verkauften sie folgenden drei für ein und e lußerdem sand„ nen. Dieser„C kommen, das## gesunden reiflicherweise einen kleinen für sich zu rete nur das weißgrg as Gold. Das 5, und sie stan orkommen besin ist so hochwert lber auf die To wurden ganz uf diese Weise uch Blei und gefunden worden ste heute mehr erden, ist auf ja in Amerika den Erwerb#### daß sie auf irge en zu fristen. alten Goldgräh en, weil die Wer durch den Reicht rn nicht mehr nschen froh, m# ner Tonne Geste Riniaturgruben rschiedersten Ga mührool'e. schr# sie möglichst vi## klein sind. ha Befriedigung den Lebensung offnung zuläßt em man durch sche Goldader s### nerzeit den größn t gesunden wiu die Hände spiel em breit und wirkt als Ansra und die mühsen Westfälist 270 1 Blatt Geschäftsstelle: Goldbergstr. 19 Hagen i. W., Montag, den 21. November 1932 Fernsprech=Nr. 25856 u. 25857 40. Jahrgang rsität estdeutsche Volkszeitung ugüc sröhmemen Adonnementsdreis monatl. RM. 2.— einschl. zu. Bestellungen werden jederzeit von allen Postder Geschäftsstelle, unseren Agenten u. Boten — Im Jalle von Betriebsstörungen. Streit Bezieder keinen Anspruch auf Rückzablung ###s#eldes— Postscheckkonto: Dortmund 239. mit den Bellagen: Mein Montag Morgen= Heimchen am Herd= Heimat= Haiderosen= Hänsel und Gretel= Praktischer Ratgeber Unterbaltungsbeilage Monatsbeilage Nel. Sonntagsblatt Monatliche Kinderbeilage für Landwirtschaft, Haus u. Garten Wochenbeilage Anzeigendreis: Lokalanzeigen 9 Pfg., Jamilienanzeigen und Stellengesuche 7 Pfa., auswärtige Anzeigen 10 Pfa. per 1 Millimeter Höbe der Spaltendreite: Reklamen 40 Pfg. der Millimeter Höbe der Tertspaltenbreite.— Beilagen=Aufträge können nicht angenommen werden. Für die Richtigkeit telefonisch aufgegedener Inserate wird eine Garantie nicht übernommen. Die innenpolitische Lage noch ungeklärt! im Zeichen dei Mützen tauchen latz ist alltäglih ingen Menschen en. Am 5 ds. * D. Herrman rgierten der 41 den Vertretern aft, dem Lehr'ön über sein Antist unseres Volles. iftliche Arbeit Stadt, wenn er sälen und Instin ötigste Erweitern t) vorzunehmen im Aal'e: ein en geben. Die 3 =S. wieder um 1 nur 50 verring II zu beklagen cken entstanden. en ausgeglichen## n wurden zugeli se erteilt, sodaz Privatdosenten Staatsmitte'n du ühte sich di 6 ischen Wilhelmet loch über Zwid: ihre Mitglieders r Schwestern an ingliche Appell# westsälischen# Kotzeit nicht nut äden, die Univer ihr anvertrauten heistig=Lebendigen idert Jahre at(die Université bischofs 1730 bil Zonn aufgesoben m westfälischen 3 gearbeitet, mön Volk und Witt er übernahm hien und listete in Eid auf die Uni ch stellte er sih ktuellen Vortraz ogie. Ausgehrne tt, dem der unermüdlichen ich bald zum Gen ihn aus der kra## zum Meister an er urwüchisen söpferische: dte ihn so recht ion am 9. önliche Fühlung ging dabei aus rationen, daß sie iren, die I ihren, daß ihnen le Bewegung dit dem Alter kommt daher ist das A iel en Gezensätzs. en. Sie aus, die nom nien Ztels: bu:g Mit ernstem Willen em grossen Ziel entgegen! der Pressedienst der Deutschen Zentrumspartei seibt: #n diesen Tagen, in denen es um hochpolitische Entscheihgen für das Volkswohl und die Staatsautorität geht, den in einer Ueberfülle Zweckmeldungen und sensahelle Nachrichten verbreitet, die nirgendwo zur ernstken Erörterung stehen. as für die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen allein von Bedeutung ist, das ist die Tatsache, daß der Mehrzahl der Parteien, welche für eine große hrheitsbildung in einer Not= und Arbeitsgemeinschaft Frage kommen, der ernsthafteste Wille besteht, eine ung zu finden, welche etwas Anderes und Besseres muß als der bisherige Weg und die bisherigen Meen der Reichspolitik. Diese Lösung ist auch nicht aufschiebbar, darüber herrscht selbst in der Umgedes Reichspräsidenten kein Zweifel, und auch dort der gleiche ernste Wille vorhanden. Das Ziel ist einzig und allein die große Konzentration politischen Kräfte, keine einzige in Frage kommende klei steht hier im Vordergrund, sondern jede hat sich knordnen in diese Zielsetzung, hat mit den besten kiten daran mitzuarbeiten, die Lösung herbeizuführen. ist ganz falsch, wenn da und dort die Behauptung ucht, als wäre die eine oder andere Partei besonders em Sturz des bisherigen Kabinetts beteiligt. Denn es Kabinett ist keineswegs durch Parteien gestürzt en, sondern durch den Volkswillen. Das Volk hat dem bisherigen System eine alatte Absage eras Zentrum und mit ihm die Bayerische Volkspartei ken die Pflicht, diesem Volkswillen auch ihrerseits pnung zu tragen und den Reichspräsidenten objektiv in strengster Sachlichkeit zu unterrichten. Beide steien haben aber auch alles getan, um ohne jede ticht auf Personen eine Zusammenfassung der polien Kräfte zu erreichen, niemals standen sie dabei in hnderem Gegensatz zu irgendwelchen Persönlichkeiten früheren Kabinetts Papen. An diesen beiden teien lag es auch nicht, daß die Lösung scheiterte mit Kabinett, daß andere Wege gesucht werden mußdaß eine andere Führung herausgebildet werden Schon nach dem Sturze des Kabinetts Brüning hat Parteichef des Zentrums, Professor Dr. Kaas, die hsten Stellen des Reiches vor den Entwicklungen, zwangsläufig sich einstellen würden, gewarnt, vor Wegen besonders, auf die die bis dahin gesunde leichspolitik gewaltsam gedrängt worden war. Bis diese Tage hinein hat die Zentrumspartei sich die #entlichste Mühe gegeben, nicht nur die Fronten zu en im Volke, sondern unentwegt zur Sammlung kzurufen ohne Rücksicht auf Parteien und ohne Rückht auf persönliche Wünsche. Larum stehen Zentrum und Bayerische Volkspartei en kommenden Tagen mit ruhigem Gemissen vor der Fillung hochpolitischer Aufgaben, die sie allein wings nicht erfüllen können, sondern zu denen die treten muen, die gleichen guten und ernsten len haben. enn wir so die Notwendigkeiten überlegen, dann ersen wir sofort, daß nach all dem, was sich in den angenen fünf Monaten ereignete, was an Vertrauen an Zuversicht im Volke zerstört worden ist, die ung, die es jetzt zu finden gilt, Zeit braucht, daß eine Wendung gegenüber dem bisberigen Unlichen nicht von einem Tag zum andern erwarseir, ja gar nicht wünschen kann. Es gibt allerdings heute wieder Stürmer und Dränger, denen nichts # genug geht, deren ehrliches Wollen wir aber stark eifeln müssen. Absicht des Reichspräsidenten selbst ist es ja, den serdandlern und den zur Verhandlung berufenen Penen jade erforderliche Zeit zu lassen, damit nichts serurzt wird, damit die Lösung bis zur letzten equenz durchdacht und dann aber auch nach allen kn hin gesichert werden kann. Ruch die Parteien, die positiv zu den Möglichkeider kommenden Politik stehen, werden von sich aus kun, um die praktischsten und wirksamsten Methofür Lösung zu finden und anzuwenden. In diesem dum ist es darum auch grundverkehrt, immer mit #italmöglichkeiten herauszukommen, welche nur die Fibung als solche gefährden können. Erst müssen wir getten, wie die Verhandlungen und Besprechungen mit Reichspräsidenten weiter gehen, die nach wie vor s vertraulich geführt werden, abwarten auch, wann wie sich die einzelnen Parteiführer treffen, um VerLungsgrundlagen zu schaffen und dann ein festes saamm für den in der Zukunft einzuschlagenden auszuarbeiten. ecche und Ziele erordern heute die ganze Lösung, wir von vornherein jede Zwischenlösung oder bung mit aller Entschiedenheit ablehnen. wot kein Zurück mehr zum bisherigen System, Frück mehr zu den Methoden der bisherigen Polidas ist schon ganz allein aus sachlichen Gründen Hitler und Staatsrat Schäffer beim Reichspräsidenten Die erste Etappe der Besprechungen beendet Das Neueste Noch kein Ergebnis enb. Berlin. 15. November. Wie wir erfahren, hat der Reichspräsident Samstagvormittag um 11.30 Uhr Adolf Hitler empfangen. Obwohl man den Zeitpunkt der Besprechung geheim gehalten hatte, sammelte sich schon in den ersten Vormittagsstunden Schaulustige vor der Reichskanzlei und vor dem Hotel Kaiserhof an. Die Polizei hatte keine größere Absperrungen vorgenommen, sondern sorgte nur dafür, daß der Fahrdamm und die Einfahrt zur Reichskanzlei freigehalten und der Verkehr nicht gestört wurde. Kurz vor 11 Uhr fuhr dann der Wagen des Reichstagspräsidenten Goerina vor der Reichskanzlei vor. Goering hielt sich jedoch nur eine knappe Viertelstunde bei Staatssekretär Meißzner auf und kehrte dann in den Kaiserhof zurück. Kurz vor 11.30 Uhr erschien Adolf Hitler in Begleitung Goerings vor dem Hotel und begab sich im Wagen in die Reichskanzlei. Der Besuch Hitlers beim Reichspräsidenten dauerte genau eine Stunde. Auf der Seite Hitlers hat niemand weiter an der Besprechung teilgenommen; sie vollzog sich zunächst zwischen dem Reichsprasidenten und Adolf Hitler unter vier Augen. Nach kurzer Zeit wurde dann Staatssekretär Meißner zugezogen. Der Inhalt der Unterredung erstreckte sich auf eine Darlegung der gegenseitigen Auffassungen. Da die Besprechungen noch nicht abgeschlossen sind, werden sie in der nächsten Woche fortgesetzt. Um 12.30 Uhr verließ Hitler das Haus des Reichspräsidenten in seinem Kraftwagen. Inzwischen hatte sich in der Wilhelmstraße eine so große Menschenmenge angesammelt, daß es dem Wagen des nationalsozialistischen Führers schwer wurde, sich einen Weg zu bahnen. Die Menge durchbrach die Schupoketten und stürzte sich an das Ausfahrtstor des Präsidentenhauses heran, so daß es erst wieder geschlossen werden mußte. Dann erst war es der Schutzvolizei möglich, die Straße soweit freizumachen, daß der Wagen herausfahren konnte. Aber auch in der Wilhelmstraße selbst gab es immer wieder Stockungen, so daß Hitler buchstäblich nur schrittweise vorwärts kam. Die Ovationen setzten sich fort, bis Hitler im Kaiserhof ausgestiegen war. Am Nachmittag empfing der Reichspräsident noch Staatsrat Schäffer für die Bayerische Volkspartei. Damit ist die erste Etappe der Besprechungen abgeschlossen, und der Reichspräsident wird sich in den nächsten Tagen über sein weiteres Vorgehen schlüssig werden. Am Sonntag fanden keine Empfänge statt, aber auch für Montag sind, wie wir von unterrichteter Seite erfahren, noch keine weiteren Besprechungen in Aussicht genommen. Die Ueberlegung des Reichspräsidenten bewegt sich jetzt wohl vor allem in der Richtung, ob er selbst auch im nächsten Stadium mit den Parteien verhandelt, oder ob er einen homo regius auswählt, der die weiteren Verhandlungen in seinem Auftrag zu führen hätte. Nach Auffassung unterrichteter politischer Kreise sind beide Moglichkeiten gegeben. Hitler selbst hat nicht die Absicht, nun von sich aus mit den anderen Parteien direkte Verhandlungen aufzunehmen. Das scheint sich in seiner Unterhaltung mit dem Reichspräsidenten ergeben zu haben. Das wesentlichste Resultat der Besprechung zwischen ihm und dem Reichspräsidenten dürfte darin zu sehen sein, daß die Fühlung mit ihm noch nicht zu Ende ist. Es ist bekannt, daß die Auffassung des Reichspräsidenten und die Adolf Hitlers über die innerpolitische weitere Entwicklung voneinander abweicht. Der Verlauf der Besprechung hat aber die Möglichkeit zu einer Fortsetzung der Fühlungnahme noch offen gelassen. Vorstandssitzung der Deutschen Zentrumspartei enb. Berlin, 20. Nov. Der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Zentrumspartei hielt gestern eine Sitzung ab, in der die gegenwärtige politische Lage Gegenstand der Besprechungen war. Prälat Dr. Kaas berichtete über den bisherigen Gang der politischen Ereignisse und das Ziel der Deutschen Zentrumspartei. Er fand dabei die einmütige Zustimmung des Vorstandes. Gleichzeitig beschäftigte sich der Vorstand auch mit der Zuerteilung eines 70. Mandats für die Deutsche Zentrumspartei und beschloß, daß Reichskanzler a. D. Dr. Brüning sein Mandat auf der Reichsliste annimmt, so daß für Schlesien als dritter Kandidat nunmehr Dr. onk in den Reichstag einzieht. In Westfalen=Nord wurde auch der Kandidat Schulte=Uhlenbrock gewählt. Einberufung der Reichstagsfraktion der Bayerischen Volkspartei enb. Berlin, 20. Nov. Die Bayerische Volkspartei hat zum kommenden Dienstag ihre R. eistagsfraktion nach Berlin einberufen. Auch das Zentrum hat die neuen Abgeordneten benachrichtigt, daß in dieser Woche noch eine Fraktionssitzung stattfinden wird, und daß sie sich dazu bereithalten sollten. Der Termin dieser Fraktionssitzung hängt von dem Weitergang der Verhandlungen über die Regierungsbildung ab. Eine Sitzung wird jedenfalls noch in der kommenden Woche stattfinden. Der Herr Reichspräsident empfing Samstag vormittag Adolf Hitler zu einer Besprechung über die politische Lage. Die Beratung wird am Montag fortgesetzt. Nachmittags empfing der Reichspräsident Staatsrat Schäffer für die Bayerische Volkspartei. Der amerikanische Botschafter in Berlin, Sackett, ist gestern abend in Genf eingetroffen. Er stattete abends dem deutschen Außenminister Freiherrn von Neurath einen Besuch ab. Reichsaußenminister Freiherr von Neurath ist in Begleitung des Gesandten in Oslo, Freiherrn von Weizsäcker, und verschiedener höherer Beamter des Auswärtigen Amtes in Genf eingetroffen, um an der heute, Montag, 11 Uhr beginnenden Tagung des Völkerbundrats teilzunehmen. Beginn der zweiten Etappe: Die Parteien untereinander Zunächst Verhandlungen zwischen Zentrum und NSDAP— Strengstes Stillschweigen— Verhandlungen werden fortgesetzt Goering klopft vergeblich bei Hugenberg an— Hugenberg will zunächst nur mit Hitler verhandeln Der Sonntag Heute vielleicht Klärung enb. Berlin. 20, Nov. Drahtber. Auch am heutigen Sonntag haben die Verhandlungen über die Neubildung der Reichsregierung nicht geruht Der Schwerpunkt liegt dabei bei den Parteien. Nachdem der Reichspräsident gestern die erste Etappe seiner Besprechungen abgeschlossen hat, war bekanntlich vorgesehen. völlig ausgeschlossen und entspricht ebenfalls im ganzen der Auffassung in der Umgebung des Reichspräsidenten Man ist sich klar darüber, daß wir eben auf dem bisherigen Wege und mit den bisherigen Methoden die Gefahren des Winters nicht mehr überstehen können. In der großen Zielsetzung begründet, liegt es ferner, daß die gesuchte Lösung auch keine Geschäftsführende Regierung auf längere Zeit in Erwägung ziehen kann. Das geschäftsführende Kabinett wäre nicht nur untragbar, sondern würde von vornherein auch die praktische Konzentration ausschließen. Darum sind solche Absichten entschieden zurückzuweisen und alle Versuche, jede Taktik. die etwa darauf hinzielen sollten, werden dem energischsten Widerstand der hauptsächlich beteiligten Parteien und erst recht der Volksmehrheit begegnen. Wir stehen noch am Anfang dieser schicksalhaften Entscheidungen. Wir dürfen aber hoffen, daß der ernste und ehrliche Wille fortbesteht, daß die reinen nationalen Ueberlegungen Platz greifen, und daß man sich nicht mit Krücken oder Halbheiten begnügt, sondern in Verbindung mit dem gleichen ernsten Wollen des Reichspräsidenten aus den Verhandlungen der nachsten Tage jenen Kurs herausarbeitet, der in der Gesamtpolitik die Unterstützung und das Vertrauen des Volkes findet, der endlich wieder Reichspräsident, Reichsregierung, Volksvertretung und Volk in lebendige Verbindung und opferbereiteste Geschlossenheit führt. daß die Parteien, die für die nationale Konzentration in Frage kommen, zunächst untereinander Fühlung nehmen. Das ist in der Form geschehen, daß Verhandlungen zwischen den Nationalsozialisten und dem Zentrum stattgefunden haben. Hitler selbst ist an diesen Besprechungen nicht initiativ beteiligt gewesen. Sie werden vielmehr von dem Reichstagspräsidenten Goering geführt und haben, wie verlautet, in seiner Wohnung stattgefunden. Adolf Hitler selbst hat sich den größten Teil des Sonntags im Kaiserhof aufgehalten und eine Reihe von Besprechungen mit seinen engeren Parteifreunden gehabt. Ueber den Inhalt der Verhandlungen zwischen Nationalsozialisten und Zentrum wird auf beiden Seiten allerstrengstes Stillschweigen bewahrt, weil man unter allen Umständen vermeiden will, daß der weitere Verlauf durch Indiskretionen gefährdet werden könnte.— Reichstagspräsident Goering hat auch versucht, mit den Deutschnationalen in Fühlung zu kommen. Diese Absicht ist aber zunächst mißlungen, und zwar deshalb, weil die Deutschnationalen wohl erwartet hatten, daß Hitler selbst sich an sie wenden würde. Der„Montaa“, der ja dem Geheimrat Hugenberg nahesteht, berichtet darüber daß i richtet darüber, daß die Verhandlungen in der„etwas merkwürdigen Art“ eingeleitet worden seien, daß Reichstagsprasident Goerina am Sonntagnachmittag durch seinen Adjutanten den Geheimrat Hugenberg in das Palais des Reichstagspräsidenten zu sich bestellen ließ. Dr. Hugenberg ließ nach der genannten Quelle darauf mitteilen, daß er Herrn Adolf Hitler wie stets, so auch jetzt zu einer politischen Besprechung zur Verfügung stehe. Er müsse es aber nach den Vorgängen der letzten Wochen ablehnen, einer in so ungewöhnlicher Form erfolgten Aufforderung des Herrn Reichstagspräsidenten Goering nachzukommen. Nach dieser Absage bleibt natürlich immer noch die Möglichkeit für direkte Besprechungen zwuchen Hitler und Hugenberg offen. Man kann aber wonl annehmen, daß sie jetzt höchstens erst in einem späteren Stadium in Frage kommen, wenn zwischen Nationalsozialisten und Zentrum eine größere Klarheit erzielt worden ist Ebenso ist anzunehmen, daß auch noch Verbindung mit der Deutschen Volkspartei ausgenommen werden wird. Das ist bis Sonntagabend noch nicht geschehen. Im Ganzen gesehen hat also zwar der Sonntag noch keine Entscheidung gebracht. Die Diskretion, die über die Verhandlungen zwischen den Nationalsozialisten und dem Zentrum gebreitet wird, zeigt, daß diese Verhandlungen noch weitergehen. In politischen Kreisen hält man es für möglich, daß sich im Laufe des morgigen Montags eine größere Klarheit über die Besprechungen gewinnen läßt Die Grundgedanken des nationalsozialistischen Vorgehens enb. Berlin, 20. Nov. Drathber. An den Verhandlungen, die heute nachmittag beim Reichstagspräsidenten Goering stattgefunden haben, schlossen sich noch interne Besprechungen bei den Nationalsozialisten im Kaiserhof, wo auch Adolf Hitler wohnt, im engeren Kreise der Zentrumsführung. Von unterrichteter Seite erfahren wir, daß die Einladung Goerings zu Besprechungen nicht nur auf das Zentrum und die Deutschnationalen beschränkt ist, sondern sich auch auf Deutsche Volkspartei und die Bayerische Volkspartei erstreckt. Es ist also sicher, daß auch mit den Führern dieser beiden Parteien verhandelt wird. Zur Konstruktion dieser ganzen Verhandlungen werden von nationalsozialistischer Seite folgende Gesichtspunkte unterstrichen: Die Nationalsozialisten sind bereit, positiv die Aufgabe der Regierungsbildung in Angriff zu nehmen, wenn der Reichspräsident ihnen die Führung überträgt, das heißt, Herrn Hitler den Auftrag erteilt. Dieser Auftrag liegt bisher nicht vor, und deshalb werden die Verhandlungen auch nicht von Adolf Hitler geführt. Vielmehr ist nach nationalsozialistischer Auffassung zunächst Reichstagspräsident Goering der gegebene Mann. Das werde einmal durch seine Stellung als Reichstagspräsident bedingt, noch stärker aber durch die Tatsache unterstrichen, daß er von den Parteien gewählt ist, die vom Reichspräsidenten zur Frage der nationalen Konzentration gehört worden sind. Seine Unterhaltungen mit den Parteien gehen von der Frage der Reichstagseinberufung auf, gelten weiter der Stellung der Parteien zum Kabinett Papen und von da aus den Möglichkeiten, die zur Bildung einer neuen Regierung führen können. Es wird betont, daß diese Verhandlungen nur informatorisch sind und vorbereitenden Charakter haben. Dabei ist aber kein Zweifel darüber, daß sie sowohl den Personenkreis als auch— und das in erster Linie— die Programmfragen einer gemeinsamen Kabinettsbildung umfassen. Montag neuer Empfang Hitlers beim Reichspräsidenten env. Berlin. 20. Nov. Drahtber. Wie wir erfahren, hat Staatssekretär Dr. Meißner heute abend Adolf Hitler im Kaiserhof aufgesucht, um mit ihm einen neuen Empfang beim Reichsvräsidenten für Montagvormittag zu vereinbaren. Befprechungen Dr. Helds mit dem österreichischen Bundeskanzler enb. München, 20. Nov. Ministerpräsident Dr. Held bat sich, wie die Münchener Neuesten Nachrichten erfahren, gestern nach Salzburg begeben, wo er eine Besprechung mit Bundeskanzler Dollfuß und einer Reihe führender Mitglieder der Christlich=Sozialen Parteig haben wird. Die Anregung zu dieser Besprechung ging von österreichischer Seite aus, wo der Wunsch nach einer engeren Fühlungnahme mit den weltanschaulich nabestehenden Parteien des Deutschen Reiches besteht. Beschluß der Regierung Braun zur neuen Notverordnung vöz. Berlin, 19. Nov. Wie das Nachrichtenbüro des BdZ meldet, beschäftigte sich die preußische Staatsregierung Braun heute in einer Kabinettssitzung mit der gestern bekanntgegebenen neuen Notverordnung über die Regelung der Auswirkung des Leipziger Urteils auf die Beziehungen zwischen kommissarischer und Staatsregierung in Preußen. Ueber das Ergebnis der Kabinettssitzung wird dem Nachrichtenbüro folgende offizielle Darstellung aus Kreisen der Regierung Braun gegeben: „Die preußische Staatsregierung stellte in ihrer heutigen Staatsministerialsitzung einstimmig fest, daß die gestern auf Antrag der Reichsregierung erlassene Notverordnung auf Grund von Artikel 48 Abs. 2 der Reichsverfassung dem Wortlaut und Geist der Entscheidung des Staatsgerichtshofs nicht entspricht. Ministerpräsident Braun wird in der ersten Vollsitzung des Landtags am Donnerstag. den 21. November zu der dadurch geschaffenen Sachlage Stellung nehmen". Anschlag auf Herriot wo Parte, 20. Nov. Drabeker.# der Etsendodnstrecke Paris Rantes wurde deute lassen werde. Der Vorsan gr#mg:#,, Deutmals in rüb grgen 5 Uhr bri Auoers frkucuech: bes bu Sor, Pgugg pg bguton#nigscher Seite gefaklen Rnd. UIchri ven un eiur Länge ben bur. Wryern, uu gerenev.—..„ geniz ware Her Zun des Ministerprastdenten in Wüirtlich. nn nd e, An#.#.e ee enier, Versoienzid die er rentr, sollit einegr Minuten spiter diese Stebe hassiegen, 50 Minuten Verspätung konnte der Jug odne Unfall seine Reise forttegen Verriot in nach Ranter gerem, um dort an Feier zur Erinnerung an die Vereinigung er: fabrdete Stelle datte passteren müssen nich Bäckannmerden des Auschlagseruche rur ivn i der Buchktem#anufe des Anschuges keinesmals Ne eo bindeie sicb um eine neue Kundjebung der Frankterch eriaänednen., In Dr eim Ppunsael.) sleibrg n Seraunst, und Schswpiek, oit Anerucun, Verine um Mipernzite uze, erzihese it er#u binzudeuten, daß die Later mne mntmaleschtag in Rennes er DiR:A,TnIn UN... Ven„Per“.Z, eier, Hr“- G. Pimsei, temmut ##d Paris#0 A. W#rNanes erfahr: der Naide von Z.: i Auschl. 91r 1 2 id Hörie em Wächter eine starke Deromnon. Er ging dem Schell nach und fund die Eisendadnstracke Weter Buinge gcprengt. Er konnte nochi# rasch die in standazen Beborden unterrichten, daß die Strake rechtzeitig gesperrt werden konnee. Aw. Drabeder. did Ge.s iur idie Provuzändg nzume = einem Anen Ivurmannten, numens Koer dr Koerder sei audfindul geman meiden aler du kein Beweis jur## mnnanDarung erbracht werden konnte ######nen sich durauf weschnnken mussen, ion als nschzen Auclinder auszumien. Auberzenzgige er nnterprandent noch darauf vin, daß rom die ir: Ratierunz eine Zeitung imenden ließ in Lerdur einen Feierliche Einweihung der neuen Rheinbrücke veröf ind. Paris. #35 au berigen Ermittlungen weinen es In 2. den Zug admrieden zu baren, in de Ub: den Zug adgrieben zu baren ker tarsmli am Hrriot rerte. Sie haben vermutlich ge. nams den der beschäidigten Stelle nam in einem ameu# 10 Minnen vor der ersten Exp):“, denselden Weg zurückzemacht: Die Spur des Autos st feizesellt we zsei, 2. S gerag. wärter hat zwei kleine Explosionen, ähnlich den Expir Babes. neon tie der autonomistische nni#e. dem Paris Soir“ sind geuern abend und in Wonees sieben Personen verbaftet # w a r d i t# e e s s i c h u m p r e i o n i s c h e A u t o n o m: bandelt, die aus Rennes. Paris und anderen naren. Auch heute vormittat sei im A#anamist verhrftet wowen. er Reichswahlausschuß se Wahlergebnis festgeste Unnordnete gewählt, also ###schnet worden war. Die im zu, Las dadurch 70 S #uf die Reichsliste. Reichs #ichsliste führt, hat siche nandat anzunehmen. 2 #ot in dem Wahlkreis Br netär der Handels= und sspartei, Dr. Fonk, zufi In Reichstag angehörte. Amtliches( der letzten Rei wb. Mannbeim, 19. Neuember. Unter dem Dröhnen von Böllerschüssen wurde heute in die feierliche Einweibung der neuen Rbeinbrucke mmichen Mannbeim und Ludwm##cen vollzuren. zugerent 1es aekommen seien, um anderen Autonomisten die Mö ichleit zu geben, unbeobichtet ihren Auschlagsversuch auszuführen. ##eten Autonomisten nach Nan Denkschrift der Regierung Brann öber die Borgänge am 20. Juli 1932 Berlin, 19. Nov. Der preunische Ministerpräsident Braun hat dem Landtag eine Mitteilung über das Leipziger Urteil nebst Entscheidungsgründen und im Zusammenbang damit eine„enklch: Herzaungssr gange art 20 Juli 1932 und über die Verfassungsstreuuig: ket: Freistaates Preußen gegen das Deutsche Reick zugeleitet. Dies ist seit Monaten die erste Vorlage, die dem Landtag von der geschäftsführenden Regierung zugebt. Die Denkschrift soll dem Landtag eine Uebersicht über die Vorgänge in zeitlicher Folge vermitteln. Sie schildert den Verlauf der rechtlichen Auseinandersetzung ind enthält Abschriften der wichtigsten Urkunden. Alle französischen Lockungen prallen an der Treue des Saarlandes ab Gemeinderatswahl in Schwaldach, am 15. November 1932 richtet hat und möcbten im böberen kincblichen Anteresse wiln s#ben, dan deranige Erfabrungen in Euven-Malmedo nicht erst gemacht werden müssen. Die Kurie bat durch den Mund bober Kinvenfürsten und durch ihre kirchenpolitische Prari— wir erinnern an die jüngsten Vorgänge in Südtirol— ibrer Auffassung dabin Ausdruck gegeben, daß die Beeinträchtigung des nat onalen Volkstums durch staatliche oder parteiliche Eingriffe nicht im Interesse der Kirch= und der rel giösen Obliegeneiten liegt, und sie hat diesen Standpunkt wiederholt gegen die widerstreitenden Interessen politischer Tagesmächte durchgesetzt. Wir begen die feste Erwartung, daß der Erlaß des Bisthofe von Lüttich aufgeboben wird, nachdem sich der Bischof über die tatsächlichen Zusammenhänge und die Tragweite seines Schrittes eingebend informiert hat 45000 gefälschte Fieberthermometer enb. Berlin, 20. Nov. Der Fieberthermometerfabrikant Franz Schubert in Geraberg(Thüringer Wald wurde, wie die Voss. Ztg. berichtet, vom staatlichen Prüdankte und den Pfälzern die Grüße des Ministen denten Dr. Heio und der bayerischen Staatsregien überbrachte. Er betonte, an Bayern. solle es bei ner dem Vorsitz des stel Geheimrat Meisinger, ellung des Reichswahlaus e#ten Reichstagswahl stat ung der Kreis=, Verba die: Festakt fand vor dem Pfalzbau in wo sich eine riesige Menschenmenge eingesunden hatte. Ale erster Redner ergriff der Overbürgermeister der Sadt Ludmisbisen, Dr. Ecarine, dur Wori.