* Anlicher Anzeiger füe Stadt und„ (Pezt)“ Eemticher Anzeiger für Stuor und Amt Rheine. Wöchentliche Beilagen: Für Unterhaltung:„Sonntagslese“; für Landwirtschaft:„Feld und Garten“; Nr. 940. Alenetag, den 195. Lhtober 1990 Sas-Sserirs“;, Die Jorg gn Kaupzis am Ve. inr Sumn un an Og, Vellamen 130 Pisg. Teue; sovie Banb= und Vinamamzelhgen 3 uhr nachm. Für bie Nusingyme e gengpmne Llage vich Ase Kras, Aunazne uon Burtig; an Arsechrichanr Stelle wied keine Garanie überzommen. Für Fedlex, weilche Fernsprecher oder mangelbaste Nanastriptlieserung entsießen, wird nicht geSatt. Lel ppanzsweler Veltrebung von Setülhen Ll ieder Rodat sort. für Sport und Jugendpflege:„Jung Rheine, Ks 45. Jahrgang Die ungeheuerliche Entscheidung über Oberschlesien Die Hälfte des överschlesischen Inoustriegebietes wird den Polen gegeben.— Heute offizielle Veröffentlichung des Genfer Beschlusses indos 1 Metallindustrielle Beziehungen zu gewissen BotschaftDie 13 Punkte des Völkerbundes in der Wesletechos al Päigekanhen wisenticht werden gel. 245 Rese este cee che e. e Indziriedreiech. Sie ist sestgelegt worden nur nach demn u Bedentung zul nehnen, sndem versucht, der welitichen Grenze die nahren auserlegte, die Pazu besimmt seie barken des Jundastriedreiecls während des zu wahren. Es werde die Schaffung. 15 Jaohren Kommission von Deutschen und Polen ese ece e cee Sehe Prschsen der Sieitahnen sonlen uach der Lige der u. e werde, um diesen Einwand zu heheben, Velarenze Periohe von 6 Monaten und eine Periode von 14 Jahren, während deren die normalen Zollabgaben eingestellt werden sollen. . einge wospect iste zu organiseren, als ob Wam Wriniertich Srenze überhaupt nicht bestände. nehereäinkommen amischen gi— ei besugt sein, ein algemeines das die wolsähndige Alusahesteiheit der d Volen auszuarbeiten, isweilig anderen Seite der Grenzlinie benötigt ab S rastete Le ger is Bolen Ensatphal iun epen. Periode von 15 Jahren sei keinerlei Zwangsemeind ber die auf der polnischen Seite leben, haben 15 Jahre das Recht, für die deutsche Untertanenschaft der wolnischen Zone anerlannt.ebliches Zahlungsmittel in wolnische, Sie, deutsche soziale Gesetzgebung bleibt in Krast, bis die 12. Die Wasserversorgung ion.. seden Fal iomeit die belotenp. ar, vanzen Industriedreiec, anf Eeu wur gt##e bentehenden Systeme in Betracht kommen, bleibt in„dauernder internationaler Dienstbarkeit.“ son Bezedoen eseiten. Spstem der eleitrischen Krasversorgung sollen jedoch nach einen Zeitraum Deieg anzausantan. en eine der beiden Kraststationen im Rolen in Fetrag: Die Kraftstation, die für den Ankauf für die ###en in Betracht tommt, ist die von Chorzow, das auf polnischer Seite liegt, da die andere Kraftstation, nämlich die von Hindenburg, auf deutscher Seite liegt. Observer schreibt, über den genauen Shershziesiens keine Po. clagenen politischen Grenze 2 keue Angaben machen zu können, man könne jedoch setzt mit ziemliggk,. Sicherbeit annebmen, daß neben Pleßz und Robdrei der wichtigsten industriellen Mittelpunkte, nämlich Kattoite, und, Tarnowitz an die Polen fallen werden. Observer erklärt, die Aushändigung von Kattowitz und Königshütte, die bei der Abstimmung eine Mehrheit von 17737 bezw. 21 525 Stimmen zugunsten Deutschlands aufgewiesen hätten, sei bie weitemn der ernsteste Punkt im Völkerbundsplan. Vor allem sei wichtig, daß Kattowitz der Eisenbahnmittelpunkt des südlichen Teiles des Industriegebietes sei. Die Hauptlinie Berlin=Krakau gehe durch Kattowitz. Der südwestliche und westliche Teil des Bergwerkgebietes gehöre Polen. Die Zinkgegend, die fast vollkommen im östlichen Teile des Industriegebietes liege, von östlich Beuthen bis Antonienhütte und bis zum Lipinebogen, werde ebenfalls polnisch. Der Observer weist darauf hin, daß, obgleich die deutschen Interessen bs zu einem gewissen Grade in dem oberschlesischen Gebiet, das man Deutschland jetzt wegnehme, der Zeitraum, worin dies der Fall sei, nur 15 Jahre betrage. Danach trete Polen in den Vollbesitz des Landes. Kapital, Leitung und die gelernten Arbeiter in dem jetzt Polen zugesprochenen Gebiete seien vollkommen deutsch. Die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der BotschafterKonserenz Ee#51;, Paris, 17. Okt.„Oeupre“, schiebt die Meinungsverschie. benheiten innerbalb der Botschafterkonferenz darauf, daß große und zwar nicht zu Lord dört uu gewigen Vorschaftern bätten und zwar nicht zu Lord'Abernon und Laurent. Sie hätten einen Verteidiger ihrer Sache in einem Botschafter gefunden. Die Entscheidung bei der Interallierten Kommission rates in am Sonntag der DDie Entscheidung des Völterbunds. gebalten werden, Rarangsichtlich ist mit. gabe bereits am mt der ofsiziellen Bekanntbendet sein düesten. dertossenen Vorsichtsmaßregeln Die Entscheidung in Oppeln rates ist hier eingetrasfen. tterbundsBevorstehende Abreise der 3. A. K. aus Oberschlesien sich aur Abreise. In alen Bureaus der Aose dommilion ritet Ke sce es cesieg esie die Kantgiche ad. hel. ansportel seienrs der alierten Gerison Protest gegen die Genier Entscheidung ie gete beinscegstehiche erhest KHhartien Proicek gegen die despalsane de. Vereinaun Vollsitzung des Reichstages am Donnerstag Reichstages hiel eine Situng ab, der wiederum der Rer er Wirih beiwohnte. Die Einberufung des Parlaments wurdzur Donnerstag in Aussicht genomm d dia Ahaze: wurden für diesen Tag nach Berlin ve Situng ist noch nicht bekannt, da die siag die Stunde der über die Genfer Beschlüisse immar pi; amtlichen Mitteilungen trofien sind. 9 nicht in Verlin eingehandelt werden. Der Wunch der Wiederkehr der Monarchie sei eine Sonntagsangelegenheit. Wir aber müßten Werktagsarbeit leisten. Vir, müßten uns darüber klar sein, daß ein Wiederaufbau nur mit gesetzlihe Zepsenregelunte an der Regierung möglich sei. Eine nun arich wpse Heuie Zie Jnssuabe unmöglich, bolange die Einsuhr derurlig wie heute die Ausfuhr übertreffe. Jetzt die Devisenregelung nur auf gesetzlichem Wege finden zu wollen, hieße einen Elefanten in. einenz Vorzellanladen stellen. Einmal komme der Tag, an dem die deutsche Mark wieder stabil werde. Dann werde voraussichtlich eine ungeheure Arbeitslosigkeit in Deutschland eintreten. Dann Leien Austau gewonen verden..391 s scscesesct cce dung Pf-shoger“ ielgen. seit ug Fre ist dergebliche Krafverschvenverende i3len wir uns solange nreiten, bis das deutsche Volk. gn, Stegerwald, exklärteger stände nach wie vor zu seinen bekannten Essener Darlegungen. Er stehe gegen seinen inneren Willen in seiner jetzigen Regierungsstelle. Seine letzte Aufgabe sehe er darin, die Essener Gedanken der christlich=nationalen Gewerkschaftsbewegung zum Allgemeingut des deutschen Volles machen zu können. Da allein könne uns Rettung bringen. n au Counen. Erhaltung des neuen Mittelstandes. Dari sätzichi mmste, was dem deutschen Volke droht, ist seine innere lung in zwei Klassen, die sich in erbarmungsloser Feindschaft gegenüberstehen. Diese Zersplitterung kann nur durch Erhaltung einer verbindenden Schicht zwischen beiden verhindert werden. Diese Schicht ist der im Laufe der wirtschaftlichen Entwicklung heraufgestiegene neue Mittelstand, die Schicht der in der Leitung der Wirtschaft ausführenen und mitleitenden Angestellen. Die Frage der altung dieser Schicht ist freilich zuunterst eine Einkommensfrage.“ Den Angestellten muß ein Einkommen erhalten bleiben, das über #em Durchschnitt des Einkommens der Arbeitnehmer überhauptsteht. Alo nicht um des persönlichen Vorteils willen,— so führte auf dem 15. deutschen Handlungsgehilfentag am 16. d. M. in Essen aus,— kämpfen die Angestellten im letzten Grunde um die Besserstellung ihres Standes, um höhere Gehälter. Er bezeichnete es als die Aufgabe derjenigen Angestelltengewerkschaften, die den Berufsstand pflegen, und der Arbeitgeberverbände, diese Aufgabe arbeitsgemeinschaftlich zu lösen. Tarifverhandlung sei hier die gegebene Stelle. Beide Teile müssen sich nicht vom parteiegoistischen Interesse leiten lassen. Niedrige Angestelltengehälter vermindern zwar die Handlungskosten, aber sie tragen auch dazu bei, das Volk zu nivellieren. Sie gefährden die verbindende Schicht zwischen den beiden Klassen, der Erbeitgeberschaft und der Arbeitnehmerschaft, und verschürsen den in einem Ziche.— Das sind Worte, die den wirtschaflichen Streit schaft und sch, zeigen, das seine Bedentung für die Vollsgemeinerr#######hleßlich auch für den Neuaufbau der deutschen Wirtschaft grell beleuchtet. Der„Main“ über die Lage in Deutschland Die Berliner Gemeindewahlen licht folgende Rotiz über die Lage in Deu, aiu verstentReichskanzlers Wirth erscheint mehr und an Die Stechung des Manöver von den Rechtsparteien, Dr. Stresemann stest ie esicehe Gele aie ltenlch uer beiche Könnte.“ Solte sehzi man sich leineswegs darüber auszuregen. Stegerwald ruft zur Arbeit und Einigkeit tu. Berlin, 18. Okt.(Drahtbericht.) Das Stimmenverhältnis b5s Faize enr Parteien stelli sich nach den Verliner Gemeindewahlen am 20 7. 1920 188 203 292080 59 770 20. 2 1921. 345015 305 774 100 116 16. 10=1921 310 693 248449 77068 27517 56 058 120 513 324845 297489 145 345 Ein offenes Wort an das deutsche Volk „Mänisterpräsidenten Stegerwald benutzte im Rahmen des von ihm geleiteten Deutschen Essen, 17. Okt. Mi Vertälsen und sele ei. Alschläab neie bise Aaschesealselhei ce eich hichg elbice eächiäice Hür. EPe. Zeit totgeschlagen. Und in dieser Zeit streite sich das deutsche Volk in seinen Parteien! Während England heute bereits, für, Arheitslosenunterstützung, als Folge des Tiefstandes der deutschen Mark, mehr Geld ausgeben müßte, als es von uns zu bekommen habe, wachse sich der Streit der Parteien in Deutschland allmählich zur Komödie aus. Es sei ja selbstverständlich, daß wir Ser-Pgistsgl erungen brauchten. Aber diesenigen, die außerhalb der Koalition nehen, müßten als gleichberechtigte Staatsbürgr bePartei: Deutschnationale Deutsche Volkspartei Wirtschaftspartei Deutschsoziale— Zentrum 61 441 73 200 Demokraten 116748 149 461 Mehrheitssozialdemokraten 283495 431 630 Unabhängige 633 606 336313 Kommuni Herga 100057 —., Das Verhältnis der nichtsozialistischen zu den sozialistischen Stimmen hat sich danach im Laufe dieser 16 Monate wie folgt verschoben: am 20. Juli 1920 zusammen 718 242 nichtsozialistische gegenr 917.101 sozialistische; am 20. Februar 1021 zusammen .43 5, nichtsozialistische, gegen 964 600 sozialistische; am 16. Ottozialistische 3nsammen 840317 nichtsozialistische gegen 767 706 soDie Verteilung der Mandate. „iu. Berlin, 18. Okt.