d um 5 Uhr st la Rolande Fest Hührungen aden und Be1. amen frei. Orstand. Peri O. November, 3 Uhr, am Markt: - Abend. rag Dannert aus über: e in DeutschAfrika. em: 14732 Vorträge und e haben Zutritt. iche Beteiligung gskommission. rstand. ghauser 29. November, 1½ Uhr, eten Jul. Schauhoff, unseres vertaden kruse. Beteiligung erder Vorstand. gärter-Verein n I. W. 10. November, 9 Uhr, -Abend Vereinsquadrille. Sterbekasse. u 1. Dezember, ags 4 Uhr rdentliche ersammlung. Ordnung: der neuen Musternaserhöhung für iten. schdem ersammlung Ordnung: wahl des VorRevisoren. Der Vorstand. inholz ert frei Keller. ung Vormann. sfundskübeln à Pfd 00 Pfd. ab 25 Pig hme versendet b in Elmsborn. nileisch: Hebener Generalanzeiger Gesteral=Anzeiger für mit dem Kreisblatt für den Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Feiertage. Bezugspreis monatlich 55 Pfennig frei ins Haus, mit„hagener Bunte Blatter“ 10 Pfennig mehr. Durch die Post bezogen milt Bunte Blätter Marh 2.10, ohne Bunte Blätter Mark 1.80 für das Vierteljahr ausschließl. Dostbestellgeld. Tägliche Beilage: Unterhaltungsblatt„Feierstunden“ Redaktion: Fernsprecher Nr.126, Expedition: Fernsprecher Nr. 120. Telegr.=Adr.: Tageblatt Hagenwestf. Hagen und Umgegend Hagenercen, glanzeiger Stadt=und Landkreis Hagen Wöchentliche Beilage:„Hagener Bunte Blätter'## Rotationsdruck und Verlag: Westfälische Verlagsanstalt Decker& Comp., Hagen i. W., Goldbergstraße 17—21. Anzeigenpreis für die siebengespaltene Zeile 15 Dsennig, im Dohnungs= und Arbeitsmarnt 10 Dfennig, im Reklamentell die Cextzeile 10 Pfennig Bei Wiederholungen wird ein entsprechender Rabatt gewährt. Als Beilagengebühr werden für je tausend Stüchk 6 Mark berechnet. Adtigcht dnr digenduen Bellognuget, der in Aeleum Biech bersihe vensbenüicht unden und Das Westfälische Tageblatt, General=Knzeiger für hagen und Umgegend, gewährt für jeden Unfall, der einem XII1 IICOTR und die in unserer Haupt=Expedition, Goldbergstraße, jederzeit eingesehen werden können. S###### S Abonnenten zustößt und mit dessen Cod endet, eine an die Erben zu zahlende Unfallvergutung von 300 Trrartt und die in unselel Hanrtm.. Niummer 280. Freitag, den 29. November 1901. 45. Jahrgang Erstes Blatt. Deutscher Reichstag. (Fortsetzung aus dem 2. Blatt.) rthaus Leiter Fernsprecher 444. Abg. Dr. Spahn(Zentr.): Die heutige Rede des Schatzsekretärs klang ganz anders, als es nach den letztjährigen Exposés zu erwarten sein sollte. Damals hoffte er, die Einnahmen und Ausgaben ins Gleichgewicht zu bringen und heute ist auch der schwärzeste unter uns (gr. Heiterkeit) nicht in der Lage, einen Ausweg zu finden.(Erneute große Heiterkeit.) Jetzt, wo die Schuldentilgung beginnen sollte, hören wir, daß es wieder nichts damit ist. Die damaligen Hoffnungen haben sich als trügerisch erwiesen. Wir werden an dem Prinzip festhalten, nur neue Ausgaben zu bewilligen, sobald für die Deckung gesorgt ist. Ferner werden wir nur für solche Steuern zu haben sein, durch die die minderbemittelten Klassen nicht betroffen werden. Wenn das Branntweinmonopol als Heilmittel für die Finanzen genannt wird, so halten wir das Monovol nicht passend für den Charakter Deutschlands. Monopole sind noch lange nicht bar Geld, sie erfordern Entschädigung auf Jahre hinaus und treffen immer die minder bemittelten Klassen. Einer Reichseinkommensteuer stimmen wir nicht zu. Auch für die Kolonien ist es dringend nötig, daß möglichst sparsam gewirtschaftet werde. Die Vertretung Deutschlands auf der Friedenskonserenz durch Frhrn. v. Marschall in gut gewesen.(Bravo!) Die auswärtige Politik muß für jedes Mitglied des Reichstages die Hauptaufgabe sein. Die Enteignungsvorlage, für die östlichen Provinzen ist von Interesse nicht nur für Preußen, sondern auch für das Reich. Man sollte Schein vermeiden, daß Ungleichheiten in der Gesetzgebung bestehen oder geschaffen werden sollen. Mit dem Grafen Posadowski ist ein von allen Seiten hochgeschätzter Mann aus dem Bundesrat geschieden. Seinem Nachfolger bringen wir volles Vertrauen entgegen.(Bravo!) Die Vorkommnisse innerhalb und außerhalb der Kaserne eines Garderegiments. wie sie in dem Prozeß Moltke zutage getreten sind mahnen an die Vorgänge im alten heidnischen Rom. (Sehr richtig!) Bedenklich ist es, daß diese Männer lange Zeit zu der Umgebung des Kaisers gehörten. Mit welcher Besorgnis werden künftig Eltern ihre Söhne in ein solches Garderegiment schicken? Bedauerlich ist es, daß die kompromittierten Offiziere mit Pension entlassen sind. Da muß der Reichstag ein Wort mitsprechen. Es ist vom Kaiser gesagt worden, Angehörige beider Konfessionen seien ihm angenehm zur Mitarbeit. Wie steht es oa mit dem Jesuitengesetz? Zur Mitarbeit sind wir bereit. (Beifall.) Freiherr von Richthofen(kons.) gibt namens seiner Partei eine Erklärung ab, worin es heißt, daß seine Partei fest entschlossen ist, gegen jede direkte Reichssteuer zu stimmen. Mit tuung nehme seine Partei den Plan für die Erschließung weiterer Einnahme=Quellen hin und erwartet die Vorlage der Regierung. Ohne eine starke Heranziehung von Getränken und Tabak werde nicht abgehen. Einem Branntweinmonopol stehe die Partei nicht gerade sympathisch gegenüber. Für eine Tabaksteuer werde sie zu haben sein, vorausgesetzt, daß die Tabakindustrie Tabakarbeiter nicht geschädigt würden.(Lachen links.) Der Zuckersteuer stimme er zu. Zur auswärtigen Politik habe seine Partei volles Vertrauen, daß sie nach den Bismarckschen Worten„Wir laufen niemand nach“ auch in Zukunft handeln werde. Zu den bedauerlichen Vorkommnissen im letzten Sommer verlange er, daß derartige Verfehlungen, wie im Moltke=Harden=Prozeß vorgekommen sind, ohne Ansehen von Person bei Armee und Zivil streng verfolgt werden. Dem Grundgedanken des Flottengesetzes stehe er sympathisch gegenüber. Reichskanzler Fürst v. Bülow: Meine Herren! Ich hatte die Absicht, erst im weiteren Verlauf der Debatte das Wort zu ergreifen Ich sehe mich aber in Abwesenheit des Kriegsmini sters genötigt, mich sogleich gegen die Art und Weise zu wenden, wie sich der Abg. Spahn ausgesprochen über Einzelheiten des Prozesses Moltke=Harden und über die Zustände in der Armee. Der Abg. Spahn hat gesprochen von Versenchung ganzer KavallerieRegimenter; er hat gemeint, daß Eltern Bedenken tragen müßten, ihre Söhne in gewisse KavallerieRegimenter eintreten zu lassen. Meine Herren, es handelt sich hier um unerwiesene Behauptungen, die ohne Beweis nicht in diesem hohen Hause wiederholt werden sollten.(Lebhafte Zustimmung.) Ich weise diesen Vorwurf in dieser Allgemeinheit mit Nachdruck und Entschieden= heit zurück.(Lebh. Bravo.) M. H., gewiß, soweit im Prozeß Moltke=Harden sittliche Verfehlungen einzelner glaubhaft gemacht worden sind, haben sie auch mich mit Ekel und Scham erfüllt(Beifall), und ich zweifle keinen Augenblick daran, daß von Seiten unserer Militärverwaltung alles geschehen wird, um solche Greuel gründlich auszurotten.(Lebhaftes Bravo.) Ich wende mich aber gegen die Auffassung, als ob trotz solcher Greuel nicht das deutsche Volk und das deutsche Heer in seinem innersten Kern vollkommen gesund wären.(Bravo!) So wie es niemand gibt, der an dem sittlichen Ernst unseres Kaiserpaares zweifelt, das in seinem Familienleben dem ganzen Lande ein schönes Vorbild gibt, so ist auch das deutsche Volk kein Sodom, und in der deutschen Armee herrschen keine Zustände, die irgendwie denen im sinken den römischen Kaiserreich gleichen, und Sie können sich darauf verlassen, daß gerade unser Kaiser mit scharfem Besen alles aussegen wird, was nicht zu der Reinheit seines Wesens und seines Hauses paßt. Aus den Verfehlungen einzelner Mitglieder der oberen Gesellschaftsklassen— mit Recht hat das der verehrte Abg. Frhr. v. Richthosen vor einigen Augenblicken betont— auf eine Korruption des Adels, auf eine Verseuchung der Armee zu schließen, ist ungerecht und töricht, wie alle allgemeinen und wie alle einseitigen und tendenziösen Verallgemeinerungen. Sehr richtig.) In allen Berufsständen, in all Kreisen kommen unwürdige Elemente vor, überall gibt es einzelne, die ihrem Berufe, ihrem Stande ihrem Kreise zur Unehre gereichen.(Sehr wahr! Das Vorhandensein solcher Elemente aber bedeutet noch keine sittliche Verkommenheit des anze####an des, des ganzen Kreises, nur wenn die Gesellschaft ## istlich duldet, menn sie sich nicht des, dus ffunzen Kreiser,nax Weree.—.„„„ solche Zustände wissentlich duldet, wenn ne sich selbst reinigt, macht sie sich einer Gott sei Dank stehen aber unser Adel, wie unser Bürgertum, unsere militärischen Kreise wie unsere bürgerlichen Beruse so ehrenwert da, daß Ausschreitungen einzelner sie nicht beschmutzen können Stopoo.— Abg,. Dr. Spayn schien sich darüber zu wundern, daß diese Vorgänge nicht früher zur Kenntnis der obersten Stelle gebracht worden waren. Ich glaube, daß unsere militärischen Instanzen in dieser Beziehung kein Vorwurf trifft, daß ne sich kein Versehen und keine Nachlässigkeit haben zu schulden kommen lassen.(Widerspruch. Lebh. Zustimmung rechts.) In einer der nächsten Sitzungen wird das dargelegt werden. Wenn aber gefragt worden ist, warum der Reichskanzler den Kaiser nicht früher informier: habe, so erwidere ich, daß mir etwas„Tatzächliches oder auch nur Greifbares erst im Frühjahr dieses Jahres zur Kenntnis gebracht worden ist. Man hat gesagt, warum Se. Maj. dem Kaiser nicht wenigestens die Artikel der„Zukunft" vorgelegt worden wären wo gegen gewisse dem Hofe nahestehende Persönlich keiten schwere Anschuldigungen erhoben wurden M. H., das zu tun, war der dem Throne nächststehende hohe Herr wohl berechtigt. Der Kronprinz erjüllte einen Akt der Pietät gegen seinen kaiserlichen Vater und handelte im Interesse des Landes, als er die Aufmerksamkeit auf diese Vorgänge. auf diese Angriffe lenkte. Seine Handlung war keine, offizielle, kein Staatsakt. Ein verantwortlicher Minister kann so schwerwiegende Anschuldigungen nur exheben. wenn er auch in der Lage ist, für solche Beschuldigun; gen gleichzeitig Beweise vorzulegen.(Sehr richtig rechts.) Was wird in unserer Leit nicht alles klatscht und gelogen!(Lebh. Zustimmung.) Bin ich nicht selbst der Gegenstand infamer Verdächtigungen, sinnloser und tückischer Verlenmdungen gewesen? (Erneute Zustimmung.) Auf bloße Beschuldigungen hin konnte der Reichskanzler nicht eingreifen. Als mir Seine Majestät zum ersten Mal von den Angrissen der„Zukunft“ gegen gewisse Personen gesprochen hat, habe ich Seiner Majestät gesagt, er dürfe jetzt weder rechts noch links sehen, sondern nur daran denken, seinen eigenen Schild, den Schild des Landes und der Armee rein zu halten. Das war Sr. Majestät au der Seele gesprochen.(Lebh. ZustimIch komme nu zu dem Thema Camarilla, und da möchte ich zunächst mich gegen den Abg. Spahn wenden, der mir eine in der„Norddeutschen Allgem. Zeitung“ erschienene Notiz in dem Sinne anzuhängen versuchte, als ob durch dieses Entresile Thema Camarilla erst allgemeine Beobachtung gefunden hätte. Was habe ich denn fast vor einem jahre an dieser Stelle gesagt? Ich sagte, Camarilla t kein deutsches Wort. Es ist eine fremde Giftpflanze, und man hat es nie versucht, sie in Deutschland einzupflanzen, ohne großen#####u. Fürsten, ohne großen Schaden für das Volk. Zwei Negationen geben eine Bejahung; es ist mir niemals eingefallen. das Vorhandensein von Camarillen an deutschen Fürstenhöfen in der Vergangenheit in Abrede zu stellen. Aber dieses gerade, die Leugnung der geschichtlichen Existenz rilla in Deutschland, wurde mir ein halbes Jahr später in den Mund gelegt.„Was nun die Gegenwart angeht, die Zeit Wilhelms II., so kann ich nur wiederholen zwas ich vor einem Jahre gesagt habe: daß ich es für unbillig und ungerecht halte, von unverantwortlichen Ratgebern um unseren Kaiser zu sprechen. Meine Herren, Versuche einzelner, Einluß zu gewinnen, die kommen überall vor, in jeder Fraktion, in jeder Familie, in jeder Firma, in jeder Fabrik, überall da, wo man sich bemüht, auf irgend eine maßgebende Person in der einen oder anderen Richtung einen Einfluß zu gewinnen. Als unser Kaiser vor einigen Jahren den verdienstvollen Leite: der Hamburg=Amerika=Linie, Herrn Ballin, einigemale bei sich sah, sprach man von einer BallinCamarilla. Nun denke ich nicht daran zu leugnen, daß höfische Camarillen in der Vergangenheit an den Höfen viel Schaden angerichtet haben, von Tiberius mit seinem Sejan— so heißt er ja wohl— bis zu der Favoritenwirtschaft des vorigen Jahrhunderts. Aber wie muß es mit einem Monarchen beschaffen sein, an dessen Hof sich eine Camarilla entwickelt, die einen solchen Einfluß gewinnen kann— eine nicht einflußreiche Camarilla ist keine CamaDie erste Voraussetzung für das Gedeihen dieser Giftpflanze ist Abgeschlossenheit und Unselbständigkeit des Monarchen. Man hat dem Kaiser manchen Vorwurf gemacht, aber, daß er sich abgeschlossen hätte im Verkehr und daß er keinen eigenen Willen hätte, den Vorwurf hat man ihm nicht gemacht.(Große terkeit.) Also, meine Herren, es ist an der Zeit, das Genede über das Bestehen einer Kamarilla nun endlich einzustellen. Verlegen sie das Wort dahin, wohin es gehört, nämlich in die Vergangenheit. Und nun, meine Herren, da ich das Wort einmal ergriffen habe, so will ich auch mich noch gegen einen Vorwurf wenden, dem ich gerade in der dem Herrn Abg. Spahn näherstehenden Presse in den letzten Tagen wiederholt begegnet bin, nämlich gegen die Behauptung, als ob ich vor einem Jahre den aufgelöst hätte. Die Auflösung des mit Camarilla, Intriguen und allem solchen Zeug nicht das Allermindeste zu tun. Ich haben den verbündeten Regierungen die Auflösung des Reichstages vorgeschlagen, woil die Zentrumspartei, nachdem sie die Verweigerung des Kolonialamtes in dritter Le sung, die Verweigerung der Mittel für den Bahnbau bis Keetmanshoop und durch die Verstöße des Abg. Roeren gegen den neuen Kolonialdirektor die Geduld der Regierung in einer Weise auf die Probe gestellt hatte.(Stürmisches Lachen im Zentrum. Anhaltender tosender Beifall bei den Blockparteien.) Ich wiederhole: Nachdem die Zentrumspartei die Geduld der Regierung auf eine harte Probe gestellt hatte, am 13. Dezember eigensinnig ihre Macht fühlen lassen wollte.(Stürmisches Bravo rechts und links Widerspruch im Zentrum.) Ein Reichskanzler. der sich dem unterworfen hätte, der hätte nicht nur das Verttanen der verbündeten Regierungen, der hät.e auch die Ehre der Nation verloren.(Stürm. Beifall.) Auf die anderen Fragen, die im Laufe der Debatte aufgeworsen worden sind, behalte ich mir vor, nor gen zurückzulommen Lebhafter Beifall.) Abg. Bassermann(ntl.) ergreift unter andauernder Bewegung und Unruhe des Hauses das Wort, so daß seine ersten Ausführungen verloren gehen. Der Redner wendet sich zunächst der Novelle des Flottengesetzes zu und führt aus: Aus der reinen Landmacht habe Deutschland auch zur Seemacht entwickelt infolge der Kolonialpolitik und der Ausdehnung des Handels. Der viel angefochtene Flottenverein habe aufklärend in der Bevölkerung gewirkt.(Sehr richtig!) Heute sei das Verständnis für die Notwendigkeit einer starken Flotte Gemeingut der Nation geworden. Ohne eine solche Flotte würden wir zur Macht zweiten Ranges herabsinken. Der Herabsetzung der Lebensdauer der Schiffe stimme seine Partei zu. Im Militäretat begrüße er die Einführung prartischer neuer Uniformen. Die Verdienste des Grafen Zeppelin würdige er durchaus. Das Defizit in den Finanzen sei bedauerlich. Der Resorm der Branntweinbestenerung näher zu treten, seien seine Freunde bereit. Die Zigarrenbanderolensteuer, Biersteuer, Ausdehnung der Erbschaftssteuer auf die Deszendenten und Ehegatten seien unangebracht. Ebenso bedenklich sei eine Reichseinkommensteuer, empfehlenswert aber sei eine Vermögenssteuer. Er freue sich, daß in der bisherigen Sozialpolitik auch nach dem Rücktritt des Staatssekretärs Posa dowsky keine Aenderung eintreten solle. Mit. Eke und Abscheu erfüllt das Volk manches was bei dem Moltke=Harden=Prozeß laut wurde. Warum habe das Gesetz vor den einzelnen Personen Halt ge macht? Dazu seien die bewilligten Pensionsgehälter nicht da, daß man sie Verbrechern gebe. Unerklärlich sei, daß der Reichsanwalt gegen Liebknecht Zuchthausstrafe beantragte. Ehrlos gehandelt habe dieser nicht. Ebenso unerklärlich finde der Redner, daß gegen den Obersten Gaedke Freiheitsstrafe beantragt werden konnte. Notwendig erachte er die Einbringung einer Vorlage betreffend den Zeugniszwang der Presse und betreffend die JugendHierauf vertagt sich das Haus.