Wochenblatt. 16. Februar. 1896. Pgeschoben ist nicht aufgehoben, und viele könnten sich etwas früh gefreut haben. Es ist eigentlich drollig, daß ich gerade zu Fastnacht meine Auferstehung feiere, darin liegt aber durchaus keine Absicht, denn für mich ist es Jahr aus Jahr ein Karneval, weil die Menschen mir recht närrisch vorkommen. Im 15. Jahrhundert lebte in Straßburg ein Dichter, Sebastian Brandt geheißen, der hat ein Buch geschrieben, daß er „Narrenschiff“ nannte und in welchem er die ganze Menschheit in ihrem Narrentreiben zeichnete. Der Mann hatte damals Recht und heute hat ers auch noch. Man hält vielfach diejenigen für Narren, welche, zu Karneval in bunten Kleidern herumlaufen, aber viel närrischer sind die Heuchler und Mucker, die Jähzornigen, Streitsüchtigen und andere, die da Jahr aus Jahr ein ihr Steckenpferd reiten, und denen die Schellenkappe das beste Abzeichen wäre. Da gerate ich richtig in eine Plauderei über Narretei, trotzdem das Tema eigentlich zu närrisch ist, als daß man darüber ein Wort verlieren sollte. Gewöhnlich erzähle ich an dieser Stelle etwas von der Politik, wohin würde ich aber geraten, wenn ich die politischen Ereignisse der letzten 6 Wochen auch nur oberflächlich besprechen wollte. Es würde mir da ergehen wie jenem Manne, der sich neulich Nachts im Rausch verirrte, und in die abgerissenen Spalierdrähte eines alten Kirchhofs sich verstrickte, so daß ihn mein Kollege herauswinden und nach Hause bringen mußte. Die hohe Politik ist nämlich auch in den letzten Wochen ein richtiger Wirrwarr von Ereignissen gewesen, in welchen man sich leicht verstricken könnte. Darum nur das Allerneueste. Da ist zuerst zu berichten, daß der Reichskanzler abgedankt hat, und der gute alte Bismark, als„Retter in der Not“ eingesprungen ist, trotzdem ihm sein Leibarzt verboten hatte, nach Berlin zu gehen. Dann berichteten die Zeitungen, daß der Reichsbankpräsident Koch beabsichtige, seine Stellung niederzulegen, und zu seinem Nachfolger entweder Frhr. von Hammerstein oder Rechtsanwalt Friedmann, welche beide den Befähigungsnachweis im Umgang mit Geld erbracht haben, ausersehen sei. Auch hat die Regierung einen Antrag der Sozialdemokraten, sofort alle männlichen Deutschen über 18 Jahren ohne Weiteres zum Militär einzuziehen und auf 10 Jahre Soldat spielen zu lassen, abgelehnt. Dieser sozialdemokratische Antrag hatte seinen Grund darin, daß von Kamerun eine Depesche anlangte, welche besagte, daß sich ein Stamm von afrikanischen Menschenfressern, auf dem Zuge nach Deutschland befänden, wo sie einen Racheakt für die Menschenschindereien der Firma Leist=Wehlau auszuführen gedenken. Krupp beschäftigt sich mit der Anfertigung eines neuen Geschützes, um die Afrikaner bei ihrer Ankunft gebührend empfangen zu können. Das sind alles aber Kleinigkeiten gegen eine Meldung aus Paris, laut welcher der Präsident Faure zum Kaiser gekrönt werden soll. Die Zeremonie der Krönung soll in Moskau stattfinden, an dem Tage, an welchem dort der Kaiser von Rußland gekrönt wird. Dieses Ereignis war absolut nicht vorauszusehen, und es herrscht daher an allen Höfen eine begreifliche Aufregung, da man nicht weiß, ob man den neugebackenen Kaiser anerkennen soll oder nicht. Daß der Fürst Ferdinand von Bulgarien seinen Tronfolger will umtaufen lassen, ist bekannt, auch daß ihn seine Frau darum hat sitzen lassen. Neuer ist jedoch die Publikation des Entschlusses, daß sich Ferdinand von seiner Frau scheiden lassen will. Dann tritt er zur russischen Statsreligion über, und