Nr. 284. vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzeile oder deren Raum 15 Pfennig. Samstag den 3. Dezember. 1904. Hagener 6/ AAN 6Gent belich S TPFZUAA nit Ausnahme der SonnRDTTIHHN ud Settag. AIITEETEEE und Verlag: ET. Gustav Butz in Hagen. WVV##T Fernsprecher Nr. 39. Erstes Blatt. Deutscher Reichstag (Nachdruck, auch im Auszug, verboten.) *° Berlin, 2. Dezember.[103. Sitzung.] Eröffnung 1 Uhr. Zunächst wird die Beratung der Resolutionen Gröber, Rettich und Patzig betr. Abänderung des Gesetzes über Bekämpfung des unlautern Wettbewerbes fortgesetzt. Abg. Dr. Potthofs(Fr. Vg.) beklagt das Schmiergelderunwesen, gegen das entschieden vorgegangen werden müsse. Die Angestellten könnten sich am besten durch den Ausbau ihrer Organisationen sichern. Abg. Rißler(k.) protestiert gegen die Behauptung des Aba. Peus, daß der Mittelstand nicht mehr lebenssähig sei, und wünscht ein gemeinsames Vorgehen der deutschen Regierungen gegen die Warenhäuser, ehe es zu spät sei. Abg. Peus(S.) führt aus, auch seine Partei habe in den Mittelstandskreisen Anhänger. Wer seine Selb ständigkeit nicht mehr erhalten könnte, müßte sich in große Organisationen einfügen, dort ständen sich die Leute besser, als wenn sie selbständig kleine Buden betreiben. Gerade die Freunde des Herrn Nißler kauften in Warenhäusern(Ruf rechts, leider!), dann sollte man doch auch davon ablassen, den Leuten mit solchen Theorien zu kommen. Abg. Erzberger(Z.) bekämpft die Gründung von Konsumvereinen und Warenhäusern durch Beamte und Offiziere. Die Sozialdemokraten hätten den Mittelstand durch die schrankenlose Gewerbefreiheit ruiniert.(Lachen bei den Soz.) Der Abg. v. Schweitzer habe erklärt, daß er aus Bosheit für jenes Geietz stimme, wodurch das kleine Handwerk ruiniert werde, ähnlich habe sich Lassalle geäußert. Aba. Raab(Antis.) bemerkt, er habe sich nur gegen die Behanpiung gewandt, daß die sozialdemokratische Presse bezüglich der marktschreierischen Inserate besser sei als die bürgerliche. Man sehe sich nur einmal die Inserate des„Hamburger Echo“ und der„Neuen Welt“ an. Dort würden Enthaarungsmittel, Kraftpulver, Mittel gegen Nasenröte usw. empfohlen. Wenn der Handwerker= und Bauernstand seine Rolle ausgespielt habe, so sei es auch mit der deutschen Nation vorbei. Abg. Frohme(S.) fordert den Abg. Raab auf, ihm eine Stelle m ihren Blättern zu zeigen, in welcher aus. gesprochen sei, die Erhaltung des Mittelstandes wäre nicht wünschenswert. Die Sozialdemskraten konstatierten nur die Tatsache, daß der Mittelstand verschwinde. Unter den„Mittelstandspolitikern“ gäbe es richtige Demagogen, die dem Kaufmann und Handwerker blauen L’unst vormachten, zu diesen zählten besonders die Antisemiten. Mii all den schönen Mittelstandsrezepien werde man nicht verhindern, daß die Sozialdemokraten immer mehr Zuzug aus den Kreisen des Mittelstandes erhalten. Mit solchen Kinkerlitzchen könnten die Antisemiten nur bei nicht logisch Tenkenden Erfolge erzielen. Wenn das „Hamburger Echo“ Inserate von Warenhäusern aufsemntische Grsug Saunergeschäfte wie anti. am Mittwoch vom Abg. Raay gerweist gegenishe, den erhobenen Vorwürsen auf die Erklär, Alerander Mever und Schuidt Eiberseld au dem Gelen über den unlauteren Wettbewerb. Die Krazkl. ereagen, des Getes geriuue, bälten ans ferlich nite Kuschanungen der Freistungen. Im have sich Eugen Richter noch entschuldigt, daß die Freisinnige Volksvartei für das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb gestimmt habe. Die Sozialdemorraten wollten, so führt Redner aus, dem Mittelstand nicht nur stückweise, wie einem Hundsondern ganz und gar den Schwanz abhauen. Wir handes,(Große Heizuc dieses ZiergegenNach einer Erwiderung des Abua. Frohme werden die drei ersten Punkte der Resolution Gröber gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen, ebenso Punkt 4(Verbot der Beamten= und Offizierwarenhäuser) gegen die Stimmen der Rechten und Sozialdemokraten Angenommen wird auch die Resolution Rettich(Verbot der Warenschuld bei Ausverkäufen). Die Resolution Patzig wird abgelehut, jedoch wird auf Antrag des Zeutrums beschlossen, die in dieser Resolution enthaltenen Gesetzesvorschläge den verbündeten Regierungen als Material zur Regelung des Ausverkaufswesens vorzulegen. Es folgt die Beratung der von dem Bergrecht handelnden Resolutionen Stötzel(Z.) betr. Bergarbeiterschutz und Wurmkrankheit, sowie Auer(S.) betr. gleichmäßige Schichtzeit von 8 resp. 6 Stunden, obligatorische Teilnahme an der Uebermachung der Schutzvorschriften durch Arbeiter, Verbot der Frauenarbeit und Regelung des Knappschaftswesens. Abg. Spahn(Z.) befürwortet die Resolution Stötze! und beantragt, die Resolution Auer dem Reichskanzler als Material zu überweisen. Abg. Sachse(S.) begründet ausführlich die Resolution Auer. Nur ein Reichsgesetz könne den Mißständen im Bergbau abhelfen. Nunmehr wird ein Vertagungsantrag angenommen. Nächste Sitzung Sonnabend 1 Uhr:(Etat, Nachtragsetat, Gesetzentwurf betr. Festsetzung der Friedenspräsenzstärke und betreffend Festlegung der zweijährigen Dienstzeit.).3 Schluß 6 Uhr. Preußischer Landiag. (Nachdruck, auch im Auszug, verboten.) 2. Dezember.[Abgeordnetenhaus.] 110. Sitzung. Eröffnung 2 Uhr. Am Ministertische Studt. Auf der Taacsordnung steht die Fortsetzung der Besprechung der Interpellation Cassel, betr. den Berliner Schulkouflikt. Aba. Kirsch(Z.): Es wäre erwünschter gewesen, wenn der Ministervräsident anstelle des Kultusministers die Stellung der Regierung in dieser Frage vertreten hätte. Sodann wäre es zweckmäßiger gewesen, wenn die Angelegenheit in Form einer Petition zur Sprache gebracht worden wäre. Dann wäre Kommissionsberatung und schriftliche Berichterstattung möglich gewesen Redner erkennt die Besugnis der Regierung zum Einschreiten in dieser Angelegenheit an, aber die Verfügung vom 17. November 1903 sei ein sehr unglücklich gewählter Weg. Abg. Frhr. v. Zedlitz(Irk.) spricht sich als entschiedener Freund der Selostverwaltung aus und erkennt an, daß durch sie Preußen wieder erstarkt sei. Es wäre zweckmäßiger gewesen, anstelle der Verfügung an die Berliner R kioren eine allgemeine Anordnung zu erlassen. Jedenfalls ist die Versagung der Erlaubnis zur Benutzung von Schulräumen durch die Sokolvereine durchaus gerechtsertigt. Redner wirkt der Berliner Stadtverwaltung vor, daß sie nicht die Politik der Regierung begünstige, sondern Parteipolnik. und zwar die Polilik der freisinnigen Volkspartei treibe.(Widerspruch links.) Deshalb sei die Unterrichtsverwaltung berechtigt gewesen, Berlin gegenüber Präventivvorschriften zu geben. Wenn früher die Hohenzollern ihre Autorität gegenüber den Junkern gezeigt hätten, so möge diese Autorität jetzt gegenüber der Stadt Berlin bekundet werden.(Beifall links, anhaltendes Ziichen und Pseisen rechts.) Abg. Ernst(frs. Va.) erklärt, wenn die Unterrichtsverwaltung auch vielleicht den rechtlichen Boden nicht verlassen habe, so sei ihr Vorgehen tief zu beklagen. Durch derartige Drangsalierungen verlieren die Gemeindemitglieder die Lust und Liebe zur Mitarbeit am Wohl ihrer Heimatstadt. Abg. Stychel(Pole) vrotestiert gegen die Maßnahmen gegen die polnischen Turnvereine, wodurch die Polen sich tief herabgedrückt, und sich gewissermaßen als aqua et igni interdicti fühlten. Kultneminister Studt erklärt, daß es zweifellos sei, daß seine Anordnungen den Rechtsboden nicht verlassen hätten. ## Dr. Irmer(k.) volemisiert gegen die gestrigen Ausführungen des Abg. Cassel. Dieser habe furistische Spitzfindigkeiten vorgebracht, die in den tatsächlichen Vorgängen keinerlei Begründung fänden. Darauf wird ein konservativer Antrag auf Schluß der Besprechung angenommen. Zur Geschäftsordnung bedauert Abg. Fischbeck(fr. Vp.), daß nicht ebenso wie bei Initiativanträgen den Interpellanten ein Schlußwort gestattet sei. Nach den scharfen Ausführungen der Abaa. v. Zedlitz und Irmer wäre es billig, wenn die Möglichkeit einer Erwiderung gegeben sei. Abg. Cassel(fr. Vv.) protestiert gegen die Ausführungen des Abg. Irmer. Nächste Sitzung Sonnabend 11 Uhr(Kaliantrag des Abg. v. Arnim und kleinere Vorlagen.) Schluß 4¾ Uhr. .*' Bernn., 2. Dezbr.[Herrenhaus.] 29. Sitzung. Eröffnung 1 Uhr. Am Ministertische: Kommissare. Der Gesetzentwurf betreffend die Inkraftsetzung einer anderweiten Klasseneinteilung für die Gewährung von Wohnungsgeldzuschüssen an die unmittelbaren Staatsbeamten wird ohne Debatte unverändert angenommen. Nach Erledigung einiger Rechnungssachen stimmt das Haus dem Gesetzentwurf über die Verlegung der Landesgrenze gegen die Freie und Hansestadt Lübeck am Elbe—Trave=Kanal zu. Es folgt die Beratung des Gesetzentwurfs betreffend die Errichtung eines Oberlandesgerichts in Düsseldorf. Die Justizkommission beantragt, den Gesetzentwurf nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses anzunehmen; serner fordert die Kommission in einer Resolnion die Regierung auf, baldmöglichst einen Gesetzentwurf über die Errichtung von Landgerichten in Krefeld und M.=Gladbach vorzulegen. Oberbürgermeister Becker: Ich habe nicht die Ueberzeugung, daß der Gesetzentwurf notwendig ist. Tuich größere Oberlandesgerichtsbezirke wird die Emnheitlichkeit der Rechtiprechung meyr gewährleistet. Das Kammergericht ist noch viel größer, als das Kölner Oberlandes= gericht, und niemand denki an dessen Teilung. Justizminister Schönstedt bittet um Annahme der Vorlage. Der Vernleich in dem Kammergericht trifft nicht zu. Die Vorlaue ist gemacht worden im Interesse einer beschleunigten und besseren Rechtsprechung. Die Vorlage wird nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses angenommen, ebenso die Reiolution der Kommission, nachdem Justizminister Schönstedt seine Zustimmung zu derselben erklärt. Der Ges tzentwurf betr. Abänderung des Gesetzes über das hannoveriche Volkeschulwesen wird unverändert angenommen, ebenso der Geietzentwurf betr. Vermehrung der Wahlkreise für die Brandenburgische Provinzial= Tamit ist die Tagesordnung erscköpft. Präsident Fürst Knyphausen schließt die Sitzung, indem er den Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest wünscht. Nächste Sitzung unbestimmt. Schluß 4 Uhr. gerade durch den ruhigen, vornehmen Ton, in dem der freisinnige Abg. Funck die Angriffe des Provinzial= schulkollegiums gegen die Selbstverwaltung zurückwies, konnte seine sachlich entschiedene Kritik nur noch an Wirkung gewinnen. Herr Studt kennzeichnet den reaktionären Geist, der in der preußischen Unterrichts. verwaltung herrscht— vielleicht unfreiwillig— nicht übel, indem er unter großer Heiterkeit seine eintönige Vorlesung mit einer Wiedergabe der Regulative aus der Mitte des 18. Jahrbunderts einleitete. Die Ausführungen des Kultusministers enthielten nichts, was nicht vorher schon in der„Kreuzztg.“ zuannsten des Vorgehens des Provinzialschulkolleaiums zu lesen gewesen war. Nirgends ein eigener Gedanke oder ein stichhaltiges Argument, das dem Eingriff in die Rechte der Selbstverwaltung auch nur eine sormale Berechtigung zu verleihen intstande gewesen wäre; über die bis zum Ueberdruß gehörten landläufigen Phrasen, daß die Interessen der Unterrichtsverwaltung und der Allgemeinbeit das Vorgehen des Provinzialschulkollegiums rechtfertigten kam Herr Studt nicht hinaus. Wie ganz anders wirkte dagegen als Politiker wie als Redner der greise Hobrecht, ebenfalls ein Staatsminister und als früherer langjähriger Oberbürgermeister von Breslau und Berlin mit der historischen und staatsrechtlichen Seite der Streitfrage auf das beste verirant, der als erster Redner aus dem Hause die fadenscheinigen Argumente des Ministers, bezw. der„Kreuzzig.“, in einer von dem lebhaftesten Beifall der gesamten Linken begleiteten Rede grausam zerpflückte und in seinen von hohem sittlichen Ernst getragenen Ausführungen den Minister dringend vor weiteren Schikanen gegen die Selbstverwaltung, durch die die Regierung nur die Berufsfreudigkeit der wertvollsten Kräfte dee Staates lähine warnte. Die Rede Hobrechts bildete den Höhepunkt der Interpellation. Die Erwiderung des Ministers fiel sehr unbeholfen aus, indem er u. a. dem Abg. Hobrecht vorhielt, dieser schiene über die tatsächlichen Verhältnisse nicht informiert zu sein. Der konservative Aba. Pallaske trat als Schildknappe des Ministers auch nicht gerade besonders geschickt auf. Aba. Cassel von der Freisiuuigen Volksvartei behandelte eingebend die Rechtslage und legte sodann die politische Bedeutung des Berliner Schulkouflikts dar. Nach einer Erwiderung des Ministerialdirektors Schwartzkopff wurde die Verhandlung auf Freitag vertagt. * Berlin, 2. Dezember. Der Kaiser stattete heute vormittag dem Reichskanzler Grasen v. Bülow einen Besuch ab. — Die Budaetkommission des Abgeordnetenhauses berät die Hiberniavorlage amn 6. Dezember, an welchem Tage voraussichtlich keine Plenaritzung staitfindet. — Die Woermann=Linie in Hamburg hat an eine Reihe von Fabrikanten folgendes erfreuliche Zirrular versandt: „Bei den von Ihnen mit unseren Dampf rn zur Verladung kommenden Waren, welche von Ihnen hergesynode, in welchem eine stärkere Vertretung Berlins auf stellt sind, sehen wir häufig den folgenden Vermerk: der Provinzialsynode vorgesehen ist.„This side up“,„Keep awy from the boiler“. Wir machen Sit da auf aufmerksam, daß diese englische Aufschrift Deutsches Reich. LO. Berlin, 2. Dez. Dem wenig redefroben und noch weniger leoegewandten„Minister des Geistes“ in Preußen ist gestern im Abgeordnetenhause das Konzevtin im bucbstäblichem Sinne des Wortes gründlich verdorben worden, als er in monotoner Weitschweifigkeit eine wohlvorbereitete Verteidigungsrede für das Vorgehen des Provinzialichulkollegiums gegen den Berliner Magistrat ablas, die von der Vorauesetzung ausging, daß der freisinnige Intervellant gleich von vornherein das schwerste Geschütz gegen die Regierung auffahren würde. Das war nun aber nicht geschehen: durchaus unangebracht erscheint, denn die Arbeiter welche mit den Kisten hier zu tun haben, sind deutsche Arbeiter. An Vord unserer Schiffe haben wir nur deutsche Seeleute, sodaß die englische Auszeichnung durchaus unnutz und verkehrt ist. Wir halten es auch im allaimeinen Interesse für dringend wünichenswert, daß endlich einmal für die mit deutichen Schiffen verladenen Waren auch deutsche Autschriften benutzt werden. Hochachtungsvoll Woermannlimie. Gez. Adolf Woermann.“ Bei den Fabrikanten, welche nach deutschen Kolonien liefern, in der Passue hinzugefünt:„Die von Ihnen gelieferten Waren sind serner für eine deutsche Kolonie bestimmt, in welcher ebenfalls beim Verladen von Waren nur deutsch gesprochen wird, sodaß wir darum binen müssen, englische Ausichriften vollständig zu unterdrücken.“ 2aran könnten sich Lloyd und Hamburg=AmerikaLinie ein Beiwiel nehmen. — Die„Voss. Zig.“ erfährt von wohlunterrichteter Seite, daß die deutsche Regierung kaum Gute Erziehung. Novellette von Caroline Eichler=Häusser. Nachdruck verboten. Grr2 Frau Pastorin bürstete noch einmal mit aller die lugangti##l1ch geschonten Staatsroa aus, der Sährigge#cc.ie Genalt eines einundzwanziggurie Philosophen umschloß und lächente dabel Erem Herzplatt aufmunternd zu; als der stattliche 3### noch die etwas störrischen Handschuhe an „ nn noch die erloasc.. Pandschühhe da nach 5ie greifte, half vie alte zierliche Frau auch nakast. na ru5te, nun würde auch ihn der an uis sie tadellos saßen, wischte sich den Schweiß heucheite Gleichmee: von der Stieng und g. Jeden wischle sich den Schweiß Stirne und, huchrot vor Erregung scherzte sie: etpg zusamn: 2“0t und nun knicken Sie nicht haften T.an du. 3gp[10 redlich Mübe, auf den scherzdoch 7a“r Mutter einzugehen und beide wußten karen zt““t welche Unruhe sich hinter dieser scheit alten au gleit versteckte. Er küßte die Sorgenden grauen## Mutter Stirn, strich liebevoll über Hoffnungen„Mach Dir nur keine nichts a.:utterherz, und sei nicht betrübt, wenn schließlich auc nicheg wäre es ihrer ati#. bewahre,“ stimmte die Mutter ein, bemüht, Deinen M. festen Klang zu geben,„Du wirst denem Eram“ so machen; nach so glänzend bestanlich— Isgnen ka., es Dir nicht fehlen! Aber, freidenten hättas#ster der Söhne des MinisterpräsiDers%,„u eben ganz besondere Aussichten.“ Mutter. ge###legte die Arme um die Gestalt der #eschlagen, Kart dex Herrschmann hat uns beide vorsicht als ich. 55s Börsch hat aber jedenfalls mehr Aus„Wenl kain- Lurfen wir nicht vergessen.“ Ressort Sr. 7.,„##er ein angesehener Beamter im ein arme 5##Uenz ist, während der Deinige nur lieren! Und nun geh mit Gott und vergiß nicht im Vorübergehen der Frau Expeditor unten guten Tag zu sagen; Du weißt ja, die alte Frau freut sich über die kleinste Aufmerksamkeit.“ der Sohn gegangen war, verlor das schmale Gesichtchen der Pastorin mit einem Schlag sein heiteres Gepräge, die Sorgenfalten auf der blassen Stir#ern„en sich und stille Tränen verdunkelten ven.##i#. Die Maske, mit der sie den Sohn zu täuschen versucht hatte, fiel, und ein leidvolles, tiefbekümmertes Antlitz trat zu Tage. den Vater versanf: P#inister kennt Börsch auch durch cramen ebensg gut auferdem hat er sein Staat 1c aI.„.“19 gut bestanden mie ich heuchelte Gleichmut verlassen, denn es stand so viel auf den. Spiel; hier besaß sie durch die halbe Güte eines Verwandten das winzige Vorstadthäuschen mit dem hübschen kleinen Garten in Nutznießung auf Lebenszeit, immerhin ein sicheres Asyl für die alte Frau und den einzigen Sohn, dem sie unter schweren Entbehrungen die Fortsetzung seiner Studien nach des Vaters Tod ermöglicht hatte. Er lohnte es ihr mit so dankbarer treuer Liebe und das dürftige Häuschen umschloß viel warmes Herzensglück. nu#reer drohte das Schlimmste— die Tren= ein Heuczen auforberno, sein nicht erbiest, dann kies#s##reiche Stelle der ave, brummte halblaut: lich ein Meusc“ bestanden wie ich und ist tatse wäre da mein uek bedentendem Wissen; wo u. 5 Iiarun ebergewicht?“ Togt: Zunge,“ erwiderte ihre Hand auf sein „Ah, und legte ihre gaus“ erwiderte die Pastorin leise unter dem Staataru i wrg, das Unruhig ich meine, gerade dax Kacht“;„daS ha. er wicht. und sehlen. Er in„#.v#s dürfe bei einem Erzieher nicht Komisch, guter Mensch:““ angenehmer, ich glaube auch kein griß„und wenn Sas Oser. Grisz,„und wenn das ger“ zu er keinesfalls,“ lachte melde ich mich eben a. 9½. für ihn entscheldet, dann G. mein Sohn, nur den Mut nicht vernicht erhielt, dann hieß es scheiden, und das war für die beiden eng verbundenen Menschen härter als alles, was sie bisher zusammen getragen. Nun mußte es auch gerade dieser Börsch sein, der mit ihrem Sohne in Wettbewerb trat und dem so einflußreiche Protektionen zu Hilfe kamen! Wenigstens brauchte sie nicht lange im ungewissen zu sein, denn der Minister wollte vor dem Antritt seines Urlaubs die Sache noch ins reine bringen. Während nun die Mutter zu Hause ihren Sorgen und Aengsten nachging, fuhr Fritz mit der elektrischen Schicksal entgegen und sah sich, war es böses Omen, plötzlich seinem Rivalen egenüber. Wahrscheinlich hätte er ihn gar nicht be„. 5: 7t# war ex, in seine Gedanken versunken, Börsch ihm nicht vertraulich aufs Knie geklopft 2,# gerufen hätte:„Herr Kollege, Sie hängen wohl die Trauerfahne heraus?“ ## habe ich vorläufig keine Ursache,“ erwiderte Fritz abweisend, und mit einem Blick auf den glänzend neuen Zylinder seines Gegenüber setzte er hinzu:„Wir haben wohl das gleiche Ziel?“ hab's nötig gehabt in Ihren Wigwam einzudringen; drei alte Weiber erschienen zugleich auf dem Plan, ich nach Ihnen fragte, aus jeder Tür eine andere. Wie die Nebelkrähen sind sie um mich herumgeslat tert, ich konnte mich ihrer kaum erwehren.“ Fritz runzelte die Stirne.„Sie sprechen von sehr achtbaren alten Damen, denen wir das Parterre unseres Häuschens vermietet haben und die sehr an uns hängen.“ von Ihnen, aber ich habe einen höllischen Respekt vor Ihren bejahrten Darlings bekommen; damit kann man ja die Spatzen schrecken.“ „Sie besitzen noch eine Mutter, nicht wahr?“ „Gewiß; warum?“ „Weil es mich dann doppelt wundert, wie wenig Achtung Sie vor dem Alter und den Frauen zu haben scheinen.“ Börsch begnügte sich mit einem spöttischen Lächeln, denn der Wagen hielt, mehrere Fahrgäste stiegen aus, während andere hereindrängten; zwei ältere„Fri##en fandin keine Sitzplätze mehr und Fritz überließ der einen seinen Platz, Börsch durch ein Zeichen auffordernd, seinem Beispiel zu folgen dar aber hrummta bafbie:„Fällt mir ein!" und sie begeben sich ebenfalls zur Audienz? daß wir zu gleicher Zeit befohlen sind.“ .„#as dürfte wohl seinen Grund in der heutigen Abreise Sr. Exzellenz haben.“ „Wahrscheinlich! Die Bücher, die ich Ihnen höchst eigenhändig zurückgebracht, haben Sie erhalten?" „Danke; durch meine Mutter.“ „Hören Sie,“ lachte der andere laut auf,„ich blieb seelenruhig sitzen. .#u erhob sich eine weißhaarige, vornehm aussehende Dame, die bisher neben Fritz gesessen und bot dem müde aussehenden Frauchen ihren Platz, die becheiden Zögernde mit den Worten beruhigend:„ich steige ohnehin an der nächsten Haltestelle aus.“ An Fritz vorübergehend lächelte sie ihm freundlich zu, während sie Börsch keines Blickes würdigte. # s t i e g e n a u c h d i e j u n g e n M ä n n e r aus; Börsch tänzelte, seine spiegelnden Lackstiefel chonend, über die staubige Straße, Fritz zog seine silberne Uhr, das kostbarste Stück seines Besitzes und sagte mit kurzem Gruß:„Es ist zu früh, ich mache einen Umweg, da ich erst auf elf befohlen bin.“ „Da schließe ich mich Ihnen an,“ entschied Börsch, „meine Order lautet auf halb Zwölf, und der Ge„halt auf Bunlklicen— mehr als mir Fritz ersparte sich die Antwort. .„Sie tragen es mir hoffentlich nicht nach, wenn die Wahl auf mich fällt,“ witzelte Börsch ironisch,„ich rechne auf ihr oft bewiesenes Humanitätsgefühl.“ „In denn die Sache schon so gut wie sicher für Sie?“ fragte Nauberg ruhig. Der andere lächelte selbstbewußt:„Werden ja sehen! Mit dem Schlag elf stand Fritz im Vorzimmer der Exzellenz, nicht wenig verwundert, als der Diener ihn mit ausgesuchter Zuvorkommenheit in den Privatsalon führte. Trotz aller Selbstbeherrschung schlug sein Herz wie ein Hammer, er wußte, daß in diesem Augenblick seine gute Mutter mit angstvollen Blicken den Zeiger der Uhr verfolgte. Als er sich auf ein leichtes Geräusch umwandte, kam ihm der Minister mit ausgestreckter Hand entgegen und lud ihn zum Sitzen ein; ein scharfer, forschender Blick glitt über die hübsche Erscheinung des sungen Mannes hin, kurz und sachlich klangen die ernen Fragen des hohen Beamten, die ebenso präzis beantwortet wurden, aber bald trat an Stelle des trockenen Tones eine fast väterliche Güte, die Fritz das Herz aufschloß. Ohne daß er sich dessen bewußt wurde, lag sein Innerstes gar bald vor dem kundigen Seelenforscher, dessen Blick immer wärmer aus dem jungen Mann ruhte. Noch war keine Silbe über die Angelegenheit selbst gesprochen worden, als der Diener Karl Börsch anmeldete. „Lassen Sie den Herrn eintreten,“ befahl der Minister und gab Fritz ein Zeichen, sitzen zu bleiben; er selbst lehnte stehend an einem Fauteuil. Börsch trat ein, verbeugte sich geschmeidig wie ein Ohrwurm vor dem Baron, Fritz etwas gönnerhaft zunickend. Aber bald zog sich sein Gesicht in die Länge, als der Minister mit kühler Zurückhaltung sagte:„Ich bedauere, Sie unnötig bemüht zu haben. Herr Börsch, meine Wahl ist bereits getrossen.“ Eine Seitentür öffnend, rief er in das anstoßende Gemach:„Mama, bitte!“ Und herein trat eine weißhaarige, vornehm aussehende Dame, schritt an Börsch vorüber, ohne a eines Blickes 3, würdigen und trat mit freundSorrte sn das Auise;; der sprang hastig auf und starrte in das Antlitz der alten Dame, die neben ihm in dem Eisenbahnwagen gesessen hatte. nahm der Minister das Wort, „stelle ich den Erzieher Deiner Enkel vor Ueber die Modalitäten werden wir noch besonders prechen, Herr Doktor, aber das will ich Ihnen schon jetzt sagen, daß ich außerordentlichen Wert auf die Herzensbildung meiner Söhne lege. Ueber der t n das Gemut nicht zu kurz kommen und Pietät, Achtung vor dem Alter soll meinen Söhnen untrennbar sein von wirklicher Vornehmheit des Herzens; ich weiß, daß ich auf Ihr Beispiel zählen kann, mein lieber Herr Doktor.“ „Sie müssen mich auch mit Ihrer Mutter bekannt machen,“ sagte die alte Dame und reichte Fritz beide Hände; dann sich zu Börsch wendend, mit dem der Minister einige gleichgültige Worte gewechselt, fragte sie kurz:„Sie haben Ihre Mutter wohl früh verloren?“ Er kniff die Lippen zusammen, antwortete aber befürchtet, daß es zu einem Zollkrieg zwischen Deutschland und Oesterreich=Ungarn kommen wird, sondern daß sie hofft und erwartet, daß Oesterreich=Ungarn einen Weg finden und suchen wird, eine Einigung mit Deutschland zu erzielen. Die deutsche Regierung werde stets bereit sein, die Verhandlungen auf diplomatischem oder auf anderem Wege fortzusetzen. Entgegen der Meinung vieler österreichisch=ungarischer und auch deutscher Blätter, scheiterten die Verhandlungen keineswegs nur an den agrarischen Forderungen M auch die deutsche Regierung an der Jetertnarkonvention zur Sicherung unserer reichen Viehbestände vor schweren Gefahren festhalten mußte. Mit einen Grund für das Nichtzustandekommen des Vertrages bildeten die unerfüllbaren Forderungen des österreichischen Tarifs für die wichtigsten deutschen Industrieerzeugnisse. Die deutsche Regierung hofft auf eine gütliche Lösung der Frage, doch wird sie sich von niemandem, auch nicht von einer Reichstagsmehrheit, beeinflussen lassen, von einem Wege abzuweichen, den sie für das Staatsinteresse als den allein richtigen hält. Wenn auch die Verhältnisse die deutsche Regierung zwingen könnten, den Vertrag zu kündigen, so hofft man doch, daß sich noch Mittel und finden lassen, die Verhandlungen wieder nehmen, da man von seiten unserer Regierung alles vermeiden möchte, was zu einer Kündigung des Handelsvertrages und zu einem Zollkrieg führen würde. — Die beiden Anträge der Abag. Schmieding(nl.) und v. Savigny(Z.), die die Regierung um Maßnahmen gegen das Stilllegen von Kohlenersuchen, wurden vorgestern abend von einer Kommission des Abgeordnetenhauses einstimmig angenommen. Der Handelsminister Möller erklärte, daß die Regierung beiden Anträgen symvathisch Er teilte mit, daß die Regierung schon seit Wochen in die Prüfung der Frage eingetreten lei, wie durch Abänderung des§ 65 des Beragesetzes dem willkürlichen Stilllegen von noch rentablen Gruben zu begegnen sei. Eine Einigung über die zu ergreifenden Maßregeln sei zwischen den in Frage kommenden Ressorts noch nicht erfolgt, aber dem Abschluß nage. Im Laufe der Debatte wurde auch die in Aussicht stehende Stilllegung der Grube„Louise Tiefbau“ erwähnt, von der das königliche Oberbergamt Dortmund sich gutachtlich dahin geäußert hat, daß sie noch für eine Reihe von Jahren rentabel sei. Von den Regierungsvertretern wurde kein Zineifel darüber gelassen, daß man mit allen Mitteln versuchen würde, eine Stilllegung dieser Grube zu verbindern. —— Im Wahlkreise Remscheid= LennevSolingen, den im Abgeordnetenhause die nationalliberalen Abgeordneten v. Eynern und Friedberg und der freisinnige Abgeordnete Eickhoff vertreten, mehren in erfreulicher Weise die Stimmen gegen das Schulkompromiß. Der liberale Verein zu Küpperslea, dem zahlreiche Nationalliberale angehören, hat fast einstimmig folgenden Beschluß gefaßt:„Der liberale Verein Küpperstea kann das zwischen Konservativen und Nationalliberalen abgeschlossene Kompromiß zur Erlangung eines Schulgesetzes nicht befürworten, da in demselben für die unbedingt zu fordernde Fortentwicklung und Ausbreitung der paritätischen Schule keine genügende Bürgschaft gegeben wird. Er fordert deshalb die Abgeordneten seines Wahlkreises auf, von dem Kompromiß zurückzutreten.“ — Die Kanalkommission hat heute den RheinHerne=Kanal mit 20 gegen 7, den Lippe=Kanal mit 16 gegen 11 Stimmen, die Ergänzungsbauten auf dem Tortmund=Ems=Kanal einstiminig angenommen.— Die Annahme des ganzen§ 1(sämtliche Janäle) erfolgte mit 21 gegen 9 Stimmen, d. h. die Annahme der Regierungsvorlage über die vier Kanalprojekte(Berlin—Steitin, obere Oder, Oder=Weichsel, Rhein—Hannover) ist mit Dreiviertel=Mehrheit erfolgt. Ferner werden die§§ 2 A und 2 B(Garantien), letzterer einstimmig, angenommen.— Bei der Abstimmung über das ganze Gesetz stimmen 20 itglieder für die Vorlage, 7 dagegen, ein Mitglied enthält sich der Abstimmung. Heimatflotte und dem Mittelmeergeschweder sein ferner werden sechs Kreuzergeschwoder richtet werden. Diese Flotten sollen sämtlich jederzeit zum Gebrruch bereit sein und eine Reserveflotte in den Heimathäsen haben, die in weniger als 48 Stunden mobil genacht werden kann. * K o n s t a n t i n o v e l, I. D e z e m b e r. e ge 6. 7, Piengr K. K. Telegr-Korteiso, Bureaus) Die Konsuln der Ententemächte in Monastir sind von rlechischen nswegen. des Eindringens einer artechischen Bande in das bulgarische Dorf Zelenic zurückgekehrt. Das Ergebnis der Untersuchung limmt mit der Meldung überein, daß eine griechische in der Sonntag=Nacht in das genannte Dorf einHaul der getöteteng Personen beträgt indessen nicht 18, sondern 11, die der Verwundelen 4. Unter den Opfern findet sich auch ein Mohamedaner. Bulgarische Einwohner des Torfes sagen aus, daß die Führer der Bande griechische Unisormkappen trugen un' daß unter 60 Köpfe zählenden Bande Einwohner der Dörser Strebeno und Lehova erkannt der 50 bis henachbarten wurden. zu je einem 10 Monaten Ge„„Konstantinovel, I. Dezember. Das Gericht In Urfa hat wegen des auf den Deutschen Eckard begangenen Ueberfalls zwei Soldaten Jahre und einen dritten Soldaten sängnis verurteilt. Pachtz in. in.vale durch Benimsawers anmachten, ihn a.s; einen sehr entschlossenen Versuch uiten Sähreg#fangen#u gevmen. Die Bergbewohner hatten oas Haus geräuschlos umzingelt, die Wachen onne einen Schuß zu tun, überwältigt, und einen. der Alarm zu schlagen versuchte, erstochen. Die Wache sagte den Benimsawers, daß Harris in der Stadt wäre: die warteten einige Zeit und 5 die Kohlenlieferungen an eine der Parteien alle Tatsachen geprüft werden um die Wiederholung einer Handlungsweise zu verhundern, die als Neutralitätsbrut zur Stunde noch eine bestimmte Spur entdeckt gager, Sto,at## kräftiger Mann von einigen 40 „ren, befindet sich noch in üblen Köln. Ztg.) Verfassung. Ein großer Juwelenraub. sehr Seichärte 22.November. Ein dußerst frecher und sehr geschickt ausgeführter Juwelenraub bildet seit des Staotgespräch Londons. Gestern 1U ühr. kam ein Lageroiener wie gewöhnlich die Lagerräume einer angesehenen Firma nan Großhändlern in Juwelen, die wie viele andere Häuser dieses Geschäftszweiges ihre Räumlichkeiten no1, östliche, Stadtviertel Cleckenwell hat, wo der wuanin im z.. sende Häuser einnehmen. Als ###an in das Bureau trat, fand er einen seiner „(ef5„Herrn Stockall, in erbärmlicher Verfassung, und Füßen an zwei Tragstützen festgeZie“Steie„.. Schmuckgegenstände, aus denen benen Zie a# gexochen waren, und die Kästchen, in die Kostbarkeiten aufbewahrt gewesen waren, und er war via das Ktanl=nlchränke standen offen, und es war klar, daß hier ein großer Raub ausgewar. Als der Geknebelte einigermaßen und den herbeigerufenen wickelte sich z####kunst dg geben vermochte, entwickelte sich allmählich folgende Geschichte. au Letzten Samsigt, vor acht Tagen war ein sehr leideter, noch junger Mann, der den Eindruck Wohlstandes, machte, kurz nach Schluß der an diesem Tage um 2 Uhr beendeten Geschäftsstunden ### vem Jager erschienen, hatte Herrn Stockall noch vorgejunden und ihm mitgeteilt, er wolle eine wertvolle Uhr kaufen. Es handle sich um ein Ehren sugreiser warteren einige Zeit und zogen sich dann Iasschan###: Xv. hnndie sich um ein Ehrennachdem sie den Wachmanschaften Gewedre und Kleider Fregens lür eige(eitlschen, au dem eine Aniachl kortgenommen halten zin“ Ker. u gieider Freunde 60 Pfund Sterling zusammengebracht hatten.... Juwelier ,war sofort beim Geschäft, bedauerte aber, im Augenblick nichts vorlegen zu zur Hand habe, und nen hatten, zurück. Der englische GeAc##h#b einen scharfen Protest beim marokverlaugt, das Harrie auswärtige Angelegenheiten und erlangt, daß Harris, solange er sich in befindet, vor Gefahr beschützt werde. sich in der Stadt zu schlafen Sicherheitswache. und seinem Hause Harris weigert verlangt eine starke „„ Tanger. 2. Dezember. Der von den Beni Messauer bedrohte Engländer Harris hat auf Ersuchen der britischen Gesandtschaft sein Haus verlassen e Gesandtschaft hat den Vertreter des Sultans el Texes, und den Hof benachrichtigt, daß ######rung für jeden Schaden haftbar macht, der durch Plünderung oder Zerstörung des viele Kostbarkeiten enthaltenden Hauses entstehen sollte. Die Beni Message: ahen heute die in der Nähe des Hauses Schutzwache avermals angegriffen einen Mann getötet und den übrigen eine Anzahl Gewehre sowie Patronen abgenommen. Gerüchtweise verlautet, daß in der letzten Nacht, als das Feuern vernommen wurde, zwei bemannte Boote von dem französischen Kriegsschiff Kleber gegenüber dem Hause Harris Teasase 9ehgngsg Mannschaften mehrere Seir#e gegeben hatten, zu ihrem Schiffe zurückge. mmail t gie Staaten.: London, Mail meldet aus St. Louis: Der 2. Dez. Daily der uestellung wird ar 200000 Pfund Sterling geschatzt, was eine Dividende von 6 Prozent eralbt. Im ganzen ennch. hi. Mann..— Peegen. Oldenburg, 2. Dez. In dem Beleidigungsprozeß des Ministers Ruhstrat gegen den Redakteur Schweynert beschloß der Gerichtshof, den Zeugen Kellner Meyer wegen Verdachts des wissentlichen Meineids veryarten zu lassen.— Beide Verteiviger erklärten, daß sie wegen der Vorkommnisse im Vorverfahren und in der Hauptverhandlung sich in der Verteidigung beschränkt und persönlich verletzt fühlen und deshalb die Verteidigung niederlegen Der Angeklagte läßt durch seine Verteidiger erklären, daß er infolge der anstrengenden Zwangsarbeit und schlechten Verpflegung im Gesängnis den Verhandlungen nicht weiter folgen könne, auf weitere Zeugenvernehmung verzichte und an einem Verteidiger, der mit den Oldenburgischen Verhältnissen nicht vertraut sei, kein Interesse habe. Der GerichtsCartusenente; die Verhandlung um 5 Uhr nachmittags * Oldenburg, 2. Dezember. In dem Prozesse gegen den Redakteur Schweynert wegen Beleidigung des Ministers Ruhstrat wurde der Angeklagte einem Jahr Gesänan!=---..! Dividende von Millianer Werst#n wurde die Ausstellung von 19 Ricteuen.„Perlonen besucht. Die Ausgaben betrugen von 20000g psi ae u... der Reglerungsvorschuß von 200000 Pfund Sterling wurde zurückgezahlt. Südafrika. London, 2. Dez. Dem Reuterschen wil, aus Brandford, Oranse=Kolonie, von 9 rn ge eldet: Dier wurde ein Burgher=Kongreß eröffnet, i, weichem die Richtverteilung der Entsei..5 der Reichsregierung, ferner die Unterrichtsschwierigkeiten und andere Streitfragen erörtert werden sollen. 113 Delegierte aus allen Teilen des Landes mit Ausnahme von Frankfort sind erschienen. in den nächsten Tagen während der „echäftsstunden, vorzusprechen. Der kauflustige uuger###rrlarte sich dazu bereit, bemerkte aber, er sei selbst Geschäftsmann, gerade jetzt sehr in Anspruch genommen und könne nicht vor 7 Uhr abends kommen. Man einigte sich also auf einen Besuch am folgenden Montag, wo dann tatsächlich der Besucher mit„nem Be.leitel, einem ebenfalls wohlgekleidezen jungeren munn, erschien und sich Uhren ansah. Bei dieser Gelegenheit sprachen die beiden davon, von dem Ueberschuß der gesammelten Summe für die Gen lichen, der beschenkt werden solle, ##s, Ziamantbrosch 3, kaufen. Wieder konnte Herr Stect. n.0t, auf diesem Gebiete vorlegen, weil er nicht die Schlüssel zur Hand hatte. Mau wurde inDfund Angesde## enzg, die beiden zahlten fünf ##ngell, darauf und versprachen am Samstag „6#p#echen, wobei dann die Widmungsfür die I. mitgeteilt und die Brosche ausgewählt werden sollte. So klingelte denn letzten Samstag um 3 tir der Käufer am Laaerhause Stockalls, der gerade im Begrin, war, auszugehen, um rasch einen Brief in den zu werfen. Er ließ seinen Kunden in den abgeschlossenen Vorrgun des Hauses eintreten, besorgte eilig seinen Brief und fand, als er zurückkehrte, auch den Freund seines Käufers, der inroschen Man ging und andere z esängnis verurteilt. Großbritannien London, L. Dezember. Der Standard macht bekannt, daß der Plan betreffend eine neue Einteilung der Flotte bis zu Neujahr zur Veröffentlichung reif sein werde. Die Heimatslotte werde ganz besonders stark gemacht werden, und zwar so, daß sie die ganze Küstenlinie vom Firth of Forth bis nach Portland decken kann und die bedeutendste Schlachtflotte sein wird. Das Kanalgeschwader wird mit dein Komnando des nordatlandischen Geschwaders verbunden und das Bindeglied zwischen der dann im einschmeichelndsten Tone:„Doch nicht, meine gute Mutter lebt noch!“ über ischt michl“ und sich zu Fritz wendend fuhr sie liebenswürdig fort:„Kommen Sie, Ihnen„Ihre Zöglinge vorstellen; sie haben leider keine Mutter mehr, aber sie halzen## Gedächtnis heilig, und wir wollen, daß jeder eorenhaften Frau, ob alt oder jung, die eigene Mutter achten sollen.“ #4###, etwas später auf die Straße kam, trat Börsch auf ihn zu.„Diesmal waren Sie der Schlauer vou uns beiden!“ sagte er mit säuerlichem wpirtlich nicht zugetran Tric bätte ich Ihnen „Na, leugnen Sie doch nicht, daß Sie die alte Baronin gekannt haben und ihr ganz einfach imponieren wollten; auf alte Weiber verstehen Sie sich entschieden besser als ich.“seden Sie sich „Sie drücken sich nicht eben geschmackvoll aus! Die Frau Baronin habe ich so wenig gekannt, wie Sie sie bisher gesehen haben, und daß ich nicht sitzen bleibe, wenn Damen stehen, halte ich für die ei fachste Pflicht der Höflichkeit. Im übrigen brauch Ihnen mein Beispiel nicht maßgebend zu sein, wenn Eie finden, daß ich mich lächerlich benommen habe; schließlich sind wir ja alle mehr oder weniger das Prodükt unserer Erziehung.“ „Was wollen Ese damit sagen?“ „Daß ich mit der meinigen zufrieden bin. Entschuidigen Sie mich, ich möchte meiner gnten Mutter so halb wie möglich die günstige Nachricht bringen. Börsch sab dem rasch Davoneilenden wütend nach. „Streber!“ murmelte er zwischen den Zähnen; zug. mein Alter wird sich wundern! Geschteht ihm hat er mich nicht befser erzogen.“ Der russisch=sapanische Krieg. Kämpfe vor Port Arthur. * B a r i s, 2. D e z. D a s„ E c h o d e P a r i s“ m e l d e t a u s Petersburg: In einem Brief, den General Stössel unter dem 1a. v. M. an seinen Sohn gerichtet hat, erSggg F. Zohl der Truppen in Port Arthur 32000 Mann betrage, Kranke und Verwundete mit einbegriffen. An Munition sei man nicht sehr reich, aber sie genüge vorläufig.„Wir lassen“, so schreibt Stössel, „den Feind so nahe als möglich herankommen, damit unser Feuer die größte Wirkung hat und die Munition nicht unnützer Weise vergendet wird.“ Am Schluß seines Briefes gibt der General der Ueberzeugung Ausdruck, daß er niemals(?) Port Arthur den Japanern übergeben werde. Tokig, 1. Dez. Bm japanischen Hauptquartier vor Port Arthur wird berichtet, daß Generallenmant Thuckija und der Generalmajor Nakamura nerwundet seien: letzterer erhielt Verwundungen an beiden Beinen als Führer der japanischen Schwertmänner beim Angriff am letzten Sonntag. .“ London. 2. Tez. Der„Dany Telegraph“ meldet aus Tschiin vom 2. ds.: Der Angriff auf den 203 Meter=Hügel war mit schweren Verlusten für die 1. japanische Division verbunden. Die 9. und die 11. Division gingen gleichzeitig gegen Erlungschan und Kikuanschan vor. Die Verluste in den letzten 24 Stunden sollen sich auf 15000 Mann beziffern. Es wird versichert, daß der Angriff bis zum 10. Dezember fortgesetzt werden soll; man hofft, daß dann die Eroberung des Platzes vollendet sein werde. .* Lannyn.. Dez. Die Blätter melden, die Russen hätten bei dem Verlust des Forts auf dem 203 MeterHügel vor Port Arthur mehrere Schnellsenergeschütze und l5cm- Canetgeschütze im Stich gelassen. besteht hauptsächlich aus Felsen und großen „. n, die besonders an der westlichen Seite die #I. Scogungpe.###ildeten. Bei den Angriffen mußien duie den Hügef ans s. anzerier Deckungen nehmen, die den Hügel auf seiner Spitze umgaben. * T a k l o. 2. D e z e m b e r.( M e l d u n g d e s„ R e u t e r s c h e n Bureaus.“) Es heißt, die Russen hätten die Wieder: eroberung des 203=Meter=Hügels mit großen Streitkräften versucht, wären aber mit schwerem Verlust „ageschlagen worden; die Russen befestigten jetzt Stellungen zwischen Liautischan und Nantauschan, wvo möirden“ man anntimm., den letzten Halt machen Die Lage bei Muhden. Petersburg, 2. Dezbr. Der Russischen Telegraphenagentur wiro aus Mukden vom heutigen Tage gemeldet: Vier Sotnien Nertschinsk=Kosaken vertolgten die von zwei Pässen am 30. v. M. verdrängten Javaner, beietzten Gundun und zerstörten die Telegraphen im Taitsichetal. 23 Getötete wurden aufgesammelt und 7 Gefangene gemacht. Die Japaner gedrückter Stimmung. In Dalni erschossen, die, um nicht hatten. De auf Sintsintin zwischen eingetroffen war, im auf das Bureau und begann Brosc ueVe##lletzlich kaufte der Kunde eine Brosche für 40 Pfund und zahlte auch auf diese ein von 10 Pfund; bei der Ablieferung der Gegen5e## und## Rest gezahlt werden.„So,“ meinte der Freund des Kunden,„da wir nun mit der Arbeit „r. wäl, es nicht übel, wenn man an einem Bicauts“ mi Inen Phisko und eine Zigarre hätte.“ „Gewiß,“ mit Vergnügen,“ erwiderte höflich der Juwelier, nahm Whisky und Gläser aus dem Schrank und bot den beiden eine Zigarrenkiste.„Ach, Sie nur— lehnte der eine ab— „ich habe meine eigenen Zigarren in der Tasche.“ Er fuhr auch mit der Hand in die Tasche, brachte aber statt der Zigarre einen Revolper hervor, hatte im Nu den Juwelier aufs Korn genommen und sagte:„Nun, Herr Stockall, wir haben sehr wenig Zeit. Ich muß die Schlüssel der Kassenschränke haben.