Schenblatt für den Kreis Tecklenburg. Dieses Blatt erscheint jeden Samstag. Preis halbjährlich 75 Pf. durch die Post bezogen 80 Pf. Redaction und Expedition: H. Jörgens. NO wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß mir von dem Herrn Minister des Innern die interimistische Verwaltung des Kreises Mettmann übertragen worden und der Herr Regierungs=Präsident zu Münster mich auf meinen Antrag von den Dienstgeschäften des hiesigen Landraths=Amts vom 5. k. M. ab entbunden hat. Die Führung der Dienstgeschäfte wird bis auf Weiteres der komm. Kreissecretair Herr Teuchert übernehmen. Tecklenburg, den 26. October 1883. Der Königliche Landrath: Roehrig. Auf den Seite 165 des Ministerialblattes für die innere Verwaltung Nr. 8 für 1883 befindlichen Erlaß des Herrn Ministers des Innern vom 23. Juni d. I., betreffend den Aushang der Aufgebote mache ich die Herren Standesbeamten zur genauesten Nachachtung hierdurch aufmerksam. Da das Ministerialblatt voraussichtlich nicht überall zur Einsicht offen steht, lasse ich den Wortlaut nachfolgen: „Erlaß an die Königliche Regierung zu N... vom 23. Juni 1883, betreffend den Aushang der Aufgebote in der Gemeinde des Wohnorts des Verlobten. Der N... erwidere ich auf den Bericht vom 31. Mai cr., betreffend den Aushang der Aufgebote, daß nach der Eingangsbestimmung des§. 46 des Reichsgesetzes vom 6. Februar 1875 das Aufgebot in derjenigen Gemeinde(§. 1 der Gemeindeordnung vom 23. Juli 1845) bekannt zu machen ist, in welcher der betreffende Verlobte seinen Wohnsitz hat,— nicht also in derjenigen mit der Wohnsitz=Gemeinde zu einer Bürgermeisterei vereinigten Gemeinde, in welcher sich der Amtssitz des Bürgermeisters befindet. Wenn es in der Wohnsitz=Gemeinde, um den Aushang zu bewirken, an einem dazu geeigneten Kasten 2c. fehlt, so ist ein solcher nach§. 8 des allgemeinen Gesetzes auf Kosten der Gemeinde zu beschaffen. Daß der Gemeindevorsteher, auch dieserhalb an ihn ergehende Requisition, sich den bezüglichen Geschäften in seiner Eigenschaft als örtliches Organ des Bürgermeisters zu unterzeichnen hat, scheint auch die N... nicht zu bezweifeln.“ Der Minister des Innern: gez. von Puttkamer. Tecklenburg, den 31. October 1883. Der Königliche Landrath. Den§. 35 der Gewerbe=Ordnung nach Redaction vom 1. Juli 1883 dahin lautend: §. 35. Die Ertheilung von Tanz=, Turn= und Schwimmunterricht als Gewerbe, sowie der Bekrieb von Badeanstalten ist zu untersagen, wenn Thatsachen vorliegen, welche die Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden in Bezug auf diesen Gewerbebetrieb darthun. Unter derselben Voraussetzung sind zu untersagen: der Trödelhandel(Handel mit gebrauchten Kleidern, gebrauchten Betten oder gebrauchter Wäsche, Kleinhandel mit altem Metallgeräth, mit Metallbruch oder dergleichen,) sowie der Kleinhandel mit Garnabfällen oder Dräumen blatt. Inserate werden zu dem billigen Preise von 10 Pf. für die gespalt. Zeile oder deren Raum berechnet. den 3. November. 1883. von Seide, Wolle, Baumwolle oder Leinen, und der Handel mit Dynamit oder anderen Sprenastoffen. ertenz Dasselbe gilt von der gewerbsmäßigen Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten und bei Behörden wahrzunehmender Geschäfte, insbesondere der Abfassung der darauf bezüglichen schriftlichen Aufsätze, von dem Geschäfte der gewerbsmäßigen Vermittelungsagenten für Immobiliarverträge, Darlehen und Heirathen, von dem Geschäfte eines Gesindevermiethers und eines Stellvermittlers, sowie vom Geschäfte eines Auctionators. Denjenigen, welche gewerbsmäßig das Geschäft eines Auctionators betreiben, ist es verboten, Immobilien zu versteigern, wenn sie nicht von den dazu befugten Staats= oder Kommunalbehörden oder Korporationen als solche angestellt sind(§. 