Monatlich frei durch unsere Boten ins Haus, sowie von der Geschättsieclle abzeholt.00 Mé. im voraus zahlbar durch die Post fra ins Haus 15— pik. vierteljährlich. Die M. V. erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage.— Druck und Verlag von Joseph Altmepven in Rheine. Hauptgeschäftsttelle und Redaktion: Bahnhofstraße 2. Fernsprecher Nr. 352.— Telegramm=Adresse: Volkszeitung Rheine(Westf.) — Postscheckonto Eln Nr. 40394.— Vostschließfach Rheine Nr. 25. u. Wöchentliche Beilagen: Für Unterhaltung:„ Seheiner Amtlicher Anzeiger für Stadt und Amt Rheine. Organ der Zentrumspartei. „Sonntagslese“; für Landwirtschaft:„Feld und Garten“; Nr. 229 Dienstag, den 4. Outober 1921 Anzeigenpreis: Die Sgesp. 1 mmn Raumhöhe 35 Pfg., für Stadt und Amt Rheine: 25 Afg., behördliche sowie Bank= und Finanzanzeigen 30 Pfg. Reklamen 150 Pfg. Teuerungszuschlag 20 Proz. Anzeigenannahme bis 3 Uhr nachm. Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebener Stelle wird keine Garantie übernommen. Für Fehler, welche durch Fernsprecher oder mangelhafte Manuskriptlieferung entstehen, wird nicht gehaftet, Bei zwanzsweiser Beitreibung von Gebühren fällt jeder Rabatt sort. für Sport und Jugendpflege:„Jung Rheine, 45. Jahrgang Das Voraussichtliche Preußsennabinert Die Verhandlungen über die Koalition Die Ministerliste wtb. Berlin, 4. Okt.(Drahtbericht.) Für das zukünftige neue preußische Kabinett werden schon einige Namen genannt und in einigen Zeitungen wird bereits gesagt, daß die Verteilung der Kabinettssitze schon ziemlich feststehe. Es werden gennnnt: das Zentrum erhält zwei Sitze: Ministerpräsidium: Stegerwald: Landwirtschaft: der frühere Landtagsabgeordnete von Münster: Dr. Reineke, die Sozialdemokraten erhalten drei Sitze: Inneres: Severing: Justiz: Dr. Radbruch und Wohlfahrt; Deutsche Volksportei. zwei Sitze: Unterricht: Dr. von Camve und Finanzen: Dr. Saemisch, die Demokraten einen Sitz: Handel: Dr. Fischbeck. Es ist richtig, daß diese Namen genannt sind und auch in den Verhandlungen der führenden Männer in Vorschlag gebracht wurden; richtig ist aber, daß die Liste so gut wie abgeschlossen sei, vielmehr gehen die Verhandlungen über einzelner Persönlichkeiten als auch über Besetzung der einzelnen Ministerien noch weiter. Hermes soll gehen. tu. Berlin, 3. Okt. Wie die von sozialistischer Seite gespeisten P..“ hören, soll bei der kommenden Umbildung der Reichsregierung auch der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Hermes, der der Zentrumspartei angehört, aus der Regierung ausscheiden, da ihm einer der wichtigsten, neu zu besetzenden Votschafterposten angeboten worden ist.— Der divlomatische Posten, der Herrn Hermes angeboten sein soll, ist der Botschafterposten in Washington. Besprechungen der Parteiführer. wkb. Berlin, 4. Oktober.(Drahtber.) Ueber die Regierungsbildungen im Reich und in Preußen ist Neues nicht zu vermelden. Der Reichskanzler hat die Führer der Parteien, darunter die deutsch=volksparteilichen Abag. Dr. Strelemann und Kempkes, und der Ministerpräsident in Preußen Stegerwald hat die Vertreter der Parteien zu sich geladen. Geheimrat Porsch, Vorsitzender der Zentrumspartei. Berlin, 4. Okt.(Drahtbericht.) Gestern trat in Berlin der Reichsparteivorstand des Zentrums zusammen. Der Aba. Geheimrat Porsch wurde zum vorläufigen Vorsitzenden der Zentrumspartei gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Vorsitzendec der Reichstagsfraktion, Marx, ernannt. Die endaültige Wahl des Vorsitzenden der Zentrumspartei wird der neue Reichsparteitag vornehmen. 1 Neues Projekt fü Oberschlesien. tu. Kattowitz, 4. Okt.(Drahtbericht.) Man rechnet in führenden politischen Kreisen Oberschlesiens seit einigen Tagen stark mit folgender Lösung des oberschkesischen Probsems: Deutschland zahlt an Polen 5 Milliarden Goldmark. Diese Summe soll zur Erschließung des Dombrowaer Industriebeckens dienen, deren Ausbau von deutschen Ingenieuren vorgenommen werden soll. Oberschlesisch=polnische Kreise sollen darüber in einen Meinungsaustausch mit Warschau eingetreten sein. Das Dreieck Beuthen=Kattowitz=Gleiwitz. tu. Paris, 3. Okt Die Mittagszeitung„Information“ erfährt aus Genf: Die Kommission, die mit der Begründung der Entscheidung über Oberschlesien betraut ist, geht von einem anderen Gesichtspunkt aus als bisher der Oberste Rat. Sie macht große Anstrengungen, um zwischen den Ansichten der polnischen Delegierten und der deutschen Auffassung einen Ausgleich zu finden. Die Unteilbarkeit des Dreiecks Beuthen=Kattowitz=Gleiwitz soll angeblich nicht mehr als Grundlage der Entscheidung gelten. Die„Freie“ Stadt Danzig Aus dem Völkerbund. wtb. Genf, 4. Okt.(Drahtbericht.) Das Völkerbundssekretariat veröffentlicht eine ausführliche Mitteilung über das Abkommen, das auf Grund der direkten Verhandlungen am 23. September zwischen den Danziger und den polnischen Gelegierten in Genf zu( stande kam. Danach gehören die den Hafen bedienenden Eisenbahnen dem Hafenrat, der sich der polnischen Eisenbahnverwaltung für Leitung, Verwaltung und Betrieb der Bahnen bedient. Der Hafenrat und die Freie Stadt Danzig unterhalten Vertreter bei der polnischen Verwaltung. Eigentum und Verwaltung der Straßenbahnen und Schmalspurbahnen wurden Danzig zugesprochen. Die Verwaltung und das Eigentumsrecht der anderen Bahnen, sowie das Gebäude der Haupteisenbahnverwaltung fielen Polen zu. Von der polnischen Verwaltung muß den deutschen und polnischen Beamten. gegenüber deutsch gesprochen werden, doch kann auch die polnische Frage, wenn es für den Betrieb notwendig ist oder von Publikum gewünscht wird, gesprochen werden. Bekanntmachungen auf dem Bahnhof müssen in deutscher Sprache abgefaßt sein, in gewissen Fällen natürlich auch in beiden Sprachen. Offizielle Währung in der Eisenbahnverwaltung ist die deutsche Mark. Die anderen Bestimmungen des Abkommens beziehen sich auf Steuern, Gebühren, Verwendung oder Versetzung von Beamten usw. Polen muß an Danzig eine Summe von 50 Millionen Mark zahlen. wth. Genf, 4. Okt.(Drahtbericht.) Die in Genf weilenden Vertreter des Saargebietes arbeiteten ein vorläufiges Memorandum aus, in dem als die wesentliche Ursache der wirtschaftlichen Notlage des Landes die gegen den Willen der Bevölkerung erfolgte Frankenwährung bezeichnet wird. Das Memorandum weist darauf hin, daß die saarländische Industrie nach wie vor für den weitaus größten Teil ihres Absatzes auf den deutschen Markt angewiesen ist, da die tatsächlichen Verhältnisse es unmöglich machen, sich in Frankreich ein Absatzgebiet zu erringen. Infolge der Frankenwährung müsse die saarländische Industrie die Rohstoffe usw. in Franken kausen, während der Verkauf fast nur in Mark erfolge. So arbeite vor allem die Eisenindustrie mit etwa 35000 Arbeitern seit Monaten mit bedeutenden Verlusten die sich auf viele Millionen bezissern. Da nun auch die Besoldung der Kommunalbeamten in Franken erfolgen soll, was auch die Zahlung der Steuern usw. in Franken nach sich ziehen wird, werde die Mark vollständig verdrängt, die Industrie auf den französischen Markt angewiesen. Teuerungszuschüsse für Militärrentenempfänger tu. Berlin, 3. Okt. Das Reichsarbeitsministerium teilt mit: Alle Schwerbeschädigten und Hinterbliebenen, die Renten beziehen, erhalten auf Grund einer Verordnung vom 24. September d. J. aus Anlaß der gegenwärtigen Teuerung mit Wirkung vom 1. August bis auf weiteres laufende Teuerungszuschüsse. Diese Zuschüsse betragen für jeden Schwerbeschädigten monatlich 30 K und für jedes Kind 15 A; steht er zur Zeit nicht im Erwerbsleben und ist seine Erwerbsfähigkeit um 70 oder 80 v. H. gemindert, so erhöht sich sein Zuschuß von 30 auf 50 M, ist er noch mehr erwerbsbeschränkt, auf monatlich 75 M. Jede Witwe erhält 25 A oder, wenn sie invalide und nicht im Erwerbsleben steht, 40 A, jede Waise sowie jeder Elternteil monatlich 15 A. Die Zuschüsse für die Witwen, Waisen und Eltern werden von der Postkasse gleichzeitig mit den Renten ausgezahlt, die übrigen Zuschüsse von den Fürsorgestellen. ZE dem Milliarden Betrug des Holländers Duim wtb. Wien, 3. Okt. Die Affäre des geflüchteten holländischen Devisenhändlers Duim zieht noch immer große Kreise. Nach den Zusammenstellungen hat Duim tatsächlich über 1½ Milliarden Kronen Verbindlichkeiten in Wien hinterlassen. In Linz erlirt das Automobil Duims einen Unfall, sodaß Duim mit der Bahn in der Richtung nach Holland reiste. Die Frau Duims, eine geborene Holländerin, war Filmschauspielerin. Das Ehepaar lebte auf sehr großem Fuß und besuchte viele Gesellschaften. Hier war gestern ein Gerücht verbreitet, daß Duim Selbstmord verübt hätte. Vor seiner Abreise soll Duim gegenüber seiner Frau und seinen Angestellten mit den Worten:„Ich bin ruiniert“ seine Insolvenz anerkannt haben. Die Banken sind zusammengetreten, um Falissements von kleineren Banken zu vermeiden. Die großen Banken erklären zwar, nur unwesentlich geschädigt zu sein, doch steht fest, daß die Gesamtverbindlichkeiten, die Duim hinterlassen hat, über 1¾ Milliarden Kronen betragen. Gestern nachmittag stürzte der 60jährige Bankier Karl Abelt, der Mitchef der Bankfirma Hoch, Singer und Abelt, vom Herzschlag getroffen, tot zusammen. Abelt war derjenige, der Duim bei den meisten Banken unbeschränkten Kredit verschafft hatte; er hatte Duim volles Vertrauen entgegengebracht. Wachsende Teuerung in Wien tu. Wien, 3. Okt. Die Zuckerpreise sind hier neuerlich gestiegen. Ein Kilogramm Kristallzucker kostet nunmehr 256 Kronen, ein Kilogramm Würfelzucker 266 Kronen. Auch das weiße Gebäck hat eine bedeutende Teuerung erfahren. Die Angestellten der Straßenbahn sind wieder mit Forderungen an die Gemeinde Wien herangetreten; der Preis für eine Straßenbahnfahrt, der zurzeit 10 Kronen beträgt, wird, um die Angestellten befriedigen zu können, nunmehr mindestens auf 15 Kronen erhöht werden müssen. Maxim Gorki über die Lage in Rußland tu. London 4. Okt.