„ grußite die Ebrengüste u. a. den basischen StaatspranSeisel vud. ben, Drigr. Der Growemerngug land geworden uns Gadurch m ührer, ger“sgize, ze e lecderbüick soit der Eragung ae, erien, Zeise wichen Namen des Landes Baden übernahm der badische Finanzminister Mattes dann die Rheinbrücke. Anschließend sprach der baverische Innenminister Dr. Stutzel, der namens der bayerischen Staatsregierung Mitarbeit im Reiche nicht feblen. Mit Dankespel an die Bauleitung übernahm der Minister im Namer haberschen Stagksragierung. 2gst, 26. Beüsch, 65 Lald Badernt. Dos Zerzschlazsien, C6,.P. mitgesungen wurde, beendete die Feier auf der Lud## badische Staatspräsident Dr. Schmit das weiße Band, das die Brücke sperrte. Im Manz mer Schloß begrüßte dann Oberbürgermeister Dr. merich im Namen der Stadt Mannheim die Er Der badische Staatspräsident Dr. Schmitt, der Glückwünsche der Regierung zum vollendeten überbrachte, betonte, wenn auch die süddeutschen gierungen vor kurzem im Rahmen der Verfassung zur Wehr gesetzt hätten, so sei dies nicht aus Eigen oder Rechthaberei geschehen, sondern aus Sorge un gemeinsame Vaterland, in welchem Süddeutschlau. ihm durch die Geschichte übertragene Aufgabe er### wolle. Trotz der sänweren politischen und wirschzr Krise solle man nicht verzweifeln, sondern an Deu lands Zukunft glauben. NSDAP SPD***** ***** Zenrram DNBP mit DBP zus Bayer. Volkspartei z Wirtschaftspartei Deutsche Staatspartei Christlich=Sozialer. Vr Deutsch=Hannoversche Deutsche Bauernpart mit dem Deutschen L4 Württembergischer 2 Weingärtnerbund Ein Stimmzettel von den jetzigen Kommunalwahlen im Saargebiet, die die letzten vor der Abstimmuna im Jahre 1935 über die Rückkehr des Saargebietes zum Reich waren. Unter Nr. 6 ist die„Unabhängige Arbeiter= und Bürgerpartei“ verzeichnet, die der Deckname für den franzosenfreundlichen„Saarbund“ ist. Da diese Tarnung jedoch rasch erkannt wurde, wählten die treudeutschen Saarländer in keiner einzigen Gemeinde einen Kandidaten dieser Liste. Die Stimmabgabe für die Französlinge war so gering, daß sie nur mit einem kleinsten Bruchteil eines Prozentes eusgedrückt werden könnte. wurde, wie die Bosl. Olp: fungsamt in Ilmenau überführt, Fieberthermometer in riesigen Mengen mit falschen Eichstempeln versehen und vertrieben zu haben. Nach den bisherigen Feststellungen sollen zehntausende dieser gefälschten Thermometer in den Handel gebracht worden sein. In der Wohnung Schuberts sind durch die Gendarmerie allein 45000 Stück beschlagnahmt worden. Die Fieberthermometer=Industrie ist durch diese Fälschungen schwer geschädigt worden. Schubert wurde verhaftet und ins Ilmenauer Amtsaerichtsgefängnis eingeliefert. Das Verbrechen an der Sechsjährigen aufgeklärt Die Mutter als Täterin verhaftet. enb. Berlin, 20. Nov. Das Verbrechen an der sechs Jahre alten Rosemarie Pokorra=Boddin, die am 11. November besinnungslos auf den Gleisen der Stettiner Bahn unterhalb der Grenzobrücke aufgefunden wurde, in in überraschender Weise aufgeklärt worden. Täterin ist die Mutter des Kindes, Martha Boddin, eine 25jährige Frau, die in der Sonnabendnacht ein umjassendes Geständnis ablegte. Sie wollte das Kind beseitigen, um in den Besitz einer Versicherungssumme von 4000 Mark zu gelangen, die beim Tode des Kindes an dessen Elt###n fallen sollte. Sie hat das Kind an dem kritischen Abend an dem übermannshohen Brückengeländer hinaufgehoben, angeblich, um es hinüberschauen zu lassen, es dann bei den Fußsohlen gepackt und auf den Bahnkörper geworfen. Der Ehemann Boddin ist unter dem Verdacht, von dem Vorhaben seiner Frau Kenntnis gehabt zu haben, gleichfalls festgenommen worden. Neuer Fall von Steuerbetrug in Frankreich wb. Paris, 19. Nov.(Drahtber.) Auf Anweisung des Untersuchungsrichters ist heute vormittag bei einem Vertreter einer ausländischen Bank in der Rue Faubourg St. Honore eine Haussuchung worden. Es handelt sich um eine neue Steuerbetrugsaffäre. die mit den beiden anderen bereits bekannten nichts zu run haben soll.— Journal des Debats nennt eine Persönlichkeit namens Alfred Brandenburg, der in diese Angelegenheit verwickelt sei, und bemerkt, daß die meisten Rechnungsbelege bereits nach der Schweiz geschickt worden seien, sodaß die Haussuchung kein ponitives Ergebnis habe zeitigen können. Aushebung einer Fälscherwerkstatt ": Prag. 19 Nov.(Drahtber.) Wie die Polie# meldet wurde hier eine Fälscherwerkstatt aufgedeckt, in der Fünf=Dollar=Falsifikate hergestellt wurden. Vier Personen sind verhaftet und teils fertige, teils unvollEindrucksvoller neuer Kirchenbau in Berlin Am Eupen=Malmedy Ein Erlaß des Bischofs von Lüttich. In der„Germania“ lesen wir: Zum 13. November, zwei Wochen vor den belgischen Parlamentswahlen, hat der Bischof von Lüttich den Geistlicben in Eupen=Malmedy, St. Vith. ein Schreiben zugestellt mit der Anweisung, es ohne Kommentar von den Kanzeln zu verlesen In diesem Schreiben, das einen früheren gemeinsamen Hirtenbrief der belgischen Bischöfe kommentiert, beißt es, daß es in Eupen=Malmedy nur eine einzige Liste gebe, die katholisch genannt werden dürfe, dies sei die Katbolische Union.„Infolgedessen in es im Gewissen verboten, für eine andere auch christlich genannte Liste zu wählen selbe in jedwelcher Weise zu unterstützen.“ Dieses bischöfliche Rundschreiben hat in der katholischen Bevölkerung von Eupen Malmedy stärkste Beunruhigung hervorgerufen. In den 1919 von Deutschland abgetrennten neubelgischen Gebieten stellt die Christliche Volkspartei die geistige Nachfolgerin der Deutschen Zentrumspartei dar, und sie bat seit ihrem Bestehen nicht allein für die Aufrechterhaltung des Deutschtums. sondern auch für die Durchsetzung christlich katholischer Grundsätze im Staatsleben erfolgreich gearbeitet. Der Schritt des Bischofs von Lüttich stellt sich also als eine ausgesprochen politische Aktion dar, deren einzige vlausible Erklärung sein kann, daß sie unter dem politischen Druck der Brüsseler Regierung er folgt ist. Am Vorabend der belgischen Parlamentswahlen er lassen. ist sie geeignet, die treukatholische und zugleich treu deutsche Bevölkerung Enven=Malmedya in einen schweren Ge wissenskonflikt zu bringen, denn die Katholische Union. d. vom Bischof als die einzige erlaubte christliche Partei hin gestellt wird, arbeite; nachdrücklich an der Entnationalisierung dieser deutschen Volkstumsgebiete In einer Erklärung der Christlichen Volksvartei wird mit grozem Ernst und Nachdruck darauf bingewiesen, daß Religion und Volkstum ein untrennbares Ganzes bilden und daß die Christliche Volks vartei sich in der Wahrung katholischer Belange von niemanden übertreffen läßt.„Der letzte Brief desz Bischofs trifft un kränkt unser retigiöses Empfinden aus das tiefste. Nur Un kenintnis der Lage und einseitige Unterrichtung kann u. E. diesen Schritt veranlaßt haben. Das Gewissen eines Katholiken ist nicht belastet, wenn er die Christliche Volksparte wählt.“ Wir möchten diese Feststellungen nachdrücklich unter streichen und stehen bei auler shuldigen Ehrerbietung vor dem Bischof von Lüttich auf dem Standpunkte, daß hier ein ganz schwerwiegender und kaum wieder gutzumachender Fehler be gangen w#den ist. Man erinnert sich noch lebhaft, welche geistigen Verheerungen der Konflikt des Straßburger Bischofs Ruch mit der elsässischen Bevölkerung seines Bistums angeHeinrich Sklarz' Tochter festgenommen enb. Berlin, 20. Nov. Im Auftrage der Staatsanwaltschaft wurde nam Sonnabend die Tochter des verschwundenen Kaufmanns Heinrich Sklarz festgenommen, weil der Verdacht besteht, daß die 25 Jahre alte Paula Sklarz Urkunden beseitigt hat, die ihren Vater belasten könnten. Nach der Durchsuchung der Sklarz'schen Wohnung wurden auch noch an verschiedenen Stellen der Stadt Haussuchungen vorgenommen, da sich das Gerucht hartnäckig erhielt, daß Heinrich Sklarz noch in Berlin anwesend sein soll. Die Nachforschungen waren aber ergebnislos. Dollar=Druckerei hervorgegangenen 5=Dollar=Noten Meisterwerke der Fälscherkunst handelt. Die Fachl der Nationalbank und die Falschgeldabteilung der lizei erklärten, im Laufe ihrer Praxis noch nie artig gelungene Nachahmungen gesehen zu haben, Leiter der ausgohobenen Fälscherwerkstätte int ein ger erst 20jähriger Stecher namens Cernir, der zu besten Schülern eines tschechischen Graphikere### haben soll. aber weder eine Stellung noch Anerten seiner Fertigkeiten gefunden hat. Seine Tat sol aus Rache darüber begangen haben, daß er bei der stellung der neuen tschechoslowakischen Hundertin Note für welche Arbeit er sich beworben hatte. gangen worden war. Der Polizei gelang er. tige 5=Dollar=Noten zu beschlagnahmen. Die Fil bande wollte ihre Tätigkeit in der Tschechoslowalz brechen und nach Deutschland verlegen. Aufsehenerregende Verhaftung estländischer Textilindustrie Reval, 19. Nov.(Drahtber.) Die Leit Baltischen Baumwollspinnerei, eines der größten ländischen Textilunternehmen, Citron und sind wegen Bilanzfälschung verhaftet worden. Ge direktor Isaac Citron wurde gestern auf Veranla der estnischen Behörden in Litauen festgenommen er gleichfalls Industrieunternehmungen besitzt. Vn war bereits sein Mitarbeiter. Der Direktor Wahhn beim Versuch, di. estländische Grenze zu überiche verhaftet worden. Die beiden Industriellen mit Hilfe gefälschter Bilanzen verschiedene Banken große Beträge geschädigt. Die Verhaftung der### Industriellen hat hier das allergrößte Aufsehen vorg rrufeEs sind insgesamt alf gewählt. der Reichswahlausschuß ung das endgültige Erge 6. November 1932 festge wird, hat sich infolge Zu stellung des endgültigen In die Zahl der gültigen bi, darunter 4170640 S be der Zentrumspartei, n ben gemeinsamen Kreiswkrische Volkspartei“ entfa kr 60000 der Bayerische Die Zentrumspartei w (nicht 69) im neuen Re cn Westdeutschland. Diplomatenfrau als Devisenschmugalerin. :: Berlin, 19 Nov.(Drahtber.) Aus der österreichisch=tschechoslowakischen Grenzstation Gmünd wird der B Z. gemeldet, daß dort die Frau eines Attachees der polnischen Gesandtschaft in Wien beim Devisenschmuggel abgefaßt worden sei. Die kontrollierenden Zollbeamten waren bei der Paßkontrolle schon an: die Frau aufmerksam geworden, da sie sich sehr aufgeregt benahm. Als man sie daraufhin aufforderte, sich einer Leibesvisitation unterziehen zu lassen, weigerte sie sich zunächst mit dem Hinweis auf die Immunität ihres Mannes. Als die Visitation trotzdem durchgeführt wurde fand man bei ihr 198000 Schilling, 25000 Tschechokronen, 2800 schweizer Franken, 680 Dollar, 700 holändische Gulden, 200 Schwedenkronen, 14 englische Piunz und drei Schecks auf amerikanische Banken, Die katholische St. Thomaskirche in BerlinCharlottenburg, ein Werk des Architekten Paul Linder, die jetzt feierlich eingeweiht wurde. Die Kirch, ist in iyrer schlichten, aber endrucksvollen eines der bemerkenswertesten Architektur. ständige Falsifikate beschlagnahmt Verhafteten sind geständig. Front=Gestaltung Beispiele neuerer worden. Sämtliche Großes Schmuggellager ausgehobl 100 000 belgische Zigaretten beschlagnahmt. enb. Köln, 20. Nov. Beamten der Zollfahndung Köln gelang es inn den Vormittagsstunden des#### wie das Kölner Tageblatt meldet, in dem sogena straßburger Gäßchen hinter der Kölner halle ein Schmugglernest auszuheben und 0 100000 belgische Zigaretten und etwa 70000 garettenpapier zu beschlagnahmen. Die beiden ber dieser Waren, ein Brüderpaar aus Köln, verhaftet. Beim Abtransport der Waren stellte sio Menge von Anwohnern des Rheinviertels und aus Anzahl von Marktbeschickern den Beamten der 30# dungsstelle drohend entgegen, so daß diese sich m Gummiknüppel freie Bahn verschaffen mußten. I. Kreuz=Zeitung berick Inunisten, die am 14. Au tauer Polit=Büros erör kSitzung habe, so schilde Kritten Internationale, die politische Entwicklur mer als die größte Ges rum und Nationalsozie ung des Zentrums beze baßnahmen der Kommun beagt, daß die Geheimag #end ihre Pflicht vor ##e Zusammensetzung der einige ganze Abteilung unistische Aktionen vern beien Vortrag hat dann, Vorsitzende der Revolut nale, Losowsky, gesproc müsse die Fähigkeit ze mnutzen, nicht nur mi krn auch mit den Methe dem Moment, wo der schen bougeoisen Staates # die Verwirrung und d In von Streiks, Sabotag boden des Massen= und #rien. Zum Schluß ha Iu allererst festgestellt #tehenden revolutionäre Iteit und Schonungslo des indwiduellen Terro n mehrere Dutzend Le der revolutionären Kä der Bildfläche verschwi ##end Aufmerksamkeit t den süddeutschen Führe koft genug gesagt werd Kommunisten seien. Original=Rome Auflösung kommunistischer Kundgebungen in rei Verletzte. Zu der Aufhebung der Falschmünzerwerkstätte in Prag melden die Blätter, daß es sich bei den aus dieser wb. Köln 19. Nov. Nach Eintritt der versuchten Kommunisten, in verschiedenen Si überraschend und gleichzeiig Kundgebungen stalten Die Polizei griff sofort ein und trieb or monstranten auseinander. In Ehrenfeld w. Beamter tätlich angegriffen. Man versuchte, Pistole zu entreißen. Der Beamte machte dam seiner Schußwaffe Gebrauch und verletzte drei Köpenickiade in Köslin Geisteskranker, früherer Kriminalbeamter versucht, den Regierungspräsidenten zu verhaften. enb. Köslin. Der Geisteskranke frühere Kriminalbeamte Jendrowsky versuchte Donnerstagabend, wie die B. Z. meldet, den Regierungsprasidenten Cronau zu verhaften. Er ließ sich in der Privatwohnung des Regierungspräsidenten melden, erklärte, er sei der Vizepräsident und drang in das Zimmer Cronaus ein. Dor: erklärte er dem Regierungspräsidenten, der am Kaffeetisch saß: Ich habe den Auftrag, Sie zu verhaften“. Er behauptete, der Regierungspräsident habe Spritschmuggeleien begangen. Als Jendrowsky merkte, daß der Regierungspräsident inzwischen einen Beamten herangerufen hatte, ergriff er plötzlich die Flucht und versuchte, über die Dächer zu entkommen. Er wurde jedoch schon auf dem Boden des Hauses festgenommen. Jendrowsky war früher Kriminalassistent in Köslin, später Schutzpolizeibeamter in Oberschlesien und hatte wegen Unkorrektheiten aus dem Dienst scheiden müssen. An den Spritschmuggeleien ist selbstverständlich kein Die letzte Ausscheidung der Westfalenriege in Mün wabres Wort. Das letzte Ausscheidungsturnen der Westfalenriege im voll besetzten Schützenhofsaal in Münster am 19. 11 war ein voller Erfolg. Von der Westfalenriege waren 12 Turner angetreten. Fink. Herford, war durch Krankheit. Trostheim. Dortmund durch ein auswärtiges Turnen in Sachsen verhindert. Auf die Begrüßungsworte des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Münsterischer Turnvereine Obera dankt Kreisvertreter Panitz im Namen des Kreiss Westfalen=Lipve Bei den Freiübungen sab man durchweg gute Leistungen. Die Mannschaft erreichte insgesemt 218 Punkte also durchschnittlich 18 Punkte. Seidler, Dortwund, erbiest hier als einziger volle Punktzahl Die Uebungen am Pferd quer bewegten sich nicht auf so hoher Leistungshöhe hier gab es einige Versager. Die Mannschaft erreichto einen Durchschnitt von nicht ganz 17 Punkten. Klinger wurde Bester mit 19 Punkten. Am Barren erreichte die Mannschaft insgesamt 208 Punkte. Auch hier gab es einige Versager der„Neuen". Platzek, Bochum und Klinger. Schwerte erhielten je 20 Punkte Die besten Leistungen wurden beim 4. Gerät. Pferdsprung, erzielt und zwar 221 Punkte, das ist ein Durchschnitt von 185 P. Klinger erbielt für einen vorbildlichen Hecht volle Punktzahl 26. Am Reck wurden[Platzek und Grüdelbach# se 20 Punkten bewertet. Rahmenvorführungen schen Turnerinnen vervollständigten die Folge Folgende Turner bilden die endgültige Mann## am 11. Dezember in der Dortmunder Westfale fndenden Kunstturnkampf Rheinland gegen WePunkte der letzten Prüfung sind mitangegeben 1. Klinger, Schwerte, 95.5 P., 2. Platzek, W. 3. Grüdelbach, Klafeld, 93 4 Seidler. Dortmu 5 Stracke, Eichen 90,5, 6. Stutte, Eichen, 90. Eichen, 88. 8 Eichhoff. Lüdenscheid=Grünewald. 9. Kargol 2, Bochum, 86, 10, Trostbeim. Dortmund geturnt). 1. Ersatz: Kargol 1, Bochum, 84.5, Rammelmann, Werk. 84.5 Punkte. Die Siegerehrung nahm der Kreisobertn Wetter, vor. Klinger als bester Turner der letz dung erhielt durch die Hand des Stadtrats Dr eine Plakette der Stadt Münster. Auch nach Ausscheidung können die Westfalen dem Kamt Rbeinland mit Ruhe entgegensehen, wenn auch sehen werden soll, daß die Rheinländer nach ihren scheidungsturnen den Westfalen in diesem Jahr lärkste Auswahl entgegensetzen werden. hum (26. For 5 der Zug aus dem Veile und winkte n entuch den Wagen n ie weiß Gott, nasse hung machte er kehrt u nach der Straße zurüc sie schaukelte gleich dar n den links und rec ierten. Aber er sah en. Sein, Gedanken ern. Ob sie sich vert wurde? Und Margo lla eigentlich noch imn zuweilen seltsame La ler ein guter, braver r Chaise entgegen# ###er, welche unter de waren genau voll Der Ebersbacher P#l. Sie waren sei, in den Osterferien d. enpassieren. Die beid en war nicht ratsan Porast So wechselte Jagenschlag zu Wag Jungens viel Erfolg rund nickte ihnen dabe Mützen noch ein doch nicht sehen, d ##er haben ihre Ehre zogen die Gäule les geht“, dachte Ge rumt duseliger Tag! Lause kam war's no dois dunkle Stimme, am großen 4 ##ner sein. Nachmittag gina auf die Jagd. e Reichstagsadgeordnete Berlin, 20. November. des Minister# en Staatsregien rn solle es bei Mit Dar nister im Namen die Brücke für das non der Ma er auf der Lud#### Schmitt zerc erte. Im Mangermeister Dr. um die Erschien r Schmitt, der llendeten Brusksie süddeutschen der Verfassung nicht aus Eiaus Sorge um Süddeutsch ne Aufgabe er### und wirtschaft sondern an Reichswahlausschuß hat gestern das endgültige a Wahlergebnis festgestellt. Es sind insgesamt I##cordnete gewählt, also einer mehr als ursprüngschnet worden war. Dieses eine Mandat fällt dem zum zu, das dadurch 70 Sitze erhält. Dieses Mandat die Reichsliste. Reichskanzler Dr. Brüning, der geichsliste führt, hat sich entschlossen, dieses Reichsnandat anzunehmen. Dadurch wird das dritte Lhat in dem Wahlkreis Breslau frei, das dem GeneErstär der Handels= und Industriebeiräte der Zen###partei, Dr. Fonk, zufällt, der auch schon dem Reichstag angehörte. Amtliches Ergebnis der letzten Reichstagswahl :: Berlin, 20. November. ur dem Vorsitz des stellvertretenden Reichswahlz. Geheimrat Meisinger, fand gestern die öffentliche ellung des Reichswahlausschusses über das Ergebnis Reichstagswahl statt. Es erhielten nach Verreis=, Verbands= und Reichswahlvorletzten Reikung der die: NSDAP 196 SPD„" 121 KPD 100 Zentrum 70 mit DBP zusammen... 63 Bayer. Volkspartei zusammen mit Wirtschaftspartei....... 21 Deutsche Staatspartei 2 Christlich=Sozialer Volksdienst und Deutsch=Hannoversche Partei zus. 6 Deutsche Bauernpartei zusammen mit dem Deutschen Landvolk. 3 Württembergischer Bauern= und Leingärtnerbund 2 5=Dollar delt. Die ldabteilung der raxis noch nie sehen zu haben, erkstätte ist ein 3 Cernik, der Graphikers ig noch Anerken Seine Tat daß er bei der chen Hundertko worben hatte, gelang es. 40 hmen. Die Tschechoslow#k egen. aftung xtilindustrie er.) Die Leig nes der größten ron und Wa tet worden. Gen ern auf Veranl en festgenomme ingen besitzt. V Direktor Wahn enze zu überse Industriellen rschiedene Banken erhaftung der rößte Aufsehen Es sind insgesamt also..... 584 Abg. gewählt. er Reichswahlausschuß hat in seiner gestrigen ua das endgültige Ergebnis der Reichstagswahl 6. November 1932 festgestellt. Wie amtlich mitgewird, hat sich infolge Zugangs an Stimmen bei der tellung des endgültigen Ergebnisses in den Wahldie Zahl der gültigen Stimmen auf 35 471745 darunter 4170640 Stimmen fur die Wahlvor## der Zentrumspartei, wobei von den in der Pfalz gemeinsamen Kreiswahlvorschlag„Zentrum und criche Volkspartei“ entfallenen Stimmen irrtümlich 60000 der Bayerischen Volkspartei zugerechnet ie Zentrumspartei wird daher mit 70 Abgeord— 70 Zentrumsmandate Regierungsrat Hitler enb. Braunschweig, 20. November. Der sozialdemokratische braunschweigische Landtagsabgeordnete Thielemann hatte am 14. September folgende Kleine Anfrage an die braunschweigische Staatsregierung gerichtet: lnssu Mre. Seit dem 25. Februar 1932 ist der Parteiführer Adolf Hitler aus München braunschweigischer Staatsbeamter. Als seine Einstellung in den braunschweigischen Staatsdienst und seine Ueberweisung an die braunschweigische Gesandtschaft in Berlin beschlossen wurde, betonte das Staatsministerium, daß der Regierungsrat Hitler besonders für die braunschweigische Wirtschaft tätig sein solle. Ich frage das Staatsministerium: Welche Aufträge hat der Regierungsrat Hitler bisher der braunschweigischen Regierung zuführen können und welche Arbeiten hat er bisher überhaupt für den Staat Braunschweig geleistet? Der Vorsitzende des braunschweigischen Staatsministeriums hat darauf unter dem 15. November wie folgt geantwortet:„Der Regierungsrat Hitler hat dem Herrn braunschweigischen Minister des Innern nach dessen Mitteilung als Sonderberater in wirtschaftlichen Fragen, insbesondere in der Frage der Erhaltung des Unterharzer Erzbergbaues, wertvolle Dienste geleistet.“ Einführung des Rollsystems bei der Gehaltszahlung für die anhaltischen Beamten. wb. Dessau, 18. Nov. Zwischen der anhaltischen Staatsregierung und Vertretern der Beamtenschaft fanden im Ministerium Besprechungen zu dem Zwecke statt, das sogenannte Rollsystem bei der Gehaltszahlung der Beamten einzuführen. Bisher erhielten die anhaltischen Staatsbeamten ihr Monatsgehalt im voraus. Die Regierung beabsichtigt nun, die Zahlung derart zu gestalten, daß das Gehalt in der Zeit von acht Monaten nicht am 1., sondern am 5. im Februar, am 9. im März, am 13. April usw. bezahlt wird, so daß innerhalb von acht Monaten ein Monatsgehalt eingespart sein würde. Damit würde dann aus der Vorauszahlung eine Nachzahlung geworden sein. In Wirklichkeit tritt eine Kürzung der Bezüge nicht ein. Ein aufregender Vorfall in der Wilhelmstraße Wie von Papen„zur Aenderung seiner Politik gezwungen“ werden sollte. Warmboldt's Ansicht über unsere volkswirtschaftlichen Aufgaben Rentabilität der Landwirtschaft ur durch Kostensentung— Erhaltung der Produttionsgüterausfuhr notwendig— Für eine liberale Kreditgewährung land. er ausgehobe 1 beschlagnahmt der Zollfahndung# sstunden des , i n d e m s o g e n * Kölner Hauptn seben und dort etwa 70000 unte I. Die beiden tar aus Köln, : W a r e n s t e l l t e s# nviertels und Beamten der daß diese sich mi saffen mußten. ndgebungen in R0 te. Eintritt der 2 rschiedenen ndgebungen zu ein und trieb de Ehrenfeld wurk Kan versuchte, n mte machte dann verletzte drei (nicht 69) im neuen Reichstag vertreten sein. lommunistische Terrorpläne enb. Berlin, 20. November. de Kreuz=Zeitung berichtet über Terrorpläne der nunisten, die am 14. August in einer Sitzung des auer Polit=Büros erörtert worden sein sollen. In Sitzung habe, so schildert das Blatt, der Vertreter Kritten Internationale, Manuilsky, einen Vortrag die politische Entwicklung in Deutschland gehalten, ner als die größte Gefahr eine Koalition zwischen um und Nationalsozialisten unter bestimmender rung des Zentrums bezeichnet habe. Ueber die Ge ußnahmen der Kommunisten habe Manuilfky ledig sesagt, daß die Geheimagenten innerhalb der SA besend ihre Pflicht vor der Revolution täten. Die Zusammensetzung der SA erleichtere diese Arbeit einige ganze Abteilungen könnten schon heute für unistische Aktionen verwandt werden. Im Anschluß beien Vortrag hat dann, der Kreuz=Zeitung zufolge, Vorsitzende der Revolutionären Gewerkschaftsinterbnale, Losowiky, gesprochen, der gesagt habe. die die günstige Situation n. nicht nur mit den Methoden Torglers, m auch mit den Methoden Hölz' und Skoblewstys. Dem Moment, wo der administrative Apparat des schen bougeoisen Staates schwach werde, müsse man die Verwirrung und den Zerfall durch die Organivon Streiks, Sabotage und der Anwendung der boden des Massen= und des individuellen Terrors rien. Zum Schluß habe dann Stalin gesprochen, zu allererst festgestellt habe, daß die KPD bei den rtehenden revolutionären Ereignissen eine maximale skeit und Schonungslosigkeit zeigen müsse. In der des indwiduellen Terrors, die er durchgesehen habe, n mehrere Dutzend Leute, die als Erste den Beder revolutionären Kämpfe spüren und rechtzeitig der Bildfläche verschwinden müßten. Es sei nicht gend Aufmerksamkeit den Führern des Zentrums den süddeutschen Führern gewidmet, die, das konne oft genug gesagt werden, die gefährlichsten Feinde ommunisten seien. enb. Berlin, 20. Nov. Wie sich durch eine Verhandlung vor dem Schnellrichter im Polizeipräsidium herausstellte, hat sich am Dienstag ein aufregender Vorfall der Reichskanzlei abgespielt. Als gegen 2 Uhr der Portier gerade die Pförtnerloge verlassen hatte, um dem Staatssekretär Planck bei der Ausfahrt behilflich zu sein, stürmte plötzlich eine Frau in die Reichskanzlei und lief die Treppe hinauf. Der Pförtner eilte ihr nach und konnte sie im zweiten Stockwerk festhalten. Als die Frau von dem Portier und einem Kriminalbeamten durchsucht wurde, fand man bei ihr einen 28 cm langen Dolch. Die Frau wurde sofort festgenommen. Vor dem Schnellrichter hatte sie sich nun wegen unbefugten Waffentragens zu verantworten. Die Angeklagte, die verheiratet ist und Buddo heißt, gab an, Mitglied der SPD und ehemalige Funktionärin dieser Partei zu sein. Auf die Frage des Vorsitzenden nach dem Motiv ihres eigenartigen Eindringens in die Reichskanzlei erklärte die Angeklagte, sie wollte unbedingt zum Reichskanzler von Papen, um ihn zur Aenderung seiner Politik zu zwingen. Vorsitzender:„Wozu brauchten Sie dann aber den Dolch?“ Angeklagte:„Entweder sollte mir der Reichskanzler erklären, daß er seine Politik jetzt ändern würde, oder ich hätte irgend etwas mit dem Dolch angestellt.