Sgsurbestetfänenh 45 Ahauds van=Lalden=Straße 6, Fernsposcher Nr. 420; Möhen: Adols=Hiller=Straße 65, Fernsprecher Nr. 444; Bocholt: Realschulstraße 14, Fernsprecher Nr. 6247; Vorken: Kapuzinergasse 4, Fernsprecher Nr. 121; Vorghorst: Emsdettener Straße 6, Fernsprocher Nr. 222; Burgsteinfurt: Liudenstraße 78, Fernsprecher Nr. 232; Coesfeld: Hindendurgplatz 9. Fernsprecher Nr. 394; Dülmen: Adolf=Hitler=Straße 55, Fernsprecher Nr. 578; Emsdetten: Münsterstraße 1, Fernsprecher Nr. 376; Greven: Münsterstraße 1, Fernsprecher Nr. 225; Gronau: Adolf=Hitler=Str. 36, Fernsprecher Nr. 260; Ibbenbüren: Adolf=Hitler=Str. 7, Fernsprecher Nr. 343; Leugerich: Adolf=Hitler=Platz 11, Fernsprecher Nr. 516: Lüdinghausen: Markt, Fernsprecher Nr. 338; Ochtrup: Bahnhofstr. 18, Fernsprecher Nr. 305; Rheine: Bahnhofstr. 2. Kernsprecher Nr. 2252: Wavendorf: Oststraße 24. Femsprocher Nr. 511; Aberne: Rirchplatz&#. Seunipuschen Dln. 414 10 Rpf. im Einzelverkauf ANITLICHES ORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UND SANITLICHERBEHORDEN Verlag und Hauptgeschüftestelle: Münster i.., Prinzipokmarkt 18/14, Fernsprech=Sammel=Nr. 2 42 81. Hauposchriftleitung: Münster i.., Gallitzinstr. 13. Bezugspreis: Ausgabe à.20 RM, Ausgabe B(mit illustnerter Wochenschau).45 RM monatlich einschl. Zustellungsgebühr und Versandkosten. Bei Postdezug einschl. 24.5 bis 28 Rof. (im Durchschnitt 26.25 Rpf.) Postzeitungsgebühren zuzüglich 42 Rpf. Bestellgeld. Die Westfälische Tageszeitung erscheint 7mal wöchentl. morgens. Anzeigen: Das mm Höhe 22 mm breit kostet 15 Rpf. für Familienanzeigen 10 Rpf. für Stellengesuche 10 Rpf. Nachlaß nach Preisliste. Erfüllungsort Münster i. W. Textanzeigen: Das mm.30 RM, bei einer Spaltenbreite von 72 mm. Beilagen: Preis für 1000 Beilagen bis zu 20 Gramm 13.00 RM, bis m. 35 Gramm 15.00 RM, dis ### Sammm 17 40 MlR ohens Nachlüsse. Für Vezirikausgaben besondere Proislisten. Wostscheckkonto: K 0ln Nr. 421 14 I. Schngone Freitag, den 27. September 1940 Nummer 15 Vrkler,k und Uilerblunnk, Wieder erfolgreiche Vergeltungsangriffe auf militärische Ziele in Südengland und London mit Gomben schweren Kalibers— Zahlreiche Explosionen und ausgedehnte Brände Berlin, 26. Seplember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die deutsche Lustwaffe setzte ihre Vergeltungsangriffe auf Südengland und London fort. Im Laufe des Tages wurde u. a. das Ilugzeugwerk Filion durch zahlreiche Bombentreffer erheblich beschädigt. Hierbei zeichneten sich Kampfuerbände der Luftflotte III in besoyderem Maße aus. In Plymouth, Porlland und Southend trafen Bomben die Hasen- und Dockanlagen schwer. Ein bei' Plymouth vor Anker liegendes Kriegsschiff erhielt ebenso wie ein militärisches Barackenlager bei Dungeneß wirkungsvolle Treffer. In verschiedenen anderen Städten Südostenglands gelang es, Fabrikanlagen und Lagerhäuser zu zerstören. Im Laufe der Nacht richteten sich Angriffe„vor allem auf London, wo wieder Versorgungsbetriebe sowie Hasen-, Dock= und Speicheranlagen auf beiden Usern der Themie erfolgreich mit Bomben schweren Kalibers belegt wurden. Zahlreiche Explosione###henen ausgedehnte Brände solgten konglen trotz schlechler Sichl einwandfrei beobachset##den. Der Gegner sehle,# Deeroratslonen gegen die deutsche Alvistzevölkerung fort. Militärischer Schadensen###nd durch die englischen Bombenwürfe weder in Westr und Norddeutschland noch in 4 Berlln. Jedoch sind unter der Zivilbevölkerung wieder nehrere Tote und Verletzte zu beklagen. Die Reichs###uptstadt wurde von verschiedenen feindlichen Flugzengen erfolglos angegriffen. Einige Wohnlauben and Siedlungshäuser wurden zerstört. Gut liegendes Flaffeuer zwang die Engländer, ihre Angriffe abzubrecht### Die Verluste des Gegners belaufen sich gestern auf 10 Flugzeuge, darunlex achl Spilfires. Eines dieser Ilugzeuge wurde an der Nordseeküste durch Marinearlillerie abgeschossen. Sechs eigene Flugzeuge werden vermißt. Ein kleines=Bogt unler Führung von Oberleuknant zur See Wohlsarth.hat aus einem Geleilzug vier Dampfer mit 25.009 BRT, darunfet einen Tanker, lh. e V Das Vermstien englischer häfen wurde auch gestern forigesetzt. Hauptziel wieder London Die Liverpooler Baumwollbörse geschlossen Newyork, 26. Seplember. Alle hler eintrefsenden Berichte bestäligen immer wieder von neuem die Tatsache, daß die deuischen Vergeltungsangriffe, die pausenlos Tag und Nacht auf England und besonders auf London niederhageln, schwerste Verheerungen anrichten und das gesamte öffentliche Leben in immer stärkerem Umfange lahmlegen. So sind in der Nacht zum Donnerstag deutsche Flugzeuge, dem englischen Nachrichtendienst zufolge, wieder über vielen Teilen von England und Wales gewesen. Hauplangriffsziel sei wiederum London gewesen. Selbst die gewiß nicht deutschfreundliche„Newyork Times“ muß in ihren Berichten zugeben, daß die Wirksamkeit der deutschen Luftangriffe in den letzten Tagen besonders stark war. Die Schäden, die sich nach den Luftangriffen am Dienstag herausgestellt hätten, hätten sich als die schwersten erwiesen, die London bisher erlitten habe. Dabei kann das Newyorker Judendlatt nicht umhin, festzustellen, daß von englischer Seite wie gewöhnlich nur Schäden an nichtmilitärischen Zielen betont würden. Diese könnten auch leicht in den Londoner Straßen beobachtet werden, während es schwieriger sei, die an militärischen Objekten wie Fabriken usw. angerichteten Schäden zu sehen.(!) Auf einen wie großen Umkreis sich die deutschen 1 Bombardements erstrecken, geht auch aus einer Agenturmeldung hervor, in der festgestellt wird, daß am Mittwoch mehrals 40 Bezirke des Londoner Gebietes mit Bomben belegt worden seien. Es habe sich um eines der schrecklichsten Bombardements gehandelt, das seit Anfang des Krieges stattgefunden habe und es seien Sprengbomben größten Kalibers verwendet worden. Auch der Londoner Vertreter der japanischen Zeitung„Tokio Nishi Nishi“ betont, daß ein deutscher Bombenangriff in einer einzigen Nacht wirkungsvoller sei als das Bombardement Londons während des ganzen Weltkrieges. Unter diesen Umständen sei es nicht verwunderlich, daß immer mehr Engländer Anzeichen völliger Zermürbung zeigten. Im übrigen wird in amerikanischen Kreisen stärkstens beachtet, daß die Liverpooler Baumwollbörse, eine der größten der Welt, beschlossen hat, unter den bestehenden Umständen während der drei nächsten Geschäftstage zu schließen. Es ist kein Geheimnis, daß sich der Liverpooker Baumwollmarkt schon seit längerer Zeit ikfolge ider Schiffsraumnot und der gonstigen durch die deutsche Gegepblockade verursachten Schwierigreiten in eccher’karastrophalen Lage befindet, jedoch wird als Hauptgrund für die Schließung ein schwerer deutscher Bombenangriff angesehen, der sich am Montag exeignete. Graf Ciano heute in Herin Berlin, 26. Sepiember. Der Königlich=Italienische Minister des Nußern, Graf Cian:, trifft, aus Rom kommend, am Freitagvormittag 10 Uhr in Berlin auf dem Flugplatz Tempelhof ein. In seiner Begleitung befinden sich der italienische Bolschafter in Berlin, Dino Alfieri, Bolschafter Buti, Gesandter Graf Vilell!, der Chef des ilalienischen Protokolls. Cesandter Graf Celesia di Begliasco und weitere hohe jiglienische Beamte und namhafte Vertreier der italienischen Presse. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop wird Graf Ciano auf dem Fluglatz begrüßen. * Die Reise Graf Cianos nach Bei#in hat die Spannung in Italien, die seit den Besprechungen des Reichsaußenministers fortdauert, noch gesteigert. In zuständigen römischen Kreisen unterstreicht man die greße Bedeutung der Berliner Besprechungen, deren Grundlagen der absolute Wille Deutschlands und Italiens sind,### Krieg mit Einsatz aller Energien bis zum totalen Endsieg und damit der endgültigen Ausschließung Englands von Europa und die Erreichung der neuen europäischen und afrikanischen Ordnung herbeizuführen. Die Abstimmung der Pläne zur Erreichung dieser Ordnung im Rahmen der deutsch=italienischen Zusammenarbeit und die Übereinstimmung mit den anderen, daran interessierten Ländern erscheint dementsprechend natürlich. Die gegenwärtigen diplomatischen Verhandlungen in Berlin kennzeichnen nach dem Urteil der römischen politischen Kreise auf politischem Gebiet die neue Phase des Krieges, während sie auf militärischem Gebiet durch die deutsche Luftoffensive gegen England und Italiens Offensive gegen das britische Empire in seiner ägyptischen Schlüsselstellung sichtbar wird. Hauptmerkmal dieser Phase ist, wie es Gayda ausdrückt, die Intensivierung des Krieges. Militärisch wie politisch ist die Aktion Berlin=Rom aufs engste abgestimmt. Deutschland zerschmettert in immer neuen, an Angriffskraft gesteigerten Offensivstößen systematisch alle Elemente, die für Englands Rüstung und Wirtschaft notwendig sind. Italien bedroht den Brückenkopf des britischen Weltreiches in Agypten und am Suezkanal in einer nach dem Abschluß der ersten Phase der Offensive Grazianis imRO 8 O 2 In rollende: Angriffen übt die deutsche Luftwaffe Vergeltung für die verbrecherischen Angrillé auf die deutschen Wohnhäuser. Von der Gewalt der deutschen Bomben gibt dieses Bild eine besonders deutliche Anschauung. Der zweistöckige Autobus wurde von dem Drick der Bombe in ein Geschäffshaus geschleudert, dessen Fassade erheblich beschädigt hurde. Im Vordergrund ein Teil des Bombenkraters(Scherl). mer steigendem Maße, deren erste Aus.eirkung nicht nur militärisch, sondern auch politisch in der dadurch hervorgerufenen jetzt sichtbare Gestalt annehmenden Strömung in Agypten und der arabischen Welt gegen England erkennbar sind. Jederzeit bereit alle enzlischen Herausforderungen auf den europäischen und alßereuropäischen Fronten anzunehmen und zurückzuschlaten, liegt Europa ebenso wie Afrika im Bannkreis beMächte der Achse. on heibeihaftemn=In, ul er uher Fünfjähriges Bestehen der neuen deutschen-Boot-Waffe— Gewaltige Kriegserfolge errungen Berlin, 27. September. Die neue deutsche Unterseebool-Waffe kann am 27. September 1940, dem Ehrenlage ihres fünfjährigen Bestehens, auf gewaltige Kriegserfolge zurückblicken. Es sind seit Kriegsbeginn durch Artillerie= und Torpedotreffer unserer Unterseeboote 458 feindliche und dem Feind nutzbare Handelsschiffe versenkt worden. Darüber hinaus wurden 33 Minenunternehmungen gegen britische Häfen und Zufahrtsstraßen durchgeführt, deren Ergebnisse angesichts der Schweigetaktik der britischen Admiralität bisher nur teilweise bekannt sind. In den ersten drei Wochen des Septembers wurden allein durch Torpedos unserer Unterseeboote auf Grund der bisher bekannt gewordenen Teilergebnisse 351 000 BRT feindlichen Handelsschiffsraumes versenkt. Schon mit diesen Teilergebnissen erhöht sich der Erfolg unserer Unterseeboote im Handelskrieg gegen England auf eine Versenkungsilffer von.12 Millionen BRT. An Kriegsschiffen wurden durch unsere Unterseeboote versenkt: das Schlachtschiff„Royal Oak“, der Flugzeugträger„Courageous", 6 Zerstörer, mehrere Unterseeboote und Kanonenboote, die Hilfskreuzer„Andania“,„Carinthia",„Dunvegan Castle",„Scotstown“ und„Transylvania“, ferner eine große Anzahl von Bewaffnungsfahrzeugen, Geleitfahrzeugen und bewaffneten Schlaß iit diesen Alotdern! Neue Aeußerungen der britischen Mörderseele:„Deutsche Städte dem Erdboden gleichmachen!“ Gens, 26. Seplember. Die Engläuder setzen in ihrer Verblendung das Spiel mit dem Feuer fort. Unausgesetzt veröffentlichen Londoner Zeitungen Zuschriften aus dem Leserkreis, in denen die drutale Zerstörung der Reichshauptstadt und anderer deutscher Städle gefordert wird. Die„Daily Mail“ rühmt sich, Hunderle solcher Briefe erhalten zu haben. Sie kämen aus allen Teilen des Landes und aus allen Bevölkerungsschichten. Mit zynischer Mordgier wird in ihnen allen zur wahllosen Bombardierung der deutschen Ilvilbevölkerung aufgesordert. Beschämend ist der moralische Tiefstand dieser Briten und der Zeilungen, die solche Pamphlele abdrucken. Erschreckend aber ist vor allem die völlige Ahnungslosigkeit über die tatsächliche Lage. So schreibt eine Frau Ida Turnhull(Bury St. Edmonds):„Warum werden nicht die Hauptstraßen und Läden Berlins mit Bomben beworfen? Wir haben die besten Flieger und Flugzeuge. Warum läßt man sie nicht darauf los?“ Man glaubt also an die Ligen Churchills und Duff Coopers von der„Überlegenheit“ der Royal Air Force und traut ihr solche „Taten“ zu. Daß die RAF aber bereits seit Monaten deutsche Frauen und Kinder mordet, ist diesen englischen Briesschreibern unbekannt geblieben, Deshalb finden wir in der„Dasly Mail“ aus der Feder eines Lesers in Southampton Folgende Blasphemie:„Sir Archibald Sinclair erklätte, wir würden strikt nur militärische Ziele bombardieten, so daß uns die ganze Welt deshalb bewundert. Wet kün harum, was die Welt darüber denkt? Land den Krieg gewinnt, gibt's nichts mehr dirrüber nechBudenken. Wir führen Krieg mit Samth#es Laßl uns diese ausziehen, bom#### Stiu befölang wahllos Berlin. Das##gesa betr die verdammten Hannen.“... Bo. „Samthandschuhe“ kennen wir Deutschö, ur #ge. Aberall, wo britische Illeger nächtlt gnen sind, finden wir ihre Spuren, in burg, Beihel, Heidelberg und vielen and deutschen Städten und Dörfern. Man lese nur den Bericht über den feigen überfall auf das kleine badische Dörschen Willstätt, man betrachte die Ferstörungen an Lazaretten, Kirchen, Wohnhäusern und in Arbeitervierlein, und man weiß, was die von Churchill ausgesandten Lustpiralen unter„militärischen Zielen" verstehen. Und dann die Kehrseite: Diese gleichen Mörder maßen sich an zu schreiben:„Als Gegenmaßnahme für die Bombardierung Londous müssen wir deutsche Städte dem Boden gleichmachen. Wir müssen es tun, ohne den Geist der Revanche in unseren Herzen zu haben und nur als Abschreckungsmittel. Ich kann mir vorstellen, daß die Deutschen dieses grausame und nutzlose Morden einstellen, wenn wir jede Nacht eine ihrer Städte auf dieselbe Art angreifen.“— Also ein Sir Henry Lawson aus Catterick(Yorkshire), in der gleichen„Daily Mail“, in der es am Dienstag wörtlich hieß:„Die deutschen Bomben sind fast immer in die Nähe von Dockanlagen, Brücken, Eisenbahnen, Elektrizitätswerken, Telephonzentralen, Straßenkreuzungen, Lagerhäusern und Regierungsgebäuden gefallen." Schlagender als durch die eigenen Worte kann man diese verlogenen Heuchler wohl nicht widerlegen. Mag die Londoner Zenfur auch alle Einzelheiten über die Wirkung der deutschen Bomben unterdrücken, das eine hat sie der Weit doch nicht vorenthalten können: daß sie Englands wichtigsten Rüstungsund Versorgungsanlagen galten und hier die schwersten Verheerungen angerichtet haben. Wir danken jedenfalls für diese neuen Offenbarungen der britischen Mörderseele! Wir wissen schon lange, deß wir es mit Piraten und Meuchel mördern 3 tun haben. Deshalb können diese binkrünstigen #### heuchlerischen Ergüsse uns nur in dem festen Willen ärken, daß endlich Schluß gemacht werden muß mit ###iesem Seeräuberstaal, der die ganze Welt beherrschen will. Die moralische Verkommenheit seiner maßFischdampfern. Schwer beschädigt und für längere Zeit außer Gefechtsbereitschaft gesetzt wurden die britischen Schlachtschiffe„Nelson" und„Barham“ sowie der Kreuzer„Belfast". Die eingetretenen eigenen Verluste wurden durch Neubauten bei weitem ausgeglichen. Beispielhaste Tapferkeit Großadmiral Raeder zum Ehrentag der-Boot-Waffe Berlin, 27. September. Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, gibt zum Tage des fünfjährigen Bestehens der=Boot=Waffe folgenden Erlaß heraus: „Soldalen der-Bool-Wasse! Am heutigen Tage siehl die-Bool-Waffe des Großdeutschen Reiches auf fünf Jahre ihres Bestehens zurück. Rastlose Friedensausbildung und als Ihr Erfolg höchste kriegerische Bewährung füllen diese Jahre. Mit aufrichtigem Stolz blickt mit mir die Kriegsmarine auf Euch und Eure hervorragenden Taten. Seit dem ersten Tage des Krieges stehl Ihr unentwegt am Jeinde. In den schweren Wintermonalen habt Ihr eine Hauptlast des Krieges gegen England getragen. Schärfste Abwehr und unausbleibliche Verluste haben Eure Einsatzfreudigkeil nur zu steigern vermocht. Eure Tapferkeil ist beispielhaft. Eure Leistungen sind unvergleichlich. Eure sich ständig steigernden Erfolge übertressen alle Erwartungen: über drei Millionen im einzelnen nachweisbar und vom Feind zugegebene Kriegs- und Handelsschiffskonnage sind das Ergebnis Eurer heldenhaften Kriegführung. An entscheidender Stelle stehl Ihr in der Front gegen England. Den Glauben des deutschen Volkes an Euch. Euer Können und Euren Sieg steis zu erfüllen, sei Euch weiterhin höchstes Ziel! Heil unserm Führer! gez. Raeder, Großadmiral, Dr. h. c. Würdigung der ganzen Waffe Konteradmiral Dönitz zum Vizeadmiral befördert Berlin, 27. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, den Besehlshaber der Unterseeboole, Konteradmiral Dönitz, in Würdigung seiner besonderen Verdienste um den Aufbau der Unterseebootwasse, ihren Einsatz und ihre Jührung im Kriege zum Bizeadmiral befördert. Mit dieser Beförderung ihres Befehlshabers ist zugleich der jungen deutschen Unterseebootwaffe eine besondere Würdigung dafür zuteil geworden, daß sie vom ersten Tage dieses, von den Westmächten leichtfertig angezettelten Krieges an mit allen ihren Kräften und ohne Unterbrechung dem Hauptfeind England an der Klinge geblieben ist, ihm schwere Schläge beigebracht und außerordentliche Erfolge errungen hat. Dies war nur möglich durch den schneidigen Angriffsgeist, der unsere=Boot=Waffe von ihrem Befehlshaber bis herunter zum jüngsten=Boot=Fahrer beseelt, und durch den stetigen höchsten Einsatz, angesichts dessen auch schwere Opfer in Kauf genommen werden mußten. der Besatzung ums Leben kamen. Das Schiff fuhr im Solde Englands. Bei dem ebenfalls unter englischer Kontrolle stehenden und verloren gegangenen norwegischen Motorschiff Norne hat sich die Zahl der Opfer auf 12 erhöht. Wie Mackay Radio meldet, ist der englische Frachter Sulairia(5802 BRT) westlich von Irland torpediert worden. Umsiedlung in Bessarabien im Gange Berlin, 26. September. Als Teil der deutschen Umsiedlungskommisson für Bessarabien und Nordbuchenland fuhr die Kommission Nordbuchenlands am Montag, dem 9. September, von Berlin über Krakau, wo ein Tag Aufenthalt genommen wurde, über Radymno, Deutsch= und Russisch=Przemyfl, Stanislau nach Tschernowitz. Bereits in RussischPrzemysl stieg auch ein Teil der russischen Kommission in den bereitgestellten Zug. Bei der offiziellen Begrüßung beider Kommissionen in Tschernowitz wurde von beiden Seiten betont, daß alles vorbereitet sei, um eine glatte und reibungslose Abwicklung der Umsiedlung aus Nordbuchenland zu gewährleisten. Am Sonnabend, dem 15. September, suchten die einzelnen Ortsbeauftragten mit ihren Mitarbeitern die deutsche Siedlung auf, womit praktisch die Umsiedlungsarbeit begann. Die einzelnen Organisationen der deutschen Volksgruppe hatten seit Wochen alles vorbereitet, so daß mit Unterstützung der sowjetrussischen Kommission die Arbeit mit bestem Erfolg einsetzen konnte. Kein Pardon! To. Der Blut= und Mordbefehl Churchills gegen die deutsche Zivilbevölkerung ist in einer geradezu ungeheuerlichen, abgebrühten Art von dem Verantwortlichen für den Einsatz der RAF, dem Luftmarschall Seiner Britischen Majestät, Joubert, erhärtet worden. Dieser lugfere###anstatgeneral sagte wörtlich:„Wir haben es satt, Bomben auf Filitärische Ziele niederzuwerfen. Wir wollen auch die Deutschen in Deutschland selbst treffen. Das ist es, was wir vor allem tun wollen.“ Diese Erklärung eines vorbedach Mordes an deutschen Frauen und deutschen Kindern F. nur die Bestätigung einer unheimlichen Serie von Schd.etaten, die sich die Träger des englischen Vernichtungswahns dem Leben deutscher Bürger, ihren Heimstätten, Kirchen. Lazaretten und sonstigen Heimen der Barmherzigkeit zuschulden kommen ließen. Mit voller Absicht, sagt also selbst der englische Luftmarschall, sind diese Taten begangen worden Das stellt diesen Mordhetzer und alle Briten, die mit Wort und Untat seinen Befehlen folgen, außerhalb der menschlichen Gesellschaft. Sie werden die Folgen zu tragen haben, und kein Gewinsel und keine abgrundtief verlogene Agitation der Plutokratenbanditen wird den rächenden Arm am Zuschlagen hindern. Vor der Weltöffentlichkeit hat sich England demaskiert, sein brutales und zynisches Verbrechergesicht ist zum Vorschein gekommen. England hat im Gegensatz zu festländischen militärischen Ehrbegriffen überhaupt keine Ahnung von den Grundsätzen, die jedem echten Soldaten angeboren oder anerzogen sind. Es hat stets Ausrottungskriege scheußlichster Art geführt, es hat Indien verkrüppelt und über 30 000 Frauen und Kinder der tapferen Buren mit Hilfe von Konzentrationslagern in das Jenseits befördert, um das Burenvolk knieschwach zu machen. Es hat die Hungerblockade unter dem Triumphgeheul seiner Gazetten gegen Deutschland fortgesetzt, als längst der Waffenstillstand des Jahres 1918 geschlossen war, und keine Stimme der allereinfachsten Moral erhob sich auf der Briteninsel gegen diese gemeinste Art der Kriegführung. Am 3. September 1939, dem Tage der englischen Kriegserklärung gegen Deutschland, hat es durch Verhängung der völkerrechtswidrigen Hungerblockade dieses infamste Mittel gegen unser Volk wieder angewandt. und keine demokratische Stimme dies= und jenseits des großen Teiches entrüstete sich darüber. Die Mordbefehle gegen deutsche Zivilisten entsprechen der Art, in der England stets Kolonialvölker zu vernichFortsetzung auf der 2. Seite Bomden auf„Sneuikikeiiritr Arbeitersiedlung im Norden Berlins überfallen— Frech erlogener Erfolgsbericht Churchills gebenden Schichten, wie sie in diesen Zuschriften wieder zum Ausdruck kommt, rechtfertigt die härteste Vergeltung durch unsere Lustwasse. Schl möedern! chlaß mit Siefen Englandfahrt- Todesfahrt Norwegischer Dampfer gesunken— Englischer Frachter lorpedier! Oslo, 26. September. Wie aus Bergen gemeldet wird, sank der 1718 To. große nyrwegische Dampfer Keret, wobei 5 Mann Berlin, 26. Seplember. Mit der Verbissenheit des Erzverbrechers, der weiß, daß es für seine Scharkereien keine Gnade mehr gibt, versucht Churchill hartnäckig, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Ob es sich dabei um Deutschland, um das ehemals verbündete Frankreich oder auch um das eigene Volk handelt, ist dem hartgesottenen Sünder einerlei. Sein Ziel ist, London lieber in Schutt und Asche zu sehen, als seine Kriegsverbrechen aufzugeben. Churchills größte Sorge dabei ist, das bisher gefügige britische Volk bei der Stange zu halten. Vor allem sind es die schwungvoll erdichteten Erfolgsberichte der RAF, mit denen Churchill glaubt, dem Volke, wenn auch nicht mehr wie einst einen„bequemen“, so doch immerhin einen möglichen Sieg vorgaukeln zu können. So hat er auch über den Ueberfall auf die Reichshauptstadt in der Nacht zum Donnerstag hartnäckig wieder einen mit bubenhafter Dreistigkeit und Frechheit aufgebauschten„amtlichen Bericht" herausgegeben. Darin ist wieder einmal von einem Angriff auf den Hauptflughasen Tempelhof die Rede, bei dem„eine Reihe von Bomben quer über den nördlichen Teil des Flugplatzes abgeworfen und auch die nahegelegenen Eisenbahnanlagen erfolgreich bombardiert wurden". Kein ausländischer Berichterstatter ist gehindert oder gehemmt— wie bei dem britischen Zensurterror— sich davon zu überzeugen, daß diese Erfolgsmeldung von A bis 8 aus den Fingern gesogen und der Flughafen Tempelhof vollkommen unversehrt ist.