Tageszeitung für Altendorf Ulfkotte und Kirchhellen. Aeltestes Heimatblatt. 83. Jahrgang. Amtliches Organ. Erscheint wöchentlich 7mal. Bezugspreis monatlich 2.20 Mk. einschließlich 10—20 F., Botenlohn. Verlag: I. Weber, Dorsten i. W., Bismarckwall 27. Postverlagsort: Dortmund 1. Fernruf 2282. Postscheckkonto Köln 45 309. Anzeigenpreis: 22 Millimeter breite Spalte — Seite— 14 Spalten— 1 Millimeter 3 Pfg. Grundpreis. Ausnahmen und sonstige Bestimmungen nach Preisliste. Sammelpreis für sämtliche Zeno=Zeitungen: 10 Pfg. bei 22 Millimeter Breite, Stellengesuche 6 Pfg., Reklamerreis(Textbreite) 80 Pfg. je Millim. Bei Nichterscheinen infolge höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Rückzahlung. Uummer 133 Montag, den 76. Juli 1934 jahrga Die Spil im neuen Gewand. von unserem Moskauer Berichterstatter (!) Moskau, im Juli. Aus dem politischen Alltag des Sowjetstaates sind drei Buchstaben— G. V. U.— verschwunden. Ein neues Volkskommissariat für innere AnKlegenheiten der Sowjetunion ist gebildet worden, die G. P. U., oder wie diese Institution mit ihrem vollen Namen hieß, die Staatliche Politische Verwaltung, hört als selbständiges Organ zu bestehen auf. Die Aufgaben des neuen Innenkommissariats uud Sicherung der„revolutionären Ordnung" und iu Staatssicherheit, der Schutz des öffentlichen Eigentums, der Grenzschutz und Zivilstandsangelegenheiten. Umentsprechend gliedert sich das neue Volkskommissariat in mehrere Hauptverwaltungen, und zwar # Hauptverwaltung für Staatssicherheit, die Haupt####waltung für Polizei, die Hauptverwaltung für ##enzschutz, die Hauptverwaltung für Löschwesen, die ##uptverwaltung der Zwangsarbeitslager und ##angsarbeitssiedlungen, die Hauptverwaltung für ##ilstandsangelegenheiten und die Hauptverwaltung sur Verwaltungs= und Wirtschaftsfragen. In den einzelnen Bundesrepubliken der Sowjetunion, mit Ausnahme der RSFSR(Großrußland und Sibirien), werden ebenfalls Innenkommissariate gebildet, in der REFSR wird die Verbindung zwischen der Bundesregierung und den RSFSR=Behörden auf dem Gebiete der inneren Verwaltung durch einen besonderen Bevollmächtigten des Innenkommissariats der Sowjetunion hergestellt. Das sogenannte Richterkollegium der S. P. U., d. h. diejenige Institution, die bisher ohne Inanspruchnahme der ordentlichen Gerichte Todesurteile fällen und vollstrecken durfte, wird aufgelöst. Des neue Innenkommissariat hat bei Straffällen nach hluß der Voruntersuchung die Angelegenheit an die ntlichen Gerichte weiterzuleiten, hat somit nicht das Recht, selbständig Todesurteile auszusprechen. Verbrechen gegen die Staatssicherheit werden die Schuldigen vom Innenkommissariat dem Obersten Gericht der Sowjetunion, bei Landesverrat, Spionage und dergleichen dem Kriegskollegium des Obersten Gerichts übergeben. Zur Aburteilung von Verbrechen gegen die Staatssicherheit werden beim Obersten Gericht der Sowjetunion und bei den Obersten Gerichten der einzelnen Bundesrepubliken besondere Senate gebildet, die aus dem Vorsitzenden und zwei Richtern bestehen. Für Verbrechen auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens und Wassertransports ist das sogenannte Transportkollegium des Obersten Gericht der Sowjetunion zuständig. Alle anderen Verbrechen werden von den sogenannten Volksgerichten abgeurteilt. Urteile der Obersten Gerichte der Sowjetunion und der Bundesrepubliken können bei einem neugebildeten Aufsichtskgllegium des Obersten Gerichts der Sowjetunion an#fochten werden. Dieses Aussichtskollegium, das zur Rüfung der angefochtenen Urteile den Generalstaatsanwalt der Sowjetunion heranziehen muß, kann die Urteile aufheben oder abändern. Gegen diese Beschlüsse des Aufsichtskollegiums kann das Oberste Gericht bezw. der Generalstaatsanwalt Beschwerde beim ntralexekutivkomitee der Sowjetunion einlegen. Das Innenkommissariat behält das alte Recht der P. U., Verschickungen ins Konzentrationslager und Verbannungen auf dem Verwaltungswege vorzunehmen. Beim Kommissariat wird zu diesem Zweck ein besonderer beratender Ausschuß eingesetzt, der Aus#isungen, Verbannungen und Verschickungen ins Konzentrationslager auf die Dauer bis zu fünf Jahria begutachten soll. Diese Maßnahme ist bekanntlich ## den letzten Jahren sehr oft angewendet worden, wode die Verschickten und Verbannten, vor allem ehemalige Großbauern, bei Zwangsarbeiten auf dem Gebiete von Kanal= und sonstigen öffentlichen Bauten verwendet wurden. ### Leiter des neuen Innenkommissariats ist der im Lebensjahr stehende Heinrich Jagoda, seit 1907 Aitglied der bolschewistischen Partei, der bereits im Bhre 1920 Präsidialmitglied der Tscheka, der Außeroentlichen Kommission zur Bekämpfung der GegenPolution, der Sabotage und der Amtsvergehen, und # 1924 stellvertretender Leiter von deren Nachfol##'n, der G. P. U., gewesen ist. In den letzten Jahin war Jagoda, infolge der chronischen Krankheit des dt kurzem verstorbenen G. P. U.=Chefs Menshinski, wirkliche Leiter der Politischen Polizei. Sein erster lpertreter Agranow ist ebenfalls ein alter P. U.=Mann, während der zweite Stellvertreter blofjew zwar seit etwa einem Jahr stellverSelender G. P. U.=Chef gewesen ist, indessen kein ##stiger Polizeimann ist, sondern aus der Verwalngslaufbahn kommt. Im Rußland der Sowjets ist es sehr oft der Fall, 5, während der Buchstabe offiziell vorhanden ist, der hliche Inhalt fehlt. Bei der Umwandlung der P. U. verschwindet, dagegen der Buchstabe, Inalt und Kurs werden aber die gleichen beiden. In Moskauer politischen Kreisen wird rsucht, das Verschwinden der G. P. U. als ein wichs2 Anzeichen für die„innerpolitische Konsolidierung und Normalisierung“ im Sowjetstaat zu deuten, die „Iswestija“ erklären dabei, die proletarische Diktatur ändere nach der endgültigen Sicherung des Sieges über ihre inneren und äußeren Feinde die Methoden ihres Kampfes und gehe„zum großen Teil“ von den alten Methoden zum Mittel der ordentlichen Rechtsprechung auf der Grundlage der„genauen Bestimmungen der revolutionären Gesetzlichkeit" über. Der Terror sei kein Grundsatz des Sowjetregimes, seine Anwendung sei nur durch die Umstände und Verhältnisse bedingt gewesen. Jetzt sei man dank der inneren Konsolidierung auf einer höheren Stufe der„revolutionären Gesetzesordnung“ angelangt. Bereits die Ernennung des G. P. U.=Chefs Jagoda zum Innenkommissar, die einen Sieg über die„Gemäßigten" bedeutete, die den Generalstaatsanwalt Akulow auf diesem Posten sehen wollten, zeigte indessen, daß es sich eigentlich nur um einen Namenswechsel der Politischen Polizei, keinesweas aber um einen Kurswechsel handelt. Die offiziösen„Iswestija" bestätigen diese Auffassung, indem sie schreiben:„Wir wünschen der Leitung des Innenkommissariats, daß sie genau so erfolgreich ihre Aufgaben löst, wie seinerzeit, als sie die Leitung der G. P. U. innehatte.“ Die„Prawda“, das Zentralorgan der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, zitiert das Wort Stalins bon der G. P. U. als„dem gezückten Schwert der Arbeiterklasse" und wird hinsichtlich der Aufgaben des neuen Innenkommissariats noch deutlicher als das Regierungsorgan. Die Bildung des neuen Kommissariats bedeute nicht eine Milderung des Kampfes gegen die Sowjetfeinde, diese Elemente würden dem wachsamen Auge des Innenkommissariats nicht entgehen und würden genau so wie früher erbarmungslos vernichtet werden. Aus außenpolitischen Gründen hat die Politische Polizei des Sowjetstaates zum zweiten Mal ihren Namen geändert. Aus der Tscheka wurde 1923 die G. P. U., heute heißt sie„Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten“, für das Inland spielen diese feinen Nuancierungen keine Rolle, das Terrorwerkzeug des Sowjetstaates bleibt nach wie vor intakt. Ein Ehrenkreuz für die Teilnehmer am Weltkrieg. Tradition von 1870/71 gewahrt. 9 Berlin, 15. Juli. Amtlich wird mitgeteilt: Der Herr Reichspräsident hat auf Vorschlag der Reichsregierung für alle Teilnehmer am Weltkrieg ein Ehrenkreuz gestiftet. Die heute im Reichsgesetzblatt veröffentlichte Stiftungsurkunde hat folgenden Wortlaut: 1. Zur Erinnerung an die unvergänglichen Leistungen des deutschen Volkes im Weltkriege 1914/1918 stifte ich ein Ehrenkreuz für alle Krieasteilnehmer sowie für die Witwen und Eltern gefallener. an den Folgen von Verwundung oder in Gefangenschaft gestorbener oder verschollener Kriegsteilnehmer. 2. Das Ehrenkreuz besteht aus Eisen. Das Ehrenkreuz für Frontkämpfer(Frontkämpferkreuz) trägt zwei Schwerter. 3. Als Kriegsteilnehmer gilt jeder Reichsdeutsche, der auf deutscher Seite oder auf Seite der Verbündeten Kriegsdienste geleistet hat. Frontkämpfer ist jeder reichsdeutsche Kriegsteilnehmer, der bei der fechtenden Truppe an einer Schlacht, einem Gefecht, einem Stellungskampf oder an einer Belagerung teilgenommen hat. 4. Das Ehrenkreuz wird am schwarz=weißroten Bande auf der linken Brust getragen. 5. Das Ehrenkreuz wird auf Antrag verliehen. Dem Beliehenen wird ein Besitzzeugnis ausgestellt. 6. Personen, die wegen Landesperrats, Verrats militärischer Geheimnisse, Fahnenflucht oder Feigheit vor Gespannte Lage in Ban Kranzisko. Generalstreik ab Ulontag. § San Franzisko, 15. Juli. Nachdem der von Präsident Roosevelt eingesetzte Schlichtungsausschuß vergebliche Vermittlungsversuche gemacht hatte, beschloß der Streikausschuß in einer am Sonnabend abgehaltenen Sitzung den Generalstreik, der am Montag beginnen soll. 63 stimmberechtigte Gewerkschaftsvertreter sprachen sich für den Generalstreik aus und nur drei dagegen. Der Streikbeschluß besagt, daß diejenigen Gewerkschaften, deren Mitglieder bereits für den Streik stimmten, am Montag mit dem Streik beginnen sollen und daß die übrigen Gewerkschaften schnellstens eine Streikabstimmung herbeiführen sollen. Es ist anzunehmen, daß auch die wenigen Verbände, deren Vertreter zunächst gegen den Streikbeschluß stimmten, sich für die Beteiligung am Generalstreik aussprechen werden. Damit würden in San Franzisko 65000 organisierte Arbeiter und in den benachbarten Hafenstädten 35000 Arbeiter von dem Streikbeschluß betroffen werden. Die Gesamtlage in San Franzisko muß nach diesem Beschluß als sehr gespannt bezeichnet werden. Die Hafengegend wird von 2000 Nationalgardisten scharf bewacht. 4000 weitere Nationalgardisten werden in Reserve gehalten, um sie im Falle von Ausschreitungen oder ernsteren Ereignissen sofort einsetzen zu können. Mehrere Restaurants haben ihre Betriebe bereits geschlossen. Die Hotels sind nur für zwei Tage noch mit Lebensmittel eingedeckt. Die Lebensmittelgeschäfte haben den Verkauf eingeschränkt. Tausende von Kraftfahrzeugen liegen wegen Mangels an Benzin still. Für die Polizei, die Feuerwehr und lebenswichtigen Betriebe ist behördlicherseits ein Benzindepot eingerichtet worden. Noch am Sonnabend abend waren 500 Hilfspolizisten eingestellt. Der Gouverneur hat die Staatspolizei beauftragt, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Lebensmitteltransporte auf den Zufahrtsstraßen nach San Franzisko vor den Streikenden zu schützen. Der Bürgermeister der Stadt Rossi erklärte, daß er von den Rechten, die ihm der Notstand gebe, uneingeschränkt Gebrauch machen werde. Uebrigens haben auch die 4000 Angestellten einer der beiden hiesigen Straßenbahngesellschaften, die Marketstreet Railway, die etwa 50 Zweiglinien hat, den sofortigen Ausstand beschlossen. In San Rasael. das etwa 40 Kilometer nördlich von San Franzisko liegt, hat die Polizei ein in einem Privathaus verstecktes Dynamitlager, das 125 Stangen Sprengstoff und 200 Sprengkapseln enthielt, ausgehoben. Eine Person wurde verhaftet. In Birmingham im Staate Alabama werden am Sonntag die Vertreter der Gewerkschaften aus 42 Bezirken Alabamas über den Streik von 18000 Textilarbeitern abstimmen. Die Verwaltung der Southern Pacific= Eisenbahn hat beschlossen, besondere Streckenwächter aufzustellen, da Meldungen vorliegen, wonach kommunistische Banden die Absicht haben, die Eisenbahnbrücken zu zerstören. In Portland(Oregon) wurden zahlreiche Flugdlätter revolutionären Inhalts verteilt. In Los Angeles kam es zu einem schweren Zusammenstoß zwischen 300 streikenden Hafenarbeitern und Arbeitswilligen. wobei vier Personen durch Schüsse schwer verletzt wurden. (Siehe au. Seite.) dem Feinde bestraft sind, darf das Ehrenkreuz nicht verliehen werden. 7. Der Reichsminister des Innern oder die von ihm bezeichneten Stellen verwahren die namentlichen Verzeichnisse der Ehrenkreuzinhaber. 8. Stirbt der Inhaber eines Ehrenkreuzes, so verbleibt es seinen Angehörigen. 9. Mit der Durchführung dieser Verordnung beauftrage ich den Reichsminister des Innern. Der Reichspräsident. Der Reichskanzler gez. von Hindenburg. gez. Adolf Hitler. * Die Durchführungsbestimmungen. Den zugleich mit der Verordnung des Reichspräsidenten im Reichsgesetzblatt veröffentlichten Durchführungsbestimmungen des Reichsministers dedes zu entnehmen: keichsministers des Innern ist folgenrontkämpfer, iegsteilnehmer, twen und Eltern. eins dieser Kreuze Es werden drei Arten von Ehrenkreuzen verliehen: a) das Ehrenkreuz b) das Ehrentreuz c) das Ehrenkreuz Ein und dieselbe Person kann nur erhalten. Das Frontkämpferkreuz besteht aus bronzegetöntem Eisen. Die Vorderseite trägt ein Mittelschild mit den Jahreszahlen 1914/18, um die sich ein oben geöffneter Lorbeerkranz schlingt. Quer durch das Mittelschild gehen zwei schräg übereinander stehende Schwerter. Das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer ist von gleicher Form und Farbe wie das Frontkämpferkreuz, ohne die beiden quer durch das Mittelschild gehenden Schwerter. An Stelle des Lorbeerkranzes trägt es einen oben geöffneten Eichenlaubkranz. Das Ehrenkreuz für die Witwen und Eltern gefallener, an den Folgen von Verwundung oder in der Gefangenschaft gestorbener oder verschollener Kriegsteilnehmer hat die gleiche Form wie das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer und besteht aus mattlackiertem Eisen. Das Frontkämpferkreuz und das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer wird an einem schwarzen, zweimal weiß und in der Mitte rot durchzogenen Bande, das Ehrenkreuz für Witwen und Eltern an einem weißen, zweimal schwarz und in der Mitte rot durchzogenen Bande getragen. Die Form des Ehrenkreuzes ist der seinerzeit für die Teilnehmer am Feldzuge 1870/71 gestifteten Kriegsdenkmünze entnommen. Das Band, an dem es getragen wird, ist das gleiche wie bei dieser. Die Tradition ist somit gewahrt. Das Frontkämpferkreuz erhalten diejenigen reichsdeutschen Kriegsteilnehmer, die ausweislich der Eintragung in der Kriegsrangliste oder Kriegsstammrolle auf deutscher Seite oder auf Seite der Verbündeten an einer Schlacht, einem Gefecht, einem Stellungskampf oder an einer Belagerung teilgenommen haben. Allen übrigen Kriegsteilnehmer wird das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. Kriegsteilnehmer ist jeder Reichsdeutsche, der im Weltkrieg, d. i. in der Zeit vom 1. August 1914 bis 31. Dezember 1918, zur Wehrmacht eingezogen war. Dazu zählt auch das Personal der freiwilligen Krankenpflege, des freiwilligen Reichskanzler Adolf Hitler nach seiner Rede im Reichstag. Ein bemerkenswertes Bild des Führers nach seiner grozen Rede im Reichstag. Linke neben ihm sieht man Reichsaußenminister von Neurath, den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, Reichsminister Dr. Frick und Reichsfinanzminister Schwerin=Krosigk. Automobilkorps und des freiwilligen Motorbootkorps, soweit es sich im Kriegsgebiet aufgehalten hat. Dis Eigenschaft als Witwe eines Kriegsteilnehmers setzt voraus, daß die Ehe nicht nach dem 31. Dezember 1918 geschlossen worden ist. Eine spätere Wiederverheiratung der Witwe bleibt außer Betracht. Zu den Eltern gehören auch die Stief= und Adoptiveltern. Die Antragstellung. Das Ehrenkreuz wird nur auf Antrag verAehen. Der Antrag ist bis zum 31. März 1935 bei der für den Wohnort des Antragstellers zuständigen Ortspolizeibehorde zu stellen. Zur Antragstellung sind vorgeschriebene Vordrucke zu verwenden. Der Tag, von dem ab die Vordrucke zur Verfügung stehen, wird in den einzelnen Bezirken öffentlich bekanntgegeben werden. Vorher gestellte Anträge sind zwecklos und werden nicht erledigt. Nach dem 31. März 1935 können Anträge nur noch berücksichtigt werden, wenn der Antragsteller den begründeten Nachweis erbringt, daß ihm eine rechtzeitige Stellung des Antrags nicht möglich war. Dem Antrage sind die im Besitz des Antragstellers befindlichen Beweisstücke beizufügen. Näheres darüber ist aus den Vordrucken ersichtlich. Besitzt der Antragsteller keine Beweisstücke, so stellt er den Antrag ohne sie. Die Unterlagen werden alsdann von amtswegen besorgt. Um das Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, ist bestimmt, daß Beweisstücke, die sich im Besitz von Behörden, Verbänden, Betrieben, Arbeitsstellen, Vereinigungen und anderen Stellen befinden, dem Antragsteller auf Wunsch auszuhändigen sind. Es wird darauf hingewirkt werden, daß diese Wünsche entgegenkommend und bereitwillig behandelt werden. Den Kriegsteilneymerverbänden, die über einschlägiges Material verfügen, bietet sich hier reiche Gelegenheit, ihren Mitgliedern die erforderlichen Beweisstücke an die Hand zu geben. Das Zentralnachweisamt für Kriegerverluste und Kriegergräber und das Reichsarchiv sowie deren Zweigstellen dürfen dagegen von dem Antragsteller zur Beschaffung von Unterlagen nicht in Anspruch genommen werden. Gesuche dieser Art bleiben ausnahmslos unbeantwortet. Verleihungsbehörden sind in Städten mit dem Sitz einer staatlichen Polizeibehörde der Polizeipräsident oder Polizeidirektor, in den sonstigen kreisfreien Städten der(Ober=) Bürgermeister und in Kreisen(Bezirksämtern, Amtshauptmannschaften, Oberämtern) der Landrat(Bezirksoberamt= mann, Amtshauptmann, Kreisdirektor). Die Verleihung des Ehrenkreuzes erfolgt im Namen des Reichspräsidenten. Die Entscheidung der Verleihungsbehörde kann nicht angefochten werden. Zu Unrecht verliehene Ehrenkreuze können vom Reichsminister des Innern oder der von ihm bestimmten Stelle aberkannt werden. Für die im Saargediet ansässigen Frontkämpfer, Kriegsteilnehmer, Witwen und Eltern sind, soweit sie in den preußischen Kreisen wohnhaft sind, der Regierungspräsident in Trier, soweit sie in den hayerischen Bezirken wohnhaft sind, die Regierung der Pfalz in Speyer und für die im Ausland wohnhaften Antragsberechtigten die örtlich zuständige deutsche Auslandsvertretung Antragstelle und Verleihungsbehörde. Wegen weiterer Einzelheiten wird auf den Inhalt der Durchführungsbestimmungen verwiesen. Reichspräsident und Reichsregierung statten mit der Stiftung des Ehrenkreuzes den Millionen Helden, die in dem größten aller Kriege zum Schutz und zur Verteidigung der Heimat in unerschütterlicher Treue und opferwilliger Todesbereitschaft einer Welt von Feinden getrotzt haben, den Dank des Vaterlandes ab und erwarten, daß die den Beliehenen zuteil werdende Auszeichnung Sinnbild und Ausdruck des Gelöbnisses aller Volksgenossen werde, daß wie im Weltkriege so in aller Zukunft über dem Schicksal des Einzelnen das Wohl des ewigen deutschen Volkes steht. Pesttag für eine Million Kleingärtner. Werbekundgebung der Kleingärtner und Kleinsiedler. 9 Berlin, 15. Juli. Im Rahmen des Festes der deutschen Rose fand am Sonntag auf dem Tempelhofer Feld eine Werbekundgebung des Reichsbundes der Kleingärtner und Kleinsiedler Deutschlands statt. In allen Städten Deutschlands marschierten zur gleichen Zeit die Kleingärtner und Kleinsiedler auf, um die Rundfunkübertragung vom Tempelhofer Feld zu hören. Vor der für die Kundgebung aufgebauten Fahnentribüne strömten in acht Zügen die zu einer einheitlichen Organisation zusammengefaßten Kleingärtner und Kleinsiedler zusammen. Die Teilnehmerzahl betrug rund 150000. Reichskommissar Staatssekretär Feder erklärte in seiner Rede, die Werbekundgebung betrachte er als spontanen Ausdruck des Willens, der Oeffentlichkeit zu zeigen, wie weite Kreise des Volkes von der Kleingartenbewegung schon ergriffen sind. In der unermüdlichen Sorgfalt, die die Kleingärtner ihren Gärten widmen, bekunde sich die Liebe zur Heimaterde, die Liebe zur Ordnung und das Erwachen der deutschen Rassenseele in ihrer Bluts= und Erdverbundenheit; es liege darin zugleich ein Protest gegen Marxismus und Bolschewismus, gegen Chaos und Unordnung und gegen das Hausen in Mietskasernen und Hinterhäusern. Dieses Streben sei für den Staatsmann von ganz besonderer Bedeutung. Er brauche diesen richtigen Instinkt nur richtig zu lenken, um die Großstadtbevölkerung wieder seßhaft zu machen und ihr das Heimatgefühl zurückzugeben. Der Redner wies auf seinen eigenen Garten am Fuße der Zugspitze hin, der ihm oft genug in den zermürbenden Kampfesjahren mit seinen Nutzpflanzen und seinem Blumenschmuck Ruhe und Erholung gewährt habe. Die Kleingartenbewegung reiche mit ihren Bestrebungen dem großen Siedlungswerk die Hand, die einmal als eine der entscheidenden Großtaten der Regierung unseres Führers gewertet werden dürfte und dessen Endziel die Wiederverwurzelung der deutschen Bevölkerung in der Heimaterde ist. Neue Gartenstädte sollen in Deutschland dort erstehen, wo es nach allgemeinpolitischen Gesichtspunkten notwendig und erwünscht ist und wo eine dauernde Existenzgrundlage gegeben ist. Die Zahl der Kleinsiedler beträgt zurzeit etwa eine Million Volksgenossen. Dies ist, so fuhr der Staatssekretär fort, in meinen Augen noch viel zu wenig. Erst wenn jeder deutsche Volksgenosse Kleingarten= und Eigenheimbesitzer ist, wird unser höchstes Ziel erreicht sein. Der Redner schloß:„Unser Ziel soll sein, aus Deutschland einen blühenden Garten zu machen mit einem in Frieden und Eintracht verbundenen Volk, das froh und freudig seiner Arbeit nachgeht, aber ebenso gewillt ist, die deutsche Scholle zu verteidigen gegen jeden Eingriff von außen. Die Heidelberger Reichsfestspiele eröffnet neuer Dolkskunst DRB. Heidelberg, 15. Juli. In Anwesenheit des Gauleiters und Reichsstatthalters Wagner wurden am Sonntag vormittag im Hof des Heidelberger Schlosses die Reichsfestspiele 1934 feierlich eröffnet. Der Leiter der Landesstelle für Volksaufklärung und Propaganda, Pg. Moraller, eröffnete die Kundgebung unter dem Hinweis, daß hier in ganz großem Rahmen gezeigt werden solle, was der Nationalsozialismus auf kulturellem Gebiete will.