Nr. 20 kte im Gladbach. enswerten Belehn es Gladbach-Rhey vor laufen nur#u# 1 Bedarfes ein. renmengen, und aus nach Mustern weie der Tuchbranche 1 reisten Betriebe laus In den Spinner#### die Streichgarnspin utenderen Orders un artien, wie die Kungarnspinnereien ist 2 der geworden. In n nicht die benötan a noch immer ein### In der Textilinduin g von 5 Prozent#### um eine Vereinboru### haften handelt, ersias einverstanden; insog## Reihe von Betriebe## lbörse. Breien, 21.## Idlins Universal-Standu### Juli. Nordafriksahe dling nach den Bedin Famtl. Börsennotiz Abra N. 1 Uhrsd Ua 0 1 b /3 westdeutsche Zeitung Geschäftsstelle Barmen: Fr.=Ebertstr. 8(Buchhdlg Röder) Tel. 62843 Nordamerik. Baunn ofliziellen Standart: rds). Gehandelt end getto in ca. 50 B0 33 6.76 6.733 6.88 634 rubis otieruns des Verein 0.19%(0.19 oortverkäufe—. Baller Tend.: ruhis A 7 Juni 33 Juli 33 Oktober 33 Januar März 34 4N Mai 34 4N * 1 2 1. 7 2 7 r f. g. I. vort. 1to. dto. tto. dta. 1to. dta. ito. dto. dto. dta dto. dto. dto. dto. Jengal fully 8000 " superline Scinde lully gooc suvertine Tallaris o. Cantar) (21.7 Juni 33 August Oktober Dezember Februar 33 . s. In Ruppees o 10.09 10.17 1. G.B.roach Juli-Aus dto. April-Mai Bombay Kheinische Tageszeitung Elberfelder Zeitung Geschäftsstelle Hagen: Badstraße, Ecke Elbersufer. Tel. 26201 21. 1. senJuni-Juli 411 Jult-Aug. 19•4 11 Aug.-Sept e die„Bergisch=Märkische Zeitung" erscheint täglich frühmorgens, auch Sonntags. Bezugspreis monatlich: Durch die Post 2.— RM.(einschließlich 56 Pfennig Postzeitungsgebühr) ausschließl. Bestellgeld— Bei Ausfall der Zeitung durch höhere Gewalten, Streiks usw. kann das Bezugsgeld nicht zurückerstattet werden. 143. Jahrgang Nr. 203 Schriftleitung und Hauptgeschäftsstelle Wuppertal=Elberfeld. Poststraße 1—3 Fernsprecher S.=Nr. 27361 Drahianschrift: Zetrung W.=Elberfeld Postscheck Köln 7864 Bankverbindung: von der Heydt, Kersten& Söhne. W.=Elberfeld Samstag, den 23. Juli 1932 Anzeigenpreis: Die 30 mm breite Millimeter=Zeile kostet 17 G.=Pf. BäderAnzeigen 16 G.=Pf., lokale Anzeigen 12 G.=Pf., die Reklamezeile(90 mm breit) 90 G.=Pf. Stellengesuche, Familien=Anzeigen 9 G.=Pf. Platzvorschrrift oder tabellarischer Satz 20% Aufschlag, Rabatt nach Tarif, Verlagspostanstalt: Essen. Der rote polizeioberst erneut verhaftet Versuche, Polizeibeamte zu Kundgebungen gegen die Reichsregierung aufzuhetzen magnus Heimannsberg wird abgeführt 9 Berlin, 22. Juli.(Drahtb.) Der ehemalige zumandeur der Schutzpolizei, Polizeioberst Heimannserg. Volizeimajor Enke und das Mitglied des Reichsuners Carlberab wurden heute früh in Haft gemmen wegen dringenden Tatverdachts einer Zuwiderndlung gegen die Verordnung des Reichspräsidenten vom Juli 1932. Die Angelegenheit wird nach den gesetzgen Bestimmungen weiter behandelt. Wir erfahren hierzu noch folgendes: Gegen 4 Uhr früh schien ein Reichswehrhauptmann mit vier Soldaten im olizeipräsidium, forderte 2 Beamte der Abteilung I und verlangte, zur Wohnung des Polizeikommandeurs eimannsberg und zu der des Polizeimajors Enke geführt werden. Er hatte einen Ausweis des Militärbefehlsrs bei sich. Dem Ersuchen wurde stattgegeben. Um Uhr haben Polizeikommandeur Heimannsberg seitee hnung, die im Polizeiamt Schöneberg liegt, um 5.45 ur Polizeimajor Enke seine Wohnung verlassen, jeweils Begleitung der Reichswehr. Die Verhafteten wurden in Militärarrestanstalt nach Moabit gebracht. Heimannsberg ebenso, wie der verhaftete Polizeimajor cte haben Dienstwohnungen in dem Gebäude des Polizeisäisidiums Schöneberg inne. Im Gegensatz zu Oberst Heiunsberg war Encke noch im Dienst, und zwar im Kom#ndo der Schutzpolizei Berlin, wo er Bearbeiter für vierangelegenheiten war. Encke gehört der sozialmokratischen Partei an. Es wird nun dem Obersten Heimannsberg vorgeworfen, er von seiner Dienstwohnung aus sich telephonisch in rbindung gesetzt hat mit dem sozialdemokratischen po#iobersten Stelse, der jetzt noch die Polizeitruppe Süd in krlin führt. Ferner haben telephonische Unterredungen imannsbergs mit dem Major Encke und dem Reichsnnerführer Carlbergh stattgefunden. Diese Telephonspräche sind auf Anordnung des Wehrkreiskommandos 3 Lurchführung der Ausnahmebestimmungen über den nahmezustand, wodurch Brief=, Post= umm=Geheimnisse Wber Kraft gesetzt werden können, abgehört worden. Aus den Gesprächen hat man entnehmen können, daß emannsberg gemeinsam mit Encke und Carlbergh Verbredungen getroffen hat, die darauf hinausliefen, kteipolitisch linkseingestellte Schutzpolizeibeamte für eine rchsbannerkundgebung zu gewinnen, in der gegen die sugnisse versteigern Veränderungen au rden die 5000 Jeuli 1,70—1,80 gen folgende 2.50—245 M Fichenich ei(Bushel 6## nd 56 lbs bei Haten Jas.— Roggen Juli Sept. 9 961 9 Jan— er willig. 3.9 23912 50 wheat Lears“ England“ Kontinent 480 u Pence der Juli Okt. Dez. Juli Okt. Dez. Veizen thern! In konzerns Maßnahmen der Reichsregierung Protest erhoben werden sollte. Ob es sich nur um eine Kundgebung oder die Vorbereitung weitergehender Gegenmaßnahmen der Linken handelte, ist vorläufig nicht zu erkennen. Tatsache ist aber, daß Heimannsberg mit dem Polizeiobersten Stelse eingehend sich über die Stimmung in dem Polizeigruppenbezirk Süd unterhalten habe, wobei Stelse genauere Auskunft über die Stimmung und Haltung der linksorientierten Schupobeamten gemacht haben soll. Daraufhin haben Haussuchungen sowohl bei Heimannsberg als auch bei Encke stattgefunden. Die Haussuchung bei Heimannsberg ist ergebnislos verlaufen, während bei Encke Schriftstücke gefunden wurden, die belastendes Material enthalten sollen. Bereits morgen sollen die Verhafteten einem auf Veranlassung des Wehrkreiskommandos eingesetzten Sondergericht zugeführt werden. Der Polizei-Verbindungsmann im Reichsbanner ebenfalls verhaftet * Berlin. 22. Juli.(Drahtb.) Das heute nacht verhaftete Mitglied des Reichsbanners Carlbergh ist, wie erfahren, Vorsitzender des Ortsvereins Charlottenburg des Reichsbanners und gehört außerdem dem Gauvorstand an. bekleidet also eine der wichtigsten Funktionen im Reichsbanner. Der ebenfalls verhaftete Major Enke steht zu Carlbergh in freundschaftlichen Beziehungen und ist, wie aus Kreisen des Reichsbanners mitgeteilt wird, ebenso wie Oberst Heimannsberg, Mitsglied des Reichsbanners. Organisationsänderungen..— im Berliner Polizeipräsidium * Berlin. 22. Juli.(Drahtb.) Auf Anordnung des kommissarischen Ministers des Innern hat der Polizeipräsident von Berlin einige Aenderungen der Geschäftsverteilung innerhalb seiner Verwaltung beschlossen. In der politischen Abteilung ist sichergestellt, daß die Bearbeitung der sogenannten„Radikal=Links=Bewegung“ in der Hand von Dezernenten liegt, die in ihrer politischen Ueberzeugung sich von dieser Bewegung klar absetzen. In der Abteilung IV, in der u. a. kulturelle Angelegenheiten behandelt werden, werden in Zukunft alle kulturellen Fragen durch Dezernenten bearbeitet, die für ihre Person positiv auf dem Boden christlicher Weltanschauung und Kulturauffassung stehen. lilderung des Demonstrationsverbots se gegen die beschish erg4 Berlin. 22. Juli.(Drahtb.) Nach dem in den den Tagen die Störungen der öffentlichen Ordnung weblich nachgelassen haben, hat der Reichsminister des Fnern durch eine Verordnung vom 22. Juli 1932 M Pingen des beslehenden Demonstrationsverbots vorgeumen. Das Verbot von Versammlungen unter freiem Fumel und von Aufzügen gilt nach der neuen VerordEis, die mit Sonntag, den 24. Juli 1932. in Kraft tritt, ## mehr für Gedenkfeiern, Trachkenfeste und sonstige Eenstaltungen, die der Förderung künstlerischer, kulkeher oder heimatlicher Zwecke dienen, wenn sie von * Perschaften oder von Vereinigungen unpolitischer Aurr Fenstaltet werden. Jedoch sind auch diese Veranstalen 48 Stunden vorher der Orkspolizeibehörde anzuEeen und können im Einzelfall verboken werden, wenn *7 den Umständen eine unmittelbare Gefahr für enniche Sicherheit und Ordnung zu besorgen ist. Für Veranstaltungen, die am Sonntag, den 24. Juli a Katfinden sollen und für die daher die 4Sstündige Predefrist nicht mehr eingehalten werden kann, hat Techemituisser des Innern den Lanorzseg., u. 6, seVien, aus der Richkeinhaltung, der Anmeldefris en Anlaß zu nehmen, die Veranstaltungen, die gerade Eesen Tag an verschiedenen Orten geplank sind, nich In einem Rundschreiben an die Lande Wadgen dat der Reichontkatter des..#s. T. uchk. 2“, daß gewöhnliche Leichenbegängnisse, herg a' Lochzeitszüge, kirchliche Prozesionen, Pitiggnat, sohrlen und überhaupt Veranstaltungen gottesdien licher Art nicht unter das Demonstrationsverbot fallen, weil sie nicht als Versammlungen oder Aufzüge im Sinne der hier in Betracht kommenden Vorschriften anzusehen sind. Das gleiche gilt von sogenannten geländesportlichen Uebungen, sofern sie nicht demonstrativen Charakter tragen. Urlaubssperre für Berliner Polizei * Berlin. 22. Juli.(Drahtb.) Der Militärbefehlshaber für Groß-Berlin und Brandenburg, Generalleutnant von Rundstedt, hat heute nachmittag den Berliner Polizeipräsidenten angewiesen, für die Berliner Schutzpolizei sofort die Urlaubssperre zu verhängen. Die Beamten, die sich unterwegs befinden, werden sofort telearaphisch zurückberufen werden. Vorliegende Urlaubsgesuche werden vorläufig nicht berücksichtigt. Die Sperre erstreckt sich auf die Beamten aller Grade. Auch die von der Schutzpolizei jährlich veranstalteten Gesellschaftsreisen, die zur Zeit gerade unterwegs sind, werden von der Sperre betroffen und ebenfalls zurückberufen werden. Breuer muß sich verantworten (2 Berlin. 22. Juli.(Eig. Drahtb.) Der Reichsangestellte Robert Breuer, der in einer Reichsbannerversammlung, die von uns angeführten hetzerischen Verleumoungen gegen die Regierung Papen geäußert hat, ist von seinzer vorgesetzten Dienststelle zu einer sofortigen Berichterstattung aufgefordert worden. Einzelpreis 10 Pf. Staatsgerichtshof Damit sind wir einverstanden, daß der Staatsgerichtshof in Leipzig sich mit den Ereignissen in Preußen beschäftigen muß. Dabei fragt es sich nicht einmal, was vor dem Staatsgerichtshof veryandelt werden soll, sondern wer vor den Staatsgerichtshof zu stellen ist. Ob es sich die Reichsregierung sowie die neue Preußische Regierung auch nur noch einen Tag gefallen lassen wollen, daß die gestürzten Machthaber sowie ihre gefügige Systempresse so tun, als ob eine regelrechte Staatsrechtsklage in Frage komme, während dies ganze Tun und Treiben nachgerade eine Herausforderung der Reichsregierung ist, auf die sich eine Antwort gebührt— das lassen wir nicht dahingestellt. Was der Reichskanzler in der Rundfunkrede mitteilte, daß die roten Bonzen in Preußen unter Mißbrauch ihres Amtes die Kommunisten bei ihrer Wühlarbeit unmittelbar unterstützt hätten, das ist leider Tatsache. Es kann auch mitgeteilt werden, daß die rote Bonzokratie noch zu Anfang dieser Woche sich nicht nur mit der Erwägung beschäftigt hat, die Reichsregierung verhaften zu lassen, daß aber dies Staatsverbrechen in letzter Stunde nur aufgeschoben wurde, weil der Ausgang allzu ungewiß war. Vor den Staatsgerichtshof gehört nicht eine Staatsrechtsklage, vor den Staatsgerichtshof gehört vielmehr der schamlose Mißbrauch der Staatsgewalt zu politischen Zwecken. Vor den Staatsgerichtshof gehört, daß die roten Bonzen in Preußen buchstäblich bis zu ihrem Hinauswurf staatliche Gelder für die Wühlarbeit der Sozialdemokratie, also wohl auch für die der Kommunisten verwendet haben. Das mag über Geheimfonds geschehen sein, das mag sich, wie es ja auch im Reiche unter Brüning=Wirth geschehen ist, durch Rechnungsnachweise nicht belegen lassen. Aber daß es geschehen ist, das ist nicht mehr Sache eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, das ist vielmehr Sache des Staatsgerichtshofes. Die roten Bonzokraten sollen die Dinge nicht zu weit treiben, sollen den Uebermut und die Frechheit ihrer publizistischen Organe etwas zügeln. Was die Absetzung der verfassungswidrigen Regierung Braun=Severing notwendig machte, war nicht etwa die Tatsache, daß sie sich geschäftsführend wider die Regeln der parlamentarischen Demokratie im Amte zu halten suchte, sondern die Tatsache, daß unter dem Schutz der verfassungswidrigen Regierung Braun-Severing der gewaltsame Sturz der Reichsregierung sowie die Unterdrückung der nationalen Bewegung planmäßig vorbereitet wurden! Das hat ein Vertrauensmann der roten Bonzokratie, ein gewisser Robert Breuer, dieser Tage unvorsichtig ausgeplaudert. Robert Breuer steht heute noch im Reichsdienst, denn er ist der eigentliche Leiter der übelberüchtigten„Zentrale für Heimatdienst". In einer Versammlung der Eisernen Front hat Breuer mitgeteilt, daß er und seine Leute es verstanden hätten, die Ferngespräche der Reichskanzlei am 20. Juli zu überwachen und abzuhören! Es wird wohl Aufgabe des Reichsanwalts sein, diesen Dingen nachzugehen, zumal Breuer auch behauptet hat, daß im ganzen Reich die eisernen Bataillone bereitstünden, um dem Spuk der Papenregierung ein Ende zu machen. Hier handelt es sich nicht mehr um Redensarten und Drohungen, hier handelt es sich vielmehr darum, ob die Reichsregierung der roten Bonzokratie zeigen kann und will, daß die Staatsgewalt in festen und sicheren Händen liegt. Daß die Systempresse sich herausnimmt, so zu tun, als ob der Staatsgerichtshof der Staatsrechtsklage der BraunSevering ohne weiteres nachgeben werde und müsse, ist wohl nur darauf zurückzuführen, daß diese Presse bisher noch nicht eine feste Hand zu spüren bekommen hat. Wer sich für die Braun=Severing einsetzt, macht sich mitschuldig an dem Staatsverbrechen der Vorbereitung des Bürgerkrieges. Es ist ja eine Verhöhnung des Staatsgerichtshofes, daß inm die Braun=Severing und ihre Rechtsvertreter zumuten, eine Notverordnung des Reichspräsidenten auf den Einspruch hin mit aufschiebender Wirkung auszustatten. Die Notverordnung des Reichspräsidenten ist zwingendes Recht, solange sie besteht, wie es auch Rechtsgrundsatz ist, daß kein Einspruch die Rechtswirkung eines Urteils oder einer Verordnung aufschieben kann. Dies ganze Manöver wird ja nur veranstaltet, um absichtlich Unruhe und Unsicherheit im Volk zu erzeugen, also etwas zu tun, was gerade durch die Notverordnung unter Androhung schwerer Strafen verhindert werden soll. Als das Reich Ende 1923 in Sachsen und Thüringen eingriff, war die Gefahr für den des Reiches, sowie für die innere Ordnung und Sicherheit nicht annähernd so groß, als dies gestern in Preußen der Fall war! In Preußen war die verfassungsmäßige Demokratie in eine parteipolitische Willkürherrschaft ausgeartet, die noch übersteigert werden sollte dadurch, daß von Preußen her die Reichsregierung von Papen gestürzt und verhaftet werden sollte. Einer solchen Entwicklung gegenüber durfte die Reichsregierung nicht ruhig zusehen, ja sie hätte schon früher eingreifen müssen, plicht nur durch die Absetzung der schuldigen Bonzokraten, sondern durch ihre Verweisung vor den Staatsgerichtshof. Das kann die Reichsregierung noch heute tun, d. h. sie kann den Spieß umkehren, denn allein sie ist es, die ein Recht hat, bestimmte Personen und Ereignisse vor den Staatsgerichtshof zu ziehen. Welch Schindluder die gestürzten Bonzokraten und ihre Presse mit dem deutschen Volke heute treiben, wird vor allem dadurch belegt, daß die Erzeugnisse einer großen demokratischen Meinungsfabrik sich besonders dreist für Braun=Severing und Brüning ins Zeug legen. Das hat gute Gründe, denn diese große demokratische Meinungsfabrik hatte es fast durchgesetzt, vom Reich und Preußen her fortlaufend, d. h. Monat für Monat erhebliche finanzielle Mittel zu erhalten, was durch den Sturz Brünings zunächst verhindert wurden. Das hofft nun auf die Rückkehr der Brüning und Braun, das bezeugt sich nun gegenseitig, daß sie nur von höherer Wacht Staatspolitik betreiben, während es sich tatsächlich nur um brutale und kalte Interessenpolitik auf Kosten des deutschen Volkes gehandelt hat. Ja, zieht sie vor den Staatsgerichtshof! Preußen frei! Herr Hirtsiefer ist nun mehr der„Gewalt“ gewichen Staatssekretär Scheidt sein Nachfolger Eine * Berlin, 22. Juli.(Drahtb.) Staatsminister Dr. Hirtsiefer hat sich bereit erklärt, die laufenden Geschäfte des bisher von ihm geleiteten Wohlfahrtsministeriums anzugeben. Die Geschäfte des Ministeriums hat Staatssekretär Scheidt übernommen. Damit ist die Uebergabe sämtlicher preußischer Staatsministerien an die durch den Reichskommissar Beauftragten vollzogen. Die Anträge in Leipzig Die Kanzlerreise— Wann wird entschieden? O Berlin, 22. Juli.(Eig. Drahtb.) Der Reichskanzler von Papen reist heute abend von Berlin ab und begibt sich nach Stuttgart, wo morgen die Konferenz der Ministerpräsidenten aller deutschen Länder stattfindet, zu der der Reichskanzler eingeladen hat. Begleitet wird der Reich: kanzler durch den Reichsarbeitsminister. Von Frankfurt aus begibt sich auch der Reichsinnenminister von Gayl nach Stuttgart. Herr von Gayl nimmt gegenwärtig an den Feierlichkeiten des Deutschen Sängerbundesfestes in Frankfurt teil. Dieser Konferenz wird innenpolitisch erhebliche Deutschlands Forderungen **"—„.“— n.* Bedeutung zukommen, da der Reichskanzler die Konfern einberufen hat, um die Länder über das Vorgehen in Pre ßen und die Stellungnahme der Reichsregierung zu unte richten. Man nimmt nämlich nicht an, daß der Staat gerichtshof bereits in seiner morgigen Sitzung eine ma rielle Entscheidung treffen wird. Der oberste Gerichtsha für Verfassungsfragen wird sich vielmehr in seiner morggen Sitzung nur zu beschäftigen haben mit dem Antrag de# Preußenregierung auf Erlaß einer einstweiligen Versigung. Man nimmt an, daß ein solcher Erlaß Ableh# nung findet, ohne daß sich der Staatsgerichtshof bereimorgen in eine materielle Behandlunder grundsätzlichen Fragen einlassen wirt Eine solche Entscheiduna kann kaum Kürze getroffen werden. Vielmehr muß man damit rei nen, das bis zum Ergehen eines derartigen Urteilsspruch noch Wochen verstreichen werden. Das Reich wirdn Leipzig morgen vormittag vertreten werden durch oon Ministerialdirektor Gottheiner vom Reichsinnen ministerium. Gottheiner gehört bekanntlich der 2 an und ist durch den neuen Reichsinnenminister v. zurückberufen worden, nachdem er seinerzeit von eine links eingestellten Reichsregierung aus seinem Amte en fernt worden war. Der preußische Antrag auf einstweilg Verfügung wird vertreten durch den Ministerialdirekto Dr. Badt, der zwar vom Reichskommissar bereits sein Postens enthoben worden ist, dem man aber ausdrücklich die Genehmigung erteilt hat, morgen noch vor dem Staatgerichtshof den bereits eingereichten Antrag zu vertreten Nudolny verlangt die selbstverständliche Gleichberechtigung von der Genfer Abrüstungs konferenz Sonst: Ausscheiden Deutschlands Genf. 22. Juli.(Drahtb.) In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses der Abrüstungskonferenz gab der deutsche Vertreter Botschafter Nadolny im Auftrage der Reichsregierung folgende Schlußerklärung ab: Die deutsche Regierung ist bereit, auch weiter an den Arbeiten der Abrüstungskonferenz teilzunehmen, um mit aller Kraft dazu beizutragen, daß im Sinne des Artikels 8 der Völkerbundssatzung ein wirklich entscheidender Schritt in der Richtung auf die allgemeine Abrüstung getan w " Ramens der deutschen Regierung muß ich heute aber aussprechen, daß ihre Mitarbeit nur möglich ist, wenn die weiteren Arbeiten der Konferenz zur Grundlage der zweifelsfreien Anerkennung der Gleichberechtigung der Nationen erfolgen. Die Gleichberechtigung der Nationen ist das fundamentale Prinzip des Völkerbundes, ebenso mie der Staatengemeinschaft überhaupt. Mit dem Gefühl nationaler Ehre und internationaler Gerechtigkeit wäre es nicht vereinbar, wenn die Konferenz die Regeln und Grundsätze für die allgemeine Abrüstung der Staaten festlegen wollte, aber gleichzeitig Deutschland oder andere Staaten an diesen allgemeinen Regeln und Grundsätzen nicht teilnehmen ließe, sondern irgendeinen Staat einem diskriminieren den Ausnahmeregime unterwerfen werde. Das würde auch die vertraglichen Ansprüche verletzen, die Deutschland zustehen, und auf die es unter keinen Umständen verzichten kann. Die deutsche Regierung muß nun zu ihrem tiefen Bedauern feststellen, daß die vorliegende Resolution diesem Standpunkt keine Rechnung trägk. Sie hat aus der Arbeit der verflossenen ersten Periode der Konferenz, insbesondere aus den sprechungen der letzten Tage vielmehr annehmen müssen, daß diese notwendige Voraussetzung noch nicht von allen Regierungen verstanden und anerkannt wird. Die deutsche Regierung hält es nicht für möglich, daß bei dieser Unklarheit über eine Grundfrage des ganzen Abrüstungsproblems ersprießliche Arbeit geleistet werden kann. Sie muß darauf bestehen, daß diese Zweisel dadurch beseitigt werden, daß die Gleichheit aller Staaten hinsichtlich der nationalen Sicherheit und hinsichtlich der Anwendung aller Bestimmungen der Konvention ohne weiteren Verzicht zur Anerkennung gelangt. Soweit die einzelnen Fragen, die sich aus der Anwendung des Grundsatzes der Gleichberechtigung ergeben, einer Klärung bedürfen, ist die deutsche Regierung zu sofortigen Verhandlungen hierüber mit den beteiligten Staaten bereit. ... Die deutsche Regierung muß aber schon heute darauf hinweisen, daß sle ihre weitere Mitarbeit nichl in Aussicht stellen kann, wenn eine befriedigende Klärung dieses für Deutschland entscheidenden Punktes bis zum Wiederbeginn der Arbeiten der Konferenz nicht erreicht werden sollte. Botschafter Nadolny fügte dieser Erklärung folgende Worte hinzu: Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß die Voraussetzung, von der Deutschland seine weitere Haltung abhängig machen muß, bald erfüllt sein wird, und daß wir gemeinsam mit Ihnen in die zweite Phase der Konferenz werden eintreten können, von der ich hoffe, daß sie ergebnisreicher sein wird als die erste, und daß sie uns ans Ziel bringe. Prinzip der Gleichberechtigung Wir haben bisher an den Arbeiten dieser Konferenz unter der Voraussetzung teilgenommen, daß diese Gleichberechtigung anerkannt würde. Jetzt ist jedoch der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Konferenz über dieses Prinzip und seine praktische Anwendung aussprechen muß, und zwar aus folgenden Gründen: Bisher befanden wir uns im vorbereitenden Stadium der Konferenz. Keine materielle Entscheidungst bisher getroffen worden. Die Resolution bedeutet dagege ein erstes materielles Ergebnis in der Richtung aufd allgemeine Abrüstung. Sie enthält Festlegungen, au denen sich mit voller Klarheit ergibt, daß die allgemein Abrüstung nicht nach dem Vorbild unserer eigenen A rüstung gestaltet werden soll. Sie enthält außerdemg wisse Bestimmungen, die uns neue Verpflichtur gen auferlegen würden, die wir bisher nicht zu trage haben. Dadurch wird eine rasche Entscheidung über ds Prinzip der Gleichberechtigung dringend notwendig. habe deshalb, soweit ich von dem Wortlaut der Resol tion Kenntnis erhielt, mich mit ihrem Verfasser und du Vertretern der am unmittelbarsten interessierten Lände in Verbindung gesetzt und sie darauf aufmerksam gemach, daß die Anerkennung und Festlegung des Prinzips on Gleichberechtigung nunmehr nicht länger aufgeschobe werden könne. Ich habe mich zu sofortigen Verhandlungen übert## Anwendung des Prinzips bereit erklärt und eine Jumel vorgeschlagen, die dem Geist und Buchstaben Artikels S des Völkerbundspaktes entsprechen würd Indessen haben wir, anstatt allgemeine Zustimmung finden, wie man es in dieser unsere Stellung in dies Kreise und sogar unsere nationale Ehre so eng m renden Frage hätte erwarten können, zu unseren großen Bedauern feststellen müssen, daß sich darube keine einstimmige Einigung erzielt ließ. Meine Herren! Sie wissen andererseits alle, 90 Deutschland niemals seine Unterschrift unter ein kommen setzen könne, das nicht auf dem Prinzip Gleichberechtigung beruht. Auf dieses Prinzip könna wir nicht verzichten. Der deutsche Vertreter hob hervor, daß die rechtigung im übrigen heute nicht nur eine deutsche# derung, sondern eine solche der ganzen Welt sei. Im Auftrag der Reichsregierung gab Botschafter dolny sodann die bereits mitgeteilte Erklärung ab. Die Rede des deutschen Delegierten wurde von einen großen Teil der Delegationen mit lebhaftem D fall ausgenommen. = Essen, 22. Jul für Preußen, Dr. h. kunk folgende Rede: sommissars in lag nicht in de Intsenthebungen de ministers den mil verbinden. Erst di evering, sich d denten nicht zu füge len, machte einen b Reiches notwendig. hauptstadt und ihre Naßnahmen beschrä nungsmäßigen Uebe sind. Wer in der 9 nisse der letzten drei ölligen Ruhe und lichen Uebergangsn zugen. Ich möchte! der vollziehenden C kreise 3 und allen: die Zurückhaltung d saben. Dieses Auftreter staatsautorität in u widerlegen, daß villkürlichen bestimmte Aktion d handele. Deshalb bekannten Erklärun in einer Form zu be einzelnen Amtsinha Erst die Wei tionen des preuf Reichskommissar Aenderung der forderlich gemac Ich möchte tische Agitation ganz deutlich se ständigkeit eine prüfen, wie we besitzt, die Reich kämpfen. I Zeit und Kraft, fruchtbaren vol Preußen sparen tischen Arb Ich habe schon aatsautorität un Preußen wieder nur gesichert, w Ein St Ueberwa Berlin, 22. wachungsausschusse Heinrich Brünings Kreuzgang Diese Ueberschrift stammt beileibe nicht von uns. Man findet sie in der Berliner Systempresse, die keine Grenzen an Geschmacklosigkeit kennt und aus ihrem Heinrich Bruning einen gerabezu anbetungswürdigen Märtyrer machen möchte. Wir lesen: Je näher die Stunde der Entscheidung heranrückte, desto unerträglicher wurde er für seine Umgebung. Krank liegt er im Bett, ruhelos sich verzehrend—(Herrlich diese Sprache, man sieht ihn direkt an den Fingernägeln knaupeln! Die Schriftleitung)—, ein Märtyrer seiner selbst, bis der Augenblick der Entscheidung kam, der auch ihm die Erlösung brachte. Das Kanzleramt war ein Kreuz, das ihm auferlegt war zu tragen.“ Wir gestehen offen, daß wir uns die Haltung von Staatsmännern in entscheidenden Stunden anders vor stellen. Aber beim System kennt man eben andere Me thoden. Herr Brüning legt sich ins Bett und verzehrt sich, Herr Grzesinski aß in der Arrestanstalt Rührei mit Brat kartoffeln. Blitz und Pfeil Die„Eiserne Front“ hat als Zeichen ihrer Tätigkeit sich 3 Pfeile erkoren, von denen ein jeder einem der drei Gebrüder Barmat gewidmet sein soll, die sich ja um die Ernährung sozialistischer Bonzen so außerordentlich verdient gemacht haben. Das Zentrum hat sich nun auch ein Zeichen erkoren: Einen Blitzstrahl! Peng— das zieht! Im übrigen sehr praktisch, man ist dadurch in der Lage, bei gemeinschaftlichen Zusammenkünften mit den Kampfhähnen der„Eisernen Front“ die Aehnlichkeit zwischen den Systemgenossen— Pfeil und Blitz— auch äußerlich zu dokumentieren. Sie haben sich verrechnet Wer schützt die Korruption? so fragt ausgerechnet die sozialistische Presse. Die Antwort kann leich durch die Ge richtsakten gegeben werden. Das fängt bei Sklarz an u hört bei Barmat auf, das beginnt beim SPD Reichskanzler Bauer und endet bei sozialistischen Die„K3“ und der Reichskommissar Er ist ihr mehr als peinlich, dieser Reichskommissar. Denn die alte Kölner Wetterfahne weiß wieder einmal nicht so recht, was sie mit ihm anfangen soll. Für die K3“ sind diese Zeiten geraoezu ekelhaft, denn fast jeden Tag verlangt man von ihr, irgendwie Farbe zu bekennen. Und das will man doch vor den Wahlen nicht. Denn man möchte nicht noch einmal schief liegen wie seinerzeit, als man mit Pauken und Trompeten ausgerechnet die Staatspartei als die Zukunftspartei Deutschlands begrüßte. Entscheidendes hat sie nur insofern zu sagen, als sie feststellt: Die Gewalt des Reichskommissares findet an der 50=Kilometer=Zone ihre Grenze!“ Eine solche Feststellung in diesem Moment spricht für die„nationale Haltung“ der K.3“ Bände. Aber wir dürfen diesen Herren versichern: Sie wird nicht noch einmal ihre Grenze finden! Dies Deutschlands Entweder— Oder Der endgültige Ausgang der Abrüstungskonfereni nunmehr in Frage gestellt, da ohne die Untersc Deutschlands ein Abrüstungsabkommen nicht ve bar ist. Dieses Bewußtsein lastet auf allen Konse teilnehmern. Die deutsche Regierung geht jedoch e Schritt weiter und erklärt, an der Abrüstungskousett, auch nicht mehr weiter keilnehmen zu können, wenn bis zu der Wiederaufnahme der Arbeiten nach den 3 eine befriedigende Klärung der Gleichberechtigungzg erzielt worden ist. Die Erklärung der deutschen rung öffnet dagegen die Tür zu sofortigen diplon. Verhandlungen mit den Hauptmächten und dam allen Dingen England, Frankreich und Amerite Möglichkeit, eine praktische Einigung in Gen Die Gleichberechtigungsfrage wird somit, politisch 9 zu einem rein deutsch=französischen Problem, lischer und amerikanischer Seite entscheidende keiten in der Gleichberechtigungsfrage nicht zu ergsi sind, sobald Frankreich seine Zustimmung somit in der Hand Frankreichs, ob die deutsche Re9### an der Abrüstungskonferenz wieder keilnehmen!¼, ii# ob Deutschland gezwungen ist, sein Schicksat### in die Hand zu nehmen und die unvermeidlichen: aus einer derartigen Ablehnung zu ziehen. nachmittag vom der Sitzung warer teter der Deutsch Deutschen Volkspe dent Löbe nahm Reichsregierung einige Gesandte entspann sich 3 über die Rechtmi itzung. Der Ausschuß und nahm zunäch von Lindeiner=W Dr. Pfleger(2 des Ausschusses, Zur Beratung materials wurde Anwesenheit de verlangt. Ein 2 Vertreter der Re des Abg. von Sitzung wurde fü rung von dem 2 1. Sozialdemokre einstimmende An von der Reichsre kordnung über Preußen und übe für Berlin und ind Zentrum so beiden Notverori und die Sozialde vordnungen über Antrag der hebung der zwei ##iformverbot haben Zurückziel äuthebung des strationsverbotes Berlin. Nach dem Wahltag schieben wir die Nazbarone dürste wohl deutlich genug sein Fünf Arbeits-Ausschüsse in der R * Ottawa, 21. Juli.(Drahtb.) Auf schaftskonferenz wurde heute die Einseß fünf Ausschüssen beschlossen. Die Ausschu Lan## sich zu besassen haben mit: 1. der Förderung g# innerhalb des britischen Reiches, 2. der 30 3. den Wirtschaftsbeziehungen zu nichtbritische„ut### 4. monetären und finanziellen Untersuchung der Methoden wirtschaftlicher arbeit. an den Berli lär in der Reich Loebe den folge K MI „Seh Nach einer Maßnahmen, ehe pistolen losgehen... Eine Rede Brachts izler die Konfere Vorgehen in Pre egierung zu untr , d a ß d e r S t a a t sitzung eine mat oberste Gerichtshe hr in seiner mora. nit dem Antrag nstweiligen Versi. er Erlaß Ableh. sgerichtshof bereit Behandluneinlassen wird kann kaum iß man damit rec gen Urteilsspruch Das Reich wird werden durch den vom Reichsinnen nutlich der DNss enminister v. Gaul inerzeit von eine seinem Amte en rag auf einstweilige Ministerialdirektor nissar bereits seine in aber ausdrücklich loch vor dem Staats Intrag zu vertreten le Entscheidungst in bedeutet dagegen r Richtung auf Festlegungen, au daß die allgemein inserer eigenen A thält außerdemg Verpflichtur her nicht zu tragen scheidung über# nd notwendig. 