Eigene Vertretungen Ahaus: van=Delden=Straße 6, Fernsprecher Nr. 450; Ablen: Adolf=Hitler=Straße 65 Seruissed— pRealschulstraße 14. Hernspreicher N. 347: Vorten: Kapuztuergass 4, Hernsprecher N. 121; Vorgborst: Emedentener Straße 6. Fernsprecher Nr. 222: Burgsteinfurt: Lindenstraße 73, Fernsprecher Nr. 2 Heanbercen e. Vui, Tlimen: haisthslerceinatzeib Hensgeuchen dae St. g. ai.iiu deanduwin! Seosce ie uies grenten. Biastesheaiet Kantgentei. Mo. Graen. 1 Cueienen. Blndurhrahei haur. Jobendüren: Adols=Hiler=Sr. 7, Fernsprecher Nr. 34); Leugerigh. Sadlaganten Mart Heniorcgarhke As, Sarup=Lahntestr lähumsgungengp u1 denbonder N. 15. Lamipruchen Ne. Ads: Adarendorst Otfrabe 24. Kamniercher Nr. vissegmggg g.), Ribeine: Pahnboftr. 3. Oststraße 24 Fernsprecher Nr. 511: Werne: Klrchplatz 8. Jounspuuechen Nu. 114 VWESTttitt 55, Fernsprecher Nr. 444; Bochol: ∆RSTTUTLFA AmTLICHES OKGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN 10 Rpf. im Einzelverkauf Srituictrmne2 Wand Lemprech= Lammel=Nr. 24231. Hanpo ister t. B, Galizinstr. 13. Bezugespreis: Ausgabe à.20 MM, Ausgabe B(mit illustrierter SKessischenst=Suselungtgrühe und Versaoiosen dn bestzng ansot. 245 oic ah vboe. meipschmt merane Karesigen e tcgetzeltung erschent Suche iösol. wacsion. Pgen: Las mum Höse 2 mm breck toster 15 Kpl. füe Famitenanzegen 0Pof, für Stelengeluce 10 Phgf. Rachlok nach Preisliste. Erfüllungsort Münster t. B. Teranzeigen: Das wm.30 RM, bei emer SpaltenAu ems is e che im erigndhe.M Cann üin zu die u B oigan in el es ###0 Ssamm 17.00 Ullk ohms Nachlüsse. Zür Bezieksausgaden besondere Preislisten. Postscheckkonto: K öln Nr. 42114 #2. Aftuneiger Sirom=Voll Boldernt die letzten deutschen Augriffe auf London— von der Dämmerung bis zum Morgengrauen— Brandherde ringsum Conventrys Straßen sind Gebäude nicht zu unterscheiden— Ruch am Sonntag wieder über der britischen Insel Von unserem ständigen Vertreter K hw Stockholm, 18. November. Während am Sonnlag Verbände der deutschen Lustwasse über den Küsten von Kent und Susser operierien und in der Nacht zum Sonnlag neue schwere Schläge gegen London sowie die Umgebung der Hauptsiadt führten, versuchlen die Engländer sich für die furchtbaren Niederlagen, die ihren Kriegsanstrengungen durch die letzten Nachtangriffe auf Coventry und London mit dem ständigen Bombentrommelfeuer auf kriegswichtige Industrien zugefügt wurden, durch einen Ueberfall auf Hamburg zu rächen. Hier, wo ihre„PulverisierungsGelut;, der großangelegie Versuch zur Zermürbung und pahlsese Pondernashn Zwlbevöilterung durch dsterssenent Veghse auf Wohunert und gandere nichtmilitärische Bezirke, vor Monalen begonnen hal, möchlen sie jetzt wieder anknüpsen. Aber inzwischen hal sie die Strafe für diese verbrecherische Kampfesweise am eigenen Leibe gekrossen und zwar in vielfach schwererer Jorm, wenn auch die Engländer behaupten, bei den neuen Aklionen der deutschen Luftwasse gegen London Sehisler sn bochen, Vberu den vorhergehenden Rächlen erlilten zu haben. Aber die täglichen Vergleiche zwischen den Berichten des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht und den Erzeugnissen des englischen Luftfahrlministeriums haben wohl allmählich die Welt vorsichtig gegen die Londoner Lügen gemachl. ncäsgn utrale Presse ist, sehr zum Aerger der Engländer, die lieber von ihren eigenen angeblichen Taten hören möchten als von den Verwüstungen an der Kriegsindustrie im Lande, noch immer angefüllt mit Beüber die Schreckensnacht von Coventry. Daß es sich dabei um eine Katastrophe größten Sar mats handelle, wird selbst in der englischen Presse nicht mehr verheimlicht. Der Daily Herald erklärt in einer Riesenüberschrif:„Coventry gleicht einer bom###. bardierten französischen Stadt“. Dabei denkt das engden WWeisz Blat. ossenbar an Dünkirchen, wo deutsche Stukas üihg Frtillerie feindlichen Widerstand zerbrachen. * Londoner Verreter von Stocholms Tödningen Ausmaß und Intensität der Zerstörungen in Ideutlich, indem er darauf hinweist, daß sich die cuurierte Kraft der deutschen Vomberwaffe gegen uis relativ kleine Coventry mit gleicher Wucht gewandt habe, wie das bisher gegen das riesige London war. Der Unterschied sei entsprechend gewaltig.„In den Gewerbevierteln der Stadt ist es stellenweise unmöglich, noch zu unterscheiden, wo einmal Gebäudereihen lagen und wo Straße war“. Um der Vernichtung ihrer Rüstungswerke Einhalt zu gebieten, warfen die englischen Behörden rücksichtslos We, versügbaren Feuerwehrmannschaften in den Kampf. Dabei herieten diese Abteilungen mitten in den Bombenhagel. Viele wurden, wie der schwedische Bericht schildert, durch den Lustdruck davongeschleudert oder gar direkt in die Flammen geworfen. Am Sonnabend wurde massenhaft Militär auf Lastautos nach Coventry geschafft, weil die Bahnen nicht mehr funktionierten. Die Soldaten sollen an den Absperrungs= und Aufräumungsarbeiten teilnehmen, weil die verfügbaren zioilen Kräfte nicht im entferntesten ausreichen, um auch nur notdürftig Ordnung zu schaffen. Polizisten mit zerrissenen, schutüberktzusteien Uniformen weisen den Autos den Weg. Fondoner Vertreter der Dagens Nyheler berichtel aus Coventry:„Viele Leute erklären, sie hätten'es nicht vom Himmes Pien, dah soviele Bonden auf einmal „Kanenirn.. u zen konnten, wie bei den Angrissen auf die große Angriffsaktion auf London in der um, Soxnabend war, wie schwedische Berichte besagen, beinahe genau so schwer wie die gegen Coventry in der Nacht zuvor.„Ein ständiger Strom von Vombern Der Heldenkampf im Westen Wehrmachtsausstellung„Sieg im Westen“' in Wien, in Anwesenheit von Reichsmarschall Göring eröffnet ununterbrochen über London, von der Dämmerung bis zum Morgengrauen.“ Der Londoner Bericht des Svensta Dagbladet verzeichnet einen der gewaltigsten Angriffe, dem die Hauptstadt seit Beginn der Lustoffensive ausgesetzt gewesen sei. Die Hunderte von deutschen Bombern seien begünstigt worden durch klaren Mondschein. Von dem sternenklaren Himmel hagelte es Brand= und Sprengbomben. Immer neue Vomber kamen in einem nicht versiegenden Strom über das Land herein. Dagens Nyheter sagt, es habe sich um den intensivsten Angriff auf London seit den ersten großen Brandnächten gehandelt, als Feuersbrünste in der City die Hauptstadt taghell erleuchteten. Seit dem 8. Septeruber seien nicht so viele Brände beobachtet worden. Alle Berichte stimmen darin überein, daß Feuersherde in allen Himmelsrichtungen zu beobachten waren. wahre Katastrophe“. Schäden in London noch nicht zu übersehen.— Trommelseuer auf die Docks Von unserem ständigen Vertreter osch. Bern, 18. November. „Eine wahre Katastrophe für London" bezeichnet eine, setzr, kurz gehaltene Meldung aus der beitischen Hauptstadt die Nacht zum Sonnabend. Starke Angriffe, die sich stundenlang wiederhollen, hällen den Dockanlagen gegollen. Die dorf ausgebrochenen Brände seien zahlreich gewesen und hätten noch nicht gelöscht werden können. Auch der britische Nachrichtendienst Exchange spricht von einer der allerschlimmsten und grausam57 Rächte, die London seil Beginn der deutschen Luftangriffe erlebt habe. Die Schäden seien gewaltig und noch gar nicht zu übersehen. Erchange bemüht sich zwar, die neuen schweren Verwüstungen in den Dockanlagen zu verschweigen, aber es werden folgende Schäden im Zentrum Londons zugegeben:„Ein Zeitungsgebäde und 30 Kaufhäuser zerstört, in einem Distrikt zwe. Kinos und ein Gebäudeblock durch Ballen von Brandbomben getroffen“. Ein einziges„Gebäude“. so meldet dieser britische Nachrichtendienst weiter, sei allein durch 40 Brandbomben getroffen worden. Der naßkalte Herbstnebel wirkt sich in den Vierteln Londons, in denen kaum mehr eine Scheibe ganz ist und in denen die:Gasleitungen meit zerstört sind, so daß nichts Warmes gekocht werden kann, katastrophal aus. In einzelnen Quartieren muß das tägliche Wasser durch Sprengwagen an die dort noch verbliebenen Hausbewohner geliefert werden, da die zerstörten Wasserleitungen in den feltensten Fällen repariert werden können. Die hygienischen Verhältnisse machen den Behörden Londons, wie eine amerikanische Meldung besagt, schwerste Sorge. Man geht bereits daran, Impfstoffe m größerer Menge bereit zu stellen. Der Zwang, fast ausschließlich bei Tag und Nacht unter der Erde zu leben, die ost primitiven Verhältnisse in den „Schäden nicht zu übertreiben“ Augenzeugenbericht eines englischen Rundfunkreporters über den deutschen Angriff auf Coventry. Berlin, 17. November. „Wenn legendwo Schäden entsitehen, dann pflegen die Leute in ihren Gesprächen diese Schäden weit zu übertreiben. Die Schäden von Covenirh aber kann man tafsächlich nicht mehr übertrei„5o. Flärte ein Verichersater, der am Sonn. stend Topentrg einen Besuch abgestaltel halle, im englischen Rundfunk. Einsam und verlassen sei er kllometerwit seigen Magen wege gerwesen seien, mit seinem Wagen durch Bombenkrichter und Glashausen gefahren. Covenkry, ehemals eine Pass, Judustriesiadt, sei setzt eine einsame und verlassene ## Der Umfang des Angriffes auf London in der Nacht zum Sonnabend entsprach beinahe dem auf Coventry“— so melden die Londoner Berichte der Newyorker Presse. Minütlich seien neue Vomber über London erschienen. Trotz stärtster Flakobwehr seien Zonter, Ihgersten Kalibers dauernd au die verschle. densten Stadtteile abgeworsen worden. Bier Stunden lang hätten die Bombenflugzeuge London überflogen und Brand= und Explosiobomben zu Hunderten abgeworsen. Der Angriff sei einer der schrecklichsten Nachtangriffe der vergangenen Wochen gewesen. Der König zwischen Kuinen Oliver Stuart kröstel die Bevölkerung Von unserem ständigen Vertreier hw Stockholm, 18. November. Oliver Stuart, der Luftkriegssachverständige des Wien, 17. November. Wien erlebte am Sonntag einen besonderen Tag, als zur großen Ueberraschung und Freude der anläßlich der Eröffnung der großen Wehrmachlsausstellung auf dem Heldenplatz versammellen Zehnlausende von Volksgenossen der Reichsmarschall Hermann Göring erschien, um In„Zegleitung von Generalseldmarschall Eist und des Reichsleiters von Schirach als erster Besucher diese einzigartige Schau zu beireten. .„ Nach einer Rede des Generalfeldmarschalls List, der die Ausstellung eröffnete und nachdem die Lieder der Nation verklungen waren, verkündeten brausende Jubelrufe vom inneren Burghof her das Nahen des Reichsmarschalls. Es war ein Augenblick von unvergleichlicher bedeutsamer Symbolik, als der zweite Reichsmarschall den Heldenplatz, auf dem sich die Denkmäler des ersten Reichsmarschalls Prinz Eugen und des Feldmarschalls Erbherzog Karl, des Bezwingers Napoleons, erheben, beirat und zwischen diesen beiden Standbildern den Vorbeimarsch der Ehrenkompanie abnahm. Die Wiener Wehrmachtsausstellung„Der Sieg im Westen“ ist durch Vermehrung der schon in der Leipziger Ausstellung gezeigten Stücke und vor allem durch die Angliederung einer Sonderschau, die ein Bild vermitsein will von dem Heldenkampf der ostmärkischen Trupven, und huer wiederum besonders von dem Kampf um Naroik, ferner durch die Aufstellung eines Durchschnittes #. gurch ein deutsches.3 zu einer einmaligen Schau a e eu te uep eerihen, it de Kecg. Begrüßungsworten und einem HinVergangenheit der ersinahildlicht und vergegenwärigt werde die Ausstellung stattfinde, ged zur Eröffnung Imal Awirksamen Schwertstreich führte gegen den Bedrücker Europas, gegen den markantesten Repräsentanten eben dieses Frankreichs, das wir durch den Sieg im Westen besiegten. Von der Empore der neuen Hofburg dort drüben gab der Führer in der machtvollen und gewaltigen Kundgebung am 15. März 1938 dem deutschen Volke die geschichtliche Vollzugsmeldung über den Eintritt seiner Heimat in das Reich. Damit hatte er eine der wesentlichsten Voradssetzungen für den Ablauf all der Peitsren, dem Zusammenschluß der Ostmark mit dem Tg, 1olgenden großen geschichtlichen Geschehen geszassen,„Die ostmärkischen Trüppenteile der großdeutschen Wehrmacht haben als Träger einer ruhmreichen einzigartigen Tradition und als Repräsentanten eines neuen großdeutschen starken Heeres maßgeblich zu dem Sieg im Westen beigetragen. „Möge dese Ausstellung“, so schloß der Generalfeldmarschall,„dazu anregen, daß die Heimat, in ihr vor glizen aber die Zugend, den Wegen und Taten ihrer se 5s, Zrider und Söhne liefer nachspürt, dann wird schschischn Pea) das Einmalige diese ge Histeu=.=schebens und die damit verbundenen honer“, Anstrengungen, Leistungen, Leiden und Opfer hcr Wssen können und se wird auch weiterhiun beder hote hen Tei beiutragen zum Endseg, zum Seg, se betetiekt geshuh. unser sein wird Ehe wir Dankdar, sedenten Vir, behrisgisggene in tieser kbarkeit und unverhrüchlicher Treue Mannes, dessen genialer und kühner Führung wir allein esien 9esigen schier unsoßbaren Austieg unseres geHrisgeserodeutschen Vaterlandes verdanken: Adolf den Fähzter immte die Menge in das Siegheil auf Nahen des Reichomarschalle an einanderzusetzen, daß die von ihm ausdrücklich eingestandene Verschärfung der deutschen Lustaktionen keine besonders schwerwiegende Bedeutung für Englands Kriegführung habe. Er orakelte des längeren über die Gründe, weshalb angeblich auf einmal das Schwergewicht der deutschen Angriffe von London nach Coventry verlagert sei und gab immerhin zu, daß es sich bei dem Angriff auf Coventry um ein nahezu ununterbrochenes Bombardement von nicht weniger als 10 Stunden gehandelt habe und daß schwere Schäden angerichtet worden seien. Unmittelbar nach all diesen Betrachtungen, durch die er den Eindruck zu erwecken versuchte, als habe sich das Schwergewicht der Vernichtung nunmehr von der Hauptstadt weg nach anderen Gegenden verlagert, mußte er freilich den neuen Luftangriff auf London erwähnen, so daß alle seine vorherigen geistreichen Spekulationen hinfällig wurden. Schließlich meinte der Bedauernswerte. der vorher wohl oder übel hatte zugeben müssen, daß die feindliche Aktion sehr schwer gewesen sei und viele Schäden angerichtet hätte, die Auswirkung der Angriffe auf die Kriegsindustrie sei aber sehr gering. Die Londoner Sonntagsblätter bringen durchweg Photos, die König Georg inmitten des Trümmerfeldes von Coventry zeigen. Immerhin hat Churchill alles getan, um die Bevölkerung Mittelenglands zu ermutigen. Das Innenministerium läßt die Versicherung verbreiten, daß durch Hinzuziehung verstärkter Kräfte für den Hilfsdienst so schnell wie möglich eingegriffen werden solle. Notruf nach Das arme englische Volk soll den Krieg der Plutokraten sinanzieren. Berlin, 17. November. Der Präsident des nationalen englischen Sparausschusses, Sir Robert Kinderley, richtete am Sonnabend erneut über den englischen Rundfunk einen Notruf an die englische öffentlichkeit, mehr Geld zu spenden. Jeder müsse sich mit Geldbeträgen an diesem Kriege beteiligen. Es müsse kurzum gespart werden und Sparen unter den gegenwärtigen Verhältnisen in England bedeute Opfer bringen. Jeder Engländer müsse entschlossen sein, vieles zu entbehren, was er gern hätte. Das ist wieder echt Englisch: Nachdem die Plutokraten sich und ihre Reichtümer in Sicherheit gebracht haben, soll nunmehr das arme Volk den Krieg der Plutokraten finanzieren. Londoner Luftschutzkellern, der wachsende Mangel an Heizmaterial und Lebensmitteln, die zertrümmerten „Quadratkilometer Glasscheiben“, der Mangel an den primitiosten Dingen, alles das beschleunigt jetzt die Abwanderung aus London. Der Vertreter der„Tribune de Geneve“ in Vichy meldet, nach dort eingegangenen zuverläsigen Meldungen bereits viele hunderttausende Menschen London verlassen hätten. „Berlin= Schlüssel der Zukunst Politische Betrachlungen Ansaldos zur diplomatischen Ossensive der Achse Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 18. November. Der weltumspannende, diplomatisch=politische Aktionsplan der Achse, wie er seit den Tagen der Treffen auf dem Brenner und in Florenz sichtbar wurde, befindet sich nach römischem Urteil in rascher erfolgreicher Durchführung. Mit den deutsch=russischen Besprechungen sei eine wichtige Etappe erreicht, deren Bedeutung schon durch die Tatsache gekennzeichnet sei, daß der Molotowbesuch kurze Zeit nach dem Abschluß des Dreimächteabkommens stattgefunden habe. Auch danach beherrsche die diplomatische Initiative der Achse wieder die Weltpolitik. Dem Besuch des sowjetrussischen Regierungscheis folge, so betont man hier, der Besuch des spanischen Außenministers. Berlin sei geradezu zum Schlüssel der politischen Zukunft geworden. Zu dem militärischen Ring trete der politische. der sich immer fester um England und sein Weltreich legt.„Von Algeciras bis Tokio“.— so faßt Ansaldo im„Telegrafo“ die italienischen Gedankengänge zu dieser politischen Tätigkeit zusammen—„wird alles, was über politisches Gewicht verfüge, in ein System eingeordnet werden, das man geradezu als ein Abkommen der Mächte bezeichnen darf, die ein direktes Interesse daran haben, daß die Ausbeutung der Welt durch England aufhört“. Das höchste Ziel der Achsendiplomatie komme immer näher: Die Errichtung eines diplomatischen Systems, das sich auf der Zusammenarbeit aller europäischen Staaten gründet und die Intensivierung der guten Beziehungen zwischen der Achse und den beiden anderen Weltmächten Sowjetrußland und Japan und endlich unter diesen beiden selbst anstrebt. Gegenüber dieser Vielzahl möchtepolitischer Faktoren könne England, wie Ansaldo weiter ausführt, nur auf die Vereinigten Staaten zählen. Alle englischen Pläne, die Achsenmächte durch die Blockade niederzuringen, seien gescheitert. Blutige Spuren In einer entscheidenden Stunde war das ägyptische Parlament in der vergangenen Woche zusammengetreten. Das Land stand zwischen zwei Feuern. Sollie es dem britischen Drängen nachgeben und Italien den Krieg erklären oder sollte es versuchen, seine Politik ausschließlich nach den eigenen Interessen auszurichten und die Takik des Lavrierens fortsetzen? Bisher war es trotz des Widerstandes der Saad=Partei, die 1938 gegründet, in erster Linie ein Gegengewicht zu dem national=ägyptischen Wafd schaffen sollte, gelungen, die entscheidenden Beschlüsse hinauszuzögern, selbst auf die Gefahr der Kabinettsumbildung hin. Aber die letzten Wochen waren schon voll von bedrohlichen Anzeichen dafür, daß die englische Politik Mittel und Wege finden würde, den Saad an die Macht zu bringen und damit ihre eigenen Wünsche durchzusetzen. Die Verhaftungen nationaler Politiker deuteten desgleichen in dieser Richtung. Die Möglichkeit, auf diese Weise unbequeme Gegner auszuschalten, hatte natürlich ihre Grenzen dort, wo die staatliche Autorität und das Vertrauen König Faruks maßgebende Männer vor dem Zugriff schützte. Um den ägyptischen Ministerpräsidenten Hassan Sabri Pascha auszuschalten, bedurfte es härterer Mittel. Sein plötzlicher Tod erinnert allzusehr an das Schicksal mancher orientalischer Politiker, die in entscheidendenTagen dem englischen Willen im Wege standen. Der Reuter=Bericht über die Umstände dieses mysteriösen Todesfalles spricht von einem Herzschlag, dem der Ministerpräsident noch vor der Beendigung seiner Rede zum Opfer fiel.„Von meinem Platz auf der Pressetribüne aus bemerkte ich, wie die Stimme des Ministerpräsidenten etwa in der Mitte der Rede sich plötzlich verwirrte, und einen Augenblick später sank er vor dem Mikrofon zusammen, sein Manustript in der Hand zerknitternd“. So meldete der Korrespondent der britschen Agentur. Aber das gleiche Nachrichtenbüro hatte es schon in anderen Fällen eilig, die natürlichen Ursachen plötzlicher Todesfälle zu beionen, oder plausible Gründe dafür zu verbreiten. Aehnlich wie jetzt Hassan Sabri Pascha, fiel einst der ägyptische Khedive Abbas Hilmi geheimen Beauftragten der englischen Diplomatie zum Opfer. Als ihn in den spannungsreichen Tagen des Juli 1914 ein Unbekannter in Konstantinopel niederschoß, geschah es rade noch rechtzeitig, um eine Besprechung des Khediven mit dem türkischen Großvesir zu verhindern, die das britsche Konzept zu durchstreichen drohte. Lord Kitchener, der damals maßgebende Mann in Aegypten und im Sudan, hatte ganze Arbeit geleistet. In dem Buch von Ardern Hulme Beamans, der als Agent des englischen Geheimdienstes über diese Dinge ausgezeichnet unterrichtet war, wird Kitcheners Tat nahezu offen zugegeben:„.. und da er keinen anderen ihm ebenbürtigen Gegner besaß, hatte Lord Kitchener sicherlich beschlossen, den Khediven zu entthronen oder ihn auf andere Weise loszuwerden“. Er hatte sein Ziel erreicht. Er hatte es ebenso erreicht, wie die britischen Agenten, die ihre Hand im Spiel hatten, als Englands großer Gegenspieler im Jrak, König Feisal, am 8. September 1933 in seinem Hotel in Bern vergiftet aufgefunden wurde. Gerade der Irak hat ja diese Seite der engFortsetzung auf der 2. Seite Treffer auf die Vaterloo=Brücke Kriegswichtige Ziele in London schwer getroffen— Wieder mehrere feindliche Handelsschiffe versenkt Berlin, 17. November. Am Sonntagmitlag hatte der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht gemeldet: Bei den Vergeltungsangrifsen auf Londen in der Nacht vom 15. zum 16. 