— merkt Aba. Spayn(Ztr.), daß er dem Reichskanzler zu seinem Vorgehen keinen Anlaß gegeben habe da er nur von Gerüchten über eine Verseuchung vor Kavallerieregimentern gesprochen hätte. Morgen 1 Uhr Fortsetzung. Schluß 5¾ Uhr. Sozialdemokrat Winter ruft den Deutschnationalen zu:„Ihr seid nicht das deutsche Volk; das sind die deutschen Sozialdemokraten!“ Die Deutschen rufen fortwährend:„Heil Bülow!“,„Heil nationale Politik!“ Der Abg. Iro ruft:„Da sieht man, daß unsere Bundestreue keinen Pfifferling, wert ist! Wolf ruft:„Das Deutsche Reich zittert schon!“ Als Kramarz namens der Tschechen das Wort ergreift, wird der Lärm immer größer. Der Präsident schwingt vergeblich die Glocke, kann aber des Lärms nicht Herr werden. Als Kramarz eine slawische Kundgebung androht, rufen die Deutschen: werden Euch eine deutsche Kundgebung veranstalten, daß Ihr genug habt!“ Iro schreit:„Wo ist Aehrenthal, er soll herkommen, damit er hört, wie man über unsere Bundesgenossen spricht! Mehrere Deutsche rufen:„Die Slawen führen heute einen Affentanz auf!"..„ Endlich konnte der Führer der Jungtschechen Kramarz erklären, der Protest der Tschechen richte sich nicht gegen die Deutschen, sondern gegen die Brutalität, die in den Maßnahmen liege. Große Heiterkeit entfesselte die Protestrede eines Zionisten, dem die Deutschen zuriefen: Hoch Zion! Heraus mit der jüdischen Volksseele! Von den Italienern protestierte Sion, von den Konservativen Conci. erwiderte schlagfertig Stölzel von der Deutschnationalen Vereinigung:„„„ Diese Kundgebung sei eine unerhörte Einmischung in die Angelegenheit eines fremden Staates von ausgesprochen deutschfeindlichem Charakter. Wenn es gegen die Deutschen ginge, könnten die Slawen sogar deutsch reden, damit es die deutschen Abgeordneten auch hörten. Diese Kundgebung wäre darauf berechnet, das verbündete Deutschland zu verletzen; sie schädige also zugleich den österreichischen Staat. Es sei merkwürdig, daß sich in diesem ungeordneten Staate solche Leute fänden, die einem geordneten Staate wie Deutschland dreinreden wollten, und noch dazu Polen, die in Vergewaltigung ihrer eigenen Landsleute, der Ruthenen, menschenmöglichstes leisteten. Der Präsident antwortete zusammenfassend, die Aufragen seien ein Mißbrauch der Geschäftsordnung, und er appellierte an das Haus, die Geschäftsordnungsreform zu beschleunigen. Unter großen Lärmszenen schließt die Sitzung. Tagesrundschau. * H a g e n, 2 9. D e z e m b e r. * Schatzsekretär Stengel teilte im Reichstage mit, daß die Regierung eine Umgestaltung der Fahrkartensteuer erwage. * Im Mettlacher Eisenbahntunnel stürzte infolge Gebirgsdruckes das Gewölbe auf 15 Meter Länge ein. In Odessa wurden bei der Verfolgung von Räubern sünf Polizisten durch Bomben schwer verwundet. Die 16jährige Tochter der Wwe. Hartmann aus Hagen wurde bei Altena in einem Gestrüpp ermordet aufgesunden. * Ausführlicheres siehe an anderer Stelle. Die neuesten Meldungen im Telegrammteil unter„Letzte Nachrichten“. Deutschfeindliche Rundgebungen im österreichischen Abgeordnetenhause. Von unserm Wiener Korrespondenten. Wien, 28. Nov. Am Schlusse der heutigen Sitzung veranstalteten sämtliche Slaven, außer den Ruthenen, sowie Sozialdemokraten, Zionisten und Italiener eine Protest kundgebung gegen die reichsdeutiche Vereinsgesetzvorlage und die preußische Polenvorlage in Form von Anfragen an den Präsidenten. Den Reigen eröffnete der allpolnische Polenobmann Glombinski, der diese Vorlagen als unerhörte Maßnahmen bezeichnete und aufragte, ob der Präsident an geeigneter Stelle Schritte dagegen unternehmen wolle. Präsident Beiskirchner erklärte, er müsse an dieser Stelle mit seinem Urteil über das Vorgehen der preußischen Regierung zurückhalten; seiner Ansicht nach hätte aber der österreichische Mie nisterpräsident Verpflichtung, sich mit der Angelegenheit zu beschäftigen. Die Polen möchten daher eine Interpellation einbringen. Die Erklärung des Präsidenten rief im ganzen Hause die größte Sensation hervor. Troß seiner Abweisung des ersten hinderte der Präsident die weitern Anfrager nicht, die sich in heftigsten Angrifsen gegen Deutschland und Preußen ergingen. Es brach ein Höllenlärm aus, der durch das nachstehende telegraphische Stimmungsbild folgendermaßen geschildert wird:„ Während die slawischen Parteien die Proteste ihrer Wortführer mit stürmischem Beifall aufnahmen, erhoben die Deutschnationalen großen Lärm. Ironischer Beifall und lebhafte Zwischenrufe begleiten die Ausführungen der slawischen Redner. Während namens der Südslawen Hribar sich dem Protest anschließt, rufen die Deutschnationalen ununterbrochen:„Hoch Bülow!“,.was die Slawen mit„Hoch Eulenburg!:,„Hoch Kürassiere!“ erwidern. Der Abg. Wolf ruft:„Die Deutschen werden sich aber vor ihren Protesten fürchten; lassen Sie sich nicht auslachen!“ Herold, Sommer machen laute Zurufe gegen das Präsidium, rufend:„Das darf nicht geduldet werden! Die Slawen schreien den Deutschen zu:„Gehen Sie nach Berlin!“ Der Sozialdemokrat Nißner schreit:„Nieder mit den deutschen Junkern!" Der Der Präsident der Zweiten Badischen Rammer. Zum Präsidenten der zweiten Badischen Kammer ist der Zentrums=Abgeordnete Fehrenbach gewählt worden. Diese Wahl ist um so bemerkenswerter, als in Baden bislang der sogenannte„Großblock“, die Vereinigung aller Liberalen mit den Sozialdemokraten die herrschende Partei war. Di. Verhalten der Sozialdemokratie bei Ableben des Großherzogs hat den ersten Riß in den Großblock hineingetragen. Die Liberalen wollten den Sozialdemokraten nunmehr die Stelle des zweiten Vizepräsidenten, die bislang der sozialdemokratische Abg. Geck bekleidet hatte— Geck lehnte bekanntlich die Unterzeichnung der Beileidsadresse der Kammer an den neuen Großherzog ab und erregte damit großen Unwillen—, nur zugestehen, wenn die Sozialdemokraten sich zur Erfüllung aller repräsentativen Anforderungen der Stellung verpflichten wollten. Das lehnten die Sozialdemokraten ab und enthielten sich bei der Präsidentenwahl der Stimme. So erhielt der Zentrumskandidat. Rechtsanwalt Fehrenbach 30, der Nationalliberale Goenner 26 Stimmen. Damit ist zum ersten Mal seit Bestehen der badischen Verfassung ein Zentrumsmann Präsident der zweiten Kammer geworden. ∆ Westsälisches Tageblatt, General=Anzeiger für Hagen und Umgegend. Die Psarrgehälter. Die Generalsynode wird im Dezember 1907 oder Januar 1908 zur Beratung des Pfarrerbesoldungsgesetzes, der Runegehaltsordnung und des Fürsorgegesctes für die Hinterbliebenen der Geistlichen zusammentreten. Nach den vom Oberkirchenrat gemachten Vorlagen oll sich in Zukunft das Ansangsgehalt eines Geistlichen auf 2400 Mark belaufen und alle drei Jahre anfangs um 400 dann um 500, zum Schluß wieder um 100 Mark steigen, bis nach vollendetem 24. Dienstjahl s Höchll#ehalt von 6000 Mart erreicht ist. Von Wichtigkeit ist serner die damit verbundene Neuord nung des Pensionswesens, die ½ bis 3; des pensionsfähigen Diensteinkommens als Ruhegehalt gewährt dergestalt, daß keine Pension unter 1800 Mark und keine über 6000 Mark betragen darf, im übrigen aber mit der Erhöhung der Gehälter natürlich auch die der Pensionsanteile vom vollendeten 11. bis zum vollendeten 30. Dienstjahr um je ein Sechzigstel, von da um je ein Hundertzwanzigstel wächst. Es ergibt sich barans, daß weitergehende Anträge auf Erhöhung des Diensteinkommens unter Zugrundelegung der Dienstjahre, das heißt eine für alle Pfarrer gleiche Verrechnung, sich ebensowenig haben durchführen lassen, in die gleiche soldun sämtin Pfarr= Schauijastämme. Baghdadi verlor viele Tote und zwei Geschütze. Von Tanger gehen 500 Soldaten Verstärkung für Rabat ab.— Aus Lalla=Marbia wird gemeldet: Der Kampf bei Bad el Assa dauerte von 10 Uhr morgens bis 4 Uhr nachmitlags. Zehn Mann wurden getötet, unter ihnen Lentnant SaintHilaire. Sechs Mann wurden verwundet, darunter Kapitän Draille. Einer Kompagnie Turkos aus Nemours und Jägern zu Pferde aus Udschda gelang es, die in einer Fabrik eingeschlossenen Franzosen zu entsetzen.— Sultan Abdul Asis will sich durch Vermittlung des in Marrakesch eingetrosfenen Times=Berichterstatters Harris bemühen, eine Aussöhnung mit seinem Bruder Mulau Hafid zu langen. Die Bevölkerung von Marrakesch eine solche Aussöhnung für durchaus möglich. erhält Grausige Mordtat im Altenaer Walde. stellen; vielmehr bleiben die Stellen mit Einkünften über 6000 Mark unverändert bestehen und bleibt auch eine gewisse Ungleichheit im Pensionsbezug zurück. Während aber die Stellen unter 6000 Mark in Zukunft von jedem Beitrag an die Pensionskasse befreit sind, was die Mehrzahl aller Pfarrer betreffen wird, sollen die höher besoldeten Stellen nach wie vor eine Abgabe entrichten. Nicht unbedeutend sind die finanziellen Mehransprüche an die Leistung des Staates, die sich auf rund 10 Millionen Mark belaufen, aber auch die Mehrbelastung der Gemeinden in Form einer Auflage von rund 3¼ Prozent der Staatseinkommensteuern, was für Berlin allein einige hunderttausend Mark ausmachen würde. In richtiger Würdigung dieser Sachlage soll den großen Stadtgemeinden die Möglichkeit gegeben werden, sich dem landeskirchlichen Kassensystem anzu 16jähriges Mädchen aus Hagen ermordet. —el Hagen, 29. November. Die Nachricht von einem im Walde bei Altena vor gekommenen Mord an einem 15½jährigen Mädchen aus Hagen wurde uns gestern telegraphisch übermittelt. Es hieß in der Meldung:get Heute mittag wurde im Gehegde im Walde ein können junges Mädchen mit durchschnittener Kehle aufgeNeben der Leiche, die nach erfolgter und Untersuchung ca. 3 Tage dort wurden gefunden 1 Schirm, 1 Hut, sinnige Kandidat hat also in der Stichwahl 98 Stim men mehr erhalten als bei der Hauptwahl, obwohl nur 22 Wähler mehr am Wahltisch erschienen sind. Bemerkenswert ist auch, daß die nationalliberalen Wähler trotz aufgegebener Parole für das Zentrum, zu 33 für den Kandidaten des Freisinns gestimmt haben.— Heute beginnen nun die nicht minder interessanten Stichwahlen in der Altstadt, auf deren Ausgang man bei dem Stande der Dinge mit Recht gespannt sein darf. * Eine Besprechung beim Oberpräsidenten der Provinz Westfalen, Freiherrn von der Recke in Münster, halle am gestrigen Tage der Vorsitzende der Westdeutschen Zone des deutschen Gastwirteverbandes, Herr Dervenich=Hagen. Die Besprechung dauerte etwa 11, Stunden und zwar ließ sich der Oberpräsident Vortrag halten über die gemachten Erfahrungen der neuen Konzessionssteuer, der Betriebssteuer und der Lustbarkeitssteuer. Ferner wurde gesprochen über die von der wenfälischen Zone gegründete Sterbekasse und die Wohl fahrtseinrichtungen. Der Oberpräsident wie man uns mitteilt— nuar en die verren Ziegeleibesitzer Paul Frielinghaus, Buchhalter Karl Schmidt und Buchdruchereibesitzer Georg Heinevetter zu Rechnungsprüfern für die Jahresrechnung pro 1907 gewählt. Der für diesen Abend vorgesehene Vortrag mußte mit Rücksicht anf den schlechten Besuch auf einen anderen Tag verschoben werden. Airnöberg, 28. Nov.(Tot ausgefunden.) enmißt wurde seit vergangenem Sonntag die in den von dem mar dargelegten 50er Jahren stehende Frau des Kanzlisten T. von hier. Heute nachmittag##4 Uhr wurde die Leiche an den östlichen Eichholzseite in der Ruhr nahe der Stadt an einer tiefen Stelle gefunden. Frau T. zeigte in der letzten Zeit Spuren geistiger Störung. r A r n ö b e r g, 2 8. N o v.( D a s E n t e i g n u n g s= verfahren] in Sachen der Möhnetalsperre ist, da eine Einigung bisher nicht erzielt werden konnte, dem hiesigen Bezirksausschuß überwiesen worden. d Dortmund, 28. Nov.(Der Landrat Dr. Busch) in Hörde ist in das Finanzministerium berusen worden.— An seiner Stelle ist mit der einstweiligen Verwaltung des Kreises Regierungsassessor Dr. Luckhaus beauftragt worden. I Zahlenmaterial überrascht und ersuchte um sofortigen schriftlichen Bericht über die Angelegenheiten, da= THAFKTFA KIINS mit eventuelle Härten, die in manchen Fällen zutage#ILATERT„HIENS getreten sind, beseitigt oder abgemildert werden!% funden. Leichenschau liegen muß, Gleichzeitig übernahm der Oberpräsiden das Protektorat über die im nächsten Jahre an Bielefeld unter Leitung des Herrn Dervenich stattfindende dritte Ausstellung des GastwirksgeWISSENSCILET werdes der Provind Veiiaten. zueinischen Städtisches Schauspielhaus Hagen i. U. Botenonnate mit an Bu, S galkeaige in der Tasche ein Zeugnis der Handelsschule Hagen wigun„ auf den Namen lautet. Die schließen machen. und dadurch erhebliche Ersparnisse zu Lärmszenen im Radauparlament. Bereits vor den deutschfeindlichen Kundgebungen, über die wir in vorstetzendem Sonderartikel berichven, war es im österreichischen Abgeordnetenhaus bei der Abstimmung über den sozialdemokratischen Dringlichteitsantrag Schrammel wegen der Lebensmitlelteuerung zu unerhört heftigen Lärmszenen gekommen. Die Abstimmung erfolgte namentlich und ergab für die Dringlichkeit nur die einfache, nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit. vom 1. Juli 1907, welches Hedwig Hartmann, Hagen Untersuchung wurde sofort eingeleitet und die Staatsanwaltschaft benachrichtigt. Ueber die Angelegenheit erfuhren wir auf Grund dieser Erkundigungen noch folgendes: Am Montag Vormittag gegen 10 Uhr kam die am Bahnhofe in einem ziehung der Gastwirte bei der Auswahl von Schöffen und Geschworenen man die Wirte liege. a' Die Vorstände der westfälischen und i n e g e m e i n s a m e D i r e k t i o n: D r. o y t l. O s k a r K a l s e r. Donnerstag, 28. November. „Herthas Hochzllk“ Lustspiel in 4 Akten von Max Bernstein. Regie: Jean Plesch. „Gott was e Stick“ würde wahrscheinlich der alte biedere hebräische Onkol Rosenthal gesagt haben, wenn er heute abend im Parbett gesessen hätte, statt „„„sheiten aber nen aus. In vielen Gemeinden halte mun die Wirte noch fern von diesen Ehrenämtern. In der Besprechung des Branntweinmonopols wurde auf die Gesahr Zizgzzpfesen, die besonders für den Wirtestand des Industriebezirks in diesem Monopol Ein angenommener Antrag ersuchte den rechtzeitig Schritte „„„„ 1 Vbrschmsten zur Wutg-G. Wmn Rilerärisch nichthelvbrtagende Arden der ein gut gekleideter Herr, der sich mit ihr in ein Ge tages glaubte der Vorstand des westdeutschen, l#inerarischen Rechtsanwalts, diese Marlittiade und einliek. Er erkundigte sich nach einer Gesinde= wirteverbandes, zur ver# des Wirtengn,„aus Birchpfeifferei, welche er, um sie schmackhafter zu sprach eintieb. Er ertuch u. ze1 sittlichen und religiösen Gründen seinen Mitgliedern machen, mit einem, nur allzu fadenscheinigen, modervermieterin, um ein Maochen zu wirte.