AwETwgwSwwSu Neuenrader Zeitung- Westfälische Neueste Nachrichten. — enenrader Jetung: Wescälische Neueserlachriche (ctnschl. 39 Tps. Justellungskossent, durch die Post um 2.—(einschl. Postgebähren, auoschl. Bestelgeld). Geschsstosteke: Asteus(Besstz, Auchstrche 24. Juarof: 2247 Alleug.— Aazeigenonnahzne am Tage verher. Beischertante hn uunmd dertumnd. Nr. 16 e 112. Jahrgang Altenaer Zeitung und Kreisanzeiger: Lennezeitung Lienaer Jetung und Kreisemnzeiger:. Cenmeseitum Anzeigen 10 Rpf. ohne jeden Nachlaß. Für das Erscheinen an bestimmten Tagen und Plähen keine Gewähr. Die Geschäftsstelle i geöffaet: morgens von 7.30 bis 10.00 Uhr und nachmittags von 14.90 bie 16.90 Uhe Jonnabende von 7.30 bis 10.00 Uhr. Sonnabend, den 20. Januar 1943 Die Schlacht im Osten tobt mit Größter Erbitterung Sch were Straßenkämpfe in Krokau und Litzmannstadt— Sowictisdie Front nördi. des Plattensees durchstoßen Die usA teiten bercils Japan auf Vollständige Entwaffnung gefordert. dv. Stockholm. 18. Jan. Seit die Amerikaner im August die Insel Guam, wieder besetzt haben, macht ihre Provaganda eine große Rummer aus dem Ambau dieses Eilandes zu einem Pearl Harbour des Westvazisit. Aeberall auf Guam werden neue Landstraßen angelegt, die die zahlreichen Flugplätze miteinander verbinden. Die Küsten sind geschützt durch starke Vatterien. Guam soll eine Zwinaburg werden, von der aus die Amerikaner das zu Boden geworfene und abgerüstete Japan in Schach halten wollen. Eine gegenwärtig in Hot Springs tagende pazisische Konserenz hat Mitteilungen gemacht über die Pläne, die die Allierten im Falle eines Sieges haben. Danach soll das javanische Reich aufgeteilt werden, nur die vier Hauptinseln und die umliegenden kleineren Inseln verbleiben dem javanischen Volk. Korea wird selbständig. Die Voreinigten Staaten haben sich den Besitz der Karolinen, der Marianen und Marschall= und Vonin=Inseln ausbedungen. Javan selbst soll ein unbedeutendes mittetstobes Land werden, dem er weder gestattet ist. eine Kriegsflotte noch eine Lustmacht zu halten. Auch eine nennenswerte Landarmee in nicht vorgesehen. Die öffentliche Ordnung soll durch eine leichtbewaffnete Gendarmerie gewahrt werden. Javan entschlossen, die anglo=amerikanische Bedrohung endgültig auszumerzen. dub. Tokio, 18. Jan.(Ostasiendienst der DNB.) Das Roosevelt=Regime ist offensichtlich entschlossen, alles auf eine Karte zu setzen, da es überzeugt ist, daß die materielle Uebermacht der USA. in der Lage lei, Javan auf die Knie zu zwingen, so erklärte der Regierungssorecher auf der Auslandspressekonserenz. Deutschland habe jedoch, so suhr er fort, das überzeugendste Betspiel gegeben, daß man im Feindlager vor und während des Krieges immer wieder die wahre Stärke der Achsennationen unterschätze. Auf Luzon setze der Feind so große Mengen Trunpen und Material ein, daß Javan endlich die langerwartete Gelegenheit habe, ein„konzentriertes Ziel“ entscheidend zu treffen. Die Entwicklung werde zeigen, daß Javan die letzten drei Jahre nicht ungenutzt gelassen habe, um das Kriegsvotential Gesamt=Okasiens für den Augenblick dieser wichtigsten=Auseinandersetzung zu mobilisseren. Die bloße Tatsache, daß die Angloamerikaner ihren Fuß auf den Boden der freien philiovinischen Republik setzten beweise, daß sie an ihrem Kriegsziel festhielten. Ostasien der Freidein zu berauben and die ausblühende neue Ordnung durch das alte Kolonialinstem wieder zu verdtängen. Das geeinte Japan lei entschlosden, diese Bedrohung endgültig auszumerzen. „Anglo=Amerikaner nicht für den Winter ausgerüste!“. onb Genf, 20 Jan. Ueber die unzulängliche Ausrüstung der englischen Soldaten, insbesondere im Hinblick auf den Winterkrieg, schreibt der Kriegsberichterstatter Allan Moorehead vom„Daily Expreß“:„Ich kann beim besten Willen nicht behaupten, daß unsere Truppen eine dem Winterkrieg entsprechende Ausrüstung besitzen. Der Schnee dringt in die Stiefel und unsere Mönner sind donpelt gefährdet, da sich ihre Uniform so deutlich vom weißen Hintergrund abhebt.“ Es fehlt u. a. auch an Schneeketten für die Lastkraftwagen, die auf den vereisten Stroßen nur schwer vorankämen. Dagegen hätten die Deutschen, wie es scheine, genügend weiße Tarnmäntel und andere für den Winterkrieg notwendige Materialien. Von der USA an die Wand Englands Wettbewerbssähigkeit immer rücklänfiger. dub. Stockholm. 18. Jan. Der Wirtschaftsimperialismus der Vereinigten Staaten findet in der Expansionspolitik der nordamerikanischen Schiffahrt seinen prägnanteken Ausdruck. Nach Angaben des ASA=Vizeadmirals Land wird die Nachkrlegsslotte der Vereinigten Staaten sich auf Grund des derseitigen Schiffsbauprogramms auf 50.000 000 Tonnen belaufen, was jas zwei Drittel der Welthandelstonnage und das Viersache der us=amerikanischen Vorkriegstonnage ausmachen würde. Demgegenüber hat die britsche Schiffstonnage um mehr als 50 o. H. abgenommen. In England begleitet man diese Entwicklung der mit der Dauer des Krieges immer weiter rückläusigen Wettbewerbsfühlgkeit im Welthandel mit verständlicher Unrube, zumal die Vereinigten Staaten planmäßige Vorbereitungen für die Ausweitung des Ervorts auf allen Märkten der Erde treffen. Neue Terrorwelle über Savoven. Neuschenraub und Bombenanschläge. and. Bern, 18. Jan. Ueber Savoyen geht eine neue Welle des kommunistischen Terrors. Ein Genser Blatt meldet dazu. daß in der stanzösischen Grenzstadt Annemasse eine Bande schwer bewasfneter Terroristen in ein als Gefängnis dienendes Hokel eingedrungen sei, um nach Ueberwältigung der Wächter einen dort sestgehaltenen Bichs=Ankänger zu entführen. Man vimmt an, daß dieser, wie schon ftüder viele andere, von den Volichewisten erschossen wurde. Ferner berichtet die Zeitung„Lo Suisse“, das in der Hauptstadt von Hochlavonen Anneco neue Bombenanschläge ansgeführt wurden. Die Täter konnten in allen Füllen ungeLindert entkommen, offenbar, so meint das Blatt, weil die Volizei gegenüber diesen auf organtsterten und bewaffneten Banden, die auch über Autos verfügen, nicht die notwendige Energie aufbringt. Palästina grabisches Land. Graber zum Moyne=Preieß. dub. Bern, 18. Jan. Im Hinblick auf den Moone=Prozeß sund eine Zusammenkunft der panarabischen Union, des aradischen Kongresses, des Ausschusses für die Verteidigung PaläKinas und anderer Organisationen katt, auf der eine Entschliedung angenommen wurde, die betont, daß die grabische Großnacht, die für die Angeklagten arabische Verteidiger zur VerFügung gestellt habe, nicht als Beichen für eine Schwächung der Haltung in der Paläkinafrage gebalten werden dürse. Die grabischen Zührer würden überall den Kampf fortsetzen. un Palästing vor ungerechten Ansorüchen zu retten, so daß PalsKing ein gradisches Land bleiben könne. Mit Paläkina würde der grabischen Welt ein Glied otnemmen, das für Aradien leEenswichtis mn. dub. Aus dem Fühverbauptauartier, 19. Jan. Das OKW. gibt bekannt: Die Besatzung von Budavest nahm in der vergangenen Nacht ihre Stellungen auf das Westufer der Donau zurück. Die nachdrängenden Volschewisten wurden blutig abgewiesen. Nördlich des Plattensees haben mehrere Angeiffskolonnen die bolschewistische Front durchbrochen und sind im Vordeingen nach Osten. Auch nördlich der Douan durchbrachen unsere Trupven im Angriss die Stellungen der Sowjets, gemannen mehrere Kilometer Boden und brachten zahlreiche Beute und Gesangene ein. Im ungarisch=flowakischen Greuzgebiet flaute die seindliche Angrifstätigkeit ab. In der OsteS lowakei verliesen unsere Absetzbewegungen wie vorgesehen. Nördlich NeuSandez dauern die harten Abwehrkämpfe an. An der gesamten Front von dem Nordhang der Karvaten bis zur Memel tobt die Winterschlacht um den deutschen Ostraum mit geößter Eebitterung. Zwischen Krakau, Tschenkochan, Litmannstadt, Kutne und der Weichsel vorstoßende sowietische Panzerspitzen wurden zum Kampfe gestell. In den Straßen von Kraukau und Litzmannstadt wird erbittert gekämpft. Im Bogen der mittleren Pilieg brachten unsere heldenmüttg kämpsenden Teuppen dem Feind bei der Abwehr seiner zahlreichen Angrisse hohe blatige und materielle Verluste bei. Nördlich der Weichsel stehen unsere Verbände bei Plöhnen, Milau, Krasnoziels! und Schatsenwiese in hestigen Abwehrlämpfen mit dem nach Westen und Norden drüngenden Seaner. Im Frontbogen südlich der masneischen Seenplatte lebte die Gesechtstätigkeit aus. Jahlreiche sowietische Vorstöße blieben in unserem Abwehrfener liegen. Durchbruchsversuche der Volschewisten zwischen der Romintener Heide und Sumbinnen scheiterten. Im Raum nördlich der Stadt drängen seindlich ePanzer dis an den Oberlauf der Instoe vor. Gegenangrifse sind im Sange. In den Großkampfräumen nördlich der Weichsel und im ostvreußischen Greuzgebiet wurden gestern 148 sowjetische Panzer vernichtet. Im Westen nahmen unsere Truppen in überraschendem Angeiff den Orl Zetten nordwestlich Numwegen. Feindliche Gegenstöße scheiterten. Bei Maaleoa konnten die Angrisse der Engländer trotz Verstärkung durch mehrere Divisionen gegen unseren harten Widerstand bisher keine größeren Bodengewinne erzielen. Nachdem die Angrisse der Amerikaner im Abschnitt von Housselise zum Siehen gebracht wurden, greist der Feind unnmehr mit Schwerpnnkt im Raum von Ralmedg und an der Sauer die beiden Flügel des Stellungsbogens an. Im Norden blieben die Geländegewinne der Amerikaner gering. Zum Teil wurden Re ihnen wieder entrissen. An der Sauer gelang es dem Gegner, nach heftigen Kömpfen einen Brückenkovf bei Dielirch zn gewinnen. Volksgrenadiere zerschlugen uöedlich Remich amerikanische Vataillone, die vorübergehend über die Mosel gesett waren, und brachten Gefangene und Beute ein. Deutsche Panzer befreiten südlich danen mehrere Ortschaften, in die der Feind an den Vortagen hatte eindringen können. In den unteren Vogesen wurde der Ring um die nördlich Reivertsweiler eingeschlossene seindliche Kampfgruppe weiter eingeengt. Entlastungsangriffe zerschlagen. Gegen die in unserer Hand befindlichen Punkte der Maginotlinie Rittershosen rannten die Amerikaner von neuem vergeblich an. Rordöstlich Straßburg wurden die vom Feind züd verteidigten Orte Wesenheim und Herrlisheim im Sturm genommen, über 300 Gesangene eingebracht und zablreiche seindliche Panzer vernichtet. Aus Mittel= Italien werden nur schwächere seindliche Angriffe öklich der etruskischen Berge gemeldet, die erselgles blieben. In Syrmien warfen unsere Truppen in zweitägigem Angriss den Feind aus seinen Stellungen jüdöstlich Bukowa: und dräugen zwischen Drau und Bosa: etwa 26 Kilometer nach Osten vor. Nach einem schwächeren Angriff nordamerikanischer Terrorflieger am gestrigen Tage auf saarspfälzisches Gebiet warsen britische Störflieger in der vergangenen Nacht verstreut Vomben im rheinisch=westsälischen Raum. Aus einem sowietischen Vomberverband, der in den Raum von Breslau einflog. wurden durch Nachtjäger und Flat=Artillerie der Lustwasse 7 seindliche Fluszeuge zum Absturz gebracht. Das Vergeltunosfeuer auf London wird sortgesetzt. Operation an Bord Das vom hohen Norden kommende Lazarettschiff ist mit den modernsten Einrichtungen ausgestattet. Alle notwendigen ärztlichen Eingriffe können in dem Operationssaal vorgenommen werden. Von der DRK.=Schwester und dem Sanitätsdienstgrad unterstützt, lindern die geschulten Hände des Chirurgen die Schmerzen des Verwundeten und sorgen dafür, daß der Heilprozeh beschleunigt wird. (PK.=Aufnahme: Kriegsber. Nonas, TO.=EP., M.) Das OKW. gibt ferner bekannt: Mitte Januar haben die Nachtruppen der aus Süd=Griechenland zurückgenommenen deutschen Verbände den Drina; Brückenkopf bei Bisegrad durchscheitten und damit Anschluß an unsere in Süd=Kroatien stehenden Hauptkräfte gewonnen. Nach 4½ Monaten schwierigsten Marsches, der seit dem Verlassen von Griechenland von dauernden Kämpfen begleitet war, i einem unwirtlichen und kaum dem Verlehr erschlossenen Gebirgsland, ist damit eine sast aussichtslos erscheinende Absetbewegung ohne nennenswerte Einbuße abgeschlossen worden. Unter der sicheren Führung des Seneralfeldmarschalle Frhen. von Weichs und des Generalobersten 2 öhr haben Truppen aller Wassengattungen des Heeres und der Wasfen= in vorbildlicher Kamrsgemeinschaft mit Verbänden der Lustwasse und Kriegomarine erst bei trovischer Hitze und dann in den Schneestürmen der kroatischen Berge, die besonderen Schwierigkeiten dieses Gebirgs= und Bandenkrieges gemeistert und sämtliche gegen Flanken und Rücken ihrer Bewegungen gerichteten seindlichen Angeisse ersolgreich abgewehrt. 