“ Der Juwelier weigerte sich. Die beiden redeten ihm zu. Sie wünschten nicht ihn umzubringen, aber es sei wirklich am besten, die Schlüssel gutwillig herzugeben. Es kam indessen zum Ringen, und auf einmal erhielt Herr Stockall von hinten von einem dritten Manne, den er nicht gesehen hatte, bei den letzten Worten aber leise herankommen hörte, einen schweren Schlag mit einem stumpfen Eisen auf den Kopf. Er sank halb bewußtlos auf seinen Stuhl zurück und hielt es für gut, sich tot zu stellen. Die Gauner machten die Sache aber sicher. Sie banden ihn sehr fest und geschickt, zwängten ihm einen Knebel in den Mund, entrissen ihm die Schlüssel, schleppten ihn aus seinem Bureau auf das Lager, zogen ihm die Stiefel aus, so daß er keinen Lärm machen konnte, und banden ihn mit Handgelenken und Knöcheln stehend an zwei Tragstützen einer Zwischenwand. Alles das war mit der Ruhe und Geschwindigkeit erfahrener Fachleute besorgt worden. Mit nicht geringerer Gewandtheit machten sich die Räuber dann an die Plünderung. Sie verstanden sich, wie es scheint, auf die vorhandenen Kostbarkeiten vortrefflich. Sie wählten nur das Beste aus, brachten die Steine aus den Fassungen und Ringen, und benicht mit diesen letztern; sie ließen schließlich sogar einen Sack, in den sie die uneröffnete Kasse, eine Anzahl der besten Uhren und andere Dinge im Werte von mehreren hundert Pfund Sterling gesteckt, zurück. Nicht lange nach Anbruch der Dunkelheit machten sie sich mit der Beute aus dem Staube, wobei sie die Straßentür zuschlugen. Herr Stockall stand mittlerweile gefesselt und geknebelt in dem seit 2 Uhr, wie die meisten ähnlichen Geschäftshäuser, gänzlich verlassener Lager. Er wohnte mit seiner Familie in Westelise an der See, wurde aber am Samstagabend nicht von den Seinigen erwartet, weil er als Oberst eines Freiwilligenkorps an einem Festessen von Freiwilligen teilnehmen sollte und beabsichtigt hatte, sich dazu in seinem Bureau umzukleiden und in London zu übernachten. Die Stunden vergingen. Mit schmerzenden Knöcheln und Handgelenken stand er statt dessen nun bungernd und durstend, gefesselt und geknebelt an der Tragstütze, verlor mitunter das Bewußtsein, kam vor Schmerz und Hunger wieder zu sich und harrte die lange Nacht durch in der Hoffnung, wenigstens Sonntag morgen um 8 Uhr befreit zu werden, weil dann der Lagerdiener nach Vorschrift das Haus besuchen und nachsehen sollte. Doch es wurde 8, 9, 10 Uhr am Sonntag morgen und niemand kam. Es Westsälisch=Rheini * Hagen, 3. Dezember.[Von Eisenbahnpaketenl berichteten wir und viele andere Blätter nach einer Mitteilung der„Köln. Ztg.“ vor kurzem: Zie, Einrichtung ist, wie unsere Leser beim Lesen der tisch und auge auerordentlich prat gic ung auch sehr wohlfeil— leider besteht sie aber „ die preußischen Bahnen noch nicht, huch so schreite dich=bessischen. Immerhin weisen auch, so schreibt anscheinend auf maßgebende mationen bin der„Elberf. G.=A.“, die preußischen Bahnen für Güter eine Versendungsform sen bungen. Die, Elurichtung k.r kurs geEisenbahnste es iedermann ,möglich ist, von einer Güts bepntt# nach einer anderen Eisenbahnstation hüter mit der größtmöglichsten Beschleunigung zu verschicken. Die Güter werden dem Adressaten sofort zugestellt. Das Postpaket wird folgenden Manipuatener unterworfen; es muß am Vaketschalter innerhalb der vorgeschriebenen Schalterstunden aufgeliefert werden, das betreffende Postamt sammelt nun alle Pakete und befördert sie nach einer gewissen Zeit (meist einigen Stunden) zur Verladestelle am Bahn hof, dort werden die vielen Pakete in den Bahnpostwagen verladen und rollen mit dem fahrplanmäßigen Postkurs ihrer Bestimmung zu. Am Bestimmungsort angelangt, werden die Pakete vom Bahnpostdas. Postamt übergeben, im Geväckraum dtteilen, Straßen usw. sortiert und mit dem nachstfalligen Bestellgang dem Empfänger zugeführt Anders beim Expreßgut. Der Versender liefert die Sendung bei der Expreßgutsabfertigungs)stelle, die „### n, der Gepäckstelle verbunden ist, auf, z. B nien vor Abgang eines Schnellzuges in der betreffenden Richtung, wobei keine bestimmten Schalvorgeschrieben sind, mit wenigen Feder„#e Sendung abgefertigt, wird in den betrene### vel hen, rollt idrer Bestimmung zu und wird dort sofort dem Empfänger zugestellt. Der erderungspreis deckt sich mit den Sätzen für Reise* Hagen, 3. Dezember.[Invalibenrentenempfängern] wird es vielleicht noch nicht allgeein bekannt sein, daß sie gegen Abtretung der Rente seitens der Versicherungsanstalt in ein Invalidenhaus untergebracht werden können. Namentlich sollen derartige Anträge berücksichtigt werden, wenn der Betreffende schwer lungenkrank ist und seine Isollerung geboten erscheint. Neuerdings will die Versicherungsanstalt Westfalen derartige Invaliden in dem für Lungenkranke errichteten Heim „Gute Hoffnung“ in der Senne unterbringen, bedarf allerdings hierzu eines Beitrages der jeweils in Frage kommenden Gemeinden. O Hagen, 3. Dez.[Im Panoramas gelangt von morgen ab eine Serie„Japan“ zur Ausstellung. Von den einzelnen Bildern dürften die Ansichten Yokohama, Japanische Tänzerinnen, Straßenszene, Tokio, Kanda=Tor, Theaterstraße in Asakusa, Kioto, Nikko, Tee=Ernte, Schloß in Nagaya 2c. besondere Aufmerksamkeit erregen. Ohne Zweisel wird die Ausstellung dieser japanischen Bilder um so mehr besichtigt werden, als dieses Land gegenwärtig durch seinen Krieg mit Rußland im Vordergrunde des allgemeinen Interesses steht. Wir weisen auf die Ausstellung hiermit hin und können einen Besuch des Panoramas bestens empfehlen. c. Hagen, 3. Dez.[Roheit.] Recht roh betrug sich am gestrigen Abend der Arbeiter Fl. von hier in einer an der Wehringhauserstraße belegenen Wirtschaft. Er begann mit mehreren anderen Personen Streitigkeiten, so daß schließlich Polizei herbeigeholt werden mußte. Auf den erschienenen Polizeibeamten ging Fl. los und wark ihn zu Boden und versetzte ihm außerdem noch verschiedene Faustschläge. Schließlich wurde er aber überwältigt und festgenommen. Das dicke Ende der unüberlegten Tat wird nicht ausbleiben. bugen, 3. Dezbr.[Ertappter Spitzbube. Ueberrascht wurde in der vergangenen Nacht ein Einschleichdieb in der Person des Kutschers R. von hier Er hatte sich in dem Hause Mittelstraße 19 Eingang verschafft, war auf ein in der 1. Etage liegendes Zimmer gegangen und hatte dort ein Kleid erwischt. Gerade in dem Augenblicke, als er sich entfernen wollte, wurde er von dem Eigentümer des Hauses erwischt und natürlich solange festgehalten, bis Polizeibeamte kamen und den Dieb festnahmen. A Dahl, 1. Dez.[Die Volksbächerei der Gemeinde Dahll wurde auch in diesem Jahre von den Eingesessenen fleißig benntzt. Die Zahl der Leser betrug 100. Verausgabt sind 883 Bände. Die Gesamtzahl der vorhandenen Bände der Bücherei beträgt rund 540. Wie iin Jahre 1903, so sind auch im vergangenen Jahre Freunden der Bücherei verschiedene Bücher unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Nachdem nun die schabhaft gewordenen Bücher ausgebessert und neue von Schriftstellern der Nenzeit hinzugefügt worden sind, ist die Volksbücherei jetzt wieder des Sonntags mittags von 11½—12½ Uhr geöffnet. Der Bibliothekar ist auch gern bereit, in der Woche Bücher abzugeben. Mogen zu den alten noch recht viele neue Leser hinzukommen und diese segensreiche Einrichtung fleißig benutzen, damit die Schundliteratur immermehr verdrängt werde. * Wetter, 1. Dezember.[Bei der gestern vorgenommenen Ergänzungswahl] der 3. Abteilung wurde Fabrikant Karl Bönnhoff mit 269 Stimmen gewählt, auf Architekt Kuhlmann entfielen 54 Stimmen. Die 1. Abteilung wählte Kauf mann Fischer mit 2 und Kommerzienrat Gravemann mit 2 Stimmen, gegen se, eine Stimme für Landwirt Klinkmann und Landwirt Breuschede. * Gevelsberg, 2. Dezember.[Ein gefährliches sell hatte für der befinden sieh in .# wurden 5 Soldaten D in#####! kampfen, sich krank gestell Der Gegner bereitet anscheinend eine Bewegung vor. recht, warum Die englischen Kohlenlieferungen für die Baltische Flotte#unde! rI London, 2. Dez. Der„Standard“ teilt mit, die####en u ##c Regierung habe auf eine Aufrage der japa: dsa 1=4 #5L 8. Regierung sine genaue Untersuchung eingelettel V#r###ttung von Kohlen für diHaltische Glotte in englischen Pabrzeugen. Deganzs Regierungsapparat sei in Tätigkeit gesetzt worden: außerdem seien besondere Maßregeln getroffen worden. hat sich inzwischen herausgestellt, daß der Lagerdiener am Sonntag unpäßlich gewesen war und sich den Gang geschenkt hatte. So mußte denn Herr Stockall noch den ganzen Tag und die Nacht von Sonntag auf Montag weiterstehen, bis er nach mehr als 30stündiger Pein gestern früh mehr tot als lebendig vorgekunden und erköst wurde. Es war ihm nach langer gelungen, den Knebel aus dem Munde zu brinund den einen Fuß loszumachen. Soviel man setzt ermitteln konnte, sollen die Gauner Austbar. eiten im Werte von etwa 5000 Pf. St. davongetraien haben. Die Polizei glaubt nach der Beschreibung wei sehr gefährliche, abgeseimte Verbrecher, deren Bilder sie im Album hat, zu erkennen, und man ist nach alken Richtungen auf der Suche, ohne aber bis Spiell hatte für den 17jährigen Arbeiter Ed. Bürhagen von hier am Nachmittage des vorgestrigen Tages ein großes Unglück im Gefolge. Einige junge Burschen vertrieben sich in der Fabrik von Gebr. Törken die Ruhepause durch gegenseitiges Wersen mit Metallabfällen, sog. Putzen. Hierbei flog ein Eisenplättchen mit scharfen Rändern dem D. so unglücklich gegen das rechte Ange, daß der Augapfel in einer Ausdehnung von 1½ Zentimeter zerrissen und die sofortige Ueberführung des Schwerverletzten in die Augenklinik zu Hagen notwendig wurde. Es ist noch Hoffnung vorhanden, dem Verletzten das betreffende Auge zu erhalten. = Voerde, 1. Dezember.[Gemeinderatswahl. ###er, gesirigen Gemeinderatswahl erhielten in der 3. Abteilung für Bezirk C(Altenvoerde) Herr Ew. Bera mann 94, Herr Ew. Ischebeck 83 und Herr Ernst Ebbinghaus 1 Stimme, für Bezirk B(Oberbauer) Herr C. Langen„ Stimmen, far Bezirk D(Hasperbach) Herr C. Griesenbeck 175 Stimmen und Herr Inl. Sehuster * Stimmen. Es wurden somit in der 3. Abteilung die Herren Ew. Bergmann, C. Langenscheidt und C. Griesenbeck gewählt. In der 2. Abteilung wurden gewählt für Hasverbach Herr Ew. Rettler mit 83 Stimmen, für Voerde Herr Gustav Ischodeck mit 35 Stimmen. In der 1. Abteilung vereinigten sich sämtliche 19 Stimmen auf Herrn C. Kleine. * Iserlohn, 2. Tezember.[Stadtperoroneten Stichwahl der dritten Abteilung.] Nach heißen Kampfe errangen die Kandidaten der Bitrgerpartei, Herren Friedr. Vollmann und Gustav Scherer die Stadt# verordneten-Mandate gegen die Kandidaten der Sozial. demokraten. Es erhielten Stimmen die Kandidaten der Bürgerpartei: Vollmann 897, Scherer 884, die Kandidaten der Sozialdemokraten: Hoffmann 838, Giesen 816. u Altena, 2. Dezember.[Explosion.] In der Drogerie der Witwe Rahmede in der Kirchstraße ent. stand gestern mittag eine Benzinexplosion. Die Fenster. scheiben zersprangen, und die Inhaberin der Firma erlitt 3 schwere Brandwunden, daß sie in das Johanniter. krankenhaus gebracht werden mußte. * Lippstadt, 2. Dezember.[Bettlerfrech Fhlgendes Stückchen ereignete sich vor einigen Tagen in einem hiesigen Wirtshause. Kommt da ein Jandwerksbursche von der Herberge zur Heimat, wo hekanntlich kein Schnaps zu haben ist, zu einem nahe iegenden Wirtshause und sordert für 20 Pfennig Schuaps. Nachdem der Wirt die Schnapspulle gezunt, legt der Fechtbruder kaltlächelnd 19 Pfg. auf Schenktisch und will gehen.„Halt,“ ruft ihm autrüstet der Gastwirt zu,„Sie haben doch für 20 Pfg Schnaps verlangt, es sind aber doch nur 19.“„Nun a“ versetzt mit stoischem Gleichmut der Penubruder, sange gleich au zu fechten und werde dabei Ihr Haus überschlagen. Dann sind Sie ja doch schadlos; denn weniger als einen Pfennig können Sie mir doch schlecht geben.“ Ob dieser pfiffigen Kalkulation war der Herr Wirt derart sprachlos, daß der„fechtende“ Jüngling Zeit fand, sich mit tiefster Verbeugung zu verabschieden. * Eynern, 2. Dezember.[Schinkenmarder. Vor einiger Zeit wurde dem Metzgermeister Viteinus am Eynerngraben für etwa 100 Mark Schinken ge stohlen. Vor einigen Tagen wurde nun einem Fabrik arbeiter Schinken für 50 Pfg. pro Pfund angeboten. Der Metzgermeister brachte dies in Erfahrung und ließ durch die Polizei Haussuchung bei dem betreffenden Schinkenbesitzer halten. Die Polizei beschlag nahmte einen Schinken, den der Metzgermeister als sein Elgentum erkannte. Es wurden nun vier Personen der Familie Sch. in Haft genommen und dem Amtsgericht in Schelm vorgeführt. Wie verlautet, soll als mutmaßlicher Täter C. Sch. in Haft behalten werden, während die anderen drei Personen auf freien Fuß gesetzt worden sind. Bei der Gelegenheit sollen auch noch ähnliche Straftaten mit zur Unter suchung gezogen worden sein. Vereinsnachrichten und Festlichkeiten. Ot Hagen, 3. Dezember.[Im Kaufmännischen Verein] sprach gestern abend vor zahlreicher Zuhörerschaft Herr Dr. Vone=Hagen über„Handelsverträge“. In eingehender, sachlicher Weise verbreitete sich Redner über das Thema. Nachdein er das Wesen eines Handelsvertrags dargelegt und sich über die Entstehung des Zolltarifs, das Zolltarisschema, das amtliche Warenverzeichnis und die schließliche Festsetzung der Zollsätze durch die gesetzgebenden Körverschaften in seinen einzelnen Entwickelungsstadien besprochen hatte, gab Redner eine Erläuterung der verschiedenen Zollarten wie Durchgangs=, Ausfuhr= und Einfuhrzölle, bei denen er wieder Finanz=, Schutz= und Erziehungszölle unterscheidet. Ist dann der Zolltarif festgesetzt, so wird die Peratung der Handelsverträge begonnen, über die Redner alle einschlägigen Fragen in den Kreis seiner Betrachtungen zog. Die Tätigkeit der Unterhändler, die weitere Entwickelung der Handelsverträge, die Stellung im Staatsrecht und ihr Zweck erfuhren eingehende Erörterung. Auch die damit im Zusammenhang stehenden Fragen der gegenseitigen Behandlung der Schifffahrt, der Frachtsätze und der Kreditverhältnisse, die Submissionsbestimmungen und der wichtige Patent= und Muster=Rechtsschutz wurden kurz gestreift. Erläuterungen einzelner Handelsvertragsklauseln wie Meistbegllnstigung, Ausfuhrprämten und Veredelungsverkehr bildeten den Schluß des interessanten und lebrreichen Vortrags, über den die Zuhörer mit lebhaftem Beifall dankbar quittierten. Auch der Vorsitzende, Herr Lenzmann, widmete namens des Vereins dem Redner Worte des Dankes.— Die regelmäßigen Vereinsversamimnlungen finden von jetzt an im Café Hohenzollern(oberes Zimmer) statt und die nächste festi10 ützschen Saale. Akolausabenz, am 11. d. Mh. Kunst. Theater und Musik. Im von Bastinellerschen Theater gab es gestern eine tolle Posse, die sich unter ihresgleichen nicht sonderlich auszeichnet. Der Zweck des Stückes, das Publikum zum Lachen zu bringen, wurde erreicht und das war bei dem anspruchslosen Werke die Hauptsache. Gespielt wurde recht wacker. Jeuny Grassy als glückliche Besitzerin eines außergewöhnlich„intelligenten“ Sohnes gab ihre Rolle sehr gut und charakteristisch bis in alle Einzel heiten. Der tdiotische Sohn selbst wurde von Hans Hedrich wohl markant, jedoch etwas zu übertrieben dargestellt. Ganz auf der Höhe war Joseph Josephi als Flörecke, durchaus humorvoll und aus seiner dankbaren Rolle das Beste machend. Sehr nett und elegant war der schneidige Ingenieur Spannuth-Bodenstedt, der auch gesanglich gut war. Georg Fleischmann als Hohniepel erntete mit Recht für die Darstellung seiner kleinen Rolle lebhaften Beifall. Als fesches Förstermädel wie als Dame war Frau von Bastineller gleichermaßen Herrin ihrer Rolle, der sie wirkliches Leben einzuhauchen wußte Das Publikum war sehr bald in animierter Stimmung und spendete lauten Beifall. Industrie, Handel und Verkehr. Zur Erneuerung der Drahtverbände. Köln, 2. Dezember. In der heutigen Sitzung der Kommission wurde, laut„Rhein. Westf. Zig.“ von der Gründung eines allgemeinen Drahtverbandes wegen der zu großen Schwierigkeiten desinitiv Abstand genommen und der Beschluß gefaßt, den Walzdrahtverband in seiner heutigen Gestalt unter Einbezug der beiden außenstehenden lothringischen Werke, der Düsseldorfer Röhren= und Eisenwalzwerke, der Firma Eicken u. Co. in Hagen und W. Ernst Haas u. Sohn in Sinn zu verlängern. Köln, 2. Dezember. Die Abrechnungsstelle für Ausfuhrvergütung setzte, wie die Kölnische Volkszeitung meldet, die Ausfuhrvergütung für das erste Vierteljahr 1905 folgendermaßen fest: Kohle M. 1,50, Roheisen M. 4,86, weiches Halbzeug M. 15.—, Form eisen M. 20.—, alles Höchstsätze für die Tonne unter den bisherigen Bedingungen und Vorbehalten, aber ohne die früher angedrohten, daß die Ausfuhrvergsitung nur solchen Werken gewährt werden soll, die ihre Erzeugnisse durch Verbände verkaufen lassen. * Neuß, den 2. Dezember.[Druchtbörse.] Weizen neuer 1. Qua 18.01, 8. Qual. M. 17.50, s. Qual. 01—.— per 100 Kilo, neuer ggen 1. Qual. W. 14.80 8 Qual. M. 14.80. f. Qual Gr.— per 100 Kilo, alter Haser M.—.—, neuer Haler 1. Quai Di 14,20, 2. Quai M.—.— per 100 Kilo, Kartosseln per 50 Kilo M. 8.— bie 4,00 Heu per 50 Kllo M. 3.8u bis 4 90, Luzernerheu per 50 Kilo M. 5.20 Plaschinenstroh per 500 Kllo M. 22.—. Flegeldrusch per 550 Kilo M. 24.—. Butter per Kile M. 3,50. Eier per Schock(130 St.) M. 19.00 Naps per 100 Kilo 1. Qual. M. 20 25. Naps per 100 Kilo 2 Qual. M. 19.26. Aveel(Rübsen) 1. Qual. M 19.85, 2. Qual. M.—.— per Kilo Rüböl per 100 Kilo in Partien von 100 Ctr(ohne Fah 97 45.50 Rübb! per 100 Kilo satzweise ohne Faß) M. 47.—, gereinigtes Oel per 100 kilo M. 8.— höher als Rüböl, Preßkuchen per 10 10 Kilo M. 104,—, in kleineren Partieen Dr 109.—, Weizen=Vorschuß 00 per 100 Kilo M.—.—. Kleie per 50 Kilo M. 6.80. Literarisches. * W a l d t r a u t S c h u b a r t: A u s d e m T a g e b u c h e e i n e s Königs von Rom. Berlin, Verlag von Alexander Duncker. Was bei Duncker in Berlin erscheint, ist niemals wertlos. Schon der Verlag bürgt für die Vortrefflichkeit. Das vorliegende Buch wird für uns Hagener noch dadurch interessant, daß die Verfasserin längere Jahre unter uns gewohnt hat.“) Der Gegenstand des Buches aber ist ein gewaltiger, denn es handelt sich um die Ergründung der eigentlichen Absichten und des Charakters des ersten Napoleon, um die Lösung also eines welthistorischen Räisels, an dem schon mancher Geschichtsorscher vergeblich gearbeitet hat. Die Verfasserin steht durchaus auf der Seite jenes Titanen, denn ihre Teilnahme für ihn durchzieht ihr Werk wie ein roter Faden. Sehr geschickt aber läßt sie den Sohn Navoleons für den Vater eintreten, jenen König von Rom, der als Herzog von Reichstadt in seiner Jugend dem Tode verfiel. Sie fingiert ein Tagebuch, welches dieser bedauernswerte Sohn eines großen Vaters schreibt. In Wien wurde er erzogen unter der Oberaussicht eines Metternich unseligen Angedenkens, und natürlich sollte er zur Verachtung des Vaters und zur Verehrung des Hauses Habsburg=Lotbringen angeleitet werden. Die in seinen Augen bereits gerichtet durch die Affäre Neipperg. Den Vater wußte er auf St. Helena, schwer leidend als gefesselter Prometheus, dem Tode entgegengehend als Opfer des Magenkrebses, der in seiner Familie erblich war. Nur schwache Erinnerungen aus der ersten Jugendzeit waren vorhanden, die den Vater als gütig und teilnehmend erscheinen ließen. Das Gemilt des Sohnes lehnt sich auf gegen die offiziellen Verunalimpfungen des angeblichen Verbrechers, es will den Vater menschlich begreifen lernen, seine Taten werden studiert, analysiert, ihre ganze Größe sucht der Sohn zu ergründen, und die steigende Verehrung veranlaßt ihn, über die Ziele, die Bewegaründe, über die Ideale des Vaters nachzudenken und nachzugrübeln. So entsteht eine ganz eigenartige Apologie des großen Korsen. Dazwischen finden sich eingestreut Unterhaltungen mit Metternich, mit den militärischen Erziehern, mit der Mutter Marie Louise, die den Thron von Parma hatte räumen müssen. Das Tagebuch beginnt mit dem 20. Mai 1830 und endet kurz vor dem Tode des Sohnes am 7. Juli 1832. Leidend war er schon beim Beginn Dem Vater gegenüber fühlt er sich unendlich klein, aber hin und wieder rafft die Begeisterung ihn aus, es dein Vater gleich zu tun, Frankreich glücklich zu machen und ihm eine Achtung gebietende Stellung zu sichern. Aber bald tritt die Erschlaffung ein, das Bewußtsein der eigenen Scwäche macht sich geltend und er fühlt nur allzusehr den baldigen Abschluß seines tatenlosen, unglückseligen Lebens. Einiges von den philosophischen Gaben des Vaters ist auf den Sohn übergegangen. Aber wie seine ganze Erziehung nicht normal war, wie die Stellung zu Vater und Mutter eine ganz ungewöhnliche sein mußte, so sind auch die philosophischen Anwandlungen des Sohnes als etwas nicht Normales dargestellt, als ein unruhiges Hin= und Herbasten in einer an ihn herantretenden Gedankenüberfülle. So soll z. B. der Code Napoléon begriffen werden als die Graßtat eines aufgeklärten Denkers, der das Wohl der Menschheit, besonders der Enterbten fördern will. Sodann soll die große Kontinentalsperre, die Europg unter Ausschluß von Enaland wirtschaftlich selbständig machen wollte, als eine ideale Riesentat zum Verständnis gebracht werden. Die Ehe Napoleons mit Marie Louise wird sehr eingehend dargestellt, das eigentümliche Verhalten des vielbeschäftigten Herrschers in den ersten Tagen dieser Ehe und bei der Geburt des Prinzen wird besprochen und durch Krankheitszustände und Selbstvorwürfe des erblich Kranken erklärt. Und in allen großen Augenblicken seines Lebens wird Napoleon vorgeführt, so bei Arcola und in der Nacht vor Austerlitz. Ergreifend wird die große Tragödie von 1812 geschildert, der Rückzug von Moskau, erschütternd die Flucht bei Waterloo. Und dann das große seelische und körverliche Leiden von St. Helena. Ueberall wird versucht, den Vater als einen gütigen Retter und Erlöser der Menschheit hinzustellen, als einen Arzt, der leider auch zur Amputation schreiten muß und als solcher selbst in seinem Innern schwer zu leiden hat. Gegen das Ende des eigenen Lebens ringt der Sohn sich ebenfalls zur Versöhnung durch und geht dem Tode in ruhiger Ergebenheit entgegen. Das Buch verrät eine ungewöhnliche Beherrschung der Geschichte und der Literatur. Der reichliche G brauch ranzösischer und englischer Redewendungen scheint sich aus der Absicht herzuleiten, die ungewöhnliche Erziehung des ursprünglich französischen, später deutsch-österreichischen Prinzen in Erscheinung treten zulassen. Philosophische, militärische, diplomatische, volkswirtschaftliche Betrachtungen sind eingestreut, die man bei einer Dame als Verfasserin kaum erwarten durfte. Und so ist ein in vieler Beziehung merkwürdiges Werk entstanden, welches vom Anfang bis zum Schluß durch die eigentümliche Behandlung eines großen Gegenstandes fesselt und von niemand ohne Teilnahme aus der Hand gelegt werden kann. Dr. Holzmüller. *) Es ist, wie hier kurz bemerkt sei, die Tochter des Herrn Justizrat Lenzmann in Lüdenscheid. Red. d. Hag. Zta. Letzte Nachrichten. * D e t m o l d, 2. D e z. D a s E r g e b n i s d e r L a n d taaswahlen in der 8. Klasse ist folgendes: im 1. Wahlkreise Stichwahl zwischen Dr. Neumann=Hofer (lib.) und dem Sozialdemokraten Anderer, im 2. Wahlkreise Stichwahl zwischen Schmuck(Soz.) und Tille (lib.), im 3. Wahlkreise Stichwahl zwischen Pannecke (lib.) und Becker II(Soz.), im 4. Wahlkreise wurde Pastor Zeiß mit großer Majorität wiedergewählt, im 5. Wahlkreise wurde Bödecker(lib.) wiedergewählt, im 6. Wahlkreise Stichwahl zwischen Dr. Neumann=Hofer (lib.) und dem Freisinnigen Meier=Jobst, im 7. Wahlkreise Stichwahl zwischen Bruns(freis.) und Becker I (Soz.)— Insgesammt wurden 8500 Stimmen abgegeben, davon 2400 sozialdemokratische(gegen 2800 bei der letzten Wahl). Gewählt sind bisher 10 Konservative und 6 Liberale. Die 5 noch ausstehenden Kreise werden wahrscheinlich den Liberalen zufallen. Die heutige Wahl bietet einen Beweis dafür, daß das lippische Volk auf seiten der Regierung steht. W Lemgo, 1. Dezember. Bei den Landtagswahlen in der zweiten Abteilung wurde Schemel, Führer der Konservativen und Gegner der Regierung, mit geringer Majorität wiedergewählt. .* Berlin, 2. Dezember. Amtliche Meldung. Am. 29, November im Gefecht bei Lidsonkein, südöstlich Hoakhanas gefallen: Leutnant Justus Gießelmann, Brustschuß, nach Operation genorben; verwundet: Unteroffizier Richard in rechten Oberschenkel und Gesäß; Reiter Wilhelm werzog, Schuß in linken Unterarm; Reiter August Powelskus, Brustschuß; Reiter August Brausewetter, Hautschuß; Reiter Friedrich Bachofer, Schuß in linken Oberarm. * Schwerin, 2. Dezember. Bei der Reichstagsstichwahl im 2. Wahlkreise wurden bisher gezählt: Für Finanzrat Büsing(nl.) 9832 Stimmen, Antrick(soz.=dem.) 8738 Stimmen. Aus 157 Ortschaften stehen die Ergebnisse noch aus. München, 2. Dezember. Prinz Friedrich von Hohenzollern ist heute nachmittag 2 Uhr gestorben. Der Verstorbene war geboren am 25. Juni 1843 in Inzigkosen bei Sigmaringen. Er war der Bruder des Fürsten Leopold von Hohenzollern=Sigmaringen und vermählt mit der Prinzessin Louise von Thurn und Taxis. In dem preußischen Heere hatte er die Stelle eines Generals der Kavallerie. W Hof, 2. Dez. Wie der Hofer Anzeiger meldet, hat der nationalliberale Reichstagsabgeordnete Kommerzienrat Münc=verver in einem Schreiben an den hiesigen liberalen Verein die Niederlegung seines Reichstagsmandats angezeigt. W Wien, 2. Dez. Der russische Botschafter Graf Kapnist ist heute mittag infolge Schlagaufalls gestorben. I Rom, 2. Dezemzer. Der Papst den Erzbischof Fischer von Köln. * Belgrad, 2. Dez. demissionierl. Washington, 2. Dezember. Der japanische Geschäftsträger teilte dem stellvertretenden Sekretär des Staatsdepartements, Loomis, mit, daß Japan gestern die Einladung des Präsidenten Roosevelt zu einer zweiten Friedeuskonferen; erhalten habe, die alsbald dem Parlament überwic sen werden solle. Aus der Form dieser Mitteilung schließt man, daß die Einladung in Japan wohlwollend ausgenommen werde. empfing heute Das Kabinett Gruitsch hat Wetterbericht der deutschen Seewarte in Hambueg. Telegramm vom 3. Dezember, 9 Uhr 35 Minuten. Voraussichtliches Wetter für den 4. Dezember: Wetter wahrRuhiges, scheinlich. trübes, mildes Statt jeder besonderen " Anzeige. Aenne Müller August Spieckermann Verlobte. Hagen und Herne im Derbr. 1904. * — Sechter Emmy mit Herrn Ingenieur# Carl Theodor Stockey Junr. aus Düsseldorf beehro ich nich sanngelgen Statt besonderer Anzeige. Die Verlobung meiner jüngsten Tochter * wwe. Jul. Kalthaus. „Verlobung mit Tochter des verstorbenen Gutsbeaitzens Julius KaltGama u. der Frau Bebi. Mathllde god. Lanl Tbeader Btockon dr Kogn=Seistern den 3. Dezember 1904. Statt besonderer Anzeige.## Prächtiges Mädchen angekommen.* Aug. Bernhörster u. Frau.* Hagen, den 2. Dez. 1904 PRARRPRTRRRFRFRRFTT 141 Statt besonderer Anzeige. Die Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an Paul Kuippschild u. Frau Helene geb. Killing. Duisburg, 3. Dezbr. 1904. Tochte Gre rr Ohrenarst und uut dem med. bachren sich anzugaigng Carl Steuber und* geb, Hachemann. W at, im Nor. 1904 Friedr. Wilhelmstr. 26. brete Steuber Dr. wed. Alfred Weese 2 Verlobte. Dertmund. tadellos frisch, a Pfd. 60 Pfg. bei 10 Pfd. billiger. 82198 Schwere fr. Kaninchen a 90 Psg. Rehragont a Psd. 40 Pig. Gänseklein a Pfd. 60 Pfg. Feinste halbe Gänse Mk. 2—2,25. Gänsekeulchen, Brüste und Lebern, frisches Gänsefett 2e. empfiehlt und versendet Jul. Scherney Fernspr. 44 u. 1009. Abteilung für Wild und Geflügel. hat steis garantiert Bienenhonig vorrätig. reinen 29493 Für die mir von verschiedenen Seiten anlässlich des Ablebens meiner treuen, unersetzlichen Frau und Mutter Frau W. Schwarz Alma geb. Franke zuteil gewordenen Beweise herzlichster Teilnahme spreche ich allen Beteiligten meinen aufrichtigen Dank aus. Dortmund, Mittelstr. 5, II. Etg., 3. Dezember 1904. W. Schwarz. Trauerhüte stets grosse Auswahl in jedem Geare im Extra-Trauersalon ausgestellt. H. Begemann, Kampstr. 22. 8 Abends vor dem Schlafengehen nimm regelmäßig 1—2 Lestomac ärztl. Magenbitter, zur Anregung des Magens u. z. Beförderung d. Verdauung. Verantw. s. d. polit. u. allgem. Teil Karl Maron, für den provinziellen Teil Karl Hartenfels für die Anzeigen G. E. Krüner, sämtlich in Hagen, Schriftleitung und Geschäftsstelle: Hagen, Mittelstr. 22. Restaurant zur Post Wehringhauserstraße 55. Die Verwaltung meiner Stehbierhalle habe ich herrn Hugo Weide übergeben. Ich bitte um geneigten Zuspruch derselben. 3215 Achtungsvoll Heinrich Müller. Trauringe mit ges. Stempel größte Auswahl, billigste Preise . emnpfiehlt Albert Fischer, 89 Elberfelderstraße 89. Zwangsversteigerung. Dienstag, den 6. Dezbr. er. vormittags 11 Uhr, verkaufe ich beim Wirt Plattes hier, Frankfurterstraße 1 Pult, 1 großes und 4 kleine Ladenreale, 8 Fenster=Schaukasten, 1 Tisch mit Aussatz und Wage, 1 Ladentheke, 1 Oelbehälter, 18 Kisten Zigarren, 1 Faß Seife und div. Spezereiwaren öffentlich meistbietend gegen bar. Der Verkauf findet bestimmt statt. 32180 Gerlings, Gerichtsvollzieher. Gesucht Wohnung, Zimmer(ausschl. Küche) part. oder 1. Stock an oder nahe der Bahnhofstraße, eventuell in 2svon übereinanderliegenden Etagen. Angebote unter C 32169 an die Geschst. d. Zig. Ein lecres Möbliert. Frontzimmer sofort oder später zu vermieten. 32173 Körnerstr. 4, 1. Et. Gut möbl. Frontzimmer eotl. m. Pension z. 15. Dez. zu vermi 32187 Nordstraße 8, I. Tücht. Erdarbeiter für dauerde Winterarbeit, sowie ein Packlagesetzer sofort gesucht. 32179 Meldungen Langestr. 2 Ein Stallbursche Parterrezimmer mit separatem Eingang im Mittelpinnkte der Stadt zu vermieren. 32178 Wo, sagt die Geschst. d. Zig. ren Herrn zu vermieten. Langestr. 66, II, rechts. an besseren Herrn 32193 16 Jahren gesucht. 32175 Reitklub Hotel Glitz. Wegen Verheiratung d. jetzigen 1. Fehr. ein jüngeres, stilles Mädchen gesucht. Sa19t Vitoriastr. 8. Braves Mädchen füle Rüche u. Hausarbeit mögl. bald gesucht. Hoher Lohn. 32i59 Fran Ernst Martin, Alberfeld, Neue Kastanienstr. 4. Lampenschirme Crepe- und Faltenschirme Lampenschleier in grosser Auswahl. Fr. Schürmann Elberfelderstr. 14, Eilperstr. 94. Gelegenheitskauf. Gut erhaltener, fast neuer Thekenaufsatz, 2 m lang, ganz aus Glas, mit Nickeleinfassung 2c., preiswert ab zugeben.(32186) Markt 8. Ein Pferd (schwarz), kräftig u. gesund, weil überflüssig zu verkaufen. 32199 Wo, sagt die Geschäftsst. d. Z Sprungberd u. Kleiderschr. umzugshalber zu verkaufen. 32188— Koloniestraße 11 a. Costumes. Volontärin per sofort gesucht. Näheres Buschenstr. 24, I. Suche sofort ein braves Mädchen mit aut. Zeugnissen f. kl. Haush. 32174—— Schnistr. 14, 1I Ein ordentliches 32200 Nachmittagsmädchen sofort gesucht. Kirchstr. 12 Nähmaschinen bestes deutsches Fabrikat empfichlt zu billigsten Preisen Ernst Mausberg Körnerstr. I1 32184 gegenüber dem Rathause. Zagen-Wehringhausen Restaur. zur Post Heiur. Rlüller. Abonnenten zum Mittag= u. Abendtisch gesucht. schönes 7jähr. Pferd, Doppelponn, 166 Zentim. groß, fromm, zugfest und sehlerfrei, preiswert zu verkaufen. Bogelsang v. Haspe, 31124 Hagenerstr. 184. Handwagen für Bäckerei, kurze Zeit gebraucht, zu jedem anderen Zweck geeignet, weit unter Preis zu verkaufen. Gefl. Aufr. unter D 32176 an die Geschst. d. Itg. Musikalien in reichster Auswahl vorrätig in der Gustan Butz'sche Buchhandlung Richard Hartig Nürnbrg. Bratworstgläckle Elberfelderstrasse 54 stets alle Sorten Conntagabend: Leberknödel mit Sanerkraut. 32192 Aug. Kollmer. Preiskegeln! Sonntag, 4. Dezembor. Hasen, Gänse usw. Peter Motte. 32181 Körnerstr. 81. eihnachts-Verka Bis Welhnachten jeden Sonntag bis abends goöffnet. zu bedeutend ermässigten Preisen. Nichtgefallende Geschenke werden nach dem Feste bereitwilllgst umgetauscht. mit neuen Farb-Effekten, reine Wolle, n## 110 cm breit Ein grosser Posten Serge-rayé — in herrlichen Farben— 110 cm breit, reine Wolle wirklicher Wert 2.00 Mark, per Meter Chevron (4½ Meter genügt zum Kostülm) eloganter R#N 130 cm breiter 830 Kostümstoff, reine Wolle, wirklicher Wert 2.75 Mk., per Meter Ein Posten prima Satintuch hochelegante reinwollene Qualität, in 12 verschiedenen neuen Farben, 110 cm breit, per Meter Himalaya noppé hochelegante reinwollene, dunkle Grundstoffe, mit reizenden, mattverschwommenen Karos, 110 bis 120 cm breit, Wert bis 5.50 Mark, per Meter Ein grosser Posten KleiderSiamosen nur aparte, schöne, waschechte Duster, doppeltbreit, per Meter Es ist uns gelungen, speziell für den Weihnachts Verkauf geeignete Mark. s0 grosse Warenposten zu ausserordentlich billigen Preisen einzukaufen. Wir sind daher in der Lage, unserer werten Kundschaft in allen Abteilungen unseres grossen Kaufhauses Vorteile zu bieten, welche hinsichtlich Qualitäten, Auswahl und Preise von keiner Seite übertroffen werden können. ∆ 5 G # C# # 2 # 5 e Pelz-Colliers In nur neuesten Fassons und modernen Pelzarten ganz besonders billig. Felle in allen Tierarten, echt und Imitiert. Bett-Vorlagen in grösster Auswahl. Zirka 2 Dutsend grosse Teppiche welche in der Dekoration unmerklich gelitten haben, mit einem ExtraRabatt von Tischdecken in Tuch-, Plüsch- u. Fantasiestoffen. Ein Posten bestickter Decken mit reicher Stickerei nur Unterröcke in Wolle, Seide, Moiré, Halbseide, in besonders grosser Auswahl. Ein Posten Anstanderöcke mit Volant und ausfestoniert Mark. Pig. Ca. reinwollene prima Mohairs, neueste Gewebe, doppeltbreit, wirklicher Wert 3—5.50 Mark, per Meter Mark. Schürzen. AE Ein Posten Trägerschürzen mit Latz, S# Träger und Volant, sehr breit und garan- S# —" tiert echt, nur WEL Ein Posten Reformschürzen. 110 aonorm billig,## nur##lk. Ein grosser Posten Stepp-Siamosen# garantiert waschecht, 140 am breit, per Meter Herren-Anzüge und Paletots Knaben-Anzüge und Paletots in bekannt grösster Auswahl aus nur prima Stoffen n tadellos sitzend zu enorm billigen Preisen. Hagen Elberfelderstraße 23 Ecke Rampstraße. 30 Tage zur Probe versenden wir. um jedermann Gelegenheit zu geben, von der Güte unserer Waren za uberzeugen, unser Silberstahl-Kasiermesser No. 30 feta hohl gesobliffen, fertig zum Gebrauch, mit Etuis prei Stüch M. 1.50 unter 5 jähriger Garantie. Besteller verpflichtet eich, den Betrag binnen 30 Tagen ein- oder das lesser retourzusenden. Also kein Risikol Mehr als ein Stück versenden wir nur unter Nachnahme. Namen in Goldschrift pro St. 10 Pig. nehl: Umsonst senden wir unsern Hauptpreiskatalog nepeste mit sa. 2000 Ab. bildungen über Stahiwaren. Lederware GoldSüberwaren, Pfeifen, Sonsen, Haushaltungsartikel sowie viele Neuheiten. Gebr. Wolfertr, a Voersandgenchäft, Wald b. Solingen No. 38 E. Berninghaus, Hagen i. N., Körnerstr. 15., a. d. Rathaus — Koffer- und Taschenfabrikation, Spezialität: Musterkoffer und Rohrplattenkoffer Illustr. Katalog z. D. Fernruf 550. Wer gut sehen, die Sehkraft erhalten will und dem die Augen beim Lampenlicht ermüden, muß sich eine passende Brille mit meinem — in eigener Schleiferei geserligten Ia. Krystallgläsern beschaffen. K. W. Stein, Optisches Spezial=Geschäft Mittelstraße 16, neben Café Tigges. 30402 LIBUEU L'ANCIENNE ABBAYE DE FECAMP UBER ALL ZU HABEN In Hagen 1. W. bei: 32097 Joser bettermann. Emil Brinker, — Jul. Seherner. Voss& Hesse.— HANS HOTTENROTH, General-Agent, HAMBURG. Becker’s Kurrentbuch. Buchführung für kaufmännische Geschäfte, gewerbliche Betriebe, Handwerker und Ladengeschäfte. Uebereichtlich, einfach, monatlich Abschluss über Einkauf, Verkauf, Unkosten, Geld-Einnahmen und Ausgaben Ein Schriftwerk. u. a. eine Anleitung zum Gebrauch von Becker's Kurrentbuch entbaltend, Ist In meinem Verlage und in allen Buchhandlungen käuflich und wird zum Preise von 00 b.75 abgegeben. Friedrich Becker, Dortmund, gerichtlich vereidigter Bücherrevisor. 23866 Verlug von Becker’s Kurrentbuch. Mein Lager in 91676 Gerstenmehl, Hühnerfutter, Malzkeimen, Hafer, Häcksel etc. befindet sich Frankfurterstrasse 87, auf dem Hofe des Herrn Metzgermeisters Blankenstein. Alfons Glöggler Jul. Scherney, Elbertelderstr. 30. Musik- Instrumente& Salten ##aler Art liefert billigst unter Garantie J. Köhler, Instrumentonmacher 1 Hagen, Elberfelderstr. Orösste Auswahl Billigste Preise Reparaturen prompt und billig. 87 Ortskrankenkasse Breckerseld. General=Versammlung Sonntag, den 11. Dezember nachmittags 5 Uhr im Saale des Herrn Klute. Tages-Ordnung: l. Wahl der Rechnungsrevisoren. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. 3. Ergänzungswahl der Vertreter. Erhöhung der Beiträge oder Verminderung der Leistungen. 32090 Der Vorstand. Wer erteilt einem jungen Manne gründlichen Unterricht in der deutschen Grammatik? Angebote mit Preis unter X 32127 an die Geschst. d. Ztg. Trockene und gesalzene Därme Gewürze und alle Artikel zu Schlachizwecken empfiehlt Friedr. Rautzenberg, Darmhanolung, Elderfelderstr. 94. Fernruf 838. Nr. 234. vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzeile oder deren Raum 15 Pfennig. Samstag den 3. Dezember. Hagener 1904. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Festtage. Druck und Verlag: Gustav Butz in Hagen. Fernsprecher Nr. 39. Zweites Blatt. Die Unpfändbarkeit täglicher Gebrauchsgegenstände Von Dr. jur. Arnold. Hamm. anm(Nachdruck verboten.) Bekanntlich erhält die Zivilprozeßordnung den wichtigen Rechtssatz, daß Personen, welche aus Handarbeit oder sonstigen persönlichen Leistungen ihren Erwerb zieh n, die zur persönlichen Fortsetzung der Erwerbstätigkeit unentbehrlichen Gegenstände nicht gepfändet werden dürfen. Diese in sozialpolitischer Beziehung so eminent bedeutungsvolle Bestimmung hat in vielen auf das Alltagsleben zugeschnittenen oberstrichterlichen Entscheidungen Ausdruck gesunden, welche namentlich seitens der„kleinen Leute“ volle Beachtung verdienen. So z. B. zieht ein Fuhrmann, der sein Pferd selbst füttert und pflegt, seine Wagen selbst instand hält und selbst fährt, und durch solche persönliche Ausübung seines Gewerbes seinen Lebensunterhalt sich verschafft, seinen Erwerb aus persönlichen Leistungen. Zur Fortsetzung solcher Erwerbstätigkeit sind Pferde und Fahrzeuge dem Fuhrmann unentbehrlich und können deshalb nach obiger Bestimmung nicht gepfändet werden. Wohl aber ist die Pfändung eines Fuhrwerks, dessen der Schuldner zur Ausübung des von ihm betriebenen Viehhandels bedarf, für zulässig erklärt, weil der Schuldner, dessen Erwerbs tätigkeit lediglich im Handel besteht, nicht zu den ein gangs genannten Personen gehört.— Für eine arme Witwe mit fünf Kindern, welche durch ihre Näharbeit den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder verdienen muß, ist die Nähmaschine ein unentbehrliches Hausgerät und deshalb der Pfändung entzogen. Denn die Witwe würde unter solchen Verhältnissen den ihr obliegenden Pflichten nicht allenthalben nachkommen können, wenn sie sämtliche für ihre starke Familie erforderlichen Näharbeiten bloß mit der Hand, ohne Zuhilfenahme einer Nähmaschine ansertigen müßte. Daß einer Näherin die zu ihrem Gewerbe nötige Nähmaschine belassen bleiben muß, unterliegt wohl keinen Bedenken. Die Nähmaschine einer Ehefrau ist aber nicht unentbehrlich, sondern pfändbar, wenn diese sie nur zum Nähen der für den Haushalt notwendigen Kleider und Wäsche gebraucht, solche Näharbeiten aber auch ohne Zuhilfenahme der Nähmaschine gefertigt werden können.— Der Winterüberzieher kann einem armen Schlucker zweifellos nicht gepfändet werden, wohl ist der Sommerpaletot der Pfändung unterworfen. Einem Bäcker, welcher auf den Absatz seiner Waren nach auswärts, vielleicht auf den Vertrieb der Waren nach benachbarten Dörfern oder auch nur nach entfernten Straßen angewiesen ist, wird man die zum Betriebe des Bäckergewerbes benutzten Transportmittel nicht pfänden können. Die rechtliche Beurteilung würde begreiflicherweise eine andere sein, wenn der Bäcker aus Bequemlichlichkeit Krunden sich Fuhrwerk hielte. Ganz im Gegensatz dazu spricht ein Beschluß des Oberlandesggrichs ampurg aus, daß Pferd und Wagen pfändbar sind.„Pferd und Wagen, so führt das genannnte Gericht aus, seien Gegenstände. Der Milchvielmehr seine Erwerbstätigkelt, sowett er dazu bonderer Fortschaffungsmittel bedürfe, auch unter Benutzung einer Handkarre fortunberücksichtigt bleiben müsse, daß ihm Feihset“ Trmgerbaratia in zu. Bespann die Ausübung sein Erwerbstätigkeit erleichtert werden würde.“ n ist die Pfändung anstehender Halmfrüchte für unzulässig erklärt, selbst wenn sie nur Miß Cookson aus New=York. Von Heinrich Lee. eingangs angeführten Gesetzesbestimauch den Handwerkern die zur zum„Teil zur Fortsetzung der Wirtschaft unentbehrlich sind. Ein Landwirt, dem die anstehenden Halmfrüchte gepfändet werden, wird mit Erfolg Widerspruch gegen die ganze Pfändung erheben können, wenn er auch nur einen Teil des Strohes der fraglichen Ernte zur Fortsetzung der Wirtschaft bis zur nächsten Ernte braucht, und auch nur der kleinere Teil der Körner zu demselben Zwecke unentbehrlich ist. Denn vor dem Ausdrusch bilden Halm und Aehre eine einheitliche Sache, die nicht zu einem Teil gepfändet, zu einem anderen Teil ungepfändet sein kann. Die Bäume der Baumschule eines Gärtners sind in der Regel der Pfändung unterworfen. Sie würden aber der Pfändung entzogen sein, wenn sie wesentliche Bestandteile des Grundstückes geworden wären. Im allgemeinen ist letzteres nicht der Fall, denn solche Bäume werden für gewöhnlich nicht zu einem dauernden, sondern nur zu einem vorübergehenden Zwecke mit dem Grund und Boden verbunden. Nach der mung können auch persönlichen Fortsetzung der Erwerbstätigkeit unentbehrlichen Gegenstände nicht gepfändet werden. Die betreffende Tätigkeit braucht nicht den eigentlichen oder Hauptbedarf des Schuldners zu bilden, wofern sie nur zu seiner und seiner Familie Ernährung dient und gewerblich betrieben wird. Das Werkzeug und die diesem gleichstehenden Gegenstände, z. B Drehbänke, Webstühle, ebenso die zur Verarbeitung bestimmten Rohstoffmaterialvorräte unterliegen der Pfändung insoweit nicht, als sie für die persönliche Fortführung des Gewerbebetriebes seitens des Handwerkers unentbehrlich sind. Dagegen unterliegen die Fabrikate der Gewerbetreibenden, die Eczeugnisse ihrer Arbeit, auch die Auslagen im Schaufenster ebenso sehr der Zwangsvollstreckung wie die Waren des Kaufmannes. Die zum Gebrauch und Verbrauch z. B. im Tischlerbetriebe dienenden Werkzeuge sind aber trotz eingangs genannter Ausnahmebestimmung dann pfändbar, wenn der Schuldner den Betrieb erkennbar gänzlich aufgegeben hatte. Hinsichtlich der Werkzeuge und der zur Verarbeitung bestimmten Materialien können nur diejenigen tücke von der Pfändung ausgeschlossen werden, deren der Schuldner zur eigenhändigen Fortsetzung einer Erwerbstätigkeit notwendig bedarf, wogegen auf den Bedarf der etwa von ihm anzunehmenden Gewerbegehilfen keine Rücksicht zu nehmen ist. Zur Verarbeitung bestimmte Vorräte, sei es von Rohstoffen oder fertigen Fabrikaten, z. B. Schlösser, sind nur insoweit von der Pfändung ausgeschlossen, als sie den sofortigen Arbeitsbedarf des Schuldners zu decken bestimmt sind, wogegen die für eine längere Zeit hinaus beschafften Materialien dem Zugriff der Gläubiger unterliegen. Die Frage, ob ein Gegenstand zur versönlichen Fortsetzung des Handwerks unentbehrlich ist, muß unter Berücksichtigung der gesamten Tätigkeit des Schuldners entschieden werden. Ein Gegenstand, der im Betriebe eines Handwerks nur zu gewissen Zeiten oder Zeiträumen gebraucht wird, hört mit Ablauf dieser Zeit nicht auf, unentbehrlich zu sein. Ist z. B. ein Eisschrank zum Betriebe des Fleischerhandwerks im Sommer unentbehrlich, so ist er auch im Winter der Pfändung nicht und von der Verpflichtung zur Verwaltung des bis herigen Dienstes damit entbunden werden, haben sie jegliches Pfändungsprivileg verwirkt. Man dagegen wohl einwenden, es liege doch im staatlichen Interesse, wenn militärische Ausrüstungs gegenstände der Pfändung entzogen würden. Diese Bedenken haben jedoch bei der Beratung der Zivilprozeßorlnung nicht die Oberhand gewonnen.