„ Nach der Egmont=Ouvertüre sprach der Präsident der Reichstheaterkammer, Ministerialrat Otto Laubinger. Er stellte an die Spitze seiner Ausführungen die Worte des Führers, die dieser auf dem letzten Parteitag gesprochen habe, daß es gerade in einer Zeit wirtschaftlicher Nöte und Sorgen wichtig sei, allen Menschen klar zu machen, daß es auch noch höhere Werte ibt. Laubinger wies u. a. darauf hin, daß die Reichsestspiele ein sichtbarer Ausdruck des künstlerischen, chauspielerischen Schaffens des deutschen Volkes, für aue Deutschen und über die Grenzen Deutschlands hinaus sein sollen. Sie bildeten die Fortsetzung der im letzten Jahr so tatkräftig betriebenen Pflege des deutschen Theaters. Im neuen Aufbau sei der Grundstock für ein neues deutsches Theater geschaffen worden. Nicht die Höchstleistungen einzelner werden unterstützt, sondern aus der Fülle der reichen Begabung solle sich das deutsche Genie entwickeln. Der Sinn der Reichsfestspiele sei: dem großen Genie schauspielerischer Gestaltung Gelegenheit, zum Zusammenwirken mit den noch jungen Berufskollegen zu bieten. Im Namen der badischen Staatsreglerung und des ganzen badischen Volkes, sprach Staatsminister Dr. Schmidthenner den herzlichen Dank dafür aus, daß eine Stadt des badischen Landes für die Reichsfestspiele auserkoren wurde. Die Reichsfestspiele seien eine Angelegenheit des ganzen deutschen Volkes. Der Ausdruck der neuen Volkskultur, der neuen Volkskunst, der hier zur Gestaltung komme, müsse zurückstrahlen auf das ganze deutsche Volk und auch auf die fremden Gäste Eindruck von dem Ringen des neugeborenen Volkes machen. Nach einer Ansprache des Heidelberger Oberbürgermeisters gab Pg. Moraller ein Telegramm an den Führer und an den Schirmherrn der Reichsfestspiele, Reichsminister Dr. Goebbels, bekannt, und erklärte mit einem Sieg=Heil auf unsere Kunst, unser deutsches Volk und unseren Führer Adolf Hitler die Reichsfestspiele für eröffnet. Zwölf neue Reichstagsabgeordnete. 9 Berlin, 15. Juli. Auf Grund des neuen Reichsgesetzes über die Aendetung der Reichstagswahlordnung sind, wie das Ndz. meldet, vom Führer der nationalsozialistischen Reichstagsfraktion, Reichsminister des Innern Dr. Fria. bisher folgende zwölf Persönlichkeiten neu in den Deutschen Reichstag berufen worden: Landwirt und Gauarbeitsführer Arndt=Breslau, Landrat in Fulda Dr. Burkhardt, Kulturbaumeister und Gauarbeitsführer in Dortmund Kirchbaum, Polizeipräsident in Waldenburg v. Hiddessen, Oberbürgermeister in Schweidnitz Brzeciak. Landwirt und Kreisleiter in Lietznitz Klieber, Diplomingenieur und Gaukulturwart in Hannover Schirmer, Stadtrat und Chef der politischen Polizei in Wismar Oldach. Kreisleiter in Wassertrüdingen(Franken) Ittameier, Landrat in Kressen a. O. Krüger, Obersekretär in Bayreuth Götz und Lehrer und Gauwirtschaftsberater in Neustadt a. d. Haardt Bösing. Aufnahme der Sowjetunion in den Dölkerbund bevorstehend? DRB. Genf, 15. Juli. Nach noch unbestätigten Gerüchten beabsichtigt Sowjetrußland, etwa in 14 Tagen seine Anmeldung für die Aufnahme in den Völkerbund offiziell zu vollziehen. Es steht fest, daß Litwinow bei seiner letzten Anwesenheit in Genf schon mit dem Generalsekretariat über Einzelheiten dieses Eintritts, wie über die Höhe des russischen Beitrages und den Eintritt russischer Beamter in das Völkerbundssekretariat verhandelt hat. Das Völkerbundssekretariat soll sich nun In letzter Zeit von neuem mit diesen Fragen beschäftigt eben. Chie Bestätigung dieser Nachricht bleibt #niwarten. Die Mundtotmachung der deutschen Bevölkerung im Memelgeblet. DNB Kowno, 15. Juli. Auf Grund der gestrigen im Regierungsanzeiger veröffentlichten Aenderung zum Gesetz über den besonderen Staatsschutz hat der Kriegskommandant des Memelgebietes nunmehr folgende drei deutschen Parteien geschlossen: Die Sozialistische Volksgemeinschaft, die Christlich=Soziale Arbeitsgemeinschaft und die Memelländische Landwirtschafts=Partei. Von diesen drei Parteien waren die beiden ersten bereits bisher verboten. Allein die beiden erst genannten Parteien zählen ungefähr 9000 Mitglieder. Es steht nunmehr mit Sicherheit zu erwarten, daß allen Mitgliedern dieser drei Parteien, soweit sie nicht bereits vor sechs Monaten aus diesen ausgeschieden sind, sowohl das aktive wie das passive Wahlrecht entzogen wird. Das bedeutet selbstverständlich in außerordentlich weitgehendem Umfang die Ausschaltung der deutschen Bevölkerung auf allen Gebieten im Memelgebiet. Neuer deutscher Schritt bei den MemelSignatarmächten. DNB Berlin, 15. Juli. Die deutschen Botschafter bei den Signatarmächten des Memelstatuts haben die Anweisung erhalten, die Mächte auf die neuerliche Verletzung des Statuts durch die Abänderung des§ 10 des Staatsschutzgesetzes nachdrücklichst hinzuweisen. Versöhnliches Eingreifen Roosevelts? s San Franzisko, 15. Juli. Nachdem im Laufe des Sonntags 19 weitere Gewerkschaften für den Generalstreik gestimmt haben, wird angenommen, daß die große Mehrzahl der Gewerkschaften noch vor Montag morgen die Streikabstimmung vornimmt, an derem Ausfall praktisch kein Zweifel besteht. Neben 65 000 gewerkschaftlich organisierten Arbeitern in San Franzisko und 40000 in Oakland werden 47000 unorganisierte Arbeiter direkt oder indirekt zur Arbeitseinstellung gezwungen sein, so daß der Generalstreik insgesamt über 150000 Arbeiter umfassen wird. Es ist dies der größte Streik in den Vereinigten Staaten seit dem PullmanStreik, der sich vor 40 Jahren in Chikago ereignete. San Franzisko hat angesichts des Verkehrsmittelstreiks und des Benzinmangels, unter 941 dem die Besitzer von Privatkraftwagen zu den Eindruck einer toten Stadt. Ueber ein erwaiges Eingreisen Rooseven der durch Marinefunksprüche ständig über die Streit unterrichtet wird, verlautet amtlich noch nichts, sed, wurde auffallender Weise die Abfahrt des 3, störers„Alden“, der am Montag von San aus dem Präsidenten die Post bringen sollte, abge Statt dessen wurde sämtliche Post für Roosevelt n# San Franzisko, postlagernd, weitergeleitet. Rbtei Stimmen um ein Ost=Locarno Dr. Die weitbekannte in Waldbergen des in diesem Sommer a stehens als Abtei zur Abtwahl statt, die Die italienischen Blätter zur StefaniErklärung. 4 Mailand, 15. Juli. Die italienischen Blätter bringen übereinstimmend im Anschluß an das Freitag gegebene Stefani=Kommuniaué über die Einstellung Italiens zum Ostpakt Barthous ausführliche Leitartikel. Mussolinis„Popolo d'Stalia“ führt zu dem Kommuniqué drei Punkte an: 1. Der alte Plan eines Ostlocarnos, mit möglicherweise antideutschen Absichten habe gelegentlich des Londoner Besuches Barthous eine radikale Umwandlung erfahren, sodaß man jetzt einem völlig neuen Dokument, was Inhalt und Richtung angehe, gegenüberstehe. Nach Darlegungen, die für zuverlässig zu halten man Ursache habe, stelle der neue Pakt eine Garantie Rußlands zugunsten Frankreichs für den Fall eines deutschen Angriffs, zugunsten Deutschlands im Falle eines französischen Anariffs und eine Garantie Frankreichs zugunsten Rußlands im Falle eines deutschen, zugunsten Deutschlands im Falle eines russischen Angriffs dar. Auf diese Weise werde die Reziprozität, die im Locarnopakt schon existiert habe, die aber in dem ursprünglichen Ostpakt fehlte, in dem neuen Vorschlage garantiert. 2. Das Protokoll habe darüber hinaus den Wert einer selbstverständlichen Anerkennung der von Deutschland geforderten Parität der Rechte, irgendwelche Vorbehalte dagegen hätten kein Existenzrecht mehr. Somit könne der Pakt also den Grund überwinden, aus dem heraus Deutschland den Völkerbund und die Abrüstungskonferenz verlassen habe. 3. Italien habe nur Interesse allgemeiner Art. Sein Standpunkt treffe sich mit dem Englands in dem Sinne, daß man außer den in Locarno eingegangenen Verpflichtungen keine neuen übernehme. Dem neuen Pakt stehe es sympathisch gegenüber in der Erwägung, daß das Dokument aus den Londoner Besprechungen völlig verändert hervorgegangen sei und sich den traditionellen Linien der italienischen Politik nähere. Polen wartet noch ab. X Warschau, 15. Juli. Der Minister des Auswärtigen. Beck, empfing gestern nachmittag den deutschen Gesandten von Moltke, den französischen Botschafter Laroche und den rumänischen Gesandten Cabere. Wie die United Preß aus der Umgebung des Ministers erfährt, unterrichtete er die Besucher über Polens Einstellung zu dem am Donnerstag erfolgten englischen Schritt, durch den England den Beitritt zu dem von Frankreich und Rußland geplanten Ostlocarnopakt empfahl. Beck erklärte, daß Polen eine abwartende Haltung einnehmen werde. Diese Erklärung wird auch dadurch unterstrichen, daß Beck sein Wochenende an der See zubringen wird. Englische Zweifel. & London, 15. Juli. Das Beaverbrook=Blatt„Evening Standard“ wendet sich als erste englische Zeitung scharf gegen den vorgeschlagenen Ostpart. Infolge der und meidlichen Verbindung zwischen dem Westlocarno=Pe und dem neuen Ostlocarno=Pakt könne Englands noch viel größerem Maße in die eun päischen Streitigkeiten hineingezogenu# möglicherweise zur Verteidigung der Grenzen aller Deutschland angrenzenden Staaten herangezogen werde Das vorgeschlagene französisch=russische Bündnis zeige# List der französischen Diplomatie. Frankreich sehe neues Mittel vor sich, Deutschland in einem Zustand Depression zu halten und erziele damit die Voherrschaft in Eurova. Die englischen Dominia würden das Ost=Locarno noch mehr verurteilen das West=Locarno. In der englischen Sonntagspresse werden nach der## sprünglich einmütigen Zustimmung bereits erhebligh Zweifel an dem französisch=russischen Ostlocarnop# geäußert. In der„Sunday Times“ erklärt Scrutau der Paktvorschlag nehme durch die beabsichtigte Gre# garantie Rußlands und Frankreichs und besonders du die Tatsache, daß Rußland am eigentlichen Locarno## teilnehmen solle, einen gefährlichen Charaki an. Auch die französische Garantie an Rußland g### einen möglichen deutschen Angriff sei eine äußerst en Angelegenheit. Diese könnte Frankreich zu einem griff auf die deutschen Grenzen verpflicht Ausfälle Barthous gegeDeutschland. (1) Paris, 15. Juli. Außenminister Barthou begab sich am Sonnta Begleitung des polnischen und des spanischen Botschaft sowie des polnischen und des portugiesischen Miliz attachés nach Bayonne, um bei der Einweihung von denktafeln für die auf französischer Seite gefallenen nischen und portugiesischen Kriegsfreiwilligen am gerdenkmal in Bayonne die Regierung zu vertreten. der Feier erklärte er u. a., er habe bei einer Reise der Front im Jahre 1917 die Disziplin der portugiesit Armee feststellen können, die ohne sichtbaren Nutzen Blut vergossen habe einzig und allein deshalb, um die Freiheit, Gerechtigkeit und Zivilisation kämpfen(1), Begriffe, die in Schande unt gegangen waren(!!), wenn Frankreich und Verbündeten bei diesem großen Kampfe besiegt wor wären. Frankreich und seine Verbündeten hätten die Sicherheit und im absolutesten Sinne für die 6 der Welt(1) gerampft. Der Friedensbegrif sich unter den Franzosen nicht von der Wü Frankreichs und von der Sicherheit trennen Der französische Außenminister warf dann die F# auf, was eintreten würde, wenn der französischerseits geregte Ostpakt nicht zustande kommen wür vaters Kolping— a tel, der zwei Jahrze bis ihm im Jahre 19 Sauer im Amte wald in der Nähe einzige Abtei dieses rüher zur Erzdiözese nung des Bistums ben. 1 Ihre Lage als we b#suchten Ausflugsge die Eigenart des Ord pisten, haben ihren macht. Die Erhebung deAbtei im Jahre 1909 haus des Klosters di 400jährige Geschichte # Kloster der Trap ür Zistersienser, der n darstellen, die da! Reformierte Zisterzi esässischen Abtei Oe i Jahre 1861 die K dr Aufhebung des al Jahre 1804 verlassen o unablässiger Arbe ven Kulturkampf— aufgebaut worden, v Kirche, die im Jahr umnte. In diese em steranlage eine ste t dieses weltabgen stehen ließ, brachte chung: Die Trapp lassen und konnten wenigen Brüder ###ftung der Ländere damalige preußisa ung von allen Orden Ordensregel streng ur ein trauriges Zeichen Zeit in das innerkirch Mariawald hatte die Trappisten eine g alte Zisterzienserkloste bei Kerpen— dem inesfalls die Freundschaftsbeziehungen min ser den Geist, die Bedingungen und die Folgen nisch=französischen Bündnisses zerstören könne. Mögen doch alle Länder auf die Stimme Englar und auf die Stimme Frankreichs hören! so rie aus. Er könne dem polnischen Botschafter die sicherung geben, daß der in Aussicht genommene keinesfalls die Freundschaftsbeziehl oder polnisch Der polnische Botschafter Chlapowski feierte gefallenen polnischen Kriegsfreiwilligen. Das Opfer besten Söhne Frankreichs und Polens sei eine erschütterliche Garantie der Freundsch und der Zusammenarbeit für eine Stabilisien für eine friedliche Entwicklung der Völker Europas für das Glück der Menschheit. von Zisterziensern be Wien ohne Licht. Eine kommunistische Jubiläumsfeier. DNB Wien, 15. Juli. Von einem geheimnisvollen Vorgang, der noch der restlosen Aufklärung harrt, wurde in der Nacht zum Sonntag die Stadt Wien betroffen. Zehn Minuten vor Mitternacht setzte plötzlich im ganzen Wiener Straßenbahnnetz der elektrische Strom aus. Die Wagen der Straßenbahn blieben auf den Schienen stehen und allenthalben bildeten sich Menschengruppen, die sich über die möglichen Ursachen dieser Betriebsstillegung unterhielten. Gleichzeitig setzte der Wiener Sender aus und in den Bezirken 2. 8, 9, 10, 18 und 19 erlosch jede Beleuchtung. Während zunächst der Verdacht eines Anschlages auf das Wiener Elektrizitätswerk auftauchte, sprach man später von einem großen Sabotageakt. Im Verlaufe der Nacht wurde an amtlicher Stelle erklärt, daß es sich um die Unterbrechung einer Starkstrom= leitung nach Wien handele. Es liegt die Vermutung nahe, daß eine der Starkstromleitungen nach Wien durch einen Sprengstoffanschlag beschädigt wurde. Der Wiener Sender konnte nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder in Betrieb genommen werden, während die Straßenbahnen vorerst stromlos blieben. Des Rätsels Lösung ist möglicherweise in einem „Jubiläum“ zu suchen, daß die Kommunisten am Sonnabend seiern konnten. Am 14. Juli jährte sich nämlich zum siebenten Male der Tag, an dem die Kommunisten den Wiener Justizpalast in Brand steckten. Die Kommunisten setzten sich jedoch zur Wehr, und kam zu einem erbitterten Kampf. Die Gendarmen n# ten schließlich von ihrer Schußwaffe Gebrauch chen. Nach den bisher vorliegenden Meldungen blieh drei Kommunisten tot auf dem Platz liegen. Zahl der Verletzten ist nicht bekannt. „Kücksichtslose Selbsthilfe" des Heimatschutzes. Senatsvräsik Zum Vorsitzenden hofes wurde Seng mann(Dus DNB Wien, 15. Juli Der Landesausschuß des Heimatschutzverbandes Kö ten hat einstimmig beschlossen: „Sämtliche Unterführer erhalten den Befehl, Falle von Terrorakten neben offensichtlichen Heraus derungen der heimattreuen Bevölkerung durch polit Gegner zur rücksichtslosen Selbsthilfe schreiten. Dabei wird ihnen gemäß der Weisung Bundesführers die Zusicherung voller Ded gegeben.“ Sprengstoffexplosion in einer Kirc Man glaubt daher in maßgebenden Kreisen, daß die Kommunisten aus diesem Anlaß den Sabotageakt an der Starkstromleitung ausgeführt haben. Die notwendigen Arbeiten, die Stromstörungen durch Umschaltung zu beseitigen, sind umgehend aufgenommen worden. Die Wiener Polizeidirektion war übrigens ebenfalls eine Zeit lang ohne Strom. Kampf mit einer kommunistischen Geheimversammlung. Drei Tote. DRB Wien, 15. Juli. Am Sonntag abend fand in Kaltenleutgeben bei Wien, wie es heißt, in einem Wald, eine geheime kommunistische Versammlung statt, an der etwa 1000 Personen teilnahmen. Gendarmerie wurde gerufen, um die Versammlung zu zerstreuen. DRB. Wien, 14. Juli. In Mösern(Tirol) wurde gestern durch die plosion eines Sprengkörpers in ein Kirche der Altar und die Kircheneinrichtu zerstört, sowie ein zwei Quadratmeter großes Loch die Kirchenmauer gerissen; die Decke der Kirche ist weise eingestürzt. Politischer mord in Wien. DNB Wien, 15. Juli Gegen 9 Uhr früh drangen heute drei unbekan Männer in die Wohnung eines Herrn Cornelius Zim in der Himmelpfortgasse ein und streckten Zimmer Revolverschüsse nieder Zimmer war auf der Ste tot, die drei Männer entkamen unerkannt. Da 30 mer als Nationalsozialist seit Jahren bekannt war, nim die Polizei an, daß es sich hierbei um einen politist Mord handelt. Die sofort eingeleiteten polizeilichen mittlungen haben bisher noch nicht zu einer Klärtt geführt. Starhemberg nach Italien abgereist. DNB Wien, 15. Juli. elshe rheiligst mußte au n# eine 2 per vollen haftige 9 Pergnette Wiene zu Herkunft mals dies sterte das rurz zu ä ie6 4 Ein ku zurück. Langsa Buses, beo ergrif ung. #### sich 3 Acht besse inge, ble Erlonen chi, vor o sie m rühstück De Persö gernd vor messen b „Ich n 0 ie bei am sie Am ich je 5telle edacht Einma ten W urzen ders 1 sagen zu L.,## Stadt. isen Roosevel ia über die Streitle sch noch nichts, Abfahrt des 3### intag von San ingen sollte, abges t für Roosevelt„ weitergeleitet. earno Infolge der und dem Westlocarno=P önne England ße in die eur ineingezogen u# der Grenzen aller erangezogen werda e Bündnis zeige Frankreich sehe in einem Zustand e damit die Voenglischen Dominial r verurteilen Rbtei Mariawald. Von Dr. Reinold heinen. Die weitbekannte Trappistenabtei Mariawald auf En Waldbergen des Kermeters in der Nordeifel blickt n diesem Sommer auf ein Vierteljahrhundert ihres Bestehens als Abtei zurück. Am 30. Juni 1909 fand die erste #btwahl statt, die auf P. Laurentius Wimmer lel, der zwei Jahrzehnte hindurch seines Amtes waltete, bis ihm im Jahre 1929 der jetzige Abt P. Stephanus Sauer im Amte folgte. Die Trappistenabtei Mariawald in der Nähe des Eifelstädtchens Heimbach ist die enzige Abtei dieses Ordens in Deutschland; sie gehörte früher zur Erzdiözese Köln; wurde aber mit der Abtrennung des Bistums Aachen an diese Tochterdiözese abgewben. 1 Ihre Lage als westlichste deutsche Abtei in einem viel ##suchten Ausflugsgebiet, ihre interessante Geschichte und die Eigenart des Ordens der Schweigermönche, der Trapvisten, haben ihren Namen weit und breit bekannt gemacht. 50 Jahre Reichsversicherungsamt. Die feier im ehemaligen Herrenhaus. DNB Berlin, 14. Juli. Das Reichsversicherungsamt beging am Freitag sein 50 jähriges Besteyen mit einer festlichen Jubiläumssitzung im ehemaligen Herrenhause. Als Vertreter des Reichspräsidenten und der Reichsregierung war Reichsarbeitsminister Seldte erschienen. Die Stadt Berlin wurde von Oberbürgermeister Dr. Sahm vertreten. Ferner nahmen Abordnungen aus dem Saargebiet sei, die der ganzen Welt auf sozialem Gebiet in vorbildlicher Weise vorangegangen sei. Die Regierung sei sich ihrer Verantwortung voll bewußt, die deutsche Sozialversicherung nicht nur zu erhalten und zu sichern, sondern auch den neuen Zeitverhältnissen und Anschauungen entsprechend fortzugestalten. Die versich noc Minister, ist überzeugt, daß das getragen und erzo seiner erweiterten Aufge Der Reichspräsident richtete an den Präsidenten des Reichsversicherungsamtes ein Schreiben, in dem se werden nach der### bereits erheblich ssischen Ostlocarno### es“ erklärt Scrutau## ie beabsichtigte Gie## zs und besonders du# gentlichen Locarno### lichen Charatis tie an Rußland g sei eine äußerst en nkreich zu einem srenzen verpflich ous gegel ind. (!) Paris, 15. Juli. ab sich am Sonntag spanischen Botschaft irtugiesischen Miliz r Einweihung von r Seite gefallenen sfreiwilligen am# rung zu vertreten. de bei einer Reise plin der portugiesist sichtbaren Nutzen illein deshalb, um Zivilisation Schande unt Frankreich und kampfe besiegt wo erbündeten hätten s!