Nr. 1. Bezugspreis vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzeile oder deren Raum 15 Pfennig. Samstag den 2. Januar. Hagener Erstes Blatt. Das Ausland im Jahre 1903. Das politische Gesamtbild des Jahres 1903 ist alles Scccht untreundliches und unfriedGchiöe im Zeich die iuternationale Polir im Zeichen des Venezuela=Streites, der Deutschigland und Italen zwang, den Uebermut der utoseg.. 4#u ihres Präsidenten Castro Zeitung. 1904. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Festtage. Druck und Verlag: Guntav Butz in Hagen. Fernsprecher Nr. 39. gegen das in sich gespaltene Kabinett Balsour eingeleitet um die englische Politik zum extremen Schutzzoll zu bechis eam g. huder und Onkel Lord Salisbury säürte Bas- J#ust 2 J. aus dem Leben. In Frankreich führte das Kabinett Combes den im Jahre 1902 beGrößie 2.. de oag g ar Weise fort, sodaß der Flasien. Sie Grrace iug... Frankreich zu De San## Humberi=Tragikomödie sand mit der am gien Verurteilung der genialen Schwindler Familie noch nicht ihren Abschluß, sondern sie erlebte esit0 Nachspiel, das noch nicht ganz ersdigt, ist. Exeme, ist die Dreysus=Affare soeben im gann die mazedanische Frage, die ja im Lause der letzten brachte das naue guuuu u erteten. In Runtand Jahre übgxhaupz nicht zueche völig von der Tagesord, lands, neue Judenversolaungen, sobesanders in Kischiner i perogeg., sich, i, einem ernschalten don flikt zwischen der Türkei und Bulgarien zu verschärfen so daß es der stärksten Anstrengungen seitens Oesterreich= ungarn und Rußlands bedurste, um diesen gefährlichen ersticken. Während die maze don iche Frage, deren endgültige Regelung noch immer aussteht, die internationale Diplomatie in Atem hielt erwuchsen dieser gleichzeitig durch die in Marokko aus### enste Sorgen, doch hat sich die Jurcht, daß der Kampf um die Erbschaft des kranken Mannes in Marokko schon jetzt einsetzen könnte, als un wasse Politk pödlig.3 3.=3“1 aber steht die iuternatio 9ta#t#c lig im heichen des ostasiatischen Konischer Verban Prundlage divlomatischer Verhandlungen bewegt, aber zweifellos Keime zu Die Selt wpürde alden Lierin re#####tbr auen, diesen Verwickelungen mit noch .. ege gegenüberstehen, wenn nicht gerade in Oieze, Jah, von se##en der verschiedensten Staaten und Siaat„ haupter wiederholt Versicherungen ihrer friedlichen, Gesinnungen, argegeven worden wären, die auch m meyrsachen Fürstenbesuchen und in einigen Schieds„overtragen, so zwischen England und Frankreich gefunden haben grautreich, ihren äußeren Ausdruck ben bebesstende Sin welche ###ed zenderen Staatsgebilden beschieden war, so zeigt es sich, daß die Einzelbilder kaum freundlicher sind als gas soeben geschilderte Gesamtbild. Die Entwicklung Teutschlands im Jahre 1903 haben wir bereits in einem besonderen Artikel geschildert. Reich an Krisen ist das hr für Oesterreich=Ungarn gewesen. Zwar ist es nach langen Kämpfen gelungen, einen vorläufigen Esisenn zwuchen den beiden Reichs. hältten zustande zu bringen, aber das politische Verhältnis hat sich im Laufe des Jahres eher verschlechtert als verbessert. Diese Verschlechterung trat in den verschiedenen ungarischen Kabmettskrisen zutage, die fast zu einer schiedlichunfriedlichen Auseinanderietzung zu führe Konflikten stürzte sowohl das Kabinett Szell wie das Kabinett Khuen=Hedervary. Und wenn dem Kabinett Tisza em beneres Schicksal beschieden zu sein scheint, so ist das doch nur ein Erfolg der schärferen Conart, die jetzt in Ungarn gegenüber Oester„ angeschlagen„iro und eine nolge des magyarischen Partikularismus. Auch das dritte der Dieibundländer : 4½#es Jahr seine Mmisterkrisis. Nachdem bis Kabinett Zauardelli schon vorher, insbesondere infolge der skandalösen Vorkommnisse in der Marine verwaltung, manche Krise durchgemacht hatte, trat Jauaro. im Anschluß an den gescheiterten Zarenbesuch Zobhinett Siolati Filat, Las enr an dreibundsreundlichen naoinen Giolitti Platz. Daß im übrigen die von Zauar= delli geltend gemachten Gesundheitsrücksichten nur allzu begründet waren, hat sein vor einigen Tagen erfolgter Tod in tragischer Weise bewiesen. Zu den politisch bedeutsamsten Ereignissen des Jahres gehörte der Juli erfolgte Tod des greisen Papstes Lcos XIII dessen Steue am 4. August der Patriarch von Ven Kardinal Sarto, als Vius X. zum Papst nichts welche die revolutionäre Stimgestastet sch du........ trosloser aber gestaltet sich die Lage in Spanien, wo auch in diesem Japre er end ose Reihe von Ausständen und Unruhen Mimisterfrite das au die chronischen inneriinen das Wort gilt, daß in Spanien dauernd ist als der Wechsel. „Das eigentliche Schmerzenskind Europas ist aber auch mn diesem Jahre, wie leider immer, der Balkau gewesen. Tie Unruhen in Mazedonien wuchsen zu stuem##ngen Aufstange an, dessen Charakter durch die Attentate auf die russischen Konsuln in Mitrowitza und onauir durch verschiedene Anschläge auf die Orientbahn und durch das Christen=Massacre in Beyrnt gekenn Indessen ist es der energischen Palitik des„orientalischen Zweibundes“, Rußland und Oesterreich= Ungart gelungen, nicht nur den Ausbruch des kriege. ##en Konfliktes zwischen der Türkei und dem nach .# Bulgarien zu unterdrücken, sondern auch die Pforte wenigstens im Prinzip des Resorm=Programms zu und den Umsang der haben sich erfreulicherweise als stark übertrieben heraus##. In Asten hat sich der scharfe Konflikt zwischen Rußland und###n, der schon zu Beginn des Jahres einsetzte, in bedrohlicher Weise verschärft. Die Russen haben nicht nur ihre Zusage, die Mandschurei zu wayr gemacht, sondern sie haben zugleich hre Hände nach Korea ausgestreckt, das Japan als seine Interessensphäre betrachtet. Während das ohnmächtige China außer Stande ist, den russiichen Erobe#ioeran„en, bat Japan sich aufgerafft, um sein Prestige als ostasiatische Vormacht nicht vollig vernichten zu lassen. Japans Hoffnung, hierbei eine Stütze an England zu finden, wurde freilich arg getäuschi, denn dieses hält es für ratsamer, während dieser Zeit in Tibet im Trüben zu fischen. Noch ist es ungewiß, ob der ostasiatische Konflikt schiedlich, friedlich ausgehen oder ob er sich zu einem kriegerischen Zusammenstoß verschärfen wird, und wir nehmen die#en Konflikt als unerfreuliche Erbschaft aus dem Jahre 1903 in das Jahr 1904 hinüber. sind freilich die Akten noch immer nicht geschlossen. Nulaarien und Griechenland dauern die in: Der Theaterbrand in Chicago. ### Noch d.r letzte Taa des verflossenen Jahres hat der e Kunde von einer furchtbaren Katastrophe gebracht. In Chicago ist das Jroquois=Theater eine venerbaute Kunststätte, durch einen verheerenden „raue vexnchtet woroen und viele hundert Menschen haben dabei den Tod gefunden. Ueber 620 Tore waren nach der polizeilichen Angabe vom Samstagmorgen schon gezählt. An 100 Menschen werden noch vermißt und nicht viel weniger sind verletzt. Es ist alio möglich, daß die Summe der Opfer im ganzen an 700 betragen wird.„Diese furchtbare Zahl übertrifft noch bei weitem die der Katastrophe, an die jeder zuerst denkt: Am 9. Dezember 1881 brannte das Wiener Rinatheater nieder, und 450 Menschen kamen ums Leben. Aus den letzten Jahren ist ferner in besonders schreck w gg5, der Pariser Bazarbrand von 4. Mai 1897. Dieser Katastrophe ähnelt die des Iroquois Theaters insofern, als unter den Umgekommenen vielzur Annahme zwingen. Ueber die Art rurchführung dieses Prögramms „ echenrund runern oie inneren Krisen immer noch fort, aber den ersten Rang nahm und mimmt in dieser Beziehung Serbien ein Ggares bilder 3 Triuarduns des serbischen Königs. uen, Jahez, eritreden ferdicgen Aougastzr. I Hrauentast ist donn der Tod der vielen helten Auder, a oder irgend eine Unregelmäßigbei den Calciumkerzen, die eine Mondscheinszeue illuminierten. Nun trafen verschiedene unglückliche Umstände zusammen: erst machte ein ungeschickter Feuer. tagten von wehrmann den Herd des Brandes größer, anstatt ihn einzuschränken; dann ließ sich der Asbestvorhang keit um sich griff. Am ärgsten mun das Gedränge auf der obern Galerie gewesen sein. Oier fand man auf der hinabführenden Treppe 4 Meter hoch die Leichen liegen. an edin, gewählt Kardinal Sallo, als Pius X. zum wurde. In England war das Jahr ausgefüllt von heftigen Kämpfen für und wider die Schutzzoll=Politik, welche zum Austritt Chamberlains aus dem Kabinett Balfonr ührten. Chamberlains volitische Rolle ist jedoch damit nicht ausgespielt; vielmehr hat er einen scharfen Feldzug Amerika sich mit Kolumbien nicht über den Bau des Vanama-Kanals einigen konnten, spielten die smarten Yankees ein wenig„Vorsehung". Die Provinz Panama riß sich von Kolumbien los, und der neue Freistaat Panama machte mit den Amerikanern auf eigene Faust das Kanalgeschäft. Sowohl diese Streitigkeiten wie die Suuigen, Wirren am San Lomingo dauern zur Zeit Frag“ in Vordergrnuch. Zhrede marokkanische Marokko nahm diesmal einen die rivalisierenden Mächte Frankreich, England und panien schon die Zeit gekommen glaubten, den„Nach. at“ des Sultans zu„regulieren.“ Indessen erwies sich doch zum Schluß gerade diese Eifersucht al: #3# den Suttan günstige Moment, das abermals die Vertagung der marokkanischen Frage herbeiführte nicht zu verkennen, daß Frankreich in diesem Wettlauf seinem Hauptnebenbuhler England um ein gutes Stück vorausgekommen ist. England bemühte sich in Ser. 5g, acz Moglichkeit die Wunden zu heilen, die Enige Burenrrieg den südafrikanischen Ländern geschlagen hatte. Aber der Erfolg dieser Bemühungen ist bisher nur gering, und die Lage in Südrika ist so trostlos wie sie nur jemals war. Den omali=Feldzug führte England mit wechselndem die engliichen Meldungen über den Aufstand der Bondelzwarts in Deutsch=Südwestafrika nicht herunterziehen und zuletzt liesen die Leute aus Angst von der Bühne wea. Erst diese letzten Vorgänge Panik im Publikum, welches anfangs war, und nun begann der entietzliche Das Theater, ein aanz neuer erzeugten die ruhig geblieben Kampf um die Türen. Pscie ie demn Muster der Barise Oper, cowigge rricme: I., war von der Bauinspektion für sehr sicher iadst- Cunese ene h ie de Bäuge uit ihren eigen Ausgägen Poder Veuichen. #o#cei iuang an. 8at dest hingsüicks in Kein 22., gane, ziplisirte Welt ist ob laß“ in Chi ago tief erschüttert, und fast hilflos sch int sie solchen menschenmordenden schrecklichen Theaterbränden gegenüberstehen; denn nach dem Brand des 28 Jahren wurden in allen Mienscher in deng geln zur Sicherheit der Menschen in den Theatern ergriffen, und trotz alledem wieder eine so furchtbare Katastrophe. Es liegen folgende Meldungen vor:8 * L o n d o n, 3 1. D e z e m b e r. N a c h M e l d u n g e n a u s en sand im Iroquois-Theater das Feuer auf der Bühne in der linken Kulisse, wo ein Reserver zur Beleuchtungszwecke, der mit Caleiumkarbid gefüllt war, stand. Die Darsteller sangen gerade als plötzlich der Ruf: Feuer! laut wurde. Die Schauspieler stürzten erschreckt in die rechten Kulissen Zuschauer sprangen auf und drängten den Ausgangen zu, während das Feuer mit großer Schnellig: „. 1#ter den Ovtern sind sehr viele Frauen und Kinder. Von den ersten 43 menschlichen Körpern, die man herausschaffte, gab nur noch eine Frau Lebenszeichen von sich. Viele Besucher scheinen in Verzweiflung von den Rängen in das Parterre hinabgesprungen zu sein und so ven Tod gesunden zu haben, während die meisten erstickt sein dürften. Man schichtete die Leichen, da die Leichenschauhalle bald übersüllt war, zunächst auf der Straße auf und richtete dann in den benachbarten Kaffeehäusern und Privatgebänden Morgnen ein. Die Verwundeten, deren Zahl auf 300 angegeven w. unden in den Apotheken und Krankenhäusern die erste Pflege. Nach einer gestern abend um 8 Uhr 30 Min aufgegebenen Depesche betrug die Zahl der Toten 736. Nach dem Bericht des Dailn Telegraph brach das zreuer auf der Bühne während des zweiten Akts des Märchenspiels„Blaubart“ aus. Die Aufführung dieses Stückes würde die Anwesenheit so vieler Kinder begreiflich machen. Das Blatt führt die Entstehung des Brandes aus einen Schaden in der elektrischen zurück. Am verzweiseltsten sei die Lage der Zuschauer auf der oberen Galerie gewesen. Sie hätten „wie Ratten in der Falle“ gefangen gesessen und mit #### und Zähnen um iyre Befreiung gekämpft, aber New=York, 31. Dezember. Der Brand brach, der „Franks. Ztg.“ zufolge, anscheinend durch Kurzschluß bei elektrischen Lichteffekten auf der Bühne aus, die nicht, wie bei anderen Theatern, durch einen fenersicheren Vorhang geschützt war. Das Feuer sprang mit großer Schnelligkeit auf den Zuschauerraum e Theaterleitung erri., daß der Brand auf der Bühne leicht hätte gelöscht werden können, daß aber jemand im Zuschauerraum„Feuer!“ gerufen hätte, wodurch die Katastrophe eingetreten sei. Die Menschen wurden vielfach totgetrampelt oder totgequetscht, indessen sind al Neie durch den Rauch umgekommen oder sinnungslos geworden. Grauenhafte Szeuen müssen sich im ersten Rang abgespielt haben, wo manche Tote gefunden wurden, die sich, wahrscheinlich infolge des Fampsss um d. Ausgang, fest umschlungen hielten. Viele Gesichter sind zerkratzt, die Kleidungen sind zer Eise, S## Legzonen sprangen aus den Feustern und brachen dabei Arme und Beine. Die Feuerwehr rettete manche durch Sprungnetze. Ter Brand vor 5 Uhr gelöscht. Die meisten ten, die geborgen wurden, sind junge Mädchen von zwanzig Jahren und Kinder. Manche Gehaltenen sind noch am Leben. Die Polizei habhaft zun werder Jroguoistheaters * C h i c a g o, 3 0. D e z e m b e r. D a s F e u e r i n d e m Irauoi„Thea.#r brach während des zweiten ziries d.r Pantomime Blaubart aus. Als auf der. Bühne Flammen ausloderten, erscholl der Ruf „Feuer". Großer Schrecken ergrin die Zuschauer: wilder Flucht eilten sie den Ausgängen zu, wobei den Gäugen zu verzweifelten Kämfen kam. Viele Frauen, wggen10 achtia un, von der Menge nieder. zur die Zuschauer im obersten 1n es in Viele getreten. Fur die Zuschauer im obersten Range war ein Entkommen unmoglich: sie sind alle teils verbrannt, teils erstickt. Die Feuerwehrleute fanden sie von den Flammen ersaßt wucden. Ebenso war es zu. öpiten Raug gegangen; wer herabsprang, fand den Tod in den Flammen. Die Feuerwehr setzte licher Andlick vor die ga a. licher Anblick bot, die Leichen lagen in Massen überrs. Das verflossene Musikjahr. (Ein kritischer Rückblick.) Ein (Nachdruck verboten.) „Werg Jahr musikalischer Entwicklung liegt hinter uns. Ob die Jahreszahl 1903 einst eine be„#kgswerte„Stelle. u.„der Musikhistorie einnehmen ned.as zukünftige Geschlecht wird darüber einen abschließenderen Bescheid geben können als wir, die wir zu stark in dem unser Urteil beeinflußenden Getriebe der G cs an Gand d. lätzt sich wohl auch jetzt schon an Hand der Tatsachen erkennen: Ein an großen Ereignissen reiches war das Jahr 1903 nicht. Ja, wenn wir die künstlerischen Geschehnisse durch die schärfere Lupe der vergleichenden Kritik betrachten, dann werden wir sogar zu dem Schluß kommen, daß es innerhalb des le izen Dezenniums ke n in gleichem Maße physiognomieloses Jahr gav. Die sogenannten Ereignisse zeitigten künstlerisch fast durchweg ein geringes posities Ergebnis. sei nur an den Frankfurter Sängerwettstreit, an die Berliner Richard Wagner=Feste erinnert. Aeußerlich freilich verstand man allen Veranstaltungen den nötigen Glanz zu geben. Die Musik= und Sängerfeste nehmen gen uumner breiteren Raum enz. Wie gesagt: quantitativ ein mächtiger Aufschwung auf allen musikalischen Ge Eigten, doch in bezut auf den künstlerischen Wert ein „#s, recht fragwürdiges Resultat. Das reproduktive Stemmss Mitsu“ drückt dem verflossenen Jahre den Breite. Hesigl: Nusikleben flunet gewaltig in die räuuten win.. dalei die ursprüngliche Tiefe, dann souuren wir uns dieser Expension von Herzen freuen geug au“ s. des letzte zu rumnrtes sieht es bedenklich 1903. Hugo Zaasi große Verluste brachte uns das Jahr dem Kreiz der Al. ½ Herszann Zumpe schieden aus i Kreis der Auserlesenen für immer. Ersterer weilte Lebenden, Geistige 1...0 nominell unter den n#8#:####ige Umnachtung verhüllte diesen großen Säcscheshel sche erede Hessungen suod mit besen ensenischen Liedersänger zu Grabe getragen worden. doch wie reich int seine künstlerische Hinterlassenschaft. Unter seinen zahlreichen Werken befindet sich kaum erwas ron geringerem Werte. Das Jahr 1903 nahm sich des oren naturgemäß ganz besonder“ an. Auf fast keinem Fregraum unserr Liederabende sehlte der Name Hugo Ooer„Ver'e rrei sdor uchon..ae zut geschriebene Corregidor“ erschien wieder auf dem Spiel plan. Diesem unersetzlichen Verlust reiht sich der Tod Hermann Zumpes, des Münchener General=Musikdirektor in trauriger Folge an. Zumpe wird ja für die Nachwelt nicht die gleiche Bedeutung haben wie Hugo Wolf. Selbstschöpferisch war er nur in engem Rahmen tätig. Seine künstlerische Bedeutung givfelte in seinem Beruf als begeisterter Vermittler zwischen Kunstwerk und Pul #, gur die Forderung wahrhafter Kunstübung und graft 2in.: Gieich Ciern ueg... s(gie ce, semne ganze Mensch. licher einvna vot, die Leichen lagen in Massen überemnander.