Verantwortlich: Für den politischen Teil: Ferd. Etmann in Herford. Für den übrigen Teil: Fritz Heidemann in Herford. Geschäftsstelle: Mönchstraße 5. Die Verständigung auf dem Weg. Wie gestern im Reichstag aus sicherer Quelle verlautet, scheinen die Verhandlungen, die schon seit einiger Zeit zwischen den Führern der Nationalliberalen, der Fortschrittspartei und des Zentrums über die Deckung der laufenden Mehrausgaben geführt worden sind, dem Ziele nahe zu sein. Welches der Inhalt des Kompromisses sein wird, darüber können bestimmte Angaben nicht gemacht werden. Soweit die Vermögenszuwachssteuer als das Ergebnis genannt wird, handelt es sich nur um Vermutungen. Es ist anzunehmen, daß die Verhandlungen heute zum Abschluß kommen. Reichstug. Sitzung vom 11. Juni. Zweite Lesung der Wehrvorlage. Abg. Erzberger (Ztr.): Ob Herr Noske die Absicht hatte, bis zur eigenen Auflösung oder bis zur Auflösung des Reichstags zu sprechen, weiß ich nicht. Merkwürdig ist, daß die Sozialdemokraten hier die Ueberflüssigkeit der Rüstungsforderungen betonen, während ihre Freunde in Frankreich das Gegenteil behaupten. (Der Reichskanzler erscheint im Saale. Ahal bei den Soz. Heiterkeit.) Herr Noske versteifte sich darauf, daß augenblicklich keine Kriegsgefahr bestehe und auch nicht in absehbarer Zeit drohe. Tatsächlich aber liest man in sozialdemokratischen Blättern, daß beständig der Friede durch die französischen Chauvinisten gefährdet sei. Davaus ergibt sich die Notwendigkeit einer starken Rüstung auf unserer Seite. Bei dieser Gelegen heit will auch ich an ein Königswort erinnern, das voll ein gelöst ist. Am 25. Juni 1888 sagte der Kaiser in seiner ersten Botschaft an den Reichstag:„Meine Liebe zum Heer wird mich nicht in Versuchung führen, dem Lande die Wohl taten des Friedens zu verkümmern, wenn der Krieg nicht eine uns aufgezwungene Notwandigkeit ist.“ In diesem Sinne hat er gewirkt und hierfür müssen wir ihm aufrichtig dankbar sein.(Bravol rechts und in der Mitte.) Meine politischen Freunde sind bereit die Vorlage in der Kommissionsfassung zu bewilligen, aber wir halten an dem Prinzip fest: Keine Ausgabe ohne Deckung. Mit der Phrase von Milizheer ist hier nichts getan. Dadurch würde Frankreich von vornherein eine überlegende Stellung angewiesen. Die Behauptung, daß unsere Vorlage den Anstoß gegeben habe, daß Frankreich stärker rüste, ist durch die Erklärung des Kriegsministers Etionne widerlegt worden. Wir sehen in der Verwirklichung der Vorlage ein wichtiges Mittel für die Erhaltung des Friedens in Europa.(Bravo! rechts und in der Mitte.) Abg. Semler(natl.): Es ist notwendig, daß wir stark genug sind, um jeden Angriff zurückweisen zu können, daher werden meine politischen Freunde unbedingt für die Vorlage eintreten. Wir bekämpfen das Bestreben einzelner Komman daure, die da glauben, nach oben hin einen vollen Erfolg zu erzielen, wenn ihr Offizierskorps aus adligen Herren besteht. Wir bitten wiederholt den Kriegsminister, daß er die Leute nicht bloß auf ihren Namen, sondern auch ihre Wesensart prüft. Die Offziere in den kleinen Garnisonen müssen öfters gewechselt werden. In der Militärjustiz liegen noch außerordentlich große, ja barbarische Härten. Die Sozialdemokraten haben gestern ihre Angriffe durch Drohungen unterstützt. Diese sind eine ennste Mahnung für uns und die verbündeten Regierungen. Es wäre zu bedauern, wenn es bei der Deckungsfrage in den bürgerlichen Parteten eine besiegte oder Siegerin geben würde.(Beifall bei den Natl.) Abg. Ganz Edler zu Putlitz kons.): Die Notwendigkeit einer verstarkten Rüstung ist unabweislich. Durch die neue Wehr 1813. Hamburg— General Toll in Gitschin— Friedens. wünsche in Frankreich. Am 12. Juni sollte Hamburg das erste Sechstel der ihm auferlegten Strafsteuer von 48 Millionen Franks, d. h. zwei Siebentel Millionen Thaler, zahlen. Die Hamburger versicherten dem französischen Marschall Davout, daß sie gänzlich außerstande seien, auch nur diese Summe aufzu bringen, um wievsel weniger gar das Sechsfache; auch an den französischen Kaiser nach Dresden wandten sich die Ham burger, jedoch vergeblich. Der Marschall ließ mehrere der ersten Kaufleute verhaften und als Geiseln nach Harburg bringen. Da noch ernstere Maßregeln drohten, so fügten sich die Hamburger endlich in ihr Schicksal und das erste Sechstel der Strafsumme wurde bezahlt. Uebrigens ließ sich der Marschall nach vielen Verhandlungen endlich bewegen, Waren, Lieferungen und Leistungen aller Art an Zahlungsstatt anzunehmen. Am 13. Juni überbrachte General von Toll seinen Kriegsplan persönlich nach Gitschin in das österreichische Haupt quartier. Hier galt bereits Fürst Schwarzenberg für den Donnerstag, den 12. Juni vorlage soll eine schnellere Mobilmachung und eine Stärtung unserer Kviegsformationen erreicht werden. Wir treten ganz besonders für die Vermehrung der Kavallerie ein, da wir hier hinter unsern Nachbarn zurückstehen. Es handelt sich hier darum, ob der Staat seine Macht behält, over die Sozial demokraten die Macht in die Hände bekommen. Das vom Abg. Noske vorgebrachte Jena sollte ihn von der Notwendig keit der Wehrvorlage überzeugen.(Zuruf bei den Soz.: Keine Silbe von Jena! Wir werden den Kriegsminister bei allen Bestrebungen, das Heer vor der Sozialdemokvatie bewahren, unterstützen. Unser Volk kann die Lasten ohne wirtschaftliche Schädigung tragen. Abg. Müller=Meiningen(F. V.): Niemand anders als die Rechtsparteien suchen die Wehrvorlage zu verschleppen. Die Debatte war sehr erschwert durch die Unübersicht der Vorlage. Energisch Front möchte sich gegen die unanständige Art der Polomik gegen die jenigen Offziere machen, die anderer Meinung als die Militärverwaltung waren. Bei der Verabschiedung des Spionagegesetzes müssen wir sehr vorsichtig sein. Wir wünschen von ganzem Herzen, daß dem deutschen Heere niemals die deprimierenden Erfahrungen des Falles Redl beschieden sein mögen. Appell des Reichskanzlers: Meine oberste Pflicht gegenüber der Armee ist, dafür zu sorgen, daß sie in der Treue zum Kaiser, in der festen Disziplin und in ihrer unbeugsamen Organisation, die durch nichts Fremdes gebrochen wird, aufrecht erhalten wird. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Das ist die Pflicht, die ich der Armee und dem Volke gegenüber habe. In Ihrer Kommission hat sich eine entschiedene Mehrheit für die Wehrvorlage ausgesprochen. In einzelnen Positionen ist Meinungsverschiedenheit geblieben. Darüber wird im weiteren Verlauf der Debatte zu sprechen sein, insonderheit über die Anzahl der Kavallerie=Regimenter, welche aufzustellen sind. Ich überlasse zunächst die weiteren Ausführungen meinem Nachbar, dem Herrn Kriegsminister, aber ich will schon jetzt für meinen Teil betonen: Die Forderung, die wir Ihnen in der Vorlage unterbreitet haben, bezüglich der sechs Kavallerieregimenter, ist eine Forderung, die wir zur Sicherung des gesamten Heeresgefüges und zur besonderen Sicherung der Grenzprovinzen, welche im Ernstfalle am ersten bedroht sein würden, aufrecht erhalten müssen(Lebhafte Zustimmung rechts), und ich richte die ernste Bitte an Sie, daß Sie in dieser Beziehung in voller Erkenntnis und Würdigung des Schutzes, der den Bewohnern des Landes gewährt werden muß, den Beschluß der Kommission revidieren mögen.(Erneute Zustimmung rechts.) Ich würde die Tatsache, daß die Wehrvorlage im ganzen in der Kommission eine so große ausgesprochene Mehrheit gefunden hat, abschwächen, wenn ich heute auf die Gründe zurückkommen wollte, welche zu dieser Vorlage geführt haben und deren Stichhaltigkeit von der Mehrheit der Kommission anerkannt worden ist. Ich nehme das Wort, nachdem von einigen Seiten der Zusammenhang zwischen Wehr= und Deckungsvorlage besprochen und eine Auskunft darüber erbeten worden ist, wie sich die Regierung zu dieser Frage stellt. Meine Herren, der Standpunkt der Verbündeten Regierungen ergibt sich klar und deutlich aus der Lage der gesamten Dinge. Wie ist die Situation? Es ist ein unbedingtes Erfordernis, daß die Heeresverstärkung unverzüglich ins Werk gesetzt wird. Das ist das oberste Gesetz, nach dem ich meine Haltung regeln muß, und bis in alle ihre Konsequenzen hinein regeln werde.(Lebhafter Beifall rechts.) Daneben steht die Forderung, daß die Finanzen weder des Reiches noch der Bunkommenden Krieg als der voraussichtliche Führer und diesem mußte, obschon Oesterreich noch gar nicht offiziell seinen Beitritt zu den Verbündeten erklärt hatte, der Plan gleichsam zur Genehmigung vorgelegt werden. Der Plan war nun in der Folge Gegenstand vielfacher Bevatungen und erlitt auch mehrere Abänderungen, namentlich nach der Richtung, daß der Hauptangriff Napoleons gegen Oesterreich angenommen wurde. Einen endgiltigen Operationsplan aufzustellen, war man natürlich vorerst noch nicht in der Lage. Bezeichnend für die Stimnrung in Frankreich um jene Zeit, wo man namentlich in Paris keineswags mehr mit stürmischer Begeisterung an Napoleon hing, ist dessen Brief an den Polizeiminister Savary, in dem es heißt: Der Ton Ihrer Briefe gefällt mir nicht; Sie langweilen mich immer mit dem Bedürfnis nach Frieden. Ich kenne die Lage meines Reiches besser als Sie und jene Richtung Ihrer Korrespon denz macht einen schlechten Eindruck auf mich. Ich will den Frieden und bin mehr daran interessiert als irgend jemand: Ihre Reden darüber sind also unnötig; aber ich werde keinen entehrenden Frieden schließen, der uns nach einem halben Jahre einen nur noch erbitterteren Krieg zuzicht. Kommen Sie nicht mehr darauf zurück; diese Dinge gehen Sie nichts an, mischen Sie sich nicht darein. desstaaten erschüttert werden; auch sie sind ein zwingender Bestandteil der Bereitschaft des Reiches.(Lebhafte Zustimmung.) Die Verbündeten Regierungen sind dieser Forderung vollauf nachgekommen, wir haben Ihnen volle Deckung vorgeschlagen. Daß ebenso wie in der Kommission auch in diesem Hohen Hause eine ausgesprochene Mehrheit für die Wehrvorlage vorhanden ist, daran zweifle ich nicht. Und daß sie deshalb angenommenwerden wird, darauf vertraue ich zuversichtlich. Das gleiche gilt bezügl. der außergewöhnlichen Maßregel, die wir Ihnen zur Deckung der außergewöhnlich hohen einmaligen Kosten vorgeschlagen haben, bezüglich des Wehrbeitrages. Auf die Einzelheiten, wie sich dieser Wehrbeitrag in der Kommission bisher gestaltet hat, gehe ich jetzt nicht ein; wir stehen noch vor der zweiten Kommissionslesung. Eine Einigung ist bisher noch nicht gefunden, noch nicht in allen Punkten gefunden, über die Deckung der laufenden Kosten. Sie, die Sie die Wehrvorlage bewilligen wollen, wollen Sie doch nicht bloß auf dem Papier bewilligen, Sie wollen sie bezahlen. Deshalb ist es, m. H., Ihre Pflicht, eine Einigung zu suchen über die Fragen der Deckung der laufenden Kosten, soweit die Einigung noch nicht erzielt worden ist. Den Weg zu dieser Einigung haben wir Ihnen in unserern Vorlagen gewiesen,(Bewegung), und ich bin fest überzeugt, die Einigung wird gefunden werden, weil sie gefunden werden muß. Meine Herren! Ein Volk, das in der Mehrheit seiner parlamentarischen Vertretung zu der Gewißheit gekommen ist, daß seine Wehrmacht verstärkt werden muß, weil es die Sicherheit und der Schutz des Vaterlandes verlangt, dieses Volk hat ein Recht darauf, daß ihm dieser Schutz auch wirklich gewährt wird.(Sehr richtig! rechts.) Auf dem Wege, den wir eingeschlagen haben, gibt es kein Zurück. Meine Herren! Wir können— keiner von uns, nicht Sie, nicht wir hier— wir können nicht das Volk um den Schutz betrügen, von dem wir überzeugt sind, daß er ihm not tut.(Sehr richtig! rechts.) Das wäre eine Versündigung am Vaterland. Deswegen werde ich mich mit allen Mitteln dafür einsetzen, daß die Wehrvorlage zu dem Zeitpunkt ins Werk gesetzt wird den die Vorlage vorsieht, und ich werde mit Ihnen mit Nachdruck arbeiten und, wenn es not tut, auch kämpfen, daß die Mittel bereitgestellt werden, die dazu führen.(Beifall.) Wenn ich nicht dazu fest entschlossen wäre, dann hätte ich die Vorlage überhaupt nicht eingebracht. Ich meine, meine Herren, Sie, die in der Kommission für die Wehrvorlage gestimmt haben, müssen derselben Ansicht sein. Deshalb meine Herren, lassen Sie uns jetzt handeln, und ein Werk zum Abschluß bringen, für dessen Scheitern kein Mensch die Verantwortung tragen kann.