36.) Personen, welche die in diesem Paragraphen bezeichneten Gewerbe beginnen, haben bei Eröffnung ihres Gewerbebetriebes der zuständigen Behörde hiervon Anzeige zu machen. bringe ich hierdurch namentlich unter Hinweis auf das am Schluß über den Betrieb des Auctionator=Gewerbes Gesagte zur öffentlichen Kenntniß, indem ich vor Uebertretungen dieses Paragraphen warne. Tecklenburg, den 26. October 1883. Der Königliche Landrath. Wahl der Abgeordneten Stellvertreter für die Gewerbesteuerklasse A II und C. dem am 4. d. M. abgehaltenen Termine sind in Gemäßheit der Gesetze vom 30. Mai 1820 und vom 5. Juni 1874 als Abgeordnete resp. Stellvertreter für die genannten Gewerbesteuerklassen pro Periode 1884/85—1886/87 gewählt worden: 1. In der Gewerbesteuerklasse A 1I. a. Abgeordnete: 1. Florenz Welp zu Lengerich. 2. Brennereibesitzer Langemeyer zu Mettingen. 3. Kaufmann F. W. Kriege zu Lienen. 4. Kaufmann Müller zu Cappeln. 5. Julius Focke zu Lengerich. 6. Müller Tüchter zu Wersen. 7. Apotheker Schlüter zu Recke. b. Stellvertreter: 1. Apotheker Borgstette zu Tecklenburg. 2. Kaufmann Heinrich Banning zu Lengerich. 3. Kaufmann Meese zu Tecklenburg. 4. Kaufmann und Brauer Meyknecht in Recke. 5. Kaufmann Meyer Kaufmann in Lengerich. 6. Mühlenbesitzer Niemöller in Lienen. 7. Kaufmann Karl Banning in Lengerich. 2. In der Gewerbesteuerklasse C. a. Abgeordnete. 1. Gastwirth Reining in W.=Cappeln. 2. Gastwirth Werlemann in Lengerich. 3. Gastwirth Telsemeyer in Mettingen. 4. Schenkwirth Buddemeyer in Ladbergen. 5. Schenkwirth und Postverwalter Mertens in Lienen. 6. Gastwirth Schmitz in Hörstel. 7. Wirth Schulte in Lotte. b. Stellvertreter: 1. Gastwirth Holling in Hopsten. 2. Gastwirth Korte in Bevergern. 3. Schenkwirth Redecker in Cappeln. 4. Gastwirth Wilhelm Kröner in Brochterbeck. 5. Gastwirth Hermann Steinert in Tecklenburg. 6. Schenkwirth Antrup in Leeden. 7. Schenkwirth Görz in Tecklenburg. Die Herren Amtmänner ersuche ich, von diesen Wahlen Notiz zu nehmen. Tecklenburg, den 27. October 1883. Der Königliche Landrath. Unter Bezugnahme auf die in Stück 43 des Amtsblattes enthaltene Bekanntmachung Königlicher Regierung vom 17. October cr. Seite 197, die Abhaltung von Kollecten zu Gunsten der Erbauung von Lutherkirchen betreffend, wird im Verfolge meiner diesseitigen Bekanntmachung vom 16. October d. Is. zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß während der Abhaltung vorgenannter Kollecte anderweite Sammlungen in den evangelischen Haushaltungen nicht stattfinden dürfen. Tecklenburg, den 29. October 1883. Der Königliche Landrath. Landwirthschaftl. Auszug aus dem Protokoll der General=Versammlung vom 18. October 1883. der am 18. October 1883 zu Ibbenbüren abgehaltenen Herbst=Generalversammlung des landwirthschaftlichen Kreisvereins Tecklenburg wurden 1. wieder 10 neue Mitglieder aufgenommen. 2. wurde beschlossen, die als sehr zweckmäßig befundenen Wanderversammlungen auch pro 1884 unter Nachsuchung einer Beihülfe beim Münsterischen Hauptverein künftig fortzusetzen. 3. die Jahresrechnung 1882/83 wurde abgenommen und ein Mitglied in die Rechnungs=Kommission an Stelle eines verstorbenen Mitgliedes gewählt. 4. wurde an Stelle des verstorbenen langjährigen Vorstands=Mitgliedes, Hofbesitzers Grothmann zu Ledde der Hofbesitzer Theodor Schulte=Freckling daselbst beim dritten Wahlgange gewählt. 5. Als Preisrichter zur Verfügung des Provinzial=Vereins bei Vertheilung der Staatsprämien für die nächsten 4 Jahre wurde der Hofbesitzer Langewort zu Leeden wieder= und als Stellvertreter der Hofbesitzer Determeyer zu Alstedde neu gewählt. 6. Der stößig gewordene Bulle auf einer Bullenstation soll ausgemerzt und diese, wie eine neu(unter Nachsuchung einer Staatsbeihülfe) zu errichtende Station in Lienen mit Bullen aus Angeln besetzt werden. 7. Eine Deputation soll zu dem Behufe und für eine Anzahl Vereins=Mitglieder eine Waggonladung tragender Rinder und junger Bullen Angelnscher Race in Holstein ankaufen. 