(Drahtbericht.) Auf Grund der um Dor Fandated-Lokalanzeiger“ solgende Verbaiß bie Zahl der Mangate 4. Denische Volspartei 34, Wzeztlageig, u wid: Deutschnationale Dentrum 3: Sutspurtrt zu, Wirtschaftspartei 11,„Deutschsoziake 3 Zentrum 7, Demokraten 17, Mehrheitssozialisten 45, Unabhängigs. ue: Velen eshenchte. 84 upen vunmuach us Auigeriche eion 1b Ermittelung der Attentäter auf den Abg. Stresemann demz Finersie“ 18. Okt. Von zuständiger Seite ersahren wie in Sühenscheis am 189 c Aich, Stiesemann 18. September 1921: Der Polizeiverwaltung Jiderschrid ist es gelungen, die Tater zu ermitteln und am 15. Okt. ahme von vier an dem Attentat beteiligten Personen vorErschersäite nengredputetiter is ein gewiser August Schmidt. wegen Dleheigte.8 ia gggen eine viermonatige Gesängnisstrase g# Diebstahls. Er, sowohl wie die vier Mitbeteiligteg sind ehn rizrigene Mitglieder der kommunistischen Partei. Dis Anz zum heir inr an die zuständige Staatsanwal#rund lebens1 Mitglied 10 als mackere versolge Dich in einem der ren Unterstützer täglich mein * im ire Erzberger ist Berliner Polizeibeamte, igen der geflüchteten Täter über nnung gestohlen haben sollen, sind vom rt und gegen sie ein Verfahren wegen Betruges einpitet worden. * Der hatastrophale Sturz der Mark. wtb. Werlin, 18. Okt.(Drahtbericht.) Am gestrigen Börentage erfuhren die ausländischen Zahlungsmittel eine stürmische Aufwartsbewegung. Der holländische Gulden, der anfänglich mit wurde, bewegte sich zum Schluß auf 59, der Dollar, der mit 158 begann, auf 185! Aus Stadt und Amt Rheine Dienstag, den 18. Oktober 1921. Gründung eines Gauverbandes„Emsland“ her vereinigten Geflügelzuchtvereine des mittleren Emsgebietes Die. Heilügelausstellung, die vom Verein für Geflügelzucht und Bog nschutz in Ibbenbüren unter Mitwirkung der Vereine der Kreise Tecklenburg, Steinfurt und Bentheim am Sonnabend und Sonntag stattsand. dürfte als in jeder Beziehung wohlgelungen zu bezeichnen sein. Das ausgestellte Tiermaterial ließ, wie wir schon kürzlich erwähnten, gerade hinsichtlich r Q u a l i t ä t d e r T i e r e, a u f s b e s t e e r k e n n e n, d a ß d i e G e f l ü g e l zucht sich von den Erschütterungen, die gerade sie während des Krieges auch hat über sich ergehen lassen müssen, voll und ganz wieder erholt und auch im hiesigen Bezirk erfreulicherweise wieder einen Stand erreicht hat. der den Vergleich mit anderen .. voll und ganz aushält. Möge die Ausstellung auch buhin Erfolge zeitigen, daß das Interesie für die Geflügelzucht in immer weitèren Kreisen unserer Bevölkerung geweckt wird, hier dürfte in dieser Beziehung noch sehr viel zu erreichen sein. Auch die Rheiner Geflügelzühter haben mit Preisen gut abgeschnitten. In Verbindung mit der Ausstellung fand am Sonntag- vormittag eine Versammlung statt von Vertretern aller an der Ausstellung beteiligten Kreisvereine. Anwesend waren Vertreter der Geflügelzuchtvereine Gildehaus, Schüttorf. Bentheim, Nordhorn. Lingen. Backum. Emsdetten, Rheine, Lengerich=Leeden und Ibbenbü#en. Um einer weiteren Förderung der Geflügelzucht durch engeten Zusammenschluß der Vereine die Wege zu bahnen, wurde esczstimmig die Gründung eines Gauverbandes„Ems=landl(Vereinigte Geflügelzuchtvereine des mittleren Emsgebiete##beschlossen. Zugelassen sollen werden die Kreise Lingen, Bentheim, Steinfurt. Tecklenburg und Ahaus. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Justizobersekretär Schlüter=Ibbenbüren, 2. Vorsitzender: Postverwalter Hilken=Schüttorf, Rechnungsführer: Kaufmann Sommer=Rheine. Außerdem wurden sechs Beisitzer in den Vorstand gemählt und zwar je einer aus Bentheim. Nordhorn, Lingen, Emsdetten, Burgsteinfurt und aus Lengerich., falls der Lengericher Verein sich gleihfalls dem Verbande anschließt. In der weiteren. Aussprache wurden die Richtlinien für den Verband festgelegt, der einen engeren Kontakt unter den einzelnen Vereinen und Züchtern herbeiführen, auch die Veranstaltung größerer Ausstellungen ermöglichen soll. Auf einer demnächstigen Versammlung, die in Rheine stattfindet, sollen die weiteren Organisationsfragen besprochen werden. Wegen seiner zentralen Lage wurde Rheine zum Versammlungsort bestimmt. So ist auch in dieser Beziehung die Veranstaltung erfolgreich verlaufen und ist zu hoffen, daß die gefaßten Beschlüsse der Förderung der Geflügelzucht auch in unserem Kreise dienen werden. beshalb rastlos vorwärts auf den jetzt eingeschlagenen Bahnen. Vertretertagung der Einzelhandelsverbände des westlichen Münsterlandes in Coesfeld. Auf Anregung des Detaillisten=Vereins des Kreises Coesseld sand im Bahnhofshotel in Coesfeld eine Vertreterversammlung der Einzelhandelsorganisationen des westlichen Münsterlandes statt, auf der folgende Verbände vertreten waren: Verein der Ladenbesitzer Ahaus: Detaillistenverein Burgsteinfurt; Detaillistenverein E. V. Dülmen; Detaillistenverein für den östlichen=Teil des Kreises Borken; Gewerbeverein Lüdinghausen; Berein für Handel und Gewerbe Borghorst; Gewerbeverein Stadtlohn; Verein selbstständiger Kaufleute und Gewerbetreibender Werne; Detaillistenverein Haltern; Verein eine; Detaillistenverein des Kreises and Serd chit sührer des Einzelhandelsverbandes für RheinRartrag iber alen. Herr Dr. Eichhorn, hielt zunächst einen Teltlag über die neuen Steuern, in dem besonders darauf hinlche drückenden Lasten gerade dem kaufmännischen Mittelstand aus der Verwirklichung des Steuerprogramms der Regierung erwachsen und in dem entschieden Einspruch daerhoben wird, daß etwa durch eine Heranziehung der Goldwerte in der Form. wie sie die vertrauliche Denkschrift des Reichswirtschaftsministeriums vorgesehen hat, die Vermögenssubstanz zerstört wird und die deutsche Landwirtschaft. der deutshe, Hausbesitz und das deutsche Gewerbe in unmittelbare finanGiene Abhangigkeit vom Ausland kommt. An diesen sehr beifällig ausgenommenen Vertrag schloß sich eine längere Erörterung an, in der hauptsächlich auch auf die anderen Bedrängnisse, unter denen der Einzelhandelsstand zu leiden hat, hingewiesen wurde. Von allen Rednern wurde die Notwendigkeit Ses Einizshandels gei aaninoch nicht Mitans vetont und diejenigen Verbände, die Noch Nicht Mitglieder des Einzelhandelsverbandes für RheinNachdrüchtich zum schleunigen Beitritt ausgefordert. auch„„(die sie jetzt schäftsführers Effelsberg=Essen, über die Hochtziele des Deutschen Werkmeisterbundes wurde zum vorstehenden Bundestag Stellung Kenommen. Man einigte sich, dem Bundestag den Antrag auf Erhöhung der Verbandsbeiträge auf 15 bis 20 Mark vorzuschlagen. Zum Schlusse der Tagung wurde den durch die von unseren früheren Feinden vorgenommene Rechtsbeugung aus Oberschlesien abzutrennenden Brüdern Treuegelöbnisse übermittelt. Diese Konferenz hat bewiesen, daß der Gedanke des Deutschen Werkmeisterbundes im Münsterlande tief Wurzeln geschlagen hat und daß Organisationen, die auf sozialistischer Grundlage stehen, kein Anrecht haben, die große Mehrzahl der auf christlich=nationalem Boden stehenden Meisterschaft für sich zu gewinnen. Rheiner Hilfe für Oppau. An Spenden für die Hinterbliebenen der Opfer von Oppau gingen ferner bei uns ein: Von S. S. 4 Mark von N. R. 50 Mark Hierzu bisher veröffentlicht„. 3293 Mark Zusammen 3347 Mark Weitere Spenden nimmt die Geschäftsstelle der Münsterl. Volkszeitung“, Bahnhofstr. 2, gern entgegen. (:) Die össentlichen Unterrichtskurse in Rheine Heute abend 28 Uhr beginnt im Gymnasium der öffentliche Unterrichtskursus für die spanische Sprache.(Leiter Studienrat Eckhardt.) Ueber die Bedeutung der spanischen Sprache gibt folgende Notiz Aufklärung: „Die spanische Sprache ist nach der englischen die geographisch verbreiteste Srache der Welt. Sie wird in Europa nicht nur in Spanien, sondern auch in einem Teile Südfrankreichs, in Saloniki(von den Spaniolen), ferner in Afrika(Marokko, Rio de Oro, Rio Muni, Fernando Po), in Asien auf den Philippinen, in Amerika, in Mexiko, den mittelamerikanischen Republiken, Honduras, Nicaraqua, San Salvador, Guatemala, Costarica, Panama, den Antillen (Cuba, San Domingo, Puerto Rico usw.). in Südamerika(Argentinien, Chile, Bolivien, Columbien, Venezuela, Pern, Ecuador; Paraguay und Uruguay) gesprochen. Nach der Menschenzahl steht das Spanische mit 88 Millionen direkt hinter dem Deutschen und vor dem Französischen. Die spanische Sprache ist daher handelspolitisch vor größerer Bedeutung als selbst das Französische, das in den Schulen durch das Spanische ersetzt werden sollte. In der Literatur bietet uns die spanisch Sprache ungleich mehr als die französische; man denke nur an Cervantes, Caledron, Lope de Vega, Tirso de Molina. In Frankreich und England plant man in den Schulen die Ersetzung des deutschen Unterrichts durch das Spanische, mindestens droht eine Einschränkung. Aber auch wir Deutschen haben allen Grund, uns der Sprache des während des ganzen Krieges streng neutral gebliebenen spanischen Volkes zuzuwenden, das nie aus seiner freundlichen Gesinnung für uns kein Hehl gemacht hat. §s Das Opfer einer guten Tat wurde der Klempner P. Kaczmarkowsky aus Rheine. Durch sein kühnes Eingreifen schützte er einen Arbeitskollegen in der Zeche vor einem schweren Unglücksfall; geriet dabei aber selber zwischen einen Kohlenzug und erlitt dadurch einen schweren Beckenbruch, sodaß er sofort ins Hospital überführt werden mußte. + Mütterberatung Mesum. Die Sprechstunde findet am Mittwoch, den 19. ds. Mts., nachmittags von—4 Uhr im