Nwwww w Neuenrader Zeitung= Westfälische Neueste Nachrichten enenrader Jeitung:. Weffälsche Neuesenlachriche (einschl. 30 Apf. Instellungskosten), durch die Post RM 2.—(einschl. Postgebühren, ansschl. Bestellgeld). Geschsftosiche: Alens(Wessz), Aichstroßze 20. Jerurof: 2247 Alleug.— Auzeigenannahme am Tage vercher. Postscheckonte Nr. 8843 Dertmund. Nr. 252 e 111. Jahregang Altenaer Zeitung und Kreisanzeiger: Lennezeitung Lienger Zeitung und Kreismeiger: Semseitmn Anzeigen 10 Rpf. ohne jeden Nachlaß. Jür das Erscheinen an bestimmten Togen und Plähen keine Gewähr. Die Geschäftsstelle i geöffaet: mergens von 7.30 bis 10.90 Uhr und nachmillogs von 14.99 bie 16.00 Uhe Jonnabende von 7.30 bis 10.00 Abm Freitag, den 27. Oktober 1944 Zugang zum Haten von Antwerpen noch verwehrt Volkssturm-Bataillone kämpien tapfer an der Sclte mit unseren Divisionen. U-Boote versenkten 6 Transporter dub. Aus dem Jührerhauptauartier, 26. Okt. Das OKW. gibt bekannt: In Westbolland verwehrten unsere Stützpunkte beiderseits und öktlich der Weslerschelde dem Feind weiter. hin den erstrebten Zugang zum Hafen von Autwerven. Starke Lenadische Angrifse gegen die Landeoverbindung zur Insel Südeverland bleben nach geringfügigem Einbruch in unsedem Abwehesener liegen. Gegen eine ötliche Landung im Südteil der Insel sind Segenmaßnahmen im Sange. Konzentrische Angrifse von Süden und Osten gegen den Raum Tilbueg:'s Hertogenbosch wurden unter Abschut seindlicher Pauzer zum Steben gebracht. In's Hertogenbosch sind erbitterte Straßenkämpfe entbrannt. Unsere Angrifse in Kampfraum von Benvetes dewan: uen gegen beitigen seindlichen Widerstand mehrere Kilometer nach Westen Boden. Der wichtige Col du Meonil südlich Cornimont ist nach schweren Kämpfen wieder in unseter Sand. Die Besatzung von St. Nazaire hob eine seindliche Beechtungsheßle und. London lag wieder unter dem Feuer unseren„B 1“. Die Kampftätigkeit in Mittel= Italien beschränkte sich gestern aus einzelne seindliche Angeiffe westlich und süd. westlich Imola, die zum Teil unter hohen Verlusten für den Gegner scheiterten. In den Gebirgstälern des mittleren Ballau haben sich schwere Kämple entwickelt. Bulgarische Vorstöbe im Raum östlich und nördlich Stolvie wurden ebense abgewiesen, wie bestige Augrifse der Bolschewisten bei Krajewe und im westlichen Mosamackal. In Süd=Angaen führten deutsche und ungarische Trupven erfolgreiche Vorstöbe und wiesen Uebersetzversuche des Feindes über die nutere Theif ab. Im Kampfraum Debrecen dauern die harten Kämpfe an. Unsere Grenadiere wehrten erneute starke Augriffe der Volschewisten in den Okt=Besliden unter Abschuß von 12 sowjetischen Panzern ab. In einer Einbruchostelle wied noch elämet In und bei Angusten steben unsere Truppen in besAnen Sümpter. Eigene Pauzerverbände vereitelten durch Gegenangrisse in der Schlacht im ostpreußischen Grenzgebiet erneute Durchbruchsversuche frischer sowietischer Kräfte jüdöstlich Sumbinnen. In den Kämpfen der letzten vier Tage verloren die Volschewisten bier 295 Panzer und 192 Geschütze aller Art. Volkskurm=Vataillone kämpften tapfer Seite an Seite mit unseren Divisionen zum Schutz ihrer Heimat. In anderen Abschnitten dieses Kampfraumes wurden in schwerem Ringen starke feindliche Angriffe abgewehrt oder zum Steben gebracht. Nach erLittertem, den ganzen Tag aubaltendem Hänserkampf konnten die Bolschewisten gegen Abend in Ebeurode eindringen. In Kurland scheiterten einzelne örtliche Angrisse der Gowiete. Auf der Halbinsel Sworbe wurden bei dei Abwehr seindlicher Augriffe 11 Panzer der Volschewisten abgeschossen. Eigene Unterseeboote versenkten im Finnischen Meerbusen s mit Munition und anderem Nachschubmate. zial vollbeladene Teausportfahrzeuge und 4 zu ihrer Sicherung eingesetzte Bewacher der Bolschewisten. In norwegischen Gewässern wurden durch Sicherungsfahrdeuge der Kriegsmarine 2 seindliche Unterseeboote vernichtet. Angloamerikanische Terrorflieger warsen bei tiefer Wolkendecke Vomben auf Hambneg, Essen, Nevmünster, Münster, Hamm und grifsen weitere Orte im Rheinland, Westfalen sowie Südestdeutschland an. 12 Fluszeuge, darnnter 11 viermoterige Vomber, wurden abgeschosen. * Ergänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet: Das Flak=Regiment 133 unter Führung von Oberstleutgant Hortian bat sich in den schweren Abwehrkämpfen in Süd=Ungarn durch besondere Standhaftigkeit ausgezeichnet. In den schweren Kämpfen im oltpreußischen Grenzgebiet dat sich die Flakabteilung 802 unter Führung von Oberstleutnant Salomon im Erdkampf bervorragend geschlagen. Erbitterte Straßenkämpfe in Hertogenbosch Deutsche Bodengewinne bei Bruueres. Der Col du Penll wieder in unserer Hand dub Berlin, 26 Okt.„Friedrich der Große hat Recht gehabt, schrieb dieser Tage eine bekannte Londoner Zeitung,„als er sagte, daß Raumgewinne ohne gleichzeitige Sicherung des Nachschubs wertlos seien.“ Da in Frankreich sämtliche Häfen, Eisenbahnen, Landstraßen und Kanäle schwer beschädigt oder zerstört seien, hätte trotz Einsatz von 7000 Fernlastzügen die Versorgung der Front immer noch nicht ausreichend bewältigt werden können. Erst die ungehinderte Benutzung des Hafens von Antwerpen würde den Nachschub für die geplanten Operationen im Norden der Westfront überhaupt ermöglichen. „Deshalb greisen die Kanadier seit drei Wochen und seit einigen Tagen auch die Briten in den westlichen Niederlanden an. Auch am Mittwoch erneuerten sie ihren Ansturm. Unsere Truppen behaupteten jedoch ihre Stellungen und brachten vor allem am neuen Sperriegel auf der Landbrücke zur Halbinsel Südbeverland, bei Gegenangriffen südlich Roosendaal, im versumpften Marschland bei Hertogenbosch und in dieser Stadt selbst dem Gegner wieder empfindliche Verluste bei. Der zähe hinhaltende Widerstand unserer Grenadiere und Fallschirmjäger zwingt den Feind, immer neue Divisionen, die ursprünglich für den Hauptstoß zurückgehalten worden waren, vorzeitig in den Kampf zu werfen. Im Gebiet von Aachen haben die Nordamerikaner ihre Angriffe vorübergehend eingestellt. Sie setzten sie dagegen mit großem Nachdruck in den westlichen Vogesen fort, wo sie starke Rammstöße gegen unsere Sperrstellungen beiderseits des oberen Mortagne=Tales führten, um ein weiteres Stück der nach St. Die führenden französischen Nationalstraße 20 zu gewinnen. Aus der Einbruchsstelle trieb der Feind Panzeraufklärung nach Norden und Südosten vor und hatte durch aleichzeitige Angriffe beiderseits der Einbruchsstelle die Verbindung mit den vorgedrungenen Spitzen aufgenommen. Unsere Truppen fingen jedoch unter Abschuß zahlreicher Panzer und Panzerspähwagen die feindlichen Angriffsspitzen ab und warfen die Nordamerikaner mehrere Kilometer nachc Westen zurück. Die Kämpfe im Mortagne=Wald dauern noch an. Weiter südlich setzten unsere Truppen ihre erfolgreichen Gegenstöße fort. Durch Wegnahme des Col du Menil sperrten sie erneut die durch das Verbindungstal zwischen oberer Mosel und oberer Moselotte führende Straße. Ebense wie an mehreren Abschnitten der Westfront die Angriffstätigkeit de Feindes unter dem Eindruck seiner hohen Verluste nachließ, waren auch in Mittelitalien die Stöße derd Anglo=Amerikaner schwächer als an den Vortagen. Sie berannten zwar weiterhin die Höhen ,westlich und südwestlich Imola, wobei es um den Montesocca und am Monte del Aqua Salata zu schweren Nahkämpfen kam, doch wurden sie trotz heftiger Luftangriffe und massierten Artilleriefeuers wiederum blutig abgewiesen. Aehnlich wie im niederlndischen Raum koster auch hier der hinhaltende Widerstand unserer Truppen, die keinen Meter Boden Feind jeden Tag sehr hohe Verluste. versden Dic Schlacht im ostprcußischen Grenzgcbict Banstenasten feruren uner losten uer au bauer ulles Gegelte Zu schweren Gebirgskämpfen kam es auch im Bakkanraum. wo sowietische und bulgarische Verbände unseren sich aus Griechenland absetzenden Truppen die Marschstraßen nach Nordwesten verlegen wollen. In den bis über 2000 Meter hohen Gebirgen öktlich Skoplie versuchten sie unsere Sverrstellungen durch Vorstöße längs der Haupttäler zu umfassen und auszuschalten. Unsere Nachbuten hielten in barten, von der Lustwasse unterkützten Kämpfen ihre Riegel und sicherten dadurch die Bewegungen der Haupttruppen, die bier wie auch weiter nördlich im Moravatal Ueberflügelungsversuche durch energische Gegenangriffe abwehrten und die von kommunistischen Banden gesperrten Straßen freikämoften. In Südost=Ungarn wurden die zurzeit in großen Zügen von Baja an der Donau über Ssolnok an der Theiß bis-Sathmar am Ssamos verlaufenden Linien vom Feind in ihrem westlichen Teil nur örtlich angegriffen. Am Aufbau dieser Abwehrfront hatten die Truppen des 4. Panzerkorvs entscheidenden Anteil. Bei ihren mebrtägigen Vorstößen im Raum südöklich Szolnok vernichteten oder erbeuteten sie 18 Panzer. 297 Geschütze verschiedenen Kaliber, 235 Maschinengewehre. große Mengen von Handfeuerwaffen, ferner nahezu 700 motorifierte und bespannte Fahrzeuge sowie beträchtliche Mengen an Kriegsmaterial aller Art. Außerdem verlor der Feind bei diesen Kämpfen über 4500 Gefangene und über 2500 Tote. Besonders zäb kämpfte in diesen Räumen das Flakregiment 133, das zahlreiche Angriffe überlegener seindlicher Kräfte abschlug und auch in seinem Abschnitt den Aufbau der neuen LiEinbruchsraum zu verbreitern und den Sverriegel zwischen Goldav und Gumbinnen wieder aufzureißen. Hieraus ergaben sich die erbitterten Kämpfe bei Augustow. Goldap und Trakehnen sowie am nördlichen Riegel bei Ebenrode und Schloßberg. Die Durchbruchsversuche der frisch berangeführten sowsetischen Kräfte, die füdöstlich Schloßberg bis zu 12 mal angriffen, brachen blutig zusammen. In das Ringen um ihre Heimat grifsen zum ersten Male auch Volkssturm=Bataillone ein, die sich bier ebenso bewährten, wie der okvreußische Landkurm in den Schicsalschlachten von 1914. Die Schlacht zwischen Augukow und Schillfelde nimmt die Kräfte des Feindes in solchem Maße in Anspruch, daß sein Druck gegen die Memelfront und die Stadt Memel selbst weiterhin schwach blieb. In der kurländischen Frout, wo unsere Truppen weitere Stellungverbesserungen erreichten, und auf der Halbinsel Sworbe gingen dagegen die Kämpfe weiter. Hier setzten die Belschewisten nach ihren sehr schweren Verlusten am Vortage ihre Angriffe zwar fort, doch waren sie uneinheitlich und wurden trotz Unterstützung durch Schlachtflieger und Panzer von der tavferen deutschen Besatzung an der schmalen Stelle der Landbrücke zur Halbinsel unter Abschuß von elf Panzern abgeschlagen. Entlastung von See her Vom Kampf am Brückenkopf Memel dub Berlin, 26. Okt. In dem harten Abwehrkampf an der Ostgrenze des Reiches griff in den letzten Tagen erneut ein deutscher Flottenverband ein. Schwere und vie boerhel, Lampftaum von Debreten Lalten zur Zeit die mittlere Artillerie deutscher Seestreitkräfte belegte sowschweren Kämpfe noch an. Der Sperriegel im Rücken der gr. istische Stellungen, Aufmarschgebiete, Nachschuhwege und gen den nördlichen Theiß=Vogen vorgedrungenen bolschewisti„Der deutsche Widerstand in Ostpreußen übertrifft alles bieher Dagewesene“ dnb Stockholm, 26. Okt. Der sowjetrussische Major. Manschikow erklärt