3 ortlaut der Resolr Verfasser und d nteressierten Lände ufmerksam gemach, g des Prinzips de inger aufgeschoben handlungen übert# klärt und eine Juund Buchstaben## entsprechen würte eine Zustimmung Stellung in diesen Ehre so eng beröß nnen, zu unseren n, daß sich darübe gung erzielen indererseits alle, d# rift unter ein# uf dem Prinzip leses Prinzip könng ir, daß die Gleichtr ir eine deutsche For en Welt sei.„ gab Botschafter R Erklärung ab. en wurde von einen ebhaftem Ben r— Oder prüstungskonferen ihne die Unterscha# imen nicht auf allen Konferenf ng geht jedoch ein Abrüstungskonsern u können, wenn uig eiten nach den Ia eichberechtigungssrt der deutschen Reget ortigen dipiemaf chten und damit und Amerika 9 in Genf zu gerch omit, politisch geset, Problem, da auf est tscheidende uds aicbt. Ga be imung al un die deutsche Reot teilnehmen kann% in Schicksal, ebgg nvermeidlichen J ziehen. Essen, 22. Juli. Der stellvertretende Reichskommissar für Preußen, Dr. h. c. Bracht, hielt heute abend im RundE# folgende Rede:„Die Aufgaben des Reichssommissars in Preußen.“ a. lag nicht in der Absicht der Reichsregierung, mit den Amtsenthebungen des Ministerpräsidenten und des Innenministers den militarischen Ausnahmezustand verbinden. Erst die Erklärung des Herrn Staatsministers severing, sich der Verordnung des Herrn Reichspräsiuten nicht zu fügen und nur der Gewalt weichen zu wolimn machte einen beschränkten Einsatz der Machtmittel des zeiches notwendig. Dieser Einsatz ist örtlich auf die Reichshauptstadt und ihre nähere Umgebung und sachlich auf die maßnahmen beschränkt worden, die zur Sicherung der ordungsmäßigen Uebernahme der Amtsgeschäfte erforderlich Wer in der Reichshauptstadt den Verlauf der Ereignisse der letzten drei Tage beobachtet hat, konnte sich von der völligen Ruhe und Reibungslosigkeit, mit der die erfordersichen Uebergangsmaßnahmen abgewickelt wurden, überzugen. Ich möchte hier in aller Oeffentlichkeit dem Inhaber ser vollziehenden Gewalt, dem Befehlshaber im Wehreise 3 und allen Beteiligten, Soldaten und Beamten, für E. Zurückhaltung danken, mit der sie ihre Aufgabe gelöst haben. dieses Auftreten hat wesentlich dazu beigetragen, die staatsautorität in Preußen zu stärken und die Behauptung u widerlegen, daß es sich bei den Maßnahmen um eine von millkürlichen politischen Gesichtspunkten bestimmte Aktion des Reiches gegen das Land Preußen handele. Deshalb habe ich auch Wert darauf gelegt, den bekonnten Erklärungen, nur der Gewalt weichen zu wollen, in einer Form zu begegnen, die der persönlichen Würde der einzelnen Amtsinhaber entsprach. Erst die Weigerung der Minister, den mit den Funk tionen des preußischen Ministerpräsidenten ausgestatteten Reichskommissar anzuerkennen, hat eine weitergehende Aenderung der Regierungsverhältnisse in Preußen erforderlich gemacht. Ich möchte gegenüber der Verwirrung, die die politische Agitation in dieser Frage angerichtet hat, einmal ganz deutlich feststellen, daß es nicht angeht, die Selb ständigkeit eines Landes unter dem Gesichtspunkt zu prüfen, wie weit die Landesregierung die Möglichkeit besitzt, die Reichsregierung parteipolitisch zu bekämpfen. Ich habe jedenfalls die feste Absicht, die Zeit und Kraft, die wir mit der Ausschaltung jener unfruchtbaren polikischen Differenzen zwischen Reich und Preußen sparen, in vollem Umfange der staatspolitischen Arbeit zu widmen. Ich habe schon vorhin meine Aufgabe genannt: Die aatsautorität und die öffentliche Sicherheit und Ordnung Preußen wieder herzustellen. Die Autorität des Staates nur gesichert, wenn der Staatsbürger die Ueberzeugung haben darf, daß allein nach staatspolitischen Gesichtspunkten regiert wird, wenn er anerkennen kann, daß es das vornehmste Streben aller Funktionäre des Staates ist, gerecht zu sein, gleichgültig welcher politischen Anschauung der einzelne ist, gleichgültig, aus welchen sichtspunkten er mit der Führung von Staatsgeschäften beauftragt worden ist. Wer den Staat zu vertreten übernimmt stets die Pflicht, gerecht zu sein. Die Entwicklung der politischen Verhältnisse in Preußen hat diesen Grundsatz nicht mehr in allen Stellen klar zum Ausdruck kommen lassen. Je mehr sich der Kampf um die politische Führung in Deutschland zu grundsätzlichen Auseinandersetzungen zuspitzte, desto mehr fanden in dem preußischen Staatsapparat Tendenzen Eingang, die die Ausnutzung der Staatshoheit zur Bekämpfung des parteipolitischen Gegners zum Ziele hatten. Dadurch wurde die Staatsauforität an ihrer empfindlichsten Stelle, dem Vertrauen des Volkes auf Gerechtigkeit, getroffen. Es genügt nicht... Die Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung setzt voraus, daß der Staat vorausschauend mit fester Hand alle diejenigen Gruppen bekämpft, die sich die Störung der öffentlichen Ordnung zum Ziele gesetzt haben. Es genügt nicht, wenn die Staatsgewalt gegen Störungen erst eingesetzt wird, wenn sie erfolgt sind. Es genügt nicht, die kommunistischen Terrorgruppen zu bekämpfen, wenn sie Feberüberfälle auf demonstrierende Massen eingeleitet haben, sondern derartige Versuche müssen, bevor sie zur praktischen Auswirkung kommen, unterdrückt werden. Gegen den roten Terror Ich betrachte es nicht als Ziel einer Staatsregierung. die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, indem weitgehend die politische Betätigung eingeschränkt wird, weil befrüchtet werden muß, daß sich im politischen Kampf Gewalttaten ereignen können, es muß vielmehr Ziel sein, denen, die Gewalt in den politischen Kampf hineintragen, so rechtzeitig das Handwerk zu legen, daß die Betätigung der politischen Meinungsfreiheit ungehindert erfolgen kann. Es geht nicht an, daß die friedliebenden Teile der Bevölkerung auf die Dauer von Staats wegen an der Ausübung ihrer politischen Rechte behindert werden müssen, weil der Staat sich nicht dazu entschließen kann, gegen diejenigen, die kein Interesse an friedlichem Verlauf der politischen Auseinandersetzungen haben, mit aller Schärfe einzuschreiten. Ich werde deshalb meine Maßnahmen, die auf diesem Gebiet zu treffen sind, nicht auf Eingriffe beschränken, die erst wirksam werden, nachdem die Pistolen losgegangen sind, sondern ich werde instematisch dafür sorgen, daß die Waffen aus der Bevölkerung verschwinden! Ein System-Ausschuß macht sich wichtig Eine unnötige Tagung e in Ottawa Auf der Reichsg, Einsetzung ie Ans-Phalse gache derung bes uun der Jeolver giugg chtbritischen nit## stlicher Zusonge Ueberwachungsausschuß an der„Arbeit“ .* Berlin. 22. Juli.(Drahtb.) Die Sitzung des Ueberwachungsausschusses des Reichstags wurde am Freitag nachmittag vom Aba. Heimann(Soz.) eröffnet.„zl lder Sitzung waren außer den Nationalsozialisten auch Versteter der Deutschnationalen, des Landvolks und der Deutschen Volkspartei nicht erschienen. Reichstagsprasisoent Löbe nahm an der Sitzung teil. Ein Vertreter der Reichsregierung war nicht anwesend, dagegen waren seinge Gesandte von Länderregierungen erschienen. Es entpann sich zunächst eine Geschäftsordnungsaussprache lber die Rechtmäßigkeit der Einberufung der Ausschußsitzung. der Ausschuß trat dann in die sachliche Veratung, ein smno nahm zunächst mit allen Stimmen gegen die des Abg. Lindeiner=Wildau einen Antrag des Abgeordneten Dr. Pfleger(Bayr. Vp.) an, durch dem der Vorsitzende Ausschusses, Abg. Strasser(Natsoz.), abberufen wird. Wür Beratung des dem Ausschuß vorliegenden Antragnaterials wurde von der Ausschußmehrheit die Unwesenheit des Reichskanzlers und des Reichsinnenministers Lrlangt. Ein Antrag auf Herbeizitierung der beiden Lettreter der Reichsregierung wurde gegen die Stimme Abg. von Lindeiner=Wildau angenommen. Die Shung wurde für kurze Zeit unterbrochen, um der Regietung von dem Beschluß Kenntnis zu geben. Sosaldemokraten und Zentrum haben Ip3gI,Hgg. schas; In inmende Anträge eingebracht, wonach der Ausschun e der Reichsregierung die Außerkratisehugg, boiz gefogge ronung über die Einsetzung des Reichskommissars Wr- aud ebuer die-esthugeng der ed gaggnst un V: Verlin und Brandenburg verlangt.„Sgzistogmakrosen Pd Sestenum focbern bariber Hinaue Die Buv or..ungen 2.267, Rotverordnungen gegen polische Au=chr, Meolger die Sozialdemokraten auch die Aufhebung der Notver pnungen über die Arbeitslosenhilfe und 5“ Antrag der Bayerischen Volksparkei verlangt die 8e uer epeden veldichen Moorachnsn“, uughen Uniformverbof aufgehoben hak. Aurz,—— kux Preußen, VVen Jurücziehung des Reichskommissarz für Phue; ktalonanerbote, und weisre Mahnchmen beantragt. Reichsregierung an den Ueberwachungsausschuß „ Berlin, 22. Juli.(Drahtb.).„Der. Tregihorten i der Reichskanzlei hat an den Reichslagspräsidenten Loebe den folgenden Brief gerichtet: „Sehr geehrter Herr Präsident! uch einer mir soeben zugegangenen telephonischen Mitteilung hat der Ausschuß zur Wahrung der Rechte der Volksvertretung gegenüber der Reichsregierung beschlossen, die Anwesenheit des Herrn Reichskanzlers, des Herrn Reichsministers des Innern und des Herrn Reichswehrministers zu verlangen. Im Auftrage des Herrn Reichskanzlers beehre ich mich hierzu mitzuteilen, daß die Mitglieder der Reichsregierung bereit sind, sich an den Beratungen des Ausschusses zu beteiligen, soweit der Gegenstand der Beratungen sich im Rahmen der verfassungsmäßigen Zuständigkeit des Ausschusses hält. Ich darf demgemäß darum bitten, mir mit tunlichster Beschleunigung die Anträge zuzuleiten, deren Beratung der Ausschuß beabsichtigt. Da der Herr Reichskanzler im Begriff ist, zu einer schon seit einiger Zeit angesagten Konferenz der Ministerpräsidenten zu verreisen, und der Herr Reichsminister des Innern Berlin bereits verlassen hat, wäre der Herr Reichskanzler sehr dankbar, wenn ihm und den anderen Herren Reichsministern die Einladung zu der Sitzung so rechtzeitig zuginge, daß er mit Sicherheit an ihr keilzunehmen in der Lage ist". 7000 1000 1000 22. 7. 6.06—0.00 6.13 6.20—0.00 6.27 6.34—0.00 Export nach Prankreich Export nach d. übr. Kontinent Export nach Japan u. China Pracht nach Liverpool dto. für Standard ort u. Canada u. Mexiko 21. 7. 5.97—0.00 6.03 6.10—0.00 6.17 6.24 1000 6000 Kanalprojekt als Wahlpropaganda Baumwoll-Kurse * N e w y o r k, 2 2. J u l i. D a s A n g e b o t h i e l t s i c h a m B a u m w o l l markte heute in engen Grenzen, da die Liverpooler Kabelmeldungen die Unternehmungslust anregten. Die Juli=Andienung, die sich ungefähr auf 2000 Ballen belief, beeinflußte den Markt nicht. Aus dem Osten werden hohe Temperaturen gemeldet. Im allgemeinen wird das Wetter für günstig erachtet. Zum Börsenschluß geboten erneute Abgaben in der Oktober= und Dezembersicht der Aufwärtsbewegung Einhalt. dk Newyork. Schlulpreise in Cente per 100(n. Kontrakte Loco Juli August September Oktober November Dezember Geschätzte Totalzufuhren Zufuhren in Atlantisch.Häfen Zufuhren in Golf-Häfen Zufuhren in Pacific-Hafen Zufuhren im Innern Export nach Ungland dr Newyork. Rohselden-Termin Notierungen(Schlußkurse) Tend.: stetig. Juli August September Oktober November dr New-Orleana. 22. 1.19—1.21 1.21—1.23 1.24—126 1.26 0.00 1.25—1.28 Baumwelle. 21. 7. I 1 22. 7. 1.18—1.19 Dezember..1 1.27—1.28 1.18—1.20 Januar 33 1.27—129 1.24—0.00] Pebruar 33 1.27—1.28 1.24—1.25 Umsatz 310 1.24—1.26 Schlußpreise in eis für 100 lbe. 21. 7. 1.25—1.26 1.26—0.00 1.25—1.26 Tend: etetie New Orleans loc n Oktober Dezember 22. 7. 5.75 5.74—0.00 5.81—0.00 5.96—0.00 21. 7. 5.65 5.62—0.00 5.71—5.72 5.86—5.87 Januar 33 März 33 Mai 33 Tagesumsätze 22. 7. 6.03—0.00 6.17—0.00 21. 7. 5.93—0.00 6.06—0.00 6.20—0.00 Der Präsidentschaftswahlkampf Amerika ist vom Präsidenten Jwoover selbst in einer besonders eindrucksvollen Weise eröffnet worden. Es handelt sich darum, daß Hoover die Mitteilung von der Unterzeichnung eine amerikanisch=kanadischen Vertrages über ein gigantisches Kanalprojekt machte. 1928 war den amegitgmichen Farmern des Mittelwestens der Vereinigten Staaten versprochen worden, die Regierung würde dafür Sorge tragen, daß die Frachten für die Weizenausfuhr verbilligt Dieses Versprechen will man nun einlösen durch den Bau eines Kanals, der es 90 Prozent aller Ozeandampfer ermöglichen soll, die Binnenhäfen des Ontario=See und am Erie=See anzulaufen. Das würde die Getreidefrachten von Chikago nach Liverpool um 40 Prozent verbilligen, und außerdem soll eine, große Wasserkraftanlage zur Gewinnung von zwei Pferdekräften Elektrizität geschaffen werden. Aber d Frachtverbilligung kann nicht von heute auf, morgen en treten, denn der Kanal, der den Namen Saint=Lawrence tragen soll, dürfte für seine Fertigstellung zehn Jahre brauchen. Trotzdem ist das Projekt artuen, oa es neben den Baukosten in Höhe von mehr als 200 Millionen Dollar für eine resige Menge von Meizscheg, Asgrgiz, Pofrtichaer wenn das Kanalprojekt gigantisch ist, ist die Wirtschu## krise in den Vereinigten Staaten noch gigantischer, und zu lösen ist diese bestimmt nicht durch einen Ver agsabschluß zwischen Amerika und Kanada über den Bau eines Kanals. Doch trotz alledem: Präsident,Hoover hat einen ausgezeichneten Start für seinen Wahlkampf ge funden....* Genf in der Schwebe. Die innerpolitischen Vorgänge dürfen, so wichtig sie auch sind, nicht unseren Blick von der Außenpolitik und von den sich in ihr vorbereitenden Entscheidungen ablenken. Was gegenwärtig in Genf vorgeht, welche Haltung dort die deutsche Abordnung einnimmt, wie sie in der Vertretung, der, gieunge legenden deutschen Forderungen nach Gleichberechtigung besteht, darin liegt letzten Endes auch die Entscheidung über die zukünftige Gestaltung der deutschen Immer wieder muß dem Bedauern Ausdruck werden, daß der Außenminister v. Neurath nicht deutsche Sache in Genf vertritt. Noch in letzter Minute würde sein persönliches Erscheinen unzweifelhaft der deutschen Stellungnahme das Schwergewicht verschaffen, was ihr gebührt. Man will in Genf über gehen, wie man über den Einspruch Rußlands hinweggegangen ist, das liegt klar auf der Hand. Das erstaunliche dabei ist nur, daß auch der amerikanische Vertreter, ganz entgegen den von Hoover aufgestellten Grundsätzen, sich offenbar dem französisch=englischen Block zur Sabotage des Abrüstungsgedankens angeschlossen hat. Der deutsche Botschafter, Herr v. Nadolny, hat erklärt, daß er auf eine Teilnahme an den Einzelverhandlungen über den des Herrn Benesch verzichtet.— Eine Erklärung, die als ein erster Schritt zu einer schärferen Stellungnahme gelten mag. Aber diese schärfere Stellungnahme muß kommen und sie darf in ihrer Schärfe nicht überbietbar sein. Es ist garnicht mehr anders moglich, als daß Deutschland in der angekündigten Erklärung bei der Schlußberatung nicht nur erneut die Forderung auf die deutsche Gleicherechtigung erhebt, sondern auch keinen Zweifel mehr daran läßt, daß Deutschland sich diese Gleichberechtigung nimmt, wenn man die Komödie in Genf fortsetzt und durch die Annahme des Vertagungsantrages wieder einmal die Kla rung auf unabsehbare Zeit hinausschiebt. Im Kampf der unterdrückten Völker gegen den immerwährenden Vertrags bruch der Siegermächte hat Deutschland die Führung und es muß sich in dieser Führung bewähren. Papens Echo. Alle bisherigen deutschen„Begierungen haben auch bei innerpolitischen, Entschlüssen angstvoll nach dem Ausland geschielt und sich schon vorher einer„Billigung" versichert. Die Rolle, die einerzeit der englische Botschafter in Berlin, Lord d'Abernon. spielte, ist noch in Erinnerung und außerdem durch die Memoiren dieses Herrn selbst historisch festgelegt. Man darf überzeugt sein, daß die deutsche Reichsregierung dies mal, als sie gegen die Braun=Severing=Regierung losging, nicht ern an fremden Türen gehorcht hat. Und doch ist das Echo, das sie findet, durchaus nicht so schlimm wiee sich wahre Demokraten vorstellen und wie sie es nur allz gerne wahr haben möchten. Natürlich meckert Paris und spricht von der kommenden Militärdiktatur. Auch zeigt— übrigens verständlicherweise— nicht gerade, großes Wohlwollen für die Entschlüsse, die in Deutschland notwendig wurden. Beschränkt sich aber in der Hauptsache auf eine sensationelle Wiedergabe der Ereignisse. In England wird die Haltung der Presse von der ingerpoltti Einstellung her bestimmt, und so halten sich Angriffe uno Verteidigung ungefähr die Waage. Dabei treten aue Kombinationen zutage, die witzig sein mogen, aber doch wohl jeder Grundlage entbehren. haus Okto von Schlieben * Berlin, 22. Juli. Der frühere Reichsfinanzminister Hans Otto von Schlieben ist heute gestorben. Er wurde am 17. Juni 1875 in Groß=Rinnersdorf in Schlesien als Sohn eines Rittergutsbesitzers geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und trat in den preußischen Verwaltungsdienst ein, wo er zuletzt Landrat in Heilsberg(Ostpreußen) war. 1916 kam er als Geheimer Regierungsrat und Vortragender Rat in die Reichskanzlei, wo er unter den Reichskanzlern Graf von Hertling, Prinz Max von Baden und unter den Volksbeauftragten als einziger Vortragender Rat der Reichskanzlei bis zum 1. Januar 1919 verblieb. Von dort kam er zum Reichsschatzamt, 1920 erfolgte seine Ernennung zum Ministerialdirektor und Leiter der Etatsabteilung und am 19. Januer 1925 zum Reichsfinanzminister im Kabinett Luther. on seine Ministerzeit fällt die Durchführung der grundlegenden Steuerreform, die eine erstmalige ordnungsgemäße Veranlagung wieder einführte, sowie die Verabschiedung der Zollvorlage usw. Am 24. Okt. 1925 schied er mit den übrigen Deutschnationalen infolge des LocarnoVertrages aus der Regierung aus. Von 1926 bis 1929 in Magdeburg als Präsident des Landesfinanzamtes war er seit Januar 1930 Vorsitzender des Direktoriums des Vereins der deutschen Zuckerindustrie. Dereönt donen Wuppertaler Sportallerlei Turner-Faustball-Turnier in Konsdorf Die Ronsdorfer Turngemeinde veranstaltet am kommenden Sonntag auf dem Platz in den Anlagen ein Faustballturnier. Sie hat hierfür die besten Mannschaften unseres sowie der benachbarten Gaue verpflichtet. 6 Gaumeister nehmen an diesen Kämpfen teil. Gegner der Turnerklasse sind: M.=Gladbacher Turnverein 1848(Gladbacher Gaumeister), Turnverein„Jahn", Kierspe(mehrfacher Westfalenkreismeister), Turnverein Sprockhövel, Elberfelder Turngemeinde(Wuppertaler Gaumeister), Ronsdorfer Turngemeinde. Hier dürfte die Entscheidung zwischen der Elberfelder Turngemeinde und Gladbacher Tv. liegen. Turnerinnen: M.=Gladbacher Turnverein 1848(2. Stelle im Gladb. Gau), Unterbarmer Turnerbund(Wuppertaler Gaumeister), Ronsdorfer Turngemeinde(2. Stelle im Wupp. Gau), Elberfelder Turngemeinde. Sieger in dieser Klasse wird voraussichtlich Gladbacher Tv. oder Unterbarmer Tb. heißen. Die spannendste Begegnung wird wohl die der alten Herren sein. Der langjährige Gaumeister und mehrfache Kreismeister, Unterbarmer Tb., mußte seit langen Jahren zum erstenmal den Sieg um die Kreismeisterschaft dem Solinger Tb. überlassen. Der hiesige Gaumeister wird alles daran setzen, in der kommenden Begegnung Revanche zu nehmen, um so mehr, als der Entscheidungskampf am vergangenen Sonntag zwischen diesen Gegnern mit nur 2 Punkten zuungunsten der Barmer auslief. Alte Herren: Unterbarmer Turnerbund(Wuppertaler Gaumeister), Turnverein 1861 Remscheid(Bergischer Gaumeister), Solinger Turnerbund(Niederberg. Gaumeister), Ronsdorfer Turngemeinde(2. Stelle im Wupp. Gau), Turnverein Köln 1843. Leider ist die Sonderklasse in diesem Turnier nicht vertreten. Ergänzend wird hierzu noch berichtet, daß der Gauzweite, der Barmer Lehrer=Tv., in den vorsonntäglichen Gaugrupppenspielen um die Kreismeisterschaft den diesjährigen Gaumeister, den Unterbarmer Turnerbund, und alle übrigen Gaue sicher hinter sich lassen konnte. Der Barmer Lehrer=Tv. wird als einzige Mannschaft des Wuppertaler Gaues in diesem Jahre an den Endspielen um die Kreismeisterschaft teilnehmen, da sich alle anderen Mannschaften des hiesigen Gaues nicht durchsetzen konnten. stattfindet, gewählt worden. Schon heute wird darauf hingewiesen, daß die Schalker Elf in stärkster Aufstellung in Elberfeld antreten wird. Leichtathletikklubkampf Schwarz=Weiß— Langerfelder Turnverein Die Leichtathleten der Sportfreunde„Schwarz=Weiß" sind in diesem Sommer sehr oft auf der Laufbahn. Am Sonntag treten sie in einem Vereinskampf gegen den guten Langerfelder Turnverein an. Nachstehende Uebungsarten sind vorgesehen: 100 m. 800 m, 3000 m, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswerfen, 4 mal 100 m, 10 mal ½ Runde. Bei den verhältnismäßig wenigen Laufkonkurrenzen haben die Turner durch ihre guten Werfer und Stoßer wohlbegründete Gewinnchancen. T.=V.„Zur rothen Erde“— V. f. L. Hagen Zum letzten Klubkampf in Schwelm treffen sich obige Vereine am Samstag um 6 Uhr auf der Wilhelmshöhe. V. f. L. Hagen ist Inhaber der Preuß. Staatsmedaille, und zählt mit zu den besten westdeutschen Vertretern. Hagen ist in allen Uebungen besser besetzt als Schwelm und es wird daher wohl mit dem Siege von V. f. L. Hagen zu rechnen sein, wenn Schwelm nicht alles aus sich herausgibt. VTV. 1846 siegt im Jugendwettkampf über Schwarz-Weiß Schalke 04 im Elberfelder Stadion Der Sportklub Elberfeld=Sonnborn 07 hat bekanntlich anläßlich seines 25jährigen Jubiläums die bekannte Fußballmannschaft von Schalke 04 verpflichtet. Da die räumlichen Ausmaße des eigenen Platzes für den erwarteten starken Besuch nicht ausreichen dürften, ist nunmehr das Elberfelder Stadion als Austragungsort des Spieles, das am 21. August, nachmittags 3 Uhr, Nachdem vor 8 Tagen die Senioren des Barmer Turnvereins mit 70 zu 47 Punkten einen recht überzeugenden Sieg davongetragen hatte, konnte jetzt die zahlenmäßig recht kleine Jugendmannschaft einen klaren Sieg erzielen. Der Kampf litt sehr unter der ungünstigen Witterung. wurde aber trotz des Regens programmäßig zu Ende geführt. Die Ergebnisse: Hochsprung 1. u. 2. Kleuser und Molineus, beide BTV, 1,50 m(nicht ausgesprungen): 3. Viehmann SW 1.45 m.— 100=m=Lauf: 1. Molinens BTV 12 Sek.; 2. Buchloh BTV 12 2 Sek.: 3. Viehmann SW ½ m zurück.— Kugelstoßen: 1. Schwan SM 13,44 m; 2. Papen BTV 12,89 m; 3. Molineus BTV 12.08 m.— 400=m=Lauf: 1. Orgler SW 55,9 Sek. 2. Kegelmann SW 58,5 Sek. 3. Kleuser BTV 59,4 Sek.— Weitsprung: 1. Buchloh BTV 5 70 m: 2. Molineus BTV 5.50 m: 3. Geib SW 5.25 m.— 200=m=Lauf: 1. Orgler SW 243 Sek.; 2. Molineus BTV 24,9 Sek.; 3. Viehmann SW 25,1 Sek.— Diskuswerfen (mit Senioren=Diskus): 1. Molineus 29.25 m; 2. Kuschnerus SW 28,55 m: 3. Paven BTB 25 55 m.— 4 mal 100=mStaffel: 1. BTP 2. SW.— Gesamtergebnis: BTV 46 P., Schwarz=Weiß 34 Punkte. Deutschland-Amerika 1:1 Das Interzonenfinale um den Davispokal In Los Angeles gelandet Herzlicher Empfang in der Olympia-Stadt Drahtbericht unseres ständigen Bericht„ erstatters in Paris * Paris, 22. Juli. Im Pariser Tennisstadion Roland Garros haben heute die internationalen Ausscheidungskämpfe um den Davis=Pokal begonnen. In den Kreisen der Tennisliebhaber und in der Pariser Gesellschaft wurde dieses sportliche Ereignis mit großer Spannung erwartet, denn zum ersten Male seit dem Bestehen des Davis=Pokals liefern sich unter den Augen der Franzosen eine deutsche und eine amerikanische Mannschaft ein derartiges Treffen, während sich bisher immer noch Engländer und Italiener in Paris geschlagen haben. Es ist heute die Frage, ob der kometenhafte Aufstieg der deutschen Tennismeister von Cramm und Prenn hier zum Stillstand kommt, oder ob die Amerikaner geschlagen werden und Deutschland gegen Frankreich am nächsten Sonnabend den Schlußkampf um den Pokal zu bestehen haben wird. Aeußerlich ist das Bild des Stadions glänzend. Zahlreiche Wagen halten in der schönen schattigen Parkstraße, an der das Stadion liegt. Die billigen Plätze sind lange vor Beginn restlos ausverkauft und im letzten Augenblick bleiben nur die teuersten Plätze noch frei. Auf den Tribünen herrschen die Damen vor, und zwar die Damen der reichen Kreise in Paris. Die Zahl der deutschen und amerikanischen Supporters ist bemerkenswert. Die französischen Zeitungen stellen bei der Gelegenheit fest, daß die Deutschen und Amerikaner sich zum Verwechseln ähnlich sehen. Von Berlin hat ein Sonderzug heute vormittag zahlreiche Liebhaber des Tennissportes nach Paris gebracht, die sich durch kleine Klubfähnchen auf den Plätzen bemerkbar machen. Unter den schauern befindet sich natürlich auch die französische Mannschaft. Cochet, Liebhaber der Entenjagd, ist aus der Provinz herbeigeeilt, um diesem bemerkenswerten Kampf beizuwohnen. Um 2 Uhr, als die Spannung aufs höchste gestiegen ist, betritt das erste Paar von Cramm— Shields Seite an Seite den Platz, stürmisch vom Publikum begrüßt. Der Amerikaner von der Sonne Californiens gebräunt, von Cramm ist zwar nicht eine so athletische Figur wie Shields, hat aber einen fast ebenso hohen Wuchs und ist dem amerikanischen Gegner an Geschmeidigkeit weit überlegen. Er gewinnt schnell die Sympathien des Publikums, das ihn wegen seiner männlichen Schönheit einen Filmschauspieler nennt. Der Kampf beginnt mit großer Wucht. von Cramm ist führend, flink und kräftig zugleich. Nur der zweite Satz geht mit 5:7 verloren. Alle anderen, der erste, dritte und vierte, werden mit 7:5, 6:4, 8:6 gewonnen. Leider hat das zweite Einzelspiels des Nachmittags, der Kampf der sogenannten ersten Garnitur, zwischen Dr. Prenn und Vines für den deutschen Spieler mit einer Niederlage geendet. Das Ergebnis, das soeben bekannt wird, lautet: Vines schlug Prenn mit 6:3, 6:3, 0:6, 6:4. Danach steht am ersten Tage die Partie 1:1. Die Voraussagen für das morgen stattfindende Doppelspiel gehen darauf hinaus, daß wahrscheinlich die amerikanische Mannschaft gewinnen wird. Doch ist man vor Ueberraschungen nicht sicher, da, wie sich bereits heute bestätigt hat, von Cramm seinen amerikanischen Partner zweiter Garnitur bei weitem überragt. Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Inhalt außer dem örtlichen und provinziellen Teil: CarI Muller. für Lokales und Provinz: Leberecht Kannegießer, für den Anzeigen teil: Fritz Knopp. sämtlich Elberfeld Druck und Verlag Theodor Reismann=wrone G.m.b.5 Niederlassung Elberfeld. Los Angeles. 22. Juli. Die deutsche Olympia=Expedition ist am Donnerstag mit dem Pullman=Sonderzug nach einer kurzen Station in dem Vorort Pasadena in Los Angeles angekommen. Der Empfang unserer Mannschaft war überaus herzlich. Tausende von Deutsch=Amerikanern und Amerikanern hatten sich auf den Bahnsteigen und dem Bahnhofsvorplatz eingefunden. Mit Autobussen und Privatwagen ging es dann in einem wahren Triumphzug zum neuen Rathaus der Stadt, einem gewaltigen Baukomplex. Hier empfing der Oberbürgermeister unsere Vertretung. Anchließend wurde die Fahrt durch die geschmückten Straßen der Stadt nach dem Klubhaus des TV Germania Los Angeles, dem Zentrum des Deutschtums, fortgesetzt, wo es eine kleine Tafel gab. Alles atmete auf, als es zum Olympischen Dorf ging, da man sich nach Ruhe und Erholung nach der langen Fahrt sehnte. Das Einquartieren im Olympia=Dorf ging reibungslos vonstatten, wie auch unsere Damen im Hotel gut aufgenommen wurden. Gegen abend wurde es angenehm kühl. Los Angeles ist mit zahllosen Fahnen und Fahnenbändern, Transparenten usw. geschmückt. Als deutsche Flagge sieht man fast durchweg nur die alte schwarz=weiß=rote Fahne. Beginn der Züricher Flugwoche 2 Jürich, 22. Juli.(Drahtb.) Die große, bis zum 311 Juli dauernde Züricher Flugwoche wurde am Freitag eröffnet. 150 Flugzeuge weist die Nennliste auf, neun internationale Konkurrenzen sind ausgeschrieben, davon vier für Militärflieger. Zehn deutsche Flugzeuge sind für vier Wettbewerbe genannt. Unter ihren Führern befinden sich der Verkehrsflieger Polte und die bekanntesten deutschen Kunstflieger, mit Fieseler an der Spitze. Das deutsche Dornier=R=Flugzeug wird von Mittelholzer über die Alpen gesteuert. Ein Sternflug über 600 km bei höchst ungünstigem Wetter leitete das internationale Treffen ein. Es lagen 10 Nennungen vor, darunter die Deutschen Sönning und Eichele. Vier, darunter Eichele, haben aufgegeben. Vier, darunter Sönning, konnten Dübendorf rechtzeitig erreichen. Internationales Schachturnier in Bern s Gurten-Kulm, 21. Juli. Die wichtige Hängepartie des Berner Schachturniers Aljechin=Euwe wurde nach dem Frühstück kampflos remis gegeben. Der Weltmeister behauptet den Gewinn aus der Hand gegeben zu haben. Die Partie war in allen ihren Phasen außerordentlich spannend. Da der Weltmeister jetzt nur mehr mit einem halben Punkt Vorsprung führt, dürfte der weitere Verlauf des Turniers noch recht reizvoll werden. Für Bogoljubow scheint auch das Berner Turnier zu einem Sliac zu werden. Gegen die Schwächsten des Turniers muß er sich abquälen, um ein Remis zu erreichen. Das ist nicht mehr jener große Meister, der in Moskau 1925 vor Lasker und Capablanca und in Kissingen 1928 vor Capablanca in eindrucksvoller Weise siegen konnte. Die mit seinem verlorenen Wettkampf gegen Spielmann im Januar begonnene Pechsträhne scheint: fortzusetzen. Oder sollten jene Fachleute recht haben, die Bogoljubow schon zu den verblichenen Sternen zählen? In der 6. Runde konnte der Vorkämpfer Deutschlands endlich seinen 1. Gewinnzähler buchen. Hans Johner behandelte ein Damengambit in der Eröffnung sehr matt und kam bald in Nachteil. Nach einem groben Versehen im 26. Zuge mußte der Schweizer sofort aufgeben. Auch die übrigen Partien Die Freude des Siegers Die Abrüstungsk enannten Abrüstur jächst einmal auf sjährige ehrgeizige Aund ergebensten Va Infang bereits wäl tänger Massaryks in Paris nieder Der Schlußzmann der zum 25. Male in diesem gelaufenen Staffel Berlin—Charlottenburg passiert Ziel nahmen beinahe ausnahmslos einen sehr frischen Verlau. Nägeli gewann ein Damengambit gegen Stähelin, der woh kaum mehr vom Tabellenende loskommen wird. Grob verlor# gegen Sultan Khan einen Bauern und nach 43 Zügen spanische Partie. Voellmy schlug Colin in einem Damengambit und brachte damit dem Neuenburger die 1. Niederlage# bei. Euwe stand in einer indischen Partie gegen Paul Johner gefährdet, konnte aber das Endspiel remis halten. Bernstein wählte gegen Aljechin eine spanische Abtauschvariante, kan aber bald im Endspiel in Schwierigkeiten. Aljechin erhiel die beiden Läufer und einen Bauern für einen Turm. Die Partie wurde zwar noch abgebrochen, dürfte aber von Bemstein ohne weiteren Kampf aufgegeben werden. Flohr gewann ein Damengambit durch starken Angriff gegen Hemeberger. Das Damengambit Gygli=Rivier wurde in etwa gleicher Endspielstellung abgebrochen. Stand: Aljechin 5½, Flohr 5, Colin, Euwe und Sultan Khan je 4, Voellmy 3½, Henneberger und Bernstein sel, Bogoljubow 2½+ H. Nägeli und Paul Johner je 2 Hans Johner 2, Gygli 1½+ 2 H. Rivier 1½+ H. Grod 1¼, Stähelin 0. Gute Reise Vergnüßte Ferien! a die BMZ täg zuverlässig informiert werden können. EiseJuiseh fofenderWesssossemreer. J.—...