roth muruf 2996. ktion. X gen lerren zten t gegeben, erbesserten rate In Rheine un(Bahn10—4 Uhr unverbindl. Interesseuieres durch rtreter mann, zweg 10. lsucht. B den 17. achmittags det der 2. lußtermin er Wwe. orf(Wohn. 0½ Ruten Geschäfte1g 1921. Umer, ionator. 7, den 18. vormittage de ich im ge die BeHendeil dorf Orsbestedend chigen Ge terbellent dorcime. n groß tallunge. Ort und eistbietent setzen. kann am werden. f. 1921. Imer, ator. en Lavon 4 illigsten 1. Bezugspreis: Monatlich fvei durch unsere Boten ins Haus, sowie von der Geschäftsstelle abgrholt.00 Mk., in voraus zahlder durch die Post Endaudas dur Sauss und Peiertage.— Druck und Valag von Joseuzd Altmeppen in Rheine. Haupegeschäfevstelle und Redaktion: Bahnhofstraße 2. 952.— Telegramm=Adresse; Polkbheitung Rheine(West.) Sescereiunte, aun Du. tautt— Voniguchach Breton Nr. 14. Scheiner Bolnsbralt Amtlicher Anzeiger für Stadt und Amt Rheine. Beilagen: Für Unterbaltung:„Sonntagslese“: für Landwirtschaft:„Feld und Garten“: Nr. 188 Wr“ ng..... 1 ww Nmmhöse d# Big, für Stadt und ur###,##etche sowie Band= und Iinanzanzeigen dis P uhn nadm. Far die Aufaahme von“ Srelshgeste deim Varanite Gdemeumen. Fier Pehlau wiche durc besich, Ba edenergese a a. custecdtlieferung egtiefen, wird nicht ge. Bechm ustechtlieferung entsiehen, wird, nicht Veirormung von Gebühren füllt jeder Rabatt fort. Mittwoch, den 17. August 1921 für Oport and Jugandpflege:„Jung Rheine“ je Liefere woller ihren decken. uck, Dr. 956 Eine neue N Revolten gegen Ungarn. tu. Fünfkirchen, 17. August.(Drahtb.) Die serbische, deutsche und ungarische Bevölkerung der von Jugoslawien besetzten Gebiete, pleche laut Verordnung der Entente geräumt werden besiumangrche ) schen die sebschmagrische Die Nepaktilt pikriche dae ue .... 40:: Tunscht vas Protektorat der kleinen Entente. Präswoent des Exekutivkomitees ist Peter Dobrowitsch. Die Proklaien der„Jepublik ist durch die Missionen der Entente in Pario und Beigrad angezeigt worden. Das Volk der demokratischen Republik widersteht bewaffnet einem Einzug Horthys. Die Einwohnerwehr ist organisiert. Wegen des bewaffneten Widerstandes wird die Räumung verzögert. Jugoslavische Freiwillige kommen Baranya zu Hilfe.— Hierzu bemerkt die„Voss. Ztg.“: Es bleibt abzuwarten, ob es sich bei der Bewegung nur darum haniber, Sicherungen gegen reaktionäre Nacheakte zu erlangen oder um einen Versuch, unter Bruch des Friedensvertrages Jugoslaviens Ansprüche auf das Kohlengebiet von Fünfkirchen weiter zu behaupten. Die Aushebung der wirtschaftlichen Sanktionen. ue gebern durch. u(Drahtb.) Die Verliner Regierung Be###ern zurch eine Rote offiziell von dem Beschlußz des Obersten in Kenntnis gesetzt worden, nach welchem die im März dieses, Jahres gegen Deutschland verhängten wirtschaftlichen Sanktionen gegebenenfalls am 15. September 1921 außer Kraft Vermnalen Bedir Schortneg zur Prütung deutschen Eineuu eine interalierten Stelle Gültigkeit der im Zusammenhane und die im Susammenhung mit den wirtschaftlichen Sanktionen getroffenen Verordnungen anerkennt. " Aufruf des Reichspräsidenten. Mahnung an die Oberschlesier. #t Berlin, 16. August.(Drahtb.) Der Reichspräsident und vie Zexppregierung erlassen gigenden Aufruf: gicht gefallen der Spruch ist erschiesten ist wider Erwarten eist eschese ach erischen 9. und Pper Rleden Ansere Sache ist gerecht, die Gerechtiakeit wird Pbsehese Brahr had bieber tod schwerter Heraussordrungen Musterhäfte Rune und Ordnung bewahrt. Die berechtigte Abwehr veraret Heiat. eitehin zin g.. S. die Welt nicht vetargt. Bewahrt auch weireryin die Selbstzucht, die Euch bisher und satt Euch auch nich leiten, die Eurer gerachu zu unüberlegten Handlungen verMit Euch hoftze n Sache nur Schaden bringen würde. uir Euch ho,; das ganze deutsche Volk, daß der Tag nicht sern ist, an dem die Schranken zwischen Euch und dem MutterBöller in der Msed, zinigung and dm#er Wieververeguigung„Oberschlesiens mit Deutschsano. odem es seit sieben Jahrhunderten angehört hat. Anerkennung findet zum Besten Oberschlesiens, des Deutschen Reiches, des wirtschaftlichen Wiederaufbaues Eurovas und des Friedens Der Reichspräsident: Ebert. Die Reichsregierung: Dr. Wirth. Bedeutende Rede Lloyd Georges. voraneschtlich im un Sasas ae Khrie Sitease gerse) Se. „ichen Hungerenot Stellug nehmen. Leliurus der aust. Vertretung im Völkerbundsrat. tu. Oppeln, 17. Aug.(Drahtb.) Wie verlautet, wird sich Po#len bei demnächstigen Verhandlungen des Völkerbundes außer durch seine ständigen Abgeordneten Paderewski und Askenazy noch rechte Hand Karieg ue als.. S1smat Dr. Voly, die wreten kossen u aniyn, uus Sachverständige für Oberschlesien verWaffensuche bei den Polen in Beuthen. Beuthen, 16. August. Im Kreise Beuthen fand von englischer. Seite eine Waffensuche bei den Polen statt, die ein überruscheno starres Ergebnis hatte. Mehrere Personen, bei denen große Waffenlager gefunden wurden, sind verhaftet worden. Ein Italiener zu Tode mißhandelt. chr die Rhzitt 1“ August.(Drabtb.) Von Augenzeugen wird Bahnhof Charh Sereanten auf dem seceldet murh an 1 August, wie seinerzeit dereits ###e noch folgendes in Erfahrung gebracht: Vor Ankunst des Zuges tranken französische Wachleute und Insurgenten zusammen im Wartesaal. Als der Zug einlief, erschienen vor dem Abteil, in dem der italienische Sergeant saß, st30 5 purgenten. Sie rissen den Italiener aus dem Abteil er zusammenbrach, Tichen auf Italien auf denselben ein, bis zäsische Mache z die volnische Ortswehr und auch die franTauster### saven dem Vorfall zu. Ein Franzose stand an, Fenster des Wartesaales und lachte über die Mißhandlungen. 45. Jahrgang Tarunter ais öß tza,sich in Bewegung setzte, raffte sich der Italiener om und uie ebbte zu erreichen. Die Insurgenten folgten Sestuge mißhandetten ihn zum zweiten Male. Kurz vor dem Rerletzungen. Zuge. Der Italiener starb an den Ein Deutscher in Lodz ermordet! 4u. T2t, 17. August.(Drahtb.) Die„Lodzer Freie Presse“ Abrameuns: 3 Jahre alte Hausbesitzer und Färbermeister Karl Mitgliedern Zig Peutscher, unterhielt sich auf der Straße mit Mitgliebern des Turnverein in deutscher Sprache. Einige Polen traten auf die Deutschen zu und riefen: Verfluchte Schwaben. nach Bersin mit, zuch! Ein Pole stieß dem Deutschen ein langes Messer Die Deutsche Zeiinu,de: Harrre Verletung starb Abramcsok. ##tung in Lodz stellt fest, daß diese und andere Rohheiten der wolen nur die Folgen der marlosen Deutschenin ihrer Rationalstracht undes inen Cat“ und aut den Strainbelgstigt in der Straßenbahn; in den Cafees und auf den Srraßen Berlins können Polen ihre Sprache gebrauchen, ohne daß sich jemand darum kümmert. Freilassung der Gesangenen von Avignon. wtb. Paris, 17. August.