(Drahtbericht.) In einem Gespräch mit dem finnländischen Korrespondenten der„Daily Mail“ hat Maxim Gorki, der sich auf dem Wege nach Berlin befindet, feine Ansicht über das künftige Rußland geäußert. Er meint, daß die Aufhebung des wirtschaftlichen und intellektuellen Boykotts der Westmächte gegen Rußland das beste Mittel sein würde, um bald wieder geordnete Zustände in ganz Rußland herbeizuführen. Die Furcht vor der bolschewistischen Gefahr, so meint Gorki, dürfte die Staatsmänner nicht ihres klaren Blickes berauben. Diese Gefahr würde von selbst verschwinden und der Kommunismus würde einer sozialistischen oder sogar demokratischen Republik Platz machen. Rußland werde eine Staatsform annehmen, die etwa der der Vereinigten Staaten entspreche. Ungarn gibt nach. tu. Budapest, 3. Okt. Die ungarische Regierung hat beschlossen, sich der Note der Botschafterkonferenz zu unterwerfen. Eine amerikanische Note gibt bekannt, daß Westungarn vor dem 4. Oktober geräumt werden wird. Neues aus aller Welt Die Totenliste von Oppau. wtb. Mannheim 4. Okt.(Drahtbericht.) Nach der 8. und 9. Totenliste ist die Zahl der erkannten Toten auf 373 gestiegen. Unerkannte Tote werden jetzt 75 gezählt. Die Zahl der Vermißten betrug nach den letzten Veröffentlichungen 177. Zum Unglück von Oppau. wtb. Mannheim, 3. Okt.(Drahtbericht.) Die bei der Explosionskatastrophe zerstörte Ortschaft Oppau soll nach neuzeitlichen Städtebau=Grundsätzen wieder aufgebaut werden, wobei beabsichtigt ist, den Ort etwa 1000 Meter von der Fabrik abzurücken.— Aus Schloß Doorn hat der frühere Kaiser ein Beleidstelegramm an den Bürgermeister von Oppau gerichtet. Bertrich, 3. Okt. Die von Badekommissar Elert und Badearzt Dr. Bröhl angeregte Sammlung bei den Kurgästen und der Bevölkerung ergab 2000 A; ein von der Knabenkapelle veranstaltetes Konzert brachte fast 1000 M, so daß über 3000 M zum Wohle der Aermsten abgeführt werden konnten. Rücktritt des deutschen Konsuls in Basel. tu. Zürich, 3. Okt. Die„Baseler Nachrichten“ wissen, daß der frühere deutsche Konsul in Basel Dr. Kurt Ziegler von der Leitung des Konlulats zurücktrat. An seine Stelle ist Freiherr von Weizaecker, ein Sohn des früheren württembergischen Ministerpräsidenten getreten. Umtriebe der albanischen Regierung. tu. Belgrad, 3. Okt. Die albanische Regierung ist im Besitze eines Schriftstückes der Regierung von Tirana bezw. des Kriegsministers gelangt, aus dem vollkommen klar ersichtlich ist, daß die albanische Regierung den Angriff gegen Serbien seit langentz#vorbereitet hat. Die Belgrader Regierung wird dieses Schriftstück in zwei bis drei Tagen veröffentlichen. Rüstung der serbischen Regierung. tu. Belgrad, 3. Okt. Amtlich wird bekannt gegeben: Mit Rücksicht darauf, daß die Regierung von Tirana die Mobilmachung anordnete und die Truppenkonzentrationen längs der Grenze fortsetzte, aber auch mit Rücksicht auf die Verletzung der Demarkationslinie und die Angriffe auf unsere Stellung sieht sich die Regierung genötigt, die Grenzbesatzungstruppen gegenüber Albanien beträchtlich zu verstärken, um gegen jede Eventualität und Ueberraschtung gerüstet zu sein. Eine Ehrenfeier in Paris. wtb. Paris, 3. Okt. Heute vormittag legte General Pershing, der während des Krieges die amerikanischen Truppen in Frankreich befehligte, auf das Grab des unbekankten amerikanischen Soldaten die Ehrenmedaille. Aus diesem Anlaß fand in Paris eine Ehren=feier statt, an dem auch ein Detachzment amerikanischer Truppen aus Koblenz teilnahm. Es wohnten der Feier bei: der Präsident der Republik, der Kriegsminister, Foch und der amerikanische Botschafter. Zum Wiesbadener Abkommen. tu. Paris, 3. Okt. Die Besprechungen der fünf Hauptvertreter im Wiedergutmachungsausschuß über die Abmachungen zwischer. Rathenau und Loucheur hinsichtlich der-Naturallieferungen Deutschlands dauern fort. Eine Einigung isk bisher nicht erzielt worden. Neue Zeitungsverbote. tu. Berlin 3. Okt. Das„Frankenthaler Tageblatt" und die „Grünstädter Neuesten Nachrichten“ sind erneut auf.3 Tage verboten worden. Billigeres Brot— in Paris. tu. Paris, 3. Okt. Die Pariser Bäcker haben gestern der Pariser Polizeipräfektur bekanntgegeben, daß sie bereit sind, den Brotpreis vom 10. Oktober a bum 5 Centimes von 1 Francs 10 Centimes auf 1 Francs 5 Centimes herabzusetzen, wenn das Mehl bis dahin entsprechend billiger wird. Friedensvertrag=Abstimmung im amerikarischen Senat am 14. Oktober. tu. Washington, 3. Okt. Der amerikanische Senat hat einstimmig beschlossen, daß die Abstimmung über die Ratifikation des Friedensvertrages mit Deutschland, Oesterreich und Ungarn am 14. Oktober stattfinden soll. Teilstreik im Newyorker Hafen. tu. Newyork, 3. Okt. 5500 Angestellte des Hasens von Newvork sind in den Ausstand getreten, weil sie die neuen Bedingungen der Schiffsgesellschaften nicht annehmen wollen. Vom Hamburger Zeitungsstreik. tu. Hamburg, 3. Okt. Die Hamburger Tagesblätter geben bekannt: Im Interesse der Allgemeinheit sind die Großhamburger bürgerlichen Zeitungen übereingekommen, für die Dauer des Ausstandes der Buchdrucker vom Dienstag a ein gemeinsames Blat“ unter dem Titel„Nachrichtenblatt der Großhamburger bürge lichen Tugeszeitungen“ herauszugeben. Litauen lehnt den Völterbundsvorschlag über Wilna ab. iu. Genf, 3. Okt. Wie hier bekannt wird, hat das Etanische Parlament mit 37 gegen 33 Stimmen die Löung der Wilnafrage verworfen, die vom Vilterbund vorgeschlagen wird Andererseits haben die polnischen Organisationen in Wilna ebenfalls gegen diese Lösung Stellung genommen. Ankunft der„Bayern“ in Newyork. tu. Hamburg, 3. Okt. Wie aus Newyork gemeldet wird, ist der Hamburger=Dampfer„Bayern" als erster deutscher Passagier= dampfer im Hafen von Newyork angekommen. Das Schiff ist von John S. Fhylan und einem Komitee von Deutsch=Amerikanern freundlichst begrüßt worden. Im ganzen sind mit dem Dampfer 233 Passagiere eingetroffen. Die„Bayern" ist ein 12000=TonnenDampfer. Sie wird gleich zwei anderen Schiffen den Dienst Hamburg und Newyork versehen. Streik der Düsseldorfer Milchgroßhändler. Düsseldorf, 3. Okt. Da die Stadt Düsseldorf vom heutigen Tage die Milchversorgung übernommen hat, ist es mit den Milchgroßhändlern zu Zwistigkeiten gekommen. Die Milchgroßhändler sind heute in den Streik getreten und haben die Versorgung der Stadt mit Milch eingestellt. Die Stadt versucht mit Hilfe Konsumgenossenschaften die Milchbelieferung weiterhin sicherzustellen. 20 000 französische Bauarbeiter im Ausstand. wtb. Paris, 3. Okt. Der Matin erklärt, daß nach den Aussagen der Gewerkschaftsführer durch den für heute vormittag preklamierten Bauarbeiterstreik etwa 20000 Arbeiter betroffen werden ( Siegburg, 3. Okt. Eine langlebige Familie wohnt in unserer Stadt. Am Sonntag starb ein Mitglied, Fräulein Karoline Kuttenkeuler, im Alter von 99 Jahren. Nicht ganz so alt, nämlich „nur“ 94 Jahre, wurde ein Bruder der alten Dame. Zwei noch lebende Schwestern sind 97 bezw. 84 Jahre alt. ) Münster, 3. Okt. Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte für die Opfer von Oppau 25000 M. Bei der Wahl des Stadtverordnetenvorstehers wurde an Stelle des wegen Krankheit zurückgetretenen Stadtverordneten Prof. Dr. Kahle der Stadtverordnete Chefredakteur Warnecke(Zentrum) mit 35 von 44 Stimmen gewählt. Die Vesammlung beschloß dann eine Erhöhung des Gaspreises von 1,05 auf 1,62 R pro Kubikmeter, des Strompreises. von 2,88 auf 3,95 J pro Kilonnttstunde und des Wasserreises von 1,00 auf 1,35 pro Kubikmeter. Für Instandsetzung der 50 Zivikinternierten=Gräber auf dem hiesigen Zentralfriedhot gemäß### Bestimmungen des Friedensvertrages wurden 3510 bewilligt. () Coesseld, 3. Okt. Bestandeneo Examen. Am Gomnasiung Theodorianum zu Paderborn bestand Franz König von dier Reiseprüfung als Exlerner mit dem Prädiks#hut“. monur wrüch Schweibd in Aürmn zerne ven 4. Oktober 1921. stialische Stadtebundtheater. Die Künstler und der Spielplan. Die Stodt Rheine ist der Gemeinschaft derjenigen westsälischen Städte angeschlossen, bei denen die Theaterverhältnisse im Argen lagen und die sich daher zusammengeschlossen haben, durch gemeinsemes Vorgehen den überall immer lebhafter aufiretenden Hunger nach wirklich guten Theateraufführungen einigermaßen zu stillen. Die große Anzahl der Städte, die sich so zusammenfanden, ausgehend von dem Grdanken, nur etwas wirklich Erstklassiges auf diesem G###te zu schaffen, resp. der vorbereitende Ausschuß, der mit den Vorarbeiten betraut murde, hat unter der künstlerischen Leitung von Otto Oskar Matthes jetzt eine Theatertruppe verpflichtet, die sich aus wirklich ersten Kräften größerer Theater zusammensetzt. Schon der Name Matther, der lange Jahre 1. Charakterspieler am Staditheater in Münster war, bietet Gewähr für den gediegenen Charakter des Auternehmens. Dazu kommt, daß die angecchlossenen Städte, zu denen Städte wie Hamm. Ablen. Coesfeld, Leugerih, Ibbenbüren gehören, die künstlerische und finanzielle Oberaussicht führen. Das vorliegende Personalverzeichnis dürfte weiter dafür sprechen, mit welcher Sorgfalt die ein zelnen Küstler ausgewählt wurden. Es enthält folgende Namen: J. Schmelcher, 1. Held und Liebhaber vom Stadttbeater Halberstadt, E. Hahn. 1. jugendlicher Held und Liebhaber vom Stadttheater Liegnitz: E. Bols, 1. Heldenvater vom Stadttheater Stettin; H. Felder,.Charakterkomiker vom Landestheater Karlsruhe, Spielleiter des Lustspiels; O. Mattbes,.-Charakterspieler vom Stadttheater Münster, Oberspielleiter: A. Urbenski. 