—„ a17 iuf Urlaub“ belohnt. Also nicht vergessen, die rechrzeiria vor Reiseantritt nachsenden zu lassen. Unterbrechung des Bezuges könnte den Verl½:„;“ grei berechtigung bringen. Bedenken Sie: 100 hm 1 21 Trostpreise und Photoveröffentlichung in der Fr„#i doch willkommene Belohnungen. Alle Leser mache slärungsreisen“ in land, gegen seine 5 dern Europas, die gezogen worden m Aufstieg. Benes als Kinisterpräsident ninister. Nun an küstungs“=Konferer diese Tatsache meh ie sich für seit ischen. Ob Herr Tschechoslowak i melden sich nes auf den fre des Völkerbur leibt Herr Benes was er seine T 10 Monate G Alle BMZ-Leser werden gewiß die Heimatzeitung mirneh/ wollen. Wie würden Sie sonst über die heimatlichen“? kommnisse und politischen Tagesgeschehnisze, öbe“ ja die BMZ täglich in Wort und Bild ausführlich beriche: Der BMZ-Reisebezug wird zudem durch ein während e“ Der omz-keisebezeg wird Zödem dererenV— Reisesaison laufendes Preisausschreiben:„BMZ-“ Eine * Berlin, 22. #andlung verurte nachmittag den! emeinschaftlicher Schußwaffen pen Nationalökon sen 2 Wochen C pate und 9 Tage Die Verurteil Lotsdamer Bahr präsidenten Dr. L in Oberarm verl we ihre Währung Oeffentlichkeit selbst ist über ih eer Zweck ihres In der Urt Ptende, Landgeri sicht habe sich de pes festen Gl bankpräsident mi sund zum Wohle ##ong sei. Die k fehl getzlichen Notstan Krit gesetzlosen M netzes die Staats I. Das Gericht ##r. Roosen und verdacht nicht m Amtlicher Feriennachsendung: BMZ-Vertriebs-Abtellons Duplizität der Ereignisse X Posen, 22. Juli.(Drahtb.) In dem Margonin sind etwa 200 Personen an sch“ Fleischvergiftungen erkrankt. Bei v'“ ggesch steht Todesgefahr. Es soll sich um nicht unterl#cher#auf# handeln, das in einem bestimmten Laden zum langte. Ein Sonderausschuß aus Posen hat eine ein Untersuchung eingeleitet. Und der gleiche Fall in Washingion. 300 Vergnüt“ e reisende sind hier an einer Fleischvergiftung erkran..#e Zustand mehrerer Erkrankter ist kritisch; sie w wußtlos ins Krankenhaus eingeliefert. ger Preönlichkeiten un #e Uiom Arriie Eduard Benes die Abrüstungskonferenz zu Genf wird durch einen soLenannten Abrüstungsentwurf des Herrn Dr. Benes zujächst einmal auf wenig rühmliche Weise beerdigt. Der Usjährige ehrgeizige kleine Benes gehört zu den treuesten ## ergebensten Vasallen Frankreichs. Das nahm seinen nfang bereits während des Krieges, da Benes als Antänger Massaryks aus der Donau=Monarchie floh und in Paris niederließ. Von dort veranstaltete er„Aufe in diesem Jahre mnburg passiert ehr frischen Verlau. n S t ä h e l i n, d e r w o h en wird. Grob verlor nach 43 Zügen di n einem Damengamer die 1. Niederlog e gegen Paul Johner nis halten. Bernstein btauschvariante, kam iten. Aljechin erhielt für einen Turm. Die ürfte aber von Verni werden. Flohr geAngriff gegen vier wurde in etwa n, Euwe und Sultan und Bernstein jes, Paul Johner je 24 ivier 1½+ H.— mitnehmen tlichen Vor, über die c berichte, und der Leser ie 841 p. Eine #r Preit Preise Z sind en mit kärungsreisen“ in alle Welt. Er hetzte gegen Deutschland, gegen seine Heimat in Amerika, wie in allen Lanern Europas, die noch nicht in den Strudel des Krieges gezogen worden waren. Nach dem Kriege begann sein Aufstieg. Benes als Schöpfer der„kleinen Entente“ wurde Rinisterpräsident der Tschechoslowakei, dann ihr Außeninister. Nun amtiert er als Vorsitzender der„Abüstungs“=Konferenz, deren Zweck allein schon durch diese Tatsache mehr als desavouiert erscheint. Frankreich imte sich für seine Politik keinen besseren Vorsitzenden nschen. Ob Herr Benes noch lange als Außenminister Tschechoslowakei amtieren wird, scheint fraglich, denn naon melden sich gewichtige französische Stimmen, die Lenes auf den freigewordenen Posten des Generalsekrellürs des Völkerbundes schieben wollen. Für Deutschland leibt Herr Benes immer ein Feind, gleichgültig wo und s was er seine Tätigkeit ausübt. niebs-Abtellung. Vier Opfer eines Verkehrsunglücks im Westen Münchens * München, 22. Juli.(Drahtb.) Ein schweres Verkehrsunglück ereignete sich heute nachmittag im Westen der Stadt. An einer abschüssigen Stelle riß von einem mit Kies beladenen Lastkraftwagen einer Münchener Baufirma der Anhänger und fuhr nach rückwärts die abfallende Straße hinab. Ein Mann, der auf einem Fahrrade ein Kind mit sich führte, wurde erfaßt und ebenso wie das Kind auf der Stelle getötet. Dann geriet das Gefährt auf den Bürgersteig und überrannte mehrere Passanten. Eine Frau und ein Mann erlitten tödliche Verletzungen. Ein weiterer Passant wurde schwer verletzt. Absturz des größten Segelflugzeuges der Well &* Wasserkuppe. 22. Juli.(Drahtb.) Das größte Segelflugzeug der Welt, die Maschine„Austria" des Segelfliegers Kronfeld, erreichte am Freitag nachmittag durch Schleppfahrt eine große Höhe und verschwand in den Wolken über der bayerischen Rhön. Plötzlich kam die Maschine im Sturzflug aus den Wolken, wobei die beiden Flugzeugenden losrissen. Kronfeld sprang mit dem Fallschirm aus der Maschine, während das Flugzeug im Tal zerschellte. „Mit Euch zusammen!“ Großdeutsches Treuegelöbnis der österreichischen Sänger in Frankfurt Frankfurt a. M., 22. Juli.(Eig. Drahtb.) Als Auftakt zu der das Frankfurter Sängerfest einleitenden deutschen Weihestunde fand in der Pauluskirche eine historische Feierstunde statt. Nachdem der Vorsitzende des Festausschusses, Dr. Hermann, Frankfurt, über die historische Verbundenheit der Sängerschaft mit der deutschen Einheitsbewegung gesprochen hatte, sprach Generaldirektor Dr. ing. Neubacher, Wien. In tiefster Bewegung überbringe er in einem Heiligtum großdeutscher Ehre, das die flammenden Worte des edelsten Ringens des Jahres 1848 um die deutsche Einheit gehört habe, das Treuegelöbnis der Oesterreicher, gebe er dem großen Sehnen der deutschen Volksseele auf Vereinigung aller Deutschen Ausdruck. Der Kampf der Besten der Einheitsbewegung der 48er Jahre erhöhe unseren Mut, stärke uns in der Erkenntnis des Gesetzes nationalen Handelns, treibe uns zur Vollendung der heiligen Aufgabe der großdeutschen Einheit. Der Anspruch der Ungeborenen verpflichte uns Heutige zum Kampf um Großdeutschland, dessen Banner vom geschichtlichen Geist deutscher Vergangenheit vorangetragen werde. Was der Widerstand gegnerischer Kräfte bisher verhindern konnte, müsse und werde sich in den Tagen gemeinsamen Unglücks in Kürze erfüllen.„Mit Euch zusammen“, so schloß Neubacher,„werden wir den großen politischen und wirtschaftlichen Zusammenschluß, werden wir Großdeutschland erkämpfen!“ Ein nichtendenwollender Beifallssturm löste die lange Pause tiefer Ergriffenheit nach diesem in großer Bewegung vorgetragenen großdeutschen Treuegelöbnis der österreichischen Sängerschaft ab. Schuß auf den D-Zug Hannover-Berlin * Braunschweig, 22. Juli.(Drahtb.) Auf den D=Zug 39, Hannover— Berlin, wurde heute mittag auf der Station Königslutter von einem unbekannten Täter ein Schuß abgegeben. Das Geschoß zertrümmerte ein Fenster des Speisewagens. Reisende wurden nicht verletzt. Um ihren Mann zu suchen wanderte eine Frau von Hamburg nach Paris * Paris, 22. Juli.(Eig. Drahtb.) Die Pariser Polizei hat gestern abend im nordwestlichen Stadtviertel von Paris eine 46jährige Deutsche aus Hamburg namens Juntzel in Verwahrung genommen, die sich in Matrosenkleider gehüllt hatte. Da sie kein Wort Französisch verstand, mußte auf dem Polizeikommissariat ein Uebersetzer hinzugezogen werden. Es stellte sich heraus, daß die Frau von ihrem Manne, einem amerikanischen Schiffskapitän, verlassen worden war. Sie hatte sich daher„auf die Socken gemacht", um ihn zu suchen, und sie ist von Hamburg nach Le Havre gewandert, um sich dort nach Amerika einzuschiffen. Wegen Geldmangels konnte sie ihr Vorhaben aber nicht ausführen. Der„Matin“ erklärt, daß der Frau die Hilfe des deutschen Konsulats versagt worden sei und daß sie daher in die Büros der Fremdenpolizei übergeführt werden mußte, die sie an die deutsche Grenze befördern werde. Gewitter und Blitz Wolkenbruch über Niederbayern * Nürnberg. 22. Juli.(Drahtb.) In der Gegend von Neukirchen ging in der vergangenen Nacht ein Wolkenbruch nieder, wie er in einem ähnlichen Ausmaße seit 40 Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Länger als eine Stunde hielt das Unwetter an. Die Häuser am unteren Markt standen in kurzer Zeit meterhoch unter Wasser. Bei Atzlern wurden Aecker weggerissen, Wiesen verschlammt und die Kartoffeln fortgeschwemmt. Fünf Todesopfer durch Blitzschläge * Warschau. 22. Juli.(Drahtb.) Der nordwestliche Teil Kongreß=Polens wurde von einem heftigen Gewitter heimgesucht, das in vielen Ortschaften großen Schaden anrichtete. Bei Kaliscz schlug ein Blitz in eine Abteilung vom Uebungsplatz heimkehrender Soldaten ein. Ein Infanterist wurde auf der Stelle getötet, zwei andere trugen schwere Verletzungen davon. Außerdem sind noch in andern Ortschaften durch Blitzschläge vier Personen tödlich getroffen worden. Bergr erkrankt. e wurden 10 Monate Gefängnis für Dr. Max Roosen * B e r l i n, 2 2. J u l i.( D r a h t b.) N a c h m e h r t ä g i g e r V e r #indlung verurteilte das Schöffengericht Berlin=Mitte heute sichmittag den Rechtsanwalt Dr. Max Roosen wegen kemeinschaftlicher Körperverletzung und Vergehens gegen us Schußwaffengesetz zu 10 Monaten Gefangnis, en Nationalökonom Werner Kertscher zu 9 Monasen 2 Wochen Gefängnis. Auf die Strafe werden 3 Mobate und 9 Tage der Untersuchungshaft angerechnet. Die Verurteilten hatten am 9. April abends auf dem Rotsdamer Bahnhof einen Anschlag auf den ReichsbankRasdenten Dr. Luther verübt und ihn durch einen Schuß Oberarm verletzt. Nach der Tat erklärten sie dann, daß beihre Währungstheorie durch die Gerichtsverhandlung an Pr. Oeffentlichkeit bringen wollten. In der Verhandlung geost ist über ihre Theorie aber nicht gesprochen worden, er Zweck ihres Vorgehens also nicht erreicht worden. 1 In der Urteilsbegründung führte der bende, Landgerichtsdirektor Dr. Mazur u. a. aus: Das Gericht habe sich davon überzeugt, daß die beiden Attentäter *'s festen Glaubens gewesen seien, daß der Reichsgregtpräsident mit seiner Politik sich auf Irrwegen befinde zum Wohle des Volkes eine Aenderung dieser Politik Koig sei. Die beiden Angeklagten hätten aber in der Ekm gefehlt, so daß das Gericht auch nicht einen gehschen Notstand als vorliegend ansehe. Es gehe nicht an, ##, besetzlosen Mitteln zu kämpfen und außerhalb des Gea'bes die Staatsautorität anzugreifen. *. Las Gericht beschloß schließlich, die Haftbefehle gegen ###oosen und Kertscher aufzuheben, da ein Fluchtgeetdacht nicht mehr vorhanden sei. Zwei Möglichkeiten I#eug, 22. Juli.(Drahtb.) Die Kommission des Ministtums für öffentliche Arbeiten hat das Ergebnis ihrer A.Uersschung über die Flugzeugkatastrophe ver#l. Klicht, bei der Thomas Bata ums Leben kam. Auch 4'k kommission hatte die Ursache des rätselhaften Unfalls Carstellen können. Der Bericht spricht von zwei 4%glichkeiten, die als Ursache der Katastrophe in 84%e kommen könnten. Die größte Wahrscheinlichkeit hat I Annahme, daß der Pilot im dichten Nebel jegliche dung verloren hat. Bei dem Versuch, sich dem Erdboden E lchern, hat er dann im Nebel die Höhenlage seines salsch eingeschätzt und ist mit Volldampf gegen u., Erde gerast. Als zweite Möglichkeit für die Ursache des an a Aibt der Bericht einen Steuerungsdefekt ni, vala hatte beim Start zum Todesfluge neben dem imng:“ Platz genommen. Der Bericht hebt hervor, daß dies #“ mie Batas Gepflogenheit gewesen war, vielmehr g2“* er steis den für den Fluggast bestimmten Platz einhenommen. Wolfgang von Gronau zum Ozeanflug gestartet Auf der Suche nach dem Luftverkehrsweg * List a. Westerland, 22. Juli. Heute vormittag um 11 Uhr ist nach langem Warten auf günstigeres Wetter Wolfgang von Gronau mit seinem„GrönlandWal“ zum Fernflug nach Nordamerika gestartet. Neben seinem Bordmonteur Franz Hack und seinem Bordfunker Fritz Albrecht, die ihn beide schon bei seinem Transatlantikflügen 1930 und 1931 begleitet haben, befindet sich noch als zweiter Flugzeugführer Gert von Roth an Bord. * Auf der kürzlich in Rom stattgefundenen Zusammenkunft der Ozeanflieger fand die Ansprache Wolfgang von Gronaus ein besonders aufmerksames Ohr aller Anwesenden. Es wurde offensichtlich, daß man ihm in diesem von Gronau Kreise einen besonderen Platz einräumt. Zwar wird der Name Gronau überstrahlt von dem Ruhm der Namen Lindberg und Köhl, obwohl auch er, nach glücklicher Beendigung seines ersten Ozeanfluges, in Newyork in begeisterter Form von den Amerikanern begrüßt wurde. Gronau und seine Flüge unterscheiden sich tatsächlich auch wesentlich von den Namen und Taten seiner Kollegen. Diese Feststellung soll keine Herabsetzung der Leistung der übrigen bedeuten, die den Ozean, teils unter schwierigeren Bedingungen als Gronau, bezwungen haben. Der Unterschied liegt in der Zielsetzung. Jene zeigten, daß der Ozean dem Flieger kein unüberwindliches Hindernis sei. Unbekümmert der Gefahren setzten sie sich in ihre Maschinen und flogen unter Aufwendung ungeheurer Energie hinüber, dem kommenden Luftverkehr fast ungewollt eine Bresche schlagend. Durch die lange Reihe geglückter Flüge bekam der Gedanke einer Luftverbindung Europa— Amerika einen starken Auftrieb. Gronau ging von vornherein mit dem Gedanken an seine Flüge heran, dem kommenden Verkehr den richtigen Weg zu suchen. Seine Vorbereitungen bewegten sich auf dieser Linie und die Durchführung verlief auf einer anderen Route. Die kürzeste Strecke verläuft hoch über das nördliche Eismeer. Es ist klar, daß sich der praktische Luftverkehr dieses Vorteils zu bedienen wünscht, wenn die Möglichkeit besteht, d. h., wenn die klimatischen Bedingungen einen ständigen Verkehr zulassen. Es ist weiter klar, daß sich der praktische Verkehr immer nur annähernd der theoretisch errechneten vorteilhaftesten Linie bedienen kann. Das ist in diesem Falle nicht anders wie in allen anderen Fällen, wo die Praxis auf die Theorie zu folgen hat. Schon dem Wechsel der Jahreszeiten hat eine jeweilige Abänderung der Linie zu folgen. An die Untersuchung dieser Voraussetzungen hat Gronau einen besonders starken Anteil. Es sind auch andere Unternehmungen in dieser Richtung angesetzt worden. Man erinnert sich des Fluges von Hubert Wilkins und des Jeppelin=Nordlandfluges. Die Kenntnisse wurden zwar durch diese Flüge erweitert, aber praktisch brauchbare Ergebnisse kaum erz Die Flüge Gronaus sind dagegen als sehr erfolgreich a sprechen. Ihre nüchterne Zweckbestimmung schließt je#ch die sogenannte Sensation aus, obwohl die Leistung auch im Sinne einer sportlichen Wertung, denen anderer Ozean flüge nicht nachsteht. Berg und Ulark Samstag, den 23. Juli 1932 Nr. Bergisch=Märkische Zeitun, Hagen und Amgebung „Strandbad Kückelhausen“. Wie könnte den Leuten geholfen werden? Hagen, 20. Juli. Was macht man, wenn man in Kückelhausen wohnt, also ein ziemliches Ende vom Hengsteysee oder Harkortsee entfernt, wenn man keinen Pfennig übrig hat für Fahrt, Schuhverschleiß und Eintrittsgeld und doch baden möchte? Die badefreudige Jugend Kückelhausens hat diese Frage ohne langes Zogern kurzerhand dadurch beantwortet, daß sie sich selbst eine Art Strandbad schuf. Gewiß, die Ennepe ist gewiß kein lauterer Bergquell, auch jetzt noch nicht, da das Hasper Werk nur noch einen Hochofen heizt und eine Serie von Fabriken im Tal feiert. Aber so ein Wehr wie das oberhalc der C. Langeschen Fabrik klärte einigermaßen und es macht schließlich gar nicht so viel aus, wenn die Sensenschmiede Kottenhoff ab und zu einmal ein wenig Rostrot in den Fluß abläßt. So hat man denn etwa 20 m unterhalb des Wehrs aus Steinen einen r##en Damm aufgeschüttet und sich so ein Badebassin hergerichtet, das zwar weniger den Namen„Strandbad“ als „Strampelbad“ verdient. Wenn man die Badegäste dieses Liliput=Stausees zum Maßstab nimmt,— an heißen Tagen sind es schon mehrere Hundert gewesen— dann fragt man sich mit Recht, ob man dieses Strampelbad nicht doch zum Strandbädchen ausbauen soll. Einem solchen Plan stellen sich immerhin Schwierigkeiten in den Weg. Das hierfür in Anspruch zu nehmende Gelände von Markstein ist vom Besitzer den Badelustigen schon jetzt zur Verfügung gestellt, während das Betreten des unterhalb anschließenden Grundstücks noch verboten ist. Um die Bademöglichkeit nicht überhaupt zu verscherzen, übt das Badevölkchen übrigens strengste Disziplin, und die Lagerwiese ist an der Grenze der beiden Grundstücke ohne Zuhilfenahme eines Zaunes wie abgeschnitten. Nun müßte aber, um das Strandbad gehörig zu erweitern, die bisherige Lagerwiese gesenkt und mit zum Becken hinzugenommen werden. Es fehlt also dann an Aus= und Ankleideplätzen und Lagermöglichkeiten. Das Südufer ist landwirtschaftlich bebaut. kommt also nicht ohne weiteres dafür in Frage. Auf der Nordseite ist parellel zum Flußbett ein Gr gedämmt, der den früher weiter unterhalb befindlichen Hammer, der längst abgebrochen ist, speiste. Dieser Graben müßte in Wegfall kommen. Als Lagerplatz ware dann der hohe, nicht allzu steile Banhdamm der Bergisch=Märkischen Bahnlinie in Anspruch zu nehmen, auf dessen Kamm gegen die Gleise hin ein Zaun geschlagen werden könnte. Dazu bedürfte es allerdings der Gemehmigung der Reichsbahn, wie überhaupt zur Benutzung des Bahndammes. 64 Errichtung eines kleinen Strandbades, das nach der Nord=, West= und Ostseite gut durch Berg und Buschwerk geschützt ist und nach der Sonnenseite hin sich breit öffnet, wäre eine lohnende Aufgabe, für den freiwilligen Arbeitsdienst oder auch für Wohlfahrtsdienstpflichtige. Durch Erhebung eines geringfügigen Eintrittsgeldes könnten sich die Geländeeigentümer schadlos halten, wenn sie sich nicht zur unentgeltlichen Hergabe ihres den Besitzes verstehen können. Die Lage des Strandbades wäre zur Stadtseite hin völlig isoliert. anscheinend angetrunkener Handwerksbursche vor einen Lieferwagen. Durch schnelles Ausweichen gelang es dem Fahrer, das Schlimmste zu verhüten. Er brachte den Verletzten ins St. Josephs=Hospital. Kommunistische Wahlversammlungen verlaufen ungestört Hagen, 22. Juli. Eine kommunistische Majsenwahlversammlung, die gestern abend in der Friedrichslust abgehalten wurde, verlief ungestört. Nur nach der Versammlung zerstreute die Polizei einige größere Menschenansammlungen. Wenn wir es noch nicht wüßten, wo die Terroristen und Angreifer sitzen, so wäre es uns nach dem gestrigen Abend klar. Schwer verlehzt aufgefunden Haaen. 22. Juli. Beim Inselgosthof wurde### morgen gegen 6,45 Uhr ein 57 Jahre alter Werkmeiß aus Hörde in schwerverletztem Zustand aufg, funden. Man schaffte ihn in das Johannishofpital## Boele. Es handelt sich um einen Selbstmordver# such. Der völlig durchnäßte Kranke hatte an der rec#### Schläfe eine Wunde, die nach ärztlichem Urteil von ein Schuß und nicht durch Kratzen, wie der Verletzte glau machen wollte, entstanden ist. Nach einem vergeblich Versuch, sich zu ertränken, muß der Lebensmüde sich Schuß beigebracht haben, obgleich man die Waffe n nicht gefunden hat. Während des Säuberungsbades Krankenhaus unternahm der Mann einen nochmallg Selbstmordversuch. Bochumer Passionsspiel Die Schaubühne am wienkopp Dort, wo die Ruhr Bochum begrenzt, ragt der Wienkopp empor. Von hier hat man weiten Ausblick in eine reizende Landschaft, ein Stück prächtiger Romantik des rheinisch=westfälischen Industriegebietes. Bis zum vorigen Jahr war der Wienkopp noch kaum bekannt. Heute wird er An der Ufermauer, zu deren Füßen jetzt das Bassin abgedämmt ist, prangt stolz die aufgemalte Inschrift:„Strandbad Kückelhausen". Darunter hat einer von denen, die keine Wandfläche unbeschmiert lassen können, die hier besonders sinnreiche Aufforderung hingerlext:„Kämpft mit der K. P. D. gegen die Arbeitsdienstpflicht!" Ja, hätten wir sie nur, die Arbeitsdienstpflicht, dann hätten wir auch mehr solcher Einrichtungen, die mittellosen Menschen das Leben leichter machen. Was hier, wenn auch mit völlig unzulänglichem Erfolg, durch Selbsthilfe geschaffen worden ist, bedeutet einen Hohn auf das mit dem Kampf gegen die Arbeitsdienstpflicht(natürlich einschließlich seiner Vorstufe, des freiwilligen Arbeitsdienstes) ausgesprochene kommunistische Bekenntnis zur Untätigkeit. Dafür hatte der überschlaue Schmierfink natürlich kein Verständnis. Christus vor dem Hohen Rat jeden Sonntag und Mittwoch von tausenden Industriebewohnern besucht. Er ist im vorigen Jahr zu einer großen Schaubühne umgewandelt worden, auf der sich religiöse Schauspiele vollziehen, die weit hineinrufen in die Lande der notleidenden Industriemenschheit. In diesem wird dort mit großem Erfolge die Passion, das Lebenu# Leiden Christi vom Einzug in Jerusalem bis zur Aufe stehung geboten. Zehntausende sind bereits in den erst Wochen hingepilgert zum Berg der frommen Schau, u das Passionsspiel zu sehen. Alle, die das Spiel sahen, si begeistert heimgegangen und haben andere zum Besut angeeifert. Das Bochumer Passionsspiel gehört mit zu besten Leistungen deutscher Laienspielkunst. Auf Hilfsmittel, die sonst bei Freilichtbühne gebraucht werden wie Vorhangbühne, Musik und Chor wird verzicht Ohne theatralisches Beiwerk geht die Handlung vor Unter Verwendung des biblischen Wortlautes wird historische Christus wiedergegeben. Das ganze Spiel, ei fortlaufende Handlung, dauert dreieinhalb Stunden. Ueber dreihundert Laienspieler wirken mit. Die Ha rollen sind gut besetzt. Wuchtig und farbenprächtig wir die Massenszenen. Der Einzug in Jerusalem, Jesu schied, Jesus am Oelberg, die Geißelung, die Don krönung, der Kreuzweg und nicht zuletzt die Kreuzigun szene vermitteln unvergeßliche Eindrücke. Für jeden sucher gleich welcher Weltanschauung ist das Bochu Passionsspiel ein aufwühlendes und zur inneren Ei stimmendes Erlebnis. Zum großen Teile gründet sich die günstige Wir der Darstellung auch auf der vorzüglichen Beschaffe der Bühne. Die stufenmäßige und terrassenförmige un gibt dem weiten Spielgelände eine eindrucksvollßige Aufteilung. Die Akustik ist ausgezeichnet. Langenberg Sametag, den 6.45 Leibesübungen. 7.05 Brunnenkonzert aus Bad Homburg. 9 11. DEUTSCHES SAENGER-BUNDESFEST VOLKSDEUTSCHE WEIHESTUNDE In der Paulskirche zu Frankfurt am Main anläßlich des Deutschen Särgerbundesiestes. 10.30 MENSCH UND WELT Gemeinschaftsempfang für Arbeitslose 11.10 Schulfunk: Kinderturnen mit Musik 11.20 Lautsymbolik und Lautmalerei In Deutscher Dichtung. 12,00 Schallplatten-Konsert: 1. Ouverture„Die verkaufte Braut Smetana 2. Die Schönbrunner Lanner 3. Fantasie„Die Meistersinger“ Wagner 4. Aus„Tosca“ Fuceint Bühnenwerke Straßburg(845) 18.30 „Jeanettes Hochzeit Oper von Masse. Beromünster(459) 20.00 Dialektstück. Rom(441. 20.45 Tuflolina“. Operette von Pietri. Plakattleber verprügeln sich Hagen, 22. Juli. Gestern nachmittag trafen am Wilhelmsplatz Plakatkleberkolonnen der Nationalsozialisten und Kommunisten aufeinander. Nachdem die Nationalsozialisten ihre Plakate angeklebt hatten, erschienen die Kommunisten auf der Bildfläche und klebten antifaschistische Zettel über die Plakate. Bei dem„Versuch, diese Zettel wieder zu entfernen, wurden die Nationalsozialisten dann angegriffen. Die Kommunisten bedachten die Nationalsozialisten mit Steinwurfen. Eine Frau und ein junger Nationalsozialist wurden so empfindlich getroffen, daß sie ins Krankenhaus geschafft werden mußten. Ein in Bedrängnis geratener Nationalsozialist gab zur Verscheuchung der Kommunisten„Schüsse aus einer Schreckschußpistole ab. Die Polizei verhaftete einen Kommunisten und den Nationalsozialisten, der geschossen hatte, zwecks Feststellung ihrer Personalien. Weber 5. Aufforderung zum Tanz 6. Loetzing-Potpourri 7. a) Präludium b) Liebestraum 8. Ländliche Suite 9. Fortissimo 10. Die Blumc von Hawaji 13.30 Von Frankfurt: Mittagskonzert: Mäsche und Tänze: 14.35 Woehenend-Konzert Rachmaninow Liszt Scassola Feigel Abraham Leipzis(259) 19.00 In der Arbeitsserichtssache Hegewald gegen Müller und Co.: Welches Urteil würden Sie fällen? Wien(517) 20.00 (München und Leipzig) „Frauen. ihr macht uns das Leben schön!“ Funkpotpourri. 15.80 Schon wieder Schaufenstereinbruch hogen, 22. Juli. In der Körnerstraße wurdei rgangenen Nacht die Schaufensterscheibe eines Zigar ingeschäfts zertrümmert und Zigarren und Zigaret n in noch nicht genau festgestellten Mengen gestohlen. Angefahren durch eigene Schuld Hagen, 22. Juli. Gestern abend um 6,50 Uhr lief in der Altenhagener Straße ein 6sahriges Kin, ein Personenauto und erlitt dabei eine leichte Kopfverletzung.— Gegen 4 Uhr lief in der Eckeseyer Straße ein rno-onte. 11. Deutsches Sängerbundeslest ZWEITES HAUPTKONZERT Mitwirkende: Die Bünde Hessen. Nordmark, Pommern. Rheinprovinz, Schlesien. Schwaben und Westfalen, das Blasorchester(Mitglieder des Städtischen Orchesters) Frankfurt a. Main Leitung: Bundesehormelster Rud. Hoffmann 17.35 Oberstudienrat Prof. Hase: Englisch 18.00 Adolf Uzarskl: Aus dem Reisetagebuch eine: 18.20 Anna Heidermanns: Heusireu und Handwert 18.40 Dr. Braun: Im Schatten des Schleksals(zum 100. Todestag des Herzogs von Reichstadt) 19.10 Landtagsabgeordneter Schwecht: Die Forde rung der deutsehen Landwirtschaft sur Her stellung Ihrer Rentabilität und sur Siche rung der Volksernährung. 19.15—19.26 FUNKHILFE FUER ALLF Das elektrische Hausnets als Störherd 19.30 N. Hennemann: Die sezleireformerischen Maßnahmen der neuen Notverordnung 20.00 HINAUS IN DIE FERNE Lustiger Abend 22.46 Von Stuttgart: NACHTKONZERT des Phl bermonischen Orchester: Stuttgart. Mit wirkende: Kammerchor des Südfunks. Gerda Hanst(Sopran). Hubert Buchta(Tenor) Leituns: Emil Kahn 1. Lohengrin. Einleit. z. S. Akt 2. Einzun der Gäste 3. Spinnerlied 4. Ouverture„Die lustigen Welber“ 5. Finale„Die beid. Schützen 6. Scherzo Wagner Wagner Wagner 7. Schmusgler-Quintett *—* er T9 8. Poloweizer Tünze„ 9. Polonäse„Eugen Onegin“ 10. Ouverture zu„Pique Dame I. Aus„Leichte Kavallerie“ 12. Finale„Piedermaus“ 24.00 Meister des Janz. Nicola Lortzing MendelssohnBartholdv Bizet Borodin Tschslkowsky Suppe Suppé Joh. Strauß 18.40 Hörspiele Leipris(259) 18.00 Funkbericht von den Erwerbslosen-Turn- und Sportkursen an der Universität Leipzig. Wien(317) Aktuelle Stunde. Breslau(325) Das wird Sie essieren. Brüssel(338) Glockenspiel aus cheln. Konzerte München(533) 18.10 Deutsch. Troubadouru. Minnelieder aus dem 13. u. 14. Jahrbundert. Wien(517) 19.10 „Dichterliebe“, Liederzyklus von Schumann. Risa(5251 19.30 Orchesterkonzert: Faust in der Musik Breslau(325) 20.00 Wagner—Liszt-Abend Warschau(1412) 20.00 Orchesterkonzert. Brüssel(309) 21.00 Sinfoniekonzert aus Ostende. Lalbach(576) 21.00 Solosesänge Sotten.(404) Orchesterkonzert. London(356) 21.00 Kammermusik: Mozart u Brahms. Lieder für Baß. Kalundbors(1154) 21.35 Neuere dänische Lieder. Manchester(801) 21.50 Ballettmusiken Warschau(1412) 22.05 Klavierwerke v. Chopin 21.00 Vorträge Wien(817) 18.10 „Geschichte aus dem Hohlwea“ v. L. C. Tolh. Breslau(8251 18.25 Lieder zur Arbeit gesunsen. Vortrag mit Musikbeispielen Hamburz(372) 18.36 Vom Stand der InduAktuelles, Reportage Königswusterhausen 12.05 14.00 15.00 15.45 16.00 19.30 inter16.30 17.30 21.10 Me17.50 18.05 18.30 19.00 19.30 Unterhaltung 20.00 22.45 18 245 20. 8 8. 19.40 Bresiau“ a2d V. 8.05 Blick in 4837ei München 78831 19.40 Als Lehror in AluhanlLeipdis(259) 19.40 H xvser: Meine Arbeit am Hörspiel. „ 17.00 (19.45. 20.35. 22.00 u 22.30) Leichte Musik. Breslau(325) 18.50 Schallplattenkonzert. Pras(489) 19.00 (alle tschech. Sender) Saxophon-Vorträge. Hamburs(872) 19.20 Zitherkopzert. Brünn(342) 19.25 (alle tschech. Sender) Volksblaskapelle. Hulzen(299) Heilerer Abend. Hamburs(372) 20.00 Lustiger Abena mit Men schen und Tieren Brüssel(509) 20.00 Leicht. Orchesterkonzert Brüssel(338) 20.00 Bunte Stunde. Kalundbors(1154) 20.00 Aellere Tanzmusik. Oslo(1083) 20.00 Leicht. Orchesterkonzer Manchester(301) 20.00 Bunte Stunde. Pras(489) 20.05 (alle tschech Sender) Kammer-Jarzquarte!t Sottens(404) 20.30 Dorforchesterkonzert Mailand(8311 20.45 (Turin. Triest. Florenz) Bunter Abend. Beromünster(459) 20.45 Bunter Abend. Pras(489) 21.00 (alle tschech. Sender) Bunter Abend.— Daventry(399) 21.00 Chorgesänge München(533) 21.30 lrene d. Noirel singt in vielen Sprachen Deventry(399) Tanzmusik. Wien(617) Tanzmusik Mailand(331) Tanzmusik-Ueberir Kalundbers(1154) 22.00 Mandolinenkanzert Budapest(5801 23.00 Tanzmusik-Uebertr 21.30 21.45 22.00 Hellsberg 16.30 Unterhaltungskonsert„„ 119 18.35 Dr. Gaerte: Die ostpreubische In gesehichtlicher Beleuchtung 19.00 Musik für Cello— Hörepie 19.40 H. Kyser: Meine Arbeit em ner-#., 20.00 v. Wien:„Freuen. ihr macht u0f schön!“, Funkpotpourri 21.30 Berlin lacht mit Max Adalbert 22.35 Tanzmusik aus Berlin Mühlacker 12.20 13.00 13.30 14.30 14.50 15.30 17.00 18.30 Für 31 Köln, 22. J honnerstag wurde i Fuhrmann auf dem hen Tätern fieien ooonm in die bert. Bemerkenswe nommen haben, ur Eie drangen zunäch einen Hof. Hier este und gelangten Weg in den Kell uund zu durchbreche kommen. Von dag beden. Gestohlen jene und silberne Zwei Au Ein Tot * R e m a g e n usgang von Sinz blannten Kurve und besetzte Miel ssener Liefe in war sofort hwer verletz kurz nach dem auf den! es Wagens wu Wir gratulleren(Schallplatten) Schlager von gestern und heute K. Riemann: Mit 4 PS und Zeltbehn Ferien Frauenfunk: Zelle im Grünen Dr. Thieme: Wie sicht es über und 1 Almosphäre aus? Uebertragung von Heilsbern„.— Prof. Strauß: Zahnerstem— Steyr##g Verdauung, eine zweckdienliche BeusaKnigse für Erholungsreisende Musikalische Woehenschau Dr. Haensel: Wer war Müncbhanzen; Prof. Reichenbach: Wahrsebeinlichken Kausalltät Stille Stunde: Robert Schumanne stenen“ Uebertragung von Lansenbers Uebertragung von Mühlacker ssan 19.00 20.00 22.00 22.45 Unterballungskonzert aus München Schallplattenkonzert Märsche und Tänze Xrlophon- und Vibraphonsoll Tanzmusik Jugendstunde". Gesands-E“ Unierheltungemusik mit„Hggage „Der Mann, der die„rcitass.“## risierte“, literarisch-kriminelle über den Fälscher Lucas Vrein Steirische Volkslieder und 90## eiighen Uebertragung von Wien, Stehr.: Nun Mosellahrt aus Liebeekegmgg einer Landschaft von R. G. Unterhaltungskonzert Daventry 12.00 12.45 13.30 15.30 16.45 19.30 20.00 21.50 22.45 Orehesterkonsert-Uebertragung Kino-Orgelkonzert Orchesterkonzert-Uebertragung Unterhallungsmuslk.14 Fgort) Kino-Orselkonzert(Bezinze Tanzplatten der leisten 12 Bunt. Stunde BBC.