Bergisch-) * uppe 3, Anord Stabsd lung bei bei seiner Seit 1789 und Bergisch=Märkische Zeitung Westfälisches Tageblatt 28. Juni 1934 Schriftleitung uno Haupigeschafislielle: woloveraltraße 17121= Jernsprecher: 25051152 Donnerstag=Ausgabe.(Einzelpreis 10 Pfg.) ) Vazesspiegel Eine deutliche Antwort Aus durchsichtigen Gründen veröffentlicht eine deutsche Wochenzeitung in größter Aufmachung auf ihrer ersten Seite eine Umfrage unter dem Titel„Hitlers Friedenswille ehrlich?". Stimmen aus dem Ausland, besonders stolz ist man auch auf die Antwort eines Asiaten, sollen diese Frage beantworten. Unter anderem wendete sich die Schriftleitung auch an die deutschen Schriftsteller. Sicherlich zur Ueberraschung der Erfinder dieser Umfrage gingen von Peter Dörfler, Richard Euringer, Hans Franck, Friedrich Kayßler Antworten ein, die man sich nicht hinter den Spiegel stecken dürfte. Als Beispiel für diese Antworten zitieren wir die von Börries von Münch: hausen:„Eine selbstverständliche Frage wirkt immer platt, eine suggestive Frage immer verdächtig. Ein„Bekenntnis zum Führer“ abzulegen habe ich nicht nötig, ich lege auch nicht alle acht Tage ein Bekenntnis zu meinem Glauben oder zu meiner Frau oder zu meinem Vaterlande ab. Mich widern an die bis zum Ueberdruß wiederholten Treuebekenntnisse, da sie dem einfachen deutschen Wesen aufs grimmigste widersprechen.“ Münchhausen hat Recht, denn einen Superlativ von Treue, der sich zusammensetzen könnte aus der Zahl wiederholter Treueversicherungen, gibt es nicht. Zu geeigneter Stunde, am geeigneten Ort und aus einem geeigneten Anlaß heraus wird allein das Treuebekenntnis deutscher Männer seinen höchsten, unantastbaren Wert besitzen. * Der Frieden in Arabien Der Krieg zwischen dem Wahabitenführer Ibn Saud und dem Imamvon Jemen wurde durch einen geheimnisvollen Friedensvertrag beendet, der erst jetzt bekanntgegeben werden darf. Dieser Friedensvertrag ist zu einem „Vertrag mohammedanischer Freundschaft und arabischer Brüderschaft" geworden, der jeden Krieg zwischen Wahabiten und Jemeniten ausschließen soll. Jede Art von Streitigkeiten soll durch ein Schiedsgericht geschlichtet werden. Handelserleichterungen und zemeinsame Auslandsvertretungen stempeln diesen Vertrag, der nach einer Oase in Arabien der„Vertrag von Taif“ genannt wird, zu einem förmlichen Bündnis. Daß Ibn Saud als der Sieger damit den Imam von Jemen unter seine Oberhoheit gestellt hat, dürfte wohl die praktische Folge sein. Immerhin behält aber der Imam von Jenen sein Land, das ja bereits zur Hälfte von den Truppen Ibn Sauds besetzt war. Letzterer begnügt sich mit dem Besitz des einst umstrittenen Gebietes von Assir. Als Ergebnis dieses Wüstenkrieges ist demnach festzuhalten, das es Ibn Saud nicht nur gelungen ist, sein Gebiet zu vermehren, seinen Einfluß zu verstärken, sondern daß er sich auch seinem Ziel eines großarabischen Reiches genähert hat. Auch ein Maßstab Man behauptet in der österreichischen Prese so ungefähr, daß man die Zahl der Anhänger des Nationalsozialismus in Oesterreich an einer Hand herunterzähler könne. Das dem aber nicht so sein kann, beweist das antliche Kommuniqué über Verab schiedungen von höheren Beamten wegen politischer Un zuverlässigkeit. Das betrißt zunächst in Wien allein 330 städtische und staatliche Beamte. Es handelt sich hierbei um Professoren, Direktorei, Hochschullehrer, Wissenschaftler und Lehrer. Wenn auck die Zahl der in Wien in diesen Stellungen befindlichen Bamten nicht bekannt ist, so muß diese Zahl doch als außerordentlich hoch bezeichnet werden. Es kann keinem Zweffel unterliegen, daß diese Maßregelungen nur solche Personen betrifft, die der nationalsozialistischen Gesinnung„verdächtig“ sind, denn gegen die Austromarxisten getraut sich ja aus bekannten Gründen Herr Dollfuß nicht einzugreifen. * Der Stiefel und der Bürckrat In der„Leningradskaja Prawda“ lesen wir: Die Stiefel der Tramschaffneri Prochorowa waren derartig abgenutzt, daß sie kein Schuster mehr reparieren wollte. Die Administration des Trams hatte für den Schmerz der Schaffnerin volles Verständais. Am 6. Februar wurde ihr ein Talon zur Herstellung eines neuen Stiefelpaares auszgereicht. Mit diesem Talon mußte sie zur Verkaufsstelle Nr. 176 gehen. Hier wurde von der Prochorowa Maß genommen und sie aufgefordert, eine Benachrichtigung abzuwarten. Der Termin der Ausführung der Bestellung lief am 9. März ab. Doch erst am 5. Mai traf die langerwartete Benachrichtigung en. Freudig eilte die Prochorowa in die Verkaufsstelle, um die neuen Stiefel abzuholen. Zu ihrer Ueberraschung wurden ihr drei Paare vorgelegt. Keines von diesen paßte. Sie hatten die Nr. 9 —. 1, die Procholowa jedoch brauchte Nummer 13. Man riet ior, am nächsten Tage wiederzukommen und gab der Hoffnung Ausdruck, daß man mittlerweile das richtige Paar finden würde. Am 9. Mai schlug man der Prochorowa vor, ein Paar Herrenstiefel von geradezu ingeheuerlichem Ausmaß und einer nie dagewesenen kasson zu nehmen. Der Verwalter des Geschäfts erklärte Abei: Nehmen Sie was da ist, sonst bleiben Sie ohne schuhe und ohne Geld. So ist die Bestellung der SchaffKrin Prochorowa zum Teufel gegangen. Ihre Schuhe heute nicht bekommen.... Nr. 175 2,8.Juni 1934 Der Versailler Zustand ist kein Friede Der Arbeitsausschuß Deutscher Verbände erläßt zur wiederkehr der Unterzeichnung des Friedensdiktates nachstehenden Aufruf Flaggen auf Halbmast Der Arbeitsausschuß deutscher Verbände veröffentlicht folgenden Aufruf zum 28. Juni 1934: 15 Jahre Versailles! Heute vor 15 Jahren wurde das Versailler: Diktat unterzeichnet. Schon damals konnte es bei keinem Cinsichtigen als ein Instrument zur Wiederherstellung eines wahren Friedens gelten. Die 15 seither vergangenen Jahre haben dem deutschen Volk die größten Opfer auferlegt, sie haben aber ebensowenig der Welt wahren Nutzen gebracht, es sei denn, man nennt Nutzen das starre sinnige Grenzziehungen, durch Wegnahme des überseeischen Kolonialbesitzes, ist der Lebensraum des deutschen Volkes unerträglich verkümmert. Wo Deutsche an den Grenzen oder zerstreut in fremden Staaten wohnen, haben sie sich der schärfsten Angriffe auf ihr Volkstum zu erwehren. Nur die Achtung vor der Eigenart eines jeden Volkstums kann Beruhigung und Frieden schaffen. Diesen echten Friedensgedanken stellt das neue Deutschland dem sich über die Begebenheiten des Blutes und Stammes hinwegsetzenden abstrakten IN NEUEM GEWANDE erscheint heute die gewohnte Zeitung vor ihren Lesern. Die beiden alten nationalen Blätter, Bergisch-Märkische Zeitung und Westfälisches Tageblatt, haben sich vereinigt, um durch Zusammenfassung der Kräfte und gemeinsamen Einsatz größerer Mittel redaktioneller wie technischer Art ihren Lesern eine noch bessere und reichhaltigere Zeitung als bisher zu bieten. Unsere Zeitung erscheint jetzt in diesem neuen vergrößerten Format, und zwar wöchentlich siebenmal, täglich früh als Morgenblatt, Sonntags mit besonders reich ausgestatteter Unterhaltungsnummer. Der Bezugspreis bleibt der gleiche wie bisher. In gemeinschaftlicher Arbeit werden Verlag und Schriftleitung defür Sorge tragen, daß die Leser beider Blätter nichts Altgewohntes vermissen, vielmehr durch neue und größere Leistungen Gewinn aus dieser Zusammenarbeit ziehen. Wie der weltumspannende eigene Mitarbeiterstab der BMZ in In- und Ausland die Gewähr für eine stets lückenlose und interessante Eigenberichterstattung über das Geschehen unserer Zeit bietet, so wird auch dem Ausbau des der Stadt Hagen und ihrer Umgebung gewidmeten Lokalteiles jene Sorgtalt zugewendet, die der Leser von einer großen Zeitung fordern darf. Der Dienst an unserer Leserschaft schließt getreu der Tradition der beiden Zeitungen den Dienst an Volk und Vaterland ein. Herr Josef Thiebes bleibt in der Leitung unseres Blattes. Die Zukunft wird unseren Lesern selbst Gelegenheit geben, zu erkennen, daß Verlag und Schriftleitung sich von dem Bemühen, aus diesem Zusammenschluß eine Leistungssteigerung für den Leser zu gewinnen, leiten lassen. Verlag und Schriftleitung Bergisch-Märkische Zeitung und Westfällsches Tageblatt Festhalten an Machtpositionen, die nur auf der Nieder haltung der europäischen Mitte beruhen. In einem Zustand der Schwäche und Zermürbung nach vierjährigem heldenhaften Ringen wurde das Diktat unterzeichnet. Die Kraft zu einem„Nein“ brachte das deutsche Volk nicht auf. Es mußte daher den Weg durch die Wüste antreten. Heute nach 15 Jahren kann es mit Stolz von sich sagen, daß es die innere Schwäche und Uneinigkeit überwunden hat. Damit ist der Anschlag, den das Versailler Diktat auf die Ehre und das Selbstbewußtsein des deutschen Volkes darstellte, zunichte geworden. Das Versailler Diktat wurde einem im ehrenvollen Kampf gegen die Uebermacht unterlegenen Volke auferlegt. Es fügte der Niederlage die äußere Demütigung zu. Um den Widerspruch, den die Bestimmungen zu dem verheißenen Frieden des Rechts und der Gerechtigkeit darstellen, zu bemänteln, wurde die Lüge, daß Deutschland der Urheber des Weltkrieges sei, zur moralischen Grundlage des sogenannten Friedensvertrages gemacht. Gezwungen zur Unterschrift auch unter die Bestimmungen, die dem deutschen Volk die Ehre nehmen sollten, hat es dieses den Tatsachen nicht entsprechende Anerkenntnis niemals anerkannt. und es tut dies heute noch weniger als je. Durch widerBrenzstreitigkeiten auf dem Amur, der die Mandschuin Rußland trennt, sind beiapahs.„Vizekonsul von Ranking wurde gefunden. Die Welt atmete auf, weil wieder einmal die Möglichkeit eines Krieges im Fernen Osten in weite Ferne gerückt schien. Kriegsgründe akuter Natur waren nicht mehr gegeben. Dieser Zustand der Beruhigung sollte aber nicht lange anhalten. Rußland veranstaltet jetzt an der mandschurischen Grenze große Manöver, zu Land, zu Wasser und in der Luft. Tankregimenter marschieren auf, russische Kriegsflugzeuge werden über mandschurischem Gebiet gesichtet, russische Kriegsschiffe veranstalten Uebungen in der Nähe des bedrohten Hafens Wladiwostok. Japan konnte solchen Demonstrationen der Kriegsbereitschaft natürlich nicht untätig zusehen. Nun ist also im gleichen Grenzgebiet ein großes japanisches Manöver unter Aufbietung von 25000 japanischen Reservisten und großen Bombengeschwadern im Gange. Und die Welt ut wieder einmal besorgt, daß trotz aller Friedensfanfaren der Diplomaten die Gewehre unter solchen Umständen von selbst losgehen könnten. Nationalstaatsgedanken entgegen. Zwar stehen fremde Heere nicht mehr auf deutschem Boden; unfrei, weil wehrlos, liegt jedoch noch das gesamte deutsche Land da, solange die Gleichberechtigung nicht praktisch verwirklicht ist. Die Abrüstungskonferenz hat versagt. Sie hat den Entschluß zu einer wirksamen Herabsetzung der Rüstungen nicht aufgebracht. Für das deutsche Volk kommt daher der in Versailles festgesetzte Rüstungsstand nicht mehr in Betracht. Es fordert sein Recht auf das Mindestmaß nationaler Sicherheit, es fordert keine Angriffswaffen, es will nur nicht länger wehrlos und darum ehrlos bleiben. Die künstliche Scheidung in Sieger und Besiegte muß aufhören. Die Weltlage erfordert, daß das alte Europa zusammensteht und nicht durch ein ausgeklügeltes Paktsystem, das einseitige Machtbildungen verewigen will, künstliche Schranken in sich aufrichtet. Die Zeit der Abstimmung im Saargebiet rückt heran. Die 15jährige Leidenszeit unter fremder Herrschaft wird bald überstanden sein. Es werden uch nach Rückkehr des Saargebietes noch Staatsgrenzen kstumsgrenzen, zerschneiden. Das in sich geeinte deutsche Volk weiß sich über Staatsgrenzen hinweg mit allen Volksgenossen einig. Durch den Mund seines Führers hat die Welt erfahren, daß Deutschland den Frieden will. Es versteht aber unter Frieden nur einen Frieden in Ehre und Gleichberechtigung. Der Versailler Zustand ist kein Friede. Ein großes Volk will leben und andere leben lassen. Schwer wird auch weiterhin sein Lebensweg bleiben. In Kampf und Abwehr wächst jedoch die Kraft. Beauftragte der Treuhänder O Berlin, 27. Juni.(Eig. Drahlb.) Bei der erstmaligen Bildung der Vertrauensräte auf Grund des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit vom 20. Januar 1934 waren vom Reichsarbeitsminister im Einvernehmen mit dem Reichominister des Innern und den Obersten Landesbehörden seitende Persönlichkeiten der Kommunalverwalgungen zur Unterstützung der Treuhänder für die Zeit bis J1. Mai 1934 bestellt worden. Das Amt dieser Sonderbhauftragten ist mit blesem Zeitpunkt erloschen. 1 selben Zeit, als im Spiegelsaal des Versailler Schlosses am 28. Juni 1919 der„frischgebackene" Reichsaußenminister Müller und Justizminister Dr. Bell ihre Unterschrift unter den schmachvollen Friedensvertrag setzten, flammten in Paris und in der Provinz die Freudenfeuerwerke auf, machten Siegessalven die Franzosen trunken, tanzten auf den öffentlichen Plätzen Männer und Frauen in wahrer Hysterie um erbeutete deutsche Kanonen, die Clémenceau dem Volk zur Plünderung freigegeben hatte. Deutschland war Wilson, Wilson der französischen Generalität ins Garn gegangen. Grund genug nach vier Jahren Hoffnungslosigkeit, nach unglaublicher Schacksalswendung dem„fleur sacre de la revanche“ ein Opfer zu bringen. Nicht umsonst hatte Präsident Dechanel vor der Kammer selbst das Stichwort gegeben:„Sie ist also endlich gekommen, die gepriesene Stunde, für die wir seit 47 Jahren gelebt haben.“ Wenige weltgeschichtliche Daten tragen Licht und Schatten so dicht zusammengedrängt. Die deutsche Nation wurde im gleichen Augenblick gezwungen, eine schier endlose Kette brutaler Demütungen und Willkürakte auf sich zu nehmen. Da die über das Land hinwegbrausende rote Revolutionswelle alle Verteidigungsreserven mit fortgerissen hatte, blieb nur— wenigstens nach Ansicht des Weimarer Nationaltags— die Einfügung in das Joch, das bereits die deutchse Delegation während der Verhandlungen in aller Härte zu spüren bekam. Gehen wir diesen Kreuzweg zurück. Am 27. September 1918 überraschte Wilson Europa mit seinen berüchtigten vierzehn Punkten, die Prinz Max von Baden Anfang Oktober veranlaßten, die Vereinigten Staaten um die Einleitung der Friedensverhandlungen anzugehen. Bis dahin hielt noch die deutsche Front. Zermürbende Verschleppungspolitik der alliierten, unfruchtbarer Notenwechse! Lansings jedoch schlugen ihre Breschen und gefährdeten die Position der deutschen Truppen täglich mehr. Als endlich Marschall Foch in der Nacht vom 10. auf 11. November im Wald von Compiégne die Waffenstillstandserklärung überreichte, konnte von organisiertem Widerstand kaum noch die Rede sein, blieb eine verschleierte Kapitulation. Was halfen da noch Wilsonsche Versicherungen, an die sich Deutschland in seiner Hilflosigkeit verzweifelt klammerte! Am 13. Dezember landete Wilson, der legendäre„gute Weihnachtsmann", wie die „Temps“ schrieb, in Brest. Anstatt unmittelba rans Werk zu gehen, verlor er sich in Ovationen, Empfängen und rauschenden Festlichkeiten. Mit Unruhe hatten die französischen Imperialisten dem„Weltbeglücker“ entgegengesehen, der sie vielleicht um einen Teil ihres Raubes betrügen konnte. Die ersten Auseinandersetzungen ergaben jedoch schon, daß Wilson zu lenken war und nur als phantastischer Utopist gewertet zu werden brauchte, der eine Idee wohl entwickeln, nicht aber erfolgreich zu vertreten wußte. Die erste Sitzung des Zehner=ausschusses ließ bereits unüberwindliche Schwierigkeiten erkennen. Im Strudel der Interessen= und Prinzipienkämpfe, gegenüber den vor Jahren ausgearbeiteten Geheimabkommen der Großmächte, ging sein Aufbauplan in Trümmer.„Le boche payera tout“ war Schlagwort geworden, und es bedeutete nichts als eine vornehme Geste, als dem großen Amerikaner in der Errichtung der Gesellschaft der Nationen, im Völkerbund, ein billiges Zugeständnis gemacht wurde, als diese überflüssige Institution als„unlöslicher Bestandteil“ im Friedensvertrag verankert wurde. Mit diesem nichtssagenden Fetzen Papier in der Tasche verließ Wilson das gastliche Frankreich. Als politisch toter Mann, dem sogar Amerika das Vertrauen und die Vollmacht entzogen hatte, kehrte er noch einmal zurück, um sich endlich von der Undurchführbarkeit seines Projektes überzeugen zu lassen. Je mehr aber Wilson zurückwich und auf die Vorstellungen der Alliierten reagierte, um so geringer wurden die Aussichten Deutschlands auf einen gerechten Frieden. Sachverständige berieten über die Zahlungsverpflichtungen, die zwischen 200 Milliarden Dollar, eine Rechnung des Franzosen Loucheur. und 10 bis 65 Milliarden Dollar nach Ansicht des Cambridger Professors Keynes differierten. Auf die Transferierungsmöglichkeit wurde nicht die geringste Rücksicht genommen. Ausgerechnet am 18. Januar 1919 begann dann die Vorfriedenskonferenz ihre Tätigkeit. Nach Zusammenstellung eines 300 Seiten starken Aktenstücks beorderte man im April eine deutsche Delegation zur„Mitteilung der Friedenspräliminarien“, herüber. Brockdorff=Ranßzau versuchte, eine Aussprache durchzudrücken. Lediglich die Einreichung von„Anregungen“ wurde gewährt, die den Verbündeten am 29. Mai unterbreitet wurden. Wiederum zwanzig bange, hoffnungsschwache Tage, dann speist die Vierer=Konferenz die Deutschen mit geringfügigen Konzessionen ab. Die deutsche Delegation verläßt Versailles, weil sie die Verantwortung eines solchen Diktats nicht übernehmen kann. Steine prasseln bei der Abreise gegen ihre Wagen. * In Deurschland treten Männer an die Spitze, deren e ezr Bergisch-Märkische Zettung Geuennr und errsinniger Fanatismus weit genua sind Rscie ergen. Alte 3) Lac nanteheser und Ssese ie e e le elce eritten haben“. Der ungerent auge swinzet,worden st. Litwinows„Sicherheitssystem Donverstag, 16. Juni 66 Versteckte Drohungen, an Zeutschland, wenn es sich nicht in das von Litwinow gewünschte System der„Verträge für gegenseitige Waffenhilfe“ einfün“ auswärtige“ ggelegenheite owietriltliche Kommissar für Gärt es in Nordafrika? BergischSA.-Uniforn sische des Bicenmswpister. Nammer und einige franzöSesbenginister. der Vergangenheit. Dem Vertreiter Verträgen für gegenseitige Waffenhilfe. ##er nannte man solche Verträge Schutz= und Trutzündnisse. Heute wählt man einen etwas verbindlicheren Namen dafür. In den folgenden Ausführungen greift Litwinow zwischen den Zeilen Deutschland an. Er erklärt die regionalen Verträge für gegenseitige Hilfeleistung ständen allen Staaten offen. Die Generalresidenten von Tunis sins reich eingetroffen. Die komm'manité#.#°7 Frane. sie mit der französischen Regt“““ stark.„####et, das Strömung in der Eingeborc's Fühl.: Pblutionäre werden. In den meisten u““ Städt. Reymer eine Gärung gegen den fra PerialtsmuIn letzter Zeit hätten 60 000“, Protestkund. Gruppenf Aschas en cie eesier e ce de esant, Lals ao elshe. ei. elheichn Grain Wenn ein Staat sich weigere, in diesen Kreis einzutreten. teilgenommen. Botschafter Graf Welczek und Gefa Reichskanzler bungen Tartius bein Unsere Gegner treten zu können Alleiu zieg um die Reparationen verMitel in die Gand ganted.e Satz gibt Frankreich die Fiilel n die Hand, Deutschland bei der Gurgel zu halten etilce e e e aten bezschen Zwaste mit großen Erfolg an die Wand zu malen, obgleich jeder Laie die Lennen tar Aue die e. a. Provagandaparole erII. Dezember 1632 8. hinas miderruian wrez. a zugesichert, hinterher aller Sshe e e esche ecs ic enicd enuie Aunie Feäsgeaegn,Sacbilsrurig, wosben der heuige Sland der Weibie etas de Scheg. Litwinow nicht viel zu enso nicht von den sogenannten Nichtangriffskönnte er sich nicht beschweren, wenn er eingekreist würde. Kode de Meaite, denl Verieg 10 din Kaschen Gchanden, ###leine. otaa ten hätten das größte Interesse, auf diese Weze, Sich######mem zu schaffen. Ein Staat, der sick an der Sicherheit anderer Staaten desintans Roch über 10 Millionen Arbeitslose in den Vereinigten an der Sicherheit zeichne so sich auch t ene it eae eses e ete ascheäche de csi e Kechce che chen ülcher „ Die, Ve, inig nt der franzosischen Reservefliegeroffiziere in ihrer Generglversammlung am Dienstag beschlossen Berlin, 26. uppe 3, Berlin nde Anordnung Der Stabsche r Erholung bi A=Mann bei se ern finden. Som nd„Zu viel Die ituation um jet ngehörigen en einen Formatio ntersagt. So au Veranstaltungen, die Zeit der SAam dings widerruf.“gesicherr, hinterher allergeNichts ist in diesem Punkte trotz der leit 1026 pflegten Konferenzen erreicht. Es wurde im Gegenteil rund um Deutschland eine waffenstarrende Klammer geiart Erst ir eneppinbustrie, die Landesverteidigung foru#n diesen Tagen beschloß wieder England, nachgem Macdonald zur Erholung in die Wüste geschickt den grundlegenden Neubau der Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Alle fühlen sich bedroht, durch das geeinte Dritte Reich, das, wie Hitler immer wieder peronre, nichts als Ruhe und den inneren Frieden will Daran kann niemand zweifeln, der verstehen mag, und wertoser Veroiftung s stschce scescece ie chelscehice ba se cecserecheres goderen Mitein greisen, aldenenterehend mise non 81 aus Litwinow in Die vollkommenste Garantie sieht dem Wege zu räumen. Von einem Pakt im Still sprächen sich beide nicht, da sie demselben Zwecke dienten. Sai. ie, Laseheschen ui. Astntische G ealene del der SA=Mann so Dienstanzug trage das Tragen in de Ehrenkleid und k träger im Juli ha zu führen. Ich! Angarns Protest gegen Barthou Rückreise Barthous über Budapest— Bahnhof militärisch abgesperrt— Keinerlei Empfang Saschnchscreite ehtc ehlase eshenge ene Re 2ggriff auf Gandhi— Sieben Gandhi=Anhänger Budapest, 27. Juni.(Drahtb.) Ueber die Vorgänge .. test und Belgrad befindet sich die gesamte ungarische Oeffentlichkeit in starker Erregung. Die dem unaarischen Oberhaus Dienstag übermittelte und bereits gemeidete, schriftliche Protesterklärung des ungarischen Mininennt die Budapester Kundgebungen gegen „Prawda“ Frankreich und die Lleine Entente eine„burleske Komödie, die nur aus der leichtsinnigen Außenpolitik Ungarns erklärernst politschen Kreisen aber hält die sachliche Beurteilung des Barthouschen Besuches meiterhin dabad wurde der Krastwagen Gangud, Velegenen Stadt Uhme A. musar, den sogen guen Sanalansen, angegeisen. Die Um Ver-Zogie gerangezagens über die Arbeiszelt in den des Weltkriegs tat Barthou Botdus l'Alsace=Lorraine, alors nous serons los g##s anis 6 la terre“; noch während der Waffenstillstandsverhandlungen betonte General Wengand: #####eger hat nichts meyl zu fürchten“. Wie weit haben en disen##e n#ch m Frankreich tonangebenden Herren Sentechlend der sic use. P 19t= destoweniger ist egtschlar„n er Abrüstungsfrage Gläubiger gebliebe und pocht mit, Fua und Recht nach Erfüllung der BaraStadon Samstag abend zum Ausdruck wertig gebranntmart hleiht uud u ddir ais mider aes seie in Dies untberndger, ausgsechegder Sisen Dr. Di— schafter Freiherr von Schoen gegenüber die Neuße „Rendexnous rusgae=Lorane, dlers woug ferons les sergrshenten du.s P.. Sinne des ungarischen Minar belsche Beniengen voanen Lande asbsergobenüch das ungrische Raute sener aun gun gemeldet, in denen eshse Sse e e echcice e ehesheche sien d bihe Meschche e hechee treter dieser Großmächte gefehlt keine Mitteilung ansgggeben ier ehungen Parthous wurde Seses es s e ce. K.. se c, Lescich lichel schsetischics schchssn Revisionswünsche Ungarns wirksam unterstützen zu wollen, Maß evliche ungarische Politiker meinen, es sei beKonvention schaffen. Die Konferenz in ein„. an gatr.“ Reichsschaft deutscher Pfadfinder in Anhalt verboten Piadsi. 2 für d, List des anb: zu di. teichsschaft deutscher verboten. In dieser Vereiniaung dart Stagktes aulgeldst und zeichnend, daß Barthou auf der einen Seite sich dahin elber Psgerad Pt gisien vur vuger gorden se. vons honr 9229) igcen er auf der anderen Seite dem rumänischen König drohe, für den Fall, daß er nicht gehorche an Kgg Seschebene Unrecht wieder gut zu machen. Schlußsitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses haben die Abgeordneten sämtlicher Parteien gegen und beschesge eesiere zur Reosonstage setericht Barthou von Belgrad abgereist um 10 übe abende, von Peiarag„Pear:90u ii am Dienstag, hatten sich auf dem Bahnhof u. u. eingefund. Jy eroschedune dent und die Mitglieder der Regierung nu de ustaerpräst doren und Adgeorbnete und Verreter des Opiomatschenr S Valle in Frankreich eike der der Beisal aer 1e. di, Bläitger mi domn WderDer französische Außenminister Barthou ist Mittm worgen mit dem Lelberg Erpreß duch Budapest durchge. .. Die. Budapester Polizei hatte umfangreiche MaßnahSs eschsleie c e ee esgesgene e Gescheiel esenscte iczie Bcschesch var durch große, zum Teil berittene Polizeiaufgebote. ab ese ese ece Heuchelei des offiziellen Frankreichs oran der sechlichen Ver Zaszangn an da Peiages ichen Acheng terichene licht emen fängeren Artitel über die Saarftage, in dem Untent aur nur erwa 10 Saller aufoielen, obwott iur die Koruptonsversuche Frankreiche, die Unterdrückung und ahaleued u Sudt Millonen Frank getoster baobe Ie Surts Ktenen, Biec di, Lonanagnoe und de und ul Mbechurchte Iin ietlanhailel ergasen in Belgrad nach dem Besuch Barthous Ueber Oesterreich lang und breit gesprochen Bautarest und Velarad undven n ers in nmn ehndenr duer aserie Baze der, Deutschlandsiug 1934 gezeigt: pratischen Leistangsähigfelt des Maters geganger der Ind elisch esen ehde Sur aunshsehich busch Veris sent ie Sesht ea.#. öisen kriet, lioe Ganz e. Veonr codldo Prase liche Sielshge serner ven sie wise, daß das nur eine Legende sel. estsiellen Prang offiziellen Frankreichs zum Ausdruck, das in Genf eine von I# kerhalt, weror, eine Propaganda betrieben al ae aie 1.2ei. Lechslauser m besendere gere Unterdrückuagsmethoden seien den Franasimileren und eine sogeund zu Weihnachten Kinder und Eltern reichlich beschenk habe. Diese Schulen, die von den französischen Grub tungen abhängen, hätten aber auch die Eltern sofort ihrer Stellung beraubt, wenn sie die Kinder aus der genommen hätten und sie teilweise sogar aus ihre Wohnungen vertrieben. Alles in allem könne man Frankramistiche m Korrh tionsmacht bezelchnen. Während die eosasglse aggeeiiuic arin gefau., von natonalsozialistischem Terror im Saataebiet zu sprechen müsse Wirchichtet über die Engelsgebuld wondern, an den Lag,legten und die Anordnune" Führer seierl, wenn se von eier gech farten Fnrstung ergrs * München, Tagung der Aka die Notgemeinsch chen eine Vortre deutsch?“ In neue Leiter der Dr. Stark, gru hältnis der natio schaftlichen Forsch den Inhalt: Der Reichsregi es fern, irgendwie schung zu beschrät Freiheit gegenübe wahren. Sie mu die Wissenschaftler nis zur deutschen sozialistischen Staa den Dienst der 2 Reichsregierung b men zur Organis ergriffen hat, so h technischen Verhält nunmehr ein Rei ziehung und Volk Führung des Reic Wissenschaft und geführt werden. rung der kulturpt innenministerium auch verwaltungste hat Reichsminister Organisation der gelegt, und zwar eine besondere Abt neuen Ministerium Der Führer sell Organisation der m erwartet, daß diese Reiches ihre wicht Wirtschaft zu unter dische Rohstoff gleichwertige Stofft Weltmarkt zu brin Neuheit den Wettb „Mein Kampf“ in bulgarischer Uebersetzung ## S####er der kürzlich zusamnen mit anderen parteivoligarischen Arbeiterparies Chris o Kmische“ h.4 d Bii we.. 63, Nauonagoziallonus, Adok Hilers„Mein Kamof, in ulgarische Sprache übertragen. Die Uebersetzung wird in Die echte I.a Caoba nur Kuhlhoff, 945 Teigehmer nur, Formatonen sah. In halbe Woche dauernden Deiueu 22. In der knapp eine man diesmal weniger als in Früheren 3. Pettzewerbes bat zelheiten gesehen oder geport. Ea sol org gechnische Einal das beleuchtet werden, wos G.pu defs alb dier einmal merden—. weiven, was Gefahr läuft, übersehen zu Die Leistung der Besatzungen Der Nachwuche an die Front wie der dunte den Deichen Scherlich waren auch hier noch alte Gleeden oboeschlosene. Aber wenn wir nur die Liste der ate vanonen im Rennen. geben, so stellen wir schon fest, daß mir a wenigen, wie bessoielsweise 2 ut Ausnahme von ganz Reichslustsahrtministerlum, dem alten Pesder a. aus München, dem Streckenkantralie a Scheuermann Lusthansa, dem alten Könner Chrintz= ruder der Deutschen Industrieflegern Tank und wind nansen und den beiden kannte Nachwucheklieger Die K., egentlich nur undediesen sechs nur drei sich mit ior Ger sig Zehn der Weitbewerbsfleger placieren kannte dan als erwiesen angesehen werden. dar iuue ann auch auf die überragende Erfabruns O. Spor micht so sehr an am—##ue, Erfahrung des FormationsführerErfahrung Die Eigenart des Wettbewerbs Fugleistungen de ahtergröster Pruzgerinnen konnten. rur sehr wenig, Der Orter mar aeborenden Jlugsengführer setbof angewiesen, wag su auch der Zmec daer Jlaer. Sesung aicd den Deie Vi. Acsast reingzeseteltein der V. lieger diesen Meibeperd erfolgreich bestreiten konnen u. ein Veweis dafür, daß der Veranstalter das Richte. hat und die Auschrebung das gehalten bat. mi ihr erhofft.s dus gehalten hat, was man von die bulgarische Sprache ubertrage in zwei Bänden erscheinen Ecke Kamp- und haupt im Rennen war— gn.2u.913 2.8 S-Motor überhat. Wenn es ihr mie gesan 4u=gezeichnet durchgehalten ihr erhoffte. Die praktische Leistung des Materials GöPrhr bun gertgrozentigem Gegensatz zu der der Besatzung. Wenn oben festgestellt wurd...404 der der Besatzu Massenen usen.e. Tee ppten Tels der beteligten Horvoll erfült waren und die Höchltmunstrege Peingungen konnte. Die Vumerdifterone, sptep metzogl. ertellt werben Die Punktdifferenzen entstanden lediglich an den ührte, so kann mon beim Matersal Perat.= ule,. sum. Erfolg Motor HM 60 R in der Flugzauaueg den Hirth Bei einem derar igen, Weisdeuue und dieier Zele vor Gungen ausldkast, llat in dr. T., der auf Dauerbeansern. Wesnten, Beide, Teieigerse. an. gai Pesiarer lin aoer a.m Prsah, boz ersgreche Wösggeben im des bürfte. gelang über einen ehrenvollen übrig ließen.— ge ebenfalls nichts zu wünschen Ein kechnischer Wendepunkt as s e ie. se, Benschalt i. ie cesle sälle noch hoch genug. Wie ment d P.,ensaßz der AusFortschrit ist, wird schon der g. ous mirtlich ein technischer einem Monat zur Durchfüher. 1—4 der in en. Fälle aber hatten die Motar austut, dee Auf alle kritisserten Behauptung:„Die Mararau.u uit der ost wettbewerben zu seh= üthar.“ werden bei EinzelWettbewerb in Formati= kren Recht behalten. Der Vortellen, die er hat. au en oxrnet neven anderen großen logen wied. Fost immer a. ga.2 rit az, dah rühisher der auf das Rückscht genommen mars 63e1 in der Hormation, schied aus, die wurde in zwei Formationen, eine zu fünf und lieben Flugzeugen, geflogen. Die erste Formatio haben die Flugzenge dann gut durchgehalten; ob sie noch De ashanscheide Lasticher bi eesch Kesilen 07. 184 darf wenig bekannt inrd ea bezeschnei werden, da er noch sehr mit diel Flugzenger auch ziar Ppe Duseldor konnte daß alle Mot rr ng“ eine entsprach=““ g. ii flegen. holten——een noch eine entsprechende Kraftreserve bewar an neuem Material im Wettbewerb? haltem“ Ar geusn der Deutschlandflug 1934 nicht enn ner 2 Rb mit lustgekühltem Kirs Hlm.acveldecker Ger Betbewerd, der eine Hächst==1 irth=HM=60-R-Motor im Scher ein Wbschalden s. 2lcht uiel nzuweisen, daß die im von 160 im mitzu sagen. Er se Ver. M eige Ges, Kese Bel. 2., Kelerni, onden yier trugen eine Serie kleiner Fehler der Besatzungen diAusfall geschlosn durc alle bir Flugtage Das Gesamtergebnis: ein großer Jortschritt! Gersgauene Bugaise ae hietei de, Sesernieh — insgesamt 50 Flugzeuge ausgefallen mar=.2 wenider wir klar, daß die geringfügigen Muetau wuren, dann sehen Flugzeugen bei einem ähnlichen Wettbew= ai* kaum noch als beachlich zu bezeichnen sind. aberängstlichen schleuten wge du den eme Reihe von soi u keimertel Aussol gesahr Page,Peodeunten duberten. und seinenea wese Talsache stelt unserend Herrenst mmm bis zu den b Maßqualit in größt. Aus Loewenstein G. m Hagen, Haldenstri Darlel RM. 100.