaltung beglaudigt sein muß, fauls der Arzt nicht be Die Brüfuv, der Reklamationen aus den Städten Schwelm und Gevelsberg sowie aus den Aemtern Langerfeld, Voerde findet am Freitag, den 20. Marz er. mittags, und aus den Aemtern Haßlinghausen und Sprockhövel am Gamstag, den 30. Marz er., um 9 Uhr Sämtliche Familienangehörige mit Ausnahme der Kinder unter 14 Jahren haben zu der Reklamationsverhandlung zu erscheinen, falls die Reklamation nicht ohne weiteres abgewiesen Das Erscheinen der Militärpflichtigen selbst zur Reklamations Die Losung der im Jahre 199: erfolgt für den ganzen Kreis am Samstag, den 30. März cr. Dor persönliche Erscheinen der Militchrpflichtigen hierzu ist ebenfalls nicht ersorderlich. Klassisikation der Reserve= pp. Mannschaften. Die Klassisikation der Mannschaften der Reserve, der Land wehr, der Ersaz=Reserve und des Landsturms, welche threr häuslichen und Familienverhältnisse Anspruch sichtigung für den Fall einer Mobilmachung im Jahre 1912/13 zu haben glauben, findet für den Bezirk des Samstag, den 300. März 1912, vormittags 9 Uhr im Lotale der Wirtin Witwe August Hösterey, vierselbst. im Anschluß an die Prüfung der Reklamationen statt, sbozu die Beteiligten mit dem Beinerken geladen werden, daß deim Richterscheinen die Gesuche keine Berücksichtigung finden. Schwelm, den 25. Februar 191... mmitllan Der Civil=Vorsitzende der Ersatz=Kommission. J. A.: von Oettingen, Regierungs=Assessor. In unser Handelsregister ist heute bei der Firma Gogarte“& Schmidt, Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu Dahl eingeAu Stelle des Rendanten Theodor Althoff zu Hagen ist der Kaufmann Theodor Forberg zu Dahl zum Liquidator bestellt. Nur Seelig’s Bekanntmachung. Die taubstummen und blinden Kinder (auch die stummen, tauben und bochgradig schwerhörigen, sowie die hochgradig schwachsichtigen Kinde:), ferner lie taubstummen und zugleich blinden Kinder sind infolge des Gesetzes vom 7. August 191., betreffend die Beschulung blinder und taubstummer Kinder, von ihren Eltern oder gesetzlichen Vertietern bis zum 5. März 1912 im Rathause, Zimmer 35, an den Wochentagen von vormittags 9—12 Uhr und nachmittags 3—5 Uhr anzumelden. Die Anmeldung hat zweds Feststellung der Schulpflicht zu erfolgen und erstreck sich auf alle diejenigen mit den genannten Fehlern behafteten Kinder, die im Alter vom 4. bis 15. Lebensjahre st hen. Hagen i. W., den 26. Februar 1912. 99cn Der Oberbürgermeister. 3885 J. V.: gez. Wortmann. Die Ausführung der Maurer= und Eisenbetonerbeiten fü den Neubau einer Hallenschule an der Franzuraße soll verVerdingungsunterlagen können vom Hochbauamt, Rathaus Zimmer 65, gegen Zahlung von 1.— Mk.(ohne Zeichnungen) und 4.— Mk.(mit Zeichnungen) für das Stück und gegen Inempfangnahme einer Quittung bezogen werden. Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis Dienstag, den 12. März d. J., vormittags 10 Uhr an das Hochbauamt, Rathaus Zimmer 65, einzureichen. Zu dieser Stunde erfolgt ihre Eröffnung in Gegenwart etwa erschienenen Anbieter. Hagen, den 27. Jebiuar 1912. ssete.v Stadtisches Hochbauamt. Emil Seelig A-C Beibrennat echter kandierter Korn-Kaffee wird in gelben Originalpaketen mit roten Verschlussmarken verkauft, alle ähnlichen Aufmachungen sind Nachahmungen, durch welche die Hausfrau getäuscht werden soll! Achten Sie daher beim Einkauf von Korn-Kaffee unbedingt darauf, dass Sie den echten Seelig’s kandierten Korn-Kaffee erhalten! Stadt Herdecke. Bekanntmachung. Die Anmeldung der einzuschulenden Kinder findet für die Mittwoch, den" März 1912, nachmittags 2—4. 4hr, im neuen Schulgebäude(Rektorzimmer) und für die katholische Lonnerstag, den 7. März 1912, nachmittags von 2—4 Uhr im tatholischen Schulgebäude(Konserenzzimmer) stait. Es müssen alle die jenigen Kinder der Schule zugefühit werden Se musen uue e#e... dag 6. Levensjaht vollendet haben, oder bis zum 36. September 1912 vollenden werden. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß das neue Schuljahr bereits am 1. Aoril 191. beginnl. Jng. max Proescholdt besorgt reell und sachgemäß Anmeldung u. Ver wertung von Schutzrechten aller ur im In= und Auslande. Auskunfe u. Broschüre, Patentwissenschaft“ kostenlos. Eigene Vertretung in Berlin hagen, Elberselderstr. 32 Teleson 1412 u. 1493. Größere Posten billig abzugeben. Zentner Mk. 4.00, 5 Zentner a Mk. 3.52, 10 Zentner a Mk. 3.00. Westfälisches Tageblat General=Anzeiger für Hagen und Umgegend. Erstklassige deutsche Hähmaschinen Original Phoenix, Teutonia, Wertheim und sämtliche Systeme Langschiff von 60 Mk., Schwingschiff 72 Mk., Central Boolin (Rundschiff) 90 Mt. an liefert ab Fabrik oder Lager. Für jede Maschine 10 Jahre Garantie. Alfred Nehm sagen, Altenhagenerstr. 30, nur direkt, nicht durch Agenten zu bezieh., daher große Ersparnisse Kleine Bändchen 20, 25 Pfg. Tücher u. Lyen 48, 50, 60, 10„ Tanseleldchen 200,, 80. 80 Mi. Steckkissen: 1.50—3.00„ änder 40. 50, 60, 70„(Gumminuterlagen 50 empfehlen in größzter und schönster Auswahl 330a pr vont 10, 15. 20, 25, 20 Pfg. 9#che Jon iS. u. M. Wickelbänder 40, 50, 60, 70 Braunschweiger Sämereien f. Garten, Feld u Wiese sind die geeigneisten für Westfalen. Die Samenhandlung A. Kachler, Braunschweig führt dieselben als Spezialität u. sende. auf Wunsch sof. Ratalog und gibt bei Bestellung schon von 5 Mark an 2 edle niedrige Rosen gratis. GCUNTTT—.—"—— Geschwister Müller Hagen i. W Mittelstr. 5. Wehringhausen Lange= u. Koloniestr.=Ecke. Wilhelm Hilge, Hagen Friedensstraße 114— Telephon 862 — Kammerjäger. Auscottung von Ratten und Mäusen, sowie sämtlichem 15o Ungezieser in und außer dem Hause. Roulaute Debienung Mätise Miet-Pianos stets vorrätig. Gezahlte Miete wird bei Kauf angerechnet. Grösstes Entgegenkommen CARL SCHMITT Hagen Hof-Planoforte-Fabrik. Das selbsttätige Waschmittel. Persil entiernt spielend leicht Blut-, Eiter- und sonstige Flecken, beseitigt scharfe Gerüche und desinfiziert gründlich ohne den geringsten Schaden für das Gewebe. Die Wäsche erhält den frischen dultigen Geruch der Rasenbleiche. Erprobt u. gelobt! Nur in Originalpeketen, niemals lose. HENKEL& CO.. DUSSELDORF. Alleinige Fabrikanten euch der allbeliebten Albert Heuser 6. m. b. H. Benzinfabrik Barmen- Rittershausen Fernsprecher 81 liefert BENZIN für sämtliche Verwendungszwecke. TerpentinölNicht Im Ring Reindeutsches B# S-#te#.m der Vereinigt. Unternehmen.