(Drahtb.) Auf Anordnung der französischen Regierung werden alle in dem Gefangenenlager von Avignon zur Zeit noch befindlichen Staatsangehörigen der Zentralmächte, 34 Deutsche, drei Oestereicher, ein Bulgare und zwei Türken, freigelassen. Die Entlassenen sollen nach Mannheim transportiert werden. Herabsetzung der deuschen Kohlenlieferungen. August.(Drahtb.) Wie der„Temps“ miteist: ue. in Pscommgeni die Kohlenlieferungen, gebend herabgesett. Di. Spaa vorgesehen waren, vorüberfür notwendig gehalten derabletung int von der Kommillon worden, um einem augenblicklichen Produktionsdefizit Rechnung zu tragen. theoretische Programm von.2 Millionen Tonnen mengtlicher, Gesamtlieferungen an die Allierten bleibt aufrecht erhatten. Man sei sich aber darüber einig geworden, daß man mit besonderer Dringlichkeit die Lieferung von ,6 Millionen Tonnen Kohlen verlangen müsse, wovon Frankreich age aus der Lie Zieänden. Das sei die Grundlage„Auf der bie Tieserungen gegenwärtig vor sich gingen. Verschärfung des Bremer Streiks wtb. Bremen. 17. August. Der Verband Bremischer Beamten=Vereit; und die Afa stellten sich auf die Seite der streikenden Sehet ahorsebnen. S 17. August.(Drahth.) Die Stadtarbeiter beim hiesigen Hasenamt erklärten sich mit den Bremer Kollegen solidarisch. Mit einstimmigem Beschluß wurde die Arbeit niederDas Fazit von Paris. Oberste Rat hat seine Sitzungen am Sonnabend— also schon einen Tag nach der Abreise Lloyd Georges— abgeschlossen. Er ist nicht in allen Punkten deren Erledigung er sich zum Zie Happtausgabe ekommen. #####guve hat auch er nicht zu lösen vermoct. Denn #is###t nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt mit ooster Sannung erwartete Entscheidung über Oberschlesien ist nicht gefallen. Der in dieser Frage tief klaffende Meinungsefier, üchi Enaland und Frankreich hat sich nicht überbrücken einmal hat England der französischen Prestigeentgegengesetzt. Ein Kompromik mußte die Situation retten, den Riß überbrücken. Der Völkerbundsrat wurde zum rettenden Anker vor der Entzweiung, zu der es beide Seiten nicht kommen Eallen padt in: Sestastoderer ar der Entscheidung nunmehr vorbauen und in Gestatt eines Gutachtens— anders würde dem ## alller„Dokument, das die Entscheidung dem Obersten Rat ausbricht. bewalt angetan werden— die Steinchen zur endgülGef öuine berbeitragen. Noch einmal ist den Franzosen damit ernsthaften Faoe“ ihre euroväische Vernichtungs=Politik einer ###r„„tevision zu unterziehen und ihre herausfordernde Nacheourstziele zugunsten einer imperialistischen Weltgestaltung abzubauen. Dieser Ausweg aus der Not, den die„Weltschiedsrichter“ gefunden haben, mag für sie selbst und ihre eigene Erhaltung ein immerhin befreiendes Ergebnis sein, für das leidgeprüfte Oberschlesien, für unsere Brüder im Osten bedeutet es Die, Soztletzng dieses furchtbaren Zustandes von Ungewißheit, grift. Herr Priand hai 3uRote an die deutsche.“ uir nötis vefunden, in einer neuen negierung darauf hinzuweisen, der Oberste darauf, daß die deutsche Regierung ihrerseits deutsche Volk auffordern werde, bis zur endgültigen Entscheidung die größte Ruhe zu bewahren und daß sie gleichzeitig ihren gansg. mittelbaren und mittelbaren Einfluß auf die Bevölkerung Interalisersen di Autorität der schletiche Saen Kommision achtet. Ach, Herr Briand, die oberschiesische Bevölkerung hat in der langen Zeit ihrer entsetzlichen Last. tr6 der anhaltenden Herausforderungen der Polen nur #### einer so großen Besonnenheit und Selbstbeherrschung von sich gegeben, daß von dieser Seite her nichts mehr zu befürchten sein dürfte. Und die deutsche Regierung hat es sich stets ause sparte iu gasen den ge üsten oberschlesischen Volte nur in der Erwartung, daß eine scar z Oberschlesten zu wahren Leiden dieses8.zu saneue und gerechte Lösung die ber Sntznsgandes beenden möchte. Wir haben Enttäuschungen über Enttäuschungen getragen, wir werden aber auch fernerhin allein auf den Standpunkt des Rechts und der Gerechtigkeit, berufen. Die Mahnung zur Aufrechterhaltung der Ruhe gesita##eine andere Adresse. Wir wollen hoffen, daß die franMaichia egie u— es nicht unterlassen hat, ihre Frel sde an der Marhirngen warnen. Ursache Zu solchen maltnglisiner i lnischen Ländergier und GseWaltpoltiter int genügend vorhanden. Denn dies steht nun einund neinicheg. fest, daß allein volnische Umtriebe Die interaliergg Conse gestört haben. S####rautierte Kommission in Oppeln mag sich berußt sein, daß es in erster Linie ihre Aufgbae ist, das ihr auf Treu und Slaßher, übergebene Land mit allen Mitteln vor Gewalttat #ben und dies umsomegr, je länger sie die Entscheidung verSatrv## binauszögert. Vom Völkerbundsrat aber, nunmehr merden fomnig die Lösung der Frage abgeschaben uchten verlangen das dor Valfgahstimm Ju sch# ete, muß man mit größter Entschiedenheit ein Scmm a—.. tcht pid. F Eigiberer Konslikt auf der Weser.=G. sein, diejenigen volnischen Stimmen aus den Kreisen Robnik Se be tsm, 17. Augnst.(Drahtb.) Auf der Weser.= G. nuven vig gort, hestehenden Differenzen zu schweren Ereignissen Selöchrtrbeiterschaft lehnte während des ganzen Tages die Wiederaufnahme der Arbeit ab, solange nicht über die Wiedereinstellung der drei entlassenen Betriebsratamitglieder verhandelt würde. Die Direktion richtete mehrmals dringende Mahnungen an die Arbeiterschaft und wies auf die schweren Folgen der zuheitzvermeigerung din. Die Arbeiterschaft trat darauf zu einer Betriebsversammlung zusammen, in der beschlossen wurde, am Dienstag in den Streik zu treten. Von diesem Beschluß wurde die Werksleitung um 3½ Uhr Mitteilung gemacht. der.=G. hat angesichts dieser Sachlage den Beschluß gesaßt, die gesamte Belegschaft fristlos zu entlassen. In allen lebenswichtigen Betrieben in Bremen ist die Technische Nothilfe eingesetzt. Der Straßenbahnverkehr soll heute wieder ausgenommen werden, da er als lebenswichtig anerkannt worden ist. In den Streik der Staatsarbeiter ist auch das technische Personal der Vereinigten städtischen Theater hineingezogen äuig geschlassenae Ein neuer Raubüberfall auf einen-Zug. 17. August.(Drahtb.) Der Ueberfall auf den Marsailler Schnelzug hat Schule gemacht. Am Sonntag abend bemerkte ein Reisender des Schnellzuges Wiesbaden—Mainz— Paris, als der Zug eben die Station Remilly bei Metz vassierte und die meisten Reisenden sich zum Essen in den Speisesaal begeben hatten, ein verdächtig aussehendes Individuum, das im Begriffe war, aus einem Abteil Koffer auf die Straße zu werfen. Ein heftiger Kampf entspann sich zwischen den beiden, doch gelang es dem Verdrecher, sich frei zu machen, und, da inzwischen das Notsignal gegeben war, ins Freie zu gelangen. Der Entkommene wurde aber von einem im Zuge defindlichen Polizeikommissar eingeholt und festgehalten. Unterdessen war der Zug zum Stehen gekommen und zwei Reisende fanden sich ein, die zitternd erzählten, daß sie sich plötzlich in einem Abteil erster Klasse einem Banditen gegenüber sahen, der in jeder Hand einen Nevolver hielt und von ihnen unter Todesandrohung die sofortige Herausgabe ihres Geldes, ihrer Uhren und Ringe verlangte. Sie wurden dem Verhafteten gegenübergestellt, erklärten jedoch, daß es sich nicht um den Räuber handele, der in das Abteil gedrungen war. Der Verhaftete gestand ein, daß er im Einverständnis mit einem Komplizen, der inzwischen flüchten konnie, den Plan gefaßt hatte, zwei Wagen des Schnellzuges auszurauben. Der Verbrecher wurde in das Gefängnis von Metz eingeliefert. geneigt und Pleßz zu heachlei.