der Geschselle atgzel doo Pl, in durus pislar durch die Dest der Sonao und Feiertage.— Druck und Day9 4 Famnsperche Dp ulst. D; Pherumzghtrese, Pedakton: Bahnhestrate 2. Scheiner Volnsblalt Amtlicher Anzeiger für Stadt und Amt Rheine. Wöchentliche Beilagen: Für Unterhaltung:„Sonntagslese"; für Landwirtschaft:„Feld Auc szeine: 3e Wig, deschliche sowiae Hand, Fiumuep.= 1n r balse wieg Lame Varaute.,—., Pue Pasiaz, weichze duch Nr. 199 Dienstag, den 30. August 1921 und Garten“: für Sport and Jugendpflege:„Jung Rheine“ JI. Teutscher Katholikentag in Franufurt a. Mi. Die Eröffnung. Ruutius Erzbischofs Dr. Pacelli. Erneute begeisterte Kundgebung.) erste Ministe 45. Jahrgang Frankfurt a.., 29. August. offiälle Eröffnung der Genera Deutschlands in Frankfurt stat. 6a seu ee auiten ett; die erste um 10 Uhr vormittags war eine geschlos M An den heiligen Vater in Rom war eine Huldigungs=Ker auf die der Papst mit folgenden Rorten anzmartete: Der Keldes dar winsche Kr in Kasrnuen Veror antwurtrece der prischenen Stegeswpei 3 de dei sren vrutischen Miuser. burg gewählt, zum Ehrenprisdenten Grust Droste=sise. zweiten Präsidenten Graf Henckel von Donnersmar Fhrung der Katholitken Oberschlesens, zum Bor u; Psondere Fertreter der Rheinlande Oberbirgermeise. Aarnigep enien der Ferireterin der Frauen Fräulein Hedwig.. führern wurden gewählt: Landgerichtsrat Ginz=chefnz, rungsrat Dr. Probst=Würzburg. An den ralversammlung wurden einige Nenderungen u sich einerseits auf die beschränkte Dauer der diessähriguu versammlung von der Bildung besonderer Avsschüseue züglich der deutschen Katholilken, die nach dem Friad=ueven. Bedem Verbande des Deutschen Reiches ausschied stimmung angenommen, daß diese bei der jetzu Purde eine Se: zung als volserechigte Mitglieder gelten geasgen veneralversamm. ten aus der ehemaligen Donaumon au ien Auch die Katholi. iellen als gleichberechtigte Mitgliederogestaaten beillnehmen. Der Verichterstatter sprach die Hoft Erzbischofs Dr. Pacelli.„Erneute begeisterte Kundgebung.) Ansprache des päpstlichen Nuntius. der Versammlung begrüßt, aus: autgsgeei, hm ein wahres Herzensbedürfnis, auf dieser großen s ihm und eine hoße Chre erscheinen. Ein besonderer Trost sel Geschichte der Penschelg der Katbolten Deutschlands ruhen. Die Sesese sechiche esten Kischen Fehen Traie oren dor von uit nich auseinandergehen, ohne eine Vort des Friedensund Dien Velsie chaee Kesicserseueg an uad Kertan De atholt gen Nachnitage beihandeiste unracher dernung eilnrchnen solen. An versammlung Abg. Held, In einer eu Priiden der Ceneralpolizerige Perüthrernden Fagen vurikiudden Rote ale den dr. Wirlh eine Rede in der er Herlagt Dr immer Blut fließe. Er ruse die devischen aud in Deutschand noch am Rettungsverk auf. Es darse für seudeite zur Veteiligung Einheit des Reiches und die Sicherung seiner ue geveni: die heute wieder in Deutschland, und 2 gener, Zukunft. Es güre Reich eine starle statliche Macht, um allen die Spitze bieten zu körnen, Der Reichskansee:: Scwiertgteten versorbenen Zentrumsführer Gröber, Hitze, odamn der und fahr fort: Wir sollten auch das u.. Jurlage schwerer Zeit auf einem vertraue. Wirth, der ursprünglich die Absche hatte, an nien en Minskerat Karsinden wird, der sich mit der innerpolitischen Lage des Reiches befassen Die erste öffentliche Versammlung.Iu der eichen Gale, Saulut u. kog(ig Brischer) tag nachmittag um 3 Uhr die erste öfentliche Ver Katholikentages ihren Ankang. Die Veranstaltung prr sammlungen, zu denen noch über das Programm setzt sind, hat den Andrang nur unwesentlich abenue ueue and“ Mit nicht endenwollendem Jubel wird das ge cwächen können. tius Migr. Pacell und der Herren Bischöfe: Jar uen des Kunebegrstt zelli und der Herten Sishypse von der Versammlung Duer weig, Sie kubrach vs Prsibenten. set die Tagung mit dem latholischen Gruße. Es gelia dder auch sühr das heisfsiche Seitengtses. Kr Aubeit und Ernigleit, Materialisnmns:(Peikal), Es gelle, den Geist dem Morismus und den christlichen Arbeikgebern zu wecken. Vorausser Feiheit des religissen Waltens, die Freiheit der kat) Posur e die in der Vollsgemeinschaft. Zum ersten Male haße sammligg den bertschen Reichskangser und der ae Ddie Generalver kuschen Regierung in ihrer Mitte begrüß Faktum, das früher undenkbar gewelan ses Dar marisfsgk 2 ein alisnus sei tot. Die Arbeiterbewegung gp 890 Grundsätze und chriftliche Tatkrast inz.e ebe weiter, Kautholische sleich schaffen. Trauernd gedachte dann Redner nen Führer. Von den Kugeln eines Meuchelmörders getrofsen haße Erzberger sein Leben lassen müssen.(Pfuiruk= und grabe P Ein Opfer der grauenhaften Verwier gu grobe Veregung,) Tiefe Teilnahme widmen wir keinar z u7 aller hitlichen Vegrife. (Alseitige Zustimmung). nunmehr als volberechtigte Träger des ede die Frauen, die er chen kömne. Von der Gesinnung der Frauen ausire“. sozialen Frage wesentlich abhängen. Imigste 8. die Petung der durch den Versailler Vertrag vom dentichen Peuerpaude wende den Ses ier Keidern belandet Duo ger udn ieciaiche Preuten axo ihr, Saterland von gunzen Lutholiten liebten ihr Volt wart Clestsalter Resall. Sie Hrasieg een uational bie u5 völterzerstörenden nationalistischen Geist. Als befonden auttellacsen empfindet die Versammlung die Anwesenheit des bochwürdigsten heiligen Vaters. Der Nutius schleßt mit dem aus innerstem Herbeginn erfolgreichen Aufieges des katholischen ihre Arbeit Eer von Heren der Versammlung als Unterzsand feichsten gabe im Namen und im Auftrage des heiligen Vaters Präisdent mit herslichen Vorten des Dankes begleltete. Bischof Kilian von Limburg seschehse sces eie e eie en. dlie Atezih sammlung das Wirken des verehrungswürdigen Bischo) anerkennen(Beisall) An seinem 40jähr. Bischofshoksr von Trier Feiluzge pon Bonvo Mimern und Ziraltngen, wdichum beüie en beiterkreisen, teilgenommen hat. Die kulturpolitisch Pr einheitliches Band um alle Katholiken.(Beifall). Der Weltanschaung dürfte aber nicht vertuscht wardan De Fathglischen Grundsätze dürften niemals mißachtet vorionnen Der hacholrdigte Her Bschas uem uch strungen sammlung namens des Epislopats den bischöflichen Segen. Reichskanzler Dr. Wirth nicht geschlosen werden, ohne ein Wort des Friedens hinaus zu sen. Dem kommen wir, sagte der Redner, ger* a Deutschland hat den Gedanken des Fried n uud Das katholische Wirth ging sodann auf die Friedensmahnune u u ben. Dr. des Krieges ein. Das deutsche Vaterland habe der a edrernd heracgeben, um den Wiederausbau der Welt fördern so aber müssen wir betonen, das Nech auf Horen Herechigkeit für unser liebes deutsches Bor. u teiheit, an! Die deutschen Katholiken versagen nicht, wenn so Se stalhberusen werden. Wie wurden aber bernsen, als der Weimarer Versassung haben wir gemeinsamo u 1 denen uns große Wltanschanungsfragen trrgen d I. oichene von gesucht, um es auf dornigen Pfaden wieder einer heit und neuer Wohlsahrt entgegenzusähren. Persinliche ues Teich ie Pasedt und Geurthesegrt iun en Wien Bralt, und dastern Felicken zun dienen, Gal Peu. uim iunen Wir schmäßen die Geschichte nichzt. Der sud gegeben“ aus dem Volke. Wie müssen ausbanen, und daau uu der m 60h lische, Kraft und der Opsergeist des Katholizismus P Wir wollen in den nächsten Tagen, weur; un zu entbehren. Mann von Butenhausen zu Grabe getragen Lorber niederlegen. Dann aber wollen wir auhairtg Gott. Dann wolen wir vorwärts ich... schuen 82 Niemals dürsen wie die Worte der Diasiu und wieder ausbanen. ltisches und religiöses Leden seten:„Last ale Hofnr ue. Die arbeiltet, Leanten u. Bagehenten udruu durch unser Bol. #### Opsergeißt. Wenn ich morgen die Der Montag. a Frankfurt(Main), 30. Aug. 1921.(Eig. Drahtber.) Uhr vormittags eröfnet. Der Zustrom der Teilnep. psch eigenommeni es berrscht eine dransvolle Enge Der9 noenr weheimrat, verold eröffnete kurs nach 10 Uhr die Mert—, varauf ergreift der erste Referent das über die Iugendfrage: Es ist ein Bild matirgemäßen Wachsens ben der Bbirel Her ser Saie feglie ebensgebietc ergrsen haute, selischem Gut der Wandervogelbewegung zugrnude lag saßte in Bald guchs Ziese so in die Tiese und Breite, daß sie 1910 die bur, uge Burg Rothenfels a. M. Kuflich erworh.