“ Trotz eindringlicher Fragen des Staatsanwalts und des Vor sitzenden, was sie mit dieser dunklen Andeutung eigentlich meine, weigerte sich Frau Buddo, nähere Angaben zu machen. Der Staatsanwalt beantragte gegen die Angeklagte unter Zubilligung mildernder Umstände wegen ihrer n teanan ihrer bealitischen Unsere Wirtschaftskrise und ihre Aeberwindung wb. Berlin, 20. November. Reichswirtschaftsminister Dr. Warmboldt hielt am Freitagabend in der Deutschen Weltwirtschaftlichen Gesellschaft einen Vortrag über den Charakter der gegenwärtigen Krise und über Abhilfsmaßnahmen. Der Redner wies auf die beschleunigten Fortschritte in der Produktionstechnik hin, die einen technischen Produktionsapparat aufgetürmt habe, der die Grundlage fur eine ungeahnte Aufrichtig der Wirtschaft in allen Ländern bot. Die bedeutsamste Folge sei die Beschleunigung der Industriealisierung gewesen, die schließlich zu schweren Wachstumsstörungen geführt habe. Das Schuldendas Kreditproblem sei zum Zentralproblem dieser Krise geworden. Eine der Hauptaufgaben der WeltwirtschaftsKonferenz werde es sein, die Beseitigung der Handelshemmnisse zu fordern. Der alte Satz„Daß Verpflichtungen von Land zu Land nur durch Warenlieferungen und Dienste, niemals aber durch Geld ausgeglichen werden können“, müsse zu seinem Recht kommen. Das sei besonders wichtig für die Lösung der deutschen Auslandsverschuldung. Unsere Zahlungsfahigkeit, betonte der Minister, ist allein bedingt durch die Warenmenge, die das Ausland anzunehmen bereit ist. Wir werden zahlen und können zahlen, wenn man uns gestattet zu zahlen. Die Frage, ob sich Deutschland ohne schwere Schäden ür den Lebensstandard des deutschen Volkes aus der Weltwirtschaft herauslösen könne, beantwortete der Minister dahin, daß als berechtigter Kern des sogenannten Autarkiebestrebens nur die Forderung übrig bleibe, die natürlichen Kräfte des heimischen Bodens voll ausunutzen. Diesem Ziele habe sich Deutschland in den etzten Jahren weitgehend genähert, was besonders die tarke Zunahme der landwirtschaftlichen Produktion beweise. Die Entwicklung in Richtung auf völlige Selbstversorgung werde weitergehen. Ernährungsnöte drohten Deutschland daher heute im Gegensatz zu der Zeit von 1918/24 nicht. Für die Rentabilität der Landwirtschaft muß vor allen Dingen, so betonte der Redner mit Nachdruck, Kostensenkung für die Landwirtschaft erstrebt werden. Ist zu dem Zeitpunkte der völligen Selbstversorgung, der heute nicht mehr fern ist, die Landwirtschaft nicht so weit gediehen, daß sie durch Kostensenkung die Preise ihrer Erzeugnisse der Kaufkraft der städtischen Bevölkerung anpassen kann, so muß sie einer neuen schweren Krise verfallen. Wenn diese Auffassung richtig ist, so muß man sich heute schon kritisch verhalten gegen alle Bestrebungen, welche darauf hinauslaufen, das Produktionsvolumen der Landwirtschaft unter Kostenerhöhung zu vergrößern. Es liegt daher auch kein Bedürfnis vor, die vorhandene Kulturfläche schlechthin durch Kapitalinvestierungen zur Urbarmachung des Bodens usw. zu vergrößern. Vielmehr wird von Fall zu Fall sowohl für einzelne schon vorhandene Betriebe wie für ganze Gebietsteile geprüft werden müssen, ob Investierungen von neuem Kapital eine Kostensenkung für die Produktion herbeizuführen geeignet sind. Die Landwirtschaft ist, da ihr der Weltmarkt verschlossen ist, mit aufweist, erhalten bleibt. Fur die Entwicklung des Binnenmarktes ist bedeutsam eine liberale Kreditgewährung. Eine Lockerung der Devisenzwangswirtschaft kann erst erwogen werden, wenn die internationalen Schuldenverflechtungen auf eine neue Basis gestellt sind und der Gold= und Devisenbestand der Reichsbank gleichzeitig eine Erhöhung erfahren hat. Bei strenger und lückenloser Devisenbewirtschaftung kann unsere Währung von innen heraus kaum bedroht werden. Wir sind aber berechtigt und nach den gegebenen Verhältnissen sogar verpflichtet, unsere Kreditpolitik im Innern so einzurichten, daß jede Arbeitsmöglichkeit durch Banken und Notenbank finanziert wird. Das gegentein lige Verhalten würde unsere Lage und die Sicherheit der Währung beeinträchtigen. Nur in der Abwehr ausfuhrdrosselnder Maßregeln des Auslandes ist Deutschland gezwungen, Schritte zu ergreifen, die das Gleichgewicht seiner Zahlungs= und Handelsbilanz sichern. Für seine Industrie aber, wie für seine Landwirtschaft wird Deutschland mit allen Mitteln bestrebt sein, den Binnenmarkt zu stärken und alles zu vermeiden, was ihn weiter einengen könnte. Daraus ergibt sich die Auffassung, daß eine Politik allgemeiner Preis= und Lohnsenkungen bei der jetzigen Konjunkturlage verfehlt wäre. Daraus ergibt sich ferner die Forderung, daß zweckmäßig angesetzte, das heißt der Rentabilität und der Produktivität Rechnung tragende Arbeitsbeschaffungen in den Grenzen, die durch die Devisenlage gezogen sind, gefördert werden sollen. Der Redner schloß mit dem Satz:„Freiheit der Wirtschaft, vor allem aber Beschäftigung und Brot dem deutschen Arbeiter!“ bisherigen Unbestraftheit und wegen ihrer politischen der städitschen Industriebevölkerung auf Gedeih und VerLeidenschaft drei Monate Gefängnis. Frau Buddo er= derben verbunden. der Allgemeinbeit in Oie! Mährand oi Landwirtschaft öhre Produktion vermehrt hat, hat sich die industrielle Werteproduktion von 1928 bis 1931 um rund 40 Prozent vermindert. Da die Landwirtschaft nur etwa 20 Prozent der industriellen Nettoproduktion abnimmt, die übrigen 80 Prozent an die städtische Wirtschaft und das Ausland gehen, so ist der industrielle Absatz durch Stärkung der landwirtschaftlichen Kaufkraft nicht wesentlich zu verbessern. Entscheidend für den industriellen Absatz ist neben der öffentlichen Hand vor allem die Industrie selbst und das Ausland. Dabei ist für ein Einzelindustrieland wie Deutschland notwendig, daß die Produktionsgüterausfuhr, die— anders als die Konsumgüterausfuhr— eine gewisse Staklärte, daß sie nur im Interesse der Allgemeinheit in die Reichskanzlei eingedrungen sei. Der Schnellrichter erkannte auf drei Monate Gefängnis wegen verbotenen Waffentragens. Berliner Stadtverordnetenversammlung lehnt Neugestaltung der Bezirksverwaltung ab enb.=Berlin, 19. Nov. Die Berliner Stadtverordnetenversammlung lehnte gestern alle Beschlüsse des Ausschusses zur Neugestaltung der Bezirksvenwaltung gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten ab. Damit ist die vom Ausschuß vorgeschlagene Verminderung der Berliner Verwaltungsbezirke von 20 auf 9 einstweilen undurchführbar geworden Wirtschaftliches Die Neueinstellungen im Rheinland wb. Köln, 19. Nov. Auf Grund der Verordnung vom 5. September zur Vermehrung und Erhaltung der Arbeitsgelegenheiten sind im Schlichterbezirk Rheinland bis heute rund 7250 Neueinstellungen vorgenommen worden, die sich auf 213 Betriebe verteilen. Die Mehrzahl der Einstellungen erfolgte in der Textil=, Metall= und Chemischen Industrie. Sperrung von Konten der Genfer Bank Lombard, Odier und Co. in Frankreich. wb. Paris, 19. Nov. Nach dem Journal sollen die bei französischen Banken befindlichen Konten der Genfer Bank Lombard, Odier und Co., gegen die eine neue Steuerhinterziehungsklage anhängig ist, durch den Untersuchungsrichter gesperrt worden sein. Der Stand der schwebenden Schuld am 31. 10. wb. Berlin, 19. Nov. Nach Mitteilung des Reichsfinanzministeriums betrug die schwebende Schuld des Deutschen Reiches am 31. Oktober 1932 1792,9 Millioner RM. gegen 1757,1 Millionen RM. am 30. Sept. 1932. Die Inderziffer der Großhandelspreise wb. Berlin, 19. Nov. Die vom Statistischen Reichsamt für den 15. November berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 94,1 gegenüber der Vorwoche(94,4) um 03 v. H. gesunken. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 88,2(minus 0,7 v. H.), Kolonialwaren 81,4 (minus 0,1 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,9(minus 0,1 v. H.) und industrielle Fertigwaren 114.2 (minus 0,2 v. H.). UIALLEFAIILEAAIFEH (Nachdruck verboten) Die Klausenhofen und ihre Nachbarn Original=Roman von J. Schneider=Foerstl. in Münf Grüdelbach orführungen der die Folge gültige Mannsch inder Westfalen mitangegeben Platzek, W. Ve seidler. Dortmund , Eichen, 90. 7 beid=Grünewald. beim. Dortmund Bochum, 84,5.= Kreisoberturnwar kurner der letzten: Stadtrats Dr Auch nach dieset u dem Kauts mn. wenn auch ninder nach ihren i diesem Jahre rden. (26. Fortsetzung.) Is der Zug aus dem Bahnhof lief, stand er noch Veile und winkte mit seinem buntgerandeten ntuch den Wagen nach. Blödsinnig war das! weiß Gott, nasse Augen. Mit einer raschen ung machte er kehrt und stapfte durch den Wartelach der Straße zurück, wo die Chaise wartete. schaukelte gleich darauf über den aufgeweichten den links und rechts lenzgeschmückte Wiesen serten. Aber er sah fast nichts von all dem en. Sein. Gedanken waren immer noch bei den Ob sie sich vertrugen? Ob Fritz vernünftig würde? Und Margot Nachsicht walten ließ? Er la eigentlich noch immer krank, der Junge. Das zuweilen seltsame Launen. In Wirklichkeit aber er ein guter, braver Bursch, sein Einziger. Chaise entgegen kam jetzt eine andere. Die ker, welche unter dem schwarzen Dach hervorwaren genau voll solcher Depression wie das Der Ebersbacher brachte seine Zwillinge zur on. Sie waren sei, dem Herbst beim Studium, in den Osterferien daheim gewesen, mußten wienpassieren. Die beiden Kutschen hielten. Ausden war nicht ratsam. Man versanz womöglich sorast. So wechselte man nur ein paar Worte Lagenschlag zu Wagenschlag. Gerauer wünschte Jüngens viel Erfolg für das kommende Viertelund nickte ihnen dabei blinzelnd zu. Sie drückten en Mützen noch etwas tiefer ins Gesicht. Man doch nicht sehen, daß sie geweint hatten! Auch ner haben ihre Ehre. in zogen die Gäule wieder an. Les geht“, dachte Gerauer resigniert. Es war ein amt duseliger Tag heute. Und wenn man jetzt Gause kam war's noch vies schrecklicher. Es fehlte sois dunkle Stimme, die ihm sonst begrüßt hatte Llatz, am großen Tisch des Eßzimmers würden eer sein. Nachmittag ging er seit langem das erstemal auf die Jagd. Er mußte doch sehen, wie die Grenze lief. * Annemie stand im Garten und bewunderte einen Kirschzweig, der ein einziges fleckenloses Weiß bildete. Sie ließ den herabgebogenen Ast langsam wieder zurückgleiten und schritt dem Briefträger entgegen, der ihr die Post aushändigte: ein paar Drucksachen, eine Karte von den jungen Gerauers von Sorrent und einen Brief für Tante Klothilde. Sie freute sich, denn er kam aus Wien. Der junge Leo war sehr sparsam im Schreiben. Die Baronin star# in der Diele und schlichtet, das Silber in den eingebauten Schrank. Sie war etwas verärgert. Eines der Mädchen mochte einen Löffel auf die Herdplatte gelegt haben, denn er zeigte ganz deutlich eine braune Färbung. Annemie reichte ihr den Brief, lächelte und nickte ihr freundlich zu.„Lies ihn gleich jetzt mit Ruhe“. sagte sie gütig.„Das Silber hineinschichten kann ich doch auch.“ „Es muß aber auch nachgezählt werden, Kind.“ „Ich besorge auch das! Geh jetzt, Tante! Hoffentlich schreibt ex nur Gutes.“ Die Baronin stieg die Treppe hinauf nach ihrem Zimmer und schlitzte behutsam den oberen Rand des Kuverts auf. „Geliebte Mama! Verzeihe, wenn Dir diese Zeilen eine Enttäuschung bringen. Ich habe mein Möglichstes getan, der trägen Materie des juristischen Studiums Interen abzugewinnen. Seit Semesterbeginn besuche ich gewissenhaft jede Vorlesung. Aber der Stoff öder mich immer mehr an. Ich bin gestern bei Professor Hecker gewasen und habe ihm die Grüße von Herrn Gerauer überbracht. Wir haben uns lange unterhalten und er ist, nachdem ich ihm meine Kompositionen vor, gespielt und auch eine Probe auf meiner Geige abgelegt habe, der Meinung, daß ich es in der Musik sicher zu etwas bringen werde. bilität im Volumen und Richtung während der Krise Ich möchte Dich nun endgültig fragen, ob Du mir doch nicht die Erlaubnis geben willst, auf das Konservatorium überensiedeln.— Ich tue diese Bitte schweren Herzens, geliebte Mama denn ich weiß, wie sehr sie Deinen Wünschen entgegen ist. Andererseits aber verspreche ich Dir, jede Stunde zu nützen und in Bälde wirklich was Großes zu schaffen, das Dir sicher gewiß zur Freude und auch zur Ehre gereichen wird. 1K E Wenn Du mir ein„Nein= schreibst, weiß ich wirklich nicht, was geschieht. Ich kann nicht anders! In Liebe und Dankbarkeit Dein Leo. Die Majorin saß eine lange Weile völlig erstarrt. Sie hatte in dem Glauben gelebt, nun wäre alles gut, Leo habe sich dareingefunden, ihre Argumente hätten ihn überzeugt. Und nun dieser Brief! „Wenn Du mir ein„Nein“ schreibst, weiß ich wirklich nicht, was geschieht.“— Die Hände im Schoß gefaltet, hörte sie auf die Glocke, die zur Vesper rief Sie die sonst immer die Pünktlichste und Gewissenhafteste war, rührte sich nicht vom Fleck. Immer wieder irrten ihre Augen zu den schwarzen Buchstaben zurück kann nicht anders“, schrieb er— konnte sie vielleicht? Sie wollt, ja gar nichts für sich. Nein! Nein! Gar nichts! Alles nur für ihn! Für seine Zukunft, sein Glück! Sein Wohlergehen! Im Hof hub eine Drehorgel zu quietschen an. Da schnellte sie auf und stieß das Fenster zu. Sie konnte das jetzt nicht hören. Einmal war sie in Wien in einem Cafee gewesen Dem Stehgeiger hatte die Schwindsucht auf den Wangen gestanden. Mit dem Blick, den nur eine Frau für die Kleidung eines Mannes hat war sie über den Saum seines Aermels gestreift und hatte gesehen, daß er ausgefranst war. Und diese Fransen waren ihr das Symbol der Musik geworden: Armut Not, Hunger und Ruhelosigkeit, Und diesem allem sollte nun auch ihr Sohn verfallen? Ihr Einziges, das ihr Leben von all dem Glanz, in dem sie sich einst sonnte, gelassen hatte. „Ich kann nicht!= wimmerte sie vor sich hin.„Ich kann ja nicht!“ Annemie durch das Fehlen der Tante beunruhigt, kam herauf und klopfte zaghaft an die Türe. Das schwache„Herein" versetzte sie in neue Sorge.„Was ist denn?— Ist Leo krank?“ Die Baronin zeigte auf den Brief, den Annemie überflog.„Gott sei Dank, daß es sonst nichts ist, sagte sie aufatmend Die Zahnpaste, die von mehr als 6 Millionen Menschen— allein in Deutschland— täglich gebraucht wird. Vorzüglich in der Wirkung, sparsam Im Verbrauch, von höchster Qualität. Tube 50 Pf. und 80 Pf. Weisen Sie jeden Ersatz dafür zurück. Die Baronin richtete die Schultern hoch.„Sonst nichts— ist das nicht genug, Annemie?„Laß ihn doch“ meinte diese.„Es zieht ihn eben nun einmal zur Musik. Warum soll er sich da lange mit anderem quälen? Es ist doch nicht lauter Bettlervolk, das sich von der Geige ernährt.“ „Ich wollte ihn sicherstellen, und er wählt das unicherste Brot, das es gibt“, klagte die Majorin. „Gott“, sagte Annemie eindringlich,„wenn er sich für Jus entscheidet, dauert das ja auch noch Jahre, bis er zu einem Verdienst kommt. Bei den Aerzten ist es das gleiche.“ Sie küßte die Baronin auf die Wange und legte den Brief wieder auf den Tisch zurück.„Schreib ihm ein a" Tante! Und wenn dir das zu wenig ist, schreibst du„in Gottesnamen“, tu, was du für gut hältst. Dann bist du außer aller Verantwortung.“ „Ist man das je seinen Kindern gegenüber?“ fragte die Baronin mit einem schwachen Lächeln. „Ich glaube, nein.“ Annemies Züge waren mit einem Male todernst geworden. Sie dachte au ihre eigene, noch kaum flüggBrut. * Die beiden alten Gerauer, Mama Sturzbaecker eingeschlossen, schwammen in Wonne. Den Kindern ging es gut. Margot schrieb getreulich jeden zweiten Tag. Fast nie von sich dafür um so mehr von ihrem Gatten, daß er schlafe wie ein Murmeltier und schon wieder genz nett dick zu werden boginne. Daß ihm Sorrent soweit ganz gut gefiele, nur die Menschen auf die Ner ven fielen.„Sonst ist alles beim alten“, setzte ne dem Schreiben bei. Mama Sturzbaecker nörgelte:„Wenn er einen guten Schlaf hat und dick und zufrieden ist, wie kann sie dann schreiben es ist alles beim alten?“ Aber Vater Gerauer verstand schon, was damit gemeint war. Wenn jemand das junge Paar in Sorrent beobachtete, mußte er sagen, daß es keine schönere, harmonischere Ehe geben konnte. Gemeinsames Frühstück gemeinsamer Mittag= und Abendtisch— lag Fritz Gerauer in seinem Liegestuhl, saß und las ihm vor oder war mit Briefschreiben beschäftigt. Höchst selten unternahm sie einen Spaziergang für sich allein, und wenn, dann stand er schon eine halbe Stunde vor der verabredeten Rückkehr am Gartenzann des Hotels und hielt Umschau nach ihr. (Fortsetzung folat.) Danksagung. Allen denjenigen, die unserm lieben, guten Sohn die letzte Ehre erwiesen und auch in unserem Schmerz an uns gedacht haben, danken wir an dieser Stelle herzlich Familie Ernst Lüdorf. R%. Paober wager: gas g Obr a e 40 Dienstag, den 22. November, 9½ Uhr, werde ich in Rahrbach an Ort und Stelle. Käuferversammlung in der Wirtschaft Kayser 2 kl. Schweine. um 10 Uhr in Welschenennest an Ort und Stelle, Käuferverslg. in der Wirtschaft Schroeder 1 Kuh, 8 Schweine. um 11 Uhr in Meggen in der Wirtsch Vetter 1 Theke, 1 Klavier. um 11½ Uhr in Maumke in der Wirtsch. Erwes 4 II Schweine. um 12 Uhr in Grevenbrück in der Wirtschaft Eugen Heydorn 1 Kronleuchter, 3 Hirschgeweihe. 1 Regal, 1 Theke, 1 Nähmaschine, 1 Schrank. 1 Geld. schrank, 1 Motorrad, 1 Schwein. 1 Rind, um 3 Uhr in Bilstein in der Wirtsch Nüschen 1 Sofa, 1 Klavier, um 4 Uhr in Kirchveischede in der Wirtsch. Behme 1 Büfett, 1 Credenz, 1 Tisch. 4 Stühle. 1 Klavier, 2 Schweine Kerrange“ von eueer H chön“; Barben, an de Otto geide Stadt Herdecke. Oeffentliche Erinnerung. Die Zahlung der am 15. ds. Mts. fällig gewesenen Staats., Gemeinde= und Kirchen ebgaben wird hiermit in Erinnerung gebracht. Die kostenpflichtige, zwangsweise Beitreibung etwaiger Reste beginnt am 28. ds. Mts. Herdecke, den 19. November 1932 Die Stadtkasse als Vollstreckungsbehörde. Bekanntmachung. Zwangsversteigerung feutlich meistbietend gegen Barzahlung zwangsveise versteigern. Sahlenbeck Oav in Grevenbrück. 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Die Angebote sind in verschlossenem Umschlag mit entsprechender Aufschrift bei dem Landwirt Theodor Silbera in Westfeld bis zum 29. 11. 32, mittags 12 Uhr, abengeben. Die Oeffnung der Angebote erfolgt anschließend im Verdingungstermin im Gasthof# Schneider in Westfeld Altenhundem. 1 Ponny, 1 Flachwagen. passend für Gemüse= und Milchhändler 1 Verkaufshalle. stehend, auf dem Meggener Schützenplatz, äußerst billia abzugeben Außerdem 1 Wangon Einschneide Weißkohl. Ctr. 1.90 M. Ant. Schulte, Altenhundem Telekan 404 Backe selbst Arnsbera. den 19. November 1932. Der Kulturamtsvorsteher: Dr. Cosack Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuche von Würdinghausen. Band 7, Blatt 40, eingetragenen Grundstücke Gemarkung Würdinghausen. Flur 2, Nr. 859/55 Acker auf dem Kohlweg. 86,41 Ar groß, 2.27 Tlr. Reinertrag; Flur 2, Nr. zu 721/191 2c., bebauter Hofraum Würdinghausen, Haus Nr. 25, 4,22 Ar groß. Gebäudesteuernutzungswert 175 M.: ferner der im Grundbuche von Würdinghausen, Band 9, Blatt 71, eingetragene 1/24 Anteil des Anton Neuhaus an folgenden Grundstücken: Gemarkung Würdinghausen, Flur 2 Nr. 378/20, Holz, am Schattenberg, 4,22,84 Hektar groß, 2,76 Tlr. Reinertrag; Flur 2. Nr. 520/48. Holz. in der Kievelscheid, 2,75,32 Hektar groß. 0,72 Tlr. Keinertrag: Flur 2, Nr. 36. Holz, in der Kievelscheid, 3.86,39 Hektar groß, 2.52 Taler Reinertrag: Flur 2. Nr. 74, Holz. Königsberg 9.02,71 Hektar groß. 2,36 Taler Reinertrag am 29. November 1932, vorm 3½ Uhr denn es lodnt sich für jeden Hausbalt aber nur im „Liese"= Sparbackosen mit gewölbten Backräumen. Leichte Handbadung Größte Dauerdaftigkeit. Niedrige Preise. Günst. Zablungsbedingungen Man fordere ausfübrliche Beschreibung auch über Ileischräucherschränke. Ofenfabrik Tritschler, Nordwalde i. W. „Gibt Gott das Häslein, Dann gibter auch das Gräslein“ Die armen Schwestern im St. Josefsheim sehen mit ihren vielen Kindern mit Bangen dem Winter emtgegen. Wer von den lieben Lesern hilft wohl etwas für die Beschaftung der Wintervorräte? Der liebe tiott wird es lohnen! Gatige Spenden nehmen gerne entgegen die dankbaren Schwestern des St. Joseisheimes Charlottenburg, Lützowerstr. la. Postscheckkonto Bertin Nr. 458. Der westdeutschen Kleineisen-Industrie vermittelt neue Geschäftsverbindungen der„Eisen- und Stahlwarenmarkt“, 24. Jahrgang (früher Braunschweig) jetzt im Vogel-Verlag („Maschinenmarkt“,„Export-Markt“), Pössneck erscheinend. Probehefte und Anzeigenpreise kostenlos.(Abonnement für drei Monate nur RM. 1.50) Auskunft bereitwilligst durch unsere Geschäftsstelle A. R. Gericke, Hagen I. W. Eckeseyerstraße 8 Telefon 22969 Stadttheater Hagen Spielplan vom 21. bis 27. Novemal Montag, 21. 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November 1932 In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 Gewinne zu 5000 C. 55203 6 Gewinne zu 3000 a. 1613 135393 375230 4 Gewinne zu 2000 C. 156327 157216 30 Gewinne zu 1000 C. 2357 24441 99426 109707 133887 134608 171306 174115 185556 234874 280029 306250 320380 349586 360297 30 Gewinne zu 800 M. 9447 64669 69485 70038 76046 79798 89245 97577 119405 130850 194472 283976 310369 352863 367106 40 Gewinne zu 500 Q. 12297 19047 46977 66863 66258 66259 67226 70050 105424 108174 118136 142258 160767 199216 246819 293386 334730 335879 348823 361857 an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 1. versteigert werden. an der 110000 Kafholiken Versteigerungsvermerk ist am 3. Juni bezw. 12. September 1932 in das Grundbuch eingetragen. Als Eigentümer war damals der Pferdehändler Anton Neuhaus in Würdinghausen angetragen. Kirchhundem. den 18. November 1932. Das Amtsgericht Verding. Für die Westfällschen Provinzielanstalter son die Lieferung folgender Wirtschaftspedürfnisse für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 1923 im Wese der Auschreibuns verseben werden: 7765 kg Reis. 730 ka Kaffee— gebrannt—. 325 ka Kaffee— unsebrannt—. 101 ka Tee. 455 kg Kakao, 220 kz Schokolade, 3290 kg Haferflocken. 4905 ka gelbe Erbsen. 2000 ka arön-, Erbsen. 2850 ka Bohnen, 4475 ks Linsen, 3425 kn Graupen— mittel—,300 ka Perlgraupen. 4210 ka Grießmehl. 2050 ka Gerstengrütze, 16 400 ka Kristallzucker. 200 ka Würfelzucker. 4260 ka Gemüsenudeln. 650 ka Suppennudeln. 530 ka Rosinen. 125 ka Stärke zum Kochen. 1460 ka Tabak. 1010 aa Backel(Rüböl) 900 ka Salatöl 3235 ka Silberseile 40-42 f. 490 ka Transparentseif# (Olvcerinselfe 40-42 f). 4150 ka gelbe Schnitzelseile 64-66 f. 2275 ka Sparkernselle In Stücken 60 62 f. 1020 kg Seifenpulver 30 f 450 ka Seilenpulver 15 f. 6125 ka Kristallsoda, 325% ka Ammoniaksoda 9r. 100 f. 505 kg Stricksorn arau u. schwarz. 700 ka Sohlieder(Croupons). 475 ka Soblieder CHäuter. 50 ka Oberieder. 65 ka Brandschlieder. 26 900 ka Margarine zum Stre. ehen. 2580 ka Margarine sum Fetten. 2015 ko Bohnerwachs, 2265 ka gedörrte Pflaumen. 1015 kg Sano. Ansebote mit der Ansrhrilt„An des Herrn L.an deshauptmann der Provinz Wesllalen zu Münster 1 W.“ und dem Vermerk„Angebot euf I.ieferung für die Provinzialanstalten“ sind bis zum 3. Dezember 1932 einzureichen. Die Lieferungsb-dingungen können gegen Einsendung vom 100 RM. nehet 12 Pfa. Briefporto von dem Unterseiehneten bezogen und an Werktagen von 10—13 Uhr im Landeshaus zu Münster. Zimmer Nr. 23 eingeschen werden Die Offnung der Angebote findet am 5. Dezember 1932. 10 Uhr, Im Landeshause, Zimmer Nr. 46. in Gegenwart der erschienenen Anl##cter statt. Münster I. W., den 15. Novemnber 1932 Der L.andeshauptmann der Provina Westlalen Grevenbrück. 5 Zimmer-Wohnung parterre, ab I. Dezember zu vermieten. Ww. Reuber Germaniastr. 192, Weibnachtsangebot! 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Altenbun Zm erbeten. 2 Gewinne zu 2 Gewinne zu 4 Gewinne zu 6 Gewinne zu 6 Oewinne*: 24 Gewinne zu 215424 216150 331656 337293 40 Gewinne zu 83726 91856 232391 247959 337097 374124 58 Gewinne zu 49735 85254 364343 392540 186716 316945 169605 266786 358253 396444 181534 273728 363864 50000 M. 120743 10000 M. 214721 5000 M. 200639 227664 3000 M. 145305 323041 2000 M. 206451 310060 1000 cn. 83194 125691 230279 269373 296472 337914 800 an. 42064 49754 64950 81192 113681 114491 145935 146004 254167 255948 259458 314056 385269 391553 500 c. 16603 31416 36997 41008 105898 140259 140886 159507 192951 208511 228973 232071 275105 309406 344932 367847 381440 385006 386273 392587 Die Ziebung der 3. Klasse der 40. PreußischSübdeutschen(266. Preußischen) Staats=Lotteri= findet am 14. und 15. Dezember 1932 statt. r. 270“. Blatt # täglicd früdmorgens, ausgeno Adonnementspreis monatl. stenloda Bestellungen werden jederz egn der Oeschäftsstelle, unseren 2 rnommen.— Im Falle von Betriebs dei Bezieder keinen Anspruch Bemasgeldes.— Postscheckkorco: Sta Hagen Sachliche Pe Springer. Marienst. die vorübergehenden H # ie bisher im wesent! zu„säubern" und unationalen Korpsstu werstandlich ließen sich sachlichen Notwendigk bsnutzige Unterstellung, parteiische Rücksichten nicht. Wenn man si ie und noch abbauen lich geboten. Die katho Korpsstudenten sind,s nt als die anderen. De weg mit ihnen. Wie die Rücksicht auf das verzen liegt, das zeigt Die neuen Herren in Pr den Polizeipräsidenten estand versetzt hatten, der Stelle dem Regier man sie diesem wieder in Regierungsrat Ref so liegt da das sachl Witzel ist, das wird kei können, ein umsichiger, außerordentlich bew Kuhrkampfes wurde er des Landrats war, bterfüllung von den F ien. Er war dann 8 i in Essen, Mülheim heipräsidium in Hagen hat er das hiesige P Tank für seine aufor jetzt die kommissarische ##an Jahren jüngeren — abgesehen von eine #ezernent beim Poliz polizeiliche Vorbildun ist sachliche Persor nist Korpsstudent und echt ist allerdings aud 100000 und 50 der Vormittagsziehl Klassenlotterie am S mer 11 830 ein 100 000 wird in beiden Abtei zwar in der einen Abt ern in Westfalen. #in zweiter Haupttreffe auf die Nummer 120 Abteilung im Ganze #iung in Achteln in 2 lusgabe des zwe für verbilligt ser zweite Bezugsscheit erhilfsmaßnahme zur für die hilfsbedürftig l. bis 31. Dezember sien Tagen an die für ##ischeines angegebener Verteilung erfolgt nat Alung des ersten Bezi der Nachforderungen ##ischeins haben eine Rezember 19332. Sentung der um 13 Prozent, nich zu dem Beschluß des I. Stadtverordnete: Es vom 4. Oktober estattungen um 35 ist diesem Beschli per nicht beigetrete n Beschlusse des 1932 und des A Fassen, wonach die ###t worden sind. Plagistrat seine able einen jährlichen eentung der Geb Zuschuß um weite i bei der so außer ge#adt nicht tragbar. gn den städtischen 8 Führung des Ste die Kirchengemeind gen, da auch sie dann und Unterbilanz entstehen würden, Für den Fall haben die Kirch den entsprechend umständen muß es die bereits sehr füh lusstellung bis 24. 