####e Personen, die nur besinnungslos waren konnten gerettet werden. Die Treppen waren mit .n angefüllt. Die meisten Toten befanden sich auf oer untern Treppe, die zum zweiten Rang führte, „.. zu Tutzenden lagen. Viele von den Tott sind junge Frauen von 20 Jahren und Kinder er glückten Hilfe S 10„ O-„*0 Jahren und Kinde waren sofort zur a. uin 50 Aerzie und Krankenwärte waren sofort zur Stelle, um den Veringlückten Hilf arf. Weitere neue Namen sind ari, ein Deutsch=Italiener, dessen ie Leben“ bereits zahlreiche Aufland erlebte, und Paul Scheinpflug, Gleich Hugo Wolf war er ein echter, wahre Diesen beiden gewichtigen Verlusten steht an Neu Gleichwertiges gegenüber. Zwar tauchte gleichfalls aus Süddeutschland ein neuer Liederkomponist auf, den die öffentliche Meinung ein günstiges Horro#rop aussieute und der vielleicht berufen sein könnte, auf Hugo Wolss Fundament weiter zu bauen. Theodor Streicher ist der Name des jungen Tonsetzers, der in dem verflossenen Jahre zum erstenmal die Augen der großen Offentlichken auf sich lenkte. Auch ein junger Münchener, Ernst Böhe, machte des öfteren von sich Als getreuer Schüler der modernen sinfonischen osse ibarte er eine nicht unbeträchtliche Indi vidualität, am deren weitere Entwickelung man immer hin gespannt sein darf. Weitere neue Namen Ermanno Wolf=Ferrari, ein Chorwerk„Das neue führungen in Deutschlat ein geborener Bcemenser. Beide erschienen 1903 gleich alls zum ernenmal in der größeren Oeffentlichkeit. Unsere bereits wohl akkreditierten zeitgenössischen Tonsetzer ließen herzlich wenig von sich hören. Weder Richard Strauß, noch Mar Schillings kamen mit einer erstklassigen Neuschöpfung heraus. Denn Strauß'„Tail lefer“ und Schillings„Hexenlied“ sind beides nur chöpfungen von sekundärer Bedeutung. Desgleichen hüllten sich Siegmund von Hausegger, Gustav Mahler, Weingartner und die anderen modernen Sinfoniker in Schweigen. Fast scheint es, als ob nach dem gewaltigen Ringen und Vorwärtsstreben der voraufgegangenen Jahre auf diesem Gebiete der musikalischen Produktion ein Erlahmen der Kräfte eingetreten sei. ". Einen breiten Raum nahmen in dem verflossenen Jahr die Gedächtnisfeiern ein. Es galt die hundertsten Geburtstage Adams(Kompnist des„Postillon von Lonumncaut2), Franz, Lachners und Hektor Berlioz zu feiern. Besonders dem Andenken des letzteren waren zahlreiche künstlerische Veranstaltungen geweiht. Wir sind ja angenblicklich noch kaum aus der Aera der Berliozfeier heraus. Verschiedentliche erfreuliche Bestrebungen zur Hebung der deutschen Volkskunst machten sich auf verschiedenen Seiten bemerkbar. Bisher sind freilich keine bemerkenswerten Resultate erzielt worden. Das Volkslied läßt sich nicht künstlich züchten. Trotz allerhöchster Förderung und trotz August Scherls Preisausschreiben das Niveau unseres Volksliedes und Volksanges in nachster Zeit kaum heben. Das ist vielmehr "„Fuche di allmählichen Entwicklung und Mauserung auf pädagogischim Gebiete wurden mancherlei ame Anregungen gegeben. Der erste deutsche musikpadagogische Kongreß wird freilich an den zerfahrenen Unnerrichtsverhaltnissen nicht früher etwas Wesentliches andern können, als bis das breitere Publikum selbst zur besseren Einsicht gelangt ist. Und das kann lange Ja. dauern, falls es überhaupt möglich ist. Zu guter „# um Jahre hat auch die vielbesprochenen Parsisal Aufführung in New=York stattgefunden. Wie recht die Familie Wagner und das künstlerisch empfindende Veslanteng deis Ver. Ps Han. 9aen Zie gerallane Frozang##9. des Parsifal hatte, beweisen die NewYorker Pretzstimmen, die sich mit geringen Ausnahmen wenig günstig über die Aufführung aussprechen. ## neu Jahr verwricht mehr als das alte geVile inreaungen, die im alten Jahre gegeben wurden, harren des weiteren Ausbau, z. B. die Konzertnalfrag, das versenkte Orchester usw. Ob das Jahr 1904 diese mannigfachen Probleme der Lösung ieg, Pd, 84s ist woni kaum anzuetuen u c deutrzigseotter.e... 41s das Musikjahr, das wit t viel beiser uar es mit der Kammermusik bestellt. Zwar gab es eine Anzahl Novitäten, doch von Wert durzte kaum eine dieser Neuerscheinungen sein. Zahlreich, traten die Liederkomponisten auf den an. Auf diesem Gebiet zeitigte das Jahr 1903 Ueberproduktion, die in keinem Verhältnis zu dem vorhandenen Bedürfnis steht. Und wie wenig gehaltvolles oder auch nur hoffnungsvolles gab es darunter! Moperne Liederabende kamen in Schwung. Viele Sänger schliscslich warin, eme besonders vorteilhaste Ide aus. schließlich Novitäten zu bringen. Der Grundaedanke ist icherlich kein schlechter, es kommt nur darauf an. wie viel annehmbares sich unter der Masse befindet. Hier Warseg-Sussrie Auf keinem Gebiet kann sich die Halbkunst so vordrängen, wie in der LiederJ#vontion. Hoffenllich führt die nächste Zukunft eine Reduktion auf das normale Maß herbei. Erfolgreicher war die dramatische Produktion. Die bekannten Overnautoren wie Schillings, Humperdinck, Kienzl, Zöllner ##bage, Mascagut prachten zwar nichts Neues pingegen hatten Goldmark mit dem„Götz von Verlichingen“ und D'Albert mit seiner Oper„Tiefland“ einen ernsthafteren künstlerischen Erfolg zu verzeichnen Tesgleichen schufen Friedrich Klose mit dem„Märlem oner Tin Fuig.. J. 5: Renizek unt der Volks. over„Till Eulenspiegel“ und der hochtalentvolle Leo Blech seinem„Awvenkonia und Menschenseind“ drei Bühnenwerke von wirklicher Bedeutung, die in Zukunft noch von #d mache. dürsten. Bedauerlich ist es, daß August Bungert mit seiner homerischen Tetralogie noch miner nicht mehr Boden zu gewinnen vermochte. Die Presdeuer Hofbühne brachte das Schlußdrama„Odusseus Lüxssich gar ersten Aufführung. Zu wünschen ch im neuen Jahre auch andere Bühnen der Lebensschöpfung des deutschen Meisters annehmen möchten. Verschiedenes. gutes Geschäft machte ein irischer Arbeiter dadurch, daß er aus dem großen Opernhaus in Belfast unter etwas eigentümlichen Umständen ausgewiesen, und glsges ger, xeundlichen Auforderung keine Folge leisten ge, nzit Gewalt hinausgeworfen wurde. Der Mann ein Arbeiter, wollte mit seiner Schwester das Theater ##ck. und verlangte zunächst einen billigen Platz Als ihm aber geantwortet wurde, daß dieselben alle ausverkauft seien, ließ er sich ein Billet zu dem ruhzig an das Buffek gehen, wo er sich des längeren mit der Ausschänkerin unterhielt, deren Familie er kan ie Beie bat, begann sein Leiden. Zunächst trat ein Beamter Theater baldushglichst, zu. verlagsen. Er, weigerte sich sehr energisch, dieser Einladung Folge zu leisten, und es Sseschiscte elig e ai e. es gese ese ece. brachte er eine Klage auf Schadeuersanz em, deren Er gebnis war, daß die Geschworenen Schadenersatz zuiprachen. * Geographie schwach. Herr sich eine Zagd bei Cronberg. Der Kampf war indessen gefähtlicher— auf einer Treibjaad bei Seuse Te cei gdis rechte Aunge ausgaeschessen. stellen: Ssot Grereums seine Heiven von 70 voruie Soa ci ier zutretend, fragte er da, indem er Ge Sr2 tuge venteie:„4ohabt Ihr das gelassen!“ IJa, das mngs ei. Autwort. Tag, hat uns damals viel ihm 100 Pfd. Sterl. Erkner hatte den . und war glücklich zurückgekehrt. Menschen (Simpliz Nachdem etwa 200 Leichen in die Leichenschauhänser geschafft worden waren, mußte man weitere, da kein Platz mehr vorhanden war, zurückweisen, obgleich noch unausgesetzt Leichen gebracht wurden. Die schrecklichen Auftritte erreichten ihren Höhepunkt, als die beiden Gasbehälter des Theaters platzten und alles mit feuriger Glut erfüllten. Auch viele Künstler werden vermißt. Die ersten Künstler konnten sich retten, litten jedoch unter der Kälte, da sie nur leicht bekleidet waren und das Thermometer unter Null gesunken war. Chicago, 31. Dezember. Die ganze Stadt ist förmlich betäubt von den Schrecken des Unglücks im Krogugis=Theater. Man kann die Größe des Unglücks raum begreisen, da das Theater für absolnt seuersicher galt: es erwies sich jedoch als eine wahre Menschenfalle. ."„#iegader Journal bezissert die Toten auf 19#„ on. Von den Verwundeten starben noch viele. Auf den Totenlisten, die noch unvollständig sind, stehen viele deutsche Namen. Von zahlreichen Leichen werden wahrscheinlich nie Name und Herkunft festgestellt werden. Von den überfüllten Galerien entkamen nur wenige. Krauen sprangen von den Galerien in das Parkett hinab und wurden zerschmettert. Als der Chor entlang. Alle Körper wurden vor dem Niederlegen von den Aerzten untersucht, ob etwa noch Leben vorhanden sei. Schrechensizenen in der Stadt. “ Nem York, 31. Tezbr. In der Stadt Chicago sraignsten sich heute nacht unbeschreibliche Szenen. Alle Leichenhäuser mußten mit einem doppelten Polizeikordon umstellt und bis früh morgens geschlossen werden da die immensen Menschenmassen davor weiteres Unglück b#,#en, wenn sie offen geblieben wären. Die war gleichfalls mit besonderen Mannschaften umstellt, ebenso die Brandstätte, wo noch spat in der Nacht Leichen gesunden und weggeschafft wurden. Auf der Galerietreppe sand die eine Mutter mit zwei Kindern, auf weggeschafft Feuerwehr „„ amoern, auf jedem Arm eins sest an die Brust gedrückt, sodaß keins wegzunehmen Sie wird damit ins Grab gelegt. Eine andere Jeutter wurde noch schwach lebend gesunden. Sie fragte den Feuerweyrmann:„Lebt mein Söhnchen noch? Sagen ###r, daß er lebt, dann kann ich ruhig sterben.“ ##elahte die Frage, worauf die Frau zurück. wonn Be- geworden. Man Ueber die gerade das Mondlieb in der Komödie Blaubart Berliner Blättern folgendes mitgeteilt: Das Jroau beendet hatte, wurde em Flämmchen hinter den Kulissen Theater wurde erst vor ganz kurz sie— sichtbar. Die Kinder riefen lachend und händeklatschend: „Da kommt der Mond.“ Plötzlich wuchs jedoch die Flamme. Der Schauspieler Frey erklärte dem Publikum, daß es sich nur um einen kleinen Bühnenbrand handle, und versuchte dadurch den Ausbruch des Schreckens zu verhindern. Das Aufbrechen der Notausgänge, die geschlossen(!) waren, verursachte viel Zeitverlust. Kein Schlachtfeld ist schauerlicher an schreck. Die— lichen Bildern. Die geschwärzten Marmorsäulen inmitten der Berge von Leichen gleichen Grabmälern. Eine Frauenleiche auf der obersten Treppe hatte mit jedem Arm ein Kind umklammert. Die Kutscher der Leichenbestatter, die zur Zeit im Ausstand sind, haben wegen der Katastrophe einen Waffenstillstand angekündigt. Einer weiteren Drahtmeldung entnehmen wir noch folgendes: Als das Feuer die Kulissen ergriff, stob der Chor auf der Bühne in wilder Flucht davon, und einige Mitglieder des Personals sprangen in die Logen und in den Orcbesterraum. Als das Publikum sah, daß die Fallvorrichtung des Asbest=Vorhanges versagte, stürmte es den Türen zu. An den Ausgänger kämpften die Fliehenden wie Wahnsinnige, so daß dichte Massen eingekeilter Personen die Türen und Treppen verstopften. Das Theater stand in vollen Flammen, noch ehe 200 Personen herausgekommen waren. Die Feuerwehr mußte sich durch dichte Hausen drennender Opser den Weg in das Innere des Theaters bahnen. Die wenigen, die man zuerst herausholte, waren tot oder starben auf dem Transport Viele der Opfer sprangen auf die Straße und blieben tot oder furchtbar verletzt liegen. Die schneidende Kälte erhöhte die Leiden der Verletzten. Zahlreiche Choristinnen sind umgekommen. Auch mehrere deutsche Familien befinden sich unter den Leidtragenden. Die Polizei belegte alle Wagen auf der Straße mit Beschlag und trausportierte in ihnen die Verletzten in die benachbarten Geschäfte, wo sie von Aerzten behandelt wurden. Die Opfer der Ratastrophe. Nach einem Telegramm aus Chicago sind die meisten Opfer des Brandes furchtbar verstümmel: aufgefunden worden. Die Gesichter vieler Toten sind zu unerkennbaren Massen zertreten; einzelnen Personen wurde im Gedränge der Kopf völlig abgerissen. Alle, die am Rettungswerk teilnahmen, erklären, daß der Anblick der Frauen= und Kinderleichen, die sich meist in Stellungen befanden, die einen furchtbaren Kampf oder flehentliche Gebärden verrieten; unbeschreiblich erschütternd war. Viele Besucher sind halb verbrannt, die meinen kamen jedoch im Kampfe um die Ausgänge und durch Erstickung um. Die eingekeilten Leichen im Hauptausgang reichten von fünf guß innerhalb der Tür bis acht Fuß außerhalb und bis zwei Fuß unterhalb des oberen Querbalkens der Tür. Die Brandstätte. Chikagoer Brandstätte wird in tgeteilt: Das Jroquis. urde erst vor ganz kurzer Zeit mit einem uwand von einer Million Tollar errichtet und ##em„der schönsten Schauspielhäuser der Welt. Es wurde erst am 23. November v. Is. eröffnet Abr dea Brandag gagesue aatuun uc, das an dem er gegepen wuro., der Extravaganza art“, die großartig ausgestattet war und von den deutsch=amerikanischen Theatermännern Klaw Erlanger aus New York geleitet wurde. Das und Zustimmung der Oberrechnungskammer Fire egucgtuich der emmangen Zahlungen bestumt, daß ne##r Enn angsberechtigte zu benachrichtigen ist, von Seäesl.=str. J45.3: r. 2oesetiat Sshen guishti e egentelle, Auraa gesecl wien duch eb wi sung mintels roten Schecks auf das Girokonto Beibringung der nur gefordert werden, wonn Bedenken wegen ihres punktlichen Ein= vorliegen 4h,#ng en an Empfangsberechtigte, die kein „rokonto haben und am Sitze der andere 44hlenden Kasse wohnen, sind an der Kasse in Empfang zu nehmen, doch darf der Rendant in Aus us hus Slsch die Zahlungsleitzung in der Behausung oder in den Geschäftsräumen der Empfangsberechtigten durch.. Mohebung euer zulassen. Der Empfangederechtigte ist um!.pte ### Ss zu, ersucheg, mit dem Hinzufügen, daß ihm Geld auf seinen Antrag auch durch die Post auf le S#r und Kosten übersandt werde. Bei Zahlungen Empfangsberechtigter, die kein Girokonto haben und licht am Sige der zahlenden Kasse wohnen ohne weiteres angenommen werden, daß die Ueberdie Vont ibi Wünschen entspricht. Zur staggtlsichen a. seistung bei gagtlichen Zahlu gen hat die Oberrechnungskammer für ereich der gesamten Staateverwaltung nachgelassen, legender dan... die Bezeichnung der Rechnung legenden Kasse wegfallen kann und die Angabe Laus bei Qitttungen, die die beiden Dampfer der russischen 22 willigenflotte Kasan und Jekatertnosian. und 10500 k, die jüngst mit einer Ladung von Ssesien asenge testebich urischetasimn uedur um eine Absan ung zu vermeiden. Der Morning Post gemeldet, seit vorgestern seien die wird aus Berlin dortigen amtlichen Kreise in ihrem bieherigen Optt mis mus über die Erbaltung des Friedens wankend sinstande sein werde, die Aknonswartei im Zaum zu halten, da die Vertreter des## aus. Vortsmouts sund die Tleigen Kreuzer Iu. ###o und Latona heute dort ins Dock gegangen, um sich für den Dienst in ausländischen Gewässern vorzu bereiten. Wie es heißt, werden die Kreuzer nach China in See gehen. Der große Kreuzer Kina Alfred Gemässer at g engtischen Station in den chmesischn ab. Einem Telegramm aus Dublin folge hat eine Anzahl von Freiwilligen der Ma rinereserve Besehl erhalten, sich zur sofortigen sall“ einer Baheden 4 Kreuzers Relampus im le Robilmachungs=Oider bereit Froguis=Theater war. Eigentun, des sogenannten amerie erteilt werde di. ad.321. aoder der Aupeiung kanischen Theatertrusts Charles Frahmann a— serix; wergen, die ausdrückliche Angabe des Betrages und nur mit den Worten„Betrag zu weiche Klanhen und dahendich uu den Rechnungen, Vordrucke mit Länasspalten verwendet werden Spalle„Namensunterschrift als Emttung“ in dieser mit Niederschrift des Namens ohne Beitugung der Worte„Betrag erhalten“ quittiert werden mischen Theatertrusts Charles Frohmann, Al. Hayman Niron und Zimmermann u. a. Es hatte 1700 Plätze darunter allein 700 Plätze im Parkett; diese Platz= einteilung dürfte mut ein Hauptgrund für die Größe des Unglücks sein. Der Erbauer des Theaters ist der Architekt Benjamin H. Marichall aus Chikago, einer der ersten Baumeister Amerikas. Der Bau galt für absolut feuersicher. Er bestand aus Marmor und Granit über einem Stahlgerippe, wie das bei den Wolkenkratzern gewöhnlich ist. Nach einer andern Mit##gg negt das Theater nach hinten heraus im dritten Panik unter den Feuerwehrleuten. Es heißt jetzt, daß die freiwilligen Feuerwehrleute, die auf der Bühne waren, beim Ausbruch des Brandes von einer Panik ergristen wurden, die schlimmer war als jene unter der Zuschauerschaft. Sie waren vor Schreck unfähig, die zur Erstickung der Flammen bereit stehenden Mittel anzuwenden. Als der ##b. vornang durch den Lustzug wider die Seiten des Proszeniums gebracht wurde und insogedessen nur halb herabgelassen werden konnte, ließen die Bühnenarbeiter von weiteren Mühen ab und liesen davon. Das Publikum hatte nur von drei oder vier Ausgängen Kenntnis und diese suchte es, obgleich in Wirklichkeit mehr als vierzig Ausgänge vorhanden waren, in surcht Saxsie S#rie. ter zu gewinnen. 345 di Wweniche. drängten sich die Menschen in so großer Zahl nach denselben, daß Bs, Pflaster herabstürzten und ums Leichenräuber. Es sino mehr als ein Dutzend Diebe und Taschendiebe unter der Beschuldigung, die Toten — zu haben, verhaftet worden. Gariauschaftensi um ihre Bente fortzuschaffen. Viele andere wurden gestellt, aber nach Verwarnung wieder freigelassen.— Sogar der Tod und seine Schrecken haben also diese Buben nicht vom Verbrechen zurückhalten können. Es ist das eine traurige ###ung, die schon oft bei ahnlichem Anlaß gemacht In der konservativen„Schles. Ztg.“ wird Klage Burus der Großstapt bahe 8 den ixus der Großstadt haben verstricken lassen. Bei na., den ganzen Winter hindurch, vom Herbst bis zum rätigt bagen, unsgre höchsten Staatswürdenträger jeden Abend ein Diner zu geben oder einzunehmen. Was kommt denn dabei praktisch heraus? Zwischen gleichgültigen, beliebigen Nachbarn sitzt Seine Exzellenz, bei Tafel, raucht nachber eine„Bock“ oder Sig.„, zum Zonfee und Koanal, äußert huldvolle wird umdrängt von Strebern; kann vielleicht nicht umhin, dort oder hier Berücksichtigung einer Empfehlung zuzusagen und denkt bei sich: Wenn ich nin endlich wieder zu Hause wäre.„Wenn nur alle Gäste fort wären“, denken auch Hausherr und g#u denen das„Fest“ unsägliche Kosten, Schererei aller Art gebracht hat. Aber: der Minister mußte einwei n. Und, dieser selbst! Vormittags bat er durch„Repräsentation“ eft viel Zeit verloren. Abends war er auf dem Diner. Nach diesem, wenn er spät nach Hause kommt, ist er selbstverständlich nicht mehr in der Stimmuna. noch besonders viel und gerade recht eifrig zu arbeiten, womöglich aus sich selbst schöpferische Gedanken zu entwickeln. Er gleicht Lörsianer, der jeden Sommer einem Berliner mus um die schlemmerischen Süinder dei Binter= abzn= unglinfiger Verichn 3. dergaent venerdingseingerosener baden. Er hat Zeit und Kraft, Geist und Stafel gpsliustiger, Verichte über die lausende wie auch über nuslos vergeuden müssen in„gesellschaflichen Prese der Hausagrugent er veor wahricheintich, daß die zu London, 1. Januar. Nach einer Meldung des Reuterichen Bureaus aus Tschiu habe Japo; noch einennzahl von Transportschiffen gechartert: das sechtte Armeekorps sei kriegsbereit. ebenso die Flotte, die in vier Geschwader geteilt ist. „ Lendon, 1. Januar. Daily Telegrapb meldet aus Nagasaki, die Bahn nach Kuishu erhielt Besehl am Januar 5000 Mann, die nach Korea SOr#peng iig, nach Nagasatt zu befördern, ferner 20 000 Tonnen Kohlen von Kusatsu zur Ergänzung der brin vvon in Nagasatt befindlichen Kohlenvorräte zu ". London, 1. Jannar. Daily Telegraph meldet aus 31. Dezember: Die Lage bleibt sehr ernst und erschemt verschlechtert. Japan gab dringende e gen zux Vollendung beziehungsweise Erbauung mehrerer neuer Kreuzer und der Armierung von drei „mner be Fahrzeuge der Handelsmarine als armierte Sreizer, Teit Januar vermehrte Rußlano fortwährend die Zahl seiner Kriegsschiffe in Ostasien. Der Tonnen72%o ggg gusischen Schime verrug zu jener Zeit weniger ##5#0 0% Tonnen, wird ar anfangs des neuen Jahres -00 000 Tonnen betragen. Eine Anzahl Schiffe liegt zur eines Abfahrt nach den ostasiatischen Gewässern 70000 Tonzen panischen Schiffe beträgt Nachdruck unserer mit Origina nur mit Quellenangabee W 2. Jal. Ein, wenig angenehme erraschungl werden unsere Hausfrauen an den steigenden Kaffeepreisen erfahren. Die Rohkaffees zeigen andauernd steigende Tendenz. Allein innerhalb der letzten vier Wochen sind einzelne Sorten um 10—11 Psa. per zeichen versehenen Norrespondenzen estattet: Berichte von Augenzeugen werden der„Frkf. Zta.“ in folgenden New=Yorker Telegrammen übermittelt: In einem Interview erklärte der Bischof Samuel gallows, welcher am Theater grade vorüberging, als der Brand ausbrach, er habe noch nie einen solchen Anblick gesehen, obwohl er auf so manchen Schlachtfeldern im Bürgerkriege geweilt habe. Er eilte mit einer kleinen Laterne, wie die anderen Retter, ins Innere, wo in pechschwarzer Finsternis im ernen Range gekrümmte und blutende Menschenkörver zehn Fuß hoch lagen. " anche davon levend noch und stöhnend in ihrem Todeskampfe. Den schrecklichsten Anblick gaben die vielen Kinder, welche getotet dalagen. Ein Herr Alerander Revell hatte seine kleine Tochter mit einer Zose ins Theater geschickt. Er hörte vom Brand und fünf Minuten nach dem Ausbruch eilte er in einer Droschke hin. Er kam gerade, als die Zose mit dem Kinde herauskam. Revell lief dann hinein, um zu retten. Er erzählt, daß er den Aublick auf dem Balkon zu entsetzlich fand und hinauseilte. Frauen und Kinder lagen tot, mit geballten Fäusten, als ob sie sich einen Weg zur Sicherheit hätten bahnen wollen. ..