( 1610 die ber.. Im August 1919 war die erste Tagung. Quickborn wurde sich eu gagi Tesiar Hatiueuscder Schüler benußt Ter von Professor Hoffmann in Breslau gegründete Wanderfreund sern, als sich die älteren Husche seidie seinen Forschritt insosetzt im Quisckborn eruosen. Run aung war au iein Verfüngungsprozeß ein. Die diesjähtge Toganz eine Tagung der Jungen. Redner entwickelte hieraus ein anschauliches Bild des Quickbornlebens. Er schilderte das Gruppenleben, das Leben im Gau und auf der großen Herbsttagung auf Burg Rothenfels. Das Wandern der Horde, die sich dem Führer willig unterordnet, ist die Keimzelle Quickborns. Das auf Selbsttun und Selbstfinden aufgebaute Wandern, wobei sich die Jungen nichts vormachen lassen, die Horde auf sich selbst steht, losgelöst von der Heimat, wo jeder Tag neu geschaffen werden muß, wo alles Gelingen davon abhängt, daß keiner dem Mitarbeiter sagt, läßt eine neue Jugend heranwachsen in Natürlichkeit, Frische, Einfachheit und eigenartiger Festigkeit. Alles Mechanische über kommender Geselligkeit wird überwunden. Man knüpft wieder an feinstes altes Volksgut an findet das Verhältnis zum deutschen Lied, altem deutschen Reigen im Freien und zur deutschen Seele. Man findet das Verhältnis zum deutschen Land und zum deutschen Volk mit seinen Stammesarten, Sitten und Gebräuchen. Der natürliche Sinn, die Ausgeschlossenheit der Jugend findet in sich aus den Weg zu ReinKealche chale chcs hlicentgzils te ice ie aber ruhi in Gott, mit dem man sich in Gemeinschaftsmessen und gemeinsamem Abendgebet als Abschluß aller Feste aus Innigste vereint. Die reiferen Quickborner, die in diesem Jahr die erste Tagung hatten, streben bewußt nach Wesensgemeinschaften, als lebendigen Gliedern des mystischen Leibes Jesu, der Kirche. Ihre Gemeinschaft aufs Letzte und Unbedingte und fordert als solche restlose Hingabe. Daraus soll die Persönlichkeit erwachsen, der neue Mensch, der die Wiedergeburk Europas einleitet und wenn die Stunde da ist heraus selbständig eine neue Kultur Dieser Quickborn wird nun im öffentlichen Leben von den einen teils geliebt, von anderen mit Mißtrauen beobachtet oder abgelehnt oder gar gehaßt. Der Redner machte selbst mit aller Ehrlichkeit aufmerksam auf die Punkte. an die Vorwürfe anknüpfen können. Er fügte aber gleich hinzu, daß genügend verantwortliche Führer da sind, die nicht in einem jugendlichen Rausch leben, sondern mit beiden Füßen auf dem boden stehen. Jedem der sich ein Urteil bilden will, sei das Flugblatt empfohlen:„Autorität und Freiheit im Quickborn“(Vrlag Deutsches Quickbornhaus). Die Quickborner entstammen katholischen Familien. Sie bekommen ihren ordentlichen Religionsunterricht und stehen in der Opfergemeinschaft der Eucharistie. Sie erkennen die Autorität von Schale, Elternhaus, Kirche und Seelesorge freudig und willig an. Aber zugleich wünschen sie mit vollem Ernst und in der Freude des eigenen Tuns ein Jugendreich sich aufzubauen, in dem sie selbst schaffen und worin alle Führeranlagen und Verantwortung im Bereich jugendlicher Zuständigkeit zur Enfaltung und Auswirkung kommen. Auch in diesem Reich suchen sie den älteren, erfahrenen Freund, Priester und Laien. Aber er soll durch die Wahl ihres Vertrauens getragen, nicht blos ihnen gesetzt sein. Eine Parabel dazu bietet im katholischen Leben die freie Wahl des Beichtvaters. Während andere schreiben, schafft die Arbeit der Führer im Quickborn die Verwirklichung. Aus seinen eigenen Erfahrungen bestätigte der Redner, daß der Einfluß der priesterlichen Freunde, die auf der Grundlage des Vertrauens, des Verstehens, des Selbsttuns und Selbstfindens der Jungen steht, alle ksamkeit weit hinter sich läßt, die äußeres Herantragen geforderte Auorität leiste. Die Möglichkeit eines Vorwurfs ergibt sich aus der gemeinsamen Tagung von Buben und Mädchen auf der Burg. Was hierüber an Klatsch und Verleumdung rundgetragen worden ist, überbietet alles. Es dürfte wirklich nichts sein, daß ein Katholik, der etwa tut, was nicht ohne weiteres von jedem verstanFoshaseen Penntnis des wirklichen Tatbestandes von seiner, Glaubensbrüdern heruntergezogen wird. Es ist beschämend, welch geringes Maß, voll Vertrauen unter uns lebendig#2. behauptet, Jungquickborn wandere gemischt, der verleumdet. Die gemeinsame Tagung einmal im Jahre ist auf Burg Regleungsrat Narziß.) Die Teilnehmer bewegen sich unter aller “: Augen. Hundert und Aberhundert verantwortungsvolle Männer und Feauen, Geistliche, Ordensleute, Lehrer, Aerzte, Väter, Mütter haben ### Tagungen mitgemacht und bekennen: Wo eine solche Atmosphäre les Benrens, der religiösen Erhebung, der sittlichen Zucht und des Crantusstungsbewußtseins herrscht, und der einzelne getragen ist starken Willen der ganzen Gemeinschaft, di ist eine gemeinsoore Tagung möglich. Auch hier packt Quickborn eine Erziehungstccge an, die das schwerste Problem der Pädagogik und der Seel* Stge berührt. Die ängstliche Absperrung der Geschlechter ist nicht deutschen Arfprungs, sie entstammt romanischen Weltanschauungen. Es ist erfreulich, daß die frohe und zugleich tief beherrschte Unbefangenheit bes deutschen Mittelalters wieder ersteht. Es ist erfreulich, daß Quickborn von der in der Literatur niedergelegten Theorie zur Tat schrei#rt. Sein Erfolg ruht auf der Gnade. Viele Vorwürfe erwuchsen dem ickborn daraus, daß er gewisse Formen der Geselligkeit mit dem Wandervogel gemein hat. Man denkt an Freideutsche Meißner Formel und wirft Quickborn gleiche Denkart vor. Die Formen, die der Wundervogel gefunden, sind längst Gemeingut deu=scher Jugend get worden. Die katholische Sinn hat Quickborn vor Uebertreibungen bewahrt. Er ist sich klar bewußt, was es heißt, katholische Jugendbewegung zu sein. Quickborn hat schon manchem den Weg zur kathoIschen Kirche geebnet, Qutckborn liebt die irrenden und suchenden Brüder und freut sich des Wortes Augustins an die Genostiker: „Ich wüte nicht gegen Euch wie andere, denn ich weiß, wie schwer es für den ist, die Wahrheit zu finden, der im Irrtum ist.“ Ein herliches Verhältnis sucht Quickborn zu den anderen katholischen Lugendbewegungen. Alle eint die katholische Idee, die sie vor dem Schiitsit der anderen bewahrt, die sich immermehr in Bünde, ja in Einzelmenschen zersplittern. Die Quickbornjugend will nicht, daß alle ihre Wege gehen und alle ihr in allem Recht geben. Aber sie erhofft uud erwartet von allen Verständnis und Liebe, Vertrauen und Gerechtigkeit, ut omnes unum sint. Ueber den Bonisatiusverein sprach dessen Präsident, Graf Hermann zu Stolberg= Stolberg, Westheim(Westf.). Er dankte zunächst dem Zentralkomtee, daß es in Würdigung der hohen Bedeutung des Vereins auch für die 61. Generalversammlung die Vertretung der Bou#satiusvereinssache in weitherziger Weise vorgesehen haben. Die Wichtigkeit des Bonisatiusvereins sei immer schon hervor gehoben worden. Was Bischof Konrad Martin von ihm sagte, daß er die wichtigste Liebestätigkeit der deutschen Katholiken sei, das habe Papst Pius 10. in einem Handschreiben vom Dezember 1913 niederholt, in dem er u. a. sagte:„Die Hauptpflicht des katholischen Deutschland ist die Unterstützung des Bonisatiusvereins.“ Diese päpstliche Empfehlung hatten dann die deutschen Bischöfe in einem Hirtenschreiben vom 21. August 1918 in die Worte gefaßt„Unser wichtigster Verein heißt Bonifatiusverein.“ Diese gewichtigen Empfehlungen werden durch die Verhältnisse und die Erfahrungen in der Diaspora vollauf gerechtgefertigt. 70000 Seelen, darunter 40000 Kinder, gingen der katholischen Kirche in der Diaspora jährlich in offener Tkennung schon vor dem Kriege verloren, von den innerlich mit der Kirche und ihrem Glauben zerfallenen garnicht zu reden. drei Fünftel der geschlossenen Ehen waren gemischte. Zwei Drittel der Kinder dieser Ehen gingen dem Katholizismus verloren. Der Krieg und seine Folgen haben die Verhältnisse in der Diaspora nicht gebessert, sondern bei weitem verschlechtert. Die Entwertung unseres Geldes ist nicht nur bei der Gehaltsfrage der Geistlichen und Lehrer, sondern auch sonst von tief einschneidender Bedeutung. Die katholischen Privatschulen sind schwer bedroht und nur bei äußerster Anstrengung wird es möglich sein, diese Mittelpunkte der Diasporaseelsorge zu halten. Mit tiefstem Schmerze haben die hochwürdigsten Bischöfe dem Ausdruck gegeben und bestimmt, daß in allen Schulen der Schutzengelverein eingeführt und die Hälfte der Einnahmen dieses Vereins beruht dabei in erster Linie auf dem Interesse der katholischen Lehrerschaft. Es wird erwartet, daß neben den Volksschulen auch die Mittel= und Hochschulen, der Bonifatiusvereinssache ihre Hilfe angedeihen lassen. Um ven gesteigerten Anforderungen der Diasporaseelsorge gerecht zu werden, sollen auch Laien, Nonnen und auch Frauen zur Unterstützung herangezogen werden. Bereits zwanzig Diasporahelferinnen bilden sich aus zur Aushilfe im Religionsunterricht und zum Besuche zerstreuter Katholiken. Aus alldem ergibt sich zur Genüge, welch große und gewaltige Anforderungen an den Bonisatiusverein und an die deutschen Katholiken gestellt werden. Deswegen muß auch jetzt der Bonisatiusverein die wichtigste Aufgabe der deutschen Katholiken bleiben. Im Anschluß an das genannte Fuldaer Hirtenschreiben bitten wir die Geistlichen, den