8. Aus Anlaß eines Beschlusses des Provinzialvereins beantragte die GeneralVersammlung, beim Provinzialverein dahin vorstellig zu werden, daß eine Bezirks=Thierschau nur noch alle 5 Jahre abgehalten wird, in den übrigen Jahren dagegen die großen Staatsprämien an die einzelnen Vereine vertheilt werden, die dann nach freiem Ermessen dieses Geld entweder zum Ankauf von Racethieren behufs Hebung der Viehzucht oder zu Prämien bei den Kreisthierschauen verwenden sollen. 9. Vom Vorsitzenden wurde die Förderung der Kultur der Landweiden und die Einführung der Korbflechterei im Kreise empfohlen. 10. Ferner machte Vorsitzender auf die den Bäumen so schädliche Blutlaus aufmerksam und gab Mittel zur Vekämpfung derselben an. 11. Wiederholt wurde auf die Bildung von landwirthschaftlichen Consum= und Darlehnskassen=Vereine nach der in der landwirthschaftlichen Zeitung und dem Reiffeisen'schen Genossenschaftsblatt gegebenen Anleitung empfohlen. 12. Endlich wurde noch eine Anzahl eingegangener Offerten, Prospecte pp. über Sämereien landwirthschaftliche Geräthe 2c. empfohlen bezw. besprochen. Die neue Subhastations=Ordnung. Mit dem 1. November d. I. ist das vor mehreren Wochen publicirte Gesetz, betr. die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen, vom 13. Juli 1883 in Kraft getreten. Dasselbe enthält eine Menge neuer Bestimmungen der alten Subhastations=Ordnung gegenüber, von denen wir eine, und zwar die tiefeinschneidendste, hier hervorheben. Während in dem bisherigen Subhastations=Verfahren das zur Subhastation gestellte Grundstück dem Meistbietenden ohne Rücksicht auf die Höhe des Gebots zugeschlagen wurde, so daß, wenn im Versteigerungstermin nur ein Bieter erschien, dieser ein ganzes Grundstück für einen nicht ein mal die Gerichtskosten deckenden Betrag erwerben konnte, und während ferner bisher durch die Subhastation alle auf dem Grundstück haftenden Schulden, auch die auf Jahre hinaus betagten, sofort fällig wurden und der Ersteher verpflichtet war, den Kaufpreis bei Vermeidung der ReSubhastation baar zu zahlen, sofern ihm die zur Hebung gelangten Gläubiger ihre Antheile nicht freiwillig stehen ließen, beruht das neue Gesetz auf folgenden Grundsätzen: a) der Verkauf des Grundstücks darf nur dann stattfinden, wenn der Käufer diejenigen Rechte übernimmt oder befriedigt, welche dem Rechte des betreibenden Gläubigers(d. h. welcher die Zwangsversteigerung beauftragt hat) vorgehen; b) die dem Rechte des betreibenden Gläubigers vorgehenden Posten werden nicht fällig, sondern bleiben stehen und sind von dem Käufer in Anrechnung auf den Kaufpreis zu übernehmen. Baar zu zahlen hat der Käufer demnach nur den nach Abzug der auf ihn übergehenden Posten verbleibenden Rest des Kaufpreises. Ein einfach gewähltes Beispiel soll diese Grundsätze illustriren: Auf einem Grundstück haften zur ersten Stelle für A 3000 Mark unkündbar auf 5 Jahre— zur zweiten Stelle für B 2000 Mark mit dreimonatlicher Kündigung — zur dritten Stelle für C 1000 Mk., weitere Lasten und Schulden haften nicht darauf; dagegen sind 30 Mk. Grundsteuern und von dem Kapital des A 100 Mk., von dem des B 50 Mk. Zinsen rückständig. C hat seine Forderung von 1000 Mk. ausgeklagt und wegen derselben die Zwangs=Versteigerung beantragt. Der Verkauf des Grundstücks darf in diesem Falle nur erfolgen, wenn mindestens geboten werden 5270 Mk., denn erst durch diese Summe werden die dem Anspruche des C vorgehenden Rechte gedeckt, nämlich: Gerichtskosten...... 90 Mark Rückständige Grundsteuer 30„ Das Kapital des A 3000„ Rückständige Zinsen des A. 100„ Das Kapital des B 2000„ Rückständige Zinsen des B 50„ Sa. 5270 Mark. Angenommen nun, E böte für das Grundstück 6000 Mk., so würden, da er die Kapitalien des A mit 3000 Mk. und des B mit 2000 Mt. übernehmen muß, von ihm nur 1000 Mk. baar zu zahlen sein, und es würden hiervon berichtigt werden: Gerichtskosten..... 90 Mark Rückständige Grundsteuer.. 