— Auch die Ausrüstungsgegenstände der freiwillig die nenden Soldaten, soweit sie deren Eigentum sind erfreuten sich nicht des Pfändungsprivilegs. Wie steht es endlich mit der Pfändbarkeit der Uhr? Der Abgeordnete Dr. Böckel sagte mal bei d. Beratung„dies Gegenstandes im Reichstage: „Ich halte es für unbedingt notwendig, eine Uhr— und darunter kann selbstverständlich nur eine gewöhnliche einfache Uhr, nicht eine goldene Uhr oder ein wertvoller Regulator verstanden werden— jedermann zu lassen.“ Diese Worte klingen ja an und für sich ganz nett. Sie dürften aber gegenstandslos werden, wenn man den Fall zur recht lichen Beurteilung zieht, daß der Vollstreckungs schuldner nur eine einzige Uhr hat und diese Uhr eine überaus kostbare, vielleicht eine goldene oder mit Brillanten besetzte ist? In letzterem Falle ist die Uhr, wenn der Schuldner für sich oder seinen Hausstand notwendig einer solchen bedarf, trotzdem unpfändbar. Sollte es nun nicht einen Ausweg dahin geben, daß man die wertvolleUlhr pfändet, dem Schuldner jedoch einellhr von geringerer Beschaffenheit verschafft, die das Maß des Notwendigen nicht überschreitet? Letztere Frage ist Judikatur „ nach der übereinstimmenden höchster Gerichtshöfe zu verneinen. Der Vollstreckungsschuldner ist also nicht verpflichtet, gegen Empfang eines minderwertigen gleichen Gegenstandes gleicher Art oder eines zur Anschaffung eines solchen genügenden Betrages sich die Ab pfändung des zwar wertvollen, jedoch unentbehrlichen Gegenstandes gefallen zu lassen. Daß dies im praktischen Leben zu ganz unerträglichen Konsequenzen führen kann, liegt auf der Hand. Man denke sich nur den krassen Fall, daß jemand, um der drohenden Zwangsvollstreckung seiner drängenden Gläubiger zu entgehen, sein ganzes pfändbares Hab und Gut versilbert und sich dafür eine wertvolle Taschenuhr anschafft? Der Gläubiger kann in zbichen Falle nichts ausrichten, vorausgesetzt, daß dem Schuldner eine Uhr zur Fortsetzung seiner Erwerbstätigkeit unentbehrlich ist. Es liegt für den Gläubiger gewiß eine große Härte Sie läßt sich aber so lange nicht entbehren, bis der Gesetzgeber der zivilprozessualen Bestimmung über die unpfändbaren Sachen eine ausgedehntere Fassung gibt. unterworfen. Das Pfändungsverbot bezieht auf die Uniform verabschiedeter dann nicht, wenn dem verabschiedeten Erlaubnis zum Tragen der Uniform wesen wäre. Wohl aber sind bei O sich auch Offiziere, nicht iziere, auch Offtzter die erteilt geGasmaltnun uns Sirns.s—: Affizieren die zur Verwaltung des Dienstes erforderlichen Gegentände der Pfändung nicht unterworfen. Lediglich edoch zum Schutze der dienstlichen Interessen ist den Offizieren ein Zwangsvollstreckungsprivileg auf Grund ihrer durch diese Interessen bedingten Sonderstellung im Staate eingeräumt worden. Sobald sie letztere mit ihrer Verabschiedung verlieren 3. Dezember.[Beschleunigung der Güterzüge.] Um den vielen Klagen über die Verspätungen der Schnell= und Personenzüge auf den belgischen Staatsbahnen definitiv ein Ende zu machen, sollen die Güterzüge sämtlich mit beschleunigter Geschwindigkeit fahren. Weiter ist eine Verdoppelung der wichtigsten Linien geplant, damit auf der einen Linie die Güter= und Lokalzüge, aus der anderen die Personen= und Schnellzüge verkehren können. In Verbindung mit diesen Aenderungen im Betriebe steht der #: der„a##ihge in Lhtuch und Verviers, ebenso G g u. Weltenradt an der preusisch=belgtschen . vugen, 3... svon der Trichtnenschau. Seit dem 1. Juli d. J. wird in Preußen die Zahl der worsemem ac einschließlich der Finnenschau unter. wortenen Schweine erhoben. Die Ergebnisse dieser Zählung Juch ausschließlich auf die im Inlande geschlachteten Tiere erstreckt, werden jetzt für das erste 15)— Herr Westheim hatte in der Gesellschaft aber einen Feind, denn er war Deutscher und darum haßte ihn Fred. Außerdem bewarb sich dieser Mister Westheim ganz offenkundig um Bells Gunst. Das par also„für Fred noch ein zweiter, besonderer Eine plötzliche Wendung nahm aber die .#ung, als man jetzt Herrn Hitchock entdeckte. „##te sic in ein kleines Seitenkabinet zurückgesen, wo es ein Paar reich mit Goldbronze montierte und von Boucot bemalte Vasen aus Sevres zu beKtören, desc: Zwax ließ sich Mister Hitchok nicht pnch znz=Thema aver, dem sich jetzt eben das Gewar damit gegeben— Bells Scheisab man die g:! Sache noch nicht perfekt? Da sah man die Langsamkeit Europas. Mesfheim wahr, meine Damen,“ fragte Herr Schaffner a..!" Ehicago auf dem Bahnhof die den lasser 7ue“: Die Herrschaften, die sich scheiund wer sich kastz zwanzig Minuten Aufenthalt— auch gleich wied. der siah, bis der Zug abfährt, Alles lachtg; frisch verheiraten kann?“ Westheim hinzu,„daß die ten Begriff# unseren Gerichten einen schlechMeing###nmen wird.“ von dem klein.s# Baronin,“ rief Fred „meine Cousing“ eltisch aus, an dem er stano, wir sind Pieka:“ Amerikanerin. Wir in Amerika, ist unsere#### Wir sind Kinder des Volkes. Das ein Kind unser#arin liegt unsere Zukunft und Bessie seufztg#####kes soll meine Cousine bleiben.“ Liebesmühe, gi sich. Sie dachte an die verlorene det hatte, und„" den Undankbaren verschwen„Jetzt wirs“ nun laut: Fred wars zenmm— auf die Deutschen!" Mister Westheimen kalten Blick zu und zu Unser Ader#endet, fuhr er fort: Frauen!“— das sind unsere Mädchen, unsere Niene ließ er seizng Klohute ihn, aber mit finsterer „Ich meine nicht die uin garüber schallen: unserem Lande gibt.######elen Närrinnen, die es in unserer Rasse haben, ihrg an## dtt; welche die Kraft Leib so schön und so gesun####e, ihre Treue, deren meine ich!:. gesund ist, wie ihre Seele. Die Närrinnen? Von hau edamit natürlich Ne#. Anwesenden konnte er Bessie erhob sich ein schuns gemen haben. Nur in sich, ihn auszusprechez 11.3—000 aber sie hütete seinen Worten. Und neuer Jubel folgte „Fred will weiter reden!“ rief eine Stimme. Fred hatte sich Herrn Westheim genähert. „Was aber geschieht?“ sprach er mit einer unverkennbaren Bezugnahme auf gewisse Menschen und Vorgänge weiter,„Fremde, Ausländer kommen und sie stehlen sie uns!“ Freds Augen funkelten vor Haß, die Damen schrieen lustig auf, die Herren suchten ihn zu besänf tigen und Herr Westheim erwiderte stotternd:„Herr Bennet, das ist nicht schön von Ihnen.“ In diesem Augenblick— Mister Hitchock zog eben seine Uhr, er war ungeduldig geworden, er hatte keine Zeit und wollte nicht länger warten— geschah glücklicherweise etwas, was diesem Auftritt der noch zu wer weiß welchen Folgen führen konnte, ein Ende machte. Aus dem Garten dröhnte ein Schuß. Einige der Damen stießen einen Schrei des Schreckens aus. " In der offenen Tür stand lachend, noch in ihr Reitkleid gehüllt, schön in ihrer strotzenden Kraft wie eine Göttin, in der Rechten noch den rauchenden Revolver— Bell. Sie hatte die Laune gehabt, an diesem Nachmittage einmal auf die Vogeljagd zu gehen— weit draußen am Strande an einer einsamen, entlegenen wo um die Felsen die Möven, Seeschwalben und Regenpfeifer schwirrten. Zu ihren Passionen gehörte jetzt auch der Pistolensport und im Garten hatte sie sich einen eigenen Schießstand einrichten lassen. Nur ihr Reitknecht hatte sie auf dem Ausflug begleitet. Draußen im Garten auf einer immergrünen Korkeiche hatte hoch oben ein ahnungsloses Eichkätzchen gesessen. Das hatte sie heruntergeschossen. Es lag draußen blutig und tot auf dem Rasen. Bell lachte. „Ist Jemand, meine Herrschaften, erschrocken?“ rief sie aus.„Guten Tagl“ die sie, indem sie die Gesellschaft begrüßte, zur Schau trug, hatte etwas Dämonisches. In ihren Augen leuchtete ein eiskalter Glanz, eine Irt von der Grausamkeit, mit der sie soeben die unschuldigen Tiere niedergeschossen hatte. Noch immer hielt sie den Revolver in der Hans, als hätte sie erzarmungslos an Beute noch nicht genug. So stand ie da, umringt wie von einem Hofstaat, der ihr zujubelte— in der ganzen Pracht ihrer Rasse, von der Fred gesprochen hatte, beseelt von jenem großen jug per durch ihr ganzes Volk ging— der Kraft des Willens, der aus dem öden Boden plötzlich jene Riesenstädte zaubert, der alle jenen ungeheuren Wunschafs an Bauten, Werken, Unternehmungen— das Weib als Herrscherin und Königin. Auch Bessie und Fred bemerkte sie jetzt. Iör Tuch unterhaltende sagte sie, zwie Habt Weiche insg#ichts mit ihm anzusangen,“ klagte ihr Vierteljahr, alio für die Zeit bis zum 30. September im„Reichsanzeiger“ veröffentlicht. Das Ergebnis ist, daß man die rheinischen Schweine als so gut wie trichinenfrei bezeichnen kann. Untersucht wurden auf und Finnen im Regierungsbezirk Koblenz 24421 Schweine; davon waren trichinös—, finnig 5 Düsseldorf 190 808 Schweine; davon waren trichinös—. finnig 18, Köln 69906 Schweine; davon waren trichinös—. finnig 6, Trier 38284 Schweine; davon waren trichinös 1. nunig 1, Aachen 82066 Schweine; davon waren trichinös—, finnig 21. Im Regierungsbezirk Stralsund dagegen wurden bei 68977 Schlachtungen 99 trichwiöse und 103 finnige Schweine gefunden. Löttringhausen, I. Dezember.[Unglücksfälle.] Heute mittag kurz vor Schichtwechsel kam der Bergmann Friedrich Rau aus der Bittermark hier auf Zeche „Gottessegen“, durch Steinfall aus dem Hangenden zu Tode. Dem Aermsten war der ganze Leid ausgerissen, so daß die Gedärme hervortraten. R. war noch nicht lange verheiratet. Dem Tode noch entgangen ist der Bergmann Fritz Heitmann aus der Bittermark, welcher mit Rau auf derselben Stelle arbeitete. Derselbe wurde von einem Stein ersaßt und am Gesäßz und in der rechten Hüfte schiver verletzt. * B a r m e n. 3 0. N o v b r.[ D a s R e k t o r a t w i r d erblich,] nicht etwa in der Familie, sondern unter Geistesverwandten, das ist das Neueste, was der hierorts bestehende Wahlmodus für Rektoren und Lehrer durch den Lokalschulvorstand gezeitigt hat. Vor kurzer Zeit starb. so schreibt die„Westd. Lehrerzta.“, der Rektor an der Oberbeidterschule, Herr F. Verselbe gehörte der hier öfters genannten Vereinigung„aläubiger Lehrer“ an die sich im Verkehr mit dem trauten Worte„Bruder“ aureden. Brüderlich sorgen sie auch für einander, das muß man ihnen lassen. Nach dem Tode des Herrn F ging das Gerücht durch die Lehrerschaft, daß er dein Schulvorstande den„Bruder H.“, den Vorsitzenden jenes Konventikels, zu seinem Nachfolger empfohlen habe Man hielt das anfänglich nicht für möglich. Doch aber ines geschehen, daß Bruder H., wie man glaubte, ein völlig Weltfremder, sich um die erledigte Stelle beworden hai und auch vom Schulvorstande zum Nachfolger seines Bundesbruders gewählt worden ist. Wie früher, so haben auch diesmal viele liberale Lehrer ihre Bewerbungen nicht eingereicht, weil sie dieselben für aussichtslos erkannten. Es ist das ein Fehler, den voir wiederholt gerügt haben, denn die obere Verwaltungsbehörde wird dadurch zu der Meinung gebracht, daß es hierorts an„Geprüften“ mangele. Es sollte uns nicht wundern, wenn bei der nächsten Vakanz Bruder X. in Y. nach Barmen als Rektor zurückgewählt wird, ganz nach dem Muster früherer Zeiten. Angesichts solcher Vorgange fragen wir uns immer wieder: Wie lange wird die Stadtvertretung das System der Lokal=Schulvorstände, das für dörfliche Verhältnisse wohl noch passen mag, in einer Großstadt von der Bedeutung Barmens schalten und malten lassen? * Elberfeld, 1. Dezember.[Ein raffinieres Gaunermanöver] versuchten vorgestern avend 7 Uhr zwei Burschen in einem Delikatessengeschäft am Wall. Ein etwa 25—26jähriger gutgekleideter Mann mit schwarzem Schnurrbart und schwarzem eingedrückten Filzhut verlangte für 20 Pfg. Schweizerkäse. Er wollte die Ware mit einem Zwanzigmarkstück bezahlen, das die Verkäuferin ndes nicht wechseln konnte. Daraushin bezahlte der junge Mann mit zwei Zehnpsennigstücken. Im gleichen Augenblicke brachte eine andere Verkäuferin ll#####d heran, der Käufer merkte dies, verlangte ##r 2, T#g. Schinke. und ließ sich abermals auf herausgeben. Als die Verkäuferin das Goldstück forderte, behaupiete er, es ihr bereits gegeben zu haben. Mittlerweile versuchte ein anderer Bursche, der gerade von dem Geschäftsinhaber eine kleine Tafel Schokolade käuflich erstehen wollte, die Aufmerksamkeit der Verkäuferin abzulenken. Er riß die Schokolade an sich, hielt sie der Verkäuferin suchtelnd vor die Augen und verlangte, daß sie die Ware ###### machte sein finsteres Gesicht, aber sie konnte Möelsch eief sie.“=WMiser Ziehaockte zu legen, denn Sie hatte ihn bemerkt und eilte auf ihn zu. Es Nachricht?" raunte sie rief sie,„wie lange soll ich noch war, als existierte in diesem Augenblick kein anderes Wesen mehr in diesem Saal für sie. „Sie bringen mir ihm zu. „Ja,“ erwiderte er. ###te ner reichten jetzt Champagner und Limo„Kommen Sie!“ sagte sie. Sie ging ihm voran. Man trat in ein kleines, in japanischem Ge schmack ausgestattetes Gemach. Unter einem meiß blühenden Malvenbusche, der am Fenster in einer riesigen Vase stand, ließ sie sich nieder. Freiheitl! Endlicht s“; Sie bringen mir meine Kalten, u rchilgrchies, Gerlicht mit den, eiugen Angen, aß blieb unbemeglich. daar was Ehrwürdiges „Das nicht,“ erwiderte er. Bell fuhr zornig auf. „Noch nicht? warten.“ „Zuerst beruhigen Sie sich,“ fuhr Mister Hitchock trocken fort.„Sie werden sich eben so lange zu gedulden haben, als es notwendig ist. Dagegen bri ich Ihnen eine andere Nachricht“ „Von ihm?“ „Jawohl— von ihm. Ich habe einen Brief von hm bekommen. Kurz und gut, er hat mich beauftragt, Ihnen ein Anliegen zu unterbreiten. Er wünscht noch einmal eine persönliche Unterredung mit Ihnen. Er würde zu diesem Zwecke, wenn Sie ihm seinen Wunsch gewähren wollten, eigens herüberkommen. Ich soll ihm nun antworten, ob Sie dazu bereit sein würden oder nicht.“ Bell war blaß geworden. Sie atmete schwer. „Was will er?“ fragte sie endlich in hartem Ton. „Das hat er nicht in seinem Briefe geschrieben. Ich vermute deshalb, daß er das Ihnen ganz allein zu sagen hat. Bell stand auf. Sie war offenbar bewegt. Unruhig ging sie auf und ab. Endlich vor dem Malwenstrauche blieb sie stehen. „Ich habe nichts mehr mit ihm zu schaffen,“ sprach sie schneidend,„schreiben Sie ihm das!“ dagegen bringe Gelassen war Mister Hitchock auf seinem Stuhle sitzen geblieben. „Davor werde ich mich in acht nehmen,“ erwiderte er in vollster Seelenruhe. „Was soll das heißen?“ —..„Das soll heißen, daß er kommen wird und daß Sie ihm diese Unterredung bewilligen werden.“ Bell richtete sich hoch auf und ein Zug von abgrundtiefer Verachtung, von triumphierendem Hohn spielte um ihre Lippen. „Ich verstehe,“ rief sie,„er hat Ihnen gedroht. Die Trennung ist sa nur mit seinem Einverständnis möglich und diese Unterredung, diese Entrevue, das ist die Bezahlung, die er dafür verlangt?“ „Nein,“ antwortete Mister Hitchock unerschütterlich und in demselben Tone fuhr er fort:„Wenn Sie nicht blind sind, dann müssen Sie auch wissen, daß er nicht der Mann ist, der so handeln würde. Er hat in der ganzen Angelegenheit von Ansang bis zu Ende jedes Opfer für Sie gebracht. Das Recht, das gesetzliche, ist auf seiner Seite. Sie haben sich von ihm getrennt— aus eigenem Antriebe.„Böswillige Ver lassung" heißt dieses Argument in Deutschland. Er hatte das Recht, einen Rückkehrbefehl gegen Sie zu erlassen. In Ihrem Sinne hat er darauf verzichtet Das Gesetz gibt ihm Ansprüche an Ihr Vermögen Er weist diese Ansprüche, gleichsam als eine Beschimpfung für ihn, zurück. Wäre er kein Deutscher sondern einAmerikaner, so würde er klüger sein Das alles wissen Sie, aber weil Sie ihm nicht vergeben können, so wenden Sie die Augen davon ab Der Haß verblendet Sie.“ Während er sprach, hatte sie sich dem Fenster zugekehrt, wie um ihr Gesicht zu verbergen. Jetzt wandte sie sich um. Der Ausdruck in ihrem Gesicht war unverändert. aate sie besehlens Donen, so mit mir au Mister Hitchock lächelte ganz leicht. „Mir verbieten Sie nichts, meine liebe Bell,“ erwiderte er.„Ich war der Freund Ihres Vaters. Ich habe Sie auf meinen Knieen gehalten, als Ihre kleiHände noch mit dem Ruß aus Ihres Vaters Werkstätte beschmutzt waren. Deshalb vertrete ich jetzt seine Stelle vor Ihnen, ich fürchte mich vor Ihnen nicht und darum wiederhole ich Ihnen. Sie #rden die Bitte Ihres Mannes erfüllen— hören Sie! Die Bittel“— Mister Hitchock legte auf dieses Wort einen besonderen Nachdruck und gleichsam als ob es in ihrem Herzen einen Widerhall fand, aber nicht denjenigen. auf den es Mister Hitchock abgesehen, so rief sie in wildem Triumphe aus:„Also bitten kommt er! Betteln! Gleichviel um was! Ein Bettler er vor meiner Tür!“ Mister Hitchock erhob sich. (Fortsetzung folgt.) Aerzte u. Lajen aue sind darüber einig, daß zu Gesundheits= und zur Gesundheits= und Myrrholinseife Schönheitspflege der Haut nichts besseres gibt als die einwickeln solle. Dies Gebahren läßt den Schluß zu, daß die beiden„Kunden“, deren Manöver erfreulicherweise nicht geglückt ist, Hand in Hand hatten „arbeiten“ wollen. Leider sind sie entkommen, ohne daß ihre Personalten festgestellt werden konnten. Man will sie jedoch bestimmt wiedererkennen. Da zu erwarten steht, daß sie in irgend einem anderen Geschäfte einen ähnlichen„Trick“ versuchen, so raten wir zur Vorsicht. Hilden, 30. Novemb.[Verbrannt.] Die Frau eines hiesigen Fabrikarbeiters hatte heute mittag, nachdem ihr Mann zur Arbeit war, Einkäufe in Ohligs zu besorgen. Sie schloß ihre vier Kinder, von denen das älteste 9 Jahre alt ist, in das Wohnzimmer ein und ließ die Kinder ohne Aussicht allein. Im Osen alimmte noch ein Feuer. Nach einiger Zeit hörten Mitbewohner des Hauses lautes Schreien aus der Wohnung und sahen dicke Rauchwolken ausströmen. Man fand die Kinder bis auf eines unversehrt vor. Das eine Kind stand mit brennenden Kleidern da; trotz sofortiger Erstickung der Flammen trug es erhebliche Brandwunden im Rücken davon, die wahrscheinlich den Tod herbeiführen werden. * Düsseldorf, 1. Dezember.[Eine vierte Straf kammer.] Der„Rh.=W. Ztg.“ wird geschrieben: Wie notwendig neben der Errichtung eines neuen Oberlandesgerichtes auch die Teilung des großen Landgerichtsbezirckes Düsseldorf und die Schaffung neuer Landgerichte in M.=Gladbach und Krefeld geworden ist, erhellt aus dem Umstande, daß infolge Ueberbürdung mit Strafiachen am hiesigen Landgerichte mit dem 1. Jannac eine vierte erkennende Strafkammer eingerichtet werden muß. Sehr häufig beanspruchen die hiesigen Strafkammerverhandlungen eine Dauer bis zum späten Abend was naturgemäß auf eine ordentliche Rechtspflege nachteilig einwirken muß. * Köln, 1. Dezember.[Abschied von den Marktplätzen.]. Morgen wird die neue Markthalle eröffnet. Auf dem Altermarkt entwickelte sich heute mittag ein reges Leben. Galt es doch für die Marktfrauen Abschied zu nehmen von ihren seit vielen Jahren inne gehabten Plätzen, auf denen sie seit Jahren den Kölner Hausfrauen ihre Waren feil boten. Das Standbild des berühmten Reitergenerals war geschmückt und trug eine Tafel mit der Inschrift:„Scheiden ist ein bartes Wort, de Jann bliet stonn, et Griet muß fort!“ Auf der anderen Seite des Denkmals prangten die Worte:„Adjüs lewe Jann! de Stadt well et nit hann!“ Mögen auch die Marktfrauen ihre Plätze, auf denen sie manchen Sturm,Schneegestöber 2c. mitgemacht, lieb gewonnen haben, man merkte ihnen den Abschiedsschmerz nicht an. Es wurde getanzt und gesungen, wie am Weiberfastnachtstage. Um 1 Uhr ließen sich die Marktdamen auf langen Leiterwagen zur neuen Markthalle fahren. Mit dem Bau wurde am 3. Februar 1902 begonnen und dieser nach den Plänen und unter Leitung des Stadtbauinspektors Schilling ausgeführt. Die Kosten betrugen für den Grunderwerb 3378000 Mark, für den Bau 2470000 Mk. und für Straßenregulierung 91121 Mark. Die Dle bedeckt eine Fläche von 7490 Quadrat= meter. Der Bau ist in seiner inneren Raumgestaltung ein siebenschiffiger und charakterisiert sich so auch im Aeußeren. Das 99.85 Meter lange, 74,10 Meter breite Gebäude wird aber noch von einem Querschiff durchschnitten und auch diese Anordnung des Grundrisses tritt im Ausbau der Seitenfronten des Hauses völlig in die Erscheinung. Das Aeußere ist in einfachen, aber wirkungsvollen Formen gehalten, die dem Ganzen ein monumentales Gepräge Kunst, Theater und Musik. Das„Choxdrarze„Sängerweihe" von dem Berliner Tonsetzer Otto Taubmann, das im Elberfelder Stadttheater seine Uraufführung erlebte, hat als veuerung die Einfügung eines außerhalb der dramatischen Handlung stehenden, im Zuschauerraum aufgestellten Chors gebracht, die indes keine Weiterbildung oder Entwicklung der Kunstform des Wagnerschen Musikdramas bedeutet; wird doch demn. selben damit ein sremdes, oratorienhaftes Element einverleibt. Der symbolische, viel zu viel philosophierende Text von dem Prager Professor Christian Frhr. von Ehrensels hat zu wenig Handlung. Von der ethischen Bedeutung derselben nur soviel, daß der Sänger die rechte Weihe, die„Sängerweihe“, erst dadurch empfängt, daß er, um sein Liebstes kämpfend, die Schrecken des Todes nicht fürchtet; nun kann er das„liebeversöhnende Lied singen der Welt zur Erfüllung". Der Komponist wandelt bei seiner größtenteils zu stark instrumentlerten Musik in den Bahnen Wagners; eine eigenartige Profillinie besitzt das großzügig angelegte, aber empfindliche Längen enthaltende Werk nicht, wohl einzelne Schönheiten, besonders in den Chören, die an neeigneten Ruhepunkten einsetzen. Wie dem Orchester sind auch den Singstimmen große Schwierigkeiten a1„Jurdet, die aver, der gemischte Chor des Königl. Musikdirektors Karl Hirsch unter dessen Leitung glücklich Überwand. Kapellmeister Cassirer leitete zwar das Ganze geschickt, ohne aber das Orchester genügend zu dämpfen. Hermann Wiedemann überraschte als trefflich gezeichneter Hofnarr Taraspo durch eine darstellerisch hervorragende Leistung, während Wilhelm Otto als Minnesänger Baldomar in jeder Beziehung der Nimbus fehlte. Cäcilie Rüsche(Violante) vertrat die Königin gesanglich wie darstellerisch vortrefflich und Charlotte Langenverg gab den Dämon anerkennenswert. In der Inszenierung war durch Direktor Gregor und Oberregisseur Goldberg das hier Mögliche geschehen. Komponist und Dichter wurden gerufen. Es gehört wahrlich kein weiter prophetischer Blick dazu, um auch ####o derne Erzeugnis als eine„Eintagsfliege“ zu Möbel- u. Waren-Kredithaus B. Schiffeliers 32120 Elberfelderstr. 92, 94, 94a. HAGEN. An der Schwenke. Grösstes und bedeutendstes Geschäft dieser Art am Platze. Anzahlung gering— Eigene Polster-Werkstätten. Anzanlung gering. Flliale: ISERLOHN, Kirchstrasse 4. Abzahlung bequem. Zwangsversteigerung in der Konkurssache Paul Kern, Hohenlimburg. Am 9. Dezember d. J., morgens 9 Uhr findet am Königl. Amtsgericht in Hohenlimburg der Verkauf 1. der am Raffenberg gelegenen Villa, 2. des neuerbauten Wohnhauses nebst Schreinerei mit Maschinenbetrieb in Elsey=Niederfeld statt. Jede nähere Auskunft erteilt der Konkursverwalter Lippmann, Hohenlimburg. 81487 Holz-Verkauf. Am Montag, 5. Dezember, vormittags 9 Uhr, werde ich im Auftrage der Frau Ww. C. Schnöring gt. Bungstock zu Halden in ihren Waldungen ca. 80 Nummern Buchen v. 10—60 cm Durchmesser, ferner 50 Nummern Eichen bis zu 65 cm Durchmesser, zu Nutz=, Geschirr= und Brennholz geeignet, auf dem Stamme öffentlich meistbietend gegen Kredit zum Verkauf aussetzen. Zusammenkunft in der Wirtschaft der Frau Ww. Beckmann auf der Heide. 31571 H. Hoppmann Förster. kauf des von der Wegzugshalber beabsichtige ich meine Besitzungen in der Nordstraße, am Haupt. bahnhof. bestehend aus 1 Doppelwohnhaus, Geschäfts. haus mit Wirtschaft, 1 herrschaftliches Wohnhaus unter sehr günstigen Bedingung. sofort zu verkaufen. 31654 Carl Schaft, Ziegeleibesitzer. Mein Wohnhans Konkordiastr. 16 mit allen Einrichtungen der Neuzeit versehen, ist unter günstigen Bedingungen sofort zu verkaufen oder zu vermieten. Näheres zu erfragen 81495 Weinbergstr. 4. Eintamilienhäuser an der Fleyerstraße billig zu vermieten. Fr. Keßler. 16955 Architekt u. Bauunternehmer. Neuerbautes, gut verzinsendes, großes Miethaus, gute Lage, Einfahrt, gr. Hofraum, passend für Bäcker, Raum für Backstube zu ebener Erde, preiswert zu verkaufen. Angeb. unter O 31693 an die Geschst. d. Ztg. In der Nähe des Bahnhofs ein Parterre, 150 gm groß, mit 50 guo großem Lagerkeller zu vermieten. Die Räume eignen sich sehr für ein Engrosgeschäft jeder Brauche sowie zu Ausstellungsräumen. Wo, sagt d. Geschst. 15994 In bester Lage schönes Ladenlokal zu vermieten. 27197 Wilhelm Wels, Bergstraße 72, p. Regenschirme Spazierstöcke Konkurs=Verwaltung augdansten Warenlagers Nur eigenes Fabrikat. Billigste Preise. Jacobs& Gramm, Schirmfabrik Elberfelderstrasse 35. Großer Eckladen und ein zweiter großer Laden im Neubau Heiden= u. Potthof. straßen=Ecke, jeder ganz oder geteilt, mit und ohne Wohnung, sofort oder später zu vermieten. Die Läden passen für Schreibmaterialien=, Barbier=, Zigarren2c. Geschäfte, Ausstellungslokale I. Ranges, in der Nähe Gewerbe= und Maschinenbauschule, Oberrealschule, Rathaus, Volksschulen, Badeanstalt 2c. 29690 Näher. Architekt P. Gärtner. In meinem Neubau an der Altenhagener= u. TreppenstraßenEcke habe ich zwei schöne Ladenlokale, welche sich zu jedem Geschäft eignen, ab 1. Mai 1905 zu vermieten. Da sich das Haus noch im Bau befindet, kann ich eventl. spezielle Wünsche noch berücksicht. Chr. Vitna Ww., Baugeschäft Körnerstr. 84. 31116 Herrschaft. Etagen von 5—8 Räumen nebst reichl. Zubehör, in der Nähe des Bahn. hofs und des Rathauses, per sofort und später preiswert zu vermieten. 9709 Fischer& Jansen, Baugeschäft. Abgeschlossene 1. Etage, Wehringhauserstr. 1d, 5 Zimmer mit Balkon und Bodenzimmer, zu vermieten. 26114 Schöne abgeschlossene Wohnungen, eine 4 Zimmerwohnung, eine 5 Zimmerwohnung, 5 Minuten vom Hauptbahnhof, mit Balkon und Erker, Gas und Wasser, auf sofort oder 1. bruar zu vermieten. 29689 Arendt& Drepper, Alsenstr. 4. Wohnungen, 4 Zimmer, Elberselderstraße 30, 4 Zimmer. Nordstraße, per sof. oder spät. zu vermieten. 31651 J. L. Krebeck. Nordstr. 12. Ein helles Ladenlokal, auch für Bureau passend, preiswert zu vermieten. 31792 Frankfurterstr. 30. Badstraße gegenüber der Potthofstraße hochherrschaft.Etagen mit 7 Zimmern, Küche, Badezimmer und Mansarden, schöner Veranda, Erker und Balkone, allem Komfort eingerichtet und davor liegendem schönen Garten mit Bleiche, per sofort oder später preiswert zu vermieten. Uhr. Vitna Wwe., 170. Baugeschäft. In einem besseren Hause habe ich noch eine 31117 Parterre=Wohnung bestehend aus 3 Zimmern und Küche mit sonstigem Zubehör an ruhige Familie zu vermieten. Chr. Vitna Wwe., Baugeschäft, Körnerstraße 84. Abgeschloss. Etage, 4 u. 5 Zimmer, mit all. Bequemlichkeiten eingerichtet, sofort oder später billig zu vermieten. 31791 Frankfurterstr. 30 u. 35a. Bessere Wohnungen von 4 bis 5 Zimmern mit Zubehör, teils für sofort, teils 1. Januar und 1. Mai in Wilhelmund Augustastraße zu vermieten. 31729 Julins Rexhaufen. 2. Etage, 6 Zimmer, Küche, 2 Mansarden und Keller, zu sofort oder später zu vermieten. Apotheker Rehmann, 9874 Mittelstraße. Abgeschlossene Wohnung, 2. Etage, 4 Zimmer und Bodenzimmer, per 1. Novdr. zu vermieten. 21890 Näher. Neue Friedrichstr. 8. Abgeschl. 3. Etage von 4 Zimmern an ruhige Familie per sofort oder später zu vermieten. 29249 Emil Lichtenberg, Iserlohnerstraße 10. 3 Zimmer 4. Etage sofort und 30964 4 Zimmer 3. Etage Januar zu vermieten. Gas, elektrisches Licht und Balkon. Wehringhauserstr. 7a. Auf sofort oder später abgeschloss. Wohnung von 4 und 3 Zimmern mit Zu behör an ruhige Familie zu ver mieten. 20317 Näheres Vinckestr. 11, Part. r. Habe per Febr. od. früher schöne abgeschlossene 3 Zimmerwohnungen mit allen Bequemlichkeiten eingerichtet, zu vermieten. Ed. Halbach, 28202 Breddestr. Altenhagen. Wohnungen, 2— 5 Zimmer, abgeschl., sehr billig zu vermieten. 25522 G. A. Klein, Altenhagen, Alleestraße. Abgeschl. 2 ZimmerMansardenwohnung per 1. Februar an ruhige Leute zu vermieten. 31939 Vinckestraße 3, Trerunsches Viertel. 2 Parterrezimmer in der Nähe vermieten. des Bahnhofs zu 31726 & Jansen, Baugeschäft. Abgeschl. 3. Etage, 4 Zimmer nebst 1 Mansarde, in der Nähe des Bahnhofs billig zu vermieten. 30252 Näher. Südstr. 20, part. Schöner Bureauraum Humboldtstraße 10 zu vermieten. 26118 2 Zimmer, abgeschl., umzugsh. billig zu vermieten. 31720 Sunderlohstr. 0. 2 Zimmer im Parterre des Hauses Altenhagenerstr. 48 sofort zu vermiet. Vitua Wwe., Baugeschäft, Körnerstr. 48. 92086 des Kaufmanns Sally Schlesinger, Mittelstraße 23 und anderer Waren bestehend aus: Herren=Anzügen, Herren=Paletots, Knabenund Burschen=Anzügen, Knaben=Paletots, Arbeiterartikeln Damenmänteln, Kragen, Jacketts, Kostümröcken, Blusen, Herren=Anzugstoffen in größter Auswahl zu # staunend billigen Preisen. der enoem billigen Preise werden Rabattmarken verausgabt— 5 5 553 9999* Geschäfts-Eröffnung. Rescher& Wortmann. Mit Gegenwärtigem gestatten wir uns, einem hochgeehrten Publlkum vos Hagen und 6z:: Umgebung die ergebene Mitteilung zu muchen, dass wir um heutigen Tage ühter obiger Kückelhausen, Berlinerstrasse 22 5:: eine der Neuzeit entsprechend eingerichtete Wasch- und Plätt-Anstalt mit Dampfbetrieb eröffnen.— Wir übernehmen jede Art von Hotel-, Haushalt- eowie LeibWäsche und sichern deren saubersto und sorgfültigste Behandlung zu, indem wir für Nichtverwendung von Chlor sowio constigen der Wäsche schädlichen Substanzen garantieren. Indem wir um gefl. Erteilung eines Probeauftrages höfl. bitten, zeichnen wir Hochschtungsvoll 31935 Rescher& Wortmann. Fernsprecher Nr. 1045. Herrschaften, denen keine Preisliste zugegangen sein sollte, bitten wir, solche zu fordern. Zur Stürkung und Kräftigung blatarmer, schwächlicher, skrophulöser Kinder empichle jetzt wieder eine Kur mit meinem beliebten und viel gebrauchten Werkstatt od. Lager heller Raum, passend für Werk. statt, Lager 2c., Mitte Elberfelder. straße 36, per 1. Januar zu vermieten. 31650 J. L. Krebeck, Nordstr. 12. Möbl. Zimmer zu vermieten. 31793 Frankfurterstr. 35. Freundl. möbl. Zimmer 31708 5, 1. Etg. zu vermieten Kölnerstr. Freundl. möbl. Zimmer mit voller Pension sofort oder später zu vermieten. 31888 Carlstr. 1., III. 2 sg. Leute auf 1 Zimmer in Kost und Logis gesucht. 31808 Wittekindstr. 10, part. Jod-Eisen— Allgemein als der beste und wirksamste Lebertran anerkannt. Wirkt blutbildend. säfteerneuernd, appetitanregend. Hebt die Körperkrüfte in kurzer Zeit. Allen ähnlichen Präparaten und neueren Medikamenten vorzuziehen. Geschmack fein und milde, daber von gross und klein ohne Widerwillen genommen. Jahrosverbrauch stetlg steizend, bester Beweis für die Güte und Beliebtheit. Viele Atteste und Danksagungen darüber. Preis 2.30 und 4.60, letztere Cirbsso für längeren Cebrauch profitlicher. Man hüte sich vor Nachshmungen, duher achte man beim Elnkauf auf die Firma des Fabrikunten Apotheker Lahnsen in Dremen. 26870 Frische Füllungen zu haben in allen Apotheken von Hagen, Alteuhagen, Kückelhausen, Voerde, Schwelm, Iserlohn etc. 2—3 anständige erhalten Logis. Neue Friedrichsr. 14. Ein möbl. Zimmer an 1 od. 2 Personen, mit oder ohne Pension sofort zu vermiet. Verl. Friedensstr. 4, 1. Etg. Hagen I. w. Fritz Woltt Ir. Hagen I. W. Elberfelderstr. 32 Kürschnermeister Elberfelderstr. 35. Erstes u. ältestes Pelzwaren-, Schirm- u. Hutgeschäft in weiter Umgegend.— Bestand 123 Jahre. 30304 Grossartige Auswahl in selbstangefertigten Pelz-Kragen u. Stolas. Muffen, Jagdmuffen, Fusstaschen, chinesische Ziegendecken, echte Angorafelle, Bären- und Leopardendecken etc. ## I c h e r k l ä r e a u s d r ü c k l i c h, d a s i c h d i e m e i s t e n P e l z w a r e n s e l b t, i n e i g e n e r Werkstatt, anfortige, selbstredend aber auch, um, hinsichtlich des Fassons, stets des Neueste und Eleganteste bieten zu können und um stets PAF auf der Höhe zu bleiben, Pelzwaren aus den grössten Fabriken des Inund Auslandes dabei führe. Für Haltbarkeit und Echtheit der Felle leiste volle Garantie. Aufbewahrung gegen Motten u. Feuerschaden die drei ersten Jahre gratis.— Hervorragend grosses Lager teils selbstangefertigter Regenschirme für Damen, Herren und Kinder in Seide, Halbseide, Gloria u. Zanolla. Fllz- u. Seidenhüte in- und ausländ. Fabrikate in jeder Preislage. Reparaturen jeglicher Art schnell u. billig auf eigener Werkstatt. Europas grösster Kaffee-Rösterei-Betrieb Wir empfehlen Spekulatius Mandel-Spekulatius lose das Pfund 60 Pfg., in ½ Pfund-Paketen das Paket 45 Pfg. Kräuter-Printen das Paket das Pfund 30 Pig. 50 Pig. Chokolade Printen das Paket.. 45 Pfg. Honigkuchen das Stück" 10 Pig. Mandel-Lebkuchen das Paket.. 20 Pig. Chokolade-Lebkuchen das Paket." 25 Pig. Spitzkugeln das Pfd. 100 Pfg. Granaten das Pfd. 60 Pfg. MarzipanFliguren, Rollen, Kartoffeln, Lübecker und Königsberger Torten, Bonbons in allen Sort. ChokoladeTafeln, Figuren, Taler, Katzenzungen, Napolltains, Pralinen, Attrappen, Pastillen. Tag Kakao, ZwiePee, back, Biskults, Dragées, Bonbonnieren, Knallbonbons. Kaffee, Ernst Rabenschlag Hagen i. W., Elberfelderstr. 49. Lieferung vollständiger, geschmackvoller Wohnungs-Einrichtungen in jeder Preislage. Sehenswertes grosses Lager in Möbeln jeder Holz- und Stilart. Reichhaltigste Auswahl in Teppichen, Gardinen, Dekorationen. Anfertigung von Möbeln 30926 — nach eigenen und gegebenen Entwürfen.— Besichtigung erbeten. Mässige Preise. Lieferung franko Haus. hochseine Mischungen, von M. 1,10 bis 2,10 das Pfund. Haushalt-Kaffee v. M. 0,80 bis 1,00 das Pfd. Verkaufs-Pilialan in Hagen I. W. Mittelstrasse 18, Wehringhauserstrasse 4. Altenhagener Haspe, Voerderstrasse. Niederlage bei Hagen, Elberfelderstrasse 2. — Fernsprecher 218.— Bestand des Geschäfts 34 Jahre. Sroßes kager in Uhren und Soldwaren. In Uhren führe nur die besten Qualitäten in allen Preislagen. — Glashütter und Genfer Fabrikate.— Mlein Lager in Goldwaren bringt die apartesten Neuheiten. Goldene Trauringe in grosser Auswahl und allen Formen. Ferner empfehle ich als passende Weihnachtsgeschenke:i Barometer, Operngläser, Gold- u. Doublé-Brillen „Meteor“ Elektrische Taschenlampe Ia. Qualität. Unsere Meteor-Lampe ist wirklich brauchbar. Wir garantieren für schönes helles Licht. Nicht mit der ganz billig angebotenen Ware zu verwechseln, die schon, nach kurzem Gebrauch verdorben sind. Grösse 10X 6½ cm. 4399 Kann bequem in der Tasche getragen werden. Preis Mk. 1.50 pr. Stück gegen Nachnahme. Ersatz-Batterie 75 Pfg.— Porto 20 Pfg. Lampe mit Ersatz-Batterie 50 Pfg. Porto. Umsonst und portofrei versenden wir unseren illustrierten Hauptkatalog nebst Neuheiten-Nachtrag mit zirka 3000 Abbildungen auf Wunsch an jedermann. Preise billiget.— Ia. Qual. Ware. Stahlwaren-Fabrik u. Versandhaus I. Ranges E. vorr den Steinen& Cie., Wald bei Solingen 178. Wiederverkäufer verlangen Extrabedingungen! Alleinverkauf der so ausserordontlich beliebten und allgemein eingoführten Füss Isometrope-Augengläser. ss## 31506 0 Maiser een ,. PPah, Banigschäkt Hagn I. v. Herdecke Perra u- und Verkauf von Aktien, Kuxen und Ausführuns### Ooligationen. 27767 aller Bank- und Börsengeschäfte. Selmässl e Vertretung an den Börsen zu Essen und Düsseldorf. Hagen 1. W. Nordstrasse 6. Fernsprecher Nr. 883. Gesundheitstschn. Anlagen und Installation. Verkaufslokal und permanente Ausstellung Bahnhofstrasse, Ecke Südstrasse. Badeöfen für Gas- und Kohlenheizung, bestbowährteste Systeme.—— Badewannen in Gusseisen omailliert und aus Zinkblech. Grösste Auswahl in freistehenden Wasserspül- und Trockenklosets, Waschtolletten in Marmor und Fayence, Urinals etc. Schnellwarmwasserbereiter f. Aerzte, Friseure etc. Prachtvolle moderne Kronleuchter zu staunend billigen Preisen, sowio Tischlampen, Lyren etc. Anlagen zur Warmwasserbereitung für ganze Häuser etc. 30269 Kostenanschläge gratis. * Pogelfutter mat. in anerkannt das deste Singfutter für Cauartenvögel pr. Packet 25 Pfa. Prossel,= Prachtfinken= u. Papageienfutter 25 Pig. Jischfutter 10 Pfg. Riederlage in Hagen bei: 31628 J. W. Tinner. Haupt= und Schlußziehung 3. bis 5. Dezember Metzer Domban=Geld=Lotterie. 1 Lose a M. 5.00, ½ Lose a M. 2.50, für Porto u. Liste 30 Pf. extra. „„.„###eomn: M. 100 000 eto. bar. 5. Düsseldorfer St. Rochus=Lotterie. schon 10.—17. Dezember 1904. Lose a Mk. 2.—, für Porto und Liste 30 Pfennia ertra Lauptgei.: Mk. 30000, 10 000 fl. „. Siebengebirgs=Lotterie verlegt 12.—16. Jan. 1900. Lose a M. 1.50, Doppellose(2 Nr.) 3.— M., für Porto und Liste 30 Pf. extra c empfiehlt und versendet 31821 Otto Reininghaus, Hagen i. W., ern. Jugendfrisches Ausschen. zarten, sammetwelchen verhindert das Aufspringen und Rotwerden der Haut. Stück 0.50 MK. Ueberall vorrätig, in Hagen boi: 26390 Emil Brinker, Elberfelderstrasse 30. Einen neuen Transport schwerer Belgier und Münsterländer Ackerpferde empfiehlt 735 J. Stern, Pferdehandlung, Hagen, Hochstr. 41, Fernsprecher 531. Leihbibliothek empfiehlt 27172 C. Kersting, Berg= u. Viktoriastr.=Ecke hoher Restauration am Markt Franz Menn ———"„ 32129 Hasenpfesser vom ganzen Hasen Frische Seemuscheln sowie reichhalt. Speisekarte. N# Heute abend 6 Uhr: Eröffnung des neurenov. Gesellschafts=Saales 1. Stage. Spezial=Ausschank Bettermanns Münchener. — Vollständig separat.— Sonntag morgen von 11½—2 Uhr: des städtischen Orchesters(Kapellmstr. Joh. Maas). Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein D. O. Friedrichslust. Sonntag, den 4. Pezember 1904 Großes Canz-Vergnügen. . Musik: Hagener Orchester. 33992 Anfang 3½ Uhr. Butree frei. Restaurant Arzinger, Nasserst.? Grösste Sehenswürüigkeit am Plato. Eppenhausener Brunnen. Honntag den 4. Dezomber 1904: Grosser Ball. Gutres 30 Bia. Mien — Vis. Tanz fret. Damen frei. 82114 Musikverein sucht noch einige Herren zwecks Vergrößerung der Kavelle Etwas Vorbildung erwünscht. Näheres zu erfragen b. Wirt A. Fuchs, Böhlerheide. 31977 Kanarienvögel, gesunde und fleißige Sänger, von 6—15 Mk. (14 Tage auf Probe) empfiehlt 30357 Bornh. Beuth, Hagen, Haldenerstr. 30. Aktenhagen. Sonntag den 4. Dezember 1904: B3.1 bei August Stratemeyer. 31969 Ansang 4 Uhr. We Entree frei. Fritz Limmermann, Zahnkönstler, Schulstrasse Ba. Fernsprecher 844. Gasthof zun gold. Löwei J. C. Schäfer Markt 3. Als Spezialität: Jeden Tag frischen Hasenpfeffer und Hasenbraten u. pikante Seemuscheln sowie reichhaltige Auswahl der Saison entsprech. Speisen. N. Isenbecker hell 232140 und Münchener Biere. Separate Stehbierhalle. AdY Variété-Theater „Neue Welt“. Kölnerstraße 3. hagen am Bahnhof. — Ab 1. bis 15. Dezember:— Vollständig neues großstädt Familien=Programm. Panl Rochelli der beste Bauchredner der Gegenwart, sowie Leo Mignous— die kleinsten Verwandlungs Künstler der Welt in ihrer Darstellung als Meißner Vorzellansiguren. Neue großartige 31951 Serie Bilder u. a.„Die Fee der Schwarzen Felsen“, außerdem noch — 4 nene Debuts. Anfang abends 8 Uhr. Sonn= und Festtage 3½ nachm von 11½—1 Uhr: MATINEE. Calé-Restaurant „Hohenzollern“ Inh. Robert Schmitz Kampstrasse 18a Fernsprecher 774. Gutgepflegte erstklass. Blere Weine erster Firmen anerkannt vorzügliche Küche reichhaltige Frühstücksund Abendkrte Diners von ½1 bis 2 Uhr. Billardsaal I. Etage. Gesellschaftszimmer. In eämtlichen Räumen Zentralheizung. 28408 Ateller fürkünstliche Zähne, Plombleren u. Zahnoperationen jeder Art. 6 Carl Plaswilm, Zahntechniker, X Heidenstraße 6, 1. Etage.* Verein ehemal. ged. läger u. Schützen Dienstag, abends 3½ Uhr: Versammlung b. Kamerad. P. Kreutver Altendagen Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. Hagener handelsschule B. Cahn, Bergstrasse 67. Schönschreibe=Kursus für Erwachsene und Kinder. Stadt=Theater Hagen. Direktton: v. Bastineller. Sonntag den 4. Dezember 1904, (Im Hohenzollern=Saal Altenhagen) nachmittags 2¾ Uhr: Der Pfarrer von Kirchteld. Volksstück mit Gesang in 4 Akten von L. Anzengruber. Abends 8 Uhr: 32083 Familie Löffelmann. Schwank in 8 Akten von Julius Rosen. Montag, 5. Dezember 1904, abends 8 Uhr:(Serie blau): Die Grille. elt-Panorama Kampstr. 24n. Vom 4. bis 10. Dez. Japau. Welhnachtswunsch! Ja. Ww., 22.7 kinderl., ohne jed. Anh., im Bes. v. fl. 600000 M., w. Heir. m. sol. Mann. Vermög. n. ersorderl. Ehrenh. Bewerbg. u.„Verttas“, Berlin N3Berb Berta Brandowitz gut empfohlene Köchin empf. ich zu allen vorkommenden Festlichkeiten. 80209 Badstraße 8, part. Damen=Kleider Rostüm=Röcke Damen=Jacketts Damen=Mäntel Matinés Backsisch=Kleider Backsisch=Jacketts Kinder=Kleider Kinder=Mäntel Morgen=Röcke Hagen i. w. Elberfelderstraße. Nr. 264. Bezugspreis vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzeile oder deren Raum 15 Pfennig. den 3. Dezember. Drittes Blatt. 1904. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Festtage. Druck und Verlag: Gustav Butz in Hagen. Fernsprecher Nr. 39. Urteil eines deutschen Generals über die Kriegführung in Ostasien. Der rühmlich bekannte deutsche Militärschriftsteller Generallentnant z. D. v. Caemmerer, der Verfasser des Buches„Die Entwicklung der strategischen Wissenschaft“, will die letzte entscheidende Formel dafür gefunden haben, weshalb die Russen in Ostasien unterliegen mußten und die Japaner siegen konnten. Er veröffentlicht in den„Preußischen Jahrbüchern“ einen Aussatz, der nicht bloß in militärischen Kreisen Beachtung finden wird. Er setzt ausemander, daß auf dem Gebiete der Taktik seit etwa fünfzehn Jahren eine Wandlung stattgefunden hat, wie sie so tiefgreifend und großartig seit sehr langer Zeit nicht eingetreten war. Sie läßt sich als die endgiltige Beseitigung der früheren Stoßtaktik und als den Uebergang zur vollbewußten Feuertaktik bezeichnen. Herr v. Caemmerer schildert Wesen und Ziele des deutschen Exerzierreglements von 1889, das vom Gedanken der wirklichen Feuerüberlegenheit als Vorbedingung für den Erfolg des Angriffs getragen wird. Dieses Reglement erlaubt den Sturm erst, wenn die Feuerüberlegenheit errungen ist, es verwirft den Versuch, mit der Kühnheit allein und ohne erfolgreiche Verwertung der Feuerwaffen einen Feind überrennen zu wollen, der in der Lage ist, seine eigenen Waffen wirksam zu gebrauchen. Erst wenn der Gegner im Feuerkampf moralisch bereits überwunden ist, soll ihm auch noch die Stellung entrissen werden, in der er steht. Diese deutsche Taktik nun haben sich die Javaner zu eigen gemacht. Herr v. Caemmerer urteilt:„Sie haben ihre neue Kriegskunst von uns Deutschen übernommen und betrachten sich noch immer als unsere Schüler. Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daß sie unser Reglement richtig verstanden haben und es so anwenden, wie es gemeint ist. Sie fiegen mit Feuerüberlegenheit.“ Wir müssen es uns versagen, die interessanten Einzelbelege für diese Auffassung des militärischen Kritikers hier anzuführen. Es kommt ja aber hauptsächlich darauf an, sich des Gegensatzes zwischen der japanischen und der russischen Taktik bewußt zu werden. Die russische Taktik hält nichts von der Erringung der Feuerüberlegenheit. Im letzten Reglement von vor etwa fünf Juoren wird die unnnterbrochene Vorwärtsbewegung immer noch ausdrücklich als das beste Mittel zur Verminderung der Verluste bezeichnet. Das Wort„Feuerüberlegenheit“ kommt in bezug auf Infanteriefener überhaupt nicht in dieser Vorschrift vor. Herr v. Caemmerer charakterisiert Kuropatkin als einen Anhänger Napoleons in dem Sinne, daß er seine Streitkräfte möglichst zusammenhält, um sie in der Schlacht zu sogenannten wuchtigen Massenstößen zu verwenden. Wus dabei herauskommt, wenn der Gegner die deutsche Taktik anwendet, die auf kluger Individualisierung und nicht auf geschlossenen Massenbewegungen beruht, das hat der Verlauf des Krieges bisher gezeigt. Ob Kuropatkin noch umlernen wird, ob seine Offiziere und seine Truppen fähig sein werden, sich einer verde w stere Verlausf des Krieges mebr abbäl den sonstigen, selbstverständlich darum nuicht weniger wichtigen Faktoren der überlegenen Zahl usiv. Herr v. Caemmerer stellt sich die jetzige Auffassung (er fingiert einen Vortrag des japanischen(#. chefs vor dem Mikado) im wesentlichen so vor„Stat einer weitreichenden Offensive müssen wir daher die Bezwingung von Port Artyur von vornherein als zweiten Hauptgesichtspunkt neben den Siea der Feldschlacht stellen. Nort Arthur ist zunächst der Hauptzufluchtsort der feindlichen Flotte, die wir nur der„öschiaste Burns, ar der wichtigste Punkt der ganzen Mandschurei, derjenige Punz., u.d ssenwillen die Russen eigentlich die mandschurische Bahn gebaut haben und die chinesische Provinz besetzt halten. Fälli Port Arthur in unsere Hand und wir behaupten die Seeherrschaft, so dürfen wir mit Zuversicht sagen, daß die Russen uns die Festung nie wieder abnehmen können. Wenn wir allen Bedarf der Verteidigung an Menschen, Wassen, Munition und Lebensmitteln mit Hilfe der Flotte immer wieder decken können dann kann der Angriff schwerlich jemals die Oberhand über die Verteidigung gewinnen.“ Ist dies die javanische Auffassung, so dürfte Herr v. Caemmerer recht behalten, wenn er weiterhin meint, die Japaner werden sich von Kuropatkin in ihrer jetzigen Stellung nicht bis zur Vernichtung schlagen lassen, sie werden das Kriegsglück versuchen, wo sich irgendwelche Aussicht auf Erfolg bietet, aber wo diese fehlt, werden sie freiwillig weichen, ohne sich durch etwaige Verwunderung bei den Zuschauern irre machen zu lassen; denn die Seeherrschaft bleibt ja ihr bedeutendes Element der Ueberlegenheit. Allerdings wird es sich fragen, ob sie diese Herrschaft zur See werden behaupten können. Für Herr v. Caemmerer ist Eines zweifellos:„Der schließliche Ausgang dieses Kampfes um die Seeherrschaft im Gelben Meere bestimmt auch den Ausgang des Krieges; wer da siegt, der entscheidet nach menschlichem Ermessen das große gewaltige Ringen, dessen Zeugen wir eben sind.“ Wenn das richtig ist, dann steht es um die Russen anscheinend schlecht, trotz ihrer auf der Fahrt befindlichen baltischen Flotte. Westsälisch=Rheinisches. * H a g e n, 3. D e z e m b e r.[ D i e W i t t e r u n g i m Dezemberl dürste nach Oto Falbs Prognose im großen und ganzen sich ziemlich milde und trübe gestalten. Während die ersten Tage uns Schnee bringen sollen, hätten wir in den letzten Tagen des Monats Frost zu erwarten. Den 7. sowohl, wie den 22. bezeichnet Falb als einen Termin zweiter Ordnung.— Dem hundertjährigen Kalender zufolge beginnt der Dezember mit Frostwetter. Am 10. sollen Schneefälle eintreten, dann soll es kalt weiden, vom 19. ab regnerisch, gegen Ende aber wieder frostig sein. * Wetter, I. Dezbr.[Die Gemeinderatswahl, die unter großer Beteiligung im Herbert'schen Saale vorgenommen wurde, ergab eine Niederlage der bisherigen Vertreter. Es wurden gewählt der Prokurist Schanz, Angestellter der Schönthaler Werke, bei 447 abgegebenen Stimmen mit 27 Stimmen Majorität und Modells chreiner Brüggemann, Angestellter der Maschinen= fabrik Stuckenholz, bei 469 abgegebenen Stimmen mit 58 Stimmen Majorität. Seiteus der 8. Abteilung hat außerdem noch eine Ersatzwahl stattzufinden für Obermeister Ernst, der verzogen ist. * D o r t m u n d, I. D e z.[ S c h w e r e r U n g l ü c k s f a l l.] Heute morgen gegen 5 Uhr ist der hier wohnende Hülfebahnwärter Fritz Grundmann auf der Strecke NetteCourl in der Nähe der Eisenbahn=Station Ober=Eving auf bisher noch unaufgeklärte Weise unter einen in der Fahrt begriffenen Güterzug geraten und ihm buchstäblich der Kopf vom Rumpfe gefahren. Die Leiche ist in die Leichenhalle des nördlichen Friedhoses übergeführt worden. * Lennep, 1. Dezbr.[Großfeuer.] Gestern abend gegen ½10 Uhr entstand in der Lumpensortieranstalt Gebr. Libbert zu Wassermühle ein großer Brand, dem in wenigen Stunden das ganze Gebäude mit einem Warenvorrat im Werte von 25000 Mark zum Opser fiel. Die Wehren von Wilhelmstal, Housberg und ein Teil der Lenneper Feuerwehr standen dem verhe renden Elemente machtlos gegenüber und mußten sich auf den Schutz des stark gefährdeten Wohnhauses in der Nähe beschränken. Das große Gebäude ist ein völliger, noch qualmender Trümmerhausen. Das Gebäude und die Warenvorräte sind versichert. Vor etwa 8 Tagen wurde bereits ein kle#ter Brand im Keime erstickt, sodaß Brandstiftung vermutet wird. Dafür spricht auch der Umstand, daß das Feuer an mehreren Stellen zugleich ausbrach und die sonst stets verschlossene Tür zum Aufzug gewaltsam geöffnet war. * Wald, I. Dez.[Große Unterschlagungen. Der in Untersuchungshaft befindliche Stadtsekretär Voigt hat, wie der Vorsitzende in der gestrigen Stadtverordneten=Sitzung mitteilt, an nicht geklebten Marken der Ortskrankenkasse 36524,52 Mk., ferner der Sparkasse 1800 Mk. und 28213,52 Mk. weitere Beiträge, insgesamt 66538 Mk. unterschlagen in der Weise, daß er für Personen, die ihre Stelle wechselten, zwar die vorgeschriebenen Marken klebte, aber nicht für diejenigen, die in ihrer Stelle blieben. Um nun für die Unterschleife bei der Ortskrankenkasse eine Deckung zu beschaffen, haben zwischen dem Regierungspräsidenten und der Landesversicherungsanstalt Verhandlungen stattgefunden, infolge deren die letztere ein Darlehen zu gewähren bereit ist, das mit 2½ Proz. zu verzinsen und mit 8 Proz. zu amortisieren wäre. Dieses Darlehen hätte dann die Stadt zu übernehmen, während die Ortskrankenkasse, als die eigentliche Schuldnerin, die jährliche Zins= und Amortisationsgnote bis zur völligen Tilaung des Darlehens an die Stadtkasse zu zahlen hätte. Das Kollegium nimmt hiervon Kenntnis und erklätt sich mit der Aufnahme des erforderlichen Darlehns einverstanden, doch sollen zur Verzinsung desselben 2 Prozent beantragt werden. * D ü s s e l d o r f, I. D e z.[ S a n i t ä r e G e f a h r e n.] Nach Mitteilungen der städtischen Verwaltung wurde in jüngster Zeit aus benachbarten Ortschaften nach hier wiederholt frisches, hausgeschlachtetes Fleisch eingeführt, das überhaupt nicht untersucht worden war. Man ersieht daraus wiederum zweierlei: einmal, wie berechtigt die s. Zt. geäußerten Befürchtungen sind, daß das aus Hausschlachtungen herrührende Fleisch keineswegs stets— wie gesetzlich vorgeschrieben— im Besitze der betreffenden Eigentümer bleiben muß, dann aber namentlich, wie sehr das am 1. Oktober er. in Kraft getretene Gesetz betreffend Freizügigken des Fleisches bezw. Verbot der Nachbeschau bei der Unzulänglichkeit mancher ländlichen Tierärzte für die Bevölkerung der Großstädte mit sanitären Gefahren verbunden ist. * Düsseldorf, 1. Dezember.[Ueberraschte Spieler.] In der verwichenen Woche wurden, wie berichtet, in einem Café an der Andersstraße mehrere Personen bei Glücksspielen überrascht und zur Polizei sistiert. In der verflossenen Nacht hielt die Polizei eine Razzia mit dem nämlichen Erfolge in einem Café an der Königsallee ab. Der Polizeibericht meldet über den Vorfall folgendes: Seit einiger Zeit sind in einem Café an der Königsallee fast allnächtlich Hazardspiele getrieben worden. Die Spieler hatten, um sich vor einer Ueberraschung zu schützen, alle erdenklichen Vorsichtsmaßregeln getroffen. Trotzdem gelang es in der verwichenen Nacht der hiesigen Kriminalpolizei, unbemerkt und unverhofft in das Café einzudringen und die Spielergesellschaft, 25 Personen, zu überraschen. Von diesen konnten sich 11 nicht genügend ausweisen, weshalb sie zum Polizeiamt befördert wurden. Von hier aus wurden 7 Personen nach genügender Feststellung ihrer Personalien entlassen, während 4, die des gewerbsmäßigen Glücksspiels dringend verdächtig erscheinen, in Haft behalten wurden. Einer der Festgenommenen wird, wie nachträglich festgestellt wurde, wegen gewerbsmäßigen Glücksspiels steckbrieflich verfolgt. * Neuß, I. Dezember.[Schwann=Denkmal.] Die Stadtverordneten beschlossen für die Errichtung eines Schwann=Denkmals einen städtischen Platz zur Verfügung zu stellen und in den nächsten Jahren für das Denkmal je 1800 Mark aus den Sparkassenzins= Überschüssen zu entnehmen.— Der Naturforscher Theodor Schwann, der Begründer der Zellentheorte, wurde im Jahre 1816 hier geboren. der Arbeit, vollständig aufgeräumt. Es handelt sich um die kleinen Slowaken, die als Mausefallenhändler zeitweilig für Berlin eine Landplage waren, deren Dasein ihnen selbst aber noch mehr zur Qual gereichte. Verstoße gegen das Hausiergesetz und Betteleien der kleinen Händler, die schon zum ständigen Straßenbild Berlins gehörten, veranlaßten die Behörde, ihre Verhältnisse einmal gründlich zu untersuchen. Es zeigte sich, daß sie ein elendes Sklaventleben führten, das durch Hungern noch verschlechtert war. Sechs Unternehmer wurden ermittelt, deren Beschäftigung darin bestand, die armen Burschen systematisch auszubeuten. Der Schlimmste war ein gewisser Hubatszeck, ein naturalisierter Ungar, der zwei Quartiere für die kleinen Slowaken unterhielt, am Ostbahnhof 4 und in der Naunynstr. 82 In Kellerlöchern mußten die Jungen bis zu 20 zusammengepfercht hausen. Ihre Lagerstätten waren alte Eierkisten, in denen sie 8 bis 4 bei einander auf zum Teil vermodertem, stinkendem Stroh schliefen. Morgens um 4 Uhr hieß es aufstehen. Dann wurden die kleinen Händler, darunter Kinder von zehn Jahren, mit einem Bissen trockenen Brotes in zerlumpter Keidung, in Wind und Wetter hinausgeschickt. Die Polizei durfte die Kinder in dem fabrikmäßigen Betrieb nicht finden. Daher mußten sie vor Tagesgrauen hinaus und durften ihr elendes Lager erst nach 10 Uhr abends wieder aufsuchen. Blieben doch einmal einige so lange, bis die Aufsicht kam, so hatten sie die strengste Weisung, sich in Spinden, Kammern, und wohin sie sonst nur konnten, zu verkriechen, bis die Gefahr vorüber war. Außer Hubatszek waren besonders ein gewisser Jabochszek, ein Georg Haßhanka und andere auf diesem Gebiete tätig. Jetzt ist der Kampf gegen dieses Treiben beendet. In der vergangenen Woche wurden die letzten Knaben ihrer Heimat wieder zugeführt. Wohlhabende Mitglieder der Berliner Gesellschaft versahen die Aernisten im Verein mit der österreichisch=ungarischen Botschaft jedesmal mit Kleidung und Wegzehrung. * L e i p z i g, I. D e z.[ A u c h e i n K a s s i e r e r g e b a l t.] Die Presse aller Parteirichtungen hat bei den vielen Unterschlagungen, die Kassenbeamte sich haben zu Schulden kommen lassen, aufs entschiedenste da auf gedrungen, daß Kassenstellen in einer Weise dotiert werden, die für ihre Inhaber die Verführung zur Defraudation ausschließt. Trotzdem findet sich in der„Leipziger Zig.“ wieder folgendes Inserat:„Kassenassistent sofort gesucht. Gehalt 600 Mark jährlich. Dem Neuanzustellenden, der bereits bei einer Stadt= oder Gemeindekasse gearbeitet haben muß, soll die selbständige Führung einiger(!) Kassen übertragen werden. Lauenstein i. S. Der Stadtgemeinderat.“ * A u g s b u r g, I. D e z.[ E n t e r b t.] N a c h d e r„ A u g s burger Volkszeitung“ ist Frau Lilly Braun, die Frau des sozialdemokratischen Schriftstellers Heinrich Braun, von ihrer Taute, der Freifrau Klotilde von Herrmann, wegen ihrer Zugehörigkeit zur sozialdemokratischen Partei enterbt worden. Aus anderen Provinzen und Ländern. ? B e r l i n, 2. D e z.[ M i t e i n e r e m p ö r e n d e n Sklavenhalterei] hat die Kriminalpolizei in Berlin jent endlich nach mühevoller, mehr als ein Jahr dauern. Aus dem Berliner Musikleben. (Nachdruck verboten.) re. Berlin, 1. Dezember. ist in Berlin eingetroffen! Nun also wirds wirklich Ernst. Die Proben zum„Roland“ sind im vollen Gange. Auf den 13. Dezember hat man nach mehrmaligem Hinausschieben nun endlich die weltbewegende Première festgesetzt. Welch fataler Tag der 13. Nun vielleicht ist Leoncavallo nicht abergläubisch. Wie hat doch der arme Maestro im Schweiße seines Angesichts con fuoco an der Fertigstellung seiner Partitur arbeiten müssen. Dem wohlbeleibten Komponisten des „Bajazzo“, dessen materielles Wohlergehen für alle Zeiten durch die glänzenden Tantiemen dieser Over gesichert ist, es schließlich sehr unangenehm, sich bei diesem teutschen Roland so echauffieren zu müssen. Die Begeisterung, die er nach einmal angefangener Arbeit für die kaiserliche Aufgabe heate, ließ allmählich bedenklich nach. Daß man ihn drängte und ihn gar bei seiner Künstlerehre faßte, damn endlich die Oper fix und fertig wurde, behagte dem an Bequemlichkeit gewöhnten Meister ganz und gar nicht. Man wird nicht fehl gehen, wenn man die von einem genauen Kenner der Verhältnisse geäußerte Meinung als richtig annimmt, daß es Leoncavallo am liebsten gewesen wäre, man hätte ihn bezüglich des Roland ungeschoren gelassen. Das wiederholte Hinausschieben der Première, die ursprünglich für Ende September geplant war, ist in der Tat darauf zurückzuführen, daß die Instrumentation der Partitur noch nicht vollständig vorlag, und daß infolgedessen die Orchesterstimmen nicht ausgeschrieben werden konnten. Das wunderschön gebundene Exemvlar des„Roland“, das Leoncavallo bei jener merkwürdigen Andienz im Mai dem Kaiser überreichte, war nicht die Partitur, wie damals hieß, sondern ein extra vergestellter Klavierauszug. Nur die Solisten erhielten vorher einen besonders hergestellten Auszug zum Studieren. Die Partitur den Orchesterstimmen sind aber etwa erst vor 4 Wochen eingetroffen. Man sieht, daß es nicht so leicht den Roland von Berlin auf der Bühne erstehen zu lassen. Was tuts übrigens, wenn der Roland auch am Dezember noch nicht erscheint; bald nach Weihnachten sängt ja ein langes neues Jahr an, schließlich wirds ja doch einmal werden. Schlimm ist es nur, daß durch diesen ewigen Roland alle schönen Wläne Herrn v. Hülsens für den ersten Teil dieser Saison zu Wasser geworden sind. Bisher gab es keine einzige Novitäl. #ung sollte die erste sein, also mußten die andern Man hat sich derweile mit einigen NeueinGt Gastwpielen beholfen.„Rienzi“ und die Sgeige. Weiverr gingen neu aufgearbeitet in Szene. waren allerdings Musteraufführungen, die den Beweis lieferten, was die Berliner Königliche Oper zu leisten imstande wäre. Schade, daß die reichen Kräfte so wenig ausgenutzt werden. Die Kal. Bühne erlaubt für gewöhnlich keine Gast. spiele auswärtiger Kräfte, es sei denn, daß der oder die Betreffenden auf Engagement zur Probe gastiere. Ausnahmen von dieser an sich lobenswerten Reget macht man anscheinend nur französischen Gästen gegenüber Diesmal war es Madame Calve von der Opera Comiqne, Frankreichs berühmteste Carmen=Darstellerin, die auch in Deutschland einmal Lorbeern pflücken wollte Damit wars nun nicht sonderlich bestellt. Den Berlinern gefiel diese Boulevard=Carmen einmal nicht. Madama Calvé hat diese geringe Begeisterungsfähinkeit der Berliner und überhaupt der Deutschen sehr verdrossen. In Berlin ließ sie sich nicht mehr hören. Das für Mitte November in der Philbarmonie angesagte Konzert siel aus. Mit ähnlichen Empfindungen mag der verwöhnte Tenor Caruso aus Berlin weggegangen sein, weil man ihm am 2. Abend nicht in derselben enthusiastischen Weise applaudierte, wie am ersten. Er sagte die letzten beiden Vorstellungen ab, angeblich wegen Verletzung eines Fußes. Er sollte dann vertragsgemäß diese beiden Gastspielabende bei seiner Rückkunft aus London nachholen. Kaum aber fühlte er Englands sicheren Boden unter sich, so telegraphierte er dem zu Tode erschrockenen Direktor Prasch, er werde in Deutschland und speziell in Berlin überhaupt nicht mehr singen und setzte damit den armen Direktor in tausend Verlegenheiten, da dieser seinerseits bereits die teuren Billets zu diesen Vorstellungen verkauft hatte und nun alles zurückzahlen mußte. Das Theater des Mestens, dessen Leiter Alois Prasch bekanntlich ist, hat überhaupt wenig Glück in dieser Saison. Novitäten aab es daselbst natürlich ebenfalls nicht und die Gastspiele eines d'Andrade nahmen sich in dem unfertigen Rahmen des ständigen Ensembles mäßig geung aus. Um vieles esser steht es mit dem neuen National=Theater. Auch hier hat man bisher auf vollgewichtige Novitäten verzichtet. An dieser Stelle ist das freilich verständlich, denn das Unternehmen steht noch in seinem Anfangsstadium; man mußte erst ein festes Repertoire schaffen. Und das muß man sagen, es ist in diesem Musentempel draußen in Berlin wirklich Tüchtiges geleistet worden. Bis jetzt hat das National=Theater seine Aufgabe, eine im besten Sinne geleitete Volksoper zu sein, aufs glücklichste gelöst. Auch der materielle Erfolg der ersten beiden Monate dürfte den Erwartungen entsprochen haben. Der Riesenraum ist Abend für Abend gut besetzt. Ein Beweis für das Bedürfnis nach einer dritten Oper. Eine fast kuriose Tatsache bleibt es aber doch, daß in der Reichshauptstadt trotz der drei ständigen Opern in dieser Saison bisher nicht eine einzige Première zu verzeichnen gewesen ist. .„ Ein ähnliches Bild bietet das Konzertleben. Täglich o bis 6 Konzerte, und kaum eine bemerkenswerte Novität großen Stils in den ersten beiden Monaten. Doch richtig: Busoni, Ferrucio Busoni, der gefeierte Pianist, hat diese Not erkannt. Der Mutige hat es unternommen, auf eigene Faust Novitätenabende zu veranstalten. Nikisch und Weingartner schweinen sich aus. Also hat Busoni das Wort. Schon seit 2 Jahren ist er als Novitätenapostel tätig. Leider verwendet er als Ausländer seine ganze Liebe fast ausschließlich auf die Produktionen nichtdeutscher Tonsetzer. Man soll um Gotteswillen die Musik mit nationalen Chauvinismus verichonen, aber ehrlich gesagt, den deutschen Tonsetzern täte bei uns eine praktische Förderung nötiger als den ausländischen Komponisten. Obschon man Busoni wiederholt auf diesen Punkt aufmerksam gemacht hat, scheint er auf seinem bisherigen Standpunkt verharren zu wollen. Auch das Programm des nächsten Konzerts zeigt wieder ausnahmelos nichtdeutsche Namen. Zu einer Art Sensation kam es gelegentlich des ersten Novitätenabends dieser Saison. Busoni führte ein sehr umfangreiches Erzeugnis der eigenen Muse vor. ein Klavierkonzert mit Orchester und Chor in 5 Sätzen, von insgesamt 1½ stündiger Dauer. Dieses Ungeheuer von einem„Klavierkonzert“ trägt seinen Titel völlig zu Unrecht. Das allerdings äußerst virtnos behandelte Klavier nimmt hier nur eine untergeordnete Stellung ein. Es ist lediglich als Instrumentalkörper verwendet und wird dazu benntzt, die orchestralen Klangfarben zu vermehren. Das Werk steckt voller Monstrositäten, ein grober Effekt reiht sich an den anderen, der Hörer wird förmlich zu Boden geschmettert von der schrankenlosen Wucht der raffiniert ausneklügelten Klangwirkungen Höherer künstlerischer Wert ist dieser bizarren Musik abzusprechen. Die zahlreich versammelte Busoni=Gemeinde seizte bei dieser Gelegenheit einen demonstrativen Beifallsskandal in Szeue, wie er in Berliner Konzertsälen bisher noch mie erlebt wurde. Sehr traurig waren zahlreiche Gemüter darüber gestimmt, daß Felix Weingartner, die Direktion der Sinsoniekonzerte im Opernhause niederlegen wollte. Die zahlreichen Verehrer des großen Taktnockbeherrschers können sich beruhigen: man wird Weingartner anstatt 10000 Mk. jährlich ihrer 15000 für die Dir ektion dieser Konzerte bewilligen, und— er dürste bleiben. Weingartner ist eben nicht auch bloßer Idealist. Wenn er sich nun wenigstens mehr Zeit für die Einstudierung neuer Werke nehmen würde. Sein Publikum ist allerdings sehr konservativ gesinnt; da muß es eben modern erzogen werden. Eine gewisse Sensation haftete dem ersten Wiederaustreten Moritz Rosenthals an. Dieser geseierte Künstler hatte sich 12 Jahre von Berlin ern gehalten. Die Stellungnahme der Kritik verchnupfte ihn damals, die ihn wohl als großen Virtuosen, nicht aber als großen Künstler gelten lassen wollte. Schon Wochen vorher waren seine Konzerte aus ver. kauft. Im allgemeinen schnitt Rosenthal diesmal auch bei der Fachkritik besser ab. Die unmittelbaren VerVereinsnachrichten und Festlichkeiten. O Hagen, 3. Dezember.[Der Zitherverein „Edelweiß=Hagen“ und der„Eilper Zitherkranz“] seiern gemetnsam am kommenden Sonntag den 4. Dezember er. in der Tonhalle am Markt ihr diesjähriges Stiftungsfest durch ein großes Instrumental= und Vokalkonzert. Zur Verschönerung des Festes sind der„M.=G.=V. Eintracht"=Wehringhausen und der berühmte Zithervirtnose Herr Emil Koritzky aus Koblenz eingeladen, welche ihre Zusage gegeben haben. Es verdient noch ganz beionders hervorgehoben zu werden, daß dem sehr bekannten Zithervirtnosen Herrn Emil Koritzky auf dem letzten Vervandskonzert in Iserlohn die größte Anerkennung gezollt worden ist und dürfte daher den Konzertbesuchern an diesem Tage durch seine freundliche Mitwirkung ein genußreicher Abend bevorstehen. in- Hagen, 3. Dezember.[Der Geflügelzuchtverein für Hagen und Umgebunal hielt vor einigen Tagen im Vereinslokale bei Herrn E. Humpert, gleiche mit den großen Meistern des Klaviers, mit Bülow und Rubinstein fehlten jetzt. Daß selbst Yvette Guilbert, die Sängerin des Pariser Straßenlebens, den Sprung vom Variété in den Konzertsaal machen würde, hätte allerdings niemand erwartet. Madame Guilbert singt jetzt wunderhübsche galante Rokoko=Chansons, in Reifrock und Puderperücke Sie hat sich außerdem das unstreitige Verdienst erworben, die ausgezeichnete„Société de Concerts 0 instruments ancien-“ aus Paris bei uns einzuführen. Diese im engsten Zirkel veranstalteten Kammermusiksoireen auf alten Instrumenten haben hier die unumschränkte Bewunderung aller maßgebenden Fachkreise gefunden.— Man erlebt in der Tat noch Ueberraschungen in diesem wunderlichen Konzertgetriebe. Verschiedenes. * Es glückte noch nicht. Es ist eine unangenehme Sache, einen Namen zu erraten, welcher einem entgangen ist. Ein amerikanischer Reisender erzählt uns dieserhalb folgendes Erlebnis: Als ich einmal eine Reise per Mailboot unternahm, sah ich, als ich an Bord kam, einen Mann, dessen Gesicht mir bekannt vorkam, dessen Name mir aber nicht erinnerlich war. Ich merkte auch, daß er mich wiedererkannte, was mir um so unangenehmer war, da ich ihn nicht beim Namen nennen konnte. Ihn fragen mochte ich nicht gern; tat also so, als wenn ich ihn nicht sah. Auf Deck nahm ich immer auf der entgegengesetzten Seite von ihm Platz und mied sorgfältig seine Nähe, um nicht mit ihm zusammen zu stoßen Dies war aber nicht lange auszuhalten. Ich kam daher auf die Idee, einen Blick in die Passagierliste zu wersen, in der Hoffnung, auf diese Weise den Namen meines unbekannten Freundes zu erfahren. Ich las die Liste von oben bis unten durch und wieder umgekehrt, fand aver keinen Namen, der mir bekannt vorkam. Ich mußte daher unverrichteter Sache wieder fortgehen. Indes kam ich auf einen gescheiten Gedanken. Wie war es, wenn ich die Passagierliste zu mir steckte, zu ihm hinging ik; di. Jand reichte und zu ihm sagte, indem ich die Passagierliste hervorzog:„Sie habi ja Ihren men auf der Passagierliste, vergessen.“ Natürlich ollte er dann antworten:„Unmöglich, hier steht er ja.“ und den Namen zeigen. Ich tat so. Ich ging zu ihm und schüttelte ihm die Hand. Wie, sagte er in einem Tone möglichster Ruhe, ich dachte, daß Sie mich nicht kennen wollten. Oh mein Werter, sagte ich. Ich glaubte, daß Sie sich meiner nicht mehr erinnerten. Und fügte ich hinzu, indem ich die Passagierliste hervorzog: „Sie haben ja Ihren Namen von der Passaaierliste weggelassen.“ Er sah ein, zwei Minuten lang die Liste durch.„In der Tat,“ sagte er,„das haben sie.“ Ich war über diese Worte ganz verplex und mied ihn von da an noch mehr. J. K. jr., Hagen. K eine Generalversammlung ab. Nachdem der bisherige Vorsitzende des Vereins, Herr Direktor für Gefligelzucht da farndri. „„„** ur Geflügelzucht des landwirtschaftlichen Kreisvereins hier, gewaplt jit 10d es dieserhalb den anderen zur Sektion gehörenden Vereinen gegenüber für wünschens. wert gehalten hat, von seinem Posten als Vorsitzender Vereins zurückzutreten, wurde Herr Fabrikant Karl Bröting zum Vorsitzenden gewählt. Da der Verein m erster„Nue die Hebung der Nutzgeflügelzucht bezweckt und hierfür m hiesiger Gegend zunächst nur die Verbreitung guter Legerassen in Betracht kommen kann, so gr. im, Frühiahr d. I. eine Zuchtstation rebhuhnfarbiger Itgliener errichtet. Die Zuchtstation hat Herr Bröking in Vorhalle übernommen und die Anzahl der Zuchttiere durch Neubeschaffung und Nachzucht bedeutend vermehrt Westdeutschen Junggeflügelschau in Duisburg hat Herr Brökina auf die von iym ausgestellten Tiere die hochsten Preise erhalten, ein Beweis dafür, daß auf r. Zuchtstation gutes Zuchtmaterial vorhanden ist. Suutzerdem„no„auch andere gute Zuchtstämme von chwparzen Minorkas, gesperberten und gelben Italienern Gold=Wyandottes, Lausenten u. a. m. im Besitze von Vereinsmitgliedern. Zur Hebung der Vereinstätigkei sollen in Zukunft regelmäßig alle zwei Monate Vereinsversammlungen stattfinden und zwar in den verschiedenen Teilen des Vereinsbezirkes. Die nächste Versammlung wird im Januar zu Wehringhausen im Börsensaale des Herrn C. T. Schmidt auf dem städtischen Schlacht= und jehhose abgehalten. Obwohl die Geflügelzüchter aus Böhle sich abgezweigt und einen eigenen Verein gegründet haben, b auft sich die Mitgliederzahl noch auf 82. Der Der Anschluß an den Verein in den Geflülgelzüchtern und Landwirten sehr empfehlenswert. Beitrittserklärungen nehmen der Vorsitzende, Larl Broria zu Vorhalle, der Geschäftsführer Suderig. Ligte, zu Hagen, Fleyerstraße 15, und der e# E. Humperr zu Hagen, Fleyerstraße 45, ent Wag ragen-Eilge,„ Desol.[Das diesfährige iltatigkeits= Konzert] des Gesangvereins „Phönix“, dessen Reinertrag dem Eilper Frauenverein zu seiner Weihnachtsbescherung Bedürftiger unserer Gemeinde zugute kommt, findet am Sonntag, 4 statt. Das Programm ein gußernr reichhaltiges und gewähltes. Es gelangen Chorlieder, Lebende Bilder, Stab= und Weihnachtsreigen Lustspiele, humoristische Gesamt= und Singspiele, ferner Zithervorträge zur Aufführung. Im Interesse der secht wodeg Hang dem rührigen Verein ein Börse zu Düsseldorf. Praktische Amtlicher Preisbericht vom 1. Dezember 190.. (Die früheren Preise sind in Klammern beigefügt.) A. Kohlen und Koks. 1. Gas= und Flammbis 13.00(11.00—1309;sig Leuchtgasbereitung N. 11.00 bis 13,00(11,00—15,00), b) Generatorkohle M. 10,50—11,80 8%59— 11 80), 2 Laisslarzykörderkohle, M. 9/70—10.75 Gte 0.20(00-9 80, b hesn 2örderrohle Dl. 9/0 is 9.80(9.00—9.80) bi bas..* Forderkohle M. 9,00 -10 # k0####00), ob) melierte Kohle M. 9.50—10.00 16.00—1700(1600 n i 8-##, vichereitoks M. 1500—09 gg. ½ rizge) v) Hochosenkoks M. 15.00 Ishas ch, a. Peeitzsk, M soshk-1350(055 Hesgsieste gede Kalesdon N. 94cd gchsch.: „Rolsgeufrein mit etwa 50 pEt. Eisen 11. Deutsches Gießereieisen Nr. I M. 67,50(67.50). 12. Deutsches Giestereieisen M. Ir an o# 121.20), 13 Jeutischss Giesereieisen Nr. II M. 00/00(G5.00, 13. Deutsches Gießereieisen Nr. III M. 65.50(65.5* 14. weutsches Gießereieisen(Hämatit) M. 68.50(68.50“ 1d. Spanisches Hämatit. Marke, Mudolas af m 00,00(56.00—00,00), b) Siegerländer, M. 56.00(56—00.00) mir Fracht ab Siegen, 3. Stahleisen M. 58.00(58,00—00,00 0 00“Snariselige greie a Rotterdam 00.0 (00,00), o. Spanisches Bessemereisen Marke„Mudela“ esen M. 6800(gsch. 9“.“ eisen M. 68,00(68,00), 7. Thomaseisen franko Verburger Qualität) 48 10 Hain 0 T.„ burger Qualität) 46,10(46,10), 9. Gießereieisen Nr. 1f ab%a00(C000), aio. Liuxemburger Gießereieisen Nr. III ab Luxeinburg M. 00.00,(52,00), Oo0 OChg. P c,-Karke=Mudela“ ab Ruhrort Dl. 000,00(00,00), D. Stabeisen: Gewöhnliches Stab „#en,„Iluzeisen M. 108,25(000,00—000, 00,, Schweißeisen M. 12.,00—000.00(0bd, 0b.—00,00), L. Bleche: I. G, aus Flußeisen M. 120,00—130.00 Schweißeisen M. 00.,00—000.00(000,00—000,00), 5. Fein bleche M. 000.00(00c,05—000,00), F Draht: 1. Eisen gg g 000.00 000.00), 2. Stahlwalzdraht M. 000,00 g# Besserung auf dem Kohlen= und Eisenmarkt Nächste Börse für Produkte am 1d. Dezember 1904 Die Börsen=Kommission. beden.### gestiegenen Kaffeepreise ist schers Fortung=Kassee in Güte und Wohlgeschmack e, noch unübertroffen und wird daher den meisten Fabrikaten bei weitem vorgezogen. Rochuslose a 2 M. jedes II. Los gewinnt. muss jeder spielen. MAGGI-— r Würze zum Verbessern schwacher Suppen, Saucen, Gemüse 2c. MAGG“S Konkurs-Ausverkauf. Suppen kreuzstern####2. MAG in Würseln zu 10 Pfg. für 2 gute Teller Suppe. S BoullionKapseln zur sofortigen Herstellung seinster Kraft= o. Fleischbrühe. Die zur Konkursmasse Rebstock, Hagen, Nordstraße gehörigen Warenbestände in Rettung vom Rheumatismus S uem Iie Schuhwaren Dethloffs RheumatismusUnterkleidung aller Met— m aus reiner, durch ein eigenartiges Verfahren pranariarter Sehes Auf Abzahlung NIrA sns Nais.— aller Art werden zu Aussert herabgesetzten Preisen verkauft. 32128 Der Konkursverwalter: Holzeuhauer. Verzeichnis der beim Königlichen Standesamt zu Hagen am 1. Dezbr. 1904 beurkundeten Geburten: Zimmermann Sim. Gröchtemeier, 1 S. Fuhrknecht Anstreichermeister Einil Rosenbaum, 1 S. Kurzwarenhändler Heinrich Düsterhaus, 1 T. Dienstmagd E. Sch., 1 T. L. H., 1 S. Fabriktagelöhnerin Otto Steinhauer. 1 T. Aufgebote: Fabrikarbeiter August Glashörster und Berta Breutel, beide zu Vorhalle. „Theschliebungen: Buchhalter Albert Menk zu Iserlohn und Martha Maria Schneeloch zu Hagen. Fräser Karl Heinrich Scholl zu Hagen und Johanna Christine Heuriette Klein zuHasve. Kolonialwarenbändler Peter Diedrich Wilhelm Schulte und verwitwete Eisenschleifer Möller, Karoline gebor. Schmidt, beide zu Hagen. Fabriktagelöhner Anton Mischewski und Elisabeth Hulda Heise, beide zu Hagen. Sterbefälle: Zimmermann Johann Gottfried Hoffmann, 29 J. Gertrud Hedwig Anneliese, T. v. Kaufmann Ernst Reinhold Erwin Fuhrmann, 9 M. 24 T. Ww. Anna Maria Heining, geb. Lohmann, 54 J. Anna Julianne penriette Paß, 42 J. Fabriklutscher Hermann Lehmann, 25 J. Gute Stellungs erlangen Sie schnell durch„Allgemeine Vakanzen-Liste“, Mannheim. Wir suchen zum sofort. Eintritt einen durchaus erfahrenen Fallhammer= und FabrikFriedrich Reuter, 1 S. Gabel- schm.### kaus atfsea sckleiser Wilhelm Brandau, 1 T.sschmied sow.! Gesenkschlosser. ffl— O-1r. POesen.schlüffer. Bei zufriedenstellender Leistung Stellung dauernd. 31860 Leineke& Co., Haspe i. W. Mehrere tüchtige Bureau-Verband „Reform“ „P. Rttunige Drahtweber gegen guten Lohn sucht 31776 Firma Philipp Boecker in Hohenlimburg- Unternahmer. woie hergstelt, Tiüfreichs Anerber ge. und Gankaechreiben. atent angem. Prospekte darch nachstehende Verkaufsstelle gratis. Anerkennungsschreiben: hat sich P“ meinem schweren Leiden auf das vorzdgelichste berrahr asie bie ie sent wucher Khachet Bersnssr“en. Sie mir bitte noch emen zweiten Arrziug glegg letztselieferte; gleichzeltig matismuskleidung gute Dienste gegen meine Schmerzen geleistet hat. un die Genesung weiter solche Fortschritte macht, so bin ich in eimger Zeit ganz von meinem Rheumatismus erlöst. Berlin S., Oranienstr. 65. J. J. Latt Allein-Verkauf für Hagen und Umgegend bei: J. Jacobsohn, Frankfurterstr. 90. wird zu den untenstehenden Bedingungen verkauft: 1 Zimmer 65 M., Anzahl. 5 M., wöchentl. 1.— M „ 89„„ 6„„ 1.— :: 1 5 0:. 1 2* 4 5 0 " 198„* 16*— " 289„ 26„" 7— 1 Anzug 21 M., Anzahl. 4 M., wöchentl. 1.— M. " 38„„ 6„„ 1.50 „„„„ 6„„ 2.— Paletots 22 M., Anzahl. 5 M., wöchentl. 1.— M „„0„„ 6„„ 1.50 „—„„ 8„„ 2 „ 3 8„*"*— Zentral-Kredithaus A. Rosenbaum tlücht. Steinschleifer und Polierer für dauernde, lohnende Arbeit gesucht. 31982 Gebr. Kuhlmann Hagen i. W. Tücht. Barbiergehilfe sofort gesucht. 32111 Heinr. Schäser, Hagen i. W., Bahnhofstraße 24. kaufmännische u. technische Stellenvermittlung für Hagen — Frankfurterstraße 40.— Inhaber: August Haarmann. Bureaustunden sind von 9—1 U. 3—7, Sonntags von 10—12 Uhr: Vermittlung streng nach behördlich genehmigter Taxe. Für die Industriegegend werden gesucht: 1 Bautechniker. 1 Norrespondent für Baubureau, 1 Kommis für Bauschzeinerei, 1 Geschäftsführer für Holzhandla.(Gehalt 2500 bis 3500 M., erforderlich ist eine Kaution von 3000 M., Posten ist selbständig), ferner: mehrere Lageristen und Kontoristen sowe Kontoristinnen mit Kenntnissen der Maschinenschrift und Stenographie, sowie über 100 Verkäuferinnen aller Branchen(auch für recht gut bezahlte Posten). Eine Handelsauskunftei sucht durch uns Vertreter und Gewährsmännee an allen Orten über 3000 Einw. gegen festes Gehalt und Provision. Dieses ist für gewissenhafte, tüchtige, unbescholtene Leute ein durchaus edrenhafter Erwerb. 32110 für leichte Arbeit gesucht. C. F. Schröder, 30005 Schloßfabrik, Eckesen, Neue Wiesenstraße. solider Arbeiter für große Fräsmaschine sowie 2 Fallhammerschmiede gesucht. 32081 Gebrüder Kuhlmann Hagen l. W. Buchbinderlehrling erhält gute Lehrstellung bei 31169 Rich. Wertz, Kampur. 30 Ingendl. Arbeiter und Mädchen Ein junges Mädchen findet per Januar zur Erlernung der Küche und des Haushaltes Aufnahme ohne gegenseitige Vergütung im 31875 Hotel Slitz. Zum 1. Januar 1905 ein prop. Mädchen K* in bürgerl. Haushalt gesucht. Frau Gustav Berghaus 31721 Hagen. Grünstr“ 21 oder jüngere Köchin mit guten Zeugnissen zum 1. Februar 1905 oder früher gesucht. 32109 Frau Fritz Otto Söding, Körnerstraße 50. Trink-Eier garantiert frisch, Butter hochf. süße Wellen= u. Süßrahm=Faßbutter a Pfund 1.20 Mark, 32079 allerfeinste Süßr. Tee-Butter zirka 50 Sorten, Käse hochs. Qualitäten billigst, größte Auswahl in feinstem Fleisch-Aufschnitt etc. empfiehlt und versendet Jul. Scherney, Elberfelderstr. 20 u. 20a. Fernsprecher 44 u. 1009. Das herrlichste Weihnachtsgeschenk II zugleich die sensationellste, epochemachendste VI Erfindung der Puppenbranche iet die lebende Puppe. Hagen I. W. 82085 Karlstrasse 36, Ecke Elberfelderstr. 3 Meilen im Umkreis erhält jeder Käufer Fahrtvergütung 3. Klasse hin und zurück. D. R. G. M. 216912, 217402.— Patentiort in den meisten Kulturstaaten. „Ssha# und ist reich kostümiert. Macht jedem Kinde begeisterte Freude.- Preis per Stück mit Hut(42 cm gross) M. 4.75, mit Hut (50 cm gross) M. 6.75, do. in extrafelner Ausführung M. 10.—. Versand franko gegen Nachnanme ode- Vereloenadusetrages.— Hr. VO.—" versand rrank nahme oder Voreinsendung des Betrares— Erstes Thüring. Patentpuppen-Versandgeschäft " COBURG. Inhaber: H. SAUERBREY. Spezialität Patent-mechanische Puppen. Grosse Freude: Grosses Lager neuer und gebrauchter Taschen Uhren für Herren u. Damen empfiehlt 81310 zu den billigsten Preisen das An- u. Verkaufsgeschäft Friedrich Pitten jr., Iserlohnerstrasse 17. Möbel! Möbel! Um bis Weihnachten damit zu räumen, weit unter Preis. Kleider= u. Bücherschränke, Büfett, Tische, Spiegel, kompl Salons, Speise= u. Schlafz Polstermöbel und Teppiche. 32068 Karlstr. 19, part. BEBEF u Gabel Putzmaschinen. Brachtsorttmente— Glas=Christbaumschmuck— nur bessere Als die Leöisteäisce osie Slelshr aie Loise Alch 2ns hnr Galch zund sobzerie Za lserischent haifr Ii eisc Pir iu solereu au, Mrigs Verpagung ip Hoigsoten Saden Mart“.reiner, Hoflieferanten, Lauscha(S.=M.) #nerkennung Ihrer Matestät her Gallesis und nan Putzen jedes Messer biltzblank. Einfachste Handhabung. In allen Hüchengerüthandlungen zu haben. Hus echt mit Marke Alexanderverk. umd Gisigie. den massenhaft eingegangenen Seldsieg stade Pie ander Pelig ein. Korl. gin; PlatFanis ergener Bonbuleidoittigung. zum gleichen Preis bat Ausseden erreat und betzess gun29= 2. Jur Gortiment ba.en. Preswüchgtelt meinen vollien we saa aetunden Ja r. 9, 21. Meischelsatel und Lieserung und werde Sie überan matan= gclunden. Jg danie Ihnen für Ihre reelle " Für empfindliche Raucher das Gesundheitsdienlichste der Gegenwart! Absolut nicotin- unschädlich Nach dem Geheimen Hotrat * Universitäts-Professor Reserung und werde Sie öberall weiterempfchlen. gez. Friedr. August Auorr, Markneukirchen. Gasmotor, 8 PS, gut durchrepariert, unter Garantie zu verraufen. Repara. turen an Maschinen, Pumpen 2c. sofort. 18905 Aug. Wildförster. Frau F. Lauterbach, Behandlung von Frauenleiden nach Thure=Brandt uns 27074 Wilhelmstraße 16. Mit Rauoh-— Reinigung 7-0,8 Dr. med. Hugo von giftigen T'E Gerald Verbrennungsansen O#F. Gerold. 1O. R. P. 145727 0. D. R. P. nach Universitäts. 86648 Profess. Dr. Thoms-Berlin. Qualltäten ur Guanlisp“en Preislagen: Grössen. und Broschüren gratt.“(such Proven). Preislisten Wendt's Gigarresfabr. Aklianges., Bronss, Postfach 165 Roth& Junius Hof-Pianofabrik Sagen i. W. Bahnhofftr. 29 " Denkbar K günstigete O T Bezugs□ bedingungen. F Kleinete Raten #### ohne Anzahlung D!] und.S ohne Aufschlag. Prachtkatalog Instrumente werd. auch ver- 4 mietet u. Mieteb. Kauf angerechn. Gebrauchte 2#7 Planos werden In Zahlung Ar genommen. gratis und franko! Räumungs=Ausverkauf. Unser großes Lager in Tuch=, Buckskin= und Paletotstoffen muß bis 1. Jan. 1905 geräumt sein. Zum Verkauf kommen nur erstklassige Fabrikate zu stannend billigen Preisen. Ferner empfehlen wir zu Weihnachtsgeschenken Anzüge, Paletots, Ulster, Morgenjoppen, Schlafröcke, Westen in Wolle, Seide, Plüsch und Sammet. Der Verkauf beginnt am 21. November und endigt am 31. Dezember. 31104 Kallwaeit& Karalus E Bahnhor- u. Südstr.-Ecke. Hagen Bahnhof- u. Südstr.-Ecke. Rud. Dupré Inh. Willy Dupré Juwelier Hagen I. W., nur Kampstrasse 11 Gegründet 1866.— Fernsprecher 767. Grösstes Lager in Juwelen, Uhren, Gold- u. Silberwaren von den einfachsten bis zu den feinsten Stücken zu mässigen Preisen. Anfertigung sämtlicher Goldschmiedewaren nach eigenen Entwürfen und Zeichnung, in eigener Werkstatt und stilgerechter Ausführung. 31900 Unmodern gewordene Gegenstände werden nach Wunsch geändert. Schweizer Uhren — in bester Qualität bei weitgehendeter, langjähriger Garantie. 1 vom ist unter den vieien Margarine-Qualitüten die geseizlich geschützte „Wunderbar“ Margarine Dieselbe steht als Butter-Ersatz einzig da. Illeiniger Fabrikant Jan C. Uhlenbrock Krefelder Margarine-Werke, Krefeld. — Vertreter für Hagen und Umgegend:— Jul. Bovenkerk. 31482 Barmer Bankverein Hinsberg, Fischer& Co. = HAGEN i.W.— Aktien-Kapital Mk. 46140800. Reserve-Kapital„ 8000000. Für Bäcker, Konditoren und Baunnternehmer. Empfehlen uns zum Auf= und Umbauen von Bachöfen aller Konstruktionen. Die Arbeiten werden von uns persönlich prompt und zu den billigsten Preisen ausgeführt. Sämtliche Steine sowie Eisenteile halten wir stets vorrätig auf Lager. Beste Referenzen stehen zu Diensten. Jos. Kirwald& Rings, 81484 Backofenbauer, Hagen i. W., Kölnerstraße 7. Centrale in Barmen. Filialen in Dortmund, Düsseldorf, M.-Gladbach, Hagen, Hamm i. W., Ohligs, Remscheid, Soest und Solingen. Annahme von Bareinlagen zur provisionsfreien Verzinsung zu zeitgemüssen, günstigen Sützen je nach Kündbarkeit. Eröffnung von laufenden Rechnungen mit oder ohne Kreditgewährung zu günstigen Bedingungen.— Eröffnung von provisionsfreien Scheckrechnungen.— Diskontierung guter Geschäftswechsel auf das In- und Ausland.— Domiziistelle für Wechsel.— Elnzug von Wechseln, Zins- und Cewinnantellscheinen auf In- und Ausland zu billigsten Bedingungen.— Ausstellung von Tratten, Schecks und Kreditbriefen.— Vorschüsse auf Wertpapiere.— An- und Verkauf von Staatsnapieren, Aktien und Obligationen.— Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren.— Vermictung von Geflichern im Stahlpanzergewölbe unter eigenem Verschluss des Mieters. 20 empfehlen wir: Große Freude für wenig Geld machen Sie iu Meshnamtn min#l. fIc. I. o.n——„ beliebte Bräsenen#n, weim Sie sich b. Zeiten m. so sehr Sumatra.Has.. 500 Stück Zigarren, 9 cm lang, f kommen lassen Bedex gri.t: geg. Nachn. reizendes Präsans“#esteller erhalt bis 20. Dezember noch 1 tausch od Grz gratis! Ohne Risiko! Wenn nicht gefällt, Umbei Rug. zurück! Ueber 2000 Anerk. Vitte sofort zu bestellen Tresp, Zigarrenfabrik, Neustadt, Wpr. B. 291. Bester Magenliqueur Faslt- Hsi3R eai. 5 biatetisches Genussmittsl. berdin 1534 Se oe de oe Prämüirt: Lenden 1862, Dublin 1965. Paris 1867, Wien 1873, Bremen 1874, erfundene und ann######r*Ve-Stirnberg in Bonn bitter miton—09 als Specialität eingeführte Magenune Chomitern orliten Za Secane besutacmon— voire in keiner Famile fehlen. undh Oellestassan acn, meisien SelohlaluarenPaneelbretter Etagèren Postamente Staffeleien Fantasie-Tische Serviertische Nähtische Schreibtische Schreib-Sessel Schaukel-Sessel Klavier-Stühle Klub-Fauteuils Flur-Garderoben Truhen Vertikows Salon-Schränke Buffets Chalselongues Salon-Garnituren (1 Soia und 2 Sessel) in Tuch, Seide und Plüsch. Teppiche, Bettvorlagen, Angorafelle, chin. Ziegenfelle zu besonders billigen Preisen.— Dahlströms Gymnastisch-Orthopädisches Institut Schwed. Heilgymnastik und Massage. Hagen I. W., Bahnhofstr. 38.— Tel. 735. 