— Weiter ist von „Reihen hochexplosiver Bomben“ die Rede, die auf die Eisenbahnanlagen von Schöneberg drei Meilen südwestlich des Stadtzentrums abgeworfen sein sollen und zwar„auf der Hauptabzweigung der Eisenbahnlinie“. Durch die scheinbar konkreten Angaben glaubt Churchill den Eindruck der Wahrheit erwecken zu können. Aber auch der nur kaum Ortskundige wird ahnen, daß diese Ortsangabe ebenso erdichtet ist wie die ganze Meldung. Tatsächlich sind nämlich nirgendwo Bombeneinschläge auf Eisenbahnlinien festzustellen. Einen wenn auch nur tauben Kern von Wahrheit enthält die Nachricht, daß einige Maschinen 20 Minuten lang über einem„Industriebezirk“ in den„östlichen" Außenbezirken kreuzten und unter dem heftigen Feuer der Flakbatterien ihr„Ziel" suchten. Nur handelt es sich dabei nicht um einen östlichen, sondern um einen nördlichen Vorortsbezirk. Hier haben wirklich britische Flieger längere Zeit gekreuzt, tatsächlich mit Leuchtschirmen ihre Ziele ausgemacht(!) und dann ihre Bomben auf„Industriegelände“, nämlich auf eine Arbeitersiedlung(!), in der dicht bei dicht kleine Wohnhäuschen stehen, fallen lassen. Eine Wohnlaube wurde dabei völlig zerstört und umliegende Häuschen schwer beschädigt. Ein betagter Arbeiter und seine Ehefrau wurden dadurch getötet. Eine Frau wurde schwer verletzt. Insgesamt wurden bei dem Ueberfall in der vergangenen Nacht acht größere Wohnhäuser, eine Autoreparaturwerkstätte und ein Pferdestall beschädigt sowie zwei Einfamilienhäuser und eine Wohnlaube völlig zerstört. Außer dem genannten Ehepaar sind dank der disziplinierten Haltung der Bevölkerung weitere Todesfälle nicht zu beklagen. Man könnte angesichts dieser Tatsache, über den pomphaft aufgeblasenen Erfolgsbericht herzlich lachen, wenn nicht wieder unschuldiges deutsches Blut vergossen wäre, wenn nicht wieder deutsche Arbeiter ihr mit Fleiß erworbenes Eigentum durch den verruchten Streich zertrümmert sähen. So aber ist es uns bitter ernst. Ernster aber noch sind die Folgen für England## das die tausendfache Vergeltung auch di Verbrechens erleben wird. * September 1940 Westfälische Tageszeitung Es blieb beim„Riegreichen Rückzug Dastenglische Dakar-Unternehmen gescheitert Landungsversuche abgewiesen Seche britische Newyork, 26. Seplember. Noch einer amtlichen Londoner Meldung sah sich die englische Regierung gezwungen, die Angriffe auf Dakor einzustellen und ihre Truppen zurückzuziehen. sehe ein, daß sich der Jall Dakars nicht ohne große Kampfhandlung erreichen lasse. Uher die Vorgange, die zum Scheitern des englischen Überfalles auf Dokar und zum neuen gerfolgreichen Rückzug“ der Beiten führten, werden aus Bichy weitere Einzelheiten dekannt. Nach einem von Havas verbreiteten Bericht der französischen u0miralität erschien am 23. September ein britisches Geschwader, bestehend aus zwei Panzerkreuzern, mehreren Kreuzern und störern sowie Truppentransportschissen vor Dakar. Nachdem die französischen Behörden der Anfforderung des früheren französischen Generals de Gaulle zur Übergabe der Stadt nicht entsprachen und das von ihm gestellte Ultimatum zurückgewiesen hatten, eröffnete das britische Geschwader das Feuer auf Dakar. Auf Befehl de Gaulles wurden vier Landungsversuche in Rufisque und zwei andere weiter östlich von Dakar unternommen. Alle diese Versuche wurden abgewiesen. Daraufhin richtete der britische Admiral am Dienstag um 1,30 Uhr ein zweites Ultimatum an die französischen Behörden, in welchem er erklärt, daß er sich ve anlaßt sehen werde, selber mit den britischen Streitkräften Dakar anzugreisen, wenn sich die Stadt nicht bis zum 24. September, 6 Uhr früh, ergeben würde. Der Gouverneur antwortete darauf, er werde Dakar bis zum letzten verteidigen. Der erste Angriff am Mittwochvormittag wurde, so besagen weitere Berichte aus Vichy, von englischen Flugzeugen ausgeführt und richtete sich gegen das im Anschluß an die Beschießung bei Mers=el=Kebir nach Dakar gebrachte, noch nicht fertiggestellte Schlachtschiff Richelieu, außerdem gegen die französischen Küstenbatterien. Diese haben das Feuer mit aller Heftigkeit unverzüglich erwidert. Weder die Richelieu noch die französischen Küstenvatterien sind von den Bomben der englischen Flugzeuge erreicht worden. Beim Gegenangriff der französischen Bombenflugzeuge wurde ein englischer Kreuzer von großkalibrigen Bomben getroffen. Auf französischer Seite haben diese Gegenangriffe keine Verluste gekostet. Um 13 Uhr eröffneten die Engländer mit ihren Langrohrgeschützen ein heftiges Feuer auf die Stadt Dakar, wobei es zahlreiche Tote und Verletzte sowohl unter der Zivilhevölkerung als auch unter den Besatzungstruppen gav. Im ganzen sind 65 Zivilisten und 120 Soldaten getötet sowie 225 Zivilisten und 138 Soldaten verletzt worden. Dakar=Geschwader abgedampst Jetzt bagatellisiert London— Sollle Dakar Churchills Regierungssitz werden? Von unserem ständigen Vertreter ib Gens, 27. September. Aus Dakar wird über Vichy amtlich bestätigt, daß das englische Flottengeschwader nach dreitägiger Beschießung des französischen Kolonialhafens nach Süden abgedampft ist. Dies wird in London auch zugegeben, denn die englische Regierung gibt bekannt, es sei mit de Gaulle vereinbart worden, die Unternehmung abzubrechen. Tatsächlich haben die Engländer, die mit ihren besten Einheiten ausgefahren waren, eine Schlappe erlitten. Angesichts dieses Fehlschlages wird jetzt in London versucht, die Angelegenheit zu bagatellisieren und die Unt“ nehmung als bedeutungslos hinzu#####en: Weiche Wichtigkeit jedoch dieser kolonial.n Aktion in Landon beigelegt worden war, geht#ilein schon aus dem großen Aufwand an Kriegsschiffen hervor, die zu einem Zeitpunkt eingesetzt wor##n waren, da sie in England selbst dringend gebraug wurden. Französische Flieger haben festgestellt, daß das englische Geschwader vor Dakar aus zwei Schlactschiffen, vier Kreuzern, sieben Zerstörern und sechs Hilfskreuzern bestand, ein Aufwand also von 19 Kriegsschiffen. Im Hinblick auf diesen englischen Einsatz ist in Genf schon davon gesprochen worden, daß Churchill offenbar selbst mit seiner Regierung sich in Dakar einen neuen Sitz schaffen wolle für den Fall, daß eine Flucht aus England einmal Tatsache werden sollte. Churchill hofft auf„Wunder“ Schlechte Laune über de Gaulle— Rache durch Blockade Von unserem ständigen Vertreter hw. Stockholm, 27. September. Die Enttäuschung im englischen Volk über das mißglückte Dakarunternehmen muß ungeheuer sein. Der Hafen war in derart glühenden Farben dem britischen Begehren empfohlen worden, daß jetzt der Rückschlag um so stärker ist. Die Presse platzt beinahe vor Wut. Sie hat ganz besonderen Anlaß zum Arger, weil sie vom Informationsministerium angewiesen worden war, für die Einnahme Dakars noch zu einem Zeitpunkt einzutreten, als der Anschlag schon gescheitert war. Sie, die sonst stets das Volk irreführen muß, ist diesmal selbst die Irregeführte. Der„News Chroniele“ gibt der allgemeinen schlechten Laune über de Gaulle Ausdruck und sagt, es dürfe nicht dazu kommen, daß de Gaulles Fehlschlag zu einer ernsten Enttäuschung für alle werde, die darauf gehofft hätten, daß sich der Weg endlich zum Sieg wandle. Auch hier offenbart sich wieder das Verlangen nach Wiederholung des Unterehmens. Zögern und Zweifel hätten leider Englands Prestige bei den- Völkern in Mitleidenschaft gezogen und das Ansehen Englands ernstlich geschädigt.„News Chronicle" hält deshalb auch jetzt noch an der Auffassung fest, daß der Gewaltakt bis zum äußersten durchgeführt werden müßte. England will sich, wie der Londoner Vertreter des Stockholmer„Aftonbladet“ meldet, zunächst durch eine Blockade gegen Dakar rächen, die binnen kurzem verhängt werden dürfte. Ferner hofft man nach seinen Andeutungen in London immer noch auf ein„Wunder“, auch wenn die Engländer, die sich schon einmal fest an dieses Rezept hielten, nur noch ein„blaues“ Wunder erleben sollten. Rauchsäulen über Gibraltar Zwei Ilakbatierien zum Schweigen gebracht— Schwimmendes Benzindepot in Brand Madrid, 26. September. Aus Algeciras wird gemeldet, daß am Mittwoch um 17,15 Uhr das Bombardement auf Gibraltar aufhörte. Eine halbe Stunde später waren wiederum die Flakgeschütze vernehmbar, während zwei Beobachtungsflugzeuge die Stadt überflogen, ohne Bomben abzuwersen. Die beim ersten Angriff am Nachmittag abgeworfenen Bomben trafen mehrere Handelsschiffe, wovon einige untergingen. Auf der Höhe des Felsens gingen sieben Bomben nieder, die zwei Flakbatterien zum Schweigen brachten. Bomben fielen auch in die Nähe des sogenannten Inspektorhäuschens, eine andere fiel in der Nähe des Bristol=Hotels nieder. Im Hafen wurde ein schwimmendes Benzindepot in Brand gesetzt. Von Algeciras aus werden große Rauchsäulen, verursacht durch Brandbomben, gesichtet. Um 18,40 Uhr gab es erneut Luftalarm. Wie aus Algeciras weiter gemeldet wird, sind die Schäden noch größer als bisher gemeldet wurde. Einige Bomben fielen auf die Gebäude des Marineklubs, der jast völlig zerstört wurde. Weitere Bomben trafen die Gasfabrik an der sogenannten Europa=Spitze und verursachten große Schäden. Auch das Zentrum der Stadt wurde von mehreren Bomben getoffen, welche zahlreiche Häuser beschädigten. In der Nähe der großen Schutzräume explodierten weite: Bomben, wodurch eine große Panik hervorgerufer wurde. Durch den Bruch zahlreicher Wasserleitung ohre sind an einigen Stellen der Stadt die Keller unter Wasser gesetzt worden. Vor der Residenz des G# verneurs ist die Straße völlig überschwemmt. Ein waffneter Handelsdampfer der Patrouillendienst versah, wurde versenkt. Auch das Elektrizitätswer der Marinewerft wurde erneut von einer Bombe shweren Kalibers getroffen, die Teile der Anlage und besonders eine Turdine von 1400 Ampère zerstörte. Am Donnerstag um.30 Uhr wurde Gibraktar von einem Aufklärungsflugzeug unbekannter Nationalität überflogen, das von der englischen Luftebwehr nicht beschossen wurde. Als gegen 10 Uhr zwei weitere Aufklärungsflugzeuge erschienen, wurde jedoch ein heftiges Abwehrfeuer eröffnet. Anunischschen imn Frarch Starke Täligkeit der italienischen Luftwasse Rom, 26. Seplember. Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht glbi bekannt: In Nordasrika hat unsere Lustwafse den Flughasen El Daba bei einem Nachtangriff mit Bomben belegt. Der Feind hat die Bombardierung von Tobruk wiederholt und wurde von der prompten Gegenaktion der Flugabwehr und der Marineslak behinderl. Ein Flugzeug ist mil Sicherheit und drei weilere sind wahrscheinlich abgeschossen worden. Unsere Jagdflieger, die zur Störung des Rückfluges der feindlichen Flugzeuge zu ihrem Einsatzhafen eingriffen, haben außerdem drei Flugzeuge abgeschossen. Einige Wohnhäuser und ein Jeldspital sind beschädigt worden. Insgesamt sind fünf Teie und utn bumgndch. beklagen.###.#ur. U Jeindliche Schisee#nheuen hoben# unter Feuer gspommen, wohnl es einen ein Lasikraftneügen getrossen wurde. Eine Jagsstassel, hot bhhn Angrisss. a##gesöhrt. Ete Numier 264 nicht zurückgekehoh Im Roten Meeerwarde ein Gelestug den uuserenFllegern angegriffen. Ueber######### ein###undungsflugzeug, das von seindlichen Ja#ry von bfester Thp angegrissen wurde, ein Ilugze##g is Ilgmmeo abgeschossen und ist dann zu seinem Eihsatzhafen zurückgekehrt. Im Sudan wurden die seiädtichen Besteidigangsstellungen bei Otrub von alldeten Verbänden mit Bomben belegl. Unsere Spählrupps haben den Jeind in der Nähe von Agiarei Zaeue nördlich von Om Ager, in die Flucht geschlagen. Feindliche Ilugzeuge warfen Bomben auf Gura, Sololo(Kenia), 2d1 Galla, wo 10 Eingeborene verwundet wurden, Metemma, wo ein Taler und drei Verwundete unter der Bevölkerung zu beklagen sind. Magi, wo es einen Toten und drei Verwundese gab. Ein seindliches Flugzeug ist getroffen worden. Das im Wehrmachlbericht vom 22.-9. als getroffen verzeichnete feindliche Flugzeug bei Isiolo ist, wie nachträglich festgestellt werden konnte, abgestürzt. Eines unserer Torpedoboole ist im Jonischen Meer von einem feindlichen-Boot versenkt worden. Die Besatzung ist zum großen Teil gerettet. Ote###n bestrebt war, und wenn jetzt Brandplstichen Mebe unz eiege elichen Vorsatz, Deusch 465 in Waeles und ande vernichten, zu unterstützen, „n Derim und unverwärts friedliche Wohnstätten in sich selest Zuerst grbacht! Lloyd George enthüllt im„Sundsy Pictorial“ peinliche Tatsachen für verantvortliche Kriegstreiber Englands Von unserem Berichterstatte: Rom, 26. September. Um Lloyd George, den greisen Ministerpräsidenten des Weltkrieges 1914/18, ist es in der letzten Zeit auffallend still geworden. Llons Georges Stimme ist lange nicht mehr gehört worder. Jetzt plötzlich tritt er wieder mit einem Artikel in dem„Sunday Pilorial“ vor die öffentlichkeit. Seine Kritik richtet#, diesmal gegen die Unterlassungssünden der Regierung auf dem Gebiet der Luftschutzkeller. Lloyd George spricht das aus, was heute das englische Volk empfindet. Warum hat die Regierung, so fragt Lloyd George, nicht bereits vor langer Zeit rechtzeitig überall in den verschiedenen Stadtteilen und in den Städten Cnglands brauchbare, dauerhafte Luftschutzkeller gebaut und für die Sicherheit und für den Schutz der Zivilbevölkerung gesorgt. Lloyd George scheut nicht davor zurück, für die Regierung höchst peinliche Einzelheiten zu enthüllen. So berichtet Lloyd George, daß im Regierungsviertel Whitehall, im Buckinghampalast, in den Regierungsgebäuden, an der Downing Street, im Foreign Office und in den meisten Ministerien ausgezeichnete Luftschutzkeller gebaut worden seien, mit allem modernen Komfort versehen, gut beleuchtet und gut geheizt, bomben= und schallsicher, die den denkbar größten Schutz gegen Bombenangriffe böten. Lloyd George macht der Regierung in schärfster Form den Vorwurf, allein für die Sicherheit und die Bequemlichkeiten der oberen regierenden Schicht gesorgt, jedoch an die Sicherheit der weiten arbeitenden Schichten überhaupt nicht gedacht zu haben. In sträflicher Weise habe die Regierung es unterlassen, rechtzeitig brauchbare Luftschutzkeller in den weit ausgedehnten Arbeitervierteln des Ostens und Nordens von London zu schaffen. Aber diese Kritik von Lloyd George kommt zweifellos viel zu spät. Seit Tagen und Wochen erhebt die gesamte liberale oppositionelle Presse Londons gegen die Regierung den gleichen Vorwurf und verlangt stürmisch den Bau von geeigneten und verwendbaren Luftschutzkellern, ohne daß sich jedoch auch nur das mindeste geändert hätte. Die Regierung scheint heute einfach nicht mehr in der Lage zu sein, unter den nicht mehr abreißenden deutschen Bombenangriffen die dringend benötigten Luftschutzkeller und Unterstände zu bauen. USR trauen nicht mehr Das Weiße Haus sperrl englische Gelder rahtbericht unsefür Berliner Sehrißtlertung ## n. Sp Dra Erfolgreiche Jagd= und Kampfflieger Vom Führer mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet Berlin, 26. September. Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwafse, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Major Schellmann, Kommodore eines Jagdgeschwaders, Major Lützow, Kommodore eines Jagdgeschwaders, Masor Cramer, Kommandeur einer Kampfgruppe und Oberleutnank Brandenburg in einem Stukageschmader. * Major Schellmann hat 10 Luftsiege errungen. Dank seiner mitreißenden Führung und seines persönlichen Einsatzes hat das von ihm geführte Geschwader große Erfolge in Luftkämpfen erzielt. Major Lützow hat 14 Gegner in der Luft abgeschossen und ist seinen Besatzungen stets ein leuchtendes Vorbild eines tapferen Geschwaderkommodore, der seinen Verband in allen Luftschlachten hervorragend führt. Major Cramer, der schon während des Polenfeldzuges als Staffelkapitän erfolgreiche Angriffe geflogen hatte, konnte bei verschiedenen Einsätzen gegen die englische Flotte mit seiner Staffel schwere Treffer auf britische Schlachtschiffe erzielen. In Norwegen führte er seine Staffel auf den Flügen gegen die Engländer bei Andalsnes, Moldefjord und Drontheim. Als Gruppenkommandeur flog er an der Spitze seines Verbandes gegen Boulogne, Le Havre, Amiens, Nantes. Mehr als 40000 Tonnen Schiffsraum konnte seine Gruppe versenken. Auch im Kampf gegen England hat Major Cramer durch seinen beispielhaften Einsatz und die vorbildliche Führung seiner Gruppe in entscheidendem Maße an den Erfolgen des Kampfgeschwaders beigetragen. Oberleutnant Brandenburg hat sich in zahlreichen Einsätzen sowohl in Polen wie im Westen als Stuka=Fluzeugführer und als Staffelführer ganz besonders ausgezeichnet. Seinem vorbildlichen Angriffsgeist und seiner umsichtigen Führung sind die großen Erfolge zu verdanken, die die Staffel, besonders be der Bekämpfung von Schiffen ohne eigene Verluste erringen konnte. Einen Kreuzer, drei Zerstörer, zwei Transporter und zwei Frachter konnte die Staffel versenken, von denen Oberleutnant Brandenburg selbst einen Zerstörer und einen Transporter erledigte. Aber auch gegen Landziele hat seine Staffel wiederholt wirksame Angriffe durchgeführt. So gelang es der Staffel u. a. südlich Nesle einen Vorstoß feindlicher Panzerwagen aufzuhalten; drei Panzerwagen wurden allein durch die Kette des Oberleutnants Brandenburg vernichtet. seigt dernichtet puk###, risn We. Wrichtet und Deutsche hingemordet werden, dann u, bas##ur eine Begleiterscheinung des britischen WilDeutschland mitsamt seinen Frauen und Kindern, auszurotten.„Dagegen werden wir die schärfstengedie uern#chtendsten Abwehrmittel anwenden, pnd Laudon fühlre bereits jetz, was es heißt, Deutschland rausgefofbert zu haben. Schlag auf Schlag trifft diese englische Verbrecherbande gemaß dem Worte Shakespeares:„Wenn Gnade Mörder schont, verübt sie Mord!"* Der alte Sünder Lloyd George beginnt allerdings zu winseln. Er schreibt in der amerikanischen Howardpresse gegen ein dickes Dollerhonorar, man sollte sich doch dahin einigen, daß künftig alle Luftangriffe auf militärische Ziele beschränkt blieben, denn— und hier schaut der Teufelsfuß unter dem freimaurerischen Gewand hervor— Englands Luftflotte sei„weit davon entfernt, der deutschen ebenbürtig zu sein". Da steckt des Pudels Kern. Nach Lloyd George aber kam Joubert mit seinem Geständnis der englischen Verbrechen. Daran wollen wir uns halten. Und wenn der King in einer Rundfunkrede stöhnt, die Deutschen würden England einen kalten und dunklen Winter bereiten, denn der Krieg habe sich— unerwartet, une Chamberlain zugab — zum ersten Male London genähert, dann ist das die Vergeltung, die unaufhyttsam vorwärts schreitet. Dieser King als Oberbefehlshaber der gesamten englischen Streitmacht ist in erster Linie verantwortlich für die Untaten der hritischen Luftpiraten. Er hat die Engländer als„Kämpftr für Freiheit und Tradition, die in Gefahr sind", gelobt und zum Aushalten zu bewegen versucht. Wir kennen diese englische„Freiheit", wir kennen auch die zTradition“ des englischen Vernichtungskrieges gegen andere Völker, und eben davon werden wir die Welt befreien. Es gibt keinen Pardon mehr. Es gibt jetzt nur Sieger und Besiegte. Schulbeginn nach nächtlichem Eine zusatzligs unoronung Berlin, 26. September. * Bertin, 27: Sepi. Für das Ende der eüglischen Finan zvorherrschaft und für die wahren Absichten Amerikas gegenüber dem angelsächsischen Better ist eine Verfügung bezeichnend, die vom Weißen Haus herausgegeben wurde und den Transfer aller von englischen Versicherungsgesellschaften in USA vereinnahmten Prämien sperrl. Es handelt sich hierbei um Beträge, die jährlich viele hundert Millionen Dollar ausmachen. Den Anlaß zu dieser Anordnung, die in der englischen Zahlungsbilanz eme der wichtigsten Einnahmen erheblich schmälert, war das von der USA. Maritime Commission vor wenigen Tagen gestellte Verlangen an Lleyds, Sicherheiten für die Versicherung des neuen amerikanischen Dampfers „America“, der soeben eine Pazific=Kreuzerfahrt unternahm, zu hinterlegen. Dieser Antrag ist Ausdruck des lebhaften amerikanischen Mißtrauens bezüglich der Zahlungsfähigkeit der größten englischen Versicherungsfirma, die ebenso wie andere englische Versicherungsunternehmen durch die außerordentliche Häufung der Schadenfälle vor unlösbaren Aufgaben, wenn nicht gar vor Zahlungsschwierigkeiten, steht. Eine Newyorker Versicherungszeitschrift schätzt beispielsweise den Schaden, den die englischen Versicherungsgesellschaften auszuzahlen haben, im ersten Kriegsjahr auf eine Milliarde Pfund Sterlin. In Washington ist man sich ebenso klar darüber wie in Newyork und sucht sich vor Rückwirkungen der wachsenden englischen Finanzkrise dadurch zu schützen, daß man Zahlungen an England zurückhält. London wagt aber nicht einmal einen Protest! Der Zensor paßte nicht auf „Ein Dutzend Bomben auf einen Bahnhof“. Genf, 26. September. Obwohl„selbstverständlich" die deutsche Luftwaffe in London niemals militärische Ziele trifft, bringt„Daily Herald“, einen Bericht über das rasche Arbeiten der Hilfsdienste, aus dem der Zensor verabsäumt hatte, folgenden Absatz herauszustreichen: „Ein Dutzend Bomben hatlei den Bahnhof getroffen. Die Wände wurden beschädigt, der Bahnkörper wurde hochgerissen, die Schienen wurden verbogen und mehrere Kraler entstanden. Dann fuhr außerdem noch ein Zug mitten in die Trümmer hinein...“ Das britische Informationsministerium pflegt diesen Tatbestand mit den Worten:„Es wurde keinerlei Schaden angerichtet" wiederzugeben. Der Reichsminister für Volksbildung hat in Erwe öffentlichten Erlasses über lichem Fliegeralarm folgen Der Vormittagsunterrie tigen Alters— d. h. für sen J bis, IV der Mitt fällturt, wenn in hinaus Fliegeralarm## Dieser aussallende. mittagsungerric 17 Uhr zu legen ist un fassen soll, ersetzt, weng dies gestattet und der Klassen nicht geschädt Norwage Stucktsräte übernehn punkt in Pissenschaft, Erziehung und kerung seines kürzlich veren Schulbeginn nach nächtes angeordnet: Ffür Schüler des schulpflichVolksschulen und die KlasLund höheren Schulen— lacht vörher über 24 Uhr ist. rricht, wird durch Nachre in die Zeit von 14 bis # wesentliche Schulsächer umBelegung der Schulgebäude erricht anderer Schulen oder krd. Die durch die am kommissar Terboven schaffene Neuordnung däs einzige Gesprächsthei Ueberschriften der Osloer gehoben, daß das Königsh abgesetzt sind und nunmehe Land geschaffen sei. Inzühr die Ausführungen Terboueng nöch:e gefaßt und der Tag der Terboy# Wendepunkt in der Geschiche bezeichnet. Allgemein wird die### dieses Tages für das norwegische sruck gebracht, daß Situation herbeiin einigen Artikeln wird zum damit endlich eine Klärn geführt worden sei. Die konstituierenden Staat####e, die noch im Laufe des Mittwoch von Reichskomn###r Terboven empfangen worden sind, haben die Geschäfte in den einzelnen Departements übernommen###n ganz Norwegen ist die Umwälzung in Ruhe aufs nommen worden. Die Bevölkerung ist sich der Bedesttung des Augenblicks bewußt, in dem die stärkste Veränderung innerhalb Norwegens durchgeführt worden ist und ein Schlußstrich unter die zurückliegende Zeit gezogen wurde. Verlag: Westlällsche Tageszeilung G. m. b.., Münster(Westl.) Verlagsleiter: Erich Frintrop(z. Zt. im Felde). 1. V. Artbur Peisch. Hauptschriftleiter: Dr. Anton Eickhofl(z. Zt. im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: Max Hlemisch(z. 2t. im Felde). 1. V August Hollweg: Volkstum, Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl: Stadtanzeiger: Peler Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Peller (z. Zt. im Felde): Sport: Allred Strobel(z. Zt. im Felde). 1. V. Peter Jurascheck: Bezirksausgaben und Bildberichterstattung: Clemens Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horst Entere (z. Zt. Wehrmacht). 1. V. Hans Wolfmaler. Sämtlich in # euorönung e Rotzter—„Wendezegens Geschichte“ Oslo, 27. September. wochabend durch Reichsndeten Maßnahmen getwegen bildet naturgemäß diesem Land. In den #rgenpresse wird hervorind die alte Regierung New#ndnung für das taren werden Aezusamnten. als ein wegens Bedeutung anerkannt und K * Augenarzt Dr. Grundt ROMAN KON ROLF KROHMBECK bu. (2. Fortsetzung.) Es war heute wie immer. Schweigend löffelten sie ihre Suppe. Matthias Grundt kam gar nicht zum Bewußtsein, daß er es tat. Er blickte auf. Vorbei an Christine. Wie zufällig glitt sein Blick durch das Zimmer. Und da hatte er plötzlich die Empfindung, sich in einem ganz fremden Raum zu befinden. Dieses Zimmer, das seine Schwester vor sechs Jahren während seiner Abwesenheit einrichtete, hatte nicht einen einzigen Gegenstand, mit dem ihn irgend etwas verband. Alles war unpersönlich, hätte irgendwo sonst stehen können, nur nicht hier... Ein dumpfes, kaltes Gefühl kroch in ihm auf. Sein Blick wanderte zurück und blieb an Christine haften. Dort, auf demselben Platz, nur an einem anderen Tisch, hatte vor sechs Jahren Doris gesessen, hatte geplaudert von ihren Sorgen, über die er stets lächelte, weil es die Sorgen einer schönen Frau waren, die nichts, aber auch gar nichts anzuziehen hatte... von dort hatte ihr Lachen zu ihm herübergeklungen und hatte diesen Raum ausgefüllt mit Sonne und Heiterkeit... Und auf einmal kam ihm ein seltsamer Gedanke: Wenn jetzt an Christines Stelle jenes junge Mädchen sitzen würde, mit ihren klaren, schönen Zügen... und er würde den Kopf heben und sie ansehen... vielleicht würde sie seinen Blick fühlen, würde sie auch lächeln... das Lächeln einer Frau, die weiß, daß ihr Dasein Glück bedeutet Heftig klirrte der Löffel auf dem Teller. Matthias Grundt war mit einem Ruck aufgestanden. „Entschuldige, Christine... ich vergaß... ich muß in die Klinik...“ Befremdet sah ihn die Schwester an. Vorwurfsvoll. „Jetzt, während des Essens, fällt dir das ein?“ „Ja... ein... eine wichtige Sache!" Er bemerkte deutlich das Erstaunen in ihrem Gesicht. Die unverkennbare Erregung in seinen Zügen machte sie stutzig. Nur keine weiteren Erklärungen! Mit kurzem Gruß verließ er das Zimmer. Stieß draußen mit Karl, dem Diener, zusammen, der die Schüssel mit dem Fleisch auftragen wollte. „Wollen S' ausgehen, Herr Doktor?“ kam es verblüfft von Karls Lippen. „Ja, Karl... ich muß.. „Ja, aber das schöne Fleisch... so ein wunderbar's saftiges Stück Filet, Herr Doktor...“ „Bring's hinein!" Den Hut aufstülpend, schritt Matthias Grundt rasch hinaus. Blieb auf der Straße ein, zwei Sekunden lang stehen, atmete tief auf, und ging dann die stille Dahlemer Villenstraße hinab, der Untergrundbahnstation Thielplatz als nächstes Ziel zu. Er hatte jenes Zimmer verlassen müssen, hatte es gar nicht mehr ausgehalten. Plötzlich war ein Druck dagewesen, der unerträglich geworden war. Irgendwie betätigten mußte er sich, um auf andere Gedanken zu kommen. So ging das natürlich nicht mehr weiter. Er durfte sich nicht von einem Erlebnis unterkriegen lassen, das doch— genau genommen— viel zu unbedeutend war, um sich dadurch völlig aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen. Was war denn— nüchtern betrachtet— schon geschehen? Ein junges blindes Mädchen war ihm über den Weg gelaufen. Ein Mädchen von nicht alltäglicher Schönheit. Der Eindruck, den es machte, wurde vertieft durch sein Leiden..., aber verdammtl, seit wann entdeckte er Neigungen zu Sentimentalismen in sich! Ich muß die Sache aus meinem Gedächtnis streichen! Muß so tun, als hätte sich nichts ereignet, als wäre alles noch so wie gestern, wie heute morgen! Mit diesem Entschluß erreichte er seine am Rüdesheimer Platz gelegene Klinik. Schwester Valeska kam zufällig den Gang hinunter, grüßte ein wenig erstaunt, weil sie es nicht gewöhnt war, den Chef um diese Zeit in der Klinik zu sehen, und nahm ihm den Hut ab. Matthias Grundt betrat das Arztzimmer. Doktor Bürkner saß am Schreibtisch, mit Eintragungen beschäftigt. Er drehte sich um, sprang auf, als er den Chef erkannte, und fragte: „Ist etwas geschehen, Herr Doktor?“ Dieses allseitige Erstaunen versetzte Matthias Grundt in einen Zustand der Gereiztheit. „Was soll denn geschehen sein? Alles tut so, als wäre es etwas Ungewöhnliches, wenn ich auf einmal um halb zwei Uhr mittags hier auftauche!“ Hans Bürkner lächelte. „An sich ist es das ja auch, Herr Doktor! Sie pflegen sonst um drei Uhr zu kommen!“ „Heute komme ich eben einmal anderthalb Stunden früher!" antwortete Matthias Grundt.„Liegt etwas Besonderes vor?“ „Nein! Regierungsrat Meixner ist heute morgen die Binde abgenommen worden. Die Sache ist normal verlaufen. Er war natürlich furchtbar aufgeregt und ist mir beinahe um den Hals gefallen, als er plötzlich die Gegenstände im Zimmer sehen konnte!" „Ich gehe nachher zu ihm...“ „Mit Frau Schickler haben wir keinen leichten Stand. Ihre Nervosität ist erschreckend und droht den Heilprozeß zu stören. Hundertmal habe ich ihr gesagt, daß eine Staroperation eine alltägliche Sache ist... sie tut so, als müßte sie im selben Augenblick sterben, in dem das Licht wieder durch ihre Pupillen dringt!" „Sie war gestern ganz vernünftig, als ich mit ihr sprach!“ meinte Matthias Grundt. „Sie ist immer vernünftig, wenn Sie mit ihr sprechen, Herr Doktor... sowie sich aber die Tür hinter Ihnen geschlossen, überfallen sie die alten Angstzustände!“ „Wir wollen sehen...“ Matthias Grundt hatte vor dem Schreibtisch Platz genommen und das Krankenbuch zu sich herangezogen. Las Hans Bürkners Eintragungen, verglich sie mit den Befunden vom vergangenen Tag. Und mitten in dieser Beschäftigung, ohne daß er sie unterbrach, hörte er sich sprechen: „Frau Schickler soll froh sein... es gibt Menschen... junge Menschen, die schwerer zu tragen haben und ihr Schicksal mit bewundernswerter Ruhe und Gelassenheit erdulden! Da war heute eine junge Dame in meiner Privatsprechstunde... eine Bildhauerin. Hornhauterkrankung..