Schwesternhause statt. Stillbescheinigungen können in der Sorechstunde unterschrieben werden. von den Sausler: auch betont, daß die Beiträge, wie sie jetzt ggistet““ Fecanleuten an die wirtschaftliüuhen Organisationen getretung der Einzelhandelsig:ttug zu einer wirkamen Ver# bedauert, daß infzlge Meingels auiden Beionders wirde lausende Unterrichtung Fer.a verfügbaren Mitteln eine geordneten durch ein der dem Einzelbandel nabestehenden Abmöglich sei. besonderes Bureau in Berlin noch nicht des Zusammenschlußgedankens des EinzelHerbisc einzkünsterland sollen alljährlich im Frühiahr und im me handelstagungen für das gesamte Münsterland in Jie 15 inberufen werden. Ein reger Meinungsaustausch über ##wevenden wirtschaftlichen Fragen der Einzelhandelsversami#, Rünsterlandes soll in Zukunft durch alle zwei Monate nurtnndende Konferenzen geführt werden. Die sehr anregend verlaufene Versammlung war von zirka 80 Personen besucht. des Deutschen Werkmeisterbundes in Minsterfandes.. dier eine aus allen Orten des stark besuchte Bezirkskonferenz des DWB. statt. Iu Eister Linie, galt es, zu vor einigen Wohen erfolgten Tarifabschlassen Stelung zu nehmen. Mit den in den einzelnen Verhandlungen erzielten Ergebnissen erklärten nach kurzer DisAnwesende sich einverstanden. Hierbei wurde jedoch###rnergehoben, daß bestimmt erwartet wird, daß balzufhenommen werden, die einerEn Tarifverträgen noch vorhan##tellen. Der Geschäftsführung uk und vollstes Vertrauen aussenden Referate des Hauptgeder Handelskammer Münster Münster, 17. Okt. Die Handelskammer für den Regierungsbezirk Münster trat am 13. Oktober zu einr Vollversammlung zusammen, die aus allen Teilen des Bezirks einen befriedigenden Besuch aufwies. Nach der Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden der Handelskammer, Herrn Generaldirektor Kleynmans=Reckling= hausen, wurden die Wahlen für die Vorschlagslisten der Handelsrichter bei den Kammern für Handelssachen in Münster und Bochum vorgenommen. Ueber die wichtigsten Entwürfe des neuen Steuerprogramms berichtete sodann der Syndikus, Herr Dr. Wurst, in einem eingehenden Vortrage. Bezüglich des Entwurfs eines Kapitalverkehrssteuergesetzes schließt sich die Vollversammlung, dem Vorschlage des Referenten, Herrn Bankdirektor Heitmann=Reckling= hausen entsprechend, den vom Steuer= und Bankausschuß des Deutschen Industrie= und Handelstages zu dem Entwurf ausgearbeiteten Abanderungsanträgen an. Letztere gehen in der Hauptsache darauf hinaus, die Bevorzugung der Genossenschaften den Kapitalgesellschaften gegenüber, sowie die gesamte Gewerbeanschaffungssteuer zu beseitigen und andere Härten des Gesetzes zu mildern. Die Handelskammer Münster hat zusammen mit den Handelskammern Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg=Wesel und einigen rheinisch=westfälischen Wirtschaftsverbänden einen Auschuß gebildet, dem von der Handelskammer Münster Herr Generaldirektor ten Hempel und Herr Syndikus Dr. Wurst angehören und der durch Fühlungnahme mit Parlamentariern und bei den kommenden Beratungen mit dem Steuerausschuß des Reichstages die Wünsche und Forderungen von Handel und Industrie des niederrheinisch=westfälischen Bezirks in nachhaltigster Weise vertreten soll. Die Bekämpfung des Wandergewerbes. Die in der letzten Sitzung des Einzelhandelsausschusses der Handelskammer gefaßten Beschlüsse finden die Zustimmung der Vollversammlung. Zur Bekämpfung des in den letzten Jahren immer mehr überhand nehmenden, die Interessen der ortsansässigen Kaufmannschaft stark gefährdenden Wandergewerbes soll den zuständigen Regierungsstellen eine Anzahl von Forderungen unterbreiter werven, die, ohne mit dem Grundsatz der Gewerbefreiheit zu brechen, hinsichtlich der Ausübung des Wandergewerbes gewisse Einschänkungen vorsehen, die nicht nur durch die Interessen des Einzelhandels, sondern vor allem auch durch die Interessen der Verbraucher begründet sind. Es wird verlangt, daß die Ausstellung des Wandergewerbescheines nur nach erfolgter Feststellung der kaufmännischen und sittlichen Zuverlässigkeit des Antragstellers und nach Bejahung der Bedürfnisfrage durch die zuständige Handelskammer erfolgen soll. Zur Ermöglichung der Feststellung der Bedürfnisfrage muß die Gültigkeit des Wandergewerbescheines auf den Bezirk der ihn ausstellenden Regierung beschränkt werden und darf eine Ausdehnung auf weitere Regierungsbezirke immer nur bei Vorliegen eines Bedürfnisses stattfinden. Hinsichtlich der Verkaufszeiten wird gefordert, daß die Wandergewerbetreibenden den gleichen Beschränkungen unterworfen werden wie das ortsansässige werbe, wohingegen die Ausübung des Wandergewerbes in Gastund Schankwirtschaften grundsätzlich untersagt werden muß. Termine für Saison= und Inventurverkäufe. Zur einheitlichen Neufestsetzung der Termine für die Saisonund Inventurausverkäufe in den Regierungsbezirken Münster, Arnsberg und Düsseldorf soll der Regierungspräsident gebeten werden, die Anfangstermine vom 1. Januar bezw. 1. Juli auf den 10. Januar bezw. 10. Juli zu verschieben. Durch diese einheitliche Regelung soll verhindert werden, daß das Publikum unnötigerweise in benachbarte Gebiete mit vielleicht früherem Beginn der Inventur= und Saisonausverkänfe abwandert. Die famose Warenversorgungsstelle und der Reichskredit. In einer im Frühsommer dieses Jahres stattgefundenen Vollversammlung hatte sich die Handelskammer bereits gegen die Einräumung eines Reichskredits von 25 Rillionen Mark an die Warenversorgungsstelle deutscher Gewerkschaften ausgesprochen, da es nicht angängig erscheint, daß die von den Steuerzahlern, nicht zum wenigsten von Handel und Gewerbe aufgebrachten Reichsmittel dazu verwandt werden, in den freien Wettbewerb zwischen Einzelhandel und Genossenschaften in einseitiger Weise zu Ungunsten des Handeks einzugreisen. Obwohl nun die s. Zt. bei der Hergabe dieses Kredits angeführten in Arbeitslosigleit in der Textil= und Konfektionsindustrie bestehenden Gründe jetzt nicht mehr vorliegen, sondern Gegenkeik gekade lit diesek Industrien die Nachfrage nach gelerus ten Arbeitern das Angebot bei weitem übersteigt, soll nach Zeitungsnachrichten der Warenversorgungsstelle in letzter Zeit ein neuen Kredit im Betrage von 35 Millionen Mark zur Verfügung gestellsein. Es wird deshalb der Beschluß gefaßt, an die Reichstagsabgeordneten mit der Bitte heranzutreten, dafür Sorge zu tragen daß künftig nicht mehr derartige Millionenbeträge ohne Befragen der Volksverretung für Zwecke verwandt werden, durch die anstelle einer Beseitigung der Erwerbslosigkeit weite Kreise des Mittelstandes und seine Angestellten in ihren Erwerbsmöglichkeiten bescheinkt werden können. Handel und Gewerbe und die Steuern. Eine Zusammenstellung der verschiedenartigen direkten Steuern, die auf Handel und Gewerbe in Reich, Ländern und Gemeinden lasten, würde deutlich machen, ein wie schwerer Hemmschuh dadurch der Entwickelung unserer Wirtschaft bereits angelegt ist und daß die Behauptung, daß der Besitz zu Steuern nicht ausreichend herangezogen würde, unhaltbar ist. Die kommunalen Gewerbesteuern haben schon jetzt in vielen Gemeinden eine ganz übermäßige Höhe erreicht. Die Handelskammer ist sich wohl bewußt, daß die Ordnung in unserem Reichshaushalt infolge der fortschreitenden, durch die Auferlegung unerfüllbarer Reparationsverpflichtungen verursachten Entwertung der Mark dauernden Erschütterungen ausgesetzt bleiben muß. Wenn aber der Versuch, das Ultimatum zu erfüllen, auch gemacht werden muß, so darf er doch nicht dazu führen, die Produktivität unserer Wirtschaft durch zu weitgehenden Eingriff in die Substanz zu unterbinden. Die Reichsvermögensstner. Der vorgesehenen Reichsvermögenssteuer, durch welche das Reichsnotopfer aus einer einmaligen auf Grund des Vermögens an einem bestimmten Stichtag veranlagten Steuer in eine den Verändrungen des Vermögens folgende laufende Steuer umgewandelt wird, stimmt die Handelskammer mit dem Vorbehalte grunsätzlich zu, daß die Höhe und Tragweite der Steuer erst nach endgültiger Feststellung der Bewertungsgegenstände beurteilt werden kann. Gegen die im Par. 27 des Gesetzentwurfs dem Reichsfinanzminister erteilte Befugnis zur Aufstellung von Bewertungsgrundsätzen, die auch die Höhe der Steuerbelastung selbst in die Hand des Reichsfinanzministers legen würde, ist entschiedener Widerspruch zu erheDer Besteuerung des Vermögenszuwachses und der Abgabe vom Vermögenszuwachs aus der Nachkriegszeit stimmt die Handelskammer zwar grundsätzlich, aber nicht in der vorliegenden Form zu, weil dabei der rein ziffernmäßige, lediglich durch die fortgeschrittene Entwertung unserer Mark verursachte Zuwachs als wirklicher Vermögenszusatz besteuert werden würde. Die vorgesehene Höhersetzung der Freigrenzen bietet dafür keinen Ausgleich. Gegen die Erhöhung der Körperschaftssteuer hat die Handelskammer keine Bedenken. Die bisherige unterschiedliche Besteuerung des gesamten steuerbaren Einkommens und der ausgeschütteten Gewinne ist aber mit Rücksicht auf die in heutiger Zeit besonders vorsichtig zu bemessenden Rückstellungen beizubehalten. Die in Par. 12 des Entwurfs vorgesehene Milderung der Besteuerung des Dividendeneinkommens bei der Einkommensteuer reicht entfert nicht aus, um die Härten der Doppelbesteuerung auszugleichen. Die Bestimmungen über die Besteuerung der Saachtelgesellschaften in Par. 6 Nr. 8 des Körperschaftssteuergesetzes und Par. 3 Absatz 1 Nr. 10 des Kapitalertragsteuergesetzes uind aufrecht zu erPotten. 9 I. um Srämats a Der Bestimmung, daß die neuen Vorschriften erstmalig dei der Veranlagung des Einkommens derjenige Geschäftsjahre Anwendung finden sollen, die nach dem 31. Dezember 1920 zu Ende gegängen sind, kann nicht zugestimmt werden, da die Erhöhung der Körperschaftssteuer bei den Abschlüssen zahlreicher Gesellschaften, die nach diesem Termin festgestellt sind, nicht mehr berücksichtigt werden konnte." 