heiratet eine Dame der russischen Hofgesellschaft. Daß es so kommen würde war wohl vorauszusehen, denn, wer einmal A sagt, muß auch B sagen. Ein Glück nur, daß der russiche Hof nicht viele Töchter zu vergeben hat! Denn wenn erst alle Landesväter Europas mit russischen Frauen, also alle Länder mit russischen Landesmüttern bedacht wären, würde auch bald überall das russische Erziehungsmittel, die Kunte, eingeführt werden, wofür wir uns jedoch kaum begeistern können. Wir haben doch schon genug zu ertragen, ohne daß wir von Amtswegen durchgeprügelt werden. Dabei denke ich gar nicht an Steuern und derartige Lasten, sondern mehr an die kleinen Nörgeleien, denen jeder Statsbürger im lieben deutschen Vaterlande ausgesetzt ist. Da ist es ja leider so weit gekommen, daß man bei jedem Schritt und Tritt daran denken muß, ob nicht irgend eine Gesetzesvorschrift, Polizeiverordnung oder Verfügung dadurch übertreten wird. Wie gesagt, es braucht uns gar nicht nach einem Mehr in dieser Beziehung zu verlangen. Doch genug von der Politik. Es hat nichts weniger brauchen wir es gar nicht eilig zu haben. Wenn wir den Karneval feiern, und dabei, wie es gewöhnlich geht, uns einen trinken, wird es mit dem Geschmack am Aschermittwoch so wie so nicht sonderlich mehr bestellt sein. Nachrichten. Aus dem Kreise Warendorf. Ein früher volkstümliches Blatt, welches in jüngster Zeit zum amtlichen Publikationsorgan„emporgestiegen“ ist, und folglich nach Vorschrift den Landräten und Amtmännern aus der Hand frißt, geht in seinem Eifer, mit den Behörden durch Kraut und Kohl zu stiefeln, sogar so weit, die Hundesteuer für ländliche Gemeinden in einem aus dem Kreise Warendorf Stamm enden Artikel als eine weise Einrichtung zu empfehlen. Zur Begründung dieser Behauptung rechnet er den„Bauern“ vor, daß jeder von ihnen, der heute drei Hunde hält und zwei verselben abschaffen wollte, in 100 Jahren 106 Mark an Hundesteuer erspart haben würde. Die Folge dieser Belehrung wird wohl sein, daß nun alle Bauern ihre Hunde um die Ecke bringen, wie es seiner Zeit der Amtmann Stamm mit seinem Pollo machte. Dann wird es ihnen ergehen wie jenem Raucher, dem vorgerechnet wurde, daß er in 50 Jahren 100000 Mark für Tabak und Zigarren ausgebe. Der Mann gab das Rauchen dran hatte aber nach 50 Jahren doch keine 100000 Mark erspart. Es ist ja nebensächlich, wenn den Bauern Hasen, Rehe und Fasanen die Feld= und Gartenfrüchte abfressen, für einige hundert Mark jährlich, daß macht ja in 100 Jahren noch lange nicht 160,000 Mark aus, selbst dann nicht, wenn das Kapital mit 4 pCt. verzinst wird. Darum ihr Bauern, wollt Ihr Euch das Wohlwollen hoher Jagdherren erringen, geht in Euch und schafft die Hunde ab, die Euch und Eure Kinder und Enkel nach 100 Jahren zu Bettlern gemacht haben werden! Warendorf. Am Samstag wird vor der Strafkammer in Münster gegen den Verleger der Westfälischen Rundschau, Klostermann, zum dritten Male verhandelt in der noch immer schwebenden Postfachschul=Angelegenheit. Klostermann hatte im Sommer 1894, nachdem im Herbst 1893 die Postfachschule geschlossen worden war, drei Pensionäre und erteilte auch einigen jungen Kaufleuten ab und zu ein: Stunde Privatunterricht. Herr Bügermeister Diederich erachtete dies als mit den b.stehenden Gesetzen im Widerspruch stehend, befahl die Entlassung der Pensionäre und veranlaßte dieselben persönlich zur sofortigen Abreise. Klostermann hielt die Pensionäre natürlich nicht zum Vergnügen, ebensowenig wie dies Prof. Buschmann oder Prof. Temme tun; auch