“ Plötzlich kam ihm zum Bewußtsein, daß er von jener Patientin sprach, die er vergessen, an die er nicht mehr erinnert werden wollte. Er brach ab. „Ich habe sie zu Ihnen in die Sprechstunde geschickt, Herr Doktor!“ meinte Hans Bürkner. Mit einem Ruck fuhr Matthias Grundt herum. „Sie?“ „Ja! Fräulein Osander kam gestern in die Klinik zur Untersuchung“, fuhr Bürkner gelassen fort.„Ich sagte ihr, daß Sie allgemeine Untersuchungen in Ihrer Privatsprechstunde erledigten... Matthias Grund bemerkte plötzlich, daß abbts in ihm erregt war.„Wie hieß sie?“ „Osander.. Renate Osander, wenn ich nicht irre! Ich habe ihren Namen und ihre Adresse im Buch eingetrngen Bürkner schlug in dem vor Grundt liegenden Krankenbuch zwei Seiten zurück, fuhr mit dem Finger über das Blatt hin und deutete auf eine bestimmte Stelle. Matthias Grundt las: „Renate Osander, Berlin=Zehlendorf, Mörchinger Straße 98— Augenuntersuchung. Privatsprechstunde.) Der Blick Matthias Grundts kam nicht los von diesen drei Zeilen. Renate Osander.. Zehn=, zwölfmal las sein Auge mechanisch den Ramen. „Ein verdammt tragischer Fall!“ drang Bürkners Stimme an sein Ohr.„Wenn man bedenkt, eine Bildhauerin., ich unterhielt mich kurz mit der Begleiterin Fräulein Osanders. Ein Fräulein Starke, wohl auch so etwas Ahnliches. Sie sagte mir...“ Hastig hatte Matthias Grundt sich erhoben. „Schon gut! Ich möchte jetzt zu Frau Schickler...“ Ein wenig verdutzt blickte Hans Bürkner seinen Chef an. Sein hübsches Jungengesicht mit der Narbe auf der rechten Backe und dem Freude am Lebensgenuß verratenden Munde wirkte in diesem Augenblick nicht gerade klug. Daß Doktor Grundt ihn mitten in einem Bericht unterbrach, nervös und erregt offensichtlich, war noch nicht vorgekommen. Was mochte da geschehen sein? Dieses vorzeitige Auftauchen in der Klinik, diese Unruhe— in dem Jahr seiner Tätigkeit in der Grundtschen Klinik kannte Hans Bürkner seinen Chef nur als einen stets beherrschten, immer ein wenig zu ernsten Menschen... und jetzt... Matthias Grundt schritt schon zur Tür. Bürkner wollte sich ihm anschließen. Der Chef winkte ab. „Ist nicht nötig... ich gehe allein!“ Ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten, blieb Hans Bürkner zurück. Unverständlich das alles. Sonst legte Doktor Grundt Wert darauf, sich von seinem Assistenzarzt begleiten zu lassen auf dem Rundgang durch die Klinik, und heute... Was war los? Was hatte den Chef so aus den Fugen gebracht, daß er auf einmal lauter Gewohnheiten außer acht ließ? Schwester Valeska trat ein.) Hans Bürkner war froh, mit einem Menschen üiber das unverständliche Ereignis sprechen zu können. „Verstehen Sie das, Schwester?“ Er drehte eine Pinzette mit geübter Geschicklic zwischen den Fingern. „aac „Das mit dem Chef!“ Sie schüttelte den Kopf. „Vielleicht hat er zu Ho gibt es manchmal, und wert verheiratet ist...“. Sie mir vorbei, ohne mich zu beachten, als hätte er mich überhaupt nicht gesehen.“ „Überraschungen bin ich in diesem Hause nicht wöhnt.“ Nach einer kleinen Pause meinte Schwester während sie auf der Glasplatte mit den Insth hantierte: „Ich habe eben Schwester Edelgard gefragt,##err Doktor... sie kann mich heute abend vertreten Das kam ein bißchen verlegen hervor. Er schien erfreut zu sein. „Ja? Fein! Dann bleibt es also bei achl Uhr vor der Philharmonie. Das Konzert wird Ihnen gefallen, Schwester!" Er lachte.„Man bruuicht manchmal so etwas, um die Atmosphäre hier ein wenzig zu vergessen! Ich habe mir gedacht, nach dem Konzert gehen wir noch irgendwohin, nicht? Wissen Sie, was ich glaube?“ Sie wandte sich nicht um zu ihm,„Nein...“ „Sie müssen gut tanzen können!“ Er stand jetzt dicht hinter ihr und blickte über ihre Schulter hinweg auf ihre Hände, die ein wenig ratlos hin und her irrten und nicht zu wissen schienen, welches Instrument sie zuerst anfassen sollten. Sie spürte deutlich seinen Atem an ihrem Nacken, an ihrem Ohr und wagte nicht, sich zu rühren.(Fortsetzung folgt.) Kleinigkeiten Wieder einmal war Iffland krank und mußte das Bett hüten. Der Arzt kam täglich zu ihm, verordnete dies und das, ohne daß indessen eine Besserung eintrat. Plötzlich wurde der Arzt selber krank und mußte sich 14 Tage lang zu Bett legen. Als er nach dieser Zeit wiederkam, fand er Iffland immer noch bettlägerig vor. „Wie, immer noch nicht gesund?“ fragte er erstaunt. „Seit zwei Wochen habe ich Sie nicht behandelt!“ „Ja“, erwiderte Iffland bissig,„und ich bin, wie Sie sehen, trotzdem noch nicht gesund geworden!“ Der Schauf geheuren Einmal von der ler Reichmer erfreute sich einer une er in einem Schauspiel als„Toter“ getragen werden. Die Träger vermoshten jedoch regte im gus Arger gehabt... das In man nicht mit einer Frau sächelte.„Er ging eben an Lach nicht hochzuheben. zuerraum Gelächter, und eine hin: das Viersaß liegen!" ich der„Tote“ schwerfällig a er Stimme: etwas mehr Achtung vor den To sich wieder hinlegte grr Das Stime 5 27.September 1940 Westfälische Tageszeitung Zur fünften Hergöuchone. Wiederkehr ihrer Neugründung am 27. Sepismber 1935— Von Fregattenkaphin a. D. Hans Pochhammer Es ist erstaunlich, wie sich die Seekries unter dem Einfluß der Unterwasserwaffen gewandelt Segelschiffszeit erschien Kämpfenten, ie Zu# schauern die Schwimmkraft des Kanon## Fragenden Kriegsschiffes als so selhstverständlich und daher sa schwei“ zu vernichten, daß man die einene Schlägkraft wohl gegen den sichtbaren Tell dro'#Gegners und seinen„Motor“, die Takelage— und nätürlich auch gegen die Besatzung richtete, nicht aber mehr(wie Roch zur Spornzeit im Mittelmeer), auch gegen den tragenden Schiffskörper unter Wasser. Diese Einschätzung der Schwimmtraft hielt sich merkwürdig lange auch nach der Einführung des Eisens, das immerhin rund 7,5 mal schwerer wiegt als der Baustoff Holz. Nur sehr langsam, und geweckt durch Fälle schnellen Unterganges eiserner Schiffe wandte man sich der Frage zu, wie dem gefährlichen Wassereinbruch im Leckfalle zu begegnen sei, um das havarierte Schiff schwimmfähig zu erhalten. Der letzte Stand der Erkenntnis ist nun, daß das feindliche Kriegsschiff zwar im Oberwasserteil und in seinem Motor(heute die Maschinenanlage) ernstlich gefährdet, aber nur in seiner Schwimmfähigkeit tödlich getroffen werden kann. Die Artillerie als überlieferte Hauptwaffe des Seekrieges nimmt hieran ihren gebührenden Anteil, und wenn es ihr gelingt, die feindliche Munition zur Entzündung zu bringen und damit eine Zerreißkraft auszulösen; der die stärkste Außenhaut nicht gewachsen ist, dann entscheidet sie über das Schicksal des. Schiffes. Die größte unmittelbare Gefahr aber droht dem Schiffskörper von den unterseeischen Waffen: der Mine, dem Torpeds und neuerdings auch der(fehlgehenden) Luftbombe.(Von der„Ramme“ hier im weiteren abzusehen!) .. Von den Trägern dieser Waffen ist nun, mit Invienststellung der=Boots=Flottille„Weddigen" am 27. September 1936, das deutsche Unterseeboot rechtzeitig wiedererstanden, um seinen entscheidenden Anteil an diesem Kriege zu nehmen, denn: was dem Schiffe die Schwimmkraft, das ist für England die ungehinderte Zahstosten Kleidung und kriegswichtigen scherg warider den, Ozean und darüber hinaus die sichere Verbindung seiner über die Welt verstreuten Reichsteile untereinauter und mit dem Mutterland. Die schage icde Schif und die Durchhalte. kraft des Insehu####liegen daher für den=BootsTorpeoo in der gleichen Schuß= und Angriffsrichtung. Der Wpshäge gzeanische Instinkt des Briten hat die dem Bestande des Empire aus den unterseeischen Sare-sremt eriten ae von ihrem isten Tucreten an ihre Entwicklung zu auf der Abrüstungskonferenz trat Großbritannien nachder Unterseebpote ein, unterno schwer gelitten= hatte, ohrie ##en Gedrauch davon hötte hemmen gesucht. Ro von Washington(19 drücklich für die Abscha denen es im Weltkri daß es selbst entsa machen können. Das deutsche Unters# boren worden. Eine um werktätiger Schaffenskraf aus der geschichtlichen Fultan(1815), den Bauten des Deutschen“ (unbefrießigenden) Löst (besonders Frankreichs dis der zahlent##tig entscheidenden" Abhru„Handelskrieg mit u. Weltkriege ja noch diesen Kampf frontrei## Möglichkeiten selbst an ## ist ugter Schmerzen ge#ie Vietheit geistiger Arbeit, suißte Zihammenkommen, um mregung des Amerikaners Zeit weit vorauseilenden r(1850 ff.), schließlich den versuchen anderer Seemächte # Waffe entstehen zu lassen, berlegenen englischen Flotte An, konnte. Denn vom poten“ ahnte man vor dem s! Die Waffe trat zwar in in, mußte aber doch erst ihre Feinde feststellen. Aussden Er.5 FeFrant beruhte dern auch in erster Linie #steigertuufg wahrenb der Kriegsjahre 1914 un Ergebnis höchster Vollkommenheit, st####chden für alle Marinen der Welt. . Im-Einzesheiten natürlich verbessert, war das bewährfe zeutschs= Unterseeboot doch im Wesen das gleiche uks bers Führer seiner Wehrmacht im Jahre 1985 die uns bis Dahin horenthaltenen Waffen wieder in die Hand gab. Und auch der Geist, aus dem es geführt werden sollte, brauchte nicht erst, wie vor dem Weltkriege, neu geschaffen zu werden. Der Unterseebootsmann war da, Matrose und Heizer, der junge Kommandant und der Ingenieuroffizier, die beide so innig zusammenwirken müssen, um Stahl und Mensch, Besatzung und Boot zur organischen Einheit zu schweißen, einsatzbereit an den Feind zu führen und den teuflischsten Lagen gewachsen zu sein. Vier Jahre hatte die Wafse Zeit, um in harter Schulung, nicht zuletzt auf dem Ozean selbst, sich auf den Daseinskampf Deutschlands vorzubereiten. Bis zuletzt noch hoffte der Führer, ihn vermeiden zu können, und gerade hinsichtlich der beabsichtigten Verwendung der Unterseebootswaffe kam er in den Flottenverhandlungen England weit entgegen. Doch mutwillig forderte es das Schicksal heraus. Durch die Hammerschläge in Polen, Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich vom Festlande verjagt, sieht es sich nun vor allem durch die deutschen.Boote von seinen überseeischen Bezugsländern und Freunden in steigendem Maße abgeschnitten, denn der Kampf der wiedererstandenen Waffe gilt nun ausgesprochener, zielsicherer als damals dem Verkehr auf den Verbindungslinien des britischen Weltreiches. In edlem Wettstreit mit der Luftwaffe, die sich den Bedingungen des Seekrieges überraschend schnell anzupassen wußte, bringt sie uns dem deutschen Endsiege von Tag zu Tag näher. Stimmen zum Tage „Görings riesige Luftarmee erscheint als gewaltige Vervielfachung des ruhmvollen Geschwaders Richthofen: sie besitzt seine angriffsfreudige Kühnheit, seine Disziplin, sein Draufgängertum, seine unerreichbare Technik und seinen außergewöhnlichen Korpsgeist.“ („Regime Fascista“, Cremona) „Die sogenannte Themseschleife bildet die größte militärische und politische Zielscheibe, die eine Luftwaffe aus diesem Planeten finden kann. Newyork und Tokio bedeuten im Gesamtbild der Vereinigten Staaten und Japan weniger als der Hafen von London für England und das britische Weltreich.“ („Popolo'Italia“, Mailand) „Offenbar können die Krieger seiner Majestät des Königs von England mit deutschen Fliegern nicht fertig werden und ziehen es deshalb vor, entferntere Kriegsschauplätze wie beispielsweise Dakar aufzusuchen. England ist eine Giftschlange, die noch im Augenblick des Todes ihre Giftzähne zu gebrauchen sucht!“ („Informaciones“, Madrid) Piechlatenl Ein neuer Begriff, sshnell populär und gefürchtet In einem der italienischen Wehrmachtberichte von nfang September tauchte erstmalig ein neues Wort auf: Picchiatelli. Wir, die wir gerade einige Wochen bei der italienischen Luftwaffe zu Gast waren, warteten darauf, es bald im Zusammenhang mit einer Erfolgsmeldung nicht nur in der italienischen, sondern der ganzen Weltpresse zu finden. Wir wußten, was dieser neue Begriff bezeichnete und wie sehnsüchtig tapfere Männer darauf warteten, diese Picchiatellis gegen den Feind zu führen. Das Erwartete trat ein: Die Welt kennt heute dies Wort und ihre gefährlichen Träger. Wer in einem italienisch=deutschen Wörterbuch nachschlägt, wird zu seinem Erstaunen das Wort Picchiatelle(Mehrzahl: PücchlatePi) gar nicht finden. Er wwird sich zunächst mit picehiata(— der Schlag, picchiare( schlagen, klopfen, häuen, stürzen) zufrieden Aben müssen. Daß auch im Sprachschatz des italienischen Volkes das Wort Picchiatelli ein Novum darstellte, geht, daraus hervor, daß es in Anführungszeichen gesetzt und von der in Klammern angefügten Erklärung:(nuove formazioni da bombardamento in picchiata) ergänzt wurde. Man hat so, der neuen und Anfang September erstmalig und erfolgreich eingesetzten Formation italienischer Sturzkamplko mber mit der Bezeichnung Piechiatelli einen gchenterenden und zugleich eingängigen Namen ge„ Dhwohl, der für diese Gattung von Kampfflugzeugen in Deutschland untstandene Name„Stuka“ auch in Italien allenthalben bekannt und sehr gebräuchlich ist, dat der neue italienische Begriff für die neue italienische Zafse, Picchiatelli, mit einem Schlag eine unerhörte „Dicpiland, das Horz Europas Die größle Kontihentalmacht— Portugiesisches Blatt über die Gründe des Kriege „D„Sado“ in Setubal veröffentlicht Leitartikel unter der Überschrift dss Sres“ in dem es wörtlich heißt:„Vom näische Primar d d 8ur9 europäsche Hegench zumumen, de in sich die miut Recht Deutschnzdee Primat mußz mit Recht Deuigmund oder Frankreich zukommen. Tphutericnde des Zagon eit langem sein Mandat als öden von 1789 verloten. Englans die auiuationalen semkontinental ist. Ee i sest“ nicht erbeben, da 68 esce Kecschehesecsece ece Herrschaftsanspruch über den Kontinent? Hat nicht Frankreich mehr Recht vor England und Deutschland vor Frankreich? Ist demnach nicht England die Macht, die am wenigsten Rechte auf die europäische Hegemonie geltend zu machen hat? Ist nicht Deutschland seit Karl dem Großen bis Bismarck der wahre Führer des Kontinents gewesen? Und warum? Weil Deutschland das Herz. Europas und der wahre Repräsentant der arischen wicd, Ist wicht sdu ieser Titel auch ost abgesprochen wile t z Deutschland das zivilisierteste Land der weilr Sino seine europäischen Interessen nicht wichtiger als die Englands und selbst Frankreichs? Ist nicht sein 473 Pürieste Warunat 893 Curopa verein sosches Recht andb Pli Ensland Jahrhunderte lang sche Gald nerfrat unzu weil es über alles fiduziarische Golo verfugt und sich durch die Schaffung der größten Flotte der Welt bis an die Zähne bewaffnet hat. Gemast alstrechers e; das durch Jahrhunderte mit . rechterhalten wurde. Dies führte dahin, daß Deutschlano zum Sklaven Englands wurde, während es doch europäischer war als dieses. Selbst wenn England Deutschland noch einmal versklavt hätte, hätte es doch nicht die rechtmäßigen und natürlichen Interessen Deutschlands lbeseitigen können, die bestehen geblieben wären, bis Europa wieder europäisch geworden und sein Mandat wieder der größten Kontinentalmacht zugefallen wäre. Die größte Kontinentalmacht kann, wenn man auch nur eine Spur von Gerechtigkeit walten läßt, niemand anders i uis Deutschland. Man braucht nur die gewaltigen beutschen Errungenschaften und Beiträge auf allen Gebieten anzuschauen, wie z. B. der Architektur, Malerei, Dichtkunst, Musik, Technik, Mechanik usw., um zu sehen, welch unerschöpflicher Quell die deutsche Wissenschaft ist. #er 255# ie clebt mit den Worien:„Deshalb würde der Well, die sich des Rechts der Nationen bewußt ist, die, gröhste, Schande angetan werden, wenn nicht das großte Volk Europas seinen wahren und rechtmäßigen Platz erhalten würde.“ Popularität erlangt. Kein Wunder; hat er sich doch gleich eindrucksvoll eingeführt. Nicht nur die völlige Ueberraschung englischer Flotteneinheiten im Mittelmeer ist geglückt; als Erfolg konnte der Funs von unserem Feldflughafen weit im Süden Italien, wohin die dunkeln, rassigen Vögel ohne Verluste zurückkehrten, an das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht melden: „Bei einem ersten Einsatz unserer Picchiatelli auf englische Flotteneinheiten wurden soeben folgende Resultate erzielt: Ein Flugzeugträger schwer getroffen, ein Schlachtschiff, ein Kreuzer, ein Zerstörer erhielten Volltreffer, vier feindliche Flugzeuge abgeschossen., W. K. „Cily of Benares“ Als Churchill vor einigen Tagen die Versenkung eines sogenannten„Kinderschiffes" durch ein deutsches =Boot bekanntgeben ließ, um durch aufgeputzte Greuelgeschichten bei fremden Völkern eine feindselige Stimmung gegen Deutschland zu erzeugen, mußte es gleich auffallen, daß der Name des angeblich torpedierten Schiffes geflissentlich verschwiegen wurde. Wir wissen jetzt den Grund dafür. Weil sich der Name des Flüchtlingsdampfers wohl ohnehin nicht länger verbergen ließ, hat die englische Regierung den Schleier gelüftet und durch Reuter erklären lassen, daß es sich um die 1936 auf Stapel gelegte und 11081 Tonnen große„City of Benares“ handelte. Dieses Schiff aber war kein gewöhnlicher Handels= oder Passagierdampfer, sondern wurde, wie auch die amerikanische Zeitung„New York Sun" bestätigt, von der britischen Admiralität für Kriegsdienste übernommen und ausgerüstet. Verständlich, daß die englischen Kriegsverbrecher nicht gerne zugeben wollten, die nach Kanada zu evakuierenden Kinder auf einen regelrechten Hilfskreuzer verfrachtet zu haben. An der Tatsache dieses perversen und raffinierten Manövers, an der Tatsache ferner, daß Churchill für diesen seinen Kindermord allein verantwortlich ist, ändern die Londoner Erklärungen gar nichts. Ebensogut könnte die englische Regierung auch neben jeder Munitionsfabrik und jedem Flugzeugwerk ein Kinderheim aufbauen. Wie wäre es damit, Mister Churchill? Die Eltern der Kleinen würden Ihnen sicher dankbar sein für die Sorgfalt, mit der Sie die unschuldigen Wesen vor den Kriegsgefahren solchermaßen in„Sicherheit" bringen. Südamerikanischer Erdölsegen Die Regierung von Venezuela hat sich entschlossen, etwas stärker als bisher ihre Rechte aus den Erdölkonzessionen zu wahren. Venezuela gehört zu den größten Petroleumländern der Welt. Wie jetzt bekannt wird, ist seine Jahresproduktion auf über 32 Millionen Tonnen gestiegen. Damit erreicht Venezuela fast die russische Erdölproduktion, die ihrerseits nur von der nordamerikanischen Petroleumerzeugung übertroffen wird. Keines der anderen erdölgewinnenden Länder Südamerikas reicht auch nur annähernd an die Produktion dieses Staates heran. Die Erschließung liegt ganz in der Hand der großen Erdölkonzerne, vornehmlich der Standard Oil und der Royal Dutch Shell. Vor zwanzig Jahren war die Förderung noch so geringfügig, daß Venezuela überhaupt nicht in der internationalen Erdölstatistik geführt wird, heute kann die Produktion Sc. -4 'urchtbar wirkt sich die Vergeltung der deutschen Luftwaffe in den bombardierten englischen Orten aus. Groß sind die Zerstörungen, die an den militärischen und kriegswichtigen Stellen Londons hervorgerufen wurden. Unser Bild zeigt Feuerlöschboote, die sich vergeblich bemühen, den gewailigen Brand in einem Lagerhaus an der Themse zu löschen(Scherl-.). zum Zünglein an der Waage des Weltmarktes werden. Das Oel, das im Landesinneren gefördert wird, kommt durch Oelleitungen zur Küste, andere Vorkommen können unmittelbar an der Küste ausgebeutet werden. Die großen Konzerne haben es aber so eingerichtet, daß nur ein Bruchteil des gewonnenen Erdöls in Venezuela selbst verarbeitet wird, die wichtigsten Raffinerien liegen dagegen auf den Venezuela vorgelagerten Inseln Trinidad, die in englischem Besitz sind, sowie Curacao und Aruba, die den Holländern gehören, aber bekanntlich von den Engländern vor einigen Monaten„erobert“ wurden. Nach Venezuela folgt als wichtigstes südamerikanisches Erdölland Columbien. Die Produktion hat sich seit 1937 fast verdoppelt, die weiteren Aussichten sind glänzend. Hier beherrscht die Standard Oil fast allein das Feld, aber die Regierung in Bogota hat sich jetzt entschlossen, die führende Petroleumgesellschaft, die Tropical Oil Co., aus dem Rockefellerkonzern wegen Verschleierung von Staatseigentum zu enteignen. Sollte sich hier ein zweites Mexiko entwickeln? Der Ränenische Seidat I Wastenkriog Die Grundlagen für den Erfolg— Körperliche Kraft und technische Meisterschaft uunp, London Ein Streifzug durch Bildungsstätten des Inselreiches In dem libyschen Wüstengebiet gibt es, wie bekannt, nur einige wenige sandige Karawanenwege, die meist vom Wüstenwind völlig verweht und unkenntlich sind Sie führen von der Küste nach dem Innern des Landes. Der Vormarsch der italienischen Truppen gegen die in Agypten stehenden Engländer vollzieht sich daher über die einzige Küstenstraße, die die Agypter in den letzten Jahren entlang der Mittelmeerküste gebaut haben und zwar durch reines Wüstengebiet meist in tiefsten Sand. Die Italiener haben sich nun überall als besonders befähigte Straßenbauer erwiesen. Schon während des abessinischen Krieges waren gleichzeitig mit dem Vormarsch der italienischen Truppen Sonderabteilungen der Genietruppe am Werk, die sofort, noch während der Kämpfe, neue Straßen anlegten und damit erst den Vormarsch der motorisierten Verbände möglich machten. Italien folgt heute dem großen historischen Beispiel des römischen Imperiums. So wie damals die Römer den Eroberungsfeldzug der römischen Legionen in Spanien, Frankreich, England und bis weit nach Rumänien und dem Schwarzen Meer hin mit dem Bau von heute noch bestehenden Heerstraßen— man denke nur an die von den Römern gebaute erste BrennerStraße— begleiteten und erst durch den Bau dieser Heeresstraßen ihre Herrschaft sicherten und verewigten, so ist das neue faschistische Italien heute in den afrikanischen Kolonien überall am Werk, sofort allen Anforderungen einer motorisierten Armee entsprechend aushar sFasland hat den Krieg gegen Deutschland auch kulvor allen vorbereitet., Die britische Plutokratie fand den üdicheun ine.. Kunstjudentum und in zür urs Fr Emigranten willkommene Helfershelfer dem Welttrieg:, Zerschlagung Deutschlands. Seit worte und Phrge i ihren Geistertanz der Schlagkulturseindlichen Deutschland. Varbarei' des verei und Freihest. Und Enolg u zwischen Stlastentum, Moral, Kast.. as Herold von ChriNeben dem nachien(4öpferischer Kunst! während des Weltriegeg dagu Eusland schon die Vernichtung des„praußisch große,„ Nationalgebet für germanismus“ und„Krunzi arsmus“,„PanEngland das gleiche fadenchen Jeute hängt sich chen um: Es zieht gegen daen uic moralische Mäntelmus“, gegen„Tyrannei und nat-ilerisgreift also auch kulturpolitisch wiegder Jelde: o. Racheihen Preien und Heasheieten alen Propagandamanövern aufgchant. Da sieberhafte Tätigkeit sener Geistlicher, de du englische Agitation in neutralen Ländern bekä Da gibt es die englandfreundliche Beenflussung amerikanischer Schulbücher und die Bekorbeitung van Greu:l lügen zum Zweck der Auspeisch ten. Da gibt es den 1935 ins Leden turat“ mit düsterger„Hintergrund: den.... Aehnlich wiens gar nicht Francaise schuf sich d“ tische Phieihenuntersuchungen#eganisation eine offerähetweise ergeben haben. aten. Vor allem“ den össen gibt es einen, der beim Rie, der Brtish Couneil mit Recht auf die rechte Brustseite gewinnen. Vor einigen Jahren noch erreghne sollten berezt Mertwürdigkeit, wenn sie bei einem) Lebensweise sein. dort bekannt wurde, in der Oeffentlichis“ und„Contra(lehen. So berichtete die Presse vor gertogener lährlich, üiher den Arbeitersohn August Wy der beitis“ heim bei München, der freilich sich nicht npeitisch= #kann, das Herz auf der falschen Seite zu9cde: #dern bei dem sich— eine außerordentliche Sdie englische nuich Leber und Magen auf der rechten Seitcheutsch: urs besinden. Viele Wissenschaftler haben dehaßgefache belucht und ihn nach allem Möglichen ausGomerset asache interessant sein mag, daß der'tet Den Altersgenossen in seiner Lebensweiss#beiPrscheidet, daß er bei seinen Mahlze### Getz geflissentlich verschmäht. Auch leidigungen und Schmähungen Deutschlands überschlugen. Im Februar 1940 erschienen gleich drei Hetzschmöker über die„Gestapo“. Der Jude Emil Ludwig Cohn enlite sich dem Britfhy Couneil zur Verfügung und einer#m sicheren Asyl der Schweiz einen„Entwurf einer Verfassung der Vereinigten Staaten von Europa“. die deutschen Kriegsgefangenen wurde beizeiten hannse.Heseleng. au in London stellten soge. Reihe südischer Hatich, di Deuschen zusammen: eine Hetzschriftsteller und Emigranten von suchte Enale Franz Wersel. Auf diese Weise versüchle England„Kultur" und„Kunst" zu verbreiten. mit dem Westishennnn strum Londe i0 das„Kultur. Die Kultur;; wagen die„bösen Nazis“ auflehnte. zige Versel. Rcctonalsozialismus sei Unkultur, geider engischen zrommel, so lauteten die Schlag1933 schon setzie die Kansenvlaiter u den letten Jahren. Da Pon,zinengisch, Mien-Invasion in London ein. Das Palästinennische Ballett gastierte bei Rothschild in Paris und im Londoner Ghetto. In London=Eastend wuroe ein„Jüdisches Nationaltheater“ begründet. In Whitechapel vereinigten sich jüdische Theatergruppen aus Polen,„IISA und Südafrika. Da fast das gesamte englische Theaterwesen in jüdischer Hand lag, wurde die Sissngn Lulturpolitischer Srer-hlhara hritischut gnale Stlagerfabrikation war lsich von den Junden Mar (Rahmowisch) dirigiert dienuh= Chaoppell und Robbins ein weiteres Milleg für Greuesprovaganda.. eir Deulsche forgten Seit dem September 1939 blieb von der englischüidischen Kultur nur noch die Haßmanifestation übrig. minos und Theater wurden geschlossen. Bernard Shaw chrieb voller Empörung an die„Times“, die Schließung ##c. Kunststätten lei ein Meisterstreich phantaselosen iumpfsinnz Dafür wurden Propagandafilme über 4ritische„Fliegertaten“ und Ruhmestaten der Flotte Lgedreht. Die Renue blühte unter der Parose Nacktheit Die englischen Urlauber durften in Nachtklubs„Stunden mit den schönsten Frauen" Londons verbringen. Für die permanent fliehenden und sich„wohlgeordnet zurück ziehenden“ Tommies wurden Fronttheatergruppen gedildet. Plutokratische Kunstpflege in ihrer kraffesten Deutlichkeit: im englischen Opernheiligtum, im Covent Garden, wurde im Kriege allabendlich zur Jazzband getanzt. Die sinsonischen Orchester und Henry Wood und Thomas Beechan aber waren aufgelöst. Schauspielerelend und Schließung der Filmateliers kamen hinzu. Quo vadis, Britannia? In seiner Oberhausrede vom 7. November 1939 erklärte Lord Halifax heuchlerisch, daß England auch um der Erhaltung der Kultur und Kunst zu den Waffen gegriffen habe. Für eine Kunst, die keine nationale Ursprünglichkeit besitzt, nie besessen hat. Das sind Erkenntnisse, die uns zum Teil eine soeben erschienene Schrift„So seid ihr wirklich(Verlag Wehrfront Berlin) vermittelt. Die beiden Verfasser, Albert Dreetz und Dietmar Schmidt, haben dort ein anschauliches und dokumentarisches Material zusammengetragen. Mit einer niederschmetternden Bilanz für die Themse=Plutokraten schließt das einmalige Buch. Mit den Segnungen der britischen Kultur ist es wie mit den britischen Garantieversprechungen. Sie stehen auf dem Papier, andere müssen darum bluten, die Gewinne steckt die britische Finanzdiktatur ein. Die Schrift entlarvt die scheinheilige Kulturmoral der Engländer unwiderleglich. Das deutsche Schwert wird im Kampf der Geister gegen die englische Herrschaft der Kulturhetze die entscheidende Antwort geben. Dr. Hermann Wanderscheck gezeichnete Straßen anzulegen, die damit dem italienischen Vormarsch den Weg bahnen und die italien 222Kolonial= herrschaft sichern. Die italienische Libyen=Atsssheute in gleicher Weise gezwungen, jetzt in den######## nischen Wüstengebieten die bisher fehlenden Stkig anzulegen. Aber in Libyen, wie überall, ist es in erster Linie der Soldat, der mit seinem Einsatz den Angriff vorwärts trägt und den Sieg sichert. In diesen Kämpfen in den nordafrikanischen Wüstengebieten hat sich erneut die außerordentliche Anpassungsfähigkeit des italienischen Soldaten an die großen Härten des afrikanischen Wüstenkrieges, an den ständigen Temperaturwechsel in diesen Gebieten erwiesen. Es sind zum größten Teil in Süditalien und Sizilien aufgestellte Verbände, die jetzt in Libyen eingesetzt worden sind. Die unleugbar in den bisherigen Kämpfen erwiesene Überlegenheit der italienischen Truppe über die britische Agyptenarmee liegt zum größten Teil gerade in der außerordentlichen Leistungsfähigkeit, der großen Genügsamkeit und der besonderen Anpassungsfähigkeit des italienischen Soldaten, der sich jetzt den geradezu übermenschlichen Strapazen des Wüstenkrieges und der glühenden, erbarmungslosen Hitze der afrikanischen Wüste voll gewachsen gezeigt hat und damit die entscheidende Garantie für den kommenden Sieg und die Brechung der britischen Herrschaft im Mittelmeerraum bietet. Spielzeitbeginn am Dortmunder Stadttheater „Fliegender Holländer“ szenisch ausgezeichnet gelöst Festlicher Auftakt der neuen Spielzeit am Dortmunder Stadttheater war Richard Wagners„Der fliegende Holländer“. Die Aufführung war von Generalintendant Peter Hoenselaers in einen imposanten szenischen Rahmen hineingestellt.