4 Bezagspreis: Wonalich frei durch msen Boten ini Hark, sepie dern der Geschäftstelle abgeholt.00 Ml, in voraus zahlbar durch die Post frei ins Haus 15— Bik vierteljährlich. Die M. D. erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage.— Druck und Verlag von Joseps Altmeppen in Rheine. Haupigeschäftsstelle und Redaktion: Bahnbofstraße 2. Vollszeitung Rheine(West) —. Laseschn Lite. Dr. Lovc—. Leichlsgsahz shaton Rr.. T Seheiner Volnsblatt Amtlicher Anzeiger für Stadt und Amt Rheine. —„„„ Anzeigenpreis: Die 7geit. 1 mm Naumhöbe 20 Pig, sür Stadt und Amt Kheine: 20 Vig. debördliche sowie Bank= und Finanzanzeigen Pl#. Reklamen 110 bsg. Teuerungszuschlag 20 Proz, Anzeigenannahme 22.,3 Uhr nachm. Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebener Stelle wird keine Garantie übernommen. Füe Fehler, welche durch Ferrsprecher oder mangelhafte Ramstriptlieferung entsiehen, wird nicht geBei zwangsweiser Beitreibung von Gebühren fällt jeder Rabatt soct. Lttt t Organ der Zentramspartei.(Kesor. La maustaussa Pitrkung un. Satzsan sant saobr Batut secht. Wochentliche Beilagen: Für Unterhaltung:„Sonntagslese“: für Landwirtschaft:„Feld und Garten“: für Sport und Jugendpflege:„Jung Rheine" Nr. 115. Rheine i.., Samstag, den 21. Mai 1921. 45. Jahrgang Die heutige Nummer umsaßt 8 Seiten. Die Kabinettsfragen. Vertägung der Neubildung der preußischen Regierung. —Berlin, 20. Mai. Wie Ministerpräsident Stegerwald einem Journalisten mitteilte, unternimmt er zur Neubildung der preußischen Regierung nicht eher Schritte. bis die Reichsregierung vollständig gebildet ist. Es werde damit gerechnet, daß die Neubildung der preußischen Regierung nicht vor Ende Mai erfolge. Kein bayerischer Minister im Reichskabinett. München, 20. Mai. Die Korrespondenz Hoffmann stellt amtlich fest, daß die Nachrichten, dem bayerischen Handelsminister Hamm sei das Reichsfinanzministerium angeboten worden, sowie die sonstigen Meldungen über einen Eintritt eines baverischen Ministers in das Reichskabinett, vollständig aus der Lust gebrisfen sind. Baldige Ergänzung des Reichskabinetts. tu. Berlin, 21. Mai.(Drahtber.) Nach Mitteilung von zukändiger Stelle ist mit der baldigen Ergänzung des Reichskabinetts zu rechten. Verbandlungen mit vershiedenen Persönlichkeiten sind im Gange. Noch kein Außenminister. Berlin, 20. Mai. Die Zentrumsparlamentarisch Korrespondens schreibt: Die Besetzung des Reichsministeriums des Aeußern ist noch nicht erfolgt. Es besteht entgegen anderslautenden Mitteilungen der Presse auch keine Aussicht auf schnelle Besetzung. Die Bemühungen des Reichskanzlers Dr. Wirth haben bisher keinen Erfolg gehabt, da sowohl der Generaldirektor Lure als auch der Direktor der Krupp=.=., Dr. Wiedgeld, das ihnen angebotene Amt des Außenministers abgelehnt haben. Die Zentrumsvarlamentarische Korrespondenz erklärt weiter, daß die Verhandlungen mit dem Gesandten am Vatikan, v. Bergen, sowie dem Wiener Gesandten Rosenberg wegen Uehem#### des Auswärtigen Amtes noch in der Schwebe sind. Wie verlautet, verhandelt Reichskanzler Dr. Wirth mit dem bekannten Großindustriellen Kommerzienrat Dr. Emil Guggenbeimer von der Maschinenfabrik Augsburg=Nürnberg wegen Uebernahme des Portefeuilles für den Wiederaufbau. anserer unformationen ist Dr. Guagenheimer seit gestern verreist und wird erst am Sonntag wieder in Berlin eintreffen. Er. Ait als bervorragender Lenner der dentschefanzösischen Mirtschaftsverhältnisse, was gerade jetzt in die Wogschale fällt Uebriens sollen mit dem Zentrumsabgeordneten Dr. Max Pfeiser Besprechungen wegen Uebernahme des Postens des Pressechefs der Reichskanzlei stattgefunden haben. Ueber das Ergebnis der Verhandlungen ist nichts bekannt. —. Das dicke Ende. Neue Steuern zur Aufbringung der Wiederautmachungosummen. nachmittag fand eine Sitzung der resszenten, übgr, die„Reparationsfrage statt, zusammenhängend damit über die Steuerfragen. Da der bisherige Steuerertrag nur das innere Budget des Reiches deckt, muß für die übernommenen Revarationsverpflichtungen nach einer neuen Deckung durch neue Steuern gesucht werden. In der Sitzung wurden, dle. Richtlinien füx, die Lösung dieser Frage aufgestellt. — Ministerpräsident Dr. Beusch ist als Ministerialdirektor anstelle des ausgeschiedenen von Stockbammern für die Bearbeijung der Revarationsfrage in Aussicht genommen. Die Entwird unter Leitung des Reichskanzlers im Reichsminzisterium des Innern bebandelt. Es sind Besprechungen owischen Bavern und dem Reiche im Gange. Die Reichsreeiexung, hofst, daß die bauerische Angelegenbeit zu einem guten #uch gepracht werden kann. Sowohl im Auswärtigen Amt, als Fusenisg anderen beteiliateg. uar Shomigisterien wird gegenwärtia wendizen Porbereit.ar suluns der Ultimakumsforderungen noterkorderlichen Matnahmen. Jusbelondere werden al pie eine Kortellur der Reictengsrgsd Natur ausgearbeitet über die Erportabgabe. Bezügfu uir das Reich mit einer Reizo aug der linanzieslen Fragen. trat Realisierung der deutschen sbanken in Fühlung über die eine Milliarde Goldmaey Schatanwellungen, mit deren Hilse soll. Wie verlautet, nimmi mision die von Deusssand angehoteng Die Revatationston. Millionen Goldmars..=.sahlung von 150 wied an der Kussar“ gusländischen Devisen an. Schließlich Holcbäuter zür dia r angebotenen 25000 hrung uch zur die zerstorten, Gebiete gearbeitet, mit deren Lieerung sich Frankreich einverstanden erklärt hat. Der erste kritische Tag. witgeteilt: Aim 3z. Bai:(Drahtber.) Von antlicher Seite wied Gansen Li. Miai mittags 12 Uhr ist die erste, Frist abgein üsre Paie vant Iuterallierten Miltiärkantollonmissen angenammner 13 Mai, zur Ausführung des von Deutsch##. Innerhalb Liesen der Konmison seseletz, Hächtonpessiht Reuierung di ven das Heer und an Ausrükungsmaterial anzuerkennen. Sie bat sich der aan g... die Seeiekungen ten Liste über die zur Hers ver von der Kommision anigestellFabriten zn vure sem u.. Heeresgerät zugelassenen Fabriken zu unterwerfen. Es waren ferner Besehle über die Abmoterials u. des Geräte der Prig, nicht zugestandenen Gelschzit, moterials u. des Geräts der Landhei=kun. sowie über dieAbgabe des überschüssigen Gerätes an Ausrüstungsmitteln für randbefestigungen zu erlassen und der Kammission mitzuteilen. Räumung von Düsseldorf und Duisburg? Paris, 20. Mai. Nach einer Meldung des„Journal“ verTcha## an, daß der enalische Vertreter in der Rheinlandkom##ligst nach London berufen wurde. Diese Reise hänge X Siße„Zote, welche die englische Regierung nach ###ugr aper die Aufhebung der Sanktionen, die vor in London beschlossen worden sei, also über der Städte Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort ebung, der Zollorenze am Rhein. ister melden, werden die aus dem u säitrangngeischen Besatzungstruppen ###ericggrrcgert, sondern auf dem in antergebracht. Neue Ausschreitungen in Sverschlesten. In Oberschlesien wird's immer toller. Kattowitz in schwerer Gefahr. Ovveln, 20. Mai. Im Kreise Kreuzberg ist die Lage im wesentlichen unverändert. In den Kreisen Natibor und Kosel versuchten die Aufrührer das linke Oderufer zu gewinnen. Sie gingen in der vorigen Nacht unter Maschinengewehr= und Minenfeuer gegen die Brücke bei Kreuzort vor. Der Angriff scheiterte. Darauf versuchten sie die Brücke zu sprengen, was ebenfalls mißlang. Die Insurgenten versuchten ebenfalls ohne Erfolg bei Kobeltitz auf dem linken Oderufer festen Fuß zu fassen. Starke Schießereien werden aus Rogau und Mechnitz gemeldet. Aus dem Kreise Beuthen wird gemeldet, daß die In surgenten Eisenbahnwagen mit volnischen Aufschriften übermalen und polnische Nummertafeln für Automobile ausgeben. In Kattowitz ist die Lage bedroblicher geworden. Gestern morgen stellte eine volnische Abordnung an den Magistrat die Forderung auf Uebergabe der Stadt. Diese Forderung wurde abgelehnt. Die Polen haben die Stadt durch Barrikaden vollkommen gesperrt. Die Bevölkerung in Kattowitz befindet sich in großer Erregung. Benthen, 20. Mai. Die von den Polen in Kattowitz geraubten Lokomotiven werden in Panzerzüge umgewandelt, um zu Raubzügen über die Korfantn=Linie hinaus verwandt zu werden. Nach Gerüchten überschreiten schwer bewaffnete Verstärkungen für die Insurgenten die volnische Grenze, deren Wichan sie nur ungenügend speren. Verlustziffern. Beuthen, 20. Mai. Bei den letzten Kämpfen um Ko“ hatte das volnische Schützenregiment 174 Tote und 200 Verwundete Die Deutschen haben nach volnischen Meldungen 22 Tote und 17 Verwundete Insgesamt haben die Insurgenten seit dem Beginn des Aufstandes am 3. Mai 926 Tote und 1400 Verwundete gehabt. Die Lage in Kattowitz. Blutige Straßenkämpfe. tu. Kattowitz, 21. Me'(Draktber.) Infolge der herausforde“ Haltung der naluischen Aufrührer kam es am 19. Mai in den Straßen von Kattowitz zu'cweren Unruhen. Die deutschen Arheiter worden von den Arbk“ sch weigarten und Wien= wachten... ihre Bedrücker handgreiflich zu werben, wurden sie mit Gewalt gezwungen, die Arbeitsstätten zu verlassen. Die meisten Geschäfte der Stadt heben geschlossen. Die erregte Stimmung erreigte ihren Söhepunkt, als gegen abend ein deutscher Arbeiter von den volnischen Aufrührern buchstäblich zu Tode geprügelt wurde. In der ganzen Stadt herrscht große Lebensmittelknappheit. Die französischen Besatzungstrunnen schauen dem Treiben der Aufrührer totenlos zu. Bisher wurden allerding= Rlüuderungen der Geschäfte und Hotels noch vermieden. Das ist aber weniger der Aussicht der Besatzungstruven zuzuschreiben, als vielmehr der Besonnenheit der deutschen Bevölkerung. Wenn nicht bald eine Aenderung der Lage eintritt, so kann das Schlimmste befürchtet werden. Auch in Hindenburg Unruhen. tu. Hindenburg, 21. Mai.(Drabtber.) Bis zum 19. Mai mittags war die Lage ruhig. Am Abend jedoch kam es an einzelnen Stellen der Stadt zu Zusammenktößen zmischen nelnischen Banden und der Bevölkerung. Tote oder Massatt=-t gs picht gegeben. Im Laufe des gestrigen Freitags war es außer einigen kleinen unblutigen Zusam:“'sen Überall ruhig. Wer ist schuld? ku. Berlin. 21 Mai.(Drabtber.) Von zuständiger Seite wird mitgeteilt: Von Seiten der snterassiierten Kommission wird eine Meldung verbreitet, wonach nicht die polnischen Infurgenten oder die interalliiert: Kommission die Schuld daran haben, daß die Bevölkerung des oberschlesischen Industriegebietes nicht genügend Lebensmitteltransporte erhält. Die Schuld trügen die Eisenbahnbeamten in Oppeln, die si chtrotz der Verfügung der interalliierten Kommission weigerten, Lebensmitteltransporte fahren zu lassen. Diak== Faeskgung muß enera!“: entgegengetreten werden, denn sie entspricht nicht den Tatsachen. Die Versorgung des oberschlesischen Industriegebietes besonders der Städte ist wegen der dort berrshenden Verhältnisse zur Zeit zur Unmöglichkeit geworden. Ebenso liegen die Verhältnisse bei der Auszahlung von Geldern. Wensk die Beamten in Oppeln sich weigern, Transporte abzufahren, so ist das darauf zurückzuführen, daß die interalliierte Kommission nicht in der Lage ist, für ausreichenden Schutz der Peamten So##e zu tragen. Die Verschärfung der Lage im voln. Aufstandsgebiet. Gleiwitz, 20. Mai. Die Lage hat eine wesentliche Verschärfung erfahren. Gleiwitz, Beuthen und Kattowitz sind von der Außenwelt vollständig abgeschnitten. Alle Ausweise, die von den Polen ausgestellt waren, sind jetzt für ungültig erklärt worden. Am Mittwoch Nachmittag gegen 5 Uhr versuchten die Polen einen Angriff auf Gleiwitz in Richtung Sosnitza, der durch heftiges Maschinengewehr= und Gewehrfeuer eingeleitet wurde. Die Verteidiger schlugen den Angriff ab. Ein deutscher Eisenbahnbeamter wurde hierbei durch einen Bauchschuß getötet. Sonst Ist die Lage in der Stadt Gleiwitz ziemlich unverändert. Der Lehensmittelmangel macht sich immer mehr fühlbar. Aus Richtersdorf sind in der Nacht neuerlich Meldungen eingetroffen, die besagen, daß die Polen das Dorf wieder besetzt haben, nachdem es bereits geräumt war. Die Polen haben bekannt, daß Richtersdorf wieder unter volnische Verwaltung gestellt sei. Alle hier befindlichen deutschen Beamten gelten ihres Amtes enthoben. In einem anderen Aufruf der Polen werden alle Männer aufgefordert, sich unter die Gabne der volnischen Insurgenten zu begeben. Gegen 9 Uhr streiften französische Kavallerievatrouillen durch das Dorf, denen wäter ein Zug Franzosen in Stärke von etwa sechzig Mann folgte, der die Aufstäedischen verjagte und bei dieser Gelegenheit 18(achtzehn) Gefangene machte. Gleiwitz, 20. Mai. In Kattowitz ist die Erregung ins ungebeuere gestiegen. Auf den Straßen sammeln sich große Massen an, die erregt die neuen Bedingungen, die der Stadt Kattowitz von den Aufständischen auferlegt sind, besprechen. Die Insurgenten haben zwecks vollständiger Zernierung der Stadt bedeutende Verstärkungen erhalten. Mittwoch früh wurden die an den Ausgängen der Stadt errichteten Barrikaden vollständig geschlossen, so daß niemand aus der Stadt heraus oder in sie hinein gelangen kann. Man rechnet mit einem baldigen Angriff der Insurgenten auf die Stadt. Diese Maßnahmen der Insurgenten haben ihren Grund in den negativen Verlauf ihrer Verhandlungen mit der Kattowitzer Stadtverordnetenversammlung. Polnische Truppenkenzentrationen. tu. Breslau, 21. Mai.