„W! vin tr bse a. aat i Die Erhebung des damaligen Trappistenpriorats zur Abtei im Jahre 1909 stellte die Krönung des Wiederaufhaus des Klosters dar, das damals schon auf eine über 400jährige Geschichte zurückblicken konnte, wenn auch nicht # Kloster der Trappisten, sondern ihres Mutterordens, Zistersienser, deren reformierten Zweig die Trappidarstellen, die daher in der kirchlichen Amtssprache als eformierte Zisterzienser" bezeichnet werden. Von der ehässischen Abtei Oelenberg aus haben die Trappisten i Jahre 1861 die Klostergebäude wieder besetzt, die seit der Aufhebung des alten Klosters durch die Franzosen im Jahre 1804 verlassen waren und immer mehr verfielen. unablässiger Arbeit war seitdem— unterbrochen durch ven Kulturkampf— Kloster und Gutswirtschaft wieder aufgebaut worden, vor allem auch die völlig verfallene Airche, die im Jahre 1891 wieder eingeweiht werden nte. In diese emsige Arbeit, die aus der verfallenen steranlage eine stattliche, aber der bewußten Einfacht dieses weltabgewandten Ordens entsprechende Abtei stehen ließ, brachte der Kulturkampf eine jähe Unterchung: Die Trappisten mußten 1875 ihre neue Heimat lassen und konnten erst 1887 wieder zurückkehren. Von wenigen Brüdern, die als„Knechte“ zur Bewirtftung der Ländereien zurückgeblieben waren, verlangte n damalige preußische Regierung eine päpstliche Befreiung von allen Ordensverpflichtungen und den(durch die Ordensregel streng untersagten) täglichen Fleischgenuß— ein trauriges Zeichen der unglaublichen Eingriffe jener in das innerkirchliche Leben. n Sinne für evensvegrif Mariawald hatte schon vor seiner Uebernahme durch Gharbeit trennen Die Trappisten eine große Vergangenheit hinter sich: Das „ alte Zisterzienserkloster war bereits 1486 von Bottenbroich er französischerseitz 2i Kerpen— dem späteren Geburtsort des Gesellendekommen wü: vaters Kolping— aus gegründet worden und bis 1804 Stimme Englai von Zisterziensern bewohnt, bis die französische Säkula ichs hören! so rieit n Botschafter die ssicht genommene sbeziehungen mind und die Folgen erstören könne. apowski feierte lligen. Das Opfer olens sei eine der Freundsch ür eine Stabilisien r V ö l k e r E u r o p a s och zur Wehr, und Die Gendarmen waffe Gebrauch en Meldungen blie dem Platz liegen. int. ssthilfe" des zes. INB Wien, 15. Jul itschutzverbandes Kü en den Befehl, nsichtlichen Heraust kerung durch polit### n Selbsthilfe näß der Weisung 1s voller Det usch nitig hie sheiligste mißte auf Senatsvräsident Eduard Sprinamann. Zum Vorsitzenden eines Senats des Volksgerichtshofes wurde Senatspräsident Eduard Spring= mann(Düsseldorf=Wuppertal) ernannt. und aus Danzig sowie Vertreter aus Schweden, der Tschechoslowakei, Belgiens und Finnlands an der Sitzung teil. Der Präsident des Reichsversicherungsamtes. Schäffer, hielt die Festrede, in der er zunächst die Geschichte und die Bedeutung der deutschen Sozialversicherung schilderte und dann die Stellung und die Aufgaben des Reichsversicherungsamtes umriß, das in das gewaltige Gebäude der deutschen Sozialversicherung als Grundpfeiler eingebaut worden ist. Die deutsche Sozialversicherung, schloß der Präsident, bildet mit ihrem urdeutschen genossenschaftlichen Grundgedanken der gegenseitigen Hilfe unter Förderung und Aufsicht des Staates gleichsam eine Brücke zwischen dem zweiten Reich Bismarcks und dem von Hitler geschaffenen im Ausbau begriffenen dritten Reich. Reichsarbeitsminister Seldte überbrachte die Wüne des Reichspräsidenten, des Führers und der ganzen eichsregierung. Er sei stolz darauf, fuhr der Minister fort, daß ihm die Sozialversicherung in Obhut gegeben risation der Klöster auf dem linken Rheinufer auch dieses Kloster aufhob und seine Habe in alle Welt verstreute: So kamen die wertvollen Kirchensenster in die Stephanskirche in Norwich in England. Das alte Zisterzienserkloster Mariawald hatte für die ganze Landschaft eine große Bedeutung, weil es das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes betreute, dem es auch seine Entstehung verdankte. Dieses Gnadenbild, eine kleine Pieta, war gegen das Jahr 1470 von einem Heimbacher Strohdecker Heinrich Fluitter in Köln erworben worden, der das Bild in der Einsamkeit des Kermeterwaldes an einer Stelle aufstellte, an der ihn sein Weg zum Fischfang in der Urft vorbeiführte. Die rasch wachsende Verehrung des Bildstockeo führte schnell zum Bau einer Kapelle und kurz darauf zur Errichtung eines Klosters. Bei der Aushebung des Klosters ist das Gnadenbild mit dem wertvollen Schnitzaltar nach Heimbach überführt worden: Damit wurde dieses Eiselstädtchen der Mittelpunkt der jahrhundert alten Wallfahrt der Nordeisel und des Dürener Landes. Der Trappistenorden ist bekannt als Orden des grohen Schweigens. Das strenge Gebot des Stillschweigens hat in seiner Regel eine besondere Bedeutung. Nur in dringenden Ausnahmefällen dürsen die Ordensangehörigen Ud ihre Freier. Errählung von Felix Freiherrn v. Stenglin. fühlte sich künftig hier ein= u lerheiligste der W anf dem (Nachdruck verboten.) förmlich gehoben in dem Gedanken, und ausgehen zu dürfen. In das AlWohnung kam Die Zugr., gerar'iezz, sie " I.I yinn#ssie auf dem Flur warten. Nach langerer Zeit tat i einer Kirch### eine Tür auf, und die Dame des Hauses erschien in ##zu vollen Ueppigkeit ihrer fünfzig Jahre wie die leib3. Wien, 14. Juli. zaftige Wohlhabenheit selbst, und blickte durch ihre gestern durch die#nette prüfend auf die junge Bewerberin, ohne eine gestern durch die“„Wiene zu verziehen. Dann fragte sie nach Namen und rpers in ein perkunft und ließ sich das Zeugnis zeigen. Und aberrcheneinrichtn als dieser prüfende Blick durch die Lorgnette, sie mujeter großes Loch barte das junge Mädchen von obcke der Kirche ist herte das junge Mädchen von oben bis unten, um dann daurz zu äußern, in einem beinahe mißfälligen Tone: „Die Stelle ist besetzt.“ Ein kurzes Nicken, und sie rauschte in ihre Gemächer zurück. in Wien. NB Wien, 15. Juli seute drei unbekan ern Cornelius Zim treckten Zimmer du ter war auf der Ste unerkannt. Da n bekannt war, nim um einen politist teten polizeilichen ht zu einer Kläru en abgereist. RB Wien, 15. Juli. ie jetzt bekannt Italien gesleß st in Venedig Aufel Zusammentreffen Suvich stattfinden. Langsam stieg Uschi durch die Pracht des TreppenWüses, von der sie beim Kommen sozusagen bereits Bei ergriffen hatte, wieder hinab. Die erste Enttäu#1ug. Doch fand sie bald ihren Mut wieder und be#2. 9 zu der zweiten Stelle. Leider ging es ihr dort #act besser. Die Gattin des Theaterdirektors, eine noch ge, bleiche Frau, erklärte, daß nur ältere, gereiste ksonen für sie in Betracht kämen. Die dritte, bei der 9. vorsprach, empfing die Bewerberin im Eßzimmer, 9.„ne. mit dem anscheinend jüngeren Manne beim uhstück saß. Dieser nickte seiner Frau zu, als ob ihrn * Versönlichkeit Uschis zusage. Doch nach einigen zö##nd vorgebrachten Fragen der Frau, die Uschi ange#essen, beantwortete, erfolgte der sauersüße Bescheld: „Ich werde schreiben. I. So war Uschi hier ebenso schnell wieder draußen wie ie beiden ersten Male, und ziemlich niedergeschlagen m sie nach Hause. Am nächsten Tage setzte sie ihre Versuche fort. Aber uch jetzt war das Ergebnis nicht besser. Entweder die stelle war besetzt oder man hatte sich etwas anderes Eoacht oder es kam zu einer nichtssagenden Ausrede. inmal gab es auch eine halbe Zusage, doch am nächen Morgen brachte der Postbote eine Karte mit der erzen Bemerkung, die betreffende habe inzwischen„anpers verfügt“. Verwundert fragte Uschi sich, wie es nur komme, daß sie keinen Erfolg habe? Und da faßte sie sich einmal ein Herz und legte einer wohlwollenden Dame, die anscheinend wirklich schon„versehen“ war, dieselbe Frage vor: „Warum habe ich nur keinen Erfolg?“ Nach einigem Bedenken antwortete die Dame: „Ich will Ihnen etwas sagen, liedes Fräulein Sehen Sie, ich bin ja nicht mehr die Jüngste, obwohl ich, wie man mir immer versichert, bedeutend jünger aussehe als meine Jahre, aber auch ich würde mir bedenken, eine Stütze ins Haus zu nehmen, die so hübsch ist wie Sie. Mein Mann ist„äimtlich, nicht unemp er die umfassend auf dem Gebiete der dem Reichsversicherungsamt, „jetzt mit der Uebertragung von Aufgaben, die bisher das Reichsarbeitsministerium, die Landesversicherungsämter und andere Behörden erfüllten, ein neuer bedeutender Wirkungskreis anvertraut wird, so ist dies die schönste Anerkennung, die das Reich einer langjährigen, treuen und erfolgreichen Arbeit aussprechen konnte. Mit dieser Anerkennung verbinde ich den Dank des Reiches und den Wunsch, daß die Arbeit des Reichsversicherungsamtes auch in seinem neuen größeren Wirkungsbereiche von nachhaltigem Erfolg gekrönt sein und dem deutschen Volk auch fernerhin zum Segen gereichen möge. Präsident Schäffer wurde von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln zum Ehrendoktor ernannt. mit Genehmigung des Abtes miteinander sprechen. Der gegenseitigen Verständigung dient die Zeichensprache. In regelmäßiger Abwechselung von Gebet und körperlicher Arbeit, an der auch die Priester teilnehmen müssen, führen die Trappisten ein weltabgeschiedenes Leben der Heiligung. Täglich 6—8 Stunden liturgisches Gebet der Mönche, der Gesang des ganzen Offiziums in der Kirche (mit Ausnahme der Mette und der Laudes), ein halbes Jahr Fastenzeit(vom 14. September bis Ostern), stete Enthaltung von Fleisch=, Fisch= und Eierspeisen, nur beschränkte Zulassung von Milchspeisen, Nachtruhe in der Kutte auf einem nackten Brett— um nur einige Einzelheiten hervorzuheben— kennzeichnen die Strenge der Regel und das Bußleben der Trappisten. Ihr Tagewerk beginnt 2 Uhr in der Frühe(Sonn= und Feiertags noch früher) und ist um 19 Uhr mit dem Schlafengehen beendet. Durch den Bau der Urfttalsperre und die Erschießung der Eisel für den Fremdenverkehr ist die Abtei Mariawald etwas aus ihrer Weltferne herausgerückt. Zehntausende von Besuchern führt der Weg alljährlich über den Kermeter zur Trappistenabtei, die eine unablässige Mahnung zur Einkehr und Besinnung auf die letzten Dinge darstellt. Nachdem sie der Mutter ihre Erlebnisse mitgeteilt hatte, saßen beide eine Weile wie Trauerweiden einander gegenüber. „Das sind ja nur Vermutungen,“ meinte Frau Hagen endlich in dem Bedürfnis ihre Tochter zu trösten, „man darf nichts drauf geben.“ Aber Uschi gingen gerade diese Aeußerungen der fremden Dame immer wieder im Kopfe herum. Im Schlafzimmer angekommen, betrachtete sie sich im Spiegel. Sie sah eine schlanke, ebenmäßige Gestalt, ein regelmäßiges Gesicht, das von keinen künstlichen Mitteln entstellt war, mit ein paar blauen Augen und einem Munde, der sie dünkte wie jeder andere...Was war es weiter? Zu hübsch? Dann wäre das ja ein Fluch? Fast mußte sie es glauben. Auch die kleine Ida, ihre Bekannte aus der Nachbarschaft, hatte ihr neulich schon etwas Aehnliches gesagt... Und da draußen in der Siedlung, hatten die sie auch nur etwa gern, weil sie hübsch war?... Abermals musterte sie sich von allen Seiten im Spiegel.„Zum Verführen!“ hatte neuder über ihr Läche'—-——— uch den neuen Zeitverhaltnissen und unschäuungen entrechend fortzugestalten. Die Aufgaben, die das Reichsersicherungsamt in Zukunft zu bewältigen habe, seien och größer als bisher. Die Reichsregietung, schloß der rzeugt, daß das Reichsversicherungsamt, ogen von seiner großen Tradition, auch Aufgabe gerecht werden wird. Das goldene Priestersubiläum des Erzbischofs von Bamberg. O München, 14. Juki. Aus Anlaß des goldenen Priesterjubiläums des Bam berger Erzbischofs D. von Hauck sind Glückwunsch: telegramme aus Deutschland und dem Ausland in sehr großer Zahl eingetroffen. Papst Pius XI. und Kardinalstaatssekretär Pacelli haben Handschreiben gesandt. Telegraphische Glückwünsche hatten u. a. übermittelt: der Päpstliche Nuntius in München, alle deutschen Bischöfe, Ministerpräsident Siebert, das bayerische Kultusministerium, die Kreisregierungen von Mittelund Oberfranken, die Stadtgemeinde Bamberg, die sechs fürstbischöflichen Städte, zahlreiche Benediktineräbte und Missionsäbte sowie Mitglieder ehemaliger Fürstenhäuser. Bombenanschlag auf ein Denkmal Doumers. D Paris, 14. Juli. Auf das Denkmal des ermordeten französischen Staatspräsidenten Doumer in Aurillach, das der gegenwärtige Staatspräsident Lebrun am 22. d. M. einweihen sollte, ist am Freitag abend ein Bombenanschlag verübt worden, der jedoch mißlang. Die unerkannt entkommenen Täter schleuderten aus einem Auto einen Sprengkörper, der aber nicht explodierte. Indianischer Aufruhr um ein dreifaches Todesurteil. X Ottawa, im Juli. Zu einer ernsten Gefahr scheint sich der Aufruhr der Indianer in Britisch=Columoten auszuwachsen, der südwestlichsten Provinz Canadas. Nach den neuesten Meldungen hat die Unruhe bereits mehr als 20 000 Rothäute ergriffen, einen immerhin beträchtlichen Anteil der rund 180 000 Einwohner des Landes. Die Regierung wird Mühe haben, die aufsässigen Indianer wieder zu beruhigen und eine Ausbreitung der Unruhe auf weitere Provinzen Canadas zu verhindern. Der Kampf der Eingeborenen gilt in erster Linie einem Urteil. das kürzlich vom Gericht in Vernon gegen drei indianische Brüder gefällt wurde. Sie wurden unter der Anklage des Mordes an zwei Polizeibeamten zum Tode durch den Strang verurteilt. Folgender Tatbestand lag zugrunde: In der Indianer=Reservation wurde vor einigen Monaten die Leiche eines Händlers gefunden, der die einzelnen Stämme mit Gegenständen ihres täglichen Bedarfs versorgt hatte. Er war dafür bekannt, daß er seine Kundschaft stets zu übervorteilen suchte, so daß man seine Mörder sofort unter den Indianern zu suchen begann. Zwei Polizeibeamte wurden in das Gebiet dieses Stammes entsandt, um den Fall aufzuklären. Aber niemals wieder hat man etwas von ihnen gehört; nach einigen Wochen wurden Spuren gefunden, die darauf hindeuten, daß auch sie gewaltsam ums Leben gebracht wurden. Und zuletzt zog man den Leichnam des einen Beamten aus einem Fluß. Nun begannen die Behörden natürlich mit größerer Schärfe vorzugehen; die drei Brüder George wurden unter dem Verdacht des Mordes an den Polizisten verhaftet und zum Tode verurteilt, obwohl man ihnen eigentlich die Tat nicht nachweisen konnte, weil Zeugen nicht vorhanden waren, alle andern Beteiligten sich aber in tiefstes Stllschweigen hüllten. Auch die Angeklagten gaben während des Verhörs keinerlei Erklärungen ab. Inzwischen waren die Boten von Stamm zu Stamm geeilt und hatten sämtliche Rothäute der Provinz mobilisiert. In kurzer Zeit war die stattliche Summe von 15 000 Dollar aufgebracht, das Honorar für den besten Verteidiger, der in Canada aufzutreiben war. Trotzdem wurde das Todesurteil gefällt. Jetzt sind die Indianer Britisch=Columbiens in hellem Aufruhr. Sie versuchen, durch Druck auf die Behörden, durch Gewalttaten und Zusammenrottungen die Freilassung ihrer Stammesbrüder zu erzwingen. Es ist nicht anzunehmen, daß sie damit ihr Ziel erreichen, aber immerhin können sie der Regierung in diesem unwegsamen Felsenland ernsthafte Schwierigkeiten bereiten. Ist es doch zum größten Teil von den Höhen des kanadischen Felsengebirges bedeckt, das überwiegend aus vulkanischem Gestein besteht. In diesem Hochland mit seiner geringen Bevölkerungszahl— es entfällt auf jeden Quadratkilo= meter noch nicht ein Einwohner— läßt sich ein ernsthafter Aufruhr natürlich nur unter Aufbietung aller staatlichen Machtmittel niederschlagen. lich ein Fremder über ihr Lächeln gesagt, und ein anderer hatte von ihren„faszinierenden“ Augen gesprochen .... Sie wechselte den Ausdruck, sie lächelte, sie blickte sache bicht eian. weraim ich lbn die Verschung so nade, Händs in die bösten, rschteite sch enoot, breche sch us ans al. Muien ie. Aer in. Muich, Mlatche-Zaisch Heich asch Posbt, sie Beli. 10d Hosal. de. 24z huer Gezich=Alr ie Kearasts 3e Pis Khn biz Junge, hatte es 15r,10, dom. MIgamtlich fragte Re fich gewürdigt, vielleicht könnte ich mich auch um den Preis aber zu schön? Was ist es denn eigentlich, fragte sie s1ch, der Schönheitskönigin bewerben, dann reise ich umsonst was lockt die Männer, daß sie um eine Frau herschwar nach Amerira und stelle mich zur Schau, nur mit Bademen wie die Motte um das Licht? Das Gesicht? Die Dringen sou, Inden M g einer— gewiß ehrenwerten— weiblichen Person bringe—“ Aber gnädige Frau!“ wandte Uschi ein.„Das ist doch ein Mangel an Vertrauen—“ „Der leider zu berechtigt ist, ich meine gegenüber den betreffenden Männern oder Söhn..,##r den etwaigen männlichen Gästen. Sie sino zu hübsch, mein liebs Fräulein, und das ist vielleicht ihr einziger Fehler, ich kenne Sie ja sonst garnicht. Ich glaube, dak in einem Büro eher Ihr Platz sein würde oder ie, Vexssuterin in einem Warenhaus, da werden ja hübsche Mädchen gesucht, die wirken sozusagen als Lockvögel. nehmen Sie mir das nicht übe!— Uschi schüttelte den Kopf. Dafür eigne sie sich nicht. erwiderte sie bestürzt. Ihre Erlebnisse auf der„Straße sielen ihr wieder ein. und sie war geneigt, die Männer in der großen Welt für eine ganz besondere Klasse von Geschöpfen anzusehen, gefährlich und rätselhaft. So so, dafür eignen Sie sich nicht,“ fuhr die freundliche Dame fort,„das tut mir leid; ja, man darf nun einmal nicht übertreiben, auch die Schönheit nicht... Aber es sollte mich freuen, wenn Sie Ihr Ziel doch noch irgendwie erreichten, geden Sie mir doch gelegentlich Nachricht, ich interessiere mich für Sie, kleine Unschuld vom Lande!“ Sie tätschelte dem jungen Mädchen die Wange und entließ sie mir aus: Herrrr uag Gauie Uschi kam wie vor den Kopf geschlagen nach Hause. Der Präsident der Handelskammer in München Albert Pietzsch, hat den Wunsch geäußert, von seinem Amt als Führer der Hauptgruppe 5 der Wirtschaft befreit zu werden. Der Reichswirtschaftsminister hat diesem Wunsche im Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Führers der Wirtschaft, Grasen von der Goltz, entsprochen „Du mußt an dir arbeiten,“ mahnte die Tante,„damit du die rechte Art des Umganges mit Menschen lernst, deine Mutter kann dir leider bei ihrer Weltfremdheit nicht viel beibringen— vor allem sei zuvorkommend und bescheiden, wie es der Jugend ziemt— Wenn sie doch nur mit ihren Ermahnungen aufhören wollte! dachte Uschi ungeduldig, aber die Tante war gut im Zuge.„Du bist nicht mehr das wilde Landkind von ehemals, das mit den Jungen herumtollte, zu allen Streichen neigte und mit Vorliebe den Menschen einen Schabernack spielte, du stehst hier keinen Bauern oder Viehmägden gegenüber, das Leben in der Welt mit ihrer höheren Kultur stellt andere Anforderungen—“ Uschi fuhr auf. „Aber Tante! Ich bin ja so furchtbar bescheiden, daß ich mir schon ganz heuchlerisch vorkomme, ich habe mich gedemütigt und die Dumme vorgestellt, die ganze Zeit her— nein mit der Bescheidenheit ist es nichts, es ist besser, man ist frech, um nicht zu sagen verrucht, und sucht auf die Menschen Eindruck zu machen oder sie zu überlisten... Ueberhaupt, warum soll gerade die Jugend bescheiden sein, die noch in das Leben hinein will und es erobern, das kann man nicht mit Bescheidenheit. nur mit starkem Willen, mit Kraft und Ueberlegenheit und mit allen Tücken—. Sie war aufgestanden und ging bewegt durchs Zimmer.„Ich werde zum Film gehen oder ins Variêts oder als Mannequin, da wird man noch Anilgei i.fl.imt äaai 4 Min Jn.. 1. hen Rrots Gestalt? Eine runde Büste? Grade Beine, gutgeformte Hände und Füße? Oder irgend ein Etwas, das du nicht begreifst?... Aber nun verstand sie manches, auch die Abweisung in den Büros, wo sie sich früher schon vorgestellt hatte. Man sagte immer, Schönheit sei ein Segen, und schöne Menschen seien vom Schicksal in jeder Beziehung bevorzugt, jeder sehe sie gerne, und sie hätten es leichter als andere, in der Welt voranzukommen... Nein, von dem Segen merkte sie nichts, aber lebhaft empfand sie den Fluch und wünschte in diesem Augenblick ehrlich, wenigstens ein bißchen häßlicher zu sein, um unangefochtener durchs Leben gehen zu können. Zum Unglück war Tante Therese, als sie am Nachmittag zu Besuch kam, in besonders kritischer Laune, da ihre Aufwartung sie geärgert hatte. Der Kaffee war nach ihrer Meinung zu stark, denn jeder„müsse heutzutage sparen, und Kuchen am Wochentage sei auch nicht nötig. Als sie nun von den vergeblichen Versuchen Uschis hörte, behauptete sie, diese Fehlschläge vorausgesehen zu haben, und erklärte, ihre Nichte müßte sich doch wohl nicht richtig benommen haben. Von den Vermutungen der freundlichen Dame erzählte Uschi ihr nichts, denn sie schämte sich. emerire Ee„ mich zur Schau, nur mit Badehosen und Büstenhalter—“ „Du bist wohl ganz verrückt geworden!" rief die Tante empört. Uschi fühlte, daß sie einen vollen Erfolg mit ihren Reden davongetragen hatte. Da fiel sie in ein befreiendes Lachen, und als Mutter und Tante sie erstaunt ansahen, ging sie auf beide zu, küßte erst die Mutter auf die Stirn, umsaßte darauf die Tante und sagte in mitleidigem Ton:„Arme Tante Therese!