30„ Die Zinsen des A 100„ Die Zinsen des B 50„ Auf das Kapital des C. 730„ Sa. 1000 Mark, so daß C auf seine Forderung einen Ausfall von 270 Mark erlitte. (Schluß folgt.) Wochen=Rundschau. * Se. Majestät der Kaiser hat in der vorigen Woche den Ausflug nach Wernigerode im Harz zur Theilnahme an den Jagden zur Ausführung gebracht und ist glücklich von dort nach Berlin zurückgekehrt, wo er sich in gewohnter Pflichttreue den Regierungsgeschäften widmet. Im Laufe der Woche empfing der Kaiser auch den auf seinen Posten in Paris zurückkehrenden deutschen Botschafter Fürsten Hohenlohe sowie den türkischen Unterstaatssecretair, Geh. Regierungsrath Wettendorff.— Der Kronprinz weilt zur Zeit noch mit seiner Familie in Wiesbaden, gedenkt aber zum 9. Novbr. nach Berlin zurückzukehren. In der nächsten Woche werden als Gäste unseres Kaiserhauses der König und die Königin von Sachsen sowie der Kronprinz von Oesterreich mit seiner Gemahlin in Berlin erwartet. Der Landtag ist zum 20. November einberufen worden. In der Residenzstadt Oldenburg haben am vorigen Freitag anläßlich einer angeblichen, taktlosen Aeußerung eines kürzlich nach dort versetzten Majors, bedauerliche Tumulte stattgefunden, welche sogar die Verkündigung der Aufruhrakte nothwendig gemacht haben. Sehr bedauerlich ist der Vorfall hauptsächlich deshalb, weil er voraussichtlich von den Feinden Deutschlands in gehässiger Weise ausgenutzt und übertrieben werden dürfte; im Uebrigen ist der Anlaß und die Bedeutung einem ganz gewöhnlichen BierKrawalle gleichzuachten. In Berlin hat am Mittwoch Abend im Reichstagsgebäude unter dem Vorsitze des Abgeordneten Dr. Hammacher eine Sitzung des Central=Vereins für die Hebung der deutschen Fluß= und Kanalschifffahrt stattgefunden, in welcher folgende Resolution einstimmig angenommen wurde:„Der Ausschuß richtet an die Königl. Staatsregierung die Bitte, sie möge trotz der Ablehnung ihrer auf den Bau eines Theiles des Rhein=Weser=Elbe=Canals gerichteten Vorlage durch das Herrenhaus, die Herstellung von Schifffahrts=Kanälen energisch weiter betreiben.“Hoffentlich kommt jetzt wieder etwas mehr Fluß in die Agitation für den Kanal. In Frankreich hat der Zusammentritt der Deputirtenkammer nicht zu den gewohnten stürmischen Debatten geführt wie man wegen der anamitischen Verwicklungen fürchtete; die Kammer hat vielmehr dem Ministerium Ferry ein volles Vertrauens=Votum mit 339 gegen 160 Stimmen gegeben und damit das Vorgehen des Kabinettes gutgeheißen. Das ist das einzige auch noch was die Franzosen zusammenhält: In Allem was die Armee und die Ruhmsucht betrifft sind alle Parteien einig, dafür ist Nichts zu theuer. In Betreff der den französischen Soldaten und Seeleuten vorgeworfenen, an den anamitischen Gefangenen verübten entsetzlichen Grausamkeiten, wird jetzt die Thatsache nicht allein in vollem Umfange bestätigt, sondern sogar hinzugefügt, daß diese Grausamkeiten von den Offizieren ausdrücklich befohlen waren. In Oesterreich führt seit längerer Zeit der stets heftiger werdende Kampf zwischen den verschiedenen Nationalitäten dieses Reiches, zu ernsten Scandalen und Ruhestörungen; am Montag spielte sich wieder ein allerdings unblutiger, aber auch durchaus unwürdiger StudentenTumult an der Wiener Universität ab, und leider scheinen dieses Mal die Studirenden deutscher Nationalität die Helden dieser gegen den wegen seiner czechischen Sympathien bei ihnen nicht beliebten Professor Maaßen gerichteten Demonstration gewesen zu sein. In Spanien hat die Politik eine unerwartete, und leider wohl für die Zukunft des Landes nicht günstige Wendung genommen; die Regierung des Landes ist seit dem jüngsten Ministerwechsel in die Hände offener und geheimer Republikaner übergegangen. Das energische Auftreten des jungen Fürsten von Bulgarien gegen die russischen Umtriebe in seinem Lande hat gute Früchte getragen, und Bulgarien von der Plage der Russischen Generale, die dort ärger noch als zu Hause