—. dringend zu empfehlen, die Bestimmungen genau zu hnen Mäntelchen drapiert: dieses Mäntelchen ist die Landwirt aus Altenhundem. Frau Hartmann““ haachten und so den Behörden zu zeigen, daß man Frauenfrage. Ein Kommerzienratstöchterlein, Hertha zählte ihm nun, daß sie eine 15jährige Tochter hatte,1:#Innt an der Beseitigung von Mißständen im Gast= Henden, saselt in ihrem Verein für die Befreiung tirm ee En um ennsamt IIpte# mheite. Diem Vorstand lie Bei der Verkündie einen Kursus in der Buchführung durchgemacht habe, aber bis heute noch keine Stellung bekommen digung des Ergebnisses sprangen die Sozialdemokra.. Darauf wurde fhr von dem Herrn bemerkt, en Ie, ein, eu, uirusen gegen Die Christ, daß er in Altenhunden einen Bruder habe, der dort vor allen ihrerund antvon Schimpfwörtern und P# lichingialen, deren ablehender Haltung sie die Ablehnung zuschreiben. Diese begrüßten seits die Abstimmung mit Beifallklatschen worteten den Sozialdemokraten mit leidenschaftlichen Gegenrufen. Das Konzert der Sozialdemotraten war aber so gewaltig, daß es alle Gegenrufe zudeckte. Alsbald trat auch die zweite Galerie, die gedrückt voll von Genossen war, in die Kundgebung ein. Einzelme führende Genossen gaben den Ton an, von ihnen breitete sich allmählich das Pfuirufen und Schimpfen über die ganze Galerie aus. Unter den erregtesten Schreiern sah man einige Frauen, die ihre Rufe mit leidenschaftlichen Gesten begleiteten. Als die Christlichsonialen die Teilnahme der Galerie an der Kundbemerkten, forderten sie schreiend die Räudaß er in Altenhundem einen.. ein Manufakturwarengeschäft betreibe. Dieser brauche ein Mädchen, das Buchführung verstehe. Man einiate sich schlteblich zu einer nocmatgen zin ve ,ahrstanten unberechtigterweise gefischt haben. Beiprechung der Sache auf nachmittags Aub.,.u6 von den Angeklagten eingelegte Berufung wurde Um diese Zeit war das Mädchen zur-telle und aud nan der Gagener Strafkammer verworsen. der Mann stellte sich ein. Das Mädchen sollte nun— selon an der Gesenigunggen-Iinng#####s Heyden, faselt in ihrem Verein für die Befreiung wirtegewerbe mitarbeite. Dem Vorstand liege alles lider Frau allerlei unverdautes und unüberlegtesZeug daran, mit den Behörden im besten Einvernehmen zu gegen Ehe und Frauenknechtschaft. Ein natürlich arbeiten. lempfindender junger Mann, Ingenieur, der für II Nächtliche Fischer. Das Schöffengericht in Herthas Vater eine Brücke bauen soll, opponiert Hagen hatte die Fabrikarbeiter Heinrich B., August scharf mit Gründen des gesunden Menschenverstandes. g. aus Wetter und den Fouragehändler B. aus Natürlich verlieben sich die beiden Gegner ineinander dacke zu ie 20 Mark Geldstrafe verurteilt, weil sie und am Schlusse der vier, anstandshalber wie üblich, zum 23. Juni in dem Mühlengraben zur Abendfüllung benötigten Akte verloben sie sich in der Nacht zum 4e, Vr###tumg astiicht haben, denn auch wirklich. Bezähmt ist die Widerspenstige igentlich schon im zweiten Akt und so müssen denn er durch das Vereinsscharmützel vereitelte BrückenC der mung. Der Präsident, der fortwährend hilflos in den Lärm hineinläutete, gab den Befehl, die zu raumen. Diener erschienen, geführt vom Hausdirektor, und drängten die Besucher hinaus, zum Teil unter Anwendung von Gewalt, da einzelne, namentlich die Frauen, nicht weichen wollten. Als die Galerie endlich geräumt war, begrüßten die Christlichenenen dieses Ergeonis mit einer Beifallssalve. Unterdesten hatten die sozialdemntratischen Abgeordneten fortwährend geschrien. Die Erregung spitzte sich im außersten Ringgange beinahe zu einer Schlägerei zu, die auf der sozialdemokratischen Seite der Al Renner, auf der andern Seite vor allem der frühere Minister Prade verhinderte. Reichlich zwanzig Minuten währte das Toben. Als endlich Ruhe eingetreten, konnte der Präsident über die Dringlichkeit. zweiten sozialistischen Antrags Renner zur Teurung abstimmen lassen, die nicht namentlich war neraa erhielt nicht einmal die einfache Mehrheit, weil viele Abgeordnete ihren Unwillen über den sozialdemokratischen Terrorismus ausdrükken wollten. Das Mädchen sollte nun am nächsten Tage nach Altenhundem kommen und sich dort vorstellen. Da es aber erklärte, allein zu ängstlich zu sein, erklärte sich der Mann bereit, die Reise auch sofort mit anzutreten. Als die Frau dann erklärte, kein Fahrgeld für ihre Tochter zu haben, war er so freigebig, die Fahrkarte zu bezahlen. Außerdem sollte dem Mädchen ein Lohn von 40 Mark pro Monat bei freier Station gegeben werden. Die AUS DER UMEEKUNG ( Haspe, 29. Nov.(Großfeuer.) Gestern „„ Abend kurz vor 9 Uhr brannte der Dachstuhl des arme Bitwe war voller Freude über dieses Angebot Wrhnyauses Berlinerstraße 48 ab. Im unteren und ließ die Tochter mitfahren und gab ihr außer Teile des Hauses wird eine Gastwirtschaft betrieben, dem noch 2 Mark. Der Mann löste nun zwei Fahr= während oben die Familie Plate wohnte. Das Feuer karten und mit dem Zuge um 6 Uhr 26 Minuten fuhr griff sehr schnell um sich„sodaß man neben dem Löschman los. Frau Hartmann erwartete nun, daß das#ug in Kückelhausen schleunigst noch die erste AbteiMädchen am andern Tage wieder zurückkommen lung der Hasper Feuerwehr durch das Hasper Werk werde. Als das aber nicht geschah, ging sie zur Poli= alarmieren mußte. Nach angestrengter Tätigkeit gezei und erstattete Anzeige. Die letztere wurde noch lang es, die Gefahr für die Anbauten und Hintern Dienstag abend durch Eilbrief nach Altenhundem häuser zu beseitigen. Der entstandene Schaden begechicht. släust sich auf mehrere bundert Mark, ist aber durch Gestern mittag traf nun die erschütternde Nach Versicherung gedeckt. Die Ursache des Brandes kennt richt von der Ermordung des Mädchens ein. Der man noch nicht. Wegen der Gefahr durch her Kneifer des Mädchens fehlte, während das Geld, unterstürzende Dachziegeln und sonstiger Brandreste welches ihr die Mutter gegeben hatte, zum Teil noch mußte der Straßenbahnverkehr bei der Leiche vorgefunden wurde. Durch den bau, der zur Knopflochverzierung des Kommerzienrats dienen sollte und noch ein paar nebensächliche Evisoden zur Füllung der drei restlichen Akte herhalten. Ware das alles, dann wäre das Stück wirklich überflüssig, denn die extreme Frauenrechtlerei, gegen die Bernnein mit einer streitbaren Satire anhebt, um sie alsbald wieder fallen zu lassen, hat man in dem Schwanke„Los vom Manne" von Jacoby u. Lippschütz schon einmal amüsanter ad absurdum führen sehen. Aber— Gott sei Dank gibt es noch ein aber. Und dieses aber ist ein prächtig gezeichneter, humorvoller alter israelitischer Raisonneur mit Namen Rosenthal. Ein Mann der praktischen Vernunft und populären Philosophie. der sein Schäfchen ins Trockene gebracht hat und nun von dieser angenehmen Warte aus das Leben mit Humor und Gemütlichkeit betrachtet. Ein Nathan in der Westentasche gibt er überall von seiner Lebensweisheit sein Bestes dazu, besänftigt hier, ermuntert und hilft dort nach, nimmt sich der widerborstigen jungen Leutchen an und bringt sie schließlich auch unter die Haube. Diese Figur ist Bernstein in der Tat ganz vorBee REICH fund der Leiche ist festgestellt worden, daß ein Lustmord vorliegt. Der Mörder hat sein Opfer erst vergewaltigt und ihm dann die Kehle durchgeschnitten. Der armen Witwe, die ihrer Stütze auf so schreckliche Weise beraubt wurde, bringt man allseitige Teilnahme entgegen. recht erhalten werden. Die Familie Plate konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, auch konnten die Möbel gerettet werden. In den nebenanliegenden Häusern mußten gleichfalls die Wohnungen geräumt werden, doch war kurz nach ½10 Uhr die Gefahr beseitigt. X Gevelsberg, 28. Nov.(Ortskrankenkasse.) Gestern nachmittag fand im Restaurant Postwagen“ die Wahl der Vertretei zur GeneralDie Nationalliberalen und die Polenvorlage. Wie die„Nationalzeitung“ meldet, hat die nationalliberale Frittion der Landtages zu der Polenvornoch keine bestimmte Stellung eingenommen, Ueber die Auffindung der Leiche wird noch ge= versammlung statt. Von den Kassenmitgliedern meldet: Gestern nachmittag fand ein Arbeiter, der im sind fur die Wahlperiode von 1908 bis 1910 neu zu Walde Laub suchte, ungesohr eine brte Htrsohn vie Vertreter bis Ende 100 und für drei bis Ende 10 zu wählen. Die Arbeitgeber haben 4 Vertreter neu lage sie wird vielmehr ihre endgültige„Stellungnalme Beratung in der Kommission abhängig von machen. Man kann annehmen, daß die Fraktion sich der Vermehrung der Mittel nicht widersetzen wird, die Frage der Enteignung ist jedoch nach Ansicht der Frattion von so großer Tragweite und erweckt so schwere Bedenken, daß sie einer eingehenden BeLeiche eines jungen Mädchens, mit durchschnittenem zu wählen. Es wurden gewählt bis 1910 die Herren dorff war bei zso, Halse. Die sofort benachrichtigte Polizei stellte fest, Johann Bünnagel, Wilhelm Berkling, Fritz Filchur, daß es die Tochter der Witwe Hartmann, wohnhaft Hermann Müller, Otto Haas, Wilh. Hedtstück, Auton I wpicl in angenresse in Hagen. Roonstraße 3, war. Das Gericht von Altena Honsdorf, Christian Fettelschoß; Ersatzvertreter bis zeluen Szegen, nar in Hagen, Roonntaßen—8 Ende 1908: August Humburg, Otto Klein, Franz war sofort an Ort und Stelle, um den Tatbestand Rogel; Ersatzvertreier bis Ende 1000: Albert Schmidt, Wilhelm Naujokat, Hermann Wilkes. Von den Arbeitgebern wurden gewählt die Herren: Karl Schönebeck, Aug. Henke, Eduard Schlieper, Wilhelm Achtemeyer. Die Generalversammlung findet am sein: Wie dem„B=Al.“ Ltlolg#sgasgtzen rötlich schimmernden Schnurrbart), trägt weißge nächlez.Serreg##: Nov.(Diphtheritis.) dot Surg Sutc Mernstein und sprenkelten Ueverzieher und dunkel gesprenkelten An= amei Kinder, ein Knabe und Mädchen von 3 und6 Mariailian Garden die öfentliche Antlage wegen zug, bunigeblämten langen Schlips, kteifen schwarzen Lahten der Eheleute Beleisigung zu erheben. Di., Staatsanwaltschaft Hut, Regenschirm und macht den Eindruck eines morgens noc. gestz,zarfng Patson, g, Abgen eoan vxav ha faf die beiben Beschulbigten Landwirts. Er spricht wesfälischen Dialekt. Säimerz der serbetrübteit Eitern ir unbeschreiblich ratung in der Kommission dringend bedarf. Ein weiteres öffentliches Verfahren gegen Harden und Bernsteit war sofort—. aufzunehmen. Die Leiche wurde nach Altena geschafft. Der Täter ist etwa 40 Jahre alt, 1,68 bis 1.72 Meter groß, etwas korpulent, bat dunkelblondes Haar, ist bartlos(andere sagen allerdings, er habe rötlich schimmernden Schnurrbart), trägt seine Fittiche genommen. Mit dem trockenen gemütlichen Humor und der liebenswürdigen und unaufdringlichen Eindringlichkeit, mit der er dieses Miniatur=Nathans Lebensweisheit vorbrachte, erzielte er einen ganzen Erfolg. Neben ihm schnitt Alice de Fontelive in der weiblichen Hauptrolle, die ihrem darstellerischen Naturell sehr glücklich liegt, vorzüglich ab und auch Vernhard Wenkhaus gab mit seinem Ingenieur Lutz eine sein nüancierte, außerordentlich sympathische Leistung. Willy Werth und Richard Ludwig fanden sich mit dem adelslüsternen Kommerzienrat und seinem marinefreundlichen, die Juristerie hassenden Sohn, so gut ab, als es die etwas allzu trottelhaft gezeichneten Charaktere zulassen und auch die Rolle der hyperkonservativen Exzellenz v. Brockdorff war bei Jos. Boeker entsprechend aufgehoben. Ritwirkenden fügten sich dem Ensemblessener Weise ein und da auch die einnamentlich die frisch belebte Vereinsizne des 1. Aktes die richtige Stimmung wiedergaben. so konnte das Publikum durch reichen Beifall für den vergnügten Abend seinen Dank spenden. Vereinswesen. v Zeu Fürsten Eulenburg Ausdrücke ge= beamter nach Altenhundem und heute früh begab sich schon zwei Kinder zu gleicher Zeit und kurz vorher Statzanwalt Rickel und ein Veanter, der, S eaut. Zzr Pihenr Toz entrisen würde Den schwergeprilt ten Eltern wird allseitige Teilnahme entgegen geeignet sind, die Ehre des Fürsten Gulenburg zu schädigen. nalpolizei nach Altena. Die Polizei hat bereits Verdacht auf eine bestimmte Person. Das Urteil im„Staudart"=Prozeß. Gestern wurde im Prozeß wegen der Havarie der Kaiserjacht Standart das Urteil verkündet. Der Direktor des Lotsenwesens in der finnländischen Küste, General Schemann, wurde freigesprochen. Konteradmiral Nilow erhielt einen Verweis, Flügeladjutant Kavitän Tschagin und Oberstleutnant Konnschkow wurden zur Amtsentsetzung im Disziplinarwege verurteilt, jedoch in bezug auf Tschagin diese Strafe im Hinblick auf seine Verdienste durch einen Verweis ersetzt. Leutnant Sultanow erhielt eine siebentägige Arreststrafe. Zur Lage in Marokko. Privatnachrichten bestätigen die Niederlage des Sultanheers unter Buchta ben Baghdadi in der Nähe von Rabat durch * Hagen, 29. November. * Die Stadtverordnetenstichwahl in der 2. Abteilung in Altenhagen zeitigte gestern die Wiederwahl des bisherigen freisinnigen Stadtverordneten Max Lösenbeck. Von 606 Wahlberechtigten wählten 390. Davon entfielen Stimmen auf Lösenbeck(Freisinn) 231 Schnettler(Zentr.) 159. Bei der Hauptwahl stellte sich das Stimmenverhältnis folge dermaßen: Schnettler 187, Lösenbeck 133, Eschen(Soz.) 51 und Wirts(Natl.) 45. Der freiss Herdecke, 28. Nov.(Aks. Betrüger in strafschärfenden Rückfalle) hatte sich der vielfach vorbestrafte Geschäftsführer Fritz D. aus Westhofen vor der Hagener Straskammer zu verantworten. Im Sommer ds. Irs. kaufte der Augeklagte von einem hiesigen Händler ein Pferd für 420 Mark und zahlte darauf 150 Mark an. Obgleich nun der Verkäufer sich das Eigentumsrecht des Pferdes bis zur völligen Bezahlung vorbehalten hatte, verkaufte D. das Tier sofort an einen Wirt in Hohenlimburg für 200 Mark. Außerdem fälschte er einen Wechsel über 100 Mark. Der Angeklagte bat um mildernde Umstände, da er aus Not gehandelt habe. Das Gericht erkannte auf 1 Jahr 3 Monate Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte Zuchthaus beantragt. X Vorhalle, 29. Nov.(Die hiesige Ortskrankenkasse) hielt am vergangenen Samstag ihre ordentliche Generalversammlung im Lokale des Herrn Lingel ab, welche mäßig besucht war. Die Vorstandswahl ergab, daß die ausscheidenden Herren Buchhalter Friedr. Schramm, Maschinist Heinrich Lumpe und Unternehmer Wilh. Risben wiedergePrinzjp der Naturh die Heilung der Kr handelte er im zwei des Abends. Da d Krankheiten des Kö eigentlich ganz passit besteht nur darin, d räumen; der Arzt ba lich Handlangerdien so einfach, wie mög fältigst durchgeführt versteht, Ueberflüssi das für den Kranke seine Krankheit und nahmen unterrichtet ihm die regulierend wird er nicht m zeigen, die bei den werden kann. Es Geisteswesens vorg verhältnismäßig G der Fassung bringer seine Aufgabe erfül Stufe herabschauen den Körper. Zu d auch der Arzt die A Plan für die gei aufstellen. Er darf Wegweiser sein,# Patient aus sich sel diese harmonische i Bücher, die Musik, Haben wir erst uns Körper beherrscht, auch über Krankhei üben, wahre Triun richten. Das Prir einer„mens sana“, = Hagener Fn findet nachmittags zwischen dem Hag Staats- und Communala: Deutsche Reichsanl. dto. Preuss. Consols dto. Rhein. Westf. Rentenb dto. Rheinprovinsanl. dio. Westf. Provinsanl. dto. " d t o. dto. Westf. landschaftl. Pfc dto. dto. Barmer Stadtanleihe dio Bochumer„ Dortmunder„ Düsseldorter dto. Essener„ dto Kölner dto. Italion. Rente Oesterr. Goldrente Volle mit 6 ∆. Der Kaufmännische Verein(E. V.) feiert am Samstag, 30. cr. in den oberen Räunen des Restaurant„Hohenzollern“, seinen diesjährigen Nikolaus=Abend. Wenn schon in den früheren Jahren eine reiche Fülle zur Unterhaltung der Gäste gebolen wurde, so wird das Programm in diesem Jahre durch die Mitwirkung eines Düsseldorfer Humoristen (artistischer Leiter des Orpheum) eine besondere Reichhaltigkeit erfahren. * Der Verein beratender Ingenieure für Elektro= technik hielt seine 4. General=Versammlung am 15. und 16. November in Berlin ab. Einer der Hauptpunkte der Tagesordnung war die Beratung einer Gebührenordnung. Da die bekannte Gebührenordnung für Architekten und Ingenieure für die Arbeiten der beratenden Ingenieure für Elektrotechnik nicht ausreichte, war im vorigen Jahre eine Kommisfion zur Ausarbeitung einer speziellen Gebührenordnung gewählt worden. Die vorgelegte Gebührenordnung, welche angenommen wurde, wird in kurzer Zeit im Druck erscheinen. p Im Verein für Gesundheitspflege und naturgemäße Heilweise für Hagen i. W. sprach gestern abend im Kaisersaal der Wwe. Feilhauer vor einem Auditorium von säst 150 Damen und Herren der leitende Arzt der Goßmann'schen Naturheilanstalt in Wilhelmshöhe Dr. Lindtner über das Thema:„Einfluß des soelischen Verhaltens auf die Leiden des Körpers“. Während der Reserent im ersten Teile seines sehr beifällig ausgenommenen Vortrages nach einem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Naturheilweise darauf hinwies, daß man zunächst dem Körper das, was er braucht, aber auch nicht mehr, geben, daß man ihn aber als den Diener des Geistes ansehen müsse, daß das erste Se P MAKN BERLI Die Har, Heinr. Flene, 1 Ia Marzl grosse If. Stang zu billigen Tag m 1. Januar wurden haus, Buchsesitzer Georg die Jahresdiesen Abend cht auf den ia verschoben sefunden.) an die in den T. von hier. keiche an den be der Stadt T. zeigte in 1g. ignungs lsperre ist, da erden konnte, n worden. ndrat Dr. nisterium bemit der einstRegierungsernstein. inlich der alte gesagt haben, sen hätte, statt ensweisheiten amüsante, aber es Münchener irlittiade und smachkhafter zu inigen, moderitelchen ist die terlein, Hertha die Befreiung iberlegtes Zeug Ein natürlich eur, der für oll, opponiert chenverstandes. ner ineinander ber wie üblich, erloben sie sich Widerspenstige o müssen denn itelte Brückens Kommerziennebensächliche chen Akte herStück wirklich rauenrechtlerei, wbaren Satire zu lassen, hat Manne" von dal amüsanter Gott sei Dank er ist ein präch#ispaelitischer Ein Mann der Philosophie. der t hat und nun das Leben mit Ein Nathan I von seiner änftigt hier, ersich der widereingt sie schließTat ganz vorLustspiels und sickten Komikers er Darstellung das Stück unter rockenen gemütgen und unaufder er dieses vorbrachte, erNeben ihm der weiblichen n Naturell sehr auch Vernhard nieur Lutz eine sympathische hard Ludwig Kommerzienrat die Juristerie die etwas allzu ulassen und auch zellenz v. Brocksend aufgehoben. 