„„„—* ligese vetetuages elliSute S— Vecer erer ei cenee eere Pe eüe eeehn eeehe d ii. ensdeuen Bcheachenr eer. Sslnsbenten: Mlurch henten de.. ien. A.—, Lergricht Melchhigrg i. Heriornden Nr ut. * Semmppeaher Nr. 405; Sochen: AMTLICHES ORGANDESGAUES eee. u. Stei ee u. Pensenrce us PSiD TEEIT-NOKDDERNSDAP aa UNDSANITLICHERRFHTTDDEN 89. Jahrono Terniprecher,Nr. 2853: u0 * Aechselt Pustag don L. Sober 10 Sot im Sopelverkand Se een Bic bmmiernt Gezsiht. 16m. Lacdunsctun. ch und munausice euscht. Hertelungeiähge und ertautge.. seu eis m. D a. iezg Anic eelagen to m. D counn 14ch rum dis m. cenun 8l0 Kod. 5 Behus Bochläffe. Für Begirtsandgaben besondere Preislisten. Postschedtoute: R öln Nr. 42114 Nummar r7. Großer Schaden durch die Vergeltungsangriffe auf kriegswichtige Ziele in ganz England der 75000 6KT durch-Boote versenkt Berlin, 3. Oklober Stadt und de s ss Sseiecn de elsie ie Lausesghase ericie Aaistn s ai iu Ceudz Vedchs..3, Spassel. A45gais 1n 2 Sstaug hege, Spichzern und blagern sarte Brand, eschs hase schelnltg, a berein. straut De Lensch; dal gn Oberleutnants 7234 Bu2 hsanl. Danuit sal Gelaun Va T scholiches Haseizsnagne, n 92 644 .55 Koie kegessuete britische Hanbelschsf.HlohIien Teteis ein und wesen Degen due milk. hads o Lasel da. Shnselcseighfe i5 Gausel rund 10 Prozent der Plesezga Aupsereinsichr und erfolgreiche Angriss der. u. nd Enslond. Der Sse Klcel haseis Asesle eihr. sungswikischaft zeüigen. den 81. Blöder gehts nicht mehr! Wie die Stimmung der Londoner Bevölkerung ausgeputscht werden soll Berlin, 3. Oktober. Ragerend J. S. Märchen erzählte z. B. wieder Diese guch von derge; Vilor von Mozedurhon. Geschiche sauset.„Dely Miror“ wiederggebene „Als ein deutscher Bomber abgeschossen wurde und ins Meer fiel, sah man, wie sich drei der Flieger in ein Gummiboot retteten. Während sich ihnen ein englisches Rettungsboot näherte, sah man plötzlich, daß zwei der Bazis, etpas ins Wasser stießen und darauf schlugen Als das Rettungsboot bei den Nazis ankam, waren nur bi iog; etalsch brach, zoir haiben u ue utet der etwas englisch sprach,„wir haben ihn ersäuft. Er gis,Pnggr Gestapo und machte seit drei Wochen jeden Kücken. Wie beschlosen, einem Revolder in unseremn Es ist nicht bekannt, ob die Londoner derartig sauwrnige Heschicdten elauben, jedenfalls dürsen sie ihnen bringen, wenn sie beim Lesen schon wieder durch einen Alarm unterbrochen werden. Ilinsc, sechten an enem Tage, wie z. B. an Britische Umtriebe in belgisch=Kongo durch die pausenlosen deutschen Angriffe stark Vierictgtensengirie. der Londoner Vevölterung such aseste Peheie Base hdenichen Teagzdoungzene iu Selgsch=konge entgegenzupten. Das luchd nan der alen Dugene— Won Kaut Chucziun aisen uie esescdeisten ansten dhur aie Iücher ais gahern ug unr ien Basthen iae bane an uue ue g au iger Sele wuade ans süugiege Zutlsantage waisen Khriut man sch datost su urspzichen, won Pvg bordsen duch dog Jeuer der Flalarislerte 3uszenge #o2,„Bombenflugzeug ab, das brennend abitsürste. Wbss Vombenstugzeug ab, das brennend abstürzte. Die gestrigen Gesamiverluste des Gegners beiragen W.-eidie Gaogne duet danser uid uch Tezwpegenseldug besonders auszeichnele, hat in den legten secs, Wochen, guf langen, bei jeder Witterung durchgeführlen Feindflügen, die ost bis weit in den Allantik hineinführten, rund 90.000 BRT seindlichen Handelsschiffsraumes versenk! und über 40.000 BRT schwer beschädlat ost im Tiesangriff auf stark gesicherle Geleilzüge. Der italienische Wehrmachtbericht Rom, 3. Oklober Das Hauplquarlier der Wehrmacht gibt bekannl: auf Guta, der weder Ooser uoch Schoben Kalc enlbel Kigse. elie eigaet n 15 sod nohehensen Joloe, die Materlaschäden Manchester unter Bombenhage! Erhebliche Rückwirkungen auf die Versorgung der englischen Rüstungswirtschaft Berlin, 3. Oklober „Wie der Berichl des Oberkommandos der Wehr. und gehole 2. Otoder misteilte, wadten de hosensche Kampffliegerverbände erfolgreich angegrissen. die besgondere dle Jentrun der eng. Sier vot Paecer De Nen Dier u. Dnr Sinr Kilometer Länge pesfb. 7. der Kaianlagen in neun Ktlometer Länge verfügt, it für die Versorgung der Belgisch=Kongo schadlos zu halten. Die entsprechenden Aktionen gehen von Kenia und Tangansika aus. „Eichange, meldet, daß sich augenbicklich eine brüische Militärmission in Leopoldsville aufhalte und daß Lord Hailey, ein bekannter englischer Koionialfachmann, sschen Jesienschsele. eingetrosen sei. Der englischen Oeffentlichkeit dürfte es dabei nicht entgehen, daß aseseeise becderhgose brtiche Monder, das 165 msen deaiu geleteisgenitet zschreist. Ans„ Jch Dan. 4. Orcher, steg u dier bntesiten Sthnithen Gibez, as eigentlich nur mit Gewalt zum Start nach England gek Subengiante Eis Schoulalle Schreckensberichte Londoner Flüchtlinge— Ein Klarm nach dem anderen inserem ständigen Vertr-Von unserem ständigen Vertreter hW Stockholm, 4. Oktober. e englischer Flüchtlinge aus London haben nicht nur in Amerika und den Dominien, sondern auch neutralen Ländern und vor allem in England selbst sen Eindruck gemachl. Die Regierung Churchill ist durch diese nur allzu verständlichen Erscheinungen zu Sue sgg Perordenlichen Vorgehen veranlaßt worden. is. läht durch den Kundfunk erklären, die Schreckeng neerungen von Flüchtlingen seien vollkommen unzu. verlässig und übertrieben. Diese Leute wüßlen natürlich schen uod.aden in ihren eigenen Bezirken zu beErsehnisse, Wie 9 seurchisg, Die orchiber biete soh, ian dier ven der Churchillschen Propaganda nicht mehr bestritten weruuicn die Pern sie sich von englschen Provinzourngsellenmessez u bestell, die Schäden seien zwar nicht ig ichr, Dlimm genug, aber zusammengenommen nicht so schlimm wie sie gedacht hätten.“ „In Donnerstag hate London bis zum Nachmittag wieder dreimal Alarm. Bomben licha; Paraesden Berichten in südöstliche und westliche Vororte. In der Nacht erlebten die Londoner eine böse Enttäuschung. Wie aus den neuesten Meldungen aus der englischen Hauptstadt hervorgeht, wurde der Alarm kurz nach Mitternacht unterbrochen, gel. die engische Abwehr hoffe, die deutschen Flieger 4r5 sc, zurückgezogen. Diese kehrten aber blißzurück und der Alarm mußte schleunigst wiederholt und wie üblich bis zum Morgengrauen aufrechterhalten werden. Nachträglich werden jetzt„einige" Zränds auch, ig. Inngm Londons und im Westen Londons eingestanden. Von den sonstigen deutschen Aktio.-Seöehaft Beszenld vgescben, dach se wpeilt lausgeoehnt gewesen seien, von SüdostengEnglands. dern, um auch nur eine Auskunit üher Gille zu erk.uo, Illusion um jeden Preis Englische Wunschbilder werden immer grotesker—„Daily Mail“ beschwört ihre Leser:„Seid guten Mutes“ De keanphassen Baicht ui musaig den Mangel an wsch useut usd in Deuishland ese er e ehesce cete Laslich iu hstren. Lennsechnend dasir Oplimionus dung des Rundfunts Dong..u MelSs lais sche in eir shunt dier Verlaste sell Beguag der eindühen werde, wenn ihre Groseriansen Fr dage eurschärsen Cnliangrse aun Richt weriger„ Tempo andauerten. der„Aimes“ der über seine upondent er vohz Asting Sepiender; Cidiücke in Beigien. vo Lipdergz elwas ersählt, wag sae sen ein wil, den EngPod slerden sal sieht so an; Nemn Zehntel der in S 9i7 3ce en ie eien Uimne. iage. eie aagan müdbe und ehne Ver # Trog Sa.Pge, wpeit, die Regie, # dams“geier Feststellung gibt der ### dem Generat„Revolution“ keine hosteund siaune eluton“ keine As ertichen sech haer uprmn eun Pbestend, sbrächend ie uie die #u arbeitet Di ungisen Norden, Nordwesten, Südwesten und Süden Englands. Die Fortdauer der furchtbaren Verhältiste in den Londoner Uutergrundbahnhöfen enthüllt aus Anlaß des Londoner Ministerwechsels die Londoner Vertreterin der„Nya Dagligt Allehanda“. Sie. ekläg, wörtlich: Die hygienischen Verhälnise seien #4½, daß sie in einer schwedischen Zeitung nicht beschrieben werden könnten.(!) Die Mißstände in diesen Katakomben seien wirklich unbeschreibs12„So hätte der Mangel an Schußräumen das tagelange Verweilen vieler Kinder in den=Bahnhöfen verenlaßt, peil se einen Platz für ihre Eitern freihalen müßten und so nicht einen einzigen Streifen Tageslicht mehr, 3s.sehen bekämen. Als der Hauptschuldige dieser tollen Zustände wird. Sir John Anderson bezeichnet. entsetzliches Erlebnis“ Newyorker Blätter schildern die unbeschreiblichen Zustände in den Londoner„Kalakomben“ ses chsceäleie cichcsche oe blick eine katastrophale Panne des komplizierten deutschen Organismus herbeiführen könne. Nurgemach, Der Seste zng iie Wirtichtel sieht eiwas anders Erklärte doch erst unlängst der deutsche Unterstaatssreise von Schel ganz osen, daß Deuschond, vos Benzin anbetreffe, den Krieg 10 Jahre aushalten könne. Wie nun der künstliche Optimismus auf Befehl Churchills angefacht wird, zeigt eindeutig der Leitartikel der „Daily Mail“ vom 11. Oktober. Unter dem Titel „Seid guten Mutes“ schreibt sie u..:„Denkt an prgair Kaß Junit als Frankreich den Kamp aufgob und wie unser Posiehnen Pintal osen stand. Denk daran, unsere vergsts, gr. e Dome Guard improvisierte und unsere heroische Armee von Dünkirchen nach Hause brachte. Seid guten Mutes! Die Lage ist heute eine ganz, andere, Die Vombardierung unserer Städte und Dörfer ist eine schreckliche Angelegenheit, die wir jetzt Besstsen misen, ober inmer voch beser die verm de uns eriumnern Jaß duraien pesteren gehen. Vir mögen den Söpie der Vez.d Premterminister und die führendse set ger= Zeieuns ehr utrieden(0) ud mi den Zutunit au Pimismus in die shosbende(oouen. Sie slauden, wir hoben die entdieser Siaub agn sland gewomen, und daß dorstene schon eine große Niederlage Hillers Känder Imitzdertishon als um seden Preig. Psland Steog. AüuPih Von unserem Ig-Berichterstatter Newyork, 3. Oktober Die hiesigen Morgenzeitungen, wie„Newyork Times“ und„Newyork Herald Tribune“, berichten Wa. Lendgn, unter welch fürchterlichen Zuständen die Mehrheit der Londoner Bevölkerung ihre Nächte jetzt gerbzinge, werde erschlich, wenn man die Schuträume der Reichen im Westen und die der Armen in Eastend oder im Zentrum besuche. Die der Wohlhabenden seien mit Federbetten, fließendem kalten und warmen Wasser, bequemen Stühlen, Radio, Kino und Lustreinigern eingerichtet. Die Hotels hätten Zimmermädchen zur Stelle und sogar einen Diener, der nichts anderes zu un habe, als schnarchende Gäste umzudrehen. Beim Schlafengehen würden warme Getränke serviert, alles sei sehr gendlsch.—=cante eriert, Wie verändere sich aber das Bild, besuche man die Untergrundbahnstation im Zentrum der Metropole. Fahre man von Liverpoolstreet nach Piccadilly, so sei es ein entsetzliches Erlebnis. Die sich bietenden Szenen in den düsteren Katakomben der Untergrundbahnen seien einsach guolaublich. Während noch die Büroangestellten nach Haus eilten, drängten sich die Schutzsuchenden schon, mitgebrachtes Essen verzehrend, auf von TePpsieie 3eehage Powdraum auf Dutzenden von Bahnsteigen sei schon besetzt. Mütter nährten chre Kinder, während alte Männer Karten spielten. Kinder Meter von vorbeitasenden Zügen. Die Schläfer liegen auf alten Decken und Mänteln auf dem schmutzigen Zementboden. Körperausdünstungen #5 Tapsenden verdichteten sich zu einem nicht auszugrzenden Gestank, denn das schon zu nogmalen Zeiten Gezizense Ventlatonsoten sei setzt vollonnen unIwain 42z.d sanitären Einrichtungen seien dem Massenbesuch nicht gewachsen und da die Gesuncheit dusrch, die nächlich zusammendrängenden Menschen geturt ist, müsse mit der Möglichkeit der Verbreitung von Exdenten gerechnet werden. 0 zu 10 Klm. von Behörde zu Behörde wanSm 8ui 4½c nur eine Ausrunft uber Hilfe zu erhalten. Im„Daily Herald“ heißt es wörtlich:„Die Unzufriedenheit der Volksmassen ist ein Funke, der das Feuer Sesches truhis entsachen kann: In einen ücher Jred: Jcl9 Herald“ seiner Entrüstung darüber Ausdruck, daß gar nichts vorbereitet gewesen sei. Zehntausende von Londonern leben, so heißt es in dem Bericht, unter schlimmeren Verhältnissen, als sie einst in dem Flandern des Weltkrieges geherrscht haben. Die Folgen der deutschen Angriffe haben die monumentale Schlappheit“ der britischen Behörden enthüllt. Ganz der gleichen Auffassung ist„Daily Mail“. Die engenende Erigung pon Iunenminster Zastiuze, euchen, Posten Alten der Ingera, Chenscal über die Maßnahmen der hritischon Regierunz. bahngesellschafz 41o naren englischer EisenRiehssh goen. Der alte Heuchler hat es im Weltkrieg und diesmal wieder verstanden, aus der britischen Aufrüstung erhebliche Gewinne zu ziehen. Erinnert sei auch an die Tariferhöhungen und Gewinngarantien, die sx.Hgeschen Esenbdahnen bald nach Kriegebeginn an bie Behörden mehr als hilflos Londoner Blätter geben der wachsenden Unzufriedenheit der Massen Ausdruck Stockholm, 3. Oktober. Die Behörden, insbesondere die neu eingesetzten Kommissare, erweisen sich als hilflos. Die Ungewißheit Sex“ giste Feahessict ein Bildes DurcheinenHerag uri Dercauggen sind in Verichten des„Daliy Hondoner... Mali enthalten, Hoxzez, einem Schifahrte=Töningens vom Mitwoch dervorgest.— fordert eingehende Erklärung vom Inner über die Maßnahmen der britischen Regierung. London, zerschlage Berlin!“ Jortsetzung der englischen Mordhetze gegen die deutsche Zivilbevölkerung Genf, 3. Oktober . Der„Daily. Skeich“ setzt die Mordhetze gegen die deutsche Zivilbevölkerung mit folgenden bezeichnenden Sätzen fort:„Was die zivilisierte Welt benötigt, ist ein gründlich zerschlagenes Berlin. Das hätte die Welt 1918 benötigt und auch haben sollen. Andauernde RAF=Angriffe auf die Einwohner der Nazihauptstadt können überzeugend wirken. Also London, zerschlage Berlin!“ .„Zuch. guf diesen von ohnmächtiger Wut diktierten blutrünstigen Aufruf des Londoner Plutokratenblattes wird die deutsche Luftwaffe eine Antwort geben, daß den Schmierfinken des„Daily Skeich“ und allen, die hoggt beichen Ergissen weiden, Hören und Schen Der Sündenbock Von unserer Berliner Schriftleitung seine Sraitschen in Schuthast, Chamberlain hat seine samtlichen Amter abgeben müssen! Das ist das S3ätiepe der beiben Mönnet, die Deutschland den Krieg erklärt haben. Mit sigiger Verseätung wiederholl Chanberlain das SchickIain keines, französischen Kollegen, der auch erst wegen, völligen Versagens vom Amt des Ministerpräsiden## verdrängt wurde, aber noch eine Weile Kabinettsmichejed dae Senghischen Kiren, war überfäallg. In Verabschishe Zergeschiedung verlangt und erst dieser Toge wieder geLohinelt zu hasen ers is sei, dernsenigen Maonn in sei.: Der Mosctuen zue Gazagenenischen Elend schuld ertolg 5e Pl9ub des Paktes von Berlin und der MißSr v. 742 Abenteuers von Dakar ließen es offenbar ratsam erscheinen, ein Opfer auszuwählen, um bie Menge zu berühigen uwihlen, un #.Es dürste wenig Engländer geben, die Chamberlains Setmedz.pe lager, Repiüle Chamberlain ist nie populär gewesen, er hat auch nie besondere politische Talente gezeigt und seine obligaten Bewunderer befanden sich während seiner Ministerpräsidentschaft stets in Verlegenheit, seine politischen oder diplomatischen Berdienste zu rühmen. Sie wanden sich gern mit der Erklärung aus der Affäre, Neville habe in seiner Familie nie für einen guten Poliker gegolten, trotdem habe er es bis zum Premierminister gebracht. Das zeigte schließlich nur die Verlegenheit der englischen Plutokratenelique, als es Soin eeren Nachieger(sc gescheltenten Bald: win einen Nachfolger zu suchen. verfügt Chamberlain über ein in der englischen Rüstungsindustrie angelegtes Vermögen. Er ist Großaktionär mittelenglischer Waffenfabriken, besitzt. einen erheblichen Posten Aktien der Imperial Chemical Industrie und zählt zu den Aktignäran analischer Eisen Trotz seines großen finanziellen Einflusses hat er sich nicht länger halten können, nachdem Churchill seine Aushochuns aus taktisch, gropagandstischen Gründen ratsam Wenn Chamberlain bislang noch Lordpräsident und Mitglied des Kriegsrates war, so geschah dies ausschließlich, um nicht eingestehen zu müssen, daß die 35535 F4rune igentlsch ese zeiahes: #1# Fehler war. Chamberlain blieb, damit England das Gesicht wahren konnte. Sein politisches Rückgrat hatte er sich schon längst gebrochen, schon im September vorigen Jahres, als das deutsche Heer Polen überrannte und die erhoffte„Ausblutung Deutschlands“ an der Ostgrenze unterblieb. Chamberlains vermeintliche „größte Chance zum Sieg“ wurde ein Fehlgriff. Von dieser Schlappe hat er sich politisch nie wieder erholt, zu: Fortsetzung auf der 2. Seite „Ausgedehnter als Neutrale Berichte über die letzten deutschen Angriffe auf England Tatsachen gegen britische Illusionspropaganda Stockholm, 3. Oktober. Illusionspropaganda, die durch künstlich Ishisz, Ppimisnus das engische Volk und die WelFadser eiterea, üder die wahre Lage zu länschen sucht, wicd sic duer gegenlelligen Zemühungen seiner Urheber läglich durch die Machl der Talsachen widerlegt. Dies kommt in immer stärkerem Maße sogar in den dürftigen amtlichen Berichten zum Ausdruck, die von Reuter und dem brilischen Nachrichtendienst verbreitet werden. # Einen Anhaltspunkt für die wirklich entstandenen Schäden geben hier wieder die aus London eingetroffenen amerikanischen Agenturmeldungen, aus denen u. a. hervorgeht, daß viele Stadtteile der britischen 935ss bes Zi deuischer Vomben waren und daß eine Straße im Zentrum Londons schwer zerstört worden st. Auch betonen diese Berichte, daß die nus isie ausgedehnter als gewöhnlich gr Um die offenbare Dürftigkeit der amtlichen Berichte etwas auszugleichen und der Bevölkerung etwas Mut zu machen,verdreitet Reuter daneben kleine Geschschichen schan Mda lsil. so von einem„heldenhasten“ australtIr aptzaserugeng, das drei deutschen Flugzeugen eine T. Telguten, dauernde Schlacht lieferte und die bösen Feinde angeblich zur Umkehr zwang. Der englische Wirtschaftsminister Dalton— der es sa wissen muß— erklärte in einer Rede, daß die Rohstoffvorräte Deutschlands und besonders Italiens„unzuFachergi,#es#v.„Im,gleichen Aienzug mußte der tüchtige„Blockade“=Minister allerdings zugeben, daß Englands Gegner doch nicht so knapp an Ol seien, wie er es gern wünsche. Ein noch groteskerer Wunschtraum kommt „Londoner Nachrichtendienst zum Ausdruck, wo das große Wort ausgesprochen wird.„Großbritannien sei imstande, die Versorgung Deutschlands und Italiens sederzetz, zu drosseln:.(9, Diese geradezu unbezahlbar blöde Behauptung wird sicherlich ebenso das Hohngelächter der ganzen Welt hervorrufen, wie die naive„Feststellung" des„Sachverständigen für Luftkrieg“ der Schwinbelgentgr, Neuter, der Sorge hat, daß die deutsche Lustwaffe„Gefahr läuft, zu veralten“. In der„Daily Mail“ werden Vorschläge zur Verbesserung des englischen Luftschutzes gemacht, die erkennen lassen, daß es in England doch nicht so rosig aussieht, wie es die„Illusionisten“ vom Londoner Lügenministerium der Welt weismachen wollen. So wird dringend der Einsatz geschulter Bergarbeiter für die immer häufiger erforderlich werdenden Aufräumungsarbeizten gefordert. Bei dieser Gelegenheit wird verraten,“, die schwierige wirschaftliche Lage des englischen Kohl. bergbaues vor allem infolge des Verlustes des frar.““ sischen Absatzgebietes eine große Arbeitslosigkeit u. den Bergarbeitern des Tyne=Gebietes hervorgerdte BaPsna, Fener wird ein besseres Ablösungssostem gs. Tislieder des Hilfsdienstes für unerläßlich erk=U Zue. heter seien durch die pausenlosen deutschen Ang“ derart beansprucht, daß es geradezu erschreckend#. abgemagerten, übermüdeten grauen Gesichter ursge unterlaufenen Augen der Mitglieder des Hillsuchso anzusehen... Hu# 4. Oktober 1940 Westfälische Tageszeitung 4 Nummer Ueder eine halre=Analon=Sboacksiese Die ständig steigenden Sorgen und Probleme wachsen der englischen Regierung über den Kopf— Zerstörungen längs der Themse und in der City Von unserem vh-Berichterstatter Rom, 3. Oktober. Die ständig wachsende Rot der Obdachlosen hat die Londoner Regierung nun endlich zu einem in England höchst ungewöhnlichen Schritt veranlaßt. Der neuernannte Regierungskommissar Admiral Sir Edward Evaus hal von der Regierung weilgehende Vollmachten erhalten, mit allen zur Verfügung stehenden Millein Luftschutzkeller zu schaffen und die Hunderttausende von Obdachlosen unterzubringen. Der neuernannte Regierungskommissar hat zunächst damit begonnen, leerstehende Häuser und Kellerräume zu beschlagnahmen. Da aber London zum Teil aus zwei. bis dreistöckigen Privathäusern besteht, die keine Kellerräume besitzen, ist da. mit noch nicht viel erreicht. Vor allem gilt es für die Regierung, für die Tausende und Abertausende von Menschen, die obdachlos geworden sind. Unterkunft zu schaffen. Nach neutralen Schätzungen sind in England gegenwärtig über eine halbe Million menschen ohne ein Dach über dem Haupt. Neuerdings hat die Regierung in London begonnen Verpflegungszentren in den verschiedenen Stadtteilen zu schaffen. An die Bevölkerung werden nach einem von dem Ernährungsminister Woolton ausgearbeiteten Plan an verschiedenen Stellen, meistens in der Nähe der großen Luftschutzkeller, Lebensmittel verteilt. Bisher sind 58 derartige Verteilungsstellen geschaffen worden, die Tag und Nacht ohne Unterbrechungen arbeiten. Zunächst erfolgt die Lebensmittelverteilung an die Bevölkerung noch nicht kostenlos, sondern gegen Zahlung eines geringen Preises, die Regierung wird sich aber zweifellos in kurzer Zeit an eine kostenlose Lebensmittelverteilung in größtem Stil entschließen müssen, da die Tausende von Obdachlosen und die wachsende Zahl der Arbeitslosen nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst zu sergen. Ein neues Problem ist jetzt aufgetaucht. Da die Londoner Bevölkerung gegenwärtig oft auch einen großen Teil des Tages in den Luftschutzkellern verbringt. stellt sich das Problem, wie nun diese Hunderttausende von Menschen während der langen Stunden des Wartens tagsüber in den Luftschutzkellern beschäftigt werden können. Die Regierung befürchtet, daß die Bevölkerung in den erzwungenen Mußestunden„kritische Betrachtungen und Erwägungen über den Sinn und die Erfolgsaussichten der Regierungspolitik“ anstellen und schließlich zu Schlußfolgerungen kommen könnte, die keineswegs für die Regierung wünschenswert erscheinen. Die großen Londoner Luftschutzkeller, die heute eine Art permanenter Massenversammlung des Volkes darstellen, sollen nun nach Auffassung der Regierung unter keinen Umständen sich zu politischen Debattierklubs entwickeln, in denen etwa Kritik an den Regierungsmaßnahmen geübt und„unerwünschte Gerüchte" verbreitet werden. Zu diesem Zweck sollen jetzt, während der langen Stunden des Wartens im Keller die Menschen auf irgendeine Art und Weise beschäftigt werden. Die Presse macht jetzt den Vorschlag, in den Luftschutzkellern musikalische Vorführungen zu veranstalten. Aus amerikanischen Quellen wird heute in der italienischen Presse ein längerer Bericht über die Londoner Zerstörungen veröffentlicht. In den letzten Tagen ist danach das vornehme Mayfair=Viertel zwischen der Regent Street, der Oxford Street, dem Park Lane und dem Piccadilly besonders schwer getroffen worden. In diesem Viertel, in dem sich die eleganten, weltbekannten Geschäfte befinden, soll tatsächlich jetz nicht mehr ein einziges Fenster ganz sein. Die Regent Street ist bereits seit vielen Tagen für den Verkehr gänzlich gesperrt. Der Straßendamm ist durch tiefe Krater nicht mehr