(Drahtber.) In“s von Krakon=Oswiecin und Sjetioz sind volnische Truppenzusammenziehungen beobachtet worden. Auf den Behnhöfen trafen mehrere Panzerzüge ein. In Sjeticz erfolgte die Ausbildung der Freiwilligen, die:: Militär eingetreten sind und im Einheitsanzug Dienst tun. Wie da:„Verl. Tageblatt“ hört, sind aus der Stadt Posen mehr als 600 Schüler und Studenten zu den volnischen Insurganten in Oberschlesien gestoben. Die Verwundungen und##### bof diesen Trunen werden auf dem Schwarzen Brett der Universität versffantlicht. Oberschlesien soll unabhängig gemacht werden. Paris, 20. Mai.„Chi ago Tribune“ berichtet heute über folgenden Plan: Oberschlesien soll unabhängig gemacht werden, entweder unter der#errschaft des Völkerbundes wie das Saargehiet oder unter einem unmittelbaren Regime der alliierten Mächte. In Frankreich sehe man ein, daß er bei der gegenwärtifast ganz unmöglich sei. Volen den ganzen Induktrsebezirk zu sichern. Es sei auch geplant, noch einer gewiseg, 3ett, die Volksabstimmung zu wiederholen gen###ldung dürfte mit Vorbehalt aufzunehmen sein, beleuchtet aber durch ihr bloßes Auftauchen das unablässige Bestreben Frankreichs, alles zu beseitigen, was seinem Vernichtungswillen gegenüber Deutschland hindernd im Wege steht. Mas geht in Frankreich vor? wth. Paris. 21. Mai.(Drahtber.) In dem Augenblick, als französische Jäger= und Infanterietrunpen nach den Rheinlanden verladen werden sollten fanden auf dem Bahnhofe von Diion aribe, undgebungen statt. Man war gezmungen, anderes Militär in Anspruch eu nehmen, um die Kundgebrngen n unterdrücken. Ein Militärzug stimmte die Internationale an. Es war den Offizieren nach einigen Bemühungen möglich, die Soldaten zur Ruhe zu veranlassen Zukammenkunft des Oherston Rates am 5. Juni mtb. Paris. 21. Mai.(Drahtber.) Der„Intrigant“ glaubt zu wissen, daß die geplante Zusammenkunft des Obersten Rates bestimmt am 5. Juni ktattfinden wird. Die Entscheidungen sollen in allen wesensichen Pan ewischen Encland und Frankreich übereinstimmen. Diese Nachricht ist mit allem Vorbehalt aufzunehmen. Die französische Presse nerlucht mit allen Mitteln die Welt missen machen, daß zwischen England und Frankreich das schönste Einvernehmen herrscht Man tut aut, abzumarten mas die englische offizielle Presse über diese Zusammenkunft verlauten lößt Der offizielle Meinungsanstausch zwischen London und Poris. tu.(enf, 21. Mai.(Drahtber.) Zwischen London und Paris gestern der offizielle Meinungsaustausch über die Nützlichkeit der neuen Ententekonferenz meiter. Man kann vorläusig Lloyd George die Schwierigkeiten in der oberschlelischen Frage immer sckärfer hervorhebt. Er unterscheidet zwischen den gewaltsamen Uebergriffen Korfantys, für die er die volnische Regierung verantwortlach macht, und dem eigentlichen Problem der Abgrenzung. Er verlangt also den Rückzug Korfantns und leiner Truppen; bevor der Hohe Rat in die Dis kr““ en der Abgrenzung Überhaupt eintritt. Französischer Kriegsrat in Paris. Sie denken nicht an den Abzug. Paris, 20. Mai. Unter dem Vorsitz von Briand fand ein französischer Kriegsrat statt. an dem auch Foch. Petain und Tirad teilnahmen. Die Besprechung drehte sich um die veränderte politische Lage nach der Annahme des Ultimatums. Auf Vorschlag von Foch und Tirad wurde beschlossen, die getroffenen Vereinbarungen nicht eher rückgängig zu machen, bis Deutschland die Entwaffnung durchgeführt habe. Nach dem jetzigen Beschluß bleiben also die französischen Reserven bis auf weiteres im Rbeinland. Es sollen sofort Schritt unter nommen werden, um dort eine bessere Untartunf für die Trunpen zu schaffen. Bereitstellung der Ententetruppen. Kein Abbau der französischen Ruhrpläne. Elberfeld, 20. Mai. Die seit Anfang Mai zur Besetzung des Ruhrgebietes von der Pfalz nach dem Niederrhein entfandte Division des 33. französischen Armeekoros befindet sich gegenwärtig auf dem Rücktransport. Die anderen noch im Rheinlande untergebrochten Trurventeile bleiben noch bis auf weiteres am Niederrba“: s in Bereitschaft, das der Vormarsch ins Ruhrgebiet jedemeit arfalgen kann. An Stelle des 33. Korps wurde eine unter dem Befehl des Generals Pisalon stehende frap Division aus der Gegend von Duisburg zusammen mit schen Kürassieren an die Wupper verlegt. In den nächsten sollen die belgischen Truppen, die zusammen mit Fran=de#Duisburg und Ruhrort besetzt haben, durch französische Truppenabgelöst und hinter den Rhein zurückgenommen werden, so daß die neu besetzten rechtsrheinischen Gebiete nur noch französische Besatzung haben werden. Der Abtransport des 23. Korps bedeutet daher in keiner Weise einen Abbau der französischen Exzellenz Spahns 75. Geburtstag. Der Zentrumsführer und ehemalige preußische Justizminister Exzellens Dr. Spahn vollendet am beutigen Tage(19. Mai) sein 2o. Lebensjahr. Der Reichsparteitag der Zentrumspartet. ist mit Rücksicht auf die gegenwärtige politische Lage und auf das zür Beratung stehende Parteiprogramm bis zum Herbst vertagt wörden. Paderborner Zentrum und Ultimatum. Im Gegensatz zur Stellungnahme des„Westf. Vbl.“ nahm eine Vertrauensmännerversammlung der Paderborner ZenBrumspartei nach einem Referate des Abg. Köthenbürger folgende Resolution an: „Her Vorstand und die Vertrauensleute der Zentrumspartei der Stadt Paderborn sprechenc der Reichstagsfraktion der deutschen Zentrumspartei nach einem instruktiven Vortrage des Herrn Abgeordnetn Köthenbürger volles Vertrauen aus. Durch ihr entschlossenes Handeln hat sie— so hoffen wir zuversichtlich — großes Anheil vom deutschen Volke abgewandt. Fur diese vaterländische Tat danken sie der Zentrumsfraktion und sie versprechen, mit aller Kraft an der Stärkung der Zentrumspartei zu arbeiten. Aus Stadt und Amt Rheine. Samstag, den 21. Mai 1921. Ein gefährlicher Schwindler entlarot. Eine hiesige Firma um 4000 Mark betrogen. Gestern morgen erschien in dem Geschäft einer hies. Firma und teilte dem Inhaber mit, daß auf dem ine Sendung Fleisch im Werte von 4000 Mark liege. Er habe den Auftrag, das Fleisch in dem Geschäft gegen lung von 4000 Mark abzuliefern. Der Inhaber des Geschäftes stellte vem Vertreter des Fleischlieferanten einen Der fremde Herr eilte schnell zur Bank, hob die 4000 Mark ab und— verschwand. Da das Fleisch bis zum h. nicht in dem Geschäft abgeliefert war, stellte der Eeitftessein has Schrecken Die Sendung Fleisch exist kerkeu allen war. ## Den Nachstellungen des geschädigten Geschäftsinhabers Se pir=sezas. helen. Dieser war uis einem Fadteden. Die Pos.—. Salzbergen Salsbergen fuhr, gesehen worständigt hatt. eitt: man von dem Vorfall verKandilt hatte, verhaltete den Schwindler, als dieser in SalzGestern abend wurde er in das Geri sis, Rheine. Aogzeggtihrt, Zinter schwedischen Gardinen wird er von„Mein und a; ue haben, um über den Unterschied hann nas:u vein“ nachaudenken. Das dicke Ende kommt ∆ Selbstmord eines Familienvaters. In der gestrigen Num mer unseres Blattes berichteten wir, daß am Donnerstag nachmittag aus der Ems eine männliche Leiche gelandet sei. Unsere Vermutung, daß es sich um den seit dem 13. Mai vermißten Arbeiter Heinrich Gohe aus Dutum handelte, hat sich als richAller Wahrscheinlichkeit nach hat G. Selbstmord an der Stelle an der e. Leiche wurde Kronautwätts etwa Mesam über die gr die eleitiche Leitung von Elte nach Sohre alt was fübri, ausgsfunden. Der Tote war 17 14 Sohren verbeiratet und Vater von vier Kindern unter Von Drucksachen und Ansichtskarten. Wann kosten sie 10 und wann 15 Pfg. Porto? Pig, befördert wer der besonders ermäsiaten Gebühr von Rodde in einen Schupven vergraben aufgesunden.(Von selbst von der Polizek beschlagnabmt. wurde Rheine in Münster in der 1 Klasse unter schmare, Ponstantia“ Kiheine in Münster in der I. Klasse unle; schwerer Konkurrenz den zweiten Klassenpreis und den ersten Ehrenpreis. Infolge Irrtums eines Preisrichters fiel der Hauptpreis dem.=.=V. „Sermanig„Dü'men mit 89 Punkten zu.„Constantia“. Rheine #####e 45 punkte. In Wirklichkeit hatte„Constantia"=Rheine 89 Punkte, was auch von dem betr. Preisrichter bekanntgegeben wurde. Auch erntete der Dirigent, Herr Fritz Schlüter mehrere lobende Anerkennungen. (0 Der Männer=Gesangverein Rheine hält heute abend 8½ Uhr im Saale des Herrn Elvers seine Hauptprobe ab. Erscheinen sämtlicher Mitglieder ist Ehrenpflicht. (0 Landwirtschaftlicher Ortsverein Rheine. Auf die am Sonntagvormittag 10 Uhr im Saale des Herrn Cordesmeyer Milel### große Mitgliederversammlung, zu der sämtliche Mitgliever erscheinen müssen, wird besonders hingewiesen. + Ausflug des Gartenbauvereins Rheine. Der Gartenbauverein von Rheine und Umgegend hat in der letzten Versammlung beschlossen, Sonntag, 22. Mai, einen Ausflug nach Stovern bei Salzbergen zur Besichtigung der gärtnerischen Anlagen dortselbst zu machen. Abfahrt.45 von Rheine(S. Ins.). Durch Vermittlung von Herrn Jesse ist die Nachricht eingegangen, daß die Mitglieder des Rheiner Gartenbauvereins auf Gut Stovern herzlich willkommen sind und die Besichtigung sämtlicher Anlagen gern gestattet wird. Nach der Besichtigung wird ein angenehmer Spaziergang durch die Waldungen und Büsche des Gutes Stovern und Rheina=Wolbeck die Mitglieder zum Kaffeehaus Frieden führen, woselbst eine kleine Erquickung nach angestrengtem Marsche geplant und vorbereitet ist. Mögen sich recht viele Mitglieder mit ihren Damen an dem Ausfluge beteilteiligen und an dem Anblick schön gepflanzter Gärten, Anlagen und Büsche innige Freude haben, daß die Sorgen des Alltags für einige Stunden ungetrübtem Naturgenuß Platz machen. C'.veralversammlung des Geflügelzuchtvereins. Die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins werden an die heute Abend stattfindende Generalversammlung im Vereinslokale Bertling erinnert. Nach der Versammlung große Verlosung. =ff= Kein Paketverkehr mehr über Dänemark. Wegen Unterbrechung des Schiffsverkehrs ist der Paketverkehr nach Norwegen über Dänemark vorläufig eingestellt. Pakete nach Norwegen werden bis auf weiters nur zur Beförderung über Schweden angenommen. + Bier= und Getränkesteuer? Wie wir hören, plant der Reichsminister der Finanzen die Einführung einer Bier= und Getränkesteuer, die den Gemeinden das Zuschlagsrecht gewähren soll. ()0) Gut Deutsch! In einem Iserlohner Blatte war dieser Tage folgende merkwürdige Verlobungsanzeige zu lesen:„Ihre Verlobung geben bekannt Heinz Pfeil. Emmi Rabe. Wachtmeister im Reiterregiment 15. Neuhaus, Pfingsten 1921.“— Heinz Pfeil wird den Schritt noch eit mal bitter bereuen. Unseres Erachtens hätte er klüger daran geran, seine Liebe einem strammen Küchendragoner zuzuweudei. statt sih in die Wachtmeisterin eines offenbar ohne Genehmigung der Entente neugegründeten Amazonenkorps zu verlieben. mit diesem se nebende paren und sich im Velriäg und unauffälig erkundigten, wer in den und Ehausteur oder“ ob der Arzt Auteo Gastwien Deters in dar gen und Aulicher habe uso. Auch beim schein nach handeltv Waldseite waren die Fremden. Allem Anplan der wie: s sich um einen wohldurchdachten teuflischen Körverkraft des vemerkt, nur durch die Geistesgegenwart und s. die gemin AAngegriffenen vereitelt wurde. Hoffentlich geling, machen; entosen Halunken zu ermitteln und chen. Kreistag mäßis Mai. Einführung des neuen Landrats. Der Landrat, Regierunggastinnie den disberigen kommisarischen Kreises Abaus. Die Einfl“ Simmermann, zum Landrat des v. Der vor, der vor““ uhrung nahm der Kreisdevutierte Frbr. Schorlemer=Asst einise Prben. nete es als seine Richtseo zonne; ver neue Landrat beseichund hob als Aufgaben gung des Kreises mit giertuuti Verwaltung die Versorund Regelung der Finanzen her Straben werbegerihts wurde zugestinn.,8 beWinterschule auf die Landwittschaftskammer einverstanden. Buerschen zu vereiteln. Der früßerengen eine grobangelegte Goldschiebung uwvelenhändler Nasse aus Baerauuestelte Haltermann und der ##„Als das Gold und die Juwelen dem Holländer übergeben werben souten, griff die Coesfelder Kriminalpolizei ein und nalm die drei genaunten Personen in Haft. 06 rrscht mähnlichen.