9 Frocge der reg am Donn eht sich die 2 in bis Dor Fraueu fü Magen 27. Novemz 0 Uhr. Reihe Straße“, ein 10 Uhr Reihe g Straße", ein 5 Uhr, außer V## nel Lil Daaauß vor dem Spiea## —17.15 Uhr. Sch## „Der Richter E 5, 0.65—3.50, 64 dem Monde“. c. 5 Uhr, außer#### reisen, in neuer ung„Alt HeidelzUhr, außer Palzer". Oberett 15 Uhr. nur für s, Sonderveranstaltstellung für di 0.30—2.50, üben", Overette Vormiete. 0.40— erette. 270“. Blatt Geschäftsstelle: Goldbergstr. 1: Hagen i. W., Montag, den 21. Novemder 1932 Fernsprech=Nr. 25856 u. 25857 40. Jahrgang riegerverba en i. W. ember 1932, 20 adttheater zur 1 se Straße“ 0.20 bis 1.60 kaufs in den November. im großen Saale dugo=Preußstr. 14. „Luftschutz und# a. D. Mever M. ortrags wird den es warm empe gen Hauptbahnhof Ischl. Nachtkabaren verläng. Niedr. Preis Rekla e— weil sie eichsten ist. de e ruck verboten swei gleich se einer den beiden vember 1932 den Gewinne 375230 216 99426 109707 556 234874 97 69485 70038 0850 194472 46977 66863 8174 118136 3386 334730 rden Gewinne 97 230711 33 45363 58201 64556 1227 383435 69645 69781 10687 192291 1135 299306 17871 33796 60036 0648 200575 33426 264946 95182 397130 sche tie druck verboten zwei gleich ir je einer den beiden ovember 1932 rden Gewiane 7112 178469 1030 112482 8497 323398 3 89170 89615 7963 196123 7035 327081 39114 44791 3679 154695 96700 23753 33941 288590 57992 393903 urden Gewinn27664 23041 364343 10060 392540 5691 186716 96472 316943 4 64950 81192 45935 14600 259458 314056 6 36997 41008 40886 159507 228973 232071 344932 367847 386273 392587 40. PreußischStaats-Lotterie 32 statt. estdeutsche Volkszeitung in täglich früdmorgens, ausgenommen Sonn= u. Gentggs Adonnementsdreis monati 2.— einschl. #enlodn Bestellungen werden sedern allen salten der Oeschäftsstelle, unseren Agenten u. Boten #nommen.— Im Falle von Betriebsstörungen, Streik zu der Bezieder keinen Anspruch auf Rückzahlung Bemasgeldes.— Postscheckkorco: Dortmund 239. mit den Beillagen: Mein Montag Morgen= Heimchen am Herd= Heimat= Haiderosen= Hänsel und Gretel= Praktischer Ratgeber Wocbenbeilage Unterbaltungsbeilage Monatsbeilage Nel. Sonntagsblatt Monatliche Kinderbeilage für Landwirtschaft, Haus u. Garten Anzetgendreis: Lokalanzeigen 9 Pfg., Jamillenauzeigen und Stellengesuche 7 Pfg., auswärtige Anzeigen 10 Pfa per 1 Millimeter Höbe der Spaltenbreite; Reklamen 40 Pfg. per Millimeter Höbe der Tertspaltenbreite.— Beilagen=Aufträge können nicht angenommen werden. Jür die Richtigkeit telesonisch aufgegebener Inserate wird eine Garantie nicht übernommen. Stadtkreis Hagen. npfiehlt Buchhand bringer. Marienst. Hagen, den 21. November 1932. Sachliche Personalpolitik? die vorübergehenden Herren Preußens haben ihre nabe bisher im wesentlichen darin erblickt, die Verlung zu„säubern“ und die gesäuberten Stellen mit ionationalen Korpsstudenten zu besetzen. Ganz erständlich ließen sich die Unschuldsengel nur von sachlichen Notwendigkeiten leiten. Es ist eine bsnutzige Unterstellung, zu glauben, daß bei ihnen parteiische Rücksichten mitgesprochen hätten. Bein nicht. Wenn man so viele Katholiken abbauen und noch abbauen wird, dann war das eben dich geboten. Die katholischen Akademiker, soweit sie korpsstudenten sind, sind nun mal weniger qualin als die anderen. Das muß man doch einsehen. weg mit ihnen. Wie sehr den Verwaltungsreinidie Rücksicht auf das sachliche Staatsinteresse Herzen liegt, das zeigt ein Vorgang in Hagen. die neuen Herren in Preußen übertrugen s. Zt., als den Polizeipräsidenten Schöbel in den einstweiligen eitand versetzt hatten, die kommissarische Verwalder Stelle dem Regierungsrat Dr. Wivel. Jetzt man sie diesem wieder genommen und einem jünin Regierungsrat Refardt aus Düsseldorf übero liegt da das sachliche Interesse? Man höre. Witzel ist, das wird kein Mensch in Hagen bestreikönnen, ein umsichiger, gewandter und im Polizeii außerordentlich bewährter Beamter. Während Kuhrkampfez wurde er in Dortmund, wo er Verdes Landrats war, wegen seiner treudeutschen bierfüllung von den Franzosen ins Gefängnis geien. Er war dann 8 Jahre hindurch im Polizei## in Essen, Mülheim(Ruhr) und Hagen. Das zeipräsidium in Hagen hat er aufgebaut. Jahrehat er das hiesige Präsidium selbständig geleitet. Tank für seine ausopfernde Arbeit entzieht man jetzt die kommissarische Verwaltung und setzt ihm #nan Jahren jüngeren Regierungsrat vor die Nase. — abgesehen von einer kurzen Tätigkeit als Verezernent beim Polizei=Präsidium Düsseldorf— polizeiliche Vorbildung und Erfahrung abgeht. ist sachliche Personalpolitik! Aber Herr Renit Korpsstudent und Herr Witzel nur Katholik! sacht ist allerdings auch Korpsstudent! 100000 und 50000 RM. gezogen der Vormittagsziehung der Preußisch=SüddeutKlassenlotterie am Samstag wurde auf die Losmer 11 830 ein 100000 Mark=Gewinn gezogen. Das wird in beiden Abteilungen in Halben gespielt, zwar in der einen Abteilung in Berlin und in der ern in Westfalen. ein zweiter Haupttreffer in Höhe von 50000 RM. auf die Nummer 120 743. Das Los wird in der Abteilung im Ganzen in Berlin, in der zweiten eilung in Achteln in Bayern gespielt. lusgabe des zweiten Bezugsscheins für verbilligtes Frischfleisch ser zweite Bezugsschein für die Durchführung der ufsmaßnahme zur Verbilligung von Frisch= für die hilfsbedürftige Bevölkerung, der die Zeit I. bis 31. Dezember 1932 umfaßt, wird in den sin Tagen an die für die Verausgabung des ersten ##ischeines angegebenen Stellen gesandt werden. Lerteilung erfolgt nach denselben Zahlen, wie die seilung des ersten Bezugsscheins unter Berücksichtider Nachforderungen. Die beiden Abschnitte des b#ischeins haben eine Gültigkeitsdauer von 1. bis Rezember 1932. Sentung der Bestattungsgebühren um 13 Prozent, nicht um 35 Prozent.— Magistrat dem Beschluß des Stadtparlaments nicht bei. #e Stadtverordnetenversammlung hat in der E vom 4. Oktober d. J. beschlossen, die Gebühren Lestattungen um 35 Prozent zu senken. Der Ma# ist diesem Beschluß in seiner Sitzung vom 10. er nicht beigetreten, hat vielmehr beschlossen, es n Beschlusse des Magistrats vom 18. März und 1932 und des Ausschusses vom 2. August 1932 ##assen, wonach die Gebühren um etwa 13 Prozent s worden sind.„Die Friedhöfe“— so begründet Plagistrat seine ablehnende Haltung—„erfordern einen jährlichen Zuschuß von über 35000 RM. senkung der Gebühren um 35 Prozent würde . Zuschuß um weitere fast 15000 RM. erhöhen. It bei der so außerordentlich schlechten Finanzlage nicht tragbar. g den städtischen Friedhöfen abgesehen, würde die Führung des Stadtverordnetenbeschlusses aber die Kirchengemeinden in schwerste Bedrängnis #n. da auch sie dann um 35 Prozent heruntergehen und Unterbilanzenn ganz außerordentlicher #eurtehen würden, die diese selbst nicht tragen En. Für den Fall der Durchführung dieses haben die Kirchengemeinden vielmehr von der den entsprechenden Zuschuß verlangt. Unter FUmständen muß es bei der Senkung um 13 Prodie bereits sehr fühlbar ist, verbleiben.“ lusstellung„Numpf dem Krebs“. bis 24. November verlängert [leue der regen Nachfrage und des großen Anam Donnerstag waren allein 1500 Besucher t s i c h d i e A u s s t e l l u n g s l e i t u n g v e r a n l a ß t, d i e ung bis Donnerstag, den 21. Novemme au verFranennürungen; Dienatag und Dannora, Kauft Deutsche Waren! Der Stadtverband Hagener Frauenvereine veranstaltet demnächst in Hagen eine deutsche Woche. Ihr Ruf„Kauft Deutsche Waren“ richtet sich an uns alle. Insbesondere können aber unsere Hausfrauen und die Lebensmittelhändler zur Linderung der wirtschaftlichen Not unseres Volkes beitragen, wenn sie bei ihren Einkäufen darauf achten, keine Auslandswaren zu kaufen. Bei dem nötigen Verantwortungsbewußtsein und bei genügender Aufmerksamkeit ist es zu vermeiden, daß noch heute ein großer Teil unseres Volkseinkommens mit den täglichen Ausgaben für Lebensmittel. für Eier, Butter, Käse, Obst und Gemüse ins Ausland wandert. Die Hausfrau hat es in der Hand, durch stete Herkunft der Ware auch den Händler, welcher bisher aus Bequemlichkeit oder geschäftlichen Vorteils we gen, ausländische Ware feilhielt, zu zwingen, sich nach guter deutscher Ware ordentlich umzusehen, denn alle diese Nahrungsmittel werden in gleicher Güte im Inland erzeugt, Eier und Butter in der nächsten Umgebung der Stadt, Molkereibutter(beste Markenbutter) in Westfalen, Schleswig=Holstein oder Mecklenburg. Käse bolländischer Art in Schleswig=Holstein, Käse nach Art des Schweizer oder Emmentaler im Allgäu, nicht zu vergessen unsere guten ostpreußischen und Tilsiter Käse. Beim Einkauf von Landbutter in Wellenform weise man ausdrücklich die häufig in Wellenform an gebotene sibirische Butter zurück. Der Händler muß schließlich seinen Vorteil darin sehen, alle diese Nah rungsmittel nur mit einem Schild anzupreisen, wel ches auf ihre Herkunft aus irgendeinem deutschen Landesteil hinweist. Im Eierhandel hat ja in dieser Richtung die für das ganze Reich gültige Eierordnung schon Ordnung geschaffen. Jede Hausfrau kann jetzt ein ausländisches Ei an einem kleinen Stempelaufdruck auf dem einzelnen Ei erkennen, welcher daz betreffende Erzeugungsland„Holland“,„Belgien",„Bulgaria".„Austria“ usw. angibt. Auch die Kühlhauseier sind kenntlich durch einen Stempel„K“. und die konservierten Eier(Kalkeier) tragen einen kleinen runden Stempel„Konserviert". Die deutschen Eier, die vielfach aus näherer Umgebung stammen, tragen meist gar keinen Stempelaufdruck oder sie sind mit einem Stempel„Deutsch“ in einem kleinen Kreis als deutsches Frischei gekennzeichnet. Gutes deutsches Obst und deutsches Gemüse werden infolge guter Kühlhauslagerung jetzt auch im Winter in frischem Zustande zu billigen Preisen in den Handel gebracht. Ein Teil der aus, ländischen Waren wird durch die Kontigentierungspolitik des Staates vom deutschen Markte ferngehalten werden Wir sind zur Ueberwindung unserer Wirtschaftsnot ganz auf uns selbst gestellt, jeder einzelne muß mitwirken, daß das Geld im Lande bleibt und zur Schafjung von Brot und Arbeit verwendet wird. Oeffentliche Beleidigung Kreismedizinalrat Dr. Bröckerhoff contra L. H. Schmidts. (a) Hagen, 18. Nop, Vor der großen Strafkammer sollte heute die Hauptverhandlung gegen den Kaufmann und Schriftsteller Ludwig Hans Schmidts aus Hagen stattfinden, der der öffentlichen Beleidigung des Kreisarztes Medizialrat Dr. Bröckerhoff angeklagt ist. Die Anklage ist im öffentlichen Interesse erhoben worden. Die Anklage ist auf Zeitungsaufsätze des Angeklagten zurückzuführen die die Stadtverwaltung Hagen in Verbindung mit der Straßenbahnangelegenheit angriffen. Aus der in der Presse Hagens und der Nachbarstädte entstehenden Polemik erfuhr man, daß der Stadtarzt Dr. Bröckerhoff dem Oberbürgermeister Finke bezw der Stadtverwaltung gegenüber eine Erklärung abgegeben haben soll: Nach seiner Meinung gehöre der heutige Angeklagte zu den Leuten, denen der§ 51 des Str.=G.=B. zuerkannt werden müsse. Dieses Gutachten ist dann dem Oberstaatsanwalt zugängig gemacht worden, der daraus seine Schlüsse für ein Strafverfahren gezogen hat. Da Schmidts vorher nie mit Dr. Bröckerhoff in persönliche Berührung gekommen ist, von ihm also nicht untersucht worden ist, so fühlte er sich schwer gekränkt und hat Dr. Bröckerhoff vor den Schiedsmann geladen. Dr. Bröckerhoff ist zum Gütetermin nicht erschienen, man hörte aber, daß er gegen sich selbst bei Regierung in Arnsberg als seiner vorgesetzten Behörde eine Dusziplinaruntersuchung beantragt habe. Darauf hat sich Schmidts beschwerdeführend an den Regierungspräsidenten gewandt und die Antwort erhalten, ehe das Disziplinarverfahren gegen Dr. Bröckerhoff nicht durchgeführt sei, könne der Regierungspräsident sich nicht äußern. Zwischendurch hat der Angeklagte Schmidts ein Flugblatt und eine Broschüre erscheinen lassen, in denen von Dr. Bröckerhoff gesagt wird er verfasse erwerbsmäßig jedes gewünschte Gutachten. Ferner hat Schmidts, um eine Klärung zu erzwingen, an Dr. Bröckerhoff eine offene Postkarte geschrieben, in der er Dr. B beschuldigt, durch sein Nichterscheinen vor dem Schiedsmann zu„kneifen" und beschimpfte Dr. B. auf offener Karte. Nun stellte Dr. Bröckerhoff im Einverständnis mit dem Regierungspräsidenten Strafantrag gegen Schmidts wegen öffentlicher Beleidigung.— Die Staatsanwaltschaft erhob die Anklage von Amtswegen. Außerdem ist Schmidts angeklagt der Uebertretung des Pressegesetzes, weil auf den Druckschriften der Drucker nicht genannt ist. Der Angeklagte gibt die Uebertretung der preßgesetzlich angezogenen Bestimmung zu. Was die Beleidigung anbetrifft, so will der Angeklagte den Beweis der Wahrheit antreten. Er wird vom Vorsitzenden darauf hingewiesen daß selbst wenn der Wahrheitsbeweis ae15 Monate Gefängnis für Direktor Lippold Und 7000 RM. Geldstrafe— 3000 für Thüner, 1210 für Velder, 12 000 für Dr. Tedrup— Dr. Kauermann freigesprochen Ende des Gevelsberger Eisenhandlungsprozesses wb. Hagen, 19. November. Der Prozeß gegen den Vorstand der Gevelsberger Eisenhandlungen A.G., der am 27. Oktober vor der Hagener Strafkammer begann, fand Samstag sein Ende. Der angeklagte Direktor Lippold wurde wegen Vergehens gegen§§ 64, 84 des G.m.b.H.=Gesetzes und gegen§ 314, 1314 des H.G.B. zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten und zu 7000 RM. Geldstrafe verurteilt. Der kaufmännische Angestellte Thüner erhielt wegen Vergehens gegen§ 314 H.G.B. und§ 214 des H.G.B. 3000 RM. Geldstrafe. Der kaufmännische Angestellte Velder wegen Vergehens gegen§ 314 H.G.B. 1000 RM. Geldstrafe und außerdem wegen Gläubigerbegünstigung nach§ 21 der K.O. an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von 1 Woche 210 RM. Geldstrafe. Der Treuhänder Dr. Tedrup erhielt wegen Vergehens gegen§ 311 H.G B. 12000 RM. Geldstrafe. Dr. Kauermann wurde freigesprochen. Von der Anklage des Betrugs wurden sämtliche Angeklagte freigesprochen. In der Urteilsbegründung führt das Gericht aus. daß Lippold es unterlassen habe, rechtzeitig Konkurs oder Vergleich anzumelden. Ihm sei die Ueberschuldung der G.m.b.H. bekannt gewesen. Durch unrichtige Bilanzierung sei das Unternehmen nach außen hin als lebensfähig hingestellt worden. Lippold machte keine Kontenabschreibungen und kranke Forderungen wurden als vollwertig bilanziert. Thüner, als Leiter der Buchhandlung, wußte hiervon. Trotzdem die Gesellschaft konkursreif war, wollte Lippold diese sanieren. Bei der Gründung der A.G. ist nach dem Buchstaben des Gesetzes gehandelt worden, aber nicht nach Zweck und Sinn. Mit dem Geld der A.G. sind die Verpflichtungen der G.m.b.H. geregelt worden. Die A.G. hatte elso keinen Pfennig davon. Ueber die 25 Prozent des Aktienkapitals hat die A.G. überhaupt nicht verfügen können. Die Gründungserklärung ist wissentlich falsch abgegeben worden. Lippold, Thüner und Velder waren von Anfang an im klaren darüber, wie die Sache gemacht werden sollte. Tedrup hat den Weg zur Gründung der A.G. vorgeschlagen, hat es aber unterlassen, sich genügend zu vergewissern, ob die Garantien vorhanden waren. Er hat anscheinend von der Ueberschuldung der G.m.b.H. keine genaue Kenntnis gehabt. Thüner und Velder haben sich in einem Falle der Gläubigerbegünstigung schuldig gemacht, indem sie einen Gläubiger nach der Zahlungseinstellung mit auten Wechseln befriedigten. länge, doch die formelle Beleidigung bleibe. Der Angeklagte hätte den Wog des Rechts nicht verlassen dürfen und den Ausgang des Disziplinarverfahrens abwarten müssen. Der Verteidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt Dr. Römer, stellt einen längeren Beweisantrag. Er verlangt die Ladung mehrerer städt, Beamten, darunter auch Oberbürgermeister Dr. Raabe. Diese sollen bekunden, daß, wenn städtische Beamte pensioniert werden sollen die Stadtverwaltung vorher bei Dr. B. telephonisch anrufen ließ. In einem bestimmten Tonfalle sei dem Dr. B. dann gesagt worden, daß der betr. Beamte krank sei und pensioniert werden müsse. Prompt wurde dann der Beamte pensionsreif geschrieben, auch wenn er durchaus arbeitsfähig und sehr gut in der Lage sei, seinen Posten zu bekleiden. Die besondere Note! Wir wissen nicht,welche 3½ Pfé-Marke Sie bisher geraucht haben. Wennwir Sie gleichwohl bitten, der Wissenschaft halber doch einmal die OBERSTZisarette zu probieren geschieht das in der Uber zeugung, dass Sie uns für diese Anregung dankbar sein werden. OBERST hat eben doch, abseits von den vielen, eine ganz besondere Note: O B E R S T die 3½ Pfé-Zigarette bei der nach teitrer CMarken cArt. sich, cMilde mit AROMApaa: Sachwerständige Professor r. Von s Angeklagten Gevör, wurde noch der an der medizuischen Akademte in Düsseldonf welcber beezügl. des geistigen Zustandes erklärte. nach seinen bieberiggen Beolubtungen hilte den Angeklagten für prozeßfabin. Ov ihm der a. zustehe ließe sich viellend: sofort in einer langeren UnUntrimbunn des Amteklanten fest der Sicher###indmee be: geistigen Mindennertia. Bezirkstagung der Säcilienvereige des Dekanates Hagen=Schwelm in Wetter terredung und stellen. Natürlich würde Am geringsdten Arzeichen einer gevtregen, Supeh. leie den Antrag stellen den Angeklagten zur Bmnh tung einer Anstlz übermren. Der Angeklate er 11 klärt, sich fmort berei: Gierichtc#tund, eur d Verfügung zu neven. zu vertagen, die neueen dem DHerrn Prefesssor nad im Vrünschte Unterredung zur ## Gerub,#sploß die Sutr Zeugen zu laden und di. Un Weiter, 21. Nov. Gestern wannn in Wetter, das die gutr der Duntführung der diesjährigen Bezirkstag übernammen butte, die Cücilienvereine des Hugen Schweim zusammengekommen. Die Tagung in jeder Hinsicht erkennen melch lebendige Kraft, welch mergischer Form= und Aufvanwille aber auch welch nomendige Reformarkeit sich gerade in allervermögens mit dem fünfstimmigen„Lantum ergor von Haller. Nach dem Segen erklang zum Abschluß der aubserordentlich werwolen Frsandach, de gezerhot Toccata e=moll“ von J. S. Bach, den erweiternd und verAne kirchenmusikalischen tersuchung des Snterstäindigen bis zum nächsten Termin abzuwarten. Zentrumspartei Eilpe=Delstern Montag, den 21. November, 8 Uhr abends##ejüngster Zei auf allen Gebieten des Lehens krmerklur macht.— 990 on Zunächt versammelten sich die Teilnehmer um 2,30 sein Uhr im kleinen Saale des kath. Vereinshauses zu einer 9o kale Osthoff. Riegestraße General=Versammlung. Tagesordnung: 1. Organisationsfragen. 2. Kassenbericht. 3. Vortrag: Das Wirtschaftsprogramm tionalsozialisten.(Herr Lehrer 4. Neuwahl des Vorstandes. Alle Zentrumswähler sind freundlichst eingeladen. ½8 Uhr Vorstandssitzung. beratenden Versammlung Von den dem Bezirk angeschlossenen Vereinen waren der NaBuse). im Zentrumsfraktion. Heute nachmittag 4 Uhr kath. Vereinshaus, Hochstr., Fraktionssitzung. Gefallenenehrung. Am Totensonntag wurde zum Gedenken der Gefallenen im Kriege 1870/71 und der im Weltkriege seitens des Stadtkriegerverbandes Hagen auf dem Ehrenfriedhof am Remberg ein Kranz mit schwanz=weiß=roter Schleife niedergelegt. Der Kranz trug die Aufschrift:„In Eurem Geist zur Freiheit! Stadtbezirk Boele. Boelerheide. Kirchensteuer. Heute, Montag, vor mittags 8.30—12.30 Uhr, hält die Kirchensteuerstelle den dritten Hehetermin für die Kirchensteuern im Jugenddritten Hebetermin für die Kirchensteuern heim ab. Gleichzeitig können Stundungsanträge gestellt werden. Ebenso werden am Samstag, den 2. Dezember, solche begründeen Anträge im Jugendheim in der Zeit von 2—4 Uhr nachmittags entgegen genommen. Ennepe-Ruhr-Kreis. Schwelm, 21. November. Besondere Kontrolle der Fürsorgewirtschaft in den Städten Schwelm, Gevelsberg und Hattingen. Wie verlautet, hat das Fürsorgediktat der Regierung noch eine Begleiterscheinung für die Städte Schwelm, Gevelsberg und Hattingen gehabt. Wir hören, daß der Regierungspräsident unter dem Eindruck steht, als ob die Fürsorgeaufwendungen in diesen Städten verhaltnismaßig hoch seien. Infolgedessen ist der Landrat mit dem Spezialauftrag versehen worden, diese Städte besonders zu überwachen und örtliche Nachprüfungen vorzune bmen. Aetelshern. 22. in Ein wunderlicher Unfall an der Talbahn. die Lokomotive des 7,28 Uhr in Richtung Hagen fahrenden Talzuges lief ein Mann im angetrunkenen Zustand. Er wurde an der Reihe der Trittbretter entlang gerissen und fiel erst hinter dem Zug auf die Schienen. Nüchtern geworden von dem berechtigten Schrecken sprang er sofort auf und lief in Richtunn Mittelstraße fort. Herdecke, 19. November. ca. Aufhebung der Verkehrssperrung auf der Hauptstraße. Nachdem die Neupflasterung eines Teiles der Hauptstraße beendet ist, wird die Umleitung des Verkehrs durch die Brink= und Stiftsstraße von heute ab wieder aufgehoben; damit ist die gesamte Hauptstraße für den Durchgangsverkehr wieder frei. Wetter, 21. November. (d) Der neue Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Wetter tritt, wie wir erfahren, am 18. Dezember sein Amt an. Herr Vikar Neuhaus=Hagen, der zum Nachfolger des verstorbenen Pfarrers Schulte ernannt wurde, ist am 1. Januar 1882 zu Wimbern gevoren. Am 10. August 1908 wurde er zum Priester ge weiht. Die erste seelsorgliche Tätigkeit übte Vikar Neuhaus in Bielefeld aus, woselbst ihm das Rektorat über das Fürsorgeheim übertragen wurde. Seit 21 Jahren wirkte er an der St. Michaelskirche in Hagen=Wehringhausen. Steuern zahlen. Wie aus dem Anzeigenteil ersicht lich, erinnert die Stadtkasse an die Zahlung der fälliden Steuern und Abgaben. sertreter des Gevelsberger Chores und des Chores der Elisabethpfarrei Hagen nicht erschienen. Letztere wiren durch die Mitwirkung bei einer Festandacht anläßlich des Patronatsfestes entschuldigt. Bezirkspräses Vikar Dorstmann=Schwelm eröffnete mit kurzen Begrüßungsworten die Versammlung und ging darauf zur Tagesordnung über. Mit der Durchführung der Tagung im nächsten Jahre, ebenfalls am Sonntag vor dem Feste der hl. Cäcilia, wurde Kirchenchor Herdecke betraut. Vom Vorsitzenden des Vereins in Wetter, Herrn Spill, wurde beantragt, einmal im Jahre die Erträge der sonntäglichen Kollekte den Cäcilienvereinen für die Stützung iorer sinanziellen Lage zukommen zu lassen. Dieser Vor schlag fand die Zustimmung sämtlicher Teilnehmer. Dechant Ostermann=Hagen versprach, sich an maßgebender Stelle für die Durchführung dieses Vorschlages einzusetzen Weiterhin wurde beschlossen, in nächster Zeit unter der Leitung eines Benediktinerpaters für die Organisten und Chorleiter einen Choral kursus stattfinden zu lassen. Gegen 4 Uhr fand die beratend. Versammlung ihr Ende, der sich dann in der Pfarrkirche eine kirchenmusikalische Festandacht anschloß. Diese Feierstunde kann man unbedingt als wegweisend für die weitere notwendige Entwicklung derartiger musikalischer Andachten betrachten. hatte sich nicht gescheut, neben den Werken alter Meister auch diejenigen moderner, teilweise noch lebender Künstler zum Vortrag zu bringen. Besonders bemerkenswert war es noch, daß von dem augenblicklichen Psarrverweser der Pfarrei Wetter, Vikar Korte außer den üblichen Gebeten auch Lesungen in die An dacht eingestreut waren und ihr so zu besonderer bendigkeit verholfen wurde. Zudem steht dem Dirigenten P. Bartmann seinem Chor ein mit gesundem Stimmaterial ausgezeichneter Klangkörper zur Verfügung, der wohl hier und da einige Feinheiten, besonders in der Aussprache, vermissen ließ, einige Gegensätze zu unvermittelt und zu wenig ansgeglichen brachte, jedoch allen vorgetragenen Werken überaus starkes religiöses Erleben verlieh und darum wirklich tiefes, warmes Empfinden auslöste. Den Orgelpart hatte C. Montag, Organist an der Propsteikirche in Dortmund, übernommen, der die Feierstunde mit einer klangvollen Phantasie von F. Wagner einleitete. Darauf brachte der Chor das Kyrie aus der Messe„Sutz umbra illius“ von Ziegelmeier, sowi, das überaus klangschöne siebenstimmige „Ave Maria“ von Bruckner zum Vortrag. Nach einem Gebet bo: der Chor mit der Choral=Antiphon„Salve Regina“ sowie dem„Tota pulchra es Maria“ weitere wohlgelungene Interpretationen. Max Regers„Ave Maria“ für Orgel, das leider in der Registrierung letzte Klarheit vermissen ließ, sowie das von allen Teilnehmern an dieser Feierstunde gesungene„Glorreiche Himmelskönigin; beendeten den ersten, der Gottesmutter gewidmeten Teil der Festandacht. Im zweiten Teil gelangten Werke zu Ehren der beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus, den Patro nen der Pfarrkirche in Wetter, zum Vortrag. Außer ordentlich gut und mit tiefer religiöser Verinnerlichung gelang neben dem„Introitus zum Feste Peter und Paul= das vierstimmige, überaus klangvolle und durch besonders klare Melodienführung sich auszeichnende Tu es Petrus“ von Haller. Weiter sang der Chor ein vierstimmiges Offertorium von Mitterer, sowie das überaus klangschöne und stimmungsvolle Sanctus aus der„Missa in honorem Sancti Petri et Pauli“. Neben dem Papst=Hymnus für Orges von Liszt, von C. Montag mit tiefer Einfühlung vorgetragen, bildete der Volksgesang„O Zierde der Apostelschar den Abschluß des außerordentlich gut gelungenen zweiten Teiles der Festandacht.— Nach der Aumenung Allerheiligsten und dem Liede„Jesus du bist hier zu gegen“, gab der Chor noch einmaj eine Probe seines disziplinierten Können und seines tiefen Einfühlungs interpretierte überaus starken Eindruck noch Im großen Saale des Vereinshauses fand sich anschließend an die Festandacht eine überaus große Teilnebmerschar zur Festversammlung Nach dem Chor„Füllt mit Schalle“ ergriff zunächst der Bezirkspräses, Vikar DorstmannSchwelm das Wort. Er begrüßte die er der Geistlichkeit besonders Herrn Dechant Östermann. Weiterhin galt sein Gruß dem Organist Pröpper aus Balve. Der Diözesanpräses Prof. Schauerte, Padervorn, konnte leider nicht wesend sein. Nach einigen Ausführungen über die Bedeutung des Kirchengesanges erteilte der Bezirkspräses Herrn Pröpper das Wort zu seinem Vortrag über: „Die Lage der kath. Kirchenmusik.