7 Die Herabsetzung des Anteis der Lander uno Gemeinden an der Körperschaftssteuer auf die Hälfte des Ertrages würde die Gemeinden weiter auf den Weg einer übermäßigen Belastung der Gewerbesteuer drängen, nachdem ihnen das Recht von Zuschlägen zur Reichseinkommensteuer zum schweren Schaden ihres Finanz= wesens genommen ist. Der Artikel 5 des Entwurfs ist daher zu streichen. Eine weitere Erhöhung der Umsatzsteuer wird bei der Finanzlage des Reiches nicht umgangen werden können. Wegen der Gefahr der Ausschaltung des Zwischenhandels und einer nicht wirtschaftlich bedingten, sondern aus steuerlichen Gründen vorgenommenen Bildung von gemischten Betrieben wird aber über einen Steuersatz von 2½ Proz. nicht hinausgegangen werden können. Die sogenannte Luxussteuer hat unsere Qualitätsindustrie sehr beeinträchtigt und geschädigt, ohne entsprechende Erträge zu bringen. sie ist daher in der bisherigen Form zu beseitigen. eins=Kalender Turnabteilung des kathol. Arbeitervereins. Dienstag und Donnerstag 7,30 Uhr Turnen. Alle Turner, besonders die älteren, werden ersucht, pünktlich zu den Uebungsabenden zu erscheinen.„ M 8 00 Kathol. Gesellenverein: Dienstag, 18. Orrober,.30 Uhr literarischer Zirkel. Kathol. Meisterbund. Die Herren, welhe am Winterfeste (26. ds. Mts.) zur Unterhaltung beizutragen gedenken, werden Dienstag, den 18. ds. Mts., abends.30 Uhr ins Gesellenhaus zur Probe gebeten. De.„ Kursbericht Mitgetellt von der Osnabrücker Bark, Zwelganstalt Rheine. Devisenkurse. Beslin, den 17. Oktober 1921. Amsterdam Rotterdam Antwerpen und Brüssel Kopenhagen, London New-Tork Paris 4. Schweizer Plätze Wortpaplere, 5% Schiffakris-Aktein Mamb. Am. Pak. Hansa Dampfsch. Nordd. Lloyd Bank-Aktien. Deutsche Bank Discont. Kom. Ant. Osnabrücker Bank Industris-Aklien. Adler-Werke Bismarkhütte Brannkohl. u. Brik. Buderus-Eisenw. Daiml.-Motoren Deutsch Lux Berg Deutsche Erdol Deutsche Kaliy. Kers Iv. Okt. 77½ 397 463 419¾ 490 384 900 526 1830½ 625 839 468 723 1315 695 vor. Kur7½ 394 450 410 450 403½ 550 1900 900 500 81) 1599 721 vor. Kurs Gelsenk. Bergw. 780 Georgsmarienhütte, 842 F. H. Hammersen. 1540 Harpener Bergbau 950 Hoesch Eisen. Stahl 991 Hobenahe Werke: 410 Kaliw. Aschersl 580 Laurahütte 510 Mannesm. Röhren 1049¼ „Mark' Portl. Zem. Moch. Web. Linden Obschl. Eisenb. Bed Oberschi. Eisenind. Osnabr. Kupfer Phönix Bergbau Romb. Hütten Siemens& Haleke Thörls v. Harb. Oelf 11425 Ver. Caln-Rottw. Wiek-Pertl.Zem. 877 655 655 829 930 640 0 30 ½ Kurr17. Okt 820 900 1550 1031 1080 420 600 600 1135 960 1000 800 800 842 970 680 790 1550 845 800 115 nicht angebrch List von beident Londetblatt für „ W.„ 1„He und verwann. der Münsterländischen Volkszeitung(Rheiner Nachrichtenstatt des Curik= alls Hpoliverdauers=Tcheltt und der Deutschen Jugenderct Aheinte Pegen iunger Mann Semruss ee FußballFußball im Westkreis Sportvereinigung 09 Rheine— Westsalia Scherlebeck 3: 4(3:). waichugefähr 700 Zuschauer umsäumten den Platz, auf dem obiges satz geschpächt für seine Austrag lam. Sportvereinigung, durch Erverletzten Spieler, sichend ain has viel gegen Sportverein 0d Greven wurde. In den:.ueren eseres Spiel als allgemein erwartet versachent, durch lange Sapite uuu die Leste lescht drüngen und ihnen jedoch nicht gei: use die Führung an sich zu reißen, was haft die erste Ruene. Nachdem sich in der heimischen Mann##r Nuregung gelegt hat, tritt ein Wechsel ein; Sportkonnte, gesalete das Spiel ossener gegen ibren Geoner aufiommen Gegners Hülfte. So konnte su der 11 polter. Form, spielt unentwegt in demselben Tempo weiter; ein scharfer Schuß des Linksinnen prallt gegen die Latte ins Feld zuund konnte dann vom Mittelstürmer zum zweiten Male eingesandt werden. Zwei Minuten später Elfmeter wegen HandVerbtisftung sowoste gen Bei der Sporiderete den Spielern, wie bei den Zuschauern. ausgabt halteur die sich allem Anschein nach zu sehr verausgabt halte, macht sich ein Nachlassen bemerkbar. Dieses wissen die Scherlebecker, den Ernst der Situation erkennend, geschirckt auszunutzen und schaffen vor dem Rheiner Heiligtum gefährliche Lagen. Bhg. Finlzauben unterstüßzt durch sein ständiges Abseitstehen die im Unterbinden der Angriffe und gend erzwiucen beid tccan sede Erfolg, Kurz auseinander felder lotton sven ne 3 Eaen, die aber nicht gefährlich wurden. In Viertelstunde der ersten Halbzeit können die Gäste durch sepzen mincheie.... pr0 ie90ch vom Schiedsrichter nicht gezweites, diesmal jedoch einwanzslo lgreich sein, dem bald darauf ein nimmt das Spiel schrang au reies Tor, folgte. Nach der Pause Scheriebeck uud Cürfere Formen an, sodaß zwei Spieler von miesen imunde: ein der Sportvereinigung des Platzes veriesen wurden. Auf beiden Seiten werden sichere Torgelegenheiten weiteren Verlauf des Spieles erhält Scherlebeck „Eimeter zugeprochen, die vom rechten Verteidiger scharf gezur den Sportvereinigungs=Torwart der recht zufriedenstellende Leistungen zeigte, unhaltbar verwandelt wurden. Ein unentschiedenes Ergebnis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Westfalia Rheine 1.— Sportverein Lingen 1. 1: 4(1: 0) Ecken:6. am Firrncatage.... wicht weilte die Vestsalen=Eif in Lingen, um gegen den dortigen Sportverein das letzte Meisterschaftsspiel der=Klasse in der 1. Serie auszutragen. ingesetzte Schledsrichter nicht erschienen war, übernahm ein Herr des Platzvereins die Leitung, somit verlor das Treffen seinen Charakter als Verbandsspiel und fand denn auch als GesellschaftsL statt. Int Gegensatz zu den letzten Spielen zeigten die Westfele) gut durchdachtes flaches Kombinationasspiel, das ihnen nach 20 Minuten Spielzeit nach einer gut verwandelten Flanke des Hakbrechten die Führung brachte. Die Lingener, die in stärkster Aufstellung angetreten waren. spielen recht planlos. Ihre Angriffe wurden in der ersten Hälfte nie gefährlich. Fast schien es, als würden die Westfalen nach Halbzeit ihren Vorsprung noch erhöhen, doch Lingens Torwart hielt wiederholt recht scharfe Schüsse mit viel Ge1 und Glück. Und dann sollte es anders kommen. Hatte das Spiel bis dahin noch einen spannenden, scharfen, aber noch in den Grenzen des Erlaubten sich abspielenden Verlauf genommen, so ##ctgsett das Gegenteil ein. Die Lingener warfen in den letzten inuten ihre Körperkraft allzusehr ins Gewicht und versuchten nit Gewalt das wettzumachen, was ihnen in ruhigem, technischem Spielen nicht möglich war. Und es gelang ihnen. Bald war der Ausgleich erzielt, dem in den letzten 7 Minuten noch 3 weitere Treffer folgten, von denen allerdings 2 Abseitstore waren. Sonntag darauf mußten die Bentlager zum Gegenbesuch nach Gildehaus. Um.40 Uhr wurde das Spiel vom Schiedsrichter des Turnvereins, auf den man sich geeinigt hatte, da sich der vom Verband angesetzte Schiedsrichter erst zur Halbzeit sehen ließ, angepfiffen. Sofort entwickelte sich ein von beiden Seiten scharfer aber nicht unsairer Kampf. Mit 2: 1 gehts in die Halbzeit. Nach Wiederanstoß wird ein schnelles Tempo vorgeführt, bis nach 10 Minuten die Läuferreihe des Turnvereins nachläßt. Man spielt nur noch, von—4 Burchbrüchen abgesehen, in des Platzvereins Hälfte. Der linke Verteidiger des Turnvereins läßt nur schwerlich den Preußensturm zum Erfolg kommen Rechtsaußen und Halblinks konnten bis zum Schlusse je noch ein Tor buchen. Gauliga Westfalengau T. und Spp. Hamm 08 gegen S. C. Preuhen=Münster:1 Die Ueberraschung des Tages blieb diesmal den Preußen vorbehalten. Ziemlich siegessicher fuhren sie nach Hamm mußten aber dort in schönem, fairen Sviel trotz Ueberlegenheit im Felde dem Gegner die Punkte lassen. Im Preußensturm befriedigte Strauß als Innenstürmer. Der sandige Platz sagte der schweren Preußenmannschaft nicht zu. F. C. Gronau gegen VfB. Bielefeld:0 Trotz ständiger Ueberlegenheit kann Gronau zu keinem Erfolge kommen. Der Bielefelder Torwart war ausgezeichnet. VB. spielte zum fünften Male unentschieden. Arminia Bielefeld gegen BV. 99 Osnabrück:0 Arminia bleibt durch diesen Sieg über seinen stärksten Gegin Führung. Mit 8 Punkten bei 4 Spielen stehen die Bielefelder an der Spitze der Tabelle. Sp. und Sp. Osnabrück gegen Spielverein Hamm:2 Spielverein Hamm verbessert seine Stellung durch diesen knappen Sieg und folgt dem SC. Preußen dicht auf. SC. Minden gegen Viktoria Recklinghausen:1 Mit einem knaven Sieg kann Viktoria sich von Minden die Punkte holen. einem Ter zum andern, 5is es dem Linksaußen des G sellenvereins getngt, gleichzuziehen. Run koppelte Anstrengung auf beiden Seiten, abei bis zur Halbzeit kein Erfolg. Nah Wiederanstoß legt Gestl emereins Elf los. Bald bringt ein Clfmeter dem Gesellenverein das zweite Tor. Die Alousinsnereins=Stf lau merklich nach und schon bald kann der Gesellenverein das dritte Tor. durch einen langen unhaltbaren Schuß des rechten Läufers buchen. Aloosiusverein stellt um, man merkt es gleich, zu ihrem Gunsten. Der linke Verteidiger, jetzt Linksaußen, bricht oft; schön durch, aber auch Gesellenvereins Verteidigung ist wohl auf ihrem Posten. Jetzt„zehn Minuten vor Schluß geht es ums Canze. Aloysiusverein will gleichziehen, und auch schon bald fällt das zweite Tor, ioem bald darauf das dritte folgt. Kurz darauf ertönt der Schlußpfiff des Schiedsrichters. Man einigt sich auf 30 Minuten Spielverlängerung. Scharfer Kampf auf beiden Seiten, aber ohne Erfolg.—. Die beiden Ortsrivalen werden sich nun am kommenden Sonntag nochmals gegenüberstehen. Wer wird nun siegen? Anschließend spielen die beiden anderen Anwärter auf den Pokal: F. C. Stella=Bevergern und D. J..=Ochtrup. Am Nachmittag werden dann die Sieger in den beiden Spielen das Schlußspiel machen. Es sind wirklich spannende Siele zu erwarten, da fast alle Mannschaften gleich spielstark sind. * 2. Mannschaft Gesellenverein— 2. Mannschaft Aloysiusverein 3: 0 Halbzeit. 0: 0. Bei dem ersten Verbandsspiel konnte erstgenannte Mannschaft Sieg. und Punkte holen. Der Mittelstürmer, übrigens der beste Mann auf dem Platz, kann erst kurz vor Schluß dreimal einsenden. Vereins=Kalender Hockenklub Rheine. Am Donnerstag, den 20. Oktober, abende .30 Uhr Versammlung im Vereinslokal Blömer.