(Bühnenbild Carl Wilhelm Voge!). Vor allem das Bild des ersten Aktes war vortrefflich gelöst; die beiden Schiffe beherrschten mit scharfen, mächtigen Konturen die Bühne, auf der durch phantastische Projektionen das Toben des Meeres wiedergegeben wurde. Mit den Unwetterschäden, den auch am Felsen noch auf= und abwogenden Schiffen vereinigte sich der heftige Wellenschlag des Meeres zu einem Bild von außergewöhnlicher Naturalistik, in das aber auch die dämonisch=geisterhafte Atmosphäre des Holländerschif. fes eingefangen war. Diese kühne szenische Lösung wandte sich weitmöglichst ab von den auf vielen Bühnen üblichen Improvisationen. Das balladeske Moment war hier wie in der gesamten Regieführung betont. Staatskapellmeister Karl Köhler verstand es, aus seiner bewundernswerten Kenntnis des Werkes heraus die dramas sche Struktur der Opfer in aller Klarheit bloßzulegen. Als Holländer überspitzte Josef Schwarz Wagnert Anordnung, in Haltung und Bewegung die möglichte Ruhe, ernst und feierlich, zu bewahren, bis zu einet gewissen Starrheit, die sich erst langsam löste. Dans erst wurde die innere Leidenschaftlichkeit des sich nach Befreiung Sehnenden spürbar. Vom Geiste der Musikz bestimmt war die Darstellung der Senta durch Renate Specht. Wilhelm Wagner(Erik), Will Ribbert (Daland) trugen mit den von Dr. Hellmuth Gunther Hein betreuten Chören zum Erfolge des Abends bei. Clem. J. Herbermann Schleswig=Holstein'scher Kunstpreis vergeben Feierstunde in der Kieler Universitätsaula In der Aula der Christian=Albrechts=Universität zu Kiel wurde der Schleswig=Holsteinische Kunstpreis verliehen. Aus der Hand des Landeshauptmanns empfingen die Malerin Käte Lassen(Flensburg) und der Dichter Friedrich Ernst Peters(Schleswig) im Namen des Gauleiters Oberpräsident Lohse die ehrenden Urkunden. Museumsdirektor Dr. Fuglsang und Professor Paul Brockhaus würdigten das Schaffen der Preisträger. Anschließend wurde in der Kieler Kunsthalle eine eindrucksvolle Ausstellung von Gemälden, Wandbildentwürfen, Glassenstern und Zeichnungen Käte Lassens eröffnet. Die Malerin, die einer alten Familie von Flensdurger Seefahrern und Goldschmieden entstammt, hal seit vielen Jahren ihren Sommersitz in dem weltver. lassenen jütischen Dorf Thy an der Jammerbucht aufgeschlagen und hier in einer Landschaft von einsamer, srenger Größe ein monumentales Epos nordischen Volkstums geschaffen. Ihren in der Form auf das Wesentlichste sich beschränkenden Darstellungsstil, gekennzeichnet durch die souverüne Beherrschung der malerischen 130 Filme im kommenden Jahr 19 Projekte bereits fertig oder in Arbei# Aus den bisherigen Ankündigungen der deutschen 1# Filmgesellschaften ergibt sich für das kommende Jahr eim Rekordprogramm von über 150 Filmen. Von diesen Filmen sind bereits sieben zensiert und 32 in Arbeit— ein recht beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, daß die Saison eben erst anläuft. Zur Zeit beherrschen allerdings noch die Ueberläufer der vorigen Produktion das Programm— es sei nur an„Die drei Codonas“ erinnert, an„Jud Süß“, an„Trenck der Pandur“,„Geierwally" u. w. Aber dieser Umstand wird sich nach der neuen Produktion nur positiv auswirken. Die Gesellschaften sind damit in die Lage versetzt, auf der Grundlage einer gesunden Vorratswirtschaft ihre Arbeit durch: führen zu können, also gründlich und ohne jede Hast jedes einzelne Projekt durchzuformen. Elemente Farbe und Licht, verglich Professor Brockhaus mit der Menschenschilderung eines Knut Hamsun. Friedrich Ernst Peters hat mit seinem Erstlingsroman„Der heilsame Umweg“, dem jetzt ein neues Buch„Preis der guten Mächte“ folgen wird, in der Literatur Aufsehen erregt. Seine ungewöhnliche Begabung für das Sprachlich=Formale kommt auch in der edlen Gedankenlyrik seiner beiden Gedichtbände und in seinen Essays zum Ausdruck. Er, der den schweren Beruf eines Taubstummenlehrers ausübt, steht heute schon in der vordersten Reihe des norddeutschen Schrifttums. Kleine Kundschau „Ein Fräulein Grohmann“. Im Teplitz=Schönauer Theater hat Intendant Stoß das Schauspiel„Ein Fräulein Grohmann“ von Herbert Ertl(Wien) zur Uraufführung angenommen, die am 3. November in Anwesenheit des Autors in Szene geht. „Melusine“— ein neues Schauspiel Billingers. Richard Billinger, der Dichter der„Rauhnacht", hat ein neues Schauspiel„Melusine“ vollendet. Das im Salzkammergut spielende Stück wird in Berlin und Wien noch in dieser Saison aufgeführt. 30 deutsche Filme für Spanien. Nun hat auch frrSpanien der deutsche Film den ersten Platz erobert. F#) die neue Spielzeit wird Deutschland 80 Filme lief:### von denen etwa die Hälfte spanisch nachsynchrowird. Die Amerikaner haben sich diesmal mit dem# ten Platz und 60 Filmen begnügen müssen, wä. bisher 3 aller in Spanien lautenden Filme sie * otember 1940 Westfälische Tageszeitung -Nord und Nachbargans * Die Köntgen=Reihenuntersuchungen K 8 In Westfalen-Nord in zwei Kreisen und in Westfalen-Süd in sieben Kreisen bereits durchgeführt“ #.Aut dem Verantwortungsbewußtsein, das der gationalsozialistische Staat gegenüber allen seinen lietern trägt und das ihn veranlaßt, die Fürsorge für die Gesundheit jedes Volksgenossen in einem AUmfange zu pflegen, wie es bisher noch nie in einem Staat der Fall gewesen ist. sind auch dem Kampf gegen die Tuberkulose völlig neue Aufgaben erwachsen. Gewiß, vor Jahren und Jahrzehnten schon erkannte man in Deutschland die Gefahren, die der Gesundheit und damit der Arbeitskraft unseres Volkes seitens der Tuberkulose droh### ten. Man nahm auch den Kampf gegen diese Gefahren auf. Wenn jedoch der Erfolg hinter den Erwartungen zurückblieb, so deshalb, weil dieser Kampf nicht einheitlich und in einer in sich geschlossenen Front geführt wurde. Es blieb daber der nationalsozialistischen Gesundheitsführung vorbehalten, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und so in die Lage zu kommen, den schon sehr weit vorgedrungenen Feind immer weiter und weiter zurückzudrängen. Um das zu erreichen. mußte man eine Möglichkeit, finden, die gestattet. den Gesundheitszustand des deutschen Menschen laufend und zuverlässig zu überwachen, und dabei ein Verfahren anwenden, das diese schlimme Krankheit schon im Keime erkennt, so daß ein Heilverfahren die größten Aussichten auf Erfolg hat. Das ist durch die Erfindung des Frankfurter Professors Dr. Holfelder, durch die Röntgen=Reihenuntersuchung ermöglicht, die in den vergangenen Monaten in 9 Kreisen der beiden westfälischen Gaue(2 Kreise in Westfalen=Nord und 7 Kreise in Westfalen=Süd) durchgeführt worden ist. Träger dieser für die Volksgesundheit so bedeutenden Aktion ist die NS=Volkswohlfahrt, ihr Veranlasser die Arbeitsgemeinschaft Westfalen des Tuberkulose=Hilfswerkes der NSDAP, Hauptamt für Volkswohlfahrt. In dieser Arbeitsgemeinschaft, die im Frühjahr. 1939 in Münster gegründet wurde— Gauleiter Dr. Meyer, Stellv. Gauleiter Vetter und Landeshauptmann Kolbow stehen ihr vor —. und deren Geschäftsführer der Arzt des Amtes für Volkswohlfahrt im Gau Westfalen=Süd. Medizinalrat Dr. Häffner ist, sind alle Stellen zusammengefaßt, die sich mit der Bekämpfung der Tuberkulose befassen. jahrealt und in dieser Zeit für die Umgebung des Kranken eine große Gafahr gewesen sind. Oft ist dann eine Heilung zu sät. Da jedoch die Tuberkulose nur dann geheilt werden kann, wenn sie rechtzeitig erkannt wird, so handelt es sich darum. bereits die ersten Anzeichen des Vorhandenseins eines Tuberkel=Bazillus festzustellen. Das geschieht mit Hilfe des Röntgenbildes. Ohne allzu große Inanspruchnahme von Arzt und Personal ermöglicht die Methode Holfelder diese Untersuchung in einem großen Umfange. Mit den Holfelderschen Apparaten, mit denen das Durchleuchtungsbild des Brustkorbes gleichzeitig photographiert wird, können 200—300 Aufnahmen in der Stunde getätigt werden, bei kasernierten Mannschaften sogar bis 600 in der Stunde. Das wichtigste Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft. die ihre Aufgaben natürlich nur in engster Verbindung mit den Staatlichen Gesundheitsämtern. die die eigentlichen Träger der Tuberkulose=Bekämpfung sind, und in bester Zusammenarbeit mit dem Amt für Volksgesundheit der NSDAP erledigt, ist. die Tuberkulosen aufzufinden, die bisher für den Kranken und für die Allgemeinheit unbemerkt geblieben sind. Die Erfahrung beweist, daß immer wieder Tuberkulose festgestellt werden, die bereits Durchführung auch im Kriege Als die Vorarbeiten einer umfassenden Röntgen=Reihenuntersuchung in Westfalen im Gange waren— die ersten Untersuchungen sind in dem kleinen und überwiegend landwirtschaftlichen Gau Mecklenburg getätigt worden— brach der Krieg aus. Nach Besprechung mit dem Stellv. Reichsärzteführer Dr. Blomme, der einige Tage im Gau Westfalen=Süd weilte, kam man zu dem Entschluß, die Untersuchungen auch im Kriege durchzuführen. Ende 1939 konnte das Tuberkulose=Hilfswerk Westfalen durch Gauleiter Dr. Meyer im Beisein von Stllv Gauleiter Vetter eröffnet werden. Die Organisation lag in den Händen der NSV. Sie begann mit der Aufklärung der Oefsentlichkeit. Dann mußten Listen aufgestellt und Karteiblätter angefertigt werden. Mit welcher Sorgfalt dies erfolgte, geht u. a. schon daraus hervor, daß jedes Karteiblatt den Namen seines Inhabers in sauberer, gut lesbarer Rundschrift enthielt, da der Name mitphotographiert wurde, so daß jedes Röntgenbild auch den Namen des Geröntgten trägt. stellt Fachärzte zur Verfügung, so daß aug die Nachuntersuchungen in kürzester Frist durchzuführen sind. Danach werden Mittel und Wege gesunden. um nach Anweisungen des Arztes an der Heilung 25 Die Hilfe setzt ein. Zunächst kommen die Aufnahmen nach Frankfurt, um in dem Holfelderschen Institut eine einheitliche Auswertung zu gewährleisten. Danach erhält sie die Arbeitsgemeinschaft in Münster. Hier werden noch einmal die Röntgenbilder genauestens geprüft. Ist das Ergebnis dieser Prüfung positiv. d. h. werden Krankheiten oder Krankheitskeime festgestellt, so werden die Tuberkulösen sofort den Gesundheitsämtern zugeleitet. Die Gesundheitsämter übernehmen die Kranken in ihre Tuberkulosen=Fürsorgestellen. Sie führen regelmäßig Nachuntersuchungen durch und betreuen die Kranken dann in jeder Beziehung. Eine wertvolle Unterstützung finden die Gesundheitsämter durch die Landesversicherungsanstalt Westfalen. Diese Nus der Tödlicher Verkehrsunfall Am Mittwoch ereignete sich auf der Weseler Straße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein großer Lastwagen mit zwei Anhängern, der aus der Richtung Mecklenbeck zur Stadt fuhr, kam ins Schleudern und drehte sich um die eigene Achse. Dabei wurde ein kleiner Personenwagen mitgenommen. Der Fahrer des Personenwagens wurde schwer verletzt und verschied kurze Zeit darauf. Der Fahrer des Lastwagens ist leicht verletzt. Gegen Lastkraftwagen gefahren Hammer Str.(Ecke Dahlweg fuhr eine Radstelltsen einen Lastkraftwagen. Die Radfahrerin Die zebei Sie Verletzungen davon. Die Schuldfrage konnte chy nicht einwandfrei geklärt werden. Kartenausgabehäuschen brannte Am Mittwoch geriet ein Kartenausgabehäuschen der Halle Münsterland aus unbekannter Ursache in Brand. Die Feuerschutzpolizei konnte das Feuer löschen. Mit dem Treudienstehrenzeichen geehrt Dem Kassensekretär Herm. Kleine=Möllhoff, MünsterAngelmodde, der bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse der Stadt Münster beschäftigt ist, wurde jetzt das Treudienstehrenzeichen verliehen. Offene Singstunde der Wests. Schule für Musik Die nächste Offene Singstunde findet statt am Sonnabend, dem 28. September, 17,30 Uhr, in der Musikschule. Jeder soll mitsingen, auch Kinder und Jugendliche. Deshalb ist die Singstunde auf den Nachmittag gelegt worden. Die Teilnahme ist kostenfrei. M Wrrsch Rückfälliger Dieb muß in Sicherheitsverwahrung Vom Landgericht Münster wurde am 13. Juni d. Is. der Angeklagte Hugo Franke wegen Rückfalldiebstahls zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Darüber hinaus erkannte das Gericht gegen den gefährlichen Gewohnheitsverbrecher nach verbüßter Freiheitsstrafe auf Unterbringung in Sicherungsverwahrung. Der Angeklagte, ein 18mal vorbestrafter Mensch, hatte im Sommer vorigen Jahres in einer Zeitung eine Wirtschafterin gesucht. Es meldete sich auch eine Frau aus Benteler, und man kam schließlich überein, sich in Iserlohn zu treffen. Am 26. Juli 1939 fuhr die Frau mit dem Angeklagten nach Benteler in ihre Wohnung. Da er ihr noch am gleichen Abend die Heirat versprach, ließ sie ihn auch zur Nacht bleiben. Auch am nächsten Tage verweilte Franke noch bei seiner„Zukünftigen". Als die Frau ihrer Besorgungen wegen ihn allein in der Wohnung lassen mußte, benutzte er ihre Abwesenheit und stahl eine goldene Herrenuhr und eine Geldbörse mit fünf RM. Inhalt. Erst als der Angeklagte wieder abgereist war, bemerkte die Frau den Verlust der Gegenstände. Daß eingangs genannte Urteil ist jetzt vom Reichsgericht, an das sich der Angeklagte mit dem Ziele einer Strafmilderung gewandt hatte, rechtskräftig bestätigt worden. des Erkrankten oder Gefährdeten wirken zu ronnen. Auch andere Krankheiten werden festgesteltt Wenn auch die Feststellung von Tuberkulosen das wesentlichste Ziel der Reihenuntersuchung ist. so ist es jedoch auch von nicht zu unterschätzendem Wert, daß durch diese Durchröntgung alle Veränderungen, die sich im Brustkorb zeigen, ausgenommen und dadurch alle Gefäßkrankheiten. Sidikose und Krebserkrankungen festgestellt werden. Gesundheitsappell an jeden einzelnen Volksgenossen Doch noch wichtiger ist, daß bei„ Gelegenheit einer Reihenuntersuchung ein großer Gesundheitsappell an jeden einzelnen ergeht, um ihm zum Bewußtsein zu bringen, daß der Mensch etwas für seine Gesundheit tun muß, und ihn aufzurütteln. von Zeit zu Zeit zum Arzt zu gehen, um sich untersuchen zu lassen. Jeder Volksgenosse muß wissen, daß im nationalsozialistischen Deutschland Arbeitskraft und Gesundheit des Volkes das wertvollste Gut darstellen und daß dadurch jeder einzelne perpflichtet ist, für seine Gesundheit zu sorgen. Vom Röntgenkataster zum Gesundheitskataster Um den Gesundheitszustand laufend und zuverlässig überwachen zu können, sollen die RöntgenReihenuntersuchungen möglichst alle—2 Jahre wiederholt werden. Das Ziel ist, von einem Röntgenkataster zu einem Gesundheitskataster zu komalt besundlich men. Das Röntgenbild wi heitsvatz eintutüge##lein in tigen Daten der besundh eingetragen werden." Mit tersüchungen hat die nätt heitsführungsetzen Weg## Ziel führt, ein gesundes un zu schaffen, das stark und die gewaltigen Aufgaben seiner Zukunss zu mi stern und dadurch unüberwindli##und#nsterbe## wird. „Europas Reuordnung“ Vortrag im Haus der Technik, Sau Westsalen=Nöed Bieleseld, 25. Septembes., Das Haus der Technik Gau Westfalen=Nord e.., das unter der Schirmherrschaft des Gauleiters und Reichsstatthalters Dr. Alfred Meyer arbeitet, eröffnete am Dienstag die Winterarbeit mit einem Vortrag des Gesandten Werner Daitz, der über die Neuordnung Europas aus Rasse und Raum sprach. Dr. Ing. Schaarschmidt überbrachte dem Redner die Grüße des verhinderten Gauleiters. Es sei ein besonderer Wunsch des Gauleiters. daß die im Haus der Technik zusammengefaßten Ingenieure und Techniker in jedem Jahr auch einen Vortrag hören, der über ihr Fachgebiet hinausgeht. Reichsamtsleiter Pa. Daitz gab dann einen weitgespannten Ueberblick über den erfolgreichen volkswirtschaftlichen Aufbau Deutschlands, der sich nach den vom Führer klar erkannten und strikt befolgten ewigen Lebens= und Wachstumsgesetzen unseres Volkes vollzog. Der Neuordnung Deutschlands folge zwangsläufig die Neuordnung Europas: denn die Lebensgesetze gelten nicht nur für die einzelnen Völker, sondern auch für die Rassen. England sei im Denken und Handeln uneuroväisch geworden, habe sich damit gegen das Lebensgesetz seiner Rasse vergangen und müsse untergehen. Aus Rasse und Raum würde die Stellung Europas jetzt neu fundamentiert, zum Nutzen der europäischen Völker und der weißen Rasse. Die Innere Front meldet: Rreritomatdenlehten 3200 Maiden kommen in westfälischen Arbeitsdienstlagern zur Entlassung In den westfälischen Arbeitsdienstlagern wird zum großen Aufbruch gerüstet. Sechs Monate lang, und zum Teil schon von Januar ab. haben 3200 Arbeitsmaiden in den westfälischen Lagern des Reichsarbeitsdienstes in froher Gemeinschaft zusammengelebt und mitgeschafft an dem großen Aufbauwerk. Nun ist auch diese Zeit zu Ende gegangen. und die Mädel kehren wieder zurück in das Elternhaus und in ihren Beruf. Am vergangenen Sonntag wurden in allen westfälischen Arbeitsdienstlagern Abschiedsnachmittage veranstaltet, zu denen die Maiden„ihre“ Bauern eingeladen hatten, denen sie in den vergangenen Monaten im Haushalt und auf dem Bauernhof und auch in der Ernte mitgeholfen haben. In diesem Sommer sind die westfälischen Arbeitsmaiden auf den Dörfern besonders gern gesehen gewesen. Die Bauern haben sich alle ohne Ausnahme gefreut, daß die Maiden so willig and freudig mit angepackt haben in einer Zeit, da jede Hilfe kostbar war. Beim Garbenbinden und beim Einfahren des Korns haben die Maiden besonders gern mitgemacht. Auch die Bäuerinnen wären sehr froh, daß die Maiden ihre Kinder in gute Obhut genommen haben, wenn sie selbst mit auf die Felder hinaus mußten. Am heutigen Freitag werden den 3200 Maiden in den rund 75 westfälischen Arbeitsdienstlagern die„Papiere“ ausgehändigt. Die zivile Kleidung wird dann wieder hervorgeholt, die man ein halbes Jahr lang und noch länger nicht mehr gesehen hat.= Und am Sonnabend geht es frohgemut beim nach Muttern. Eine frobe Gemeinschaft geht dann in den Arbeitsdienstlagern auseinander, die aber diese Monate nicht vergessen wird. Eine Woche lang stehen die Lager leer, dann rücken die neuen Maiden ein, die auch bald wieder herzliche Freundschaft mit den Bauern in den Dörfern Westfalens geschlossen haben werden. Noch mit 82 Jahren Selbstmörder Gelsenkirchen. Unweit der Emschertalbahn fand man in einem Garten, an einem Zaune erhängt, die Leiche eines 82jährigen Greises, der in einem Anfall von Schwermut zum Strick gegriffen hatte. „Er ist doch so freigebig“. Paderborn. Das meinte die Mutter des 20 Jahre alten Andreas V. die zugegen war, als ihr Sohn sich wegen Unterschlagung von 390 Mark zu verantworten hatte. Sie gab auch zu, daß sie ihn verzogen und verwöhnt hatte. Trotz seiner 20 Jahre hat dieser Bursche noch keine Lehre begonnen oder einen Ansatz gemacht, endlich einmal eine ordentliche Arbeit zu ergreifen. Seine Mutter, eine arbeitsame und fleißige Frau, ernährt ihn und gestattet es ihm auch, überdies noch Taschengeld zu haben, für das er nicht den Finger krummgemacht hat. Und so kam dann dieser verwöhnte Mutterjunge an Geld. Ein Paderborner Kaufmann übertrug ihm die Einziehung von Geldern. 590 Mark Re c äceäe ce#öllen Tag. Im=Beisein der.=Gebietsführers DOopen wurde'die Abschlußbesichtigung eines Seeextlehrgangs#er Märine=53, an dem Jungen aus -Westfalen teilgenommen hatten, durchgeführt. Nach einer mehrstündiger Vorführung des technischen und pratttscheis=Ausbildungsstandes würdigte der Gebietsführer Die won den Sonderformationen mit ausgezeichnettr Sachkenntpis geleistete Arbeit. Stoatliche Auerkennung für eine Soziale Frauenschule der ASv. Knapp 1½ Jahre besteht die Soziale Frauenschule der NSB in Bielefeld, und sie hat nun vom Ministerium die staatliche Anerkennung erhalten. Die Schule wird zur Zeit von etwa 30 Schülerinnen besucht, die hier als Volkspflegerinnen ausgebildet werden. Graf von Wedel 70 Jahre alt Ein bekannter westsälischer Züchter und Reiter Major a. D. Graf von Wedel auf Schloß Sandfort bei Olfen, Westfalens Pferdezüchtern und Reitern wohlbekannt, vollendete in diesen Tagen sein 70. Lebensjahr in jugendlicher Frische, die ihm sein temperamentvolles Reiterblut erhalten hat. Schon zurück. Mintro nach. noch so Beine hinanze Frau, bereitet Der eine E Stuhl frühen lesen k gedrückt riemen mit ein Luzie d Kan war ei Dezemb konnte bei Lu Weing hatte sie sie lang gewagt, ging, le Und Lu aus den hrieber streng Laufpaf Das sie dan kommen Sichern Gefreite ist, wa Lauf st schr strei zog V. ein und lieferte nur 200 Mark ab. Den Rest behielt er. Den allergrößten Teil hiervon verjubelte er bei„Siegesfeiern", wobei er eifrig auch andere Gäste teilnehmen ließ. Die Mutter hat das Geld aus Ersparnissen ersetzt. Für den ungeheuren Leichtsinn dieser Unterschlagungen wurde gegen V. eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten verhängt. Polnischer Wüstling erhält=1 Jahr und 2 Mongte Zuchthaus, Bielefeld. Vor der Bielefelder Großen Stkafkammer war der 25 Jahre alte Pole Kasimir Maziarz angeklagt, in zwei Fällen an deutschen Frauen mit Gewalt unzüchtige Händlungen vorgenom###en zu haben. Der Angeklagte hatte sich im Frühjahr dieses Jahres freiwillig zur Arbeitsleistung nach Deutschland gemeldet und war bei einem Bailern in Steinhagen beschäftigt. Hier beging er auch die Gemeinheiten. Nach dem Gutachten des medizinischen Sachverständigen handelt es sich um einen rassisch und erziehungsmäßig tiefstehenden Menschen, der auch an Evilepsie leidet und zu völlig sinnlosen Affekthandlungen neigt. Unter Zubilligung des§ 51,2 erkannte die Strafkammer auf ein Jahr und drei Monate Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust und ordnete entsprechend dem medizinischen Gutachten die Unterbringung in eine Heil und Pflegeanstalt an. An Auf gefährlichen Wegen Bieleseld. Der erst 19 Jahre alte Hans., der sich vor dem hiesigen Amtsgericht wegen mehrfachen Diebstahls zu verantworten hatte, muß sich schon gehörig zusammenreißen, wenn er wieder auf den rechten Weg zurückfinden will. Schon früher war er wegen Diebstahls zu Gefängnis verurteilt worden. Die Strafe, die ihm wegen seiner Jugend erlassen wurde, hat scheinbar keinerlei Eindruck gemacht. Jetzt hatte er seinen Chef in großem Umfange bestohlen und die erbeuteten Sachen zu Geld gemacht. Als er entlassen war, brach er noch fünfmal mit Nachschlüsseln in das Geschäft ein und erbeutete dort neben Briefmarken und einem Füllfederhalter rund 50 RM. Bargeld. Das Gericht ließ Jugend und Geständnis noch einmal als Milderungsgrund gelten und erkannte auf nur sechs Monate Gefängnis. Ein Hund verursacht lödlichen Motorradunfall Petershagen. Einem in Ovenstädt wohnenden sechzigjährigen Manne lief, als er mit seinem Motorrade nach seinem Heimatorte Lemke fahren wollte, ein Hund vor die Maschine. Der Mann stürzte und erlag noch an dem gleichen Tage den durch den Sturz erlittenen schweren Verletzungen. Bummeln wird nicht mehr geduldet Hagen. Ein 18jähriger junger Mann war dreimal nicht zur Arbeit erschienen und hatte sich dieserhalb vor dem Richter zu verantworten. Dieser diktierte ihm eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten dafür zu. in jungen Jahres der.