“ Dann entzog sie sich weiteren Erörterungen durch die Flucht in die Küche. Als sie heraus war, sahen die Schwestern sich einen Augenblick wortlos an, endlich brach die Tante in die Worte aus: „Sie bemitleidet mich! Wie findest du das?“ Frau Hagen war in Versuchung, zu sagen, das sei doch ein Jeichen von gutem Herzen, aber sie entsann sich rechtzeitig der zwanzig Mark, die sie erst am letzten Ersten von der Schwester für die Miete erhalten hatte, und begnügte sich mit einem vieldeutigen Achselzucken. (Fortsetzung folgt.) Die Urteilsbegründung im Gereke-Prozeß. 9 Berlin, 15. Juli. In der Begründung des Urteils gegen Dr. Gereke beschäfigte sich der Vorsitzende zunächst mit dem ersten Anklagekomplex, der dem Angeklagten Betrug im Zusammenhang mit der Zeitschrift„Die Landgemeinde“ zur Last legt. Das Gericht sei zu dem Ergebnis gelangt, daß sich Dr. Gereke das Eigentum der Zeitschrift durch eine Reihe von Täuschungen in der Hauptsache dem Vorstand des Landgemeindeverbandes gegenüber angeeignet hat. Dr. Gereke sei Eigentümer der Zeitschrift geworden, habe dies aber durch Betrug erreicht. In der ersten Instanz wurde Dr. Gereke bekanntlich ebenfalls zu 2½ Jahren Gefängnis. aber außerdem noch zu 100000 Mark Geldstrafe verurteilt. Damals erfolgte die Verurteilung wegen Betruges in einem Falle, und zwar wegen des Anklagekomplexes der Zeitschrift„Die Landgemeinde". Bezüglich des Anklageteils Hindenburgausschuß erfolgte die Einstellung des Verfahrens auf Grund, der politischen Amnestie. Heute ist Dr. Gereke auch wegen des Hindenburgausschusses verurteilt worden. Der jetzt freigesprochene Mitangeklagte Freygang erhielt erstinstanzlich wegen Beihilfe zum Betrug vier Monate Gefängnis. In der Urteilsbegründung erklärte der Vorsitzende, es sei nicht zu widerlegen, daß Dr. Gereke 480 000 Mark für die Gründung einer Zeitung erhalten habe. Dr. Gereke erklärte, er habe das Geld mit Zustimmung des Geldgebers anderweitig verwandt. Wenn das Geld aber einmal anderweitig verwandt worden sei, habe keine rechtliche Begründung für einen Anspruch gegenüber dem Hindenburg=Kuratorium bestanden, das Geld zurückzuverlangen. Wenn Dr. Gereke in diesem Punkte strafrechtlich gefehlt habe, würde er dennoch unter den Schutz der Amnestie fallen, wenn ihn dabei nur politische Gesichtspunkte geleitet hätten. Das sei aber nicht der Fall, und Gereke habe bestraft werden müssen. Zum Strafmaß erklärte der Vorsitzende, von einem Ehrverlust habe das Gericht abgesehen, weil der Angeklagte nicht aus schnöder Gewinnsucht und übertriebenem politischen Ehrgeiz um seiner Person willen gehandelt habe. Die Strafe habe aber nicht gering sein können, weil Dr. Gereke einen groben Vertrauensbruch Leuten gegenüber begangen habe, die ein Recht auf seine Ehrlichkeit gehabt hätten. 20 Jahre Tannenberg. DRB Königsberg, 15. Juli. Aus Anlaß der 20jährigen Wiederkehr der Schlacht bei Tannenberg findet am Sonntag, 26. August, unter Leitung des Wehrkreiskommandos ein Tannenberg= Gedenktag am Nationaldenkmal bei Hohenstein statt. Neben anderen Mitgliedern der Reichs= und Staatsregierung werden Reichswehrminister v. Blomberg und der Chef der Heeresleitung General Freiherr von Fritzsch, an der Feier teilnehmen. Zahlreiche Führer aus den Schlachten in Ostpreußen, an ihrer Spitze Generalfeldmarschall v. Mackensen werden erwartet. Die Wehrmacht selbst wird durch mehrere ostpreußische Truppenteile und durch eine Fahnenkompagnie mit den Fahnen der Regimenter, die an der Schlacht teilnahmen, vertreten sein. Das Tagesprogramm des 26. August beginnt um 10,30 Uhr mit einem Festakt vor dem Nationaldenkmal. Nach einer Mittagspause werden um 15 Uhr oftpreußische Truppenteile eine Gefechtsübung in der Nähe des Denkmals vorführen, auf demselben Gefechtsfeld, wo vor 20 Jahren in der Schlacht bei Tannenberg die dritte Reservedivision blutete und siegte. Nach einer Gefechtsübung bietet sich Gelegenheit, die Truppen in ihren Biwaks zu besuchen. Zwei Hitlersungen vom Zuge getötet. :: Nürnberg, 14. Juli. Die Reichsbahndirektion Nürnberg teilt mit: Am Sonnabend, 14. 7., 12,45 Uhr, wurden bei einem Sonderzug der Hitler=Jugend zwischen Schweinfurt und Bergreinfeld zwei Hitlerjungen, die sich zu weit aus dem Zug hinauslehnten, von der Lokomotive des begegnenden Personenzuges 853 erfaßt und tödlich verletzt. Durch deutsche Matrosen vor dem Klammentod gerettet. DNB Kopenhagen, 14. Juli. An Bord des schwedischen Motorkutters„Latona", der an der Langelinie in Kopenhagen lag, ereignete sich am Sonnabend beim Nachfüllen von Benzin eine Explosion. Diese hatte einen Brand zur Folge, durch den der Kutter fast vollständig zerstört wurde. Der Besitzer des Bootes, Direktor Weyde aus Jönköping (Schweden), und seine Nichte erlitten so schwere Brandwunden, daß für sie Lebensgefahr besteht. Der Führer des Kutters Alfred Bov aus Hamburg, trug einen Armbruch und verschiedene andere Verletzungen davon, während sich der Koch Tasbergs, ebenfalls aus Hamburg, beide Beine brach und Kopfverletzungen erlitt. Durch das Eingreifen der augenblicklich in Kopenhagen weilenden deutschen Matrosen wurde ein größeres Unglück verhütet. Das schwedische Fahrzeug lag nicht weit von der Stelle, wo die vier Torpedoboote, die seit Freitag in Kopenhagen weilen, geankert hatten. Sofort nach der Explosion wurde die Besatzung des Torpedobootes„Möwe“ alarmiert und unter Führung. eines Offiziers die Löschung des Brandes in Angriff genommen, wobei auch Schaumlöscher benutzt wurden. Vier deutsche Matrosen sprangen an Bord des brennenden Fahrzeuges und retteten die vier schwer verwündeten Personen aus den Flammen. Als die Feuerwehr an Ort und Stelle erschien, war der Brand bereits gelöscht. Unwetter über Oberitalien ∆ Mailand, 15. Juli. Nach Tagen der größten Hitze sind am Freitag in ganz Oberitalien heftige Unwetter niedergegangen. In Padua wütete der Sturm mit solcher Macht, daß die Mauern des Gefängnisses schwer beschädigt wurden. Die Fahrdrähte der Straßenbahnen lösten sich, sodaß der Verkehr stillgelegt werden mußte. In Castel San Pietro bei Bologna haben Hagel und Sturm mit solcher Gewalt gewütet, daß vier Bauernhäuser einstürzten. Elf Personen wurden dabei verletzt. In Santa Croce wurden zahlreiche Bauwerke beschädigt. Bei dem Einsturz einer Mauer wurde ein Mann getotet. Vier Personen wurden verletzt. Nach mehreren Tagen erstickender Hitze entlud sich über dem Gebiet von Boloana ein außerordentlich heftiges Gewitter. Besonders schwer wurde die Gemeinde Castel Guelfo und Umgebung heimgesucht. 3000 bis 4000 Bäume wurden entwurzelt, die Kirche und ein Haus vollständig zerstört und an einigen Gutshöfen schwerer Schaden angerichtet. Eine Person kam ums Leben und 15 Personen wurden verletzt. Große Ostmarkentagung in Selsenkirchen. DRB Gelsenkirchen, 15. Juli. Am Samstag begann in Gelsenkirchen das erste roße Treffen aller in den vereinigten ostdeuthen Heimatverbänden zusammengefaßten ostdeutschen Volksgenossen. Die Reichsführer der heimischen ostdeutschen Heimatverbände hatten Gelsenkirchen zum Platze ihrer ersten Kundgebung gewählt, weil gerade diese Stadt des Westens Jahrzehnte hindurch im Gefolge ihres industriellen Aufstiegs den gewaltigsten Menschenzustrom, namentlich aus den Stammesgebieten des deutschen Ostens, erfahren hat. Schon am Samstagnachmittag waren die Straßen Gelsenkirchens erfüllt von Tausenden und Zehntausenden ostdeutscher Volksgenossen. Um 16 Uhr wurde die bisher gewaltigste im Westen veranstaltete Ostlandtaauna in fünf Gelsenkirchener Sälen mit den Arbeitstagungen der einzelnen Heimatverbände eröffnet. In allen fünf Tagungen nahmen die ostmärkischen heimattreuen Verbände Gelegenheit, in begeisterten Kundgebungen ihre Treue zum deutschen Osten, zum gesamten Deutschen Reich und vor allem zum Führer des neuen Deutschland zum Ausdruck zu bringen. Spätnachmittags fand im Hans=Sachs=Haus ein Presseempfang der Reichsführung der vereinigten ostdeutschen Heimat=Verbände statt. Hierbei machte der Beauftragte des Stellvertreters des Führers, Dr. Triebel=Berlin, grundlegende Ausführungen über die Aufgaben der Ostarbeit, in denen er besonders darauf verwies, daß diese durch die Zusammenfassung der einzelnen Säulen der Heimatverbände in enger Verbindung mit dem gesamten deutschen Osten gewährleistet sei. Diese Arbeit erstreckte sich selbstverständlich lediglich auf das innerdeutsche Staatsgebiet. Studienrat Doering=Berlin sprach über die Ziele des Bundes heimattreuer Ost= und Westpreußen, Studienrat MoeglichBerlin über die Arbeit der heimattreuen Posener, Dr. Trampler=München über die Ostbayern=Bewegung und Dr. Rotter über das Sudetendeutschtum. Ganz besonders interessierten die Ausführungen Prof. Dr. Oberlaenders über das Verhältnis Memel=Litauen. Im Laufe des Abends traf eine Flugzeugstaffe! Ostli aus Pommern ein, die zur Begrüßung der Ostlandkundgebung gekommen war. Am Abend fand in den Ausstellungshallen um 20 Uhr ein öffentlicher Begrußungsabend statt, der von Tausenden von Volksgenossen besucht war. Oberbürgermeister Boehmer begrüßte die Erschienenen im Namen der Stadt Gelsenkirchen. Dr. Triebel faßte noch einmal Zweck und Ziele der Ostarbeit in einem kurzen Vortrag zusammen. Nach ihm sprach als Vertreter des Gauleiters von Westfalen=Nord dessen Stellvertreter Staatsrat Dr. Stangier=Gelsenkirchen. Mit einer weiteren Anzahl von Ansprachen und verschiedenen Darbietungen unterhaltender Art nahm der Begrüßungsabend einen ausgezeichneten Verlauf. unerschütterlichg Führer abpr Der„Dierunddreißiger“. Gute Ernteaussichten im deutschen Weinbau. :: Koblenz, 15. Juli. Die drückende Hitze, die der deutschen Landwirtschaft erhebliche Schwierigkeiten bereitet hat, hat auf der anderen Seite doch auch ihr Gutes: die diesjährige Weinernte steht unter äußerst günstigen Vorzeichen. Schon hat man in einigen Bezirken Rhein=Hessens und an der Mosel völlig ausgereifte Trauben entdeckt, so daß man mit einer frühzeitigen und, wenn nicht Unvorhergesehenes eintreten sollte, durchaus guten Lese=Ernte rechnen kann. Die Trauben können in diesen langen Monaten der Hitze genügend ausreifen, da sie in ihrer Entwicklung der sonst üblichen Erntezeit erheblich voraus sind. Seit 1893 hat der deutsche Weinbau keine so frühe Reifeperiode erlebt. Ueber die Qualität der 34er Weine läßt sich jetzt natürlich noch wenig aussagen, da die eigentliche Güteprüfung erst im Faß erfolgen kann. Einige Sorge macht den Winzern allerdings das erneute Auftreten der Reblaus, die in den heißen Sommermonaten sich erheblich stärker ausbreitet als in früheren Jahren. Trotz der Sorgfalt, die in der Anwendung künstlicher Bekämpfungsmittel aufgebracht wird, scheint es dagegen tatsächlich nur ein wirksames Mittel zu geben. Man muß allmählich den Weinbau dahin umstellen, das widerstandsfähigere amerikanische Reben in größerer Zahl angepflanzt werden, die der Seuche besser Einhalt gebieten können. Allerdings wird diese Arbeit, die in einigen Gegenden bereits begonnen wurde, sich auf Jahre erstrecken müssen, ehe sie in vollem, erfolgverheißenden Umfang durchgeführt sein kann. Das Verkaufsgeschäft älterer Bestände wird in allen deutschen Weingegenden als recht gut bezeichnet. Es liegen auch in den Händen der Weinbergbesitzer nicht mehr so große Bestände fest, daß die Preisbildung dadurch erheblich beeinflußt werden könnte. Lediglich an der Saar sind noch größere Vorräte vorhanden, während sie in Süddeutschland, zumal in Franken, sich allmählich dem Ende nähern. Besonders die Bestände der an sich ergiebigen Ernte des Vorjahres sind schon recht gelichtet worden. Das Bild der augenblicklichen Preisgestaltung ist etwa so: an der Nahe und in Rhein=Hessen werden bessere Qualitäten mit 900 bis 1200 Mark für das Stück(1200 Liter) bezahlt. Gute Moselweine, deren Preis sich im einzelnen natürlich durchaus nach der Lage und dem Wachstum richtet, erzielen ebenfalls 800 bis 1200 RM, aber dieser Preis bezieht sich auf ein Fuder, das nur 960 Liter enthält. Die Winzer des Westens und Südwestens sind der Hoffnung, daß durch den Ernteausfall dieses Jahres eine möglicherweise eintretende Herabsetzung der Weinpreise durch die erhöhte Qualität ausgeglichen werden kann. Westdeutschland. Pfarrer Reinert: Bocholt, 15. Juli. starb nach längerer Krankheit Liebfrauenkirche, Joseph ReiAm Sonntag morgen der Pfarrer der hiesigen nert, im Alter von 64 Jahren. Er wurde geboren in Lutum bei Billerbeck und im Jahre 1896 in Münster zum Priester geweiht. Seine erste Anstellung erhielt er als Kaplan in Vellern bei Beckum, war dann Hausgeistlicher und Religionslehrer am Pensionat der Schwestern von der göttlichen Vorsehung in Steyl, wurde im Jahre 1911 Kaplan und zwei Jahre später Pfarrer an Liebfrauen in Bocholt. Hier hat der Verstorbene sehr segensreich gewirkt. U. a. war er Vorsitzender des örtlichen Caritas=Verbandes, auch hat er die Diaspora=Kinderhilfe St. Ludgerus ins Leben gerufen. Er ruhe in Frieden! Verbrüht! m Haiger, 16. Juli. In einem unbewachten Augenblick ergriff das einjährige Söhnchen des Arbeiters H. Theis. eine Kaffeekanne, die auf dem Tisch stand, wobei sich der heiße Inhalt sich über den Körper des Kindes ergoß. Das Kind trug schwere Brandwunden davon und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo es unter schrecklichsten Schmerzen gleich nach der Einlieferung starb. Nach Wasser auf Obst folgt der Tod. Schaephusen(Kreis Moers), 15. Juli. Hier trank ein junges Mädchen nach dem Genuß von Stachelbeeren eiskaltes Wasser. Unmittelbar darauf traten heftige Magenschmerzen ein, denen das Mädchen nach zwei Tagen erlag. 4 500 Schülermützen gesammelt. ∆ Düsseldorf, 15. Juli. Die in über 30 Städten des Gebietes RuhrNiederrhein der Hitler=Jugend veranstalteten Kundgebungen„gegen Kastengeist und Standesdünkel", denen ungefähr 150000 Hitlerjungen und BdMan Mädel teilnahmen, waren ein großer Erfolg für die Hitler=Jugend. Im Rahmen dieser Aktion konnte das Gebiet 4 500 Schülermützen sammeln und der NSV zur weiteren Verwendung übergeben. Die Leibstandarten-Kapelle des Führers in Düsseldorf. DNB Düsseldorf, 15. Juli. 40 000 Menschen füllten am Samstagabend das Düsseldorfer Rheinstadion, um dem Konzert der Leibstandartenkapelle des Führers beizuwohnen und das hier im Westen(außer in Dortmund während der Luftfahrtausstellung) noch nicht gezeigte Riesenfeuerwerk mitzuerleben. Stürmischer Beifall fanden die von der Kapelle meisterhaft zu Gehör gebrachten Werke von Wagner, Beethoven und Strauß sowie zahlreiche andere Tonstücke. In einer Rede über den deutschen Rundfunk führte Reichssendeleiter Hadamowsky u. a. aus, daß wir heute im Rundfunk eine wirkliche Reichs=Rundfunk=Organisation haben. Der Rundfunk ist Instrument des Volkswillens, der Freude, der Entspannung, des Miterlebens der nationalsozialistischen Geisteshaltung und innerlichen Erhebung. Demgemäß gliedern sich die Programmabteilungen jedes Senders in Unterhaltung, Zeitfunk, Kunst und Weltanschauung. Anstelle von 13 oder 15 Fachabteilungsleitern gibt es nun für die vier wesentlichen Aufgaben des Senders in Zukunft nur vier dem Intendanten verantwortliche Persönlichkeiten. Engste kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen Intendanten und Sendeleiter einerseits, den Leitern der vier Programmabteilungen und dem Oberspielleiter sowie dem Kapellmeister andererseits ist erforderlich, um höchste Leistungen zu erzielen. Der Sender muß nationalsozialistische Kameradschaft und nationalsozialistischen Geist in der Vollendung pflegen und repräsentieren, dann wird er ihn auch nach außen wirksam zum Ausdruck bringen können und damit Führer und Volk am besten zu dienen vermögen. Zischend jagten nun die Raketen zum nächtlichen Himmel empor, Sternregen, Kometen, heulende Feuerspiralen rahmten das Symbol der Arbeitsfront, einen Schmied am Amboß ein. Ein silberner Wasserfall aus Milliarden Sternen stürzte in das Stadion. Riesenbomben stießen Zehntausend kleinere Bomben aus, die sich in Tausende Leuchtkugeln verwandelnd, den Himmel in ein glühendes Feuermeer tauchten. Plötzlich erstrahlte als Ehrung für unsern Nationalhelden Albert Leo Schlageter ein Riesenkreuz. Stumm streckte die Menge den Arm zum Gruß, während die Kapelle das Lied des Guten Kameraden spielte. Immer neue Führerbilder rollten ab. Hell auf leuchtete dann im Dunkel der Nacht das Bild des Führers mit nicht endenwollendem Beifall begrüßt. Die Aufnahme der Führerrede im Saargebiet. Saarbrücken, 15. Juli. DNB Die Rede des Führers im Reichstag wurde von der gesamten deutschen Saarbevölkerung mit größtem Interesse verfolgt. Ueberall lauschte man der Rundfunkübertragung mit gespannter Aufmerksamkeit. Gerade hier im Saargebiet wurde die offene, rückhaltlose Aufklärung des Führers über die Ereignisse des 30. Juni besonders begrüßt und als befreiend empfunden, versuchte doch hier die Greuelpresse während der letzten Wochen in den widersprechendsten Verdrehungen der Saarbevölkerung ein Zerrbild der Vorgänge in Deutschland aufzudrängen, was aber an der treudeutschen Gesinnung und dem Glauben der Saarbevölkerung an den mußte. Umsomehr wurde es be rede des Führers die hiesigen Greue Lügen strafte und ihre zahlreichen Kombinatione als reine Erfindungen entlarvte. Die Separatistenpresverharrt indessen auch heute noch auf ihrer bisher ein an den Führer abprall. egrüßt, daß die Reichstag, Greuelfabrikante zahlreichen Kombinatian. genommenen Linie und setzt ihre wüsten Verleumdunge fort. Es bleibt unerfindlich, daß die Regierungg allen internationalen Gepflogen kommission derartige, heiten widersprechenden Schmähungen weiter duldet. ( Gladbeck, 15. Juli. Hitler=Eiche abgeschnitten.3, der Nacht zum Samstag wurde die dem Polizeiamtsag bäude gegenüberstehende Hitler=Eiche auf di. Horst=Wessel=Platz direkt über der Erde abgeschni ten. Die Krone der Eiche lag etwa 20 Meter weitz vom Horst=Wessel=Platz entfernt. Von parteiamtliche Seite ist für die Aufklärung der gemeinen Tat ein hohe Belohnung ausgesetzt, die ausschließlich fu die Mitarbeit des Publikums bestimmt ist. Wer übg den schändlichen Baumfrevel Angaben machen kam wird gebeten, bei der Geschäftsstelle der Staatspoliz in Gladbeck vorzusprechen. )) O e r= E r k e n s c h w i c k, 1 5. J u l i. 3 5 j ä h r i g e F r a u O p e des Molochs Verkehr. Am Freitag abend befuhr Frau des Bergmanns Franz Klus aus Erkenschwie mit ihrem Fahrrade die Recklinghäuserstraße# Oer. Sie wollte einen Lastkraftwagen über, holen und fuhr nun in der Annahme, daß diese keinen Anhänger mit sich führte, in den Anhänge hinein. Dabei wurde sie von dem Anhänger über fahren und erlitt einen schweren Schädelbruch.### Schwerverletzte wurde in ein Hospital transportien wo sie inzwischen gestorben ist. Frau Klus standy 35. Lebensjahre. Die Kriminalpolizei hat sofort ein Untersuchung der Angelegenheit vorgenommen, ergeben hat, daß den Kraftwagenführer keine Schu an dem Unfall trifft. Die Frau ist das Opfer ihre eigenen Unvorsichtigkeit geworden. r Alzen, 16. Juli. Wespen überfallen Kinder. Ben Spiel gerieten mehrere Kinder unseres Ortés ein Wesvennest. Ein ganzer Schwarm übers dabei einen dreijährigen Jungen und richten ihn übel zu. Auf die Hilferufe der anderen Kindeilten einige ältere Personen herbei und konnten schreienden Kleinen aus seiner üblen Lage befreien. Moers, 15. Juli. Ein vergnügter Tag und Jahr Gefängnis. Nach einem Streit mit seiner Fie beabsichtigte Gottfried H. aus Moers sich das Leben nehmen. Vorher wollte er sich noch einen vergnüc ten Tag machen. Mit 88 RM., die er als Blockwa der NS=Volkswohlfahrt an Mitgliederbeiträgen kassin hatte, fuhr er zuerst auf eine Kirmes und später n### Zw hans Caracciol nach Düsseldorf, wo er den größten Teil seines Ge verjubelte. Nachdem er seine Selbstmordgedanken urück, gegeben hatte, kehrte er wieder nach Moers zur er bald festgenommen wurde. Das Moerser Schöffen; richt verurteilte den Volksschädling zu einer Gefänt nisstrafe von einem Jahr. Handelsnachrichten. Das über 570,25 Automobilrennen u uand übertraf die gr Undete mit einem g utomobil=In eutiger Weise nach uch der Italiener ta gegangen wai in. Stuck und Fa zuglichkeit der deu en gefürchteten dre koll und Varzi gest ##urchhalten. Aber des Nürburgpubliku Aufgabe erleiden. Bremer Baumwollterminbörse. Bremen, 14. Juli. Januar Brief 1509, Geld 15 bezahlt 1508; n. N. 1508+-1509, Abrechnungskurse 150 März 1522, 1520, n. N. 1522+-1521, 1521; Mai 1531, 15 1530, n. N. 1530+-1430, 1530; Juli—,—,—, 14 Oktober 1467, 1465, n. N. 1465, 1466; Dezember 14 1495, n. N. 1496--97, 1496. Tendenz: stetig, loco 1481 Ostindische Baumwolle. Liverpool, 14. Juli. Loco Surtee F. G. 617, 2 Broach F. G.(Good Staple) 528, Loco M. G. Puni American F. G.