nach einer Eigenmeldung von ichen Kräfte dielt jedoch weiterhin allen Angriffen stand rährend unsere Truppen aus dem Theißbogen nach Süden Boden gewannen und im Hügelland des Szamos bataillonsstarke seindliche Angriffe abwehrten. Rund 109 Kilometer nördlich des Theißbogens griffen die Volschewisten am Lupkower= und istische Stellungen, A Panzeransammlungen im Bereich des Brückenkopfes Memel mit Vernichtungsfeuer. Bereits vor etwa zehn Tagen stoppten sie hier den sowjetischen Vormarsch und vereitelten dadurch eine Ueberrumpelung Memels. Mit ihrer Unterstützung haben die tapferen Verteidiger des rückenkopfes den Angriffen der zahlenmäßig überam Dukla=Paß erneut, doch wiederum vergeblich an, wobei sie legenen Bolschewisten standgehalten und dem Feind den Aktontidningen“ aus Maakan in der„Krasnaja Swes= im Kampf gegen unsere zum Gegenstoß vorrollenden Sturm= Zugriff auf den Hafen bis jetzt verwehrt. da“ die Zeitung der Sowjetarmee, man könne nicht geschütze 12 Panzer verloren. Zwischen Warschau und Bus so.. Die bieher von der Kampfgruppe abgeschossenen bestreiten, daß der deusche Biderstand in Ostpreuzen wie an den Natev=Brückenläiosen bei Seroi und Raan lieh Stwa 30 Sprenggranaten schweren und mitleren Kaen Stärke und Hartnäckigkeit alles bisher Dagewesene die Angriffstätigkeit der Sowiets wieder nach. Dies ist auf libers brachten den erbittert ringenden Verbänden des übertreff=. Die Deutschen böten unerhörten Widerstand, die boben blutigen Verluste des Feindes zurückzuführen, der in Heeres fühlbare Entlastung. Dieser Erfolg konnte nur Sie führte ständig Gegenangriffe durch und verteidigten den beiden letzten Tagen am Narew außerdem noch 48 Panzer durch reibungslose„Zusammenarheit zwischen Heer und Sie fügrer, s e ante, Eind Veni#, einhüßte. Kriegsmarine erzieit werden, wie dies schon vorher bei jeden Zentimeter ihres Bodens. Der eindeutige Schwerpunkt im Okten lag weiterbin im den Absetzbewegungen in Finnland und an der baltischen Schwedische Kritik an dem Ton gegenüber Deutschland ostvreukischen Grenzgebiet. Die Bolschewisten verluchten ihren Küste der Fall gewesen war. dnb Stockholm, 26. Okt. Die Stockholmer Zeitung „Dagsposten“ kritisiert in einem Leitartikel die Haltung der schwedischen Behörden gegenüber den baltischen Flüchtlingen. Das Blatt beanstandet, daß estnischen Schriftstellern nicht einmal die Vereöffentlichung einer Schilderung über die Bolschewisierung der baltischen Staaten gestattet wird. Diese Haltung sei darauf zurüchzuführen, daß Schweden die freundschaftlichen Beziehrngen zur Sowjetunion nicht gefährden wolle. In diesem Zusammenhang stellt„Dagsposten“ die Frage, wiesso die Behörden die Beschimpfungen dulden können, die immer wieder gegen Deutschland gerichtet werden. Offiziell bestünden immer noch gute Beziehungen zu Deutschland. Wenn man aber nach dem Ton, den Roheiten und der Hetze urteilen würde, die in einem großen Teii der schwedischen Presse zum Ausdruck kämen, so müßt man glauben, Schweden befände sich mit Deutschland im Kriege. Dazu käme die Art und Weise, mit der den Flüchtlingen gestattet sei, gegen Deutschland zu heten. Während die baltischen FlüchtUnge genau überwacht würden, damit kein Wort über die bolschewistische Terrorherrschaft über ihre Lippen dringen dürften antideutsch eingestellte Ausländer frei gegen Deutschland agitieren. Auch die Zulassung von Dragnisationen zur Konspiration, gegen die deutsche tei eine erstamnliche Totsache. An der Schelde=Mündung Ueber Behelfobrücken gehen deutsche Soldaten im überschwemmten Kampfgebiet der Festung ScheldeSüd zu ihren Stellungen vor. (PK.=Aufnahme: Kriegsbericher Koch, TO.=Ep, M.) Deutsche Sprenaboote fahren aus den Feind Groß sind die Erfolge, die die deutschen Sprengboote, die von todesmutigen Männern direkt ins Ziel gesteuert werden, gegen seindliche Schiffsziele errungen haben.— Ein Sprengboot mit dem Piloten wird zu Wasser gelassen, um in Kürze seine verderbeubringende Fahrt seindwärts anzutreten. (PK.=Aufnahme: Kriegsber. Meis. Sch., M.) : Z u r S c h l a c h t b e i d e n P h i l i p p i n e n dub Tokio, 26. Okt. Die feindlichen Verluste an Kriegsschiffen machen jetzt, wie aus den zwei vom kaiserlichen Hauptquartier am Donnerstag herausgegebe#en Communiqués hervorgeht, insgesamt 62 Krieg, fahrzeuge aus, davon 28 versenkt und 34 schwer schädigt. An feindlichen Schiffen wurden versenkt: 5 Transporter, 3 Kreuzer, 17 große Landungsfahrzeuge, 2 Flugzeugträger, 1 Zerstörer. Schwer beschädigt. in Brand oder auf Strand gesetzt: 17 Transporter. 3 Schlachtschiffe, 3 Zerstörer, 6 Flugzeugträger, 3 Kreuzer, 2 große Landungsfahrzeuge. Die in den früheren Communiqués des kaiserlichen Haupiquartiers veröffentlichten Ergebnisse sind in den oben angegebenen feindlichen Verlusten nicht einbegriffen. „Die betäubenden Schläge, die das feindliche: Geschwader durch„ die japanische Flotte in der Seeschlacht bei den Pf nen hinzunehmen hatte, sind die überzeugendste Antwort auf die arrogante Behauptung des Feindes daß die USA=Marine imstande sei, nach freiem Willen in den Gewässern vor der Tür Japans zu operieren“, erklärt die Zeitung„Homiuri Hotschi“ in einem Leitartikel. Das Blatt weist darauf hin, daß die jetzt in den Gewässern östlich der Philippinen abrollende Schlaas' vom Gesichtspunkt der modernen Seekriegführung zu den Schlachten von historischer Bedeutung gerechnet werde. Es sei eine Schlacht in den drei Dimensionen, wie sie in der Kriegsgeschichte noch nicht dagewesen sei. Japans Erfolge im Goll von Leute dub. Tokio, 26. Okt.(Ostasiendienst des DRB.) Die japanischen Luft= und Marinestreitkräfte baben bei ihren Angrifsen gegen die seindliche Invasionsflotte im Golf von Levte insgesamt 36 feindliche Ueberwasserschiffe, ferner 19 große Landungsfabrzeuge versenkt, wie aus einem am Donnerstag herausgegebenen Bericht des Kaiserlichen Hauptquartiers bervorgebt. Der Bericht hat folgenden Wortlaut:„Unsere Bodeneinbeiten auf der Insel Leyte steben seit dem 20. 10. gegen feindliche Truppen in Stärke von etwa drei Divisionen, die südlich Tacloban und in der Nähe von Dulag gelandet sind, im Kamof. Unsere Luftwaffe hat seit dem 19. 10. wiederholt seindliche Transvorteinheiten und die sie begleitenden Kriegsschiffe im gleichen Seeraum angegriffen, während unsere Flotte im Morgengrauen des 25. 10, ebenfalls im gleichen Seegebiet zum Angriff gegen den Feind überging. Die bisber im Leyte=Golf festgestellten Ergebnisse, mit Ausnahme derer, die durch Selbstvernichtung unserer Flugzeuge beim Augriff auf feindliche Ziele oder durch nicht zurückgekehrte Maschinen erzielt wurden, sind folgende: Transporter: 5 versenkt, 11 in Brand gesetzt, vier auf Strand gelaufen, zwei beschädigt. Flugzeugträger: 2 schwer beschädigt. Schlachtschiffe: 1 auf Strand gesetzt. 2 schwer beschädigt. Kreuzer: 2 versenkt, 3 schwer beschädigt. Zerstörer: 1 versenkt. 3 schwer beschädigt. Große Landungseinheiten: 17 versenkt, 2 schwer beschädiet und in Brand gesetzt. Unsere Verluste: 1 Schlachtschiff versenkt und ein weiteren beschädigt, außerdem eine Anzabl von Flugzeugen, die sich entweder vorsätzlich auf die feindlichen Ziele stürzten oder nicht zurückkehrten. Verjudung von Bonomi-Nallen Handel und Zinangen in süildlscher dand„ dub Mailand, 26. Okt. Die Vonomi=Regierung hat, so meldet„Regime Fascista“, auf Veranlassung der alliierten Besatzungsbehörden ein Dekret erlassen, in dem italienische Staatsangehörige jüdischer Rasse in den italienische Staatsangehörige jüdischer Rasse in den vollen Besitz der ihnen vom Faschismus aberkannten Rechte wieder eingesetzt werden. Damit ist die gesamte Rassengesetzgebung des Faschismus mit einem Schlage beseitigt und den Juden das Mittel gegeben worden, den jüdischen Einfluß auf allen Gebieten des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens zur Geltung zu bringen. Die aus dem besetzten Italien vorliegenden Meldungen zeigen deutlich, daß heute bereits wichtige Zweige des Handels und Finanzwesens in jüdische Hände übergegangen sind. Der füdische Einfluß macht sich ferner deutlich in der kommunistischen Bewegung bemerkbar. Bei der Abschaffung der Rassengesetzgebung des Faschismus hat auch das Freimaurertum, wie berichtet wird, eing bedeutsame Rolle gespielt. * Rehe Kampf der Sklaverei Das Ziel der Gehner: Zwandsarbeit der Deutschen— Darum Volksstarm! RSK Der berüchtigte Morgenthauplan sieht vor deutschen Offiziere zu lebenslänglicher Strafarbeit in allem auche die Deportation von vielen Millionen Uebersee, vor allem in der französischen Verbrecher:### deutscher Arbeiter in die Feindländerz besonders nach kolonie Cayenne oder nach der Sowjetunion, zu ver= württembergisch=badischen Insanteriedioision, als gan. .— Szwpietunian nor. Der Reparatidneschwindel, mit dammen.“„ viganischen Demokratischen ig der dentichen Wehrmacht. Erneute Verschlechigrund der lase in Beisien Weite Gebiete ohne Lebenomittef onb Steckholm, 26. Okt. Die Lage in Belgien hat sich nach den letpteg englischen und esczsegte##e beit Begnn dieser Wocder, Anschz, Halh schwerste Une ruhen unvermeidlich sind. Verschiedene Städte, vor de..)..-. Dawesplan aus dem ersten Welt= Aus dem Inneramerikanischen gemokratischen Kon, Generalleutnant Richert brach nach viertägigen schweren allemn Brüssel, Lüttich, Charlerol, und die großen Berg seinem Boung, zieze Blutguger und modernen Skla= greß im November 1943, der von Vertretern der USA, Kämpfen mit seiner Kampfaruove unter Abschuf von 17 sowie, werkebezirke der Boringe sind fast ohne Lebensmittel, kriege war für gehre„Pieser“ Wahnsinn zerrüttete die Mexikos. Zentralamerikas und von Brasilien und Boli= tischen Panzern aus der drobenden sowietischen Umsasung Seitbt de Boturtigr it iune Stocken groten. De, En, vendater, einzgfrichat. S sürzse die soa Sieger, vien besucht wor, wurde die sensgtionelle Rittelung aus. Dakei glang an im vach ur den Besheriken bask. dnde der Verzihenung Binyt bunge H her, Sioang, Bedounzig za hitende Birschelschon Deur geracht. dat die Sopzetunteg bereisge bhasg ing Seisht, Buls=dast un denschueter and Siaten den eins aus bhlesch Der berens er diche dub. Ihrerbauptquartier, 25. Okt. Der Fübreo verlieb am 12. 19, das Eichenlaub zum Rittertrenz dos Siseth nan Kreuzes an Generallentnant Johann: Seoia Ri chert aus Liebau(Kreis Landeshut), Kommandeur einet Geitateh Ausweg und hat ihn im sal der„zu erwaxtenden„Deutscher, Auswandsruggenie front Kuonohe an, Da Ppase auch nur amnähernid ausgetreten vationen erb)., Heuie einen Ausp Lewesen, das unter deutscher Kontrole aufgebaute Ratio. Die Zwanggarbeit in der Sonsetznion, it, e e, iu sfrechtzuerhalten. Die Verkelung klappe vitel. das seit Jahruhnberten dse atesiserte Pezschelt Brtieskg, de fiecde Pielkloner, Aebessern ven Felctstuns In den sibirischen Einodien spelt sich eine von fünf bis sechs Millionen Arbeitern von Deutschland gen entschieden habe.(Der Kongreß beschäftigte sich ist ein Ka= vor allem mit dem Auswanderungsproblem nach dem hnb. Verlin, 25. Okt. Der Führer betlieb das Ritterkreue ielunges fre. 34.