3 bulgarische Armeen, starke Bandengeuppen und mehrere belschewistische Dioisionen sind bei ihrem Versuch, sich den deutschen Marschkolonnen vorzulegen, und sie zu vernichten, gescheitert. Wiederhalt haben abgeschnittene Kampfgruppen den seindlichen Einschliebungsring gesprengt und sich zu den Hauptkräften durchgekämpft. Besonders schwere Aufgaben hatten die Pioniere zu lösen, die in rastloser Arbeit und ost im feindlichen Feuer Strahen, Brücken und Eisenbahnen wiederhergestellt und durch Syrengungen aller Art das Nachdrängen des Feindes ausgehalten haben. Auch die Leistungen der Versorgungstruppen des Heeres und der Transvortgeschwader der Lustwaffe waren außerordentlich. Seit Beginn der Absethewegungen verlor der Feind minbestens 20900 Tote, über 7099 Gefangene, darunter 5 500 Bulgaren, 450 Geschüte aller Art und große Mengen ran leichten und schweren Wassen sielen in unsere Hand. Beiderscüs wachsender Druck in der polnischen Winterschlactt Feindliche Angrilisspitzen zwischen Krakau und Tschenstochau aufdejangen dnb Bertin, 18. Jan. Tank der Tapferkeit unserer Truppen verlangsamte sich am Mittwoch das VormarschTempo der in Polen anbrandenden Menschen= und Panzerflut der Bolschewisten. Bei der Masse der vom Feind eingesetzten Divisionen ist jede Verlangsgmung der feindlichen Bewegungen aber bereits ein großer Gewinn. Er gibt der Führung die Möglichkeit, Gegenmaßnaßmen anlaufen zu lassen. Im großen Weichselbogen, wo immer noch das Schwergewicht der Winterschlacht klegt, drücken die sowjetischen Ranzer weiter nach Süden. Westen und Nordwesten. Lor ihnen stehen bald in fester Linie, bald in freier Bewegung kämpfende Sicherungsverbände und herangeführte Reserven. Hinter ihnen fesseln unsere sich von der Weichsel absetzenden Truppen starke feindliche Kräfte, die zu den Panzern aufzuschließen suchen. An den stark aufgelockerten Fronten der Schlacht wird mit äuferster Härte oekämpft. Wohl wechselten dabei einige Städte den Besitzer, aber es gelang unseren Truppen im Süden des Schlachtfeldes, die feindlichen Angriffsspitzen zwischen Krokau und Tschenstochau aufzusangen. Hier hatten die Sowjets versucht, unsere Sperrverkände zu überrennen und noch vor unseren Truppen in die Richkhaltstellungen einzudringen. Die vorgeschobenen Stützpunkte hielten den Angriffen jedoch stand, und die herangeführten Reserven waren rechtzeitig zur Eine bereits in den Vortagen bewährte InfanterieDivision wies östl'ich Krakau durch zöhes Halten und kräftige Gegenschläge zahlreiche Anzriffe des Feindes ab und verhinderte dadurch wiederum den beabsichtigten Vorstoß der Bolschewisten über die Weichsel hinweg nach Siden. Nördlich Tschenftochou bis hinauf in das Weichesltal westlich Warschau ist die Front noch in Bewegung. Die dort vordringenden seindlichen Panzerspitzen stehen im Kampf mit unseren Stützpunkten und unseren herankommenden Kräften. Hinter ihnen wird in der Tiefe des Schlachtseldes zwischen Kielce und der unteren Polieg erbittert gekämpft. Zohlreiche Verbände melden hohe, den Sowjete beigebrachte Verluste. Unferen sich aus den Trimmern von Warschau absetenden Truppen versuchen die Sowjets vergeblich von Süden nach Norden die Flonke abzugewinnen. Nördlich der Weichsel warfen die Sowjets weitere Verbände in die Schlecht.=Dort greifen nunmehr 60 Schützendivisionen sowie mehrere große und zahlreiche kleine Panzerverbände an. In Ausnutzung dieses Masseneinsates kannte der Feind seine Einbrüche nach Westen, und Rorden vertefen, odrohl unsere Truppen jeden Handbreit Boden bis zur Selbstausopferung verjeidigten. Ueber Modlin und Zichenau ging die Schlacht hinweg. Dann aber wunde eer Feind wieder aufgesungen. Nach noch unvollständigen Meldungen wurden hier bei den Abwehrkämpfen und Gegenangriffen erneut 133 Sowjetpanzer abgeschossen. Westlich Zichenau schlugen unsere, Truppen im Raum von Krasnosielo alle seindlichen Angriffe blutig ab. Im ostpreußischen Grenzgebiet errangen unsere Truppen wiederum einen klaren Abwehrerfolg. Obwohl die Bolschewisten ihre Angriffskräfte auf 35 Sckützendivisionen und zahlreiche Panzerverbände verstärkten und südwestlich Sudauen sowie nördlich der Rominter Heide bei Schloßberg von neuem angestrebten Durchbruchsverscheiterten die an der Straße Ebenrode=Gumbinnen und bei Schloßberg von neuem angestrebten Durchbruchysversuche. In Gegenangriffen beseitigten unsere Truppen an der Straße östlich Gumbinnen örtliche Einbruchsstellen, während um geringfügige feindliche Bodengewinne westlich und nordwestlich Schloßberg bei Nacht noch zekämpft wurde. Die Masse der 69 am Mittwoch im ostpreußischen Grenzgeld et vernichteten Sowjetpanzer schoß eine sch,d ische Panzerdivision ab. Auf die Kurlandfront hat die Winterschlacht dieher nicht über gegriffen. Sie blieb, von erfolglosen feindlichen Vorstößen nördl'ich abgesehen, im allgemeinen ruhig. Die Schlacht im großen Weichselbogen zog jedoch die südlich von ihr liegenden Frontobschnitte stärker in üren Bann. Infolze des feindlichen Einbruchs auf dem nörds lichen Weichselufer war zwischen Weichselbogen und Ostbe=kiden ein Frontvorsprung entstanden, aus dem sich unsere Truppen jetzt herausziehen. Die Absetzbewegungen verliefen ohne Druck. Nur bei Neu=Sandez kam es zu hartnächigen Kümpfen mit den nachdrängenden Bolschewisten. Im ungarischen Grenzgebiet verstärkte der Feind bei Blauenstein und nordöstlich Losone seinen Truck. Unsere Truppen beantworteten jedoch den Vorstoß mit sofortigen Gegenschlägen und wiesen sämtliche Angriffe ab Be derseits des Donauknies wurde ebenfalls den ganzen Tag über hart gekämpft. Der kräftigste, etwa dirisiansstarke Angriff der Bolschewisten erfolgte gegen unsere Frontnase im Pilis=Gebirge. Aber auch er brach bis zum Abend aulammen. Rördlich der Donau drang unser su einigen Tagen laufende Angriff unter Admeer keinslicher Gegenangriffe weiter vor Der zurückweschende Feind ließ hier 17 zerschossene Panzer zurück. In Budopest hielt die deutsch=ungarische Besatzung in zähem Ringen ihren Brückenkopf östlch der Donau gegen die starken, durch Ranzer. Artilievie und Schlachtflieder unterstüpten seindlichen Kräfte. Nur ein g ringer Tell der Altstadt nördlich der Franz=Joseph=Briche ging verloren. Die Kampfführung ist infolge er sa moien Straßen in der nerwichelten Altstadt sehr schwierla Die Gassen sind fast sömtlich durch eirgestürzte Häuser gesperrt Die Kämpfe gehen um die zu Stünpunkten und Gefechtsständen ausgebauten Keller oder in den größeren Gebäuden, diten Betonwände dm Arlleriebeschuß standhielten, um jedes einzelne Stockwerk. Der heroische Widerstand der Besatzung verlangt von dem bei Tag und Nacht anstü; den Feind Ströme von Blut. An der Westfront haben sich bie neuen, von unseren Trupven im belgisch=luxemburgischen Raum aufgebauten Stellungen als so ktark erwiesen, daß die angreisenden Nordamerikaner vor ihnen in den beiden letzten Tagen wieder über 100 Panzer verloren. Im Elsaß hat der Gegner vor unseren Einbruchsstellen in die Maginotlinie mehrere Divisionen versammelt, die fortgesetzt gegen unsere Einbruchsstellen anstürmen. Als die Wucht der Angriffe abebbte, gingen unsere Truppen zu ersolgreichen Gegenstößen über. Die dabei auf den Höhen bart nordöstlich Reivertsweiler eingeschlossenen amerikanischen Kräfte sind auf enostem Raum zusammengedrängt und liegen uuter pausenlosem Feuer unseter schweren Wailen. Hohe Verlüste hatten die Nordamerikaner auch bef Hatten, wo sie achtmal vergeblich anrannten und jedesmal fast die Hälite ihrer eingesetzten. Ranzer verloren. 17 von 57 im Elsaß abgeschossenen seindlichen Panzern wurden in unserem Brückenkopf nördlich Straßburg vernichtet. Hier griffen nordamerikanische und gaullistische Verbände an und drangen vorübergebend in Herlisbeim ein. Bei dem sofort einsetzenden Gegenstoß verlor der Feind bis auf drei Panzer alle dabei eingesetzten Panzer. Fünf von ihnen schoß Maior Walden, Bataillon=kommandeue in einem Polizeiregiment, mit Nahkampfwaffen ab. Die Bedrohung der im Gebiet des Hagenaeur Forstes stebenden seindlichen Kräfte durch unseren Brückenkopf nördlich Straßburg wurde durch einen weiteren nördlich der ModerMündung nech verstirkt. Im Sturm befreiten unsere Trunven dabei mehrere Ortschaften, darunter Stattmatten und Pirgelsbeim und rieben deren Besatzungen auf. Außer im Elsaß nahm im belgisch=niederländischen###usgebiet die Kampftätigkeit zu. Der britische Vorstoß bei Maasenck gewinnt allerdings auch an Stärke. Er richtet sich gegen das Dreieck zwischen unterer Rör und Maas und soll offenbar die in den Ardennen schwet ringenden Nordamerikaner entlasten. Nach anfänglichen Bodengewinn blieb der Angriff im Feuer unserer Geschütze liegen. Die Besalzung von La Rochelle Gelcd erenl en dub Berlin, 18. Jan. Nachdem die deutsche Festungsbesatung von La Rochelle durch ihren jüngsten Vorstoß in östlicher Richtung den feindlichen Einschließungskräften bereits hohe Verluste zugefügt hatte, wird nunmehr ein weiteres Angriffsunternehmen der Besatzung gegen den Nordteil der Einschließungsfront gemeldet. In der Frühe des 15. Januar traten stärkere deutsche Kräfte zum Angriff an und nahmen bereits nach 3½= stündigem Kampf die Ortschaft Marans, 20 km nördlich von La Rochelle, ein. Von hier aus drehten die Sturmkompanien der Festungsbesatzung nach Westen ein und erreichten wiederum nach dreistündigem Kamwf die Mündung des Flüfchens Severe Damit hatten sie ihr Anzriffeziel erreicht. In dem gesamten Raum wurde der Gegner trotz erbitterten Widerstandes zerschlagen. Außer hehen Verlusten an Tosen und Verwundeten büßte er 200 Gefangene ein. Dagegen betrugen die „Verluste der deutschen Sturmkompanien nur sechs Gefallene und 20 Verwundete. Das Problem der„Beirelung“ dub Oolo, 19. Jan. Die norwegische Zeitung„Morgen Posten“ widmete der sog.„Befreiung" durch die Allierten einen Leitartikel, der aus den Erfahrungen, die Italien, Fronkreich, Belgien und Griechenland mit den Anglo=Amerikanern gemacht haben, die Konsequengen für Norwegen zieht. Das Batt weist auf die Terrormaßnahmen in den von anglo=amerikanischen Truppen besetzten Ländern bin, die statt des versprochenen Friedens und der Freiheit Hunger und Elend ins Land gebracht kätten. Wenn sich einige damit trösten wollten, des sei sa alles nur ein Uebercang. so müsse man ihnen antworten:„Ein Uebersang, wozu?“ Etwa zum Frieden und zur Freiheit, bestimmt nicht, denn der Krieg werde dann noch ärger als bieher geführt werden. Die bolschewistische Weltrevolutien strebe nach dem Westen urd brnutze dazu das Chago in den„befreiten“ Ländorn Eine solche„Befreiung“ wünsche das normegische Polk aber nicht. Mas ihm blühe, kämen die Bo'schewisten ins Land, zeige bereite der Einfall der Sowjets in Kirtenes, Genickschküsse und Deportationen. Argentiniens Außenminister General Orlando Polufse /8. wie in Buenes Aires amtlich bekanntgsseben wirh, eurüden treten. Jndische Racheplänc auf den Gelblele der buneh „Schwarze Listen“ für deutsche Filmschauspieler Holywood hat ein neues Tokument seiner DeutschPeindlichkeit herausgebracht. Es hat 15 führende deutsche Filmschauspieler und Regisseure auf die berüchtigten Schwarzen Listen gesetzt. Diese schwarzen Listen, die in Amerika schon im vorigen Weltkrieg in Umlauf waren, Churchill und Rooscich sollen Farbe bekernen Rohe Aur senamnt er iaote r Grten ihe fare tert Neue Mordtaten der Elas aufeebent. Die unaufrichtige englische Berichterstattung. dub. Bern, 18. Jan. Wie Erchange Telegrapd aus Atben meldet, bat die von der griechischen Regierung eingesetzte gerichtsmedizinische Kommission zur Untersuchung der von den pnchielten ursprünglich scher Airmen, die durch Mittel des Wirtschaftskrieges du Grunde gerichtet werden sollten; später wurden auch brivate Geschäftsleute auf die schwarzen Listen gesetzt lind ihnen angedroht, daß sie selbst nach Friedensschluß hicht wieder zum freien Geschäftsverkehr mit den ehemnaligen Feindländern zugelassen würden. Jetzt also preift,. diese Unsitte ausd as Gebiet künstlerischen Schafene üder. Ein Komitee für den freien deutschen Film“, dos kürzlich von den großen jüdisch geleiteten Konzernen in Holywood ins Leben gerusen wurde und dem auch in der Mehrzahl jüdische Emigranten aus Deutschland anzehören, hat in einem Aufruf die Tatsache unterstrichen, daß der deutsche Film nach dem Siege der Altierten vollständig umgeformt werden Litte steben Emil Taum'dub. Steckholm. 