unterzog er sich der Mühe der Unterrichtserteilung zu seinen vielen sonstigen Arbeiten nicht aus Spaß. Er hatte vielmehr mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen, weil er, laut Abkommen mit dem Herrn Bürgermeister, zu jener Zeit wöchentlich 50 Mark Wohnungsmiete an die Stadtkasse zahlen mußte. Die Gerichte verwarfen die Ansicht des Herrn Bürgermeisters als irrig. Zunächst sprach das Schöffengericht Warendorf den Angeklagten frei, weil der Privatunterricht nicht als eine konzessionspflichtige„Schule“ anzusehen sei. Herr Bürgermeister Diederich beruhigte sich hierbei nicht, sondern legte Berufung ein. Aber auch das Landgericht in Münster hielt die Auffassung des Herrn Bürgermeisters für irrig und sprach Klostermann frei. Gegen dieses Urteil wurde dann wider Erwarten Revision angemeldet, das Kammergericht in Berlin hob die Freisprechung auf, und jetzt *#ache noch einmal zur Verhandlung. Warendorf. Herr August Ziock hat ein Har in der Butter gefunden und die Redaktion des lokalen Teils der Holterdorfschen Zeitung niedergelegt. Eigentlich liegt di Sache etwas anders; denn aus einem höchst naiver Briefe des Herrn Ziock geht hervot, daß er überhaupt niemals„Redakteur" gewesen ist, wie am Kopfe deBlattes fälschlich angegeben war. Herr„Redakteur“ Ziock war sehr überrascht, als er erfuhr, daß er für den Inhalt des gesamten lokalen Teils verantwortlich war, auch wenn die betreffenden Artikel nicht von ihm geschrieben waren. Er hatte immer gemeint, daß er nu die von ihm selbst verfaßten, mit Z. gezeichneten Berichte zu vertreten habe. Um das Maß seines Verdrusses voll zu machen, korrigirte man in Olde seine Z=Berichte in einer Weise, daß Herr Ziock sich genötigt gesehen hat, in einer öffentlichen Erklärung Herrn Holterdorf dies eigentümliche Ver fahren unter die Nase zu reiben. In den Bericht übe die„Sprengung“ des Kriegervereins war z. B. die Be schimpfung der Krieger als Wüteriche(„Fanatiker") erst nachträglich in Olde hineinpraktizirt worden. Herr Ziock hat sich dies ernstlich verbeten, und jetzt ist der Vermerk: „Verantwortlich für den lokalen Teil: Aug. Ziock in Warendorf“ aus dem Kopfe des Blattes verschwunden. Herr Ziock ist wieder einfach Berichterstatter wie vordem. Dies Metier hat er schon unter der Hand erlernt, als er im vorigen Jahre im Geschäft des Rundschau=Verlegers als Lehrling beschäftigt war. Es erregte nämlich zu jener Zeit im Verlag der Rundschau peinliches Befremden, das Nachrichten, welche ausschließlich für die Rundschau ein gesandt waren, auch in Konkurrenzblättern abgedruck wurden, und zwar häufig gleichzeitig mit der betreffenden Nummer der Rundschau. Lange Zeit konnte man sich dies absolut nicht erklären, und der Verdacht lenkte sich auf einen Setzer, von dem man annahm, daß er heimlich die Manuskripte andern Zeitungen einsende. Es wurde hin= u. hergeraten, wo wohl der Verräter stecken möge, abe trotz aller Kontrollen und Vorsichtsmaßregeln dauerte der schmähliche Unfug fort, den keiner schärfer verurteilte als gerade Herr Ziock. Schiebtlich wurde, wescher vie fur die, Randschon richtete und dafür von den Vonfugeper par 6# Peipzspole Verg per ehrewerte her Ziock selber! Viemand andere, u,„ich des Streils en miniature orend vr, VezHurotabrik missen wir auch der iun der Holgensgen, Wnn,„ Die fünf Frauen erlären, Geoenete bos Vo, Oeverzueg gegen Herrn Hölgen daß der Auwiue ich eine, odentlich wohlwolender und gerichter bobve, der ein upe, dern zur gegen den Wervunaner Arbeitgeber bet, vignen nicht eingesallen, die d Heit amzubieten. Frau Graßhof Biederaufahne der Ardv.