(aenkarten, die zu der ge#che 3 ächze tragen. auch nicht die, welche sonst bei Druckwill, mus die Karte nach dem uud Venderungen anbringen äristeulgiesfaßr öbe beträgt 15.7: 107 Zentimeter. Die Auften sind nicht zugelassen ad i gendwie gefaltete Karvem ieher.#lachenkarten entsprechen, werden zu der besonders unf, Porte beliebigen Inhalts bandschriftlich angegeben werden, * Weizengries oder Weizenmehl oder Zwiebäcke oder Keks und Mark vro Pfund. Preise von 10.00 „sials in beliebigen Mengen, zum Preise non 1000 am Freilagvormittag von: 13 bis 1 Uhhr an die Verohner des Bezirks 5, 11 bis 12 Uhr an die Benop.... am Feitagnachmittag von:d Besirts 1. .. 4 Uhr an die Bewohner des Bezirks 2, „##s 9 Uhr an die Bewohner des Bezirks 3, ois 6 Uhr an die Bewohner des Bezirks 4. der Bürgershaft Gesa dmal; sind abermals herabbenor die wiegenheit zu geben, sich hiermit werden. sstelle nach außerhalb abgegeben G' Unser Waikäser. Die Zeit der summenden furrenden, fliegenden Maikäfer ist wieder da. der kleinen, krabbelnden, braunen Lieblinge der Jugend. der Maler und der Dichter! Nicht mehr nur. wie seit Ostern bisher finden wir die lieben braunröckigen Gesellen beim Buchhändler auf Postkarten oder beim Konditor in Marzipan, Schokolade und Pappmache nachgebildet draußen surren und summen sie in den grünbelaubten Bäumen, draußen fliegen und fressen sie in Busch und Baum und die Kinder singen, wie wohl schon vor tausend Jahren deutsche Kinder sangen:„Maikäser, flieg..!“ Und dann steigt in jungen Kinderherzen der Wunsch auf. solch einen braunen Krabbeläfer in der Hand zu haben, ihn heimnehmen zu dürfen, und die Jagd geht an. die wilde Maikäferjagd! Zweige werden geknickt, Blätter und Blüten abgerissen. und auch mancher Rock und Höslein bekommt sein Teil ab bei der Hetze nach den Maikäfern! Zigarenkisten. Blechdosen, möglichst noch ohne Luftlöcher. werden vollgenfropft mit den armen, unglücklichen Tieren, aus Spielerei. aus kindlicher, unüberlegter Roheit. Den Kindern nehme ich's nicht übel, und die Schule arbeitet gegen diese althergebrachte Tierquälerei an. Sisyphusarbeit, solange unvernünftige Eltern, wie es sehr häufig vorkommt, ihren Kindern hilfreich die Hand bieten, zu dieser Barbarei! Wie haben ein Maikäferjahr, wie seit langem nicht; hunderte der kleinen Tiere fangen Kinder mit Leichtigkeit an einem Nachmittag. Gut. laßt sie sie fangen, wenn wir dem krassen Rützlichkeitsprinzin buldigen: und geben ein aute sie ohne lange Lualen tot Schweine! Soust nahrhaftes Futter für Geflügel und Schmeein, vonn aber— Finger davon! Lebende Wesen sind kein Svieizeug für ungeschickte, unvernünftige, quälende KinderVeranstaltungen am Samstag laut Inseratenteil: Geflügr zuchtverein für Stadt und Amt Rheine: 8 Uhr Generalversammlung bei Bertling.— Union=Theater: vollständig neues Pregramm.— Alemanria Lichtspiele: großer Programmwechsel. Svortvereinigung 09: 8½ Uhr Versammlung bei Cordesnvereins Smotthoa: 8½ Uhr Schützepnareing Sc ti#. vei Vordes8 Uhr Versammlung bei Benninghaus. Veranstaltungen am Sonntag laut Inseratenteil: Män3 uhr Asssßein.... Uhr Konzert bei Elvers.—...: — Geflügelzuchtverein Rheine rechts Restaurant„Himmel“: ab Eisenbabner: ab 4 Uhr Frühjahrsball bei Prax. Fr-acheichten. Bergleute Post=Schafberg und Langelahr durch herabfallendes Gestein auf dem Oeynhausenschacht schwer getroffen wurden. Der Bergmann Post trug so schwere Kopfverletzungen davon, daß er kurz darauf starb. L. wurde gleichfalls lebensgefährlich verletzt, so ige gigg Prankenhaus in Mettingen seinen A Sronau, 20. Mat. Tot aufgesunden wurde gestern früh un der Eisenbahnstrecke von Dortmund nach hier eine Frau in mittleren Jahren. Man nimmt an, daß sie aus dem gegen 11 Uhr abends die Strecke passierenden letzten Zuge gestürzt ist. wobei ihr beide Beine abgefahren wurden. " X Gronau, 19. Mai. Raffinierter Ueberfall auf einen Arzt. der Nacht auf Freitag wurde beim Sanitätsrat Maschmeyer Grunde 4Plode, Zeisgen, Gehrunadie Frage des Arztes nach dem Grnnde der nächtlichen Tiorung erhielt er zur Antwort, beim Gastwirt Deters in der Waldsette sei ein Kind erkrankt, er möge Haustar sisnaen n.. derr Maschmeyrr nach kurzer Zeit die . gnete, wurde er von einem Manne an der Kehle gegriftene schinge bedrogte ihn mit einem Revolver. Der Ange##ug kurz entschlossen den einen zu Boden und dem anvern dir wusse aus der Hand und warf die beiden Angreifer zum Hause hinaus, die bei diesem Vorgange die Hüte zurückließen. ... Täter konnten bis jitzt leider noch nicht ermittelt werden. Sie schinen identisch zu sein, mit den drei Fremden, die am Nach)( Bochum, 20. Mai. Seit 600 Jahren Stadtrechte. Am gestrigen„Tage waren 600 Jahre verflossen seitdem die Stadt Tochum sich im urkundlich nachweisbaren Besitze der Stadtrechte t. Als dorfartiger Ort bestand Bochum, wie die Geschichte berngtet, schon vor dem Jahre 900. Als Veste ist Bochum zum ersten Male in einer Urkunde des Grafen Engelbert von der Mark vom 27. Januar 1268 erwähnt. In den Stadtarchiven ist auch eine Urkunde des Grafen Eberhardt von der Mark aus dem Jahre 1298 vorhanden, welche von Bochumer Bürgern spricht und städtische Verhältnisse voraussetzt, so daß Darve zu der Folgerung berechtigt ist, das Stadtrecht müsse in jenem Jahre bereits bestanden haben. Diese älteste über Bochum vorhandene Urkunde vom 8. September 1298 handelt lediglich davon, daß Eberhard Graf von der Mark den Bürgern von Bochum„Wort; stätten und Häuser in Erbpacht“ gab unter Festsetzung einer jähr. lichen Pachtsumme. Die zweitälteste der über Bochum vorhandenen Urkunden jedoch besagt, daß„Engelbert Graf von der Mark das alte Hofrecht seines Hofes zu Bochum zu einem Stadtrecht erweiterte". Diese Urkunde ist demzufolge dasjenige Dokuz ment, auf das sich die Stadt Bochum für den Nachweis des Besitzes der Stadtrechte einzig stützen kann. Sie ist datiert vom 18. Juni 1321. und da andere bemeiskräftigere Urkunden über einen früheren Besitz der Stadtrechte nicht vorhanden sind ist das Jahr 1321 im eigentlichen Sinne dasjenige, auf das der Besitz der Stubirechte zurückgeführt werden kann, und Bochum hat somit in diesem Jahre den 600. Ennerungstag an die Verleihung der St#trechte zu begehen. ) Hamm, 19. Mai. Stillegung der Zeche Maximilian. Troßz aller Bemühungen, das Unheil abzuwenden, hat die Zeche Marie milian nun doch still gelegt werden müssen. Die abkehrenden Bergs leute werden auf anderen Schächten untergebracht. Für das wirt schaftliche Leben der Stadt Hamm ist die Stillegung der Zeche ein empfindlicher Schlag. )( Emden, 19. Mai. Entlarvte Schmuggler. Ein Schiffer aus Lingen(Kreis Lehe) und ein Matrose aus Bremerhaven kauften in Delfzyl 610 Liter Branntwein und waren damit zu Wassen auf dem Wege nach Emden, wurden aber abgefaßt. Das hiesige Schöffengericht erkannte gegen jeden, da es sich nur um einen Verz such des Einschmuggelns handelte, auf ein Viertel der Gesamts strafe oder ein Jahr Gefängnis, falls die Strafe nicht gezahlt.— werden kann, und verurteilte jeden noch zu 8 Monaten Gefängnis. Die Schiffer gaben an, nach Dänemark gewollt zu haben.— In Riepe ist durch ein Großfeuer die Besitzung des Gemeindevorstehers Djurer bis auf die Umfassungsmauern niedergebrannt. 11 Kühe und 13 Kälber, große Futtervorräte sind mitverbrannt. Das Dienstpersonal das schon zu Bett war, mußte mit Leitern aus dem Hause geholt werden; ihre ganze Habe ist vernichtet. 0 Schwelm, 19. Mai. Ein folgenschweres Autounglück ereig. nete sich am Schwelmer Brunnen. Dort fuhr ein von Hagen kommender Personenkraftwagen in eine auf dem Heimwege begriffeng Gesellschaft. Der Arbeiter Wilh. Bergmeyer erlitt schwere Kopfveletzungen, ein zweiter Zugehöriger der Gesellschaft, namene Frowein erlitt einen Nervenschock. Der Agitationsbeamte im Metallarbeiterverbande Walter Maurer wurde eine Strecke Weges mitgeschleift und dann auf das Straßenbahngeleise geschleudert. Er trug einen schweren Schädelbruch davon und starb bereits auf dem Transport zum Krankenhause. Handelsnachrichten! Kursbericht Mitgetellt von der Osnabrücker Bank, Zweiganstalt Rheine. Devisenkurse. Berlin, den 20. Mai 1921 Amsterdam, Rotterdam Antwerpen und Brüssel Kopenhagen London New-Tork Paris Schweizer Plätze 5% Reichsanleihe Schifahris-Aktein Hamb. Am. Pak. Hansa Dampfsch. Nordd. Lloyd Bank-Aktien. Deutsche Bank Discont. Kom. Ant. Osnabrücker Bank Industris-Aktien. Adlerwerke Bismarckhütte Braunkohle u. Brik. Buderus Eisenw. Daimler Metoren Deutsch. Lux. Berg. Deutsche Erdöl Kaliv. Deutsche Triedege= stand 168.75 112.50 20.40 .20 81.30 21 Wertpaplere, Georgsmarienhütte F. H. Hammersen. Harpener Bergbau Hoesch Eisen, Stahl Hobenlohe Werke Kaliw. Aschersl. Laurahütte Mannesm. Röhren „Mark' Portl. Zem. Mech. Web. Linden Obschl. Eisenb. Bed Oberschi. Eisenind. Oenabr. Kupfer Phönix Bergbai Romb. H Siemen vor. Kurs 429• 400 462¼ 664 1/3 257½ 328 334 580 696 35 Kors 20.M. 323 480 384 46 1½ 657¼ 256½ 312 338 515 Junglings=Sodalität St. Dionysius. Sonntag, den 22. Mch 1921, mittags 12,20 Uhr Versammlung der Vertrauensmänner im Gesellenhause. Pünktliches und vollzähliges Erscheinen wird erwartet. Jünglings=Sodalität. Um 12 Uhr am Sonntag kirchliche Versammlung der Landbezirke. 12,20 Uhr Vorstandssitzung. Aloysius=Verein. Spiele auf der Lauge. Für die Wanderabteilung Spiele auf dem Waldhügel. 4 Uhr Treffpunkt Gesellenhaus. Jugendverein Basilika. Sonntag 12 Uhr: Bücherausgabe und Sparkasse, 4 Uhr: Fußball=Wettspiele und Schlagball.— Dienstag 8 Uhr Zunftabend.— Freitag 8 Uhr: Turnen.— Donnerstag: Allgemeine Teilnahme an der Fronleichnamsprozession. Jünglings=Apostolat Basilika. Sonntag: hl. Kommunion und abends 6½ Uhr Konferenz in der Antonius=Kapelle. Kreuzbündnis, V. a. K. Sonntag, 22. Mai, Ausflug nach Rodde, Wirtschaft Hagemann(b. d. Kapelle). Abmarsch punkt 2 Uhr von der Emsbrücke. Bei schlechtem Wetter Abfahrt mit der Staatsbahn.45 Uhr. Braut“ auch in Deutschland Neverkoiroper wurde. Das Quarteit =moll„Aus meinem Lebes“ von Smetana wird das Rheinische Streichquartett uns horgen Abend vorführen. Es ist eine geradezu wundervolle Musik. Damit den Zuhökern dürch äußere Eindrücke auch nichts von dem Schönen entgeht, konzertieren die rheinischen Herren bes verdunkeltem Saak behaglich im Schimmer einer mächtigen Stehlampe, die von des Firma H. u. L. hier in liebenswürdiger Weise gestellt wurde. Aus demselben Grunde bitten wir auch an dieser Stelle, nach den verschiedenen Teilen der einzelnen Quartette von Beifallsäußerungen absehen zu wollen. Dann machen wir noch darauf aufmerksam, daß beim Anfang, punkt 8 Uhr, die Saaltüren geschlossen werden. Man wolle also rechtzeitig erscheinen. Vereinskalender — in. Sonntag, den 22. Mai, abends 8½ Uhr Vereinsversammtung mit Vortrag des Herrn Vizepräses: „Frühling im hl. Lande“. Es wird an die Sparkasse erinnert. Sängerabteilung des kath. Gesellenvereins. Montag abend 8½ Uhr Gesangprobe. Alle erscheinen. Kath. Arbeiter=Verein St. Paulus. Am Sonntag, den 22. Mai, morgens 11½ Uhr im Paulushause Versammlung des Vorstandes und der Vertrauensleute. Alle erscheinen. Tounerstag bemerkten die Bewohner eines Hauses in der PalmRstraße Brandgeruch, sie fanden beim näheren Nachsehen den 54 Jahre alten dort wohnenden ledigen Zeichner L. Groß in seinem Bette liegend mit schweren Brandwunden bedeckt vor. Der Schwerverbrannte wurde ins Hospital gebracht, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag. Zum Konzert des Männer=Gesangvereins am 22. Mai. Besonderen Reiz gewinnt das Männer=Gesangvereins=Konzert durch die Mitwirkung des„Rheinischen Streichquartetts“. Wie schon bemerkt wurde, konzertierten die Herren mit den glänzendsten Erfolgen im Gürzenich=Saal, Köln, und im Bechsteinsaal, Berlin. „#s-Programm der Künstler am morgigen Abend ist außeroroentlich wertvoll. Wir hören zunächst Beethoven ov. 74. Dieses Wert ist an Idyllen reich, von einem Gefühl des Friedens. der inneren Ausgeglichenheit und des tiefen Glückes getragen. Nachdem dann Schumann ov. 41, ein glanzvolles Quartett von edlem Schwungund sinnigen Empfinden verklungen ist, machen uns zum Schluß mit dem tschechischen Komponisten Smekana(sprich Smettana) bekannt, der meines Wissens in Rheine noch nicht zu Gehör kam. Smetana, der 1824 zu Leitomischl geboren war, 1884 in einem Irrenanstalt zu Prag starb, war 10 Jahre als Kavellmeister am Nationaltheater in Prag tätig und schrieb als solcher 8 tschechische Overn, wovon„Die verkaufte Rotationsdruck und Verlag von Joseph Altmeppen, Buchdruckerei und Zeitungsverla#. Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Schriftleiter Heribert von Vorst, für den Anzeigen= und Reklamenteil Joseph Altmeppen, sämtlich in Rheine. Bei Eintritt höherer Gewalten, Papiermangel, Versagen der Lieferungsmittel, wird keine Gewähr für Lieserung geleistet auch nicht für Anzeigen bezüglich Platz und Tag der Aufnahme. Rückzahlung der Bezugsgelder wegen ungenügender Lieferung ausgeschlossen: Für Aufbewahrung und Zurückgabe unverlangter Einsendungen wird keine Gewähr überMan färbe daheim nur mit echten Brauns'schen Stoffarbe und fordere die lehrreiche Gratisbroschüre No. Z von Wllhelm Brauns, Ges. m. beschr. Haftg. rrassige Gitse Quedlinburg a. H. für jede Rüche ist die altbewährte Maggi=Würze. Sommersprossen— weg! us gefährtinnen teile unentgeltlich mit, auf welch einfache Weise ich meine Sommersprossen gänzlich beseitigte, Ellsabeth Bhrlich, Frankfurt a.., 1231, Schließfach 47. Statt Karten. Verband christl. Arbeitnehmer d. Bekleidungsgewarbs s. Sonntag morg. 11 Uhr ausserordentliche Mitglieder-Versammlung bei Althoff. Referent zur Stelle. Der Vorstand. Helene Hilbers Wilnelm Overkamp Verlobte Rheine findet slatt am Senntag, den 29. Mai vormittags 11½„Uhr im Lokale der Frau Wwe. Herm. Fuest. Tages-Ordnung: Erhöbung des Sterbegeldes und Festsetzung der Beiträge. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung bitten wir um vollzähliges Erscheinen. Der Vorstand. Agnes geb. Gedike infolge Unglücksfalles, im Alter von 52 Jahren zu sich in ein besseres Jenseits abzurufen. Sie starb plötzlich und unerwartet, wohlvorbereitet durch einen echt-christlichen Lebenswandel und nach 25-jähriger übcraus glücklichen Ehe Möge sie ruhen in Frieden! Rheine, Bentlage, Neuenkirchen, Mesum, den 19. Mai 1921. Elisabeth janzen Karl Alberding Verlobte gesucht. Kleihnes, s. Rheine. Heute Sametag abends 8Uhr im Vereinslok. Benninghaus Aelt. anst. Fabrikarbeiter sucht Lindern(Oldbg.) Bentlage b. Rheine Im Mai 1921. am liebsten, wo er sich zu jeglicher Arbeit in der freien Zeit nütslich machen kann. Arg. unt. H. R. 1380 an die Geschäftsstelle. Wichtige Besprechung über Fest angelegenheiten. Aufnahme neuer Mitglieder. Um vollzähliges Erscheinen bittet Der Vorstand. Die tieftrauernden Angehörigen. Unsern lieben Eltern Die Beerdigung wird noch näher bekannt gegeben Sollte jemand keine besondere Nachricht erhalten haben, so bitten wir diese als solche anzusehen. gen Silberhochzeit herzlichsten für dauernde Arbeit sofort gesucht. Rheine-Schotthock, den 21. Mai 1921. Die dankbaren Kinder. Suche auf sofort ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mrädcheil Frau Ang. Kiopers jin. Ibbenbürenerstr. 8. bei Bertling. Der Vorstand. Unserm Schützenbruder Gerhard Löhring und seiner lieben Frau zu ihrer heutigen silbernen Hochzeit die herzlichsten Glück- u. Segenswünsche, Männer-Schützenverein Schotthock: Das Jahres=Seelenamt für Geheimrat August Kümpers findet am 24. Mai, morgens um 8 Uhr in der Basilika statt. Einladung zur Sitzung der Gemeindevertretung von Mesum am Montag, den 23. Mai ds. Irs. nachmitlags 5 Uhr in der Wirtschaft Nickermann in Mesum. Tagesordnung. 1. Nachzahlung von Kreis= und Provinzialsteuern aus dem Jahre 1920. 2. Beschaffung von Schulutenstlien. 3. Instandsetzung der Hauptlehrer=Dienstwohnung. 4. Verschiedenes. Einladung zur Sitzung der Gemeindevertretung von Elie am Montag, den 23. Mai ds. Jes nachmittags 2½ Uhr in der Wirtschaft Gßmann zu Elte. Tagesordnung. 1. Nachzahlung von Kreis=Provinzialsteuern aus dem Jahre 1920. 2. Verschiedenes. Suche für sofort eine Tutztrau od. Stundenmädch für vormittags. Ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen sucht Das Jahres=Seelenamt für den verstorbenen P##meler nMontag morgen 7½ Uhr in wozu steundlichst einwird. Ang. unt. J. B. an die Geschäftsstelle. Einladung zur Sitzung der Gemeindevertretung von Rheine s. d. G. am Mittwoch, den 25 ds. Mis. nachmittags 5 Uhr im Amtsverwaltungsgebäude Zimmer Nr. 6. Tagesordnung. 1. Erhebung einer Nachsteuer als Kreis= und ProvinzialFür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Vaters sprechen uig allen hiermit unsern innigsten Dandaus. Familie Sandmann. Tüchtiger auf sofort gesucht, dauernde Beschäftigung. H. Aüter, Rheine i.., Schneidermeister, Neuenkirchenerstraße 47. abgabe für 1920. 2. Abschlutz eines Vertrages mit der Firma Hermann Kümpers wegen Ausbaues der Eschstraße. 3. Erhöhung des Gastschulgeldes für die die Schule in Dreierwalde=Hörstel desuchenden Kinder. 4. Verschiedenes. Auf! Zur Auf! * * Fahnenweihe und Siüiigslest des Schützen-Vereins Gellendorf veranstaltet am Sonntag, den 22. Mai 1921 in den Anlagen des Herrn Cordesmeyer. Programm: Uhr Antreten des festgebenden Vereins beim Vereinswirt zwecks Ausholung der Fahne, des Präses und des alten Meisterschützen, 2 Uhr Empfang der eingeladenen Vereine beim Wirt Heinr. Ewers, Elterstraße. Anschließend Festzug zum Schützenbruder Heuwes von da zurück zum Festplatz Cordesmeyer, 3½ Uhr Festride gehalten vom Herrn B. Heuwes, anschließend Rede und Fahnenweihe, vorgenommen durch den Herrn Amtmann Dr. Schulte=Westhoff. Von—6½ Uhr Konzert und Meisterschießen, 6½ Uhr Problamation des neuen Meisterschützen, Abmarsch sämtlicher Vereine zur Heimgelektung des Meisterschützen, sodann zum Waldschlößchen daselbst Auflösung. 7 Uhr Beginn des Festballes in den Sälen des Herrn Cordesmeyer. Mit=, glieder die ohne Grund beim Festzuge fehlen, haben zum Fest keinen Zutritt. Freunde und Gönner des Vereins sind hiermit sreundlichst eingeladen. Für gute Musik und Getränke ist bestens gesorgt.— Die eingeladenen Vereine erhalten ihre Festabzeichen Sonntag, — den 22. Mai 1 Uhr mittags beim Wirt Evers.— De der Festausschuß. Der Wirt. Der Vorstand. FEOTRRTSEORTSEGE 8 Restaurant Himmel & Conditoreiu.Caffee Sssssssssssssssssse* Am Sonntag, den 22. Mai, nachm. 4 Uhr anfangend KONZERT Voranzeige! Mitte nächster Woche triftt die erste# # Sendung des weltberühmten Münche-## # ner Hofbräu in Friedensqualität hier # ein, 13%, kräftig und vollmundig.## TH. KENPER. AHOA Verein gemütl. Eisenbahner Am Sonntag, den 22. Mai 1921, nachm. 4 Uhr Fuhfahrs-Ball in den Sälen des Herrn Prax. Freunde und Gönner des Vereins sind herzlich willkommen. Der Vorstand. Verdingung. Fyr den Neudau eines Vier=Familienwohnhauses ###, der Neuenkirchenerstr. sollen folgende Arbeiten vergungen werden: Los 1. Dachdeckerarbeiten, Los 2. Klempnerarbeiten. K0s!. Die Verdingungsun grlagen liegen auf dem Hochanehimte, Zimmer 20, zur! Einsicht offen und können von gegen Varzahlung von.— Mk. bezogen werden. S, Angebote sind verschlossen und mit entsprethender Ausschrift versehen bis zum Eröffnungstermine rei Freitag, den 27. Mai 1921, 11 Uhr beim Hochbauamte einzureichen. Zuschlags14 Tage. Rheine, den 20. Mai 1921. Der Bürgermeister. In unser Händelsregister Adt. B ist heute bei der er# eingetragenen Gesellschaft mit bescheä dter *Sandsteinr. erke, G...H Rheine, eingetragen worden: Das Stammkapital der Gesellschaft ist um 260000 Marh, alse auf 500000 Mark erhöht. Rheine, den 15. Mai 1921. Amtsgericht. Die neue.00 Mark Cigarre Rein überseeisch! Befriedigt jeden Raucher. Stück.-Mk.— 50 Stück 50.- Mk. Zur Zeit in meinem Schaufenster ausgestellt Gerhard Brinkmann, Cigarren-Spezialgeschäft Bahnhofstr. 2. 1— Münchener Hofbräu „err im Anstich. W. Blömer. Gummi-Mäntel garantiert wasserdicht D. Rütter, sen., Münster, Krummtertinipen 17.19 Die zum Nachlaß des verstorbenen Georg Göching gehörende Besitzung bestehend aus Wohnhaus. Auban und Hausgarten in Eschendorf am Surenburgerweg Nr. 107 gelegen, soll öffentlich meistdietend zum Verhauf ausgeseht werden Berhaufstermin ist auf Montag, den 23. ai nachmittags 6 Uhr an Ort u. Stelle anberaumt Hermann Fuest, beeid. Aukt. Rheine i. W. Bahnho fstraße 28 (gegenüb. d. Hauptb.) Fernruf 179 Gebr. Knake, Münster gegründet 1808. Flügel- Pianos- Harmoniums Klavierspielapparate„Phonola“, Elektr. Instrumente Stimmungen und Reparaturen. Jüngeren tüchtigen M für sofort gesucht. u. Co Wer liefert 100 bis 200 Stück gute Buschen? H. Morsink, Bäckerneister, Neuenkirchenerstr. Habe einen Posten Stroh u. Runkeln abzugeben. Ebenfalls mehrere junge Polizeihunde. jöh Schoflamm, Heine Züsse nand th zu verkaufen. Salzbergenerstr. 200. Sehr gut erhaltenes mit neuer Bereifung preiswert zu verkaufen. 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Die Braunkohlenbrikett=Vorratsharten No. A—4 18 deitte Lieferung werden durch dei Kohlenhändler Sandmann, Altenrheinerstraße; die Braunkohlenbrikett=Vorratsharten No. B 111—B 127 beitte Lieferung durch die Kohlenhandlung R. Kley u. Co. bis einschl. Dienstag den 24. ds. Mts. beliefert. Rheine, den 20. Mai 1921. Der Bürgermeister. Braunkohlenbrikett=Verkauf. Die folgenden Bezugeberechtigten erhalten die Kohlenmarke No. 2 der Stadt Rheine die einschl. Dienstag, den 24. ds. Mts. mit 3 Zentner Braunkohlenbrihetts beliefert; Lsd. No.—420 Verteilungsbezirks A beim Kohlenhändler Sandmann, Alteneheinerstraße; Lsd. No. 421—1000 des Verteilungsbezirks A beim Kohlenhändler Hübers, Elterstraße Lid. No.—700 des Verteilungsbezieds B bei der Kohlenhandlung Richard Krey u. Co,; Lid. No.—300 des Verteilungsbezirks C beim Kohlenhänöler Heimes, Neuestraße. Rheine, den 20. Mai 1921. Der Bürgermeister. Dr. Fischer, Spezialarst für HautHaar- u. Harnleiden für Strahlenbebandig. auch bei anderen Leiden ist zrüichgebehrt Münster I. W. Achtermannstraße 20. 1 steht fest unterm Bogen kaufen St OriginalDomsR. Hane -wacker und Kneiff’s Kautabacke, Zurückzekehrt Dr. Tecklenborg, Spezialarzt für Haut= u. Harnleiden, Rönigen u. Lichtbehandlung. Münster in Westf., Ludgeristr. 23. Des Hundes Dank ist Ihnen gewise, wenn Sie ihn vor Staupeschütz. Zeigt er Mangel e. Appet warme Nase, eitrige Augen, dann geb.Sie schnellefnige Gab.d. bewährt. Staupemitt HBRDROL Pakete 7 u. 12 M. Willy Protz, Schwanen-Drogerie, Mehl= und Brotpreise. Vom 17. Mai 1921 ab sind im Bezieh des Kreises Steinfurt die Höchstpreise für Bachwaren wie folgt feft: 1. Mehlpreise: Für Roggenschrot " Roggenmehl " Weizenmehl " Gerstenmehl 'schmehl „ Auszugsmehl 217.— Mh. für den Doppelzeniner —„„„„ 235.—„** 180.—„„„ 218.—„** 318—„„„„ 2. Brotpreise. Für 1 Kriegebrot von“, Pfund= 4,20 Mh. " 1 Kasselerbrot„ 3½„= 4,80 Mh. „ Schwarzbroi das Pfund= 1,15 Mk. „„ geschnitten„„= 1,25 Mü. 3. Kleinhandelspreise. Für 1 Pfund Roggenschrot= 1,25 Mk. " 1„ Roggenmehl= 1,35 Mh. " 1„ Weizenmehl= 1,45 Mh“ „ 1„ Auszugsmehl= 1,75 Mk. Entsprechend den jetzt einteetenden Mehllieferungen seitens der Reichsgetreidestelle ist Kriegebrot bis auf weiteres aus nachstehenden Mehlsorten herzustellen: 42 1/2% Weizenmehl, 87 ½% Roggenmehl, 10% Gerstenmehl, 10% Strechmehl, Mais= oder Mischmeh# Burgsteinfurt, den 14. Mai 1921. Der Landrat. Veröffentlicht: Rheine, den 18. Mai 1921. Der Würgermeisser: Der Amtmann Frauen empfehlen wir unseren Original=Wörishofener Frauentee. Allein echt: Wörishofener NaturheilWerke, Elberfeld. Niederlage: Th. Nienkemper, Markt=Dro gerie Rheine. Versand nach auswärts. Pfund.30 M. eingetroffen bei HIl Rheine, Emsstr 15. „CIIO Fahrräder in jeder gewünschten Aue führung für Inland und Export liefern: Westerhoff& Weber, Gronau 1 Wostialen, Friedrichstrasse 25. neue Sendung in allen Preislagen empfiehlt: hugo Steinfeld, Trontonte## Csoomt Gaese#: Für tun## Erfolg garantiert! Streud.:.—, 4 50,.50 16.— Mh. Rodol=Niederlage in Rheine Th. Nienkemper, Markt=Drogerie. Raderzerseuns vr.a 9t Nebenverdiener, nachweislich bei nur 2 bis 3 Stunden Tstigkeit. Prospekt Nr. 876 gratie. P. Wagenknecht Verlag, Leipeig. Ein braves, schulentlassenes Mädchen sofort gesucht für leichtere Arbeiten und zu Kindern, welches zu Hause schlasen hann. Neuanklrchenerstr. 