18. Jan. Mit der Frage der Anerkennung des Lubliner Ausschusses als volnische Regierung sind Roose. veli und Cburchill gezwungen, abermals Farbe zu bekennen und auch die letzte Maske von der Fassade der Verratspolitik zu reiben. Der Lubliner Regierungschef von Sowietgnaden. Morawski, dat in einer össentlichen Erklärung vor einigen TaNn 914 ernen Ar.3 Nledese Tsi: uur prinstich nugr, die Namen einzelner deut, gen keinen Zweisel darüber gelassen, daß man diese Anerken, Elas=Verbänden während ihrer Herrschaft in Athen begangeicher Airmen, die durch Mittel des Wirtschaftskrieges gun I. G-alin aumaete. Dae sammmmmmmisiich ichmediiche ce#n nen Verbrechen in Wäldern und Schluchten bei Alben weitere soll. Auf der nung in Ludlin erwarte. Das kommunistisch=schwedische Organ „No Dag“ veröfsentlicht ein Interview mit den Vertretern der Lubliner Regierung in Schweden. Pauski, der seiner Ueberzeugung Ausdruck gab, daß die Anerlennung der Lubliner Regierung durch die Sowjetunion in voller Uebereinstimmung, mit den übrigen Allierten ersolgte. Das Ausbleiben der Anerkennung durch die Westmächte jührt er auf„divlomatische“ Gründe zurück. In Lublin ist inzwischen die erste Ausgabe einer neuen Zeitung„Polski Ibroina“ erschienen. Mit Bezug auf die Londoner Exilregierung wird darin ausgeführt: Naezkiewiez und Arceiczewski sollen rubig vor dem Mikrovbon ihre jämmerlichen Proteste verlesen, sie beweisen dadurch nur erneut, dab sie unserem Volk fremd sind. Peinliche Fragen an Eden. Die bestellten Kundgebungen aus Aiben. dub. Genf, 16. Jan. Die griechische Frage ließ auch am Mittwoch im britischen Unterhaus die Wogen bochgeben. Diesmal war der Aubenminister Eden das Ziel der Kritiker, die sich in ihrem Frageeiser auch nicht dadurch verblüssen ließen. dak Eden wiederholt auf die Griechenland=Debatte am Donnerstag hinwies und bat, die Fragen bis dabin zurückzustellen. Das Unterbaus interessierte sich besonders auch für die Dankeskundgebungen, die Cburchill sich in Athen bestellt hatte. um seine Position vor dem Unterhaus zu verbessern. Die konservative Miß Ward befragte Eden über die merkwürdigen griechischen Gewerkschaftsführer, die den britischen Botschafter in Athen aufgesucht baben sollen. Eden konnte selbst nicht mehr Ddie ausländische Propaganda gemacht, besonders in der aufrechterhalten, dab es sich um vertrauenswürdige Personen Hoffnung, daß die Presse anderer Länder sich mit ihnen bandelte. Er erklärte, diese Männer„hätten vorgegeben“, legibefaßt und damit wieder einmal dem desitschen Volke time und ordnungsmäßige erwähnte Beamte der allgemeinen Klar macht, daß es als Ganzes auf einer schwarzen Liste Arbeiterkonföderation zu sein. Er hat damit selbst zugegeben. einer Gegner steht im Falle einer Niederlage. Dann daß es sich hier nur um eine bestellte Arbeit gehandelt dat. Der schwarzen Liste stehen Emil Jannings, Heinrich George, Kristino Söderbaum und ihr Gatte. Beit Harlan, ferner Karl Ritter. Leni Riesenstahl, Henmy Vorten, Olga Tschechowa, Camilla Horn, Ilse Werner, Marika Röhk und andere. Deutsche Künstler, die einstweilen noch gicht Ar wirdig besunden wurden, auf der amerstant schen schwarzen Liste zu figurieren, brauchen sich dieserdald keine„Ninderwertigkeitskomplexe wachsen zu lassen. Sie sind nicht in Verdacht, bei den Amerikanern durch irgendwelche unterirdische Kanäle in Gunst zu tehen. Die schwarzen Listen werden ständig ergänzt: wer auf ihnen erscheint, das beruht auf Zufällen, auf Eicherfüchteleien und dem Neid der jüdischen Konkurxenz. Die amerikanische Oeffentlichkeit ist an den chwarzen Listen nur wenig interessiert, sie werden für nen Verbrechen in Wäldern und Schluchten bei Atben weitere Massen=Gräber entdeckt. Bisber wurden 600 Leichen ausgesunden und zur Untersuchung nach Atben übergeführt. Innerbalb der Stadt selbst sanden Kommissionsmitglieder in Brunnen und Kellern weitere 450 Leichen, die meist stark verstümmelt waren. Es sei ossensichtlich, stellt Erchange sek, daß die unglücklichen Opser von den Elas=Leuten vor ihrer Ermordung barbarisch gequält wurden. Unter den Ermordeten befänden sich Personen aller Altersstufen von 15 bis 75 Jahren. Die Elas=Verbände baben den Engländern so schwer zu schaffen gemacht, daß sie in diesem Falle kein Blatt vor den Mund nehmen und die Schandtaten der kommunistischen Banden ausdecken. Bei Katon war es anders; da balsen die Engländer ihren bolschewistischen Freunden vertuschen und ableugnen, denn es handelte sich ja um Polen, die längst an Roskau verlauft waren. Trotz Waffenstillstand keine Befriedung dub Genf. 18. Jan. Ueber die weiterhin verworrene Lage in Griechenland schreibt der Korrespondent des britischen„Observer“ aus Athen, daß die beiden nächsten Wochen darüber entscheiden würden, ob Griechenland von einem Bürgerkrieg verwüstet werde. Obwohl der Waffenstillstand, der am Montag in Kraft trete, Friedensverhandlungen möglich mache, garantiere er doch Der Seien er icer dub. Bührerbauptauartier, 17. Jan. Der ven verlieb das Eichenlaub zum Ritterkrenz des Eilernen1 no an Oberstleutnant Belprecht Freider: Nie von Sisenbech, Kemmoborg eines Rampiseschwaberg, ale 598. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Einer alten bessischen Familie entstammend. in Oberktleute nant Volprecht. Freiherr Riedesel von Eisenbach als Sohe eines Landrats am 10. 12. 1912 in Hofgeismar geboren. N·c mehrsemekrigem Studium an der technischen Hochschule Münden und voraufgegangener praktischer Arbeit bei Kruvv, das gann er in einer Kraftfahrabteilung des Heeres seine miltärie sche Lausbabn. Nach Ausscheiden aus dem Heeresdienk trat er als Leutnant in die Lustwasse ein. Als Hauptmann und Gruppenkommandeur erhielt der im Kampf gegen die Sowietunion besonders ersolgreiche Kampfflieger am 7. 10. 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Das Eichenlaub mit Schwertern. dub. Berlin, 17. Jan. Der Führer verlieb das Eichen. lans mit Schwertern zum Ritterkrenz das Eisernen Krenzeo an tt=Brigadelührer und Generalmasor der Wassen=tt Hein; Haimel ans Metz. Kommandeue der 4t=Panzer=Division „Frundobers“, als 118. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Für seine erfolgreiche Truppenführung verlieb idm der Führer am 7. September 1943 als 296. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub. Die neuerliche hobe Auszeichnung erfolgte, weil es tt=Brigadeführer Harmel bei den Kämpfen an der Invasionsfront allein durch seinen unbeugsamen Wie derkandswillen und unter tavserer versönlicher Führung gelang, die bei Falaise eingeschlossenen ktarken eigenen Kräfte zu einem erfolgreichen Durchbruch aus dem Kessel anzusetzen. In einer Lage, die vielen aussichtslos erschien, organisierte tt=Brie gadeführer Harmel aus Angehörigen der verschiedensten TrupUnannehmlichkeit weiterer Fragen entzog sich Eden mit der Erklärung, daß er nicht über die Vergangenheit aller Unterzeichner und jedes Griechen im einzelnen unterrichtet sein könne. Daß die britische Regierung binter den Kulissen unterdessen alles tut, um neue Konzelsionen für die Elas durchzudrütken, gebt aus einem Bericht des Atbener Times=Vertreters bervor, in dem es heißt, es sei anzunehmen, daß die griechische Regierung von der Zweckmäßigkeit überzeugt worden sei, ihren Beschluß zu revidieren, wonach sie mit den Elas=Vertretern nicht zukammenkommen wolle. Die Rezierung Plastiras batte verlangt, daß vor der Aufnahme der Verhandlungen die Geiselfrage geregelt werden müsse.„Times“ deutet nun bereits an, daß man auch ohne Erfüllung dieser Forderung zusammennämlich würde die Möglichkeit zu künstlerischem Schaffen sicht nur den Jannings, George und anderen, die aufgeführt sind, zenommen werden, sondern jedem deutchen Fllmkünstler und Regisseur, ebenso wie im Morgenhauplan alle deutschen Industriellen ihrer Fabrikanlagen für verlustig erklärt werden. Die blutigen Unruhen auf Sizillen Soldaten und Polizisten von der Menge entwaffnet ; dud Madrid, 19. Jan. Der Leiter des Presseamtes der Bonomi=Regierung, Rossini, hat der Presse Mitteilungen über die schweren Unruhen gemacht, die sich in den letzten Tagen in verschiedenen Städten Siziliens kommen könne, wenn die Geiselfrage dann auf der Konserenereignet haben. Ausgangspunkt der Unruhen bildete die bebandelt würde. Weigerung vieler Männer in Ragusa, der auf Anordlnung der anglo=amerikanischen Besatzung erfolgten Einerufung zur Wehrmacht Folge zu leisten. Die Polizei schritt zu Verhaftungen, wobei es zu einem Zusammentoß mit der Menge kam, die mit Handgranaten und Bewehrschüssen gegen die Polizei vorging. Soldaten Lund Zivilisten wurden von der Masse entwaffnet. Die Wolizch machte von der Schußwasse Gebrauch. In Ronterosso und=Comiso wurden Militärtransporte von bewaffneten Banden überfallen. Die Begleitmannchaften wurden gefangengenommen. Bei Zusammenstötzen mit der bewaffneten Menge in Ragusa wurden keineswegs ihren Erfolg. Alle drei Parteien im griechi= venteileKampfgruppen, die ohne Panzerunterstützung den erbitschen Konflikt, die Engländer, die griechische Regierung terten seindlichen Widerstand brachen. So wurden karke Restund die Elas, beobachteten einander vorsichtig. Einer endgültigen Beilegung ständen immer noch große Hindernisse im Wege, von denen das größte die Zurückhaltung der Geiseln durch die Elas sei. Man erkenne immer mehr, daß die Elas keineswegs die Waffen niederlege, sondern sich einfach in die Gebiete zurückgezogen habe, die für einen Guerilla=Krieg am besten geeignet seien. Auch in einer amtlichen Erklärung der Regierung Plastiras wird festgestellt, daß der Waffenstillstand nicht von Dauer sein könne, wenn die von der Elas mitgenommenen Geiseln nicht entlassen werden. teile der Armee befreit und der von t1=Brigadeführer Harmel geführten Division eine derartige Kampfkraft bewahrt, daß sie bereits einige Wochen später bei Rimwegen erfolgreich den Feindstoß abschlagen konnte, der zur Vereinigung mit den bei Arnbeim lustgelandeten Feindgruppen führen sollte Kurze Tagessehau Studentendemonstrationen in Nom. In Rom fanden Studentendemonstrationen statt, bei denen dagegen protestiert Der britische Arbeitsminister Bevin hat angekündigt, wurde, daß Bonomi=Italien noch immer vergeblich auf die Andaß er nach Griechenland reisen und gleichzeitig Chur= erkennung als Verbündeter der Angloamerikaner warten muß. chills Zustimmung zur Entsendung einer Labourmission Ferner wurde die sofortige Veröffentlichung der Waffenstillnach Griechenland einholen werde. standsbedingungen gefordert. Gleichzeitig fand eine GegenDer dipiomatische Korrespondent des Exchanze= kundgebung von anderen Studenten statt, die mit bolschewistiBüros schreibt, daß man in Londoner Labourkreisen die schen Abzeichen und roten Schleisen„geschmückt“ waren. ZwiUnvarteilichkeit der griechischen Informationen Chur= schen beiden Demonstrationsgruppen kam es on Zusammenchills anzweifle und sich deshalb selbst überzeugen wolle, stöben. Die Danksagungen, die sich Churchill in Griechenland Italienische Valkankämpfer. Der Duer bat im Haurtbestellt hat, haben die Labour Party offenbar mißtrauisch quartier eine Kompanie italienischer Soldaten empfangen. die gemacht. Dic Bolschewisicrung Frankreichs und Finnlands „Gesellschalten“ treiben sie als Vertreter Moskaus voran dnb Genf, 18. Jan. Nach der gleichen Taktik, die die sich von Atben aus bis Norditalien durchgeschlagen bat. Die Soldaten bewältigten die Reise in drei Monaten teils ou Fuk. teils auf der Bahn und auf Lastkraftwagen, wobei sie schwere Kämpfe mit Rebellen zu besteben batten. So trafen sie schließlich vollständig bewaffnet auf italienischem Boden ein. Mussolini bestimmte, daß die tapfere Mannschaft seiner Leibgarde zugeteilt wird. Sowjetische Kinderverschleppungen aus Jugoslawien. Auch im Gebiet des ehemaligen Iugoslawien. so wird aus Agram gemeldet, nützt Moskau das durch die Bandenkämpfe entstan.. dub Genf, 18. Jan. Nach der zleichen Taktik, die die Vor den Brotgeschäften von Paris stehen lange Sowjets in den ost= undsüdosteuropäischen Staaten ver- Schlangen weinender Frauen. Zahlreiche Bäcker sehen folgen, um die Völker zu holschewisieren und unter die sich gezwungen, infolge des Brennstoffmangels ihre gemeldet, nützt Moskau das durch die Bandenkämpfe entstansowjetische Diktatur zu zwingen, gehen die Agenten des Geschäfte zu schließen, ja, sogar die berühmte schwarze dene Kinderelend aus, um eine groß angelegte KinderverschisKreml jetzt im gaullistischen Frankreich vor. In Paris Börse von Paris beginnt Anzeichen eines Schwächezu= kung nach Sowietrußland zu organisieren. Einige 100 Kindes iöhen mit der bewaffneten Menge in Raausa wurden wurde die erste Tagung der Gesellschaft„Frankreich= standes zu zeigen. Viele Menschen, die die Kälte nicht seien bereits über Bulgarien, wo sie angeblich in Erbolungsein Oßfizier und vier Soldaten getötet. Zu schweren Sowjetunion“ eröffnet, die gleich in ihrer ersten Sitzung länger ertragen können, werfen ihre Möbel in die Oefen beimen untergebracht werden sollten, im Flugzeus nach Süd### E##g. gr.