— Svielabende: Mittwoch ab 4½ Uhr, Samstaß ab 4 Uhr auf dem Gymnasialplatz. B. V. Tubantia. Am Freitag, den 21. d.., beim Vereinswirt. Versammlung Dp, au! Annahme von Spenden: Verlag der Rünsterl. Volkszeitung Postschechhonto 40394 Cöln. Fußball im Reich Mitteldentschland „* BV. Tubantia 1919 1 gegen Vorussia Neuhaus.:2(:2) Eckenverhältuis 7: 5. Obige Vereine trafen sich gestern zu einem Meisterschaftsspiel auf dem Sportplatz Kümpersdorf. Neuenhaus hat Platzwahl und nimmt die Sonne im Rücken. Nach Anstoß leichtes Drängen vor dem Tore Tubantias, diese finden sich aber bald, und bringen das gegnerische Tor schwer in Gefahr, jedoch der Torwart hält gut. Nun ein schöner Turchbruch seitens Tubantia und eine schöne Vorlage des rechten Läufers sendet der Rechtsinnen unhaltbar ein. Nun offenes Spiel.„Vn der 32. Minute machte der Rechtsaußen Borussias den Ausgleich. In der 42. Minute wird den Gästen ein Elfmeter zugesagk, welcher eingesandt wurde, jedoch wohl gehalten werden konnke. Bis zur Halbzeit starkes Drängen vorm gegnerischen Tor. Wären die Innenstürmer etwas besser auf der Hut gewesen, es wäre sicher nicht unbelohnt geblieben. Halbzeit 2: 1 für Neuenhaus. Nach Anstoß schönes offenes Spiel. Tubantias Mittelstürmer gelingt es in der 79. Minute, gleichzuziehen. In der 79. Minute wiederum Elfmeter für die Gäste, der jedoch, scharf getreten, im Torwart glänzend gehalten wird. Nun Abflauen auf beiden eiten. Der Schiedsrichter leitete das Spiel sehr korrekt. W. * Sportklub Preußen— Sportklub Stadtlohn 10: 1(5:). Am vergangenen Sonntage trafen sich die beiden obengenannten Vereine zu einem Verbands=Meisterschsatsspiele auf dem Sportplatz„Frieden". Gleich nach Anfang des Spieles brachte Preußens verstärkte Elf ihre Ueberlegenheit zum Ausdruck und konnte schon nach weniger Zeit durch Erzielen eines Tores in Führung gehen. Der Stadtlohner Sturm setzte alles daran, das Tor berauszuholen, was aber die gut arbeitende Verteidigung und Torhüter nicht zuließen und so waren sämtliche Durchbruchsversuche seitens Stadtlohns ergebnislos. Preußens Sturm, der sich gleich gut sand, konnte durch unhaltbare Turchbrüche bis zur Halbzeit noch vier weitere Tore einsenden. Gleich nach Wiederanpfiff drängte Preußen und konnten nach und nach bis zum Schlusse noch fünf unhaltbare Tore getreten werden. Das Ehrentor für Stadtlohn fiel durch einen Elimeter. Preußen konnte somit die Punkte mit einer Torzahl von 10: 1 für sich buchen. Ter Schiedsrichter hatte das Spiel in der Hand; er leitete zur vollsten Zufriedenheit für beide Parteien. Turnverein Gildehaus 2.—Preutzen Ventlage 2. 1: 4(1:). Am vorletzten Sonntag war die 2. Mannschaft des Turnvereins zu einem Gesellschaftsspiel bei den Preußen zu Gaste und bereits am 96 Magdeburg gegen SV. Bernburg 07 :0„-Preußen Magdeburg gegen Fortuna Magdeburg:7; Criket Viktoria Magdeburg gegen SV. Dessau:1; Viktoria Stendal gegen Germania Halberstadt Kreis Ostsachien: Ring Dresden gegen Guts Dresden:1: Brandenburg gegen VTB. Dresden:0: Sp. Vg. 06 Dresden seee, Spsrt Dresden.•0; Sportlust Dresden gegen Sp. Vo. . Kreis Nordwestsachsen: Viktoria Leipzig gegen VfB. Leipzig :2; Leipziger BC. gegen Eintracht Leipzig:2: Olympia Leivund B. Leipzig gegen Sp. Vg. Leipzig:5: Fortuna Leinzig gegen Britannia Leipzig:2; Kreis Thüringen: BfB. Coburg 07 gegen Vimaria Weimar :1. Germania Ilmenau gegen S. Vg. Erfurt:2. Germania lis. gegen SC., Erfurt:5: Borussia Erfurt gegen 1. SV. Jena:1. S0. Jella gegen SV. 01 Gotha:1. Norddeutschland Veitzeis: Premer Sportverein o6 gegen BiB. Komet.6; We.„Htemei, gegen Eintracht Bremen:1; VfB. Oldenburg gegen ullgem. Bremer TS.:5. Südkreis: Hannover 96 gegen VfB. Braunschweig:1; Hangen o. Hildesbein..iu Hannover 21: B18. Vittoria Wilbemsburg gegen Eimsbüttel Hamburg.4= Rothenburgsort Hamburg gegen Union Hamburg 01. ###Alsterkreis Normannia Harburg gegen St. Pauli WV.:5. Virtoria Hamburg gegen Hamburger SV.:0; Conkordia Hamburg gegen Ottensen=Hamburg.3..0 Contordia HamSüddeutschland: . Stuttgart=Kickers gegen Sportklub Stuttgart:2; Phönix rudwigshafen gegen Fußball Speyer 10:0; Sport=V. Waldhof Leim.2, Sportelis. ar srübe Fusballverein gegen Beiert.ssone###tiub Freiburg gegen Fußballklub Pforzheim:0; Fußballklub Freiburg gegen Phönix Karlsruhe:2; Fußballklub Nürnberg gegen Franken=Fürth 10:0. Spielvereinigung Fürth gegen Bayern=Hessen:0 Bayern München gegen TeutoGen 4eg“(dies Ergehutg Mün25###.,###eous erregt besonderes Aufsehen).— Eintracht Frankfurt gegen BfB. Frankfurt•0; Hanau 93 gegen :1; Union Niederrad gegen Kickers=Offenbach:1. Hanau 94 gegen Fechenheim:1. Deutsche Jugendkraft 1. Mannschaft Gesellenverein— 1. Mannschaft Aloysiusverein 3: 3 1: 1.(30 Minuten „Ohauesugant Mannschaften standen sich am letzten Sonntag eim Tezegrundenspiel auf dem Sportplatz Lange gegenüber. Pünrtlich.30 Uhr stellen sich beide Mannschaften in äußerst starker Aufstellung dem Schiedsrichter. Da beide Mannschaften in der Rurde gleiche Punktzahlen haben, ist ein spannender Lampf zu erwarten. Es entwickelt sich auch sofort ein reges Spiel, die Aloysins= Präugen bars das seindliche Tor, aber die sichere Verteidizung klärt wird verteilter. Mehrere Maie Hand wird vom Schiedsrichter übersehen. Das Leder wandert jetzt unaufhörlich von Du mußt! Von Rudolf Krotki, Berlin. Erhielt im Preisaussatzwettbewerb des DRA den dritten Preis. Frage nicht was, sondern folge mir mit kindlich ahnungsvoller Neugier, und ich werde dir ein Land zeigen, in dem Frende, Heiterkeit und Fröhlichkeit herrscht, vereint mit nimmermüdem Schaffen, rastlosem Vorwärtsstreben und stetem Ringen. Es geht hier um——— die Krone des Lebens. Für sich selbst—-— Penschheit———sich emporzubilden zur höchster ureigenster Vervoutommnung und Vollendung. Du fragst, wo dieses Land ist? O. es liegt ja so nah. Du brauchst ja nur aufzusehen. Jedes Fleckchen Rasen, auf Her### die Kinder tummeln, ist für sie ein Land der Freude um de„kohseins, es ist ihre schönste Welt. Ach, wie genügsam U##### kleine Volk, wenn es eine Rasenfläche zum Spielen hat, wie fühlen sich doppelt froh, wenn die kleinen Füßchen auf weichem Grunde hin und hertrappeln. Mein Rasen—.—— meine Welt, so leuchtet es in den Augen und so jubelt es in der Luft. Mags Dir melodisch oder weniger schön in die Ohren gellen, aber Du siehst und Du erkennst ein Stück Kindesleben, Kindeserlehen und Kindesseele. Ob dieses Stückchen Rasen nun der sonnenbaschiedene oder ob es inmitten des steinernen Häusermngeres liegt, all über all das gleiche Bild der Sehnsucht der Jugend nach gemeinsamer Bewegung und frohem Spiel. Nun folge mir aber an den Rand der dden Großstadt, wo sich ein ascharaues Langrund um den grünen Rasen zieht. Was auf dem kleinen Rasen nur fröhliches Spiel und frisches Jagen wan, bewußt, daß es ein Ziel gibt und jedgn ist es heilige Pflicht, diesem Ziele zuzustreben. 5 Hier wird geprungen, dort gelaufen, der eine turnt, der andere schwimmt im nahen Fluß. Warum? Sie alle, die hier üben, sie wissen, und könnens Dir verraten, daß sie zu einem Riesenbau die Steine zusammentragen helfen und dieser Bau soll am Eingangstor die Inschift zieren: Leibessbungen— Volkssitte“. Schritt für Schritt sich ihre Entwicklung weicherhaste Ziegarrischn Ziel ihres Strebens sind und die mrinerhafte Behrtischung ihres Körpers erreicht haben. Alles dies, was Du hier im kleinen schaffen und ringen siehst, das soll und wird klarer und verständlicher werden, wenn Du selber mittust und mitübst. Wenn es auch nur zunächst kleine, schwache Anfänge und, der Fortchritt bleibt nicht aus. Ein wohl'ges Gefühl durchstromt. Teinen Korper und befriedigt verläßt Du den Sportplatz um umso schneller und freudiger in der nächsten Zeit Deine Schritte dorthin zu lenken. Gegenseitiges Helfen und Fördern, gemeinsames Beraten und Ueben wird Dir zeigen, daß Du auch zur Gesich emnvorbilden zum Wohse sillen miteinander und füreinander des Volisäörpers und wit ifr. 73. Die leibliche Gelundung wird erreicht durch planmähigeu verbunden die geltige von jung und alt, basie solst 2u 192 erlaben. Die Leuschen Aalt sose der Taihongeläischetfr ds Furl und Sborgenetade er ese ecse s se ce e. ce eihes Kansias lesh dien die degnen dos Krigstahs der Aschos euas geun ios eden Kerischk d iä be aes keine Entschuldigung, keih zu alt, zu jung, zu schwach, oder gar das berühmte„keine Zeit“! Zum Sterben hast Du Zeit, also auch zum Lehen und besonders zu einem Leben das lebenswert ist und lebensder Keunsider Konsieeuschtonrds und ais wuosderen Antersächer mahnendes und anseernden Lich läglich Du mußt! U 2 Dieser sahuß für das L8Frankfurt an mich us einer längeren Verzögerung. chwimmverein nicht bestehl. bevollmächtigt die genannten Herren zur Abnahme der Schwimm ghausg das Leutsche Turn= und Svortabgeichen. ##. sind wir gern damit einverstanden, daß Sie, geehriee, perr Studienrat, notfalls als Ersatzmann einspringen. Mit deutschem Gruß! Deutscher Schwimmverband. Der Geschäftsführer: O. Keßler. Somit dürfte die letzte Schwierigkeit aus dem Wege geräumt ken, die ja die Prüfer für Turnen und Leichtathleiik sowie für Rudfahren schon vorher bestätigt waren. Die Herren, die alle B# dingungen erfüllt haben, mögen nunmehr ihre Urkundenhefte durch hren Verband dem Deutschen Reichsausschuß einsenden. spricht die Verleihung nach Prüsung durch den Deutsche Svortabzeichen“ aus. uin„Eizs„Zestätigung durch den Turn= und Sportverband Rhein Ishüfrez,von 2 Mark(oder heute vielleicht erwoaWir wollen hoffen, daß die ersten Bewerber aus Rheine nun wonigstens bis Weihnachten diese schöne Auszeichnung erhalten u. daß bald recht viele andere Mitglieder aller Turn= und Sport vereine Rheines=ohne Unterschied sich darum bewerben. Hier in Spandau sieht man 52jährige ergraute Studienräte mit jungem Herzen und durch fortgesetztes Turnen jung gebliebenen Gliedern zum Kampf um diese Auszeichnung antreten, ein Vorbild, daß sicherlich viele mitreißen wird. Mit deutschen Gruß! z. Zt. Spandau, Preußische Hochschule für Leibesübungen. Rosenstengel, Der Vater des Schulturnens zur täglichen Turnstunde. Von Erich Harte. Ich dringe darauf, daß die Jugend während der ganzen Sckulzelt und auch späterhin täglich mehrere oder wenigstens eine Stunde körperlich geübt werde.