— Di. Gerkeilung klappe vitel, das seit Jahruhnderten die zivilisierte„Meuschheit Kriege.). Der Kreml plane gicht nur die Verschictzung des Eisernen Kreuzes an: u sieberalt schleiche sich Korrontion ein; jeder beschästigl. In den stbirischen Einodien wpient sich eine von fünf bis sechs Peitionen arvenern von, zeutschrug Maior Walter Klinke aus Reichenau, BatailenskonPirgengr., üeberan lote z5.o, os vppvo Portese furchtbare Tragödie ab. Die grenzenlose Nenschenver, nach der Sopsetunion, sondern verlange, daß auch die mandent in anem Blauener Greaadter Keaiment: denke nur an sich selbst, jeder sei besterzegztgn greise achtung der Sowjets hat heute in den Tundren und Famisien mitverschleppt werden, deren Kinder vom Rittmeister Hermann Lang aus Tübingen. Kommaneue beteg Zutoue oboen u; be vodbopgeZ). zug mit Zwar, b.zu Sihriors ihre grausamste, Form zehgten Lebenzsachre, an am Wiederaubau de Landes deur einen berlinstandendunelscen Fusiler=Latallens: und die Schieber des schwarzen Marktes, die eng mit: Itunzentrb=Wagooern, schert das die Briten und Ameri= mithelsen müßten. Auf diese Weise schalte Deutschland Hauptmann d. R. Wildelm Kubel aus Wovlauten der anerihanischengischen Eroppe brsammenerte gpilz, Lenergev. Zews Chronielet melbete in der Ausgabe vom bei der vermutlichen Einwanderung nach Amerika oölig Odor.), Vatallonsüibter in einem storenzichen Eretadtek Cewisse amerikanische„Osidere, Luten verei.., ba, grzgust 1344, auf Grund einer Galluperhebung in aus. Die Regierungen in London und Wastzington Keaiment: lonen belalscher Franten an der Rot be Volte,). Augu, Die Ameriskaner fordern einen harten Frice hätten sogar mit der Sowsetunion ein Abkommen v.“ Lautgaut d. K. 5. nt.,. Amerika:„De,„Amggg zne hefondere Einführung von beschlossen, in dem sie sich bereit erklärten, alle Versuche panieführer in einem rbe so wird weitet ge= den mit Oberfeldwebel Friedrich Wimmer aus Hilden Zugfübrer in einem rbeinisch=westfälischen Grencker=Regiment. heinz Teubel aus Gottleuba, KomMitarbeiter Staline, maßgebendsten wissenschaftlichen„Mitarbeiter Stalins, gewissermaßen ein Sprecher des Kreml. tritt gleichfalls verient,„uan m. Die kommunistische Bewegung. melt nutze fel beacd eletsenadbe ud acen, Aschah-Asieg de. iar galshtasch Ver Sant, Blche Aernie Puodter urihent gaete eiens hasche Kaine eiche beit einer geo Ppe ten. Keremamitteilgezhrachtes, Aschließ, Prep Plegesane, erklären und zu Arbeitergruppen in ostziösen sopzenzchen, Verigutbarungen auf. Der werden die Mtassen, Zur Verdwesheräbergesährt. Sowahi 9, riegrganisseren. Diese haben in der Sowsetunion Moskauer Universtätsprosessor Eugen Barga, einer der e o Dein Pesatzungskrappen als asch Zpangsarbeit zu lessen, Dieser Pan ist von, Sepset; maßgebendsten„wisenschaftichen„Pitgchester Stalins. sche lich ins bolschewistische, de Secschung Vertg, uoden buete, budpuchung Vonov, Kuds eie Haichert Jaogan der en der Spdte Iührender bodte eisgich, nchder Saiskelicht Alsce ehece ache an de asch a dai ie siesie eltent ieuishis eihtse Bischeiseikesie eschächeseie möge beisten“ Zwangs= Die Verbannung von fünf bis sechs Millionen Deutscher ist also nur der Anfang. Das erklärte jedenfalls ng de Schobervohtzichrungenistsein Beigsen beiten verwericden sch noch andere zu desem Handel eist sonsetischer Nasor, der in Liauen gesangen genoniu bender Denschetate., Larbors. en.d Miehrers Ven P IHfe Voschgewsten sind deine verwöhnten Hodo, reicht, Auch die URRRA sei bisher nicht zur Hilfe in lebender Menschenwaxe. aufgefordert worden, wobei überhaupt noch nicht klar Sketch“ in London aufschlußre sei, ob die URRRA schnell helfen könnte. London läßt also keinen Zweisel darüber, wes de die sich voechodeten Praneshertunstaer sie di; Kenselte Kchenter Lan Aisdan duer Sch.= 1le Allierten benötigt werden. Das belgische Volk darf fügung stellt. Die Forderung von vier weiter für seine„Befreier“ hungern, die sich vor dem regierungen allein stellt sich bereits auf 500.000 Me Das deutsche Volk wird diese An der Adriafsent August nicht genug tun konnten in Versprechungen über die paradiesischen Verhältnisse, die mit den alliierten Trunr u auch in Belgien einziehen sollten. Mann.“ moderne Sklaventheorie bolschewistisch=plutokratischer In Häusertrümmer angepreßt, wartet der Grenadier auf den Erstrz, Prägzing zunichte machen und bis zum letzten Bluts, Augenblick seines Einse Segers, Att., M.) schwe: Ter- kr, Attentate, Plünderurgen uostad frangischen Leaniemnente Zere. Die Vepeapter, Zeisk Hhade den ae) borcher sebrcht. Bldeisand Püd, ere dandentenogenetcsern de Hourigt de rogpegog pe arterchten perste, Elas Souer ggeig T.r,—.—.. I. Gx tschen Ose, äußerste zu verstäcken, Henn=leber tot ale in bolsche in bureh, geigrsten Zu ungi, i ghng Haz gersebt, mus nach, dem Kzage vor alem mit den deuschen Heim wififke Btghratscher Stlaverei— das ist unsere Seit einiger Zeit vergept, kein Tag, ghne daß Vomben= zieren geschehen solle. Das Hetzblatt kommt. zu. dem wistischplutokratischer Sklaverei, attentate stattfinden. Auch auf dem Lande treiben Ban= Ergebnis, daß es am zweckmäßigsten wäre,„die 250000, Losung! diten ihr Unwesen. Sie überfallen Bahnhöfe und gehen chul gus ui. Suid ur B5 64 u b. Franco- Hetie weller verschärtt: plünderung widersetzen. 14 Buchrschtanstantt Bck Aus Paris meldet der englische Nachrichtendienst, daß weitere 25 Gerschtshöfe zur schnelleren Aburteilung von in der Stadt errichtet wurden Weitere U ete „sind nur dazu geeigzeet,„unsgren woch, so wird aus London gemeldet, erschienen wieder B 1. unsere Kampfentschlossenheit.„aufs Geschosse über England. votsch“ Jum 190. Geburtstag des Bürgermeisters Dr. Karl Lueger Dr Heinrich Goitsch wurde am Gebäude der Wiener Technischen Hochschule, in Dr. Heinrich G9tlsch, dem Lueger das Licht der Welt erblickt hat, eine Erinnerungstafel angebracht. Der jetzige Bürgermeister würdigte in einer Ansprache Dr. Lueger als den Schöpfer des modernen Wien. Ein offenbar sinnisches Flugzeug flog Sonntagnachmittag. von Fiunland kommend, auf schwedisches Gebiet in der Gegend dpb Genf, 26. Okt. Das, Kesseltreiben, gegen Franco grne zigägtige, gas mir der Bezeßuge Ziglg##gigge durch von Muodoslompola an der sinnisch=schwedischen Grenze ein. *:# non das Rolschewisten und den spanischen Inh Gent. 26 Akt. Das Kesseltreiben gegen Franco= einem Artikel, daß mit der Besetzung Frankreichs durch von Muodoslomp, Hochverratekälen in der Stadt errichtet wusden, Weiser;„panien wirh von den Bolschewisten und den sponischen die Allierten die Todseinde, des Caudillo, wieder zu Nach Warnungsschüen der Lustabwebr drebte das Flugzene 60 Richter und andere Rechtsbeamte werden eingesebf Emigranten=Organisationen ständig weiter verschürft. einem bedeutenden Machtfaktor geworden seien. Nach nach der Grenze ab. neois Dus Lyoner Organ der boschewistischen franzöischen durchaus glaubruxösgeg, Lgitacherz besg e. ech, bage s. schen Bidersandeberwegung,„de Pariote, sordert unter der in Frapske Pgziganser Bie Sröstenteile von Maguie i Versotgung der Bevölterzug in Franhreichalgege Des Reoguklogt in Mahmen der sog. Kollaborationisten hinausgehe. Es Revoluklon in Zum Außenminister der karelo=finnischen Sowjetrepublik Josef Jwanowitsch Hokisainon ernannt worden. Den Beiken unerwünscht. Einer Meldung nordamerikanijener Männer in Frankreich, die im Sommer in scher Pressevertreter aus Rom zufolge, wird der gegenwärtie spanische Gegenregierung gebildet haben. im Vatikan zu Besuch weilende päpstliche Delegierte in Aegppr ehemaligen Volksfrontführer ten, Erzbischof, Gustavo Testa, nicht nach Aegypten zurückkebten, t: daß zur Unterkützung der spanischen Auch dos Virgpoaniend scheine, mif den Beobachtlungen wei dite brtischen Bebörden ihn als zunerwiniche erlären. den Nahmen der sag, Kolaborationisten, Binausgebe, Ee Vierziuzeg worden ist. Dex unter dem Einfluß. der Rot= von der sponischfranzssischen Grenze, daß etwas im Die Oegansation der Preselammer sie die Slewalel vied gebe viele inhaltiose Perto=grtzigefe, wverz„shesondere spätier stehende Sender Toulouse gab neuerdings be Gange sei, im Zusammenhang zu stehen.§ nunmebr durchgeführt und die einzelnen Sektionen für sesten e ie ies chce esckcen de ece ai hlich asech en e cee Iu einem Ausaßz der britischen Zeitzug,„Nemw Leader 9ziu London bereis ein Hauptguartier der spanischen Regerung gewandt und mitgetellt, daß sie im Fale: Rach imner Ceneralstreit in Palerne. In Valerne dauert zu den Verhältnissen in Frankreich beißt es, wan ge, Bosschewisten, das nach dem Stockholmer„Aftonbladet“ eines Rebergreisens miltärischer Aktionen auf das nach nordameriganischen Informationen der Generalstreit an. winne den Eindruch, daß die revolutionäten, be, Verr mitteilte, daß ein organsierter Guerillakrieg in ganz Gebiet dieser beiden Staaten in Erkenntis der bolsche: Das ganze Issentliche Leben liest sill. In dem Ort Abruzt ristischen(9 Tewegungen erst am Anlang iorer ütig, Gugnien im Entstehen begriffen sei, um die Franco;, wistischen Gesahr ihre gesamte Kraft zur Bekämpfung kam es wieder zu blutigen Zusanmenkößen zwischen Soparatibeit känden. Dbt jedem gioe beig, deHolschewistischen Regierung zu stürzen. Die Aufruhrbewegung stehe der sowietischen, Horden zur Verfügung stellen würde, sten. stalienischer Polizes und Besatungstruoven. esbserung ver, eise, volhonne Frankreich Zulsinde unter eintem Guerlakonmando, das beinerseite dem Bekanntlch versigen die Tsheinsäf, über sehe gue zzu Zinten uas Scpeiten aesiclet. Bis um A4uhe Pechevoreikve die danm Der genz, renur2 84 Oesoud, Oberstonmando eines Höähsten natonalen Auschalse, Basen, die se. zum Tei von den Feroristen gxobert in der Racht um Montag woten aus Verdianland in guen sringen werde, wie sie jetz in Südfrankreich herrschten, untersiellt sei. und zum anderen Teil von den Deutschen erhalten 30000 Personen und 18047 Stück Vieb nach Schweden eva— lechte finnische Versordungslage Besonders bemerkenswert ist, daß auch von briti= haben. Militärisch sind die Tschetniki recht gut ausge= kufert worden, gab die Verwaltung der schwedischen Zivilveros bne d Spnd. P. 5ie cheibr der„Fondonst, zur gegenwäirige, Lige auch miüchelch, doen Iuterse... e. der kinnisch, Versoro Per, Spagien, das Franeo=Regime sei nur eine Fassade. Kommumistische Partei in Finnland neugegründet des Kalix=Flusses gebracht worden. dub Stockholm, 24. Okt. Unter dem Schutz Moskaus Ein furchtbarer Wirbelsturm, der über Kuba und Florida hat die kommunistische Partei in Finnland ihre Neu= binwegsegte, zog auch nach Süd= und Nordkarolina weiter. Bis gründung vollzogen und ihre Bestätigung im großen jetzt werden. 26 Tote, ungezählte Verwundete und mehrere vorbercitet. Der Vorsitzende und der Generalsekretär Sachschäden gemeldet. Zehntaulende Menschen wurden obdachder Partei find zuel berlchtigte konmunstiche Heizer ls. u, gstuiaen ui. Baitale, Die Serit. Maskaus, die schon in den Aer Jahren nach ehder Sow= 10000 finnische Arbeitosklaven für Porkkala. Die Sowietin Helinki hat, wie„Spenska Morgenbladet“ von Bolschewismus lernten. 1934 kehrten sie nach Finn= dort meldek, am Montag von den finnischen Behörden für Bausein. Auch die Milchversoroung sei schlecht. 