# g#### die„Rotmendigkeit“, wie es in der Meldung der Faß= und Heizungen. Der Schnee liegt dick auf den Straßen italien abgegangen, von wo aus ihre Verschickung nach Souvon Paris. Die Presse kritisiert die Regierung mit tetrußland erfolgen soll. Unruhen kam es auch in Agrigent. Eine große mit Maschinengewehren und Gewehren ausgerüstete Menge stürmte die Karabinieri=Kaserne une setzte sie ind Brand. Die Menge plünderte das Amtsgericht undn das Lebenomittelamt, setzte beide Gebäude in Brand und Ktürmte das Gefängnis, dessen Insassen befreit wurden. ur Unterdrückung der Unruhen mußten Truppen heranezogen werden, die eine Säuberung der Stadt von den bewaffneten Elementenv ornahmen. Bei den Zusammenstößen wurden fünf Personen getötet und zwölf verundet. Die Vonomi=Regierung hat eine strenge Zenüber alle die Lage in Sizilien betreffenden Nachangeordnet. Was die Lufthunnen in Verona vernichteten. dub. Mailand, 18. Jan. Bei dem letzten schweren Terrorauf Verong ist eine gröbere Anzahl historisch wie künstbedeutender, einzig dastehender Kirchen und Baudenkhäter der verdrecherischen seindlichen Zerstörungslust zum o#fallen. Die Agentur Stefani verösfentlicht eine lange Liste der in Peronaangerichteten Zerstörung historischen italteniden Kunsik=sitzes. Vollständig vernichtet wurden u. a. die Kapesle Sen Brunone mit bedeutenden Fresken aus dem Mit#elalter, die Haustbiliotbek, die historische Kavelle Civolla mit antiten Fresken, der berühnte Palauzo del Diamanti. Schwer beschädtet wurden die Kirche Santa Apostoli, das Römische Kreus des Domes, der Palazzo Bertani, ein weltberühmter aotlicher Bau des 15. Jahrhunderts, sowie der Palazo der Akademie, odenfalls aus dem 15. Jahrbundert. Teilzerstörungen weis auf das berühmte Castel der Scaliger, ferner die aus dem Bahre 1324 kammende Kirche Santa Maria della Scala. Diese Aufstellung seigt, so erklärt Stefant, in welch verBrecherischer, barbarischer Weise die Anglo=Amerikaner ihre Angriffe faß ausschließlich gegen zivile Ziele richten und vierbei Kunkbeste vernichten, der für die ganze Menschheit von größter Bedertung var. die„Notwendigkeit“, wie es in der Meldung der TaßAgentur heißt, betonte, die Beziehungen zwischen Frankreich und der Sowjetunion noch enger zu gestalten. Der sowjetische Botschafter Bogomolow begrüßte die Tagung im Namen des Sowjetvolkes. „Noch engere Beziehungen“, das ist immer die gleiche Parole, der dann sehr bald präzisere Forderungen folgen, deren Zweck es ist, die bolschewistische Infiltration zu fördern und zu beschleunigen. Das Beispiel Finnlands ist als Muster für die Methoden Moskaus anzusehen. Hier hat die Gesellschaft land=Sowietunion schon erhebliche Arbeit geleistet. Sie hält die Regierung in Helsinki ständig unter Druck und zwingt sie zu immer, neuen Zugeständnissen gegenüber den Sowjets. So hat sie auf ihrer jüngsten Tagung den Vorwurf erhoben, die finnische Rezierung habe den Waffenstillstandsvertrag unvollständig erfüllt. Weiter wird gegen das Offizierkorps und die Beamtenschaft gehetzt, die„von faschistischen Elementen noch nicht gesäubert“ seien. Schließlich wird gefordert, daß die Polizei aller Schärfe, wobei einzelne Blätter sogar direkt Sabotage für die entstandene kritische Situation verantwortlich machen. Moskau stellt die Erben de Saulles. Amerikanische Zeitschrift über Frankreichs Zukunft. dub. Senf, 15. Jan. Die amerikanische Zeitschrift„Lise". bringt einen ausführlichen Artikel über die Inkunft Frankreichs, in dem es beißt, daß Kälte. Arbeitslosigkeit und Hunger in diesem Winter die Kennzeichen des„befreiten“ Frankreichs seien. In den grandiosen Gebäuden der französischen Bebörden zerbackten die Beamten die Einrichtungsgegenktände. Rudel erbielt sie als erster Ausländer. um einen Ofen zu wärmen, während sie die Pläne für die zweitrangige Zukunft Frankreichs in Eurova und in der Welt erwägten. Die französischen Arbeiter und Angestellten lebten ebenso kalt wie elend in einem der bittersten Winter der enropäischen Geschichte. Ueber die innervolitische Stellung de Gaulles beißt es in Hasen von Akyab erneut angegriffen. Japanische Flugzeuge griffen, wie aus Manila gemeldet wird, wiederam den Hafen von Akvab an. Ein kleineres Kriegsschiff wurde versenkt und ein 8000 t= Schiff in Brand gesetzt. Im Hasengebiel wurden größere Beschädigungen bervorgerufen. Alle japant schen Flugzeuge kehrten zu ihren Stützpunkten zurück. Goldene Tapserkeitsmedaille Ungarns für Oberst Rudel. Der ungarische Staatsführer Ssalast verlieb am 14. 1. 1945 dem Kommodore des Schlachtgeschwaders„Immelmann“, Obers Rudel, die goldene Tapferkeitsmedaille. Diese böchste ungarische Auszeichnung wurde bisber nur achtmal verlieben. Obers sich nicht in die Tätigkeit der Gesellschaft einmische, daß dem Artikel, daß er im Auslande die Rolle eines Staatsmander finnische Rundfunk der Agitation der Gesellschaft mehr Raum gäbe und daß die Häuser des aufgelösten Schutzkorps dem Heim zur Verfügung gestellt würden. Die Gesellschaft„Finnland=Sowjetunion“ ist also offensichtlich nichts anderes als die Vertretung Moskaus. Sie betätigt sich ausschließlich in diesem Sinne und treibt mit allen Kräften die Bolschewisierung Finnlands voran. Katastrophale Lage in Paris Hunger und Kälte fordern zahlreiche Todesopfer dub Stockholm, 17. Jan. Die Verhältnisse in nähern sich mit rakender Geschwindigkeit einer Katastrophe, und furchtbare Epidemien werden befürchtet, nes wiele, während er gleichzeitig gezwungen sei. on Hause ein Politiker zu sein. In der französischen Provinz führten die Maauis=Banden noch immer Requisitionen durch, die gewöhnlich darin beständen, daß einige fette Schweine, ein Dutzend Truthähne, Wein oder einige Gummireisen entführt würden. Nach wie vor würden auch ohne Formalitäten von den Maqnis Erschießungen vorgenommen, ebenso Absetzung der aus Paris geschickten Beamten, um ihre eigenen Leute auf die Posten zu bringen. Die Haltung der französischen Kommunisten sei nach wie vor abwartend. Sie wollten de Gaulle so viel Zeit geben, bis er sich die Finger verbrenne, ebe sie selbst die Macht ergriffen. Denn wenn de Gaulle versage, so schreibt die amerikanische Zeitschrift, seien die Kommunisten die Erben. Aus Newvork wird gemeldet, daß der französische KommuJapanischer Protest gegen Angriffe auf ein Lazarettschift. Der Sprecher des javanischen Informationsamtes, Jauchi, erklärte auf einer Pressekonserenz über den völkerrechtswidrigen Lustangriff der Amerikaner auf das japanische Lazarettschift „Samura“ am 25. 12. vor den Philivoinen, daß es sich dabei um ein Vergeben gegen Humanität und Völkerrecht bandela. Die japanische Regierung habe bei der amerikanischer Regierung Protest erboben und dabei darauf aufmerksam gemacht. daß sich die amerikanischen Flieger auch sonst zahlreicher Vergeben gegen das Bölkerrecht schuldig gemacht hätten. König Peter auf der Suche nach einem Ausweg. Wie Neuter meldet, besuchte König Peter am Dienstag Außenminister Eden im Foreign Offiee, nachdem Eden vorber mit dem jusoslawischen Premierminister Subasitsch verbandelt hatte. Ferner hatte König Peter eine Besprechung mit dem Londoner Vertreter Titos. Schweden wird in absehbarer Zeit infolge Kohlenmangels zur Gasrationierung schreiten müssen. Wahrscheinlich wird dann auch die Warmwasserversorgung in allen Privatwobnungen eingestellt werden. Die knappe Brennstofflage wird auch Wie die Alliierten Italien ausplündern. 1 Jud. Mailand, 17. Jan. Die brutale Ausplünderung des on den Anglo=Amerikanern besetzten Teiles Italiens wird illnstriert durch die Mitteilung eines Unterausschusses der alliierten Kontrollkommission in Rom, wonach seit Beginn der Besetzune Ualienische Waren im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Lire nach England und Amerika erportiert worden sind. Londoner und Newoorker Finanzkreise kaufen nämlich mit dem völlig wertlosen Besatzungsgeld Waren ohne Rücksicht auf die sortschreitende Verelendung der Bevölkterung und die schwere Hungeronot, die deute im ganzen besetzten Italien Hericht Die rinnische Tragödle ond Steckholm, 18. Jan Der finnische Dampfer „Besta“, der dieser Tage im Sturm an der ostschwedischen Küsie unterging, wobei 12 Mitglieder der Besatzung um Leben kamen, ist— wie„Folkets Dagbladet“ meldet,— indirekt den Befehlen der sowjetischen Kontrollkommission zum Opfer gefallen. Diese habe strengstens angeordnet, daß der Dampfer spätestens am 16. Januar wieder in finnischen Gewässern sein müsse. Obgleich die reparaturbedürftige„Vesta“ schwer im harten Sturm lag, habe der Kanitän die Fahrt fortsetzen müssen, um densowietischen Besehl zu befolgen. Aufgrund des Waffenstillstandsdiktats pressen die Sowseis immer neue große Materiallieferungen aus Finn'and deraus. So müssen die Finnen einer Meldung von„Stockholms Tidninren“ zusolge, jetzt 2500 fertige Holzhönser an die Sowietunion liefern. Die finnischen Stagtekahnen mußten an die Sowiets wirderrm über 100 Cokomotiven und etwa 1500 Eisenbahnwagen abSeiern berichtet„Aftonbladet“ nach einer Meldung des Bulls= nistenbäuptling Maurice Thorez einem UP=Vertreter gegen= vom 1. Februar an Zwangsabbolzungen notwendig machen.— Pressedienstes. Am Montag starben in Paris zahlreiche über erklärt habe, früher oder später müßten sich sowohl in Der Kohlenmangel ist durch die von der schwedischen RegieKinder und Greise infolge von Ermattung und Kälte. Frankreich als auch in den USA.„soziale Umwälzungen“ erDie neuen einschneidenden Brennstoffeinschränkungen eignen, die denen in der Sowjeunion vor nun schon fast 30 sowie der geradezu schreiende Mangel on Lebensmitteln Jahren gleichen würden. Thorez, der sich in diesem Fall. um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, etwas gewunden rung vor einiger Zeit veranlaßte Sperrung sämtlicher schwedischer Ostseebäfen für ausländische Schiffe verursacht worden. bezu führten zu einer steigenden Anzahl von Todesfällen. Die Erbitterung der Bevölkerung über diese Zustände sand ihren Niederschlag in zahlreichen Demonstrationen, an denen sich insbesondere die verärgerten Hausfrauen ebeteiligten. auszudrücken beliebt, meint also nichts anderes, als daß Frankreich und die Vereinigten Staaten in absebbarer Zeit auc von den Bolschewisten beberrscht werden würden. Aus dem besten Wege dazu sind die beiden Länder jedenfalle schon jetzt. Sturmfüfillere in den Karpaten=Vorbergen Auf Sturmgeschützen und Kettenbrödern aufgesessen gebt en oder Wiesen und Aecher, dann müssen Stellhünge Aderwunden werden. PR.=Aufnahme: Kriegoberichter Lüche, 90. 20) albe hein Wort, ür dn Opüer mn dmnh uns beinen Dank für dit, die de unnkus — bhr unsf“— Kleie und nichtig eind alle unsere Gaben im Vergleich zu dem erhabe5#n Opter unserer Soldsten, die mit Fleisch und Biu dem feindlichen Ansrurm trorsen in Kampf für Preibeit, Kulrue und Wohlergchen— für eins busse Zukunftl— Sie niche au mit dmn beren Wallen, aunders auch mit Batlaidung und Aurüstungsstüchen amreichend un verschen, bre unsere selbssgurntändliche Pfliche: in„Vollnopfer“ witd eie berodees Ausduch Andmt Oflas die Scheintn, die Trahen— afher de Huum und gebt— epfer alln, uns aiche uslich gebrauche wind!— Sclange die Heimer heilen knns, opfert eie alls Spiemmets, Ehldung, Celhrun unt bandeunpecehe für Wehrmacht und Volkssturm! Nachrichten aus Stadt u. Kreis * Altena, 20. Januar. Wes zlt als verkoierer Tanschhandel? Die Verbrauchsregelungsstrafverordnung und die Kriegswirtschafteverordnung dienen zur Betämpfung des Tauschund Schleichhandels. In der Zeitschrift„Deutsche VerSaltung“ wird über eine Anzahl grundsotzlicher Entscheidnngen der Rechtsprechung, die als Schutzmaßnahmen für die Vexbraucherschaft ergangen sind, zusammenlassend berichtet.“ Bestraft wird derjenige, der in Aus„bung eines Gewerbes" oder Beruses Tausch= oder Schleichhondetsgeschäfte betreibt. Der Täter braucht nicht immer der Inhader des Betriebes zu sein.„IIn AusAdung eines Gewerbes“ wird z. B die Ehefrau eines Bastwirtes tätig, falts sie von einem Gast Geflügel Lauft und ihm dafür Zigaretten gibt. Unter die besonders strengen Strafbestimmungen für die Versöße in Ausübung eines Gewerbes oder Berufes sällt auch der, der sein Geschäft bereits geschlossen oder keinen Geruf ausgegeben hat und Reste von seinen Warenbeständen ohne Bezugsberechtigung verkauft. Gleichsalls macht sich Krafdar, wer sich als Gewerbetreibender deLätigt, ohne nach den gewerblichen Vorschriften zum Gewerbedetrieb zugelassen zu sein. Wäre dies nicht der Fall, würde der legale Händler schwerer bestraft als der illegale. So darf niemand, ohne Schuhhändler zu sein, Schuhe einkaufen, um sie mit Verdienst weiter zuverkaufen. Strafbar ist ferner der Verkauf und Kauf bezugsbeschräntter Ware ohne gültige Bescheinigung. Beindet sich aber die Ware in der Hand des Verbrauchers, o ist die Bezugsbeschränkung ausgehoben, und der Verbraucher kann über das betreifende Bedarfsgut frei verügen. Voraussetzung ist aber, daß er das landwertschaftliche oder gewerbliche Erzeugnis auf dem gesetzlichen Bege erhalten hat. Dagegen verlieren Waren, die auf tllegalem Wege, etwa durch Diebstahl, Unterschlagung, Schwarzhandet erlangt And, die Eigenschaft eines öffentlich bewirtschafteten Erzeugnisses nicht, sondern können nach wie vor Gegenstand Krafbarer Verstöße sein. Nach dem Grundsatz, daß die zuf gesetzlichem Wege erlangte Ware in der Hand des Verbrauchers nicht mehr bezugsbeschränkt ist, könnte man zu der Folgerung kommen, daß auch Selbstversorger Aber die ihnen zustehenden Erzeugnisse frei verfügen Zönnen. Diese Annahme ist irrig. Der Reichsernährungsminister hat jeden Verkauf oder Tausch oder dergleichen von össentlich bewirtschafteten Erzeugnissen, die den Selbstversorgern zum eigenen Verbrauch zustehen, verhoten. Eine Weiterveräußerung von Treibstossen, die auf ankausweistarten bezogen sind, ist ebensalls untersagt. Durch ergangenen Rechtsspruch ist auch die Frage des Kraibaren Beiseiteschaffens lebenswichtiger Bedarfsgüter #argesteltt. Der Fleischer macht sich strafbar, der durch geschicktes Ausnutzen der ihm zugeteilten Fleischwaren die unter Umständen mehr erzielte Ware ohne Marten abgibt. Als strafbares Beiseiteschaffen ist auch der wahllose Antauf umsangreicher Lebens= und Genußmittel, selbst wenn gegen die Bewirtschaftungsvorschriften nicht verloßzen wird, anzusehen. Das Verderbenlassen von Lebensmitteln wird als strafbare Vernichtung lebenswichtiger Erzeugnisse gewertet.