— bis RM. 3000.Tisugs KN. 1.25 pro Parishnggenellsch #.: Hamburg. Gesc as se. esce eree Vortwier alleror n gcaucht konnte. Dilles in eschenserte isbter se) 1934 bewiesen hat. führt Si Neue, apa Juni 13 K ch Klartius bein lenstag den deutschen Bo## den deutschen Gesandten in# Bergisch-Märkische Zeitung SA.-Uniformverbot in der Obergruppe Berlin— Goebbels beurlaubt die Reichs- und Gauredner Gruppenführer Ernst zum SA.=Urlaub Berlin, 26. Juni.(Drahtb.) Der Führer der Oberuppe 3, Berlin, Gruppenführer Ernst, veröffentlicht folinde Anordnung: Der Stabschef hat für den Monat Juli die gesamte SA ir Erholung beurlaubt. Der Schulferienmonat soll den 5A=Mann bei seiner Familie, seiner Frau und seinen Kinern finden. Somit sind etwaige Klagen über Beanspruchung ind„Zu viel Dienst“ usw. behoben. Um diese beabsichtigte situation um jeden Preis auch gegen solche, die sich ihren ngehörigen entziehen wollen, durchzusetzen, habe ich keinen Formationsführern das Ansetzen jeglichen Dienstes untersagt. So auch die Abhaltung von Festen und geselligen Veranstaltungen, die durch Propagierung und Kartenvertrieb e in den Vereinigten . Sim die Zeit der SA-Männer beanspruchen. Erfolge die Um ferner den SA=Mann zum wirklichen ückender#### diesem Urlaubsmonat werden zu lassen ist ation of Labour der erreichten Erfolge vir ten Staaten drückender sei rbslosen habe am 1. Juni offiziere gegen Reservefliegeroffiziere hat ienstag beschlossen, die ers Pierre Cots aus der räfte zu verlangen. Der ninister übermittelt. Cot Ereignisse des 6. Februar ter vorgeworfen. den Gandhi=Anhänger Amn nn Minchen Privatmann in diesem Urlaubsmonat werden zu lassen, ist der Befreiung von jeglichem Dienst ein Uniformverbot gefolgt. Da der SA=Mann schon im Alltag und Erwerbsleben keinen Dienstanzug tragen darf, entfällt auch jede Begründung für das Tragen in der Urlaubszeit. Der SA=Dienstanzug ist ein Ehrenkleid und kein x=beliebiges Kleidungsstück. Uniformträger im Juli haben besondere Ausweise(„Urlaubsmonat“) zu führen. Ich bitte während des Monats Juli auch von überslüsligen Zuschriften, dem sogenannten„Papierkrieg“, abzusehen. Eingehende Schriftstücke erhalten den Stempel „#rsaupsmonat- und werden ab 1. Auaust 1934 aufarbeitend Urlaub für alle Reichs- und Gauredner * Berlin, 27. Juni.(Drahtb.) Der Reichspropagandaleiter der RSDAP. gibt laut NSK. bekannt: Der Kampf gegen die Nörgler und Miesmacher nimmt mit dem 30. Juni sein Ende. Er hat in seiner zweimonatigen Dauer eine unerhörte, weit über das normale Maß hinausgehende Beanspruchung unserer Reichs= und Gauredner notwendig gemacht. Um ihnen für die Herbst= und Winteranforderungen notwendige Ausspannung zu geben, ordne ich hiermit für den gesamten Monat Juli entsprechend dem SA=Urlaub und der Anweisung des Stabsleiters der PO betr. Urlaub für die politischen Leiter sowie Amtswalter der angeschlossenen Verbände und der Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ für alle Reichs= und Gauredner Urlaub an. gez. Dr. Goebbels, Reichspropagandaleiter. Donnerstag, den 28. Juni 1934 Kabinettsumbildung in polen Außer dem Innenminister soll der Posten des Landwirtschaftsminister neu besetzt werden * Warschau, 27. Juni.(Drahtb.) Wie der regierungsfreundliche Expreß Poranny versichert, soll noch im Laufe dieser Woche eine neue Kabinettsumbildung erfolgen. Es wird vor allen Dingen die Ernennung eines Innenministers und eine Aenderung des Postens des Landwirtschaftsministers erwartet. Man rechnet nach Meinung des Blattes bestimmt mit dem Rücktritt des bisherigen Landwirtschaftsministers Klukowski und mit der Uebernahme dieses Postens durch den Kurator der landwirtschaftlichen Schule in Krzemieniec. Poniatowski, der bereits im Zusammenhang mit der vorherigen Umbildung des Kabinetts als Kandidat für den vorgenannten Posten erwähnt wurde. Seine Ernennung kam damals nicht zustande, weil Poniatowski sich eine Bedenkzeit erbeten hatte. Gleichzeitig soll noch eine Reihe von Aenderungen bei den Posten der Unterstaatssekretäre erfolgen. Staatspräsident Moscicki hat Dienstag den Ministerpräsidenten Kozlowski zur Berichterstattung empfangen. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, wird der jetzige Wojwode von Lemberg, Belina=Prazmowski, als Kandidat für den Posten des Innenministers ernstlich genannt. Die Untersuchungen im Mordfall Vieracki schreiten fort Wie die halbamtliche Gazeta Polska mitteilt, schreiten die polizeilichen Untersuchungen im Mordfall Pieracki weiter fort. Man glaubt mit großer Wahrscheinlichkeit, den Kreis gefunden zu haben, in dem der Anschlag gegen den Innenminister vorbereitet wurde. Besonders hervorgehoben wird die erfolgreiche Mitarbeit der deutschen Polizei. Neue Streikunruhen in AS2. Ausschreitungen in Milwaukee— Neues Eingreifen Roosevelts zur Beilegung des kalifornischen Hafenarbeiterstreikes gelegenen Stadt Ahmeerneut von orthodoxen angegriffen. Die Anund seine Begleitung erheblich verletzt. Arbeitszeit in den Freiheit der wissenschaftlichen Forschung Reichsregierung und Forschung— Grundsätzliche Erklärungen Freg=geissen. Wie uns un München, 27. Juni.(Drahtb.) Aus Anlaß der 9 u seine Begleitung Tagung der Akademie für deutsches Recht veranstaltete heblich verletzt. die Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft in München eine Vortragsreihe über die Frage„Was ist deutsch?“ In der Einführungsansprache machte der neue Leiter der Notgemeinschaft, Präsident Professor Dr. Stark, grundsätzliche Ausführungen über das Verhältnis der nationalsozialistischen Regierung zur wissenschaftlichen Forschung. Sie hatte dem Sinn nach folgenden Inhalt: 7 103 Der Reichsregierung und jeder Länderregierung liegt es fern, irgendwie die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung zu beschränken. Sie wünscht im Gegenteil, diese Freiheit gegenüber Einflüssen aus der Vergangenheit zu Sie muß allerdings darauf bestehen, daß auch die Wissenschaftler sich innerlich in ein positives Verhältzur deutschen Volksgemeinschaft und zur nationalsozialistischen Staatsführung setzen und ihre Forschung in den Dienst der Volksgemeinschaft stellen. Wenn die Reichsregierung bis jetzt keine umfassenderen Maßnahmen zur Organisation der wissenschaftlichen Forschung ergriffen hat, so hat dies seine Gründe in verwaltungstechnischen Verhältnissen traditioneller Art. Nachdem aber nunmehr ein Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung geschaffen ist, kann unter w es Reichsministers Rust die Organisation der Wissenschaft und Forschung planmäßig und rasch durchgeführt werden. Als Ende letzter Woche die Ueberführung der kulturpolitischen Abteilung aus dem Reichsinnenministerium in das Reichswissenschaftsministerium verwaltungstechnisch zum Abschluß gekommen war, hat Reichsminister Rust sofort die Richtlinien für die Organisation der Forschung in seinem Ministerium festgelegt, und zwar wird neben einer Hochschulabteilung eine besandere Abteilung für Forschung und Technik im neuen Ministerium organisiert werden. Der Führer selbst hat ein lebhaftes Interesse für die Organisation der wissenschaftlich=technischen Forschung. Er exwarte, daß diese h: der heungen Lage des Deutschen Reiches ihre wichtigste Aufgabe darin sehen wird. die #% zu ul erstützen, indem sie mithilft, auslänoische Rohstoffe möglichst weitgehend durch heimische gleichwertige Stoffe zu ersetzen und Waren auf den Neubeit den Mathamueeiche durch ihre Dualitct oder Neuheit den Wettbewerb zu bestehen vermögen. seute eine Dreigruppender Frage der Revision den Kohlenbergwerken de Revision soll die Rae=Produzentenländer erein Inkrafttreten der in neues Glied in der ingen, ein Inkrafttreten möglich zu machen. Unhalt verboten 1 ie Reichsschaft deutscher Staates aufgelöst und hr und mehr Personen n nationalsozialistischen gung ablehnend gegenreichs betriebene Zum Schluß seiner Ansprache versicherte Präsident Stark, daß er im Rahmen des Möglichen auch der geisteswissenschaftlichen Forschung die Unterstützung der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft zukommen lassen werde. Es sprachen sodann: Professor Dr. RothackerBonn über„Grundsätzliches zur Deutschtumsfrage", Geheimrat Professor Dr. Pinder=München über das Thema„Was ist deutsch in der Kunst?", Prof. Dr. Hans Neumann=Bonn über„Tacitus und die Germanen“. Milwaukee, 27. Juni. Die außerordentlich gespannte Streiklage in Milwaukee hat bereits zu ernsthaften Ausschreitungen geführt. Die streikenden Arbeiter haben ihre Drohungen wahrgemacht und sind mit Gewalt gegen Arbeitswillige vorgegangen. Sie haben an dreißig Straßenbahnwagen die Stromleitungen abgeschnitten Mehrere Straßenbahnführer wurden verletzt. Zehntausende von streikenden Arbeitern haben sich in der Stadt zusammengerottet und nehmen eine äußerst bedrohliche Haltung ein. Wurfgeschosse aller Art werden gegen Betriebe und Fabriken geschleudert, in denen nichtorganisierte Belegschaften den Betrieb aufrechterhalten. Es kam bereits zu mehreren Zwischenfällen und Zusammenstößen. Eine Anzahl von Personen erlitt Verletzungen, sieben Personen mußten ins Krankenhaus überführt werden. Es wurden von der Polizei zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. * „ IIP Washington, 27. Juni. Zum zweiten Male hat Brundent Roosevelt in einem der großen amerikadie Zeugnisse der Vergakademie Freiberg Zu diesem Zweck orden, die aber im wiesen, obwohl ihr rank gekostet habe, sbüros organisiert reichlich beschenkt izösischen Grubenuch die Eltern soie Kinder aus der se sogar aus ihren önne man Frankien. Während die zefalle, von natiozu sprechen, müsse sgeduld wundern, Deutschen Front ung ihrer Führer sei die Frage, ob en Disziplin fähig intrüstung ergrifng inderen parteipoliozialistischen Bulat das StandardMein Kampf“, in ersetzung wird in nf und eine zu irmation schied en Tag aus, die und konnte sich ind vierten Tag n; ob sie noch atzungen wissen, beurteilen. Fr 2 mit Sie184 km, darf a er noch sehr isseldorf konnte n. s nicht gelang, He 72 b mit bringen. Das toren, sondern satzungen die einem einzigen leutschlandflug ir dreitägigem tung weniger n, dann sehen nur wenigen Jahr später e R e i h e v o n „äußerten tellt unseren nit der Aus Zeugnis ausl aht erhoffen ortz Verband s hinter sich hat. O Berlin, 27. Juni.(Eig. Drahlb.) Die neuen Ausbildungs= und Prüfungsvorschriften für den höheren preußichen Staatsdienst im Bergfach haben einen Zustand beseitigt, der bisher den Besuchern der sächsischen Bergakademie greiverg in Sachsen, die älteste Einrichtung dieser Art auf der Welt, die Laufbahn im preußischen Staatsdienst praktisch so gut wie verschloß. Durch den neuen Erlaß ist seitigt worden. Heute gelten die Zeugnisse der sächsischen Bexgakademie in Freiberg i. S. uneingeschränkt auch für die Anwärter im preußischen Staatsdienst. Durch diese Anerkennung ist die Uebertragung des Gedankens der Verreichlichung auch im bergmännischen Studium erzielt worden. Ueberholung der Partei Berturg-7. Juni(Eig. Drahtb.) Auf einem großen Appell des Gaues Groß=Berlin im Berliner Po““adion ründigte der stellvertretende Gauleiter Görlitzer in seiner Rede gegen die Kritikaster die Ueberholung der Partel an. Er. züyrte aus, daß die soldatisch=straffe Haltung auch den Politiker auszeichnen müsse. Der Kraftwagen des Angeklagten Scheidt Aus dem Hirtsiefer-Prozeß Juni.(Drahtb.) Die Verhandlungen im Hirtsiefer=Prozeß wandten sich am Mittwoch dem Anklagekomplex des Angeklagten Scheidt zu. Diesem Angeklagen wiro vorgeworfen, daß er Kosten für Kraftwagenfahrten liquidiert habe, die er nicht nur dienstlich, sondern auch privat unternommen habe. Der Angeklagte erklärte dazu, daß die große Bautätigkeit des preußischen Wohlfahrtsministeriums in Stadt und Land es mit sich gebracht habe, daß diese Bauvorhaben durch leitende Beamte ständig kontrolliert werden mußten. Da dem Ministerium nur ein schwerer Wagen zur Verfügung stand und die Anschaffung eines zweiten Wagens auf Schwierigkeiten beim Finanzministerium stieß, habe er aus eigenen Mitteln einen Wagen angeschafft, den er dem Ministerium zur Verfügung stellte. Dabei sei eine Abmachung mit dem Minister getroffen worden daß aus Staatsmitteln 80 v. H. der Betriebsunkosten getragen werden sollten, während er, der Angeklagte selbst, 20 v. H. auf seine Rechnung nahm. Der Angeklagte betonte, er hätte wenig Zeit zu Privatfahrten gehabt, so daß der Wagen fast ausschließlich für Dienstzwecke benutzt worden sei. Die Tochter des Kommunistenführers 19 Sowjetagenten festgenommen UP Helsingfors, 27. Juni.(Eig. Drahtb.) Großes Aufsehen erregte hier die Festnahme von 19 Kommunisten. geststellung ihrer Personalien hat man nämlich die Entdeckung gemacht, daß sich unter den Verhafteten einer der bekanntesten sowjetrussischen Agitatoren, ein Fräulein Kuusinen, befindet. In der Wohnung von Fräulein Kuusinen in. wie die Polizei bekanntgibt, wichtiges sowjetrussisches Propagandamaterial gefunden worden. Der Vater der Kommunistin ist in Finnland geboren. Er hat die russische Revolution mitgemacht und ist einer der engen vo. Len. gewesen. In der Kommunistischen Partei hat Kuusinen einen hohen Posten bekleidet nischen Arbeitskonflikte eingegriffen, indem er einen aus drei Mitgliedern bestehenden Schlichtungsausschuß einsetzte, der eine entscheidende Initiative zur Beilegung des kalifornischen Hafen= und Kaiarbeiterstreiks ergreifen soll. Die erste Intervention des Präsidenten im März d. J. galt dem großen Streik in der Automobilindustrie. Durch das Eingreifen Roosevelts wurde damals ein Kompromiß zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern herbeigeführt, das einen Streik von einigen 100000 Arbeitern in letzter Stunde verhinderte. Verleihung der Tradition der ehemaligen Kolonialpolizeitruppe von Kiautschau * Hamburg, 27. Juni.(Drahtb.) Die Hamburger Landespolizei beging am Dienstag abend ihre Sonnenwendfeier. Bei dieser Gelegenheit erfolgte im Namen des Bundesführers des Deutschen Kolonial Kriegerbundes, Reichsstatthalter Ritter von Epp, die feierliche Verleihung der Kiautschau=Tradition an die 9. Hundertschaft der Landespolizei durch Oberstleutnant a. D. von Boehmke. Anschließend betonte Polizeigeneral Daluege, daß mit der Pflege der soeben verliehenen Tradition zugleich die Kampfansage gegen die koloniale Schuldlüge verknüpft sei. Wir brauchten gar nicht den Ruf zu erheben:„Wir wollen Kolonien!“, sondern wir brauchen nur an das Recht zu appellieren. Darauf übergab General Daluege die Traditionszeichen dem Befehlshaber der Hamburger Landespolizei General Münchau. Drei Bergleute verschüttet und lebend geborgen Auf der Maxgrube in Michalkowitz bei Laurahütte ging unter Tage ein Pfeiler zu Bruch, der drei Bergleute verschüttete. Nach stundenlangen anstrengenden Bergungsarbeiten gelang es, die Verschütteten lebend zu bergen. Zwei von ihnen hatten Knochenbrüche davongetragen, der dritte Bergmann hatte nur leichte Verletzungen erlitten. Anzeigen Hauptschriftleitung: Hauptschriftleiter: Carl Müller. Wuppertal. Stellvertr. Hauptschriftleiter: R. Seutler von Loetzen. Essen. Verantwortliche Schriftleiter: C. Müller. Wuppertal(Pohitik., Eko van Mark. Wuppertal#Provinz). Dr. C. Gehring. Essen(Allgemeines). Dr. F. Didier. Wuppertal thandel). Verantworlich für den Anzeigenteil Wuppertal: E. Leber, für den Anzeigenteil Hagen: Fischer, Hasen. DA. V. 34: 9688 Schriftleitung und Hauptgeschäftsstelle: Wuppertal-Elberfeld. Poststraße 1 3. Fernruf: 2736162. Drahtanschrift: BMZ Elberfeld. Postscheckkonto Koln 7864. Bankverbindungen: von der Herdt-Kersten und Sohne, Wupp.Elberfeld.— Geschaftsstelle Barmen: Langemarkstraße, Buchhandlung Röder. Fernruf: 62843 Schriftleitung und Geschäftsstelle Hagen: Goldbergstraße 17 21. Fernrul: 25051 52. Anzeigenpreis: 1 mm Höhe, 46 mm breit 10 Pf. Familien-, Bader-, Gasthöfe-, Schiffahrts-, Unterrichts- und amtliche Anzeigen 8 Pf., Vereinsanzeigen und Inscrate gemeinnütziger Unternehmungen 7 Pf., kleine Anzeigen nicht " gewerblicher Art 4 PI. Rabatt nach Tarif. Verlagspostanstalt Essen. Die Bergisch-Markische Zeitung erscheint frühmorgens, auch Sonntags. Bezugspreis monatlich: in Wuppertal RM 1.50. auswärts und durch die Post RM 2.00(ausschließlich Bestellgeld).— Bei Druckausfall der Zeitung. verursacht durch höhere Gewalten, wird das Bezugsgeld nicht zurückerstattet. Verlag: Theodor Reismann-Grone G.m.b.H. Zweisniederlassung Wuppertal. Druck: Thcodor Reismann-Grone G.m.b.II., Essen. Die echte I.a Caoba-Zigerre nur Kuhlhoff, Hagen Lcke Kamp- und Hochstralle Herrenstoffe bis zu den besten Man qualitäten in größt. Auswahl liefert ins Haus en-Verlas W. Könemann Hindenburgstr. 19. Telefon 21386 Loewenstein d. m. b. H. 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Auf dem im IndustrieHafen gelegenen Fabrikgelände des Vereins deutscher Oelfabriken entstand in der Nacht zum Mittwoch im Extraktionshaus aus bisher unbekannter Ursache ein Großfeuer, das die Einrichtung des Baues im Verlaufe von einer Stunde nahezu völlig vernichtete. grüßt Göring Begeisterter Empfang des Ministerpräsidenten— Einführung von Diels— Besuch bei Kardinal Schulte kg Köln, 27. Juni. Köln stand heute unter dem Eindruck des Besuches, den der preußische Ministerpräsident und Reichsminister Hermann Göring zum ersten Male nach der Machtergreifung der Domstadt abstattete. Die ganze Stadt prangte in reichem Flaggenschmuck. Tausende und aber Tausende umsäumten stundenlang vor der Ankunft des Ministerpräsidenten die Straßen, durch die er kommen sollte. 20 Minuten vor 1 Uhr ertönte auf dem Flugfeld die Sirene und eine Minute später landete das vom Ministerpräsidenten selbst gesteuerte Flugzeug„Manfred von Richthofen. Als ersten begrüßte Reichsminister Göring Staatssekretär Körner vom Reichsluftfahrtministerium, sodann den Gauleiter des Gaues Köln=Aachen, Grohé, den Oberpräsidenten der Rheinprovinz Frh. v. Lüninck, Landeshauptmann Haake, den Kommandeur des Wehrkreiskommandos VI(Münster) Generalleutnant Fleck, den neuen Kommandeur der Landespolizeigruppe West, Polizeigeneral Baltzer, den Regierungspräsident von Köln, Diels, Oberbürgermeister Dr. Riesen, Polizeipräsident Lingens. Nachdem Göring unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front der Schutzpolizei und die übrigen Ehrenformationen abgeschritten hatte, fuhr er, vom Jubel der spalierbildenden HJ. und der Zuschauer begrüßt, zum Regierungsgebäude, wo er die Einführung des neuen Präsidenten vornahm. Hier begrüßte der Oberpräsident der Rheinprovinz, Frh. v. Lüninck, im Namen des rheinischen Volkes den Führer Preußens. Der Ministerpräsident dankte und führte dann etwa aus: Die Rheinprovinz hat wie keine zweite in Deutschland durch die Tat bewiesen, daß sie in schwerster Zeit zum Reiche und Volk gestanden hat. Das Volk war es, daß damals am Rhein die Front gehalten hat, obwohl ihm von der Reichsregierung keine Rückendeckung gewährt wurde. Die Grenzprovinz hat immer besondere Aufgaben und erhöhte Anforderungen gerade an die Beamtenschaft gestellt. Deshalb weise er energisch die Gerüchte zurück, die wissen wollen, daß die Berufung von Diels in sein neues Amt eine Strafversetzung sei. Im Gegenteil seien es immer die besten Beamten, die er in die Provinzen, besonders in die Grenzprovinzen schicke.„Wie der Führer", so führte 0'ring wörtlich aus,„sehe ich nicht auf Mitgliedsnummer und Parteibuch, sondern darauf, wie der Beamte sein Leben gestaltet und ob er nicht nur äußerlich vom Nationalsozialismus gestreift ist und von der Bewegung organisch erfaßt wurde, sondern ob er vor allem in seinem ganzen Denken und Fühlen Nationalsozialist ist.“ Zu dem neuen Regierungspräsidenten gewandt sprach Göring:„Ich habe Sie heute als Ihr oberster Chef aufgesucht, um der Rheinprovinz zu zeigen, daß ihre Sorgen und Mühen auch bei uns bekannt werden. Ich habe gleichzeitig die Gelegenheit benutzt, um meinen bisherigen Mitarbeiter hier in seinem neuen Wirkungskreis aufzusuchen, denn ich habe auch hier einen Mann an die Spitze gestellt, der mein Wollen, Fühlen und meine Gedanken versteht. Regierungspräsident Diels dankte dem Ministerpräsidenten für die Worte und schloß: „So, wie wir in der Vergangenheit Ihnen mit begeisterter Zustimmung gefolgt sind, so folgen wir jetzt in diesen Wochen und Monaten Ihren Taten und Worten, denn wir erkennen, daß alles aus dem preußischen Geiste geschieht und gerade die preußischen Verwaltungsbeamten alter Schule verfolgen mit Stolz und Genugtuung, wie der preußisch=deutscher Prägung in dem ihm anvertrauten Bepräsident schloß mit der Versicherung, daß er im Einvernehmen mit der politischen Leitung seine ganze Kraft dafür einsetzen werde, um eine nationalsozialistische Gesinnung preußischdeutscher Prägung in dem ihm anvertrauten Beschäftigungsbereich durchzusetzen. Anschließend suchte Ministerpräsident Göring den Kölner Erzbischof Kardinal Schulte auf, mit dem er eine längere Besprechung hatte. Ehe und Ehescheidung * München, 27. Juni.(Drahtb.) Die am 26. Juni in der Aula der Universität stattfindende Jahrestagung der Akademie für Deutsches Recht ist umrahmt von zahlreichen Sitzungen der Fachausschüsse. Den Auftakt bildete die am Samstagvormittag eröffnete zweite Arbeitstagung des Fachausschusses für Familien= und Eherecht. Der Ausschuß befaßte sich bisher mit der Frage, in welchem Fall eine Scheiduna der Ehe erfolgen soll. Ueber die Scheidung aus Verschulden des einen oder andern Ehegatten ist bereits eine abschließende Stellungnahme des Ausschusses erzielt. Die weitern Beratungen gelten der Scheidungsmöglichkeit in den Fällen, in denen ein Verschulden nicht feststellbar, die Ehe aber aus sonstigen Gründen unheilbar zerrüttet ist. Es zeigt sich allenthalben das Bestreben, die Frage der Ehescheidung aus der rein persönlichen Interessensphäre der Ehegatten selbst herauszuheben und den Bestand der Ehe von deren innerm Wert und von ihrer Bedeutung für die Volksgemeinschaft abhängig zu machen. Kreuzoktern in der„Schwarzen * Gladbeck, 27. Juni. Eine Ausfluggesellschaft aus Recklinghausen hielt Rast in der Schwarzen Heide bei Kirchhellen, um abseits vom Wege das Picknick vorzubereiten. Nicht gering war aber der Schrecken, als sich einer der Ausflügler plötzlich einer Kreuzotter gegenübersah. Das Gelände wurde sofort geräumt. Hierzu wird uns von einem Kenner der dortigen Gegend mitgeteilt, daß in jedem Jahr Kreuzottern in der Schwarzen Heide gefangen werden, und daß es ratsam ist, in der Heide nur die freigegebenen Wege zu benutzen. Schutz den Findlingsblöcken ##rig, 27. JSug.(Drahtb.) Ueber die Erhaltung asblöcke hat der preußische Kultusminister einen##eie garshege an..: u a heißt: Wo keine Notwend#eit„vorliegt, einen Findling seiner 160 mal kann, ist zu billigen, daß er an eine andere Stelle gebracht und etwa als Denkual verwendet wird. In den Erlaß liebte Verbindung eine Findlingsblockes nischen Formen ästhetih nicht durchweg ei Der Erlaß empfiehlt deer, Findlingsblöck. möglicht undaarbeitet Plassen. einwandfrei Denk al Hierauf begab sich der Ministerpräsident mit den Herren einer Begleitung zum Rathaus, wo ihn der Oberbürgermeister in einer Ansprache begrüßte, bei der er u. a. ausführte:„Die Bevölkerung begrüßt in Ihnen einen der ersten und erfolgreichsten Kämpfer für das Deutsche Reich. Sie begrüßt in Ihnen den Mann, der durch das Vertrauen unseres Führers berufen ist, von höchster Warte aus die Zukunft unseres Vaterlandes entscheidend zu bestimmen. Die Bevölkerung dankt Ihnen für Ihr Kammen .... Bevölkerung dankt Ihnen für Ihr Kommen und für diesen Beweis der Anteilnahme an ihrem Schaffen und Sti ben. Köln war die meistverschuldete deutsche Stadt. Wir danken es Ihrer starken Hand, Ihren schen Gemeinden erlassenen Gesetzen und Ihrem Verständnis fur unsere Not, daß heute Köln gesund ist. Wir sind über den Berg. Ihr Vertrauen hat die Lenkung der Geschicke des Gaues und der Regierung und der Stadt in die Hand junger Menschen gelegt. Kameradschaftlicher Geist ist die Grundlage unserer Zusammenarbeit. Darauf baut sich unser Handeln auf, getragen von dem Kampfeswillen unserer Bewegung. Der Oberbürgermeister verlieh dann Ministerpräsident Göring das Ehrenbürgerrecht der Stadt und überreichte iym zum Andenken an den Besuch ein 3000 Jahre altes keltisches Schwert. In herzlichen Worten dankte der Ministerpräsident für diese Ehrungen, die er dankbar annehme und für den begeisterten Empfang der Bevolkerung, der ihm Beweis dafür sei, daß gerade diese ehemalige Hochburg des Zentrums heute ein starker ort des Nationalsozialismus sei, und entschlossen hinter dem Willen des Führers stehe. Nachdem sich der Ministerpräsident noch in das Goldene Buch der Stadt eingetragen Vereinfachung des Steuerrechts Klare und eindeutige Sprache— Im Geiste nationalsozialistischer Weltanschauung sten Sprachweisen und Darstellungsweisen geschehen sondern daß Bergisch-Märk hatte, fuhr er zum Opernhaus, wo er den Vorbeimarsch der vereinigten Formationen der SA, SS, HI, PO, Landespolizei und Arbeitsdienstes abnahm. Auf seiner Fahrt durch die Stadt war der Ministerpräsident wiederum Gegenstand begeisterter Ovationen der zahllosen Zuschauer. Einfache Verwallung Die Schlußpunkte des Reinhardtschen Steuer=Reformplans befassen sich mit der Vereinfachung des Steuerrechts und der Verwaltung. Reinhardt führt hierzu Im Rahmen der Steuerreform wird das gesamte Steuerrecht wesentlich vereinfacht werden. Von Einfachheit hat im bisherigen Steuerrecht nicht die Rede sein können. Die Zahl der Steuern war zu groß. Die Form der Gesetze war zu umständlich. Die Sprache war umständlich und unklar. Die Mehrzahl der Sätze war viel zu lang. Dieser Mißstand lag zum Teil Weisheiten, die das Parlament bei der Beratung Gesetzentwurfs in diesen— oft als Ausgeburt jämmerlichen Kuhhandels und erbärmlicher Interessenpolitik— hineinbeschließen zu müssen glaubte. Der Referent kannte oft seinen Gesetzentwurf nicht wieder, wenn der Wortlaut des Gesetzes im Reichsgesetzblatt erschien. Alle diese Dinge haben zu einem riesigen Steuerwirrwarr und zwangsläufig zu einer Interesselosigkeit sehr vieler Volksgenossen an den Steuergesetzen und zur Beeinträchtigung der Arbeitsfreude der Finanzbeamten geführt. Die Tatsache, daß der Spielraum für die Auslegung der einzelnen Bestimmung in manchen Fällen viel zu groß war, hat zu einer sehr bedenklichen Erschutterung der Steuerrechtssicherheit und infolgedessen zur Verärgerung des Steuerpflichtigen und zur Befehdung der Finanzverwaltung durch den Steuerpflichtigen geführt. Für den Steuerpflichtigen und auch für die Steuerverwaltung ist Steuerrechtssicherheit nur dann gegeben, wenn der Spielraum für die Auslegung der einzelnen Bestimmung möglichst eng gezogen ist, und wenn es nur in wenigen grundsätzlichen Fragen eines Verfahrensweges bis zum Reichsfinanzhof bedarf, um festzustellen, was Recht ist. Die gesamte Steuergesetzgebung wird neugestaltet werden. Mißstände der bezeichneten Art werden die neuen Steuergesetze nicht aufweisen. Die Form der Gesetze wird einfach sein. Die Sprache wird klar und eindeutig sein. Parlamentsdeutsch wird ausgeschaltet sein. Die Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs wird, soweit nach nationalsozialistischer Auffassung volkswirtschaftlich und sozial vertretbar, berücksichtigt sein. Zur Vereinfachung der Gesetze wird auch die Tatsache dienen, daß die Bestimmung der verschiedenen Grundbeariffe, die für die Besteuerung maßgebend sind, nicht in jedes einzelne Steuergesetz ausgenommen werden, wie das in der bisherigen Gesetzgebung oft in den verschiedenein besonderes Steueranpassungsgesetz vorgesehen ist. Dieses Steueranpassungsgesetz wird beispiel weise die folgenden Abschnitte enthalten: Auslegung Grundsätze, Ermessens=Entscheidungen, Steuerschuld, Woh sitz, gewöhnlicher Aufenthalt, Geschäftsleitung, Sitz, 2 triebsstätte, gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zweusw.§ 1 dieses Steueranpassungsgesetzes wird lauten: 1. Die Steuergesetze sind aus dem Geist nationa sozialistischer Weltanschauun 2. Dabei sind der Zweck und die wirtschaftlic Bedeutung der Steuergesetze und die Entwit lung der Verhältnisse zu berücksichtigen. 3. Entsprechendes gilt für die Beurteilung von T beständen. Bisher liegen außerdem die Entwürfe zu folgen den neuen Gesetzen vor: Einkommensteuergese Körperschaftssteuergesetz, Vermögenssteuergesetz, Umsa steuergesetz, Kapitalverkehrssteuer, Reichsurkundensteue gesetz, Grunderwerbsteuergesetz, Erbschaftssteuergesetz. Mit allen diesen Entwürfen wird sich im Juni und August der Finanz= und Steuerrechtsausschuß der Ak demie für Deutsches Recht befassen. Es ist vorgesehen, die Entwürfe Mitte September dem Reichskabinett zuzuleite und sie spätestens im Oktober durch das Kabinett veral schieden zu lassen. Das Steueranpassungsgesetz wird in das Steuerverwal tungsgesetz übernommen werden, das im kommenden Frü jahr an Stelle der bisherigen Reichsabgabenord nung erscheinen wird. Auch das neue, für das gesam Reichsgebiet maßgebende Gewerbesteuergesetz und da Grundsteuergesetz werden erst im kommenden Frühjahr er scheinen. 0217 Eine wesentliche Vereinfachung wird auch darin b# stehen, daß das Rechnungsjahr in Reich, Ländern und Ge meinden mit dem Kalenderjahr zusammengelegt werde wird und jegliche Steuern nur noch für das mit der Kalenderjahr zusammenfallende Rechnungsjahr erhobe werden. Der Begriff Steuerabschnitt, der von manche Steuerpflichtigen oft nicht recht hat verstanden werder können, wird verschwinden. Exporti Panit in der Newyorker u-Bahn durch einen Jungenstreich Dampferzusammenstoß 12 Tote Newyork, 27. Juni.(Drahtb.) In der Newyorker Untergrundbahn entstand am Dienstag durch den Streich eines Straßenjungen eine entsetzliche Panik, in deren Verlauf 10 Personen erheblich verletzt wurden. Die Newyorker Straßenjugend betrieb seit vielen Jahren den Sport, mit langen Metalldrähten, an denen ein Stück Kaugummi befestigt war, durch die Ventilationsgitter der Untergrundbahn nach verlorenen Geldmünzen, Dollarnoten und Schmuck zu angeln. Am Dienstag verwickelte sich nun ein von einem Straßenjungen auf die Schienen geworfener Kupferdraht in die Räder eines herankommenden Expreßzuges. Es entstand sofort Kurzschluß und der mit größter Schnelligkeit fahrende Zug blieb mit einem plötzlichen Ruck stehen. Der etwa 600 Fahrgäste, die in fast völliger, nur von blauen Blitzen unterbrochenen Dunkelheit, in beißendem gelben und schwarzen Rauch warten mußten, bis die Wagentüren nach Abstellung des Stroms geöffnet werden konnten, bemächtigte sich eine furchtbare Panik. Die von Todesangst gepackte brüllende Menge tobte durch die Wagen, schlug die Fenster ein und versuchte die Türen aufzubrechen. Viele Personen, namentlich Frauen und Kinder, wurden niedergetrampelt. Erst nach langer Zeit konnte die Ordnung wieder hergestellt werden. Paris, 27. Juni.(Drahtb.) Im Hafen von Lorient hat am Dienstag abend 6 Uhr der auslaufende kleine Dampfer „Prosperite“ mit 200 Reisenden an Bord, alles Arbeiter der Hafenverwaltung und des Arsenals, den heimkehrenden kleinen Dampfer„Marie=Ange“ gerammt. Von den Dampfern blieb einer bei dem Zusammenstoß unversehrt, während der andere leck geworden war und anfing Wasser zu ziehen, so daß der Kapitän ihn auf Strand setzte. Bei den Toten und Verletzten handelt es sich um Arbeiter die auf dem Heimweg begriffen waren. * Paris, 27. Juni.