Bouisatiusverein in allen Gemeinden einzuführen und die Beiträge monatlich einsammeln zu lassen, auf Priesterkonferenzen regelmäßig über die Förderung des Bonisatiusvereins zu beraten, in regelmäßigen jährlichen kirchlichen und außerkirchlichen Veranstaltungen für ihn zu wirken. Die katholischen Lehrer und Lehrerinnen bitten wir, den Schutzengelverein mit eifriger Liebe überall einzuführen. Alle deutschen Katholiken aber mögen den Bonifatiusverein unterstützen durch Geldmittel, liebende Fürsorge, besonders zur Rettung und Erhaltung der katholischen Privatschule und durch frommes Gebet, dann wird auch Gott unserer Sache mit seinem Segen helfen. Ueber die„Lage und Aussichten der deutschen Missionen"(Heidenmissionen) sprach der Missionsbichof Franziskus Hennemann, Apostolischer Vikar von Kamerum aus der Missionsgesellschaft der Pallotiner(z. Zt. Limburg=Lahn). werkkrieg densdeutschen Missionen schweren Schadenk gebracht. Allein, von 409 deutschen Glaubensboten konnten doch drei Viertel auf dem Felde ihrer Tätigkeit bleiben. Zudem seit Friedensschluß schon wieder 140 neue Missionare zu den Heiden und gegen 150 in andere Kolonialländer gezogen. Deutsche Priester und Ordensleute wirken heute nicht nur auf den meisten ihrer alten Arbeitsfelder, sondern haben auch verschiedene neue Sebiete in Angriff genommen, wie in Japan, China und Amerika. großen Not, die über unser Volk hereingebrochen ist, ist festzustellen, daß der Idealismus der deutschen Katholiken auch jetzt noch zu außerordentlichen persönlichen und materiellen Opfern für vie Weitmission Christi bereit ist. Redner wünschte eine der Teuerung entsprechende gesteigerte Unterstützung der Missionen, Missionshäuser und Missionsvereine und wies darauf hin, daß die meisten Ausgaben für die deutschen Missionen im Inlande, also ohne Valutaverlust, gemacht werden können. festgestellt, daß Hirschseld längen. gereist ist und mit reichlichen Geld38 Um die Neidenburg. Roman von Emmy von Winterfeld=Warnow. Nachdruck verboten. Da stieß ihn der andere an und raunte:„Schönes Mädchen! Feines Mädchen!“ Und nun wollte er nahe zu ihrem Wägelchen herantreten. Doch die Müllerin hatte das Sprechen gehört und kam in Eile herausgelaufen, um dann in ein lautes Geschrei auszubrechen:„O, die Mänschen, die bösen Mänschen! Was wollen sie bei dir, mein Goldchen?“ „Nichts, Mutterchen, die Männer sind müde und hungrig. Gib ihnen zu „Ward nch dann die Mänschen in mein Haus holen?! In mein raines Haus. Denk ich, wir sind geschitzt im Walde. Und finden sie uns auch.——— Hu, wie wirds uns nn ergähn!“ Sie hielt die Schürze vor das Gesicht und schluchzte laut. Die Tataren wurden ungeduldig und fuchtelten mit den Händen in der Luft herum. Da trat der Müller aus dem Hause. In ruhiger Würde sprach er:„Mutter, laß das Weinen! Führe die Männer herein. Gib ihnen zu essen und zu trinken. Ich lasse keinen ungelabt von meiner Schwelle!“ Und zu den Tataren sprach er: „Tretet herzu! Nehmet an, was mein Haus euch bietet.“ Die Männer hattei. nicht alles verstanden, aber doch so viel aus Woetenund Gebärden, daß sie der einladenden Hand mit starrem Erstannen folgten. Die Frau hatte aufgehört zu weinen. Sie schob das ein sache Holzwägelchen der Tochter vor sich her und folgte den Männern. Immer den Blick und der Weisung ihres Mannes foigend, bereitete sie mit innerlichem Beben den fremden Männern ein einfaches Mahl, Suppe und ein Trunk Alan(ein Getränk, das in ganz Ostpreußen und Polen früher sehr beliebt war, aus einem Malz. das zu gleichen Teilen aus Hevsen a. Gerste besteht und etwas süßlich schmeckt) und stellte es ihnen hin Der Fähnrich v. Hirschfeld der Mörder Erzbergers? Auf der Spur des Täters. tu. Berlin, 30. Aug.(Drahtber.) Der Leiter der Berliner politischen Polizei, Regierungsrat Weiß, teilte dem Vertreter der B. 3. noch folgendes z uder Mordtat mit: Am 4. Juli ds. Is. wurde ich davon in Kenntnis gesetzt, daß sich ein junger Mann, anscheinend ein Student und höherer Offizier, in einer Berliner Redaktion einem Redakteur gegenüber geäußert habe, daß Erzberger ein Schädling sei und als solcher so schnell wie möglich beseitigt werden müsse. Der junge Mann machte damals den Eindruck eines erregten Fanatikers. Gleich nachdem ich von diesem Vorfall erfahren hatte, schickte ich einen Beamten in die Wohnung Erzbergers, um ihn über diese Aeußerung des jungen Mannes zu benachrichtigen und anzufragen, ob er ihm bekannt sei. Erzberger war jedoch mit seiner Familie schon verreist und hielt sich im Jordanbad bei Biebrach auf. Ich schickte alle Akten an die dortige zuständige Polizeibehörde und ersuchte sie, Erzberger davon in Kenntnis zu setzen. Erzberger schickte dann die Akten zurück und teilte mit, daß er von dem Vorfall Kenntnis genomen habe. Er bitte mich, sofort den Staatskommissar für die öffentliche Ordnung davon zu informieren. Die Ermittlungen nach dem jungen Mann sind in vollem Gange, doch hat man ihn bisher nicht auffinden können. tu. Oppenau, 30. Aug.(Drahtber.) Gestern hat zum ersten Male eine sysiematische Durchsuchung des Mordgebietes stattgefunden und es bestehen bestimmte Anhaltspunkte dafür, daß sich die Untersuchung auf eine bestimmte Spur verdichtet hat. Auf diese Spur sollen heute die Polizeihunde angesetzt werden. Im Laufe des heutigen Tages wird die Leiche Erzbergers mit der Bahn nach Viebrach überführt werden. Das Amtszimmer Erzbergers ist notariell unter Siegel gelegt worden. Auf der Suche nach den Mördern Erzbergers. .. tu., Oppenau, 30. Aug.(Drahtber.) Das mit einem großen behordlichen Apparat unternommene Ermittelungsverfahren hat bisher noch keine Anhaltspunkte ergeben, wohin die Mörder Erzbergers sich gewandt haben können. Da von der Kniebisstraße verschiedene Bahnstationen bequem erreichbar sind, dürfte den Mördern die vorläufige Flucht leicht geworden sein. Auch der vermißte Brief wurde nach dem Abtrausport der Leiche an der Mordstelle gefunden. Im allgemeinen sind die zahlreichen hier anwesenden Vertreter der in= und ausländischen Presse auf Notierung von Gerüchten angewiesen, welche den Fortgang der Untersuchung des Verbrechens nicht dienlich sein dürften. Die Eltern Hirschfeld's verhaftet. wtb. Berlin, 30. Aug.(Drahtber.) Die politische Polizei g" i Sicherheit. den Mörder Erzbergers ermittelt zu baben. Wie der Berliner Polizeipräsident mitteilt, haben die Erm telungen ergeben, daß sich die Spur des einen Worders auf den früheren Fähnrich von Hirschfeld verdichtet. Hirschfeld war bekanntlich wegen des ersten Attentats auf Erzbergr zu 1 Johren Gefäng:is verurteilt worden. Am 27. April ds. Is. wa: Hirschfeld wegen einer Krankheit auf vier Monate beurlaubt worden. Diese Frist war am vergangenen Samstag verstrichen. Da Hirschfeld nicht wieder erschienen war, wr#n Ermittlungen angestellt, die auf seine Spur führten. Es wurde t, daß sich Hirschfeld bei seinen Eltern in Almrich bei Naumburg besand. Polzeibeamte, die dort hingeschickt den, fanden Hirschseid jedoch nicht vor. Da feststeht, daß die Mutter Hirschfeld's von dem ersten Attentat ihres Sohnes wußte, wurEltern festgenommen und Unden si.., bereits auf dem Wege nach Berlin. Den Spuren Hirschfelds ist man nachgegangen, und man Zcit in Deutschland hez mitteln versehen war. 120 000 Mark Belohnung. Kaulsrube, 30. Aug. Für die Ergreifung des Mörders Srebeiger hat neben den 100 00 mark, die die Reichsregierung ue To dog t guch der, hadische Iustisminister eine Belohnung von 20000 Mark ausgesenl. Der Tatort war gestern von Tausenden besucht. In Petersthal bei Griesbach wurde gestern abend ein wichtiger Zeuge ermittelt. Eine Kundgebung des Vorstandes der Zentrumsfraktion wtb Frankfurt a.., 30. Aug.(Drahtber.) Am Anschluß an den Katholikentag fand gestern nachmittag eine Sondersitzung der in Frankfurt anwesenden Vorstandsmitglieder der Zentrumspattei mit der Reichstagsfraktion des Zentrums statt, in der ein Aufruf an die Mitglieder der Zentrumspartei beschlossen wurde. Es heißt darin: Der Abgeordnete Erzberger ist einem ruchlosen Meuchelmord zum Opfer gefallen. Tief erschüttert steht die Zentrumspartei an seiner Bahre, war doch sein ganzes Leven, seine junge Kraft und sein Mannesalter dem Dienste der Partei gewidmet. Wenige haben so recht hingebend gearbeitet im offentlichen Leben wie er. Erzberger stand im Vordergrund der politischen Kämpfe und wie ist der Kampf gegen ihn geführt worden, mit Verleumdungen, Haß, Leidenschaft und Lüge ist die öffentliche Meinung vergiftet worden und das Ergebnis war der gemeine Mord. Das Grab Erzbergers darf sich nicht schließen, ohne daß wir in machtvoller Kundgebung diesem Gedanken Ausdruck geben. Tretet in allen deutschen Gauen zusammen, um laut und feierlich Verwahrung einzulegen gegen jeden Kampf mit vergifteten Waffen. Beisetzung Erzbergers am Freitag. tu. Berlin, 30. Aug.