10 Die Ratio= erkläte, daß Spanien jetzt zur Genüge Gelegenheit D6e Moskaus, die schon in den 20er Jahren nach chder Sow= 10.900 fin nen. bis auf die für Mütter und Kinder, müßten weiter habt habe, den Unterschied; zwischen geordneren und jetunion hatten fliehen müssen, wo sie in der Schule kommission in verkleinert werden, Futtermittel seien ebenfalls knann: unsicheren Grenzverhältnisen hennen zu lernen, sett die des Bolschewismus lernten. 1934 kehrten sie nach Fiun; dort meldet. Darum würden Abschlachtungen in großem Umf Deutschen als Nachbarn apmarschiert seien. Man be= land zurück und wurden wegen Hochverrats zu langen arbeiten in dem an die Sowietunion abgetretenen PorktalaSecim wurden Wosehlschtungen u erogen, uwioue; zweiele, daß, de Gaule in der Lage leig, werde, Ord, Zuchhonestrakey, verurteilt.„Jett„mutzten„Die auf gbiet bei Lelsut 1000 finische Arbeiter augelsordert. Die Die zischen Bolschewiten erklären nach einer nung zu schaffen, zumal die Maguis besser bewaffnet Grund des Waffenstillstandediktats aus dem Zuchthaus Finnen, so meldet die schwedische Zeitung, hätten dieses AnHelsinks=Meldung von Folkets Dagblad“ in einem Aus= seien als die regulären Truppen. entlassen werden. Dem Vorstand der Partei gehört guch suchen„gern eri ruf, daß von einer Zusammenarbeit erst die Rede fein Ueber Zie bolschewissischen Machenschaften gegen die Tochter des Kommunistenhäuptlings und Platzhalters Ungar könne, wenn sie eine„angemessene Vertretung“ in der Franco=Spanien schreibt die„Neue Berner Zeitung“ in Moskaus, Kuusinen, an. Leitung der finnischen Gewerkschaften erhalten hätten. Ohne Wahl fordern sie Sitze in der Leitung: der Gewerkschaften sowie die Bestrafung und Entfernung bestimmter Personen aus allen öffentlichen Aemtern. Die Bolschewisten haben sichc, im Waffenstillstandsdiktat für Finnland die Möglichkeit gesichert, daß die ihnen mißliebigen finnischen Kräfte, vor allem die Orkämpfer des finnischen Freiheitsringens, aus dem Wge geräumt werden. Die finnische Regierung muß hierbei selbst die Bütteldienste übernehmen. Auf Grund der sowjetischen Forderungen sind jetzt, wie„Stockholme Tidningen“ aus Helsinki meldet, die ersten Verhaftungen vorgenommen worden. Ueber Zahl und Namen der Verfolgten wird in den amtlichen Mitteilungen nichts gesagt, jedoch wird die Zahl in dem Stockholmer Blatt ausdrücklich als„ziemlich groß“ bezeichnet. Die Speichelleckerei der Verräterelique in Finnland treibt bereits die tollsten Blüten. So wendet sich, „Aftentidningen“ zufolge, die neugegründetes Gesellschaft„Finnland=Sowjetunion“ in der finnischen Presse an die Oeffentlichkeit und fordert diese zur Unterstützung ihrer Bestrebungen auf. „Unser Land ist jetzt dank der sowjetrussischen Kriegsmacht von der nationalsozialistischen Bedrohung (h ei.“ worden“, so heißt es in dem Aufruf, der weiter beiz e gische Einstellung zur Sowjetunion Unguch geweien ieb Stark bewaslnete Panzerspähwagen „gern erfüllt“. Ungarische Inden müssen arbeiten. Durch Regierungsverordnung sind sämtliche Juden männlichen Geschlechts im Alter von 10 bis 60 Jahren zum Webrarbeitsdienst berangezogen worden. Inden wieder führend in Paris. Nach einer Mitteilung des französischen Amtsblattes ist der frühere Generaladministeator der französischen Nationalbibliotbek, der Jude Julian Cain. wieder in seine Funktionen eingesetzt worden. Der von der Bicho=Regierung mit der Verwaltung der Nationalbibliothe Die Hauptaufgabe der Panzerauf= betraute französische Schriftsteller Vernard Fay wurde verbaftiärung liegt in der schnellen und tet. Fay bat sich einen Ramen durch seine Sehtenes ege le esesce lc ele. echen der sesindische, Anaobdänasalelspnatel. Töore, Bidets a.. Ponuer und Pattelungen andzu, Sonnabend ein Kabinett zusammen mit Konmunisten und Se. schalten, wosür diese 7.3 am Ranone zialdemokraten. Von jeder dieser Parteien sinden sich zwei eines Achtrad=Panzerspühwagene Vertreter im Kabinet. Die beiden kommunistischen Minister besonders gerignet W.. sind Ati Jakobsson, ein Rechtsanwalt, der Arbeitsminister wird, und der Vorsitzende der Kommunistischen Partei.= Oron der das Erziebungsministerium übernimmt. USA=Bomben aus eigene Truppen. Nach englischen Gelangenenaussagen belegten nordamerikanische Bomberverbände im Raum südlich Bologna während ihrer Angriffe in den let(PR=Aufnahme: Kriegoberichter ten Tagen iertümlicherweise amerikanische Teuppeneinbeiten Kempe, All, D.) mit Vomben. Die Verluste waren nicht unerbeblich. Dieseo Beispiel ist nicht das erste in der Katte der„Jertümer“ gitanischer Bileten. Nachrichten aus Stadt u. Kreis Luttkriegs-Erfahrungen: Aus der Prazis— für die Prazis F # Altend, 27. Oktober. nig. Bliegerwernune durch Blatseschlde. Wenn in einzelnen Städten durch unvorbergesehene Ereignisse die Fliegerwarnung durch Sirenen ausfällt, erfolgt künftiabin diese Warnung durch Salven der Flakgeschütze. Die Flak aibt bei Ausfall des Warnsignals folgende Schuß=Signale: Zwei Salven kurz auseinander folgend, bedeuten öfsentliche Luftwarnung: vier Salven kurz hintereinander folgend, bedeuten Fliebetalarm. Die Entwarnung erfolgt dann nicht durch die Flakgeschütze. sondern durch die fahrbaren Gianalwagen der Polizei. Die Ermittlung der betrieblichen Feblschichten. Eds. Die Intensivierung der Leistungsförderungen für die Rüstung bringt es mit sich, daß Fehlschichten möglichst vermieden werden müssen. Auch in Einzelfällen soll dem Fehlen von Arbeitskräften nachgegangen werden. Dem dient die von der DAS vorgesehene Fehlzeitkarte. Es geht darum. Fehlstunden. die etwa durch Bummelei und andere ausschaltbare Ursachen begründet werden, möglichst zu vermeiden. Der Betrieb braucht dazu einen Ueberblick über diese Fehlstunden. Die Reichswirtschaftskammer hat deshalb in einer an die Gauwirtschaftskammern und Wirtschaftskammern gerichteten Empfehlung das Muster eines solchen Ueberblicks bekanntgegeben. Hiernach wären in dem Ueberblick vor allem folgende sechs Punkte aufzuführen: 1. Krankheit laut Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Arztes oder sonst glaubwürdig nachgewiesener Gesundheitsstözungen, etwa Unfälle: 2. Tarifurlaub, bezahlte Freizeit bei Todesfall. Niederkunft, Musterung. Berufsschulstunden der Jugendlichen. Ausfallstunden durch Betriebsappelle: S. Heim= und Besuchsfahrten. Hausarbeitstage, entschuldigtes Fehlen: 4. willkürliche Arbeitsversäumnisse(Bummelei): 5. Ausfallstunden u. a. durch Urlaub zur Behebung eigener Bombenschäden, sowie durch Verkehrsstörung infolge von Luftangriffen usw.: 6. Zuspätkommen. Selbstverständlich ist es jedem Betrieb überlassen, seine Feststellungen auch weiter in der von ihm schon eingeführten Form zu treffen. Zu etwaigen späteren allgemeinen Feststelkungen müssen aber die erwähnten Angaben greifbar sein. Betriebsprämien für Einsatz bei Fliegerangrissen steuerfrei. Eds. Während im allgemeinen Belohnungen oder Prämien, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer für dessen Beteiligung an Löscharbeiten zahlt, dem Steuerabzug vom Arbeitslohn unterliegen, weil sie zu den Einnahmen des Arbeitnehmers aus nichtselbständiger Arbeit gehören, hat der Reichsfinanzminister eine Ausnahme für Betriebsprämien gemacht, die anläßlich eines entsprechenden Einsatzes für Abwehr der Folgen feindlicher Fliegerangriffe gegeben werden. Belohnungen oder Prämien, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer für die Auffindung oder die Unschädlichmachung von Brandbomben, Brandplättchen, Brandkanistern u. dergl. oder für die Eindämmung der Schadenwirkung von Sprengbomben zahlt, sind steuerfrei. Voraussetzung ist, daß der Arbeitnehmer bei der Bekämpfung des Schadens unmittelbar in versönlichem Einsatz mitgewirkt hat. Das bedingt die eigene Tätigkeit des Arbeitnehmers, die mit unmittelbarer Gefahr für Gesundheit oder Leben verbunden ist. Auch ist Voraussetzung für die Steuerfreiheit, daß der zuständige Treuhänder der Arbeit die Zahlung der Belohnung oder Prämie genehmigt hat. Ed3. Es ist wichtig, daß sich die Menschen in Stadt und Land die Erfahrungen zu eigen machen, die in unseren vom Luftterror heimgesuchten Bezirken bei der zivilen Abwehr der Bombenangriffe gesammelt worden sind. Denn nichts ist gefährlicher, als unvorbereitet dem Bombenterror gegenüberzusteben. Jeder muß sich in seinem engeren Lebensbezirk immer wieder die Schutz= und Abwehrmaßnahmen genau durchdenken, um im Ernstfall sofort zu wissen, was zu tun ist. Oft miederholte kleine„Manöver“ im Familienkreise, innerhals“ der Hausgemeinschaft oder eines Häuserviertels vermitteln die Praxis. bei der am besten etwaige Fehler oder Mängel der Abwehrbereitschaft deutlich werden, mag es sich nun um Mensch oder Gerät handeln. Auch diejenigen, die bisher vom Bombenterror nur wenig oder gar nicht betroffen wurden. wissen, daß man ein nasses Tuch bereit halten soll. Daß aber auch dabei eine einfache Ueberlegung notwendig ist. wissen nur wenige. Denn nicht immer ist es gut, das Tuch— das man sich als Schutz gegen Staub. Rauch. Hitze oder Nebel vor Mund und Nase bindet— anzufeuchten. Ein mit einem Handtuch durchzuführender Versuch klärt das auf. Ein dichtgewebtes Tuch nämlich wird durch allzuviele Feuchtigkeit für die Luft fast ganz undurchlässig Und nun geht die Filterwirkung verloren, weil man nicht, mehr durch das Gewebe einatmet, sondern durch die Falten. die sich beim Umbinden des Tuches mehr oder weniger bilden. Die hierdurch eingeatmete Luft ist matürlich ungefiltert. Werden also dichte, feste Tücher verwendet, dann sollen sie nicht oder nur wenig angefeuchtet bezw. kräftig ausgewrungen sein. Dünne Gewebe dagegen vertragen starke Anfeuchtung. Den ganzen Körper schützt man gegen Hitze und Funkenflug. indem man sich in eine nasse Decke einhüllt und sie bis über den Kopf zieht. In die Decke werden vorsorglich ein oder zwei größere Sicherheitsnadeln gesteckt, damit man sie im Ernstfall von innen zusammenstecken kann. Dadurch bekommt man die Hände frei und vermeidet auch, dase beim Entstehen von Brandwunden an den Händen die Decke unwillkürlich losgelassen wird. Die Kleidung selbst soll nicht naß sein. Trockene Kleidung schützt bei starkem Feuer mehr gegen Hitze als mit Wasser vollgesogene. Man merkt das. wenn man den heißen Griff eines Topfes mit einem nassen Lappen und zum Vergleich mit einem trockenen anfaßt, im letzteren Fall ist die Hand sehr lange gegen die Einwirkung der Hitze geschützt. Der beste Körverschutz ist also trockene Kleidung und nasse Decken. Ausreichende Wassermengen sind im Keller bereitzustellen. In letzter Zeit wurde ferner wiederholt gefordert, daß Luftschutzräume staubdicht gemacht werden. Das geschiebt durch Bereithalten eines dicken Papierbreies. einiger alter Decken und Lapven. einiger Bretter und Handwerkszeug. um gegebenenfalls von innen alle Fugen damit abdichten zu können. Was zieht man bei Fliegeralarm an? RSG. Der Aufzug. in dem mitunter nicht nur Frauen. sondern auch die Männer im Luftschutzraum erscheinen, läßt den Schluß zu. daß über diese Frage noch keineswegs Klarheit besteht. Abwegig ist es, davon auszugehen, ob man seine besten oder schlechtesten Sachen anzieht: man soll vielmehr die zweckmäßigsten Kleider wählen. Am geeignetsten sind wollene Kleidungsstücke, nicht nur wegen der Erkältungsgefahr bei längerem Aufenthalt im Freien. sondern auch deswegen, weil diese bei Bränden. Funkenflug usw. viel widerstandsfähiger sind als z. B. seidene oder andere leichte Kleidungsstücke. Auch der Wollschal sollte nicht vergessen werden. Wer eine Leder= oder Windjacke hat, zieht diese auch noch an. Als Kopfbedeckung für Männer ist eine Mütze besser als ein Hut, weil sie fester sitzt: Frauen benutzen grundsätzlich ein Kopftuch aus Wolle, nicht Seide. Wer einen Training= oder Skianzug besitzt, sollte in jedem Fall diesen anziehen. Frauen zumindest die Hosen davon. Selbstverständlich wird auch das stärkste und festeste Schuhwerk angezogen. Jedermann sollte sich auch eine Schutzbrille beschafsen, die im Gefahrenfall die Augen vor Funken= und Ascheflug und vor Mörtelstaub schützt. Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, daß die Wiederbeschaffung von Zahnersatz. Prothesen. Bruchbändern und ähnlichen für die Gesundheit wichtigen Dingen zurzeit auf Schwierigkeiten stößt. Sie müssen daher bei Alarm ebenfalls mitgenommen werden. Ed3. Alles Licht aus— beim Aufsuchen des Luftschutzraumes. Vom Reichsluftschutzbund wird mitgeteilt, daß beim Verlassen der Wohnung wegen Fliegeralarms oder öffentlicher Luftwarnung alle Beleuchtungskörper zunächst an den zugehörigen Schaltern ausgeschaltet werden müssen. Außerdem wird die Hauptsicherung der Wohnung gelockert. Bei strikter Durchführung dieser Gebote wird ein selbsttätiges Aufflammen des Lichts durch Erschütterung von in der Nähe einschlagenden Bomben nach menschlicher Voraussicht vermieden. Es empfiehlt sich, vorsorglich diese Maßnahme auch dann durchzuführen, wenn man die Wohnung— unabhängig vom Alarm— verläßt und voraussichtlich erst nach Eintritt der Verdunkelungszeiten zurückkehrt. RUNDFUNK-PROGRFMN Sonnabend, 28. Oktober. Reichsprogramm. 7.30—7.45: Vortrag: Lieselotte von ieu Pfalz. 11.30—12.00: Die bunte Welt. 12.35—12.45: Bericht zur Lage. 14.15—15.00: Berliner Unterhaltungsorchester. 15.30—16.00: Frontberichte. 16.00—17.00: Zauber der Ouerette. 18.00—18.30: Klingende Kurzweil. 18.30—19.00: Zeitviegel. 19.00—19.20: Wir singen für alle. 19.20—19.35; Frontberichte. 20.15—22.00:„Euch zur Freude“. aus Overette. Oper und Konzert. Deutschlandsender. 17.15—18.00: Kammerkonzert vom O.= chester des Danziger Staatstheaters. 20.15—21.00: Buntee Meludienreigen.- 21.00—22.00: Kleine Abendunterhaltung. Verdunkelung am 27. 16.: Ansang 17.51, Ende 6.35. S * Heute abend spricht Dr. Soebbels. Reichse minister Dr. Goebbels spricht heute von 20.15—21.00 Uhr über den Großdeutschen Rundsunl zur Lage. * Kriegsauszeichnung. Der Obergefreite Werner DachAckerstraße 18. z. Zt. im Osten vermißt, erhielt das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, und das Eiserne Kreut 2. Klasse. Herzlichen Glückwunsch! Bisher 250 000 Betriebe in den Sozialgewerken. dub. Die organisatorische Neuordnung der Sozialgewerke. die im Vorjahr mit dem Zusammenschluß der Sozialgenossenschaften des Handels mit den Sozialgewerken des Handwerks eingeleitet wurde, ist von einem unaufhörlichen Aufstieg begleitet gewesen. Aus der Erkenntnis heraus, daß nur der organisatorische Zusammenschluß es den kleineren Betrieben ermöglicht, jenes Maß einer sozialen Betreuung der Gefolgschaftsmitglieder durchzuführen, das im nationalsozialistischen Großbeutschland zur selbstverständlichen Grundlage im Arbeitsleben geworden ist, haben schon rund 250000 Betriebe des Handels. des Handwerks. des Kleingewerbes und des Fremdenverkehrs freiwillig ihren Beitritt zu den Sozialgewerken erklärt. Die Zahl der betreuten Betriebe erhöht sich laufend und hat besonders in den letzten Wochen und Monaten ständig zugenommen. Das Ziel, daß sich alle kleineren und mittleren Betriebe, die von sich aus nicht in der Lage sind. die erforderlichen Sozialbetreuungsmaßnahmen durchzuführen. in den Sozialgewerken zusammenschließen, wird gerade auch unter den erschwerten Bedingungen des totalen Krieges erreicht werden. Die kleineren Betriebe erkennen mehr denn je die Notwendigkeit des Zusammenschlusses der aktiven Sozialbetreuung, weil es sich schon nach verhältnismäßig kurzer Wirksamkeit auch zu einem Instrument der Leistungssteigerung entwickelt hat und damit eine wesentliche Grundlage des Bestandes und weiteren. Aufstiegs der Kleinbetriebe bildet. Belohnung tüchtiger Lehrlinge. NSG. Nach den bestehenden Vorschriften dürfen neben der Erziehungsbeihilfe und der Mehrarbeitsvergütung an Lehrlinge und Anlernlinge in der privaten Wirtschaft Vergütungen anderer Art nur gezahlt werden. soweit dies in einer Tarifordnung oder Anordnung ausdrücklich bestimmt oder von dem Reichstreuhänder oder Sondertreuhänder der Arbeit besonders genehmigt ist. Um jedoch den Unternehmern die Möglichkeit zu geben, besonders tüchtige Lehrlinge und Anlernlinge zu belohnen, hat der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz die Anordnung über die Belohnung besonders tüchtiger Lehrlinge und Anlernlinge in der privaten Wirtschaft vom 5. August 1944 erlassen. Danach darf nunmehr der Unternehmer ohne Genehmigung des Reichstreuhänders(Sondertreuhänders) der Arbeit besonders tüchtige Lehrlinge und Anlernlinge, deren Betragen und sweltanschauliches Verhalten nicht zu beanstanden ist, durch Barleistungen belohnen. Allerdings darf die Gesamtsumme dieser Belohnungen im Jahr nicht 10 v. H. der für den gleichen Zeitraum insgesamt im Betriebe gezahlten-Erziehungsbeihilfen überschreiten. Im Rahmen dieser Höchstgrenze bleibt die Bemessung der Belohnung im einzelnen dem pflichtgemäßen Ermessen des Unternehmers überlassen. Was ist beim, Einkauf der Dosen zu beachten? Es sind nur lackierte Dosen und Deckel zu kaufen, die eine eingeprägte Kennummer tragen. Durch diese Nummer ist eine Qualitätsüberwachung möglich. Die Bördelränder der Dosen dürfen nicht verbogen sein. Die Lackschicht muß an Rumpf und Boden völlig unbeschädigt sein. Die zu den Dosen verwendeten Deckel müssen genau auf den Dosenrumpf passen. Sie dürfen nicht zu groß und nicht zu klein sein, da die Dosen sonst von der Dosenverschließmaschine nicht einwandfrei verschlossen werden können. Die Dichtungseinlage des Deckels muß unbeschädigt und genügend dick sein. Wie werden die Dosen gefüllt? Dosen und Deckel sind vor dem Füllen mit warmem klaren Wasser ohne Zusatz eines Reinigungsmittels und ohne Zuhilfenahme einer Bürste zu spülen. Man achte besonders darauf, daß die Dichtungseinlage des Deckels sich nicht ablöst. Die Dosen sollen gerüttelt voll, aber nicht zu stramm gefüllt werden. Je weniger Luft eingeschlossen ist, desto geringer ist die Rostgefahr. Wie werden die Dosen richtig verschlossen? Beim Verschließen ist auf die richtige Einstellung der Verschließwerkzeuge zu achten. Abgesehen von der richtigen Einstellung der beiden Verschließrollen ist das Gelingen eines guten Verschlusses von dem Druck abhängig, mit dem die Dosen zwischen inerteller und Verschließkopf gehalten werden. Sie müssen so fest zwischen Verschließkopf und Untertelleor eingepreßt sein, daß Dosen und Deckel gegenseitig nicht mehr verrutschen, sondern fest auseinandergepreßt liegen. Fehlerhafte Verschlüsse sind äußerlich an mangelhaft untergesalzten Deckeln oder an der ungleichmäßigen Höhe des Falzes zu erkennen. Solche Fehler treten vor allem am Schnittpunkt der Längsnaht mit dem Deckelpfalz auf Gelingt es nicht, einen einwandfreien Verschluß zu erzielen, so ist der Inhalt umzufüllen. Wie wied eingekocht? Die Dosen müssen sofort nach dem Verschließen gekocht werden, da sonst das Füllgut verdirbt. Je schneller das Eindosen und Kochen erfolgt, desto größer ist die Gewähr, eine haltbare Konserve zu erhalten. Nach dem Einkochen sind die Dosen mit kaltem Wasser abzuschrecken und an der Luft gestapelt auszukühlen. Wie werden die Dosen aufbewahrt? Die Dosen solen in einem kühlen, trockenen Raum von gleichbleibender Temperatur aufbewahrt werden. Um das Verrosten der Dosen von außen zu vermeiden, können sie mit einem Oelläppchen eingerieben werden. Von Zeit zu Zeit sind die Dosen nachzusehen. Aufgetriebene Dosen sind auszusortieren, der Inhalt ist nicht mehr zu genießen. Das Einmachgut in lackierten Dosen soll nicht länger als ein Jahr aufbewahrt werden. (2 Neuenrade, 26. Okt. Die Amts= und Politischen Leiter der Ortsgruppe Neuenrade der NSDAP. sowie die Führer und Führerinnen der Gliederungen hatten sich am Sonntagmorgen im„Kaisergarten“ zum monatlichen Dienstappell versammelt.— Anmeldung zum Volkssturm erfolgt im Wirtschaftsamt beim Pg. Graeve. Verschiedene Verfügungen und Erlasse wurden zur Kenntnis gegeben. Am 1. November wird der Kreisleiter, Pg. Felge. Berleburg, in einer Kundgebung zu uns sprechen. Der genaue Termin zur Feierstunde des 9. November wird noch bekannt gegeben. Zur Zusammenstellung eines Heldengedenkbuches werden den Angehörigen durch die Blockleiter Formulare zur Ausfüllung ausgehändigt. Um Beifügung von 2 Photos wird gebeten. Im Anschluß an den Dienstappell führte der Schulungsleiter, Pg. Breder, zum Thema:„War dieser Krieg notwendig?“ einen Sprechaben durch, der zur Klärung der aufgeworfenen Fragen beitrug. (2 Neuenrade, 27. Okt. Die Auszahlung der Militär= und Angestelltenrenten für den Monat November erfolgt beim hiesigen Postamt am Sonnabend. dem 28. Oktober, während der Vormittagsdienststunden: die Unfall= und Invalidenrenten werden am Mittwoch, dem 1. November, zur gleichen Zeit ausgezahlt. fr. Evingsen, 26. Okt. Kriegsauszeichnung. Der Rottenführer Helmut Gruß bei der ½=Panzerdivision „Wiking“ erhielt im Osten das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern.— Der Obergefreite Paul Langmann in einem Flak=Artillerie=Regiment im Osten erhielt ebenfalls das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, und der Obergefreite Ernst Kayser in einem Panzer=Regt. im Osten erhielt neben dem EK 2 und goldenen Kraftfahrtzeichen die Nahkampfspange in Kupfer. Herzlichen Glückwunsch!— Ihren 82. Geburtstag kann heute die Witwe Albert Hallensleben Auguste geb. Schmiedel, Wilhelmshöhe wohnhaft. feiern. Das Geburtstagskind erfreut sich noch bester Gesundheit und körperlicher Frische und hilft noch täglich in Haus und Garten. Wir wünschen dem Geburtstagskinde auch weiterhin einen sonnigen Lebensabend. Pertelamliche PFilleillungen Technische Nothilfe Altena. Kommenden Sonnabend tritt Zug 12 um 15.00 Uhr bei den Gas= und Wasserwerken. Linscheidstraße, an zur Instandsetzung der Wasser= und Kraftfahrzeuge. Sonntag früh setzt der Zug 11 die Holzaktion fort. Abfahrt um 7.30 Uhr ab Polizeiwache. Da mit 2 Motorsägen gearbeitet wird, müssen alle beruflich dienstfreien TR=Männer zur Stelle sein. Achtung HI., Standort Altena. Sonntagmorgen um 8.45 Uhr tritt der gesamte HJ.=Standort an der Steinernen Brücke an. Da eine Geländeausbildung vorgesehen ist, ist altes Zeug(blauer Arbeitsanzug) anzuziehen. Pollzähliges Erscheinen ist Pflicht. IM. Gruppe 8/143. Alle Jungmädel treten morgen. Samstag, um 15.00 Uhr in tadelloser Dienstkleidung zu einem wichtigen Gruppenappelk an der Oberschule für Jungen an. IM., Gruppe 9/143. Morgen. Samstag, tritt die gesamte IM.