““ Stimmen aus den Kreisen Robnik Kreise bei DeutschlleF die selbst ein Verbleiben auch dieser Aucsruch#fuland fordern. Eine Beugung des klar zum erfolaten Acrtiann rachmid Setbstbestimmungsrechts Ausoruck gerommenen, auf Grund erfolgten Aostimmungsergeonisses bedenten. die ich heres Welscheselgsistne moraliche Obrise selber verabreichen Veichen Zrieha ganzen schon jetzt nicht überall und Argentinie Amerikas schlesien. 5. A. den von seinem Gutachten über Oberaus Genk oie git) darum auch zweifellos den Meldungen Grean.gtauben durfen, die aus dem Völkerbund nahestehenden sten(Weitrage ringen,„Zanach ist man über den neueten Auftrag keineswegs entzückt, weil man sich der großen bemußt ist und man gex.. es1 bend kann, sehr Mohl. Güe in und mi veradezu meint, daß es fast ein,„Gelnd des Volterbundes gewesen sein könnte, der ihn im zweilen Jo seinen Aufgabenkreis garnicht hineingehöre, belastet habe. Mögen Handlungen diesen Erkenntnissen entsprechen. Ausdruck gebracht, daß das oberschlesische Indistriegebiet das Recht sprechen läßt. 410 bervorgeben, der Die Kampflage in Kleinasien.— Ismid in der Hand der Griechen. tu. London, 17. Aug.(Drahtber.) Der Korrespondent der „Exchange Telegraph“ meldet, daß die Griechen Ismid wieder eingenomen haben. Andererseits meldet der Korrespondent der Times, daß die Kemalisten beschlossen haben, sich zurückzuziehen, um einen allgemeinen Angriff zu vermeiden und nötigenfalls die Hauptstadt zu räumen. Der Korrespondent fügt hinzu, daß die Griechen zicht die, Ahsicht, haben, Angora zu besetzen. Nach dem Korrespondent des„Petit Parisien“ ziehen aich die Türken in Eile nach dem Flusse engarin zutlick. ulch den Glust Die Katastrophe in Rußland. wit. London, 17. August.(Drahtb.) Daily Telegy richtet, der britische Vertreter in Moskau habe sich dar, zeugt, zaß die im Auslande über die Hungersnot in Kataktropde v vr. vesthistischen Vericht augesichert wird. Die on Maße wnie derkolenh zweitelles nächstes Jahr in noch größeren. Ainde Aidelscleg weh. Die Verlängerung der Polizeistunde, tn. Berlin, 17. August.(Drahtb.) Der gestrige Kabinettorat hat sich, wie bereits gemeldet, auch mit der Frage der Verlängerung der während des Krieges erlassenen Polizeistunde beschäftigt. Die einschränkende Verordnung des Bundesrats, nach der für das gesamte deutsche Reich die Polizeistunde nicht länger als 11½ Uhr währen durfte, ist, wie wir vernehmen, durch Beschluß des gestrigen Kabinettsrates aufgehoben worden. Die Polizeistunde in Deutschland ist allgemein auf 12 Uhr Mitternacht festgesetzt worden. König Peter von Serbien wtb. Belgrad, 17. August.(Drabtb.) Am gestrigen Dienstag gegen Mittag ist der König Peter von Serbien in Belgrad gestorben. Peter., König von Serbien, wurde am 11. 7. 1844 zu Belgrad geboren; er war der älteste Sohn des Fürsten Alexander Karageorgiewic, diente im französischen Heer, lebte seit 1895 in Genf, bis er am 11. 6. 1903 zum König von Serbien gewählt wurde. Die Uebelstände auf dem Getreidemarkt. tu. München, 17. August. Der Ministerrat hat sich gestern in mehrstündigen Beratungen mit der gegenwärtigen Lage des Getreidemarktes und mit den Maßnahmen befhäftigt, die zur Abhilfe der eingerissenen Uebelstände ergriffen werden sollen. Da die mit der Reichsregierung eingeleiteten Verhandlungen bis Augenblick noch nicht abgeschlossen sind, wurde die Beschlußfaung ausgesetzt. Die Verhandlungen sollen durch den Vertreter des Landwirtschaftsministeriums heute in Berlin mündlich zu Ende geführt werden. Von dem Ausgang dieser Verhandlungen wird das weitere Vorgehen der bayerischen Regierung abhängen, über das grundsätzliche Uebereinstimmung im Ministerrat erzielt worden ist. Dr. Geßler auf dem demokratischen Parteitag in Lindau. tu. München, 17. August.(Drahtb.) Auf der Sommertagung der Demokratischen Partei in Lindau sagte Reichswehrminister Dr. Geßler u..: Nachdem wir einen Unterdrückungsfrieden bekommen hatten, wie er keinem Volke seit Karthagos Untergang auferlegt worden sei, hatten weder wir noch Europa den Frieden. Es gehe bei uns nur noch um die nackte Existenz. Deshalb könne man der deutschen Regierung den Vorwurf der Shwäche nicht machen. Große Worte gegen das Ausland seien lächerlich. Nicht drohen ohne Macht! Nicht bitten, wo es keine Gnade gibt. Nur Neues aus Teilweise Wiederaufnahme der Schiffahrt auf der Elbe. Hamburg, 16. Aug. In den Gebieten am Oberlauf der Elbe waren in den letzten Tagen Niederschläge zu verzeichnen, die zu der langersehnten Aufbesserung des Elbwasserstandes geführt haben. Die unterwegs festgehaltene Schiffahrt kann daher streckenweise weiter bewegt werden. In den nächsten Tagen muß die Aufbesserung des Wasserstandes sich auch im unteren Stromlauf auswirken. Die Wiederaufnahme der Schiffahrt ab Sachsen und Böhmen ist durthgeführt und steht auch im Verkehr ab Hamburg bevor. Das außerordentliche Gericht in Halle aufgehoben. Berlin, 16. Aug. Das außerordentliche Gericht in Halle ist Verfügung des Justizministers mit dem 15. August aufgehoben. Die durch Verordnung vom 29. März 1920 errichtete außerordentliche Gerichtsbarkeit hat hiermit in allen Teilen Deutschlands ihr Ende erreicht. Streik auf hanneverschen Kalibergwerken. gestört worden. Zugentgleisung bei Erfurt. Erfurt, 16. Aug. In der letzten Nacht gegen 2 Uhr ist auf der Blockstation Azmanndorf vor Erfurt ein Güterzug entgleist, von dem 15 Wagen zertrümmert worden sind. Da die Schienen gelockert waren und die Unfallstelle auf einem haushohen Damm 30 Um die n non Emms von Winterfeld=Warnow. Nachdruck verboten. „Komm hierber, Dambor! Du wirst dort naß werden! Und ich habe deinen Mantel um!“ „Ich kann die Pferde nicht allein lassen.“ „So bring sie#.“ „Der ganze Wold war plötzlich finster geworden. Nur wenn ein Blitz anfzuckte, wurde es hell für eine Sekunde. Nun folgte Schlag auf Schlag. Krachend schlug irgendwo in der Nähe ein Baum um. „Ich fürchte mich, Dambor. Komm doch hierher. Sonst laufe ich hier fort.