-Orcheslerkonsert„ig Hole Tansmusik aus dem May Fa Hilversum 7.40 Sehallplattenkonzert 8.40 Sehremmelkonzert 1.40 Unterhallungekonser 13.55 Celloduos 14.10 Schallplatienkonsert 4.50 Orgel, Vlolin- und Cellckon: 7.40 Unierhallungskonsert 19.60 Bunter Abend 22.40 Schallplattenkonzert Ein K * d ü s s e l d o r f, 2 2. Strecke Köln—Düsse iebenjährige Notbremse, so de kind wurde von d inige Hautab Düsseldorfer 3 0 Düsseldorf. jusschuß genehn hluß eines Darlehr bodenkreditbank Be biedlerstellen in der frrichtung von wei zur Veran sie Kunst Düsseld ur bewilliat. künstler eine Beihil 12 Künstlern 4 Wo ur Verfügung geste villigt. Die B släne wurde fort undsätzlich die en der Stadtverord Die die Verwaltung barten aus Tierank hleiten von 40 00 laufende Jahr Rose V Die Geschichtee Die Herr blis sich Hans Dann „Der Rechten #nd send *„Ich hoffentli ich wil oder n Bitte 1 ander hane 32 Nr. e Zeitunn Kheinisches Land Samstag, den 23. Juli 1932 Nr. 203 Bergisch=Märkische Zeitung funden sthof wurde he ; alter Werkmest Zustand auf Johannishofpital elbstmordver# satte an der rech m Urteil von ein er Verletzte glauf einem vergeblich lebensmüde sich in die Waffe n## äuberungsbadesi# einen nochmalig In diesem ssion, das Leben alem bis zur Aufe bereits in den er frommen Schau, das Spiel sahen, si andere zum Besuch iel gehört mit zu pielkunst. Auf ie gebraucht werden or wird verzicht Handlung vor Jortlautes wird das ganze Spiel, ei thalb Stunden. irken mit. Die Hau farbenprächtig wir Jerusalem, Jesu lung, die Dor letzt die Kreuzigun ücke. Für jeden! g ist das Bochu zur inneren Ei die günstige Wir glichen Beschaffen rrassenförmige An indrucksvollsgezeichnet. usterhausen (Schallplatten) estern und heute It 4 PS und Zeitbebs n lle im Grünen e sicht es über und u 82 on Heilsbers ahneystem— Stollweeen e zweckdienliche Betrat holungsreisende Vochenschan Ver war Mönchbarser ach: Wahrscheinlichken Robert Schumanne von Langenberz von Mühlacker le ostpreußische her Beleuchtung ne Arbeit om Hörvele! uen, ihr macht uns 4 potpourri nit Mex Adalbert s Berlin ihlacker ronzert aus München onzert Tänze Vibrephonsoll mueik mit(Gersgezie, Für 30 000 Mark erbeutei : Köln, 22. Juli.(Drahtb.) In der Nacht zum haonerstag wurde in das Geschäft des Kaufmanns Theodor Fuhrmann auf dem Hohenzollernring eingebrochen. K2 Tätern fieien Sachen im Werte von rund #ooonm in die Hände. Der Geschädigte ist nicht verhert. Bemerkenswert ist der lange Weg, den die Einbrecher gommen haben, um bis zum Ort ihrer Beute zu gelangen. drangen zunächst durch den Privateingang des Hauses einen Hof. Hier bogen sie das Gitter eines Fensters zur die und gelangten in eine Waschküche. Von da führte sie Weg in den Keller. Hier brauchten sie nur eine Bretterund zu durchbrechen, um in den Keller des Kaufmanns zu mmen. Von da ging es weiter über eine Treppe in den aden. Gestohlen wurden nur Füllfederhalter, außerdem ene und silberne Bleistifte. Zwei Autos zusammengestoßen Ein Toter— Fünf Schwerverletzte * R e m a g e n, 2 2. J u l i.( D r a h t b.) A m S t a d t usgang von Sinzig stieß heute in einer als gefährlich #kannten Kurve eine mit sechs Personen und einem #nd besetzte Miettaxe aus Godesberg mit einem ssener Lieferwagen zusammen. Eine Insin war sofort tot. Fünf weitere Insassen wurden hwer verletzt. kurz nach dem Unglück fuhr ein schwerer Personenauf den Trümmerhausen auf. Zwei Insassen es Wagens wurden durch Glassplitter verletzt. Ein Kind fällt aus dem Zug Nichts passiert * d ü s s e l d o r f, 2 2. J u l i. G e s t e r n n a c h m i t t a g f i e l a u f d e r Strecke Köln—Düsseldorf aus einem Personenzug ein liebenjähriges Mädchen. Ein Mitreisender zog Notbremse, so daß der Zug auf der Strecke hielt. Das Kind wurde von den Beamten geborgen. Es hatte nur inige Hautabschürfungen davongetragen. Düsseldorfer Finanzausschuß genehmigt... 0 Düsseldorf. 22. Juli. Der städtische Finanzkusschuß genehmigte in der gestrigen Sitzung den Abhluß eines Darlehnsvertrages mit der Deutschen Bau= und Bodenkreditbank Berlin in Höhe von 8250 Mark für zehn biedlerstellen in der Golzheimer Heide. Ferner wurde die EFrichtung von weiteren 50 Siedlerstellen beschlossen. Als hilfe zur Veranstaltung einer Ausstellung„Junge relidie Kunst Düsseldorf 1932“ wurde eine Beihilfe von 2000 alt bewilligt. Ferner wurde dem Reichsverband der künstler eine Beihilfe von 600 Mark zur Unterbringung von Künstlern 4 Wochen in dem vom Besitzer unentgeltlich ur Verfügung gestellten Schlößchen Fürstenberg bei Xanten sewilligt. Die Beratung der Einzelhaushaltskläne wurde fortgesetzt. Die Fraktionen erklärten, sich rundsätzlich die endgültige Entscheidung für die Beratung n der Stadtverordnetenversammlung vorzubehalten. Die die Verwaltung mitteilt, wird sie die beim Zoologischen barten aus Tierankaufsgeschäften noch bestehenden Verbindchkeiten von 40000 Mark zum größten Teil aus dem für laufende Jahr hierfür eingesetzten Mitteln decken Foort) Jehre air Hob Deutscher Sieg in Aachen Deutschland gewinnt den„Großen Preis der Nationen“ — Italien an zweiter Stelle— Graf Bettoni Einzelsieger * Aachen, 21. Juli. Das 8. Aachener Internationale Reit=, Spring= und Fahrturnier auf dem Turnierplatz in der Soers erreichte am Donnerstag mit dem„Großen Preis von Deutschland“, an dem sich diesmal nur Deutschland, Italien und die Schweiz beteiligten, seinen Höhepunkt. Trotz des nicht gerade einladenden Wetters hatten sich 8000 Zuschauer eingefunden, die wieder einmal erstklassige Leistungen zu sehen bekamen. Das schwere Jagdspringen ging über 12 klobige Hindernisse mit 17 Sprüngen bei zwei Versuche. Jedes Land kann hier vier Reiter und verschiedene Pferde stellen, aber nur die drei besten Pferde werden gewertet. Beim ersten Gang gefielen die Italiener sehr gut und gingen fehlerlos aus dieser Runde heraus. Die Schweiz erhielt 10 und Deutschland 12 Fehler zudiktiert. Im anschließenden Gang dagegen versagten die Italiener vollkommen, wogegen die Deutschen sehr gut ritten und nur vier Fehler machten. Italien bekan 22 und die Schweiz 25 Fehler angeschrieben. Deutschland gewann so mit nur 16 Fehlern den„Großen Preis der Nationen“ vor Italien und der Schweiz. Die Italiener konnten also ihren vorjährigen Sieg nicht wiederholen und sich auch nicht für die Niederlage in Rom revanchieren.— Im Einzelwettbewerb siegte der italienische Major Bettoni auf Aladino. „Der Große Preis der Nationen“: 1. Deutschland mit Oblt. von Nagel auf Benno, Oblt. v. Sahla auf Wotan und Oblt. Momm auf Baccarat, insgesamt 16 Fehler. 2. Jialien mit Major Bettoni auf Aladino, Oblt. Keckler auf Coclide und Kpt. Cento Vanto auf Dolcrosa, 22 Fehler. 3 Schweiz mit Oblt. Daetwiler auf Turgi, Schwarzbachen auf Schwabensohn und Lt. Meivill auf Brimula, 35 Fehler. Bei Verkündigung des deutschen Sieges wurde das Deutschlandlied gespielt und die drei deutschen Reichswehroffiziere stark gefeiert. * = Essen, 22. Juli. Die Vorbereitungen für die Ausstellung„Fuß und Schuh“, die anläßlich der 12. Bundestagung des fortschrittlichen Schuhmacherhandwerks vom 10. bis 12. September dieses Jahres stattfindet, sind in vollem Gange. In knapp 4 Wochen ist es gelungen, fast die Hälfte der Friedrichshalle an namhafte Firmen der Schuhmaschinen= und Lederbranche, von Fußpflegeartikeln usw. zu vermieten. Das Interesse an der Ausstellung ist in Essen größer, als in den anderen Städten, wo die Ausstellung bisher stattgefunden hat. Das ist wieder ein Beweis für die Bedeutung der Stadt Essen als Stadt bewährter Fachausstellungen. Solingen: 5,25 Millionen Fehlbetrag * Solingen, 22. Juli. Die Stadtverwaltung hat nunmehr den Haushaltsplan zusammengestellt und der Regierung zur Genehmigung überreicht. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 29,31 Mill. RM. Nach Abzug der Einnahmen und der Ueberschüsse einzelner Etats verbleibt ein durch Steuern zu deckender Finanzbedarf in Höhe von 16,59 Mill. RM. Durch Steuern und Ueberweisungen werden voraussichtlich 11,34 Mill. RM gedeckt, so daß ein Fehlbetrag von 5,25 Mill. RM verbleibt. Dazu kommen noch Fehlbeträge aus den früheren Jahren in Höhe von Mill. RM, so daß sich der Gesamtfehlbetrag auf 16,82 Millionen RM stellt. Rose von Flandern Die Geschichte einer Liebe/ Von Hellmut Kayser Die Privatsekretärin führte ihn in das Privatkontor s Vorstandes der Buchhaltungsabteilung. herr Enderlein sprang auf und verneigte sich verlegen, s sich Hans vorstellte. hans wies seine Vollmachten vor. Dann nahm er Enderlein gegenüber Platz. Der Herr Konsul wollte persönlich einmal nach dem Fiechten sehen, aber durch seine Hochzeit ist er verhindert #und sendet mich!“ !„Ich stehe Ihnen ganz zur Verfügung, Herr Trenk! Pffentlich ist der Herr Konsul nicht unzufrieden mit unerer Arbeit!“ I.=Es sind Klagen zu dem Herrn Konsul gedrungen und 40 will in seinem Auftrage feststellen, ob sie berechtigt sind bi. Zunächst möchte ich einmal die Bücher prüfen. bitte legen Sie mir vor!“ hans begann mit der Prüfung. Sücherprüfen ist eine Arbeit, zu der der eine viel, der #####e wenig Zeit braucht. Mancher lernt es nie und die Kochen verwirren ihn je länger er prüft. Es gibt aber ic2schen, die mit einem Blicke alles sehen, das Wesentan sofort aus dem Unwesentlichen herausschälen, und hans besaß die Gabe. . Er studierte das Hauptbuch ausführlich und nahm dann !“* Hilfsbücher vor. Seine gespannte Aufmerksamkeit lsalt dem Wechselkonto. e merkte, wie Enderlein ängstlich und verlegen wurde. dans verlangte die Belege der eingelösten Wechsel. dn wurde der Oberbuchhalter blaß. Bewiß— sofort— sofort, Herr Trenk!“ Und er brachte die Wechsel. gens begann zu vergleichen. ##. Lohlich sagte der Oberbuchhalter, sich einen Ruck gei uherr Trenk— ich muß Ihnen was sagen!“ nund das ist...?“„„ woziart“— 1c weiß, daß— was— den Herrn Konsul P'Ztell zu einer Prüfung veranlaßt!“ Vraln sebe. Henge G. Bindius llversum kontert nzert skonser und Cellchenser skonzer! konzer: „So! Sie wollen mir Arbeit ersparen, das ist gut, also reden Sie offen— wo stimmt es nicht?“ „Es liegt nicht an mir!“ stammelte der Oberbuchhalter. „Ich, ich mußte es ja tun. Der Herr Generaldirektor zwang mich dazu.“ „Mit anderen Worten, der Herr Generaldirektor hat seine Wechsel über das Wechselkonto der Firma gehen lassen?“ „Ja!“ „Gut! Also mit anderen Worten, er hat sich, ohne die Erlaubnis dazu zu haben, von der Firma Geld entliehen und damit spekuliert, oder gearbeitet, wie man es nennen will. Das ist zwar nicht zulässig, aber wenn alles vorschriftsmäßig verbucht ist und der Generaldirektor über das Vermögen verfügt, daß die Wechsel damit zu decken sind, dann ist es schließlich kein Verbrechen. Aber sind die Wechsel auf ein Vorschußkonto gebucht? Ich habe nichts gefunden.“ „Sie durften nicht verbucht werden! Bei der Bilanz wurde eine Ausgleichsbuchung über die Debitoren gemacht.“ Hans Trenk sah Enderlein ernst an. „Herr Enderlein, das ist schlimm! Das rüttelt sehr an Ihrer Stellung.“ Der arme Teufel wurde abwechselnd rot und blaß. „Herr Trenk— ich— ich mußte es ja tun! Aber — ich habe heimlich doch ein Vorschußkonto für den Herrn Generaldirektor angefertigt, darf ich es Ihnen bringen?“ „Bitte!" Wenige Augenblicke später hielt es Hans in den Händen und überschlug es. Das war ja wirklich eine wertvolle, interessante Entdeckung. Um rund Neunzigtausend Mark hatte Auerswald die Firma belastet. „Ist der Herr Generaldirektor vermögend?" Der Oberbuchhalter zuckte die Achseln.„Ich weiß nicht, seine Frau soll viel Geld mitgebracht haben, aber— man erzählt, daß er damit schon fertig ist. Ich glaube kaum, daß diese Summe von ihm gedeckt werden kann.“ Hans schüttelte den Kopf. „Wirklich reizend, Herr Enderlein, warum haben Sie sich nicht mal an den Aufsichtsrat gewandt? Ich will Ihnen schon glauben, daß Sie Auerswald gezwungen hat, aber er ist doch nicht allmächtig.“ Hotelbrand bei Cochem * Cochem. 22. Juli.(Drahtb.) Gestern morgen zwischen 6 und 7 Uhr brach in dem auf einem Berge bei Bad Bertricht gelegenen Hote!„Marienhöhe“ aus bisher unbekannter Ursache ein Feuer aus. Da Wassermangel herrschte und zudem die Unglücksstätte schwer zu erreichen war, brannte das Hotel bis auf die Grundmauern nieder. Von dem Inventar konnte nichts gerettet werden. Die schlafenden Kurgäste konnten sich noch rechtzeitig m Sicherheit bringen. Der Schaden beträgt schätzungsweise 40 000 Mark. Das Hotel ist versichert, der Pächter jedoch sich. Saisonbedingte Steigerung der Arbeitslosenziffer Arbeitslosenziffer: 5 492 000 * Berlin, 22. Juli. Drahtb.) Nach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 1. bis 15. Juli 1932 ist, wie in den Vorjahren, eine Stockung in der Entlastung des Arbeitsmarktes eingetreten. Am 15. Juli waren bei den Arbeitsämtern rund 5 492 000 Arbeitslose gemeldet, d. h. um rund 16 000 mehr als Ende Juni, die Aufnahmefähigkeit der Saisonaußenberufe ließ nach. Während in den Bezirken Ostpreußen, Pommern, Niedersachsen und Westfalen, in geringem Umfange auch in Schlesien, die Zahl der Arbeitslosen noch abgenommen hat, ist in Brandenburg. in der Nordmark, im Rheinland, in Sachsen und Bayern ein gewisser Rückschlag eingetreten. Auch in Südwestdeutschland stieg die Zahl der Arbeitslosen etwas. In den Bezirken Mitteldeutschland und Hessen war ein Stillstand zu ver zeichnen. Im Gegensatz zur Entwicklung am Arbeitsmarkt sind die Unterstütztenzahlen der Arbeitslosenversicherung und der Krisenfürsorge nicht unerheblich zurückgegangen, eine Entwicklung, die überwiegend auf Aussteuerungen infolge der langen Dauer der Arbeitslosigkeit zurückzuführen ist. In der Arbeitslosenversicherung wurden am 15. Juli rund 875000 Hauptunterstützungsempfänger gezählt nach einem Rückgang um rund 66 000. In der Krisenfürsorge wurden am gleichen Stichtage rund 1 490000 Arbeitslose betreut, d. h. rund 54 000 weniger als Ende Juni. In diesen beiden Unterstützungseinrichtungen zusammen wurden mithin rund 2365 000 Arbeitslose unterstützt, denen im gleichen Zeitpunkt schätzungsweise 2,2 Millionen Wohlfahrtserwerbslose(Ende Juni 2 163000 gegenüberstehen dürften. SKeEESNEE UII-MLENANLESNZOKNEEE BEEDNELMOEEE ECERI-EEE Fi EEEAT MAEITIELMIELLLUE Verteilungsstelle der Firma J. J. Darboven für Wuppertal. Paul Schmitz, Wuppertal-Unterbarmen, Besenbruchstr. 17. Telephon 622 22 Der Buchhalter rang mit sich. „Herr— Herr Trenk— wenn man so zwanzig Jahre in einem Betrieb ist, da ist's wie beim Militär. da gehorcht man!" Hans sah eine Weile nachdenklich vor sich hin. Angstvoll wartete Enderlein auf jedes Wort. „So, Herr Enderlein, jetzt erzählen Sie mir mal Näheres über den ganzen Betrieb— ich will aber alles wissen wo ist es noch faul? Ich will versuchen, Sie dem Herrn Konsul gegenüber zu decken. Ich denke, Sie werden sich nicht noch einmal einsacken lassen. Also, erzählen Sie mal.“ Enderlein atmete hoffnungsvoll auf. Dann sprudelte es aus ihm und willig berichtete er, was er wußte. Ueber die einzelnen Direktoren sprach er, urteilte über sie, die einzelnen Abteilungen handelte er ab. Vom Büropersonal sprach er im allgemeinen nicht sehr gut. Das war durch die Direktoren, die sich zu sehr gehen ließen und ihre Arbeit zu spielerisch aufnahmen, verdorben worden. Die Arbeiterschaft lobte er dagegen sehr. Sie sei fleißig, gebe sich große Mühe und leiste, was sie leisten könne. Dafür sorgten schon die beiden Werkmeister, Warkentin und Hitsche. Aber es sei jetzt zwischen der Geschäftsleitung und den Werkmeistern zu Differenzen gekommen, und da habe man die beiden entlassen. Erst vor acht Tagen. „Worin bestanden die Differenzen?“ „Die Einkaufsabteilung hatte schlechtes Material eingekauft. Warkentin hat es behauptet und ist sehr grob geworden. Er hat sich geweigert, das Material zu verarbeiten.“ „Das wird immer reizender! Hier muß gründlich Remedur geschaffen werden. Jetzt möchte ich mir einmal die Büros ansehen.“ Und das geschah auch und ging reibungslos vonstatten. In der Korrespondenzabteilung sah es bunt aus. Da langen Briefe, die 14 Tage alt waren, noch unerledigt, Reklamationen in großer Anzahl lagen vor. Die Angestellten verschanzten sich hinter dem Direktor. Wir haben es nicht bekommen zum Erledigen, sagten sie höflich. Und so ging es von Abteilung zu Abteilung. Ueberall war nicht aufgearbeitet, nirgends wai Ordnung und Methode.(Fortsetzung folgt.) Wilhelmstraße im Ausnahmezustand 24 Stunden lang historisches Ereignis— Vor und hinler den Kulissen des Regierungswechsels Biwak in der Reichskanzlei „Wir haben hier schon unser Stammquartier“, berichtet lächelnd der junge ReichswehrOffizier, den der Berichterstatter in der Vorhalle der Reichskanzlei trifft.„Ein paar Feldbetten zum Schlafen hat man uns im Keller sogar noch aufgehoben. Das war noch zur Zeit Dr. Brünings, als wir das letzte Mal hier logierten. Aber jetzt haben wir es sogar angenehmer. Frau von Papen hat uns Kaffee, Zigaretten und warme Decken herunterbringen lassen.“ Im Altbau der Reichskanzlei befindet sich ein richtiges kleines Biwak. Die Reichswehrsoldaten sind fast alles ältere, erfahrene Leute. Man hört, daß sie zum Teil schon bei der Reichsexekutive in den Unruhejahren nach der Rezu bewältigen, die den Dienst in der Zentrale versehen. Wie ein Maschinengewehrfeuer kommen die Anrufe aus fast allen deutschen Städten, der kleinste Bürgermeister möchte vom Reichskanzler persönlich wissen, wie er sich in dieser Sturmzeit verhalten soll. Etwa ein Dutzend Gespräche lassen Reichskanzler und Staatssekretär über sich ergehen. Dann wird nur noch die lakonische Antwort erteilt:„Hier ist alles ruhig. Sie können ruhig schlafen gehen.“ Dringender sind die Kabelgespräche aus London und Paris, Moskau und Rom. Deutschland steht wieder im brennenden Mittelpunkt des Weltinteresses. Den Höhepunkt dieser Nacht jedoch bildet ein drahtloses Gespräch, das über London aus Newyork kommt:„Ist das wahr, daß bei Ihnen schon geschossen wird?“ # In der Nacht zum 21. Juli wurde die City=Druckerei, in der die kommunistische Zeitung„Die Rote Fahne" gedruckt wird, von einem größeren Aufgebot der Polizei besetzt. Die Maschinen wurden beschlagnahmt und die Druckerei geschlossen. Unser Bild zeigt die Polizeiablösung vor dem Liebknecht=Haus, in dem sich die City Druckerei befindet. volution mitgewirkt haben. In der Bendlerstraße werden aus dem Elitematerial der Reichswehr die Leute, die solche schwierigen Aufgaben durchzuführen haben, sorgfältig herausgesucht und besonders vorgebildet. Sie sitzen auf den Feldbetten, als ob es die natürlichste Sache von der Welt wäre, in der Reichskanzlei zu biwakieren. Aber es ist eine wachsame Ruhe. Waffen befinden sich in greifbarer Nähe. Eine besondere telephonische Verbindung geht zu allen Ministerien, in denen sich Reichswehr befindet. Das ist in den kritischen Nächten beinahe in jedem Haus der Wilhelmstraße der Fall. „Hallo, was ist denn eigentlich in Berlin los?“ Die Reichswehrsoldaten haben Ruhe. Den Ansturm auf die Reichskanzlei haben allein— die Telephonfräulein Der„neue Mann“ ist gekommen... Wie verläuft ein Sturmtag in der Wilhelmstraße? Der Kern der Ereignisse wird nach außen kaum sichtbar. Vor dem langgestreckten, zweistöckigen Hause Unter den Linden hat sich in den frühen Nachmittagsstunden schon eine Menschenmenge angesammelt. Aber wer beachtet die hochgebaute, altertümliche Limousine mit dem Zeichen der Reichspost, die etwa eine halbe Stunde lang vor dem Eingang steht? Dann entsteigt ihr ein großer, breitschultriger Herr, der solange im Wagen gewartet hat. Unerkannt geht er durch die Menge, trägt in der linken Hand eine Aktentasche, in der rechten einen kleinen Koffer. Er klopft an, dann wird das Tor ihm geöffnet. Im Vorraum sind etwa 50 Journalisten versammelt. Unerkannt geht der Herr durch ihre Reihe, wendet sich zur Treppe. Es ist der Stellvertreter Preußens, Reichskommissar Bracht. Auf der Treppe begegnet ihm ein anderer Herr Die beiden Herren begrüßen einander nur kurz. Der an, dere ist der Bruder Dr. Brachts, Ministerialrat in Innenministerium, der hier das Polizeiressort innehat Und als solcher untersteht er noch dem Minister, der den Reichskommissar den Eintritt nicht gewähren will. Mi derselben Handtasche und demselben Koffer verläßt der Reichskommissar nach einer Viertelstunde das Ministeriun ... um ein paar Stunden später denselben Minister am lich aufzufordern, seinen Platz zu verlassen. Ja, nach außen hin ist von diesen historischen Gesche# will und ig nissen kaum etwas zu spüren. Da stehen die Journalisten um einen kleinen Herrn mit Brille gedrängt und bestür, men ihn um Mitteilung. Er ist einer der engsten Mitar. beiter Severings, der Ministerialdirektor Dr. Hirschsel. der oben auf die Reichsexekutive wartet. Der Ministerial, rat sagt zu einem der ihn umdrängenden Herren: ganz aus dem Ministerium können sie den Minister keines, falls weisen, wir haben doch noch die Miete für die Pri. vatwohnung bis zum 31. bezahlt.“— Und zehn Minuten später:„Eben kommt die Nachricht, daß sie im Polizei. präsidium den Polizeipräsidenten verhaftet haben, dam wird man wohl auch bald zu uns kommen... Joop Reidert Von Gustav Kappert (Nachdruck verboten) Als Joop schon im Zuge saß, stromabwärts nach der Seekante hin, war er noch wie traumbefangen. Die Bahn lief über den Damm am Wasserweg, die Räder ratterten und stießen; Joop war allein im Abteil, das rohr zwitscherte unter der Bank. Gleich vor der Stadt fiel Nebel ein, todweiß wie Schnee, nach Winterfeuer riechend, und verhüllte die Sicht; wunderlich gedämpft klang der Namensruf der Stationen, die im Nebelviereck der Fenster schemenhaft vorbeiglitten wie Bilder, zart verwaschen auf Milchglas getuscht. Plötzlich, ehe er es gedacht, war der Heimatname da und drang ihm vertraut und fremd ins Ohr: Joop Reidert fühlte sein Herz schlagen. Als der Zug wieder abrollte, sprang er von der Bank und ließ die Scheibe im Rahmen niedergleiten; weißlicher Brodem strähnte ins schütternde Abteil, der Wipfel der Schwarzpappel seufzte vorbei, der Fahrwind wehte ihm ein herbstgelbes Blatt an den Aermel, Dumpf dröhnte die Brücke über den Hafenmund, der Laufsteg lag menschenleer mit feuchtschwarzen Bohlen; dahinter stand die Nebelwand und verdeckte Hafen und Immer hohler klirrten die Räder, als sacke der feste Boden weg und führen sie über leere Gewölbe. Der Zug erzitterte unter den Stößen des Seewinds, vor den bebenden Fenstern strichen die Nebelschwaden flatternd hin, Wasserweg und Weideland düsterten stumpf unter niede rem Grauhimmel, und die Mühlen drehten ihre schwarzen Flügelkreuze. Es kam die letzte Station, Joop Reidert verließ den Zug, niemand war da, sich um ihn zu kümmern. Er ging ins Dorf, es lief gegen den Binnenhang der Dünen, vom Rührei mit Bratkartoffeln... Alarmnachricht: Polizeipräsident und Polizeivizepräsident sind in das Militärgefängnis eingeliefer worden. Man hört in aller Hast noch nebenbei, daß sich an Eingang des Polizeipräsidiums zahlreiche Zuschauer augestellt haben, um nur nichts von irgendwelchen histors schen Ereignissen zu versäumen. Anruf im Militärgefängnis: Die Herren sind schon wieder fort, die Unterkunfträume waren nicht geeignet... Eine düstere Berliner Straße, die Seydlitz straße, hinter„Moabit“ gelegen. Reichswehrkaserne, Kameradschaftsheim. Starke Reichswehrposten halten Wache, aber alle sind ganz ruhig, es verzieht sich alles auf die erste Aufforderung hin, alles ist glänzend organisiert. Hierhin hat man den Polizeipräsidenten gebracht. Was geschieht mit den„Gefangenen“? Auf die Frage erfolgt militärisch kurz die Antwort:„Sie sitzen im früheren Offiziers=Kasino mit Aussicht auf den Garten und essen m mentan Abendbrot, es gibt Rührei mit Bratkartoffeln“ Das Auto rast zurück zur Wilhelmstraße. Gewiß, hier liegt Reichswehr und hält die Wache. Aber gehen dort nicht, inmitten der Menschenmenge, seelenruhig ein paar Herren über die Straße ohne Hut und Mantel. von denen der eine der Reichsminister Freihert von Gayl und der andere Staatssekretät Meißnerist? Wohl eine Viertelstunde gehen die beiden auf und ab, grüßen fremde Diplomaten, prominente Wirschaftler, die ihren Wagen in der Wilhelmstraße halten lassen und einen Augenblick aussteigen, um sich zu erkundigen, was nun eigentlich geschehen ist. ss ist in diesen B mals zu schreiben ischutzes für unser z mächten, starken K rlos, jeder aktiv päche geradezu eir eine Angriffspoliti darstellt. Wir ha Im Schutzproblem iger einschneidende eingeräumt werde praktische Lösu in Angriff zu ne hreußen war der er der Theorie in Bir hier im We Leil des Staates, des, aber auch a iit einen gesteigert vom psychologisch wesentliche Druck sie Bedeutung bes „Interesse an der en und Stunden d geschwader, als der leicht immer nur te so zu wecken und u doch so gut wie 4 sche, besonders die in ihrer Macht ste der Wichtigkeit de jeden Einzel Aufnahme der pre eiten! Denn nur, 1 imten Bevölkerung en Dingen nicht u eine überaus ern es einzelnen Tiefste hineingre eitet, aus dem alle Maßregeln ergil Staatsbürger ischen sich notw Am nächsten Tag Nein, man kann ganz beruhigt sein, in Berlin: weder geschossen noch Barrikaden gebaut. Es herrscht über all musterhafte Disziplin. Das ganze Gesicht der Vorgänge in diesen historischen 24 Stunden ist nicht geeignet, an welterschütternde Umwandlungen zu glauben. Und dieser Eindruck verstärkt sich noch, als am nächsten Vormittag der Auszug der alten und der Einzug der neuen Herren vollständig wird: ein großer Wagen, verschiedene Autos usw. halten vor den Ministerien, Bilder, Möbelstücke, Bücher und Schreibzeug, alles wird friedlich fortgetragen. Koffer und Handtaschen der neuen Herren sind angekommen— und die historischen Stunden sind vorläufig zu Ende. Leuchtturm an, der noch dunkel stand, sechs Häuser links, sechs Häuser rechts, mit triefenden Flachdächern, die Mauern in den Grund versunken; vom Klinkerpflaster die Sandwehen leckten ans Bord der Fenster: hinter denen die Flämmchen unter den Teekesseln brannten, mattgelb und traurig wie Totenlichter. Joop Reidert fand das Hafenkontor; zwei schweigsame Männer, beim Brettspiel rauchend, nahmen seine Meldung hin, gelassen verwundert:„Olala!“ und zu den Papieren:„In Ordnung!" Dann winkte ihm einer, murrend und knurrend:„So komm““, schritt ihm stiefelknarrend voran die Klinkerstraße durch hundsstimmig jaulenden Wind, und wies mit der Mutzenspitze die Post, die Schenke, und zwischen querlaufenden Zaunwänden den Steg in den Wasserweg. Er führte ihn aufwärts den Dünenhang; auf der Krone packte sie der Wind mit Urgewalt, vom Meere anbrausend, das finster wogte, rauschend am Flachstrand verschäumend— packte sie mit Polypenarmen und scherte sie durch den zischenden Strandhofer seitlich nieder zum Wachthaus, der Führer stampfte wider die Tür, als gelte es, einen Toten aus dem Grab zu wecken; ein Jungmann ließ sich einschleusen und machte wieder dicht und frug ungläubig, die Stimme ganz hoch und zitternd: „Ablösung?" Dies endlich für gewiß habend, lehnte er unter dem Gewicht des Erlösungsworts schweratmend an der Balkenwand, die Augen gingen ihm vor; schrie dann jäh auf, wie ein Armsünder vorm Beil begnadigt, sammelte seine Siebensachen mit fliegenden Händen, zeigte Joop Reidert das Schiffsregister, das auf angeheftet lag, und verschwand wie vom Bösen gehetzt hinter der abdonnernen Wachtkammertür. Der Mann vom Hafenkontor sah Reidert an:„Du kennst ja Dein Amt, wie?“ und erwartete sich keine Antwort.„Mußt Du fragen, komm' ins Kontor. Aber nicht zu oft!“ hob er die knurrende Stimme.„Laß Dir die Zeit nicht lang werden; und dann kann ich nun wohl gehen! Joop Reidert war allein und trat sein Amt an; es fiel ihm leicht; und nun saß er hier in der fargengen Klause schon Jahr und Tag, die Zeit lief hin wie rin nender Sand im Uhrglas, war nahe der Heimat und##0 von ihr verbannt wie auf einer einsamen Insel; wenn auf die Düne stieg, sah er fern im Silberflor Maasslu mit den brennroten Dächern und den winkenden B wipfeln. Wenn der Wind aus dem Lande herstand, hoft er wohl verwehte Klänge vom Glockenspiel, Hundsge und vielleicht hauchdünn den Ruf einer Stimme. 20 wohnte dort mit Piet Sloetels heute wie vorzeiten mochte wohl auch um ihn wissen. Er blickte von Dünenkrone nach Maassluis, wie Moses vom Berge in das gelobte Land und glaubte, gleich ihm nie Fuß hineinsetzen zu dürfen. Auch hatte er den nicht mehr; nie sollte Talie sehen, wie er um sie gen Es reihen Tage und Nächte das ewige Band Silber und Blaudunkelheit. Nun ist ein leichter Aprilm gen gekommen, die See ist blank und mild, der 9 hoch, mit Lämmerwölkchen getupft; und von derz scharfen Linie der Kimmung sinken die Maas Heringslogger hafenwärts, alle Wimpel auf Haio.., Es reißt ihn aus der Wachtkammer, durche zum Wasserweg, auf den schwingenden Steg u= geran spreizigen Dückdalben. Er wartet, bis die Loghe#### sind, sie kommen langsam gegen die Ebbe au;„ie, Reidert hat warten gelernt, und die Ruhe kam 1.400 der, als der führende Logger passiert, und er weiß wie er durchs Sprechrohr die Frage ausstößt, wie u### wort lauten wird: Piet Sloetels ist tot. Das.=-## ihn hinab. Aber sie haben sein sterblich Teil See geborgen, nicht bei den Fischen wird er rühen dern auf dem Friedhof von Maassluis, wo ve„ie mit Strauch und Blumen spielt und das Gloc widerhallt von Mauer und Stein. 9440 „Sag' es der Talie bei Gutam,“ rauscht der 20## (Schluß folgt.) Brennk's, ist’s wo #Verkehrs, der N eusgebildet retten, Gefährdete Gott verhüten n aren Bombeni eschoß auf die un gibt's kein Befriedigen dei i ist jeder einze ner Helfer und 9 bschadet seiner e Rahmen der orgwissen, alles ke ation von ihm Und diese Univer woen können, wenr seelische Be Diese wird abe wirklichen #n hingabe zum presse neven d erfüllen. Das enge ind mit a schutz. Die Landes un die umfas aatskost #kamsten al Fs Zusamn höhe der Um die Zinsvo Buppert ##ers bef Aussch Nichtg Ankaufagols ichskommissar De. ein anderer Herr. nur kurz. Der Ministerialrat in zeiressort innehat Minister, der dem bähren will. Mi koffer verläßt der e das Ministerium lben Minister amtsen. istorischen Geschehn die Journalisten drängt und bestürder engsten Mitar. tor Dr. Hirschfelh, t. Der Ministerialsen Herren:„Aug, en Minister keines. Miete für die Pri. Und zehn Minuten saß sie im Polizei. saftet haben, dann mmen. An ident und Polizeiängnis eingeliefen benbei, daß sich am iche Zuschauer aussendwelchen histori. im Militärgefängrt, die Unterkunfts die Seydlitz Reichswehrkaserne, wehrposten halten erzieht sich alles auf länzend organisiert. ten gebracht. Was f die Frage erfolg in im früheren Offi. rten und essen monit Bratkartoffeln.