(Drahtber.) Wie die P. P. N. hören, ist die Beerdigung Erzbergers, die bekanntlich nunmehr in Biebrach, dem Harptort seines Wahlkreises, stattfinden soll, auf Freitag verschoben worden. Bis dahin wird der Katholikentag in Frankfurt sein Ende erreicht haben, so daß allen führenden Männer der Zentrumspartei Gelegenheit zur Teilnahme geboten ist. tu. Köln, 30. Aug.(Drahtber.) Wie der vatikanische Berichterstatter der„Köln. Volkszeitung“ meldet, hat die Nahricht von der Ermordung Erzbergers in vatikanischen Kreisen einen tiefen Eindruck gemacht. Man hält das Verbrechen für ein Sympton der Fortdauer der politischen Kämpfe in Deutschland, was man außerordentlich bedauert. In Erzberger schätzte man den treuen Anhänger an der kathoilschen Neligion hoch ein und man glaubt, daß er von vielen idealen Absichten bewegt war. Der Papst, der die Kunde von der Mordtat, durch den Staatssekretär Piccardo erfuhr, bezeuge aufrichtige Teilnahme. Die Männer schlangen es heißhungrig herunter. „Mehr!“ forderte der eine. Und sie holte mehr, bis sie gesättigt waren. Der Müller hatte ihnen auf der Diele eine Schütte Stroh hingeworfen. Darauf legten sie sich nieder und bald zeigten tiefe Atemzüge, daß sie fest schliefen. So lange hatte die Frau kein Wort gesagt. Nun schlich sie sich an ihren Mann heran:„Aber, Mannche, wo sollen wir denn nur mit ihnen hin? Ich ängstige mich zu Tode vor den gräßlichen Mänschen! Es sind Tatern. Glaubs mir doch! Und sie werden uns ein Leid antun, wenn wir schlafen. Und der Josef ist nicht zu Haus.“ „Wenn wir schlafen, wird der Höchste über uns wachen. Morgen mögen sie weiter wandern. In der Nacht jage ich sie nicht hinaus!“ Die Frau schüttelte den Kopf. Aber da war nichts zu machen. Sie kannte den starren Sinn ihres Mannes. Sie hob ihr Töchterchen aus dem Wagen und legte sie auf das nächtliche Lager Anienka schlang ihre Arme um den Hals ihrer Mutter:„Nicht zagen, Mutterchen!“ Und dann bat sie noch: „Gib mir mein Kreuz. Die Mutter fragte erstannt:„Jetzt zur Nacht?“ Aber das Mädchen wiederholte ihre Bitte:„Gib's mir!“ Vater und Mutter schliefen schon fest, da hörte Auienka leises Flüstern auf der Diele. Verstehen konnte sie nichts. Es mußten die fremden Männer sein. Sie redeten in einer ihr unverständlichen Sprache. Sie richtete sich auf. In der Ecke brannte das ewige Lämpchen, das erleuchtete schwach den Raum, in dem sie lag. Hintei dem Vorhang schliefen die Eltern. O, daß sie jetzt gehen könnte! Zum ersten Male in ihrem jungen Leben fühlte das lahme Mädchen ihr Gebrechen mit furchtbarem Schmerz. Daß sie nicht hinhuschen konnt und die Eltern warnen. Aber sie war an ihr Lager gesesselt. Die Füße konnten ihr nie einen Dienst leisten. Rufen mochte sie nicht. Vielleicht hatten die Die erste Sitzung des Völkerbundsrats in Genf. wtb. Genf, 30. Aug.(Drahtber.) Am 29. August nachmittags 4 Uhr wurde die erste Sitzung des Völkerbundsrates in Genf eröffnet. Alle Mitglieder waren anwesnd. Der Präsident Ishii ergriff sofort das Wort zu seiner Berichterstattung über Oberschlesien. Der Vortrag wurde mit größter Aufmerksamkeit angehört. Die ganze Sitzung dauerte nur 45 Minuten. Der Völkerbundsrat beschloß einstimmig, die Negelung der oberschlesischen Frage zu übernehmmen. Die Entscheidung werde dem Ministerpräsidenten Briand, als dem Vorsitzenden des Obersten Rates telegraphisch mitgeteilt werden. Graf Ishii hat Vriand mitgeteilt, daß jede der Regierungen, die im Völkerbundsrate vertreten ist, bereit ist an der Regelung der oberschlesischen mitzuarbeiten. Auf einen Vorschlag des Präsidenten findet die nächst. Sitzunn des Völkerbundsrates am Donnerstag, den 1. September, statt. Blutige Zusammenstöße bei der Uebergabe Westungarns tu. Wien, 30. Aug.(Drahtber.) Bei der gestrigen Uebergabe von Westungarn kam es zu blutigen Zwischenfällen. In der Nacht zum Sonntag wurde bereits das Gebäude der Oedenburger Zeitung von Polizei und Gendarmerie besetzt. Nachmittags trafen Banden auf dem Oedenburger Bahnhof an, verhinderten die Abfahrt eines Zuges und zwangen die Passagiere zum Verlassen der Wagen. Bei Agendorf und Pinka kam es zu einem blutigen Gefecht zwischen ungarischen Banden und österreichischer Gendarmerie. wobei es auf beiden Seiten Tote und Verwundete gab. Bei Agendorf mußten sich die Ungarn und bei Pinka die Oesterreicher zurückziehen. Bei Pinka gab es drei Tote,„Der Kommandant der Abteilung wurde durch einen Voelschenreischuß verwundet. Aus Wien ist gestern abend ein Schutzmannschaften nach Oedenburg abgegroße Errenung bervorgerusen. dlutigen Zwischenfälen bat Fremden nichts Böses vor. Dann hätte sie sie nur herbeigelockt. So horchte sie gespannt und angstvoll. Ihr Kreuz hatte sie in die Hand genommen. In der anderen hielt sie ihr Schnitzmesser. Da wurde die Tür spaltenweit geöffnet. Einer der Männer sah herein. Der andere schob ihn ungeduldig weiter. Er trug in der einen Hand des Müllers Hackbeil und in der anderen einen brennenden Kienspan. Noch einen Schritt und sie standen im Zimmer. Das bebende Mädchen sagte laut, und trotz ihrer Angst mit fester Stimme:„Was wollt ihr hier? Es ist Zeit zu schlafen!“ Da lachte der eine Tatar mißtönig.„Hast recht, mein Täubchen, sollst schlafen!“ „So laßt mich erst mein Nachtgebet sprechen!“ Und Anienka sprach innig und einfach ihr Vaterunser und nach dem „Amen“ hob sie wieder ihr Kruzifix empor, das einfache, selbst geschnitzte Holzkreuz mit der kindlich einfachen Gestalt des Heilandes. #er es war, als übte es eine unerklärliche Macht auf die beiden wüsten Männer aus. Oder wars nicht das Kreuz? War es die kindliche Reinheit, die glaubensstarke Frömmigkeit des hilflosen, gelähmten Mädchens, die die rauhen Gesellen bezwang. Langsam wichen sie zurück. Langsam hatten sie das Zimmer verlassen. Anienka faltete ihre Hände. Dann legte sie sich beruhigt zurück. Ihr Schutzengel würde wachen. Die gefalteten Finger hielten das Holzkreuz fest. Das Messer war ihren Händen entglitten. Und bald schlief auch der Kleine ruhig und traumlos. Als der Müller am nächsten Morgen nach seinen Güsten sehen wollte, da hatten sie das Haus verlassen. (Fortsetzung folgt.) rat am u yre derMünsterländischen vonszeitung(Ah. Nachrichtenblatt des Curn- und Sportverbandes Rheine und der Beurschen Jugenorrust Ahelle K des Toe.„Westsel“ Glänzend verlaufene Vereinsveranstaltung. Am vergangenen Sonntag bei herrlichstem Wetter veranstaltete der TC.„Westfalia“ in den herrlichen Waldanlagen der Wirtschaft Heßling seine letzten diesjährigen Wettkämpfe. Pünktlich waren die Wettkämpfer zur Stelle und die große Zahl der herbeigeeilten Gäste bezeugte, welch' regem Interesse die Entwickelung des leichtathletischen Sports in allen Kreisen der Bürgerschaft verfolgt wird. Aus den Kämpfen um die Vereinsmeisterschaft gingen als Sieger hervor: a) Turnerinnen. 2. Klasse(14—16 Jahre): 50=Meter=Lauf, 7 vier Fünftel Sek., Käthe Mengels; 2½ Kilo=Kugelstoßen,.65 Meter, Käthe Mengels; Weitsprung,.17 Meter, Adele Krabbe. 3. Klasse(16—18 Jahre): 75=Meter=Lauf, 11 zwei Fünftel Sek, Hermine Busse; 2½ Kg.=Kugelstoßen, 7,10 Meter, Mimmi Gerdes; Hochsprung,.15 Meter, Mimmi Gerdes; Weitsprung, 3,35 Meter. Sophia Althoff. 4. Klasse(über 18 Jahre): 75=Meter=Lauf, 11,5.0 Sek., Mimm. Weitbase; 2½ Kg.=Kugelstoßen,.75 Meter, Frau Feldkötter:=Kg.=Kugelstoßen, 6,35 Meter, Frau Feldkötter; Hochsprung,.20 Meter, Aenne Möllers; Weitsprung,.35 Meter, Mimmi Weithafe. 5) Turner. 1. Klasse(bis 14 Jahre): 75=Meter=Lauf, 10 zwei Fünftel Sek., Fritz Serger: Weitsprung,.45 Meter, derselbe; 2½=Kg.= Kugelstoßen,.25 Meter, Fritz Zumbroich. 2. Klasse(14—16 Jahre): 75=Meter=Lauf, 10 ein Fünftel Sek., Paul Renk; Hochsprung,.40 Meter, Hans Amann; Weitsprung 4,57 Meter, derselbe; 2½=Kg.=Kugelstoßen,.20 Meter, derselbe. 3. Klasse(16—18 Jahre): Hochsprung,.40 Meter, Friedr. Herberger; Weitsprung,.48 Meter. Albert Renk: Dreisorung, .65 Meter, derselbe;=Kg.=Kugelstoßen,.45 Meter, Lamb. Poehlmann: Gewichtsheben, 25 Kilo, 36 Hebungen, Walter Gerdes: Stabhochsprung,.18 Meter, Friedr. Herberger. 4. Kllasse(über 18 Jahre) 100=Meter=Lauf, 12 drei Fünftel Sek., Franz Fricke; 200=Meter=Lauf. 30 drei Fünftel Sek., Aug. „ Anders; 400=Meter=Lauf, 1 Min...0 Sek., Aug. Hillen: 1500Meter=Lauf, 5 Min. 31.4,0 Sek., derselbe; Hochsprung,.45 Mtr., Heinr. Gleis; Stabhochsprung..98 Meter, Franz Fricke: Gewihtsheben, 37½ Kg., 26 Hebungen, Otto Haneklaus: Schleuderballwerfen. 