1. Chargen von der Tribüne"=Berlin; H. Leuz, 1. jugendlicher Komiker und schüchterner Liebhaber # Volkstheater Berlin, E. Weise, Chargen vom Stadttbeater Köln; P. Meiner, Evisoden vom Stadttheater Harburg; K. Scheel. Chargen vom Stadttheater Bromberg, Inspiztent, ferner Frl. Paulsen, 1. Heldin und Liebhaberin vom Stadttheater Essen; Frl. E. Sachsmann, 1. sentimentale Liebhaberin vom Stadttheater Halberstadt; Frl. L. Marton. 7. Salondame vom Landestheater Mannheim, Frl. W. Lindgek, I. komische Alte und Mütter vom Stadttheater Beuthen; Frl. F. Karin, 1. Naive und muntere Liebhaberin vom Stadttheater Beuthen; Frl. A. Brixius, Chargen und Evisoden vom Schauspielhaus Düsseldock: Frl. E. Gronau, Chargen vom Schauspielhaus Königsberg; sodann noch Paul Dörker als Thoatermeister vom Stadttheater Saarbrücken und Ida Schäfer als Soufleuse vom Stadttheater Rostock. Sehr umfangreih ist der Spielvlan: An Schausoielen weist et auf:„Antigone“ von Sophokles.„Nathan der Weise" und„Emilia Galotti“ von Lessing,„Medea" und Meeres und der Liebe Wellen“ von Grillparzer,„Kabale und Liebe“,„Die Räuber“ und„Maria Stuart“ von Schiller,„Iphi genie“ von Gocthe,„Gyges und sein Ring" und„Maria Magdalena“ von Herbel,„Gespenster",„Nora",„Hedda Gabler“, „Rosmersholm",„Stutzen der Gesellschaft“ von Ibsen,„Kameraden".„Scheiterhaufen", und„Ostern“ von Strindberg,„Rosenmontag“ vön Hartleben,„Armut“ von. Wildgans,„Einsame Menschen".„Friedeusfest“ von Hauptmann,„Heimat" u.„Glück im Winkel“ von Sudermann usw.; an Lustspielen:„Was ihr wollt“ und„Komödie der Errungen" von Shakespeare, „Minna von-Baruhelm“ von Lessing, Der zerbrochene Krug“ von Kleist.„Die fünf Frankfurter“ von Hauptmann.„Die Jounalisten von Freytag,„Wenn der tunge Wein blüht“ von Biörnson,„Die Lokalbahn“ von Thoma, „Vater und Sohn“ von Esmann.„Die deutschen Kleinstädter", Hoffnung, daß alle Theaterfreunde in Sz spruh auf etwas wirklich Gutes machen und das Unternehmen in jeder Weise# werden. Land, die Anicht ausschließen tzen und fördern berrliche Lustspiel sünf Frankfurter“, das seit sei: Uraufföhrung überall durchschlagenden Erfolg erzielte. Die zweite Vorstellung findet ebenfalls noch im Monat Oktober statt. Hierein Shauspiel vorgesehen, und zwar gelangt „Ostern“ von Strindberg zur Aufführung..„ Soll das Unterachmen aber. das zunächst für unsere Stadt auf die kommende Wintersaison verpflichtet ist, einigermaßen erfolgreich abschließen, dann darf der Zuschuß, den die Stodt zu leisten hat, nicht allzu groß werden. Wir hegen die Originalroman von H. Courths=Mahler. Nachdruck verboten. Die Frau Hofrarin mußte sich getäuscht haben, wenn sie meinte, daß Hans Ritter Felicitas wenig beachtete. 3 lich, er sprach selten mit ihr, aber das geschah sicher nicht aus Mangel an Interesse. Vielmehr wollte er durch seine Zurückhaltung sein starkes Interesse an dieser jungen Dame verbergen. „Nitzer wußte nicht, daß Felicitas Wendland eine geduldete Verwandte des Hauses war. Er hielt sie für und unabhängig und glaubte, sie lebe bei ihren Vi en, um deren Schutz u genießen. Er glaubte, wie viele Menschen, daß General Wendland ein vermögender Mann gewesen sei, weil dieser ein großes, glänendes Haus geführt hatte. Zum ersten Male hatte Ritter Felicitas Wendland an einem Sommermorgen von leuchtender Schönheit gesehen. 4 Auf dem Reitwege des nahen Waldes war sie, an der Seite Vaters, umgeben von mehreren Offizieren, stolz zu Roß a ihm vorbeigezogen. Er hatte sie lachen hören. Es war eiß warmes, goldiges Lachen, das ihm das Herz warmi machte und das er ebenso wenig vergessen konnte, wie den Anblick der m, eleganten Reiterin in dem knapp sitzenden, schwarzen Kammermusilabend des Musikvereins Rheim. Viel des Schönen und Ausgereiften brachte das erste Vereinskonzert des Musikvereins Rheine am Sonntag abend. Daß mit der Kammermusik der Anfang gemacht wurde war gut so; denn gerade in ihr können die feinsten und letzten Probleme unseres gegenwärtigen musikalischen Schaffens am ehesten einer sinngcfälligen und überzeugenden Lösung entgegengeführt werden. Beethoven's Streichquartett ov 18 Nr. 5 muß als das Beste bezeichnet werden, das an dem Abend geboten wurde. Alle Stimmen sind erfüllt von einer schönen expansiven Melodik. Farbe, harmonische Schattierung, Wechsel der Stimmnug, rothmische Verschränkung, alles das lebte für uns in selbstverständlicher Weise in jedem Takte. in jeder melodischen Biegung. Sicherlich gehört das Quartett zu den besten Werken der Kammermusik=Literatur. Hous Pfitzner's Streichquartet op 13=dur ist ein Stück, das sich dem Besten anreiht, was wir an neuer Kam mermusik=Literatur besitzen. Es ist ein edles und nobles Stück voll schöner Musik. aus einer unbekümmerten Lust am Musizieren heraus geschrieben Besonders der zweite Satz birgt ein feines, lustiges Spiel zarter anmutiger Gedanken mit virtuoser Ausnützung der Klangmöglichkeiten der einzelnen Instrumente. Einen recht bedeutsamen Eindruck hinterließ mir das Streichquartett=moll in einem Satze von Hans Wiltberger. Der jung. Komponist,— der übrigens selbst anwesend war— ist ein Münsteraner; deshalb beanspruchte das Werk ein ganz besonderes Interesse. In ihm zeigte sich eine imvonierende Beherrschuug des Satzes, sowie ein nicht gewöhnlicher Klangsinn. Hans Wiltberger's Quartett ist typisch für den Geist, in dem unsere jungen Komponisten schaffen. Keine inhaltlose Klangspielerei: nur das Wesentliche, nämlich die ungetrübte Aussprache des innerlich Empfundenen. Den Abend beendete das„Andante cantabile“ von Tschaikowsky und„Italienische Serenade“ von Hugo Wolf. Ein vortreiflicher Abschluß! Zum Schluß noch einige Worte über die Mitwirkenden. Sämtliche Werke, die an die musikalische Technik recht hohe Anforderungen stellten, wurden von dem Grevesmühl=Quartett aus Duisburg(Hermann Grevesmühl, Nihard Spindler, Fritz Hilbert. Otto Hedler) ganz vorzüglich gespielt. Ein reines Spiel, technische Vollendung und tiefer, künstlerischer Ernst zeichnen die Künstler aus. Einige große Schwierigkeiten wurden recht sicher bewältigt. Die Zuhörer dankten mit reichem, freudigem Beifall. H. v. V. Wie lange darf ein Lehrling arbeiten? Der neue Gesetzentwurf über den Achtstundentag. Das Reichsarbeitsministerium hat einen neuen Gesetzentwurf über den Achtstundentag ausgearbeitet und ihn u. a. auch den Handwerkskammern zur Stellungnahme und Rückäußerung eingesandt. Nach dem Entwurf soll an Stelle des Achtstundentages die 48stündige Arbeitswoche zulässig sein, d. h. an einzelnen Tagen sollen die Arbeitskräfte bis zu 9 Stunden, in besonderen Fällen sogar bis zu 11 Stunden beschäftigt werden dürfen, sofern nur nicht die Gesamtzahl von 48 Stunden in der Woche überschritten wird. Die Arbeitszeit der Lehrlinge darf einschließlich der durch die Fortbildungsschule versäumten Zeit wöchentlich 54 Stunden betragen. Die Handwerkskreise fordern nach wie vor eine neunstkindige Arbeitszeit für alle Arbeiter in Handwerksbetrieben, mindestens aber ene solche für Lehrlinge damit für Vorbereitungs= und Aufräumungsarbeiten täglich eine Stunde übrig bleibt. Ferner sollte zur Bekämpfung der vielbeklagten„Schwarzarbeit“, deren Zunahme durch die Verkürzung der Arbeitszeit so sehr gefördert wird, mindestens den Lehrlingen die Ausführung von Arbeiten für fremde Auftraggeber auf eigene Rechnung nach beendeter Arbeitszeit verboten werden. Aber auch für die Gesellen ist eine derartige Gesetzesbestimmung dringend erforderlich.— Ferner sieht der Entwurf des Reichsarbeitsministeriums die Festlegung der Löhne fü etwaige Ueberstunden vor und zwar einen Mindestzuschlag von 25 Prozent für die Ueberstunde. Das Handwerk ist ein Gegner solcher Experimente mit gesetzlicher Lohnregelung die sich stets als ein Fehlgriff erweisen und ist der Ansicht, daß alle Lohnfragen der Vereinbarung der Parteien zu überlassen sind. Endlich schreibt der Entwurf für alle möglichen Ausnahmen Aushänge und Anzeigen an die Gewerbeaussichtsbeamten vor. Diese Unzahl von Vorschriften, am grünen Tisch ausgeklügelt, stellen eine Belästigung dar, die zu den angestrebten Erfolgen meist in einem argen Mißverhältnis steht, nur Erbitterung schafft und deshalb vermieden werden sollte. für weite Kreise unerschwinglich sind, austaufen und in andere Gegenden zu verschieben suchen. Der Bischof ersucht darum die Geistlichen, auf die Landbevölkerung in geeigneter Weise einzuzuwirken, daß sie auch mit Rücksicht auf die im allgemeinen günstige Getreideernte mit einem mäßigen Gewinn aus der Kartoffelwirtschaft sich begnüge, in besonderen Fällen zugunsten armer Mitmenschen auf einen solchen überhaupt verzichte, daß sie unter Umständen gewissenlose Händler abweisen, die die Kartoffelversorgnug für die heimische Bevölkerung äußerst gefährden. Rheiner Hilfe für Oppau. An Spenden für die Hinterbliebenen der Opfer von Oppau wurden ferner bei uns eingezahlt: Familie F. A. 10 Mark Sammlung des. Fußballklubs„Borussia“ 230 Mark Bisher gingen ein... 2482 Mark Zusammen 2722 Mark Weitere Spenden werden von der Geschäftsstelle der„Münsterländischen Volkszeitung“, Bahnhofstraße 2, gern entgegen genommen. + Ernste Unruhen in Schüttors. In der Textilindustrie von Schüttorf wird wegen der bekannten Lohnforderungen noch immer gestreikte. Leider ließen sich am vergangenen Samstag einige von radikalen Elementen aufgehetzte Arbeiter zu Ausfhreitungen hinreißen. In die Privatwohnung des Fabrikanten Maschmever waren einige Arbeiter eingedrungen, nachdem vorher mehrere Fenstersezeiben eingeschlagen worden waren Die Arbeiter erpreßten voni dem Fabrikanten unter der Androhung von Gewalt das Versprechen, daß die Streiktage bezahl: würden. Darauf zog der Trupp zur Wohnung des Direktors der Fabrik Stricker Söhne. Auch hier wurden mehrere Feusterscheiben eingeschlagen und einige wertvolle Kronleuchter zertrümmert. Am Abend wurde die Schutzpolizei in Osnabrück benachrichtigt, die am Sonntag morgen mittels Kraftwagens in Stärke von etwa 20 Mann in Schüttorf eintraf. Die Ruhe war inzwischen wieder hergestellt, sodaß