(Good Staple) 548, Loco Central P vinces Oomra Nr. 1. Staple Superfine 558, Loco BenF. G. 383, Loco Bengal Superfine 403, Loco Sind F. 393, Loco Sind Superfine 413. Liverpooler Baumwollkurse. Liverpool, 14. Juli. Januar 679, Februar 679, Mi 680, April 679, Mai 679, Juni 678, Juli 693, August September 686, Oktober 684, November 679, Dezem 679. Juli 1935 677, Oktober 1935 673, Januar 19 672, März 1936 672, Mai 1936 672, Mai 1936 Juli 1936 673, Loco 713, Tagesimport 1900. Tendestetig. New Yorker Baumwollkurse. Newyork, 14. Juli. Loco 1305, Januar 1320, Febru —. März 1328, April—, Mai 1336, Juni—, Juli 12 August 1288, September 1294, Oktober 1300—1304. Nove ber 1307, Dezember 1314—1317. Zufuhren in Atlantisch Häfen—, in Golf=Häfen 6. Export nach England—, n dem übrigen Kontinent 6. Tendenz: stetig. New Orleans Baumwolle. New Orleaus, 14. Juli. Loco 1300, Januar 13 März 1325, Mai 1333, Juli 1285, Oktober 1299—1 Dezember 1315. Tendenz: stetig. Der Nürburgrin atten wieder einm schon am Voraben berfüllt. Die Zust und bezogen schon recke. Und bereits orsichtig den Besu Die ZugangsU lauptschriltlelter und veraltworthen für Polltik: Dr. Georg Held Münster i. W., Stellvertreter des Hauptschriftleiters und verantwort für Münster und das Münsterland: Früx Rediger, Münster i. W.: Westdeutschland: I. V.: Karl Bode; für Feuilleton: Peter Schle für Handel und Sport: Dr. Hnton Henkel, sämtlich in Dortm Berliner Redaktion: Dr. Ernst Hälner, Berlin-Lichterfelde; für Zeno-Hnzelgentells Verlagsleiter Dr. Erich Altmeppen, Münster#. Druck: Zeno G. m.b. H., Münster 1. W. Durchschnittsaullage: VI. 1934: Zeno-Zeliung insgesamt 417 anthaltend: Hhlener Volkszeitung, Nachrichtenblatt für die Krei Beckum und Lüdinghausen, Hhlen, 2984— Hllgemeine Zeitung die Kreise Coesleld und Hhaus(Billerbecker Zeitung, Gescherer tung, Vredener Anzeiger, Stadtlohner Volksblatt), Coesfeld, 5412 Borkener Zeitung, Borken, 3189;— Bürgerblatt für den Niederrh und Reeser Tageblatt, Emmerich, 1871:— Düllmener Zeitung. Ai liches Kreisblatt für den Kreis Coesfold, Dülmen, 1857;— Halterl Zeitung, Haltern, 1704:— Kreiszeitung für den Kreis Hhaus(Gn nauer Volkszeitung, Eper Volksblatt), Hhaus, 3150;— Münsterländisc Volkszeitung(Rheiner Volksblatt), Rheine, 4064;— Emsländisc Tageszeitung(Lingener Tageszeitung, Papenburg-Hschendorte Zeitung), Rheine, 1510;— Neuer Emsbote für Kreis Warendort un Amt Teigte(Warendorfer Kreisblatt), Warendorf, 2591;— Tageblattl den Kreis Steinkurt(Ochtruper Anzeiger, Weitringer Hnzeiger. Metelend Zeitung, Neuenkirchener Zeitung), Ochtrup. 1665;— Volksblatt Bocholt und den Kreis Borken, Bocholt. 6287:— Volksblatt für West und den Kreis Rees, Bocholt, 997;— Volkszeitung und Nachrichten Emsdetten, Burgsteinfurt, Nordwalde, Borghorst, Greven, Emsdetlel 2378•— Volkszeitung für Dorsten und Herrlichkeit. Dorsten. 2073“ von 600 Polizisten andfreie Zuwande ut, wenn auch die er gefürchtete Nür emerkte man den erkehrsminister 0 orpmüller sowie ab sich folgende S alestrero(Alfa! ozzi(Alfa Romeo) kuvolari(Maserat edes), Zehender( ierte Reihe: Stuck eihe: Fagioli(M Alfa), sechste Reil Alfa), 7. Reihe: B rati). Soffietti(2 er Start erfolgt Fführer Hühnlein. Anzeigenteil Gebrüder Luwen, Duisburg-Ruhrort. Am 28. Juli, 11. und 25. August und 15. September 1934. Wochenand am Rhein Für RM. 6.80. ab Köln RM. S.80 hin und zurück(Kinder u. 14 J. d. 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Verflüssigung des Schleims, Erleichterung und später Ausbleiben des Hustens, Ausbleiben des Nachtschweißes wurden auch in sehr veralteten Fällen immer wieder festgestellt. In ca. 90 Prozent aller kontrollierten Fälle zeigte sich schon nach kurzer Zeit eine Besserung. Dr. Boether, G. m. d. H., Therestenstraße 75, München 167 Haben Sie# was zu ver kaufen? Chiron übernahr as Kommando, ge 1:10,6 Min.(122, Bubel der Massen bekunden zurücklag dährend Fagioli! hielt bereits a er einen Kol! auf und lag den dritten# . an der Bi zus seinen Wagen. nußte aufgeben. E holte das letzte aus einen Abstand. Ak bschütteln. Zu vermieten Wollen Sie was mieten. vachten oder kaufen? Suchen Sie em Stelle? Bedienen Stesis der Klein-Rnzeige in der Die siebte Run durchfahren. neuen Bah Caracciola folgt hiron. Momberge en fünften Platz: zwei Reifen In der neu Er durchrafte von 127,600 kn und Caracciola hielt, Sekunden. Nach zel Beispiel und ließ Zeit„überholen“. Runde. Stuck kon nicht länger den 9 +— n unerschütterlichg en Führer abprallg daß die Reichstag, belfabrikante chen Komhinatione die Separatistenpress uf ihrer bisher ein isten Verleumdungen v. die Regierung, tionalen Gepflogen. n weiter duldet." che abgeschnitten. 3. dem Polizeiamtsge „riche auf den Erde abgeschuit wa 20 Meter weitz Von parteiamtliche zemeinen Tat ein sie ausschließlich f. mmt ist. Wer übg ben machen kann e der Staatspoliz 5jährige Frau Ovse# abend befuhr di us aus Erkenschwit klinghäuserstraße ftwagen über. nahme, daß dies rte, in den Anhänge Anhänger über Schädelbruch.# pital transportien rau Klus stand lizei hat sofort ein vorgenommen,# führer keine Schu das Opfer ihre geworden. fallen Kinder. 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W.; Teuilletom: Pater Schlet I, sämtlich in Dortm rlin-Lichterfelde; für Altmeppen, Münster# ung Insgesamt 417 ichtenblatt für die Krei — Hllgemeine Zeitung er Zeitung. Gescherer sblatt), Coesfeld, 5412•“ blatt für den Niederrhei Dülmener Zeitung, Al Ulmen, 1857;— Halteri r d e n K r e i s H h a u s( G n 3150;— Münsterländisc 4064;— Emsländisch Papenburg- Hschendo für Kreis Warendort un dorf, 2591;— Tageblatt I ringer Hnzelger. Metelend 1665;— Volksblatt 7;— Volksblatt für Wes eitung und Nachrichten iorst, Greven, Emsdeti#l rlichkeit. Dorsten. 2073“ Zweiterdeutscher Sieg auf dem kürburgring hans Stuck gewinnt den Großen Preis. Caracciola überholt Stuck, muß aber aufgeben.— Pagiolo Zweiter vor Chiron und Unvolart. Adenau, 15. Juli. Das über 570,250 km(gleich 25 Runden) führende lutomobilrennen um den Großen Preis von Deutschand übertraf die größten Erwartungen. Der Wettbewerb ndete mit einem großen Erfolg der deutschen utomobil=Industrie. Hans Stuck siegte in eineutiger Weise nach einer eindrucksvollen Fahrt, aber uch der Italiener Fagioli, der für Mercedes an den sta gegangen war, kann stolz auf seinen zweiten Platz in. Stuck und Fagioli straften die Mär von der Unlüglichkeit der deutschen Neukonstruktionen Lügen. Von en gefürchteten drei Alfa=Romeowagen, die von Chiron koll und Varzi gesteuert wurden, konnte lediglich Chiron urchhalten. Aber auch Caracciola, der erklärte Liebling es Nürburgpublikums, mußte das bittere Schicksal der lufgabe erleiden. Caracciola kam bis auf 5 m an Stuck heran, der Abstand verringerte sich immer mehr, bis dann„Caratsch" unter ohrenbetäuben dem Jubel die Führung übernahm. Doch die Freude sollte nicht lange während. Carac= ciola blieb um 13,20 Uhr kurz hinter dem sogenannten Karussel stecken. Sein Wagen streikte und war nicht zu reparieren. Stuck lag wieder allein an der Spitze, ein schon gewohntes Bild, das diesmal glücklicherweise bis zum Ende vorhielt. Auch Ballestrero und Soffietti hatten aufgegeben. Das Rennen war nun nicht mehr so aufregend. Stuck fuhr in ruhiger Manier mit 124,5 Stdkm. weiter, gefolgt von Fagioli und Chiron, die lange Zeit den gleichen Abstand hielten. Momberger folgte an vierter Stelle vor Nuvolari. Der Italiener hatte Steuerungsschwierigkeiten, die jedoch behoben werden konnten. In der neunzehnten Runde hielt Stuck vorsichtshalber an der Box, wo er alle vier Reifen wechselte. Die nächste Runde sah Momberger am Ersatzteillager, woer von Burggaller avgelöst wurde. Sehr tapfer hielt sich der Ersatzfahrer Haus Geyer (Mercedes), der in ruhiger Weise sein Rennen zu Ende fuhr. In den letzten drei Runden setzte Fagioli alles daran, um Stuck einzuholen. Der Italiener drehte auf, was er aufdrehen konnte, es war ihm jedoch unmöglich, den zu verringern. Chiron als letzter der bekannten Alfa=Romeo=Leute fuhr ruhig nach„Hause“, er war sich längst im Klaren darüber, daß es für ihn nichts mehr zu gewinnen gab. Aber auch Nuvolari, auf totem Geleise, da sein Maserati sich tatsächlich nie bewährte, hielt bis zuletzt durch. Burgaller gab noch in der letzten Runde wegen Motorefektes auf. Als Hans Stuck das Ziel passierte, wollte der Jubel kein Ende nehmen. Nachdem der Berliner vom Obergruppenführer Hühnlein kurz beglückwünscht wurde, erhob sich die Menge spontan, um das Deutschlandlied zu singen. Sie war noch nicht ganz damit zu Ende, als der Mercedeskompressor Fagiolis angeheult kam. Auch der Italiener wurde mit Beifall überschüttet. Die Monteure der Auto=Union hoben Stuck auf ihre Schultern, um ihn ihm Triumph zu der Tribüne zu tragen. Aber auch Dr. Porsche, der Konstrukteur des siegreichen Wagens, konnte sich der Glückwünsche kaum erwehren. Das Ergebnis: 1. Stuck auf Autounion in 4:38,19,2= 123 Stdtm.(neuer Rekord). 2. Fagioli=Italien auf Mercedes in 4:40,26,2= 122 Stdkm. 3. Chiron=Frankreich auf Alfa in 4:46,32,4= 119,4 Stdkm. 4. Nuvolari=Italien auf Maserati in 4:55,10,2= 115,9 Stdkm. 5. H. Geyer=Deutschland auf Mercedes in 4:59,05,3— 114,5 Stdkm. 6. Ulrich Maag=Schweiz auf Alfa in 5:04,48,4= 112,2 Stdkm. metze bleibt Deutscher Stehermeister. zuch Richter verteidigt seinen Titel mit Erfolg. Hannover, 15. Juli. Haben Sie# was zu ver kaufen? Zu vermieten Wollen Sie was mieten. pachten oder kaufen? Suchen Sie em Stelle? Bedionen Biesia, der Klein-Rnzeige in der Zeno=Zeltung Chiron. Der Nürburgring und das kleine Städtchen Adenau tten wieder einmal einen großen Tag zu verzeichnen. schon am Vorabend waren alle Hotels und Gaststätten berfüllt. Die Zuschauern strömten unaufhörlich heran ind bezogen schon am Abend ihre Plätze an der Rennrecke. Und bereits vor Beginn des Rennens schätzte man sorsichtig den Besuch auf 150000. Die Zugangs= und Einbahnstraßen waren der Obhut von 600 Polizisten anvertraut worden, die für eine einwandfreie Zuwanderung sorgten. Das Wetter meinte es gut, wenn auch die Sonne nicht schien, so blieb wenigstens der gefürchtete Nürburgregen aus. Auf der Ehrentribüne bemerkte man den Obergruppenführer Hühnlein, Reichserkehrsminister Eltz von Rübenach, Generaldirektor Dorpmüller sowie den Sportpräsidenten Kroth. Es ernab sich folgende Startaufstellung: erste Reihe: alestrero(Alfa Romeo), Hamilton(Maserati), Miozzi(Alfa Romeo); zweite Reihe: Chiron(Alfa Romeo) Ruvolari(Maserati), dritte Reihe: Caracciola(Merjedes). Zehender(Maserati), Battilana(Alfa Romeo), vierte Reihe: Stuck(Auto=Union), Maag(Alfa), fünfte Reihe: Fagioli(Mercedes), Hartmann(Bugatti), Varzi Alja), sechste Reihe: Momberger(Auto=Union), Moll Alfa), 7. Reihe: Burggaller(Auto=Union), Ruesch(Maserati), Soffietti(Alfa), achte Reihe: Deyer(Mercedes). Der Start erfolgte punkt 11 Uhr durch ObergruppenFührer Hühnlein. Das Rennen. Chiron übernahm durch die gute Startposition zunächst das Kommando, gefolgt von Stuck und Caracciola. Nach 1:10,6 Min.(122,4 Stdkm.) erschien dann unter dem Bubel der Massen Hans Stuck vor Caracciola, der 7,2 bekunden zurücklag. Dann folgten Varzi und Chiron, bahrend Fagioli die Spitzengruppe abschloß. Hamilkon hielt bereits am Ersatzteillager, wo sich herausstellte saß er einen Kolbenbruch erlitten hatte, Caracciola srehte auf und lag vier Sekunden hinter Stuck. Chiron sielt den dritten Platz. Nach der vierten Runde hielt barzi an der Box und stieg mit verzweifelten Gesten us seinen Wagen. Er hatte Getriebeschaden und mußte aufgeben. Ein scharfer Konkurrent weniger! Stuck volte das letzte aus seinem Wagen heraus und vergrößerte Eeinen Abstand. Aber Caracciola ließ sich nicht so leicht bschütteln. Die beiden Berufsfahrermeister, Albert Richter bei den Fliegern und Erich Metze bei den Stehern, konnten ihre Titel erfolgreich verteidigen. 12000 Zuschauer waren erschienen und erlebten packende Kämpfe. Die Fliegermeisterschaft brachte nach Vor=, Ausscheidungs= u. Zwischenlauf schließlich die Teilnahme von Richter, Engel, Steffes und Ehmer in dem Endkampf. Richter qualifizierte sich über Steffes für das Finale und Engel über den Berliner Ehmer. In beiden Läufen blieb Richter jedesmal von der Spitze weg gegen seinen Landsmann Engel erfolgreich, allerdings im zweiten Lauf nur mit doppelter Handbreite. Im Kampf um den dritten Platz siegte Steffes jedesmal leicht gegen Ehmer, der auch schon im Zwischenlauf gegen den Kölner unterlegen war und dann erst im Hoffnungslauf sich die Teilnahme zu den Endkämpfen sicherte. Drei deutsche Meisterfahrer, die jeder einmal den Titel inne hatten, endeten auf den ersten drei Plätzen und mit Richter und Engel zugleich zwei frühere Amateur=Weltmeister. Anschließend begann das Rennen der Dauerfahrer über 100 km, in dem der Titelverteidiger Metze=Dortmund seinen sieben Gegnern um Klassen überlegen war. Nach Gefallen überrundete Metze das Feld und gewann schließlich mit fünf Runden Vorsprung. Als Letzter vom Start abgelassen arbeitete sich der Dortmunder nach vorn, wo ihm der mit der Spitze abgegangene Möller heftige Kämpfe lieferte. Schon in der 15. Runde holte Metzes Schrittmacher, der frühere deutsche Stehermeister Karl Saldow zum Generalangriff aus und es gelang Metze, an Möller vorbeizugehen. Möller versuchte immer wieder Metze zu überholen, aber es gelang ihm nicht mehr. Bei diesen oft rundelangen Kämpfen verlor der Hannoveraner immer wieder die Rolle und fiel weiter zurück. Nach dem 50. km, den Metze in 41.18.3 zurückgelegt hatte, lag Möller zwei Runden hinter dem Führenden. Den dritten Platz behauptete Krewer und 1720 m zurück folgte Hille vor Schindler und Carpus. Möller hatte sich bei den Kämpfen mit Metze so verausgabt, daß er den zweiten Platz zum Schluß noch an Krewer abtreten mußte. Das Ergebnis der Stehermeisterschaft: 1. Erich MetzeDortmund(Schrittmacher Saldow) 1:23,33,1; 2. KrewerKöln 2640 m; 3. Möller=Hannover 3120 m; 4. SchindlerChemnitz 3920 m: 5. Hille=Leipzig 4711 m: 6. WißbröckerHannover 12 200 m; 7. Carpus 13 700 m zurück. Neustedt aufgegeben. Caracciola vor dem Start. Warum Caracciola ausschied? Die Untersuchung des Motors ergab, daß die Motoreinstellung nicht mehr für die während des Rennens stark angestiegene Lufttemperatur genügte. Bei den anderen Wagen genügte die Einstellung, da sie nicht so schnelle Fahrt wie Caracciolas Wagen machten. Durch Ueber. hitzung wurde dann ein Kolben beschädigt. Uagg nachträglich gestrichen. Der schweizer Alfa=Romeo=Fahrer Ulrich Maag hat das Rennen leider nicht einwandfrei bestritten. Bei der Nachprüfung des Wagengewichtes ergab sich, daß der Alfa Romeo nach dem Rennen 767 kg wog, während er vor dem Renen 742 kg schwer gewesen war. Es ergibt sich daraus, daß Maag nachträglich an seinem Wagen wichtige Teile angebracht hat, die Maschine also nicht der internationalen Formel entsprach. Maag, der 6. im Endergebnis war, mußte gestrichen werden. Goffredo Zeyender=Italien auf Maserati kam auf seine Stelle und auch zu seinem Preis. Großer Straßenpreis von Schlesien. Hoffmann und Krückl siegen. Die siebte Runde wurde von Stuck in 10:45 Minuten durchfahren. Mit 127,500 Stdkm. stellte er einen neuen Bahnrekord auf. Laracciola folgte 600 m zurück, dann kam Fagioli vor hiron. Momberger schob sich in der achten Runde auf fünften Platz vor und überholte Nuvolari, der tankte und zwei Reifen wechselte. In der neunten Runde wurde Stuck noch schneller. Er durchrafte den Ring mit einem Stundenmittel von 127,600 km in 10:43.8 Minuten. Laracciola hielt, tankte und wechselte die Reifen in 50 Sekunden. Nach zehn Runden folgte Chiron Caracciolas Deispiel und ließ ebenfalls seinen Wagen in kürzester Zeit„überholen“. Am spannendsten verlief dann die 13. Runde. Stuck konnte sich trotz größter Geschwindigkeit nicht länger den Angriffen des Rheinländers erwehren. Breslau, 15. Juli. Bei dem Großen Straßenpreis von Schlesien über 265 km gaben sich am Sonntag wieder Amateure und Berufsfahrer ein Stelldichein. Um 6 Uhr wurden die Berufsfahrer von Breslau aus ins Rennen geschickt. Drückende Hitze Staub und teilweise schlechte Straßen stellten an alle Teilnehmer große Anforderungen. Beim Reichenbacher Paß kam es zu den ersten Sprengungen des Feldes. Remold, Nitzschke und Thürof hatten sich bei den Berufsfahrern einen Vorsprung von fünf Minuten erkämpft den sie aber wieder einbüßten. Kroll, Bruno Wolke und Thierbach übernahmen anschließend das Kommando. Ihnen folgte als stetiger Schatten der Berliner Hoffmann, der dann im Endspurt den Sieg in 7:56:50 Std. vor Bruno Wolke, Funke, Thierbach und Kroll davontrug. Bei den Amateuren waren von 28 gestarteten Teilnehmer zum Schluß beim Endspurt in Breslau noch 15 zusammen. Der Münchener Krückel siegte hier in 8:05:25 Std. vor Wiertz=Düsseldorf, Fuhrmann=Breslau. Balzer=Berlin und n Albert Richter im Spurt. Uerkens englischer Pliegerllleister. London, 14. Juli Der deutsche Amateurflieger Toni Merkens nahm an den englischen Amateur=Fliegermeisterschaften in Manchester teil, wo er wieder ein großes Rennen fuhr. Zunächst übernahm der Vorjahrssieger Dusicka=Wien die Führung, die er längere Zeit behielt. Kurz vor dem Ziel spurtete dann Merkens mit dem Engländer Horn am Hinterrad los, um unangefochten zu siegen. Er brauchte für die kurze Strecke 1:40,2 Min., an zweiter Stelle folgte Horn vor Dusicka. Damit errang ein Deutscher zum zweiten Male die englische Fliegermeisterschaft. Merkens Vorgänger war im Jahre 1899 der frühere Weltmeister Albert Paul=Hannover. Toni Merkens kam nach seinem Siege in der englischen Fliegermeisterschaft in Manchester zu einem 2. Erfolg. Er gewann auch das 10=Meilen=Pokalrennen. Den zweiten Platz belegte der Engländer Wyld vor seinem Landsmann Youll. Merkens Zeit betrug 22:09,4. Hupfeld=Dortmund siegt im Großen Straßenpreis von Gießen. Auf der fünf Mal zu durchfahrenden Rundstrecke in Gießen gelangte am Sonntag der Große Straßenpreis von Gießen zum Austrag. Der Dortmunder Hupfeld schlug nach einer Fahrzeit von 5:12,00 Meurer=Köln und seinen Landsmann Rocholl. Die Steherschule in Sochum Guzek siegt vor 5000 Zuschauern. „ Bochum, 15. Juli. Die Elberfelder Steherschüler lieferten sich sehr spannende Kämpfe. Im Mittelpunkt des Interesses stand der „Preis von Bochum“ für den sich in drei Vorläufen die Erstplazierten, sowie zwei Fahrer nach Wahl des Fahrausschusses über 40 km gegenüberstanden. Der Kölner Leuer erwies sich als der beste Fahrer, doch hatte sein Schrittmacher Geppert fünf Runden vor Schluß IN F ** C 45 Motordefekt, so daß er den Sieg an den Bochumer Guzek abtreten mußte. Im„Preis der roten Erde“, der offen für die Unterlegenen der Vorläufe zum„Preis von Bochum“ war, setzte sich der Dortmunder Lukas durch. Ergebnisse: Großer Preis von Bochum: 1. Vorlauf(über 20 km): 1. Leuer=Köln 19:09; 2. Matthäus=Hohenlimburg 300 m zurück; 3. Wesoly=Halle 750 m zc.; 4. Kirnsee=Halle 1666 m zck.— 2. Vorlauf: 2. Ifland=Düsseldorf 233 m; 1. Neitzel=Stettin 19:04; 3. Lukas=Dortmund 240 m; 4. Weustermann=Berlin 510 m.