90.05 Meter, Jos. Stockmann; Sveerwerfen, 37.65 Matar S schen Wettkämpfen schloß sich ein Fußball#urti#niel der ersten Mannschaft gegen die erste Ligamannschaft des Vereins„Westfalia“=Ahlen an. Wcyrend der Veranstaltungen konzertierte die Kavelle des Arbeitervereins in schöner Vortragsfolge. Ein schön verlaufener Festball in den Sälen des Herrn cax bilde“: den Abschluß der ganzen Veranstaltung. Vallsweelverein„Westsalia“=Ahlen(Liga) gegen T. C. „Westfalia“:0(Halbzeit:.) Anläßlich seines Spiel= und Sportfestes hatte der TC. Westfalia die erste Ligamannschaft des Ballspielvereins„Westfalia“Ahlen zu einem Gesellschaftsspiel nach hier verpflichtet. Das Sviel reichte in Bezug auf sportlihes Können nicht im entferntesten an das vom Vorsonntag heran. Bei mäßigem Tempo liegt voreist Ahlen im Angriff. Ihre recht gut eingeleiteten Angriffe machten der hiesigen Verteidigung viel zu schaffen. Allmählich befreien sich die Einheimischen aus der Umklammerung; bei verteiltem Spiel entstehen gefährliche Momente vor beiden Toren. Bei einem Durchbruch des Halblinken erzielt Ablen den ersten Treffer, der durch Herauslaufen des Torwarts hätte verhindert we. den können. Bis zur Halbzeit ändert sich nichts an dem Resul'at. Nach dem Seitenwehsel drängen die Einheimischen zeitweise recht stark, können aber wegen mangelhaften Zuspiels und zu geringen Flankenwechsels den verdienten Auslgeich nich verbeiführen. Kurz vor Schluß ist dann der Sturm der Ablener, der unter Führung seines guten Mittelstürmers noch manche kritische Lage schafft, zum zweiten Male erialgreich. Zuspiel der Gäste konnte gefallen. Das Stellungsspiel ur besser sein können. Die durch Ersatz geschwächte einheimische Mannschaft spielte zwar eifrig, dafür aber umso planloser; im Sturm und besonders in der Läuferreihe wurde manches Gute versiebt. Trotzdem entspricht das Resultat nicht den u. dem eigentlichen Spielverlauf. Das Ehrentor, das für die Einheimishen leider ausblieb, wäre der eifrigen Mannschaft gegönnt gewesen. 6. Länderkampf Deutschland— Basel, 4. Septem Anschluß an die deutschen Meisierschaften wurde die zeutsche Mannschaft aufgestellt, die Deutschlands Leichtahtletik in der Schweis##crirrten soll. Bei der Klasse der deutschen Vertreter dücfest wir giit einem sicheren Siege der deutschen Farben rechnen. Nuchhehend die Namer der Leichtathleten, die für die einzelnen Konkurrenzen ausgesecht wurden: 100=Meter=Lruf: Houben(Krefeld) und Senftleben(CharOttenburg!. 200=Meter=Laus. Houben(Kreseld) und Krüger(Charotenburg.) Düncker(Cheerlottenburg) und o. Halt mitschent. 806=Meter=Lauf: Kern(Frankfurt) und Scheer(Kiel). 1500=Meter=Lauf: Köpke(Zehlendorf) und Bedarff(Frank5900=Meter=Lauf: Bedarff(Frankfurt) und Vietz 110=Meter=Hürdenlaus: v. Halt(München) und Schuhmacher(Hamburo). 4tut) urt ScnkSochsprung: Holz 1(Charlottenburg) und Schuhmacher (Hambura).„... 4 Sig,(Eenams Stabhochsprung: Gain(München) und Fricke(Hannover). Kugelstoßen: Söllinger und v. Halt(München). Diskuswersen: Steinbrenner(Frankfurt) und Buchgeister (Eharlottenburo).„ I ga,satnkue). gndehSveerwersen: Buchgeister(Charlottenburg) und Lüdecke 4 X 100=Meter=Staffellauf: Senftleben(Charlottenburg). Schmidt 1(München), Krüger(Charlottenburg) und Houben (Krefeld.)„„„" m.. Pam.(Ochfenherf) Olymischer Staffellauf: 800 Meter: Köpke(Zehlendorf), 400 Meter: Düncker(Charlottenburg), 200 Meter: Fritz(Mannheim) und 100 Meter Schmidt(München). Die deutsche Mannschaft startet im weißen Renntrikot mit schwarzem Reichsadler auf der Brust. Die Schweizer dürften bei aller Achtung vor ihren Leistungen wenig Aussichten haben, über ehrenvolle zweite Plätze hinauszukommen. Leichtathletik. Dünckers neuer Weltrekord. Nachdem der Charlottenburger Düncker erst kürzlich im Deutschen Stadion im Grunewald für 300 Meter die brillante Zeit von 34,9 Sek erreicht hatte, die aber leider wegen einiger Formfehler nicht offiziell als Rekord anerkannt werden konnte, unternahm er mit Einverständnis der D. S. B f. L. bei den Lauf einen erneuten Versuch, eine neue Höchstleistung zu schaffen. In 300 Meter wurde das erste Zielband gespannt. In noch nie gesehenem Tempo zog Dünker los, so daß die übrigen förmlich stehen blieben, und vassierte das 300=Meter=Ziel in der wunderbaren Zeit von 34.5 Sek., die gleichzeitig einen neuen Weltrekord darstellt, 12 Meter vor dem Felde. Und dann begann in den letzten 100 Meter ein Laufen auf Leben und Tod um die 400=Meter=Meisterschaft. Düncker hielt sich großartig, wurde aber natürlich langsamer. Immer näher kam der Creselder Most. Zwei Meter vor dem Ziel ist der Charlottenburger mit seiner Kraft zu Ende. Er fällt vornüber. taumelt und schlägt unter dem Zielband hindurch zu Boden. Allgemeine Ratlosichkeit greift Platz, als später Most im Ziel eintrifft. Eine Zeit für 400 Met erfür Düncker ist offiziell nicht abgestoppt worden— private Messungen ergaben 49,2 Sek.— nur Mosts Zeit wurde mit 50.1 Sek. festgestellt. Der Crefelder wurde auch vom Renngericht als Sieger ausgerufen, aber das Schiedsgericht änderte unter großem Beifall der Zuschauer den Spruch ab und erkannte Dünver die Meisterschaft zu. So sehr man anerkennen muß, daß das Schiedsgericht ohne kleinliche Bedenken den Spruch des Renngerichts änderte so ist doch unter allen Umständen zu verwerfen, daß bei so wichtigen Prüfungen wie sie die Deutschen Meisterschaften darstellen. Rekordversuche über Teilstrecken unternomemn werden, die schließlich den Sieg in der Meisterschaft kosten können. Bei richtiger Einteilung seines Könnens wäre es dem Charlottenburger ein Leichtes gewesen, seine 400=Meter=Zeit unter 49 Sekunden zu schrauben und dem Weltrekord des Amerikaners Neidvath von 48.2 Sek. für 400 Meter zu Leibe zu gehen. Vorussia 1 gegen N. Schüttorf oo 1:0(110. Borusstas Ligaelf benutzte den Samstagabend um in Schüttorf gegen den dortigen FC. 09 ein Rückspiel auszutragen. Kurz vor Beginn des Spiels ging ein kräftiges Regenschauer nieder, wodurch die an und für sich schon schlüpferige Wiesenfläche des Spielfeldes so glatt wurde, daß an ein einwandfreies Spiel nicht zu denken war. Die Zuschauer, welche einen schönen Kampf beider Mannschaften erwartet hatten, bekamen lediglich Gleichsgewichtsübungen der Svieler zu sehen. Mit:0 siegte schließlich die heimische Mannschaft, die mit zwei Ersatzleuten im Sturm spielte. Die Tore fielen durh Halbrechts(1) und Rechtsaußen(). Schüttorfs eifrig svielender Mannschaft war das verdiente Ehrentor nicht vergönnt. Dr. K. Sportverein Phönix=Bochum gegen Sportvereinigung 09:2. (Halbzeit:.) Sportvereinigungs Ligamannschaft weilte am Sonntag in Bochum beim Sportverein„Phönix“ zu Gast. Sportvereinigung hatte Platzwahl, und nimmt Wind und Sonne zum Bundesgenossen. Der Platzverein hatte in den ersten Minuten mehr vom Sviel. Durch tadelloses Zusammenarbeiten bringen sie des öfteren das Tor der Rheiner in Gefahr. Der Torwart weiß jedoch die schwierigsten Sachen mit größter Ruhe zu klären. In der fünften Minute erzwingen sie die erste Ecke, die aber ergebnislos verläuft. Jetzt hat sich auch die Sportvereinigungsmannschaft gefunden und bringt das Tor in höhste Gefahr. in kurzen Abständen erzielten sie zwei Ecken, die aber geklärt werden könnten. Bei einem forsch vorgetragenen Angriff der Rheiner, konnten sie in der 31. Minute durch ihren Mittelstürmer in Führung gehen. An dem Resultat wird bis zurHalbzeit nicht mehr geändert. Nach Wiederanstoß hat die Sportvereinigung weiterhin das Spiel in der Hand, kann aber gegen die aufmerksame Verteidigung keine Erfolge mehr buchen. In der 69. Minute konnten die Bochumer den Ansgleich herstellen, dem drei Minuten später das zweite Tor folgt. In Kmmss rasendem Tempo liegen die Bochumer jetzt in Angriff, denen es gelingt, in der 32. Minute das Resultat auf:1 zu stellen. Kurz vor Schluß konnte die Sportvereinigung durch einen Elfmeter das zweite Tor aufholen. Deutsche Jugendkraft. 1. Mannschaft Gesellenverein Rheine gegen 1. Mannschaft des Jungmännerbundes Metelen:5(:). Obengenannte Mannshaften trafen sich am letzten Sonntag zu einem Pokalrundensviel in Metelen. Gesellenvereins El mit zwei Ersatzleuten antretend, hat heute in schweres Spiel gegen die äußerst spielstarke Meteler Mannschaft, die noch am vorletzten Sonntag die technisch sehr gute erste Mannschaft der Aloysiunsvereins mit:1 schlug. Die Rheiner Elf rechnet anscheinend mit einer Niederlage, oder liegt es an dem sandigen Platz, daß die Mannschaft nicht zusammen kombiniert. Bis zur Halbzeit kann Metelen fünf Mal einsenden, während Rheine nur das Ehrentor erringen kann. Besonders der Rechtsaußen Metelens weiß die Bälle geschickt vorzubringen. Nach Seitenwechsel hat Rheine umgestellt, man merkt es zu ihrer Gunsten. Es entsteht ein Kampf, reich an spannenden Momenten. Die Meteler setzen alles daran fiegreich das Spielfeld zu verlassen, aber die Rheiner finden sich mehr und mehr. Sehs Mal können die Rheiner das Leder durchs Tor senden. Metelen will will noch ausgleichen, bricht auch oft schön durch, aber die Rheiner Verteidigung klärt alles. Mit:5 für Rheine trennte der Schiedsrichter die Mannschaften. Jugendverein Basilika, 1. Mannschaft, spielte am Sonntag gegen die erste Mannschaft„Jugendkraft“ Schüttorf auf dem Spielplatze in Shüttorf. Die Jugendvereins=Mannschaft hatte das Spiel völlig in der Hand und konnte als Sieger das Spielfeld mit dem Resultate:0 verlassen. Halbzeit:.