“ elmstraße. Gedie Wache. Aber nmenge, seelenruhig Hut und Mantel. ister Freiher“ taatssekretät nde gehen die beiden a, prominente WirtZilhelmstraße halten i, um sich zu erkunst. tadt Wuppertal Samstag, den 23. Juli 1932 Nr. 203 Bergisch=Uärkische Zeitung enn Gas= und Brandbomben fallen! is will und kann der zivile Luftschutz in Wupperkal— Vorbereitung der psychologischen Aufbaugrundlage— Einiges aus der Praxis as ist in diesen Blättern wohl vollkommen überflüssig, hmals zu schreiben über die Notwendigkeit eines zivilen sschutzes für unser zentral gelegenes, von feindlichen Mimächten, starken Kriegsluftflotten umgebenes Land, das los, jeder aktiven Gegenwirkung beraubt in seiner wäche geradezu ein dankbares und einladendes Objekt eine Angriffspolitik habgieriger und haßerfüllter Nachdarstellt. Wir haben schon vor Jahren gefordert, daß lem Schutzproblem ein gewisser Vorrang vor manchen iger einschneidenden Lebensfragen eines schutzlosen Voleingeräumt werden solle. Aber erst jetzt beginnt man, prartische Lösung der ungemein umfangreichen AufLin Angriff zu nehmen. Die große Luftschutzübung in breußen war der erste sichtbare Beweis dieser Umwandder Theorie in greifbare Taten der Nutzanwendung! Igir hier im Westen, in dem bei weitem bevölkertLeil des Staates, wir, die wir als Aufmarschgebiet des ndes, aber auch als gewaltige Werkstätte industrieller eit einen gesteigerten Wert für die Gegenseite, wir, die vom psychologischen Gesichtspunkt aus für eine auf wesentliche Druckwirkungen abgestellte Invasionsmacht die Bedeutung besitzen, haben kaum ein weniger intenInteresse an der Sicherung unserer Bevölkerung in zen und Stunden der Not durch Luftangriffe feindlicher eschwader, als der Osten. Allerdings ist es eine schwere, lleicht immer nur teilweise lösbare Aufgabe, dieses Interso zu wecken und wachzuhalten, daß im Falle des Falles doch so gut wie alles vergebens gewesen sein soll. Die ssche, besonders die nationale deutsche Presse, wird alles, in ihrer Macht steht, tun, um die notwendige Kenntnis der Wichtigkeit der Aufgabe und von ihrer Bedeutung jeden Einzelnen zu verbreiten. Sie wird dabei Aufnahme der praktischen Notwendigkeiten den Boden eiten! Denn nur, wenn in den breitesten Schichten der nen Bevölkerung erkannt worden ist, daß es sich bei en Dingen nicht um eine„Spielerei“, daß es sich eine überaus ernste Sache handelt, die in das Leben beseinzelnen und seiner Familie gegebenenfalls Tiefste hineingreifen wird, dann ist das Erdreich beeitet, aus dem allein sich die Wirksamkeit der vielgestalMaßregeln ergibt, die für die Allgemeinheit wie für Staatsbürger zu kennen und praktisch zu berrichen sich notwendig erweisen wird. n Berlin wird s herrscht überder Vorgänge st geeignet, an sen. Und dieser sten Vormittag neuen Herren chiedene Autos „ M ö b e l s t ü c k e, ch fortgetragen. sind angekomd vorläufig zu er in der fargengen eit lief hin wie rin der Heimat und dog men Insel; wenne Silberflor Maasslus n winkenden Baumlande herstand, hörte kenspiel, Hundsgebel einer Stimme. Talle e wie vorzeiten un Er blickte von der ses vom Berge Neb zleich ihm nie hatte er den Wurgz e er um sie geword s ewige Band aus ein leichter Aprilm id mild, der Himm und von der h en die Maaslluiser ipel auf Halbmast. nmer, durchs den Siea uv“u bis die Logger he ie Ebbe auf. Eg Ruhe kam ihm st, und er weiß ausstößt, wie die tot. Das Netz erblich Teil aus wird er sluis, wo der 2. nd das Glockenst “ r a u s c h t d e r L o g e (Schluß folgt) Brennk's, isk's wo zu einem Unglück, zu einer Katastrophe Verkehrs, der Naturgewalten gekommen, dann greifen ausgebildeten Helfer aller Art ein, um Leben retten, Gefährdete zu befreien. Schütten aber einmal— Gott verhüten möge— feindliche Flugregimenter ihren varen Bombenregen aller Art, vom Giftgas bis zum seschoß auf dicht bevölkerte Städte hinab, un gibt's kein Beiseitestehen und Zuschauen, kein Befriedigen der Neugier vom sichern Ort aus. i ist jeder einzelne Objekt der Gefahr, ist sein ener Helfer und Retter. Darum muß auch jeder einzelne beschadet seiner eventuellen besonderen Aufgabe, die er Rahmen der organisierten Hilfe zu übernehmen hat, all wissen, alles kennen und wollen, was die furchtbare #ation von ihm erheischt. ##nd diese Universalität der Pflicht wird nur da erfüllt #en können, wenn jeder in der großen Gefahrengemeinde seelische Bereitschaft zur Mitarbeit beDiese wird aber allein geboren aus der Kenntnis kvirklichen Gefahren, geboren aus der gesteiien Hingabe zum Dienst an Volk und Staat. Hier hat Fresse neven der Schule eine überragende Aufgabe erfüllen. bis enge Tal der Wuvver, die dichte Bebauung, mit anderm ein eigener Fall für den zivilen rchutz. Die furchtbare Wirtschaftskrise, die Verarmung #landes und aller seiner Bewohner lassen es leider nicht de umfassenden Maßnahmen behördlicherseits auf slatskonen zu treffen, die als die derzeit besten und Flamsten anerkannt werden müssen. Es ist ein bedauerZusammentreffen aller ungünstigen Momente, daß hohe der Gefahr sich potenziert durch die Beschränkung der Abwehrmittel. Wir sind das luftempfindlichste Land Europas, sind aber gleichzeitig in der Abwehr am stärksten vertraglich und materiell gehandikapt. Alles was geschehen kann, baut sich auf einer mehr oder weniger organisatorischen Höchstleistung bei geringsten Mitteln auf. Und da man weiß, daß nach den Erfahrungen des Weltkrieges die Verluste bei Luftangriffen außerordentlich abnahmen bei der qualitativen Verbesserung des Luftschutzes am Boden, so ist diese Tatsache eine doppelt eindringliche Warnung, vorzusorgen und alles zu tun, was in dem Bereich der so eng gezogenen Möglichkeiten liegt. Das Wuppertaler Polizeipräsidium hatte zu Donnerstag die Presse seines Bezirks geladen, um ihr in einem Referat über die Dinge, wie sie sich allgemein und besonders für unser Gebiet darstellen, einen Ueberblick zu geben! Die Polizei ist nämlich nach den Richtlinien des Reichsinnenministeriums der eigentliche Träger des zivilen Luftschutzes. Sie hat die organisatorische Arbeit zu leisten, die Kräfte zu mobilisieren, die planvoll den Kampf gegen Panik und Kopflosigkeit. gegen Ausbreitung und Wirkung der Schäden bei Luftangriffen führen müssen! Der Vortrag, den Oberstleutnant Krahmer=Möllenberg als interimistischer Leiter des schon bestehenden Organisationsausschusses hielt, gab einen Ueberblick über Notwendigkeiten und Gliederung des zivilen Luftschutzes allgemein, wie auch gesondert für unser Gebiet. Wenn wir hier einen knappen Auszug aus den Darlegungen des Redners geben, so sind wir uns bewußt, daß diese Dinge erst dann Blut und Gestalt annehmen werden, wenn es an die eigentliche Praxis geht, wenn es heißt, daß jeder an seinem Teil eingespannt werden muß in diese Selbsthilfeorganisation. Berücksichtigt man, daß feindliche Luftgeschwader vom Westen her, in etwa 1 Stunde über unserem rheinisch=westfälischen Industriegebiet auftauchen können, so ergibt sich die Notwendigkeit eines gut funktionierenden Flugmeldedienstes. Die Leitungen der Reichspost sowie sämtliche behördlichen und auch privaten Anschlüsse müssen dem Warndienst mit verfügbar gemacht werden. In Stichworten wird die Luftgefahr bekannt gemacht. Als Vorwarnung dient: Luftgefahr, als 1. Hauptwarnung dient: Fliegeralarm, als 2. Hauptwarnuna dient: Fliegeralarm zu Ende, als Entwarnung dient: Luftgefahr vorbei. Stadtverwaltungen, Feuerwehren, Technische Nothilfe, Sanitätsvereine und=kolonnen, Schulen, Vereine, müssen zur Mitarbeit eingespannt werden. Der Pol.=Verwalter organisiert dann in Gemeinschaft mit einem Luftschutzbeirat den Hilfsapparat seines Bezirks. Die notwendigen Maßnahmen sind: von langer Hand vorbereitende Maßnahmen, dann solche kurz vor, während und nach Luftangriffen. Zu der letzteren Gruppe gehören u. a.: Bereitstellung, Herrichtung und Bezeichnung von Sammelschutzräumen, Erfassung, Unterweisung und Einteilung von Hilfskräften, Vorbeugungsmaßnahmen gegen Brand und Gasgefahren, Konstruktion massiver Dächer, Entfernung von Gerümpel von Böden, öffentlicher Sicherheits= und Ordnungsdienst, Vorbereitung zur Vertarnung und Verdunkelung der Städte. Bei Gefahr haben ein Warndienst, eine besondere Verkehrsregelung und planmäßige Räumung und Absperrmaßnahmen Platz zu greifen. Bei Luftangriffen müssen zentral und örtlich die Polizei, Feuerwehr, Techn. Nothilfe und Samariter eingreifen, um Menschen= und Tierleben aus drohender Gefahr zu retten, Verletzte und Gaskranke zu behandeln und Brandbekämpfung einzurichten. Nach dem Angriff gibt's Aufräumungs= und Instandsetzungsarbeiten aller Art, Unterbringung Obdachlosgewordener, Entgiftung und Seuchenverhütung. Das alles stellt einen gewaltigen Komplex von Kleinarbeit dar, damit auf ein gegebenes Stichwort automatisch alles funktioniert. Wuppertaler marktbericht Auch der Kupferpfennig hat seinen Wert Es wurde schon wiederholt und allgemein darauf hingewiesen, daß der Kupferpfennig noch nicht wieder die Ehre errungen hat, die er vor dem Kriege besaß, als wir noch Geld hatten. Die Inflation machte ihn zum Aschenbrödel, so daß er für nichts mehr galt. In der gegenwärtigen Notzeit sollte er längst wieder voll gewertet und im Geschäftsleben entsprechend behandelt werden. Daran fehlt es noch vielfach, auch auf unseren Märkten. Die Hausfrau muß eben mit jedem Pfennig rechnen, und wenn sie einmal, um ihren Kleinen eine Freude zu machen, ein halbs Pfund Kirschen kauft, von denen das Pfund 35 Pf. kostet, dann soll man ihr für die Hälfte nicht 20, sondern nur 18 Pf. abnehmen als reellen Preis. Die Präzisionswaggen, die auch auf den Märkten schon im Gebrauch sind, und vorsichtiges Abwiegen verhindern ein Einwiegen. Die Käuferin spart bei ihrem Einkauf 2 Kupferpfennige, und der Verkäufer kommt auch zu seinem Recht. In den letzten Tagen gestaltete sich das Marktgeschäft etwas lebhafter. In Waldbeeren ist ein Rekordjahr zu verzeichnen; sie geben den Märkten geradezu ein besonderes Gepräge, das sich auch darin zeigt, daß einzelne Händler lediglich Waldbeeren feilhalten, die in der Hauptsache aus dem Oberbergischen stammen und sich durch sorgfältige Auslese auszeichnen Die Abkühlung der letzten Tage erleichtert das Geschäft in Blaubeeren, die bei großer Hitze nur zu bald„ins Laufen“ geraten, so daß sie unverkäuflich werden. Beste, trockene Peeren kosten nur 25 Pf., die man gern zahlen kann, wenn man berücksichtigt, daß das Pflücken der Beeren ein recht mühseliges Geschäft ist und zum Pflücklohn noch die Spesen des Verladers und des Kleinhändlers und obendrein die Frachtkosten in dem genannten Preis enthalten sind. In Wettbewerb mit den Blau= und Heidelbeeren tritt merkwürdigerweise ein gelber Geselle, der vor ein paar Jahren auf unseren Märkten überhaupt nicht anzutreffen war. Die Freunde von Pilzen mußten sich schon anderswo umsehen. Das hat sich radikal geändert. und augenblicklich tritt zu den blauen Beeren, die das Marktbild charakterisieren, der Pfifferling, und zwar in solchen Mengen, daß man auch in diesem Pflanzengebilde von einem Rekordjahr sprechen kann. Für die Geschmacksrichtung unserer Bevölkerung ist die Anfuhr wohl zu groß und dürfte mit einem Ueberstand zu rechnen sein. Der Hauptteil dieser Ware hat eine weite Reise hinter sich und stammt aus Bayern, ein Teil auch aus dem Taunus. Frühtartoffeln bleibt die Nachfrage recht rege. Trotzdem vollzog sich der Preisrückgang sehr schnell. Die ersten deutschen Fruhrartoffeln wurden schon am 9. Juni versteigert, ein Frühtermin, der bis dahin noch nicht erreicht worden war. Wegen der größeren als früher zur Verfügung stehenden Inlandsmengen und der zusammengeschrumpften Kaufkraft konnten die ausländischen zernytartoffeln den deutschen Märkten nicht viel anhaben. Die Marktpreise stellen sich in der laufenden Woche wie folgt: Kartoffeln 4½—5 Pf., Blumenkohl 25—35, Zwiebel 12, Bananen 30, Möhren ohne Kraut 15, Zitronen 8—10, Kopfsalat 8—10, Porree 5, Tomaten 18—20, Wirsing 8, Spinat 10, Weißkohl 10, Rotkohl 12, Rübstiel 10, Schnittkohl 8, Gurken 20—30, Stachelbeeren 18—20, Kohlrabi 7, Kirschen 30—35, Erdbeeren 35, Pfirsiche 35, Aprikosen 25, Johannisbeeren 15—18, Dicke Bohnen 10, Salatbohnen 12—20, Wachsbohnen 20, Schneidebohnen 35. Späte Sühne W= Elberfeld, 22. Juli.Vor zwei Jahren, während der Mittagspause eines Tages, war in der Filiale emes Lebensmittelgeschäfts eingebrochen und dabei die Kontrollkasse um 228 RM beraubt worden. Der Verdacht richtete sich damals sofort auf den 29 Jahre alten Optiker Wilhelm K. aus Elberfeld, der in jenen Tagen in dem Geschäft einige Gelegenheitsarbeiten ausgeführt hatte. K. war gleich nach der Tat nach Amerika abgereist; dort scheint es ihm aber auf die Dauer nicht gefallen zu haben, denn eines Tages war er wieder da. Er wurde verhaftet, leugnete aber mit Beharrlichteit alles ab. auch vor Gericht, das sich schon einmal im Mai d. J. mit der Sache beschäftigte, sie aber zwecks Erlangung weiteren Beweismaterials vertagte. Jetzt stand K. abermals vor Gericht, für das die Schuld des Angeklagten sonnenklar war. Dieser leugnete aber bis zum letzten Augenblick, wiewohl haarscharfe Beweise für seine Schuld vorlagen. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen schweren Diebstahls im Rückfall zu 14 Monaten Gefängnis, in Anbetracht seines dreisten und frechen Leugnens zu zwei Monaten mehr, als der Staatsanwalt beautragt hatte. K. nahm Urteil und Begründung mit einem morkanten Lächeln entgegen und kündigte, so„von oben herab", an, daß er eine Erklärung darüber, ob er die Strafe annehme oder nicht,„schriftlich überreichen werde". Anmeldung blinder und taubstummer Kinder Auf Grund des Gesetzes vom 7. August 1911 betr. Beschulung blinder und taubstummer Kinder werden die Eltern oder gesetzlichen Vertreter solcher Kinder, die mit Taubheit oder Blindheit, mit hochgradiger Schwerhörigkeit oder Schwachsichtigkeit behaftet sind, ersucht, die Kinder umgehend bei der Schulverwaltung Rathaus Elberfeld, Zimmer 83— 3. Obergeschoß— anzumelden. in die Zinsverbilligung für Einfamilienhäuser (Thppertal, 22. Juli. Unter dem Vorsitz des Oberbürgere#is besaßte sich gestern im Elberfelder Rathause der zustänAsschuß mit der Auswirkung des letzten Ausschußbeschlusses achlgewährung der Zinsverbilligung für Neubauhypotheken Im Saison-Schlußverkauf 10% Rabatt in gronen Bera.-Rabattmarken Bielefelder Leinen und Wäsche W.-BARMEN reformierte Kirchstr. 7 autsgelegenheit für Braut- Ausstattungen für Einfamilienhäuser, wofür die Belastung 2000 RM und mehr beträgt. Diesem Beschluß ist die Verwaltung bereits nachgekommen und es ist allen hierfür in Betracht kommenden Hauseigentümern eine Mitteilung über die Aenderung der Zinsverbilligung zugegangen. Eine Anzahl Hauseigentümer hat Einspruch gegen diese Aenderung erhoben und die Mitglieder des Ausschusses nahmen gestern eingehend Stellung zu den Auswirkungen bei der Durchführung dieses Beschlusses. Eine Anzahl Ausschußmitglieder hatte hierbei Bedenken vorgebracht, die teilweise dahingingen, daß in dieser wirtschaftlich schweren Zeit beim Wegfallen der verbilligung den Hauseigentümern eine neue Belastung auferlegt würde. Es wurden verschiedene Vorschläge gemacht, von denen nach längerer Erörterung ein Vorschlag der Verwaltung angenommen wurde, einen kleinen Ausschuß zu wählen, der in individueller Behandlung festlegen soll, in welchen Fällen in Zukunft für Einfamilienhäuser Zinsverbilligungen gewahrt werden können. Hierbei soll u. a. die Höhe der Beleihung und das Baujahr der einzelnen Häuser mitberücksichtigt werden. In Fällen, in denen dieser Ausschuß; nicht zu Ergebnissen über die weitere Gewährung von Zinsverbilligungen, denen die Verwaltung zustimmen kann, kommt, soll der zuständige Ausschuß entscheiden. Der Ausschuß nahm die Wahl eines Unterausschusses von 5 Mitgliedern vor, der alsbald zusammentreten und neben der Prüfung der einzelnen Fälle auch weitere Richtlinien für die Zukunft aufstellen soll. Sie wollen doch mitfahren! Das ist einer der neuen, schmucken Aussichtswagen. welche die Gewinner und Teilnehmer des BMZ-Freifahrt-Preisausschreibens nach der Hohensyburg bringt. Es wird ein frohlauniger Ferienabschlußs sein; und Sie wollen doch gewiß mitmachen. Heute pünktlich 13 Uhr ist allerletzter Einsendungs-Termin! Alle BMZ-Leser, die nicht Preisträger werden, können aber auch an der Fahrt teilnehmen. Beachten Sie die weiteren Ankündigungen an dieser Stelle. Die BMZ hat wieder was Neues! S## dhn Uasicher bei 23. JotI 1932 wo den BMZ-Lesern gute Verpflegung nach altbergischer Art gewährleistet Zillerkal im Gelpetal! Das Wandern im schönen bergischen Land bietet viele lohnende Ausflugsziele. Hat man auf schattigen Waldwegen die Höhen Ronsdorf oder Cronenfeld erstiegen, die auch leicht mit den Wuppertaler Bahnen zu erreichen sind, so sieht man vor sich einen der schönsten Punkte, das romantische Gelpetal, liegen. Mit seinen echtbergischen Häuschen, den alten Hämmern und Kotten, von denen heute nur noch wenige in Betrieb sind, ist das Gelpetal noch ein Stück unverfälschter, altbergischer Heimat. Auf schönen Wald= und Wiesenwegen wandert man an der munter plätschernden Gelpe dahin, von wohltuender Stille umfangen. Wo der Saalbach in die Gelpe mündet, ladet dann ein gastlicher, modern eingerichteter Bau, das „Zillertal", zur Einkehr. In schattigen Gartenanlagen oder in den freundlichen Restaurationsräumen findet man beste Bewirtung. Auch für die Unterhaltung von jung und alt ist gesorgt. Die Kleinen vergnügen sich bei Karussel, Schiffsschaukel und Rutschbahn; die tanzlustige Jugend kommt auch zu ihrem Recht, und der schöne Gondelteich zeigt stets ein munteres Treiben. Es verlohnt sich also schon, ins schöne Gelpetal zu wandern! Mitten in einem der schönsten Teile der Barmer städtischen Anlagen liegt die Meierei Fischertal, ein in jeder Weise angenehmer und schöner Aufenthalt. In der Nähe der wundervoll gepflegte Alpengarten, in dem man immer wieder eine mühevoll gezüchtete fremdartige Flora bewundern kann. Vom schattigen Garten hinter dem Hause schaut man den gewandten Sprüngen der Tennisspieler auf den dicht angrenzenden Plätzen zu bei feinstem bergischem Kaffec mit Zutaten. Der neue Inhaber A. Plate dient aber auch mit gepflegten Bieren und Weinen sowie vorzüglichen Speisen. Die renovierten Räume der Meierei Fischertal bieten beste Gelegenheit zu Geselligkeiten für Vereine und Gesellschaften, die hier zu besonders günstigen Bedingungen bewirtet werden. 7 * 27 Meierei Fischertal Ein altbekannte sund beliebtes Sommerausflugslokal ist Spangenberger Hof in Dönberg bei Elberfeld. Die n schiedenen, recht hübschen Spazierwege sind wohl zur Genüge kannt. Die weniger guten Fußgänger lassen sich von der Straf bahn bis zur Endstation Dönberg bringen und erreichen dann Spangenberger Hof in einem knappen halben Stündchen. Besitzer Karl Wilkesmann kann hier mit einem ausgezeit## Kaffee dienen, den man am besten in dem großen, schattigen#### ten einnimmt. Die vorzügliche Bewirtung und ein schöner, gend miger Saal haben den Spangenberger Hof auch zu einem bes ten Ziel für Vereins= und andere Geseilschaftsausflüge geng Man wird immer wieder gern dieses reizvoll gelegene Kaffeeh# besuchen. Dem allgemeinen Bedürfnis nach Luft= und Schwimmbäd wird immer mehr Rechnung getragen. Zu den neueren derartie Anlagen zählt das sehr schöne, weit ausgedehnte Sommerta Eichenhof in Barmen, an der Haltestelle Schmiedestraße Straßenbahnlinie 2 gelegen. Dieses Bad ist mit allen neu lichen Einrichtungen ausgestattet. Eine 100 m lange Schwi bahn, ein großes-Waldluftbad, ein Sandspielplatz, Abkochsel und Zeltplätze vermögen all die vielseitigen Ansprüche der sucher zu befriedigen. Eine regelrechte Pension für Sommergi mit voller Verpflegung sowie eine vorzügliche Kaffee=Restaum sind angegliedert und bieten in der schönen gesunden Lage### wirklich dankbaren Daueraufenthalt. Für die besonders S### beflissenen gibt es noch Schwimm= und Gymnastik=Lehrkurse, daß also wirklich nichts zu wünschen übrig bleibt Sommerlokal Haus Langenhaus Ronsdorf ab bei Haltestelle Fachschale in 10 Minuten — Wieder Vorkriegspreise— Wurstbröt. 1 G1. Zitr. 0.25 alleseinschließlich Bedienung bei Konzert. Besucht das schöne Felderbach- und Deilbachtal Auf zum herrlichen Strandbad W.-Vohwinkel Solinger Straße 45 Lust- und Schwimmbad Sonnen-, Neu erbaute Auskleidehallen— Sprungturm mit Stahlsprungbrettern— Liegewiese, Wasserrutschbahn— Familienbad. Zillerral im Gelpetel Gr. Spielplätze. Gondelteich. Von Ronsdorf in 40 Minuten von Cronenfeld in 20 Minuten zu erreichen. Telephon 133 Cronb. Besucht das schöne GELPETAL romantisch gelegene, gepflegte Anlagen; zu erreichen WUPPERTAL„HAGEN CRONENBERG#FbETA SOLINGEN RONSDORF LÖTTRINGHAUSEN REMSCHEID Wildromantisch herrl. Waldungen und schönste staubfreie Spazierwege. Autobuslinie. Empfehlenswerte Gaststätten. Kafiee-Restauration„IN BERGR“ Herzkamp Felder. u. Beilbachtals 7 Bes. Otto Wünnenberg Telephon 57708— bester selbstgebackener Bauernstuten, vorzügl. Kaffee, gepflegte Weine und Biere, herrliche Gartenanlagen, Autobushaltestelle. Restauration Eust. Behmenburg, Uberelfringbausen „ B. BI, basei— finta Riere schöner Garten Ia Kaffee n. berg. Art.— Eigene Bäckerei.— Gute Biere, schöner Garten An der Autostrecke Barmen-Herzkamp-Nierenhof gelegen. Rest. Gut Fleinghaus— Oberelfringhausen Post Herzkamp, Tel. Amt Langenberg 289, Im Feldersbschtal. Gute Biere Weine. Ia bergischer Kaffee, vorzügl. Verpflegung, herrliche Zimmer. Pensions-Preis M. 3.50. Autobushaltestelle. Restauration Otto von Scheven— Oberelfringhausen I. schönen Feldersbachtal. Herrl. Gartenwirtschaft, Ia Kaffee nach altbergischer Art, gepflegte Weine u. Biere. Dortmunder Union. Haltestelle der Autobuslinie Barmen-Herzkamp—Nierenhof. Tel. 256 Amt Langenberg. Restaurant„Zur Blume“ Feldersbachtal Bes. Gust. Vormberde Niedereliringhausen. Ans Jangenber. Stunde vom Langenberger Sender. Kaffee m. Rarger g####n Schattige Gartenanlagen. Verands.— Sonntags: Haltest, der Autobusl Barmen-Wi.—Hergkamp—Nierenhof Landgasthaus Huxel Fernr. Langenberg 333 Niederelfringhausen in herrl. Waldgegend, frdl. Zimmer m. fl. Wasser, mäßige Preise. Nähe Langenberger Sender. Haltestelle der Autobuslinie Barmen—Nierenhof Wochenend. Ausflug. Sommerfrische. ennaas und Felderbachtal. la berg. Kaffee Wicküler Bier, gepflegte Weine, schöne Gartenanlagen. Inh.: WILHELM KREBSBACH, Tel. 56376 Amt Wuppertal. Garteurestaurant„Zum roten Haus 65 Bes. Wwe. Ka Höhmann Auf einem herrlichen Spaziergang v. Herzkamp über Felderbachtal zu erreichen. Vorzügl. Speisen u. Getränke. Ia Kaffee selbstgeback. Stuten. AE Besucht Käshammer im romantischen Gelpetal ältestes bek. Familienlokal gepflegte Kinderspielplätze, herrl. Gondelteich, schatt. Gartenanlag. Spez. Bauernplatz. Inh. W. Schmidt. Ruf 32517 E'feld. Elfriedenhöhe ——„„ Walh R10 01 Bes.: Ewald Best— Telephon 61991. Kaffee nach berg. Art. Spez.: Selbstgeb. Bauernplatz. Besondere Sehenswürdigheit 30000 blühende Rosenkaltaren. aus LJochheim! Täglich moderne Unterhaltungsmusl Saal für 100 Personen Sonntage Tanzunterheitung Herrl. gepfl. Alpengarten Vollständig renoviert Meierei Fischertal * Berlin, 22. J Börse war im Hin mehrfachen Schiar verkehr herrschte ei da die fortschreitent Veranlagung der Steigerungen der Vorbörslich erörter Pirtschaftsprogram der Reichsregierung legung einer Präm wurden. Die Tend umal eine Zunah# Personen in der er das Geschäft zu Be gering war, war d der zu fälligen gen nach beiden S. betrugen in der Re Prozent. Als rech nach Plus=Plus=No höher, mit 29½% wohl die Mitteilur berg, daß die Prol habe und auch im lich übertroffen ha 3 Mark höher und Mark an. Auch Rh 31 Prozent. Im ziemlich freundliche Im Verlaufe bi etwas ab. RWE gänge im übrigen Deutsche Anleit b nach behaupte besitz verloren etw rungen tendierten zu ½ Prozent. I kleine Nachfrage fe behaupten konnten Nazedonier etwas Am Berliner( dert, Tagesgeld bi geld stellte sich auf LUFTKURORT AUSKUNFTVERKEHRSVEREIN PARK-RESTAURAN JAGERHOF B.-Lichtenplatz Altbestbekannte Gaststätte = Düsseldorf, zu kennzeichnen. T hoesch behauptet, I. Prozent höher sich Aschersleben festigen. Salzdetf hall wurden zu u Verlaufe wurde es Kaliaktien gewan Prozent. Winters markt blieben Koh lren waren Loth Preisen im Hande Geschäft. Am Kal Werten Marie im Industrieakti Gastwirtschalt u. Metzberei Fritz Johaé, Blombschit 33.00 24.87 Telephon Wuppertal 58302 Schattige Gartenanlagen. Gesellschaftszimmer, Piano, Tankstell;;— Pferde. Spez.: Speisen aus eigener Metzgerei. fl. Berg, Kalles. „,ZUR GRUNE“ Bes. P. Tcpeert Nut derrlichen Spanlergengen von Uuppertal Konstort u Kamerng### reich. Vorzgl. Speisen, gepfl. Getränke, Kaffec n. berg. Art u.### gr## Konzert u. Tanz. 20 Min. v. Haltest, Fachschule, Elberf. ou. parm Haus Schöntal Das führende Haus— preiswert uz# Tägl. 4-Uhr-Tee- Gondelteich- 15 fläche auf dem 21.50 16.00 Haus KorilziuS T.l. slnna, sroberdarn PEras Sr---—— Ter. Sresu. m Waldanlagen. Säle für Festlichkeiten. Kaffee, Wein und Bierre-ia Haltestelle der Barmer Bergbahnen u. der Kleinnann kaftestenle— Gartenrestaurant Blombach MA— A.4 Auf oinom herrl. SDa Inh.: ! Speisen u. Getränke. Kaffce n. berg. Art. Auf einem herrl. MDbN Komnnehof zu erreichTer Gasthof„Zum Anker“ KarlDahlhaus (iasthol Platze. Ia Garage, Part“ 9 22.7.12 ##aum, Hagen 115.00 Alexanderwerk #lfeld Gronau Uhl #llg. Eiektr. Ges. Aukerwerke Aschaff. Zellst. Augsburg Nürnb. BalckeMaschin. #anning Masch. ####roo. Walzu k. basalt A.-G. h#r. Motoren ##. P. Bemberg beiger Tielbau Bergmann Elekt. Bosperde Walz]— Ssaunk. Brikett. 130.00 ##schw. Kohle #Bremer Vulkan bremer Wolle #buderus Eisen Satogk Kleio #Comp.Hispano 1175.50 oncordia Berg Concordia Spinn Contidummi 10.00 34.00 28 50 113.50 25.00 feinster berg. Kaffee mit ZuSDeZ. taten, gepflegte Weine und Biere. Vorzügliche Speisen. Spangenberder-Hof, TENNISPLATZE unter neuer Leitung. A. Plate. Vereine, Gesellschaften Ermäßigung. Telephon 525 93. Besitzer: Karl Wilkesmann. Telephon 23578 Altbekanntes Kaffeehaus Großer Saal Schaftige Gartenanles Gut Saurenhaus Eines der schönsten Ausflugsorte des WupperIähnaleng— Für Ver tals.— In staubfreier Höhenlage eine und Festlichkeiten vorzüglich geeignet Mit Straßenbahnlinie Nr. 21 bis Haltestele Saurenhaus zu erreichen. Gasthof Aug. Ruthenbeck hng! Ober- Sprochöfel, Post Schee Nockenberg—— 15 Hlauten vom Bahnhof Sches—— An der Auto-Streche Barmen—Rochum. Samstags atündlicher Verkehr. I vater Rohnenhaffee. Natte Kir. Jgmg, 1.20 MR. d mit Rauernstulen, eigenem Gehäch##m#.— —— Vereise und Gesellschaftes werden freundlich aufgenommen. Forst-Restaurant„Haus Wiesenthal“ B Inh. Helmut Vorwerk Am Nordausgang der Stadt Wuppertal. Zu erreichen mit Linie 6 ab Altermarkt bis Endstat. Hatzfeld, sowie Langenberger Autobus bis Sondermann. Alter gut gepllegter Familienbesitz mit großem Wald and Parkanlagen auf der Sonnenseite gelegen. Best gepflegte Speisen und Getränke, la berg. Kaffee. Tel. 52387. Für Automobile auf guten Landstraßen zu erreichen. b„1 7 5 Hasslinghausen. Bes Fritz Heiermann. Ausflugslokal Lempe Tel. 25½, Amt Geveisberg liartenanlagen. Gondelteich, Glasveranda. Kinderspielplatz mit Karussell und Rutschbah Vorzöglicher Kaffee mit Savernplatz. Gute Speisen und Getrünke. Zu erreichen: Mit Linie 2. Haltest, Flockenhaus od. Wechtenbruch. BAD BENDAHL GRÖSSTES FREIBAD WUPPERTALS " Bes: A. SC 10 MACE Panler Motor. ###sch. Atl.Teleg „plect Cont-Gas B#ch. Froo # Jute-Sp. ##cg. Kabelw. #5 ch. Linoleum ##ortm. Aktienbr Vhestm- Loioobr hresd. Gardinen Blrcger Metal opp B#ss-Dietrich #Uss Eisenhütte B#ss Höfelbr. FAUS Rammgaro uss. Maschin. vuamit Nobel 13.00 82.00 11.50 76.50 80.75 66.75 16.00 30.00 152.50 18.50 35.75 Beste Ellenbahnverbint Woppertal-Ho tof Wal Bad Wupperta Strandbad Felf beler Ficgour8 Eschw. Bergu 58.50 69.75 Devisen-Kurs Solingen C.-Friedr.-Frn Uusged sonnie. Ger. Wleis eport- u urnerterg# spiolplatz. Moy“-og 8# soge 2000 Sitzpl. Ruf Mittwochs und Sonn., KONZERTE Orahtliche #uszahlung bue e gun b klbe urch stiger Witterung und Bedarf Autobussonderfahrte rleld zum Preise von RM. 1.50 für Nin- u. Bückl. ernruf 21301 Wuppertal aade an A110 London e e Iguay Rsterdan Uhen sel... Danzis esen n 1580:Slay Kounas 7 ihrleistet win erausflugslokal ist u Elberfeld. Die n wohl zur Genüge sich von der Stra und erreichen dann ilben Stündchen. einem ausgezun großen, schattigen ind ein schöner, gerauch gu einem chaftsausflüge gemag oll gelegene Kaffetze = und Schwimmbäde den neueren derartig dehnte Sommerta elle Schmiedestraße ist mit allen neuz 00 m lange Se spielplatz, Abkochstel gen Ansprüche der insion für Sommergi iche Kaffee=Restaug i gesunden Lage ; die besonders Spa# Gymnastik=Lehrkurse bleibt WEREIN STAURA ERHOF renplatz inte Gaststätte Uasicher bei wenig veränderlen Kursen * Berlin, 22. Juli.(Drahtb.) Die Stimmung an der Börse war im Hinblick auf die allgemeine Unsicherheit mehrfachen Schwankungen unterworfen. Im Vormittagsverkehr herrschte ein durchaus zuversichtlicher Grundton, da die fortschreitende politische Beruhigung sowie die feste Veranlagung der Newyorker Börse, insbesondere die Steigerungen der deutschen Werte, etwas ermutigten. Vorbörslich erörterte man das demnächst zu erwartende Pirtschaftsprogramm und die Arbeitsbeschaffungspläne der Reichsregierung, wobei die Möglichkeiten der Auflegung einer Prämien= bzw. Zwangsanleihe besprochen wurden. Die Tendenz wurde daraufhin etwas schwächer, umal eine Zunahme der Arbeitslosenziffer um 16 000 Personen in der ersten Hälfte des Juli verstimmte. Da das Geschäft zu Beginn des amtlichen Verkehrs denkbar gering war, war die Kursgestaltung von mehr oder minder zu fälligen Orders abhängig. Die Abweichungen nach beiden Seiten waren im allgemeinen klein und betrugen in der Regel nicht mehr als 1, höchstens 1½ Prozent. Als recht fest sind Bemberg zu erwähnen, die nach Plus=Plus=Notiz bei einem Umsatz von 9 Mille 3 1/2% höher, mit 29½% notiert wurden. Eine Anregung bot nohl die Mitteilung der Verwaltung der British Bemberg, daß die Produktion um 15 Prozent zugenommen habe und auch im Monat Juni die der Vormonate erhebsch übertroffen habe. Chadeaktien eröffneten gleichfalls 3 Mark höher und zogen im Verlaufe um weitere 1½2 Mark an. Auch Rheinische Braunkohlen besserten sich um zu Prozent. Im übrigen fielen Montanwerte durch ziemlich freundliche Haltung auf. Im Verlaufe bröckelten die Kurse bei kleinem Geschäft ewas ab. RWE verloren 1 Prozent, während die Rückgänge im übrigen nur etwa ½ Prozent betrugen. Deutsche Anleihen waren etwas schwächer, Altbesitz gab nach behaupteter Eröffnung ½ Prozent nach, Neubesitz verloren etwa 20 Pfennig. Reichsschuldbuchforderungen tendierten eher etwas schwächer und verloren bis zu ½ Prozent. Im übrigen war an den Rentenmärkten kleine Nachfrage festzustellen, so daß sich die Kurse gut behaupten konnten. Auslandsrenten lagen geschäftslos, Nazedonier etwas fester. Am Berliner Geldmarkt war die Situation unverändert, Tagesgeld blieb mit 5¼ Prozent gesucht, Monatsgeld stellte sich auf unverändert 6—8 Prozent nominell. Behauptet = Düsseldorf, 22. Juli. Die Tendenz ist als behauptet zu kennzeichnen. Von Montanaktien lagen Harpener und hoesch behauptet, während Rheinstahl und Mannesmann ½ Prozent höher eröffneten. Von Kaliaktien konnten sich Aschersleben und Westeregeln um 1 Prozent befestigen. Salzdetfurth blieben ohne Notierung. Wintershall wurden zu unveränderten Preisen umgesetzt. Im Verlaufe wurde es auf der ganzen Linie freundlicher. Von Kaliaktien gewannen Westeregeln und Aschersleben 1 Prozent. Wintershall blieben unverändert. Am Kuxenmarkt blieben Kohlenkuxe rein nominell. Von KohlenUhren waren Lothringen und Dahlbusch zu unveränderten Preisen im Handel. Der Braunkohlenmarkt war ohne Geschäft. Am Kalikuxenmarkt waren nur von elsässischen Werten Marie im Verkehr, die 25 RM verloren. Am Uerdinger Waggon zu allgemeinen Aktienmarkt gingen etwas niedrigeren Preisen um. Landwirtschaftliche Erzeugnisse Höhere Preise für Altgetreide * Berlin, 22. Juli. Bereits im Vormittagsverkehr kündigte sich am Produktenmarkt fast allgemein eine festere Stimmung an. Infolge der kräftigen Niederschläge hielten die Abgeber mit Angebot von Getreide alter und neuer Ernte merklich zurück und die Versorgungslage der Mühlen hat sich recht ungünstig gestaltet. Soweit Material am Promptmarkt überhaupt erhältlich war, mußten für Weizen etwa vier Mark höhere Preise bewilligt werden und auch für alten Roagen lauteten die Forderungen für sofortige Ware beträchtlich höher als die Julisichten im Zeithandel. Entsprechend zeigte sich für die Juli= sichten am Lieferungsmarkt rege Deckungsnachfrage, so daß zunächst die bekannten Plus=Plus=Zeichen erschienen; später eröffnete Juliweizen 5 Mark, Juliroggen 4 Mark und Julihafer 3 M. über gestrigem Schluß. Neugetreide wurde von der Bewegung mitgezogen, jedoch waren die Umsätze mangels passenden Offertenmaterials gleichfalls sehr gering. Die Preise für Weizenexportscheine haben merklich angezogen. Weizen= und Roggenmehl ist in den Forderungen höher gehalten, der Konsum deckt auf diesem Niveau aber nur den notwendigsten Bedarf. Hafer bei knappem Angebot und besserer Kauflust weiter fester. Wintergerste vorsichtig offeriert, die höheren Forderungen werden nur zögernd bewilligt. dr Amtliche Berliner Produktenbörse. Die Preise verstehen sich für Getreide je Tonne(1000 kg) ab Versandstation. für Mchl je Doppelzentner(100 ka frei Berlin für Hülsenfrüchte (100 kg) ab Abladestation Raps-, Lein und Kleesaaten(1000 ka) ab Verladestation. Raps und Leinkuchen(100 kg) ab Abladesstation. krei Berlin. Futtermittel(100 kg) ab (50 ka) ab märk Station In RM. Metalle dk Preisnollerungen für Berliner Metalle.