es zu Zusammenstüßen nicht kam. Am Montag nachmittag kehrte die Schuvo über Rheine wieder nach Osnabrück zurück. ∆ Theater im Paulushause. Die Theaterabteilung des Arbeitervereins gab im Frühjahr dieses Jahres vor vollbesetztem Saale ein packendes Bild aus unserem Zeitabschnitte:„Revolutionsgift". Die Oberammergauer Passionsspiele veranlaßten, daß das Stück nicht wiederholt werden konnte. Jetzt soll es am nächsten Sonntag noch einmal gespielt werden. Die Freunde und Freundinnen eines echten Volkstheaters werden schon jetzt darauf hingewiesen. Die rührigen Theaterspieler werden sich alle Mühe geben, die wuchtigen Scenen des zeitgemäßen Stückes zur Zufriedenheit der Besucher wiederzugeben. Der Verfasser Friedr. Schare ist durch seine früheren spannenden, lebenswahren, dramatischen Werke bestens bekannt und hat hier ein vollendetes Stück der Belehrung geboten. * Welches ist die teuerste deutsche Stadt? Ueber die Teuerung im Juli liegen aus 47 deutshen Städten die Durchschnittezahlen vor. Sie bedeuten die Ausgaben für Ernährung, Heizung, Beleuchtung und Wohnung. Sie betrugen in Berlin Sie war ihm damals als eine schöne und beneidenswert „Rückliche junge Dame erschienen. Wenige Wochen später hörte er, daß General Wendland nach kurzer Krantheit gestorben sei, und abermals einige Wohen später war ihm Felicitas flüchtig bei einem Besuch von der Hofrätin vorgestellt worden X. Die Kartosselsorgen haben den Bischof von Münster zu einer Mahnung im Kirchlichen Amtsblatt der Diözese veranlaßt Er sagt darin, daß die in der Tagespresse gerüchtweise verbreiteten Nachrichten überungemein hohe Kartoffelpreise in der minderbemittelten Bevölkerung große Bestürzung hervorgerufen und ihre ohnehin drückenden: Nahrungssorgen noh verAuch in ihrem Trauerkleid machte sie ihm den Eindruck einer stolzen, unnahbaren jungen Dame. Sie sprach kaum einige Worte mit ihm und verschwand. Hier in diesem Salon war es gewesen, Hans Ritter wußte es noch ganz genau. Die Hofrätin ahnte nicht, daß Hans Ritter ihr Haus so oft besuchte, weil er hoffte, Felicitas zu begegnen. Ihn Anblick allein schon war ihm eine unbeschreibliche Wohltat, er löste ein wohliges Empfinden in ihm aus. Und wenn er sie gesehen hatte— was nur selten und flüchtig geschah, weil die Hofrätin klug ihre Nichte von dem reichen Freier zurückzuhalten wußte— dann konnte er so recht vergnügt werden, als sei ihm ein großer Wunsch erfüllt worden. In solchen Momenten plauderte und scherzte er angeregt mit Bärbchen und Lorchen, was die Hofrätin zu kühnen Hoffnungen ermutigte. Heute nun hatte er Felicitas zum ersten Male in großer Toilette gesehen und ein seltsam heißes Gefühl hatte ihn durchzuckt, als si vorhin neben ihm gestanden und einige freundliche Worte mit ihm gewechselt hatte. Ob sie auch eine so oberflächliche, seelenlose Puppe war, wie die meisten Weltdamen? Er konnte es nicht glauben. Ihre Augen blickten zwar stolz und flammend, aber auch gütig und ihr Lachen verrict ein warmes Empfinden. Viel würde er darum gegeben haben, wenn er einen Blick in ihre Seele hätte tun können. So saß er in tiefe Gedanken versunken, bis ihn plötzlich das leise Geräusch nahender Schritte aufschreckte. Gleich darauf vernahm er das leise, diskrete Rauschen eines seidenen Frauenkleides und zugleich die Stimme derselben jungen Dame, die seine Gedanken eben beschäftigt hatte. Durch einen Spalt in der Portiere sah er Felieitas schlanke, lichte Gestalt, von der Lampe rosig beleuchtet. Neben ihr aber stand der junge Offizier mit dem Adoniskopf— es war der Leutnant Harry Forst. Auerbach i. Vogtl. 951, Nasteburg 925.— Hamburg ist demnach die teuerste Stadt, teurer als Berlin und München. ( Münster 3. Okt. Eine Automohilschiebung vor Gericht. Die hiesige Strassammer verurteilte am Donnerstag den Oberleutnant a. D. Clemens Schürmann wegen betrügerischer Automobilgeschäfte zu einem Jahr Gefängnis und 6000 M Geldstrafe. Sch. war zur Zeit des Kapp=Putsches als Orgonnanzoffizier der Kraftwagenabteilung beauftragt, Automobile für die Heeresverwaltung zu kaufen. Er hatte s. Zt. bei einem Gutsbesitzer Thier in Beelen rtigter Vorleguns von Beschlagnahmepapieren ein Auto gekauft und dieses, nachdem er einem früheren r von Martels, Teilhaber einer hiesigen Agenturen= und ssionsfirma, für die Vermittlung des Autos 15000 Mark 000 fast ne Seeoffizi Komm versprochen hatte, das Auto an die Militärverwaltung für 135 0 i an die Militärverwaltung weitergegeben, wobei er seiner vorgesetzten Behörde die in Anrechnung gebrachte Provision verschwieg. Nachdem dem Oberleutnant Sch. dieserhalb Unannehmlichkeiten zu erwachsen drohten, hat man die 15000 A, die der Militärverwaltung zukamen, an Thier zurückgezahlt mit dem Bemerken, das Auto habe beim Weiterverkauf einen bedeutend höheren Preis erzielt. Für die Mitangeklagten v. Martel und einen Ingenieur Busch, der auch an den Verkaufsverhandlungen teilgenommen und 3000 Al Provision erhalten hat, setzte das Gericht je 6 Wochen Gefägnis und 3000 A Geldstrafe fest. In einem anderen Fall hat Schürmann sein eigenes, billig gekauftes Auto in seiner Eigenschaft als Auskäufer der Militärverwaltung zu einem übermäßig hohen Preise für letztere gekauft. In einem dritten Falle konnte das Gericht einen Betrug nicht feststellen. Ritter wollte sich erheben und sich bemerkbar machen, aber wie gelähmt blieb er sitzen. Felicitas hatte sich mit einem leisen, zärtlichen Ausruf in die Arme des Offiziers geschmiegt und sagte mit innigem Ausdruck: „Gottlob, Harry, hier sind wir allein und ungestört— endlich können wir uns wieder einmal aussprechen.“ Zärtlich und hingebungsvoll erfaßte sie den Hals des Offiziers, der sich unruhig in dem dämmernden Raum umsah.— Hans Ritter war zumute, als stocke ihm der Herzschlag vor Erschrecken. Es war ihm furchtbar peinlich, Zeuge dieser intimen Szene zu sein, und doch sagte er sich, daß er jetzt unwöglich hervortreten könne ohne der jungen Dame eine tiefe Beschämung zu bereen. Es war wohl das Beste, er blieb reglos auf seinem Platze, bis die beiden jungen Menschen sich wieder entfernt hatten. Nun er einmal ihr Geheimnis kannte, kam es nicht darauf an, ob er noch einige Worte mehr vernehmen würde. Das wider Willen erlauschte Gespräch würde bei ihm sicher verwahrt bleiben. Mit einem seltsam schmerzenden Gefühl sah er, wie sich das schöne Mädchen an den Offizier schmiegte, und mit einem dunklen, forschenden Blick streifte Hans Ritter das Gesicht des Offiziers. Wie war ihm doch? Hatte man Leutnant Forst nicht in Verbindung mit der Tocher seines Geschäftsfreundes, des Kommerzienrats Volkmer gebracht? Ja doch— der Kommerzienrat selbst hatte ihm doch vor einigen Tagi eine Anspielung gemacht, daß sich seine Tochter demnichst mit einem Offizier verloben würde, der sich schon seit Monaten um sie bewarb. Aber das konnte doch unmoglich derselbe sein, der Fecilitas Wendling in den Armen hielt. (Fortsetzung folgt.) 1 Pung MrAnng M, Terder pulig seheme? K.„„„M, and verwallbte CrrW 7. verAünsterläubischel Volkszeitung(KhelllerVolksblauh acchrichteubturt des Eurik= aus BpoltverbandesTchene und der Deutschen Jugenderuft Aheitle Tewesubungen und Geistespflege Deutsches Turnen und deutsches Lied in Rheine Rheine, 3. Oktober 1921. .. Wie wir schon in letzter Nummer von„Jung=Rheine" beder Turn= und Sportverband die Leibesübungen 118 Quelle der körperlichen Gesundheit, Kraft und Lebensfreude, sondern auch als Vorbedingung für eine gesunde, peinige Entwicklung. Hatten wir noch in voriger Nummer die scueutteeer auf die veredelnde Wirkung der Kunst hingewiesen und ihnen den Eintritt in die hisigen Gesang=, Musik= und Theaterger-Genugtnung hefonntmachen au ir deute mit desto freudi. besten Turner aus umfaßt, zusammen mit dem Männergesangverein ConKantig einen gemeinsamen Abend veranstalten. Glanzleistunein richtiger Posseaunterhals 64 schöne Einseit. za. bilden. Alles weitere ergibe sich die der gerade in heutiger Zeit“ ser Krast gemahrt werden.“ Es Eese ie Lentesn Zeit mit aler Krat gelahrt werden mut. Seaische Tiren shersangenheit leugnen zu wolen, venn wir des auf dem letzten goe d Sport vergessen wollen. Leider konnten und mangescten u un Sportfest(wo bleibt das Stadionks!!) volen Geltung kommen, und ieren Fachleuten das Vornachnscg doten de nach kusage von dl. „Liederspenden dem Abend Versäinhgts sütr die Wichiglelt der Leibezübungen in heuiger die schritlichaten alle Vereine des Turn= und Sportverbandes, auf lichst bald zablreich eit Vorturnervereinigung mögvolen Banisgebung sze sge damit dbieter Abend zu einer macht. Stadt wird. Ddie Spor. Stadt wird.— Die Sportvereine Rheines kämpften am verganSer-Kreismeistershast. t; ein anderes Turnier rein geistiger Art, vielleicht noch schärfer, wenngleich weniger körperlich und somit weniger gefährlich hat am vergangenen Donnerstag bei Blömer begonnen, das Schachturnier. Torsitzende, Herr Zollinspetor Miktrup, gibt folgendes bekannt: Der Einladung zur Besprechung über die Veranstaltung eines Schachturniers hatte eine Anzahl Herren am vergangenen Donnerstag Folge geleistet. In einer lebhaften, von allseitigem Interesse für das prächtige Spiel zeugenden Aussprache einigte man sich bald und beschloß, in der Zeit bis Weihnachten ein Turnier auszufechten, daß jeder Teilnehmer mit jedem weiteren zwei Partien zu spielen habe, jede gewonnene Partie mit einem Punkt bewertet werde und im übrigen die Regeln des deutschen Schachbundes richtweisend seien. Als Spielabend wurde der Mittwochabend festgelegt. Herr Sanitätsrat Dr. F. Niemann, der wegen seiner überragenden Spielstärke für eine Teilnahme an den. Turnier nicht in Frage kam, erklärte sich auf Bitten bereit, das Schiedsrichteramt bei Meinungsverschiedenheiten u. a. zu übernehmen. Ueber den Stand des Turniers wird ein laufendes Verzeichnis geführt werden, das jederzeit von Interessenten im Gasthof Blömer eingesehen werden kann. Die Teilnehmerliste, die ebenfalls bei Blömers ausliegt, wird noch bis einschl. den 19. Oktober für Einzeichnungen offen bleiben weil erwartet wird, daß sich noch verschiedene Teilnehmer einstellen werden. Bislang wird nämlich noch eine Anzahl mittelstarker Spieler vermißt, die im vorigen Winter recht häufig an den Schachspielsbenden aurgesend waren.