# Ersat.,Schmie-. Bonzinöle, Fette usw. i. fabriken. Hachener Tuchlager erstklassige Bezugsquelle! a. Aachener Damentuche, Kammgarn, Cheviot etc. Prachtvolle Dessins in Herren- und Damenstoff. Grosse Auswahl in Dessins nach englischer Art zu stadtbekannt billigsten Preisen. Peter Eicker Näbe Bahnhof u. Altenbagenerbrücke: Kölnerstr. 1. en gros en detall Wer führt unter dauernder schäftigung äußere Zum Umzug Cementputzarbeiten Strengste Diskretion! kaufen Sie bei mir am billigsten Höbel auf Kredit! Wagen ohne Firma! ohne Materiallieferung in Arkord aus. Gefl. Offerten unter Nr. 3951 an die Exped. ds. Bl. in Hagen. Suche für sofort ein älteres zuverlässiges Mädchen kann, Billigste Bezugsquelle für Brautleute! Bevorzugtes Kaufhaus für Beamte! welches zu Hause schlafen gegen hohen Lohn. Frau Josef Müller, Oberhagen, Jägerstraße 72. Bettstelle Matratze Keilkissen Kleiderscbrank 4 Stühle 1 Tisch 1 Spiegel 1 Konsole 1 Küchensohrank 1 Küchentisch 1 Küchenstuhl Diese Einrichtung für nur A. Anzahlung. 2 Bettstellen 2 Federrahmen 2 Keilkissen 1 Kleiderschrank Diese Einrichtung für nur 1 Sofa 1 Tisch 1 Spiegel 1 Konsole 1 Küchenschrank 1 Küchentisch 2 Küchenstühle A. Anzahlung. 2 Bettstellen engl. 2 Federrahmen 2 Keilkissen 1 Kleiderschrank engl. 1 Waschtisch mit Marmor 1 Büfett 1 Anrichte 1 Tisch 1 Eimerschrank 1 Herd 2 Stühle Diese Einrichtung für nur Per sofort gesucht flinkes kräft baufmädchen auch das Putzen überwelches nimmt. Pohlig, Hagen, Elberfelderstr.29, Sauberes Mädchen M. mit gut. Zeugn, für kl. Haushalt per 15. März oder früher gesucht. Ausgang jeden Sonntag. Elberfeld, Augustastr. 51 II. Schon am 1. und 2. März Ziehung: Wohltätigkeits-Lotterie. Gewinne 100000 Markw., Hauptgewinn 50000 Mark. Lose à 3.00 Mark. Porto und Liste 30 Pfg. extra. Königsberger Lose 1.— Mark, Gew. 50000 Markw. Kreuznacher Lose 1.— Mark, Gew. 22000 Markw. Berliner Lose 1.— Mark, Gew. 100000 Markw. Bochumer Lose 1.— Mark, Gew. 10000 Markw. Porto u. Liste je 30 Psg. extra, empfiehlt und versendet Otto Reininghaus, Hagen, Fernsprech. 1113. Lose=General= und Hauptvertrieb. Sofortige Gewinnzahlung. Kleiderschrank Küchensebrank Spiege Waschtisch einzelg Ohne Anzahlung Hnzüge erhalten Kunden, die bereits in anderen Geschäften gekauft und ausbezahlt haben. Lehrmädchen aus achtbarer Familie für Konditorei sucht Max Sehlbach, Barmen, Fischertalerstraße 1. Auzahlung. 