11. wurden, wie nachträglich gemeldet wird, Treffer auf der Waterloo=Brücke, auf einem Bahnhof in Paddingion, auf ein Gaswerk in Kenningion sowie auf ein weileres in der Nähe der Commercial-Docks erziell. Bei letzieren konnten große Brände beobachlel werden. In verschiedenen Städten Süd=Englands, wie in Portsmouth und Southamplon, wurden kriegswichlige Ziele schwer getrofsen. Am 16. 11. wurden die Angriffe auf London fortgesetzt und verschiedene Orte an der Südostküste Englands mit Vomben belegl. Im Lause des Tages grissen deutsche Kampfflugzeuge wieder zahlreiche Schiffsziele an. Dabei wurden ein Handelsschiff von eiwa 8000 BRT, ein Tanker von 3000 BRT und ein Frachter von 2000 BRT versenkl. Zwei weilere Frachter wurden schwer beschädigt. Die Verminung britischer Häsen nahm ihren Fortgang. In den Vormitlagsstunden des 16. 11. wurde im Kanal ein nur für kurze Zeit sichtbarer englischer GeleitErbitterte Kämpfe in Griechenland Bomben auf Kreta, Alexandria und Port Sudai. gachelrgste der Ehrenkonpane aigenomnen hate, von Schtrach din eresier Pestiche.. Ma.,Zeschsleiter und Branddonben und wurde auberdem mit Maschinendie Austellung machte u undpang durch gewehrsener bestrichen. Truppenlager sowie etwa 30 te. seindliche meierisierte Waslen wurben bei Alem Ei Rom, 17. November. Das Haupiquartier der Wehrmacht gibt bekanni: An der griechischen Froni kamen im Lause des Sonnabends Angriff und Gegenangriff zur Durchführung, die im Abschnilt der 9. Armee besonders erbilters waren. Unsere Luftwasse hat in enger Zusammenarbeil mit den Truppen Straßen. Eisenbahnen, seindliche Stellungen und Artillerie=Stellungen bombardiert, wobel Brände und Explosionen hervorgerusen, Verbindungsstraßen unterbrochen und Tepppenzusammenziehungen geirofsen wurden. Ein eigenes Flugzeug ist nicht zurückgekehrl. Unsere Lustsormationen haben die Hafenanlagen von Suda(Kreia) sowie den Hafen von Alegandeien(Aegppten) bombandierl. In Nord=Afeike bei unsere Luftwasse die seindsichen Ilugzeugstüßpunkte von Ei Daba und Maalen Bagush bombardiert, wo sich ein ausgedehnter Brand entwickelle, ferner die Anlagen von Marsa Mairuk und die Eisenbahnlinie zwischen Marsa Mairnk und Bie Amasin. Ein in Jahrl befindlicher Güterzug von etwa 30 Wagen erhiell mehrere Volliresser durch Vomben und Brandbomben und wurde außerdem mit MaschinenIslaguiya(40 Kilomeler südlich von Sidi Barani) im Tiefflug unter Maschinengewehrsener genommen und mit Sprengbomben belegi, wobei schwere Schäden und Brände verursacht wurden. Jeindliche Ilugzeuge, die sofort von der Flak unter gulgezielles Jeuer genommen wurden, haben wahlles Bomben auf Sollum, Bardia, Derna, Vomda und Bengasi abgeworsen, die insgesamt zwei Verwundele, aber keine Maierialschäden zur Folge halten. Ein seindliches Flugzeug vom Lysander=Top ist von unseren Jägern brennend abgeschossen worden. In der hißze der Verfolgung ist eines unserer Jagdslugzenge im Tiefflug am Boden zerschelli. Von Italienisch-Oflaselle eus bai eine unserer Flugformalionen Die Anlagen von Port Sudan bombardiert und einen der angreisenden seindlichen Jäger vom Gloster-Typ abgeschossen. Feindliche Angrisse auf Dekameré. Asmara und Massang haben weder Opser noch Schaden verursacht. Ein seindliches Flugzeug wurde bei Massang abgeschossen, Jeindliche Flugzeuge haben Bomben auf Bari abgeworsen und dabei zwei Verwundete und fast unbedentenden Schaden verursachl, ferner auf Monopoll, we einige Wohnhänser zerstöet wurden und ein Toier zu beflagen Ist. zug mit guter Wirkung durch eine Batterie des Heeres beschossen. Die britischen Flugzeuge, die in der Nacht zum 17. 11. in Deutschland einflogen, grifsen besonders Hamburg, Bremen und Kiel an. An kriegswichligen Zielen wurde nuc sehr geringer Schaden angerichtel. Eine Brandbombe, die aber sofort gelöscht werden konnte, siel in ein Trockendock. Ein Lazarell wurde angegriffen, aber die zahlreich abgeworsenen Bomben sielen in den Garten, ohne Schaden anzurichten. Weitere Angrifse richteten sich gegen Wohnviertel und Siedlungen. Es entstanden mehrere Dachstuhlbrände, die aber rasch gelöscht wurden. Ein großer Teil der Bomben siel in die Elbe oder in freies Gelände. 14 Tole und mehrere Verletzte sind zu beklagen. In der Nachl zum 16. 11. wurde an der nordfraszösischen Küste ein seindliches Flugzeug von MarineArtillerie, in der Nacht zum 17. ein anderes bei Hamburg durch Flak=Artillerie und ein drittes durch Nachtjäger abgeschossen. Ein eigenes Fingzeug wied vermißt. Nur ein Rest blieb übrig Ein Neutraler bestätigt die großen deutschen Erfolge gegen britische Geleitzüge Lissabon, 17. November. Die großen Erfolge der deutschen=Boote und der Lustwaffe gegen britische Geleitzüge finden in den Aussogen eines in Lissovon eingetroffenen neutralen Reisenden, der England an Bord eines kleinen Frachtdampferverließ, um nach Lissadon zu kommen, ihre Bestättgung. Das Schiff habe, so erklärte der Kaufmann, gut 20 Tage gebraucht, um diese sonst in vier Tagen zu bewältigende Strecke zurückzulegen. Das Schiff habe Cakdiff zusammen mit 20 anderen großen Dampfern und begleitet von mehreren Zerstörern verlassen. Schon am zweiten Tage der Reise sei ein Schif durch ein feindliches=Boot aus dem Geleitzug herausgeschossen worden und sofort gesunken. Die Zerstörer hätten stundenlang Wasserbomben geworsen, ohne daß sich jedoch ein Erfolg gezeigt habe. Am selben Tage in den Abendstunden hätten deuische Ilugzeuge den Geleitzug angegrissen. Trotz des wülenden Jeuers der Flak=Abtbehr sei nicht eine einzige deutsche Maschine abgeschossen worden. Dagegen seien mehrere Dampfer in Brand geraten. Alle Schifse hätten versucht, dieser Hölle zu entkommen. Die deutschen Angrisse hätten sich aber mehrmals wiederholl und es sei, weil die Dunkeihelf hereingebrochen, nicht mehe sestzustellen gewesen, wieviele Schiffe gesunken seien. Der Feuerschein der brennenden Schisse habe die Nacht erleuchtet. Das Schiff, auf dem sich der Reisende befunden habe, habe mit aller Kraft diesen Platz des Schreckens verlassen. Am anderen Morgen hätten sich nur noch wenige Schiffe zusammengefunden, die ihre Reise hätten fortsetzen können. Wenige Tage darauf sei ein Angris eines=Bootes erfolgt, bei dem ein weiteres Schiff verloren ginz. Pve per Schmmr Blrüür 18. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 317 Der schonste Besehl. Einsah! Was machen unsere Männer?— Stunden steter Arbeit ..., im November.(PK) Im Traume noch schwingen die Klänge der Musik die uns bis in den späten Abend hinein der Runddhen Federbeien Podlis rect man sich in den weiund dreht sich noch einmal auf die andere Seite. Aus diesem sanften Dämmern werden langgezogenes schrilles Pfeifen jäh aufgeschreckt. Der„U. v..“ hat wieder mal geweckt. das Licht an..00 Uhr in der Früh! Serschleien, inzelt man umher. Weiche, weiße Vet#####torkamine, große Spiegel, Toilettentische, wo man auch hinschaut, eine verblichene Eleganz. Und in dieser Umgebung der U. v..? Da wird es aber auch schon lebendig. Kaffeefassen! Über mit dicken Teppichen belegte Marmortreppen eilen die Landser nach unten, man hört nur mehr das Geklapper der Kochgeschirte. In den Badezimmern der verschiedenen Stockwerke rauscht es vernehmlich. Der eine braust, der andere badet schnell noch vor dem Tagewerk. Durch das Zimmertelephon ruft der U. v. D. zu dem Bodenpersonal herauf, daß in fünf Minuten Abfahrt sei. Eine feudale Kaserne wird jeder denken. Es ist ein Bild, wie man es heute in Frankreich sehr oft findet. In irgendeinem der zahllosen französischen Schlösser, Herrenhäuser und Landsitze, derer es in Frankreich noch mehr gibt als Kirchen, die kaum oder nur für wenige Wochen im Jahr bewohnt sind, sind häufig unsere Soldaten. Auf Jeldwegen zum Einsatzhafen Mit Witz und Humor fängt der Morgen an, wenn auch der Tag nicht weniger militärisch und exakt verläuft wie in der Kaserne. Ein Pfiff, die Läufer verschlucken das Getrappel, und schon steht die Staffel angetreten vor dem LKW.„Abzählen! Alles da!“ meldet der Spieß dem Staffelkapitän.„Aufsitzen", und dann rumpelt der LKW auf den Feldwegen zum Einsatzhafen. 8 Uhr. Ein langer Tag beginnt. Das Bodenpersonal geht erst einmal an die Maschinen und überprüft gewissenhaft, ob sie startklar sind. Langsam versucht die * Sonne den Bodennebel zu durchdringen. Wird es Flugwetter oder nicht? Fachmännisch wird die Frage mit Für und Wider erörtert. Aber ebenso sachverständig stecken die Köpfe im Motor. Schnell noch die Maschine warm laufen lassen. Dann ist alles für den Einsatz klar. Was siehl der Dienstplan vor? Nach den Klarmeldungen versammelt der Spieß die Häupter seiner Lieben um sich. Was sieht der Dienstplan vor? Appell in Stiefeln. Mit Argusaugen betrachtet er Stiefel für Stiefel. Nichts entgeht ihm, denn gerade jetzt in der nassen Jahreszeit sind ordnungsgemäß gepflegtes Schuhzeug das Unterpfand für die Gesundheit der Männer. Anschließend beginnt dann der technische Unterricht mit täglich wechselnden Themen. Den Abschluß des Morgendienstes bildet meist ein Vortrag des Staffelkapitäns oder eines Staffeloffiziers, in dem die politischen Tagesfragen in lebendiger und anschaulicher Form behandelt werden. Hier zeigt es ist täglich erneut, daß unsere Soldaten samt und sonders über ganz erstaunliche politische Kenntnisse verfügen und treffsicher zu urteilen vermögen. Plötzlich ein schriller Pfiff Nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen übernimmt der Spieß die Oberleitung über die freien Männer. Was gibt es auf einem Feldflughafen nicht alles zu tun? Gerade jetzt, wo der Winter vor der Tür steht, ist noch so vieles zu schaffen, um die Unterkünfte fertigzustellen, sie wohnlich einzurichten und zu vervollständigen, so daß sie nicht nur gegen die Unbilden der Witterung Schutz gewähren, sondern auch einen gemütlichen Aufenthalt bieten. Hobel, Pinsel und Kleistertopf beherrschen den Nachmittag. In diese emsige Arbeit hinein plötzlich ein schriller Pfiff: Einsatz! Wie ein geölter Blitz eilen die Männer zu ihren Maschinen. Plane abdecken, Kabinen aufmachen. Das alles ist mit wenigen Handgriffen gemacht. Schon stehen sie bei ihrer Besatzung und helfen ihnen in die Kombinationen, Schwimmweste und Fallschirm. Dann heißt es anlassen und zahlreiche andere Handreichungen mehr. Bis die Maschinen verschwinden, stehen die Männer und schauen. Ihre Maschinen — hoffentlich kommen sie alle heil zurück! Dann geht es weiter an die unterbrochene Arbeit, bis das erste Motorengeräusch vernehmbar ist. Mit erwartungsvollen Augen schauen sie zum Himmel. Alle wieder da! Da, drei wackeln! Unbändige Freude beherrscht sie alle Drei Abschüsse und alles zurück! Großartig! Schon landen die Maschinen und rollen zu ihren Liegeplätzen. Kaum sind sie ausgerollt, dann stehen auch die Warte auf den Flächen, helfen dem Flugzeugführer heraus und dann wird erzählt. Eher kommt keiner weg, bis der Wart aber auch die letzte Einzelheit genau weiß. Dann erst geht er beruhigt daran, die Maschine sofort wieder startklar zu machen. Am Abend um den lodernden Kamin Feierabend? Ein unbekanntes Wort für das technische Personal. Erst, wenn die letzte Maschine wieder klar ist oder die Dunkelheit jede Arbeit unterbindet, dann geht es heimwärts. Abends sitzt dann meist alles in dem alten Jagdschloß noch eine Zeit um den lodernden Kamin. Dann wird erzählt, gelesen, geschrieben, Musik gehört oder Klavier gespielt. Jeder hat so seine eigene Beschäftigung. Und wenn bei einigen der Grand mit Vieren nicht abreißen will, dann macht ihm der Spieß ein jähes Ende. Denn morgen früh heißt es wieder frisch sein, beim ersten Pfiff heraus! Kriegsberichter Bruno Koster. Tergrad auen Rafgaren gewacssen Reichskohlenkommissar Walter vor den Männern des Bergbaues „ München, 17. November. Gerade in der gegenwärtigen Zeit vor Beginn des neuen Winkers steht der Bergbau des Großdeutschen Reiches vor großen Aufgaben. Dem Ziel der Ausrichlung auf diese Aufgabe diente auch die Reichsarbeitstagung des Fachamies Bergbau der D2J, die in zwei Tagen in München durchgeführt wurde, und an der neben den Gaufachabteilungsleitern aus allen Gauen des Reiches und den Männern des Reichsfachamtes Bergbau auch zahlreiche Vertreier der Gauleitung München=Oberbayern und der Gauwaltung München=Ober= bayern der DAF teilnahmen. Nach Berichten der einzelnen Gaufachabteilungswalter nahm Reichskohlenkommissar Pg. Walter das Wort, um zu den Männern der DAF zu sprechen. Er kennzeichnete die entscheidende Bedeutung, die dem Großdeutschen Reich als der ersten Kohlenmacht Europas politisch und militärisch nach der Ausschaltung Englands zugefallen ist. Noch mehr als bisher stehe damit der deutsche Bergmann an der vordersten Front der schaffenden Heimat. Es werde immer vom deutschen Bergmann und seiner Leistungskraft und Leistungsfreude abhängen, ob die deutsche Kohle den Anforderungen, die nun von ganz Europa an sie gestellt würden, entsprechen könne. Der Reichskohlenkommissar kennzeichnete die deutsche Kohlenversorgungslage und hob hervor, daß wir allen Anforderungen trotz der nun einmal besonders auf dem Gebiet der Verkehrsmöglichkeiten vorhandenen Schwierigkeiten jetzt und in immer stärkerem Maße gewachsen sein würden. Er unterstrich besonders die Notwendigkeit der Einführung einer gesunden Marktordnung im Kohlenhandel, die durch eine planmäßige Verteilungswirtschaft herbeigeführt werden müsse. Seine Ausführungen gipfelten in der Feststellung, daß mit der von der DAF angestrebten Lösung der sozialen und technischen Fragen im Bergbau ohne Zweifel erreicht werde, daß der Bergbau in jeder Beziehung an die Spitze der Schaffenden gelange und daß er mit der Mobilisierung aller Kräfte auch in der Lage sein werde, den entscheidenden Beitrag zum Sieg zu liefern. Reichsfachamtsleiter Stein gab durch Zahlenmaterial zu erkennen, welche großen Ergebnisse auf dem Gebiet der Produktionssteigerung im deutschen Bergbau bisher erzielt worden sind und hob in diesem Zusammenhang die beispiellose Leistung des deutschen Bergmannes hervor. Deutschland habe heute die Aufgabe, den ganzen europäischen Raum auf dem Gebiet der Kohle zu betreuen, und es komme darauf an, die Förderung noch intensiver als bisher zu gestalten. Die Mittel und Wege dazu lägen in der Führung des Menscheneinsatzes, in der erhöhten Anwendung der Bergbautechnik, vor allem aber in der Gestaltung der sozialen Lage für den deutschen Bergmann. Was auf dem Gebiet der Gesundheitsführung, der Nachwuchsheranbildung, der kulturellen Betreuung, des Wohnungswesens und der Lohn= und Arbeitszeitgestaltung jetzt und nach dem Kriege zu tun sei, zeigte der Reichsfachamtswalter in seinen Worten auf. Auf der Tagung kam einmütig zum Ausdruck, das der deutsche Bergmann weiß, worum es geht und daß deshalb auch der deutsche. Bergbau seiner ihm in diesem Kriege zugewiesenen entscheidenden und bedeutenden Aufgaben gewachsen ist. nungskasse Berlin und in Frankreich an das Offiee de Compensation zu leisten. Als Kursrelation gilt eine Reichsmark— 20 Francs. Die Regelung bezieht sich auch auf das Protektorat Böhmen und Mähren. Universitätsrektor in Paris abgesetzt Von unserem sl.-Berichterstatter Paris, 17. November. Auf Grund eines Erlasses des französischen Unterrichtsministers sind der Rektor der Pariser Universität, Roussi, sowie der Generalsekretär der Akademie, Guyot, ihres Postens enthoben worden. Roussi war von jeher führendes Mitglied der Freimaurerei. Zum Nachfolger Roussis wurde der bisherige Rektor der Technischen Hochschule, Jerome Carcolpino, ernannt. Im Rahmen der Säuberungsaktionen der Stadtverwaltungen wurden 70 Beamte und Angestellte von Nimes und Arles ihrer Aemter enthoben. Es handelt sich in erster Linie um jüdische und solche Beamte, die die französische Staatsbürgerschaft erst durch Naturalisierung erwarben. Ferner ist der Stadtrat von Nimes bis auf weiteres von der Regierung suspendiert worden. Keine jüdischen Arzte mehr Von unserem wf.-Berichterstatter Bukarest, 17. November. Durch ein Gesetz wurde es jüdischen Aerzten verboten, arische Kranke zu behandeln. Jüdische Aerzte dürfen in Zukunft nur noch jüdische Kranke behandeln und nur an jüdischen Krankenhäusern tätig sein. Sie müssen einen eigenen Berufsverband bilden. Juden, die nach dem Jahr 1919 in Rumänien eingewandert sind, dürsen den Arztberuf überhaupt nicht mehr ausüben. USA=Stützpunkte am Ta Plata Argenkinlens Presse spricht von„Dolchstoß gegen die nationale Souveränität“ Buenos Aires, 17. November. Die gesamte Presse nimmt Stellung zu den Meldungen aus Montevideo, wonach der uruguayische Ministerrat die bisherigen Besprechungen über die Errichtung von Stützpunkten billige und der Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staten zur Ausgestaltung der„Desensiv=Maßnahmen“ zustimme. „Noticias Grafica",„Razon" und„Critica“ wissen übereinstimmend zu berichten, daß Vertreter des USAMarineministeriums in der gleichen Angelegenheit früher schon bei der argentinischen Regierung vorgesprochen hätten. Diese habe nach dem auf der Lima=Konferenz proklamierten Grundsatz:„Kontinentale Solidarität, aber eigene Politik“, die USA=Anträge abgelehnt mit der Begründung, daß die nationale Sicherheit einzig und allein von Heer und Marine des eigenen Landes abhängen solle. Das Blatt„Ahora" bezeichnet in einem Leitartikel die Errichtung von Stützpunkten als„Dolchstoß gegen die nationale Souveränität“ und sieht darin einen überaus kühnen Vorstoß des Yankee=Imperialismus gegen die Eigenrechte der ibero=amerikanischen Republiken. Ein=Neder ii in unserer=Sraffel Viele Neuigkeiten bringt er mit— Der Soldat an der Kampffront lernt die Innere Front kennen Verrechnungsverkehr Deuschland— Frankreich Berlin, 17. November. Mit sofortiger Wirkung ist ein Verrechnungsverkehr zwischen Deutschland und dem besetzten sowie dem unbesetzten Gebiet Frankreichs einschließlich der französischen Kolonien, Protektorate und afrikanischen Mandatsgebiete, sowie Syrien=Libanon eingeführt worden. Im Verrechnungswege können beiderseitige Zahlungen für die Wareneinfuhr, Dienstleistungen, ideelle Leistungen sowie bestimmte weitere Zahlungen auf dem Gebiete des Kapitalverkehrs geleistet werden. Die Einzahlungen sind in Deutschland an die Deutsche Verrech...., im November.(PK) Eine Morgens war der Neue da. An die zwei Meder groß, ein Hüne von Gestalt kam er als Flugzeugführer frisch aus der Heimat in unsere Staffel. Für uns mal wieder ein kleines Ereignis in dem ewigen Einerlei dieser trüben Herbsttage. Abends in unserem Chateau saßen wir um den traulich lodernden Kamin. Es war so die richtige Stimmung, unsern Neuen kennenzulernen. Flieger sind nun einmal sehr gründlich darin, vor allem kam er dazu noch aus der Heimat. Wenn man, wie die meisten von uns, ein halbes Jahr oder noch länger nicht zu Hause war, gibt es unzählige Fragen, die alle nur den Zweck haben, sich mal wieder eine kleine Vorstellung machen zu können wie es in der Heimat ist. Na, diese Fragen, die alle gestellt und beantwortet wurden. Vor allem: „Wie war das mit der Erholung, wie kamst du auf das phantastische Gut in Dommern. Erzählen!“ drängte es von allen Seiten. Und er erzählte:„Front?“ lachte der Stabsarzt mich aus.„Ins Lazarett zur Erholung schicke ich Sie. Gleich werde ich einen Antrag für ein Luftwaffengenesungsheim ausstellen lassen, damit sie möglichst bald wieder gesund werden. Halt, da hätte ich eine Sache, die noch schneller ginge. Eine Gutsbesitzersfrau aus Pommern hat an das Lazarett geschrieben und gebeten, nacheinander zehn erholungsbedürftige Flieger zum kostenlosen Aufenthalt zu schicken. Das wäre was für Sie. Ich stimmte auch gleich zu. Mir ging es darum, möglichst schnell gesund zu werden, um an die Front zu kommen. So kam ich auf das große Gut mit seinen schattigen Wäldern und seiner herrlichen, himmlischen Ruhe. Gleich am ersten Morgen bekam ich Schelte. Die Sonne hatte mich um.30 Uhr bereits geweckt. Ich stand auf und machte einen zweistündigen Spaziergang. Bei der Rückkehr ging die Strafpredigt los, weil ich so früh aufgestanden wäre. Das sei keine Erholung, sagte Frau X. zu mir. Von jetzt an hätte ich mich an den Dienstplan zu halten, den sie aufstellen würde. Die Männer im Kreise lachten—.„So einen Dienstplan wollen wir auch in unserer Staffel einführen!"