5 dem Ensembleda auch die einbelebte Vereinsing wiedergaben. Beifall für den iden.=i= Prinziv der Naturheilmethode sei, der Natur selbst die Heilung der Krankheiten zu überlassen, behandelte er im zweiten Telle das eigentliche Thema des Abends. Da die Natur ohne unser Zutun die Krankheiten des Körpers heilt, so müssen wir uns eigentlich ganz passiv dazu verhalten; unsere Aufgabe besteht nur darin, die Hindernisse aus dem Wege zu räumen; der Arzt hat gewissermaßzen der Natur leoiglich Handlangerdienste zu leisten. Der Kurplan so einfach, wie möglich, aufgestellt, dann aber sorg fältigst durchgeführt werden. Je mehr es der Arz: versteht, Ueberflüssiges zu vermeiden, desto besser ist das für den Kranken. Dieser muß vom Arzt uner seine Krankheit und die dagegen nahmen unterrichtet werden; wenn er weiß, daß in ihm die regulierende natürliche Kraft wohnt, dann wird er nicht mehr die Aufregung und Unruhe zeigen, die bei den meisten Kranken wahrgenomme werden kann. Es muß eine solche Gestaltung des Geisteswesens vorgenommen werden, daß uns das verhältnismäßig Geringe der Krankheiten nicht aus der Fassung bringen kann. Der Geist wird erst dann seine Aufgabe erfüllen, wenn er von seiner höheren Stuse herabschauen kann auf den unter ihm stehenden Körper. Zu dieser geistigen Entwicklung muß auch der Arzt die Anleitung geben, er muß auch den Blan für die geistige Gestaltung seiner Patienten aufstellen. Er darf allerdings nur der Führer, der Wegweiser sein, denn das Wesentliche muß der Patient aus sich selbst heraus leisten. Die Wege fur diese harmonische innere Gestaltung bie e###n#.# Bücher, die Musik, Kunst. Religion und die Natur. Haben wir erst unseren Geist so gestaltet, daß er den Körver beherrscht, dann wird er mit Leichtigkeit auch über Krankheiten seine herrschende Gewalt ausüben wahre Triumphe feiern und Wunderbares verrichten. Das Prinzip ist„demnach die Schaffung einer„mens sana“, eines gesunden Geistes. Hagener Fußballklub. Am Sonntag, 1. Dez., findet nachmittags-##2 Uhr auf dem Höing ein Sviel zwischen dem Hagener und Dortmunder Fußballschaft Westfalens. Es ist somit, da auch der Hußballklub in guter Stärke antritt, ein sehr inter. essantes Spiel zu erwarten. # Der Vereinigte Bagener Zuverrinh verau: taltet wie alljährlich so auch in diesem Jahrer Zitherkonzert. Dasselbe findet in der renovierten und für Zithermusik besonders geeigneten Tonhalle statt. Als Mitwirkende hat der Verein gewonnen die in Hagen bestbekannte und gefeierte Sopranistin Frau Otto Richter, sowie das ebenfalls als gut bekannte Solo=Quartett Arion. Siehe auch Inserat. Sprechsaal. Fur alle Veröffentlichungen an dieser Stelle trägt die Schriftleitung gegenüber jede Verantwortung für den Inhalt ausdrücktich ablehnt. Stichwahl Dervenich=Maron! Morgen, Samstag, soll sich entscheiden, welcher von den aufgestellten Kandidaten, Dervenich oder Maron, ins Stadtparlament geschickt wird.— Be kanntlich hat Herr Dervenich 215 und Herr Maror 196 Stimmen im ersten Wahlgange erhalten. Jetz. hat es die Bürgerschaft in der Hand, ob sie einen umsichtigen Geschäftsmann oder einen Privatbeamten als ihren Vertreter für geeignet hält. Man bedenke, daß ein zweiter Privatbeamter, Herr Kolb, ebenfalls zur Stichwahl kommt. Perr Dervenich hat es wiederholt bewiesen, daß er für, wirtschaftliche Dinge Verständnis hat und daß er wiederholt die öffentlichen Interessen vertreten ha Herr Dervenich wird auch in Zukunft mit weitem Blick und Energie die öffentlichen Interessen in Sinne seiner Mitbürger vertreten. Geschäftliche estücksichten braucht Herr Dervenich nicht zu nehmen, weil er selbständig ist und seine Geschäfte fast ausschließlich außerhalb Hagens macht. Er ist es, welcher Verständnis in großen kommunalen Fragen ge LETZTE DEFESCHIEN Drahtmeldungen des Wests Tageblatts, General Anzeiger für Hagen und Umgegene Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und Präsident Fallières. w Brüssel, 29. Nov. Hiesige Blätter veröffentlichen eine römische Meldung, worin es heißt, daß trotz aller Dementis die Verhandlungen zwecks beiführung einer Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und dem PPräsidenten Fallières ihren Fortgang nehmen. Die Zusammenkunft werde anläßlich der Mittelmeerreise des Kaisers in Monacco stattfinden. Ein Hauptmann fahnenflüchtig. w Danzig, 29. Nov. Das hiesige Kriegsgericht erklärte den Hauptmann Treusch von, Iu tlauBrandenfels vom Infanterieregiment 59 als fahnen: flüchtig. v. Brandenfels hatte vor einiger Zeit seine Garnison Deutsch=Eulau plötzlich verlassen, angeblich wegen finanzieller Schwierigkeiten. Schwerer Unglücksfall. n: London, 29. Nov. Bei den Erweiterungsarbeiten an der Bl.,=1tre,f2 20 önnen woiegendee Schlippbogen ins,„Waser, Pprete, alle gerettet. Die beiden Vermißten sind jedenfalls in dem Wasser umgekommen. Acht Arbeiter sind schwer verletzt, woron einer starb. Dampfkesselexplosion ir Madrid, 29. Nov. Nach Blättermeldungen aus Bilbar sind bei einer Tampfkesselexplosion auf einer dortigen Werst zwei Arbeiter getotel und sieben schwer verletzt. Saalseld, 29. Nov. Der Smmied Methsessel ist unter dem Verdacht, vorgenern beim Wildern im Forstbezirk Mittelberg den Forstwart Oschütz erschossen zu haben, verhaftet worden. Verantmort für den poltt schen u ullgemeinen Tell die Anzeigen Wildelm Brück a ni ei Dtrr Stedert *- c o a b e l•- 1 n e n i n i n J a g e n staats- und Communalanleihen. Deutsche Reichsanl. dto. Preuss. Consols dto. Rhein. Westf. Rentenbr. dto. Rheinprovinsanl. dio. Westf. Provinsanl. dto. " d t o. Westf. landschaftl. Pfdbr. dto. dto. Barmer Stadtanleihe dio Bochumer Rortmunder Usseldorter dto. Essener„ dto Kölner dto. Italion. Rente Oesterr. Goldrente Futhal: zeigt hat und de Bürgerschast, Hagens wird es—.— Kurs-Bericht der Rbein-Weupi, HBO0 52r bie 19 au. Krvvo 78 5544 18-L- b Kronenrente. 45 9328 Westdeutzne gjaghar bis 1913 Standesamt Hagen 27. November 1907. Geburten: Handlung,sgehülse Karl Goeser 1 T. Schreinergehülse Heinrich Tappe 1 Karl Korthaus 1 S. Gabelharter Johann bahn=L komgtivheizer August. Schreiber 1 T. Fabrik. Lusgebot= Zimmergeselle Adalber„Burszewstt und Emma Eibach, beide zu Hagen. Peraßenbahn: Hilfsarbeiter Gustav Zinnkann und Wilhelmine Braun, verwitwete Brockmüller, beide#### Lagen. Büchoindergehliße Karl Zuzger Aund beide zu Hagen. Bautechniker Otto Jarchow zu uiel und Hedwig Güldner zu Hagen. Speditionstagelöhner Heinrich Hocharebe zu Hagen und Maria Kohl zu Trebershausen. Je— Eheschließungen: Maurergeselle Johann— und Maria Breithecker, verwitwete Beck, beide zu Sierbefälle: Maria, T. v. Schneider Christian (28. 11. 07.) Berg.-Märk. Eisenbahn-Frior. Ostafrikan. Eisenbahnanteile Hypothekenbank-Pfandbriefe. Berlin. Hypothk. unk b. b. 1914 dto. abrest. dto. dto. Hamburger dto. unk. bis 1918 dto. dto.„„„ Meininger dto.„" 1914 dto. dto.„„ 1913 Preuss. Bodenkredit-Pfdbr unkündbar bis 1913 Preuss. Oentralbodenkr. Pidbr. unkündbar bis 1912 dto.„ 1913 Preuss. Centralbodenkr. Communal-Obl. unkb. bis 1906 Preusa. Pfandbriefbank unkündbar bis 1914 dto. 131 dto.„" 1912 Rhein.-Westt. Bodenkr. Lose. Braunschweig. 20 Taler-Lose 8V8-Bue unch eler Lone Meininger 7 Gulden-Lose Türkische 400 Frank-Lose Bankaktien. Bank für Handel u. Industrie Barmer Bankverein Bergisch-Märkische Bank Berliner Handelsges. Deutsche Bans Diskonto Commandit-Ges. Drosdoner Bank Essoner Kredit-Anstalt Hannoyersche Bank Reichsbank Schasbbevonr Aanen Industrie-Obligationen. Constantin der Grosse unk Undbar bis 1910 Gew. Deutscher Kulser 5 Plindhar bis 1910 14325 124 10 12375 102 50 152— 224 40 168— 8½ 137 40 8½ 152 50 612 132— 8.22 133 75 8½ 135Krupp Menden& Schwerte Norddeutscher Lloyd v. dto." 1902 Industrie-Aktien. Accumulatorenfabrik Hagon Allg Elektrizitäts-Ges. Annener(ussstahlw. Arenberger Berghau A. G. Bliesenbach-Borgw. Vez.-Act. Bösperde Walzwerk Bochumer(lussstahlw. Buderus Einenwerk Conoordia Bergw. Consolidation Deutsche(aaglühlicht Waffen- u. Munitionsf. Dortmunder Union Lit. C. dto." D. Dürener Metallwerke Düsseldorfer Eisenhlltte Elberfelder Farbenfabr. Eschweiler Bergr erk Gasmotorenfabrikeuta Gelsenkirchener Bergw. Georgemarienhlitte Aktien Georgamarienhlitte St. Prior. Gerresheimer Glashütten Hagener Gussstahlw Vors. 4% 4½% 1894 98 75 99•3 95 80 9580 132.25 1961. 89 7• 775 43 50 102.80 196 99 11190 335 50 4•335 213. 0 251.— 56 25 82.— 136.— 137.20 660.— 204. Hamburg-Amerikan. Packetf. Harkort Bergwerk Brückenbau " B r ü c k e n b a u S t. P r. Harpener Bergbau Hasper Eisenw. Hochdahl Vorz.-Akt. Hiisch Stahlw. Hüstener Gew Kölner Bergw. Köln-Müsoner Bergw. Königsborner Bergw. Küppersbusch Laurahlltte Ludw. Löwe& Co. Märk.-Westl. Bergwerkverein Wassener Bergbau Meggener Walzwerk Menden& Schwerte Millheimer Bergw. Norddeutscher Lloyd Oberschles. Eisenindustrie Eisenbahnbedarf Orenstein& Koppol 97.60 Phöniz 194 10 75 75 95.50 224.— 98.25 Ravensberger Spinnerei Rhein. Bergbau& Hüttenges. Rhein. Metallwaren- A. G. Chamotte Rhein. Stahlwerke Rhein.-Nestf. Kalkwerke Rombacher Hütte Rütgerswerke Siemens& Halske Stadtberger Hiltte Stolberger Zinkhütte Stollwerck Vrza##-kt Westf. Drahtindustrie " Kupferwerke Stahlwerke Wickinger Cementwerke Wittener Glashiltte Gussstahlwerk Stahlröhren Bankdiskont Lombard-Zinsfuse Privatdiskont Wechselkurse. Kurs Amsterdam " Belgien " London " Paris " Wien Sicht New-York 185.10 18.— 166.•0 111.75 164.75 89.25 133— 16.70 360 65.50 142.75 1 4 75 197.50 299.— 169.20 81.30 2. 51 81.40 84 80 1.20 in Damen- und Kinder-Schürzen! 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V.) seiert am Räunren des n diesjährigen früheren Jahren ; d e r G ä s t e g e in diesem Jahre orfer Humoristen eine besondere eure für Elektro= ammlung am 15. ab. Einer der ar die Beratung bekannte GeIngenieure für eure für Elektro rigen Jahre eine er speziellen Gedie vorgelegte Geten wurde, wird Fflege und natur" sprach gestern Feilhauer vor imen und Herren inn'schen NaturLindtner über n Verhaltens auf der Reserent im aufgenommenen kblick auf die Geus hinwies, daß er braucht, aber hn aber als den e, daß das erste Wer will? gesund werden und er leiben, der sehe nach, ob sein Urin klar und hell ist. Ist er trübe und setzt ab, so ist seine genaue chemische Untersuchung unbedingt nötig! Auch wer Schmerzen beim Wasserlassen, i. Kreuz, Magen, Brust und Unterleib verspürt, sende sof, sein erstes Morgenwasser an Avotheker J. Engelsing. Blünker i. W., Frauendr. 34/35pt. Oefftl. chem. Laboratorium. Robert Bergfeld Hagen i. W. Nordstrasse 26 1. 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An Hand zahlreicher Lichtbilder von Werken aller Kunstzeitalter wird Herr Osthaus bestrebt sein, die ewigen Gesetze der Kunst in den historischen Stylwandlungen aufzudecken und ihrem Wirken auch im künstlerischen Schaffen unserer Tage nachzuspüren. Wir erlauben uns, zu diesen Vorträgen freundlichst einzuladen. Teilnehmerkarten zu 6 Mark sind im städtischen Schulbüro, Rathaus Zimmer 36, zu haben. Die Kuratorien der Königlichen höheren Maschinenbauschule und der gewerblichen Fortbildungsschule. Hagen i. W., 23. Novbr. 1907. Cuno, Oberbürgermeister. 8 # Eingeführte Gäste willkommen. Die Vergnügungs=Kommission. aller Art liefert billigst DrUERSaLHER Beslsl. Verlsgsastet. Schweinestückenfleisch Ia. in 30 und 50 Pfundskübeln à Pfd. — 5 B%0 27 Pfg., von 100 Pfd. ab 25 P gegen Nachnahme versendet gegen Nachnahme versender A. Honerlab in Elusborn. kauft man am besten und billigsten bei Alfred Nehm Altenhagenerstrasse 30. 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Tanzlied. 6. Otto Reutter, Solovortrag „Die Damen voran“. u. s. w. Traum eines Opinmrauchers. Viktoriafälle des Jambesi. Wunderbare Entstehungen. Tänzerin u. s. w. Anfang 5 Uhr u. von 8—10½ Uhr ununterbrochen. Entree 1,00, 0,60, 0,40, 0,25 Mk. Hagener & Freiwillige Feuerwehr 1. Abteilung(Hagen). Samstag, den 30. November, abenos 9 Uhr, General-Versammlung im Vereinslokal bei Hrn. Zemper Tages=Ordnung: 1. Weihnachtsfeier. 2. Verschiedenes. 14756 Das Kommando. Stadtverordneten=Wahl Bergische Sterbekasse Barmen. Filiale Hagen, Zahlstelle Wirt Wilb. Rüptug, Wehringhauserstraße 1(Schwenke). Sonntag, den 1. Dezbr. 1907 von 4—6 Uhr nachmittags, Zahlung und Aufnahme neuer Mitglieder. Die Kasse zahlt ein Sterbegeld für Mann und Frau je Mk. 120, für Kinder 6, 12 und 20 Mark. Vierwöchiger Beitrag 50 Pfg. Eintritt sehr gering ohne Nachzahlung. Außer den Auflagen nehmen Neuaufnahmen zu jeder Zeit der Kassenwirt, sowie die Vorstands mitglieder Bernh. Dickel, Eilperstraße 44 Gust. Pahnke, Wehringhstr. 57 und Julius Adrian, Kirchstr. 7, entgegen. Eintritt: v. 17—80 Jahren 0, 35, v. 30—85 Jahren 1,35 und vom 35. bis zum noch nicht vollendeten 41. Lebensjahre 5,35. 86a Dor Vorstand. HAGEN, NangStrasse „ Ruhl& Kath. u. Zu energischem Eintreten für die Kandidatur Kolb fordern wir unsere Wähler der 2. Abteilung Spezialgesch. für Aufertigung feinster Herrengurderebe u. Mass. wir unsere Wähler der 2. Altstadt=Eppenhausen auf. Die Leitung der nationalliberalen Partei. Die Leitung der Zeutrunspartei. Biophon-Theater. Elberfelderstr. 36. 6 Panoptikum u. Anatomisches Museum Elberfelderstr. 29. Größte Sehenswürdigk. am Platz. Täglich ununterbrochen besichtigen, jeden Freitag nachmittags von 2 bis 7 Uhr ist die Anatomie nur — Damen zugänglich.