“ In dieser Feierstunde— so führte er nach einleitenden Worten etwa aus— wollen wir Umschau halten, wir wollen die Lage der heutigen kath. Kirchenmusik betrachten in zweierlei Hinsicht, in produktiver und re produktiver Das Wort von einem„neuen Frühling der Kirchenmusit= ist keine leere Phrase. Gewiß steht die Musik nicht in neuer wertvoller Form vor uns. Doch überall können wir einen gewaltigen Aufbruch feststellen. Ein, neue Kirchenmusik ist im Werden. Wir können nicht achtlos an ihr vorbeigehen konnen nicht alles Neue als Verirrung bezeichnen. Einmal, früher oder später, müssen wir uns mit ihr auseinandersetzen, ihre Wesensgrundlagen untersuchen. Wir dürfen die Gefahren, die das Bekenntnis fur die neue Musik in sich birgt, nicht scheuen. Hat es denn überhaupt einen Sinn, so kann man fragen, von einer neuen zeitgebundenen Musik zu sprechen? Jawohl, jede Kunst, muß zeitgebunden sein, auch die neue Kirchenmusik. zeitgebunden sein, aber nicht erdgebunden. Die Kirche hat immer den Fortschritt unter Wahrung der liturgi schen Bindungen gefördert. Auch der neuen Musi öffnet sie weit ihre Tore. Welches sind denn die Grundlagen für eine neue Kirchenmusik? Nicht das Streben nach Einzelleistungen und Virtuosentum, mit anderen Worten der Geist des Individualismus der in und nach dem Weltkrieg seinen Zusammenbruch erlebe hat. Es ist die Sehnsucht nach Ueberzeitlichem und Ueberwirklichem, das Verlaugen nach Transzendenten erwacht. Das Erwachen all dieser Regungen hat das starke Anwachsen der liturgischen Bewegung zur Folge gehabt. Aus der zunehmenden geistigen Not ist immer mehr die Erkenntnis der Heils bedürftigkeit berausgewachsen. So lassen sich einige Grundlagen andeuten, aus denen heraus die neue zeitgebundene Kirchenmusik entstehen muß. Nur so in es möglich dem negativen Prinzip der weltlichen Mu twas Positives entgegenzusetzen. Wir haben kein Suchen nach neuen Tonarten, nach Sprengung der Harmonie, nach Einführung atonaler Tonarten notig; wir kehren zu dem neuentdeckten Reichtum der Kirchentonarten zurück, zum gregorianischen Choral, der das Urbilz aller Melodie ist. Alle diese äußeren Dinge sind jedoch noch Nebensache, die Musik muß organisch aus der Liturgie aus dem Choral heraus Das Alt, muß Norm sein, das Neue Ziel. So verhält es sich nicht nur mit der Wahrheit der Musir(alles bisher Aufgeführte bezog sich ja im wesentlichen auf den Unterschied zwischen weltlicher und geistiger Musik, der die Stärke der Wahrheit zum Gradmesser hat), ebenso auch mit der Schönheit. Got ist der Urbegriff alles Schönen. Daher muß auch ausweichbar echte Kunst stets auf das Transzendente gerichtet sein. Von diesem Gesichtswinkel aus betrachtet, hat auch die neue Musik, wenn sie in ihren zügen mit dem Gesagten übereinstimmt. inre besondere Mission. Eine ablehnende Haltung dem Neuen gegenüber entspringt in den meisten Fällen geintiger TrägIn der Erneuerung, der also große Bedeutung und unbedingte Berechtigung zukommt, sind, der gugh. Zor Bewegungen festzustellen. Die eine geyt von#u.„ die andere von Regensburg, dem Sitz des Cäcilienver= eins, aus Während in München die Erreichung künstlerischer Höhe besonderes Ziel ist, hat sich die von Regensburg ausgehende Bewegung besonderes Ver A. K.. Miehereinführnng 1 ist, möglichst getreue Befolgung der kirchlichen schriften mit künstlerischen Zielen, liturgische denhei, mit künstlerischer Freiheit zu ver nen. o sich uns in einer Reihe Namen bedeutender ne Künstler die augenblickliche Tage unter dem Gesict# winkel des produktiven Schaffens, das seine### sonanz im reproduktiven Schaffen finden und Darin sind zu nennen Organisten, Chöre, Klerus u. Pfarrgemeinde. Auch hier starkes Vorwärtsdringen Zahl und Leistungen. Aber noch dürfen wir ruhen, nicht eher, als bis jede Kirche ihren eigen Chor hat. Die Chorkonzerte müssen an der Sv### aller Musikveranstaltungen stehen. Während die wei liche Musir in ihrem Programm auf Werke zur greift, die in ihrem Alter höchstens an die Grenze, zwei Jahrhunderten heranreichen, hat die Kirch musik in dem Choral einen Reichtum, der schon 1300 Jahren gepflegt wurde.“— Der Vortragende ging dann auf die Pflege deutschen Kirchenliedes ein, zeigte die Reformbedürft keit unseres Diözesangesangbuches, empfahl die besa dere Pfege des a cappella=Chores und wandte dann der Frage der kirchenmusikalischen Andach. Sie muß an Schablonenhaftigkeit verlieren, darf n mehr Ausnahmefall sein, sondern muß zur lebendig ständigen Einrichtung werden. Redner berührte dan noch verschiedene Punkte, die zur Hebung des Kirch gesanges beitragen können, brachte auch verschiede Hemmungen zur Sprache, um schließlich mit begeisten Worten, aus denen heiße Liebe zur kath. Kirche die Aufforderung zur Pflege ihrer herrlichen hervorleuchteten, seine überaus eindrucksvollen bendigen Ausführungen zu schließen. Dechant Ostermann fügte in seinem Schlußn seine Winsche denen des Reserenten bei, betonte# einmal den innigen Zusammenhang zwischen kath. chenmusit und heiligem Opfer, empfahl allen Chörbesonders die Pflege des Grzgorianischen Chorals schloß mit dem Wunsche, daß alle Gläubigen im neue Freuo, und Begeisterung für ihren heilg Glauben aus dem unermeßlichen Reichtum der kathe schen Kirchenmusik schöpfen möchten.—hof und Deutsche Turnerschaft. Gerätekunstturnen in der Friedrichslust Mannschaftssieger Germania Hagen=Eilpe mit 66 — Walter Schelberger Jahn=Hagen mit 112 P. be Einzelsieger. Am Sonnabend standen sich die Vereine Germa Hagen=Eilpe, Eintracht und Jahn Hagen zum drir Male im friedlichen Wettkampf gegenüber. Der Vorsitzende, Emil Göbel, Jahn=Hagen, begrüßte zahlreich erschienenen Zuschauer sowie den Verin des Zweckverbandes, Emil Heyink, und die beiden# sitzenden des Stadtverbandes der DT.=Vereine,* Bettermann und Dietrich. Das Turnen begann mit den Freiübungen. erhielt Germania 174, Eintracht 170 und Jahn H# 171 Punkte. Beste Turner waren C. Brocksieper, tracht", Schelberger und Wünnenberg Jahn, mit# Im Turnen am Pferd(quer) erreichte Germ 169 Punkte, Eintracht 162 und Jahn 161. An Gerät erwies sich Schelberger Jahn als bester Tu und erzielte 29 Punkte.— Beim Turnen am Bazeigte sich deutlich die Gleichwertigkeit der drei eine. Jahn und Germania erhielten je 171 Punkte Eintracht 167. Engelbert=Jahn erreichte mit 2 hier die Bestleistung.— Nach der Wertungsst hatte bis dahin Germania mit 514 Punkten den## Platz vor Eintracht 502 und Jahn 503 Punkte. Im Turnen am Reck, dem letzten Gerät, hatte und Eintracht beide einige Versager, so daß die turnenden Germanen mit einer Punktzahl von 11 genüber Jahn und Eintracht, die nur 155 Punlte reichten, einen weiteren großen Punktvor## herausholten. In der Einzelwertung war Hagen mit 30 Punkten wiederum der beste Mann. Im Gesamtergebnis siegte Germania Hagen mu Punkten vor Jahn 658 und Eintracht 657 Punkten. erwähnen sei allerdings noch, daß Jahn und beide in letzter Stunde noch Ersatz einstellen mut Als bester Einzelturner ging Schelberger Jahn 112 Punkten hervor. Die Siegerehrung nahm vom A. S. u.v, vurz Aberreichte er den hat sich die besonderes gorianischen Chorals erworben. Trotz vieler Bemühungen blieb zunächst jedoch eine gewisse Gleichgewichtslage die sich aus der engen Zusammenarbeit dieser beiden Bewegungen hätte ergeben können, versagt. Wir stehen nun heute in einer dritten Phase, deren Aufgabe es die Germanen zu ihrem Sieg und überreichte berger und bezeichnete das Geräteturnen als aller Leibesübungen. Wertungsliste Freiübung Germania Hagen 174 Jahn Hagen 171 Eintracht Hagen 173 Pferd 169 161 162 Barren 171 171 167 Ausstellungen Karl Ernst Osthaus=Bund. Statt der angekündigten Aquarelle von Heinrich Nauen(im Treppenhaus hängt eine sehr gute RohlfsZeichnung von ihm) stellen Hans und Hella Weber= Fürer aus. Ersterer zeigt in einer Reihe von Gemälden und Aquarellen eine ungeheuer reiche Farbenskala, eine blühende Phantastik, die Visionen aus Märchenland heraufzaubert. Das große Landschaftslild scheint mit dem inneren Auge gesehen, Fabeltiere und Elsenwesen könnten hier Heimatrecht haben. Aquarell, sind etwas konkreter:„Morgen im Gebirge", in sich beruhende farbige, in der das Formale durch den einhüllenden Mantel stark betont ist. Eine besondere Begabung geht nach der humorvollen Seite. Viele dieser kleiner, Erfindungen, durch die eine übermütige Koboldschar zu tollen scheint, sind eine Quelle reinster Freude(„Das Untier"). Im Hagenring stellt Fr. Bronstert von Julius Bab=Berlin über Gerhart Hauptmann und sein Werr am Dienstag, 22. November, abends 8 Uhr. in der Aula des Gymnasiums, in weiten Kreisen reges Interesse finden wird. Karten zu 50 Pfg. in den Buchhandlungen der Stadtbücherei und an der Kasse. „Abend am Züricher See“„Südliche Landschaft",„Vorfrühlingslandschaft",„In der Rhön".„Gebirgssee". Aber auch hier sieht das Auge des Dichters und entlock: der Landschaft ihr ureigenstes Geheimnis. Sehr eindringlich in der Idee ist„Das Alter“, reich belebt auch im Figürlichen die„Marionerten“, charakteristisch im Ausdruck, bejahend in der Farbe die Bildnisse. Auch die zart=sarbigen, motwisch reizvollen Seidenmalereien (Schals Wandbehänge, Kissen) zeigen seinen Geschmack Krartvoll in der Farbgebung und ausgezeichnet in der Technik sind die Handwebereien von Hella Weber Fürer: Kissen, Wandbehänge, Decken, kleine Taschen. Sulamith Wülfing zeigt auch wieder eine kleine Schau. Mie kaum zu überbietender Feinheit der Zeichnung sind diese duftig=zarten, phantasievollen kleinen Werke hingestrichelt. Eine erdferne Kunst, die eine uberzarte Psyche verrät. Auch Ansätze zu größerer Linie sind da und Freude an der Komposition. Die getönten Arbeiten sind farbig von großem Reiz(„Die sieben Raben".„Die Brücke".„Das Licht",„Verkündigung"). Besonders fein auch in der Stimmung: Gruß".„Das Licht",„Hochzeit“. Von früher haftet stark Sulamith Wülfings Madonnengestaltung: überaus lieblich, in Schwarz=Weiß und die wundervoll farblich sehr eigenartige Landschaften aus licht Aquarelle, von denen vielfach ein besonderer Stimmungsreiz ausgeht, so z. B.„Am Niederrhein".„Brücke an der Ostsee",„Landstraße bei Dangaust",„Gehöft auf Rügen“. Gut in der Linie ist auch die Zeichnung„Steilküste". Fr Paulys Gemälde sind inhaltlich sehr beweg:. Es sinz in der Hauptsache Hafen= und Flußbilder mit Schiffen und Menschen. Der festlichen Menge entsprechen die festlichen Farben. Es geht Freude und Lebensbejahung von diesen Bildern aus. Besonders zu nennen in diesem Sinne sind„Sonntag am Rhein, „To. K“.„An der Lausward". Der noch die Bei Stracke hat Frau Vala Lamberger noch einige ergän sende Hagener Tuschzeichnungen ausgestell:, die der sehr reizvollen Häusermotive wegen Haspe: Berlinerstraße; Eilpe: Haus Post; Buschhof: Gärtnerhaus der Villa Elbers) von besonderem Interesse für alteingesessene Hagener Familien sind. Das einzige neue Oelgemälde, ein Stilleben, spricht auf den ersten Blick an: farbig=gesättigte, samtene Blüten einer Gloxinie, dazu ein Schreibzeug, ein durchscheinendes Glas; alles kompositionell gu; abgewogen und von farbiger Einheitlichkeit. Toni Weber. Stadttheater Hagen endenscheid ur Li pitteilungen des Magistr unter gewissen Bedingt iebe einer Schankwirtsch k#8 erteilt werden. Es Dezember über die Wei risch beleuchteten Weih istellen. Die Platzfrage von der„Nothilfesrtsscheine haben sich u Damit das Bettlerwt Lüdenscheid in geordn ist es erforderlich, d fahrtsscheinen Gebraud tlich auf dem städt. Bi sparkasse und der 2 häftsstelle des Lüdenschei in Stücken zu 2, 2½ rbeitsgerichtstage. Für sbezirks Altena, welcher ie Lüdenscheid und M sichtstage festgesetzt, welc Monats im Sitzungss beid abgehalten werden. tagen können die Parte bsstreits auch ohne Lad einen. In diesem Fall lichen Vortrag erhoben eine Plakette. Gleichzeitig beglückwünschte testen Wetttämpfer und ersten. Hisgex. Walge G Am Donnerstag, dem 24. November, abends 2 findet die Erstaufführung der Haydn'schen Ovuer, Es handelt Welt auf dem Monde“ statt. um ein besonders siebenswürdiges, reizvolles unHandlung bunt=fantastisches Werk des berühm Die Direktion macht auf das am Mittwoch, dem 33. November, stattfindender einmalige Ensemble=Gastspiel der Filmschauspielerin Lil Dagover und ihres ebenfalls vom Film, mehr aher noch von der Sprechbühne her bekannten Partners Ernst Deutsch empfehlend aufmerksam. Die Hagener dürften Lil Dagover vor allem noch aus ihrem letzten Film„Die Tänzerin des Königs“ her kennen, in dem sie die schöne Barbarina- verkörperte. Es sei noch bemerkt, daß das Ensembie Lil Dagovers und Ernst Deutsch's aus ersten Berliner Kräften besteht, darunter auch Hans Nierendorff, der in dem vorgenannten Film den alten Dessauer spielte.— Die Preise mußten, um das Zustandekommen des Gastspiels überhaupt zu ermöglichen, um ein geringes erhöht werden. Sechserblocks können für dieses Gastspiel leider keine Gültigkeit haben. Ebenso fällt die Vergünstigung für die verehrl. Vormieter weg. Der Kartenvorverkauf hat bereits sehr lebhaft eingesetzt. das in hervorragender dürfte. Am Freitag, dem 25 November, findet in neuer studierung und Ausstattung die Aufführung des ten und publikumswirksamen Schauspiels delberg; zu kleinsten Preisen statt. Hagener Vortrags ereinigung. Vortrag über Gerhart Hauptmann. Es ist zu erwarten, daß der Vortrag Da sich das deutsche Kriegsstück„Die endlose Straße" nach Ansicht von führenden Schulmännern auch für Jugendliche in hervorragendem Maße eignet, hat sich die Direktion entschlossen, genanntes Werk auch als Schülervorstellung zu geben. Vorgesehen ist hierfür Donnerstag der 15 Dezember. Ferner sei auf die Schülervorstellung„Der Richter von Zalamea; am Donnerstag. dem 21 Novemver, noch einmal empfehlend hingewiesen. Programm zu veranstalten. Das Konzert Kreis 3 er macht es nach? De zenvereins hat in seine ssen, auch in diesem Jah tlichen Not beizutragen Betrag von 100.— RM Notgemeinschaft trat Vorstandssitzung zusar in diesem Jahre im D Beitrages abzusehen u den erwerbslosen Mite 10 Jahre MS Eine eindrucksvolle Der MGV.„Quartett"! ein 40jähriges Bestehen Anlaß am Sonnaben! Mitglieder sowie der hie Erinnerungsfeier ab. ung sehr glänzende Verar ere Note, daß man m hrung verbunden hat eber den Verlauf des die verschiedenen Gesa sich der Verein die alte keihe der Lieder(hier he ungen gewählt) und C kaun besonders hervor erfuhr eine gute Wie herr Ad. Homberg d übemommen hatte. enn von den Verein gesagt werden, daß d uo Schneider, mit 4 fführung bei ihm in be Arbeit im Quartettvere aufgenommen hat, mit die Vortragsfolge der# sehr abwechslungsreich. ein Trio des Orches nit gewohnter Diszipli nigte. Auch der Soli Hecht, Hagen konnt wovon ein Teil auf zu setzen ist, der dem war. as ansonsten geboten aufgezählt werden. Lei heinrich Bock verdien gab ein lebensvolles ahren. Als besondere A seitskonzerte aus der Vo und Ehrenmalkonzert, este und aus jüngster Sängerbundfeste in 5 herausgestellt. esonders geehrt wurd Nölke, der in diese chaft zurückblicken ung nicht anwesend s# sprechende Auszeichnu überbracht.— Der 2 ohne der ganz her nendes Wort zu wi beschaffen war, verdi Aus dem Hagener Konzertleb Am 22. November, am Cäcilientage, ist der T0 Hausmusik. An diesem Tage wird in ganz: land durch den Rundfunk und die Schulen Bedeutung der Hausmusik für die Familie vin werden. Das Musik=Seminar Schüngeler### den Tag zum Anlaß, ein Konzert mit hausmunt## ms Konzert wils Wehringha# höchste Segelfliege: erwarb sich dieser nann in der Rhön. für die Erlangung ind, glatt absolviert. fippe hat die Zulassur beim Deutschen Luft Schulungsflüge ein gung zu haben. Christian Rohlfs=Museum,.„ straße, als 4 Museumskonzert stattfinden.##. gramm umsaßt an Klavierwerken eine Son# Haydn, Bedur Variationen von Mozart, die I# tus Op. 142 Nr. 1 und Nr. 3 von Schubert# Impromtus in As=dur und eis=moll, den As=dur und das Scherzo in cis=moll von Außerdem wird die Violinsonate in G=dur von 8 vorgetragen werden, von Beethoven An die fe###n liebte, und eine Gruppe Lieder von Hugo„„ den Vortrag der Klavierwerke teilen sich Kreis Trude Luyken, Hannaliese Trebs und Wolter,; Sprechstunden des am Mittwoch, de sberg vorm. 10 Uhr dern nachm. 2 U sen nachm. 4 Uhr in kerverbandes und in ristl. Gewerkschaftshal wollen sich durch Ludwig Better hat die Begleitung übern Violinsonate spielt Anton Havlena, die werden durch H. G. Teumer bestritten werMuseumskonzerte sind eine Einrichtung, die 4 den aus den Meisterklassen des Musike= ist, Schüngeler hervorgegangenen jungen den Weg in die Oeffentlichkeit zu bereitenAbgelehnt wurde d stade an die Garbecke 79. Die Stadt Neu Dre Ermerhalnien kirchlichen iturgische Geb vereinen. So deutender neu er dem Gesich# „, das seine R# en finden un söre, Klerus #rwärtsdringen ürfen wir n ihren eigen an der Spit Jährend die if Werke zurn n die Grenze## at die Kirch m. der schon f die Pflege Reformbedürft npfahl die beso ind wandte schen Andach, rlieren, darf uß zur lebendig ter berührte bung des Kirch auch verschiede ich mit begeistert kath. Kirche### herrlichen M sucksvollen und seinem Schlußn bei, betonte zwischen kath. fahl allen schen Chorals Gläubigen im r ihren heilg ichtum der kath —hofi rschaft. rnen hslust „Eilpe mit mit 112 P. ark und Sauerland. 655 endenscheid und Amgegend. Lüdenscheid, 21. November. zitteilungen des Magistrats. Dem Gastwirt Derx unter gewissen Bedingungen die Erlaubnis zum sebe einer Schankwirtschaft im Hause Wilhelm2#8 erteilt werden. Es ist in Erwägung gezogen. dezember über die Weihnachtszeit hinaus einen risch beleuchteten Weihnachtsbaum im Freien nstellen. Die Platzfrage ist noch nicht geregelt. von der„Nothilfe= herausgegebenen Wohlrtsscheine haben sich bis jetzt recht gut eingeDamit das Bettlerwesen im Bereich der Stadt Lüdenscheid in geordnete Bahnen gelenkt werden ist es erforderlich, daß alle Familien von den bfahrtsscheinen Gebrauch machen. Dieselben sind tlich auf dem städt. Büro, Altenaerstr. 5, bei der Sparkasse und der Amtssparkasse und bei der gitsstelle des Lüdenscheider Generalanzeigers, und in Stücken zu 2, 2½ und 5 Pfg. rheitsgerichtstage. Für den Teil des Arbeitsgezbezirks Altena, welcher sich auf die AmtsgerichtsLüdenscheid und Meinerzhagen erstreckt, sind schtstage festgesetzt, welche an jedem 2. Dienstag Monats im Sitzungssaale des Amtsgerichts Lüsbeid abgehalten werden. An den ordentlichen Gegagen können die Parteien zur Verhandlung eines bsstreits auch ohne Ladung vor dem Arbeitgericht inen. In diesem Falle wird die Klage durch lichen Vortrag erhoben. Vereine Germau Hagen zum uh genüber. Der gen, begrüßte owie den Verin ind die beiden DT.=Vereine, reiübungen. Hin 70 und Jahn C. Brocksieper r Jahn, mit: erreichte Germu ihn 161. An dul n als bester TuTurnen am Bu gkeit der drei n je 171 Punkte: erreichte mit 2 der Wertungsst Punkten den# 503 Punkte. in Gerät, hatte ser, so daß d#e unktzahl von nur 155 Punlte en Punktvor### ung war Schelber der beste Mann. nania Hagen mit acht 657 Punkten. Jahn und Eint tz einstellen chelberger Jahn rehrung nahm Er beglückwin d überreichte ckwünschte er den dieger Walter turnen als die G Kreis Iserlohn. Barren Reck 171 171 171 155 167 155 ember, abends 20 iydn'schen Oper itt. Es handelt ), r e i z v o l l e s u n d i n t des berühmten Weise interes r, findet in neu Aufführung des hauspiels„Al#### statt. Konzertleb entage, ist der To vird in ganz ie Schulen usw. sie Familie binne Schüngeler t mit hausmusikt as Konzert wird um, Wehringh tattfinden. Das ken eine Sonat Mozart, die von Schuber s=moll, den cis=moll von in G=dur von oven An die von Hugo— teilen sich Grete und Walter ung übernommen lena, die Gesal bestritten wer. nrichtung, die 4 des Musik=— ten jungen Auen zu bereitenLetmathe, 21. November. er macht es nach? Der Vorstand des Letmather zenvereins hat in seiner letzten Sitzung u. a. besen, auch in diesem Jahre zur Linderung der wirtstlichen Not beizutragen und für die Winterhilfe Betrag von 100.— RM. zu stiften. Notgemeinschaft trat am Buß= und Bettag zu Vorstandssitzung zusammen und beschloß u. a., in diesem Jahre im Dezember von der Erhebung Beitrages abzusehen und auf diese Weise namentden erwerbslosen Mitgliedern entgegen zu kom10 Jahre MSS. Eine eindrucksvolle Erinnerungsfeier. Der MGV.„Quartett“ konnte am 2. März ds. Irs n 40jähriges Bestehen zurückblicken. Er hielt aus Anlaß am Sonnabend im Kreise der aktiven und Mitglieder sowie der Freunde des Vereins eine hie Erinnerungsfeier ab. Die in Anlage und Durchsehr glänzende Veranstaltung erhielt dadurch eine ere Note, daß man mit der Geburtstagsfeier eine ehrung verbunden hatte. eder den Verlauf des Abends ist zu sagen, daß die verschiedenen Gesangvorträge bewiesen wurde. der Verein die alte Frische bewahrt hat. Aus keihe der Lieder(hier hatte man vertonte Goethesche ungen gewählt) und Chöre sei das„Heimatgebet“ kaun besonders hervorgehoben. Das ansprechende erfuhr eine gute Wiedergabe, wobei erwähnt sei, herr Ad. Homberg die Klavierbegleitung freundübemommen hatte. enn von den Vereinsleistungen gesprochen wird. gesagt werden, daß der neue Chormeister, Herr ## Schneider, mit Elan dirigierte und daß die fführung bei ihm in besten Händen ist. Man wird Arbeit im Quartettverein, die er vor etwa 2 Moaufgenommen hat, mit Interesse verfolgen müssen. die Vortragsfolge der Jubiläumsfeier war im übriabwechslungsreich. Den musikalischen Teil bese ein Trio des Orchesters Busch, Hohenlimburg, nit gewohnter Diszipliniertheit sich seiner Aufgabe sigte. Auch der Solist des Abends, der Tenor Hecht, Hagen konnte über starken Beifall quittwovon ein Teil auf das Konto Gustav Schneisetzen ist, der dem Sänger ein feinsinniger Bewar. as ansonsten geboten wurde, kann natürlich hier aufgezählt werden. Lediglich die Festansprache des heinrich Bock verdient besondere Beachtung. Der gab ein lebensvolles Bild von den verflossenen ihren. Als besondere Marfsteine wurden die Wohlseitskonzerte aus der Vorkriegszeit, das Rhein=Ruhrund Ehrenmalkonzert, die traditionellen Rosenmoneste und aus jüngster Zeit der Besuch der DeutSängerbundfeste in Hannover, Wien und Frankherausgestellt. esonders geehrt wurde der 2. Vorsitzende, Herr ölke, der in diesen Tagen auf eine 25jährige dschaft zurückblicken konnte. Da er infolge Ernicht anwesend sein konnte, hatte man ihm tsprechende Auszeichnung am Nachmittage des Feüberbracht.— Der Bericht soll nicht geschlossen ohne der ganz hervorragenden Dekoration ein nendes Wort zu widmen. Was in dieser HinLeschaffen war, verdient vorbildlich genannt zu Menden, 21. November. höchste Segelfliegerdiplom, nämlich den FlugC, erwarb sich dieser Tage der Mendener Willy mann in der Rhön. Er hat die schweren Uebundie für die Erlangung dieses Scheines vorgeschrie#ind, glatt absolviert. Die Mendener Segelfliekippe hat die Zulassung von Bichmann als Flug# beim Deutschen Luftfahrerverband beantragt, um * S c h u l u n g s f l ü g e e i n e n e i n h e i m i s c h e n L e h r e r z u r gung zu haben. Bahnhof Küntrop aus auf den Schöntalerweg zur Verfügung zu stellen. Indessen mußten aber die Garbecker Landwirte etc. das Fuhrwerk stellen. Dieses wurde von letzteren aus einem allgemein nicht recht verständlichen Grunde abgelehnt. Bedauerlich ist es, daß man für so etwas kein Verständnis hat, zumal gerade dieser Weg für die Gemeinde Garbeck von weit größerer Bedeutung ist als für irgend eine andere Gemeinde. m. Bund der Kinderreichen. Aus dem Zuchthaus in Werl sind bereits Kleidungsstücke eingetroffen und konnten zur Verteilung gebracht werden. Die Mitglieder erhalten das Brot für nur 60 Pfg. und zwar gegen Gutscheine. Diese werden bei den Bäckern gegen Brot eingetauscht, und die Bäcker erhalten gegen Abgabe der Gutscheine an den Kassierer die 60 Pfg. in bar. Durch diese Einrichtung spart jedes Mitglied ca. 15—20 Prozent pro Brot. also ist das Zustandekommen des Bundes nur zu begrüßen. Frühlinghausen, 21. November. m. Neue Straßendecke. Endlich ist man in der Gemeindevertretung zu der Einsicht gelangt, daß die vdielen Hinweise und Beschwerden bezügl. der schlechten Straße Fürhlinghausen— Garbeck wirklich begründet waren. Erwerbslose sind damit beschäftigt, Kleinschlag zu schaffen, der für die neue Straßendecke bestimmt ist. Auch mit dem Ausmauern des Senkschachtes, der schon seit langem offen stand und daher ein Verkehrshindernis darstellte, ist heute begonnen worden. Aus dem Hönnetal, 21. November. in. Ein schwerer Autounfall. In Nähe der Schleifenmühle wurden in der Kurve zwei Damen plötzlich von einem aus Richtung Menden kommenden Auto angefahren und zu Boden geschleudert. Die eine erlitt einen Schädelbruch, die andere schwere Schnittwunden. Während erstere ins Mendener Krankenhaus gebracht wurde, konnte letztere nach Anlegung eines Verbandes zur elterlichen Wohnung gebracht werden. Der Autofahrer kümmerte sich nicht um die Verletzten, sondern raste weiter und landete dann im Straßengraben. Er konnte aber bald von der Polizei ermittelt werden. Küntrop, 21. November. m. Politischer Zwischenfall. Beim freiwilligen Arbeitsdienst hatten sich zwei junge Leute ein Schild mit der Aufschrift angefertigt„Heil Hitler:—„Stahl= helm verrecke.“ Sie machten oann Propaganda und trugen es vor sich her. Die Folge davon war, daß die Regierung Anweisung gab, den Betreffenden, die gleich entlassen wurden, vorerst die Unterstützung zu entziehen. Das Nachspiel wird folgen. den S. K. S. erst im November 1908 erfolgte und Akten für den Beweis eines längeren Bestehens des Klubs nicht auffindbar waren. So muß der Kl. für den kommenden Winter auf die Bezirkswettläuse verzichten. Die Vereinswettläufe sollen im alten Rahmen tattfinden und zwar in Latrov im ersten Sonntag iach Neujahr. Bei ungünstiger Schneelage im Tale. ind die Wettläufe auf Schanze, in diesem Falle sind die Wettläufe für Kinder am Samstag vorher in Grafchaft. Nach Festsetzung der Beiträge für S. K. S. 3.— RM., für Wilzenberg 1,25 RM.(Renngelder werden dann nicht erhoben), für Skifreunde 0.50 RM. und Hinweis auf das Versicherungswesen beschloß die Versammlung den Bau einer Sprungschanze, die für alle Klubs in Tallage von großer Bedeutung werden kann. Da das Gelände auf staatlichem Grunde liegt, soll soort an die Regierung ein entsprechendes Gesuch durch den staatlichen Förster eingereicht werden. Ski Heil! Grafschaft, 21. November. o.Der M. G. V.