(ItM für 100 kg) Notierung der Vereinig. für die Deutsche Elektrolytkupternotiz Elektrolytkustertwirebars)prompt cif Hamburg Bremen od. Kor Notier ungen d. Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes Original-Hütten-Aluminium 98—99% in Blöcken desgl. mn Walz- oder Drahtbarren Reinnickel, 98—99% Antimon-Regulus e***** Silber in Barren ca. 1000 fein per kg Gold Freiverkehr per 10 Gramm Alt-Platin(Abfälle) Ca.-Preis per(iramm Technisch reines Platin Detail-Preis per Gramm dk Berliner Metall-Terminmarkt(RM für 100 kg). Kleie(100 kg) Abladestation, sowie Stroh je Zentner Roggen dto. dto. dto. dto. märk. Juli Sept. Okt. Dez. Braugerste Putter- u. Industriegerste Hafer märk. dto. Juli dto. Sept. dto. Okt. dto. Dez. Weizenmehl 188 177.1771 178-177¾ 181-180¼ 179179 Weizenkleie Roggenkleie Viktoriaerbsen Speiseerbsen kl Futtererbsen Peluschken 184-000[Ackerbohnen 22. 7. 1 21. 7. 11.60—11.90 11.60—11.90 10.25—10.60 10.25—10.60 176-175¾ Wicken 176175 17—23 21—24 15—19 16—18 15—17 17—19 10½1½ 15—16½ 17—23 21—24 15—19 16—18 15—17 17—19 10½—11 15—164 Lupinen blaue dto. gelbe —[Seradella neue Leinkuchen 10.30—10.50 10.40—10.70 161-172 □ 161-172 Erdnußkuchen. 11.20—11.30 11.20—11.30 163-168 151-166 Erdnußkuchenm 11.40—11.50 11.40—11.50 178-000 173¾-175„Trockenschnitz. 9.40—9.60 9.40—9.60 —I 150 lextr. Soyabohn. —— I schrot. 40% ab — I Hamburg 10.20—10.30 10.20—10.30 29.50—33.75 29.25—33.75 dto. ab Stettin„ 11.00—00.00 11.00—11.10 Roggenmehl70% 25.00—26.75 24.75—26.50 Kartoffelflocken Weizen Tend.: sehrfest Roggen Tend.: lester Gerste Tend.: steiig Hafer Tend.: fest Weizmehl Tend.: fester Rogg.men Tend.: fest Weizkleie Tend.: etill Rogg kleie Tdz.: behaubt. Kolonialwaren us Hamburger Kakaonotierung, in ch je 50 kg, Accra Haupt-Ernte loco RM dto. dto. per Juni-Juli Superior Bahia loco dto. dto. per Juli Sept. 3 Superior Fein Thomé loco RM dto. dto., per Juni 2 dto. Epoca Arriba loco. 5 dto. dto. per Juli Aug. 8 Superior Sommer Arriba prompt loco 9 dto. dto., per Juni Juli 8 Plantation Trinidad 10c0 dto. dto. per Mai Juni Machala dto. per Juni Juli Deutscher Kamerun Plantagen Kakao gute Qualitat. RM dk Brasilianischer Kafleemarkt. Rio. Wechselkurs a. London 21. 7. 120. 7. 90 Tage 5%129 5% Newyork Standard Nr. 7 22. 7. 22.00—21.50 28/0 bis—10 9.50 29 0 29 8.25 51—52 9.50—0.00 —u bis—/0 01.00 p. USAS 8.35 bis 0.00 26 0—28 0 VVO in Rio Notierungen Notierungen dx Hamburg. 1 0/16 cis. Zuluhr Gesamtzufuhr seit 1. Juli 12500 12500/Vorrat Klarierung nach Europa dto. nach Ver. Staaten Kautschuk und Gummi 22. Juli. Robgumml. Standard Smoked 22. 2. RM fur 10015 44.— RM für 100 kg 160 164 350 24.00—36.00 37.75—41.00 Tend.: Kupfer dto. dto. dto. dto. dto. Tend.: Wiel dto. dto. dto. dto. 110. Tend.: Zink dto. dto. dto. dto. dto. stetig Juli August September Oktober November Dezember lustlos JII* August September Oktober November Dezember lustlos Juli August September Oktober November Dezember Kupfer dto. dto. dto. dto. dto. Januar Februar März April Mai Juni 33 39¼ us Hamburg, 22. Juli. Banka-Zinn stellte sich heute auf 137.— Pld. Sterlins pro englische Tonne eit dk Hamburg Altmetelle. Kleinhandelspreise. sich je nach Qualität. Mense uno Lieferort) In 22.7.1 122.7 Elektrolytkupter 33—35 Messing schwerer Kupfer 32-34 Messing leichter Rotgun 22—24 Messing-Späne Pid Sterlins n. 1 Gnoflizielle Im freien Verkehr Hamburg. (Die Preise verstehen RM. per 1000 kg 22.7. Alt-Zink Alt-Blei 8—9 10—12 di Londoner Metalle in Pfd. Stei 22.7. Kupfer Standard per Kasse 25 3—25#3 „„ 3 M o n a t e 2 5 1/ 1 6— 2 5 5/ 1 6 Settl. Pr. I 25% Elektrolyt 27½—28½ " dest selected 27¼—28½ " strong sheets „ Elektrowirebars 28½ Zinn Standard per Kasse 124¾—125 „ 3 Monate 126¾—127 " S e t t l. P r. 1 1 2 5 " Banka“......! 135 " Stralts“ 130% Blei ausl. prompt offiz. 9% „„ inoffiz. 9%—9¾ " entf. Sichter offiz. I 9’ " inoffiz. 9 13/1—9½ Settl. Preis 9% 18—20 11—13 12—15 Notierungen 22. 7. Zink gew. prompt offiz. 11 9/16 „ inofliz. 11 9/1—11% " entf. Sichten off. 11 18/16 „„„ inoff. "" S e t t l. P r e i s Aluminium für inland """ A u s l a n d Antimon Regul. Erz.-Preis“ „ chines. p. Quecksilber“ Platin* Wolframerz* Nickel für mland“.. Nickel für Ausland“. Weibblecn Kupfersulphat“ Cleveland Gußeisen Nr. 3 11¾—11⅞ 11⅝ 95 42—42% 17¾ 10—10¼ 8 11—11¼ 230—235 37—38 D.-G. 140—9 101.—16¼ 58 Tend.: Kupfer und Blei stetig. Zinn ruhig. Zink trägee Devisen Zürlch wechselkurse in Fres(Nicht amt 11.40 Uhr vorm.) Paris London New Vork Belgien Italien Spanien Holland Berlin 20.13 ¼ 18.26 5.13 ¾ 71.20 26.18 41.— 206.90 121.75 Wien Stockholm Oslo Kopenhagen Soha Prag Warschau Budapest Paris Anfangskurse In Fres.(Amtl. London New Vork Belgien Spanien talieo London New Vork Montreal Amsterdam Paris Brüssel 90.70 25.52 3.53 204.— 130.25 Schweiz Kopenhagen Holland Oslo Stockholm 94.— 91.— 98.80 3.72 15.19 57.60 11.10 196.75 10.28 Belgrad Athen Konstantinopel Bukarest Helsingfors Privatdiscont Buenos Aires Japan Uhr vorm.) telsingfors Prag Rumänien Wien Berlin 1.10 1.41 75 40 15.15 Anlangskuree in F(11.08 3.55 1 Italien 4.67 Berlin 8.81 ¾1 Schweiz 90.62 Spanien 25.63 ½ Kopenhagen Uhr vorm.) 1 6 9. 6 2 14.96 18.24 44.40 18.57 Stockholm Oslo Lissabon Helsingfors Prag 6.04¼ 19.47 20.06 ½ 109.87 235.— 120.25 Berliner Börse vom 22. Juli 1932 ohaé, Blombschn 0 Piano, gerei. Tankstelle, Stallu# If. Berg. Kaffee. s. P. Tappert Ronsdorf u. Remscheid 20 n. berg urt u. altbek. Git Elberf. of. Barm. Sttahn Tee— Gondelteich- 11 lem Wasser. Industrieaktien 22.7.1217. #ccum. Hagen 115.00 115.00 Aeranderwerk!—"— ###lleld Gronau—"— # 33.00 32.12 Allg. Elektr.Ges. 24.871 23.50 Aukerwerke..—"— Aschaff. Zellst.1— 19.00 Augsburg Nürnb. 21.50 21.50 BäckeMaschin. 16.00 16.00 #a#ning Masch. Buog. Walzu k. Basalt A.-G. B#gr. Motoren #### P. Bemberg Beiser lielbau bergmann Elekt. 9.50 33.00 27.25 Bes.: G. u. A. Thomt Tel. 51055. Gfroni . Wein und Bierrestaufe ombach. C R C 10.00 34.00 28.50 1330 11300 Bösperde Walz!— 10.25 Sraunk. Brikett. 130.00 130.C0 gaschw, Kohle!—:— 5temer Vulkan—— ####per Wolle..— 1108.25 biderus Eisen 25.00 24.50 Sspito& Kleiv #omp.Hispano 1175.50 172.00 er Garage, Sonntag. Dönber 13.00 82.00 11.50 76.50 80.75 66.75 16.00 30.00 80.00 10.12 76.75 80.75 67.00 16.50 30.00 152.50 150.75 18.50 18.25 Telephon 23578 feehaus ittige Gartenanles Elfenbahnverb Woppertal-Ha indbad ltoiz lingen- Wal (C.-Friedr.-Ern 1 sonnig. Boderi mn.- u. Turngerd####### latz. Moderne auzpl. Ruf wochs und Sonnte“ KONZERTE er . Pnispand. Loncordia Berg. eansordia Spinn Contidummi Bainler Motor. #/8 Atl.Teles ##sch. Cont-Gas ##sch. Erdöl ##8c. Jute-Sp. Discu. Rabelw. #5sch. Linoleum Aktienbr. Fhegm. Luionbr. Bterd. Gardinen Barcher Rürkogn.. RU-Dietrich #ASs Eisenhütte #uss Höfelbr. bise 3s umgarb Luss. Maschin. Uynamit Nobe! ##sttacht Brk. Liefer. ##. Licht- u.Kraft Erdmannsd. So rschw. Berg. Devisen-Kurse 39.75 39.75 129.75 129.50 58.50, 56.25 69.75 68.25 —1 15.00 Fahlberg List I.-G. Parbenind. Feldmühle Pap. Felten& Cuill. Gebhard& Co. (ielsenk. Berg Gerresh. Glas Ges. f.elektr. Unt. Gildemeister Girmes& Co Gladbach. Wolle Glas Schalke Glückauf-Brau (iebr. Goedhart Goldschmidt Gundlach Hammersen Harpener Berg Hecwigshütte Hilgers Verzink Hilpert Maschin. Hindrichs Auffm. Hirsch Kupfer Hloesch-K. N. Holzmann Pb. Horch-Werke Hubertus Brk. IIse Bergbau Isenbeck 22.7. 7.87 87.00 46.00 21.7. 7.87 87.25 44.62 37.50 36.75 32.50 24.00 56.25 6.25 110.00 101.12 16.00 44.00 50.00 35.00 23.00 30.50 26.00 31.25 55.12 5.75 15.75 50.00 33.00 5.75 22.25 30.50 126.00— üdel Max Kali Chemie Kali Aschersleb. Karstadt Klauser Spinn. Klöckner-Werk Köln-Neuessen Kölner Gas Krauß& Co. W. Krefft Kromschröder Kronprinz Met. Küppersbusch Lahmeyer& Co. Laurahütte Leonh. Braunk. Leopoldgrube —!— 67.00 88.00 21.25 87.50 21.00 53.00 10.50 51.00]— 17.75 75.62 8.00 16.12 22.7. 62.25 21.7. 64.00 Lindées Eis Lindström C. Lorenz Lüdensch. Met. Mannesmannröh Mansf. Berg Maschb. Untern. Mlasch.Buckau Mech. Web. Lind Mech. Ib.Sorau Nlech. Wb.Zittau Metallgesellsch. Mitteld. Stahl Motoren Deutz Mulheim. Berg Müser Brauerei National Auto—!— Neckarwerke 68.121 68.12 Niederlaus. Kohlj 124.CC123 75 5.12 28.00 37.12 11.00 21.50 2.60 20.00 24.75 36.00 11.00 21.50 43.50 2.60 28.00 24.00 50.50 Oberschl. Eis.-B Oberschi. Koks Oeking Stahl Orenst.& Koppel Osnabr. Kupfer Ostwerke Peipers& Cie. PPhönix Bergbau Plauen Gardinen Plauener Tüll. Polyphonwerke Rasquin Farben Rhein. Braunk Rhein. Elektr. Rhein. Möbelst Rhein. Spiegel Rhein. Stahlw. Rhein. Textil Rh.-Westf.Elek Kh.-Westf.Kalk. Rh. Sprengstoff Riebeck Montan Roddergrube Kütgerswerke Sachsenwerk Salzdetfurth Sarotti Schokol Schering chem. Schlegelbrauer. Schl. Lein. Kram Schneider. Hugo 28.12 21.00 15.00 17.00 . 171.50 62.75 6.00 46.75 54.00 55.50 25 33 50 54.50 20.00 23.50 15.00 33.50 168.00 6.00 34.75 45.12 2.00 26.00 29.12 38.50 153.50 52.00 22.7.1217. Schöncb. Metall!—"— Schub.& Salzer 123.75|127.00 Schüchtermann—"— Schuckert& Co.] 60.62 59.75 Schulth.Patzenh 53.00 52.12 Schwabenbräu— 79.90 Schu elm. Eisen]—!— Sieg.-Sol. Qub— Siem.& Halske 120.50 120.00 Bankaktien Stöhr. Kammg. Stolberg Zink Stollwerck Strals. Spielkart Tack. Conrad Thorls Ver. Oel Thür. Cas Tietz. Loonhard Transradio luchf. Aachen Ver. Nickelw. Ver. Glanzstoff Ver. Stahlwerke Ver. Stahl. Zyp. Ver. Ultramarin Viktoriswerke Vogtl. Tüll Wandererwerk Warstein. Grub. Wass. Gelsenk. WayßcmpPreytag Wegelin Ruß Westeregeln Westf.Draht Westf. Kupfer Wicking Wicküler-Küpp Wittener Gub Zeiss. lkon Zellstoff Verein Zellst. Waldhof 30.50 21.50 21.00 54.50 55.50 82.75— 45.25— 129.00128.50 — 55.00 59.00 59.00 12.50 12.87 92.00 92.00 25.00]— 22.50 22.75 94.50 3.00 4.75 3.50 3.75 96.00 —1 15.00 5.00— 26.87 27.50 Verkehrsaktien A.-G. t. Verkehr Dt. Reichsb.Vorz Hamb Paketfahrt dto. Hochbahn Hambg.-Südam Hansa Dampf Nordd. Lloyd Barmer Bankver Barm. Kreditbk Berl. Hand.-es Berl. Hyp.-Bank Comm. u. Pr.-Bk 21.7. 20.25 89.37 120.00 120.00 53.50 53.50 DarmstädtBank Dtsch. Bu.Disc.G Dresdner Bank Hamb. Hyp.-Bk. Pr. Bodenkreditb Pr. Pfandbriefb. Reichsbank 2— 18.50 75.00 18.50 47.50 123.00 Rentenwerte Zinss. I. 1. bis Wertbeständige Anleihe fällig 32/7 dto. dto.„3% Deutsche Reichsanleihe von 1929/7 dto. dto. 1927/6 Vounganleihe% Preuß. Staatsanleihe von 1928 6 dto. dto. II. Folge 7 dto. dto. fällig 30.. 6½ Deutsche Anleih.-Ablös. incl. Ausl.— dto. dto. excl.Ausl.— Deutsch. Schutzgeb.-Anl.(100R M4 Preuß. Landespfdbr. Goldpfbr. 2117 6 Landesbank Rheinpr. Goldpfdbr./8 dto. dto. dto. l. 2½0 4/8 la 1b/7 21.7. 18.50 75.00 18.50 43.00 121.50 21.7. 72.00 95.50 84.75 41.90 4.70 2.65 68.00 68.25 66.30 68.00 69.00 53.50 53.50 54.00 63.50 62.00 65.00 65.50 66.00 65.00 64.50 64.50 61.25 63.00 46.75 44.00 23 1II6 25. 18 1930 19.0 andesbank Prov. Westt. 26./7 dto dto.4½ dto. dto. Goldpfd. 1. 8 dto. dto Goldkom. M. Il1/8 Fgold-Komm. Schuldverschr. R 4/8 Westf.Plandbr. A. Goldpfandbr. 18 dto. dto. dto. dto. dto. dto 27 1. 16 Zinss. I. 1. 32 Ikündb bis ab 22.7. Westf. Landsch. dto. dto. dto. dto. Goldpfd. dto. Abfind. Bonner Stadtanleihe Duisburger dto. dto. dto. Elberfelder dto. dto. dto. Essener dto. Hagener dto. Kölner dto. Solinger dto von 1929/8 von 1928/8 von 1926 von 1928·8 von 1920/7 von 1926/7 von 1928/8 von 1920 8 von 1928/8 Perl. Hypothekenb. Goldpfdbr. 12/0 dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dito. dto. dto. dto. dto. dto. 16 dto. 17 dto. 11 Liquid. 8 Goldkomm. 8 dto. 6 Preuß. Centr.-B.-Cr. Goldpfbr.24 dto. dto. dto. 2718 dto. dto. dto. 28/8 dto. dto. cto. 26/270 Preuß. Hypothekenb. Goldpfbr. 12/8 dto. dto. dto. 13/8 dto. dto. 4718 dto. dto. 20s8 dto. dte. 1931 1932 1934 1933 1930 1933 1931 19.2 1031 1933 1932 1933 1031 1031 1933 1932 1933 1932 1932 1933 1930 1934 1930 1934 1933 1933 1933 1933 21. 7. 65.50 73.50— — 37.50 — 36.00 40.50— 62.00 62.00 38.50— 66.50 67.00 68.50 67.00 68.50 68.50 67.00 81.50 51.50 70.25 70.00 70.00 51.25 70.50 67.00 67.00 66.50 81.50 50.50 50.50 68.50 68.00 68.00 69.75 Rhein.-Westf. Bod. Goldpfdbr. 1210(6 — dtn 8/13|0 s0 8 10 4½ 5½ 8 10 8 10 0 4½ 5¼ 6 16 dto. dto. dto. 8/13 dto. dto. dto. 15 dto. dto. Liquid. 1 dto. dto. Goldkom. 4/S0 Westd. Boden Goldpfandbr. 20 dto. dto. 39 11|12 10|14 dta. Liquid.Pfandbriete 18 dto. Goldkomm. 21 dto. dto. 4/8/8 6 1932 1933 1934 1930 19.4 1932 1934 1931 70.50 69.75 69.87 69.25 52.00 51.00 69.00 69.00 69.00 69.00 66.50 69.00 80.00 79.75 55.50 55.50 65.50 66.25 74.50 65.50 77.00 57.00 57.00 Kurse In RM 1 Milreis. 1 Pfd. 1 Dollar übriges ie argent. Peso 100 Einheiten Drahtliche FPiszahlung bue Alres sonderfahrt 1- u. ückfahrt chrerihe Puehes pan 910 ondon IMguay P#ssel:: s es Balspest esens ors so-Sav Lounas Drahtliche Auszahlung Kopenhagen.. 4 1 80.57 1 80.73 Lissabon 6½ 13.641 13.66 Oslo 4½ 74.53 1 74.67 Paris.. 2½ 16.485 16.525 Prag 1 5 1 12.465 12.85 Reykjavik0½ 67.33 1 67.47 Ria1 9 1 79.72 1 79.88 Schweiz 2181.89 1 82.05 Solia....1 9½ 3057 3063 Spanien 6½ 33.67 133.73 Stockholm 4½ 76.82 176.98 Reva1 5½ 109.59 1109.81 Wien 71 51.95 52.05 Warschau4 7½ 47.101 47.30 Kattowitz1 47.10 1 47.30 Posen—1 47.10 1 47.30 Geldsätze der Reichsbank Brief 89.92 13.64 74.63 16.185 12.465 67.43 79.72 81.89 3.057 33.57 76.92 109.59 51.95 47.10 47.10 47.10 80.98 13.66 74.77 16.525 12.485 67.57 79.88 62.05 3.063 33.63 77.08 109.81 52.05 47.30 47.30 47.30 Reichsbankdisk. Lombardsatz Usance 100 K. 100 E. 100 K. 100 Fr. 100 K Kr. 100 I.s. 100 Pr. 100 l.s. 100 P. 100 Kr 100 K. 100 Sch. 100 21. 100 21. 100 71. *% 6% Adler-Brauerei Arienh. Sprudef Basalt Bonn. Bergwerk Ver. Zukunft Dahlbusch dto. Vorz. Düsseld. Dampf Houbenwerke Kabel Rheydt Kalker Brauerei Kölner Dampf Kölner Gummit. Rhein. Zucker Rhein. Wasser Schoeller Stollwerck Tietz Leonh. Ver. Mosaik Kölner Börse 22. 7. 121. 7. Viersener Westd. Handels.]—]— Bankaktien Barmer Bankv. 1— 49.00 Berg. Märk. Ind!—!— Rh. Bauernbank!—!— Versicherungsaktien 725.00 100.00 Aach.-München. Aachener Rück Agrippina Allianz u. Stutt Colonia Peuer (iladbach. Feuer Kölner Hagel Kölner Rückv.g. Kölner Rückv.k. Kölner Llov Th. WVstl. Lloyd Viktoria Allgem. 725.00 100.00 2.0.00 150.00 85.00 85.00 Rentenwerte* Rhein. Westf. Bd. Cr. Goldpfandbr. S. dto. dto. S. dto. dto. S. dto. dto. S. dta. dto. S. dto. dto. S. dto. Liquidations Pfandbriefe 6% Landesb. Rheinpr. Gold Pfandbriefe 1925 dto. dto. 1926 dta. dto. 1920 dta. Kom. Obl. 1925 1 44.00 44.00 dto. dto. III 1 44.00 44.00 dto. dto. 1927 1 44.00 44.00 Westd. Bod.-Cred. Gold-Pfandbr. S. III1 66.00 66.00 dto. dta. S. XII 1 66.00 66.00 dto. dta. S. X1 66.00 66.00 ta. dta. S. VII 66.00 66.00 to. dto. K.-Anl. S. IV * Die unler„Rentenwerte“ aufgeführten Zinssätze beziehen sich auf die Zeit v. I. 1.32 ab. 69.00 69.00 68.25 .25 66.00 79.00 82.0. 21.7. 66.75 68.75 68.00 68.00 66.00 82.00 Familien-Nachrichten Geboren. Eine Tochter: Dr. Ernst Döring u. Frau Marie-Elisabeth, geb. Weigelt. W.Elberfeld, Wortmannstr. 13. Vermählte. Ludwig llaas u. Lotte Haas, geb. Hiecht, W.-Barmen, Hleckinghauser Straße 173. Gestorben. Samuel Kaleyta, 75 J., W.-Elberfeld, Felsenstr. 8(Beerd. 25. Juli. 15 Uhr. Friedhof Am Brettchen).— Wilhelm Kauser. 55 J., W.-Elberfeld.— Eduard Thieler. 70 J., Burg. — Wilhelm Pfaffenhöfer. 64 J., RemscheidHasten. lastener Straße 26.— Johann Lichtenberg. 67 J., Remscheid, Iügelstr. 17.— Wwe. Ewald Jung. Rosine geb. Kuchenbsch, 54 J., Remscheid. Geibelstr. 1.— G. Köster. 38 J., Hagen, Plessenstr. 14.— Willi Schmitz, 34 J., Hagen, Rembergstr. 62 a. Anköndigungetatel. der Wuppertaler Arzte Vergebunz von A. Erd-, Maurer- und Beionarbeiten. B. Eisenkonstruktionen zum Neubau eines Betriebsgebäudes auf dem Flughafen Essen Mülhelm. Die Unterlagen können, soweit vorrätig, gegen Erstattung von 1.00 RM zu A. und 0.50 RM zu B. bei der Flushafenverwaltung in Mülheim-Ruhr. Schloßstr. 65. I. Etage, Zimmer 1, abgeholt werden. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Angebot über Bauarbeiten Flughafen“ zum Submissionstermin am Montag, dem 1. August. vormittags 11 Uhr, in unserem vorbezeichneten Verwaltungsbüro, auf dem auch die Bauzeichnungen zur Einsicht offen liegen, abzugeben. Mülhelm-Ruhr, den 22. Juli 1932.(12696 Flughafengesellsch, m. b. H. Essen Mülhelm Brocke.(Geschäftsführer). Zurück San.-Rat Dr. Simon V.-Barmen Bartholomäusstr. 2. In dem Vergleichsverfahren über das Vermögen des Kaufmanns Ewald Berghaus zu Wetter(Ruhr) wird das Vergleichsverfahren nach Beslätigung des Vergleichs aufgehoben. Die Vergütung an die Vertrauensperson wird auf RM 275.— Gebühren und RM 21.80 Auslagen Wetter(Rubr), den 19. Juli 1932.(12684 Das Amtsgericht. C M Bekanntmachung wird Ihnen in meiner übersichtlichen sehenswerten Ausstellung erleichtert. Das Urteil vieler Käufer lautet: # 1.9 hat wirklich die neuesten und schönsten POTTTN Modelle zu zeitgemäß niedrigsten Preisen.“ W.-Elberteld, Königstr. 55-57 Die am 31. August d. J. pachtlos werdende Feldund Waldjagdnutzung der Gemeinde Assinghausen Kreis Brilon, zur Gesamtgröße von 813 ha, soll in 2, evtl. in 3 Bezirke geteilt, am sber: Ernst suchen S herrlich geleg Badestrand— Strand Wald— Spielplatz Bergerhof, Radevorm Inhaber Restaurant Sonnabend, den 6. August d. J. nachmittags 3 Uhr In der Gastwirtschaft Würminghausen zu Assinghausen, öffentlich meistbietend, auf die Dauer von 6 oder 9 Jahren verpachtet werden. Das Revier hat einen guten Bestand an Rehwild, Hasen und dergl. Die Haltestelle Assinghausen, der Kleinbahn Steinhelle—Medebach, liegt im Jagdrevier. Assinghausen, den 16. Juli 1932. Der lagdvorsteher: gez. Tüllmann MADCHEN 20 J., s. Stellung im Haushalt. Kochkennin. vorh. Angebote an Unruh. Elberseld. Kastanienstr. 14. Im Wege der Zwangsversteigerung soll die im Grundbuch von Plettenberg Band 22 Blatt Nr. 479 eingetragene Besitzung der Firma Carl Reinländer Kommanditgesellschaft zu Plettenbers. bestehend aus Hofraum mit autstehendem Fabrikgebäude zur Größe von 74.33 Ar.— Gebäudesteuernutzungswert 2740—— sowie ein Nebenwohnhaus mit Hofraum zur Größe von 4.01 Ar— Gebäudesteuernutzungswert 248 M— am 22. August 1932. vormittags 10 Uhr. an Gerichtsstelle versteigert werden. Der Fabrikbetrieb ist eingerichtet für Gesenkschmiede. Schrauben- und Muttern- sowie Gabelfabrikation.(1220 Plettenbers, den 26. Juni 1932. Das Amtsgericht. Konditorei und Café Diesner Zwangsverstelgerung Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen am 7. Oktober 1932, 10.30 Uhr. an der Gerichtsstelle Zweigertstraße 52. Zimmer 30. versteigert werden die Grundstücke: Gemarkung Essen 1) Flur Nr. 74 Parzell 26, groß 13.77a, 2) Flur Nr. 74 Parzelle 25. groß 1.55 a. Essen. Kettwiger Str. 44. Hotel„Königshof“, mit Hofraum. Gebäudesteuernutzungswert 107 500 M. Am 7. April 1932 war als Eigentümer im Grundbuch eingetragen die Witwe Kaufmann Gustav Dinkheller, Lydia geborene Suhleder zu Essen. 12676 Amtsgericht Essen. W.-Barmen Heckinghauser Str. 10 Empfehle meine Torten, Kuchen, Eisdesserte. Schokoladen, Konfltüren, gute Backwaren und Getränke. Bestellungen werden durch mich prompt u. sorgfältig erledigt. Hermann Diesner Fernsprecher 619 13 MANSFELD Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb EISLEBEN Bilanz am 31. Dezember 1931. Vermbren I. Anlagevermögen„„„***** II. Beteiligungen"****** IHI. Umlaufevermögene I. Vorräte„„„„„„„„*** 2. Wertpapiere und eigene Aktien 3. Hypotheken, Grundschulden und Rentenschulden 4. Außenstände** 5. Wechsel und Schecks 6. Kassenbestand und Bankguthaben. IV. Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen.„„ V. Verlust im Jahre 1931 Bürsschaften u. Sicherheitsleistungen RM 1619 124.92 RM 959 484.41 129 733.92 987 482.26 416816.70 646 715.43 963 424.50 952 988 43 3 300 471.21 489 759.43 2074 880.73 Sehulden I. Grundkapital** II. Reservefonds*„„* III. Rückstellungen einschließllich Bergschädenreserve IV. Verbindlichkeiten: J. Anleihen: a) Vorkriegsanleihen b) S-Anleihe(hypothekarisch gesichert) 6 615 000.— 77921 757.02 RM. 36 214 500— 3 828 256.25 4 438 198.50 7999515.— 2. Hypotheken und Resikaufgelder 3. Lieferungsschuld in eigenen Aktien 4. Anzahlungen von Kunden* 5. Verpflichtungen„ 6. Bankschulden(Rembours- und sonstige Kredite) V. Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen Bürgschaften und Sicherheitsleistungen.1 619 124.92 999 696.70 214 438.70 206 884.33 3 793 659.31 18 600 186.24 1 626 421.99 Wechsel-Obligo 1 171 354.70 Möbliertes Zimmer bei Familienanschluß zu vermieten. Angebote unter 4352 an die Geschst. d. Bl. in Elberfeld. Elb., Holzerstr. 34. I. Schön möbl. Zimmer an ält. D. b. zu vm. MUSIKNSTRUMENTE Schöne 2-Zim.-Wohnung in bess. Hause u. ruh. Lage per 1. 8. zu vermieten. Mietpreis RM. 31.60 monatl. Näheres Mengel. Barmen, Sonntagstraße 29. KLAVIER, sehr gut erh., klangvoll, neu gestimmt, vorteilh. aus Privath. zu verk. Angebote u. 4553 an die Gesch. VERSCHIEDENER Gelegenheits posten Radiogeräte Noch 40 Wochenende aus„Deut Fernr.: kommen noch bis Sonntag zur Verteilung Crocischenkt Sommerfreude Drei Kapellen spielen auf. Viele freudige Stunden verleben Sie während des „Sommernachtstraumes“ in den Cronenlein Neue“ * KONZE zusionsha Croci-Betrieben, Rathaus, W.-Barmen Herrlich und schön tales. Selten pracht Es gelangen nur bes warten Sie zum Ru Mettberg. Omnibusst Darlehn gegen erste Sicherh. ohne Vorkost, prompt durch Stadtoberinspeklor i. R. Preuß. E., Graf-Adolf-Str. 40. Ohne Frage: Das Augenglas von Overhage DARLEHN z. Möbelkf. u. z. Entschulds. f. Mk. 1000 nur 12.50 Monalsrat. zinsfr., unkündb., langfrist., str. reell. Ohne Vorkost. Schriftl. Anfragen an C. Mielke. E., Luisenstr. 114. W. A. Schultze. E., Breite Str. 41. A 107 Braves, katholisch. Mädchen, ZU VERMIETEN 45Zimmer äuß. billig. Auf Wunsch Teilzahlung. Elberfeld, Neue Friedrichstr. 48. i. sehr gut. Zustande, m. schöner Umgebung, abgeschlossene Etg., 3 Zim. u. Küche, VorratsKeller, Bodenraum u. Garten an ruh. Mieter Pensionär, klein. Fam.) sofort abzugeben. Näh. Bahnhof Lenhausen. Lenhausar Baumschul., Lenhausen(Westf.) Stärkewäsche MIETGESUCHE 4-5 Zimmer mit ca. 50 qm gewerbl. Raum, Barmen- Talschle gesucht. Ang. u. 4535 an d. Geschäftsst. dies. Bl. in Elberfeld. Preisabbau Versetalsperre Lüdenscheid Ruf 2618 Somm Schönste Lage im Ebbegebirge. Omnibuste. bindung ab Lüdenscheid oder Meinerzhage## Ia Restaurant. Vorzügl. Verpfl. Pension Straßenbahr „bahn, 20000 Vorzü = Sch V#rien-Pension mit voller Erholungstraße 14 Mittelpunkt der Stadt: Erdgeschoß für Büro, Arzt u. d. g. sofort oder später zu vermieten. lotel-Resta waschen u. bügeln " 9 Pf. 40 Pf. Kragen Oberhemden Elberf. Haus- u. Grundbesitzer-Verein Walter- Rathenau-Straße 33, I., Telephos 2506 Inh.: C. Kalser kbekannte, idyllisch gel Terrassen-Restaurant Bund Wochenendlern, Ge ension RM 4.—. kleine: Mittagessen von KM Reinigung: Färben: Parkhaus-Restaurant Anzug 4.50 Hantel 4.50 D.-Mantel ab 3.50 D.-Kleid ab 2.80 Hur 1.00 5.50 5.50 5.00 4.75 1.00 Elektr. Heißmangel Std. 35S, 1 2 Std. 65 5 1 Std. 1.25 M Frau Joh. Schmidt W.-B. 58 Cleferstr. 58. I. Etg., ertl. m. kleinen nicht unter 20 Jahren. für Küche u. Hausarb. für meinen kinderlosen Haush. gesucht. Wenn persönl. Vorstell, nicht möglich, erb. ZeugnisAbschriften mit Bild. Frau Hermann Thevessen. M.-Gladbach, Prinzenstraße 49. dewerbl. Räumen Nähe Zentr. Elberfeld, v. I. S. preisw. z. verm. Off. u. 4511 a. d. Gesch. d. BMz in Elberfeld. 3—4-Zimmer-Wohn. von Beamtenwitwe m. Tochter per 1. 9. oder früher gesucht. Preisangebote unt. 4533 an die Geschäftsst, dieses Blattes in Elberfeld. Abg. 4. od. 5-Z.-Wohn. m. Bad u. Gartenben in fr. Lage Barmens. bis 1. 10. ges. Ausführ. Ang. m. Preis u. 4558 an Gst. Elb. Kanfte Ste j4#!(, WETTFALIA WERNZEUG CO. HAGENI M Wegen Erkrankg. des jetzigen suche sof. ein 17—18jähriges MADCHEN Wirtsch. u. Metzgerei, W.-Blombacherbach 47 77921 757.02 Verh. Mann sucht Arbeil tilgemeine Unkosten Abschreibungen„ Gewinn. und Verlust-Rechnung Sol! RM. 5 001 320.34 3 455 689.45 Textil- Rohstoff oder Warenlag. Aufmachung. Versand. Angebote unt. 4544 an die Geschäftsst d. Blattes in Elberfeld. ** Haben Buchgewinn aus der Einziehuns eigener Aktien Verlust im Jahre 1931...„** 8 457 009.79 RM. 6 007 089.16 375 039.90 2074 880.73 Eleieben. im Juni 1932 Der Vorstand: Stahl. 8 457 009.79 Ludwig. Erfahr., Ia. Mann der Taneten- u. Farb.Branche sucht Stellg. für sofort od. später. Offerten u. B 3134 an die Geschst. d. Bl. Hilgers A.-G. Rheinbrohl Wellblechbauten Wie Lagerhallen, Baubuden, Jagdhütten, Goragen usw. 7353 Behälterbau Lohnverzinkung Vertreter: Oberingenleur. Th. Himmelreich, Gelsenkirchen, Bochumer Straße 226. Telephon 25200. Heute Samstagnachmittag ab 4 Uhr KONZERT= mit Tanzeinlagen, Tanzdiele im Freien. Sonster nachmittag ab 4 Uhr Gartenkonzert. Eintritt frei. Zeitgemäße Preise. Abends Konzert Gesellschaftstanz. Bad Soden am Taunus heilt Katarrhe, Asthma, Herz. Hotel Europäischer Hof „„— Shunste Das führende Haus in Soden.— Schönste lag im eigenen 7000 qm großen Park. Modern eingerichtet. Zentral-Heizung. Fließendes heiler# kaltes Wasser in allen Zimmern. Pension von 7.— Mk. ab. kosten 50 m best verzinktes Drahtgeflecht m breit. Verlangen Sie Angebot. Hermann Hüls, Drahtgetiechttabrik,, Bielefeld. Gernsbach Murgtal Im Badischer Schwarzzal die liebliche, rings vonn Bergen umgeb. Schwanwaldstadt. Neu erbaute, modern einger. Penson in schöner freier Gartenlage. 20 Betten. Ihel. Wasser. Bad. GarePension von RM. 4.50## Pension Schmeldle, Tel. 559, 5 Min. v. Bahrl. Hl. Krebs Wer führt Präzilions-Bearbeituns Während der Ferien brauchen Sie Ihre Bergisch-Märkische Zeitung nicht zu entbehren. Geben Sie uns bitte 5 Tage vor Ihrer Abreise Ihre Ferienadresse bekannt, damit wir Ihnen täglich Ihr Heimatblatt pünktlich nachsenden können. Bel wechselnder Reiseadresse oder kürzerem Aufenthalt als 14 Tage empfiehlt sich die Nachsendung unter Streifband. Wir berechnen nur das von uns ausgelegte Porto. Bei länger als vierzehntägigem Aufenthalt ist es angebracht, die BMZ 5 Tage vor der Abreise umzubestellen. Wir bitten, zur Vermeidung von Doppelzahlungen die letzte Abonnementsquittung zur Verrechnung einzusenden. Postabonnenten müssen die Nachsendung vor Antritt der Reise bei ihrem Postamte unter Beifügung Mk. 0.50 Ueberweisungsgebühr beantragen, von (Formulare hierfür gibt das Postamt unentgeltlich ab.) Die Rücküberweisung geschicht kostenlos und muß 2 Tage vor der Heimreise bei dem Postamte des letzten Aufenthaltsortes, also nicht beim Verlag. beantragt werden. Ihr Leib- und Magenblatt darf auch in der entlegensten Sommerfrische nicht fehlen. Berdisch Märkiiche Zeitung Vertriebs-Abtellung W.-Elberfeld, Fernsprecher 7361. Miele das Fahrrad, von dem man spricht und das man* kauft, weil seine Qualität höher ist als sein Preis. Miele-Melior-Chrom-Fahrrad wird zum Beispiel schon für den erstaunlich niedrigen Preis von LIIENJEZ geliefert. Zu haben in den Fahrradhandlungen Mielewerke A.G. Gütersloh Wesn Zugverkehr n Wuppertal, 22. den 24. Juli, im den Kundgebung bahndirektion für Buppertal=Zoologi Züge verstärken bereitgestellt, die i zuge verkehren we Elberfeld ab 12,16 Buppertal=Vohwir Bohwinckel ab 16, Zügen in Wupper Infolge unzure bahndirektion Wup sen: Am 28. und 29. „ 30. Juli na " 29. Juli ne 27. Juli ne 28. Juli n W.-Barmen, Kaiserbrückt Fernspr. 54889 —— behandelt speziell: Köpf, Herz, Nerven, Angstaus# Asthma, Ischlas, Rheuma, Stottern, Angewohnheiten usw. 20ähr. Heilproze Berrenun30. Juli n 29. Juli n 29. Juli n Die Ferienzug Bunsch gegen Rü Hohenlimburg. Autofahrten zu Tag und Nachtzeile zu ermäßisten Preisen übernimmt H. Hohenlimburg, Mühlenbergstraße 16. Trel. gültig geschrieben Zahlung von Ev. Arbeiter von Rotgußbüchsen für Lager a0f Eilangebote unter 4520 an di Reviges, 22. J uns geschrieben: T evangelischen Arbe wahl für den Chi Nitglieder aufford Der Evangelische Stellungnahme ur erwartet aber von Partei ihre Stim dischen Ueberzeugt Radevorn Tiebe in die ein. Die D Fenster der weiteren entwendeten Diebe sind, unerkannte Stadtvei chtlichen erleichtert. önsten Preisen.“ 55-57 schenende tag zur Verteilung mmerfreude spielen auf. erleben Sie während tstraumes“ 1 haus, V.-Barmen bbegebirge. Omnibusser. heid oder Meinerzhagen# gl. Verpfl. Pension straße 14 der Stadt: eschoß g. sofort oder später bilig undbesitzer-Verein# e 33, I., Telephos 2506. taurant Haf chmittag ab 4 Uhr ZERT= lele Im Freien. Sonster Uhr Gartenkonzert. eitgemäße Preise. Gesellschaftstanz. m Taunus ma, Herz. äischer Hof in Soden.— Schönste lan großen Park. Modern einnzung. Fließendes heilesu en Zimmern. I. ab. estaurant., Zum Handweiser Silschede Tel. Gevelsberg 3332 heber: Ernst Eckes suchen Sie herrlich gelegene 20 Minuten von der Endstation der Linie 2. Reichsbahnverbindung: Wichlingh.-Silschede Ein Idyll im Grünen. Herrlicher Rundblick auf die weite blühende Landschaft. Rast und Erholung vom Großstadtlar. Die bekaunt gute Portion Kallee mit Zutaten Beustasssses, Wir erwarten auch Sie! m ist als sein Preis. hrrad wird zum aunlich niedrigen geliefert. adhandlungen rslohlWestt Ulfebad RADEVORMWALD gestrand— Strandterrassen— Rudersport.— Wasserrutschbahn ald— Spielplatz- Lohnende Spaziergänge von Remlingrade, Dahlerau, Bergerhof, Radevormwald.— Sonntagskarten— Restaurant: E. Trompeter, Inhaber Bad: Gebr. Knyrim. Restauration, Konditorel und Café Fernr. 