— 3. Vorlauf: 1 *-*— 410 m: 3. D Gu Drosch= ekserBochum 19:03; 2. Hölzer=Wuppertal 110 m lin 320 m; 4. Biernazyk=Berlin 660 m zurück Endlauf über 40 km: 1. Guzek=Bochum 37:05; 2. Ifland=Düsseldorf 80 m zurück, 3. Leuer=Köln 260 m zurück; 4. Hölzer=Wuppertal 1480 m zurück; 5. NeitzelStettin 1560 m zurück. Preis der roten Erde über 20 km: 1. Lukas=Dortmund 18:48; 2. Matthäus=Hohenlimburg 60 m, 3. Drosch= Berlin 160 m, 4. Kirnsee=Halle 510 m, 5. Wesoly=Halle 820 m zurück. Dietto der held der„Tour de Krance“. Deutsche Meeresmeisterschaften. Schubert und Prl. Hartmann in Kront. Die Meisterschaf ssoffene We Cannes, 15. Juli. Nach einem verdienten Ruhetag in Nizza nahmen die 43 übrig gebliebenen Fahrer der 28. Tour de France am Sonntag erneut den Kampf auf der Landstraße auf und starteten zur elften Etappe nach dem nur 126 km entfernten Cannes. Der Weg führte fast ständig an der Küste entlang, u. a. durch Monte Carlo und über einige Bergpässe, von denen der Col des Braus mit 995 m am höchsten herausragte. Aber auch an der Erkletterung des La Turbie wurden große Anforderungen gestellt. Der junge Franzose Vietto, der sich erst in der letzten Woche auf den schweren Bergetappen in Front gearbeitet hatte, war auch hier seinen Konkurrenten überlegen und lag auf allen Steigungen zeitweise allein in Front. Nur der Italiener Martano konnte sich zum Schluß bei ihm behaupten; beide trafen in 4:09,27 Std. gemeinsam drei Minuten vor A. Magne und Trueba in 4:12,30 Std. in Cannes ein. Vietto erhielt für seinen Sieg und verschiedene Bergpässe, die er als Erster passierte, eine Zeitgutschrift von 1:51 Min. und ist damit dem Spitzenreiter A. Magne, der nur noch zwei Minuten vor Martano liegt, erheblich näher gekommen. Von der deutschen Mannschaft konnte sich nur Geyer wieder behaupten, der zusammen mit einigen anderen Fahrern auf den 12. Platz gesetzt wurde. Mit einer Fahrzeit von 4:18,47 Std. verlor er gegen den Sieger Vietto zwar neun Minuten, aber immerhin endete er noch vor Geger bester Deutscher. so guten Leuten wie Weltmeister Speicher und Molinar. Stöpel, Buse und Kutschbach blieben fast ständig zusammen und trafen nach 4:33,20 als 35., 37. und 39. ein, während Risch als Letzter in 4:46,26 Std. noch gerade zurecht kam. Ergebnis der 11. Etappe: 1. Vietto=Frankreich 4:09,27; 2. Martano eine Länge zurück; 3. Magne 4:12,30; 4. Trueba eine Länge zurück; 5. Lapebie 4:15,20; 6. Verwäcke dicht auf; 7. Meini 4:18,47; 8. Louviot; 9. Morelli; 10. Pastorelli; 11. Vignoli; 12. Geyer; 13. Ezquerra, Gotti; 15. Canardo; 16. S. Maes. Plazierung der übrigen Deutschen: 35. Stöpel 4:33,28 Std.; 37. Buse; 39. Kutschbach; 43. Risch 4:40,25 Std. In der Gesamtwertung hat sich der junge Franzose Vietto durch seinen Sieg auf der 11. Etappe den dritten Platz hinter seinem Landsmann A. Magne und dem Italiener Martano erkämpft. Ergebnis: 1. A. Magne 72:34,05; 2. Martano 72:36:10; 3. Vietto 73:03,56; 4. Verwaecke 73:08,51; 5. Morelli 73:10,47; 6. Lapebie 73:10,49; 11. Geyer 73:24,37; 19. Buse 74:13,19; 27. Stöpel 74:31,58; 41. Kutschbach 75:57,42; 42. Risch 75:58,04. Gesamtwertung der Nationen: 1. Frankreich 218:48,50; 2. Schweiz=Spanien 220:28,30; 3. Italien 220:48,11; 4. Deutschland 222:09,54; 5. Belgien 224:17,40. Danzig, 15. Juli. der deutschen Meere sowie das 32. verbandsoffene Wettschwimmen des Danziger Schwimmverbandes hatte eine Besetzung gefunden, die alle Erwartungen übertraf. Bei schönstem Sommerwetter und leicht bewegter See waren für die Veranstaltung die günstigsten Vorbedingungen gegeben. Im Mittelpunkt des Schwimmfestes stand die„Meisterschaft der deutschen Meere“, die mit der Beteiligung von sechs der bekanntesten Schwimmer Deutschlands über die 3000 m=Strecke hervorragend besetzt war. Bei den Frauen war dagegen das Meldergebnis recht bescheiden ausgefallen. Hier starteten nur Dora Fischer=Germania Weißensee sowie die Titelverteidigerin Margarethe Hartmann=Nixe Charlottenburg. Genau 120 Schwimmer und Schwimmerinnen begaben sich auf die lange Strecke. Bei den Männern siegte der Breslauer Schubert in 55:17 vor Haberer und Reglin=Spandau. Bei den Damen war die Titelverteidigerin Frl. Hartmann wiederum erfolgreich, und zwar in 68:15.4, während Frl. Fischer mit sechs Minuten zurück geschlagen endete. Der frühere Meeresmeister Steinhauf=Berlin startete in der Gruppe der SA und siegte überlegen vor Kibarth=Danzig. Beim zweitägigen ste konnte der Breslauer Schubert zu einen zweiten Erfolg kommen. Er belegte über 200 m=Kraul in 2:33 den ersten Platz. Im Kunstspringen kam Leo Esser. Wünsdorf zum Siege, während im Turmspringen der Spandauer Neumann auf den ersten Platz Beschlag legte. Ergebnis: Deutsche Meisterschaft der Meere 3000 m: 1. Schubert=Breslau 55:17, 2. Haberer=Berlin 55:34, 3. Reglin=Spandau 57:18: Damen: 1. Frl. Hart. mann 68:15,4, 2. Frl. Fischer 74:43. Reichswehr und Marine: 1. Obergefreiter Dornquast=Stettin 58:10, 2. Obermatrose Müller=Kiel 62:15, Polizei: 1. Wachtmeister Bode=Osnabrück 65:36. SA, SS und Arbeitsdienst: 1. Steinhaus 27/M 31 in 59:32. Herren offen: 1. Birth=Königsberg in 64,172 200 m=Kraulschwimmen: 1. Schuberr Breslau 2:33. Kunstspringen: 1. Esser=Wünsdorf 158,13 P. Turmspringen: 1. W. Neumann=Spandau 108,30 P. Jubi turr 95 Westfälische Schwimmeisterschaften. Gütersloh, 15. Juli. Den Auftakt zu den ersten westfälischen Schwimmmeisterschaften im Parkbad zu Gütersloh bildeten die Meisterschaften der Herren über 32 Jahre. Die Mannschaft des SP Westfalen Dortmund sicherte sich den Löwenanteil, gingen doch nicht weniger als 10 Meisterschaften der alten Herren mit nach Dortmund. An zweiter Stelle rangierte Gladbeck 13 vor Lüdenscheid 01. Am Sonntag vormittag gab es schon vor ausgezeichnetem Besuch und herrlichem Wetter wichtige Entscheidungen in der Hauptklasse. Die Bruststaffelmeisterschaft für Herren über 4 mal 200 m war selbstverständlich den Gladbeckern mit der Besetzung Heina, Borgsmüller, Brammer und Schulte nicht zu nehmen. Die Deutsche Strommeisterin Lotte Arens von Germania Dortmund holte sich in blendender Form die 400 m=Kraul.— Eine Ueberraschung gab es dann in der gleichen Konkurrenz bei den Herren, da es yier dem Altmeister Handschuhmacher=Dortmund gelang, die Favoriten SchwarzeMünster, Jensen=Bielefeld und Matschke=Lüdenscheid auf die Plätze zu verweisen. Im Kunstspringen sicherte der Turnermeister Wollenhaupt Dortmund sich bereits bei den Pflichtsprüngen eine klare Führung. Bei den Kämpfen am Nachmittag wechselten dann Favoritensiege mit großen Ueberraschungen ab. In der Brustmeisterschaft der Damen über 200 m erzielte die Dortmunderin Klußmann, die in der 1 B=Klasse startete, die blendende Zeit von 3:26 und schlug damit das gesamte Feld der Hauptklasse. Heina und Simon aus Gladbeck setzten sich erwartungsgemäß in ihren Konkurrenzen durch. Mit großer Spannung wurden die 100 m=Kraul gestartet. Schwarze=Münster entschädigte sich hier für die in der 400 m=Strecke erlittene Niederlage und belegte mit 1:04,6 den ersten Platz, dem er einen weiteren Sieg über 200 m=Kraul anfügte. Bei den Damen sielen sämtliche erste Plätze an Germania=Dortmund. Die einzelnen Ergebnisse: Alte Herrenmeisterschaft: Lagenstaffel 3 mal 50 m:(über 32 Jahre) 1. Westfalen Dortmund, über 85 Jahre: 1. Westfalen Dortmund, über 40 Jahre: 1. Lüdenscheid 61, über 45 Jahre: 1. Gladbeck 13. 55 m=Kraul: über 35 Jahre: 1. Dr. Brandt=Westfalen Dortmund, über 40 Jahre: 1. Roddau=Bielefeld 62, über 45 Jahre: 1. Hilgers=Gladbeck 13. 50 m Brust: über 32 Jahre: 1. Dr. BriefmeisterRote Erde Hamm, über 35 Jahre: 1. van den Winkel=Gladbeck 13, über 40 Jahre: 1. Seiffert= Lüdenscheid 01, über 45 Jahre: 1. Brune=Westfalen=Dortmund 505 m Rücken: über 32 Jahre: 1. Vieregge=Rote Erde Hamm, über 35 Jahre: 1. Weidlich=Gladbeck 13, über 40 Jahre: 1. Tilly=Westfalen Dortmund, über 45 Jahre: 1. Ohlwein=Gladbeck 13. Streckentauchen über 40 m: über 35 J.: 1. Dr. Brandt=Westfalen Dortmund; über 40 J.: 1. RodauBielefeld; über 45 J.: 1. Lohmann=Bielefeld. Bruststafsel 4 mal 50 m: über 35 J.: 1. Westfalen Dortmund; über 40 J.: 1. Lüdenscheid, 4 mal 50 m Kraul: über 35 J.: 1. Westfalen Dortmund; über 40 J.: 1. Bielefeld 02. Die Kämpfe am Sonntag: 100 m=Rücken: 1. Simon=Gladbeck 1:13,6 200 m=Kraul: 1. Schwarze=Münster 2:30,8, 2. Lütgert, Westfalen Dortmund 2:36,5. Bruststaffel 4 mal 200 m: 1. Gladbeck 13 12:37, 2. Rote Erde Hamm 12:54,7. 1. Handschuhmacher=Westfalen2. Schwarze=Münster 5:43,2. Heina=Gladbeck 2:54,9, 2. Krones3:05,8. 1. Wollenhaupt=Neptun DortMühlenhaupt=TG. Bielefeld Bochum 111,38. 100 m=Rücken: 1. Heiling=Germania Dortmund 1:30,8. 3 mal 100 m=Kraul: 1. Germania Dortmund, 2. Mannsch 4:09,7, 2. Germania Dortmund 1. Mannschaft 4:15,6. Wasserballentscheidungsspiel: Münster 91— Bielefeld 02 7:3 3(2:3) Der Große Preis von Berlin.) Berlin, 15. Juli. Der Große Preis von Berlin gelangte am Sonntag zum ersten Male in Hoppegarten zum Austrag. Acht Pferde stellten sich am 2600 m=Pfosten zum Kampf um die 27·000 Mark und wiederum gewann der Derby=Jahrgang über die älteren Pferde. Der Oppenheimer Blinzen, von W. Printen umsichtig gesteuert, schlug Athanasius sicher mit 5 Länge. Arjaman als erster vierjähriger belegte den dritten Platz vor Grandseigneur und Janiter. Blinzen gewann als bester Steher in der guten Zeit von 2:49 und trug damit in der klassischen Prüfung zum 13. Male die roteblaue Jacke des Stalles Oppenheim zum Siege. Unter den Ehrengästen bemerkte man Vizekanzler von Papen, den Chef der Heeresleistung Generalleutnant von Fritsch, Staatssekretär Grauert germeister Sahm. Fünf Dreijährige Pferde wurden gesattelt. Blinzen schlägt Kthanasius. Rennen zu Hoppegarten am 15. Juli. R.: 1. Landzunge(R. Schmidt), 2. Airolo, 3. Mar und Oberbürund drei ältere „Pertig— los!“ 25 2. Wintersturm, 3. Prinz## nd. Trick, Veilchen, Gallale in 1 quise d'Arazzo. Toto 58. 2. R.: 1. Lampe(Narr), 2 regent, ferner Einar, Vagabund, Toto 22, Pl. 12, 13. 20. 3. R.: 1. Crispin(Grabsch), 2. Seraphige, 3. Rückerferner Valentin, Marland, Harald, Oseke, Lisa, Toto 72 Pl. 22, 17, 23. 4. R. 1. Blinzen(Printen), 2. Athanasius, 3. Arjamer serner Janus, Janitor, Grandeigneur, Graf Almavive, Palander. Toto 29, Pl. 12, 14, 12. 5. R.: 1. Leidensweg(Grabsch), 2. Herzober, 3. Sper ling, ferner Blitz. Confuzius. Sopran, Liberto, Herodiaz Dichtkunst, Philipp. Toto 48, Pl. 18, 15. 28. 6. R.: 1. Liebschaft(R. Schmidt), 2. Fiduzie, 3. Ju piter, ferner Import, Granikos, Sekuritas, Heldenfaus Toto An. Bfl. 1. 11., 1). 7. R.: 1. Patent(Visek), 2. Pollux, 3. Varro, ferne Atmann, Doppelsprung, Schönau. Was Ihr wollt, M Garconne. Toto 163. Pl. 41, 21. 24. see, 4. und 5. Rennen Blinzen=Leiden3. Jau Toto: 31 Siegdoppelwette: weg 122:10. Rennen zu Halle am 14. Juli. 1. R.: 1. Fahrt(E. Reinicke), 2. Monavanna ferner: Blaselieb, 2. R.: 1. Blinda(Phörtke), 2. Sonnenburg, 3. Neau dertal; ferner: Johanniter, Comture; Toto: 27, Plat 3 R.: 1. Moorau(P. Ludwig), 2. Narhalla, 3. Musk ketier; ferner: Tumult, Herodot; Toto: 34, Platz 21, 4. R.: 1. Turnierfehde(P. Ludwig), 2. Loe, 3. Nomos ferner: Partner, Mönch; Toto: 49, Platz 20, 16. 5. R.: 1. Achmed(Oblt. v. Both), 2. Radetzki, 3. F delia; ferner: Beryll, Perlenreihe; Toto: 22, Platz 10, 1 6. R.; 1. Chilos(H. Braun), 2. Dennoch, 3. Girlande ferner: Ghandi, Chinafreude, Wunderblume, Comtese Sybilla; Toto: 61, Platz 36, 36, 39. Nennen zu Saint-Cloud am 14. Juli. 1. Rennen: 1. Souris(Dupuit), 2. Pytto, 3. Joli Sotte; ferner: Mon Prince, Planatha, Green Perl Toto: 70, Platz 27, 30. 2. R.: 1. Roid d'Ds(Bridgland), 2. Marimathe, Madi; ferner: Fille, Royale, Afent Secrete; Toto: 5 Unter großer Bei ver und Münster, üsseldorf, Dortmund per Reiter der SA un neun große Turnier Besuch der Veranstal Lemerkte man auch meister Dr. Anton u Nach einigen Vor man dann in den Mit Mannschaftswettbewe aus dem der Bodelsch dienter Sieger hervos bekannten westfälise Menken und D. Heid Gaft machte nur 5¼ ndarte 70 mit 23 ur ackel) mit 25¼. Fe In zwei Abteilun rde stellten sich 29 chten Pferden war in Front, während i Seydlitz“ an der Spi helte sich auch in de geldene Schleife unte Nöller, Dortmund, an Nicht weniger al Dressur=Prüfung Kla orma“ den Vogel dieser Konkurrenz von dem SA=Reitert Neben einer Ein (Einspänner), die H. schied, kamen vier rtes zur Austragu #d von 37 SA= und en mit nur vier Im Jagdspringen # Reichswehr aus? N g. Oberleutnant ra“. 0 Fehler, de sa“ den dritten b rleutnant Biebra In einem Barrier ski=Hannover vor weiteren vier P Hannover befand Das Turnier errei punkte. So wie einst Tausende von Zuschal Englisc bei den englischen Samstag im Wh ern nur mäßige in Uebungen hi ert bei der Aufst im Zehnkampf vollb vermochten die Krefel 7 Platz 24, 20. den 4 mal 110 Pards mußten sich mit ¾ m besonders wo der ohlgelungene Aufnahme von de Schwimmer scheinen waagerecht dem Start zu einem über dem Wasser Wettschwimmen. zu schwimmen. Körper Schalke 04—Sau Schlesien 3:0 Schalke, 15. Juli. Das Spiel fand im Rahmen der Reichstagung der vereinigten ostdeutschen Heimatverbände statt. =„„ rücklich seit Der 400 m=Kraul: Dortmund 5:34,4, 200 Brust: 1. Rote Erde Hamm Kunstspringen: mund 115,07 Punkte, 2. 114,56, 3. Dieser=Blauweiß Reichssportführer hatte hierzu ausdrücklich seine Genehmigung erteilt, obwohl für den Monat Juli allgemeines Spielverbot besteht. Schauplatz des Treffens war Sonntag vormittag die„Glückauf=Kampfbahn“ zu Gelsenkirchen. Das Wetter war schwül und zum Fußballspielen nicht besonders günstig. Das mußten auch die rund 6000 Zuschauer um den wunderschönen Rasen in der Kampfbahn feststellen. Nachdem beide Mannschaften den Deutschen Gruß entboten hatten und die Spieler herzlich begrüßt worden waren, stellten sich dem Schiedsrichter folgende Mannschaften: Schalke 04: Mellage Badorek Zajons Tibulski Simon Gellesch Bornemann Kallwitzki Valentin Szepan Urban Wilzek Lachmann (PfR Gleiwitz) Wydra (VfR Gleiwitz) Koppa Ruppelt Schlesien: Hawliczek Pischek (Ratibor)(BfR Gleiwitz) Springer Richter (Schweidnitz)(PfR Gleiwitz) Waydt (VfR Gleiwitz)(Breslau 02) Kurpannek (Beuthen 09) Lagenstaffel: 1. Gladbeck 13 5:22,6. Damen: 400 m=Kraul: 1. Arens=Germania Dortmund 6:40, 2. Schröder=Germania Dortmund 6:51,5. 200 m=Brust: 1. Götze=Rote Erde Hamm 3:33.3, 2. Bingel=Germania Dortmund 3:33,4. 100 m=Kraul: 1. Arens=Dortmund 1:18,2, 2. MausGermania Dortmund 1:21,8. Schalke war den Gästen zwar körperlich weit unterlegen, aber technisch besser, sodaß sie gleich stark im Vorteil waren. Zweimal hintereinander versuchte Kallwitzki, der neben Szepan der beste Stürmer war, durch Kopfball seiner Mannschaft die Führung zu bringen, aber beide Male wurde der Ball noch soeben zur Ecke abgelenkt. Auch ein scharfer Schuß von Gellesch wurde von dem ausgezeichneten Gästehüter noch soeben gemeistert. Erst fünf Minuten vor der Pause fiel dann der erste Treffer für die Platzherren. Szepan hatte geschickt an Gellesch gegeben und dieser erzielte durch Drehschuß die Führung.— Nach Wiederbeginn folgten zunächst forsche Angriffe der Gäste, die aber bald ihr Pulver verschossen hatten. Vorübergehend schied Urban aus. bis er dann ganz draußen blieb und durch einen Nachwuchsspieler ersetzt wurde. Auf der Gegenseite konnte der Mittelstürmer Hawliczke nach einem Zusammenprall mit Zajons nicht mehr mitmachen, wodurch eine Umstellung in der Mannschaft erforderlich wurde. In der 19. Minute abermals ein Angriff von Szepan, kurzer Paß von Kallwitzki, der Kurpannek aus unmöglichem Schußwinkel zum zweiten Male bezwang. Die Schlesier ließen nun entmutigt nach, wodurch die Schalker Ueberlegenheit geradezu erdrückend wurde. So konnte denn Szepan wieder einmal Kallwitzki freispielen, der in der 24. Minute den dritten Treffer erzielte, womit das Schlußergebnis hergestellt war. Die Mannschaften: Ueberragende Leistungen gab es nicht zu sehen. Kallwitzki war der fleißigste Stürmer, die Läuferreihe arbeitete gut und das Schlußdreieck verdient ein besonderes Lob. Mellage, Badorek und Zajons immer rechtzeitig zur Stelle, so daß die Gäste nicht einmal zum Ehrentor kamen. Auch bei den Schlesiern war die Hintermannschaft ausgezeichnet. Kurpannek im Tor zeigte glänzende Paraden, und ihm standen Koppa und Woydt nicht viel nach. Lachmann in der zweiten Halbzeit besser als Springer im Mittellauf. Der tüchtigste Stürmer war der Rechtsaußen Wilczek. * Nordmark=Elf—. Bayern. Für das am Donnerstag, 26. Juli in Nürnberg stattfindende Vorschlußrundenspiel um den Kampfspiel=Fußballbpokal hat der Gau Nordmark, der gegen den Gau Bayern anzutreten hat, folgende Elf nominiert: Kath(St. Georg Hamburg); Stührk(TSV Eimsbüttel), Timm(Union Altona); Wolter(TSV. Eimsbüttel), Thiele, Glöde(beide Hamburger SV.); Heine, Henneberg(beide Hamburger SV.), Rohwedder(TSV. Eimsbüttel), Noack(Hamburger SV), Werwitzki(Union Altona).— Ersatz: Böhlke und Rohde(beide TSV. Eimsbüttel). Südwest mit 14 Mann in Nürnberg. —. Für das Spiel der Vorschlußrunde um den Kampfspiel=Fußballpokal in Nürnberg hat der Gau Südwest 14 Spieler nominiert. Der Gauführer Dr. Raßbach=Wiesbaden, Gausportwart Karl Zimmer=Frankfurt und Bundessportlehrer Oswald=Frankfurt werden folgende Mannschaft nach Nürnberg begleiten: Torwart: Müller=Neunkirchen; Verteidiger: Leis=Frankfurt, Conrad=Kaiserslautern, Theobald=Neunkirchen; Läufer: Tiefel, Gramlich(Eintr. Frankfurt), Hergert(Pirmasens); Stürmer: Fath(Worms), Möbs(Frankfurt), Conen(Saarbrücken), Johannessen, Lutz(Pirmosens), Grebe(Offebnach) und Schulmeyer(Wiesbaden). Die genaue Aufstellung der Mannschaft, die auf den Gau Niederrhein trifft, wird noch bekanntgegeben. 3. R.: 1. Poppy(Rosso), 2. Menestrel, 3. Orzygie; fer ner:Homere, Imon Nora, Controlleur, Saducienne, 3 land Lassye, Gay Abbeß, Biche Noire; Toto: 81, 27. 20. 29 4. R.: 1. Denver(R. Brethes), 2. Le Centaure, 3. Loi Essex; ferner: Tomislaw, Knigt of Mlta, Patagon, res; Toto: 20, Platz 15, 26. 5. R.: 1. Muserole(W. Johnstone), 2. Evian, 3. Ro tet III; ferner: Tranche Montagne, Brummel, Nectar de Dieux, Royal Guard II. Phébé, Borodino, Prsent, nathos; Toto: 37, Platz 17, 26, 38. 6. R.: 1. Fouche(W. Johnstone), 2. Caraway, 3. nut; ferner: Poeto, Porvellaise, Alcina; Toto: 21, 13, 17. Rennen zu Köln am 15. Juli. 1. R. 1. Husar(H. Wenzel), 2. Flause, 3. Sprangt ferner Mario, Handschar, Sorgenfrei, Gloricus, Assage Carriere, Aepfelchen. Toto 85. Pl. 22, 24, 83. 2. R.: 1. Feuerzauber(M. Schmidt), 2. Morgengab3. Hagestolz. ferner Heidekönig. Parasido, Onk Athos, Eisenkönig, Horus, Torpedo, Sonnenzeit. Toto 5 Platz 21, 21, 31. Mannschaft mit dem siegten in 43 S Pla Heithoff, der bis in Pardslaufen kam, dar lag. 1. Blaufuß(H. Wenzel), 2. Windsor, 3. Glaci### 410.4 iusemong, Nuri, Hausmarke, Hertha, Rote Tal##gland. 3. R.: ferner Gnusemong, Strawa. Toto 32, Pl. 16, 29, 17 4. R.: 1. Strachau(H. Janzen), 2. Vicky. 3. Domfall, ferner Rodrigo, Fantasie, Baden. Schwerthieb, Stahlee Karachi, Hatz, Sinflut. Toto 88. Pla. 28, 31, 32. 5. R.: 1. Temboul(R. Andrle), 2. Order, 3. Sausewin ferner Tarquinia, Rosenkönig, Prior. Toto 43. Pl. 18, 6. R.: Abt. 1. 1. Rosenrot(Bodenheim), 2. Leid. Rosenkönig, ferner Gaukelei, Patriotin, Mary, 100 Pards: 1. S England, 3. Berger=H 220 Gards: 1. M Sweeney=England, 3. 440 Pards: 1. R Stoneley=England, 3. 880 Pards: 1. Co England, 3. Gutt ine Meile: 1. L 2. Wooderson=Englan Drei Meilen: 1. 2. Beaker=England, 3. Sieben Meilen. 2. Dickis 120 Pards Hürden 2. Stanwood=England 40Pards=Hürden: 2. Wallace=Irland, 3. Zwei Meilen=Hin! England“ .-1o 10:48/4 Min narchie, Toto 31, Pl. 19, 18, 15.— Abteil. 2: 1. Alarit England. (Emmern), 2. Perillo, 3. Lorbeerrose, ferner Fahrewey mal 110 Barne Bandage, Ilsenburg, Damast, Angelore. Toto 149 P ul uin v. 32. 33. 52 7. R.:: 1. Perlmuschel(H. Westhoff), 2. Ballonpost, ferner Leutvogt, Cornet, Fix, Gräfin Mariz„„Marathonlaus: 1 Toto 149,* nalstaffel 43 Sek. Miletti, zur., 3. de Snel # 2. Norris=Engla Feuerwerk, reich 2:58:36 Std. enjunge. Pari Diskuswersen: 1. 2. Bell=England 40,27 Hammerwersen: 2 Tripton=Irland Blumenkönig. Toto 81. Pl. 29. 20, 26. 8. R.; 1. Constable(Friedrich), 2. Musterknabe, 44. Obersteiger, ferner Gassenjunge, mour, Mauser, Herrgesell, Toller Junge, Panoran, Toller Junge, Spata, Osterluzei. Toto 58, Pl. 18, 27, 1 Siegdoppelwette 352:10. Rennen zu Auteuil am 15. Juli. Kern; ferner Compere Guili, Rustic, Dark, Story, F ugelicten, couda, Sea Rover, Premery, Fort Mahon. Toto: 98, P, Laghanzsriebeg. 1. 6 24, 24, 36. 4 2. N. 1. Mourad Bey(Hieronimus), 2. Sunspot,Stabhochspp Royaumont; ferner: Brasero. Djebel Druse; Toto:—# Stechen... Platz 15, 17. lch Stechen entschi 3. R.: 1. Vellovague(Cotadoat), 2. El. Ornhutzi 2 Honahzeng: 1. A 1 ripton=Irland 45, Speerwersen: 1. 1. Cyclaman III(Borgeorge), 2. Panteris,,####England 51.05 m. er Compere Guili. Rustic. Dark. Story, P Norah; ferner: Dray Martini, Minnehaha, Rochett“ Trader, Horn, Parol, Grand Bal, Kaliani, El Boy Lily Bon Jus, Apologue; Toto: 117, Platz 40, 32, 29. England 4. R.: 1. Maori(Howes), 2. Dillénie, 3. Coc d'Or /##4 85 m ferner: Mousquetaire, Hardol, Fazil; Toto: 30, Plat## 17, 21. 5. R.: 1. Ferdinand(Neel), und 1. Rivauds Dasas combe(Hieronimus), 3. Drint Latin; ferner: Monroe unan=England 6,5 Hochsprung: 1. Bl 1,87 m, 3. Unser Batoum, Ris, Rig Beda, Maham; Toto: 16 und Platz,, 33. für Ferdinand, Toto: 25 und Platz 17 für Dejazcomba 6. R.: 1. Le Titien II,(Haes), 2. Dugreygall, 3. Mo herdy Iyrede— . R.: Lacune 6. A.: 1. Le Titien II. Haes!. Dugreygall, 3. sinette; ferner Mandelin, Giacinta; Toto: 46, Pl. 15, Picardig V##toire n. 5 Schubert zu einen er 200 m=Kraul in sen kam Leo Esser, Turmspringen der Flatz Beschlag legte. chaft der Meere 2. Haberer=Berlin ten: 1. Frl. Hart1. Obergefreiter iatrose Müller=Kiel e=Osnabrück 65:36. : 1. S t e i n h a u s inigsberg in 64,172 1. Schuber: Lünsdorf 158,13 umann=Spandau Jubilänms=Reit- und Fahrturnier in Castrop=Rauxel. erlin. m 15. Juli. 2. Airolo, 3. Mar tersturm, 3. Prinz k, Veilchen, Gallale, raphine, 3. Rückert dseke, Lisa, Toto 72 anasius, 3. Arjamer ir, Graf Almaviva Herzober, 3. Sper „ Liberto, Herodias 15. 28. 