“ Mit diesem Ausspruche hat Guts Muths eine Kernforderung der Turnlehrer verkündigt, die trotz Adolf Spieß, vieler Entschließnugen von Turnlehrettagungen und der Reichsschulkonferenz noch unerfüllt st. Die Turnlehrerschaft müßte ihren berühmtesten Ueberlieferungen Untrku werden, wenn sie ihre Stimn dafür nicht wieder erheben wollte. Die Notwendigkeit der Forderung erneut zu beweisen ist überflüssig für jeden Deutschen, der die Not des Vaterlandes und im besonderen die der Jugend sieht. Aus allem Unglück helfen nur starke Arme un ein sittlicher Idealismus. Durch die Tat müssen sie erstarken. Leibesübungen sind Tat. In den Parlamenten heben wir vereinzelte begeisterte Förderer der Leibesübungen, deren Mahnungen im tüchternen Realismus der materiellen Zeiterfordernisse, die unter dem Druck der Feinde immer wieder mit eiserner Gewali das Denken und Wir ken der Volksvertreter restlos beanspruchen, nur als plat nische Seitensprünge betrachtet werden. Wollen die Volksvertreter ihre Beschlüsse zur Erhaltung Deutschlands durch begeisterte Tatmenschen verwirklicht sehen, so fordern wir von ihnen als erste Tat: Erlaß eines Gesetzes zu pflichtmäßiger körperlicher Uebung und Einführung der täglichen Turnstunde. Die Hindernise sind große und doch nicht unütherindlich. Was Carl Diem in seiner wuchtigen Flugschrift vom 5. Juli 1921 anführt, hat Guts Muths vor mehr als 100 Jahren empfunden. Sein Frage= und Antwortspiel aus der„Gymnastik für die gend“ mag als klassisches Zeugnis eines begeisterten und opferfreud BMenschenfreundes erneut für die##e wirken. 1. haben kene Anstalteni dazu?— Wir bedürsen ihrer nicht; denn wir können den Zweck der Gymnastik erreichen, ohne besondere Gebäude anzulegen.“ So ganz ohne Uebungsstätten geht es in unserm licht= und luftarmen Zeitalter nicht Ist der Staat entschlossen, das köstlichste Volksgut mit aller Energie zu wahren. so wird er auch den Heimatboden bereitstellen, wo es in Frische wachsen kann. Wir Turnlehrer wollen uns wie Guts Muths die erste Zeit bescheiden, auch wenn es doppelte Anspannung kostet. Das Spielplatzgesetz wird uns helfen. War es möglich, Anlagen aus dem Boden zu stampfen, aus denen ein riesiges Volksheer mit Waffen versorgte wurde, so wird es auch möglich sein, Stätten zu schaffen, wo die Volksgesundheit geschmiedet wird. „ 2.„Mangel an Lehrern?— Es muß ein besonderer Uebungslelter bestellt werden, welchem die ganze Aufsicht über das Uebungs„. wolen Züberlassen werden möge.“ Universitäten müssen offen stehen für die Heranbildung vor Turnlehrern. An turnbegeisterten Philologen ist Ueberfluß. Der Preußische Turnlehrerverein hat in einer Denkschrift die Wege zur Ausbildung gewiesen, wie sie ähnlich in Bayern und an der deutschen Hochschule für Leibesübungen“ schon gegangen werden. Auch Aerzte, Volkswirtschaftler, Juristen, Künstler müssen durch Teilnahme an den entsprechenden Vorlesungen jeder auf seinem Gebiete die Kraft zur Teikpahme an der Wahrung des köstlichen Leibesgutes erwerben.## 3.„Mangel an Zeit?— Zu notzvendigen und nützlichen Sa chen muß man sie nehmen, dies Die Zeit der Turnsperre hat unglaublich geschadet. Der Staat hat ein Unrecht wieder gut zu machen. Hat die wissenschaftliche Schulung sich damals auf den ganzen Umfang der kindlichen Kräfte ausbreiten dürsen. so wird die Zeit der Not jetzt von den Wissenschaftlern Opfern fordern müssen, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Noch gelten das Turnen und der Turnlehrer als Eindringlinge im Schulaufbau. Die deutschen Turnlehrer haben das Kindes= und Volkswohl im Auge, wenn sie kühn die Forderungen aufrechterhalten, die schon vor 100 Jahren berechtigt waren. Sie wollen mit in vorderer Reihe stehen, wenn es gilt die Kräfte zur Tat zu sammeln. Als um Macht und Ehre des deutschen Volkes gekämpft wurde, hat man kein Rittel gescheut. Jetzt ist es der nackte Deutsche, dem der Untergang droht. Noch ist der Körper für die Aufgaben der Zukunft zu erhalten. Die Jugend ist tatenfroh wie: Sie darf nicht in sich zusammensinten. Gebt ihr Raum und Zeit— nur eine glückliche Stunde täglich. Wir wollen ein starkes Geschlecht bilden. Ueber das Wie wollen wir bald einig sein. Sport und Volksgesundhett. Die Freude an Sport und Spiel, wie sie unsere heutige Generation, vor allem die Jugend an den Tag legt, ist eine Zeiterschei nung: das Jungvolt wehrt sich gegen das Stillsitzen auf der Schulbank, gegen die einseitige Anstrengung und Bewegungslosigkeit der Schreibstuben= und Fabrikarbeit. Das Zusammentreffen des Sports mit der Industriealisierung eines Landes ist nichts neues; wir brauchen nur nach England, dem ersten Industrieland der Welt, zu schauen und haben den Ausgangspunkt unserer meisten heutigen Sportarten. Es ist. als wenn ein verwundeter Körper seine Säfte nach dem einen, angegriffenen Punkt zusammenzieht, um sich gegen die schädlichen Stoffe zu wehren— auch der Aufschwung des Sports in der Nachkriegszeit bedeutet nichts anderes, als das Streben des deutschen Volkskörpers, die Einbuße an Blut und Kraft wieder wettzumachen. Zahlenmäßig läßt sich dieser Kraftverlust heute noch garnicht bemessen, zumal uns die Aushebundslisten als die wichtige Konstitutionsstatistik über den Gesundheitszustand unseres Volkes in der Revolution verloren gegangen sind, und wir nun alleinauf die Ergebnisse lückenhafter Einzeluntersuchungen angewiesen bleiben. Allein das Anwachsen der Tuberkulose während des Krieges— von 1914=1918— um 80 Prozent in der Stadt und 55 Prozent auf dem Lande sowie das Anwachsen der Todesfälle im Jahre 1914 auf 12000 im Jahre 1918 dürfte genug besagen da braucht man über die Gefallenenziffern von 2 Millionen, die allgmeine Sterblichkeitsvermehrung infolge Unterernährung und allgemeiner Schwächung der Volksgesundheit u. zuletzt über der Geburtenrückgang aus gleichen Gründen garnicht erst zu reden. Demgegenüber darf man die neuerwachte Sportlust der Jugend als ein nationales Glück bezeichnen und sich der Hoffnung hingeben, daß die Reichsverwaltung und der Staat in dieser Sportbewegun den wichtigen, hygienischen Erziehungsfaktor mehr und mehr erkennen möchten, um dessentwillen alle Einsichtigen Sport und Spiel in Deutschland mit allen Mitteln zu fördern bestrebt sind. Nicht nur viele Krankheiten und Siechtum könnten wir durch regelmäßige Bewegung in Licht und Luft heilen, sondern vor allen Dingen vorbeugend wirken— von vornherein im Stande unserer Volksgesundheit einen Boden schaffen, auf dem die gefährlichsten Krankheiten sich gar nicht erst entwickeln können— und diese Krankheiten zu vermeiden stellt sich billiger und leichter, als die von ihnen befallenen wieder gesund zu machen, was in den meisten Fällen nicht mehr ganz möglich ist. Hinzu kommt die Gefahr der Vererbungen, und so sollten wir wirklich alle Kräfte dazu verwenden, eine neue, stärkere und lebensfähigere Generation schon in ihren Vorbedingungen zu ermöglichen. Der Berliner Chirurg Bier weist immer wieder darauf hin, daß man die Tuberkulose, die gefährlichste und weitverbreiteste Krankheit, nahezu ganz und gar verhindern kann, wenn man die Gesamtheit des Volkes zu regelmäßiger und ausgiebiger hygienischer Körperbewegung veraulassen würde. Eine erst einmal erworbene Tuberkulose läßt sich ebenso schwer wieder ausgleichen, wie alle Gymnastik der Welt keine Rückgratverkrümmung ausgleichen kann. Wir müssen also den Sport— und dieses Wort ist hier im weitesten Sinne als Leibesübungen aller Art zu fassen— als die hygienische Prophylaxe unserer Zeit erkennen und von Staats wegen fördern. Millionen dürfen zu diesem Zwecke nicht gescheut werden und was das Reich bisher gegeben hat, erscheint als zum durchgreifenden Zwecke völlig unreichend. Denn alle für den Sport ausgewandten Mittel sind nicht verloren und machen sich hundertfach wieder bezahlt— so manches Krankenhausbett, so mancher verlorene Arbeitstag blieben erspart, und wenn man diesen Gewinn endlich statistisch wird aneben können, dann werden wohl auch die maßgebenden Kr. ein Cinsehen haben. —e. und Sportrowdys. Von Karl Meitner=Heckert. ter den tausenden und abertausenden Zuschauern, die an der###tkämpfe die Spielplätze umsänmen, findet sich ein Sportleu.“, die sich in unangenehmster Art und Weise als ewdys“ bemerkbar machen. Die zeichnen sich durch große raft aus, schreien und rufen, um anzufeuern oder abzuhalten, u sich durch Zwischenbemerkungen den Schiedsrichter in seineren Pflicht irre zu machen, protestieren gegen Strafschüsse seuen sich nicht,„aktiv“ in Aktion„zu treten, wenn aus irgend ist ein Gewaltmensch. Er verwechselt Kraft mit Sport, A wand mit Können. Der Sportrowdy getzt achtlos an den Schtbare: und unsichtbaren Verwarnugstaseins vorüber, die Ruhe! Ordunn, Fairneß! und Achtung vor dem Gegner! heißen. Er verwechse Fußballmaich und Athietiktournier mit Boxerkampf und hat n Freude und Genugtuung, wenn am Ende des Wettspiels statt Be brüderung Unreinigkeit unter den Spielenden herrscht, Der Sportrewdy ist eine traurige sportliche Erscheinung. zeigt sportlichen Unverstand im Höchstmaß, wenn er die Ueberag eines Pokals an den Sieger mit Pfuirufen begleitet, er zeigt Mar gel an gesellschaftlichen und sportlichen Anstand, wenn er den Spie leiter, den Einzelspieler oder das Publikum durch Terrorisieren## einflussen will. Was jedem Sportfreund heilige Regel ist, weiß de Sportrowdy nicht und er will es nicht wissen. Er will nicht ei sehen, daß der Sport nicht Selbstzweck, sondern nur Mittei zun Zweck ist. Kein Sportausübender will„nur“ gewinnen, sonder zeigen, wie es um seine körperlich=geistige Kraft bestellt ist. Fwill bei angewandter Selbstbeberrschung Kraft, Ausdauer, Geschi. lichkeit, Geistesgegenwart und Mut