(Drahkb.) Die Schiffskatastrophe bei Lorient hat nach den letzten Meldungen doch mehr nHosantar natarNas. I eu. Attendorn, 27. Juni. Landrat Dr. Evers=Olpe führte den früheren Bürgermeister des Amtes Olpe, Schütte, in sein neues Amt als Bürgermeister von Attendorn ein. Nach herzlichen Dankesworten nahm dieser als erste Amtshandlung die Einführung der neuen Ratsherren vor. Todesopfer gefordert, als man ursprünglich angenommen hatte. Die in den Abendstunden des Dienstags wegen einsetzender Dunkelheit unterbrochenen Nachforschungen sind am Mittwoch morgen fortgesetzt worden. Gegen Mittag hatte man bereits sechs weitere Leichen geborgen. Es sind somit bisher bereits 12 Tote zu verzeichnen. Man befürchtet aber, daß die Zahl der Todesopfer sich noch weiter erhöhen wird, da immer noch einige Fahrgäste des Dampfers„Prosperite“ in den Kabinen eingeschlossen sind. Taucher sind augenblicklich bemüht, das Schiff zu durchsuchen. Eine Untersuchung über die Ursache des Unglücks wurde ebenfalls eingeleitet. Es scheint, daß der Kapitän des Dampfers„Marie Ange“ ein falsches Mänover durchgeführt hat und für die Katastrophe verantwortlich gemacht werden muß. Im Krankenhaus von Lorient befinden sich sechs Verletzte, deren Zustand jedoch nicht besorgniserregend sein soll. Vereinfachung der Verwaltung Die Vereinfachung wird sich nicht nur auf das Recht un auf die Gesetze erstrecken, sondern auch auf die Verwaltung. Es werden verschiedene Zusammenlegungen erfolgen, für die der Zeitpunkt im wesentlichen aus dem Fortgang der Reichsreform sich ergeben wird. Im Ziel darf es grundsätzlich nur noch Reichssteuern und nur noch eine Reichsfinanzverwaltung geben, womil jedoch nicht gesagt sein soll, daß die Länder oder Gaue und die Gemeinden ohne finanzielle Selbstverwaltung und Selbstverantwortung gelassen werden sollen. Verzugszinsen und Stundungszinsen werden in der Reichsfinanzverwaltung mit Wirkung ab 1. Januar 1935 abgeschafft werden. Die Mahn= und Beitreibungsgebühren werden jedoch erhöht werden. Nach Schluß eines jeden Jahres wird eine Liste der säumigen Steuerzahler aufgelegt werden. In diese Liste wird jeder ausgenommen werden, der einer ihm erteilten ersten schriftlichen Mahnung nicht gefolgt ist, der es also zur Mahnung durch den Beitreibungsbeamten hat kommen lassen. Die Liste der säu migen Steuerzahler wird erstmalig im Frühjahr 1936 fü das Jahr 1935 aufgestellt werden. In die Liste der säumigen Steuerzahler wird nicht ausgenommen werden. wer bis zum 31. Dezember 1934 seine Rückstände beseitigt und im Jahre 1935 es nicht zu einer Mahnung durch den Beitreibungsbeamten kommen läßt. Die Einführung der Liste der säumigen Steuerzahler in Zusammenhang mit der Beseitigung der Zinsenwirtschaft in der Reichsfinanzverwaltung bedeutet eine sehr wesentliche Verwaltungsvereinfachung. Die Vollstreckungsabteilungen werden sehr erheblich abgebaut werden können; denn für sie wird es in Zukunft hoffentlich fast keine Arbeit mehr geben. Zum Schluß rufe ich alle Volksgenossen und Volksgenossinnen auf, ihre Steuern nicht nur pünktlich, sondern möglichst auch bargeldlos zu entrichten und auf der Rückseite des Zahlkartenabschnitts oder dergleichen stets recht deutlich anzugeben, wofür die Zahlung dient. Auch die Beachtung dieses Grundsatzes wird zu einer wesentlichen Entlastung und Vereinfachung führen. Das Ziel muß sein, daß Steuern nur noch bargeldlos entrichtet werden dürfen. Meine lieben Volksgenossen, wir alle, die Steuerpflichtigen einerseits und die Gesetzgeber und Beamten anderseits, wollen im Geist wahrer Volksgemeinschaft unentwegt nichts tun als unsere Pflicht! Bei Vernachlässigu „ Entziehung O Berlin, 27. J. s Binnenmarktes d Schwierigkeiten, sind, andererseit eranlaßt, das E eise zu verna usgleich im I ber die Wahrnehmu ine nationale Pflic isen in jedem nurn eichswirtschaftsmini stellten Wirtschafts n. Da diese Hinw ünschten Erfolg mpfindliche M sernachlässigung die tellt. Hierüber gibt inisters an die Re ieses Schreiben wil öffentlicht. Es heißt elegt werden, daß g ers an der Belebu durch Auftragserteilu sonstige Vergünstigun her Ausfuhrge erbesserung der Ha s gehe nicht an, da chwierigkeiten verbi deshalb Abstand neh ässigen, weil sie sich der auch sonstigeri eit und ausreichend erade von diesen U eit eines Ausgleichs öhten Inlandsabsatz daß sie ihre national vordringliche Aufgabe dann zu tätigen, wer bunden sind. In d aufgefordert, bei der in Betracht kommend hinzuweisen und ihn eine künftige 2 gemessenen Betä hängig Vor der Auftragserte hört werden, ob 1 warum sie gegebene worden sind. Wenn gende Preisstellung i sie auf das Zusatzau: ermöglicht, hinzuweis einer Auftragsvergeb eine Vernachlässigung wird und zwar so lat von Ausfuhrgeschäfte wird. Dieses Schre ist auch den Devisen den. Denjenigen Fir nachlässigen, sei die ziehung der D künden für den Fall, barer Zeit und ohne leistet werde. Neuer russischer fü O Berlin, 27. Juni. kau wird der Chef der! diesen Tagen von Mos angeblich einen neu ab vom russischen Außenha Vergebung von Aufträge handelt sich in erster Lir Auftrag ist eine Gegen Ausfuhr nach Deutschlat Außenhandelsbilanz gege sische Einfuhr wird sich, gen auf Holzlieferungen nicht wesentlich länger war. Der Globus-Apotheker Ein humoristischer Reiseroman von Heinz Welten wird zum Schluß dauuf hingewiesen, daß bei der Verwendung von Findlingen u Denkmalszwecken die vielfach be" marhindung eind Findlingsblockes mit architeteg1 Universitas Deutsche Verlags-Aktiengesellschatt Berlin 89 Er hatte sehr ernst gesprochen. Frau Enkelmann hatte sich wieder hingesetzt. Sie reichte ihm, schnell wieder versöhnt, die Hand. „Ich glaube, Sie haben recht. Reiten Sie ruhig mit Minchen! Reiten Sie mit ihr während des ganzen Ausflugs. Sie haben ehrliche Absichten. Wir werden bald die Verlobung feiern können.“ „Schönen Guten Morgen! Wir haben Glück. Heute ist wieder herrliches Wetter.“ Hedda Vulpius trat ins Zimmer. Sie war schon fix und fertig, warf die Reithandschuhe auf den Tisch und streckte ihnen beide Hände hin. „Guten Morgen, liebes Fräulein. Auch schon ausgeschlafen?“ Frau Enkelmann war froh, daß Hedda erst jetzt kam, nachdem sie alles gesagt hatte. Auch Dr. Heinicke nahm die ihm gebotene Hand mit einer Herzlichkeit, die ihn selbst verwunderte. Sie waren plötzlich alle einander näher gerückt. Das Wetter war so prächtig, und vor ihnen lag ein herrlicher Tag. Es würde wundervoll werden. Nur Dietrich Overweg stöhnte, als sie aufbrachen. In der Nacht war alles gut gewesen; doch als er sich im Sattel zurecht setzte, kamen die Schmerzen wieder. „Wir wollen langsam reiten, liebe Therese, wenn es dir recht ist. Es tut noch immer weh.“ Sie ritten nebeneinander am Ende des kleinen Zuges. Nur Eynarson war noch hinter ihnen, der die ledigen Pferde vor sich hertrieb. Die Gäule liefen heute weit langsamer als gestern. Die Munterkeit, die achttägiges Stehen im Stall ihnen geschenkt hatte, war verflogen. reiter“ erg Bierrich. Wir wollen ganz langsam reiten. Streng dich nur nicht an! Es ist ja eine VerSaügungreite, Aber die Kinder sollen vor uns reiten, ganz dicht, so daß sie sehen können.“ Sie beugte sich ein wenig zur Seite, so daß sie haltlaut sprechen konnte. „Er will sie nämlich noch kennen lernen und dann will er sich erklären.“ Sie hatte Overweg bereits von allem, was geschehen war und was noch geschehen sollte, in Kenntnis gesetzt Denn er war jetzt das Haupt der Familie. Gudmundson kam von der Spitze her im Galopp. „Die Dame und der Herr müssen schneller reiten. Wir haben heute 50 Kilometer. Wir erreichen den Geysit sonst nicht mehr. Es ist ein beschwerlicher Weg.“ Frau Enkelmann lächelte ihn freundlich an.„Dann werden wir morgen hinkommen. Es eilt gar nicht. können nicht schneller reiten. Wir haben uns durchgeritten und ich auch und meine Tochter auch und der Herr Oberlehrer hat sich auch durchgeritten.“ Sie war bereit, die ganze Familie zu opfern, wenn es Dietrich helfen würde. Auch der Oberlehrer gehörte schon zur Familie. Da vorn ritt er, weit genug, so daß sie sich mit Dietrich über ihn unterhalten konnte, doch auch nahe genug, daß sie ihn und Minchen immer im Auge behielt. Die Kinder! Die Kinder! Sie fühlte, wie ihre Augen feucht wurden. Was würde die Müffelmann sagen? Der Weg wurde schmaler, zog sich ein Stück durch die mit Birkengebüsch bekleidete Ebene und führte in eine Schlucht, die der Allmannagja nicht unähnlich, doch kürzer und weniger gewaltig war: die Hrafnagja. Jetzt änderte sich das landschaftliche Bild. Klippen von grotesker Wildheit säumten rechts und links den Weg. Zwischen den Felsspalten boten sich Ausblicke in eine Gletscherwelt, die immer höher und höher, ins Gigantische aufwuchs. Im Hintergrunde ragte, in schweigender Majestät, eine haubenförmige Bergspitze, die kalt und klar sich vom Himmel abgrenzte, die Hekla. Jetzt führte der Weg über ein Lavaplateau, das Berge von phantastischen, nie geschauten Formen mit ver sengten Aschenkegeln umkränzten. Alle diese Berge sind einmal Vulkane gewesen“, belehrte Dr. Heinicke. S dat ist furchtbar interessant,“ antwortete Minchen ergabsen sählen eis weiter. Gie können so wundervol begann zu erklären. Gr 22..."—.„ #rstand gut, etwas klar zu machen, weil er bis zu den Anfängen zurückging, nichts voraussetzte, nichts erwartete. Er sprach, wie er gewohnt war, vor seiner Klasse zu sprechen. Minchen hörte ihm gern zu. Denn sie wußte, daß die gebildete Unterhaltung nur ein Uebergang war, nur die Einleitung zu einem anderen, interessanteren Thema. Es war eine richtige Unterrichtsstunde, in der sie gut aufpassen mußte. Aber am Schluß der Stunde würde er eine Frage an sie richten, eine einzige Frage nur. Sie wußte schon jetzt, was sie darauf antworten würde. Mit Herrn Langbein hatte sie sich im Stadtpark verloben wollen und mit Herrn Podrotschek auf dem Schiff. Heute aber würde sie gar auf dem Pferde eine Liebeserklärung bekommen! Und aus dieser Erklärung würde eine Ehe folgen. Die Mutter hatte es ihr heute morgen noch einmal gesagt. Ein Heiratsantrag zu Pferde! Liese Müffelmann würde platzen. Aber Dr. Heinicke sprach die Frage nicht aus. Es war ihm völlig ernst mit seinem Verlangen gewesen, sie zuvor noch gründlich zu prüfen, ehe er sich ihr erklärte Aus einem Impuls heraus hatte er gestern bei ihrer Mutter angehalten. Heute war er ruhiger. Nicht, als ob sie ihm jetzt weniger begehrenswert erschien. Davon konnte nicht die Rede sein. Sie hatte ein musterhaftes Benehmen, war bescheiden und sah zu ihm auf mit der Verehrung, die ein guter Schüler für seinen Lehrer besitzen muß. Wie aber war es mit ihrem Fleiß? Darüber mußte er sich noch Gewißheit verschaffen. Daß sie die Reiseordnung sauber abgeschrieben hatte, sprach für sie und hatte ihn vorgestern bestochen. Aber es genügte noch nicht, um auch ihrem Fleiß die Note Eins zu erteilen. Er mußte andere vollwertigere Beweise erhalten. Drum prüfe, wer sich ewig bindet! Der Schillervers ging ihm nicht aus dem Kopf. Gudmundson war in Verzweiflung. Er hatte sich wie „eino gefreut, als Herr Zoega ihm die Führung der deutschen Gesellschaft angetragen hatte. Nicht nur des Geldes wegen, obgleich er es gut gebrauchen konnte. Aber der Ritt würde ihn zur Allmannagja bringen, zum Hekla! Gab es etwas Schöneres auf der Welt, als einen Ritt durch Island:“ (Fortsetzung folgt.) Das Clearingges * L o n d o n, 2 7. J u Dienstag abend das Abstimmung an. Gle wurde der Zusatzantro lain, wonach das Geset soll. Diskonise O Berlin, 27. Jun Oesterreichischen Natio Senkung des Diskon von 5 auf 4½ Prozer ken und Sparkassen L lungen, die gestern zu bart worden, gleichze die Debet= und Kred Weilere Erh Aber etwas verlang „O Berlin. 27. Jul tistik haben sich die St Mai um 10,3 Mill. R1 dings hat sich die An aus jahreszeitlichen G Bestehen der monatlich Sparergebnis des Ma Die in diesem Jahre d einsetzende Reisezeit so nanzierung begonnener saisonmäßigen Einfluß In 5 von 13 preußisc lungen im Mai etwar Staatsgebiet ergab sich RM. Einschließlich de jedoch die Spareinlage Anteil der erst am IZinsen, der den Spar lausend zufließt. noch und Kontokorrenteinna sich im Berichtsmonat Diese in der Hauptsag führende Auswärtsbew etwas vermindert. Be die Gesamteinlagen(S RM auf 7920,6 Mill hne Zinsen und Aufn chts schis kanschauung weisen geschehen wi Bergisch-Märkische Zeitung issungsgesetz gsgesetz wird beispiel thalten: Auslegung Steuerschuld, Woh iftsleitung, Sitz, und kirchliche Zweetzes wird lauten: Geist nationa hauung auszulege e wirtschaftlich e und die Entwit zu berücksichtigen. eurteilung von T Expork ist nationale Pflicht! Bei Vernachlässigung der Pflicht Einschränkung oder Entziehung der Devisengenehmigung vürfe zu folgen Einkommensteuergese steuergesetz, Umsa Reichsurkundensteue aftssteuergesetz. sich im Juni und tsausschuß der Ak s ist vorgesehen, die chskabinett zuzuleite das Kabinett vera In das Steuerverwal O Berlin, 27. Juni.(Eig. Drahib.) Die Belebung ses Binnenmarktes einerseits und die Umständlichkeiten d Schwierigkeiten, die mit dem Exportgeschäft verbunsind, andererseits, haben manche Unternehmungen eranlaßt, das Exportgeschäft unnötigereise zu vernachlässigen, eben, weil sie einen lusgleich im Inlanosavsatz finden. Nun ist ber die Wahrnehmung aller Exportmöglichkeiten einfach ine nationale Pflicht, weil es darauf ankommt, Deisen in jedem nur möglichen Umfang zu beschaffen. Das eichswirtschaftsministerium hat alle für den Export einstellten Wirtschaftszweige wiederholt darauf hingewien. Da diese Hinweise aber anscheinend nicht den geünschten Erfolg gehabt haben, werden nunmehr mpfindliche Maßnahmen für den Fall der ernachlässigung dieser nationalen Pflicht in Aussicht getellt. Hierüber gibt ein Schreiben des Reichswirtschaftsinisters an die Reichs= und Landesressorts Auskunft. Dieses Schreiben wird jetzt im Reichssteuerblatt veröffentlicht. Es heißt darin u. a., es müsse Wert darauf elegt werden, daß gerade diejenigen Firmen, die besoners an der Belebung des Binnenmarktes vor allem Entartertun# durch Auftragserteilung der öffentlichen Hand oder durch im kommenden Frü sonstige Vergünstigungen teil haben, mehr als bischsabgabenordumer Ausfuhrgeschäfte tätigen und dadurch zur elle, für das gesam(Verbesserung der Handels= und Devisenbilanz beitragen. eulergesetz und des#s gehe nicht an, daß einzelne Industrien von dem mit menden Frühjahr es Schwierigkeiten verbundenen Auslandsgeschäft lediglich *„## d e s h a l b A b s t a n d n e h m e n o d e r d i e s e G e s c h ä f t e v e r n a c h sro auch darin bes lässigen, weil sie sich durch die Vergebung öffentlicher der auch sonstiger inländischer Aufträge genügend Areit und ausreichenden Verdienst zu sichern vermögen. Berade von diesen Unternehmungen, denen die Möglicheit eines Ausgleichs niedriger Exportpreise durch eröhten Inlandsabsatz gegeben ist, müsse erwartet werden, daß sie ihre nationale Pflicht erkennen und es für ihre vordringliche Aufgabe ansehen, ausländische Geschäfte selbst dann zu tätigen, wenn für sie gewisse Opfer damit verbunden sind. In dem Schreiben werden die Ressorts aufgefordert, bei der Vergebung öffentlicher Aufträge die in Betracht kommenden Firmen auf diese Gesichtspunkte hinzuweisen und ihnen zu eröffnen, daß eine künftige Auftragserteilung von einer angemessenen Betätigung im Ausfuhrgeschäft abhängig gemacht werden müsse Vor der Auftragserteilung sollen die Firmen darüber gehört werden, ob Ausfuhrgeschäfte getätigt wurden, warum sie gegebenenfalls eingestellt oder eingeschränkt worden sind. Wenn von den Firmen auf die ungenügende Preisstellung im Auslande verwiesen wird, so sind sie auf das Zusatzausfuhrverfahren, das Verlustausgleich ermöglicht, hinzuweisen. Schließlich heißt es, daß von einer Auftragsvergebung an Firmen abzusehen ist, wenn eine Vernachlässigung des Ausfuhrgeschäftes festgestellt wird und zwar so lange, bis der Nachweis der Tätigung von Ausfuhrgeschäften in angemessener Höhe geführt wird. Dieses Schreiben des Reichswirtschaftsministers ist auch den Devisenstellen zur Kenntnis gebracht worden. Denjenigen Firmen, die ihre Ausfuhrgeschäfte vernachlässigen, sei die Einschränkung oder Entziehung der Devisengenehmigung anzukünden für den Fall, daß dieser Aufforderung in absehbarer Zeit und ohne ersichtlichen Grund keine Folge geleistet werde. ch, Ländern und mmengelegt werde für das mit der hnungsjahr erhobe der von manche verstanden werder altung ir auf das Recht un auf die Verwa sammenlegungen eresentlichen aus dem sich ergeben wird. h Reichssteuern ltung geben, womit nder oder Gaue und lbstverwaltung und ollen. undungszinsen mit Wirkung ab n. 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Aber es die Note Eins re Beweise erer Schillervers hatte sich wie Führung der Nicht nur des konnte. Aber ringen, zum das Schöneres tzung folgt.) Neuer russischer Werkzeugmaschinenauftrag für Deutschland? O Berlin, 27. Juni.(Eig. Drahtb.) Nach Meldungen aus Moskau wird der Chef der Russischen Handelsvertretung in Berlin in diesen Tagen von Moskau nach Berlin zurückkehren. Er bringt angeblich einen neu abgeschlossenen Lieferungsvertrag mit, der vom russischen Außenhandelskommissariat genehmigt ist und die Vergebung von Aufträgen in Höhe von 50 Mill. RM vorsieht. Es handelt sich in erster Linie um Werkzeugmaschinen. Dieser Auftrag ist eine Gegenleistung für die Erhöhung der russischen Ausfuhr nach Deutschland. Bekanntlich ist die deutsch=russische Außenhandelsbilanz gegenwärtig für Deutschland passiv. Die russische Einfuhr wird sich, abgesehen von Mineralöl vor allen Dingen auf Holzlieferungen erstrecken. Die Laufzeit der Kredite sei nicht wesentlich länger als bei den bisherigen Lieferungen üblich war. Das Clearinggesetz vom Unterhaus endgültig angenommen * L o n d o n, 2 7. J u n i.( D r a h t b.) D a s U n t e r h a u s n a h m Dienstag abend das Clearinggesetz in dritter Lesung ohne Abstimmung an. Gleichsalls ohne Abstimmung angenommen wurde der Zusatzantrag des Schatzkanzlers Neville Chamber= lain, wonach das Gesetz bis zum 30. Juni 1936 in Kraft bleiben soll. Diskontsenkung in Oesterreich O Berlin, 27. Juni.(Eig. Drahlb.) Der Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank tritt heute zusammen, um eine Senkung des Diskonts zu beschließen. Der Zinssatz soll von 5 auf 4½ Prozent herabgesetzt werden. Mit den Banken und Sparkassen Oesterreichs ist in eingehenden Verhandlungen, die gestern zu Ende geführt werden konnten, vereinbart worden, gleichzeitig mit der Ermäßigung des Diskonts die Debet= und Kreditzinsen zu verbilligen. Weilere Erhöhung der Spareinlagen Aber etwas verlangsamt infolge jahreszeitlicher Einflüsse O Berlin, 27. Juni. Nach der amtlichen preußischen Stakntit haben sich die Spareinlagen der preußischen Sparkassen im - ai um 10,3 Mill. RM auf 7,072 Milliarden RM erhöht. Allerdinge hat sich die Aufwürtsbewegung der Spareinlagen aus jahreszeitlichen Gründen etwas verlangsamt. Seit Bestehen der monatlichen Statistik war mit einer Ausnahme das Sparergebnis des Mai stets geringer als das des Vormonats. Die in diesem Jahre durch die günstige Witterung bereits früher einsetzende Reisezeit sowie Rückgriffe auf Sparguthaben zur Finanzierung begonnener Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen haben den saisonmäßigen Einfluß in diesem Jahre vermutlich noch verstärkt. In 5 von 13 preußischen Provinzen waren daher die Auszahlungen im Mai etwas größer als die Einzahlungen. Im ganzen Staatsgebiet ergab sich ein Rückzahlungsüberschuß von 5.4 Mill. RM. Einschließlich der Zins= und Aufwertungsgutschriften sind jedoch die Spareinlagen weiter gestiegen, wobei der monatliche Anteil der erst am Jahresschluß den Sparern gutgeschriebenen Zinsen, der den Sparkassen jedoch bereite durch die Aktivzinsen lausend zufließt. noch nicht berechnet ist. Die Depositen=, Giround Kontokorrenteinnahmen der preußischen Sparkassen erhöhten sich im Berichtsmonat um 29,1 Mill. RM auf 847,9 Mill. RM Diese in der Hauptsache auf jahreszeitliche Einflüsse zurückzuführende Aufwärtsbewegung hat sich nur in zwei Provinzen etwas vermindert. Bei allen preußischen Sparkassen haben sich die Gesamteinlagen(Spar= und Giroeinlagen) von 7881,2 Mill RM auf 7920,6 Mill. RM erhöht. Die Gesamtzunahme betrug Ihne Zinsen und Auswartsgutschriften 23.7 Mill. RM. Gesunde Entwicklung der Preußischen Zentralstadtschaft Konversion in absehbarer Zeit Die Preußische Zentralstadtschaft, eine der führenden öffentlich=rechtlichen Grundkreditanstalten mit dem Hauptsitz in Berlin, weist in ihrem Geschäftsbericht auf die Entwicklung des Kapitalmarktes hin. Wenn auch die Kapitalbildung noch nicht den wünschenswerten Umfang angenommen habe, so beweise doch der erhebliche Einlagenzuwachs bei den Sparkassen und die günstige Entwicklung des Rentenmarktes, daß es gelungen sei, die wichtigste Voraussetzung für die Wiederkehr normaler Verhältnisse am Kapitalmarkt, nämlich die Gewinnung des Vertrauens der Sparer, zu schaffen. Dies trete deutlich in der Entwicklung am Pfandbriefmarkt zutage. Nach einem vorübergehenden Ansteigen der Kurse bis etwa Ende März, dem ein langsames Absinken bis zum September gefolgt sei, trete mit der Veröffentlichung des neuen Wirtschaftsprogramms der Reichsregierung eine völlige Aenderung am Pfandbriesmarkt ein. Lange Zeit habe zunächst das ungelöste Problem der kommunalen Umschuldung den Rentenmarkt beunruhigt. Demgegenüber habe die durch das Gemeindeumschuldungsgesetz angestrebte Sanierung der Gemeindefinanzen wesentlich zur Beruhigung beigetragen. In besonderem Maße sei eine Festigung des Vertrauens der Sparer und Rentenbesitzer durch die Aenderung des Bankgesetzes eingetreten, wodurch die bisherigen Beschränkungen der Reichsbank in der Handhabung des Lombardverkehrs in großem Umfange beseitigt worden sei und die Reichsbank das Recht erhalten habe, durch An= und Verkauf von festverzinslichen Werten auf den Rentenmarkt einzuwirken. Diese Offene=Markt=Politik habe allgemein zu einem Steigen der Rentenkurse geführt. Damit sei auch das Ziel der organischen Zinssenkung erheblich näher gerückt; es stehe zu erwarten, daß die für alle Teile der Wirtschaft bedeutsame Frage der generellen Zinssenkung in absehbarer Zeit einer Lösung zu geführt werde. Trotz der günstigen Entwicklung des Kapitalmarktes sei im Berichtsjahre die Wiederaufnahme der Emissionstätigkeit noch nicht durchführbar gewesen, weil diese erst einsetzen könne, wenn die Frage der Konversion gelöst sei. Andererseits hätten die während eines Teiles des Berichtsjahres noch verhältnismäßig niedrigen Pfandbriefkurse den Darlehnsnehmern noch einen Anreiz geboten, ihre Pfandbriefdarlehen abzulösen. Dies komme deutlich in dem weiteren Rückgang des Pfandbriefumlaufs zum Ausdruck. Durch Rückzahlung und Tilgung von Hypothekendarlehen habe sich der Pfandbriefumlauf der Zentralstadtschaft um 9,63 Mill. GM verringert. Der Gesamtumlauf an Goldpfandbriefen habe am 31. Dezember 1933 265,6 Mill. GM betragen. Diese verteilten sich mit 0.3 Mill. GM auf den 5prozentigen Typ, mit 5,6 Mill. GM auf den 6,5prozentigen, mit 15,7 Mill. GM auf den 7,5prozentigen und 243,9 Mill. GM auf den 6prozentigen Typ. Die Kurspflege des Institutes sei auch im Berichts jahre vor allem darauf gerichtet gewesen. Stetigkeit der Kurse zu erzielen. Infolge der Ende September einsehen. den Festigung des Marktes sei es gelungen, den Bestand an eigenen Pfandbriefen um rund 0,9 Mill. GM zu verringern. Die günstige Entwicklung des Pfandbriefmarktes habe es mit sich gebracht, daß bei den Pfandbriefverkäufen Kursgewinne erzielt wurden, die man zum Teil dazu verwandt habe, die Kursausgleichsmasse von 0,66 Mill. RM auf 0.75 Mill. RM zu erhöhen, zum anderen Teil für Steuerzahlungen Verwendung fanden. Die Zentralstadtschaft sei im Jahre 1932 erstmalig, und zwar mit Rückwirkung bis 1925 zur Körperschaftssteuer, Vermögensteuer und Aufbringungsumlage veranlagt worden. Die Rücklage erscheint unverändert mit 160000 RM. Nach Abschreibungen der Geschäftseinrichtungen auf 1,00 RM und einer Zuweisung an die Kursausgleichsmasse von 91 110 RM und an den Angestellten=Unterstützungsfonds von 5000 RM verbleibt ein Ueberschuß von 1092 RM, so daß sich der Vortrag für 1934 dadurch auf 48 570 RM stellt. Die Bilanzsumme hat sich von 287,9 Mill. RM im Jahre 1932 auf 279,1 Mill. RM verringert. Bekanntlich sind in der Preußischen Zentralstadtschaft die 8 Stadtschaften in den Provinzen Brandenburg, Pommern, Ostpreußen, Hannover, Grenzmark, Posen=Westpreußen, Oberschlesien, Sachsen und Niederschlesien zusammengeschlossen. Die Preußische Zentralstadtschaft ist von den Stadtschaften zum Zwecke der Mittelbeschaffung als Pfandbriefanstalt errichtet worden und ebenfalls eine unter Staatsaufsicht stehende und gemeinnützig geführte Körperschaft des öffentlichen Rechts; sie gibt einen gemeinsamen Pfandbrief für die Einzelstadtschaften aus und vertreibt ihn einheitlich; ihr liegt auch die Kurspflege für die Pfandbriefe ob. Das Recht der Stadtschaften zur Ausgabe eines eigenen Pfandbriefes ruht für die Dauer ihrer Zugehörigkeit zur Zentralstadtschaft. Die von der Zentralstadtschaft ausgegebenen Goldpfandbriefe sind reichsmündelsicher, bei der Reichsbank in Klasse I beleihbar und gesichert durch erststellige Goldhypotheken auf Hausgrundstücke, dem Vermögen der Zentralstadtschaft und der Stadtschaften und die anteilige Haftung der beteiligten 8 preußischen Provinzialverbände. Ueber die Beleihungstätigkeit der einzelnen Stadtschaften wird im Geschäftsbericht der Preußischen Zentralstadtschaft ausgeführt, daß ein Hypothekenneugeschäft auf der Grundlage der Emission von Pfandbriefen natürlich auch bei den einzelnen Insti tuten nicht möglich war. Die Stadtschaften konnten nur, soweit ihnen eigene Mittel und solche aus Barrückflüssen zur Verfügung standen, Hypothekendarlehen gewähren. Da die während eines großen Teiles des Berichtsjahres niedrigen Pfandbriefkurse einer Reihe von Darlehnsgebern Veranlassung gaben, ihre Darlehen in Pfandbriefen zurückzuzahlen und sich die nicht unerhebliche Kursspanne zunutze zu machen, nahm auch der Hypothekenbestand im Jahre 1933 weiter ab. Seit dem Jahre 1924 haben die Stadtschaften dem Wohnungsmarkt Mittel zur Errichtung von 43 515 Wohnungen zugeführt. Von dem Gesamthypotheken= bestand per 31. Dezember 1933 in Höhe von 281,6 Mill. GM entfielen aus Altbauten 95,9 Mill. GM oder rund 34 Prozent und auf Neubauten 185,7 Mill. GM oder 65,9 Prozent. Die Anzahl der Zwangsversteigerungen hat im Berichtsjahre abgenommen, was in der Hauptsache auf die gesetzlichen Bestimmungen über den Vollstreckungsschutz zurückgeführt wird. Die Zahl der Zwangsverwaltungen habe noch eine kleine Steigerung erfahren. In fast allen Zwangsversteigerungsfällen sei es den Stadtschaften möglich gewesen, die Pfandgrundstücke an Dritte zu veräußern. Am Jahresschluß hätten sich nur 12 Grundstücke im Besitz der Stadtschaften befunden, wovon weirere 2 Grundstücke inzwischen hätten veräußert werden können. Die Rückstände an Hypothekenzinsen und Verwaltungskostenbeiträgen erhöhten sich im Berichtsjahre etwas; bei allen Stadtschaften betrugen sie 1,89 Mill. RM oder 9,9 Prozent des Solls. Auf die rückständigen Hypothekenzinsen und Verwaltungskostenbeiträge seien im Jahre 1934 bisher rund 1 Mill. RM eingegangen, so daß die Rückstände jetzt nur noch 4,53 Prozent des Solls an Hypothekenzinsen und Verwaltungskostenbeiträgen betrügen. Bei dem freiwilligen Verkauf der von den Stadtschaften beliehenen Grundstücke seien die Darlehen mit 43,14 Prozent der Verkaufspreise ausgelaufen. Steigerung der Stahlwarenausfuhr im Mai Trotzdem besteht noch ein monatlicher Gesamtverlust an der Ausfuhr gegenuber 1933 von etwa 400 000 RM. Stärkung der mitteleuropäischen Märkte Das Statistische Reichsamt hat soeben die Zahlen für die Ausfuhr von Stahlwaren im Monat Mai 1934 veröffentlicht. Danach hat die Ausfuhr von Stahlwaren im Mai 1934 etwa 3300 dz im Werte von etwa 2,1 Mill. Mk. betragen, während sie sich im April 1934 belaufen hat auf 2900 dz im Werte von 1,9 Mill. Mk. Es ist also im Mai 1934 gegenüber dem Vormonat eine Steigerung um etwas mehr als 10 Proz. dem Werte nach eingetreten. Ein Vergleich der Monatszahlen bringt natürlich sehr starke Schwankungen mit sich, weil Fertigstellung und Versand der Ware sich häufig genug von einem Monat in den anderen verschieben. Es ist also zweckmäßiger, größere Zeiträume zu vergleichen, wenn man über die Entwicklung ein Bild gewinnen will. Greift man die ersten 5 Monate des Jahres 1934 heraus, so ergibt sich, daß in diesem Zeitraum die Stahlwarenausfuhr sich belaufen hat auf etwa 10,1 Mill. Mk., d. h. also, auf 2 020000 Mk. im Durchschnitt der einzelnen Monate. Die gleiche Zahl beträgt für das Jahr 1933 etwa 2,4 Mill. Mk. Der monatliche Gesamtverlust an Ausfuhr gegenüber 1933 beläuft sich also auf bisher etwa 400000 Mk. Damit ist hinsichtlich der Beschäftigung der Solinger Industrie im ganzen natürlich nichts gesagt, da die Beschäftigung wesentlich auch abhängt von dem inländischen Geschäft, das in den ersten 5 Monaten 1934 bestimmt besser gewesen ist als in der gleichen Zeit des Jahres 1933. Interessant ist auch ein Ueberblick darüber, wie sich die Steigerung im April 1934 auf Mai 1934 im Verhältnis zu den einzelnen Ländern zusammensetzt. Die Zahl der Länder, die für mehr als 100000 Mk. monatlich von Solingen abnehmen, ist im Laufe der Jahre immer mehr zurückgegangen. Es gab früher einzelne Länder, die eine Einfuhr an Solinger Stahlwaren von monatlich mehr als 300000 Mk. hatten. Heute liegen die größten Bezieher bei 160—190000 Mark. Italien, früher durchaus kein Großverbraucher, ist zur Zeit neben Groß=Britannien, Holland und BritischIndien der größte Verbraucher an Solinger Stahlwaren überhaupt. Dabei hat Italien im April für etwa 150 000 Mark, im Mai für etwa 190000 Mk. Stahlwaren aus Deutschland eingeführt. Andere Länder sind ganz stark zurückgegangen. Niederländisch=Indien, früher einer der größten Verbraucher an Solinger Stahlwaren, kauft heute monatlich noch für etwa 30000 Mk. Dieser Rückgang in Niederländisch=Indien ist einerseits zurückzuführen auf die starke japanische Konkurrenz, andererseits aber auch darauf. daß der Rohstosfverbrauch der Kulturländer sehr zurückgegangen ist und auch die Preise für Rohstoffe noch verhältnismäßig niedrig liegen. Niederländesch=Indien war als Kautschukland ein besonders starker Verbraucher der sogenannten Gummimesser, mit denen die Gummibäume so angeschnitten wurden, daß sie den Kautschuksaft absonderten. Mit dem Rückgang der Preise für Kautschuk, der vor einigen Jahren eintrat, zeigte sich sofort ein entsprechender Minderverbrauch an derartigen Messern. Bis heute ist eine durchgreifende Erhöhung nicht eingetreten. Die Aufgabe der Zukunft muß unter allen Umständen die Stärkung der mitteleuropäischen Märkte sein. Wer Qualitätsware absetzen will, darf sich nicht an die Kolonialmärkte und an die Rohstoffmärkte wenden, denn hier ist die Mehrzahl der Verbraucher auf Massenwate und nicht auf Qualitätsware eingestellt. Die Entwicklung des Geschäftes mit Italien zeigt den Weg, den die Handelspolitik für die Fertigwaren=Industrie gehen muß. Ein stärkerer Ausbau der mitteleuropäischen Märkte durch die entsprechenden handelspolitischen Maßnahmen ist möglich und müßte angestrebt werden. Die Frage der Gemeinschaftsarbeit wird neuerdings auch unter dem Gesichtspunkt der Betriebsvergleiche betrachtet. Es ist schon früher häufig darauf hingewiesen worden, wie wichtig es ist, vergleichbare Zahlen für Betriebe einheitlicher Industrien zu schaffen, um Fehlerquellen. die bei einzelnen Betrieben vorliegen mögen, rascher zu erfassen und abzustellen. In der Solinger Industrie, die ja eine ausgesprochene Klein= und Mittelindustrie ist, herrschte gegen derartige Versuche stets eine ziemlich starke Abneigung. Diese Abneigung ist begründet einmal in der Veranlagung mancher Solinger Fabrikanten, die als geborene Techniker alle Buchhaltungsangelegenheiten für nebensächlich oder überflüssig halten, andererseits aber auch in der Befürchtung, daß die auf solchem Wege gewonnenen Ergebnisse eines Tages insbesondere steuerlich ausgewertet werden könnten. Trotz dieser gefühlsmäßig bedingten Einstellung hat die Industrie= und Handelskammer zu Solingen es für richtig gehalten, die Frage der einheitlichen Buchhaltung anzugreifen und sie ist zu dem Ergebnis gekommen, daß die Durchführung des Planes sehr wohl möglich ist. Dabei ist man sich natürlich klar darüber, daß man nicht von einem Betrieb mit 10 Arbeitern das gleiche an buchhalterischer Leistung verlangen kann, was man von einem Betrieb mit 300 Arbeitern verlangt. Man hat deshalb die Buchhaltungsform in der Weise untergeteilt, daß man für kleine Betriebe Mittelbetriebe und Großbetriebe je einen Vorschlag gemacht hat. Man hat ausdrücklich betont, daß man natürlich nicht schematisieren wolle, immerhin müßten gewisse Grundlagen da sein, wenn man eine Buchhaltung als ordnungsmäßig bezeichnen solle. Es kommt der Industrie und Handelskammer Solingen selbstverständlich nicht darauf an, daß die Betriebe lediglich eine Buchhaltung einführen, um dann sozusagen buchhalterisch geordnet dazustehen, sondern es geht um eine wichtigere Frage, nämlich um die Frage der Preisstellung. Man steht, und nicht mit Unrecht, auf dem Standpunkt, daß die katastrophale Preissenkung in der Solinger InDonnerstag, den 28. Juni 1934 dustrie nur möglich gewesen ist, weil die Kleinfabrikanten keine Buchhaltung besaßen, die sie über ihre Selbstkosten hätte belehren können, und weil sie infolgedessen jeden Preis annahmen. Man hofft, durch eine entsprechende Ausgestaltung der Buchhaltung erzieherisch einwirken zu können. Pessimisten erklären demgegenüber wohl, daß der Kleinfabrikant vielfach vor die Frage gestellt sei, entweder zu unzulänglichen Preisen Aufträge hereinzunehmen oder auf den Auftrag überhaupt zu verzichten, also keine Arbeit zu erhalten. Sie folgern daraus, daß die erzieherische Einwirkung durch eine geordnete Buchhaltung nicht sehr groß sein werde, da sie den Druck von dem Fabrikanten doch nicht wegnehme. Diese Auffassung kann man nicht teilen. Wenn der Fabrikant, und mit ihm alle Berufsgenossen, sehen, wie viel sie an einem Auftrag verlieren werden, so wird sich eben keiner bereitfinden, einen Auftrag zu bewußt unzulänglichen Preisen hereinzunehmen. Der Vorteil des Einkäufers lag bisher darin, daß er einen Fabrikanten gegen den anderen ausspielte. Da die Kleinfabrikanten ihre Selbstkosten nicht kannten, akzeptierten sie jeden Auftrag, den ein Konkurrent anzunehmen sich bereit erklärt hatte, und unterboten ihn auch. Es ist zu wünschen, daß die Bestrebungen der Industrie= und Handelskammer zu Solingen auf diesem Gebiet den erhofften Erfolg haben werden. Entscheidungen über Zwecksparunternehmungen Berlin, 27. Juni. Der Reichsbeauftragte für Zwecksparunternehmungen hat folgende Entscheidungen getroffen: 1a) Niederbayerische Kredit e. G. m. b. H. in Landshut i. B., b) Westdeutsche Spar= und Kredit=Genossenschaft e. G. m b. H. in Wuppertal=Elberfeld. Diesen Unternehmungen wurde der Geschäftsbetrieb mit der Maßgabe untersagt, daß die Untersagung wie ein Auflösungsbeschluß wirkt.