— Hochachtungsvoll der Besitzer Wilh. Bergmann. Sanitäts=Kolonne des Kreis=Krieger=VerbandesHageni. B Sonntag, den 1. Dezbr. er., voimittags 8½ Uhr: Antreten zur Uebung in der Turnhalle, Langestraße. Montag, den 9. Dezbr. er., abends 8½ Uhr: 14755 Unterricht im kleinen Viktoriasaal. Zahlr. Erscheinen unbedingt erforderlich. Der Vorstand. S MMee AE-EEN Für die vielen Gratulationen zu unserer goldenen Hochzeit sprechen wir hierdurch allen Freunden und Bekannten den herzlichsten Dank aus, besonders aber dem Herrn Oberbürgermeister, dem Presbyterium der größeren evangelischen Gemeinde und der Firma Funcke& Hueck. Friedr. Weber und Frau Lina geb. Emde. Hagener Ger erscheint täglich mit und Jeiertage. Bez Pfennig frei ins Hau Bläuer“ 10 Pfennig bezogen mit Buniollne Bunte Bätte Vierteljahr aussch!! gr-c oer u.i. e. Nummer Zwei Deutsc 60. Sitzung. Erste Lesung d Am Bundesratst v. Stengel, Frhr. v. Dernburg, v. Loeb Das Haus tri Etats ein. Staatssekret Frl Weniger erfreu des Etats ist sein ausgaben der Ein hinter den Uebersah zurückgeblieben. 2 Ergebnissen um 8 Die größte Enttän die um 12 Millione blieben ist. Die Al fenden Jahres 190 Redner geht sodar gründliche dauern notwendig und wi gestrebt werden. 9 der Fahrkartenster nicht mehr als 1 als definitive zu b gebnis der Reichs hat sich weit ungü so daß dieser Etat ergeben hat. Die karten hat dabei Mark ergeben. T ebenfalls einen ebenso die Ueber: abgaben. Dem dringend folgt, jede Ausga stens geprüft und Forderungen müf dringenden Bedür und Flotte ist er der Reichsfinanze stempelgesetz aus Blüte von Induf gen: Wie ist es u lingen will, den Nöten zu entrei Deutschen Reicheals daß ein Besse eintreten können. sprechende erhöht Aufbesserung der tag verlangt wir gaben notwendig steuer ist nunmek sozialpolitische P Waisenversorgun Jahre darauf wir lidenfonds vorbe Ausgaben Einna Jahre vorgezoge denfonds zu wäl schauend war es meines Amtes d mit allem Nachd langte, so war I Der Staatsse Etat im Einzelt Veröffentlichung kannt sind und ganzen Sachlage nicht mehr zu u Wir erachten, schließung weite notwendig. Die so weit gediehen lichen Vorlagen Zeit erfolgen wi kraten.) Ueber teilung machen, Ihnen die ver schlagen. Sie m gebung, in die Regierungen be direkten Steuer Kreisen, immer Man beruft schaftssteuer. 2 völkerung berül Leben nur ein: Steuern eine Vermögensverh Reiche notwend Schweiz ist mar Steuern dem Abbruch tun. 1 gierungen geger sinn, sondern gegenüber dem zeugung der ve die weitere Sar auf dem Gebie können. Geral Ginnahmequell birekten Steuer rechtigter volk rungen im we nur an die Fö tion(an die Wir waren um den betr. Steu auf die Bedür eng“an des 9 fähigkeit der 6 Theater. erstr. 36. 23.—29. Novbr. Mikado, gesung. rabitz und Oskar aus Mamselle ingen von Louise 1, Arie aus der t.ges.v. G. Runge, opernsängerin. Oper Hoffmanns gesung. v. d. Kgl. in Hedw. Franann und Jean I. Tanzlied. er, Solovortrag voran“. w. Opinmrauchers. Jambesi. itstehungen. s. w. von 8—10½ Uhr rbrochen. 00, 0,40, 0,25 Mk. Stikum ches Museum lerstr. 29. vürdigk. am Platz. unterbrochen jeden Freitag n 2 bis 7 Uhr ist tomie nur zugänglich.— chtungsvoll Lilh. Bergmann. Kolonne des 1 I. Dezbr. er., gs 8½ Uhr: zur Uebung le, Langestraße. 9. Dezbr. er., 8½ Uhr: erricht 14755 iktoriasaal. heinen unbedingt Der Vorstand. rechte erer goldenen unden und BeSagener Generalanzeiger General=Anzeiger für mit dem Kreisblatt für den Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonnund Jeiertage. Bezue spreis monatlich 55 Pfennig frei ins haus, mu hagener Bunte biäuer“ 1o psennig mehr. Durch die Post bezogen mit Bunte Plätter Marn 2.10, ollne Bunse Bätter Mark 1.80 für das Vierteljahr ausschließl. Postbestellgeld. Nummer 280. Tägliche Beilage: Unterhaltungsblatt„Feierstunden“ Redaktion Fernsprecher Nr.126, Expedition: Fernsprecher Nr. 120. Telegr.=Adr.: Tageblatt Hagenwestf. Hagen und Umgegend Stadt=und Landkreis Hagen Wöchentliche Beilage:„Hagener Bunte Blätter's= Rotationsdruck und Verlag: Westfälische Verlagsanstalt Decker& Comp., Hagen i. W., Goldbergstraße 17—21. Hagener Generalanzeiger Anzeigenpreis für die stebengespaltene Jeile 15 Pfennia, im Wohnungs= und Arbeitsmarkt 1" Pfennig, im N#amenteil die Certzeile 40 Pieunig. Bei ID. derholungen wird ein entsprechender Raban gewährt. Als Beilagengebühr werden fur je tausend Stück 6 Mark berechnet Freitag, den 29. November 1907. 45. Jahrgang Zweites Blatt. Deutscher Reichstag. 60. Sitzung. Berlin, 28. Nov.. Erste Lesung des Etats und Flottengesetzes. Am Bundesratstische: v. Bethmann=Hollweg, Frhr. v. Stengel, Frhr. v. Rheinbaben, v. Schoen, Delbruck, Dernburg, v. Loebell, Quade. Das Haus tritt alsbald in die Beratung des Etats ein. Staatssekretär des Reichsschatzamts Frhr. v. Stengel: Weniger erfreulich als die pünktliche Vorlegung des Etats ist sein finanzielles Ergebnis. Die Mehrausgaben der Einzelvessorts im Etatsjahr 1906 hinter den Ueberschreitungen der Vorjahre wesentlich zurückgeblieben. Die neuen Steuern sind in ihren Ergebnissen um 8 Millionen Mark zurückgeblieben. Die größte Enttänschung brachte die Fahrkartensteuer, die um 12 Millionen gegen den Voranschlag zurückgeTaher bin ich in der zuversichtlichen Hoffnung, daß es ungeachtet der im Wege stehenden Schwierigkeiten doch gelingen wird und gelingen muß, und über die Deckungsfrage zu verständigen. Ih vertraue darauf umsomehr, als mit den der bündeten Regierungen auch dieses hohe Haus dara interessiert sein muß, daß je eher desto besser Zustande ein Ende gemacht wird, der des Deutschen Reiches wahrlich nicht würdig ist. Ich sage es aus meiner innersten Ueberzeugung, weil eine Gesundung der Finanzlage des Reiches in unseren wirtschaftlichen Verhältnissen und in den kräften des deutschen Volkes begründet ist.(Beifal rechts und im Zentrum.)18 2 Tirpitz: Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitz: Die von den verbündeten geschlage ist meh zermeister, dem Gemeinde und nd Frau de. Die Um 12 Milllonn gehen ErnWorne blieben ist. Die Aussichten auf das Ergebnis des laufenden Jahres 1907 sind als recht trübe zu bezeichnen. Redner geht sodann auf die Einzeletats ein. Eine gründliche dauernde Heilung der Reichsfinanzen ist notwendig und wird von der Finanzverwaltung augestrebt werden. Notwendig wird eine Umgestaltung der Fahrkartensteuer sein, bei der die Mißergebnisse nicht mehr als Uebergangserscheinungen, sondern als definitive zu betrachten sind. Das finanzielle Ergebnis der Reichspost= und Telegraphenverwaltung hat sich weit ungünstiger gestaltet als im Jahre 1906, so daß dieser Etat einen erheblichen Minderüberschuß ergeben hat. Die Erhöhung des Portos für Ortspostkarten hat dabei doch ein Mehr von 6 Millionen Mark ergeben. Die Reichseisenbahnverwaltung hat ebenfalls einen Minderüberschuß zu verzeichnen, ebenso die Ueberweisungssteuern und die Stempelabgaben. Dem dringenden Gebote der Sparsamkeit sei gefolgt, jede Ausgabe auf ihre Notwendigkeit urengstens geprüft und eine große Zahl an sich berechtigter Forderungen müßte zurückgestellt werden. Nur dem dringenden Bedürfnisse der Schlagfertigkeit von Heer und Flotte ist entsprochen worden. Zur Besserung der Reichsfinanzen wird eine Novelle zum Wechselstempelgesetz ausgearbeitet werden. Angesichts der Blüte von Industrie und Handel muß man sich fragen: Wie ist es möglich, daß es trotzalledem nicht gelingen will, den Haushaltsetat seinen finanziellen Nöten zu entreißen. Der junge Organismus des Deutschen Reiches hat zu viele Stürme überstanden, als daß ein Besserungszustand in seinem Etat hätte eintreten können. Erhöhten Ausgaben mussen entsprechende erhöhte Einnahmen gegenüberstehen. Die Aufbesserung der Reichsbeamten, wie ne vom Reichstag verlangt wird, macht wiederum erhebliche Ausgaben notwendig. Der Ausbau der Reichserbschaftssteuer ist nunmeyr zu erwarten. 1910 soll das große sozialpolitische Problem einer Arbeiterwitwen= und Waisenversorgung ins Leben treten. Ein bis zwe Jahre darauf wird es mit der Herrlichkeit des Inve lidenfonds vorbei sein. Anstatt für die Deckung neuer Ausgaben Einnahmen zu finden, hat man es lange Jahre vorgezogen, die Last einfach auf den Invali denfonds zu wälzen. Das war erklärlich, aber weitschauend war es nicht. Wenn ich nach Uebernahme meines Amtes den Finger in diese Wunde legte und mit allem Nachdruck eine schleunige Remedur verlangte, so war leider nicht viel zu retten. Der Staatssekretär geht sodann auf den neuen Etat im Einzelnen ein, dessen Ziffern ja durch die Veröffentlichung in ihren Hauptteilen allgemein bekannt sind und weist darauf hin, daß angesichts der ganzen Sachlage eine Sanierung der Reichsfinanzen nicht meyr zu umgehen sei. Wir erachten, so führt Redner weiter aus, die Erschließung weiterer Einnahmequellen für dringend notwendig. Die vorbereitenden Arbeiten sind schon so weit gediehen, daß die Einbringung der erforderlichen Vorlagen beim Bundesrate in allernächster Zeit erfolgen wird.(Hört, hört! bei den Sozialdemokraten.) Ueber den Inhalt kann ich noch keine Mitteilung machen, aber direkte Reichsstenern werden Ihnen die verbündeten Regierungen nicht vorschlagen. Sie würden tief einschneiden in die Gesetzgebung, in die Verwaltung und die Kontrolle. Die Regierungen bedauern tief, daß das Verlangen nach direkten Steuern, auch in nicht sozialdemokratischen Kreisen, immer mehr Anklang findet. Man beruft sich immer auf das Beispiel der Erh schaftssteuer. Davon wird ja nur ein Teil der Bevölkerung berührt; denn der Mensch stirbt in seinem Leben nur einmal, während bei anderen direkten Steuern eine fortgesetzte alljährliche Kontrolle der Vermögensverhältnisse aller Steuerpflichtigen im Reiche notwendig würde. Auch in der liberalen Schweiz ist man der Auffassung, daß die direkten Steuern dem förderativen Charakter des Staates Abbruch tun. Der Widerstand der verbündeten Regierungen gegen die direkten Steuern ist nicht Eigensinn, sondern geht hervor aus dem Pflichtgcfühl gegenüber dem Staate. Nach der einmütigen Ueberzeugung der verbündeten Regierungen wird deshalb die weitere Sanierung der Finanzen des Reiches nur auf dem Gebiete der indirekten Steuern erfolgen können. Gerade hier fehlt es nicht an den nötigen Ginnahmequellen, und der weitere Ausbau der inbirekten Steuern läßt sich unter Berücksichtigung berechtigter volkswirtschaftlicher und sozialer Forderungen im weiten Maße durchführen. Ich erinnere nur an die Förderung der heimischen Bodenproduktion(an die Branntwein=, Zucker=, Tabakssteuer). Wir waren und sind auf das Gewissenhaftoste bemüht, den betr. Steuervorlagen eine Gestalt zu geben, die auf die Bedürfnisse des Erwerbslebens, auf die Inz weteiterstandes umd auf die Leistungsfähigkeit der Steuerzahler Rücksicht nimmt. jene Aenderung des§ 2 des Flottengesetzes ist meyr eine militärtechnische Frage als eine militärpolitische. Wir wollen den jetzigen Bestand unserer Schiffe auf die Höhe bringen wie es bei anderen Nationen der Fall ist. Den Beweis für die Notwendigkeit werde ich in der Kommission erbringen (Fortsetzung im 1. Blatt.) Die Steinbacher Revolte vor dem Schwurgericht. S& H. Meiningen, 27. Novbr. Unter großem Andrange des Publikums nahm heute vormitag vor dem hiesigen Schmurgericht, der umsangreiche Landesfriedensbruch=Progetz. deiue; Aufang, über dessen Vorgeschichte wir bereits gestern berichteten. Nach Eröffnung der Sitzung richtete de dann die Vernehmung der Angeklagten. Der erste, der Rädelsführerschaft Angeklagte. Gigrf: Sie sollen geschrieen haben, das sei ein elsct escise. 2is huich die Aeschicge sen. wolle. lausen, nachdem er dem Polizeidiener noch zugerufen habe: „Heinrich, zieh den Säbel!“ sei dann dem Davoncilenden mit mehreren geklagte du, day er vem, die Beine geworsen, und päter eine Soeibe der an Hepgiperigg, wan,#ae trümmer: babe, ach icht gehärt. Das sguten der Haus habe er ledoch, vroch9 Vetgzlagte angibt, auch Sturmglocke soll, wie der Angeklagre ang nur deshalb erfolgt sein, Im gäsen Pger=gozen. Parteien sei Lay gificgen Wirtschaft nur den Zweck eik üider die Goie, Genstuse doerk Lupgriend.8e. wien Per., P-Geheshelaie Müiser auis Schlagt doch die Kerse Fensterkreuge schon drini“, Soigg#er grawall nich vieien vui grchse, eä vermestern und seien sehr oft vorgekommen, IApz, P Bohenszet, giß vertretender Bürgermeister Gastwirt Bodenstein giot eine Darstellung der Vorkommnisse, die sich mir unserer ersten Veröfentlichung deckt.„Wacden.s7. verfolgt von der Menge, glücklich ins Haus gelangt sei und dieses verschlossen hatte, habe das fast drei Stunden währende Haberfeldtreiben begonnen, dessen Lärm sich immer mehr gesteigert habe. Um dreiviertel eins habe er das Licht in der unteren Wohnung ausgelöscht und sei nach oben gegangen, wohin auch der im Hause befindliche Brandmeinter Helbing mit seiner Frau und seiner Mutter geflüchtet war. Während dieser Zeit zertrümmerte die Menge drei Feuster der Wohnung und schoß einem Revolver hinauf. Gegen 1 Uhr ertönte die Sturmglocke und er glaubte es sei wirklich Feuer. Gleich darauf aber habe man aus der Menge oie Rufe gehört: Wenn wir nur Holz und Reisig würden wir sie schon herausbringen. Nach Abzug der Menge, die schließlich durch die Gendarmeri# zerstreut wurde, seien immer noch Steine ins Zimmer geflogen und der Brandmeister Helbig je mit seiner Familie infolgedessen die ganze Nacht über in seinem Hause verblieben. Auf die Fragdes Staatsanwalts, weshalb er nicht einmal hinausgegangen sei, meinte der Zeuge, dann hätte er sicher sein Leben riskiert.— Die Verhandlung wird darauf vertost. Der Bau der Stadthalle in Hagen # Hagen, 29. November. Eine öffentliche Volksversammlung, die gestern abend im Weidenhossaale stattfand, beschäftigte sich mit der Verwirklichung des nun schon seit Jahres frist schwebenden Stadthallenprojeltes. Die Vor geschichte des Planes ist allen Burgern hinlänglich, bekannt, sodaß es sich erübrigt, an dieser Stelle noch mals darauf hinzuweisen. Die geurige Ver sammlung, die übrigens im Interesse der überaus wichtigen Frage sehr gut einen weit besseren Besuch verdient hatte, leitete Oberbürgermeister Cuno, der sich in längeren Ausführungen mit dem wärtigen Stand der Angelegenheit vefaßte. Als man seinerzeit die Errichtung der Halle angeregt, da sei es nicht mit Unrecht von verschiedenen Seiten als ein kühnes Unternehmen hingestellt worden, zu dem den Kostenpunkt von 1200000 Mt. erreichenden Projekt auch die Bürgerschaft mit heranzuziehen und zwar mit der Hälfte des geforderten Betrages. Doch schon damals sei er der Ueberzeugung gewesen, daß der Opfersinn der Hagener Einwohner sich auch in dieser für alle Kreise so wichtigen Angelegenheit betätigen werde. Die Skeptiker jener Zeit seien heute eines besseren belehrt worden, denn bis zum gestrigen Abend hätten die freiwilligen Zeichnungen bereits die Summe von 517000 Mk. erreicht und nur noch 8°1000 Mark fehlten, um dem Werk den Schlußstein einzufügen. Doch dieser immerhin noch nennenswerte Betrag müsse nun bis zum Ablauf des laufenden Jahres sichergestellt sein, solle nicht das ganze Projekt doch noch in Frage gestellt werden. Dies Letztere zu verhindern, sei der Zweck der gestrigen Versammlung. Wenn er bisher persönlich der Stadthallenfrage die wärmste Sympathie entgegengebracht habe, so gälte es für ihn doch andererseits als Stadtoberhaupt auch, im allgemeinen recht nüchtern zu rechnen Er habe es bisher stets als seine Aufgabe betrachtet, die Frage im Auge zu behalten, ob der von der Bürgerschaft aufzubringende Betrag von 600 000 Mark auch auf den Stadtsäckel übernommen werden könne. Auf allen Gebieten sei in der Stadt in den letzten Jahren ein erfreulicher Aufschwung zu verzeichnen und mancher Schritt wurde getan, um die bisher in kleinen mittelstädtischen Verhältnissen weise er diesbezüglich auf andere Städte des Industriebezirkes, in denen der Steuersatz auch nicht niedriger sei. Aus der Verwirklichung des Projektes erhoffe er insofern auch einen weiteren Vorteil, als gewiß manche, die unsere Stadt um seiner herrlichen Umgebung willen sehr gern als ihren Ruhesitz erwählen würden, bisher Anstoß daran nehmen konnten, in unseren Mauern nicht eine würdige Kunntstätte gesunden zu haben. Eine Stadt, die ihre Aufgabe voll will, müsse auch dem Kunstsinn ihrer Bürgerschaft Rechnung tragen und so habe er aus aul