30541 Behandlung von chronischen und akuten Leiden. Kuhlmann& Trepper in Hagen i. W. (Inhaber: Fritz Kuhlmann), Hochstrasse 43 unterhalten stets wohlassortiertes Lager in Herren-Kleiderstoffen in nur soliden, haltbaren Qualitäten. Anfertigung nach Mass unter Garantie für tadellosen Sitz. 29755 Muster-Kollektionen stehen auf Wunsch zu Diensten. Moden-Akademie der Zuschneider-Vereinigung von Rheinl. u. Westfalen Cöln, Gereonstraße 2. Zuschneide=Lehraustalt 1. Ranges für Herren= und Damen=Garderobe. Leichtsaßliches System, wenig Maße sicher vassend. Schnittmuster=Versand. Rostenlose StellenVermittelung für Directricen u. Zuschneider. Die Hauptkurse beginnen am 2. Januar und am 1. und 16. jeden Monats. Man verlange gratis illustrierte Prospekte. Unser neuestes Lehrbuch erscheint im Dezember d. J. 31485 Die Direktion. Zur Jetzigen Pflanzzeit empfehle: Hochstämmige Alleebäume, als: Ulmen, Ahorn, Kastanlen, Linden, dasistylla und euchlors etc.; ferner Solltärbäume in div. Sorten sowie sämtliche Sorten Obstbäume in Hochstamm, Pyramiden- u. Spalierformen, ebenfalls Ziergehölze und Schlinggewüchse(wilder Wein, Glyeinen, Aristilochin und Clematis), ferner alle immergrünen Gewächse als: Coniferen, Buxus, Ilex, Alpenrosen, Azaleen u. s. w hochstämmige und niedrige Rosen in prachtvollsten Teeund Remonstantsorten. 28933 Mit obigem Material halte mich zu Neuanlagen sowie Instandhalten von Gärten bestens empfohlen. H. Veldhoen nur Fleyerstrasse 1c. Entölter Kakao garantiert rein, Pfand Mark 1.20, 1.60, 2.— 2.40. Schokolade Pfand 78 Pfg. und höher. Alfred Möbius, Elbertelderstr.1b. Grösstes Schokolnden-Spezial-Geschift. Versuchen Sie es auch! Aus einer solchen Flasche Gellinghoff's Cognac-Essenz bereite ich mir 2%, Liter von meinem so Fast umsonst! sch sende f. 3 M. alles zus. aus ein. onkursmasse: 1 Dampfmaschine za. 30 In hoch kompl.(mit Spirit. heizb.), den Schnellphotogr. Blitz, graße. brachtv. Konzertharmonika m. Nickelbeschl., 2 große Märchenbücher, 3 große Bilderbücher, 6 Spiele als: Gäuse=, Reise=, Affenspiel 2c.1 wertv. Buch, 20 verschied. Geschichtenbücher. Alles neu, reell Hs. Dümsein, Leopoldshöhe 28980(Baden). ür Bauunternehmer. 52 Meter Balkon=Geländer geben. 31687 Geschäftsst. d. B. ind billig abzugeben. We, sagt die HEINRICH LANZ, MANNHEIM. Größte und bedeutendste Fabrik Deutschlands für Dampf-Dreschmaschinen und„Lokomobilen Patent-Selbsteinleger Patent-Strohpressen Filiale: Wallrafsplatz No. 2. a wesiten=Seise Vexnichtet nach 1—Lmaligem Waschen Kopfläuse 10 Pfg. pro Stück nebst Brut. Der Gesundheit unschädlich, ebenso u a Soless virius d Lcarezt: macht diese weich u. flockig, desinfigiert N. G. Spiess. Nürnberg den Haarboden und beugt Schuppenbildung vor. Devots: 0.& F. Meldos, Drogenhandl., Friedr. Lohrmann, Drogerie. a 75 Pfg., bereue ion mir 2% Liter von meinem so nunderschönen und wohlbekömmlichen Cognac. Eben "„#####tet man schnell und einfach aus Mellingholl'## Liker-Essenzen: Absinth. Alpenkräuterbitter. Allasch Ananas, Angosturabitter. Anisette, Apothekerbitter. Arrac. 4romitique. Boonekamp. Breslauer Korn. Cacao, Calmus. herry Brandy, Kurfürstl. Magenbitter. Citronen, Cordial. Dan. iger Goldwasser, Eler-Cognac, Eisenbahn. Bisen, Franzbranntwein, Halb und Halb, Hämorrhoidal Hamburger Tropfen, limbeer, Ingwer, Jagd.Kaffee. Krauterlagenbitter, Kümmel, Mang.Kruiden-Absinth. Magenbitter Nagendoctor. Maraschino, Nordhauser Korn. Nuss. Pepermunt, Fiedermänz, Persico, Pomeranzen, Rosen, Rum. Sellerie, Stein., häger, Stoasdorfer-Bitter, Thorner Tropfen, Nanilie, Wacher. Waigms,### Wermutn- und Zimmt-Likor. Ferner Punsch-, Limegaden; und Bowien-Essenzen.— Die Auleitung, betitelt:„Die Geträke. „###E, für Jebermann“ erhält man gratis in den Verkaufestellen oder dirckt franko von Dr. Mellinghoff& Cie. in Bückeburg Verlangen Sie aber nur Mellinghoff’s Essenzen! Welsen Sie alle andern ruhig zurück! Mellinghoff’s Hasenzen eind zu haben In Plaschen àmp 70 P1 In Hagen bei: Frdr. Böringer, Wwe. Aug. Hollmann, Paul Kaufmann, Fr. Lohrmann, dust. Nagel, W. Schmeitzer. Jos. Schröder Carl Siebel. E. Wolf. In Lotmathe bei: Wwo. Frdr. Ley. Inherrlicher Märchenprocht erstrahlt ein Weihnachtsbaum mit meinem weltdekannten Glas-Christhaumschmuck 1 wirkl. geschmackvolles Sortiment besserer moderner Sachen; unülbertroffene Neuheiten in matter, sche versilderter, glipernder u. glänzend. Ausführg., als Brillantreflexe, leonisch üdersponnene Kugeln, läut. Glöckchen. Trompete m. Stimme, Engel mit Frisur und bewegl. Glasflügeln, Fantasiesachen Perlen, Ciezapfen, Obst, Luftballon, Erddeere, Metonen, Tanzpar, Rotkäppchen, Geldsack mit 50000. Wethnachtsmann, Vogel mit natürl. Federn, Zuckerhut. Spitze, 1 reigendes Biumenmad=10/) Stück, versende chen 2c.2c., zusamm. ca. O4 U, äußerst billigen Preis Hur Zurgest. Weiteren. feblung füge von nur Umü: 1 Fischglas m. beweg! Goldsischen u. 1 Fruchtkorb, garniert mit Früchten, gratis bei. ff. Sortimente dis 20 Mark. C. Reinhard, Lieferant fürstlicher Oöse i. Neuhaus en Bennwes(Thür) Nr. 74 Größtes Geschäft d. Branche am Platze 1000 v. Dankschreiden. Die Kisten wurden aufe Wärmste in 100 v. Zeitungen empfoblen. Auftrag Ihrer Hoh. der Fr. Prinzess. v. S. Meiningen(folgt Bestell.) Im Auftrag Ihrer Bestell). Da Iörer Durcl. der Frau Prinzef. die Üdersendung noch 1 Kiste. Schloß B. Vor 6 Jahren bezog ich 1 Sortiment Christbaumschmuck, mit dem ich sehr zufrieden(folgt Bestell.) Prups v. Gelfenk. Mehrerbekannte Damen ließen sich Ihren wirklich überraschenden Christbaumschmuc senden, und um meinen l. Angehörigen diese Überraschung 2c. Weiß. Bitte mir noch 2 Kisten zu senden. Maiwald. Danke Ihnen für erhalt. Send. Christbaumschmuck u. best, weit. 2 Sort. Habs Sie überall warm empf. Schreider, Lod#, Rutl. — 5 * A 1 An diesen 6 billigen Tagen bewilligen wir auf unsere sämtlichen Artikel eine Preis-Ermässigung von 10—33 Die billigen Tage dauern bis zum 6. Dezember. Hermanns& Froitzheim Elberfelderstrasse. Hoflieferanten. Ecke Mittelstrasse. Schokoladen Lindt Kohler Lala Peter Cailler Hildebrandt Felsche 30015 Eilt! In 7 Tagen vom 10.—/7. Dezember or. Wiese& Sons Stollwerck Hartwig& Vogel Frische Sendungen treffen immer ein. Alfred Möbius, Elberfelderstrasse 10. Ziehung der beliebten und letzten St. Rochus-Lotterie 30000 M. 10000 5000 99 Weihnachtsfür Wiederverkäufer, in größeren und kleiner. Posten, liefert frk. Haus 31359 A. Botz, Hagen i. W., Altenhagenerstr. 78. Hausbrandkohlen und Koks für Zeutralheizungen liefert waggon= und karrenweise bie ans Haus 25586 H. W. Siepmann, Körnerstraße 82. Versende unt. Nachn. 27998 fr. Schweinefleisch apP fd. 65 Pr. Rippen, Nacken, Lummer und Schinken. J. Esser, Menden i. W Pferdebrot billig abzugeben. 31975 Konkordiastraße 3. 15379 Gewinne mit 120000 Mark Wert. Lose a 2 M., 11 Los 20 M. Porto und Liste 80 Pfg. Nachnahme 20 Pfg. teurer. Original-Lose empflehlt und versendet General-Oebit Ferd. Schäfer, Düsseldorf. " Lose hier zu haben bei Otto Reininghaus, Kölnerstrasse 39. Joh Bellmann, Frankfurterstr. 48. 31937 Der ungl, gewinnt! Eine Rollektion Handarbeiten mit = Von einer ersten Plauener Firma erwarben wir Kollektionen, deren Wert sich auf über 6000 Mk. beläuft. Von Montag morgen 9 Uhr ab bringen wir dieselben 50 Prozent 50 0 0 Rabatt! unter Preis zum Verkaur.— Wir bieten hiermit die denkbar günstigste Kaufgelegenheit für Weihnachts-Geschenke.= Gebr. Alsberg HAGEN Elberfelderstrasse Wollen Sie wirklich reell, billig und gut kaufen, so besorgen Sie Thre Weihnachts-Einkäufe bei Robert Hassel Hagen, Elberfelderstr. 28. Ausgelegt: Eine grosse Partie rein wollene Kleiderstoffe * nur wirklich gute Ia. Qualitäten meines Lagers zu extra billigen Ausnahme-Preisen. Ferner empfehle: Wollene Kleiderstoffe in den neuesten Farben und Dessins, in allen Preislagen, das Meter von 65 PfG. an. Kleiderbiber, Kleidersiamosen, Kleiderdruck mn sehr schönen Dessins, das Meter von 35 Pfg. an. Unterröcke, Unterhosen, Unterjacken, Hemden, Schürzen, Schultertücher, Tascheatücher, Handtücher, Tischtücher, Serrietten, Betttücher, Bettbarchende, Bettbezüge, Kissenbezüge, Bettdecken, Schlafdecken, Tischdecken, Teppiche, Bettvorlagen, Regenschirme etc. Auf Damen-Mäntel, Blusen, Costume-Röcke, Mädchen-Mäntel, Knaben-Anzüge, Herren-Anzüge,# Ueberzieher, Joppen, Westen, Hosen hohen Extra-Rabatt. Grundprinzip: Reellität. P. S. An den Sonntagen vor Weihnachten bleibt mein Geschäft bis Abends 8 Uhr geöffnet. 31620 Nr. 264. vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzeile oder deren Raum 15 Pfennig. Samstag den 3. Dezember. 1904. Geiee) täglich mit Ausnahme der Sonnund Festtage. Druck und Verlag: Gustav Butz in Hagen. Fernsprecher Nr. 39. Viertes Blatt. Politische Wochenschau. Der am Dienstag erfolgte Wiederzusammentritt des deutschen Reichstags, mit dem fast gleichzeitig die Parlamente dreier, räumlich sehr weit von einander entiernten Länder, nämlich des Königreichs Sachsen, Jialiens und Japans, eröffnet worden sind, hat uns nunmehr den Beginn der parlamentarischen Hochsaison gebracht. Für die Langsamkeit, mit welcher der Reichstag arbeitet, sobald es sich um die Initiatintätigkeit des Hauses handelt, ist es übrigens kennzeichnend, daß die Tätigkeit des Reichstags mit den bei der vorigen Etatsberatung unerledigt gebliebenen Resolutionen eingesetzt hat um sich dann alsbald der Beratung des diesjährigen Etats zuzuwenden.„So knüpft an das fröhliche Ende der fröhliche Anfang sich an.“ Dies Dichterwort ist jedoch nicht wörtlich zu nehmen. Einen fröhlichen Verlauf verspricht die Etatsdebatte nicht zu nehmen, denn das Bild, welches der Etat uns bietet, ist ein nichts weniger als erfreuliches. Ist doch die Herstellung des Gleichgewichtes im Reichshaushaltsetat auch diesmal nur auf dem leider nicht mehr ungewöhnlichen Wege der Anleihe zu ermöglichen, und die mit unheimlicher Geschwindigkeit anwachsenden Schulden des Reiches wachsen mit dem neuen Etat bereits in die zweite Hälfte der vierten Milliarde hinein. Eine gründliche Auseinandersetzung über die Finanzgebahrung des Reiches wird bei der diesmaligen Etatsdebatte nicht zu umgehen sein. Ebenso werden die militärischen und maritimen Forderungen sowie die Leporello=Rechnung für den Aufstand in Südwestafrika Gelegenheit zu manchen lebhaften Auseinandersetzungen bieten, bei denen der Reichskanzler Graf Bilow auch das eine oder andere über die auswärtige Politir zum besten geben dürfte. In seinem Interview über die deutsch=englischen Beziehungen und unsere Stellung zu Rußland hat Graf Bülow ja bereits die Ouvertüre zu seinen Darlegungen über das europäische Konzert geboten. In dieses Konzert ist, und zwar durch die Schuld des wirtschaftlichen Resonanzbodens, ein kleiner Mißton gebracht worden durch das, freilich wohl nur vorläusige Scheitern der Handelsvertragsverhandlungen mit Oesterreich- Ungarn. Der Staatssekretär Graf Posadowsky, der in der Hoffnung nach Wien gereist war, mit dem unterschriebenen Vertrags entwurf zum Reichstagsbeginn zur Stelle zu sein, ist unverrichteter Sache zurückgekehrt, und zur Zeit läßt es sich noch nicht absehen, ob und wann die Verhandlungen auf diplomatischem Wege wieder ausgenommen werden. Wenn es auch allzu pessimistisch ist, jetzt schon den Teusel eines Zollkrieges an die Wand zu malen, so wird doch bei der Beratung der Handelsverträge, welche den Reichstag in der letzten Woche vor den Weihnachtserien beschäftigen wird, das Verhältnis zu Oesterreich= Angarn die Rolle des horror vachum spielen. Verhältnismäßig unbintig ist im preußischen AbFordnetenhause der mit so großer Spannung erwartete die Hibernia verlausen. Nach einer Bi5Sspegrngesteng..... die Hibernia=Vorlage an die Budgetkommission verwiesen worden, aver der Verlauf italienischen Parlamentes nicht verraten. Wie in nahezu allen italienischen Thronreden der letzten Jahrzehnte ist auch diesmal eine Steuerreform zur Entlastung der schwächeren Schultern in Aussicht gestellt worden. Aber„die Botschaft hör ich wohl allein mir sehlt der Glaube.“ Bis es zu den ersten Anfängen dieser Reform kommt, wird die Zeit längst reif geworden sein für eine neue Thronrede und vielleicht für ein neues Kabinett. Der Mikado hat in seiner Thronrede zur Eröffnung des japanischen Parlamentes eine neue Vorlage zur Bestreitung außerordentlicher Kriegsausgaben angekündigt, und er hat diese bittere Pille mit der außerordentlich schönfärberischen Versicherung versüßt, daß die japanischen Truppen„in jeder Schlacht siegreich gewesen sind.“ Diese Darstellung ist etwas einseitig, wenn auch die blutigen und verlustreichen Stürme auf Port Arthur die japanischen Truppen ihrem Endziel immer zu bringen scheinen. In Rußland werden weite Volkskreise die Nachricht über die Eröffnung des javanischen Parlamentes, falls die Zensur sie nicht unterdrückt haben sollte, mit schmerzlichen Gefühlen aufgenommen haben. der Debatte im Plenum bat bereits gezei, daß trot und alleden“ dem Gesetzentwur“ eine ziemlich Die Kanalkommission alledem und starke Mehrheit sicher sein dürfte. des Abgeordnetenhauses hat sich in dieser Woche an die zweite Lesung der Kanalvorlage gemacht und diese mit unerwarteter Schnelligkeit gefördert. Die Eröffnung des sächsischen Landtags hat serengsss#sverraschungen nicht gebracht. Sie kündigt ##fassun, uber die„anderweite Feststellung der Zivilliste“ an, während es von der immer und immer wieder in Aussicht gestellten Reform des Landtagswahlrechts ganz still geworden ist. Wesentliche Neuigkeiten hat auch die Thronrede des Königs Victor Emanuel zum Zusammentritt des Signe. Skizze von S. Halm. Nachdruck verboten. Signe stand an das Geländer des Bootstegs geblickt. in die klare Flut, über der die #sone stand und das Wasser so durchsichtig nachre, daß man jeden einzelnen Kiesel auf seinem Grunde erkennen konnte. „ eeben ihr lehnte in nachlässiger Haltung ein junger zu. wsißen Strandanzug. Er hatte den Stroh.# Nucen geschoben sodaß der dunkle Haarchopf in dichter Welle darunter hervorquoll. Seine hellen, etwas kalten Augen ruhten auf der jungen Fr##,#e noch immer wie in Gedanken verloren, die Blicke auf die Flut richtete. Einerleiz“ gar nicht langweilig, dies ewige um den klugen Mans.: Ein kleines Lächeln zuckte „Ewiges Einerlei? Nicht doch“ und sie deutete auf das Spiel der Wellen.„Ein ewiger Wechsel; sehen Sie doch. Es läßt sich so schön dabei träumen. nichts denken. I. grn denkt immer.“ sollten Sie nicht au dd ehrun0 schönste Frau. Doch und keunen, gden gepriesenen dolco far niente .###ein Hindämmern—“ Rise nüchte das ds Körpers gewiß min## nüchtern das von diesen schönen Lippen zeichtes Geschwätz v Plinastron, das ist doch alles Der junge Mann lächelte spöttisch.„Och die lieben alles zu ergrunsvottisch.„Ich weiß Der Helb von Port Arthur. Aus dem Leben des General Stössel, des heldenmütigen Verteidigers von Port Arthur, erzählt eine englische Zeitschrift einige interessante Züge. Anatoli Michaelowitsch Stössel ist wie bekannt von deutscher Herkunft. Sein Großvater war Deutscher und gehörte der lutherischen Kirche an; er verdiente sich die militärischen Sporen im Kampf gegen Navoleon und wurde schließlich Gouverneur von Tsarskoe=Selo, wo noch eine Straße nach ihm benannt ist. Eine tiefreligiöse Gemütsstimmung und zugleich ein tatkräftiger, energischer Charakter, das sind die beiden so selten vereinten Eigenschaften, die der General von seinen Vorfahren ererbte. Stössel gilt für den frömmsten russischen Offizier, und nie wird er eine militärische Operation unternehmen, ohne vorher ernstlich und heiß zu seinem Gott gebetet zu haben. Bevor der japanische Krieg die Augen aller auf ihn lenkte, war er nur in einigen celigiösen Zirkeln näher bekannt und galt in militärischen Kreisen für einen besonnenen und tatkräftigen Offizier, der alle seine Instruktionen bis auf den Buchstaben genau ausführte. Aber nur seine allernächsten Freunde und Untergebenen ahnten, daß solch' ungeheure Energiekräfte, solch' löwenmutige Tapserkeit in ihm schlummerten. Manch' charakteristischer Zug verriet jedoch schon den peiden von Port Arthur. Als Stössel noch Kapitän war und in einem Feldzuge eine äußerst gefährliche Position zu verteidigen hatte, kam ein jüngerer Offizier zu ihm und meldete, daß seine Lage verzweifelt sei und er seine Stellung nicht länger halten könne. Stössel sah ihn einen Augenblick ernst an und sagte dann ruhig zu ihm, indem er ihm die Hand freundlich auf die Schulter legte:„Aber Du kannst sterben, mein Sohn!" Der junge Offizier stürzte wortlos fort, um bei der Verteidigung des ihm anvertrauten Postens zu sterben. Eine andere Geschichte erzählt man von Stössel, die einmal während eines von mehreren Offizieren unternommenen Kriegsspiels passierte. Russische Offiziere vereinigten sich östers zu strategischen Uebungen, und dabei saß die eine Partei an der einen Seite des Tisches, die andere an der anderen, und es wurden mit Marken und kleinen Figuren Insanterie, Artillerie, Kavallerie und das ganze Terrain angedeutet. Die eine Partei machte Fortschritte und brachte schließlich die Partei, bei der sich Stössel befand, in eine so schlimme Lage, daß ihnen nur ein Verzweiflungskampf oder Kapitulation übrig blieb. Die Offiziere traten zu einer Beratung zu sammen und äußerten ihre Ansichten über die Gefährlichkeit und Hoffnungslosigkeit der Stellung.„Ich würde meine Kanonen vernageln und dann Selbstmord begehen,“ sagte ein Offizier, halb scherzend, halb ernsthaft.„Ich würde mich mit der Gewißheit begnügen alles, was in meinen Kräften stand, getan zu haben und ruhig das Weitere abwarten.“ Dann sahen sie alle auf Stössel, der mit tiefstem Ernst in der Stimme, wie wenn er vergessen hätte, daß alles nur ein Spiel sei, ausrief:„Ich würde meinen letzten Brief an meinen perrn, den Zaren, schreiben und ihm mitteilen, daß ich meine Pflicht getan hätte und daß ich sie fürderhin tun würde. Und dann würde ich alle meine Leute zusammenrafsen, meine Seele Gott befehlen und einen letzten verzweiselten Angriff wagen“. Daß es ihm mit dieser Aeußerung Ernst war, das beweist der Brief, in dem Stössel den Zaren und die Zarin um ihren Segen bat und erklärte, daß er bis zum äußersten aushalten werde. Stössel liebt es besonders, unter den einfachen Soldaten herumzugehen und ihre Gemüter mit Hoffnung und neuem Mut zu erfüllen. Nachts, wenn die Soldaten rasten von ihren Mühen, zieht er die Generaluniform aus, tut die Orden und die prächtigen Verzierungen ab und legt eine gewöhnliche Soldatenkleidung an. Dann geht er von Zelt zu Zelt, spricht mit den Schildwachen und hat für alle ein tröstendes Wort. Einmal hielt er plötzlich in seinem traurigen Marsche inne und fragte einen Mann, der nahe bei ihm stand:„Für wen kämpfst Du?“„Für den Zaren und mein Land!“ war die schuelle Antwort.„Das sind zwei gute Dinge, mein Sohn!“ sagte der General.„Aber es gibt auch noch andere, und von denen will ich Dir nächstens erzählen.“ Er meinte Gott und die Religion. Stössel ist bekanntlich verheiratet; seine Frau ist eine zarte, gebrechliche Erscheinung mit einem bleichen lieblichen Gesicht, doch in dieser zarten Gestalt lebt etwas von dem Mute, der ihren Mann beseelt. Westsälisch=Rheinisches. * H a g e n, 3. D e z.[ A l t e r s= u n d I n v a l i d i t ä t s Versicherung.] Die Rentenzahlungen und Beitragserstattungen der 81 Versicherungsanstalten haben im Monat September des lausenden Jahres 10,9 Millionen Mark oder nahezu 1 Million Mark mehr als im gleichen Monat des Vorjahres betragen. Die Ausgabesteigerung fällt fast ganz auf die Invalidenrente. Ihr Betrag ist von 7,5 auf 8,4 Millionen Mark gestiegen. Auch die Krankenrenten und die Beitragserstattungen haben Steigerungen der Beträge, aber nur kleinere, aufzuweisen, während die für Altersrenten gezahlte Summe immer noch etwas zurückgeht.— Der Erlös aus den Beitragsmarken im Monat Oktober hat 13,6 Millionen Mark ooer 0.5 Millionen Mark mehr als im gleichen Monat des Vorjahres ausgemacht. s Hagen, 3. Dez.[Tod auf den Schienen.] Gestern nachmittag gegen 4 Uhr 40 Min. wurde auf der Bahnstrecke zwischen Einsal und Altena von dem Personenzuge Hagen—Siegen ein italienischer Erdarbeiter überfahren und sofort getötet. Es scheint Selbstmord vorzuliegen, da der Betreffende, der mit anderen Arbeitern neben dem Gleise arbeitet, beim Nahen des Zuges plötzlich vor den Zug sorang. Die Veranlassung, welche den Mann hierzu trieb, ist unbekannt. #. T%.(Auf der Jagd nach dem Geld) traf gestern abend ein Geschäftsmann aus Dortmund hier ein. Ein hiesiger Buchbinder, der heute von „ahur, zus de Reise nach Brasilien antritt, mit der 5e5 dem Pscht mehr noch der Heimgt zurückzukehren, hatte Soaremn gskantr zige. u g....0) Mark ale möglichen . 5is Ssgt“ Wgsg. Gemeinschaft mit seinem Sohne an die Wilden Südamerikas veräußern will. Bezahlt samen Herreise kennen gelernt. Ein gewisses Etwas hatte ihn gereizt, ihre Bekanntschaft zu machen und da die schöne iym das nicht wehrte, war er ihr der ständige Weiter geworden, Frau Siqnes Schatten, wie ihn die Lästerzungen getauft. Er begann der Rolle. die mt“ gnm. begann der Rolle, die er spielte, allmählich überdrüssig zu werden. Frau Signe verstand ihn in einer.= halten und ihn in einer lächerlichen Distanz zu ., er wollte doch mehr: so einen hübschen kleinen Flirt, ohne ernsten Hintergrund, mit e%* Geilt, ohne ernnen Hintergrund, mit vorübergehendem Gefühlsüberschwang und.vernünftigfreundschaftlichem Händedruck, zum Schluß„fure Fch insterßiur meteai“ an erinnert sich späterhin mit einem so angenehmen Nervenkitzel SFechnes Passsatsonogur. Man brauchte ja nicht gleich alles tragisch zu nehmen, auf die Spitze zu war doch schließlich ein moderner ### levie im 20. Jahrhundert und hatte natürlich waren die Sachen nicht und noch im letzten Augenblick bekam der Verkäufer Wind von der Sache. Er erwirkte nun schleunigst einen Pfänduugsbeschluß und eilte nach Wetter, wo zu seinem Schrecken weder die gekauften Sachen noch der Käufer mehr waren. Am nächsten lorgen um 9 Uhr sollten beide von Cuxhaven abgehen. . enn in de. Fahrplan und der Dortmunder steigt in den nächsten Zug. Um 7 Uhr heute morgen konnte amburg sein, bis er mit einem Gerichtsvollzieher nach Curhaven kam, ging jedenfalls gerade der Dampser Ihre Schönheit war!„Seien Sie nicht närrisch, Klingström. Sie wissen doch, ich bin nicht wie die anderen Frauen.“ „Nein, Sie haben eben kein Herz,“ entfuhr ihm zornig. „Vielleicht.“ Er sah sie von der Seite an. Das wars, was ihn anzog und abstieß. Diese sentimentale Trauer, das bittere Lächeln der Erfahrung. Teufel auch, wenn und, so hübsch gewesen wäre— sein Genre waren gieze Frauen mit der ewigen Erinnerung eigentlich „Frau Signe.“ „Nun, lieber Don Quschote?“ in See und— Ware und Käufer sieht man niemals wieder. Herne, 1. Dez.[Geschenk.] Fabrikant Baum überwies der Stadt ein Geschenk von 10000 Mk. zur und 8500o me, Festeg d e desclossen ist * Herne, 1. Dez.[Eingemeindung.] Die Stadtverordnetenversammlung beschloß grundsätzlich die Eingemeindung von Horsthausen und Baukau. * Gelsenkirchen, 2. Dez.[Zurückweisung von Vorwürfen.] In der heutigen Stadtverordnetensitzung nahm der Erste Bürgermeister Veranlassung, die Vorwürse, welche der Professor Emmerich aus München in seinem Gutachten gelegentlich des Gelsenkirchener Wasserwerksprozesses erhoben hat, zurückzuweisen. Der Bürgermeister erklärte, daß die Behauptung, Gelsenkirchen sei der schmutzigste Ort der Welt, direkt unwahr sei. Das Gutachten sei in den meisten Teilen falsch, in den übrigen Teilen ein Phantasiegebilde, und er müsse im Namen der Stadt Gelsenkirchen die Behauptung mit aller Entschiedenheit und Entrüstung zurückweisen. Das Stadtverordnetenkollegium stimmte den Ausführungen in allen Teilen bei. In derselben Sitzung gelangte eine neue Armenordnung zur Annahme. * H a t t i n g e n, 2. D e z.[ D e r g a n z e N a c h l a ß) eines dieser Tage verstorbenen, alleinstehenden, älteren Hattinger Arbeiters bestand in einem sorgfältig verchnürten Kistchen mit einer— Dynamitpatrone. Wilange sich das gefährliche Ding in dem Besitze der Mannes befunden hat, läßt sich heute nicht mehr feststellen; wenn es zu seinen Lebzeiten bekannt geworden, so würde allein der Umstand, daß er die Patrone besaß genügt haben, um ihn auf 3 Monate ins Gefängnis zu bringen. urg2 * Euskirchen, 1. Dez.[Erstickt.] Die 55jährige Rentnerin Fräulein Hamm in der Baumstraße erstickte nachts durch Gasausströmung. Aus anderen Provinzen und * D e t m o l d, 1. D e z e m b e r.[ T y p h u s b a z i l l e n i m Leitungswasser.] Große Bestürzung ruft eine heute vom Magistrat erlassene Bekanntmachung hervor, derzufolge durch bakteriologische Untersuchung festgestellt ist, ... dem Quellwasser, welches die stäotische Wasserleitung speist, außer anderen Bazillen auch Typhus= baullen befinden. Nach den gemachten Erhebungen ist anzunehmen, daß durch den großen Regen am 10. Nov die an der Oberfläche bezw. in den Svalten befindlichen Bazillen in die Quellkammer gelangt sind. Daß diese Bazillen noch Ansteckungskähigkeit besitzen, ist nicht nachgewiesen; doch ersucht der Magistrat, das Leitungswasser nur in gekochtem Zustande zu gebrauchen. * Berlin, 2. Dez.[Lurichs Abschied.] Im Palasttheater findet zurzeit eine Ringkampfkonkurrenz statt, aus der nun ein Hauptteilnehmer, Lurich. den sogenannte amerikanische„Weltmeister“— woher er den hat, weiß nur er selbst— unter etwas sonderbaren Umständen ausscheidet. Er gibt, wie er dern Beteiligung an der Konkurrenz auf. Aber für einen guten Abschied hat er, bemerkt das genannte Blatt hierzu, so vortrefflich er auch als Schauspieler ist, nicht gesorgt. Lurich wurde vorarstern abend von Petroff mit Untergriff von hinten n die Höhe gehoben und mit kolossaler Wucht zu Boden geworsen. Auf seine ängstlichen Haltruse wurde der unterbrochen. Der Arzt konstatierte eine Ver.= tauchung der Zehe. Folglich muß man zwar den Unf#all wohl für echt halten. Aber daß Lurich sich so beeilt. die kleine Verletzung als Vorwand für sein Ausscheiden aus, de Konkurregz zu benutzen, gibt zu denken. Eine Verstauchung der Zehe kommt beim Ringen häufig vor jeder Ringer kennt sie und hat schon häufig trotzdem . 4„aß Lurich nicht zwei bis drei Tage soartet, bis das Uebel verschwindet, beweist, daß ihm der Unfall recht gelegen kam. Von Beancairois hatte er bereits eine Niederlage erlitten, Petroff gegenüber mußte er für besiegt errlart werden, und dan er von Pohl geworsen scher Freuno hatte ihn in der Jugend um Ehre und Ansehen gebracht, ein Weib ihn um ein Jugendglück es 1betrogen. Jetzt sollte ihm meine Liebe alles ersetzen und ich fühlte mich geschmeichelt, glaubte eine graße heilige Mission auf mich zu nehmen. Das Cnde annen Sie und was dazwischen lag? O Gott, Sie lieben alles zu ergründen“ und 5########### die tänzelnden Wellen.„Aber sek“ Eit nur das tänzelt, sich anschmiegt, ein anmutiges nähern, sich meiden. Funke. „Und wenn der Himmel Sturm und Wetter toben?“ möglicherweise Prägende Peter denkenseuscdein an unterdrüchter Seuiszer Hoß fhre Brust. Jander Ein Augen hatten sich verschleiert. Ihre klaren „Gehen wir,“ sagte sie kühl. Ach ene# mizum Diner umkleiden." nisch muß mich seinen Augen glomm ein sich umwölkt, wenn kühle, schöne Geschöpf. das Leben zu verschönern. An eine zweite Ehe schien sie ja gottlob nicht zu denken. Kokett war sie auch Olaf Klingström nagte unmutig Miicseuser buhschen. Schnurrbärtchen, während sein ##c auf der schönen Landsmännin ruhte. Parbleu! sie war wirklich bezaubernd. Diese natürliche Frische, Kühle, die ihn oft rasend machte, dieser 9½— fei nige Korver, der seine Hals, über dem Haal, silbern schimmernd, bauschte Zum Närrischwerden und dabei—— Er stampfte unwillkürlich hörbar mit dem Fuß. „Sie sagten—?“ Uar in 5iAmanzne lich=kühler Blick trieb ihm das Blut Aergerlich! auch das noch! hatte nur so meine stillen Betrachtungen“ und bei sich dachte er, ihren fragenden Beig Gote-cn#inazo der Feufel, ich mache, #### eine Kardinaldummheit, nur um hinter kommen, also schweres Geschütz, alter Jungel auf den Köder fliegen die Weiber ja doch— alle— alle— ich heirate sie.“ 1725.„uszend hov er die Augen zum Firmament, Somisches gal etwas unendlich „Gnädigste, wann werde ich armes Wurm endlich Guade vor Ihren Augen finden?" Sie blieb stehen, lächelnd, überlegen, ruhig auf ihn, der vielleicht um einen Zoll kleiner als sie selbst hinunter blickend. nee pe selost, garmer, Freund, der leere Magen scheint Sie elegisch zu stimmen.“ u Spotten Sie nut, mir ists bitter erns“ sagte er Sie nannte ihn zuweilen gern ärgerte ihn jedesmal 0 spottend. Es Sia Sis znachen sich lustig, grollte er, nund ich liebe „Wirklich?“ „Siqne, Sie töten mich mit Ihrem Spotte „O, oi wir werden nach dem Diner Ihre erstehung seiern, fürchte ich!“ 097e AufEs lag trotz aller Ironie ein gut Teil freundlichen Veraugssäpin. Stimme, den er wohl „Signe, Sie ahnen nicht, ich habe Sie lieb: ach ich leide und Sie machen sich lustig. Ich vordiantmehr Ihr Mitleid als Ihren Spott.“ „Mitleid?“ sagte sie gedaukenvoll.„Ihr Männer packt uns immer bei unserer schwachen Seite und ente#eine andere, des Mitleids seid Ihr immer Mit müder Bewegung ließ sie sich auf einen Felsen nieder und stützte den Kopf in die Hände „Mitleid“ fuhr sie fort.„Wissen Sie ich beinahe an zuviel Mitleid zugrunde ginas Setzen Sie sich zu mir. Ich werde Ihnen die Geschichte meines Lebens erzählen und Sie werden mich vielleicht verstehen. Ich ward mit 17 Jahren Doppelwaise und kam ins Haus meines Oheims; ich war arm, aber ich war gut erzogen, jung und die Leute saaten auch hübsch. So ward ich bald umworben, begehri von einem Mann, den ich bisher nie kennen gelernt „nut Magnußen, mein späterer Mann, war nicht mehr jung. Ich wußte nichts von seiner Vergangenheit, wußte nur, daß er reich war und trotzdem still und zurückgezogen lebte. Die Leute wollten allerlei wissen. Nu; man redet ja so gern und leicht über andere. Mir war Magnußen sympatbisch, noch weniger als nich trug Mainus:; vaß er sich mit Absichten auf mich trug. Mein Onkel aber war für die Partie. Magnußen war ja reich. Dennoch wehrte ich mich ein volles Jahr, um zuletzt doch dem Schicksal zu er#n guen hatte gewußt, mich bei des Weibes schwächster Seite zu packen. Mein Mitleid war für ihn geweckt. Er war ein einsamer Mann. Ein falkennen F.. Ine wur bazwischen tan? D Gott, wic viel Jammer, wie viele Enttäuschungen! Bald sah ich ein, daß man ein frevelnd Spiel mit mir getrieben. Der Freund, der Magnußen um Ehre und Ansehen gebracht, hatte nie eristiert. Er selbst hatte seine Ehre verwirkt. Und nicht ein Weib hatte ihm oas Glück gestohlen; er hatte mehr als eins unglückich gemacht. Warum Sie mit all diesen Eiuzelheiten langweilen? Genug, daß ich bald Illusion um Illuion hingeben, erkennen mußte, daß neben mir ein habgieriger Wüstling, ein Egoist hinlebte, der mich wo er konnte, demütigte, quälte, mißhandelte, kurz. mich an den Wahnsinn brachte, bis ich die Fesseln zerriß und mir zuschwor, nie mehr einem Manne gegenüber schwach zu sein, schwach im Mitleid.“ Die junge Frau hatte mit bebender Stimme. in der noch vergangenes Leid nachzuzittern schien, ge endigt. Klingström saß vorgebeugt und zeichnete mit seinem Stock allerlei Figuren in den Sand. „Sie nehmen die Dinge vielleicht zu tragisch“ begann er, doch schon mit dem Gefühl, daß seine Sache verloren. seine Signe erhob sich. „Lieber Freund. Wir sind zwei Weltanschauungen. Darin mögen Sie recht haben. Also trennt uns Schlimmeres als Welten und Meere. Sie den Gong? Geben Sie mir Ihren Arm. Oder lieber nicht. Dort drüben promeniert die kleinBaronin. Ich möchte Sie nicht in Mißzkredit bringen.“ Klingström klemmte das Monokle ein schöne Frau; sagte er. ene Signe lächelte. „Ich glaube,“ sagte sie mit seinem Lächeln.„die Harantnaciref es verstehen, Ihre Wunden zu nac meinem Jungengen a.: Ich habe Sehnfucht stehen.„Sie Gesicht trug einen blöden Ausdruck. Eine Frau, die bereits Mittter, verlor für ihn jeden Reiz. Signe seine Gedanken erriet? „„Und ov!“ sagte sie lächelnd,„einen Jungen von „Jahren und er in mein Ebenbild. Bielleicht greifen Sie jetzt, warum ich so gerne den Menschen auf den Grund gehe. Sie werden mich zwar nicht Gareres“; aber 4n, sage zionen: es aibt nichts dankareres, alo aus der Tiefe einer Kinderseele zu schöpfen, ihre geheimsten Regungen zu erforschen.“ Slinaström an der...7.29e sab man Olaf Klingström an der Seite der pikanten kleinen BaroSammene. adegesellschaft aber machte dazu 4 * auch nicht zweiselhaft erscheinen. bar.###, keine Aussicht auf einen der drei ausgesetzten Preise von 3000, 2000 und 1000 Mark.— Jakob Koch hatte Lurich bekanntlich zu einem Maich herausgefordert, wer aber nicht reagierte, war Lurich. Hamburg, 30. Novemver.[Von den Toten auserstanden.] Ein verhängnisvoller Irrtum, der eine Reibe unangenehmer Verwicklungen im Gefolge hat, ist hier bei der Ermittlung der Persönlichkeit eines Toten vorgekommen. Es handelt sich um solgendes: Im August ds. Is. war der 24jährige Sohn eines wohlhabenden„Fabrikanten, des Kommerzienrats Fr. aus Limbach(Sachsen), in Hamburg bei einem Geschäftsmann Stellung. Der junge Mann war auf abschüssige Bahn geraten, hatte schon verschiedene Straftaten verübt und machte sich auch bei dem Bleicher noch der Unterschlagung schuldig. Er flüchtete und schrieb an den Bleicher, er werde sich im Falle einer Anzeige erschießen. In der Nacht vom 25. zum 26. August dieses Jahres wurde nun ein junger Mann in Hamburg bei einem Einbruch ertappt und verfolgt. Als er sah, daß es fur ihn kein Entkommen mehr gab, erschoß er sich. In seiner Tasche wurde ein Zettel mit den Worten gefunden:„Ich heiße Morituri, forscht nicht nach mir!“ Durch angestellte Erkundigungen und namentlich durch die bestimmte Aussage des Bleicher und anderer Versonen, die mit dem Sohne des sächsischen, Fabrikanten verkehrt hatten, wurde der Erschossene als jener Fr. anerkannt. Auch die bei der Leiche gefundenen Sachen von diesen Perionen als dem Fr. gehörig bezeichnet. Durch diese Erklärungen war die Polizei überzeugt, daß man es mit der Person des Fr. zu tun habe und ließ die Leiche beerdigen. Der Vater des Fr., der säichsische Kommerzienrat, wurde von dem Vorgefallenen benachrichtigt, und er sandte auch die Beerdigungs kosten. Die hinterlassenen Sachen wurden, da der auf sie verzichtete, vernichtet. Jetzt ist aber der wirkliche Fr. plötzlich aufgetaucht. Man hat also einen gänzlich unbekannten Menschen als den Sohn des sächsischen Kommerzienrats beerdigt. Der wirkliche Fr er sich zur Zeit des Einbruchs und des Selbstmordes des Unbekannten außerhalb Hamburgs befand, hat sich in verschiedenen Städten verborgen gehalten, bis er in Bremen bei einem Einbruch erwischt wurde. Bei der gegen ihn eingeleiteten Untersuchung kam auch die Unterschlagung bei seinem früheren Brotherrn, dem Bleicher in Hamburg, zur Sprache. Nachdem er in Breinen seine Strafe verbüßt hatte, wurde er nach Hamburg geschafft Jetzt hat auch dort die gerichtliche Verhandlung gegen Fr. stattgefunden, und der Bleicher, der als Hauptzeuge geleiden war, konnte sich überzeugen, daß er sich bei der Ermittelung der Persönlichkeit des erschossenen Einbrechers gründlich, geirrt hatte. In sehr unangenehmer Lage befindet sich die Polizei. Sie wird dem Vater die erstatteten Beerdigungskosten vergüten müssen, und eine Ermittelung der Persönlichkeit des Beerdigten durfte iyr jetzt schwer fallen, da ja alle Erkennungszeichen: Kleidungsstücke, hinterlassene Sachen usw. vernichtet worden sind. .“ Instervurg, 2. Dezember.[Sechs Wochen Ge„= fur einen Gewissenskonflikt.] Wegen Gehorsamsverweigerung hatte sich der Musketier(Rekrut) Johann Pilich vor dem Kriegsgericht in Insterburg zu verantworten. Der Angeklagte, der im Oktober d. I dem dortigen Insanterie=Regiment Nr. 4 zugeteilt war bekennt sich zur Gemeinschaft der Adventisten und wei##rie... oher hartnäckig, am Sonnabend, als seinem Wochenfeiertage, Dienst zu tun, weil ihm dies seine Religion streng verbiete. Ermahnungen und gütliches Zureden seitens der Vorgesetzten, den Mann zu Erfüllung seiner Dienstobliegenheiten auch am Sonnabend anzuoene Erfolg, so daß er jetzt unter Anklage gestellt wurde. Das Kriegsgericht verurteilte, wie der„Volkszta.“ mitgeteilt wird, den„renitenten“ Recruten zu der im vorliegenden Falle geringsten zulässigen Strafe von sechs Wochen Gefängnis. Gleichzeitig wurde einstimmig beschlossen, für ihn ein Gnadengesuch beim Kaiser zu befürworten. seelenvolles Spiel ergrissen und fortgerissen, hin in jene Sphären, in veren Nähe die Götter ihre Wohnsitze aufschlagen, und erst durch das Fallen des Vorhanges, der gie nunstlerin dem Anblick entrückt, wird man in die Wirklich keit zurückversetzt. Die Direktion teilt noch mit, daß die Vorstellung außer Abonnement stattfindet. Abonnenten erhalten Eintrittskarten zu ermäßigten Preisen. Am Sonntagabend kommt zur Aufführung „Familie Löffelmann“, Schwank in 3 Akten von Julius Rosen. Die Vorstellung findet im Hohenzollernsaal in Altenhagen statt, woselbst auch der Vorverkauf der Karten stattfindet. Als Sonntagnachmittag Vorstellung welche ebenfalls im Hohenzollernsaal=Altenhagen stattfindet, geht Anzengrubers„Pfarrer v. Kirchfeld“ in Ein besonderer Vorzug des Buches ist neben der glänzenden Form der Darstellung der angesichts der ge miäsige Brn Blder Gußerst .—Pbruche des guten Meisters von Brunn Verlag in Leipzig.) Zweites Tausend Preis gebunden 2 Mark. Hervorzuheben ist an diesem eigenartigen Büchlein die kraftvoll männliche, oft derb humorvolle Art, in der dieser gute Meister und LebensM####te#. Glaubensbekenntuts ablegt, indem er sein Verhältnis zur innern und äußern Welt, zur Religion an in und Wissenschaft und zum Staat als moderner Mensch in kurzen, klaren Reimsprüchen offen darlegt. Kunst, Theater und Musik. v. Bastineller. Es wird uns geschrieben: Für nächsten Mittwoch den 7. cr. hat die Direktion eine unserel beliebtesten deutschen Künstlerinnen, Frl. Käte Jasté, für ein einmaliges Gastspiel engagiert. Zur Aufführung gelangt an diesem Tage Wildenbruchs vierBalser“ mit Frl. Käte Basté als Lon.„Wie seh. die Künstlerin, die auch bei uns noch in bestem Angedenken als„Der kleine Lord“ steht überall geseiert wird, beweist ein Artikel aus der „Halleschen Zeitung“. Diese schreibt:„Wohl selten sind die weißen Räume unseres Theaters von einer eines sicheren Kunstgenusses harrrenden Menge so dicht besetzt gewesen. Es war ja auch nicht anders zu erwarten: war doch jedermann begierig, Frl. Käte Basté, um die in den letzten Tagen sast ausschließlich das Gespräch gedreht, noch einmal auftreten zu sehen. Als die gefeierte Künstlerin auf der Bühne erschien, wurde sie mit stürmischem Jubel begrüßt und ihr aus den Reihen ständiger Theaterbesucher ein prächtiger Blumenstrauß zugeworfen. Und nicht zu frühe hatte das Publikum ihr zugejubelt, nicht zu viel war in den Blättern über sie geschrieben. Der gestrige Abend rechtfertigte wieder einmal vollauf den bedeutenden Ruf der Künstlerin. Wie verstand es aber die Künstlerin so recht von Herzen zu Herzen zu sprechen, wie bewunderungsvoll zeigte sich wieder ihr Talent, alle seelischen Effekte so meisterhaft zu offenbaren. Man mird durch Ih. Literarisches. Ni in zum Mississippi. Reisebriefe von ##5%##. 20 d Verlag von Bruno Feigenspan, Pößneck Xh. Preis: Zwei Mark. Der als gewandter Feuilletonist bekannte Verfasser tritt hier mit amerikanischen Reisebriefen vor die Oeffentlichkeit, welche sich durch di muntere anschauliche Schilderung von Welt und Menschen wie ein Roman lesen. Mit jedem Kapitel wächst unser Interesse, denn nirgends in diesem Buche finden wir einen nüchternen Bericht, eine trockene Schilderung; eingestreute Anekdoten; kleine amüsante Erzählungen würzen das Ganze, Ta., Schif), wruves den Ozean durchschneidet, die Straßen der Großstädte, die Landschaften werden zur Szenerie mit handelnden Personen. * An Boro und im Sattel.“ Farbige Blätter ans meinem Reisetagebuch. Von Daniel Tiehl, Verlag von Morin S. auenburg, Lahr i. B. Ein herzerfrischendes ##el gesunden Humors, voll warmer Naturschilderungen und voll warmer Liebe zum deutschen Vaterlande. Der Verfasser schildert uns zuerst seine Reise von Hamburg nach Callao=Lima, dann folgen, bunt durcheinandergewürfelt, packende Augenblicksbilder von seinen Reisen, und schließlich, im dritten Abschnittt unter r Bezeichnung Iim Sattel“ Schilderungen der Streifzuge und Erlebnisse in Patagonien. Aber auch wer nicht den Aequator hinausgekommen ist, wird sich an diesen lebenswahren Skizzen ergötzen. allen In= und Ausland=Patentsachen erhalten die Leser unserer Rettung Rat und Auskunft durch das Patentbureau von F. W. Engeis& Nez, Elberseld. Bei brieflichen Anfragen Rückporto erbeten. Patent=Erteilungen. 157620. Verfahren zur Herstellung von Schirmschiebern. Bremschey u. Co., Ohligs. Gebrauchsmuster=Eintragungen. .Nr., 437621. Kleiderraffer mit zwei aus einem Stück hergestellten Stoffhalterunterteilen und darauf befestigter Zie,„alsz,„Pustag,. Fepen, Unter=Parmen.“ . er. 23-618. Eßbesteck, bei welchem Gabel und Löffel um die Klinge geklappte Heft des und Söhne, Solingen. —„Nr. 23752—. Drahtschneider, bei welchem die eine uttels Erzenterscheibe der anderen gegenüber lbar ist. Schulte u. van der Beer., Barmen. „ r. 23792#. Verierverdeck für Vorhangschlösser Vereinigte Riegel= und Schloßfabrik, Velbert. .5180l Glockenechloß mit nur einer zugleich 8l5. Zuyalseoet„#, als Klöppelanschlag dienenden Feder. Wilhelm Brinkmann, Velbert. 3 KEEE Extra-Offerte " die Orchideen und ihre Kultur im Zimmer Von A. Braecklein. Mit 50 Abbildungen. In Ganzleinen sein gebunden Preis 8 Mark. Verlag von Trowitzsch& Sohn in Frankfurt a. d. O. Das Buch #ercend für die allgemeinere Einführung der prächtigen Orchideen: es ist die erste sachgemäße Anleitung zur Orchideenkultur im Zimmer, aufgebaut auf per langjährigen Praxis eines vielerfahrenen Spezialisten. Preussleche Staate Medallle EeJeidenchoffe I S — JElennige #in unvergleichlich teicher Auswahl. Imme die neuesten u schönsten.— Sollbe u fahr Litn Ausstellungs=Medaillen. e Hoflieseranten=Divlome Deutechlande grüsatos Spezial-Beidengeschäft Nech. Seiden-Koberei Nichels& Cie. Berlin St. 19 „# Leipalger Strase 43 Bake Markgraten-Prasse N Preben pertofrel uRe29E 32030 9DDer Haselnüsse bei 10 Mark Einkauf(Wert 1.50—3.00 Mark. „ 5—10 Mk.„ eine billigere.