2. Fiduzie, 3. Ju kuritas, Heldenfaus r. 3. Barro,+6 wollt, ernei ond 3. s Ihr 24. Blinzen=Leiden= Erster Tag. Castrop=Rauxel, 15. Juli. Unter großer Beteiligung der Reichswehr aus Hansover und Münster, verschiedener Turnierreiter aus Büsseldorf, Dortmund und Gelsenkirchen, nicht zuletzt auch der Reiter der SA und SS, kamen bereits am Sonnabend geun große Turnierprüfungen zur Entscheidung. Der Besuch der Veranstaltung war über Erwarten gut, u. a. Lemerkte man auch den Castrop=Rauxeler Oberbürgerweister Dr. Anton und verschiedene höhere SA=Führer. Nach einigen Vorprüfungen am Vormittag begann man dann in den Mittagsstunden mit einem interessanten Mannschaftswettbewerb der SA= und SS=Reiterstürme, aus dem der Bodelschwingher Reitersturm, 1/67 als verventer Sieger hervorging, der in seiner Mannschaft die bekannten westfälischen Reiter H. Staupendahl, P. Renken und D. Heidbauer hatte. Die siegreiche Mannschaft machte nur 5½ Fehler und verwies die Reiterkandarte 70 mit 23 und den Reitersturm 2/67(Dortmundackel) mit 25¼ Fehlern auf die Plätze. In zwei Abteilungen der Materialprüfung für Reitrde stellten sich 29 Teilnehmer den Richtern. Bei den chten Pferden war„Sulamit“ unter Frl. M. Lomberg Front, während in der schweren Klasse P. Menkens „Seydlitz“ an der Spitze zu finden war. Der stolze Rappe helte sich auch in der Dressurprüfung der Klasse L die galdene Schleife unter H. Staupendahl, während Dr. H. Nöller, Dortmund, auf„Orse“ auf den zweiten Platz kam. Nicht weniger als 34 Teilnehmer starteten für die " Dressur=Prüfung Klasse A. von denen H. Wibbeling auf 1 Korma“ den Vogel abschoß. Unter den acht Plazierten in dieser Konkurrenz befanden sich nicht weniger als vier von dem SA=Reitertrupp Dortmund=Brackel. Neben einer Eingnungsprüfung für Wagenpferde (Einspänner), die H. Köppen mit„Siegfried“ für sich entschied, kamen vier Wettbewerbe des beliebten Springsportes zur Austragung. In der Klasse A machte sich ein Feld von 37 SA= und SS=Reitern startbereit, von denen siehen mit nur vier Fehlern die Zielflagge passierten. Im Jagdspringen der Klasse L trat dann erstmalig #e Reichswehr aus Münster und Hannover in Erscheinung. Oberleutnant Sander aus Münster belegte mit „Vera“, 0 Fehler, den ersten und mit„Fellachin" und „#sa“ den dritten bezw. vierten Platz. Zweiter wurde Oberleutnant Biebrach, Hannover, auf„Genoveva“. In einem Barrierenspringen siegte Oberleutnant Boropski=Hannover vor H. Staupendahl, während sich unter zu weiteren vier Plazierten noch drei Reiteroffiziere Hannover befanden. aus en Zweiter Tag. 4. Juli. Monavanna, 3. Jau annonika; Toto: 3 Das Turnier erreichte am Sonntag ungeahnte Höhepunkte. So wie einst die traditionellen Castroper Rennen Tausende von Zuschauern aus nah und fern zur Bahn am Haus Goldschmieding lockten, so hatten sich auch am Sonntag an die 10000 Besucher eingefunden, die herrliche Reiterkämpfe erlebten. Nach einem wirkungsvollen Aufmarsch sämtlicher Turnierreiter in der Stadt setzte sich der Reiterzug unter Vorantritt einer schneidigen SA=Reiterkapelle zum Rennbahngelände in Bewegung. Nach je einer Eignungsprüfung für Reit= und Wagenpferde begannen dann die Hauptprüfungen des Tages mit einer Dressurprüfung der Klasse 2, die 16 Teilnehmer aufwies und H. Staupendahl als Sieger sah vor Dr. H. Möller=Dortmund. In der Dressurprüfung der Klasse L siegte von 16 Teilnehmern Wüller auf der Stute „Nacht“ knapp vor P. Menken auf„Seytz". Dritter wurde Sturmführer Gerdes auf„Ajax“.— Die Dressurprüfung Klasse M versammelte nur 5 Teilnehmer im Ring, jedoch die Auslese bester westfälischer Dressurpferde. ## am vergangenen Sonntag in Hagen, so kam auch hier wieder C. H. Andreas aus Hagen=Haspe mit„Indra“, zum Erfolg. Dr. Möller=Dortmund hielt sich gegen diese Klasse sehr gut und wurde auf„Orse“ Zweiter. Mit größter Spannung verfolgte man dann das Jagdspringen Klasse L. offen für SA= und SS=Reiter. „Cätchen“, aus dem Düsseldorfer Stall von A. Kordes brachte die 13 Sprünge als einziges Pferd des Feldes fehlerlos hinter sich und zahlte für ihren Sieg 20:10. Nollings„Schwalbe“ unter Truppführer Henschel leistete sich 3 Fehler und kam auf den zweiten Platz vor„Neider“ unter H. Schmidt=Dortmund=Brackel. Toto: Sieg 20:10; Platz 14, 26, 26. Das Jagdspringen der Klasse M hatte einen Parcours über 15 Sprünge und sah die Reiteroffiziere aus Hannover klar in Front. Mit 0 Fehlern und der besten Zeit des Tages. 66 Sek., brachte Oblt. Sachenbacher auf „Falkenhausen“ den Sieg an sich. Oblt. Biebrach=Hannover auf„Genoveva“ wurde Zweiter vor H. Staupendahl und Oblt. Sander=Münster. Toto: Sieg 28:10; Platz 12, 12, 10. Mit dem Goldschmiedings=Erinnerungs=Flachrennen über 200 Meter kam auch der Rennsport zur Geltung. Leider war es mit 4 Reitern nur schwach besetzt, nahm aber dennoch einen interessanten Verlauf. Sieger wurde Wilh. Maffey vor Oblt. Sachenbacher. Toto: Sieg 27:10; Platz 16:10. Das Castroper Erinnerungs=Jagdrennen über 3000 m sah 5 Teilnehmer am Start. Nachdem durch Sturz zwei Konkurrenten ausgeschieden waren, siegte auch hier W. Maffey auf„Erlkönig II“ vor Roggeland.— Toto: Sieg 26:10; Platz 32:10. Mit einem nichtöffentlichen SA= und SS=Jagdspringen über 1600 Meter fand das wohlgelungene Castroper Turnier sein Ende. Noch einmal bewies hier P. Menken=Dortm.=Bodelschwingh auf„Seydlitz“, daß er Westfalens bester Reiter ist. onnenburg, 3. Neau re: Toto: 27, Platt# Narhalla, 3. Musk# to: 34, Platz 21, g), 2. Loe, 3. Nomos Slatz 20, 16. ,) 2. R a d e t z k i, 3. Loto: 22, Platz 16, 1 dennoch, 3. Girlande derblume, Comtes im Juli. 2. Pytto, 3. Jol satha, Green Perl ), 2. M a r i m a t h e, Secrete; Toto: strel, 3. Orzygie; fen# ur, Saducienne, re; Toto: 81, Plat Le Centaure, 3. Lon Mlta, Patagon, Cle e), 2. Evian, 3. Ro Brummel, Nectar de rodino, Prsent, Co 2. Caraway, 3. Pea eina; Toto: 21, Plat 5. Juli. Flause, 3. Sprangt ei, Gloricus, Assage 22, 24, 83. idt), 2. Morgengabe trasido, Onkel Ka# Sonnenzeit. Toto 5, 2. Windsor, 3. Glacis , Hertha, Rote Tank 2. Vicky, 3. Domfall; Schwerthieb, Stahleé a. 28, 31, 32. Order, 3. Sausewin r. Toto 43. Pl. 18. senheim), 2. Leid. triotin, Mary, Mo England Abteil. 2: 1. Alarit England. se, ferner Fahrewoy lore. Toto 149, 9 London, 14. Juli. ei den englischen Leichtathetik=Meisterschaften wurden Samstag im White City=Stadion vor 200000 Zuern nur mäßige Leistungen erzielt, die in den wichn Uebungen hinter denen zurückstanden, die von Sievert bei der Aufstellung seines neuen Weltrekordes im Zehnkampf vollbracht wurden. Bedauerlicherweise vermochten die Krefelder Preußen ihren Vorjahrssieg in der 4 mal 110 Pards=Staffel nicht zu wiederholen. Sie mußten sich mit ¾ m Abstand hinter der ungarischen Mannschaft mit dem zweiten Platz begnügen. Die Un. garn siegten in 48 Sekunden. Am besten hielt sich noch Heithoff, der bis in die Zwischen entscheidung im 100 Yardslaufen kam, dann aber Sweeny und Davis unterlag. Die Ergebnisse: 100 Pards: 1. Sir=Ungarn 9,9 Sek., 2. SweeneyEngland, 3. Berger=Holland. 220 Gards: 1. Murdock=Schottland 22.1 Sep., 2. Sweeney=England, 3. Jong=Schottland. 440 Gards: 1. Rampling=England 49,6 Sek., 2. Stoneley=England, 3. Blate=England. 880 Pards: 1. Cooper=England 1:56 Min., 2. Covell=England, 3. Gutteridge=England. Eine Meile: 1. Lovelock=Neuseeland 4:26,6 Min., 2. Wooderson=England, 3. Cornes=England. Drei Meilen: 1. Kusoczinski=Polen 14:13,6 Min., 2. Beaker=England, 3. Alley=England. Sieben Meilen. Gehen: 1. Johnson=England 59110,4 Min., 2. Dickinson=England 20 m zur., 3. RidmanEngland. 120 Pards Hürden: 1. Finlay=England 14,8 Sek., 2. Stanwood=England, 3. Gabriel=England. 40Yards=Hürden: 1. Brown=England 55,4 Sek., Callace=Irland, 3. Hunter=England. wei Meilen=Hindernislausen: 1. Scarsbrook10:48,4 Min., 2. Campell=England, 3. BaileyLeichtathletik=Meisterschaften. Dfe. Preußen Krefeld Zweiter. Deutsche Siege in Hamburg 2. sthoff), 2. Miletti, 5 Fix, Gräfin Marize 26. , 2. F e u e r w e r k, r Gassenjunge, ParJunge, Panoram to 58, Pl. 18, 27, 10 mal 110 Pards=Staffel: 1. Ungarische Nationalstaffel 43 Sek., 2. VfL. Preußen Krefeld 7 m zur., 3. de Snelvoeters=Holland. —.Marathonlauf: 1. Robertson=England 2:41:55 Sto., 2. Norris=England 2:55,05 Std., 3. Lalande=Frankreich 2:58:36 Std. " Diskuswersen: 1. Bermingham, Irland 41,16 m, 2. Bell=England 40,27 m, 3. Trobin=England 40,16 m. Erster Start der Amerikaner. Hamburg, 15. Juli. Beim ersten Start der amerikanischen LeichtathletenExpedition auf deutschem Boden gab es recht spannende Kämpfe, die auf sehr hoher Stufe standen. Als die Besten der Amerikaner erwiesen sich Fuqua, Venzke und der Wurfathlet Lyman, während Draper und Brown enttäuschten. Den 100 m=Lauf ließ sich Borchmeyer in 10,5 nicht nehmen. Draper wurde mit 10,6 Zweiter. Im 200 m=Lauf wartete der Hamburger Schein mit einer leichten Ueberraschung auf, siegte er doch in 21.6 vor Fuqua, der, nachdem er den 400 m=Lauf in 48,7 gewonnen hatte, auch hier startete, sich aber um Handbreite geschlagen bekennen mußte. Borchmeyer wurde in 21,9 Dritter vor Draper. Einen ausgezeichneten Kampf gab es über 1500 m, wo der Amerikaner Venzke sich restlos ausgeben mußte, um den Hannoveraner Kaufmann in 3:56,3 zu schlagen, der mit 3:57,6 noch eine Jahresbestzeit erzielte. Im Hochsprung gab es ebenfalls eine Ueberraschung, da der glänzende Techniker MartensKiel mit 1.88 m erfolgreich blieb. Der Amerikaner Spitz erreichte zuerst diese Höhe nicht, sprang später aber außer Konkurrenz 1,90 m. Im 800 m=Lauf siegte der Hamburger Könia in 1:56,3 vor dem Amerikaner Brown 1:57, und dem Berliner Lefebre. Das Kugelstoßen gewann der ausgezeichnete amerikanische Wurfathlet Lyman mit 15:38 m, der auch den Diskus als Bester 44,93 m weit schleuderte und hier den Berliner Neumann mit 43,31 m auf den zweiten Platz verwies. LeichumStettin sprang 7,51 m weit und Holthuis siegte im 3000 m=Lauf in 8:50,2 vor Garff=Hamburg. Polizeimeisterschaften in magdeburg. Magdeburg, 15. Juli. Ein überaus gleichwertiges Ergebnis zeigte der 100 m=Endlauf, den Lammers=Oldenburg, Paasche=Lübeck und Fritsche=Dresden in 11 Sekunden im toten Rennen beendeten. Lediglich der Preisverteilung wegen mußten die drei noch einmal laufen. Hier siegte dann Lammers in 11 Sek. vor Fritsche und Paasche, der sich dafür den 400 m=Lauf durch einen Sieg in 49,9 Sek. entschädigte, Schaumburg sicherte sich die 1500 m in 4:02,1. Zweifacher Sieger wurde Bonnet=Berlin(Hoch= und Stabhochsprung). Biebach=Halle war im Weitsprung mit 7.285 m nicht zu schlagen. Steingroß=Oppeln war im Speerwerfen mit 61,21 m erfolgreich. WoelkeBerlin holte sich das Kugelstoßen mit dem international hochachtbaren Wurf von 15,52 m vor Schneider=Darmstadt mit 14,90 m. Der Berliner Fritsch war im Diskuswerfen mit 44:42 m Bester und JankowskiKönigsberg war im Keulenwerfen mit 68,92 m nicht zu schlagen. Deutschland siegt im Prauen-Länderkampf. Polen 64:85 Punkten geschlagen. Neuer Weltrekord im Kugelstoßen. Warschau, 15. Juli. Die deutschen Leichtathletinnen wollen ihren männlichen Kameraden nicht nachstehen und in allen Länderkämpfen ungeschlagen bleiben. Diesmal wurde Polen im ersten Treffen in Warschau ganz überlegen mit 64:35 Punkten besiegt. Die deutschen Frauen befanden sich außerordentlich in guter Form und stellten allein drei neue Rekorde auf. Frl. Mauermeyer=München überbot im Kugelstoßen den bisherigen Weltrekord von Grete Heublein von 13,7 m mit einer Leistung von 14:38 m um mehr als einen halben Meter. Ueber 100 m lief Frl. Dollinger=Nürnberg in 11,9 Sek. eine neue deutsche Bestzeit heraus und im Diskuswerfen übertraf Frl. Mollenhauer=Hamburg erneut die deutsche Marke mit einem Wurf von 41,05 m, allerdings hat sie diese Leistung bereits am letzten Sonntag in Hamburg mit 42,57 m übertroffen. Die 80 m Hürden gewann Frl. Pirch in der bestehenden Rekordzeit von 12,1 Sek. Das waren die Höhepunkte des Länderkampfes. Die erste Begegnung der beiden Frauenmannschaften hatte bei den polnischen Behörden großes Interesse erWas macht Dierkötter? Nicht Böcker, sondern Schwimmlehrer. „Der große Meisterschwimmer hat in Toronto in Kanada einen Bäckerladen nach deutschem Muster aufgemacht. Das Geschäft klappt!“. So hieß es allgemein Man gönnte dem sympathischen Kölner und seiner hübschen jungen Frau das gute Geschäft auf dem Kontinent jenseits des„Großen Teichs“, aber nun stellte es sich heraus, daß Vierkötter niemals ein Bäckergeschäft in Toronto hatte. Nach Verlassen seiner deutschen Heimat hat er nicht mehr in seinem erlernten Handwerk gearbeitet, sondern hat drüben eine Schwimmschule gegründet. Die Sache klappt! Er hat ein auskömmliches Leben. Und nun sind jüngst die Eltern Vierkötters für immer hinübergefahren, um in Toronto bei ihrem Sohn und Enkelkind den Lebensabend zu verbringen. Aus einem Brief der Familie Vierkötter an Kölner Verwandte veröffentlicht der „Stadt=Anzeiger“ folgende Einzelheiten: „Toronto ist eine sehr schöne Stadt mit großen, breiten Straßen. Im Geschäftsviertel gibt es dort große Warenhäuser. Das größte heißt Eaton. Darin war Ernst eine Zeitlang tätig. Es ist bestimmt zehnmal größer als eins der Kölner Kaufhäuser. Wir waren mal drin, aber wir waren froh, als wir draußen waren, so verwirrte uns das viele Sehen. Unsre Lieben erfreuen sich in Toronto großer Beliebtheit. Sie haben hier ein schönes und guteingerichtetes Heim. Ernst ist ein ganz anderer geworden. Er hilft Else, wo er kann. Else ist eine tüchtige Hausfrau, sehr fleißig, kocht sehr gut und hat ihr Haus gut in Schuß. Hilde, unser Enkelchen, ist ein sehr liebes, bescheidenes Kind und macht seinen Eltern viel Freude. Ernst ist sehr in Anspruch genommen. Mit der Schwimmschule hat er guten Erfolg und er hofft, sie weiter ausbauen zu können. war hier das große Marathon=Schwimmen für Damen. Wir waren sehr interessiert. Morgen ist das große Herrenschwimmen. Ernst schwimmt nicht mit, da er keine Zeit zum Trainieren hatte, aber einer seiner Schüler ist dabei. Es wäre für Ernst sehr schön, wenn dieser Schüler einen Preis erringen würde, es braucht nicht der erste Preis zu sein. Ernst fährt mit seinem Wagen hin und wieder zum Simcoe=Lake, wo er reichen Engländern Schwimmunterricht ereilt. Es ist eine Reise wie von Köln nach Koblenz. Ja, hier ist's wirklich schön, aber wir denken immer an unsre liebe Heimat.“ „Die Eltern des„Schwarzen Hais“ sind angekommen“ meldeten die Reporter. Der„Schwarze Hai“ ist Vierkötter. Dieser Name beweist, daß seine Volkstümlichkeit in Toronto keinewegs nachgelassen hat. weckt. Auf der Ehrentribüne des Warschauer MilitärStadions bemerkte man zahlreiche Vertreter der Militärund Zivilbehörden sowie des polnischen Außenministeriums. Die Mitglieder der deutschen Gesandtschaft waren mit dem Gesandten von Moltke und dem Militärattache Generalleutnat Schindler an der Spitze stark vertreten. Mit betrübtem Gesicht mußte auch Polens beste Leichtathmetin, Stella Walasiewicz, den Kämpfen als Zuschauerin beiwohnen, da sie wegen einer Fußverletzung nicht antreten konnte. Der deutsche Erfolg wurde in dieser Höhe nicht erwartet. Von den neuen Wettbewerben gewannen die deutschen Vertreterinien allein sieben und belegten außerdem noch acht zweite Plätze. Damit fiel der prächtige Wanderpokal des Berliner polnischen Gesandten Lipski zum erster Male an Deutschland. Neue Hochschulrekorde bei den StudentenMeisterschaften. Die Schlußzkämpfe des Sonntags. Frankfurt, 15. Juli. Unter den Ehrengästen gewahrte man am Sonntag den Reichserziehungsminister Rust, Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger. den Sportführer der gesamten deutschen Studentenschaft Fischer, und Bürgermeister Linder. Einige gute Leistungen gab es wieder in den Schwimmkonkurrenzen, während auch in der Leichtathletik einige neue Studentenrekorde aufgestellt wurden. Die Ersten Deutschen Hochschulmeisterschaften im neuen Deutschland hinterließen Uürnberg will mit Ueberraschungen aufwarten. Wein soll aus den Brunnen der alten Stadt fließen. Nürnberg, 15. Juli. Bei der Ausrichtung der Deutschen Kampfspiele — viele zu löst 15. Juli. orge), 2. Panteris# 1c, Dark, Story, Mahon. Toto: 98 mus), 2. Sunspot, bel Druse; Toto: 26 Hammerwersen: 1. O'Callaghan=Irland 51,29 m, * Tripton=Irland 45,52 m, 3. Smith=Schottland 45,42 m. ###eerwersen: 1. Bowen=England 51,75 m, 2. Wil0#England 51,05 m, 3. Doos=England 50,52 m. P#„##gelstoßen: 1. Heliacz=Polen 14,61 m. 2. O'Calechan=Irland 13,99 m, 3. Howland=England 13,40 m. Stabhochspprung: (durch (durch Stechen Stechen 1. Philipson=Frankreich 3,72 m 1t), 2. El Ombu,# Minnehaha, Rochett##2. innehaha. kaliani, El Boy Lily atz 40, 32, 29. lenie, 3. Coc d' Or sil; Toto: 30, d 1. Rivauds Daias in; ferner: Monr% Toto: 16 und Platz. 17 für Dejazcomba, 35 ?. Dugreygall, 3. Mo Toto: 46, Pl. 15, 15 Weitsprung: Dunan=Enala bjeden hieden) O'Gilsie=England, 3,72 m Webster=England 3,64 m. „. 1. Robert Paul=Frankreich 7,24 m, unan=England 6,98 m, 3. Pallett=England 6,95 m. echsprung: 1. Booosi=Ungarn 1,90 m, 2. Machie1,87 m, 3. Gray=England und Land=England England 4 7.85 m. Unsere Voraussagen: St. Clond. Iyrede— Tribette: 2. R.: The Sheik— Pigu' “. 8. Lacune— Fidelite; 4. R.: Aviso— Felle; „„Velle Histoire— Ris: 6. R.: Can Inn— Reine 1. R. dy: 3. bicardie. anderer S# von dieser Aktiven aus meinschaften 1934 in Nürnberg gibt es der Probleme viele zu lösen. Es muß an alles gedacht werden, ehe der Startschuß fällt. Denn nach dem 20. Juli wäre es zu spät. große Korrekturen am Gesamtplan der Organisation und Abwicklungen vorzunehmen. Es wird an alles gedacht! Die Frage z. B. ist gar nicht so unwichtig und muß geklärt werden: Zahlen die aktiven Teilnehmer einer Sportgruppe beim Besuch ortgruppen=Veranstaltungen Eintritt? Der rage direkt betroffene Besucherteil, der 7000 allen Teilen des Reiches und deutscher Gedes Auslandes, stellt immerhin ein gewichtiges Kontingent„Publikum“ dar, da ja die heutige Betätigung der Aktiven verschieden ist. Nun hat der Reichssportführer selbst die Anordnung getroffen, daß die Kampfspiel=Aktivitas zu allen Veranstaltungen freien Zutritt hat. Eigene Teilnehmerkarten geben die Möglichkeit ungehinderten Passierens für die Aktiven. Die einzige Ausnahme, die auch für die Inhaber von Dauerkarten gilt, bildet der Schlußtag der Kampfspiele in der Hauptkampfbahn des Nürnberger Stadions. An diesem Tag wird eine Sonderregelung auch für die aktiven Kämpfer getroffen. Sie werden auch da zufriedengestellt. Der Kongreß des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen findet im Rahmen der Kampfspiele am Freitag, 27. Juli, 21 Uhr, in einem noch zu bestimmenden Festsaal der Stadt Nürnberg statt. Zwei Tage zuvor, am Mittwoch, wird im Jugendlager eine Morgenfeier veranstaltet. Eine uralte Sitte soll aufleben Eigentlich ist es keine Ueberraschung mehr, wenn man jetzt schon davon spricht. Aber schließlich ist der Gedanke des vorbereitenden Ausschusses der Kampfspiele so begrüßenswert, daß man ihn wohl erwähnen muß, falls er schließlich— an der Kostenfrage vor der Ausführung scheitern sollte. Es ist der originelle Einfall erwogen, an einem Tag der Deutschen Kampfspiele eine uralte Sitte der freien Reichsstadt wieder aufleben zu lassen, nämlich aus einigen der kunstvollen Brunnen in der Nähe des Rathauses statt Wasser— Wein fließen zu lassen! Das wäre so ein richtiges Volksfest um die Brunnen! In den Gemäldegalerien Nürnbergs und in alten Büchern sind Bilder und Stiche erhalten von einem solchen Ereignis. Beim Abschluß des Dreißigjährigen Krieaes saß der Friedensrat im Festsaal des Nürnberger Rathauses, und als die Friedensurkunden unterzeichnet waren, sprangen auf Befehl des Rates aus den Brunnen im und am Rathaus köstliche Weinfontänen. Meister des Pinsels und des Stichels haben jenes Geschehen verewigt. sicht erlebt es seine Wiederholung. Es lägen zwischen 1648 und 1934„nur“ 286 Jahre. 600 Schwimmer starten 32 erstklassige Wasserball=Kämpfe wird man bei den Deutschen Kampfspielen zu sehen bekommen. Daneben die sämtlichen Schwimm= und Springmeisterschaften. Mit 400 aktiven Schwimmern und Springern und etwa 160 Wasserballspielern und den benötigten Funktionären wird die Beteiligung der Schwimmsportler in Nürnberg die Zahl 600 glatt erreichen. Die Ergebnisse von Nürnberg bilden für den DSV die Grundlage zur Auswahlmannschaft, die die deutschen Farben im August in Magdeburg bei den Europameisterschaften vertreten und dort den wertvollen Europapokal verteidigen bezw. enogültig gewinnen soll. Athletik=Geräte stellt Nürnberg Die sportfreudige Stadtverwaltung Nürnberg hat sich entschlossen, sämtliche Geräte für die Leichtathletik— ausgenommen Stabhochsprungstangen— bei den Kampfspielen zu stellen. Außerdem ist Trainingsmöglichkeit zugesichert auf allen Sportplätzen der Sport= und Turnvereine von Nürnberg und Fürth. Eine besondere Chance wird den Fünfkämpferinnen der Leichtathletik eingeräumt. Bestleistungen, die bei Einzelwettbewerben erzielt werden, können auf die Punktwertung für den Fünfkampf angerechnet werden. Neu für die Athletik ist, daß die in Nürnberg startenden Marathonläufer ihrer Meldung ein ärztliches Attest beifügen müssen. allgemein den denkbar besten Eindruck, die Konkurrenzen wurden mit größtem Ernst und Eifer von den Teilnehmern bestritten. Studentenweltmeister Dessecker lief über 800 m mit 1:55,7 eine neue Bestzeit heraus. Der deutsche Altmeister Metzner durchlief die 400 m in der neuen Rekordzeit von 49,4. Im Weitsprung schuf der Leipziger Asmus mit 7,31 m ebenfalls einen neuen Rekord. Die Universität Marburg durchlief die 4X100 m in der neuen Bestzeit von 52,4. Im Speerwerfen erzielte Frl. Matthos=Berlin 37,22 m und Frl. Schlottmann=Hamburg verbesserte den Diskuswur auf 38,29 m. Mit großem Interesse sah man dem Start des Zehnkampfweltrekordlers Sievert entgegen, der sich aber nur im Diskuswerfen und Kugelstoßen sowie an den Staffeln beteiligte, wo er stets überlegen siegreich blieb. Im Hochsprung brachte es Weinkötz=Köln wieder einmal auf 1,90 m. Eine Gesamtzählung ergab den Sieg der Universität Berlin mit 95 Punkten. Dann folgte die Universität Köln mit 60 Punkten vor der Deutschen Hochschule für Leibesübung Berlin mit 41 Punkten. Die Ergebnisse in der Leichtathletik: 5000 m: 1. Tennigkeit=Marburg 16:05,6; 2 Kuhn=Berlin 16:11,2. Schwedenstaffel, Klasse B: 1. Teho=Stuttgart 2:02,5; 2. Akademie Düsseldorf 2:03,5; 3. Deutsche Hochschule für Leibesübungen Berlin 2:05,8. 