„„au Charlotte Flamondon hatte eine größere Gesellschaft junger Damen in einer Loge. Sie schildert wie die vorn im Parkett sitzenden Leute den Flamme nit den Augen gefolgt und ruhig sitzen geblieben seien Einer der Theaterangestellten sei dann auf die Bühne gekommen und habe gesagt, es sei keine Gefahr, mai solle nur auf den Sitzen bleiben. Noch seien alle ruhig geblieben, namentlich auch die ungeheure Schar ex welche vor.##gren. Aber mit einem Schlage habe sich das Bild geändert. Eine Frau hobe nämlich im hinteren Teile des Parketts„Feuer!“ gerufen, maaufgesprungen und den Ausgängen Der Schauspieler Herbert Cawthorn, welcher auf der Bühne gewesen war, erklärte, er sei vollständig davon überzeugt, daß ein Calciumlicht den Brand verursucht hätte. Solche Lichter werde benutzt, um Mondscheinszenen herzustellen. Gerade habe Sänger im zweiten Absatz das Lied:„Im bleichen Mondlicht“ gesungen, als bemerkt wurde, daß am Blitzck., apparat eiwas in Unordnung war. Das Licht sprühte Funken und setzte den aufgezogenen VorDer Feuerwehrmann, der nach dem Gesetz stets anwesend sein muß, war auf die Bühne ge prungen und hatte mittels des chemischen Apparates zu löschen versucht, jedoch so ungeschickt, daß die Chemikalien .d dem Feuer entgegengesetzten Richtung flogen. Jetzt ließ der Direktor den Asbestvorhang herab, der jedoch nur bis zur Hälfte gebracht werde; konnte. wvo er festsaß. Als die Bühnenangestellten ihn nicht weiterHingag. liesen sie, von Panik geniemand versucht Letzte telegraphische Meldungen. * Chicago, 1. Januar. Das Iroquois-Theater sieht von außen unverändert aus und über dem Haupteingange erhebt sich noch unbeschädigt das mächtige Indianerhaupt. Bisjetzt sind 690 Tote gezählt, 300 Personen werden noch vermißt. Die Theatertrupve Täger ae iea.e. 209 Zuschauer warrn iu Theater, von denen 1740 Sitzplätze innchatten. Während der Panik kamen ganze Familien um. Mehrere Not ausgange waren durch eiserne Türen schlossen, für deren rechtzeitiges Oeffnen sorate. Vergeblich war von den Zuschauern worden, diese Türen mit Gewalt zu öffnen. Da vor dem Theater kein Feuermelder stand, ging viel Zeit verloren, bevor die Feuerwehr eintraf. Auf telephonischen Anruf eilten etwa 100 Aerzte und 150 Krankenwärter herbei, Priester erteilten den Sterbenden den Segen. Die Köche und Kellner eines benachbarten Restaurants brachten eine Leiter auf das Dach eines Schuppens, und der Küchenchef fing auf der Leiter stehend nach einander fünfzehn aus einem Fenster springende Frauen auf.— Die Vorstellung im Theater gegeben worden, hieraus erklärt sich die große Zahl der Zuschauer. * Chiegao. 1. Jan. Gestern abend wurden sieben J1,#ide Jroquoistheaters unter der Auschuldigung der Beihilfe zur fahrlässigen Tötung verhaftet. Unter ihnen befinden sich der Bühnenleiter, der Bühnenzimmermann und mehrere Kulissenschieber. Heute früh wurde der Assistent des Bühnenleiters Plunkett und 4 Chorsänger ebenfalls verhaftet. Plunkett ist des Totschlags angeklagt. Zwanzia weite:„Verhaftungen von Mitgliedern des Chors und des Ballets stehen bevor. Zahlreiche andere Angehörige des Theaterpersonals wurden polizeilich verChicago, 1. Januar. Auf Grund einer Proklamation des Mayors ist das neue Jahr der bisverigen Gepflogenheit entgegen, nicht mit Glockengeläute eingeleitet worden. Der Mayor hat ferner beantragt, daß morgen zum Zeichen der Trauer alle Geschäfte geschlossen bleiben sollen. Verpflichtungen. sen i=geselschaftlichen — Leutuant Bilse, der bisher im Lazarett war st gestern, wie dem„B. T.“ gemeldet wird, von einem insier uud emez Unteroinzier zur Abbüßung seiner das gestungsgefängnis in Straßburg i. Els. eingeliefert worden. — Die Deutsche Volkspartei hat bisher die gemeinsamen Fraktionssitzungen mit der Freisinnigen Volksvartei nicht wieder ausgenommen. Zur Erklärung dieser Tatsache hört der„Fränkische Kurier" in Nürnberg, das bedeutendste Organ der Freisinnige Volkspartei in Süddeutschland:„Das frühere Verhält— ist deshalb nicht zustande gekommen, weil die Deutsche Freisinnige Volkspartei solle sich mit der bekannten auf eine Einigung aller Liberalen abzielenden Resolution des Leilbronner Parteitages, der sich in Angriffen gegen die Freisinnige Volkspartei und ihre Führer nicht genug tun konnte und auf dem fast nur Konrad Haußmann für die befreundete Partei eingetreten ist, durch eine besondere Entschließung Sie oiugrise a. da gewissermaßen damit auch die Angriffe auf die eigene Partei sanktionieren. Man kann es unter diesen Umständen verstehen, daß die Fraktion der Freisinnigen Volkspartei, die praktisch bei den letzten Wahlen gezeigt hat, daß es ihr ernst mit der der Liberalen ist, bei aller Vorliebe für ein der beiden lange Jahre vereinigt geweienen warteien keine große Lust hat, ein Verbältnis per d.m#5##m„estens in gleicher Weise der Gebende heruusten#ehmienor#, unter krankenden Zumutungen * München. 31. Dezember. Ueber das Befinden des Prinzregenten wird folgender Bericht ausgegeben: Der Prinzregent übertrat sich gelegentlich der diesjährigen Hochgebirgsjagden den rechten Fuß, legte sich aber deswegen bisher keinerlei Schonung auf. Im Laufe der Zeit trat jedoch in den Strecksehnen am Fußgelenk ein Exsudat auf, das je nach den körperlichen Anstrengungen von wechselnder Größe ist. In den letzten Tagen wurde das Exsudat stetig kleiner. Da aber die Anstrengungen der großen Hofkur infolge des langen Stehens sicher wieder eine Zunahme des Exsudates erwarten lassen, wurde der Prinzregent von den Aerzten se. der Rohkaffees noch weiter anziehen werden; auf eine Abschwächung ist kaum zu hoffen, und so wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, daß die Händler in gebrannten Kafsees bald mit der Erhöhung der Preise folgen müssen.ung der Preise ..# 2. Jan.[Personalie.] Herr Kreisschulinspektor Schulrat Dr. Körnig ist als Hilfsarbeiter bei der Kgl. Regierung in Arusberg einberufen worden der Fuyrung seiner hiesigen Dienstgeschäfte tritt eine Aenderung hierdurch nicht ein. O Hagen. 2. Januar.[Im Panorama] gelangt von morgen ab eine Serie„Südtirol, Langkofel=Gruppe. Palagruppe, Rosengarten, Schlern, Bozen, Meran 2c.“ zur Auestellung. Allen, die einen Beariff von der Schönbeit de., Alpenwelt haben wollen, sei eine Besichtigung dieses Zyklus bestens emnpfohlen. Für Schüler und Schülerinnen dürfte der Besuch besonders lohnend sein. ch Hagen, 2. Januar.[Statistik der zeformierten Gemeinde in Haaen von 1903.] Es I. Knadr,, 136 Madchen, zusammen 289 Kinder. Es starben 80 männliche, 74 weibliche zusammen 154 Personen. Es sind mehr getauft als gestorben 73 männliche, 62 weibliche, zusammen 135 Personen. Kopuliert sind 79 Paare. Konfirmiert sind 71 Knaben, 76 Mädchen, zusammen 147 Kinder. Zum Abendmahl gingen 1740 Personen, davon 780 männlichen, 960 weiblichen Geschlechts. ., a. Hagen, 2. Jan.[Erweiterung des FernDer seit dem 21. Dezember in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Hagen(Westf.), Herne, Hörde und Witten bestehende Fernsprechnachtdienst(von 9 bis 11 Uhr) erstreckt sich hinfort— soweit dieser Verkehr schon am Tage zulässig ist— auch auf den Fernverkehr nach Altona(Elbe), Berlin, Bremen, Eharlottenburg, Küln, Krefeld, Düsseldorf. Elberfeld, Frankfurt (Main), Halle(Saale), Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig und Magdeburg. Nach Einrichtung des Nachtdienstes in Breslau, Mannheim und Wilmersdorf bei Berlin werden auch diese Orte in den Nachtfernverkehr einbezogen werden. In Kiel besteht nur Nachtdienst bis 10 Uhr abends Ferner wird vom 1. Januar 1904 ab verkehr mit Amsterdam, um Schonung gebeten, damit die Heilung ihren ungestörten Fortgang nehmen kann. Komplikationen sind nicht vorhanden. Rußland und Japau. Deutsches Reich. .# Berlin, 31. Tezhr. Das Staatsministerium Bülam uu einer aeu Vor), des Reichskanzlers Grafen Bulow zu einer Sitzung zusammen. Der preußische Landtag ist laut königlicher Verordnung auf den 16. Januar einberufen "#### e m p r e u ß i s c h e n L a n d t a g e w i r d n e b e n d e n i n der Presse bereits angekündigten Vorlagen(Meliorations= vorlage,„Ranglvorlage, Ausführun., sgesetz " Die Schale des Gegensatzes zwischen Rußland und Japan ist unverändert, aber die Möglichkeit, den Frieden zu erhalten, besteht noch fort, abwohl der anarchische Zustand in den koreanischen Häfen und die Entsendung japanischer Truppen nach Fusan, Masampho und Tschemulpo leicht eine erregte Wendung herbeiführen kann. Im übrigen bereitet jetzt auch England, das der Dinge offenbar mit lebhafter Sorgsalt erfüllt, die Entsendung von Schiffen in die chinesischen Gewässer vor. Japan setzt die Kriegsrüstungen mit großem Eifer fort. Wir verzeichnen folgende heute vorergriffen, Die Rettungsarbeiten. ##### Newerhora, 31. Lezbr. Die ganze Polizei von Chicago war auf der Brandstätte zusammengezogen I#r Benehmen war böchst anerkennenswert. Die Polizisten hielten den Kordon ruhig aufrecht und wandten keine Gewalt an, selbst als einige vor Schmerzen sa strulgs gewordene Manner mit Fäusten auf sie einEtwa hundert Menschen sind von der Feuerwehr und Nachbarn gerettet worden. Alle Fuhrwerke in der Nachbarschaft wurden zum Dienst gepreßt, um die Leichen wegzuschaffen. Große Warenhäuser stellten ihre Wagen zur Verfügung und bald waren alle Leichenhäuser der Stadt überfüllt, sodaß die Leichen vorläufig in der Randolphstraße niedergelegt werden mußtDort liegt ein Wall von Leichen ein ganzes Häusergeviert seuchengesetz, Entwurf über die, Gebühren der Medizinal= 8.—1. heamten) auch ein Entwurf über die Wagas.. London, 31. Lezember. Obwohl die japanische Gesandschaft sich fortwährend friedlich äußert, die daheim in den letzten Tagen getroffenen Maßregeln als zur Beschwichtigung der öffentlichen Meinung bestimmt darstellt, und obwohl hier zuständige Beurteiler geneigt sind, den Kriegsansbruch erst dann zu erwarten, wenn gestern Abend in japanischen besitz uvergegangenen argentinischen PanzerFreicze#n Janau eintreffen können, also im Februar, herrscht hier vielfach immer noch die Ansicht vor, der Ausbruch des Krieges stehe schon in den nächsten Tagen bevor. Die beiden neuen Schiffe werden kontrartlich im Januar seebereit sein. Sie sind im ganzen im Typ der in St. Nazaire und Stettin gebauten Kreuzern Azuma und Yakumo sehr ähnlich, haben genau og P eig aslungsvermögen, und aber 2000 t kleiner, dagegen erheblich stärker bestückt als des Grieges n Sanr: liz den nagen Ausbruch des Krieges würde auch, falls sie sich bestätigt. eine Depesche der Daily Mail aus Nikolajew deuten, wonach 9 auch ein Entwurf über die Regelung der Hilfe bei Feuersgefahr zugehen. —. Der. Justizminister hat am 17. d. Mts. eine allgemeine Verfügung erlassen, die eine Erleichterung des Zahlungsverkehrs bei den gerichtlichen Kassen anstrebt. Es soll danach be' Zahlungen a Private vom Giroverkehr und Postanweisungs verkehr in moglich umfangreichem Maße Ge Grot u. 8. J. a. dem Ausführungsgesetz zum B. G. B. sind zwar Zahlungen aus öffentlichen saue“;,#genn icht ein anderes bestimmt ist, an der Kasse in Empfang genommen worden, so daß den Empfangsberechtigten Gefahr und Kosten der etwaige Uebersendung durch die Post treffen; andererseits solle ihm aver diese Nachteile nicht gegen seinen I. gtt serlegt werden. Die Uebersendung durch die Post soll daher nur auf Antrag oder doch nur dann erfolgen, wenn aus anderen Gründen mit Bestimmtheit anzunehmen ist, daß die Uebersendung seinen Wünschen der Fernsprech G# Aruhem, Telft, Dordrecht, v Gravenhage, Groningen, Haarlem, Leenwarden, Leiden Maasstricht, Middelburg, Nienwediep, Nijwegen, Rotterdam, Schiedam, Utrecht und Vlissingen bis 10 Uhr nachmittags.(Mitteleuropäische Zeit), mit den übrigen niederländischen Orten bis 9 Uhr 30 Minuten nachmittags (Mitteleuropäische Zeit) ausgedehnt werden. Für den Verkehr mit den niederländischen Orten in der Zeit von 9 bis 10 Uhr nachmittags gelten dieselben Bedingungen und Gebührensätze wie für den Tagesverkehr. 2 Hagen, 2. Januar.[In der hiesigen größ. sogngelischen Gemeindel wurden im verflossenen Jahre 1903 gevoren und getauft 629 Knaben und 573 Mädchen, zusammen 1202 Kinder. Es starben 265 Per onen männlichen und 248 weiblichen Geschlechts, zusammen 513 Personen, mithin sind 689 mehr geboren als gestorben. Proklamiert wurden 292, getraut 290 Paare. Es wurden konfirmiert 362 Knaben und 333 Mädchen, zusammen 695 Kinder. Das Abendmahl einpfingen in der Kirche und am Krankenbette 6303 Personen. Von den Gestorbenen erreichten ein hohes Alter von 60—70 Javren 11 Männer und 8 Frauen, von 70—80 Jahren 13 Männer und 14 Frauen, von 80—90 Jahren 8 Männer und 4 Frauen, von mehr als 90 Jahren 2 Männer und 2 Frauen. .. s Hagen=Eilpe, 2. Jannar.[Schlägerei mit schlimmen Folgen.] In einer hiesigen Fabrik gerieten die Arbeiter S. und R. in Strei wobei ersterer dem R. einen so heftigen Schlaa mit dem Eßkessel auf den Kopf versetzte, daß die Ueberführung des Schwerverletzten in das städtische Krankenhaus erfolgen mußte. Sein Zustand gibt zu ernsten Befürchtungen Veranlassung. S. ist verhaftet. Wie wir erfahren soll der Alkohol bei dem Unglück meder eine Rolle gespielt haben. ## Boele, 1. Januax.[Tod auf den Schienen.] r# Bahuhgf.„Kabel#tig sich gestern morgen in der Fruge ein schreckliches Unglück zu, von dem schon in 5ta. kurt berichtet wurde. Berichtigend sei zu der Notiz noch mitgeteilt: Der Fahrikarbeiter Paul Treppmann aus Kabel, etwa 25—26 Jahre alt, kehrte gestern morgen mit dem Zuge, der um 7 Uhr 24 Mrinnten in Station Kabel einläuft, von einer Hochzeit aus zurück. Da er vermutlich eingeschlafen war und erst erwachte, als sich der Zug schon in Bewegung gesetzt hatte, sprang er in der Eile an der verkehrten heue an. dem Zuge in ein Geleise, in welches unglück. licher Weise gerade ein Zug von Hagen kommend, einlief, der ihn ersaßte und tötete. Bemerkt sei noch, daß der Verunglückte, der als Mairose seiner Militärpflicht genügte, in diesem Frühjahr als„Chinakämpser“ zurückgekehrt war. * Bommern, 1. Januar.[Die Beleaschaft der Zeche„Bommerbau?“] muß diese Woche, also bie zum 4. Januar feiern, weil im Schachte vorhandene Schäden ausgebessert werden müssen. &* Dahl, 2. Januar.[Statistik.] In der hiesigen evangelischen Kirche wurden am Schluß des Gotiesdienstes die Personalien wie folgt bekannt gegeben Geboren und getauft wurden 67— 35 männlichen und 33 weiblichen Geschlechts; darunter ein totgeborenes nind. Es sind 6 mehr geboren als im Jahre 1902 Konfirmiert sind 36— 20 Knaben und 16 Mädchen: 16 weniger als im vorheraebenden Jahre. Getraut sind 13 Paare; 8 weniger als im Jahre 1902. Gestorben sind 83 Personen— 14 männlichen und 19 weiblichen Geschlechts; darunter 1 Person über 80 und 10 unter 14 Jahren. Es sind 3 weniger gestorben als im vorverSehearden. Zu ganzen sind 34 mehr K Dahl, 2. Januar.[Volksbücherei.] Die Volkebücheret, welch vor drei Jahren eingerichtet Bie Saps der Seien din: 1 Jahre neue Freunde. „ die im ersten Jahre 96 betrug, ist aud S.111#eiegenn Zeragegabt uind im letzen Jahre ande, dem gegenüber stehen 685 Bände im Jahre 1901 und 821 Bände im Jahre 1902. Die Gesantzahl #####nde der Bücherei beträgt rund 450. Seit dem 100 ggs, en##dgt diese einen Zuwachs von mehr als 200 Bänden erhalten. zie Hälfte davon haben im per gangenen Jahre zwei Herren aus Hagen und Mülheim a. d. Unar in sehr dankenswerter Weise der Bücherei gemacht. Den freundlichen Spendern auch an dieser Stelle den herzlichsten Dank. 1. Januar.[Statistik.] Der evangelischen Kirchengemeinde wurden heute vormittag nach Schluß des Festgottesdienstes die im vergangenen Jahre in derselben stattaefundenen kirchlichen Handlungen 217 Mädchen. Konfirmiert wurden 297 Kinder, 145 Gasfarben uns nan Pen. Getraut wurden 103 Paare Oestorben sind 187 Fersonen, 107 männlich, 81 weiblich Totgehoren und nicht getoust 23 Kinder, in Summa 211 Sedstsälle: Es sind muvin 255 mehr geboren als ..* Witten. 1. Jan.[Die Bevölkerung Witten 1903 von 84 449 auf 34 495, also nur um osent gestiegen. Viele Personen sind von #r verzogen, denn die Jahl der Geborenen überwiegt ".de., Bestorbenen um mehrere Hundert. Der Still stand ist hoffentlich kein Rückgang. f. Dez.(Amts= und Gemeinde. Se#s Jung.! Iu der gestern im Hotel zur stattgesundenen Sitzung wurde beschlossen, den auf ein Vierteljahr zum 444444M## * Anna Schumann * Walther Wirth Besuche der in Tortmund errichteten Pollzelschule# Sute e Sitzung der Gemeindeverordneten Oseubera nach Ebbinghaus von der Tagesordnung abgeIt##syann wurde beschlossen, von dem Gute Winkhof .200 Morgen Waldfläche für die Gemeinde zur Auf. sorstung zu erwerven. Zur Prüfung der gelegten Jahres. rechnung für das Rechnungsjahr 1902 und zur Auf neuzuug des Hausyaltungsvoranschlages wurde aus der Versammlung eine Kommission gewählt, bestehend aus den verren Albert Lüsenbrink=Halver, Herm. BerghausOberbrügge und Ludwig Neuhaus=Kückelhausen. 1. Jannar.[Chronik.] Wie heute am des Gottesdienstes von der Kanzel bekannt #rbe, wurden in dem verflossenen Jahre 1903 in der hiesigen evangelischen Kirchengemeinde 208 Kinder getauft gegen 192 im vorigen Jahre. Die Zahl der unehelichen Geburten betrug in diesem Jahre 4, im Frig. Jahre 2. Es starben in diesem Jahre 97 Fersonen gegen 121 im Jahre 1902, darunter besanden sich in diesem Jahre! Totgeburt, im vorigen ######burten. Getraut wurden 56 Paare gegen beirug 124.: Jahr 195018 konsirimnerten weilten kürzlich Regierungsassessoren aus Aachen in Veichigung des. Bürgermeisters eine S des Territoriums vornahmen. Zweck soll die Feststellung einer neuen Grenzlime gewesen sein, die die preußische Regierung angeblich für die Teilung des neutralen Gebietes vorschlagen will. Nach dieser Teilung würde#### ßeu zweidrittel des Gebietes mit dem größten eing Lich aen Preagese, den Zud Einwohuern tänen seizer„Fepue:„Allen wohl und Riemand weh“ es während der verflossenen 23 Jahre verstanden hat, den gesunden, echten karnevalistischen Humor zu begen und Siesen Sgese ein bekaunt. Es sei # de a#en Feinden des„Griesgrams“ und des Bechlagte herene ee Serr Seuints### Germaniasaale ihr Weihnachtsfest. Beim Besi, Gesai Vorsitzenden Herrn Griesenbeck ein Prolog vorgetragen, der die Turnerei verherreiche.im g... auf die deutsche Turnerschaft endete. Beim Kürturnen am Reck und Barren konnte man bemerken, daß sich die Mitglieder im dritten Vereinsjahre mit großem Fleiß und Ausdauer der Turnerei g gepen aben. Der Verein hatte auch im Programm Weitnachtsdaumes, Matrosenreigen der Damenabteilung, welcher von 16 Damen ausgeführt wurde und schließlich eine theatralische Aufführung„Der gevrellte Ochsenwirt“ murden tadellas trnt.. wurden tadelles ausgeführt, was die anwesenden Fest Ciuehmer, durch anbaltendes Beifallsspenden bekundeten. der Verein hat sich iu seinem dreijährigen Bestehen die bie dr Weyringhauser Bürgerschaft erworben, denn der große Germaniasaal sowie auch die Gallerien Einem Stehnsasz beuns, daß sich mancher Besucher mit Ertzem gtas begnügen mußte. Mut einem Festball endete die schöne Feier. Wir wünschen dem Verein auch imn neuen Jahr ein gutes Gedeiben. Ruhrorter Hasenamt gibt bekannt, daß der Hasen in den Tagen gewerrt werde und die Hasenmündunvon Schiffen geraumt werden müsse. Die Kölner Schiffbrücke wurde wegen des zu erwartenden starken Eisganges ausgefahren. ." Castel, 31. Dez. Die Kinder einer Witwe spielten seit längerer Zeit mu einem Schrapnell=Artilleriegeschotz, ohne daß zemand ahnte, daß es noch geladen e. Ein 10jähriger Knabe schlug gestern abend mit einem Hammer auf das Schrapnell. Dieses erplodierte und riß der Mutter den Unterleib auf, ein Mädchen gurde schwer verlenzt. Beioe fratven im Krankenhause. Dem Knaben wurde der rechte Arm zerrissen. W Rom. 1. Januar. In der letzten Nacht drangen zwei als Briefträger verkleidete Verbrever in das Paketpostamt ein und stahlen mehrere wertvolle Pakete. Nach den letzten Meldungen soll der Wert der entwendeten Sachen 150000 Franks, nach der „Tribung“ sogar 300 000 Franks betragen. Vereinsnachrichten und Festlichkeiten. %. Hager, 2 Jannar.