1 Anzug 26 Mk. 1 Anzug 36 Mk. 1 Anzug 40 Mk. 1 Anzug 45 Mk. 1 Anzug 50 Mk. 1 Anzug 65 Mk. Anzahlung 6 Mk. Anzahlung 8 Mk. Anzahlung 10 Mk. Anzahlung 12 Mk. Anzablung 14 Mk. Anzahlung 15 Mk. An alte Kunden ohne Anzahlung DamenJacketts, Kostüme, Paletots, Kostümröcke, Blusen, Kleiderstoffe, Gardineg, Teppiche von 3 Mk. Anzahlung an. Betistelle Matratze Tische Vertiken einzeln 5 Mark Anzahlung. Einlaches Fräulein in all. Zweig. des Haushalté erfahr., sucht Stelle bei einzeln. Herrn oder älterem Ehepaar. Offerten unter Nr. 3890 an die Exped. d. Bl. in Hagen erbeten. Freie Stellen S. Osswald Mädchen für Schlosser jeder Art Hobler, Dreher Schmiedepresser Fallhammer=Schmiede Federrichter Schleifer für nassen Stein Schleifer f. Schmirgelscheibe Former jeder Art Bankarbeit., Kernmacher Mutternpresser Grob= u. Werkzeugschmiede Kranführer Klempner Arbeiterinnen Möbel- und Ausstattungs-Geschäft Bahnhofstrasse 38. Hagen i. WV. Bahnhofstrasse 38. von 18 Jahren sucht Stellung zur Erlernung der Küche und des Haushaltes im Privathause ohne gegenseitige Vergütung bei Familienanschluß, am liebsten, wo Dienstmädchen vorhanden. Gefl. Angebote unter Nr. 3941 an die Exped. d. Bl. in Hagen erb. Schöne Wohnung Jugendl. Arbeiter. Arbeits=Nachweis des Arbeitgebervereins für die Kreise Hagen u. Schwelm. von 4 bis 5 Zimmern, möglichst mit Bad von ruhigen Mietern zum 1. Juli event. früher gesucht. Angebote unter A. Z. 3919 an die Exped. d. Zig. in Hagen. Möbl. Zimmer Vereins-Verlicherungsbank für Deutichland R.-G. zu Düsseldorl. Nähe des Bahnhoses Ober=Hagen per 1. März gesucht. Offerten mit Preisangabe unt. M. S. 1574 an die Exp. dies. Ztg. in Hagen erb. Wir suchen für den Ausbau Hagen eine unseres Geschäftes in Herrschaftliche Etagen von 6 und 7 Zimmern durchaus erfahren in Herstellung von Waggonbeschlagteilen und chweren Gesenkschmiedestücken gesucht. Off. u. Nr. 3814 an die Expd. dieser Zeitung in Hagen. erstklassige Persönlichkeit. Reflektiert wird nur auf besteingeführten, energisch arbeitenden Herrn von tadellosem Ruf u. geschäftlichem Ansehen. Einarbeitung und Unterstützung durch Direktionsbeamten. Konkurrenzlose Einrichtungen. Die Gesellschaft ist durch Bundesratsbeschluß als gemeinnütziges Unternehmen anerkannt.„„ Offerten mit ausführlichen Bewerbungen an das Direktorium. in bester Lage per sofort zu vermieten. Näheres Grünstraße 31, Tel. Nr. 2186. Schöne 3 u. 6 Zimmer Wohnungen zum Vertrieb von Ia. Nordhäuser Kautabak von Nordhäuser Kautabakfabrik gesucht. Ofserten unter H. 3957 an die Geschäftsst. d. Ztg. in Hagen. abgeschlossen, mit allem Bequem lichkeiten versehen, für April oder Mai zu vermieten. 3602 H. C. Erlinghagen, Bergstr. 32, oder J. Breddermann, Haldenerstr. 75 Nü- und Verkäste! Wer gibt ein gespieltes, noch brauchbares Harmonium preiswert ab? Offerten mit Preisangabe unt. H. W. 100 postlagernd KierspeBahnhof erbeten. 3929 Aeußerst günstige egenheit zum Erwerb zweier Wohnhäuser! Das am Emilienplatz hierselbst Nr. 2 gelegene Geschäftshaus, sowie ein besseres Wohnhaus Heinitzstraße 34 sollen sofort sehr billig, eventl. auch einzeln, veräußert werden.