“ Nun trat ei endlich zu ihr. Sie faßte nach seiner Hand und hielt sie feßt „Die kühne Gräfin Orloff ängstigt sich beim Gewitter wie eine kleine Kammerzofe,“ sagte er mit leisem Spott. Aber es klang doch mehr Herzlichkeit und Güte in dem Ton als heute in irgend einem seiner Worte gelegen hatte. „Dambor, sei gut zu mir. Jah brauche deinen Schutz.“ „Wann? Nur hier im Walde oder auch sonst?“ Sie konnte sein Gesicht nicht erkennen. Aber sie wußte, setzt lächelte er. Leise schmiegte sie ihre Wange gegen seine Hand. Würde ers merken? Ganz still saß sie Sein Aermel war naß geworden, als er die Pferde herbeigeholt hatte. Aün nahm ihren Schleier und wischte sorgsam damit den Regen von seiner Litewka. Er fühlte ihr Tun und doch ließ er sie gewähren. Ihm war seltsam wohl dabei und so still nach der Zerrissenheit, die ihn gequält seit gestern. ckte ein Blitz auf, und er sah ihre Augen die seinen wie ihre Hand sich ausstreckte, und ihn leiße zu #og auf den Sitz von Feldsteintrümmern. Wie die ggen bat und lockten. Jetzt schmiegte sie sich an ihn. li#gt, war es wahrscheinlsch auf den Personsnzlig 805 abgesehen. per um 2 Uhr von Erfurs abfahren sollte und von Fahrgästen beitzt war, die vom Erfurter Schützenfest zurückkehrten. Personen om Güterzug sind nicht verletzt worden. Es ging sofort ein Hilfs, zug nach der Unfallstelle ab. Entlassungen deutscher Arbeiter in Kolmar. Kolmar, 16. August. Hier sind 50 deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen auf Verlangen der polnischen Berufsvereinigung entlassen worden. Die Seele und der Haupträdelsführer der deutschfeindlichen Bewegung war ein Arbeiter Lukaszewski, der aus Westfalen gekommen war. Als Drahtzieher hinter den Kulissen wird der Kolmarer Provst angesehen, der schon von jeher in schärfster Weise deutschfeindlich auftrat. Zugunsten der entlassenen deutschen Arbeiter traten 500 Arbeiter und Angestellte in den Streik. Die polnische Berufsvereinigung erklärte sich daraufhin damit einverstanden, daß die gelernten Arbeiter wieder eingestellt werden, weil die Betriebe ohne die deutschen gelernten Arbeiter nicht auskommen. Die deutschen Arbeiter lehnten dies ab und verharrten im Streik. Verkauf schwedischer Dampfer nach Deutschland. Hamburg, 16. August. Zu dem Verkauf schwedischer Dampfer nach Hamburg wird noch gemeldet: Von den durch die Reederei August Bolten in Schweden angekauften Dampfern ist gestern als zweiter der Dampfer„Aladin“ hier eingetroffen. Der erste Dampfer.„Alarich“, befindet sich schon seit dem 30. Juli im hiesigen Hafen. Der bulgarische Finanzminister in Holland. tu. Rotterdam, 17. Aug.(Drahtber.) Der bulgarische Finanz= minister ist im Haag angekommen. Die amerikanische Lebensmittelhilfe für Rußland. tu. Reval, 17. Aug.(Drahtber.) Der Rat der Volkskommissare hat den Vorschlag von Hoover, Lebensmittel nur an die hungernde Bevölkerung und nicht an die Rote Armee zu liefern, abgelehnt. Schweres Unwetter in Württemberg. Stuttgart, 16. Aug. An der würtembergisch=bayerischen Grenze ging am Sonntag ein schweres Unwetter nieder. Besonders hart wurden die Orte Dillingen und Holthain betroffen. Der Hagel lag strichweise ¼ Meter hoch. Zahlreiche Fuhrwerke wurden auf der Straße zwischen Dillingen und Holthain in den Straßengraben geworfen u. demoliert. Die Kartoffeläcker sind wie abrasiert. Während des Unwetters herrschte eine Dunkelheit, daß man kaum einen Meter weit sehen konne. Viele Personen wurden verletzt. Ein 13jähriges Mädchen und ein 16jähriger Junge wurden von umstürzenden Wagen getötet. Streikbewegung in Jena. Jena, 16. Aug. Nachdem die gesamte Bauarbeiterschaft von Jena sowie die Arbeiter einer Zellstofffabrik sich seit einigen Tagen im Streik befinden, sind nunmehr auch die Arbeiter eines Gliswerkes wegen Lohnstreitigkeiten in den Streit getreten. Auch die Arbeiter der optischen Werke von Zeiß stellen neue Lohnforderungen an die Betriebsleitung. Der wilde Ankauf von Getreide. tu. München, 17. Aug.(Drahtber.) Infolge des wilden Aufkaufs von Getreide unter Ueberbietung der Höchstrreise hat das Landwirtschaftsministerium die Tistriksverwaltun gsbehörden angewiesen, die mit Getreidequiläufen sich befassenden Personen streng zu ülerwachen und ilnen erferderlichenfalls unnachsichtsich das Hanswerk zu legen. Schäfer Ast f. Lüneburg, 16. Augu. Schäfer Ast, der berühmte Wunderdokter vom Radbruch, ist in der vergangenen Nocht im Alter von 73 Jahren gestorben. Vor einigen Tagen erkrankte er so schwer, daß er bekanntgeben mußte. er könne keine Besuche mehr empfangen, sondern nur noch brieflich Rat erteilen. Seit etwa 30 Jahren übte Ast seine Praxis aus und gelangte zu einer weit über die Grenzen seiner Heimatprovinz hinaus gehenden Berühmtheit. Aus allen Teilen Deutschlands. ja selbst aus dem Auslande kamen Kranke„die sich von ihm heilen lassen wollten. Radbruch aber, das noh vor 30 Jahren ein kleines unbedeutendes Dorf mit wenigen strohgedeckten Häusern war, hat sich in der Zeit zu einem blühenden Orte mit prachtvollen Gebäuden entwickelt, denn der Fremdenstrom, von dem so mancher tagelang auf eine Audienz bei Ast warten mußte, füllte nicht nur allein die Kasse Asts. sondern auch die der übrigen Dorfbemohner, die in alle entbehrlichen, ja selbst in unentbehrliche Räume die Fremden aufnahmen. Von einem Automobil getötet. Harburg, 16. August. In letzter Nacht wurde auf der Bremer Landstraße. nicht weit von Harburg, ein hier wohnender Heizer, der Holz in einem Handwagen aus dem Walde gehalt hatte, von einem von Bremne kommenden Hamburger Auto öberfahren. Die Insassen nahmen den Schwerverletzten zunächst einige Kilometer im Auto mit und legten ihn dann in den Chausseegraben. wo sie ihn seinem Schicksal überließen. Morgens fanden Passanten den Verunglückten, der sefort ins hiesige Krankenhaus gebracht wurde, wo er heute starb. Der Name des Antoeicentümers ist in Hamburg festgestellt. Den Verunglückten trifft keine Schuld, da er scharf an der rechten Straßenseite fuhr. S e „Dann sagte sie leise:„Weiß du nach, Dambor, wie wir einmal als Kinder im Regensturm gesessen haben unter dem Aus mt Rheine. Mittwoch, den 17. August 1921. des kah. Gesellenvereins. Die jüngsten Meister von Rheine. Die vom Herrn Lehrer Westbrock geleiteten Meisterkurse des Gesellenvereins haben im letzten Halbjahre wieder einen de Sache Kolgios.