üben und entwickeln. Darn muß der sportlich geschulte Zuschauer jedem Spieler— gleichgülti ob Freund oder Gegner— sein Recht lassen. Sonst ist er Sportrowdy. Für Sportrowdus gibt es nur ein Mittel: Verwarnung! Wen das nicht hilft— Verweisung vom Spielplatz. Und keine Angsdaß dadurch der Besuch auf dem Sportplatz leiden wir! Für jede ausgewiesenen Sportrowdy treten zehn faire Sportfreunde in die Lücke. Die Frau und der Sport. Die moderne Frau sollte mehr Sport treiben. Wenn sie scho nicht den tieferen Inhalt des sportlichen Gedankens erfaßt, dann doch wenigstens aus Gründen der Eitelkeit. Höchstes Bestreben je der Frau ist doch nun einmal seit Evas Zeiten, schön zu sei und da letzten Endes immer der Mann die Frau erzieht, wir der Sport heute mehr und mehr zur Notwendigkeit, denn da männliche Schönheits empfinden hat umdenken gelernt und zieht heute einen harmonischen, gut durchgearbeiteten Sportkörper den kulturverweichlichten Nippfigürchen des Modeladens entschiedet vor. Ist der Zweck nicht Ziel, dann schadet es nichts, wenn das Mittel zum Zweck doch noch das Ziel erreicht; es ist kein Fehle: daß der Sport den Liebesvermittler macht und so den Konkurren: iser der weiblichen Psyche steigert— jeder gesund denkende Mar wird sich eher zu einer leistungstüchtigen Frau hingezogen fühlen als zu der Zuschauerin auf der Tribüne. Gerade der Mann liebt das Starke und scheut vor dem Amazonentum nicht zurück, doppelt erstrebenswert erscheimt dann das Ziel, in dem berben jungenhaften Sportmädel das weiche, weibliche zu wecken— Es ist bedauerlich, daß alle Entwürfe zu einem Gesetz pflicht mäßiger Leibesübungen die verheiratete Frau von vornherein befreien. Selbstverständlich müssen ihre Mutterpflichten und die An forderungen des modernen Ecwerbslebens berücksichtigt werden Aber es ließe sich wohl eine Mittelstufe schaffen, um auch alldie Frauen, die ihre Vaterlandspflicht, den Körper zu erstarken nicht erkennen, der aktiven Teilahme an Leibesübungen zuzufüh ren. Hier heißt es, für die Masse des Volkes Gelegenheiten Turnen und Sport schaffen— jeder Stand wird sich von selbst seinen Bedürfnissen anpassen. Und was die Gesellschaft anlang: so ist diese ja am ersten in der Lage, sich ihrem Gesellschaftsspor zu widmen. Heute, da wir mit jeder einzelnen Kraft rechnen min sen, ist es schon wertvoll, daß der Sport an sich als Ereignis lockt— und wenn Sport Mode wird, so stellt das zum ersten mal eine vernünftige und gesunde Mode dar. Aber auch die Tame darf ihrer Geschlechtsgenossin aus dem Volke nicht nachstehen, zumal ihr die Mittel und Zeit viel eher als jeuer gegeboten sind: auch sie soll sich in den Dienst des einen großen Zwekkes stellen, der unserem deutschen Sport zu Grunde liegt: mitzuhelfen am Aufbau unserer Zukunft, Erstarkung des deutschen Volkes und Erzeugung einer neuen gesunderk Rasse——. C. Rabe ünishen. des Mannes im Beruf, der Frau im Hause, des Kindes in der Schule stützt sich auf kraf wolle Gesundheit. Continental-Gummiabsätze tragen erheblich hierzu bei. Leichter elaslischer Gang, dadurch Schonung der Nerven und Füße, das sind ihre großen Vorzüge gegenüber Leder. Verlangen Sie von Ihrem Schuhmacher 8 E Fus“ So gut wie Continental-Reifen. einem Grund Abbruch des Spieles notwendig ist. Der Sportrowdy e! Liebe erweckt Originalroman von H. Courths=Mahler. Nachdruck verboten. „Bitte, nenne mich doch Fee, wie meine Angehörigen es tun. Felicitas ist so umständlich.“ Er verneigte sich dankend, ohne sie anzusehen. Sie sollte den heißen Freudenstrahl in seinem Gesicht nicht sehen. Er durfte sie jetzt nicht erschrecken.„Es ist mir ein Beweis deines Vertrauens, daß du mir das gestattest, Fee,“ sagte er leise, aber scheinbar unbewegt. 4. Kapitel „Harry Forst hatte in einer wenig rosigen Stimmung das Fest bei-Hofrat Schlüter verlassen. Es hatte ihn wie ein Schlag getroffen, daß Fee sich mit Ritter verlobte. Sehr beunruhigt hatte er sie verlassen, als sie ihn so verächtlich von sich wies. Zwar war er froh, daß diese Unterredung hinter ihm lag, und daß er nun freie Bahn hatte. Aber dies Gefühl der Befreiung beglückte ihn doch nicht recht. Unruhig hatte er wieder und wieder nach der Tür gesehen, durch die Felicitas in die Gesellschaft zurückkehren mußte. Sein Herz zuckte doch schmerzlich zusammen, wenn er daran dachte, was er ihr hatte antun müssen. Er wünschte brennend, Felicitas möchte so reich sein, wie Ellen Volkmer, dann wäre er gewiß sehr glücklich mit ihr geworden. Ellen gefiel ihm nicht sehr. Ihre reizlose Persönlichkeit konnte ihn unmöglich fesseln, aber sie enthob ihn mit einem Schlage aller Sorgen durch ihre glänzende Mitgift. Er hatte nicht lange gezögert, sich um sie zu bewerben, als er merkte, daß er sie mit heißen Augen betrachtete Und dann hatee er an der Saaltüre gestanden in großer Sorge, ob Fee vernünftig sein und sich beruhigen würde. Es war doch ein Gefühl des Mitleids in ihm, wenn er daran dachte, daß sie nun wohl gleich zurückkommen werde, blaß u. niedergedrück, eine Beute des Kummers. Zu seiner eigenen Qual mußte er darn denken, wie lieb und zärtlich sie sich vorhin an ihn geschmiegt hatte. Es war wirklich nicht leicht gewesen, sich von ihr zu lösen. Aber es ging doch nicht anders. Unmöglich konnte er solch eines Gefühls wegen seine ganze Zukunft aufs Spiel setzen. Nein, es war besser so.— sie würde ja auch eines Tages darüber hinwegkommen, wenn sie jetzt auch um ihn leiden mußte. Das sie das tat, schmeichelte sogar noch seiner Eitelkeit; er wünschte durchaus nicht, das Fees Liebe zu ihm vergehen sollte. In diesem Gedanken hinein war Fee dann stolz und kalt am Arm Ritters vor ihm aufgetaucht, über ihn hinwegsehend, wie über einen Fremden. Dann hatte der Hofrat die Verlobung seiner Nichte proklamiert, und Harry Forst war aus der Gesellschaft entflohen wie ein Verfehmter. Er konnte es nicht fassen, daß Fee ihm so schnell einen Nachfolger gegeben hatte, vermochte nicht zu verwinden, daß daß aus ihren Augen das stolze, zärtliche Leuchten verschwunden war, mit dem sie ihn stets gegrüßt hatte. Er kam sich plötzlich so arm vor, als habe er einen köstlichen Schatz für immer verloren. Planlos war er draußen lange Zeit in der kalten Winternacht umhergelaufen, und seine Gedanken hatten sich nicht von Fee trennen können. War es denn möglich, daß sie sich in derselben Stunde, in der er sich von ihr getrennt, enem anderen zu eigen ab? Konnte sie sich so schnell über seinen Vorlust hinwegsetzen? War ihre so oft gezeigte Liebe mit einem Schlage vernichte: gewesen? War. Frauenliebe nicht stärker und tiefer? Oder hatte sie sich Ritter nur anverlobt, in der Verzweiflung über seinen Verlust— oder weil sie einsah, daß es vernünftger war, wenn auch sie einem reichen Freier Gehör gab?— Er fand es plötzlich gar nicht mehr so wünschenswert, daß sie vernünftig war. Es quälte ihn, daß ein anderer nun ein Recht an sie hatte. Ob Ritter wohl schon lange seine Augen begehrlich auf ihr hatte ruhen lassen? Ach— schön genug war sie, einen Mann um den Verstand zu bringen. Nun würde sie sich von dem andern küssen, würde sich von ihm umfassen lassen müssen— gleichviel, ob sie es wünschte oder nicht. Und das weckte ein Gefühl heißer Eifersucht in ihm. Er wellte nicht,daß sie einem andern gehörte. Was er für sich selbst als Recht in Anspruch nahm, das gestand er Fee nicht zu. Wenn er ihr auch die Treue gebrochen hatte— sie sollte sie halten. So war durch Felicitas Verlobung sein ganzes Wesen in Aufruhr gekomm und in diesem Aufruhr der Gefähle flammte von neuem auf, was er niedergezwungen hatte in seinem Herzen: die Liebe zu Fee. Es war auch jetzt keine reine, echte-Liebe, sondern eher ein eifersüchtiges Begehren, das aber doch sein ganzes Herz erfüllte. (Fortsetzung folgt.) ### wortmund, 12. Okk. Selbstmors. Ein Reisender aus Barnen wurde in einem hiesigen Hotel erhängt aufgefunden. Es liegt zweifellos Selbstmord vor. Die Beweggründe dazu bis ketzt noch unbekannt. 1 Dortmund, 12. Okt. Lohnbewegung der Kellner. Die Tellner in den Cafes usw. sind in eine Lohnbewegung eingetreten. Sie verlangen einen Durchschnittslohn von 2600 Mark Kund außerdem eine Teuerungsbeihilfe. Die Arbeitgeber haben X11700 Mark zugestanden und den Kellnern außerdem freigestellt, #von den Gästen einen zwölsprozentigen Aufschlag zu nehmen. „Damit sind aber die Kellner nicht einverstanden und haben sich #bereits an einen Schlichtungsausschuß gewandt. I Herbern, 14. Okt. Ueberfahren. Ein Kind, das hier auf der Straße spielte, wurde von einem Lastauto überfahren und auf der Stelle getötet. Den Führer des Kraftwagens soll nach # dem bisherigem Ergebnis der Ermittelungen an dem Unglück keine Schuld treffen. # Verlar, 14. Okt. Der Bischof zur Kartofselfrage. Der " Bischot von Paderborn, welcher am vergangenen Samstag in Hörste und Verlar die hl. Firmung spendete, führte bei dieser Gelegenheit bittere Klage über die hohen Kartoffelvreise und bat die Bevölkerung, ihm für die Wohltätigkeitsanstalten— sei es kostenlos, sei es gegen geringes Entgelt— Kartoffeln zur Verfügung zu stellen, da diese Anstalten andernfalls nicht mehr in der Lage seien, ihre Pflicht im Dienste der Nächstenliebe zu erfüllen. Wie der Patriot erfährt, wollen die Pfarrer der genannten Gemeinden Sammellisten mit entsprechender Ueberschrift herumsenden. Hoffentlich findet diese Anregung unseres Oberhirten der Diözese in weiten Kreisen der Landwirtschaft ein williges Ohr. 1 Wadersloh, 11. Okt. Unfall. Das Fuhrwerk des Konditors Leo Sporkmann aus Basel, Kirchsviel Wadesloh, das abends den Bahnübergang bei Schmiedemeister Karl Krumkamp passierte, wurde von dem aus der Richtung Diestedde gegen 7 Uhr einlaufenden Personenzuge erfaßt. Auf dem Wagen saßen Leo Sporkmann und sein Sohn Kaspar. Das Pferd des Wagens hate gerade den Uebergang passiert, als der Zug den hinteren Teil des Wagens erfaßte. Der ganze Wagen wurde zertrümmert. Vater und Sohn, die vorn auf dem Wagen Platz degommeng mit einigen wurde: die mit den zerbrochen auf unv dem Uebergange nicht angebi der sich verspätet hatte, ist von beiden merkt worden. 