— Zu Liquidatoren wurden bestellt: zu a) Dr. Wetzstein in Fa. Paul Hopf und Dr. Wetzstein G. m. b. H. in Landshut i. B.; zu b) Dipl=Kaufmann Opitz, Vorstandsmitglied der „Fides" Treuhand AG. in Wuppertal=Elberfeld. Den Unternehmungen werden bis auf weiteres alle Arten von Zahlungen mit Ausnahme von Steuern, öffentlichen Abgaben und künftig fällig werdenden Verwaltungskosten verboten. Ferner wurde die zu b) bezeichnete Unternehmung von der Verpflichtung befreit, Darlehen zu zugesagten Terminen auszuzahlen. 2. Die Uebertragung des Bestandes an Zwecksparverträgen der „Phöbus“ Zweckspar=AG. in L. in Bochum auf die„Wofa“ Zweckspar=G.m.b.H. in Köln=Mülheim wurde genehmigt. Industrie-Gesellschaften Rheinische Textilfabriken AG., Wuppertal=Elberfeld. In der o. GV. wurde der Abschluß für 1933 einstimmig genehmigt. An Stelle des durch Amtsniederlegung ausscheidenden Bankdirektors Dr. M. Jörgens(DD=Bank) Köln, wurde Bankdirektor Kuth (DD=Bank) Wuppertal, neu in den Aufsichtsrat gewählt.— Im Berichtsjahre wurde ein Bruttoertrag von 1492 477(i. V. 1 486 548) RM. erzielt, wozu noch 17 796 RM. sonstige Erträge und 86 349(54071) RM. außerordentliche Erträge kommen. Nach Verrechnung aller Unkosten und nach Vornahme von 114 511(238 498) RM. Abchreibungen verbleibt ein Gewinn von 4626 RM. um den sich der Verlustvortrag aus dem Vorjahre auf weiter vorzutragende 228 291 RM. verringert(i. V. 232 918 RM. Verlust)— Die Bilanz verzeichnet bei einem AK. von unv. 2 und bei 0.200(unv.) ges. Reserve und unv. 0,200 Wertberichtigungen Warenschulden mit 0 088(0,088), Bankschulden mit 1,118(1.413) und sonstige Verbindlichkeiten mit 0,380(0,308) Mill. RM. Andererseits betragen Wechsel 0,049(0,094), Warenforderungen 0,647(0,617), sonstige Forderungen 0021(0,107), Hypotheken 0.029(0,039), Vorräte 1,356(1.401) und die gesamten Anlagen 1,652(1,697) Mill. RM — Der Aufsichtsratsvorsitzende, Dr. Frowein, unterstrich die im Berichtsjahre eingetretene wesentliche Besserung gegenüber dem Vorjahre und betonte in Beantwortung einer Aktionäranfrage, daß eine wentere Herabsetzung des Grundkapttals ungesichts air niedr aen Bewertung der Anlagen, die auch der Rendete entsprechen. nicht bemüt gi sei. Die Gesallschaft sei übrisens bestecht, die nicht zum Betrieb dienerden Ves#ände abzustoßen. (0) 2G. der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm Ferd. Heye. Düsseldorf. Düsseldorf, 27. Juni. In der HV., in der 14 Aktionäre mit 5 402000 RM Aktienkapital vertreten waren, wurde der Abschluß für 1933 ohne Erörterung genehmigt. Wie schon berichtet, erhöhte sich der Verlustvortrag auf 808 503 RM. Ein ausscheidendes Aufsichtsratsmitglied wurde wiedergewählt. = Silika- und Schamotte Jabriken Martin&a. Pagenstecher, Köln-Mülheim. Die Gesellschaft teilt mit, in den Mitteilungen in der Presse über die Beschlüsse der GV. der Gesellschaft vom 15. 6. 1934 sei erwähnt worden, daß eine Ersatzwahl für den aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen Generaldirektor Dr.= Ing. e. H. Knepper, Essen, nicht erfolgt sei. Dies sei irrig; in der GV. sei nämlich an Stelle des ausgeschiedenen Herrn Kneppa Bergwerksdirektor Kauert, Essen, in den Aussichtsrat gewähl worden. Zahlungsschwierigkeiten und Konkurse cl Jakob Cappel G. m. b. H., Webwaren, mech. Wäschefabrik. W.=Elberseld. Die seit dem Jahre 1884 bestehende Firma hat sich laut Rundschreiben gezwungen gesehen, die Zahlungen einzustellen Die Schwierigkeiten sind insbesondere auf Umsatzrückgänge sowie auf Ausfälle von Außenständen zurückzuführen. Ein möglichst außergerichtlicher Vergleich, mit dessen Vorbereitung RA. Dr. Güldenagel 1 beauftragt wurde, soll angestrebt werden. Voraussichtlich wird es zur Liquidation des Unternehmens kommen. Nach vorläufigen Feststellungen belaufen sich die Verbindlichkeiten auf etwa 50000 RM. Der genaue Status befindet sich in Vorbereitung. cl. Genossenschaft selbständiger Bandwirkermeister e. G. m. b. H., W.-Barmen. Wie der Konkursverwalter der kürzlich in Konkurs geratenen Genossenschaft in der ersten Glaußigerversammlung mitteilte, liegt für die Gläubiger nichts in der Masse. Eine Quote könnte lediglich aus der Inanspruchnahme der Genossen in Frage kommen. Die Aussichten der Gläubiger werden jedenfalls als sehr gering bezeichnet. el Walter Kellner G. m. b. H. in Konkurs. Maschinenfabrik Wpp.-Barmen. Das Gericht hat nunmehr eine neue Gläubigerversammlung sowie einen Prüfungstermin anberaumt mit der Tagesordnung: Beschlußfassung über den Antrag des Konkursverwalters auf Einstellung des Verfahrens mangels Masse. Devisen dn Amaterdam. Mittl Wechselkurfe in Gulden Berlin London New Vork Paris Belgien Schweiz dn London. Schlußkurse. 4. à 126. 6.[27. 6[26. à l... 127. 6 126. 6. New Vork 5.041 5.03 1/1e Stockhol. 19.40 19.39%, Rumänien 5.03 5.03 Montreal 4.98“, 4.97" Oslo. 19.90, 19.90½ Konstantin. 6.20 6.20 Amsterdam 7.42% 7.41%, Lissabon, 1101 g. 1100 JAthen. 5.28 5.28 Paris. 176.46 76.28 Helzingt. 226.75 226.75 Wien. 27.25 27.25 Brüsse 21.57%, 21.33 1 Prag 121.Mn 121.1n#Lettlana 15.50 15.50 Italien 56.96 58.93 Budapest 26.75 26.75 Warschau 26.62 26.68 Berlin 12.84% 13.11 Belgrad. 2.20“, 2.20“ Buenos-Air 36.37 36.27 Schweiz 1551 15.43“, Sotia.. 4.20 4.20(Rio de Jan. 4.12 4.12 Spanien 36.88 36.82 Moskau. 5.80°„ 5.80“, Alexandria 37.50 7.50 Kopenhag. 22.39 22.39„ 1 IHongkong. 1.387 1 562 dn Neugork. Mitlags-Anfangs-Devisen. 27. a. 1.6. a I 27. a. 120. a. I 127. 6. 126. 6. Berlin 38.25 36.32 1 Schweiz 32.54 32.50(Kopenhagen 22.2 /22.47 Lond.-Kab. 5.04½, 5.03 1 Italien. 8.54 9.54 Stockholm 26.10(25.94 „ 60-T.-W—"— Helland 54.97 67.84 Brüssel 23.37 /23.37 Paris... 6.30% 6.30 Oslo. 25.33 25.26 bladria...— 13.68 Wechselkurse In Südamerika Telegramm der Deutsch Uebersee Hank Buenoe Alres 20. 0. London Kabel Exportkurs arg. Papierpes. 15.00= 1Lstig. Lond. Kab. off. Mittekurs arg. Papiernes. 17.42=1 Lstig Lond. Kab. Preiverkskurs arg. Papierpes. 120.775— 1 Lstig. Valparalso Paris Kabel chll. S 64.45= 100fr.P Rib de 26. 6. London Sicht Milrets 59.592= 1Lstig. Newyork Sicht —=1 U. S.3 London OS T Soles or0 Newyork Sicht Nonteriden Paris Kabel irz. Pra. 22.00= Lstig. 4.39 m—1 U. S.3 1.206= 100 Oper Bombay% Calcutia Ostaslatische Wechselkurse Hlonakone& Sbanshal Bankine: Corp. 27. a„ 27. 0. 1 sh 61.nd 1 s b 6 1 n d 8 S1 ongkong hangbai 1 ab*, d Kode 1 3b 2%/ 4 1 Berlin. 27. Juni. Für die Börse lag heute eine Reihe von Anregungen vor, so daß sich die gestrige Befestigung fortsetzte. Das Hauptgesprächsthema bildete die geplante Reinhardtsche Steuerreform, die nicht nur im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit weitere Erfolge erwarten läßt, sondern auch für die Unternehmungen direkt # die sehr seste Fallung der beutschen Marr im Auslande zu erwähnen, da man besonders in der Schweiz und Holland mit einer Einigung mit Deutschland über die bestehenden Transferfragen rechnet. In einer Reihe von Werten erfolgten wiederum Sperrmarkkäufe des Auslandes, in erster Linie zählten hierzu Braunkohle= und Tarifaktien. Auch das Publikum trat mit weiteren „zufaustrage hervotz““ Der Rentenmarkt lag nicht ganz einheitlich. Während Industrieobligationen etwas höher eröffneten, waren Reichsschuldbuchforderungen ¼ und Altbesitz 1/8 Prozent gedruckt. Die Haltung war ruhig, da man abwartet, ob in der nächsten Zeit eine Entscheidung in der Zinsfrage fällt. Aktien waren meist bis 1 Prozent gebessert, im Verlaufe machte die Befestigung Fortschritte. Blankotagesgeld für erste Adressen versteifte sich zum Ultimo auf 4 bis 4¼ Prozent. „„Am Valutamarkt lag die Reichsmark im Auslande fest, London stellte sich gegen Kabel auf 5,03½, die Parität für den Dollar in Berlin betrug 2,502 und für das Pfund 12,60. Der Verlauf war bei Publikumskäufen weiter fest. Ilse stiegen um insgesamt 7 Proz. Farben stiegen auf 150.: Von Tarifwerten waren Lahmeyer 2 Proz. und Gesfürel 1,5 Proz. befestigt. Aschaffenburger Zellstoff wurden 3 Proz. höher umgesetzt. Im Freiverkehr wurden Linke=Hoffmann mit 29 nach 27.75 auf die Absatzbesserung hin bezahlt. Am Rentenmarkt ließ das Angebot in Pfandbriefen und Kommunalobligationen, die eher etwas freundlicher lagen, nach. Nur einzelne Kategorien waren stärker verändert. Umtauschobligationen wurden im Verlaufe bis 0,5 Proz. höher bezahlt. Von Industrieobligationen verloren Fahlberg 1,5, Aschinger 0,5, während Deutsche Linoleum 0,75 Prozent gewannen. Farbenbonds wurden 1,25 höher bezahlt. Stadtanleihen lagen eher freundlicher, speziell die kleinen Emissionen, Schatzanweisungen waren schwächer, Frankfurter Schätze verloren s G# veranleinen lagen uneinheitlich, bei Schwankungen von Der Privatdiskont kam unverändert mit 3,75 Proz. zur Notiz. Das Angebot nahm zum Ultimo weiter zu. aufgenommen, am hiesigen Platze werden für Weizen Aufgelder gegenüber den Mühleneinkaufpreisen nicht bewilligt. Weizen= und Roggenmehle hatten normales Bedarfsgeschäft. Das Angebot in Hafer und Wintergerste war ausreichend, die Forderungen lauteten aber nicht nachgiebig, und auf die gestrigen Untergebote sind auch kaum Zusagen erfolgt. Für Weizen= und Roggenexportscheine lag Angebot zu unveränderten Forderungen vor. r Rheinischer Frühkarloffelmarkt. Krefeld, 27. Juni. Auch heute war das Angebot an Frühkartoffeln nicht groß. Die Nachfrage hält sich auf ihrer bisherigen Höhe, wenn auch die Absatzmärkte zeitweise etwas ruhiger geworden sind. Die Mindestpreise betragen heute für Erstlinge je Zentner ab Verladestation für die erste Sortierung 6,50 RM mit Sack an den Versandgroßhandel, 6,50 RM ohne und 6,70 RM mit Sack an den Empfangsgroßhandel, zweite Sortierung mit Sack 4,80 RM an den Versandgroßhandel, 4,80 RM ohne und 5 RM mit Sack an den Empfangsgroßhandel. Hopten und Malz Nürnberg, 27. Juni.(Eig. Drahtb.) Hopfenmarkt: Heute 440 Ballen Umsatz: Hallertauer zu 190—220 RM per Zentner. Tendenz: fest. Viehmärkte Dortmunder Zucht- und Faselmarkt. 27. Juni. Auftrieb: 420 Stück Großvich. darunter— Weidetiere. 155 Schweine. 57 Kälber. Handel langsam. Es kosten in Reichsmark: Kühe I. Qual. Rinder Kälber Schafe 12—15 15—21 21—35 Osttriesischer Zentral-Viehmarkt, Emden. Hochtrag. Kühe I. Qual. „„ II.„ „„ III.„ „ R i n d e r I. Q u a l. „„ II. „„ III. Frischmelke Kühe Güste Rinder Einzelne Tiere aller Gattungen über Notiz. Der Nutzviehmarkt findel am Dienslag, den à. Juli statt. 26. 6. 20—34 8—10 nächste 25—30 8—10 Zucht- und Fette und Oele Freundlich = Düsseldorf, 27. Juni. Die Tendenz an der heutigen Börse war wiederum freundlich. Auf dem Montanaktienmarkt wurden Gelsenkirchen Berg 5, Harpener ½ und Hoesch ¾ Prozent höher gehandelt. Mannesmann gewannen ½ Prozent. Rheinstahl und RWE gingen auf gestriger Basis um. Von Kaliaktien stellten sich Aschersleben 2¼ und Westeregeln 158 Prozent höher. Salzdetfurth blieben unverändert. Wintershall gingen zum Anfangskurs 1¾ Prozent niedriger um. Von festverzinslichen Werten waren Reichsanleihe Altbesitz unverändert, während Ver. Stahlwerke 1 Prozent höher notiert wurden. Im Verlauf war das Geschäft ruhig und die Kurse wenig verändert. Am Kuxenmarkt waren Kohlenruxe. Leutschland gefragt, die bei größeren Umsätzen über 20 RM anziehen konnten. Carolus Magnus wechselten bei mehrfachen Umsätzen zunächst 75 RM höher ihre Besitzer, konnten aber im Verlauf noch weitere 100 RM gewinnen. Constantin der Große gingen bei mehrfachen Umsätzen 175 RM höher um. Von Kohlenaktien waren Bergbau Lothringen und Niederrheinische Berg zu unveränderten Preisen im Verkehr, während Dahlbusch nach den starken Steigerungen der letzten Tage 1,5 Prozent verloren. Am Braunkohlenmarkt wurden Gute Hoffnung mehrfach etwas höher gehandelt. Besta erzielten unveränderte Preise. Am Kalikuxenmarkt hatten von elsässischen Werten Marie. Mar und Marie Louise mehrfache Umsätze zu verzeichnen, die 25 RM höher waren. Sonst wurden hier noch Beienrode zu letzten Preisen umgesetzt. Von Kaliaktien lagen neue Burbach bei kleinem Geschäft unverändert. Am Markt für Industriewerte büßten Elsa Zement bei kleinem Geschäft 1,5 Prozent ein. Westfalia=Dinnendahl zogen bei kleineren Umsätzen 1 Prozent an. Hamburge Oele und Feite. Preise in RM und Dänenkronen per 100 ka in Pfund Sterlina per 1000 ka, nur Kokosöl Cevlon u. Baumwollsaatöl per 1016 ka Bei Leinöl wird für Holzbarreis ein Aufschlas v RM 5.50. für Eisenbarrels ein solcher von RM 4.50 per 100 kg netto erhoben Leinöl, netto lose ohne Fal per Mai-Okt. dio. dio. per dto. dto. per Rüböl, reines ohne Faß per Mai-Aug Kokosöl, roh in eisern. Leihfässern per Juni-Okt. dto. Cevlon kou, ine. Barr. cit IIbs per Juni-Juli Soyabohnenöl roh In eis Leihläss per Mai-Sept Palmkernöl, roh in eis. Leihläss, per August Riznusöl. I. Press., incl. Barrels per dto. II Press. inel Barrels per Kokospalmkernöl Fetts. incl. Barr or. Schweinefelle jen Farbe incl Tierc. or. Hammeltals je u. Farbe incl. Fest pr. Rindertals orima jnc) Feslase prompt Rindertals sek incl. Fesiase prompt Erdnußöl, roh In eis Leihfässern per August Baumwollsaatöl techn. raffin., Aavpt. inel. Barrels elf. Hamburs per Juni-Juli RM RA RA RM RA 4 RA RM RA R. RM 27. 0. 20. 6. 43.00 19.50 13.5/6 41.00 19.00 13 5/6 Metalle # je 100 kg 222.— 235.— 76.25 92.25 69.25 167.— seit 7. 33 1. 32 = Preise für Metallhalbseug. Berhn, 27. Juni.(Eig. Drahib.) (Mitgeteilt vom Zentralverband der deutschen Metallwerks- und HütlenIndustrie E. V.) Die Preise versiehen sich für Abschlösse auf 100 kg. Aluminlum Bleche. Ronden Bänd. Drähte Stans.(i9 n. Menge) Rohre„** Kuofer ******„"„"*""**** Rohre"""** 5 Drähte und Slangen Schalen Messing Bleche Bänder und Drähte Slansen" 9 9 0 5 Rohra Kronenronr"** 6. 34 6. 34 6. 34 6. 34 3. 34 3. 34 3. 34 S. 34 Deutsche Elektrolytkupfer-Notiz dn Berlin, 27. Juni. Notierung der Vereinig. für die Deutsche Elektrolytkupfernotiz RM für 100 kg Notierung der vereinig. für die Deutsche Elektrolytkupfernotiz Elektrolytkupfer(wirebars) prompt cif Hamburg. Bremen od. Rott. dn Preisnotierung für Berliner Metalle Notierung. d Kommise des Berliner Metallbörsenvorstandes Ortginal-Hôtten Aluminiom 98—99% in Blöcken desgl. in Walz- oder Drahlbarten Reinnickel 98—99 T Anlimon-Reguins 9 Silber in Barren ca 1000 fein per ka...... Gold Freiverkehr per 10 Gremm„ Alt-Platin(Abfälle) Ca.-Preis per Gramm Technisch reines Platio Detail-Preis per Gramm dn Berliner Metall-Terminmark:(RM. für 100 kg) 45.50 27. 6. 34 RM für 100 kg 160 164 270 43.00—46.00 38.25—41.25 Tend.: still Kupfer Juni dto. Juli dto. August dto. September dto Oktober dto. November Tend.: still Blei Juni dto. dto dto. dto. dto. Juli August September Oktober November Tend.: Zink dto dto. dio. dto dto. Still Jum Juli August September Oktober November * Rotterdam. 27 Juni. Baumwolle. Notlerung des Vereins u#. Baumwollhandel. Loko middlins 82 mm Staple 0.23½(0.23½/. dn Liverpool. Aegypt. Baumwolle(Eröffnungskurse). Pence per lbe. Tend.: stetie Mai Sakei g. 1. vorr. Juli dto. dto. Nov. dto. dto. Dez. dto. dto. Jan. 35 dto. dto. März 35 dto. dto. 27. 6/20. 6. 8.23 6.39 9.45 8.46 Tend.: etetis Mai Upper g. t. vorr. Juli dto. dto Nov. dto Dez Jan. 38 März 35 dto. 27. 6124 dto. dto. dto. dto. dto. die. 6.34 a 7.00 dn Liverpool. Ostindische Baumwolle. Pence per lbe. 27. 6./20. 6 5.95 5.99 5.06 5.10 Loco Surtee fully good. do. Broach f.g.(good staplel lo.M.G. Puniab do. M.G. Punjab lAmerican f. g.(zood staple) do. Centr.Provinces Oomra Nr. 1 Stanle superfine 5.26 5.30 loco Bengal fully good. dto. dto. superfine dto. Scinde fully good. dto. dto. auperline 5.36 5.40 dn Liverpool. Baumwolle. Amerik Unlv.-Stand. Middl.(Eröffn.-Kure## Pence per lbs. Tend.: stella Juni Juli Oktober Dezember Januar 26. 6. 6.41 6.43 26 000 dn Liverpool. Baumwolle. Amerik. Univ.-Stand Middl.(Schlußkurse) Tagesimport Pence 1700 B 0 46.50 45.50 B 1 0 17.50 16.75 17.50 16.75 — 21.50 20.75 27. Juni. Banka-Zion stellte sich heute im freien Verkehr Sterline oro engl. Tonne eit Hamburg dn Londoner Metalle in Pfd. Sterling o t.(Inoll####elle Notierungen) do Hamburg, auf 231.50 Pid 39.00—40.00 39.00— 40.00 35.00—36.00 35.00—36.00 K. 17.00 I 17.00 kr. 24.00—28.00 24.00—28.00 RM 27.00—49.00 27.00—40.00 R91 26.00—32.00 20.00—32.00 RM 15.60—25.00 23.00—25.00 RMI—„— RM Sh I 1700 I 17100 ** Antwerpen. Mineralöle. Petrol. u. Benzin per 100 Liter, alles 27 6. Kupfer Standard o. Kasse 31 7/1—31½ „" 8 Monate 31½—31 11/16 ," Seitl. Pr. „ Elektrolvt „ best selecied. " s t r o n s s b e e i## Elektrowireban „ S Monate „ Sett! Pr Zinn Standard oer Kasse „ Banka „ Stralle Ostenpreis Blei ausl erome! ofllz. „„„ lnoffiz *" e n t f S i c h t o f i z =— inofliz Settl. Pr 31½ 342.—35¼ 34—35¼ 62 35¼ 2253.—226¼ 225—225¼ 215 216 215 11¼ 11¼ 11¼ 113/16—11 11¼ Zint sew oromof oflis „"„ inoflis "" e n t f S i c h t o f l i z *"„" lnoflis "„ S e t t l. P r e i s Aluminlum für Inland „„ Ausland Antimon. Regul. Erz-Pr. *" chines o. Quecksllber Platin Wollramer: Nichel für Inland Nickel für Ausland Weillblech Kuofersulphat Cleveland Graßeisen Nr. 9 Gold tsh u. pence o. Unze) 13 19/16 13 11—13½ 13% 100 42—43 25—25 113—11½ 46—48 200—205 200—205 17¼—17½ 15¼—15¼ 67" 138 1½ Petrol. amerik.Zitern dto. in Pässern Gasöl........ Maschinenöl,leicht i.F. 26 6 185—205 20—30 Kolonlalwaren dn Hamburger Kakao-Notlerungen. In en je 50 kg Tend. Kupfer k. stetig. Zinn willig, Blei und Zink ruhig. Webstoffe M.-Gladbacher Rohmaterialien und Preise *••• **** Landwirtschaftliche Erzeugnisse Amtl. Großmarkt für Getreide und Futtermittel. Berlin. Amtliche Notterungen In RM(Oetreide and Oelfrüchte# Tonne alle übrisen ie 50 ka) *) Alles zuzüglich Frachtausgleich 0 50 RM.*) 15%- 075 RM Aufgeld. 80%= 1.50 RM Aufgeld. 8) Ohne Monopolzuschlag. Acera Haupternte Superior Bahle „** Supertor Fein Thomee „„*** Superlor Epoca Arriba Superlor Sommer Arrlba Plantations Trinidad 27. 6. RM 21.50—22.00 an 26/0 sn 21.50—22 00 " sh 24/6 RM 21.50—22.00 Rohmateriallenpreise für die gesamte Textilindusirie. Die Preise sind gennweise und unverbindlich. Weiz märk 76/77kg frei Berlin Erzeugerpr. WII ges.Mühl. Eink pr. Erzeugerpr. W II ges.Mühl. Eink or Erzeugerpr. W WV ges.Mühl. Eink pr Sommerweiz.märk 79/80 frei Berlin Rogg.märk 72/73kg frei Berlin Erzeugerpr. R II ges.Mühl. Eink pr Erzeugerpr. R II ges.Mühl. Eink pr 27. 6. zeugerpr. ges.Mühl. Eink pr Braug. feinste neu frei Berlin ab märk. Station Braugerste, gute krei Berlin ab märk. Station Sommerg., mittel frei Berlin ab märk. Station Winterg., 2zeilig frei Berlin ab märk. Station dgl. 4zeilig fr. Berl. ab märk. Station Hafer märk.fr.Berl. ab Station Weiren Tend.: steilg Rosgen Tend.: stetlg Gerste Tend.: stetie 200-215 192.206 26 6. 2 I12) IV2) 285-305 176-186 170-175 161-166 203-208 194-199 200-215 192-206 207-212 Hafer. Liefr. Mai Juli Weizenm. Type790 Preisgebiet I dto. dto Roggenm.Type 815 Preisgebiet II dto. III dto. W Weizenkleie Roggenkleie Raps Leinsaat Viktoria-Erbsen Kleine Speiseerbs. Puttererbsen Peluschken Ackerbohnen Wicken... Lupinen blaue gelbe Seradells alte neue Leinkuchen(37%) Erdnußk.(50% ab Hamburg Mischfutter Trockenschnitzel Ex. Sojaschr.(46% ab Hamburg ab Stettin Kartoffelfl.(Stolp) 27. 0. 26.50 26.95 27.25 1 23.10 23.40 1 13.— 13.10 17—18 10—12¼ 13—14 9%—10 9¼—10 77.—8 10—10 26. 6. loko loco per Juni-Juli loko loco per Juli-Dez loko loco per Juni-Juli lokc loco per Juni-Juli loko loco per Juni-Juli loko loco " e r s t e M a r k e J u n i- J u l i zweite Marke Juni-Juli loko loco „„„" per März-April Deutsch Kamerun Plantag-Kakao gute Qualität Juni-Juli dn Magdeburg. Zucker. Nolierungen In RM für 50 kg Weillzucker (einschl. M 0.50 für Sack and M 5.25 Verbrauchssteuer) brutto für netto ab Fabrik Verladestelle Masdeburs und Umgebung, bei Mengen von mindestens 200 Zentnern. **** Mschale " sh RM ..* RN .. 3 " s h sh " s h .. 4 26/6—27/0 44 43/6 48.00—45.00 45/0 28.00—31.00 37/6—37s0 35/6 Rohbaumw.: Bremen midl amerik. Mai Ilambura ostindische Baume ollablälle: Fettabfälle unsortier! Feltablälle sortlert feltige Maco-Strips Indische Willowfg Amerik. Willowüly Amerik. Strips& K’linseI Amerik. Strips& K’linse II Acavpt. Strip& K’linge Wolle: Kap Schwein Kap. Austral. snow while u. K’wolle La Plata im Schweiß Kummzus: 56er C II per lb ets per kg R. 25. 6. 34 14.17 3.75 0.08—0.14 0.14—0.22 0.58—0.70 0.11—0.17 0.18—0.31 0.61—0.75 0.53—0.70 0.59—0.74 per lb d 10.0—29.5 130—38.0 „ 10.5—30.5 27.0 100 kg RM 7.60—9.75 18. 6. 34 14.01 3.80 0.08—0.11 0.14—0.22 0.58—0.70 0.11—0.17 0.18—0.30 0.61—0.75 0.53—0.69 0.59—0.71 10.0—29.5 13.0—38.0 10.5—305 27.0 7.60—9.75 Juni Juli August September Oktober November Juni Juli März Tageslocoverkäufe— Exportverkäufe— Ballen Ibs. American Fullv Middline loce 6.78(6.77). Tend.: steilg 27.6. 2 6.14 6 6.44 6 6.41 6.41 6.42 64 6.43 618 27.02 6.98 12 6.79 62 6.92 6 6.95 7. 7.— 72 7.— 72 7.05 7. 7.10 7. Termin-Schlußnotierungen für ostindische Baumwolle do Liverpool. Baumwolle per Juli.. dto. Oktober dto. Januar 35 27.6 120. 6. 5.21 5.22 5.15 5.16 5.13 5.14 Baumwolle per März 35 dto. Mai 35 27. 62 5.13 5 5.13 Uh dn Alezandrien. Baumwolle.(Schlußkurse— Tallarts p. Canlar) Sakellaridis dto dto. dio. dte. 27. 6.126. 6 Juni—— Juli 15.07 15.32 November 115.67115.91 Januar 35/15.69115.90 Marz 5S 15.55 15.82 Ashmouni dto. dto. dto. dto. dto. Juni August Oktober Dezember— Februar 35/12.76 April 35/12.84122. 6/2 12.49112 12.80 124 12.60 121 dn Bombayer Baumw. Not. Die Preise verstehen sich in Ruppees p. Cand## 27.6 175 Fullygood M. G. Bengal Juli Fine M.(I. Oomra Juli Fullygood M. G. Bengal Dez.-Jan 146 Fine M. G. Oomra.. Dez.-Jan 18 Fullygood M.(. Broach Juli-Aug. 20 dto. dto. April-Mai 2u# London auf Bombay 18 (T per Tonne C. 1. P.) Erste Marken. Juni Juli dto. Juli Auz dto. Aug. Sep dto. Sep Okt Jute — 134 13.50 133 13.50 132 Baumwoll-Kurse dn Newyork. Schlußpreise in cents per 1 L4 27. 6. 12.35 22.65 22.65 1) 23.10 1 23.40 1 13.00 13.10 Promp. 10Tage Mai Juni 27. 6. 18.25—22.25 18.25—22.25 17.75—35.75 17.75—35.75 48.00—60.00 48.00—60.00 66.50—78.50 66.50—78.50 56.00—76.00 56.00—76.00 79.50—105.00 79.50—105.00 47.00—56.50 47.00—56.50 dn Hamburger Kaffee-Terminbörse(Amtlich).„Superior Santos In Pf. 198-204 frei Berlin llafer Tend.: ruhig Weiz-Mehl Tend.: steile Rosa-Mehl Tend.: stetie 8.80 0 6.60 9.85 5 7.75 17—18 10—12½ 12½—13½ 8% 9—9¼ 7½—8 10—10¼ Alte Kontrakte Juli September Dezember März 35 Mai 35 dn Brasilianischer Kaßeemarkt. Rie. B 33.— 33.50 33.50 33.50 33.50 Wollumpen: Allluch Wollumpen: mit Kammaarn Neutuch Oria-BuntgestricktI Schwarz Wollgestrickt Neubunt Tibet Feinbunk Thbei Altbunf Tibet Faserflache: toh. I., II., III. o. IV Qual. lp. kg RM Werg: nach Qualität Jute: marktgängige Marke. Juni-JuliVerschilluns cif. Hambura p. 1000 kg4 Seide: Greses. Lvon Trames Orsanzins Lvon„ 165.— 205.— 165.— 205.— dn Oflizielle Notlerung der Bremer Baumwollbörse. Bremnen, 27. Juni. Uhr mitlags. Amerikaussche Baumwolle Midling Universal-Standard. 1.34—2.02 0.31—1.06 1.34—2.02 0.31—1.06 14¾ 14½ p. kg irs 120.—/200.— 120.— 200.— 170.—190.—, 170.— 180.— 28 mm staple Loco 14.42(14.36) Dollar-Cents lbs. dn Bremer Baumwoll-Terminbörsg vom 27. Juni. Nordamerikanische Baumwolle Basis middling, nicht unter Lowmiddling, nach den BedingunNeue Kontrakte Loco Juni Juli August September Oktober November Geschätzte Totalzufuhren Zufuhren in Atlantisch. Häfen Zufuhren in Golf-Häfen. Zufuhren in Pacific-Häfen Zufuhren im Innern Export nach England 12.12 12.20 12.28 12.35 12.41 Tend: stetig Loco New Orleans Juli Oktober Dezember dn Newyork. Preise in Doll. 27. 0. 12.22 12.07 12.32-12.33 12.45 26 12.56-123 12.62 2.000 15 000 26. 6 12.60 12.70 12.80 Tend.: stetig Juli Aug. Sept. Oktober Nov. Rohseiden-Termin-Notlerungen(Schlußkurse) lbs. Basissorte 19/1. Denier while grade D. Rontrakt. Einheit 5 Ballen à 133 lbs. 26. 6. 1.17 16½-1.17 1.17 Getreide de Chicage. Schlußspreise in cents per Bushel(Bushel= 60 lbs be Weizen 66 lbs bei Rossen 82 lbs bei Haler und 66 lbe bei Mais). dene Kontr. 127. 6. Weizen Juli 40.— die. Sept 90.75 dto. Dez 92.— Mais Juli Tendenz: Weizen Hater und Roggen stetig. Mais g. behaupt. do Newyork. Schlußpreise in cents per Bushel 27. 6 1 26 43.12] 43.— 64.75 612 66.50 66.— 63.— 68.3 Wechselkurs a. London 90 Tage Newyork Standard Nr. 7 — 2 8.00 8.20 0 8.10 8.70 Welz-Kleie Tend.: stetig Rosa.-Kleie Tend.: stetig — 9 10.00* 7.75 8.00) 8.20 5 8.10 8.70 26. 6. 4 /88 15000 25. 6. 42/228 Zufuhr Gesamtzufuhr seit 1. Juli 15000 Vorrat — Klarierung nach Buropa — dto. nach Ver. Staaten 25. 6. Zufuhr per Bahn 15900 Gesamtzufuhr seit 1. Juli —1 Vorrat 17975 Zufuhr in Sao Paulo 17975 1815, dto. in Indiana 16875 17975 Klarierung nach Buropa dto. nsch Ver. Staaten gen des Bremer Vereins für Terminhandel in Breinen. 26. 6. 2000 2811000 539000 7000 Bei mäßigen Umsätzen stetig * Berlin, 27. Juni. Das Geschäft am Getreidemarkte ließ auch heute keine nennenswerte Belebung erkennen, die Grundstimmung war aber fast allgemein widerstandsfähiger. Brotgetreide wird von den Provinzmühlen zu behaupteten Preisen wyork Standard in Rio Notierungen Notierungen Santos. Newyork Standard Nr. 4 in Santos Newyork Standard Nr. 7 Notierungen Juli Notierungen Sept. Notierungen Dez. Anfuhr zu Wasser dn Hamburger Zucker-Termin-Notlerungen. Schlullkurse vom 27. Juni. Notierungen In RM für 50 ka Weillzucker getto, frei Seeschiffseite Hambura einschließlich Sack. 26. 6. 28000 1172.3000 2186000 30000 3900 15000 25. 6. 1000 2676000 54.4000 1000 25. 6. 29000 11695000 2473000 24000 1 Uhr amtl. Börsennotiz N. 1 Uhr B 1 0 Abrech d. Liqu Kasse Td.: abgeschw. 13.38 14.05 14.32 14.44 14.61 14.70 13.33 14.03 14.30 14.12 14.60 14.68 14.05 14.31 14.43 14.60 11.68 13.35 14.03 14.31 14.43 14.61 14.69 Roter Sommer Winter Nr. 2 Harter dto. dt. Nr.2 Mais neu angekomm. Ernte 0 Per 196 lbs.——) In ***) In Dollarcents per 100 lbs. do Winnipes. Schlubpreise Tend.: k. stellg Mehl. Spring wheat clears Fracht nach England“*) Fracht nach Kontinent“** 27. 6 126. 6.60 65 2.03 2.051 6-8 6-3 Fracht nach Kontinent Shilling und Pence per 480 lbe.— Tend.: stetie 23000 do Bremer Baumwoll-Terminbörse. 27. Juni. Nordamerik Baumwolle Basis midilling nicht unter low middling der ofliziellen Standards der Ver Staaten von Nordamerika(Universal-Standards) Gehandell wird in Losen zu 25 000 amerik Plund= 11 337½ ka nelle in ca 50 Ballen. Schlußnot. v. 5.30 Uhr B1 G 1 d Iend: ste B 0 b Rioder::::::.s49149.—.::.::: Mshst Dezember..... 114.33 14.36|14.39 Mai......... 14.75 14.72— Weizen dto. dto. Hafer dto. dto. hoggen dto. dto. Juli Okt. Dez Juli Okt Dez Juli Okt Dez 27. 6 126. 6 44.12 44.87 45.12 157.25 41.5 45.11 159.25 160.75 16225 160.37 1612 dn Buenos-Alres. Schlußkurse in Papier-Pesos je 100 k, 76.— 76.7 72.62 73.— 70.25 7081 27. 6 26. 6 dto. Aug. 5.39 dto. Sept. 6.15 dn Hamburger Notierung für ostindische Baumwolle. Hambure(Drahtb.) (Preise in Pence ber 1 b): dto 6.18 dto. Hafer Juli Aug. Sept. Juli 27. 6 Berliner Börse vom 27. Juni 1934 Düsseldorfer Börse Industrieaktien 27. 9/22. 6 Accumulatoren 1182.51193.5 Alg. Kunstziide 63.37/62.00 Allg. Elektr.-Ges. 24.00 23.37 Aschafl. Zellst.Papl52.75 50.00 Augsb.-Nürnbg. M 60.00 60.00 Balke Maschinen Banning. Maschine Basalt A.-G. Bayr. Mot. Werke Bembern Berger Tiefbau 26.25 13.50 131.5 69.25 104.5 12.75 130.0 68.50 104.7 ergmt Berl. Kraft u. Licht Braunk. u. Brikett Bremer Vulkan Bremer Wollkam Buderus Eisen 19.00 20.00 142.51141.8 187.61187.7 83.00— 149.21148.0 76.75 76.25 Ccmp. Hispano 1842]— Concordia Bergb. 62.25/61.00 Conti Gummi 134.7|134. Daimler Benz 49.62 Dtsch. Atl. Telegr. 112.8 dto. Babe.& Wile.!— dto. Cont. GasDes 133.0 dto. Erdöl 121.0 dto. Kabelwerk. 72.75 dto. Linol. Werke 59.75 Dortm. Aktien 1645 46.50 113.2 96 00 132.2 120.5 73.00 58.87 164.5 dto. Ritterbräu 170.00— dto. Unionbrauerei 199.3 196.5 Dürener Metall 131.0133.0 Dusseld. Dietr.-B.—— dto. Eisenhütte—— dto. Höfelbrauerei—— dto. Kammgarn.—— dto. Maschinerbaul— Dyus-“.27. 6 Gebhard& Co.— (lelsenk. Bergw. 160.75 Gerresheim.(las 43.50 Ges. f elektr. Unt. 109.0 Gildemeist.& Co. 83.00 Gladb. Woll- ind. 147.0 Glasm. Schalke (ilückauf Gelsenk. Gebr. Goedhard Goldschmidt E. Gundlach 26. 6 91.25 60.62 45.00 107.6 81.50 63.00 67.50 Hackethal Harpener Berg Hedwigshütte Hilgers Verzink. Hilpert Masch. lindrichs-Aufl. M. HochtiefA.-G. Hoesch Köln-N. Holzmann Ph. Hubertus Braunk. 63.50 66.50 107.2106.2 40.00 40.50 — 34.25 72.75 72.00 109.7 108.5 74.75 74.50 62.00 62.00 Ilse Bergbau 1175.0 170.0 do. Genuß 1303 129.5 senbeck Brauerei]—— 71.25 70.50 70.00 Kali Aschersieben 128.0 126.0 Klauser Spinner Klöckner-Werke Köln. Gas u. Elek. König Br. Beeck Krauß& Co. Kreftt W Kromschröder Kronprinz Metall Küppersbusch 46.00 45.50 ynamit Nobel 73 00/72.75 Bintracht Braunk.!— 1189.7 Elektr. Lieferung 83.00 83.00 dto. Licht u. Kraft 1 11.7/100.7 Eschweil. Berzw.—— 76.00 74.00 87.00 36.25 93.00— Lahmeyer& Co. 128.11127.5 Laurahütte 19.12|19 50 Leonbard Braunk.—.— eopoldgrube 31.5031.75 Linde's Eismasch. 89.75 88.25 Lindström Carl—!— Lorenz C.— Lingner Werke Magdeb. Berzw. Mannesmanuröhr. Manstela Maschinenbauunt -scken lsch. 27. 6120. 6 Neckarwerke 95.00 94.00 Niederl. Kohlen 190.0189.2 Oberschi. Eis.-Bd.—— Orenstein& Kopp. 65.50 64.62 Osnabrück. Kupfer—— Peipers& Cie— Phönix Bergbau 47.62/47.75 Polyphon-Werk 15.25 15.25 Rasquin Rhein. Braunkohl. Rhein.Chamotte Rhein. Elektr. Rhein. Metallw. Rhein. Spiegelgl. Rhein. Stahlwerk Rh.