— Beachtung verdient auch das Verbt der Entgegennahme eines Vorteils wie Tauschware ir die Bevorzugung bei beruflicher Leistung. Möbel nach Bombenschäden Beschädigte Möbel an trockenen Stellen unterbringen, #sbesondere nicht im Keller, da die Feuchtigkeitsschäden schwer zu be ben sind. Alle Möbelteile aufheben, auch wenn nicht n he alle Einzelteile vorhanden sind, denn os lassen sich Bücherschränke, auch manche Sehreibtische Aeiner machen; aus zwei Schreibtischen oder zwei Stühlen Zann man mai mal immerhin noch einen wieder zusammenbauen. Bi iders sogenannte Ergänzungsbüromöbel können in den mannigfachsten Formen wiederverwendet erden; große Regale können verkleinert werden; eine Schranktür oder-seite läßt sich zu kleineren Möbeln verarbeiten usw. 7 Platten sind dabei die Hauptsache. Ein geschickter Fachn ann kann selbst zusammengebrochene und tark angesengte oder von Splittern getroffene Möbel vieder tadello“ instand setzen. Also: Möbelteile sorgjältig b.s früher oder später der Fachmann kommt. er Mödekteile verbrennt oder im Freien verkommen läßt, z## denn die volle Schadenssumme beim Kriegsschädenamt hem#tragen, betrügt das Reich! als Wärmeschutz Wir haben die Doppelsenster aus guten Gründen ausgehoben und als Reservesenster sichergestellt. Aber nun schließen die einlachen Fenster nicht immer dicht. Die schöne Wärme geht durch Ritzen und undichte Jugen ins Freie, und Kälte und mitunter der Rheumatismus kommen dafür herein. Was bleibt zu tun? Was hilft? Eben Zeitungspapier. Denn es ist, wenn man richtig damit umzugehen weiß, eine gute Wasse gegen Kohlenklau. Gegen undichte Fugen an Fenstern z. B. helsen Zeitungspapierstreisen, die man in mehreren Lagen annagelt. Auch können wir mit Pavierbrei, den wir aus zerkleinertem Papier und Wasser anmachen, R tzen an Fenstern, Wänden usw. verstopfen. Dicke Rollen jest zusammengeknültten Zeitungspapiers kommen unten gegen die Fensterrahmen. Die Rolle ist so lang zu machen, daß sie sich fest in die Fensterrahmen hineinklemmt. Dann tue auch noch Zeitungspapier zwischen Tevpich oder Fußmatte und Fußboden. Es ist ein guter Schutz gegen Kälte, die von unten kommt. Versall von Möbelbezugsmarken Wie alle Bezugsberechtigungen, sind auch die Bezunsmarken für Möbel nur innerhalb bestimmter Fristen gültig. Nach Ablauf der auf den Bezugsmarken ar fgedruckten Güttigkeitsfrist berechtigen die Bezugsmarken weder zum Erwerk von Möheln, noch darf der Möbelhandel eine Belieferung solcher verfalltener Bezugsmarken vornehmen. Ein Umtausch von verfallenen Bezugsmarken bei den Wirtschaftsämtern ist nicht vorgesehen und nicht möglich. Hinsichtlich der laut Aufdruck am 31. Dezember 1914 verfallenen Bezugsmarken für Möbel sind infolge mißverständlicher Unterrichtung von Verbrauchern Anträge auf Umtausch gestellt worden. Solchen Anträgen kann ausnahmslos nicht entsprochen werden. Empfehlungen, einen Umtausch zu beantragen, müssen deshalb auf alle Fälle unterlassen werden. Grundredein der Ernährung Fleisch ist wichtig wegen seines Gehalts an Eiweiß. Der Körper braucht davon xegelmäßige, wenn auch geringere Mengen. Bekommt ex die Wochenration als Sonntagsbraten angeboten, so kann davon nur ein kleiner Teil in seiner eigentlichen Bestimmung als Baustoff ausgenützt werden. Die Magermilch enthält wertvolles Eiweiß und Mineralstoffe. Auch wenn es nur um ein Achtel Liter geht, lohnt sich der Weg zum Milcheinkauf. Mit einer Beigabe von Fett wird das Gemüse besser vertragen. Deshalb verwenden wir auch das Kochfett in regelmäßigen, wenn auch kleineren Mengen. Butter soll frisch verzehrt werden. Wenn wir sie einmal gekochten Gerichten beigeben, dann nur ganz zum Schluß. Auch Zucker ist wegen seines Sättigungswertes ein wertvolles Nahrungsmittel und muß als solches in den Küchenzettel eingebaut werden. Es ist richtig. Süßspeisen hin und wieder zu den Hauptmahlzeiten zu geben. Brot soll vor dem Auschneiden ablagern. Es ist dann ausgiebiger und bekömmlicher. Wo verhanden, wollen w.r regelmäßig einen Teil als Vollkornbrot verzehren. Schalterstellung markieren. Ed3. Unter den zahlreichen Vorschlägen, die bei der Feldpost=Nummer 08000 zu den Fragen des verstärkten Kriegseinsatzes eingehen, befindet sich auch manche kleine Anregung. die aus praktischer Erfahrung im Einzelfall entstand und weitere Beachtung verdient. Das gilt z. B. für den Vorschlag einer Hausfrau zum Stromsparen. Immer wieder, so schreibt sie. ertappt man sich dabei, daß bei Stromabsperrung die Schalter nicht abgedreht waren, so daß bei plötzlicher Wiedereinschaltung des Stromes unvermutet und womöglich in mehreren Räumen Licht brennt. Das kann zu einer sehr ungemäßen Zeit der Fall sein, etwa nachts oder auch am hellen Tage. Man kann sich gegen diese Stromverschwendung, die u. U. auch unangenehme Verstöße gegen die Verdunkelungspflicht zur Folge hat. dadurch schützen, daß man auf jedem Schalter einen kleinen Klebestreisen befestigt und darauf einen Pfeil anbringt. der anzeigt, wie der Schalter bei„An“ stehen muß. Dieses kleine Hilfsmittel ermöglicht die sichere Ausschaltung, auch wenn die Kontrolle wegen des sehlenden Stromes nicht erfolgen kann. Blütezeit: Jannar. Pflanzen, die„aus der Reibe tanzen“. Im Blütenreigen des Jahres gibt es keinen einzigen Monat, in dem nicht irgendwelche Pflanzen ihre Blüten erschlössen. Diejenigen, die sich von dem großen allgemeinen Rhyth= mus des Blühens und Welkens unterscheiden, die Blütezeit und Fruchtbildung in andere Monate legen, als dies gemeinhin„üblich“ ist, nennt man die„Winterblüher“". Zu ihnen gehören in erster Linie die ausgesprochenen Zimmerpflanzen. die in den ersten Monaten des Jahres zu blühen beginnen: Begonien. Fleißiges Lieschen. Alvenveilchen. Primeln. Tulven und Hpazintben.. 86, a 84. Daneben aber gibt es auch im Freien einige Pflanzen. oie ihre Blütezeit in den Winter und sogar in den härtesten Wintermonat, den Januar. verlegt haben. In diesen Wochen blüht in Gärten und Parks die Christrose. Oft öffnet sie ihre Blüten mitten im Schnee schon zur Weihnachtszeit. und dann dauert dieses winterliche Blütenwunder bis in den Februar Unter den Gehölzen gibt es zwei„Januarblüher": die sog.„Winterblüte“ und die„Zauberhasel". Die Winterblüte heißt mit ihrem wissenschaftlichen Namen„Chimonanthus“. der aus dem griechischen„cheimon“. Winter, und„antbos“. Blume. entstanden ist. Es ist die Pflanzengattung des Gewürzstrauches, die hauptsächlich in Nordamerika und Japan heimisch ist und bei uns seltener als Zierstrauch angepflanzt wird. Die Sträucher tragen dunkel braunrote, quastenförmige Blüten, die sich im Januar öffnen. Auch in der Familie der Hamamelis=Sträucher, der Herenoder Zauberhasel. Zaubernuß oder des Zauberstrauchs herrscht „verkehrte Welt“. Die haselstrauchähnlichen Sträucher, die vor allem in China und Japan heimisch sind und in Europa ihrer schönen Herbstfärbung wegen gern als Ziersträucher angepflanzt werden, blühen im Januar und bringen im Frühling ihre holzigen Kavselfrüchte zur Reise, die die Samen weithin ausschleudern. Das Abbratzen und Säubern älterer Obstbäume sollte jetzt bei frostfreiem Wetter unbedingt ausgeführt werden. Gerade das Moos und die morichen Rindenteile sind für das Ungeziefer die besten Schlupfwinkel für die Winter, die deshalb jetzt zerstört bzw. beseitigt werden müssen. Bei dieser Gelegenheit dart nicht vergessen werden, die Risse und Wundstellen mit Baumwachs oder Baumkitt, Teer oder dergleichen zu verschmieren, da sonst der Frost Zutritt hat und nachher die gefährlichen Frostplatten, Gummifluß und andere Krankheiten nach sich feht. Zur Winterfeuchtigkeit der Wandgewächse Fälschliche weise kommt man leicht in Versuchung, anzunehmen, daß die Herbst= und Winterfeuchtigkeit auch den Bäumen, Sträuchern und Schlinggewächten an Mauern, Wänden usw. zugute ekommen ist; das trifft aber nur ganz vereinzelt zu. Solche Bäume und Sträucher, besonders Obstspaliere, auch Rosen usw. sowie alle diejenigen, die z. B. unter einem vorstehenden Dach oder auf der warinen Hüdseite eines Hauses usw. stehen und aus dielem oder jenem Grund nicht genügend Winterseuchtigkeit bekommen haben, müssen entweder vor Eintritt des Bodenfrostes oder aber spätestens im Januar-februar bei frosttreier Witterung und erst recht kurz vor und während des Austriebes und besonders auch während und nach der Blüte gründlich bewässert werden, da sie sonst naturgemäß in ihrer normalen Entwicklung leiden und außerdem von pilzlichen oder tierischen Schädlingen besonders gerne heimgesucht werden. Vereinfachung im Jugendstratrecht/ Weiterer erzieherischer Ausbau * vergangen hatte Iusbesander= bei den vereinzelten Fällen Köhte Llorde sümitet sehr S Gend Wärme,: doch nicht mehr. Rartonenn immer in kühlen Räumen lagern, also niemals in Heizungs- und Luftschutzkellern. Ed3. Gestützt auf die Erfahrungen der Praxis und zur Anpassung an die Kriegsvereinfachungen der allgemeinen Strafrechtspflege hat der Reichsjustizminister die Richtlinien zum Reichsjugendgerichtsgesetz geändert und ergänzt. Wie aus diesem Anlaß Oberregierungsrat Dr. Kümmerlein vom Reichsjustizministerium in der„Deutschen Justiz“ ausführt, ist das neue Reichsjugendgerichtsgesetz von der Praxis lebhaft begrüßt worden. nicht zuletzt wegen der erheblichen Vereinfachungen. die sich aus der Zusammenfassung bisher sehr verstreuter Vorschriften für die Jugendstrafrechtspflege ergeben haben. Wenn die Fülle der erzieherischen Möglichkeiten, die als besonderer Vorzug des Gesetzes bezeichnet wird. noch nicht voll hat ausgeschöpft werden können. so sind hierfür hauptsächlich kriegsbedingte Umstände maßgebend. vor allem die Einberufung zahlreicher tüchtiger Jugendrichter und Jugendstaatsanwälte. Dennoch tritt das erzieherische Moment der neuen Strafrechtspflege schon jetzt allenthalben deutlich hervor. Die Jugendstaatsanwälte machen in steigendem Maße von der Möglichkeit Gebrauch, beim Jugend= oder Vormundschaftsrichter eine erzieherische Maßnahme anzuregen und nach deren Ausführung von der Verfolgung abzusehen. Besonders aktive Jugendrichter haben die Untersuchungshaft gelegentlich auch benutzt, um durch den Schock einer sofortigen Freiheitsentziehung erzieherisch auf den Jugendlichen einzuwirken, der sich entsorechend vergungen hatte. Insbesonvere bei den vereinzelten Fällen von Arbeitsbummelei ist schon durch den Minister empfohlen worden, den Jugendlichen im Wege einer vorläufigen Anordnung, wie sie§ 45 des Jugendgerichtsgesetzes zur Erziehung ausdrücklich vorsieht, der Arbeitserziehung zu überweisen. Die Richtlinien ergänzen in ihrer Neufassung diese Möglichkeit. Es kommt danach die erzieherische Festhaltung im Jugendarrest in Betracht. Muß ein Jugendlicher in Untersuchungshaft oder sonst in Verwahrung genommen oder untergebracht werden. so werden die Eltern oder der gesetzliche Vertreter sofort davon benachrichtigt. Es ist an sich selbstverständlich, daß der Jugendstaatsanwalt und der Jugendrichter als Erzieber des Jugendlichen auf Auftreten. Anzug und Haarschnitt achten müssen. Hieraus wird in den Richtlinien nunmehr besonders hingewiesen. Damit es nicht bei der Beanstandung bleibt, wird die Möglichkeit erwähnt. dem Jugendlichen in geeigneten Fällen die Auflage zu machen, sich in seiner Freizeit nach Abstellung der Mängel zu einer bestimmten Stunde an Gerichtsstelle zu melden. An sich ist im Jugendstrafverfahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres die„Du"=Anrede vorgesehen. Hier bringen die Richtlinien eine Ergänzung dahin, daß in Einzelfällen ein Absehen von der„Du“=Anrede erfolgen kann, zum Beispiel, wenn es sich um jugendliche Ehefrauen oder Mütter handelt. RORDEERESAGGRATEE Sounlag, 21. Januar. Reichoprogramm. 8.00—8.30: Orgelmusik. 8.30—9.00: Mongensingen. 9.00—11.00: Bunte Unterhaltungsklänge. 11.00 bie 11.30:„Botschaft der Berge“. 11.30—12.30: Musikalische Skizzen. 12.40—14.00: Das deutsche Volkskonzert. 14.15—15.00 Kapelle Erich Börschel. 15.00—15.30: Märchen der Brüder Grimm. 15.30—16.00: Lieder. gesungen von Leo Slezag 16.00—18.00: Was sich Soldaten wünschen. 18.00—19.00:„Uni sterbliche Musik deutscher Meister": Eroica von Beetbowen. (Wiener Philbarmoniker). 19.00—20.00: Zeitsviegel. 20.19 bis 22.00: Unterhaltungsmusik. Deutschlandsender. 9.00—10.00: Unser Schatzkästlein. 11.00 bis 11.30: Orchesterklänge. 11.40—12.30: Linzer Reichs=Bruckner=Orchester. 16.00—17.00:„Cavalleria Rusticana". Oper von Mascagni. 17.15—18.00: Konzert. 20.15—21.00: Raucheisen. 1190-—900: Mliat unsd Ooern. Verdunkelung am 26. 1.: Aufang 17.02. Ende 8.26. Verdunkelung am 21. 1.: Anfang 17.94, Ende 8.25. Montag 2. Jonnat. Reichsprogramm. 7.30—7.45: Englisch=amerikanische Kriegsmethoden. 8.50—9.00: Frauenspiegel. 12.35—12.45: Bericht zur Lage. 14.15—15.00: Kapelle Jan Hoffmann. 15.00—16.(0: Solistenmusik von Bach. 16.00—17.00: Otto Dobrindt. 17.15 bis 18.30: Bunte Klänge aus Wien. 18.30—18.45: Korresvondenten berichten. 19.00—19.30: Zeitspiegel. 19.30—19.45) Frontberichte. 20.15—22.00:(Auch über den Deutschlandsender Für jeden etwas. Deutschlandsender. 