194. Ertethatene Reithosg „ 615 mit Tucheinsats kauten. Näb. Ge Sommerrd Das wunder#res Versallen loce u. SuTLENdo Mstrlonissh. A„„Vesttllge a Surtets datkaistertlwischen Bouszraulg sTaraurVonksbach Sonntag, den 22. Mai 1921. Peschisch. Grünfutter. Nachdruck verboten. Die Geünjutterarten, die am häufigsten zur Verwendung kommen. sind: Gemenge von Johannisroggen und Zottelwicke, Wiesengras, Rotklee, Senf, Gemenge von Wicken mit Erbsen und Hafer, Grünmais. Serradella und Rübenblätter. Die angeführte Reihenfolge gibt die Folge an, in der die verschiedenen Arten schnittreif werden. Von Esparsette, Rotklee und Wiesengyas kann man je nach Boden und Klima—3 Schnitte erwarten we Di„Beschafßenheit und Güte des Wiesenfutters ist sebr chafsengait u unterworsen. Besonders wirkt die BeWiesenbodens und die Zusammensetzung des Fllanzesheftandes auf die Güte des Futters ein. Die sauren die auf nassen und sauren Wiesen vorherrschen, wie z. B. Schachtelhalm, Riedgras, Segae, Binsen. Wollgras, beeinträchtigen die Güte des Futters sehr. An Pferden kann zwar ein solches Futter nötigenfalls verabfolgt werden, nicht aber an Rindvieh. Saures Futter ruft im allgemeinen Knochenweiche Pr auni de Mlichensclateht Kerichesd eiacgist Bleche sthach vertragen ihn ganz gut. Auf entwässerten, gut gedüngten mooriden Lehmwiesen wächst das beste Futter. Bemerkenswert ist, Haß die Weidetiere das Futter an lehmigen Stellen mit BePloter der wassen Siellen wodingegen sie das üwois aussebende nabebasten Sübaräßer find erkennbar an dem runden, hoblen, Füllten, knotenlosen der sauren Gräser. Eind außer husehen. xchuaalmutter für Pferde und Rinder kuster. Zunächt gelten dei Feurteis getracknetes Grünbesichtspunkte, die bei dem Wiesenfutter Die beste Ausnutzung des Futters wird durch die Heu mittels Tracknen erzielt. Die übrigen Versay, vemäht und mit mäglicht—.pie Watherzg dutter rechtetigs benöst und mit mslicht wenig Platto wiro. Wenn das Futter zu hoät grighe u u.. de geworden Rohsaser bereits verhalzt und ie auitt witd bo knd die wertloser wird das Hen. Auch der Ruttertor schon angesiedelt, der besonders für tragen Tiere gefährl werden kann. Da sich dieser Pilz erst wag Srnge 807 1ich Aehren mancher Gräler sesseht ia.=ahrend der Bltte in den Mäben seiner Entwickelung. a uc rechtzeitises en Veren der vortoerichen Jodrezest in siger u.. Feigr wirk. Da als Heuarten nach den er uezu Sstaut: Heisterhitung unterliegen, dürfen ste erst u.... nachdem dieser Vorgang bendet ist, was m ue an Rübenblätter und Rübenköpie werden. unbd Aedie Paitr.r Sh ud breich Herachrene Bouatite uind Köose, falls se beim Trocnen e e e Kagert der wenn sd darenut Pherisge in eiaen Morntetuns mählich beginnen. zerung geboten; sie solte steis allDr. Horst=Bredow. Endlich bemerkt man auch das Aufreiben in einem einzigen Längs= und Querrisse bei gewissen Sorten, wenn sie überreif werden. Besonders leiden in dieser Art häufig folgende Sorten: Cludius Herhstapfel, Wintergoldvarmäne, Herberts Reinette, Orleansreinette, Schöner von Potoise, Durchsichtiger von CronHat sich der Same angesetzt und zeigt er durch seine zal reichen vollen, runden, grünen Beeren seine regelrechte Ernährung an, so werden die weniger gut ausgebildeten Beeren am obern Teil des Stengels und der Aeste mit einem hölzernen Kamm vorsichtig abgestreift. Diese Samen würden sich doch nicht vollkommen entwickeln, und durch ihre Entfernung erlangen die in der Mitte der Samenpflanze sitzenden Beeren eine bessere Ausbildung. Sobald die Samenstengel durch ihre gelbe Farbe anzeigen, daß sie völlig abgestorben und die Beeren durch eine dunkelrote Farbe und ihr beginnendes Einschrumpsen, daß die Samen ausgereift sind, so entfernt man entweder gleich auf den Beeten durch Abstreifen, oder auch man schneidet die ganzen Samenstengel ab, hängt sie recht luftig auf und entfernt dann die Beeren gelegentlich Gleich nach dem Abbeeren wird der Samen ausgewaschen, da diese Arbeit um so rascher vor sich geht, je frischer die Beeren sind. Der eigentliche Samen läßt sich auch leichter aufbewahren und nar dam Verderben schützen als die Beeren. Man schüttet die Beeren zu diesem Zweck in einen mit Wasser gefüllten Bottich und cels. Beginnen die ersten Früchte zu reißen, so ist das ein Zeichen, daß sie und der Rest der gesunden gleichen Sorte bald verbraucht sein wollen. Begünstigt wird diese Erscheinung durch zu warme und zugleich feuchte Lagerung. Die Aufbewahrungsräume müssen bei kühler, trockener Witterung fleißig gelüftet werden und zwar mit Zugluft. Nach trockenen Jahren tritt diese Erscheinung häusiger auf, sodaß dann mehr Vorsicht geboten ist. Js. Zur Bekämpfung der Nauvenplage an Obstbäumen. Nachdruck verboten. Die meisten Gartenbesitzer lassen den sehr wichtigen Umhand außer Betracht, daß sehr viele Raupen mit Massenverbreitung. also gerade die schädlichsten unter ihnen, in der Jugend gesellig leben und sich erst sväter über den ganzen Baum und die Nachbarbäume verbreiten. Manche andere leben nicht nur in der Jugend gesellig, sondern für lange Zeit verlassen sie das gemeinschaftliche Nest nur tagsüber und kehren für die Nacht dahin zurück, bis sie sich dann endlich mehr oder weniger absondern und vereinzeln. Solches gilt nicht nur für die Rester spinnenden Arten, sondern auch für manche andere. Wer den Zeitpunkt des Beieinanderwohnens der Tiere zur Bekämpfung versäumt, hat die Gelegenheit zur wirksamsten und billigsten Vernichtung der Schädlinge vervaßt. Solange die Tiere Rester bilden, sind diese leicht herausgeschnitten und zertreten oder mit der Rauvensackel vernichtet. Habeg, sich, die Tiere aber bereits verteilt, verrricht nur noch das Bespritzen mit Arsenik noch guten Erfolg. Man löst hierzu je 100 gr. gelöschten Kalk und Schweinfurtergrün getrennt in wenig Wasser auf, gießt dann beide Flüssigkeiten zusamen und setzt so viel Wasser hinzu, daß die Gesamt100 Liter beträgt. Mit dieser Lösung wird an trühen oder, trockenen. Tagen gespritzt. sodaß die Bäume wie etäubt erscheinen. Ist der Belag verschwunden, muß jeweils bis gegen Infang September hin alle 14 Tage bis 4 Wochen das Bespritzen wiederholt werden. Uebrigens ist diese Bease oen ge waden, der meisten Käser aler Art usa.—der Blatr Zeu∆ vor dem Verderben ren zu viesem Zweul, in einen mit Gussc! bearbeitet sie hier mit einem hölzernen Stempel, so daß sich das Fleisch von den Samenkörnern trennt. Hierbei sinken die gu# schweren Samenkörner zu Boden; das Wasser mit den schwim genden Schalenresten und schlechten Samen wird dann abe„ossen. Dieses Verfahren wird öfter wiederholt, wobei etwa nech vorhandene Beeren mit den Händen tüchtig durchgerieben weiden, um die Samen völlig vom Fruchtfleisch zu befreien. Den so gewonnenen Samen übergießt man nochmals mit Wasser, in dem einige Hände voll Kochsalz gelöst sind, wobei dann alle noch vorhandenen leichteren oder minderwertigen Samen an die Oberfläche steigen und abgeschöpft werden. Jetzt wird der Same in der Nähe eines warmen Ofens schnell getrocknet, durch Sieben von den etwa noch vorhandenen kleinen Körnern befreit und in leinenen Beuteln an einem luftigen, trockenen Ort aufbewahrt. Obschon der Spargelsamen senie Leimkraft einige Jahre behält, ist es doch ratsam, stets nur frischen Samen auszusäen. Im allgemeinen liefert der Spargel sehr reichlich Samen, doch ist das natürlich sehr von der Witterung abhängig. Guter, frischer Spargelsamen soll eine glänzende schwarze Farbe und eine gleichmäßige glatte Schale besitzen. Aelterer Samen zeigt eine runzlige Oberfläche und eine schmutzig graue Farbe. Dr. Horst=Bredow. (Nachdruck verboten.) Verpflanzte Rüben. den. d. K. an Der Tsden veichnen sch Zu ihrem Vorsei Nar wenn das Löester Lson. res gsist ui31 piel auf die Zeit des Veroflangens an für di: he benaue Vorschrift gegeben werden kann Pat goe wieder keine veriode mut die Arbeit ja so rie so hrs...— eenblücklichen Verpflanzen auch wieder Diere ein=tzt. sa wieder recht mitlich. Vielfach richtet es sich guck# da jedenfalls nicht alle gleich aut daen uu nach der Sorte, Oberndorfer und Einbals 5, gzicnet erscheinen. Die dieser Richtung besonders haben. kommt ja auch weniger JHetriebe Das Verpslander mittleren und kleineren land, tichen Betrieben die Sache glückt, so glückt sie e5: Daa F aber picht Fall Das Gewicht der Einzelrübe bleibt zu a. zurück und auch die Form lätt bei un ag den mweiten Fällen Obs- und Garienkau. is wgei eibende Aepich, und Virnenfrüchte. wuint sooildung. Nachdruck ve in.„Di Arsache, hierfür kann von verschiedener Art sein an## uie Scharsrankleit, die auf den Frichten die z. Hagepraunen Blecken bis zur Griße eineg Reseie scesichie ischeihe Siess. Sescästen Läpsiche Kuoferialtoulver wird zu 20 gr. auf 1) Liter Wasser verührt und bei trockenem Wetter allseitig über die entlaubten Bäume gespritzt. sich auer oder senkrecht über': Frucht ein einziger .. eines Tages plötzlich aufklafft, ist das die Folge starker Regenfalle nach längerer Trockenheit oder auf trockenem B. den. Das infolge der Trockenheit dichtmaschig gewachsene Eiweben der Frucht wi) plötzlich so voll Wasst„gerreßt, daß eine gewaltige Spannung entsteht, der dann die Trüchte häufig nachgeben. Zur Abhilfe gibt es kein anderes Mittel,'s solche Päume, deren Früchte besonhers zum Aufreißen neigen, in diederschlagarmen Zeiten häufig durchdringend zu wässern Die Kirschblattwespe Mit Abbildung. Nachdruck verboten. Nicht nur bei Süß= und Sauerkirschen und Weichsel, sondern auch auf dem Laub von Birnbäumen entdeckt man häufig kleine glänzendschwarze, schneckenartige Tiere, die das Blattgewebe abfressen und nur das härtere Adernetz zurücklassen. Ab und zu heuten sich diese Tiere und zeigen dann für kürzere Zeit eine Harter rKricit einem Ton ins Bräunlichgrüne. Das ist die 1 Herbse, befgarderg se im Hochsommer und um#### im Svtember, auch wohl seltener an Pflaumenund Aprikosenbäumen. Ist die Larve ausgewachsen, sucht sie sich einen Schlupfwinkel im Boden verpuppt sich dort in einem längwebt sind. Im Zuni oder Priar rdstäubchen mit verKeine Meine die Krugns, Juli entschlüpst daraus eine schtäpten id uu zur Eiablage schreitet. In wenigen Tagen chpen die Larven heraus, beginnen in geschilderter Weise zu fressen nehmen schnell an Größe zu, um im Herbst mit der Um4 bildung zur Larve den Ring der Entwickelung zu schließen. Der Schaden für den Baum besteht in dem Verlust des Blattgewebes, wodurch die Arbeitsfähigkeit desselben verringert wird. Handelt es sich nur um wenige Larven, ist ja der Schaden nicht gibt aber Jahre, in denen dieser Schädling in geNaseg auftritt, und dann ik nicht nur die Ernte, sondern auch das Leben des Baumes in Frage gestellt. .. Zur Bekämpfung soll man im Herbst und Winter beim“ in vie Hühner in den Garten lassen, die viele Pupven vcr####: großen und ganzen hat sich auch das Bestäuben mit Aetzkalt bewährt; ebenfalls soll das Bestäuben mit Thomasmehl zum Ziele Erfolg hat, bisher nru die Verwenduing des* in früher g#foklenen Floreoitt ergeben. 