verwendungsfähig. Im Vieriel der Bond Street, dort, wo sich die vielen Nachtlokale befinden, sind gleichfalls ganze Reihen von Häusern zerstört oder schwer beschädigt. Überall in den Londoner Straßen sieht man tiefe Krater. Die elektrischen Leitungen sind vielfach zerstört, der Telephonverkehr unterbrochen, die Wasserzufuhr versagt. In der Savile Row, der ehemals berühmten Straße der englischen Herrenschneider ist ein Hochhaus völlig ausgebrannt, eine Reihe von Straßen zerstört. In der Nacht zum Dienstag explodierte eine Bombe in der Nähe des Buckingham Palastes. Eine Mauer wurde schwer beschädigt, die meisten Fensterscheiben des Palastes zersprangen. Am stärksten haben in den letzten Tagen die Londoner City und das Hafenviertel an der Themse gelitten. Entlang der Themse, in einer Ausdehnung von 15 Kilometern, soll nicht ein einziges Dock mehr bestehen. Die meisten Häuser in der Umgebung der Themse sind zerstört. Die großen Speicher und Docks der englischen Schiffsgesellschaften entlang der Themse sind fast völlig zerstört. Die weitere Widerstandskraft Londons hängt jetzt— nach dem amerikanischen Berich — davon ab, ob es der Londoner Regierung gelingt, eine Weiterführung der Luftbombardierungen zu verhindern und die schweren vernichtenden Wirkungen der Luftangriffe auf die Bevölkerung auszugleichen. Von Tag zu Tag werden jedoch die Schwierigkeiten, die Probleme und die Sorgen immer größer und immer deutlicher zeigt sich, daß die Londoner Regierung schon lange nicht mehr in der Lageist, wirksamen Widerstand gegen die Luftangriffe zu leisten und die entstandenen Schäden zu beheber Zusammengelogene„Erfolge“ Was London aus den Angriffsversuchen auf Berlin zusammensaselt Berlin, 3. Oktober Die planlosen nächtlichen Angriffe der britischen Luftwaffe auf Deutschland und besonders die Reichshauptstadt haben den Engländern zwar noch nicht die geringsten militärischen Erfolge eingebracht; sie haben aber immerhin den Zweck, daß sie Anlaß zu faustdicken Lügen geben, mit denen die Bevölkerung Englands über ihre Lage getröstet werden soll. Das regelmäßig bombardierte Elektrizitätswerk, das in jeder Meldung wiederkehrt, hat noch kein Berliner gesehen. Trotzdem taucht es mit englischer Sturheit auch in der letzten Erfolgsmeldung wieder auf, die Reuter über die Nachtangriffe in den Nächten zum 1. und 2. Oktober aus Berlin veröffentlicht. Obwohl jeder der 4,5 Millionen Einwohner Berlins weiß, daß die Engländer zumal in der Nacht zum 2. Hessnungen auf die Labenhuter Britische Abwehr gegen die deutschen-Bootangriffe machtlos Stockholm, 3. Oktober. Wie der Londoner Vertreter von„Stockholms Tidningen“ meldet, ist die britische Abwehr gegen die deutsche=Bootwaffe machtlos. Die britischen Verluste an Handelstonnage erreichten das Dreifache des bisherigen Wochendurchschnitts. Die deutschen=Boote hätten während der letzten beiden Monate durch die Benutzung der französischen Atlantikhäfen ihren Aktions= radius ungeheuer erweitert und damit ihre Angriffskraft praktisch verdoppelt. Nach dem„Manchester Guardian“ sei es kein Geheimnis mehr, daß eine entsprechende Verstärkung der britischen=Boot=Abwehr bisher nicht möglich gewesen sei. In britischen Flottenkreisen sehe man deshalb einem weiteren Steigen der Verlustziffern entgegen. Davon zeugten auch bereits die letzten Wochenberichte. Großbritannien setze seine ganze Hoffnung auf die amerikanischen Zerstörer. Niemand wird die Engländer darum beneiden, den ersten Zerstörern aus USA, die in einem britischen Hafen einliefen, einige freundliche Begrüßungsworte widmen zu müssen. Was der Londoner Rundfunk zu dem Ereignis des Einlausens der Zerstörer zu sagen weiß, vermag die Enttäuschung und das Unbehagen über diesen Verzweiflungsschritt kaum zu verbergen. Die englischen Matrosen, die die Zerstörer in USA übernommen hatten, nahmen sich vorsorglich einen amerikanischen Techniker mit, denn die„technischen Feinheiten“ seien ihnen zuerst„etwas schwierig“ vorgekommen, heißt es ironisch. Daß der amerikanische Techniker mit den britischen Matrosen unterwegs gut ausgekommen ist, wird als ein„Zeichen der britisch=amerikanischen Freundschaft" hingestellt, aber schließlich ist man auch schon zufrieden damit, daß die Zerstörer überhaupt heil über den Atlantik gekommen sind und die Sorge vor einem Maschinendefekt unterwegs unbegründet war. Wie bescheiden ist doch das stolze England geworden, wenn es den Erwerb von Verschrottungskandidaten gegen einen gewaltigen politischen Kaufpreis als ein gutes Geschäft hinstellen muß. Auf die weitere Entwicklung der militärischen Aktion gegen England werden diese Zerstörer, die schon viele Jahre außer Dienst waren, natürlich ohne jeden Einfluß sein. wollen nicht in den Tod Schiffsmannschaft lehnt Londonreise ab Newyork, 3. Oktober Wie aus Hoboken(New Jersey) gemeldet wird, ging aus Protest gegen eine geplante Londonreise die Mannschaft des schwedischen Dampfers„Canada“ geschlossen von Bord. Die„Canada“ ist an eine ehemalige polnische Linie verchartert, die sich der britischen Admiralität unterstellte. Oktober durch die Flak abgedremst worden sind ehe sie Berlin erreichen konnten, tut Reuter so, als hätten sie auch de gewaltige Erfolge errungen. Mit der vagen Formulierung,„nicht weit vom Luftfahriministerium sind die Bomben niedergefallen", sucht man diesen Eindruck zu erwecken. Das Luftfahrtministerium ergänzt das noch durch die ebenso schöne wie unwahre Behauptung, eine Munitionsfabrik sei mit Bomben belegt worden.„Die zerstörten Arbeiterhäuser, die verwüsteten Laubengärten fleißiger Menschen bieten ein ganz anderes Bild, als Reuter zeigen möchte. Die wirkliche Tätigkeit der englischen Flieger aber hat einen anderen Erfolg, als deren Urheber wünschten: Die unerbittliche Vergestungsaktion der deutschen Luftwafse. Starke Abfuhr in Bukarest Englischer Protest gegen Verhaftungen— Londons Gesandter bloßgestellt Von unserem ständigen Vertreter rd Bukarest, 4. Oktober. Zu den verschiedenen Verhaftungen britischer Agenten im rumänischen Oelgebiet gesellt sich jetzt die Verhaftung des Chefingenieurs und Direktorg der Astra Romana, Miller, der ebenfalls Engländer ist. Miller hat sich im Augenblick seiner Verhaftung noch auf dem Boden der Gesellschaft besunden. Unmittelbar nach der Verhaftung Millers suchte der britische Gesandte in Bukarest den rumänischen Außerminister auf, um gegen die Verhaftung der britischen Agenten zu protestieren. Gleichzeitig erhob er Beschwerde gegen die angeblich unwürdige Behandlung der Verhafteten. Dieser Protest wurde von Außenminister Sturdza als unberechtigt zurückgewiesen, zumal die Untersuchung bereits ergeben habe, daß Sir Hoare selbst in die Sabotagepläne verwickelt sei. Darüber hinaus regte der rumänische Außenminister an, der britische Gesandte möge, nachdem seine Person bloßgestellt sei, zweckmäßigerweise seine Abberufung nachsuchen und nicht durch längeres Verweilen die Beziehungen zwischen England und Rumänien aufs Spiel setzen. Solche Antwort hat England bisher wohl noch nie im Donauraum erhalten! 300 Tote in Gibraltar Jahlreiche Desertionen Rom, 3. Oktober Bei der kürzlichen Bombardierung Gibraltars durch französische Flugzeuge kamen— nach Rad.o Stefani— über 300 Personen ums Leben. Zum größten Teil handelt es sich um Militärpersonen. In den folgenden Tagen sind zahlreiche englische Soldaten aus Gibraltar desertiert. Gegen mehrere englische Offiziere, die während der Bombardierung ihre Pflicht nicht erfüllten, wurde von den Behörden das Disziplinarverfahren eingeleitet. Chamberlains Ende in Schande Einer der Hauptschuldigen am englischen Krieg verschwindet von der Londoner Hetzbühne Stockholm, 3. Oklober Londoner Meldung besagt, daß Eine amtliche Chamberlaln als Lordpräsident des Rates im Churchillkabinett demissioniert hal. Der König habe den Rücktrilt angenommen. ChurchilI habe den Schatzkanzler Kingsley Wood zu sich berusen und ihn und den Arbeitsminister Ernest Bevin eingeladen, Mitglieder des Kriegskabinelts zu werden. Das Kommuniqué des Ministerpräsidiums von Donnerstagmorgen gab folgende weitere Veränderungen im Kabinett Churchill bekannt: Chamberlains Nachfolger als Lordpräsident des Ministerrates wird Sir John Anderson, bisher Minister für die innere Sicherheit. Herbert Morrison, bisher Versorgungsminister, wird Minister für die innere Sicherheit. Der neue Versorgungsminister ist Sir Andrew Duncan; dessen Nachfolger als Handelsminister wurde Kapitän Oliver Lyttelton. Viscount Cranborne, zuletzt Kontrolleur der Zahlungen, wird Dominienminister an Stelle des Viscount Canldecote. Letzterer wird Lordchef der Justiz als Nachfolger von Lord Hewart, der zurückgetreten ist. Sir John Reith, zuletzt Minister für das Transportwesen, übernimmt das Portefeuille für öffentliche Arbeiten und Bauten, das neu errichtet wurde. Er wird durch den Oberstleutnant Brabazon ersetzt. Wie das amtliche britische Nachrichtenbüro Reuter bekanntgibt, ist Chamberlain nicht nur als Lordpräsident, sondern auch als Vorsitzender der Konservativen Partei zurückgetreten. Wie Preß Association dazu erfährt, ist mit der Wahl Churchills zum Vorsitzenden der Konservativen Partei zu rechnen. bourvertreter mit großem Einfluß in London. Das neue Ministerium für Allgemeine Arbeiten und Bauten, das der bisherige Verkehrsminister Sir John Reith übernimmt, ist speziell als„Bombardement=Ministerium" gedacht, nämlich für Reparaturen und Neubauten. Zwischen Chamberlain und Churchill hat ein Briefwechsel stattgefunden, der in der ganzen Welt als Beweis dafür angesehen werden wird, daß die Herrscher von Englands die Lüge nicht nur als Mittel gegenüber ihrem eigenen Volk und der Umwelt gebrauchen, sondern auch untereinander. Ausgerechnet die beiden, die sich hinter den Kulissen stets wütend bekämpft haben, und von denen Churchill vorläufig als Sieger übrigbleibt, überhäufen sich mit den schmeicheihaftesten Ausdrücken. Chamberlain spricht von warmer Wertschätzung und der unerschütterlichen Ueberzeugung, daß England unter Churchill„den Barbarismus überwinden“ werde. Churchill dankt überschwenglich für die ihm durch Chamberlain zuteil gewordene Hilfe und erklärt, daß ihm dieses Jahr Kameradschaft„tiefsten Respekt und Achtung" für Chamberlain eingeflößt habe. Berichte schwedischer Beobachter aus London lassen erkennen, daß die englische Oeffentlichkeit ganz andere Dinge erwartet hat. Vor allem wurde allgemein die völlige Absägung Sir John Andersons erwartet, der stattdessen befördert worden ist, dafür fehlt die Beförderung Lord Beaserbrooks. Der Außenminister Lord Halifax soll, wie die schwedischen Meldungen ankündigen, in der rächsten Unterhausdebatte über Dakar schwer ins Gebei genommen werden, ferner gilt er als Sündenbock für des Scheitern der Anbiederungsversuche an Japan. „Neu gemischtes Kartenspiel“. Von unserem ständigen Vertreter. hw Stockholm, 4. Oklober. Die Umbildung der Regierung Churchill bezeichnen schwedische Beobachter in London als„neu gemischtes Kartenspiel“. Die englische Propaganda behauptet natürlich, es handele sich um eine„Stärkung" der Regierung, wenn Churchill gerade jehl die seit Monaten angekündigte Abhalfterung Chamberlains vornimmt. Der Londoner Vertreter des Stockholmer„Aftonbladel“ meint, Churchill hielt den langerwarketen psychologischen Augenblick für gekommen, um das Ansehen der Regierung auf diese Weise zu heben, ein Dreh, der vielleicht noch in der englischen Oeffentlichkeit, aber nirgendwo im Ausland verfangen kann. Praktische Bedeutung hat allenfalls der Machtzuwachs der Labourpartei, indem nämlich deren starker Mann. der Arbeitsminister Bevin, in das Kriegskabinett eingerückt ist. Die Labourpartei verfügt unter den bisher sechs Mitgliedern nunmehr über drei. Damit aber die Konservativen ihre Machtstellung behalten, sind die Sitze des Kriegskabinetts auf sieben erhöht und als Ersatz für Chamberlain zwei sehr umstrittene Persönlichkeiten von rechts dorthin befördert worden: der Finanzminister Sir Kingsley Wood und der bisherige Innenminister Sir John Anderson, der Chamberlains Posten erhalten hat. Andersons Nachfolger, der bisherige Versorgungsminister Mdrrison, ist wiederum ein LaDer Sündenbock Fortsetzung von der 1. Seite mal das gemeinsam mit Frankreich beschlossene norwegische Abenteuer ebenfalls scheiterte. Heute dient Chamberlains Rücktritt nur dazu, neu Niederlagen, die schon auf ein anderes Konto kommizu verschleiern. Auch die ziemlich sinnlose Umbildun des Kabinetts erinnert mehr an das alte Kinderspie„Verwechselt, verwechselt das Bäumelein“ nur nicht Staatskunst. Die alten abgenutzten Fituren, bn# einem Ministeramt versagt haben, können nun vom sten Kabinettssessel aus die gleichen unsicheren### weiter halten, mit denen sie nicht einmal mehr in eigenen Volk lebhaftes Echo finden. Für treueste Pflichterfullung Kriegsabzeichen für die Besatzungen von Minensuch Unterseebootjagd- und Sicherungsverbänden Berlin, 3. Oklober Der Oberbesehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, hat durch Erlaß vom 31. August ein weiteres Kriegsabzeichen für die Besatzungen von Minensuch-, Unterseebootsagd- und Sicherungsverbänden eingeführt. Das Abzeichen wird als Anerkennung für die erfolgreiche Tätigkeit der Besatzungen dieser kleinen Fahrzeuge verliehen, die in entsagungsvollem und aufopferndem Dienst bei jedem Wetter treu ihre Pflicht erfüllen. In ständigem Kampf gegen feindliche Unterseeboote, Flugzeuge un Minen führen die Boote ihre gefahrvolle Tätigkeit durch und bahnen damit allen Unternehmungen der anderen Seestreitkräfte den Weg. Diesen Booten und erst recht dem einzelnen Mann an Bord ist kaum je Gelegenheit gegeben, sich im unmittelbaren Kampf mit dem Feind vor den Kameraden auszuzeichnen. Sie haben ihre Pflicht zu tun und unentwegt auf einsamem Posten auszuharren, um jederzeit zu hartem Zupacken und letztem Einsatz bereit zu sein. Das Abzeichen wird wie das UnterseebootsKriegsabzeichen und das Zerstörer=Kriegsabzeichen zur Uniform getragen. In Der Führer hat Seiner Majestät dem König der Bulgaren zum Jahrestag der Thronbesteigung seine Glückwünsche übermittelt. * Reichsminister Dr. Goebbels empfing am Dounerstag den neu ernannten iranischen GesandletMousa=Noury Essandlary. Auf Einladung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft, R. Walther Darcé, trifft der Königlich-bulgarische Landwirtschaftsminister. Bagrtanofs zu einem mehrlägigen Deutschlandbesuch am 7. Oklober in Berlin ein. * Nach Vollendung der lechnischen Einzelheiten für“ die Festlegung der neuen sinnisch-sowselryislschen Grenze kehrten die Mitglieder der sinnischen Grenzkommission nach Helsinki zurück. Wie sie hervorheben, sind die Verhandlungen bei Enlgegenkommen der Russen sachlich und befriedigend verlaufen. Anfang Dezember könne mit einer endgültigen. Beendigung aller Grenzarbeiten gerechnet werden. * Am Mittwochabend meldete der englische Rochrichtendienst, es sei in Anbekracht des Wahlausgann#### in Australien noch sehr ungewiß, ob sich die Regterungf Menzies hallen werde. Aaxulrke frppen=Wassenschmagge Bergstraße bei Caopang in Indochina besetzt Von unserem vh-Berichterstatter Rom, 3. Oklober. Nach einem Bericht des„Popolo di Roma“ haben die in Nord-Indochina operierenden japanischen Truppen Caopang, den Endpunkt der neuen stralegischen Straße zwischen Indochina und China erreicht. Diese Straße war erst im vorigen November auf Besehl von Tschiangkaischek von chinesischen Arbeitern fertiggestellt worden, um für die Waffenlieferungen nach China, die bis zum sapanischen Einmarsch über Indochina gingen, zu erleichtern. In den letzten Icchren blüht in Indochina ein schwunghaften Waffenschmuggel. Englisch=amerikanisch= französische Waffenhändler verdienten Unsummen. Die für die Tschiangkaischektruppen bestimmten Waffen wurden zunächst per Schiff bis zum Golf von Tongking geschafft, von dort mit Kamelen über Caopang nach dem inneren Chinas geschafft. Der Einmarsch der japanischen Truppen in Indochina hat nunmehr diesem langjährigen, schwunghaften internationalen Waffenhandel ein jähes Ende bereitet. Mit der Besetzung der Bergstraße bis Caopang ist das gesamte nördliche Indochina in japanischer Hardd. Damit ist endgültig die Möglichkeit des Nachschubs und der Verproviantierung der chinesischen Armee in Südch.na über Indochina genommen. Für den Nachschub und#####, die Waffenlieferungen steht jetzt allein noch der weile Umweg über Britisch=Birma frei. Die enge, steile Berge? straße, die von Birma über zerklüftetes Hochgebirge und weite Steppengebiete nach dem Innern Chinas führt, ist für größere Waffentransporte kaum zu gebrauchen. Jeder Transport dauert mehrere Wochen und ist mit äußersten Schwierigkeiten und Gefahren verbunden. Verlag: Westlüllsche Tageszeitung G. m. b.., Münster(Westl.). Verlagsleiter: Erich Frintrop(z. 2t. im Felde), 1. V. Arthur Peisch. Hauptschriftleiter: Dr. Anton Elckhoft(z. 2t. im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: Max Hiemisch(z. 2t. im Felde), 1. V August Hollwes: Volkstum, Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekchl: Stadtanzeiger: Peler Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Peller (z. 2t. im Felde): Sport: Allred Strobei(z. 2t. im Felde). I. V. Peter Jurascheck: Bezirksausgaben und Bildberichterstattung: Clemens Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horat Entere (z. Zt. Wehrmacht). 1. V. Hans Wollmaler. Sämtlich in Monster. Druck: Aschendorlische Buchdruckerei. Augenarzt Dr. Grundt ROMAN VON ROLF KROHMBECK (9 Fortsetzung.) Die Geschichte mit Herta Starke hatte ihn abgelenkt. Damals hatte er noch geglaubt, die Malerin würde in einer„augenblicklichen Stimmung“ ihr Herz entdecken. Bis die Sache eingeschlafen war, weil Herta Starke plötzlich erklärte, keine Zeit mehr zu haben. Tja, ganz klar doch, daß angesichts dieses negativen Verlaufs sein Herz wieder frei wurde für andere Dinge. Und da hatte Hans Bürkner eines Tages Valeska Turmann wieder einmal genauer angeschaut und etwas gesehen, was ihm bisher— meinte er— entgangen war: Valeska Turmann hatte einen so entzückenden Mund, daß es Sünde gewesen wäre, ihn nicht zu küssen! Vergessen waren frühere Bedenken. Und doch wäre es wahrscheinlich noch nicht so schnell dazu gekommen, wenn der Zufall nicht seine Hand im Spiel gehabt hätte. Er war mit ihr allein im Arztzimmer. Ihm fiel der Füllfederhalter herunter. Beide bückten sich gleichzeitig „danach, beide griffen sie gleichzeitig zu. Und anstatt des Halters, hatte Hans Bürkner plötzlich Valeskas Hand in der seinen. Er wußte selbst nicht, wie er in diesem Augenblick dazu kam, ihre Hand festzuhalten. Auf keinen Fall jedoch hatte er daran gedacht, daß die nächsten Sekunden bringen würden, was sie dann tatsächlich brachten. Als sie sich aufrichteten, sah er ihr Gesicht in Blut getaucht. Einen Moment lang tauchten ihre Blicke ineinander. In ihren Augen bemerkte er Anzeichen einer grenzenlosen Verwirrung. Verwirrt aber ist ein junges Mädchen nur, wenn es den Mann, vor dem es steht, liebt!, sagte sich Hans Birkner. Ja und dann war's geschehen. Plötzlich hielt ie im Arm, plötzlich küßte er sie, plötzlich stellte er daß dieser Mund wirklich küssenswert war und küßte Zein zweites und drittes Mal... Plötzlich nannte sich Hans Bürkner einen Esel, der De an einem kostbaren Schatz vorübergegangen war, ihn voll bewerten zu können! Abend— Schwester Valeska hatte Tagesdienst en sie sich, gingen in ein Kaffeehaus, von dort in Bar, wo Valeska Turmann bewies, daß sie gut zu tanzen verstand... Na ja... es war alles so verlaufen, wie es ursprünglich Hans Bürkners Absichten nach nicht verlaufen sollte. Valeska Turmann liebte ihn... viel zu sehr, dachte Hans Bürkner manchmal, als daß die Sache ein gutes Ende nehmen konnte! Er... ja, er liebte sie auch... natürlich liebte er sie... Glücklicherweise hatte sie bis heute noch nicht von dem gesprochen, was er von Anfang an befürchtete: von der Möglichkeit einer Heirat. Das kam selbstverständlich nicht in Frage! Er dachte nicht daran, sich mit achtundzwanzig Jahren an eine bestimmte Frau zu binden. Dazu war die Freiheit zu schön! Vielleicht war sie vernünftiger, als er geglaubt hatte. Vielleicht dachte sie selbst nicht einmal daran. Sie hatte ja ihren Beruf... Hans Bürkner hatte, während das durch seinen Kopf ging, seinen Mantel angezogen und wollte das Zimmer verlassen, als es klopfte. Valeska kam noch einmal. „Eine Dame möchte dich sprechen, Hans!“ sagte sie. „Wich?“ „Ja!“ „Nanu, um halb neun Uhr abends ist doch keine Sprechstunde mehr!“ platzte er heraus.„Und Privatbesuche empfange ich prinzipiell nur zu Hause! Was will sie denn?“ Er sah Valeska an und sah in ihrem Gesicht einen veränderten Zug. Kaum wahrnehmbar, nur im Ausdruck der Augen deutlicher hervortretend. Eifersüchtig, die Kleine? Sie schien sogar ein wenig blasser als sonst... „Sie sagte nur, daß sie dich sprechen müßte!" Auch ihre Stimme klang ein wenig anders als im allgemeinen. Etwas dunkler, als wolle sie irgend etwas verdecken. Er trat auf sie zu und legte den Zeigefinger der rechten Hand unter ihr Kinn, ihren Kopf sachte hochdrückend. „Mir scheint, es handelt sich um eine sehe... sagen wir mal, um eine sehr hübsche Damek“. Er lachte. „Deinem Gesicht nach zu schließen, könnte es sich sogar um eine Dame handeln, mit der ich.. Sie machte sich mit einer ruhigen Bewegung los und sah ihn offen an.„Ich glaube nicht, daß du mich betrügst, Hans!“ sagte sie, und unter ihrem Blick hatte er ein geradezru unbehagliches Gefühl. Donnerwetter! Das hatte er der kleinen Schwester Valeska, die in Liebesdingen nicht einmal bis drei zählen konnte, gar nicht zugetraut! Wie sie das sagte:„Ich glaube nicht, daß du mich betrügst!“— das hieß also mit anderen Worten: Du gehörst mir allein! Kraft unserer Liebe erhebe ich Anspruch darauf, daß du dich mit keiner anderen Frau beschäftigst! „Kinding, es muß doch nicht immer gleich in Betrug ausarten, wenn man sich mal mit einer anderen Frau... hm!... unterhält! Vielleicht kenne ich die Dame gar nicht... vielleicht handelt es sich um eine Patientin...“, meinte er ein wenig leichthin— und nahm sich vor, bei nächster Gelegenheit etwas zu bremsen. Eines Tages würde es womöglich wirklich zu einer Eifersuchtsszene kommen! Eine Sache, die er der schüchternen Valeska nicht zugetraut hätte.„Laß sie mal herein!“ Valeska öffnete die Tür und ließ die späte Besucherin eintreten. Diese wartete, nach einem kurzen Gruß, bis die Schwester die Tür wieder hinter sich geschlossen hatte. „Sie wollten gerade gehen, Herr Doktor...“, sagte sie.„Wenn es Ihnen recht ist, gehen wir zusammen. Was ich mit Ihnen besprechen möchte, ist nicht an den Ort hier gebunden.. Sie sagte das alles in einem Ton, der auf einen Außenstehenden leicht den Eindruck hätte entstehen lassen können, sie sei jahrelang mit ihm bekannt. Hans Bürker hatte ein schlechtes Personengedächtnis. und da er im Laufe der Jahre immerhin eine ganze Anzahl von Frauen kennengelernt hatte, wäre es möglich gewesen, daß diese oder jene seinem Erinnerungsvermögen entschwunden war Aber daß er dieser Frau zum ersten Male in seinem Leben gegenüberstand, konnte er mit jedem Eid belegen. „Verzeihung, gnädige Frau, darf ich fragen, um was es sich handelt?“, versuchte er sich Gewißheit über den Zweck des unerwarteten Besuches zu verschaffen. Dabei hatte er Gelegenheit, festzustellen, daß die Dame, die ihn hier so— hm!