(Sehr richtig! rechts,lebhafter Beifall, große Bewegung im ganzen Hause.) Abg. Liebert(Rp.) tritt für die Wiederherstellung der Regierungsvorlage ein und polemisiert im weitern gegen die Sozialdemokratie. Abg. Colshorn(Welfe) stimmt für die Kommissionsfassung. Abg. Bassermann(natl.) stimmt mit dem Reichskanzler für die rechtzeitige Verabschiedung der Wehrvorlage und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß bezüglich der Deckung gelingen werde zu einer Einigung zu kommen. Die in der Kommission beschlossenen Resolutionen möchte ich dem Herrn Reichskanzler warm ans Herz legen. Zum Schluß tritt Redner für die Bewilligung der drei gestrichenen Kavallerieregimenter ein. Nach einer Reihe von persönlichen Bemerkungen vertagt das Haus die Weiterberatung. Sozialdemokratische Obstruktion. Die Sozialdemokraten haben, wie berichtet, die ganze Dienstags=Sitzung zur Wehrvorlage mit Beschlag belegt. Vier Stunden lang und darüber hat ihr Vertreter Noske geredet. Mit Tumult und Geschrei hat die Fraktion den Schluß der Dauerrede sowie einige Abwehrerklärungen vom Bundesratstisch nebst einer gründlichen Abfertigung des sozialdemokratischen Redners durch den angegriffenen Abg. Grafen Posadowsky begleitet. Es konnte natürlich niemand erwarten, daß die Sozialdemokratie der Erledigung der Wehrvorlage nicht alle möglichen Schwierigkeiten machen werde. Seit einigen Tagen mehrten sich Angriffe in sozialdemokratischen Blättern und Versammlungen auf die eigene Fraktion, der Schlappheit in der Opposition vorgeworfen wurde, wobei man sowohl die Wehrvorlage als auch die preußische Wahlrechtsfrage heranzog. Man verlangte Obstruktion und Massenstreik und sonstige Demonstrationen. Nicht nur Frau Dr. Rosa Luxemburg erschien auf der Bildfläche, auch von revisionistischer Seite wurde gescholten. Der Vorwärts entschuldigte sich und beteuerte, daß er es nicht an Energie habe fehlen lassen, und bringt einen Kampfartikel, in dem schleunige Rückkehr zu den radikalsten Oppositionsmitteln in Aussicht gestellt wird. Der H. C. meint, dabei habe mitgesprochen der Wugset, ssitzung der Kommission erforderlich sein, um eine Be=] Herford, 12. Julig ir, hrg;#nd Preise gefeen ti an den Verband der Landwirte zur Fekung an Erhitzung aufzubringen vermag. Nicht minder dürfte nachd Peoternngsspih,gartesen missen burchschleunige Darau Ghliehen sch Frgen ider Aecheichenesen und Undkchirgez ig, Hesesbeseicheie Biedenrsenecher. Der türkische Großwesir ermoldet. Konstantinopel, 11. Juni. Auf den Großwesir Mahmud Schewket Pascha ist ein Attentat verübt worden. Der Großwesir ist der Venvundung, die er bei dem Attentat erliten hat, erlegen..., Kueunt Kl. Es5um umständKonstantinopel, 11. Juni. Die näheren Umstände des Attentats auf den Großwesir sind folgende: Als der Großwesir in Begleitung seines Adjutanten Ekreff Bey und des Marincoffiziers Ibrahim Bey das Kriegsministerium verlassen hatte und auf dem Wege zur Pforte war, begegnete sein Automobil auf dem Platz Bayazid zwei Personen, die vor einem anderen Automobil standen und ihre Revolver auf den Großwesir abschossen getroffen und starb bald Diener wurden verwundet. Wien, 11. Juni. Wie die„Neue Freie Presse" aus Konstantinopel erfährt, waren bei dem Anschlag auf den Großwesir vier Personen beteiligt. Konstantinopel, 11. Juni. Durch ein Jrade des Sultans ist der Minister des Aeußern Prinz Said Halim Pascha zum interimistischen Großwesir ernannt. Statistik. Wiens Gratulation zum Jubiläum des deutschen Kaisers. Wien, 11. Juni. Bürgermeister Dr. Weiskirchner erschien heute vormittag mit dem Gemeinderatspräsidium beim deutschen Botschafter in Audienz, um die Glückwünsche der Stadt Wien zum 25jährigen Regierungsjubiläum des Deutschen Kaisers zum Ausdruck zu bringen. Er bat den Boten. Nahnund Schefter wuche td1y) sind Segenswünsche der Gemeinde Wien anläßlich des glorud darauf. Ibrahzim Soy und en reichen Regienungsfubiläums des erhabenen Monarchen an die Stufen des Thrones gelangen zu lassen. Der Wiener Gemeinderat gedenke in tiefer Dankbarkeit des unvergeßlichen Tages, an welchem Kaiser Wilhelm II. im Festsaale des Wiener Bürgerhauses zu den Wienern sprach, und gedenke des nunmehr ein Viertel Jahrhundert dauernden Bündnisses der beiden Staaten und des innigen Freundschaftsverhältnisses beider Monarchen. Der Bürgenmeister rschloß, Gott schütze und schirme den erlauchten Verbündeten Mahnud Schefket Pascha trat am 23. Januar an Die sinseres Kaisers Seine Majestät den Kaiser Wilhelm von Spitze der türkischen Regierung. Die Friedensverhandlungen zwischen der Türkei und den Balkanstaaten hatton damals nach langen fruchtlosen Konferenzen soweit geführt, daß der türkische Großwesir Kiamil Pascha in eine Abtretung Adrianopels über de Handstreich Getreuen den Rücktritt des Großwesirs Kiamil Pascha, obgleich die Revolution ohne Blutvergießen durchgeführt werden sollte und das Kabinett widerstandslos zurücktrat, fiel doch der Kriegsminister Nasim Pascha als Opfer der Militärrevolte. Das neue Kabinett wurde unter dem Großwesivat Mahmud Schefket Paschas gebildet, und sein Programm war naturgemäß die Fortsetzung des Krieges bis zur Erkämpfung besserer Friedensbedingungen. Von diesem verheißungsvollen Programm ist nichts erfüllt worden. Auch der Kriegspartei, die mit Mahmud Schefket Pascha aus Ruder kam, ist es nicht gelungen, das Kriegsglück der Türkei zum besseren zu wenden, und sie hat schließlich in die Bedingungen willigen müssen, die Kiamil Pascha anzunehmen bereit war. umeres Rühers, Seine Waafestat den Kaiser Wilhelm von Deutschland.