—, sagen lassen, wenn sie hat allerdings dem Herrn Hölgen gesgag viehertommen lohte, bite,„aser, wird sich munmehr Der Sturm im Glase d ee Masce. Nuach Vescdohten Ganent. verchtigten. ud einem vun Schizsenberg erfoigte gegen ein uhr sese uicht ereht wervden zgähige Frau Rötger in Parenderf. Die sot boy, uglichen Zusal in der Neuworendor bel burch eine zuderiut einen zweisahen Stute auf eye Stuten Zrandewiede wurde eligst zu Pippechrich, der: Dr., wegen des bedentlichen Hate gernen, uu9 bate won, ainen Geslichen geholt. Zustandes der alten Frau, oiort, grsigomummikanten in neuen Pfarre beträgt 48. Davon sind 28 Mädchen der nrurn s Spoven, Festhericht über den Bäckerball ist beSesgte, Dem. daß d.“ der Gilde, Herr A. bvo Hereits seit 52 Jahren den Dienst bei derselten ud danz uf den Poten v,„on dier, weicher zulest esote, ein iur poste sch nach Leite b. Coesfeld in Greven wohnte, wo.,.,. in Brägantg gerverheraten. Da er abe ove. g. nicht, daß seiner bracht und aberschich, bone, in zuege siehzen knne Die auf Dienstag morgen ½9 Uhr angesetzt, Trauung vor ou, als der Herr Pfarrer erve vie houme bogiche polziehen zu Könen, da ihm ete, die Traung n ,. zugezaungen seien. Was war zu die witgen Popiere und die Hochzeitsgste mußten sich v Dos Vroy, Wirk bei welchem die Hochzeit gefseiert ebuben, be e Alenden Papiere von Münster geholt verden ohte, de veo., liagen geblieben waren. bate, wo be u Vesigev,g die Fraung endich vor bie obende.. u. Hraupar und Giste in aler b oeden iegochzeit gesei rt, und es hatte den Frohsinn eout sche.„Haß Hel 2xaung noch nicht volzogen war. Felgte. Ein jüdiscker Handetznggg, aus Wosteg regung, indem er in einem Gasthause erzählte:„Heute Norgen kom i6 uf den bo, ean einem Strick, Rasch nehne ich ein Meser, schneide den Strick durch„ i Diegz... bis er weder zum. prügele den VBauern so lange, zuf und davon in die wusisein vommw., Do, vegehjieben:. Diese Geschichte Besche, Got weis wo er. gericht.. Zauern ist von dem algemen für ve..—, Lehaltrepen Genggrm. bab durch de Stad, Iunz, Iogu. Ohen. Sogleich be der Volizel und dem amtmann)., den Weg, um den gab sch die ganze Volzeimocyt au Doch se Fnden den oih an Dreschen; aber er verbarg sch bald in seiner scheuen Weise, als die mann dürfte die Verbreitung des falschen Gerüchtes noch Lochpe, bote Hnlaß genug vor, dem iolen Treiben einen Hof, die Kamue Ind ul, Brandes, bei weichen auch die naheliegenden Gehöfte in Mitleidenschaft gezogen verrückten Ansichten des Kinnebrock dürfen doch Dse versichen uu die Nacharschasft in dieser keinesfalls Veranlassung werden, die Nachbarsch . aus. Die Geurheusr gis u. ugh.. an folgenden Tagen#eetrgr 1667 Rovender 1896 und 4. Veu., wgx, der„GlodkesOstbevern. Vor einiger Zeit lar in bede, 30. Okt.(Ein vierblhtgrig z. Sgegrluntzete, mindas vom Antmann Stamm in Osvevezein, Kapelei gegen die daß der betrefende Artikel abgedruckt wicd von der national: sich doch die Zeien und die Menschen ewdern! Iu vemetzisc zurm Fahiglagen— Stamm und seits vergeben und vergessen: In den Armen liegen sich beide und weinen vor Schmerzen unde, Westale, die e vun oven gder Slam., Lezeter versorgt Glocke, die Kohlentante.... Stamm'. Blätter mit sei doch ergiebt sich nein dadurch, abgesehen von anderen schweren Lasten, hältnis, als wenn der Kreis Warendorf mit einer Schuld ind für ursern Drt wie loD angehriagr u6gf von August, 5. November 1896 und 3. Joruar Süchtorf. Am Donnerstag nachmittag fand im Lokale des Herrn Köster durch Herrn Vorsteher Köster=Twillingen die sernere Ausübung der Jagd daselbs daur Vie Dauern Korf nicht wünschten und deshelh behartlich Anvächter sind die Herren Kolon H. Ouerdel und Kolon X. Große Wächter. 