— „Ja“, fuhr unser Neuer fort,„der sah nur schlafen, essen, trinken und spazierengehen vor. Und wie! In allem wurde ich so liebevoll von Mutter, Kindern, Nichten und Tanten gehegt und gepflegt, wie man es sich besser nicht denken kann. Die Fliegerei war das Hauptgesprächsthema von morgens bis abends. Nur ein Motorengeräusch in der Ferne und schon standen 16= bis 18jährige Jungen und Mädel vor der Haustür und schleunigst mußte ich erscheinen, um den Thp zu erklären. Was soll ich euch noch viel erzählen? Die Wochen vergingen wie im Fluge. Fast zu schnell. Als ich mich beim Stabsarzt zurückmeldete, lachte er nur. „Das hat Ihnen gut getan, jetzt können Sie sofort zur Front". So bin ich denn nun zu euch gekommen.“ „Ausgezeichnet“, hörte man nur von allen Seiten „Das ist ja herrlich, daß die Heimat so an ihre Soldaten denkt und für sie sorgt". So und ähnlich unterhielten sich die einzelnen untereinander. Viele Fragen schwirr. ten noch hin und her. Wenn jemand solche Tatbeweise der Gemeinschaft mitbringt und dazu noch frisch aus der Heimat kommt, dann weiß er noch vieles zu berichten. Alles kleine Dinge, die aber als Ganzes gesehen ein wahres und getreues Bild des Geistes, der Stimmung und der Gemeinschaft in der Heimat geben. Für den Soldaten ist es ein Ansporn, gibt ihm eine ungeheure innere Kraft und neuen Angriffsgeist, in den kleinen und kleinsten Dingen die unlösbare Verbundenheit der deutschen Menschen immer wieder bestätigt zu finden. Für ihn an der Kampffront ist das der kraftvolle Ausdruck der inneren Front in der Heimat, diese Verbundenheit in kleinen und großen Dingen des Alltags. Kriegsberichter Bruno Kosier. Nachträgliche Ehrung Von unserem schm.-Berichterstatter Madrid, 17. November. Das spanische Heeresministerium hat verfügt, daß alle gefallenen Zivilpersonen, die seit Beginn des Bürgerkrieges in den Reihen des nationalspanischen Heeres kämpften, als Soldaten in die Rangliste des Heeres aufgenommen werden und die Angehörigen entsprechende Pension ausbezahlt bekommen. Blutige Spuren Fortsetzung von der 1. Seite lischen Freundschaft immer wieder erfahren müssen. Der unbequeme Generalstabschef Bekir Sidky, der die anglophilen Politiker des Landes ebenso ausgeschaltet hatte, wie jetzt Hassan Sabri Pascha die Repräsentanten der Saad=Partei, wurde 1936 erschossen, kurz bevor er seine Reise nach Ankara antreten wollte. Ihm folgte König Ghazi., den nahezu drei Jahre später ein mysteriöser Autounfall dahinraffte. Niemand hatte die Hintergründe dieses Attentates aufzudecken vermocht, aber in Mossul stürmte damals die Menge das englische Konsulat und erschlug den Konsul. Man kannte die britischen Freunde. Wenn auch jetzt wieder die Erschütterung über den plötzlichen Tod des ägyptischen Ministerpräsidenten in allen Teilen der arabischen Welt nachzittert, so zeigen sich damit die gleichen Folgeerscheinungen, wie seiner Zeit in Mossul, wenn auch in diesem Falle die spanischen Reiter um das Hotel Semiramis eine spontane Aktion gegen die Hintermänner des Attentats verhindern werden. Hassan Sabri Pascha war zu der Zeit, da der national=ägyptische Vorkämpfer Zaghlul Pascha das Ministerprasidium in Kairo bekleidete, Gesandter in London. Gemeinsam mit dem Begründer der WafdPartei war er damals— es war im Jahre 1924— zurückgetreten. In späteren Jahren gehörte Hassan Sabri als Kriegsminister dem liberalen Kabinett Mohammed Mahmud an, das gegen Ende 1937 die Regierung des Wafd=Führers Nahas Pascha abgelöst hatte. In die Zeit, da er das Kriegsministerium verwaltete, fielen die englischen Forderungen nach einer Vermehrung des ägyptischen Potentials an Wehrmitteln, so daß sich Hassan Sabri dauernd dem Druck der englischen Bemühungen ausgesetzt sah. Kurz nach Kriegsausbruch, als auch das Kabinett Maher Pascha nicht den britischen Wünschen entsprach, beauftragte König Faruk den früheren Kriegsminister mit der Neubildung der Regierung, obwohl Hassan Sabri ostentativ als Antwort auf den von dem britischen Botschafter in Kairo erzwungenen Abbruch der Beziehungen zu Italien in der italienischen Gesandtschaft seine Karte abgegeben hatte. Seine Ministerpräsidentenschaft stand im Zeichen einer betont ägyptischen Orientierung, die dem britischen Druck nur zögernd nachgab. Jedoch hat die Entlassung der vier Minister aus den Reihen der kriegstreiberischen Saad=Partei gezeigt, daß die Kriegserklärung an Italien in Hassan Sabri einen entschlossenen Gegner fand. Diese Gegnerschaft hat ihn dann das Leben gekostet, wie so manchen orientalischen Politiker vor ihm, der es unternahm, von dem Wege Englands abzuweichen. In Kürze Im Auftrage des Reichsmarschalls des Großdeutschen Reiches wurde in den Betrieben der Reichswerke „Hermann Göring“ einer Anzahl von Arbeitern und Angestellten das ihnen vom Führer verliehene Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse im Rahmen von Betriebsseiern überreicht. * Einer Meldung von Associadet Preß zufolge ging der irische Frachter„Ardmore“"(1023 BRT), der nach Wales unterwegs war, verloren. Andragsumer=Gehst der Erhedung Die italienische Presse zum fünften Jahrestag des Sanktionsbeginnes gegen Italie Rom, 17. November. Zum fünften Jahrestag des Sanktionsbeginnes, der am Montag in ganz Italien ein besonderes feierliches Gepräge erhalten wird, betont„Giornale d' Italia“, dieser Tag stelle den siegreichen Anbeginn der europäischen Erhebung gegen die britische Tyrannei dar. Der 18. November 1935, an dem Großbritannien unter der Mitwirkung Frankreichs dem Genfer Bund die Sanktionen aufzwang, sei aber, wie der Direktor des Blattes ausführt, zugleich der Ausgangspunkt des Krieges in Europa gewesen. Mit zynischer Berechnung habe London damals darauf spekuliert, Italien durch die Abschnürung seines Außenhandels zur Aufopferung seiner letzten Goldreserven zu zwingen und so das italienische Heer ohne Schwertstreich aus Geldmangel zur Kapitulation zu zwingen. Der typisch britische Mechanismus habe aber Schiffbruch erlitten, da die britischen Bankiers und Spekulanten nicht die gewaltigen inneren geistigen Kräfte Italiens in Rechnung gestellt hätten. Mit dem siegreichen Einzug der italienischen Truppen in Addis Abeba sei aber auch der jahrhundertealte Mythos der britischen Unbesiegbarkeit zusammengebrochen, während die Sanktionen zugleich das Ende der„europäischen Solidarität“ darstellten. Italien habe die Falschheit der angeblichen englischen Freundschaft entlarvt sowie die Untragbarkeit des Systemes der europäischen Beziehungen, das durch die Sanktionen die in Versailles geborene europäische Krise in ihre entscheidende Phase eintreten ließ. Die Sanktionen hätten vor allem mit der Armut Italiens gerechnet und Italien diese Armut in vollkommenster Weise zum Bewußtsein gebracht, zugleich aber auch seinen Willen verstärkt, diesem Zustand ein für allemal ein Ende zu bereiten.„Aus den Sanktionen ist zusammen mit der Autarkie der unbeugsame Geist der Erhebung gegen die lasten#### Angerechiigteit der eurongschen Ordnung ertante Italien habe damals klar erkannt, daß die## Gerechtigkeit und Freiheit nur politische Sch der geizigen, egoistischen und tyrannischen gr##er perien darstellten. Italiens Krieg stelle die berErhebung gegen die Imperien dar. Sein Krieg vom Volk aus und gelte der Gleichheit, der Arbeit und den Lebensmöglichkeiten des italienischen Volkes gegenüber den anderen Nationen.„Wenn das italienische Volk in den vergangenen Kriegen für seine nationale Einheit kämpfte, so kämpft es heute für eine bessere Zukunft. Seit den Tagen der ungerechten und beleidigenden Sanktionen beseelt das italienische Volk dieser Wille nach Gerechtigkeit, sowie jene Entschlossenheit zum Krieg, der zur Verwirklichung der Gerechtigkeit notwendig wurde, nachdem die Unmöglichkeit einer friedlichen Lösung erwiesen ist.“ Verlag: Westfällsche Tageszellung G. m. b.., Münster(Westf.). Verlagsleiter: Erich Frintrop(z. 2t. Im Felde), 1. V. Arthur Petsch. Hauptschriftleiter: Dr. Anion Elckholl(z. 2t. im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Karl, Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: Max Hlemisch(z. 2t. im Felde). I. V. August Hollwes: Volkstum. Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl, Stadtanzeiger: Peter Jurascherk: Kommunalpolitik: Otto Petter (z 2t- im Felde): Sport: Allred Strobel(z 2t im Felde). I. V. Peter Jurascheck: Bezirksausgaben und Bildberichterstattung: Clemen- Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horat Entere (2 Zt. Wehrmacht), 1. V Hane Wollmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aschendorffsche Buchdruckerei. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. Umwege des Herzens R OMAN VON H. G. HANSEN (21. Fortsetzung.) ** Koßmann war niedergeschlagen und wie betäubt. Er fand sich überhaupt nicht mehr zurecht, was er von allem halten sollte. Klar war ihm nur, daß eine Verurteilung jetzt nicht mehr zu umgehen und damit auch sein eigenes Geschick besiegelt war. Die Ausführungen des Verteidigers waren matt. Er versuchte zwar die Erklärungen seines Mandaten zu stützen. Man merkte aber, daß der Mann auf verlorenem Posten und ohne Überzeugung kämpfte. Er beantragte Bestrafung wegen Wilderns, Schonzeitvergehens und Waffenbesitzes, sowie milde Strafe wegen Totschlags. Die Beratung der Geschworenen dauerte zwanzig Minuten. Nochmals zehn Minuten später kam das Gericht zurück, und der Vorsitzende verkündete das Urteil. Es lautete den Anträgen des Staatsanwalts entsprechend. Von der Anklagebank kam ein heiserer Schrei wie der eines Tieres. Man sah den Justizwachtmeister dem Polizeibeamten zu Hilfe kommen, um den sich verzweifelt sträubenden Verurteilten aus dem Saal zu führen. Hannes Koßmann starrte zu den Brei ineinander verkrampften Menschen hinüber. Er fühlte sich wie ausgedörrt und ausgeleert. Langsam stand er auf, zwängte sich durch die Bänke und mußte auf dem Korridor sich an der Wand stützen. Mit schweren Schritten wankte er die Treppe hinunter. * Die Verhandlung hatte länger gedaurt, als vorauszusehen war. Es schlug bereits acht Uhr, als Koßmann zu Hause eintraf. Er suchte sofort sein Zimmer auf und versank dort in Grübeln. Wenige Minuten später wurde er gestört. Auf sein Herein öffnete sich die Tür und seine Schwiegermutter stond vor ihm. „Entschuldige bitte den Überfall, Hannes, aber weder Richard noch ich hielten die Ungewißheit länger aus. Wir fuhren schon am Nachmittag von Werder hierher und warteten deine Rückkehr ab.“ Er erhob sich mühsam und reichte Frau'Oleron die Hand.„Bitte, nimm Platz, Mutter.“ „Richard wartet noch draußen.“ „Ich hole ihn schon.“ Koßmann ging über die Diele in das Empfangszimmer und begrüßte seinen Schwager. „Bitte, komm in mein Arbeitszimmer, Richard.“ Als sie zusammensaßen, wagte keiner, die ersten Worte zu sprechen. Das Gesicht und die Haltung Hannes Koßmanns besagten genug. Der Prozeß mußte einen ungünstigen Ausgang genommen haben. Die alte Frau unterbrach schließlich das Schweigen. „Wenn es dir einen Trost gewährt, Hannes, so möchte ich dir sagen, daß ich mich langsam an deine Gedankengänge gewöhnt habe und jetzt einsehe, daß dir nur der Weg bleibt, den du uns genannt hast.“ Sie sah ihn mit Liebe an. „Und wir werden zu dir halten, Hannes, mag kommen was will!“ Richard streckte seinem Schwager die Hand hin. „Danke.“ Koßmann sagte das kurz, fast unwirsch. Er hatte diesen Abend mit sich allein verbringen wollen, um alle Vorbereitungen zu treffen, die notwendig waren, bevor er am andern Tage zu dem Staatsanwalt gehen mußte. Wieder verging eine Weile in Schweigen. Alle fühlten sich bedrückt. Die alte Frau hatte das Empfinden, als wenn Worte besser seien als dumpfes Nachdenken. „Willst du uns nicht erzählen, wie es ausgegangen ist?“ „Ja“, Koßmann raffte sich zusammen.„Korn ist wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Außerdem ein paar Jahre Gefängnis wegen Wilderns.“ Obwohl die beiden andern nach seinem Aussehen nicht mehr darauf gehofft hatten, daß ihnen etwas anderes berichtet werde, empfingen sie die Mitteilung wie einen Schlag. Dann berichtete Hannes Koßmann. Er sprach übersichtlich, deutlich und nüchtern. Gerade diese Sachlichkeit wirkte drückender als ein leidenschaftlicher Ausbruch oder eine durch Verzweiflung unklar werdende Darstellung. Bei der Schilderung des überraschenden Geständnisses bemühte sich der Erzähler, ganz objektiv den Verlauf anzugeben und enthielt sich dabei jeden Kommentars über den Eindruck auf sich selbst. Als er geendet hatte, bemühten sich alle krampfhaft, neue Überlegungen anzustellen. Sie kamen aber nicht über das hinweg, was Koßmann ihnen schon längst dargestellt hatte. „Vielleicht ist die Behauptung des Wilderers, daß er diesen Menschen in halber Notwehr erschossen habe, nur ein Ausfluß seines schlchten Gewissens. Es ist doch nicht ausgeschlossen, daß er bereits einen Mord begangen hat.“ Frau'Oleron sagte das wie eine Beschwichtigung. „Nein, ich glaube nicht daran. Aber was für Gründe zu dieser Lüge geführt haben, kann ich mir nicht erklären.“ Hannes Koßmann schüttelte den Kopf. „Ich halte die Lösung für einfach“, meinte Richard. „Der Mann sagte sich, daß er nach dem Verlauf der Verhandlung nicht mehr damit rechnen könne, an einer Verurteilung wegen Mordes vorbeizukommen. In seiner Verzweiflung suchte er nach einem Ausweg. Deshalb auch die Unterbrechung der Verhandlung, damit er Gelegenheit hatte, mit seinem Verteidiger zu beraten. Ich glaube sicher, daß Korn aus Angst vor der Todesstrafe schließlich etwas Falsches gestanden hat, um wenigstens noch die Chance einer Verurteilung zu Zuchthaus zu erHalteg. „Möglich, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Mir war alles so wirr und wüst im Schädel nach der Verhandlung. Je mehr ich darüber nachdenke, um so wahrscheinlicher wird mir deine Erklärung. Ganz sicher sogar. Der Mann hat den Tod vor Augen gehabt und rettete sich in ein unwahres Geständnis hinein, um wenigstens am Leben zu bleiben. Das ist furchtbar. Wie muß es in dem Menschen aussehen? Er weiß ebensogut wie ich, daß er Kühlitz nicht erschossen hat. Von allen Seiten wird er bedrängt und umklammert. Eine Menge irreführender Beweise werden gegen ihn zusammengetragen. das Gesicht mit beiden Händen. „Das sollst du auch, Hannes.“ Seine Schwiegermutter hatte sich auf die Lehne des Stuhles gesetzt und nahm ihn in beide Arme.„Nur überstürze es nicht zu sehr. Der Mann erleidet verdiente Strafe für seine Verbrechen, wenn er jetzt einen Tag oder auch zwei Angst um sein Leben ausstehen muß. Bevor du dich der Behörde stellst, mußt du erst mit einem Anwalt sprechen. Mir wäre es lieb, wenn du Justizrat Hirte aufsuchen würdest. Er ist ein alter Freund meines Mannes und sicher am besten geeignet, all diese unerfreulichen und häßlichen Dinge aus unserer Familie zu hören. Welche Mittel er später benutzt, um dir zu helfen, wird er schon wissen.“ „Meinetwegen, Mutter.“ Ich werde morgen zu ihm gehen. „Es wäre besser, du rufst ihn gleich einmal an.“ „Auch das.“ Koßmann griff zum Telephonbuch und suchte die Nummer des Justizrates. In seinem Büro erreichte er ihn nicht mehr. Doktor Hirte war schon nach Hause gegangen. Nach kurzem Überlegen rief Koßmann dort an. „Herr Justizrat, Frau d' Oleron, meine Schwiegermutter, hat mir geraten, mich in einer überaus dringenden und wichtigen Angelegenheit an Sie als einen langjährigen Freund der Familie zu wenden. Wann kann ich Sie morgen sprechen?“ „Ich habe um zehn Uhr einen Termin wahrzunehmen und werde dann kaum vor drei oder vier Uhr nachmittags frei sein.“ „Wäre es möglich, schon um acht Uhr die Besprechung abzuhalten?“ „Wenn es so wichtig ist, ja, Herr Koßmann.“ „Dann bin ich um acht Uhr bei Ihnen im Büro!“ Er hängte ab.„Morgen vormittag um acht Uhr werde ich zu ihm gehen und dort auch gleich alle Anweisungen geben, die notwendig sind, damit die Fabrik bis zur endgültigen Regelung ordnungsgemäß verwaltet wird.“ „Meinst du, daß diese Maßnahme wirklich nötig ist? Willst du dich tatsächlich ganz zurückziehen? Bedenke Hannes, es ist deines Vaters und dein Lebenswerk." Frau'Oleron sprach gütig und abwägend. „Ich sehe keinen andern Weg, Mutter.“ „Aber einen Wunsch wirst du mir erfüllen. Ich möchte gern bei deinen Verhandlungen mit Doktor Hirte zugegen sein. Oder hast du etwas dagegen?“ „Nein, du weißt ja ohnehin alles.“ „Dann gehen wir morgen früh zusammen.“ „Und, mich müßt ihr mitnehmen", erklärte Richard 'Oleron. „Auch das, mein Junge. Wir tragen nun alles gemeinsam, wir drei.“ Koßmann blickte sie dankbar an.„Ihr macht mir doch vieles leichter. Werden die Aufregungen aber nicht deiner Gesundheit schaden, Mutter?" „Nein.“ Und wenn es der Fall wäre, könnte ich daran nicht denken. Was bedeutet schon die Gesundheit einer alten Frau, wenn es um die Existenz ihrer Familie geht. Die Sippe muß zusammenhalten, Hannes, wenn sie bedroht ist. Das ist Brauch in meiner Familie gewesen, in der meines Mannes und sicher auch bei deinen Eltern. Was einen von uns trifft, trifft uns alle.“ „Du bist unser bester Kamerad, Mutter.“ Richard fuhr ihr liebevoll über die faltigen Hände.„Was wir Hannes von seiner Last abnehmen können, tragen wir, auch wenn du schon alt bist und ich ein Krüppel bin.“ Hannes brachte seine Schwiegermutter und seinen Schwager in ihre Zimmer. Dann setzte er sich an seinen Schreibtisch und begann, jetzt völlig ruhig geworden, eine genaue Aufstellung aller Fragen, die er mit dem Rechtsanwalt zu regeln hatte. Er entwarf einen Plan für die Verwaltung der Fabrik in der nächsten Zeit, fertigte eine Übersicht seiner Vermögenswerte an und legte die wichtigsten Einzelheiten für ein neues Testament fest. Nachdem er fertig war, suchte er sein Schlafzimmer auf und fand zum erstenmal seit Wochen wieder einen ungestörten Schlaf. Morgens trafen sich alle um sieben Uhr am Frühstückstisch. Diesmal fehlte auch Gitta nicht. Wegen des Mädchens, das servierte, begrüßte Koßmann seine Frau mit einem flüchtigen Händedruck und lenkte das Gespräch in nichtssagende Bahnen. Sobald sie allein waren, legte ihnen die Gegenwart der Kinder Zwang auf. Gitta sah verhärmt und blaß aus, mied den Blick ihres Mannes ebensosehr wie den ihrer Mutter. Richard verhielt sich so, als sei sie überhaupt nicht anwesend. Ohne Verabredung war sie aus der Gemeinschaft der Familie ausgeschlossen worden. Nur ihre Mutter sandte ab und zu einen forschenden Blick hinüber nach der Tochter. Sie verurteilte deren Vergehen ebenso wie die Männer, aber weder die Frau noch die Mutter in ihr ließen es zu, daß sie völlig erbarmungs= und mitleidlos über alles hinwegging. Im stillen sagte sie sich, daß sicher viel an Enttäuschungen, Verbitterungen, verkehrten Anschauungen und selbstverschuldeten Fehlern zusammengekommen sein müsse, bis sich eine Frau wie Gitta Koßmann dazu hinreißen ließ, ihre eigene und die Ehre ihres Mannes in den Schmutz zu treten. Verständnis und Entschuldigung fand die alte Frau aber nicht dafür. Ihr erschien es undenkbar, daß sie jemals auch unter noch schwierigeren Umständen und größerer Verkennung der Situation sich zu solchen Abwegen verstanden hätte. Dann wurde Richard'Oleron vorsichtig in dem Auto untergebracht. Hannes setzte sich neben den Fahrer und seine Schwiegermutter blieb hinten bei ihrem Sohn. Die Fahrt verlief schweigend. Alle hatten das Empfinden, als sei sie ein von übermächtigen Gewalten erzwungener Schritt zum eigenen Verderben, dem man nicht entgehen könne. (Fortsetzung folgt.) * Heitere Max klingelt bei der Nachbarin:„Mutter läßt fragen, ob Sie uns sechs Tassen lechen könnten?" „Nanu“, staunt die Nachbarin,„habt ihr denn selbst keine?“ „Doch, doch“ nickt Max,„aber ich habe meine Schulkameraden zum Geburtstag eingeladen, und Mutter meint, dafür wären ihre Tassen zu schade!“ * Jeden Tag setzte die junge Frau ihrem Gatten ein anderes Essen vor. Schließlich seufzte der:„Liebling, nun müssen wir das Kochbuch doch bald durch haben?“ Als sich Fräulein Ore####t ihrer fünfzehni# Schwester auf dem Heimwe#befindet, sagt „Wenn du zu Hause nichts verrätst, daß Schmuser im Tiergarten getroffen baden, einen Kuß!“ Kommmt doraft unf genestete banc Schwester. „Was Irene wr betonen! 18. November 1940 Westfälische Tageszeitung Lasce iaiechteie. D Si. dort uidt Hert: — Pilotenmangel in England, verlängerte Ausbildung in Deutschland Nummer 317 Von unserer Berliner Schriftleitung immer oder nehmen, und auf die Minute genau das Ziel erNt.