wirthschafteten, sowie von weiteren 185 Russischen Offizieren, die in der Bulgarischen Armee noch dienten, befreit. Ibbenbüren, 2. Novbr. —* Herr Colon G. Apke zu Püsselbüren hiesiger Gemeinde hatte gelegentlich des jüngsten Geburtstagsfestes unserer Kaiserin(30. Sept.) Ihrer Majestät einige Pfunde seiner bei uns schon längere Zeit berühmten Süßrahmbutter zum Geschenk übersandt. Herr Apke empfing darauf ein Schreiben des Cabinet=Sekretairs, wonach Ihre Majestät den lebhaften Dank für das übersandte vorzügliche Produkt westfälischer Landwirthschaft aussprechen läßt. —* Das gegenwärtig hier auf dem Marktplatze aufgestellte Panopticum des Herrn Bolz zeichnet sich vor vielen anderen, bisher hier gesehenen, durch eine große Reichhaltigkeit aus. Unter den vielen in Lebensgröße dargestellten mechanischen Figuren befinden sich als besonders sehenswerth die Exkaiserin Eugenie und Cora Pearl, deren vortrefflicher Mechanismus den Athmungsproceß veranschaulicht. Eine Ausstellung von Exemplaren verschiedenartigster Menschenracen und in Spiritus aufbewahrter Schlangen, Polypen, Seeraupen rc. ist sehr interessant. Ebenso die Stereoskopen, welche die vollständige Reise durch alle Erdtheile bieten. Da der Eintrittspreis, wie schon bekannt, ein sehr geringer, und die Ausstellung wirklich für Jedermann interessant ist, so wäre der Besuch Jedem noch zu empfehlen, da dieselbe nur noch Sonntag zum letzten Male geöffnet ist. —* Wir machen an dieser Stelle noch sonders aufmerksam auf das im Inseratentheile angekündigte Concert des Vereins„Thalia“ in Westercappeln. Dec genannte Verein erregte im vorigen Jahre in der ganzen Umgegend berechtigtes Aufsehen durch seine für Dilettanten ganz ungewöhnlich künstlerischen Leistungen im Darstellen auf der Bühne. Man darf deshalb vertrauen, daß der Verein auch jetzt wieder etwas Gediegenes bieten wird; und kann einem regen Besuche auch aus den benachbarten Ortschaften wohl mit Bestimmtheit entgegengesehen werden. —* Die Ziehung der 2. Klasse 169. Königlich preußischer Klassen=Lotterie wird am 6. November d. J., morgens 8 Uhr, im Ziehungssaale des Lotteriegebäudes ihren Anfang nehmen. Die Erneuerungsloose, sowie die Freiloose zu dieser Klasse sind nach den§§. 5, 6 und 13 des Lotterieplans, unter Vorlegung der bezüglichen Loose aus der 1. Klasse, bis zum 2. November d. J., abends 6 Uhr, bei Verlust des Anrechts einzulösen. Bochum, 30. Oct. Ein junges Mädchen in hessischer Tracht, vorgeblich die Köchin des neuerdings angeblich hierher verzogenen Gerichtspräsidenten a. D. von Lauer, vorgeblich B.= Straße 25 wohnend, hat am Samstag Morgen hier eine kleine Gewerbe=Ausstellung veranstaltet, die viel zu lachen giebt. Sie bestellte am Freitag Nachmittag mindestens zwei Dutzend von Gewerbtreibenden aller Art, welche am Samstag Morgen 9 Uhr bei dem alten Herrn, der hier in der schönen Stadt Bochum seine letzten Lebenstage zubringen und sich hier häuslich einrichten wolle, mit ihren Waaren an dem genannten Hause, der nobeln neuen Kundschaft froh, pünktlich angetreten waren. Bäcker mit grobem und feinem Brod, Eier= und Gemüsehändler, Conditoren mit den schönsten Torten, Rind= und Schweinemetzger mit Würsten und saftigen Braten, Obsthändler mit zierlich geordneten Früchten, ferner Schuhmacher die Herrenund Damenstiefeletten zur Auswahl bei sich hatten, Klempner, welche Bade=Einrichtungen anlegen sollten, außerdem Sattler, Decorateure, Schneider, Schreiner u. s. w., sie alle waren erschienen und brachten so viele und schöne Waaren mit, daß eine kleine Familie ganz gut den Winter davon hätte fein leben können. „Wer zählt die Männer, kennt die Namen, die da zusammen kamen aus unserm biedern Handwerksstand? Von allen Straßen kamen sie.