=Gruppe 9/143 zu einem Gruppenappell um 15.15 Uhr an der Lennestein=Schule Verantwortlich Ferd. Schmidt, Altena— Verlag und Druck P. A. Santz. Altena.— Preisliste Nr. 5. Die Schufd der nige Telmamn Roman von M. Bergemann GeberRechtschutz, Drei Ouellen-Veriag, Könlgsbrück(der. Dresogg, 14. Fortsetzung. gab er sie endlich frei, daß sie taumelnd auf ihren Stuhl zurück sank. „Entschuldige— daß ich mich hinreißen ließ!“ Ihr Gesicht hatte sich tiefrot gefärbt, während das seine totenblaß von der blauen Tapete der Wand abstach ##. Sie vermied ee, ihn anzusehen und betupfte sich mit ihrem Taschentuch die brennenden Lippen. Er griff nach der auf dem Tisch stehenden Wasserkarasse, goß B.#in und reichte es ihr. Der Inhalt schwankte durch das Hurern seiner Finger auf und nieder. Seine Blicke ruhten auf eschene hger armen, auf deren weißer Haut sich seine Finger ab. Und plötzlich fühlte er, wie eine Art Schwindel ihn ersaßte unv ihn auf seinen Stuhl zurücktaumeln ließ. Er bricht doch nicht etwa zusammen, dachte sie, und stand soort an seiner Seite. „Willst du mir verzeihen?“ Sie lächelte ihn mit strahlenden Augen an. gase ihn auf den Wund Bönde u0d Denn gandte sie sich rasch ab und verließ das Zimmer. Und enderen Smec po tonnte er nicht ahnen, daß es zu keinem unveren Hweck geschah, äls sich auszuweinen. * w. ür enschher, Porgen jaß Inge Paul Ferchland nicht mehr. “ turz nuch v Uhr aufstand, hatte er schon das Hotel verMit strahlenden Augen und so glücklich wie noch nie in ihrem Leben ging sie in ihr Schlafzimmer zurück, um sich anzukleiden. Sie war gerade dabei, sich das Kleid überzuziehen, als ihr ein Herr gemeldet wurde, der um eine kurze Unterredung bitten ließ. Die Visitenkarte, welche das Mädchen ihr reichte, veranlaßte de zu einem Kopfschütteln. Der Name war ihr völlig unbekannt. „Milo Agsten“. Sie wußte nichts damit anzusangen. den Herrn in das Zimmer nedenan. Ich komme sofort. Ist der Herr Ihnen bekannk?“ S74 3, gnädige Frau.“ # De kurz darauf in Paul Ferchlands Zimmer trat, erhot G##err aus einem der Stühle und kom ihr einige Schritte Frau mein so frühes Kommen. Aber es ging wirklich nicht anders einzurichten.“ Sie neigte leicht den Kopf. „Darf ich bitten?“ Sie wies auf den Stuhl, den der Kommissar zuvor innegehabt hatte und ließ sich ihm gegenüber nieder.„Womit kann ich Ihnen dienen?“ „Die Sache ist etwas komplizierter Natur. gnädige Frau“, kam es überlegend.„Aber Sie sind schließlich der einzige Mensch, der in diesem Falle erschöpfende Auskunft zu geben vermag. Es handelt sich um Ihre Schwester Helga.“ „Um Helga?“ Zehn Finger drückten sich tief in die Polster des Stuhles.„Meine Schwester ist am 26. Mai dieses Jahres verstorben.“ „Das ist auch der Grund meines Kommens, gnädige Frau“, erwiderte Agsten höflich.„Als Erklärung möchte ich vorausschicken, daß ich von der Staatsanwaltschaft Magdeburg beauftragt wurde, über Fräulein Helga Tolmain Erkundigungen einzuziehen.“ Er nahm eine Fotografie aus der Tasche und legte sie vor der jungen Frau auf den Tisch.„Können gnädige Frau mir bestätigen, daß das Ihre verstorbene Schwester Helga ist?“ Inge Ferchland verspürte, wie sie von Sekunde zu Sekunde mehr an Farbe verlor. „Ja natürlich, Herr Kommissat! Doch woher haben Sie dieses Joto? Es ist Helgas letzte Aufnahme, die sie erst kurz vor Weihnachten anfertigen ließ.“ Agsten sah die junge Frau mit prüfenden Blicken an. „Es wurde mir von der alten Frau Hertel, in deren Hause Fräulein Tolmain am 26. Mai verstarb, ausgehändigt, mit der Bitte. es Herrn Professor Barnhelm zu übergeden. Aber leider hatte ich bisher noch keine Gelegenheit dazu"„ „Ich finde das mehr als seltsam, Herr Kommissar“, antwortete Inge, die Agstens Worten nicht glaubte und annahm, daß man ihr eine Falle stellen wollte.„Was hat meine Schwester Helga denn mit der Polizei zu tun?“ 6 55 „Gnädige Frau sehen der Verstorbenen außerordentlich ahnlich! Man könnte sast meinen, daß es Ihr eigenes Foto wäre!“ erunderte Agsten, ihre letzte Froge übergehend. „Wr sind Zwillingsschwestern, Herr Kommissar!“ „Ach so— dann verstehe ich.“ Der Kommissar triumphierte. Das Dunkel begann sich zu lichten. Jetzt war es ihm endlich klar, weshalb Inspektor Hartmann so jest auf seinem Standpunkt, verharrt hatte.:„Kennen Sie eigentlich Herrn Prosessor Barnhelm, gnädige „Nur dem Namen nach. Persönlich din ich nie mit ihm in Berührung gekommen, obwohl meine Schwester Helga einige Jahre in seinem Sanatorium tätig war.“ In des Kommissars Augen leuchtete es auf. „Aber Sie haben noch immer meine Frage nicht beantwortet. Herr Kommissar! Was hat meine Schwester Helga mit der Polizei oder gar der Staatsanwaltschaft zu tung „Jg, gnädige Frau, das ist eine etwur Herr Professor Barnheim, der den * was eigenartige Geschichte. Gesundheitszustand Ihrer Schwester genauestens kannte, glaubt nämlich nicht daran, daß Fräulein Helga Tolmain an einer Lungenentzündung stard!“ „Ach—!“ Sie schüttelte den Kopf.„Das finde ich ja merkwürdig. Weshalb erkundigte man sich dann nicht einfach bei Herrn Doktor Klaus, der meine Schwester behandelte und eine solche Krankheit bei ihr feststellte?" „Behandelte— dürfte wohl kaum der rechte Ausdruck sein, gnädige Frau! Denn wie die bisherige Untersuchung ergab, war Herr Doktor Klaus genau zwei Stunden am Krankenbett Ihrer Schwester, ohne daß es ihm dabei gelang, die Schwerkranke noch einmal ins Bewußtsein zurückzurufen.“ Inge begann unruhig zu werden“ „Untersuchung ergab? Was hat denn das alles zu bedeuten? Sie glauben doch nicht etwa, daß meine Schwester Helga...“ „Bitte, sprechen Sie weiter, gnädige Frau!“ Des Kommissars Blicke lagen jetzt lauernd auf ihrem Mund. Er bemerkte wohl ihre Unruhe und wie sie unsicher wurde. Sehr unsicher sogar. „Ich meine, Sie glauben doch nicht etwa, daß meine Schwester Helga eines unnatürlichen Todes starb?“ „Ich halte das nicht für ganz ausgeschlossen, gnädige Frau!“ Als er sah, wie die junge Frau schwer zu atmen begann, fügte er hinzu:„Aber das wird sich ja bei der in diesem Augenblick stattfindenden Obduktion Ihrer Schwester herausstellen.“ „Wie— meine Schwester— Obduktion!?“ Inge Ferchland erblaßte bis unter die Haarwurzeln.„Sie liegt doch längst unter der Erde?“ Der Kommissar zuckte die Achseln. „Es tut mir sehr leid, Ihnen davon Mitteilung machen zu müssen, gnädige Frau. Doch ist in diesem Falle einzig und allein die Staatsanwaltschaft ausschlaggebend.“ Die junge Frau schloß für einen kurzen Moment die Augen. Er bemerkte, wie ein Beben durch ihren Körper ging. Doch dann hatte sie ssich plötzlich wieder in der Gewalt. „Woher wußten Sie denn eigentlich, daß Sie mich in Warnemünde antreffen würden?“ fragte sie mit einer Ruhe, über die sie sich selbst wunderte.„Es war ursprünglich meine Absicht, nach Stuttgart zu fahren.“ Jetzt lügt sie, dachte der Kommissar. Laut sagte er: „Demnach kennt also Frau Hertel Ihre jetzige Anschrift gar nich“ „Natürlich nicht. Sie konnte ja nicht wissen, daß ich plötzlich mein Reiseziel änderte und nach Warnemünde fuhr.“ „Das ist in der Tat seltsam, gnädige Frau. Frau Hertel schickte nämlich vorgestern einen Brief ab, der Ihre genaue Anschrift hier in Warnemünde trug! Oder sollte der Brief nicht bei Ihnen angekommen sein?“ Inge biß sich auf die Lippen. Elisabeth hatte also doch recht mit der Annahme, daß sie polizeilich überwacht wurde. Ob man auch den Inhalt des Briefes kannte? Sicherlich nicht. Sonst wären die Fragen des Kommissars wohl anders ausgefallen. Sie überlegte kurze Zeit, ob sie nicht doch lieber alles aufdecken sollte. Aber dann verwarf sie diesen Gedanken wieder.„Der Zeitpunkt in s18— 0• war verfrüht. Man würde ihr wahrscheinlich nicht einmal glauben. Zuerst mußte Malling zum Sprechen gezu ungen werden. „Einen Brief von Frau Hertel?“ sagte sie kopfschüttelnd. „Davon ist mir nichts bekannt. Es müßt, denn sein, daß er noch zwischen den Postsachen liegt, die gestern estend ankamen. Ich hatte noch nicht Gelegenheit, sie durchzusehen. Agsten lächelte. Die Frau verteidigte sich sehr geschickt. Doch konnte ihr das jetzt nur wenig nützen. Hatte man sie erst einmal in der Zange, so mußte sie gestehen, ob sie wollte oder nicht. Aber dann mußte er plötzlich wieder an die Warnung dee Staatsanwalte denken. Diese Warnung ließ ihn dann auch ruhig, fortfahren: „Das ist leicht möglich, gnädige Frau. Doch haben Sie mie noch immer nicht erklärt, woher Frau Hertel Ihre genaue Warnemünder Anschrift kannte?“ Darauf hatte Inge gewartet. Das war doch endlich ein Punkt, an den sie einhaken konnte... 82.91 „Darüber habe ich Ihnen auch keine Errlarung abzugeben, Herr Kommissar!“. Ihr Ton wurde mit einemmal eisig.„Das kommt ja beinahe einem regelrechten Verhör gleich!" „Wenn gnädige Frau es so auffassen!“ „In diesem Falle tut es mir leid, Ihnen keine weiteren Auskünfte geben zu können!“ Sie stand auf und trat an das Fenster. Auch Agsten erhob sich. Er sah ein, daß er soeben zu eifrig gewesen war und schalt sich selbst einen Toren. Aber noch bevot es ihm gelang, sich zu verbeugen, stand sie wieder neben ihm und sagte mit gänzlich veränderter Stimme: „Lassen Sie uns ein offenes Wort mitelnander reden. Here Kommissar. Ich weiß sehr gut, welch einen schweren, verantwortungsvollen Beruf Sie hahen, und daß Sie nicht aus persönlicher Neugier die vielen Fragen an mich stellten. Wenn ich mich trotzdem weigere, Ihnen weitere Auskünfte zu, geben, so dürfen Sie mir glauben, hat das seine bestimmten Gründe, über die ich heute noch nicht sprechen kann. Doch möchte ich Ihnen zu Ihrer Beruhigung sagen, daß ich morgen, spätestens übermorgen in Begleitung meines Gatten persönlich nach Magdeburg kommen werde, wo ich Ihnen in Gegenwart des Herrn Staatsanwaltes jede gewünschte Auskunft zu geben bereit bin.“ Agsten sah mit schorfen Blicken in ihr Antlitz und forschte in ihren dunklen Augen, die ihn offen anschauten. In diesem Augenblick war er sich tatsächlich im Zweifel, ob er ihren Worten Glauben schenken sollte oder nicht! Aber vielleicht hatte sie das alles nur hervorgebracht, um ihn loszuwerden? Vielleicht glaubte sie, am heutigen Abend mit ihrem Stiefbruder Malling nach Dänemark zu entkommen? Aber wie dem auch sei. Er wollte schon auf der Hut sein. „Das würde ich sehr begrüßen“, sagte er schließlich.„Doch gestatten gnädige Frau mir noch eine Frage: Weiß Herr Direktor Ferchland von dem Tod Ihrer Schwester helga?“ Sal“ Gertsetzung felet. * Die Hämpfe an der Eismeerstraße Von Kriegsberichter Artur Stubbenhagen onb... 26. Okt.