[Ortsverband Hagen der Gewerkvereine Hirsch=Dunker.] Morgen Sexutag, vormintags 11 Uhr, finder im Lokale des Herrn Bechmann, Linden= und Frankfurterstraßen=Ecke eine Pleuarsitzung des Vorstandes des rheinisch=westfälischen Ausbreitungsverbandes statt.— Im selben Lokale hält abends 6 Uhr Herr Ziegler=Lüsseldorf einen Vortrag über den Konkurrenzkampf der Gewerkvereine H.=D. in schert. Aui dissunngu. Freie Titktusion ist zugeaemacht die Versammlung sei hiermit aufmertsam G. Hagen, 2. Jan.[Karneval.] Man schreibt ##### seu mmmehr 23 Jahren hierorts bestehende „Große Oogener Karnepals-Gesellschaft Närrischer Reichsa# erggust ihre diesjährige Legislaturveriode am Sonnvis Daden, Tiesr au grt e karnevalistische Sizung eingeleitet durch besin;: nachmittags 5 Uhr und wird 5228 us großes Miliatkonzert der Kavelle " Inh.egts. 10o aus Padervorn mit hochinteressantem karnevalistischem Programm. Nach Schluß stesn und zwar um 8 Uhr beammt die karnevalistische Tagung mit nachfolgendem Kränzchen unter weiterer Mitwirkung der oben genannten Kavelle #e. Sitzungen finden nicht mehr wie früher im Si, dern##. der Touhalle statt, während der S genngs= Preismaskenball im Vittoriasaal abgehalten wird. Daß der„Närrische Reichstag“ geiren Industrie, Handel und Verkehr. „####gerselt, 2. Jqunar.[Bergisch Närkische Vorstande der Fa.,3806 zs mit Jahretschluß aus dem Vorstande der Bank ausgeschieden. Der schon vor einigen Monaten zum Mitgliede des Vorstandes gewählte Herr Geheimer Bergrat Dr. V. Weidtmann, bisher in TortJanuar an, eins Stellung bei der Bauk Ansanz —.r. s. Unnl.un fier„ 7—* Erigen neuer 1. Qua! Roggen: Quai M 15.20 2. Qual. M. 12.230 3. Qual en 103 Kils, alter Hoser M.—.—, neuer Hosen 1. Enal. M 12.290, a. Cpal. M. 11.50 per 10m Kilo, Kartosseln per 50 Kilo m Paicer Dr Lie u.h din Ar“ Gcus dn 8ef.— Rapt per nan Kile 1. Cmal. M.—.—, Mand ne, Gtla 9 9. M.—.—, Aveel(Rübsen) 1. Qual mn der inn atie 2. Cnal Rübol per 10m Kilo in Partien von 1an Ete. r 100 Kilo satzweise(ohne Raß M. 50.75. gereinigtes ver 5s Bug B ag. Vorschut. uer 100 Slle 27.——, Lleien Fernsprecher gemeldet: . 2. Jannat. iin Vororte Bulmke tötete der Bergarbeiter Baczinsky in der Neujahrsnacht seine Frau durch einen Tolchstich und öffnete die Pulsader. Er wurde jedoch recht zeuria ausasfunden und nach Verbindung seiner Verlezung dem Krankenhause zugeführt. * Tinlis. 2 Januar. Gestern Abend drangen 4 be waffnete Räuber in das Kontor der Station Alexandrovol Ein Gendarm wurde getotet. 2 andere tötlich, 2 leichter verletzt. Es gelang den Räubern aber nicht, die Kasse zu berauben, da ein Beamter aus dem Fenster sprang und Hilfe holte, worauf die Räuber die Flucht ergrinen. Sai. Stih##e. 2.„Januar. Ter Manor ordnete die von 1 rheatern an, deren Einrichtung dex, Beitimmungen über die Sicherheit der Besucher Wetterbericht der deutschen Seewarte in Hamburg. Telegramm vom 2. Januar, 9 Uhr 35 Minuten Wetter= Prognose für den 3. Januar: Forteg, bisherigen Bitterung waßr: Letzte Nachrichten. * Verlobte. 2 Statt jeder besonderen — Anzeige.* * Die glückliche Geburt eines gesunden— 1. Jungen zeigen hocherfreut an Z Rudolf Voss und Frau.* Elli geb. Voss. Hagen, 2. Januar 1904. K ..“ Perlin, 1. Jannar. Die Neujahrsfeier am Hofe verlief heute unter dem bergePrccht., Beatell. Im weißen Saale des königlichen ##se##und vormittags die Tefilier=Cour nait; daram empfing der Kaiser die Botschafter die Staatsminister und die kommandierenden Generale. " die gamiuientafel schloß sich abends ein Besuch der 31. Tez. Infolge des anhaltenden scharfen Frostwetters sind die overrheinischen Häsen Ober winter und Brohl bereiis zugefroren. Das TodesStatt jeder besonderen Meldung. Heute morgen 3½2 Uhr wurde mein lieber guter Mann, uneer treuer Vater, der 9 „Aosbelter Karl Eickhoft scinen schweren Leiden Todes-Anzeige. Gestern abend 6 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unser innigstgeliebtes Söhnchen Karl im Alter von 1 Jahr 9 Monaten. Um stille Teilnahme bitten Karl Knipp und Frau. Hagen, 2. Januar 1904. Die Beerdigung findet Montag den 4. Januar, nachmittags 2 Uhr, statt. Todes-Anzeige. Heute abend 7 Uhr starb nach kurzem, schwerem Leiden uneer liebes Söhnchen und Brüderchen Otto im Alter von 2 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Wwe. Hich. Bücker u. Kinder. Hagen, 1. Januar 1904. Bekanntmachung. dem Machs.asse aus gehörie. Funne zu 2 trag. Kühe sollen bestmöglichst gegen werden. Stelle verkaust Schriftl. Angebote erbeten. Hagen, den 2. Januar 1904 Der Konkursverwalter: w E. Holzenhauer. Schön möbl. Frontzimmer 1 geer 2 Herren m. Pens. sp. zu vermiet. 85 Kampstr. 8. L. Eta. durch einen sanften Tod von erlöst. Um stille Teilnahme bittet Emilie Eickhoff geb. Boeddicker „" und Kinder. Hagen, den 2. Januar 1904. Aeltere alleinstehende Frau gesucht zu 2 Kindern von 1“ und 3½2 Jahren Angebote unter S 128 an die Geschäftsstelle d. Z Mein Unters, und asd sog für 5 Gerienag 36. Nebenhaus, Privat=Logis I.Sgel ader feäter gang aderl, Augehender Kommis geteilt zu vermeten. 108sucht bei bescheidenen Ansprüchen Wwe. C. Gronnenberg, Stellung. Neumarkt 5, 1. Et.]. Gefl. Angebote unter P 116 an Ein gutgehendes— die Geschästsstelle d. Zig. Milchgeschäft| Obermeister wegzugshalber sofort zu verkauf.ld. Stab=, Fein=. Schnell. eschsl re 7 In meinem Hause Sternstr. 20 15 „„„— 1 Elberfelder Stadttheater. Direktion: Hans Gregor Lpgr. i, 3 Aiten von R. A. M.:ie Jaubersiöte. . Trange 2 8. a. Perertenr, Vu: ISoientuth“ „We shee: Bent. Pehacd Bagen. In Vorbereitung:„Nachtasyl“.„Die Jüdin“ von Jonzumeau“,„Wilhell Sohüishe..— Lermannzuchlacht“,„Der fliegende is und Geschasftstelle: Hagen, Tiestr. 21. 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H.(za. 70 kapitalkräftige Firmen) arvialten wir aPreisteigerung in Raumwolle, durch direkte, grosse Abschlässe aussergeröhnliche, jetzt nicht mehr erreichbare Vorteile.ae d-Testehen Von dem Bestreben geleitet, nur gute, tadellose Ware zu den billigsten Preisen in den Verkauf zu bringen, benutzen wir aber auch im Interesse unserer werten Abnehmer gerne jede sich bietende Gelegenheit, Unterpreisposten(Restbestände, welche nicht mehr in allen Qualitäten und Farben zu haben, resp. mcht weiter hergestellt werden, namentlich aber auch die so begehrten Musterkollektionen von Is-— gegenständen aller Art, Schürzen pp.— als Ansichtsstüicke mustergültig verarbeitet— billigst zu erwerben. 4che Wir bitten unsere demnächstige Offerte abwarten zu wollen. 57 8. Bimann Hagen. Unseren werten Geschäftsfreunden sowie allen und Sammlerinnen In meinem Ausverkaufe wegen gänzlichen Umbau des Ladenlokals werden bis auf weiteres alle Artikel, wie: Normalhemden, Hautjacken, Unterjacken Jagdwesten, Hauben für Damen und Kinder Handschuhe, Unterröcke, Strumpfwaren ferzer Schlafdecken, Betttücher Kleiderstoffe, Baumwollwaren sowie alle anderen Artikel mit 10-25 Proz. Rabatt abgegeben. Für jede Mark des gekauften Betrages worden an der Kasse entweder 10 bis 25 Pfg. in bar oder in blauen Rabattmarken vergutet. 33044 von Blauen Rabattmarken „Ueberall zahlbar“ 810 „Prosit Neujahr!“ Sonntag den 5. Januar, abends 8 Uhr, im Kaisersaal Elberfelderstraße, part. Thema: Das Werk des heiligen Geistes. Jedermann herzl. eingeladen. Eintritt ist frei. 102 J. Pleper, P. 83 Neue evangel. Gesangbücher in größter Auswahl von 1 M. an Gustav Butz'sche Buchhandlung Richard Hartig. Albrings& Cie. Hagen, Elberfelderstrasse 43. Speisekartoffeln: Schutz der Gas= und Wasserleitungen. Zur Verhütung von Frostschäden und Verstepfungen müssen die Gas= und Wasserleitungen nebst den zugehörigen Matvorrichtungen in der sorgfältigsten Weise gegen die Einwirkung der Kälte geschützt werden. Zu diesem Zwecke sind die Räume, in welchen sich die Gas= und Wasserleitungen befinden, namentlich die Keller, während der kalten Jahreszeit geschlossen zu halten und die Rohrleitungen und Messer in geeigneter Weise zu umhüllen. Nur bei gewissenhafter Beachtung dieser Vorsichtsmaßregeln kann der ungehinderte Bezug von Gas und Wasser gewährleistet werden. Die Direktion der städtischen Gas= und Wasserwerke. K CIE-ETSEE Seite e Musik-Instrumente& Salten aller Art lisfert billigst unter Garantie 1 J. Köhler, Instrumentenmacher 1 Hagen, Elberfelderstr. - ö s s t e A u s w a h l B i l l i g s t e P r e i s e Reparaturen prompt und billig. 27 Eine schwere hoch tragende steht zu verkaufen Ed. Hülsenbeck, Kivper bei Haspe. Neueste Couplets von Otto Reutter. Mit Panken und Trompeten. Ach die Tiere hab'n's oft besser als die Menschen auf der Welt. Noch schlimmer. Ja,'s ist nirgends schöner als wie auf der Welt. Der Zufriedene. Man sollt' kaum glaub'n, daß sowas möglich wär. Die bolde Weiblichkeit. Die Sache hat nur einen Haken Preis je 1.20 Mk. Vorrätig in der G. Butz'schen Buchhandlung N. Hartig. Hagen i. W., Elberfelderstr. 2. Nagnum bonum Mühlhäuser Brat- u. Salatmölle sowie die beliebten Eierkartoffeln empfiehlt billigst J. H. Bohnhoff Körnerstrasse 14. In der Stadt liefere von 100 Pfd. an durch eigene Fuhre frei Haus. a. Pökelfleisch Rippen, Rücken, Köpfe und Beine a Pfd. 30 Pfg. la. Sauerkraut a Pfd. 5 Pfg. a. kr. Schweineflomen a Pfd. 65 Pfg. bei 5 Pfd. 3.10 Mi. empfiehlt 89 J. H. Bohnhof Körnerstraße 14. Hagener Badeanstalt. Vielsachen Wünschen der erwachsenen SchwimmbadBesucher entivrechend und um mit den vorhandenen Emrichtungen bis zur Fertigstellung des in Aussicht genommenen Ausbaues noch auszukommen, treten vom 8. Januar ab folgende Aenderungen in Kraft: Das Frauen-Baden in der Schwimmhalle fällt an den Montag- und Donnerstag-Vormittagen aus. Die Schwimmhalle i an diesen Tagen vormittags ausschließlich für männliche Personen frei. Das klassenweise Baden der Schüler zu ermässigten Preisen wird nur noch Montags- und Donnerstags-Morgens von 7 bezw. 712 Uhr bis 11 Uhr gestattet. Sümtliche Schülerkarten für das Schwimmbad haben nur bis abends 612 Uhr Gültigkeit. Die Wannenbäder werden in zwei Klassen eingeteilt, jedoch wird vom 15. Januar ab in der Wannenabteilung ein Salon=Bad bereit gehalten. Für die Wannenbäder sind folgende Preise festgesetzt: Salon-Bad: Zehn Karten M. 10.—, Einzelkarten M. 1.20, Waunenbad 1. Klasse: Zehn Karten 6.—, Einzelkarten 2.—.70, Wannenbad 2. Klasse: Cinzelkarten M.—.40. Durch diese Einrichtung stehen 15 Zellen 2. Klasse zur Verfügung, so daß ein längeres Warten bei der Benutzung der billigen Bäder für die Folge wohl ausgeschlossen erscheint. Hagen, den 1. Januar 1904. 93 Der Vorstand der Hagener Badeanstalt. Gewerkverein(H.-D.) Sonntag den 3. Januar 1902, abends 6 Uhr in dem Lokale des Herrn Hermann Bechmann Ecke der Frankfurter= u. Lindenstraße: Kombinierte Mitglieder-Versammlung der Hagener Ortsvereine. Tages-Ordnung: I. Vortrag des Herrn Ziegler=Tüsseldorf:„Ueber den Koukurrenzkampf der Gewerkvereine(H.=D.) mit den anderen Arbeiterorganisationen. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Einberufer. Dresden! Hotel Beutscher Herold! Allen unseren dortigen Gönnern zum Jahreswechsel ein herzl. mit dem Wunsche auf baldiges Wiesersehen in Dresden. Hochachtungsvoll Rarl Herold und Frau, gebürtig aus Elberfeld. NB. Meinen verehrten Gönnern zur gefl. Nachricht, daß außer elektrischer Beleuchtung nunmehr auch das ganze Haus „Deutscher Herold“ mit Zentralheizung versehen ist. 78 hagener Unterst. Landw. Verein. 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Wahl der Abgeordneten für den Kreisverband, 6. Vereinsangelegenheiten. 70 Der Vorstand. (Der Vorstand tritt um 3 Uhr zusammen.) Garde-Verein Hagen. Sonntag. 812 Uhr abends: General=Versammlung. - Ordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Zahlung der Beiträge. 3. Vorstands. Ergänzungswahl. 4. Bespr. Kaisergeburtstagsseier. 61 Der Vorstand. ff Harzer Landwurst sehr schmackh.! Ia Leber-, Blut-, Sülz- u. Fleischwurst. Blutw. m. Zunge. Braunschw. Mett- u. Schlackwurst vers. z. sol. Preis. H. Langenstraß Schw.=Schlächter., Ilsenburg(Harz.) Verp. gratis. Weiße sauber ger. Gänse Psd. 60 Pfa., frische Hasen, Halenbraten 1 Mk. an, Hasenpfesser v. g. Hasen Pid. 60 Pfg. Wwe. Aug. Suing, 112 Hochstr. 69. WerGeld Darlehen belieb. Höhe, aufSchuldscheine, Wechsel, Hypothek auf billigst reell. Wege erlangen uill, verlange Proip. geg.Retourmarke. Wilh. Glagow, Dortmund. Nr. 1. Bezugspreis vierteljährlich M. 2.50. Anzeigenpreis die einfache Spaltenzeile oder deren Raum 15 Pfennig. Samstag den 2. Januar. 1902. Hagener Zeitung. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Festtage. Druck und Verlag: Gustav Butz in Hagen. Fernsprecher Nr. 39. Zweites Blatt. Der fallende Stern. Ein Bild aus Galizien von Eva=Marie Stosch. (Nachdruck verboten.) „Die Zenka war ein ruthänisches, d. h. ein kleinrussisches Bauernmädchen. Sie ging auf Feldarbeit, war aber viel ordentlicher und sauberer, wie ihre volnischen oder deutschpolnischen Genossinnen, die als Dienstmädchen bei uns im Hause dienten. Und wenn meine Mutter einmal eine bis in die Ecken aufgeräumte Küche und wirklich rein gescheuerte Kochtöpfe haben wollte, dann mußte die Zenka hereinkommen. Dann machte sie die Arbeit und die Dienstmägde pufften sich, lachten und sahen ihr zu. Aber absehen taten sie ihr nichts. Schließlich nahmen wir die Zenka dann ganz ins Haus und waren sehr zufrieden. Denn sie war nicht nur sauber und fleißig, sondern auch zuverlässig und von nettem Wesen. Auf ihrem breiten, ehrlichen Russengesicht mit den vorstehenden Backenknochen lag, wenn man mit ihr sprach, stets ein freundliches Lachen. Soust war sie sehr ruhig. Aber sehr klug war sie nicht, zwar auch nicht dumm— vielmehr hatte sie einen ganz guten natürlichen Verstand— aber wie alles arme Volk dort war sie furchtbar unwissend und voller Aberglauben. Einen Liebsten hatte sie natürlich auch, aber da sie nicht abends, oder gar am Tage, von der Arbeit fort heimlich zu ihm lief, wie es unsere anderen Mädchen sich Kompse Ergebung, ihrer bemächigt. Hausgebilsfn rsct i s egeiie, Sal ele elsecheähee Lesternzich ali; Bignise enobenten Bilteane S. chase Sechche die hasen, Kalise ule sche belie Stall. vie voinsche Gutsberschast Busen hasenude dres Geschlcht etoas wi Zu den Kranken wagte sich niemand hinein, keine ganz entzig„Das ist nar dem Eniree Philippinens Trohung half. Sie schrieen und heulten, und waren mit reichen Du.: 6/au sicher em eigenariges Weien nuicht zu bewegen, in das kleine, baufällige Haus zu Aintan aue: Junenieben;, vertraute ne ihrem auten geben. Ein ganzer Auflauf war davor, als mein Vater eiwas säuerlich anlächelt;g Frau zärtich aber Keastan eiorten. und se grede Khurchte se dausf de masch. ausc hei sch Veutohe scge Saater hatten, die Augst vor der Kraurhent war Größe, Ihre taglich. Aufrage,„was, Gebieterin, Ta mit einemmal stand die Zenka zwischen den ich kachen3: wirzt Autrage, zwas, Hebieterin, soll Lrscheinander schreienden und redenden Mämnern und Perizisg,„Frichte, der Erde;, für Hoft„Sühigket der „Ich werde hineingehen,“ saate sie.1 Sctau er“ schienen drau Cornelle für das veruuter: Einen Augenblick waren sie still und sahen die i n n. g r o ß a n. T a n n a b e r b r a c h d e r L ä r m mit ihren Schätzen gemacht, so konnten wir nichts serst recht los. Nein, neiu, die Zenka sollte auch nicht dagegen sagen. Der Verkehr der beiden war ein ganz shinein. gesitteter und öffentlicher, und ich glaube, sie hatten.... Einige hielten sie am Rock und Arm fest gesitteter und öffentlicher, und ich glaube, sie hatten... Einige hielten sie am Rock und Arm fest, unter sogar die Absicht, sich zu heiraten. diesen der Demko. Da stand das Paar eines Abends auf dem Hofe!..„ Aber das Mädchen blieb ganz ruhig. Ein schwaches vor unserer Küchentür. Zenka war mit ihrer Arbeit wehmütiges Lächeln lag auf ihrem ehrlichen Gesicht, das fertig, und so konnte es ihr niemand verargen, daß sie ihr sast einen salt einen Zug von Größe verlieh. noch ein wenig mit ihrem Demko— übrigens ein!„Isch muß ja doch sterben,“ sagte sie ganz einfach Da war jäh Tatensle 5 0 Veetlach: Knecht des Hofes— plandern wollte. Es war ein wundervoller Augustabend, dunkel, aber B1 P4 4r. h.f.„ Da war jäh Totenstille ringsum. Ganz bleich, ganz erschreckt und— überzeugt waren A## grau Cornelie für das vermutete, reiche Innenleben ihrer Philippine zu sprechen. Eines Tages begann sie, sich zu offenbaren. Nach er gewohnten, morgendlichen Rücksprache überreichte sie zeiler stan Zette, auf dem em Vier„Rund und rosig wie ein Kalbsbraten, Gnädige Frau, sind Sie geraten, So entzückt war ich noch nie, Gnäd'ge Frau, ich liebe Sie“ „Das ist von Ihnen, Philippine?“ Jawohl, Gebieterin, ich bin Dichterin,“ erklärte Wahrscheinlich um ihn für die schwere Arbeit des richtens zu stärken, hatte Philippine perrn Meyer eine Riesenkalbskotelette und einen Krug Echtes vorgesetzt. „Herr Meyer ist ein vorzüglicher Dichter,“ vertraute Philippine der Hausfrau an,„er hat bis jetzt noch eine fliegende Buchhandlung, aber wir haben uns gefunden Lupeden... 10 ganz dem neuen Geschäfte Frau Cornelie war über diese Eröffnung recht sehr verblüfft, und sie würde die ungenierte Philippine am liebsten entlassen haben, hätte sie nicht gefürchtet, sich vor iyrem guten Anton zu blamieren, der immer stiller blickte, je wässeriger das Gemüse, je härter das Fleisch auf den Tisch kam. u 0 Die Hausfrau aber wurde der unangenehmen Aufaabe entbunden, einer Tichterin zu kündigen— diese Dame entließ sich selbst, und zwar an dem Tage, an dem zwanzig Pfund saure Kirschen zum Einkochen bestellt waren. Auf dem Küchentisch lag ein Brief, in dem sie der Gebieterin ihren Entschluß mitteilte, hinaus in die Ferne findet mich zu schade für die Prosa ##oe hieg.= un,r anderm,„ich soll nicht mehr auf den Magen, ich soll nur noch auf die Gemüter äh..# besinmnungsgenossen ein Ueberbrettl gründen, auf dem ich als Naturdichterin und de auftreten werde. Die gnädige Frau wird den freien Flug einer Dichterin begreifen,„die Seele nun einvor sich schwingt— mein Sana in alle Weiten Leben S. won., o Gebieterin, Freundin möchte ich sprechen. Mit herzlichem Gruß Philippine Walldorff, Dichterin. .#er erste Aerger Frau Corneliens löste sich in befreiendes Lachen aus. „Nun nehme ich keine Individualität mehr, mein guter Anton, sondern eine perfekte Köchin.