— Der Eerigzseseng eteil ga. ide 15t: ied Handwerk am kath. Geselleno, Jur: Möge nber Gelelle die Ausbilbung=pysit fizig, an teneren auswärtigen Verein betet! Er bot henn wer die Kurse besucht, die unter der stehen, der kann ohne Sorge in die Meisterprüfung steigen. Kram= und Viehmarkt in Der gestrige Markt markte, der besonders mit Ferteln überaus reichlich beschict war, ging der Handel schlevvend vo unde=soglen, 12 Stück KindAusaetrichen waren 15 Vier)e tuck Schweine und Fertel. vieh einige Schafe= und etwo Aud pexeinzelter Handel, der aber In PBferden ,machte bch nur.. nicht zum Abshluß kam, wegen der geforverten hoben Proise gefragt und in Qualität bis 5000 Mark und in Qualität 2 mit 2500 bis 3300 In Schweinen und Ferkeln war der Handel schleppend und der Ueberkaud ungewobzgzjteter 1000 bis 2000 Mark, Tjährige Tragende Schwein z10 Mark, 8 Wochen alte Ferkel durchMark und 5 bis 6 Wochen alte 90 bis 120 Mark. Der nächste Viehmarkt findet am Donnerslag, den 8. Sevtember cr. statt. Rheine. Bei Ausfüllung der BeitrittsS udeuter vey xheatergemeinde sind bezal. der Beantworertichrungen iu,(gewisschte Zahlstelle) vielfach Zweifel entung der tog2 stellen kom ven alle Vereins= und Organisationsvorsitzende, die Mitgls#et des Theaterausschusses, sowie die Buchhandlung Rieving in Betracht. Diese auf dem Bürgermeisteramte, Zimmer 12, abzugeben. c' Einmachzucker an die Mitglieder des Gartenbauvereins gelangt heute zur Verteilung in der Zeit von 8 Uhr bis 5 Uhr nachmittags. X Hauskollekte in Rheine. Für die Arbeiterkolonien in. Veen und für das Antoniusheim bei Breden findet zurzeit eine Hauskollekte im Stadt= und Amtsbezirk Rheine statt. Die Kollekte ist genehmigt worden vom Bischof in Münster und anderen kirchlichen Behörden, sowie von den Behörden der Stadt und des Amtes. In Anbetracht des sozialen Zweckes wird die Kollekte den Einwohnern in Stadt und Amt angelegentlichst empfohlen. () Zur Reisezeit. Um die weniger häufig die Eisenbahn benutzenden Reisenden vor unnötigen Kosten und Aerger zu bewahren, wird auf folgende Bestimmung der Eisenbahnverkehrsordnung aufmerksam gemacht:„Ein Reisender, der keine gültige Fahrkarte vorweisen kann, hat für die von ihm zurückStrecke, wenn aber die Zugangsstation nicht sofort unzweiselhaft nachgewiesen wird, für die ganze vom Zug zurückgelegte Strecke das Dovvelte des Fahrpreises. mindestens jedoch 20 Mk. zu entrichten. Dieser Betrag ist auch zu zahlen, wenn der Zug sich noch nicht in Bewegung gesetzt hat. Wer unaufgefordert dem Schaffner oder Zugführer meldet, daß er keine Fahrkarte habe lösen können. hat einen Zuschlag von 3 Mk. zu dem tarifmäßigen Preise. jedoch nicht mehr als das Doppelte dieses Preises zu zahlen.“ Als ungültig werden insbesondere an gesehen. Fahrkarten einer niedrigen Wagenklasse, wenn damit Schutzdach auf der Pferdekoppel? Niemand wußte, wo wir geblieben waren. Und du zogst deine Kassawaika aus und hingst sie mir über. So wie heute den Mantel. Und nachher sollten wir Strafe haben, da sagtest du, du allein seiest Schuld und sie sollten dich einsperren. Aber mir dürfte keiner etwas tun. Dafür würdest du sorgen. Weißt du noch?“ „Na, aber Mutter strafte mich nicht. weil du weint##t und behauptetest, du wärest ganz allein Schuld gewesen, daß wir nicht nach Hause gekommen wären!" „War ich auch,“ sagte sie eifrig.„Denn du wolltest lange fort von der Koppel, weil es so dunkel wurde.“ „Ja,“ lächelte er,„so wie heute. So dunkel und so einsam!“ „Und die Pferde von der Koppel waren uns nachgekommen, und ich erschrak mich so, als mich eins von hinten plötzlich anschnaufte!" „So wie heute,“ lachte er wieder.„Hörst du, wie der Blitz unruhig ist und schnauft.“ „Ach, Dambor, wie schön wars, als wir noch Kinder waren!“ „Ja, wir waren sorglos und frei und ohne Verantwortung.“ „Wie es stürmt. Hör doch. Und da! Der schlug eir.“ Sie zitterte und er legte seinen Arn schützend um ste. =O. wie geborgen sie sich fühlte! Bog er sich nieder zu ihr? Hatte sie ihn herabgczogen? Ihre Lippen suchten die seinen. Da zuckte wieder ein Blitz aus. Dambor fuhr zurück. „Wir hätten reiten sollen, Gräfin! Wer weiß, wie lange das Gewitter dauert, und ich bin nötig im Lager. Wenn etwas passiert, bin ich verantwortich. Ich hätte überhaupt nicht fortreiten sollen.“ Unruhig trat er von ihr fort und suchte einen Blick durch „Der Regen läßt nach. Draußen wird es jetzt besser sein als hier.“ Zitka Orloff wars, als habe sie einen Schlag erhalten. Wieder entglitt er ihr. War nicht alles gewesen wie in jenen herrlichen Kindertagen? Immer hatte sies schon gewußt, daß es für sie nur einen Mann gab auf Erden, dem sie gehören konnte. Nur einen, der Macht hatte eigenwillige Köpfchen. Weshalb fand sie jetzt nicht mehr den Weg zu seinem Herzen? Eben war es gewesen, als ob sich sein Herz dem ihren zuneigen wollte, nun war wieder die Schranke da, die sie fühlte, obgleich sie sie nicht finden und fassen konnte. Sie hatte sich erhoben, stand da, unschlüssig und ratlos. „Bleibt dort stehen, Gräfin! Es ist hier schlüpfrig. Ich führe erst die Pferde auf den Weg und hole dann Euch.“ Sorgsam leitete er die Pferde über das Geröll und Gestrüpp. Dann ging er zurück zu der wartenden Frau, hob sie mit raschem Griff in seinen Armen hoch und trug sie hinaus aus der Ruine bis zu den Pferden, wo er sie niederkieß, gleich aber bat:„Wollt ihr aufsteigen?“ Auch da half er ihr. Aber nicht einmal hatte sie jetzt ein Anschmiegen versucht. Zu Anfang stieg er noch nicht auf. Er führte ihr Pferd und das seine am Zügel. Zweige lagen auf dem Waldboden. Abgebrochene Stämme hingen herab. Der Grund war glatt und schlüpfrig. Endlich lichtete sich der Wald und er konnte auch in den Sattel steigen. Nun ritten sie langsam vavon. Hinter ihnen blieb die romantische Kapelle liegen. Einsam und verlassen, wie sie vielleicht nach hundert Jahren und länger noch liegen wird, bis einst die Mauern ganz zusammengestürzt sind und nur einzelne Steinhausen davon erzählen, daß hier ein Bauwerk. einWerk von Menschenhand aufragte im Urwald. eine babere Klasse denuur Aug besteg Personenzüge, wenn damit enn der Zahlung des erhöhten Fahrgeldes scutzt sich anReisende, der von vornherein eine Karte für diefent und die Zuggattung löst, welche er benutzen will, für den Schnellzug also eine Schnellzugkarte oder eine Fahrkarte für Per sonenzug mit Schnellzugzuschlagkarte löst. Wenn direkte Fahrkarten bis zur Zielstation nicht aufliegen oder auch nicht ausgeschrieben werden können, tut der Reisende gut, die Schnellzugszufhlagkarte bis zur Zielstation zu fordern und diese bis zur Zielstation besonders gültig schreiben zu lassen. Er spart hierdurch mehrmalige Zahlung des Zuschlags. Wer keine gültige Fahrkarte besitzt, soll sich tunlichst vor dem Einsteigen beim Schaffner oder Zugführer melden. Es wird in der Regel noch als rechtzeitige Meldung anzusehen sein, wenn der Reisende in einem Abteilwagen sich alsbald nach dem Einsteigen, beispielsweise durch das Fenster mit dem Schaffner verständigt, oder wenn er in einem=Zuge den Schaffner aufsucht. Unbedingt wird aber verlangt, daß der Reisende sich um die Nachlösung selbst bemüht. Wer sich erst dann meldet, wenn der Schaffner die Fahrkarten nachprüfen will, meldet sich nicht mehr unaufgefordert, muß also mindestens 20 Mk. zahlen. ( Postzensur im besetzten