— vertraut anredete, von einer geradezu— hm, na ja, wie sollte man es nennen? von einer geradezu aufregenden Schönheit war! Der Nerzmantel, den sie trug, war allererste Qualität, war gewissermaßen das Aushängeschild einer Frau, für die— hm!— Geld keine Rolle spielte. Die Kappe über dem schmalen, rassigen Gesicht war sicher das Werk einer unerhörten Modistin, und geeignet, andere Frauen vor Neid erblassen zu lassen und Männern Gelegenheit zu geben, sinnföllige Betrachtungen über die Raffiniertheit geschickter Modekunstlerinnen anzustellen, die es verstehen, dem Gesicht einer Frau gerade den Rahmen zu geben, der es ins wirkungsvollste Licht rückt. Die Frau atmete— wie Hans Bürkner es nannte — Kultur! Hm!— atmete war vielleicht nicht richtig ausgedrückt, es müßte vielmehr heißen... na, war ja auch ganz gleich... jedenfalls handelte es sich um eine Dame, der man es ansah, daß sie außerordentlichen Wert auf ihr„make up“ legte und genügend Zeit hatte, sich mit der Pflege ihres äußeren Menschen ausgiebig zu beschäftigen. Das Gesicht... Solche Gesichter gibt es im allgemeinen nur im Film, stellte Hans Bürkner fest. Die Augenbrauen waren schmale, feine, kühngeschwungene Striche, die Wimpern waren mit schwarzer Tusche betont und wirkungsvoll hervorgehoben und ließen die Augen größer erscheinen. Außerdem leuchteten diese Augen noch in so unwahrscheinlichem Glanz, daß man meinen könnte, sie wären mit Atropin behandelt worden. Ein Kunstwerk für sich war der Mund. Wundervoll nachgezeichnet von einem mit sicherer Hand gebrauchten Lippenstift, hatte diese Hand etwaige Unebenheiten geschickt ausgeglichen. Die Haut hatte jenen matten, faszinierenden Perlmuttschimmer, der auf die Behandlung eines mit allen kosmetischen Geheimnissen vertrauten Schönheitskünstlers schließen ließ. Die ganze Erscheinung verwirrte Hans Bürkner etwas. Niemals zuvor hatte er einer solchen Frau so nahe gegenüber gestanden. Einer solchen Frau, deren Körper ein Gedicht— na, lieber nicht daran denken... und außerdem gehörte es ja nicht hierher! Sie kam zu ihm in seiner Eigenschaft als Arzt... sicher— obwohl es ihn im selben Augenblick, als er es dachte, wunderte, daß sie ihn sprechen wollte und nicht Doktor Grundt... „Mein Name ist Doris Grundt!“ sagte sie und lächelte ihn an, als müßte dieser Name alle Rätsel lösen, die mit ihrem Besuch verbunden waren. „Ah sol“. Hans Bürkner nickte.„Eine Verwandte von Herrn Doktor Grundt? Ja, gnädige Frau, der Chef „Ich bin nicht eine Verwandte, sondern Doktor Grundts geschiedene Frau!“ Die Überraschung in Hans Bürkners Gesicht war so deutlich, daß sie erstaunt den Mund zusammenzog zu einem winzigen runden Richts. „Wußten Sie nicht, daß Doktor Grundt schon einmal verheiratet war?“ fragte sie und lächelte schon wieder so bezaubernd, daß Hans Bürkner wie ein armseliges Stückchen Tuch im Winde hin und her gerissen wurde. Seine ganze Sicherheit, die er sonst Frauen gegenüber überlegen zum Ausdruck zu bringen pflegte, war angesichts dieser Frau wie weggeblasen. Er kam sich vor wie ein ganz kleiner, unbedeutender Junge, dem das Glück zuteil wurde, einer leibhaftigen Göttin zu begegnen, und hkeiten zu eng reten und sah #draußen in ein der nun nicht wußte, wie er sich dieser einmaligen Begegnung gegenüber verhalten mußte. „Doch... sa... natürlich!“ stotterte ex„Ich war ja bei... bei Herrn Doktor Grundts jetziger... ich meine, als er sich mit seiner jetzigen Frau verheiratete, war ich ja Trauzeuge und hörte auf dem Standesamt. daß er geschieden ist. Vorher allerding###ar es mir nicht bekannt.. „Wie lange ist mein Mann=wieder####heiratet?“ „Seit sieben Monaten!“ antwostofe####gehorsam, als stünde er vor den Examinatoren d Staatsexamens. „Ich wäre schon eine Stundt Rüher hier... aber ich war erst am Rüdesheimer Platz, wo sich die Klinik meines Mannes früher ja befand....“ „Ja, wir siedelten vor einem Viertenjahr in dieses neue Haus über, weil die alten Räum geworden waren!“ gab er Auskunft. Doris Grundt war ans Fenster hinaus. Der Vollmond tauchte das Licht: eingewisses violettes Licht. Der Hause war deutlich zu erkennen— sich erst noch ein Stück Wiese, bis das ungewisses violettes Licht.* Der Gakten hinter dem Ein Eisenbahndamm gescheinend..! 7(Fortsetzung fotht) Heitere Ecke „Sag mal, Hans, kannst du mir eine Zigarre geben?" „Gerne, aber ich denke, du„willst das Rauchen aufgeben?“ „Ja, das will ich auch— ich bin schon im ersten Stadium— ich lasse mir jetzt nur noch Zigarren schenken.“(Neue 2..) * Ich hatte drei Toge Urlaub. Am zweiten Abend wollte ich mit meiner Frau ein Konzert besuchen. Meine Frau wurde und wurde mit dem Anziehen nicht fertig. Nervös stand ich an der Tür. „Hast du noch Geduld, Johannes?“ „Geduld schon“, drummte ich,„ab## Urlaub!“ * „Was hast du denn von Onkel tag dekommen?“ fragte die Te „Eine Trommel, „Aber Först deitel“ ##0. Tani Stisch sitzt, nur dastt, nen Konto komme ose Umbildun le Kinderspich „mür richt zhuren, vchnun vom isicheren mehr in unung in Minensuch verbänden 8. Oklober narine, Großrlaß vom 31. r die Besatzunund Sicherungsuung für die dieser kleinen ollem und aufzu ihre Pflicht eindliche Unterdie Boote ihre n damit allen räfte den Weg. lnen Mann an sich im unmitden Kameraden u tun und unren, um jederEinsatz bereit Unterseebootssechseichen 11? em König der steigung seine sing am en Gesandletz für. Ernährung ec trifst der ster. BagrlaAbesuch am 7. inzelheilen für wselrufstder sinnischen rück. Wie sie bei Enigegengend verlaufen. gültigen, Beenerden. waiche MNache. Pehlagtrbanere die Regterung % aopang ist das er Hand. Daschubs und der e in Südchna hschub und Wr. noch der weile: ge. steile Berg.s sochgebirge und Chinas führt, zu gebrauchen. n und ist mit verbunden. lünster(Westf.). ). J. V. Artbur ho1! fx. 2t. im rtliche Schriftchten und Ver1 Provinz: Max lollwen: Volksruckehl; Stadt: Oito Peller 2t. im Felde). nd BildberichtF: Horat Entere r. Sämtlich in eral. inmaligen Beer„Ich war tziger... ich u perheiratete, (Sandesamt. Par ge mir .2 gehorsam, als sexamens. ier... aber sich die Klinik ahr in dieses skeiten zu eng eten und sah außen in ein hinter dem chinter dehnte Blickfeld durch hinteg dem ung fotht eine Zigarre das Rauchen on im ersten och Zigarren # S..) zeiten Abend rt besuchen. im Anziehen ∆ Oktober 1940 Westfälische Tageszeitung furge dcutsches-Erwachen ziuammenbruch der französischen Kultureinklüsse— Die urdeutsche Bevölkerung des alten Grenzlandes Hodet heim zum Reich Nummer 272 einer Pressahrt die Enischeldungsstunde des Auch Luxemburg ist eine deutsche Stadt, mit ihrem Deutschtums im alten Luxemburger Gehiet an(gten Kern wunderbar eingebettet in die Täler, der und Stalle mitserlahen Alzigt(die Franzosen nannten sie Alzette) und ihres Ork und Stelle mitzuerleben. Viele deutsche Soldaten sind seit dem 10. Mai 1940 sch Luxemburg marschiert, viele liegen noch heute in Garnison. Aber für den Reisenden aus dem kreich, der das bisherige Großherzogtum zwischen sen Rheingauen, der belgischen Provinz Luxemburg und Lothringen im Auto von West nach Ost und von Süd nach Nord durchfährt, ist nicht das Wiedersehen mit der siegreichen deutschen Wehrmacht von großem Erlebnis. BeisceneSschg desem einzigSchiasatsraum und seinen Menschen. Sie gehörten seit dem frühesten Mittelalter bis tief in die Neuzeit hinein zum Deutschen Reich. Sie waren VorSeusche Soiger iu d sie logar tatträstige kransZsiechen Pescgen. dann begann nach der frunzosischen Revolution und im Anschluß an die Zeit werdzopoteonz eine Uebersendung mit welschem Gest, de Woh künstlich von außen her hereingetragen, das Luxemburger Zeuischziun mit einem schweren Sonderschicksal belastete. #schen, die durch ihr ganzes Leben, durch ihre Gestalt, ihr Blut, ihre Sprache, ihre Arbeit und ihr Fühlen bis heute deutsch blieben, oft ohne es zu wissen oder gar zu wollen, beteten unter dynastischen Einflüssen die fremden Kulturparolen von Paris und Brüssel nach. Sie verfielen in ihrer dünnen intellektuellen Oberschicht den Schlagworten der Action francaise und der französischen Kulturpropaganda. Sie glaubten in völliger Verkennung ihrer Rasse und ihres Bodens vorübergehend eine Luxemburger Eigenbrötelei, ein Zwittergebilde zwischen deutscher und französischer Kultur, züchten zu können. Bis der von England entfesselte Krieg auch diese kerndeutschen Menschen aus dem Wolkenkuckucksheim artfremder Schlagwörter riß. Bis auf einmal die Schicksalsgestalt des neuen Europc auch über dem Luxemburger Ländchen aufleuchtete, und heute nun jeder begreift, daß es aus ist mit dem Hin und Her zwischen der deutschen und französischen Kultur, dem liberalistischen und willkürlichen Pendeln zwischen unüberbrückbaren Gegensätzen, mit einer unentschiedenen „ Zweisprachigkeit, und jetzt sich jener einzig mögliche Weg abzeichnet, den Gott selbst den Deutschen dieses Raumes schon mit den ersten Lauten ihrer Muttersprache öffnete, der Weg heim ins Reich, ein Weg, der rch winigne geradlinig ist und zugleich erfüllt von der 2 a Mission großer Aufgaben gegenüber dem Westen. 7# Wer kurz hinter Trier die alte luxemburgische Zoll7.=grenze überschreitet, die praktisch bereits aufgehoben # wurde; erlebt mit tiefstem Glück, daß es eine wirkliche Srenze zzwischen, dem Reich und Luxemburg nicht gibt, in Grunde auch niemals gegeben hat. Die gleiche . Täler„Wälder= und Wiesenlandschaft weitet sich hüben "„wie drüben. Der gleiche moselfränkische Dialekt klingt Van das Ohr. Die gleichen Männer, Frauen und Kinder „perken auf den Feldern oder in den blitzsauberen Straven und Gäßchen ihrer ununterscheidbar gleichen Dörfer und Städte. Neben den breiten schönen Straßen leuchten dieselben gepflegten Gärten in der Herbstsonne. Und auch wenn man in die Stadt Luxemburg einfährt, in der am 1. Oktober das letzte doppelsprachige Schild verschwunden ist, ist von einer Verschiedenheit gegenüber Trier, Koblenz oder Saarbrücken, gegenüber der Deutschheit dieser uralten deutschen Städte nicht z..“ Nebenflüßchens Petrusa. Sie ist altfränkisch in der Geborgenheit ihrer Gäßchen und Giebel, ihrer Türme, Spitäler und Kirchen. Darüber aber wuchten die schweren Bastionen der alten Festungswerke, die so lange deutsche Garnisonen beherbergten, spannen sich die kühnen Viadukte über die tiefen Flußkerben, die der Neustadt einen so weiten Raum der Entfaltung und so reiche Möglichkeiten für den Ausbau ihres Verkehrsnetzes„hoten. Schon Goethe hat diese Landschaft mit ihrer Mischung von Anmut und Ernst, von Lieblichkeit und Größe begeistert. Sie begeistert noch heute jeden, weit in das Land hinaus blickt. Eine Fahrt zur alten Lützelburg wird in Zukunft für Hundertsae egegg. Menschen zu einer Heimtehr in warden se alter deutscher Reichs= und Kaiserherrlichkeit ingefestenen dier semals„Franzosen“: Auch der altdische Pendtz... widerspricht sofort. die Devise vbieser Bevolterung lautete seit jeher:„Wir wollen blei5öhngeng wi sind“. Das mag in den letzten JahrAluch der Zemverstanden worden sein. ungerechigkesg Parteilüngel mit seiner hozialen seiner steuerlichen Bevorzugung einzelner Bevölkerungsgruppen, seiner Zurückdrängung des bodenständigen Bauerntums und seinem Liebäugeln mit Hofstellen und Beamtenpfründen hat die Klarheit dieses Satzes vielfach verfälscht. Aber der deutsche Urklang darin lebte doch in allen Luxemburgern. Diese Menschen hier wurden bisweilen zu Querköpfen, weil ihnen ein eigenes Ideal von Deutschtum im Herzen lebte, das noch aus der Zeit der englischen Verbindung Luxemburgs mit den Habsburgern herstammte. Auch der politische Katholizismus hat bis heute gewichtige Schuld an der ablehnenden Haltung gegenüber jeder Form eines einseitigen„Preußentums". Jedoch gerade das Bewußtsein, als Deutsche auch im Westen, vor allem dem blutverwandten Wallonentum gegenüber hohe Aufgaben zu haben, bildete immer einen tiefwurzelnden Drang, der auch vor den gekünstelten französischen Kultureinflüssen niemals verloren ging. Es ist ergreifend, heute junge Luxemburger vom Führer sprechen zu hören. Der Idealismus Adolf Hitlers ist für sie nichts Fremdes oder von draußen Hereingetragenes. Er besitzt für sie echte Ersich in iyrem besten Innern durch den Gedanken bestätigt, in Zukunft mit ihrer Gargsig Proshzige, Beich aufzugehen und für das Reich zu wirken. Dieser Prozeß einer geistigen Eindeutschung ist ein völlig unaufhaltHemischen g dem Zustrom zu der volksProtessor Kratzenberg, prachivolen Vorkämpfer listen, aus. Er lebi in den aug urdeutschen Ibeadie Zukunft des Land u..u Planen, die über die Zurunft des Landes angestellt werden. Er wirkt aber auch stark auf die Reichsdeutschen zurück, die unter der anspornenden Tatkraft des Chefs der deutschen Zivilverwaltung in Luxemburg, Gauleiter Gustav Verständnie fir die und überzeugendes entfalten. Sie dereait(uremburgschen Sonderprobleme der„Bergemel Vorm 572. vergewaltigung“ liegt ihnen völlig fern. Sie helfen gelzu, den, Deuischen dieses Raumes anit männlichster Energie, sich nach manchem Irrweg=selbst zu finden. Sie wissen, daß der Prozeß der endgültigen Heimkehr Luxemburgs ins Reich kein langwieriger, sondern ein ehr, sglsgzer sein wird. Der klägliche Zusammenbruch des franzosischen Staates hat auch den unverbesserlichen Sand fährk und mi selbit mis urd Fhar ries pricht erfährt man von ihnen selbst, wie unsaßvar riesig das Reich Adolf Hitlers die Briten-Bomben auf friedliche Siedlu * n I R Eine schwere Sprengbombe zerstörte dieses Siedlerhaus alten demokratischen Phantasien zu überragen beginnt. Natokratensturm um Mädagaskar Churchill giert um einen neuen„Stützpunkt“ Churchill hat schon vor einem Vierteljahr einen Sties Wesu“ gemacht, auf der französischen Kolonialvon Dichn hate es. Sh.31 kassen. Die Regierung von Bichy haute aber dem Gouverneur den Befehl gegeben, die überraschend gelandeten Engländer„zur Wiedereinschiffung zu veranlassen“, und darauf räumten die Briten still und unauffällig das Feld. Es hat den Anschein, und die neuerlichen Drohungen gegen Madagaskar beweisen es, daß England das Stehlen und Fleddern selbst fünf Minuten vor seinem eigenen Untergang nicht lassen kann. In dem englisch=französischen Kampf um die Vormacht auf dem Seewege nach Indien, der bis zur Eröffnung des Suezkanals eine lange Segelschiffsreise um das Kap der Guten Hoffnung nötig machte, behielt Frankreich bis in die Kriegsstürme der großen Revolution hinein die Vorhand, weil es die damals wich„ein glefer uralten, beutschen Stadte nichts zu spüren. tigsten Stützpunkte im Indischen Weltmeer, die Inseln Morazentrale-Enrgland ## Wie Lord Kitchener ums Leben kam Lord Kitchener, am 24. Juni 1850 in der Grafschaft Kerry in Irland geboren, war bekannt durch seine militärischen Fähigkeiten, die er in so manchem britischen Feldzug zu beweisen Gelegenheit hatte. 1899 war er Generalgouverneur des Sudan und Ende 1899 General= stabschef der britischen Armee im Burenkrieg, den er als Oberbefehlshaber zu Ende führte. Er zeichnete sich bei allen zeinen kriegerischen Aktionen durch eine beispiellos brutale„Rücksichtslosigkeit aus, die er auch in diesem „afrikanischen Kriege dadurch bewies, daß er die Zivilbevölkerung der Buren, Mann, Frau und Kind, in #½Konzentrationslager sperren und dort zum größten Teil e verhungern ließ. Nach Ausbruch des Weltkrieges finden wir ihn als Kriegsminister wieder, und ihm gelang es 1916, gegen den Willen vieler britischer Politiker und Staatsmänner die allgemeine Wehrpflicht durchzusetzen, womit er sich den unauslöschlichen Haß dieser Plutokraten zugezogen hatte. Das war auch die Ursache seines traurigen Endes. Aus der Geschichte sind zahlreiche Beispiele dafür bekannt, daß britische Staatsmänner auch vor dem geheimen gemeinen Mord nicht zurückschreckten, wenn es galt, einen gefährlichen oder verhaßten Gegner auszuschalten. Dieses traditionelle Mittel trieb auch Lord Kitchener in sein Verderben, wenn auch die Geschichte zu berichten weiß, daß das Schiff, auf dem er sich befand, einer Mine zum Opfer gefallen sei. Die Spannung zwischen diesem Manne und seinen Feinden war anfangs 1916 ins Unermeßliche gewachsen. Damals scheint sein Todesurteil gesprochen worden zu sein. Anfang Juni dieses Jahres sollte er mit einer hohen Mission betraut werden. Der Zar von Rußland, so hieß es, habe ihn eingeladen, die russische Armee zu reorganisieren. Das scheint das Signal für seine Gegner gewesen zu sein, ihn, ohne den Verdacht auf sich zu lenken, aus dem Leben zu schaffen. Mit einem großen Stabe schiffte er sich am 5. Juni 1916 bei Scapa Flow ein, doch wurden, was erst nachher auffiel, im letzten Augenblick vor der Ausfahrt einige Prominente telegraphisch# London zurückbeordert. Sie mögen ihm wohl nur Sitgegeben worden sein, um ihn sicher zu machen.#d nach der Abfahrt sank das Schiff, und mit ihm giche nicht nur Lord Kitchener mit dem ihm verbliebenen Stabe, sonder auch fast die ganze Besatzung zugrundg.*'In derd Presse hieß es, daß der Panzerkreuzer von einem deutschen=Boot torpediert n. 18½. Ein Ueberlebender erzählte, daß sich im Schiff selbst eine Explosion ereignet habe. Die nach dem Kriege angestellten Nachforschungen ergaben, daß sich in diesen#wewassern damals kein deutsches=Boot aufgehalten##, wie auch nach Aussage desselben Ueberlebenden kein Periskop gesehen wurde. Dagegen deutet ein anderes Vorkommnis darauf hin, daß der Secret Service von Kitcheners Feinden beauftragt worden war, ohne Rücksicht auf weitere Verluste diesen Mann in den Tod zu schicken. Bevor nämlich die Nachricht vom Untergang der„Hampshize" durch die Presse in London bekannt wurde, erschien ein Aufruf, daß sich alle Angehörigen der Verunglückten) mit ihren Ansprüchen beim zu melden haben. Durch irgendein Versehen scheint dieser bereits vorbereitete Aufruf vorzeitig in die Presse gekommen zu sein, ein weiterer Beweis, dafür, daß Klchener absichlich in den Tod geschickt Eine zeitgemäße Erinnerung zahllos waren, haben sich in diesem Kriege noch vermehrt. Man denke nur an die rätselhaften Schiffsexplosionen, die Deutschland in die Schuhe geschoben wurden, um Amerika in den Krieg zu hetzen.(„Lousitania“,„Athenia" u. a..) Es ist daher durchaus zeitgemäß, an das Rätsel des Untergangs der„Hampshire" zu erinnern, das schon längst gar kein Rätsel mehr ist, weil auch dieser Schwindel wie alle anderen dieser Art schließlich doch aufgedeckt werden konnte. Wenn wir bedenken, welche politische Rolle Churchill schon damals spielte, nachdem er 1911 Erster Lord der Admiralität gewesen, und 1917 Munitionsminister geworden war, kommt jedem unwillkürlich der Gedanke, ob er nicht auch zu jenem Kreis gehörte, der Lord Kitchener das Todesurteil gesprochen und es durch den Secret Service hat ausführen lassen. Bourbon und Réunion behauptete. Erst der Ausgang der Napoleonischen Kriege brachte die Insel Bourvon, die dann ihren alten Namen Mauritius wieder erhielt, in die Hand der Engländer. Das gleiche Schicksal traf gelegenen, viele Jahrzehnte als französische Flottenstationen dienenden Seychellen. So blieb den Franzosen in diesem weiten ostafrikanischen Inselbereich zweierlei: einmal Réunion, das immer noch einen wichtigen Posten am Seeweg nach Indien darstellte, und dann die unbestrittenen Ansprüche auf Madaerst im Jahre 1896 kam es nach langwierigen diplomatischen Auseinandersetzungen mit England zur endgültigen Erwerbung der gesamten riesigen Insel Madagaskar. Die Franzosen hatten damit ein etwas entlegenes, aber sehr großes, reiches und vielversprechendes Kolonialgebiet in Besitz genommen. Den modern denkenden Europäer setzt an dieser Geschichte der Kolonisation Madagaskars die Tatsache in Erstaunen, daß Frankreich nach der Besetzung der Insel so gut wie nichts getan hat, um das neue Land zur wirtschaftlichen Entwicklung zu bringen. Madagaskar blieb ein verhältnismäßig rückständiges Kolonial= gebiet, dessen Entwicklung nur langsame Fo BO Eine weitere Sprengbombe fiel in die Straße der Siedlung und richtete an den Siedlerhäusern beträchtlichen Schaden an Aufnahmen: Hülsbusch(2) Münster, 4. Oktober. Draußen vor den Toren der Stadt haben sich müngebiet, dessen Emwiutung nur kangiume Fortschritte sterische Kleinsiedler ihr wohnliches, trautes Heim gemager, wenigstens, wenn man es mit anderen afrika=schaffen. Schon einmal mußten sie, wie so manche Bech; nolonien vergleicht. Dabei ist die Fruchtbarkeit wohner des stillen und friedlichen Münsterlandes, erdes Landes unübertrefflich, und auch die Inselbevöl=1fahren, daß es den britischen Luftpiraten und Henkerskerung steht auf einer recht hohen Kulturstufe. Das gilt besonders für die von Asien her eingewanderten Volksder Hovas. Sie leisteten übrigens der französischen Eroberung Jahre hindurch einen erbitterten Widerstand, der erst nach einem für die Franzosen sehr verlustreichen Kolonialkrieg gebrochen werden konnte. Madagaskar gehört zwar seiner Lage nach zu Afrika, aber eine solche Zuteilung ist in mancher Hinsicht irreführend. Die eigenartige Tier= und Pflanzenwelt und auch die menschliche Besiedlung unterscheidet sich grundsätzlich vom afrikanischen Festland und weist auf indische, australische und polynesische Zusammenhänge hin. Es handelt sich auf jeden Fall um ein großes und reiches Land, das nach seiner Erschließung und nach der Eingliederung in die Weltwirtschaft eine verheißungsvolle Zukunft haben wird. knechten Churchills nicht darauf ankommt, bei ihren nächtlichen Einflügen militärische Ziele zu treffen, sondern daß sie ziellos und wahllos aus Höhen, die keinerlei Kontrolle über eine Zielsicherheit zulassen, ihre Bomben auf die Zivilbevölkerung abwerfen. — Runmehr haben die Bewohner dieser neuerbauten Siedlung eine erneute Schreckensnacht hinter sich, denn in der Nacht zum Donnerstag suchten wiederum jene „königlichen" britischen Luftpiraten diese friedliche Siedlung heim. Da, wo bisher schmucke Gärten und freundliche Siedlerhäuser den Besitzern und Vorübergehenden gleiche Freude bereiteten, bietet sich nunmehr ein Bild sinnloser und wüster Zerstörung. Wenn es ein, Wunder gibt, dann kann man es hier schon als wirrliches Wunder bezeichnen, daß bei dieser grauenvollen Zerstörung kein Menschenleben zu beklagen ist oder auch nur schwer verletzt wurde. Einem mehr als glücklichen Zufall verdankt die Frau des Hauses,## am meisten beschädigt wurde, ihr Leben. Sie ma: K diesem Abend nicht in ihr Haus zurückgekehrt, sondern hatte bei Nachbarn geschlafen. Dieser neue Schandfleck reiht sich würdig an die britischen„Heldentaten“ innerhalb der Arbeitersiedlungen Berlin, Hamburg und anderer Städte unserer Heimat. Während deutsche Flieger sich streng an militärische Ziele halten, gist der Kampf nach dem Aufruf Whipps:„Das deutsche Volk muß vernichtet werden“, immer mehr der friedlichen Bevölkerung. Aber auch diese ruchlose Tatwirdihre gerechte Sühne finden. Die UAberken Fresseh Bedeutung und Stellung des Unteroffiziers in der deutschen Wehrmacht— Der helfende Freund des Unerreicht an Aromafülle*) ATIKAN 5 Geinde au erist sie echoden, sich innerer und äußerer Feinde zu entledigen, kennt, wird nicht daran zweiseln, diesem Falle ein ganz gemeiner Mord vorgelegen hat. Die Beispiele dafür, die auch im Weltkrieg Die schönste Beförderung in der soldatischen Laufbahn ist die zum Unteroffizier. Durch die silbernen