260 Cronenberg. Tägl. gr. Kallee-Restauration Terrasse und große Gartenanlagen mit Parkplatz. Es ladet freundlichst ein HUGO MEES. aus„Deutscher Kaiser“ Eronenfeld Feus S8 2 UHF: KONZERT und TANZ. eusionshaus Mettberd uh „ Dhatal am F.in erzkamp M Keilber& Inh. C. Diechmann Marrlich und schön gelegenes Pensionshotel am Eingang des DeilbachSelten prachtvoller Ausblick auf den bergischen Schwarzwald. — g#r haste Speisen und Getränke zum Ausschank. Wir er warten Sie zum Ruheaulenthalt. Pensionspreis R M. 325. Haltestelle Nettberg. Ompibusstrecke Barmen-Rochum. Sommerbad Eichenhof Vorzügliche Kaffee-Restauration — Schwimm- und Gymnastik-Lehrkurse. mit voller Verpflegung ab Mk. 3.50. Fernspr.: Barmen 52146 Mirker Badeanstalt Wuppertal:Elberfe l.6 Inhaber: Paul Schumann. Telephon: 24004 Schönstes Schwimm-, Lußt- und Sonnenbad Wuppertals Große sonnige Liegewiese. Täglich Familienbad ab 6 Uhr morgens. Durchgehend geöffnet bis Eintritt der Dunkelheit. Erwerbslose 50% Preisnachlaß. In den Wirtschaftsräumen beste Speisen u. Getränke zu den billigst. Preisen. Große Portion Kaffee 60 Pf. Zur„Remscheider Talsperre“ Ver Sechaed baetrgelkli hrode Kogzente. s9L: Kack Vor.u dersheose Verien-Pension Haus Friedensthal „„„ lingt Aae Lüttringhausen Besitzer: August Tillmanns Gernsbach im Murgtal Badischer Schwarzva## die liebliche, rings von## Bergen umgeb. Schuanwaldstadt. Neu erbaute, modern einger. Pen### In schöner freier Garer lage. 20 Betten, IIel. Wasser. Bad. Gare Pension von RM. 4.50## Dension Schmeldk, Tel. 559, 5 Min. v. Bahnrl. men, Kaiserbrüchs rnspr. 54889 delt speziell: ven, Angstzusl, llas, Rheuma, vohnheiten usw. 026Berfahrung. PO u Tag und Nachtzeiter sen übernimmt u. Phheg enbergstraße 16.(Tel. 10 rtche! Bearbeitus hsen für Lager auf 4520 an die Gechäftsst lotel-Restaurant HausTannenberg Berghausen(Rhid.) Inh.: C. Kalser Fernsprecher: Engelskirchen 485 1 erussen- Post,Hunäg,.„elbahn. Parkplatz. 0 „Weshezendlgin#s WWochanand RM 7.—, großes Wochenend R3f 9. Mtagenten von Bü 1.390 an. gupggtf. sgre,pberbersisch. Art Ru 1.10 Zugverkehr nach dem Stadion am Sonntag 1 Wuvvertal, 22. Juli. Aus Anlaß der am Sonntag, den 24. Juli, im Stadion Wuppertal=Elberfeld stattfindenen Kundgebung der Nationalsozialisten wird die Reichslbahndirektion für den Hin= und Rückverkehr nach und von Doppertal=Zoologischer Garten die in Frage Lommenden Züge verstärken lassen, außerdem werden Reserve breitgeselt, die in gegebenen, Fälen als Vor, ger,.stgg, zuge verkehren werden. Der Personenzug 831 WuppertalElberfeld ab 12,16 Uhr und die Personenzüge 816816 Duppertal=Bohwinkel ab 1312 Uhr und 1505 WuppertalBohwinckel ab 16.10 Uhr, werden außer fahrplanmäßigen Zügen in Wuppertal=Zoo Ausfall von Feriensonderzügen Infalge unzureichenden Fahrkartenverkaufs wird die Reichs ahndirektion Wuppertal folgende Feriensonderzüge ausfallen Am 28. und 29. Juli nach München von Düsseldorf und Hagen " 30. Juli nach Freiburg—Basel und Triberg—Konstanz „ 29. Juli nach Norddeich und Nordseebädern von Düsseldorf und Köln „ 27. Juli nach Stralsund, Rügen, Ostseebädern von Düsseldorf und Köln „ 28. Juli nach Swinemünde, Carlshagen, Trassenhei Ostscebädern von Düsseldorf und Köln 30. Juli nach Schlesien von Düsseldorf „ 29. Juli nach dem Eichsfeld, Südharz und Leipzig von Düsseldorf und Köln „ 29. Juli nach Thüringen von Düsseldorf und Köln. 1 Die Ferienzugkarten werden von den Fahrkartenausgaben auf Bunsch gegen Rückzahlung des Fahrpreises zurückgenommen oder giltig geschrieben zu den regelmäßig fahrenden Zugen.. Zchlung von Schnell= oder Eilzugzuschlag bei Venutzung solcher Züge. In bunter Pracht und inmitten herrlichetzur Weisn leong##t 4## Haus Friedensrnal. Haus vollständig renoviert worden. Düringerhof Das altbekannte Ausflugslokal Täglich: Große Kaffee-Restauration mit den gewohnten besten Zutaten, nach echt berg. Art. Gute Küche. Gr. u. kleiner Saal. Schattige Ga tenanlagen, Brücker Hof Hohliurterbrücke heit nach allen Richts. 2) 1)Spper:t mit Barmer Bersbahn Parkrestauraut Bers Jundborn es e ce esec Biere. Weine der Heydt-Weg heit nach allen Richtungen an Honbersua Restaurant Grünental Bevenburt Bes. Fritz Becmannshagen(vorm. Luckhaus) Täglich Kaffeerestauration nach berg. Art. Großer Saal:—: Gesellschaftszimmer—: Gartenwirtschaft.—: Spielwiese Ev. Arbeitervereine und Christl. Volksdienst Neviges. 22. Juli. Vom Ev. Arbeiterverein Neviges wird uns geschrieben: Durch die Presse geht die tangelischen Arbeitervereine sich bei der kommenden umnahl für den Christlich=Sozialen Volksdienst einsetzen Awbieder auffordern, nur dieser Partel ihre Stiume zu. geben. Er. Evangelische Arbeiterverein Reviges tenrt,a Selungnahme und Beeinflussung gans entso,u geschen Ihartet aber von seinen Mitgliedern, daß ne nur einer so. sartei ihre Stimme geben, die ihrer christlichen un dschen Ueberzeugung entspricht. Dreister Einbruchdiebstahl — Radevormwald, 22. Juli. In der Nacht zum Dienstag, drangen üche in die Ainschasteraume der Restouration. 127. Die Diebe(es handelt sich wahrscheinlich um 3) schlug Weeüiter der Veranda ein und gelangsen nach Guton...„ ereteren Scheibe in der Verbindungstür in die Wirtsstuor. Awvendeten sie Getränke, Rauchwaren, Lebensmittel usw. 2 g##bs sind, trotzdem sie von einem Nachbarn bemerkt wurden, unerkannt entkommen. Stadtverordnetensitzung in Lüdenscheid ALLSeios, Achoen vor hshsich e. Sosezgng 75 DAV am Nattenberg dort die Reichsflagge zu hissen. Einwürfe auch der des Oberbürgermeisters geyen von Glachlichen Voraussetzungen aus, weil bei gi nag igaagen leberlassung des Platzes an die NSDAP von Flaggen dens der Stadt keine Rede war. Deshalb ist es gar schrecklich, wenn das Gericht, getreu dem —9 das Hissen der Reichsflagge verbot. Die Stadt hat Ein Prüch gegen die Verfügung erhoben...... 2: murdder notwendige Ausbau der Schlachthausstraß “ 20000 R. 4 Kosten beschlossen. Gegen den Beschluß des „aisministeriums, nach Fertigstellung der Sorpetalsperre E Sperre im Biggetal verbunden mit Speicherkraf Eert einzurichten, soll energisch Einspruch erhoven we ### da der Ausbau der„Unteren Versetalsperre" zuvor sei Kirchlicher Anzeiger Sonntag, den 24. Juli 1932. Elberfeld. Reformierte Gemeinde. . 7 30 Thr fällt aus. 10 Uhr P. Sinning. Anriltzoreciat, Einlöhruge Zurch, Sop. Juns. kinckereottescienei(all zus. um Friecholatirche, Hlochstrade. 9 Uhr P. Nezel, 11 Uhr Kindersoltesdienst. P. Hessc, 17 Uhr P. Fliedner....— 11 Uühr Kindersottesdienst. Gemeindehaus Nordost. Platz der Repubik. 9.30 Uhr fallt aus. 15 Uhr Hahnerberg 9.2 UT Kandidat Himmelbach, 10.45 Uhr Kindersottesd. Kandidat Hermisson. 4 Vellendahl. 9 Uhr P. Windfuhr. Niederl. reiormierte Remeinde. Deweerthstraße. 10 Uhr Gottesdienst. 17 Uhr Gottesdienst. Lutherische Gemeinde. Kindergatteslenel 11.15 Lhr, P., Risch.—, Taulhandlung 12.15 Chr. P. 1.10 Uhr. laupisoltesdienst 9.30 Uhr... 12 15 Thr. Paslor Reinhold. Pastor Reinhold.— Tauthandlung 12.10 Uhr. 1.2r2re, 10 lh. F. Risch Möller.— Taufhandlung 12.45 Uhr Haupisoteichlegn 8.30 Cyr, P. Precher. u Kndergonenalenet 1.18 Uhr. Hauptgottesdienst 9.30 Uhr. P. precn. v. Versammlungshaus Hombüchel. Collesdieust 9 Uhr. P. Moler.— Veretandane Vogelzaxerzirag, 44, Coleacienst 9 Uhr. F. Ternieden. Gemeindebang, Uellendahl. Gollesdienst 8.30 Uhr. P. Holael.— gottesdienst 11.15 Uhr. Singsonntag. Vereinshaus Katernbers. Sonntag 7.30 Uhr. Evanzelische Freikirchen. Er.-Alluth. St.-Peiri-Gemeinde, Paradestraße 41. 9.30, Uhr Gotlesdienst. 11 Uhr Kindergottescenst## 12. 9.30 Uhr Predigt. 11 Uhr SonnChristengemeinsehalf, Lenkstrate, 14e(ebem. Rerderschule). 10 Uhr VenBaotlalengemeinde, Pielatrase 1P 8.30 Tch, Predist, 11 Uhr Sonnlas= Meihossatentirche, Neue Vorchstraße 16. 9.30 Uhr Prdist, 11 Sonnlags. schule, 19.30 Uhr Predigt. Katholische Gemeinde. . a 20 E 15 7 Uhr. 7.45 Uhr 1. Schulmesse. Kondan)., De Nedr P7.j., Se; P8,. Slige 10 11 Tchr Ssgemnente Vers Jezu. Die Messen sind. e..—. us, Predigl. 9 Uhr Schulmesse. St Marien. Die Messen sind: 6 7.30. mit Precigt. Lindertein 3i., Niedae.7 ung 3.350 Uhr Neuen mit Preise. Städt, Krankenhaus. 8.30 Uhr Messc.. ue Kapelle der Barmherzigen Brüder. 8.30 Uhr Messe. Sonnborn Fruhgottesdienst 8 Uhr. P. Knoke, Hauplgollesdienst Verein, evangelische Gemeinden. Unterbarmen. Hauptkirche, 7.30 Uhr P. Voset, 9.30 Uhr P. Calaminus Christutzirche, 4Schugrhörigenenlag). 8 Uhr P. Jaeser. 9.30 Uhr F. ogct, 11.18 Ubr, Zchy gshr pezierkenrath. 11.30 Uhr kindersotlesdienst. 9 Uhr Abordnungsteier des Johanneums. Feslanspr. Roier Veretnachau. 8.30 Uhr F. dager(Vord. u. Abendmad). 11.15 10 Uhr P. Veer.. fl. 11.15 Uhr Kindergottesd. Hlatzfelder Kapelle, 10 Uhr Vikar Sernsche Westener Vereinshaus. 11.15 Uhr Kindergotfesdienst. Städtlsches Krankenbeus. 8 ,jang, Viber Shrr gr gr, Langeriele Wieionsgaldtirche auf der, Verdr, g Thr p. Altenpchl. 1.30 Uhr Kde. Krev irc“ 10 Uhr P. Schilling. Elberfeld. 1.30 Uhr Kindersottesd Rechacker. 10 Uhr P. Sy. 11.30 Uhr Kindersoltesdienet. Pülsöhde. 10 Uhr P. Altenpohl. 11.30 Uhr Kindergottesdienst Dahl. 11.30 Uhr Kindergottesdienst. * Evang. Gemeinde Laaken-Blombacherbach. 9.30 Uhr P. Schiefer. um 11 Erang. Gemeinde Barmen=Rücbstebreck. 10 Uhr Cottesdienst. 11.15 Uhr Kindergottesdienst Erangelische Freikirehen. 10 Uhr Gottesdienst Uhr Gebeistunde. 9 30 Uhr ErErang. Gemeinde. Katbolische Gemeinde St. Remisins. 6.30, 7 Messe. 10 Uhr Liochamt. Dänberg. Katholische Gemeinde. 7 Uhr Messe mit redigl, 9.30 Singmesse mil Pr. Barmen. Reformierte Gemeinde. Barmen-Gemarke. Gemarker Kirehe. 8 Uhr Vikar Prinz. 10 Uhr Pastor Immanuel-kirche, 10 Uhr P. Humburg 11.30 Uhr Kindergoltesdienst. Hleckinghauser Kirchsaal. 10 Uhr P. Buddeberg, Elberfeld. Kindergattenat 15 Lp Plingelhollstraßse 54a: 11.30 Uhr Bartholomausstraßß 878: Grunerstraße 65: Uniere Lichtenplatzerstraße 8: 2 Uhr Krautstraße 72. Eintrachtstraße 32. Lutherische Gemeinde. Wunnerteld. Alle Kirche. 8 Uhr P. Hübner. 10 Uhr P. Blindow(Vorb. und Alnelmahl), 11.30 Uhr Kindersotlesdienst. 12.30 Uhr Taufhandlung. 16.30 Uhr Taubslummengottesdienst. Plarrschilfe Stauffenberg. 17.30 Uhr Nachversammlung im Emeindcheim. Sternstrabe##### 50 fu Friedenskirche(Schwerhörigenanlage). 10 Uhr P. Kockelke. 11.30 Uhr Auferstchungskirche am Norrenberg. 7 Uhr P. Kockelke. Johnnniskirche. 10 Uhr Sup. Berkenkamp. 11.30 Uhr Kindergottesdiens Lutherkirche. 8 Uhr Sommerfeier des Kindersottesdienstes, 10 Uhr P. Huhner, 12.30 Uhr Taufhandlung. Gemeindeheim Hügelstraße. 9 Uhr P. Locwenslein. 11.30 Uhr Kinder dorlesdienst. 11.30 Uhr Kindersollesdienst Klipperstraße Waldandacht auf dem Metlberg. 18 Uhr P. Hölzel. Wichlinghausen. Wichlinghauser Kirche. 7.30 Uhr P. Krampen. 9.30 UUhr P. Sprocdt, 11 Uhr Kindersollesdienst. Beianien. 11.15 Uhr Kindergottesdienst. Erlöserkirche. 9.30 Uhr P. Krampen 11 Uhr Kindersollesdienst Hatzleld, Holsrichterstraße 11. 10.30 Uhr Kindersoltesdienst. Ev.-Altluth. Gemeinde, Werlestraße 38 Freie er. Gemeinde, Sellenstraße 3. 8 bauunssstunde. 11 Uhr Sonnlagschule.—a. T, 9.30 Uhr Predist., Prediser Freie evang. Gemeinde- Unter dörnerstraße 77. 9.30 Uhr 4c. Sprenger. 11 Uhr Sonnlagsschule... 2# 10 Uhr Nenschenweihe. Christengemeinschaft. Gewerbeschulstraße os. Baptiskengemeinde, Kapelle, Gasstraße 44, 9.30 Ur Predist, Prediser Meren. 11 Uhr Sonnlaczschule. 20 Uhr Preg/30 frgerpredigt, pradiger Leete. Remscheic, 11 Uhr Sonntagsschule. 16.30 Uhr Erbauungsstunde Katholische Gemeinde. St. Antonius. Aessen: 5.45, 6.30, 7.30 Uhr. 8.30 Uhr Nesse. 9.30 Uhr 91. Johdann Kolat. Nezen, 6. 7 UNr. ,„ IPr, Dr. Eis Petase, Uhr Rernr23. /8 Shr-jiesse, 8 Uhr Resse mi Predi, 8.30 Uhr Hochaml. S Marien. 7 Uhr Frühmesse mit Predist. 9.30 Uhr Hochemt. 11 Meuse St. Elisabeth, Messen: 6.30 Uhr mit Predist. 7.30 Uhr mit Predist. 8.49 Uhr fur die Kinder. 10 Uhr Hochamt. St. Peirau= Krankenhaus. 6 u gd 8 18.(Fr. Zeaze mit Predial. Wuoperiel-Langerleid, St. Raphael. 8.30 Ix, Frühmeue mit Predisl. 10 Wuppertal-Bliombacherbach, St. Peier. 7 Uhr hi. Messe, um 9.30 Uhr Deutsche Singmesse. Bayenburg. Erang. Gemeinde. 9.45 Uhr. P. Trummel, Kindergottesdienst tallt 14 Uhr Austlug des Kindersollesdiensten###### acham Kath. Gemeinde. 7 Uhr Frühmesse. 9.30 Uhr Hochamt. Cronenberg. Reformierte Gemeinde. 8 Uhr Frühgottesdienst. P. Printz. uen Hauptgollesdienst. P. Rockemühl. 2 Uhr Kindergottesdienst Lutherische Gemeinde. Hauptgottesdienst 10 Uhr. P. Roos, um Baplisengemeinge., Kamostraße 5. 9.30 Uhr Erbagungsstunge. 11 Nathollsche Gen ind. De zen: 7. 8.30, 10 Uhr. Erang. Gemeinde, Fröhgaltesdien: Chr. F. 443Chg, zupzeogaent 10 Uhr. P. Thumm. 5 Uhr Andacht in der Friedhofskanelle. P. Hül: Katholische Gemeinde. Messen: 6, 7, 8.30. 10 Unr Aus. 10 Uhr 11.20 Uhr Ronsdorf. Reformierte Gemeinde. 9.45 Uhr Hauptgottesdienst. P. Firberg Lutherische Gemeinde, 7.10 Uhr Fruhgottesdienst. P. Schoen. 9.45 Uhr Hauptgoltesdiensl. P. Köhler, anschl. Vorbereitung und Abendmahl. Katholische Gemeinde. 7 Uhr Frühmesse. 10 Uhr Hochamt, 2.30 Uhr Christenlehre und Anducht. Gottesdienst-Ordnung für Hagen *"„ 1020"— T.n Er.-kirchlichen Sonntag, den 24 Juli 1932(9. S. n. Trin.) Kollekte; Gesamtverbande der Frang. Frauenhilfe u. des alcte Palor, Post. 19.30 Uhr Adendmal. 11 Uhr Linsdersotenlena., Pal. Presisal. fer.), Hehsag. 11 Uhr Beischile u. Adend mahl. 11.18 G. Kinder. sollesdienst. Pastor Rehling. 18 Uhr Predist. Christussirche. Morgens 9.30 Uhr Predigt. Vikar Heutmann. 10.30 Uhr Beichte und Abendmahl, 11 Uhr Kindersoltesdienst. Pastor 6 we. Pauluckirche, Morgens 8 Uhr Predigt, Pastor Wolff. 9.30 Uhr Predigl. Pastor Kayser. 10.30 Uhr Beichte und Abendmahl. Pastor Kindergollesdienst. Pastor Frickenschmidt. 18 Uhr Predigt. Kleinkinderschule zu Erkesey. Morzens 10 Uhr Predial. 11 Uhr Kindergollesdienst. Kandidat Brink. Bibelstunden. Jobannishirche. Dienstag 8.30 Uhr. Pastor Wolll. Allenhngen. Dienslan 8 Uhr. Pastor Lanarehr Gemeindehaus an der Pauluskirche. Dienstag 8.15 Uhr. Abendandachten: Samslau abend 20 Uhr Johanniskirche 20 Uhr. Johanniskirche. Auslertigung von Taufscheinen ele, im Er. Gemeindeumt morgens von 8.30—12.30 Uhr. Katser. 11 Uhr Kundidat Brink. Frickenschmidt Sonntag ahrnd lochstraße 55. Aus der Arbeit der Bürgervereine Die Südstadt regt sich und kommt mit verschiedenen berechtigten Wünschen W.=Elberfeld, 22. Juli. Im Bürgerverein der äußeren Südstadt war als Wunsch die Aufstellung eines Fernsprechhäuschens in Verbindung mit einem Freimarkenautomat in der Nähe des Sandhofes laut geworden. Das Telegraphenamt hat sich diesem Wunsche nicht verschlossen, kann aber noch nicht mitteilen, wann die Aufstellung erfolgen wird, da vorläufig die erforderlichen Mittel fehlen. Die Bergische Elektrizitäts=Versorgungsgesellschaft teilte auf Eingabe mit, daß sie eine Tarifsenkung durchgeführt habe, um einheitliche Tarife zu erhalten. Ihre Strompreise seien nunmehr weit über das Maß der 4. Notverordnung hinaus gesenkt worden. Versammlung war aber der Meinung, daß eine Senkung, die nur 1 Pfennig je Kilowattstunde betrage. alles andere als genügend sei und forderte eine weitere Senkung. Inmitten der Großstadt Wuppertal liegt ein Jagdgebiet, begrenzt von der Freudenbergerstraße nach Norden und durch Ronsdorfer Gelände nach Süden. Hier haben sich Mißstände herausgestellt, als die Spazierganger, auf den das Jagdgelände durchziehenden öffentlichen Wegen, auf denen Hunde frei mitgeführt werden dürfen, sich beengt fühlen. Versammlung vertrat den Standpunkt, daß Jagdgebiete inmitten der Stadt zu beseitigen seien. Wolle der Jagdpächter, daß Hunde nur angeseilt mitgeführt werden dürfen, dann müsse er das Jagdgebiet einfriedigen, oder an allen Wegen Schilder anbringen lassen, die darauf hinweisen, daß neben den öffentlichen Wegen Jagdgebiet ist und Hunde nur an der Leine mitgeführt werden dürfen. Der Jagdvertrag läuft bis Juli 1935. Voraussichtlich wird die Stadtverwaltung rechtzeitig eine Revision aller Verträge vornehmen, da auch in anderen Jagdgebieten Mißstände vorhanden sind. Anschließend wurden mehrere Wünsche hinsichtlich Straßen= und Verkehrsverbesserungen besprochen. An dem Hause Augustastraße 140 ist der Sockel des Vorgartens und Tor zusammengestürzt, das Tor ist herausgerissen. Die Träger der Balkone nach der Gartenseite sind verrostet und baufällig. Die Baupolizei wird gebeten, den auswärtigen Besitzer zur Beseitigung des unwürdigen und gefährlichen Zustandes anzuhalten. Gleichzeitig wird auf den überaus schlechten Zustand der Bürgersteige im oberen Kleeblatt hingewiesen, die auf der westlichen Seite vielfach aus Steinbrocken und verlagerten Rahmensteinen bestehen. An der Straßenbahnhaltestelle Ecke Oststraße, liegen die Verhältnisse so, daß die Fahrgäste, ohne zu stürzen, nur schwer die Wagen verlassen können. Hier ist gleichfalls dringende Abhilfe notwendig. Im kommenden Herbst soll die Abhaltung von Vorträgen wieder ausgenommen werden und sind bereits entsprechende Vorbereitungen getroffen worden. Vor Schluß der Sitzung empfahl der Vorsitzende den fleißigen Besuch der Donnerstag=Konzerte in der Stadthalle Johannisberg, damit diese wertvolle Einrichtung erhalten bleibe. Der Nordstädt. Bürgerverein W.=Barmen veranstaltete am Mittwoch in Haus Mallack ein Kinderfest mit Anschließendem Familienabend. Beide Veranstaltungen wären, vom Wetter sehr begünstigt, recht zahlreich besucht. Nach einer Begrüßungsansprache des Vorsitzenden. Prof. K 13'684ch, tummelte sich eine große Kinderschar unter den ArUBUuU, Amkerte Kaf V.. B.U.-—.— schattigen alten Bäumen und anschließenden Wiesen in den ver schiedenartigsten Spielen. Ein Hauptanziehungspunkt für die Kinder war das Kasperle=Theater, dargestellt von den Damen des Wichlinghauser städt. Kindergartens. Der anschließende Familienabend bot jung und alt eine Fülle musikalischer Unterhaltung, angenehm unterbrochen durch Vorträge ernsterer und heiterer Art, sowie Tanz. Geschäftliches Ein verchromtes Fahrrad bringen die Mielewerke seit einigen Monaten unter der Bezeichnung„Miele=Melior=Chrom“ in der Preislage von RM 81.— auf den Markt. Dieser erstaunlich niedrige Preis für ein verchromtes Marken=Fahrrad bei Ver wendung erstklassiger Materialien(Torpedo=Freilaufnabe, gelö teter Rahmen, gutes Tretlager usw.) ist nur durch die Aus nutzung vollkommener Fabrikationsmethoden möglich geworden. Für das Miele=Melior=Chrom=Rad, das auch mit Ballonreifen geliefert werden kann, übernehmen die Mielewerke die übliche Garantie. Spaziergänge eines Naturfreundes elberfeld. 23. Juli 1 Beim Herannahen der hundslage Industrielle Pra int allwöchentlich alMit dem 24. Juli treten wir in die Zeit der Hundstage ein, die bis zum 23. August andauert, also die meiste Zeit der großen Sommerferien umfaßt. Die Periode der Hundstage gilt in Europa als die heißeste Zeit im Jahre. Schon die alten Griechen und Römer kannten sie, bei den ersteren hieß die Zeit„Opora“, bei den Römern„dies caniculares". Sie wird bestimmt durch den mit dem der Sonne zugleich stattfindenden Aufgang des Sirius. der bekanntlich ein Stern erster Größe und der hellste Stern im Sternbild des greßen Hundes ist. Bei den alten Aegyptern galt der Hundsstern sehr viel bei der Kalendergestaltung; nach ihm ist die„Sothis=Periode“(1461 gebildet. Der Hundsstern ist weit von uns Erdenkindern entfernt: eine halbe Million Erdbahnhalbmesser trennen uns von ihm; sein Licht braucht acht Jahre, um aus weiten Himmelsfernen zu uns Erdenbewohnern zu gelangen. Sirius, der Hundsstern, ist überhaupt der hellste aller Fixsterne; seine Farbe ist ausgesprochen weiß, während er im Altertum als rot bezeichnet wird. Seine Umlaufzeit beträgt 49 Jahre. Er gehört außerdem zu den Doppelsternen und wurde als solcher durch die Unregelmäßigkeit seiner Eigenbewegung erkannt. Das also ist der Stern, von dem die Hundstage ihren Namen haben. Dem Volksglauben zufolge die sengende Dürre des Sommers, aber zugleich auch Seuchen, ins Land bringend, war Sirius bei den Alten verrufen und auch wir moderne Menschen tragen immer noch etwas von dem Aberglauben in uns, der den Hundsstern zum Beherrscher der Periode vom 24. Juli bis 23. August stempelt, indem wir sonnige, trockne, heiße Tage von ihm— je nachdem erhoffen oder befürchten. Am meisten werden sie erhofft von den Ferienurlaubern, deren große Zeit ja in wenigen Tagen beginnt und dann unter der Herrschaft der Hundstage verläuft. Während wir in der Natur eigentlich noch nichts von dem Herannahen der Hund#### gemerkt haben, denn die letzten Tage waren mit ihra Regen und mit ihrer Kühle nichts weniger als hundsiag artig, haben wir in der Politik bereits einige sehr hitz, Tage— sozusagen Vorhundstage— gehabt, und am Juli wie um den 31. Juli herum werden wir wohl na4 mehr heiße Tage erleben, wenn der begonnene groß Kehraus fortgesetzt wird. Eier Zeitung. Sie ke L4 gesondert bei jedem sonniert werden.—? 20 Goldpfennig Eillimeter.— Erfül Elberfeld Während eines Abendspazierganges können wir Schauspiel eines starken Sternschnuppenfalles erlehen denn bis zum 31. Juli ist der Schwarm der Juli=Agu#n Schlußbern riden zu erwarten. Sonst zeigt uns der Tagesspaziergang das Jahr na## auf seiner vollen Höhe: die Zeit des Blühens, des Reisen und der Ernte. Aber man merkt doch, daß die Tage sa kürzer werden und auch das Vogelkonzert im Walde bereits dünner geworden. Zuerst, uno zwar am 20. Jui hatte der Herr Kuckuck seine Tätigkeit in diesem Konzert### gestellt, ihm folgten dann die Nachtigall, der Spötter, Pirol. Zuweilen hört man noch eine einsame Amsel, sich hier und da noch ein munterer Fink, eine Grasmücke art, ein Rotschwänzchen, eine Meise hinzugesellt. nachdem fast die meisten Vogelarten ihr zweites Bru# geschäft beendet haben, sind sie in die Mauser gekomme und still geworden. Und bald werden die Tage kommen da sie sich zum alljährlichen Vogelzuge bereit machen, in# Heimat verlassen und mit tragenden Schwingen senLänder aufsuchen werden, wo sie überwintern. Mand treiben sich aber auch noch längere Zeit truppweise, uns umher, bis sie von der immer unwirtlicher werdende Witterung doch schließlich vertrieben werden. Doch dahin haben wir noch etwas Zeit; inzwischen erhoffen v### von den Hundstagen schönes warmes, trocknes Ferienwetter! Und für den Landwirt gutes Erntewetter## Bearbe Ein Barmer Ferienkinderlager W.=Barmen, 22. Juli. Die Friedenskirchengemeinde beabsichtigt, zu den großen Sommerferien bei ihrem Waldheim auf dem Mettberg ein Kinderlager zu errichten. Soweit bis jetzt feststeht, sollen die Kinder von Montag, 1. August, ab bis einschließlich 1. September von Montags bis Freitags täglich um 8 Uhr heraufgeführt werden und abends um 7 Uhr zurück sein. Treffpunkt ist das Friedensheim. Geeignete freiwillige Begleitpersonen, Kindergärtnerinnen und andere stehen zur Verfügung. Zubrot sollen die Kinder mitbringen, sie erhalten im Waldheim zum Frühstück Grütze oder Kakao, mittags ein kräftiges Eintopfgericht, außerdem zwei Becher Milch. Man hofft, diese Verpflegung pro Kind für 40 Pf. leisten zu können. Verpflegung pro Kind FurTEp7. Hinzu kommt ein einmaliger Betrag für die Versicherung der Kinder. In erster Linie kommen die Kinder in Frage, deren Amllder,„K erster Eintie konnen die herllrer.(JS„ Eltern zur Friedensgemeinde gehören. Dienstag, 26. Juli, abends 8,30 Uhr, soll im großen Saale des Friedensheims, „ G.B„„ Partibenhen Bot her abenos 8.00 Uhr, sou in KronenSnne Mühlenweg 41, eine endgültige Besprechung stattfinden, bei der . rthnns.. far.. manon bie ihre Hinder dieser freundNationale Morgenfeiern Im Ufapalast Barmen und Modernen Theater Elberseh wird am Sonntag vormittag 11,15 Uhr eine nationale Mogenfeier veranstaltet. Neben dem„Flötenkonzert von Sansouci“ läuft ein künstlerisch hervorragender Wahltonfilm de# DNBP mit einer längeren Ansprache Hugenbergs. Rech zeitiges Erscheinen wird empfohlen, da die Nachfrage na# Karten sehr groß ist. Aweg 27, Eine enögurigey„ die Eltern zugegen sein müssen, die ihre Kinder dieser freundlichen Erholungsfürsorge anvertrauen wollen. Stadtarzt Dr. Simsa hat sich für die Untersuchung und Betreuung dieser Erholungskinder zur Verfügung gestellt.— Man kann nur wünschen, daß sich dieser glückliche Gedanke zum Segen vieler Kinder in einem recht weiten Kreise auswirkt. Gustav-Adolf-Festgabe W.=Elberfeld, 22. Juli. Die Festgabe der Synode Elberfeld, die durch den Zweigverein für die Gustav=Adolf=Tagung gesammelt wurde und die dem Rheinischen Hauptverein überwiesen ist, betrug einschließlich der durch den Frauenverein besonders über gebenen 500 Mark 2852.82 Mark. Dazu kommen nun noch die Kollekten der Festgottesdienste in Elberfeld, Sonnborn, Cronenberg, Vohwinkel und Ronsdorf, sowie der Schulgottesdienste, die 1275.92 Mark betragen, so daß die dem Hauptverein überreichte Festgabe 4128.74 Mark beträgt. Die Verrechnung des Clarenbachfestspiel=Abends ergab eine Einnahme von 671.91 Mark und eine Ausgabe von 655.70 Mark; mithin ein kleiner Ueberschuß von 16.21 Mark. Billige Ferienfahrt an die Ostsee Die Reichsbahndirektion Wuppertal beabsichtigt, in der Zei vom 2. bis 10. August d. J. eine Feriensonderfahrt nach Hambug und der Insel Rügen(Binz) zu veranstalten. Der Sonderzug, be stehend aus Wagen 2. und 3. Klasse, verkehrt ab Düsseldorf über Wuppertal—Hagen—Schwerte—Unna, ein Flügelzug von KoinHof. über Opladen—Solingen—Ohligs—Wuppertal—Vohwint wo er mit dem Hauptzug vereinigt wird. Die Fahrpreise betragen, durchschnittlich in der zweiten Klasse 50 RM und in or# ritteg Klasse 35 RM. Auf Wunsch wird außerdem ein Gutschein s# eine Dampferfahrt nach Kopenhagen uno zurück einschließlig Stadtrundfahrt usw. zum Preise von 17 RM verausgabt. Sommerfest der Erwerbslosen Da infolge des Demonstrationsverbotes der Marsch zum Men berg am 24. Juli nicht stattfindet, beginnt das Sommerfest in freien Hochschulen für Erwerbslose um 3½ Uhr auf dem Niu berg. Die Erwerbslosen sind mit ihren Familien herzlich em geladen. Veranstaltungen von heute Elberfeld: Thalia=Theater: 4,15 und 8.15 Uhr: Operette„Wer die tleinen Veilchen blühen".— 82 Modernes Theater:„Das Flötenkonzert von sonci" und„Fliehende Schatten". Cavitol:„Yvonne" und„Wir schalten um auf Hollywoc. Barmen: Ufa=Palast:„Das Flötenkonzert von Sanssouel „Fliehende Schatten". Nachdem die Ar ses aus finanzie unden haben, ha sarms stehende„ kehr“ in Kiel übe versuchungen der ises einen Schluß wei um die Unterst ichtung des deutsche m Titel:„Der deu eltwirtschaftlicher der Bericht ersch undlegende Beschl eltwirtschaftlichen erden müssen. Hi merlagen schaffen. stgestellt und die A m Außenhandel. it einer Verzinsur ien ausländische gsfreiheit des der vorhandenen Pi ir Erörterung sich ergibt, wei woduktionsanlagen tr Erwerbslosen estehenden 2 fe der Handelspe ert das Werk ei Fmitlung der Ta sen. Die Urtei Leser überlasst st überhaupt kei sondern von d sich vom men t. Wird die durch protekti lt fortgesetzt, so setzungen für schlands auf# rtschaftsstruktur ltwirtschaftlichen Bei der Festste! konjunkt nicht vorbeig licher Entwich nenwirken bei ergeichseraße Ermittlung ähnlicher k leichen. Von die 911—1913 und Prundlage für di eben den bereit: usschusses und u stiken aller Länk ndelsstatistiken 150 Länder d aber nicht Kaufe“, Leielflungen chen allen S lau tet: dies finden Sie in S Abteil Vr un Leis tung wie Se∆0 S 1en Atene! ASe ge N80 # 1el Tehledfe g.t gnor sise 4 lat87E Crepe Rur welt SteI75 tiert. le Paaf 75 19— nuf Mk. Prakt. Herren(900 Schal mit gerten und 189 1118. Mstof ER EEEEE Seee See e AE S lehle 1916 farbig tuch grec frei. nuf 14 uge 5 kückgang Die E pat lt. Ll ichen Rü begenübe Obwohl( amtziffe auf 25,3 Kleit trit befindlit um 92 91! chließt gestellt on 30 Länder nur un nur 16 Vein. rend und Großoritanni Italien Vereinigte St M ndes ihen der Hund waren mit ihre siger als hundstag s einige sehr gehabt, und am rden wir wohl begonnene gre es können wir ppenfalles erlebenl der Juli=Agual gang das Jahr n## klühens, des Reisen daß die Tagesa nzert im Walde zwar am 20. diesem Konzert en# ill, der Spötter, einsame Amsel, ik, eine Grasmücke hinzugesellt. 1 ihr zweites Bru# Mauser gekommen n die Tage kommen e bereit machen, ihrs Schwingen senserwintern. Manca Zeit truppweise wirtlicher werdende werden. Doch# zwischen erhoffen vi# trocknes Ferien s Erntewetter feiern nen Theater Elbersed r eine nationale tenkonzert von San# nder Wahltonfilm der e Hugenbergs. Recht a die Nachfrage nat * Ostsee eabsichtigt, in der Zei nderfahrt nach Hambug n. Der Sonderzug, be ehrt ab Düsseldorf über n Flügelzug von Köln -Wuppertal—Vohwi Die Fahrpreise betragen RM und in der dritter erdem ein Gutschein id zurück einschließlich 1M verausgabt. slosen s der Marsch zum Met nt das Sommerfest 3½ Uhr auf dem Miu Familien herzlich ein in heute 1 Uhr: Operette„Wen lötenkonzert von Sans lten um auf Hollywood. t von Saussouci“ un M Alberfeld. 25. Juli 1932 Industrielle Praxis“ erallwöchentlich als Beilage XI., Zeitung. Sie kann aber # gesondert bei jedem Postam: hnniert werden.— Anzeigen3: 20 Goldpfennig für den sislimeter.— Erfüllungsort: un Eiberfeld Industrielle Praxis Organ für die Freiheit der deutschen Wirtschaft 146. Jahrgang— Nr. 30 Die„Industrielle Praxis“ findet außer als Beilage dieser Zeitung durch besondere Versendung starke Verbreitung in ganz Deutschland und dem Auslande bei den Fabrikanten. Händlern u. Agenten in Kleineisen. Stahlwaren. Metallwaren und verwandten Geschäftszweigen Der deutsche unter Einwirkung weltwirtschaftlicher Strukturwandlungen za Schlußbericht des Enqueleausschusses Bearbeitet vom Kieler Institut Nachdem die Arbeiten des deutschen Enquête=Ausmes aus finanziellen Gründen ein vorzeitiges Ende hunden haben, hat es das unter Leitung von Prof. sarms stehende„Institut für Weltwirtschaft und Seeehr“ in Kiel übernommen, wenigstens auf Grund der lzersuchungen der 5. Arbeitsgruppe des 1. Unterauses einen Schlußbericht zu erstatten. Es handelt sich shei um die Untersuchungen über die internationale Verschtung des deutschen Wirtschaftslebens. Der Bericht hat Titel:„Der deutsche Außenhandel unter Einwirkung eltwirtschaftlicher Strukturwandlungen.“ der Bericht erscheint in einem Augenblick, in welchem undlegende Beschlüsse über die künftige Gestaltung der eltwirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands gefaßt erden müssen. Hierfür will der Bericht gleichzeitig die nerlagen schaffen. Es werden die Strukturwandlungen tgestellt und die Auswirkung der Strukturwandlung auf m Außenhandel. Deutschland steht vor der Notwendigit einer Verzinsung und Amortisation der aufgenomnen ausländischen Kredite. Dies bedingt eine Entfalgsfreiheit des deutschen Exportes sowie die Ausnützung vorhandenen Produktionsanlagen der Exportindustvie. r Erörterung steht die handelspolitische sich ergibt, wenn eine Ausnutzung der vorhandenen roduktionsanlagen und damit eine Wiederbeschäftigung Erwerbslosen im Rahmen der nun einma lestebenden Wirtschaftsstruktur auch mit ise der Handelspolitik angestrebt werden soll.