„Er soll also mehr als iu seiner Hosenglsche iu Postraum auskennen wie in en: Fefenlusche und seine Maschine bis ins letzte beherrschen, jede ihrer Reaktionen und Vorzüge kennen De sost möchte man sagen Dus veine Flegen wird so Plutokraten eingressen. Mas füur de gen de Iutei der Hamt spärlicher werdenden Fliegernachwuchs in Kanada für Monat werden Hunderte, s, Tansende von Flagzeugsührern„ferig“, so„ferig“, des eude bon g: land gar nicht merken wird, wo 3. un es in Eneälteren Kameraden in denu de an der Seie hrer industrie glt— daß die Praduktion cust und mit gewaligen Vorräten u ieu Touten das git anlog auch füir Die Heuu audeien donmn— Fliegernachwachses: sie kom auch und de beuischen selben Gründlchteit und Methodt u drede unt der Fernroche den Himmel desen Tum Flak mit den he 111, danehben ein or die Do 17, da drüben eine dicht davor eine Zu 88, Die gerade kar gemag eser Gae dad üihe dene ie Iid setreich on Jeder Flug wird sorgfältig vorbereitet wie. die, dicke, pelzgefütterte Lederkonbinatian dersitg weigezogen hat. Seine Hand fährt über der sein Kurs eingezeichnet st. In der anderen hält er Scheheislae: Auch er wich in wenigen Minuten zumn geneldet, nidem muß er emnige besimmte Dute angusgen Der Kurs st aso nich ensachz. dus u Herthältuige are der Weterbedingungen, der Funka eg inden, auch wenn Wollen jede Erdungeichrteamteit des Flugzengführers desto Dieseg Iue allen übrigen Aufgaben zuwenden kann. 54#3 Jri wird mit einer unerhört gründlichen, geund übersthrnung Planes, Daren hafu....... sersüichten Gegenteill Di. Gasc der Krieg nichts geändert. Im Eegenten! Die wesamtausbildung ist sogar noch verlängert worden und zum Frontdienst abgestellt wird nur, wer wirklich chundertprozentig in Ordnung" ist. Blindflug im Lehrsaal Davor liegt allerdings eine harte Zeit, die nicht nur mit fröhlicher Fliegerei, sondern auch mit intensivem echnischen Studium ausgefüllt ist. Da sitzen die die in kurzer Zeit vielleicht schon gen England fliegen— die auch keinen größeren Wunsch Soohiöten.. ag. Sduler in langen Bönken. burch irgi den Ohren, eitrig aufnehmend, was ihnen vurch ihren Lehrer im selben Raum zugefunkt wird. Oder zu zweien nebeneinander, beide mit Sende= und Empfangsgerät ausgerüstet, über einen Meter hin wie später über hunderte von Kilometern weg in Funkverbindung. Denn auf restlose Sicherheit im Funken wird allergrößter Wert gelegt. Mit gutem Recht, wie die Praxis es erwies: wie häufig war der Flugzeugführer, wenn sein Bordfunker ausfiel, ganz und gar auf sich gestellt, wie wertvoll war für ihn in solchen Augenblicken, wenn er über den Funk jederzeit mit seinem vonte. Auch Blinöslug wich du.e Sricführerschulen gelehrt. In einem Lehrsaal ist beispielsgeboc, die mit Blinkfuntgerit ausgeristet st „erngeleitet“ wird, für den Mmügen delbte gu Noume wild, fur den pubien semst besteht kein Unterschied. Er vermag sich nachher sogar zu überzeugen, mährend Petgen.. Seine„Flugstrecke“ wird noch wahren bes„Fuges“„auf einer großen Karte selbsttätig eingetragen. Da mi eine sehr schöne, glatte Linie; sie beginnt an einem Punkt, der als Flugplatz gekennSeiesiag Da lasiu weit von im aus und tehrt slatt soll ein korrekter Nachtstart mit anschließender Nachtlandung aussehen! Daneben eine andere! Auch sie setzt auf dem„Flugplatz“ an, aber schon bald fängt sie an zu. kringeln und sich zu drehen, bis sie sich am Ende renungslos verfranzt. Hier hat sich ein Flugschüler zum ersten Male als Blindflieger erprobt— mit welchem Erfolge, davon konnte er sich sofort selber überzeugen, als er die Kabine verließ. Er wird noch Schnige Zeit, zu lernen haben, bis man ihm eine schme imn Blindflug anvertraut. Ein gleiches Prinzipgeuge zun ewege Sesamte Appanatur eines Füag, ioren Einzeshemege iundem man Einzelinstrumente in anderen Ger dar macht— wird auch auf und uerschn Motoren werden zerlegt anpgrate Iite Iustrumente, Höhenmesser, Sauerstoff. unrd dam Stanzeiger, aus der Gesamtapparatur gelöst und vem Schuler in die Hand gegeben. Aus der Nähe Setiehen. 4s man nur oftene Augen brauch. es zu. Siärungen... s1— seine Instrumente verlasen, Schel, die uin fenigen und selbst die vielen Klometer Flugzeug bis in seine feinsten und Wisenden anzusehen. aie eber entscheidend. bleibt natürlich die praktsche Aus.#49. Alle theoretsche Einzelausbildung zielt sa darTai 5. De Flugstumnden nehmen daher auch den größten wechseln daggn amms em. Die Aufgaben die sie stellen, um Stück ale de Fchigteien Tages in ihrer Gesamcheit in den Dienste Antigen Piloten der dauschen 8. wusten de DuNe Racn bencsnrsse Tenenchaufleure lieblen, als die Luttschutzsirenen bei einem deulischen Bomwenangrnn. ertönten, ihre Wagen mitten auf der Straße stehen und liefen nächsten Lutschutzhe ngeg“ främmer vore(Aageiateg. Presz. J3.erten landen die nur Schweres Unwetter über Madrid Gewaltige Stürme tobten über dem nordspanischen Küstengebiet Madrid, 17. November. Am Sonnabend abend und in der Nacht zum Sonntag ging über Madrid und Umgebung ein wolkenbruchartiger Regen nieder, begleitet von heftigem Sturm, der besonders unter den Lichtleitungen zahlreiche Schäden schwemmte Keller lerpumpen. Deo musdte vele über: Lchrern. orgätg bereut— langsan, aber sicher zu Sturten anzerhrochen. Ge agog, wd mebhrerer Gchsete der Parsgern. wid auch auf besen mur gemchets der deuschen Lustwasse nicht nur gewühl:, sonvern täglich weiter ausgebaut. 500. Lustsieg des Richthofen=Geschwaders Rekordzahlen einer Kampfepoche— Die jetzige Fliegergeneration dem Weltkriegshelden ebenbürtig dnd..., im November(PK) seinen. Jaghlegern an der Bestont veile, sprach er anerkennend die folgenden Worte:„Richthofens Geist hat dieses Soadaschwmader amn guserer Lutwasse. Run hut biesen Bugogeschwaver am heutigen Tage den Be. Abschuß des Geschwaders ist errein s01. Ein Tag der Ehre und der Freude reiht sich erneut Sogdsleger. Der Fronigeise ichthosenOoser siod bich ongonl gstziscben und de unadhgen der watage siae durch den Führer und die Soldaten hören und lesen wir von den Erfolgen uniecsteäitece hisce eihes enrie die millärische Ausgabe, den Gegner zu vermsalscht undeschsstat. d wertvollen Maschine Aufgaben tönnen u sesreichzurüiczutehren. Solche solgreich volbrine nur aus gewählte Menschen erZunstschicht liegt zwischen unserer Gruppe und den seindStünden urterbrochen. Es gud zahlreiche Verletzte. Starke Stürme und heftige Regengüsse suchten in den letzten Tagen das Gebiet der spanischen Nordküste heim, worunter besonders die Fischerei schwer zu leiden hatte„Die Drahtverbindungen zwischen Vigo, Lissabon uno Maorid waren am Sonnabend infolge des Unweiters stundenlang unterbrochen. Man befürchtet große ueberschwemmungen, die Ernte, die noch nicht eingeholt wurde, wird als verloren betrachtet. #. lebgr, La Coruna tobte der Sturm zeitweise mit eines Zyklons. Viele Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt und die Drahtleitungen zerstört. Zahlreiche Personen wurden verletzt. Im Hafen staute sc. d9#., Wasser, so daß die tieferliegenden Stadtteile mehr ent= üverschwemmt wurden. Die Feuerwehren und der Frei000 Metern willige Hilfsdienst der Falange waren stunden! nchen Staffeln. Die Briten konnten nicht Segae. ousgelche der Kangsi. hastg,eder sent. dor. ui. Scenungneshashnen durchuelhen. turvenden Reien der Sier„eue tode binter den -Obergruppenführer Lorenz, der Leiter der Volksdeutschen Mittelstelle, der im Auftrage des Reichsführers 1 die große Aussiedlungsaktion der Volksdeutschen aus Bessarabien und der Nordbukowina leitete und nunmehr auch die Leitung der AusWine sbnehe rung miteu: Er. führt diese Völkerwande. rung mit seiner Dienststelle und mit Unterstützung des NSKK., der NSV. und des Deutschen Roten Kreuzes durch (B1-PK-Slapak-Scherl-.) wenn sie zwischen dd Todesmut wenn sie zwischen Himmel und Erde mit einer Geschwindigkeit bis zum 700 st. /km. umhersausen und den Aether von Deutschlands Feinden säubern. Heute ist die Gelegenheit, davon zu berichten, daß von den 501 Luftsiegen der Kommodore Major Wick 34 ein 5;.Ab##sse zu verzeichnen hat, und daß sich unter den abgeschossenen feindlichen Flugzeugtypen Pote: 63. Leg 45., Fari Morane, Mureaur, Bloch, Ansander nie gu, Vatile, Hereford, Westland (anver, rickers Wellesly, Westland Wapiti, Bristol Dienheim, Hurricane und Spitfire befinden. ###Es ist kein richtiges Jagödfliegerwetter. Bereits beim unflug vor der Küste melden sich über unseren Jägern je, ein Pulk Spitfire und Hurricane. Die Briten haben sich oiesmal rechtzeitig erhoben und warteten bereits angriffsbereit. Da stoßen die Briten auch schon direkt # uus. Wir weichen mit einem Abschwung aus, und uns=Angrikt gezt ins Leere. Inzwischen ist aber unsere unto#tlegenbe Geuppe zum Angriff übergegangen. Eine Gerade heute nicht. g. Früher gibt es keine Heimkehr. Und sie haben es geschafft. Zwei Hurricane and eine Spitfire sielen den todbringenden Garben zum Opfer. Brennend stürzen die Trümmer in die Tiefe. Kriegsberichter Oskar Lachmann. Mutter bei der goldenen Hochzeil des Sohnes Rom, im November. Wahrhaft langlebig ist die Familie der Frau MaHorgeng der gos... Rom lebt. Sie konnte vor der auch iag ge Seh#on 79 Sahle alt ist und dessen Frau 73 Jahle zahlt. Die jetzt fast hundertjährige Mutter hei1860 zim Jahre 1861 9Siehzehnjährige und brachte 10oz ihren ersten Sohn Binzenz zur Welt. Diesem folgten jedoch noch 15 weitere Kinder, von denen heute noch zehn am Leben sind. Die Nachkommenschaft der noch immer kräftigen Greisin besteht gegenwärtig aus 29 Enkeln und 24 Urenkeln. Schnitzereien aus Kohle Kallowitz, im November. In Hindenburg wurde in Anwesenheit von Vertretern aus Partei, Staat, Wehrmacht und Wirtschaft durch den Oberbürgermeister die Ausstellung„Oberschlesisches. Laienschaffen" eröffnet, die zum erstenmal auch das Freizeitschaffen im befreiten Ostoberschlesien berücksichtigt und die als Wanderausstellung durch die neuen schlesischen Kreise gehen wird. Die Ausstellung bringt u. a. werkgerechte Kohle=Schnitzereien. Auch der 76jährige Berginvalide Jaschinsky, der bereits 1896 in Chikago seine Plastiken aus Kohle ausstellte, ist vertreten. Mitzgeschick mit dem Ehering Magdeburg, im November. In Atzendorf(Kr. Calbe) blieb ein Mann, der von einem Lastwagen abspringen wollte, unglücklicherweise dem Ehering an einem Schließhaken der WagenGlieder D“ Pinahi.. sich dadurch die beiden ersten Glieder des Ringsingers aus dem Gelenk. Die Verwaren so empfindlich, daß der Mann in ein Krankenhaus gebracht werden mußte. Reichsmesse Leipzig Frühjahr 1941 Sämtliche 24 Messepaläste bereits jetzt belegt— Mustermesse und zahlreiche Sonderschauen vom 2. bis 7. März br 19i0 haben dewiesen, daß der u Triess= Behahste labremelle 194000 de 41 beschicgt i im Kriede, war von 6615 Ausstellern beschiat, varunter 354 aus dem Auslande, und unter den die Messe besuchenden 115 167 Kaufleuten aus dem Auslande. Die Umsatzziffern .rund eine halbe Milliarde Reichsmark. abgeschlossene Leipziger Herbstmesse ss. Jahres wies eine Beschickung von 6222 Ausstellern auf, oavon kamen 374 aus dem Auslande. lmsätze beliefen sich auf rund 350 Millionen Reichsmark. An der Schwelle dieses Jahres. in dielen Amrissen erkennen läßt. blickend festgestellt werden, daß die Leiviger Messe Ueber 20 Nationen beteiligten ich traß des Krieges an ihr und bezeugten dadurch ihre Vereitschaft, am Neuaufbau Eurovas teilzunehmen. Die Leivziger Frühjahrsmesse 1941 befindet sich bereits seit längerer Zeit in Gente tingt stei, Eura, Gedanken zum Schiller-Film— Große Namen, große Aufgaben .s9e Des Füme, Vorbereitung. und der starke Andrang deutscher und ausländischer Ausstellerfirmen läßt schon jetzt erkennen, daß die zur Verfügung stehenden 24 Meßpaläste wieder bis auf den letzten Platz gefüllt sein werden. In der heutigen Zeit, wo GeschäftsFäisenr c einzs vagi feranten seitraubend und beschwerlich sind, liegt es im Interesse eines jeden Kaufmannes, die Leipziger Messe zu besuchen, auf der jede Branche nicht nur durch die führenden und Frage kommenden deutschen Firmen vertreten ist, lgndern auf der neben Italien auch alle nicht Triege beteiligten europäischen Länder in umfassenden Sammelausstellungen oder durch Ausstellungen einzelner Firmen auf ihr Angebot hinweisen. Nach dem heutigen Stande der Anmeldungen haben schon vier Monate vor Messebeginn 16 Nationen ihre Teilnahme an der Leipziger Frühjahrsmesse 1941 durch Sammelausstellungen oder mit dem Angebot von Einzelfirmen zugesagt. Die Reichsmesse Leipzig im Frühjahr 1941 findet zum üblichen Termin vom 2. bis J55 7. ö 6 Itatt,„Wie wir erfahren, sind wieder zahlreiche Sondermessen und Sonderschauen geplagt, und auch das übliche kulturelle Programm wito seor umfangreich sein. an denen vom Regisseur bis zum leßten Schauspieler alles vertreten ist. Mittags traf man sich in der Kantine des Ateliers. Es war ein recht ungewöhnliches Bild,— armitten des nüchternen Raumes die barocke Leibesfülle Jeinrich Georges in der Gestalt des Herzogs Karl. Eugen von Nürnberg, daneben die Reifrock==Eleganz der Gschein Vanggodeneim, der Lil Dogover hr schönstes Lachein schenrie, die kleine Laura Hannelore Schroths, die sich hierin erstmals in einer dramatischen Rolle verucsleven der Miltäratademie die Horst Caspars, schon äußerlich jenem Bilde entsprechend, das man sich von dem jungen schule mach.en Revolutionär der Karls= Musik: Herberl Windt sorgfältig durchgearbeiteten„Vorspann“ der in Tönen geschildert wird. Fronz Sch..3: dechzen der Menschelt Franz Schroedter erzählte von seinen architektonischen Aufgaben und Arbeiten und Feigen, Lütschen Zwschenfällen, die sich überal bei der Aufnahmearbett ereignen: diesmal mußten zwei seiner Photographen es sich gefallen lassen, daß man sie in Stutgart für verkappte Spione hielt und deshalb kurzerhano abfuhrte, bis sich die Angelegenheit als ein großer a Bouten zu dieten Flen d .Lobt es ein Leutacher edr viel Freude germacht— Zentalter, das dem Filmarchitekten reizKpache! die zwischen gesprochen wurden, sast m t. Heinrich „Jud Süß“ Aner massigen, # und Kraft Eugen eine ganz andere Aufgabe dar: er ist weniger schwarz gezeichnet als der des„Jud Süß", er besitzt Humor und Schöpferfreude und läßt sich von einer klugen Frau— nie saß neven ihm: Lil Dagover— leiten und führen, die es vortrefflich versteht, seine aufbrausenden Herrscheroum Baesien zer Wicadi zu machen, sondern sogar zum Desten des Wurttemberger Landes zu wenden. Iniendanten de Gas brngseisen Vie inr hupger Horst Caspars erste Illmrolle denen er im keungenden zurücktehren wio zuden Frühschr auch für drei Monate er sich eines iar zu George, und bereits vorher durste am Theater Saiage rgogements in Bochum rühmen, Talent erkannt und Schmits; der schon so manches Verlin seine Karnere ordert hat. Immerhin begann in spielle er im vorigen mp. ue #igen Winter den Prinzen von Homburg— die Aufführung war eine der meist besprochenen der ganzen Spielzeit. Und wieder unter Fehlings einPöächan en SPe fsüchrung errang er sich in den letzten Grtealg# Max Halbes„Strom“ einen vielbeachteten wenigen ftüchtie Hahingungehong, au chaltend, mit wenigen, früchtig dahingeworsenen Worten, in denen je.##ge ganze Theaterbesessenheit lebendig ward. Mit vieser Kühle und doch spürbaren Leidenschaft äußerte er sich auch über die Aufgabe, die dieser Film, der erste, an dem er überhaupt beteiligt ist, von ihm verlangt: ein jugendliches, hell loderndes Genie zu verkörpern, die Gestalt eines Dichters zu formen und mit einem starken, unbändigen Lebensdrang zu erfüllen, der in den Nächten beriggsichen Preien Schüler der Sch###ademe verblieben, ständig bedroht von ven Schergen des Herzogs, jenes vom Feuerstrom einer plötzlich durchbrechenden Glut mitgerissene Drama der „Rauver“ verfaßte, das ihn wenige Monate— als Dalberg es in Mannheim herausgebracht hatte— im Lichtschein des Ruhmes stehen ließ. Der Film endet allerdings schon vorher. Er klingt aus mit der Flucht des jungen Schiller. Er gibt also nur einen kurzen Lebensabriß, allerdings einen sehr entscheidoch schosfend und ingend und den Mut zu einer Tat findet, aus der ein reiches wochien fousge. e. Zeiten überdauerndes Werk erPö. berumpfist. ustelt, wie es in Polen um herumpfiff, sagte er, es war, als ob ein Schutzsengel neben mite kand: 21 90 ein Scut. „Warum war er in Flandern nicht neben dir?“ Flandern habe ich etwas zuviel an dich gedacht“, sprach er,„du weißt ja, wie es kam. Ich saß in einem Dorf. in dem gar nichts mehr los eiger, halb zerschossenen Bank, holte deiMale. Da komm. Grangte schlägt au weiter Ferne eine verirte die zwei Finger... Sptitter reibt mit len spritzt. In Fez. 2 das Blut auf deine Zeiwundet worden.“ deuuen an dich din ich ve denikt, sagte sie sachelnd. Lebste gehabt: Der Soit; gader ich habe dennoch Glück del geben Lönnen; ditte mir auch in den E war dein Seiese meinte Nte. “, entgegnete er. nieder und fußte geiu Land, neiste sich darauf ich mir einrahmen“. die wir haben werden.“ fur die Kinder, Liebesleute im Krieg von der Front hatte. sonier, der Urlaub ibren Arm fest in den seinen schok. du morgen wieder wes ins Ungewisse „Wir gehen alle ins Ungewisse“, sagte er. bier in der Heimat als wir maren.iegen sie wieder eine Weile, denn es pilegenenschen der beide, die nicht viel zu reden Mir wied nicht viel geschehen“ meinte er vorbei"„die Kugeln pfeisen immer dicht an mir „Immer?“ „Ich hoffe.“ von Hans Fahewohl mutt zurückkehren“, sagte sie, denn ohne weiter ase Bic.=Leden erloschen. 3c kenne nichte vlondes Haar und küste se. dend über ibe * stand rungen zur dunkigen, matrosa Luft.. doc in einer souse 90 Jeut hoben ich gt glücliches Leuchten. Nachdruc für immer“, lagte sie mit „Ja, aber als Invaliden“. entgegnete er. „Gewiß, es sind die zwei Finger der linken naß meßhe uie sen da iede die Hand darum ### als früher, vu glaubtest dich immer tugelfen,— das war ein Irrtum.“ Kleine Kundschau „Wiener Stadtbibliothek kauft Wagner=Handschrift. saum d und hristenabteilung der Wiener Stadtbiblothek Rigoner=Geie. gauenen Monat eine interessante Richard. schreiben deg e eden. Es ist dies ein Handdeutschen Musikherden an den Wiener Maler Josek Hoffmann, der „Ring des Nibelungen“ die Bühnenbilder zum für das neue Voyreuther, Helz pielhaus entwarten hof K dus nene Bayrentber Resi. vertehr dieseg... Das Tagebuch und der Brief„„#,##es„Wiener Künstlers mit seinem Zeitgenos. sen die ebenfaus in den Besitz der Stadtbibliothek gelanst, sind, gewähren einen Einblick in das Leden der Kunstierkreise um 1850. Japanische Festmusik von Richard Strauß. Auf Vorschlag des für die Vorbereitung der Musikauffühhof 2890;Zahrseler Japans geschasfenen Ausschusles var 2amisterpräsident Fürst Konope als Präsident der Gesellschaft der„Feier des 2600. Jahrestages des Kaiserreiches Japan“ den deutschen Dirigenlmut Fellmer, der zur Zeit in Tokio als Dirigent des Orchesters der Ueno=Akademie wirkt, mit der Leitung der Uraufführung der aus diesem Anlaß geWährend des Kriegsmarsches wird am Flakgeschütz des Zerstörers Wache gegangen. Aufmerksam werden der Himmel und der Horizont beobachtet. Darunter sieht man Kameraden von der Freiwache, die sich zu einer kleinen Plauderei in das Verkehrsboot zurückgezogen haben (PR-Dr. List-Scherl-.) Soldatenlied Morgenrot durch Pulverdämpse glutet über Frühlingsflur. Jeder Tag der Not und Kämpfe zeichnet eine blut'ge Spur. Mohn in saftiger Luzerne, ei, wie blühest du so rot? Heißa hei! Ich lebe gerne und doch trink ich auf den Tod. Weiße Wolke, stolzer Schimmel,— heut will ich dein Reiter sein! Trag mich durch den Abendhimmel in die Ewigkeit hinein! Soldat Pauck undoe Künste und Handwerk in Weimar, Professor Dr. Dr. h. c. Paul Schultze=Naumburg, tritt am 10. Jahrestage seiner Tätigkeit als Leiter dieser Kunstlehranstalten in den Ruhestand. Schultze=Naumburg wurde vor zehn Jahren von dem damaligen Thüringischen Innenminister un Frick nach Weimar berufen, um ein nationalsozioustisches Exempel zu statuieren. Er reinigte das Weimarer Schloßmuseum von allen Machwerken entarte. ter Kunst und verwirklichte an der Hochschule das Programm einer deutschen, rassebewußten Kunsterziehung. Italienische Ehrung für deutschen Forscher. Die Königlich=italienische Akademie der Wissenschaften zu FerSirntgescheng. Paser-Withelm=Insituts für Hanfotschung in Berun=Buch, Pros. Dr. Hugo Spatz, zum Ehrenmitglied ernannt. „Carmina Burana“ in Essen. Nach der Dreodener Staatsoper haben nun auch die Städtischen Bühnen mu. Essen Carl Orffe„Carmina Burana“ in Verbindung mi der meubearbeitung des„Orseo“ von Monieverdi in einer ausgezeichneten Aufführung dargeboten, die auch hier die jubelnde Zustimmung des Publikume fand. meier Poh Die kost anderthald aus Lindenholz geschnitzte Gestalt des SeCanellen=S. 1 kaum beachtet, in der Pfarrkiche zu Kapenen=Stolzensels bei Koblenz in Abgeschiedenheit dahindämmerte, ist jetzt überraschend als eine Arbeit des berühmten Würzburger Meisiere Tilman, Riemenschneischaffenen sapanischen Festmusik von Richard Strauß nach:a worden. Man nimmt an. dut diete Plostit beauftragt nach den Befreiungskriegen und der Säkularisation von Pros. Schulize Naumburg im Nohestand. Der Direk= Kauf oder Geia: Oeinu Rlenenlarider, bure tor der Staatlichen Hochschulen für Baukunst, Bildende langt ss.eegent derder an den Ariterden er * 18. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 317 Westfalen-Nord und Nachbargaue Besinnung auf die Hausmusik Veranstaltung zum Tage der Hausmusik im Rathaus— Dem Gedenken Franz Schuberts gewidmet Ansprache des Gauleiter: Münster, den 18. November. Der große Rothaussaal hatte wieder einmal sein festliches Kleid angelegt. Das dunkle, seierliche Grün der Lorberbäume, der vorn im Saal aufgestellte Rlügel und die große Anzahl der Göste wiesen schon darauf hin, daß eine bedeutende Feierstumde stattfinden sollte. Wenn nuim der morgige Tog, der gleichzeitig der Todestag unseres großen Meisters Franz Schubert ist, zum „Tag der deutschen Hausmusk“ auserwählt sst, und im ganzen Reich musikalische Feierstunden statkinden, hat auch der Gau Westfalen=Nord es nicht unterlassen, eine würdige Morgenseier, die ganz dem Gedächtnis des Wiener Komponisten zugeeignet war, zu veranstalten, in deren Mittelpunkt eine Rede unseres Gauleiters stechen sollte. Eingangs begrüßte der Landeskultunwalter des Gaues Westsalen=Nord, Pg. Uranowsei, alle erschienenen Göste, die hohen Vertreter aus Partei. Staat und Wehmacht und an ihrer Spitze den Gauleiter und Oberpräsidenten Dr. Alfred Meyer. In seiner Rede führte der Gauseiter aus, wenn im Kriege der Tag der deutschen Hausmusik begangen werden könne, so danken wir das der Wehrmacht, die nach den einzigartigen siegreichen Feldzügen nicht auf Lorberen ausruht, sondern sich in intensioster Arbeit auf neue große Schläge vorbereitel. So sei der deutsche Raum durch die heroischen Taten gesichert. Aber auch die Heimst hebe teil an diesen Ersoigen. Wenn nun überal die Pflicht ganz und gar getan sei, so sei es auch recht und erlaubt, die deutsche Kultur zu pflegen; nicht damit ein kleiner Teil deutscher Volksgenosen zu kulturellem Genuß kommen könne, sondern damit auch hierdurch dem deutschen Volk gedient würde. In diesem Sinn finde in ganz Deutschland der Tag der deutschen Hausmusik statt. Wir predigen heute unabläßlich die Volksgemeinfür die sich jeder zur Verfügung zu stellen hat. Die Löfung aller giganischen Werke. die wir erwirkten müssen, kann nur durch Konzentration der physischen und seelischen Kräfte des Volkes erreicht werden. Der einzeine, die atomisierte Nation zerbräche in den Wettern und Stünmen unserer Zeit. Die Gemeinschaft allein ist das Hell. Das tausendjährige Reich der Deutschen bauen keine Individuen, das baut nur das gesamte deutsche Volk. Natüirlich hat dieses Gemeinschaftsleben auch seine Schattenseiten. Es wäre wünschenswert, sa notwendig, daß der deutsche Mensch, die deutsche Jugend mehr Zeit sänden für die Beschäftigung mit sich selbst. Richtig bleibt das Wort:„Es bildet das Talent sich in der Stille“.— Wir sind das Volk der Bauern, Arbeiter und Soldaten, die Schrittmacher einer neuen Revolution. Wir müssen aber auch das Volk der Dichter, Denker und Künstler bleiben. Der Erfinder. Dichter und Denker kann sich nur in der Stille der Abgeschiedenheit formen. Als Menschen der Gemeinschaft können wir das heute natürlich weniger. Und trotzdem müssen wir bei allem Einsatz für die Volksgemeinschoft auch die stille Stunde suchen und finden, in der wir uns, innerlich beruhigt, auf uns selbst besinnen können. Bei gutem Willen kann man das trotz aller=Forderungen, die die Volksgemeinschaft an uns stellt. So muß das deutsche Volk auch die Ruhe und Muße finden, die Hausmusik zu pflegen: nicht nur, weil diese holde Kunst in schweren Stunden Trost, reichstes innerstes Erleben, Freude und Wonne bringt, sondern auch vor allem, weil die Pflege auch, damit der ausübende Künstler nicht ausstirbt. Wie anmn wäre das Leben ohne diese holde Kunst.— Der Te9##suschen Hausmusik liegt nach der Enschedung des Präsidenten der Reichsmusikkammer auf Schuberts Todestog. Der Gau Westsalen=Nord hat dies zum Anlaß genommen, in allen Städten des Gaues durch die Reichsmusikkammer großzügige Schubertseiern durchzuführen. Trotz Krieg beteiligen sich in einem Umfange wie noch nie bisher die Partei und die NS=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, die Hitler=Jugend und ebenso auch die Musikbeauftragten der Städte. Gestalter und Linstlersch Mitwirkende sind in jedem Falle die Mitglieder der Fachschoft Musikerzieher in der Reichsmusikkammer und ihre Schüler, so daß im besten Sinne des Wortes deutsche Hausmusik=Pflege zur Darstellung kommt. Besonders wertvoll war in diesem Jahr das erstmatig durchgeföhrte Wett= und Preisspielen Höhen erhob. In Schubert hat das Deutsche in der Musik das reinste volkhafte Wesen erhalten. Lied und Tanz des Volkes habe er aus jahrtausendlanger Abgewandtheit in die Sphäre der Gegenwart hinübergeführt. Die weiteren Ausführungen des Redners galten den in der Feierstunde dargebotenen Werken des Wiener Komponisten. Auch ihm dankten die Zuhörer recht herzlich, für die die musikalische Feierstunde im großen Rathaussaal ein schönes Erlebns geworden wor. Spontan klang zam Schluß der Veranstaltung der Gruß an den Führer auf. * Für den musikalischen Teil der Morgenfeier hatte Erich Hammacher ein Programm zusammengestellt, das einen Querschnitt durch Schuberts künstleriSchülern unserer Privatmusskerzieher, das in der Gau.Iserens walsgen gad und zugleich alle Formen des Musi. hauptstadt und in Detmold durchgeführt wurde. Die Ergebnisse waren ausgezeichnet. Danach gob der Gauleiter die Sieger dieses Preisspielens bekannt. Es waren das in Münster: Gruppe der 13—14jährigen Schüler: Klaus Breuning(Lehrerin: Eng Ludwig), Wolfgang Drees(Lehrerin: Josefa Fehige). Gruppe der 15—18jöhrigen Schüler: Hans Göhre(Lehrer: Erich Hammacher) und Maria Waaner(Lehrerin: Mara Böhm). Möge der Tag der deutschen Hausmusik, so fuhr der Gauleiter fort, trotz Stürmen und Drängens der deutschen Revolution ein Tag der Besinnung sein auf sich 9Ucie Werte des Lebens, die wir derkomponist mit vier charakteristischen Stücken. die Ine tot Haxpgs und Kieg Plegen und Knskereten wolen Meilgemgug ui suchgen Pden Silden, Die Ju. der Hausmusik die Grundlage des gesamten mutikalischen Lebenseines Volkes st. Das nationalsozialistische Großdeutschland hat in vollem Bewußtsein seiner großen Verpflichtungen das Erbe des deutschen Kulturautes aus den vergangenen Jahrhunderten angetreten. Wie nie zuvor in der Geschichte erfahren alle Kultureinrichtungen die stärkste Förderung. Das musikalische Leben in Deutschland hat seit der Machtübernahme einen ungeahnten Aufschwung genommen, und der großartigste Nachweis dafür sst gerade die Pflege, des musikalischen Lebens während des Krieges. Kein Theater und kein Konzertsaal wurden geschlossen. Selbst eine Kultureinrichtung von so großem Ausmaß wie die Bayreuther Festspiele wurden im Kriegssahr 1940 in Anwesenheit des Führers in voller künstlersscher Höhe durchgeführt. So war es für den Nationalsozialismus eine Notwendigkeit, auch den Gedanken der Hausmusikpflege aufszugreisen. Seit 1933 ist in jedem Jahr der Tag der deurschen Hausmusik durchgeführt worden und hat den Gedanken immer mehr in das Volk getragen, daß zu einer Musikultur nicht nur der ausübende Künstler gehön, sondern daß das ganze Volk singend und spielend daran beteiligt sein muß. Das in eine Zeit, in die das Deutsche Reich nicht nur erstrahlt durch seine Macht und Größe, sondern auch durch die Herrlichkeit seiner Kunst. Reicher, herzlicher Beifall dankte dem Gauleiter für seine schönen Worte. Ihm schloß sich in seiner Ansprache auch der Leiter der Fachschaft Musikerziehung Erich Hammacher an, der dem Gauleiter für seine Anwesenheit donkte, die er um so mehr begrüße, als seine Teilnahme für die Musiker ein Symbol bedeute. In seinen weiteren Worten befaßte sich Erich Hammacher eindringlichst mit dem künstlerischen Schaffen Franz Schuberts, dem die einfache Liedweise des Volkes zutiefst zueigen zei. Wenn irgendwo, so sei bei ihm rein deutsches Seelengut vorhanden, das er zu den höchsten zierens zu Worte kommen ließ. Zunächst spielten Grete Ludorff und Erich Hammacher die Sonatine in Gemoll für Klavier und Violine, ein Werk aus der Frühzeit des Wiener Komponisten, das gleichwohl seine junge Meisterschaft erkennen läßt. Stärker schon klang der eigentliche Schubert, der das Land des Schmerzes in wunderbarer Weise zu verklären weiß, in den Impromptus=Dur und Femoll(aus Werk 142) an jener Schubert, den der von Erich Hammacher zitierte Richard Benz als den klassischen Fall eines inspirierten Musikers seiert. Mit diesen Meisterstücken, von denen das zweite rhythmisch ungemein fesselnd ist, erspielte sich Marianne Steinmenger reichen Beifall. Dann folgte der LieMennemann mit schöner Hingabe zum Vortrag brachte(An Franz Schubert“,„An die Nachtigall“, „Suleikas zweiter Gesang“ und„Ganymed“.), Hilde Göhre begleitete die Sängerin feinsinnig am Flügel. Das Schönste boten Erich Hammacher und Dr. Hermann Enßlin mit der Wiedergabe des Allegro Aemoll=Werk 144. Dieses musikalische Juwel. in den letzten Monaten des irdischen Daseins geschaffen, spiegelt in seiner leuchtenden und lotenden Tiefe die selischen Hintergründe Schuberts, ein wahrhaft ergreisendes Werk von höchster künstlerischer Inspiration. Die beiden hervorragenden Pianisten erspielten die geistige Substanz in dem sie das Werk ohne jede Verniedlichung in seiner erstaunlichen und ost ungeglättet erscheinenden Krast, die in der Tat nach Bruckner weist, hinsetzten. Blick in den Rathaussaal während der musikalischen Feierstunde anläßlich des Tages der deutschen Hausmusik. Aufn. Hülsbusch. Die Schlacht im Westen Erlebnishafte Filmfeierstunde des Kreises Münster-Warendorf Münster, 18. November. Der Kreis Münster=Warendorf der NSDAP. hatte alle Parteigenossen und=Genossinnen am Sonntagmorgen zu einer Filmfeierstunde ins Apollo=Theater geladen, um ein halbes Jahr nach den schicksalsschweren Tagen im Westen gemeinsam jene Entscheidungen nachzuerleben, die uns die Männer der Propagandakompanien zu so starken Erlebnissen festgehalten haben. Im dem festlich geschmückten Haus begrüßte Kreisleiter Mierig nach dem Einmarsch der Fahnen die erschienenen Offiziere der Wehrmacht, insbesondere die Vertreter des Wehrkreises und des Luftgaues VI, und die geladenen verwundeten Soldaten. Der Kreisleiter betonte, daß diese Filmfeierstunde den Austakt der Winterarbeit der Partei im Kreise Münster=Warendorf bedeute. Das Erlebnis der großen Waffentaten unserer Soldaten solle Feerlblerung der sirven in Lästschar, Entsprechend der Weisung des Führers ist es Pflicht, bei Fliegeralarm sofort den Luftschutzraum aufzusuchen sb iabogai inist. de Lustfahrt und Oberbefehlshaber der Lustwaffe hat durch Erlaß Maßnahmen angeordnet, die eine Aktivierung der Arbeit des Reichsluftschutzbundes und damit eine weitere Verbesserung des Luftschutzes zur Folge haben. Auf organisatorischem Gebiet ist aus der Neuordnung hervorzuheben, daß der Präsident des Reichsluftschutzbundes zum Inspekteur des Selbstschutzes im Auftrag des Staatssekretärs der Luftfahrt und Generalinspekteurs der Luftwaffe bestellt wird. Seine fachlichen Weisungen erhält er durch den Reichsminister der Lustfahrt und Oberbefehlshaber der Lustwaffe. Entsprechend ist die Regelung bei den nachgeordneten Stellen verfügt worden. Auf dem Ausbildungssektor ist u. g. bervorzuheben, daß allen zum erweiterten Luftschutz gehörigen öffentlichen und privaten Dienststellen und Betrieben zur Pflicht gemacht wird, die Ausbildung der Betriebsluftschutzleiter und der Einsatzgruppen durch den Reichsluftschutzbund vornehmen zu lassen, soweit nicht die Ausbildung auf polizeilichen Ausbildungseinrichtungen bereits erfolgt. Die Ausbilzuns im Erweiterten Selbsschus wird künftig kostenlos durchgeführt. Die zuständigen Dienststellen der Polizei werden, wie der Erlaß ferner bestimmt, Amtsträgern des RLB und Luftschutzwarten bestimmte Aufträge auf den Gebieten der Ueberwachung der Entrümpelung, der Selbstschutzgerätebeschaffung, der Verdunkelung, des behelfsmäßigen Luftschutzraumbaues einschließlich der wohnlichen Ausstattung, insbesondere Beheizung und Schaffung von Brandmauerdurchbrüchen, übertragen. Die betreffenden RaB=Amisträger und Luftschutzwarte handeln auf den ihnen übertragenen Gebieten im Auftrage der Polizei und werden Blick ins Münsterland Sieben Monale Gefängnis für einen allen Meckerer Coeofeld. Vor den Schronkey des Sondergerichts stand der 70jährige Andreas Z. aus Dülmen. Bauerschaft Welte. Er war früher Escheche. Angeklagt war er wegen Vergehens gegen das Heimtückengesetz. Trotz seiner 70 Jahre ist er ein unverbesserlicher Meckerer und Rörgler. Geradezu ungenießbar ist er, wenn er dem Alkohol zugesprochen hat. Vor Gericht backte er ziemlich kleine Bröchen. Er suchte durch allerlei Redewendungen seine Beleidigungen abzuschwächen. Die Zeugen sagten aber anders aus. Das Urteil lautete entsprechend dem Antrage des Staatsanwaltes: Gesamtstrafe von seden Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 35 Tagen Untersuchungshaft. Dieb stieg durch den Kellerschacht ein und entwendete einen im Luftschutzkeller stehenden Koffer der Hausgehilfin, in dem sich deren gesamte Kleidungsstücke und Schuhe befanden. Da der Dieb mit dem schweren Koffer nicht durch den Schacht hinausgelangen konnte, hat er ein anderes Kellersenster geöffnet und ist durch dieses nach draußen entkommen. Bei der Arbeit vom Zuge erfaßt Hamm. Beim Überqueren der Gleisanlagen im Hammer Bahnhof wurde der Arbeiter ter Eize von einem heranfahrenden Zuge ersaßt. Der Mann konnte sich nicht mehr, rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde auf der Stelle getotel. zur Durchführung dieser Aufgaben mit polizeilichen Ausweisen ausgestattet. Die Zahl der haupt= und ehrenamtlichen Bauberater im R2B wird erhöht. Diese RLB=Bauberater haben außer den ihnen auf dem Gebiet des baulichen Luftschutzes übertragenen und noch zuzuweisenden Aufgaben die Pflicht, mit den für die hygienische Aufsicht über die Luftschutzräume und die ästliche Betreuung der Insassen von Luftschutzräumen zur Verhütung von Krankbeitsübertragungen bestellten Aerzten eng zusammenzuarbeiten. Die Ausbildung der RLB=Amtsträger ist zu verstärken. Im Bereich der Selbstschutzmaßnahmen wird angeordnet, daß zum Lustschuzwart die geignetste Persönlichkeit der Luftschutzgemeinschaft zu bestellen ist. Bei hiernach notwendigem Austausch sind in erster Linie solche männlichen Personen vorzuschlagen, die durch ihre Eigenschaften und Stellung in der Luftschutzgemeinschaft die Gewähr für richtiges Handeln bieten. Hierbei kann auch auf Politische Leiter der RSOAP, Wehroflichtige, Beamte und Behördenangestellte zurückgegriffen werden. Gleiches gilt auch für die übrigen Selbstschutzkräfte. Eine entsprechende Aenderung der gesetzlichen Vorschriften ist in die Wege geleitet: sie ist jedoch zur sofortigen Durchführung dieser Maßnahmen nicht abzuwarten. Soweit ausscheidende Luftschutzwarte, insbesondere Frauen, ihren Dienst angemessen versehen haben, sind sie zu Vertretern des Luftschutzwartes zu bestellen. Die Berufung zum Luftschutzwart geschiebt gleichseitig mit der volizeilichen Heranziebungsverfügung durch die Polizei Der Erlaß stellt dann fest, daß der vorschriftsmäßige Luftschutzraum immer der sicherste Aufenthalt bei Luftschutzangriffen ist. Entsprechend der Weisung des Führers ist es daher Pflicht, bei Fliegeralarm sofort den Luftschutzraum aufzusuchen. Es wird erwartet, daß die Bevölkerung diese Vorschriften befolgt, ohne daß es notwendig wird, mit Strafen einzugreifen. Die eingeteilten Selbstschutzkräfte müssen schon bei Fliegeralarm den Luftschutzraum aufsuchen. Daburch wird ihre Aufgahe nicht berührt, erforderlichenfalls nach Angriffen sich durch Rundgänge üder Feindeinwirkungen. s. B. Brandbomben, Zündmittel zu unterrichten. Anträge auf Feststellung von Sachschäden und auf Vorschußzahlung sind bei den Bürgermeistern einzureichen. Nach zahlreichen Erfahrungen sind, wie der Erlaß abschließend feststellt, viele Lustangriffe zweifellos auf schlechte Verdunkelung zurückzuführen. Die von der Polizei mit der Ueberwachung der Verdunkelung beauftragten ROBAmtsträger und die Luftschutzwarte haben daber der strengsten Befolgung der Verdunkelungsvorschriften besondere Beachtung zu schenken. Abgesehen von der Verdunkelung der Wohnhäuser, namentlich der Fenster, Treppenhäuser und der Hofund Hinterfenster, gilt dies auch besonders für Krankenhäuser. Auf die neuen Bestimmungen über die Verwendung von Blaulicht wird ausdrücklich bingewiesen. Sauerländer Marmor für Großbauten des Dritten Reiches! Grevenbrück. Es darf als bekannt vorausgesetzt werden, daß Schwefelkies, Schwerspat. Eisenerz aus dem Sauerlande in der ganzen Welt bekannt und geschäßzt sind. Nur wenige aber werden wissen, daß auch der sauerländische Marmor hervorragende Verwendung bei den Großbauten des Dritten Reisches findet. So findet man zentnerschwere Blöcke von„Lennestein“ und„Heldener Rot“ jetzt bei den Großbauten in München, Nürnberg und Berlin. Auch die Tür zum Arbeitszimmer des Führers und das Portal in der neuen Reichskanzlei sind mit schön geädertem Marmor des Sauerlandes verkleidet. den schofenden Männern und Frauen in der Heimat neue Triebkraft geben und vor allem das Band zwischen Front und Heimat wiederum stärken, das so ein unablässiger Bestandteil für die Aufgaben der Partei sei. Nachdem sich dann die Fahnen zum Totengedenken senkten, fand noch Pg. Schötteldreier von der DAsf. selbst Kriegsteilnehmer, mit beredten Worten Ausdruck für das hier im Film gebannte Kriegserlebnis und gab allen die rechte Einstimmung für das sich dann auf der Leinwand abrollende Geschehen. Der bezwingende Rhythmus der Marschmusik, das Donnern der Motoren der Lustwaffe und der siegreiche deutsche Soldat schlug uns alle in seinen Bann. In einer Zeit, deren Ereignisse in schneller Folge auf uns einstürmen, ist es nür zu wertvoll, wenn das donamische Geschehen um Eben Emael, Dünkirchen, an der Maginotlinie, der heldenhafte Einsatz der jungen deutschen Armee noch einmal mit solcher Eindringlichkeit zum Erlebnis wird. Und das nahmen alle aus dieser Stunde mit, das einmütige Bekenntnis, nicht nachzulassen in dem Schaffen für den deutschen Siegl Maler Franz Hecker wurde 70 Jahre all Osnabrück. Am 15. November beging Maler Franz Hecker im Kreise seiner Freunde seinen 70. Geburtstag. Die Stadtverwaltung ehrte den Siebzigjährigen durch die große Ausstellung seines Schaffens im Schloß, die einen außerordentlich starken Besuch erfahren hat. Oberbürgermeister Dr. Gaertner überbrachte dem Maler des Osnabrücker Landes in seiner am Schölerberg gelegenen Villa die Glückwünsche der Stadtverwaltung. Bekannter Landesgeologe gestorben Emden. Im Alter von 67 Jahren starb hier der durch leine grundlegenden wissenschaftlichen Arbeiten weit über Ostfrieslands Grenzen hinaus bekannte Landesgeologe Konrektor a. D. Dr. h. c. Dodo Wildvang. Noch bis vor wenigen Monalen hot er sich in ahl Ashreicher (Zahigseit seiner Lebenenutgabe, der Erorchunet Geologie Ostfrieslands, gewidmet. Jehn Jahre Zuchthaus für einen Raufh### Schwelm. Vor einiger Zeit wurde ein sunher Fahrsehrer der Motorsportschule Schwelm nach eineh nichtigen Wortwechsel in einer Gaststäte in der Kölnet Straße von dem vielfach vorbestraften Heinrich Böhmer kurzerhand mit einem Messer so schwer gestochen da] der Fahrlehrer bald darauf starb. Böhmer stand setzi wegen gefährlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgang vor Gericht. Er wurde zu einer Zuchthausstrafe von zehn Jahren und zu zehn Jahren Ehrverlust ver urteilt. Fortentwicklung des Schweinebestandes Bauern und Landwirte, stallt Ferkel auf und dämpft Kartoffeln ein! „Nach der im September durchgeführten Schweinezählung hält sich die Entwicklung der Schweinehaltung im Rahmen der ernährungswirtschaftlichen Erfordernisse. Es gilt jetzt, den derzeitigen Umfang des Schweinebestandes zu erhalten und fortzuentwickeln. Die Möglichkeit dazu gibt das günstige Ergebnis der diesjährigen Kartoffelernte, die für Großdeutschland ohne die neuen Ostgebiete auf 58.9 Millionen Tonnen und mit den neuen Ostgauen Danzig=Westpreußen und Wartheland auf rund 70.1 Millionen Tonnen errechnet wird. Ein Teil dieser Ernte wird zweifellos für Speisekartoffelzwecke abgezogen werden, doch wird diese Menge selbst unter Berücksichtigung der im Kriege gesteigerten Anforderungen nur gut ein Viertel der Gesamternte erreichen. Für die Versorgung der Kartoffelverarbeitungsbetriebe, deren Erzeugnisse für die Ernährungswirtschaft ebenfalls wichtig sind, wird außerdem eine bestimmte Menge beansprucht werden. Der Von der Hochspannungsleitung gelötet ###. Allethes. In der Bauerschaft Hamern ereignete sich!“ ein tödlicher Unglücksfall. Der Schülert Karl Robert kam einer beschödigten Hochspannungsleitung zu nahe. In seiner Unwissenheit berührte er die Leitungsdrähte und konnte sich dann nicht mehr von ihnen befreien.