Tressen wird der Soldat zum erstenmal Vorgesetzter. Er erlebt mit der Beförderung zum Unteroffizier die entscheidende Bereicherung seiner soldatischen Wirkungsmöglichkeit, indem er nämlich nicht nur zu gehorchen, sondern auch zu befehlen hat. Keine andere Beförderung löst eine so bedeutende Machtbefugnis im Verhältnis zur bisherigen Stellung aus wie diese. Hierbei hat sich der junge Vorgesetzte als Führerpersönlichkeit zu erweisen und muß zeigen, daß er mehr kann als seine Untergebenen, daß er der Tüchtigste unter ihnen war und deshalb würdig, die Tressen zu tragen. Seinen Kameraden, mit denen er gemeinsam den Gefreitenwinkel trug, ist er nun vorangestellt. Neben erhöhte Rechte treten größere Pflichten und die Forderung, jederzeit Vorbild zu sein. In normalen Friedenszeiten kann die Beförderung zum Unteroffizier schon nach Abschluß der zweijährigen Wehrpflicht erfolgen. Oft in der gleichen Kaserne, nicht selten in der gleichen Stube, in der der junge Unteroffizier Rekrut war, wird er jetzt Korporal, Stubenunteroffizier und damit Ausbilder von acht bis zehn Rekruten. Niemand kennt die Sorgen und Nöte der neu einrückenden jungen Märner besser als der Unteroffizier, und er findet auch die Mittel und Wege, um in kurzer Zeit die schon durch Wehrertüchtigung in der Hitlerjugend und eine halbjährige Arbeitsdienstzeit straff ausgerichtete junge Mannschaft militärisch auszurichten und sie mit den Anfangsübungen ihrer Waffen vertraut zu machen.Wgen Eeenumt zu In einem Maße, wie es selbst ein gestrenger Vater wohl kaum erreicht, ist der Unteroffizier in allen Dingen der ersten Kasernendienstzeit der helfende Freund des jungen Soldaten, handele es sich darum, das Gewehr zu reinigen, den Drillichrock zu flicken oder die übriggebliebenen Chlorodontreste aus der Zahnbürste zu entfernen. Von morgens um 5 Uhr bis abends zum Zapfenstreich lettet und führt die jungen Rekruten der Unteroffizier. Sein Tag ist voll mit Arbeit ausgefüllt, mit dem Dienst an den Männern seiner Gruppe, die er. zu Soldaten erziehen soll. jungen Soldaten „ Erst zum Schluß der Rekrutenzeit, vor Beginn der Sommerübungen, verschiebt sich das Gewicht von der Einzelausbildung auf die Kompanie= und Batail=, lonsausbildung. Die Vorarbeit, die die Unteroffiziere in ihren Gruppen geleistet haben, entscheidet dann darüber, ober die Kompanie etwas taugen wird. S9.sehr. guich der Chef und der Kompanieoffizier sich in diese Ausbildungsarbeit einspannen und ihre langjährigen und weitgereiften Erfahrungen einsetzen, sie beide reichen niemals aus, um die hundert Rekruten des Jahrganges soldatisch zu erziehen und mit der Bedienung unserer neuzeitlichen Waffen vertraut zu machen. Hier ist das Unteroffizierkorps dem Kompaniechef dafür verantwortlich, daß jedem einzelnen der jungen Soldaten die sorgfältigste Fürsorge und Hilfe zuteil wird. Den Willen, ein anständiger Soldat zu werden, bringt allgemein jeder Rekrut mit. Dem Unteroffizier ist es übertragen, diese Dienstfreudigkeit zu stärken, über Schwächenmomente hinwegzuhelfen und die verschiedenartige Veranlagung seiner Männer so zu entwickeln, daß sie gemeinsam gleich leistungsfähig werden Der größte Teil unserer aktiven Unteroffiziere erlebte vor Jahresfrist den schönsten Lohn für die langen Bemuhungen in den Monaten des Friedens. Sie gingen mit den Männern, die sie ausgebildet hatten, in den Krieg und sahen, wie ihre Mannschaft in einer für die Zeit beispielgebenden Hingabe den gegebenen Befehlen folgte. Dem kühnen Planen und Wagen der Führung dem tapferen Einsatz der Offiziere stand ebenbürtig zur unerofisere.ungstose Einsatz unserer Das Vorbild der Vorgesetzten, ob Offizier oder Unter. offizier, gab jedem einfachen Soldaten die Stärke, in den schwierigsten Lagen den Kopf hochzuhalten, tapfer und treu die Pflicht zu erfüllen. Galt es, eine verminte Straße zu überqueren oder in ein vom Feinde besetztes Waldgebiet vorzustoßen, immer ging der jeweilige Fühcer seinen Mannschaften voran, bahnte die Gasse und setzte in der Gefahr zunächst sich selbst ein, um den Kampf zu meistern. Viele haben ihre Tapferkeit mit dem Heldentod bezahlt. Die Anzahl der gefallenen Offiziere und Unteroffiziere ist prozentual immer höher gewesenals die der Mannschaften. Das beweist wohl am eindrucksvollsten, welche Männer unsere Soldaten im Kampf geführt haben. Bei Beginn des großen Kampfes gesellte sich zu dem zwanzig=, einundzwanzigjährigen Unteroffizier der alte Kamerad des Weltkrieges, der schon 1917 Gruppenführer war. Manche trugen den Feldwebelstern, und viele alte Krieger legten die beiden silbernen Armelstreifen an, um als Hauptfeldwebel den Jungen voranzustehen. Die Synthese zwischen dem jungen Soldaten, dem Leutnant und Kompanieführer und dem weltkriegserfahrenen Kämpfer, dem fünfundvierzigjährigen Hauptfeldwebel, zogen die gemeinsamen Erlebnisse des Krieges. Die Alten und die Jungen waren im Wollen eins und im gemeinsamen Kampf nie zu schlagen. Mit dem Schwunge der Jugend paarten sich die Erfahrungen und das Wissen des Alters. Ein großer Teil unserer heutigen Unteroffiziere hat seine Tressen im Kriege erworben, andere haben den Feldwebelstern bekommen. Viele für Tapferkeit vor dem Feinde. Das heutige Unteroffizierkorps hat für die Zukunft vor den kommenden Kameraden das gewaltige Erlebnis des Krieges und des siegreichen Kampfes voraus. Niemals wird jemand das uns nehmen können. Selten in einem Kampf waren gerade dem unteren Führer so viel Einsatzmöglichkeiten gegeben wie in den beiden Feldzügen dieses Krieges. Unteroffiziere sind Träger der höchsten Kriegsauszeichnungen. Die moderne Kampfführung erfordert gerade vom Unteroffizier ein vollendetes Beherrschen seiner Waffe und rücksichtslosen Einsatz seiner Person. Sei es als Führer eines Artilleriesturmgeschützes, das im direkten Schuß den seindlichen Widerstand bricht, im Panzerkampfwagen beim Vormarsch auf ungesicherter Straße oder beim Durchschwimmen der Marne, um die Sprengung einer wichtigen Brücke zu verhindern, immer hat der Unteroffizier Gelegenheit gefunden, seine Persönlichkeit und sein soldatisches Können einzusetzen, Erfolg und Wafsenruhm zu erlangen. Dafür gebührt ihm nicht nur die Achtung seiner Offiziere und Mannschaften, sondern auch die Liebe des Volkes. Leutnant Kurt Günther Nahezu 100 der kostbarsten Tabak=Provenienzen und=Klassen verleihen der Atikah eine einzigartige Aromafülle, der man mit jedem Zug neue Feinheiten obgemimnen dann i—.— Jag neue Felnze abgewinnen kunn, Stimmen zum Tage ..„Was ist von der sagenhaften Herrschaft der englischen Flotte übriggeblieben? Eine nebelhafte Erinnerung an Trafalgar, die den ersten Stoß bereits im letzten Krieg am Skagerrak erlitten hatte. Der Mythos der Seeherrschaft ist verflogen.“ („Tribuna“=Direktor in der Prager Zeitung „Narodny Politika“) * „Soviel steht fest, daß Spanien in den Jahren 1936 dis 1940 Jahrhunderte übersprungen und daß Franco aus Spanien eine geeinte Nation gemacht hat.“ („ABC“, Madrid) * „Die englische Währung ist nur noch um eine Haaresbreite von einer Inflation entfernt.“ (Lord Josias Stamp, Finanzberater der englischen Regierung) * „Zahlreiche Bomben, die in der letzten Woche auf Gibraltar abgeworfen wurden, sind englischer Fabrikation gewesen."(Stefan) „Ich möchte gern wissen, wer intelligenter ist, die Engländer oder die Deutschen. In meiner Gegend scheint dies niemand genau zu wissen.“ (Leser=Zuschrift aus Croydon an„Daily Mirror“, * „Die Lage des britischen Handels in Tientsin ist hoffnungslos. Das Lagerhausgeschäft, das früher ein britisches Monopol war, geht mehr und mehr in japanische Hände über. Die chinesische Bankenkundschaft zieht ihre Einlagen von den britischen Banken zurück.“ („Tientsin Yung Pao“, Tientsin) bungr Widerstand auf arbeitet die— ulrichten 8— Gute Arbeit erfordert gutes Fehlarbeitund Ausschußz müssen vermieden werden, darum gehört außer guder Allgemeinbeleuchtung an jeden Werkplatz eine Leuchte mit einer 60=Watt=Osram=)=Lampe. 178 4. Oktober 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer? Destfalen-Nord und Nachbargaus Die Zukunst der Begabten Ausleselager zum Langemarckstudium im Gau Westfalen-Nord Das Langemarckstudium hat den Sinn, junge Menschen im Alter von 17 bis 24 Jahren, die wissenschaftlich begabt sind, zum Hochschulstudium vorzubereiten. Diese Vorbereitung umschließt eine Vorauslese, ein Ausleselager und den eigentlichen Lehrgang, der die Reife einer höheren Schule vermittelt und damit die Voraussetzungen für ein Hochschulstudium, schafft. Hiermit ist gleichzeitig gesagt, daß nur die für das Langemarckstudium ausgelesen werden, die die Reiseprüfung an einer höheren Schule nicht abgelegt haben, bzw. die, die nicht das Geld für eine soiche Ausbildung aufbringen konnten. Die Mittel des Langemorckstudiume werden aus sogenannien Patenschaften bereitgestellt. In kurzen Zugen wurde hiermit ein Begabtenförderungswerk umrissen, das von größter sozialer Bedeutung ist. Wir wissen, daß der Nationalsozialismus seit seher „Fefordert hat, ein Berufsaustieg müsse unabhängig von Geld. Stand und Herkunft sein und alein bestimmt werden durch geistige, körperliche und rassische Eignung. In dem Langemarckstudium sehen wir einen Weg der Verwirklichung dieset Forderung. Im Gau Westfalen=Nord wurde in Nottuln bei Münster ein Ausleselager zum Langemarckstudium durchgeführt. Von der Methode dieser Auslese überzeugten sich am letzten Tage in diesem Lager Gaurschter Ummen in Vertretung des Gauleiters, Ganobmann Schürmann, die Gaubeauftragten für den RBWK aus Westfalen=Nord und=Süd und Gaustudentenführer Hachmann., 41 junge Volksgenossen waren in dem Lager zusammengefaßt worden, ein großer Teil von ihnen kam aus dem Gau Westfalen=Nord. Vorgeschlagen für die Förderung durch das Langemarckstudium„wurden sie durch die Partei, durch H3, RSFK und DAff, die einen besonders hohen Prozentsatz stellte. Die Tellnehmer an dem Ausleselager wurden ausgelesen nach ihren mündlichen und schriftlichen Leistungen, den sportlichen Ergebnissen, der charakterlichen Haltung und der gesundheitlichen und rassischen Eignung. Bewertet werden weiterhin der persönliche Eindruck und der sogenaunte Akteneindruck, d. h. Zeugnisse, Prüsungen usw. Entscheidend für die Hinzuziehung zum Langemarckstudium ist der harmonische Gesamteindruck des Bewerbers. Er muß also nicht nur rassisch geeignet sein, sondern Begobung und körverliche Leistungsfähigkeit müssen sich die Waage halten. Gerade auf die ausgeglichene Persönlichkeit wird größter Wert gelegt, da der Ansatz von Gemeinschaftsmitteln sich nur bei jenen Bewerbern verantworten läßt, die sämtliche Voraussetzungen erfüllen. Diese Ausleselager stellen zurzeit nur eine Auslese für das Langemarckstudium dar. Die bisherigen prattischen Erfahrungen haben aber bewiesen, daß diese Ausleselager die beste Möglichkeit sind, festzustellen, in welcher Richtung die berufliche Förderung vorangetrieben werden soll, ob zum Ingenieur, zum Arzt usw. Gerade die Deutsche Arbeitsfront hat an der Form dieser Auslese größtes Interesse, da sie die Krönung der gesamten Siegerförderungsmaßnahmen darstellt. Praktisch ist es so, daß fast alle für das Langemarckstudium Cr e föcke teohlUndvengmenschenmelein duge sochtöschen guße, jeiat scht non de. geut, del es Erdel is. Sclle es in diechdeten gerode melnichl de sein sekonn meninvellemVerteuen die Erdel. Nech. Klgeckung gchmen lucdegleiehe Henge und die gleiche Guchiöt us in der Blechdose. Keine Koue im Joch, NeNK, Brgal in Frage kommenden Bewerber Teilnehmer des Reichoberufswetkampfes gewesen sind. Unter ihnen eine Auslese auf breitester Grundlage zu treffen, ist Ziel jeglicher Förderungsarbeit. Die Ausleselager würden daher auch im Zuge dieser Arbeit eine glückliche Lösung darstellen. Ee ist ohne Zweifel, daß die zukünftige Auslese= und Förderungsarbeit in diesem Sinne ausgestaltet wird, da die Praris diesen Weg als den gangbarsten zeigt. In diesem Sinne ist auch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Langemarkstudlum und der Deutschen Arbeitssront zu werten. Sichtbar wird sie darin, daß unter den Teilnehmern an dem Ausleselager in Rottuln nicht weniger als 13 aus dem Gau Westsalen=Nord stammten, unter ihnen 2 Gausteger und vier Kreissieger aus dem Reichsberuifswettkampf. Man darf an der Bedeutung des Langemarckstudiums und den aus der Auslese sich ergebenden Möglichkeiten nicht vorübergehen. Sie stellen die Verwirklichung des Zieles dar, daß jeder einmal in Deutschland den Arbeitsplatz einnehmen wird. der ihm auf Grund seiner Begabung und rassischen Eignung zukommt. Die Lösung dieses Problems ist von weltestragender sozialer Bedeutung; wenn sie im Krieg vorangetrieben wird, so muß man das als ein Zeichen der ungebrochenen Volkskraft Deutschlands werten. Fahrpreisermäßigung zum Besuch vermandseter Salbolen Die Reichobahn weist erneut darauf bin, daß sie zum Besuch verwundeter oder kranker, sowie zur Beerdigung verstorbener deutscher Teilnehmer am jetzigen Krieg eine Fahrpreisermäßigung von 50 Prozent in der 2. und 3. Klasse in Personenzügen gewährt, die auf bestimmte nächste Angehörige beschränkt ist. Für jede Person und jede Fahrt(Hinund Rückfahrt besonders) ist bei der Fahrkartenausgabe des Reiseantrittsbahnhofs ein von der Gemeindebehörde des Heimatorts des Angehörigen bescheinigter Antrag nach vorgeschriebenem Muster zu stellen. Die Antragvordrucke sind bei den gröheren Fahrkartenausgaben der Reichsbahn erhältlich. In dem Antrag muß das Verwandtschaftsverhältnis zu dem Kriegsteilnehmer angegeben sein. Minderbemittelte Volksgenossen können von den RSB=Dienststellen Gutscheine erhalten. Bauernhaus wird Kindergarten Bocholt hat einen der schönsten NSV-Kindergärten Großdeutschlands — in die Heimat zurück Die Männer des Spatens waren im Osten, im Norden und im Westen bei der kämpfenden Trüppe Münster, 3. Oktober. Am Donnerstagmorgen kehrten die ersten der im Feindesland eingesetzten Reichsarbeitsdienstabteilungen in die Heimat zurück. Die Heimkehrer wurden bei ihrer Ankunft festlich begrüßt. Frobe Marschmusik des Gaumusikzuges ertönte bei der Einfahrt des Zuges, und der Führer der Einsatzgruppe Münster, Oberarbeitsführer Osing, sprach ihnen im Namen des Reichsarbeitsführers und des Führers des Arbeitsgaues XVI. Generalarbeitsführer Berck, den Dank für die im Einsatz in Frankreich gezeigten Leistungen aus. Er wies darauf hin, daß die Männer nunmehr nach ihrer bevorstehenden Entlassung aus dem Reichsarbeitsdas altbewährte A. Männer des Reichsarbeitsdienstes Feindesland Aufn.: RAD dienst nicht die Hände in den Schoß legen, sondern den Soaten mit dem Gewehr vertauschen würden. Wir wissen, rief Oberarbeitsführer Oling den Männern zu. daß am Ende dieses Kampfes der Sieg unser ist, und geloben auch in dieser Stunde der Gauhauptstadt Sechs goldene Treudienstehrenzeichen bei der Stadtverwaltung Das goldene Treudienst=Ehrenzeichen für 40jährigen Dienst hat der Führer folgenden sechs Beamten der Siadtverwaltung verliehen: Stadtamtmann Braun, Stadtamtmann Zaremba. Stadtinspektor Hartung, Stadtinspettor Hoffmann, Stodtinspektor Poll und Stadtinsecktor Schorn. Im Auftrage und im Namen des Oberbürgerme sters überreichte Stadtrat Jäger den genanzten Beamten die verlschenen Ehrenkreuze nebst Urkunde mit anerkennenden Worten für die der Stadt und dam deutschen Volke während dieser oier Jahrzehnte gelesteten Dienste. Im Namen eines Ausblickes auf die merdende Neugestaltung unlerer und der europäischen Zukunft durch den Führer wies Stadtrat Jäger auf die stationen und Kindergärten. Mädel, die in die Hilfsdienstarbeit des Deutschen Frauenwerkes eintreten möchten, können sich bei jeder Ortsfrauenschaftsleikerin melden, ebenfalls bei jeder Kreisfrauenschaftsleitung. Kiste auf Kiste verloren Wenn man auf die Ladung nicht achtet, dann passiert es einem, wie dem Fahrer des Lastwagens, der auf dem Wege von der Rothenburg zur Neustraße Kiste auf Kiste verlor. Da man sich durch ein derartiges Aufladen nicht nur selbst Schaden zufügt, sondern auch das Verkehrsleben in große Gesahr bringt, heißft es dringend, die nötige Sorgfalt beim Aufladen von Stückgut auszuwenden. aufs neue dem Führer unsere Treue und stete Einsatzbereitschaft. Mit einem dreifachen Sieg=Heil auf Führer und Volk schloß die Begrüßungsansprache. Die Abteilungen rückten anschließend in ihre Unterkünfte ein. Es ist angebracht, an dieser Stelle den Einsatz des Reichsarbeitsdienstes im Kriege zu beleuchten. Als die Zeitungen vor einiger Zeit von der Fertigstellung der ersten Nord=Süd=Verbindung in Norwegen berichteten, die in gemeinsamer Arbeit von Reichsarbeitsdienst und Eisenbahnvionieren geschaffen wurde, mag mancher erstaunt gefragt haben: Arbeitsdienst in Norwegen? Jawohl, im Osten, im Norden und auch im Westen waren die Männer des Spatens bei der kämpfenden Truppe und oft genug dicht hinter der Front. Das ist selbstverständlich; denn in dieser großen Zeit gehören alle Kräfte dem Kampf um die Freibeit des Volkes, und dieser Kampf wird ja vom Arbeitsdienst nicht erst seit gestern geführt. Neben der Aufgabe. Schule der Nation zu sein, hatte der Arbeitsdienst ja von Anfang an die Aufgabe. um die Brotfreiheit Deutschlands schaffend mitzulämpfen. Ja, diese Aufgabe war eigentlich schon in ihren Rückwirkungen auf den jungen Arbeitsmann die Schule, durch die nach dem Wort des Führers jeder junge Deutsche gehen soll. Was ist selbstverständlicher, als daß der RAD auch bei den Aufgaben des Krieges seinen Mann stellt. Ob im Osten Straßen zu bauen, Brückensprengungen zu beseitigen waren, ob im Norden Aufbauarbeit durchzuführen war, ob in der Heimat Flughäfen einsatzbereit gemacht werden mußten für die Aufgaben des Krieges, oder ob schließlich im Westen Nachschubaufgaben, Brennstoff= oder Munitionsversorgung dem Reichsarbeitsdienst übertragen wurden, überall waren unsere jungen braunen Arbeitsmänner mit Eifer und Freude bei der Sache. Und nach dem Sieg im Westen, welche Berge von Arbeit türmten sich da auf Gesprengte Straßen, zertrümmerte Brücken, zerstörte Ortschaften waren Hindernisse, die schnellstens beseitigt werden mußten, um einen reibungslosen Verlauf notwendiger Truppenverschiebungen oder Transvorte zu ermöglichen. Welche Massen von Beutestücken warteten auf Abtransport, wieviel Trümmer von abgeschossenen Flugzeugen der Franzosen und Engländer bedeckten insbesondere Flanderns und Nordfrankreichs Boden, Tausende von festen jungen Fäusten packten überall zu. Unzählige Kilometer Straßen erstanden oder wurden ausgebessert, unzählige Wagenladungen von Beute und Materialschrott wurden von den Männern des Reichsarbeitsdienstes verladen, und noch immer nimmt die Aebeit kein Ende, noch immer scheinen die Schrotthaufen abgeschossener Lommies nicht kleiner zu werden. Die Männer, die jetzt zurückkommen, können stolz sein auf das, was sie leisteten, und die hingehen, werden wie sie in treuer Kameradschaft mit den Verbänden der Wehrmacht weiterarbeiten am sicheren Siege. Der Spaten. Waffe des Friedens, ist damit auch zu einer Wasse im Kriege geworden, die jeder junge Soldat voll Stolz sieht, stolz auf die Zeit, da er ihn selbst geführt hat, und voll Dank für die Hilfe, die der Spaten ihm heute leistet, wenn er wieder mit ihm marschiert— diesmal in Feindesland— auf den Schultern junger Kameraden. Oben: Das schöne westfälische Bauernhaus(jetzt NSV-Kindergarten) von der Gar“ tenseile aus.— Unten: Ein Blick in den schönen Tagesraum Aufn.: Orthaus, Bochoft“. Bocholt, 3. Oktober. In Bocholt konnte einer der schönsten Kindergärten nicht nur des Gaues Westfalen=Nord, sondern wohl auch Deutschlands durch Gauamtsleiter Degenhard eingeweiht werden. Der Bocholter Bauverein hat gans im Sinne der Heimatoflege gewirkt, als er sich bemühte, ein altes westfälisches Bauernhaus aus dem Jahre 1650 in seiner äußeren Gestalt zu erhalten. Es ist ein glücklicher Gedanke gewesen, gerade diese Stätte für einen Kindergarten auszubauen. Sie liegt fernab von jedem Verkehr, umrahmt von Jahrhunderte alten Bäumen, mit dem Blick in die weite Landschaft und bietet den Kindern einen gesunden und angenehmen Aufenthalt. Dieses Heim mit seinem schönen, der Landschaft angepaßten Aeußeren und seiner herrlichen Janeneinrichtung überrascht jeden, der die Gelegenheit wahrnimmt, es zu besuchen. Dieses Bauernhaus, das in einen RSB=Kindergarten umgepandelt wurde, ist ein wirkliches Meisterstück. Diel39 Bocholter Kinder, die hier unter Leitung det Ränck. dergärtnerin Marlanne stehen, sind in einer ideas. len Erholungs= und Erziehungsstätte unsergen# bracht. Das Wohlfahrtsamt war der Erbe. Mündliches Versprechen ist keine letztwillige Verfügung Duisburg, 1. Oktober. Vierzehn Jahre lang hatte der Angeklagte mit einer Witwe zusammen einen gemeinsamen Haushalt geführt, allerdings ohne behördliche Bescheinigung. Wiederholt hatten sie sich im Laufe der Jahre das Versprechen gegeben, daß nach dem Tode des einen dem anderen der ganze Nachlaß gehören sollte. Dann war die Witwe gestorben, und als der Angeklagte die behördlichen Verpflichtungen erledigt hatte und die Beerdigung vorbei war, sichtete er den Nachlaß. Da er sich auf Grund des Versprechens der Verstorbenen als Erben betrachtete, verkaufte und verschenkte er verschiedene Kleidungsstücke der Verstorbenen. Er hatte aber nicht mit einem weiteren Erben gerechnet, und das war das Wohlfahrtsamt, das die Verstorbene bis zu ihrem Tode betreut hatte. Jetzt wurde der Nachlaßbestand behördlicherseits aufgenommen, und dabei ergab sich das Fehlen der Kleidungsstücke: Das wurde als Diebstahl gewertet und der Mann zur Anzeige gebracht. Das Gerscht machte ihm ktar, daß er gar keinen Anspruch auf den Nachlaß habe. da dieser den nächsten Verwandten zufalle, aber, nicht irgendeinem Dritten. Daß ein mündliches Versorechen keine letztwillige Verfügung über einen Nachlaß im Sinne des Gesetzes darstelle, hätte er unbedingt wissen müssen. Er habe sich des Diebstahls schuldig gemacht und wurde an Stelle von 25 Tagen Gefängnis zu 100 RM Geldstrafe verurteilt. Keine Körbe aus Rad hängen Löhne. Die Unsitte, Körbe und dergleichen während der Fahrt an den Fahrtadlenker zu hängen, wurde dem Einwohner Winkelmann im nahen Häver zum Verhängnis. Als er, von Quernheim kommend, in die Hauptstraße einbiegen wollte, hinderte ihn der Korb an der Führung des Rades, so daß er, den abschüssigen Weg hinuntersausend, mit voller Wucht gegen einen StraßenFarpflichtung hin die die hobe Auszeichnung den sechs“ haum fuhr, wo er mit schweren Verletzungen liegen Buntes Weltgeschehen Ein Buckliger und sechs Ehekandidatinnen bei der Mitarbeit an diesem großen Werke der Neugestaltung auch in der Zukunft auferlege. 