17.15—18.30: Werke von Händel. GeorShumaon. bomorbind f.. Fortfall aller D. und Eilzüge. Beginnend in der Nacht zum Dienstag, 23. Jan. 1945. wird bis auf weiteres die Zahl der Reisezüge erheblich eingeschrönkt. Es fallen insbesondere alle D= und Eilzüge einschließlich der für den öffentlichen Verkehr vorgesehenen Zugteile der SFR. Züge(Wehrmachturlauberzüge) im ganzen Reich aus. Inwieweit kriegswichtige Reisen künftig in allerdringendsten Fällen ausgeführt werden können, wird noch bekanntgegeben. Das Fest ihrer Silbernen Hochzeit feiern am Montag. dem 22. Januar 1945 die Eheleute Otto Müller und Frau Erna, geb. Stahlschmidt. Ackerstraße 12. Herzlichen Glückw:'ch! * Besörderung. Der Obergefreite Hans Seiler, Bahnhofstraße 47, der kürzlich mit dem EK. 2 ausgezeichnet wurde ist zum Unteroffizier befördert. Herzlichen Glückwunsch! s. Volksopfer. Es wird hiermit noch einmal an die leute erfolgende Abholung der Spenden zum Volksopfer erin ert. Jeder hält seine Spenden vorsorglich bereit. SPORT Mannschaftskämpfe des 55.=Bannes 143 im Turne: Wie im Vorjahre in Plettenberg. so sollen dieses Jahr sie Mannschaftskämpfe der Hitlerjungen in Werdohl durchgef#ert werden. und zwar kommenden Sonntag, den 21. Januar. ab 16.00 Uhr. im Vereinshaus. Die Uebungen sind ausgeschrieben: 1. für die Sondert se (Zehnkampf=Einzelkampf). 2. für Klasse A(Zehnkampf), 3. ün) Klasse B(Achtkampf) und 4. für Klasse C.(Vierkampf). Er wird an Reck. Barren und an den Schaukelringen geturnt, dazu kommt Bodenturnen und Klettern, Pflicht= und Kürübungen Zur Mannschaft gehören 3 Turner. Trotz kriegsbedingter Umstände wird auch der hiesige T verein Germania wieder Mannschaften in der B= und C=K stellen. Die 2 besten B=Mannschaften des Bannes messen## mit denen der andern Banne im Kampf um die Gebiete ie sterschaft. Die Wettkämpfe für das Deutsche Jungvolk fingen später statt. Parteiamtliche Mitteilungen NSDAP., Ortsgruppe Hünengraben. Die für Sonntag vorgesehene Schulung wird aus Mitt###c 20 Uhr in das Parteiheim. Lüdenscheiderstraße 31, verlegt. Technische Nothilfe Altena(Wests.). Die für Sonntag vormittag zu einer wichtigen Schu un befohlenen TN=Männer, wozu vor allem sämtliche Untersü er gehören, treten um 9 Uhr an der reformierten Kirche an Schreibzeug mitbringen. IM.=Gruppe 8/143. Alle Schar= und Schaftsführerinnen treten Samstag. der 20. d. M. um 15.00 Uhr mit ihren Dienstbüchern im Bun dern an.„ 5nl Deutiches Jungvolk, Fähnlein 8/143. Das gesamte Fähnlein hat zu dem am Sonnabend, dem 20. 1. 45 stattfindenden Schmugglerspiel um 14 Uhr im Bungern anzutreten. Vollzähliges Erscheinen ist Pflicht. * Kriegsbeförderung. Der Unteroffizier Hermann Nöh. Kicküm 3, wurde zum Feldwebel befördert. Wir gratulieren! — und Verantwortlich Ferd. Schmidt. Altena— Verlag und Duck P. A. Santz. Altena— Preisliste Nr. 5.— RPK. 1 Frau hinterm Oflug Roman von Marte Schmidtsberg eber-Rechtaschein: Drei Ovellen-Verteg. Könlgsbrück(Ber Drescen 10 Fortsetzung „ba, ich weiß, Christian, du hattest sogar schon dein prattisches Jahr und einige Semester Studium hinter dir. Aber meinst du nicht auch, daß deine Eltern sich bei ihrem. Rleinen Beamtengehalt mit der Erfüllung deines Wunsches ein dißchen viel zugemutet hatten? Ich will gar nicht von den Schulden reden, die sie schon gemacht hatten— du weißt, das ist erledigt—. aber nehmen wir einmal an, sie lebten heute noch. Glaubst du wirklich, daß sie dir die Besendigung deines Studiums würden ermöglichen können, doch dein Vater inzwischen noch dazu pensioniert worwar Rein, mußte Christian zugeben, nein, das würden sie 91. „Siehst du!“ Magda nickte befriedigt.„Und nun sei mmal ehrlich: Wäre dieser Beruf heute für dich überhaupt och eine Lebensnotwendigkeit? Ich weiß, daß du ihn als Junge Leidenschaftlich gewünscht hast, aber inzwischen hat manches geändert.“ Diese Frage hatte sich Christian Brenken in den vermgenen Wochen oft selbst vorgelegt und sie in seiner mneren Zerrissenheit weder bejahen noch verneinen können. Bier Jahre gehen nicht spurlos vorüber. Die VergangenZeit mit ihren Wünschen und Träumen lag so fern. Nein, ine Ledensnotwendigkeit bedeutete der einmal erwählte Beruf wohl nicht mehr für ihn. Im Gegenteil, er verspürte dicht die geringste Lust, wieder auf der Schulbank zu sitzen. And da geschah es, daß plötzlich mit fast unheimlicher Deut#chkeik ein Bild vor seinem Geiste stand: Eine trauliche Bauernstude, ein Frauenkopf im Schein des Lampenlichts! Den warmen Ruch von Viehställen glaubte er zu spüren. Ein jäher. stoßender Atemzug hob seine Brust. Do legte sich eine Hand auf seinen Arm. e Uhriheant Er blickte das Mädchen mit ausgestörten Augen an. Ach so. ja— die Fragei „Ich weiß nicht, Magda. Nein, wohl nicht unbedingt. Man ist so losgelöst von allem, hat gar keine Beziehungen mehr zur Vergangenheit. Aber ich will dir nicht verhehlen, daß auch der Beruf eines Kaufmanns mir nicht als Ideal erscheint. Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß ich mich in euren Büroräumen wohlfühlen werde.“ Für einen Augenblick stand eine döse Flamme in Magda Schöpkers Augen. Ihr Mund wurde schmal und hart. Aber gleich darauf lächelte er wieder weich und fraulich. „Ich kann das verstehen, Christian, du mußt eben erst dein inneres Gleichgewicht wiederfinden. Dazu braucht es eiwas Zeit. Aber sieh mal, ich glaube, gerade dieses Losgelöstsein von der Vergangenheit, wie du es nennst, wird dir bei der Umstellung behilflich sein. Und wir werden es dir ja auch so leicht machen wie nur irgend möglich, der Vater und ich.“. M um mirnaimg. Christians Gedanken waren wie ein wirdeinder Kreisel. Sollte er jett ausspringen und ihr sagen: Nein, ich kann nicht! Ich will nicht! Ich ertrage es nicht! Hinwersen olles, was sie ihm bot? Und dann? Die Dankbarkeit, die er ihr schuldete? Die Schuld, die sie bezahlte? Die Briefe, die Pakeie, die ständige Sorge für ihn durch Jahre hindurch? Wohin ohne einen Pfennig, ohne die Möglichkeit einer Fortkommens? Nein, es gab kein Entrinnen. Er mußte bleiben, mußte diese Schuld abverdienen. Es bestand einfach keine andere Möglichkeit. „JJa, gewiß, du hast recht“, sagte er schweratmend, nach einem drückenden Schweigen. „Nicht wahr, du siehst es ein?“ Magda rückte näher zu ihm heran und schob ihren Arm unter den seinen. Ihre Stimme, gewöhnlich ein wenig hart und laut, klang weich und zärtlich.„Ich bin sehr froh darüber und weiß bestimmt, daß du bald ganz zufrieden sein wirst. Es ist ja keine beliebige Stellung, du wirst in das Geschäft eintreten. Aber das besprichst du wohl am besten mit meinem Vater. Er kann deine Arbeitskraft jedenfalls gut gebrauchen. Ich babe ient nur nech eine Eraae an dich: Meinkt du nicht auch, daß es aus verschiedenen Grunden am besten ist, wenn wir bald heiraten? Mein Wunsch ist es jedenfalls.“ Sie sah Christian nicht an bei diesen Worten, sondern hatte ihr Gesicht an seinen Arm gelegt. Dabei spürte sie ein Beben dieses Armes. Sie wußte nur zu gut, es war nicht das Glücksgefühl über ihren Vorschlag, das ihn jetzt durchrann. Fast atemlos wartete sie auf seine Antwort. Christian legte die freie Hand leicht um ihre Schulter und sagte:„„„ „Ich bin einverstanden. Ich will alles tun, um deinen Wunsch zu erfüllen.“ Da hob sie den Kopf und bot ihm den Mund. Und Christian küßte diesen Mund. Nicht, weil es ihn dazu drängte. Nur, weil. er nicht anders konnte! Er ahnte nicht, wie brennend das Mädchen diesen Kuß herbeigesehnt hatte. Magda richtete sich auf und strich das dunkle Haar aus der Stirn.„ 1 M— „Nun muß ich gehen. Thrisnan, und mich um das Abendessen kümmern. Vielleicht willst du dich hier noch ein bißchen umsehen? Ja? Bis nachher dann.“ Ihre Hand glitt zärtlich über sein Haar. Dann ging sie hinaus. Draußen blieb sie stehen und starrte vor sich hin. Ihre Hände ballten sich. „Du willst nicht, Christian, aber du mußt!“ murmelte sie.„Ich lasse dich nicht.“ s„Hüh— hott!“ Vater Grothe knallte ermunternd mit der Peitsche. Er ging gemächlichen Schrittes hinter den drei Pferden, die den Göpet der Dreschmaschine zogen. Hanne Moorkamp war heute dabei, den letzten Roggen zu dreschen. Zuerst hatte Vater Grothe auf dem Bock des Göpels gesessen, in eine Decke eingewickelt. Aber da hatte er bald kalte Füße bekommen, denn der Februartag war recht grau und kalt. Zufriedenen Blickes musterte Grothe den Aleg, der am Zugbaum des Oöpels zusammen mit seinem eigenen und dem Pferde eines Nachbarn die Runde machte. Er ging zum ersten Male vor der Dreschmaschine, aber er ging gut. Wirklich ein tadelloses Pferd! Dann wanderte sein Auge weiter. Der Zaun um den Hausgarten mußte in diesem Jahre erneuert werden, sah er. Die Hühner, die sich eifrig scharrend in der Nähe aufhielten. hatten schöne rote Kämme. Sicher legten sie schon tüchtig. Mit den Hühnern hatte Hanne ja immer Glück. Überhaupt, so dachte Vater Grothe, zeigte sie in allem eine glückliche Hand. Freilich, sie war fleißig und tüchtig und paßte gut auf, da blieb der Erfolg nicht aus. Aber sie sollte sich darum nicht einbilden, daß sie ohne Mann auskommen konnte. In dieser Beziehung machte Hanne ihrem Vater Kummer, und auch jetzt ärgerte er sich wieder. Nicht, daß sie eine Heirat schlankweg ablehnte, aber sie schod sie immen wieder hinaus. Da halfen auch seine Vorstellungen nichts. Und dabei kam nun das Frühjahr und mit ihm die viele Arbeit. Hatte sie sich noch nich“ lange genug allein damit herumgeschlagen? Alles könnte so gut werden. Karl Hollinger wartete doch nur darauf, teilzuhaben an ihrem Leben, ihrer Sorge und Arbeit. Er hatte in der Hoffnung darauf sich noch nicht um eine Stellung bemüht. Und Hanne Rein, das ging wirklich nicht mehr so weiter. Argerlich knallte Vater Grothe mit der Peitsche. Er mußte noch einmal ein ernstes Wort mit Hanne sprechen. Und dann sollte Hollinger sie endlich geradeheraus fragen, ob sie ihn haben wollte. Bis jetzt hatte er sich nicht recht getraut, weil er eine Abweisung fürchtete. Grundlos, wie Vater Grothe mit ziemlicher Bestimmtheit annahm. Er war überzeugt, wenn Hanne vor eine Entscheidung gestellt war, so würde sie je sagen. Sie war doch eine vernünftige, klardenkende Frau. Unbewußt nickte er zu seinen Gedanken mit dem grauen Kopte. Fortsetzung folet. De krüher das Opter— deste nöher der Sieg! Deshalb gib heute noch aum „Veltsepter für Wehrmacht und Neikestune! Das Orauen Kleine Streifereien in der Heims“ arischen tellt üb den von 1blreiche konnten. ihnen Die Mordbeitie wütet dur= 1.1##. Das Protokoll 17 608— eine am dub. Berlin, 18. Jan. Im Auftrage der un Bübrung bat das Fahndungskomikee der kön *Gendarmerie in Budapest Erhebungen ang Greuel= und Mordtaten der Bolschewisten in inzwischen besetzten ungarischen Gebieten. 30 linge. die den Bolschewisten wieder entkommen unter Eid und Angabe von Zeugen die grauenhaften Vorgäuse geschildert, die sich nach dem Einfall der Sowiets in den v schiedensten ungarischen Dörsern und Städten abgespielt haben. Das Fahndungskomitee der könglich=ungarischen Gendarmerie hat darüber hinaus eigene Ermittlungen angestellt, die eine volle Bestätigung der einzelnen gemachten Aussagen ergaben. Die Protokolle tragen die Aktennummer 17 008. In einem amtlichen Dokument werden unzählige Einzelheiten des bolschewiKischen Terrors in Ungarn zusammengestellt. Ein erster Ueberblick aus einem Teil dieser Todesstatistik aus den friedlichen ungarischen Pußtagebieten ist eine Bestätiguns, daß die Mordtaten in Litauen. Lettland und Estland. in Finnland und auf dem Balkan ihre Fortsetzung auch in Ungarn gefunden haben. Ueber das Schicksal der ungarischen Soldaten. die in die Hände der Bolschewisten sielen, machten die Honved=Offiziere Hauptmann Laszlo Wandlik. Bataillonschef in einem Infanterieregiment. und Oberleutnant Vites Daniel Szabo. stellverretender Kompaniechef in einem Infanterieregiment., die sich u den eigenen Linien zurückkämpfen konnten, folgende Aussagen: Die Honveds, die in die Hand der Sowjets fielen. wurden, wie wir aus unseren Verstecken beobachten konnten. von den Bolschewisten zu Sammeltransvorten zusammengestellt und in die Sowjetunion abtransportiert. Unterwegs mußten die ungarischen Offiziere feststellen, daß die männliche Zivilbevölterung entweder abtransportiert oder in vorderster Linie zu schwerstem Stellungsbau herangezogen wurde. Die Frauen wurden in unmenschlicher Weise behandelt. Vergewaltigungen und Verschleppungen waren an der Tagesordnung. Die Dörser wurden verwüstet, die Wohnungen ausgenlündert, die Möbel vernichtet, die Lebensmittel gestohlen und das Vieh weggetrieben. Die Einwohner wurden zur Abgabe selbst der letzten vorhandenen Bestände an Lebensmitteln gezwungen. Die die nit ner zu i e ich wi unwal u macht der Vonelkundige mit den ir wieder einmal dieser Tage. Mitten te ich abgerislene Töne eines Vogelschlat hinlangten, mir ein klares Bild von dem machen. An einem etwas wärmeren Nachderum den leisen Schlag, der sich als ein machen ließ. Er kaln von dem Lenneufer her. Zu sehen war jedoch noch nichts. es der Zufall, daß bei einem Gange über das Ohr wieder den Ruf vernimmt und das zung der gehegten