— Anzahlung mäßig! 3952 Näh. 5. A. Friedrichs, Hagen i. W., Karlstr. 15. spesftäriger Bleiderichrank zu kausen gesucht.— Offerten mit Preisangabe unter Nr. 3928 an die Exped. d. Ztg. in Hagen. vollständig neue Geldschränke werden besonderer Umstände hal. ber ca. 50% unter Preis abgegeben. Offerten unt. Nr. 1288 an d. Geschäftsst. d. Ztg. in Hagen. Milch-Geschält sofort billig zu verkaufen.(200 Liter Milch Privatkundschaft.) Off. unt. Nr. 3701 an die Exp. dies. Ztg. in Hagen. 1 russ. zugfest u. fromm, steht m. Geschier Wagen und Karre zu verkaufen Wo, zu erfr. in der Filial=Exp. H. vom Heedi, Haspe 8 Legebühner und 1 Hahn zu verkaufen. Hagen, Krähnocken Grundstück am Markt ca. 1000 gm groß, für jedes Gechäft geeignet, ist durch mich zu zünstigen Bedingungen zu aufen. Ernst von Metzsch, Hagen, Neumarktstr. 1. In vorzügl. freier Lage, in der Nähe von Hauptbahnhof und Post, sind einige herrschaftliche und durchaus komfortable eingerichtete Wohnungen estehend aus 6—7 Zimbestehend aus 6—7 Zi mern, Küche, Diele, Bad, 2 Wasserklosetts 2c. 2c. äußerst preiswert zu vermieten. Gefl. Anfragen woll: man unter H. 1578 an die Geschäftsstelle d. Zig. in Hagen richten. Beberjähl. Pferd, 2. 3 u. 6 Zimmer-Wohnung für Landwirte#mt Garten zu vermieten. geeignet, billig Hagen, Kuhlestr. 23. — zu verkaufen.“ Georg Ahrens, Hag. Grabenst. 7 Schöne abgeschlossene Schönergroß. Heckschrank 3Zimmer-Wohnungen für Kanarienhecke(10Abteilungen). in der Nähe der Pauluskirche rienhecke(10Abteilungsn), in der Nähe der Pauluskirche, billig abzugeben. 33(mit allen Bequemlichkeiten verHagen, Langestraße 133. sehen, sofort oder später an nur Diapo mit Garantie billigfruhige Leute zu vermieten. Fland zu verkauf., bei ent=IK. Schmiedeknecht, Feldstr. 1,00 sprechend. Anzahl. Teilz. n. Ueber. oder einkunft gern gestattet. Schäfer, Daniel Heßler, Ewaldstraße 25. Hagen, Goldbergstraße 13. Wohnunge- Anzeinon Nonnaugs-anteigen! 2 u. 3 Zimmerwohnung zu vermieten. Hagen, Langestraße 133. Gut möbliertes Frontzimmer (evtl. mit Wohnzimmer) mit oder Freundl. möbl. Zimmerspreiswert zu vermieten m. guter voller Pension zu verm. — ederstr. 5)— Hagen, Elberfelderstr. 51, II. Hagen, Augustastr. 15, I. Stage 3 Minuten vom Bahnhof. Tüchtiger Werkmeister Modellschreiner, Kernmacher, Schlosser für Eisenkonstruktion, Gußputzer gegen hohen Lohn ür dauernde Beschäftig. gesucht. Reisekosten werden evtl. vergütet. Maschinenfabrik Gebr. Eickhoff, Bochum. ücht. Schnepper. Walzendreher und SchablonenEmigecar von einem FassonScIösdel eisenwalzwerk ges. Offerten unter Nr. 3906 an die Exped. d. Ztg. in Hagen. Vertreter Größte deutsche Aktien=Gesellchaft für Lebens=, Unfall=, Haft=. pfl.