diesen Gesichtspunkten heraus die Ueberzeugung gewonnen, daß die Stadthalle der weiteren Entwickelung unserer Stadt nur dienlich sein könne. Es ci jetzt an der Bürgerschaft, die letzte Kraft und den ganzen Opfermut aufzubieten, damit noch vor Tores= und Jahresschluß nicht nur die geforderten 100000 Mark freiwilliger Beiträge sichergestellt seien, sondern auch die Stadtverordnetenversammlung über die Bewilligung der städtischerseits zugesicherten Summe entscheiden könne. Nach diesen von der Versammlung sehr beifällig aufgenommenen Ausführungen des Oberbürgerneisters Cuno ergriff Rechtsanwalt Dr. Cremer das Wort, um vom Standpunkt des Theaterwesens die Gründe zu beleuchten, welche es notwendig machen, daß eine Stadthalle errichtet werde. Der Redner erinnerte an den gewaltigen Umschwung, den das gesamte Theaterwesen innerhalb der letzten 150 Jahre genommen. Während man sich früher selbst mit den primitivsten rechnischen Einrichtungen begnügen zu müssen glaubte, stelle man heute an ein modernes Theater die höchsten Anforderungen und zwar nicht nur in künstlerischer, sondern auch in technischer Beziehung. Bezüglich der Finanzfrage habe er zu erklargn, daß für den jetzigen Saal jährlich ca. 14 bis 15.000 Mark von seiten des Theatervereins aufgebracht würden. Wenn der Bau der Stadthalle verwirklicht werde, dann sei es möglich, für billiges Geld die Vorstellungen bieten zu können, weil ja dann wahrscheinlich auch der Besuch stetig wachsen werde. Die Mehreinnahme komme selbstverständlich dann auch der Stadthallengesellschaft zugute. Im könne ein eventueller Steueraufschlag höchstens 3—— Prozent betragen. Nicht nur das jetzt erworbene zu erhalten, sondern vor alle auch es weiter auszubauen, sei Pflicht unserer gesamten Einwohnerschaft. Als die Bewegung eingeleitet worden sei, habe man verschiedentlich die Aeußerungen hören müssen, daß man den idealen Opfersinn der Hagener Bürger überschätzt habe, wenn man von ihm eine freiwillige Spende von einer halben Million erwartete Es freue ihn, konstatieren zu können, daß ihn sein Glauben an diesen Idealismus nicht geStädtischer Musikdirektor Laugs nahm hierauf Gelegenheit, den Anwesenden die Frage der Errichtung einer Stadthalle vom musikkünstlerischen Standpunkte aus ins Licht zu stellen. Er erinnerte daran, wie sehr gerade in unserer Stadt das Musikinteresse wach sei. Davon legten die Konzerte der Konzertgesellschaft in erster Linie ein beredtes Zeugnis ab. Weiter sei dazu ins Feld zu führen, daß hier circa 60 Männer= chöre die edle Gesangskunst eifrig betreiben und keistungen herausbringen, bisher in kreinen mitlerna lebende Stadt Hagen in größere hinüber zu leiten, und so habe auch er seine Aufmerksamkeit allen günstigen Bestrebungen der Stadt gern gewidmet. Das Musikleben der Stadt sei mit Musikdirektor Laugs zu einer nie geahnten Vollkommenheit gediehen, aus den kleinlichen Verhältnissen des früheren städtischen Orchesters sei unser gegenwärtiges Orchester, das sich bereits in der kurzen praktischen Betätigung einen Ruhm errungen, herausgebildet worden. Dank dem unermüdlichen Bemühen des Theatervereins habe das Theaterwesen eine Wandlung zum besseren durchgemacht und es steye heute in bezug auf künstlerische Leistungen mancher großeren Stadt nicht" nach. Wenn wir also an den letzten Jahren eine Reformation des gesamten Kunstlebens unserer Stadt erlebt hätten, so sei damit noch keinesfalls unsere Aufgabe erfüllt, vielmehr sei es nunmehr eine dringende Notwendigkeit, einen würdigen Kunsttempel zu schaffen, damit uns das Errungene auch erhalten bleibe und sich weiter Abgesehen von den künstlerischen Gesichtspunkten bitte er aber auch das Augenmerk auf die allgemeine Lage der Stadt richten zu wollen. Hagen sei gewissermaßen der Mittelpunkt eines weiten Hinter landes im Industriebezirk, unzählige Fremde treffer sich in unseren Mauern, was liege denn da nun auch näher, als dieser hier zusammenströmenden Bevölkerung Gelegenheit zu geben, sich in einem großen geeigneten Raum zusammen zu finden. Zwar habe das in der Jetztzeit reich gestaltete Vereinsleben seine Schattenseiten, weil viel gefeiert werde, aber schließlich sei auch dieses naturgemäß, denn nach der schweren Arbeit der Woche fände man sich gern einmal zu einer Feier zusammen. Oft schon sei an die Stadt die Frage herangetreten, ein größeres. Provinzialfest etc. hier zu feiern, aber schließlich habe man sich ablehnend verhalten müssen, wegen des Mangel an den erforderlichen Räumlichkeiten. In dieser Beziehung würde die Stadthalle gewiß von besonderer Bedeutung werden. Die praktischen Fragen der schwebenden Angelegenheit, ob die Aufwendungen der Bürgerschaft sich lohnen würden und auch zu verantworten seien, könne er mit einem bedingungslosen„Ja“ beantworten, weil insbesondere auch der Geschäfts verkehr bei dem gesteigerten Fremdenverkehr Der in die Debatte geworfene Vorwurf, daß mit der Bewilligung städtischer Mittel für die Stadthalle der Steuersatz noch weiter in die Höhe gehen müsse, sei an sich allerdings berechtigt, doch verdie das Durchschnittsnireau weit überschreiten. Weiter erinnerte er an die Konzerte des städtischen Orchesters, an die stets sehr zahlreich besuchten Kammermusikkonzerte, die durchweg zahlreicher besucht seien, als dies beispielsweise in Köln der Fall sei. Als erste technisch: Schwierigkeit, die sich bei den gegenwärtigen Verhältnissen der Ausübung der Musik in den Weg stellen, ist die Podiumfrage zu bezeichnen. Bei größeren Chorwerken wird dadurch, daß die sämtlichen Mitwirlenden nicht auf einem Podium Aufstellung finden können, die Wirkung nicht unbeträchtlich beeinflußt. Dazu kommen noch die Mängel der Akustik 2c. Wenn trotz alledem in Veranstaltungen doch Mustergültiges geboten werde, so sei das doppelt anzuerkennen. Unsere Stadt, die in musiktünstlerischer Beziehung einen guten Ruf genieße, habe die Ausgabe, diesen sich für alle Zukunft zu sichern. Auch er richte, gleich seinem Vor.= an die Bürgerschaft die Bitte, das Werk idealen Gemein= und Kunstsinns bald erstehen Oberbürgemeister Cuno wies darauf hin, daß er bereits seinerzeit, als die ersten Schritte eingeleitet wurden, mit dem Regierungsbaumeister Moritz in Köln wegen des Stadthallenbaues konferiert habe. Jetzt, nachdem die Sache so weit gediehen, habe er den Herrn nochmals gebeten, sich über die Errichtung der Halle zu äußern und er freue sich, daß Regierungsbaumeister Moritz zugesagt habe, in der heutigen Versammlung seine Ansichten zum besten zu geben. Regierungsbaumeister Moritz=Köln bestieg nunmehr das Podium, um, wie er zu Anfang seiner Auslassungen bemerkte, sich nur über die rein technischen Fragen zu äußern. Auch er zollte dem Opfersinn der Hagener Bürger große Anerkennung, denn sie hätte durch ihre Tat manche größere Stadt beschämt. Aus diesem Ergebnis heraus werde die Gewähr für eine baldige Verwirklichung des Baues geboten und durch das Interesse der Bürgerschaft ferner auch ein stets gefüllter Theatersaal wenigstens in etwa gesichert. Die Grundidee für den Stadthallenbau sei, ein Gebäude zu schaffen, welches drei Zwecken zu dienen imstande ist und zwar zunächst als Theatersaal, dann als Konzertsaal und endlich als großer Festsaal für Volks= 2c.=Versammlungen. Diese 3 Zwecke lassen sich wohl in einem Gebäude, keinesfalls aber in einem Saal bezw. Raum unterbringen. Dramatische und theatralische Vorführungen bedingen einen Raum von ganz bestimmten Formen, denn man wolle in einem Theatersaal nicht nur gut hören, sondern auch gut sehen. Aus dieser Grundbedingung ergibt sich, daß ein Theatersagl mit„gpenem Parbettboden die übrigen Zwecke nicht erfüllt. Westfälisches Tageblatt. General=Anzeiger für Hagen und Umgegend. Anders liege es allerdings mit dem Konzertsaal, denn none meite. mun hier zugegeben werden, daß er in der enenen Ausführung den akustischen und on## schen Anforderungen gewiß genügen würde. Allcr dings muß für einen weitmöglichsten Ausbau der Bühne gesorgt werden, damit die Ausführenden entereinander Fühlung nehmen können und dadurch der Gesamteindruck gesteigert wird. Ferner müsse eine Orgel mil eingebaut werden, um die Aufführung solcher Werke zu ermiglichen, in denen dies Instrument eine Rolle spielt. Einen großen Versammlungssaal zugleich als Konzertsaal auszubauen, lasse sich ohne große technische Schwierigkeiten nicht leicht ermöglichen. Wohl könne in dem betreffenden Raum ein für ca. 2000 Menschen berechnetes Konzert gegeben werden, allein klassische Musik werde nie in ihm recht zur Geltung kommen. Es bestehe die Notwendigkeit, um das Projekt in befriedigender Weise zu lösen, zwei Räume zu schaffen. Von den verschiedenen Richtungen des Theaterraumes käme für die hiesigen Verhältnisse das sogenannte Rangtheater in Beiracht, das so gedacht ist, daß das Parterre ein Parkett einnimmt, auf ihm erhebt sich sodann ein erster Rang und darauf ein für die billigen Plätze, von denen jedoch die Aus sicht nach der Bühne durch nichts beengt wird, berechder 2. Rang. Bezüglich der Form des Theaterbaues in Hagen äußerte sich der Referent dahin, daß man etwas Gutes schaffen müsse, denn es sei doch wahrscheinlich, daß ein solches Bauwerk vielleicht in dem Zeitabschnit: von 100 Jahren in Hagen nicht mehr errichtet werde. Man solle also die Geldmittel nicht zu knapp bemessen, damit der Architekt dann auch etwas Vollwertides schaffen könne. Dies sei ja ferner auch wiederum auf die Handwerker und Kunsthandwerker unserer Stadt von nicht zu unterschätzender Bedeutung, die aus der künstlerischen Fertigstellung solcher architektonischer Werke manche Anregung schöpfen würden. aufs äußerste angespannt worden und er glaube nicht, daß sich die fehlenden 83000 Mart durch freiwillige Spenden noch aufbringen ließen. Er schlage daher vor. an die bisherigen Zeichner mut der Bitte heranzutreten, noch eine weitere Zeichnung in Höhe von 25 Prozent des bereits gezeichneten Betrages zur Verfügung zu stellen.„ Stadtv. Jahn begegnet dem Vorwurf, daß die Stadthalle nur für die oberen Zehntausend bestimmt sei. Er hoffe, daß der jetzt schon unter der arbeitenden Bevölkerung vertretene Kunstsinn mit der Errichtung der Stadthalle noch weitere Kreise erfasse. Rechtsanwalt Dr. Cremer betonte noch besonders, daß auch kleinere Zeichnungen als 200 Mark entgegengenommen werden. Oberbürgermeister Cuno empfahl den Antrag Doblin zu unterstützen, die Nachzeichnung jedoch ant 20 Prozent sestzusetzen. We.n händle= Kar" Bettermann drückte noch besonders dem Regierungsbaumeister Moritz den Tank der Versammlung aus und empfahl ferner ebenfalls das Grundstück an der Springe für die Stadthalle im Ange zu behalten. Damit war die Besprechung der Angelegenheit erledigt und Oberbürgermeister Cuno schloß gegen 11 Uhr die Versammlung. Was die Frage des Standortes der Halle anbelange. so habe er sich zunächst mit dem alten Krankenhausgrundstück beschäftigt, das er jedoch nicht für geeignet halte. Es sei zwar ohne Frage richtig, daß das Theater ein Geschäftsunternehmen sei und sich in verkehrsreicher Lage befinden müsse, aber er erinnere au dererseits auch daran, daß die auswärtigen Theater gäste, sobald das Theater nicht nur ein paar Minnten vom Bahnhof entfernt, sondern inmitten der Stadt gelegen wäre, auch Geschäftskunden der hiesigen Gewerbetreibenden werden. Dann aber sei der Platz am alten Krankenhaus zu sehr beengt, es müsse ein Teil des Grundstückes erst zur Herrichtung des unbedingt notwendigen Vorplatzes geopfert werden. Der Vorzug bestehe einzig und alloin darin, daß in der Nähe des Theaters Läden eingerichtet würden, die jedoch keinesfalls eine höhere Miete einbringen würden, als sonst in der Stadt. Für einen Theatersaal in dem geplanten Umfang sei das Grundstück also s. E. auf keinen Fall geeignet. Dagegen chabe das zweite in Betracht kommende Grundstück an der Springe mehr die Qualifikationen dafür. Falls man sich dafür entschließen könne, dann werde dort ein herrlicher Platz geschaffen werden. Eventuell entstehende Gebäulichkeiten wurden sich ohne Zweifel mehr dem architektonischen Charatter des Theaters an= oder unterordnen, und die Vorbedingung für ein abgerundetes Ganzes seien gegeben. Es könne dort, da ferner der Raum nicht allzu beschränkt ist, ein Bau errichtet werden, wie er von den anderen Städten des Industriebezirkes gewiß nicht mehr aufzuweisen sein werde, uno um den die Stadt beneidet werde. Oberbürgermeister Cuno gab im besonderen dem Regierungsbaumeister Moritz den Dank der Versammlung zum Ausdruck. Auch er sei zur Ueberzeugung gekommen, daß es besser sei, das Grundstück an der Springe, das er ja ursprünglich in einen großen öffentlichen Platz umwandeln wollte, im Interesse des guten Gelingens der Sache zur Verfügung zu stellen. Direktor Doblin schnitt die Frage an, in welcher Weise der Restbetrag aufgebracht werden solle. Ohne Zweifel sei der Opfermut der Bürger BER UPIGERUNG ! Iserlohn, 28. Nov.(Keine Kroaten.) Die Meldung, daß für den Bahnbau Iserlohn=Schwerte 400 Kroaten angeworben seien ist nicht richtig. Der Bauunternehmer Hetzmann hat sämtlichen Schacht meistern usw. strikte. Anweisung gegeben, unter keinen Umständen einen Kroaten einzustellen. tt Schwerte, 28. Nov.[Tödlich verunglückt) ist in Menden der Rangierer Gerdsmann, Sohn des Polizeidieners Gerdsmann in Westhofen. Beim Rangieren geriet der Unglückliche derart zwischen zwei Wagen, daß er sofort totgequetscht wurde.— [Einen zweiten Verlust) erlitt das hiesige Bahnpersonal durch den Tod des seit langen Jahren hier angestellten Stationsassistenten Feldmann. Herr Feldmann, der sich als strebsamer Beamter allgemeiner Achtung erfreuen durfte, erlag einem tückischen Rückenmarksleiden. Plettenberg, 28. Nov.(Hauseinsturz.) Die Giebelwand des unter der Sundhelle gelegenen bereits unter Dach befindlichen Neubaues stürzte in der vergangenen Nacht ein. Das Mauerwerk hatte höchstwahrscheinlich unter dem Frost der letzten Tage sehr gelitten und ist bei dem Regen des vorgestrigen Tages wieder aufgetaut. g Hattingen, 28. Nov.(Mit dem Dolchmesser.) Der Bergmann Pelka, der in Linden drei Personen mit einem Dolchmesser lebensgefährlich verletzte und dann flüchtete, wurde in der Wohnung seiner Eltern zu Werne bei Langendreer nach heftiger Gegenwehr verhaftet und ins hiesige Gefängnis übergeführt. Er ist er vor kurzem aus Luxemburg, wohin er geflüchtet war, nach Deutschland zurückgekehrt. Erst 22 Jahre alt, hat er schon viele Jahre im Gefängnis zugebracht. 6' Essen, 26. Nov.(Direktor Budde) wird zum 1. Januar aus dem Dienste der Firma Krupp ausscheiden. Direktor Budde, ein Bruder des perstorbenen Eisenbahnministers v. Budde, ist seit 34 Jahren im Dienste der Firma Krupp. Er hatte den gesamten Betrieb der Kriegsmaterialienfabrikation zum Dezernat. ch Aachen, 28. Nov.(Zu einem Sensationsfall) scheint eine kürzlich hier anhängig gemachte Strafsache auszuwachsen. Ein hiesiger Agent und Hypothekenvermittler wurde unter dem dringenden Verdachte der Wechselfälschung und des Wuchers in Haft genommen. In diese Affäre ist noch eine Anzahl weiterer Personen verwickelt, denen gleichfalls Wucherei zur Last gelegt wird. Im Zusammenhang mit dieser Sache wird die Flucht eines hiesigen Anstreichermeisters ins Ausland gebracht. Wie dem „Echo der Gegenwart“ mit geteilt wird, sind schon annähernd 2000 Zeugen in dieser Angelegenheit vernommen. d Krefeld, 28. Nov.[Das große Loos.— Unterschlagung.] Eine hiesiger Wirt gewann das große Los der Wohlfahrtslotterie(75000 Mart). — Ein 19jähriger#aufmann wurde in Uerdingen verhaftet, der angeblich 60000 Mark unterschlagen hat ss Velbert, 28. Nov.