— Ernst Landskrone, Frankfurterstrasse 42 Spitze Salonicki Pid. 30 Pfg. Feinste Taragona Psd. 35 Pfg. 10 Pfd. 3,25 Mark. Echte Sicilianer Psd. 40 Psa 10 Pfd. 3,60 Mark. empfiehlt sein groses Lager in Hamburger, Bünder, und Holländer Zigarren! Schreib-, Galanterie- und Kontor-Artikel, evangelische und katholische Gesangbücher, Portemonnaies, Brief- und Zigarren-Taschen, auf welche ich den Namen in Gold noch gratis drucke. Grösste Auswahl in Spielwaren, Tornistern und Schul-Artikeln — zu äueserst billigen Preisen. gesunde Charente Pid. 28 Pfa 10 Pfd. 2,50 Mark, feinste große Marbote Pfd. 40 Pf. 10 Pfd. 3,50 Mark. Apfelsinen Empfehle als passende Meihnachts-Geschenke: 10 Sick. 1064er Valencia 25 Pfg. „ 714e" 30 „ 420er" 40 wirktic merksam Aepfel Die verehrte Kundschaft von Hagen und Umgegend mache ich auf mein promptes und sauberes Bedienen in Bilder-Einrahmungen auf; d e s h a l b v e r s a u m e e i n j e d e r n i c h t d i e 8 Hotel=Restaurant oder besserer Gasthof wird sofort zu pachten gesucht Kauf evtl. nicht ausgeschlossen. Angeb. erb. unt. F. H. G. 100 an Rudolf Mosse, Erfurt. 32056 Frankfurtersrasse, Nr. 42 Ernst Landskrone. Per sofort eine Wohnung, 62 — iD 44 — 10 Pfd. von 55 Pfg. an. Ferner empfehle: Feigen, Datteln, Krachmandeln, Traubrosinen, Almeriatrauben, Amerikanische Rüsse, Kokosnüsse usw. sehr billig. Für Wiederverkäufer, Vereine u. Gesellschaften billigste Bezugsquelle und Extrapreise. Aug. Siemert. Frasgr. 65 P. 5 S. ∆ la. Glacéhandschuhe ∆ 2 Druckknöpfe, 1.76 Mk ∆5 ube 1 o "„" 1 Jahr Gerantie, 86 Lig. Hosenträger* * Neugarten, Elbertelderstr. 63. Per sofort eine Manse Kühe, 2. Etage, von 4 großen Räumen und einer Mansarde, mit allen Bequemlichkeiten, zu vermieten Wilh. Arenz, 32094 Hochstraße 47. Wohnung v. 3 Zimmern, abgeschl., auf sofort od. 1. Fedr. und 2 Mans.=Zimmer vr. Fedr. zu verm. Wiesenstr. 10. 31777 Wohnungen welche noch Milch geben zum Versand zu kaufen gesucht. Habe stets große Auswahl in hochtragenden und### bo g frischmiichgebender Kunei und lade zum Kauf und Tansch ein. Emil Rosondahl, 32139 Elberfeld=Mirke. zu vermieten. 82116 Näheres Volmestraße 76. Wasche Wasch-Extrakt 3 mit — Grosse Prümien-Vertellung.— Fabrikant L.. Leitermann, Eiborfold. Fischkonserven= und Kösewaren=Geschäft mit guter Kundschaft, umständehalber sofort billig zu verkaufen, Pferd u. Wagen muß mit übernommen werden. Angeb. unt. A 31968 an die Geschst. d. Ztg. Für Bäcker und Konditoren! Ein Bäckerlokal mit heller Backstube, Mitte der Stadt, 1. Mai 1905 zu vermieten. Angebote unter S 82077 an die Geschäftsstelle d. Zig. Im Mittelpunkte der Stadt suche ich zum 1. Mai 1905 Parterre od. 1. Etage 7—8 Räume und Badez., sowie 1—2 Mansarden, od. 2—3 Räume parterre und die übr. 1. Etage zu mieten. Angebote mit Angabe des Preises erbeten unt. B 31976 an die Geschst. d. Zig. Kommis, 19 Jahre, Kontorarbeit. perfekt, sucht per bald Stellung als Kontorist oder Lagerist. Angeb. unter C 81962 an die Geschst. d. Zig. Ein tüchtiger solider Grobschmied Tüchtige Manker und Handlanger wird gesucht. Augebote unter J 32021 die Geschäftsstelle d. Ztg. Ein erfahrener u. zuver bef. Walzendreher wird von einem größeren Walz werk gesucht. Angebote unter K82023 an die Geschäftestelle d. Ztg. erbeten. Die Agentur einer gut eingeführten deutschen Feuer=Versicherungs=Gesellschaft für Milspe und Umgegend mit bestehendem Inkasso ist zu vergeben. Kautionsfähige Bewerber bel. gre Angebote unter H 32020 2 solide Klempner sofort für dauernd gesucht. Neuleben, 31920 Lüdenscheid. Ein im Hoch= und Tiefbau Bautechniker Angebote unter X 31954 an 31924 Ein tüchtiger 919 Kernmacher Emil Herminghaus, zu 8 Pserden gesucht. Derselbe muß sowohl mit Frachtwagen als auch Kutschwagen fahren können. Verheiratung gestattet. Gebrüder Schürhoff, 32004 Gevelsberg. Suche auf sofort einen Bäcker= und Konditorgehilfen gegen hohen Lohn. Adolf Rövenstrunk, 31866 Halver. Auf sofort 2 Schuhmachergehilfen gesucht. 32126 Altenhagenerstr. 90. sofort gesucht. 31934 Meldung Badeanstalt Hagen. Karl Böcker, Hohenlimburg. Tücht. Erdarbeiter sofort gesucht. 31966 Lebende Pommersche Gänse grei Zu melden Bahnhof Vogelsang, bei Schachtmeister Boß. Ein ordentlicher jugendl. Arbeiter für eine leichte Beschäftigung gesucht. 32064 Hochstraße 21 1 Laufjunge r ganze Tage gesucht. 9. Kölnerstraße 7. Evg. Küchenmädchen sesund, Garantie für lebende Ankunft jeder Bahnstation. Preis nach Größe von Mk. 3.00 bis Mr. 3.50. Bei Waggonladung von 1800 Stück Ertra-Ureise. Lebende Enten von Mk. 1.50 bis Mk. 2.25. Ueber Zucht= und geschlachtetes Geflügel und Wild Preiskourant gratis und franko. 27927 Vertreter gesucht. Geflügel-Mastanstalt Bochum Inhaber Th. Höwing Jr. Zu h Central=Droe Meibes, 6 ohl oder Witwe gesucht für kl. herrschaftl. Haush. am Siebengebirge. Lohn nach Ueberernkunft. Verl. wird ernster christl. Sinn und durchaus gute Zeugn. Neben Küche ist etwas Hausarbeit zu übernehmen. Diener im Hause. Angebote unter M 32034 an die Geschst. d. Ztg. ** Wegen Räumung d. Ladens werden die noch vorhandenen Waren wie: Badewannen, Lyren u. sonst. Sachen zu billigsten Preisen ausverkauft. Conr. Lackner, Kampstr. Auch werden Regle und Theke billig abgegeben. 32051 Ein jüng. Mädchen welches zu Hause schlafen kann, per sofort gesucht. 32115 Zu erfr. Kampstraße 27. Möglichst bald ein kräftiges, ordentliches, ev*— Mädchen gegen hohen Lohn gesucht. 31991 Friedrichstr. 8. Verschiedene gebrauchte Oefen und Herde 1 Gasbadeofen 2 eiserne Bettstellen noch gut erhalten billig abzugeben. Otto vom Lehn, Eckeseyerstr. 196. 32108 S Verl Düten u Dütenfabrik Fernsprecher 437. Bis Weihnachten auch Sonntags geöffnet! Fernsprecher 437 Wasch- und Wringmaschinen Wäschemangeln Kartoffelschäl- u. Reibmaschinen Messerputzmaschinen Hack- u. Brotschneidemaschinen Kaffee- und Teemaschinen Tabletts Kaffee- und Teeservice Tortenplatten, Tortenschaufeln Aufschnittmenagen Fleischschüsseln, Speiseglocken Etagèren, Elerschränke Hausapotheken, Zigarrenschränke Schirmständer, Blumentische Vogelbauer und Käfigständer Ofen-Schirme und-Vorsetzer Kohlenkasten Ia. Solinger Stahlwaren Taschenmesser, Scheren Obst- und Konfekt-Bestecke Kinder-Herde und-Kochgeschirr Schlitten und Schlittschuhe Reiche Auswahl in Nickel-, Kupfer- sowie AltkupferGegenständen. Hagen I. W., Harienstrasse 4 geeignet 32135 empfehle Bestellungen nach auswärts zeitig erbeten Verpackung und Versand sorgfältig und prompt Violinen, Konzert- und Gultarrzithern, Mandolinen, Quitarren, Flöten u. Trommeln, Trompeten und Pistons, Zieh- und Mundharmonikas, Drehorgeln, Polyphon, Symphonion, Kalliope, Christbaumständer mit auswechselbaren Notenscheiben. Srammophone u. Platten sowie Phonographen und Walzen empfehle in grösster Auswahl zu den billigsten Preisen. für Damen und Herren = garantiert solide= wöchentlich. Kleiderschrank 1 Vertikow Sota Kommode Herd Bettstelle mit Matratze Büfettschrank Trumeau-Spiegel Kinderwagen 1 eleganter Winter-Anzug 32134 Instrumentenmacher, Hagen, Elberfelderstrasse 57. Reparatur-Werkstatt für alle Musikinstrumente Im Hause. Stück E= Martk Wert bedeutend höher. zur gefl. Kenntnis der vorherrschenden warmen Witterung wegen jetzt Hagen Frankfurterstrasse 90 A 32003 Hermann LOTobToThreutte Hagen i. W., Bahnhofstraße 29a Magazin für Haus= und Küchen=Geräte empfiehlt als praktische und gediegene trotz meiner bekannt billigen Preise mit n Preste ERtra-Rahatt zum Verkauf gelangen. Nachf. 12 Elberfeldstr. 12 Grüne Rabattmarken. Geflügelscheren, Konfektmesser und Gabeln, Ofenschirme, = Kohlenkasten, Stock= und Schirmständer, bemalt bis zu den seinsten Ausführungen. Altkupfer, Nickel= und versilberte Waren. Darin führe ich eine feine und geschmackvolle Auswahl und, wie bereits bekannt, immer die neuesten Sachen z. B.: Bowlen, Weinkühler, Brotkörbe, Salatschalen, Auflaufformen, Bisknitdosen, Butterdosen, Kaffee= und Teebretter Kuchenplatten, Menagen u. s. w. Überhaupt sämtliche Haus= und Küchengeräte wie: Fleischhack=, Neib=, Brotschneide= und Messervutzmaschinen haarausfall! Haarfraß! Haarspalte! Immer u. immer wieder greift man zu dem einfachsten, unschädlichsten alt= und viel erprobten Häusner's Brennesselspiritus ## mit Sardellen, Rotleberwurst, Thüring. Leberwurst, Thüringer Hausmacher, Westfäl. Hausmacher, Straßburger, Brannschweiger und Hildesheimer Leberwurst, kl. bayerische Leber= u. Rotwürstel 2c. 31384 empfiehlt stets frisch beste Qualität billigst her feinste Korn der Welt Fernspr. 44 und 1009. Elberfelderstraße 20 u. 20 g. SCHUTZ AUERKaffee Rademachers Fortung-Kaffee Ilt In jedem Haushalte wegen seiner Vorzüglichkeit täglich im Sebrauch. 16459 In Nikolaus empfehle: Frische Bruch=Eier Prima Aepfel, äußerst billig, Mach=Rion kk St — bestes Fabrikat— II z gegen bar.. erimiebene Systeme 15 Prozent Rabatt auf Fabrikpreise. 20 Prozent Rabat Aufstellen der herde n. Oesen kostenlos, an nach auswärts. bergestellt in Witten 7 Kuhr. aus diesjährigen ausgesuchten prima Früchten empfiehlt 31299 Gust. Hasenkamp Hoch= u. Kampstraßen=Ecke. Feinste Lambertz=u Klosterprinten, ff. Honigkuchen. Engel, Kölnerstraße 31. VONAZ Eckeseyerstr. 196.— Eckeseyerstr. 196. eter: A ut. Schuster. Hagen Empfehle für sofort. L Kanarienvögel (Hähne und Weibctzen) empfiehlt W. Tewes, Langestr. 133. sofort. Lieferung a. Hausbrand= und Authracit=Kohlen. Karl Stamm, 81681 Lager: Körnerstr. 102. Schutt kann angefahren werden. 82017 nd Bentol alter urt vorrätig u Deuter Einschlagpapiere billigst. Eduard Kiefer, Gartenstraße 10. Dütenfabrik Wo, sagt die Geschst. liefert von tuberkulosefreien Kühen, garanKinderneta tiert sauber zubereitet u. pasteurisiert, 1 /8 Ltr. 5 Pfg., ½/ Ltr. 8 Pfg., 1/8 Ltr. 9 Pfg. - Hierzu passende Gummisauger a Stück 25 Pfg. Kur= oder Sauitätsmilch versieg. Flasch. 1 Ltr. 30 Pfg., ½ Ltr. 15 Pfg. Haushaltungsmilch, 1 Ltr. 20 Pfg., ½ Ltr. 10 Pfg. Sämtliche Milch wird durch Watten aus chemisch reiner hiygrophiler Baumwolle filtriert, daher garantiert rein und sauber. 29120 Depot: Wittekindstrasse 5 Nähe Altenhagener Brücke. Sonntag den ganzen Tag geöffnet BD Konkurs=Ausverkauf. Die gesamten Waren=Bestände der Möbelhandlung Geora Friedrich. Gartenstraße 30, werden, um damit zu räumen, zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. Als besonders preiswert werden offeriert: Kompl. Mahagonisalon 700 Mk „ Eßzimmer 400„ „ Herrenzimmer 220„ Nußbaum=Salon= und Kleiderschränke, seine Garnituren und Sofas, div. Büsetts 120, 158, 175 Mi., Teppiche, Dehorationen, Möbelkoteline 2c., Gobelins, Barchende und Federn, Muschelbetten von 45 Mark an u. s. w. des Wertes verkaufe ich von Samstag den 3. Dezember (auch für die stärkste Dame) en 31516 Der Verwalter: Römer. " 12 Visitbilder 3 M. § 6 Kabinettbilder 6 M.— . 6 grosse Familienwandbilder 12.50 M. Vergrösserungen tadellos nach jedem S 5 — Bilde.— Bildgrösse ohne Karton gemessen 30 40 Mk. 7.— 40 50" 12.— 5060" 15.— Semi-Emaille. S Ausführung prima.— Haltbarkeit garantiert — Streng reell. " Ateiler Schubert s#### — nur Elberfelderstrasse 49. 8 Fernspr. 778 Fzeuge Leinen, Wäsche nur erpropt gute Qualitäten zu billigsten Preisen. Wilh. Schild Spezial-Geschäft für Wäsche-Ausstattungen Hagen I. W., Elberfelderstr. 30. Wäsche-Ateller unter bewährter Leitung im Hause. 24462 Kleingemachtes Brennholz zu verkaufen. 31664 Näheres bei P. Thomaschek, Körnerstr. 63.— Mehrere Ladungen 31349 Kleehen, la. Ware. a Ztr. 4.60 Mk. Probe u. Bestellungen nimmt entgegen C. König, Pelmkestr. 25. 95 Damen-Jacketts Frauen-Jacken Herren-Pale Obige Artikel kosten früher 6 10 15 22 WEI 1 onsum-Verein Hagen. Letzter Jahresumsatz über ½/ Million! Letzte Rückvergütung an die Mitglieder über 16000 Mark! Kontor: Hagon, Augustastr. 55, Fernruf 790. Verkaufsstellen: # I. Hagen, Goldbergstraße 1. II. Haspe, Kirchplatz 1. ###II. Wehringhausen, Augustastr. 55. IV. Altenhagen, Wittekindstr. 12 V. Eilpe, Selbeckerstraße 19. Achtung! Mitglieder! benannten Lierantenverträge erinnern. Dort sordern unsere Mitglieder beim Einkauf nur unsere Dividendenmarken und weisen andere Rabattmarken entschieden zurück! Albert Eichmann, Elberfelderstr. 34, Kaufhaus I. Ranges für Mannsakturwaren, Herren=Konsektion 2c. Dit ozmgig, vigrer h Giarrs= er u Burschenkonfektion 2c. Istmald, Markt 5, Manusakturwaren, Herren= u. Damenkouf. Gebr. Rosendahl, paspe, Vörderstr. 3, desgleichen. Jos. Schröder, Altenhagenerstr. 99 100, Herrenkonfekt. u. Stoffe. Gust. Camnitzer, Markt 1, Schuhwaren und Stiefel, V. D. Rosenbaum, Mittelstr. 23, desgl. D. Ennennger(vorm. J. D. Rosenbaum), Haspe, Kölnerstr. 23, Schubwaren und Stiefel. Chr. Sprave, Gartenstr. 1, desgl., auch auf Reparaturen. Otto Inmbrunn, Kölnerstr., Hüte, Mützen, Schirme 2c. Aug. Tillmanns. Eilpe, Eilperstr. 68 a, Damen= u. Herrenhüte 2c. Vw.„Sichpt,„pe, Bahnhofstr. 36, Oesen, Hero., HaushaltungsD. Tczdapzint.„Mittelstr., Oefen, Herde, Haushaltungsmasch. Th. Dahm, Altenhagenerstr. 69, Möbeln aller Art, Särge. Steinhauer, Eilpe, Selbeckerstr. 19, Backwaren aller Art Alb, Fischer, viverselderst., Ubren. Gold= und Silbersachen, Der Vorstand. 5 ** Eer chr für Herren und Damen Halb-Seide Reine Seide 1 mit Futteral und Schlstangen -N. fertig und unfertig in unübertroffener Auswahl! Carl Freitag, hagen Aufertigung moderner u. praktischer Geschäfts=, Bureau=, Wirtschafts=u Wohnungs=Einrichtungen, sowie sämtlicher Ban= und Kunsttischlerarbeiten. 16 hagen nu Elberfelderstr. 34. S * K. Nr. 234. Samstag den 3. Dezember. Bezugswreis vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzeile oder deren Raum 15 Pfennig. Hagener Zeitung. 1904. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Festtage. Druck und Verlag: Gustav Butz in Hagen. Fernsprecher Nr. 39. Fünftes Blatt. Retouchiert. Humoreske von Hermann Heinrich. (Nachdruck verboten.) „Ich bin ein leidlich hübscher Mann am Ende der Dreißiger, in sicherer Stellung und mit reichlichem Vermögen. Verhältnisse eigenartiger Natur nötigen mich, mir auf diesem Wege eine Lebensgefährtin zu suchen. Ich liebe blonde Haare, frische Wannen und blaue Augen. Vorzüge, die ich selbst nicht besitze. Vermögen nicht nötig, gute Familie und vollkommene Bildung unerläßliche Bedingung. Damen nicht über dreißig Jahre, auch junge Witwen, werden gebeten, mich durch Einsendung ihrer Photographie und Darlegung ihrer Verhältnisse in den Stund zu setzen, das Ziel meines Strebens, eine auf geistige und gemütliche Gemeinschaft gegründete Ehe zu erreichen. Vertrauen gegen Vertrauen! Einsendungen unter A. R. 99 an die Redaktion dieses Blattes.“— Wie gebannt starrte Frau Lina Landmann auf die Annonce, die sich durch Form und Inhalt so glänzend heraushob aus der Schar jener Dutzendofferten, die den Stempel des Geschäftlichen an der Stirn trugen. Aus diesen Worten sprach ein eigenartiger Charakter, in dem sich Geist und Gemüt zu schönem Bunde vereinigten. Sie hielt von Heiratsannoncen im allgemeinen nichts. Dem Trivialen war sie gründlich abhold, und einen Funken aus der leuchtenden Jugendromantik hatte sie sich in den Witwenstand hinübergerettet. Wenn sie dessen ungeachtet den Annoncenteil ihrer Zeitung täglich studierte, so folgte sie damit einer instinktiven Neigung. Interessant war es doch, und einem überlegenen Verstande konnte daraus keine Gefahr erwachsen. Aber diese Annonce—.—! Sie las sie wieder und wieder, ließ dann das Blatt sinken und sah träumend zum Fenster hinaus, hinter dem im Garten die Baumwipfel rauschten. Früh verheiratet, war sie früh Witwe geworden. Das Glücksbedürfnis ihres Herzens hatte die kühle Ehe mit dem bedeutend älteren Mann nicht zu stillen gemocht, trotz des reizenden Töchtercheus, das Schnell warf sie einige geistreiche Zeilen auf den zierlichen Briefbogen und fügte ihren Namen Lina Landmann hinzu. Nichts weiter! Es ist den Männern nicht nit, wenn sie alles auf einmal erfahren. Ihre Wohnunbezeichnete sie so genau, daß die Antwort auf jeden Fall in ihre Hände gelangen mußte. Sie legte die Photographie ein, schloß den Brief und steckte ihn selbst in den Briefkasten. Nun mochten die geheimnisvollen Mächte, die das Schicksal des Menschen weben, ihres Amtes walten. Sie hatte das Ihrige getan. Die frohe Zuversicht hielt den Tag über an. Als sich aber die Schatten des Abends stiegen Bedenken in ihrer Seele getan? War es nicht übereilt, sich einem unbekannten Menschen auf Gnade und Ungnade zu übergeben? Einer unruhigen Nacht folgte ein unruhiger Tag. Auf der Promenade, am Strande, in lebensfroher Gesellschaft, überall quälten sie die geheimnisvollen Befürchtungen. Und als am dritten Tage keine Antwort eintraf, und auch am vierten noch alles still blieb, da war sie fast überzeugt, eine große Dummheit begangen zu haben. Der Ofenfabrikant, der inzwischen mit allen Kräften auf sein Ziel losgig, fand deshalb keine Zurückweisung, als er Frau Landmann zu einer Partie nach dem idyllisch gelegenen Wabnitz einlud. Sie brauchte Zerstreuung, lante Unterhaliung, die die Stimmen ihres Innern zum Schweigen bringen sollte. Und wenn sie sich in ihren Befürchtungen täuschte, wenn wirklich noch nichts verloren war. dann konnten zwei Eisen im Feuer nach der ckichen Marime nur non Dunen fein Bismarckschen Maxime nur von Nutzen sein. Elisabeth war allein zurückgeblieben. Sie wußte ja um was es sich bei dem Ausflug handelte, und als verständige Neinnzehnjährige sagte sie sich, daß dabei so ein Baby wie sie nur stören konnte. Uebrigens freute sie sich, in aller häuslichen Stille den angefangenen Roman zu Ende lesen zu können. An der spannendsten Stelle wurde sie durch das Mädchen gestört, das eine Karte abgab.„Der Herr wünscht sie zu sprechen.“ Mich? Doch wohl meine Mamo herrlichste, der mir je begegnet. Ich nehme ihn für Wahrheit, wenn Sie selbst nicht protestieren.“ Elisabeth reichte ihm die Hand, die er entzückt an eine rippen drückte.„Kommen Sie morgen um diese Zeit, Herr Steinitz. Mit meiner Mama wollen wir alles weitere besprechen.“— . Dls Frau Landmann von dem Ausflug zurückkehrte, eltatzste Ihr Fisabeth, gon, dem Geschebenen getreutlich icht. Die wunier erschra., als sie den Zusammenhang .—. Palte sie recht guter Geist hat Euch zusammengeführt, meint Herr ? E r h a t r e c h t, i c h s e l b s t h a b e e s g e t a n, D u w e i ß t, wie sich Herr Klein um mich bemühte. Aber eine erwachsene Tochter in einer zweiten Ebe. das tnt niemals jut. Da las ich die Annonce, ich gewann Vertrauen iu dem unbekannten Inserenten und handelte statt Detner. Die Entscheidung lag ja in jedem Falle in Deiner Hand.“ dag ii srs= amal Und die Sache mit Heren Klein, „Nein, Kind, ich verzichte. Es ist mir heute klar geworden, ganz klar, daß mein Herz diese Verbindung zurückweise, so vorteilhaft sie auch dem Verstande erscheint. Ich werde für Dicy sorgen, Elisabeth, und in Deinem Glück mein eigenes finden.“ Stürmisch umarmte Elisabeth die Mutter und dankte ihr mit zärtlichen Küssen.„Er ist schön und lieb und nut, und eine Fabrik und ei Kohlenbergwerk hat er. Und ein Mann ist er, ein ganzer Mann!“ Dann lachte ne plötzlich voll Uebermut und rief:„Aber was wird die bucklige Freundschaft dazu sagen?“ In Todesangst. Erzählung von Fred Bincent. (Nachdruck verboten.) em iren meme Muma. 15 Zur Winterszeit wars im vergangenen Jahre. „Nein, gnädiges Fräulein. Er sagte ausdrücklich#an meterhoch lag der Schnee in den engen SchluchFräulein Landmann.“ten; trotzdem waren wir alle rechtzeitig eingetrossen „Das ist ja komisch. Nun, ich lasse bitten.“ sam Stammtisch unserer alten Kneipe, die uns schon „„Gustav Steinit, Fabrikbesitzer,“ las Elisabeid. Sie1o gft fröhlich beisammen gesehen. Mochte der Wince eme She, bn. J.## das ihr die gunge konnte sich nicht entsinen, den Namen jemals gehört zu kersturm noch so bestig durch die entlaubten Bäume Vorsebung geschenkt hatte. Die Seheisucht nach vollem haben.2 K829tt 61 des engen Waldtales herauf schnauben, mochte er die versönlichen Glück, nach dem edelsten Genuß, den das Der Herr trat ein. Eine hohe, kräftige Gestalt ver Fensterläden, die Haustür selbst mit immer dichteren er.AA ei, ice#g.## chi sche neizte sich tief und respektvoll vor der jungen Tame. Trnerichichten verhüllen, wir drinnen am warmen Als„.##m A., rl., des Somm, ius Ba.„c#ilt Ein gesundes Gesicht unt dem Ausdruck großer Gut= Kachelosen hatten seiner ohnmächtigen Wut , in den Schog ione; sollte si, sich asketisch!„Zunächst, mein gnädiges Fräulein, dauke ich Ihnen und Erdachtes beigetragen. Wie kam es nur, daß abwenden?— Dieser brünette Herr mit den schwarzen herzlich für das gütige Entgegenkommen.“ zus zufriedene Weltbürger in dem kleinen, abgeschieHaaren und dunklen Augen— so erwa müßte er nach!„O bitte! Warum nicht? Rehmen Sie Platz! Meine ecuen Lerichen heute ein so düsteres Thema beseinen eigenen Andentungen aussehen— war doch etwas Mama ist leider nicht anwesend—“....schaftigte? „Das trifft sich ja herrlich. Selbstverständlich wird Durch eine Erzählung des Oberförsters waren es mir eine Ehre sein, auch Ihre verehrte Frau Mama wir namlich auf die Frage der Todesangst geraten, — aber bei dem vertraulichen Charakter der An- uind es entspann sich jetzt in unserer Gesellschaft, von gelegenbeit—.— ver meyr als einer während des letzten Feldzuges Der Herr stockte und sah wie verzaubert in das tieb dem. Togs wicderholt ins Auge geschaut, eine anireizende, schalkhaft lächelnde Gesicht der jungen Dame. „Also vertraulich! Bitte lassen Sie sich nicht stören.“ „Es handelt sich um die Annonce in der Deutschen Welt, auf die Sie in so geistvoller Weise zu reagieren die Güte hatten.“ — JUid Soth underes, als Herr Klein, der reiche Ofenfabrikant, der sie schon seit Wochen mit dustenden Buketts und trivialen Schmeicheleten verfolgte. Hier war Originalität, Gemüt, — Schönheit; wenigstens von jener geistigen Schönheit Gesicht verebeit. di 41 eu wenig formschönes Frau Landmann war in der glücklichen? feldmarschmäßig ausrücken mußten. Unterdeß war nämlich der Kommunerummel in Paris losgegangen. Die Herren in Versailles hatten sich in aller v.n ihren Pariser Landsleuten, die bekanntlich das Petroleum zum Parfümieren und zu a#ren vorher kaum geahnten Zwecken mit so ve wenden wußten, so ziemlich sämtliche Geschütze und den größten Teil der ihnen soeben gen 1. übergevenen Forts und Batterten auf der Südseite abnehmen lassen. Diesenigen auf der Noro= und Ostseite hielten wir einstweilen noch beA##### oa ließen sie liever doch die Finger davon. Dau aber sonnte den Versaillern die Geschichte auch nicht gefallen, und sie fingen an, bitteren Ernst mit ihren Freunden vom„Drapeau rouge“ zu machen. Einstweilen hatten wir nicht viel unter dem miche“ eis" tege#### später mubten wir allerdings wieder bis an die Mauern von Paris vorrücken— aber unangenehm war die Geschichte doch. Fast in allen von unserer Brigade belegten Ortschaften machten sich die kaum aus der deutschen Gefangenschaft entlassenen„Tapferen", meist Mobilgarden ## Franktireurs, xecht überflüssig. Sie mochten wohl augenblicklich, den Aufenthalt am feuersicheren heimischen Herd ihrem Patriotismus für zuträglicher rrachten, als die Bekämpfung der recht ungemütlichen Pariser Machthaber. Natürlich kam es wiederholt zu kleinen, freundnachbarlichen Auseinandersetzungen zwischen diesen Leuten und unseren Soldaten; auch der nächtliche Sport des Schießens auf einzelne deutsche Reiter war nicht ganz abgekommen, und so war immerhin noch einige Vorsicht und Wachsamkeit geboten. Auch aus der abseits von der Grande Route Impériale und der Chaussee gelegenen Ferme Choisy, wo ich mit meinem Zuge vorzügliche Unterkunft gefunden, ließ ich bei eintretender Dunkelheit sämtliche Hofeingänge sicher verschließen und die Schlüssel auf der„Hofwache" verwahren, welche ich . n#lellIn Lol, 10. Haupteingang unterge. bracht hatte. Auf zwei Seiten war der Hos von einem ausgedehnten waldähnlichen Park umschlossen durch den hindurch der Fußweg nach dem nächsten Orte führte, in dem, neben unserem Bataillonsstabe und den anderen zwei Zügen meiner Kompagnic, noch eine Feldbatterie, eine Schwadron Husaren „. w. lagen. Daß ich daher meine meiste dienstfreie Zeit lieber im Kreise der Kameraden in Charny als auf meiner einsamen Bude auf der Ferme Choisy zubrachte, wo mir höchstens einmal kurze Zeit mit widerwilligem Gesicht Gesellschaft leistete, bedarf wohl keiner Erklärung. Wenn ich den schmalen Fußweg benutzte, .; zuerst zehn Minuten lang durch den alten, herrlichen Park, sodann über einen Fahrweg hinüber rch., Felde., mist hohe Luzerne, führte, erreichte ich den Ort in einer knappen halben Stunde. Auf der Landstraße, die einen großen Bogen beschrieb waren es starke drei Viertelstunden. ##. o war ich denn an einem Abend in der zweiten a7 nane geschaut, eine ani=D#ti##### Mai wieder drüben in Charny gewesen Debaut ber di. Begriffe„Furcht" und Ein schwerer Gewitterregen war niedergegangen in der Annonce ausgestellten Bedinge#ggn a 5¾40 verfraulich! Bitte lassen Sie sich nicht unserem Stamms=. den jjungen Herren an und hatte uns länger als gewöhnlich beim alten können, Blonde Haare, blaue 91. erfüllen zu stören.“ uner## St an tisch wollte zugeben, jemals in sei. französischen Rotwein und beim Skat zusammen Geist und Bildund.— Lamis daise I. Fische Farben,„Es handelt sich um die Annone in der Leutschen namn Leben ein sosches Gefühl empfunden zu haben. sehalten, so daß es wohl Mitternacht sein mochte, Eesene Pi 192 2=g oer ePhmnetische Oezsobrkant gegen, die Gale hauen lungstes Stammtschmitglied, der eben erst an unser teiker und sorgiosester Stiamung bog ich in das enge ar Vin balstage imn Aitre an ade aibe= anuen Uich Laushaticher Liat, Aber der Mlgistzeozer Kaeles gunlerichmniser ina.— Mauern, lov V Auchtäaots oy die 2843d 9er „„Furcht oder Angst!" ließ er sich sehr erregt ver den Augen sehen konnte. Schwer troff es noch von nehmen,„das ist ganz egal, und keiner von uns, da. den Dächern herab, und die fallenden Tropfen. sowie von bin ich fest überzeugt, hat je etwas derartiges der Schall meiner Fußtritte riefen ein dumpfes Echa verspürt. Der Deutsche fürchtei Gott und sonst nichts in dem Hohlwege wach. auf der Welt! Habe ich nicht recht, Herr Haupt=]. Es war daher ein Mann.. A.„- 6.. IIF„„„ □„VE 1„„„„ Toileu= und der Pholograph sorgen. Wenn sie ihn nur„Sie meinen Sie dau 3. 0s: erst einmal persönlich vor sich hatte, dann wollte sie ihn Se schon an sich keiten. Kühn war der Schritt, aber doch völlig gefahrlos. Diesem Herrn konnte sie sich ruhig anvertrauen; der Gentlemen sprach aus jedem Wort Der schnelle Entschluß wurde schnell wir das Mittel Der Herr lächelte. Er hatte seine anfängliche Befangenheit überwunden. Mit der Schelmerei der jungen Dame wollte er wohl fertig werden. „Rehmen wir an, gnädiges Fräulein, ein guter Geist, Als ne dastand in der reizenden Toilette, die in einfacher gekühr: geus beideg gut. meint, babe uus zuiammen. Form gediegene Pracht zeigte und die Vorzüge der Lame! Wiurklichkeit, Ast 2a niche di., das in entzückender Weise zur Geltung brachte, trat Elisabeth ein. St. hatte im Garten in der Hängematte den neuesten Roman gelesen, und als ob die Heldin lebendig geworden wäre, sah sie jetzt ihre Mutter vor sich „Mama, ach wie schön!“ rief sie aus.„So Nuter, tüßte sie därtlich auf Mund und Wangen uud K; vit arnselia ist doch eine Phoiograpye auch weinn flüsterte:„Meine liebe, schöne Mama!“ Die naive Bewunderung tat der Mutter wohl. Sie erwiderte die Liebkosungen der Tochter und sagte:„Geogeisg ir: Das in ja prächng. Ich lasse mich photo. Elisabeth war der Mutter schönes Ebenbild. Wie sie 1 an Banf e nsichlf.n„ a. n% .„„ut es nicht die Vorsehung, die den scheinbar willkürlichen Taten der Menschen einen tieferen Sinn verleiht? Lassen wir also unsere Herzen sprechen! Als ich Ihre Photographie gesehen und Ihre Zeilen gelesen hatte, da wußte ich, daß mein Schicksal in ihren Händen „Mama, ach wie schön!“ rief b.— S„ smatec, gg,wußte ich, oaß mein Schicksal in ihren Händer chit: Tann leate sie ihre Arme um den Hals der seid, wie.arusela ist doch eine Phonggraphe, auch wenn sie aus einem renommierten Atelier hervorgegangen ist! Ihre Gestalt könnte nur der Punsel eines gottbegnadeten Malers bannen.“ Elisabeth sah den Herrn mit großen Augen verwundert an. Wenn er nicht so hübsch und sein aus. geseben und dabei aute, freundliche Augen gehabt hätte— Seaslte Sie ächit ich Khense= Kosteshaodes urten reineg enern, Kreise von Veroausten ungsben, de er ale en Los Bichidsal iak eis uds kest einaes mnitdvrage. cKhal dont gusigest Pesicen, adier u.cir- ce. Du läßt Dich für ihn photo. zehn. böse Zungen daran derum, bis es durch war. „Warum nicht. Mama? Er ist ein würdiger, aut i5 uug Bans iRagaegerteste## ger, guter halb aus Tron, halb aus Verzwpeiflung den Weg, der uns beide zusammengeführt hat.“ mann2“ wandte er sich mit seiner letzten Frage an als eine bestimmte Bahrnehmung meiner Sinne, da unseren großen Schweiger, Herrn Hauptmann a. D.sich den Eindruck erhielt, es bewege sich in einiger von Mallentick, der, wie wir alle wußten, sich im Entfernung vor mir ein dunkler Schatten auf mei 1870/71 das eiserne Kreuz zweiter und erster nem Wege, sa als könne ich neben meinen Schritten „lasse neben einer ganzen Reihe anderer ehrender noch diejenigen einer vor mir hergehenden Person Auszeichnungen erworben hatte und infolge schwerer vernehmen. Wiederholt blieb ich stehen, ohne ungen vom aktiven Dienkt, hatte zurück= indes überzeugen zu können. Auch als ich das treten müssen. Bisher hatte er, ruhig in die Sofa= des Gäßchens erreicht, vermochte ich trotz angestreng ie##r# gelehn., 4hl lächelnd seine Zigarre gee#ten Horchens nichts Verdächtiges zu entdecken. Ich raucht und sich an dem immer lebhafter werdenden bog also in meinen Feldweg eir Klatschend schlug Wortgefecht auch nicht mit einer einzigen Silbe be die schwernasse Luzerne gegen meine Stiefelschäfte Ich bin leider nicht Ihrer Ansicht, Herr Re noch einen anderen Lau zu vernateeu Satichen ferendar,“ erwiderte er jetzt inmitten der plötzlich.. Aber jetzt— nein, es war keine Täuschung! Mit im Seilla— schweren wuchtigen Sätzen brach von rechts rückMann. Als Papa sehr annehmbar. Nicht?“ „Kindskopf!“ sagte die Mutter mit hellem Auflachen. ###ine Marechal Niel aus dem Korbe, steckte sie sich gu die Prust und ging.„Auf Wiedersehen, Hausel!“ "„Aufnahme im Atelier war bald erfolgt. Fragte der a dige Frau noch einen besonderen Wunsch!“ frügte der Photograph. Alter drückt wic Schütze, so jung wie möglich! Das ein besondergs Z.“ noch nicht, aber ich habe diesmal sehr jung auszusehen.“ des Retoucho.dige Frau. Das ist Sache keurs. Gnädige Frau werden zufrieden sein.“— troßzdem freusie Leist gigen dieles Ateliers, war aber eingen Tagenzu aschi, als sie die Bilder nach Gesicht schaute sie Ein helles, jugendliches den entzückende, g##“2 Falichen, kein Schatten trübte hatte die Quucsr, oag grun fliufzehn Jahre Lebens gestrich. d's Retoucheurs aus dem Buche ihres Niel da an Lr'gz. Jung und frisch wie die Marechal Tas Bild musge fesfel elbst den Beschauer an. hinsah, konnte es#ee##n#nen Wer nicht genau halien. es füst fur die Photographie— Elisabeths denn „Uns beide, Herr Steinig? Sind Sie Bezug auf mich Ihrer Sache ganz sicher?“ „Ich beuge mein Haupt in Demut, gnädiges Fräulein. Das hängt natürlich von Ihnen ab. Lassen Sie mich hoffen—“ „Daß ich ganz wahr sein werde, selbstverständlich!“ Elisabeih war ernst geworden. Sie hatte begriffen, daß eine Verwechselung vorlag. „Wer auch an Sie geschrieben und seine Photographie eingesandt hat. Herr Steinitz, ich bin mit dieser Dame nicht identisch. Ich weiß davon nichts und würde auf diese Weise nie einen Mann suchen, selbst wenn er so nett wäre, wie— Sie.“ „Unmöglich, gnädiges Fräulein!“ „Haben Sie Brief und Photographie bei sich?“ „Gewiß. Aber wenn Sie die Dame nicht sind—“ „Dann ist Diskretion Ehrensache,“ fuhr Elisabeth fort.„Ich verzichte.“ „Toch nur auf die Photographie, nicht auf— mich.“ „Sie!“ Elisabeth drohte mit dem Finger. Herr Steinin stand erregt auf.„Kurz und gut, gnädiges Fräulein, ist es ein Irrtum, so ist es der eingetretenen Stille.— Ganz verblüfft fuhr der Angeredete in die Höhe, warts erwas durch den hohen Klee; was es war „Sie wollen doch nicht sagen, Herr Hauptmann, daß konte ich nicht erkennen. Ruhig schritt ich indes weiSie sich je gefürchtet? Daß in all den vielen Schlach= ter und das geheimnisvolle Etwas entfernte sich, wie „el##tu##ten, die s ie mitgemacht, auch nur das es gekommen, in weitem Bogen nach linka leiseste Gefühl von Angst Sie je angewandelt?"] Ich hatte inzwischen den höchsten Punkt meines „Kun, auf diese Frage darf ich wohl ossen Rein Weges erreicht, da, wo derselbe, eine Terrainwelle sagen. Doch will ich nicht leugnen, daß mir manch= überschreitend, sich nach der Ferne hin zu senken be mal besonders bei Beginn eines Gefechtes, wenn ich gann, und unwillkürlich blieb ich stehen. Da vor gerade Zeit zum Nachdenken hatte, ein ganz eigenes mir, so ziemlich in südlicher Richtung, hahen#ch Gefühl zwischen Magen, Herz und Nieren aufstieg. Bäume des Parkes vom nächtlichen Himmel ab. der das ich, wenn ich gegen mich selbst recht liebenswür= trotz dichter Bewölkung in roter Glut strahlte. die i9, Lin wait#e, mit der mangelhaften Verpflegung se weiter nach rechts immer intensiver wurde. Es ui. eise,Peceech regz, Burcht haben Sie aufwallende und zurichintende Leten senen ganzen tlich nicht gekannt!“ erklärte der Referendar Teil des Himmels in abmechselndem ken## ganzen eigentlich zufrieden. der Referendar Teil des Himmels in abwechselndem, blutig rotem onzier ser, Schlacht allerdings nie, entgegnete der das dem Auge durch die vorliegenden Höhen von „(#ster, 1##ch##s er be sertie, daß seine Worte ein Montreuil 2c. verborgen, dort unten in Flammen Par 19 erisienen elsen Anflüg von Sokt Ainzau: ziserbeit zer. Jerelches, bed g en Scheies e nene besee ch. eergene Geschdsrlaton elen so woslelaune Sprache des shweren Belage Fils ich sie gemmatstalleintie, geine Erzählung, zsof rungsgeschübes zu mir herüber. neten Soag“ muß ich Sie gewaltig enttäuschen. Die Geschichte] Dort war der Mont Valerien. unser alt „Istertse, wo, 7 1 des Waffenstillstandes. Wir hat= Onkel Bullersan“, offenbar eifrig an der Arbeit und ten unsere Positionen in den Südforts von Paris sandte einen seiner Luckarküt:“ un.“: tert“ aufgegeben, waren nach Beendigung der dreitägigen nach dem„heiligen Paris“ hinein. v. i. P 11r Okkupation westlich um die Stadt herummarschiert mit dem Petroleum der„Communards“ sonnenentsanarkeren ungesihr E Kldmeler mord. Na, während orgenöstlich von der feindlichen Hanntstaht##. 1- r-In wuhrend ich mir noch so meine Gedanken östlich von der feindlichen Hauptstadt, die wir so üiher die etma:#.u== noch so meine Gedanken spenigP afr. Geidhe Einmarsch in diese Quartiere gehofft hatten, uns bereits auf der Route nach unserer Garnison in Deutschland zu befinden, so hatten wir uns bedenklich geirrt. Etwas über zehn Wochen genossen wir das Vergnügen, auf den„Stoppelfeldern dieses gesegneten französischen Landstrichs in Kompagnien, im Bataillon usw. ganz wie zu Hause ererzieren zu dürfen, nur daß wir jedesmal, der Alarmbereitschaft wegen, ließ ich die Blicke nochmals über den Horizont schweisen und bemerkte plötzlich links seitwärts von meinem Parke, ihre Silhouetten deutlich gegen den dort leichtgeröteten Himmel abzeichnend, eine von etwa einem Dutzend„Pisangs“, die dort heftig gestikulierend„herumkrauchten". Fast gleichzeitig näherte sich mir wieder das verdächtige Geräusch im Kleeacker, doch diesmal ging dasselbe nicht im Bo#en um mich herum, sondern verstummte plötzlich direkt vor mir. Ich mußte unbedingt herausbringen, was da lp# war uns, meinen Säbel, meine einzige Waffe, i der Scheide lockernd, verfolgte ich den Fußweg. Rlaum hatte ich einige Schritte getan, da fuhr mir mit lautem; Halt ein großer, kräftiger Hund entgegen ##d blieb heftig Laut gebend und mir knurrend die Zähne zeigend, erwa vier Schritte vor mir stehen. Ich hatte indes nicht notwendig, zur Attacke gegen den unerwarteten Feind vorzugehen, denn auf das erklangen sofort auf beiden Seiten areue Pfiffe, und mein zähnefletschender Gegner verschwand, wie er erschienen war. a de#### siel mir auf, daß ich das GitterParkes heute nacht zum erstenmal weit ossen fand, während es für gewöhnlich mittels eines starken hölzernen Riegels sorgfältig verschlossen gehalten wurde. Wer hatte es aber offen gelassen? Laß dies nicht zum Zwecke einer idyllischen Waldpromenade geschehen war, glaubte ich mit Gewißheit annehmen zu dürfen. Nun hätte ich zwar leicht jeder Begegnung mit diesen sonderbaren nächtlichen Naturschwärmern ausweichen können, indem ich rechts quer durch die Felder nach dem Hoftor hinübersteuerte. Allein dazu empfand ich nicht das geringste Verlangen. Einmal hatte ich allerdings den Versuch gewagt, war aber dabei auf einen Acker geraten, wo die große Feldschlächterei, die während der ganzen Belagerung auf der Ferme gelegen, einige hundert Stück gefallenes Rindvieh in flachen Gruben verscharrt und nur notdürftig mit wenigen Zoll Kalk und Erde bedeckt hatte. Ich war bis über die Knie inn soi##en Kadaver eingebrochen, und da ich ftlirten, die lieben anders, zur Eifersucht geben. Ja. in 2. Pödhzer is Krie—u=eigen duer neuen Zeit, der gaesr. denn, Klslc, vaizen zwei in ihuiger Umwird. feinste Qualität der Seeotterselle glänzend schwarz mit regelmäßig verteilten Silberspitzen hierauf kommen glattschwarze, dann bräunliche mit Silber und schließltch die granwolligen ohne Silber, die Igehannten„donkeys“. Das Haar übertrifft Seide an Aber die Gelegenheit zur Beobachtung weiblicher st äußerst diec und ala: Früteud Tocht, Nach einigen konven= britt kann für einen verliebten Rarren zu einon..be gs die vornehnste au erster Stelle genaunt sofort als Minssisch 4 Verzeihen Sie, meine Gnübige, die langwierige einen krisztena Kur und schon dieses Bild kann auf Bbrg, 24, Sergei, Verdsinausk. Pone dads Ton-tte Also, kaum in Ostende angekommen, lernte ich das a. aver die Gelegenheit o. ,Beobachtun, ahnen, im schlimmste endes Paa Woer lches: 4. chpzsl.., ugnschursche), Anur mi. ur Ochotski= oder Jakutskizobel bezeichnen kann e ver= Eremplare geringer Qualität sind schon für 8—10 Mark denn ein tanzend sich stalschemunden“““.““ und ist rasch im Gewühle verwe ufällig an jenem Tage Sporen trug, hatte es nicht venig Mühe gekostet, mich aus der heimtückischen Fallgrube wieder herauszuarbeiten. Dabei war ich in einen derartigen Geruch gekommen, daß ich es meiner„Hofwache“ keinen Augenblick hätte denken...„„„— zlücklich. Bielleicht wird das den Walzer zu britt lebt in Walda: d Vort mit. Der Zobel bald überall bei den Damen in Schwang bringen. hauntsächlic mr Padelhöizer. Gr ist Tenn es gibt grausame Spiele, die sie alle lieben. 1 Fische, kleine Rögel uund gwa, oo verschmant er auc) des Kaldseik u zesctslseizet Zusiagd) bertikt haiten aishen de shger dache aich elc kashels hak de de. Bick oit Bleiea Bläh.desterisen Lointe Ka. keinen Katen„Kite.,„Dle. genite Nact, rannte K nach „7I.,Pesegders dus Lachern meiner Dame war so vielfach und eigenartig, daß es mich lächelt zärtlich narias=lusdruck i.„Lächeln! mütig, Tratit, Vetzugteri# herausfordernd, übersvottisch, geringschätzig, verächtlich, #g— kurg, in so mannigfaltiger Art in e escescscsssceccn Gelse uieP-isläecken eicen ante e— duis ie aleldigs ust nich uichk dau. seüte v. auld lüichchse Lelamnischsen erscheatetz last handser der 4 hon d. Vi. eirzur Kurche. e ue inr umn Sach ie e e, Sa P a, Ragen Sauene ue u. Ktse eske clcle l.dl sches Kali. el hun edho hen au in, Hesheae se selite Sesie, Sste Puner ehice esee ige a ee ese ae eit Meie, eine Ke sich aich sie lie hadelIK anitc elch keilchzichue gzuach eirtäsch französischen Ochsen zu stoßen. bildet, kam jedoch nie Tettr m#####angerin ausge= zugt und schrieb mir als ernster Werber besondere reilich gicht häufig sein, denn in den Pelzhandlungen Schen halte ic mit der unten Hand meinen llasen. Zhr Gelanas grage sch osentlich deren zu Decte zu. Belckes Ziel verdlgte meine Dane mit a.ttiud Tteutine ten Srid ur gertse= clautdhn Scleposäbel gehoben u— die rechte lag set im Korbel in de was mich PishrKeisez. retleue sao nämug ihren Flieto), Varader wolle 1h sie befragen. und artsaher veie gde Kaite det euitat ut insaune: und mit soht lautiosen Schriten drang ich au den machte ihr emen Hetraisterretzronen kount, und warde i6 als Freier gnädg ausgenommen so wolte Sbichtraut im binier eeinnst ui au die opan: ekannten Pfade in das schwarze Dunkel des Po: zmanzig Tagt: Heiratsantrag. Obzwar er um ich gegen alle Gunstverschwendungen an auderg Ein Scgalgr:Tgäi.97 In der Reihe der wertvollen oskasiatischen Pelztiere hätten wir eigentlich an zweiter Stelle den Silbersuchs nennen müssen, der in Ostsivirien und Kamtschatka seine 3000—4000 Mark gezahlt. Er ist an Nacken und Kehle tefichmars nu hes Sihaiam ich gegen alle Gunstverschwendungen an andere Einn. mir gar keine Zeit dazu. Als wir uns von der Aufregung, die sich mit der Zeit selbst des ruhigsten Menschen bemächtigt. Jetzt war ich im dichtesten Teile des Parkes an Zeit dazt Tage am Frühstückstisch trafen, sagte sie: heute auf der Dique eine kleine gestern alle meine Tänzer in mich slit hiberweißen Granonsaange zarverteilen schwarz Ssch e lice elc hestceb lhene Se ice selse Sscehike echel Kelichel de aice ladh Keischlse halealbe el. Seiaulel Lie 5o, gest. Bi. seg, Geik Brlich ol 1scde, gusdh. d. u.sau hur.2103 Mandschutigers, was Handelswert den ersteu Rang ein: das Stück Schnauben eines Menschen, der zog aus Berlin zu Verwandte; nach Rotsdam und gesau mir sehr. Er ist wirklich ein lieber queste der astassan## desahlt. Die Hauvterwerbsmöglicht lange unterdricht hat. kerst vier, in der Prater nach. u02 gatsdam. und Junge. Man könnte ihn sehr verliebt machen. und JAr: 7. 8..=6e Voaer: ade: bitet de. SichI. als. A. ius Getlich bzeiu. Heizsechz iuch eigen Aschslebe Hersiek.=gracte Gorezg esg, emner Grase, oisch in sogen.Pleitdtet, i=Pgerk. lie hlike else he lcit, biaten, Panschgsk De Gealstachen de Vherz ctun ur wie ein behagliches Dasein und ein Herz voll treuer ehanfasta g#.:“ Eichböruchen der Mankschurat sind seische maohl siee rersees=agen ist Ihnen viel dem Verwpalte, von ilene stellte sich dse Liebe vor als eine Ver.— xa, sgte st. Das Läicheln war ausgesprochen! Zu zLlschen Teile des Stilen Oreaus, im Behrings. stimmung fürs Leben, das sei vielleicht recht dumm, sruis##n e####ob si, sich.„Leben Sie wohl! und Ochotstischen. Mecxe, liegen einige kleine Inselgruppen, wder sie könne nicht anders. Därse man ihr Karauz Sie werden unhöflich und sch haoe aihnen kein Recht die enen der merkoirdialien Tiere dem Sertchr. sein erregies Atmen miüglicka:u Nienschen, der Keine Antwort. Dafür schlägt ein schnappender Laut ihr Verlangen u. 1., pit Lldie, den Herzen erwachte an mein Ohr, wie vom Spannen eines Flinten=Istraurige“ Rüchencd dte g; das aber nie gestilt wurde hahnes.