80 Jahre all Ww. Wilbelmine Lewen geb. Angsmann, Hambur= ger Straße 23, wurhe am 3. Okiober 80 Jahie alt. Die Alterssuhilarin, die sich allgemeiner Beliebtheit erlreut. konnte diesen Tog in körrerlicher und geistiger Frische] In einem Kafseehause an der Porta Vittoria die Gemüter zu beruhigen. Wutschnaubend verAn dem heutigen Geschehen zeigt sie noch großes zu Mailand haben sich kürzlicher erregte Szenen ließen zuerst die fünf Verschmähten das Lokal. ZuInteresse. Möge Oma Lemen noch ein langer, friedlicher zvon ergötzlicher Komik abgespielt. Der Anlaß war letzt der„wohlhabende Mann mit dem leichten Lebensabend beschieden sein. keine Heiratsanzeige, die in einer großen Mailän= Körverfehler“ an der Seite des bevorzugten Mädrschraurkalt 5der Zeitung erschienen war. Darin suchte ein wohl= chens, das aber verständlicherweise eine recht beTödlicher Verkehrsunfall shabender Herr mit zweihunderttausend Lire Ver= drückte Mine zeigte. Auf der Adolf=hiller=Straße stieß ein Radfahrer mit zmögen und einem leichten körverlichen Fehler eine einem Personrnkraftwagen zusammen. Der Radfahrer= Lebensgefährtin. Antworten gingen in großer Neuer Vorstoß in die Stralosphäre schwere Verletzungen, an denen er nach seiner Ein= IZahl ein. Nun hatte der Aufgeber der Anzeige Nach Meldungen der argentinischen Presse beabsichblieb. Er mußte ins Bünder Krankenhaus gebracht zwerden, wo er mit einem Schädelbruch darniederliegt. Ein Dieb ging aufs Ganze herford. In Eilshausen hat ein zwanzigjähriger Bursche in einem Zweisamilienhaus vorsätzlich Feuer angelegt mit der Absicht, in der ersten Verwirrung, als Die slowakische Regierung hat angeordnet, daß: will. alle Juden ihr Eigentum im einzelnen anzumelden; haben. Dieser Verordnung hatte, wie die Polizei fest=; stellte, der Jude Moritz Kunosi nicht entsprochen. Bei; der Haussuchung fand sie folgende Wertgegenstände; 21 700 Ks. Bargeld, 40 Pengö, zwei Einlagebücher auf remde Namen, 10 Stück Taschenuhren, 7 goldene Armbanduhren, 35 Stück goldene Ringe mit verschiedenen; Dlamanten, 2 Paar Brillartohrgehänge, 12 Goldketten, tigt Masor Oliviero mit einem selbstkonstruierten Ballon einen großen Brillantring. 40 Dkg Gold. Außerdem 50; Raldion dcheschantl SET mit grittreinelllun#e leserung ins Krankenhaus gestorben ist. Daz Fahrrad zsechs Bewerberinnen zu gleicher Stunde in jenes wurde leicht beschödigt. Das Unglück ist Larauf zurück= Kafseehaus bestellt. Ale Erkennungszeichen sollten in die Fußstapsen Prosessor Piccards zu treien und Kilogramm Zucker, 40 Kilogramm Seise, einen nicht: der Verungsückte beim Abbiegen die Rich= zsie alle eine Zeitung in der rechten Hand halten einen Stratosphärenllug zu unternehmen, der ihn in angemelbdeten Radioapparat und 5 Pässe, wovon einer eine Höhe von 30.000 Meitern führen soll. Die wissen= ein reichsdeutscher, einer ein slowakischer war und dreis auerwehrmann verkleidet, in die Wödnung einzudrinschaftlichen Instrumente zur Erforschung jener bieher aus der gewesenen Tschecho=Slowakischen Republiks“ und einen Gelddiebstahl auszufähren. Der Verunerreichten Sphären sind bereits angeschafft, und wie stammten.. brecher wurde entlarvt, und en wurds gleichzellig festman hört, hat sich Professor Piccard, der bekanntlich Gifischlange legse Krastiwerk silli 5 gestelt, daß er noch eine ganze Reihe kleinerer Geldeinerzeit, einen höhenrekord von 16.000 Metern ausger gni, ans dur anszt. ssats chirg gart. stu. Lig.a. Setelst, docz, er. noch. eine, gensezichse 8. Kein tungsänderung nicht anzeige. zund hin= und herbewegen. Alle sechs Damen waren Zm is mersekranpsatt., spünktlich zur Stelle und harrten gespannt der Zwei Verkehrsunjalte;Dinge, die da kommen würden. Sie mußten eine Auf der Neubrückenstraße erfolgte ein Zusammen= iganze Weile warten. Schließlich erschien ein ältstoß zwischen einem Lastkraftwagen und einem Straßen= flicher kleiner Mann, der mit einem ziemlich ausgekahnwagen der Linie 3. Dabei erhielt eine Peison leichte zsprochenen Buckel behaftet war. Die Bezeichnung Verletzungen. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen ist knleichter Körperfehler“, erschien ungeheuer optigering. Die Schuldfrage konnte noch nicht einwandfrei zmistisch. Der Bucklige musterte alle zeitungsschwingeflärt werden.— Ein Zusammenstoß zwischen einem igenden Bewerberinnen mit prüfendem Blick und Leischtkraftrad und einer Radfohrerin ereignete sich auf fnahm dann am Tisch der jüngsten und hübschesten der Warendorfer Straße, Ecke Hohenzollernring. Die Platz. Doch kaum hatte er die ersten einleitenden Radlahrerin wurde mit leichten, Verletzungen ins Kran=(Worte zur Anknüpfung der Bekanntschaft gesorokenhaus eingeliefert. Am Fahrrad ist leichter Sach=schen, als sich die fünf übrigen enttäuschten Eheschaden entstanden. Die Schuldfrage konnte noch nicht fkandidatinnen wie auf ein Stichwort erhoben und einwandfrei geklärt werden. zzum Tisch stürzten, an dem der Heiratslustige und seine„Auserwählte“ saßen. Entrüstet stellten sie Hlfsdienstmädel wurden verabschieden ihn zur Rede. Es entspann sich ein heftiger WortAus dem Kreis Münster=Warendorf konnten die zstreit, der sogar in Tätlichkeiten ausartete. Gläser ersten Hilfsdienstmädel, die zwei Jahre freiwillig Ehren= zund Teller flogen umher. Die Kellner vermochten hilfsdienstarbeit geleistet haben. durch die Kreisfrauen=Sdie mütenden Ehekandidatinnen und der eiten Hilfedenstmädel, die zwei Jahie freinillig Ehren= zund Teller flogen umber. Die Kellner vermochten sersggeggpßizf wucz, sesgestesl hottzahleiche Juden Sclonge, Vesturg aue sch ein Oosg ausgesucht hatte, peserephgrn. Ein siag von der Arbeist zu Rad nag P½½PSezierin geretiches hahen durch„Die Kreissgaug zdie wütenden Ehekandidatinnen und den erbosten ler, stugerhes,wurde feltgessich,seh,#ssetongenerg von einer Leitung gus de andere,„In dem Augegv'gz,s heiter wurde, v. gag, ch, von iner, Zugmaschine ungeschaftsleiterin verabschiedet werden. Etwa 70 Kame=sGalan nicht zu beschwichtigen,„Schließlich wurde noch immer versuchen, wissentlich die Reglerungsverorde wo der Schlangenleib auf zwei Drähten, lag, gap ess Hause begeben wollte, von einer Zuorzaschine unzekadinnen stehen zur Zeit im Kreis Münster=Warendorf;der Radau so groß, daß die Polizei herbeigerufen nung zu umgehen, nach der die slowatsche Regserung Kurischluß, wodurch das ganze Krastwett ausgeschalletz sahren. Das eine Rad der schweren Maschine ging ihm in der gleichen Arbeit in Krankenhäusern, Gemeinde= Lwerden mußte. Mit Mühe und Not gelang es, das Wirtschaftsleben in slowakische Hände überführen wurde. J über ein Bein, das vollständig zerquetscht zur. Wie aus der mittelasiatischen Sowjetrepublik Tad=; diebstähle bei befreundeten Familien And Arbeitskamein schikistan berichtet wird, trug sich kürzlich in einem Elek=s raden ausgeführt. Er ist geständig und wurde dem stellt hatte, für die Vorbereitungen des Fluges escg esgen ait site Lane, Pgal sin bel ese eche ch.s c os se ce der Erdsicherung das Kraftwerk plötzlich ausgeschaltet.: Eelaner Keanit genche. Bielefeld. In der gefährlichen Linkskurve bei der seiner Instrunente undernehmen und zwar in Höben auf den voni Transornatctenhane gusgebensen Leri Tlche in Höveishas verior der Lenter eines Krostades von 6000 bis 7000 Metern. Die gesamte argentinische jungen eine vom Tiream geizsete Schlangs entdect. E,i die Gewall über die Maschine und sauste in voller Fahrt Oeffentlichkeit nimmt an dem Vorhaben regsten Anteil, zzungen, eine vom Strom geioiete Schlange erzgggr gizf gegen einen, Baum. Er und lein das von der Reglerung in großzügiger Weise unterstützt wird. Wozu brauchte Moritz 35 Diamankringe? Die Preßburger Polizei nahm dieser Tage HausRei bis stellte sich heraus, daß die fast 1½ Meier große, Gift= dem Unglück den Tod. Bei den Verunglückten handelt schlange bei Nacht auf die erhöhte Plattform der Unter=Jeg sich um den Elektriker O. aus Schloß Holte und sapemgsgsfeen ar Von dort stleg.se auf die Bochr.s seinen Schwager h. aus Siutenbrok. Eann Gacehemggz, von wo aus sie osfenbar auf Spere: ussjäp linge Jagd machen wollte. Früh ann Morgen kroch die: Ein Bein vollständig zerqueischt Schlange, nachdem sie, sich ein Opfer ausgesucht hatte.s„Nordhorn. Ein in der Stadtslur wohnender### Im Haushalt gibt es viele Reinigungsarbeiten, wo Waschpulver und Seite gut zu entbehren sind, wenn man AlA zu Hilte nimmt— auch beim Reinigen stark beschmutzter Hände. Hausfrau, begreife: AlA spart Seitet P4r E. greitag, den 4. Oktober 1940 Aus Khenne und Amt Gegründet 1878 für treue Dienste. Gestern nachplitag ii in Anwesenheit des Bürgermeisters Pvlante dem Kriminalobersekretär Everdin #cudienstehrenzeichen der Polizei in jährige Gesamttätigkeit und dem glerstär Becker das Treudienstehrenz g das Gold für Kriminal= zei in Silher burch e g ichen der .. Sttver durch den Landrat Dr. Krupp Züberreiu, Borden. 41190 Frl. Ellen Piema R8=Schwester be. stand..=## niemann an der UniversitätsCinik Köln ihr Staatsexamen in Theinee volksbian Münsterländische Volkszeitung Fragen um das Kramkengent Wann und wie hat der Versicherte der Krankenkasse seine Arbeitsunfähigkeit zu melden? Nummer 272 und Säuglingspflege mit gut“. dem der KrankenPrädikat„Sehr „I Gesellenprüsunz. Der Schlosserleheling Heres### Hauenhorsterstraße 100, beschäftigt Prütungean=schaßz mer seine Gesel) der Industrle und Handelskammer seine Geseitenprüfung mit Erfolg ab. Neue Bürgersteige. Seit kurzer Zeit ist das Rheiner Tiefbauamt damit beschäftigt, den linken, bisher noch unbefestigten Teil des Bürgersteiges der Salzbergerner Straße mit einem Plattenbeleg zu versehen. Die Arbeiten schreiten rüstig voran und werden schon in einigen Tagen beendet sein. Schulungstagung der am kommenden Sonntag im Lindenhof „Im Rahmen der Winterschulungsarbeit der DAF 1940 findet am Sonntag, 6. Okt. um 10,30 Uhr im die erste Schulungstagung statt. Es spricht der Kreisobmann der DAF, Pg. Rentmeister, über„Die GrunderkenntWeltanschauung“. Zu dieser Schulungstagung sind alle Betriebssährez aus Rheine eingeladen. Des weiteren haben terinnen alse Partrauenergter Betriebsstauenwal. terinnen, alle Vertrauensratsmitglieder und deren *. Stellvertreter, die Werkfrauengruppen, die BeH zmmarien gac Mu— Palter und . Kun der Dag sowie die Angehörigen der poli= zuschen Stoßtrupps und alle Unterführer der Be* wie Meister, Untermeister etc. teilzunehmoen: außerdem haben die übrigen Straßen=, Zelclen= und Blockwalter sowie die übrigen Amtswalwir Man muß leider immer wieder die Feststellung treffen, daß eine erhedliche Zahl von Versicherten vollkommen darüber in Unkennints ist, innerhalb welcher Zeit und in welcher Form der Krankenkasse die Meldung über eine Krankheit zu, erstatten ist, die Arbeitsunfähigkeit zur Folge der ReichsversicherungsordDer§ 216 Ziffer nung lautet: „Der Anspruch auf Krankengeld ruht, solange die Arbeitsunfähigkeit der Kasse nicht gemeldet wird; dies gilt nicht, wenn die Meldung innerhalb einer Woche nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit erfolgt. Ist die Meldung nicht rechtzeitig erstattet, so kann der Kassenleiter in besonderen Ausnahmefällen Krankengeld für die rückliegende Zeit für längstens eine Woche vor der Meldung zubilligen.“ Es ist an ich selbstverständlich, daß der Krankenkasse die Meldung über die sofort zu erstatten ist. Die Meldung ist an eine bestimmte Form nicht gebunden, jedoch muß ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß in dem an die Kasse gerichteten Ersuchen um Aushändigung oder Uebersendung eines Krankenscheines eine solche Meldung ohne weiteres nicht zu erblicken ist. Die Mitteilung an die Krankenkasse über die Arbeitsunfähigkeit kann wie folgt vorgenommen werden: durch Einsendung des Teiles A des Krankenscheines oder schriftlich per Postkarte(möglichst eingeschrieben) oder mündlich, evtl. durch dritte Personen. Es kommt eben darauf an, daß der Krankenkasse innerhalb der vorgeschriebenen Frist von einer Woche nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit eindeutig vom Versicherten mitgeteilt wurde, daß er arbeitsunfähig=krank geworden ist. Der Versicherte trägt die Gefahr des Nichteingangs oder des nicht rechtzeitigen Eingangs der Meldung. ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit ist nur Arbeitsunfähigkeit eine einmalige Meldung erforderlich. Wird daHerbsttage in der Heimat Wer an einem der letzten Herbsttage einen Spaziergang durch die herbstliche Heimatlandschaft machte, dem bot sie sich im leuchtenden Farbenspiel des Herbstes. Von der bräunlich=gelben Farbe der Eichen hob sich das Braunrot der Buchen ab, neben den hellgelb:: Ahorn und Buchenblättern flamm8 ter# der scheinen. Fwartet. DAF zu dieser Schulungstagung zu Es wird eine vollzählige Beteiligung erK 5 Spazierweg rechts der Ems Foto: Wenzel Dienstbefehl an die 67 Keine Spazier- und Ausflugsfahrten mit dem Fahrrad # estoen eriad Pher dr. gren. dat rad zu unterlasen und das Reisenmaterlal zu scho, den Fayrrudeinsatz der Hitler= nen, wo es nur immer geht. Die Führer der Sis Säe, est Darin wird sestgestellt, Banne usw, haben eine entsprechende Einschrän# die Beschaffung von Fahrradbereisungen für kung des Gebrauches von Fahrrädern zu veranlasviensteigene Fahrräder der H3 durch Anordnung en und zu überwachen. Fährten zum und vom des Reichskassenverwalters der 53 geregelt ist. sasigt# ind nur densenigen Jugendlichen geFahrradbereisungen für private Fahrräder können dig“ die wegen des langen Anmarschweges auf nur auf Grund eines Bezugscheines des zuständis zeitliceen oder aus gen Wirtschaftsamtes bezogen werden. Das gilten Gründen mit dem Fahrrad kommen müsauch dann, wenn das Fahrrad nicht nur für private Fahrten, sondern auch für dienstliche benutzt einer entsprechenden Anordnung der Reichsstelle für Kautschuk und Asbest können Angehörige der HJ im Bedarfsfalle Bezugscheine erhälten, wenn die Benutzung ihres Fahrrades für ienstliche Zwecke undedingt ersorderlich ist, z. B. Fahrten des Führers oder der Führerin zur Betreuung und Ueberwachung beim Ho=Einsatz auf dem Lande oder Einheitsführer größerer örtlicher Bereiche bzw. ländlicher Gefolgschaften usw. Es wird jedoch allen Angehörigen der HI dienstlich sein. Die zur Pflicht gemacht, einen Bezugschein für eine Fahrradbereifung nur dann zu beantragen, wenn der„Führer des Bannes bzw. die Führerin des Bom=untergaues die unbedingte Notwendigkeit geprüft und durch Erteilung ei scheinigung bejaht hat. Im Hi: genden Bedarf der werktätigen vevölkerung an Fahrradbereifungen kann es nicht verantwortet werden, so sagt der Erlaß weiter, daß die Jugend noch über Reisen verfügt und auf ihren Fahrrädern Spazier= und Ausflugsfahrten unternimmt. Allen Angehörigen der HI wird es dienstlich zur sen, weil sie z. B. wegen des späten Dienstschlusses auf der Arbeitsstelle sonst nicht rechtzeitig zum HI=Dienst kommen könnten. An der Stelle von Wochenend=Fahrradfahrten sind Fußwanderungen einzulegen. ten die scharlachroten Blätter der Vogelbeere und des rankenden Weinlaubs. Ueberall, wohin das Auge blickt, umpfängt uns ein Farbenrausch. Der letzte frohe Gruß der Natur vor ihrem großen Sterben. Denn bald schon ist diese Pracht dahin, die Blätter fallen im wilden Spiel des Windes und taumeln zu Boden, um im ewigen Kreislauf der Natur von Werden und Vergehen den Urgrund für neues, junges Leben zu geben, das sich nach eines Winters starrem Schweigen wieder zu neuer Pracht entfalten soll. Und wenn die versinkende Sonne eines Spätherbstabends mit ihren kraftlosen Strahlen die heimatliche Landschaft leuchtend umgibt, bevor die weißen Nebel sie gleich einem Leintuch verhüllen. dann gehen die Gedanken der Menschen auf die Reise und durchwandern noch einmal die Gezeiten des Jahres und ihres eigenen Lebens. Ein müder Tag geht still zur Ruh in seiner Sonne letztem Leuchten und weiße Nebel spinnen zu die Weiten, die im Tau sich feuchten. Ein Ahnen noch durchwebt die Luft. von dieses Tages hoher Reise. und später Rosen schwerer Duft lockt eine Hand, die sie ergreife. Des Windes willkürliches Wehen treibt durch die Wege fahles Laub, erst als sollt's in den Himmel gehen—. dann letztes Flattern in den Staub. Mit wehem Schrei ziehn vor dem Dämmern Wildvögel in ein fernes Land und ihrer Schwermut Klagen hämmern in Seelen, die kein Lieben fand. gegen bei Fortdauer desselben Versicherungsfalles die Zeit der Arbeitsunfähigkeit, während der nur Heilbehandlung in Frage kommt, und tritt darauf erneut Arbeitsunfähigkeit ein, so ist erneute Meldung geboten. In ganz besonderen Ausnahmefällen kann bei verspätetem Eingang der Meldung Krankengeld für die rückliegende Zeit für längstens eine Woche vor der Meldung noch gewährt werden, und zwar dann, wenn der Versicherte einwandfrei nachweisen kann, daß ihm ohne sein Verschulden die Innehaltung der Meldefrist nicht möglich war und die meidung nach Beseitigung des Hindernisses unverzüglich nachgeholt wird. Beispiel: Wenn der Versicherte sich nach der Mitteilung seines Arztes oder nach der bei seiner Kasse bestehenden Uebung darauf verlassen konnte, daß der behandelnde Arzt für ihn die Meldung erstatten würde und diese Meldung dann ohne Verschulden des Versicherten nicht fristgemäß erfolgt ist, kann das Krankengeld unzweifelhaft für die Dauer einer Woche versagt werden. In vorliegendem Falle sogar die Ansicht vertreten werden müssen, daß das Krankengeld für die ganze Dauer der Arbeit: unfähigkeit nachgezahlt werden müßte. Auf jeden Fall aber muß jeder Versicherte sich grundsätzlich einprägen, daß er seiner Krankenkasse unverzüglich Meldung erstattet, wenn er arbeits; unfähig=krank; er hat sonst mit einem unter Umständen ganz empfindlichen Verlust zu rechnen. Es ist auch notwerdig, daß jeder Vericherte, dessen Betriebsführer ihn evtl. bei einer auswärtigen Krankenkasse versichert hat, sich rechtzeitig— bei Abschluß des Arbeitsvertrages— nach der genauen Adresse der Krankenkasse erkundigt, bei der er versichert ist. Verantwortung nicht würde Wie ahnend dann in unseren Herzen des großen Sterbens Frucht erwacht, so brennt gleich roten Lebenskerzen des Herbstes Abend in die Nacht. Industriekartossel auf dem Aussterbeetat Kartoffelernte ist in vollem wird mit dem Ablauf der nächsten Woche beendet wie wenn frisches Saatgut verwendet wurde. Nicht so währte Kartoffel regelmäßig von der Krebs= bzw. ganz ohne Bedauern nimmt man die Tatsache hin, Fringte Rolwendigten daß die allbeliebte Industriekartoffel nunmehr einer schriftlichen Be= ihren Rivalen das Feld räumen muß, weil ..„ auf den drin= Pflanzlartoffeln dieser Sorte nicht mehr in den der meisten Hausfrauen lieferte von Widerstandsfähigkeit gegen Kronkheiten einen den leckersten Reibkuchen, der in möglichst hohen Ertrag liefern. 11 Pflicht gemacht, unnötige Fahrten mit dem FahrHandel kommen. Nach Ansicht der die„Industrie“ de manchen Familien alltäglich auf dem Küchezettel steht. Ueberhaupt werde sie bezüglich ihrer Schmackhaftigkeit von keiner anderen Kartoffel erreicht oder gar übertroffen. Dennoch wäre es abwegig Ozw Ertrag Kräuselkrankheit befallen wird, was den wesentlich vermindert. Zudem sind auch die Knollen leicht der Fäule ausgesetzt. Heute aber geht es mehr denn je darum, Kartofselsorten anzubauen, die bei einem Höchstmaß i nesern. Und was den Geschmack betrifft, über den sich bekanntlich nicht streiten läßt, so wird gar bald die eine oder andere Sorte die Allgemeinheit edenso befriedigen, wie die„Industrie“ es bislang getan hat. Bei dieser Gelegenheit soll noch besonders auf die Bestimmung über die Meldung arbeitsunfähigerkrankter Versicherter durch den Betriebsfihrer, vom 13. September 1940 hingewiesen werden, wonach angeordnet worden ist, daß die Betriebsjührer jeden von ihnen Beschäftigten, der durch Krankheit mehr als drei Tage arbeitsunfähig wird und während der Krankheit Arbeitsentgelterhält, der zuständigen Krankenkasse(Ersatzkasse) nach Ablauf des dritten Krankheitstages innerhalb einer Frist von drei Tagen zu melden haben. Gl. Ohne den Willen des einzelnen in seinem persönlichen Leden kann auch die beste hygi* enische Leistung von Land und Reich die volle Auswirkung nicht bekommen. Allerdings sind Turnen und Sport uns heute bereito eine Selbstverständlichkeit. Wir wandern. Wir has ben Sinn für Luft und Sonne. Und doch genügt s das Verhältnis, das wir zur hygienischen Kultur haben müssen, noch nicht immer. Durch vernachlässigte Willensschulung nur sind so manche * S c h ä d e n d e s L e i b e s e n t s t a n d e n, u n d a u f d e n s Mangel an persönlichem Verantwortungsgefühl s gegen den eigenen Körper und gegen die Mits menschen gründet sich noch ein großer Teil der gesundheitlichen Schäden des Volkes. Dieses persönliche Verantwortungsgefühl ist auch den Kindern gegenüber noch nicht ange# mein und vollausgeprägt. Wenn es dayeim vielleicht auch an diesem oder jenem einmal fehlt: sauber kann jedes Kind sein. Und ist ein Kind nicht so. wie es sein muß, dann leiden in der Schule auch die anderen Kinder. Es wurde festgestellt, daß die Reinlichkeit der einzelnen Kinder einen beträchtlichen Einfluß auf den Keimgehalt der Schulluft hat. Bei der Anwesenheit schmutziger Kinder war der Mikrobengehalt der Schulluft fast anderthalb mal so groß wie in der Vergleichsklasse, in der keine ungepflegten Kinder saßen. So nützt auch die beste Hygiene der Schule ohne das eigene Verantwortungsgefühl nichts. Schließlich kommt es in allem auf den einzelnen an. Die letzte aufbauende Kraft ist immer der sittliche Wille und die eigene Verantwortung gegenüber dem Ganzen. Sprengung von Baumstubben durch die Technische Rothilfe Wer am Sonntagvormittag an aller Frühe an der Lauge ging. konnte man bemerken, daß eine ganze AAnzahl Männer, die trotz der Sonntagsruhe eifrig am bohren und graben waren. Es waren Männer der XN Rheine, die dort die weiteren Sprengungen der Pappel=Stubben vorbereiteten. Bereits am vergangenen Sonntag waren die ersten Sprengungen erfolgt, hatten eine Anzahl der mächtigen, viele Meter tiefen und breiten Stubben herausgerissen. Mit verstärkter Ladung wurden die Reste einziger, stolzer Pappeln wohl 50 m und höher geschleudert. Ganze Arbeit war geleistet worden. Der Rest wurde der Arbeit mit Schaufeln und Art vorbehalten. Die zentnerschweren Wurzelstücke waren beliebte Sammelstücke für die Kinder. die ächzend und stöhnend unter der Last. aber stolz auf ihre Beute, nach Hause gingen. Die Sprengungen nehmen an den Sonntagen ihren Fortgang. Wie hatte ich mein Zimnmer warmt Sparsames und zweckmäßiges Heizen- Ratschläge für den kommenden Winter der Geschichte der Emssischerei in Rheine Wir wollen zwar nicht hoffen, daß der kommende Winter wieder so bitterkalt wird wie der letzte. Aber vorsorgen wollen wir trotzdem, daß wir unsere Räume möglichst warm haben, auch wenn wir nicht beliebig viel Heizmaterial verfeuern können. Die erste Voraussetzung für ein sparsames und zweckmäßiges Heizen sind natürlich richtige Oefen und Feuerstätten: sachgemäß gebaut, gut gereinigt, sauber gehalten und richtig bedient; das gilt genau so für den Kachelosen im einzelnen Zimmer wie für den großen Heizkessel der Zentralheizung oder den Herd in der Küche. Man sollte es nicht versäumen, seine Oefen vor der Heizperiode vom Fachmann durchsehen zu lassen. Wer es noch nicht getan hat, wartet lieber nicht bis zum letzten Augenblick. Was aber kann eine vorsorgliche Hausfrau noch tun, um die Zimmer möglichst warm zu halten? Am wirksamsten sind dicke Vorhänge, Decken usw., die man vor die unteren Teile der Fenster hängt, auch vor die Balkontüren, durch die es mit Vorliebe hindurchzieht. Es zieht durch die Fensterritzen! Das läßt sich vermeiden durch das Abdichten mit Filzstreisen oder schmalen Resten von festem Stoff, die man dazwischen klemmt. Ein gutes Mittel sind auch kleine Kissen oder Polster auf die Fenster=snuten lang, und dann werden bretter gelegt und dicht unter die Ritzen geschoben verschlossen, damit sich die Luft oder zwischen den Doppelfenstern befestigt. Hier