“ Leider kam die Hilfe zu spät. Wiederbelebungsversuche, Ehreupatenschaft des Führers das neunte Kind Antonig der Eheleute Wilhem Pennekamp und weitaus größte Teil jedoch bleibt übrig für einen ernährungswirtschaftlich nicht weniger wichtigen Zweck, für die Verwertung im Futtertrog. Ein Vergleich des Schweinebestandes mit der Kartoffelernte zeigt der Landwirischaft, welche Möglichkeiten gegeben sind, die Ernährungswirtschaft auch auf diesem Teilgebiet im zweiten Kriegsjahr erfolgreich fortzusetzen. Die Pflicht der Bauern und Landwirte ist es, hieraus nun für ihre Betriebe die notwendigen Folgerungen zu zieher und die in reichlichem Umfang vorbandenen Kartoffeln in verstärktem Maße der Schweinehaltung zuzuführen. Aus diesem Grunde sollte bereitietzt in größerem Umfange mit dem Eindämpfen begonnen werden. Auf jeden Fall ist der Schweinebestand durch Aufstellung von Ferkeln, die reichlich vorhanden sind, zu ergänzen. Alle Vorstellungen über eine weitergebende Verwertungsmöglich keit der geernteten Kartoffeln als Speisekartoffeln sind mit den tatsächlichen Verhältnissen nicht vereinbar. wurde auf der Stelle getötet. Amtsträger und die Luftschutzwarte haben daher eine bestimmte Menge beansprucht werden. Der Im Sinne der jetzt notwendigen Fortentwick, lung des Schweinebestandes sind bereits für.5 mmmmmm, Millionen Schweine Mastverträge zur Verteilung gelangt, denen in Kürse weitere Verträge fül Buntes Weltgeschehen Jrund 900000 Schweine folgen werden. Neben den Ssssng##„ Iim Rahmen, der Mastverträge zur Verteilung geslangenden Futtermittelmengen wird gegenwärtig ferner eine gewisse Menge Ruttergetreide und Zuckerschnitzel frei verteilt. Eins darf natürlich durch die hier dargestellte Raute Steigndvie wor nar Jahren ebs auffallend Mittel, 15 Mislianen für Manieure. 17 Millianen für einen Schienenweg kreuzte, stellte sich ein Kund mit; Zielsetzung, den Schweinebestand zwecks ausgegliche Die unvergessene Geliebte Kind Antonia der Eheleute Banta Stosanovie war vor Jahren ein auffalend Ritzl, 15 Millonen ktgMggieure, 17 Pitsgesiglg. einen Schienenweg ure Fagr, gueg ge,.,em Busg Zziner Fleischversorgung zu erbalten und zu vermehOlfen=Stadt hat.a gpund Antonette geb, Bücker in shübsches und temperamentvolles Mädchen und fand viel die Blondsärhung der Haare, 18 Millionen für, Gesichts= lebhaftem Gebell dem Fahrzezg in den Weg, so, vun#ren, nicht beieinträchtigt werden: das Verfütte, Oisen=Stadt hat der Führer die Ehrenpatenschaft über=Gefallen an Rista Moravec. Die beiden dungen Leute massage und 13 Millionen Dollar für Dauerwellen aus, der Fahrer den Wagen anhielt, um das Tier nicht 3u Frungsverhot von Brotgetreide. nommen. Der Führer ließ den Eltern die herzlichsten Kliebten sich innig und verbrachten jede freie Minute Das sind zusammen 142 Millionen Dollar, aber dabei überfahren. Im nächsten Augenblick fuhr ein Zug übers“ Plückwünsche und ein Geldgeschenk übermitteln. Imiteinander. Rista war aber sehr eisersüchtig, er handelte es sich nur um die Ausgaben, die in den den unbewachten Bahnübergang, dessen Herannahen in glug dor Landesbauernschaft Westfalen ans der Isel geborgen kquälte seine Geliebte wegen jeder Kleinigkeit.„Banta Schönheitssalons gemacht werden. Eine auch nur an= folge einer Kurve nicht bemerkt worden war und ders Auls der Landesbal Werth. In.0 fwurde dieses Leben unerträglich. Nach vielen Zwistige nähernde Schätzung der Riesensumme, die für den An= das Auto unsehlbar zermalmt hätte, wenn es durch den Münster, 17. November. Verthenbruch wurde die Leiche einer 60.Steiten und Tränen drach sie völig mit Rista und hei kauf kosmetscher Mittel in den Spezalgeschäften der hund nicht aufgehalten worden wäre. Nach Bekanntgabe der Landesbauernschaft Westsaler bnch Mlate und sch.d— Suien aunten brsdn, Prch uig Du Be=e an un g. Aucktunft geben kömten, wonden bei der Leiche nich stihrse, gn der Sralu. uxes Goten ein mutsiges und zu. Die Aaschende Nachohnuus gref Pögel, eimn Mönnchen und zwel Debhef,. ge;: Banenohl(Kro. Meschede): Vauer Wihelm Schulgz Floreniner kommen, die von einer außerordentlichen, Lezsamen zur Heide in Berwicke zum Ortsbauernführer der Orts —„„— Um die Jahrhundertwende besaß der Schriftsteller Jarro einen großen Einfluß in Italien. Schönheit sind und die in der alten Geschichte Ameri=5 hauernschaft Verwicke=Stocklarn(Krs Soest): Bauei Sehr gefürchtet war seine scharfe Zunge. Das zeigte kas eine große Rolle gespielt haben. Man hal sie vor; Heinrich Großelkmern in Batenhorst zum Orisbauern „„„„— ellschaft in einer Schente zusammentraf. Die erzählten sich die abenteuerlichsten ###inten, wurden bei der Leiche nicht sführte an der Seite ihres Gatten ein ruhiges und zugüsgetunden.„D Unglücksfall oder Selbstmord die sfriedenes Leben. Obgleich seit ihrer Heirat schon gehr Todeeursache st, muß die Untersuchung ergeben. fals sieben Jahre vergangen waren, vermochte Risia 40 Jahre im Schuldienst Jdoch nicht seine Geliedte zu vergessen. Sein Grol ring das Trezao uderkeichte gez Fheschloß, ihm, den er ale den Unheilsister ansah, aus sich auf drollige Weise, als er eines Tages mit einer einiger Zeit in Honduras endect, und sie erregsen so; führer der Ortsbauernschaft BatenhorsteSt. Bit(Kre dieles Jahres stand Rezt sdem Wege zu räumen. Dieser Tage begegnete er ihm. Jagdgesellschaft in einer. Schenke zusammentral. Die großee, Interese, daß man Leute nach Mittel= und Süd.: Wiedenbrüick); Landwirt Wihelm, Kornfeld in Ebbeslof d.Ppy huldenl. 2. Betg Pplersz; Sofort stel er Vbr) ihn der und versetzte ihm se BlskeLzenwigen sansstzsgsch aus Gentenerlichleg sen ig. sesenz, imn dese Gebietz gachz, Hnen burnzorz zum Dristgugnscher der Ortebauernschaft Edbeslo er 33 Jahre Kraßt. d dese 10 Jahren IA zwuchs, s.g, Betar blutüberströmi zu Boden Beschschlen. Man kam schließlich auf die Lockoogelruse schen zu lassen. Jetzt wird berichtel, daß eine zemlich;(Kre., Bielefeld). 5 eags Krast und seine ganze Persönlichteit ssons. I, Oiebe, Doß PZustand wurde er, der jett 6o zu sprechen deren Kenntnis leider immer mehr sahlreiche Gruppe der Vögel im Nordwesten von Gua: Mit der Führung der Geschöste als Orisbauernsähre. Sogens ug mei. alem der Stromberger;Hahr, Jägll unz Lenkgug geschaf.: Die Arzie Ldnehme. Einer der Tischgenosen, der wegen seines semala auf den Abhängen des Bulkons Tasunultg inz hegustragt wurde der Bauer Johannes Veller in Sio Pista Mor=—u=—.25, Jägerlateins ohnehin bekannt war, wußte zu berschten: etwa 2000 Meter Höhe gefunden worden ist. Es han dessen als Ortsbauernführer der Ortsbauernschaft Sid Sutsia Moraver wuto:„Einer von meinen Freunden vermag den Ruf des delt sich um die prachtvollste Art der Trogons, die dessen(Krs. Warburg). Distelfinken so täuschend nachzuahmen, daß er damit die Quetzals, deren Name von einer der wichtigsten Göt= Abberufen wurden; als Kreishauptabteilungslzz Bögel in dichten Scharen herbeilockt.“— Da mischte sich tergestalten der alten Kulturvölker Mexikos und Mit= der Kreisbauernschaft Recklinghausen Landwirt Jarro ein:„Das ist noch gar nichts. Ich hatte einen telamerikas, Quetzaleouatl, abgeleitet ist und der heute; Schulte Uhlendrock in Pörste bei RecklinghagFreund, der das Kröben des Hahnes ungemein kunstvoll den Wappenvogel Guatemalas darstelli; auch die Wäh; Orisbauernführer der Dusbauernschaften: Waanachahmen konnte. Wenn er es am Abend tat, dann rungseinheit des Landes wird nach ihm denannt. Auss Arnsberg) Bauer Thpdor Steinrücke zing sofort die Sonne aufi“ der Zeit der Azteken liegen Berschie über ihn vor, nach: Dortmund=Spburg Battz, Wika, BroSchälerbund reitet einer.wilie d= Schen denen die Federn des Quetzal als Schmuck für die: Syburg, Westerkappeinz Schäserhund reitet einer Jamilie das Leben alten Stammeshäupter gehraucht wurden, da aber dies heim Twiehaus in Auf eigenarige Weise verdankte eine Mailänder Vögel„ladur waren, bursten sie nur sebend gesangen: Die Verechigl 5Jahre zähl, ins Krankenhaus szweifeln an seinem Aufkommen. zverhaftet. Jugend gewidmet. Mit dem Schleßapparat sich selbst schwer verleht Wiedenbrück. Ein Hausschlachter, der in Westerwiehe ein zur Schlachtung bestimmtes Schwein mit dem Schießapparat betäuben wollte, bekam das Schußmerkzeua nicht zum Auslösen Als er den Jehier nachsehen Lrachüfrge in Stocholm macht gergduen nestn. wollte, ging der Schuß unvermutet los und der Volzen sttglbüros in Stockholm macht geradezu erstaunliche drang dem Hausschlachter in die Hand. Infolge einer steilungen über die Ausgaben, die die Amerikanerinnen Blutvergiftung, die im Anschluß daran auftrat, mußte:0der vielmehr ihre Ehemänner machen, um die Reize der Arm ampuliert werden. zuhrez, Zuheren zu erhalten oder wenn es möglich ist zu vermehren.„Schön sein um jeden Preis“, das ist die Getteiches Setaben Der Newyorker Korrespondent des statistischen Zencat geradenn uuktaunlsiche MitEin gemeiger Eindruchsdiebslati Parole, der die Bewohnerinnen der Vereinigten Staaten Familie einem Schäserhunde das Leben. Ein Indu= werden, domit man ihnen die langen Schwanzseder gemeiner Eindruchsdiebstahl wurde Fgehorchen, und so geben sie 6 Millionen Dollor sähr, strieller halte mit seiner Frau und seinen beiden Kin= ausreißen konnte. Dann aber muhten se wieder an Hhause, Dr. Schlüter, Bockelweg, ausgeführt. Ein zlich für die Haarpflege, 18 Millionen für koomeische dern eine Autofahrt unternommen. Bevor die Straße Freihest gelassen werden. Parole, der die Bewohnerinnen der Vereinigten Staaten Familie einem Schäferhunde das Leben. Ein Indu= werden, damit man ihnen die langen Schwanzjederns Ortsbauernführ nsrücke in Verteilt. 18. November 1940 Westfälische Tageszeitung Galenalt machte den dieg dewer 10 für Deuuchland in 19,.- Leherzuse ue. Helmupt Sehsn gehoß dag Segentae Mit dem 10. Länderkampf sanden Hamburgs weilverzweigte Beziehungen zu den nordischen Staaten am Sonnlag aui dem Sportplatz der Allen Vikloria eine weilere Verlieiung. In einem an und für sich schönen Spiel, bei dem aber dennoch die Zusammenarbeit des deutschen Angriffs nach wie vor viel zu wünschen übrig blieb, sieglen wir knapp mit:0. Das einzige Tor schoß Helmul Schön in der 17. Minute nach der torlosen 1. Halbzeil. Dieser einzige Treffer war die reise Frucht eines ladellosen Zusammenspiels der deutschen Mannschaft. * Schon frühzeitig waren die Massen auf der alten Heerstraße zur Hohen Luft— dem Schauplatz des Länderspiels— in Bewegung. Die Anlagen waren festlich hergerichtet, wobei alle Vorbedingungen für ein schönes . S gegeben waren. Von den Fahnenmasten grüßten die Banner des Reiches, die weiß gekreuzten Farben des Danebrogs und Finnlands Farben zu Ehren des Schiedsrichters Bertel Ahlfors. Auf den bunt geschmückten Tribünen waren Staat, Partei und Wehrmacht zahlreich vertreten. Rund 1000 SA=Männer sorgten für Ordnung. Vor dem Spiel unterhielt der Hamburger Gaumusikzug die 28000 Zuschauer, unter denen sich zahlreiche dänische Schlachtenbummler und die Naohe Weigen Zer danische Kolonie befanden durch Die Hamburger zeigten für das 179. deutg5, Jushall=Länderspiel eine Riesenanteilnahme; alle menn Platzd vergrissen, und, Sogog u genus vorhanden gewesen wäre, wären 50 000 und mehr gekommen. den Dänen ins Aus gesetzt wird. Brenzlig sieht es für uns aus, als Jahn aus einen Freistoß von ### mann das Leder nicht erwischt. Janes wird gllcdr, gangegrissen, der Ball springt an die Latte; der honnt an de endlich Kupfer die Riesengefahr :. Die vanen hatten ihren nahezu totsicheren Ausgleich verpaßt. Binder kann wenig später nur den narheiehiehben, während Lehner ganz trist der Mite der Dänen und Be ftürmer Knudsen nur das Außennetz und pesser wird bei einem Alleingang von zwei Dänen hart angegangen und muß verletzt für zwei Minuten ausscheiden. Die deutschen Angriffe mehren sich wieder, ein Flankenball von Pesser nimmt Schön tadellos mit dem Kopf an, aber Sörensen schlägt zur Ecke ab. Mit dem nahenden Spielende wird nun auch be Sturm mattar Dar Masl iandert act Mann zu Mann und es wird uneigennußig abgegeben. Das Ergebnis jedoch kann nicht mehr gändert werden, obgleich wir dem 2. Tor mehrmals sehr nahe sind. So haben Binder und Pesser noch zweimal gute Gelegenheiten; aber den Dänen steht das Glück treu zu Seite. Sieg zu knapp ausgefallen Der deutsche Erfolg über Dänemark geht in OrdDk Mannschaften: Wenige Minuten vor Spielbeginn erschienen beide Mannschaften mit dem Schiedsrichter. Die Nationalhymnen wurden gespielt und dann formierten sich die Parteien zu folgender Aufstellung: adde#cland: Jachu: Janer, Moog: Kopser, wehe Attinger: Lehner, Walther, Binder, Schön, „Dänemark: Egon Söreusen; Paul Hansen, Erich Glumer: Okto Podersen, Egon Johannsen, Arno Sörenägieie Christensen, C. Kandsen, N. —ee, 3. Jarsen. Reichstrainer Herberger hatte sich noch am Sonnabend entschlossen, Walther auf seinem halbrechten Stürmerposten zu belassen. Torlos bis zur Pause Am Anpfiff weg zog die deutsche. Mannschaft wie eine eingespielte Vereinself los; die Dänen verloren sofort den Ball und schon nach den ersten Sekunden schoß Kupfer den Ball knapp über das dänische Tor. Der Schweinfurter glänzte auch im weiteren Verlauf durch prächtige Einzelleistungen. Ein raffinierter Lehner Schuß, wobei der Ball zur ersten deutschen Ecke abgelenkt wurde, ergab in der 4. Minute eine große Tor# gelegenheit. Die Dänen wurden in der ersten Viertel#tunde pöllig in die Abwehr gedrängt. Das Spiel unserer nes während dieser Zeit ganz ausgezeichnet. Allschlich faßt aber die Deckung der Gäste Tritt und es uß gesagt werden, daß die dänischen Läufer nicht lange ickelten, sondern stets schnell und entschlossen dazwischen ihren. Sie störten dadurch erheblich die Zusammenarbeit des deutschen Innensturms. Binder wurde stark gedeckt, und der Wiener konnte sich nun nicht mehr wie gewünscht einsetzen. Am besten war noch der rechte ##ügel und von dieser Seite aus drohte auch den Dänen gröhte Gefahr. Eine gute Torgelegenheit bot sich den D6.“ in der 15. Minute, als Janes einen Ball überraschend laufen ließ und Jahn nur zur Ecke abwehren konite. Aber im Gegenstoß kamen die Deutschen zur 3. Ecke: Mitte der ersten Spielhälfte gaben dann die Dänen den Ton an. Unsere Innenstürmer spielten sich stets an der inneren dänischen Abwehr fest. Einen Gewaltschuß von Binder machte der dänische Torhüter zunichte. Im Anschluß daran jagte„Bimbo“, bei einem Strafstoß das Leder an die Latte. Lehner hatte das Pech, zwei Flankenschüsse Kupfers zu verköpfen. Auf der anderen Seite blieb Jahn und Rohde die Arbeit nicht erspart. So hatte der Berliner Mühe, mit einem Kernschuß des Halbrechten Walter Christensen fertig zu werden. Aber eine genau so harte Nuß hatte kurz vor der Pause Johannsen mit einem weiteren Schuß von Bimbo Binder. Mit einem Eckenverhältnis von:4 zugunsten der Deutschen schloß die erste Spielhälfte. :0 durch Schön! Die zweiten 45 Minuten begannen mit erfolgversprechenden deutschen Angriffen, aber zum Schluß verschoß Pesser den Ball. Dann wurde Walther vor dem dänischen Tor vom Ball gedrängt. Auch zwei deutsche Eckballschüsse blieben erfolglos. Unsere Spieler zeigten hervorragende Einzelleistungen, aber die richtige Mannschaftszusammenarbeit fehlte. Pesser und Walther hatten kein Glück mit ihren Vorstößen, dabei erwies sich Egon Sörensen als ein hervorragender Spieler. Ein Freistoß hart an der Strafraumgrenze kann selbst Schön nicht auswerten. Der Druck lastet in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn hart auf der dänischen Deckung und Abwehr. Endlich fällt in der 17. Minute die Entscheidung. Binder hatte sich durchgespielt, der Ball wandert von Lehner über Walther an Schön, der Dresdener steht frei und jagt die Kugel scharf und unhaltbar in die linke Torecke. Die Dänen starten sofort zu einem energischen Gegenangriff, der aber scheitert. Vielmehr kommen sie selbst in Gefahr, als Pesser einen Freistoß schießt, aber Sörensen ist auch diesmal auf der Hut. Auf der anderen Seite hat der deutsche Torhüter das Glück, daß der Ball von zahlenmäßig zu gering ausgefallen ist. Die ehrenvolle Niederlage verdanken die Dänen in erster Linie ihrer großartigen Abwehr. Es war ein wirklicher Freundschaftskampf, den der gute finnische Schiedsrichter Ahlfors unauffällig und korrekt leitete. Der beste deutsche Mannschaftsteil war die Läuferreihe und hier war es Rohde, der eine ausgezeichnete Partie lieferte. Er war im Kopfballspiel sicher und hielt dem kleinen latz bis zur dänischen Mitelstürmer gut stand. Nach ihm ist Kupfer zu nennen, der in den ganzen 90 Minuten keinen Versager hatte, während sein Vereinskamerad Kitzinger erst nach der Pause wie gewünscht aufpielte. Das Schlußdreieck war durchaus zuverlässig. Jahn im Tor machte kaum einen Fehler; er fing und hielt gut. Janes hatte dagegen keinen guten Start, gewann aber bald seine alte Sicherheit wieder. Moog erreichte nie das große Vorbild seines Kameraden. Im Angriff verlor Binder schnell die Lust angesichts der scharfen Abwehr durch die Dänen. Der Wiener setzte sich aber in der zweiten Hälfte dann doch mehr ein und zeigte sein reises Können sowohl im Einzel= als auch im Mannschaftsspiel. Schön hatte nach gutem Beginn eine schwache Zeit, die er aber zum Schluß überwand. Spög Canstatt—: Stuttgarter SC— Sportfr. Stuttgart:0. 7 B/B Stuttgart Sportfr. Stuttgart Stuttgarter Kickers Danzig Westpreuten: Polizei Danzig:1 * 7* 0 1 8 5 3 1 5 5 0 0 Neufahrwasser 24:7 22:11 26:5 1919 12•2 12:4 10.0 77 gn, en ei ubet zum Schlug., ügelwand. der deusche vinim mmmet, Der Sau wandert setzi von dienen seine Flanf, der deste Stürmer. Ein Lob ver Mann zu Mann und ag wird uneiger###:.— Ig### seine Fiankenbaue, aber selbst er hatte mit seinen Schüssen verschiedentlich N 4 a0 fer„ 5 c; Schuffen verschiebemich Pech. Waltyer und Lehner verstanden sich ausgezeichnet. Der junge Saarpfälzer schoß jedoch zu schwach und zu wenig plaziert. Lehner hatte vor der Pause einen unbezähmbaren Zug zum Tor, hielt dabei aber nicht durch. Erst nach dem Wechsel blieb er auf seinem Posten und war dadurch auch viel wirksamer. nune; er hat nur den kleinen Schönheitsfehler, daß er rechten Verteidiger Paul Hansen, dem Glümer nicht viel nachstand, ihre stärksten Stützen hatte. Der Mittelstürmer Johannsen wurde seiner Aufgabe als Schatten von Binder gerecht. Petersen war der große unermüdliche Arbeiter, auch Arno Sörensen paßte sich gut ein. Die besten Stürmer waren Friedmann und Iversen, während das Innentrio nur wenig ausrichtet. 50000 Wiener sahen Schalke :1 endete das Freundschaftsspiel gegen Admira in der Wiener Praterkampfbahn— Kampf voll dramatischer Spannungen Die Endsplelgegner der deutschen Meisterschaft 1939 trafen sich am Sonntag in dem damals versprochenen Rückkampf. Halle im Olympia-Stadion vor fast 1½ Jahren Schalke 04 einen triumphalen Sieg gefeiert, so mußte es diesmal im Freundschaftsspiel in Wien sich mit einem:1 Unentschieden zufrieden geben. * Dieses Treffen löste in der sußballbegeisterten Hauptstadt der Ostmark eine Riesenanteilnahme aus. Rund 50000 Zuschauer mit Reichsstatthalter Baldur von Schirach an der Spitze hatten sich in der PraterKampfbahn eingefunden. Sie erlebten einen Kampf voll dramatischer Spannungen, der besonders die Admira sowohl kämpferisch als auch spielerisch aus voller Höhe sah. Streckenweise beherrschten die Weißhemden völlig die Lage und ihr Sieg schien schon sicher, als vier Minuten vor Schluß Kuzorra mit einem Prachtschuß füt die Königsblauen noch die Ehre des Tages rettete. Mit Wind und Sonne im Rücken nahm Admira den Kampf auf und hatte bald die erste Ecke erzielt. In der 21. Minute kam es dann zu einem Freistoß gegen Schalke, den Schilling ausgezeichnet vor das Tor brachte, wo jedoch der stark bedrängte Vogl unter Zuhilfenahme der Hand den Ball über die Linie brachte. Klodt stand minutenlang im Kreuzfeuer der schwersten Schüsse. Auf der anderen Seite nutzte Schuh einen schweren Fehler von Marischka, aber Platzer stürzte geistesgegenwärtig aus dem Tor und zwang den jungen Linksaußen zur Abgabe eines hastigen Schusses, so daß der Ball den Weg vorbei am Pfosten nahm. Hahnemann hatte fast die gleiche Gelegenheit, aber selbst unser Nationalspieler brachte nicht die Ruhe auf, um den nahen Erfolg zu verwirklichen. Soginges torlos in die Pause. Nach Wiederbeginn setzten die Wiener noch stärkeren Dampf auf. Es gab bei ihnen kein Nachlassen und eine Zeitlang kamen die Westfalen nicht aus ihrer Hälfte heraus. Zuvor allerdings mußte Platzer noch einen Freistoß von Szepan kühn retten, aber dann kam odt gegen Hahnemann in größte Gefahr und schließlich fiel in der 59. Minute der läng“ fällige Führungstreffer der Admira. Einen von Schilling verlorenen Ball nahm Hahnreiter auf, der Halblinke lief noch einige Schritte und sandte dann mit herrlichem Flachschuß das Leder unhaltbar in die linke Ecke. Noch einmal mußte Klodt sich gegen Hahnreiter tüchtig strecken Mitten in der zweiten Spielhälfte trat der verletzte Schilling ab; für ihn sprang Habitzlo ein. Einen weiteren Erfolg der Admira erkannte der tüchtige Dresdener Schiedsrichter Schul nicht an. Denn Klodt wurde in der Abwehr eines Eckbolles regelwidrig behindert, so daß Vagls Kopfballtreffer keine Gnade fand. Die Meisterelf zog zum Schluß noch einmal stärker an. Sie kreiselte auch recht geschickt und in der 86. Minute schoß Kuzorra dann den Ausgleichstreffer. 