-Westf. Elekt. Rh.-Westf. Kalkw Riebeck Montan Roddergrube Rütgerswerke — 36.00 235.21233.2 100.2199.62 130.71132.0 75.50 76.00 97.00 97.00 105.0 81.00 39.12 105.0 80.25 94.75 39.50 Bachsenwerk Sachtleben Salzdetfurth Schieß-Detries Sarotti Schokol Schlegel Brauerei Schubert&a Salzer Siemens Glasind. Schücht. a Krem Schuckert& Co. 57.50 154.0 170.0 48.00 66.25 90.00 155.0 68.50 133.0 169.5 66.25 89.50 156.5 68.25 56.00 92.75 90.75 Schulth. Patzenh. 111.7|112.0 Schwabenbräu"—— Schwelmer Eisen!—.— Siemens& Halske 151.0 150 0 Stohr& Co. 101.51101.0 Stolberger Zink 44.0044.00 Stollwerck Gebr. 71.75/71.25 Tack& Co.—— Thörls Ver. Oel..—"— Thür. Ces12781 rechlabr diches— eian Ver. Dt. Nickel Ver. Glanzstoff Sehrun Jener Wanderer Warsteiner Grub. Wasser Gelsenk. Westeregeln Westd. Kaufhof Westf. Draht Wicküler-Küpper 27. 6/26. 6 106.01105.4 49.00 49.50 121.7 124.0 19.86 122.0 125.5 19.87 105.0 Zeiß ikon— 1 Zellstofl Waldhof 50.25/48.50 Verkehrsaktien A.-G. f. Verkehr. 160.50 62.00 Dt. Reichsbahn 111.51111.6 Bochum-Gelsenk.—— Hamb. Am.-Pake t /26.75 /27.50 do. Hochbahn.“** do. Südamerika Hansa Dampf Nordd. Lloyd Südd. Eisenbahn 81.50 62.00 24.25 32.50 32.62 Bankaktion Berl. Handelsges serl. Handelsges do. Hyp.-Bank Comm. u. Privat Dtsch. Bk. u. Disc. Dresdner Bank Reichsbank Rhein. Westf. Bod. 88.00 39.50 — 119.0 56.00 54.50 63.00 62 00 65.75 62.25 154.5151.0 — 91.00 Versich.-Aktien Aachen-München 1195. 1200. Aachen Rückvers. 203.0— Alllanz 222.0 226.0 Colonia Peuer—.— Prankonia—— Kolonlalwerte tsch.-Ostatrika /49.50 amerun en Quinea Rentenwerte Schatzanw. d. Deutsch. Reiches v. 1935 Deutsche Reichsanleihe von 1920 dto. dto. 1927 Deutsche Reichsbahn-Schatzanw. Deutsche Reichspost-Schatzanw. Deutsche Anleihe-Ablösung incl. Ausl. dto. dto. excl. Ausl. Deutsche Komm. Gold 1930 dto. dto. 1930 Otsch. Kom.-Sammelabl. Ausl. dto. dto. Deutsche Schutzgebietanleihe dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. Preuß. Staatsanlethe von 1928 dto. Staatsschatzanw. fällig 30 Younganleibe A 1 A2 S 1 S 2 1908 1909 1910 1911 1913 1914 Zinss. bis ab I. 1. 32 6 %½ 6½ 5½ kdb 27. 6126. 6 80.50 80.25 1934199.75 99.60 1957194.00 94.25 1935/100.5 100.0 1930/97.00 97.00 — 94.75 94.87 1936/88.00 88.00 10 6188.00 89.00 926194.50 94.75 1926 113.5114.0 — 9.20 9.20 — 9.20 9.20 9.20 9.20 9.20 9.: 9.20 9.: 9.20 9.20 107.0107.0 1934 100.5 100.5 — 90.50— Landesbank Provinz Goldkomm. 2/3 dto. dto. dto. 4 Westf. Pfandbr. A. Goldpfandbr. R. dto. dto. dto. 20 R. dto. dto. dto. 20 R. III dto. dto. dto. 27 R. 1 Westf. Landsch. Goldpfd. dto. dto. dto. dto. Abfind. Zinss. bis ab I. 1. 32 — kdb 27. 6126. 6 193.1/88.75— 1934 81.62 81.00 1939 88.75 87.00 1931—— 1935—"— 1932—"— — 67.50 87.50 — 93.00 87.50 —— 87.50 Amtlicher Verkehr Braunkohle Bruckdorf Nietl. Gute Hoffnung Leonhard 27. 6. 0 B 300 320 26. 6. 0B 300 320 300 330) Michel.... 3650 3630 3700 3850 Vesta 7800 8200— 3400] Bernhardshall 27. 6. 1 26. 0 0 BO1B, 9000 9500 8800 3300 7000 7500 7000 7300 1200— 1200— 1934 Preuß. Landespfandbr. Goldpfandbr. 21 dto. dto. dto. Preuß. Zentr.-Stadtsch.-Ooldpfbr. 3.6.10 I8 1035 91.00 91.00 10.31 90.00 90.00 10.21—"— 932/91.00 91.00 1999—— 1913191.00 91.00 054 91.00 91.00 1034 91.00— 0.35 99.50 96.50 1031 91.00 91.00 10 30 90.00 90.00 936 90.00 90.00 Landesbank Rheinpr. Ooldpfandbr. S 3 48 dto. dto. dte. dto. dto. dto. dto. dlb. andesbank Provina Wes 1o. 1 2 Goldkomm. 4 dto. la 1b dte. 30) Goldpfand. 83.00 61.00 Bochumer Stadtanleihe von von von von von von von von von 1929 1028 1926 1928 1926 1926 1928 1928 1034182.50 82.25 939/79.25 79.50 932/79.25 79.50 Steinkohle 1933 1931 1931 193. 82.50— — 84.50 82.00 82.10 1932 79.25 80.00 193380.00 31.00 Caroline Carolus Magnus Constantin d. G. Deutschland Ewala —.—.—— 3200 3400 3100 3350 4600 5000 4500 1900 320 360 300 330 3300 3500— 3500 Gottessegen Oraf Schwerin Heinrich König Ludwig. 6600 TD— Langenbrahm 8700 9200 8700 9200 2100 2230 2190 2275 and dom 8ig 8910 6600 7000 6500 Kall Preuß. Centr.-Boden Ooldpfdbr. R. 24 dto. dto. dto. 26/27 dto. dto. dto. 28 dto. dto. Liquid.-Plandbr. Preuß. Hypoth.-Bank Goldpfdbr. 11-13 dto. dto. dto. 14 Preuß. Pfandbrbk. Berlin Goldpidbr. 47 dto. dto. Goldkomm. 20 1931 87.75— 1939/87.75 87.25 19.487.75 67.75 — 68.00 87.25 193./87.50 87.50 1034 88.00 38.00 1939/87.75 87.50 1933/82.25/83.00 Beienrode Burbach Hohentels 1900 1378 sand 1s2“ Neustabturt 300— 5799 1978 Siertried In 5700— 5730—] Wintershall 6700— 6700 6100 6300 6000 6300 Aktien e Ermordung des uchbericht des And Frühmorgens an inem Ankleiden ru nd zeigte mir einen ür mich beim Tok ann diktierte er m Original besitze, etzten Diensthandlur ine Tochter Sophie ei der die Herzogin ingen nach dem Go Arzherzog Franz ferd ringende Altentat onderzug brachte d ka. ½10 Uhr vorm perneur von Bosnien Nach Besichtigun llutomobile bestiegen Frzellenz Potiorek, a eur Graf Franz Ha weiten Wagen, de Fuhren außer diesem Lanjus und Oberstlei Führer und Eigentü Direktor der Fiat=We ungsrat Dr. Fische Führer die früher ge hüttenbrenner, Rittt Der Attentäter, der Rat abgeführt agen Landesregie Er nanzoffizier des Erz besonderes Reservea Rhein.-Westf. Bod. Goldpfdbr. 4/6/1012 dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. Liquid. Goldkomm Westd. Boden Goldplandbriefe dto. dto. dio. dto. dto. 8/13 15 10 17 45 20 2 dto. 24/45/20 dto. 3p. 11/12. 10/14 Mob. Plandbriefe 17 Liquid.Plandbr. 18 Goldkomm.-Obl. 4/8 1031 934 10.14 10.45 1991 1931 68 25 38 50 86 25 83 25 88.25 86.00 86.25 68 00 87.75 87.70 91.00 91 00 83.00 83.10 97.50 87.50 87.50 87 50 87.50 67.50 96.67 97.05 69 50 89.20 81.50 83 55 Basalt A.-O. 1924 Hoesch Eisen 20 Klöcknerwerke 20. Krupp Gold 24 A B Rückz. mit dto. 44 CD dto. dto. RM 27 rückz. b. 42, 102. d. Mitteld. Stahl o. Opt. rückz. mit Rheinische Stahlwerke Siemens a Haleke Ver. Stahlwerke B. m.Opt. rückz m 105% 105% 100% 10. 88 1931—1— 911 2375 94.00 1931 91.80 91.20 1928—— 1928—— 1932 62.00 92.25 932 9125 91 26 1930—— —.— 97.00 1932/78 87 76. 62 A-Bierbr. Bssen Balcke Masch. Bergb. Lothring Bergwerk Dahlb. Br. Ind. Zukunft Burbach Kall Dorstener Eisen Dortm. Ritterdr. Düsseld. Masch. Duisb. Bankver. (II. u. Sp. Schalke. Hallesche Salzw. Hochtiel A.-O. Kabelwerk Rh. *— 15.00 70.50 17.00 75.50 20.25 2 36.00 45.00 47.00 74 00 76.50 20.25 21.25 36.00— 71.50 74.50 Kali Chemie Koln. Hausbesitz König Wilh.-St. Lüdensch. Met. Magdeb. Berg Mulh. Berg. Rhein. Metallw. Rh.-W. Bodener. Roddergrube bachtleben Schieß De Pries Schleg.-Scharp. Ver. Rumpusw. Wagg. Uerding 6½% Vounganl. 6% Düsseld Stdt 6% Dursb. Stadt 6% dto. dto. 6% Essen. Stadt 6%Oberh. St.-A. 4% Klöckner Obl. * Die unter„wen die Zeil vom 1. Januar Rentenwerte“ 62.00— 82.00— 83.30 84.80 84.00 90.30— 90.00— 6% KruppDoll.A. 6% Ruhrsiedigv. 4% Weizen wert. 6% P L. p1C. 17./8 dto. 19 6% dto. Kom. 20 Der 1. Anschlag Bei der Postd macht— als ein — das Explodier erfolgte und gleid unmittelbarer Nä Auto erfolgte die großer Gewalt u Der Erzherzo Cabrinovic sen, langsam ins sich zufliegen sehdie ahnungslose die Bombe mit d das offene, weich von da auf den des Wagens des Die Herzogin von Merizzi sing Rentenwerte“, aufgeführten Zinsaltse bezieben sich auf Bergisch-Märkische Zeitung g. 28. Juni 1934 . Notierung des Verein: u#. laple 0 23½(0.23’. ungskurse). Pence per lbe. : e t e t i g[ 2 7. 0/ 2 4 Upper g.t. vorr.—— dto. dto. 6.34 4 dto dto. 7.00 71 dto. dto.— 5 dto. dto. 35 dto. dto. nce per lbe Z. 6/25 engal fully good.. 3.74 3 dto. superfine 3.91 1 cinde fully good.. 3.84 32 dto. aupertine 4.04 1 .-Stand. Middl.(Eröffn.-Kurne# „ 27. 6. f 26. 4 35 6.48 6.44 3S 6.48—6.49 6.43 35 6.46—6.47 □— 35—„— nport 1700 l 28000 Stand Middl.(Schlußkurse) — Exportverkäufe— Ballen 6.78(6.77). Tend.: stetig 26. 6. 6.46 Juni... 6.46Juli 6.46 Oktober 6.47 Januar 6.46 März 6.48 Mai Donnerstag, 28. Juni 1934 6.44 6.41 6.42 6. 27. 0|24 6.98 7 6.79 6 dto. 6.92 6 dto 6.95 7 dto. dto. 7.— n1o 7.05 7 dto. 7.10 7 k. stetig Upper P.O.P " dto. " d t o. " d t o. " d t o. 35 dto. 35 dto. 35 dto. für ostindlsche Baumwolle 27.012. olle per März 351 5.13 5. to. Mai. 35 5.13 an e— Tallarts p. Canlar) 24. 6/24 Jum Juni August 12.49s12 Oktober 112.8- 124 Dezember 12.40 123 Februar 3S/12.76 1225 April 35/12.84 12. ehen sich in Ruppees p. Cang C. Oomra.. Dez.-Jan in od M.(1. Broach Juli-Aug. 20 dto. April-Mai 21 auf Bombay 1/ willig Marken Juni Juli .... Juli Aug ..." Aug. Sep 27. 6. 12.48 12.53 12.64 12.74 35 38 35 35 35 telle nach Prankreich ach d. übr. Kontinent lach Japan u. China ach Liverpool Sandard I. Canada u. Mexiko in cents per 1 lbe. — 1495 13.50 133 13.50 133 26 6 12.56-123 12.62 12.73 2000 15 000 44.87 45.11 45.12 157.25 1592 160.75 162.25 160.37 1612 ring wheat clears ach England“*) 2.0s ach Kontinent“**)) 6-8 d Pence per 480 lbe. Juli Okt. Dez Juli Okt. Dez -Weizen rthern dio. R dto. II1 oe je 100 k, 6 1 127. 6 Leinsaat Juli 14.08 dto. Aug. 14.19 dto. Sept. 1432 100 k 6 05 Leinsaat Juli 15 dto Aug. 76.— 72.62 70.25 27. 6. 13.95 1390 14.05/14.— se bhr 2230 2130 2275 8000 3660, 5950 7000 6500— 9200 8700 9200 6700— 8700— 8100 6300 6000 6300 weimal der 28. Juni- 1914 und 1919 or 20 Jahren.. Die Schüsse von Sarajewo Ermordung des östereichischen Throntolgerpaares am 28. Juni 1914 nach dem bisher unverötfentlichten uchbericht des Andreas Freiherrn von Morsey, der das Thronfolgerpaar auf seiner letzten Fahrt begleitete. TageFrühmorgens am 28. Juni ließ mich der Erzherzog zu inem Ankleiden rufen. Er hatte eine neue Generalsbinde nd zeigte mir einen„Patent"=Verschluß. Diese Binde sollte ür mich beim Tode des Erzherzogs eine Rolle spielen. hann diktierte er mir zwei Telegramme, die ich heute noch Original besitze, die letzten seines Lebens und meine tzten Diensthandlungen, eines an Dr. Horak und eines an line Tochter Sophie. Gleich darauf war die heilige Messe, ei der die Herzogin die heilige Kommunion empfing. Wir ingen nach dem Gottesdienst zu Fuß zur Bahn. Der HofErzherzog Franz Ferdinand und seine ringende Attentat erfolgen sollte. Gattin verlassen das Rathaus von Sarajewo zur Fahrt, auf der das zweite todonderzug brachte die hohen Herrschaften mit der Suite ka. ½10 Uhr vormittags nach Sarajewo, wo der Gouperneur von Bosnien, General Potiorek, uns erwartete. Nach Besichtigung des Philipovic=Lagers wurden die lutomobile bestiegen. Im ersten fuhren die Hoheiten mit Erzellenz Potiorek, am Vordersitz saß neben seinem Chaufeur Graf Franz Harrach, der Eigentümer des Autos. Im weiten Wagen, der dem Grasen Boos=Waldeck gehörte, außer diesem noch Bardolff, Rumerskirch, Gräfin Lanjus und Oberstleutnant Merizzi. Im dritten Wagen als Führer und Eigentümer Oberleutnant Egger, der heutige direktor der Fiat=Werke in Wien, Major Höger und Regieungsrat Dr. Fischer. Im vierten als Eigentümer und Führer die früher genannten beiden Brüder Grein, Major hüttenbrenner, Rittmeister Baron Dittfurth, im fünften Vor 15 Jahren... 0 Deutschland tief in Schanden Am 28. Juni 1919 unterzeichneten Hermann Müller(Sozial demokrat) und stehend der unveränderte Bericht unseres ständigen Mitarbeiters Major a versammlung, in der die Annahme des Diktates beschlossen wurde. Bell(Zentrum) das Versailler Diktat. NachD. A. Stein über die Sitzung der Nationalheftig zu bluten an. Gräfin Lanjus, welche trotz der ungeheuren, kritischen Situation nicht in Verwirrung geriet, obwohl sie selbst ein Eisensplitter ins Gesicht traf, richtete sich auf, ergriff ihr Taschentuch und stillte dem Verletzten das Blut, welches in Strömen herabfloß. Die Herren des Gefolges, Rumerskirch, Bardolff, Major Hüttenbrenner sprangen sofort nach vorne und überzeugten sich, daß den hohen Herrschaften nichts zugestoßen war. Den Grafen Boos, dessen Auto zerstört wurde, trafen Bombensplitter, wovon mehrere die Körperhaut und den Rock durchbohrten. Oberleutnannt Egger wurde die Kappe aufgerissen und das Schutzglas seines Autos zerstört. Viele Passanten, darunter 10—15 trugen mehr oder minder schwere Verletzungen davon. Zwei Damen sah ich im Moment der Explosion zusammensinken. Der Erzherzog ließ sofort halten und erkundigte sich, ob seiner Suite nichts geschehen sei. Während die Wagenreihe sich zum Rathause in Bewegung setzte, blieb ich mit Hauptmann Pilz am Ufer stehen und überzeugte mich von der Verhaftung und Abführung des Attentäters, die am anderen Ufer erfolgte. Ich ging über die nahe Cumarjabrücke ebenfalls auf das andere Ufer, um den Mann in der Nähe zu sehen. Aus den Prozeßakten geht hervor, daß auch Princip herbeigelaufen kam, um zu sehen, ob alles„in Ordnung ist". Als er sah, daß sein Komplice Cabrinovic verhaftet sei, kam er noch näher, um nach seiner eigenen Aussage den Verhafteten zu erschießen und sein „Reden“ zu verhindern. Ich ging dann über die nächste Brücke, die schon nach einer halben Stunde so traurig berühmt gewordene Lateinerbrücke wieder auf den Appelkai zurück, ebenso Princip. Hätte ich das in dem Augenblick gewußt! „Was ist das, Herr Oberbürgermeister?“ Beim Rathause begann gerade bei meiner Ankunft der offizielle Empfang und die Begrüßungsrede des Bürgermeisters Fehim Effendi Curcié. Der Erzherzog, der sich meisterhaft beherrschte, antwortete ruhig in seiner Ansprache auf die Rede des Bürgermeisters. Vor der Rede des Bürgermeisters hatte der Erzherzog dem Stadtoberhaupt gesagt:„Was ist das, Herr Bürgermeister? Man kommt in Ihre Stadt, um Sie zu besuchen und Sie empfangen einen mit Bomben! So, jetzt können Sie reden". Als man sogleich nach beendeter Rede des Bürgermeisters sich ins Rathaus begab, besprach sich der Erzherzog mit dem Gefolge über das Attentat. Inzwischen hatte sich die Herzogin mit Gräfin Lanjus in den ersten Stock begeben, um türkische Damen zu Weimar. 22. Juni 1919. In lodernden Flammen trieb in Vorzeiten mit dem toten Helden an Bord das Wikingerschiff hinaus auf die offene See zum Untergang. Auch ganze Völker wußten einst in Würde zu sterben. Dem deutschen Volke aber gönnen die eigenen Totengräber, die Erzberger und Genossen, nicht einmal ein Armenbegräbnis, sondern verscharren es eiligst wie eine Pestleiche. Noch im letzten Augenblick wird ihm der einzige Wertgegenstand, die Ehre, weggerissen. Die führenden Komödianten sind in der neuen Besetzung vollzählig zur Stelle, Leute von einer durchschnittlich noch geringeren Kopfweite als die vom vorigen Kabinett. Als Flügelmann die immerhin noch imponierendste Figur, der frühere Bürogehilfe und jetzige Ministerpräsident Bauer, ein stattlicher Arbeiter im Sonntagsrock. Daneben, wieder um einen Platz vorgerückt, als nunmehriger Vizekanzler Herr Matthias Erzberger. Die Nennung seines Namens in der Ministerliste begrüßt die Opposition mit ironischem „Aha“. Erzberger feixt. Es gibt Leute, die das ein Lachen der Verlegenheit nennen. Als ob ein Erzberger überhaupt je verlegen werden könnte! Er ist während des ganzen Begräbnisaktes in sichtlich guter Laune und erzählt den Nachbarn nette Geschichten, denn die Gänseleberpastete von gestern abend hat er gut verdaut und die Welt erscheint ihm wieder einmal als sein Spiegelbild, rosig und kugelrund. Die Komödie beginnt. Die regierende Mehrheit verkündet durch den Mund Bauers, Loebes und Groebers, daß wir den Vernichtungsfrieden annehmen müssen, sonst käme es(das glaubt sie doch selber nicht!) wieder zum Kriege. Nur unsere Ehre gäben wir niemals preis. Wir würden nur mit dem ausdrücklichen Vorbehalt unterschreiben, daß wir nicht die allein Schuldigen am Kriege seien und auch nicht das Verlangen nach Auslieferung Deutscher an ein Ententegericht erfüllen würden. Die Volksvertreter sollen dementsprechend einen Beschluß folgenden Wortlauts fassen:„Die Nationalversammlung billigt die Haltung der Regierung in der Frage der Unterzeichnung des Friedensvertrages.“ Das ist die theatralische Geste. Aber kaum ist sie sichtbar geworden, so erschrecken die Akteure selber davor. Der Beschlußantrag der Regierung wird ohne Angabe eines Grundes zurückgenommen. In Versailles wird der Vorbehalt vorgebracht werden, um das Gesicht zu wahren, aber nicht als Beschluß der deutschen Volksvertretung. Die neue Fassung, die das Haus vielmehr annehmen soll und mit den Stimmen der Unabhängigen, der Sozialdemokraten, des Zentrums und eines Teils der Demokraten annimmt, lautet:„Die Nationalversammlung ist mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages einverstanden.“ Also bedingungslose Unterwerfung ohne Billigung der Regierungsvorbehalte. Nichts mehr von nationaler Ehre! Der Präsident Fehrenbach und die Regierung werden wegen der Aenderung gestellt, dringend um Auskunft ersucht. Fehrenbach hat die Stirn, zu erklären, er finde keinen Unterschied zwischen den beiden Anträgen; auf der Regierungsbank aber erhebt sich niemand, wagt niemand zu leugnen. Die Schande, die Schande! Sie kommt nicht allen zu Bewußtsein. Es ist eine Art Apathie über das Haus gekommen, die eiligen Reden klingen wie das gedankenlose Nachstammeln Uebermüdeter. Graf Posadowsky bleibt wirkungslos. Was er über den Friedensvertrag im einzelnen sagt, das ist richtig, aber es hat schon vor anderthalb Monaten in jeder deutschen Zeitung gestanden. Man sollte die Honoratioren einer Partei, die als Persönlichkeit etwas bedeuten, nur die gelegentlichen, kurzen, monumentalen Erklärungen verlesen lassen. Heute wäre ein Volksredner nötig gewesen, ein Antonius an der Bahre Cäsars. Ein Aufwirbler aller Leidenschaften, eine Posaune des Jüngsten Gerichts über Deutschlands Verderber. Daß nicht nur die Hörer, sondern auch nachher die Leser bis ins Mark erschüttert worden wären, sich die Rede ausgeschnitten und für Kind und Kindeskinder unter dem Heiligsten aufbewahrt hätten. Dieser Aufschrei bleibt aus. Heute oder nie wäre die Gelegenheit gewesen, das Panier für die Kommenden aufzupflanzen, die einst die deutschen Verräter stürzen werden. Aber mit lohender Beredsamkeit und hallendem Organ füllt diesmal Professor Kahl die Lücke einigermaßen wieder aus; etwas von dem verwegenen Feuer des ewigen Germanenjünglings steckt in diesem Siebzigjährigen und gleichzeitig etwas von der hinreißenden sittlichen Kraft des Richters und Propheten. Ohne Scheu tritt er vor den König Plebs und ruft sein„Du bist der Mann!“ ihm zu Auch rein theoretisch ist seine Stufenfolge des wiederholten „Wir lehnen ab“ mit der jedesmaligen Begründung noch wirkungsvoller als einst Zolas„Ich klage an“, ist so erschütternd, daß eine Abgeordnete des Zentrums, schwankend geworden und in tiefster Seelennot, sich beim Nachbar Prälaten erst noch einmal Absolution für die Abstimmung holt. Die Abstimmung für Unterschreiben natürlich. Denn in diesem Parlamente ist die deutsche Ehre verloren, auch wenn Erzengel redeten. Eine Fundgrube für kommende Geschichtsschreiber, aber auch für gegenwärtige Politiker, sind die Ausführungen des Sozialdemokraten Loebe. Es scheint, daß auch er die Nerven und den taktischen Verstand verloren hat. Bisher hieß es doch immer, die Republik werde uns das goldene Zeitalter bringen. Er aber erzählt uns vom Beginn des traurigsten Kapitels deutscher Geschichte, von äußerster Verarmung und nationalem Elend. Bisher wurde auch behauptet, unsere Monarchie und unser Militarismus hätten uns im Auslande so geschadet. Er aber klagt, Deutschland sei den Gegnern stets als Ursprungs= und Zukunftsland des Sozialismus verhaßt gewesen. Der Sozialismus, Herr Loebe, hat seine Zukunft bei uns verloren. Er wurde gehegt von der sozialen Monarchie; in der deutschen Republik wird er lebendig begraben werden. Er gehörte zu den Ehrenpflichten unseres bürgerlichen Staates. Jetzt ist die Ehre dahin, der Staat dahin, die deutsche Zukunft dahin. Die Sozialdemokratie ist der Totengräber auch des Sozialismus geworden. Einst kommt der Tag des Volksgerichts für uns alle. Die Mehrzahl der Demokraten mit ihrer feinen Witterung hat das rechtzeitig erkannt und ihren Kahn aus dem Schlepptau der Roten heute gelöst. Sie waren für die Unterzeichnung mit sechs Vorbehalten und ziehen sich nun aus dem schlechten Geschäft ganz zurück. Mit einer Fanfare„wider die sozialistische Planwirtschaft" lockt der neue Ausrufer der Demokraten, Schiffer, das bürgerliche Publikum, das schon in Scharen entwich, wieder heran. Der bisherige Führer Payer und die anderen Unentwegten der ehemaligen süddeutschen Volkspartei aber machen die taktische Schwenkung nicht mit, sondern stimmen mit der alten Mehrheit für die bedindungslose Unterwerfung. Der oberschlesische Diktator Hörsing fällt noch mit einer Erklärung namens der gesamten ostelbischen Sozialdemokratie jenen Ostmärkern in den Rücken, die jetzt zum letzten Kampfe Mann gegen Mann für die Heimat von Haus zu Haus und Hecke zu Hecke antreten möchten. Das ist alles. In nur vier Stunden ist es erledigt. Die deutsche Pestleiche ist verscharrt, ein paar Erdklumpen persönlicher Bemerkungen kollern hinterdrein. Wenn jetzt eine Gruppe von Wandervögeln am Parlament vorüberzöge und „D Deutschland hoch in Ehren“ sänge, man würde aufschreien in namenlosem Weh. Nun hinaus in den Alltag. Eskommt zunächst die Zeit der„fühlbaren Erleichterung“ in den ersten Monaten nach dem Friedensschluß. Dann das Erwachen in steigend fürchterlicher Not. Wie es Ehrlose nicht anders verdienen. Aber noch gibt es Zeiten und Wunder. Draußen stehen die Leute um eine Depesche gedrängt. Die Kriegsschiffe unserer Hochseeflotte im englischen Pferch haben, zum ersten Male wieder seit dem 21. November, die deutiche Kriegsflagge gehißt und sind von der eigenen Besatzung mit wehender Flagge auf den Grund des Meeres geschickt worden. Deutscher Stolz und deutscher Trotz, den die freie Nationalversammlung nicht aufbringen kann, nun doch bei den Gefangenen von Scapa Flow! Gott sei gelobt für diesen Blitz in dunkler Nacht. O Deutschland hoch in Ehren! Wir, deine gepeinigten Söhne, erkennen deine Ewigkeit und Unzerstörbarkeit auch im Schmachgewand. Wir werden sterben. Du sollst auferstehen. empfangen. Eine kleine Türkin überreichte der hohen Frau einen Blumenstrauß, den diese zu sich nahm. Er sollte später mit den Blumen des Tafelschmucks aus dem Konak die erste Zierde auf ihrem Totenbette sein. „ich verlasse heute den Erzherzog nicht!“ Der Erzherzog rief mich zur Seite und beauftragte mich, mit der Herzogin und dem Leibjäger im Auto des Leutnants 9 Attentäter, der Student Princip, wird nach der Mordat abgeführt bagen Landesregierungsrat Dr. Starch, der letzte Ordonsanzoffizier des Erzherzogs Hauptmann Pilz und ich. Ein besonderes Reserveautomobil beschloß den Zug. Der 1. Anschlag mach: dr Postdirektion wurde ein kurzer Aufenthalt ges. ine schwache, flobertschußähnliche Detonation ree# Explodieren der„Sprengkapsel des Zündhalses— srralgt, und gleschzeitig ein Mann ins Wasser sprang. In unmittelbarer Nähe, halb links von vorne beim zweiten Auto erfolgte die Explosion der geschleuderten Bombe mit großer Gewalt und unter heftiger Detonation. Der Erzherzog hatte die Bombe, die der Attentäter abrinovic von unten herauf, um ganz sicher zu tref en, langsam ins vorbeifahrende Auto geworfen hatte, auf sich zufliegen sehen, beherrschte sich aver vollkommen, um die ahnungslose Herzogin nicht zu erschrecken, und streifte die Bombe mit dem Handrücken ab. Sie fiel dadurch auf das offene, weiche, federnde Wagendach und explodierte, von da auf den Boden kullernd, halb unter dem Vorderteil des Wagens des Grafen Boos. Die Herzogin traf ein Splitter im Gesicht, Oberstleutnant fing sofor von Merizzi sing sofort aus einer Wunde am Hinterhaupte. Und 19347 Am Grebe Princips, des Mörders, fand ein feierliches Requiem stalt nätte bezieben Grein nach Ilidze oder in den Konak zu fahren. Ich nahm den Mantel der Herzogin, ging in den ersten Stock und bat sie, mit mir zu fahren, der Erzherzog bitte sie darum. In freundlicher, jedoch sehr dezidierter Weise antwortete sie mir:„Solange der Erzherzog sich heute in der Oeffentlichkeit zeigt, verlasse ich ihn nicht". Ich verbeugte mich schweigend, es waren die letzten Worte, die ich von ihr vernommen. Den Entschluß der Herzogin meldete ich dem Erzherzog. Es wurde nun vom Gefolge der hohen Herrschaften empfohlen, direkt zum Konak zu fahren, bei Vermeidung einer Durchfahrt durch die Stadt. Nun remüsierte Bardolff noch einmal genau die von Potiorek angegebene Fahrtstrecke und ersuchte Dr. Gerde, dies genauestens zu wiederholen. Das entscheidende Versäumnis Ich kann mich heute noch erinnern, daß Gerde, statt Bardolffs Resumde zu wiederholen, in oberflächlicher Weise und ohne sich nur umzusehen, oder zuzuhören, mit einem „Ja, ja, gewiß" zur Türe hinaus und die Stufen zu seinem Auto hinabsprang. Dieses Versäumnis bleibt in meiner Erinnerung als jenes ausschlaggebende Moment haften, das erst den äußeren Umstand der Attentatsmöglichkeit auslöste. Die Automobile wurden bestiegen und ganz voraus fuhr den Hoheiten ein Führer=Automobil, dessen Insassen Dr. Gerde und der Bürgermeister waren. Dieses Auto mied nicht die vorher genau erwähnten, zu vermeidbaren Gassen, sondern bog sogar in diese ein. Gerde hatte eben nicht die Angabe des einzuschlagenden Weges wiederholt. Ein ganz furchtbares Versäumnis, das mit brennender Schrift in der Erinnerung der unmittelbar an den Vorgangen des Katastrophentages Beteiligten dauernd eingegraben bleibt. Graf Harrach hatte sich, um den Erzherzog zu decken, an dessen Seite auf das Trittbrett gestellt Der Erzherzog wehrte ihm lachend, doch der Graf bestand auf seinem Vorhaben. Er dachte sich natürlicherweise, daß ein Attentäter zuerst auf den Erzherzog zielen würde und blieb auf der seiner Ansicht nach am meisten gefährdeten Stelle des Autos stehen. Hätte er sich, wie er ja nicht voraussehen konnte, an die Seite der Herzogin gestellt, würde sich Bergisch-Märkische Zeitung die Weltgeschichte vielleicht einen anderen Verlauf genommen haben, denn gerade von der Seite der Herzogin kamen im nächsten Augenblick jene zwei verhängnisvollen Schüsse, die die zwei Leben verlöschen und den Untergang der Donaumonarchie einleiten sollten. Der Augenblick des Attentats 77 Als Exzellenz Potiorek den verhängnisvollen Fahrtirrtum bemerkte, rief er:„Halt, was ist denn los, wir fahren ja falsch“. Einen kleinen Augenblick stoppte das Auto, da— ich sehe es heute noch— fielen keine drei Schritte von vorne rechts, mindestens drei Schüsse. Die Herzogin fiel sofort dem Erzherzog an die Brust und dann auf den Schoß, während der Erzherzog im Wagen unauffällig zurücksank und in dieser angelehnten Stellung bis zum Konak verblieb. Während die hohe Frau ganz unverletzt schien, schoß dem Erzherzog ein Blutstrom aus dem Munde in das Gesicht des Grasen Harrach, der allein wußte, daß Franz Ferdinand getroffen war. Der Generalshut fiel vornüber, eine Menge Stücke der grünen Federn vom Generalshut lag später im Auto. Die letzten Worte, die Erzherzog Franz Ferdinand im Leben sprach, hat nur Graf Harrach allein gehört. Sie galten der bereits verschiedenen Gattin und seinen Kindern: „Sopherl, Sopherl, stirb mir nicht, bleib für unsere Kinder!“ Diese Worte hörte sie nicht mehr und er sah es nicht mehr, daß sie ihn verließ, nur kurz sollten sie getrennt sein, eine Viertelstunde später haben sie sich im Jenseits wiedergefunden. Grein und ich stürzten uns auf den Mörder und versetzten ihm mehrere Säbelhiebe, die Pistole hielt der Attentäter noch in der Hand. Es war schwer, ihm dieselbe Sterne am Athletik=Himmel Der Länderwettkampf Deutschland—Finnland und die Europameisterschaften:„Stationen dem Olympia“ vor Nun ziehen sie wieder ihre Bahnen, die Leichtathleten. Bei uns in ganz Europa— überall in der Welt— Meister werden gehen, bessere kommen. Dies, trotz des Hochstandes der Besten. Das darf man heute schon, weit vor den überall stattfindenden Nationalmeisterschaften, sagen—, läßt andererseits aber auch absehen welcher Leistungen durch unsere Besten es bedarf, um im internationalen Wettstreit den Hochstand der deutschen Athletik mit Erfolg verteidigen zu können... zu entreißen, er klemmte die Hand mit der Pistole zwischen den Knien ein. Auch einige Komplicen des Mörders beteiligten sich zu dessen Gunsten an dem Handgemenge. Hierbei benahm sich die Polizei teils so ungeschickt, teils so provokant, daß sie selbst mit uns, die wir an der Verhaftung teilnahmen, in Wortwechsel gerieten und uns von der Verhaftung abhielten. Es hatten die Polizisten gar nicht einmal bemerkt daß auf der Straße noch eine Bombe lag. Unser Auto in dem ich saß, fuhr darüber. Das Ende Das Automobil mit den Hoheiten war über die gegen überliegende Lateinerbrücke in rasender Fahrt in den Konak gefahren, ohne zu reversieren, so schnell, daß ich glaubte es fahre in normaler Vorwärtsrichtung. Infolge der Vorsorge des Major Hüttenbrenner war bereits ärztliche Hilfe zur Stelle, aber es war zu spät. Die soeben verschiedene Herzogin wurde in den ersten Stock getragen, ebenso der Erzherzog, welcher noch lebte, aber bewußtlos war. Gräfin Lanjus, ein Arzt und der Chauffeur bemühten sich vergeblich um die tote Herzogin. Gräfin Lanjus konnte ihr nur mehr die Augen zudrücken. Die übrigen Herren, voran der Obersthofmeister und der Flügeladjutant, öffneten dem Erzherrzog die Gewänder, um zu helfen, was in ihren Kräften stand. Ich war noch mit der Festnahme des Attentäters beschäftigt. Zu Fuß ging ich in den Konak, immer noch vollkommen ahnungslos; im Haustor stand leichenblaß Leutnant Grein und sagte mir, daß die Herzogin tot und der Erzherzog schwer verwundet sei. Ich weiß nicht, wie ich die Stiege hinaufkam. Auf dem Bette Potioreks lag die entseelte Herzogin, ich hielt sie für ohnmächtig, da ich nicht die geringste Verletzung sah und stürzte ins anstoßende Gemach, wo bereits die Herren des Gefolges sich um den bewußtlosen Erzherzog bemühten. Rumerskirch brachte die Generalsbinde nicht auf und rief verzweifelt, wer ihm dabei helfen könnte. Mir schoß der„patente Verschluß“ von heute morgen durch den Kopf, ich versuchte es, es gelang mir nicht und ich schnitt die Binde in größter Hast mit einem Taschenmesser durch, in der Aufregung, das abgetrennte (Stück weit hinter mich fortschleudernd. Regimentsarzt Dr. Peyer leistete die ärztliche Hilfe, alle Herren des Gefolges halfen nach Kräften die Kleider aufzutrennen. Mit einer Schere wurde das Hemd aufgeschnitten, wir setzten den Erzherzog auf, ein Blutstrahl schoß mir ins Gesicht und auf meine gelben Aufschläge. Der nachlassende Druck des herausspritzenden Blutes schien Erleichterung zu verschaffen. Die Atmung erfolgte wieder sichtbarer, Hüttenbrenner, der das Leben schon wieder zurückkommen sah, sprang heraus und wollte Aether holen. Trotzdem gaben wir die Hoffnung auf. Dr. Peyer sagte, wir könnten noch von Glück reden, wenn wir den Erzherzog lebend ins Garnisonhospital brächten, wo er ihn operieren wollte. Ich hielt kniend die linke Hand des Erzherzogs fragte ihn, ob ich seinen Kindern etwas ausrichten solle. Keine Antwort kam meyr von den erstarrenden Lippen. Kurz vor 11 Uhr sprach Dr. Peyer:„Hier ist jede menschliche Hilfe ausgeschlossen. Seine Kaiserliche Hoheit hat ausgelitten.