(Die Tragödie einer Braut) ist von hier zu berichten. Ein junges Mädchen, das kurz vor der Verheiratung stand, nahm aus Verzweiflung große Mengen von Kleesalz zu sich. Das Mädchen erkrankte sofort. die Wirkung des Gistes war gräßlich. Das Mädchen hatte furcht bare Schmerzen und schrie wie wahnsinnig. Ein Arzt verorduete Gegengift, das auch Erfolg hatte. Das schlimmste wurde verhütet. Die Erkrankte wurde dem städtischen Krankenhause zugeführt; iyr Zustand hat sich etwas gebessert. Die Gründe für die Verzweiflungstat liegen in einem Zerwürfnis mit dem Bräutigam, der in Erfahrung gebracht hatte, daß sich seine Braut eines kleinen Eigentumsvergehens vor einiger Zeit hatte zuschulden kommen lassen. Es war zu einer Szene gekommen, wobei der Bräutigam erklärte, von dem Verlöhnis zuruckzutreten. Das veranlaßte das Mädchen, Gift zu w Merzig, 28. Novbr.(Einsturz eines Tunnelgewölbes.] Am 27. November, abends 11 Uhr, erfolgte im Mettlacher Tunnel infolge eines plötzlich auftretenden Gebirgsdrucks ein Gewölbeeinsturz auf 15 Meter Länge. Die nachstürzenden Gebirgsmassen versperrten den Tunnel auf 28 Veter Sohlenlänge. Personen wurden nicht verletzt. Die Dauer der Betriebsstörung läßt sich noch nicht bestimmen; vorerst wird der Personenveriehr zwischen beiden Endstationen Mettlach und Pontenbesseringen vermittels eines Landfuhrwerkes aufrechterhalten. Der Durchgangsverkehr wird über Seitenlinien geleitet.— Die Strecke Trier=Saarbrücken bleibt infolge des Tunneleinsturzes mindestens sunf bis sechs Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anzeichen des Einsturzes machten sich bereits nach Passieren des um 7,17 abends in Mettlach eintreffenden Personenzuges Trier=Saarbrücken bemertbar, weshalb der Tunnel sofort für die nachfolgenden Züge gesperrt wurde. Ein Streckenarbeiter besand sich während der Katastrophe im Tunnel, blieb aver unverletzt und erstattete die erste Anzeige. Ueberraschen kann die Meldung des Einsturtes kein wegs. Der Mettlacher Tunnel gilt seit langer Zeit als schlechter Bau, in den schon ein großes Kapital für Reparaturarbeiten gesteckt wurde. Kleinere Ein stürze haben sich wiedssholt ereignet. Eine ziemlich erhebliche Schuttrut###g fand am 29. Juni v. J18. statt. Damals muß der Verkehr lange Zeit eingleisig erledigt werden, die Züge durften den Tunnel nur in langsamem Tempo durchfahren. Die Stadt Merzig, in deren Nähe sich das Unglück ereignet hat, liegt im Regierungsbezirk Trier an der Saar und ist durch seine Terrakottafabriken und Stein brüche bekannt. des ihm durch den Unfall erwachsenen Schadens verlangt. Er beziffert ihn aus mehr als eine Million Mark. Der Herr besand sich nämlich auf einer Reise von Stoctholm nach Paris, die er unternommen hatte, um ein seit langer Zeit vorbereitetes Geschäft im Betrage von über 20 Millionen Mark zum Abschluß zu bringen. Infolge der erlittenen Verletzungen war er genötigt, mehrere Wochen das Bett zu hüten, und konnte daher die Verhandlungen nicht führen. Während dieser Zeit starb die andere Partei. und das Geschäft kam überhaupt nicht zustande. Die Essenbahndirektion Münster hat sich bisber nicht entschließen können, diesen Schaden freiwillig zu ersetzen. Der verletzte Passagier hat desla“, nunmehr einen deutschen Auwalt mit der Anstrengung einer Klage beauftragt. — Das Kind im Geldschrank. Zu einer ungewöhnlichen Hilfeleistung wurde die Berliner Feuerwehr nach dem Grundstück Alexandrinenstraße 137 gerufen. Dort besinden sich die Bureaurdume der Zeitschrift„Das Exportfournal“, in denen gegen Uhr der Verleger Kaufmann Goldsann arbeitete, während sein dreijähriges Töchterihen spielte. Plötzlich kroch die Kleine in die untere Abteilung des offenstehenden Geldschrankes und beschästigte sich an der Tür, die nun zufiel. Das Schloß schnappte ein und das Kind war gefangen, da Herr G. keinen Schlüssel bei sich hatte. Der Buchhalter, der den Schlüssel zu dem Geldspind besitzt, war zu Tisch, und so konnte das Mädchen nicht befreit werden. Der geängstigte Vater ließ die Feuerwehr benachrichitgen, die in den Schrank Sauerstoff einführte, nachdem Arbeiter einer Geldschrankfabrik Löcher gebohrt hatten. Nach längerer Zeit gelang es dann auch. die Tür zu öffnen und das Kind zu befreien. Es hatte keinerlei Schaden erlitien. — Eine Million Schadenersatz! Wie erinnerlich, fand im Dezember vorigen Jahres zwischen Hamburg und Bremen eine Kollision des Hamburg=Kölner Schnellzuges mit einem anderen Zuge statt, bei der insbesondere der Schlafwagen arg zertrümmert und seine Insassen zum Teil schwer verletzt wurden. Da nach dem Reichshaftpflichtgesetz vom 7. Juni 1871 die Eisenbahn für den Schaden verantwortlich ist, falls in ihrem Betriebe ein Meusch getötet oder verletzt wird, hat ein Passagier erster Klasse, der den Schlafwagen benutzte und nur durch ein Wunder dem Tode entronnen war, von der Eisenbahn Ersatz Briefkasten. Nr. 220. Stellen Sie dem Mann eine bestimmte Frist, bis zu welcher Sie Abhilfe des Uebelstandes verlangen. Kommt er dann seinen Verpflichtungen nicht nach, verklagen Sie ihn auf Schadensersatz. In diesem Falle übergeben Sie die Sache am besten einem Rechtsanwalt.„ K. F., Webringhausen. Versuchen Sie doch zunächst, auf alle Fälle die Zeugen ausfindig zu machen. Wenn Sie diese haben, können Sie mit Leichtigkeit klaabar vorgehen. ET Scotts Emulsion bringt für den Körperbau, bei Abmagerung. nach Krantbeiten, bei Überarbeitung, während der Schwangerschaft, beim Stillen, in der Jahnzeit. bei Appetitlosigkeit. Scotts Emulsion besteht nur aus den reinsten Rohmaterialien, und ausschließlich der feinste Norwegische Dampftran Nur echt mit dieser wird da zu Marte—dem Fischer der teurer als andere — dem Garunie= Transorten, aber auch schen Verfahre z. weit nährkräftigerist. Scotts Enulsion wird von uns ausschließlich in großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß. sondern nur in nn Originalflaschen in Karton mit unserer Schutzmart### rischer mit dem Dorsch). Scoit& Bowne, S. m b. 4., ulankin:: u. M. Bestenbiene: Feinster, Medizinal=Lebertran 150.0, prime Gluserin 50,0. unterphosphorigsaurer Kalk 4.3, unterphol#horin#aures Narron 2,0, puld. Trägant 3,0, feinster arad. Gummt pulv. 2,0, destill. Wasser 129.0, Altohol 11.0. 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Nachdruck verboten. 17 44 123(3000] 6c6 717 35 802 66 1050 131 73 88 94 2°2 nn7 804 18 500 951 73 2017 402 96 533 740 802 71(600] 8201 819 /500/528 30 36 817 475; 147 51 625 765 70(600) 928 6149 316 730 63 6291 864 993 34 62 5=0 62) 740 70(3000] 829 8087 127 491 618 703(600] 831 73. 719(1000 39 319 48 9026 73 K2 176 220 31 60 835(3000] 489 518 627 711 10 15 160 970 13000] 11085 249 643 45 1000) 617 84 708 24 902 12222 324 97 406 5·2 635(8000 979 18114 2·8 58 846 932 14083 500 116 66 451 649 01 845 834(600) 94 15096 212 67 316 72 418 09 712 32 809 55(600] 16298 350 652 916 a1 91 17003 416 880 13846 19177 283 8.8 90701 500 79 336 747 40 21211(1000] 482 511 83 632 47 714 22296 303 61 400 15 609(1000) 96 1000] 762 887 968[500 23061 147 313 448 61 770 828 24101 214 48(600 310 32 602 620 761 843 941 54 25002 81 64 128 305 600 672(3000) 709 68 83 26110 328 512 53 733(3000) 94 945 27051 297 520 715(600, 832 979 26272 80(1000] 96 543(500) 47 89 641 63 716 68 873 906 29413 28 549 1000) 766(1000] 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570 82 701 92 801 70 283195 651 68 664(1000] 714 82 8001 264074 162 262 898 906 295128 30 81 18000] 478 626 286159 394 504 69 724 81 829(600) 2 297173 61 967 395 50° 921 Verichtigung: In dei 7.a7 mittagbliste vom 27 Novemder ies 189010 mit 1000, 219473 und 228397 mit 5000 Mk. 259766(1000) statt 250007(1000) mit 500 Ml. 19. Ziehung der 5. Klasse 217. Kgl. Preuß. Latterie. [Von 6. November bis 4. Dezember 1907.) Nur die Wewenne üder 240 Ml. m den bet##ßenden Num nern in Klammern beigefugt.(Ohne Gewigr.) 28. November 1907, nachmittags. Nachdruck verboten. 64 340 41 52 449(3000) 840 876(1000] 83 1082(3000) 354 748 928 92 93 2071 91 323 50 6- 443 722 26 66 941 67 83 3016 267 399 508 49 939 4200 42 61 343 46 616 500] 959 6380 Go52(3000 129 369 76 414 65 625 909 95(3000] 7129 452 1000] 82 817 922 23 8023 106 232 46 69 782 604 S4 64 77 9247 356 455 633 736 10223 67 466 660 736 986 11023 216 90 330(500] 519 600) 78 828(1000 89 908 12005 98 296 396 788 13051 163 66 402(1000 632 39 80 888 912 14010 260 416 75(500 669 76 635 758 977 1600 15007 111 255 541 94 628 54 922(600) 16724 17636 801(500) 926 18070 77 251 379 689(600) 745(600) 855 72 999 19028 169 83(1000) 220 694 760 826 S4 954 69 20168 269 333(600) 878 81 21009 27 809(500) 48 77 22034 50 210 69 368 411(600) 43 94 767 833 23141 836 ,1000) 684 932 24038 153 315 492 902 43 56 25210 55 894 644(500] 26383 617 83 761 27173 239 378 500 S 1500) 703 69 907 28036 49 61 414 514 85 92 600 667 743(500) 917 29080 90 145 366 1000] 735 64 898 983 90 30193 586 3000 642 779 81384(500) 560 647 780 32140 204 51(500) 55 97 306 48 76 544 58 716 76 77(500) 94 886 904 83086 571 674 975 34040 44 151 499 614 35016 22 140 65 662 63 601 77 86100 235 360 605 607 60 716 87234 313 61 710 961 89012 186 92 94 467(2000] 510 619 45 693(1000] 906 63 39169 279 347 714 66 896(1000 40324 93 486 650(500] 41011 S4 211 66 3000] 673 99 978 42011 245 51 367(3000] 415 511 67 661 955 86 43625 672 97 44031 120 428(600 803(500] 30 45218(500) 320 44 49 476 507 948 46032 244 79 31“ 512 23 24 84 724 62 978 47146 1000) 259 69 349 1000 67 902 67 81 48063(5001 417 20 507 684 796 994(1000) 48134 93 312 16 60 786 681 502.9 406 849 965 S 1063 116 60 205(500] 496(500] 510 738 52172 1000 342 92 486(500 503 94 686 776 839 93 63040 54 113 673(1000) 741 846 64142 269 749 68 56021 117(500 45 212 612 600 34(3000) 704 75 923 56·93 320 57 67253(3000] 605 649 66 78 975 58227 414 79 569 667 88 923 59315 629 58 633 781 867 971 63082 196 205 4°9(600) 61 613 786 804 90(600) 992 61220 770 77 969 150001 62139 333 470(3000) 957 67 63072 100 48(1000 318 32 708 59 64217 34 60 76 400 669 732 897 943 65035 134 259 301 449 66 579 817 923(1000), 64 89(1000 G60 431- 238 3000 307 593 635 87 788 870 3000) 67289 401 546 64 91 628 64 68 53(1000) 202 361 437 543 57 678 816 940 63 80 69026(500] 235 48(600) 65 67 834 76 91(3000] 931 57(500 7.0028 210 696 71042 165 84 237 393 423 794 808 949(600) 52 97 72047 279(500 331 38 568 987 7 3462 806 18 65 74176 400 1000) 586 666 68 77 718 916 7 5027 110 74 83 413(500) 66 94 646 667 727 821 28(500 34 53 992 76124 51 84 321 451 636 711 93.818 996 79092(500) 146 208(1000) 392 606 715(1000) 70072 276 465 84 587 699 774 850„ 80047(500) 166(600) 346(500) 554 677(600) 842 81259 75 323 519 809 97 924 47 48 ·3 90 82477(3000) 666 72 81(60000) 83028 40 194 963 483 1000) 028(30000] 33 B4012 253 321 40(3000) 76(1000) 923 85079 246 75(500) 82 834 687 86240 570 88 705 600 853 56 88 955 78 97048 64 167 466 635 611 B6008 85 201 10 29 71 448 718 800 49 89003 146 210 345 542 684 898 929 90007 206 370 633 89 792 91318 60 91 690 625 802 900 46 92012 146 654 763 93077 218 36 324 427 87(1000) 750 94133 43 462 607 1000) 724 821 50(600) 941 68 77, 85032 228 554 92 99 804 66 8 962 96336(500) 469 592 777 946 85 97•29 319 42 450 641 40 98110 25(3000] 301 494 587 602 97 865 72 99533 669 995 91 100085 542 896 101164 208 526 1000] 72 607(500 724 70 814 60 102068 148 267 833 415(1000) 82(1000) 997 103049 60 224 515 757 951 1044042 176(600 235 73 359(500] 465(10 0] 637(500) 10501S 31 33(500] 37 237 326 49 61 650 103162 58 77 93 476 833 64 107022 89 302(600 57 466(500, 542 954 83 108364 492 629 709(500 834 76(1000) 109125 202 694 725 77 110081 342 630 963 111309 749 84 112029 36 67 174 90 288(600) 810 837 79 932 113126 231 332 659(500 75 766 808 906 114030 33 129(500 90 36 449(500 92 3000 564(500) 685 66 500) 99 747 92 919 115136 215 458 92 628 110141 91 230 77 618(1000) 30 74 733 870 991 93 117238 99 332 476 609 807 118266 304 604(500) 119099 13 885 777 996(500 120030 130 213 524 794 121486 99 662 77 a97 122353 122837 (900 55 94 949 124040 81 104 608(1000) su7(1000] 909 27 62 25467 532(3000) 95 116082 162 203 75 1500) 81 604 17 726 972 84 1600] 127417 605 769 902 65 500] 128063 231 69 738 848 948 129271 485 87 632 66(1000 68(3000) 606 988 130245(5000) 76(1000) 899 861(600) 97O 131051 101 200 27 807 721 192133 aui uuf(1000) 133383 96 408 517 63(600) 728 50 134070 275 861 703 842 966 136075(600] 166 274 810 90 687 689 799 186011 111(600] 448 68 671 702 /8000) 87 o61 60 137331 417 62 664 78 393 43 63 188269 349 454 71b 832 943 87 65 139044 91 104 28 258 364 97(600 429 64 667 92 366 937 36 92 140602 713 91 863 141172 232 49 906 663 1000 von 142017 ar0 222 400 661 70 16000) kus 148140 62 270 418 655 42 T09 b0 a2 1000 9T 144060 94 558 64(3000 646 921 45 145271 359 444 Tn 660 146114 353(1000; 469 617 766 810 147169 74 248 313 15 424 610 82 ba2 981 36(1000] 143134 180 223 307 28 429 149133 1600 69 207 395 480 159113 875 494 93 685 500) 79 749 64(600) 916 17 68 151069 60 173 476 94 95(3000] 504 3000 14 674 152124 1000 72 96 206 454 808 76 955(5000) 90 153021 255 612 649 796 887 928 154479 655 672 77 155007 177 396 662 646 767 817 902 6S 156270 625 906 79 157028 96 166 278 644(500) 644 75(3000 961 1331·2 639 82 159113 60384 16·178 91 365 466 3000 668 790 897(500 90 162006 14 153 1000] 65 210(1000 1S 62 327(600 74 463 500 517 896 967 500 163002 363 900 164026 203 36 658 103027(500) 131 392 532 721 2 900 163033 35 37 61 63 74 265 316 24 25 61 65 510 600 829 167290 631 92 653 736 991(160100 e5. 935 4. 1881, 5 82 3000 29 Gottesdi Größere evangel. Sonntag, den I. (1. Adven (Kollekte zum Besten Mission.) In der Johann Morgens 10 Uhr: 8 Pastor Lenssen Nach dem Gottesdien Abendmahl. Pastor Bertrar Nachmittags 2 Uhr: dienst. Pastor Be Abende 6 Uhr: Pre Superintendent(8 In der Luthe Morgens 10 Uhr: Pastor zur Niek Nachmitt. 2 Uhr: dienst. Pastoi D Der Abendgottesdie In der Christ Morgens 9½ Uhr: Pastor Grawer Nach dem Gottesd und übendmahl. Morgens 11¼ Uhr, dienst. Hilfspredi Evangelische Kird Eppenhau Morgens 10 Uhr: dienst. Predigt. Pastor Koetter. Nachmitt. 3 Uhr: Nachm. 3½ Uhr: Jun Evang.=reformier Hagen (Missions Morgens 10 Uhr M ssionsinspektor aus Baimen. Morgens 11¼ 1 gottesdienst. Pe Na mittags 4 Uhr hause an der Wi feier. Redner: Mi Spiecker und Bener, Bertram, Donnerstag, den Aben.s 8- Uhr:( stunde im Jüngl 356 454 68 624(600) 69(1000) 160121 59 76 237 46 52 330 406 52 637 890 7 0098(600 183 724 68 171073 78 167 221 443 866(500 172281 847 463 1000) 85 617 778 811 72 17.8096(1000] 202(1000 56 36 385 600 401 79 516 85 654 706 44 174138 602 3 679 824 17 9116 44 326 60 82 449 77 550 811 996 1761 1 53 807 9 97. 