— Wir möchten wünschen, daß möglichst alle spielstarken„Schächer“ unseres Städtchens sich an diesem Wettkampf beteiligen, so daß auch hier die Besten erkannt werden. Vertretung im Vorstand des Turn= und Sportverbandes. #. 2# Unterzeichnter für die Zeit vom.—26. Oktober zu einem Fortbildungskursus an der Landesturnanstalt beurlaubt ist, wird Geschäste fahe Fehrse auehe Kliften inzwischen die a# cäfte,„hren,„Schriftführer ist Herr Junker, Goethestraße. An ihn sind sämtliche Schreiben usw. zu richten. Sviels bis zur Halbzeit nur ein Tor aufholen. Nach Seitenwechsel ist Osnabrück weiter überlegen, kann aber nur noch ein Tor durch Elfmeter erreichen. Das Spiel wurde äußerst unfair durchgeführt. Viktoria=Recklinghausen gegen FC. Gronau:1. Gronau leistet sich seine übliche Ueberraschung und verliert :1. Das einzige Tor war ein Elfmeter. Viktoria führte ein überlegenes Spiel vor. Sviel und Sport Osnabrück gegen VfB. Bielefeld:2. In der ersten Halbzeit kann Bielefeld 2 Tore erzielen. Nah Halbzeit geht Steinbach in den Sturm, und Osnabrück kann gleichziehen. Zum Siege langte es jedoch trotz Belagerung des Bielefelder Tores nicht mehr. Vergisch=Märk. Gau. Duisburger SC. gegen VfB. Remscheid:0. Borussia Concordia Düsseldorf gegen FC. Eppenhausen:0. TRU. Düsseldors gegen Gevelsberg:1. Ruhrgau. „Eslener„Turnerbund gegen Sv. V Buer=Erle 211. S. C. Preußen Essen gegen Rasensport Mülheim.:0. MBV. Linden gegen Dordmunder SC 48:2. Alemannia Dortmund gegen#### V. Altenessen:1. Rheingau.“ Spielverein Rheydt gegen SC..=Gladbach:1.(Wegen des Auswahlpiels für die Vorrunde gegen Süddeutschland am fanden die für heute angesetzten Gauligaspiele nicht wots, ase ceseschaffsfnief Rihendt gegen Sc..Gladbach wurde als Gesellschaftsspiel ausgetragen.) Hessisch=Hannoverscher Gau: Kurhessen Kassel gegen Kasseler Satelverein:1. I..: Rosenstengel. Borussia gewinnt das Lokalderby Der Kampf um die Punkte Borussia 1— Sport=Vereinigung 1 S: 0(2:). Vor einer Rekordzuschauermenge, es mögen etwa 2700 PerEladt und Amit Pheine: Zehniel der Gesamtbevöllerung von Gheiferten, an der sicher arbeitenden Verteidigung. Im weiteren Verlase iel esiach seresite Ner Veratzgung, Iu vriarn erchten, der eine stetige Formverbe zielen. Kurz vor Hofhzeit wurd rung seigst, den 2. Tresser erzieien. Kurz vor Halbzeit wurde ein Spieler der Sport=Vereinigung vom Platze verwiesen. Nach Wiederbeginn mußten Bor, Rittelläufer ebenfalls das Spielfeld verlossen. Diels.3 Futscheidungen des Schiedsrichters waren sehr hart und allen umstsndensen, um das Spiel unter der unvarteische1 Helten, einen Zweck, den Parsiggreitigepmit diesen dralonischen Strafen auch erreichte. und Usn Mann spielend, blieb auch weiter leicht überlegen durch Glanzleistungm u Pelasen worden war, zurch Glanzleistung seiner Stürmer einen dritten Erfolg erzielen. Damit war das Spiel entschieden. Sport=Vereinigung blieb das nes Sopmarig ememn Erkrankung seiDer Ersatt: gezwungen, in veränderter Aufstellung zu spielen. rsatztorwart zeigte recht gute Leistungen. Die Art und Weise, wie der frühere Rechtsaußen selbst schwierige Bälle hielt, rechtisgteu den besten Hoffnungen. Hervorragend war der ∆ Luschonete Sangereati eine Leistungen ost den Beisal der Sport=Vereinigung entehnugoe amcghat kein schwacher Bunkt.—. ler den Geoner Putanrschätet, ie daten die Spiehat sie im Spiele Prnaia; dse. Pannschaft leisten kann, z.####e gegen Sportklub Münster gezeigt. Wenn die Mannschaft sich auch am Sonntag dem reiferen Spiele des Gegners au Besiegender. au eigenem Platze ein aur schwer Gegner.— Der Schiedsrichter war seiner schweren schnen und scher. Er Kelte Van epiesu Entscheidungen waren schnell und sicher. er hatte das Spiel stets in der Hand. unentsch. verl. Tore —:5 Vereine Spiele Westfalia Scherlebeck 3 Union Recklinghausen 3 Borussia 5 Rheine 09 3 Schüttorf 09 3 Union Burgsteinfurt 3 Greven 00 3 Münster 08. 3 SC. Münster gegen Union=Burgsteinfurt:2. „Sportklub ist in den ersten 10 Minuten überlegen und erLdice Puis ai. eiurs aut slasiersen Pagdc in nichten Augen. Trotzdem der Rechtsaußen einige Zeit außer Gefecht gesetzt wurde, erzielt Union ein zweites Tor. Dann reißt Sportklub das Spiel an sich. Schon scheint es, daß auch dieses Spiel wieder verloren gehen soll, als in der letzten Minute der Linksaußen den Ausgleich schafft. Union=Recklinghausen gegen Sportverein Greven:3. Trotz ziemlich ausgeglichenem Sviel verlor Greven unverdient hoch, da der Ersatztorwart völlig versagte. Die Spiele der-Klasse(Gruppe Nord) XC.„Westfalia“ gegen BV. Drensteinfurt:0(:0) am Sonntag vormittag ausgetragene Meisterschaftsspiel obiger Gegner stand durchweg im Zeichen der Ueberlegenheit der heimischen Mannschaft. Schon bald nach Beginn geht der Platzverein durch einen langen Shuß des Mittelstürmers, der vom Torwart hätte gehalten werden müssen, in Führung. Drensteinfurt wird nun energischer, und vor dem Rheiner Tor Räa aurcnsFeseshrlich aus; aber die Verteidigung zer## vug Sviel der gegnerischen Stürmer. Drei Ecken für Westfalia verlaufen ergebnislos und in die Halbzeit aehts mit :0 für Westfalia. Nach Wiederanstoß wird das Sviel ein Vortstrlsche der Gäüt gug bebält, die Oberband; einzeine dam martite, dera ste weiden gefährlich; auch zwei Ecken vor dem Westfalentor werden geklärt. Durch einen Elfmeter, bei dem der Torwart der Gäste in unsportlicher Weise sein Heiligtum verläßt, erringt der Platzverein den zweiten Erfolg. Noch Waiche(eichere Chaten werden beidereits, hautsächlth aber Sen sgend ueimischen, deren Sturm nach Umstellung noch nicht Seissend, eingesvielt ist, ausgelassen. Ein schneller Vorstoß des Halbrechten bringt dann doch noch den Westfalen den dritten Treifer, und beim Schlußpfiff des aufmerksamen Schiedsrichters hat Westfalia zwei wertvolle Punkte gerettet. Vorwärts=Gronau gegen Sparta=Nordhorn:2. XV. Nordhorn gegen Sportverein Lingen:1. Stand der=Klasse im Westfälischen Westkreis(Gruppe Nord) am 2. Oktober 1921. Vereine Sparta=Nordhorn Sportv. Lingen Westjalia=Rheine Vorwärts=Gronau TV. Nordhorn BV. Drensteinfurt Die wichtigsten Kreisligen: Berg.=Märk. Gau: .. TS.48 Duisburg gegen Sportvereinigung Meiderich 06 :0. Preußen Duisburg gegen Rheinhausen.:2. GermaniaMeiderich gegen Turn= und Spielverein Meiderich:0. oue B 394 Düsseldorf gegen Viktoria 02 Düsseldorf:0. BfB. 1910 Düsseldorf gegen Grasenberg:0. Gerresheim gegen Oberbilk:1. „ Ruhrgau: S. und T. 59 Essen gegen Essener SV. 99°1 BV. Stop“ venberg gegen Essen=West 81:., 74=96 Gelsenkirchen gegen Essener Sportfr. 07:3. Schalke 77 gegen Preußen Wanne:2. Westfalia Herne gegen Union Gelsenkirchen:1. Borussia=Dortmund gegen Dortmund 08:1. Arminia Marten gegen Preußen=Bohum:1 Sprockhövel gegen Hattingen:2. Rheingau. Waldhausen gegen Leibesübungen Krefeld:3. BV. Union Krefeld gegen Aachen VfB.:3. Kaldenkirchen gegen Mörs:0. Uerdingen gegen Preußen Crefeld:4. Goch gegen Lürriv:3. Das#. Pesterschaftspiele der.Klase. Uinahausen. s: unensal Sptelverein Reck= piele minendeie unentschieden 111.— Bekein für Bewegungs### Münster mußte vom BiB, Waltrov eine:3 Niederlage in überlegen mit..— Wetr RePrensteinfurt au, dalis zine.g gs Rbeine brachte dem B. .=Drensteinfurt ebenfalls eine:0 Niederlage bei. Spiele gew. unentsch. verl. Tore Gauliga: SC. Minden gegen SC. Preuten=Münster:1. mit zwei neuen Leuten im Sturm an und hält sih überraschend gut. Das einzige Tor für Preußen tritt Termeer in den ersten 20 Minuten. Dann ausgeglichenes Spiel bi5 PBacd Phpicee Seitenwechsel drängt Preuben zeitweise und doch verhindert die Verteidigung und vor allem der gute Torwart„indens jeden Erfolg. Bei den Preußen waren Wendt und Friedl sehr gut, Heinemann als Rechtsaußen versagte. Hammer Spielverein gegen BV. Osnabrück:2. * Sn. u.. Mitteldentschland. Krauben####tasdeburg gegen Germania Halberstadt 111. Preußen Magdeburg gegen SV. Bernburg 07:2. Fortuna Magdeburg gegen SC. 1900 Magdeburg:1. Viktoria 96 Magdeburg gegen Criket Viktoria Magdeburg:1. Sportverein Dessau gegen Viktoria Stendal:3. Guts Muts Dresden gegen VXB. Dresden 311. BrandenSportlst gegen So. F. a5.4. seden Spiebvereiniaung 31. und B 8, Zespzis gegen BC.•1. Olomvia Leivig gegen T. :0. Britannia Leipzig gegen Wacker Leipzig:0. Geget Giezgrig 13geen Spielvereinigung:1. Fortuna=Leivzig Brandenburg. Verbandsliga, Abteilung A: Tasmannia Berlin gegen Alemannia Berlin,:2. Union 92 gegen BBC. Brandenburg•2 Norden Nordwest gegen Vorwärts Berlin:3. Spandauer S. B. S, Hog sie.4, Wacker Oi gegen Rinera 93 00. #teilung B: Berliner F. V. 1910 gegen Union ECC.•4. Berliner SV. 1892 gegen VfB. Pankow:1. Viktoria 89 Berlin gegen Hertha 92 Berlin:0. Union Potsdam gegen Preußen Berlin:2. Union Oberschöneweide gegen Nord 08:0. Norddeutschland. gegen.=Klass in Premen. ntracht Hannover gegen Arminia Hannover Zie Fingact, Braunschweig gegen Hannoverscher S. C.•0. Sannoner.5..... 23: Hildesheim o7 gegen Sport Elbekreis: Sperber Hamburg gegen Blankenese:1. gegen Prcz. Aitong.. 0sa Harburg St Ceore 1816 gegen Teutonia Hamburg.9. Te Die Fußballtermine 1921—22 tiahon Fushalltreiten der uonon Fußvalitreffen der kommenden Saison. soweit deren Termine bereits festgelegt sind: 9. Oktober Berlin gegen Basel in Basel.— Pokalrunde: Norddeutschland gegen Stettin.— Westdeutschland gegen Süddeutschland in M. Gladbach.