“ Tief erschüttert küßten wir unserem toten Herrn die Hand. Obersthofmeister Baron Rumerskirch drückte ihm die Augen zu. Pater Puntigam erschien und spendete dem Erzherzog die letzte Oelung. Erzbischof Stadler kam tieferschüttert und sprach mit dem erschienenen Klerus die Gebete. Gleich nachher legten wir die Verblichenen auf zwei Metallbetten, nachdem die Aerzte den Tod festgestellt hatten; sie wurden provisorisch aufgebahrt. Die Todesursache des Erzherzogs war ein Schuß in die Halsschlagader, der Herzogin war die Bauchschlagader durchschossen und hatte deren sofortigen Tod herbeigeführt, während der Erzherzog erst eine Viertelstunde später verschied. In den späteren Abendstunden erfolgte die Obduktion, der ich amtlich beiwohnte. Einer der folgenschwersten Tage, die die Weltgeschichte kennt, war zu Ende gegangen. der Tradition sind nicht mehr. Längst sind die Begegnungen Frankreich—Belgien, Holland—Belgien, Holland—Schweiz, ja sogar die große ehedem für den europäischen Standard maßgebende skandinavische„Meisterschaft“ Schweden— Norwegen— Dänemark, wenn sie vereinzelt auch noch einmal vorkommen, bedeutungslos geworden. Seit Houbensche Glanzleistungen(1924) die Ausländer zwangen mit unseren Meistern nicht nur zu rechnen, immer wieder Deutsche die Weltrekordliste verbesserten, waren in Europa Länderkämpfe gegen Deutschland eine zwangsläufige Folge. Ueber jene für uns stets siegreich verlaufenen Länderkämpfe gegen England hinweg, führte die Zielstellung zum Wettkampf Deutschland gegen Finnland, der nun bevorsteht und allein über die leichtathletische Hegemonte in Europa entscheidet... * Ueberflüssig, im Hinblick auf die Olympischen Spiele die Bedeutung dieses Zusammentreffens besonders herauszustellen. Besonders Amerika und Japan, welch letzteres übrigens im August einen Länderkampf der Athletinnen mit Deutschland fest vereinbarte, werden allen anderen zur vorderen Gruppe der Weltrangliste gehörigen Nationen vorweg, den Wettstreit um die europäische Vorherrschaft am 15./16. September in Berlin mit größtem Interesse erwarten. Wie in ganz Finnland diese„Station vor dem Olympia“ schon heute lebhaft besprochen wird, ja Tagesgespräch ist, interessiert auch bei uns was werden wird. Vorläusig bieten nur Zahlen Vergleichsmöglichkeiten. Indes, wenn auch,„hier wie dort“, die Umstände unter denen sie zustandekamen, nicht bekannt sind, und eine gar wichtige Bedeutung tragen, so vermitteln sie doch manchen Aufschluß. Und damit wir unsere „Amgeoung“ nicht vorgessen, sei gleichzeitig der Besten aus Amerika und Asien gedacht, wo man in der Saison allerdings weiter fortgeschritten ist als in Europa Hier der Leistungsspiegel Wir sehen, viele Meister des Vorjahres, und mit ihnen die Rekordträger, sind bereits übertroffen. Das gilt zwar nicht so sehr für Europa als für Amerika, das vor allen in den Würfen, Sprüngen und über 400 m klar donimiert. Da### bei ist ein Uebertreffen des augenblicklichen Standards durch. aus noch möglich; selbst über 400 m, da G. Hardin, der neue Weltrekordmann, die Gleichwertigkeit des NegerstudenJimmy Luvalle zu fürchten hat. Aber auch auf der Kurzstrecken, hat das Sternenbanner für Tolan und Metcalfe hoffnungsvolle Nachfolger: neue Sterne! Ihre Zeiten von 9,4 und 9.5 in unserer Tabelle gelten zwar für 100 Yards, doch umgerechnet übertreffen diese die bisherigen Leistungen in Europa. Amerikas Elite darf also im kommenden Monat mitt durchaus hochgespannten Erwartungen begrüßt werden Und einige Wochen später nach den Kämpfen unserer Nationalmannschaft gegen andere und der„Bilanz“ der Europameisterschaften, werden wir sehen, wer aus unseren Reihen## außer Sievert, Weimann, Wegner, Biebach, Long sowie unserer Frauen=Nationalstaffel, das„Schnel ler, Höher, Weiter“ der Weltbesten maßgeblich mit beeinflußt, aus dem„Heer der Namenlosen“ an die Olym piafront treten wird... P. G. Zirku Klein, aber Vor meiner in dem ich woh Gärten umgebe Platz unseres S Aufmärsche sta Sonntagen ein Musik dreht, ki grenzten Vorsta der Jungenshor Jetzt aber ist men, denn vor der sich häuslich Jungens sind m 6 Wochen Pause Spielruhe im Fußball, Handball und Rugby „ Iin deutschen Fußballsport— und gleichzeitig im Handball= un Rugbysport— beginnt am 2. Juli die alljährliche Sommerpause fur die Zeit vom 2. Juli bis 15. Auaust festgesetzt worden ist Die Fachsäulenführer für Fußball und für Handball gehen dabe 100 m 200 m 400 m 800 m 1500 m 5000 m 10000 m 110 H. 400 Hochsor. Weitspr. Stabhoch. Dreispr. Kugel Dislus Speer Hammer 9.4 Anderson 20.8 Luvalle 47.0 Hardin 1:49.8 Castman 3:51 Cuninaham 15:04 Zahala 14.4 Allen 53,5 Padilha 2.07 Marty 7,52 Clarke 4,21 Brown 15,31 Metcalfe 16,80 Torrance 50,44 Laborde 66.77 Mottram 52,47 Castle 9.5 Kiesel 20,9 Kiesel 47.5 Luvalle 1·52,9 Hornbostel Bonthron 14,5 Moore 2,03 Spitz 7,46 Taylor 4,18 Williams 16,48 Lyman 48,54 Dunn 65,45 Legnoie 52,04 Favor =Po. 10,4 Yoshioka=Jav. 21,1 Anderson=USA. 47.5 Blakman=USA. 1:53 Johnson=USA. 3:52,6 Beceati=It. 15·00 Kusoczinski= 81:20 Riu=Jap. 146 Meier=USA. 58,0 White=? 2.00 Johnson=USA. 7,51 Nambu=Jap. 4,18 Thompson=USA. 14,86 Harada=Jap. 15,84 Helias:=Po. 48,80 Remerz=Ung. 51,98 Mambrand=Sch 10,4 Sir=Ungarn 21,6 Yoshioka=Jap. 47,8 Fuqua=USA. 1:54,2 Beccali=It. 8:56 Szako=Ung. 31:24 Najima=Jap. 14,6 Klopstoch=USA. 54,2 Facelli=J. 1.96 Booosi=Ung. 7,87 Harada=Jap. 4,11 Nischida=Jap. 14.44 Dickenson=Austr. 15.35 Widing=Estl. 48,05 Donogan=Ung. 50,09 Jansson=Schw. 10.6 B. Strandvall 221 B. Strandvall 48.8 B. Strandvall 1.55,7 Teiler 4:00,9 Toumnen 1447 Iso Hollo 32.43 Tarkiainen 14,8 Sjoestädt 55,4 A. Järvinen 2.01 Kotkas 7,15 Laine 3.91 Lindroth 14,11 Simola 15.62 Kuntsi 49,68 Kotkas 75,72 M. Järvinen 50,75 Koutonen 10,7 A. Järvinen 22,5 Tanniesto 49,0 A Järvinen 1:56,2 Mikeli 4•01 Matilainen 14.55 Salnimen — Lehtinen — Nora — Nora 2.00 Peräsale 7.10 Koskinen 3,80 Besanen 13,96 Noren 15,26 Alarotu 45.69 Kenttä 67,92 Sippalar 48,18 Heino 10,4 Borchmeyer 22,0 Hornberger 49.6 Rößler 1.55 König 3:59 Schaumburg 15:18 Syring 32.80 Garff 15,3 Wegener 55.4 Scheele 1,95 Weinkötz 7,44 Biebach 4,01 Wegner 14,11 Gottlieb 15.53 Sievert 48,25 Sievert 70,02 Weimann 46,85 Mang Neue deutsche Siege in Wimbledon 10,6 Buthevieper 22.1 Hamann 49.8 Voigt 1:55,8 Abraham 4:00 Dr. Peltzer 15:19 Goehrt 33:35 Schlemm 15,4 Beschotznik 59,0 Schwalm 1,87 Gehmert 7,89 Sievert 3.80 Deutscheff. 14,04 Kegel 15,21 Berg 46,15 Debus 66,52 Stöck 44,46 Kurz von der Auffassung aus, auf unbedingte Einhaltung der Sperr# zu sehen. Die Ruhepause gerade in der heißesten Zeit soll dazu dienen, neue Krast und damit neue Freude für die neue Spielzen v. Cramm in der 4. Kunde Dritter Tag der All-England-Tennis-Reisterschaften Der dritte Tag #### Wimbl. o., 27. Juni.(Eig. Drahtb.) Der dritte Tag der All=England=Meisterschaften in Wimbledon wurde gegen 5 Uhr nachmittags durch stark einsetzenden Regen empfindlich gestört. Auf dem Meisterschaftsplatz hofften Tausende von Zuschauern einer Sensation beizuwohnen, als Collins, der alte britische Davispokalspieler, gegen den Titelverteidiger Crawford 6:4 und im 2. Saß 2:0 fuhrte. Aber der Regen zwang zum Abbruch. Vorher hatte Gottfried v Cramm gegen den Neuseeländer Andrews in überzeugendem Stile 6:1, 6:4, 6:4 gewonnen. Andrews, der seit Jahren als eine Art Favoritenschreck gilt und 1932 auch um ein Haar Shields geschlagen hätte, kam gegen das meisterlich angelegte Spiel des Deutschen nicht auf. Auch Austin fertigte den nicht ungefährlichen Australier Turnbull ohne Satzverlust 6:1, 6:4, 6:3 ab. Aehnlich wie in dem eingangs erwähnten Herrenspiel ging es auch Marieluise Horn, die gegen die Engländerin Noél 6:2, 2:0 führte, als der Regen ein Weiterspielen unmöglich machte. Die Wiesbadenerin war aber so klar überlegen, daß ihr bei Wiederaufnahme des Kampfes der Sieg schwerlich mehr entrissen werden kann. Cilly Aussem hatte auch in der 2. Runde in Frau Turnbull 6•0. eine schwache Gegnerin, die sie denn auch leicht ausschaltete, Ihre nächste Gegnerin dürfte Frau Pittmann werden, das ehemalige Fräulein Goldsack. Frl. Horn trifft nun auf Frau Whittingstall, die heute ihre Landsmännin Scott sicher schlug, Frau Sperling=Krahwinkel hatte mit der Engländerin Chamberlain einige Schwierigkeiten im 2. Satz, war aber taktisch zu überlegen, um einen 3. Satz zuzulassen. Frau Sperling siegte 6:4. 8:6. Die Turnierleitung versuchte dann ihr möglichstes, um in den Regenpausen die Spiele wieder fortzusetzen und zu Ende zu führen, was bei den Herrenspielen, die über 5 Sätze gingen, nicht gelang. Frl. Horn brachte ihren Kampf mit Frl. Noêl aber noch unter Dach und schlug die Engländerin sehr sicher 6:2, 6:2. Nicht beendet werden konnte das Herrendoppel zwischen Henkel=Denker und den Belgiern de Bormann=Lacroix, das beim Stande 11:11 im 1. Satze endgültig ein Opfer des Regens wurde. Beendet wurde noch die Begegnung zwischen Lott=Stoefen und den Engländern Tinkler=Tuckey, die 6:4, 6:2, 4:6, 6:2 geschlagen wurden. zu finden. ####ine usnayme, ist durch die Kampfspiele bedingt, in deren „tbmer Saureprätentatiokämpfe der Fußbau= und Handballspiele wie der.„goh= und der Hockeysportler ausgetragen werden. DielAusscheidungsspiele vor Nürnberg und die Vorschluß= und Schluß dar lomt“#n#####ra selb„werdel, die einzigen Unterbrechunge der sonst vollständigen Spielpause sein. Wasserball-Länderspiel Nr. 69 Am 1. Juli ist Holland der Gegner Dem Länderkampf gegen Frankreich folgt am 1. Juli Wasserhall=Länderspiel gegen Holland, das insgesam das zielle Fast die Hälfte aller Spiele des Mittwoch mußte auf morgen zurückgestellt werden. Erwähnenswert ist noch der klare Sieg Australiers Hopmann über den französischen Davispokalsp ##. Länderspiel der deutschen Wasserball=Mannschaft darstellt Die Vilanz der bisherigen 68 Spiele, den letzten 5:4=Sieg gegen Frankreich eingeschlossen, enthält 38 Siege, 26 unentschiedenSissg u 4 Niederlagen bei einem Gesamttorverhältnie von 292:219. Ausgetragen wurden diese 68 Länderkämpfe: garn 13. Frankreich 11, Belgien 10 land 7, S cen Davispokalspieler Merlin, der eine ziemlich schwache Figur machte und 7:5, 6:2, 6:2 auf der Strecke blieb. . gegen UnHelgien 10. England 7, Schweden 7, HolSchweiz 4, Tschechoslowakei 3, Oesterreich 2, Spanien, USA. Brasien und Japan se 1. Dank an Schalte 04 Der Glückwunsch des Sturmbannführers Schäfer Der Gaubeauftragte des Reichssportführers, Sturmbannführer Schäfer=Dortmund, bittet um Veröffentlichung nachstehender Notiz: „Nach einem beispiellosen dramatischen Kampf gegen einen großen Gegner ist der FC. Schalke 04 als Deutscher Meister in die Heim=“-— Heimat zurückgekommen. Er hat bewiesen, daß er nicht nur schön zu spielen versteht, sondern auch mit restlosem Einsatz zu kämpfen weiß. ersten Male in der Geschichte des DFB. ist es einer westfälischen Elf gelungen, die deutsche Meisterwürde zu erringen Die Sportler und Turner Westfalens sind stolz auf die glänzende Leistung der volkstümlichen Fußballmannschaft, die nach unvergleichlichem Aufstieg und mit unermüdlichem Siegeswillen sich den verdienten Lorbeer erkämpfte. Ich spreche auch an dieser Stelle der tapferen Mannschaft meine Anerkennung aus und beglückwünsche sie zu dem herrlichen Erfolg. Ich bin gewiß, daß sich der FC. Schalke 04 in jeder Weise seiner Meisterehre würdig erweisen wird. Heil Hitler! gez. Schäfer, Sturmbannführer. Beauftragter des Reichesportführers für den Gau Westfalen. Deutschlands Sprinter=Garde b herigen 7 Länderspiele gegen Holland sind durchweg von #7,#annichaft gewonnen worden, und zwar mit einen Selamttexverhältnis von 43.29. Auch das bevorstehende Länder spiel sollte voraussichtlich die Gesamtbilanz weiter verbessern Leichtathletik-Rundgang Vorläufige Liste der 10 Besten vo Es gab einmal eine Zeit, in der uns alle europäischen Sportnationen um unser Sprintermaterial beneideten. Das war so in den Jahren zwischen 1924 und 1928. Mit Houben fing es an, mit Jonath hörte es auf und zwischen diesen beiden Sprinterkönigen lag die Aera Corts, der 1926 Englischer Meister über 100 Yards wurde, und Körnig. Damals verfügten wir über ein ganzes Dutzend auserlesener Kurzstreckenläufer, von denen der eine dem anderen kaum nachstand. Jede Staffel im Rahmen eines Länderkampfes war von vorneherein eine todsichere deutsche Angelegenheit. Deutschland war eine Sprinter=Hochburg in Europa. Ob sie es heute noch ist? Jonath steht uns nicht mehr zur Verfügung, wie wir ja auch mit Körnig nicht mehr rechnen dürfen. Unter unseren NachwuchsSprintern mag manch brauchbare Kraft sein, aber richtig zu überzeugen vermocht hat keiner. Im Augenblick liegen die Dinge so, daß Deutschland bei internationalen Wettbewerben sich nur auf Borchmeyer verlassen darf. Der Bochumer ist in diesem Jahre von Sieg zu Sieg geeilt, auf ganz große Gegner aber noch nicht getroffen. Nach ihm muß der Hamburger Schein genannt werden, der schon im Vorjahre gute Veranlagung zeigte. Zwei neue Sprinter, von denen man sich viel verspricht, sind Vollmert(Köln) in St wohnende Kommen und Hornberger(Pirmasens). Auch der Stolp in Pommern Gillmeister, der eine Zeitlang pausierte, ist wieder im Ob das gleiche von dem alten Turnermeister Lammers gilt, muß erst abgewartet werden; seine eigentliche Glanzzeit gehört aber bestimmt so der Vergangenheit an wie die eines Körnig. Nach dem augenblicklichen Stand würde eine Liste unserer 10 besten Sprinter so aussehen: 100 m: 1. Borchmeyer(Bochum) 10,4 Sek., 2. Schein(Hamburg) 10.6 Sek.; 3. Buthe=Pieper(Duisburg) 10.6 Sek.; 4. Vollmert (Köln) 10.6 Sek.; 5. Gillmeister(Stolp) 10,7 Sek.; 6. Steffens (Köln) 10,7 Sek.; 7. Hendrix(Krefeld) 10,8 Sek.: 8. Heithoff (Krefeld) 10.8; 9. Stein(Halle) 10,8; 10. Kersch(Frankfurt a. M.) 10.8 Sek. 200 m: 1. Hornberger(Pirmasens) 22,0 Sek.; 2. Hamann(Berlin) 22,1; 3. Schein(Hamburg) 22,2; 4. Gillmeister(Stolp) 22,3; 5 Kisters(Krefeld) 22,3; 6. Hofmann(München) 22,3; 7. Borchmeyer (Bochum) 22,4; 8. Haffmanns(Krefeld) 22,4; 9. Friedrich(Dresden) 22,4; 10. Kreher(Dresden) 22,5 Sek. 400 m: 1. Metzner(Frankfurt=M.) 49,4 Sek.: 2. Maerten (Chemnitz) 49,6; 3. Dößler(Berlin) 49,6; 4. Voigt(Berlin) 49,8 5. Hamann(Berlin) 49,9; 6. Pöschke(Berlin) 50.0; 7. Imhoff(Berlin) 50.0: 8. Helmle(Frankfurt=M.) 50,3; 9. Scheele(Altona) 50.3 10. Plötz(Hamburg) 50,4 Sek. Der Anfang von 1934 gleicht vorläufig also einem„Durchschnittsjahr". Aber vielleicht werfen sen die nächsten Ereignisse alle Berechnungen über den Haufer, wer kann es wissen? In Weimar Deutsche Junioren-Tennis-Meisterschaften .* An den Tagen vom 28. Juni bis 1. Juli werden in der thüringischen Landeshauptstadt Weimar die Deutschen Tennismeisterschaften für Junioren ausgetragen. Die Titelkämpfe sind mit insgesamt 60 Teilnehmern, 32 Junioren und 28 Juniorinnen ausgezeichnet besetzt. Die aussichtsreichsten Teilnehmer bei den Junioren dürften die Berliner Göpfert, Gotsche, Beuthner, Hendewerk=Königsberg, Cohrs=Kassel, Loff=Oschersleben und Ernst Wilhelm von Cramm, der jüngste Bruder des deutschen Meisterspieler: sein. Bei den Juniorinnen sind Trede=Altona, Schein=Essen, Graetz Darmstadt, Buderus=Zehlendorf, Breitfeld=Leipzig und die Berlinerinnen Bergengruen, Buja und Heidmann zu nennen. Die Spiele werden eingeleitet mit einer Flaggenhissung und einer Begrüßungsansprache des Gauführers Hauptmann a. D. Wolff=Erfurt. Der Reichssportführer ist eingeladen worden, den Kämpfen unseres Tennisnachwuchses persönlich beizuwohnen. Auto-Union-Wagen in Paris Stuck, Momberger und Prinz zu Leiningen fuhren Proberunden UsA.=Studenten in Form Amerikas Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik Die Fußballmeister 1934 eine der Tsahzten Prsiau; Deutsche Fußhall=Meisterschaft Reseice e eee eie esbcenibe Am####n Leichtathletikmeisterschaften der amerikanischen Hochschüler in Los Angeles wurden auf der ganzen Linie ausgezeichnete mase a. siäeicg, Nalbd Metalse war in den Sprinterstrecken mal erfolgreich. Er gewann die 100 Yards in 9.7 Sekunden und durchlief die 220 Yards in 20,9 Sek. Charles Hornbostel ließ .2 P. L. Baros nieot nedmen. Er sieate in 1.31.9. Bill Bonthron, der für die kommende Saison sehr stark zu beachten sein wird den Weltrekordmann Glen Cunningham den verschiedenen Ländern: Belgien: Union St Gilol war en Fußball=Landester 1934 heißen In ##: Union Et. Oilloise.— Dänemark: al. Bernten.— Prenszerch, R — Svelleg; Zuventue Turin.— Zugoslawien: us Boldklubden 93 England: Arse"— Holland: 6C. Koog Turin.— Jugoslawien: SR. — Ungarn: Ferenevaros Budepest. 4:08.9 mit fünt messnm g.ar eromann Glen Cunningham in ren in den beiden Harn Porsprung, Fisher und Gien Harding wo3 S.## den Hürdenläufen erfolgreich, die mit 14.4 Gekunden nen murs- garde und 23,1 Sekunden für die 220 Yaroe gewonUebungen erreicht murden 3.=24tungen, die in den technischen 62 m ai Schn Onmar 3g: Torrance kam im Kugelstoßen auf Jo##n stand ihm mit einem Stoß von 16,34 m nicht viel nach. Die Sieger im Diskuswersen und Speerwur während Olsson den Weitsprung mit 7,73 Metern fu kam. Im 0 m) über and mit 4.28 für sich entSchau nr“. Miion deutscher Reilpferde In Aachen fand auf dem Rennplatz Branderheide die deutsche Reitpferdeschau mit der Auktion und dem anschließenden freihändigen Verkauf des Pferdematerials ihr Ende. Während bei der Auktion die Angebote sehr zu wünschen übrig ließen, wurde anschließend recht gut verkauft. Als guter Abnehmer erwies sich die Reichswehr, die mit ihrer Remonte=Kommission fleißig bei der Arbeit war, das Pferdematerial zu prüfen. Auch von privater Seite wurde zum Schluß ganz erfreulich gekauft. Die Prämiierung der besten Schaupferde ergab folgende Resultate: Haupt-Sieger-Preis der Schau 1934: Nr. 170 W. Rumstichs 4jähr. F.=W. Friedland v. Schaki(Hann).— Sieger in der Klasse der Dreijährigen: Nr. 183 H. Frhr. v. Seckendorffe Sch.=H. Segellleger v. Tara Hill xx.— Sieger in der Klasse der Viersährigen: Nr. 170 W. Rumstichs 4jähr. F.=W. Friedland v. Schaki(Hann) — Sieger in der Klasse der Fünfjährigen: Nr. 123 Stall Hellmanns 5jähr. F.=W. Arras v. Alfur sse der Sechsjährigen und älteren: 8jähr. R.=St. Sieglinde v. Schwos 3(Hann). * Paris, 27. Juni. Auf der Auto=Rennbahn Linas—Montlhery ind die drei Union=Wagen, die am 1. Juli den Großen Preis von Frankreich bestritten, eingetroffen. Die drei Fahrer Hans Stuck Momberger und Prinz zu Leiningen haben einige Proberunden zurückgelegt. Ueber die Ergebnisse wurde offiziell nichts bekannt. Axel holst siegt auf Bianka Reit- und Fahrturnier in Aachen (Hann).— Sieger in der Nr. 120 Stall Hellmanne Die DCRG. prüft in Bohwinkel Die Ortegruppe Bohwinkel der Deutschen LebenerettungsgesellJuni, einen neuen Lehrkursus un. Scm-men in der Badeanstalt an der Solinger Straße zur Tallnadms an T. v1 tlle Bohwinkel und Sonnborn werden gur Teilnahme an diesein Kursus aufgefordert. Aachen, 27. Juni. Am Mittwoch nachmittag war dem Inter nationalen Aachener Reitturnier bei gutem Wetter wieder ein seiner Erfolg beschieden. Tribünen und Ränge waren gut besetzt Mit Spannung verfolgten die Zuschauer die Ereignisse in der Arena. Das Hauptereignie war diesmal das schwere Jagdspringen um den Großen Preis von Aachen, der gleichzeitig als erste Abteilung für das Doppel=Jggdspringen um den Fastrada=Preis gemartat mird In m a#mi über zwei wertet wird, in dem die Pferde ausschreibungsgemäß Springbahnen gehen müssen. Von den 53 Teilnehmern blieben so daß ein Stechen um den Sieg notwendig nur drei sehlerlos, so daß ein Stechen um———. wurde. Oblt. Schlickum mit Wange verzichtete von vornherein, um die Stute für den 24 Stunden später stattfindenden Preis der Nationen zu schonen Der Italiener Major Bettoni auf Juder gab , n a c h d e m d e r W a l l a c h a m e r s t e n H i n d e r n i s g e r i s s e n h a t t e unter uxel Holst sprang wiederum fehlerlos und errang damit den verdienten Sieg für die deutschen Farben. Einen Ausländersieg gad es im Walküren=Jagdspringen. zu dem vier deutsche und ungarische Pferde antraten. Daracz unter urns uie cati# zeigte den einzigen jeblerlosen Ritt in der besten Zeit und siegte vor den beiden deutschen Teilnehmerinnen. Frau Kranke auf Proforr und Fr. Marks auf Pariner. Frante E Du mu Volksgenosse gegenüber 30. Juni San Beken □ Fußball nicht n und ihre Zelte 1 ganzen Trupps Stunden alle A nicht groß, im steht: klein und Unternehmen die Zirkus nicht zu Jahrhundertwen gensherzen höhe wenn sie in die Blick hinein tun taucht diese schö gen unbeschwert gönnte, diese sch getreuen dramat Heute haben Vorplatz— oft rungsteile. Abe nen Besucher rir eine blaue Zeltn wehrt: in den Fe in dichten Traub eine Zirkusvors abend hält desha an die Besucher, weist, den die I zu fristen. Dadi Besuchern noch und die in den Ausnahme daran sten beschämt wol Dabei bietet d Akrobaten sind Kunststücke, seine Wild=West=Spiele Hinter den Kullss fallskundgebungen Clowns machen g Viermast= und an hören uno zu seher und Sehen vergeh sogar einen„Sketf auf schauspielerische einen Mann herai einen anderen, der gebene“, die dann Schade, daß die urteilt ist. Goise seinem 2 doch nochk tätig sein und wir setzt wer Am Landger tümer b schaft lei und beg wurde Bergisch-Märkische Zeltung Donn 87 8189, 28. Juni 1934 orjahres, und mit ihnen rtroffen. Das gilt zwark merika, das vor allen in 90 m klar donimiert. Daklichen Standards durch 1, da G. Hardin, der rtigkeit des Negerstuden. hat. Aber auch auf den er für Tolan und Metue Sterne! Ihre Zeiten le gelten zwar für 100 en diese die bisherigen kommenden Monat mit igen begrüßt werden 1 Kämpfen unserer Naer„Bilanz“ der Europader aus unseren Reihen Beaner, Biebach alstaffel, das„Schnel tbesten maßgeblich mitnenlosen“ an die Olym P. G. juse )ball und Rugby ichzeitig im Handball= un alljährliche Sommerpause iaust festgesetzt worden ist für Handball gehen dabei schland: 10,6 Buthevieper 22.1 Hamann 49.8 Voigt 1:55,8 Abraham 4:00 Dr. Peltzer 15:19 Goehrt 33:35 Schlemm 15,4 Beschotznik 59,0 Schwalm 1,87 Gehmert 7,89 Sievert 3.80 Deutscheff. 14,04 Kegel 15,21 Berg 46,15 Debus 66,52 Stöck 44,46 Kurz Einhaltung der Sperrer heißesten Zeit soll dazu de für die neue Spielzeit fspiele bedingt, in deren ball= und Handballspieler usgetragen werden. Dies e Vorschluß= und Schluß einzigen Unterbrechunge# el Nr. 69 er Gegner ich folgt am 1. Juli das insgesamt das 69. offiall=Mannschaft darstellt n letzten 5:4=Sieg gegen iege, 26 unentschiedene esamttorverhältnis von änderkämpfe: gegen Unand 7, Schweden 7. Holrreich 2, Spanien, USA. illand sind durchweg von en, und zwar mit einem s bevorstehende Länderz weiter verbessern. keisterschaften 1. Juli werden in der die Deutschen TennisDie Titelkämpfe sind en und 28 Juniorinnen Teilnehmer bei den stsche, Beuthner, Hendesleben und Ernst Wildeutschen Meisterspielers la, Schein=Essen, Graetzleipzig und die Berlinezu nennen. Die Spiele und einer BegrüßungsD. Wolff=Erfurt. Der den Kämpfen unseres n Paris zu Leiningen 1 ahn Linas—Montlhery den Großen Preis von Fahrer Hans Stuck einige Proberunden offiziell nichts bekannt. Bianka Aachen nittag war dem InterWetter wieder ein nge waren gut besetzt e Ereignisse in der schwere Jagdspringen ichzeitig als erste Aben Fastrada=Preis gengsgemäß über zwei Teilnehmern blieben den Sieg notwendig e von vornherein, um denden Preis der Naettoni auf Juder gab gerissen hatte. fehlerlos und errang Farben. ixen= Jagdspringen, zu straten. Daracz unter kitt in der besten Zeit erinnen, Frau Franke Zirkus auf dem Vorstadtplatz Klein, aber sein— Müde Romantik vergoldet einen bitteren Daseinskampf Vor meiner Wohnung— oder besser: vor dem Hause in dem ich wohne— dehnt sich, von einem Kranz grüner Gärten umgeben, ein nüchterner, kahler Platz. Es ist der Platz unseres Stadtviertels, auf dem, wenn„etwas los“ ist Aufmärsche stattfinden, auf dem sich auch manchmal an Sonntagen ein einsames Karussell zu einer mißtönenden Musik dreht, kurz also: der Mittelpunkt unseres eng begrenzten Vorstadt=Interesses und der Fußballplatz lärmender Jungenshorden. Jetzt aber ist dem Platz seine kahle Nüchternheit genommen, denn vor einigen Tagen ist ein Zirkus angekommen der sich häuslich niedergelassen hat. Die sonst so lauten Jungens sind wie umgewandelt, sie spielen ihren geliebten Es geht um Dich und Dein Volk. Du mußt für Mutter und Kind spenden! Volksgenosse! Du trägst eine große Verantwortung gegenüber unserem Volke. Opfere reichlich am 30. Juni und 1. Juli anläßlich der großen Sammlung für Mutter und Kind! Bekenne Dich zur Volksgemeinschaft! Opfere für Mutter und Kind! Eindrücke vom Besuch Dr. Leys Dr. Ley an die Führerschüler— Disziplinprobe im Gewittersturm Fußball nicht mehr, sondern streichen um die Zirkusleute und ihre Zelte und Wagen herum, wo sie nur können. In ganzen Trupps halfen sie beim Aufbau, so daß in wenigen Stunden alle Arbeit getan war. Dabei ist dieser Zirkus nicht groß, im Gegenteil, ein Zirkuslein, wie es im Buche steht: klein und unbedeutend. Und doch entwickelt dieses Unternehmen die echte Zirkusromantik, ohne die ein rechter Zirkus nicht zu denken ist, eine Romantik, die um die Jahrhundertwende die damals noch unkomplizierten Jungensherzen höher schlagen und sich glücklich schätzen ließ, wenn sie in die Welt des Flitters und des Scheins einen Blick hinein tun durften. Vor meinem geistigen Auge taucht diese schöne Knabenzeit wieder auf, diese von Sorgen unbeschwerte Zeit, die auch einem Zirkus das Leben gönnte, diese schöne Zeit, die in„Katharina Knie“ ihren getreuen dramatischen Niederschlag gefunden. Heute haben es die Zirkusleute— auch die auf unserem Vorplatz— oft noch schwerer als alle anderen Bevölkerungsteile. Abend für Abend müssen sie um jeden einzelnen Besucher ringen. Zwar haben sie Zaungästen durch eine blaue Zeltwand den Blick in das Allerheiligste verwehrt: in den Fenstern der umliegenden Häuser aber liegen in dichten Trauben die Sensationshungrigen, die gratis eine Zirkusvorstellung genießen möchten. Abend für abend hält deshalb ein Mitglied der Truppe eine Ansprache an die Besucher, in der er auf den schweren Kampf hinweist, den die Zirkusleute führen müssen, um ihr Leben zu fristen. Dadurch gelingt es denn auch meistens, den Besuchern noch einen zusätzlichen Obolus abzugewinnen, und die in den Fenstern Liegenden beteiligen sich ohne Ausnahme daran, denn sie sind durch die Worte des Artisten beschämt worden. Dabei bietet dieses Zirkuslein echte Zirkuskunst. Seine trobaten sind erstklassig, sie vollführen die gewagtesten Kunststu, se ne Tänzerinnen können sich sehen lassen, die Wild=West=Spiele reißen die Jugend zu stürmischen Bei1 Die Begeisterung, die die gestern inhaltlich wiedergegebene Ansprache des Stabsleiters der PO., Dr. Ley, am Haus der Arbeit in der Göring=Straße hervorgerufen hatte, verebbte nur langsam. Mühsam mußte die SS ihm Sonnenschein, sondern im dräuenden Gewitter. Aus diesem Grunde wollen wir auch nicht auf den Propagandamarsch durch die Stadt verzichten. Wir rollen hier jetzt die Fahnen ein der Blitzgefahr wegen, und marschieren dann 7 Tochr 7 * # Oben: Unten: Hinter den Kulissen hin, und die dummen Auguste und Llowns, machen genau dieselbe Spässe, wie man sie in In anderen überdimensionierten Zirkussen zu und Genen ver#: ammt, daß einem manchmal Hören sogar einen„Skeiia= Am Schluß der Vorstellung gibt es auf scha; vielerische S.)“ erleven, der zwar weniger Wert einen Mann hergitaig“ten legt, aber dafür gewöhnlich einen anderen dar i die Ohrfeigen bekommt, und gebene“ die dann au.-2“: Fur die Jugend also das„GeSchade das die“ zi schallendem Gelächter quittiert. urteilt ist; daß diese Zirkusromantik zum Aussterben verWechsel im Polizeikommissariat seinem Amt als Ralizaisamutenzlührer. Hellmich ist von alg d P-ie alhel. Verfahren gegen unbekannt " um 23. Ma. d. J. wurde auf der Abortanlage des Aunoderichts eine fast neue Pistole gefunden, deren Eigenumer bisher nicht zu ermitteln war. Die Staatsanwalthaft leitete ein objektives Verfahren gegen Unbekannt ein und beantragte in der gestrigen Hauptverhandlung vor dem Schöffengericht, die Waffe einzuziehen. Dem Antrage wurde entsprochen. In Erwartung des Führers der Deutschen Arbeitstront Auf dem Marsch durch Eckesey den Weg zu seinem Auto bahnen, während die Menge immer wieder in Heilrufe ausbrach. Dr. Ley begab sich von da weiter in die Heidenstraße, wo er das Haus der NS.=Hago besichtigte. Nach kurzem Aufenthalt fuhr er dann zur Gauführerschule I, in der zur Zeit 60 Kursisten untergebracht sind. In einer Ansprache wies der Stabsleiter auf die Aufgaben der Schule hin. Sie sei eine Einrichtung, so erklärte er, in der die jungen Nationalsozialisten Gelegenheit hätten, sich in aller Ruhe in die nationalsozialistische Lehre zu vertiefen, um sich ein Fundament für den Lebenskampf zu schaffen, in dessen Mittelpunkt immer der Begriff Volk stehen müsse. Die harte Schule der Praxis, durch die die alten Kämpfer gegangen eien, sei so den jungen Anhängern geschenkt. Außerdem biete die Schule Gelegenheit, den Nachwuchs zu über: chauen, um aus ihm die zukünftigen Führer herauszulesen. Ein neues System forme sich hier, das zwar noch nicht in seiner Vollendung vor uns stehe, aber doch schon in wenigen Jahren feste Gestalt annehmen werde. " Ley, der das Mittagessen mit seinen Begleitern in der Gauführerschule einnahm, ließ sich dann durch sämtliche Räumlichkeiten und Anlagen der Schule führen, in der die politischen Leiter in kurzen Lehrgängen mit den Ideen des Natinoalsozialismus vertraut gemacht werden. Man wendet sich bewußt hier von aller wissenschaftlichen Ergründung des Nationalsozialismus ab und versucht, dem Nachwuchs die Fähigkeit des klaren Urteils und der Auffassung zu ermöglichen, das nötig ist, um in der Führung Volksverbundenheit ausdrücken zu können. Von der Gauführerschule aus begab sich Dr. Ley nach Fronspert, ohne jedoch diese Fahrt in ununterbrochener Folge zurücklegen zu können. Ueberall, in Hohenlimburg, in Letmathe, in Westig, versperrten Arbeiterkolonnen den Weg, die den Führer der Arbeitsfront begrüßen wollten. Nach einem Besuch der Gauführerschule ll in Arnsberg kehrte Dr. Ley, wie schon berichtet, abends gegen 7 Uhr wieder nach Hagen zurück. In seiner Ansprache auf dem Höing, die des starken Regens wegen nur kurz ausfiel, führte er etwa folgendes aus:„Immer ist unsere Bewegung hart angefaßt worden, immer haben wir unter Donner und Blitz gestanden. Und unsere Be wegnna wird auch immer das bleiben, was sie war: eine Bewegung der herben Männlichkeit. Sie, die politischen Leiter, haben ein Leben voller Kampf vor sich. Ob man Disziplin üben kann, das zeigt sich nicht im strahlenden — Mitte: Jubelnde Arbeitermassen umdrängen Dr. Ley runter zur Stadt. Wir wollen unter Beweis stellen, daß die politischen Leiter deutsche Männer und echte Nationalsozialisten sind.“ Am 30. Juni und 1. Juli sammelt die n5p. Deutscher Volksgenosse, Du muß uns helfen! Wiederum appelliert das Amt für Volkswohlfahrt an die bisher bewiesene Opferfreudigkeit der Hagener Bevölkerung und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß auch diesmal jeder Volksgenosse sein Opfer bringt, um die NS.= Volkswohlfahrt in ihrem Kampf für Mutter und Kind tatkräftig zu unterstützen. Das Amt für Volkswohlfahrt führt für Mutter und Kind im Augenblick gewaltige Hilfsaktionen durch, die sehr viel Geld kosten. Hunderte Kinder werden zur Erholung verschickt, erholungsbedürftige Mütter kommen in ein Tagesheim und auch sonst wird durch sachliche Leistungen an bedürftige Mütter das mögliche getan.