93. Die Auswahl des Spargelsamens. (Nachdruck verboten.) Be, einer geplanten Neuanlage wie auch bei einer beabsichlich, die Samenpflanzen auch vorzügliches Prianuute zu ziehen. Man ist dann sichr, auch vorzugiges Pflanzmaterial zu gewinnen. Im Frübjahr, wenn das Stechen des Spargels erfolgt, wählt man von einem Beete, welches in vollen Ertrage steht, also—7jährige dieienigen Pflanzen aus bei denen die Pfeisen frühzeitig Pfeisen löbe man durciahllen Anforderungen entsprechen. Liss ie kans tagn durchschießen und bindet sie an kleine Stähe, samentragen Binde geknickt würden. Die neben dem samentragenden Sproß aus derselben Wurzel treibenden Pfeisen ach##ie Türlich steis abgestochen. Vielsach nimmt man auch fach die Samen von den Stengeln, die auf den Becten nach beendigter Stechzeit aufgeschossen sind, wobei dann aber wonigstens diejenigen ausgewählt werden sollten, die den größten Stammdurchmesser besitzen. Hierbei liegt aber die Gefahr nahe, daß bei Seiseie gesche end Saute nicht völig ausue#5 bei deu erstgenannten verfahren, bei dem die Pflanzen eine sas zwei Monate längere Wachstumeeit haben, den wrigngen Part vich Samenträger vszewäst. zu gering sein, da nur diejenigen mit weiblichen Blüten Samen tragen. Auch dürfen sie nicht zu weit voneinander entfernt stehen, damit Wind und Insetten den Blütenstaub der männlichen Blüten auf die weiblichen übertragen können. Manche Züchter bezeichnen im Frühjahr diesenigen Pflanzen, die den ersten und besten Spargel liefern„sechen die emvorschießenden Pfeifen bis Anfang Juni und lassen sie erst dann durctschießen. Da aber gerade Ende Mai bis Anfang Juni sith die Spargelfliege am häufigsten vorfindet, wie auch der E##elläfer und in dieser Zeit auch die Maden des letzteren die St#.1 aushöhlen und in Gemeinschaft uht dem Käser Die Blätter abfressen und dadurch die Ausbildung des Samen stören erscheint uns dieses Verfahren doch sehr bedenklich. In den klieren April= und Maitalen, wenn das Stechen der Spargel beginnt, treten beide Schädlinge noch nicht auf, und später sind die Pflanzen soweie erstarkt, daß sie den Angriffen besser widersteben können Gemüllebau. Die Kultur der Stangenbohnen. Im Gegensatz zu den Erbsen, die schon anfangs März ausgepflanzt werden können, sind die Busch= und Stangenbohnen sehr frostempfindlich; die Samen dürfen daher erst gelegt wergt wenn keine Nachtfröste mebr zu befürchten sind. Um die in den Herbst hinein stets frische Schoten auf den Tisch bringen zu können, macht man wiederholt Aussaaten. die letzte kann Ende Juni erfolgen. Die Keimung muß rasch bor sich gehen: folgt der Aussaat eine kaltnasse Witterungsveriode, ? s o f a u l e n d i e S a m e n l e i c h t. Als Schmetterlingsblütler zu den Stickstoffsammlern gehörend, machen die Bohnen keine hoben Ansprüche an den Stickstoffgehalt des Bodens; zu vermeiden ist in jedem Falle die * Verwendung von frischem Stallmist, da sonst die Pflanzen auf Kosten des Blütenansatzes zu stark ins Kraut schießen würden. Am besten gedeihen die Bohnen in zweiter Tracht, d. h. auf Land, das im Vorjahr eine Volldüngung erhalten hat. Nicht zu unterlassen ist dagegen die Zufuhr von kali= und phosphorsäurehaltigen Düngern, der Blüten= und Fruchtansatz wird dadurch wesentlich gefördert. Als solche kommen in erster Linie Holzasche. Superphosphat und Thomasmehl in Betracht. In die—8 cm. tief ausgehobenen Löcher legt man, nachdem die Stangen gesteckt sind, in gleichmäßigen Abständen 8 bis 10 möglichst vollkommen entwickelte Saatbohnen aus und deckt diese mit sein zertriebener Erde ungefähr 2 cm. hoch zu. Noch besser ist anderweitiges leichtes Bedeckungsmaterial wie Brand= und Walderde, Torfmull u. dergl. Ee empfiehlt sich, einige Tage nach der Aussaat eine ganz dünne Schicht Ofenruß auf die Saatstellen auszustreuen; die Sonnenwärme wird dadurch in viel stärkerem Maße auf die Erde übertragen, ein schnelleres Keimen und eine kräftigere Entwickelung ist die Folge davon. Ueberdies wird das Angezieser durch diese künstliche Vermehrung der Sonnenwärme von Ort und Stelle vertrieben, so daß die Pflanzen ungehindert weiter wachsen können. Der Ruß darf zu diesem Zweck mit etwas HolzBis nach stattgefundener Keimung muß bei trockener Witterung für regelmäßige Feuchterhaltung gesorgt werden. Sobald die Pflanzen handboch geworden sind, erhalten sie nach einem warmen Regen oder an einem trüben Tage einen durchdringenden Düngguß von verdünnter Jauche. Unmittelbar nachher wird gehäufelt; die Wirkung der Jauche ist dann eine bessere und zudem erhalten die Pflanzen durch das Heranziehen der Erde eine Neigre gegen die Stangen, was das Anklammern der Ranken erleichtert. Ein zweites Häufeln beginnt bei beginnender Blüte. Sobald die ersten Blüten erscheinen, wird der Spitentrieb ausgebrochen: von großem Vorteil ist es auch, wenn man die ersten Schoten ganz jung pflückt. Dadurch werden die Pflanzen zu immer neuem Blüten angeregt. Ließe man die Schoten zu alt werden, so würden die Nahrungssäfte statt zur Bildung von Blüten zur Ausbildung der Samen verwendet. Bei größeren Anlagen werden die Bohnenbeete durch größeren Anlagen merden die Bohnenbeete durch niedris bleibende Gemüsearten, a. B. Kohloflanzen, unterbrochen: auf diese Weise wird den Bohnen bedeutend mehr Licht und Sonne zugesichert, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Aus dem gleichen Grunde emnfiehlt es sich nicht, die Bohnenstangen zu krenzen. Dieses Verfahren hat den einzigen Vorteil, daß sich die Stangen gegenseitig stützen, aber den sehr großen Nachteil, daß auf der stets im Schatten liegenden inneren Seite der Frrchtansatz gering bleibt. Empfehlenswerte Stangenbohnensorten sing „Riesen=Zuckerbrech",„Frühe Juli“,„Korbfüller".„Schlachtschwert“,„Speckbohne“. Ueber das Werden und die Eutstehung unseres Mutterbodenn 1. Ursprüngliche Beschaffenheit der Erdoberfläche. Nachdruck verboten. Die ursprüngliche Beschaffenheit der Erdoberfläche war eine der heutigen Gesteltung sehr abweichende Zuerst repräsentierte sich das All wohl als eine gleichartige Gasmasse, wie wir sie als sogen. Sternennebel auch heute am Himmel beobachten können. In einem weiteren Schöpfungs= oder Entwicklungsaln sonderten sich daraus die Weltkörper ab, die ungezähtren= Fiesterne oder Sonnen, darunter als winziger Punkt arch von uns ob ihrer Größe so angestaunten Sonne mith Planeten und deren Monden. Durch Wärmeausstrahlung in den Weltraum kühlte sich“ sLPalmsssisch dr Johrmilionen mehr und wehr abz es bisdeaeiterer Rcgug Kruste, derüber die Lustschicht und nach weiterer Abruhlung auch das Wasser. Somit waren die Vorbedingungen für des Pflanzenleben im allgemeinen gegeben, weun die wertvolle Ackerkrume zunächst auch nicht vorhanden war. Sitt umg's Sc###t, in Lag der Jahrtausende durh VerSin, wag“ s mnwige der Wechselwirkungen von Hite Kaite, Wasser und Luft. In den ältesten Erdschichten sin zwar keinerlei Reste von Pflanzen, dann aber Kristallinischer Schiefer, deren Gehalt an Kohlenstoffverbindun In ven darauf bindeutet, daß es sich dier um organsche Restef aber bei der Auswaht schst, Lok umen, man Brachts bahn eobelt. Bei uns in Deieschland sind an dem Vorgange der Ver ausgewahsen ue daut veinlithnt, dos dar Zuchtier auch vinte orrierung die glimmerhaltigen Gebirgsstöcke des Alvengehietee Böhmerwaldes, des Riesengebirges, und die##### der errierung die glimmerhaltigen Gebirgsstöcke des Alvengebietes. * des Bohmerwaldes, des Riesengevitges, und die Kaltsanbsteinund Schiefergebirge der Kalkalven des schwäbischen und fränkischen Juras sowie der mitteldeutschen Gebirge beteiligt Glimmer, Gneis, Basalt und Schiefer lieferten der Ackerkrume besonders den Gehalt an Kali; Sandstein, Kalkstein und toniger Stein bedingten den Gehalt an Kalk, Sand, Magnesia und Lehm. Im Laufe der Jahrtausende mengten sich dann die pflanzlichen und tierischen Reste mit dem Muttergestein und bildeten so die verschiedenen Bodenarten. Dr. Horst=Bredow. Das Erbsenspitzenmäuschen. Mit Abbildung. Nachdruck verboten. Wenn auch weniger häufig als der Erbsenkäfer, darf man Kas hist ein aislane die chche teist diese inwendig ler. Unmitelbar unter der Samenhart puppt sie sich dann. Die Puppe überwintert im Samenkorn. Zeit der Erbsenblüte schlüpft dann der Käfer aus und schiet sich vie Hergesgzius neuen Geichieches an. als kene keice Ceident S ecden saeson elen die don den Ju. Die Bappe, die dicht umte einen schw. urchscheinenden Fleck, ebenio #. Prt menggn. u. de Samengaut liegt. Handelt es sich um ich is tätigen Saatant, daß die Handverlesung nicht mehr möglich in, torer man den Schädling wenn man das Saatgut 2 Minuten zingr, Tentzeratur von 50 Grad C. aussetzt. Für den Kleingärtner ieses Verfahren aber kaum zweckmäßig, da es schwer ist, bei diese Temperatur innezuhalten; wird sie erhebüberschritten, leidet die Keimkraft der Erbsen. Gefahrloser, wenn auch weniger sicher ist die Wasserprobe. Das Saatgut wird in kaltes die oben schwimmenden Körner, weil sie hohl, sind, abgeschopft und vernichtet. Bei späten Saaten sind Haaa e ser eehzzahtugn umbtig, weil dann die Käser schon auf dem Fägee ihre Schlupfwinkeln im Samen verlassen haben. ausgewachsen und kräftig entwiaett ist. Keinesfalls sind aber ältere Zuchthähne zu verwerfen. Sofern sie nur guten ZuchtJahte hren Diensten se de sweckmäbiger Haltung aut.—-4 vollkommen ausfüllen. Nur ist dabei dann zu beachten, daß ältere Herren in der Regel etwas ruhiger und ter,„werden. In den kälteren Monaten versagen sie dann tung schor uichig Monaten Märs u. f. die BefruchUm von Alteren Hähnen auch noch aute Resultate zu Laine ieis Kasiels. Veweaung und viel Grlner. aute Zuchtresultate erzielen. ieren noch sliegen zu verhüten schneide man der in Frage kommenden a) veze hen, schnelbe man den in Flage konmenden Tieren die Schwungsevern des einen Flügels ab. Im übrigen ist der Zeitpunkt des Schlachtens gekommen, sobald die Alten im Füttern ansatz und Gewicht zurück Dock dest. Kuten für Er in Fleischmgn, nun bos bis Jur 18. Wöche, worchüß sulm Auttes der akten, gut wie nis üher Durchs Pe deser Eitierung baden wir so Sollte dach..." bei jungen Puten zu klagen gebabt. mal ein einzelner Fall vorkommen, so gebe man dem Patienten einen Streifen Speck, den man in Cavennevfesser und Holzkohlenpulver gewendet hat. Fiere hensther bedenke man bei der Zucht der Puten: Diese und Felz..z idrem Gedeihen freien kann, lasse seine in ausreichendem Maße nicht bieten bühner nicht Eingesperrtsein vertragen TrutSch. Bienenzucht. Kleintierzucht. Das Alter der Hühner und seine Bedeutung für die Zucht. Sür jede Ducht dür: Nachruc verboten. entmnichelte Indiniduene und krästig ritwickelte Individuen genommen werden. Ist der Körper noch 3 r schi sng noch in der Entwickelung begriffen, Schädigung seiner selbst wie auch der Nachwichen. Die Nacheucht muß bai aleichseitiser aht dann also steis minderwertig ausillen bei gleichzeitiger Schwächung des eigenen Körpers. Auch rerbung ist bei noch in der Entwickelung beLiele Grunde wäßie“ groß wie bei völlg ausgebildeten. Aus Leit Rrotende Tiere big im ais Zuchtbennen nur von Gelundwäscen die Zuchtieu im wweiten Legejahre steben. Natürlich Zuchttiere auch zweckentsprechend genährt sein; halb verhungerte wie auch zu fette Tiere sind natürlich zur Zucht unliefern viele unbefruchtete Eier und ale wassendstes Alter dag„.istel daobu empfiehlt man meistens ous erste Lebensjahr, wohl in der Andab Iimnatiere am seuriosten und lelenskrätiosten snd. Ortsgeletz Setreffend die Abfuhr des Hausmülls in der Stadt ansug und Gewicht zurück. Das beste Fuller für Tauben ist unganz vollwertige Gerste, die im großen und ganzen so Gierizic Hungen ire nhält, die die Taude benötigt. Gerade st Gerste das Futter, bei dem sie am besten gedaß bei Jungen, die mit Gerste gefüttert werden, die Ausscheidundie Reinhaltung des Heses st.—e Praktische Winke für die Aufzucht der Truthühner. aur Grns hallten nus u. Nachdruck verboten. Zur Brur sollten nur ciet von zweijährigen, blutsfremden Tieren verwendet werden. Nach achttägiger Bebrütung gebe man der Brüterin noch einge Hühnereier dazu unter. Beide Eiersorten werden dann zugleich ausfallen. Der Zweck dieser Maßnahme ist der, daß die Hühnerküken den kleinen Puten als Lehrmeister am. Futtertrog dienen sollen. Junge Puten sind nämlich in den ersten Tagen recht dumm und tölvelig, scheinbar nicht visegd, wans inen der Schrabet gewachen, in. Veider 761 In den ersten 36 Stunden darf kein Jutter irgendwelcher Art., ggreicht werden. Als erstes Futter gebe man dann ein Gemisch aus gehaktem hartgekochten Ei(hierzu kann man die ausgeschierten und unbefruchteten Eier sehr gut verwenden), gealten Weißbrot oder Zwieback und feingeschnittenen Brennessein oder Salat. Dieses Futter reiche man alle 2 StunDer nicht mehr zus Zeit, als in kurzer Zeit verzehrt wird. Als wetränk gebe man frisches Wasser. Obiges Futtergemisch gebrauche man—6 Tage. Ausdrücklich hervorheben möchte ich, die Futtermischung nur in kleinen Portionen herzustellen, da sie, namentlich bei warmer Witterung, leicht säuert und in diesem Zustande dann zur Verfütterung völlig ungeeignet ist. ie Res.,#ren, Puten bedürfen sehr der Wärme. Darum dar ing TFreien auch nur bei trockenem und warmem Wetter gebracht werden. Von Vorteil ist es wenn die Lattenfätig geiperen Wohen in einen Drabt= oder selben zu verhisten.,bird um ein zu weites Amherstreisen derund Fin#.