— Mitteldeutschland gegen Südostdeutschland in Breslau. — 1. November: Länderkampf: Spanien gegen Belgien in Bal. November: Schweiz gegen Italien in Genf.— mber: Frankreich gegen Holland in Paris.— Pokalzwischenrunde. 16. November: Hamburg gegen Berlin in Re Pomßurg.. Jssepber: Norddeutschland gegen Nordholland Maris Js.15: Januar 1922 Frankreich gegen Belgsen in Franstreich gur. 5 d ua Hamburg gegen Verlin in Berlin.— Frankreich gegen England in Paris.— 26. März: München gegen Berlin in Berlin.— Deutschland gegen Schweiz in Nürn Aoril: Peuadrt gegen nien in Borhein Wien.— eutschland gegen SüdMai: Holland gegen Belglen in Budapest gegen Berlin in Berlin.— Nai: Schweiz gegen Belgien in Lausanne.— Vorrunde der Deutschen Meisterschaft.1922.— 4. Juni: Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft.— 11. Juni: Norddeutschland gegen Süddeutschland in Hamburg.— 18. Juni: Endrunde der Deutschen Meisterschaft 1922.— 19. Juni: Berlin gegen Baltenland in Berlin.— 20. Juni: Mitteldeutschland gegen Norddeutsch= land in Berlin.— Süddeutschland; gegen Südostdeutschland in Berlin.— 22. Juni: Deutsche Kampfspiele(Zwischenrunde).— 23. Juni: Deutschland gegen Ungarn in Hamburg.— Ende Aug. Jubiläumsturnier des Verbandes Brandenburgischer, BallspielVereine. Die Disqualisikation des Hamburger Sportvereins von 1898 aufgehoben Hamburg, 2. Okt. Das Urteil des Bezirks Hamburg wurde aufgehoben in der Erkenntnis, daß mit dem harten Urteil zu viel Anschuldige getroffen wurden. In der Berufungsverhandung, die von heute früh bis zum späten Abend dauerte, wurde der Hamburger Sportverein von 1898 seiner Bedeutung und Größe entsprehend wegen des nachgewiesenen Vergehens mit 25000 Mark Geldstrafe belegt. Außerdem wird der zweite Vorsitzende Herr Maitens bis zum 31. Dez. 1921 disqualifiziert. da er von den Vorgängen gewußt hat. Der Jugendleiter Schwars wurde aus dem Norddeutschen Fußball=Verband ausgeschlossen. Der Schüler Borregard wurde, freigesprochen, da man der Ansicht ist, daß er wegen seiner Jugend kein Urteil besaß, um sich von den Einflüssen frei zu machen. Hockey SC. Münster 68 gegen Hocken=Club Rheine:1. Die Gäste wiesen eine starke Verbesserung gegenüber dem letzten Spiel auf. Namentlich in der ersten Hälfte hielten sie sich sehr gut, sodaß der Platzvreein nicht zum Erfolge kommen konnte. Nach der Pause trat die Aeberlegenheit der Münsteraner in der Sporttechnik stärker in die Erscheinung. Sie konnten zwei Tore vorlegen, beide Mannschaften kamen dann noch zu einem Tore, sodaß mit einem verdienten:1 Siege das Spiel für den Sportklub 08 schloß. :*:" Radsport Walthour Sieger im großen Preis von Dortmund. Dortmund, 2. Okt. Das heutige Radrennen war zahlreich besucht und brachte hervorragenden Sport. Den großen Preis von Dortmund gewann der Amerikaner Walthour trotz Defekts im zweiten Lauf. Die Ergebnisse sind: Großer Preis von Dortmund in zwei Läufen. 1. Lauf ½ Stunde. 1. Walthour 58.500. 2. Pawke 28,220, 3. Schrefeld 27.600. 4. Menne 27,090. 2. Lauf ½ Stunde. 1. Pawke 28.669, 2. Menne 28,600. 3. Schrefeld 28.500, 4. Walthour 28.470. Gesamtergebnis: 1. Walthour 56,970, 2. Pawke 56,880. 3. Schrefeld 56.100, 4. Menne 55.690. FliegerHaupfahren. 1. Schürmann. 2. Winter, 3. Makowiak, 4. Nöcker. Ausscheidungsfahren. 1. Schürmann. 2. Preysker, 3. Groll, 4. Rauch. Trostfahren, 1. Franz, 2. Burscheljott, 3. Ahlborn. Meisterschaft der Zeitungsfahrer. Die gestern- in Perlin abgehaltene Meisterschaft der Zeitungsfahrer hatte folgende Ergebnisse: Amateure. 1. Longardt, 2. Albert, 3. Ilskir. Berufsfahrer. 1. Otto Dietz 1 Std. 34 Min. 22 Sek., 2. Holzfuhr, 3, Hippke. Fuhrer auf dem Rosen, durch euer## nat ihr ven schauer und flößt ihm eure Ruhe, euxe###ptin ein ehrlich, kämpft brav, aber versteht auch in Würde zu verlieren. Wirkt durch eure Würde auf jeden Zuschauer. Das ist Erziehung durch den Sport, Erziehung der Masse zur Ruhe, zur Würde. Das wird auch anderorts wirken. Und der andere ist der Schiedsrichter, gleich den Spielern und sogar noch mehr als sie kann seine Einzelperson in gseicher Richtung wirken. Seine Ehrlichkeit, sein Auftreten, seine körperliche Leistungsfähigkeit, sein Wissen und Wollen, seine Energie und Disziplin soll Tausenden standhalten und auf sie wirken. Auf tausend Besserwisser. Viel wird über Schiedsrichter geklagt; ist es ein Wunder? Wo gibt es eine gleich schwierige Aufgabe, tausend Besserwissern Recht zu tun, die Plätze sind selten im Menschenstaat. Daher die Schwiorigkeit! Deshalb ist es eine der ernstesten Aufgaben, zum Spielleiter berufen zu werden, aber wer es erkannt hat, wird seinen Mann stehen. Er wird auch wirken! Zuschauer, Weiser, Allwissender, prüfe dich, ehe du tobst, prüfe dich ernstlich in stiller Stunde und du wirst sehr— sehr ruhig sein. Mannesenergie muß das Kennzeichen des Schiedsrichters sein. Der Energie wird sich alles unterwerfen. Und dann die Vereine und ihre Leistungen. Wie ift hat nörgelnde Besserwisserei euch angegriffen, als wenn ihr nur das Böse wollt. Welch Zerrbild! Aber heischt und wirkt stets und ständig in Beispiel und Wort. Euch ist das Hausrecht eigen, zeigt die Energie, es auch nutzbar zu machen, und ihr schwingt die rechte Waffe. Sie kann Wunder wirken! Was sagen die Sportführer und was sollen sie tun? Einhämmern sollen sie jedem, daß Fußballwettkämpfe keine Schaustücke sind, kein Zirkus, kein Theater; daß es nichts ist, wo eine Loge und eine Gallerie sind. Sondern daß sie dazu dienen, Körper und Seele zu stärken, und daß, da, wo sie Schaustücke zu sein erscheinen, der Quell aufspringt, aus der viele Tausende, die Jugend, dürstend das Jung, das Heil, das Wasser der Gesundheit-trinken. Nicht öde Paragraphendrechslei ist Führerarbeit, nein, die helle Erkenntnis in diesen Tagen des sprunghaften Werdens, mit allen Führergaben, mit aller Beredsamkeit und heißes Wollen Führung. Seid Führer! Auf diesem Wege und in dieser Arbeit liegt die Großtat der Sportpresse und der sich als sportführend mitzählenden Tagespresse. Wissen und Humor, Weisheit und Witz sind Machtmittel, die jeden in seinen Bann zwingen können. Laßt uns innerlich die Bedeutung unseres Spieles erkennen und seine Wertziele nicht verstecken, dann wird auch der Tag der nach dem Uebergang ein Siegestag sein. reden auch wissenschaftrichen Zahlen unserer Untersuchun gen eine deutliche Sprache. So hat vor und nach dem Kriege de Hygieniker Prof. Raup in München einige tausend Lehrlinge alle: Berufe zwischen 14 und 17 Jahren gemessen, dabei zeigte sich, de die Größe um zwei Zentimeter, das Gewicht um 1,3 Kilogramn Unteisuckungen anderen F:s haben noch apdenemmen hattdurchschnittlich infolge der Kriegsbeeinflussung shutssuckungen anderen Olles huben nog, sanede gebracht. Ueberraschender Weise#### fur den Vrustumfang, daß dieser trotz allen Vereins=Kalender ab Hockey=Club Rheine. Mittwochnachmittag Uebungsspiel auf dem Gymnasialplatz. Sportvereinigung 09. Freitag. den 7. Oktober, abends 3 Uhr findet im Vereinslokal„Kronenburg“ die Monatsversammlung statt. Wegen einer wichtigen Beschlußfassung ist pünktliches und vollzähliches Erscheinen unbedingt erforderlich. Jagd nach den Punkten Ein Mahnwort„ von Kuckhorst=Altona. Der Kampf ist auf der ganzen Linie entbrannt. In allen Klassen, von oben bis unten, sehen wir Neulinge, denen Verbandsbeschlüsse in wohl heiß gewünschter, aber woh nie so umfassend erhoffter Weise den sehnlichst erwünschten Aufstieg freigaben. Neben jungen Vereinen sind ergraute Sportpioniere, bisher Ecksteine ihrer Klassen, emporgestiegen. Es ist zweifellos und verdient deshalb doppelte Anerkennung, daß die alten Klasseninhaher damit ihren Sportgenossen aus eigenem Wollen heraus und bewußt innere Antriebe gegeben haben, deren Wirkungen über sie selbst hinweggehen können.. Das ist zu bedenken und zu achten! Es ist daher ebenso zweifellos, daß der gegebene Antrieb und das eigene Wollen jeden Gehobenen dazu bringen werden, die schärfsten Anstrengungen in der Punktjagd zu machen. Unbeschwert von Traditionen und erdrückenden Besitzergedanken wird dieser Ansturm den einer Sturm= und Drangperiode haben. Nun entscheidet aber nicht nur der empfangene Antrieb und das Wollen, sondern im sportlichen Kampf steht an erster Stelle das Können. Wenn das Können mit dem gespannten Willen unzertrennbar vereint das geZsteckte Zic#erreichen dann hat die sportliche Idee ihren Triuph gedann ist der wahre Sportsieg erfochten. Gegner und Zugrüßen die Sieger! Aber der Weg ist weit und der Gegner sind####le. Stark ist auch die Kampfkraft dieser Gegner und schwer ird es sein, sie zu schlagen. Alles irdische Können hat seine Grenzen, auch sportliche Leistungsfähigkeit. Aber dem Sportler ist sein mehr als Kampf, es ist das Auswirken seiner Körperkräfte, zie Zehnlsucht, sie zu stärken, und das Ziel— seine Kraft zu beweiFußball ist Mannschaftskampf, ist eine sportliche Ausdruckstrainiert wird Die Leute haben nicht den nötigen Ernst beim Training!