finden geschickte Hausfrauen sicher manche Möglichkeit. Auch die einfache Holzwolle, ja selbst trockenes Moos zwischen die Doppelfenster gelegt, tut gute Dienste. um Wind und Kälte abzuhalten. Auf Balkontüren, diese„Kälteeinfalltore", sollte man ein besonderes Augenmerk haben, daß sie gut und dicht schließen. Auch die Verdunkelung muß richtig angebracht sein. Die Innenfenster dürfen deswegen nicht offen gelassen werden. Dadurch entweicht viel Wärme. Hier ist die Möglichkeit, das Verdunkelungspapier nur oben zu befestigen, es dann hochzurollen und die Rolle mit einer Schnur festzubinden, die beste Lösung. Das Zimmer ist oft auch fußkalt. Auch da kann man Abhilfe schaffen, indem man unter den Teppich ein oder mehrere Lagen Zeitungspapier legt. Bodenluken und Flurfenster müssen dicht schließen. Richtiges und gründliches Lüften ist auch in der kalten Jahreszeit eine Voraussetzung für gute Zimmerwärme. Einmal oder mehrere Male in entsprechenden Abständen, je nach der Benutzung des Zimmers— werden die Fenster weit geöffnet und eötl. Durchzug gemacht, etwa fünf bis zehn Minuten lang, und dann werden sie wieder sachgemaß erwärmen kann. „Die Ems fließt in fischreichen Wellen dahin", sagt ein alter lateinscher Schriftsteller von unserem heimatlichen Flusse. Von dem Fischreichtum der Ems in alter Zeit vermögen wir uns heute nur schwerlich eine rechte Vorstellung zu machen. Der heute von Menschenhand regulierte Fluß läßt sich auch nicht mit desh Wildwasser vergangener Zeiten vergleichen. Anberührt von Menschenhand suchte das Wasser seinen Weg. Hier drängten sich die Wogen ungeduldig durch einen schmalen Paß, dort gingen sie träge in die Breite und nahmen noch als Sumpfland weite Uferpartien ein. Tote Flußarme und Emslaken, die nur bei Hochwasser mit dem eigentlichen Lauf in Verbindung standen, gab es allenthalben. Von Begradigung war keine Reds,„Asbetall gab es verschwiegene, herrliche Laichplatzz. Kein Wohr und keine Schleuse verlegte den silberschuppigen Wasserbewohnern den Weg. keine chemische Abwässer verseuchten ihr Lebenselement. Da war es kein Wunder, daß die Ems von Fischen wimmelte. Außer den uns heute in der Ems bekannten Flschen gab es zahlreiche Arten, welche heute hier nicht meyr vorkommen. Massenhaft wurden die Neunaugen, hier zu Lande Pricken genannt, gefangen. In geräucherten Zuständen bildeten sie einen Bangelsartztel, und nach ihnen nannte man die Seinerg„Bürger in, der Umgegend schershafter weise„Rheinskee Priaen“. Auch der so geschätzte Salm war häufig. Im Kloster Freckenhorst gesalm zur gewöhnlichen Tageskost. Plaktdeutsch hieß der Salm„Randel“, und als alter Laichplatz des Salms heißt der bekannte Wasserunter den Flusischen ese # gmumesngd, der Stör, war keine Seltent;#e Gemeinve Emobüren hatte jährlich an ###oster Werden einen Stör von 9 Fuß Länge ia Dder Eme vick“ Wunder, wenn der Lurdeit war. Sport, sondern eine sae Tusdeute lle. das #recht und stand der #9 nahmen die oneit auch das Rech““aligig, zissen für sich in Anfreugs DAger der 25 Sodoen au: Ger Aber das uralte Volksrecht schwand nicht ganz, und den Gemeinden wurden ihre Fischereigerechtsame in beschränktem Umfange belassen, sogar als landeshertliche Privilegien bestätigt. Inhaber des Fischereirechtes in Rheine war der Fürstbischof von Münster, aber bis zum Banstromskolk, der alten Grenze zwischen Rheine und Salzbergen, hatten die Rheiner Bürger beschränkte Fischereigerechtigkeit. Dies geht aus einem Schreiben des Gegenbischofs Erich von Hoya vom Jahre 1452 hervor. Darin wird bekundet, daß die Fischer des Bischofs bei Nacht— in der besten Zeit allein berechtigt waren, während die Bürger bei Tage fischen durften. Die Kreuzherren des Klosters Bentlage besaßen eine Urkunde vom Bischof Heinrich von Moers, daß sie 1437 mit dem Niederhof Ventlage auch die Fischerei neben den Besitzungen käuflich erworben hatten. Die südliche Grenze war der Fischstein der noch heute in der Nähe der Quakenbrücker Eisenbahnbrücke auf dem rechten Emsufer steht. Die nördliche Grenze Rbei war der Bannstromskolk. Gerade die Klöster legten wegen der vielen Abstinenztage großen Wert auf die Fischerei. Außer dieser Emsfischerei hatte Bentlage noch mehrere Fischteiche, die heute entweder verlandet oder zugeschüttet sind. Diese standen durch eisen Graben mit dem Unland in Verbindung. Der umwallte sumpfige Tümpel, den man noch heute im Bentlager Busch findet, aber kein Fischteich, sondern wahrscheinlich ein Entenfang(Antenkoje). Nördlich der dritten Schleuse, in den Gemeinden Salzbergen und Emsbüren teilte der Bischof die Fischereirechte mit dem Grafen von Bentheim. " In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts veurkundet das Schnatduch der Aemter Rheine und Bevergern die Rechte der einzelnen Inhaber. Danach war Rheine nur am Tage, und zwar mit legegannten Waten oder Wursangeln zu sischen Saragngt. Die Fischer des Bischofs lieferten ihre u. uu##sprünglich in Münster ab, später waren sie wachter und fischren auf eigene Rechnung. Besonders ergiebig und darum sehr begehrt war die Maifischerei. In dieser Zeit, die mit dem Donnerstag vor Pfingsten begann, waren aus Rheine nur bestimmte Personen berechtigt, nämlich der Rat, die Schüttenscheffer und die Keisebierscheffer, die ihr Recht natürlich mit Gehilfen ausüben konnten. Genaue Auskunft darüber gibt „Keisebierbuch auf dem Thie der Stadt Rheine.“ Das Vorrecht dieser Personen war eine Srester der swihe Tätigkeit im Vienste der Angemeinheit. Von Donnerstag vor Mittwochn dem Feste fischten die Schüttenschaffer, Sie durfte auch morgens die ausgelegten Nachtleinen und Fischkörbe aufziehen. Am Donnerstag war Schonzeit und in der Nacht von Freitag auf Samstag fischten Bürgermeister Rat. Am Freitag durften d#.: um Freilag bursten die Keisebierscheffer asten an der Mühle aufziehen und am torgen Fischkörbe legen. Am Sonntagund Sonntag Eenntagmorgen Fischkörbe legen. Am Sonntaaabend fischten sie gleich unterhalb des Wehres zuammen mit den beiden ältesten Schüttenscheffern, während die beiden jüngsten Schüttenscheffer am Bannstromskolk fischten. Die Keisedierscheffer mußten aber 12 Uhr aufhören, während ihre Kollegen weiter fischten. Sie durften aber am Montagmorgen weiter fischen und die Körbe aufziehen. Von Montagnachmittag bis Donnerstag abend fischten dann alle Scheffer gemeinsam. Die Privilegierten behielten aber ihre Beute nicht allein für sich, sondern lieferten sie auf die Festtafel der zahlreichen Schmausereien, die in diesen Tagen abgehalten wurden. Den ersten Platz darunter nahm wohl das Schützenfest am Sonntag nach Pfingsten ein. Weitere Festabende woren nach dem Schnatgang der Keisebierscheffer, nach dem Schüttengericht, nach dem Malefizgericht auf dem Thie, nach den Wahlen der Schütten= und Keisebierscheffer. Es war demnach an munteren Frühlingsfesten in Rheine kein Mangel: Tags lustiges Das versunkene Kloster Dem Volksmund nacherzählt von K. E. Eickens Reich an Sagen ist unsere Heimat. Besonders kann viel von vergangenen Zeiten und Kriegen erzählen. Wer von uns kennt nicht einige jener volkstümlichen Sagen, die von verwunschenen Burgen oder vergrabenen Schätzen zu berichten wissen. Es gab einmal eine Zeitepoche, die fand es #verpönt“ Sagen schön zu finden, oder gar zu bejahen. Aber dieser Spuk ist vorüber und heute schätzt man um so mehr jene Sagen, die gedoren aus echtem Volksgefühl eine weite Verbreitung im Volke gefunden haben. Ebensolch eine Sage ist die von dem versunkenen Kloster in Bentlage. Der Winter 1451 war vorüber, und nun begann ein neues Jahr und mit ihm eine neue Zeit. Jedoch dies war nicht das einzige, was das neue Jahr in seinem Gefolge hatte. Ihm folgten zahlreiche Klosterbrüder, die sich in diesem Jahre zu Rheine ansiedelten. Am bekanntesten von ihnen ind die Kreuzherren, die sich das heutige Schloß Bentlage zu ihrem damaligen Wohnsitz erkoren. Aber mit ihnen kam zur selden Zeit ein anderer Orden mit einem noch sehr jungen Abte und dieser beschloß, sich edenfalls in dem waldreichen Bentlage anzusiedeln, um hier Gott und Menschen zu dienen. Im selden Jahre noch stand das Kloster fertig und die Mönche waren eifrig in ihrem Wirken zu Gott und den Menschen. So gingen einige Jahre ins Land. Größer und größer wur'; der Besitz des Klosters und mit ihm wuchs auch der Hochmut und das Laster seiner Insassen. An den Abenden hörten die Bauern, die an dem Kloster vorbeigingen, das Klappern der Weinbecher und das Lachen der weinseligen Mönche. Dann schlugen sie wohl schnell das Kreuz und dachten bei sich: Wie kann der Herrgott das nur dulden? Allmählich lebten die Mönche ganz abgeschlossen für sich und niemand getraute sich mehr ein Wörtlein.t ihnen zu reden. Das Treiben im Rtoster wurde immer freier und nichts erinnerte mehr an die einstigen guten Sitten der Klosterbrüder. Da geschah es in einer surmischen Nacht, es war gerade die Nacht auf Ostern, daß das Kloster mitsamt seinen Insassen plötzlich unter Donnerschlag in der #ersank. Ein großes z gerton slieb an der Steile, wo einst das Kloster gestanden. Bis vor einigen Jahren noch war in stillen Abendstunden das Läuten der hellen Klosterzlocken vom Grund des Wassers zu hören und manch einer will sogar das dumpfe Beten der Mönche vernommen haben. Das Wasserloch ist jedoch vor einigen Jahren zugeschüttet worden und„nte erinnert nur noch die Kaffeewirtschaft„Zum Frieden", in deren Nähe das Kloster gestanden haben soll, an diese versunkene Abtei. Leben und Treiben im Freien, abends wohlbesetzte Tafel, die von dem heimatlichen Fluß und den Jagdgründen der Umgegend beschickt war. Dazu lieferte die Kasse der Scheffer mt den Strafgeldern des Jahres den notwendigen Umtrunk. Die nachfolgenden Gerichtstage der Scheffer sorgten dafür, daß Ordnung und gute Sitte gewahrt blieben. Schade, daß die Tradition uns von den Einzelheiten dieser Festtage, von ihren Liedern und Tänzen nicht mehr erhalten hat. Eine volksfeindliche, poesielose Zeit hat nur allzu viel davon verwischt. Am Donnerstag nach Dreifaltigkeit endigte die Fischerei der Privilegierten, und von nun an war die Allgemeinheit zum Fischfang berechtigt. Gewöhnlich war dies um den St.=Vitus=Tag, dem 15. Juni, und datum nannte man diese Fischerei die Vitusfischerei. Um dieses Fischereirecht entstand im Jahre 1616 ein langwieriger Streit mit dem Kloster Bentlage. Bei dem münsterischen Offizialgericht wurde das Recht der Bürger. im Bentlager Gebiet Körbe zu legen, angesochten. Das Kloster verlor den Prozeß. trotzdem aber ging der Streit mit den Rheiner Bürgern um die Fischerei weiter und auf beiden Seiten kam es mehrfach zu.9 Tätlichkeiten. Viel Tinte wurde verschrieben, bis es nach 44 Jahren 1660 zu einem gütlichen Vergleich kam, in dem das Kloster die Fischereirechte der Stadt im großen und ganzen anerkannte und den Rheiner Fischern nur einige Beschränkungen auferlegte. Trotzdem ging es mit dem freien Volksrechte der Emsfischerei zu Ende. Der Gebietende war jetzt jetzt nicht ein Privilegierter, sondern die Not der Zeit. Die Brandfackel des 30jährigen Krieges und die Kontributionen des 7jährigen Krieges hatten Stadt und Land in eine ungeheure Schuldenlast gestürzt. Da ging es zu Ende mit den aldit frohen Volksfesten, denn die Regierung verdot 1 Schmausereien und jeden öffentlichen Zech. A# Die Schuldenlast zwang die Stadt, jede Equelle zu erschließen, und darum wurde die E sischerei meistbietend verpachtet. Im Jahre brachte die Vitusfischerei 4 Taler und die S tenfischerei 3 Taler ein. Um diesen geringen mußte in der Notzeit ein schönes altes Be zu Grabe getragen werden. Rutes — Freitag, den 4. Oktober 1940 Münsterländische Volkszeitung scjAuPPN.!g. Nummer 272 Reich ist das bescheidene Münsterland an Wasserburgen, wie kaum ein anderes Land. Wie zahlreich sie im Münsterlande anzutreffen sind, erhellt am besten daraus, daß sich allein im Kreise Lüdinghausen 68 Edelsitze nachweisen lassen, von deten nicht weniger als 3 um die Stadt Lüding= liegen. Fast immer liegen die uralten kulturstätten, mächtige Bauten als Zeugen verangener Jahrhunderte, versteckt abseits der breiin Heerstraßen, inmitten eines sumpfigen Geändes, das als natürlicher Schutz gegen Uebersälle in früherer Zeit ausgewertet wurde. So auch Haus Welbergen, unweit der belebten Landstraße Holland— Gronau— Münster, in Höhe des Dorfes Welbergen schauen seine altersgrauen Backsteingiebel über die Gräften und Ningmauern, durch die Kronen uralter Eichen und Buchen fast den Blicken des Fremden entzogen, in die neue Zeit. Ueber die Nepomukbrücke, unter der das Wasser des Gauxbaches dahinfließt, gelangt, man uuter, hochragenden Baumkronen an ver alten Wassermühle und dem hohen, mehrstöckigen„Spieker“ vorbei durch das niedrige Torhaus in den Hof der Burg. Ein Kranz von uralten Eichen, die leider zum Teil in den letzten Jahren der Axt zum Opfer gefallen sind, umsäumte einst die Wasserburg. Auch die bekannte uralte Teufelseiche(Düwelseiche), die mit den knorrigen Aesten ihres mächtigen Stammes in der jungen Eichenschonung ihre Artgenossen weit überragte, hat leider dasselbe Los getroffen, von ihr ging die Sage, daß Haus ein Kartenhaus zusammenfallen würde, sobald die Teufelseiche der Axt zum Opfer falle. Das Schloß steht heute noch, alles ist in bester Ordnung, doch mag es auffallend erscheinen, daß in demselben Jahre, in welchem die Eiche gefällt wurde(1925), ein dicker schwerer Eichenbalken aus der Decke über dem Ahnensaal des Schlosses in der Nacht mit einem starken Knall zu Boden stürzte, ein Ereignis, das mir als damaligen Mitbewohner des Schlosses stets in Erinnerung bleiben wird. So hat die Sage mit diesem Zwischenspiel scheinbar ein Fünkchen Bestätigung gefunden. Auch Haus Welbergen hat esine Geschichte. Die breien Gräften, Mauern und Türme mit SchießscharW Eine neue Wasserburg des Münsterlandes ten erinnern daran, daß kriegerische Abwehr oft vonnöten war. Daß die rauhe Soldateska des spanisch= Leuten, so nicht wohl holdt hatten, verbranden sie die Bredder von den Balken; sie namen auch den Hausleuten(Landleuten) allenthalben die besten Krieges auch Haus Welbergen nicht verschont haeswaß seee det und sglachteten sel, und Kriege Gun Jaus Willligen Nas Verschont hus fwag ise davon nicht freßen konthen, dasselbe salDie Wasserburg„Haus Welbergen“ ben wird, läßt sich aus der Ochtruper Chronik— Haus Welbergen liegt im Amte Ochtrup— aus dem Jahre 1592 schließen; sie lautet:„In den Septembri haben sie(die Spanier) die Dorffer Eipe und Ochtrupe ingenommen und drei meilwegs umbher ganz ausgerowet. Ethlichen armen elferinnen des DRK=Zuges Neuenkirchen besuchen Verwundete. Nachdem sich bisher die Helferinnen des DRK für jeden Zweck und zu jeder Zeit zugunsten unserer Verwundeten eingesetzt hatten, wurde ihnen im Laufe dieser Woche Gelegenheit gegeben, verwundete Soldateen in einem Lazarett zu besuchen. Von den Mädels war unter der sorgfältigen Leitung der Ortswachtführerin, Frau Mia Hecking. keine Mühe und Arbeit gescheut worden. den Feldgrauen einen schönen Nachmittag zu ##### den. Mit Geschenken und Kuchen reichlich versehen, wurde der DRK=Zug im Lazarett freudig aufgenommen. Der leitende Arzt begrüßte die Helferinnen und dankte für den Besuch, der den verwundeten Soldaten sicherlich viel Freude bereiten würde. Bei Kaffee und Kuchen vergingen dann schnell die Stunden in denen die Soldaten den Mädels von hren Erlebnissen im großen Ringen um Deutschinds Ehre erzählen konnten. Leider kam auch hier wieder die Stunde des Abschieds zu schnell und es Aiumnrirchen meider. mußte wieder geschieden werden, was in dem Bewußtsein geschah, den verwundeten Soldaten einen schönen Dienst erwiesen zu haben, wozu ja jede Helferin des DRK=Zuges auch bisher immer bereit war. Die Verwundeten bedankten sich herzlich für den Besuch und die Gaben und hofften, daß die Gäste sich bald wieder einmal einsteleln würden. m) Deli=Theater Neuenkirchen. Nachdem wir in der letzten Woche im hiesigen Deli=Theater einen ergreifenden Film sahen, kommt nun einmal wieder das heiter beschwingte Spiel zu Wort. Mit dem Film„Frau nach Maß“ hat die Terra einen großen Erfolg. Es handelt sich bei diesem Spiel um Leute aus dem Theater, die zwischen Ernst und Komödie stehen. Die ganze Geschichte dreht sich um einen Mann, der eine Frau nach„seinen eigenen Maßen“ haben wollte und zum guten Schluß auch bekam. Ein Film, mit unwiderstehlichem Witz und einer Fülle überraschender Wendungen, in denen Leny Marenbach und Hans Söhnker große Rollen haben. Es lohnt sich, den Film anzusehen. Außerdem wie üblich Kulturfilm und Wochenschau. Foto: Bley zeden sie in faeser und slogen dieselben zu und namen es medde do sie affzogen.“ Die ältesten Besitzer des alten Adelssitzes waren die Herren von Wellberghe(Wellenberghe), die bereits 1282 urkundlich erwähnt werden. Zu Anfang des 14. Jahrhunderts finden wir Haus Welbergen im Besitz des Rittergeschlechts namens Blome, nach welchem Haus Welbergen bis zum 16. Jahrhundert auch„Blomenhues“ genannt wird. Der folgende Besitzer Christian von Oldenhaus ließ das Haus im 16. Jahrhundert neu erstehen. Das Oldenhaussche Epitaph in der alten Kirche zu Welbergen ist noch gut erhalten. Von den nachfolgenden Besitzern sind besonders bekannt geworden Franz Kaspar Bucholtz und der Historiker Franz Bernhard Buchholtz. Wie die Inschrift über dem Portal des Herrenhauses zeigt, wurde der Edelsitz im Jahre 1731 von Grund auf umgebaut. Im Jahre 1838 kaum Haus Welbergen durch die Heirat des münsterischen Medizinalrats Franz Ferdinand von Druffel mit Gertrud Bucholtz an die Familie von Druffel, die es bis 1929 im Besitz gehabt hat. Zur Zeit(seit 1929) ist Haus Welbergen im Besitz der Frau Bankier Jordaan, die auf Rothenberge in der Brechte und in Ohne große Besitzungen hat. Die alte Burg bietet ein wunderhübsches Bild. Wie malerisch wirken die aus dem Wasser aufragenden Ecktürme des Schlosses und die schlichte efeuumrankte Schloßkapelle. Seiner eigenartigen reizvollen Schönheit verdankt es auch den häufigen Aufenthalt der Fürstin Gallitzin, deren geistvoller Kreis, dem auch Goethe angehörte, dem Schloß seine Berühmtheit verlieh. Mit der Geschichte des Rittergutes Haus Welbergen ist die Geschichte der Gemeinde Welbergen eng verknüpft. Die Wirtschaftsführung des Gutes war im Mittelalter grundherrschaftlich. Neben der verhältnismäßig kleinen Eigenwirtschaft hatte Haus Welbergen zahlreiche eigenhörige und eine größere Anzahl zehntpflichtige Höse. Die ersteren hatten Dienste und Abgaben zu leisten; der Bauer, der einen eigenhörigen Hof übernahm, war an die Scholle gebunden, er war unfrei, konnte sich vor Verlassen des Hofes jedoch freikaufen und erhielt sodann einen Freibrief. Die Jagdgerechtigkeit des Rittergutes Welbergen erstreckte sich auf die Kirchspiele Welbergen, Ochtrup, Wettringen und Neuenkirchen. Zu Haus Welbergen gehören heute noch zehn Kötterhäuser. Auf Grund des Gesetzes der Bauernbefreiung(1810) hörte die Gutsuntertänigkeit auf; es gab von jetzt ab nur freie Leute. Es dauerte freilich noch Jahrzehnte, bis die gutsherrlich=bäuerlichen Verhältnisse geregelt wurden. Schwere Zeiten hat das Bauerntum hinter sich, doch heute ist der Bauer frei. Stolz wie ein Edelmann auf seinem Schlosse lebt der münsterländer Bauer auf seinem Hofe im Kranze grüner Eichen. Das Reichserbhofgesetz sichert für alle Zeiten die Erhaltung eines gesunden Bauerntums auf eigener Scholle. Blick über den Rheiner Wochenmarkt Weintrauben, Aepsel, Birnen... Die reichlichen Zufuhren zum Rheiner Wochenmarkt halten an. Unsere Hausfrauen sind in der glücklichen Lage, Obst und Gemüse auch auf den Markt direkt aus der Hand des Erzeugers kaufen zu können, und gern und viel wird von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht. In orößeren Mengen bot man Dienstag auf dem Ma Kartoffeln, Spinat, Kohlrabi und Stielmus Weißkohl, Rotkohl, Endiviensalat und Zwieh waren genügend angefahren und wurden flott gesetzt. Eine kleine Anfuhr in grünen KrupStangenbohnen, Feldsalat und Wachsbohnen wah bald vergriffen. Auch Wirsing, Blumenkohl, Kopfsalat und Rosenkohl fanden guten Absatz. Suppengrün, Meerrettiche, Sellerie und Traubengurken wurden reichlich angeboten, konnten nicht restlos verkauft werden. Radieschen, Blumenkohl, ilze, Schlangengurken, Porree und junge Möhren sind immer begehrt. Groß war das Angebot an Sommeräpfeln und Birnen. Hier sorgten die zahlreichen Käufer für einen schnellen Absatz. Handel und Umsatz waren überall gut bei kaum veränderten Preisen. Felig de Eine Unterredung mit General der Artillerie von Schroeder Der Präsident des Reichsluftschutzbundes General der Flakartillerie von Schroeder, gewährte dem„Völkischen Beobachter“ eine Unterredung, der wir folgendes entnehmen: General von Schroeder stellt die Forderung. die auch für Rheine Gültigkeit haben dürfte, in diesen Tagen früher ins Bett zu gehen. Schlaf ist lebensnotwendig, und auch nur zwei oder drei Stunden Ruhe vor dem möglichen Alarm um Mitternacht sind ein Geschenk für die Nerven. Also: nicht mehr zu lange bummeln. Denn wenn man auf dem Heimweg vom Alarm überrascht wird, so wird man es als besonders unangenehm empfinden, in fremden Keller zu stehen. Wenn nun die Sirene ihren Alarm durch die Straßen heult, muß jeder in den Keller. Es ergeht noch einmal die dringliche Mahnung, bei einem Fliegeralarm sofort die Straße zu verlassen. Die Flak-Batterien feuern Salve um Salve den britischen Mordpiraten entgegen. Jedes ihrer Geschosse zerspringt in hundert spitze Teile. So fällt auf die Stadt ein Splitterregen herab, vor dem sich jeder schützen muß. Und dann in den Keller. Der General sagt, daß er auf allen Besichtigungsfahrten in den von englischen Bomben besonders gefährdeten Gebieten Deutschlands immer wieder festgestellt habe: der Keller ist der beste Schutz. Er bietet beinahe hundertprozentige Sicherheit. Bisher ist in Deutschland kein einziger Keller verschüttet worden. Merkt man übrigens im Luftschutzraum, ob eine Brandbombe das Dach getroffen hat? Nein. Zwischen den Feuerpausen der Flakabwehr sollten deshalb die oberen Stockwerke nach Brandbomben abgesucht werden. Diese Bombenart wirkt nämlich so: Sie trifft das Dach, durchschlägt es und wahrscheinlich den Boden. Sie fällt dann unter Umständen in die Wohnung des vierten oder auch des dritten Stockwerks. Sie explodiert nicht, sondern brennt zischend ab wie eine Wunderkerze. Der Sprühregen der Funken setzt den Fußboden. Möbel und Gardinen in Brand. Findet man die Bombe, bevor sie brennt, so ist Sand, mit dem man sie zudeckt, ein gutes Mittel. Nach dem Zünden der Bombe kann sie selbst mit Wasser aus den„Eimerketten“ gelöscht werden. Welche Schäden werden nun wieder gutgemacht? Millionen Menschen sitzen im Keller und brauchen nicht um ihr Leben bangen. Wer hilft aber, wenn die Wohnung ausbrennt? Das Reich hilft sofort. Jeder angerichtete Schaden wird wieder gutgemacht. Der Sport am Sonntag Kriegsmeisterschaftsspiele der Gruppe Rheine Kreis Nordmünsterland Sportfreunde Gellendorf—. BS6 Hammersen In Gellendorf wird sich Hammersen sehr anstrengen müssen, um siegreich bestehen zu können. Gellendorfer Sportfreunde hat zur Zeit eine gute Mannschaft zur Stelle, die in den letzten Freundschaftsspielen bemerkenswerte Siege zu verzeichnen gehabt hat. Die Werksportler treten mit einer eingespielten Elf in die Meisterschaftsserie, welche als eine der stärksten Mannschaften dieser Gruppe anzusehen ist. So ist mit diesem Spiel gleich eine Paarung zusammengekommen, die einen interessanten Kampf verspricht. SV Ibbenbüren— Reuchsbahn Rheine Der Papierform nach sollte man einen Sieg von Reichsbahn melden. Die Ibbenbürener Mannschaft hat in der letzten Zeit wenig von sich hören lassen, so daß wir nur von dort im ersten Spiel eine Ueberraschung erwarten können. Reichsbahn Rheine mit so gutem Spielermaterial wird in diesen Meisterschaftsspielen alles daran setzen, ein diesem Jahre das verlorene Terrain wieder gutzumachen. Der Sieger in diesem Spiel muß aber dann Reichsbahn heißen. Verantwortlicher Schriftleiter für den heimatlichen Text- u. Bildteil: Eduard Wenzel-Rheine. -Theater Rheine Auf d. Thle Beziehen Sie sich bei Ihren Einkäufen auf die Westfäl. Tageszeitg. hl Böhherwuchs (Emussion) fest, gelb und rot, in 10 und 5 kg. per kg. RM .55 frei Frankrurt a. M.