“ Ein Kohlenhändler brachte eine Fuhre Kohle vor das Haus, sogar ein Fabrikant von Marmordenkmälern erschien und schließlich auch eine Hebamme, denn— denn der gute Herr Präsident hatte sein Liebstes auf der Welt, die Leiche seiner Tochter von Berlin mitgebracht, um sie hier beerdigen zu lassen, und mußte dieselbe natürlich auch ein prächtiges Grabmonument erhalten. Aber nicht nur zum begraben hatte der Herr Präsident eine Tochter, er wollte eine solche auch demnächst verheirathen, wie die zahlreichen Abgesandten von Ausstattungs=Geschäften bekundeten und, last not least, die Frau Präsidentin benöthigte auch gleich nach ihrer Ankunft der menschenfreundlichen Hülfe einer Hebamme, die ihr zu Theil werden zu lassen, mehrere dieser Damen(eine wahrscheinlich um sich ein gewisses Air zu geben, sogar in einer Droschke erster Güte) herbeigeeilt waren. Und sie alle waren angeführt worden, denn ein Herr v. Lauer existirt hier nicht, und seit drei Tagen erzählt man sich hier lachenden Mundes die schöne Geschichte und von der Anstifterin des vorzeitigen Aprilscherzes hat man keine Spur. Sogar den mystificirten Gewerbetreibenden aber würde es ohne Zweifel mit uns leid thun, wenn man die imitirte Hessin entdeckte, die anscheinend nur einen wohlgelungenen Scherz hat verüben wollen. Nächsten Dienstag, 6. d. Mts.: Viehmarkt zu Kornpreise. Ibbenbüren, den 3. November 1883. Malter Holländischer Kurs nach den amtlichen Notirungen der Berliner Börse vom 1. November.: 100 Gulden— Mk. 168,40. Anzeigen. Bekanntmachung, die Rinderpest betreffend. Nachdem der Ausbruch der Rinderpest in der Stadt Breslau amtlich constatirt worden ist, machen wir die Eingesessenen unseres Bezirks darauf aufmerksam, daß nach§. 11 der Instruction von 9. Juni 1873 Maßregeln gegen die Rinderpest betreffend(Reichs=Gesetzblatt S. 147 ff.) sowie nach§. 4 des Gesetzes, Maßregeln gegen die Rinderpest betreffend von 7. April 1839(Bundesgesetzblatt S. 150) ein Jeder, der zuverlässige Kunde davon erlangt, daß ein Stück Vieh an der Rinderpest krank oder gefallen ist, oder daß auch nur der Verdacht einer solchen Krankheit vorliegt, ohne Verzug der Ortspolizeibehörde Anzeige davon zu erstatten hat, und daß die Unterlassung schleunigster Anzeige für den Viehbesitzer selbst jedenfalls den Verlust des Anspruchs auf Entschädigung für die ihm gefallenen oder getödteten Thiere zur Folge hat. Münster, den 22. October 1883. Königliche Regierung. Bekanntmachung. Die Aufnahme des Personenstandes zum Zwecke der KlassensteuerVeranlagung pro 188 1/86 wird im Amte Ibbenbüren wie folgt stattfinden: 1. Bauerschaft Lehen am Dienstag, den 6. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Lindenschmidt in Lehen. 2. Bauerschaft Dörenthe am Mittwoch, den 7. November d. I., Nachmittags 2½ Uhr beim Wirth Hemersch in Dörenthe. 3. Bauerschaft Alstedde und Colonie Perm am Donnerstag, den 8. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Kipker in Alstedde. 4. Bauerschaften Laggenbeck und Osterledde am Freitag, den 9. November d. I., Nachmittags 2½ Uhr beim Wirth Lindenschmidt in Laggenbeck. 5. Bauerschaft Schafberg am Dienstag, den 13. November d. J. Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Maug in Schafberg. 6. Bauerschaft Bockraden am Mittwoch, den 14. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Christian Meyer in Bockraden. 7. Bauerschaft Schierloh am Sonnabend, den 17. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Hantelmann in Ibbenbüren. 8. Bauerschaft Püsselbüren am Montag, den 19. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, und Bauerschaft Uffeln um 3½ Uhr desselben Tages, beide beim Wirth Krause in Püsselbüren. 9. Stadt Ibbenbüren(Oberstadt) am Dienstag, den 20. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Hantelmann hierselbst. 10. Stadt Ibbenbüren(Unterstadt) am Mittwoch, den 21. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Hantelmann hier. 11. Süd= und Westfeldmark Ibbenbüren am Donnerstag, den 22. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Hantelmann hier. 12. Nord= und Ostfeldmark Ibbenbüren am Freitag, den 23. November d. I., Nachmittags 2 Uhr beim Wirth Hantelmann hier. Unter Hinweis auf die Bestimmungen des§. 12 des Gesetzes vom 1. Mai 1851 und 25. Mai 1873 werden die Familienhäupter hierdurch aufgefordert, in den gedachten Terminen zur genauen Angabe des Personen= und Viehstandes persönlich zu erscheinen oder durch erwachsene zuverlässige und kundige Stellvertreter sich vertreten zu lassen. Jedes Familienhaupt bleibt für die richtige Angabe seiner Angehörigen und aller zu seinem Hausstande gehörigen steuerpflichtigen Personen verantwortlich. Die Aufnahme erstreckt sich auf alle für die Besteuerung maßgebenden Punkte(Alter, Arbeitsfähigkeit der Personen, Verschuldung, Verpflichtung zur Unterhaltung armer Angehöriger, außergewöhnliche Unglücksfälle, die Leistungsfähigkeit bedingende wirthschaftliche Verhältnisse 2c. 2c.) Ibbenbüren, den 1. Novbr. 1883. Der Amtmann Bekanntmachung. Das Abwalzen einer neuen Decklage auf der Ibbenbürener Prov.= Bergwerksstraße von Stat. Nr. 9,5 —12,0 soll an den Mindestfordernden verdungen werden. Der Preis ist pro Pferd und Stunde abzugeben. Offerten sind bis zum 6. November an den Unterzeichneten portofrei einzureichen. Münster, den 29. Oct. 1883. Der Prov.=Straßenmeister: Bernard. Bekanntmachung. Die diesjährigen Herbst=Control=Versammlungen der Mannschaften des Beurlaubtenstandes finden im Kreise Tecklenburg in folgender Weise statt: 1. In Hörstel am Bahnhofe, Donnerstag, den 8. November cr., Morges 9½ Uhr, für Hörstel, Riesenbeck, Bevergern und Dreyerwalde. 2. In Ibbenbüren an der Wohnung des Herrn Joseph Werthmöller, Donnerstag, den 8. November cr., Nachmittags 3½ Uhr, für Ibbenbüren und Laggenbeck. 3. In Recke am Hauptwege von Recke nach Mettingen an der Wohnung des Herrn Thalermann, Freitag, den 9. November c., Morgens 10 Uhr, für Recke u. Mettingen. 4. In Hopsten auf dem Wege nach Halverde, Freitag, den 9. November cr., Nachmittags 2½ Uhr, für Hopsten, Schale und Halverde. 5. Lengerich und Ladbergen am 8. November cr., Morgens 10 Uhr, in Lengerich, am Ausgange der Stadt nach Ladbergen beim Hause des Wirths Stille. 6. Lienen am 8. November cr., Nachmittags 2 Uhr, in Lienen vor der Schule. 7. Tecklenburg, Ledde, Leeden und Brochterbeck am 9. November cr., Morgens 9 Uhr, in Tecklenburg, am Ausgange der Stadt nach Lengerich. 8. Wester=Cappeln, Lotte und Wersen am 9. November cr., Nachmittags 2 Uhr, in Wester=Cappeln vor dem neuen Kirchhofe. Es haben zu diesen Control=Versammlungen zu erscheinen: a. die Mannschaften der Reserve; b. aus der Landwehr nur diejenigen Mannschaften vom Jahrgang 1871, welche in der Zeit vom 1. April bis 30. Sept. 1871 eingetreten sind; c. die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten oder zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften. Die Halbinvaliden und Felddienstunfähigen der Reserve haben stets mit ihren Jahresklassen zu erscheinen. Die Militair=Papiere sind mit zur Stelle zu bringen. Nachgebote auf die zu Holzhausen Kspls. Brochterbeck belegenen Wiesen des Colonen Holtkamp zu Alstedde Kspls. Ibbenbüren nehme ich im Termin am Donnerstag, den 8. Morgens 10 Uhr, an Ort und Stelle entgegen, wozu ich die Interessenten und sonstige Kaufliebhaber einlade. Ibbenbüren, den 2. Novbr. 1883, Bruno. olonat erkauf. Dienstag, den 18. November, Vormittags 10 Uhr beginnend, werde ich das in der Bauerschaft Hohne Kirchspiels Lengerich belegene Colonat des Colonen H. Kohnhorst gent. Rogge im Einzelnen und im Ganzen zum öffentlichen freiwilligen Verkauf aussetzen. Mutterrollenauszug und Bedingungen liegen auf meinem Büreau zur Einsicht offen und werden im Termine ausgelegt werden. Tecklenburg, den 26. October 1883. 2 Fisch, Königlicher Notar. Bekanntmachung. Zur Entgegennahme von Nachgeboten auf die Besitzung des Herrn Heinr. Friehaus zu Steinbeck Kspls. Recke ist Schlußtermin auf Donnerstag, den 8. November, Nachmittags 1 Uhr, beim Wirth Gronheid angesetzt. Kaufliebhaber wollen sich zur bestimmten Stunde daselbst einfinden. 