— Der deutsche Botschafter dankte und versprach, die Glückwünsche seinem Kaiser zu unterbreiten: Er fügte hinzu, daß Kaiser Wilhelm wiederholt ihm gegenüber seiner Freude über den Besuch im Wiener Rathause Ausdruck gegevielen Gratulationen, anlangen, angenehmsten zählen werden. Bulgaren und Gerben. Der Köln. Ztg. wird aus Sofia telegraphiert: Man lebt hier wieder in zwölfter Stunde. Die bulgarische Presse bringt erbitterte Worte gegen Serbien und Griechenland. Die serbische Gesandtschaft verpackt ihre Archive. Die Politische Rundschau. Berlin, 11. Juni. Der Kaiser hörte im Neuen Palais bei Potsdam den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts, Generals der Infanterie Freiherrn v. Lyncker. Einstellung der Fleischeinfuhr. Die gemischte Deputation der Stadt Berlin, die gestern Abend unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters tagte, beschloß infolge des Nachlassens der Nachfrage in der Bevölkerung und infolge der Kündigung mehrere Vororte nach längerer Debatte die Einstellung des Bezuges russischen Fleisches aus Warschau. Der Betrieb soll am 18. Juni eingestellt werden. Drohung mit dem Massenstreik. Gestern Abend sprach hier der sozialdemokratische Abgeordnete Dr. Frank in einer überfüllten sozialdemokratischen Versammlung vor über 2000 Zuhörern sich scharf dafür aus, daß, wenn alle Mittel zur Evlangung eines besseren preußischen Wahlrechts versagten, das letzte Mittel des Massenstreiks entserbische Kolonie ist bereit, mit dem Gesandten Bulgarten zu weder generell für ganz Preußen oder nach und nach durch die verlassen. Mit Gesang ziehen Truppen durch die Hauptstadt. einzelnen Provinzen eintreten müsse. Arbeiter und Angestellt Diesmal geht es wie vor 28 Jahren nach Westen gegen Serbien. Kaum hört man noch ein Wort der Hoffnung auf Frieden. Unter solchen Umständen verliert die Ministerkrise ihre Bedeutung, denn wie sie auch enden mag, eine Wendung zum Frieden, soweit er von Bulgarien abhängt ist nicht zu erwarten. Es steht fest, daß die Parteien einig sind, nicht nachzugeben. Wer auch immer in diesem kritischen Augenblick seine Vermittlung anbietet, um den Frieden zu retten, darf nicht übersehen, daß Bulgarien seine durch lange Friedensarbeit in Schule und Kirche in Südmazedonien gewonneue Stellung niemals freiwillig aufgeben kann, während Serbien, das in Friedensarbeit dort wenig geleistet har und die Entwicklung des bulgarischen Nationalgefühls unter den Mazedoniern nicht anhalten konnte, sehr wohl heute den gereist. müßten sich beteiligen. In der Diskussion stimmte man dem Rcdner vu. 8#.# Der Raiffeisenverband der in Heidelberg tagt und dem auch die Landwirtschaftliche Zeutraldarlehnskasse für Deutschland angehört, beschloß gegen die Stimmen 180 Posener, das Grundkapital dieser Kasse nicht nur, wie es die Verwaltung empfahl, um 1 Million, sondern um 5 Millionen auf 15 Millionen Mark zu erhöhen. Graf Zeppelin ist heute morgen im österreichischen Salonwagen, von Wien kommend, in München eingetroffen und nach halbstündigem Aufenthalt mit seinem Neffen, dem Grafen Ferdinand Zeppelin, Direktor Colsmann und den anderen Herren seiner Begleitung nach Stuttgart weiterwirte zur Hebung verschweinezucht in Herford(echt silberne Konfektschale) und 1b Preis, Verband der Landwirte zur Hebung der Schweinezucht in MindenRavensberg=Herford(Eigentümer: Paul Nacke=Rünthe) 2a Preis, Verband der Landwirte zur Hebung der Schweinezucht in Minden=Ravensberg=Herford(Eigentümer: Dr. von Laer=Oberbehme) 4b Preis; Junge Sauen: Verband der Landwirte zur Hebung der Schweinezucht in Minden=Ravensberg=Herford(Eigentümer: Robert NackeLangenhof bei Heepen) 1b Preis, derselbe(Eigentümer Paul Nacke=Rünthe) 1c Preis, Verband der Landwirte zur Hebung der Schweinezucht in Minden=Ravensberg=Herford (Eigentümer: Sielmann=Oldinghausen bei Enger) 3a Preis, Verband der Landwirte zur Hebung der Schweinezucht in Minden=Ravensberg=Herford(Eigentümer: D. Brake i. W.) 3c Preis, derselbe( Eigentümer: Paul NackeRünthe) Anerkennung; Sammlungen: Verband der Landwirte zur Hebung der Schweinezucht in MindenRavensberg=Herford 15 Preis. Herford, 12. Juni. Derhistorische Verein für die Grafschaft Ravensberg besichtigte gestern unter recht reger Beteiligung seitens seiner Mitglieder aus Bielefeld die Neustädter Kirche, in der Herr Pastor Richter freundlichst die Führung übemnommen hatte. Auch Herr Geheimrat Büchling gab inbezug auf die Renovierung einige interessante Aufschlüsse. Mit der Kleinbahn gings dann 4,20 Uhr nach der Wittekindstadt Enger, wo zunächst das Denkmal, dann die Kirche eingehend in Augenschein genommen wurden. Herr Pastor Niemöller sen. sorgte in recht abwechslungsvoller und eingehender Weise für die zum Verständnis erforderlichen Aufklärungen, wofür ihm der Vorsitzende Herr Prof. Tümpel=Bielefeld den herzlichsten Dank des Vereins aussprach.— Nach einem kräftigen Imbiß im Hotel Schierholz brach man gegen 7 Uhr zum Beringhof auf, wo Herr Professor Dr. Schulz die Eigenarten der niedersächsischen Bauart u. a. erläuterte. Vollbefriedigt traten mit den Abendzügen die Mitglieder die Heimreise nach den verschiedensten Richtungen an. Herford, 12. Juni. Schützenbataillon. An Stelle des Herrn Dr. Jacobsen, welcher das Amt als Oberst niedergelegt hat, wurde Herr Fabrikant Heinrich Niebaum gewählt, welcher erfreulicherweise die Wahl angenommen hat. Herford, 12. Juni. Der Polizeihundverein Her ford und Umgegend hält am Freitag abend 8½ Uhr bei Brinkmann eine Versammlung ab, in der folgende Punkte zur Beratung gelangen werden: Verlesung des letzten Protokolls, Einführung der neu aufgenommenen Mitglieder, Dressurplatz, Polizeihund=Vorführung in Oeynhausen, Verschiedenes.#. Herford, 12. Juni. Herforder Kleinbahnen. Die Einnahmen betrugen im Mai d. J. 23.595 M, 553 M weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Am Hafen in Vlotho wurden 1616 Tonnen umgeschlagen.(1912: 1383 Tonnen.— Bei den Bielefelder Kreisbahnen wurden 17 789 M vereinnahmt. 1403 M mehr, als im Mai 1912. Herford, 12 Juni. Ein Promenaden konzert wird morgen, Freitag, nachmittags 5½ Uhr auf dem helmsplatze ausgeführt. Zum Vortrag kommen: 1. Der Regimentskamerad, Marsch von Lehnhardt; 2. Ouverture „Amazonenritt“ von A. Wiggert: 3. Die Blume, Walzer von Waldteufel; 4. Noch sind die Tage der Rosen, Lied von Baumgarten; 5. Fantasie a. d. Op.