“ Der Schiedsrichter war gut und handelte korrekt zur Zufriedenheit beider Parteien. Die zweite Mannschaft spielte auf dem Sportvereinigungsplatze gegen die Jugend=Mannschaft„Sportvereinigung.“ Diese mußten sich eine Niederlage von:0 gefallen lassen. Halbzeit :0. Sie war der schweren körverlichen Mannschaft Sportvereinigungs nicht gewachsen. Dadurch auch die schwere Niederlage. J. L. Fußballabteilung St. Antonius Rheine. 1. Mannschaft ge. gen D. J. K. Schüttorf:0.— 2. Jugend=Mannschaft Sportvereinigung:5. Aloysius=Stamm=Mannschaft Bentheim gegen Gesellenver ein 1:0. Am vorigen Sonntag trafen sich die obengenannten Mannschaften zum Verbandsspiel. Im Anfang wollte es scheinen, daß die Bentheimer bei ihrer körverlichen Ueberlegenheit unvermeidlich den Sieg erringen würde. Doch kurz nach Anstoß zeigte der Rheiner Sturm sein Können. Ihr geschlossenes Spiel verlegte fast das ganze Sviel vor Bentheims Tor. Nur der herrschende Wind verhinderte, daß bis zur Halbzeit ein zählbares Resultat erzielt wurde. Nach Wiederanstoß war es genau so: aber eine viertel Stunde vor Schluß zog der Rheiner Sturm mächtig an und erzielte kurz aufeinander drei Tore. Das Bemühen der Bentheimer das Ehrentor zu retten war erfolglos. Nur durch starkes Eckenspiel(12:1) gelang es ihnen, daß das Resultat nicht erhöht wurde.(Gesellenverein Rheine 1 spielte gegen die betreffende Mannschaft:1. Somit zeigte der Iu gendverein dem Gesellenverein seine Ueberlegenheit.) aus Westdeutschland. Remscheid: VfB. gegen V. f. B.:2.— Ohligs: V. f. R. gegen Fußball 06 Ohligs 12:4.— Bochum: Turn= und Spielverein 48 gegen Sportklub Geestemünde:2.— Dahlhausen: Hohenzollern gegen Essen=Borbeck:2.— Herne: Westfglia gegen Viktoria=Recklinghausen:2. Germania gegen RhenaniaKrefeld:1.— Langendreer: Sportvereinigung gegen Fußhallklub Witten:0.— Minden: Fortuna=Wacker gegen Sportklub Geestemünde:2— Dortmund: Alemannia gegen Turnverein Unna:2. Borussiia gegen Oberbilker Turn= und Spielgemeinde :1.— Hörde: VfL. gegen Viktoria Dortmund:0.— Essen: Turn= und Spielverein 59 gegen Duisburg 48:2, Turn= und Sport 59 gegen Sportverein Hattingen:0—. Altenessen gegen Sportklub Kassel:5. Essener Turnbund gegen FußballGesellschaft 05 Mainz:1.— Münster:„Sportklub 08 gegen Düsseldorfer Sportklub:2, Sportklub 08 gegen Union Hamborn :.— Düsseldorf: Ballsvielverein 04 gegen Duisburg=Meiderich :4, Fortung gegen V. f. R. Elberfeld 511. Fußballergebnisse aus dem In Hamburg erlitt Waldhof=Mannbeim gegen Verein fe Leibesübungen=Aktona eine Niederloge vvon:3 und gegen St. Georg v. 1816 verlor Waldhof=Mannheim:1. In beiden Spielen enttäuschten die Manheimer vollständig. 1. Fußball=Club Nürnbeeg gegen Spartn=Pran:0. Am Sonnabend hatte der Deutsche Fußballmeister 1. F. C. Rürnberg auf seinem Platze den spielstarken tschechischen Meister Sparta=Prag zu Gaste. 15 000 Zuschauer wohnten dem äußerst interessanten Sviele bei.„ Der Kampf war zumeist ausgeglichen. Nur in der zweiten Halbzeit machte sich eine kleine Ueberlegonheit des Deutschen Meisters bemerkbar, die er jedoh zahlen mäßig nicht zum Ausdruck bringen konnte. Städtespiel Leipzig gegen Nürnberg=Fürth:3(:). Spielvereinigung Fürth und der 1. F. C. Nürnberg hatten bedauerlicherweise keiner Spieler gestellt, so daß nur eine zweite Garnitur zur Stelle war. In der ersten Hälsie zeigte Leivzin ein glänzendes Spiel. während die Gäste nach Seitenwochsel stark ins Zeug und nach und nach gleich zogen. Im Kranzspiel stegte Gintracht gegen Britania•1; die Liaa=Mannschaft von Viktoria wurde von der=Mannschaft von Pfeil überrascht und mit:5 geschlagen. Pür Farkiel, Sport und Spiel finden Sie die geeignete Bekleidung bei: Hugo Ernsting Söhne. Heipzsg, Hoselg. W8. Stuttgart.3. Chemp:.: gegen Guts Muts Dresden.1. Ehemnitz: Preutzen gegen.=C. Adlershofen:0. Perlin: Union=Oberschöneweid gegen Berliner F. V. 1910 o Gasegeh. Pebochtoiel u osoen 8 hegte V überagen e r f o r d: S p i e l v. 1 9 0 8 g e g e n K. S. G e e s t e m ü n d e 0: 1. Halle: Wacker gegen Uttrecht=Holland:1; Wacker gegen gegen Sportfreunde:2. Merseburg: VfB. gegen Favorit=Halle:0. Weißenfels: Borussia=Halle gegen Sportv. 05:1. gegen Sportv. 05:1. Wien: Wacker=Münhen gegen Amateur=Wien:2, Wacker München gegen Sportklub=Wien:1: Ravid gegen Wacker=Wien .=S. gegen Vienna 211; Hertha gegen Ostmark:2. Frankfurt a. Main.: Fußballsportv. gegen Sportv. Börzel .2; Vittoria=Aschaffenburg gegen ViR. Offenbach:3. si Brrslau: Sportklub Schlesien gegen Apsala:6. VfB. Pankow geg nePreußen=Komet Stettin:1. Erfurt: Spielv. gegen Leipz. B..:1. SiB, gegen Bfß. " Vereins=Nachrichten. Madinderaruone. ge wolen.(S. Iutrat) 3 Uhr im Heim. Der Feldmeister. Der Seiomenstel. Rund um den Fußballsport ens die neue Tubhaulaitan in und ausländischen Spielen hat el eur arnronumnon beschrgzz, und. sosort mit einem Petzieh pim Ctfolg durch die Lande und auch die denischenu. wesgen Castpeiele Gleich zu Vegian der Saisonu uestertiuts 1904 als zum ersten Male die Zünger des geuommenr e in uch nicht zwanig Jahren die Biglieberzaht auf über 90 Sport gegen Sport? Der in Halle abgehaltene Bundestag der ArbeiterradfahrKerzing, beschloß, zu 1925 die Arbeitersportvereine der ganzen Sen##; ersten Internationalen Arbeiter=Olympiade nach Teutschland einzulen. Die erste Deutsche Arbeiter=Olympiade den bürgerlichen SportZrsatzmarken. ranen erfelgt an ür Mittwoch, den 31. ds. Mts., vormittags 8½—12 und nachmittags von 2½—4½ n der männlichen Abteilung des Arbeitnachweises(RatRheine, den 29. August 1921. Der Bürgermeister. vermieden werden. benso gzucsfegende Verschnung des Weseng grpnde, wie sie aug il der Alleinbeanspruchun. „Arbeiter“ für eisle ganz bestimmte Kategorie — denn Arbeiter im wahren Sinne des Wortes sinz in und in kommunistischen Sinne an der Leine zu führen. Das Publikum und der Sport. eortwmann und e Besheund bridten. likum. Vor einem großen Publitum Lauberwörtchen Buberzielt, wird der Ehrgeiz des Einzelnen an Kopf gedrängten Menge zu eringen, geweckt. Im Gaul des Kopt zu wirkt es lähmend, wenn nach unendlichen Ausscheidungskämpfen und Vorbereitungsspielen die leren Zuschauerplätzen vor sich gehen müssenude bor Beifall einer vieltausendköpfigen Menge wirken mann elektrisserend. So schnell aber das Publikum Beif so schnell ist es auch mit seiner Verurteilung da. Es ist Bürgern im alten Rom: heute klingt ihr Pereat zubelndes Vivat umbrauste.ren vem, den gestern einer Partei schenft, Waie seder Zuschage, seine Sympathie bald Bis auf ein Häuflein Auhänger der uuwarmt es die Meuge. schwärmt die Meuge mit der einen. Nur geringe srar ledet oder gehören dazu, dem zuerst unparteischen Zusch uderiche Nomenie einer Partei zu erwerben. Entweder ist es das u. e Spmpathle ihr Venechmen oder auch, daß eine im Anfang es“ gende Pariei dauernd vom Pech verfolgt wird. Wie Leben, so ist man auch im Sport geneigt, dem Schwächeren pathien zu zollen. Am stärksten tritt dies bei Länder= oder Städteundsei es auch nur den geringsten Erfolg. Jeder Augenbick des Zuschauers endlich einen Erfolg errang. Eigentümlicher Meise uind sehr häufig guschauer, die p oder nichts stehen, die wütendsten Parteigänger, seiner Auteluahne an gicher Toche fiaze, Vefühlen hinreißen und dadie Ausübenden zu den höchten Leistungen.... nicht zu unterschäßender Faktor für den Sportsmann. Wcsp. Boxen. Die Voxweltmeister. dem englischen, die in dem sensationellen Kampf K, eegenüber pentier erneut zutage trat, kommt am besten eP Sat: man einen Blick auf die Liste der Weltmeister Gewichtsklassen wirst. Von den acht Titelinhabern niger als sechs Angehörige der Vereinigten St e Engländer und ein Franzose vertreten die auen und nur ein Iaun, einzelnen fud die Meister solgen.uerichen Iueresen Wilde=England; Bantamgewicht: Peter vsiegengenich: Zimmy gewicht: Veung Leonard=Amerika; Welter Amerika; Mittelgewicht: Bryon Downen=Amerika, nicht: Georges Carpentier=Frankreich: Schwer Jack vempen=Amerika. gentier=F...—utgewicht: Jad Creit gehen. Deinar sang dt Venos wriat, waa.— der Schovo mit se viel Liebe inszenlert halt, vied daß es auch für ihn wie die Zuschauer mehr zoch als zum Weinen war.