## jährig trat er bei den Dr# ster ein, von ug aus#r du Coros nach Pot##a ersnoch heute Teg für 2# nach dem Tode seines Ba nen Abschied nahm, um sie Gutes Sandfort zu Mdme ein bekannter münsterland Teilnahme am Weltkrieg. Autn. J. Pabei ei verschrieben— 21. Kürassieren in Münzum Regiment Garde ersetzt wurde— steigt in den Sattel. Als er ers im JJabte 1912 sei#der Verwaltung seinet wurde er bald auch der Isichter. Nach der En er bis 1917 als Or0 Dem ner vei von der donnanzoffizier beim Armeeoberkommando der 4 Armee mitmachte, um dann die Ersatzschwadron der Driesen=Kürassiere in Münster zu übernehmen, fand er ein großes und dankhares Tätigkeitsfeld in der Förderung der ländlichen Reiterei, deren Bestredungen er kräftigst förderte. Lange Jahre hindurch konnte er als Vorsitzenber hes Provinzialverbandes der ländlichen Reitervereip##=Westfalens und der Kommisston für Leistungsststungen von Warmblutpferden seine großen-Erfahrungen zum Nutzen dieser wichtigen Sache einsetzen. Bek abben geot### reiterlichen und turnierspartlichen Veranstaltungen sah man ihn als Richter zatkräftig beteiligt. Als ehrenomtlicher Aufsichtsratznorsitzender des Westfälischen Zuchtviehmarkts mit Reiz= und Fahrschule zu Münster entfaltet er, der sellst ein anerkannter Züchter ist, eine rege und erfolgreiche Tätigkeit zum Nutzen der münsterländischen Viehzucht und der Reiterei in unserer Heimat. Mit unseren Glückwünschen verbinden wir die Hoffnung, daß der Siebzigjährige noch viele Jahre erfolgreiche Arbeit zum allgemeinen Nutzen leisten wird. =Spiegel schwebt, benheit hrit. 2 ##paltige, verartig en Sei. Lms die Prihiare. ere Armeen König Kronperht gerade Vorderg# waltige die Pro und im mit erh. in das — Hola Ard „Soltit“ gibt den Sohlen 3fache Haltbarkeit und macht sie wasserdicht! Zu haben in den einschlägigen Geschäften Haus Sehwarskosf. Chemische Fabrik, Berlin-Tempelhof Geses äußere Es ist des stag dendes das Hau mit R Liebe lauf ist mehr al Genie 2 mation von We Schlußb Gesamth gelehnt, dieses H genen I „Es reiten die wilden Jäger“. Ein niederdeutscher Roman von Paul Burre on Mit dem Roman, den Paul Burre im Eugen Diederichs Verlag, Jena, unter dem Buchtitel„Es reiten die wilden Jäger“ jetzt herausbrachte, ist dem deutschen Schrifttum ein Werk geschenkt, an dessen Kraft, Sauberkeit und Gemütstiefe man wirklich seine Freude haben kann. Burre ist ein neuer Mann. Noch ein neuer Mann, darf und muß man nach dieser Arbeit sagen, die noch manches von ihrem Verfasser erwarten läßt. Eine etwas eingehendere Besprechung seines ersten größeren Werkes scheint daher gerechtfertigt. Es ist nicht gerade leicht, einen Roman aus einer Landschaft heraus so zu gestalten, daß Personen, Handlung und Stimmung mit dieser Landschaft in sinnvollem und harmonischem Einklang stehen. Der Versuch ist schon oft, ist schon von vielen, ist mit sehr verschiedenem Erfolg gemacht worden. Gelang er, so war damit stets ein Werk geschaffen, das von eindringlicher Kraft gleichermaßen wie von tiefen Empfindungswerten getragen wurde. Voraussetzung für einen solchen Erfolg war stets die starke Verwurzelung des Verfassers in der von ihm geschilderten Landschaft und seine enge geistige und gefühlsmäßige Verwandtschaft mit den Menschen dieser Landschaft. Bücher dieser Art werden nicht geschrieben, sondern vom Verfasser selbst innerlich erlebt. Sie sind nicht Ergebnisse einer talentierten Erzählerkunst, sondern eines schweren und oft auch schmerzlichen seelischen Ringens. Nun hat also auch Paul Burre den Roman einer Landschaft geschrieben. Seiner Landschaft, des Lipperlandes. Und seiner eigenen Art, der niederdeutschen. Er hat zweifellos in dieser Arbeit schon das Thema und den Stil gefunden, die in irgendwelchen Variationen auch in seinen späteren Arbeiten stets wiederkehren werden. Denn Burre wird— das ist jetzt schon zu erkennen— von seiner Heimat und ihrem Charakter, er wird von sich selbst niemals loskommen. Darum wird auch sein späteres Schaffen stets ehrlich bleiben und eine kräftige Linie zeigen. „Die wilden Jäger“, eine Vereinigung junger Bauernsöhne, die aus der Not der napoleonischen Zeit heraus geboren wurde, besitzen in ihrem Führer Jankord Grotegut einen typischen Vertreter bäuerlichen und Empfindens, das sich oft genug in ihm rauh heblich gibt Dieser Vereinigung bst besitzlosen und jedenfalls landggelbäckers, wie sie von den Ant werden. Sie haben in dem sofstolzen Empfindenz ed herrisch, so übert i züber stehen die ###.: Ziegler, die s böhnisch gengt alten Telligmann einen Führer, ohne ihn dazu besonders bestimmt zu haben. Auch ihn stattet Burre mit typischen Zügen aus. Daneben steht der Altbauer Grotegut mit seinem Weib und seinem anderen Sohn Heinerken. Charakteristisch und eigenwillig sind diese und sind auch die anderen Menschen, die in diesem Buche leben. Am eigenwilligsten, am stärksten und stolzesten erscheint zweifellos die Tochter Annkathrin des Zieglers Telligmann. Burre zeichnet dieses Mädchen in seiner jungfräulichen Herbheit und Verschlossenheit mit besonderer Feinheit. In ihr und in Jankord verkörpert sich die alte Feindschaft zwischen Zieglern und Bauern am klarsten, in ihnen findet sie schließlich auch ihr Ende, nachdem Stolz dem Stolz und Liebe der Liebe manche tiefe Wunde geschlagen haben. Burre gibt seinen Menschen nicht die Gesichter, das Gefühl und Gehabe von Engeln. Er läßt sie aber an ihren eigenen Irrtümern und Sünden genesen. Und er schreckt auch vor Wiedergabe der rauhen Realität nicht zurück. Darin liegt ja auch gerade die Kraft seiner Arbeit. Und ihre Feinheit liegt darin, daß er inmitten all dieser Rauheit von Mensch und Geschehen doch die blaue Blume zu heimlichem und träumendem Blühen bringt, daß er dem Leser die innerliche Wahrscheinlichkeit dieser äußerlichen Unwahrscheinlichkeit verständlich macht. Man lebt mit Burre und seinen Menschen. Man liebt sie in ihrem Hassen und Höhnen, in ihrem Stolz und in ihrer Weichheit, in ihrem Draufgehen und Verzagen. Man föhlt den starren und selbstgenügsamen Ehrbegriff des alten Telligmann mit und stellt sich mit ihm gegen das Schicksal, das ihn zum Totschläger macht und doch von jeder Schuld freispricht. Aber man versteht auch den Bauernstolz des alten Grotegut, der spröde wird unter der Schande seines Hauses, die von Mund zu Mund umgeht. Man begreift sie alle, diese niederdeutschen Menschen des Lipperlandes in ihrem Miteinander und Füreinander und auch in ihrem Gegeneinander. Es wäre salsch, wollte man dem Buche Burres seine Spannung dadurch rauben, daß man hier eine Inhaltsübersicht gäbe und die Lösung aller Fragen sowie den Schluß vorwegnähme. Was hier aufgezeigt werden darf. sind nur einige bewußt sparsam aufgeblendete Streiflichter, die diesen Roman oder vielmehr seine grundsätzlichen Konturen aber doch in die Helligkeit des Interesses bringen sollen. Denn eine Empfehlung, eine starke Empfehlung sogar wird der ihm mit auf den Weg geben müssen, dessen niederdeutsches Empfinden stark und unverwischt genug blieb, um die Zwangsläufigkeiten zu verstehen, die niederdeutschem Blut und Empfinden entwachsen. Um Stolz und um Liebe ist dieses Buch geschrieben, um eine starke und schöne Landschaft und um Menschen, die sich in all ihren Irrtümern und Fehlern schließlich doch nicht selbst verlieren. Die Wertung dieser ersten größeren Arbeit Burres ist eingangs schon vorweggenommen. Sie soll nicht wiederholt, sie soll nur noch einmal unterstrichen werden. Ein starkes und ehrliches und doch ein empfindungsreiches Buch. Ein Buch aus der lippischen Landschaft und aus niederdeutschem Geist. Ein wertvolles Buch. Ludwig Klug Kulturelles Pioniertum im Osten Das Memeler Stadttheater 1910—41 Die Bühne der nordöstlichsten Stadt Großdeutschlands hat in den zwei Jahrzehnten der Fremdherrschaft unter tausend Schwierigkeiten künstlerischer und materieller Natur ihre Aufgabe erfüllt, nach der Rückkehr des Memellandes in das Vaterland, ist diese Aufgabe nicht geringer geworden, denn die Möglichkeit zu ungehemm. ter Entfaltung der künstlerischen Kräfte bedingt auch eine ungleich größere Leistung. Die Voraussetzungen hierfür sind in einem arbeitsreichen Sommer durch den Intendanten Dr. Otto Liebscher und die gegenüber den Vorjahren erweiterte Gemeinschaft der künstlerischen und technischen Mitarbeiter geschaffen worden. Die Neuverpflichtung eines Chors und einer Tanzgruppe— beide fehlten dem Theater bisher— sowie eine Reihe technischer Verbesserungen und Erweiterungen ermöglichen die Aufnahme größerer Stücke in den Spielplan. Der Spielplan sieht in gut abgestimmter Mischung eine Vielzahl ernster und leichter Werke vor. über die heiter und leicht zu beschreitende Brücke von rund 21 Lustspielen, Operetten und Volksstücken wird man die nach so langen Jahren der Hemmung oder gar Unterdrückung deutschen Kulturwirkens in besonderem Maße am Theaterschaffen teilnehmende Bevölkerung zu großen klassischen Werken führen. Außer„Egmont“ sind vorgesehen: Hebbels„Agnes Bernauer“, Grabbes„Don Juan und Faust“ und Shakespeares„Sommernachtstraum". Das dramatische Gegenwartsschaffen ist durch „Rothschild siegt bei Waterloo“(Möller),„Oberst Vittorio Rossi(Kahn),„Isabella von Spanien“(Ortner) und„Dschungel“(Frank) vertreten. Der Glühende Neue westfälische Bücher „Das Zweite Gesicht“ und„Die Schlacht am Birkenbaum“ Zu den geheimnisvollsten und rätselhaftesten Dingen des Lebens zählt das Volk die Erscheinung des Zweiten Gesichtes, und es gibt eine ganze Reihe durchaus beherzter Menschen, die ein kaltes Gruseln überkommt, wenn von diesen Dingen die Rede ist. Der als Farscher auf diesem Gebiet bekannte Professor Dr Frsedrich zur Bonsen hat sein Buch „Das Zweite Gesicht“(Die„Vorgeschichten“ nach Wirklichkeit und Wesen. 148 Seiten, kartoniert 2,40 Mk. Verlag Industriewerk AG. Essen), das seit mehreren Jahren im Buchhandel nicht mehr zu haben war, neu herausgebrocht. Wie der Verfasser im Vorwort zu dieser neu bearbeiteten Ausgabe betont, ist die Forschung gerade in jüngster Zeit in Bahnen gelenkt, die kus zugrundeliegende Phänomen mit sachlicher Grünslichkeit auf seinen Wahrheitskern untersucht. So ist auch das zur Sprache stehende Buch, das sich streng von jeder Spekulations= und Sensationshascherei fernhält, auf wissenschaftlich=methodischer Grundlage aufgebau. Es ist eine bekannte und oon Professor Dr. zur Bonsen erneut herausgestellte Tatsache, daß die Erscheikeit des nung des Zweiten Gesichtes eine Eigentümlichkeit niederdeutschen Raumes ist. Und wie die Erscheinung des Zweiten Gesichtes selbst, so wirkt auch alles, was von ihm gesagt und geschrieben wird, besonders eindringlich auf das fein empfindende Gefühlsleben der niederdrutschen Menschen, deren weiter, stiller Lebensraum sie enger und inniger mit allen sich in der Natur offenbarenden Schöpferkräften verbindet als die im bewegten Leben der Großstädte wohnenden Schwestern und Brüder. Darum wird auch das Buch von Professor Dr. zur Bonsen gerade bei uns in Westfalen und im übrigen niederdeutschen Lebensraum besonders starkes Interesse Inder. Alle Fragen der von Geheimnissen umwitterten Erscheinung des Zweiten Gesichtes sind in dem Bach mit erschöpfender Gründlichkeit beantwortet, und wer das Buch ohne Voreingenommenheit und mit gleicher Sachlichkeit liest, mit der es den schwierigen Gegenstand## handelt, der wird auch genug finden, um sein eigener Suchen nach Erklärung der rätselhaften Erscheinung befriedigen zu können. In einen besonderen Anhang bringt Professor Dr. zur Bonsen eine ganze Reihe vor Zeugenaussagen, die das Auftreten des Zweiten### Von Hans Steguwelt Der Soldat schied ohne Träne, Sagte nur: Nun ist os Zeit. 14 Frau und Kind, die winkten lange, Winkten wie in Ewigkeit. terstab, Und der Gatte, und der Vater Leidet noch am letzten Kuß; Ach, wer bog ihm seine Hände, Daß er heute würgen muß bedeuts Egende Szene marckBlutend in der Schlachten=Hönlt Bleibt ihm so die Seeie nah, Heimlich horcht er ihrem Pochen: Liebend Herz, bist zu noch Ne Will und will e nicht verlernen. Liebend Herz und sein Begehr: Wache, Herrgott, in den Sternen Über alle Viederkehr! unmmunmmm! sichtes bekunden. Bei diesen Zeugen handelt es sich um Männet und Frauen aus allen Berufen. Im engsten Zusammenhang mit der Erscheinung des Zweiten Gesichtes lebt im Volk die große Sage von der Schlacht am Birkenbaum. Alle haben gewiß dann und wann einmal von der Sage gehört, unsere Eltern und Ureltern haben sie sicherlich imnmern einzelnen gekannt, der jüngeren Generatizicht gesund?“ fte„ nur mehr in ihren Grundzügen-—habe ich Sie nicht behur als aberglöudischer Spu. au pffland bissig,„und ich vin, ae wird deshalb a fessor Dr. Friedris habe ich Sie nicht Pffland bissig,„und ich vin nicht gesund geworden!“ Schlacht am liche und volks### toniert.40 M ebenfalle Lang Er weist ing Sage, die gehört,## und er Sehnenge walt er Reichmer erfreute sich einer # er in einem Schauspiel als„Tot getragen werden. Die Träger verme hwere Lach nicht hochzuheben. Das auerraum Gelächter, und eine Stimp# hin: das Viersaß liegen!“. ich der„Tote“ schwerfällig an imme: das mehr Achtung vor den To sich wieder hinlegte und von 2 al te di u te Wene auf dem im anato geflügelte Mensch sei. Nu wahrsten Fleck“ tr diese Fäl Röntgenstaunliche nossen git mit Recht Vor Merkwür dert beka sehen. S führlich u heim bei kann, das dern bei d Lebe befin bei M e 6 e 9333 933455 e, Tageszeitung — Nummer 265 Fäg Sefreues#####wbüchen,### von eilem Ausmarsch seinerA##panje ins Qua# zurück. Als er die Treppe hinguforht, blicht die Mintrop, in deren Haus er wohnt, ihm# nach. Wenn ein junger Mann, so,#a det noch so langen Ausmarsch“hinter sich hat und Beine bleischwer sind, ist das ein Grand. hinanzuschl*? M.... inen die Stufen geltee Edteritzen Aapfiff.# eite getaht! Erzählung von Otto Brües chleichenr Nein, das ist kein Grund, denkt die Frau, schüttelt Spitzbohnen in die Kafftemühle und bereitet einen Trank für den Gefreiten.##:* Der tritt in seine Stube, schleudert den Affen in die eine Ecke, stellt das Gewehr dazu, setzt sich auf einen Stuhl und zieht den Brief aus der Tasche, den er am frühen Morgen gelesen hat und seitdem nicht mehr hat lesen können, den Brief, der federleicht ist und ihn doch gedrückt hat, weit mehr, als die Knarre und die Schulterriemen und das Koppel. Denn darin steht geschrieben, mit einer Schrift, die er gekannt und geliebt hat, daß Luzie das Verlöbnis aufhebt. Kann er ihr Unrecht geben? Er kann es nicht. Da war ein anderes Quartier, vor Wochen, und ein kalter Dezembertag und das Weihnachtsfest nahe heran und konnte nicht zu Hause sein, bei der Mutter nicht und nicht bei Luziens Eltern, und da war solch ein dunkles, seuriges Mädchen an dem Fluß, an dem einst die Römer Wein gebaut haben, ein Römermädchen... und Hannes hatte sie geküßt, so innig das ein Mann nur kann, und sie lange nicht aus seiner Stube gelassen, in die sie sich gewagt, und als es ein paar Tage darauf in Stellung ging, lachte sie nur und lief schon mit einem andern. Und Luzie? Ja, Luzie hat davon gehört, durch Zufall, aus dem Brief, den ein Kamerad an sein Mädchen geschrieben hat, und Luzie ist streng und kühl,— schön, streng und kühl, denkt Hannes!— und hat ihm den Laufpaß gegeben. Das hat sie, und das war schlimm genug, und als sie dann, bei der Uebung, an einen alten Turm gekommen, sind und als der Hauptmann Laden und Sichern besohlen hat, da hat Hannes Hambüchen, ein Gefreiter, der schon im dritten Jahr dient, weil es Krieg ist, wahrhaftig den Mündungsschoner oben auf dem Lauf stecken lassen! Er wußte nur zu gut, daß das war verwiett durch den Brief, g. und als der Hauptmann— strenge, gerechte Hauptmann der ersäumnis erblickte und ihm den verwas hat der verbaselte, verbiesterte urs#: Er hat sich entschuldigt, wie ein braverBürger auf per Straßenbahn, der einem andern auf den Fiaß 4ritt! Worauf der Häuptling das Wort fallen neß, sich auf den Bürgermeister von Wesel reimt und Frauf der Häuptling das Wort fallen ließ, und erzählt. Sie achtet gar nicht darauf, ob er ihr das sich uu, den Balgermeister von Weser kein, und zuhört, Sie weiß, dap bei dem, was sie zu berichten dem Gefreiten zu verstehen gab, daß er noch immer kein chat, kein Mensch seine Ohren zusperren kann. Und es Soldat sei, und mit dem Gefühl, als Soldat end Lieb=scheint ihr auch gleichgültig g sein ab neen Hannes sem Gefreiten zu verstehen gab, daß er noch immer kein ehus ser, und unnl dein Gefühl, als Sotbal und Giedhaber gescheitert zu sein, ist Hannes Hambüchen die Treppe hinaufgekrochen. Und wie er am Tisch sitzt, richtet er seinen Blick auf das Gewehr, immer wieder auf das Gewehr— wozu hat man schießen gelernt, der Lauf braucht ja nicht gerad auf einen andern Menschen gerichtet zu sein! * Er sitzt und sinnt und knäult den Brief in der Hand und tritt auch einmal an den ärmlichen, blaublinden Spiegel, der in der Kammer hängt, und betrachtet sich und möchte sich anspucken... und wie er sich so bleich und erbärmlich sieht, schnürt's ihm die Brust zusammen! Er denkt, das muß ein Ende haben, ein Ende muß das haben, aber er weiß nicht recht, was enden muß, wie es enden muß, denn er scheut sich noch vor der letzten Wahrheit über sich selbst. Da hört er eine Stimme, gütig, nicht ohne Harm: „Wo fehlt's denn, Hambüchen?“ Und als er schweigt, sagt die Frau Mintrop— denn sie ist eingetreten, mit dem Kännchen Kaffee auf dem Tragbrett—: „Ich seh' doch, Jung, daß dir was fehlt!“ Jung sagt sie, auf die rheinische Art, und er preßt die Lippen zusammen, er schweigt weiter und möchte sagen: nichts!, aber das kann er nicht mehr, denn vor dieser Stimme kann er nicht lügen, und setzt sich an den Tisch und legt den Arm darauf und die Stirn in den Arm und weint. „Soviel Kummer“, sagt Frau Mintrop und löchelt ein wenig, ohne daß der junge Soldat es sieht,„ka### ja ein junger Mensch gar nicht haben!“ Mit einem Noch einmal begehrt der Gefreite auf. sast hassenden Blick fährt er empor und ruft: #„Wieso, nicht?“ „Ach“, sagt sie,„als ich so jung m miel schon viel, viel Aergeres gesche schehen seiß kann!“ Und sie setzt sich zu Hannes Hambüchen an den Tisch und erzählt. Sie achter gar nicht darauf, ob er ihr juhört. Sie weiß, daß bei dem, was sie zu berichten war wie Sie, da war hehen, als Ihnen geEin Koldffalgemalee Wird Abeneig Anton v. Werners„Kaiserproklamation von Versailles“ auf der Leinwand Die Tobis ist— wie berichtet— mit den Dreharbeiten für den großen historischen Film„Bismarck" beschäftigt, in dem als packendes Schtuß##ild das berühmte Gemälde Ankosl.„Werners von der Koiserproklamtton in Versaittes mit allen“ Einzelheiten=peolebendi wird. 30.“ 2 Dem berühmten##enmaler Anton von Werner verdanken wir jends eindrucksvolle Kolossalgemälde von der Proklamation## Leutscher Kaiserreichs im Spiegelsagl, zu„Verfaille# das un sofort vor Augen + schweht, wenn die Erinnsrung an die historische Begebenheit des 18. Jänuax=1871 zi unsere Gedankenbahn Nritt. Wir sehen in det fettchen Raume, dessen ge##paltige, in den kosthares=Wandmarmor eingekassene fenterartige Spiegerk das Mittagslicht reflektieren ur linen Seite eine dreistufige Estrade, in deren Vordergrund ums die kraftvolle soldatische Gestalt eines, Kürassiers tuffällt. Aus ihrem=Hintergrunde ragen die von UnterHtissren, getragenen Fegreiden Fehnen der deutschen Prmeen und Länder., Vor=ihnen steht hochaufgerichtet König Wilhelm von Preußen, zu seiner Rechten der Kronprinz, zur Linken##r Großherzog von Baden, der gerade ein Hoch auf den neuen Kaiser ausbringt. Im „Vordergrunde am Fuße her Estrade erhebt sich die gewaltige Reckengestalt des Kanzlers Bismarck, der soeben die Proklamation verlesen hat. Neven ihm Moltke und im Halbkreis, dahi###er die Prinzen und Fürsten, die mit erhohenem Helm öder gezogenem Degen ergriffen in das Hoch einstimmen.# . Solange wir dieses histortsche Bild auch betrachten, JArd immer wieder die Persönlichkeit des Kanzlers auf sich unser Blick konzentriert. Der Kampf Reses deutschen Heros gegen innere Zwietracht und äußere Anfeindungen fand hier seine stolzeste Krönung. Es ist der Augenblick, der die siegreiche Überlegenheit des staatsmännischen Genies offenbart. Sein entscheidendes Ringen in den Jahren von 1862 bis 1866 bildet das Hauptthema des neuen Tobisfilmes„Bismarck“ mit Rolf Lauckner als Autor und Wolfgang Liebeneiner als Regisseur. Deru Handlungsablauf ist nicht erfunden, seine Dramatik ergibt sich vielmehr aus der Historie selbst mit ihren Gestalten, dem Genie Bismarck und seinen Gegenspielern. Die Proklamation im Spiegelsaal von Versailles, so wie Anton von Werner sie uns überliefert hat, wird das grandiose Schlußbild dieses Filmes sein. Ist er schon in seiner Gesamtheit engstens an die geschichtliche Wahrheit angelehnt, so kann dies insbesondere von der Darstellung dieses Höhepunktes der deutschen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts gesagt werden. Wolfgang Liebeneiner hat hier mit seinem Mitarbeiterstab, wie jüngst ein Besuch im Atelier zeigte, eine öhem Verantwortungsbewußtsein getragene, geechafte Arbeit geleistet, um dem Filmbesucher die digkeit des Wernerschen Bildes in ihrem mitreiSchwung zum faszinierenden Erlebnis werden sen. Architekten, Maskenbildner, Kostümberater, [Näuner der Kamera, die Darsteller und der ganze sechnische Stab haben sich hier zu einer sich aus vielen bedeutsamen Einzelheiten harmonisch in ein Ganzes sgenden Zusammenarbeit finden müssen, um diese künstlerisch gelungenen Finale des Bismarck=Films zu gestalten. Gerade hier wurde an die Geduld der Beteiligten die größte Anforderung gestellt. Vom frühen Morgen bis, zum späten Abend wurde geprodt, bis auch die letzts Feinheit dem weltbekannter Vorhild des Bildes Anten-von Werners entsprach. Friedrich Beckmann; der große Komiker, der vor hundert Jahren am Königstädtischen Theater in-Berlin wirkte und Mt der Figur des Eckenstehers Nattze, die er selber schuf; seinen besonderen“ Erfolg hatte, hatte sich über den Kritiker Fränkel geärgert, und zum sich an ihm zu rächen, trat er eines Abends in seiner Maske auf die Bühne und stellte ihn auch in seinen Gesten so getreu dar, daß das Publikum zum Schlüß= wild begeistert„Fränkel heraus!" rief. Der Kritiker verklagte Beckmann, und der Schauspieler wurde auch verurteilt, den Beleidigten in seiner Wohnung vor Zeugen um Verzeihung zu bitten. Eine Stunde wurde dafür festgesetzt, und Fränkel, umgeben von seiner Familie und den geladenen Zeugen, wartete auf den Büßer. Aber die Zeit verging, kein Beckmann erschien. Man wollte das Warten schon aufgeben, da ging mit einem Male die Tür auf, Beckmann steckte den Kopf ins Zimmer und fragte laut:„Wohnt hier nicht der Herr Meier?"„Aber nein,“ antwortete Fränkel verwundert,„der wohnt doch nebenan.“„Ach,— dann bitte ich um Verzeihung!“ sagte Beckmann, und schon war er wieder verschwunden, während Fränkel wütend dasaß und die Zeugen, die ja nicht bestreiten konnten, daß der Schauspieler die ihm auferlegte Buße rechtzeitig getan hatte, in ein schallendes Gelächter ausbrachen. scheim ihr auch greichguttig zu sein, bo nun Halines antwortet oder nicht, sie spricht plötzlich nicht seinetwillen nur, auch um ihretwillen. Denn wenn sie sich fünfundzwanzig Jahre zurückdenkt, sitzt sie da wie im Kerker.. im Kerker ihres Leides, ihres Grams. Das war auch ein August, als ihr Mann in den Krieg gezogen ist, der August des Jahres 1914, und sie steckte ihm eine Rose in den Waffenrock, und er ging mit festen, klaren Schritten davon, ohne sich noch einmal umzusehen. Und das Kind, das sie auf dem Arm trug, der kleine Bub, er war fast drei Jahre alt, legte plötzlich sein Köpfchen an ihre Schulter und weinte laut auf, und ein Bub kann doch nicht wissen, was es mit einem Krieg auf sich hat, ein Bub kann doch nicht ahnen, was kommt, ein Bub muß doch lachen, in den Tag hinein! Und als der Winter kam, da brachte die Post die Uhr, die Brieftasche, das Pfeischen und den Tabakbeutel des Mannes, und sie saß vor diesen Reliquien der Liebe und weinte sich die Augen blind. Und als sie aufstand, mit dem Entschluß, dem Knaben nicht allein die Mutter zu sein, auch ein Vater, soweit ein schwaches Weib das vermag, da sah sie, daß der Junge fieberte, und lief mit ihm zum Arzt. Die Aerzte haben Tag und Nacht um das Leben gerungen, aber der mit Stundenglas und Hippe war stärker, und der Mann war noch nicht drei Monate tot, da stand die Frau Mintrop am Sarg ihres Kindes, es lag da, wächsern. Lilien waren um das Köpfchen gelegt, ein bleiches Kerzchen brannte, und es hatte die Hände, die kleinen, ungeschickten Hände gefaltet und schlug seine lustigen Augen nicht mehr auf. „Der Arzt verschrieb mir ein Schlafmittel!“ sagte Frau Mintrop,„und ich hätte bloß den Inhalt des Röhrchens vor einer Nacht ganz zu mir zu nehmen brauchen und hätte den Tag nicht mehr gesehen!“ „Den Mann“, fragte Hannes Hambüchen,„und den Sohn, in einem Vierteljahr... konnten Sie das denn überleben?“ Frau Mintrop ging an den Spiegel, an dem vorher der junge Soldat gestanden hatte, und strich sich die Haare an den Schläfen glatt. Sie sah nun wieder aus, wie immer... wie ein altes Mädchen, das einmal sehr schön gewesen ist und noch die Spuren davon trägt und, so betrachtet, niemals ganz alt wird. „Ueberleben?“ antwortete sie,„was bleibt einem übrig. Oder denken Sie vielleicht, ich wäre feige?" Hannes Hambüchen starrte auf die Tischplatte. Die Frau meinte, es sei nun an der Zeit, daß er den Kaffee trinke, er habe ja Brot und Butter, aber wenn er seine Portion aufgezehrt hätte, wolle sie ihm gern etwas geben... und sie nahm, ohne seine Antwort abzuwarten, sein Messer, schnitt ein paar Scheiben von dem Brot, strich die Butter darauf, auch ein Stückchen Käse und nötigte ihn so, zu essen und zu trinken. Später sah sie ihn prüfend an und ging. Sie war noch nicht auf der Treppe, da lief der Hannes zur Tür und rief sie zurück. „Frau Mintrop“, stammelte er,„Frau Mintrop... ich wollt' Ihnen noch danken!" „Für das bißchen Kaffee?“ fragte sie zurück. „Ja“, sagte Hannes stockend,„für den Kaffee, aber nicht nur für ihn.