„Stradella“ von Flotow. Enger, 11. Juni. Bei der Schweinezählung waren vorhanden in Gemeinde Enger 1407, Belke=Steinbeck 641, Besenkamp 794, Dreyen 952, Herringhausen 1568, Oldinghausen 1035, Pödinghausen 599, Siele 560, Westerenger 1330 Stück Borstenvieh. Hiddenhausen, 12. Juni. Die am 2. Juni erfolgte Schweinezählung hat für unsere Gemeinde folgendes Resultat ergeben: An Gehöften wurden im ganzen 193 gezählt, hiervon 137 mit Schweinen. An Haushaltungen mit Schweinen waren im ganzen 157 vorhanden. Die Gesamtzahl betrug 584. Am 1 Dezember 1911 wurden 705(also 121 mehr) gezählt. Demnach ist in den letzten beiden Jahren der Schweinebestand in unserer Gemeinde erheblich zurückgegangen. Bielefeld, 11. Juni. Die Hochspring=Konkurmänischen Gesandtschaft die Liste der bulgartschen Frizisg Portugal. In Lissabon ist der Elektriker Valerie renzen auf der Rennbahn in Bielefeld=Brackwpede, die der drei für die Durchführung des Petersburger Prorokolls Serrurier vom Arsenal verhaftet, da er verdächtig ist, auf am Sonntag ausgetragen werden, sind für das hiesige Pubvorgesehenen gemischten Kommissionen zugestellt. Die Kom= dem Dom=Pedro=Platz die Bombe geworfen zu haben. Er likum etwas ganz neues. Während es sonst bei den Rennen im Laufe der nächsten Woche in Silistria leugnet zwar, jedoch hat er sich in der Gruppe revolutionärer über Sprünge darauf ankommt, möglichst schnell die Hürursammentreten können. Sozialisten befunden und ist an den Beinen und am Bauche den, die Gräben usw. zu nehmen, ist es bei den Springbewindet. Konkurrenzen nsta daß seder einzeine Sprung in eleganter Frankreich. Das Kriegsministerium hat beschlossen, Manier erledigt wird. An jedem Sprung steht ein Preisauf dem strategisch wichtigen Plateau von Langres, unweit richter, welcher genau achtgibt, ob und wieviel Fehler geder deutschen Grenze, einen Luftschifferhafen und eine Militärflugstation zu errichten. Vovläufig wird eine Luftschiffhalle zur Aufnahme von zwei Lenkballons erbaut. Weiter wird eine Kaserne zur Unterbringung einer Kompagnie von Luftschiffern errichtet. Mazedoniern nicht anhalten konnte, Standpunkt einnehmen kann, den es im butgarisch=serbischen Vertrag schon festgelegt hatte, nämlich die unbedingte Zuweisung Südmazedoniens an Bulgarien. Wien, 11. Juni. Eine Meldung der Politischen Korrespondenz aus Sofia bestätigt, daß die Antwort Bulgariens auf das Verlangen Serbiens nach Durchsicht des zwischen beiden Staaten bestehenden Teilungsvertrags einen entschieden ablehnenden Charakter haben und die Aufforderung zu sofortiger Räumung der nicht strittigen Gebiete enthalten Sofia, 11. Juni. Die Regierung hat gestern der rumänischen Gesandtschaft die Liste der bulgarischen Mitglieder England. Während Premierminister Asquith heute im Unterhaus über das Finanzgesetz sprach, sprang auf der Zuschauertribüne plötzlich ein Mann auf und schleuderte ein Wurfgeschoß, welches sich darauf als Blumenkorb herausstellte, gegen die Ministerbank. Der Kord fehlte jedoch Asquith und die übrigen Minister und fiel ohne Schaden anzurichten neben dem Stuhl des Sprechers nieder. Der Mann, der sodann eine Menge von Schmähbriefen auf den Boden des Hauses warf, wurde von Dienern hinausgeworfen. Man vermutet, daß es sich um einen Anhänger des Frauenstimmrechts handelt. und Fleischhandel. Der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung zufolge trat die Kommission zur Untersuchung der Zustände im Vieh= und Fleischhandel Mittwoch unter dem Vorsitz des Staatssekretärs des Innern Staatsministers Dr. Delbrück zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht die weitere Anhörung von Sachverständigen. Während bei den bisherigen Sitzungen die Sachverständigen aus dem Berliner Versorgungsgebiet und aus Süddeutschland das Wort gehabt haben, sind zu dieser Sitzung etwa vierzig Sachverständige aus West= und Mitteldeutschland erschienen. Es ist beabsichtigt, in zwei Tagen die Verhandlungen zu beenden, um an den beiden folgenden Tagen die Sachverständigen aus Ostdeutschland sowie Sachsen und Thüringen zu ver nehmen. Damit wird das Stadium der Sachverständigen vernehmung— es wurden im ganzen 180 Sachverständige gehört— beendet sein. Es wird nunmehr noch eine SchlußDus der Pradiag und den Bochbaräindern. Hrford, 12. Juni. Wetterwarte. 8 Uhr früh: Barometer 753 Millimeter. Thermometer+ 9. Trüb. Westwind. Nachts ist viel Regen gefallen. Oeffentlicher Wetterdienst. Dienststelle: Meteorologisches Observatorium Aachen Wolkig mit Sonnenschein, etwas wärmer, höchstens geringe Regenfälle. macht werden. Die Fehler werden nachher addiert und bei gleichen Leistungen wird über Bretterwand und Koppelrick, die jedesmal um 10 Zentimeter erhöht werden, gestochen. Salzuflen, 11. Juni. Zur Feier des Kaiserjubiläums wird hier am Montag eine Schulfeier am Obernberge veranstaltet, wobei die Kinder mit Kuchen und Limonade bewirtet werden. Detmold, 11. Juni. Hünenringfestspiele. Als zweite Uraufführung ist das Waldstück„Merlin" von Richard von Kralik für den 3. August in Aussicht genommen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der in Wien lebende Autor. der als Dichter und geistreicher Populärphilosoph von großen Gesichtspunkten bekannt ist, der Aufführung beiwohnen wird. Der Stoff des Werks ist dem mittelalterlichen Sagenkreise entnommen. Oeynhausen, 11. Juni. 7209 Kurgäste gibt die Kurliste bis vorgestern abend an; ferner 67315 Bäder. Minden, 11. Juni. Eine Bismarck=Gedenkfeier wird am Sonntag, den 22. Juni, nachmittags 5 Uhr, an der Bismarcksäule auf dem Jakobsberge in altgewohnter Weise stattfinden. Die Festrede wird Herr Pastor GraeveMinden halten. Am Abend wird auf der Säule das Höhenfeuer in die Lande hinaus Kunde geben, daß deutsche Männer in der Porta das Gedächtnis an des Vaterlandes größten Sohn, unsern Altreichskanzler, wachhalten. Pyrmont, 11. Juni. Bei der Reichstagsersatzahl im Wahlkreise Waldeck=Pyrmont wurden heute abgegeben für Vietmeyer(wirtschaftl. Vg.) 5648, für Naumann(Vp.) 4937 und für Weddig(Soz.) 1017 Stimmen. Zersplittert waren 10 Stimmen. Es findet Stichwahl zwischen Vietmeyer und Naumann statt. Hamm, 11. Juni. Dynamit. In dem Schutt von Ausschachtungsarbeiten der Zeche„Maximilian“ fand ein kleiner Junge eine Dynamitpatrone. Er spielte damit, wobei die Patrone explodierte und dem Jungen mehrere Finger Dortmund, 11. Juni. Die Reinoldigemeinde wählte heute als Nachfalger Traubs einstimmig rer Fuchs=Rüsselsheim. Fuchs gehört Richtung an. 4 Dortmund, 11. Juni. Provinzialpfer besch Wie wir bereits früher mitteilten, veranstaltet die Landwirtschaftskammer für die Provinz Westfalen am 4.