Vermutung. die zunächst heinlich abgetan war. sand. Da hüpfen am sterte von Scholle zu Scholle, die langen zierwie im Sommer auf und ab. Ich kann iten auf dieses ungewohnte Bild aufmerksam Nun kommen die Vögel in kleinen Flügen näher bergen dabei die Bauchseite, die gelblich im Ton erAba. da liegt des Rätsels Lösung. Bachstelzen als sser sind Zugvögel. Nur die gelbe Bachstelze, die ze. ist wagemutig genug. Winter hin und wieder bei zuhalten. Schwer wird ihr dieser Kampf. zumal im ck. Zu helfen ist ihr kaum, da sie meist nur selbst geNahrung nimmt. Und da muß man sich wundern. wo immer noch auszutreiben weiß. In der Gegend um die kleine Brücke haben die beiden mutigen Steizen ihr Revier, dort, wo im Frühling zum erstenmale ein Pärchen derselben Art nistete. Ob es wohl das gleiche ist? Das ist schwer zu sagen, aber wohl zu vermuten. Eine Entdeckung kommt selten allein. So auch diesmal. Einigemale war mir in der Umgebung des Parkes ein klirrendes„Zirrr=zirrkeke“ aufgesallen. Zunächst hatte ich die Misteldrossel in Verdacht. Erzeugerin dieses Rufes zu sein. Sie war es aber nicht. Eine nur halb gelungene Beobachtung eines Vogels, dessen Größe und Gestalt auf die Familie der ausländischen. in diesem Falle nordischen Drosseln oder Ammern hinwiesen, brachte mich auf die Spur. Das Glück war mir hold. Am Sonntag Vormittag ließ sich der Unbekannte auf der Auffahrt nieder, wo er begann. die Unkräuter an der Mauer auf Samen zu untersuchen. Da er eifrig bei dieser Beschäftigung blieb und der Schnee die Schritte dämpfte, war ein Herankommen auf ca. 15 Meter möglich, bis ein herabfahrender Sperber aufgefallen. Schon b' Ulme auf. um von bier seir Er hatte die Rechnung abihn erspäbte und mit eine in der nabe anstehenden dle ausführen zu können. meinen zweiten gemacht, der Aberen Kopsschuß auf die SchneeUfer zu lichen machen. an und strahlt. Insektenst Bergstelze uns aus Augenbli fangene sie diese Bolschewisten wurden dadurch ausgepeitscht, daß sie nach einem„Schlitten den Fremdling, zum Auffliegen zwang. Immerhin Fronteinsatz abgelöst und einige Ruhetage bekämen. während deren sie vollständige Freiheit hatten, sich zu betrinken und Jagd auf Frauen zu machen, sowie zu plündern. Es wurde immer wieder festgestellt, daß ganze Einheiten der sowjetischen Infanterie vollständig betrunken waren und sich mit wüster Gier allen erdenkbaren Ausschreitungen hingaben. Flüchtlinge aus Felsögöd erklärten: Am 10. Dezember 1944 10 Uhr vormittags besetzten die Bolschewisten unser Dorf. Der schweizer Staatsbürger Emil Leitmüller, wohnhaft Margitstraße 15. der ein schönes Haus besaß. wurde vollkommen ausgeplündert, obwohl er vorsichtigerweise seine schweizerichten Dokumente in russischer Uebersetzung bei sich hatte. Die Bolschewisten lachten über den Schweizer,'nannten ihn einen Narzen und zerschlugen ihm die ganze Wohnungseinrichtung. Die in Felsögöd anwesenden Kommunisten hatten gelaubt. von ihren sowjetischen Gesinnungsgenossen verschont zu bleiben. Diese kümmerten sich jedoch nicht um die Kommunisten. Der Kommunistenführer Balent Bagdan, der unter Bela Khun Mitglied des Ortssowiets war. wurde genau so ausgeplündert und geschlagen, wie andere. Seine 17jährige Tochter Ilonka wurde von den Bolschewisten ebenfalls wiederholt vergewaltigt. und dann verschleppt. Die Aussagen der Flüchtlinge aus Demescer ergaben, daß die Bolschewisten sämtliche Lebensmittel stahlen und die Frauen schändeten. Die durch die deutschen Truppen zurückgekassenen 30 sowjetrussischen Kriegsgefangenen wurden von den Rotarmisten sofort erschossen, da diese nach ihrer Meinung für die Rote Armee unbrauchbar seien. In Gyalliget entsernten die Bolschewisten alle Kreuze und beschmutzten die Kruzesixe. Bei der unmenschlichen Behandlung aechien die Sowiets auch wiederum vor den kommunistisch gegenügte die Zeit. um soviel Beobachtungen zu sammeln, daß ich hernach an Hand eines Fachbuches feststellen konnte, daß es sich mit ziemlicher Sicherheit um eine Schneeammer gehandelt hat. Die Oberseite ist lercheuartig gefärbt, während die Unterseite mehr weiß erscheint. Ich hoffe, dem Gast, der sich hier noch nicht sehen ließ, so lange ich Beobachtungen anstelle. noch einmal in günstigerer Stellung zu begegnen, falls er nicht nur im Durchzuge hier verweilte.. Der lebhafte Flugverkehr am Futterplatz war auch einem decke streckte. Da lag nun der Singvogelschreck. der schlimmste Mörder unserer Kleinvogelwelt, der seinen blutigen Zehnten von unseren lieblichen Sängern Jahr für Jahr erhebt. Er war aber auch gar zu frech. Des weiteren ist zu melden, daß in der Familie der Drosseln Krach ausgebrochen ist. Bis dahin vertrugen sich Amsel und Misteldrossel ganz gut. Jetzt aber beginnt die Amsel ihre zu Besuch weilende Verwandte schief anzusehen von wegen der starken Futterentnahme. Ja. beim schiefen Ansehen blieb es nicht. Bald fuhr sie mit kräftigen Schnabelhieben auf die gefleckte Artgenossin los, die in ihrer robusten Körpergestaltung zunächst die Hiebe unbekümmert hinnahm. Dann aber wurde es ihr zu dumm: wie ein sturer Panzer stürzte sie auf die Amsel. die behende den ihr zugedachten Stößen auswich. So siegt die Gewandtheit auch hier über die größere Kraft, denn diese liegt zweiselsohne auf Seiten der kastig gebauten Misteldrossel. Der Hunger trieb den Mäusebussard in die Nähe der Häuser. Langsam und müde schwebte der gewaltige Vogel. der größte unserer Heimat. oberhalb der Häuserreihen auf der Lüdenscheiderstraße über die Gärten. an dem Buchenhange vorbei. immer wieder aufbäumend und beobachtend. Man spürte ihm förmlich den Hunger und die beginnende Mattigkeit ab. Ich mußte an den Pflegling aus seiner Familie denken, den wir vor einigen Jahren wieder kräftigen konnten. Ob es in diesem Jahre wieder dazu kommen wird? Noch etwas anderes. Neben mir steht in einer Vase ein kleines Blütenwunder. Durch ein freundliches Geschenk kam es in meine Hand. Es ist ein Zweig des Hamamelisstrauches. der in der Zimmerwärme austrieb und nun reichlich mit zierlichen Blüten geschmückt ist. Die schmalen Blütenblätter leuchten rein gelb. die Staubgefäße inmitten des Kelches strahlen dazu ein seines Not aus, ein wirkungsvoller Gegensatz. Der Strauch kommt vor in Nordamerika und in Javan. Blätter und Rinde werden zur Herstellung von Mitteln gegen Durchfall. Blutungen. Quetschungen. Wundrose und andere Hauterkrankungen wie auch zur Bereitung von kosmetischen Mitteln verwandt. Auf Deutsch nennt man die Pflanze Zaubernuß goder auch Herenhasel. wohl in Ansoielung auf die in ihr wohnende Kräfte. Heilwirkungen auszuüben. Inzwischen nimmt der Januar sich das Recht, seine Fähigkeiten gründlich zu entfalten. Hat sein blendendes Wintergemälde durch die Sonnenwärme irgendwo Schaden gelitten, so meint er. diesen gleich mit neuen Wolken seiner flockigen Künstlerschaft zudecken zu müssen. All sein Bemühen kann aber nicht verhindern, daß die Sehnsucht nach dem ersten verheißenden grünen Schimmer in den Birken in uns immer lebhafter wird. E. Hennigs. Einwohnern keine Ausnahme. Der Gemischtwarenhänd= und nachher ermordet. ler Gerhard Györei wurde mit seiner Familie hingerichtet. weil man bei ihm eine Feldvostkarte gefunden hatte. In der Csontos=Gasse jagten betrukene Bolschewisten die Einwohner auf die Straße und schossen sie mit Maschinenvistolen nieder. Die ganze Familie des ehemaligen Frontkämpfers Vitez Nyakas wurde von den Sowjets ausgerottet. Zuerst vergewaltigten die Bolschewisten seine drei Töchter, dann ermordeten sie die übrige Familie, luden die Leichen auf einen Kampfwagen und fuhren damit in der Ortschaft spazieren. Schließlich warfen sie die Leichen in eine mit Wasser gefüllte Grube. Im Hause der Julia Terhes fanden die eingedrungenen Sowjiets einen Kopfhörer und bei Johann Nagy und Franz Jubsz einen Radioapparat. Alle Familien wurden deshalb ausgerottet Neun entmenschte bolschewistische Soldaten schändeten und erwürgten ein 15jähriges Mädchen. Unter den Opfern des Dorses Gylliget ist auch der Schuster Stefan Schrantz und seine Familie. Weiter erschossen Sowjetsoldaten den Arbeiter Sebai aus einer Bäckerei und den Kaufmann Scholz mit seiner Familie. Auf dem Gut Jelics entdeckten die Sowiets 32 Frauen, die sich dorthin geflüchtet hatten. Sie wurden alle vergewaltigt Bonomi wartet immer noch. Die Bonomi=Regierung wird in den nächsten Tagen, wie AFJ aus Rom meldet, einen formellen Schritt bei der Washingtoner Regierung unternehmen. mit dem Ersuchen, die Italien zugesicherten Hilfsleistungen und Lebensmittelsendungen nunmehr endlich in Gang zu setzen, Die Abordnung des britischen Parlaments, die Montag in Moskau eintraf, besteht, wie die Taß meldet, aus Walter Elliot als Delegationsführer. Charles Ponsonby. Munningham. Balker. Lord Lowat, John Parker. Thomas Frazer. Lord Farington. Wilfried Noberts. P. W. Jewson und Steffen KingHall. Der britische Kolonialminister Stanlev ist in Washington. eingetroffen. Die tiefsten Temperaturen, die es in Portugal seit Menscheugedenken gegeben hat, wurden am vergangenen Sonntag festgestellt. In der Provinz sind verschiedene Personen erfroeren und auch in den Städten, wo es an Heizeinrichtungen fehlt. weiß die Bevölkerung kaum, wie sie sich gegen die Kälte webren soll. jörder und Räuber Wie die Soldateska in Ungarn hauste ond Wien, 18. Jan. Zu den von den Bolschewisten an der ungarischen Bevölkerung verübten Greueltaten reihen sich die Verbrechen, die die bolschewistische 68 Kavalleriedivision an Frauen und Kindern von Budasok, einem südlichen Vorort von Budapest, in den ersten Januartagen begangen hat. Zeugen dieser Verbrechen sind der Kanonier Frane Demele, der Wachtmeisten Remenyi und der Generaloberst Jenö Szabo, die mehrere Wochen in sowjetischer Gesangenschaft waren. Alle drei sagten übereinstimmend vor einer Untersuchungskommission in Raab aus, daß Sowjetsoldaten die Einwohnen der Stadt Budasok bis aufs Hemd ausgeplündert haben. Vor allen Dingen kam es den Banditen auf Uhren, Ringe und andere Wertsachen an. Wer von den Zivilisten seine Kostbarkeiten den von Offizieren begleiteten Räubern nicht freiwillig aushändigte, wurde auf der Stelle erschossen. Es gab keinen sowjetischen Offizier, der nicht mindestens drei bis fünf Armbanduhren trug. Auch die Aermsten der Armen wurden ihrer letzten Habe beraubt. Da in Arbeiterwohnungen nichts Wertvolles zu finden war, stahlen die Gangster die letzten Kleidungsstücke und zertrümmerten das armselige Mobilar. Frauen, die ihr Gut zu verteidigen suchten, wurden von den Rohlingen niedergeschlagen. Auch Kinder wurden nicht verschont und erbarmungslos zemordet. Die Unmenschen rissen Säuglinge aus den Armen der Mütter und zerschmetterten die Köpfe der unschuldigen Kinder an der Wand. Der General, der diese Bolschewisten befehligte, beteiligte sich an der Beraubung. Durch seine Ordonnanzen ließ er' sich junge Mädchen heranschleppen, die er dann vergewaltigte. Moskau beansprucht slowakisdte Gebleic dub Steckholm, 16. Jan. Wie die amerikanische Agentur Associated Preß meldet, hat der ruthenische Kommunistenführer Iwan Petruska an den tschechischen“ Exilpräsidenten Benesch die Forderung gerichtet, daß Ruthenien und ein großer Teil der Slowakei mit der Sowjetukraine vereinigt werden soll. Er beruft sich dabei auf eine angebliche Volksabstimmung, bei der die Mehrheit der ruthenischen Bevölkerung die Vereinigung mit der Ukraine verlangt habe. Gleichzeitig dehnt er den Begriff Ruthenien auf große Teile der Slowakei in der Hohen Tatra aus. Es wird bereits angedeutet, daß Molotow kürzlich in einer Note an die tschechische Exilregierung diese Pläne gutgeheißen habe. — Die amerikanische Agenturmeldung ist ein schlagender Beweis für die Warnungen, die von deutscher Seite immer wieder an die europäischen Völker gerichtet werden sind. Sie bestätigt erneut alle unsere Prognosen über die Brutalität des Sowjetimperialismus, dessen Ziele eindeutig sind, auch wenn er sich dabei verschiedener Tarnungen bedient. Nach dem Muster der Vergewaltigung der baltischen Staaten wird auch hier wieder mit der angeblichen„Volksmeiunng“ operiert, um so Stück für Stück die bolschewistischen Herrschaftsansprüche zu erfüllen. Wie weit das Liebedienern der Engländer vor Moskau gehl, zeigt eine Meldung, wonach der Bürgermeister der Londoner Stadtgemeinde Sheeditsch sein Erscheinen beim Jahreskongreß des Bezirks London der britischen Kommunistischen Partei zugesagt hat. Durch Hunger und Entbehrungen umgekommen sind, wie die SAD. aus Athen meldet. 5000 von insgesamt 30 000 durch die Elas Verschleppten. „Befreiung“. Im Pariser Sender erklärte ein Sprecher: Sie hätten sich die Befreiung anders vorgestellt. Wir auch. Aber die Ereignisse haben sich nicht entwickelt, wie es vorgesehen war. Die Lage wäre anders, wenn die Alliierten einige Schiffe für den Bedarf des französischen Volkes hätten vere wenden können. Wr erhielten plötslich bad unerwartet die trauNachricht. dall unser ensguter Sohn, unser lieber chwager. Onkel. Neffe udh Ale Verlobte grüßen: Gertrud Schreiber, Heinz Pitz. Oberzeir Altena, Nettestr. 