“ Sie gab ihm die Hand und blickte ihm in die Augen, er schlug die seinen nicht nieder, sondern ertrug diese Prüfung. Da ging sie fröhlicher, als sie heraufgestiegen wat, die Treppe hinunter... es ist, dachte sie, gewiß ein Segenstag heut, ich habe einen jungen Menschen davor bewahrt, etwas zu tun, was er niemals hätte wieder gutmachen können. Und Hannes Hambüchen machte sich daran, seine Kleider zu säubern. Der Todeshammer von Lamballes Das Geheimnis eines französischen Schlosses— Eine alte Geistersage fand überraschende Aufklärung Auf ihrem Vormarsch durch Frankreich fanden unsere Truppen viele Schlösser vor, in denen es nach der Volksmeinung„umgehen“ sollte. Eines der berüchtigsten„Geisterhäuser“ ist das Schloß Lamballes bei Périgord in der Nähe von Bordeaux. Aber auch sein Geheimnis konnte schließlich auf ganz reale Weise enträtselt werden. Schloß Lamballes in der Nähe von Périgord in Südfrankreich stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ehemals gehörte es der Familie Rohan, dann dem englischen Geschlecht Montrose, und endlich den Lamballes. Im Jahre 1936 kaufte der Amerikaner Rudolph Everett Bryan das Schloß und lud Gäste ein. Einer dieser Gäste, ein gewisser Harmelon, bekam als Schlafzimmer einen Raum im zweiten Stock zugewiesen. Als ihm in der Frühe der Diener das Frühstück bringen wollte, fand er ihn mit zerschmettertem Kopf tot im Bett. Die polizeiliche Untersuchung verlief ergebnislos. Sechs Monate später wurde in diesem Zimmer der ebenfalls zu Gast weilende Franzose Percy Levellier tot aufgefunden. Die Erhebungen der Polizei erbrachten abermals kein Resultat. Auch Levellier war die Schädeldecke mit einem stumpfen Werkzeug zertrümmert worden. Ein Detektiv der Kriminalpolizei übernahm nunmehr die Angelegenheit und quartierte sich in dem Zimmer, in dem die beiden Verbrechen begangen worden waren, ein, schlief jedoch statt im Bett auf dem Boden. Und Das Herz„am rechten Fleck“ Menschen, die das wichtigste Körperorgan auf der falschen Seite tragen Bei der Auswertung der ersten Million Röntgenaufnahmen aus den überall im Reich durchgeführten Röntgen=Reihenuntersuchungen war u. a. auch daß 0,02 v. H. aller Untersuchten das Herz auf der falschen Seite hatten, also unter 5000 Menschen immerhin einer. Dem veahten 9 49t iu habe„das Her) imn amstomatischeneu, gann meint erdas belelbe nicht in undlomalischen Sinne, sondern will nur nach einer geflügelten Redensart ausdrücken, daß der besagte Mensch ein guter, ehrlicher und gradlinger Charakter sei. Nun gibt es aber tatsächlich Menschen, die im Pohrker, Soinpe des Vortes ihr Herz auf bm„rechten gieck“ nußeng pas heißt, auf der falschen Seite, und viese Fälle sino gar nicht einmal so selten, wie Röntgen=Reihenuntersuchungen im Deutschen Reich erstaunlicherweise ergeben haben. Unter 5000 Volksgenossen gibt es einen, der beim Ruf„Hand aufs Herz!“ mit Recht auf die rechte Brustseite schlagen kann." Vor einigen Jahren noch erregle diese medizinische Merkwürdigkeit, wenn sie bei einem Menschen da und dort bekannt wurde, in der Oeffentlichkeit großes Aufsehen. So berichtete die Presse vor gerdumer Zeit aus#### den Arbeitersohn August Killer aus Puchheim vei münchen, der freilich sich nicht nuer„rühmen“ 1, das Herz auf der falschen Seite zu Stragen, sonbei dem sich— eine außerordentliche Sitenheit Leber und Magen auf der rechten Seitch befinden. Viele Wissenschaftler haben des besucht und ihn nach allem Möglichen atsache interessant sein mag, daß der on Altersgenossen in seiner Lebensweisc rscheidet, daß er bei seinen Mahlze Gett geflissentlich verschmäht. Auch schönste Apfel, die saftigste Birne, überhaupt jegliches Rohobst sind für ihn reichlich unerwünschte Genüsse. Das Liebste sind ihm Kartoffel, die aber nur gekocht, nicht gebraten sein dürfen, Milch und trockenes Brot. Gesundheitlich war er bis auf die ersten Lebensjahre im allgemeinen wohlauf, nur in der Nacht leidet er sehr unter schweren Träumen. Daß es manchmal auch sein Gutes haben kann, wenn man sein Herz„am rechten Flek“ trägt, beweist uns der Fall des amerikanischen Sergeanten William Moß, der heute nicht mehr unter den Ledenden weilen würde, hätte die Natur nicht sein Herz auf den falschen Platz gesetzt. Er wurde in einer Liedesaffäre von einem Rivalen niedergestochen, wobei das Messer so tief in der linken Brustseite stak, daß es nach ärztlichem Befund unbedingt das Herz durchbohrt haben gußte. Der Sergeant kam zum Erstaunen der Arzte aber nach einiger Zeit wieder zu sich und es ergab sich, daß die Stichverletzung zwar große Blutverluste zur Folge hatte, aber kein inneres Organ beschädigt war. Bei einer Röntgenaufnahme wurde dann festgestellt, daß der Verwundete, was er selbst nie gewußt hat, das Herz auf der rechten Zeite, dagegen den Blinddarm auf der linken Seite #gt. Ebensalls in den Vereinigten Staaten erschoß Coonel Azel Hatch unlängst seine Frau Doroty, das heißt, er wollte sie durch einen Revolverschuß töten, was ihm aber selbst als gutem Schützen nicht gelang. Er hatte keine Ahnung gehabt, daß seine Gattin zu den in diesem Falle glücklichen Menschen zählt, die ihr Herz auf der falschen Seite tragen. Doroty erlitt daher nur eine verhältnismäßig leichte Verletzung, und ihr Mann, der aus Eisersucht gehandelt hatte, verdankt es nur einer Laune der Natur, daß er sich vor dem Gericht lediglich wegen Mordversuchs zu verantworten hatte. — nichts geschah. Er schlief sieben Toge in dem Zimmer. Jeden Tag untersuchte er es genau, fand aber weder eine Hohlwand, noch eine geheime Tür, noch irgend etwas Verdächtiges. Eines Tages lieh er sich eine Leiter aus, um damit auch die Zimmerdecke untersuchen zu können. Dabei legte er die Leiter aufs Bett — und sprang erschrocken beiseite. Aus dem hohen Bettbaldachin sauste— an einem Hebel hängend— ein schweres Gewicht mit aller Wucht auf das Kopfkissen nieder. Als sich der Beamte wieder gefaßt hatte, soh er den „Hammer“ nicht mehr. Er war automatisch wieder zurückgeglitten. Der Mann begann nunmehr systematisch die Sache zu untersuchen und kam bald auf das Geheimnis des Schreckenszimmers. Das Bett stammte aus dem 14. Jahrhundert und irgend ein Rohan oder Montrose dürfte es bauen haben lassen, um unbeliebte Gäste zu entfernen. Legte man den Kopf auf das Kopfkissen, fuhr der unsichtbar angebrachte Hammer, der zwischen zwei starken Federn pendelte, mit riesiger Wucht nieder. : Nach dieser überaschenden Feststellung, die sich wie ein Lauffeuer in der Umgebung des Schlosses verbreitete, atmete nicht nur der Schloßbesitzer, sondern auch die Bevölkerung wie von einem Alpdruck befreit auf, hatte sich doch die Sage von den„mordenden Geistern" im Schreckenszimmer tief in den Gemütern festgesetzt. Man sieht an diesem Beispiel wieder, daß sich manches„übernatürliche“ Ereignis meist auf recht reale Weise aufklären läßt. Gefährliche„Gespensterei“ Eine sonderbare Gespenstergeschichte trug sich kürzlich in einer kleinen Ortschaft der Slowakei zu. Eine hübsche junge Witwe war vor einiger Zeit ins Dorf gekommen und hatte dort ein Häuschen gemietet. Bald brachten die jungen Männer des Dorfes ihr lebhafte Huldigungen d. Dies erregte das Mißfallen der weiblichen Ein. wohnerschaft. Die Frauen und Mädchen ersannen einen Plan, um die junge Witwe aus dem Dorfe zu vertreiben. Sie gründeten einen richtigen Bund, dessen Mitglieder abwechselnd allnächtlich als Gespenster vor dem Kammerfenster der Witwe umhergeisterten. Immer zur selben Stunde erschien ein in weißes Laken gehülltes Gespenst. Die junge Frau geriet jedesmal in furchtbaren Schrecken und konnte kein Auge mehr zutun. Schließlich erlitt sie einen schweren Nervenzusammendruch. Sie erholte sich nicht mehr, sondern verfiel in Wahnsinn und mußte in einer Irrenanstalt untergebracht werden. Im Dorfe wurde geflissentlich das Gerücht verbreitet, die junge Witwe sei geisteskrank geworden, weil sie sich über den Tod ihres Ehemannes nicht zu trösten vermocht hätte. Aber allmählich gewann die richtige Lesart Boden, nämlich daß die Witwe durch den Gespensterspuk den Verstand verloren hatte. Schließlich ging eines der Mädchen, das bei der Gespensterei mitgewirkt hatte, von Gewissensbissen gepeinigt, zur Polizeibehörde und bekannte alles. Darauf wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Er macht es wie die Nachtigall Ein berühmter Sänger machte eine sogenannte gute Partie. Bald darauf bat man ihn in einer Gesellschaft, ein Lied zum besten zu geben. Doch der Tenor verstank es, sich geschickt und selbstehrlich aus der Schlinge zu sehen.„Erlauben Sie, meise Herrschaften“, sagte er abwehrend,„daß ich es mache wie die Nachtigallen, die auch nicht mehr singen, sobald sie ihr Rest gedaut haben.“ Drei gute Grunde: Die hervorragenden Eigenschaften der„Astra“ — sind das Ergebnis eines besonderen Wissens vom Tabak, seiner Auswahl, Behandlung und Mischung. Im Hause Kyriazi ist dieses Wissen— in der dritten Generation vom Vater auf den Sohn vererbt— = als Familientradition lebendig. Das zufriedene „Astra-Schmunzeln“ des bedächtigen Rauchers beweist es: Reich und voll ist ihr Aroma.! Man merkt es nicht, wieleicht sie P ist. Rauchen Sie„Astra“— dann schmunzeln Sie auch Westfälische Tageszeitung Sertemde 9040 da ein Stück von Mozart, das Es=dur=Quartett, eine Perle jener zierlichen, klingenden Rokoto=Musik, die Serenade von Haydn folgte, ein Werk von Gluck und mitten unter den spielenden Männern saß der Pionier Eckardt, der nur fünf Minuten Zeit für eine kurze Probe gehabt hatte. Jetzte spielte er— vergessen war, daß die gleichen Hände, die so unendlich weich den Bogen führten, zehn Monate lang ganz andere Dinge als diesen Bogen und zarte Geigensaiten gehandhabt" Die Innere Front meldet: ####e#.=Spbielsführer in Hallern. Die westfältsche Fledes in der Bannschule in Haltern einen ein#######rcae Im Beisein des.=Gedietsführers reidenden FlicseP“e, Abschlühhelschiater zu!““ See##schn wird die Bodenluke aufgerissen und die Leise Seehoillieger der escher# Nen Behanchabt hatten. Mozaxt, Haydn. Gluck— Meisterwerke deutscher Musir eingen hoch oben im Norden am Hardanger=Fiord., Draußen pfeifen Regen und Wind um die hölzernen Wände des Hauses. dicker Nebel liegt über den Wassern. Hier drinnen aber im Saal schwingen die Melodien unsterblicher Tonschöpfer, dargebracht von Männern und Frauen, deren Leben zur Zeit ein Wandern von Ort zu Ort ist und die doch so gern Freude bringen zu den kampferprobten Soldaten in den einsamen Bergtälern. Ein englisches Schnellbootz der englischen Küste? Wotzz m# des wollent merksam verfolge ich seine Fahrtrichltig Von##rpetter, dieser gelbe Flecken auf dem Wasser,##n st, doch..“ steuern! Tiefer gehen! Sofort wassern 300 Meter vor uns schwimmt ein#u icher Flieger im Kanak. Flugzeugführer, jetzt heißt es aufpassen. In unmittelbarer Nähe des Trezbenden auf's Wasser gehen. Unser Sieg hängt von Fontänen spritzen die Fluten voller Fahrt heranschießenden einen Schommet unserer Maschine He 59. Wo treibt der Flieger? fleck geblieben? Bange Sekunden des Suchens vergehen, während die Entfernung zum englischen Schnellboot immer kürzer wird. Nun schießen sie schon drüben. Zur Linken: eine Boje? eine Mine? ein treibender Korb? Dem Himmel sei Dank, es ist unser Flieger. Mit ausgestrecktem Arm weise ich dem Flugzeugführ die Richtung. Meter um Meter schiebt sich unsere He 59 an den Kameraden heran. Was kümmert uns jetzt das Feuer des Engländers? Nur noch ein Gedanke beherrscht die fünf deutschen Flieger in der Seenotmaschine: der Kamerad muß gerettet werMinuten ab. In he vor dem Bug des in voller englischen Schnellbootes auseinander, Kameraden zu entreißen gilt. Schon holpern die Schwimmer un über die Wellen. Aufrecht stehe ich im Beobachterstand Lüderitz-Museum in Bremen Bremen, im September. In einem schönen alten Bremer Giebelhaus in der Altstadt fand eine sinnvolle Ehrung des großen Bremer Sohns und deutschen Kolonialpioniers Adolf Lüderitz statt. Das mit Gemälden, Brief= und Bilddokumenten aus Deutsch=Ostafrika, Deutsch=Südwest und Kamerun ausgestattete Haus wird künftig als Lüderitz=Museum mürdiggs Zeiten dem deutschen Kolonialvorkämpfer als nal gesetzt sein. Die Einweihung des an dessen Entstehen besonders Generalurde in GegenReichskolonial= Ein englisches Bombenflugzeug, das von der is schossen und vernichtet Lüderitz=Hauses konsul Ludwig Roselius beteilig wart des Bundesgeschäftsführers des bundes, I1=Oberführer z. D. Peter, seiner Bestimmun übergeben. Pionier Eckardt spielt die Geige—„Deutsch-Italienische K. musiziert vor deutschen Soldaten Von Kriegsberichter Hans Giese senthalt ..., im September. (PK) Zehn Monate stand der Soldat Eckardt in Frankreich. Er haute mit seinen Kameraden im Vorfeld Stollen und Bunker, er verrichtete alle Arbeiten, die eben ein Pionier verrichten muß, unverdrossen Tag für Tag. Woche für Woche. Monat für Monat. Er marschierte bei der großen Offensive durch die weiten. fremden Landstriche, packte zu, wo es etwas zuzupacken gab. Hart wurden seine Hände. Manchmal— ganz heimlich nur— griffen diese Hände spielerisch in die Luft. seltsame Bewegungen vollführten sie, als ob sie über irgendetwas hinwegglitten, als ob sie einen Geigenbogen führten— denn der Pionier Eckardt war Musiker, war in dessen Herzen Melodien schwangen. #„Klänge sich formten— zehn Monate ging Eines Tages kam ein Telegramm „Da kan eines Tages ein kurzes Telegramm. und der pionier Eckardt mußte seinen Tornister rammen. Horten, dem Kriegshafen. in Oslo. Christianssand. rsund. Stavanger. Bergen. Norheimmer weiter soll es jetzt geben. Drontfar Narvik soll erreicht werden. Die die hier durch die norwegischen nennt sich die„Deutsch=Italienische die unter der Führung von Walter im Polenkrieg hat sie 14 Tage Gensestiihr Darbietungen die Soldaten in ihren ellungen ein vaar Stunden lang von Schlachtentarm und Geschützdonner, von dem Krachen der Granateinschläge und dem rasenden Tack=tack der #bgelenkt und eine andere Welt vor ibnen eninenen tassen. Später ist das Programm mit Zustimmung des OKW von Walter Sieber und dem bekannten Filmschauspieler Hans Stuewe musikalisch und regiemäßig neu bearbeitet worden. Ein Stück deutscher Kultur „I„ Seist kein Kabarettprogramm, nicht eine Aneinunderleidung artistischer Glanzleistungen, sondern ein mit seinem, musikalischem Empfinden zusammengestelltes Prosramm. Japans bester cDt minlen nor: ltungen Städür zu gedie plumöchten. erie deglückendes Gefühl. so trauten Gruß zu bören. Ort am Hardangeredt. Da saßen in einem te und Mannschaften. torwegischen Dorfbewohrwartungsfrohen Augen 1e. Ein Quartett spielte Major Galland haf### rungen. Der Führe#### haber der Wehrmac## aus diesem“ Anlaß Ritterkreuz des Eisernt (Johigel 40. Luftsieg en# TOberste Befehlg Major Gallang Eichenlaub zund Kregzes verlichen Der Güterverkehr, den die Deutsche Leichsbahn im großdeutschen Kaum zu bewältigen hat, ist gewaltig angellagen Vlerfahrespian„ Rüstungsbetriebe, Versorgungder Bevölkerung und vor allen Dingen unsere Wehrmacht stellen größte Anforderungen an den Süterwagenpark. Alles kommt daher darauf an, jeden vorhandenen Süterwagen bis zum legzten auszunugen. Beachten Sie diese 10 wichtigen Regeln für den Verfrachter! 1. Süterwagen schnellstens be- und entladen. Rückgabe der Wagen möglichst vor Ablauf der Ladefristen: Überschreitung der Ladefrist hat Ausfall wertvollen Laderaums zur Folge. Wagen rechtzeitig und nur für den tatsächlichen Bedarf bestellen. Angebotene Ersatzwagen verwenden, selbst wenn kleine Unbequemlichkeiten damit verbunden sind. 3. Pänktliche An- und Abfuhr der Güter. Mit der Be- und Entladung sogleich nach Wagenbereitstellung beginnen. 4. Für Süterwagen glbt es setzt keine Sonntagsruhe. Daher Güter, wenn möglich, auch Sonntags verladen. Für eingegangene Süter besteht die Oflicht zur Entladung an Sonntagen. S. Süterwagen beim Be= und Entladen nicht beschädigen. Tademaße innehalten. Süter ordnungsmäßig und betriebssicher verladen. 6. Durch zweckmäßige Ladegeräte und büfsmittel das Be- und Entladen erleichtent. 7. Auslastung der Wagen bis zim Ladegewicht und nach Möglichkeit ject im innerdeutschen Verkehr bis 1000 k über die am Wagen angeschriebene Tragühigkeit. Kaumersparnis durch geschicktes Siapeln der Güter, ganz besonders durch sochgemäßes und überlegtes Verladen sperriger Güter. 8. Richt mehr Esier zu gleicher Zeit beziehen, als rechtzeing entladen werden können. 9. Entladung sogleich beim Eingang der Versandanzeige des Absenders oder bei der Voravisierung durch die Süterabfertigung vorbereiten. Fuhrwerke und Ladepersonal schon im voraus für die Zeit der bevorstehenden Entlodung freihalten. #. Frachtbriefe uns sonstige Begleitpapiere Seofäitig ausfülltn zur Vermeidung von Friäusen. Sin einziger verlorener Tag für einen Süterwagen bedeutet im Kreislauf des Gesamtverkehrs viele verlorene Tage, die nie wieder einzuholen sind. Bei dem einen fehlt dann der leere Wagen zum Verladen der Kohstoffe, bei dem anderen stockt die Fertigung, weil die Kohstoffe nicht rechtzeitig eingegangen sind. Alles muß daher daran gesetzt werden, daß unmittelbar nach der Bereitstellung der Wagen mit dem Be- oder Entladen begonnen werden kann. Wenn heute wertvoller Wagenraum ungenutt auch nur einen Tag herumsteht, so werden alle am Süterverkehr Beteiligten und damit das Volksganze empfindlich geschädigt. Bei jedem einzelnen Wagen kommt es heute auf jeden Tag an. Auch die Sonntage dürfen für Süterwagen keinen ungenutzten Stillstand bringen. Für eingegangene Süter besteht für den Empfänger die Oflicht zur Entladung am Sonntag. Treffen Sie im eigenen wie im Interesse der Allgemeinheit Vereinbarungen mit der Güterabfertigung, um Sonntags wichtige Süter auch zu verladen. Rechtzeitige Beladung und pünktliche Rückgabe der Wagen ist Vorbedingung für Pünktlichkeit und Ordnung im Eisenbahnbetrieb. Die Anschlußgleisbenutzer als Träger des Massenverkehrs müssen besonders darauf achten, daß die zurückzugebenden Wagen an den Übergabestellen rechtzeitig zu den vorgesehenen Bedienungszeiten bereitstehen. Hilf der Deutschen Reichsbahn und Du hilfst Die selbst! geägiete! Bitte ausschneiden, aufheben und##e# Himmst fand am Dienstag nachRebefas wonsch.#oither Vetriebsappell der Fa. D# Pugerergeh sicht, bei dem Kreisleiter e. h. Sr#####e zuenGefolgschaftsmitgliedern sprach. Nachdem die Betriebsgemeinschaft angetreten wür, melkete Betriebsführer Kettelhac dem Kreispomann Rentmeister die Gefolgschaft. Der Kreiseobmann begrüßte die Betriebsgemeinschaft und + Der Reichelustschri####ns. größtmöglichste Sicherheit von Lev#### 2. Teleentgegen. Münsterländische volkszeitung eeg#inde 1 wurde frei durch den Willen zur Tat Blanke sprach auf einem Betriebsappell der Firma Kettelhack, Mesum Klarer die gentum aller Bestrebungen und Dienststelle des NLB, phon 2186, nimmt gern deine * Verdienstvolle Auszeichnung. unteroffizier Vernhard Drees, Speller Damm 16, wurde mit Gratnsisten c' Seine kaufmännische Gehilfenprüfung bestand mit gutem Erfolg Ewald Pöhlker aus Ochtrup, groshandlung Dieri iede Povlerparendurchmachte. Unsern GlückX Ausgabe der Reichskleiderkarte. Wir empen Ausegase;e g sich die Anzeige in der Termine einzuhekten. h.%st, git 260 Ferkeln.—8 Wochen alte Fers 16 Nm. 10—-46 g' i,-10 Wochen alte 13 handel war sch wohen alte 17-—24 Nm. Der Piebmarst sinz(epvend. Der nächste Kram= und Bsehmurkt fiovet am 8. Oktober statt. „L. Platztlonzert. Morgen Samstag, 28. Sept., wlattonzert s. 4 830 Uhr vorm Rathaus ein Standarte ag... sist vom Musitzug der Schnidt) g.(Letung, Obertruppführer E. ). vortragsfolge: 1. Friderieus Nex, Grenadiermarsch von Radek; 2. Ouvertüre zu„Leichte Cavallerie“ von Suppé; 3. Ballade: Das Grab a nabe von Feiedemann: talienische Seredartenträger von Peumann, gou ditr. D) StonSturntgasch von Pieste. Outepel. Stauten Prach dem Kreis. Der Kreis. —ergemeinschaft und wir in dieser Zeit, so führte der Redner Deutschkand mit seinem letzten Gegner * Zum Endkampf angetreten ist, einen derartig Betriebsappell veranstalten, dann geschieht das nicht aus einer Laune oder Demonstration, sondern dann soll cherausgestellt werden, daß es in Deutschland noch möglich ist, unter freiem Himmel eine Massenveranstaltung aufzuziehen. Im Gegenus von änzelsicher Sech Velichatiler. Wie Vergysasltng, darauf Ruzumzessen daß Heientig lichem Fliegeralarm warm anziehen soll, zi gen Bett und. Kel daß bei längerem Sitzer tungsgefahr besteht. Vorken oft, recht gute Dienste Feine A fürc MAs rüchten jetzt“ ammels von Buchecke Zum anderen win #teigerung der Fes### Zufgabe auszuführen. Aigend berufen. Vies ###ng der Schul# in Erfolgen beglektete dich bese mnät völtsnung, sich seit Temveraturanterschied. omdchtra ist, io Pergphugtelter Erkälm leitten warme Dekschsbusend.##ite #ß Bilcheckern sehr öl##. Speiseöl liefern. zrmgehung Buchen in und die Bäume mit en sind, dürfte sich das ls ehr lohnend erweinan auch hierdurch zur #ing beitragen. Diese besonderz unsere Schulläßt sich unter MitwirStadt eine von guten belaktion= durchführen. Kreisleiter e.., Bürgermeister Blanke während seiner Rede Foto: Fischer teilte gleichzeitig mit, daß mit dem heutigen Tage zwei wichtige Posten im Betrieb Kettelhack, Mesum, besetzt würden, der Posten der Sozialberaterin und der des. Betriebsobmanns. Die Sozialbetriebsarbeiterin Frl Eisenrath, die die Arbelk aus eigener Tätigkeit heraus kennt, besitzt sowohl das Vertrauen des Betriebes, wie ##cbefolasthaft. Zioies Pertrauen stets zu behalten Ungtiei, bargtgbecc, sei ihre vornehmliche Aufhahe die weiblichen Gefolgschaftsmitgli## in atlin Fragen der Arbeit, wie auch in persönlichen Angelegenheiten zu betreuen?. Sie sei das Bindeglied zwischen Betriebsführung und Gefolgschaft. Mit einem Händedruck verpflichtete der Kreisobmann Frl. Eisenrath als SözialBetriebsarbeiterin.13 Gleichzeitig führte Pg. Rentmeister den Betriebsobmann Gretenkort in sein Amt als Betriebsobmann ein Dieses wichtige Amt als Vertreter der DAF setze voraus, daß nur der Betriebsobmann das Vertrauen der Gefolgschaft besitze, der selbst bereit sei, Vertrauen zu geben, der nur Kamerad sein könne aus einem tieferen Kameradschaftsgeist heraus. Dann verpflichtete der Kreisobmann den Betriebsobmann Gretenkort. Anschließend nahm Bürgermeister Blanke das Wort zu seinen packenden Ausführungen. satz dazu hat in England die Arbeiterschaft kaum noch Gelegenheit, zu der Arbeitsstelle zu gelangen. Wir haben England, das so großsprecherisch mit dem Begriff Freiheit um sich wirft, das Gesetz des Handelns aus der Hand genommen, haben die Freiheit der persönlichen Willensbestimmung in England zunichte gemacht. Daß wir aber diese Freiheit noch besitzen, verdanken wir unserem Führer, der uns durch seine Lehre, durch sein Werk frei gemacht hat von all den Fesseln und Lasten der Systemzeit. Diesen Begriff der Freiheit müssen wir in uns aufnehmen. Nur wenn das ganze volk frei ist, ist der einzelne frei. Das Volk aber, die Nation, ist frei geworden durch unerhörte Arbeitsleistung durch den Willen zur Tat. Diese persönliche Freiheit ist gleichzeitig heilige Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft. Jeder einzelne ist nur ein kleines Schräubchen, ein Rad in der großeren Maschinerie des Staates. Der Führer hat dem deutschen Volke seinen Willen aufgedrückt. Erst war es nur eine kleine verschworene Gemeinschaft, die an ihn glaubte, heute aber ist es ein Volk von fast 90 Millionen, das auf den Führer schwört, das seine Söhne bedingungslos dem Führer im Großen wie im Kleinen bis zum Einsatz des Lebens zur Verfügung stellt. Diese Einsatzbereitschaft des ganzen Volkes sei aber auch Symbol für die Betriebsgemeinschaft. Diese Gemeinschaft sei vergleichbar, so führte Pg. Blanke weiter aus, mit der Ordnung einer Truppe. Wie zunächst die Unteroffiziere, der Feldwebel, der Zugführer die Mittler seien zum Kommandeur, so seien in den Betriebsgemeinschaften die Untermeister, die Meister, der Abteilungsleit::Mittler zum Betriebsführer, der einer berechtigten Klage niemals sein Ohr verschließen würde. Ihm sei zur Seite gesetzt die soziale Betriebsarbeiterin und der Betriebsobmann. So wie jeder seine Pflicht zu erfüllen hat, so hat auch jedes Gefolgschaftsmitglied das Recht auf Entspannung und Erholung Natürlich können nicht alle zu gleicher Zeit beurlaubt werden, aber für jeden Wunsch hat der Führer Verständnis und er werde auch jedem Gefolgschaftsmitglied entgegenkommen, wenn die Verhältnisse des Betriebes es gestatten. Wir leben in Deutschland von der Arbeitsleistung des ganzen Volkes und haben Rückschläge von 300 Jahren falscher Politik wieder auszugleichen. Wir sind heute bereits über die Grenzen Deutschlands hinausgewachsen. Wir haben in Europa eine Aufgabe übernommen, die Deutschland an die Spitze des Kontinents stellt. In dieser europäischen Gemeinschaft aber herrscht das Gesetz des Führers, nach welchem er auch Deutschland augebaut hat, das Gesetz der Ordnung. Für dieses Gesetz sind deutsche Männer gestorben, für dieses Gesetz marschieren die Lebenden. Dieses Gesetz hat uns stark gemacht, so stark, daß heute England an dieser geschlossenen und geordneten Einheit, an der Konzentration der Volkskraft zerschellt. Nicht das nationalsozialistische Deutschland mit einem Adolf Hitler als Führer an der Spitze, so schloß Bürgermeister Blanke seine Ausführungen, wird in diesem Kriege zusammenbrechen, sondern England. Betriebsobmann Pg. Gretenkort dankte dem Kreileiter e. h. Bürgermeister Blanke für seine Ausführungen. Gleichzeitig gab er die VersicheS w. koto, Wehmeier = wieder siehst du voll Wehmut im Teich = sich spiegeln den braunen Baum = und stehst frauenhaft weich S vor den Herbstzeitlosen am Waldessaum. Kann denn die Blume für deine Schuld? S Der Baum für deine Unzulänglichkeit? Warum buhlt mit dem Herbst deine Traurig(keit? Sieh nur in dich! Da ist der Stachel und sein Grund. Du einziglich bist davon wund. In schuldlosem Gleichmaß das Leben ringsum hat seinen Tod und neu seines Werdens Kraft. Dich aber zieht dein Menschentum S furchtbar zur Rechenschaft. Von Josef Weinheber Sciinmmmmmmmmmmmmmmmmm rung ab, daß es sein Bestreben sein werde, sich des Vertrauens der Gefolgschaft stets würdig zu erweisen und ein guter Sachwalter der Betriebsgemeinschaft zu sein. Mit dem Sieg=Heil auf den Führer schloß er den eindrucksvollen Appell. Tehie ernte in Kheiner Kleingarten In den Gärten hat der Herbst seinen Einzug gehalten. Die letzte Ernte bedeutet viel Freude für den Gartenbesitzer bis tief in den Herbst hinein. Der Stolz des Gartenbesitzers ist im Augenblick der Kürbis, der wie eine riesige gelbe Kugel auf dem Boden liegt, ringsum von großen grünen immer hängen an den hohen Stauden in dicken Büscheln neue Früchte, viele noch grün, die erst langsam einen gelblichen Schimmer annehmen, andere bereits zartrot und dazwischen ein halbes Dutzend leuchtend roter Früchte, die man heute oder morgen abernten kann. Tagung drs AS=Tehrerrundes Aheine Der NS=Lehrer! Mitglieder nach schnittswalter PaiPg. Hollunder sprach über den„Kampf um das Mittelmeer“ hatte für Mittwoch seine eingeladen. Der Kreisah## Kissing konnte eine gutbesuchte Versammlung eröffnen und begrüßte insbesondere die Kameraden, die aus dem Heeresdienst entlassen waren und nun wieder in der Heillst Dienst tun. Seine Grüße galten ferner den Kameraden im feldgrauen Rock. Pg. Kissing machte Angaben über den Einsatz der Lehrerschaft während der Ferien und über die Ergebnisse der verschiedenen Sammlungen, die unter der Leitung der Erzieherschaft durchgeführt wurden. Abgeljefert sind 800 Ztr. Schrott, 50 Ztr. Papier, 40 Ztr. Knochen. An Heilkräutern liegen an Trockenware bereits 540 kg. Dazu kommen die Deger, die noch in den Schalteäumen lagern. Der steine ugu eden wirt, wie das Mite Kreissachbearbeiter für Sinnenkarschung w. a verbinzende Fläche mehr war, sondern Reckels, bat um Ausstellung und Ablieferung der Ahnentafeln. Danach nahm der Kreisredner der RSDAP, Pg. Hollunder, das Wort zu einem aufschlußreichen Vortrag„Der Kampf um das Mittelmeer“. Ausgehend von dem Besuch Ribbentrops in Rom, zeigte er im großen Rahmen die Geschichte des Kampfes um das Mittelmeer, das in alten Zeiten kein Problem war. sondern die bekannte Welt umspülte. Nachdem Kreta als Kulturstaat von den Phöniziern, die aus dem nördlichen Arabien kamen, abgelöst war, wurde die Schiffahrt vom Roten Meere aus bis in den hohen Norden und bis nach Indien betrieben. Die Griechen betrachteten das östliche Mittelmeer als ihr Gebiet. Als Rom unter dem germanischen Einbruch zu zerbrechen begann, sehen wir, wie das Mittelmeer Sippenforschung. Ba Frenny. euden eine —eenferschung, pg. /Trennung bedeutete. Als Kolumbus, Amerika Ein keines Mißverstanonis lit einem eleganten Hoppser schwang sie sich Abteil 2. Klasse. Das modische Kostüm! Da#n neue, zeitgemäße Wiener Velour in Blau! #####icht alles fabelhaft zusammen? Und dann ent neunzehn Jahre jung! Da hängt der Himmel voller Geigen. Schnell noch einmal aus Abteilsenster! Nach rechts geschaut!