1. FC. Kürnberg geschlagen Im Fußballbereich Bayern hat der 1. FC. Nürnberg seine erste Niederlage in den Meisterschaftsspielen erlitten. Der BC Augsburg siegte doheim über den Klub sicher und verdient mit:1(:0) Toren. Die Augsburger vergaben dabei noch einen Elfmeterball, den Billmann durch eine Regelwidrigkeit verschuldet hatte. Der frühere Ulmer Däubler erwies sich als kein vollwertiger Ersatz für den fehlenden Angriffsführer Friedel. * Preußen Danzig 8 3 0 0 16:4:0 Viktoria Elbing 5 S 0 2 12:13:4 BEV Danzig 2 1 0 1•4•2 Bayern: BC Augsburg— 1. FC Nürnberg:1; Neumeyer Nürnberg— FC. Bayern München:1: FC 05 Schweinfurt— TSV 83 Nürnberg:0; SpBg Fürth — BfR Schweinfurt:3; Wacker München— Würz= burger Kickers•0; 1860 München— Jahn Regensburg:2. * BC Augsburg 6 S 1 0 12:2 11:1 München 1860 4 4 0 0 18•6•0 1. FC Nürnberg, 5 4 0 1 15:7•2 Elsaß: SS Straßburg— FC Hagenau:0; Mars Bischheim— RSC Straßburg:1; SV Wittenheim— Spög Dornach:2; FC St. Ludwig— SV Wittelsheim:2; FV Metz— BfR Frankenthal(Ges.=Sp.):4. * RSC Straßburg 5 5 0 0 15:3 10:0 SS Straßburg 5 3 1 1 16:8:3 Schiltigheim 5 3 1 1 11:5:3 Oberelsaß Mülhausen 93 4 4 0 0 18•3:0 Wittenheim 5 4 0 1 11:6•2 Kolmar 6 3 0 S 18•7:6 Niedersachsengau 1. Klasse: LSV Quakenbrück— Osnabrück 97:2; Reichsbahn— OTV:2; Holzhausen— SV Hagen:1; Spielverein 16— SC Haste:2. 2. Klasse: Staffel Wiehengebirge: Spielverein 16 II. — Powe:6; Schinkel 04 lI.— Rasensport:1; BfL II.— OKD:1.— Slaffel Teutoburger Wald: Tus Glane— SB Hardensetten:0; Georgsmarien= hütte— Osede:2; Schinkel 04 Igl.— Borgloy:0; Gaste=Hasbergen— Ohrbeck:3. Deutsch-japanisches Golt-Jeetten Am Sonntag kämpften auf dem Golsplatz in Wannsee je 20 japanische Spieler und Mitglieder des Golfund Land=Klubs Wannsee um den Wanderpreis des Kaiserlich=japanischen Botschafters in Berlin, Exzellenz Kurusu. Die Wannsee=Mannschaft errang mit 11½ zu 8½ Punkten einen knappen Sieg. Exzellenz Kurusu trat als Kapitän der japanischen Mannschaft selbst an und lieferte dem Wannsee=Kapitän, A. Poensgen, eine fast gleichwertige Partie, die Poensgen schließlich gewann. Nummer 317 Zur europäischen Reuordnung im Sport Glas amtliche Erklärung Im Anschluß an den Besuch des italienischen Sportführers Parenti sind in der Auslandspresse Mitteilungen und Kommentare über angebliche deutsch=italienische Abmachungen in bezug auf die internationalen Sportverbände erschienen, die einer Richtigstellung bedürfen. Hierzu wird von zuständiger Seite festgestellt: „Deutschland ist während des Weltkrieges 1914/18 unter teilweise entehrenden Umständen aus den meisten internationalen Verbänden ausgeschlossen worden. Unter dem Einfluß des Versailler Friedensdiktates ist Deutschland in den internationalen Sportverbänden auch in der Folgezeit der seiner sportlichen Leistung und seinen Bemühungen um die internationale Zusammenarbeit entsprechende Einfluß nicht eingeräumt worden. Daß Deutschland jetzt den Wunsch und das Recht hat, eine Berichtigung dieses ungerechten Zustandes zu erstreben und eine Vertretung in den internationalen Sportverbänden zu erreichen, die seiner Sportstellung entspricht, ist selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich ist es, daß sich die beiden Nationen Deutschland und Italien dabei unterstützen, umso mehr, als auch Italiens Einfluß nicht seiner sportlichen Bedeutung entspricht Dabei ist es klar, daß die bewährten Kräfte der anderen Nationen, deren internationale Wertschätzung auch in Deutschland geteilt wird, hierbei im Geiste einer wirklichen Solidarität des Sportes nach wie vor die volle Unterstützung Deutschlands und Italiens finden.“ Jenniskampf Berlin-Barcelona Das Doppel brachte die Jührung Der zweite Tag des Tennis=Städtekampfes zwischen Barcelona und Berlin brachte den Deutschen den Sieg im Doppel und damit die:=Führung. Die herrlichen Anlagen des TC Barcelona waren bis auf den letzten Platz besetzt und starker Beifall belohnte die guten Leistungen von Roderich Menzel und Werner Bentschner, die in feiner Zusammenarbeit Juan Manuel Blanc und Carlos Soker in 3 Sätzen:1;:7,:1 besiegten. Die Berliner spielten von Anfang an überlegen. Hart umstritten war dann der zweite Satz, den die Spanier bis•6 überlegen führen konnten. Schließlich gewannen die Berliner aber auch diesen Satz mit .7. Mit:1 fiel dann der entscheidende Satz an die Berliner. Wieder eine böse Schlappe für Preußen Westfalia Herne schlug Münsters geschwächte Mannschaft:1 Tahlenspiegel des Sonntags Unerwartete Favoritenstürze— Die Führung wechselte in vielen Bereichen Sscherte eiche be Neukuhren 7 6 0 1 41:7 12:2 Preußen Mlawa 7 6 0 1 37:6 12:2 BfR Königsberg 6 5 1 0 24:4 11:1 Pommern: LSV Stettin— Stettiner SC:1; Preußen Vor. Stettin— LSV Pütnitz:5. * VfL Stettin 5 4 1 0 21:6:1 Bammernsdorf 6 3 1 2 12.13 75 53 Stettin 3 3 0 0 20:2:0 Berlin=Brandenburg: Hertha=BSC— Wacker:1; Blauweiß— Berliner SV 92:2; Lufthansa— Union Oberschöneweide:1; Spandauer SB— Tennis=Borussia:3; Tasmania— SC 05 Brandenburg:1; Minerva 93— SV Elektra:1. * Minerva 9 6 0 3 18:11 12:6 Tennis=Borussia 9 6 0 3 19:19 12:6 Lufthansa 9 5 1 S 17•11 11:7 Schlesien: Breslau 06— 1. FC. Kattowitz:0; Hertha Breslau— Vorwärts Breslau:0; Vorw. Rasensport Gleiwitz—. BfB Liegnitz:1; Preußen Hindenburg— Beuthen 09:0; Germania Königshütte— Breslau 02:2. BR Gleiwitz 7 Schwientochlowitz 6 Preußen Hindenburg 7 Sachsen: BfB Leipzig 7 0 0 41:6 14:0 5 1 0 17•7 11:1 5 0 2 21:8 10:4 Dresdner SC:3: Sport* Klassenleistungen bei den Schwimmern Treffen der großdeutschen Spitzenklasse in Leipzig— Liesel Weber schwimmt deutschen Rekord über 200 Meter Rücken Das Treffen der großdeutschen Spitzen klasse der Schwimmer nahm am Sonnabend im Leipziger Westbad einen vielversprechenden Anfang. Nicht nur das Meldeergebnis, das zahlenmäßig das der deutschen Meisterschaften übertraf, war großartig, auch leistungsmäßig standen schon die Rennen des ersten Tages auf hoher Stufe. Die herausragende Leistung war der neue Rekord im 200 Meter Rückenschwimmen, den die junge Bayreutherin Liesl Weder mit:52,9 Minuten aufstellte. Sie verbesserte damit die alte Bestleistung von Christl Rupke=Solingen, die seit 19. 3. 1937 auf:56.3 stand, ganz beträchtlich und gewann ihr Rennen unangefochten. Die beste Rekordschwimmerin Anni Capell=.=Gladbach und Helga Grauthoff=Bochum lieferten sich mit der Berlinerin Editha Busse über 200 Meter Brust einen spannenden Kampf. Die Gladbacher Rekordinhaberin gewann in:59,8 Minuten vor Grauthoff(:01,0) and Busse(:03,5). Eine beträchtliche Ueberraschung brachte bei den Männern der wieder im Kommen befindliche Stettiner Nüske. Er blieb in:10,6 Minuten Sieger über Schlauch im 100 Meier=Rückenschwimmen. erelch war, daß hier der junge Kriegsmeister zicht am Start war. Das 200 Meter wimmen konnze in Abwesenheit von =Berlin der Popzahrsmeister Manfred in:20,5 mit#dschlag vor Hör für #g sar SE t vor Köninscheiden. Auch #ocht, scharfen EndPihelmshaven frauen, gr1e liches an sich hatten. Der Titel eines Treffens der großdeutschen Spitzenklasse traf bei ihnen nur zum Teil zu, nachdem Plath. Arendt und Weiß fehlten und Uni Schrödet in der Rückenlage nicht startete. Ein prächtiges Rennen lieferten sich wieder das westdeutsche Zweigespann Anni Capell und Helga Grauthoff über 200 Meter Brust. Auch am zweiten Tagkonnte Anni Capell über die neue Rekordhalterin triumphieren und in:59,1 Minuten eine Zehntelsekunde vor Helga Grauthoff anschlagen. Die Dritte der Sonderklasse Editha Busse endete mit:04,4 weit abgeschlagen. Die kleine Rekordhalterin Liesl Weber=Bayreuth spielte auch über 100 Meter Kraul eine gute Rolle und siegte in:11,1 Minuten vor der„Spezialistin“, Bachmeyer=Nürnberg und Groth Breslau. Ihre ureigene Strecke, die 100 Meter Rücken, waren ihr natürlich auch am zweiten Tage in:16,5 Minuten nicht zu nehmen. Bei den Männern machte sich das Fehlen der Spitzenkönner in den Siegerzeiten bemerkbar, wenn auch die einzelnen Lagen hart umstritten waren und oft nur knappe Entscheidungen brachte. Der Stettiner Gerhard Rüske konnte sich über 100 Meter Rücken weiter verbessern und in:10,9 Minuten sowohl RundmundBremen wie Altmeister Schlauch hinter sich lassen. Der Stettiner Laskowski reihte dem Vortagssieg über 200 eter Kraul noch zwei weitere über 100 Meter in:10,2 vor Ohrdorf=Kiel mit:10,8 und über 400 Meter Kraul in:04,8 vor Witzmann=München mit:06,7 ab. Schnellster Krauler über 100 .#### war der Berliner Hitlersunge Hitziger mit 1201,0 Minuten. Ueber 200 Meter Brust legte Jegctzim Balke(Kriegsmarine Wihelmehaven) muit eine neue Siegerzeit vor. Heina mußte sich mit :42,2 klar geschlagen bekennen. freunde 01 Dresden— SC Planitz:3; Chemnitzer BC— Tura 99 Leipzig:2; Fortuna Leipzig— Riesaer SB.1. * Riesaer SV 9 6 1 2 29:14 13:5 Dresdner SC 6 6 0 0 28•5 12:0 Polizei Chemnitz 7 6 0 1 44:15 12:2 Mitte: 1. SV Jena— SC Apolda:0; 1. SV Gera— Dessauer SV 05:1; FC Thüringen Weida — Crick=Vikt. Magdeburg:1; BfL Halle— Sportog Zeitz:1. * SV Jena 8 7 0 1 24:8 1432 Dessau 05 8 6 1 1 29:9 13:3 Thür. Weida 8 5 1 2 17:13 11:5 Nordmark: Gesellschaftsspiele:Wilhelmsburg 09— Werder Bremen:3; Polizei Hamburg— Polizei Lübeck:1. Niedersachsen: Hannover 96— Eintracht Braunschweig:0. * Hannover 96 4 4 0 0 16:2:0 Eintracht Braunschw. 4 2 1 1 13:3:3 Arminia Hannover 8 2 0° 1.8•2 Niederrhein: Turn Düsseldorf— Schwarz=weiß Essen .2: Duisburg 48/49— Hamborn 07:0; Meidericher SB— Tus Helene Essen(Ges.=Spiel):3. * Helene Altenessen 7 5 0 2 21:14 10:4 Westende Hamborn, 8 5 0 S 16:10 10:6 Rot=weiß Oberhausen 9 5 0 4 16:15 10:8 Mittelrhein. Tura Bonn— Mülheimer SB:2; BfL Köln— Rotw. Essen(Ges.=Sp.):7: Düren 99— Fortung Düsseldorf(Ges.=Sp.):1: BfR Köln— Wehrmacht:0. * Mülheimer SB 9 8 1 0 29:9 17:1 Düren 99 9 6 1 2 31:23 13:5 BfL Köln 99 8 5 0 S 31:16 10:6 Hessen: Um die Stadtmelsterschaft: SE 03 Kassel— BC Sport Kassel:0; Hermannia Kassel— Kurhessen Kassel:2. Südwest: Kickers Offenbach— Rotweiß Frankfurt :1: Eintracht Frankfurt— Germ. 94 Frankfurt:0; SV Wiesbaden— FSB Frankfurt a. M.:1: FB Saarbrücken— FK Pirmasens:2; Vor. Neunkirchen — SG Burbach 11:0. Wie nicht anders zu erwarten war, mußten die münsterischen Preußen bei ihrem Gastspiel in Herne abermals eine Niederlage einstecken, die mit:5 wieder recht eindeutig ausfiel. Aber diese neue Schlappe ist weniger verwunderlich, da die Münsteraner gezwungen waren, die Fahrt nach Herne mit einer äußerst schwachen Mannschaft anzutreten. Neben dem Verteidiger Schulte fehlte auch der Halbrechte Bars, während Ausberg mit bei der Partie war. So trat die Preußenelf schließlich in folgender Aufstellung an: Kurella, Brinker, Hülsmann, Holtkötter, Stetskamp, [Winkler, Pentrup, Ausberg, Menski, Letzgus, Wenning. In der zweiten Spielhälfte ging Ausberg als Stopper zurück, während Pentrup halbrechts und Holtkötter rechtsaußen spielte. Alle Spieler gaben sich die größte Mühe, aber die Niederlage war trotzdem nicht zu vermeiden. Die besten Spielen waren auch diesmal wieder Ausberg, Steiskamp und Letzgus. Der Platzverein hatte eine äußerst spielstarke Mannschaft zur Stelle, in der die bekannten Spieler wie: Krüger, Niklas, Matzkowski und Genderski mitwirkten, und die auch an dem Siege den weitaus größten Anteil hatten. Die Ueberlegenheit der Herner kam besonders in der ersten Spielhälfte eindeutig zum Ausdruck. Schon nach zehn Minuten gelang es dem Halbrechten, durch einen Schuß aus zwanzig Meter Entfernung das erste Tor zu erzielen. Kurelle ruschte aus, und der Ball sprang über seine Hände in das Tor. Der zweite Erfolg der Herner fiel durch einen schönen Schrägschuß des Halblinken, so daß der Platzoerein nach 30 Minuten mit:0 in Führung lag. Die Preußen konnten verschiedene gute Gelegenheiten herausarbeiten, aber ihre Bemühungen scheiterten an der guten und sicheren Abwehr des Platzvereins. Dagegen waren die Herner erfolgreicher, die noch zwei weitere Tore vorlegen konnten, so daß es beim Stande von:0 für den Gastgeber in die Pause ging. In der zweiten Spielhälfte verlief der Kampf größtenteils ausgeglichen, obwohl auch in diesem Spielabschnitt die besseren Feldleistungen von seiten der Herner Mannschaft gezeigt wurden. Die deste Gelegenheit, ein Tor aufzuholen, verpaßte Menski, indem er einen Elfmeter dem Herner Torhüter direkt in die Arme trat. Schließlich war es doch Menski, der eine Flanke von rechts verwandelte. Dieser Torerfolg sollte dann auch der einzigste für die Preußen bleiben, während die Herner durch einen weiteren Erfolg das Endergebnis herstellen konnten. Die weiteren Ergebnisse: Gelsenguß Gelsenkirchen— BfB Bielefeld:0; Arminia Bielefeld— Union Gelsenkirchen:1; BfL 48 Bochum— DSC Hagen:6; Sp.= Vg. Röhlinghausen— Borussia Dortmund:4. Gelseng. Gelsenk. 8 7 1 JC Schalke 04 6 6 0 Bor. Dortmund 8 5 1 Röhlinghausen Armin. Bielefeld DsC Hagen Westfalia Herne Bochum 48 Union Gelsenkirchen Preußen Münster Arminia Marten 33:13 35:5 26:22 19:18 24:10 21:23 18:21 19:19 14:27 14:39 :41 Aite arel keutinge dertoren! Münster 08 führt in der ersten Klasse sicher weiter Baden: B/B Mannheim— BsL Reckarau:3: Karlsruher FV—(WB Waldhof:2; 1. FC Birkenfeld — 1. FE Pforzheim:3. BfB Mühlburg 6 6 6 0 11•2 12.0 BL Reckarau 6 4 1 1 14:8•3 SV Waldhof 5 4 0 1 18:7•2 Würktemberg: Stuttg. Kickers— TSc 46 Ulm:1; SV Feuerbach— BfL Stuttgart:7; SSV Ulm— In der ersten Klasse Münster sah man dem Abschneiden der beiden Neulinge, Westf.=Jahn Münster und des SV Emsdetten, sowie der inzwischen wieder in die erste Klasse zurückgestufte Borussia Rheine mit großem Interesse entgegen. Alle drei genannten Vereine mußten unter dem Vorteil des eigenen Platzes die Ueberlegenheit ihrer Gegner anerkennen. Westf.=Jahn Münster unterlag dem BB Rheine mit:2, während der SV Emsdetten gegen den SC Münster 08 mit:3 den kürzeren zog. Borussia Rheine mußte sich der TSG Dülmen mit:5 beugen. Es ergibt sich nunmehr nach dem Ausscheiden des Grevener SC 09 folgender Tabellenstand: SC Münster 08 5 4 0 1 21:10:2 TSG Dülmen 5 3 0 2 13:9:4 BV Rheine 10. 5 3 0 2:10:4 SpBgg Rheine 09 5 3 0 2:6:4 Westf.=Jahn Münster 2 1 0 1:2:2 Borussia Rheine 1 0 0 1:5:2 SV Emsdetten 1 0 0 1:3:2 Vorwärts Gronau 4 0 0 4:16:8 Westf.=Jahn Münster— BB. Rheine 10:2 Nach dem guten Austakt in Rheine bereiteten die münsterschen Turner ihren Anhängern diesmal eine große Enttäuschung, da sie auf dem eigenen Platz gegen den BB Rheine 10 mit:2 den Kürzeren zogen. Aber die Niederlage kommt in erster Linie auf das völlige Versagen der Stürmer des Platzvereins, die es nicht verstanden, aus den zahlreichen sich ihnen im Verlaufe der Kampfhandlungen bietenden Torchancen auch nur eine zu verwerten. Der Mittelstünner Wenge konnte es allein nicht schoffen, denn seine Nebenleute fielen vollkommen aus. Aber auch die Rheinenser zeigten insgesamt genommen äußerst schwache Leistungen. Es wurde von ihnen, ebenso wie von den Turnern sehr planlos gespielt. In der ersten Spiethälfte waren die Gäste sehr eifrig. Besonders der Mittelläufer warf den Angriff nach vorne, wo sich der Halblinke Lörracker äußerst aktiv zeigte. Nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der daraufhin einen Streitball ausführte, erhielt der Rheiner Halblinke in Karer Abseitsstellung den Ball, und gegen den nachfolgenden Schuß war Böckmann machtlos. Zwei Minuten später, in der 20. Spielminute, kam der Halbrechte der Gäste zum Schuß, und von der Innenkante des Torpfostens prallte der Ball, für Böckmann nicht mehr erreichbar, ins Netz. Im weiteren Verlaufe der Kompfhandlungen waren die Turner leicht vonangebend, es boten sich ihnen auch die besten Torgelegenheiten, die aber nicht verwertet wurden, und mit dem:=Vorsprung der Rheinenfer ging es in die Pause. Nach dem Wiederbeginn nahm die Elf des Platzvereins das Spielgeschehen völlig in die Hand, so daß die Göste imer mehr in die Verteidigung zurückgedrängt wurden. Die Überlegencheit wurde so groß, daß die Rheinenser fast mit ganzer Mannschaft verteidigen mußten. Trotzdem boten sich den Turnern gute Torchancen, doch es gelang ihnen nicht, den Ball über die Torlinie zu bringen. Der Torwart der Gäste zeigte sich oft als letzter Retter in der Not, u. a. hielt er auch einen Elfmeter, den die Turner fünf Minuten vor Schluß des Spieles zugesprochen erhielten, in seiner Manier, so daß somit den Turnern die letzte und beste Chance, wenigstens ein Tor auf ihr Konto zu buchen, auch noch genommen wurde. Für die erschienenen Zuschauer bildete der Kampf und die gezeigten Leistungen eine große Enttäuschung. SB Emsdeiten— SC Münster O8:3(:0) Mit einem verdienten:=Siege konnte der SC Münster 08 seinen Besuch beim SV Emsdetten abschließen und somit seine Tabellenführung erneut befestigen. Aber der Sieg wurde den 08ern seitens des gastgebenden Vereins keinesfalls leicht gemacht. Die Emsdettener legten einen großen Eifer an den Tag und waren ihren Gästen bis zur Pause gleichwertig, so daß es beim Stande von:0 in die Pause ging. Nach dem Wiederbeginn setzten sich die Münsteraner infolge ihrer besseren Spielerfahrung erfolgreicher durch, dagegen hatte sich die Elf des Platzvereins vor der Pause zu sehr ausgegeben. Fünf Minuten nach dem Wiederanstoß konnten die 08er in Führung gehen, aber im Gegenangriff gelang es dem Platzverein, den Ausgleich zu erzielen. Nunmehr wurden die Gäste zusehends besser, während die Emsdettener äußerst zerfahren spielten. Ihre Ueberlegenheit im Feldspiel konnten die Münsteraner durch zwei weitere Tore zum Ausdruck bringen. Borussia Rheine— TSG Dülmen:3 Zu einem torreichen Treffen kam es in Rheine auf dem Delfensportplatz, wo die Rheiner Borussia das erste Spiel in der ersten Klasse gegen die TSG Dülmen absolvierte. Der knappe Sieg der Gäste muß als äußerst glücklich bezeichnet werden, denn nach den gezeigten Leistungen und dem Spielverlauf entsprechend hätten die Borussen ebenso als Sieger hervorgehen können. Im Verlaufe der Kampfhandlungen waren die Dülmener zunächst erfolgreicher, die sich alsbald einen:0Vorsprung verschaffen konnten. Die Borussen holten sodann ein Tor auf, aber bald darauf kamen die DülmeSch e ie schesche ih en e zucholen und dam.t den Gleichstand zu erzielen. Im Kampf um den Führungstreffer setzten nunmehr beide Mannschaften ihr ganzes Können ein. Aber die Entscheidung siel drei Minuten vor Schluß des Spieles zugunsten der Gäste, obwohl ein unentschiedenes Ergebnis eher am Platze gewesen wäre. Nicht unerwähnt soll in erster Linie der ritterliche Charatter der Begegnung bleiden. 18. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 317 4 Deutschlands Handbalter siegen 15:8 Dänemark auch im 6. Länderkampf geschlagen Auch im 6. Länderkampf gegen Dänemark kam die deutsche Handballmannschaft wieder zum Siege, der mit 15:8(:5) zahlenmäßig recht deutlich ausfiel, dabei aber doch sehr schwer erkämpft war. Ueber 5000 Zuschauer sahen von der deutschen Elf ein raumgreisendes Spiel mit vielen technischen Feinheiten, während die Dänen als Spezialisten in der Halle zu eng kombinierten und ihre Angriffe durch Zuspiel auf kürzeste Entfernung aufbauten, so daß es für die deutsche Deckung schwierig war, regelrecht abzuwehren. In der Handballer-Nationalmannschaft ragte der neue Mittelstürmer, Sutter aus Mannheim, vor. Dieser Spieler verfügt über einen gewaltigen Linkshänderschuß.