“ Hierfür esert das Werk eine exakte wissenschaftliche Arbeit, eine krmittlung der Tatsachen und von Tatsachenzusammenen. Die Urteilsbildung über die Zielsetzung wird Leser überlassen, weil die wirtschaftliche Zielsetzung st überhaupt keine wissenschaftliche Angelegenheit mehr sondern von den Vorstellungen beeinflußt wird, die sich vom menschlichen und gesellschaftlichen Idealbild t. Wird die jetzige Behinderung der deutschen Ausdurch protektionistische Politik fast auf der ganzen lt fortgesetzt, so entfallen für absehbare Zeit die etzungen für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg utschlands auf der Basis der nun einmal bestehenden irischaftsstruktur und damit für die Beseitigung der ltwirtschaftlichen Erschütterungen überhaupt. Bei der Feststellung der Strukturwandlungen kann an koniunk turellen Erscheinungen der letzten nicht vorbeigegangen werden,„der Rhythmus wirtlicher Entwicklung ergibt sich erst aus dem Zuenwirken beider“. Sehr wichtig ist die Frage der rgleichsperiode für die angestrebten Untersuchungen. Ermittlung von Strukturwandlung muß zwei Peioden ähnlicher konjunktureller Lagen miteinander verseichen. Von diesem Gesichtspunkt aus sind die„Jahre 911—1913 und 1927—1929 nebeneinander gestellt. Als mdlage für die Untersuchungen standen dem Institut seven den bereits vorliegenden Berichten des EnquêteAschusses und weiteren Unterlagen die amtlichen Stastiken aller Länder der Welt, insbesondere die Außenandelsstatistiken zur Verfügung. Es handelt sich dabei 150 Länder der Erde. Der Schwerpunkt des Werkes segt aber nicht in der statistischen Materialsammlung, weltwirtdeutschen Stee REU Sel W sondern in der Erforschung schaftlichen Verknüpfung Der erste Band behandett die Agrarwirtschaft. Die Untersuchung der Strukturwandlungen erstreckt sich auf die weitgehende Umgruppierung und Verminderung des deutschen Einfuhrüberschusses. Aehnlich werden die Rohstoffwirtschaft die weltwirtschaftlichen und spezifischen deutschen Probleme in ihrem wechselwirksamen Band„Industriewirschaft, enhält, sue umfassende Darstellung der Neuindustralisierung auf den bisherigen Agrarmärkten und der industriellen Intensivierung in den alten Industrieländern. Hieraus werden die veränderten Absatzverhältnisse fur den Fabrikexport vor allem für die deutsche Ausfuhr von Fertigwaren abgeleitet. Besonders eingehend werden die Konkurrenzverhältnisse, mit denen die deutsche Industrie auf dem Weltmarkt zu rechnen hat, untersucht. Deutschland hat unter dem Drucke der Tribute, später der Kreditzurückzahlungen einen Kampf auf dem Weltmarkte geführt, der für das Jahr 1931 einen Exportüberschuß von 3 Milliarden RM brachte. Die vorangegangene Weltkonjunktur hat für Deutschland keine volle Auswirkung gehabt, sie brachte unter dem Drucke der Verhältnisse für die deutsche Wirtschaft die in den Geschäftsberichten der industriellen Unternehmungen für 1928/29 immer wieder enwähnte Mengenkonjunktur ohne Preiskonjunktur. 1931 war die Weltdepression bereits in vollem Umfange eingetreten; sie machte sich für Deutschland infolge des forcierten Exportes noch nicht so stark bemerkbar, bis dann die radikalen Abwehrmaßnahmen des Auslandes im ersten Halbjahr 1932 einen vollständigen Stillstand herbeiführten und sich die Depression zur vollen Schärfe entBeurtelung dieser Erscheinungen und für die Frage der wirtschaftspolitischen Zielsetzung ergibt also das Werk ein wertvolles Material. Mit der vereinfachten Fragestellung„Autarkie oder Weltwirtschaft“ findet man nicht die richtige Problemstellung, vielmehr muß hierfür eine die Entwicklungsmöglichkeiten abwägende Untersuchung treten. Die Tatsachen=Analyse wird bis in die jüngste Gegenwart fortgesetzt, und es wird versucht, auch auf Grund der Krisenerscheinungen von 1931/32, die sich auf dem Hintergrunde der Entwicklung von Jahrzehnten abspielt, Schlußfolgerungen für eine auf Wiederausnützung der vorhandenen Produktionsmöglichkeiten bedachte deutsche Handelspolitik zu ziehen. Das viel diskutierte Süd=Ost=Europa=Problem dürfte z. B. für Deutschland weniger in dem Versuch einer Stärkung als vielmehr in einer Verteidigung seiner Stellung auf diesen Märkten bestehen.„Deutschland ist weniger als andere Länder in der Lage, sich bestimmte Märkte durch Einsatz des„politischen Mittels" oder durch Kapitalherrschaft zu sichern. Auch insofern entspricht es der Nachkriegslage Deutschlands, auf möglichst vielen Märkten für gleiche Wettbewerbsbedingungen mit den anderen Exportländern unter Einsatz seiner Stellung als Importland den Kampf zu führen. Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Handelspolitik ist allerdings, daß es gelingt, die international=politischen Störungen zu überwinden, auf welche die Erschütterung des weltwirtschaftlichen Gefüges nicht zuletzt zurückzuführen ist.“ II. Beseitigung der Wirtschaftskrise! Ohne Lösung der mitteleuropäischen Frage nicht möglich In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes der Industrie= und Handelskammern zu Bochum, Dortmund, Essen und Münster in Recklinghausen sprach Herr Dr. Hahn, Geschäftsführer des mitteleuropäischen, Wirt schaftstages über die mitteleuropäischen Wirtschaftsbeziehungen. Aus den beachtlichen Ausführungen geben wir folgende Gedankengänge wieder: Mit dem Ergebnis der Lausanner Konferenz ist sicher eine der wichtigsten Ursachen der weltwirtschaftlichen Krise beseitigt worden. Wir würden aber Enttäuschungen erleben, wenn wir glauben wollten, Grundlagen für den Neuaufbau der europäischen Wirtschaft schon geschaffen sind. Die wichtigsten Erscheinungen und tieferen Gründe der Weltwirtschaftskrise haben ihren Ursprung. wenigstens was Europa anbetrifft, in den Strukturverschiebungen. die die Friedensdiktate von Versailles und St. Germain in der schaft hervorgerufen haben. Diese Strukturverschiebungen erstrecken sich gleichmäßig auf Industrie= und Landwirt schaft. Hatte vor dem Kriege die europäische Industrie in einer gesunden und kaufkräftigen Landwirtschaft einen sicheren Abnehmer, der auch dann nicht versagte, wenn Wirtschaftskrisen die Kaufkraft der großen Städte und des Weltmarktes verwüsteten, so ist sunden Verhältnisses dieser beiden Wirtschaftsstände nach dem Kriege völlig zerstört worden. Die neue Grenzziehung und die Zerschlagung der großen Wirtschaftsräume haben die gesamte osteuropäische Landwirtschaft einschlie lich der deutschen vor den Ruin gebracht. Der Ausfall an Kaufkraft durch dieses elementare Ereignis, das zehn Jahre benötigte, um den Nachkriegspolitikern begreiflich zu werden, muß auf jährlich mindestens 6—7 Milliarden Mark veranschlagt werden. Das Mißverhältnis von industrieller Kapazität im europäischen Westen und agrarischer Aufnahmefähigkeit im europäischen Osten, das heiß in Mitteleuropa, ist der letzte Grund für den wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenbruch aller Länder von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Die Beseitigung dieses Mißverhältnisses ist die Aufgabe der europäischen Handelspolitik, wenn von einer solchen überhaupt gesprochen werden kann. Unsere, die deutsche Handelspolitik, muß erkennen, wo das Schwergewicht der deutschen Wirtschaft verankert ist. ob in der europäischen oder außereuropäischen Verflechtung. Wir glauben, daß der Verlauf der Krise eindeutig erwiesen hat, daß Europa und seine Gesta das Schicksal der deutschen Wirtschaft ist. Die Tendenz der Handelspolitik in Europa geht, um ein Gegengewicht zu der Großraumwirtschaft Englands, Amerikas und Rußlands zu bilden in der Richtung einer handelspolitischen Blockbildung. Deutlich sehen wir heute die Umrisse solcher Blockbildung in Skandinavien, Holland, Belgien, im Donaublock usw. schon abgezeichnet. So sehr der Wunsch einzelner Wirtschaftszweige in Deutschland dahingehen mag. sich lieber diesem oder jenem handelspolitischen Block anzuschließen, so sehr wird die Macht der wirtschaftlichen und politischen Tatsachen die deutsche Handelspolitik zwangsläufig in den mitteleuropäischen Wirtschaftsblock hineinführen. Jede größere Wirtschaftseinheit ist überhaupt nur dann zu verwirklichen, wenn sie nicht von vornherein mit großen Produktionsüberschüssen, die außerhalb des Blocks untergebracht werden müssen, belastet ist. Für die deutsche Wirtschaftsstruktur ist das nur in einem handelspolitischen Block mit den mitteleuropäischen Ländern zu erreichen. Landwirtschaftliche und industrielle Erzeugung sind hier weitgehend ausgeglichen. Handelspolitische Blockbildung bedeutet weder Abschluß vom Weltmarkt noch Autarkie. Für uns liegt der Gewinn in dem größeren handelspolitischen Schwergewicht, das wir in Verhandlungen mit den großen Weltwirtschaftsmächten in die Waagschale zu werfen haben. Geschichte und Politik weisen uns diesen Weg. Er muß entschlossen beschritten werden. kückgang der im Bau befindlichen Weltschiffskonnage Eesenuber 1 297 963 To. Ende des ersten Quartals Lowohl Großbritannien und Irland weiter an der Spitze E“ schiffbauenden Länder stehen, ist ihr Anteil an der GePrntzifer in dem letzten Vierteljahr von 28,7 Prozent K9l 25.3 Prozent gesunken, und der Rückgang der Tatigaeu tritt hier besonders scharf in Erscheinung. Die in Lloßoritannien und Irland am 30. Juni 1932 im Bau P#findliche Tonnage betrug 280 692 To. Ein Rückgang 57, 92 281 To. gegenüber dem 31. März 1932 und um 141911 To, verglichen mit Juni 1931. Diese Ziffer Aleht überdies 159 000 To. ein, an denen die Arbeit einWstalt wurde, und ist die niedrigste in einem Zeitraum a. 90 Jahren. Demgegenüber ist die in den übrigen Keandern im Bau befindliche Tonnage von 829 081 To. ###r un 96 000 To. geringer als Ende März und schließt Nur 16 553 To., an denen die Arbeit eingestellt wurde, Von den übrigen führenden Schiffbauländern konnd7 Deutschland und Italien ihr Niveau behaupten, wäh'end neben Enaland vornehmlich die Vereinigten Staaten Frankreich Deutschland Schweden Holland Japan 1212 103 500 89 201 48 574 43 669 156 760 103 885 98 301 50 915 45 770 Die Zahl der in Großbritannien und Irland in den letzten drei Monaten auf Kiel gelegten 27 956 To. zeigt eine Zunahme von 2243 To. gegenüber dem Tiefstand von Ende März; die Ziffer der von Stapel gelassenen 69 255 To. war um 33 931 höher als am Ende des vorangegangenen Vierteljahres. In den übrigen Ländern sind dagegen die Kiellegungen um 12 005 To. auf 42 540 To. gefallen; die Stapellassungen wiesen auch eine Zunahme um 35 381 To. auf 124 871 To. auf. Die Zahl der im Bau befindlichen Oeltankschiffe der Welt betrug Ende Juni 1933 mit 272 869 To., wovon 6 Schiffe mit 72 400 To. in Deutschland, 11 Schiffe mit 74 421 To. in Schweden und 6 mit 47 216 To. in Großbritannien und Irland gehaut werden. Von der infernationalen Zuckerkouferenz Allgemeine Enttäuschung NR Brüssel, 20. Juli. Ueber das Ergebnis der Ostender Zuckerkonferenz ist man in internationalen Zuckerkreisen allgemein unangenehm überrascht. Im Gegensatz zu dem veröffentlichten Kommuniqué, demzufolge angenommen werden kann, daß auf der Konferenz im Prinzip eine Einigung erzielt worden sei und es sich bei der Vertagung lediglich um eine formelle Angelegenheit handelt, wird in unterrichteten Kreisen betont, daß die ganze Ver tagung auf ein Verschleppungsmanöver Kubas zurückzuführen ist Noc bis zum letzten Angenblick konnte angenommen werden, das die entworsenen Verträge allgemein unlergeichnet würden, zumar von Seiten Javas und der europäischen Produzenten keine Schwierigkeiten vorhanden waren. In der Hauptsache ging es ja bekanntlich bei der Konferenz darum, Quotenforderungen der kubanischen Produzenten auszugleichen. Trotzdem sich unter den 8 kubanischen Vertretern 3 Delegierte des kubanischen Zuckerinstitutes befanden, die den Beratungen beiwohnten, erklärten die Kubaner, keine Vollmachten zu haben, die vereinbarten Vorschläge, denen sie nicht unfreundlich gegenüberständen, anzunehmen. Die Vorschläge gingen dahin, daß Kuba nach langen Verhandlungen in der Hauptsache durch das Entgegenkommen der europäischen Produktion eine Quotenaufbesserung auf 988 000 Tonnen zugesprochen werden sollte, wovon 115000 Tonnen aus dem deutschen Exportdefizit stammen und die übrigen 75 000 Tonnen von den anderen europäischen Erzeugern zugestanden wurden. Kuba forderte auf der Konferenz eine weitgehende Revision seiner Ausfuhrgnoten, die fast einer Sprengung der Chadbourne=Konvention gleichgekommen wäre. Es verlangte eine Erhöhung der Ausfuhrquote von 870000 auf 1021 000 Tonnen. Neben dem Entgegenkommen der europäischen Produzenten hatte sich Java bereit erklärt, seinen zusätzlichen 5prozentigen Exportüberschuß lt. Chadbourne=Pakt an Kuba abzutreten, wenn der Zuckerpeeis in Newyork 1934 und 1935 1¾ Dollar übersteigt. Die Tatsache, daß sich Kuba eine zweimonatige Frist ausbedungen hat, nach der es seine Stellungnahme zu den Vorschlägen mitteilen will, läßt immerhin eine gewisse optimistische Beurteilung der Lage zu, wenn es auch überaus bedauert werden muß,, daß die Entscheidung wieder vertagt werden mußte. Aber man kann doch hoffen, daß bis zum Jahresende eine definitive Einigung erzielt werden wird. Kuba ist nicht ohne Interesse an einer solchen endgültigen Einigung, das ist das Positive bei der Beurteilung der Lage. Man vermutet, daß sein jetziges Verhalten stark spekulativ bedingt ist, wie ja überhaupt jede Zuckerkonferenz nur zu leicht Auswirkungen auf den Märkten zeigt. Aber wenn man einmal das Spekulationsmoment aus der Betrachtung ausschaltet, dann ist vielleicht doch der Grund, den Kuba zu einer Vertagung bewogen hat, der, bei der neuen sammenkunft eine bessere Qugte herauszuschlagen als die. die ihm jetzt zugebilligt worden ist. Samstag, den 23. Juli 1932 Instein= und Nr. 203 Akzeptbankkredite für Privakbanken O Berlin, 22. Juli.(Eig. Drahtb.) Die deutschen Privatbankiers bemühen sich seit geraumer Zeit um eine Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zur Akzept= und Garantiebank. Zu diesem Zweck ist vom Zentralverband des Deutschen Bank= und Bankiergewerbes eine besondere Kommission eingesetzt worden, die die Grundlagen für ein solch engeres Zusammenarbeiten der Privatbankiers mit der Akzeptbank untersuchen soll. Die auf Grund dieser Untersuchungen mit der Akzeptbank geführten Verhandlungen sind jetzt zu einem Abschluß geführt. Es ist geplant, daß die Privatbanken ein Sonderkontingent bei der Akzeptbank erhalten, das die Privatbanken zu Finanzierungszwecken benutzen können. Dieses Sonderkontingent soll offenbar den Banken eine unmittelbare Finanzierung industrieller Aufträge ermöglichen. Neue Bausparkassen-Entscheidungen O Berlin, 22. Juli.(Eig. Drahtb.) In der Senatssitzung des Reichsaufsichtsamts für Privatversicherungen vom gestrigen Tage, wurden wieder einzelne Sparkassenentscheidungen getroffen. So werden bei der„Quelie, Allgemeine Zwecksparkasse G. m. b. H. in Stuttgart, die bestehenden Bausparverträge vereinfacht abgewickelt. Die schon bisher angeordnete rechtskräftige Untersagung des Geschäftsbetriebes wirkt wie ein Auflösungsbeschluß. Das Zahlungsverbot wird bis zum 31. Oktober 1932 verlängert. Bei der Adler=Bausparkasse G. m. b. H. in Hannover wird der Antrag auf Eröffnung des Konkurses gestellt. Die gegenüber der„Sentis, Erste Deutsch=Schweizerische Bau= u. Hypothekenspar=G. m. v. H. in Wiesbaden, rechtskräftig angeordnete Untersagung des Geschäftsbetriebes wirkt wie ein Auflösungsbeschluß. Bei der Bavaria, Selbsthilfe=Bauspar G. m. b. H. in Augsburg, werden die bestehenden Bausparverträge vereinfacht abgewickelt. Das Zahlungsverbot wird auf unbestimmte Zeit verlängert. Der„Sonne“, Zweckspar=A.=G. in Berlin, wird der Geschäftsbetrieb untersagt. Die Untersagung des Geschäftsbetriebes wirkt wie ein Auflösungsbeschluß. Die Liquidation wird einem noch zu bestimmenden Liquidator übertragen. Alle diese Entscheidungen sind aber noch nicht rechtskräftig. Eine etwaige Berufung gegen sie hat indessen keine aufschiebende Wirkung. Veröffentlichung der neuen Sparkassenverordnung * Berlin, 22. Juli. In Nummer 39 der Preußischen Gesetzsammlung wird die Verordnung über die Sparkassen sowie die kommunalen Giroverbände und kommunalen Kreditinstitute veröffentlicht. Bezüglich der Sparkassen ist hervorzuheben, daß die I(lwaindenerhand als(emährverband für die öffentlicht. Bezüglich der Sparlassen„„„" f.„ 9 1 Gemeinde oder der Gemeindeverband als Gewährverband für die bisherigen und künftigen Verbindlichkeiten der Sparkassen hafter. Mindestens 10 Proz. der Spareinlagen und mindestens 20, Proz. der sonstigen Einlagen müssen von den Sparkassen als Liquiditätsreserve angelegt werden. Die Sparkassen unterliegen der Staatsaufsicht, die von den zuständigen Kommunalaussichtsbehörden ausgeübt wird. Die Staatsaussicht über die Girozentralen sowie über die Sparkassen und Giroverbände wird von den Oberpräsidenten ausgeübt. Lazard Speyer Elissen Frankfurt a. M. Die Entscheidung über eine Kapitalherabsetzung zurückgestellt * Das Jahr 1931 brachte der Gesellschaft wie allen anderen Banken eine weitere Einschränkung des tes. die in der Verminderung der einzelnen Bilanzposten zum Ausdruck kommt. Bei Beginn der Stillhalteverhandlungen waren die kurztristiger„Ausianggggr#tugen bereits gänzlich abgewickelt, so daß die Bank an d „Deutschen Kreditabkommen von 1932“ nicht betenigt Die sonstigen Valutaverbindlichkeiten belaufen sich auf ca. 1200000 RM. Im einzelnen ist zu der Bilanz zu bemerken: Unter den der Bank als Sicherheiten gegebenen Unterlagen befinden sich auch 6 600000 RM. Aktieng e sellschaft. Der Posten„sonstige Verbindlichkeiten u. enthält eine in Anbetracht der unübersichtlichen wirtschaft lichen Verhältnisse neben den sonstigen, Zgggrzihunggg geschaffene besondere Reserve von 1 500000 RM. Ange sichts des ausgewiesenen Bilanzverlustes von 8 959 441 RM. liege es nahe, daß die Frage erörtert wurde, ob man im Hinblick auf die für Kapitalherotzsehunigen au, Beit, velgetien den gesetzlichen Erleichterungen jetzt eine Kapitaltransaktion vornehmen sollte. Nach reiflicher Erwagung, gape ungg, gie Entscheidung hierüber zurückgestellt, da die licher Hinsicht zur Zeit nicht genügend, geflägt grscheinen, übrigen dränge diese Frage auch deshalb nicht, weil das Kommanditkapital durchweg h., fesgezz,gafiehen#geriger Kommanditisten sei und ohnedies die für die Kapitalherabsetzung in erleichteter Form bis Ende des Jahres laufen. In der Gewinn= und Verlustrechnung erscheint als einziger Einahmeposten ein Betrag von 5 Mill. RM., der durch Auflösung der offenen Reserven gewonnen wird. Handlungsunkosten einschl. Steuern erforderten 1.69(2,04) Mill. RM. Nach Abschreibungen und Rückstellungen ergibt sich einschließlich Verlustvotrag au dem Vorjahre ein bilanzmäßiger Verlust von 895944 108 600) RM., der vorgetragen werden soll. In der Bilanz verminderten sich Depositen auf 2,94(5,54) darunter sofort fällige Gelder auf 2,29(4,07) und inner halb von 7 Tagen fällige Gelder auf 0,65(1,37). Guthaben von Organen und Angestellten der Gesellschaft u. auf 0,37(1,14) Mill. RM. zurückgegangen. Leihgelder und befristete Schulden auf 241(8.67), sonstige Verbindlichkeiten und Passiva auf 3,14(3,74) und Akzepte auf 2.05 (2,64) Mill. RM. Andererseits sind Vorschüsse an Kunden auf 7,56(14.75) Mill. RM. gesunken, Forderungen an Organe und Angestellte der Gesellschaft auf 2.23(5.82). Effekten und Beteiligungen stehen mit 6,15(9,06) Minl. RM. zu Buche, Kasse und Giroguthaben erscheinen mit 1.66(2,14). Guthaben bei Banken einschl. Schecks mit 0.51 0.74) und Wechsel mit 0.38(1.63). Die Bilanzsumme hat sich auf 32,76(51,79) Mill. RM. vermindert. Warenmärkte Webstofte Ju“* b.: 21. Juli durchschnittlich erzielten Garnpreise betrugen## 20er Water.... 29.00 Octs M0er Water 36.00 e. dk Offlzielle Notierung der Bremer Baumwollbörse. Bremen, 22 Jnl; 1 Uhr mittags. Amerikanische Baumwolle Middlins Universal-Standes 28 mm staple Loco 6.82(6.85) Dollar Cents ibs ir Oremer Naummal-Terminbürse vom Bl. Juli. Porzairkannn) Baumwolle Basis middling nicht unter Lowmiddling nach den Bedingnn. gen der Baummalterninbbrse in Brenen d. Ligs Kasse West Geschäftsstelle Ba Monat Eröffnung 11 Uhr 1 Uhr amtl. Börsennotz bT 8 1 O b 1 Juli Oktober Dezember Januar März Mai 6.46 6.54 6.63 6.75 6.88 6.41 6.52 6.61 6.72 6.86 6.45 6.54 6.64 6.75 6.88 6.41 6.52 6.61 6.73 6.87 6.54 6.62 6.88 Die„Bergisch=Märkis — Bezugspreis mone Postzeitungsgebühr) höhere Gewalten, Stre Tend.: ruhig 22. Juli. Nordamerik Baumweh Aisiall. Siand.m. Tend.: stetis dk Bremner Baumwoll-Termin-Börse.— F. Ne. humeriP Saumwon Basis middling nichts unter low middling der„ggriellen,„Szeggartt## Ver. Staaten von Nordameriks(Universal-Standards). Gehandelt gurd Losen zu 25 000 amerik. Pfund= 11337½ kg netto in ca 50 Pall. RIhI B 1G1 143. Jahrgan Schlußnot. von 5.30 Uhr B 1 G 1 b März Mai Tend.: stetis 331 6.79 6.76 33 6.94 6.92 1— Juni Oktober Dezember ** Rotterdam 21 Juli. Baumwolle. Notierung des Verein### Baumwollhandel. Loko middling 28 mm Staple 0.19(0.19½)„ dx Liverpool Schlußbaumwolle. Amerik. Univ.-St.-Middl. Tagesimport—. Tageslocoverkäufe—. Exportverkälfe. Balleun Pence je lb. American Fully Middling loco 4.56. Tend.: ruhin aftbe shutzhaftbefel Industrie-Gesellschaften * heinrich Koppers AG., Essen. Diese Koksofenbaugesellschaft schließt das Geschäftssahr schreibungen auf Anlagen mit einem Reingewinr mn 216822 (109 491 RM., der zusammen mit dem Vorsahren, als in Gesigrpone ge Mill. RM. bleibt also wieder ohne Diodende. In der Vilanz Ind jergfeigepziöten ges: gesamt 4.12) Mil RM, Banschulden mit 227(.39), Mil. RM. auf 4.15(6,30), Bankguthaben auf 0,11(0,43), Wechsel und Kasse auf 0.90(2.42) Mill. RM. Beteiligungen und Wertpapiere sind mit nehmens hat sich allo gegenüber rat Funcke. Hagen, Justizrat Dr. Heinemann, Essen, Bankdirektor Dr. Mosler, Berlin, Bankier Redelmeier, Amsterdam, Oberberghauptmann Schantz, Berlin, Generaldirektor Eugen Wiskott, Essen. * Grundstücksverwaltung AG., Düsseldorf. Die Gesellschaft ist in Liquidation getreten. * Scheidhauer u. Giessing A.=G., Bonn a. Rhein. Bonn, Die o. H.=V. genehmigte den dividendenlosen Abschluß r.. id 2ch. 246 el V. ergab sich einschl. 11352 Nwe Gewinnvor Juli August September Oktober November Dezember Juni Juli 33 4.58 111. 8 132 4.60 Oktober33 4.66 Januar März Mai 34147 12 34 478 11 loko Juli Okt. Nov. Dez. Jan. 33 Mär233 Mai 33 Aegyptische Sakel. f. g. 1. vorr. dto. dto. dto. dio. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto dx Liverpool. 22.7.121.7. 6.90 6.92 6.67 6.60 6.86 6.78 6.92) 6.85 6.96 6.89 7.02 6.95 7.11 7.04 7.20 7.13 Termin-Schlubnotierung 22.7.1217. .. 5. 1 9 5. 2 5 . 4.87 4.93 33 4.11 4.17 Tdz.: g. behpt. loko Upper t. g. I. vorr. Juli Okt. Nov. Dez Jan. 33 März 33 Mai 33 dto. dto. dta. dto. dto. dto. dto. dto. dta. dto. dto. die. dto. dta. für ostindische Baumrch 22 112. Baumwolle per März 33 4.03 dto. Mai.33 4.03 Baumwolle per Juli dto. Okt. dto Januar dx Liverpoel Ostindieche Baumwolle. 22. 121. Loco M. G. Surtee fully g000 F. M.G. Broach„„ M. G. Americ.Sind Punjab M. G. Nr. 1 Oomra fully go—. dr Alesandrien. Baumwolle.(Schlußkurse— Tallaris p. Cantar) 22 7L7. 22.121. 4.33/4.33 Loco M. G. Bengal fully gooc 4.20 4.20„„„ supertine 4.224.221" M. G. Seinde jully goo5.46— suvertine * Berlin. 2: tsehlshaber von G b#t am 22. Juli 19. #r a. D. Anker esehl erlassen. Di inem Artikel der 932 und einer Bei kannten Zeitunge iner Versammlung 932 die Reichsreg liehenden Gen ronk“ zur Illega soben sie die öffer tfährdet. Gegen ndlungen gegen und des Militö zuständigen stattet. Sakellaridis dto. dto. dto. Oto. Juli November Januar 33 März 33 Mlai 33 10.18 10.25 10.38 Fullygood M. G. Bengal Juli dto. dta. Dez.-Jan. Fine M. G. Oomra Dez.-Jan. CO. Hlal„"—„„„ dk Bombayer Baumw.-Not. Die Preise versich. s. in Ruppees u. Ciech 22. 7 119 151 166 Pully good M. G. B.roachJuli-Aug 19 dto. April-Mai## London auf Bombay ve Fe jggh To, s. V. erreichte er einen Tieftand, dan die Geselschaft seit 1904 nicht mehr erlebt hat. Infolge der Preissentungen ist der Rückgang wertmatzig großer ale mengenmäßig. Is mengennatig. " m o r g o n. G e g e n i t a n d d e s U n t e r n e h m e n s i s t d e r B e Getreidemülreierzeugläisten bose Sochsloer. Passiven in die Gesellschaft einbringt und damit seine Stamme lage in Höhe von 349 500 RM voll geleistet hat. r Bedburger Wollindustrie, Bedburg. Die G.=V. soll Beschluß fassen über die Herabsetzung des Grundkapitals vo RM auf 1 825000 RM durch Einziehung von 175.000 RM eige nen Stammaktien am 13. August.„„„m ahr 1931 brachte einen weiteren Rückgang der Umsätze, Kalten Brden. Der Aosgus per M. C. wiod disger Biedenen einen Verlust ausweisen, über dessen Höhe Angaben heute noch nicht möglich sind(i. V. 32 445 RM Verlustvortrag) X. Braunkohlen- und Brikettwerke Berggeist A.-G., Brühl b. Köl= 22. Juli. Die Gesellschaft, deren A.=K. von 1.5 Mill. RM sich fast ausschließlich im Besitz der S. Baum Bergbau Gmbh., Verlin, befindet, bleibt auch für 1931/32, mitgeteilt, wieder dividendenlos. Der erzielte Ueberschuß(1.—. einschl. 7933 RM Vortrag 14 684 RM) soll wiederum vergetragen werden. Das beendete Jahr ist nicht unaunstig verlausen, die Förderung stellte sich auf rund 900000 To. Zahlungsschwierigkeiten und Konkurse * Schweizer-BIumenkohl, Textilwarengroßhandlung, WuppertalElberfeld. Da die eingeleiteten Vergleichsverhandlungen zu keiner Verständigung mit den Gläubigern geführt haben, ist der von der Schuldnerfirma beim Gericht gestellte Vergleichsantrag zurückgezogen und über das Unternehmen nunmehr der Konkurs eröffnet worden. mannsst cl Brahn u. Co., Manufakturwarengroßhandlung, WuppertalElberfeld. Die im gerichtlichen Vergleichsverfahren befindliche Firma hat an Stelle des zunächst eingereichten Vergleichsvorschlags von 30 Prozent jetzt einen neuen Vorschlag auf Basis einer Quote von 50 Prozent eingebracht. Die Zahlung soll in zeyn Raten zu je vier und in zwei Raten zu je 5 Prozent erfolgen. Ernst Hanisch, Duisburg— Vergleichsverfahren eröffnet. Duisburg, 22. Juli. Ueber das Vermögen der Firma Ernst Hanisch, Inhaber Ernst Hanisch, Lederwaren=, Glas= u. Galan teriewaren= und Lebensmittelgeschäft, Duisburg, die bekanntlich vor einiger Zeit ihre Zahlungen einstellte, in das Verscheverfahren zur Abwendung des Konkurses eröffnet worden. Als Ver trauensperion wurde der vereidigte Bücherrevisor Direktor Edwin Duisbura bestellt. Erster Termin zur Verhandlung über den 3. August vor den in Duisburg(Schwurgerichtssaal) anberaumt. gb Weingroßhandlung Otto Flügel, Bochum. Ueber mögen der Weingroßhandlung Otto Flügel in Bochunz Kosen: straße 6. Inhaber Kaufmann Otto Flügel, wurde am 21. Juli 1932 der Konkurs eröffnet. Konkursverwalter: Rechtsanwalt Dr. Menne, Bochum. Erste Gläubigerversammlung am 20. Augus 1932; Prüfungstermin am 3. September 1932 im Amtsgerich di Anton Raky, Tiefbohrungen A.=G. in Salzgitter. Hannover. 22. Juli.(Eig. Drahtb.) Im Vergleichsverfahren der Anton Raky A.=G. wird gerichtsseitig eine Gläubigerversammlung auf den 25. Juli einberufen, in der ein Bericht des Ueberwachungsausschusses und des Vorstandes der Gesellschaft sowie ein Bericht reichen Verlauf genommen. Die überwiegende Meyrheit oer Gläubiger hat bereits die Vorschläge die auf eine sofortige insDer ursprüingsche Vergeich sah eite 103=Befeiedigung vor bis Nachden das Veraleichsverfahren infolge der starken Verschuldung nicht zustandegekommen ist, hat die Ges chaft das Konkursverfahren über sich verhängen lassen. N hendt. 22. Juli. Der Antrag der Mechanzischen Kleiderfabri algelehnt worden. Zu gleicher Zeit, wurde händer Ot, Gaiher, Rheydt(Erste Gläubzerversammlung am 17. August) Jute (E p. Tonne Erste Marken dto. dto. dto. C. k. P.) Juli-Aug. Aug.-Sept * Berlin, 2: #rde heute vormi Der Reichsbar den ebenfall ihn der Haft geben. Da der hroß-Berlin und ind ein richterliche söglich. Anker Die Lage an den Jutemärkten — Nach dem Bericht der Interessengemeinschaft Deutstaf Jute=Industrieller, GmbH., Berlin, tendierte der Rohjutemah sehr ruhig. Firsts kosten: Juni=Juli= und Juli14.176 Pfund Sterling je To. Neue Ernte,„Ingghtrggtenng Verschiffung 15.7.6 Pfund Sterling je To. Am Fabrikatemanng in Dundee war das Geschäft in Garnen und Geweben in### Berichtswoche gut. Der deutsche Markt lag ruhig. Landwirtschaftliche Erzeugnisse dk Amtl. Bericht der Kölner Produktenbörse.(Notierungen In Reich mark für 100 kg. Frachtlage Köln. Position 19—25 brutio inn Stroh ab rheinische Station.) 22. 7. 1 19. 7. Weizen rhein.74kg!—"— dto. ausl.— Roggen rhein.72 Kg 21.00-21.50 dto. ausl. Hafer hies, neu Hafer nordd. Hafer ausl. Puttergerste ausl. Wintergerste inl. Sommergerste inl.] Mais grober 19.25-19.00 18.25-19.00 Mais kleiner.. 19.50-20.00 19.50-20.00 Weizenm. 70% inl. 35.75 36.75 Weiz.bäck. m.A.Wi 37.00-— 3799 Roggenm. 70% inl. 26.00-28.50 28.00-28.50 dto. 70% m.A.R.) 29.50 Roggenschrot inl. 24.00-24.50 24.00-24.50 Roggen dto. v. Ausl.-R. 24.00-24.50 24.00-24.50 Weizenstroh gepr. Weizenkleie 9.50-10.75 9.50-10.75 Haterstrob gepr. Die Geschäftstätigkeit ist wenig belebt. Preise nur in neuer Wintergerste war ziemlicher Umsatz. r Krefeld, 22. Juli. Frühkartoffelversteigert Auch heute waren die Preise nur wenig verändert. Die 20##### ist weiterhin gut und nirgendwo ist nach dem Ausbign gag## Auslandsware ein Druck des Angebotes entstanden. 57— z wurden gegen 5000 Zentner angefahren, die 2, 60—2onh eren Den bis 1,85 RM je Zentner erbrachten. Die Preise der ano### steigerungen liegen auf der gleichen Linie. 90 dk Chleago. Schlubpreise in Ceats per Bushel, Pgehe, g.#### Weizen. 56 lbs bei koggen 32 lbs bei Haler und 56 lbe Dr. m 7 11 Pape * B e r l i n, 2 3. sapen hat an d andtags das folge „Sehr geehrter ihres Schreibens bituation in Preu sommen. Die Re it wachsend dem größten de Kogrentieie. 1435.113 81 Biertreber2 1 23 1 750 21.00-21.50]—(Leinkuchenm. 38% 11.50-I1.12 28 5# 21.50-22 00 21.50-22.00 Erdnubk.-M. 50% 14 3S- 1200 16.00-17.50 16.00-17.50 dto. 18.50-19.00 18.50-19.00 Soyaschrot 46% 11.00-11 —"— Rapskuchen 38% —"— Palmkernk. I. 21% 9.25-10.00 16.50 I 16.50 Trockenschn. lose 8.50-9.00 Zuckerschnitz. los. 10.75-11.50 Rohmelasse Wiesenheu inl.los. 4.00-4.50 dto. inl. gepr. Klecheu inl. lose dto. inl. gepr. dto. ausl. Raggenstroh gepr. 1.32.75-130 100.15 875 925-159 8.50-90 10.75-119 810.45 39-17 5.60-6.00 40 Stürmis unve Stuttgart, 23 endeshauptstadt plitik. Obwohl di Oeffentlichkeit pch im Hauptbahn mmmelt, um den 9 Abst hatten sich z Naatspräsident D #rgischen Landesf gnenminister Fre von von Frankfu efunden. Neue Kontr. Weizen Juli " Sept. " Dez. " Jan. Mais Juli 30½ Hals Hafer Tendenz. Weizen dk Newyork. Sept. Dez Jan. Juli " S e p t. " Dez. Mais, Hafer und Roggen stetig. Schullpreise in Cente per Busbel. 16¾ 17⅞ 20 Hate: Jan. Roggen Juli Sept. Dez. Jan. B 4 30 N. # Roter Sommer Winter Nr. 2 Hlarter„„ Nr. 2 Mais neu ankomm. Ernte *) Per 196 lbe.— 999) In Dollarcents per 100 lba. da Winnipes. Schlußpreise Mehl. Spring wheat clears“) Fracht nach England*-. Pracht nach Kontinent Shillins und Pence ber as 480 23 * Tend: etetig. Weizen Hafe: Rogge Juli Okt. Dez. Juli Okt. Dez. uli Okt Dez 22. 7.121, 7. 54 3/8 54 Gerste Juli Okt. Dez. Leinsaat Juli Okt. Dez. Manitoba-Weizen loco Northern * s1 22 7 30 Pünktlich um 9 FI. Bahnhof ein. #'s sich Reichsar Fliche Referent de v. württembergi oster und B Pegen entstieg, be geundlichem Händ 5#, wo sich zahl Eiche. Hoch= un Eihs, in Begleit begab „Die Ministerpr 74 3% Win ##tern hier gmen schönen ## auf die im Pästensteilnehm „Kurz vor 10 U relident Dr. Bol pmisterium.