—6. Juli d. J. in den Anlagen des Magerviehhofes zu Dortmund ihre I. Provinzialpferdeschau, verbunden mit einer Ausstellung landw. Maschinen. Die Anmeldungen zu der Pferdeschau sind so zahlreich eingegangen, daß die Veranstaltung die größte Pferdeausstellung zu die Deutschland je gesehen hat. Es werden 425 Pferde der Edelzucht und 302 Pferde des Arbeitsschlages vorgeführt werden; hinzu kommen noch 12 Hengste aus dem Königl. Landgestüt zu Warendorf, sowie eine Anzahl Militärpferde, die von 4 Kavallerie= und 2 Artillerieregimentern zum Vorreiten bezw. Fahren(mit einem Feldgeschütz und einer schweren Haubitze) dankenswerter Weise zur Verfügung geLetzte Drabtnachrichten. Eröffnung des Landtags Schiffes kund. Um 3 Uh 55 Nimuren hat der Inversto. Berlin, 12. Juni. Der breußzische, Banrdgs Fusde die Alte Liebe passiert. Die hiesige Signatstation und der heute vom Ministerpräsidenten mit hier auf Reede ankernde kleine Kreuzer Stuttgart zeigten rede eröffnet:„Ihr Eintritt in einen neuen Abschnitt parSignal„Glückliche Fahrt“. Der Imperator dankte durch lamentarischer Tätigkeit vollzieht sich in einer Zeu,# signal. Auf der Alten Liebe hatte sich eine große#ben FFrinnerungen geweiht is tungen kennen zu lernen. Bei allen Teilnehmern gab sich schon beim ersten Eindruck die Bewunderung über die große technische Vollendung und die künstlerische Ausstattung des Schiffes kund. Um 3 Uhr 55 Minuten ha, Imperator Flaggensignat. Aus ver Alten Liebe halte sich eine große Menschenmenge eingefunden, um die Ausfaßzet, Pez, Frürsegz dampfers mitanzusehen. Das Wetter ist sehr stürmesch. Helgoland meldet Windstärke 8, Nordnordwest, grooe See; Borkum meldet: Windstärke 6, stürmische See. Kleine Chronik. Berlin, 11. Juni. Der Riesenkonkurs zweier in enger Geschäftsverbindung stehender Schuhwaxengeschäfte, der im vorigen Monat in Fachtreisen Aufsehen:„eizhrigen heute zur Festnahme des früheren Inhabers, des 2c###h##en Kauhzuanns Adof Lewinioze, Hefuiher, 1H11rgrindite ersein dtgem; gep els#eie Ltonsotzonen, Lauste von in Süddeutschland und der slichen und geistigen Güter der9 immig den Pfar= Schthzwarengeschaft, ion, Lieserauten fast durchweg auf Kre=Ibickende Vorsorge des zeutzers und der Ainiehberaten) Pbeisprop v, iteiso zein Geschäift mit einerrichterseouchen Ipbeiz des gesgamten Voltez. genge, Oit em und beratete o feon.,u, Monatz sellie Lawinsohn Mei. Tank dafur, daß Stuckt ie tragenden Schuhwarenbestande an die„Berliner Schuhgesellschaft Lewinsohn m. b. H.“, so daß bei der Zahlungseinstellung keinerlei Warenbestände oder sonstige Aktiven seinem Besitze waren. Seinen Gläubigern teilte L. mit, daß er die Zahlungen einstellen müsse, da er sein Geschäft verkauf habe, und ihnen von dem Erlös, den er beim Verkauf erzielt habe, 50 Prozent ihrer Forderungen auszahlen könne. Diese e, anscheinenden 50 Prozent wurden aber nicht erwa in bar ger-leistet, sondern die Bezahlung erfolgte mit langfristigen Wecher seln der neuen„Berliner ebe eden, Seog boet iger hehaderen Zischaner haucdnen Schuihoungen Vezäisen hatz don vierzehn Toge welche in dem großen Ringe vor einer besonderen Zuschauertribüne stattfinden werden, dürfen allseitig auf großes Interesse rechnen. Weiterhin wird am Nachmittag des 5. Juli ein Reit= und Fahrwettstreit stattfinden, der nach Maßgabe der vorliegenden Meldungen ebenfalls recht interessant zu werden verspricht; schließlich ist auch ein Trabrennen vorgesehen. Die feierliche Eröffnung der Pferdeschau findet 4. Juli. nachmittags 4 Uhr, auf der Tribüne statt. ir unmittelbaren Anschluß daran im großen Ringe VorfühBarmen, 11. Juni. Der Ausstand der Seiden= färber im Wuppertal erstreckt sich bis jetzt auf zehn Betriebe mit 400 Färbern. Bei zwei Firmen, die 14tägige Kündigung haben, haben die Arbeiter gestern die Kündigung eingereicht. Inzwischen haben die Ausständischen, die ursprünglich die Ausführung von Streikarbeit durch die Färbereibesitzer als Grund des Ausstandes angaben, auch Lohnforderungen geltend gemacht. Köln, 11. Juni. Unterschleif. Der 56jährige Rechtsanwalt Justizrat Leyendecker stand heute vor der Strafkammer wegen Unterschlagung von Mündelgeldern in Höhe von ca. 236000 M. Leyendecker, der aus einer reichen Familie stammt— sein persönliches Vermögen betrug 800 000 M— ist durch übergroße Ausgaben in Vermögensverfall geraten, so daß er sich, um vorübergehenden Unannehmlichkeiten zu entgehen, an den Geldern seiner Geschwister, die er verwaltete, vergriff. Als Leyendecker merkte, daß seine Verfehlungen ans Licht gekommen waren, flüchtete er zunächst nach Brüssel und von dort nach London, wo er verhaftet wurde. Die englische Regierung lieferte ihn am 3. April aus. Das Urteil lautete auf zwei Jahre acht Monat Gefängnis. Povtrng, 11. Ju Ischaft gegen Sternichel großen Erinnerungen geweiht ist. Mögen die idealen Kräfte, die vor einem Jahrhundert in Preußen lebendig waren, und die es, in fester Gemeinschaft von König und Volk, aus tiefer Zerrüttung zu ruhmvollem Aufschwung führten, auch unsere Zeit durchdringen und in uns allen wirksam werden zur Erfüllung der Pflichten der Gegenwart und der Aufgaben, welche die Zukunft bringt. Wie wir mit Stolz und Freude jener Schicksalswende unseres Volkes gedenken, so rüsten wir uns mit dankerfülltem Herzen zur Feier des Tages, der unserem Allergnädigsten Kaiser und König die Vollendung seinerfünfundzwanzighöhrigen eng. Maie, bringen wird. Unter dem Schutze des von Seiner Marstät mit starker Hand gewahrten Friedens sind während dieser 25 Jahre im Reiche und in Preußen die wirtschaftlichen und geistigen Güter der Nation, durch die weit lichen und geitigen, sers und Köngs und die rastlose gemehrt und gefordert worden. wen Dank, dafur, daß Seiner Masestät Lehenswegter verbindet sich die Bitte, daß Göttes vergönnen möge, einem treuen und ranzuschreiten auf den Bahnen aufsteigender staatlicher Entwicklung.