“ „Zeit wird's,“ sagte der gute Anton, der mit einemsternklar, und die Luft weich und warm. Aus dem die Gesichter. Feuster meines neben der Küche gelegenen Stübchens;„ Zeuka aber löste sich sanft aus den Händen, die sie vorschwebe, haen Sie der#. Aubrasius lehnend, konnte ich, die Beiden gerade beobachten, und zogernd freigaben. Ruhig und ernst schritt sie in die Philippine:: s dein schon mehr gedichtet, S22 1a, entgegnete sie fröhlich,„heute morgen zum Peupiel och, diese beiden Gedichte,“ und sie beförderte Phillvoine von oben herab mit Würde und Bescheidenheit, Röund nade 2.cd.. dlicken begann, Iswölf ..# is aver eigenartig,“ sagte die Hausfrau, der sund habe ich abgenommen.“ „ort. die, Ent,eauna einer Art Johanna Ambrosius' sogar hören, was sie sprachen. Vorläufig übrigens sagten sie gar nichts. Stumm Hütte des Todes. Und Demko schlug die Hände vor das Gesicht, Rte Ird. T.n sahen sie zu dem mit Sternen übersäten Nachthimmell wandte sich ab und stürzte fort.— Jweitere Zettel emnvor. Sie trugen beide das landesübliche Obergewand! Zeuka ist dann wirklich bald gestorben— am 9s18 die — die bis über die Knie reichende Plachtinna aus!Typhué., Sie hatte alle vom Arzt angeordneten Vorgrober, granweißer Leinwand, in der Taille mit einemsichtemaßregeln verschmäht. lose geschlungenen Strick ein wenig geschürzt— und ihre!. Und di. Uue alaschin weißen Gestalten hoben sich matt aus dem Tunkel ab Der ziemlich untersetzte Demko stand breitbeinig da. Die stattlichere Zenka überragte ihren Liebsten um sast eines Hauptes Länge, aber das störte sie beide nicht. Ganz hinten auf dem Wirtschaftshofe klangen gedämpfte Stimmen. Auf der sumpfigen Wiese hinter den Ställen quakten einlönig die Frösche. Einmal brüllte eine Kuh: Sonst war es still. Da hob T Himmel hinauf und sagte mit rauher mein Stern.“ „Welcher?“ fragte Zenka neugierig.„ 0 „Der da. Schäser Rosinski hat ihn mir neulich dag Jearat. Nöschen, der die Natur in seltsamer Laune Aber den kann im nan das Aussehen er .. Jind die Leute glaubten noch fester an die Bedeutung des Aufgehens und Fallens der Sterne. Philippine, die Dichterin. Humoreske von Paul Hermau. „Ein (Nachdruck verboten.) knoch gema „Als die Blumen taten welken Tat ich noch die Kühe melken; Nun aber dien' ich sein und schlau Bei die liebe gnäd'ge Frau“; und dannn: „Den anäd'gen Herrn vergleich ich dem Rosenstock, Die gnäd'ge zrau vergleich ich der Rose Die gnäd'ge Frau träut'nen seidenen Unterrock, Der gnäd'ge Herr trägt'ne wollene Hose.“ Der Kaninchenbraten Von Paul Bonhomme. (Nachdruck verboten.) In jener Zeit, als ich die schönsten Stunden des Tages damit zubrachte, auf amtlichem Pavier Berichte abzufassen, die mich weniger interessierten als das Schicksal der Aschantineger, erschien uns als der einzige Lichtpunkt in diesen endlosen Stunden die Frühstückspause. Mein Kollege Bressard und ich, wir saßen in zwei kleinen Zimmern, die durch eine, meist offenstehende Glastür verbunden waren. Wenn wir nun in die EinLemko seinen weißen Arm, deutete zum 9., C91 6,e Coceius, die hübsche Tochter des verstorbenen I.“stiterte!““ f u n d s a g t e m i t r a u h e r S t i m m e:„ D a s i s t“ s s n n z r a t s C o c c i u s, w a r z w i s c h e n z w e i a l t e n T a n t e n a u f Liebesgedicht habe ich heute morgen auch mperes Tienstes etwas Abwechslung bringen acht,“ rühmte sich Philippine und sie wellten, so konnten wir, ohne uns von unseren SchreibJustizrats Coccius, war zwischen zwei alten Tanten aufgewachsen, von denen eine die alte, die andere die moderne Zeit vertrat. gezeigt und Deinen auch nicht finden.“ Aber den kann ich noch gas Nusschen einer strengen, gebieterischen Dame gegeben noch shatte, huldigte dem selbst „Die Liebe hat mein Herz berückt. Drum bin ich ganz und aar entzückt, Es brennt mein Herze lichterloh, Die Lippen brennen ebenso, Und wenn die Sonne nicht mehr scheint, zin ich mut meinem Schatz verein:“ sie wit, dune uns von unseren Schreibseiseln erheben zu müssen, gemütlich miteinander plandern. Unsere Eigenschaft als Sekretäre schützte uns vor der Zudringlichkeit des Publikums, und abgesehen von den Fallen, wo die Mangelhaftigkeit unserer Arbeiten den weißen Bart unseres verehrten Chefs in unser Zimmer lockte, kam es recht selten vor, daß sich ein rreinder zu uns verirrte. Der Präfekt mußte schon im worden sein, wennn Aber das klingt ja ganz vollstümlich, Philwppine,“ 1 Manizinasu.u ve= rrie. Der Pra lobte Frau Cornelie,„das mussen Sie ausschreiben.“ Muizivalrat sehr scharf vernommen „Ja, so bin ich,“ sogte Philivoine und zog sich mit ziger Furcauchel, ein kleines, trockenes Mänuchen mit derz. Sslüiche, 8. Sigpkuden, gropen, Eindruck, gemacht Juthdruch Zeiner zu den uicht unzu „ 1 S t m e## m##### e r m s e l b s t g e s t r i c k t e n, g r a n w o l l e n e n Zeuka legte die Hände wie Schenklappen an die l##### Vergißimeinnichtbukett an der schwarzen Augen, um besser sehen zu können.„Ich möcht' meinen!gzi und dem im heimischen Lackosen zubereiteten Stern so gern seh'n.“ Vutterkuchen. Na, warte man.“ Er macht einen Schritt vor Tee Josephine— Joseph genannt— trug ein 4517en2, S#n großen Eindruck gemacht Autdr##g Tei#er Ucr#sscht, immer liebenswürdigen , biegt den Kopf weit in's Genick zurück und starrt 701#sprenkeltes Titusgelock und als Hausgewand eine##, auf das„ereld ihrer Tätigreit“ zurück. änsdruck, seiner Unzufriedenheit übermittelte und uns fest nach dem Zenith emvor. Zenka int das gleiche. abgelegte Amtstracht ihres Bruders, wodurch sie im! Lernelie gmgr ganz begeistert und eilte zu Tante! Beßöcde vor#ff.###5, etn„ vorgenommen hätten, die Auch ich hatte unwillkürlich meine Augen dorthin Tämmerlicht der verspäteten Portia eines Provinz=] 10 161/0; die evensalts die Individualität der Philippine; Sehorde vor aller Weit zu kompromittieren. ....— Di, maß eine Minnte lang alle Mrater: Aug, ausergenz, wog ihr das Port„licber. gainaranesteniuert hieit und auf die Euivicktung De Filterlug der lenien Tage bante, Las Tasteasenz, sleutermn uoch nach Reichun ur. 100 er. von Anbeginn gegen die Neue hegte, ganz###eir schrieben alle Beide Dramen und zogen weidlich trächtlich gesteigert. Aus er unn hörte, wen sein Haus über die Theater.Tirektoren her, die mit sonderbarer beherbergte, stimmte er nicht in den Jubel seiner Frau Einmutigkeit unsere fünsaktigen Elaborate ablehnten. Da ein, sondern anßerte nur trocken:„So kocht sie auch.“ Iwir uns mit dan Gasan ali.„„ menters guich, aunerdem war ihr das Wort„Uebermensch“ geläufig, und das Recht der Individualität brachte sie dadurch zu besonders lebhafter Geltung, daß nr veim Hühnerbraten stets mit unsehlbarer Sicherheit ####: er macht einen Schritt vorwärts, biegt den Kopf weit in's Genick zurück und starrt fest nach dem Lenith emnar. Leu#a tut das gleiche. meine Miunnis Si gerichtet. So starrten wir wohl eine.. drei nach demselben Stückchen Himmel hinauf. Da mit einmal hob Deinko wieder seinen Arm und deutete mit dem ausgestreckten Finger nach oben. „Da ist er.“ die Leber erwischte. Iu demielben Augenblick fiel dort oben eine## dem-kaune sah Tante L öschen den Helden Sternschnuvpe. der mit dem Strahlenkranze der edetsten Tugenden umEin zweifacher Aufschrei war die Folge. Hell aus eroten war, Tante Joseph hielt den Herrn der Schäpfung dem Mädchenmunde und heiser aus der Kehle des Eir eine unanarnchme Notwendigkeit, der gegenüber das Mannes.s Weih die eigene Persönlichkeit mit aller Energie betonen Beide waren sie zurückgetaumelt, fast bis an diem: Cornelie, die von den Tanten erzogen worden! Um die zahns Hausmauer, und starrten zum Himmel empor— undA####.„nach keiner von beiden, sie war eine#####n die gebratene Schweinskeule schlangen sich!ginn grennd Frossar starrten dann sich an—“ selbständige kleine Person, die sich aus den Grundsätzen 1 0„##ccs- Rauren von wildem Wemn und die und dazu em Kochkünstler Ich dlaube trotz der Dunkelbeit erkenen zu Fömnen. Laue Jo pbs gerade so viel Errakt herausgezegen Ziesag dem P.egotg.— eiesden Aden brtoriert““ a.“““ verzerrt ihre Züge waren. hatte, um ihren hübschen Kopf durchzusetzen. gte im Teuer der Hausfrau laa wieder ein gastronomischen Erfahrun nvurn:„To kocht sie auch.“ I wir uns mit der tiefen Gleichgiltigkeit unserer Zeitf#tei, amter Anton, wie kann man nur so materiell genosen min einmal abfinden mußten, so trösteten wir erenemn ua ie reizend sie wieder den Mittagstisch und reaseren caenutcunu weniger trügerischen wie Da mit einmal raffte Zenka die Zivfel ihrer Zierzeiler: „Alles hab' ich vorgerichtet, Meine Seele hat gedichtet, Mög' es Ihnen prächtig schmecken, Daß Sie sich die Finger lecken. Dieses wünicht Philivpine Walldorff." Mein Freund Brossard war nämlich ein Gourmet dazu ein Kachkünstler von seltenem Verdienst, der gemacht hatte, mir seine r u n g e n m i t z u t e i l e n. S o h a t t e n wir des Montags fruh, wenn wir ins Bureau kamen kaum einen Händedruck ausgetauscht, so lehnte er sich chon an den Kamin, wickelte sich eine Zigarette und begann mit lüstern=verzogenem Munde: „Denken Sie sich, ich habe gestern in Bougival bei st., und in seiner Gesellschaft einen ein eer. umimm: une ine Emue umd um emm warfe ma.“##. als#.„Mau merkt, daß ihre Seele gedichtet hat,“ murrte gebrateuen wecht gegessen, einen Hecht, sage ich Ihnen sitterzg, vergeblich, ihr 5 zande, vom Gesicht zu ziehen. Joseph, bielt, ihn. für zulerior, für ein Manncsbild, mit einige Straz gharzsa., venüz4e, von der Schweinskeule i.„„Sie, aben keine Ider, unze femn so ein Hecht „Zenka— Zerka— Kucharka— wein' doch nicht so,“ stieß er hervor. dem es sich nicht einmal zu streiten verlohne. Das treffliche Cornelchen ließ sich durch die Abneigung ihrer boten die weitgehendste Rücksicht zu nehmen, hierbei wirkte die Erziehung Tante Josefs nach. Sie hatte un heruntergefallen und das bedeutete, daß sie sterben müsse— da konnte man“ sie einreden, sie blieb dabei Nicht einmal der Vor daß der heruntergefallene Stern in tremper gem sei, es brauchte doch gar nicht der ihre zu sein, der sei StPmt“e##, dageben und noch onen, half ermas treisen abzusäbeln. schmecken kann.“ i0 enn .„IInton, sei nicht so prosaisch, man muß nie die!=Keine Idee,“ versetzte ich, um doch auch etwas Geduld verlieren, sieh, auf diesem Ende ist die Keule zu lagen. schön weich.“ Es gelang ihr wirklich, einige Fleisch=„Köstlich,“ fuhr er fort. schnitte abzutrennen.„Siehst Du wohl, mein Anton,].„ Dabei küßte er sich die fünf Finger, als wenn an nicht wahr, unn schmeckt es Dir."“ ihnen noch ein Nachgeschmack von dem gebratenen Hech Beide setzen ihre Kinnbacken mit Todesverachtung vorhanden ware. P==enteen Peo Genuß ich gewiß in helles EntTages wieder etwas vorschwärmte, machen mir fortwährend den Sie mich nicht mal von Ihrer sofort mit dem mühsam der sich geschmeichelt fühlt. wunderbares Rezept entse und wichte Ta%)g se., gelchen, erklärtel Herd Kesali, ie atrteit ez, beih de sich le scik io dhez, Vereichlung uet gsciteg. Seuttau der Aide der Jusberud, eit ge, unlantisch wredzeis gus forsbente schs sse s cs e sccsc schwollene Augen, einen veräugf late est beständig ver: sonst aber war er ganz glücklich.— Gesichtsausdruck und machte fast alles vertebei..5 die bedere Marulle aus Ostoreußen vor schlcht, Mauchmal ließ sie sich vlötzlich auf einen Stuhl solcher Enangie hokam das uihr: Mlagenträiupse fallen und schluchzte herzbrechendu auf eimnen Stuhll solcher Energie bekam, daß nicht nur das besagte zerrchens. Reinemachen, sondern auch die Pfingstbäckereie m1 geverdete. An einem prächtigen, sommerlichen Nach Winter mußte ein#.29 audtitchment. eim 4 Maugsi dn De, alsche den sie uil eiser lsie Kereide. Festerniage metn iu. Mptl: zu. Oisher Zeit Ii. ie ece. Mele Die Phentn. ur un u. zAe, eseasegent. i eisch sei Mane oezsh gen der muit schreiben,“ erklärte sie der überraschten Hausfrau diel„wir wärmen die Ghelschichte au.:.v lagte Prossard, uiman##ne große Anwesenheit des Fremden,„ein Volksstück soll es! Seben aiz#.#i Geschichte einfach auf der Gasflamme! Pfingstbäckereien in werden, oder ein Lustspiel.: tick sell es gageg. sgs.,gal, in nehme Clocke und Zulinder ab und setze den Teller auf das Messinggestell, das einen Drei1 fuß abgibt, wie wir ihn uns nicht besser S## und erwärme den Braten dann mit und Flasche Eines schönen Tages erschien er denn auch mit dem zielgerühmten Leckerbissen, den er in einem kleinen Koffer transportierte. : vieler Umständlichkeit packte er den Koffer aus und„sezgte, mir, die heiden Portionen, die aus den dem Hinterstück und einem andern Teil des ibrigens sehr großen Tieres bestanden, und die er sehr orgfältig in eine Zinnbüchse gelegt hatte. Die Sance befand sich in einer Gäuseleberterrine, der beim Oeffnen ein äußerst zarter Duft entströmte. An der Oberfläche chreg#eine Zwiebeln, mit Stücken Thymian ver mnischt. Die Sache sah sehr appetitlich aus. habe an alles gedacht,“ sagte Brossard holte aus der anderen Seite des Koffers alten Burgunder hervor. „Aber es i) keine Zeit zu verlieren,“ setzte er hinzu; Fosz½ 29 Kaumaen gut werden soll, müssen wir es gleich auf's Feuer setzen.“ Bei diesen Worten warf er einen Blick auf die abzuliefernden Arbeiten; der Taa schien sich recht ruhig anzulassen, und nach einigen allgemeinen Betrachtungen über die grvi se Art, wie man in Paris Kaninchen schmort, machte er sich aus Werk. goß zunächst in einen kleinen, tiefen Teller einen „. der Sau., und legte behutsam und nicht ohne Andacht unsere beiden Vortionen in dieses Sahnenbett: g#####ge von der Sauce vollständig bedeckt war, nagm er Eloar und Zyunger von seiner Arbeitslampe, stellte den Braten auf den Apparat und drehte eine ganz kleine Flamme auf, die kaum zu sehen war. Dann fing ##n arbeiten und überließ das Kaninchen seinem brauchte nur den Kopf zu erheben, um auf den Braten zu achten, der zuerst stillschweigend brodelte, bald aber in der tiefen Stille des Bureaus ein Glucksen bören ließ, das von den kleinen Blasen hervorgebracht wurde die sich unter dem Einfluß der Wärme bildeten und langsam zerplatzten. 410 Das Ganze strömte einen entzückenden Duft aus Von Zeit zu Zeit von unserer Arbeit aufsehend, tauschten wir mit lächelnden Lippen und lüsterner Zunge unsere Empfindungen über die Genüsse des guten Cssens aus, als wir plötzlich am ganzen Leibe erbebten Hastige Schritte näherten sich, von einer hastigen Hand wurde die Tür aufgerissen, und wir hatten kaum Zeit zu fragen, was denn los wäre, als wir vor uns das aufgedunsene Gesicht des Abteilungschefs bemerkte der mit mütender Mien. Ann an unz 1. Emeriten, ae as ee icer schaliche resen. daß man dies„böswilliges Verlassen“ solches ei Scheidungsgrund ist. i ein Zwitterding, gelesen, nennt und als So ein Getrenntleben einzulegen, Schräibe hash aus schließen für heutt, es lamer zu Tisch. Teiner glückseligen Mieze. sitze bei Tische neben einer P. S. steresguten Baronin,— dente Tir. surchtbar Ich lexne jert regelrechte Ringe aus meiner Zigarette es, das ist gar, nucht so leicht, wie Du deiksf, zeigt meise alte Leue aepa aber, daß man Weltdame ist. Eigentlich schmeckt das...e gerocht, ob in Thea auszulehen? egeschlagen habe, um mich Addio cara mia! Leute Die Sesent=slalbe. 18= Kredlksehalen oid) ich bekam einen ordentlichen Schreck## et. ich zrriümlich für ihn gehalten, hate da.“ den ehrliche Gesicht— ein liebes Gelicht das kannst Du ihm nicht das Herz— denke, wie Wie zitterte mir Fr.näre ei. gegeisen— ich babe ihn doch se 0 Deine Mieze. Grüntal, den 6. Dezember Mas S. Meine liebe Mieze! stehe#i 2#porausgesetzt,„ ist eingetroffen— ich verZaus elen; Taoelestseke uegen eiuter nomentanen ohue Grund.*.“ nicht böse, Kind, aber wer so viche, ganz utrchungssgtn u. Weihnachten bei Euch war. und wir so Lu mitr wohl elnige Nodentau,u a1e ir, wie besorgt; sein ganzes Bemühung auf, sein kleines erust, ich kaumie za aemacht, doch ich nahm sie nicht srun, ich konnte es mir ja nicht vorsitellen, daß Du es muänner zu verlaszen. diesen besten aller Ehe Wie gut war er zu Di Sein ging nur in der Franchen zu beglücken. n Xc.spouie, Tu hau st mir geschrieben, bevor Tu Dir noch einnal all Tein Glück.— und, Wieze, auch sen. eg, S eeu. tgehee, Vies. uag der Seruis er Dich zu sehr Ich keune die Welt nicht, in der Du lebst, und, ofsen scheiznst Dicheeu nicht darnach. ee der or: 0 leicht gunig von Dir geworsen bast. Ich d aus Fchuung, daß heutantage eine Frau, die allein sich letont angewiesen auf der Welt steht. ihre 95 Dus muße Dir Hamit einen dent Lu seisgegs, der Tie gesers. n keinz, au Ich mache mir Sorge um Dich. Kind Sadf scauseeie schag; aommen bist. In einer Groß. stadt sammeln sich Elemente aller Art an, da heißt es orsichtig sein in der Wahl seiner Gesellschaft, und Liehliug, bist tron Deiner fraulichen Würde noch unerfahren und für den Reiz des Neuen kannten, empfänglich. oder hofft er am Ende noch auf Deine zusanimengur Her er ienie ge sealas zmit Taute Emui Liele. Lusgeben spannt mich ad. Der Kreis, in den bisher gelebt habe, ist mir im Augenblick zu... und lebhaft, die immer näher rückende a gerctschvol mich nervös, ich hatte es mir dach leich bin zu müde, um heute mehr zu schreiben, mich schans und friert den ganzen Tag. vreiven, nich schaudert Deine treue Mieze. Grüntal den 20. Mai. en das frei. Wenn alle Formaliähten binter Dir sind, wirst Tu ruhiger werden. Hoffentlich fühlst Du. Kean“: wpient 2u und kannst unter Teine Freunde geben die 2 der woest Heimat ersenzen müssen DNu Go a 2“: 9t, eir unn die und rüsfe Dich z. Ju., Gedanken weile ich bei Dir und küsse Dich in unwandelbarer Freundschaft „ Teine Hilde. Du, sehr Unde. mit wütender Miene, den Hut auf dem Kor'= Blat; Papier in der Panr, eingerreten war und uns Welcher Sekretär hat das gemacht?“ ###ngstliche Stimme, die unseres Bureauchefs dessen Anblick uns durch den hohen Vorgesetzten bis dahin entzogen worden war, erwiderte: „Das muß Herr Brossard sein.“ Mein Kollege erhob sich mit entstelltem Gesicht, und sowohl, um sich von der begangenen Missetat zu über zeugen, wir auch, um die beiden Encfs von dem improvisierten Bratofen zu entfernen, dessen Duft die Anwesenheit des Kaninchens unsehlbar verraten' mußte versuchte er, die Situation durch eine herausfordernde Haltung zu retten, erbot sich, den Irrtum zu berichtigen und die Sache im Notfalle noch einmal zu schreiben: erklärte in hefigem Toue: uiens davon hören, sondern „Man gebe mir das Konzept!“ Brossard merkte, daß er verloren war, denn das Konzept lag auf seinem Schreibtisch. Um es zu erreichen mußt er sich umdreheg und sich dem Kaninchen nävern, e hatte keine Zeit, sich auch rur umzuwenden schon hatte de, schreckliche Divisionschef sich mit drohenden Blicken auf seinen Stuhl niedergelassen und starrte auf die auf dem Tische liegenden Papiere. Ein düsteres Schweigen herrschte, jenes düstere dumpfe, drückende Schweigen, das dem Sturme vor######t war mit Elektrizität geladen, man e formlich, aber vor allem roch man den Duft Kaninchens. Und dazu wurden die Blasen häusiger, das Glucksen immer geräuschvoller. Ich bückte mich von meinem Platze herüber streckte schüchtern den Kopf vor, um zu sehen, was hier wohl abspielen würde. Brossard hatte das Aktenstück schließlich gefunden: die beiden Chefs beugten sich über den.