100 m: 1. Müller=Berlin 11 Sek.: 2. Stein 11,1 Sek.; 3. Ziebarth 11,3. 400 m: 1. Metzner=Frankfurt 42,4; Rößler=Berlin 50,8; 3. Bielefeld=Köln 51. 4X1500 m=Staffel Klasse A: 1. Uni Berlin 17:28,8; 2. Uni Köln 17:37,8. Weitsprung: 1. Asmus=Leipzig 7,31 m(neue Studentenbestleistung); 2. Hofmann=Freiburg 6,89 m; 3. Wöllner=Leipzig 6,89(durch Stechen entschieden). Kugelstoßen: 1. Sievert= Uni Kiel 14,54; 2. StöckUni Greifswalde 14,18; 3. Hagemann=Uni Kiel 13,86 m. Fünfkampf:(ohne Sievert und Stöck): 1. BöhmeBerlin 3630,085 P.; 2. Seifert=Königsberg 3213,700 P.; 3. Rink=Berlin 3048,345 P. Schwedenstaffel Klasse A: 1. Uni=Berlin 2:00,7; 2. Uni=München 2:01,6; 3. Uni=Leipzig 5:02,5. Diskuswersen: 1. Sievert= Unl Kiel 43,41 m; 2 Debus=Köln 42,35 m. Hochsprung: 1. Weinkötz=Köln 1,90; 2. Hümrel= Berlin, 1,85 m; 3. Schrell=Berlin 1,80 m. Stabhochsprung: 1. Löbe=Kiel 3,62 m: 2. HartmannBreslau 3.60 m; 3. Hülse=Berlin 3,40 m. Speerwersen: 1. Heinssen=Breslau 58,76 m; 2 Böhme=Berlin 58,.25 m; 3. Philipps=Breslau 52,87 m. 3000 m=Mannschaftslauf: 1. Uni=Berlin 9 P.; 2 Uni=Marburg 17 P.; 3. Uni=Köln. 800 m: 1. Dessecker=Stuttgart 1:55,7(neue Studentenbestleistung); 2. Danz=Marburg 1:57,1(alle anderen weit zurück). 110 m=Hürde: 1. Nottbrock=Köln 15,9 Sek.; 2 Grafhof=Halle 16 Sek. Aus Ulünster und dem Ulünsterland. Tag de deutschen Kleingärtner und Kleinsiedler. X Münster, 15. Juli. Die Provinzialhauptstadt stand am heutigen Sonntag ganz im Zeichen des Werbetages der Kleingärtner und Kleinsiedler der Stadtgruppe Münster, der, das bekundete schon die überaus lebhafte Anteilnahme der Bevölkerung, in jeder Hinsicht ein voller Erfolg wurde und sicherlich dazu beigetragen hat, viele neue Freunde diesen bevölkerungspolitisch wichtigen und wahrer Volksgemeinschaft dienenden Aufgaben zu gewinnen. Das Programm des Tages wurde mit einem Werbezug blumengeschmückter Wagen und Personengruppen eingeleitet. Punkt 9,30 Uhr setzte sich der Zug, ein einziger wandernder Blumengarten. in Bewegung, bei den Zuschauern, die die Durchfahrtsstraßen breit gesäumt besetzt hielten, frohe Stimmung und helle Begeisterung weckend. Der erste Wagen, dargestellt von der NS. Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, hatte sich das Motto„Siedelt mit Kraft durch Freude" erwählt und erregte viel Bewunderung. Ihm folgte der Gemeinschaftswagen vereinigter Vereine der Stadtgruppe Münster:„Dornröschen“, der ein einziges Meer von Blumen war. Der nächste Wagen betitelte sich„Im Rosengarten von Sanssouci“, eine sinnvolle Darstellung, die den lebhaften Beifall der Zuschauer herausforderte. Einer der schönsten und sinnreichsten Wagen nannte sich„Mutter und Kind im deutschen Kleingarten". Auf dem Wagen war ein schmuckes Wochenendhäuschen aufgebaut, das aus einer Fülle von Blumen, unter denen die Rosen den Vorrang einnahmen, hervorlugte. In der Laube sah man Mutter und Kind beschäftigt. Zwischen den einzelnen Wagengruppen gingen weiß gekleidete Mädchen, Blumen in den Haaren, und trugen blumengeschmückte Harken, Spaten und Hecker, Waffen friedlicher Arbeit deutscher Kleingärtner. Mehrere Musikkapellen spielten flotte Märsche und Lieder und ließen eine allseits frohe Stimmung aufkommen. Als der Zug am Ende den Schützenhof erreicht hatte, traten nach einstündiger Pause sämtliche Kleingärtner und Kleinsiedlervereine im Schützenhof an. Die Vereinsführer meldeten dem Stadtgruppenführer die Anzahl der angetretenen Vereinsmitglieder, wobei die starke Be teiligung der Vereine des Münsterlandes, so aus Coesfelm, Gronau, Rheine, Burgsteinfurt, Ahaus, Stadtlohn, Breden, Ochtrup, Emsdetten, Telate und anderen Orten besonders auffiel. Anschließend sprach Stadtgruppenführer Pg. Knigge, Münster, über die Bedeutung des Kleingarten= und Kleinsiedlerwesens im neuen Reich. Am Nachmittag fand dann die Uebertragung der großen Kleingärtner= und Kleinsiedlerkundgebung vom Tempel hofer Feld in Berlin statt. Ein gemütliches Beisammen sein sämtlicher Teilnehmer in den festlich geschmückten Räumen des Schützenhofes beendete den in allen Teilen armonisch und werbereich verlaufenen Festtag. riegerverbandsfest des Kreises Lüdinghausen. Weihe von 21 Kyffhäuser=Bundesfahnen. * Walstedde, 16. Juli. Am gestrigen Sonntag begannen in Walstedde die feierlichkeiten des Kreiskriegerverbandsfestes. Hunderte und Tausende alter Krieger waren zusammengekommen. um mit ihren Kameraden Stunden echter Kameradschaft zu verbringen. Nicht nur einem Austausch alter Kriegserinnerungen galten die Stunden, die man am Sonntag in Walstedde zubrachte, sondern vor allem der Vertiefung des im Kriegserlebnis geborenen echten Kameradschaftsgeistes und der Selbstbesinnung auf die Pflichten des alten Kämpfer= und Soldatengeistes. Nach einem Kirchgang am Morgen fand am Nachmittag der Festakt statt. Zunächst begrüßte der Ortsvereinsführer Ferdinand Northoff. die zahlreich Erschienenen. Dann nahm der Kreiskriegerverbandsführer, Studienrat Hömberg. das Wort zu seiner Festrede, die eine Treuekundgebung zum neuen Deutschland und zu seinem großen Kanzler wurde. Er führte etwa aus, daß das deutsche Volk heute wieder freudig alte Märsche vernehme. Im neuen Deutschland lebe wieder der echte alte Soldatengeist. Nach der Dürre kommt die Feldwanze. GAllt f Seit dem 21. März des vorigen Jahres hätten alle alten Soldaten wieder die ihnen gebührende Achtung erfahren. die sie verdienten. Denn ihr Geist habe das neue Deutschland geschaffen. Daß jeder alte Soldat dem großen Kanzler Adolf Hitler die tiefste Dankbarkeit schulde, wieder unterHintansetzung seiner eigenen Interessen dem gemeinsamen Ziel Deutschlands mit Freude diene und dem greisen Feldmarschall wie dem Frontsoldaten Adolf Hitler mit Treue folge und von unbegrenztem Vertrauen für diese beiden großen Männer beseelt sei, die zugleich die bedeutendsten Garanten eines wahren Völkerfriedens seien, sei ganz selbstverständlich. Dann sprach der Landrat des Kreises Lüdinghausen, Gauinspekteur Bartelt. der in seinen Ausführungen auf die Bedeutung der Fahne als Symbol der Zusammengehörigkeit, eines gemeinsamen Willens, zu sprechen kam. Er nahm dann die Weihe von 21 Kyffhäuser=Bundesfahnen vor mit den Worten: „Treue Gefolgschaft dem Führer, treue Gefolgschaft dem Vaterland.“ Nach einer Gefallenenehrung schloß der Festakt mit einem Zug der Zweitausend durch die Straßen von Walstedde und einem Vorbeimarsch an Landrat und Gauinspekteur Bartelt vor dem Kriegerdenkmal. Kleingärtner und Kleinsiedler im historischen Ahlen, 15. Juli. Der Bezirk„Westfälisches Emsland“ in der Provinz gruppe Westfalen des Reichsbundes der Kleingärtner und Kleinsiedler Deutschlands hatte sich zu einer großen Kundgebung, wie sie überall im ganzen Reiche durchgeführt wurden, zusammengefunden. Vom Teutoburger Wald bis zur Lippe erstreckt sich dieses Gebiet, und aus allen Kreisen und Städten hatten sich die Siedler eingefunden. Am Vormittag fand in Anwesenheit einer großen Zahl Behördenvertreter sowie der leitenden Stellen der NSDAP eine eindrucksvolle Tagung statt, die in erster Linie dazu diente, diese in ausführlicher Weise über den in Aussicht genommenen großen Siedlungsplan für das gesamte Bezirksgevier zu unterrichten. Am Nachmittag trafen sich weit über tausend Siedler zu einem großartigen Festzug, der durch sein historisches Gepräge eine besondere Erwähnung verdient. Das in ein Meer von Flaggen getauchte Beckum hat selten eine solche Kundgebung gesehen, und daher konnte schon hier ein restloser Erfolg festgestellt werden, der allerdings noch eine weitere Steigerung in den anschließenden Versammlungen der Kleinsiedler und Kleingärtner fand, die zu gleicher Zeit in den beiden größten Beckumer Sälen abgehalten wurden. In prachtvoller Weise wurde hier Sinn und Ziel des Siedlungsgedankens zum Ausdruck gebracht. Zum Schluß gab es noch eine lebhafte Demonstration für unseren Führer Adolf Hitler, und mit einem Sieg=Heil auf unser deutsches Vaterland endete dieser große Tag der nordwestfälischen Siedler. Wieder ein Opfer des Halterner Sees. * Haltern, 15. Juli. In der Nähe der Bauerschaft Overrath am Halterner See wurde gestern morgen eine männliche Leiche angeschwemmt. Nach Bergung der Leiche wurde festgestellt, daß es sich bei dem Toten um einen jungen Arbeitsdienstwilligen aus dem Marler Arbeitslager handelte. Dieser hatte am Freitag im See gebadet. Seit Freitag abend wurde er vermißt. Vermutlich haben ihm bei dem Versuch, den See zu durchschwimmen, die Kräfte verlassen, so daß er in den Fluten versank. * Haltern, 15. Juli. Größeres Brandunglück durch tatkräftiges Eingreisen von Wanderern vermieden. Am Sonntag nachmittag brach in der Nähe der Jugendherberge„Stausee“, in den Borkenbergen, ein Brand aus. Durch das tatkräftige Eingreifen von Wanderern konnte der Brand bald gelöscht werden, so daß ein größerer Schaden verhütet wurde. Treuekundgebung für den Führer. Die Deutsche Arbeitsfront marschiert in Münster auf. * Münster, 15. Juli. Den Abschluß der mächtigen und großen Propagandawelle, die die DAF. über Westfalen=Nord hinwegbrausen ließ, bildete am Samstag abend die Kundgebung der münsterischen Betriebe auf dem Domplatz. Der Kreisamtsleiter konnte dem Gauamtsleiter F. Schürmann 15000 versammelte Betriebsangehörige aus Münster und der nächsten Umgebung melden. Vor einer erhöhten Tribüne, die in festlichem Schmucke das Bild des Führers umrahmte, standen aber wohl an die 20000 Menschen. Die Fahnen der Arbeitsfront, der NSBO., der Studenten und der H J. umstanden in dichtem Wald das Podium, das bei Anbruch der Dunkelheit in hellem Scheinwerferlicht aufleuchtete. Auf der Tribüne waren als Gäste der DAF. der Oberbürgermeister, Führer der PO. und SA., der Polizei, Reichswehr, Universität, des FAD., der 5J. u. a erschienen. Sie und die Tausende, die auf dem nächtlichen wundervollen alten Domplatz vor ihnen standen, erlebten eine Kundgebung von starker Eindruckskraft, wie man sie in Münster lange nicht mehr erlebt hat. Als erster Redner nahm der Gauleiter der DAF. im Gau Westfalen=Nord, Pg. Schürmann, das Wort. Er ging aus von dem Eindruck der Rede des Führers im Reichstage. Das deutsche Volk befinde sich in einem ständigen Kampfe um die Erhaltung seines Lebens und seiner Existenz. Auch in diesem Kampfe könne das deutsche Volk nur siegreich bleiben, wenn der deutsche Sazialismus in seinen Reihen verankert sei. Unter der Systemherrschaft hätten die Klassen. Stände und Parteien gegeneinander gekämpft. Ein derartiger Kampf müsse aber zwangsläufig den Untergang eines Volkes herbeiführen. Dem Volke werde nichts geschenkt, es müsse sich alles erst erkämpfen. Die Aufabe der deutschen Arbeitsfront sei in erster Linie, den Gedanken des Nationalsozialismus in allen Herzen der deutschen Volksgenossen zu verankern. Die Entwicklung des Staates. die Entwicklung unserer Wirtschaft und unserer Kultur hänge davon ab, wie weit wir es fertig bringen, den deutschen Menschen zum Nationalsozialisten zu machen. Der Nanationalsozialismus habe bewiesen, daß er das Tatchristentum in sich verkörpere. Während andere Leute das Christentum für sich allein in Anspruch nähmen, habe der Nationalsozialismus die Nächstenliebe verwirklicht, die Arbeitslosen von der Straße gebracht, in der NS. Volkswohlfahrt große Arbeit geleistet und sich im Sinne eines wahren Christentums betätigt. Man werfe dem Nationalsozialismus vor, daß er die katholischen und evangelischen Arbeiter= und Gesellenvereine auflösen wolle. Der Redner erklärte, daß auch die Mitglieder dieser Organisationen sich in die Deutsche Arbeitsfront eingliedern müßten, auch sie müßten sich einreihen in die große Front aller Volksgenossen. Der Nationalsozialismus brauche sie zur Durchführung der Gesundung der Wirtschaft. Man denke nicht daran, diesen Anspruch fallen zu lassen. Dieser Kampf habe aber nicht mit einem Kampf gegen eine Religion etwas zu tun. Der Nationalsozialismus stehe, wie man wisse, auf dem Boden des positiven Christentums. Mit einem Heil auf den Führer schloß der Redner. Unter atemloser Spannung nahm dann als zweiter Redner Pg. Rentmeister(Berlin), der erste Gauleiter der NSDAP. in Oesterreich, das Wort. Er überbrachte eingangs seiner mit großem Temperament vorgetragenen Rede, die von einer glühenden Liebe zum österreichischen Heimatlande zeugte. die Grüße der nationalsozialistischen Front in DeutschOesterreich. Er dürfe sagen, daß in diesen Tagen der deutschen Schicksalsprüfung niemand so treu des deutschen Heimatlandes gedacht hätte, wie die Kameraden in Deutsch=Oesterreich. Wenn heute die deutsche Nation in allen Ständen treue Männer besitzt, so sei doch keiner treuer als der, der heute in DeutschOesterreich unter einem Regime leiden muß, der in der Zeit des gewaltigen Aufstiegs der ganzen deutschen Nation den Beweis dafür abgeben kann, daß er nicht Deutscher zweiter, sondern erster Güte ist, daß er für eine deutsche Heimat kämpft, für die auch in Deutschland Tausende kämpfen. Ich kann es im Namen von Millionen sagen: Mag kommen, was immer will. und wir sind bereit, die Sterne aus dem Himmel zu holen, der Tag kommt. dann werden wieder über Grenzen hinweg ewige Ströme deutschen Blutes zusammenfließen und wir werden sein ein Volk, ein Führer und ein einziges heiliges Deutsches Reich. Zum Schluß sprach Pg. Rudolf Zilkens, M. d. R., Berlin, der„Trommler des Ruhrgebiets“. Der Nationalsozialismus wolle, daß alle deutschen Menschen, Katholiken, Protestanten, Bürger und Bauern sich die Hand geben und gemeinsam als gleichberechtigte Menschen am Aufbau des Vaterlandes mitarbeiten. Dafür würden die Nationalsozialisten kämpfen, solange sie leben. Einige Kulturkampfaspiranten sagten: Die Kirche lebt seit mehr als tausend Jahren und wird weiter leben. Vielleicht ist das Hitler=Regime aber schon in einigen Jahren vergessen. Man müsse diesen Leuten sagen, daß sie sich täuschen. Päpstlicher als der Papst dürfe niemand sein. Wenn der Papst mit Adolf Hitler Verträge schließe, dann dürfe kein Fanatiker anders handeln. Adolf Hitler, dessen Rede nicht die Rede eines Politikers. sondern eines wäterlichen Freundes ds gesamten deuschen Volkes gewesen sei, habe sich seinen Weg aus eigener Kraft im Vertrauen auf den Allmächtigen im Himmel gebahnt. Der Allmächtige habe ihm den Sieg gegeben. Er habe allen Volksgenossen seine Hand entgegengestreckt und am 12. November vorigen Jahres habe er das Vertrauen des Volkes erhalten. Der Führer habe durch sein unerschrockenes Eingreifen das Volk vor einr schweren Erschütterung bewahrt. Am 30. Janun vorigen Jahres, als der Führer die Regierung übernahn habe er vor allem die Kirche vor dem Boj. schewismus bewahrt. Das müsse man den### tikastern vor Augen halten. Zum Schluß gab der Rener seiner Freude darüber Ausdruck, daß auch hier# Münster, im Herzen Westfalens die Bevölkerung sich ge. schlossen hinter den Führer gestellt habe. Zum Zeiche dessen, daß die Bevölkerung auch weiterhin dem Führe die Treue halten werde, forderte er die auf dem Don. platz versammelten Massen auf. den Schwur deTreue... den er ihnen vorsprach. nachzusprechen. 15000 Hände reckten sich zum Schwur und gelobte dem Führer treue Gefolgschaft. Die Kapelle spielte da Deutschlandlied und sämtliche Strophen des Horst=Wesse, Liedes. Böllerschüsse krachten und vor dem al ehrwürdigen Dom und den Gebäuden, die en Dompla umsäumten, flammte bengallische Beleuchtung auf. Der große Zapfenstreich und das Niedez ländische Dankgebea bildetn den Abschluß de größten Kundgebung. die Münster bisher gesehen hat. Uummer 1 Durch ein haar überführt. Wäre dem Dieb von Jihlava nicht ein Haar vor Haupte gefallen, so wäre man ihm vielleicht nicht au# die Spur gekommen. Ein Haar, das man hier fan ein Haar vom Haupte des Täter=— eine ver gleichende Untersuchung: und das Urteil war fertig. Vor einiger Zeit war in Jihlava ein Einbruch einem Postbüro verübt worden. Ein wenig Barge) und eine sehr große Menge Briefmarken waren alle was der Einbrecher erbeutete. Die Behörden stande vor einem Rätsel im ersten Augenblick, bis einer d untersuchenden Kriminalisten auf einem Klebeschwamz neben dem aufgebrochenen Briefmarkenschrank ein Hausentdeckte. Ein dunkles, festes Haar. Er barg dieses Haar sorgsam in einem Bogen P##### vier. Vielleicht gab diese winzige Kleinigkeit eines##### ges den Schlüssel zur Lösung. Dann wurde wieder alles still um diesen Fall.## beobachtete ein Beamter eines Tages einen Fremde#l der von einem Büro zum anderen ging— und dn Briefmarken verkaufte. Er habe sie aus einer Konkunmasse übernehmen müssen. Man wurde neugierig. Ob er schon einmal in lava gewesen sei vorher. Nein. Man fragte in de# Gasthäusern herum. Doch, an jenem Tag, als der gr Posteinbruch verübt wurde. Rudolf Varza, so hieß der Fremde, leugnete ha näckig. Ein schwerer Fall. Ein Geständnis war diese Varza nicht abzuzwingen. Da kam der Kriminal hinzu, der damals das Haar gefunden hatte. Der äußerliche Vergleich der Haare zeigte Ueberstimmung, aber das würde dem Gericht nicht genüg also schickte man die beiden Haare, säuberlich auf spannt an das chemische und toxologische Institut Prag, wo amtlich beglaubigte wurde, daß in Far Charakter, Dicke und noch einigen anderen Beziehung eine absolute Uebereinstimmung herrsche. Woraus schließen sei, daß nur ein Mensch Träger dieser beid Haare sein könne. Das war der fehlende Beweis. Varza hatte aus leugnet. Er denkt jetzt 15 Monate darüber nach. auch das kleinste Haar seine Bedeutung im Leben ben kann, sogar eine sehr erhebliche Bedeutung... Bildung Leste Prei Futt Im Reichsgese Getreidewir schnitt behandelt treidewirtschaft u Versorgung sowie Getreide, von Er der Preise und treide und für Br wirtschaftsv sen werden: 1. Die Betrie erzeugen, 2. die Getre nisse hierau 3. die Getreide 4. die broth Die 19 Getrei mit denen der gl. einstimmen, Etwas vom werden unter der Deut sammengeschlo Die meisten Monde besitzt der Planet Jupiter, nau dem vor kurzem Dr. H. M. Jeffers die Entdeckung ein sehr lichtschwachen Sternes, nämlich eines von nur neu zehnter Größe gelungen ist, der sich seiner Bahn na als zehnter Jupitermond entpuppte. Damit hat Jupit seinen Konkurrenten Saturn hinter sich gelassen, der nur auf neun Monde gebracht hat, dafür aber den ei# zigartigen Ring besitzt. Der neue Jupitermond hat n etwa vierzig Kilometer Durchmesser. Die Schwerkt# auf diesem neuen Weltenkörper wäre so gering, man mühelos hoch springen kann, und daß fallende genstände sich nur langsam abwärts bewegen. diejenigen, die stolz sind auf gute Augen, bietet sich er Gelegenheit, den Jupiter sehr hell am Abendhimmel sehen und vielleicht einen der helleren Monde dicht dal zu unterscheiden; in der Kalahari=Wüste in Südafri wo die Luft besonders klar ist, können die Neger# bloßem Auge die vier hellsten Jupitermonde erkenn Aber auch bei der undurchsichtigeren Luft unserer Stäh kann man sie mit einem gewöhnlichen Fernglas lei# sehen. Dabei wollen wir nicht vergessen, die etwaig Bewohner des Jupiter um ihren schönen Abendhimm zu beneiden, an dem zehn Monde mit teilweise Geschwindigkeit über den Himmel laufen und ein imm wechselndes Schauspiel bieten. Die w.schaftliche mühlen wird der auf Grund der# stehen unter der Der zweite Ab lungder Abl von inländi zur Regelung des verden besondere Französisches Denkmal auf den Spichert Höhen. Um die berühmten Spicherer Höhen, deren Stei abhänge sich nach der Grenze des Saargebiets hin strecken, ist in den ersten Tagen des deutsch=französische Krieges von 1870 erbittert gekämpft worden. Mit staunlicher Bravour haben deutsche Truppen diese Höh schließlich im Kampf von Mann zu Mann erobert. Bish hat an den Widerstand der französischen Soldaten kei# Denkmal erinnert. Jetzt wird, wie„Echo de Paris“# richtet, ein Grabdenkmal erbaut werden. Eine besonden Gesellschaft ist gegründet worden, an deren Spitze#### General Hirschauer steht. Sie hat die Geldmittel die Errichtung dieses Denkmals zusammengebracht. Mahnmal selbst besteht aus einem weithin sichtbare großen Kreuz aus Beton, in das Granitblöcke aus der Wasgenwald eingegossen sind. Man rechnet damit, da die Einweihung dieses Denkmals in den ersten Tag des September erfolgen wird. jeder ErzeugFläche im 6 steigt, verpfli Ernährung o Roggen vom Menge abzul spricht, die de bis zum 15. ländischen Wi 1934 in einer Menge entspr ernte 1933 bi Wenn ein Liefermeng oder inlär Absatz fin Getreidewi hat, für di Roggen u 31. Okti schlüsse von ihm schaftsverk Für Die Ulitglieder des neuen Volksgerichtshofes wurden vereidigt. fest Der C den Mon zu erfolg besond die eine und Wei wirtschaft mühlen kontingen Rühlen keit und 3000 Ton es ihnen führer auf mehr bauernfü erlauben. nachweise gend von Erlaubni