(Schirner-M) Die erste Viertelstunde des Kampfes stand eindeutig im Zeichen der Deutschen, die schnell:1 davonzogen. Das leichtsinnige Aufrücken der deutschen Deckung ermöglichte den Dänen manchen überraschenden Durchbruch, so daß bis zur Pause die deutsche Führung auf :5 zusammenschmolz. Nach dem Wechsel setzten sich die Deutschen aber mit voller Kraft ein, wodurch die Dänen fast ausschließlich in die Verteidigung gedrängt wurden. An dem deutschen Erfolge war der gesamte Sturm beteiligt, der in seinem Führer Sutter mit 6 Erfolgen beteiligt war. Drei Tore warf der Linksaußen Hofmann, je zwei Tore erzielten Brüntgens, Kuckenbecker und Dietze. Bei den Dänen überragte der Mittelstürmer Madsen, der viermal erfolgreich war. Deutscher Radsieg über Ialien Zum bisher größten radsportlichen Geschehnis der vor wenigen Wochen begonnenen neuen Winterkampfzeit in der Deutschlandhalle wurde am Sonntag der Rückkampf zwischen den besten Berufsfahrern und Amateuren Italiens und Deutschlands. Die deutsche Mannschaft konnte die Niederlage von Mailand wettmachen und gewann diesmal im Gesamtergebnis mit 33.:19,5 Pkl. Die deutschen Fahrer zeigten sich diesmal in hervorragender Form. In den Kurzstreckenrennen der Amateure war der zu einem kurzen Urlaub in Berlin weilende deutsche Hallenmeister Gerhard Purann klar überlegen. Er gewann seine beiden Zweierläuse und belegte auch im Viererlauf vor Schertle den ersten Platz. Das gleiche Bild ergab sich bei den Berufsfahrern, wo Stehermeister Toni Merkens sich wieder einmal als Sprinter bewährte und ebenfalls drei Läufe gewann. In den Verfolgungsrennen gab es deutsche Amateurstege. Preiskeit schlug Marini und im Mannschaftswettbewerb wurden die Italiener trotz des vorzeitigen Ausfalls von Schöpflin geschlagen. Die Italiener kamen nur im Verfolgungsrennen gegen Wengler zu einem Siege, während sich im Zeitfahren Merkens und Bergomi in die Siegerpunkte teilten. Lohmann war im Dauerrennen wie schon in Mailand nicht zu schlagen. Er gewann alle drei Läuse wie er wollte, den zweiten sogar trotz eines Reifenschadens, bei dem er 3½ Runden eingebüßt hatte. Deutschland fiel mit diesem großartigen Erfolge auch der kostbare Ehrenpreis des Reichsinnenministers Dr. Frick zu, den Walter Rütt als Mannschaftsführer in Empfang nahm. München eröttnet den Eisportwinter Die Hauptstadt der Bewegung hatte am Wochenende den Vorrang, die neue Eissportzeit zu eröffnen. Das Münchener Eiskunststadion in der PrinzregentenStraße war von 4000 Zuschauern restlos gefüllt. Das Ereignis war der erste Start des jungen Ehepaares Baier, das seine Meisterkür mit viel Rhythmus ausführte und wunderbare Figuren zeichnete. Mit ihrem Rumba=Walzer und Tango tanzten sie sich wieder im wahrsten Sinne des Wortes in die begeisterten und beifallfreudigen Herzen der Münchener hinein. Im Wettbewerb der Junioren errangen die Münchenerinnen Gerdi Biersack und Irene Braun gegen die Berlinerin Edith Schwabe und Gerda große Erfolge. Das Wiener Tanzpaar Stöhr=Hackl, die deutsche Junioren=Meisterin Inge Gell=München und selbstverständlich Benno Faltermeyer unterhielten die Zuschauer vortrefflich. In dem Schnellaufwettbewerb siegte Bieser=München über 2000 Meter vor Schmidt=Berlin und Tastl=Wien. Im Mannschaftskampf über 50 Runden(6000 Meter) gewann Santner=Bieser(München) mit Rundenvorsprung gegen May=Schmidt(Berlin). Auch der zweite Tag der großen Münchener Eissportveranstaltungen brachte ein ausverkauftes Haus. Den Mittelpunkt des Programms bildete wiederum der Start des Weltmeisterehepaares Ernst und Maxi Baier. In den Einzelwettbewerben gab es wieder einen Münchener Doppelsieg. Dieser gewann über 2000 Meter vor dem Berliner Schmidt und im Mannschaftsrennen über 50 Runden siegten die Münchener Sandner=Bieser vor den Wienern Wazulek=Tastl und Mai=Schmidt Berlin mit je einer Runde Rückstand. Raliens Kinger ziegen Die verstärkte Ringerstafel von Bologna trug ihren ersten Kampf auf deutschem Boden am Wochenend in Frankfurt aus. Die Gäste kamen gegen die Mannschaft der Main=Stadt mit:3 zu einem glücklichen Gesamterfolge. Die verstärkte. Ringerstaffel der italienischen Mannschaft Virtus=Bologna kam auch beim zweiten Start in Süddeutschland mit:3 zum Siege. Vor 2000 Zuschauern erzielten die italienischen Gäste im I..=Feierabendhaus zu Ludwigshafen ihren knappen Erfolg, der erst durch die beiden Meisterringer Silvestri und Donati sichergestellt werden konnte, die, wie in Frankfurt a.., ihre Gegner Leichter und Gering besiegten. Zweiter Sieg der Mittelekeineinger Die Ringerstaffel des Bereichs Mittelrhein konnte, wie in Stuttgart, nun auch in München eine Auswahl des Bereichs Bayern mit:3 Punkten besiegen. Im Rahmen dieser Veranstaltung legten die Münchener Stemmer eine Leistungsprüfung für den bevorstehenden Städtekampf gegen Wien ab und brachten dabei 1935 kg zur Hochstrecke. Die einzelnen Leistungen vom Bantamgewicht aufwärts: Schuster 275 kg, Bumberger 260 kg, Schubert 285 kg, Ismayr 345 kg. Gietl 360 kg, Meyer 410 kg. Gietl erreichte im beidarmigen Drücken mit 115 kg den bestehenden Weltrekord in der Halbschwergewichtsklasse. Harbig flegle in Hildesheim Rudolf Harbig nahm am Sonntag für die Farben von Eintracht Braunschweig an einem Waldlauf in Hildesheim teil. Unser Weltrekordmann siegte im Wettbewerb der Mittelstreckler über 2500 Meter sicher vor dem Jugendmeister Peine. Ueber 5500 Meter holte sich nach scharfem Endkampf Hagedorn MTV Braunschweig den Sieg vor Funke TSV Helmstedt und Pommring Eintracht. Keger Betrieb in den unteren Klassen Hoher Sieg von Jus Hittrup Die„Alten“ brachten den Sieg Handballmeisterschaft: Reichsbahn-SG Münster— Polizei-SV Münster•2 Westtalens Siegermannschaft die Rweitbeste Als letzter von allen münsterischen Vereinen begannen in diesem Spiel auch die Reichsbahner die Meisterschaftsspiele und bescherten den Polizisten sogleich eine Ueberraschung. Dem Beispiele des TV Münster v. 1862 und Westf.=Jahn folgend hatten aber die Reichsbahner auf ihre„alten“ Kräfte zurückgegriffen. Genau so, wie sie seinerzeit ihre Plätze für die jüngeren Kräfte räumten, springen sie heute ebenso freudig wieder ein, wo es heißt, auf den Sportplätzen ihre an der Front weilenden Kameraden zu ersetzen. Sogleich im ersten Spiel war für sie und ihrem Verein der Sieg der schönste Lohn. Den größten Anteil an diesen, wenn auch knappen Sieg, hat der Torhüter. Die Polizisten blieben in diesem Spiel weit hinter den Leistungen ihres sonstigen Könnens zurück. Hinzu kam, daß ihr elfter Spieler erst nach der Halbzeit eintrat. Aber auch mit kompletter Mannschaft fehlte dieser Elf im zweiten Spielabschnitt der nötige Angriffsgeist. Ihr sonst so bevorzugtes und auch in erster Linie erfolgversprechendes Flügelspiel fiel völlig aus. Dafür versuchte man es allzuviel mit Einzelgängen, was bei einer so stabilen Hintermannschaft wie sie die Reichsbahner hatten, völlig unangebracht war. Hierdurch haben sie sich in erster Linie ihre Niederlage zuzuschreiben. Im Anschluß hieran ein Wunsch an die„alten Spieler“ des SC Münster 08. Holt auch ihr eure Handballspieler aus dem Versteck wieder hervor, damit euer Verein, der immer mit von der Partie war, auch im Kriege bei den Meisterschaftsspielen vertreten ist. Westf.=Jahn Münster 3 3 0 0 11:5:0 Reichsb.=S6 Münster 1 1 0 0•2:0 Polizei-SB Münster 3 1 0 2:8:4 TB Münster 1862 2 1 0 1:6:2 SC Münster 08 3 0 0 3:0.6 Das Kleinkaliberwettkämpfschießen in den Kameradschaften des NS=Reichskriegerbundes ist nun durch den Reichsentscheid beendigt worden. In diesen Tagen traten die aus den Gauentscheidungskämpfen hervorgegangenen Siegermannschaften zum Reichsentscheid zusammen. Als Reichssieger ging aus diesen Kämpfen mit der Kleinkaliberbüchse, an denen sich 45000 Kameradschaften des NS=Reichskriegerbundes beteiligten, die Mannschaft der Kriegerkameradschaft der Eisenbahnpioniere und Verkehrstruppen Hamburg im Gau Nordwest hervor mit 470 Ringen von 480 erreichbaren! Sie erwarb sich damit den Titel: Meistermannschaft 1940 des NSReichskriegerbundes und damit auch den Wander=Ehrenpreis des NS=Reichskriegerbundes und den ReinhardEhrenpreis. Sämtliche Schützen dieser Mannschaft erhielten das Abzeichen— Wettkampfsieger 1940— in Gold. An zweiter Stelle lag die westfälische Mannschaft der Kriegerkameradschaft AhausAmmeln aus dem Heimatgau West mit 448 Ringen von 480 möglichen. Damit erhielt sie einen Wanderehrenpreis des NS=Reichskriegerbundes und einen Reinhard=Trostpreis. Es folgen die Siegermannschaften aus 12 Gauen mit Ringzahlen über 400. Diese Glanzleistungen wurden aber noch übertrumpft durch die des Kameraden August Klauck von der Mannschaft der Kriegerkameradschaft der Eisenbahnpioniere und Verkehrstruppen Hamburg, der als Meister=Einzelschütze 120 Ringe von 120 möglichen erzielte, mithin jeder Schuß des Kameraden eine 12! Tus Hiltrup— Tus Ascheberg 10:0(:0) Das erste Spiel in der zweiten Klasse konnten die Hiltruper mit einem klaren Siege beenden, der in der erzielten Höhe ohne Zweifel als eine Ueberraschung anzusehen ist. Der Platzvereein hatte außer dem Torwart Ridderll von den Stammspielern noch einen Urlauber zur Verfügung, während sich die übrige Mannschaft aus älteren Spielern und Jugendlichen zusammensetzte. Die Gäste traten mit einer ziemlich jungen Mannschaft auf den Plan, die zwar sehr eifrig spielte, aber es fehlte der erforderliche Zusammenhang. Das Spiel verlief unter ständiger Ueberlegenheit des Platzvereins, der bis zur Pause mit:0 in Führung gehen konnte. In der zweiten Spielhälfte stellten die Hiltruper durch acht weitere Tore das Endergebnis her. * Post Münster 4 4 0 Reichsb.=S6 Münster 4 3 0 Tus Hiltrup 1 1 0 BfE Wolbeck 4 1 0 Tus Ascheberg 4 1 0 Westsalia Kinderhaus 3 0 0 Staffel Rheine In der Staffel Rheine war' nur ein Punktespiel zwischen Teuto Riesenbeck und BSG Hammersen angesetzt. Da Hammersen freiwillig verzichtete, kam Teuto Riesenbeck kampflos in den Besitz der beiden Punkte. Gellendorf 4 3 0 4:6 6: Reichsbahn 4 2 0 2 1337 4: Ibbenbüren 4 2 0 2 12:11 4: Riesenbeck 4 2 0 2:12 4: Hammersen 4 1 0 3:8 2: Spiele in der Staffel Ahaus-Coesfeld Der Favorit BfL Breden hatte den FC Gronau 09 zu Gast und konnte sich trotz der Platzvorteile nicht durchsetzen. Einen Punkt mußte er dem Gast mit nach Hause geben In der Halbzeit stand es noch:0, während beim Schlußpfiff das Ergebnis:2 hieß. Die Kreisstädter in Ahaus hatten den sehr günstig im Rennen liegenden Töpferstädter Stadtlohn zu Gast. Ahaus war verstärkt, ebenso Stadtlohn. Wenn es bei der Halbzeit noch:0 hieß, so lag das an dem bewährten Prerpn=Kartre. deise sen aufe Beim Ausscheidungsturnen in Remscheid trafen sich die Spitzenturner von Westfalen, Hessen, Mittel- und Niederrhein Am Sonnabendnachmittag und am Sonntagvormittag trafen sich in Remscheid die Spitzenturner Westfalens, Hessens, des Mittel- und des Niederrheins zur Ermittlung ihrer 15 Besten, die im Dezember dieses Jahres an den Reichsmeisterschaften in Kassel seilnehmen. Für die Münsteraner ist es eine recht erfreuliche Tatsache, daß es nach dem Weggang von Rudi Wurm endlich wieder gelang, einen vollkommenen Ersatz zu schaffen. Kurt Joseph(TV Münster 62) hat die in ihn gesetzten Hoffnungen befriedigend erfüllt. Der zwölfte Platz stellt eine außerordentliche Leistung dar und reiht sich würdig an die übrigen seiner bisherigen Laufbahn. Bester Pflichtübungsturner war der Gelsenkirchener Braun mit 92 Punkten, der durch seine Sicherheit und saubere Haltung überzeugte. Bei den Kürübungen kristallisierten sich 15 Leistungsturner heraus, die Westdeutschland bei den Reichsmeisterschaften vertreten werden. Besonders zu erwähnen ist der erste Einzelsieger Walter=Essen mit 184.5 Punkten, außerdem Dickhut=Dortmund mit 183,5 Punkten, der allein die volle Punktzahl des Tages errang für seine gut aufgebaute und sauber durchgeführte Bodenübung. Hoffentlich gelingt es mehreren von diesen 15 Spitzenturnern, sich in den Olympianachwuchs vorzuarbeiten, wo auf sie neue Aufgaben warten. Die Ergebnisse: 1. Walter=Essen 184,5 Pkt., 2. Kamps=Düsseldorf 183,5, 3. Dickhut=Dortmund 183,5, 4. G. Braun=Gelsenkirchen 181, 5. Dickhaus=Remscheid 178, 6. E. Braun=Dortmund 177,5..7. Putzig=Gelsenkirchen 170, 12. Kurt Joseph=Münster 149,5. kegeln Wer wird Meister auf der Bohlenbahn 1940/41? Bei dem dritten Durchgang auf der Bohlenbahn mußte sich Hartmann gon Ranke und Arens auf den 3. Platz verweisen lassen. Die letzten 200 Schub werden zeigen, wer die Münsterische Bohlenmeisterschaft zu verteidigen hat. Nach dem dritten Durchgang sind bei gutem Sport insgesamt folgende Ergebnisse erzielt: Arens 2216 Holz, Ranke 2211, Hartmann 2208, Borgmeier 2182(unsere große Hoffnung), Tuke, H. 2178, Bartschat 2164, Tuke, Th. 2145, Post 2139, Gravemeier 2130 und Brockmann 2127. Die Klubmeisterschaft wurde durch das Eingreisen von B. Arens vom SpKl 31 leicht gewonnen. Die Ergebnisse sind folgende: SpKl 32 Arens 2216 Holz, Ranke 2211, Bartschat mit 2164 Holz. Jung Münster mit Hartmann 2208, Tuke, H. 2178 und Tuke, Th. 2145 Holz. Unter unseren Nachwuchskeglern sind durch ihre tadellose Sporthaltung und Kampfgeist besonders hervorzuheben Post und Gravemeier. * Italien und Schweden bestreiten vom 29. November bis 1. Dezember in Stockholm einen Tennisländerkampf. Anschließend spielen die Italiener Romanoni. Del Bello. Cucelli und Quintavalle noch in Upsala und Göteborg. Ahauser Torwart. Das Ergebnis lautet:1 für Ahaus. In Gronau gab es ein Ortstreffen. Die Betriebssportler hatten die Concorden zu Gast. Bis zur Halbzeit hielt man in etwa Schritt, obwohl es schon:0 hieß. In der zweiten Halbzeit hingegen sielen die Betriebssportler ihrem eigenen Tempo zum Opsetz und mußten sich mit:0 geschlagen bekennen. Im Rahmen der Bannspiele der H3 sind z. Zt. zwei Ergebnisse bekannt: Concordia Gronau konnte FC Gronau 09 mit:0 schlagen, wogegen sich die 1. Jugend von Vorwärts Gronau gegenüber dem BfL Epe zu Hause klar und eindeutig mit:1 als Sieger bekennen mußte. BfL Preden 8 6 1 1 47:12 1333 JC Gronau 09 9 6 1 2 45:18 13:5 Rasensport Coesseld 7 6 0 1 41:11 12:2 21/24 Gronau 8 5 0 3 40:15 10:6 BIL Epe 7 5 0 2 25:13 10:4 Tus Stadtlohn 7 4 0 3 24:17:6 In der ersten Klasse schlug der BfR Heeßen die Spielvereinigung Beckum mit:3(:). Der Sportclub Unna fertigte den Tabellenführer Teutonia Lippstadt, mit:2 ab. In der zweilen Klasse gab es folgende Ergebnisse: BSG Westfalen gegen Reichsbahn Ahlen:2(:). Spiel u. Sport Ennigerloh— Westfalia ,Ahlen:4 (:). Tus Neubeckum— Sportverein Warendorf:1 (:). Beim Spiel um den Kreispokal schlug der Spiel u. Sport Ahlen den Sportclub OSC Oelde 09 6 4 Westfalia Ahlen 5 2 BSG Ahlen 6 1 Reichsbahn Ahlen 4 2 Tus Neubeckum 5 2 Sp. u. Sp. Ennigerloh 6 1 SpV. Warendorf 6 1 Handball. Westfalia Ahlen Hamm:3(:1) Spielverein Ostvennemer— BSC Westfalen 12:5(:). Germania Marl— Reichsbahn Hamm:8. Sportverein Werries— Spielvereinigung Hamm:4(:). Onsere Brleikastenecke Er. Nr. 200. Der Reichsarbeitsminister hat durch Verordnung über die Wiedereinführung der Mehrarbeitszuschläge vom 3. September 1940 angeordnet, daß in Anerkennung der besonderen Leistungen, die von den Arbeitern und Angestellten unter Verzicht auf Teile des Mehrarbeitsverdienstes in den bisherigen Kriegsmonaten verlangt werden mußten, und zur Vereinfachung der Lohnabrechnung die Mehrarbeitszuschläge in dem gleichen Umfange, wie sie vor Ausbruch des Krieges bestanden, wieder eingeführt werden. Infolgedessen wurde das Verbot des Par. 18 Abs. 3 der Kriegswirtschaftsordnung, Zuschläge für Mehrarbeit zu zahlen, mit Wirkung vom 8. September 1940 aufgehoben. Wenn keine besonderen Bestimmungen bestehen, beträgt der Mehrarbeitszuschlag 25 v. H.(2265) G. S. Nr. 200. Wenn Ihr Sohn in der Hauptsache für Ihren Lebensunterhalt gesorgt hat, steht Ihnen die Hinterbliebenenrente zu. Wir raten Ihnen, sich unter Schilderung der Tatsachen an das zuständige Versorgungsamt zu wenden, wo Sie über die Höhe usw. genau unterrichtet werden. Wir können dies nach Ihren Angaben nicht beurteilen.(2276) E. 40. In beiden Fällen liegt ein Verstoß gegen die mietvertraglichen Abmachungen vor. Wenn die Mieter trotz mehrfacher Aufforderung ihrer Pflicht nicht nachkommen, so bieten sie damit einen gesetzlichen Kündigungsgrund. Wir raten Ihnen, die Mieter darauf aufmerksam zu machen, daß Sie die Räumungsklage beim Amtsgericht einreichen würden, wenn sie ihr Verhalten nicht ändern und die mietvertraglichen Abmachungen erfüllen.(2272) J. St. Es kommt in Ihrem Falle darauf an, ob Sie als hilfsbedürftig im Sinne des Gesetzes anzusehen sind. Da Sie ein Renteneinkommen von 95. RM. zuzüglich 20 RM. Zinseneinkommen haben, ist kaum anzunehmen, daß Hilfsbedürftigkeit anerkannt wird. Außerdem würde geprüft werden, ob Ihre Kinder zum Unterhaltsbeitrag in der Lage sind. Die übrigen Voraussetzungen sind nach Ihren Angaben gegeben. Wir raten Ihnen, sich unter Schilderung Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse an die hierfür zuständige Stelle (Fürsorgeamt) zu wenden, wo Sie über nähere Einzelheiten unterichtet werden.(2274) A. B. 101. Gegen das Bohnern im Treppenhaus können an und für sich keine Einwendungen gemacht werden, sofern dabei eine starke Glätte, durch welche die Passanten gefährdet werden können, vermieden wird. Wenn außerdem ein Schild mit dem nötigen Hinweis angebracht wird, kann angenommen werden, daß bei einiger Vorsicht ein Schadensfall verhütet werden kann. Die Vermieterin ist dann schadensersatzpflichtig, wenn sich auch bei Anwendung der nötigen Vorsicht ein Schadensfall nicht vermeiden läßt.(2288) Eva O. Die Vermittlung einer bestimmten Anschrift ist uns auf Grund der werbegesetzlichen Bestimmungen an dieser Stelle nicht möglich. Wir verweisen Sie darum an den Reichsverband der wissenschaftlich geprüften Graphologen, Berlin=Charlottenburg 5, Hebbelstraße 8. Durch diese Stelle wird man Ihnen derartige Anschriften vermitteln.(2290) I. G. h. G. S. 21. Der Vermieter muß dafür Sorge tragen, daß das Treppenhaus so beleuchtet ist, daß Personen wegen der Dunkelheit nicht zu Schaden kommen können. Wenn auf gütlichem Wege diesbzgl. keine Einigung zu erzielen ist, wenden Sie sich zweckmäßig an das Mietseinigungsamt(Amtsgericht), um diesen Anspruch durchzusetzen. Gegebenenfalls kann er Sie an den Kosten beteiligen, wenn von Anfang des Mietverhältnisses an keine Treppenbeleuchtung vorhanden war. Näheres hierüber erfahren Sie durch die Preisbildungsstelle.„(2283) Legden A. U. Wenn beim Tode des Betreffenden nur noch Geschwister vorhanden waren, so erben diese zu gleichen Teilen, wobei zu berücksichtigen ist, daß Stiefgeschwister dann, wenn ein gemeinschaftlicher Elternteil vorhanden war, die Hälfte von dem was die vollbürtigen Geschwister für sich beansprüchen können. Haben die Stiefgeschwister mit dem Verstorbenen keinen gemeinschaftlichen Elternteil, so kommen sie als gesetzliche Erben nicht in Frage. An die Stelle der verstorbenen vollbürtigen Schwestern kreten deren Kinder.(2282) Jos. Br. Ihr Sohn absolviert zweckmäßig eine Lehre in einem einschlägigen Betrieb. Da die Vermittlung derartiger Lehrstellen Sache des zuständigen Arbeitsamtes ist, raten wir Ihnen, sich direkt an dieses zu wenden. Der Berufsberater des Arbeitsamtes wird Sie über nähere Einzelheiten ausführlich unterrichten.(2273) Namensgebung. Auch in dem uns vorliegenden Namensverzeichnis ist dieser Name leider nicht aufzufinden. Vielleicht kann man Ihnen durch die Reichsstelle für Sippenforschung, Berlin NW 7, Schiffbauerdamm 26, auf Anfrage eine Auskunft erteilen.(2292) Borghorst. Aus dem uns vorliegenden Branchenverzeichnis geht die Bezeichnung der einzelnen Maschinen nicht hervor. Sie wenden sich zweckmäßig an die Industrie= und Handelskammer(Münster), die Ihnen jedenfalls die gewünschte Auskunft erteilen kann.(2296) Paul R. Für die Verdunkelung im Treppenhaus ist der Vermieter verantwortlich. Er trägt auch die Kosten, wenn sich die Mieter nicht freiwillig bereit erklären, für die Verdunkelung Sorge zu tragen, wie dies oft dann der Fall ist, wenn der Vermieter nicht im Hause oder im gleichen Ort wohnt.(2277) A. J. 3. Wenn das Wassergeld in der Miete enthalten ist, kann eine Sonderumlage nicht erfolgen. Lediglich, bei Inbetriebnahme eines Wassermotors ist der Hausbesitzer berechtigt, eine bestimmte Summe monatlich zugerheben.(2278) Statt Karten Heinrich Pröpsting Maria Pröpsting geb. Steingrobe Vermählte Ochtrup, den 19. November 1940 Weinerstraße 16 Christus, der König, dem alle leben, holte am 16. November 1940 die Caritas-Schwester Helene nach langer, schwerer Krankheit zu sich. Schwester Helene Thiemann wurde am 15. 12. 1901 zu Werne a. d. Lippe geboren. Mit 24 Jahren weihte sie ihr Leben dem Dienste der Caritas bei den Schwestern des III. Ordens zu Bocholt in Westfalen. Durch 15 Jahre durfte sie Gott in den Armen und Hilfsbedürftigen als echte, treue Dienerin des heiligen Franziskus und der heiligen Elisabeth dienen. Zuletzt forderte der Herr noch das Opfer einer langen und schweren Krankheit, die sie mit starker Seele und Ergebung trug. Um ein Gebet für die liebe Verstorbene bitten Caritas-Schwestern des III. Ordens. Bocholt, 16. November 1940. Nordwall 35. Das Seelenamt wird am Dienstag, dem 19. November 1940..45 Uhr. in der St.-Georgs-Pfarrkirche gefeiert. Die Beerdigung ist um 16.30 Uhr von der Friedhofskapelle aus. Gute Werbung durch die Westfällsche Tageszeitung Statt Karten Ihre Vermählung geben bekannt Kurt Lehmann Lisa Lehmann-Gies geb. Mendel Münster in Westf., den 19. November 1940 Piusallee 141 Anfängerin (Anlernkräfte) fürs Büro einer angesehen. Großhandlung sofort gesucht. 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