17705: 64 149 261 65 359 647 9ue 178133 222(3000) 83 557 669 964 82 1000] 91 3000 93 600, 179074(500 403 7 SS 20133 3000 648 965 181064 172 252 191280 Sy 121 600 793 802 912 183131 231 656 674 184123 258 818 500 Er 00 92 3000) 723 956 185157 400 17 42 726 851 600 18512S0 94 437 71 67(500] 534 44 621 61 64 3000 969 73 61 187119 2) 222 77 873 747 61 5001 188367 431 62 30 677 98 671(600) 72 354 900 189043 71 302 639 691 93 704 41 940 96 990462(1000 845 51 191239 312 47 958 192094 S0b 669 642 3000 a75 193064 79 95 674 20 769 91 62(1000] 1B4174 310 12 67 609 18 68 78 710 851 940 81(3000) 195086(1000 125 1/3•0) 359 469 684 697 810 68(1000) 195269 938 478 624 708 823 907 50 197069 319 95 874 930(1000) 83 194420 642 64 90 630 43 755 618 978 199194 249 320 442 77 622 56 655 2 00032 270 4o2 617 22 909 201248 848 629 900 20) 007 14 674 658 991(600] 203072 104 292 596 608 78 88 917 PC4089 457(500) 719 28 363(1000] 205095 218 32 43 324 87 447 514 689 783 206013 13000) 172 207 613 833 609 94 207107 60 229 785 807 10 500) 79 975 98 206256(1000 847 617 209139 214 506 16 774 865 926 34 31 210042 256 527 619 782 817 63 993 21:092 192 464 644 765 914 83 212074 76 318 96 440 642 830 213 487 69 585 613 41 755 967 214078 306 19 416 27 625 708 88 946(500] 216031 1000) 425 58 678 614 971 216046 72 144 210(10000 78 319 536 940 30001 217003 44 67 100 808 85 461 6s 69[8000) 651 864 218166 234 560 849 219173 820(1000) 79 744 808 220417 597 689(500] 744 822 900 221698(1000, 306 946 222196 214 424 909 42 72 223008 282 506 224040 25 09 962 226228 38 873 99 498 663(6000 640 707 972(6001 226313 544 705 40 863 62 68 2·27155 218 64 888 410 764 922 63 87(1000] 228070 73 157 69 222(3000] 617 80 610 26 46 865 999 229037 71 336 79 619 1000) 740 811 908 280140 277 326 86 682 723 221325(600 462 634 92 96 639 740 81 9•4 3000] 232231 326 64 765 963 233002 41 150 70 224 90 330 736 832 46 976 254046 125 95 283 401 16(600, 667 792 235001(1000 56 317(2000) 60 422(3000 68 503 887 336039 166 801 42 400(1000) 23 78 609 726 984 237034(1000] 174 30001 492 510 644 741(3000, 881 930 238066 284 486 694 782 962 230166 319 1000 67 401 86 635 59 702 637 240040 242 306(1000) 497 682 890 241212(500) 49 618 62 396 242164 220 628 716 302 12 906(1000] 243216 S1 87 814 1 44085 117 336(500 464 668 77 248043 112 306 61 99 421 38 626 246140 333 418 653 247860 6o7(1000] 891 248234 67 902 44 76 676 722 939 249004 23 44 994 624(1000) 637 79 777 318 32 903 36 250168 213(500], 74 809 21 94 261472 526(600 38 645 600) 779 803 7 922 262077 182 281 648 651 778 860 935 283676 949 77 1600) 85 264124 287(500 670 9S 628 716 968 230-00 142 961 465 728 910 80 250081 800) 65 145 94 250 442 634 47 69 706 257170 221 67 99 608 763 94(600] 813 258189 618 1 686 782 259 48 213(50000) 87 418 28 87 671 648 62 806 964 260014 186 217 820(3000] 94 85 416 668 688 780 983 82 91134 91 817(1000) 468 677 700 262116 30 73 692 975 463081 75 110 617 60 650 74 26-4690 685 808 26 265165 276 367(3000) 421 48 79 629 632 343 75 200271 01 762 1000 677 1000) 267155(60000] 279 345 5f1 268860 609 716 53 91 885 269217 90 39S 309(9000 X7H00s S10 u0(1000) 94 338 400 So3(8901 7R 9TI 2 71180 209 99 687 642 723 74 904 272178 665 680 716 931 920 68 273119 30 86e 274300 99 480 620 61 751 940(600] 276012 252 876 448 578 90 670 276098 232 460 90 666 654 839 277006 101 269 313 611 19 91s 98 baa 970408 67(1000) 27 9006# 371 443 723 361 968 80 .X— I. Jos enn and and 281233 601 722 85 837 Som ubb n 29 m. 9. 99 65(600) 287940 un Sonntag, den 1 Im Vereinshauf Nachm. 3 Uhr: Taubstumme, Pe Nachmittags 4 Verein im Pfar Lutherkirche. Nachmittags 4 Uh Verein in Eckese Nachmittags 4 Uh Verein in Eilpe. Nachmittags 4 Uh Verein in Wehr Nachmittags 4 Verein in der K Böhmerstr. 19. Dienstag, den Abends 8½ Uhr: der Kleinkinders Biidler:P astol Abends 8 ½ Uhr: der Kleinkinder ringhausen. P Abends 8# 3 Uhr: Eilve. Pastor Abends 8 5/8 Uhr: Delstern. Stad Abends 8½ Uhr, verein, Bergstre Mittwoch, den Abends 8½ Uhr, Eickertstraße 1. Abenes 8½ Uhr: # ei in der eeimerstraße Donnerstag, der Abende 8: Uhr Jünglingsverei lehrsaal an de Altkatholisch Sonntag, den! Gottes Hagener Et (Elberselderstr. 3 Sonniag nachm. stunde. Sonntag nachm. Abteilung. Sonntag nachm. srauenverein. Sonntag abends und Jüngling Apostolisch Bismarck Gottes Jeden Sonntag Jeden Mittwoch BaptistenBergstraße 38 Sonntag vorm Bibelstunde. Sonntag vorm Sonntagsschu Sonntag nachn Donnerstag al Gebetstunde. Joraelitisch Gotte Ereteoghden 29. Samstag, den 80 gens 9 Uhr. Im Gemiaurabe berblieben: 1 Brämte m 200000, 1 Sewtun o en. Lonh lon m. one. Natch an um We grösste von 2.50 M leuchter Alfret Altenhag Gelbe R. gegend. Schadens vereine Million ch auf einer er unternom. vorbereitctes llionen Mark der erlittenen e Wochen das erhandlungen rb die andere mupt nicht zuuster hat sich esen Schaden Passagier hat walt mit der u einer ungerliner Feuernenstraße 137 nuräume der denen gegen 2 ub arbeitete, ritzen spielte. Abteilung des sästigte sich an schnappte ein err G. keinen ter, der den zu Tisch, und werden. Der hr benachrichinführte, nachLöcher gehohrt dann auch. die eien. Es hatte eine bestimmte 8 Uebelstandes Verpflichtungen Schadensersätz. ache am besten Sie doch zuidig zu machen. mit Leichtigkeit cotts iulsion nur aus den en Rohmateriaund ausschließer feinste Norche Dampftran dazu verwandt, nrer als andere orten, aber auch ahrkräftigerist. lich in großen Mat, sondern zn mit unserer * Bowne, S. m 150.0, prime unterphosphe; arad. Gummt rzu aromatisch je 2 Tropsen. Vinters! Fleisch, gestiegen. DopMaggi=Erzeuggen bleiben und Brenumaterial en Küche sichern. 145271 359 444 Tu 39 74 248 313 15 424 429 149133 500 916 17 68 151069 4124 1000 72 96 206 96 887 928 154479 #S 156270 625 906 961 1931930 82 397(500 99 162006 453 500 517 806 967 103027(500 131 392 24 25 61 65 510 600 46 1681 5 82 3000 7 46 52 330 406 62 448 865 500 172281 202(1000] 56 36 385 679 824 175116 44 97 17705 54 149 669 964 82 1000 91 181280 SN 121 500 818 5001 E. 00 92 18 1281 000 94 187119 222 671(600) 72 154 900 192094 305 669 642 200 194174 310 12 1000 125 101•0 359 08 823 907 5 197069 S 755 618 978 1999194 529 900 20 007 14 A 88 911 PC4089 3 324 87 447 514 689 207107 60 229 785 209139 214 505 16 2 192 464 644 766 914 69 586 613 41 755 967 6031 1000] 425 58 678 s 940 3000] 217003 218166 234 560 840 221698(1000, 306 946 224040 25: 09 962 001 2263•3 514 705 S 87(1000] 228070 229087 71 336 79 619 0 4 6 2 6 8 4 9 2 9 6 6 3 9 233002 41 150 70 224 401 16(500, 66 792 503 887 836039 166 1000 174 30001 492 4 762 952 230166 312(500 49 618 82 396 6 31 87 914 1 44085 306 61 99 421 36 626 891 248224 57 302 900 637 79 777 818 82 526 1600 38 645(600) 860 935 283676 949 16 968 236-100 142 250 442 634 47 89 706 58189 618 4 686 782 6 964 88 780 983 32 91134 975 263061 75 110 275 307 3000) 421 48 1000] 267155(60000 9217 60 S9S 109 19000 78 971 2 71180 200 31 920 68 273119 30 76012 252 876 448 678 006 101 269 313 611 19 871 448 723 351 968 89 601 722 85 827 602 284011 149 94 822 a en P. es 1600 Gottesdienst. Größere evangel. Gemeinde. Conntag, den I. Dezember, (1. Advent.) (Kollekte zum Besten der Innern Mission.) In der Johanniskirche. Morgens 10 Uhr: Hauptpredigt. Pastor Lenssen. Nach dem Gottes dienst Beichte und Abendmahl. Pastor Bertram. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pasior Vertram. Abende 6 Uhr: Predigt. Superintendent Graeber In der Lutherkirche. Morgens 10 Uhr: Haupipredigt Pastor zur Nieden. Nachmitt. 2 Uhr: Kindergottesdienst. Pastor D Der Abendgoitesdienst fällt aus In der Christuskirche. Morgens 9½ Uhr: Hauptpredigt. Pastor Grawert. Nach dem Gottesdienst Beichte und ubendmahl. Morgens 11¼ Uhr, Kindergottesdienst. Hilfsprediger Reckert. Evangelische Kirchengemeinde Eppenhausen. Morgens 10 Uhr: Hauptgottes dienst. Predigt. Pastor Koetter. Nachmitt. 3 Uhr: Jugendbund Nachm. 3½ Uhr: Jungfrauenverein Evang.=reformierte Gemeinde Hagen. (Missionsfest.) Morgens 10 Uhr: Festpredigt M ssionsinspektor Spiecker aus Baimen. Morgens 11¼ Uhr: Kinder gottesdienst. Pastor Szu:s. Na mittags 4 Uhr. im Vereinshause an der Weststraße feter. Redner: Missionsinspekior Spiecker und die Pastoren Bener, Bertram, Sjuts. Donnerstag, den 5. Abenes 8¼ Uhr: Gemeinschafts. stunde im Jünglingsverein Imperial-Korsette CTTTI kosten von heute ab: Imperial Imperial Imperial Imperial Nr. 3834 3824 3877 3814 400 550 200 850 ** SIRNKCO Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwanasvollstreckung sollen die in der Gemarkung Hagen belegenen, im Grundbuche von Hagen Band 42 Blatt 93. 94 und 95 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Fabrikanten Friedrich Clever zu Eilpe e goe Flur 19 Rl. 245 /61, Wiese, jetzt Hofraum, bei dem Schleif kotten. aron 1 a 73gm. Reinertrag 27/100 Tlr. Flur 19 Nr. 65 Wiese, daselbst, groß 32a 04 gm. ReinFlur 19 N- 289/66, Holzung, daselbst groß 2 a B9gm Nr. 292/66, Holzung, daselbst groß 63 gm. Rein Flur 19 Nr. 58, Hofraum, bei dem Schleifkotten nebst O. 17 T= An- und Behufs Abschätzung der zur Erweiterung der Hagener Bahnanlage(Umbau des Guterbahnhofs) in der Steuergemeinde Boele zu enteignenden Grundflächen 0,26 a des Grundstücks Flur 15 Nr. 114/63 1.90„„„ 15" 104/63 2.45„„„ 15„ 113 62 ist auf den 2. Dezember ds. Is., nachmittags 2½ Uhr an Ort und Stelle zu Boelerheide, Dameckestraße 113 Termin anberaumt, zu dem ich die Bereiligten mit der Verwarnung lad, daß bei ihrem Ausb eiben ohne ihr Zutun die Entschädigung festgetellt und wegen Auszahlung oder Hinterlegung derselben verfügt werden wird. Arnsberg, den 23. November 1907. Der Enteignungs=Komm ssar. Dr. Mahnke. Regierungs-Assessor. Sonntag, den 1. Dezember, Im Vereinshause(Weststraße) Nachm. 3 Uhr: Bibelstunde für Taubstumme, Pastor Koetter. Nachmittags 4 Uhr, MarienVerein im Pfarrhause an der Lutherkirche. Nachmittags 4 Uhr, JungfrauenVerein in Eckesey. Nachmittags 4 Uhr, JungfrauenVerein in Eilpe. Nachmittags 4 Uhr, JungfrauenVerein in Wehringhausen. Nachmittags 4 Uhr, MarthaVerein in der Kleintinderschule Böhmerstr. 19. Dienstag, den 3. Dezember Abends 8½ Uhr: Bibelstunde in der Kleinkinderschule zu alln= hainer:.astol Treisbach. Abends 8½ Uhr: Bibelstunde in der Kleinkinderschule zu Weyringhausen. Pastor Lenssen. Abends 8#3 Uhr: Bibelstunde in Eilve. Pastor Grawert. Abends 8 5/ Uhr: Bibelstunde in Delstern. Stadtmiss. Goebel. Abends 8 ½ Uhr, Missions=Strickverein, Bergstraße 49. Mittwoch, den 4. Tezember, Abends 8 ½ Uhr, Missionsverein, Eickertstraße 1. Abenes 8½ Uhr: Frauenmissions# ei in der Kleinkinderschule Vehmerstraße 19. Donnerstag, den 5. Dezember, Abende 5 Uhr, Männer= und oi I Jünglingsverein im Kinder# 1 lehrsaal an der Christuskirche. a) Fabrik mit Stallanbau(Selbeckerstraße 17)g) An- und Zwischenbau(Schloßf=bik(teilweise) groß 5a 86gm. Nutzungswert zu a) 490 Mark, zu g 450 Jlur 19 Nr. 274/59, Horraum, bei dem Schleifkotten nebst d) Wohnhaus(Telbeckerstraße 169 groß 6 a 17gm, Nutzungswerr zu d) 720 Mark, Flur 19 Nr. 279/61 Hofraum, bei dem Schleifkotten nebst d) Schleif rei und Presserei mit Anbau und Wasserrad(teilweise) b) Fabrikanbau Schleiierei pp.) g) An- und Zwische bau(Schlozfabrik(teilweise) groß 4a 60gm. Nutzungswert zu b) 32°) Mark, zu e) 400 Mark. Flur 49 Nr. 52, Hofraum, bei dem Schleifkotten nebst b) Schleiferei und Presserei mit Anbau(Wasserr. d)(teiFlur 19 Nr. 280 63 Hofraum bei dem Schleifkotten nebst o) Schuppen,(teilweise!) Kesselhaus, groß 1a 10gm. Nutzungswert zu c) 12 Mark, zu 1) 24 Mark, Flur 19 Nr. 246 64. Acker, bei dem Schleifkotten, groß 1 a 34gm., Reinertrag!“ 100 Tir. Flur 19 zu Nr. 290/68 eic. Wiese, jetzt Teich, bei der Mühle, groß 21 a 57gm. Reinertrag 5 9/100 Tlr. Flur 19 Nr. 79(69 etc. Wiese, daselbi groß 4 a01 qm Reinertrag 9/100 TIr. Flur 19 Nr. 71, Wiese, jetzt Wasser daselbst, groß 3a 47 gm. Reinertrag 41/100 Tlr. am 13. Dezember 1907, vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gelicht an der Gerichtsstelle Zimmer Nr. 31 versteigert werden. Der Versteigerungsvermerk ist am 18. September 1907 in das Grundbuch eingetragen. Hagen i. W., den 26. September 1907. Königliches Amtsgericht. In unser Hande Sregister ist heute bei der Firma Blechwaren Fabrik und Verzinkerei Wengern, Gesellschaft mit beschränktei Haftung in Wengern eingetragen: Die Vertretungshefugnie dee Kaufmanns Christian Dahl zu Wengern als Geschästsführer is beendet. Hagen i. W., den 22. November 1907. Bekanntmachung. Unter Hinweis auf die Bestimmungen der§§ 53, 54 und 55 der Hinterlegungsordnung vom 14. März 1879(Gesetzsammlung Seite 249) machen wir die Beteiligten darauf aufmerksam, daß in dem öffentlichen Anzeiger zum 48. Stücke des Regierungs=Amtsblattes das durch§ 57 a. a. O. vorgeschriebene Verzeichnis derjenigen bei uns hinterlegten Massen veröffentlicht worden ist, bei welchen im Laufe des Vierteljahres vom 1. Jan. 1908 bis Ende März die Einstellung der Verzinsung bevorsteht. Arnsberg, den 9. November 1907. 11761 Königliche Regierung. Mahnke. Da mein Sohn 8 Juhle un Fallsucht Krämpfen und Nervenleideschwer gelitten, in kurzer Zeit so gesund neworden ist, daß er reiwillig als Soldat diente, so gebe aus Tankbarkeit unent neltlich Auskunft, wie derselbe behandelt wurde. 10 Pfennig für Antwort beifügen. Julius Heuschel, Zechin bei Kustrin. Von dem neugemessenen Teile der Gemurkung Haspe können Abdrücke der Stückvermessungsrisse durch das Katasteramt in Hagen oder von der Königlichen Regierung in Arnsberg, Abteilung III, bezogen werden un d zwar ist das ganze vervielfältigie Blait zum Preise von 200 Mk. und das halbe Blatt für 1.00 Mk. zu erhalten den 27. Novemoe,.: Lanbrat: Hartmann. Wilhelm Hilge, Hagen Friedensstraße 114— Telephon 862 Kammerjäger. Ausrottung von Raiten und Mäusen, sowie sämtlichem Ungeziefer in und außer dem Hause. 446a Koulaute Bedienung.= Matzige Preise. (AKANTF Altkatholische Gemeinde. Sonntag, den 1. Dezember er. Gottesdienst. Hagener Stadtmission. (Elberselderstr. 36) Seitenflügel. Sonntag nachm. 4 Uhr: Bivelstunde. Sonntag nachm. 5 Uhr: Jugend Abteilung.„ Sonntag nachm. 5 Uhr: Jungsrauenverein. Sonntag abends 8 Uhr: Männerund Jünglingsverein. Apostolische Gemeinde Biemarckstraße 12. Gottesdienste Jeden Sonntag vorm. 9½ Uhr. „„ nachm. 4„ Jeden Mittwoch Abend 8½ Uhr ne □ B kanntmachung. Baptisten=Gemeinde. Bergstraße 38(Hinterhaus). Sonntag vormittags 9½ Uhr, Bibelstunde. Sonntag vormittags 11 Uhr, Sonntagsschule. Sonntag nachm. 4 Uhr, Predigt. Donnerstag abends 8¼ Uhr, Gebetstunde. Joraelitische Gemeinde. Gottesdienst: Erzitog, den 29. Rovember, abends Samstag, den 30. November, morgens 9 Uhr. Die Hufbeschlaaprüfungen vor der staatlichen Prüfungskommission für den Regierungsbezirk Arnsberg finden regelmäßig am zweiten Mittwoch eines jeden Vierteljahres statt. Die nächste Prüfung ist demnach am 10. Januar 1908. Die weiteren Angaben über den Ort und die Schmiede werden den Prüflingen durch die Ladung bekannt gegeben Herrn Veterinär=Rat Blome, welcher als Regierungs=Kommissar an den Prüfungen teilnimmt, habe ich zim Vorsitzenden dr aus 3 Mitgliedern bestehenden Prüfungscommission ernannt. Der Meldung zur Prüfung, welche an den Vorsitzenden zu richten ist, hat der Prüfling folgende Nachweise beizufügen: 1. Die amtliche Bescheinigung, daß er das 19. Lebensjahr vollendet ha:(Geburisschein); 2. Die amtliche Bescheinigung, daß er mindestens die letzten 3 Monate vor der Meldung im Bezirk der Prüfungs=Kommission sich aufgehalten hat; 3. Die Versicherung. daß er innerhalb der letzten 6 Monate einer Hufbes elagprüsung nicht erfolglos sich unterzogen hat; 4. Die Bescheinigung über die erlangte theoretische und praktische Ausbildung.„ Der Vorsitzende entscheidet über die Zulassung zur Prüfung und beruft die Prüflinge zur Prüfung ein. Im Falle der Zulassung hat der Prüfling 10 Mark Prüfungsgebühr, porto= und bestellgebührenfrei an die königliche Regerungs= Hauptkasse in Arnsberg einzuzahlen 5 Von der eisolgten Ei zahlung der Gebühr setzt der Prüfling den Vorsitzenden durch Einsendung der Quittung und des Post lieferungsscheines in Kenntnis. Die Prüfungsgebühr ist verfallen, wenn der Prüfling ohne genügende Entschuldigung im Termin nicht erscheint oder die Prüfung nicht besteht. Bei nachgewiesener Bedürftigkeit kann die Gebühr ganz oder teilwe se erlassen werden. Zur Prüfung hat der Prüfling ein Rinnenmesser und einen Unterhauer mitzubringen. Das übrige Handwerkszeug, die Schmiedeeinrichtungen und die nötigen Pferde werden von der Kommission zur Verfügung gestellt. Hagen, den 19. November 1907. Der Vorsitzende des Kreisausschußes. 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Er hat General Graf W schließen. Der G Betätigung ode gewiesen. Aber die ala suite Sr. 1 gebung des Kai da beiden dera außerdem gesa politik versucht, scheiden. Das gleich, sondern kommen mußte, schiedsgesuche ei Person zu trenn um, wie der( Freiheit zu hab Majestät eingen tion zu stellen, reinigt hätten, die Frage stelle warum nun, Harden nicht gerichtliche Ver Majestät nicht wollte. Die e nicht fort. Gre Disposition ges artiges VergehMan sagt, i ist eine niedert vergessenheit be Gerüchte kann nie versagt, wi (Bravo!) Der