-und suchten ihrer Seisehe Halte, grobter Fehler war, daß Wer, wie ich, schztergaud zal der. Vel. heat, au. Hasen Bras r sich Llichtez. kann, der weiß, was es heißt, den Kampf unt gem Seten, autzunehmen. Ich wünsche Dir, daß Neue nicht zu spoh komilen ensdauau daß Dir ich habe Dich zu lier, „" Deine Hilde. hast ist Liogich. Dut gich so aus olb, Hinmnesn reiße scheidung Rückkehr? Ich meine so oft, wenn ich abends still Zimmerchen sitze und Hefte korrrigiere meinen Namen rusen— das mach an Dich denke. viel, viel in meinen ich hörte Dich wohl, weil ich so In treuer Liebe Teine Hilde. Hildchen, . Berlin, den 20. Februar. Deine Unsen dchen, laß doch endlich ue R ee e ese-e erhe e in die alten Fesseln zurückkehren! ag bringen wird. Wie schön ist es, tun man will. Theo war ja gewiß sehr doch kam er mir stets dabei vor wie frau:„Liebes Kind, zieh' 2 „Bleibe nicht vor der Türe „ un Lehalte im Saale Leine Gummschuhe an,“ so aug's von morgens bis abends und und lassen zu dürfen, was besorgt um mich, meine alte Kindereine Gummischuhe an,“ stehen.“„Nimm Deinen nicht das Wort ewig„Gummischuhe" macht nervös, wenn ich es nur schreiben immer uund sich lieber, und bin in den gu## beggren sich, üper den Schreibtisch ans dem Konzept die fragliche Stelle. Sie waren von ihrer Lektüre so in Anspruch genommen daß sie den Geruchsinn vollständig verloren zu haben schienen. Der Abeilungschef hatte seinen Hut unt ich sa. jetzt die Schädel der beiden nur Brossard den Teller recht fest aufgestellt sagte ich mit,„wenn der Apparat nur solide —.##, fühlte, wie ich bei diesem Geoanken die Farbe Samn Prossart„est! Er wurde bleich, rot, grün Bichzish serongen ute austn stüich nuach den Leler. ven Eice Wchncef halte mistend mit der Hand auf den Tisch geschlagen und ausgerufen: ein Esel, mein Herr: ein Esel sage ich! Das ist ja im höchsten Grade..“ ließ sich hören, der das Zi. en kurzes Geräusch Geiale soighte, Teil.pr Sechiserung war der Tele vom Apparat geschleudert worden, und bevor sich die oden Eneis noc schützen konnten, war das Kaninchen, dei Vesiekten gurischzszeig. wider au dur 2. 9 Ich ganz ich glaube, Du wie besorgt er mich man wegen eines Schnupfens braucht einige hat Ziel Am und ich Tage verließ Brossaro die Präfektur ####me slüicklicherweise bald seinem Bespiel. Er schreibt heute unter einem berühmt gewordenen Pseudonym erfolgreiche Stücke, die ihn über seine Mißz erfolge als Beamter trösten. Der Feinschmecker früher ist er aber geblieben, nur besitzt solideren Bratosen. „Gummischube" mich schon ganz muß. ". hatten wir in unserer Jugend solches Zeug? Mit Schuhen und Strümpsen ging's durch den Bach, je um so roter wurden unsere Wangen! zwei Jahren meiner Verheiratung gewordes,„wvot, Kind, bekommst einen Schnupfen!“ Und dabei ansah! Wie kann Toschemtuu; man niest ordentlich, Taschentücher mehr— voild tout! Hier hat man wenigstens keine Zeit dazu. da man andere Interessen, da steckt man sich sein ind mit dem Wagen kommt der Mut! Meinen Roman werde ich bald beginnen, ich glaube 2 Pa. 24#, beste, ich würde meine eigene e; schreiben und daraus einen Gummischuhroman "####ne Dir, gestern war ich mit einigen Kollegen und eines Schrifstellers— das . roch ich bin noch recht blöde und ungewandt, sie # nu auch aus, weil ich noch nie geraucht hatte und Ottomanen lagen wir herum wie die , r a u c h t e n u n d t r a n k e n K o n n a k— d a s w a r e Gatten gewesen! Die Baronin Hause bleihan. guf die armen Männer, die Deogge wcr zum Heusen diten und Kaffe kochen Berlin ist eben doch die schönste Stadt der Welt. da kann man sich ausleben, ohne alle Augenblicke auf die Finger gespot zu bekommen! de „. Uebermorgen ist Presse=Ball; ich lasse mir ein Reformkleid von weißem Atlas mit schwo Spitzen überzug machen, natürlich dekolletiert— endlich will ich meinen Geschmack entsalten, und der ist chic! die Baronin, und hinter ihr steht ein russischer Schriftsteller, dem ich die Einladung zu dem Vallz, verdauke Puochen, ich sage Dir, der ist anders als die Herren, die wir bisher kennen gelernt haben! Aber unn Schluß und Kuß von „ Deiner Mieze. bse hesese eisenscichnde 91 1c5 Side CPgant. 8a. 8-43d. dtes den den esie. Satzen weggelaufen, dafür bist Du aber auch ein ganunmodernes Hildchen, das man hier gar nicht brauchen könnte. Fräulein v. Berler trug eine Stiaze n.1 echr war sie, ohne alle Schminke, aus dem Intimen das Intinste, aber hochinteressant geschrieben, es war. als ob man es miterlebe. Die Dame hat überhaupt Glück c, von ihr sind schon konfieziert worden, das Linzicger Zeit mied wenn sie dann nach einiger Zeit wieder herausgegeben werden— dabei kann man ein haldes Vermögen verdienen Em Herr trug em langes Gedicht vor, der Inhalt war grausig, übermodern, doch die anderen, die eben routinierter sind als ich, fanden und es viel klüger sehr schön. wurde ein Einakter vorgelesen— Gott verhüte es, daß er auf die Bühne kommt— ich glaube, man käme aus dem Erröten nicht heraus. In diesem getstig regen Kreise braucht man sich nicht zu genieren, da in man an derartiges gewöhnt, sie nennen ich darum auch die„Intimen“, ist doch eigentlich alles ich mich auf ihre Hilfe verlassen kann Ich hätte nicht gedacht, daß ich so schwerfällig wäre das macht die altmodische Erziehung, die keine Freiheit zuließ. Wenn ich Kinder hätte, die müßten zu modernen zutage das emzig Wohrenen werven— bas ist helt.In Liebe Deine realistische Mieze. Re e ecece — hofsentlich brauche 1“ nicht viel „ Deine Mieze. . Berlin den 2. Juni. Wiein liebes, gutes Hildchen! wirs: erstannt sein, wenn Du diese Schrift siebtt solst, alses der Reihe nach Rese e ee e ecceiche esce e escscesche c ceächre sch, Hnglich, doch, als sich Sachlage. Ich besann mich lange, Hildchen ich mischAe wuag es un Lonnmen, Sie Gel. vig, e. selen Sescherile elend te, hesezion, Schsn. die zofort, ruhig wurden, als fühlten 6. 8=5 richtigen Platze ruhten. ich Eigentlich wäre von er heute einen Ohne Gummischuhe. Ein Briefwechsel von Ida Großmann. (Nachdruck verboten). November. gewigscht habe, ur sch habe mich von Theo, gerrenn Biese Vort piestngi Du ahuist nicht, wie bseilgens pich de. Die ansorechen, Khinen, und P. ei 19—. keite, ich fühse mich als eine der Auseroähten uuseres es bs heige ud werde usere Hahre zu jeder "„ ooman, der mir schon lange in der steckt, soll hinaus in die Welt, er soll zeigen, daß wir .. Berlin, den 2. Februar. „ d a s S c h r e i b e n a n D i r, H i l d e. d o c h sanz ugfesedenen Veschtoater Es gigi„wohl kaum etwas ieses Lichtmeer, diese Toiletten, diese ten!. Wenn ich dagegen an die Bälle dachte, die „ astens im„goldenen Waldhorn“ mitmachten(Theo bellahe erbien. Die musin le gemnesen) bekolettert, das sab aber auch chie aus. Wie ho getanzt! Wir waren eine au= aue aus:. Wie Meine gute Miezel Ja habe Dich lang auf Antwort warten lassen, ich hoffte inzwischen noch einmal zu horen. Was soll Dir denn Leine altmodische Hilde schreiben, Dir, der kleinen, übermodernen Frau? zeuminen Schulkindern etwa oder von Eurer alten Apotheke, die einen neuen Anstrich bekommen hat. oder nen altenz sxogen Tagen, als wir noch beisammen satzen, und ich der kleinen, wilden Mieze die Strickaufgave strickte, während sie mit unserem alten Azor auf der Wiese tanzte? Ach Kind, die Zeiten waren zu schön um sie mit dieser modernen Gegenwart zu verschmelzen. Und weißt Du noch, wie er kam? Wie er im„schwarze Bär“ am Fenster stand und zusah, wie Du einem armen Jungen, der heulte, Tein Butterbrot gabst und ih Birnen schütteltest, daß er auflachte vor Lust, während ihm noch die dicken Tränen über die Wangen liefen? Wir hatten ja keine Abnung, als wir mit unserem Schiller in Eurem Garten saßen und deklamierten, daß er uns von seinem Hotelzimmer aus belauschte, und sein blonden Apothekertöchterchen zuflog Und nun soll bald Euer ganzes Glück begraben werden,— noch zwei Monate— das ist eine kurze hast Du Dir denn auch diesen letzten wichtigen Schritt ernstlich überlegt? Wenn Tu doch zu Tante Emmi gingest, oder sie zu Dir nach Berlin kommen ließest! Sie fühlten sie, daß sie am Vorlesungen, Tanzen, von sorat sa nlemand mebr für michiJa, ja, so weit mußte es kommen, damit die törichte Frau endlich schätzen lernte, was sie im Bear von sich zu schleudern!— Endlich am 7. Tage trat die Krisis ei. Es war eine bange Stunde, und ich sah es meinem Nessen an, daß auch er in sich ging und sich gelobte, salls Gott ihm sein Weib lasse, es fester mit Banden der Liebe zu halten.“ Endlich gegen Abend, wir standen in wartung, zeigten sich kleine Perlen auf der Haut. auch die Hände wurden feucht— das Leben hatte gesiegt Mieze war uns wiedergegeben! Sauft schlief sie ein sie ag so friedlich, so glücklich in ihren Kissen, und wir beide wußten, daß sie nicht nur am Leib, sondern auch an der Seele gesunden würde. Tch L. par es. Als sie nach drei Stunden festen Schlafes die Augen öffnete, blieben sie strahlend an Theo haften. Leise legte sie ihre Hand in die setnigund flüsterte halb träumend:„Ich hatte meine schuhe vergessen— sgrar a; vou vuute meise GummSsce se ce c. es c e Ich wollte, Du könntest ihn sehen! gerade Gegenteil von Theo, groß, schlank A##, und sie hat Dich lieb, Mieze, und Du mußt doch noch ein wenig Liebe um Dich her urgus, Tu. hist erst 2., ga.,„ alt, das ist zu fung, um koste, unseren #iner Stadt wie Berlin allein zu leben und als geschiedene Frau erst recht nicht— etwas bleibt immer ihr haften, mag die Scheidung aus Gründen hervorgehen, welche sie auch sein möchten. Ueberleg' Dir's noch einmal, sie ist bereit, Dir zuden reagten We, fude schtest Du doch # sarg: Du wieder für mich, Theo““ „Mehr brauche ich Dir, Du kleines Sorgenmütterchen nicht zu schreiben: Mieze hat mir von Deinen lieben. warnenden Briefen erzählt,— da sieht man wieder was wahre, treue Freundschaft vermag“ Pfingsten hoffen wir alle zusammen in M.-### Literarisches. instructiven„Kürschners Deutscher Reichstag 1903“, herausgegeben von Hermann Hillaer entnehmen, werden in dem jetzt gewählten Deutschen Reichstag nicht weniger als 96 jetzige resp. frühere „Leozent haben nach eigenen Augaben studiert 206, davon allein 113 An Adligen weist der jetzige Reichstag nur noch 77 auf. Von den Landtagsah###„roueten der verschiedenen Landtage sind 173 im gschztags pertreren. In., ihren Wahlkreisen wohne 192 Abgeordnete, mehr als die Hälfte also außerhalb derselben. Evangelisch sind 199 Abgeordnete, katholisch 140, mosaisch 4, konsessionslos 49. Außerdem sitzt ein Mennonit, der pfälzische Abgeordnete Stauffer, im Reichstag. Nur 1 Abgeordneter ist über 80 Jahr alt 2 dagegen zähler erst 28 Jahre. Wir können das von Hermann Hillger auf das „Isaltizst be. xveitete Büichelchen, welches nur 50 Pf. kostet, unseren Lesern empfehlen. Eine Deine besorgte Hilde. Augen und Mephisto.„Ich Er ist das langem, zugespitztem Maut= 2ch1— Piserugie ale Welen dorahsseam m— das war ene „ Liebe Hildel Endlich sollst Tu wieder einmal Nachrcht von mir haben. Dein letzter Brief mit all seinen Predig, ha mich eigentlich recht geärgert. Laß doch „aus Weis en, mi, der änderst Du mich doch nicht gan: Leben ist schwer genug, das kannst Du nuir 5 Z9##e schlechte Erfahrungen an Herrn von Popoff und der Baronin gemacht. Ich habe für sie nach und nag, gegen 2000 Mark ausgegeben, und als mehr bezahlen wollte, Man darf sie ja nicht wie ich, einen Einblick in die russischen Verhältnisse bekommen hat, und leben will eben jeder Mensch. . v o r z ü g l i c h e A u s w a h l v o n S o n a t i n e n h a t eb###e bekannte Klavierpädagoge Heinrich Bungart J. Tonger in Köln herausgegeben. Er stellt auf Grund seiner langjährigen Erfahrung 20 der besten Sonatinen von Beethoven, Clementi, Diabelli, Dusse Haslinger, Hünten, Kuhlau, Mozart, Müller und Plevel zusammen, orduete sie nach der Schwierigkeit und verab sie muir Fingersatz, Vortrags= und Phrasierungszeichen. Der stattliche Band(72 Seiten stark) kostet trotz prachtvoller Ausstattung— großes Rotenformat, schöner, klarer Stich, holzfreies Papier— nur Mk. 1.— C. Biebig: Wen die Götter lieben.— Vor Tan Tag. Novellen. Illustriert von Rens Reinicke. geh. 2 Mk., in Lederband 3,50 Mk. Verlag von Carl Krabbe, Stuttgart. C. Viebig ist auch in diesen beiden äußerst wirkungsvollen Novellen ihrer realistischen und Preis Ke das and seie, loik ecent sche Peschl.use 6s. „habe in den vier Monaten, die ich nun dier lebe. meinen Magen vollständig mit dem Restaurationsessen Inlündische Staats-, Provinzialund Communal-Anleihen. Nfr. 4% abg. Deutsche Reichsanl. 10220 bzG 102.29 biG 9180 b20 3½% alte dergleichen 3% dergleichen 3½%(krüh. 4%) abg. M. e, Freuss, Censols 102 10 b4. 2½% alte dergleichen 102.10 hl. 3% Gergleichen 91.75 540 5% Sächsische Rente 600.- bz Brem. Staatsanl v. 1902 89.— beG 3% Hamo. Staatsanl. v. 1902 89.50 0 3½% Rhein. Provinz-Anl. Ausg. XXIV. 100.35 bzls 4% dergl. Ausg. XX—XXI 1.8147: bzB 3.%, Westfal. P’ovinz-Aul. „ dergleichen 3¾% dergleichen 4% dergleichen 8½% Harmer Stadtanl. 4% dergleichen v. 1901 4% Bielef. Stadtanl. v. 1900 1l. 2. M G3. 3½% Bochumer Stadtanl. 90.90(: 4% Crefel. Stadtanl. v. 190 1 941.15 3½% Dortmund. Stad.anl. 9.-10 4% Dasseld, Stadtanf. v.1 89 102. 40 f. 4%% Ilberf Stadtanl. v. 1899 112. 20 hr. 4% Heniech. Stadlani v. Ir 101. 20 4 8 75 121 5% Wittener Stadtaul. K80 h21: 90.— 1·A2 bEI: 191.50 101 10 1 99.— 103 10 b2G Kursbericht Ausländische Anleihen. % Bucarester Stadtanl. von 1884 95.50 G. %e dergl. von 1888 64 9203 4½% dergl. von 1895 92.50 1 4½% dergl. von 1898 93 71. G 5% Chines. Anl. von 1895 9e.30 04 5% Mexiean, cons. Anleihe von 1899 201.40 B 4% Oesterr. conr. Rente—— 4% dergl. Goldrente 102.60 G. 4- Russische Stautarente 99.10 G. 4% dergl. Anl von 1902 99.10 bz(: 1% Rumünische Rent von 1896 87.60 bz( ergl, amort. Rent M972 % Ung. Goldrente(1000 fl.) 100 50 E 1% dergl. 300 fl.) 101.— R % dergl. 100 fl.) 101. B dergl. Kronen-Rente 9920 B. der Berllner Börse vom 4% Preuss. Centr. Bd. #.#— unkdb. bis 1909 102.30 bzG 3#dersl., unkdb. bis 1910 172.90 brb S 28/0„ TR.## von 1894 96 60 h2c. #, 2% dergl. unkdb. bis 1906 97.25 beG 3½% dergl. Comm.-Obl. 4% Pr. Ptdhs n0 bis 1906. 90.— bze „ unkdb. bis 1910 102.25 baG 4%dlerg. unkdb. bis 1912 152 75 bzl: „259 gersj- unkdb. bis 1908 96.1) bzG ur 8.4548½3 gukae. bis 1912 97.—G. Rhein.-Westf. Bd. Cr. 0# unkdb. bis 191c 101.30 bzG. 5% Sege, unkdb. bis 1912 102.90 G 5% dergl. unkdb. bis 190S 97.— G. % Westd. Bd.-Cr. „, unkdb. bis 1909 102 20 G. „„„ erg unkdb. bis 1910 102.70 G. #½% dergl. unkdb. bis 1907 98.— G. Plandbriefe 4% Bayer. Handelebank unkdb. bis 1911 103.70 G . Gen, unkelb. bis 1912 10.m0 G. 1. Gothaerunkdb. bis 19m 102.50 920 4% Hlamburg, Txpth.-Rank 4%. Pr. Be unkas. Bis 1911 1.12 75 63. 31. Dezember 1903, mitgeteilt von Banken Barmer Bank-Verein Bergisch Märkische Bank Berliner Iandels-Ges. Darmstädter Bank Deutsche Bank Disconto Commandit Dresdner Bank Essener Credit Nationalbank f. Deutschl. Reichsbank Rheinische Disconto-Ges. Schaaffhausen Bankver. Eisenbahn-Anleihen. % Berg.-Mürk Prt. 99.80 b2G. 6%% Dortmund-Gronauer 103 75 G. „% Iwangor.-Vombr.Prt 101 50 bzG. 4% Mosco-Rit an gar.) 97.50 176 12 Smole# abg.(gr) 9827 17. ·%, Warschau-Wien 99.7502 „ Italien. Eisenb.-Obl. 724 . Anatol.(g.) 1443.80 546. 126.— R. 161.25 C. 162.90 Uz. 25.75 brC 228 60 bz. 196— brG 157.30 bz. 166.50 bzB 127. b26: 153 50 bzG 139.— bzG 147.10 b2G Stadt Hagen. Stadtverordneten-Ersatzwahl. eine Ersatzwahl angeordnet, welche ven der II. HnrWahldezirks Hagen=Wehringhansen, von welcher de 352, Peaie. die eit dis zun eurzau der Läahveriode Gradte Diese Ersatzwahl findet am Dienstag, den 19. Jannar 1904 von 412 bis 7 Uhr nachmittags asd 1e 5s, ch zu derseiten die stamshigen Lirger biese albe. Hagen, den 31. Dezember 1903. Der Erste Bürgermeister. J. V. Wortmann Industrie-Obligationen. 4llgem., Flektt. reb. 100 101.25 G. 4% Elberfeld. Farbenfabr. rab. 105—.— 413% Elektr. Liefer rrb. 105 102 25 bzG 4½% ues. f. elcktr. Unt. „ rab. 108 102.67 b4c). 4%, Ilag. Text. rzb. 105 102.10. 6 4½% Hlöchst. Fartsw. rzb. 100 100.25 G. 4½% Köln. Gas& Elektr. rab. 103 102— bz. 4% Krapn Guesst.-F.rab. 100 101.90 0. % Narhtha-Gold rab. 100 i01c0 Cie 4% Nordstern % Kombacher Iütte rab. 103 191— 11 4%Westf.Draht Ind. rab.103—.— der Bergisch Märkischen Bank, Hagen. Branspal.4 f* Drauerel-Aetten Bochnmer Viktoria Dortmunder Aktienbr. " L ö w e n b r. „ Union „ Viktoris Germania Dortm. Gevelsberger Isenbeck& Co. Lindenbrauerei(Unna) Müser Langendr. Fichdler Küpper wiesbadener Kronen 206.— B. 303.— bzB 143.10 b2O. 197.75 G. 89.75 71. 80 50 G 80.30 bzG 85.30 beG 290.25 G. MA2S G. Industrie-Actien. „Fabr, Hlagen 171.80 bz. Allgem. Elektr.-Ges. 219.50 br6 Annener Gusestahl 71.10 bz6 Aplerbecker Steink.“ Arenberger Bergb. Baroger Walzw. Bedburg. Woll-Ind. IhieniarekLutte Bliesenbach Bergu Bochumer Guasstahl Dosperde Walzw. Chartottenhatte C’oncordis Egl. Consolidalon Naw. Dortmunder Cnion C. aug. Vorz. Akt. 124— b107 Düsseld. Draht V. „ 8t. " Eisenhütte Elberf. Farb.-Fbr. Eschweiler Bergw. Walzw. Friedrichshüfte Geleweider Eise Geisenk. Bergw. Georg Marienhdtte Hlag. Gussstahl Stamm-Akt. u„ Vorz.„ Iamburg. Amerik. Paketf llanse Ilumpfschiff. Ilarkort Bergw. St. Prt. larpener Bergbau Hlasper Eisenw. Hörder St. Pr. Lit. A. l#sch Eisen& Stal. Kennengiesser Köln. Gas& Elektr. Köln. Mdsen Bergw. Königsborn Bergw. Laurahatte Louise Tiefbau Märk. Naschinenbau-Anst. Nardeb. Bergw. Nasscher Herzba“ Meggener Walzwerk Menden und Schwerte Malheiner Bergwerk 56.— bz% 48.50 bz. 106. bzG 402.- bzt 252.50 520 114.80 G. 12775(1. 157.- baG 224. 70 bz. 112.80 bz. 110 Mb 121.75 G. 90.50 1.70 205.89 M4. 188.— Uzc 131.75 baB 19975 bz. 1333.— M3G 1788.— 99.— DzB 173. b2(i Oz#: M1G 100.— brG 95.— S•G. 59950 B. 127 10 Uz. 11991 bz. 9591 bz. 176.1 U73 Norddeutscher Lloyd 104.60 b16 Nordstern Kohle 301 20 bsG. Oberschles. Eisen-Ind. 06 6° b16 Osnabrlicker Drahtw. 8%25 G. Phönix Bergwerk 179.10 526. Bhein. Nassan 260.25 bz. Rhein.-Westf.(Dornap.) Kalk 116.00 baC. Rombacher Hütten 179.— b26. Schalker Gruben 475.25 brG. Schulz-Knaudt 148.— G Siemens& Uialske 740.— bal: Stadltberger ilütte 118.— 02B Stolb. Zinkhütte 144.— biG. Westfal. Draht-Ind. 11.50 Lz. Westfal. Kupferwerke 101 25 G. Westfal. Stahlwerke 129 10 bz. wissener Bergw.-V. 169— b2G. Wittener Glachütten 10150 bz Wittener Gussstahl 150.50 b2 Wurmn-Revier 142.— Tendenz: Bei fester Grundtendeur bewegte sich der Verkehr um Jahresschluss in engen Crenten Schluss auf Bealisationen abge schwücht. Bankdiskont 4% Privatdiskont 8½ Eine Eisenwaren=Großhandlung, uig. Schlesien und Posen im Jahre 5 mal durch suchen ust, sucht geeignete Artiker für oder verteetungsweise Zum energischen Vertrieb. lassen, Vperden. 1g, Oierten, erigcht, gnter B. V. 555 an Rudof Mosse, Beesitan. 32677 Gemeinde Holthausen Vertretung von Holithausen und zwar auf der 1. Abtelu d Scheve aus. Die Ergänzungswahl n Cemetobssägaumar i. 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Die schlesische Provinzialverwaltung hat nämlich kurz vor Weihnachten auf Grund des Hoch wasergesenes von 1900 die Besigzer der an den Asern errichtenden Schunbauten aufgefordert. Die SSichreivung var groneren Schrecken verbreite aus das schlimmste Hochwasser, zumal da sie mnoige Unterlassung genügender vorheriger Belehrung wie emn Blitz aus heiterem Himmel mirn. mehrfach ganz kleinwirkte. Da sollen sine Szeuer sovi, 762 28 Mi. Walserseur zuldst. escensaes ed eusent göslsertergengen enndstucke an den Ufern und in der sonstigen Hochvasserzone um ganz riesige Beträge. Mit wenigen Aus # mn die Zahlungspflichtigen die Zahl verweigert und wollen es am Pfändung—. assen. Die sonst so zahmen Gemeindevor lschees, S##ei udent haben in Erkenntnis der Unmögder Eintreibung dieselbe bieher unterlasfen sammtung beschlossen, an den Oberpräsiden: e und 30„Verigleug. aet, der. Schrauf haße von Dienstboten und Hilfsarbeitern noch vuon Vetag dere Häschenr“ Sast e. ge. eesel.s elde e cheshe dan wird dren Eitere angsdrodt, Lay se dae der: Leschenz, Dege schon ene Vormiche neue Hörigkeit Ssereet. Aaenehse uisc de Punslgt. zur Sprache gebracht werden.