— Nach inks gezwinkert!„So— nun haben mich alle gesehen. Die Fahrt kann beginnen.“ An diesem Nachmittag erwartete die Verwaltung der kleinen Kuranstalt, wie allwöchentlich eirmal irgend einen Künstler oder eine Künstlerin. haitäre Stunden zax ürftigen einige schöne und heilere Stunden vereiten wollten. Heute sollte es eine Sängerin mit Liedern zur Laute sein. „Fritz, einer der Pfleglinge, ein Tausendsassa und Huas Dampf in allen Gassen; der seine Zuheimlischte, haite sy. immet wieder vu vormiltags seinem Scheitel u. Endlich saßdas Ding.— Wer wohl wollte ihm das Aemtchen nehmen, die Sängerin von der nahen Station abzuholen?— Wann sollte diese eigentlich kommen? Man wußte nur, daß sie, aber nicht genau, wann sie eintreffen würde. Viele Züge durchliefen die stille Gegend ja nicht. Also— etwa 2 Uhr oder 5 Uhr? Geschmiegelt und gestriegelt, das Herz voller Hoffnungen, marschiert Fritz zum Bahnhof. Der Zug fährt ein— der Zug hält. Zwei Damen entsteigen ihm. Eine ältere, bereits über den Mitsommer hinaus, und besagte junge treten durch die Sperre. „Die alte Dame kann es nicht sein“, pocht Fritzens Herz.„Lieber Gott, laß es dak nette Mädel ein. Natütlich. Sie trägt ja zusammengerollte lätter in der Hand. Sicher ihre Noten.“ Mut zeiget auch... Fritz pürscht sich heran. „Fräulein, wollten Sie zur Kuranstalt?" „Jawohl!“ kommt es zaghaft über verschämte spen, und ein prüfender Blick trifft den#### lie anzusprechen. Sie errötet. Herrgos entzückend vermag so eine blutjunge #rig mißdeutet den Plick. Sollte So auf den ersten### „Wir freuen uns so sehr, daß Sie zu uns gekommen sind. Meine Kameraden sind voller Erwartungen. Es wird sicher sehr schön werden. Darf ich übrigens Ihre Noten tragen?“ Ein neuer Blick, ein erstaunter, trifft ihn. Fritz merkt nichts. Wie sollte er auch? Der blaue Himmel— die lachende Sonne— der tiefe Friede ringsum— das junge Geschöpf an seiner„grünen Seite.“ Alles so verwirrend. Und er hatte doch so viel Süßholz zu raspeln. Nun betreten sie den Garten und marschieren dem Eingang zu. Was da? Eine neue Uoberraschung? Die Kameraden bilden Spalier? Fritz —..„ Seine Augen funseln und stimmern. Die Stubenkameraden puffen sich in die Seite.„Natürlich— der Fritz! Das ist einer.“ Stolz und leuchtenden Gesichtes defiliert er mit der erwarteten Sängerin durch ihre Reihen zum Aerztezimmer. Auf dem Flur tönt der jungen Dame noch das Begrüßungshändeklatschen nach. Ihre Blicke werden immer verwirrter und hilfloser. Sie errötet wiederum— und von nun an bleibt sie es auch. Die Tür öffnet sich, und drei junge Aerzte“ reichen ihr nach geziemender Verbeugung die Hände entgegen. Einer von ihnen begrüßt sie besonders herzlich. „Verehrtes, gnädiges Fräulein! Wir sind entzückt, daß Sie uns mit Ihrer Kunst erfreuen wollen. Sie können gleich anfangen. Unsere Kranken werden ihre Plätze wohl unterdes eingenommen haben. Darf ich Sie in den Saal führen? Bitte!“ An der Tür bleibt er erstaunt stehen und fragt: „Gnädiges Fräulein, wo haben Sie denn Ihr Instrument?“ Fragende Augen treffen ihn. „mein Instrument? Wieso— Instrument! Wis meinen Sie damit?“ „Nun, eine Laute oder ein Schifferklavier.“ Sie stutzt.„Mein Schifferklavier steht zu Hause. Was soll ich denn damit?“ kommt die erstaunte begenfrage. „Wir dachten, Sie würden sich zu Ihrem Gesang selbst begletten“ „Gesang?— Wer will denn hier singen?“ tottert es aus zuckenden Lippen. entdeckt, verliert das Mittelmeer an Bedeutung. Große Bedeutung gewinnt es aber, als der Suezkanal gebaut wurde(1859—69). In anschaulicher Weise schilderte Pg. Hollunder dann, wie England nacheinander Gibraltar, Malta, Cypern und Aegypten an sich riß. um die Herrschaft im Mittelmeer zu erlangen. Als der Duce die Macht in Italien übernahm, begann er sofort mit der Verkorkung der Adria, die mit der Besetzung Albaniens 1939 vollendet wurde. In seinen Schlußausführungen stellte der Redner die Spannungen Spanien= Frankreich. Italien=Frankreich. Italien=Türkei dar und betonte die Lebenswichtigkeit der italienischen Forderungen Tunis. Dschibuti und Suezkanal.— Reicher Beifall dankte dem Redner. Nachdem Pg. Kissing dem Vortragenden für seinen aufschkußreichen Vortrag gedankt hatte, wurde die Versammlung mit der Führerehrung geschlossen. „Nanu! Sie doch! Sie sind doch die Sängerin, die wir erwarten.“ Abwechselnd wird die Kleine glühend und blaß. Dann ist es mit ihrer zurückgedämmten Beherrschung vorbei. „Zum Donnerwetter! Ich bin ja keine Sängerin. Ich will ja garnicht singen. Ich will ja nur meine Tannte Aenni besuchen, die hier Pflegerin ist.“ Gott sei Dank!— Es ist heraus. „Nun geht alles Durcheinander!“ sind die letzten Worte des kopfschüttelnden Arztes, als sein weißer Kittel um die Türecke verschwindet. Und dann wurde gelacht— und wie wurde gelacht! Nur einer.— Fritz,— saß bedröppelt und zerschlagen in der ersten Stuhlreihe. Die erwarSind das nicht Prachtkürbisse.— Sie liegen im Blättern umschattet. Er hat sich herausgemacht in den letzten Wochen und wächst noch von Tag zu Tag. Bald kann man ihn ernten. Wenn Besucher in unser Gärtchen kommen, dann führen wir sie stolz in den Winkel, wo der Kürbis liegt und fragen stolz:„Was sagt Ihr nun?“ Es gibt noch andere Ernten. Die Tomaten zum Beispiel. Wie viele haben wir schon gepflückt und abends mit besonderem Genuß verzehrt. Aber noch Garten des Siedlers Werning, Breitestraße 148. Foto: Schäfer. Auch auf den Beeten gibt es noch fröhliche Ernte. Dick und prall stehen die Kohlköpfe, jeder ein prächtiges Mittagsmahl, Kohlrabi gedeihen noch und Herbstspinat— Bald kann man schon den Winterspinat aussäen. So spendet unser Gärtchen Schätze bis in den Herbst hinein. Und jeder Gartenbesitzer erlebt täglich die Bestätigung: alle Mühe des Sommers hat sich gelohnt! tungsvollen Augen seiner Kameraden hatten sich so merkwürdig verändert. Alles schrie vor Vergnügen, daß sich die Balken bogen. „Fritz! Mensch! Wie konntest Du die junge Dame für eine Sängerin halten?“ „Warum nicht? Sie hatte doch zusammengerollte Noten in der Hand.“ „Du Dussel! Das waren illustrierte Zeitungen für unser Lesezimmer“. Fritzens Gesicht wurde noch länger. „Ob Sängerin— oder nicht Sängerin; ein kesses und patentes Mädel ist es doch!“ waren die einzigen entschuldigenden Worte, die Fritz noch herausstrahlen konnte. Mit dem Zuge um 5 Uhr kam die richtige Sängerin. Th. Der letzte Wolf bei Laggenbeck utz. Wenn man im Rheiner Heimattiergarten vor dem Zwinger der Wölfe steht, dann kann man kaum glauben, daß es einmal eine Zeit gegeben haben soll, in der diese Tiere auch bei uns in den Wäldern anzutreffen waren. Der letzte Wolf unserer Gegend soll bei Laggenbeck in einer Wolfsgrube getötet worden sein. Davon erzählt die nachfolgende schöne Sage. Man hatte tüchtig Hochzeit gefeiert auf einem der großen alten Bauernhöfe. Sogar Spielleute hatte man sich dazu kommen lassen, drei erfahrene Musikanten, die die Hochzeitsgesellschaft den ganzen Nachmittag durch lustige Lieder unterhalten und bis tief in die Nacht hinein unentwegt zum Tanz aufgespielt hatten. Die Brautleute und Hochzeitsgäste hatten den Spielleuten reichlich zum Trunke gegeben— und als sie sich spät auf den Heimweg machten, da fiel ihnen das Gehen schwer. Ganz besonders mußte sich Schwietings Jans zusammennehmen. Er mußte ein weites Stück durch einen dichten Wald. Er hatte sich bereits von den beiden andern Musikern getrennt, weil sein Häuschen abseits, tiefer im Walde lag. Gr strauchelte oft über Baumwurzeln— und als er einmal stehen blieb, merkte er, daß er vom rechten Wege abgewichen war. Er wollte aber nicht zurückwandern und drang unverzagt durch das Dickicht— und geriet so immer tiefer in den Wald hinein. Manchmal machten ihm die Brombeerranken= und das dichte Unterholz das Gegen schier unmöglich. Dem Schwietings Jans kam der Schweiß. Er schrak zusammen, wenn der Ruf der Eule schauerlich durch den dunklen Wald drang oder der Waldkauz seinen Ruf ausstieß. Er war innerlich froh darüber, daß schon seit langer Zeit kein Wolf in diesem Walde mehr gesichtet worden war. Trotzdem wußte er, daß es noch Wolfsgruben in dieser Gegend gab. Er faßte seinen Stecken fester und schob seine Geige, die er in einem Beutel über der Schulter trug, energisch zurecht. Kaum hatte er das getan, da stolperte er über eine Baumwurzel und fiel kopfüber in eine Grube. Er wunderte sich, daß er so weich fiel. Aber bald faßte ihn der kalte Graus, denn das Weiche bewegte sich, richtete sich auf und knurrte ihn an. Ihm kam die schauerliche Erkenntnis, daß es ein Wolf war. und daß er zusammen mit ihm in einer Wolfsgrube saß. In seiner Angst riß er den Beutel mit der Geige von der Schulter und spielte. Erst ein Lied, dann noch eins, dann einen Tanz und wieder einen. Unentwegt spielte er. Das Raubtier stimmte ein gräßliches Geheul an, kauerte sich ihm gegenüber, regte sich aber weiter nicht. Je toller der Wolf heulte, umso eifriger strich Jans seine Geige. Bisher hatte er immer um Geld gespielt. jetzt spielte er um sein Leben und darum fühlte er keine Müdigkeit des Be. und kein Erlahmen einer Kraft. Stunden vergingen. Der Morgen dämm de. Da nahte die Rettung. Waldhüter und Jägersphat* Liebe kleine Last! Da bist du nun erschienen Du liebe kleine Last. Und meine Hände dienen, Daß du nur alles hast. Ich kann nur immer geben, Was ich an Schönem hab'. So viel an Lieb und Leben Ich keinem sonst noch gab. Doch wie ich auch mich schenke Und sorgend gebe hin. Ich fühle, daß ich selber Daran nur reicher bin. Es ist wie ohne Enden In mir ein weites Meer. Ich schöpf mit vollen Händen Und schöpf es nimmer leer. Elfriede Kerksiek. M ten die schauerliche Musik gehört und fanden bald die Grube. Das Raubtier wurde durch eine Kugel getötet. Den Musiker zog man halbtot aus der Grube. Der erlegte Wolf wurde an die Kirchlinde gehängt. Drei Tage konnte ihn jeder anstaunen und sein furchtbares Gebiß bewundern. Der Geiger aber lag daheim in seinem kleinen Hause und sprach immer wieder in seinem Fieber:„Spielen muß ich, spielen! Der Wolf will mich zerreißen!“ lacht sogar der Aktendeckel Stilblüten aus dem Schriftverkehr mit Behörden Aus einer alten Dienstanweisung:„Der Beamte muß sich im Verkehr mit dem Publikum höflich und gefällig, aber bestimmt und seiner Dienstpflicht entsprechend beschränkt zeigen.“ Diebstahl:„.. obwohl es zur Nachtzeit damals Stockfinster war, konnte ich doch, als ich meine Laterne angezündet hatte; sehen, daß Rubrikat verschwunden war.". 4r „Der Hilfsbetriebsassistent. L. wird in eipe TopGeldstrafe von 2 Mark genommen, weil er Aniste um 6 Uhr um 8 Uhr betrunken zum Dien' schienen ist.“ Münsterländische Volkszeitung ig, den 27. September 1940 Sport zu Freude und Schaffenskraft ersporttag der Betriebe in Salzbergen— Aeußerst starke Beteider Salzbergerner Bevölkerung an den Veranstaltungen wurde zum ersten Male in SalzSplt#tag der Betriebe abgehalten, an -Firmen beteiligt waren: Wintershall Reichspost Firma H. Schulte. Die Gefolgeismitgliedes der vorgenannten Betriebe nahmen geschlossen teil, ebenfalls zahlreiche andere sportbegeisterte Volksgenossen. Sie haben in frohem Weitstreist thre Kräfte gemessen. Das frohe Spiel in enges Gemeinschaft hat ihnen den Eindruck der eigenen Kraft vermittelt. Die stetigen Leibesübungen werden bei vielen Betriebsgemeinschaften bereit als zum Leben gehörig und als die Grundlage zur Gesunderhaltung betrachtet. * Die Betriebsgemeinschaften Wintershall.=., Reichspost und H. Schulte traten um 14 Uhr auf der Steider Straße zum Abmarsch unter Vorantritt der Werkskapelle der Wintershall.=G. zum neuen Sportplatz an. Nach der Flaggenhissung erläuterte Betriebsobmann der DaF Anacker in kurzen Worten den Sinn des Sommersporttages. Der Sommersporttag der Betriebe soll für die Betriebssportgemeinschaften den Höhepunkt der sportlichen Leistungen bilden. Das soll nicht heißen, daß an diesem Tage alle Rekorde geschlagen, alle bisherigen Leistungen in den Schatten gestellt werden sollen, sondern an diesem Tage soll die ganze Betriebsgemeinschaft durch, den gemeinsamen sportlichen Einsatz den Auftrieb für ihre weitere Sportarbeit erhalten. Wer den Betriebssport regelmäßig ausübt, hat auch beeits am eigenen Leibe den wohltuenden Einfluß verspürt und erkannt, daß Leibesübungen unser Volk stark machen. Und unser Volk muß stark sein und bleiben, die hohen Aufgaben der Zukunft meistern zu können. Anschließend begann der sportliche Teil mit einem 800==Kameradschaftslauf. Weiter folgten Gymnastikübungen der Frauen, 400==Lauf der Frauen und Partnerübungen der Männer, sowie Wurf und Stoß der Männer. Um 15.30 Uhr nahm der Schießwettkampf seinen Anfang. Die Frauen maßen ihre Kräfte im Ballwerfen und in Ballspielen(Völkerball usw.) In den wettkämpferischen Uebungen wurden zahlreiche ansprechende Leistungen erzielt. Im 1500Meter=Lauf(Start und Ziel Sportplatz) siegte Göcke(Wintershall.=.) mit 4,44 Minuten. Als zweiter ging Wulf(Fa. Schulte) durchs Ziel(.50 Min.) Es folgten Gelker mit.10 und Lammers mit.20 Min. 15.45 Uhr begann der Drei=Kampf. bestehend aus 100==Lauf, Weitsprung und Keulenzielwurf. Die Bewertung der Leistungen erfolgte nach drei verschiedenen Altersstufen. In der Altersklasse 1(14—18 Jahre) trug Ew. Hüls(Wintershall) den Sieg davon(Weitsprung 4,8 m, 100=Lauf 14.1 Sek., Keulenzielwurf 3 Treffer). Den ersten Platz in der Altersklasse II(18—30 Jahre) belegte Kunk(Reichspost). Seine Leistungen waren: Weitsprung 4,9 m, 100==Lauf 13 Sek., Keulenzielwurf 2 Treffer. Oberwachtmstr. Berries. errang in der Altersklasse III(30—40 Jahre) den ersten Preis(Weitsprung.9 m. 100==Lauf 13.4 Sek., Keulenzielwurf 2 Treffer). Im Hindernislauf über 100 m war Göcke(Wintershall.=.) Bester mit 21,3 Sek. Es folgten Hans Düttmann(21,7 Sekunden) und Heinz Gelker(22,1 Sek). Das Handballspiel(2 mal 10 Minuten) zwischen zwei gewählten Mannschaften verlief:0. Recht interessanten Verlauf nahm das Fußballspiel Wintershall.=G. gegen das Dorf. Das Spiel begann mit geschlossenen Angriffen der Betriebsmannschaft, die auch bald den Führungstreffer erreicht. Nach der Pause ist das Spiel weiter sehr abwechslungsreich. Dann besinnt sich die Dorfmannschaft, endlich kommt auch Schwung in ihre Reihen, so daß sie das runde Leder zweimal im Netz der Gegenpartei landen kann. Das Spiel endet mit:2 für die Mannschaft der Wintershall.=G. Die beiden Torhüter(Flatken von der „Erlag“) und Kunk von der Reichspost) zeigten gute Leistungen. Die Ergebnisse des Schießwettkampfes— jede Mannschaft schoß je 5 Schuß stehend und kniend freihändig; Entfernung 8 m— waren folgende: Die Mannschaft der Wintershall.=G. und die der Firma H. Schulte waren punktegleich mit je 363 Ringen. Beim Stechen blieb Wintershall Sieger. Bester Einzelschütze war Klümper(Wintershall) mit 99 Ringen. Zweiter war Lammerz(Fa. H. Schulte) mit 99 Ringen. Der Betriebssportwart der Wintershalt".=., Pg. Mazur, nahm zum Schluß der Veranstältung die Siegerehrung mit Preisverteilung vor und schloß den Asichenten Leil ulkitigem St den Führer Während der Viranstattang sorpen i Sesundkapelle der Wintershall.G. und e tungsschießen für reiche Abwecholung. Auch iur Re### Kleinen war##forgt durch zine Kinderbe (Schautel und Prussel.) Strickgarn pust! Strickgarn aller Att kahn auf die alte Kleiverkarte nur zu 7 Punkten für je 1004 Gr. gekauft werden, wobei es gleichgültigs ist.### es sich um wollene oder baumwollene Garne oder um Garne handelt, die aus Wolle und Seide gemischt sind. Punger 16 Wen Die Innere Front meldet: X. Sebielsführer in Hallern. Die westfäsische #####rlede in der Bannschule in Haltern einen einandes: Sse. Teg,„In Besehn, der.=Gedietzführers und zellwo. Steß####e. Von den.— Jeines Seegarnen, die im pandel in Aufmachung##ie verkauft werden, kosten jeweils 100 Gr. Weslsaltig lind, 6 Punkte und wenn sie ## wonhaltig sind: 4 Punkte. Der Punktpreis der Strick= und Hundarbeitsgarne ist den Packungen jeweils aufzsdruckt. Examm spehn. 1e nicht Blick in die nähere Umgebung von Rheine Neuenkirchen meldet: n) Kleintierhaltung. Von der Ortsgruppe der RSDAP wird uns geschrieben: Jede Möglichkeit, den Umfang unserer Ernährung und Rohstoffversorgung zu verbessern, ist eine Stärkung unserer Stellung in einem uns aufgezwungenen Kampfe um unsere Geltung in der Welt. Mit diesen Worten wird von höherer Stelle die Anregung der Ausdehnung der Kleintierzucht gegeben. Der Wert der Kleintierhaltung ist seit langem bekannt. In der Hungerblockade des Weltkrieges wurden erstmals die Nahrungsreserven der Kleintierhaltung mobil gemacht. Aus dieser Erkenntnis hat das Landwirtschaftsministerium seit 1933 planmäßig die Kleintierhaltung gefördert. Hiermit ist diese eine wichtige Säule in der Ernährungswirtschaft geworden. Gerade in der Kleintierhaltung liegen Reserven von ungeheurem Wert. Auch für unsere Gemeinde ist hier noch viel zu entwickeln. Wie mancher Garten= und Stallbesitzer könnte sich Kleintiere der verschiedensten Art zulegen, die ihm Fleisch, Eier, Honig usw. bringen. Von Abfällen aus dem Hause, die es immer gibt, läßt sich leicht ein kleiner Bestand an Kleintieren erhalten und pflegen. Aus dem Nichts können hier höhere Werte geschaffen werden. Es sind hierdurch, wenn auch kleine Mittel zur weiteren Stärkung des Abwehrkampfes, den Deutschland führt, gegeben. Möge jeder Volksgenosse, dem der Raum seiner Besitzung es erlaubt, sich die ihm geeignet erscheinenden Kleintiere anschaffen, um sich selbst und anderen damit zusätzliche Mittel zu schaffen. n) Deli=Theater Neuenkirchen. Mit einem Spitzenfilm der Schneider=Produktion wartet am Wochenende daß hiesige Deli=Theater auf. Ein Großfilm, der in der wuchtigen Alpenwelt spielt, zeigt uns erschütternd das Schicksal liebender Menschen. In unerschütterlichem Vertrauen schenken zwei Frauen ihre Liebe einem Manne, der nicht stark genug ist, eine besonnene Entscheidung zu treffen. Im Augenblicke des Verrats seiner Liebe fällt das Schicksal selbst die Entscheidung. Es handelt sich hier um einen Film, dessen dramatische Handlung aus der Tiefe menschlichen Geschehens schöpft; der die Konflikte liebender Herzen aufreißt und das Schicksal der Menschen in schlichter und gerade deshalb ergreifender Form gestaltet. Außer diesem Film wie üblich Wochenschau und Kulturfilm. Tagung der Ortsobmänner der Dag Nordhorn. Nach einer längeren Pause traten die Ortsobmänner der DAF zu einer Arbeitstagung zusammen. Kreisobmann Gräf, der die Verhandlungen leitete, gedachte zunächst des verstorbenen Obmanns van Wieren aus Hoogstede. Er gab dann bekannt, daß für Itterbeck der Pg. Rohlfs als Ortsobmann eingesetzt sei. Pg. Gräf richtete dann das Augenmerk seiner Hörer auf die kommende Winterarbeit. Eingehend streifte er das neue Sozialprogramm. In unserem Kreise interessiere vornehmlich auch das große Siedlungsprogramm. Allein in Nordhorn lägen bereits 150 Siedlungsanträge vor. In Schüttorf und Gildehaus bestehe gleichfalls Bedarf. Die Kreiswaltung bemühe sich schon jetzt um Siedlungsgelände in Neuenhaus, Emlichheim, Uelsen und Veldhausen. Pg. Jaßen sprach anschließend in eingehender Weise über Beitragsfragen, während Pg. Frodermann sich mit Fragen der Berufserziehung befaßte. Schließlich sprachen noch die Kreisfrauenwalterin Pan. Wächter über Pflichtjahr und hauswirtschaftliche Lehre und der Gaubeauftragte Pg. Schnurbusch über den Leistungswettkampf. Verantwortl. Schriftleiter für den heimatl. Textund Bildteil i..: Ferdinand Schulte, Emsdetten Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, heute abend.30 Uhr unseren lieben, unvergeßlichen Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Hermann Runge zu sich In die Ewigkeil zu nehmen. Er starb nach kurzer Krankheit, Infolge Allersschwäche, nach einem christlich-frommen, arbeitsreichen Leben, versehen mit den heil. Sterbesakramenten Im Aller von 79 Jahren. Um stille Teilnahme und ein andächliges Gebei für den lieben Verstorbenen billen: Die trauernden Angehörigen. Wadelhelm, Bentlage, Rheine, Riesenbeck, Velen, 24. Sept. 1940 Die Beerdigung findet stalt am Samstag, dem 28. September 1940 um.30 Uhr vom Treuerhause Wadelheim 100, daran anschließend des feierliche Seelenam! in der St. Oionysius-Pfarrkirche. Das Jahres-Seelenamt für Frau maria Planckermann findet statt am Samstag, dem 28. September, morgens 8 Uhr in der St. DionysiusPfarrkirche, wozu freundl. einladet Fmille Apotheker Franz Planckermann -Theater Rheine Auf d. Thle SchutzeintorLiehtspiele 1t114 Freitag bis Montag Sslowbin genrauturdie staut Ein Film der Bavaria-Filmkunst nach dem Roman in der Münchner Illustrierten Presse von Hugo Maria Kritz. Marm auf mit Gustav Fröhlich Jutta Freibe Kirsten Helberg Herm. Speelmanns Walter Frank Karl Dannemann u. 8. Eine Teestube, in der man Schnaps aus Tassen trinkt, eine Frau, die als schöner Lockvogel Männer ins Verderben führt, und eine Zollpolizei, die das Schmugglerpest aushebt. Wir lolgen den Dingeh mit atemloser Spannung. Anneliese Uhlig, Carl Raddatz Leo Slezak, Trude Hesterberg Oskar Sima Ein Film, der in dunkle Machenschaften hineinleuchtet, die ein kleines Städtchen in Aufruhr bringen. Mit fabelhaftem Spürsinn wird ein geheimnisvoller Tatbestand aufge, klärt und gesühnt. Wochenschau. Bavaria-Kulturfilm. Jugendliche haben keinen Zutritt. Bekanntmachung Die Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine 1 und II für die Monate Oktober. November und Dezember 1940 findet am Montag. dem 30. Sept. 1940 in der Wirtschaft Lorenbeck statt und zwar: von—3 Uhr für die Inhaber der roten Ausweis=Nr.—200; von—4 Uhr für die Inhaber der roten Ausweis=Nr. 201—400; von—5 Uhr für die Inhaber der roten Ausweis=Nr. über 400; von—6 Uhr für die Inhaber der blauen Ausweis=Nr. Es wird dringend gebeten, die Ausgabetermine einzuhalten.— An Kinder werden Reichsverbilligungsscheine nicht abgegeben. Die Ausweiskarte. sowie Belege über das Einkommen der letzten vier Wochen sind vorzulegetz, Neuenkirchen b. Rhl de, den 25. Sept. 1940. Der Bütgermeister: Siesntann. Knoblauch-Beeren „Immer jünger“ machen froh und triech! Sie enthalt, alle wirksamen Bestandteile des reinen unverfälschten Knoblauchs in leicht löslicher, gut verdeulicher Form. rbeugend gegen: hohen Blutdruck. Magen-, Darmstörungen, Alterserscheinungen, Stoffwechselbeschwerden. Geschmack- und geruchfrei. Monatspackung.— Achtes Sie auf die grün-weiße Packung! Drog. Willy Protz, Münsterstraße 27. Ibbenbürenerstr. 27, Drogerie Hans Rosenkranz, Salzbergenerstraße 20. Zur Eröffnung der Spielzeit 1940 7A1 bringen wir 2 broßsilme von Format Ab Preitag von Altgolt- Altsllber altem vergoldeten Schmuck To###et zu günstigen Bedingungen beim Kaut neuer Ware Feinuhrmacher- Juwellere Emsstraße 2 C 29290 Schw. kriegsb. Eisenb.=Pens. sucht in Rheine l. d. E. 4 öimmerwohnung m. Zubeh. Parterre. Ruh. Mieter, pünktl. Mietzahler. Off. u. K. 100 an die Gesch. Rheine. Möbl. Zimmer mögl. mit voller Pension in gutem Hause rechts der Ems gesucht. Kleihues. Elter Straße 19, Ruf 2280. 1·2 möbl. Zimmer (Wohn= und Schlafzimmer) von alleinst. Herrn per sof. zu mieten gesucht. Ang. unt. 888 a. d. Gesch. Zwei große helle Käufe in guter Geschäftslage der Altstadt für Büro oder Ladengeschäft geeignet, zum 1. Januar 1940 evtl. auch früher zu vermieten.— Näh. Gesch. Del-Theater Neuenkirchen Am Wochenende zeigen wir den großen mitreiBenden Film der Schneider Produktion Das Rechl auf Liebe mit Magda Schneider, Viktor Staal, Paul Wegener, Anneliese Uhlig u. a. m. Hußerdem Kulturfilm u. Wochenschau. Beides wird auch an SonntagVormittagen um 11.15 Uhr als Sendervurstellung gezeigt. Es wird gebeten, den Besinn der Vorfuhrungen um 10.30 Uhr zu beachten. Für Jugendliche nicht zugelassen PKUL HARTMANN ILSE WERNBR HANNES STRLZER Jugendlichs über 14 Jahre haben Zatritt 2- 8 EIN EARLEITTER-FIIN DER UER Professor Karl Ritter schuf mit diesem UFA-Film einen Hymnus an die Freude! Ein festliches, repräsentatives Werk, in dem Musik und Tanz, Liebe und Frohsinn, Humor und Lachen ein begeistertes Bekenntnis zum Leben ablegen. Direktor Ferranis verstiegene WerbeIdeen, Gräfin Marcellas Glück im Spiel und Gino Vannis finanzielle Nöte sind die Angelpunkte der lustigen Handlung des Films„Komteß von Parma“. Kassenöllnung: Tägl. 18. 30 Uhr. Sonnlag 13 30 Uhr. Lösen Die bille Ihre Karten im Dorverkauf — D Suopel Thozie,— Die Theater der guten Fülme! Konzerthaus Blanke Täglich ab 19 Uhr Sonntags ab i53oUh Konzert — Besuchen Sie die gemütliche Pllsstube— Bekanntmachung Die Ausgabe der 2. Reichskleiderkarte erfolgt für das Gebiet der Stadt Rheine in der Zeit von Montag, den 30. September bis Mittwoch, den 2. Oktober 1940. Für die Stadtteile Rheine links der Ems und Altstadt erfolgt die Ausgabe im Erdgeschaß des Rathauses. in den Diensträumen—11; für den Stadtteil Rheine rechts der Ems in der Ausgabestelle Ibbenbürenerstraße(früher Verkaufsstelle Hill). In beiden Ausgabestellen erfolgt die Ausgabe für die Buchstaben: —E am Montag, dem 30. September 1940, vor, m i t t a g s v o n 8— 1 2. 3 0 U h r. —I am gleichen Tage nachmittags von 14.30 bis 18,30 Uhr. —Nam Dienstag, dem 1. Oktober 1940, vormittags von—12,30 Uhr, —St am gleichen Tage nachmittags von 14,30 bis 18.30 Uhr. —3 am Mittwoch, dem 2. Oktober 1940, vormittags von—12.30 Uhr. Es können zu den angegebenen Terminen nur die aufgerufenen Buchstaben verausgabt werden. Die Termine sind genau einzuhalten. Diejenigen Kleiderkarten, welche in der oben angegebenen Zeit nicht abgeholt werden, können erst nach Ablauf weiterer 14 Tage zur Ausgabe gelangen.