(PK.) Wie der Wehrmachtbericht vor einigen Tagen meldete, verlaufen die Absetzbewegungen der deutschen Gebirgsarmee im hohen Norden mit der vorgesehenen Planmäßigkeit. Nach dem Anfang September befohlenen Herauslösen unserer Divisionen aus der Uchtua=, Loubii= und Kandaiakschafront war es noch einmal Mitte September im Raum von Salla zu heftigen Kämpfen unserer Grenodiere mit dem in überholender Verfolgung angreifenden Feind gekommen. Die Bolschewisten hatten bei viesen Waldkämpfen schwere blutige Verluste erlitten und folgten unseren weiteren Absetzbewegungen bis zur finnisch=sowjetischen Grenze nur noch zögernd. Die von uns aufgegebenen Abschnitte westlich der Grenze überließen sie den nach dem Verrat Mannerheims gegen ihre bisherigen Waffenbrüder zum Kampf angetretenen Finner. Nach zunächst harten und erbitterten Kämpfen an der finnisch=schwedischenGrenze bei Tornio und südlich Rovaniemi folgten hier zur Zeit nur schwache finnische Kräfte unseren sich nach Norden und Nordwesten absetzenden Nachhuten. Im Süden der 531 km langen Eismeerstraße von Rovaniemi nach Petsamo kam es im Verlaufe der Absetzbewegung in den letzten Tagen zu keinen weiteren Kämpfen mit finnischen Truppen. Mit an Zahl weit überlegenen Kräften gelang an der Eismeerfront den Sowsets der Einbruch in den Raum Petsamo und der Durchstoß auf den nördlichen Teil der Eismeerstraße. Gebirgsjäger, Grenadiere und Waffen fingen die Angrisisspitze der Sowjets auf. Seit etwa Mite Oktober sind nun an dieser TundraFront harte Kämpfe mit dem zahlenmäßig starken Feind im Gange. Hervorragend schlugen sich bei diesen Kämpfen in einer Mondlandschaft aus Fels und Sumpf auch die bieher nur im Urwaldkrieg der Kandalakschaund Louhi=Front eingesetzten Grenadiere und Männer der Wassen=. Immer wieder brachte die eigene aktive Kampfführung Erfolge. Angriffe der Sowjets scheiterten an der Zähigkeit, Kampferfahrung und unerbittlichen Entschlossenheit unserer Truppen. So griffen zwei Berlin=brandenburgische Grenadier=Bataillone in kühnem Ansturm sechs sowjetische Bataillone an und schlugen sie zurück. An einer anderen Stelle kämpften drei Bataillone gegen eine durch eine Brigade verstärkte sowjetische Schützendivisiion, zerschlugen die Angriffsabsichten des Feindes und zwangen ihn schließlich auf Grund seiner hohen Verluste zur Einstellung des Angriffs. In all diesen erbitterten Kämpfen im Norden der Eismeerstraße sird die blutigen Ausfälle der Bolschewisten so hoch##wesen, daß nach jedem Angriff etwa die Hälfte der eingesetzten Feindtruppen nach Aussagen der Gefangenen nicht mehr kampffähig war. Der verstärkte Widerstand im Norden der Eismeerstraße hat den Plan der Sowjets vereitelt, die Masse der sich aus dem Raum Petsamo absetzenden deutschen Truppen von ihren rückwärtigen Verbindungen abzuschneiden. Der deutsche Soldat steht auch hier im hohen Norden, fern der Heimat, im Einsatz um die letzten Entscheidungen. Er wird seinen Mann stehen wie immer. Franco-Hetze auch in USA geschürt dub Lissavon, 26. Okt. Nach einer Meldung der United Preß werde: von der linksgerichteten Presse der Vereinigten Staaten und vielen Runksunkkommentatoren dringend gefordert, daß die Alliierten mithelfen sellten, das Franco=Regime in Spanien zu stürzen. Es werde darauf hingewiesen, daß es nicht länger nötig sei, dem falangistischen Führer Spaniens den Hof zu machen. Es werde auch vermutet, daß de Gaulle an einer Wiederherstellung der Demokratie in Spanien interessiert sei, Associated Preß zitiert eine Reihe von Pariser Stimmen, die den Kampf gegen Franco fordern. Danach schreitt die Zeitung„Resistance", Madrid werde auf die Liste der„befreiten Städte“ eingeführt werden. Für einen Ceuoillo gebe es keinen Platz mehr. Die Zeitung „Auroce“ schreibt, es sei nur natürlich, daß die Lagae in Spanien ernst sein werde. Day der Moskauer Nachrichtendienst in dem Chor der Franco=Hetzer nicht fehlt, ist selbstverständlich. Er zitiert einen Bericht aus Washington,s wonach eine Gruppe von Abgeordneten und Senatoren ein Komitee gebildet hat, welches sich an die Parlamente der amecikanischen Länder mit dem Aufruf wendet, die Beziehungen zu Franco abzubrechen. Einige iberoramerinantschen Länder würden sich voraussichtlich diesem Aufruf anschließen. Eine Gruppe von Mitgliedern des uruguayischen Parlaments habe ein Komitee gebildet, welches sich an die übrigen ibero=amerikanischen Länder mit dem Appell wandte, in ganz Iberoamerika einen Feldzug gegen Franco zu beginnen.: Eine Zeitung, so heißt es weiter in der Meldung des Moskauer Nachrichtendienstes, habe einen Artikel veröffentlicht, wonach die USA bei der Absetzung Francos mithelfen sollten. Dem Repräsentantenhaus liege bereits ein Antrag vor, der den Abbruch der Beziehungen mit Spanien fordert. Hein Geschäft zu machen Verfrühter Reklametrick von„Daily Skeich“ dub Madrid, 26. Okt. Vor einigen Wochen, als englische uno amerikanische Truppen nach dem Durchmarsch durch Frankreich und Belgien sich dem Westwall näherten und jeden Tag von einem neuen Durchbruch durch die Siegfriedlinie gefaselt wurde, entschloß sich die Zeitung„Daily Sketch“ zu einem großen Coup. Sie brachte auf ihren beiden Bildseiten sämtliche Bildunterschriften und Erklärungen dreifprachig in Englisch, Französisch und— Deutsch. Das wurde 14 Tage lang durchgehalten. Dann sah auch„Daily Sketch“ ein, daß mit einem Absatz des Blattes in Deutschland doch nicht zu rechnen sei. Seit Beginn dieser Woche beschränkt man sich wieder bescheiden auf den Gebrauch der englischen Sprache. Lalsverberulgungenrale-i Erdehnsutz PK. Nach mehr als 14 Tagen kämpft der Feind im niederländischen Raum noch immer um seinen Aufmarsch= und Bereitstellungsraum, während deutsche Gegenangriffe den feindlichen Brückenkopf westlich Arnheim bereinigt haben und den Frontteil links des Rheins unter ständigem Druck halten. Noch auf deutschem Reichsgebiet sehen wir eine Anzahl zerstörter Lastensegler, die, mit je drei Mann und einem flinken Wagen befrachtet, deutschen Flakartilleristen zur Beute wurden. Es waren nicht die einzigen, die vom ersten Landungsversuch an von schnell zugeführten deutschen Alarmeinheiten aus der bisherigen Luftverteidigung an Rhein und Ruhr abgewiesen worden waren. Die Fortreß=, Liberator=, Stirling= und Marauder=Maschinen, die als Schleppflugzeuge die Douglas= und HamilkarLastensegler über die Scheldemündung und Zuider=See heranbrachten, mußten ja erst ein klar erkennbares Ziel dieser feindlichen„Großluftunternehmung“ zeigen, bevor die eigenen Operationen richtig und mit Erfolgzum Tragen kommen konnten. Als im Raum Großbeek 2000 Fallschirmspringer des Feindes am 17. September erstmalig absprangen und in Kusseln, Farn= und undurchsichtig gewelltem Gelände ihre MG=Nester aufbauten, da mußten die gerade an diesen Stellen zufällig eingesetzten deutschen Truppen alle Kraft zusammenreißen, um das Tor ins Reich verschlossen zu halten. Es gelang. Eben. weil das Bewußtsein, unmittelbar für die bedrohte Heimat einzustehen, unerhörte Kräfte weckte, wie vorher jeder Luftangriff des Feindes sie entschlossener und zäher hatte werden lassen. Wie anders war es sonst zu erklären, daß eine Dreizahl von leichten Flakbatterien an einem Nachmittag 18 Lastensegler und Transportflugzeuge zur Strecke brachte, obwohl jedem Mann am Geschütz zunächst der Atem stockte, als er plötzlich diese phantastische Ansammlung von Feindseglern anschweben sah. „Wir hatten uns aber augenblicklich wieder gefunden", erklärte ein im Abschuß besonders erfolgreicher Batteriechef, der in dieser kritischen Stunde als Flakkampfführer eingesetzt war. Die genannten leichten Batterien waren schon seit Tagen vor der Landung in diesem Abschnitt in Stellung gegangen, um die Westwallatbeiten und die dort Schanzenden gegen Tiefangriffe zu schützen. Nun hielten sie, unverdrssen und ohne viel zu sagen, in das vielmotorige Brausen und auf die ungewohnte Lautlosigkeit der schwebenden Maschinen ihre Vierlingsrohre. Da niemand Stunde und Ort der feindlichen Landung voraussehen konnte, mußte von der obersten Führung dieses Abschnittes und in dem besonders betroffenen Gebiet vom letzten Unterführer und Mann Improvisationkunst und größte soldatische Entschlußkraft die Lage zu meistern suchen. Links und rechts des Rheins hatten sich innerhalb einiger Stunden zwei größere Kampfgruppen gesammelt und in Bewegung gesetzt, die aus der bewährten Luftverteidigung dieses am hartesten durch den Luftkrieg getroffenen Heimatluftgaues sofort wie alte Erdkampssoldaten in die Bresche sprangen, bis die operativen Hecreseinheiten zur Stelle sein konnten. Rechts des Rheins war es die Kampfgruppe Oberstleutnant v. S., die maßgellich an der Einengung der 1. britischen Luftlandedivision west lich Arnheim beteiligt war. Als am 23. 9. ein Lagebericht meldete, daß der Feind dort, auf eine kleinste Fläche zusammengedrängt, einen letzten verbissenen Widerstand leistete, da wußte man: Bodenorganisation und rasch zusammengefaßte Alarmeinheiten hatten nicht nur gehalten, sondern erfolgreich gekämpft. Wie auf dem linken Rheinufer im Kampfabschnitt Aachen sich die Flak unter den ersten Verbänden dem angreifenden Feind entgegengeworfen hatte, so war es auch bei Nimwegen nicht anders. Der Reichswald wurde gesäubert, 17 Schleppflugzeuge und zwei Lastensegler wurden am ersten und 15 bezw. 16 dieser Maschinen am zweiten Tage abgeschossen, dazu eine Menge am Boden zerstört, oder mit der gesamten Ladung erbeutet. Es machte sich bezahlt, daß auch die Flaksoldaten infanteristisch geschult worden waren: Wir konnten es durch die sog. Schützenkompanien aus Neuaufstellungen einiger weniger Stunden beweisen. Und viele, denen man es nie zugetraut hatte — sei es durch ihr Alter oder mangelnde Erfahrung oder aus anderen Gründen—, offenbarten sich als wirkliche Kämpfer. Wenn auch täglich neue Landungen erfolgten und Material sowie schwere Waffen dem Feinde zugeführt wurden, die Batterien donnerten ihren Segen hinein und hoben im Erdkampf MG=Nester aus. Im ganzen hinderten sie jedenfalls Engländer und Amerikaner daran, ihren Stoß ins Reich an dieser Stelle zu lancieren. Führung und Mann waren sich ihrer „Auffangrolle“ voll bewußt, in der e jetzt zum Endkampf in erster Linie berufen waren, um den nachfolgenden Heereseinheiten Handlungs= und Bewegungsfreiheit zu sichern. Bezeichnend hierfür bleibt ein Wort von Oberst R., dem Kampfgruppenführer der linksrheinischen Einheit: Wir konnten hier keinen Krieg mehr mit Fähnchen und Karten führen, sondern mußten schießen und handeln, wie es der Augenblick erforderte. Soldatische Improvisation, Entschlußfreiheit und echtes Draufgängertum meisterten eine kritische Stunde. Kriegsberichter Dr. Karl Holzammer 69000 fennehmer un dern Rchlamnftanden der 21 75 690 Urkunden für die Schiebwettkämpfe. dub. Der Monat Oktober bringt den Abschluß der von der Su durchgeführten Wehrkampftage. Es ist bemerkenswer, daß trotz der starken zusätzlichen Belastung durch die Frontlage. durch Schanzaktionen usw. rund 600 000 Männer an den Wehrkampftagen der SA teilgenommen haben. Darüber hinaus beteiligten sich an dem Wehrschießen rund 4 Millionen deutsche Männer. Sie haben damit eine gute Grundlage erhalten für die weitere Ausbildung im deutschen Volkssturm. Von diesen vier Millionen Männern konnten 75000 für gute Schießleistungen mit Urkunden bedacht werden. Die Schießwettkämpfe haben sich in diesem Jahr überhaupzu spontanen Kundgebungen der männlichen Bevölkerung gestaltet. In dem Gebiet einer SA=Gruppe mit vorwiegend bäuerlicher Bevölkerung wurde am Erntedanktag ein Bauernschießen durchgeführt unter der Devise:„Der Bauer verteidigt seine Ernte“. An diesem Schießen beteiligten sich annäbernd 40 000 Bauern, die überwiegend hervorragende Schießleistungen zeigten. Dic Engländer haben wieder das Nachschen Schlüsseistellungen der französischen wirtschalt in UsA-Händen der mieder auf freien Fuß gesetzt. Es besteht zudem der sen französischen Markt“, heige es m einer Eindtuch, daß sich kunmehr die Kommunisten der sepaüber die jetzt vom Staatsdepar= ratistischen Bewegung bemächtigt haben und jetzt auch in Washington veröffentlichte allgemeine Ein= auf diesem Wege wie überall in die breiten arbeitenden dub Stockholm, 26. Okt.