„Cäcilia" hielt seine diesjährige Generalversammlung im kleinen Saale der Schützenhalle ab. Dem Kassierer A. Schmidt wurde nach der Rechnungslage Entlastung erteilt. Der Jahresbeitrau für die passiven Mitglieder wurde um die Hälfte geenkt, in der Erwartung, daß niemand der„Cäcilia“ untreu wird. Die Vorstandswahl ergab einstimmige Wiederwahl des 1. Vorsitzenden und des 2. Schriftführers. Nach der Wahl eines ständigen Fähnrichz und zweier Fahnenoffiziere und Verlesung der eifrigsten Mitglieder sprach der Chormeister, Lehrer Wilhelm Rinke, in längeren Ausführungen zu seiner Zusaminenarbeit mit der„Cäcilia“, die sich zum 25. Male jährt; er gab einen Rückblick auf die Zeit von 1906 bis heute. Kreis Arusberg. Sprechstunden des kath. Arbeitersekretariats am Mittwoch, den 23. November statt in #rderg vorm. 10 Uhr im kath. Gesellenhause; in dern nachm. 2 Uhr bei Becker=Jostes; in gen nachm. 4 Uhr im Büro des christl. MetallPerverbandes und in Neheim nachm. 5.30 Uhr #istl. Gewerkschaftshaus, Schobbostr. Auskunfts* wollen sich durch Migliedsbuch oder Karte isen. Garbeck, 21. November. Abgelehnt wurde das Anerbieten der Stadt an die Garbecker Fuhrwerksbesitzer betreffs Die Stadt Neuenrade hatte sich bereit erKreis Meschede. Velmede, 21. November. Volksmission. In dieser Woche findet in unserer Gemeinde eine Volksmission statt. Zu derselben sind Franziskanerpatres berufen. Die letzte Mission war hier 1924. Eslohe, 21. November. e. Der letzte Gerichtstag in diesem Jahre, den das Amtsgericht Meschede hier im Hotel Böhmer abhält, findet Montag, den 21. November statt. Zehn Mark für einen Bullen! Die Landwirte greifen zur Selbsthilfe. Amt Eslohe, 21. November. e. Um ihre viehwirtschaftlichen Erzeugnisse zu besseren Preisen abzusetzen, haven sich viele Landwirte und kleinere Leute entschlossen, ihre üverzähligen Scheine selbst zu schlachten und pfundweise zu ver kaufen, da die Händler derartig niedrige Preise bieten wie sie noch nicht dagewesen sind. Als vor einiger Zeit ein Landwirt in der Nähe von Fretter einen eineinhalbjährigen Bullen, der ein Bein gebrochen hatte, verkaufen wollte, wurden ihm sage und schreine für das ganze Tier 10.—(zehn) Mark geboten Der betr. Händler glaubte die Not der Leute ausnutzen zu müssen. Fur daz Geld konnte er den Bullen aber nicht kaufen. Durch diese Maßnahmen sehen sich die Landwirte gezwungen, selbst zu schlachten. Ein trauriges Zeichen unserer Zeit. Die erwerbslose Bevölkerung aber begrüßt diese Selbsthilfe sehr. Niederlandenbeck, 21. November. e. Eine größere Fußwanderung machten am Mittwoch die Arbeitsdienstwilligen, die bei dem größten Objekte des Freiwilligen Arbeitsdienstes im Kreise Meschede im Landenbecker Bruch beschäftigt sind. Fast alle der dort beschäftigten 105 Mann waren angetreten. 9,30 Uhr ging es unter Vorantritt der Hengsbecker Knüppelmusik von Bremke aus mit dem Ziel Meschede. Gegen Mittag dort angelangt, wurde eine längere Frühstückspause gemacht. Noch in der Mittagssonne wurde der Rückmarsch über Haus Laer, Kalle, Wallen. Berge nach Wenholthausen angetreten. Hier lösten sich die einzelnen Gruppen auf. Die im Landenbecker Bruch beschäftigten Dienstwilligen sind aus den Aemtern Eslob= und Fredeburg angeworben. Sie kommen morgenz zur Arbeitsstelle und fahren abends wieder heim. Von einer Kasernierung hat das Arbeitsamt bisher noch Abstand genommen, da die Disziplin bis jetzt unter den Arbeitern auf der Arbeitsstelle eine taGellose ist. In kommender Woche soll auf der Arbeitsstelle auch ein Küchenbetrieb eingerichtet werden, damit in der Winterzeit allen Leuten wenigstens ein warmes Mittagessen zugeführt werden kann. Den Küchenbetrieb übernehmen Frauen im Freiwilligen Arbeitsdienst. Außer der Arbeit im Bruch treiben alle zweimal wöchentlich eine Stunde Wehrsport, wöchentlich einmal wird eine Stunde Staatsbürgerkunde erteilt. Weitere eingelegte Stunden machen alle bekannt mit landwirtschaftlichen Fragen, wie Dungelehre, Viehzucht, Feldmessen und Nivellieren. Jeden Montag ist allgemeiner Gottesdienst in der Kapelle zu Oberlandenbeck, zu dem, was lobend anerkannt werden muß, bisher noch alle Arbeitswillige angetreten sind. Schanze, 21. November. Generalversammlung des Skiklubs Wilzenberg. Im Gasthof Bräutigam tagte die diesjährige Generalversammlung des Skiklubs Wilzenberg(Grafschaft Schanze=Latrop). Rechnungsvorlage und Vorstandswahl erledigten sich leicht und glatt. Der Gesamtvorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Zum Leidwesen der Versamitlung mußte an Hand der Akten und des Protokolls fostgestellt werden, daß das 2jährige Bestehen des Klubs in diesem Winter nicht gefeier; werden Hachen=Theten, 21. November. n. Der letzte Bauabschnitt des Wagebauprojektes Ha. chen=Theten soll nun auch im Wege des F. A. D. ir Angriff genommen werden. Vertreter des Arbeitsam tes Olpe und der Ortsbehörden nahmen kürzlich ein Besichtigung des bereits fertiggestellten Wegeabschnittet ab Hachen bis zur Thetener Grenze und des anschlie ßenden noch auszubauenden Wegeteiles bis zum Dorfl eingang Theten vor. Zum Ausbau dieses Teiles sink vom Landesarbeitsamte Dortmund jetzt 7500 Tagewerke bewilligt., Als Träger für diese Ausführung sot ein Jugendverein gewonnen werden. Ferner plant man die Errichtung eines sog. halboffenen Lagers, we die Teilnehmer des F. A. D. das Mittagessen erhaltenAnfänglich war ein geschlossenes Lager auf der Germa niahütte vorgesehen, aus wohlerwogenen Gründen it aber davon Abstand genommen. Straßenbau im Kreise Olpe Olpe, 21. November. Die vergangene Woche eingegangene Genehmigung auf Grund des Arbeitsbeschaffungsprogramms im Landstraßenbau bringt eine Reihe wichtiger und dringend notwendiger Verkehrsverbesserungen öffentlicher Verkehrsstraßen. Im Landkreise Olpe: Neudeckungen bezw. Teerasphalttränkdecken auf den Kreisstraßen Attendorn— Lichtringhausen, Gerlingen— Wenden, Kirchhunden Brachthausen, Welschenennest— Stachelau, Ober veischede— Borghausen. Dazu kommen noch einige kleinere Arbeiten wie Brückenerweiterungen, Anlage von Stützmauern mit Pflasterrinnen, Ausbau von Kurven. Die Arbeiten ergeben etwa 3200 Gesamttagewerke bei einer Arbeitszeit on 40 Stunden in der Woche. Die Finanzierung erfolgt durch die Förderung der Arbeit als Notstandsarbeit durch verlorenen Zuschuß seitens des Präsidenten der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung und durch ein Darlehn der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten. Den verbleibenden Rest müssen die Wegeunterhaltungspflichtigen selbst aufbringen. Es dürfen nur Arbeitslose beschäftigt werden, die von dem zuständigen Arbeitsamt zugewiesen worden sind. An Stammarbeitern dürfen nur 10 Prozent der Gesamtbelegschaft beschäftigt werden. Die übrigen 99 Prozent ind als Notstandsarbeiter dem Bezirk des zuständigen Arbeitsamtes zu entnehmen. Von den 90 Prozent Notstandsarbeitern können 20 Prozent Wohlfahrtserwerbslose sein. Die Arbeiten müssen an Unternehmer vergeben werden; für das Arbeitsverhältnis gelten die Bestimmungen des Tarifvertrages für das Baugewerbe Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden, Doppelschichten sollen nicht ausgeschlossen sein. Für die Bauten sind in erster Linie Baustoffe inländischen Ursprungs zu verwenden. Baustoffe ausländischen Urprungs sind nur zugelassen, wenn solche inländischen Irsprungs, die in technischer und wirtschaftlicher Hinicht annährend gleichwertig sind, nicht zur Verfügung stehen. Persönliches, Familiennachrichten Letmathe. Die Eheleute Fritz Liese und Frau Anna geb. Saerbeck, Hagenerstraße, langjährige treue Abonnenten unserer Zeitung, begehen am heutigen Tage das schöne Fest ihrer silbernen Hochzeit. Den vielen Glückwünschen schließen wir uns an.— Am vergangenen Sonnabend feierten die Eheleute Gustav Wiedenbruch und Frau Wilhelmine geb. Obree. Schattwegstr. 6, ihr silbernes Ehejubiläum. Unsern herzlichsten Glückwunsch.— Frau Johanna Höppe, geb. Feldhagen, Hochstraße, konnte am vergangenen Freitag ihren 70. Geburtstag begehen.— Heute feiert der frühere Eisenbahner August Müller, Mühlentraße 6, welcher auch zu den langjährigen Abonnenten unserer Zeitung zählt, seinen 73. Geburtstag. Wir gratulieren. Altenhundem. Heute feiern die Eheleute Zugführer Wilhelm Hegerich und Frau Lisette geb. Heinemann das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar. das 25 Jahre Bezieher der Westdeutschen Volkszeitung istentbieten wir die herzlichsten Glückwünsche! Katholische Welt. Gastvorlesungen eines deutschen Gelehrten in Oxford :: Rom, 18. Nov. Pater Wilhelm Schmid; S. V. D. Direktor des ethnographischen Missions museums im Lateran und Professor für Völkerkunde und Sprachwissenschaft an der Universität Wien, hat I i a u s o c b e n e i n e R e i h e v o n G a s t v o r l e s u n g e n a n d e r U n i v e r nachten(bis zum 7. Januar k. J.) nicht gekürzt. Fur####n bt h.- sit 20 Jahren die beiden Gemeinden Elspe=Meggen und Grevenbrück sität Oxford beendez, Pater n###nttame soll in den nächsten Tagen vorläufig erst je ein Waggon verbilligter Zechenlagerkohlen angeliefert und diese an die Bedürftigen zum Selbstkostenpreis verausgabt werden; auch ist für die übrigen Wintermonate die Be lieferung von verbilligter Zechenlagerkohlen in Aussicht genommen worden. Anträge auf Bewilligung von Kleidungsstücken, Schuhen usw. sollen von Fall zu Fall geprüft werden, da wiederholt ein Mißbrauch bei der Belieferung festgestellt werden mußter Der Bürgermeister wurde ferner gebeten, beim Vorsitzenden des Bezirksfürsorgeverbandes des Kreises Olpe für die Ein gruppierung der Wohlfahrtsrichtsätze der Gemeinde Grevenbrück in die Gruppe A einzutreten. Diesbezüg liche Anträge sind auch von den Erwerbslosen der beiden Städte Olpe und Attendorn sowie der übrigen Gemeinden des Kreises Olpe beim Vorsitzenden des Be zirksfürsorgeverbandes gestellt worden. Ob und inwieweit diesen Antragstellungen entsprechen wird, bleibt einstweilen besonders mit Rücksicht auf die sehr angespannte Finanzlage des Kreises Olpe und seiner meinden abzmarten. Die Erwerbslosen, Klein= und Sozialrentner haben zu den in Frage kommenden Be hörden das Vertrauen, daß sie alles daransetzen werden, um die große Not der Hilfsbedürftigen unseres Heimatkreises weitgebendst zu lindern. Kreis Olve. Reichsbahn und Theater. Altenhundem, 21. November. Als zweite diesjährige Fremdenvorstellung wird um onntag, dem 27. November, wie wir bereits mitteilten, im Stadttheater Hagen die Operette„Wenn die kleinen Veilchen blühn“ gespielt. Die Theaterbesucher können mit Sonntagsrückfahrkarten fahrplanmäßige Züge nach Hagen benutzen. Günstige Zugverbindungen sind vorhanden. Die im Preise wesentlich herabgesetzten Theatereintrittskarten werden wieder von den Fahrkartenausgaben der Einsteigebahnhöfe und zwar in der gleichen Anzahl verkauft, wie Eisenbahnfahrkarten nach Hagen verlangt werden. Der Verkauf der Fahr= und Theaterkarten beginnt am Montag, dem 21. Novomber, 13 Uhr und wird am Freitag, dem 25. November, 18 Uhr geschlossen. Neuer Oberlandjägermeister. Für den von hier verzogenen Oberlandjägermeister Zeybold ist Overlandjägermeister Fricke, zuletzt in Merseburg, nach hier versetzt worden. Der Beamte hat bereits seinen Dienst angetreten. Der Eisenbahnterein für Altenhundem und Umgebung veranstaltet am 1. Januar sein diesjähriges Weihnachtsfest, verbunden mit Kinderbescherung. Die Feier beginnt nachmittags 4 Uhr in der Schützenhalle „Sauerland“ zu Altenhundem. Die Kinder im Alter von 4—14 Jahren, die an der Bescherung teilnehmen, müssen bis zum 17. Dezember bei den Vertrauensleuten angemeldet sein. Winterhilfsmaßnahmen für die Erwerbslosen Grevenbrück, 21. November. In der am Donnerstag abend im Saale der Gastwirtschaft Otto Boerger in Förde stattgefundenen Monatsversammlung der Erwerbslosen, Klein= und Sozialrentner der Gemeinde Grevenbrück wurde vorwiegend über den Stand der Verhandlungen mit den Behörden bezw. mit dem Bürgermeister des Amtes Bilstein berichtet. Als Winterhilfsmaßnahmen hatte der Vorstand u. E. beantragt, die Unterstützungskurzungen für die Kartoffellieferungen bis zum 1. Januar k. J. hinauszuschieben, während der Wintermonate das Arbeitspensum der Pflichtarbeiter auf die Hälfte der Arbeitstage zu ermäßigen, mit der Venwaltung des Elektrizitätswerkes„Siegerland“ Verhandlungen zwecks Ermäßigung der Lichtgelder und Grundgebühren bez v. Zählermieten aufzunehmen und schließlich die Erwerbslosen, Klein= und Sozialrentner der Gemeinde Grevenbrück mit verbilligtem Brennmaterial zu versorgen. Der Bürgermeister hat eine wohlwollende Prüfung der Antragstellullngen zugesagt und sich mit der Unterbrechung der Kartoffelratenzahlungen bereit erklärt; die Unterstützungen werden daher bis nach Weihdre Erwerhiloson zum Bau des Weaes vom kann. da der Anschluß des Stiklubs„Wilzenberg“ an Grevenbrück, 21. November. Mütterberatungsstunde. Die diesmonatige Mütterberatungsstunde findet am Donnerstag, den 24. November, nachmittags zur ge wohnten Stunde im Saale der Gastwirtschaft Eduard Heuell in Grevenbrück statt. Rundfunkstörungen. In letzter Zeit wird von den Rundfunkhörern der Gemeinde wiederholt lebhafte Klage über starke Störungen bei der Uebertragung ge führt. Trotzdem fast täglich Klagen beim hiesgen Prst amt eingehen, ist es bisher noch nicht gelungen, den Herd der Störungen festzustellen. Da die meisten Kla gen von Besitzern der Netzanschlußgeräte kommen, dürf ten die Störungen zum größten Teil im Lichtney zu suchen sein. Hoffentlich gelingt es bald, die Störnn gen festzustellen und zu beseitigen, damit die Radio hörer wieder Freude am Rundfund haben. Forschungen und Studien über den Gottesbegriff bei den primitiven Völkern betreibt, erhielt von der bekann. ten englischen Universität eine Einladung, über die Auffassung des höchsten Wesens und seine Verehrung bei den Indianern Nordamerikas einen Zyklus von Vor. trägen zu halten.— Pater Wilh. Schmidt ist geborener Hagener und ein Bruder des verstorbenen Lehrers und Chordirigenten von St. Marien, Heinr. Schmidt. Deutsche katholische Frauen! Gedenket im Allerscelenmonat der Stätte, wo das Andenken Eurer Gefallenen in täglichem Gebet und Opfer geheiligt und verklärt wird— gebt eine Gabe, und sei sie noch so klein für die Frauenfriedenskirche, daß sie endlich ihrer Bestimmung dienen darf: heiliges Erinnerungsmal unseres heißen Ringens um Frieden zu sein, erbaut in liebevollstem Godenken an unsere Gefallenen!(Einzahlungen erbeten auf Postscheckkonto Köln 3378„für die Frauenfriodenskirche"). Exerzitienhause zu Werl finden in der nächsten Zeit folgende Exerzittenkurse statt: Vom 26.—29. Nov. für Männer(erwerbslose), 1.—4. Dez Jungmänner(erwerbslose), 5—9. Dez. Jungfrauen unter 30 Jahren, 10.— Orz. für Männer, 17.—20. Dez. Jünglinge(Jungbauern). 27—31 Dez. Abiturienten, 7.—10. Januar für Gymnasiasten(Prima und Sekunda). Im Exerzitienhanse Wattenscheid Höntrop finden im Monat Dezember folgende Kurse statt: Für Herz=JesuVerehrerinnen(P. Clemens) 28. Nov. bis„ Dez., Jungfrauen 4—8 Dez., Lehrerinnen Einkehrtag 10.—11, Dez., Neudeutsche (Gymnasiasten) 27.—31 Dez Chekredakteur: Ludwig von Paven. Verantwor:'ich für den politischen und lokalpolitischen Teil: L. v. Paven, für den uorigen neoaktionellen Teil: Franz Weivel, für Anzeigen und Reklamen: Ang. Haarmann, sämtlich in Hagen i. Westf.— Rotationsdruck und Verlag der Westdeutschen Volkszeitung GmbH.(G. Pfeiffer), Hagen k.#W. Zwischen Sieg und Lenne Turnkampf D3K.— V#OT=Berein Bei den drei Vereinskämpfen vom 12. d. M folgte am Samstagabend im Saale Topp, Obergrüne. die Begegnung zwischen Turnverein Eintracht Grüne, DIK. und Turnv. Germania, ADT Die DIK. Iserlohn konnte den Erfolg von Hohenlimburg nicht fortsetzen. Es soll nicht unbemerkt bleiben, daß die Mannschaft einige Ersatzleute einstellen konnte. Trotz dieser Nachteile soll nicht verkannt werden, daß die Gastmannschaft hervorragend turnte. Sie hat verdient gewonnen, was auch u E eingetroffen wäre, wenn die Eintracht=Siege nicht benachteiligt waren Die ADT stellte in Micheel, Stock, Gailbard und Marul 4 Turner. die vollendete Leistungen zeigten, von denen vor allem Micheel und Stock auch zu höheren Ehren berusen scheinen. Das Gesamtpunkteverhältnis war: 1. Germania Grüne 457 Punkte 2. Eintracht Grüne 426 Punkte. Einzelplazierung: 1. Micheel 73, 2. Stock 67, 3. Gailhard 60, 4. Marul 63. 5. Rotthols, Hoffmann und Weschke je 60 P., alle DXK. Handball Lüdenscheid besiegt abermals Werdohl Die wichtigsten Spiele sowohl im Handball als auch im Fußball stiegen bereits gestern. Eintracht Lüdenscheid war in Werdohl und siegte abermals, und zwar recht einheutig. Dumit dürfte Werdohl, die auch negen Hobenlimbura verloren haben, für dieses Jahr ausgeschaltet sein. Wir hoffen jedoch, daß die sympathischen Werdohler 11, die als Vioniere des Handballs im Beziek Untere Lenne anzusprecten sind, den Mut nicht verlieren, nicht nur diese Meistersviele beenden, sondern demnächl neugestärkt beginnen. Es ist das Los aller Spielmannschaften, daß auf Jahre höchsten Könnens auch einmal Jahre des Rückganges kommen.— Hohenlimburg siegte weiter und war in Iserlohn glatt in Front. Ganz soll allerdings das 7:1 dem Spielverlauf nitt entsprechen Die Ergebnisse: Westfalia Werdohl— Eintracht Lüdensheid 1 0: 3 P.. 5:9 T Westf. Werdohl 1. Ig.— Eintracht L’scheid 1. Ja. 3:0, 9: 5, DIK Hemer 1. Jg.— Hohenlba. 1, Ja. 3:1 P. 5:1 T. VIK Iserlohn 1.— Hohenlimburg 1. 1:3 P.. 1:7 T. Fußball Die Lenhauser waren gestern in Lüdenscheld und siegten hier verd enr. Die Entscheidung fiel erst in der 2. Halbzeit, nachdem bei der Pause die Lüdenscheider mit 3:2 in Front lagen. Das andere Gauklassenspiel gewann in Bamenohl der Platzverein mit schönen Manieren über Iserlohn, die vor dem Tore zu unentschlossen spielten— Die A=Kla'e Untere Lenne meldeten erfreulicherweise alle Spiele. Kückel, eim war zu Hause im Feldsport den Finnentrovern überlegen. Der Sturm versagte jedoch. Ostentrop setzte durch einen über zeugten Sieg seine Siegerehre fort und Altena überraschte in Sitmmern durch einen 3:1=Sieg— Eine Ueberraschung wird schließlich aus dem Siegerland gemeldet. Der Neulina Kirchen blieb über Betzdorf glatt in Front Die Ergebnisse im einzelnen sind: Gauklasse Untere Lenne: Lüdenscheld— Lenhausen 1:3, 3:5(3:2) Bamenohl=Weringhausen— Iserlohn 3:1. 5:1(2:1) Gauklasse Sieger=Heller: Netphen— Siegen 3:1, 6:0(2:0) Kirchen— Betzdorf 3: 1. 6:3(3: 2) Salchendorf—. Gernsdorf 1:3. 1:2(0: 1). A Klasse Untere Lenne Sümmern— Altena 1:2, 1:3(0:1) Ostentrop— Niedersalwey 3:1, 7:0(2:0) Kückelheim— Finnentrop 2:2, 1:1(0:0). 2 Gesellschaftsspiele vom Bußtag: Bamenohl=Weringhausen— Finnentrov 6:2 Ostentrop 2.— Bamenohl Weringhausen 2. 5:1 Westdeutscher Spielverband Der südwestfälische Fußball und Handball im Spiegel der Tabellen Ruhe am Totensonntag Totensonntag, der einzige spielfreie Sonntag der Meisterschaftsserie, ist im Südwestfalenbezirk traditionsgemäß den Toten gewidmet. Die Sportplätze sind leer, tiefe Trauer erfüllt die Lebenden in Erinnerund an ihre Toten. Heilige Pflicht ist es für jeden, den Totensonntag fernab von allem Getriebe in stiller Wehmut an die lieben Toten zu begehen, mögen sie als Helden gefallen sein im Völkerringen fürs Vaterland, oder mag sie der Tod abberufen haben von der Erde nach einem arbeitsreichen Schaffen, ihnen allen gilt unsere Trauer und unsere Erinnerung. Gem beugt sich der nimmermüde Sport auch einmal an einen Sonntag im Jahre diesem innerlichen Erleben, denn unter unse. ven südwestfätischen Vereinen dürfte es wohl kaum einen geben, der nicht ein teures Mitglied aus den Reihen hat scheiden sehen. Und sicherlich wird auch in diesen Vereinen für die verstorbenen Mitglieder am Totensonntag eine stille Weibestunde gewidmet werden. Im Gegensatz zu anderen westdeutschen Bezirken tritt in Sitd westfalen mitten in der Hochflut der Punktekämpfe eine Atem pause ein, die wir dazu benutzen möchten durch Veröffentlichung des bisherigen Tabellenstandes in den einzelnen Klassen mit dieser Zahlrenrevue rückzuschauen auf das, was bisher in dieser Saison geleistet worden ist. Am besten und einfachsten gibt uns die Punkteskala Aufschluß, zumal die erste Serie von der Bezirksliga und der ersten Bezirksklasse soeben abgeschlossen wurde und die zweite Bezirksklasse und Gauklasse kurz vor dem Abschluß dieser Serie sind oder in den einzelnen Gruppen teilweise die Rückserie schon begonnen hat. Im einzelnen lassen wir die Tabellen folgen: Vereine: Hagener=Staffel Spiele Tore Punkte 8 In der Bezirksklasse hat sich Hüsten 09 schon einen bedeutenden Punktvorsprung verschafft und die beiden Vereine der folgenden ersten Plätze haben sich aus mit Ausnahme von einigen „Seitensprüngen" recht annehmbar behauptet. Aus dem Mittel. feld wurde Jahn Werdohl von BfB Weidenau und Sportfreunde Siegen vorläufig verdrängt, ohne daß aber die Werdohler allzu stark zurückgefallen wären, denn der Anschluß besteht immer noch, wenn auch trotz zwei Verlustpunkten. In der Gefahrenzone bekämpfen sich zurzeit vier Vereine, von denen zwei als Abstiegskandidaten erwartet werden.(?) Eine solche Gefahr könnte auch Werdohl noch blühen, ja sogar Sportfreunde Siegen und BfB Weidenau haben sich noch nicht so sicher im„Hafen" verankert, daß sie nicht etwa noch eingeholt werden könnten. Von den vier sich in„ferner liefen" befindlichen Vereinen Hagen 05, Brachbach 09, Wetter 10 und Mudersbach hat Hagen 05 in der Rückserie noch die meisten Aussichten dem Abstieg zu entrinnen, denn von den in der zweiten Serie noch folgenden neun Spielen kommen allein sechs auf eigenem Platze zum Austrag. Die Tabelle dat hier folgendes Aussehen: Sp. Sp Gevelsbera 08 Spoag. Hagen 11 TRV Hagen 72 RSV Altenvoerde 12 FC. Union Hagen=Haspe FC. Vogelsang SSC Union Schwerte Harkorten Hagen=Haspe Spp. Herdecke 11 Lenne=Staffel Sviele 9 8 8 * 8 9 8 8 8 2 15:10 12:9 22:13 12:11 12:10 10:8 8:10 9:17 2: 14 : 3 : 6 : 7 : 7 :6 : 9 : 7 : 1 0 : 11 Vereine: Spo. Neuenrade BV Iserlohn 11 SC. Westig 08 Spy Hemer 08 RSV Lüdenscheid=Höh Sportfr Lüdenscheid 08 Spyag. Plettenbera 11 ASSV Letmathe 98 Spo Eirinabausen VfB. Altena Tore 23: 10 14: 15 14:21 19:13 10: 20 15:15 25: 15 14: 16 8: 16 3:4 Punkte 13a: 5 9:7 8:10 7:9 9 10 3 iegener=Staffel Vereine: RSV Eiserfeld 06 BE 07 Siegen Sppag. Langenau Eintracht Siegen VfR Siegen Sppaa Klafeld=GeisweiSpyaa Olve Spy. Caan=Marienborn sviele 6 7 7 9 8 8 8 Tore 17:8 33:10 17:13 12: 17 16:21 11:16 10: 18 13: 26 Punkte 10:2 5 5 6 10 9 5: 11 4: 12 Spiele gew. unentsch. verl. Tore Punkte 9 9 9 9 9 9 9 9 9 2 1 2 Vereine: Tp. Sp. Hüsten 09 XC. Lichtenplatz Spo. Milspe 11 VfB. Weidenau Sportsr. Siegen Fahn Werdohl SC Hagen 05 SC. Brachbach Sppog. Wetter 10 Germania Mudersbach 1. Bezirksklasse 8 5 5 4 5 3 3 2 2 1 33:9 16:2 34:17 12: 6 31:29 11: 7 23: 16 10: 8 22:24 10: 8 19:26 8:10 19:36 7:11 2:18 6:12 19:28 6: 12 22:32 4: 14 2. Bezirksklasse In den fünf Gruppen der 1. Bezirksklasse sind zur Zeit Menden 09, Neheim 08, Gevelsberg Os. Hagen 11. Spo Neuen gade. Iserlohn 11, Westig 08, Eiserseld 06. BE. 07 Siegen, Spoag. Langenau, Altenscelbach und Betzdorf 06 in ihren eingelnen Staffeln die Favoriten der ersten Serie. werden aber von den weiteren Verfolgern immer noch hart bedrängt denn der Unterschied zu den einzelnen Positionen distanziert sich nur geringfügig. sodaß die zweite Serie noch umvälzende Verinderungen bringen kann. Lediglich die Tabellenletzten dürften aber kaum noch Aussicht haben, ihren Punktrückstand so stark zu verbessern, daß sie noch zur Spitzenaruppe aufliefen. Ausgenommen ist hierbei selbstverständlich in der Lenne Staffel der VfB. Altena, der erst zwei Meisterschaftsspiele der ersten Serie absolvieren konnte, weil er bekanntlich nachträglich aus der zweiten in die erste Bezirksklasse erneu; eingereiht wurde. Von diesem Verein kann man bestimmt noch etwas erwarten. Die Tabellen ergeben hier folgendes Bild: Oberruhr-Staffel Vereine: Spiele Tore Sp Sp. Menden 09 8 18: 7 Spvaa Neheim 08 Grünstern Meschede Spoga Fröndenberg Spo Arnsbera 09 Spy Herdringen Spy Iserlohn 05 Germania Nebeim Spaa Bruchhause. 8 8 8 8 8 8 8 8 27:9 19:12 24: 20 15:22 9:19 15:14 14:24 t0•24 Punkte 13:3 12:4 10:6 10:6 8:8 7: 9 5: 11 5: 11 2: 14 Die 2. Bezirksklasse hat das Ende der ersten Serie nonicht ganz erreicht und die Tabellenführer haben sich auch noch nicht punktemäßig so stark gesichert, daß sie bis zum Beginn der Rückserie nicht mehr einzuholen wären. Die Verfolger liegen in allen Gruppen hartauf und haben auch immer noch Aussichten, die Favoritenstellung einzunehmen. es sei denn, die derzeitigen Tabellnführer wären noch mit Svielen im Rückstand wie dies beispielsweise in den Gruppen BetzdorkOst. Gruppe Siegen und Gruppe Lenne der Fall ist. Vis zum Ende der Herbstserie wird also mit Veränderungen zu rechnen sein Gruppe Hagen Vereine: Spiele Tore Punkte Gauklasse Vereine: Gruppe Hagen Spiele Ponkte SC Hagen 05(3.) 6 0:12 Vereine: Schwerte=Holzen SC. Leimathe 30 SC Lendrinasen ViL Iserlohn 24 SC Henasen Tv Jahn Dellwig Hohenlba=Wesselback SC Ergste 12 Spy. Wandhofen Spo Warmen RSV. Iserlohn 22 Grappe Iserlohn=Schwerte Gruppe 8 Punkte 7 7 6 6 7 7 7 6 7 6 12: 11 9 7 7 7 7 6 3 0 4 3 5 5 5 7 7 8 7 11 12 Gruppe Oberruhr Sppag Schwerte 06 8 40:6 14:2 Vereine: Spiele SC. Hagen 05 Res) 6:24 1:9 Gruppe Iserlohn SV Ellerinahausen 31 Tv Eversbera Adler Siedlinghausen BC Nuttlar Spy. Bestwia 07(Ref) Tv. Velmede RfB Niedermarsberg(Ref.) Tv. Assinahausen Tv. Biage Tore 20: 7 29:15 29:27 14:13 23:14 20: 19 15:16 11:29 8:31 Punkte 14:2 12 10 10: 9 6 6: 2: 1 4 6 6 7 8 8 14 15 Gruppe Unterruhr Vereine: SC Hennen 12 SC. Minden 10 Tv. Oestricb Borussia Dröschede Spo Deilinghofen BV Nachrodt ViB Grüne SS. Balve 28 Spo. Sundwig Spo. Langschede Sviele Tore Punkte 24: 8 18:16 15:12 12:10 11:3 8:4 8:4 31 13: 11: 12 12: 16 4:28 4 7 6 7 6 6 14 Gruppe Ruhrtal Vereine: Spiele Westfalia Esborn 6 SS Hagen Vorhalle 09 6 FC. Volmarstein 5 Tore 22: 10 13:8 13:9 Punkte 9:3 9:3 6:4 Vereine: Dv Niedereimer Tv. Freienobl SS Stemel BV Freienobl 09 Tv. Hachen Spiele 6 6 6 5 6 Tore 19:7 17:6 15:8 6:4 7: 17 Punkte 10 9 9 5 4 Wenere Pokatspiel=Auslofung für den 4#. Dritte Zwischenrunde. In einer Sitzung, die in der vergangenen Woche in stattgefunden hatte, wurden für die dritte Zwischenrung Auslosung der noch im Wokalwettbewerb befindlichen 16# schaften vorgenommen, die folgende Paarung ergab: Grünstern Meschede— SS Hüsten 09;: Germ. Spy Hemer 08; TRV. Hagen 72— Sppag. HagSpo. Milspe 11— FC. Harkorten Hagen=Haspe: Plettenberg 11— Alem Schwerte: Sppaa Olve—c Struthütten: SC. Brachbach— Germ Mudersbach: aus dem Spiel Klafeld=Caan Marienborn gegen Langenau Ferner gibt der Bezirksfußballsachbearbeiter noch Terminverlegungen bekannt: 27. 