“ oder iu anderer Gorn die ganz dem Landratsamte nahestehende„Glatzer Zta.“ ist wild geworden. Wie die für jeden Einsichtigen von „Selbst wenn sie sich Hinsicht nordürstig mit dem Wortlaute des Ges= ist er kann dieses seinen Geiste und Zwvecke nach dach unmöglich den völligen Ruin oder wenigstens die mirtschaftliche Herabdrückung zahlreicher Eristenzen in 21 che. Seusgunen. hoben, we sie bei Torasorung der slueS genellos mu erwarten wären. Jede Bestenerung lostverständlich von vornverein an die Grenze der Leistungssayinkeit gebunden. Die Provinzial Ksiama, die halbamtlich bereits das Vorkommen von Fehlern zugestanden und eine Konferenz mit den Oberpräsidenten zur Abstellung der Beschwerden ange kündigt hat, sucht sich damit zu verteidigen, daß in verbaub unsen c#m;„##erburdung der Provinzial= verband unter Heranziehuna der Kreise einzutreten habe vi. Peich,(au nie ader beionen, daß Rekamatonen oie Pflicht zur Zahlung nicht aufheben, das gezahlte vielmehr erst zurückgezahlt werde, wenn die Reklamation als begründet ertunden sei. Oa a1— Sisier 2a. begeni. de: Lui. Alite 1usd dal duer liebig hohe Beiträge auch nur vorläufig entrichten zu können, auf die ungewisse Aussicht hin, sie nach mit Scherereien wiederaube ig wpierden, Scherich; senzt zur Zahlung geso würden sicherlich viele ruiniert. Welchen Westfälisch=Rheinisches. 2. Januar.[Kälte und Schnee mun Wohsvollen wpill erriungen.— Jan ui des Laudmauns dann Bauer halte den Sack aus.— Reichlich“ im Januar, machet Dung fürs ganze warm, daß Goi erbarm.— Wenn(ara:r Zanuar= wächst es schlecht das ganze Jahr.— Rebel iun Jannar, macht ein nasses Frühjahr.— Sind die gunerklein, gibt es guten Wein.— 9 schein, bringt viel Norn und Wein leer das Faßt.— In 5.#, der Jannar naß, bleibt mut Saaten. Wiesen und Läunen zug. 1 Jan man auf ein ein viel Korn und Wein.— Auch bal der: 37 gesondere Merktage: Neusahrsmorgenru:.uuar bon Morgenrot von der Station entfernt. einsam gelegenen Koppelweide ist er durch Ausmeißelung hart am Nuhrurom na 9. Viae. Peodseiged endalten, echüst sich in e se „„„ 1000 Bislang sind die Täter noch Fnr den. Ledühren zu hoch seilen, der Staat wrüsse die Kosen Goch, 30. Tezbr.[Feuer.— Bohrversuche. Uhr ertönte hierselbst plötzlich Fleisches das Gerücht, daß der den Dieben in die Fiuger gesallen Betrag wesentlich höher gewesen sei und mehr als 100 geihagere habe. Violang sind die Täter uar * B a r m e n, 3 0. D e z e m b e r. wunden] erlikt die in einer [Schwere Brandwunden, daß sie ins Kraukenhaus gebracht werden mußte. Dort ist die Unglückliche jetzt gestorben, Barmen, 30. Tezbr.[Oberlehrer Dr. Ries.] der bekanntlich kürzlich wegen Bel idigung des oldenburgischen Ministers Ruhstrat zu 6 Monaten Gesängnis Gaclamm worden int. hat jotzt seine Stellung am biesigen Realgymnasium niedergelegt. Ueber das an den Großvon Oldenburg gerichtete Guadengesuch ist bisher eine Entscheidung noch nicht getroffen. * Oh'igs, 31. Dezember.[Jäher Tod.] Der KaufKusion vom Weyer, der gestern abend gegen 7½ Uhr us und am Jeshr n edor kommend bier einCl.“###s Bahnhof die„Elekirische“ benutzte, fiel laut Ohla. enz“ auf dieser hinter dem Waldschlösschen vonum und war sofort tot. Die eingeleitete Umter suchung wird gewiß näheres über die Todesursache feststellen. Es schwirren hierüber allerlei bisher haltlose Felter ein Retten nicht zu ann mt einer Gestern avend gegen 11 tiyr ertonte hierielbst plötzlich das Brandsignal. Das Haus des Sattlermeisten.. tand in Flammen, und das Feinsolchen Schneinareit um sich, daß an varauft, die V.schherieüige.enuhr beichräntte sich nur zu schützen. Die Ursache des unbekannt.— In dem nahen Kevelger werden Agebesi wieder Bohrversuche auf Kohlen „Aösz., 29. Dezbr.[Kampf mit der Polizei. Poude in er Weihnachtstag Mann felte hunes. u Birauneiler 10-Arbeitsanstalt in Branweiler entsprungen war. Der Kerl setzte sich die Hand noch Hilfe durch eine Anzahl Rowdies, die den zur Hife herbeietlenden Schutzleuten des Reviers eine energisch zur Wehr und ging wütend mnn einem Me auf den Beamten los, den er durch einen tiefen Stich die„und verletzte. Bald erhielt der gefährliche Pani noch Hilfe durch eine Anzahl Rowdies, die den zur 5 herbeietlenden Schutzleuten des Reviers eine legetrechte Schlacht lieferten, bei dir das Messer arbeitete und Malleimer, Fiumemopfe, Briketts usw. die Wurfgeschasse Häuser beieilinten schwirren rüchte umber. ..“ Duisburg, 29. Dez.[Liebestragödie.] Den 8 dur a,iten hat heute nachmittag 5½ Uhr der Zuschläger Ludwig Rosky, Unterröderich 4 wohnhaft T.tsgwineft au Schamt K. un der Schwanenstraße. Bei seiner Ver#ung leistetete der Täter erheblichen Widerstand und bedrohte den Beamten mit einem Messer. Die wurde tötlich verletzt zum Krank uhause gebracht Krefeld, 29. Dez. Fleischbeschaugesetz.] Handelskammen um Aufgebot von missars konnte Frau [Handelskammer und In der letzten Sinzung der Jahresnot.— auf viel Monaten kommen? zwungen, Ressrsag einser.zialverwaltung haben Deygrage einzufordern, von denen von vornherein in Sicherheit feststeht, daß sie au Grund von Reklamationen deren Untersuchung eine Menge unnotiger Arbeiten und Kosten macht, zurückgezahlt werden müssen? Die Rein die Läame gaba. u Muge Cug sel auch de, Salt sscher weich dell und wein, wird der Sommer bie S api- as.e Zu dem Einbruchs. oa dieser Versuch aber mißlang, so haben sie sich einer der Seitentüren begeben und hier mittels flachen Eisensäge, die gerade zwischen den“ 31 einer gefahrene Schrank wog 7 Zentner. Etwa 15 Minuten dandelskammer berichtete der stellvertretende Syndikus r. Schröter über die Schäden, die das am 1. April ier P sra 8 Sciicht-ihtatgng d busäiicn Dtargaua.... Kcmimer ausan„„oxgarineindustrie gebracht hat. Die ragrinefabriken, m Kleve und Goch haben danach jährlich erwa 200000 Mt. an Gebühren für die Unter suchung ausländischen, in ihren Betrieben zu verwendensorderlich. ale Saen luieräaite die esctrie eitee Srhauugount iun Modstof mi), ale au d li der eindustrie, Verwendung — teinnur, zum Rhenania sei's Panier! Roman aus dem Studentenleben von Arthur Zapp. in die Wangen und seine 13)— Ihm stieg das Blut Augen leuchteten auf. ., Sie haben sich die Mühe gegeben, meinen Charakter zu studieren, gnädiges Fräulein?“ „.##er triumphierende Ton in seiner Stimme schien sie sehr zu verstimmen; sie zog ihre Augenbrauen sammen und ihr Blick nahm wieder den kühlen. hoch mutigen Ausdruck an, während sie eutgegnete: Dazu lag für mich nicht die irren. anlassung vor. Aber daß Sie gunz in dem studentischen gib, ug#en, das stebt man ja auf den ersten nach hinm#n# innen schmeichelt, will ich auch Sie Verzeic nung dasäre finden. eter einumat eme andere Ve. uachsglich..st. deg, Kose, u ui hüungt so orakelgast. Dari ich aut 3 Erläuterung bitten z=— gast:, Darf uan Sie um eme Casten wpi, dar as. N. a. 8119 der Abwehr. Autvort, Zugeich bestligelte sie 2 Schrite, die us Paul Berger, Herangesounten wvar, ult deien ein gemneinsames Gespräch begann. „„„„RenurieinOnrie2. indeuen# er keiner Untersuchung bei der Ein denen bei die chemische Untersuchung überflüst, eriel.“ Sie hollen uach einer abteigenden Stala dr. tandenen Kosten decken. Die Kammter mar... iussübrunzgen, emngernangen und beauftragte den VorStune zu wirken, nachdem noch von .. Vertret. Gelderns ausgeführt worden war, selbst vie Landwirtschaft des Niederereins gebe jetzt zu, Luaß sich an dem ervitterten Kampfe geo Sicherheitsche uud Pedränge gerieten, zu Boden geworten und schwer mißhandent wurden. Erst ein starkes chutzleuten unter Führung eines Kombloueen wie de Ruhg durch Einschreiten mit der planren Waffe wirder herstellen und die Hauptatenichter unter Schloß und Riegel bringen. Während des HandS ig daz dae v. ii 24 zue Sttasulat ruen ausge. loscht, so daß der Kampf sich im Dunkeln vollwoa. 9. eezor.[Zur Flucht Bauers.] Am 5„Zststungte#d vor der I. Stralkammer geien den Eshne dec Gautugg,u die Ehestran und die berde. Sohne des Kaufmanns Adolf Bauer und den mang, Schrizter, die sämtlich beschuldigt sind, dem Vauer zur Flucht verholfen zu haben, verhandelt werd.n. Köln, 31. Dezember.[Viel Lärm um Richts.] Die Pove Aveouu13, tggggg berig. Lurch ausen Sele: eoel. M4.2die raut der. Joenten aui. dem Fenster sah, bemerkte sie an der vaustür einen ihr daß uc im Reller Licht besiade,woraus zu schless.1 sei. Kellertür entgegen. welche er verschlossen sand Oben nanden herzklovsend die Familienmitglieder. Der Trann auf die Trevve. Als der Mau“, zur das vane so gut um Nichts gemacht hatte. “ Nachen, 31. Dezember.[Der Titel„Rekior“.] eleeien hatie die panwlichrer an den dortigen Volksschulen, welche durchweg die vorgeschriebene M ptüstung abgelegt haten, die Reaterung um die Verleihung der Retiorttel gebeten. Die Nachener N# geistlichkeit wandte sich, der„Köl. Zig.““ einer Gemeineingabe an die Rente sich zunächst darübzer, daß die Leh Herzens. noch nie recht, Ihmi war so furchtbar elend In Wilte. wie m seinem Leben. Der alte Herr hatte ganz 9. einem Ausdruck, gnädiges sagen das miit einem indor# Fräulein, der alles eher als Bewunderung verrät.“ Sie zuckte nachlässig mit den Achseln. „Ich finde bei einem Mann #####, Säansiller saß mit aufgestemmten Arinen dem Tisch in seiner Bude und stierte mit flirre Augen auf den Brief nieder, der vor ihm lag Schreiben rührte von seinem Vater her und e nichts weniger als angenehme Mitteilungen; die ganzen eng voll geschriebenen vier Seiten waren eine einzige zornige Straspredigt und behandelten das alte bekannte Thema, das in einem alten Stunenrangt 4. selge: Hund abege erlichen, und seine setische Erschüiternna 3r1ae.— den kelten Schweiß auf die Stirn. Er wußte, wie schwer sei# Hut“ gshalten Seine erverlorenen Sohn; er sah Mutter und Schwester, die um ihn weinten, um ihn, den Stolz der Familie, der so aar nicht die Erwartungen erfüllt habe, die man froben ##### iu ihn gesetzt hatte, als er— es waren über sechs Jahre her— als Mulus zur alma mater " A u f o l g e, m i t rung und beschwerte nicht eingehalten und den verbotenen Wea einer Rollekt: eingebe gewählt hätten.„Mehr als aues Var schreiben sie dann weiter, iorechen gegen das durch nichts motivierte Vorgehen der Fdesg; Sh beantragten Nendern Titels Hauptlehrer in Rektor liegt zutage feiten Ueberzeugung ist das Vorgehen d verhangnisvolle Schrin auf dem verderblichen Wege der Trennung der Schule von der Ruche:# Titel Rektor wurden recht bald die B snasse d „„Was— was ist Ihnen, Herr Sägmüller?“ die hebende Stimme des jungen Mädchens. Vorerwähnte,“ mneutiche Grunde Handt= in des Nach unserer der Haupilehrer brech der Riiche; die Bsuanisse fragte die haben Pause entstand. Kurt Gravenhorst biß sich Eine man ernst wird und an seinen Beruf denkt.“ dest. 806 seinen Augan eir mi Blick und Miagelust. ich gar Seinest zumianen mossen habe, hinausgezogen war. In dem ersten Semest ger a.s angenehme Mitellungen: die ganzen glücklich das erste Examen— das Physkunn— bestanden. Aber dann war der Stillstand eingetreten: er war meyr ins Bummeln geraten und eigentlich hatte er seitdem gar nichts mehr gelernt. Semester Franlein Lieschen. Sie steht. Jetzt gilt von Liede steht: vorzumachen, ja, wbie es innt iir mir, was in dem alten, schönen wissen „Du lernst mir nichts, Du trinkst mir nur Du wirst ein Lump am End' Bist lang geuug gewesen In E=stadt ein Student—“ tändelt und nan kam die Erkenntnis, daß er ein törichter Schon wiederholt hatte er solche unwirsche Mahnungen Gab ar Venih geieiten, an war.... erbalten, sein Leichtstint haute sich immer wieder darsten Paad.es eaue Uintkehr muehr) Solte er wirtich verwieder darüber er aus dem Nenserung meizes Cuschlase ace der Sie lachte spöttisch auf. Er sah idr fest ins Gesiane; dieser Ehre käute.“ verhalten, Spannung und Erregung. ast vermnitelte. Ist esd“ ch. natürlich, daß ich den Wunsch hege, dieses lange wie möglich zu genessen v:.0“; vieies Glück se Blitz und es halte den Anschein, als uu P zult eiuer beligen Abgetlsung, beaziworsen wolie, aber zzugig, lich; ein spöttisches, höhnisches Läch in Mundwinkel, während sie ugerschisch,energaischen Judolt des Prscses— wor e5 nur guclende Gedauken in ihu und sagte „Was fang' ich armer Teufel an? Tie Gelder sind verzehret; Pir, Hab und Gut ist au vertan, Der Bentel ausgeleeret; Und daraus folgt der harte Schluß, Daß ich aus I=stadt wandern mun mester waren vorübergergusch; die Kommilionen. Di..Sie ud; Psdithen ducte beitug auiaunnen. gerconment waren, stonteise se angivos. Schnüler— das Staatsexamen bestanden, nur or! Er schüttelte mit dem Kovf und deutete auf den Tisch in bomen###r hat mir geschrieben. Er will mick Auodruck zu bedenten Hal: e alte ludentischt Der filia hospitalis kamen die Tränen ins Auge m in nicht möglich, Herr Sägmüller,“ e muslen ja doch erst Ihr Examer er halte im Nichtstun, in dulei jubilo die Zeit. zweifeln, das Ziel, daßs er sich emnst gesteckt, doch noch Unmöglich! Vom nächsten Semester an der Angst und Neue durch den gerpschtigen Körver. sg, der Vater den Weczsel uicht mebr senden. „Aber das stammelte sie. machen.“ zu gehen rrichteter Subalternbeamter vor ihm, eine ihrem ewigen „Das erkläre ich Dir auf das bestimmtest 2 sa hieh K#. 2%: Lain eim verlorenes Leben Lieten werde. Hast Lu dann Lein Siudian muicdt hengeandes 1und bestengnendes Gesiht kan wor von. ve sc, erschüttert die Hände vor sein „Darauf winl mein alter Herr nicht Ich kann's vom nicht verdenken; mir Stelle auch die Geduld ausgegungen.“ zum Abschluß gequete: Em Glück nennen Sie meine Bekanntschaft? .# dein Studium nicht icht S#### gevracht, so müssen wir darauf ver„tenz Dich etnmal als Arze zu sehen, dann bleibt Dir nur noch die Subalternen=Laufbahn. Du kannst dann als Supernumerar in der Eisenbahnverwaltung eintreten; Dein Ehrgeiz(?) wird sich dann damit beguugen munten, einmal dasselbe zu werden, wie Dein Vater. Meine Schuld ist es nicht, wenn es dah enge.,##. Zu Gegentell, ich muß mir den Vorziochen, dan ich aum nachsichtig mit Dir geweien bin. Ich habe Deiner Mutter, Deiner Schwester und mir um Deinetwillen mehr entzogen, als ich vor int vesgngporen kann. Das uud und wird sek ein Gnde Der alte Bursche stöhnte aus der Tiese seines mehr warten wär' an seiner gegungen.“ auf die Vev“ siunten aun dumpfes Brüten. verlor sich wieder Aebent gebeuse“ eder wenn Sie uin ernstlich an die n# S ä g n ü l l e r s a h m i t e i n e m v e r w u n d e r t e n B l i c zu der Gläubigen hinüver, die immer noch Vertrauezu ihm hatte. 11 al stulgenden Veust beraus. der „Herr Sägmüller!“ Eine sauste Stimme war es, die ihn seinenn dunuken, enzung u brauchte ich noch muindeltens drei Semester Die filia hospitals, stauo vor ihm. Schuge, Segiugtz lteigen töunte. Mein Vater aber woilt nur im den Trich Part sir Sie, iggue sie und trat näher an“ den Träuenspuren esideckh, schrak sie besie zuaur en. mechantisch den Brief Pu: zis= du au: wahtend er er warf nur einen Schluß des Semesters seine Hilfe entziehen.“ „and haben Sie sonst gar keine Hilfe?“ „Keine.“ Augen des jungen Mädchens flirrten. Ihr geangntigte Seele suchle nach allerlei rettenden Gedanker (Fortietung folgt.) Rektors folgen, und dann ware die Ausschließung der Pfarrer aus der Ortsschulinspektion besiegelt.“ Erfülle die Regierung dennoch die Bitte der Lehrer, dann werde ein Sturm der Tutrüstung in der ganzen katholischen Bevölkerung die Folge sein. Die Antwort der Regierung auf die beiden Eingaben ist noch nicht bekannt. * Zeewen b. Trier, 81. Dezember.[Simulant.] Vor etwa 5 Jahren wurde der Maurer Conrad von hier wegen Totichlags— er hatte seinen eigenen Vater im Streite erichlagen— zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. In einem westsälischen Zuchthause zur Verbüßung seiner Strafe untergebracht, legte Conrad im verflossenen Frühjahr ein Benehmen an den Tag, das auf Geistesgestörtheit schließen ließ. Kaum war er aber zur Beobachtung seines Zustandes in einer Irrenanstalt untergebracht, als er die eiste Gelegenheit beuntzte, um auszubrechen. Er tauchte plötzlich in seinem Heimatorte Ze wen auf, verschwand aber wieder, als die Polizei auf ihn aufmerksam wurde. Seit etwa sechs Monaten trieb er sich in Ortschaften jenseits der Luxemburger Grenze umber. Gelegentlich eines Besuches, den er gestern in dem preußischen Orte Metzdort unternahm, wurde der verwegene Bursche von einem Gendarm erkannt und festgenommen. Jenzt weiß man, daß Conrad simulierte; er muß daher wieder direkt ins Zuchthaus wandern. Aus anderen Provinzen und * Schlüchtern, 29. Tezhr.[Von seinem eigenen Pserde erschlagen] wurde in dem Torfe Hutten der K Berleschuls der beim Königlichen Standesamt zu Hagen am 30. Dezbr. 1903 beurkundeten Geburten: Maurerhandlanger August Kno loch 1 S. Formstecher Ananst Hermesmann 2 S. (Zwillinge). Lackierer Wilhelm Kastrop 1 T. Eisenbahnbremser Heinrich Auferkorte 1 T. Gärtner Karl Herioa 1 S. Sterbefälle: Pens. Rangiermeister Julius Köhler 62 J. Paul, S. v. Fabrikpacker Karl Flügge 1 J. Meta Mina, T. v. Fabrikstellmacher Ferdinand Dreves 12 J. Drahtwäscher Johmm Gabriel Brede 60 J. Verkäuferin Auguste Horbach 18 J. Karl Auaust, S. v. Handlungs=Gehilfe August Hauck 16 T. Gutsbesitzer Scheel. Er wollte ein junges Pferd aus dem Stalle führen und zu einer Vergnügungsfahrt anspannen, dabei schlug das plötzlich wild gewordene Pserd aus und „. einen Herrn so unglücklich an den Kopf, daß ein Schädelbruch eintrat und der in den besten Jahren befindliche Mann nach kurzer Zeit starb. * B e r l i n. 3 1. D e z b r.[ V i e r e i n h a l b M i l l i o n e n Weihnachtspassagiere.] Ueber 4½ Millionen Peronen, leien wir im„Verl. Tbl.“, haben die Große Berliner Straßenbahn und die mit ihr vereinigten drei Gesellschaften an den Weihnachtsfeiertagen besördert. Die Zahl läßt sich ganz genau nicht seststellen, da die Zahl der mit Zeitkarten verschiedenster Art ausgeführten Fahrten nur geschätzt werden kann. Den stärksten Verkehr brachte wiederum der zweite Feiertag. An diesem Tage wurden von den vier Gesellschaften über 1 Million einzelne Fahrscheine ausgegeben, genau 1006950. An zweiter Stelle kommt der Sonntag. Es wurden an diesem Tage 966,880 Fahrscheine ausgegeben. An dritter Stelle steht der Heilige Abend mit 934600 Scheinen und erst an vierter der erste Weihnachtstag mit 780870 Scheinen. * A l t o n a, 8 1. D e z e m b e r.