(Nachnahmesliefert K. Knieper& Co. Frankfurt a. M. Westendstr. 5 1. Konzerthaus Blanke Täglich ab 19 Uhr*• Aarf Sonntags ab 15.30 Uhr — Besuchen Sie die gemütliche Pllsstube— Die Geschichte eines Hundes Ein Film der Wien-Film u. Bavaria: mit Viktoria Ballasko, Paula Pfluger Sepp Rist, Rudolf Prack. Auch„Liebe und Hund“ könnte dieser Film heißen, bei dem uns das Schicksal des treuen Krambambuli genau so ergreift, wie uns die dramatischen Vorgänge der spannenden Handlung gefangen nehmen. KULTURFILM. WOCHENSCHAU Für den Bezirk Altenrheine suchen wir einen zuverlässigen .lungsroten zin) Westfälische Tageszeitung Münsterländische Volkszeitung Rheine, Bahnhofstraße 2. „Immer jünger“ machen froh und frisch! 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Für Jugendliche nicht zugelassen Die unglückliche Ehe der Gräfin Gerda, ihre Liebe zu dem jungen Hans Strobel, ein geheimnisvoller Mord, Anklage, Gerichtsverhandlung.— Das sind die Stationen dieses packenden und spannungsgeladenen Films. 2 Mlletropol-Theater 6 3 mit: Mady Rahl Annemarie Holtz Günther Lüders Josephine Dora Grete Weiser Elvira Erdmann Hans Nielsen Fritz Odemar Hans Raetsch Die Theater der guten Fülme! Wisschm Liebe, Flirt und allerlei kleine Notlügen richten in dieser Filmkomödie der TOBIS ein komisches Durcheinander und heillose Verwirrung an. Der Zufall spielt eine Hauptrolle u. Grete Weiser gibt als eifersüchtige Braut so reichlich an, daß man wieder mal Tränen über sie lacht. Emstor-Lichtspiele ap Familien= Anzeigen finden bei der hohen Auflage u. weiten Verbreitung der Westfälischen Tageszeitung * größte Beachtung 2 Stehpulte, 1 Ofen, 1 Garderobenständer zu verkaufen. Päheres Gelctstestelle Harnsäure ist das Grundübel viel. Krankheiten(Rheuma, Arterienverkalkung). 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Johann von Frankreich gesangen nahm, so uo dur aister gah, uidse dstemn Schzr deo gosel Lnst 8;— isch.—#egangen war und sich in den Ragabe des Boisn Konigs gestellt hatte, soll nach großen Enischeid der Ruhm gebühren, in sener ses zwischen England und Frantreich Sellerechten haben: er ergriff den König bei den golGelimmel an sich. deicht es, und dog hn aus dem Wie dem nun auch sein mag— diese balladisch aufagene Ueberlieferung sagt jedenfalls deutlich genug, wie wen per Ruhm vor diesem Sohn unserer Nordmark, eeine Landsleute seitdem den„isern Hinnerk“ nannten, yerging. Die Engländer, wird erzählt, sollen sogar aus Neid und Mißgunst den gefangenen König getötet haben. Das steht wohl dahin, beweist jedoch um so mehr, daß Heinrich bei Hofe sehr im Ansehen gestanden haben muß. Uebrigens spricht die Geschichte ja oft nur zugunsten dessen, in dessen Auftrag sie geschrieben wurde, bis vann die Sage das geschriebene Wort berichtigt, indem sie dem Helden im Herzen des Volkes ein lebendiges Denkmal setzt. Den Ruhm seiner Kriegstat sicherte sern Hinnerk“ wohl sein gutes Gewissen. Wer den Holsteiner kennt, weiß, daß er kein Aufhebens von groben Bingen, nacht. Was er leistet, st selbstverständer#g# a, was er von sich erwarten kann. Nur seiner Haltung rührt. mißliebig machen wollten, gingen, als der König einmal abwesend war, zur Königin. Es sei nicht recht, klagten sie, daß der König diesen deutschen Sachsen, den er zum Schloßhauptmann ernannt habe; vielen vom Adel vorzöge, denn wer wollte dafür bürgen, ob er überhaupt von Adel wäre. Vielleicht sei er nur ein Glücksritter von dunkler Herkunft, wie sie ja allerorten auftauchten um sich Aemter und Würden zu erschleichen. odliger gpäre er eig, tüchtiger Kriegsmann, aber ein guniger Mann acht bürgerlicher Sitte und Gepflogenheit, und das eben könne man von diesem sächsischen Grafen nicht sagen. Er huldige keiner Dame, beteilige : lich, nicht am Würselspiel, zeige auch kein Interesse für essegeeieg, und theatralische Aufführungen. Dagegen piege er schon vor Tagesanbruch halbnackt wie ein umherzuwandeln und im Flusse zu baden. Ob u# Stands öieme3„Rein, das zieme sich nicht, gab die Kö. ### nigm-zu, bei urm unritterlichen Gebaren dieses sonderbestzer- Jrisen, wären ior auch schon Bedenken gekommen, ticlr maßte chn einmal auf die Probe stellen. Ja, das müßte man wahrhaftig, erklärten die Höflinge, man llle den Löwen auf ihn loslassen, den der Köneig in seinem Zwinger hielt. Die Königin erschrak, das schien thr denn doch eine sehr gefährliche Erprobung zu sein. Zun, jedenfalls würde sie stillhalten, betonte sie, denn Mannr.#ie Potur„dieser Bestie, einem geborenen Mung von Aber kein Leid zu tun. Würde der Löwe! den Grafen anfallen und zerreißen, gut, dann wäre der König den Betrüger los und ihnen sicherlich dankbar. Wenn aber nicht, schön, dann sollte der Graf als ebenbürtig anerkannt sein. Schließlich sei dieser unritterliche Patron doch nur ein Deutscher. Und so geschah es wirklich. Als Heinrich eines Morgens in aller Frühe in den Hof hinunterging, um seinen gewohnten Gang in der frischen Lust zu machen urd i9, abzuhärten, sah er plötzlich den Lowen mit Gebrult uuf sich zuspringen. Im ersten Augenblick stockte ihm das Blut in den Adern, er war fast unbekleidet, nur einen Mantel hatte er um die nackten Glieder ge., ten und um seinen Hals ein Messer gehängt. Ebenso schneu entschlossen aber blieb er stehen. packte er das Wesser, sah er dem Löwen fest ins Auge.„Bist du stulle, ou Hund!“ herrschte er ihn an. om sfand Lin ster... der Mann da vor gliche“ Rugig nand er, wohlgeraten an Haupt und Glievern. Er hatte einen festen geraden Blick. Sein Auge glänzte, seine Stimme war laut und voll Kraft. Der Löwe ächzte unter dem Feuer der Augen, senkte das Haupt, schlug hart mit dem Schweif auf und— legte sich wie ein Hund dem Mann da zu Füßen. wieder in den Stall zu gehen. u gebot iom, serung ansehend zuück, knurrend, immer wieder zum gepeischt gehorchend. weder wie von den Blicken Anekdote von Albert Mähl Schritt für Schritt kroch er so, bis er sich schließlich in seinem Zwinger sah und hrüllend aufsprang, als der Mann die eiserne Tür vor ihm abriegelte. sein Morgenbak. an nahm Die Königin und ihre scheelsüchtigen Günstlinge hatten schier atemlos vor Erregung den Vorgang beobachtet. Dieser deutsche Sachse war wirklich ein Mann von Adel. daran war nun nicht mehr zu zweiseln. Von nun ab erwiesen sie Heinrich die aufmerksamste Ehrerbietung. Sie priesen seine Unerschrockenheit, bedauerten lebhaft den entsetzlichen Vorfall und ließen den Wächter des Zwingers als den Schuldigen in den Kerker werfen. Heinrich aber hatte von dem Zusammenhang Wind bekommen, er durchschaute die Heuchler. Als der König zurückkam, bat er ihn um seinen Abschied. Der König geriet über den frevelhaften Anschlag auf seinen Hauptmann, den er persönlich hoch in Ehren hielt, in Zorn. Simsisgischee... ein den Zutritt, verbannte die Feinuttischen Schwätzer von seinem Hof und bot unserem Heinrich zur Wiedergutmachung Land und Schlösser an. Heinrich aber lehnte alles ab.„Leute, die es Böied„hahen, einen Wüstenhund loszulassen, um den vic von Abslg. zu erproben, müssen selber sehr wela#an ein“, sogte er, rich ziehe es vor, an einem kommen brauchr. u seliche Proben nicht erst anzu. Rücken und ging nach Rom. eige Der Trick des Schneiders Eine heitere und zugleich wahre Geschichte aus Turin deutschen Luttwalte auf kriegswichtige Liesa 41 Peuseniosen Vergeltungsangrille der kehr nahezu lahmgelegt.— Unser Bild zeigt einen Londoner. Fahrt durch die Londoner City von einem deutschen Luftangriff überrascht wurde (Associated-Preß-.) In einem Turiner Polizeibüro trafen drei Personen zusammen, zwei augenscheinlich sehr aufgeregt, ein stattlicher junger Mann, wie es sich später herausstellt, ein Aquarellmaler, und seine junge Frau, während ihm gegenüber ein kleines Männchen mit großer Nase und spärlichen Haaren, die typische Figur, wie man sich ruher einen Schneider vorstellte, steht. Zwischen den Pssngg picelt sich eine belustigende Szene, die in der Der wese, Povolo“ sehr anschaulich geschildert wird. wende mich an ainn sehr energisch den Angriff:„3h urteil über das Herr Kommissar, damit Sie en sillen, der in meine Denedmen dieses Menschen rend ich abmesend., Bohnung eingedrungen ist, wäh. gegen me# war, und sich eine Achtungsverletzung hegen meine Frau zuschulden kommen ließ.“—„Ja,“ Frau ein, ger packte mich an den Schultern und guß....Wastimn Tlich allein? Dann willich einen die Frau setzt u. Sie wissen, was Sie sind?“ schrie vie Frau jetzt außer sich den Schneider an,„Sie sind ein..:„ein Schneider,“ siel der Angeredete ruhig 4, gem Schneider, dem Ihr Mann schon seit der Zeit vor der Hochzeit 1200 Lire schuldet.“— An den Kommissar sich wendend, fuhr der Mann in feierlichem Tone ein Schneider, und es ist das Schicksal der Schneider, daß ihnen niemand freiwillig seine Schuld bezahlt. Deshalb sind wir Leute von der Art Napoleons, immer im Kriege. Jedes Haus eines ein Schulgners ist fix uns Feindesland, wir müssen mit List gecben dle bi eeingen und nicht eher wieder heraus. ###is ver Bewohner uns wenigstens einen Teil seiner Schuld bezahlt hat. Vorsönlich muß Cortella, die seit 1915 eine bescheidene Angestellte des Telegraphenamtes der Stadt war. Es war schon immer aufgefallen, daß sie, obwohl sie doch ein auskömmliches Lehelt, erhielt, ein äußerst armseliges Leben führte #elbst das Notwendigste versagte. Selbst im lallesten Winter tat sie nichts zu ihrem Schutz, sie besaß keinen Mantel und keinen Regenschirm und trug stets nur ein paar billige Leinwandschuhe, die sie mit Tinte Schae enerfuh für den Bräungum: Sie wollte lieber zahlen als einen Narren heiraten dos dese un Srieger, Peitzunun nug ich sogen, Ioparz sächte Sie nähre sch auschlehlich von Plom. ##### Strenzuhrung meine Gtärke ist: es ist euchen, die sie von Straßenhändlern kauste. Ost arbei4# nie vegegnet, mit leeren Handen von einer teie sie guch nachts, um mehr zu verdienen. Wenn man e##, Teedsiagn zurickzukehren, außer bei dem Herrn sie frage, warum se das täte, so erklärte sie, sie müsse gäniter und ein besondarer it em Künster, und dese vel lparen, um einige Verwonde zu unerstüten, Iüt chicht dir gaune— chere Sowierig u besgende Ge De ie de eindg, Bile wir. .. gunzes Leben ist eine Schlacht, so daß sie Vor einigen Lagen kam die Frau aus dem Amt ast uind waibe Pnrcrseienu zu vertedigen. Wie nuch Hause und wurde von eiem Unwossem besalen, die Treppe zu dem Herrn 10 daß sie sich an eine neben ihr wohnende Familie Briefe antwortete er nicht, und auf meine Anrufe er= Hsestentite, Das sate Gch mir: Leit ate ich und wont wid se schen. taunz uacd beinen Ant boien volen, „Ich frage bei der Portiersfrau, ob der Fuchs, ach, entschuldigen Sie, ob der Kunde zu Hause ist, und da diese es bejaht, steige ich hinauf. Ehe ich klingle, horche ich vor der Tür und höre Stimmen. Ich klingle und vus Geräusch verstummt sofort. Ich klingle zweimal, sünfmal, zehnmal, und schließlich kommt jemand und #net. Es ist die Frau.„Mein Mann ist nicht zu aber die Cortella widersetzte sich dem heftig und erklärte, sie habe keinen Soldo und könne keinen Arzt bezahlen. Kurz darauf verschied sie, und die Nachbarn gingen in ##re, Wohnung, um etwas Wäsche zur Einkleidung der zu holen. Sie fanden jedoch alle Möbel verclellen und holten die Polizei, die die Schubladen der nen zu zubrach um nach den Papieren der Verstorde. neu zu suchen. Wie groß war das Erstaunen, als man I„ Foglogd cen 22000 Lire in bar und Wertpopiere donen beri sand und dazu noch Dokumente, aus ztüiche uim na ui; daß die Telegraphenbeamtin Grund#erie von über einer Million in der Provinz Foggio vesaß! Dabei stellte sich heraus, daß sie einer neunzigjährigen alten Tante, die in einer ärmlichen te lebte und betteln mußte, nicht einen Pfennig gegeben hatte. Es scheint aber, daß noch andere verwandte in Bologna und Genua leben, mit denen sie keine Verbindung mehr hatte und denen nun zufallen was sie in ihrem elenden Leben zusammengewird, rafft hat. Henerie Käder* Der Führer hat dem Dichter Friedrich Griese aus Anlaß der Vollendung seines 50. Lebensjahres am 2. Oktober die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verlichen. Wir bringen folgenden Abschnitt aus seinem Werk.(Mit Genehmigung des Verlages Langen-Müller, München) von Friedrich Griese *##Ee ist nichts Ungewöhnliches, daß eine Braut, die pen„ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit verlassen wird eine mehr oder weniger hohe Entschädigung ver#langt. In Turin beschäftigt man sich aber mit den Fall eines jungen Mannes, der von seiner Braut den Laufpaß erhielt und zunächst völlig verzweifelt war, dann Yaber seinen Kummer durch einen stattlichen Geldbetrag zu betäuben versuchte. Er war ein Buchhalter bei einer bedentenden Speditionsfirma, und seine Verlobung war zuerst eine reine Liebesangelegenheit. Er hatte die lunge„Dame auf dem Deck eines Dampfers bei einer Irruzfahrt im Tyrrhenischen Meer kennen gelernt und sich sterblich in sie verliebt. Die Verlobung folgte sehr shnell, und es war ihm nicht unlieb, daß sie die einzige Tochter eines begüterten Landbesitzers war, so daß also F. einer„Ehe nichts im Wege zu stehen schien. Die Verlobung zog sich indessen über zwei Jahre hin, und zwar auf Wunsch des Vaters der Braut. Dann Bersishseun versandt, mchr bei ihr Braut dem Bräutigam ersuchte, sich nie ästigen Feren z(essen und sie nicht weiter zu bejastigen, Vergebens beschwor der Buchhalter sie, ihm treu zu bieiben, aber als alles nichts nützte, entschloß ach auf gesetzlichem Wege einen Schadenersatz zu ##ivern, den er alles zusammen auf 120 00 Lire berechnete. Als man die Rechnung zu hoch fand, gab er eine Einzelaufstellung. 20000 Lire sind die Folgen ei Lebensversicherung, die er mit Rücksicht auf die bevorstehende Hochzeit abgeschlossen hatte; 28.000 berechnete er für die Einrichtung der Wohnung, 15000 für Geschenke, die er der künftigen Gattin in der Verlobungszeit gemacht hatte; dann behauptete er, daß die Nachöhrs hästen von seiner Firma geI.„Was hatte nun die Braut dagegen einzuwenden, um ihren plotzlichen Entschluß zu begründen. Kurz zusammengefaßt:„Mein Bräutigam ist verrückt!“ Um diese überraschende Erklärung zu beweisen, führte sie einige Tatsachen an. Als eines Abends in ihrem Hause ein kleines Fest veranstaltet wurde, kam er höchst elegant gerewet in untadeligem schwarzen Anzug, aber im Sattel auf einem Klepper, den er irgendwo gemietet hatte— vielleicht wollte er durch den Kontrast gerade zeigen, wie großartig sein Anzug war. Der seltsame Riener hatte denn auch den Erfolg, daß ein ganzer Schwarm von Straßenjungen ihm das Geleit gab. Bei einem Geburtstag der Braut fand er eine neue Ueberraschung, ein Feuerwerk, das er auf dem kleinen Balkon ihrer Wohnung abbrannte, die im obersten Stock eines hohen Hauses liegt. Hier war der Erfolg, daß die Markisen in den- unteren Stockwerken in Flammen aufgingen und andere Bewohnerinnen des Hauses vor Aufregung in Ohnmacht fielen. Er versprach darauf feierlich, nunmehr vernünftig zu werden, aber ein paar Tage darauf erschien er im Hause der künftigen Schwiegereltern mit vier Körben, in denen Zwerghühner saßen; die Schwiegermutter, erklärte er dazu, sollte eine Hühnerzucht halten, dann würden ihr die Vormittage weniger lang erscheinen. Zwischen den Hühnern und dem Wolfshund des Hauses gab es einen Tumult, der das ganze Haus in Aufruhr brachte. Zwischenfälle dieser Art häuften sich, bis der Vater des Madchens erklärte:„Ich will doch lieber einen Schwiegersohn verlieren als meinen guten Ruf!“ Und das Mäochen sagte entschlossen:„Wer kann mir Unrecht geben, wenn ich nicht einen Narren heiraten will?“ So nun senen letzien.„Scherz= deru gesebt und begamn hause“, sagt sie, sobald sie meiner ansichtig wurde. mir eine Riederlage droht, nach se vei Siegern de ch Ge der Erde wegen nichzt dur zu vieile dovongetagen habe. Da habe ich pötzsch eine Dde, Gemenge emn durchaus ertoerschtore die mir die Hoffnung auf den Sieg zurückgbt:„Darf Sayendteig en fruichtbater Rinde, unstruchbaren sich einen Augenblick eintreien?“ frage sch die Frau, rich Sczamm, Waser und tagendem Gestein, und se wird Sschart Shrene. Perechen: Sie litzt mich in dos gue falgu d elicht um andem berischliger Geihz, Max Halbe- ein westpreußischer Dichter zise 9ezgate velle ich die Frau umarmnen und eüsen Hilse, Arturot“ Sofort s(aut zu schreien anfing: im Posama in das Zimmer u Arur, mei Kunde, sage:„Sch wußte es sa, daß Sie i0 elt lächelnd 19 den Schnedhe heser. en er hat Sie geschlagen?—„Ach“. meint der Schneider. „was bedeuten schon zwei oder drei Hiebe gegenüber mueineg gezlönlichen Genugtuung? Ich wollte ihn sehen und ich habe ihn gesehen. Ich habe auch noch zwei oder dis er beiahlt““ und ich werde ihm keine Ruhe lassen, Gan# socgmmisar kann nicht anders, er muß ein bißrede, worauf Fersch dilt er beiden eine kleine Stand. aber der Schneider Eine Millionärin, die verhungerte Zu welchen furchtbaren Verirrungen der Geiz führen kann, zeigt ein Fall, der in Neapel großes Aufsehen erregte. Im Alter von 50 Jahren starb dort Ida ichtbare Rinde bevölkern und von ihr leben. sterben sie. Vor allem ist da aber ein ganzes Geschlecht. Der Vorvater, der ihm den Namen gab, war so stark, daß er sich mit einem Pferd zusammen an einen Ast hängen konnte, Baumenden legten sich unter seiner Hand um, und wenn er seine Art einem andern Menschen gegenüber durchsetzen mußte, kam es ihm nicht darauf an, auch noch nach seinem Tode ein Wort zu sprechen. Wer hat es erfunden? Ein Namenloser. Und woher hatte er es? Es stieg ihm aus dem Acker heraus, sagen die Leute, die all dies nacherzähle inmer nür damnt zu kun. Aber wozu dies alles? Es muß doch einen Sinn haben, alles in der Welt hat einen Sinn. An seinem täglichen Tag lebt der Mensch nicht von diesen Bildern, er lebt von seinem Kopf. Nun, die Leute wissen es, sie brauchen Beispiele, sagen sie, ohne diese könnten sie gar nicht auskommen. Sie brauchen den, der die Art hält, der Vorrat ansammelt, sie selber leben vom Vorrat. Ein Geschlecht, mehrere Geschlechter, sie gehen dohin und wissen gar nicht, was angesammelt wurde, das ist seltsam, aber es ist so, die Erfahrungen lehren es. Ein anderes Geschlecht kommt, es weiß um diesen Vorrat, aber er scheint ihnen nur gut, ihr unnützes Geschwätz daranzuhängen, das ist noch seltsamer, die Erfahrung lehrt jedoch auch dies. Die besondere Stunde kommt vielleicht erst ihren Kindern, sie sehen zurück, sie suchen nicht die andern, den einen suchen sie.„Da ist er“ sagen sie, und ihnen erscheint sein Leben dann kein Anlaß mehr zu leerem Geschwätz. Er hatte es trotz allem gut, er starb, aber dann lebte er, er war ein Beispiel. Die andern hatten es untäglich, sie starben auch, und dann wurden sie begraben. ein äiter nos ist das für ein Vorrat, der Geschlechter hmdurch vuriegt und unfruchtbar ist, oder der von einem andern Geschlecht mitgeschleppt wird und weniger ist als das? Was für ein Vorrat, der einigen nichts, wieder einigen ein Gelächter ist! Was für eine Mutter, die derlei hervorbringt! Wäre es da nicht besser, sie brächte lieber gar nichts hervor? Es wäre nichts, es wäre aber auch keine Last vorhanden. Sie wäre keine Mutter, wenn sie nur dies hervorbrächte. Sie schafft ja auch den Ueberfluß, Tausend Beeren an einem einzigen Baum, aber nur eine versenkt so in sich, daß sie den Winter überdauert und im nächter, Frühling Baxzeln schlägt. Dieser Ueberfluß nun? Er ist ihre Gabe, die eine Beere ist ihre ForMensch, der die Art halten ihre Forderung ist. alledem braucht man sich also der Erde wegen nicht, gax, viele Gedanken zu machen, sie ist ein lange un sruch# Gemenge von tragendem Stein, Wasser, unfruchtvarem Schlamm und fruchtbarer Rinde, jedes sogen die Leute, die all wies muageigagen, er hatte sa niemand, Merischen we0 0 emer ene doemit in umn es nacherzagen, er hatte ja niemand der auensugn gbegen, die sie bewohnen, eine mit ihr zu tun, daß sie die fruchthare Rind= k: tern van'hr sehen.. tuchwvate Rinde belern, von ihr leoen und in ihr begraben werden. Aber da sie nicht nur Menschen, da sie vor allem ein Vols. gill und da dieses Volk vielleicht gerade jetzt das Leute sagen, so bleidt eine“ nicht leben konn, wie die gerade diese macht eg Erde, geliebte Mutter.... K und hoher Bi Kesen, Frcster= Pangen werden durch duktesteroia erian ier Wpocheken Lochmteresangu d Packtmg ao Tabl. 4.85 m Wpoigeren. Hochinteressants Aufklärungsschrift liegt Von Rudolf A. Dietrich Der westpreußische Dichter Max Halbe, der am 4. Oktober seinen 75. Geburtstag feiert, stammt, wie er selbst in seinem Werk„Scholle und #g Tchlesa“aamttelt, aus einem wesilädlischen Ge. ule Mar. e Halbe mit seinem dichterischen Schaffen begann, behelischie der Naturalismus die Bühne. Und die sohderen Eharaster Dramen den be#akter und die eigenartige Stellung in der Geschichle oes deutschen Theaters gab. Wir dürfen heute, das naturalistische Drama nicht nach den alten die nachtrigl sK leica mmen und Manisesten deurteilen, legen Und. Par gu der Vogelperspektive zu widerselbstaufries aur Raturalismus kämpste gegen eine son, die in Pen oberkommenense Oteraturprobut. stheische Schablonen sah und v. 2 cdtungskormen nur Pathos fütae Dieser Kampf ue uit eillem, unwahren ureiche Brset namg murde zweifellos mit unzureichenden Kräften und Waffen geführt, aber er war — mi: Helmuth Langenbucher ihn bezeichnet— ein Anlauf auf das Volk hin, der in der Klasse stecken blieb“. Die Jahrhundertwende barg noch eine andere immanente Strömung in der Literatur. Max Halbes zuletzt =Achienenen Bücher seiner großen Selbstbiographie zeiger schon im Titel die beiden Regionen an, die bei ihm sich verbanden:„Scholle und Schicksal“ er zugleisch doch sehr derusl seine Mdern, io belon wird Halbe bis heute Lristot mit dem man ucgsiedt. Durch die Aufoh u106 Kurde der Siedenundeun seines Dramas Homt. Das war isoh. Peseue mit einem De dramatische Detung dehalten. 9. Gaten Theaterschaft, sener“.“ Das ist hanns besten Wert..