###e Puten eine Woche alt, läßt man das Eifutter fort aller Art, besonders dat gise und keingeschnittenem Grünzene 4. Woche an reiche aber Prennesseln und Löwenzahn. Von der zu trucge man auch ganze Gerste. Dieses Futter behält Rheine i. W. Sruns, des 8 11 der Städteordnung für die Provins. Wbestiglen vom 19. März 1856 und des§ 4 des Kommunalabgabengesetzes vom 14. Juli 1893 hiermit im Einverständnis mit dee StadtverordnetenEezsamlung folgendes Ortsgesetz für die Stadt Rheine Straßenkehrrichts wied in der S deusmülls und im Vfentlichen Interesse ger etadgeeinde Rbeine Aumern zur Benutzung überwiesen. S 2. . Als Hausmüll im Sinne dieser Verordnung Vaviere, Lumpen, AüchenoRichenabfaste0cherben, zu den Häusern chinenräumen, Steine und Bauschutt, Tierleichen. Müllabfuhr durch die Stadtgemeinde Rheine erfolgt, zusienen. Die Behälter werden in die städt Riche, zusteken. Die Behälter werden in die städt. Aschewagen entleert. Es besteht kein Anspruch auf Entleerung, von, Behältern, welche nicht den vol. Vorjadens gebt has Eige den Zeitvunkt des AufPtadtgemeinde Rheine über, an dem Miul an die S 5. con den Sauseigentümern abfuhranstalt werden Gebühr wird alljährlich für jedes bebaute Grundstück den Leigerfüiaten Grundäten. —. Die. Hebühr ist in halbjährlichen Raten zu zahlen und Dle zweite Rate zwischen dem und 15. Nov. eines bis zum ganzen Jahres. Vorausbezahlungen sbetrage sind gestattet. ein behautes gitl dem Peginge ##em Stge, desjenigen Halbjahres ein, oessen das Gebäude in Benutzung genommen volle Gebühr für das betreffende halbe Jahr Empfang der besonderen Diex. 14 Tagen nac brichtigung zu entrick Im Falle des Erlöschens der Gebührenpflicht ist Sebuhe bwelschem die Gebührenpficht ausbört. VV. ethegechef Volae don Haftias SStunseriu, winenden Palbjahres ab. Beigerlale ae“ Eigentumswechsel infolge Zwangsverder neue Eigentümer die Gebühr vom Tage des Versteigerungstermins ab zu entrichten. Die Gebühr unterliegt der Beitreibung im VerRcherssnsich zu: Zahlung der Gebühr de: Hehührenpfscht Ee. deit des Eintritts der Gevührenpflicht Eigentümer des Grundstücks ist. Mehrere Eigentümer haften als Gesamtschuldner. und Iinterkase die Gebühr soll die Verwaltungsund dig Iroaltungsgosten der Gemeindeveranstaltung .. vie Ausgaben für die Verzinsung und Tilgung des aufgewendeten Kavitals nicht übersteigen. § 9. eauman Srund späterer Durchsicht und Richtigstellung ous gegenwärtige Ortsgesetz und die dazu gehörenden Grundsätze der Einschätzung sowie die danach secderseit wit gd Art und Höhe nach seändert werden. G„§ 10. Die Hauseigentümer und deren Bevollmächtigte der deren gesetzliche Vertreter sind verpflichtet, auf ihnen zuzustellenden Fragebogen oder auf eine lenigen Angaben Einschätung erforderlich sind. die ichtise die„„§ 11. .„Wer gse verlangte Auskunft nicht rechtzeitig erteilt, verfallt in eine Strafe bis zu 30 Mk. Im übrigen bleiben die Strafvorschriften des§ 79 ff des Kommunalabgabengesetzes unberührt. S 12. Die Höhe der von jedem Zahlungspflichtigen nach den beigefügten Grundsätzen zu entrichtenden Gebühr wird in jeoem Jahr vom Gemeindevorstand festgesetzt. Gegen die Höhe der Gebühr wie gegen die Vergllichtung zur Entrichtung derselben überhaupt, stehen dem Geouyrenpflichtigen die Rechtsmittel nach Maßg„der Vorschriften des Kommunalabgabengevon der Veroflichtung au. ggrlan veranlagten Gebühe. Entrichtung der S 13. .„ Dieses Ortsgesetz tritt mit dem 1. April 1921 in Kraft und bleibt in Geltung bis zum 31. März 1922. Der Bürgermeister: I. V. Vigenen Genehmigt: " Münster, den 2. Mai 1921. „. Namens des Bezirksausschusses: (E. Sy. Der Pgzitgrbe: Nr. 1831, 4. h. ges.: Dr. Schmibt. ubein: Een in merösientlicht: Ryrine, den 13. Mai 1921. 4 Der Bürgermeister. Für Imker. Nachdruck verbeten. die Ris, gmkerboffnungen des ganzen Jahres drängen sich auf entmicheiz:: Mai bis Juni zusammen. Die Völker haben sich gut enge und warm und laste gast wi: der halte die Völter nur sebr schlen. Wer lieber auf 5e onen nicht an guter Honionahrung Brutraum rechtzeitig du der erweitere den wänden oder Way u Einbängen ven künstlichen MittelBienen am ebest.... ag... Bauen lenkt den Sinn det Tienen um ehesten vom Schwarmfieber weg. nung für die Schwärnaet sind rechtseitig bergurichten: die Wodinstlichen Mittelwänden=ode... 10 Sollen Schwärme in Kärhe ett“t Körbe gespeilt und mitssen die dem ist noch bereitzustene ue g. pvundloche versehen sein. Aubersich anlegende Sch..“ Schmaaungarulanskorb und für boch der Rauchanparei des gefakten Tach Tischchen oder eine Bank zum Aufstellen ver gesußten Schwarmes in der Nähe der Anlagestelle, ein und auch nah die Schwarns Ausreißer. Wenn uns zienrite für etwaige Durchgänger und der Imkerei merden solt Stvarmzeit tatächlich die„Poesie“ werrag, son, so müssen wir auf all diese Sachen als voll Verzweiflung in der kaubigen Rumpelkammer nach aus Mimmermiehesehen rnshzsenle cden Shlerdstlans dor beich ..„„Dem imkerlichen Anfänger zuliebe möchte ich noch kure die Arten der Schwärme erwähnen, um einem Verwechseln vorSiten SStrhestern(warm kommt mit den jungen und und der alten, befruchteten Mutter. Wird der Schwarm durch der Witterung Ungunst längere Zeit zurückgehalten und schlüpfen während dieser Zeit mehrere junge Königinnen aus den Zellen, so beginnt ein Kampf auf Leben und zod zwischen den Weiseln, und nicht selten muß dann das alte Mütterlein varan glauben. Dann geht der Erstschwarm mit einer tunzez. heiruchtten Königin ab und beibt dann Singerschmarm, ungen“ 5##isinnen einige Abende vor dem Auszuge„tütenzictüc e: b. einen eigentümlichen on von sich geben, der wie Samnst. Am.,., 7,., oder 13. Tage nach dem Abgang ia##owarmes komnt in der Regel der Nachschwarm. Er Hotruchteig. 8s un wenis alte Bienen und stets eine junge unschlechter Witterung und trachtloser beißen die Arbeiterinnen auch wohl sämtliche Weiselzellen .2n0 verzichten auf Abgabe eines Nachschwarmes. Schwarmlustige Völker geben wohl 3 und 4 Nachschwärme. Diese sind er#ls##z#cmächen, das Muttervolk ungemein und sollten in el viesem wieder zurückgegeben werden. Gibt ein früher Erstschwarm im selben Jahre noch einen Schwarm, so beißt Mangel an Vorrätenn. dungerschwärme, dieben wegen Mitwirtschaft am Stande, aud und ein Zeichen einer gewissen ost schon im Märs oder Aorik. Wat. nach Maßgabe des bei der staatlichen Veranlagung zur Gebäudesteuer festgesetzten Nutzungswertes der Gebände. Ist staatlicherseits der Nutzungswert eines GeKelßen durch de Pes.“d Ermittelung destrag angen une## Lommen, der einer vierprozentigen Verzinsung des gemeinen Wertes entspricht. icher Tohaun uhr beträgt bei zweimaliger wöchentdes Mülls jährlich für jedes bebaute Grundstück 6 Prozent des Nutzungswertes, die geringste Gebühr beträgt jedoch 18 Mk. Ergibt sich ein höherer Betrag als 100 Mk. an Hrundsebühr, so bleibt der überschießende Betrag außer Verrechnung der Grundgebühr werden Einzelpfennige nach oben auf volle 10 Pfg. abgerundet. ### Wird das bebaute Grundstück im Lause des z..5, von mehr als einer Haushaltung bewohnt, ährlich i5 ane Grundgebühr eine Zusatzgebühr von 10 Mk. für die zweite und jede weitere Haushaltung jeooch mit der Maßgabe, daß bei Grundstücken mit einem Nutzungswerte bis einschließlich 500 Mark diese Zusatzgebühr erst für die dritte und jede weitere Haushaltung zu entrichten ist. Für bebaute Grundstücke, welche zwar nicht beZwecken henuti stigen die Gebühr nach der vorGrundlage und zutreffendenfalls auch die Zulatzgsbühr nach dem nachstehenden Paragraphen zu entS 2. 9 * brundläße— betreffend die Einschätzung und Erhebung einer Gebühr für die Benutzung der städt. Müllabfuhranstalt zu Rheine i. W. In Ausführung des Orts# Tage wird hiermit folgendes sei Die Gebühr für die Benutzu## abfuhranstalt wird für bebau### Pesetsi, vom Beuigen 5 der städtischen MullGrundstücke erboben. Außer der im§ 1 bezeichneten Gebühr ist von dem Sraniztinger zd nachstehend bezeichneten bebauten nach afe# in denen ein erhöhter Verkehr herrscht. noch als Zusatgebühr zu entrichten. Sue##r Gasthöse, Gast= und Schankwirtschaften, Speisehauser. Herbergen. Verkaufsstellen geistiger Gebur Jepagz gneder Stelle und dergleichen eine die Porschrisen deg guuns dieser Zulatzgebühr gelten beträgt jährlich 18 Mk. 5r hon für Anutzsgehäude, Privathäuser in denen Behorden ihre Geschäftszimmer haben. Verkehrsanstalten, Staatssinigan.. angnisse, Hospitäler, Heilanstaldes Rutzungswerieg, sährliche Zusatgebühr von 2 S c) für Schulen und Lehranstalten nach der zu ermittelnden Schüler=Durchschnittszahl, für je 100 Schülgr jährlich 27 Mk., wobei eine Schülerzahl unter Seime serechnet, dagegen eine 50 übersteigende Schulerzahl als volles Hundert gerechnet wird. Für bebaute Grundstücke, von denen gemäß öffenklicher Bekanntmachung der Müll nur einmal wöchentuich ädneholt wird, wird die Hälfte der in§ 1 und 2 genannten Gebührensätze erhoben. Rheine, den 14. April 1921.# Der Bürgermeister: I. V. Vigener. Genehmigt: Münster, den 2. Mai 1921. Namens des Bezirksausschussen: 9 S: Den Vorsitends: G. S.§. V. Nr. 1831,.o. gez.: Dr. Schmidt. Veröffentlicht: Rheine, den 19. Mai 1921. Der Bürgermeister. Am 20. Mai d. J. nachmittags 2 Uhr verhaufe ich im freiwilligen Auftrage des Herrn Jahob Rosen hier, dessen 2 Stockwerhe mit 14 Wohrräumen, Waschhüche und gutem Keller an der Hohe Straße Nr. 7 belegen, öffentlich meistbietend an Ort und Stelle. Das Haus kann vom Käufer am 1. Oktober bezogen werden. Rheine, 14. Mai 1921. Joseph Vollmer, beeidigter Auktionater. Haus=Verkauf. Am 20. Mai d. Js. nach mittags 3 Uhr findet der Schlußtermin des Wohnhauses des Herrn Julins Maaserhier, Feldmarh Bentlage Nr. 67, neben der Hohestr., an Ort und Stelle statt Rheine, 14. Mai 1921. Joseph Vollmer, beeidigter Auktionator. ehrlich und zuverlässig, für unsere Verkaufsstelle Hörstelerstraße für bald oder später gesucht. Schriftl. Angeb. erbeten Konsnm Senossenschof Für hief Zigarrengesch zum 1. Juli 1921 Verhauferi gesucht, welche zu Hauß wodnen kann. Angeb. unter P. F. 50 an die Beschäftostelle d. Lig * Sonntags=Unterhaltungsbeilage S der Munsterländischen Vollszeilulg skbellir Volksbauch Sonntag, den 22. Mai 1921. " Durch das harte WDeh der Zeit... Von Heribert von Vorst, Rheine. Tiei aus heilgen Weihers Grund einst versunkne Glocken klangen; alte Lieder zu uns drangen aus vergeßner Sänger Mund. Seliger Vergangenheit heilge Glocken, alte Lieder klinget singet heute wieder durch das harte Weh der Zeit! das harte Weh der Zeit lasset wieder Sehnsucht schwingen " und vor ihrem Hauch ausspringen an die starren Herzen weit! Dreifaltigkeitslonntag 1732. pranote der Barok=Altar der tleinen Bönekes= Kirche in den Alser and u Zeiseh dos rschese Grila dauat herraeben, und des bl. Josepb festlich zu bekränzen. Selbst noch ein kleiner shascise Tas alsei, ehischie Prauen vestalt und ein B1 Frau, die um die Wende des 18. Jahrbunderts den Mittelpunkt Fiestenbera. Pera.d Oortberg s Frabi. Frau zu Stolberg und selbst ein Goetbe vrzeo reovold Graf schlichte Frau, die setzt auf dem still Dorik.... mode bei Münster aubt: die edie P ouitrichbol von Anoel. wallitzin. Neben ihr saben ihre beiden... (Mimi) und Demetrius(Mitri) die jett das D; Marianne Gl. Geistes empfangen sollten. Fand sich Sotrament des dem Wagen?— Vernard serde nicht noch einer auf Freund der Fürstin und Lehrer 4#r Kind. Es deser. Helsenbeit wieder bin zu der dlesuer.“ td in be ensengen Kais auds den Bieden stuteg die Il. Veickerwcike e Rser an ber aihee eene! dle Prior dem Kelmd=Aldaus, der seit dem Jahre 1756 nand. 1757 wurde er Weibbischof von Münk.. Sestenber 1764 ernannte ion der Ersbschofu u3 auch zum Weibbischof von Osnabrück Seinen Wilbelm dAlhaus in unserer Stadt Rheine auf dem fürstbischöflichen Besitztum das nehen Rarienstist lag), und die bl. Weiben für die esicen I5e Pherzizhe oder in der Kavele B. Birainis Mariae GBönein Münster. Dieser Weißbischof soendete der Minoriten=Kiche sonntag 1702 in der Bönekestirche doe un am Dreisaltialeitsund Mitti die Ll. Firnung. Unter e hwistern Mimi wesenden wüge noch eine Person besonder= diese Veier Die ber ien go, biter einnal den Bischoshut zu tragen: K lenens Auaust von Droste=Bischering, der spätere Eru Die Polarhere. das man suchtelaud beicherte wogenden Nebelmer nicht zu entdes gu wer iui den zenan die Reichlung zu tenn war ein Bruder des Weihbischofs und Münster und dem Industriegebiet verband, suchte man die niederväteren Bischofs Caspar Maximilian von Mün= gehende Emsschiffahrt zu beleben. Wirtschaftliche Erwägungen # leiner Zeit, auf einer Synode zu Paris dem Kaiser( führten die Regierung zum Entwurs eines Planes, die Ems vom Navoleon freimutig die Wahrheit zu sagen wagte.