52 a. Werdohl. Eduardstr. 5. z. Zi. im Felde. 21. Jannar 1945. Narbert Kechel ###aten Alter von 18 1hrr an 10. Dezember an n T e e n e i n e r s c h w e r e n Verwunlung sestorben ist. Er wir unser aller Stolz. Wir beu en uns dem Willen Gottes. ####infer Traner: Familie Wil selm K chel. Vachrodt. Wiblinzwerderstr 12. Sagan(Schles). Werdohl. Eberchüts, Hörde. Dahlhausen. Kipterdreh und Altene, im anuar 1 45 Wein innigstgeliebter Mann. unser hersensguter, treusorgender Vater Architekt Wilhelm Gößling sing heute mittag 12.45 Uhr nach einem arbeitsreichen Leben heim in ein besseres Sein. In stiller Trauer: Ellec 006ling geb. Gröseling, Waltraud and Ruth als Kinder zugleich im Namen aller Angehörigen. Altena, eien 19. Januar 1945 Beisetzung Dienstag, den 23. Jenuar, 15 Uhr. von der K. pelle des lath. Friedhofes aus. Trauerteier 14.30 Uhr. Offene Stellen 8 Putzfrauen für dehördliche Räume sofort gesucht Bahnhofstraße 27/29. Droßhandelestema sucht kaufmännischen Lehrling. Zuschriften unter 151 an Altenaer Kreisblatt. Drinzend gesucht werden: ehe malige Feldwebel der fahren. den Truppe, Kutscher vom Bock Beschlagpersonal, Stellmacher, Stler, Futtermeister, Stallmeister, Fahnenschmiede, Kü. cienmeister, ebemalige Kaval erls- und Artillerleoffiziere, # teridäre. Interessenten der Jv#rzänge 08 u. älter. auch Kriege ###schrie, wollen ihre Bewervon einreichen an Otto Ernal er. Be lin Charlatienburg 9 " der Heesetsalle Ihre Vermählung gehen bekannt: Walter Jancon, Ruth Janson seb Kleindopp. Allena. Drescheiderstraße 15. Bachstraße 105, den 20. Jannar 1945. Ihre Kriegstrauung gehen bekanpt: Wiihelm Becker Iise Becker geb. Haacke. Kirchvers Kr. Marburg. z. Zt. Urlaub Altena, a. ZeUrland. 21. Januar 1945. Ihre Kriegstranung geben bekannt: Stabsgefr. Anton Putz. Henny Putz geb. Loos. Saaia, Sudeten gau. Allena, Am roten Berge 20. Jonnar 1945. Herslichen Dank für die Glück wünsche zur Verlobung. Eise Diewes. Fritz Kramer. Altena. Linscheidstr. 40. im Januar 1945 Uber die vielen Glückwünsche zu unserer Silberhochzeit haben wir uns sehr gefreut. Allen sagen wir auf diesem Wexe unseren innigsten Dank. Emil Hohage und Frau Erna geb. Schneider. Altena, 20 Janner 1945. Für die une anläßlich underer eilbernen Hochzeit da gebrachten Gläck- und Segenswänsche und Blumenspenden sagen wir allen nneeren heizlichen Dank. Michael-Heberle und Frau. Altena, Kohlbagenerweg 21, im Januar 1945. Verloren Auf der Reichsstraße 236 in Nachrodt ist ein Autoersatzreien ge unden worden. Der Verlierer kann sich bei der Orispolizeibehörde Nachrodt melden. Amtliches Bekanntmachung. Petroleum= Berechtigungsschein=. 1) Im 1. Vierteljahr 1945 behalten die derzeit umlaufenden Petroleum=Berechtigungsscheine der Sevie„M“.(grünes Pavier mit rotem Aufdruck) unverändert Gültigkeit. Der anderslautende Gültigkeitsaufdruck dieser Berechtigungsscheine wird hinfällig. Außerdem kommen im Laufe des 1. Vierteljahres 1945 neue Petroleum=Berechtigungsscheine der Serie„N“ (rosa Pavier mit schwarzem Aufdruck) zur Ausgabe. Die Berechtigungsscheine beider Serien sind vom Einzel= und Großhändler bis zum 31 9. 1945 einzulösen. ..2) gle Einzelhändler haben die vereinnahmten und beliePetroleum=Berechtigungsscheine der Serie„M“ und spätestens bis zum 30. 6. 1945 ihrem Vorlieferanten zur Belieferung einzureichen. Bei Postübermittlung ist der Poststemvel maßgebend. Sendungen mit dem Poststemvel 30. 6. 45 sind also vom Vorlieseranten noch zu beliefern. Altena, den 18. Januat 1945. Der Landrat des Kreises Altena.— Wirtschaftsamt. Bekanntmachung. " Die Petroleum= Bezugeausweise im Monat Januar 1945 sind mit den nachstehend genannten Monatsmengen(Ltr.) zu beliefern: B 1 1 Liter. B 2 2 Ltter. B 3 8 Liter. K 5 Liter. H 7 Liter. Altena, den 18. Januar 1945. Der Landrat des Kreisee Altena.— Wirtschaftsamt. Markenbutter, Pudding= pulver empfichlt Niebeler, Kirchstraße. Verschiedenes Aeltere herufstätige Dame findet gemütliches Anterkommen bei einer älteren alleinstehenden Frau Zuschriften unter 150 an Altenaer Kreisblatt Tausch Tausche Kino=Kamere Movikon für 2X8 Jume mit Tasche uw. und dazugehör SiemensProjektor gegen größ Radio, Siemens=Proje tor für 16er Jume urd icer Rino=Kamera. Zuschritten unter 105s an Altenaei Kreisblatt. Kaufgesuche Schmierblanke Stiftdrähte 20-4,6 min zu keilen gesucht Verlademöglichkeit durch die Ruck Zuschriften unter 141 an Altenaer Kreisdlatt oder Telefon Lüdensckeid 3112 Lellkan=Tinte— ein Begrist ür die schreibende Welt. Aber jetzt im Kriege ist es nötig, Flaschen Kohle, Fracht u. Arbeitskraft zu sparen: darum werd. flüss Tinten v a w nicht mehr hergestellt. Trotzdem brauchen wir nuch jetzt nicht auf Tinte zu versichten; aus der Pelikan=Tinten= ablette machen wir sie uns selbst Eine Tablette in kaltem o0. nock besser in warmem Wasser ausge öst ergibt ein kleires Glas( 1/22 Liter): bei größ. Bedart nimm! man enspr. mehr Tabletten: für 1 Liter 32 St., für 1/ Liter 16. asw. Pelikan=Tintentableiten fur vormale Schreib= und Jüllhalter= Unte und iüe rote Tinte werden Ste bei ihrem Schreibwarenhändler bekommen. Guterhaltene Märklin=Dampfmaschine mit Beiriebomodellen gegen Schreibmaschine zu tauschen Wertausgleich Zuschritten undn 152 an Altenger Kreisblatt. Mieigesuche Junge Iran mit 2 kleinen Kindern sucht Mansardenwohnung. Kochgelegenheit erwünscht. Zuschilften unter 148 an Altender Kreisblatt. Frau 59 Jahre such! Untertungt in ländlicher Gegend. Zuschriften unter 149 an Altendei Kieisblaut. Geschbitl. Anpieblangen Eine Rräuterprise. Bei schaupfen ihnlichen Zuständen und Kop druck wirken wohltuend und befre end bestimmte Deilk=äuter die im Klosterfrau=Schnupfpulver enthalten sind Klosterfrau. Schnopf. pulder ist ebenso beliebt wie der seit 10 Jahren bewährte Klosterfrau=Melissengeist Jünf=Gramm= Origieg dosen zu 30 Rof. in Apotheken und Progerten käuflich, leichen monalelang. Richt weniger nehmen, als die Gebrauchsanweisung vorschreibt! Sanalogen. Jormamint, Ralzan gibt es heute zwar seltener, aber doch in underminderter Güre. Die jeder Pachung aufgedruckte Mindestdofis bidei die Grundlage für die Wieksamkeit Weniger nehmen dieße sparen, am salschen Ilech! Bauer& Cie., Johann u. Wölsing. Berlin. Maizena, Nezweckmäßige SäugUings- und Kleinkindernahrung ist nach wie vor erhältlich. Sie bekommen es auf Karten für Kinder dis zu 6 Jahren Auch in der Krankenoflege ist Maizena ein gu er Heifer. es wird von unseren kleinen Patienten gut vertragen. well es nahrhaft und ser allem leicht verdaulich in. Gewürzplätzchen(ohne Jett und Eil) Teia; 250 g, Sirup (Rübenkraut). 125 g Jucker, 5 Eßlössel enrahmte Erischmilch oder Wasser, 2 Teelöffel ganzer Anis. 3 Tropfen Dr. Oeiker Honigkuchengewürz=Aroma, eiwas Salz 250 g Roggenmehl, 250 g Weizenmehl, 1 Päckchen Dr Oetker „Backin“. Zum Bestreichen: Eiwas gezuckerte Milch. Sirup und Zucker werden mit der Flüssigkeit langsam zerlassen und kalt gestellt. Un er die fast erkaltete Masse rührt man die Gewürze und 2/8 des mit„Backin“ gemischten und gesiebten Roagen= und Weizenmehls. Den Rest des Mehls verknetet man mt dem Teigbrei Der Teig wird dünn ausgerollt, mit beliebigen Formen ausgestochen, und auf ein gesettetes Blech gelegt, dünn mit Milch destrichen und nicht zu dunkel gebacken Backzeit: Etwa 10 Mnuten bei flatker Hitze Wer die Plärzchen zicht vo hart kiebt. läßt sie einige Ta.e an der Luft stehen Dr. August Oetker, Millionen fleißiger Frauenhünde arbeiten für das eine große Ziel: die Erhaltung der abendländischen Kultur und die Sicherung einer lebenswerten Zukunft.„Warner's“ Mieder erleichtern der schaffenden Frau ihre Ardeit und tragen gleich eitig dazu bei, sie für Beruf une Jamilie gesund zu erhalten. Flach zusammengelegt nimmt die leere„Camesia"= Packung wenig Patz ein Es ist dringend notwendig. die leeren Schachteln zr tück eugeben, damit Rohstoff gespart wrd und eine unwürdige Hamsterei unterbleibt. Damenbinden sind keine Mangelware. auch wenn„Camelia“ durch Verteilungs=Schwierigkelten da und dett einmal nicht zu haben ist. Erst slegen= dann reisen! Wenn Sie aber jetzt eine kriegswichtige Reise durchzuführen haden, dann nehmen Sie zur Vermeidung von Uebelkeit in überföllten Zügen 1/8 Stunde vor Jahrtbeginn zwei Tabletten Peremesin In Apotheken erhältlich Vergessen Gie nicht, wegen Krankenversicherung dei uns anzu ragen. Da wir Verireter nicht mehr wie früher zur Bersügung haben, erbitten wir ihre Anfrage, um sie über alles unterrichten zu können. Deutsche Mittelstandsbrendenkasse„Volkswohl“. BezDir.: Anton Weyer, Sadwas#. „Was bäckt Geika?“- Döhler= Sparrezept Nr. 50: Honigkeks Zutaten: 125 g Mehl(auch Roggenmehl), 125&a Grieß, 50 g gemahlene Ha erstocken. 1/8 Beutel Döhler=Backstol; 3 Eßlössel Honig oder Sirup. 3 Eßlössel Milch oder Wasser, 70 g Zucker, 25 g Jeit, Gewürz nach Belieben(Zimt, Paprika, Pfefferkuchengewürz), Prise Salz, Jeit, Honig und Zucker rührt man glatt. gibt allmählich das mit dem Backstolz gesiebte Mehl und alle übrigen Zutaten hei und verknetet zu geschmeidigen Teig ausrollen, ausslechen und auf gefettelem Blech backen. Verla gen Sie weitere Döhler=Spar= rezepe von Döhler Nährmittelfabr.k Erfurt. Zusammenfassend gesagt, hat das Gwaol Heil= und Kräftigungsmittel für Nutzvieh den Vorzug, indem es nicht nur eine dreisach vorzügliche Wirkung hervorruft, z B. bei Verdauungsstörungen, Knochenschwäche, Durchfall, sondern auch zugleich vorbeugend gegen Insekionskrankhei en, wie z. B. Rotlauf und dergl. wirksam ist. Dosen! Losen! Für die kriegswichtige Lie erung von Hautcreme und Rasierereme— wie aich zur Bel#eferung Ihres Händleis— braucht Marylan diengend leere Dosen zum Nachfüllen Bitte geben Sie unsere nach in Ihrem Besitz befindlichen Dosen um ehend an den Händler zurück: Sie helsen dadurch wichtige Rohstosse ersparen. Marylan=Vertrieb Wilhelm Dette Berlin SW 61. Vom Roß. Speisehaus Heidelbach, früher Köln, hat seine SpeiseWirtschaft nach Dahle, Alter derstr. 18 verlegt. Portionen in und außer dem Hause 50 g für 100 g Fleisch. R Heidelbach Inventur im Medizinichrant Wie viele längst vergessene Arznetpackungen kommen da manchmal wieder zum Vorschein Besser als man weiß, ist oft für den Krankheitsfall gesorgt Nun aber künftig erst die angebrochenen Packungen aufbrauchen, bevor eine neue gekauft wird! Denn heute müssen Heilmittel restlos verwertet werden, auch Silphosealin=Tabletten die bei Erkältungen Husten, Bronchttis und Asthma voll Vertrauen angewendet werden konnen. Wenn alle dies ernstlich bedenken, bekommt jeder Stlphoscelin, der es braucht. in den Apotheken. Carl Bühler, Fabr marm. Präparate. Jede gute Grute ist ein Steg der unser großes Ringen miteni. scheiden hilft Eine betzannte Voraussetzung für gesunde, guse Ernter ist die Verwendung von gebeizten Saatgut. Die Universal=Saatbeizer Abavit schützen die Ernte geger Krankheiten, somtt gegen Mindererträge Der bekannte ABK-Schmitt fürs Haus mit 25 Modellbildkarten und al Schnitvorlagen für groß und klein. Neues aus Allem machen Preis 5 RM Sofort lieserdar. Alberis=Schnittmuster, (20) Groß=Ilsede. ie Präparate dur„Sdewtschen Jadrik Kufshäuser 9) Quinche“ werden wegen ihrer auverlässigen Wirkung seit Jahrzehnten von den Aerzten verordnet Sie sind nur in Apothehen erhältlich. Meirat Tüchtige Landwirtstochter wünscht Reigungsehe mi strebsamen Mann. Näheres unter 200 durch Briefbund Treuheif. Briefannahme Donm and 1. Schließfach 857. ichtvoll und diskrei durch Irau Karla Schulz Dannoger, Seeihorsistr. 23. Besuch am uam Gettendlens! Sonntag, 21. Januss. Die lutherischen Gotteodienste sind in der reformierten Kirche. 10 Uhr. Gemeinsamer Gotteodienst Pfarter Schmedes 11.10 Uhr: Gemeinsamer Kindergottesdienst 16 Uhr: Lutherischer Gotteodienst. Sup. Niemeier. Waldheim am Knerling 10Uhr. Gottesdienst Sup Niemeter. 11 Uhr: Kin dergottesdienst Katholische Gemeinde Attena. 7 Uhr Frühmesse 9 Uhr: Kindermesse. 10.30 Uhr: Hochamt. 14 Uhr: Kindertehre. 17 Uhr: Abendmesse. Cvangeliche Gemeinde Evinasen. 9,30 Uhr: Kindergottesdienst. 10,30 Uhr: Gottesdienst. Coangelische Gemeinde Rahmede 11.15 Uhr Kindergottesdienst 16.30 Uhr: Gonesdienst. Sup. Arning Mittwoch 16.15 Uhr Bibelstunde. Diakon Berger. Evar gelische Gemeinde Neuenrade 10 Uhr Ootteshienft. Fahr’ nichtt wie KONLENKLAU des konufe drouf on, durch ungütuec Herumfahren, wildes Rasen und schorfen Bremsen den Buno-Verschleiß zu steigerg. Kohle ist der Grondstof des Buno Kohle wird für seine Erzeugung, Kohle fürseine Verarbeitung gebraucht. Darund stets vorsichtig und nie unnötig fahren, dann hat Kohlenklau des Nachschen, und außerdem költ des Rad länger Dies gilt auch für des hochwertige W AWDSRER.R A D 18 Abbeim Backen noch gespart Setdel kude Zeigen die neuzeitlichen viel tausendfach bewährten Böster Rackrexepte Is sind Zeit„Zuoten-gas und kohlespatende Rezep ie fu wohlschmeckendes Cebäck Verlangen Jie diese kostenlos von Dökten Roberice Guter Rat zur Händereinigung. Noch schmutzigen Arbeiten: Schchputzen, Herd- und Ofenreinigen, Kortolfelschölen usw., nimmt mon zum Höndereinigen ATA enfweder ellein— oder mit elwos Seife. AlA sper Seife! S —