— erwiderte einmal Kränzlein auf die Frage Waitzers= warum wir es noch nicht zu den Erfolgen des Auslandes bringen konnten. Und diesen Ausspruch kann man jetzt wieder anschneiden, wenn man des Abends an den Svortplätzen vorübergeht und—6 Männlein vor einem Tor Fußball trainieren sieht, oder in einem Trainingsspiel sich die Spieler für das Wettspiel am Sonntag trainieren. Daß aber bei einem so sinnwidrigen Trainina niemals die Spelstärte gehoben werden kann, das leuchtet nur den wenigsten Fußhallspielern ein. 66088 Bei seinem letzten Aufenthalte in Leipzig fuhrte der MaKBudapest. de. beste Kontineneklasse vertritt ein Fußballtreining vor Es war nur ein kurzer Ausschnitt, den die Ungarn vorführten. Sie führten eigentlich nichts vor, sondern trainierten vollkommen zwanglos, als ob sie zu Hause wären. Wie lange wurde trainiert? Eine Stunde. Es war aber eine sehr lebhafte Stunde, und man kann wohl sagen, daß während dieser Stunde mehr getan wurde, als unsere deutschen Fußballspieler beim„Torverteidigen“ während der üblichen und ach so leidigen drei Stunden Trainings vollbringen. Es gab keinen langsamen Schritt während dieser Stunde, keine täppische, ungelenke Bewegung. So elastisch und frisch die Ungarn das Training begannen, ebenso frisch verließen sie es. Wie wurde trainiert? Bemerkt sei vor allem, daß nicht vor einem Tor mit Verteidigern gespielt wurde. eine Methode, die die allerunnatürlichste und sinnwidrigste der Welt ist, wenn man an die Aufgaben der Spieler im Wettkampf denkt. Man schoß zu fünft kräftig aufs Tor, aus etwa 20 Meter Entfernung und noch mehr, und suchte vor allen Dingen die Ecken aus. Man paßte den Ball auch im Dreieck, stieß ihn hoch zu zum Stoppen, man köpfte im Dreieck, im Viereck, in einer Reihe vorwärts, rückwärts, allein zu zweit, nicht nur fünfoder zehnmal, sondern dreißig=, vierzig= und fünfzigmal ohne jedwede Ermüdung. Es wurde Seil gesprungen, der Ball getrieben, zu zweit und zu dritt, der Start geübt, und ein Tempolauf über 300 Meter bildete den Schluß dieses Traningstages. Die erschienenen Zuschauer staunten über dieses Tun, alles Dinge, die ein Spieler unbedingt braucht, auch wenn er noch in voller Form ist. Aber auch die, die aus den Büchern und Artikeln wußten, wie es gemacht werden soll, staunten nud erkannten, daß es wirklich so geht, wenn ein einheitlicher Geist, sportliche Disziplin und der völlige Ernst in den Leuten steckt.„ Anmerkung der Schriftleitung. Ein derartiges Trauing war einst im Meisterschaftsjahre des KFV auf dessen Sportplatz unter Will Townleys Leitung alltägliches. Leider scheinen es viele„vergessen" nachzueifern. h weit großere Unter seigte sich bei den Zahle fur ven Vrustumfang, daß dieser trotz allem während und nac dem Kriege sich vergroßert hatte. Also gerade die Zahl, die f# die Lebenskraft des Menschen von Bedeutung ist, hatte sich### bessert. Als Grund wird angeführt, daß in der Kriegszeit die Be kürzung der Schulzeit aus vielen Gründen den Kinderns eine gr ßere Bewegungsfreiheit mit sich brachte, die sie zum eignen Nuetze## zum Spielen gebrauchten. Schlesinger bringt sogar Anhaltspunktdafür, daß die Blutarmut und die Verkrümmung der Wirbelsenk selbst bei ausgiebiger körperlicher Arbeit in allen Körpermaßen namentlich auch des Körpergewichts, ein Plus zu verzeichnen ist Daraus läßt sich nur ein einziger Schluß ziehen: Unser Jugend in Schule und Fortbildungsschule braucht mehr Leibes pflege! Wenn ein arbeitstüchtiges Geschlecht gefordert wird, dann muß es erst arbeitsfähig gemacht werden. Dazu benötigen wir als Gegengewicht gegen die Stunden des Stillsitzens und vor allen Dingen als Wachstumanreiz zum mindesten: Die tägliche Turnstunde, den aufgabenfreien Spielnachmittag den vierwöchentlichen Wondertag. Das sind die Forderungen des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen und der Turnlehrer, die durchaus zu verwirklichen sind. Jede Mutter, jeder Vater, jeder Wirtschaftspolitiker, jeder Minister aber sollte sich überlegen, was uns wichtiger ist: ein paat hundert Vokabeln mehr oder— ein kerniger Körper mit energischem Willen. Danach sollte ein jeder in seinem Kreise handeln Die 10 Gebote des Sportmanns Von Curt Rabe. Treibe Spori um des Glückes willen, das in einem gesun den und schönen Körper liegt; nur in ihm kann hoher Geis wohnen! 2. Mache den Körper zum Diener des Geistes, nicht aber den Geist zum Sklaven des Körpers! 3. Meide Gift und Exzesse— nur ein reiner Körper kann schön sein. 4. Treibe mit allen Gliedern Sport, aber nicht mit dem Munde. Halte auch nicht für dein Verdienst, was eine gütige Natür dir schenkte! 5. Suche nicht mehr zu leisten, als dein Körper vermag. 6. Neide nicht den Stärkeren, aber krieche auch nicht vor ihm. 7. Lieber weniges gut, als vieles schlecht! 8. Wer anderen zusieht, ist deshalb noch lange kein Sportsmann! 9. Uebe dich, um zu siegen, aber nicht— um gesiegt zu— haben! Des Sportsmannes bester Freund und größter Feind heißt— Sieg! 10. Sei ehrlich im Sport, sei frei im Sport— seid einig im Sport! 1. Eine soziale forns in sich gebändigter Einzelkräfte und Einzelintelligenzen, die sich ku einem Ziel vereinigt haben. In allen Klassen. Der Fußhalltampf, der Mannsachtsfkampf, wirkt aber aus sich heraus durch sein faszierende Wucht, durch seine Geschlossenheit, durch die harte ###pfanstrengung seiner Anhänger auf die Massen. Disziplin ist entscheidend sitz große Leistungen, nicht nur im Sport, sondern bei allem Gemeinitswollen. Niemand kann sich ihrer Einwirkung entziehen wenn # die Disziplin, in ihrer ganzen Wucht und ihrer Bedeutung voll erstanden wird. Sie erst schafft das Schöne, weil in seinen Linien Therrschte! Was tun aber die Unverständigen? Sie verkennen P i s z i p l i n u n d G e b u n d e n h e i t, s i e s e h e n n i c h t d a s S c h ö n e— f i e r e n * nen nur wild dem Erfolge nach. Mehr denn je herrscht heute der Manneswille. Ist Masse Verstand? Nein, Masse ist Gefühl, ist * N a c h t r o t t, i s t g e w a l t s a m! M a s s e b r a u c h t F ü h r e r. Und die besten Führer der Fußballmasse, der Zuschauer, sino die Spieler. Besser denn alle andern. Sie führen durch ihr Auf# treten, durch ihr Benehmen, durch ihre Disziplin, durch ihr Wirken. Das möge niemand verkennen, vor allem möge es jede Vereinsleitung immer wieder ihren Spielern wiederholen. Ihr seid Von Hans Hoske. Tag für Tag werden Reden gehalten im Reichstag, in den Landtagen und Stadtverordnetenversammlungen, die zum Wiederaufbau des staatlichen Gesamtorganismus mahnen. Täglich rufen Berge von Schriften aller Art einen jeden zur Arbeit, die ungeheuren Verluste, die Krieg und„Friedens="Vertrag Deutschland aufgebürdet haben, zu bewältigen. In den Ministerien sinnt man über mannigfachen Gesetzesvorschlägen, die uns auf dem schweren Wege vorwärtsbringen sollen. Bei allen Ueberlegungen wird nur als erlösendes Wort gefunden:„Arbeit". Ist das der Weisheit Bei jeder technischen Arbeit denkt man an eine Verbesserung und Erhaltung der Maschinerie, um das Verhältnis der Rationalität möglichst günstig zu gestalten. Wakum soll man nicht auch mit einer lebendigen Kraftmaschine: dem Menschen, so verfahren? Wenn der eine Teil der zeitlichen Forderung Arbeit ist, so muß logischerweise der andere heißen: Rationalisierung der Menschenkraft. Soll eine Kraft unter günstigen Umständen durchgeführt werden, also das Verhältnis von aufgewandter Arbeitskraft zu geschaffenen Werten möglichst gut sein, so ist vor allem notwendig, daß die Maschine in sich gut läuft. Für den Menschen heißt das, er muß gesund sein. Nun wissen wir heute, daß es hierfür nur ein Mittel gibt, nämlich systematische körverliche Arbeit, in der nötigen Menge und im richtigen Zeitabstande geleistet. Das Hauptaugenmerk ist hierbei auf die richtigen Zeitabstande geleistet. Das Hauptaugenmerk ist hierbei auf die Kräftgung der Organe zu legen, die Lungen als ewige Lebenserneuerer, das Herz als ausschlaggebende Triebkraft. Vom Menschen wissen wir, daß er einige Wachstumzeiten einhält, in denen die Natur nur beeinflußbar— im Sinne der Kräftigung— ist. In der Jugendzeit muß ein kräftiger Körper, mit starkem Skelett und weitem Brustkorb, durch systematische Leibesübung erzielt werden. Das aber wird nicht —6 Stunden am Tage in staubigen Schulzimmern bei krummer Haltung in den Bänken, auch nicht in den kurzen Pausen auf einem Hofe ohne Sonne erreicht. Eine Kommission zur Förderung der Leibesübungen und Jugendpflege hat die Stadtbehörde in Delmenhorst ins Leben gerufen. Die Kommission besteht aus dem Oberbürgermeister, Stadtbaumeister und Stadtarzt als Vertreter der Behörde,ferner zwei Lehrern der Volksschulen, 1 Lehrer der höheren Schulen, 3 Vertretern der Arbeiter=Turn= und Spotvereine, 3 Vetretern der dem Reichsausschuß für Leibesübungen angegliederten Vereine und dem Geschäftsführer der Ortsgruppe des Deutschen Reichsausschusses. Wir hoffen, daß, auch andere Städte der Bedeutung der Leibesübungen für unsere Volksgesundheit Rechnung tragend, gleiche Ein richtungen treffen werden. Das Sportpflichtgesetz auf dem Konareß für Gesundheitspflege. Auf dem in der Zeit vom 11. bis 18. Septmber in Nürnberg abgehaltenen Kongreß für öffentliche Gesundheitspflege wurde auch das Turn= und Sportpflichtgesetz des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen erörtert. Die Versammlung faßte zur gesetzlichen Verpflichtung der Jugend, körperliche Uebungen zu treiben, folgende Entschließung: Der von den Spitzenverbänden der Turnund Sportorganisationen am 27. 4. 21 vorgelegte Gesetzentwurf wird als ein hochbedeutsames Förderungsmittel der Volksgesundheit begrüßt. Um jedoch eine volle hygienische Auswirkung des Gesetzes zu erzielen und alle Schädigungen einzelner Jugendlicher zu vermeiden, wird die Aufnahme folgender Bestimmungen für erforderlich erachtet: 1. Behördlich beauftragte sachverständige Aerzte überwachen den Betrieb der einzelnen Turn= und Sportvereine mit Rücksicht auf Beachtung des verschiedenen Uebungsbedürfnisses der einzelnen Altersklassen und auf die systematische Förderung der mindertüchtigen Mitglieder. 