„Donnerwetter! wenn der Kerl nur nicht ehrerr gas.a eu):„ An Bewunderern und Vermit Rehposten schießt“ denke ich und reiße den Säbel ernsten Männ, eie gesebitz aver sie liebe nur die aus der Scheide. Im selben Moment aber erhaltet wosche saxkaunge;(verausforderndes Lächeln), und ich schon einen wuchtigen Schlag wie mit einem Tändelets n brei Wege. Zu eitten nassen Sacke in das Gesicht, der mir die Mütze zur Lächelp“, Sie stelte siag dte choben(verführerisches Seite schiebt.„Einerlei, nur vorwärtst“ und mit! schein). Sie stelte sio die Lieve vor als Sremneriet, nur vorwärts!“ und mit einigen Sätzen, unbekümmert um die peitschenden Zweige, dringe ich in das Gebüsch ein r namne Sprung trägt mich um einen dicken Baumstamm herum, hinter dem sich das verdächtige ggen wieder hörz„—gt, und„Huhuhuhuhnuuh!“ schlägt es mir grausig, wie das übermenschlich laute Auflachen eines Mahnfinniasn an Nus msn Lächeln.) ..„##gen den dicken Stamm. Was war das? Und„Huhuhuhuhnn!“ lacht es zum drittenmal, und wieder schlägt es mir feucht ins Gesicht, und es schnaubt vor mir im Dickicht, und jetzt erkenne ich unhöflich und ich habe Ihnen kein Recht die emen der merkwürdigsien Tiere, dem Seebären oder einen Vorwurf machen?(Fragende= zärtliches!"“###: gegsben. der Pelzrobbe, im Sommer als Wohnsitz dienen. Dieser chen:(Eragendes, zärtliches] Nach diesen Worten entferute sie sich. Es war Pelzsechund, der mit dem echten ohrlosen keine engere klar, ich hatte nur den Reservemann gespielt. Rot= Peiwandtschaft hat, ist der Lieferant der von unserer zameuwei# so hoch geschätzten Sealskins. Eingehend beschäftigt sich mit ihm und seiner wunderbaren Lebenswelse auf Grund eigener Beobachtung Starr Jordans, der Präsident der Leland Stauford=Universitäht in seiner Schrift„Observations on the seals of the Tribiloff Islands“ — Für das Zusammenleben der Herden bildet Vielweiberei ein höchst charakteristisches Merkmal, ein Seebär gebietet durchschnittlich über dreißig weidliche Tiere, zuweilen sogar über hundert und bewacht sie auf das eifersüchtigste, besonders gegen die„Holostjacks“(d. h. rlassen leber eie werden gleich hell auflachen, meine Gnädige. fänichar zute uur den Reservemann gespielt. Rotdenn ich, ein ernster Prosessor der Geschicht dar lövichen hatte einen glänzenderen Freier gefunden, sich aus den ärmsten Antangen müsnlamn 2i zu.,; der als so wal, und gab mir den Abschied. gesehenen Stellung emvorgearheitete.# 2u8#. 2 gg. k. ucin Roman von Ostende, meine GnäSie werden begreisen, daß ich vor dem Walzer itt, dieser neuesten Mode, die Sie im nächsten r wahrscheinlich schon in Berlin haben werden, selte Sar euses vr.d Gxizz ich unize der: Hetestautgzg wacse, Sie sagle uiri. Lie scheruan, Prad, Va. aeulegi, zu Jelk., der Ihualt Nüir 915 kalter Schweiß über die Stirne vor einer Stunde haben mi“ un is. 7322: Augen.„Weiß der Dimmel, welche Dummheit sich beunt, und von momentanen Eniseben gesaiht liehne gelanns“ Sile=betelete diese Porte Aud. 16i gangen Milte, würe ich nicht un den Tauzwoildel ge. ich mich gegen den dicken Stamm. Was war dasr abwehrenden Läch in und ein= ausmunternden Paten. Er dat auch meiner Dame mit dimn wunder. Blick. Auf meine Frage, was sie nach Ostende geführt, erwiderte sie, der Arzt hätte ihr das Seebad samen Lächeln erst ihre Freier gebracht. Ohne ihn hätte sie vielleicht mich genommen. Und dann wäre schnauot vor mir im Dickicht, und jetzt erkenne ich 1 für die widerspenstigen Nernen emnnfobsen Imn### scheinlich Reservemann geblieben bis aus PPheis V. Sös= Bleser)., Lizer. Mann ein Rotihosden sluden pieh, dat wich)enes von Sstwelt erholt hatte, um mir über die Sitnation klar aber suche sie, wel site fühle. dab f. 28 u. zu, werden. Tann schob ich meinen Säbel etwas be; ohne Liebe zu leben.(Zischeln, daa 2. gaud vergchsen läßt: Vielleicht in einem ValchKut michen iu a....„.„ Ggttg 1ch Zgtigigran i# leben.(Lacheln, das einfach nicht zu zer zu zweit? Soll schon in die Ehe getanzt werden, schämt wieder in die Scheide, denn den hatte ich definieren ist.) Sesce ant ien. schise ie ecechesie blich äche seshaike e el cdh ur lch eie u. A. auf mich richteten, und zwar mit unverkennbarem Neid. Man hielt mich offenbar für den Gatten dieser schonen Prau, nhrmar sie en nicht nastatin, an2 Hasen. Ossenbar war ich vorhin auf dem schmalen au..H lich Aüberau, wo wir erschienen, alle Blicke Fußwege von einem derselben im Vorüberfliegen mit dem Flügel gestreift worden. Ihr wütendes Kampfgeschreei aber in der stillen Nacht, so dicht vor mir, war einen Moment für meine schon erregvon UDlsennee 1ss enlaf n.„„„ Der Walzer zu dritt ist aber jedenfalls nicht meine Sache..... Frau, obzwar sie es nicht gestattete, daß ich ihre Hand lüßte. Sie war von einer strengen Zurückhaltung, die mir nicht nur eine hohe Meinung Gefühl nicht nennen, das mich überwältigte.— Gute Nacht, meine Herren.“ Der Walzer zu dritt. Eine Geschichte aus Ostende von Th. von Liska. keit, Nachdruck verboten. ... Ja, verehrte Gnädige, die größte Seltsamdie einem bes-"— mich behandelte als wäre ich schon ihr Bräutigam, was oft genug geschah. Gern stützte sie sich auf meinen Arm. Sie schenkte mir manchen zärtlichen Blick. Und man sollte nicht glauben, wieviel Liebe sie in ihr Lächeln legen konnte— ihr Lächeln war überhaupt, wie bereits erwähnt, eine eigene, große Kunst für sich. Ein seltsamer Rausch, der Liebesrausch, den ich nie vorher gekannt, kam über mich. Und wer weiß, Ostasiatische Pelztiere. Von Kurt Seifried(Berlin). (Nachdruck verboten.) Unter den Pelztieren Ostasiens nimmt gegenwärtig, soweit der Handelswert der Felle in Betracht kommt, der Seeotter, auch Kamschatkabiber genannt, die erste Stelle ein; für ein tadelloses Eremplar werden jetzt auf den Londoner Fellauktionen bie zu 5000 Mark geboten, Junggesellen), die abgesondert und verlassen leben. Eine große Anzahl von Jungen geht Jahr für Jahr hei den furchtbaren Kämpfen zugrunde, die sich auf den Inseln zwischen den Familienvätern untereinander oder zwischen ihnen und den Junggesellen entspinnen. Die wissenschaftliche Expedition, an der Jordaus teilnahm, stellte fest, daß auf den beiden Pribilowinseln in einem einzigen Jahre auf solche Weise über 11000 Junge umgekommen waren. Noch größer ist die Zahl derer, die jedes Jahr verhungern. Alle Junge nämlich, deren Mütter bis zum Oktober aus offener See, wenn sie auf Nahrung ausgehen, getötet werden, sind ohne Guade dem Hungertode verfallen. Dazu kommt, daß die Herden auf ihren Wanderungen nach dem Süden am Anfang des Winters von beutegierigen gewissenlosen Jägern verfolgt werden, wobei man ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht der Tiere die tödlichen Geschosse in ihre dichten Massen hineinschleudert. Solche gesetzwidrigen Jagden sollten mit allen Mitteln verhindert werden, sonst werden sie sich bald verhängnisvoll für die Fortexistenz des Seebären erweisen. Mit den Fellen dieses Pelztieres, die in London in öffentlicher Anktion verkauft werden, nimmt man einen eigenartigen Gerbungsprozeß vor, der nur die Wurzeln der groben Oberhaare angreift und diese zum Ausfallen bringt. Die Wolle wird dann glänzend dunkelbraun nefärht und nun Giesh Ri. lanmnanmn Seollfina“ f.n während noch vor dreißig Jahren die besten Felle nicht gefärbt, und nun sind die sogenannten„Sealltins“ fertig. mehr als 1200 Mark kosteten. Aber damals kamen auch as Enthaaren und Färben der Seebundsfelle verstand noch jährlich 7000—8000 Stück auf den Markt, zu unserer man früher nur in London, doch gibt es jetzt auch schon Zeit dagegen nur noch 800—1000. Das Heimatsgebiet in Paris, Leipzig und New York, große Fabriken, in des Seeotters war von jeher sehr beschränkt; in seinem kürzlich veröffentlichten vielfach auregenden und bedenen diese Industrie betrieben wird. , ein m begegnen kann, ist der Walzer zu Wie er in dieser Saison hier getanzt wird. Ich Fheug., Sie werden die Brauen erstaunt in die daß der gute, alte Walzertans zu zweien, an den uns winen, zu senen Barbaren gehöre, die in der Musik nach, den Anadye in Sibirien ziedt, so bilde das ei 3e i. ekr uic. Pic. se Lass der sehlge auich eun Val in Autkase. Lasd 9. 2uis zustentz, Pltuelse, eien. V. Liuos,. Bi, Grgziuckt.36 echte bleiben, nicht wahr? Aber im übrigen? Sie und Walzer ich, wir machen ja doch nur noch in Ausnahmefällen ihn mit Tänschen.„Besonders ich, natürlich, seitdem ich Händen, Professor der Geschichte geworden. Das verpflichtet Hände au zu einer gewissen Würde, mit der sich die Tanzunter= die Taille haltung vielleicht nicht ganz verträgt— mnienee.l. b.i nach der Auffassung versitätsstadt, die die Tanz gehört also nicht Studenten. Er ist für wie die 25. 2d poh Früscherheiss. eins andere ist, denen Auffassung bei dies.“ ganz verloren gewie die Jugen on Ffrühe.: Die Jugend von heute gangen. Aber die Tänzer von heute, so scheint es ue e erne Sie Wim aloest Schon. Has sie v. m- rerlangt.es gar nicht nach de, dummen Poesie. Sie Literarisches. Häusliche Konditorel. 325 erprobte Rezepte zur Bereitung von Torten, Kuchen und Backwerk. Von L. von Proever. 3. gänzlich neu bearbeitete Auflage, Maria Breithaupt. In Leinwand herausgegeben von mitbringt. Die erbarmungslose Verfolgung des Seeotters seitens des Menschen ist die Ursache gewesen, daß das Tier seine * Als vor 5 Jahren das Männerchor=Album(Verlag 2. H. Tonaernn wälzung liebt. Sie will alles anders haben, als es dürsten nur nach moderner Uinterhaltung, und unter ae geähndert hat. Früher ledie es von B. J. Tonger in Adl) zum ertenmal in die Weit die Alten gehabt...— 412 48 halten kann man sich zu dritt vielleicht besfer als zu geiellta. in. Scharen, heute führt es ein einsames, über. Linausgelanot t,urde, sand es solort eine derartige Und warum soll sie nicht auch im Tanze nach zweit— freilich in ganz anderer Art. ihrer Art selig werden? Wie kommen wir dazu, ihr! Sie lächeln maßf meinm.. mi. unsern Geschmack überwälzen zu wollen? Wir sahen denken, mie ich mich im Malaar zu. drstt es als das Herrlichste an, wenn ein Paar so im Tanze men Nun dahinschweben konnte, für sich allein, ohne Lauscher und Späher in seiner engeren Gemeinschaft. Nur die verführerische Walzerweise, die uns zum Tanze beflügelte, schwebte, wogie und glühte mit uns Beinahe hätte ich gesagt, sie berauschte uns. Aber nein, was uns berauschte, war eben dieses enge, inniggeschmiegte Alleinsein in der größten Gesellschaft, der Walzer zu zweit. Ein leichter Händedruck, Blicke, sich zu dritt vielleicht heßon1 sseleilia in Schären, heilte führt ar W„— als zu aus menschenscheues Dasein und hält sich meistens im enthusigstische Aufnahme, daß die erste Auflage von 10000 Tasser auf.### un.„Junge zu wersen, sucht das Exemplaren in wenigen Monaten vergriffen war. Wenn Weibchen das Land auf, abgelegene, geschützte Felsen= heute das 100 000. Exemplar die Presse verließ, so dürfte inseln oder Klippen. Die Eingeborenen der Alenten und I damit der Beweis erbracht sein, daß es sich um ein Kurilen sind die hauptsächlichsten Seeotterjäger, oft wirklich gediegenes Werk handelt. Und in der Tat, das olgen sie dem kostbaren Pelztier tagelang in ihren Leder=l von dem Dirigenten des Kölner Männergesang=Vereins booten. Braß meint, die einzige Möglichkeit, das pracht= Königl. Musikdirektor Prof. Jos. Schwarn mit sachle Tier#o., ganzlicher Vernichtung zu retten, ware kundiger und liebvoller Hand zusammengesteilte und teilue nundeneus funfjährige Schonzeit, die von den sämt= weise neu bearbeitete Album verdient die Beachtung lichen beteiligten Regierungen verfügt werden müsse, mit 1 aller Kreise, in denen der Männergesang gepflegt wird gleichzeitigem Verbot der Einfuhr der Felle. Sonst würde Daß der billige Preis von Mk. 1.— für das schön und Enhyäris lutris in wenigen Jahren das Schicksal, der stark kartonierte Exemwlar der Verbreitung des Allbumg men. Nun, es ging soweit ganz gut. Als Student war ich ein flotter Tänzer gewesen, und aucy später ließ ich mich nicht spotten, wenn Zeit und Gelegenheit sich fanden. Freilich wurden diese immer selteuer. Aber, ganz verschwitzt hatte ich die heitere „Wissenschaft“ nicht. Ich stellte auch im Walzer zu dritt meinen Mann. Leider war außer meiner Dame immer noch ein zweiter Tänzer M-. ba. uns mit; Ennyuris-Tülti-in Wrng die ineinander tauchten, ein leise gesprochenes Wort zweiten Tänzer immer bieselbe Liehenamatrdiakeit. Guadesaung u. arag us, die im Vehringomer bei der voll Kühnheit und Zärtlichkeit— o, welcher Zauber bieselben aufreigenden Blicke, dasselße uarengrnaiea: a#ockung in Scharen von Tamenden vorkam, in zwanzig lag in alledem! Aber mit nuteren schönen Erfahrun, Lächeln hatte, wie für den erben Sde persucrerische Ja,ren abergs, vollkommen ausgerottet wurde, daß rachern hatte, wie für den ersten. In der alten Artheute ein vollständiges Gkeiett mit 20000 Mark bezahlt tark kartonierte Exemplar der Verbreitung des Albums sehr dienlich war, bedarf keiner Frage. Puppen! Puppen! Bringe hiermit meine reiche * Auswahl 30584 schönster Gelenkpuppen ausserordentlich billigen Ausnahmepreisen in empfeblende Erinnerung. Anfertigung von Puppen- Perücken auch von ausgekämmt. Haaren! Reparaturen werden pepfalls übernommen, sind jedoch baldigst einusonden. deorg Becker 7 Elberfelderstrasse 7. Fdalurürr. Selt über 25 Jahren bekanntes Originalpräparat der Eründer des Vanillins. Der köstlichste Wohlgeschmack! Das reine Aroma der Vanillinschote, aber viel billiger, bequemer und gesünder wie diese. 31626 Haarmann und Reimer's Original-VanillinPräparate gewähren Garantie f. allerfeinstes Aroma und g össte Ausglebigkeit! Buck- und Kochrezeptbuch von Lins Morgenstern gratis. General- Engros- Vertrieb Max Elb, Dresden. Vertretung u. Engros-Lager für Rbeinland u. Westfalen: Eugen Eiseck, Düsseldorf Scheurenstrasse 22. Segründet N 1873 Karl Schmidt Uhrmacher und Soldarbeiter Mittelstraße Nr. 11... Hagen gegenüber dem Weidenhof. Uhren, Sold- und Silberwaren. Srößte Husseahl in Taschenuhren aller Hrt: Slashütter und feine Schwelzer Präzilions-Uhren. Sroßes kager moderner Sausuhren in jedem Stile und zu jeder Zimmereinrichtung poliend. 31568 Regulateure, Freischtoinger.. Stand- und Weckuhren: Srößte Hustahl in Berren- und Damenuhrketten in Sold, Silber und Doublé: Srößte Ausseahl in modernen Schmucklachen. Massiv goldene Trauringe, mederne Kugelfasson in jedem Seisicht... Masliv silberne und schiser verlilberte Tafelbeltecke. Billige Preife. Mehrjährige reelle Sarantie. Umtausch nach dem Felte gern gestattet. Ernst Siepmann Hochstraße 108. 31870 Neues Orchestrion von der Deutschen Orchestrion=Ges. m. b. H., Köln. Mark 2000 Belohnung sichert unterzeichnete Geseilschaft demjenigen hiermit rechtsverbindlich zu, welcher durch Autorität beweist, daß in Hagen oder Umgegend irgend ein Orchestrion anderen Fabrikates zu finden ist, welches den Orchestrions der Deutichen Orchestrion=Gesellschaft m. b. H. Köln hinsichtlich künstlerischer Musik auch nur gleichkommt. Deutsche Orchestrion=Gesellschaft m. b. H. Sudermannstraße 1. Köln. Ecke Deutscher Ring. G 6S 5 Ich habe eine große Partie nebst Platten in gr. Auswahl für Wirte u. Private spottbillig abzugeben und lade zur Besichtigung 991.— Carl Kaltendorn, 32015 Hochstr. 37a. Toa, Hakae, Schokoladen-Pulver aus den ersten Fabriken des In- u. Auslandes 30316 empfiehlt In reichhaltiger Auswahl Gustav Keller, Frankfurtstr. 107, am Markt. Rich. Ad. Hammerschmidt Elberfeld Königstr. 23 Fernspr. 1078 Gegründet 1873. Grösstes Lager von Flügeln, Planos und Harmoniums. Hauptniederlage der K. K. Hof-PianoforteFabriken versendet geg. Nachn. dopp. gerei„, neue Bettfedern für 60 125 me P a.3, Halbdaunen 25 Pf., Ia. Halbdaunen 150 a. Ganzbaunen nur 250 Pf., Ia weiße Gänsefedern 280 Pf., Ia Gänsesedern 200 Pf Isi Abnahme v. 50 Pfd. 5% Rab Verpack. frei. Gar.: Zurückn. Die Bettfedern=Handlung lI„ B sthner. Leipug „„##IV. Berdux.. München C. Bechstein.. Berlin u. anderen renom. Fabriken. Pianos von 400 Mark an. Fianos zu vermieten. Reparaturen und Stimmer in bester Ausführul Schönheit verleiht ein zart, rein.Gesicht,rosig., jugendfr. Aussehen, weiße sammetweiche Hamr u. blend. sch önerTeint. Alles dies bewirkt nur: Radebeuler Steckenpferd-Lilienmilchseife von Bergmann& Co., Radebeul mit echter Schutzmarke: Steckenpferd. a St. 50 Pfg. bei: Fr. Lohrmann, 0.& F. Meibes, Wilh. Müller u. Becker in Hagen. erm. Nornblum in Altenhagen Wehringhausen u. Altenvörde. H. Schauerte& Co. in Wattenscheid. A. Dlegel in Bochum. 4415 H. Lindenberg in Menden. H. Ströber in Neheim. Apoth. Reininghaus in Letmathe. Avoth. Peisfer in Attendorn. von 27075 31932 gebe mit 30 Prozent Rabatt ab. Frau Engels, Kampstr. 3. Preisausschreiben 1000.00inbar Die Bewerbungstrist ist bis zum 31. Dezbr. d. J. verlängert worden. Nähere Bedingungen durch sämtliche Verkaufsstellen von Everett’s Schuh-Crème oder durch Haasenstein& Vogler A.-G., Köln a. Rh. in Wachs u. Stearin. Altr: Kerzen Faiel. Kerten Kerzen Winc. Verzen Kan-: Kerzen Gchsrr. Kerzen Achurcham-en Räucher- Kerzen „orwr Kerzen mit neuest. Dekorationen. 5 Klnuten-Brenner Gasanzünder Nachastöcke Nachtlichte la. Nachtlichts: empfiehlt billigst Guster Guttentag, SeifenFabrik, 29815 Frarkfarterstr. 91. Näbe der Johanniskirche. Telephon 595. isr der Name der Elearren ohne Nicotin! Nergestellt aus beston ausläudischen Tabaken, welchen der Nicotinnahal! bis auf letzte Spuren entzogen worden ist unter Erhaltung aller den vollen Belchenatent sie. 13818““4 P“ F aromaflschen, Naturbestandtele. Reichspatent Ilo. 136150 des beeid. Handelschemikers Carl Wimmer, Bremsen. Ne. 1 à M. 50.— 1] Navahoe Ne. 61 M. 80 Navahoe„ 2.. 60.— I Navahoe„ T 100.— 2 99.— wavahoe" 9 166.— Gavahos: S:: 99.— Mavanoe: 10:: 199.— Beschehigesse. Sseln. Lenze2 dnelige sester Kiate, Helleg, uigt a. a.. e. vorliegenden Vorfahren ist die Frage der Ficotinentziehung in bester Weisegeldst“ * Zu haben in fast allen besseren Cigarrenhandlungen.* Gebrauchte Flügel und Planinos, durch Eintausch erhalten, werden zu entgegenkommenden Bedingungen abgegeben. 33213 Rud. Ibach Sohn Barmen, Neuerweg 40/42. KORERORORAROHHRE Deutsch.erstklassig. Roland-Nähmasch., Waschmaschinen a. landwirtschaftl. Maschinen, auf Wunsch Tollzahlung. Anz. 6—12M.Abz. 4-7M. mon. Geg.Bars.lief. —.— Nähm.sch.v. 48. M.an. verlange umsonst Preisliste. X Se-bsr-N in ksin. Mrbicb Kronleuchter für elektrisches Licht billig abzugeben. Angebote unter W 31949 an die Geschst. d. Ztg. Für die raube Witterung empfehle 28695 meine altbewährte a. Glycerinseile Tollettecrôme Tolletteglycerin. Gust.Guttentag Seifen- u. Parfümerle-Fabrik Nugen 1. W. Frankfurterstrasse 91. Aug. Lichtenberg, Eisenwaren= und Werkzeughandlung, Karlstr. 34. Fernspr. 498. eiese-ngenuch. räulein, Ende der 20er Jahre, ischt, da es ihm an Bekanntsch, fehlt, m. einem Herrn in gesch. Lebensstell. bekannt zu werden; ält Herren b. z. 50 Jahr. bevorz. Off. u. G 38 a. d. Exp. d. General=Anz. in Essen(Ruhr). der Dentschen Zentral=Bodega direkt vom Faß vol Portwein, Sherry, Madeira, Malaga, Vermouth di Torino, Medizinal=Ungarwein bei 32092 Heinr. Neumeier „Waldecker Hof“. Hagen i. W., Körnerstraße 37. Alteste, grbaste, verbrenteiste. Nähmaschinen- Grosstirma M. Jacobsohn, Berlis. N. 24. Linienstr. 120, Lefer. v. Post-, Freuss. Staats- u. Reichseisen. Asut As bahn-Bezinten-Vereinen 40 MK.#I Lohrer-, Willtär-, KriegerVereinen ganz Deutschands versendei d. neueste ###sch. hocharmig. SingerNähmasch. Krone für alle Arten Schneiden i 40. 45 , 50 Mk., 4 wöchentl. Probezeit. 5 Jahre Garan ue, wes eh-Relimansel neueste Kchlen-Oten ohne Abzugsrohre, garent geruchtes, gering. Kohlenverbrauch. Heizen, Kochen, Braten, f. a. Zwecke verwendb., brennend transportb. Enorm billig. Kats'oge. "# Anerkennung gratie. Maschinan überall zu besichtigen. 50% Ersparnies. 90 Verkauf! in Hagener Brotfabrik. 1 neue, nußbaum lackierte Kommöde mit 4 Schubladen für 27 1 Küchen=Aurichte mit„Aussatz und Kacheln für 39 Alk., sowie ein vollständ. neues, rotes Federbett soll für 45 Ml. verkauft werden. Angebote unter S 31891 an die Geschst. d. Iig. Kleinfleisch Pfd. 28 Pfg. Kübeln v. 80 u. 50 Pfd. geg. Nachn. N. Houerlah in Einshorn 33. Sanitäts- u. TafelZwieback in Paketen zu 20 Pfg. stets frisch. Am letzten Montag in der Nähe der Södingschen Wirtschaft in Webringhausen ein langhaar., schwarzer 31996 Spitz mit weiner Brust und weitzen Pfoten entlausen. Bor Ankauf wird gewarnt. Wehringhauserstr. 98, p. EW 1 3 FA Geschäfts-Eröffnung. ich mit dem heutigen Tage am biesigens m.11d Umsegend die ergebene Mittelung, Kaiserstr. 1, Ecke Altenhagenerstr. ein Chünwaren-Geschäft I. Ranges G0 (90 durch praktische Kenntnis der Schuhfabrikation, die ich mir geben, um die Rentablität durch grösseren Umsatz zu erzielen. jar duu u. cen sben Vertrauen eines geehrten Publikums mir zu erringen und zu erhalten. it elechtrgechem Berieh für Masserbeit und Reporsturen ainbei billigsten Preisen bestens empiontn. 8ster Masssschen sovie samtlicher Reparaturen Hochachtungsvoll Sinr. Hagen i. W., Kaiserstr. 1. Knüppel Jul Ecke Altenhagenerstr. Hagen i. W., Kaiserstr. 1. vor Mund- und Rachenkrankheiten, deren Gefahr Euch täglich umgibt in Haus und Schule, im geschäftlichen wie im gesellschaftlichen Verkehr, durch Schäftheien verkenr, aurch Densos mit das absolut beste antiseptische Mundwasser der Welt. Grossartige ErfolgeAerztlich empfohlen! der FRANCK Kaffeemühle Nur etliche Tropfen genügen! Densos macht den Mund gesund und rein, Die Zähne fest und schön wie Elfenbein. Ueberall zu haben, in Apotheken, Drogerien und Parfümerien. Preis a Fl. Mk. 1.50. 82093 Fritz Schulz, Leipzig. ahrsne Wagen und Geschirr 100 Ansichtskarten Wteru, wagen und Gesemrt je n. Wunsch: Weihnachts-, Neu= umständehalber sofort billig zu jahrs., Serien=, Blumen=, Genre=[verkaufen. karten 2c. versendet für 1.40 Mk.] Anged. unter Z 81967 an die A. Jestädt, Büren i. W. 30963 Geschst. d. Zta. SCHUTZMARKE. Weil Aecht Frana mit der Kaffeemühle 30881 Frauenhaare, dem Raffee anerkanntermaßen den besten Gehalt, feinsten Geschmack und eine wunderschöne, goldbraune Farbe gibt. ausgekämmte od. abgeschnittene, werden jederzeit in kleinsten wie größten Posten angekauft. Heinrich Vogel, Friseur, 29398 Kölnerstr. 9. Franz Hagen, Augustastraße 25, verjägn...= Kluth, Kammerjäger der kal. Eisenbahn, vertilgt radikal, sicher und unter Garantie: Ratten, Mäuse, Schwaben und Wanzen sowie sämtliches Ungeziefer. 30796 Stimmungen und Reparaturen an Pianos, Flügeln und Harmoniums werden prompt u. billigst ausgeführt. 27437 R. Lafaire, Elberfelderste straße 1 Kanarien=Vögel, gesunde u. fleißige Sänger, zu billigen Preisen, Probezeit 8 Tage, empfiehlt 30310 August Nölle, Molkte1 32101 Rabattur doppeltenatMarken gewähre ich bis Weihnachten trotz meiner billigst gestellten Preise auf sämtliche 6 8 8 1 Anzüge u. Paletots Jacketts u. Kragen für Herren und Knaben. für Dames—. 6 Kleiderstoffe für Damen und Kinder. schwarz und farbig sind weit unter wirklichem Wert ausgelegt. J. Jacobsohn, Hagen, = Minute vom Markt.= die einfache oder der 15 P 4. C. DiBei groß November gl rungen ge nicht geeigne Gestaltung lösen, da au Oktober auf Die Preisstei ängstigend u allgemeinen im laufenden jahres hil hatte es den? dem laufende Diese Hoffau Warenpreise Seit Juli stei Oktober die anzeigt, unte im Vorjahr. deswegen ein erster Linie d faßt wurden, in Frage ke Brotgetre wirkt. Länge in Argenti wirkten, daß Tonnen angeg In Teutschlat den Märkten Gegenden die Getreides wurde infolg des Inkrafttre noch verschärf lußzland st nach den russi Einschränkung gebot wurde: wennigstens vo lebung der schläge währe stand der Fl. vollem Umfan Dieser Umstan Getreideverkeh mußten sich gl sie wieder ih führen konnten auch die Kart angezogen und Während im 9 preußischen Pre bstrug, stellte höchste Preis: November des Kartoffelpreis dazu trägt ein landes bei. britannien, Ri von Nordamer als doppelt so übersehen wer sogar aus solct beträchtlich ist, hin übersteigt während umge Außer Brotget Preise von sold Höhe gegangen, die aber zusar Volkshaushalt die Preise für Butter knapp seinen hohen e Zucker im N. Gegen alle bish wenig besagen, nahme auch im haben. Nur de Richtung nicht Höhe gegange Ein Skizze au Ein trüb wieder einen Wochen lang Auf eine östlich vom lommandeur Deckung ben schöpften Ro Ferngläsern denn schon i1 Patronille g Abteilung der tonbrücken ül Meldung hat Müdigkeit al gesprengt, un ihm geführte eine Abteilur eo nach den Tage und We Noch ist Fernsicht nicht tatlose Aussp seinen Beglei „Setzena Adleraugen I Grau doch nie sere Vorhut erreichen, er 1 flügelt sein.“ Er steigt Pserdes frei, lassen, und der Die beiden schreiten neber steifgewordene und nehmen Schluck ausi khre ernste Si Nächsten Stuni Nr. 204. Toumtbrei vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzelke oder deren Raum 15 Pfennig. ven 6. Dezember. A. C. Sechstes Blatt. Die Warenpreise im November. Bei großen Umsätzen aus dem Warenmarkt hat der November gleichzeitig auch erhebliche Preissteigerungen gebracht. Diese Tatsache an sich wäre noch nicht geeignet, Befürchtungen wegen einer ungünstigen Gestaltung des Konsums in den Wintermonaten auszulösen, da auch in anderen Jahren die Warenpreise von Oktober auf November eine aufsteigende Tendenz zeigen Die Preissteigerungen im November müssen indes beängstigend wirken, sobald man erwägt, daß ganz im allgemeinen das Preinisvean auf dem Warenmarkte im laufenden Jahre beträchtlich über das des Vorjahres hinausgeht. Im September und Oktober hatte es den Anschein, als ob sich der Unterschied zwischen dem laufenden und dem Vorjahre vermindern würde Diese Hoffgungen sind aber durch die Bewegung der Warenpreise im November d. J. wieder beseitigt worden. Seit Juli steigt mit Unterbrechung von September und Oktober die Linie, die die Bewegung der Warenpreise anzeigt, unter einem wesentlich stärkeren Winkel an als im Vorjahr. Die Preiserhöhungen im November machen deswegen einen um so ungünstigeren Eindruck, weil in erster Linie die Großhandelsvreise der Waren davon erfaßt wurden, die für die Volksernährung hauptsächlich in Frage kommen. Zu der Preissteigerug in Brotgetreide haben eine Reihe von Gründen mitgewirkt. Längere Zeit hindurch lagen über die Ernte in Argentinien ungünstige Nachrichten vor, die bewirkten, daß der Exportüberschuß nur auf 500000 Tonnen angegeben wurde gegen eine Million im Vorjahre In Teutschland selbst verminderte sich das Angebot auf den Märkten dadurch, daß vor allem in den östlichen Gegenden die Landwirte mit dem Verkauf ihres Getreides sehr zurückhielten. Diese Reserve wurde infolge der Ungewißheit, die über den Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Handelsverträge bestand no#—charft. Als dann im Laufe des November in Rußland starker Frost eintrat, gingen die Zufuhren nach den russischen Häfen zurück und führten zu einer Einschränkung der russischen Ausfuhrtätigkeit. Das Angebot wurde matt. Auf der andern Seite trat dagegen, wenigstens vorübergehend, eine ungemein starke Beebung der Nachfrage ein. Die reichlichen Niederschläge während des November besserten den Wasser stand der Flüsse derart, daß die Schifffahrt fast in vollem Umfange wieder ausgenommen werden konnte. Am und allein hatte eine starke Zunahme des Geireideverkehrs zur Folge. Die Wassermühlen mußten sich gleichsalls mit Getreide versorgen, da auch sie wieder ihren Betrieb in vollem Umfange durchnoren konnten. Wie die Preise für Getreide, so haben auch die Kartoffelpreise gegen den Vormonat wieder angezogen und stehen beträchtlich höher als im Vorjahr. Während im November 1903 der niederste Preis an den preußischen Proviantamtsorten pro Doppelzentner 2,50 Mt petrug, stellte er sich in diesem Jahre auf 4 Mk. Der Jahres 900 Wie. Daß der britannier Ruhlar= un nach de Vereiuigte, S saten von Nordamerika ist in diesem Jahre donnelt und als doppelt so groß wie 1903. Allerdings darf nicht übersehen werden, daß auch der Import zum Te nach denen unsere Ausfsuhr beträchtlich ist, sehr erheblich zugenommen hat. Immerubersteigt der Export in diesem Jahre die Einfuhr während umgekehrt im Vorjahr die Einfuhr größer war Außer Brotgetreide und Kartoffeln sind aber auch die und Genußmitteln in die öhe gegangen, die einzeln nur wenig ins Gewicht sallen ammeungengmmen eine wichtige Rolle im Volkshaushalt spielen. Es sei nur kurz erwähnt, daß Gemüse nach wie vor hoch bleiben, daß Butter knapp und teurer geworden ist, daß Kaffee seinen hohen Stand behauptete, und daß vor allem Hausse durchgemacht hat. Gegen alle bisher aufgeführten Preiserhöhungen will es wenig besagen, daß die Viehpreise mit einer Ausnahme auch im November eine sinkende Tendenz gezeigt haben. Nur der Preis für Schweine hat sich dieser lichtung nicht angeschlossen, sondern ist abermals in die Hohe gegangen. Damit rückt die Gefahr immer näher, daß die Schweinefleischpreise über kurz oder lang einen neuen Aufschlag erfahren, für den Detailverkehr dadurch aber gerade die Fleischsorte verteuert wird, auf deren Konsum die breite Masse der Bevölkerung in erster Linie angewiesen ist. Da der Eintritt des Frostes im November höhere Ausgaben für den Kohlen= und Petroleumverbrauch nötig gemacht hat, so wirken Preissteigerungen für andere zum Leben notwendige Waren um so eher einschränkend auf den Konsum, je höher der Preis für Kohle und Petroleum steht. Nach den offiziellen Notierungen sind die Preise hierfür gegenüber Oktober erfreulicherweise gleich geblieben. Eine Ermäßigung gegenüber dem Vorjahre, wie sie vielfach als der Marktlage entsprechend bezeichnet wurde, war allerdings nicht zu verzeichnen. Recht fest war die Tendenz auf dem Metallmarkte. Sogar für verschiedene Sorten Eisen konnten Preiserhöhungen stattfinden. Die Preise für li Kupfer, Zinn und Blei waren deutlich und anhaltend 1## steigend. Von Textilrohstoffen mußte Baumwolle im Hinblick auf eine gate amerikanische Ernte ziemlich nachgeben, während Wolle ihren Preisstand behaupten konnte. Die Besserung im Seidengewerbe bewirkte, daß der Preis für Rohsei de sich stark erholen konnte. Die Preise für Rohhäute und für Leder endlich zeigten gleichfalls steigende Tendenz. notorisch, daß der„Residenzbote“ seit langer Zeit die Oldenburger Juristen mit Angriffen verfolge. Das sei keineswegs zu billigen. Es sei aber Tatsache und deshalb sei die Besorgnis der Befangenheit alle Oldenburger Richter gerechtfertigt. ##t anwalt Dr. Fimmen: Er heantrage, sämt. iche Ablehnungsanträge als unbegründet abzulehnen Es seien das alte Geschichten, die sich in jeder Ver handlung gegen die Redakteure des„Residenzboten“ wiederholen. Es wiederhole sich auch auch stets, daß die Ablehnungsanträge erst in letzter Minute gestellt werden: es gewinne dadurch den Anschein, als bestehe die Absicht, die Verhandlung zu verschleppen. Der Vertreter des ga terr gtellte a. m.sX#.,2 ebenklägere, Rechtsanwalt Wisser, stell, den Beschluß dem Gerichtshof anheim. Vert. R.=A. Dr. Sprenger: Eine Verschleppung liegt mir und meinem Klienten absolut fern. Der Er öffnungsbeschluß ist dem Angeklagten erst vor acht Tagen zugestellt worden und ich habe erst vor einigen Tagen die Vollmacht erhalten. Ich konnte auch die Zusammensetzung des Gerichtshofes nicht kennen Vorsitzender: Ich bemerke, daß vom Angeklagten eine ganze Reihe Zeugen nachträglich geladen sind; ich frage den Herrn Staatsanwalt, ob er deshalb Veran lassung nehmen wird, die Aussetzung der Verhandlung zu beantragen. Staatsanwalt: Ich kann mich darüber noch nicht entscheiden, da ich nicht weiß, was die Zeugen aussagen sollen. Ich werde selbstverständlich bemüht sein, eine Aussetzung der Verhandlung zu vermeiden. nach Möglichkeit Rechtsanwalt Wisser schließt sich dieser Erklärung an. Nach kurzer Beratung des Gerichtshofes bemerkt der Vorsitzende: Die Verhandlung wird zwecks Beschlußsassung über die gestellten Ablehnungsanträge auf eine Stunde vertagt. Ein neuer Gerichtshof. Gegen 11¼ Uhr vormittags tritt ein neuer Gerichtshof, bestehend aus Landgerichtspräsident Niemöller (Vorsitzender), Landgerichtsrat Hartong und Amtsrichter Ein Vorpostengesecht am Jalu. Skizze aus dem russisch=sapanischen Kriege. Von Paul Georg Thaler. Ein trücer uen### Nachdruck verboten. miecder ein#der nebelgrauer Morgen läßt auch heute Bachen 7aug Regentag erwarten, wie es nun schon rochen lang geregnet voer mindestens genäßt hat. zuich ham.len Anhöhe, einige Meilen nord östlich vom Jaln entfernt, halten der Regiments sein Adjutant, vorsichtig jede schöpften Rossen uinz##c.= Paldlistere auf ihren erCepessfern bir pähen angestrengt mit den e. 40#er7.h unter in der Richtung nach dem Jalu, denn schon in der Nacht wurde von einer Kosacken= Jitteilung de: a###n eine bedeutende seindliche vreitung den Flußz teils schwimmend, teils auf PonMesdhung hatra sar c5.— Nach, Entgegennahme dieser Meldung hatte der Kommandeur seine überaraße Müdigkeit abgeschüttelt und war den Berg hinaugesprengt, um selbst zu beobachten, während die von ue Pptellun- Petitz,.— Insanterie=Regiment und eine Abteilung Artillerie, nachrückten, so schnell sie Fernsicht nicht gestattet, und unwillig über das resuleitnens Aussäben wendet Vdlerangen desite n und trau doch nicht durchdringen. Und schneller als unsere Vorhut kann der Feind keinesfalls diese H# ans( Va s eme genn um buchtäblichen Einne be. Er steigt aus dem Sattel und gibt den Zügel des rdes frei, um es sich nach Belieben ausruhen zu lassen, und der Adlutant folgt sofort seinem Beispie ## krastvollen, männlich kühnen Gestalten schreiten nebeneinander langsam auf und ab. um d teisgewordenen Glieder wieder beweglich zu machen Scuc aa Preu Kangn kleinen erwärmenden Echluck aus ihren Feldflaschen. Während sie über khre, ern. Situation sprechen und die Plane für die Nachsten Stunden mit allen ihren Eventualitäten sich Die Beleidigungen gegen den Oldenburgischen Justiz= und Kultusminister Ruhstrat vor Gericht. H. F. Oldenburg, 1. Dezember. Ein förmlicher Ansturm wurde heute vormittag nach dem kleinen Sitzungssaale der ersten Strafkammer des Großherzoglichen Landgerichts unternommen. Es soll gegen den verantwortlichen Redakteur des hier erscheinenden Wochenblattes„Der Residenzbote“, Hermann Fritz Schweynert, den Herausgeber und Redakteur desselben Blattes Biermann und gegen den Redakteur des in Bant!(Vorngen##nrichtern Mes m#szialdemokratzischen,„Norddeutschen Brauer(Beisitzende), in den Saal. Der Vo sitzende veratts“ Meve wegen Beleidigung des Juniz=skündet: Die abgelehnten Richter haben auf Befragen erRuhstrat verhandelt werden. klärt, daß sie sich nicht für befangen erklären. Wir erschienen im„Residenzboten“ haben nun beschlossen, nur den Ablehnungsantrag betreffs der Landgerichtsräte Kitz und Jaußen als gerechtfertigt anzuerkennen, da diese als Zeugen geladen sind und es nicht angängig ist, daß Zeugen gleichzeitig Richter sind. der Ablehnungsantrag betreffs des Landgerichtsdirektors Erk, Amtsrichters Böhmcker und Assessors Dr. Rumpf ist abgelehnt worden. An Stelle der Landgerichtsräte Ritz und Janßen werden Landgerichtsrat Hartong und Amtsrichter Brauer als Richter hinzugezogen. Darauf tritt dieser Gerichtshof ab und es erscheint ein anderer Gerichtshof, bestehend aus Landgerichtsdirektor Erk Vors., Landgerichtsrat Hartong, Amtsrichter Böhnicker. Ober=Amtsrichter Brauer und Gerichts=Assessor Dr. Rumpf, Beisitzer, auf. Der Vorsitzende Landgerichtsdirektor Erk erklärt die Sitzung wieder für eröffnet. G WWzederholter Ablehnungsantrag Vert. m.=A. Dr. Sprenger: Ich muß auch die neueingetretenen Richter, die Herren Landgerichtsrat Hartong und Oberamtsrichter Brauer aus Besorgnis der Befangenheit ablehnen. Ich erkläre ferner von vornherein, daß ich sämtliche Mitglieder des Oldenburger Landgerichts und auch des OberLangesgerichts wegen Besorgnis der Befangenheit Ich bin genötigt, diesen Antrag „Residenzbote“ seit langer Zeit die in heftigster We““ oß„C#sgyr vo.,; daß die Oldenburger Juristen gegen 9.re des„Residenzboten“ voreingenommen en. Ich halte es daher für notwendig, daß das Reichsb# meinen Ablehnungsantrag befindet.— rt.,P.=A.„ Herz: Ich muß mich diesem Antrage anschließen. Der„Residenzbote“ gilt in Oldenburg als Schmutz= und Skandalblatt, es liegt daher nahe, daß 969 4/15,„ A. dart ire dieses Blattes in der Oldenburger Gesellschaft, insbesondere aber in den Kreisen der OldenJuxisten, eine große Erregung gegen dieses Blatt besteht. Es ist daher die Befürchtung gerechtfertigt, daß Oldenburger Richter gegen die Redakteure dieses Blattes objektiv nicht, ganz ohne Voreingenommenheit sein werden. Den Vorwurf der Verschleppung muß ich ebenfalls als unbegründet zurückweisen. Ich habe den Herrn Staatsanwalt um Aushändigung der Prozeßakten ersucht, bin aber abschläglich beschieden worden. Die VerMA des schweißtriesenden Pserden das Vorwärtskommen in dem aufgeweichten Boden zu ermöglichen, auch liegen mit der Front nach dem Jalu hin auf Der Kommandeur schaut, nachdem er sich von der genauesten Ausführung seiner Befehle überzeugt hat wieder unverwandt hinaus in die Ferne und Kultusministers Im September d. J. mehrere Artikel, in denen dem Minister der Vorwurf gemacht wurde, er habe einen wissentlichen Meineid geleistet und im Landtag eine Unwahrheit gesagt. Wegen des Meineids sei, so heißt es in einem der Artikel, gegen den Minister Strasanzeige bei der hiesigen Staatsanwaltschaft erstattet worden.— Die Staatsanwaltschaft hat die Strafanzeige als unbegründet zurückgewiesen und nach eingegangenem Strafantrage des Ministers gegen Schweynert und Biermann auf Grund der §§ 185, 186 und 200 des Straf=Gesetzbuches und§ 20 des Preßgesetzes Anklage erhoben. Gleichzeitig verfügte die Staatsanwaltschaft die Verhaftung der Angeklagten. Es soll heute nun zunächst gegen Schweynert verhandelt werden. Der kleine Sitzungssaal ist schon lange vor Beginn der Verhandlung sowohl im Zuhörerraum als auch im Innenraum derartig überfüllt, daß die zahlreich erschienenen Vertreter der Presse große Mühe haben, Platz zu finden. #n Gerichtshof bilden: Landgerichtsdirektor Erk(Vorsitzender), Landgerichtsrat Kitz, Landrichter Janßen, Amtsrichter Böhmcker und Gerichts=Assessor Rumpf,(Beisitzende). Die Großherzogliche Staatsanwaltschaft vertritt Staatsanwalt Dr mmen.„Minister Ruhstrat hat sich der Anklage als Nebenkläger angeschlossen und, wie bisher, Rechtsanwalt Wisser(Oldenburg) mit seiner Vertretung beauftragt. Die Verteidigung führen Rechts#renger(Bremen) und Rechtsanwalt Herz(Altona). Ablehnung des Gerichtshofes. Sogleich nach Eröffnung der Sitzung erklärt der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Sprenger: Er habe, 9# peisi,en### Landrichter Janssen und LandKitz all. Zeugen geladen und könne enanis derselben nicht verzichten. Aus dieen. Srunde, gb. auch, weil diese Herren in der vorährigen Verhandlung gegen Biermann als Richter 19# haven, lehne er dieselben wegen Besorgnis der Besangenheit ab, ferner auch den Vorsitzenden, Landgerichtsdirektor Erk, da dieser mit dem Beleidigten, Herrn Minister Rubstrat, eng befreundet ehne aber auch alle anderen Richter Besorgnis der Befangenheit ab. Es sei teidigung war daher nicht in der Lage, sich rechtzeitia zu informieren.— Staatsanwalt: Ich erwidere darauf, daß die Anklage dem Angeklagten am 12. Oktober zugegangen ist, der Herr Verteidiger war daher wohl in der Lage, sich zu informieren. Eine Aushändigung der Prozeßakten steht bekanntlich dem Verteidiger gesetzlich Mrazehoten Aushändigung der Verteidiger R.=A. Dr. Herz: Daß die Verteidigung einen gesetzlichen Anspruch auf Aushändigung der Prozeßakten nicht hat, ist mir selbstverständlich bekannt. Daaber die Tatsache nicht aus der Welt geschafft, daß die Verteidigung nicht in der Lage war, sich rechtzeitig zu informiecen. Wenn auch die Anklage dem Angeklagten am 12. Oktober zugegangen ist, so ist doch „##l c zu ersehen, daß und wann der Eröffnungschluß erfolgen wird.— Vert. R.=A. Dr. Sprenger schließt sich diesen Erklärungen an. Er müsse wiederholen, daß nicht die Verteidigung überraschen wollte, sondern daß die Verteidigung überrascht worden sei. Der Verteidiger will nun wiederholt den Antrag auf Ablehnung aller Mitglieder des Oldenburger Landgerichts und Oberlandesgerichts begründen. Vorsitzender(mit erhobener Stimme): Ich muß Ste dringend aufforoern, Herr Rechtsanwalt, sich nur anf die Begründung der Ablehnung der beiden in das Kollegium neu eingetretenen Richter zu beschränken. Vert. R.=A. Dr. Sprenger: Der scharfe Ton des Vorsitzenden nötigt mich umsomehr, bei meinern Ablehnungsantrag zu beharren. Dem Verteidiger das Wort entzogen. Torsitzender: Daraufhin entziebe ich Ihnen das Wort, Herr Rechtsanwalt.— R.=A. Dr. Sprenz Ich beantrage einen Gerichtsbeschluß zu fassen, ob der Herr Vorsitzende berechtigt ist, mir das Wort zu entziehen.— Vars.(mit erhobener Simme): Diese Bemerkung ist eine solche, wie man sie von einem Rechts anwalt nicht zu hören gewohnt ist. Mir steht in diesenz Saale als Vorsitzender die Sitzungspolizei zu, ich muß die„Bemerkung als ungehörig bezeichnen.— Verteidiger k.=A. Dr. Herz: Ich erkenne an, daß dem Herrn Vorsitzenden die Sitzungspolizei zusteht, ich muß aber im Interesse der Verteidigung bitten, Herrn Rechtsanioalt Sprenger das Wort zu geben. Nach noch längerer Erörterung zieht sich der Gerichtshof zur Beratung zurück. Ablehnung des Ablehnungsantrages. „## u c h s e h r k u r z e r B e r a t u n g t r i t t e i n a n d e r e r G e richtshof in den Saal. Der Vorsitzende, Landesgerichtspräsident Niemöller, verkündet: Der Gerichtshol hat den Ablehnungsantrag des Herrn Verteidigers abgelehnt, da die Herren sämtlich erklärt haben, daß sie sich nich: befangen halten.— Danach tritt der alte wieder ein. Der Vorsitzende läßt nunmehr aufrusen. Befangenheit zu stellen, da der wegen gerichts##ten langer Zeit die Oldenburger Juristen Weise angegriffen hat. Es liegt somit die ir vor, daß die Oldenburger Juristen gegen für Gerichtshof die Zeugen Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Sprenger: Ich beantrage die Sache Schweynert mit der Sache Biermann würde sehr wesentlich zur Vereinden Antrag abvollständig verAber zu verbinden; dies wurde sehr we fachung der Verhandlung beitragen. Staatsanwalt: Ich beantrage, zulehnen, da die inkriminierten Artikel schiedener Art sind. Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Sprenger doch nur in der Form. Der Gerichtshof lehnt den Antrag des Ver####s ab und beginnt mit dem Zeugenaufruf. s Zeugen sind u. a. geladen: Minister Ruhstrat Rechtsanwalt Wisser, der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Sprenger, zwei oldenburgische Landtags=Abgeordnete und eine große Anzahl oldenburgischer Richter, Referendare uisw. Rechtsanwalt Dr. Sprenger muß den Saal verlatsen. Seeier all, ba e Zeuge sct, verläsg den Sal u im Saale mu bieiben, es st das jedenfalls statthaft. Alschlieken, und Keantrege trotz hinauszuzurechtlegen, versäumen sie aber nicht, Nebels immer wieder mit ihren Gläsern schauen. 6 „. Eo vergeht wohl eine Stunde, da beginnt der Nebel langsam zu entweichen und es beginnt zu tagen. Noch wenige Minuten, und bis an den Jalu den wie ein weißer Silberfaden durch das öde Lan ich hinzieht, reicht jetzt ihr Auge, aber— vom Feinde selbst die nächste Nähe des Berges sich heranbewegen lönnen. Dagegen wird es hinter den beiden Spähensebendig“ ucd so gar nichts entdecken können, setzt Auf den schmalen, vom vielen Regen schlüpfrigen Piaden mi. schiert das Infanterie=Regiment heran, welches heut zu der Ehre erhoben worden ist, die Fr., zu bilden und den Feind zu empfangen. Freilich ist von Freude über diese Auszeichnung in den Mienen der Herannahenden nichts zu lesen. Den „zpf. tief nach vorn gesenkt, schmutzbesudelt von oben bis unten, kommen die total Erschöpften auf der Höhe an, mehr wankend als marschierend, und mancher ch wird hörbar, wenn einer über Wurzeln oder Steine stolpert, hinfällt und dadurch die Nachrückenaufhält. Nicht alle so Gefallenen sind imstande es wise s### erbehen= und von scheltenden Kameraden müssen diese einige Schritte abseits getragen werden, wo sie liegen bleiben ihrem Schicksal anheimzufallen, bevor noch sahen. sie dem vom Wege können, um sie den Feind geschlossenen Kolonnen hat das Regiment ain g“ Po p#### Berges erreicht, und der Oberst gibt sofort Befehl, in Schützenlinien dicht am Waldesrande auszuschwärmen, dann— das Gewehr im Arm — sich niederzulegen, den Blick nach Südosten zu gewandt, dem Feinde entgegen. .„Nur etwa eine Viertelstunde später hat auch die Treusans unsss=n größeren Austrengungen ihren .andort#ntsseitwärts von der Insanterie erreicht, die Geschütze fahren auf. die Pferde werden abgespannt und in der Nähe angekoppelt, und bald liegen auch die Bedienungsmannschaften, die ja nicht wie die Insanteristen sich selbst nur und ihr Gepäck berhatten, sondern tüchtig in die Räderspeichen der Kanonen mit eingreisen mußten, um den Perkäiet iu io hugerlse dis Poa.sen.„Lugen nur diese Higeswesen Burchdringen heranbewegen entdecken? Nichts auf der ganzen Linie?“ .„Absolut nichts, Herr Oberst. Es ist nahezu unheimlich! Die Japaner scheinen unterirdisch, Maul würfen gleich, heranzurücken!“ „Scherz beiseite, Herr Adjutant, jetzt bemerke ich Bewegungen dort drüben auf der zweiten Hügelkette Sehen Sie, bitte, mal recht scharf hinüber.“ „Wahrhaftig. Herr Oberst! Jetzt— sehen Herr Oberst?— Da— dort— und auf der ganzen Linie.“ Und nun sehen sie alle mit unbewaffneten Augen schon den Feind. In dichten Bataillonskolonnen kommen die Japaner über jene Hügel, und mat die russische Infanterie vorläufig nur zuseben kann weil die Entfernung noc zu weit ist, schäben die Geschützführer rasch die Entfernung ab, um die Gelegenheit möglichst auszunntzen, so lange der 9##“ schlossen vorrückt und so das sicherste Ziel bietet Kommandorufe ertönen laut und bestimmt:„Visier 3.00.— Da schwärmen die Japaner auf der Front im Laufschritt in Schützenlinien aus, soringen im Laufschritt bis an die erste Hügelkette vor dem von der russischen Vorhut besetzten Berge und— sind verschwunden, bevor noch ein Schuß gefallen ist Fluchen und Schelten unter den Russen!—„Aber kommt nur erst über die letzten Hügel, unser Bera ist steil, und keiner von euch soll herauft“ Es vergehen einige Minnten banger Erwartung Die Japauer vollenden hinter der letzten schützenden Deckung ihre Aufstellung in Gefechtsformation und bexeiten sich vor zum Sturm mit dem Basonett. Denn usomhmen sel ½ g#.#s vorwärts, das Bajonett in der Faust. Ein Wink mit dem Degen seitens des Kommandierenden, und die Trommler schlagen ihre dumpfen Wirbel zum Sturm in gleichem Schritt. eventuell hierüber einen Gerichtsbeschluß, Nach kurzer Beratung verkündet der VorsivzendeDer Gerichtshof hat beschlossen, Herrn Rechtsanwalt Dr. da dieser als Zeuge geladen ist, aufzufordern. der Ausie d%8. Sagl zu verlassen. Der Gerichtshof ist gabe F. o. Zeugenpflicht vor Verteidigungspflicht, Dr. Sprenger: Dann bitte ich den perrn Vorsitzenden, mich möglichst in erster Reihe zue rece emineinen Zi den mustsichen Geschosen richt entfliehen. Keine Sandwelle mehr! ein Baum Hoder Steaung meor geit und breit. Und bum— bum— bum— da donnern sie schon herübenz. die Feuerschlünoe, ihre Granaten und Schrapnels ausspeiend auf, nein, noch nicht auf, sondern stets Sprung vorgeben, so verurfacht, das Entfernungschätzen und Umstellen der Visiere den Russen große Schwierigkeiten und Unterbrechungen. Vin und wieder segt aber schließlich nun doch ein sausender Kugelregen mitten in die anstürmenden Reihen und. reißt einige Lücken. Und jetzt beginnt auch die In fanterie das Feuer, nicht ohne Erfolg, denn bis auf etwa 800 Meter sind die Japaner schon beran, die jetzt— die immer größer werdende Gefahr erkennend — trotz der vorausgegangenen Strapazen ihr Stugempo noch beschleunigen und unter dem Hagel der Geschosse und dem betäubenden Donnern der Ge schütze unaufhaltsam vorgehen— inern der Ge„Brüllend umwölkt sie der Dampf der Geschützzur Tod Losung. net erstarmt und nun mus auch mancher der Flieker. den Bassen 3us Lem„Helde der Koxe Lleiben, ohne den Ruhm des Sieges. den Preis für aK 81n* chreiblichen Mühen und Entbehrungen.— in#nehexmaa; der Japaner, die ihr Gros dicht hinre sich haben, hat wieder eine wichtige Posttion u. d wenn sie auch die Verfolgung des abziehenden Feindes in der Richtung auf seine Hauptmacht zu nicht wagen dürfen, sie haben eine— Batterie erobert, eine Anzahl Feinde russische getbtet oder einige auch gesangen genommen, und— die Stellung, diese feste Stellung haben sie iune. ka in das Gi s nachrücken und sich hier vorbereiten auf eine entscheidende Schlacht. Wie ist aber schon entschieden durch solch ein gesecht!„ viel Vorposten: ich u— Bexs.: Dieser vine werde ich wohl nicht entsprechen können.— Rechtsanwalt Dr Sprenger verläßt darauf den Saal. Neue Anträge. ###sordern, den Snal zu verlassen.— Vors.: Herr Rechtsanwalt, dem Herrn Minister ist als Nebenkläger Dann bescheaue Taaie zweisellos gestaltet.— Der "„ a c h k u r z e r B e r a t u n g b e s c h l i e ß t d e r G e r i c h t s h o f #en urag##s Verteidigers abzulehnen. Nach einer Reichsgerichts=Entscheidung sei es sowohl dem Nebensager, als auch seinem Vertreter genatl., im Saale zu Neue Zeugenladung. " Der Verreidiger kündigt an, daß er noch eine große Anzahl Zeugen geladen habe. Vernehmung des Angeklagten. „##s werden danach die inkriminierten Artikel des „Residenzbote“ verlesen. In diesen wird dem Minister zum Vorwurf gemacht, er habe in der Verhandlung wider Dr. Ries und Biermann(November 1903) unter Eide ausgesagt, seine Spielerepoche liege 14—15 und er habe lediglich im Kasino gespielt. Elne ähnliche Erklärung habe der Minister im Landtage gemacht. Es könne aber nachgewiesen werden, daß der Minister noch bis in die neueste Zeit und auch bei Sasshalter gemesan.. hab und dabei zumeist riikei geschrieben und bitte dem Beweisanirag seines Verteidigers stattzugeben.— Der Angeklagte gibt solch unklare Antworten und macht überhaupt einen so niedergeschlagenen Eindruck, daß der Verteidiger, Rechtsanwalt „erz bemerrt: Der Angeklagte ist durch die lange Untersuchungshaft geistig so deprimiert, daß seine Antworten nicht maßgebend sein können. Angeklagter Schweynert: Ich werde im Geangnis„Bechta“ gezwungen,“ täglich 11 Stunden Zwangsarbeit zu tun, dadurch bin ich in einem Seelenzustande, daß ich nur schwer eine klare Antwort geben kann. Zeugenvernehmung. Es wird danach Justiz= und Kultusminister Ruhstret, ein mittelgroßer, schlanker, brünetter Herr mit schwarzem Schnurbart und halber Glatze, als Zeuge vernommen. Minister Ruhstrat bemerkt: Er heiße mi Vornamen Friedrich Theodor Karl und sei 45 Jahre alt. Men Der I##„bern., auf Befragen des Vorsitzenden: Er sei in der Verhandlung wider Dr. Kies und Viermann nsopemper 1993, gar nicht gefragt worden, seit wann er 9h gespielt habe, auch nicht, ob er nur im Kasino gespielt habe, er hatte also keine Veranlassung, sich hier über auszulassen. Er wolle aber ausdrücklich bemerken daß er weder als Oberstaatsanwalt noch als Minister etnge Eieven“ gewiett habe. Er glaube be. Geipieste habe. seit 1830 nicht meor„Lustige Sieben“ Ministers zu prataßesner; deantragt, diese Aussage des nd ür Ae Aue n u. Ag in, per er agziten Prozenverhandlung nicht auch einmal gefragt, ob Ihnen bekannt sei, daß Assessor Hellwarth St chulden ausgewandert sei! Zeuge: Das ist mir nicht erinnerlich. Vors.: War das nicht Vorgang aus neuerer Zeit! Zeuge: Das ist möglich ich wurde aber nicht darnach gefragt. Landgerichtsdirektor Booeker, der darnach als mider Dr. Ries#.t: Er habe in der Verhandlung wiger Dr. Ries—Viermann November 1903 den Vorsitz geführt. Er erinnere sich nicht, daß Minister Ruhstrat gefragt worden sei, wann er das letzte Mal gespielt aun mcht, ob er blgß,. im. Kasino gespielt habe.— ..„ist vom Herrn Minister vielleicht eine dahinben n# dene— Zeuge: Rein.— Verr.: In in der Verhandlung nicht zur kommen, daß Dingelfingen d. h. Oldenburg das größte Sekomnen. u— aere a. e— ursgergas zur Sprache elgn de, Mer Holgroeg erisen gerdan; Jeiae Jawohl.— Landrichter Dr. Klaue, der in der Strafkammer=Verhandlung Beisitzender war und das Ernims abgesaßt ha., schlietzt sich im wesentlichen der Vorzeugen an.— Referendar Christrans der im Auftrage des hiesigen„General=Anzeigers“ die Berdar=hensen= stenograppisch aufgenommen bat. be. ebenfalls, er habe weder gehört, daß Minister Ruhstrat gesagt habe, wie lange seine Spielerevoche ###tliegr noch, daß er lediglich im Kasino gespielt habe.— Staatsanwalt: Sie haben das StenoGrgg g Jamf, Ront i worigerreu aufgenorumen. ..g: Jawohl.— Vors.: Wenn der Minister gesagt hätte: er habe vor 14 bis 15 Jahren zum letztenmal nur lediglich im Kasino gespielt, würden Si ohr Stenzen für Iixe pflicht erachtet haben, das in Ihr Stenogramm aufzunehmen?— Zeuge: Gewiß aturnus: Er sei von 1888 bis 1890 bei Eilers gewesen und habe dort den Minister SPemmt#..##en.— Vor).: Die Zeit von 1888 bis 9. Imt doch aber gar nicht in Betracht.— Vert. „# Hern: Ich muß bemerken, daß der Zeuge sich aus eigenem Antriebe Sprenger gemeldet hat. bei Herrn Rechtsanwalt Der Zeuge Meyer sei auf Veranlassung des edes Wort genau siberlegen, denn er müsse seine Aua. sage beschwören. Er solle bedenken, daß man ihm Kellner nicht ohne weiteres glaube werde. Mener ihm erst Näubergeschichten erzählt.“ dabe vors.:„Räudergeschichten"? Das ganze Brotak=I wimmelt ja von Räubergeschichten.— Der Vorsin srlsze. 53 Zeugen Meper Lachmalts, die Badchel ade inzwischen genau nachoedacht.—, Fegierungsrat Kasino gewesen. Er habe den Minister Ruhstrat sehr st im Kaliz.„Lustige Sieben“ spielen sehen. 9“ set tets zunächst Skat, alsdann„Lustige Sieben“ gespielt worden. Wenn Lustige Sieben gespielt wurde, seien d Gardinen vorgezogen worden. Wenn er alsdann: Nähe gekommen sei, habe er 8 bis 5 Mark erhalten damit er sich entfernen solle. Auf die Erde geworfenes Silbergeld konnten sich die Kellner nehmen.— Vors.: pat sich Herr Minister Ruhstrat auch an den Examenskneipereien beteiligt?— Zeuge: Nein.— Vo Herrn Rechtsanwalt Dr. Sprenger haben Sie aber gesagt, der Herr Minister habe sich an den Examenskneivereien bereiligt. Auch haben Sie sich bei perrn Inländische Staats-, Provinzialund Kommunal-Anleihen. 81216(fr. 4%) abg. Deutsche Reichsanleibe 101.50 0 312% alte dergleichen 101.50 G 3% d’ergleichen 89.80 G 312%(früher 4%) abg. Preuss. Konsole 10150 b20 Ban mite dergleichen 101.60 bz 3% ders#leichen 89.80 G 8% Sächsische Rente 88.20 b26 3½ Brem. Staatsanl. v. 1902 67.25 5 3% Hamb. Staatsanl. v. 1902 00.00 312% Rheiu. Provinz.-Anl. Abeg. XXIV 4% dergl.„Jusg. XX—XXI 3% WestMl. Provinz.-Anl. 3½% dergleisthe 8¼% dergleichen 4% dernleichen 69.00 0 99.25 C 600.00 " 000.00 812% Barmer Stadtanleibe 98.40 bz 4% dergleichen v. 1901 000.00 Bielef. Stadtanl. v. 1900j0 2.50 3½2% Bochumer Stadtanl. 98.10 bz6 5 Krefe!d. Stadtanl. v. 1901103.10 b: 415 5½½% Dortmunder Stadtanl. 98 4% Düsseld. Stadtanl.v.1899 99.30 u 3% Elberf. Stadtanl. v. 1890 9840 C 4% kemsch, Stadianl.v. 1900101. 50 G 3½% Stett. Stadtanl. v. 1899 96.50 □ 8½% Wittener Stadtanl. 98.50 G K A Kursbericht der Berliner Bör Ausländische Anleihen. ##: ich habe es Vors.: Wie kamen Sie überhaupt zu Herrn Rechts eben.. Jr..sP gaser!— Zeuge: Isch wurde vorge. " vors.: Wie alt waren Sie, als Sie als Kellner ins Kasino kamen.— Zeuge: 16 Jahre.— Kellner Boineß: Er sei von 1898 bis Ende 1900 im Kasino gerpeien; er habe deu. zuinister Rubstrat un immer "„pielen sehen. Minister Ruhstrat bemerkt danach auf Befragen des Vorsitzenden, im August 1896 sei er Oberstaatsanwalt, im August 1900 Minister geworden Spielfreunde des Ministers Ruhstrat. 5####oyandler Schnudt, Zaynarzt Dr. Schleppegrell, Bechker die gcgeg#. Mgeos und Regierungsrat Becke die danach als Zeugen erscheinen, bekunden übereinstimmend: Sie haben 1898, 1899 und 1900 oftmals ... dim Minister Ruhstrat im Kasino Skat gespielt Gustige Siebe. hah.. gpokert worden. „Lustige Sieben“ haben sie niemals gespielt. Es wird darauf Rechtsanwalt Dr. Sprenger (Breinen) als Zeuge in den Saal gerufen. Es sei in Srog g.###ggann, November 1903, Verteidiger gewesen. Er könne sich nicht mehr auf einzelne VorRutzstrat gesagt be G 10, daß Ruhstrat gesagt habe: er habe seit 18—14 Jahren nicht mehr gespielt. Dies sei auch zweifellos die Auffassung der Zeutuiugsberichterstatter gewesen. Soweit ihm erinnerlich habe der Vorsitzende es auch in der mündlichen UrteilsbesrMimistare1s. die Spielerevoche e bc### Jahre zurückliege. Dieser Umstanb si. gusch. 5## de, Strafzumessung bezüglich des Angeklagten Vies., h ins Gewicht gesallen, zumal Nies zuge. geven hatte, daß er sich selbst am Spiel beteiligt habe „enhegesehes, Die Meyer zu protokollieren.— Der Verssenge 2=. Tcdurcd, pürde der erscheho voer Der Vorfitzen de bemerkt, daß die Beschlusfasung Banse I, teiesle werde und läßt danach eme längere erla dItalia .I2 Deutsch-iagienische eWein-Import-Gesellschaft Gs Kinen& C: amb H. Frankfurte M. Orisinalfüllung: roth oder weise pr. Flasche M. 1. Incl. Glas G ist als angenehm schmeckender und wohlbekömmlicher Tischwein in den weitesten und betens Kreisen ausserordentlich beliebt, findet als Stärkungswein auch vielfach Verwendung und dürfte bei gleichen Preisen wohl kaum von anderen Weinsorten übortroffen werden. Die Weinmarke„Perla d’Italia“ ist vom Kalserlichen Patentamt in Berlin zum ausschliesslichen Gebrauch für unsere Gesellschaft geschützt. 28525 Erhältlich in den besseren Kolonialwaren-, Delikatessenund Drogengeschäften. „Horsetts mit echten Herkulestedern F GIIn.. GII L. nach allen Seiten biegsam, garantiert unzerbrechlich Grand Prix St. Louis 1904. Jedes Horsett muss immer den Stempel Herkules tragen, sonst unecht.“ In allon besseren Geschäften zu haben 4½% Bukarester Stadtanl. von 1884 96.700/G 4½5 deral. von 1898 96.75 170 41 dergl. von 1895 2P“ 412% dergl. von 1898 88 Lhucs. Anl. von 1806 100.00 b. B 5% Mexikan, kons. Anleihe 16. Oss— Ton#89) 102.00 bil Oesten. kon. Rente C0.00 13 dergl. Goldronte 101.80 4% Russische Staatarente 91 50 076 4% dergl. Anleihe von 1902 91.50 bz 4% Rumänische Rente #ae dem. von 19996 87.60 bas amort. Ronte 100.10 G Ung. Goldrente(1000 fl.) 99.90 bz 4% dergl.(500 fl.) 100.70 4% dergl.(100 fl.) 100.70 R 4% dergl. Kronen-Rente 9920 B 4% Preuss. Zentr. Bd. unkab bis 1909 102.30 hul 4% dere. unkdb. bis 1910 102 50 G 5% dergl. von 1894 95.30 LzG 3½% dergl. unkdb. bis 1906 95.50 bzG 3½% dergl. Komm.-Obl. unkdb. bis 1906 99.10 0 Pr. Pfandbr. Bk. „, unkdb. bie 1910 101.50 f 4% dergl. unkan, bis 1912 102.10 bfG 3½% dergl. unkdb. bis 1908 95:30 126 dergl. unkdb. bis 1912 96.50 G 4% Rhein.-Westf. Bd.-Kr. 48, 4275- unküh, bie 1912 16338 8.0 232 Pers unkab bis 1908 95.800 , unkdb. bis 1909 101.40 C 3.#ergl., unkdb. bis 1910 102.10 0 12% dergl. unkdb. bis 1907 96.80 G Pfandbriefe. 4% Bayer Handelsbank unkdb. bis 1911 103.20 G unkdb. bis 1912 103.20 f 3 Gothaer unkilb. bis 1900 101.58 G 4% Hamburg, Hypth.-Bank 16 F. B. 2 fb. uus 1910 101.70 02 c Fr. Bodenkr.-Pfandbr. unkdb. bie 1911 101 40 bzG rn halte, dan er sich mion am Spiel heteilist heh! an alion Donsoren C Banken. Elsenbahn-Anleihen. 3½8 Berg.-Märk. Prt. 99.75 bzG 31% Dorimund-Gronauer 99.00 b3 4½% Iwangor.-Dombr. Prt. 29.50 Uz 4% Mosco-Rjäsan(gar.) 00.00 B„-Smolensk abg.(gar.) 94.00 bzG % Warschau-Wien 99.50 b26 % Italien. Eisenb.-Obl 72.10 G 0•„ 95 o0 Mit dem j. ds. Mts. übernahm ich die bisher von Herrn Alb. Romberg geführte Wirtschaft, das 103.25 b brG brG 52 Banken. Barmer Bank-Verein 125.8 Bergisch Märkische Bank 162 Berliner Handels-Ges. 165 Darmstädter Bank 143. Deutsche Bank 235.10 biskonto Kommandit 193.25 070 Dresdner Bank 158.50 biG Essener Kredit" 165.00 bzt Nationalbank f. Deutschl. 129.60 C.40 Reichsbank 155.70 be Rheinische Diskonto-Ges. 135.40 bi6 Schaaffhausen Bankverein 146.40 92G Industrie-Obligationen. 4% Allgem. Flektr. rzd. 100 101.00 Uz 4% Elberfelder Farbenfabr. 1. 4 05. 000.00 Liofer. rzb. 105 105.10 C 4½2% Ges. für elektr. Unt. rzh. 108 103.00 bzB 4% Hag. Text. rzb. 105 107##c Höchst. Farbw.rzb.103000.00 4½% Köln. Gas. u. Elektr. reb. 108 103.70 b=B Krupp Gusest.-F. rrb. 100101.20 G 4½% Naphtha-Gold rzb. 100 100.50 B 4% Nordstern 102.25 G 412% Rombacher Hütte 4% Westf.Draht-Ind. rzb. 108 102.40 G Brauerei-Aktien. Bochumer Viktoria 1 Dortmunder Aktienbr Löwenbr. Union „ Viktona Germania Dortmund Gevelsberger Isenbeck& Co. Lindenbrauerei(Unna) Müser Langendreer Wickdler Küpper Wiesbadener Kro Kronen 38 28 bic 335.00 br6 144.50 G 199.50 B 102.00 h2 103.50 81.750 100 34.50 0 96.00 b26 Industrie-Aktien Akkumulst.-Fabr. Hagen Allgem. Elektr.-Ges. Annener Gussstahl Aplerbecker Steink. Arenberger Bergb. Baroper Walzw. Bedburger Woll-Ind Bismarckhütte Bliesenbach Bergw. Bochumer Gussstahl Bösperde Walzw. Charlottenhütte Konkordia Bergb. Konsolidation Bergw. Dortmunder Union C. ab 227.50 br 230.25 bz: 81.50 bz6. 143.50 Ur0 750.00 89.60 U 75.00 300.00 bzE 55 D2 231.00— 125.50 50 49.75 520 289.25 440 s0#1 86.00 Uz 3 Düsseldorfer Draht V. „" St. „ Eisenhütte Elberfelder Farbenfabr. Eschweiler Bergw. Walzw. Priedrichshürte Geisweider Eisen Gelsenkirch. Berzw Georg Marienhütte G Hag. 75.00 bs0 53.90 dz 122.25 b2 537.00 bs 253.00 20 15350 b30 120.00 U 171 50 be6 232.70 br eriente 112.25 bel usestahl Stamm-Akt. 00.00 Vorz.-Akt. 81.80 0 f. 1271 Vorz. AkL. 105 30 brG Motheimer Rergwerk Hamburg- Amerika Paketf. 127 80 bz Haues Dampfschiff. 14350 bz0 Harkort Bergw. St. Prt. Harpener Bergbau Hasper Eisenw. Hörder St. Pr. Lit. A Hösch Eisen& Stahl Kannengiesser Köln. Gas& Elektr. Köln. Mieen Bergw. Königsborn Bergw. Laurahütte Louise Tiefbau „„ St. Prt. Märk. Maschinenbau-Anst Magdeb. Bergw. Nassener Borgbau Neggener Walzwerk 13830 bzl Mendon und Schwerte 101 40 bz6: 186 140.50 F2 215.70 b2 19900 biG 166.10 bi0 241.00 bz 01006 119.00 Ur 95.00 0 154.00#20 258.90 33.00 bsG 106.25 C 92.75 bU 586.00 B 121 80 baß 8„Restauraut zur Wehringhauserstraße 50. c 6 Die geehrten Bewohner von hagen und Um gegend bitte ich ergebenst, das meinem Vorgänger Norddeutscher Lloyd Nordstern KohlOberschles. Elsen- Ind. Oenabrücker Drahtw. Phönix Bergwerk Rhein. Naseau Rhn.-Westf.(Dornap.) Kalk Rombacher Hütten Schalker Gruben Schulz-Knaudt Siemens& Hlalak. Stadtberger Huste Stolb. Zinkhütte Westfal. Draht-Ind. Westtal. Kupferwerke Westfal. Stahlwerke Wissener Bergw-V. Wittener Glashütten Wittener Gussstahl Wurm-Rovier Tendens: ei fester Orondtendens war das nz. Schifffal Geschäft nur gertag. Schiffahrte. Aktien konnton ihreh Kurs inlolfe der höheren Dividendentazen erhöhen. Schluss ruhig. Bankdiskont 5% Privacciskont 3 1/8% s deom Alben stonbenz eungzgengetruage ven 2 trauen auf mich übertragen zu wollen. Die Qualität der früher verabfolgten Speisen und Getränke wird die gleiche bleiben. Achtungsvoll 89168 e an Burgoemsjog eugo’suapaigun uoa mnv'un(; ist nicht zu verwechseln mit den geringwertigen Seifenpulvern und Wasch#ertrakten, die durch sehr anfechtbare ## Reklame=Manipulationen als„eben### sogut“ oder soaat„als noch besser“ angepriesen werden 10809 32136 Heinrich Müller. Einfamilien=Haus 12 Aimmern, mit allen Beausmlich Paltan ff. Weihaachtsgeschenkl 300 Paar Schlitschube sehr billig und gut. Jos. Brandt. Kimpstraße 34. Spezialgeschäft in Oesen und Herden. 82148 mit 12 Zimmern, mit allen Bequemlichkeiten, schönem Garten. in bester rauchfreier Lage der Stadt, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen.— Angebote unter T 32095 bes. die Geschst. d. Zig Privathaus, Näbe Hauptbahnhof od. Stadt. Zentrum zu kaufen gesucht. Angeb. unter B 32165 bef. die Geschst. d. In Gevelsberg ist ein groß. Haus, worin Bäckerei mit Erfolg betrieben wird, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Das Haus, mit Ladenlokal u. schön. Backhause, liegt in der Nähe mehrerer Fabriken im Mittelpunkte der Stadt. Anzahlung nach Uebereinkunft. Ang. u. W 82125 an d. G. d. Z. erbet. Ein an verkehrreicher Straße gelegene. Haus mit Einfahrt u. Hofraum, sehr gute Lage für Bäcker u. Konditoren, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Angebote unter R 32074 an die Geschästsst. d. Zig. Wohnung in Wehringhausen, 4 Zimmer u. Bodenzimmer, gr. Balkon, mit allen Bequemlichkeiten, in unserem Hause Dammstr. 36(Nähe Akkumulatorenfabrik) per 1. Februar billig zu vermieten, kann auf Wunsch auch schon eher bezogen werden. 32088 Gebr. Köser, Baugeschäft, Dammstr. 36. 1—2 möbl. Zimmer mit oder ohne Pension 1. Jangar zu mieten gesucht F Sggsh m, Preisangabe unt. U 32117 a. d. Geschftest. d. Ztg. per Klinge, Glöcklein, klinge! Dieses gesetzt. gesch. entzückende Christbaumgeläut kostet nur 1.25 Mark. Zu haben bei 32143 P. Engel, Kölnerstr. 31. Vers. n. auswärts.(Hausier. ges.) ür ein größeres Hypothekenund Immobilien=Geschäft vornehmen Charakters wird als erste Kraft ein Herr gesucht, der diese Branchen eingehend kennt und in denselben selbständ. arbeiten kann. Solcher, der mit den Hagener Verhältnissen vertrant ist und in ähnl. Geschäfte länger tätig war, erhält den Vorzug. Hohes Gehalt und sonstige Vergütungen. Angeb. unter A 32164 bef. die Geschst. d. Ztg. Junger Mann, 26 Jahre, nulitärfrei, der 9 Jahre in Gießerei tätig war und 2 Jahre die Königliche Maschinen= bauschule besucht hat, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, vald oder später Stellung zur Stütze eines Ingenieurs für Bureau, Betrieb oder ähnlichen PPosten. Angebote unter V 32121 bef. die Geschäftstelle d. Ztg. 32080 Städt. Arbeitsnachweis Hagen i. W., Weststr. 10. Fernspr. Nr. 671. — Vermittelung unentgeltlich.— Offene Stellen: 2 Dachdecker, 8 Maurer, 6 Erdarbeiter, 2 Ziegeleiarbeiter, 4 Handlanger, 1 landw. Arbeiter, Ackerknecht, 6 Klempner, 5 Dreher, 8 Former, 2 Werkzeugund Maschinerschlosser, 5 Bauschlosser, 2 Stellmacher, 1 Buchbinder, 2 Gerber(Kalkarbeit), 3 Küfer, 6 Bauschreiner, 1 Holzdrechsler, 1 Bäcker, 1 Schuster, 1 Schneider, 1 Buchdrucker, 1 Hilfsarbeiter, 1 Schlosser, 2 jg Hausburschen, 2 Fuhrknechte, 2 Bohrer, 2 j. Arbeiter. Stellensuchende wollen sich melden. Junger, perfekter 320 Polsterer auf sofort gesucht. Wo, sagt die Geschäftsst. d. Z. Limmerarbeiten in Akkord zu vergeben. Karl Böcker, Baugeschäft, 82150 Hohenlimburg. Karl Schmidt, beste deutsche Marken aus den rühmlichst bekannten Fabriken Pfaff=Kaiserslautern und Dürrkopp=Bielefeld. Alleinverkauf und großes Lager bei Mittelstraße Nr. 11 macher, gegenüber dem Weidenhof. bilige Maschinen, anderes Fabriat 1n Mk. 44.000 n. 4500 empfehle ich, vorher mein Lager zu besichtigen, bevor man weither bei Versandhändlern gegen Nachnahme bestellt.— Kataloge gratis und franko. 32140 Haushälterin sucht v. 15. Dezbr. ab Stelle. ran Rohde, Wehringhauser 107. Ordentliche, fleißige 00000000f0 ichard Wertz Mädchen 82133 2 kräftige Zuschläger gegen hohen Lohn für dauernde Beschäftigung gesucht. R.& H. Vorster Wehringbausen. Sofort gesucht ein Bleiglasergehilfe. Ebendaselbst findet ein Lehrling Stelle. 32160 Glasmalerei u. Kunstglaserei Gebr. Zache, Körnerstr. 90. gesucht. 82138 Westf. Gasglühlicht=Fabrik, Hagen=Delstern Snchen auf sofort bei dauernder Beschäftigung und Mangelmädchen. Zentral=Dampf=Waschanstalt „Frauenlob“, 31933 Berlinerstr. 22, Kückelhausen Ein kath. Mädchen zur Aushilfe gesucht. Frau J. Brandt, 32685 Kampstr. 34. Ein Mädchen von 14—16 Jahren bei einem älteren Mädchen sofort gesucht Klieren Mädchensyforr=Geinest. Restaurant zum Freischütz 32089 Hagen, Gartenstr. 2. Jetzt Hochstr. 102, Hoch- u. Kampstr.-Ecke. hag. Vilderrahmen=Fabrik. Grösstes und ältestes Einrahmungs-Spez.-Geschäft am Platze u. weiter Umgeb. — Pa. Referenzen.— Buchbinderei. Kartoungen für Laden.„ einrichtungen und Versand alles in eigener Werkstatt,## schnell, sauber und billig. Sümtl. Drucksachen f. Geschäfts- u. Familienbedl.## Berlitz School Sprach-Institut Weltausstellung St. Louis „Od. Prix“ wird in nächsten Tagen Ecke Marienstr. u. Elberselderstr. 2 wieder eröffnet. Anmeldungen Dortmund, Saarbrückerstrasse I. 1837 erbeten. 82076 Bannover-Steuerndieb. Sanatorlum für beber- und GallensteinKranke„Qul si sang“. Bewährte kombinierte Behandlungsmethode, ohne Operation. Arzi. beiter. Dr. Heinr. Haufmann. Prospehte greils. 4pferdig, mit Transmission für 1200 Mark zu verkaufen. Näheres bei Hagen, Augustastr. 55. 32123 4 anst. jg. Herren, evg., im Alter von 25—27 Jahren suchen die Behanntschaft mit ig. Damen im Alter von 20—25 Jahren. Angebote nebst Photographie unter E. K. Nr. 874, postlagernd Vogelsang(Kreis Schwelm) erw. TOSSe sämtliche Damen= und Kinder. riedr. Schenke Hagen Elberfelder- und Kampstr.-Ecke. Hagen Elberfelder- und Kampstr.-Ecke. 89196 Grosses Uhren-, Gold- und Silberwaren-Lager Carl Lühdorff Uhrmacher und Goldarbeiter Elberfelderstrasse 1a, neben Hotel Glitz. AUs Grosse Auswahl in Schweizer Taschenuhren den gröesten renmomiertesten Fabriken und kann deshalb an Qualität und Billigkeit von keiner Seite übertroffen werden. Grosse Auswahl aller Arten Zimmer-, Haus- u. Tafeluhren in modernem Stil. Gold.-Doublekattan Brtiansen l Foldonen Herren- u. Damenketten Gold-Doubleketten, Brillantringen, Broschen, Armbänder. Colllers, gold. Ringen ist ean ii 400. Stlex ron 150 Nt. an en, nur gechmackrole molerne Sachen.“ Silberwaren aller Art. 8 Barometer, Thermometer, Perspektiven, Brillen etc Reparaturen und Neuarbeiten in eigener Werkstatt.— 32177 2 2 In unserem Handelsregister Abt. A ist bei der unter Nr. 84 eingetragenen Firma Moritz Ribbert, Elsei, heute eingetragen: Moritz Carl Ribbert ist erloschen Hohenlimburg, den 30. November 1904. 2. Königliches Amtsgericht In Pahgg fe Mh#gr. bt. B. Nr. 5 ist heute eingetragen „„39 Mpert, Aktiengesellschaft Sitz: Hohenlimburg gestellt smarden. Rovember 1904 sest Gegenstand des Unternehmens ist die Uebernahme und der Fortbetrieb der von der Firma Moritz Ribbert in Hohenlimburg .. 9menberg betriebenen Fabriketablissements und der Geschäfte die Herstellung und der Verkauf roher, „Lenlle, luo gefärbter Textilwaren aller Art, der Erwerb von den Zwecken der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist errichten uud sch Deschästsstellen zu ihres Zwecks fallen. zu beteiligen. 3000 aaf aar hhe.. eer 49 8 Millionen Mark und ist in Der Gorsig„Attien llver je 1000 Mark gerlegt ...#er Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen werden" Palis der uu Simmurheit ernannt wird die Gesellschaft geeign aus mehreren Personen besteht, handeinde Vorstandsmitglieder oder d. eu zwei gemeinschaftlich schaft mit einem Prokuristan# d durch em einzelnes in Gemeinrat ist befugt, einzelnen Vorstausamiten, ustied. Der Ausichtstretung der Gesellschaft zu übertrggn burch den Teuschen Reschsangeigern der Oeselschalt erselgen Bekanutmachung i, deri Ceutschen Rrigug ersolat durch einmalige Wochen vor dem Versammlungstage re Gründer der Gesellschaft sind: Miuhar:. verstorbenen Kommerzienrats Heinrich Ribbert zu Hünenvforte bei Hohenlimburg. Schisge, Sszeigse Julins Ribber., Anna ger. C errau Regierungsassessor geb. Ribbert, zu Minden, n gTater Panl Rlbbert zu Frankfurt a. M., " Mibert, Io Jsersohzo, Dermann Ailing, Erna 1 Bachangal un.leign Oste. Schste u. Jerichnr 4. Bauunternehmer Diedrich Liesenhoff zu OostriDe Leitan 3 haden Loliche Aliten überiomnaen. iahdeg iit Zerisanester. der. P rne, Merik Mber zu. Hoten. schuldenfreien Fabrikarundstische am k. ag; emzeln aufgeführten, berg, sämtlichen Durs.. Oovenlimburg und FrankenModellen, Gerst= Lasten gund Igers Maschinen und Waren, Rohmaterialien und ra. e atbfertigen sowie zugehöriger Masferder onuigen Veständen und Vorräien, den sonstigen Berechtigung.. s.. a chnanschlussen und der bisherigen Firzua tanenz garntichen Artzpen und Passiven Ansprlichen sowse Haste. a e“ g, souistigen Rechten und Gegenstand des Vermögen sche bisher gie hese schsande vorn. I. Ihgaust olte er wortn zpert von je 100ggug“ erhalten sie 2890 Stück Aktien zum Nenn gationen, wesche auf zusam, en über 2890000 Mark sowie Obli Aktiengesellschafe dem gesamten Immobiliarvermögen der b) Siegfried Süs, Helene i Familien=Versorgung. vorteshesietern Hurch Penugung der Verscherungseinrichtungen des Preußischen Beamten=Vereins Protektor: Zeine Majestät der Raiser. Kapital-, Leibrenten- und BegräbnisgeldKesehit 5#erein ist Ei###ge Versicherungsanstalt, welche ohne bezahlte Agenten arbeitet. Er übertraf bisher alle anderen Versicherungs=Anstalten durch die Gewinne aus der Mindersterblichminter, seinen Mitgliedern. Er hat bei unbedingter Sicherheit . u.Lörigsten Pramien und gewährt hohe Dividenden. Bei älteren „stedern beträgt die Dividende schon 80 bis 90%/ der Jahres: 20045500 M. Kapstal und 112351 M. sährliche Neute. Saxteilhaft.„4s die f. g. Militärdienst=Versicherung. Kavital=Ver sicherungen können von Jedermann, auch Nichtbeamten, beantrag " Der Verein stellt Dienstkautionen für Staats- und Kommunal einer, Ledensverscherung zsut sordern.sen, edue den Abichln, beamten, Postagenten, ferner die Beamten der Sparkassen. Ge nossenschaften und Kommanditgesellschaften, Geistlichen, Lehrei Lehrerinnen, Rechtsanwälte, Aerzte, Tierärzte, Zahnärzte, Apothek Ingenieure, Architekten, Techniker, Redakteure, Offiziere z. 2. und a. D., Militär=Aerzte, Militär=Apotheker und sonstige MilitäSsiges Fesgatehzuen de dei Geselschasten und Justituten dauern .##e Drucksachen des Vereins geben näheren Aufschluß über seine Vorzüge und werden auf Anfordern kostenfrei zugesandt von der Direktion des Preußischen Beamten=Vereins in Hannover .„ bei einer Drucksachen=Auforderung wolle man auf die An kündigung in diesem Blatte Bezug nehmen. 757 RSRSRSRSASAS „ 6 Aber Fiche 89 Elberfelderstr. 89. Reichstes und schönstes in Silb. Damen=Uhren von 10 Mk. an Gold. Damen=Uhren„ 15„„ Silb. Herren=Uhren„ 10„„ Gold. Herren=Uhren„ 30„„ Regulateure, 110 cm lang, m. 14 Tage-Schlagw. von 12 Mk. an, Salon=Uhren, 110 cm lang, m. 14 Tage=Schlagw. von 19 Mk. an, Lange Damen=Uhrketten mit Schieber von 1.50 Mk. an, Herren=Doubie=Retten mit Garantie für gutes Tragen von 4 Mk. an. Uhren, Eold- u. Silberwaren sowie hen Artikeln. 32182 Als anerkannte Spezialltät empfehle: Prima Schweizer Damen= und Herren=Uhren in Gold, Silber u. Metall zu denkbar billigsten Preisen. Salon-Uhren finden Sie bei mir in unerreichter Auswahl, von den einfachsten bis zu den seinnen Must. Zum Teil mit Kirchenglocken ähnlich. Schlag. Uhrketten, Trauringe somie Schriucksachen aller Art zu konkurrenzlosen Preisen bei weitgehendster Garantie. Umtausch nach demn Feste gern gestattet. Wn W. Kölnerstr. 33 am Hauptbahnhof. Günstige Gelegenheit zum Einkauf von Weihnachts=Geschenken. Hauskleiderstoffe, beste Fabrikate, pr. Meter 75 Pfg. Kleider-Siamosen pr. Meter 45 Pfg. und höher. Kleiderdruck pr. Meter 32 Pfg. und höher. Siamosen-Hausschürzen pr. Stück 75 Pfg. und höher. Schürzendruck, Ia. Qualität, pr. Meter 60 Pfg. und höher. Bettkattune, in schönen Dessins, pr. Meter 26 Pfg. und höher. Grosse Posten Velour und Biber pr. Meter 25 Pfg. und höher Blousen und Jupons in reichhalt. Auswahl zu billigsten Preisen und höher. 32151 ein In Gevelsberg ist Hagenerstr. 102 per Mai Ladenlokal mit Wohnung zu vermieten. Gelegenheit für Bäcker oder Metzger zur Selbständigkeit, da Konkurrenz nicht vorhanden. Näheres durch 32098 H. C. Winkelmann in Milsn In mein. Hause Eckescher## 5 Zimmer, I. Etage, auf sofort oder später zu vermieten. Carl Jacobi jr 32113 Langestr. 40. ngesellschaft n dem gesamten Immobiliar Mark““ eingetragen sind zum Nennwert von 1050000 rung vor 6:. Ludwig Backhausen bringt eine Fordedie neue Aktieugesansch### n gegen die bisherige Firma bezw er 60 Stück Aetien zunn Meuitemnet. Zür diese Einlage erhält über 60000 gwarz“ Nennwert von je 1000 Mark, zusammen der Gesellschas 7,41tost,n der Gründung zu Lasten festgesetzt. in dem Gesellschaftsvertrag auf 110000 Mark Rissing zu Iseriat."2sellschaft ist der Fabrikbesitzer Hermann 1. Rechisge... n Aufsichtsrats sind: 2. Sanitätsrat Jo&. Scute 81.a erlohn, Hermann Schütte zu Iserlohn, 3. Regierungsaffes Schütte zu Iserloh 4. Justitior wiaer Siegfried Süs zu Minden 5. Kommerzieurgu. 6. Bankdirektor B### Schneider zu Berlin, Prokura ist erteilt. Letzmann zu Hildesheim. zu Frankenberg j.g dem Fabrikdirektor Ludwig Backhausen Gesamtprokura ist Runschzis ziu Solsasteu wegigere der Prüfungsber a.. 8 2ugeresichten Schristsitliche, insund der Revisoren können 2## Vorstandes, des Aufsichtsrats g. 0 hreiberei eingesehe der Dienststunden auf der um##en kann aues###erden, vgl, dem Prüfungsbericht nommen werden n0 bei der Handelskammer Einsicht geHohenlimbura, den 30. November 1904. Königliches Amtsgericht. Wohnung, 2 große, schöne Zimmer, sowie 1 möbl. Zimmer zu vermieten. 82161 Wehringhauserstr. 61. Ordentl. junge Leute erhalten Kost und Logis. 32154 Langestraße 61, im Laden. Ein junger Mann erhält gute Schlafftelle.* Elberfelderstr. 89, Hinterhaus. Bochuner Veroin, Bochum. werden: 15 Stellmacher, 8 für die Waggonfabrik, Reckhammerschmied, 2 Feuerschmiede 32167 für Waggonbeschlagteile Jugendl. Arbeiter Ein tüchtiger 32189 Bundschmiedemeister für Seusen, sowie zwei Sensenschmiedegehilfen auf sofort gesucht. Carl Schulte in Stennerbruch bei Daspe. Ein zuverlässiger 32171 Heizer und Maschinist für Dampfmaschine mit Kondensation gegen hohen Lohn bei dauernder Beschäftigung gesucht. Westfälische Muttern= u. Schraubenfabrik Daniel Kettler fr. Obst= u. GemüseHändler 5984E. Diebesten Laufbursche per sofort gesucht. Gebr. für leichte Arbeit sucht 32158 Carl Wolff, Weidestr. 11. Ein properes und kräftiges Mädchen für halbe Tage, nachmittags gesucht von 32168 C. Berkemeier, Elberfelderstr. 4 Suche für sofort ein welches 32172 Mädchen, zu Hause schlafen kann. Hochstraße 3, part. Mädchen oder alleinstehende Frau für den Nachmittag gesucht. 3216. Karlstraße 22. Das schönste Welhnachtsgeschenk ist die Waschmaschine ##—###.— System„Kraus“ Bitte verlangen #1e Broschüre mit über 175 Zeugnissen von Jos. Brandt, Kumpstr. 34, Spezialgeschäft In Oefen und Herden. 32149 . Versende: 10 Ltr. Weißzwein zu M. 12.— 30 Ltr. Rotwein zu M. 13,50 gegen Nachnahme. Faß leihweise u. frk. zurück zu senden. Fr. Brennfleck, Weinant Schloß Kupperwolf Edesheim, Pfalz. 32091 Kanarienvögel, Hähne und Weibchen, gesunde und fleißige Sänger, empfiehlt G. Surkow, 32075 Selbeckerstraße 94. nach Trier, kleiner zum 25. Januar ein Gesucht Haushalt,„„ braves, tüchtiges Mädchen, das in guter bürgerlicher Küche und allen häusl. Arbeiten durchaus erfahren ist. Angeb. mit Zeugnis u. Lohnanspr. u. Z 32157 a. Gschst. d. Z. Für sofort ein tüchtiges Dienstmädchen# gegen hohen Lohn gesucht. Konditorei Krüger, Oberhagen, Frankfurterstr. 82170 mache darauf ausmerksam, daß ich regelmäßig in direkten Ladungen in= u. ausländ. Obst u. Gemüse aller Art sowie auch alle anderen einschlägigen Artikel erhalte und empfehle ich z. 3 Aepfel in großartiger Auswahl, ferner Birnen, Almeria=Weintrauben, Wall=, Hasel=, Kokos= Rüsse, Mandeln. Feigen, Dutteln, Johannisbrot 2c., Apfelsinen Murcia und Valencia in allen Packungen von ersten Abladern, Weiß=, Rot=, Wirsing=42 Ziumen=, Rosen=, Geün=ROyl, Stechrüben, rote Möhren Zwiebeln, Spinat, Feldsalat, Endivien, Schwarzwurzein, Meerrettig, Knoblauch, Selierie, Porree, Karotten 2c., Kartoffein.: ganzkochende Magnum bonum, rote Salatmölle 2c., gerauch. u. marin. Fischwaren, wie Bückinge Sprotten, Nal, Bratheringe, Rollmops, Bismarch=Heringe Aal und Hering in Gelee 2c. in allen couranten Packungen. Ang. Kuhler, Hagen Gertrudstr. 5.— Teleph. 760. „Kasten (0 80 Wder kaufen Sie bel 32195 Wilh. Halbach, Hagen, Marienstrasse, Werkzeug-Handlung. F G KEE 1 Büfettschrank, Anrichte m. Aufsatz, Waschkommoden mit Spiegel, Waschkonsole, Nachtkonsole, altdeutsche u. englische Bettstellen wegen Mangel an Platz billig zu verkaufen bei 32153 Datente Gebrauchsmuster und Warenzeichen besorgt und verwertet Patentbureau 28542 F. W. Engels& Netz, Illberfeld, Berlinerstr. 94. * Gel 01 Schreiner Lümmer Nordstr. 1Ia. W Eine tragende Kuh steht zu verkaufen. Fr. Schnettler, Metzger, 32166 Boele. 20.[Fernsprecher is9.] Pitalcien i Ferneprecher 189. Mittelstraße 20. che und nützliche Geschenk-Artikel in grösster Auswahl, zu besonders niedrigen Preisen. Damen-Hemden, Damen-Beinkleider, Nachthemden. Röcke. Untertaillan II Reteorm Hosan.— Umertellen, X Oberhenden, Fracchemden, Sendteure, Kragen und Menechetten, Kinder-Wäsche, Baby-Ausstatungen,l Gravatten in neuesten Fornen und Stofen. e Gelacheten, undte degentiestes dndihrung.„ Krogenechoner, Bosentriüger Zierschürzen, Haushaltungsschürzen. 1 Herren-Westen b Samst Seide Pels und Prate Jabots, Barben, Echarpes, Theater-Hauben, Pompadour-, Leder- und Fantasie-Taschen. in Madeira, Leinen, Batist und Seide. Leinene und Batisttücher mit Buchstaben, Kinder-Taschentücher, weiss und bunt. Unter Abgepasste seidene Blusen Breis. Abgepasste seidene Roben Schwarze u. weisse Tüllroben In vollenen und baumwollenen Qualitäten, insbesondere die bewührtesten Systeme, als: Heyge’s, Benger’s, Lahmann’s, Heidelmann’s Unterzeuge.= Jagd-Westen, Gamaschen, Jagd- und Reise-Kapes. Leder-Gürtel Seidene Gürtel Wildieder-Gürtel Eine Partie Glacé-Handschuhe aussergewöhnl. preiswert. eilisen Kostimer- vergerichten Sason begen genichren uir be Wehnachten hoben Fabat au Kostüm-Röcke, Jupons, Kinder-Konfektion, Kinder-Hütchen, Puppen-Kleidchen, Stickereien etc Für Vereine und Wohlthätigkeits-Anstalten sind geeignete Posten auf unserem Lager ausgelegt. R Großer RäumungsUmfangreiche Waren=Bestände müssen möglichst noch vor Weihnachten geräumt sein. Die Preisherabsetzung ist diesmal ohne Konkurrenz. Gipfel der Leistungsfähigkeit! Elegante Herren=Ueberzieher, Bgggrre □.00 Sonst bis 88 M. Im Ausverkauf M. 25, 18, 11 bis Elegante Herren=Anzüge," Elautsten# Sonst bis 38 M. Im Ausverkauf M. 25, 17, 12 bis O Posten Knaben=Anzüge, kleidsame Fassone 195 Const bis 12 M. Im Ausverkauf M. 7.50, 4, 2.80 bis Als schönste und praktische Weihnachts-Geschense empfehle in größter Auswahl: 31541 Kronleuchter, Tischlampen, Zng= u. Flurampeln, Gasheiz= und Badeöfen, Badewannen in Zink, Stahlblech u. Gußeisen email., Gasspar=Kocher billigst.— Bis Weibnachten gewähre trotz der billigen Preise auf Kronleuchter, Tischlampen und Ampeln noch 5 Prozet Rabat: N auf Gasheizösen noch 5—20 Prozent Anbringen d. Beleuchtungskörper geschieht gratis. Ich bitte um gefl. Besichtigung. Jetzt schon gekaufte Leuchter etc. werden gern bis Weihnachten reserviert. Teiephon Bsh.“ Wilb. Ebkemeier, Gasglühlichtfabr. Merkur. Knaben-Paletots jetzt von 3.50 an. HerrenLoden-Joppen jetzt von 4.25 an.] jetzt von HerrenBuckskinhosen 1.80 an. Fast zur Hälfte des sonstigen Wertes: G Elegante Damen=Jacketts Im Ausverkauf von Prachtvolle Damen=Kragen Im Ausverkauf von Neueste Kostüm=Röcke Im Ausverkauf von Modernste Kinder=Jacketts Im Ausverkauf von 31509 Billigstes Kaufhaus Nabatt= marken werden steis ausgegeben. Mk. an 50 Nähmaschinen! Göriches Nähmaschinen und Biesolt und Locke sind die besten Weitgehendste Garantie zu aus. nahmsweise billigen Preisen. Ich zahle keine Reisespesen für Reisende und bin daher in der Lage ausnahmsweise durch groß. Umsatz billig liefern zu können. Erste und größte ReparaturWerkstatt für Nähmaschinen aller Systeme. Hubert Schäfer, Frankfurterstr. 37 a, Mechaniker. 30308 Grosse Posten Anzüge, Paletots, Joppen, Litewkas worden billigst abgegeben. 29045 Kallwaeit& Karalus, Bahnhofstr. 43, Hagen I. W., Südstrasse-Ecke. in nur garantiert guten Qualitäten sowie Mk. an 9 Mk. an Mk. an. E. Leeser nur Markt 7. Auf Firma und Hausnummerbitte ganz genau zu achten. Sonntag bleibt mein Geschäft bis abends geöffnet. Husten! Wer d Wer daran leidet, gebrauche die alleinbewährten hustenstillenden u. wohlschmeckenden Kaisers Brust=Karamellen (Malz=Extrat in fester Form). 0•7AA nol beglaubigte Zeugnisse beweisen d. sicheren Erfolg bei Husten, Heiserkeit, Katarrh u. Berschleimung Paket 25 Pfg. 27092 Niederlage bei Fr. Böringer, Karl Petersen in Hagen, Emil Bahne in Herdecke, Diedr. Bernhartt in Pperde, Gust. Falkenroth in Eckesey, Emil Brinker, Trog., Elberfelderstraße, Ernst Hagebölling in Vogelsang, Emi Hagebölling in Gevelsberg. Gustav Nagel, Hagen, Elberfelderstraße 54. das Neueste in Haar-Schmuck Schildpatt und Imitation empfichlt chirme größte Auswahl, billigste Preise Reparaturen u. Ueberziehen auf Wunsch in 80—50 Minuten. C. Flasnöcker 3040 Schirmmacher, Frankfurter##. 64. Für Musiker! Ein guter, 4sait. Streichbaß und ein Tenorhorn billig zu verkaufen. 31751 Wo, sagt die Geschst. d. Zig. 24 Spiele jeder Art empfiehlt Joh. Buch- und Papierhandlung, Oberhagen. 29871 Gald-Darlehne bis Mk. 400.— CTü 6% gibt Selbstgeber R Fricke, Hamburg 21. 31913 28694 Seifen- und Parfumerie-Fabrik Frankfurterstr. 91 HAGENi. W. Telephon Nr. 595. is Brucheier täglich frisch 32036 Hochstraße 42. Geld darlehne f. Pers. jed. Stand. zu 4, 5, 6%, auch in kleinen Raten rückzahlbar. Sobatta& Co., Laurahütte OS. Rlickp. 30877 Fette Gänse, per Psd. 55—60 Pf. " Guten,„„ 60—50„ Hahnen,„ 60—15.„ Frisches Schweinefleisch, Postkolli Mk. 5.80, franko geg. Nach nahme. 30305 Fr. Saßzner, Schirwindt.