=, Volks= und Feuerversich ucht einen General-Agenten der befähigt ist, die vorhandene sroße Organisation durch perönliche praktische Tätigkeit gründlich auszunutzen und weiter auszubauen. Hohes Gehalt, Spesen, Barprovision, sowie Beteiligung an der Inkassoprovision des bestehenden Geschäftes werd. gewährt. Ausführl. Angeb. mit Ang. der bish. Tätigk. bef. die Exp. dieser Ztg. in Hagen unt. Nr. 3679. Erfahrener, solider, fleißiger Installateur und Klempner, welcher alle vorkommende Arbeit selbständig und fachgemäß ausführt von einer hiesigen großen Fabrik in dauernder Stellung sofort gesucht. Offerten m. Angabe des Alters, Zeugnisabschriften an die Exp. dies. Ztg. in Hagen u. Nr. 3923 Tüchtiger Dreher u. Hobeler von einem Hüttenwerk gesucht. Offert. mit Angabe der Lohn ansprüche und früheren Tätigkeit unter 3949 an die Geschäftsstelle d. Ztg. in Oagen. Scheren-Arbeiter und Stanzerlowie Schleile für nassen Stein für sof. gesucht. Eckardt& Co., Stahlblechwalzwerk u. Schaufelfabrik, Herdecke. Ordentlicher jüngerer baufbursche gesucht. 3961 C. Zimmermann, Hagen, Kampstr. 18 B. Lehrling ür Privat=Gärtnerei per Ostern gesucht. Näh. zu erfahren bei Gärtner Herm. Flück, Hagensen, Stirnbandstraß. 10, Eppenhau Villa Osthaus. ür alle Arbeiten in besseren Haushalt gesucht. Lohn 25 Mark. Einkleines Inserat im Westfälischen Cageblatt, General-Anzeigen für Hagenu. Umgegend. undmindestens 50000 bis 00000 Leser erfahren, was Sie nicht allen Leuten sagen können. Für Stellen. angebote, Stellengesuche, Wohnungsvermietungen, Verkäufe, Familien=Nachrichten u. s. w. ist das Westtälische Cageblatt ein vorzügliches Insertionsorgan. Fran Otto Schmittmann Barmen, Brögelerstr. 14. Suche Anfangs März ein fleiß., tüchtiges gegen hohen Lohn nicht unter 25 Jahren, selbiges muß die bürgerl. Restaurationskücheführen können. Adolf Kühne, Restaurant am Schlachthof, Cöln=Ehrenfeld. Für meine Federnfabrik suche ich mögl. sofort tüchtigen, zuverlässigen, in Preß= und Stanzeinrichtungen 2c. erfahrenen, in Schnitten geübten Schlosser der auch Reparaturen u. Schmiedearbeit ausführen kann. P. Grueber, Hagen I. W. kel. Brusewinkel. Suche sofort einen tüchtigen Schneidergesellen auf Groß=Stück. 3910 Julius Schaub, Schneidermstr. Gevelsberg i. W. achtbarer Eltern, die Lust haben, die Klempnerei und Installation zu erlernen, finden zu Ostern Stellung. everin, Hagen i. W. Kampstraße 25. 0110 hiesiges Fabrikkontor 1. April oder früher Für ein wird zum 1. April Vorr ein aufgeweckter junger Mann als gesu schule bevorzugt. Angebote mit Abschrift Schulzeugnisses an die Ges d. Ztg. in Hagen unt. 9 ndels des 3791 Sofort tüchtiges Ein tüchtiges Dienstmädchen WWer etwas zu kaufen, zu verkau. bos Prseual, Pertraten. sucht und sich zu diesem Zwecks der Annones bedienen will, wendet sich mit Vorteil an unsere findet hier eine streug fachliche B# ratung über die für seinen eck geeignetsten Blätter, und anftülige Bushhettrrne seiner Anzeige und erziel außerdem eine Erspornie en Kosten, Zeit u. Arbeit schon beim kleinsten Auftrag. Annenden- Expedition Rudolf Mosse Kömn a. Rh. Hohestraße#. welches schon in besserem Haushalt tätig gewesen ist, per 1. April gesucht. Frau Carl Bockleuberg, Ronsdorf, Waldstraße. Englisch Herr od. Dame m sofort tüchtiges, kinderMädchen welch. Herr od. Damne wünscht Stunden bei Engländer(Lehrer) zu nehmen. Ang. unt. Nr. 1838 a. die Exp. dies. Ztg. in Hagen. gesucht. Dagen, Englisch k. Französisch Klass.