[ S i b i r i s c h e r L a c h s.] Mit einer Ladung von 1200 Tonnen sibirischen Lachs ist ein Hamburger Damuser von Sibirien hier eingetroffen Er war im April dieses Jahres nach Sibtrien und dem nördlichen Eismeer zum Lachsfang gefahren und hat von dort eine volle Ladung dieser Fische, im Kühlranm verladrn, mitgebracht. Die Ware hat sich in den Kühlraum trotz der nicht gerade kurzen Reise tadellos gehalten. Man will, wenn dieser Versuch Gewinn abwirft, weitere Dampfer nach Sibirien senden, um von dem Ueberfluß an Lachsen, der in den gewaltigen Stromgebieten des Nordens vorhanden ist, einen Teil nach Deutschland zu bringen; man hofft nach der„Tägl. Rundschau“ in den beteiligten Kreisen, dadurch eine wesentliche Verbilligung dieses kostspieligen Fisches herbeizuführen. 81. Dezember.[General von der wegen seiner Teilnahme an dem Todesrin von Mars=la-Tour bekannte Generalmajor z. D. von der Dollen vollendet hier heute in körperlicher und getstiger Frische sein 80. Lebensjahr. Bei der großen Attacke in der Schlacht von Mars=la=Tour als Führer des 16. Ulanen=Regiments ist der Name von der Dollen unauslöschlich in den Annalen der Kriegsgeschichte verzeichnet. Brüssel, 30. Dezember.[Schwindeleien eines Prinzen.] Prinz Karl von Looz-Corswarem ist unter der Beschuldigung, erhebliche Schwindeleten verübt zu haben, verhaftet und in das Gesängnis von SaintGilles gebracht worden. Der Prinz, der zur Zeit im 43. Lebensjahre steht, ist der Erbe des herzoglichen Titels von Looz=Corswarem und gehört demmnach dem ältesten und vornehmsten Adelsgeschlecht Belaiens un Das herzogliche Haus von Looz=Cooswarem war b's zum Jahre 1853 reichsunmittelbar und genoß das Recht der Ebenbürtigkeit, das aber bald darauf durch verschiedene Mesalliancen verloren ging. Trotzdem steht Bekanntmachung. Auf Grund des§ 8 Absatz 2 des Gesetzes vom 30. März 1903 bestimme ich hierdurch nach Anhörung der Schulaufsichtsbeyörd Die Beschäftigung schulpflichtiger Kinder über 12 Jahren zum Austragen von Milch und Backwaren wird im Jahre 1904 vor munitagsunterricht, und zwar in der Zeit vom 1. Janna# s 51. März 1904 und vom Tage des Beginnes des Volksschul unterrichts nach den Sommerferien(Mitte September) 1904 bi . Dezember 1904 von 7 Uhr morgens an, und in der übrigen Zi des Jahres von sechseinhalb Uhr morgens an gestattet. Die Beschäftigung darf vor dem Vormittagsunterricht nicht länger als eine Stunde dauern. Hagen, den 30. Dezember 1903 Die Polizel=Verwaltung: Cuno. Bekanntmachung. Brieftasche, 2 Ringe, Schachtel mit sachen gefunden. Hagen, den 31. Dez. 1903. Die Polizei=Verwaltung. Jagdverpachtung. Die Jagd in den zur hiesigen Gemeinde gehörigen 12 Jagdbezirken soll am Dienstag den 12. Jannar 1904, nachmittags 2 Uhr, im Saale des Herrn Engelbert Fasbender hierselbst öffentlich unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf die Dauer von sechs Jahren verpachtet werden. Zie bisherigen Jagdbezirke bleiben unverändert. 36 Radevormwald, den 29. Dezbr. 1903. Der Bürgermeister: Hochstein. Zu verkaufen za. 7 Morgen Bauterrain ebene Lage am Rangieraleis u. Straße, Knotenpunktstation der Ruhr=Sieg=Bahn, ev. Wasserkraft, Fisch- u. Jagdgelegenheit. Gefl. Ang. unt. H. No. 2103 an die Geschst. des Sauerländisch. Volksblattes in Olve. 32781 An sehr verkehrr. 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Es ist ano zweckmäßig, den Antrag des gesetzlichen Vertreters(Vater, falls dieser tot ist, Mutter; falls auch diese verstorben ist, Vormund; bei unehelichen Kindern Vormund) der Anzeige beizulegen. Die Arbeitskarte ist vom Arbeitgeber zu verwahren und Lösung des Arbeitsverhältnisses dem gesetzlichen Vertreter(nie dem Kinde) wieder auszuhändigen. Arbeitgeber, welche schulpflichtige Kinder zu beschäftigen be absichtigen, wollen schleunigst die erforderliche Anzeige bei der Polizei erstatten und die Ausstellung der Arbeitskarte veraulassen Die Ausstellung erfolgt in den Revierpolizei=Bureaus. Die gesetzlichen Regeln für die Beschäftigung sind zur Vermeidung der angedrohten Strafen(bis zu 2000 Mark Geldstrafe, bei gewohnheitsmäßiger Zuwiderhandlung Gesängnisstrafe dis zu 6 Monaten) zu beachten. Aus diesen Vorschriften werden folgende Bestimmungen hervorgehoben. Verboten ist: Die Beschäftigung fremder Kinder unter 12 Jahren. Die Beschäftigung älterer Kinder zwischen 8 Uhr abends und 8 Uhr morgens und vor dem Vormittagsunterricht. Die Beschäftigung darf nicht länger als 8 Stunden, in den Ferien 4 Stunden, dauern. Die Nachmittagsbeschäftigung darf erst 1 Stunde nach dem Unterricht beginnen. Um Mittag ist den Kindern eine Pause von 2 Stunden zu gewähren. An Sonn= und Festtagen ist die Beschäftinung der Schulkinder überhaupt verboten mit Ausnahme der Beschäftigung zum Austragen von Waren und sonstigen Botengängen, welche bis zu 2 Stunden, jedoch nur in der Zeit zwischen 8 und 9 und 11½ und 1 Uhr, zulässig ist. Die Beschäftigung eigener Kinder unterliegt den gleichen Beschränkungen, nur daß schon Kinder über 10 Jahre beschäftigt werden dürfen. Zum Austragen von Waren und sonstigen Botengängen können eigene Kinder unbeschränkt verwendet werden, jedoch nicht beim Auetragen von Zeitungen, Milch und Backwaren für Dritte, wofür die oben angegedenen Beschränkungen gleichsalls gelten. In Gast= und Schenkwirtschaften ist außerdem die Besehäftigung von Mädchen zur Bedienung der Gäste und von eigenen Kindern unter 12 Jahren verboten. Bezüglich der Beschäftigung von Kindern über 12 Jahren zum Austragen von Backivaren und Milch vor dem Vormittagsunterricht wird auf die Bekamtmachung vom heutigen Tage verwiesen. Hagen, den 39. Dezemver 1903. Die Pokhzei=Verwaltung: Cuno. een Grrtcerer Win. Pronbent sleatPgerommen. zu: Anmeldung Rekrutierungs=Stammrolle. es noch heute dem Range nach vor den bei den anderen belgischen Herzogsgeschlechtern der Arenberg und d’Ursel Aber sinanziell und moralisch ist es durch die Schuld des gegenwärtigen Herzogs und seines Reffen, des eben verhafteten Prinzen Karl, vollständig heruntergekommen Der Herzoa hat, nach der„M. Ztg.“, nicht bloß das Stammvermögen des Hauses— ein Majorat gibt es hier nicht— vergendet, sondern auch die 10 Millionen „ranken betragende Mitgist seiner französischen Gemahlin, der Toctex eines Industriellen, die vor einigen Jahren gestorben ist. Zur Zeit lebt er von den bescheidenen Einkünften des Vermögens seiner beiden geisteskranken Töchter, die in einer Heilanstalt untergebracht sind. Sein Nesse und Erbe, Prinz Karl, ahmte des Oheims nach. Nachdem er semn väterliches Erbe durchbracht hatte, lebte er von einer mäßigen Geldunterstützung, die ihm die belgische Aristokratie gewährte, verlegte sich aber bald auf Schwindeleien. Teils unter der Vorspiegelung einer angeblich bevorstehenden reichen Heirat, teils unter dem Vorwande einer Millionenerbschaft, die iym von seiten spanischer Verwandten zufallen sollte ockte er von Kaufleuten, Lieferanten, Hotelbesitzern, Kellnern und Lakaien erhebliche Summen heraus, die ganzen 750000 Franken ausmachen. Prinz Karl von Looz=Corswarem hatte schon vor einigen Jahren ein ähnliches Abentener zu bestehen, wurde aber damals wieder aus der Haft entlassen, weil Zweifel an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit aufstiegen. Tatsächlich sind in der Familie Looz-Corswarem Irrsinnsfälle vorgekommen. II. Sch acb teuerveraulagung für das Steuerjahr 1994. Alle sich in hieliger S'aot aufhaltenden Milstärpflichtigen, welche im Jahre 1.34 oder zwar früher gevoren sind, ab r über ihr Milnarv rhältmi: noch keine endgültige Entscheidung erhalten haven, werden hierdurch aufgefordert, sich zur Eintragung in die Rekrutierungs=Stammrolle in der Zeit vom 19. während mitlag Als besonde 1 S Anit Ur- I. 71. der Stund n von 8½2 Uhr vormittags nachmittags im Milstär=Bureau. Zimmer Nr. 60, ** M e l d e t a g e w e r d n bis 12½2 Uhr zu melden. : d i e M i l i t ä r 5. Jannar, Bei der Anme'dung haben diejen'gen, welche nicht im hiefigen Stadtbezirke geborn sind, und sich noch nicht zur nnerung gesteilt haben, den vom Standesamt auszustellenden nach Geburtsschein, die übrigen den Losungsschein vor zulegen. nicht! Gleichzenig ist auf eiwaige Leiden, z. B. Krämpfe, Taubheit, Zintynsten pp. aufmerklam zu machen, damit die erforderlichen Festuellungen noch vor der Musterung gemacht werden können. Für etwa zeitweilig Anwesende muß die Anmeldung zur Stammrolle durch die Eltern, Vormünder, Lehr=, Brot= oder Fabrikherren erfolgen. Militärpflichtige, welche nach der Anmeldung zur Stammrelle im Laufe eines ihrer muiärpflichtjahre ihren dauernden verlegen, haben dieses behufs Berichtigung der Stammrolle, sewohl beim Abgange der Behörde, welche sie in die Stammrolle aufgenommen hat, als auch nach der Ankunft an dem neuen Orte derjenigen Behörde, welche daselbst die Stammrolle führt, spätestens innerhalb dreier Tage zu melden. Anmeldung und Gestellung zur Musterung in anderen Aushebungsbezirken, 2. B. in der Heimat, ist, solange die Militärpflichtigen sich in hiesiger Stadt aufhalten, unzulässig. ! Wer die vorgeschriebenen Meldungen zur Stammrolle oder zur Berichtigung derselben unterläßt, verwirkt Geldstrafe dis zu 30 Mk. oder paft bis zu 3 Tagen. Hagen, den 2. Januar 1904. Erste Bürgermeister. I. V.: Wortmann. Grund des§ 24 des Einkommensteuergesetzes vom 24. Juni 1891(Gesetzsammlung S. 175) wird hiermit jeder bereits mit einem Einkommen von mehr als 3000 Mark veranlagte Sienerpflichtige in der Stadt Hasen aufgefordert, die Steuer=Erklärung über sein Jahreseinkommen nach dem vorgeschriebenen Formulare in der Zeil vom 4. bis 20. Jannar 1904 dem Untermichneten schriftlich oder zu Protokoll mit der Versicherung abzugeben, daßs die Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht sind. Die bezeichneten Steuerpflichtigen sind zur Aegate der SteuerErtlarna verpflichtet, auch wenn ihnen eine besondere Aufforderung oder ein Formular nicht zugegangen ist. Die Einsendung schriftlicher Erklärungen durch die Post ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr des Absenders und deshalb zweckmäßig mittels Einschreivebriefes.#ündliche Erklärungen werden im Steuerbureau, Rathaus, Zimmer Nr. 43, vormittags von 9 bis 12 Uhr, zu Protokoll entacgengenommen. Die Versäumnis der obigen Frist hat gemäß§ 30 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes den Verlust der gesetzlichen Rechtsmittel gegen die Einschätzung zur Einkommensteuer für das Steuerjahr zur Folge. Wissentlich unrichtige und unvollständige Angaben oder wissentliche Verschweigung von Einkommen in der Steuererklärung sind im§ 66 des Einkommensteuergesetzes mit Strafe bedroht. Zur Vermeidung von Beanstandungen und Rückfragen emwiiehlt es sich, die den Angaben der Steuererklärung zu Grunde liegenden Berechnungen an der dafür bestimmten Stelle(Seite 3 und 4) des Steuer=Erklärungs=Formulars oder auf einer besonderen Anlage mitzuteilen. Die Abrechnung der Grund=, Gebäude=, Gewerbe= und Betriebssteuer am steuerpflichtigen Einkommen ist, da diese Steuern nicht mehr als Staatssteuern, sondern als Gemeindeabgaben erhoben werden, nicht zulässig. Diejenigen Steuerpflichtigen, die wegen Krankheiten oder sonstiger Verhältnisse eine Ermäßigung beanspruchen, werden ersucht. Nachweise über die Höhe der aufsewandten Rosten gleichzeitig mit der Steuererklärung einzureichen. Die vorgeschriebenen Formulare zu Steuer=Erklärungen werden von heute ab im Steuerdurean auf Verlangen Losteulos verabfolgt. Hagen, den 5. Dezember 1903. Der Vorsitzende der Einkommensteuer=Veranlagungs=Kommifston: I. V.: Willde. Im Wege der Zwangsvollbreckung sollen die in Westerdauer belegenen, im Grundduche von Westerdener Blatt 45 zur Beit der Eintragung des Verfteigerungvermerkes auf den Namen des Schreinermeisters Johann Janzon in Vogellang eingetragenen Grundstücke am 16. Jannar 1994, verwittags 10 Uhr durch das unterzeichnete Gericht an der Gezichrsstelle Zimmer Nr. 5 versteigert werden. ##nnbstucke sind in der Erundsteuermutterroste unter Nr. 233 eingetragen, gehören zur Gemastung Westerbauer und bestehen aus 1. Garten an der Kivverstraße, Ilur III, Parzelle 10 17/100 2c., von 2 ar 43 qm Größe und 43/100 Taler Grundsteuerreinertrag, 2. Garten an der Kipperstraße, Itur III, Parzelle 1018/100 2c von 1 ar 98 qm Größe und 49/160 Taler Grundsteuerreinertrag, 3. Garten an der Kipperstraße, Flur III, Parzelle 1019.100 2c., von 2 ar 01 qm Größe und 1 9/100 Taler Grundsteuerreinertrag, 4. Straße, zur Kipperstraße gehörig, Ilur III, Parzelle 1021/100 2c., von 1 ar 55 cm Größe, 5. auf dem Berge, Flur III, Parzelle 1020/100, a) Garten von 8 ar 7 qm Größe und 6 3/100 Taler Grundsteuerreinertrag, d) Wiese von 9 ar 56 qm Größe und osl1oo Taler Grind steuerreinertrag. Haspe, den 20. Oktober 1903. 27444 Rünigliches Amtsgericht. Militär=Reklamationen. auf Zurückstellung noch nicht ausgehebener Militärpflichtiger vom Militärdienste werden am 8. und 9. d. 27 von vormittags 8½ Uhr bis nachmittags 12½ Uhr im Militär bureau, Zimmer Nr. 60, entgegengenommen, wobei die Steuerzettel und etwaige Schulddokumente vorzulegen sind. Die burtsdaten der Famisienmitglieder müssen genau augeg werden können. Frühere Reklamationen sind, sosern sie noch Gültigkeit haben sollen, zu ernenern. Reservisten, Ersatzreservisten, Landwehr- und Landsturmpflichtige, welche für den Fall einer Mobilmachung Anspruch auf Zurückstellung zu haben glauben, können ihre Bu#css am 14. d Bis. ebendaselbst stellen. Aerztüche Alteste sind ohne besendere Anfforderung nicht einzureichen.— Die Reklamationen sind mündlich auzubringen Hagen, den 2. Januar 1964. Der Erste Bürgermeister. I. V.: Wertmann Konlurs=Ausverkauf. zur Konkursmasse Wilh. Krebeck jr. Hagen, Elberfelderstraße 11, gehörige Möbellager wird zu ermäßigten Preisen ausverkauft. in 32986 Sparkassen=Aunahmestellen. mache darauf aufmerksam, daß für Einlagen bis 50 Mk. i die städtische Sparkasse folgende besondere Annah stellen bestehen: 1. für den Stadtbezirk Eispe bei dem Herrn Wirt und Spezereiwarenhändler Gustan Schand, Eilperstr. Nr. 65. 2. für den Stadtbezirk Wehringhausen bei dem Herrn Kaufmann Nichard Heugstenberg, Neue Friedrichstraße Nr. 2, 8. für den närdlichen von der Kölner= und Körnerstraße umgrenzten Stadtteil bei dem Herrn Wirt Emil Krentzer, Werdestr. 4. Diese Annahmestellen sind täglich von 8 Uhr vormittags dis 9 Uhr nachmittags zugänglich. Wohnung und Laden=Lokal. Die 1. in dem in der Hochstraße, gegenüber dem Königl. Landgerichte, nehen dem neuen Sparkassengedände errichteten Neudan ist noch sofort oder später zu vermieten. Ferner ist das im Erdgeschoß dieses Hauses belegeue welehes auch zu Bustenraumen eingerichtet werden laun, welft den zugehörigen Wohnräumen taldigst zu vernnesen. Das koden lokal soll entweder ganz zu einem Preise von 1700 Mk., oder geteilt in zwei Läden vermietet werden. wovon der uns, geödere. 1000 Mark und der kleinere 700 Mark Miete kosten würde. Kellerräume, Wohnräume und Bodenrchume Wunen nach Bedarf und weiterer Vereinbarung zugegeden Werdent. Gtwaige Reflektanten wollen sich um weitene Auskuaft an den Herrn Archiiekten Wiehzl in Hagen, Beugstraße Nr. 104 oder an den Unterzeichneten wenden. Boele, den 14. Dezemder 1906. 82317 Der Weistennen: Husten. Großer Eckladen. In unserem Heuse Nailorstroße Nr. 1 per sefort oder später großer Eolaven preiswert zu Co., G. m. d. H., begen, 82769 Abteilung: Hagen, den 1. Mai 1903. Des Bürgermeisteramt. 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Jäger=Bataillons aus Bückebura unter persön.! Leitung ihres Köntal. Musikdirektors Herrn Scheer — Ansang des Konzerts 4 Uhr.— 3299 Kassenöffnung 3½2 Uhr. Entree a Person 40 Pig Friedrichslust. Sonntag den 3. Jannar 1904: Musik ausgeführt von der Städtischen Kapelle (Direktion Joh. Maas). 32966 Uhr. Pros:“ Ansang 3½ Uhr. Entree seil Neujahr!### Entree freil „„ wirn ausgerührt von der Kapelle des Westf. Husaren-Regts tronpeters Nerra Brat Schdler aus Paderdorg bblicher briluns der Bubr 8 Entree&ap Person 55 Pfg. inkl. Billetsteuer. 89 W. separtouts à. N. 5.50 inkl. Billetsteuer, berechtigt für Herrn und 1 Dame für sämtliche Sitzungen und zwei Maskenbälle. Nach der Situng: 9 • Geschlossenes Tanzkränzchen. 5 Friedrichslust. Brillante Eisbahn. Sonntag, den 3. Januar 1904 Grosses Eisfest. Von 3 Uhr ab: Konzert auf der Eisbahn. Ausgeführt von der städtischen Kapelle Entree für Läufer: Hiüader' a8 PiosGroßes Preis=Kegeln. Freitag, Samstag und Sonntag— findet auf meiner neuen Parkeit=Kegelbahn ein großes Hasen= und Gänse=Preis=Regeln Listgeladen as.. 3 a) 20 Bia.— wozu jeder Regelfreund 32968 Vormittags von 11½ bis 1 Uhr: Grosses Frühkongart von obiger Eintritt fros.— pr Eintritt fre“ karte im Prühkonzert in Empfang zu gehmnen. de Pauseparout. Der kleine Rat. # 65 Nachmittags 5 Uhr anfangend: Eröffnungs-Konzert „ ausgeführt von der Kapelle des Infanterle-Regimente Nr. 158 unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Richter. Von 8 Uhr ab: Karnevalistische Tagung und hiernach im geschlossenen Kränzchen ein munteres Tänzchen. Zum Besuch ladet ein 32848 Der Vorstand. Entree für Nichtmitglieder 55 Pfg. inkl. Steuer Jul. Scherney. 26011 Alle Sorten Kalender empfiehlt die Gustav Butz'sche Buchhandlung Richard Hartig. Louis Soest& Cie. m. b. H. ——— Bergische Sterbekasse KXY Barmen.71 Filiale Hagen, Zahlstelle Wir 26243 Reisholz b. Düsseldorf. Mässige Preise. e Anfragen erbeten. AATFE WESE Obetringe geladen woird.“*“ win.— wozu jeder Regelfreund e##er Moderne Gaskraftmaschinen Ffür Regelklubs sind noch einige Abende frei.— flin IJoht——„ 7 Filiale Hagen, Zahlstelle M Berninghaus, Wehringhauserstraße 6(Schwenke). Beitrag alle 4 Wochen 50 Pfg.— Eintrittsgeld gering! Sonntag den 3. Jannar 1904, nachm. von 4—6 Uhr: Auflage und Aufnahme neuer Mitglieder bis zum noch nicht vollendeten 41. Lebensjahre, ohne Nachzahlung. 24 Der Vorstand. Restaurant Woter Bergstraße 66 empfiehlt guten bücgerlichen Mittagstisch. 88224 Im Abonnement von 75 Pfg. an. -escshenkentiee Inger teure, Techn., Werkm.,### Maschinenbau, Elektrotechatn## Eektl ab.Staatl. Beill Maashes elt-Panorama Kampstr. 24n Vom 3. bis 9. Jan. Süd-Tirol (Bozen, Gries, Meran 2c) 8 für Licht- und Kraftbetrieb. Compl. Saug-u. Druckgasanlagen von 10 PS an aufwärts Inger teure, Techn., Werkm., Naschinenbau. Elektrotechatk Gekt Lab. Staatl. Prül.-Commies at Bingen a. Rh. Rhein. Technikum für Maschinen-Bau und Eletrotechnik. 44 Verein ehemal. ged. Jäger u. Schützen Dienstag. abends 81e Uhr: Versammlung b. Kamerad. P. Kreutzer. Altenhagen. Um zahlreiches Erscheinen wird geveten. Der Vorstand. Hessische Vereinigung. Sonntag den 3. Jannar, nachmittags 5 Uhr: Versammlung im Vereinslokale bei H. Höfer. Tages-Ordnung: 1. Zahlung der Beiträge. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Verschiedenes. von 10 PS an aufwärts. 2 flotte Ponys (Fuchs=Wallache) mit Geschirr und flachem Wagen stehen sofort zum Verkauf. Wo, sagt d. Geschst. 32956 25000 Mt. auf,I., Hypothek per 1. Juli 1904 leihen gesucht. Taxe 83000 Mk. Angelote unter B 46 an die Geschäftsstelle d. Zig. Molkerei Kierspe Bhf. hat noch gereinigte, pastenrisierte Vollmiich auf Jahresabschluß abzugeben Der Vorstand. Volmeburg hat im 52 Wintergarten 3 für sein unsichtbares Orchester neues Programm beschafft u. bittet um frdl. Besuch. Gute Speisen und Getränke. Steis frische Eier vom eigenen Hühnerhofe.— Milchkur! u. Begleithunde billig abzugeben. 32783 Lessingstraße 1. II. Grosse Hagener Karnevals-Gesellschaft „Kärrischer Reichstag“ 1882 1904 Motto: Der Närr'iche Reichstag schwingt zum Tanz die Beineke In diesem Jahr am Markt bei Reinecke.