— Aber noch mehr Kinder und noch mehr Mütter sehen auf Dich, deutscher Volksgenosse! Ob Du durch Dein Opfer es ihnen ermöglichst, auch ihre Gesundheit wiederherzustellen. Denke stets daran, daß es Deine Pflicht ist, Ihnen zu helfen. Auch Du kannst in Not geraten und dann würdest Du mit demselben Vertrauen auf Deine Volksgenossen sehen und hoffen, daß sie Dir behilflich sind. Enttäusche deshalb auch nicht die, denen es im Augenblick schlechter geht als Dir. Zeige ihnen, daß Du mit ihnen denkst und fühlst, daß Du bereit bist, ihre Not zu lindern und ihnen die Hand reichst zum gemeinsamen Kampf für ein bessres Deutschland. Wir fragen nicht, was Du bist, ob Du Deine Kraft als Arbeiter der Stirn oder der Faust Deinem Vaterlande zur Verfügung stellst; wir schätzen Dich nur ein nach Deiner Vaterlandsliebe, nach Deiner Treue zu unserem Führer und damit auch nach Deiner Opferfreudigkeit. Deshalb mußt Du am 30. Juni und am 1. Juli opfern. Deshalb mußt Du aber auch reichlich opfern, denn mit einem Almosen beweist Du nicht Deine Volksverbundenheit und Vaterlandsliebe. Amt für Volkswohlfahrt, Kreis Hagen. Erweiterter Gewinnplan der Arbeitsbeschaffungslotterie Doppelt gibt, wer schnell gibt! Sprichwort, das sich immer noch bewährt hat has beheten woet uusenach it heue durch chrele Hise ar- Fe. Hilfe gegen pr em erwernaigsen Arbeit und seiner Familie Brot. Sein dadurch in geregelte Bahn zurückgelenktes Leben bringt wieder Arbeit und Brot den andern Der Kreislauf der Mark hat begonnen. der RSDAP. hat sich ## nr im vorigen Jahre durch schnelle und tatkräfSegeitebeschaffrirtahung, de ie dringend notwendigen Arbeitsbeschaffung bewährt, sie ist auch in diesem Jahre wievaterländischen Aufbau tätig. Wer wird da noch zuruchstehen bei dem Kauf eines braunen Loses! Das Los ##votisch de. ganzen Heimatlandes Wohlergehen und vielleicht auch persönliches Glück. Dazu bietet diese ech eingestellte Lotterie einen bedeutend ereriaen Gruntt,. der viele anehnliche Geldgewinne vorsieht. Allerdings der frühere alleinige Hauptgetoinn, der ## Deutsche. Jreube gemacht hat, wurde auf die größere Anzahl der mittleren Geldgewinne verteilt. Bestrafung eines Zuhälters Ein Strafverfahren, das schon seit drei Jahren schwebt, konnte gestern endlich zu Ende geführt werden. Wegen Zuhälterei war ein gewisser Theodor S. angeklagt. Auf Grund der Hauptverhandlung wurde der Angeklagte im Sinne der Anklage für schuldig befunden und zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Gericht war über das Strafmaß des Anklagevertreters, der 5 Monate beantragt hatte, hinausgegangen. 10 Gebote für das Volksabonnement „Du sollst“ zwar nicht, sondern„Du., Fanznsgzgpgg gi hantz ehr erwünscht, daß Du es tun.— „ hast als musikliebender Hagener die Pflicht, an dem Volksabonnement für die städtischen Konzerte 1934 35 eilzunehmen. Diese Teilnahme verschafft nicht nur Dir selbst eine ungeahnte Bereicherung Deines Lebens, sie träg: darüber hinaus zum Aufbau eines kühnen Planes bei, durch Grose She#sgenossen die Offenbarungen unserer großen deutschen Musik zugänglich werden sollen. 2. Du brauchst nur 5,20 Mark zu zahlen. Du erhälst dafür eine numerierte Eintrittskarte, die Dich zur Teilnahme samtlichen 13 großen städtischen Konzerten berechtigt (10 Winterkonzerte im Kuppelsaal der Stadthalle, 3 Sommerkonzerte im Stadtgarten). 3. Wenn Du diese Summe von 5,20 Mark auf einmal zahlen kannst und willst, so tätigst Du diese Einzahlung in einer noch näher bekanntzugebenden Septemberwoche bei der Geschäftsstelle der Deutschen Bühne, Concordiastraße 7. Du kannst auch in zwei Halbjahrsraten von je 2.60 Mark zahlen und zwar ebenfalls bei der Geschäftsstelle der Deutschen Bühne, Concordiastraße 7, die erste Rate im September, die zweite Rate im Januar. 5. Du kannst auch in monatlichen Raten von 0.40 Mark ooer 0.50 Mark zahlen(je nachdem ein Monat volle vier Wochen oder eine angebrochene fünfte Woche hat).— Diese Zahlungen können erfolgen: a) bei der Geschäftsstelle der Deutschen Bühne, Concoroiastraße 7; b) an der Abendkasse vor jedem Konzert. 6. Du kannst sogar in wöchentlichen Raten von 0.10 Mk zahlen. Diese Zahlungen können erfolgen: a) bei der Geschäftsstelle der Deutschen Bühne, Concordiastraße 7; b) bei der Abendkasse vor jedem Konzert; c wenn Du Betriebsangehöriger bist, bei dem für Dich zuständigen Obmann der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude":— d) wenn Du erwerbsios bist, bei der Zahlstelle wo Du Schricamin(Arbeitsamt oder Wohl. .. Du hast den Besuch sämtlicher Einführungsvorträge des städtischen Musikdirektors Hans Herwig frei. #######e. Garderobengebühr an den Konzertabenden des Volksabonnements beträgt ausnahmsweise nur 0,10 Mark Conzerabend Außenbezirken wohnst, hast Du an den Konzerabenden Fahrpreisvergünstigung auf Straßenbahn .. as Unterstützungsempfänger hast Du seitens der einerlei Nachteile zu erwarten, wenn Du das Volksabonnement zeichnest. . 1## ter stlch' außergewöhnlich günstigen Umständen die unabweisbare Pflicht. Dich an dem Volksabon* zu beteiligen, denn Du bist ein Deutscher. Die lievende Pflege einer hohen Kunst ist aber von je heilige Sache ####s Volfes gewesen, dem die Welt den Ehrennamen des Volkes der Dichter und Denker gegeben hat. * In einer noch näher bekanntzugebenden Zeit im September kann jeder Volks=Abonnent sich in der Geschäftsstelle der Deutschen Bühne e. V., Concordiastraße 7, an Hand eines Saalplanes der Stadthalle seine numerierten Plätze selbst aussuchen. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde, haben die alten Abonnenten ein Vorwahlrecht auf ihre Plätze Der vorläufige Abschluß der Meldung zum Volksabonegent liegt auf den 3. Jun; also trage man sich in den nachsten Tagen noch in die ausliegenden Werbelisten ein. 3. Juli letzter Termin um 3. Juli läuft der vorläufige Einzeichnungstermin für das Volksabonnement ab. Diejenigen, die sich bis dahin eingezeichnet haben, werden bei der Auswahl ihrer numerierten Plätze bevorzugt werden. Darum nehme jeder musikliebende Hagener noch bis zum 3. Juli die außerzewöhnliche Gelegenheit wahr, zu einem beispiellos billigen Abonnementspreis an den 13 städtischen Konzerten in der kommenden Spielzeit teilzunehmen. Bergisch-Märkische Zeltung Fahrplanänderungen auf der Strecke Hagen—Altenvoerde Mit Rücksicht auf den Berufsverkehr wird auf der Strecke Hagen—Altenvoerde av 1. Juli der Fahrplan für einige Trieb oagenfahrten geändert. Es verkehren: T. 3031: Altenvoerde ab 21.20, Milspe=Klut ab 21.22, Milspe=Tal ab 21.25, Gevelsberg=Nirg. ab 21.29, Gevelsberg=Haufe ab 21.31, Gevelsberg=Poeten ab 21.35, Gevelsberg=Vogelsang ab 21.38, Hagen=Harkorten ab 21.40, Ninderhaspe ab 21.43, Hagen=Kückelhausen ab 21.41, HagenHbf. an 21.50 Uhr. K 3034: Hagen=nof. ab 21.22, Hagen=Kückelhausen ab 21.26, Niederhaspe ab 21.29. Hagen=Harkorten ab 21.35, Gevelsberg=Vogelsang ab 21.37, Gevelsberg=Poeten ab 1 46„Geveisberg=hause ab 21.44, Gevelsberg=Rirgena an Um in Hagen=Hbf. den Anschluß an den 22.31 Uhr in Richtung Unna verkehrenden Personenzug herzustellen, wirg gußerdem vom gleichen Tage ab die Triebwagenfahrt T. 3033 fünf Minuten früher gelegt. T. 3033 verkehrt: Gevelsberg=Nirgena ab 22.07, Gevels berg=Hause ab 22.09, Gevelsberg=Poeten ab 22.13, Gevels berg=Vogelsang ab 22.15, Hagen=Harkorten ab 22.18, Nie derhaspe ab 22.20, Hagen=Kückelhausen ab 22.24, Hagen Hbf. an 22.27 Uhr Miesmacher vor dem Schnellrichter Bergisch-Ml Volksfest der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ auf dem Inselgasthof Die von der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" per anstalteten Reisen sind in vollem Gange und erfreuen sich des größten Zuspruchs bei allen Arbeitern der Stirn und der Faust. Trotz des niedrigen Preises ist es aber nur einem keinen Teil möglich, an diesen Reisen teilzunehmen. Um aber nun allen Arbeitskameraden etwas bieten zu können veranstaltet man am Hengsteysee, Inselgasthof, Sonntag den 15. Juli, ein großes Volksfest. Auf diesem Fest wird den Volksgenossen eine Fülle von Belustigungen aller Art Tanz, Singspiel und vieles mehr geboten. Speisen und Getränke werden in vorzüglicher Qualität zu ermäßigten Preisen abgegeben. Abends wird die Insel wirkungsvoll beleuchtet werden. Den Abschluß des Festes wird der große Zapfenstreich bilden, der von mehreren Kapellen und Spielmannszügen der Arbeitsfront gespielt wird. Anschließend ein großes Feuerwerk. Für die Kinder sind Belustigungen aller Art wie Kasperle=Theater, Karussell usw. vorgeschen Keiner wird es zu bereuen haben, an diesem Fest teilzunehmen. Hier soll echte Kameradschaft in nationalsozialistischem Sinne herrschen. An diesem Tage werden die Sonderzüge zum Bahnhof Hohensyburg eingelegt, so daß jeder bequem zum Inselgasthof gelangen kann. Der Unkostenbeitrag stellt sich auf 20 Pfennig. Die Festabzeichen, die zum Eintritt berechtigen, sind bei allen Dienststellen der NS=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, NSBO und Arbeitsfront zu haben Vorläufiges Verbot des NSOFB im Regierungsbezirk Arnsberg Die Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Arnsberg teilt mut: Für den Bereich der Staatspolizeistelle(Regierungsbezirk Arnsberg) wird dem RSDFB.(Stahlhelm) bis auf weiteres das Abhalten von Versammlungen und Aufmärschen sowie das öffentliche Tragen von Uniformen und Abzeichen auf Grund des§ 1 der Verordnung vom 28. Februar 1933 in Verbindung mit§ 4 PVG. verboten. Zuwiderhandlungen gegen die Anordnung werden nach§ 4 der genannten Verordnung bestraft. Gründe: Die vom NSDFB. veranstalteten Versammlungen haben eine durchaus SA.=feindliche Tendenz gezeigt. Eine Versammlung vom 21. Juni 1934 nahm einen Verlauf, der an Veranstaltungen gegen die SA. vor der Machtübernahme erinnert und deshalb bei der SA. starke Erregung auslöste. Die Erregung der SA. hat weiter dadurch eine Steigerung erfahren, daß zur Zeit ein aus der SA. ausgeschlossener Mann zum Ortsgruppenführer Dortmund=West ernannt worden ist. Hinzu kommt die Bluttat im Kreise Köslin. Unter diesen Umständen ist meine Maßnahme aus vorbeugenden polizeilichen Gründen notwendig. Dortmund, den 26. Juni 1934. Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Arnsberg (gez.) Dr. Blume. Zu den Ewiggestrigen und Unbelehrbaren gehört auch der hier in Hagen bestens bekannte Dr. Ludwig Sch. Sch. konnte es nun nicht unterlassen, in der Elberfelder Straße gegenüber Mitgliedern der Arbeitsfront, die dort standen, um Dr. Ley zu empfangen, einige beleidigende Aeußerungen in bezug auf Dr. Ley zu machen. Zuerst übte man Nachsicht mit diesem Miesmacher, stellte ihn zur Rede und ließ ihn dann laufen. Anstatt sich aus dem Staube zu machen, begab sich Sch. zum Haus der Arbeit in der Göringstraße und hörte sich die Rede von Dr. Ley an. Während der Rede machte er sich unangenehm bemerkbar. Aber auch damit ließ er es nicht bewenden, sondern hielt es nicht für notwendig, bei dem Absingen des Deutschlandliedes und des Horst=Wessel=Liedes den rechten Arm zu erheben. Man forderte ihn auf, den Arm zu heben, doch er weigerte sich und meinte, man könne ihn nicht dazu zwingen. Nun wurde er der Polizei übergeben und gestern stand Sch. vor dem Schnellrichter, wo er seine Schandtaten ab zuschwächen versuchte. Doch wurde er durch die Zeugenaussagen restlos überführt. Dadurch, daß er Dr. Ley beleidigt hatte, hatte er auch den Führer beleidigt, denn als Stabsleiter vertritt Dr. Ley den Führer. Deswegen und wegen seines Verhaltens beim Singen der Nationalhymne erhielt er gestern vom Schnellrichter 4 Monate Gefängnis zudiktiert und wurde sofort in Haft genommen. Das Verhalten des Angeklagten ist noch unverständlicher, wenn man hört, daß er seinen Lebensunterhalt aus öffentlichen Mitteln bestreitet. scheinend gut genug. Dafür ist ihm die Regierung anGesammelte Gelder unterschlagen Jeder Volksgenosse weiß, daß derjenige, der sich an Geldern vergreift, die der Allgemeinheit zugute kommen sollen, schwer bestraft wird. Trotzdem ließ sich der jugendliche Fritz W., der auf dem Büro der NSV. beschäftigt war, dazu verleiten, die RSV., Kreis Hagen, um 391 RM zu schädigen. Wie er angibt, war er in schlechte Gesellschaft geraten und hatte Schulden gemacht. Eines Taaes verlangte einer seiner Freunde das ihm geliehene Geld zurück. Der Junge, der sich seinen Eliern nicht offenbaren wollte, kam nun auf den unseligen Gedanken, bei der NSV fingierte Rechnungen auszustellen und Unterschriften zu fälschen. Der jugendliche Angeklagte, der sich gestern vor dem Schöffengericht zu verantworten hatte, gab seine Tat zu. Der Vertreter der Anklage ging mit dem Sünder scharf ins Gericht und wollte ihm keine mildernden Umstände zubilligen, da der Angeklagte genau gewußt habe, daß diese Gelder groschenweise zusammengetragen wurden und den Aermsten der Armen zugute kommen sollten. Er beantragte 1 Jahr Zuchthaus. Das Gericht aber fand in der großen Jugend des Angeklagten, er ist erst 19 Jahre alt, und in seiner bisherigen Unbescholtenheit mildernde Umstände und kam zu einer Verurteilung zu 6 Monaten Gefängnis. Der Angeklagte nahm das Urteil an, der Staatsanwalt jedoch nicht. Kolonial-Gedenkmarken der Deutschen Reichspost Die Tag &am Bekanntlich wi Volkswohlfahrt, Ki für Tageserholung. vor kurzem in der Ausdruck gebi Im ROMAN VON ERITZ METZNER. Aus Maras Augen wich wieder der Glanz strahlender Begeisterung. Zwei Runden noch so, und Rolf hätte den Weißen gehabt. Nun stoppte er ab, nahm Reisenwechsel vor. Die Zeit schien ihr nie so ungünstig gewesen wie jetzt „Hunnuu wupp! Der Nolde=Rak fegte stolz vorüber. Triumphierend Der Italiener hinter ihm. Endlich, endlich Rolf, den schon wieder ein anderer überholte. vor dem Ersahtnrdie Reisen auietschten. Dann stand er vor dem Ersatzteillager. Mit rauchendem Kühler. Im Nu war der Wagen umringi, hochgebockt. Die heißen Reisen zeigten die Griffigkeit der Bahn. Räder sielen. Brennstoff lief aus dem breiten Rohr in den Tank. ##is kümmerte sich nicht einen Augenblick um die ganze Montage. Er hielt Maras Hand fest. Die Stoppuhr eilte Wie meiteroverzig— siebenundvierzig— fünszig... „Fertig!" donnerte der alte Martell. Schon wurde sein Kopf von der weichen Hand Maras geduckt; sie meinte es gut, wollte wenigstens dadurch mithelfen. Kein letzter Blick ach in#is Suvior heulie auf Der Wagen sprang, reihte sich in die Kette der rasend rollenden Wagen. In demb.n tugent ich pirschte schon der Weiße wieder heran. .. er eine weitere Runde Vorsprung. Schon legte sich dicht an den Roten. Einen Moment lang tauchten zillien Blicke der Geaner ineinander. Dann sauste ## vorve:. Gleich meterweit. Rolf lachte jetzt. Ehe auer######our wa., w irden ihn noch andere überholen, wrse### seinen Reisenwechsel hinter sich. Der Weiße iu langsaml, Lachne Reit. aus. Der Weite war irgendwo schon drüben Kleine Sensationen Eingebildete Kranke Betrug leicht zu entlarven Die Zahl der eingebildeten Kranken und schlimmer noch: derer, die um einer Unterstützung willen sich krank stellen, ist so groß, daß die Aerzte allmählich eine diplomatische Form der Behandlung solcher Fälle gefunden haben, die diese„Kranken" oft auf der Stelle wieder gesund und leistungsfähig macht. Zu einem Arzt kam ein Mann, der seit langem über Rückenschmerzen geklagt hatte und behauptete, sich nicht bücken zu können. Er mußte sich auf einen Stuhl setzen, man nahm ihm den Hut aus der Hand und stellte ihn unter den Stuhl. Nun legte der Arzt ihm alle möglichen Fragen vor und erweckte in dem Kranken den Eindrua, daß er durchaus nicht an seinem Leiden zweifelte. Dann schließlich verabschiedete er ihn. Ganz unwillkürlich bückte sich der Mann und hob seinen Hut ohne die geringste Mühe und Anstrengung auf. Der Arzt lächelte und sagte:„Sie sind so gesund, daß Sie Ihre Arbeit morgen wieder aufnehmen können.“ Eine Frau täuschte vor, ein steifes Knie zu haben. Auch sie verwickelte der Arzt in eine angeregte Unterhaltung, in der er teilnahmsvolle Fragen stellte. Dann bat er sie, den Stiefel auszuziehen, damit er das Bein untersuchen könne. Ohne Mühe legte die Frau das angeblich steife Bein über das andere, um sich den Stiefel auszuziehen.= m /4 Zu dem ganzen Hoknerokus, der der„Herzog von Wulf“ mit seinen ebenso betrügerischen Kupanen für die„Neophyten" des Oedens ersonnen hatte, gehörte die Erfüllung iner Reihe non somnösen Formalitäten in der Ordenskanzlei, woher die Hereingefallenen das Recht erhielten, Abzeichen zu tragen und sie auf einer Uniform anzurtngen, die aus einer schwarzen Tuchhose und weißem Rock und Mantel bestand. Der Mantel hatte auf der Schulter ein rotes S FSreuz. Zu dem ganzen Aufput gehörte ein Barett mit weißer Feder Man entlarvte“. Es waren: ein ehemaliger Advokat, sieur Wuf, der die canze Geschichte eingesädel: hatte, ein Packer namens Vouvresse und ein Kaffeehauskellner Monceau, die sich karzerhand selber ihre wohllautenden Adelsprädikate zugelect hatten. X0 n. d. bei der Arbeit den Daumen verletzt hatte. zag yinterher sieben Jahre lang Unterstützung, da er behauptete, 5. der. Daumen steif sei und er keinerlei Arbeit mit der Hand ausführen könne. Da begann man ihn zu beobachten und fand, oaß er, ein eifriger Schwimmer war und sich in der Badeanstalt audg Wbe, susund auskleidete und durch seinen Daumen dur haus nicht behindert war. Verzte müssen es verstehen, die„Leidenden“ so abzulenken daß die Heuchler die Komödie, die sie spielen, vergessen und unter dem Eindruck des Augenblicks handeln. Feu-Wirrschäftichen Belriebe rnttagyund. zur Wiederauffrischung ihrer praktischen Kenntnisse während oer Sommerferien in Betrieben tätig sein. Der Ritterorden von Löwen Vor dem Strafsenat des Löwener Gerichts standen dieser Tage einige Männer von klingenden Namen. Da war einer, der sich vex Sanoras. K. a. ein anderer mit dem Namen Graf von Bouvresse, Fürst von Mean, und endlich noch ein Graf Monau, Sit wurden alle drei zu je fünf Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie, wie der Spruch des Gerichtes besagt, sowohl die Gisähraucht hatten... ieden Landsleute ein ghlich teit.“ sche dreiblättrige Kleeblatt hatt: namlich kein Glück mit seinem Schwindel von dem großen Retterord-n heiligen Dom nik und der„Ritterschaft Jnli Christi". cem Ritterorden von Sankt Dominik hatte jeder Aussicht. eintreten zu konnen. Es genügte natürlich, wenn er tausend nd Franren bezahlte, je nachdem ab er das einfache Puterkreus## aber den Großkordon zum Orden besitzen wallte atsächlich hatten„ich schon zwanzig Einfaltspinsei von den Gaurein einwickeln lassen, denen es auf diese Weil: gelungen war in cn u 100000 Franken zu erschwind::;, ois die bei9#ge von iorem Treiben Wind bekommen hatte und sie nter Schloß und N#eael brachte. Schule und Praxis im Handwerk Ein Erlaß des preußischen Ministers für Wirtschaft und Arbeit Erlaß des preußischen Ministers für Wirtschaft und Arbeit vom 24. Mai 34 setzt sich zum Ziele, die Fühlung zwishen Lehrerschaft und Wirtschaft enger und lebhafter zu ge##en ais bisher, damit der Berufsschulunterricht die rasche technische Entwicklung und die im Unterricht gesammelten Erfahrungen genügend auswerten kann. Nach dem Erlaß soll im Mittelpunkt des Berufsschulunterrichtes der Beruf stehen. Jede Lehrkraft soll daher immer wieder aus eigenem Erleben der Wirtschaft und Betriebsatmosphäre schöpfen. Daher sollen die Lehrkrafte, die vor mehr als 5 Jahren der praktischen aushildung eder Betätigung im gewerblichen, industriellen, amannische, oder hauswirtschaftlichen Betriebe entrückt sind, Aus Anlaß der bevorstehenden Gedenkfeiern der Deutschen Kolonial=Geschichte, die in den nächsten Wochen gehalten werden, gibt die Reichspost Gedenkmarken heraus mit den Bildnissen von Männern, die sich um die Kolonien besonders verdient gemacht haben. So zeigt die Marke zu 3 Pf. ein Bild des Koloniengründers Franz Lüderitz, die zu 6 Pf. des Afrikaforschers Gustav Nachtigal, die zu 12 Pf. des Kolonial=Pioniers Karl Peters und die zu 25 Pf. des ersten Kommandeurs der Schutztruppe in den Kolonien, Hermann von Wissmann. Die Postanstalten beginnen mit dem Verkauf der Marken am 30. Juni; die Auflage ist beschränkt Insere Mütter bein Dr. Ley in Münster Dem Schützen-Steuerheil ten. a g he Jahr In der guten, alten Stadt Schöningen bei Braunschweig herrschte in alten Zeiten, es sind * Münster, 27. Juni. Der Stabsleiter der PO und Führer der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Dr. Ley, stattete am Mittwoch der Provinzialhauptstadt Münster einen Besuch ab, um auf der Loddenheide etwa 5000 politische Leiter aus dem Westteil des Gaues Westfalen=Nord zu besichtigen. r.„egen 10½ Uhr in Begleitung des Reichsstattbelt 9 Gauleiters Dr. Meyer vor dem Rathaus ein, und ses htun der S# und Se, des Arbeitsdienstes und der politischen Leiter sowie der Hitlerjugend Aufstellung senewiger beizen,„Eige dichg Denichenmenge umsäumte Sharaug hareicsen Pus Dr. Len dankte dann für den lichen Empfang. Wir werden uns tagtäglich prüfen müssen, sagte er in seiner Ansprache im Friedensdie anen geblieben sind, die wir waren. Neib., it es mir nicht bange wegen der augenblicklichen Schwierigkeiten nach innen und außen. Es ist tiar, Schwierigkeiten werden ewig sein, sonst hätten wir nichts mehr zu tun. Wenn wir nicht zu sorgen hätten, wäre Die Schwierigkeiten werden wir olgten Zwecke gera ung der NSV. ho r eingesetzt, daß sicht der Erfolg der läßt sich sagen, daß Italien ist bisher inbekannten Kräfte ar werden. Besor Verbindung zwischen vieder in neuen Zu schon beinahe 300 Jahre her, der Brauch, den Schützenkönig uperwinden müissen. Aber was das Leben so schön macht des Jahres von der Last der Steuern zu befreien. Das sihrrindeg,müsen. Aber was das Leben so schön macht klingt sa wie eine märchenhafte Sage, wird mancher Steuer, 1 fut, uns aule, was das Leben so herrlich macht und es ist zahler in seinem Herzen seufzen, aber die Gegenwart...] 3“#en, daß es so bleibt, ist, daß wir uns wieder a Dies ist es ja eben! Da die alten Gebräuche der Ver=###un Presiehen, wieder eine Sprache sprechen, die jeder ** i eoen: Da bie ullen Gebrauche der Ver=1 staht. 9es.**? eme Sprache sprechen, die jeder vergangenheit wieder erneuert werden, hat der Rat der Stadt I MNachdem u gegenseitig wieder heifen gelernt haben. Schöningen einen, wirtlich originellen Beschlutz gefaßt. Der Gesadem Verrebssellenobmann Zurstraßen Dr. Ley treue Schützenkönig auf dem diesjährigen Volksfest Ehr' und Preis von der werden. Wie werden die wackeren Mannen von Schöningen da vor Freude zittern, denn kann man das Gewehr noch fest in die Hände nehmen, wenn der Erlaß der Steuer als Siegespreis win!?? Oder ist eher anzunehmen, daß in Schöningen heuer so gut geschossen wird, wie in allen vergangenen Jahren nicht? vurgest soll neben nahner Lr. Tizgistsiur Phrohz in de Hand geiodt hate, Bürgersteuer befreit 1 gagwgg,# Stabsleiter Dr. Ley und Gauleiter Dr. Meyer den Ehrentrunk der Stadt Münster aus dem goldenen Stadt ein Ansa etrugen sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Anschließend stattete Dr. Ley der Gauführerschule in Nordkirchen einen Besuch ab. Das Liebeswerk in Beihel Umsonst. Die Sekunden, Minuten waren hin. Als er an Noldes Stall kam, stand der Weiße nicht mehr da. Noch hoffte Rolf auf die Rakcten. Wann wird sie der Weiße entzünden? Wird bei ihm alles funktionieren? Die gestrige Probefahrt vor der Polizei fiel ihm ein. Ungefährlich. Das waren schnelle Gedanken. Er drückte wie im Gebei die Hand hart auf das Steuer. Nun mußte der Augenblick kommen. Schon richtete sich Martell auf, tauchte aus der Versenkung, wie ein Kommandant aus dem Turm des U=Bootes. Erhaschte an der Tribüne die Zahlen der noch zu fahrenden Runden. Da schwang sekundenlang ein Zischen und Donnern üver das Hummeln der schweren Brocken. Körner fuhr mit Raketen. Zu früh!, schoß es Rolf durch den Kopf. Aber wird denn Körner nicht wissen, ob er schon im Augenblick die Höchstgeschwindigkeit mit dem Brennstoff erreicht hat? Soll das nach den wenigen Kilometern nach dem Reifenwechsel schon möglich sein? Seine Gedanken lösten sich blitzschnell im Aufsteigen und Aufzischen des weißen Dampfes. Der Ventilator setzte ein. Seitwärts trieben die Schwaden.„Wupp...“ Der Weiße war weg. Er mußte nun um einige fünszig bis hundert Kilometer gewonnen haben. Lähmend legte sich der größer werdende Abstand auf Rolfs sieberhaft arbeitende Sinne. Körner schien einen derartigen Vorsprung herausholen zu wollen, daß er Rolfs Raketenantrieb illusorisch machte. Rolfs Blicke glitten kilometerweit auf der Bahn vorghis in die Kurve. Der Weiße schien wie verschluckt. Welsicht. 123## schon wieder dicht hinier ibm. Hatte denn Martell nicht bemerkt, wie der Weiße davonzog? „Verdammt!" Rolf trat mit dem linken Fuß unter dem sechten, bindurch nach Maren. Der schlug ihm zweimal wearugn gar geggn den Fuß. Verstanden also! Aber Raseten: an nicht der vorwärtstreibende Stoß der imner noch nicht zu sehen. ###e schimpf., Rolz, schrie, tobi. Zum ersten Male beischer## den alten Mariel mitgenommen zu haben, der ver Geschpindietett nuerucht des Alters jede sprung Jetzi sav er ihn scharf rechts fahren Wahrscheinlich Ersatzteillager. Mehr konnte Rolf nicht erkennen. Da schien ihm die Bahn endlos lang. Er wolle die eine ausholen. Die Gelegenheit nutzen. Auf der Geraden holte er das Leute aus der Masching heraus. weraben volte „Mensch, los Da schien sich hinter ihm die Erde aufzutun. Orgelnepös lecen Belse Ginde aun au. Pitei. Nouc, Peuc ves vorbeisaufenden Weißen. Drei Rundeni. Kunden!!“ Malt Klint schrie es verbissen. Von dan Tritünen gatis es widen, adls bits standen. Aber er hörte nichts, sah nur die Menschen, wie sie nach ihm winkten, die Handflächen aneinanderklatschten, ihm Schnelligkeit bedeutend. Da wußte er, er rollte heran; sonst war er weg, das Rennen verloren. Rolfs Gedanken jagten und rasten noch mehr als die Wagen. Unter ihm saß Gustav Martell. Sein Hirn arbeitete mit der Präzision jener Menschen, die in jahrelanger Arbeit gewöhnt sind, erakt Vorteil gegen Nachteil abzuwägen. Und immer wieder kam Martell zu demselben Ergebnis, bangte nicht um die Richtigkeit. Der Nolde=Rak hatte ihm nicht umsonst einige Male den Röhrentrichter am hinteren Ende gezeigt. Zweiunddreißig waren es!, hämmerten jetzt Martells Sinne. Zweiunddreißig zu achtzig Millimeter Durchmesser. Der TKT. hat zwölf Zentimeter, also gut hundert Kilometer Geschwindigkeit mehr. Dann rechnete Martell weiter. Erhaschte wieder an der Tribüne die großen, schwarzen Ziffern am runden Schild. Noch elf. Daran hatte er die Richtigkeit seines Exempels. Zwei Runden raste der Nolde schon mit Raketen. Er kann also nur noch zwei durchhalten. Wir aber gut sieben. Also noch warten, rasen lassen. Und wie er raste! Er zeigte schon wieder drüben seine Kühlerspritze am Ausgang und fuhr wie wahnsinnig. Die Zuschauer rasten mit, schrien, tobten. Schon verwünschten viele ihren„blonden Riesen“, ihren„Roten Teufel". Die Berliner nannten ihn schon den„lahmen Roten“ und zischten verächtlich, als Rolf Klini an ihnen vorbeisauste Lachten höhnisch, wie Kronath, der in diesem Augenblick dem Generaldirektor Nolde kameradschaftlich auf die Schulter klopfte. Einige Reihen unter ihnen saßen Regine von Rocklon und Lady Harrick mit dem Kommerzienrat. Wohlgefällig verfolgten sie Runde für Runde und amüsierten sich heim lich über den Juniorchef, wenn er unruhig auf seinem Platz hin und her rutschte. Manchmal beugte sich der Kom merzienrat vor, um Mara unten zu erkennen. Und jedes mal nahm er dann den Feldstecher und suchte den roten Wagen im Rennen. Dieser Moment war Regine und der Lady Harrick köstlichster Augenblick. Auch rings um Mara war es still geworden; nur der vorwitzige Monteur verhieß noch ein gutes Ende. aran wagte Rolf nicht mehr zu glauben. Er hatte enven aufzuholen. Gegen den Weißzen würde er m noch ankommen. Vielleicht noch gegen die zwischen ihm liegenden zwei anderen. P### dem ratiernden, schaukelnden Brett zu seinen wer S####. murten jede Besinnung veiloren haben. Nun Sieptags venende un nach seine Ronden Heraner. — Bielefeld, 27 Juni. Die Bethel=Gemeinde veranstaltete ihr alljährliches Jahresfest mit Gottesdiensten Bosig D. Frieke un Zionsgatn. Der Anstaltsleiter, Paster D. griedrich von Bodelschwingb. erstattete den Rechenschaftsbericht über die Arbeit des verSaßer Zur S t seher. wieder deng,...##u leben in den verschiedenen Pflegehäusern de. Bethsteunger 2500 Fallüchtige und Gemütskranke. In iterkolonten sind noch zahlreiche ältere Leute unterie junge hauptsäclich Aufnahme im Arbeitsdienst fanden. Die Kranken kommen etwa zur Hälfte aus Rheinland und Westfalen, zur anderen Hälfte aus allen Gegenden Deutschlands. Neuer Chefarzt der Essener Kinderklinik ine jahrhundertealte mal im Jahre an ge lüssigem Menschenbl as langsam auf die erden gerufen, unte scheinung sichtbar wil emisch die entquoll ruzifix von Asti h lur Fast ebenso schreck! amonen ihr Unwese im Val di Non, wo Jahrhunderte lebte, onnenwende hohe Fl auf und nieder; sie d nal wieder aufzuflat keiner kann die Feue ie bisher mit dieser en Tage tot, aber o en. Elektrische Strös in Arzt in mehreren n einem davon dieck en konnte, die bei el st das Geheimnis der jedem Talbewohner si nicht gelöst worden. Erscheinungen der 0 skeptisch gegenüber. ## Essen, 2“, Jum. Oberbürgermeister Dr. ReismannGrone hat Professor Dr. Ullrich aus Berlin=Charlotten= burg zum Leiter der Kinderklinik der städtischen Krankenanstalten berufen. Durch die Berufung Prof. Dr. Ullrichs, der Ruf der Essene: 8 d v.s t dürfte der hervorragende Essener Kinderklinik, die eine der neuzeitlichst einauch weiterhin gesichert sein am 2. Juli 1934 übernehmen. e esener Kindertlinit Schriftleitung Hagen: Leiter: Schriftleiter Josef Thiebes. Verantwortliche Schriffleiter: losst Thiches (Kommunalpolik), I. Moler(lokales und Feuilleton). samil. in flagen. neu! N. Oetkers BauernfleißPuddingpulver aus deutschen Rohstoffen in bewährter Oetker= Qualität! - 1 Päckchen 8 Pig „La Donna luminosa“ Gegenwärtig befe darunter einer ihrer tor der International der rätselhaften Ersch der Triester Gegend ßes Aufsehen hervorr seitenlange Berichte u erzählen, aus deren! Flammen strahlten. pflegten Garten eine sich— dies ist die ei lichen Aufenthalt in? Bett. Ein halbes Di sich im Nebenzimmer eingeschlafen glaubenschleichen, aufgespann in der Hand.„Heu einer der jüngeren 2 such bei Frau Mona pier Monate seit der diese in je vier Woc Spielraum dazu, hal Nur ein kleiner Irrti „„Pst, das Licht!“ sächlich ist ein schwa der sich gegen die A schußsalven knacken. ker, junger und schal nun die Fenstervorh Leuchtturms auf den flüsternd, mit leiser vollkommen genügen eine Schwester wacht stellen, so wird es nicht, so ist es schade mein Film eingetroff jetzt im Laboratorium schen.