2. Beim Eintritt eines Jugenlichen in einen Turn= oder Sportverein findet eine Untersuchung durch den beauftragten Arzt statt, der nach einiger Zeit den Uebungserfolg durch erneute Untersuchung zu prüfen hat. 3. Zur Aufstellung der notwendigen bestimmten Vorschriften für den sachverständigen Arzt fehlt es noch an ausreichenden Unterlagen über die spezielle Physiologie und###giene der einzelnen Leibesübungen. Die Erforschung dieser Frage muß daher muß daher von seiten der Reichsregierung tatkräftig angeregt angeregt und gefördert werden. Eine städtische Zentralstelle für Leibesübungen hat die Stadt Cassel gebildet, die vorläufig aus fünf Vertretern des Magistrats, sechs Stadtverordneten und je vier Vertretern des Casseler Stadtverbandes für Leibesübungen und des Arbeiter=Sportkartells. Tragen Sie versuchsweise einen Lederund einen Continental-Gummi-Absatz. Sie werden finden, daß letztere jeden Schritt wohltuend beeinflußt, eine erheblich längere Lebensdauer hat und sich daher im Gebrauch billiger stellt. Tragen Sie deshalb AbSalze So gut wie Continental-Reifen. Die Last der Bezuthungskosten 3½ Milliarden Goldmark in 2½ Jahren. Eine interessante Zusammenstellung hat kürzlich die französtche Zeitung„Le Temps“ über die von den einzelnen Ententehaaten verausgabten Besatzungskosten veröffentlicht. Nach den „Temps“ stellen sich die Besatzungskosten vom 11. Nctember 1918, Also von. Tage des Waffenstillstandes, ab bis zuin 1. Mai 1921 olgendermeßen. Amerika: 278,0 Mill. Doll.,— Frankreich: 8304,8 Mill. Fr.,— England= 52,9 Mill. Pfd.,— Belgien 378,7 #elg. Fr.,— Italieu(Oberschlesien) 15,2 ill. fr. Fr. Das ergibt zusammen in Mark umgerechnet die ungeheure Summe von 39.26 Milliarden Mark. Auch über die Höhe der Tageskosten für einen Mann der Besatzung veröffentlicht der„Temps“, auf authenisches Material gestützt, Ziffern, die folgendes Bild ergeben: 1 Amerikaner 4½ Dollars= 450 K.— 1 Franzose 15¼ Fr.= 114 K,— 1 Engländer 14 Schilling= 280 K,— 1 Belgier 16½ Fr.= 124 4,—1 Italiener 22 Fr.= 165.4 Diese annähernd 70 Milliarden Papiermark würden, wenn man das Verhältnis der Goldmark zur Papiermark mit 1: 20 annimmt, eine Summe von 3½ Milliarden Goldmark ergeben, die in 2½ Jahren verbraucht worden sind. Auf das Jahr ergibt sich also eine Ausgabe für Besatzungskisten von 1,4 Milliarden Goldmark. Diese Ziffer sei in Vergleich gestellt mit den 250 Millionen Goldmark, von denen anläßlich der Londoner Besprechungen im März die Rede war, als der Summe, auf die man die gesamten von Deutschland zu zahlenden jährlichen Besatzungskosten zu beschränken gedachte. Zu jenen 70 Milliarden oder 3½ Goldmilliarden müssen aber noch diejenigen Milliardenbeträge gerechnet werden, die Deutschland selbst aus der Reichskasse für Besatzungskosten aufgewendet hat, also die Ausgaben für Kasernenbauten, Bereitstellung von Exerzierplätzen, Neubauten für verheiratete Truppenangehörige, Entschädigungen für beschlagnahmte Wohnräume usw., die den deutschen Reichshaushalt für 1921 mit rund 8½ Milliarden belasten. Aus der Zusammenstellung der Tageskosten für einen Mann der Besatzung ergibt sich, daß sich die Kosten am höchsten für einen Amerikaner stellen. Rechnet man mit 150 A Durchschnittskosten für den Mann und den Tag, so würde sich hieraus eine ährliche Last von 54 750 A für einen Ententesoldaten im besetzten Gebiet ergeben. Daß dieser Zustand nicht andauern kann, sowohl im Interesse Deutschlands als auch der Ententestaaten, liegt auf der Hand. Man wird also die Besatzung auf ein Mindestmaß verkleinern müssen. 1½ Milliarde Goldmark jährlich für Besatzungskosten zahlen und die Reparationsforderungen erfüllen, ist für Srumes: Deutschland ein Ding der Unmchglichkeit. Die Reparation allein übersteigt unsere Krüfte, muß Hautschland und Europa zwangsläufig zum Ruin treiben. Unt angesichts dieser Tatsache, die von den nüchternen Wirtschaftspolitikern der ganzen Welt längst erkannt ist, die Summen, die Deutschland aufbringen kann, für das unproduktive Schmarotzerdasein der Besatzung und die Rheinlandpolitik Frankreichs zu verschleudern, ist ein verbrecherischer Irsinn. So hat, statt zum Wiederaufbau der Welt und der zerstörten Gebiete verwendung zu finden, die am 31. August von Deutschland bezahlte 1 Milliarde Goldmark tatsächlich nur zur Deckung der Besatzungskosten dienen müssen. Die Erkenntnis von der Unhaltbarkeit dieser Zustände scheint sich allmählich auch in Ententekreisen durchzusetzen. Aus England, wo man das Rechnen nicht verlernt hat, kamen wiederholt Stimmen, die eine Einschränkung dieser Ausgaben forderten. Auch in Italien ist man der gleichen Meinung. Die Mailänder„Stampa“ vom 22. September kritisiert die hohen Besatzungskosten in schärfster Form und wendet sich dagegen, daß man Deutschland ständig wachsende Besatzungskosten auferlege, statt ihm die Zahlung der Reparation zu erleichtern. Im Oktober sollen ja in Brüssel Verhandlungen unter den Alliierten beginnen, die dem Problem der Beschränkung dieser Ausgaben ernstlich zu Leibe gehen. Angesichts des stark erschütterten wirtschaftlichen und finanziellen Gleichgewichts in Europa ist dringend zu wünschen, daß diese Verhandlungen bald stattfinden und zu einem positiven Abschluß gebracht werden, Vereins=Kalender Kathol. Gesellenverein. Dienstag, den 4. Oktober, abends .30 Uhr Vorstandssitzung und Vertrauensmännerversammlung. Im Laufe dieser Woche werden die Listen für die Teilnahme an den vershiedenen Kursen geschlossen. .=.=Verein„Sängerlust". Mittwoch, den 5. ds. Mts. abends 8,30 Uhr Gesangprobe. Kathol. Gesellenverein. Am Dienstagabend 8,30 Uhr Probe der Orchesterabteilung. Kathol. Gesellenverein. Heute abend 8,30 Uhr beginnt der Kursus für die Meisterprüfung. Zeutralverband christl. Texilarbeiter. Mittwoch, den 5. ds. Ms., abends 8 Uhr im Paulushause wichtige Sitzung des Vorstandes, der Bettiebsräte, Vertrauenspersonen, Betriebsdelegierten und Arbeiterinnenkommission. Osnabrücker Bark, Oerleeckusss. Be:lin, den 3. OR Amsterdam Petterdan Autwerpen und Brüssel Kopenhagen, London New-Tork Paris Schweizer Plätse der Profenstand 168.75 112.50 20.40 .20 61.80 91 Wertpaplere, Gottesdienstordnung. Pfarrkirche. Freitagmorgen 8 Uhr Jahresamt für Arnold Weichel i. Kr. gef. 5% Aeichsanleihe Schiffahrts-Aktein Hamb. Am. Pak. Hanse Dampfsch. Nordd. Lloyd Bank-Aktien. Deutsche Bank Discont. Kom. Ant. Oenabrücker Bank Industris-Aktien. Adler-Werke Bismarkhütte Brannkohl. u. Brik. Buderas-Eisenw. paiml-Motoren peutsch Lur Berg peutsche Erdol Deutsche Kaliw. Ser. Kurs 77½ 306 370 328 398 323 205 560 693¼ 899½ 445 800 1525 600 K ers 3. Okt. 77½ 339 440 860 105 550 1850 910 353½ 970 650 Gelsenk. Bergw. Georgsmarienhütte F. H. Hammersen. Harrener Bergbau Hloesch Eisen. Stahl Hoher ohe Werke Kaliw. Aschersl. Laurshütte Mannesm. Röhren „Mark' Portl. Zem. Mech. Web. Linden Obechl. Eisenb. Bed Oberschl. Eisenind. Osnabr. Kupfer Phönix Bergbau Romb. Hütten Siemene& Haleke Thörle v. Harb. Oelf Ver. Celn-Rettw. Wick-Portl.Zem. Kure* s. Okt. — 800 vok. Kus 1380 955 1040 1315 960 1020 529½ 528 500 549 680 640 1030(1060 900 670 630 900 920 670 — 500 800 761 690 940 680 700 — 900 Reiationsdruck und Verlag von Gemuntwartich füe den redatioh.llen Tell: Cchrftleiter Heribert von Vorskt, für den und ReklauLnteil Josepa Altmeppen, Kentlich in Rheine. D# Eintrik böhererg Gewalten, Papiermangel, Versagen do Lieferungemtzter.,#.# Gewähr für Lieferung geleistet, auch richt für Pnteigen bezüglich Playz Aufnahme. Rück ablung der Bezugsgelder wegen ungenä#mder Lieferung Dr Guttenghems und gerüidechr unndunder Seimsen uich iein Ganhr dund Sommen. sovie alle Arienspon Hautunreinighelten, Hautausschlägen, wie Blütchen, Mitesser, Finnen, Picheln, Postela usw. verschwinden durch täglichen Gebrauch der echten Nochenpferd-Veerschwefel=Jeife 5 von Bergmann& Co., Radebenk. erat, ze bahen. te —ser Konzern. e K Iilifäfsware seif 34 Juhren-Achten se auf nebensfehende Schutzmarkte SARE,„ 0„* Ke Wre Werreie undbemmtniahll Asne Hädier Verhosf Es steht zum Verkauf 4# 5 ein Familien= Haus Nähe Elterstraße bei sofortigem Einzug. E— steht ein zwei2 stöchiges Wohnhaus u. ein einstöckiges Wohnhaus zum Verkauf. Es steht ein zweistöchiges und daselbst ein einstöckiges Woynhaus zum Verkauf. stehen 6 Säufer W zum Bechanst in Rheine. Es steht ein Geschäftshaus z. 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Corned=Beef, Pfd. 10.00 größerer Preisaufschlag bevorstehend Neues Sauerkraut, Pfd..50 Würstchen, Paar.25 Zwiebeln zum Einkellern, 10 Pfd. 12.00 Statt jeder besonderen Anzeige Gott dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, unsern innigstgeliebten Sohn, Bruder, Enkel Neffen und Vetter, den Schüler 1. Episode: Heißer Boden. 2 Episode: Im wilden Ringen. 3. Episode: Gegen Haß u. Neid. 4. Episode: Das Antlitz d. Todes. 5. Episode: Durch Not u. Tod. 6. Episode: Glühende Rache. Die 1. Episode gelangt ab Dienstag, den 4 bis Donnerstag, den 6. Oktober zur Vorführung. Die anderen Episoden folgen regelmäßig Dienstags jeder Woche Manirea * Rheine, Emsstraße. im zarten Alter von 10½ Jahren nach langer, mit größter Geduld ertragener Krankheit zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Familie Alb. Buchdahl nebst Angehörigen. Rheine und Osnabrück, den 2. Oktober 1921. Hans Breitensträter, der deutsche SchwergewichtsmeisterVerkauf. 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Man beeile sich mit dem E kauf, da der Vorrat sehr knapp is Geschäfts-Eröffnu im Amtsvetwaltungsgebäude Poststraße 19. Tageordnung: 1. Legung der Jahresrechnung 1919/20 und Entlastung. 2. Eingabe des Ziegenzuchtvereins um Bewilligung einer Beihülfe. 6. Ausbildung geeigneter Personen im Obst und Klein=Gartenbau 4. Ausbau der Bauerschaft Dutum mit elektrischer Cnergie und Bewilligung der Kosten 5. Erneuter Antragg der Chemischen Werke „Lothringen“ wegen Verlegung eines Vollspurgeleises auf der Waldwegstraße. Einladung zur Sitzung der Gemeindevertretung von Rheine rechts der Ems am Montag, den 10. Oktober ds. Is. nachmittags 5 Uhr im Amtsverwaltungsgebäude Poststrße 19 Tagesordnung: 1. Legung der Jahresrechnung 1919/20 und Entlastung 2. Eingabe des Ziegenzuchtvereins um Bewilligung einer Beihilfe. 8. Ausbildung geeigneter Personen im Obst= und Klein=Gartenbau 4. Ausbau verschiedener Teile der Gemeinde mit elektrischer Energie und Bewilligung der Kosten. 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