Gebiet. Die Interalliierte Rheinland=Kommission in Coblenz hat sich das Recht zugesprochen, jederzeit die Aushändigung von Briefen und Postsendungen von den deutschen Behörden fordern zu können. Es ist deshalb dringend erwünscht, daß die Absender von Briefen usw. nach Orten in den besetzten rheinischen Gebieten sich dieser Sachlage immer bewußt bleiben und in ihren Mitteilungen alles vermeiden, was im Falle einer Durchsicht ihrer Sendungen ihnen selbst und insbesondere auch den Empfängern zum Nachteil gereichen könnte. + Arbeitgeberverbänd= sund Lohnbewegung. Auf das Verlangen des Allgemeinen deutschen Gewerkschaftsbundes nach Lohnerhöhung infolge der Brotpreisheraufsetzung hat der Große Ausschuß der Vereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände eine Erklärung abgegeben, in der es u. a. heißt: Die deutsche Volks) w i r t s c h a f t w i r d i n Z u k u n f t h ö h e r e A u f w e n d u n g e n f ü r d i e E n t lohnung nur dann machen können, wenn gleichzeitig eine Steigerung der Arbeitsleistung erfolgt und zu diesem Zweck auch die Tarif= und Lohnpolitik von allen produktionshemmenden Bestimmungen frei gemacht wird. I' Keine Ermäßigung der Frachten für Obst und Gemüse. Die Obst= und Gemüsegroßhändler Deutschlands haben neuerdings bei der Eisenbahnverwaltung den Antrag gestellt, die —. Frachten für Frischgemüse und Obst zu ermäßigen. Die Eisenbahnverwaltung hat sich einer Ermäßigung der Frachtvreise für Obst gegenüber jedoch ablehnend verhalten, da, wie sie schreibt, die Frachtrate für die Preisbildung in den Verbrauchsgebieten nur von untergeordneter Bedeutung sei. + Zum Handwerkertag in Osnabrück wird uns geschrieben: Für den in den Tagen vom 27. bis 29. August ds. Is. stattfindenden Handwerkerbundestag ist folgendes Progremm estgestellt: Am Sonnabend, den 27., ist vormittags um 10 Uhr geschlossene Vorstandssitzung des Landesverbandes im Germania=Sackle. Nachmittags um 2 Uhr findet eine große Vertreterversammlung im Harmonieklub. Hakenstr., statt. Als Redner sind gewonnen: Syndikus Dr„Köhler=Kiel, der sich über das Thema„Das Wirtschafts= und Steuerprogramm der neuen Regierung und unsere Stellungnahme“ aussprechen wird. Als zweiter Redner spricht Fleischerobermeister Rob. Schmidt=Hannover, Mitglied des Reichswirtschaftsrates über das Thema: „Der Wiederaufbau Deutschlands und das deutsche Handwerk.“ Als dritter Redner wird sich Herr Schlossermeister Raschke=Rüstringen, Mitglied des oldenburgischen Landtages, über das Thema:„Kommunalpolitik und Handwerk“ verbreiten. Tischlerobermeister Kniest=Kassel. Mitglied des Reichstages, behandelt das Thema:„Die politische Betätigung des Handwerks“ Abends 8 Uhr ist großer Kommers in der Stadthalle. Am Sonntag, den 28., werden vormit tags die zum Teil mit Sonderzügen eintreffenden auswärtigen Kollegen festlich am Hauptbahnhof empfangen. Um 10 Uhr findet in der Stadtballe eine große Handwerkerversammlung statt. Es werden sprechen: Genossenschaftsdirektor Korthaus=Berlin. Mitglied des Reichstages, über das Thema:„Handwerk und Genossenschaften“. Snudikus Dr. Bretzler=Osnabrück über das Thema:„Die neue Zeit und wir“, sowie Generalsekretär Dr. Vagel=Hannover über das Thema:„Das neue Handwerkerrecht und der Weiterausbau der beruflichen Selbstverwaltung.“ Punkt 2 Uhr nachmittags setzt sich vom Rosenplatz aus der große historische Umzug mit Innungsfahnen, Festwagen usw. durch die Straßen der Stadt überaus zahlreich besuchten Generalversammlung, wng#. das erste emsländische Rennen auf den 11. Septemver festgeseht. Ende. Die etwa 1400 Meter lange neue Bahn befindet sich in wenig Mühe errichtet werden kann. Die Vorbedingungen für einen schönen Verlauf des vom Verein ausgeschriebenen,# rechnen daß die emsländischen Pferdebesitzer ihre guten Pferde zahlreich auf die Bahn schicken werden. 1( Soest, 15. August. Auch ein Grubenunglück. Augenblicklich großen Tragemasten ausgeworfene Grube auf der Haar mehrere Innungsfahnen, Festwagen usw. durch die Straßen zum Klushugel in Bewegung. Gerade dieser Amzug wird ein Umzug sein, wie ihn###nabrück noch nicht gesehen hat. Bereits Ao. Nepen Unmelbangen von noer M Zenlwaben dor. Der Ant zog mird sich auf dam Ole=#sigel aufsösen woran sich dann in jetzt liegen Anmeldungen von über 35 Festwagen vor. Der U dog wird sich auf dem Krushüger auftesen, woran stil, Bank ein Gartenfest mit Konzert und Tanz anschließt. Am Montag, den 29., findet nachmittags mit Sonderzug ein Ausflug nach der Georgs=Märien=Hütte statt. * Neue Fernsprechgebühren. Vom 1. Ottober ab fällt die Unterscheidung zwischen Grund= nud Ortspauschgebührenanschlüsse fort; es gibt dann nur noch eine einheitliche Anschlußart, für die eine Grund= und eine Ortsgesprächsgebühr zu entrichten trop 380, für Altenbögge 460 Mark. Für jedes Ortsgespräch n Gebühr von 25 Pfg. erhoben. Mindestens sind für jeden Hauptanschluß die Gebühren für 40 Ortsgespräche monatlich zu entrichten. Teilnehmer, die infolge der Gebührenordnung ihren Anschluß aufgeben wollen, müssen bis 1. September zum 30. September kündigen. Ein Jubiläum der Westfälischen Provinzial=Lebens=Versicherungs=Anstalt. Am 12. August hatte bei dieser Anstalt. die erst während des Krieges errichtet worden war, der Bestand an Lebensversicherungen hundert Millionen Mark erreicht. Aus Anlaß dieses Ereignisses fand in den Räumen der Anstalt eine Feier statt. In Vertretung des Landeshauptmanns, der durch andere Dienstgeschäfte verhindert war. dankte Generaldirektor Reusch allen Beamten und Angestellten für ihre treue und fleißige Mitarbeit, der es zu verdanken sei, daß diese Anstalt in so kurzer Zeit in Westfalen volkstümlich geworden sei. Der gesstäftsführende Direktor der Anstalt, Dr. Genkel, dankte namens der Anstalt für die Anerkennung. Er hob besonders hervor, daß die westfälischen Sparkassen, mit denen die Anstalt durch Arbeits gemeinschaft verbunden sei, viel zur Förderung beigetragen hätten. Die westfälische Anstalt sei ein Glied des Verbandes öffentlicher Lebensversicherungsanstalten, dessen Versicherungsbestand trotz de rkurzen Zeit des Bestehens längst den Betrag von einer Milliarde überschritten habe. (*) Die Wohnungsbauten nehmen zu. Nach einer statistischen Erhebung in 35 deutschen Großstädten über den Neubau von Wehnungsgebäuden und die Herstellung neuer Wohnungen ist fest zustellen, daß sich die deutschen Städte zur Bekämpfung der Woh nungsnot sehr erfolgreich einsetzen. Insgesamt sind im ersten Vierteljahr 1919 in diesen Städten 1063 neue Wohnungen geschaffen worden. Im ersten Vierteljahr 1920 3508 und im ersten Viertel1921 5402. Gegenüber der Zahl der Wohnungsbauten im ersten Vierteljahr 1919 ist die Zahl der Wohnungen in diesen Städten im gleichen Zeitraum 1920 um 330 v. H. und im Vierteljahr 1921 