11 SSC. Union Schy FC Union Hagen=Haspe; 4 12 Jahn Werdohl— Wetter 10; Sportfr. Siegen— SC, Lichtenplatz; Su decke 11— FC. Union Hagen=Hasze: FC. Vogelsa Sppag. Klafeld=Geisweid— Sppaa. Langenau. Die südwestfälische hat die Spiele zur Ermittlung der Gruppenmeister bez# voriten beendet, nur stehen in der Grupve Hagen=Ost Gruppe Lenne noch je ein Nachhutspiel aus, was aber Tabellen keinen besonderen Einfluß mehr hat. Bei detrachtung der Tabellen ist zu beobachten, daß die Hagen-Ost nur zwei unentschiedene Spiele aufweist in der Gruppe Hagen=West vier unentschiedene Spiele zeichnen sind. Von den bis jetzt ermittelten GrupvennHagen 05(Gruppe Hagen=Ost) und Jahn Werdohl Lenne) schlug sich Jahn Werdohl am erfolgreichsten du Runde: die Mannschaft gewann sämtliche Sviele der während Hagen 05 in einem Treffen zwei Punkte südwestfälische Pokalvertreter Spielvereinigung Plettenh reichste die höchste Torzahl sämtlicher Mannschaften. lautet das Gesamttorverhältnis der Plettenberger. Jahn Werdohl nur 98:50 Tore zu verzeichnen bat gen 05 in dem noch ausstehenden Spiel aegen Postsv Hagen schon 17 Tore werfen müßte um die Vletn Plustorzahl zu erreichen. Zur Ermittlung der der Gruppe Hagen=West zwischen Sportfreunde Siegen Spv. Attendorn ist der 27. November angesetzt. Das Spiel findet nachmittags auf dem Platz von Hagen * Der Tabellenstand ist in den einzelnen Gruppen folg Gruppe Hagen=Ost Vereine: Spiele Tore Punke SC. Hagen 05 Spoaa. Hagen 11 Reichsbahn Hagen Hagen 10 Gevelsbera 08 Post Hagen 95:44 65:44 67:61 34:59 47: 70 39:69 Gruppe Hagen=West Das Gruppenmeisterschaftsentscheidungsspiel in Gruppe Siegen zwischen den Siegener Sportfreunden und Sportverein! dorn findet am kommenden Sonntag auf dem Platz Meggen statt. Ursprüngliche hatte man die Austragm Spieles nach Siegen geplant. Nach Fühlungnahme: Bezirksinstanzen hat man sich dann endgültig für Mezz schieden. Beide Mannschaften stehen bekanntlich punkrie die Attendorner aus einem verlorenen Spiel zwei Punkte? Nichtspielberechtigung eines gegnerischen Spielers zuge erhalten haben. Bekannter Karikaturist erwirbt de Goldene Sportabzeichen Vernhard ist ein Pech egnet er bestimmt keine #ehrenswert erscheint. gar in einer so langt r sein, ein Mädchen len Fasern seines Ich's in Nachbartisch. Venhard hat das reiz lnge beobachtet. Jung Eingangstür gerichtet sand wartete sie schons ankbarer, Mensch muß c Radchen so lange warten wurde es trösten. vernhard ärgert sich. # Käthe. Es kommt zu ####e nach Hause, rast m #roof zurück, aber— sie Am nächsten Abend sc ie Straßen. Er denkt ar Lenn sie wieder im Kaf sehr hin, sucht. Sie ist einen Marmortisch streiTraurig geht Bernha nnern des Kaffee Lin chen. Er traut seinen! #achen, den Blick zur der Hand— sitzt sie. Entschlossen geht Bern beuatten?“ Sie nickt be urd bestellt einen große und dem dritten be ein Zigarette anzubislick von der Tür zu: ennen Mut zusammen„ sr lange hier bleiben?“ a“ „Och. ist das nicht lang Nein“ „Erwarten Sie jemank „Bitte stören Sie mich Bernhard ist erschrocke ückenden Geschöpf lä schtet er sie. Tiefes Mi en. das Abend für Abe nien treulosen Freunde Feleicht um eine Psycho nund der Verlobte kur kt und sie. durch rorden. wartet weiter. Bernhard hat nun ge # Angst er könnte ihr p: Feld freiwillig nicht urtei auch. Auf wen w Ein Uhr! Das Kaffe bi sie und geht. Bern ich und folgt. Sie ge graßen. Vor einem mel schließt die Tür auf. Vernhard rafft seine im au sie zu:„Werden „Vielleicht" „Bitte. überlassen Sie Sie sieht ihn erstaunt Vo darf ich Sie mo Sämtliche Tabellen sind von den Bezirks= und Gau sachbearbeitern ausgestellt worden und gelten als amile weit in einigen Gruppen ein Sviel nicht berücksichin sollte, so liegt das daran, daß den Sachbearbeitern ner Mitteilung über das Ergebnis noch der Bericht BV= und GV.=Entscheidungen sind berücksichtigt. „Venn Sie durchaus: „Gerne“ ruft er über „Wann Sie wollen.“ „Also um Neun?“ „Abgemacht.“ Punktlich um neun! i#e Berlin. Ist sie sch pabr Bernhard durch 0 10 esnl Roman von (35. 8 nein. Wahnsinn a sroilo, das ihre errent #i preßte die heifscheiben, druckte die c braue Schatten sante mmien auf— wie stloi K Tann ward es du Luntte, erglühten 1steine durchsiebten ##elt. Gesang und L Gewühl der Straße ten stieg auf, Ausrufe An der Tür wurde Lb Madame nicht d „Ja, bringen Sie n Sie merkte nicht ein #unteln gesessen hatt R und sparsam siel runten, häßlichen 2 Marianne führt ein Schein zu wahren 2 ein über den Dächer ###ten, erhob sich das halte alles in dem Hause Fdnet hatte. Jedes 1 dei Mann, der dem Tode rang. eder— den anderen remd gewesen ware F“ empsand im Stei Fehr sein, als sie st nur noch ein letztes Für die anderen origkeit. In den Art venen er nicht hatte Gieder pochte es al „Ein Brief ist für Der Zeichner Walter Trier(linke) beim spiel, wo er ebenfalls seinen Mann zu stellen Der bekannte Berliner Karikaturist Walter= erwarb jetzt das Goldene Turn= und zeichen Am gleichen Tage konnten a Gattin und seine Tochter Abzeichen errindn „Ja, gut. Legen Si (Anständlich räumte „Geschirr ab. Ganz die nicht. Bünschen Madame „eeein. Nichts. Danl „um hatte der Kel , als sie auf d Marianne. Si en bleiben in der im gelben Salon Gele Seunden mit s #e#heit hat viel gei a für den 4. n de. agenen Woche in ritte Zwischenrun. b befindlichen arung ergab: 09: Germ. Neh— Sppag. Hag, Hagen=Haspe: vaa Olve— n Mudersbach; mborn gegen bearbeiter noch#. SC. Union Schwer# m Werdohl— Lichtenplatz: Sp FC. Vogelsa langenau. handballklas ruppenmeister bezu uppe Hagen=Ost un aus, was aber kehr hat. Bei der# hten, daß die piele aufweist, wi# schiedene Spiele uu ittelten Grupvenne# Jahn Werdobl erfolgreichsten durliche Spiele der## wei Punkte verlor inigung Plettenbe# Mannschaften. 11 Plettenberger. verzeichnen hat el aegen Postsvor um die Vlette ittlung der Meit sortfreunde Siegen r angesetzt. Das atz von Hagen 65 nen Gruppen folg Sst Henlacz Ilesgen none Rowiernt Ikoinner? einen geistigen Defekt. Den ganzen Abend hat sie kaum ein Wort mit ihm gesprochen und ununterbrochen zur 20ou Palan Mus Tür gestarrt. Auf wen wartet Johanna? „„ 1 B o r n h a r d h a t M i und Sportverein! auf dem Platz#### nan die Austragm ühlungnahme zwist dgültig für Mezmn bekanntlich punkt Spiel zwei Punkte 1 en Spielers zug Bezirks= und Gausth gelten als amtlich I nicht berücksichn Sachbearbeitern net ich der Bericht erücksichtigt. st erwirbt de lbzeichen Vernhard ist ein Pechvogel. Geht er allein aus, beegnet er bestimmt keinem weiblichen Wesen, das ihm b#ehrenswert erscheint. Ist er aber in Begleitung— lund gar in einer so langweiligen wie Käthe's— kann er licher sein, ein Mädchen zu sehen, nach dem er sich mit Ellen Fasern seines Ich's sehnt, ein Mädchen wie jenes in Nachbartisch. Venhard hat das reizende blonde Geschöpfchen schon lnge beobachtet. Jung und schlank, den Blick gespannt r Eingangstür gerichtet, die kleine Armbanduhr in der sand wartete sie schon seit Stunden. Ein ekelhaft unntbarer Mensch muß der Mann sein, der ein solches bidchen so lange warten läßt. Wäre Bernhard allein, würde es trösten. Vernhard argert sich. Bernhard entlädt seine Wut n käthe. Es kommt zum üblichen Krach. Er bringt #####e nach Hause, rast mit einer Taxe zum Kaffee Kai#roof zurück, aber— sie war gerade weggegangen. I Am nächsten Abend schlendert Bernhard allein durch i Straßen. Er denkt an das einsame blonde Mädchen. Eenn sie wieder im Kaffee Kaiserhof wäre? Bernhard seh: hin, sucht. Sie ist nicht da. Fast möchte er den beißen Marmortisch streicheln, an dem sie gesessen hat. Trauria geht Bernhard weiter. Vor den großen kennern des Kaffee Lindmann bleibt er unwillkürlich chen. Er traut seinen Augen nicht. An einem kleinen #achen, den Blick zur Eingangstür gerichtet, die Uhr der Hand— sitzt sie. Entschlossen geht Bernhard ins Kaffee, an ihren Tisch. Getatten?“ Sie nickt bejahend, etwas verlegen. Bern### bestellt einen großen Cognac. Nach einer halben kunde und dem dritten Glase hat er genügend Mut, # ein Zigarette anzubieten. Sie lehnt ab, ohne den A von der Tür zu wenden. Bernhard nimmt all einen Mut zusammen„Verzeihung, werden Gnädigste ange hier bleiben? „Och. ist das nicht langweilig?“ „Nein“ „Erwarten Sie jemand?“ Bitte stören Sie mich nicht.“ Bernhard ist erschrocken Es ist ihm peinlich, diesem brzückenden Geschöpf lästig zu fallen. Andächtig be#imet er sie. Tiefes Mitleid erfüllt ihn für das Mädnn das Abend für Abend in unerschütterlicher Treue ##n treulosen Freund erwartet. Oder handelt es sich Feleicht um eine Psychose. um eine Manie? Ist der nund der Verlobte kurz vor der letzten Verabredung krunglückt und sie, durch den Schicksalsschlag tiessinnig worden, wartet weiter, wartet auf einen Toten? Bernhard hat nun gar keinen Mut mehr zu fragen pi Angst, er könnte ihr weh tun. Aber er beschließt pe Feld freiwillig nicht zu räumen. Er wartet. Sie sriei auch. Auf wen wartet sie? Ein Uhr! Das Kaffeehaus wird geschlossen. Ruhig ## sie und geht. Bernhard legt ein Geldstück auf den lich und folgt. Sie geht rasch durch die nächtlichen grraßzen. Vor einem mehrstöckigen Wohnhaus macht sie k: schließt die Tür auf. vernhard rafft seine letzte Kraft zusammen und gu auf sie zu:„Werden wir uns wiedersehen?“ „Vielleicht" „Bitte, überlassen Sie es nicht dem Zufall.“ sie sieht ihn erstaunt an. „Wo darf ich Sie morgen erwarten?“ fragt Bern„Venn Sie durchaus wollen, im Kaffee Berlin.“ „Gerne“ ruft er überglücklich,„um welche Zeit?“ „Wann Sie wollen.“ „Alio um Neun?“ „Abzemacht.“ Punktlich um neun Uhr steht Bernhard vor dem g### Berlin. Ist sie schon da? Kommt sie? Vorsich##ch Bernhard durch die Fensterscheiben. Sein Herz K links) beim kann zu stellen aturist Waltel urn= und 2### konnten an zeichen errinden Roman von Olga Wohlbrück. (35. Fortsetzung.) Nein. Wahnsinn war alles, was sie dachte. Ein koilo, das ihre erregten Sinne ihr vorspiegten. sie preßte die heiße Stirn an die kühlen Fen##eiben, druckte die Hand auf das wild pochende eaue Schatten santen zwischen die Häuser, Lichter #mten auf— wie silorige Punkte in violertem Däm K. Tann ward es dunkel ringsum, und die sil.er* Lunkte erglühten golden. Steine durchsiebten lmmernd das schwarze Him#helt. Gesang und Orchestermusek ergossen sich in * Gewuhi der Straße aus lichtumralkten Türen, den stieg auf, Ausrufe durchschr llten die enge Gasse. der Tür wurde von außen gepocht. Ob Madame nicht dinieren wollte?“ „Ja, bringen Sie nur etwas herein!“ sie merkte nicht einmal, daß sie die ganze Zeit Lunteln gesessen hatte. Der Kellner machte Licht. und sparsam ziel es über die braunen Möbel, ten, häßlichen Tapeten. Narianne führt ein paar Bissen zum Munde. Um schein zu wahren Trat wieder ans Fenster. Dort en über den Dächern, die ihr die Aussicht vergtten, erhob sich das Haus, das ihr Leben umschloshalte „Alles in dem Hause stand noch so, wie sie es anhatte. Jedes Bild, jede Blume, das Bett. dem der Mann, der ihr Schicksal gewesen war. dem Tode rang. Lder— den anderen zulächelte. Den anderen, die P##remd gewesen waren im Leben, und die er als empsand im Sterben. Nehr sein, als sie selbst es je gewesen. Nur noch ein letztes Sorgen war für sie geblieFfür die anderen... die Liebe. die Zusammenbeigkeit. In den Armen derer wollte er sterben, Inen er nicht hatte leben können! Lieder pochte es an der Tür. Ein Brief ist für Sie abgegeben worden. Ma*0-, gut. Legen Sie hin.“ indlich räumte der Kellner den Tisch mit F. Geschirr ab. Ganz geheuer war ihm die Genicht. Lünschen Madame noch etwas?“ „Zein. Nichts. Danke.“ #um hatte der Kellner die Tür hinter sich gegen, als sie auf den Brief zustürzte und ihn 11 Marianne. Sie müssen Geduld haben. De en dleiben in der Villa. Haben sich für die gelben Salon eingerichtet. Unser Kranker stunden mit seiner Mutter ges rochen und deheit hat viel geweint. Diese Nacht mache ich schlägt vor Freude bis zum Hals. Da sitzt sie, mit dem Blick zur Tür und wartet, wartet heute nicht vergeblich. denn er, Bernhard, ist gekommen. Er kann sich nich: entschließen, das Kaffeehaus sofort zu betreten. So hat noch niemals eine Frau auf ihn gerwartet, so gespannt. so intereissert jeden Eintretenden betrachtend. Wie wird sie sich freuen, ihn zu sehen. Aber sie freut sich garnicht, als Bernhard sie wie eine alte Bekannte begrüßt. Im Gegenteil, sie wendet den Blick nicht vom Eingang und wartet weiter. Auf wen, zum Donnerwetter, wartet sie? Auf seine Fragen antwortet sie nur mit knappem „Ja“ oder„Nein", oder einem:„Bitte stören Sie mich nicht.“ Um ein Uhr wird das Kaffee Berlin geschlossen. Auf Bernhards flehentliche Bitten hin geht sie noch nicht nach Hause, sondern mit ihm in ein Nachtlokal. Und plötzlich ist Johanna, so heißt das Mädchen, ganz verändert. Frisch, lustig lacht, plappert und tanzt sie mit Bernhard. Bernhard ist glücklich, überglücklich. „Johanna“, fragt er zärtlich morgens um Sechs vor ihrer Haustür,„wann darf ich dich wiedersehen?" „Heute Abend im Kaffee König.“ Schon fällt vor Bernhard die Tür ins Schloß. Als die reichverzierten, Uhrzeiger im Kaffee König auf Eins stehen, ist Bernhard überzeugt: Johanna hat Clweent im unnn Gerade als die Hausfrau die gefüllten Tectassen herumreichte, klingelte im Ordinationszimmer nebenan das Telefon. Schrill drohend, verlangend. „Nehmen Sie doch noch etwas Salat!“ forderte Doktor Meysen seinen Gast auf. Mit lächelndem, liebenswürdigem Gesicht.,„Oder sagt er Ihnen nicht zu?“ „Doch, danke sehr“, erwiderte Hundertmark überstürzt und bediente sich.„Aber Verzeihung— Sie haben es wohl im Eifer unseres Gesprächs überhört, Ihr Telefon klingelte.“ „Ja— natürlich habe ich es gehört“, meinte der Doktor gleichmütig.„Hoffentlich stört es Sie nicht. Der Mann wird schon wieder abhängen.“ „Ja— gehen Sie denn nicht ran?“ fragte Hundertmark ganz aufgeregt und lauschte mit nervös gespitzten Ohren ins Nebenzimmer hinüber, wo das Läuten, in regelmäßigen Zwischenräumen wiederkehrend, jetzt einen bitter flehenden Ton angenommen hatte. „Nein— in so später Stunde nie“, wehrte Doktor Meysen sanftmütig ab.„Wenn ich bis acht gearbeitet habe, will ich meine Ruhe haben. Muß ich sie haben. Bin ja schließlich auch nur ein Mensch. Und will nicht vor der Zeit verbraucht werden.“ „Aber vielleicht ist es ein Patient,“ warf Hundertmark schuchtern ein.„Man kann doch nicht...“ „Natürlich kann man“, schnitt der Gastgeber ihm die Rede ab.„Sehen Sie, wenn ich praktischer Arzt oder Geburtshelier oder so etwas ähnliches wäre, würde das natürlich was anderes sein. Aber so. als Zahnarzt— wer jetzt um nenn Uhr abends Zahnschmerzen hat, der hat sie mit 99 Prozent Wahrscheinlichkeit auch schon um nenn Uhr morgens gehabt. Und hat nur über den Tag den Mut nicht aufbringen können, den Zahnarzt aufzusuchen. Jetzt. endlich, im Hinblick auf eine nahende, schreckliche und qualvolle Nacht, rafft er sein bißchen Energie zusammen. Aber ich bin der Meinung— sein Mangel an persönlichem Mut ist durch eine schmerzvolle, schlaflose Nacht nicht zu schwer bestraft. Er wird das nächste Mal klüger sein— und auch tapferer. Meinen Sie nicht?“ Aber das war nur eine rethorische Frage. Denn während er seine Gabel mit einer stattlichen Last des schönen Salats belud, fuhr er zufrieden fort.„Uebrigens — das ist noch nicht mal ein Patient, sondern nur mein bei ihm. Vielleicht kann ich ihm noch Ihren Namen zuflüstern, damit er mit ihrem Bild vor Aus en in die Ewigkeit linüberschlummert. Morgen früh erhalten Sie Bericht. Gott gebe Ihnen— ein paar Stunden Vergessen. Von der Greinz.“ Aber Marianne verbrachte auch diese Nacht. ohne die Augen zu schließen. Sie zählte die schlaflosen Nächte nicht mehr. Am frühen Morgen ging sie hinunter ins Frühstückszimmer, weil sie die vier Wände nicht mihr ertrug, zwischen denen ihre Gedalken herunge agt waren wie gehetzte Vögel. Es war erst sieben Uhr, und der noch verschlafene, aber stets mißtrauische Kellner fragte, ob sie nicht gleich die Rechnung wünsche. „Noch nicht. Oder ja... doch.. geben Sie her“ In das Zimmer mit den bunten Ta eten gieg sie keinesfalls mehr hinauf. Sie ließ ihre Tasche herunterholen und beglich die Rechnung. Als sie auf den Flur hinau sah, sanste gerade ein Auto in rasender Fahrt heran und hielt. Greinz brauchte ihr nichts zu sagen. Sie las in seinem bleichen und gleichsam verfallenen Gesicht. Sie fragte nur: „Wann?“ „Heute morgen um vier. Vor einer Stunde habe ich die Hoheiten in ihr Hotel zurückgebracht. Um neun wird die Leiche einbalsamiert, um vier trifft das Ehrengeleit ein das den Sarg nach Deutschland bringt.“ „Und Sie?“ „Ich bin ausgeschaltet.“ Sie weinte nicht. Stand groß und aufrecht da. „Kann ich Abschied nehmen?" „Darum hole ich Sie.“ In weniger als fünf Minuten brachte sie der Wagen bis zur Palmenallee. die zu einer künst ich zusammengetragenen Felsengruppe a ftieg voi deren oberstem Plateau die Villa du Rocher herunter früßte. „Ich glaube, die meisten haben hier unter frei m Himmel übernachtet und ihren Frühstückskober mitgebracht, um nichts von dem Schauspiel zu verläumen,“ sagte Greinz hart, und seine Mundwinkel zo gen sich rief herab Vom Tach flatterte eine auf Halbmast gezogene Fahne gegen den hellgrauen, kalten Himmel. „Auf Befehl Ihrer Hoheit. Sie wurde gehißt, als „Als ich aus dem Hause ging.“ ergänzte Marianne leise.„Sind sonst noch eBfehle ergangen?“ Greinz schüttelte den Kopf. „Nicht, daß ich wüßte. Die Villa steht bis zum Ersten des nächsten Mo ats zu... meiner Verfürn g. sagte mir der Kammerherr Ihrer Hoheit. Außerdem läßt er Sie bitten, ihn heute nach der Einbal'amierung zu empfangen, um Ihnen die letzten Wünsche Seiner Hoheit zu übermitteln.“ Marianne atmete schwer. „Herr von der Greinz „Mein gnädiges Fräulein...?“ Zum ersten Male nannte er sie wieder wie einst. Alles Blut schof ihr in die Wanzen. „Herr von der Greinz, es gibt Schwüre, die man nicht zu halten gezwungen ist" Bernhard hat Mitleid mit dem Mädchen. Aus diesem Mitleid wird Liebe, eine richtige große Liebe. Bernhard durchwartet viele Abende in verschiedenen Kaffees gemeinsam mit Johanna, aber nie fragt er, auf wen sie wartet. Er fürchtet schmerzliche Erinnerungen in ihr wachzurufen. Ein warmer Tag hat die beiden vor die Stadt gelockt. Johanna liegt auf einer Wiese, Bäume rauschen. Bernhard streichelt sie zärtlich. „Johanna, hast Du Vertrauen zu mir?" „Ja.“ „Du mußt ihn vergessen, wie er Dich vergessen hat.“ „Wen?“ „Ihn, auf den Du wartest.“ „Ich warte auf niemand.“ Traurig schüttelt Bernhard den Kopf.„Ich dachte mir, Johanna, daß du selbst nicht weißt, was du tust. Wirst du die Wahrheit ertragen?“ Ja“ „Jeden Abend sitzt du in irgendeinem Kaffee, die kleine Armbanduhr in der Hand, den Blick zur Eingangstür und wartest auf ihn.“ Johanna schüttelt sich vor Lachen.„Du lieber dummer Junge, nein, ich warte auf niemand. Ich bin beim Kaffee Central angestellt und muß die Gäste der Konkurrenz zählen.“ Mu Orneomun Marinn Techniker. Der pflegt den Aerger, den er Tags über in sich ansammelt, am Abend immer an mir auszulassen. Er ist ein etwas cholerischer Mann.“ Er kaute mit Hingabe, nahm ab und zu einen kleinen Schluck Tee und wechselte verständnisinnige Blicke mit seiner Frau. Hundertmark, der sich mit so gutem Appetit an die schön gedeckte Tafel gesetzt hatte, hatte plötzlich nicht mehr den rechten Geschmack auf der Zunge. Unruhig rückte er auf seinem Stuhl hin und her. Das Telefon nebenan gab noch immer keine Ruhe. „Sollte man nicht doch...“ murmelte er, ganz aus der Fassung gebracht durch die Ruhe des Doktors. So etwas hatte er noch nicht gesehen. Daß im Nebenzimmer. fast in Reichweite, das Telefon schrillte, und der Besitzer dieses Telefons so gleichgültig blieb, als handele es sich um das Läuten einer draußen vorbeifahrenden Straßenbahn. „Nein— man sollte nicht", entgegnete Doktor Meysen.„Ich finde, die meisten Menschen machen sich zum unterwürfigen Knecht dieses Apparates, statt sein Herr zu sein. Der sich doch immer nur meldet, wenn man es eigentlich durchaus nicht haben will.“ „Aber es könnte doch ein Verwandter sein— irgendeine wichtige Familiennachricht.“ „Ich habe keine Verwandten am Ort“ grinste der Doktor.„Und wenn ich welche hätte, würden sie mich auch nur mit irgendwelchen gleichgültigen und scheußlichen Klatschgeschichten belästigen.“ „Ich könnte das nicht". gestand Hundertmark nicht ohne Bewunderung.„Bei Gott— ich könnte das nicht. Immer würde ich denken, daß ich irgendetwas Wichtiges versäumte. Vielleicht ein Glück versäumte, das nun nie, nie mehr wiederkehrt. Einen Auftrag, der mich fördern, mich reich machen könnte. Eine Zusammenkunft von Wichtigkeit, irgend etwas Unwiderbringliches. Ich habe auch in diesem Augenblick das Gefühl— hören Sie nur, wie ausdauernd der Mensch ist, er gibt seine Hoffnung, Sie zu sprechen, nicht auf— ja, wirlich, ich habe das sichere Gefühl, daß Ihnen etwas sehr Schönes mitgeteilt werden sollte, eine angenehme Nachricht. Also tun Sie mir den Gefallen, dieses eine Mal bloß, und gehen Sie an den Apparat. Sie werden sehen, daß meine Ahnung mich nicht betrogen hat.“ „Wie meinen, gnädiges Fräulein?“ So schroff und zurechtweisend war sein Ton, daß sie erschreckt den Blick senkte. Der Wagen hielt. Marianne verschwand als erste im Haus. Es roch darin nach Mimosen, Nelken und Parmaveilchen. Die Rolladen waren überall herabgelassen. Die Kronen, schwarz umflort, verströmten ein gedämpftes, unheimliches Licht. Marianne riß ihren Hut ab, warf ihn irgendwohin. drückte die Klinke des Sterbezimmers nieder. Die Krankenschwestern saßen zu beiden Seiten des breiten Bettes und lasen in ihren Gebetbüchern. As Marianne eintrat, blickten sie auf und erhoben sich. In einer Ecke kniete der alte Kammerdiener. Er betete still vor sich hin. Inbrünstig und andächtig. So hatte er seinem Herrn gedient— inbrünstig und andächtig. Marianne griff nach dem Bettpfosten, um sich Halt zu geben. Sie starrte auf das gestreckte, grünlich=weiße Gesicht in den Kissen— uno erkannte es nicht. Streng und unnahbar sah es aus. Wie es sich ihr nie gezeigt hatte Das Gesicht der Herzöge von D. war es. Wie sie es aus den Bildern kannte, die der Verstorbene ihr so oft gezeigt. „Es ist doch kein Schatten einer Aehnlichkeit zwischen dir und ihnen,“ hatte sie immer behauptet. Jetzt war sie da, die Aehnlichkeit— greifbar, erschrecend. Ein Fremder war es, der hier vor ihr lag, in seinem strengen, ehernen Schlaf: ein Minsch— der nie etwas von ihr beselsen, nie hätte besi en können. Eiseskälte kroch in ihr bis ans Herz hinau. Sie sah sich um. War denn niemand da, der ihr beistand in diesem furchtbaren Augenblick, da alles um sie herum, alles in ihr zusammen. rach? Eine der Schwestern kam auf sie zu, weil sie die todesbange Frage in Mariannens Augen deutete auf ihre Art. Sie murmelte: "„Es mag ein Trost für Sie sein: er ist sanft entschlummert. Die Frau Herzogin hat seine Hand gehalten, und die Prinzessin hat am Fusende geses sen und geweint.“ Marianne nickte. „Ja, gewiß. So dachte ich mir's. Gerade so...“ Die zweite Krankenschwester lächelte ihr sanft er gebenes, neltfremdes Lächeln. „Schön ist er gestorben. Seine letzten Worte wa ren:„Verzeih, Mutter!“ Und gerade wie die Frau Herzogin sich über ihn beugte, ihm die S.irn zu küssen, da hat er sie angesehen, hat au geatmet und hat dann die Augen geschlossen. Indem ist seine Se##le zu Gott aufgestiegen. Die Frau Herzogin hat ihm das Kruztfir in die Hände gegeben, und die Prinze sin hat Blumen über ihn gestreut. Sie haben noch ein stilles Gebet verrichtet, und dann sind sie aus dem Zimmer gegangen.“ „Und die Nacht? Die Stunden vor dem Tode?" „Da war Herr von der Greinz bei ihm, ganz allein. So hat der Verstorbene es gewünscht. Um drei „Also wirklich nur, um Ihnen diese Bitte nicht ab zuschlagen“, sagte Doktor, Meysen, warf die Serviettt auf den Tisch und erhob sich mit resignierendem Achselzucken.„Und dann auch, damit Sie endlich wieder den schönen Dingen, die uns unsere Hausfrau bereitet hat. die gebührende Aufmerksamkeit zuwenden.“ Er verschloß die Tür sorgfältig hinter sich. Das Läuten hörte plötzlich auf. Man hörte den Doktor sprechen, aber man verstand nicht, was er sagte. „Wenig später kam er ins Speisezimmer zurück, lächelte spöttisch.„Es war wirklich nur der Techniker“, sagte er „Schade", erwiderte Hundertmark betrübt.„Früher einmal konnte ich mich auf meine Ahnungen, auf meinInstinkte verlassen. Sie sind offenbar auch der allgemeinen Krise zum Opfer gefallen.“ Doktor Meysen protzte nicht mit seinem Siege. Höflich bat er um eine zweite Tasse Tee. Und wenn er sich freute, so doch nur innerlich. Aber nicht über den Triumph. Denn in Wahrheit hatte er geschwindelt. Es war nicht der Techniker gewesen, sondern der Lotteriekollekteur, der ihm aufgeregt mitteilte, er habe mit seinem halben Los zehntausend Mark gewonnen. Doktor Meysen fühlte sich nicht veranlaßt, die Wahrheit zu sagen. Erstens: weil er Hundertmark, bei aller Freundschaft, diese Genugtnung nicht gönnte. Und zweitens: na— und zweitens überhaupt!... Geeinchen Das Geheimnis berühmter Zauberkunststücke. Von Sylvester Altenberg. Zu den berühmtesten Zauberkünstlern gehört der Chinese Okito, der das Kunstück vorführt, eine Metallkugel schwebend zwischen den Händen zu halten. Die ziemlich schwere uugel wirkt fast wie eine Seifenblase, die von unsichtbaren Strömen seiner Hand gelenkt und gehalten wird, ja, Okito ist sogar imstande, die Kugel durch den Raum schweben zu lassen, so daß ne sich außerhalb der Verbindungslinie zwischen seinen beiden Handflächen befindet. Es wird vermutet, daß er das Kunststück mit Hilfe eines unsichtbaren Schnursystems fertig bringt, aber bisher hat niemand das Geheimnis dieses Zauberkünstlers entdeckt. Ein Vermögen verdiente Bellachini mit seiner Illusionsnummer, in der er seinen eigenen Kopf auf der Hand trug. Der Kopf sprach, und die Mimit war ganz natürlich. Die Vorführung wirkte geradezu verblüffend. Erst viel später begriff man, daß diese Nummer auf einer sinnreich erdachten Spiegelung beruhte. Dann guckten andere Zauberkünstler ihm den Trick ab und machten ihn nach, womit er natürlich seine Anziehungskraft verloren hatte. Weltberühmt als Zauberkünstler wurde Harry Houhini, der sich in eine fest vergitterte Gefängniszelle einschließen, in Fesseln legen, knebeln und auf alle mögliche Weise binden lassen konnte und doch sich auf geradezu verblüffende Weise wieder freizumachen wußte. Bekanntlich ist er sogar gefesselt ins Wasser geworfen worden und kam nach wenigen Sekunden frei wieder an die Oberfläche. Hondini, der vor einigen Jahren starb, hat sein Geheimnis mit ins Grab genommen. Eine sehr beliebte Zaubernummer ist die„freischwebende Griechin“. Eine Frau wird auf einige Stühle gelegt. Nun streicht der Zauberkünstler über ihren Körper, plötzlich schwebt sie in die Luft emvor und bleibt hier in schwebender Lage, während er einen Reisen um die schwebende Frau hält und ihn hin und her bewegt, um zu zeigen, daß sie durch nichts gehalten wird. Es sino mancherlei Vermutungen geäußert worden, wie dieses Kunststück zustande kommt. aber ganz ist bisher noch kein Zuschauer dahinter gekommen. Der Araber, der durchbohrt wird, ist ein etwas plumperes Kunststück, bei dem der Zauberkünstler mit einem elektrischen Bohrer mit weißglühender Spitze einen würdigen, langbärtigen Araber durchbohrt. Er macht ein ist er herausgekommen, hat die Frau Herzogin gerufen und die Prinzessin: und er und wir sind dann alle zusammen hier herein und sind bis zuletzt beim Herzog geblieben. Herr von der Greinz aber hat indessen Telegramme geschrieben nebenan und Boten ausgeschickt. Es war übrigens alles schon vorgesehen. Um sechs Uhr war das Zimmer schon schwarz ausgeschlagen.