—— us für VBetens trat Unterwachtmeister Schulz(Bedding) d Velseibgruppe Rors (Tegel an. Wenn sa auch der Vorsport sür die Schur u u. S. der Selbsterhaltung ist, so nahm es nicht wunder dergewicht zunächst mehr Backpseisen als Vor=Stöki verteile: den. Oder sollte das reichlich lose Handgelenk im# kehr mit unternehmungslustigen Kindern der Chausse sein? In dieser Kunst erwies sich jedensalsern burchweg als der Ueberlegene, wenn auch sein Gegner in der nach uast Baunden ien Voanzsen. Dachtaasher Geit ertang sträter als Nichter im Ring mehrmals flüchten muße als der erste Kämpfer zu Boden gina t: geuuudte und donr sa: Voxen ist einsacher als Richten. Dodien vergat gewicht Wachtmeister Maske(Tegel, 121 Bfund) und Oberwacht. sen schon in der zweiten Runde für sch. eutchied bieites Tres. 132 Bsund), ger Hssmann(Wedding, und sich deshalb noch recht ungewand Rein in das Gewitter, raus aus dem Gewitter sehse Soe. Vrachschang dern die Mesterchast ein vrgeigen Ende, „ 5pür Cuttausazung.. zahlreichen Zuschauer, die der Wedding lich, mit welchem glühenden tung:„Ja, das ist eben der Sport der Republickte Boxerhärte für den Deutschen jedoch wohl nur dienlich. v.=K. gorberhedarsanite— ine ER T Arüichterig. Jrochnet über Nachk. ohne nachzukleben. m Mathane an Mittwoch, den 31. August ds. vorm. von ½9—12 Uhr für die Auswiiskarten Nr—250 nachm. ½3—½5 Uhr für die Ausweiskarten Nr. 250 und zwar für. Bezirk 1 Arbeitsnachweie, weibliche Abteilung, "•Zimmer 5 Polizeibüro, „ 8„ 8 Stadtasse, „ 4" 1 Meldeamt „ 5„ 16 Polizeikommissar „ 6„ 9 Stadtverordnetensitzungssaal. Die Marben sind unbedingt in den angegebenen TerStast os: Smn Muscobeglans nachzuzählen, da nach dem Verlassen ##s Aurgurcrokals keine Ansprüche gegen die Richtigkeit #er empfangenen Markenzahl nicht mehr erhoben werden in den angegebenen Termin nicht abgeholten Barken an. der dis dahin versallenen Freitag, den 9. September 1921. senomnsen werden. ang Rheine, den 27. August 1921. Der Bürgermeister. Bekanntmachung. Schwerkriegsbeschädigte, Schwerst= und Schwerarbeiter werden ##gegeben am Freitag, den 2. Sept. vormittags—12 Uhr stlegebeschädtgte Mehimarten. Hiersc. Gramm, für 8 Wochen 2750 Gramm. LebendmittelausRheine, den 29. Awoust 1921. Der Amtmann. machung. 10. September bendet sein. Ist die Räumung dis nach s is gan nih ezsolat, so verfallen die Säumigen a#m“ genannten Ordnung in eine Geldstrafe bie die Mängel auf ihre Kosten beseitigt und die Kosten im Zwangswege von ihnen beigettieben werden. Die Schautermine finden wie folgt statt: Gemeinde Rheine rechts der Ems Eschendorf Montag, den 12. Sept. 1921 vorm. 8½ Uhr ###esspankt Wit Cordesmeyer. Schbuhock Dienstag, den 13. Sept. vormittags 3½ Uhr, Treffpunkt Reniner Veltmann Altenrheine Mittwoch, den 14. Sept. vormittags 8½ Uhr altenebeine". ndwiet Determeyer. ail, u##tenfelde) Donnerstag, den 15. Sept vorm. Rodde Freitag, den 18. Oetermever, ). Sept. vorm. 8½ Uhr Treff; Ster Baomeg. 8½, Uhr TressGemeinde Pheine links der Ems Bentlage Montag, den 19. Sept. vorm. 8½ Uhr Teoffpunkt Brennereibes. Stockmann. Catenhorn Dienstag, den 20. Sept. vorm. 8½ Uhr TreffDaumn Buistnog 9rhand Tebt, Senssen Die Ochieg, Sur uum eit Dur Sut. Uhr Wadelheim Freitag, den 23. Sept. vorm. 8½ Uhr Treffpunkt Landwirt Brinker. Gemeinde Ekte 8is utz. und Montag, den 26. Sepibr. 1921, Soset Ehmann. eunkt an beiden Tagen beim Gemeinde Mesum Dienstag, den 27. und Mittwoch, don 28. 9. 1921, vorm. Seihgang, Tresspunkt an beiden Tagen bei Wiet umodnen oder sich durch Bevollmächtiate vertreten au .. der sich durch Bevollm. — Der Auinorr. Bekanntmachung. Die Ausgabe der neuen Brotmarken für die versorkindet nat wie fesaeede Rheine Wier- Cat.=iet; vomtags ven Biz bie 10 hze bein ..5) für den Bezirk Hölscher am Dienstag, den 30. Aug. 92. Jev. vormittags von 10½ bis 12 Uhr beim Wirt Hölscher. so Shauf de Js.“ Cerdesmeyer am Dieneslag, den Wiet Gorbesmener, nochmitags von 2/, bis 4 ugr bein I Jutoh Semeinde Rheine kinks der Ems: am Mitwoch, den 31.ge t dorn und Hauenhorst 81, Bis 9 uhe: 31. uugust bs. Irs. vormittags von au. Khause 5i: Boneischaft Dutum am Mütwoch, den Aagust ov. Irs. vormittags von 9 dis 10 Uhr; Ilurgae Bauerschaften Ventlage und Wadelhelm 10 die 11 uar.% g. 1: August de. Js. vormittags voen 10 ois 1. uhrim Amteverwaltungsgebäude Zimmer Nr. 3. am Donnerstag, ur die Gemeinde Melan den 3. September ds. Irs. vormittags 10½ bis 12 Uhr beim Wirt Rickermann daselbst. 4. Für die Gemrinde Ekte Donnerstag, den 1. September ds. Irs. nachmittags von 1½ bis 2 Uhr beim Wirt Eßwann daselbst. ie Zgen— in die Lebensmittelausweisharten Rheine, den 25. August 1921. Der Amtmann. Braunkohlen=Brikett=Verkauf. 7% Nr.—265 des Bezirhs A erhalten die Kohlen31. de, Mag, der.3 Rheine bis einschl. Mittwoch, den . 2##.#. vem Kohlenhandkr. Hübers, Elterstr., mit *= In. Braunkohlen-Briketts beltesert. Lfd. Nr. 881—1230 des Bezirks B erhalten die Kohlenmarde Nr. 4 der Stadt Rheine bis einschl. Mittwoch, den 31. ds. Mis. beim Kohlenhändler Krey& Co. am Bahnhof, mit je 2 Ztr. Braunhohlen=Briketts beliefert. Rheine, den 26. August 1921. Der Bürgermeister. Anständ. Mädchen sucht Hoei u. aigis Angebote unter„L. N. 1000“ an die Geschästsstelle Wegen Erkrankung des jetzigen sofort zur Aushülle für ganze oder halbe Tage Mädchen für Hausarbeit gesucht. Frau Otto Rips, Emsstraße 24. Herr sucht möblierte: wenn möglich mit voller Pension. Angesote unter M. S. 02 an die Gesch. Ein zuverlässiger ein= und zweispännig, zu verkaufen. Heinrich Bruus, Hopser. Kohlen=Verkauf. mit se 2 Zir. Kachemioslen delieser. Rheine, den 25. August 1921. Der Büggenneisten Brotherstellung. Mehrere junge Hunde hat abzugeben. Thobe, Schotthock, Lingenerdamm Nr. 130. Lehrerin sucht 1 oder 2 möblierte Die Bächereien werden ausdrücklich darauf hingewiesen, daß dem Beoi heinerlei Zusätze wie Maismehl, Kartoffelmehl etc. mehr beigegeden werden dürsen, das* Brot vielmehr nur aus Roggen= und Weizenmehl gebachen werden darf. Durch regelmäßige Brotuntersuchungen wird„Zettenlter die Befolgung dieser Vorschrist amtlich kontrolliert. zmit ader ohne Veenfle Rheine, den 25. Auaust 1921. Die Volizeiverwaltung. " an ooer oyne Belpslegung. Angeb. unter„Wohnung“ an die Geschäftastelle d. Zgt Ministerrat am Montag. in. Beelin, 30. Aug.(Drahtber.) Das Reichokabinett ist Seken gesrutneg sident Ebert den Vorsitz führte. Reichskanzler Dr. Wirth ist vom Katholikentag in Franksurt(Main) zurückgekehrt, um an der Grörterungen standen natürlich die unglücklichen Ereignisse sind Reichsminister des Innern Dr. Gradnauer und Arbeitsminister Dr. Braun auf Urlaub, Reichspostminister Giesberts in Biebrach und Dr. Rathenau hat sich bereits von Wiesbaden nach dem Euserdin begeben. Dagegen ist Reichsjustizminister Schiffer noch nicht zur Besprechung, obwohl der daran beteiligt gewesene Neues aus aller Welt. Verhaftung eines serbischen Attentä'ers. bereitet zu baben, der sich nach Karlsbad begißt. Die Ovser des Mädchenmörders Großmann. Andizien in“ 30: Aus.(Drabtber.) Auf Grund einwandfreier daß er im Herbst vorigen Jahres seine Wirtschafterin, das 24jährige Dienstmädchen Johanna Sosnowski umgebracht hat. Der Westbeutsche Sportkonzern zusammengebrochen. geschäßt. Die Geschästskasse enihielt Milionen Mi. der mit einer mehr oder minder großen Jaßl v. aues Aises sesche eich Geplantes Attentat auf1 Strecke Köln=Hannover=Berlin? an den Viadukt der Bahn Koln=Hannover=Herlin. Soei Sinen des vorgenommenen Nachgrabungen sörderten noch nicht klat, liegt aber die Femei de Verorabung st Attentat auf die Talbrücke geplant ist. uud; das ein eshabgene. Verin lahn ur legen u ie Sentaihneriche Deutsch=lettisch=litauischee Eisenbahnvertrag. zwishen Deuischlano, Lettland und gih trag abgeschlossen, der sich auf den Pasagier:verfestsetzt. Warenzüge können in ladung pasierant uu die bisberige Kontrolle und UmSchiedsspruch in der Mülheimer Metallindusteie. Päessen Zbdne im desiaen Vesiek schr bedeltungnole in Dortmus= unter Vorsite des Neichskommist Ge fällt. Er betrifft den Lohnstreit in det Metal)edich debeim=Ruhr und besagt u. a. 1. Die Gewäht für den Monat Inli wird abgelehnt. 2. Das 8 1106e dergeld wird voni 16. Aug. ab au.50 Mark vom ab auf 3.