“ Berlin, 12. Juni. Zu der gestrigen Erklärung des Reichskanzlers in der Reichstagssitzung sagt die Kreuzeitung: Aus der ganzen Rede ging deutlich der feste Enzg. vor, auf eine rechtzeitige Erledigung des ganzen Wertes bestehen und zur Durchsetzung dieser Forderung alle, auch die letzte Konsequenz zu ziehen. Seine Erklärung läßt keinen Zweifel darüber, daß er auch einer Verweigerung der Mittel gegenüber genau dieserben Konsequenzen zu ziehen bereit ist, wie bei Ablehnung der Hecresvorlage.— Die Vossische Zeitung schreibt: Der Reichskanzler betonte, daß die Heeresverstärkung unverzüglich ins Werk gesetzt werden müsse, das heißt klar und bündig: Wenn Konservativen und das Zentrum die Wehrvorlage zu bringen, weil die Deckungsfrage noch nicht gelost ist, sowird der Reichstag aufgelöst. Daß er die Wehrvo lage nicht verabschieden werde,ehe die Einigung über die Deckungsfrage erfolgt ist, hat er nicht erklärt. Das heißt: Er hat sich das Dogma von der Gleichzeitigkeit nicht ange Berlin, 12. Juni. Der Lokalanzeiger schreibt: Fast zur selben Stunde, als der Reichskanzler gestern die Parteien ermahnte, möglichst bald zu einer Verständigung zu kommen, lag das zwischen den Parteiführern des Zentrums, der Nationalliberalen und der Fortschrittlichen Volkspartei sen zwpeitchschsten Prg der Aectinus wmicherhalt unternom froagsUchbpegsteigervoersagr die Versändigung bildet die sengebiye, eier Peperiger, GZehziges wicherholt anteriom, trages. Die wein schwierigkeiten 9cboryen.„..m 4 htnig Frl. Klara Halle, 11. Juni. Vermachen.r. Hrr. Klare Muenzel in Apolda hat der dortigen Stadtgemeinde in bar und in Grundstücken 160000 Mark zu wohltätigen Zwecken verwacht... S gi. g#.. tin: 8-4zelt. Leipzig, 11. Juni. Diamantene Hochzeit. Der Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft, Dr. Ferdinand Götz, feierte gestern seine diamantene Hochzeit. Er wurde telegraphisch beglückwvunscht vom Prinzregenten von Bayern, dem Herzog von Koburg=Gotha, vom preußischen Kultusminister und namens des Jungdeutschigzstgures Hogr Gogge ralfeldmarschall von der Goltz. Der nat der eine Glückwunschadresse. Sämtliche Turngaue Deutschlands verständlich stellte die neue Gesellschaft, nachdem sie die vi baudernen, Schuhwaren vezzgheng en tpz, schon vierzehr.,94e nach der Gründung ihre Zahlungen wieder ein und merdete rlin, 11. Juni. Einholländischer Freiballon landete in der Nähe von Groß=Tim früh. Die Landung war infolge des starken Windes mit großen Schwierigkeiten verbunden. Nach dem Verhör wurden die Luftfahrer, zwei Herren und eine Dame, wieder freiCharlottenburg, 11. Juni. Zum Oberbür germeister gewählt ist Dr. Scholz=Kassel in der heutigen stadterordnetensitzung mit 40 von 67 abgegebener Breslau, 11. Juni. Abgestürzt. Bei einem eorgebirge, einer schwierigen, aber ven Hochtouristr, aufjonz, frageg, Die Grunwage fur die Veizcaneinguge genen Tour, itder Miontegr Wili Sebenscgvouy. großen und ganzen bei der Regierungsvorlage über die 9 in Westsalen abgrstürzt. aie Leiche wune, un v., zuwachstener zusammen. In der pauplsache Koblenz, 11. Juni. Sternickel. Aus der Eifel wird gemeldet, daß die Staatsanwaltschuft gegen Sternickel Anklage erhoben hat wegen des Verdachts der Ermordung des Ackerers Viktor in Sistig. Eine Anzahl von Zeugen, die damals den Raubmörder in der Gegend gesehen haben wollen, sei vor das Amtsgericht Gemünd zur Vernehmung geladen worden. Als festgestellt wird angesehen, daß sich Sternickel zu der Zeit dort einen Anzug gekauft hat. Es hieß schon im vorigen Jahre, daß die Akten über diesen Fall an das Landgericht in Frankfurt a. d. O. eingeschickt worden seien. Norden, 11. Juni. Der Raubmord in Marien= hafen hat überraschend schnell seine Aufklärung gefunden. Gestern abend noch wurde der Arbeiter Jakob verhaftet. Sein Komplize Saueressig ist flüchtig. Die Täter haben nach den polizeilichen Ermittlungen de Boer von hinten einen Strick über den Kopf geworfen und ihn alsdann mit den Händen erdrosselt.„####f#m Bremen, 11. Juni. Die Verrreterversammlung des Deutschen Gastwirteverbandes tagte hier. Der Verband zählt 765 Vereine mit 50000 Mitgliedern und verfügt über ein Vermögen von einer Million Mark. Die Versammlung nahm eine Entschließung an, die sich gegen den Militärboykott richtet, der eine willkürliche Beschränkung der konzessionierten Ausübung des Gastwirtegewerbes darstelle. Eine zweite Entschließung wendet sich gegen die Reformgasthäuser, insbesondere gegen die gemeindlichen und städtischen. Zum Kaiserjubiläum wurde eine gemeinnützige Stiftung ins Leben gerufen. Mit dem Tonsetzerverband ist ein Tarifabkommen über die Entlohnung der Musiker und das Aufführungsrecht von Kompositionen getroffen worden. Cuxhaven, 11. Juni. Amerikafayrt des„Im perator“. Der Dampfer Imperator hat heute mittag die Fahrt nach Amerika angetreten. Das Schiff ist in allen Teilen gut besetzt. Auf Einladung Amerika=Linie fahren bis Southampton etwa 75 deutsche und englische Journalisten und Schriftsteller mit, die von Generaldirektor Ballin bei dem Frühstück an Bord des Imperator begrüßt wurden. Da die Einschiffung schon zeitig begann, fanden die Teilnehmer an der Fahrt schon vor Abgang des Schiffes Gelegenheit, alle Räume und EinrichKarlsruhe, 10. Juni. Ein raffinierter Raubanfall wurde in der vergangenen Nacht im Hause des Weingutsbesitzers Bronner in Wiesloch verübt. Dort drang ein Dieb mit Dolch und Knüttel in das Schlafzimmer des Gutsbesitzers Bronner und verlangte die Herausgabe von Geld. Bronner erklärte, er habe in der Villa kein Geld. Darauf forderte der Räuber, daß er aufstehe und mit ihm Geschäft gehe. Einer der Komplicen blieb bei Frau Bronner zurück, ein zweiter stellte sich unter das Fenster, während zwei mit Herrn Bronner nach seinem Geschäft gingen, wo ihnen der Kassenbestand von 400 bis 500 Mark ausgehändigt wurde. Die Räuber drohten, falls Lärm geschlagen werde, mit ihrem angeblich vergifteten Dolch Bronner niederzustechen. Außerdem hatten sie vorsichtigerweise die Telephondrähte durchschnitten. Außer dem Geld naymen die Diebe eine goldene Uhr und Schmucksachen mit und fuhren mit Fahrrädern davon. Bis jetzt ist es nicht gelungen, der Täter habhaft zu werden... 