- u. Einzelunterr. erteilt Südstraße 7, III. Etg. Engländer(ak. geb.). Lange in — Paris. Mässige Preise. Anmeld. Suche zum 1. Mai ein tüchtiges u. 3341 a. d. Geschäftsst. d. Ztg. evangelisches Damen finden freundl. Aufnahme bei für alle Hausarbeit. Waschfrau Frau Schmidt, Verviers(Belg.), vorhanden. Mädchen 3958 Haspe, Rombergstraße 6. Rue des Raines 54. Hiesiges Elektrotech= nisches Spezialgeschäft sucht per sofort od. später junges für den Laden, nebenbei auch Bürotätigkeit, daher Maschinenschreiben erwünscht. Offerten unter Nr. 3895 an die Exped. dieser Zeitung in Hagen. Gesucht zum 1. Spril größeren Haushalt ein für Mädchen as gut kochen kann und et etwas was gut kochen Hausarbeit übernimmt. Frau Direktor Weber, Wetter=Ruhr, Kaiserstraße 48. Ordentliches prop. Mädchen für sofort oder später gesucht. Frau R. Margaraf. Dagen, r. 3916.“— Langestraße 122. Benzia-Tasehen Feuerzeuge In Nickel, echt Silber und Silber vergoldet Taschenlampen In allen Preislagen Tasehenlampen mit 15 bis 17 Stunden Brenndauer Ersatzbatterlen alle Reparaturen und Ersatztelle Aegulstapaee 12 HAGEN I. W. Mitttelstrasse 12. Hagener Ge Erscheint täglich mi und Seiertage. Be Nerntatreihre de Blätter“ 10 Dfeunig bezogen mit Bunte! Kunte Blätter Mar ahr ausschließl Das Westfälische a Abonnenten zustößt Nummer Er Die Flott (Von u In den Ve Tagen über die handelt, und wi politische Ström Ansicht ist, die 1 flotte, sondern k graphische Lage keit mit einer Präsident Taft energisch entgeg fähige Marine den Standpunkt allen Umständer auf Stapel lege untergingen, st Geltung der an handen sein un unter den Mäd Wir haben u Flottenfrage e nis erhalten un dessen noch nicht deshalb mit müssen, weil di energischen Die Rücksichten lende Gesichtsv Vereinigten St Interessant wär Umfange dieser schen Verhandli Sehr auffallend jetzt sogar in über die japan her niemals de Die Vereini Jahren den P und mit diesen iegische Freihei Freilich, und d. der Panamakai dern auch verh schlagfertige zum Gegenstan lann gar keine befestigungen, hieran nichts dungen gebrau Flotte diese### der Welt einne schleierung, d Stärkever Flotte von mal in die La bauen als bist ten genötigt se großen Schiffe Die Jug Dem Ab wartete D Preußen im ausgeführt, v. Is ins bisher nebei lenden Juge meinden leb das Zusamn behörden, v von vaterlä von Privat: In den einz gendpflegeo Ortsaus eine erfreul len Dingen weitere Kre nisterialerla schlägen bei beseitigen, nahme zu! Diese A Regierungs terstützt wo Städte und solcher Ing Man habe, zu machen geben, eine anstalt ab Kurse zu neten Perst im Etatsia Pflege fortg in den letz mehr als 6 laßsene Ju schrift erin marschall Bunk nen Bunk Werbearb rfolg in der ku 1911, also der von ein weser