—Mark erhöht, 3. Auf die bieher... temder gen Stundenlöhn. wird von 1. September lege chte, Tier, Leiträhat für alle Arbeiter iu Seitu über 21 Jaodre.20 Mart. 1. Von de Angas. Prozent diese Buschläge bezablt. Kath. Gosellen-Verein — Rbeige— Unser Ehrenmitglied Schlossermeister Wilhelm Holtkamp ist gestorben BeerdiAngast, morgens 8½ Uhr vom Tranerhause, Mühlenstr. aus Um zahlreiche Beteilidung bittet Der Vorstand. Das zum Nachlaß des Beschanst gschre. — Aus Stadt und Amt Rheine. Dienstag, den 30. August 1921. Verordnung. . Der. Reichsvtäsident bestimmt, daß zur Wiederberstellung der visentlichen Sicherheit uns Ordnung im Reichsgebiet . I. veriodische Druckschriften, deren Inhalt zur gewaltsamen Aenberung oder Beseitigung der Verfassung, zu Gewalttätigkeiten gegen Vertreier der rebuplikanischen, demokratischen Staats. der eine dim, Ungeborsag segen Gesete aufordert oder Anreiz velen ader dienn d....... Sandlungen dare versagungsmähigen Organe verächtlich macht, 5i9 Ja 1— Lugen verboten werden können 2. daß Versammlungen, Vereinigungen, Aufzüge und Kundschungen perboten werden können, wenn die Besoranis begrün.. znn in den Versammlungen Erörterungen stattsinden, die. vie evengenannten Handlungen zum Gegenstand haben. „Die Jeihsregierung schickt dieser Verordnung einen Aufeul #raus, der mit den Worten schließt: Die Reichsregierung i“ überzeust, dob alle rechtlich denkenden Deutschen hinter sie tre. Schutze der Verfassund und der Gesetze zusamCchnung varasben. eände gn en und fordert alle Oegane des Reiches und der e# in völiger Unvarteilichkeit und ohne Ansehen der Prison der Verordnung rücksichtslos Geltung zu verschaffen. Bähnd Schmitz küert in Rheine. Sunndag Aobend, Klock acht, häolt Studienraot Schmitz,'n gebürtigen rheinsken Jungen, int Paulushaus eenen plattdütsken Vüördrag üöwer„Plattdütsken Humor". Ii häbbt jä kuotz all manksken wat van em in düt Blatt luosen. Doch hadde he eigen eiset. Oopanast, sü5 is de tien ten Monns Dat wienu ih ue scäng d41 Plattdütste is würkaar vliag inseihn. Dag; iue Spraodke, dat wilt vult Aüde son sieden Dösten uove Puorst uu u Jucen wecht Gaege wich ach Jene all seihn kann: d, die kein Jeit willich es noch einmal dud Maut lesg de daobibt: seag de Doltor: Jet habe: enden füir die van Plattdis is vir dens a. ic es auch verkanden, Well seos: Pralleur. 2 nis, den kiel moal niepen int Gesicht: De sind alle kann man vul däter lachen, da...d dop Platbhütst Dao lachest Du all bür, ic bäft za legot. Un Lachen, dat mie Fite de i g...e0 im Sele, besonners in use Tit. barkeitsteuern betablt wäern. Lachen, biärtlich Lachen ist sicher et is jüst so neirig äs Braut. Schmitz häff mi seggt, Die einzige nokalzenung die hier am Orte selbst hergestellt und gedruckt wird, ist die im 45. Jahrgang stehende „Münsterländ. Volkszeitung“ (Rheiner Volksblatt) Sie ist amtliches Publikationsorgan für Stadt und Amt Rheine, für das Amtsgericht Rheine und für die Handelskammer Münster.— Die M. V. ist das verbreitetste und gelesenste — Lokalblatt des Kreises Steinfurt.— he hadde dat all düörfochten un Erfolg hadd. Un wenn alle Klädden raiten deihn, dann vöck he't un de Kaor van de Kunst. De Mann is nich un de Mule fallen. Sall mi wünnern, war usse Büörgermester daortoo segg. He krigst met eesten te dohn, well üöwer alle Hecken geiht. 25 Kinnerkes, kuomt nott— Kiämsken, hadd' ick baol seg#### Paulushaus mott et heiten. Sunndag Aobend is't aober bloß füör de Lüde van den Arbeiterverein un jähre Familie. Ds annern kuomt naichstens dran. Wenn de Studienraot Bifas1 find— un dao twiebeln ick nich an— naichsten Sunndag. Sobaoll äs't Hues vull is, wäet de Tüören aober to' makt. Brenks auk'n bietken Geld met. De leiwe Häer häff all seggt: laß'n Ossen bi't Diärsken dat Mul nich tobinnen. Jans Holtfast, 11# X Sandwerkerversammlung in Rheine. Heute abend“0 Innung verein:d Hand n Versammlung der statt. Die Tagesordp Aut Rbeini des Haushaitsulang Panlte: 1. Nachbe: bittet um voläftige Teilnahme. V. de Vortaut + Demonstrationsversammlung auf dem Markt. Am morgigen Mittwoch, abends 6 Uhr wird auf dem Marktplatze eine große Demonstrationsversammlung veranstaltet. Es soll protestiert werden gegen den feigen politischen Meuchelmord, gegen die Reaktion und Bekenntnis abgelegt werden für Freiheit, Republik und Volkswohlfahrt, Varantwortlich füle den redaktion. ken Leil: Cchrlsftlater Leribert von Anzeigen= und Rellak. utel Josepa Klimeppen, U2utlich in Rheine. Lewähe für Aiefrung geleistet auch vicht süe Eozeigen useuta, wird teies eit Ger cache Handelsnachrichten. Kursbericht Osnabrücker Amsterdam Potterde Antwerpen und Brüssel Kopenhagen, Vendon New-Tork Paris Schweizer Plätze Witgetellt von der Bark, Zweiganstalt Rheine. Devisenkurse. Be:lin, den 29. Angust 1921 Friedegn stand vor. Kart 2677.70 641.65 1476.15 317.60 86.07 668.20 1461 Kurs vom 29. August 2715.25 650.65 1489 320.35 86.71 674.70 1479 Höchste bish. Gr 4204.— 1701.50 350.65 104.10 710.20 7101.— 168.75 112.50 20.40 .20 81.30 21 Garten-Brundftück hinter der Thiemauer gelegen, ist von mir zu haufen. beeidet. Aukt, Rheiu Theiue. Tüchtige Essöffel mit schönem Rosenmuster Dtz. 26 Mk. Stück.50 Mk. Gabel mit schönem Rosenmuster essere“: 26 Mk. Stück.50 Mk. Teeloffel mit schönem Rosenmuster Dtzd 18 Mk. Stück.60 Mk. Messer mit echter Solinger Stahlklinge Dtz. 85 Mk. Stück.50 Mk. Medeils. Neuhelt! Aluminium-meuanion mit silb. Kette ohne Monogr. Stück 18.— Mk. mit Monogr. Stück 21.— Mk. Alles andere billigst. Händler und Hausierer hohen Rabatt Versandhaus Südstern Rheine i. W. Muster von Eß- und Teelöffel gegen Einsendung von.— Mk. Kaeselab und 13 Kaesefarbe nuufen Sie in langjährig bewährter Güte bei: Willy Schwanen=Drogerie. Ein gut erhaltenes verhaufen. Näh. 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Angesunte: S.73 an die Gesch Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern nachmittag 4½ Uhr meinen lieben Mann unsern guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel den Schlossermeister Wilhelm Holtkamp Er starb nach langer, schwèrer, mit musterhafter Geduld ertragener Krankheit im 66. Lebengjahre sanft und ergeben in Gottes hl. Willen. Wir bitten um ein Gebet für den lieben Verstorbenen. Rheine, Bottrop, Waderstoh, den 28. August 1921. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Wilhelm Holtkamp geb. Book Theodora Holtkamp, Maria Holtkamp, Aenne Peters geb. Holtkamp, Bernhard Peters und 2 Enkelkinder. Das feierliche Seelenamt findet statt am Mittwoch, den 31. August 8½ Uhr in der alten Pfarrkirche gleich darauf die Beerdigung vom Sterbehause Mühlenstr. 13. Statt Kortean Statt Karten. Ihre heute vollzogene Vermählung zeigen an Theo Twiehoff Martha Twiehoff geb. Fehling: Bocholt(Sachsenstr. 16), 30. August 1921. Stadt und Amt Rheine. Am Dienstag, den 30. August abends 8¼ Uhr findet im Gesellenhause eine ordentliche Innungs-Versammlung statt. Tagesordnung: 1. Nachbewilligung des Haushaltsplanes. 2. Verschiedenes. Fehlen wird mit 5 Mk. bestraft. Der Vorstand. Erstklaflige Photographien Spezialität: Postkarten in braun und schwarz zu konkurrenzlos billigen Preisen. Hochzeits-, Familien- und Vereinsbilder. Eigene Vergrößerungs-Anstalt. Ateller P. Edelbeck-Hagemann, akad. Malex, und Photograph. Eiliste Rheins##an der Emsbrücke. Milchstr. 2 -Hauptgeschäft Münster, gegründet 1872. Geöffnet auch Sonntags von—6 Uhr. Wir liefern innerhalb 3 Tagen nach Maß: Damen=, Herren=, Kinderbettwäsche, Brautausstattungen, Blusen, Röcke, Straßen=, BallTanzstunden= Gesellschaftskleider, Mäntel, Kostüme usw. von den einfachsten bis zu den elegantesten Zuxusausführungen, auch aus beigebenen Materialien. Stärkewäsche wird innerhalb 24 Stunden tadellos gebügelt. Bestellungen nach auswärts werden postwendend erledige E. Petri u. Co,. Münster i. Westf. 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Dirks, Prof. Liesegang, Prof. Defregger, Prot. Lug. Kampf, Prof. Claus Meyer, Prof. Irmer, Prof. Hilgers, Grützner, Jutz, Hünten, Rasmussen, A. Lins, Chr. Sell sen., Wilh. Schreuer, Süß, Hambüchen, Klingen, Theo Lindner, Schloeman, Schmeetz, Fritz Neuhaus, Nikutowski und viele andere, ferner: alte Nliederländer, sowie echte Perser-Teppiche- und Vertindangsstüche, Porzellane und Kristalle. Sämtliche Kunstgegenstände sind gebraucht, jedoch in bestgepflegtem Zustande und 1 Stunde vor dem Versteigerungstermin zu besichtigen. Münster i.., den 27. August 1921. Felix Kösters. Paulstr. 12. Telefon 605. Habe wieder = Cement vorrätig. Carl IRöller, Rheine i. 10. Holz und Baumaterialien. Münster i. W. Drubbel 19. Ferneuf 2396. Spezialhaus für Pbotographie-Kino-Projektion. am Mittwoch, 31. Aug., nachm. 6 Uhr auf dem Marktplatze. Es gilt gegen den feigen politischen Meuchelmord, gegen die Reaktion, für Freiheit, Republik und Volkswohlfahrt ein Bekenntnis abzulegen. Erscheint in Massen! er die Meuchelmörder! Der Einberufer. Rielic! Augengläser fertigt fachkundig nur der Optiker. Fachkundige Bedienung bei Jos. Viehoff, Opüker sirase112. Diplom-Optiker — Münster 1. E.— Ratten und Mäuse vernichtet garantiert radikal Exitu. Preis 12.— und.— Mk. Unschädlich für Menschen, Haustiere und Geflügel. Erhältlich in Markt-Drogerie Nienkemper, Markt 1. W. Lucas. Diese Marke ist das Zeichen für gute Qualität eines Kohlenherdes. Erhältlich bei Gustav Radzuhn, Haus- u. Küchengeräte-Tlagazin, Iünster i. W. Telefon 1882. Wolbeckerstr. 27—29.