1( Waldböl, 13. Okt. Jugendlicher Selbstmörder. Wegen unglücklicher Liebe verübte unweit Breitscheid ein junger Mann von 16 Jahren Selbstmord, indem er sich vor einen Eisenbahnzug warf, dessen Räder ihn zermalmten. Rotationsdruck und Verlag von Joseph Allmeppen, Buchdruckerei und Zeitungsvertag. Verantwortlich für den redaktlon=len Teil: Schriftleiter Veribert von Vorst, für dem Anzeigen= und Reklaunteil Josepo Astmeppen, Umtlich in Rheine. ### Eintritt höherer Gewalten, Papiermangel, Versagen der Lieferungsmittel, wird keine Gewähr für Lieferung geleistet auch nicht für Enzeigen bezüglich Plaz und Tag der Aufnahme. Rückzahlung der Bezugsgelder wegen ungenll inder Lieferung ausgeschlossen Für Ausbewahrung und Jurückgabe unverlangter Einsendungen wird keine Gewähr nammten. Paul Niemann Grete Niemann geb. Heiner Vermählte. Gröbo(Elbe), den 17. Okt. 1921. f wrruchung. Die zur namentlichen Feststellung der steuerpflichtigen Einwohner der Stadt erforderliche Aufnahme des Personenstandes wird im diesem Jahre am 24., 25. und 26. d. Mis. stattfinden. Die Aufnahme erfolgt durch Formulare (sogenannte Wodnungslisten), welche den Besitzern bewohnter Grundstücke oder deren Stellvertretern oder den Haushaltungsvorständen in diesen Tagen zugestellt werden. Die Stellvertreier und die Haushaltungsvorstände werden hierdurch aufgefordert, die Wohnungslisten nach vorgedruckten Anweisungen genau und vollständig nach dem Stande beim Reginn des 20. Gktober dieses Jahres auszufüllen und an den nachbezeichneten Tagen auf dem güro, Zimmer 14 des Rathauses abzugeben. Montag, den 24. Oktober 1921, vormittags von 9 bis 12 Uhr. Acker=-Alsen=, Altenrheiner=, Anna=, Antonius=, Augusta=, August=, Bachstraße, Bahnhof. Am Bahnhof, Bahnhofstraße, In der Bannewiese, BentheimerBernhard=, Bevergerner=, Blücher=, Blumen=, BrechteBreitest aße A, Butter=, Christianstraße, Devesburgerstraße, Zum Diekhof, Dorenkamp=, Dreierwalder=, Düppel=, Dutumer=, Eduard=, Eichen=, u. Elisabethstr. nachmittags von 3 bis 5 Uhr Eiterstraße, Emsgasse, Emsstraße, Engergang, Ferdinand=,„Frankenburg=, Franzstraße, Friedensplatz, Frieden=, Friedrah=, Garten=, Gas=, Goethe=, Graben=, Grabenstr. A, Großfeldstraße, Grünegasse, Grüterstraße, Am Gymnasium, Hammersen=, Hauenhorster=, Hedwigstraße, Heiligengeistplaß, Heinrich=, Hemelter=, Hermann=, Herrenschreiberstraße, Hohe Lust, Hohe=, Hove-' und Hovestraße A. Dienstag, den 25. Oktober 1921 vormittags von 9 bis 12 Uhr Auf dem Hügel, Hünenborg=, Ibbenbürener=, Johannes=, Josefstraße, Kaiserallee, Kamp=, Karl=, Karolinenstraße, Katthagen, Kirchstraße, Kirchplatz, Klemens=, Klosterstr., Im Kaesfeld, Kolping=, Kreuz=, Krummestraße, Kugeltimpen, Kurze=, Lauge u. Laugestr. nachmittags von 3 bis 5 Uhr Lingener=, Lothringer=, Ludwigstraße, Marktplatz, Markt=, Meyzer=, Milch=, Mittel=, Moltke=, MühlenMarienstraße Münstermauer und Münsterstraße. Mittwoch, den 26. Oktober 1921, vormittags von 9 bis 12 Uhr. Neuestraße, Alter Neuenkirchenerweg, Neuenkirchener straße, Nordring, Ochtruper=, Osnabrücher=, Park=, Paul=, Peter=, Post=, Reuter=, Ripard=, Riegel=, Rosen=, Runde=, Sadel=Salz=, Salzbergener=, Schiller=, Schotthoch=, Schul= und Sedanstraße, nachmittags von 3 bis 5 Uhr Hofien=, Spichern, Sprichmann=, Sadtberg., Steinstraße, Im Sundern, Surenburger=, Tatstraße, Auf dem Thie, Thieberg=, Tiefestraße, Thiemaner, Ulmenstraße, Unterm Waldhügel. Bistoria=, Wadelheimer=, Wall=, Wasser=, Wiesen=, Wietesch=, Wilhelm, Windthorst=, Winkel=, Wörther=, Zeppelin= und Ziegelstr. die Feldmarken Bentlage und Dutum. Ich mache auf die Vorschristen der§§ 167 und 202 der Reichsahgabenordnung vom 13. Dez. 1919 aufmerksam, wonach die Erfüllung der Verpflichtung mit Geldstrafen bis 500 Mk erzwungen werden kann. Zur Vermeidung vielfach vorgekommener Zweisel wird hierdurch noch besonders darauf hingewiesen, daß durch die Aufnahme des Personenstandees die polizeilichen Meldepflichten nicht berührt werden. Rheine, den 17. Oktober 1821. Der Bürgermeisler. Die Ausgabe der Kohlenmarken für die Wintermonate an die Einwohner der Stadt Rheine erfolgt an folgenden Tagen und zwar soweit nicht auders in dieser Bekanntmachung vermerkt, vormittags von —12 Uhr und nachm.—5½ Uhr für den Bezirk A im Pol. Wachtlokal, Grabenstraße und zwar für die Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaben —M am Mittwoch, den 19. ds. Mts. —2 am Donnerstag, den 20. ds. Mis Für den Bezirk B im Arbeitsnachweis(Rathaus) Eingang für die männliche Abteilung und zwar für die Haushaltungen mit den Anfangsbuchstaben —I. am Mittwoch, den 19. ds. Mts.„ —2 am Donnerstag, den 20. ds. Mts. Für die Haushaltungen des Bezirks C am Sonn= abend, den 22. ds. Mts. ebenfalls im Arbeitsnachweis(männl. Abteilung) jedoch nur vormittags von 5½—12½ Uhr. Die Ausgabe erfolgt nur in den entsprechenden Terminen gegen Vorzeigung der Lebensmittelkarte. Um eine schnellere Abfertigung zu erreichen, sind die alten Markenumschläge bei Anforderung der neuen Marken vorzulegen. Haushaltungen, welche für sämtliche drei Liefe rungen Vorratskarten abgeholt haben, erhalten bis zum 1. Mai 1922 keine weitere weiteren Brennstoffe. Die evtl. noch nicht aufgerufenen Karten werden in nächster Zeit beliefert. Diejenigen Haushaltungen, welche eine oder zwei Vorratskartenlieferungen bezogen haben, dürfen davon nur dieselbe Menge verbrauchen, welche den übrigen Versorgungsberechtigten, die ihren Bedarf auf Monatskarten beziehen, von Monat zu Monat zugeteilt werden und erhalten deshalb erst nach Ablauf des entsprechenden Zeitraumes neue Karten. In Zweifelsfällen erteilt die Ortskohlenstelle(Zimmer 24 des Nathauses) vom 24, ds. Mts. ob Auskunft. Die Imschläge sind vor Verlassen des Ausgabe, lokals auf die Richtigkeit ihres Inhalts zu vrüfen Spätere Reklamationen können nicht berücksichtig werden. Rheine, den 17. Oktober 1921. Der Würgermeister. Bekanntmachung. Zwechs Vermeidung blinden Feuerlärms wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß in nächster Zeit eine Alarmierung der freiwilligen Feuerwehr Rheine rechts der Ems staitfindet. Rheine, den 17. Oktober 1921. Dee Amtmann. Die zur namentlichen Feststellung der steuerpflichtigen Einwohner des Amtsbezirks Rheine erforderliche Aufnahme des Personenstandes wird in diesem Jahre am Donnerstag, den 20. Oktober und an dem nachfolgenden Tage stattfinden. Die Aufnahme erfolgt durch Formulare(sogenannte Wohnungslisten) und für Besitzer außerdem Personenstandsaufnahmen, welche den Besitzern bewohnter Grundstücke oder deren Stellvertretern oder den Haushaltungsvorständen einige Tage vor dem 20. Oktober zugestellt werden. Ich fordere hiermit die Besitzer bewohnter Grundstücke oder deren Stellvertreter und die Haushaltungsvorstände auf, die Wohnungskisten nach den vorgedruckten Anweisungen genau und vollständig nach dem Stande beim Weginne des 20. Okttober ds. Irs. auszufüllen und am 20. Dkt. und am solgenden Tage ausgesüllt in den nachstehend näher bezeichneten Terminen und Lokalen abzugeben. 1. Am Donnerstag, den 20. Oktober, nachmittags von 2½ bis 3½ Uhr für Rodde in der Wirtschaft Hagemann daselbst 2. Am Donnerstag, den 20. Oktober, nachmittags 2½—4 Uhr für Elte in der Wirtsch. Wältering daselbst. 3. Am Donnerstag, den 20. Oktober, vormittags von 9½—11 Uhr für Gellendorf in der Wirtsch. Heuwes daselbst. 4. Am Donnerstag, den 20. Oktober, vormittags von—12 Uhr und nachmittags von 1½—3½ Uhr Dorf und Kirchspiel Mesum in der Wirtsch. Rickermann daselbst. 5. Am Donnerstag, den 20. Oktober, vormittags von 8½—12 Uhr für Dutum im Amtsgebäude Meldeamt Nr. 3, Marktplatz(altes Amtsgebäude). 6. Am Donnerstag, den 20. Oktober, vormittags 9½—11 Uhr für Wadelheim in der Wirtschaft August Stockmann daselbst 7. Am Donnerstag, den 20. Oktober, nachmittags von 3½—5 Uhr für Bentlage in der Wirschaft Hillebrand, gen. Delsen daselbst. 8. Am Donnerstag, den 20. Oktober, vormittags von 8½—11 Uhr für Hauenhorst und Catenhorn in der Wirtschaft Storm zu Hauenhorst. 9. Am Freitag. den 21. Oktober, vormittags von 9½—11 Uhr für Altenrheine in der Wirtschaft Baumann daselbst. 10. Am Freitag, den 21. Oktober, nachmittags von —.63 Uhr für Schotthock in der Wirtschaft Hall daselbst. 11. Am Freitag, den 21. Oktober, vormittags von —11½ Uhr für den Teil Eschendorf links (jüdlich des Hemelterbaches) in der Wietschaft H. Cordesmeyer daselbst 12. Am Freitag, den 21. Oktober, nachmittags von von 2½—6 Uhr für den Teil von Eschendorf 13 der rechts(nördlich) des Hemelterbaches in Wirtschaft Benninghaus in Eschendorf. Ich mache noch besonders auf die Vorschriften der§§ 167 und 202 der Reichsabgabeordnung vom 13. Dezember 1919 aufmerksam, wonach die Erfüllung der Verpflichtung mit Geldstrafen bis zu 500 Mark erzwungen werden kann. Rheine, den 14. Oktober 1921. Der Amtmann. in Freren. = Donnerstag, den 20. Oktober. Die Marktkommission. Heinr. Feinrichs, — Rheine.W.— Tabakfabrikate=Großhandlung Telefon 399.:: Rundestr. 17. Habe noch großes Lager in -Cigureiten. Seiem 30 und Kolonialwaren=Großhandlung sucht tüchtigen Vertreter zum Besuch der Stadtkundschaft. gegen Provision. Offerten unter Z. Z. 299 an die Geschästsst. 1 5 SA 1 KeinIe Henkels Wasch— 8nd Bleich=Soda unentbehrlich für Wäsche und Hausnutz Hersteller:hienkel& Cie. Düsseldorf und viele andere Marken zu alten Preisen. Gauelite Im freiwilligen Auftrage werde ich am Mittwoch, den 19. ds Mis., nachmittags um 4 die Hausbesitzung des Herrn Bernhard Niemeyer in Eschendorf, Hochstraße Nr. 8 in der Nähe der evangelischen Schule an der Gellendorfer Straße an Ort und Stelle öffentlich meistbietend zum Verhauf aussehen. Rheine, d. 15. Okt. 1921. Joseph Vollmer, beeidigter Auktionator. 41 Jahre(Witwer) kaih 5 Kinder—14 Jahre alt sucht die Behanntsch. eines älteren Fräulein oder Witwe ohne An hang zwecks baldiger Heirat. Ang. unt. M. G. 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