4 von Hern Kolon A. Hüwe für 125 Mark, Besik 3, 5. Krimohoff für 140 Mar. Fehr. v. Korf, Bezirk 2, 30 Makchter Vermann, Beziek 3, 140 Nark, Angos ddter Poton mann, Beziek 4.10 M. Anpächter so, wader Koion ErdBezirk 1. sondern auch einzeine usrhentest Nicztuur Die Folge woar, daß sich ein R. Ennigerloh. Eine Kollekte, welche zu Gunsten Assen. De, Stadtverordneten a uuuu e sehuich lester Situng mit der Lustbarkeitstener, weiche einer Abgabe von 10 Pfg. pro gelöstes Billet richten ist. Die Besteuerung von Vorsellungen rurde an eine Kommisson Pappeln, welche der Oise an der Promenade fehenden wohung des neten Schulgebauses der d die Dienite welches einen Mietswert vor 400 Mrk. ronräf aber nur von einer Lehrerin für 120 Mrk. eine zweite Lehrerin umzubauen sei. Verkäufe von Grundsücken ab. ener Geneindesteuer au ie Sesen. Brscs ien S chlhant u das Parzel 6000 Mark zu bieten. Wil dt,ene ir mit einem nanhaften Beitrage sich Sut con Sie Hondenen und für jeden weiteren Hund Ritglieder. Durch solche Maßtegeln Deutische Reich im Auslande nicht beliebter. Näckunft in Köln fundet an den belisen Stäten. Die führliche Programnm wird gegen Diut daut. Dos aut Gesetze, Verordnungen in Kraft. konzessonen einen Stenpel von 2.50 Mi. ersorewerbesteuer mit 5, 15, 50 und steuert verden. Erlaubris zu m. 100 Mit. Stemnpel verSprüche. Die Menschen sehen, wie sie sind, Dazu gehört ein scharfer Blick; Die Menschen nehmen, wie sie sind, Dazu gehört ein eigner Schick; Und sie verstehen, wie sie ind Ist schwer— nicht jeder hat es weg; Sie aber lieben, wie sie sind Braucht's nur das Herz am rechten Fleck. Marktbericht. Duisburg.(Börse). Besuch: befriedigend. Stim1575—1600 mze libe g abigz, Weizen, inländscher e,ee M.., frember 16,50—17,25 Mk. Roggen 12,50—12,75 Mk., fremder 13,00—13,75 Mk. 11,30 Mk., Mais, fremder 9,60—9,80 Mk. Bu# weizen 00,00—00,00 Mk. Weizenmehl Nr. 000 20,75— 5 Mk., do. Nr. 00 00,00—00,00 Mk. RoggenBuchPfennig, von Pfennig und Flaschenbier versteuert. Aus aller Welt. . W i e s e h r d u r c h d i e I n d u s t r i e d e r W e r t d e r H ä u s e r und von Grund und Boden steigt, zeigt die Taisache, daß Häuser an gut gelegenen Straßen in Recklinghausen, die vor nicht gar langen Jahren nur einige tausend Mark kosteten, jetzt mit 70—150000 Mk. bezahlt werden. Für auplätze, an der Promenade gelegen, wurden pro Rute sogar 260—300 Mark geboten.— Bei Recklinghausen Gische aufis zur Unkenntlichkeit verstümmelte männliche gefunden worden. Fünf des Mordes verdäch. tgie Personen wurden verhaftet. Wegen Nichtbeteiligung an der Feier der Errichtung des deutschen Reiches wurde in Hannover der skandinavische Studenten=Verein aufgelöst. Jener Verein beu Ne 18 50 Nr. 00 00.00—00.00 9 18.25--19,25 Mk., dito 0/I 00,00—00,00 Mk. sollmehl 10,00—11,00 Mk. Grand 8,00—8 50 Mk. Kleie 8,00—8,50 Mk. pro 100 Klgr. Rüböl roh incl. Faß 51,50 bis 51,50 Mk. Leinöl incl. Faß 00,00 Mk. Kilo frei Waggon Duisburg=Hafen. Lederwaren, als Reisekoffer, Reisetaschen, DamenHandtaschen, Schultornister usw. in größter Auswahl bei L. Brockötter, Warendorf. Für die Sta dtabonnenten in Warenescher, dorf liegt heute das diesjährige gris der Gärtnerei Carl Fresmann in Wulendorf bei, worauf wir besonders aufmerksam machen. Für die Redaktion verantwortlic: Fr. Coslet in Warendorf.