2 Recke, den 25. October 1883. Aug. Greve, Auct. Hotz-Verkauf. Am Donnerstag, 8. Novbr., Morgens 9 Uhr anfangend, werde ich bei Schmied Brügge u Colon Stallmeyer in Holthausen Kspls. Brochterbeck: Eichen zu Schwellen= u. Grubenholz, ca. 1500 Stück Tannen zu Brettern, Balken und Grubenholz, Birken für Holzschuhmacher und eine Parthie Buchen=Brennholz verkaufen. Das Holz steht unmittelbar an der Chaussee. Sammelplatz bei Schmied Brügge gt. Hüsener. Brochterbeck, den 1. Nov. 1883. H. Heemann, Auct. Colonats-Verkauf. Am Dienstag, 6. November, Morgens 11 Uhr, werde ich das zu Ostenwalde Kspls. Hörstel belegene sog. Colonat zur Gesammtgröße von ca. 221 Morgen mit einem Katastral=Reinertrage von 121,84 Thlr. im Ganzen oder einzelnen Abtheilungen, an Ort und Stelle, öffentlich gegen das Meistgebot zum Verkaufe aussetzen. Bei annehmbarem Gebote wird der Zuschlag sofort im Termine ertheilt. 2 Ibbenbüren, den 26. Oct. 1883. Bruno. Salz. Hannoversches und Göttinger, groves zum Einsalzen, nes Buttersalz, Viehsalz. en gros Preise. Niederlage bei H. Jörgens. InstrumentalCONCERT am Mittwoch, 7. November, im Saale des Herrn Berentelg in Recke, gegeben von der Böhmischen Bergkapelle, unter Direction von Joh. Heim sen. Die von mir angekaufte Wiese, beim Wirth H. Overmeyer am Mersch belegen, beabsichtige ich anf mehrere Jahre in 2 oder 4 Parzellen zu vermiethen. Refleetanten wollen sich am Dienstag, den 13. Novbr., Nachmittags 3 Uhr, beim Wirth Overmeyer einfinden. Zugleich werde ich noch ein Stück Ackerland am Mersch und 2 Stücke Ackerland im Hallesch vermiethen. 2 Ibbenbüren, 2. Novbr. 1883. I. F. Drees. Unterzeichneter macht hiermit bekannt daß er am 12. d. Mts. auf dem Markt zu#-Riesenbeck mit einem Transport schönem Rindvieh erscheinen wird, und ersucht die Herren Colonen den Markt ebenfalls mit ihrem Vieh beschicken zu wollen. b L. Simons, Ibbenbüren. Ich nehme hiermit Alles, was ich von dem Arbeiter Hermann Engelsberg ausgesagt habe als unwahr zurück. Ibbenbüren, den 25. Oct. 1883. 25. Heinrich Damme. Prima Holländische Häringe, 40 Stück für 3 Mark empfiehlt Jörgens. aus der ersten Fabrik Deutschlands von Clemens Müller in Dresden, welche schon mit Selbstspuler, fer und Spannungauslösung versehen waren, sind jetzt so verbessert, daß die Fadeneinfädelung nicht mehr nöthig ist. Für die Güte dieser aus dem besten Material gefertigten Maschinen wird jede gewünschte Garantie geleistet. 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Entree für Erwachsene 20 Pf., Kinder 10 Pf. Um zahlreichen Besuch bittet G. Bolz. Verein THALIA W.-Cappeln Am 10. November, Abends 7½ Uhr, #a# Vocal- u. Instrumental-Concert. Vortrag der Concertsängerin Frl. Augusta se 80 Köttgen aus Düsseldorf, im Saale des Herrn Hoppe=Mönkehaus. Nachher BALL. Es ladet ergebenst ein Das Comitée. edicinal-Tokryerbein aus der Hof=Ungarwein=Großhandlung Rudolf Fuchs, PEST. HAMBURG. WIEN. zu beziehen in 1/1, ½ u. ½ Originalflaschen à Mark 3,—, 1,50, 75 Pf. 2,40, 1,20, 60„ 20„ 2,—, 1.—, 50„ in Ibbenbüren bei II. Jörgens, in Lengerich bei Gebr. Welp. in Mettingen bei C. Telsemeyer, in Tecklenburg bei F. H. Görz. Fette Gäuse liefert prompt und billigst 4 F. J. Vahle. Mianinos Anfferbam prümüifrt. Billig, baar oder kleine Raten! Fabr. Weidenslaufer Berlin NW. Kostenfr. Probesendung. Prosp. grat. 3 Ein auf sofort gesucht von J. 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November, in dem neu aufgestellten Zelte bei Wirth Kämpker in Bockraden, wozu freundlichst eingeladen wird. Bei Gelegenheit des um 11. Novbr. bei Wirth Kämpker in Bockraden stattfindenden Balles werde ich dort mein Carroussel aufbauen und empfehle dasselbe zur Benutzung. A. Imping. 25 Carroussel=Besitzer. Fahrplan der Eisenbahnstrecke Rheine=Osnabrück nebst Anschlüssen.