„Amerika sichert sich ven wieder auf fteien Fuß gesetzt. Es besteht zudem der künftigen„französischen Markt“, heißt es in einer Eindruck daß sich nunmehr die Kommunisten der se neutraten tement in Wulg#gon veröffentlich reiseerlaubnis für amerikanische Geschäftsleute nach Massen einzudringen suchen. Fronkreich. Bereits unmittelbar nach der Ankunft der amerikonischen Truppen in Paris setzten es maßgebende Bulgarische Nationalisten schalten sich ein Kreise des amerikanischen Großkapitals und der ameri. Zub Risch. 29 Obt glücktliuge herikanischen Hochfinanz bei Eisenhower durch, daß ihre giz##n#i## 0 Okr. Fluchtlinge berichten über die Vertreter sofort Flugzeugplätze nach Paris zur Ver= Veisung starker antibolschewistischer Widerstandsgrupfügung gestellt bekamen. Sie tauchten dort in Offiziers, pen in Westbulgarien. Kleinere Gruppen dieser entoder Rot=Kreuz=Uniform auf und gingen sofort an die schlossenen hulgavischen Nationalisten verüben bereits Arbeit. jetzt zahlreiche Attentate und Störungsversuche. So Wie erinnerlich, hat die Londoner„Daily Mail“ diese wurde am 3. 10. die Brücke übere die Struma bei Tätigkeit des amerikanischen großen Geschäftes vor Djelowo gesprengt, ebenso die Brücke bei Tschetirei. Die einigen Wochen auf das Schärfste angegriffen und das telesonische Verbindung von Fragoman nach Sofia ist Hauptquartier Eisenhowers beschuldigt, es bevorzuge vallständig unterbrochen. amerikanische Geschäftsleute bei der Einreisebewilligung. Gar dem Einmarsch der Anale Wnicht nur vor britischen Kaufleuten, sondern sogar vor. d= eem einmatsch der unglo=umerikaner hochgestellten britischen Beamten, denen man immer onb Stockholm, 26. Okt. Bezeichnend für die nach wieder erkläre,„es stünden keine Flugzeugplätze zur den Einmarsch der Anglo=Amerikaner in Rom eingeVerfügung", oder eine Einreisebewilügung sei„im tretenen Verhältnisse ist eine Meldung, nach der jetzt Augenblick noch nicht möglich". Man bestreitet im in Rom, um die„Welle der Verbrechen", wie es in der Hauptquartier Eisenhowers, daß man jemals Vertretern Meldung heißt, zu bekämpfen, nach Eintritt der Dunkelgroßer amerikanischer Trusts und Konzerne Einreise- heit zahlreiche mit Funkgeräten ausgerüstete Ueberfallbewilligungen erteilt habe. Das entspreche formal den kommandos eingesetzt werden müssen. Tatsachen. Die betreffenden Geschäftsleute hatten nicht So hotten z. B. die Arbeiter der Zeitungen mit als Industrie= und Finanzvertreter die Einreisebewilli= Streik gedroht, wenn keine Maßnahmen getroffen gung erhalten, sondern als Leutnant. oder Rot=Kreuz= würden, um ihre unbelästigte Heimkehr während der Beauftragte, die„in dringenden Wehrmachtsaufträgen“. Nacht sicherzustellen. Auch die sozialistische Partei Roms nach Frankreich reisen mußten. Nachdem nunmehr hätte die Einrichtung von Ueberfallkommandos verwilligung erhalten. Aber die Amerikaner haben gut Ordnung Italiener seien“, eine Formulierung, mit der vorgearbeitet und sich bereits vor Ankunft der Eng= schamhaft zugegeben wird, daß an den Verbrechen auch länder wichtige Schlüsselstellungen in der künftigen die Besatzungstruppen hervorragend beteiligt sind. Ein französischen Wirtschaft gesichert. Englands Hand bei der Separatistenbewegung auf Sizilien dub Mailand, 26. Okt. Aus verläßlicher Quelle wird bekannt, daß bei der jetzt aufgedeckten Separatistenbewegung in Sizilien der englische Einfluß ene bedeutTeil der Beunruhigung Roms, so meldet Reuter weiter, sei der Tatsache zuzuschreiben, daß beim Einmarsch der Alliierten Tausende von Verbrechern aus den Gefängnissen entweichen konnten. Der japanische Vormarsch auf Kweiling dub Schanghai; 26. Okt. Auf ihrem Vormarsch in sidn#### n Provinz Ki same„Rolle gespielt hat. Die separatistische Bewegung der steme#####n Proving#wangsi schoben sich die Besetzung Siziliens im geheimen von den japanischen Truppen in Richtung Kweiling weiter vor. englischen Besatzungsbehörden pranmäßig unterstützt Unter ihrem Druck räumten die Tschungkingtruppen worden. Die Engländer trieben hierbei ihr eigenes den wichtigen Stützpunkt Linfhuang, der nur noch Spiel und hofften, durch eine von ihnen selbst geschaffene 30 kmn nördlich von Kweiling liegt. Kweiling ist der Autonomiebewegung Siziliens die Abtrennung Siziliens den nordamerikanischen Luftwaffenverbänden auf chineund Sizilien auf diesem Wege als einen sischem Boden noch verbliebene wichtigste Luftstützpunkt. wig schobenen strategischen Punkt des Mittelmeeres Sowjet=Bestien wüteten im ostpreußischen Grenzgebiet zem britischen Imperium einzugtiedern., Bei den kürz. 1“ Bestien muteten im ostpreußischen Grenzgel vorgi d. lichen Arbeiterdemonstrationen in Palermo, die zu= Politische Emigranten in Mexiko verübten nachts einen nächst nur den Charakter von Arbeiterunruhen trugen, Ueberfall auf die Gesandtschaft von Honduras und zertrümwurde unerwarteterweise diese separatistische Bewegung merten nach einem EFE=Bericht mit Niederrufen auf den Präaufgedeckt. Auf das Eingreifen der englischen Behörden sidenten Carias Andino sämtliche Einrichtungen und Fensterwurden die ursprünglich verhafteten Separatistenführer scheiben. Kurze Tagesschau Bei den Ausschreitungen in Palermo sind neun Soldaten und 105 Zivilisten, zum Teil schwer verletzt worden. Bisher leien 19 an ihren Wunden gestorben, meldet der„Times“. Korrespondent aus Rom. Prügelknabe de Gaulle. De Gaulle, so schreibt die Madrider Abendzeitung„Pueblo“. ist durch die englische Anerkennung zum ersten Diener des britischen Imperiums und zum Prügelknaben geworden. Um das französische Geld in USA. Der stellvertretende USA. Staatssekretär Stettinius teilte nach einer Neutermeldung aus Washington mit, daß die Vertreter de Saulles in Washington Fühlung genommen hätten mit dem Schatzamt, um eine Freigabe der blockierten französischen Guthaben, die sich aus mehrere Milliarden Dollar beliefen, zu erwirken. Stettinius lehnte es jedoch ab, irgendwelche Einzelhetten über diese Angelegenheit bekanntzugeben,„da man erst die gemeinsamen Besprechungen zwischen dem Schatzamt und dem Staatsdepartement abwarten müsse". Pariser Straßen nach Kommunisten beuannt. Von der spanischen Grenze meldet die Zeitung„Madrid“. daß bei der Umbenennung von 17 Pariser Straßen und Plätzen ausschließlich die kommunistischen Abgeordneten der Stadtverwaltung den Ausschlag gegeben hätten. Die Straßen seien nach kommunistischen Elementen, darunter zwei Juden, benannt worden. Warnung vor den eigenen Soldaten. Die in Bavonne erscheinende Zeitung„La Resistance Republicaine“ veröffentlicht eine Verfügung der Behörden, in der der Zivilbevölkerung„zu ihrer eigenen Sicherheit“ untersagt wird, den eingeborenen und nordafrikanischen Soldaten alkoholische Getränke zu verkaufen und zu verabreichen. 8500 Balten nach Sotland geflüchtet. Bisher trafen. se meldet„Svenska Dagbladet“. 8500 Flüchtlinge aus dem Baltikum auf der großen schwedischen Ostseeinsel Gotland ein. Die baltischen Flüchtlinge wurden in verschiedenen Lagern gesammelt und allmählich nach dem schwedischen Festland transvortiert. Bei der Sturmkatastrophe aus Kuba, die kürzlich einen Teil der Ortsprovinzen verwüstete, kamen 59 Personen umz Leben und 15000 wurden obdachlos. meldet EFE aus Has vanna. Die Punktebörse in der Trinkwasserhalle. Zuchthaus für eine„Zigarettenvertriebsgesellschaft". RSG. Es war alles organisiert und ging wie bei einem richtigen Unternehmen zu: Warenlieferung. Vertrieb und Konsum. nur, daß die Teilnehmer dieser vom Staatsanwalt vor dem Dortmunder Sondergericht als solche gekennzeichneten Interessengemeinschaft sich keines lauteren Geschäftsgebaren rühmen konnten. sondern regelrecht und im besonderen die hy, als„Betriebskapital“ anzusprechenden Raucherpankte aus demk Trüben gefischt hatten. Die Raucherkartenpunkte„besorgte“ in großem Umfange der städtische Arbeiter Metzdorf, der sie aus der Altablage der Wirtschaftsamtes in Dortmund stahl. Gegen Metzdorf läuft deshalb auch ein besonderes Verfahren. Die übrigen acht Dortmunder saßen nun so. wie sie sich zu ihrem verwerflichen Tun zusammengefunden hatten, auf der Anklagebank, mit der bis dahili erst zwei von ihnen bekannt geworden waren. Frau Marie Kröling war als Inhaberin einer Trinkhalle, bei der alle Fäden des Verkaufes und eines vielseitig unter den Teilhabern ausgehandelten Tauschgeschäftes zusammenliefen. die Seele des Betriebes. Sie stellte das Geschäftslokal zur Verfügung und kaufte die Marken auf. Günter Simon lieferte ihr die von Metzdorf bogenweise aus dem Ablagekeller des Dortmunder Wirtschaftsamtes entwendeten und der Vernichtung entzogenen Raucherpunkte, die nun durch das Ineinandergreifen der verschiedenen Vertriebsgepflogenheiten erneut mit Zigaretten beliefert oder sonst an den Mann gebracht oder selbst verbraucht wurden. Die Marken wurden selbständig abgelöst, gebügelt und dann in Gaststätten erneut gegen Zigaretten umgesetzt. Diesen„Umsatz" bewirkten die Angeklagten Radmacher und Leine. die sich in der Person des mehrfach vorbestraften Fiegehenn einen„Untervertreter" gesichert hatten, Die Angeklagten Simon und Frau Kröling traf als Kriegswirtschaftsverbrecher und Volksschädlinge mit je drei Jahren Zuchthaus und Ehrverlust das Urteil in gleicher Schwere. Für den Weitervertrieb und Eigenverbrauch der von ihnen sorgt fältig abgelösten und aufgebügelten Punkte sowie der durch ihren Eintausch erworbenen und teilweise zu erheblichen Ueberpreisen verkauften Zigaretten müssen Friedrich Rademacher. Wilhelm Beine und Georg Fiegehenn auf je zwei Jahre als Kriegswirtschaftsverbrecher ebenfalls ins Zuchthaus. Der Entzug der Ehrenrechte trifft sie auf die gleiche Zeitdauer. Gegen einen weiteren Mitschuldigen namens Weißkopf. der ebenfalls von Metzdorf gestohlene Bogen der Frau Kröling überbracht hatte, wurde eine Zuchthausstrafe von einem Jahr verhängt. Zwei weitere Angeklagte, für die nur gelegentlich einige Punkte abgefallen waren, kamen mit einer Geldstrafe davon. Sicherlich hat dieser Schleichhandel die vom Gericht als Mindestumsang festgestellte Höhe des widerrechtlichen Umsatzes von etwa 13 500 Raucherpunkte nicht unwesentlich überstiegen. Die noch ausstehende Verhandlung, in der sich als eigentlicher Urheber der städtische Arbeiter Metzdorf zu verantworten haben wird, wird diese Vermutung sicher noch festigen. Für die uns beim Heimgange meines lieben Mannes und unveres guten Vatere entgegenge brachte Anteilnahme danken wir auf diesem Wege allen herzlich. Frau Anna Glingener geb. Rittinghaus und Kinder. Altena, im Oktober 1944. Sam Heimgang unserer lieben Mutter eind uns sahlreiche Beweise aufrichtiger Teilnahme sugegangen. Wir danken hers. lich. Geschwister Ketschau. Altena, im Oktober 1944. Vermietungen Möbliertes Zimmer(Stadtmitte) kann an alleinsteh. Dame die für Heizung. 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