— Nur außergewöhnlich dringende Fälle(plötzlicher Fortzug. Einberufung. Krankheit) werden berücksichtigt. Die Kleiderkarten werden nur an Personen über 16 Jahre ausgehändigt. Als Ausweis der Empfangsberechtigung sind amtliche Aus zeise wie Familienstammbücher usw. oder die bei der letzten Lebensmittelkartenausgabe erhaltenen Lebensmittelkarten vorzulegen. Die letzteren müssen mit den Namen der in Frage kommenden Haushaltsangehörigen versehen sein. Rheine, den 26. September 1940. Der Bürgermeister gez. Blanke. Konfert für uns Beuisme Roie Krei am 29. September 1940, 17 Uhr im Lagardehaus, Rheil Männerchor Rheine-Emstor und Knabenchof Leitung: Chorleitung Herm. Gehring, Münster Städtisches Orchester Musikdirektor E. Schnidt Eintrittspreis.- RM Vorverkauf durch das Rote Kreuz im Zigarrenhaus Brinkmann, Bahnhofstr. und im Zigarrenhaus Hensgens, lbbenbürenerstraße. alle Ereignisse des Familienlebens kündet die westiällsche Tageszellung 19.30 Uhr mit Kochgelegenheit zu vernieten.— Näheres Geschäftsstelle. Zum 1. 10. gut möbl. mit Morgenkaffee an Herrn zu vermieten.— Wher Fad. Gesch. Heizung vorh. Suche per tüchtiges Mad für Geschäftehtt. Näheres Gescht sest oter seiiet. en Aus dem Anz Wasitällscher* kann jede mntell der den zichen! Ständige Anreigenwerbung erst sichert den Erfolg. Deshalb Werben durch die Westsälische Tageszeitung TANZSCHULL RIEPE Beginn der neuen Tanzturse im„Central-Hotel“ in Rheine am Monteg; dem 30. September.## Nachmittags-Kursus: Abend-Kursus: 17 Uhr WDest rc Westfälische Tageszeitung W Fürth sieht Schalke ver aus dem Westen! a. M.— Dritte Schlußrunde zum Tschammerpokal Pisrechessährige Tichammerpotalwettbeperz, is(;( grantens=): Piecher(Rot=Weiß), Wirsching(Eintracht chriten, daß am Sonntag die Pitte Schluße zgrankfsurh, Paltet(1. FC. Kaiserslautern), Schmidt we mit den„Letzten 16“ steigen kann. Eie westdeut“ FEintracht). Pöhling(Kickers). AH uei runde mit den„Letzten 16“ steigen schen Vertreter haben sich bistang ausgeseichnet“geschlagen.„Erwartungsgemäß" setzten sich Schaler 04 und Fortuna Dusseldorf durch, darüber hinaus gelangten aber auch der Essener XB Schwarz= Weiß und die SG Eschweiler unter die 16 Bewerber des Sonntags. Eschweiler als letzte Mannschaft sich Mittelrhein und dazu als einzige aus der ersten Klasse im ganzen Reich. ETB und Eschweiler treffen in Essen zusammen. Ganz gleich, wer hier gewinnt, ein westdeutscher Verein wird bestimmt die vierte Schlußrunde erreichen. Schalke tritt einen schweren Gang an, denn die Spielvereinigung Fürth ist zu einer Ueberraschung fähig. Und Fortuna hat es auch nicht besser angetroffen, denn Eintracht Frankfurt will in Frankfurt erst geschlagen sein. Wir haben jedenfalls die begründete Hoffnung, daß drei westdeutsche Mannschaften unter die„Letzten Acht“ kommen. Auch in den fünf übrigen Begegnungen wird es große Kampfe geben. Da ist der deutsche Altmeister 1. FC Nürnberg Gast des brandenburgischen Titelhalters Union Oberschöneweide. Die auch zur Zeit wieder beste und vor allem beständigste Mannschaft herlins wird dem„Club“ mächtig zusetzen. Bei den Stuttgarter Kickers gastiert Rapid Wien. Die Meister von Württemberg und der Ostmark werden sich ein großes Gefecht liefern, in dem die Wiener schon ihr ganzes Können aufbieten müssen, soll Conen mit seinen Kameraden geschlagen werden. ien gibt es die große Auseinandersetzung zwischen„Wacker und dem Sportelub. Beide Mannschaften sind augenblicklich gut in Form. Vor einer verhältnismäßig leichten Aufgabe steht . Dresdner SC gegen Rot=Weiß Frank63n#, 4. Die Dresdner haben diesen Gegner nicht zu furchten, außerdem spielen sie nun zum zweiten Male in der Heimat und haben damit wertvolle Vorteile. Schließlsch stehen sich noch Bf8 Königsberg Danzig gegenüber. Damit ist endlich einmal ein Vertreter des Ostens im Pokalkampf weitergekommen und wird auch noch weiterkommen. Südwest-Elf gegen Ostmark den am 6. Oktober in Frankfurt(Main) stattVorrundenkampf um den Reichsbundnokal gegen Ostmark hat Südwest als erster her 20 NSRL. Pzreiche seine Mannschaft aufgestellt. Falss Walter nicht far Budapest benötigt wird, führt er den Angriff. Die: Südwest=Elf lautet: Eigenbrodt; Harter(beide Kickers Offenbach), Schmitt(FV. Suarbrücken); Böttgen(FSV. Frankfurt), Lautz(Rot=Weiß Frankfurt), Rößler(BfR. Deutsche Rückspiele in Italien Die in Verbindung mit der ersten Reichsstraßensammlung für das Kriegs=WHW. durchgeführten Fußball=Städtespiele Berlin— Mailand und München — Rom werden voraussichtlich mit Rückspielen auf italienischem Boden verbunden werden. Ein Treffen Rom— München in Rom ist bereits für den Dezember in Aussicht genommen. Da die Meisterschaftsspiele des ersten Durchganges in den Sportbereichen am 15. Dezember abgeschlossen sein sollen, kommen gegebenenfalls die Tage um Weihnachten und Neujahr auch für einen weiteren Ausbau des deutsch=italienischen Spielverkehrs in Betracht. Italiens Jußball ohne Javoriten Am 6. Oktober beginnen im italienischen Fußball wieder die Meisterschaftsspiele. Es gibt in diesem Jahre keinen ausgesprochenen Favoriten, weil die Vereine mit Veränderungen in der Mannschaftsaufstellung rechnen müssen. In der vergangenen Spielzeit ist die Entscheidung erst am letzten Spieltag mit dem:=Sieg von Ambrosiana Mailand gegen den FC Bologna gefallen. Außer diesen beiden Vereinen werden Juventus Turin, Genua 93, Lazio Rom und FC Mailand als die voraussichtlich spielstärksten Mannschaften angesehen. Wieder Fußball in Holland Nach einem Spielverbot, das sich über zwei Sonntage erstreckte, wurden am 22. September in Holland die Fußballspiele wieder aufgenommen. Die zur Austragung gebrachten Treffen hatten nach der Sperrzeit zumeist einen starken Besuch aufzuweisen. Wer steigt zur 1. Klasse auf! Die erste Vorentscheidung: Westfalen-Jahn oder BV Bocholt 1900 dort auf eine junge und kampffreudige Mannschaft, so daß eine Überraschung, und das wäre eine Niederlage der Münsteraner, nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Wesisalia Kinderhaus— DfL. Telgte Während die gastgebende Mannschaft bisher kaum aktiv tätig gewesen ist, konnten die Telgter ihre augenblickliche Spielstärke durch einen hohen Sieg über die Post Münster unter Beweis stellen, so daß aller Voraussicht nach mit einem Siege der Gäste gerechnet werden muß. Spielbeginn 11 Uhr vormittags. Staffel Ahlen Der SC. Oelde 09 erwartet den SpV. Warendorf, der auf dem schwierigen Oelder Gelände kaum zu einem Siege kommen dürfte. In SpuSp. Ennigerloh und BSG. Ahlen treffen zwei gleichwertige Gegner aufeinander, so daß der Ausgang offen ist, während WestSpoettilm Schalke 04 stellt sich am 3. TB Schwarz=Weiß zu einem Fußt womit die neu hergerichtete Plac Uhlenkruge ihre Weihe erhält. Einen weileren Fußball-Länder! hat Deutschland mit Dänemark 18. November auf norddeutschem“ Badens Handballelf zum Adler#. spiel gegen den Niederrhein am So m# hat folgendes Aussehen: Trippmas### Schmidt; Morgen=Spech=Lamprecht; Heiseck=Sutter=Walther=Bohnen. Es ist 2, nahme die gleiche Mannschaft, die in der####### über Südwest mit 15:11 siegte. 4c1. 22 Die Deutschen in Iialien führen am 5. Aget falia Ahlen über die Reichsbahn Ahlen klar die Oberhand tober in Ma;', o ein großes Sportfest durch,#behalten dürfte.. rund 280 Deutsche aus allen Teilen des befrettog Italiens teilnehmen werden. Durch die inzwischen erfolgte neue Einteilung, daß von drei Vereinen zwei aufsteigen können, haben sich die Aussichten der Meister des Kreises Münster, Nordund Westmünsterland für einen Eintritt in die erste Klasse bedeutend gebessert, und man darf mit Recht gespannt sein, ob es Tus Westfalen=Jahn Münster, BV. Bocholt oder SV. Emsdetten gelingen wird, das ersehnte Ziel zu erreichen. Der erste Aufstiegskampf sieht folgende Paarung vor: Tus Westsalen-Jahn Münster— BV. Bocholl 1900 Wenn nicht alles trügt, so dürfen die Münsteraner bei ihrem ersten Aufstiegspiel eine schwere Aufgabe zu lösen haben. In dem Meister des Kreises Westmünsterland, BV. Bocholt 1900, treffen sie auf einen Gegner, dessen Elf augenblicklich als sehr spielstark zu bezeichnen ist. Zu dieser Annahme berechtigt in erster Linie das unentschiedene:=Ergebnis, das die Bocholter am letzten Sonntag in dem Spiel gegen den klassehöheren Ortsrivalen, Olympia Bocholt, herausholen konnten. Es heißt also für die Turner, auf der Hut zu sein, denn, sofern der Ausstieg geschafft werden soll, darf vor allem auf hem eigenen Platz verloren gehens Zum #ck itcher nith##erische Kreismeister in der Lage, ein ####lerlsch. starks=Blf ins Feld zu stellen, der man schon ein günftiges Lbschneiden zutrauenl darf. Es steht ohne Zweifel ein harter, aber auch spannender Kampf in Aussicht, der um 15,30 Uhr auf der Tüs=Kampfbahn am Kanal zum Austrag gelangt. Die Turner stellen folgende Vertretung: Böckmann, Schwarzer, Gröchel, birch Zeit für Preußen Hünster Schwere Aufgabe in Bochum— Was der Westen meldet „In den drei westheutschen Bereichen wird die Fußvallmeisterschaft auch, am letzten September=Sonntag fortgesetzt. Allerdings fehlht wieder die Spitzenmannschaften von Schalké#4 und Jortung Düsseldorf, die— wie, schon am 8. Seßtember— durch die Tschammervrutspiele vor eine andere Aufgabt gestellt werden. Westfule gegen Rot=Weiß, Oberhausen wieder ein Gewinn, denn die Oberhausener##ind zu stark geschwächt. BfE. Bochum 48— Preußen Münster Das vierte Meisterschaftsspiel hat der SC. Preußen Münster am Sonntag wieder auswärts auszutragen, Trotz des Fehlest=von Schalte kann Restfalen Pgs, Nach den Fehri nach Bochum, zum dorigen fünf Punktekämpfe, dihd6führen., Vorussia Dort= Spielan g. den bisherigen Leistungen in den verlorenen Imu ##an zweiter haben. Fraglich ist auch, ob We falia Herne beim aufgestiegenen DSC Hagen im pierten, Spiel endlich zum ersten Gewinnpunkt kommt. Gleichwertige Partnex sind der VfL 48 Bochum und Preußen Münzer sowie Arminia Marten und vie Spielvékeinigung Röhlinghausen. Nur drei Meisterschaftsspiele gibt es am NiederCr wieder sastg gfe der Fortuna=Riederlage beim führt die Tabelle iien geworden ist. Hamborn o7 doch folgt Turn Düsseldorf mit von:2. Hamborn 07 ist Gast Westende Hamborn und müßte formgemäß gewinnen. Allerdings ist Westende eine ausgesprochene Heimmannschaft. Auch die Turu wird es beim BfR Ohligs nicht leicht haben, sollte aber auf Grund technischer und taktischer Ueberlegenheit zum Erfolg kommen. Nach zwei Niederlagen winkt Rot=Weiß Essen KA Spieten gegen Gelsenguß, Arminia Bielefeld und Borussia Dortmund dürften die Preußen in Bochum wohl kaum Gelegenheit finden, in den Besitz der ersten Pluspunkte zu kommen, es sei denn, daß sich die Elf endlich einmal zu einer besseren und einheitlicheren Leistung zusammenfindet. Allerdings haben die Bochumer in den von ihnen bisher ausgetragenen Spielen kein überragendes Können an den Tag gelegt. Es gelang ihnen, in dem ersten Spiel auf dem eigenen Platz gegen Röhlinghausen ein mageres:=Ergebnis zu erzielen, während sie das zweite Treffen in Herne mit einem knappen:=Sieg beenden konnten. Aber es sind dieses immerhin zwei Erfolge, denen die Preußen auch nichts gegenüberzustellen haben. Für den Kampf in Bochum haben die Preußen die besten Kräfte aufgeboten, die ihnen augenblicklich zur Verfügung stehen. Wir zweifeln nicht daran, daß alle Spieler in Bochum ihr Bestes hergeben werden und wünschen, daß die Bemühungen endlich einmal mit einem Erfolg gekrönt sein mögen. Die Preußen spielen in folgender Aufstellung: Kurella, Brinker, Sanders, Spielmann, BierBoßfumnu Pukownik, Thiemann, Schulik, Mensei, Horst, Feldhaus, Quante, Lutterbeck, Funcke, Lassing, Ziemer, Sarchow. Zwei Punktekämpfe in der 1. Klasse Münster Die Meisterschaftsspiele in der Staffel Münster der ersten Klasse werden am Sonntag mit zwei Begegnungen fortgesetzt. Der SpV. Greven 09 spielt auf dem eigenen Platz gegen die SpVgg. Rheine 09, während der BV. Rheine die TSG. Dülmen zu Gast hat. Der vorjährige Staffelmeister, SC. Münster 08, wird erst am nächsten Sonntag eingreifen. SpU. Greven 09— Spygg. Rheine 09 Die Grevener können das erste Punktespiel auf dem eigenen Platz austragen, wo die SpVgg. Rheine der Gegner ist. Ein Vergleich über das Kräfteverhältnis beider Mannschaften ist augenblicklich nicht möglich. Die Rheinenser tragen das erste Punktespiel aus, und für den SpV. Greven kommt es sehr viel darauf an, wie die jungen Kräfte einschlagen werden, die in dem Spiel gegen die Reichsbahn=SG. Münster am letzten Sonntag schon eine bedeutende Formverbesserung aufzuweisen hatten. Ist dieses auch am Sonntag der Fall, so erwarten wir einen knappen Sieg des Platzvereins. BV. Rheine 10— TSG. Dülmen Der BV. Rheine, der auch diesmal wieder mächtig nach vorne zu streben scheint, erwartet in TSG. Dülmen einen Gegner, der ihm in der vorjährigen Spielzeit im letzten Moment den Weg zur Meisterschaft verlegenkonnte, so daß die Rheinenser allen Grund haben, ihren Gegner in keinem Falle zu unterschätzen. Der gastgebende Verein konnte seine bisherigen Spiele gegen Gronau und Greven siegreich beenden, aber auch die Dülmener errangen gegen Vorwärts Gronau einen klaren:=Sieg, so daß die Rheinenser sich auf starken Widerstand gefaßt machen können. Wir sehen den Ausgang des Treffens als vollkommen offen an. Die ersten Punktekämpte der 2. Klasse Am letzten Septembersonntag setzt auch im Kreise Münster der Kampf um die Kriegsmeisterschaft ein. Es kommt ein ziemlich umfangreiches Spielprogramm zur Durchführung, denn sowohl in der Staffel Münster als auch in der Staffel Ahlen sind je drei Treffen angesetzt, und man darf mit Recht auf die ersten Ergebnisse gespannt sein. Es spielen: Reichsbahn-SG. Münster— BfL. Wolbeck Zum ersten Punktekampf hat die Reichsbahn=SG. Münster auf dem eigenen Platz den VfL. Wolbeck zu Gast. Es ist zwar zu erwarten, daß die Wolbecker sehr eifrig kämpfen werden, aber die spielerischen Vorzüge sind diesmal ganz klar auf seiten der Reichsbahner, die in ihren letzten Spielen eine äußerst beständige Form gezeigt haben, so daß aller Voraussicht nach die Punkte in Münster bleiben werden. Spielbeginn 15,30 Uhr im Reichsbahnstadion an der Hammer Straße. Tus Ascheberg— Post Münster Den münsterischen Postler erwartet bei ihrer Fahrt nach Ascheberg eine schwere Aufgabe, denn sie treffen Für das WHN Schalker Jungen in Telgie zu Gast Es ist schon der Wunsch aller Fußballfreunde, einmal Schalke 04 spielen und auftrupfen zu sehen. Verständlich ist es daher, daß dem Gastspiel des ersten und besten Schalker Nachwuchses am kommenden Sonntag im Telgter Waldlager größtes Interesse entgegengebracht wird, zumal sich den Besuchern eine starke Fußballelf zum Kampfe stellt. Ohne Zweifel ist dieses Treffen der Höhepunkt der großen Sportveranstaltung, die an Reichhaltigkeit keine Wünsche offen läßt. Neben leichtathletischen Vorführungen und Wehrsportübungen hat auch der volkstümliche Sport das Wort, so Tauziehen, Eierlaufen, Schubkarrenfahren usw. Anschließend an der Siegerehrung steigt ein großzügig angelegter Kameradschaftsabend mit Kleinkunstdarbietungen namhafter Kräfte, musikalisch untermalt und mit besonderen Ueberraschungen„gespickt“. Ein „Abend der Freude", unter diesem Motto wird der Tag einen Abschluß haben, der besser kaum gedacht werden kann. W. Fünf sinnische Meister nehmen an dem interne# nalen Leichtathletikfest am Sonntag in Como ten Krongvist, Nicklen, Storskrubb, Lähdesmäki und Mitze kola werden hier mit den Deutschen Rudolf Harbig. Hans Trippe, Otto Eitel und Hermann Nacke sowie der# gesamten italienischen Spitzenklasse zusammentreffen. Drei Länderkämpfe bestreiten unsere Ringer im kommenden Winter. Den Beginn macht am 2. November die Begegnung mit Dänemark in München. Außerdem liegt für November eine Einladung aus Budapest für ein Treffen mit Ungarn vor, während im Januar 1941 die kampfstarken Finnen auf deutschem Boden zu Gast sein werden. Westsalens Schwerathlelikmeister werden am 6. Oktober in Witten(Feder= und Mittelgewicht der Ringer) und am 13. Oktober in Dortmund=Hörde(die übrigen Klassen im Ringen sowie die sechs Klassen im Gewichtheben) ermittelt. Die Gelsenkirchener Trabrennen werden im Oktober wieder ausgenommen. Veranstaltungen sind für den., 13., 20. und 27. Oktober vorgesehen. Der Westdeutsche Zuchtpreis im Werte von 5000 Mark wird am 20. Oktober gelaufen. 42 Schützenmannschaften treten an Kleinkaliber-Großkampf um den„Herold-Pokal“ des Kreisschützenführers Der Schießsport im Kreise 1 Münster des Gaues Westfalen des Deutschen Schützenverbandes hat am Sonntag, dem 29. September, einen Großkampftag erster Ordnung. Im Schützenhof zu Münster wird der „Herold=Pokal" des Kreisschützenführers Ebbers ausgeschossen. Die Meldung von 42 Mannschaften beweist, daß die Schützen auch in Kriegszeiten auf dem Posten sind. Der Sieger dieses Mannschaftskampfes erhält für ein Jahr den wertvollen Wanderpreis. Dem besten Schützen wird die Gauplakette des Gaues Westfalen des Deutschen Schützenverbandes zuerkannt. Die zehn besten Mannschaften werden mit einer Urkunde und der beste Schütze dieser zehn Mannschaften mit einer Medaille ausgezeichnet. Im Anschluß an das Schießen erfolgt durch Kreisschützenführer die Siegerehrung. Hier die Startzeilen der Mannschaften: .30 Uhr: Neutor Stand 1, Johanni 2 Stand 2, Hansa Stand 3, Nord Stand 4, Münster=Süden Stand 5, Münster=Westen Stand 6, Schützenverein Sprakel Stand 7. .30 Uhr: DAF=Wehrmacht 2 Stand 1, Postsportverein Münster 2 Stand 2, Kemper Stand 3,„Triangel“ 2 Stand 4, Postsportverein Münster 3 Stand 5, Pötterhock Stand 6, Schützenverein Hiltrup Stand 7. 10.30 Uhr: Johanni 1 Stand 1, Reichsbahn SG Münster Stand 2, Liebfrauen Stand 3, Bülter Schützengesellschaft Stand 4, DAF=Wehrmacht 1 Stand 5, Pluggendorf 1 Stand 6. 11.30 Uhr: Schützengilde von 1905 Stand 1, Warendorfer Schützenbund Stand 2, Neu=Uppenberg Stand 3, Münster=Geist Stand 4, Postsportverein Münster 1 Stand 5, Pluggendorf 2 Stand 6. 14.00 Uhr: Reichsbahn SG Ahlen 1 Stand 1, Marienfeld Stand 2,.=Schützenverein Freckenhorst 1 Stand 3, Tischler=Schützenbruderschaft Stand 4. 15.00 Uhr: Schützenverein Wolbeck Stand 1, Schützenverein Handorf Stand 2,.=Schützenverein Freckenhorst 2 Stand 3,„Triangel“ 1 Stand 4. 16.00 Uhr: Schützenverein Ostenfelde 2 Stand 1, ABC Stand 2, Freischütz=Mauritz Stand 3, Schützenverein Gievenbeck Stand 4. 17.00 Uhr: Schützenverein Ostenfelde 1 Stand 1, Schützenverein Kinderhaus Stand 2, Reichsbahn SG Ahlen 2 Stand 3, Schützenverein Havixbeck Stand 4. „Jag der Achse“ in Mailand Deutsch-italienisches Radsporttreffen noch eine große deutsch=italienische Radsportveranstaltung durchgeführt, die in jeder Beziehung besonderes Interesse verdient. Der Initiative der Italiener ist es zu danken, daß dieser Kräftevergleich zwischen den Amateuren und Berufsfahrern beider Länder auf breitester Grundlage zustande gekommen ist, und es wäre zu wünschen, wenn ähnliche Veranstaltungen häufiger abgewickelt würden; sie könnten dem Radsport sicherlich einen neuen Auftrieb geben. Die deutsche Vertretung ist auf einem Posten geändert worden, an Stelle des Erfurters Förster wurde Die führende Qualitäts-Cigarette*) ATIKAN 5n JAtikah hat den weitaus größten Umsatz aller Cigaretten im Preise von 5 Pf. und mehr— die klarste Anerkennung für ihre einzigartige Güte! Tüchtiger m" Peeieten Dauerstellung für sofort in angeneyme später gesucht. Angebote mit Zeugnisabschriften, Gehaltsansprüchen an oder Lichtbild und herman Bauunternehmung n Schäfer Ibbenbüren in Wests. 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Die Italie.de“ haben am vergangenen Sonntag noch einige Aus dieseg dungsrennen durchgeführt und dann ihre Mase Träger aufgestellt, so daß sich folgende Paarungen ergerausfordeAmaleure: Malfahren: Schertle, Vattigiert zum (Deutschland)— Neroi, Musochi(Italien), heit vor den sitzerfahren: Schertle=Preiskeit(.)— Netig der Kriegs(.).— 4000=Meter=Mannschafts=Verfolgnn die trüben Voggenreiter=Mirke=Kappey=Schulz(.) inden Revision Musocchi=Marini=Morigi(.). ern. Der konBerufssahrer: Malfahren: Schorn, Hhaft, mit anderen land)— Bergomi, Astolfi(Italien). dem gemeinsamen rennen: Wengler(.)— Coppi(.). es Neubaues. (kl. Mot.): Lohmann, Merkens, Staalchsenmächte gegen Bovet, Guerra(.). und der Krieg zwi=etrennte AngelegenJunkt, in den jedoch olitik in den WirR einmünden, ist das im die VerlänKrieges und -Cngmtur-— bisher von Bekannthachung Sphären. Oft Hohungon in dou Luktschutz= ratischer VorstellunArbungen in den Luftschüggeintmngen Völker zu ds BemühunDie Gemeindegruppen des RLB. in den Orne#lamen bezirken St. Mauritz, Roxel, Nottuln, Telgte, Wolbe, Greven und Saerbeck des Landkreises Münster führer im Einvernehmen mit den Ortspolizeiverwaltern als örtliche Luftschutzleiter in allen Luftschutzgemeinschaftegd. üblingen der Selbstschutzkräfte durch. Diese übungze.: sollen einen überblick über den Stand der Einsatzbereßtschaft geben. Weiter sollen hierbei die eingesetzten Selbstschutzkräfte mit der Handhabung ihres Luftschutzgerätes und mit den räumlichen, baulichen und sonstigen Luftschutzverhältnissen ihrer Gemeinschaft vertraut gemacht werden. Die schriftliche Aufforderung zur Teilnahme wird durch die Luftschutzwarte zugestellt. Zur Teilnahme verpflichtet sind alle durch polizeiliche Verfügung herangezogenen und ausgebildeten Selbstschutzkräfte. Da bei einem Fliegeralarm jedoch jeder einzelne Hausbewohner durch den Luftschutzwart zur Schadenbekämpfung eingesetzt werden kann, liegt es in jedermanns Interesse, an der übung teilzunehmen. Selbstschutzkräfte, die der Aufforderung zur Teilnahme an den übungen nicht Folge leisten, machen sich gemäß§ 9 des Luftschutzgesetzes strafbar. Münster i.., den 25. September 1940. Die Ortspolizeiverwalter der ümter: Greven, Nottuln, Roxel, St. Mauritz, Saerbeck, Telgte und Wolbeck. geDer Umsatz steigt Ihr Name wird bekannt durch die „Westfälische Tageszeitung“ Dr. med. sucht z. 15. 10. od. später bess. mödl. Wohnu. Schlafzimmer, mögl. m. Küchenbenutzung, in der Nähe der Klinik. Dauermiet. Ang. mit Preis erb. u. N O 5262 an die .=Gesch. Münster Rektorswitwe mit Möbl. Zimm. Kindern sucht zu Heizg. und sofort oder später —5räum. Wohn., mögl. mit Garten, in Münster oder nächst. Umgebung. Miete bis 80 Mk. monatl. Ang. unt. L M 5260 an die .=Gesch. Münster Beamter sucht kl., sedl. möbl. 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Hoiel Küpper-Fechtrup September 1940 Unserer Zeib hlieb es vorbehalten, wie manchei andere Problém auf dem Ernährungsgebiete, auch die Brotfrage zu lösen. Neue Erkenntnisse der letzten 20 Jahre mußten kommen, um den Lehren des Lebens auch in der Wissenschaft wieder Geltung zu verschaffen. Das Wiedererwachen des matürlichen Empfindens in unserem Volk hat den Betrug mit dem„Feinen“, dem in Wirklichkeit Naturfremden, erkennen helfen. Heute schon ist das Brot aus dem vollen Korn, das „Vollkorn für 50%“, das Brot unserer Jugend und in einigen Jahren wird es das Brot des nationalsozialistischen Großdeutschland sein. So erringt der Nationalsozialismus mit der Lösung der endgültigen Brotfrage die beste Grundlage für die Zukunft. Münster i. W.= Ludgeristraße 93-109 BUSCHMANN Druhbel 17/18 Für die Pflanzzeit empt. wir: ( glückliche Geburt ihres ersten Kindes #n hocherfreut an Elisabeth Bügelmann geb. Lemeyer Anton Bügelmann Münster I.., den 25. September 1940 Josefs Kirchplatz 2— z. Zt. Raphaelsklinik Piklerte Erdbeerpflanzen, Kirschen-, Pflaumen-, Pfirsich-, Birnen- u. Apfel-Busch- und Hochstämme, Rosen, Ziergehölze. Jos. Entrup, Markenbaumschulen Lüdinghausen Die Landesbank der Provinz Westfalen, Münster(Westf.), kündigt hiermit sämtliche noch ausstehende Schuldverschreibungen der zur Rückzahlung zum 31. Dezember 1940. Es werden gezahlt für die Stücke lautend über nom. GM 42.—= S 10.— RM 42.— nom GM 105.—= S 25.— RM 105.— nom. GM 420.—=§ 100.— RM 420.— Mit den Schuldverschreibungen sind die Coupons Nr. 18 und 19 per 2. 1. 1941 u. ff. an die Landesbank der Provinz Westfalen einzureichen. Die Zinsen bis Ende 1940 sind bereits mit dem Coupon Nr. 17 per 2. 1. 1940 im voraus gezahlt worden. Die Verzinsung der Anleihe endet mit dem 31. Dezember 1940. Münster(Westf.), den 25. September 1940. Asselmann " Voller Preude und Dankbarkeit zeigen wir die Geburt einer gesunden Tochter an Gertrud Placer geb. Theine Oberamtswalter Adalbert Placer Münster I.., den 26. September 1940 z. Zt. Mathildenstift Münster, Alb.-LeoSchlageter-Str. 43 Auch Ihr Körper braucht die INNERE Reinigung mit Brinkmann Münster Kurzestraße 11 Zirkufin Oknoblauch-Perlen Bolling Münster Frie-Vendt-Straße 20 Buller Sprakel bei Münster Monats-Packung 1RM-Broschüre u. Gratisproben in Apoth. u. Drogerien Dreyer Münster An den Mühlen 5 Landesbank der Provinz Westtalen Durch einen tragischen Unglücksfall verlor ich heute meinen lieben, guten Mann, den unvergeßlichen, treusorgenden Vater meiner Kinder, den Kaufmann Louis Stroh Dreyer Markt, Ludgeriplatz 8 St. 1. Suche für Verwandten. 45 mit 17jähriger Tochter, Lebensgefährtin von 30 bis 40 Jahr., auch Witwe ohne Kinder, aus gutbürgerlichem Hause, mit frohem Gemüt. Geschäftskenntnisse(keine Mitarbeit ersorderlich) und Vermögen erwünscht. Der Betreffende hat gutgehendes Engrosgeschäft, Vermögen und sehr gutes Einkommen. Geschäftsverlegung auf Wunsch nicht ausgeschlossen. Vermittlung durch Verwandte angenehm. 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Drubbel 17/18 Durchschreibebücher Herbsthoff Die Beerdigung findet statt am Montag, den 30. 9. 40. 16 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus. Trauerleier ¼ Stunde vorher. Mähster Srevener Str. 248-250 altgold altsilber Bouble In allen Gaststätten und Hotels in Münster und Im Münsterland verlange man die „Westfälische Tageszeitung“ Herbst! ünster lenbeckerstr. 22-23 Jagdhund, Deutscher Kurzh., entlausen. Wiederbr. erhält Belohnung. Burbank. Münster i. Westf., Wolbecker Str. 36. Schallplatt. Kaufe einige abgen. od. beschäd. Platten, eotl. auch gt. Pl. Ang. unt. 1279 an .=Gesch. Münster Müchster Steinweg## Mönster Hemmer Steess# 44—141 nfünster Reseler Graße 28 Rdhnater“ Wolbecker Straße 89 kaufen wir in jeder Menge gegen sofortige Kasse und führen sie der Verarbeitung zu Neuanfertigung von mo. dernem Schmuck aus Ihrem Altmetall in unserer Fach werkstatt ist unsere Spezialität Genehmigungsbescheid C 40/12 013. 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