bf 508 v. H. gestiegen. Während 1919 und 1920 die Wohnungsherstellung durch private Bautätigkeit überwog, ist 1921 ein starker Vorsprung durch die gemeinnützige Bautätigkeit festzustellen. Es sind nämlich gebaut worden in diesem Vierteljahr 2068 Wohnungen durch Private und 3334 Wohnungen auf gemeinnützigem Wege: Die gemeinnützige Bautätigkeit hat insbesondere Kleinhäuser erstehen lassen, denn die von ihr errichteten 3334 Wohnungen sind in 1895 neuen Häuserbauten enthalten. großer Mühe wieder herausheben Fritz Maiworm aus Bigge, dem Weißbinder Adam Bickel aus Lempestheim. Kreis Bensheim, und dem Landwirt Wilhelm„ mann aus Niederdorfeldern, Kreis Hanau, wird zur Last gelegt, zu Grevenstein am 13. Dezember 1918 durch Fahrlässigkeit den d de„Schpergalt ist folgender: Die drei Angeschuldigten belanden sch beiverveit. be aug Frankreich bei dem Landwirt Tan digte B. die elektrische Leitung in dem Thanschen Hause mit Draht zur Erde hängend, mit dem sich die Soldaten sowie die Knaben und Mädchen elektrisierten. An diesem Spiel beteiligten sich Kinder von acht Jahren an. Sie bildeten einen Kreis, faßten sich gegenseitig an und ließen sich so den elektrischen Strom durc den Körver gehen. B. wollte nun dem bei einem Nayhvar im Auariier liegenden Soldaten H. veinen, Mater langen Draßt Zweck befestigte er(.) einen drei Meier tangen Traht hinter der Glühbirne und band das andere Ende des Drahtes an die Türklinke. Dann ließ B. den H. rufen. Dieser sollte nun, wenn er an die Türklinke faßte, dürch den elektrischen Strom in Schreck versetzt werden. Von zwei Seiten wurde B. vor diesem gefährlichen Sviel gewarnt. In der Begleitung des H. befand sich der 12jährige Knabe Norbert Kramer, bei dessen Eltern H. einquartiert war. Der Junge ging zuerst ins Haus. Als er Tüklinke faßte, fiel er sofort leblos zu Boden und war bereits nach fünf Mniuten tot. Die Ferienstrafkammer sprach alle drei Angeschuldigten frei, da ihnen keine Schuld an dem Tode des Knaben beizumessen sei. M. und H. hätten sich an der Legung der Leitung beteilig. Höchstens sei B. strafbar. Aber auch ihn könne kein Vorwurf treffen, da der Tod des Knaben lediglich einem unglücklichen Zufall zuzuschreiben sei. 1( Warstein, 15. August. Vom Jagdausseher erschossen. Im hiesigen Stadtwalde wurde der Fabrikarbeiter W. Canisius vom Jagdaufseher Aßhoff erschossen. Ob C. gewildert und A. in Notwehr gehandelt, muß die Untersuchung ergeben. ( Duisburg, 15. August. Der stärkste Mann der Welt f. Der bekannte Sportmann Artur Saren, den man auch als den stärksten Mann der Welt bezeichnete und der Inhaber sämtlicher trekorde in der Schwerathletik war, ist im Krankenhause an einer Lungenentzündung, die er sich bei seinem Gastspiel im Zirkus Barum in Quisburg zuzoa. nach zehntägigem Krankenlager gestorben. Saxen hatte bei seinen ungeheuren Kraftleistungen. die jedermann in Erstaunen setzen mußten, niemals einen Besieger gefunden. )( Dortmund, 15. August. Vergiftet. Am Dienstag mittag wurde ein Wagennotierer in dem Garten der Wirtschaft zur Funkenburg an der Kaiserstraße unter Vergiftungserscheinungen aufgefunden. In seiner Nähe lag ein Quantum Schweinfurter rün. Der Erkrankte wurde dem Luisenhospital zugeführt, wo r inzwischen gestorben ist. Die Schuld eines Dritten liegt nicht vor. ( Dortmund, 15. August. Selbstmord. Am Freitag vormittag wurde die Ehefrau des Kellners Adolf Lange in der Küche. auf einem Sofa sitzend, mit einer Schußzwunde in der Herzgegend tot aufgefunden. Nach einem Abschiedsbrief scheint Selbstmord voruliegen. Da jedoch die Schußwaffe nicht aufzufinden war. wurde die Leiche durch die Polizei vorläufig beschlagnahmt. ( Sprothävel, 15. August. Bergmannsunglück. Als in einem Stollen der Gewerkschaft Mont Ceuis bei der Zeche„Blankenburg“ der Beramann Wilhelm Potthoff von hier einen zum Teil ingefallenen Stollen wieder betriebsfähig machen wollte, rutschte der Aufbau zusammen und schnitt dem bedauernswerten Mann die Ausgangswege ab. Die Rettungsversuche wurden sofort mit Zuhilfenahme einem Sauerstoffapparates ausgenommen, es war indes bisher noch nicht möglich, an den Verunglückten heranzuommen und ihn zu bergen. Langendreer, 16. Aug. Ein Unglückstag. Auf der Zeche „Bruchstraße“ sind an einem Tage vier Bergleute schwer verunglückt, einer über Tage, die drei anderen in der Grube. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. 0) Bielefeld, 16. Aug. Jugendlicher Mörder. Die Strafkammer verurteilte den 16jährigen Lehrling Redecker, der die Haushälterin seines Lehrherrn in Dielingen mit einem Beil erschlagen und dann das Haus in Brand gesteckt hatte, zu zwölf Jahren Gefängnis. Deutschland zu verschieben.— die Kundschaft bereits flott für das Herbstgeschen ebefriedigende Entwicklung des Geschäftes ist zu erwarten:— Aic der Stuttgarter Lederbörse vom 9. zogen die Preise durchschnittlich in—3„Mark pro Kilogramm weiter an. Produktenmarkt. Die Getreidepreise hahen stablsert. Sie stehen nun über den ameriggel shgr, ie ärr, uter besgepdfep die Enrsahe von Broigetreide ftrigegeben pied.. Eiehverwertung, Dus Angvboe, edjaugesr ie hant a4 rechnen, daß die Landwirte weiterbin Die persinge Hautgauktion die letzten Julinotierungen hinausgingen. Am ersten Tage zoger die Preise bei leichten Gewichten an, während sie sonst unverände blieben. Ebenso gingen in Frankfurt die Preise durchschnittlich—10 Die statistischen Fesitherlgge giaher Reichsbehörden haben ein Ansteigen der Teuerung über au bisher estgestellten Maße hinaus ermittelt. Zu der Steigegang.„Hoße Preiserhöhungen für fast alle Nahrungsmittel, besonders— Hülsenfrüchte, wette, Eier und Milch beigetragen. Hogag grag Holzmarkt. Am Radelrundholzmarkt ist der geworden. Die Preise ziehen an. Das Geschäft in Nadetp#########ol Parbrinde zeigt sich vermehrte Nachfrage..— Verkehr. Der deutsche Seeschiffsverkehr von und nach Humburg hat im Juli 75 Prozent des Friedensverkehrs(gegen Juli 1913) erreicht.— Infolge des schlechten Wasserstandes hat der ehr auf den Waserstraßen sehr nacho=gleig, Haupt, und 55 Tustand De testeridte. Der greschare Melvorat as Weizenaushubr mo Gug. 6/438 Tons gegen 17 945 am. 1. Aug. in im Juli di: niedrigste seit 18 Jahren und betrug 864000 Tons. Turnen und Sport Zum allgemeinen Turn= und Sportfest in rem Vericht, über Rheiner sind die Zeiten im Tauchen durch Jahn 34 Sel.(40.), 5. Schmit=Sportvereinigg. 266 Sek.(17.). sondern Wilhelm Becker=Jahn Eschendort 11. Sieger im Sechskampf wurde Alfred Kugler=Westfalia, nicht Replor. Alle erscheinen. Tagesordnung wichtig. Hande.#hiem Kursbericht icretelt ves.. ast Bhe Osnabrücker Bank, Zweiganstalt#neine. Devisenkurse. Amsterdam Intworpen und Brüssel *** ondon* ew-Tork Paris Schweizer Plätze Wertpaplere, 5% Rleichsanfelh: ehlffahrts-Aktein Bamb. Am. Pak. Hansa Dampfsch. Nordd..loyd Gant-Aklian. Deutsche Bank Discant. Kom. Ant. Osnabrücker Bank dler-Werke Bismarbhütte Braunkchl. u. Brik Buderus-Eisenw. Daiml-Motoren Deutsch Lnx Berg Deutsche Erdöl Deutsche Kaliw. 