“ „Die Särge stehen ja seit zwei Monaten im Keller,“ unterbrach die andere Schwester. Der hatte zehn Jahre gewartet! Und jetzt sah sie plötzlich Klaus Stöven vor sich, wie er den Sarg die Treppe der„Goldenen Krone“ heruntertrug. Heiß stiegen ihr die Tränen in die Augen, stürz= ten über die Wangen. „Gott tröste Sie!“ sagte die ältere Schwester. Die jüngere aber blickte versonnen auf das Kruzifir aus Elfenbein, das, zusammen mit den Blumen, auf der Brust des Entschlafenen ruhte. Wie oft und mit wie inniger Bewegung hatte doch der jetzt so stille Mann die Hand seiner Freundin gegen die Brust gedrückt und dabei gemurmelt:„Verlaß mich nicht, bleih’ bei mir, Marianne.“ Und war dann doch selbst von ihr gegangen, früher noch, als der Tod ihn geholt hatte. So war irdische Liebe! „Jetzt müssen Sie aber ruhen,“ sagte die ältere Schwester. „Ja, ruhen!“ echote die jüngere. Vor der Tür hatten sich die Dienstboten gestaut. Sie wichen kaum zur Seite, als Marianne zwischen ihnen hindurchging. Nur der alte Kammerdiener ging noch mit der gleichen ehrerbietigen Haltung vor und öffnete die Türen. Die Zofe schlich hinterher. Sie wischte sich immerfort die Augen. Es schadete nichts, wenn Marlanne ihr Mitgefühl bemerkte. Aber Marianne sah nichts mehr. Es war drei Uhr, als die Zofe an ihre Tür pochte und sie mit den Worten weckte: „Der Herr Kammerherr von Zollingen bittet, gnädige Frau sprechen zu dürfen.“ Der Kammerherr hatt zwar gesagt„Fräulein Lindlieb“, aber die Zose, die seit fünf Jahren in Mariannens Diensten war, zeigte Takt. Sie brachte Marianne ein glattes, schwarzes Tuchkleid ohne Trauerabzeichen und zwang ihr eine Tasse Fleischbrühe und ein Glas Wein auf. Herr von Zollingen brauchte kaum eine Minute zu warten. Er war ein m#ttel roßer Herr. Mite der Fünsziger, hatte zwei tiese Diplomatenfalten längs der Mundwinkel, die von einem äußerst gepflegten Schnurrbart beschattet wurden. Sein graumeliertes Haar lag in schrägem Scheitel mit nach vorn gebogenen S#####en um den langgestreckten Kopf. Um den linken Ne me seines schnarzen Gebrockes war eine breite Tranerbinde geschlungen, das Einglas baumelte an einem schwarzseidenen Bande längs seines vage#en Oberkörpers. Er trug graue Handschuhe und Zylinder „Herr von Jollingen?“ „Zu dienen, Gnädigste.“ Sein Ton war um vieles verbindlicher als die Verbeugung. Fortsetzung folgt. caues Cr h, daß er die ganze Hand und einen Teil des Armes hindurchstecken kann, und doch verzieht der Araber keine Miene und tut, als ginge ihn das Ganz nichts an. Die Erklärung hierfür liegt darin, daß der Arabei nur eine Attrappe ist mit einem beweglichen Geruhig durck bohren kann, ohne seinen Insassen zu beschäine Same zczsägt wird, zu allen Zeiten eine beliebte Gilaz nummer der Zauberkünstler. Heutzutage, geschieht as Versägen mittels einer schnell rotierenden Kreissage, wogurch der unheimliche, Eindruck noch verstärkt pird. ich sagt sich jeder Zuschauer, daß irgend ein Tria, Peaturtich 1ag, ua, veo Ou#. Lx jargen muß, daß sgend eine Eigrichtung der Säge Lafsüir forgen, nihz 535 dis scharfen Zähne nicht wirklich in die darunter liegende Frau eindringen, aber dennoch kann sich gewissen Unbehagen entziehen, und man ist im Grunde froh. wenn die Dame sich gesund und lächelnd verbeugt, Froh.fernn Pi— obne Schaden genommen zu haben. Merkwür ig rätselhaft ist auch das Experiment, bei vem schöne Nixen hervorgezaubert werden. Das, Puthlilum sieht aufangs eine leere, vollkommen durchsichtige Glaskiste. Auf verschiedene Weise wird zunächst gezeigt, daß die Kiste wirklich vollkommen leer ist, dann erst füllt der Zauberkünstler ne fast bis zum Rand mir Wasser. Hierauf wird die Kiste mit einem Tuch bedeckt; wenn dieses nach einer kleinen Weile entfernt wird,#„ein reizende Nixe in dem mit Wasser gefüllten Behälter. hialt ihr jetzt heraus, und triefene Der Zauberkünstler hielt ihr jetzt heraus, un entsteigt sie dem Wasser. Meist wiederholt er das Expe riment und zaubert noch eine zweite Nixe hervor. Auch hier ist es ein sinnreiches Spiegelsystem, das die Junsion hervorbringen hilft, dennoch aber, selbst wenn man diese Spiegeltechnik zu kennen meint, wirkt die Nummer immer wieder verblüffend, und der Vorführende gewinnt lst stets sein Publikum damit. Vor 400 Jahren wurde der letzte Inta gefangengenommen Ein Schweinehirt macht Weltgeschichte. Pizarros Ende. Sagenhafte Nachrichten von einem Wunderland im Süden, das so reich an Gold war, daß die Häuser und die Straßen daraus hergestellt sein sollten, waren nach Panama gedrungen, das die Spanier nach Erohgrung Mexikos durch Ferdinand Cortez besetzt hatten. Dieses Wunderland, das„Goldland“ des Südens, nannten sie „El Dorado“ Was wir über die Entstehung des Inkareichs in Peru wissen, ist zumeist sagenhaft. Es entstammt der Feder eines von Mutter=Seite der königlichen Inkafamilie in Cuzco abstammenden Chronisten, Garcilaso de la Vega. Aus dem 12. Jahrhundert stammte das Königstum des Sapay=Inka“, des Erzinkas, des Obersten und ersten seines Stammes. Zwölf Häuptlinge aus dem Stamm der Insa hatte das Inkareich gehabt. Der rote Kaiser Hoyana Capak war der 11. Inka. Er hatte unter seine Söhne Huascar und dessen Stiefbruder Atahualpa 1529 das Reich geteilt. Der Bürgerkrieg tobte, als Franzisko Pizarro, Schweinehüter, Soldtnecht, Abenteurer, Oberst mit 181 Mann in drei Schiffen in Peru landete. Pizarro hatte schon Jahre zuvor sorgfältig Kundschaft eingezogen. Er nutzte klug und kühn den Augenblick, der sich ihm nun bot Am 15. November, nach anderen am 16. November, traf Pizarro mit seinem Häufelni Abenteurern bei Aatahnalpa ein, der ihn zu Hilfe gerufen hatte. Er verlangte bedingungslos Unterwerfung. Der indianische Kaiser weist diesen Uebermut empört zurück. Da wagt Pizarro den Handstreich, der ihn zum Herren des riesigen Goldreiches, zum Gebieter über El Dorado macht. Mit ihren Feuerwaffen, auf stampfenden, den Eingeborenen ungewohnten Rossen, stürzen sich die Hunderteinundachtzig, Pizarro an der Spitze, aus die Dreitausend des Inkaheeres und die riesigen Volksmassen. Der todbringende Feuerstrahl, den die weißen Männer schleudern, schlägt das ganze Heer in die Flucht. Der letzte Inka, er war der dreizehnte Sapay=Inka wird gejangen. Aber die Goldschätze sind noch in weiter Ferne. Pizarro weiß, wie man sie durch ausgesuchte Foltern erpreßt. Ein ungeheuerliches Lösegeld muß der unglückliche dreizehnte Inka herbeischaffen lassen. Dennoch, nach Monaten der Qual wird Itahualpa hingerichtet. Es ist Weltgeschichte, die in diesen blutigen Kapiteln geschrieben wird, wie nun Pizarro die Statthalterschaft führt, Cuzco mit seinen Feuerwaffen erobert, Liema gründet, Aufstände niederschlägt, sich mit seinem Helfershelfer Almagro entzweit, nachdem dieser Chile erobert hatte, und nun das blutige Spiel um die Vize=Königskrone, das Haupt auf Haupt, erst das der Brüder Pizarros, dann das Almagros, schließlich auch das des Eroberers selbst zu Boden wirft. Pizarro hatte die Tochter des Inkakaisers, Atahnalpa geheiratet. Zwei Kinder hatte sie ihm geschenkt. Vom Schweinehirten bis zum Nachfolger des letzten roten Kaisers von Peru und zu dessen Eidam war er ausgestiegen, in die Herrschaft, bis auch er in der Hauptstadt El Dorados. in Cuzco. der goldenen Stadt, hingerichtet wurde. Aber die Nachkommen des spanischen Blitzschleuderers und der Inkaprinzessin leben noch jetzt in TruViktor Schwinn. durch Flugzeuge verfolgen, nachdem durch zahlreiche Beobachtungsposten ihre Flugrichtung Das führte man in der Weise durch, daß die Taube mit auf den Flugplatz genommen und dort freigelassen wurde. Im Interesse der Entführten(der Gattin eines Millionärs) unterließ man es zwar, sofort zuzuggeien umstellte jedoch unmittelbar nach der Freilassung der Entführten den Schlupfwinkel der haftete eine schon seit langem gesuchte Banditenbande. Seit dieser Zeit sind die Verbrecher mit der Zusendung von Brieftauben etwas vorsichtiger geworden. Raubtiere im Funkhaus. Funkhaus in Cleveland in den Vereinigten Staaten hat ein furchtbarer Unglücksfall ereignet. Dort hat ein Tiger, der vor dem Mikrophon brüllen sollte, den Ansager derartig zugerichtet, daß dieser im seinen schrecklichen Verletzungen erlegen ist. Das ist das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, daß ein Raubtier, das in einem amerikanischen Rundfunk„sprechen“ sollte, wild geworden ist. Vor kurzem hat ein Löwe im Bostoner Funkhaus eine Panik hervorgerufen, glücklicherweise wurde damals niemand ernstlich verletzt..„ In der amerikanischen Presse wird Sturm oagegen gelaufen, daß Raubtiere in das Funkhaus gelassen werden. Einmütig findet man es empörend und geschmacklos, daß nach den Vorfällen Blitzreporter den Hörern genaue Berichte von den Vorgängen vermittelten und zwar mit einer Realistik, die nicht zu überbieten war. Der tödliche Ueberfall des Tigers auf den Ansager land strop wohl in Boston wie unn inenere behörden Raubtiernummern im Rundfunk verboten. Die Wüste von Tripolis. In Italien sind im Zusammenhange mit den großen Wasserfunden des deutschen Forschers Professor Frobenins in der Wüste von Tripolis beachtenswerte Projekte aufgetaucht. Man spricht davon, Tripolis in wenigen fahren in fruchtbares Land zu verwandeln und auf diese Weise dem italienischen Volk„neue gewaltige Ausdehnungsmöglichkeiten zu verschaffen. Zahlreiche Projekte sind bereits bis ins kleinste ausgearbeitet worden. Sie alle sehen eine großzügige künstliche Bewässerung vor, die die Wüste zu einem Paradies machen soll. Auch die italienische Regierung bringt den Wasserfunden größtes Interesse entgegen uno ist entschlossen, ne. wenn irgend möglich, dem wasserarmen Lande nutzbar zu machen. Man will sich indessen auf keinen Fall auf tollkühne Experimnete einlassen und man äußert sich vorläufig über den praktischen Wert der Wasserfunde sohr vorsichtig, um im Volke nicht nutzlose Hoffnungen auf bevorstehende günstige Siedlungsmöglichkeiten in einem neuen Paradies zu erwecken. Schon jetzt wird indessen offiziell mitgeteilt, aaß alle Maßnahmen getroffen würden, um eine„Bodenspekulation in Tripolis zu unterbinden. Wenn überhaupt, soll die Bewässerung und Besiedlung ausschließlich unter staatlicher Kontrolle vorgenommen werden. SCHACHECKE Durch den Wegzug des Königs nach h1 lag vmon H##. 970 1 Mtt Drohung Se5—d7 in der Luft, deshalb geschah bess##, 272 T Stall 21. Nr. 135. Aufgabe von R. Cohmann, Prag 1.—2. Preis Schachmaty 1931. Lf6Xd Dei 4 Xef nebst 28. Te1 Hliche Ueberfall des Tigers auf den Ansager in Cleveind wurde in weniger als eine Stunde nach der Katarophe zu einer förmlichen Tragödie ausgestaltet. Sosohl in Boston wie auch in Cleveland haben die PolizeiWeiß: Kbs, Tas, a6, She7, b2, Bf2, g4 Schwarz: Khö, Dal, Sa2, b2. Bb2, 06, f6, g7, g5, h1 Matt in drei Zügen. Lösungen und Löserliste in nächster Nummer. Eidechsen und Frösche nehmen keinen Schaden durch Bienenstiche. Selbst ein Stich, der Menschen große Schmerzen verursachen würde, behindert diese Tiere nicht im mindesten. Dagegen würde ein Sperling schon von zwei oder drei Bienenstichen sterben. Spielkarten sollen aus Indien stammen und vor etwa siebenhundert Jahren durch Zigeuner nach Europa gebracht worden sein. Das Taschentuch ist ein verhältnismäßig moderner „Luxusgegenstand“. Es wurde erst im sechzehnten Jahrhundert erfunden, und im Anfang n rde es nur von dem Adel und den Vornehmsten benutzt. Das Tote Meer enthält dreimal so viel Salz wie das Mittelmeer, und zwar beträgt sein Salzgehalt 23,7 Prozent. Infolgedessen ist seine Tragkraft so groß, daß selbst Menschen, die nicht schwimmen können, nicht untergehen. Allein im vorigen Jahre wurden 2.,1000 Menschen in Indien durch Schlangenbisse getötet, obwohl jetzt reiche kleine Apotheken eingerichtet sind, die alljährlich Tausenden von Eingeborenen, die von Giftschlangen gebissen wurden, das Leben retten. Die Gegend um den Monnt Margaret in Australien gehört zu den trockensten Gegenden der Welt, da es dort durchschnittlich nur alle sieben Jahre einmal regnet. Das bedeutet 2500 Tage ohne Regen. Nach eineer deutschen Statistik waren unter zwanzig Millionen Geburten, die im Laufe von 15 Jahren stattfanden, 227000 Zwillinge, 1623 Drillinge, 59 Vierlinge und 1 Fünflinge. In London gibt es Mannequins aller Altersstufen von sechsjährigen Kindern bis zu sechzigjährigen Frauen. Die Kinder bekommen einen Lohn von zwanzig Mark für jede Vorführung. Damenbauerspiel Gespielt am zweiten Brett im Meisterschaftskampf der Hagener Schachvereinigung gegen Lüdenscheid. Weiß: Alsen(Hagen) Schwarz: Geyk(Lüdenscheid, 1. S0l—s3 2. d2—d1 6—66 3. e2—03 Weiß strebt dem Colle=Aufbau zu, mit dem der vor einem Jahr verstorbene, unvergessene belgische Meister manche Partie glänzend zum Siege geführt hat. Die Mitte bleibt vorerst noch geschlossen und ohne Spannungen, um dann nach genügender Vorbereitung mit e3—es vorzustoßen. Schwarz kann dabei, wenn er sich nicht zu Unvorsichtigkeiten verleiten läßt, allerdings nicht viel passieren. 3. 4. Lf1—53 Sb8—07 5. Sb1—2„6—45 6.(2—03 Lf8—66 7. 201—e2 8. 0—0„ 2d8—c7 Die schwarze Partieanlage bewegt sich auf gleichen Pfaden. Förderlicher für einen ersprießlichen, nachhaltigen Aufbau war die Fianchettierung des Damenläufers mit Entwicklung des Damenflügels. nach 8... b6, 9. el, 10. Sxd1 Le7 nebst Lb7 und Tes usw. 9. e3—e4 Der Zeitpunkt für den Kampf um die Mitte mit Diagonalöffnung nach f7 ist gekommen. Die Isolierung des d=Bauern würde, wegen der freien Linien, eher fur Weiß günstig sein. 9. d5Xe4 10. Sd2Xe4 Sf6Xe4 11. De2Xel S07—f6 Aus dem Abtauschgeplänkel ist Weiß mit gutem Angriffsspiel hervorgegangen, und das findet bei dem taktisch gewiegten Meister Alsen die konsequenteste Ausnutzung. 12.... Ld6—e7 13. Le1— De7—d8 14. Lf1—e5 57—56 15. Ta1—d1 Weiß hat bereits das weit überlegene Spiel infolge der unzweckmäßigen schwarzen Partieanlage. 15. 65Xd4 1°. Le5X d Sehr richtig! Jetzt droht 17. LX/6 nebst 18. Lh7+ 16. Sf6—05 17. Dh1—93 Le7—06 18. L53—b1 Dd8—c7 19. Sf3—65! Sd5—e7 20. 72—f4 Se7—s5 21 LhIXf5 e6X75 22. K01—51 Le8—e6 Im 22. Zuge wird nun endlich der Läufer entwickelt, der viel eher auf b7 einen wirkungsvollen Platz gefunden hätte. 23. 52—53 57—56 24. 52—53 Tas—ds? Tfds. 25. Se5—06! 26. Sc6Xd8 Auf LXc3 käme natürlich , 2. 203863 95426, 28. SdsXc6 77Xe5 Weiß hat nun die Qualität für einen Bauern; w# er nun sein geringes Uebergewicht zur Geltung bring: edr I, TA1-d7 a7-—a5, 30. Tfl—41 Le3—6 Erzwingt Turmabtausch und damit Realisierung### Gewinnvorteile. 31.... e6—65, 32. f4Xe5 Lf6Xe5, 33. Tc7. Tf8Xc8, 34. TelXc8-- K98—f7, 35. Khlg Le5—d4, 36. K91—f1 L01—65, 37. Kf1—e2 Kr38. Ke2—f3 h7—h5, 39. Tc8—06+ Kf6—95 Schwarz muß sich in die enge, gefahrvolle Straße b## geben, denn nach 39.... Kf7. 40. Kfl usw. waren Bauer verluste nicht zu vermeiden. 40. 52—51! Kgöxh1, 41. Tc6—06! Jetzt kommt Schwarz gar noch in Mattgefahren. Aug dieses Turmendspiel ist noch voller interessanter Wenbsd b A. Lea— d4, 42. 42—04 Ldl—43, 43. 363Le3—f6, 44. KftXf5 Lf6—d4, 45. Tc6—66 904—4 16. Td6—d3 g7—96-, 47. Kf5Xg6 Kh1-g1.) 8. T03—05 h5—h1, 49. Td5—95- K04—3 50. Kg6—55 Le5—d2, 51. Tg5—94-, Kfl52. Ta4Xh1 Ke3—03, 53. Thl—c1 Schwarz gibt au Die Kombinationskraft und die taktischen Fähigkeite# Meister Alsens haben sich hiere wieder einmal in hellsten# Licht gezeigt. Eine verkorkste Eröffnung Aus einer Partie im Neheimer Schachklub Vertieft in die Eröffnungsfragen zwei Schächer eifrig disputieren.— Das kann, sprach Weiß, mir nicht behagen. daß Sie ins Feld den König führten. Man soll, entgegnete Schwarz schlau, vor allem sich erst mal entwickeln; denn wenn die Dinge sich verzwickeln wird sonst des Königs Lage flau. An und für sich ist das zwar richtig, doch wie man's macht vor allem wichtig: Den König läßt man erst zu Hause, versichert ihn durch die Rochade; sonst sagt man leicht: Sie Schachbanause was wandeln Sie für Korkserpfade! Schwarz: Brinkmann Tmnortionun Ein Engländer, der längere Zeit verreist war, traf bei seine. Heimkehr in seiner Wohnung einen Stuhl, unter dem ein Wespenschwarm ein riesiges Nest gebaut unter dem ein Welhenschleurm ein riesiges Nest gebaut hatte. Die ganze Wohnung schwärmte von Wespen. Erpressung durch Brieftauben. Die Polizei in Newyork hat herausbekommen, daß in der letzten Zeit die Verbrecherorganisationen gute Abnehmer abgerichteter Brieftauben sind. Das hängt damit zusammen, daß die Benutzung der Brieftaube bei Entführungsverbrechen immer häufiger wird. Die Banditen schicken an die Angehörigen der Entführten Kisten, in den sich die Brieftauben befinden, in deren Halsköfferchen dann große Geldscheine gepackt werden müssen. Da es in Amerika bekanntlich sehr hohe Banknoten(bis zu 10000 Dollars) gibt, kann eine Brieftaube recht ansehnliche Summen befördern. Bei den sogenannten„Korrobori“, den Tanzveran staltungen der Australneger, die gewöhnlich in hellen Mondnächten vor sich gehen, dürfen keine Frauen oder Kinder zugegen sein. Die Tanzteilnehmer sind phantastisch herausceputzt mit Federn, Blumen, Blättern und anderem Der Körper wird außerdem mit grotesken Mustern bemalt. Weiß: Schulte 14. S91—/3Der weiße König heuchelt schmerzlich: Erst kürzlich hat eine Brieftaube wieder, bei einer Entführungsgeschichte eine große Rolle gespielt, wobei allerdings die Polizei eingriff. Sie ließ die Taube SCHERZ--ATIRE In der französischen Stadt Chambery dürfen nach der neuesten Polizeiverordnung von 10 Uhr abends ab die Autos nicht mehr hupen, auch dürfen weder Lautsprecher noch Grammephone in Betrieb gesetzt, noch Klavier gespielt werden. Selbst den Hunden ist das Bellen verboten worden und wenn ein Hund dennoch bellt, muß sein Besitzer Strafe zahlen. bE 0 Ach liebt ich dich doch wen'ger herzlich 14.... Keöxe15. Sb1—3-Bruder, mit inn'rem Widerstreben, tu ich dies Springerschach dir geben. 15. Ke4—s5 16. Lf1—33++ Kf5—04 1. 52—53- K94—02 Spar dir deine schnöden Worte, hab nichts gemein mit solcher Sorte, noch fühl' ich mich in sicherem Horte. Sterb ich, winkt Caissas Himmelspforte 18. Sc3—82-I Ko3X92 Wir wird's der Majestät so bläßlich! Ach solches dünkt ihr gar zu gräßlich, nun hier ihr Leben zu verschleißen und auf f3 ins Gras zu beißen 19. Thl—52- K92—f2 20. Th2—/2 matt. Großmeister Bogoljubow gab in den letzten Wochen im Rheinlande und in falen mehrere Simultanvorstellungen, so in Essen. hausen, Bochum, Herne, Dortmund und Hasportlich sohr interessant verliefen, fur den Me meist wenig günstige Ergebnisse brachten, schnell spielt um die Vorstellungen zeitlich nicht auszudehnen, aber dafür interessant und unterb gestalten. In Hamm weilte Bogoljubow am Bettage und erzielte hier das bisher beste Era dem er 30 Partien gewann und nur 2 remis enLeiter der Schachecke: J. Düllberg. Neheim 0: Aufklärung „Sage mal, man liest neuerdings so viel von ziologie! Was ist das eigentlich?“ „Das ist die Kunst, Dinge. die jeder weiß und die keinen interessieren, so auszudrücken, daß sie keiner versteht und sie jeden interessieren.“ Der vorsichtige Kaufmann Kerze ist Grossist in Badehosen und Christbaumschmuck.„Warum gerade in zwei so entgegengesetzten Artikeln?" Darauf antwortete Kerze:„Da kann man wenigstens das ganze Jahr jammern. Im Sommer über den schlechten Geschäftsgang in Christbaumschmuck und im Winter über die Badehosen.“ Im Parfümerieladen „So eine frische, blühende Gesichtsfarbe wie Sie möchte ich auch haben, Fräulein!" „Große oder kleine Tube, gnädige Frau? * Einteilung Ganz hinten in Ohio gibt es eine kleine Lokalbahn. Mit erster, zweiter und dritter Klasse. Wenn der Zug an dem Lion=Hügel ankommt, hält er. Und dann hört man den Schaffner schreien: Passagiere erster Klasse sitzen bleiben. Passagiere zweiter Klasse aussteigen und zu Fuß gehen. Passagiere dritter Klasse aussteigen und schieben helfen!" Berufsvorbereitung „Was soll dein Junge werden, wenn er die Schule verläßt?“ fragte Müller seinen Freund Lehmann. „Meine Frau und ich, wir wollen ihn Geiger werden lassen“, erwiderte er.„ Müller nickte verständnisinnig.„Eine seine Sache“, sagte er,„was für einen Lehrer habt ihr für ihn bekommen?" „Ach, so weit sind wir noch nicht, erst lassen wir sein Haar lang wachsen.“ Der rechte Mann „Ich bin schon seit Monaten stellungslos „Was sind Sie?“ „Stellenvermittler.“ Im Museum „Diese griechische Vase ist 3000 Jahre alt.“ „Nee, mein Lieber, verkohlen können Sie mich nicht, ür schreiben doch erst 1932!“ wir schreiben doch erst 1932! * Deshalb „Ein einziges Mal in meinem Loben habe ich Prü gel bekommen, und zwar, weil ich die Wahrheit sagte „Diese Prügel scheinen Sie für alle Zeit davon geheilt zu haben!“ Blasiert Jankel Leibuschitz aus Pinne kommt erstmalig nach An allen Plakatsäulen knallbunte Anschläge mit Riesenbuchstaben:„ Tauber singt! Jankel schüttelt bloß den Kopf: Auch'n Kunststück! Warum solle Tauber nicht singen können? Aber e Stummer, wenn er singen mecht— das wär'ne Sache!“ Unsaßbar Lissy geht durchs Museum der Technik. Betrachtet eine Bergmannsausrüstung. „Eine Lampe tragen die Bergleute auch?“ erstannt.„Ich habe gar nicht gewußt, daß sie au arbeiten.“ Miesbachs Pitter hatte eine Kneipe. Der selbst sein bester Gast und deshalb ist monnen erung des gesamten Inventars. Nachts wirr Der war seldenn steigerung des gesamten durch ein Geräusch geweckt. Im Schankraum ein Einbrecher an:„Hände hoch, ruhig halten, „Mensch!“ säht der Miesbach,„maacht et Leech ansööke met!"(Ich suche mit). Böse Veränderte Zeiten „Früher“, seufzt Frau Nackebrecht,„habe ich meine Tochter Luise manchmal auf den Ball geführt. „Und heute?“... „Und heute heißt sie Lu, und ich muß froh sein, wenn sie ich ab und zu mal mit auf einen Ball nimmt. Das Zitat Der Kaufmann Fischotter hat ein Telefongespräch mit einem seiner zahlreichen Gläubiger wie gewöhnlich mit einem klassischen Zitat beschlossen. Da fragt Fritzchen, der hoffnungsvolle Knabe, der alles mitangehört hat:„Sag. Papa, wie hat man sich eigentlich von einem(äubiger verabschiedet. bevor Goctbe gelebt hat?“ Günstige Gelegenheit Männe, eben erfahre ich, daß die arme Frau Hasenklee eine so starke Erkältung hat, daß sie vor Heiserkeit kaum sprechen kann." Da fällt mir gerade ein, daß wir die Hasenklee schon so lange mal einen Abend einladen wollten. Glaubst Du nicht, daß es heute oder morgen gut passen würde? un tägich sülhmmengrns undgrns Abonnementädrrit mongtt. Faeglodn Bestellungen werden jederze heiten, der Geschäftsstelle, unseren? ommen.— Im Jalle von Betriebdat der Bezieder keinen Anspruch Bemasgeldes.— Bostscheckkonto: rung oder Verwick Ueber der Taktik soll glichkeit stehen. Trotzde len aller Beteiligten ei lnte Unternehmung erns falsche Taktik. Daher die Nationalsozialisten er drängten oder ihm nen Besuch in der Wo nagen gleich aufs Gan seine Partei, sondern hrung eines neuen Ke sei selbst aber ist müßi Forderung nicht grund turg hat darüber hinat gegeben. Zunächst msauftrag erteilt. Se g# vor der endgültigen ##rung wissen will, o# ingen unter Hitlers eitsfähige Mehrheit vor Hindenburg von vorn hi, die sich zum Toil a ehen, zum Teil aus de schen Reichspräsidenten Reichswehr und des vö herleiten. er Feststellungsouftrag lung vorwärtsbringen, das Gegenteil einzutr am Samstag mit dem handlungen gestoppt w Sorge der NSDAP., Verantwortung für d Auftrages gelegt word zu, wie im einzelnen di nen zu verstehen sind. Staatssekretär Dr. Me brauchbaren, annel en, auf dem sich die n soll. Damit ist die pidruck gesetzt worden. ler die Staatsführung hat sie folgerichtig a ung eines Regierungs schaftsplanes, der ja fi ei, das Alpha und Om i funf Punkte des Re len nicht ganz klar. W r der Verweigerung ei Preußen verstanden des jetzigen Systems? twächung des Artikels Auslegung des Art offenbar genau überle in von Stunde zu Str ne sich das angekündig veute soll es beantw abgewartet werden, e stand der ganzen Ar Rabinettsneubildung ftug oder eine Entwick Feibusch hat seine Verlobung rückgängig „Hat Dir Deine verflossene. Braut die Geschalt; rückgeschickt, die Du ihr gemacht hattest?“ erkun ein Freund. „Ja!“ knurrt Feibusch ingrimmig.„Alles rückgegeben: das Brillantenarmband, den Ring großen Saphir, die Brillantnadel, das Kollier.## das Paketchen hat sie geschrieben:„Vorsicht stürzen!“ So eine Gemeinheit.... politischen Spei Conti=Dienst ben l zu geben. Er u gerrischen Kreisen". mein im Lager der Regierung ni derer, die auf ei chstag und sein Unrecht setzen und e masen Gegensatz d. #wortungsbewußte. gspräsidenten, der P# drückt meldet der Contiman(?) darauf hir #führers zum Reich Palkabinetts widers in Hitlers Kandid. ent nicht einsach vo Will„man“ einee anonymen Kreisen ht es den Anschein. Hitlerfreundlich, ve crundsätzlich ein Po ### vorstehen könn und allein die verf vertrauen des Reid rnburg von Hitler präsidiale Zu Pmnetzung des Kabin