96 im Semtng Lemberg, 11. Jumi. Kampf im Ceminar. Erschossen hat der 18jährige Schüler einer Leyrerbildungsanstalt, Elias Zogalla, seinen Professor Gurkowsti in der Klasse mit vier Revolverschüssen wegen angeblicher Quälereien. Seine ruthenischen Mitschüler widersetzten sich der Verhaftung des Mörders, wobei es zu einem Kampf kam, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Tromsö, 10. Juni. Von der SpitzbergenExpedition. Der Dampfer Activ ist mit den drei deutschen Teilnehmern der Expedition Schröder=Strantz hier eingelaufen; sie werden im Hospital von Tromsö behandelt. Paris, 11. Juni. auto=Unglück. Auf der LandDie Grundlage für die Verständigung ondele die Besitzsteuerfrage. Man fand sich im großen über die VermögensZawachssteuer zusammen. In der Hauptsache handett es sich hierbei um die Erbschaftssteuer, bei der allerdings das Gattenerbe frei bleiben soll, dagegen das Kindeserbe besteuert wird. Die Beschlüsse der Parteien sind unverbindlicher Natur. Überraschungen sind also letzten Endes immer noch nicht ausgeschlossen. Hannover, 12. Juni. Heute nacht 2 Uhr ist auf der Strecke Heinholz ein Güterzug entgleist, wodurch die Geleise gesperrt wurden und Zugverspätungen eintraten. Paris, 12. Juni. Die Ermordung Mahmud Schewket Paschas ist die Folge einer von langer Hand vorbereiteten Verschwörung der Militärliga gegen die Fuyrer der Jungtürken, die die Ermordung Nasim Paschas rächen will. Das Attentat sollte bereits am Montag ausgeführt werden, doch hatte Mahmud Schewket Pascha durch seine zahlreichen Spione Kenntnis von dem Plane erhalten. Die Verschwörer mußten ihn daher auf die nächste passende Gelegenheit verschieben, die sich ihnen am Mittwoch bot. Die beiden Attentäter, die von Geburt Albaner sind, hielten außer ihren Revolvern auch Bomben bereit. Beide wurden verhaftet. Der eine von ihnen, Topal Tefik, gehört einer altangesehenen albanischen Familie an. Die Regierung hat Beweise dafür in Händen, daß auch auf andere jungtürkische Führer Attentate geplant sind. Enver Bei und Talaat Bei befinden sich in Lebensgefahr. Man erzählt, daß sie sich an Bord eines im Bosporus liegenden Schiffes einer Großmacht begeben haben, um sich dadurch in Sicherheit zu bringen. Mehrere angesehene Jungtürken sind mit ihren Familien bereits geflohen. So viel die streng gehandhabte Zensur Nachrichten zuläßt, gehen die Bestrebungen der Militärliga auf einen Sturz des jungtürkischen Regimes aus. Als künftiger Großwesir wird Prinz Sabah Eddin bereit gehalten, der sich augenblicklich an Bord eines britischen Schiffes befindet, um unter englischer Flagge vor etwaigen Gegenattentaten der Jungtürken geschützt zu sein. Paris, 12. Juni. Der Bruder des Königs von Serbien, der 54 Jahre alte Prinz Arsen Karageorgewitsch, hat sich in Paris mit der amerkkanischen Multimillionärin) Pankhurst vermählt. Paris, 11. Juni. Auto=Unglück. Auf d. Juag hervorrggenden Re straße von Choisy—le—woi scheuten beim Herannahen einer Hezstraft einer be Geschäftsautomobils die Pferde einer Abteilung der 27. Dra= Mark=Sprudel, ngoner. Um ein Anglück zu vermeiden, lenkte der Chauffour vervenst wäche(N scharf zur Seite, dabei stürtzte aber das Auto um. Dem Wagenlenker wurde der Schädel eingedrückt, ein neben ihm sitzender Lehrling erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Mohilew(Rußland), 11. Juni. Verbrannt. Gestern sind hier 175 Wohnhäuser, in Puhowice 54 Häuser niedergebrannt. Fünf Personen, darunter ein Hundert jähriger, sind verbrannt.— In Lekzyke, nahe der russischen Grenze, wurden durch einen Blitz fünf Personen erschlagen. An dem Altbuchbarster Mark=Sprudel Starkguell erfüllt sich das große wahre Wort: Der l idende Mensch soll sich gesund trinken an der Natur! Von Tausenden erprobt, von zahlreichen hervorragenden Aerzten bezengt ist die ganz besond re glücliche häuslichen Brurnn=Trinkkur mit Altbuchhorster namentlich bei Personen, die an Blutarmut und Lervenst wäche(Neurasthenie), Blase;= und Nerenk ankheiten mit Stei bildun en, an Verdauueasstörn gen, Stoffwechselkrankheiten Gicht. Zuckerruhr), an Skrofulose, Husten, Katarrhe: Verschleimungen. überhaupt an Fehlern in der Blutmenge und Blutbeschaffenheit leiden. 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Der Uebergang der in dem Betriebe des Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten auf die entftandene Gesellschaft ist ausgeschlossen und die Firma in„J H. Reckenvorf Nachfl. Inh. J.& W. Büse“ in Herford geändert. Die neue Firma ist am gleichen Tage unter 510 des Handelsregister Abt. A als die einer offenen Handelsgesellschaft eingetragen worden. Die Gesellschaft hat am 1. April 1913 begonnen. Persönlich haftende Gesellschafter derselben sind: Kaufmann Johannes Büse und dessen Ehefrau, Wilhelmine geb Kürvers beide zu Herford. Zur Vertretung der Gesellschaft ist nur der Kaufmann Johannes Büse in Herford ermächtigt. In das Genossenschaftsregtster ist heute bei„Eiaund Verkaufsgenossenschafte G. m b. H. in eingetragen worden, daß Hermann Bruning aus Enger aus dem Vorstande ausgeschieden und an seine Stelle Wilhelm Coring aus Oldinghausen gewählt ist. Herford, den 5. Juni 1913. Königliches Amtsgericht. Bekanntmachung. Behufs Räumung des kleinen Werrearmes ist vom Montag, den 16. bis Dienstag den 17. Juni d. I das Wasser abgelassen. Die Verpflichteten werden hiermit aufgefordert, die Räumung sarbeiten sofort vornehmen zu lassen bei Vermeidung von Strafe und Ausführung auf ihre Kosten. Besonders wird auf die Instandsetzung der Ufer hingewiesen Die Räumung muß innerhalb 2 Tagen bewirkt sein. Sämtliche die Vorflat hindernden Pfähle vv. find aus dem Flaßzbett zu entfernen. Herford, den 11. Juni 1913. Die Gosizei.Verweltuns. Bekanntmachung. Der nächste Eichtag für Stadtund Landkreis Herforo und Salzufleg wird am Preitag, den 13. 9 M. hier im Hause Komthurstr. 35 abgehalten. Die Gebühren sind nach erfolgter Eichung sofort zu entrichten und die geeichten Gegenstände innerhalt 8 Tagen abzuholen, widrigenfalls Lagergeld erhoben werden motz Herford, den 10. Jmni 1913. Der Magisrgt Größere hiesige Kreiversabra sucht 1—2 junge branchekundige Leute zur Huebilfe. Offerten unter Nr. 6055 sind an die Expediten d. 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