77½ 300 310½ 261 172 570 669½ 59¾ 490¼ 1000 465 Gelsenk. Bergw. Georgsmarienhüttel F. H. Hammersen. Harrener Bergbau HoeschV“isen, Stahl Tolor ohe Werke Kaliw. Aschersl. anrahütte Nannesm. Röhren „Wark' Portl. Zem. Mech. Web. Linden Obschl. Eisenb. BeOberschi. Eisenind Osnabr. Kupfer Pheniz Bergbau omb. Hütten Siemens& Thörfs v. Harb.Oelf Ver. Cöln-Rettw. Wiek-Portl.Zem. stand 168.79 112.50 20.40 .20 81.30 21 vor. Kars# Kurs 16. Aug 930 420 359¼ 360 649 631 1083(1000 491( 479⅛ 440 896 00 392½ 398 563 600 Wirtschaftliche Rundschau. Nach dem Stande vom 15. August 1921. Allgemeine Lage. Bei allen Nationen zeigt sich das ntschiedene Bestreben, mit Deutschland Handel zu treiben. Deutschland liegt wirtschaftlich noch zu tief darnieder und kann die Nachfrage des Auslandes nach Exportware nicht annähernd befriedigen. Geldmarkt. Die mit dem Ausland erfolgten Kreditablom= men haben vorerst nicht die erwartete Stabilisierung der Mark mit sich gebracht. Das Vertrauen des Auslandes in die deutsche Finanz= lage ist noch wenig zuversichtlich. Die Entscheidung über Oberschlesien wird einen Wendepunkt bringen.— Das Gesamtkapital der deutschen Aktiengesellchaften war am Ende des 1. Halbjahres 1921: 38 Milliarden Mark, Ende 1920: 29, 1913: 17. Handel und Industrie. Die deutsche Einfuhr nach England betrug im 1. Halbjahr 1921: 11797491 Pfund, 1920: 11 895943 Pfund.— Die gesteigerte Nachfrage hob den Geschäftsgang der meisten Industrien.— Das Interesse an deutschen Eisenerzeugnissen ist im Auslande wieder reger geworden. Besondere Kauflust zeigen Holland und England. In der Textilindustrie beobachtet man seit einigen Wochen eine ausgesprochene HochkonKohlen. Die Kohlenförderung des Ruhrbeckens(einschließlich der linksrheinischen Zechen) betrug im Juli 7,83 Millionen Tonnen(Juni 7,75), in Oberschlesien fast 2 Millionen. Warenmarkt. Das besetzte Gebiet wird mit französischen Waren(besonders Spirituofen, Wein, Seidenwaren usw. überschwemmt. Frankreich setzt albes daran, diese nach dem übrigen ummuten. gebührenpflichtige Mahnung zur Steuerzahlung. Alle Steuerpflichtigen der Stadt Rheine, die für 1920 einen Steuerzettel(Steuerauffo; derung) über Reichseinkommensteuer erhalten haben, werden hiermit aufgefordert, von der auf diesem Zettel für 1920 angeforderten vorläufigen Jahressteuersumme an Reichseinkommensteuer bis Dienstag, den 23. August das 2. Viertel unter Vorlage des Steuerzettels als 2. vorläufige Rate auf die Reichseinkommensteuer für 1921 einzuzahlen. Für diese Mahnung sind Gebühren nach Tarif bei der Einzahlung zu entrichten. Nach diesem Zeitpunkte wird die Steuer zwach wle tnoereen.. Hea eeshesieten Nachricht—. e Stätt Karten, Katalteange ich gebe hiermit die Verlobung meiner Tochter Käthe mit Herrn„Constant L. Fliermans### Ghleago bekannt. ###gt, war es wahrscheinlsch auf den Personenzüg 805 abgesehen, Ber um 2 Uhr von Erfurt abfahren sollte und von er um 2 Uhr von Erfurk abfahren sollte und von Fahrgästen beetzt war, die vom Erfurter Schützenfest zurückkehrten. Personen ### Büterzug sind nicht verletzt worden. Es ging sofort ein HilfsKätbe Hfmpers##r. Frau Franziska Kümpers geb. Huesber. Lensfänt L. Fliermans Rheine i, W, 17. Juli 1921. Poststrhsse 18. Rhein Chicage JIl. Es findet bein Empfang statt. Schützen-Verein„Tell“ Unserm Schützenbruder Anton Kleine-Fraunz nebst Braut zur Vermählung die herzlichsten Glück- u. Segenswünsche. Am Mittwoch, den 17. Augast de. Je. nachmittags um 5½ Uhr findet der 2. Verkaufs= und Schlußtermin der Besitzung der Wwe. Krumme, Gellendorf(Wohnhaus und Gorten 90½ Ruten groß) in meinem Geschältszimmer statt. Rheine, 13 Aug. 1921. Joseph Vollmer, beeidigter Arktienator. Haus=Verkauf. Am Donnerstag, den 18. d.., vormittags 9 Uhr werde ich das Wohnhaus nebst Hofraum der Ww. Hermann Oogink, hier, Klosterstr. 29 belegen, im freiw. Auftrage öffentlich meistbietend zum Verkauf aussetzen. Das Haus enthält 7 Räume, 2 Ställe, Bodenraum und Keller. Eine Wohnung kann sofort angetreten werden. Rheine, den 15. August 1921. Joseph Vollmer, beeid. Aukt. Schlingmann Konservenglasöffner Gummischützer öffnen Gläser spielond leicht Nur bei H. Manns. Am Donnerstag, den 18. August ds. Jo. vormittags um 11 Uhr, werde ich im freiwilligen Auftrage die Besitzung des Herrn Hendrik Stuiver in Eschendorf Oranienstraße Nr. 7, bestehend aus einem zweistöckigen bäude, ganz unterhellert, enthaltend 14 Wohnräume, 1 Saal(63 gm groß) Trockenboden 8 Stallungen und Garten. an Ort und Stelle öffentlich meistbietend zum Verhauf aussetzen. Eine Wohnung kann am 1. Novbr. bezogen werden. Rheine, 13. Aug. 1921. Joseph Vollmer, beeidigter Aubtio ator. und der kleine Pickel machen den Damen viel Sorge, aber sie ronnen und gründlich beseitigt werden durch Waschungen mit Blumenzarte, jugendfrische Seschee resigen daren Teint durch die gesundbeltSeesand=Mandelkleie. Ueberall erhältlich. Sehlise 8e. atten Aus eintreffenden Ladungen täglich von 4 bis 7 Uhr zu billigsten Tagespreisen. Grüterstraße 1. Ferdinand Jesse, Tel. 138. Geübte Maschigensicheriipen für Lochstich= und Kurbelmaschinen, für sofort oder und Mäuse vernichtet garantiert radikal Exitus später bei hohem Lohn nach Preis 12.— und.— Mk. Unschädlich für Men Ncheine gesucht. Schrift Angebote an schen, Haustiere und Geflügel. Erhältlich in gy g; C, Aunr. Dransfeld, Markt-Drogerie Nienkemper. Markt — Rheine, Kolpingstraße. 1 tost nöue Leilzige Dransfeld. Tel. 216. Kolpingstraße. 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Gesellenvereins Versammlung statt, wozu sämtliche Beamte von Rheine, und Umgegend mit ihren Damen eingeladen werden. Refer. Herr Eisenbahnobersekretär Klein-Münster. „Die Beamten im Zeichen der jetzigen Teuerung" Keiner darf fehlen! Der Vorsitzende: Dittmer. Am Donnerstag, 18. August, abends 8½ Uhr flndet im Saale des kath. Gesellenhauses eine Versdmmmung der Innung vereinigter Handwerker und der Haufmannschaft statt. Retcrat des Herrn Bürgermeisters über Städtebundheaters. Es wird ersucht sich zu dieser Versammlung zahlreich einzufinden. Verelalgte Handwerker n. Kaufmannschaft Rüböl Liter 15.— M. Corned=Beef Pfd..—„ Margarine noch zu alten Preisen frische Ware Kartoffelmehl Pfd..—„ Buchweizenmehl Pfd..80„ Griesmehl Pfd..80„ gelbe Erbsen grüne Erbsen Pfd. .—„ .50„ weiße Bohnen Pfv..20„ aus vorteilhaften Einkäufen noch zu obigen Preisen. Abgabe nur ———3 pfundweise.—— Kernseife Doppelst. Schmierseife Pfd. .20 .40 8 Rheine i. W. Emsstraße Nr. 13. Gegen Wanzen, Flöh' u. 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