“ Jeit nur noch sh packt an diesem Leschieden gewesen Prandnis und der durchngend hwer in Worte zu WWeDde, seest. bhier einen beispielhaftkl', V. Plenerpig der„Jugen“ über## Werk. Dabei fanr Halder von Anfang erd= und E triebgebundener, blut= und naturnäher erscheint, in den kommenden, weniger berühmten Dramen wie„Eis992 aan a Strct oder„Mutter Erde“ noch stärker sich nicht,„ugn die große Gestaltungsfähigkeit, die zersolittert. Jie enge gleichgüliger Fieuren schaftschicht g zur Charatteristik einer Geselltesehg, ober eines Standes bedeutungsvoll sind Max Halbe suchte vielmehr— immer stärker— Menschen zu formen, die durch ihr persönliches Dasein, durch ihren Charakter, durch ein käihl sgsnähltes Schicsal oder eine beherrschende Idee seinen eiagee e wudien; er schilderte sie mit i#gen piychologischen Mitteln, die uns auch setzt, vierzig Bahre später, noch erregend lebendig ansprechen. neue Romahie; zeine asche keine Programmatisch gen nicht Abschten zinge a embolischen HandlunAosichten eines Symbolismus, sondern aus der realistisch gegebenen Szene erwachsend. Auch in Max Halbes Prosa, in kleineren ErzähGungen, wie dem„Ring des Lebens“, oder im großen ####„Die Tat des Dietrich Stobäus“ beruht der Erfoig(und dieser Roman war noch einmal ein Erfolg, den eleichen Voraussetungen Feierstunde im Artus=Hof statt, bei der durch den Oberbürgermeister die Stiftung eines Literaturpreises der S122,„Danzig, der alle zwei Jahre am Geburtstag des Dichlers zur Verteilung gelangen soll, bekanntgegeben wird. Den Mittelpunkt der Feierstunde bildet ein Vorrag von Universitätsprofessor Dr. Heinz Kinderdeutsche Osten“ gu dem Thema„Max Halbe und der “. N a c h m i t t a g s h a t d e r O b e r b ü r g e r m e i s t e r den Dichter und die Kulturschaffenden Danzigs zu einem Dee eingeladen. Als Beitrag zum Geburtstag bringt Reichssender Danzig von 17.40 Uhr bis 18.00 Uhr die Sendung„Der Dichter Max Halbe liest aus eigenen Werken“. Um 20.00 Uhr findet im Staatstheater die Uraufführung des von Generalintendant Merz erworc sten Werkes des Dichters„Kaiser FriedSinfonie=Uraufführung in Dortmund Das Programm für den Dortmunder Musikwinter 1940/41 jetzt festliegende Programm für den Dortmunder Musikwinter umfaßt zehn städtische Sinfoniekonzerte unter Generalmusikdirektor Wilhelm Sieben und vier Konzerte im Alten Rathaussaal. Das besondere Ereignis ist die Uraufführung einer Sinfonie von Georg Göhler. Auch zahlreiche Erstaufführungen sind vorgesehen, so die unvollendete Sinfonie von Borodin, die Ballettmusik von Reger„Elegie und Reigen", das Cellokonzert von Pfitzner,„Kleine Suite" von Bleyle,„Salzburger Hof= und Barockmusik“ von Jerger; eine romantische Suite von Ehrengaen umsiaht geg von Wolf=errari. Im übrigen umfaßt das Programm u. a. Werke von Beethoven, Mozart, Schumann, Brahms, Bruckner, Tschaikowski, César Frank, Dvorak, Bruch und Sibelius. Einer der Konzertabende im Alten Rathaussaal ist dem zeitgenössischen Schaffen gewidmet; hierbe. werden Sehlbach, Degen, Mohler, Bruckner aufgeführt. Als Solisten für die Dortmunder Sinfoniekonzerte wurden verpflichtet: Eduard Erdmann, Rolf Schmidt, Karlrobert Kreiten, Friedrich Wührer, Else C. Kraus, Friedrich Enzen, Gioconda de Vito, Basa Prihoda, Max Strub und Karl Roser. Ergänzt wird dieses vielseitige musikalische Programm noch durch zwei Chorkonzerte, und zwar sind das Weihnachtsoratorium 97#3# S. Bach und Haydns„Die Jahreszeiten“ vorheißt der eine Nauralstischem de gunge.de Sulommentiang und wenn Halbe manik, von zealstischer ee##sammenklangs von siefung. Deser Zusammentlang, der einen ganz eigenen Ton hat, erfüllt ihm Geist wie „prache, sinmichen Ausdruck wie Andeutung des Seenschen, lußt seinem dichterischen Instinkt den Raum Rahuresemenie dem nur durch spricht, aber— wie den„Strom“— das Schicsal wie Frau zsecks emnstindet eunsachen Dorfoeschschte sammenilang 3 Danzig ehrt Mar Halbe Vortrag von Prof. Dr. Kindermann-Münster „Ar chlich des am 4. Okloderstatfindenden 75. Geburts, Ehrendürgers der Stadt Danzig, Dr. Mar Halbe, in eine Reihe von Josef Wenter:„Michel Gaismair“ Uraufführung in Innsbruck Threnbürgers der Stadt Danzig, Dr. Mar 55ser, ie iegleich ene Ehrung des Dihterz und seines igen nicht den eigenen, sordern den u " Der Tiroler Dichter Josef Wenter hat durch seine Dramen aus der deutschen Kaisergeschichte, durch„Johann Philipp Palm“ und den„Kanzler von Tirol“ dem zeitgenössischen Theater ein Beispiel gegeben, geschichtliche Gestalten in greifbarste Gegenwartsnähe zu, rücken, ohne sie durch trübe Schlagworte einzunebeln. In Gaismair, den die Geschichtsschreibung der Vergangenheit entweder übersah oder mit Vorbedacht totzuschweigen versuchte, stellte Wenter jetzt einen Helden heraus, der in Worten und Teten ein leuchtendes Vorbild auch für unsere Tage verkörpert. Als im 16. Jahrhundert die deutschen Baun. aufstanden gegen ihre geistlichen und weltlichen Ausbeuce Pedertracht ihren Freiheitsweg Zulucht shrer.8u ertränten, war Tirol die letzte Ha lamee a mpfer. Dier fanden sie in Michel walsmuit ven großen Volksführer, der die Hoffnung des Bundschuhs in ganz Deutschland war. Gaiswaich lührte den Kampf für ein einiges Volk in einem fremder Herrschaft erkennt er die Gefahr für Deutschland. In Venedig trifft ihn der von Erzherzog Ferdinand, dem Bruder Kaiser Karls.,„an verräterischem Lold geschistene„Dolch eines gedungenen Mörders als„Ketzersulft“ levi Gaismair im Herzen seiner Tiroler lich und volksnah, wi. Ra. sck zieine Gestalt so mönn. Buchausstellung im Landesmuseum Eröffnung durch Gauleiter und Oberpräsident Dr. Alfred Meyer Wie bereits bekanntgegeben, findet in der Zeit vom 27. Oktober bis 3. November die diesjährige Buchwoche in der Form von„Herbstveranstaltungen für das deutsche Schrifttum“ statt. Als Auftakt findet in Weimar das Großdeutsche Dichtertreffen statt, das in diesem Jahre als„Arbeitstagung des deutschen Schrifttums“ durchgeführt wird. Das Programm deVerenstaltungen steht unter dem Motto:„Buchuno Schwert— Sinnbildunserer Zeit“. Die Hauptveranstaltung im Gau Westfalen=Nord bildet die große Buchausstellung im Westfälischen Landesmuseum, die am 27. Oktober in feierlichem Rahmen von Gauleiter und Oberpräsident Dr. Alfred Meyer eröffnet wird. Kleine Kundschau Goelhe-Medaille für Pros. Coßzmann. Der Führer hat dem Kupferstecher Professor Alfred Coßmann in Wien aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Anerkennung seiner Verdienste auf dem GeWissenschaft verlehen. Redalle füir Kunst .Hans Sachs“ von Albert Lorhing. Die Theater der Ostaber die Grst anse.. umnberg bringen am 13 Lorzinge Voltsoper„Hans e u von Albert Sachs“, die im Einvernehmen mit der Abteilung VI des Reichspropagandase e, eng, bie ie sug auch in seinen Gelteuen minikeriums hergestelt wurde Intendant Willi hanke wioerspiegelt. Gauleiter A. E. Frauenseld hatte dem und Opernkapellmeister Dr. Max L oy haben diese Neu9- Sörhingschen Pach. Picmalgartitur und ter nicht nur die Anregung zu dem Schauspiel gegeduellen zur Versigung gestell. ler Vendestheater fand Dichel Galsmatr“ im Troeinen stürmschen Geso iu Anwesendeit des Sitzenguth as. Der Spelelter Siegeisd ügsche Hobeh. uu. Eraherzog Ferdinand das rastwoller au— Profit. Hanns Kurth war ein ie Gat rubiger Fitelheld. Friedrich Ulmer spielte als Gast den Frunosverg als eindrucksvolle Lands(nechtsnatur. Hans Siegerts farbenschwere Bühnenbilder dienten dem Spiel in gleicher Eindringlichkeit wie die Begleitmusik von Josef Eduard Ploner, die in ihrer Klanghärte nicht ohne Größe war. Steingsch!„Rachlasses zum Hans Sachs geschaffenDie Aufführung indet unter der Leitung der beiden Witiarbeiter Willi Hanke und Max Loy statt. 84 „Regelmößige Deppespremieren. Als erste Prem' dieser Spielzeit kommt in der Staatsoper„Don Ju in der Neuinszenierung von Oskar Fritz Schuh zur führung. Diese Premiere erfolgt an zwei aufeinat folgenden“ Tagen in verschiedenen Besetzungen. will der neue Generalintendant Stroh ein Prinz der zur Geltung bringen, das auch früher scho holt in der Wiener Staatsoper zur Anwend Jede Premiere soll von nun an in zwei gleichwerigen Betehenggen derauggeracht nuieh 4. Oktober 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 27 Westfällscher Sportanzeiger kommt endlich die große Wendung! Münster erwartet restlosen Einsatz des SC Preußen gegen Röhlinghausen Während die westsälische Mannschaft in Chemnitz bemüht sein wird, die Vorrunde im Reichsbundpokal gegen Sachsen siegreich zu überstehen, wird in der Heimat der Meisterschaftswettbewerb mit drei Punktespielen fortgesetzt. Das Schwergewicht der drei Meisterschaftsspiele am Sonntag liegt in Gelsenkirchen, wo zunächst einmal die interessante Auseinandersetzung zwischen Schalke 04 und Bochum 48 und zum zweiten der Kampf zwischen den beiden Neulingen Union Gelsenkirchen und DSC Hagen stattfinden. Das dritte Trefsen geht in Münster vor sich, wo die bisher sich sehr gut gehaltene Spielvereinigung Röhlinghausen gegen Preuzen Münster spielt. Preußen Münster— SpBgg Röhlinghausen Der SC Preußen Münster kann am Sonntag wieder auf dem eigenen Platze um die Punkte kämpfen, wo de SpVog Röhlinghausen der Gegner ist. Es ist nicht zu verkennen, daß die Lage der Preußen nach den bisherigen verlorenen Spielen äußerst ungünstig ist, aber dieser Zustand bildet immer noch kein Grund für die Mannschaft, die Flinte ganz ins Korn zu werfen. Allerdings sind der Papierform nach die Aussichten auf einen Sieg gegen den sonntäglichen Gegner nicht die besten. In richtiger Erkenntnis haben die Röhling= hauser bereits in der vorjährigen Spielzeit ihre Mannschaft verjüngt, und heute sind die Nachwuchskräfte so weit, daß sie in den schweren Spielen ihren Mann zu stehen wissen. Dieses beweisen auch die schönen und bemeikenswerten Ergebnisse, welche von der jungen Mannschaft in den bisherigen drei Spielen, von denen noch keins verloren ging, erzielt wurden. Es gelang den Statt Karten Ihre Veimählung geben bekannt Dr. med. Reinhold Ahlers Thea Ahlers geb. Rudolph Duisburg-Hamborn Münster Alleestr. 35 Hüfferstr. 67 Münster, den 5. Okt. 1940, z. Zt. Hotel Schnellmann Röhlinghausern gegen den VfL Bochum 48 ein:=Ergebnis herauszuholen, während die beiden andern Spiele gegen Hagen und Arminia Marten mit:0 bezw.:1 gewonnen wurden, so daß die Gäste augenblicklich den achtbaren dritten Tabellenplatz einnehmen. Man darf also dem Auftreten dieser jungen, erfolgreichen Mannschaft mit großem Interesse entgegensehen. Die Preußen haben für den ohne Zweisel schweren Kampf die besten Kräfte herangezogen, die ihnen zur Verfügung stehen, wobei allerdings immer noch der Verteidiger Schulte fehlt, der erkrankt ist. Die linke Angriffsseite hat man wieder mit Menski und Pentrup besetzt, die früher stets erfolgreich zusammengespielt haben. Noch hat die Preußenelf ihr Schicksal selbst in der Hand und wir erwarten, daß alle Spieler es an Eifer und Einsatzbereitschaft nicht fehlen lassen und das letzte aus sich herausgeben. Vielleicht gelingt es daun, endlich einen Sieg an die Fahnen zu heften. Die Preußenelf spielt in folgender Aufstellung: Kurella; Sander, Strietholt; Dittert, Stetskamp, Spielmann; Pukownik, Letzgus, Schulik, Menski, Pentrup. Spielbeginn: 15 Uhr, im Preußenstadion, an der Hammer Straße. Deei Punklekämpfe in der 1. Klasse An den Meisterschaftsspielen in der Staffel Münster sind am Sonntag zum ersten Male alle sechs Mannschaften beteiligt, wobei man in erster Linie auf das Abschneiden des vorjährigen Staffelmeisters, SC Münster 08, gespannt ist, der bei Vorwärts Gronau zu Gast ist. SpB Greven 09— TS6 Dülmen Die junge Grevener Elf hat in den bisherigen Punktespielen noch keine Lorbeeren ernten können, sie unterlag dem BB Rheine mit:5 und mußte am letzten Sonntag von der SpVgg Rheine eine knappe:=Niederlage in Kauf nehmen. Dagegen haben sich die Dülmener bislang sehr gut eingeführt und stehen z. Zt. nach den etwas überraschenden Erfolgen gegen Vorwärts Gronau und dem BB Rheine an der Spitze der Tabelle. Sosern die Grevener Mannschaft sich diesmal nicht zu einer besseren Leistung aufrafft, dürfte aller Voraussicht nach mit einem Siege der Gäste zu rechnen sein, die zudem alles daransetzen werden, um ihre führende Stellung zu befestigen. Vorwäris Gronau— SC Münster 08 Nachdem bereits drei Spielsonntage hinter uns liegen, greift nunmehr auch der SC Münster in den Gang er Geschehnisse ein, und zwar führt der erste Punktekampf die 08er mit Vorwärts Gronau zusammen. Während die Münsteraner in der vorjährigen Spielzeit in Gronau sehr schwer zu kämpfen hatten, dürften sie bei ihrer Fahrt zur Grenze diesmal vor keiner unlösbaren Aufgabe stehen. Der Gastgeber verfügt augenblicklich über eine junge Mannschaft, die sich erst noch die Sporen verdienen muß. Man kann wohl sagen, daß nach den letzten Spielen der 08er sie alle spielerischen Vorzüge auf ihrer Seite haben, zumal die Elf in den Aufstiegspielen noch reiche Erfahrungen gesammelt hat, so daß mit einem klaren Siege des vorjährigen Staffelmeisters gerechnet werden muß. BB Rheine 10— Sppag Rheine 09 In Rheine steht wieder einmal der Ortsrivalenkampf zwischen dem BV Rheine und der Spielvereinigung im Vordergrund des Interesses, der eine große Anteilnahme finden dürfte. Obwohl die 09er am letzten Sonntag in Greven einen:=Erfolg buchen konnten, ist es immerhin sehr fraglich, ob die gezeigten Leistungen ausreichen werden, um dem BB Rheine standzuhalten. Wir rechnen damit, daß die Ballspielvereinigung unter dem Vorteil des eigenen Platzes mit einem knappen Ergebnis das bessere Ende behalten wird. Die Meisterschaftsspiete im Kreise Münster Die Meisterschaftsspiele in der Staffel Münster der 2. Klasse erfahren am ersten Oktobersonntag mit drei Begegnungen ihre Fortsetzung, Post Münster— Westsalia Kinderhaus Mit einem überraschenden:=Sieg über den BfL Telgte am letzten Sonntag hat sich die Mannschaft von Westsalia Kinderhaus sehr gut eingeführt, während die Post Münster in Ascheberg nur einen knappen:=Sieg landen konnte. Demnach ist die Kinderhauser Mannschaft als spielstärker anzusehen, so daß mit einem Siege des besuchenden Vereins stark gerechnet werden muß. Spielbeginn: 15.30 Uhr, auf der Tus=Kampfbahn, am Kanal. BfL Telgte— Reichsbahn-S6 Münster münsterischen Reichsbahner sind im Kampfe um die diesjährige Staffelmeisterschaft ohne Zweifel als Favorit anzusehen, und ihrem Auftreten sieht man in Telgte mit der größten Anteilnahme entgegen. Wen:. auch die Elf des gastgebenden Vereins am letzten Sonntag in Kinderhaus eine unerwartete Schlappe einstecken mußte, so ist aber anzunehmen, daß sie auf dem eigenen Platze mit einer besseren Leistung aufwarten wird, so daß es zu einem interessanten Kampfe kommen dürfte, in dem wir die Reichsbahner als knappen Sieger erwarten. BfL Wolbeck— Tus Ascheberg Die junge und kampffreudige Mannschaft von Tus Ascheberg zeigte sich am letzten Sonntag gegen die Post Münster von der besten Seite, so daß die Wolbecker mit ansprechenderen Leistungen als gegen die Reichsbahn Münster aufwarten müssen, um nicht auf dem eigenen Platz den kürzeren ziehen. Zweite Tschammer-PokatSchlußrunde Am 20. Oktober wird der Fußballwettbewerb der Vereinsmannschaften um den Tschammer=Pokal fortgesetzt Die Spiele sind bis zur zweiten Schlußrunde diehen, wo die acht noch teilnahmeberechtigten Vereinum den Eintritt in die Vorschlußrunde kämpfen. Der Spielplan lautet somit: Fortung Düsseldorf— Wiener Spoeiklus BfB Königsberg— Dresdner SC Rapid Wien— Spielvereinigung Fürth 1. JC Nürnberg— Schwarz-Weiß Essen. Die Auslosung für Berlin Vom 4. bis 6. Oktober findet auf den Berliner Blau=Weiß=Plätzen die Endrunde um den FrauenTennispokal der Königin Maria statt. Deutschland und Ungarn sind die Gegner. Nach dem Eintreffen der drei ungarischen Spielerinnen Somogyi, Jusits und Szilvassy wurde die Auslosung vorgenommen, die folgenden Spielplan ergeben hat: Freitag: Ullstein— Somogyi, Käppel— Jusits Sonnabend: Rosenthal Käppel— Jusiks Szilvassy Sonntag: Ullstein— Jusits, Käppel— Somogyl. Klare Siege von Ragnhild Hoeger Der dritte und letzte Start der dänischen Weltrekordlerin Ragnhild Hveger in Westdeutschland erfolgte am Mittwochabend in Oberhausen, wo das Stadtbad mit 500 Zuschauern bis auf den letzten Platz besetzt war. Die Dänin siegte über 100 Meter Rücken klar in:20 Minuten und blieb auch über 400 Meter Kraul sicher in :17,3 Minuten erfolgreich. Im 200=Meter=Brustschwim= men blieb Helga Grauthoff(Bochum) mit:57,4 Minuten unter ihrem neuen Rekord, den sie am Abend vorher in Duisburg mit:58,3 Minuten aufgestellt hatte, doch kann die Zeit keine Anerkennung finden, da die Oberhausener Bahn nicht rekordfähig ist. Vogt ul benumgent berichertel Rheuma Ischlas Hexenschußz Nerven- und Kopfschmerz erkaltungen Ihre Vermählung geben bekannt Direktor Matthias Junk Lotte Junk geb. Weyler Münster, den 5. Oktober 1940 Gertrudenstraße 44 Unzähligen haben Togal-Tabletten rasche Hilfe gebracht. Die hervorragende Wirkung des Togal ist von Arzten u. Kliniken seit über 25 jahren bestätigt. Keine unangenehmen Nebenwirkungen. Haben auch Sie Vertrauen und machen Sie noch heute einen Versuch-aber nehmen Sie nurTogal! KEN Kostenlos erhalten Sie das interessante, larb. illustr. Buch„Der Kampf gegen Rheuma v. Schmerzenz, ein Wegweiser für Gesunde u. Kranke, vom Togalwerk München 81K !! WE Statt jeder besonderen Anzeige Nach Gottes heiligem Willen entschlief heute früh 8 Uhr unsere liebe, gute Mutter Frau Ww. Josef Heidfeld Maria geb. Meienbrock Sie starb nach schwerer Krankheit, versehen 5 mit den Heilsmitteln unserer hl. Kirche, im 74. Lebensjahre. Margret Heldfeld Dr. med. Clemens Heldfeld u. Frau Toni geb. Krembs Studienrat Dr. Wilhelm Sapp u. Frau Elisabeth geb. Heidfeld Konrad Hoesen Münster(Westf.), Duisburg-Hamborn, den 2. Oktober 1940. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 5. Oktober. 16 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus statt. Das feierliche Seelenamt ist am gleichen Tage, morgens 9½ Uhr, in der Liebfrauen-Pfarrkirche. Vor die Füße pflegen! 60. krem * Oose 10, S0P. in Aoch u. Orogerten Wundlaufen- Fußschweiß verhütet und beseitigt Gerlach': Gehwol WE 1 Jesus, der göttliche Kinderfreund, nahm heute morgen nach kurzer schwerer Krankheit unser einziges Kind, unseren Sohnenschein Irmgard im zarten Alter von 17 Monaten wieder zu sich in den Himmel In tiefem Schmerz: Franz Engelhardt Oberleutnant der Luftwaffe und Frau Gerda geb. Koch Münster, am 3. Oktober 1940 Spiekerhof 32 z. Zt. Paderborn, Stadelhof 9 Die Beerdigung ist am Sonntag, dem 6. Oktober 1910, 15½ Uhr, auf dem Westfriedhof in Paderborn. Aarnotl Donnerstag, den 10. Okt. 1940 vorm. 9 Uhr u. nachm. ½2 Uhr sollen im Saale der Frau Wwe. Deerhake, Engelstraße 59(„Zur Lindenwirtin“) die verfallenen Pfänder Nr. 50 001—54 000 durch den beeidigten Versteigerer Herrn Johannes Gillhaus meistb. gegen gleich bare Zahlung verkauft werden. Dieselben bestehen in Uhren. Kleldungsstücken. Stoffen, Wäsche. Brillanten, Goldund Silbersachen Fahrrädern usw. Betreifs des Erwerbs von Goldsachen wird auf das Reichsgesetz vom 28. Dezember 1935, die Anordnung Nr. 17 der Oberwachungsstelle für Edelmetalle vom 24. Dezember 1938 und deren Erweiterungen ab 13. September 1939 verwiesen. 5. Oelobun 1940 Etwaise Verkaufsüberschüsse können binnen 14 Tagen im Geschäftslokale. Winkelstr 19. oder lonerhalb Jahrestrist beim Wohlfahrtsamt in Empfang genommen werden. Um 9. Gold- und Sitberwaren Bestecke Goldschmied Backmann Salzstraße 83-An Wngtn Kön M „Von Oktober 1937 bis in den April 1938 binein quälten mich hartnäckiges Bronchialastbma und Bronchitis. Im Januar konnte ich vier Wochen nicht zum Dienst. Was ich dagegen anwandte, verschaffte mir nur vorübergehende Linderung. Nachts mußte ich 2 bis 3mal aufssteben und räuchern. Endlich ließ ich mir eine Probe der Dr. BoetberTabletten kommen. Davon nahm ich morgens und abends je2 Stück. Nach 3Tägen konnte ich die erste Nacht durchschlafen. Ich kaufte mir sofort noch 100 Tabletten. 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Ckt. 1940(keine Schonfrist) fälligen Wehrsteuer; c) des am 5. Okt. 1940(keine Schonfrist) fälligen Kriegszuschlags zur Lohnsteuer: d) der am 5. Okt. 1940(keine Schonfrist) fälligen ersparten Lohnteile; e) der am 10. Okt. 1940(keine Schonz frist) fälligen Vorauszahlungen auf die Umsatzsteuer: f) der am 15. Okt. 1940 fälligen Tilgungsbeträge für Ehestandsdarlehen: g) der am 21. Okt. 1940(keine Schonfrist) fälligen Lohnsteuer im Gesamtbetrage von mehr als 200.— RM.; h) der am 21. Okt. 1940(keine Schonfrist) fälligen Wehrsteuer, wenn die einbehaltene Lohnsteuer 200 RM. übersteigt; 1) des am 21. Okt. 1940(keine Schonfrist) fälligen Kriegszuschlags zur Lohnsteuer; 1) der am 21. Okt. 1940(keine Schonfrist fälligen ersparten Lohnteile, wenn die einbehaltene Lohnsteuer 200 RM. übersteigt; k) des am 21. Okt. 1940 fälligen Kriegszuschlags zum Kleinhandelspreis von Bier, Tabakwaren und Schaumweine: !) an alle sonstigen fällig gewesenen oder in diesem Monat fällig werdenden Abschluß= und Teilzahlungen bei den genannten und anderen Steuern, insbesondere bei der Einkommen= und Körperschaftsteuer, sowie an alle fällig gewesenen und in diesem Monat fällig werdenden Steuerzahlungen, deren Fälligkeit von einzelnen Rechtsvorgängen oder Geschäftsvorfällen od. von sonstigen Merkmalen abhängt(z. B. Gesellschaftsteuer, Beförderungssteuer, Urkundensteuer, Kapitalertragsteuer, Grunderwerbsteuer, Steuerabzug von Aufsichtsratsvergütungen). Unbare Zahlung(durch Postscheck, überweisung und Zahlkarte) ist besonders erwünscht. Werden die fälligen Steuern nicht innerhalb einer Woche nach ihrer Fälligkeit gezahlt, so werden die Rückstände ohne vorherige Mahnung auf Kosten der Steuerpflichtigen durch Postnachnahme eingezogen oder durch Vollziehungsbeamte beigetrieben. Jedenfalls wird gemäß den gesetzlichen Vorschriften für nicht gestundete Steuerrückstände vom Fälligkeitstage ab ein einmaliger Säumniszuschlag von 2 v. H. berechnet. Münster(Westf.), den 1. Okt. 1940. Finanzämter: Münster=Stadt, Münster=Land, Warendorf, Burgsteinfurt, Ahaus, Borken. Coesfeld, Lüdinghausen, Ibbenbüren. erce Viehleuchenpolizeiliche Andronung Der durch meine Anordnung vom 17. September 1940 gebildete Sperrbezirk wird wegen Erlöschens der Maul= und Klauenseuche bei dem Landwir: Wilhelm Strewick, Idenbrockweg Nr. 181, aufgehoben. Der Stadtbezirk Münster ist somit frei von Maul= und Klauenseuche. Münster i.., det 3. Okt. 1940. Der Oberbürgermeister als Kreispolizeibehörde. Bekanntmachung Einstellung von Jungmännern in die Reichsfinanzverwaltung Die Reichefinanzverwaltung stellt zum 1. April 1941 eine größere Anzahl solcher Bewerber als Jungmänner (Anwärter für die Laufbahn des gehobenen Dienstes) ein, die Ostern 1841 eine öffentliche oder staatlich anerkannte Schule mit folgendem Abschlußzeugnis verlassen: a) Reife einer sechsklassigen Mittelschule oder b) Reife eines als voll ausgestaltet anerkannten Aufbauzuges an einer Volksschule oder c) Reife für die 7. Klasse einer höheren Schule oder d) Reife einer Handelsschule mit zweijährigem Lehrgang oder einer höheren Handelsschule. Die Bewerber müssen mit Erfolg mindestens 10 Schuljahre durchlaufen und dürfen am Einstellungstag das Lebensjahr nicht überschritten haben. Sie werder mittelbar im Anschluß an die Schulentlassung Ableistung des Arbeitsdienstes und des Wehrdig— genommen. Bewerber, die ihrer Arbeitsdienstz Wehrdienstpflicht schon genüe haben, könn rücksichtigt werden. sind zu richten Gesuche um Einstellug sinanzpräsidenten Wegtan in Münster ring 30. Sie könneewerög, vorgeleg### ist anzugeben, ob##.###eine## Abteilung Steug:##i der Abteilun Zur Einbege nd von Zungmännernt Arbeitsamtes erfodechelb eine Zus der Sberigenbeig