“ Der Arzt zie ihm. die jüngeren bi starren ununterbroch mit ruhigen Atemzüg blau=opalene Gaslan leuchtet. Täglich wiederholt 28. Juni 1934 Bergisch-Märkische Zeitung S Donnerstag, den 28. Juni 1934 deuschen Die Tageserholungskuren für Mütter in Hagen=Emst &m Bekanntlich wurde vor einiger Zeit vom Amt für Volkswohlfahrt, Kreis Hagen, in HagenEEmst eine Stätte für Tageserholungskuren eingerichtet. Wie schon in einem vor kurzem in der Hagener Presse veröffentlichten Bericht Ausdruck gebracht wurde, ist das Heim für die ververspricht. Die gesunde Luft, gute Ernährung und gesunde Lebensweise versprechen eine außerordentliche Förderung der Gesundheit. Die Mütter fühlen sich wohl und sind vollauf zufrieden. Hier können sie sich erholen und einmal die Sorgen des Alltags vergessen. feiern der Deutschen n Wochen gehalten jarken heraus mit h um die Kolonien 5o zeigt die Marke ers Franz Lüderitz, io Nachtigal, die zu Peters und die zu Schutztruppe in den Die Postanstalten n am 30. Juni; die t er sleiter der PO und Dr. Ley, stattete Münster einen Be000 politische Leiter Nord zu besichtigen. ung des Reichsstattdem Rathaus ein, des Arbeitsdienstes rjugend Aufstellung enmenge umsäumte ankte dann für den den uns tagtäglich ache im Friedensnd. die wir waren. wegen der augennd außen. Es ist sonst hätten wir orgen hätten, wäre keiten werden wir ben so schön macht sen so schön macht macht und es ist uns wieder gegenchen, die jeder verfen gelernt haben. sen Dr. Ley treue and gelobt hatte, muleiter Dr. Meyer us dem goldenen Goldene Buch der y der GauführerMütter beim Katteettinken Im Freien lgten Zwecke geradezu ideal gelegen. Die Kreisamtsleiung der NSV. hat sich außerdem in stärkstem Maße afür eingesetzt, daß durch gute Verpflegung in jeder Hinicht der Erfolg der Kuren gewährleistet ist. Schon jetzt äßt sich sagen, daß der Verlauf der Kuren großen Erfolg So dürfte denn das Amt für Volkswohlfahrt, Kreis Hagen, mit der Tageserholungsstätte eine Einrichtung geschaffen haben, die ihm eine wichtige Stütze im Kampfe zur Gesunderhaltung der deutschen Mutter geben wird. Amt für Volksmohlfahrt. Kreisleitung. Wesifäl. Kunstausstellung Dortmund 1934 Dortmund, 26. Juni. Ein Gang durch das neu eingerichtete Haus der Kunst hat auf den ersten Blick den Eindruck, daß die jetzt eröffnete Kunstausstellung etwas überstürzt organisiert ist. Die Unterlassung der Herausgabe eines Katalogs, die sich vielleicht aus finanziellen Vorsichtsgründen erklärt, macht sich um so unangenehmer bemerkbar, als noch am 3. Tage der Ausstellung ein großer Teil der zirka 100 Gemälde und 60 Plastiken ohne Bezeichnung verblieben. Auch der Name der Jurymitglieder, die, wie es vor Wochen hieß, aus 3 Künstlern und 2 Laien besteht, sind nicht bekannt gegeben. Wie frühere westfälische Kunstausstellungen, so erhält auch diese wieder ihren Stempel durch alte Namen, die einem immer wieder begegnen. Neben Christian Rohlfs großem Können, das sich besonders eindrucksvoll in seinem Liebespaar offenbart, steht die erdverbundene Künstlerschaft eines Eberhard Viegener und die Vitalität eines P. A. Böckstiegel. Um ihrer feinen, an frühen Impressionismus erinnernden Technik willen nötigen auch die Bilder Elisabeth Schmitz' Achtung ab: zwei Aktkompositionen, ein Kinderbildnis und„Alte Frau". Die Frauenbilder Walter Herrichts, der wie kaum ein anderer in das Fahrwasser des Experimentierens geriet, und der zuletzt mit einer gefährlichen Maniriertheit zu kämpfen hatte, zeigen, daß er auf dem besten Wege ist, sich umzustellen. Wenn man an seiner Arbeit„Ikarus“ auch den völligen Vollzug dieser Wandlung noch nicht erkennt, so zeigen seine landschaftlichen Aquarelle doch schon den Erfolg seiner Versuche auf einem neuen Wege zu größerer Gegenständlichkeit zu kommen. Von Otto Modersohn sind zwei Oelbilder,„Fischerhude" und„Abend im Moor“ ausgestellt, die überaus starken Stimmungsreiz entwickeln. Josef Horn ist vertreten mit den Oelgemälden„Stilleben", „Bauernhäuser" und„Ansicht von Hattingen“. Die Bilder erreichen bei altmeisterlicher Technik verbunden mit flotter Pinselführung überaus feine Stimmungen. Lotte Herrichts ist mit zartgetönten Bildern, Bandenflether Kinder" und„Thüringer Dorf“, sowie mit einer Anzahl von Zeichnungen vertreten. Gustav Hilbert trifft mit seinem„Italienischen Dorf" das südliche Lokalkolorit überaus glücklich. Von den Bildhauern zeigt Friedrich Viegener breit charakterisierte westfälische Bauerntypen, Albert Wamper ist mit einer Reihe Groß= und Kleinplastiken, darunter„Frau mit Gefilmte Herzflammen Gemeinde vernit Gottesdiensten Der Anstaltsleiter, schwingh, erArbeit des verwurde wieder gejen Pflegehäusern emütskranke. In ltere Leute unterlich Aufnahme im mmen etwa zur r anderen Hälfte kinderklinik r Dr. ReismannBerlin=Charlotten= ischen KrankenanDr. Ullrichs, der er hervorragende neuzeitlichst einhin gesichert sein. ener Kinderklinik stleiter: Josef Thiebes on), sämtl. in Ilagen. 2 Rom, Ende Juni. Italien ist bisher ein Stück Erde geblieben, in dem die nbekannten Kräfte einer anderen Wirklichkeit stark fühlir werden. Besonders zwei Elemente, Ursymbole der erbindung zwischen Mensch und Gott treten hierbei immer ieder in neuen Zusammenhängen hervor: Blut und Feuer. ine jahrhundertealte, vertrocknete Blutkruste schmilzt zweinal im Jahre an ganz bestimmten Tagen zu warmem, lüssigem Menschenblut auf. Kruzifixen entströmt Blut, as langsam auf die davor Betenden niedertropft. Zeugen verden gerufen, untersuchen das Holzkreuz, an dem die Ercheinung sichtbar wird; die Turiner Universität untersucht hemisch die entquollene Flüssigkeit und stellt fest: Beim ruzifix von Asti handelt es sich um echtes menschliches lut Fast ebenso schreckhaft ist der Feuerzauber, in dem die amonen ihr Unwesen treiben. Im südlichen Welschtirol, m Val di Non, wo der alte Mithraskult bis in die letzten Jahrhunderte lebte, springen um die Tage der Sommeronnenwende hohe Flammen zwischen Tal und Bergrücken zur und nieder; sie ducken und krümmen sich, um auf einjal wieder aufzuflammen wie brennende junge Tannen. keiner kann die Feuer aus der Nähe betrachten, denn alle, ie bisher mit dieser Absicht auszogen, wurden am folgenen Tage tot, aber ohne Spur einer Verletzung aufgefunen. Elektrische Strömungen, war die Erklärung dafür, bis in Arzt in mehreren Fällen die Leichen öffnete und nicht In einem davon die charakteristischen Veränderungen feststelkonnte, die bei elektrischem Tode auftreten. Bis heute sist das Geheimnis der Sonnwendzeichen, die Jahr für Jahr, jedem Talbewohner sichtbar, um das Johannisfest auflohen, nicht gelöst worden. Kirche und Wissenschaft stehen solchen Erscheinungen der Grenzgebiete des Menschlichen gleich skeptisch gegenüber. „La Donna luminosa“ Gegenwärtig befaßt sich die italienische Wissenschaft, darunter einer ihrer ersten Fachleute, Doktor Protti, Direklor der Internationalen Radiobiologischen Gesellschaft, mit der ratselhaften Erscheinung der„Leuchtenden Frau“ aus ##r Triester Gegend, ein Fall, der bereits im Februar gropes Aufsehen hervorrief. Damals wußten die Zeitungen seltenlange Berichte über das Fischerweib Anna Monaro zu erzählen, aus deren Körper allnächtlich in der Herzgegend Flammen strahlten. Heute geht Frau Monaro in dem gepflegten Garten einer römischen Klinik spazieren und legt 2 Ou### einzige Bedingung für ihren unentgeltlichen Aufenthalt in der Ewigen Stadt— äußerst früh zu „##. Ein ha#des Dutzend Aerzte und Pflegerinnen halten 199 im. Nebenzimmer verborgen, um— sobald sie die Frau 200. Nafen glauben— auf den Zehenspitzen an ihr Bett zu schleichen, aufgespannte Photoapparate und Filmkameras msellte zeigt es sich bestimmt“, flüstert mir „K, de. ungegen Dotioren zu, dem ich meinen Nachtbe####ei v...Monai„verdanke.„Es sind heute genau diese vconall seit der ersten Lichterscheinung her; zählt man se vier Wochen auf, gibt dann noch zwei Wochen Spielraum dazu, halbiert die Summe, so zeigt sich...“ Nur ein kleiner Irrtum fächlich ut eine Krankenschwester leise. Tatsächlich ist ein schwacher Schein über das Bett gegangen, schubfalmen enge 72-|## verlor. Ein paar Schnappschußsalven knacken. Lächelnd und unhörbar ist ein schlannun#u ver 1/10 schar blickender Arzt eingetreten und zieht Leuchtturm:. a:;„s war nur das Licht des gustarnz uni zu dem Gianicolo, meine Herren“, sagt er flüsternd, mit leiser Ironie, und setzt dann fort:„Es ware vollkommen, genügend, wenn einer von Ihnen oder nur ine Schwester wacht; denn sollte sich das Phänomen ein 2. n. so mit, es sich zweifellos wiederholen: kommt es nicht, so ist es schade um Ihre Zeit. Im übrigen ist heute Film eingetroffen. Sie können sich die Erscheinung . In Laborgtorium vorführen lassen, wenn Sie es wünschen.“ Der Arzt zieht sich zurück, einige Kollegen folgen die jungeren bleiben im weißlackierten Zimmer und starren ununterbrochen auf das Bett, wo Frau Monaro mit ruhigen Atemzügen schläft, während von der Decke eine blau=opalene Gaslampe wie ein verschleierter Mond leuchtet. Täglich wiederholt sich seit nahezu zwei Monaten dasNachtbesuch bei der leuchtenden Frau selbe Schauspiel, die Dr. Brotti, der Versuchsleiter lächelnd erzählt. Täglich wartet eine Schar von Medizinern bis spät in die Nacht darauf, daß während des Schlafes helle Flammen aus dem Herzen der Frau kommen sollen; die Wissenschaft ist enttäuscht, denn seit man Frau Monaro nach Rom brachte, hat sich die Lichterscheinung nur noch wenige Male eingestellt, während man sie im Triester Krankenhaus nahezu jede Nacht beobachten konnte, vorwiegend während des Einschlafens, niemals im tiefsten Schlaf. Die Atmung stieg hierbei von 24 auf 48 Tempi, der Puls von siebzig auf 140 Schläge und die normalerweise mit 50 bezifferte Strahlungskraft des Blutes erreichte die Zahl 123,7, die sonst nur bei basedowscher Krankheit, bei der innerlich sehr starke Verbrennungen stattfinden, beobachtet wird. Das Herz funktioniert hierbei immer regelmäßig. Ein seltsamer Film Der junge Professor beschreibt das klinische Bild genau, während vor uns auf der Projektionsfläche des Laboratoriums der merkwürdigste Film als unumstößlicher Beweis einer unerklärbaren Tatsache vobeirollt. Erst normal, dann als Ze upenaufnahme, wobei deutlich zu sehen ist, daß die Lichterscheinungen auf der Bettdecke, unter der die „Leuchtende Frau“ liegt, langsam zuckend, regelmäßig wie Herzschläge, geisterhaft starr wie Marionettenbewegungen, wachsen und wieder zusammensinken. Auffallend ist und früheren Aussagen von anderer Seite widersprechend, daß der Versuchsleiter jetzt erzählt, Frau Monaro sei sehr fromm, und gerade, wenn sie Fasttage hielt, sei das Leuchten vorwiegend aufgetreten. Der Beweis, daß die Frau von einer bestimmten Idee derart beherrscht wurde, daß— wahrscheinlich— der normale Verbrennungsprozeß und damit die Strahlungskraft des Blutes wesentlich erhöht worden sei. Diese Idee war hier religiöser Natur, hätte aber auch ebenso gut aus anderer Quelle stammen können. Auf jeden Fall sei festzuhalten, daß die Lichterscheinung durchaus nicht elektrischer oder radioaktiver Herkunft sei; vielmehr sei anzunehmen, daß gewisse farblose Substanzen verdichtet und durch die erhöhte Blutstrahlung ultraviolett beleuchtet worden wären. Mit der Ueberführung nach Rom habe sich doch das Phänomen fast ganz eingestellt, halten wir dagegen; der Charakter der Frau sei doch nicht verändert worden und ihre Beschäftigung mit religiösen Dingen hätte hier err zunehmen sollen.— Allerdings, gibt der Forscher zu. Dies sei der rätselhafte Punkt: das Etwas, das von der Umgebung abhängig gewesen sei, der Einfluß ron außen auf das Innere. Die Frau selbst habe gesagt, sie spüre, in Rom würde sich nichts mehr ereignen... Noch einmal läßt Dr. Protti den rätselhaften Film vor uns aufleuchten, das einzige dauernde Zeugnis für eine Erscheinung, die sich vielleicht nie mehr, vielleicht erst in vielen Jahren an einem Menschen wiederholen wird: ein Rätsel, das die Natur ohne Auflösung gibt, um die sich gegenwärtig die Wissenschaftler Roms fieberhaft abmühen. Fünf Personen im Aulo verbrannt Paris, 27. Juni.(Drahtb.) Ein schwerer Automobilunfall, der fünf Personen das Leben kostete, ereignete sich am Mittwoch vormittag in der Nähe von Luxeuil. Ein mit sieben Personen besetzter Kraftwagen geriet auf der Landstraße ins Schleudern und stürzte um. Dabei fing der Wagen Feuer. Fünf Insassen konnten sich nicht mehr in Sicherheit bringen. Sie verbrannten bei lebendigem Leibe. Die beiden anderen wurden mit schweren Brandwunden und Knochenbrüchen ins Krankenhaus von Vesoul übergeführt. hochzeil im hause Papen Blumen" und„Frau mit Vogel“ vertreten. Theodor Brün zeigt sich mit seinen Holzplastiken bei weitem stärker begabt als mit seinen Bildern. Die Holzplastiken zeugen von einer außerordentlich starken Eigenart, da er in seinen Ausdrucksmitteln an mittelalterliche Plastiken erinnert, die uns heute durch ihre Herbheit einnehmen. Neben ihm stellen als Bildhauer noch aus: Arnold Schlick, der mit besonderer Plastik in Ton. P. H. Böckstiegel: Westfälischer Bauer Liebe seine Motive in der Tierwelt sucht und Georg Hartje, der eine formalistisch außerordentlich gediegene Heiligenfigur Hironymus gesandt hat neben Grete Hartje Coer, die eine Kleinplastik in Ton„Madonna mit Kind“ Alte Frau von Elisabeth Schmitz-Witten zeigt. Ohne einer generellen Wertung des künstlerischen Niveaus der Einzelarbeit damit Ausdruck geben zu wollen, kann man sagen, daß sich diese Ausstellung als ein schöner Beginn in das künstlerische Programm des nationalen Aufbaus einordnet. R. O1 40 Pf.—RM 1.20 Wie berichtet, wohnte Vizekanzler von Papen der Hochzeit seiner Nichte Freiin Eleonore von Paven mit dem Farmer Josef Freiherr von Oer bei. Das Bild zeigt die Braut am Arme Papens nach der Ziviltrauung. Rechts von ihm die Tante des Bräutigams Freifrau von Oer=Meschede Deutsche Kolonialausstellung im Aufbau Köln. 27. Juni. Der deutsche Westen steht in der kolonialen Aufklärungsarbeit mit an vorderster Stelle. Für den kolonialen Gedanken im Rheinland zu werben, ist auch der Sinn und Zweck der großen Deutschen Kolonialausstellung, die der Reichskolonialbund in Verbindung mit der Kölner Messe= und Ausstellungs G. m v. H. vom 1. Juli bis 2. September in Köln veranstaltet und die den Auftakt bildet zu den großen Kundgebungen die am Juli und in der kolonialen Werbewoche im ganzen Reich stattfinden. Die Ausstellung, die auf ein lebhaftes v.. ge der gesamten Oeffentlichkeit rechnen kann, da sie nach den Vorbereitungen zu schließen, eine der reichhaltigsten und interessantesten Veranstaltungen werden wird, wird das gesamte Staatenhaus für sich in Anspruch nehmen. Das große Stoffgebiet gliedert sich in zwei Hauptgruppen. So vereinigt der erste Abschnitt alles was auf die koloniale Wirtschaft und die koloniale schaft Bezug hat. Im zweiten Abschnitt werden die einzelnen Kolonien, jede für sich, behandelt: auch die Spezialarbeiten der kolonialen Verbände und Missionen, sowie die Tropenhygiene finden hier ihren Platz. Der ganze Wandelgang und das davorliegende Freigelände nehmen tronische Nutzptlanzen auf in bunter und mannigfaltiger Gestaltung Die Eingangshalle des Staatenhauses wird zu einer und Gedenkhalle für die Kolanialpioniere umgestaltet. Ein großer Fries mit den Porträts der hervorragendsten Kolonialpioniere läust rund herum: auch werd des Reichspräsidenten von Hindenburz und des Reichskanzlers Adolf Hitler angebracht. An der rechten Wand grüßt eine Fahnengruppe. in langen Bahnen hangen die Fahnentücher herab. die Farben unter denen rrampft uund gemonnen wurden. Schwarz= ein=rot, die Kolonialfahne, die Reichskriegsflagge der rine und dazu die Hakenkreuzfahne. In ihrer Reichhaltig#t#und bi zus achen Gliederung wird die Reichskosonialausstellung in Köln in der Schaffung des koloniglen Willens unseres Volkes einen bedeutenden Fortschritt geben. Bergisch-Märkische Zeitung den WDagser I. Sennor Estéban Diego de Martinez verbeugte sich mit liebegswürdiger Lächeln nach auen Seiten. Er R4%— Pstpst-Rure wurden hörba., der Beifall legte „Meine Damen und Erren, das war noch gar nir!.“ Man lachte. . aber jetzt „Nein, nein, gar nix, ich versicheren Sie! kommen der Clou!...“ .. Er gab dem hübschen blonden Mädchen, dessen lange in rosafarbenen Trikots steckten, einen Wink. Sie tänzelte graziös in den Hintergrund der Bühne, wo die verschiedenen Utensilien des Zauberers aufgebaut waren, ergriff ein kleines leichtes Tischchen und stellte es vor Sennor de Martinez. Dann brachte sie zwei große Wassergläser und eine Karaffe mit Wasser. Der Spanier nahm sie und zeigte sie dem Publikum. „Meine Damen und Erren! Sie können Ihnen selbst iverzeugen, daß das ganz gewöhnliches Wasser ist, bitte! a.####ieben jetzt dies ordinäre Wasser in diese große Glas! Bitte... Und in diese zweite große Glas, bitte!... 1 V 3 * ... aber jetzt werde ich Ihnen zeigen die größte Zauberin der Welt.. Sie sehen, meine verehrten Damen und Erren, das Wasser hat sich nix verändert, bitte...“ Er stellte Glas und Karaffe auf das Tischchen und verbeugte sich sehr tief und ernsthaft. „Das sein eine sehr große Kunststück!...“ Er sprach lauter als vorher und sah sich herausfordernd nach allen Seiten um. „Ich bieten tausend Dollar dem, der diesen Trick mir nachmachen kann.“ Er zog seine Taschenuhr. die Setehe gie viel Uhr aven wir jetzt ganz genau, auf Das ganze Haus beteiligte sich lärmend an der Bean.loo tung dieser Preisfrage, Sennor de Martinez wehrte verzweifelt mit beiden Händen ab. nein, nein, nein, meine Damen und äg#te sey.: muß auf die Sekunde richtig sein.... ollen vielleicht einiae Erren die Freundlichkeit aben und eraufkommen, einige Erren mit sehr genau gehende Uhren... bitte!... bitte sehr, aben Sie keine ich zaubere Sie die Uhren nix— huitt— weg!“ Einige junge Leute erhoben sich, etwas unschlüssig, er„.4ll, bartend, daß der andere den Anfang machen t ishng“le ed cden fuhrie vom Zuschauerraum zur Bühne. Endlich stand etwa ein Dutzend um den Zauberkünstler herum, etwas unbeholfen und verlegen wie Leute, die sich plötzlich so vielen neugierigen Augen ausgesetzt sehen und nicht wissen, wohin sie mit den Händen sollen. Sennor de Martinez behandelt sie mit übertriebener Höflichkeit, ersuchte sie, sich rechts und links des kleinen Tischchens aufzustellen, rückte die Krawatte des einen, den Rockkragen des andern zurecht, holte einem riesigen Burschen zum allgemeinen Gaudium einen Silberdollar aus der Nase und steckte ihn befriedigt in die Tasche, gab einem kleinen Dicken zu dessen größer Verwu. erung die Brieftasche zurück, die er ihm geschickt aus dem Rock eskamotiert hatte und gab überhaupt eine kleine Sondervorstellung an Langfingerfertigkeit, die allgemeines Entzücken auslöste. Dann trat er an die Rampe. „Meine Damen und Erren!... wenn wir alle unsere Uhr genau gerichtet haben, auf die Sekunde, dann wird eine Dame so liebenswürdig sein und mir sagen, um welche genaue Zeit, auf die Sekunde, das Wasser in einem von den beiden Gläsern sich färben soll... Und die Dame wird bestimmen, welches Glas sie meint... Und ich werde mit diesen Erren hinter dem Tischchen stehen und werde nix anderes tun, als aufpassen, ob das Wasser auch wirklich so öflich sein wird, dem Befehl der Dame auf die Sekunde nachzukommen!... Bitte, meine Erren wollen Sie zuerst den Tisch untersuchen, die Gläser, die Karaffe, das Wasser, bittel.“ Er goß das Wasser aus den beiden Gläsern vor aller Augen wieder in die Karaffe zurück und forderte die auf der Bühne befindlichen Herren mit einer Handbewegung auf, mit ihrer Untersuchung zu beginnen. Sofort machten sich einige der Jünglinge mit Eifer an die Arbeit, klopften das Tischchen nach einem doppelten Boden ab, rochen an den Gläsern, suchten nach irgend etwas Geheimnisvollem, nach Drähten, Druckknöpfen, Kontakten und konnten nirgends etwas Verdächtiges entdecken. Es war ein ganz gewöhnliches Tischchen aus dem Theaterfundus, sie stellten es etwas enttäuscht wieder an seinen Platz zurück. #####ennor de Martinez stellte sich mit emporgehobenem „Und vielleicht will einer der Erren mich selber untersuchen... aber nix kitzeln, bitte, ich bin sehr kitzlich...“ befühlte seine Taschen, zog ein Füllfederhalter, einen Bleistift, einen Kamm heraus. Ein anderer Jüng. halle einen Briefbogen zutage gefördert. Als Sennor de Martinez es bemerkte, machte er ihm Zeichen, ihm das Papier doch wiederzugeben. Es war deutlich genug, daß das Publikum aufmerksam wurde. „Lesen, lesen!“ rief man dem Jüngling zu, der auch gehorsam den Brief entfaltete. „O, bitte, ganz unwichtig, bitte, Sie aben wirklich gar nix davon...“ 0 Das Publikum ereiferte sich.„Lesen!... Lesen!“ Der Jüngling las unter immer wachsender Heiterkeit: „Wenn Sie den Frack nicht binnen vierundzwanzig Stunden unserem Frackverleihinstitut gereinigt und neu aufgebügelt zurückerstatten, gleichzeitig mit der seit vierzehn Tagen fälligen Leihgebühr, so...“ weiter kam der Leser nicht, einmal, weil auch nichts weiter auf dem Bogen tand, und dann, weil das Publikum sein Vergnügen so laut äußerte, daß man kein Wort mehr verstanden hätte. Der Sennor bedankte sich für den Beifall, den der Witz ihm einbrachte. Es wurde langsam wieder still. genaue Zeits amen und Erren..ich bitte setzr um die Ein Herr in der vordersten Reihe stand auf und sagte: "„nnyzwanzig Uhr neununovierzig Minuten, sechs Se„Bitte, wir wollen alle unsere Uhren richten!“ schlug der Hauberer vor. Dann wandte er sich wieder ins Publikum:„Bitte, wann soll das Wasser sich färben?" Eine helle Mädchenstimme von der Galerie rief:„Um einundzwanzig Uhr fünfzig Minuten fünfzehn Sekunden!“ „Und welches Glas, bitte?“ „Das linksstehende...“ S.„oe de Martinez stellte sich gut zwei Schritte hinter dem Tischchen auf, nachdem er beide Gläser wieder voll Wasser gegossen hatte. Es herrschte atemlose Stille im Sagl., Jever beobachtete mit der Uhr in der Hand die „Jetzt“, sagte jemand in einer Loge. Und im selben Augenblick bildete sich eine kleine Wolke in dem links stehenden Glas, verbreitete sich rasch, und das Wasser nahm eine grellgrüne Färbung an. Eine kurze Weile herrschte Stille, ehe der Beifall losbrach, zu welchem die Jünglinge auf der Bühne am lautesten beitrugen. Der Zauberer bedankte sich bei jedem einzelnen mit einem Händedruck, und sie verließen nacheinander das Podium. Der Vorhang fiel. Hastig packten Martinez und seine hübsche Gehilfin ihre Utensilien zusammen, während Diener schon den grünen Teppich für die nächste Nummer aufrollten. Die Dekoration, die ein orientalisches Gemach dargestellt hatté, wurde in das schwarze Loch des Schnürbodens hochgezogen und eine als tropische Urwaldlandschaft bemalte Leinwand senkte sich herab, denn es folgte als Galanummer die Zallett=Revue„Die Nixe und der Urwaldmensch“, in welcher laut Programm die „hundert entzückendsten Girls der Welt in ihren höchst originellen Phantasiekostümen“ mitwirkten. Blumengirlanden, Wasserrosen und Schilfblättern im Haar bestanden. Es waren vierundzwanzig magere Mädelz die trotz des überheizten Raumes froren, halbnackt wie sie waren. Die Bühne war grasgrün beleuchtet und hellblau Scheinwerfer knallten ihr blendendes Licht dazu, als jetz der Vorhang sich teilte und die Girls hervortänzelten und einen Mondscheinreigen tanzten. Es war ekelhaft, stellte Bonpain fest. Aber er mußte aufpassen, sein Auftritt war gleich da. Er sprang also von dem Podium, das als Felsen kaschiert war, zwischen die Nixen, die erschreckt ausein. anderstoben, und die er„haschen“ mußte, als ob so etwas eine Beschäftigung wäre für einen Mann, dessen Brust so# voller Medaillen und Schießauszeichnungen hing, daß man keine Briefmarke mehr hätte dazwischenkleben können Sein wütendes Grinsen wirkte also wohl natürlich genug, daß man das Entsetzen der Nixen verstehen konnte. Er hätte am liebsten mit einem Knüppel dazwischengehauen 29. Juni und ihnen auf die nackten Zehen getreten, diesen„hunder allerentzückendsten Girls". Nun ja! Die Prima Ballerinal stand schon in Positur, damit er sie jetzt zu fassen kriegen## Seit — KUNST UND WISSEN Gründung einer neuen Norwegisch-Deutschen Gesellschaft in Oslo Bas doer die Gregzen das haien Leidger esa.d 3. die 65 Norden, alle dlteren Datumns. aber einia. aesat deren veite im S5 ie geie wuisten Er.gungz logn ie die Grisder gerodeane, sozialsisch verschrien zu worden.banden Ausgabe dis nationdl. Sest egiree aid aus aischest Bl. in. Tilclel n 91 Richard=Strauß=Feier sein Meiter aulead.P oaramm wird eine von Vorträgen deutscher Kulin arbeitet gegenwärtia auch für eine Knaiaseu Man Die Bühnen uf Theateraufführungen ohne Eintrittspreise Lom 28, Juni bis einschließlich 1 Juli starotagspteldaue. die Poltogenossen Gelegenbeit a. Ld u Leben der Stadt Düsseldorf lebendigen Ansei dem Programm werden die großen Autirizl,2tasae aer— Spielzeit stehen. Der Besuch ist voneamenei“: der letzten Kleiderablage und Theaterzeischeist wird ew Gedühe von 20 Gf. er Reichsstatthalter von Bayern hat soeben Hans Pfitzner für Wissenschaft und Kunst überreichen ossen; die der Reiggs, side., dem großen Meister der deutschen Musik zu seinem 65. Geburtstag verliehen hat. Die„Wanderausstellung Ostpreußischer Maler, die in den letzten Monaten in mehreren Städten des Westens gezeigt wurde, ist vom 27. Mai in der Kunstverein=Ruhmeshalle Barmen ausgestellt. Franzose André Bonpain, im Kostüm eines Fauns, wartete#. der Javine verdrossen auf seinen Auftritt. Es kränkte ihn allabendlich tief, daß er diese alvernen Hopseen#nztmachen, mußte, in dieser blöden Verkleidung mit langen Attense Verucke genähten Hörnchen und dem ngen Affenschwanz aus Draht rückwärtig am Trikot. Er war eigentlich Kunstschütze von Beruf. Er schoß, nur brennend Her 7d piegels eine hinter seinem Rücken inende Kerze aus, zum Donnerwetter. Aber er hatte muste kroh sein... Szic mit seiner Nummer und ### stoy sein, in dieser Revue überhaupt untergekommen zu sein. Es waren lausige Zeiten. André Bonpain war mit der Welt im allgemeinen aber noch nicht einmal so unzufrieden wie mit sich im besonderen, denn er hatte guber, den vekumaren Unannehmlichkeiten auch noch Weibergeschichten. Die Tänzerin Estelle, eine von den „hundert entzückendsten Girls der Welt“, machte ihm Szenen. Aus keinem andern Grund, als weil er das Babn osabeinige Assistentin des Martinez, einmal als ganz niedlich bezeichnet hatte. Aber das sah doch, in drei Teufels Namen, ein Blinder ohne Brille... In der gegenüberliegenden Kulisse standen die Nixen in ihren„höchst originellen Phantasiekostümen"; die aus Bayreuther Bühnenfestspiele 1934 I#e#estspieiverwaltugg teilt mit: Im Bayreuther FestDe 5ch Ucder adie Scheslaslnriscz eresterte. Eine Feloshor, 25 g„ Proben mit dem gesamten Kunstversonal für die am 33. H(Juli) beginneden Festspiele nahmen am 16. Brachets Stettin stebe“ die Arheiteu guinion auf städtschem Gelände bei Blochaussiedlung. Aus den die Siedlung vor über 2000 Jahren gebaut worden ist. äufig!!! Anläß wurde hou zum„Ehrenbür belegenheit wurde de eicht, der vom rumä ind wie folgt lautet: ser, Mitglied der ru ester geographischen inschließlich Sowjetr on rumänischen wurde, was Her aber war ärger im Paß nicht ein . Titulescu, der wörtlich:„Vorlä ischer Staatsbürc n Worten auch änien Karriere, vorläufig" noch n i s i c h d a r ü b e r w u Vorfall die rumä Ruf empfingen: König hatte kein Studenten, die aus 9 machen wollen. Er vei verließ die Stud Zahl der„Em Jahresversammlung des„Hauses der Kunst“ Neue Mitteilungen über Stiftungen, Grundrißanlage und Ausdehnung des Riesenbauwerks In festlichem Rahmen wurde die erite Jahresverammlung des Hauses der Deutschen Kunst im großen Saale des Münchener Künstlerhauses am Mon 32 die eutsche Sause aen.“ a bei der Staatskommissar Baumeisters des Haules der Deutek ann uchitekten und bleibe für alle Zeit auch enie Nämpfers für die deutsche Kunst Kunst, verbunden. Auautt u Leinem Werk, Haus der Feutschen vom Werden des Haus; der Deutiz S“ a edann eznen Ueberblick fängen der. Deutschen Kunst von den ersten AnAnschließend gab der Schatzmeister Direktar den Jahresbericht und die Jayresrechnungcnn neuesten Stand der Bauarbeiten ist au lagen, gan ot...e den reichen gundierungearg.:1 du sagen, daß die sehr umsangen det werden konnten und daß dereste der made. Gücklich be: bauarheiten nsman muchs m.eins der Ansang mit den Hachbauarbeiten„ die Baukosten sen konnten und daß bereite der Mukau, ductich de: gemacht wurde. Bie Endn ungefähr die Höhe nan 3 Minl Mog. 1.34, werden lerung bieles Batra i. AM erreicht haben vor, die auf einige Jahre verteilt werden. Auch die Svendenergung zeitigte er euliche Ergebnisse. Die deutsche Induu, die Euns unentgelttich fast den gesamten Baustoffbedarf ür#i, Funoierungsarvelten. Aug für die zum Hochbau bendtig. en Materialien negen i zi schon beträchtliche Spendenzusagen vor bayrische Industriellenverband hat eine entsprechende Werbung über die gesamte deutsche Industrie erstreckt. Da aber die endbieber in var und m. n.. weitere Mittel erfordert als asen li ei ehals e eilstieie Laise ais elich 9 # Dgs, Zauprggramm sau, wenn irgendmöglich, so gefördert werben Höhgng Slau en Kunst vor Eintritt des kommenden Winters noch unter Dach kommt. der Deutschen Kunst wird eine Gesamtlänge von ine r####trie von 80 Metern und an der Gartenfront regensenftrase 1 Pete haben. Von der vornehmen PrinzFreitreppe ns dens guhrt eime 123 Meter lange, monumentale WoiasePa## den Kolonnaden empor mit ihren 44 Säulen und Molalt=Kassenenpecren. Die Säulenhöhe beträgt mit Basis und meter, der umbaute i de Hauses 1100 Quadrater. der umbaute Raum rund 185000 Kubikmeter! S. Sseitee date. Batan 1. g. 2ss 24c von., misden Lil gaschl de au. Siun un u u uut 80 818Us, engetleat. Der Adlche Tei nimmt im Erdgeschoß die und enthalt im Ohergeschoß eine Folge von Als Faun verkleidet, wartete in seiner Kabine der Frenzose André Bonpain verdrossen auf seinen Auftritt. konnte. Dann mußte er mit ihr in den Urwald verduften, wie man das von einem anständigen Faun nicht ander gewohnt ist. Das heißt, er mußte den Anschein erwecken als wolle er in den Urwald verduften. Er kriegte sie alt zu fassen, sie schrie wie verabredet auf, und wie verabredit schrien auch die„hundert entzückendsten Girls der Welt", denn in diesem Augenblick tauchte der Urwaldmensch aus dem Dickicht, stellte sich dem Faun und dessen projektierten Liebesabenteuer in den Weg und entriß ihm die Beute. Kurze Prügelei mit dem Urwaldmenschen, dann bekommt der Faun eins vor den Schädel und verzog sich seitwärts in die Büsche, um in Einsamkeit und Schönheit zu sterben — beziehungsweise sich abzuschminken... Vor der Waschschüssel auf der Toilettentisch, über dem ein Spiegel hing, stand der Sennor de Martinez mit nacktem Oberkörper und wusch sich. „Na, schon fertig?“ prustete er, als Bonpain eintrat. Der murmelte eine unverständliche Antwort. Der Zauberer frottierte seine Brust, den roten Hals und die blauen, rasierten Backen. „Schlechter Laune, Herr Bonpain?“ (Fortsetzung folgt) Ausstellungskabinetten, die sich zu Kollektivausstellungen besonders eign Der nördliche Teil birgt einen Künstlerfestraum, ein groarant mit riesigen Terrassenanlagen zum Englischen #in, und im Obergeschoß wieder Ausstellungskabinette. Au bsclichtt##la,e Anoxdnung der Ausstellungsräume wurde be derer Wert gelegt. Der Haupteingang führt durch ein Vestibil b#.#00# gsraße Ehrenhaur: Die Ausstellungsräume sin urch mehrere, Portale, erreichbar. Sie zeigen drei verschiedene .. mal 10 m, 10 mal 15 m und 15 mal 15 m. Sämtliche 28 Ausstellungsräume werden durch Oberlicht beleuchtet. Die gesamte Ausstellunsfläche umfaßt im Erdgeschoß 4200 am; mit Fund 100g gom.dten Obergeschosts Geheimrat Kißkalt nahm anschließend nach Zustimmung des Vorsarzeretes, die(„gesiage Einführung der neuernannten Miglieder des Ehrenausschusses vor. Er gab auch die Listen der Persönlichkeiten bekannt, denen durch Staatskommissar Minister Wag ner die goldene oder die silberne Ehrennadel des Hauses der Deutschen Kunst versiehen wurde. Schließlich wurde noch Frau ProsTroost einstimmig in den Vorstandsrat zugewählt An die Jahresversammlung schloß sich an die Uraufführung des Tonsilms„Das Haus der Deutschen Kunst“, ein Rück= und Ausblick, im Münchener Ufa=Palast, sowie eine Besichtigung der gewalugen Baustelle an der Prinzregentenstraße, worauf wir noch ausführlich zurückkommen werden. Kleine Nachrichten Die deutichsprachigen Aufführungen von Wagners „Walküre" und„Siegfried“ in Brüssel gestalteten sich zu einem außerordentlichen Erfolg. Den Wotan sang Hans Hermann Nissen von der Bayrischen Staatsoper. Dr. Friedrich Schramm, der bisherige Oberspielleiter der Oper zu Düsseldorf, wurde in gleicher Eigenschaft für die nächste Spielzeit an das Stadttheater Basel verpflichtet. Gerhard Storz wurde als Oberspielleiter des Schauspiels an das Stadttheater Saarbrücken verpflichtet. Bersin, wurde ve J““ Intendant der Städtischen Oper der Over an das..n Egon Neudegg als Oberspielleiter der Oper an das Stadttheater Basel verpflichtet. Perseansie eoe Lesdasie de Bastonzschag aesche Kunst aus der eigenen Krast unsere Volsetume gekomp bet tische Emigarnte J. Mac Donald Deutschland bis auf folgende Li 000, Polen 8000, 2000, Belgien 0, Oesterreich 800 In 1000, Italien 8 Ohne eine Prü #t sich ein Urteil en nicht fällen. ob es sich um u k, oder ob nicht in halten sind, die in setzbuch auswande schäft zu machen ute in so überwi brzug gaben, von tertste Feind Deut lsudstis alter Fein ngener Woche hat tkei begeben, wo U. Die polnischeP ng zwischen der p# nrichtung von Ko le tschechoslowakisch in der Tschech hmen und erinner sutsch=polnischen Pa haftliches Verhältni solen eingetreten se dskis, der ihn schor schen Seyms verha eit setzte. das Abwertungsexpe scher Behauptung ir inken seiner innerer innenkaufkraft des im Beginn der 9 im fast 30 Prozen samals mit 20 Pro söhepunkt erreicht h en Vorkriegsstand ird in seiner Bede atsache in Betracht genüber den Vori rbeitslosenziffer ha ermindert gegenüb pril und 500000 die Zahl der Arbei den Erwartungen so Die Katastrophe in pat einen erschütter Sowjet=Ukraine schi Zeitung vom 11. J „Die Geschichte der aufweisen, das so gegenwärtige Hung Menschen sind nachz gestorben. Es ist Menschenfresserei vo reichste Kornkammer setzlichem Hunger nächtlicher Stunde? Juldern. Das wird