—] Schönen Fliet bis zur Provinzgrenze unterhalb Rheine in gründAme ie##,#liei in gewohnter Weise. Die Fürstin( licher Weise für Schiffahrtszwece zu verbessern. Der Moserbauihre beiden Sindeg. an den„Neugeborenen“, wie sie jetzt znspektor Baurat Meyer stellte einen solchen Plan Mitte des dacht zu bemerkan. an“„eine große Ergriffenheit und An= Jahres 1884 fertig. Da„gut Ding Weile haben will“, blieb der die Feier einen tiefer Kind“adex scizerwend mnachte Meyer'sche Entwurf bis 1892 liegen. Dann regte die Regierung Droste=Bischering(der loätere Frahzschas.lemnens von gutachtliche Aeußerungen üder die beabsichtigten und mit Grund seinem Freunde Mitri ina Ie. 011)„flüsterte zu erhoffenden wirtschaftlichen Wirkungen der geplanten Emsverwas du erhalten hasti“ Und an seine. 50f“ du., wirst vehalten,s besserung an. Die Vertretung der münsterländischen Kaufmannauf Reisen waren, schrieß gramP die damals schaft und Gewerbetreibenden gingen mit gebotener Vorsicht und tut es noch, wenn ich deusa: Sieß. i9 sehr bewegt) sachlicher Prüfung vor. In Rheine, Nenenkirchen, Emsdetten, Freund, voll des Heiligen Feistes, der alfe Ppast dein liebster Greven und Saerbeck zog frohe Hofnung auf wirschaftliche Vortröstet, stärkt, den Jesu gespendet hatl H wie. Gewerbetreibenden, Handelshäuser, sa die an der sene seite gutechlche Keaherung zu den... ud wenige. stseig, wenn man bedenkt doh der Schreiber des Brieses Erge, Landostrschast vicgenden eu die der Ens berattarte bisthof, der Emoängen Bischof und Mitti Missonar in Amerilka1 der Emsverhesserung wirschaftliche a; ondern and erettit nn sanger Bischof und Mitri Missionaz in umeritu## der Emsveroesserung wirtschaftliche Lorteile erhoffte, Das lag begrünvet in ven grotzen Schuoigungen, welche die Emshochfluten en] fast in jedem Winter den tiefer geregenen Aeckern, Weiden und süaten inder sie wochenlang das Uferwurde.— det zar keüteruuge wirtschaftliche Lorteiie erhofte. Las lag be., So unscheinbar Lieoz, Die kleine Vömnelestiche zwischen den 1 last in iadte mbteven, echegonzgsag beihge die Endtoectuen anen Häuern an der Munternauer. Treiten wir einmal ein) Wiesen des Flat urr den neter gernienen bedem. Beden und und vergegenwärtigen wir uns im Geiste solch beilige und er land unter Wasser setzten, es mit ungeheuren Sandmassen zudeckten eist eine Lille, Agdacht in ans auf, und eine befondere Ehr= walige useradriche bewirten, sa nicht Flien neue Laustrecken Die 1884 geplante Emsverbeilerung im Wirtlchaftzieken wom Rbeine Emscetton und Eronon waren die landwirtschgstzinge, Fozschäbigungen durch die deiden Führennge Eas V. Hekarberngzssenen hoste sie jetzt durch Ausführung des Verbesserungspianes von 1864. Technische Sachverständige sprachen sich über die von der Landwirtschaft gehegten sür au hoch gesponnl beites weder die Hochmah dus eine Vertiefung des Emswesentlich verm hrem Grade nach eine Erhöhung des Wasserstanh utigen Einslußz würde wohl kauu. Pasersundes auf das angrenzende Gelände „Lam auslben könne. Auch einen gänstigen Einfluß würs eine Erhöbung des uustandez n ünsigen Einslußz würde eine Erhohung des Wasserstandes auf das angrenzende Gelände wohl kaum ausüben können, weil die Ems durchweg so tief einschneide. Das Wiesengelände, das in Frage komme, sei verhältnismäßig nicht allzusehr von Belang. Die von Aemtern und Magistmit nicht schrerpiegendstlichen Interesen wären sodie Handelskammer. Wenn Seise= Pahrcshaltenen Besichigung und Veratung erschtlich seien, von Kiene, Billsustien und Greben. Von Gerhard Löcken, Münster. „Ein Sorgegüind aler sener Gemeinben, Siädte, Krese 1. Vroder“ Ems verknüpet. u. ise die id Schifsahrt auf sese s es ese sce e dringend bendigten Rogen sohren mit demn im Münsterland so leider der Fall war. aus den baltischen Gebieten Rutzlands der Emsstädte gespelt hat, ist in ihrer nasen Fezigen kaum mehr gegenwäg. Wenn wir ug uie sestiges, Furstbischof Chr. B. von Galen(1650-=76), Piecht ue agten Susz aut seiner Verbndung mit der schisaren.us hesten, Grnundwasersand Hul ri uie leen bite benne tn mit großen Hof Laufmannschaft auf die Schönen Fliet als dem„Sebasen“ der Provinziasst bis zum Wert legte, daß Grevens hochachtbare Stellung. städten einst auf seiner Verbindung mit der s2g em,ee lich mitberuhte, daß Emsdettens Handel von dear Efrucktet wurde, weil der Ort nicht unmittu wue der beErchetens Leinenfeuchten statt bes unscheren ud ent und usergebset und in desen Ungebung doch recht bebeusam gewesen Pisher Seaie fersernise imn Enskel und Enslaus dal ao n gefehlt. Selbst als die Eisenbahn Emden mit teie, genau die Richtung zu uenoegen Auder Maad beba Maud recht zu geben schien, volet, da auch der Komtah Der Eislose aber warnteg n dit und Stelle zu bringen. aber mutzte man vorwärts. Neuberste erschöpst, ktrotden schrcst anshalten Ane H Sch anmgaden iur wpot Eer hielt sch mit den Armen vorane, ober Mang schuhe ab und kroch vorsichtig über das Eis, Nils ihr Peurx, ge R- zuenten Lage erlsten. bernigrichte ans E5 st mit sa nichts geschehen: tröstete er. nach Miternacht, endlch die Hütte an der Wide=Bat erwelche ihre Grundstücke am Flusse..n hobe Rieselwiesen schasfe der dalte und die Bibgig auch iu eigen ger. Die Handeskanner mache sch biese Ansch wagte man damals als völig sicher nicht zu Lean Mand und Porig schlich eng sich. Die Männer krochen in die de e dammer für Sesaschen an de Sihe, iu Tel igerten se sch In den wandt an Sie war niche u u karte ihn under: Eeigenfinn Mands kun. Ihnen, die zu ereichen, so ließen sch von: Man hatte nun zwar ein wenig Platz mehr in der Hütte, im das Schickfelf aller, sowohl der... u 61s en, als auch ver Freiwplig uu sich binauswagen„—— der unsteiwillig zurückbleibenden aussah. vergen Alitzelde Füße waren ihm wot— den Hilflosen mit e beiner veradeuneten Lage erishen, Lebensgschr aus Sp,gf Z,e auch versuchte, sich m erhseben, es wor inweshalb die anderen nicht solgten, zurläkichrte, haten die letzte snander tma, ersese eisige Bk. Zulgigaren, und Erik de Vold hatte nach der Untersuchung Vetperen Herzens auch noch eine Lungenentzündung festgesteln holt dat wils de Glesich dichr Beckr au 40 Grad. Wieder. richauslollen, are ae sahrten, ihn aueldeinper Fanohüte vu. ichaulassen. Sie wollten versuchen, mit Cht. und Maud ebenfalls die Advent=Bai zu erreichen, denn bei ihrer knapFsc psrtäitung war es ganz undenkbar, daß sie später, vielkandssstzich dunger und Entbehrung noch weniger widerNatirlsch wiesen alle entristet diesen Vorich uud sollte bier gesund underen nach, wenn shnen inzwie gei neg Pagagn hnen ingwoschen keine Hilfe geworden. Goetan s aber sagte Christabel zu Erke Sörnsen: „Haven Sie schon daran gedacht, Doktor, wie es sein vird, wenn wir wirklich hier überwintern müssen? Glauben Sie das unser Prvoviant ausreichts“ das ganz schmal mit Oten und de Bold schon 30 Nils wird der Proviant vielleicht reichen, bis uns Hilfe wird. Ekke Sörnsen, die Der Norweger wehrte energisch ab. lasen, der Gedanse st zu fiurchiher. die alei „Aber bedenken Sie denn nicht, daß es uns zu retten ander geibteng, Daruan sache ie dch belshadg auseine — nehmen Sie Naud mit sich. der Sehanke durchgauchte shn ec Gesch und im Sterben= und Zlähzlich scig alen lein imn Lebien und ihm empon. gug eine heiße Lobendwelle in Ja, so wie Christabel es wollte, so sollte es# Zwpar hatte er sich in all den trüben und trostlosen lett in der Hütte zubrachten, schon vollständig der Schutgan gemeinsamen Lodes vertraut gemacht, ur d feing grst, der ganz seiner Meinung war, daß man uns zeine Frau nicht allein zurücklassen durfte. (Fortsetzung folgt.) * D war dle Ums In he schifster euf dem starde und geringee Lai Prten. Vergegenwärtigen wir uns den in der Schleuse in Rheine Airklichteiz und mit Scherheit Nar 5is schuldigen Pabser heimatlicher und anbis Greven, wohin allerdings wohl al bei gutem Wasund zu gelingen damaligen Schiffahrtsverkehr Eine kurze zahlenmäßige Uebersicht über die Art der beförherten Waren vermag dies Verkehrsbild nach der wirtschaftlichen Seite vervollständigen. Wir nehmen das Jahr 1891 als letztes Jahr, das dem Zeitpunkt der Erörterungen über die Ertragsfähigkeit des Emsverbesserungsplanes unmittelbar vorausgeht. In Rheine wurden 1891 durchgeschleust: Art der Fracht Düngemittel aller Art Lumpen Verarb. Eisen aller Art Kalksteine Formsand Haser Harte Stämme(Schiffbauh.) " Holzschnittware " Holzscheite Weiche Holzstämme „ Holzschnittware Fässer Sandsteine und Steinwarer: Steinkohlen Torf Mauersteine und Dachziegel Zu Berg 96 395 Zu Talt 24 250 905 25 107 1757 14 4833 Zus. 3329 42 Flöße kamen 1891 nicht durch. Mehrmals war die Schiffahrt unterbrochen: wegen Eisstandes und Hochwasser vom 1. Janua: bis 19. Februar; wegen Lochwassers vom 12.—17. März; wegen Sperre des Schleusenlanals an der Ems behufs Vertiefung des Kanils zwischen beide Schleusen vom.—23. Juli und wegen Eisstandes wiederum vom 20.—31. Dezember 1891. Aus den obigen kleinen Uebersichten läßt sich ein Bild von der Bedeutung des Schiffsverkehrs auf der Ems bei Rheine gewinnen. Es wird ersichtlich, daß er seit 1885 erheblich nachgelassen hat. Es stellt sich die Abnahme zu Berg erheblich höher heraus als die zu Tal. Obgleich der Güterverkehr aller an der Ems oder in unmittelbarer Nähe der Ems gelegenen Orte sich damals(1892) leit Jahren in aufsteigender Linie bewegte— es kamen an den Hauptplätzen Rheine. Mesum, Emsdetten, Greven im Jahre 1891 117252 Tonnen Güter an— so kam die Abnahme des Schiffahrtverkehrs auf der Ems der noch in den 50er bis 60er Jahren außerordentlich lebhaft war und erst mit der Inbetriebnahme der Bahs Kheine—Leer bezw. Emden merklich, aber langsam abflaute nicht befremden, da die Fahrtiefe des Flusses sich stetig verringerte und verschlechterte. Für die geplante Emsverbesserung kam in erster Linie wohl der Versand von Kalkstein in Frage, die stets in dem völlig kalkarmen West= und Ostfriesland willige Abnahme fanden und in Rheine unmittelbar an der Ems bezw. ohne Schleusenkanal in der jetzt verödet liegenden Kalkkuhle des Stadtberges gebrochen wurde. Auch der Holzhandel konnte leicht Vorteile aus dre Regelung des Emslaufes ziehen. In früheren Jahrhunderten sind in Floßform ganze Waldungen des Emsgebiets den Fluß hinabgewandert zur Verwendung in Ostfriesland oder Holland. Schwere Holzflöße, bei Nacht und Nebel unter Umgehung des alten„Verlasses“(der alten Schleuse des Emsdammes am r. Ufer) und Hinterziehung der„Verlaßgebühren“ wild geflößt, zerstießen den Emsdamm wiederholt die Mauerkrone, rissen dann ganze Löcher hinein und verursachten öfters einen nach vielen Tausenden von Talern zählenden Schaden. 1892 hatte die Flößerei fast ganz aufgehört. Gubenholz ging längst auf die Eisenbahn über. Ob es später dem schon in Aussicht stehenden Tortmund=Emskanal sich zuwenden würde, war damals zweifelhaft. Auf die Steinkohlenfrachten setzten die Freunde der Emsverbesserung besonders große Hoffnugen, wenn der Uebergang auf die Ems billig und schnell bewerkstelligt werden würde. Namentlich meinte man, kleinere Kohlenschiffe mit Vorteil benutzen zu können. Der Steinkohlenbedarf von Greven, Emsdetten und Rheine war schon zu Anfang der 90. Jahre bedeutend. In Greven verbrauchte man täglich 6 Eifenbahndoppelwagen, der Verbrauch von Emsdetten mit seinen vielen Fabriken war noch wesentlich größer. Rheine hatte sicher noch mehr nötig als die genannten beiden Orte zusammen. Dann kamen für den Schiffsverkehr der geregelten Wasserstr. in Betracht: Rohbaumwolle, Rohjute, Düngemittel aus Ostfriesland, besonders Seeschlick, Matz für die Brauereien russischer Hanf für Greven, Ziegelsteine für alle Orte. Alle genannten Frachtgüter verstanden sich für den Frachtverkehr stromaufwärts. Das Industriegebiet so meinte man, würde Ziegelsteine stromaufwärts beziehen; die einheimischen Ziegeleien, wie sie in Emsdetten, Hember::: und Greven mit Dampfbetrieb schon vorhanden waren und vermutlich bei besseren Verkehrsverhältnissen noch vergrößert und vermehrt werden würden, könnten ihre Ware auch stromab in den Dortmund=Emskanal führen, wenn dieser Wasserweg zur Tat geworden sei. Ueber die Erzeugung der Ziegeleien in Emsdetten und Greven fehlten die Erzeugungsangaben; die Ziegelwerke zwischen wembergen und Greven fertigten damals jährlich 2 Mill. Stück. Rohhaumwolle konnte große Massen zur Schiffsfracht lieSie kam mit der Eisenbahn nach Rheine und Greven und zwar die ostindische von den niederläudischen Häfen über Duisburg, die amerikanische von Norden her. Gewaltige Reneen wurden damals schon in Greven und Rheine verbraucht. Rheine beuötigte 120000 Spindeln und 3000 Webstühlen jährlich etwa :.988 Besten Laumwolle; Grevens Verbrauch belief sich auf rund ang Suuen msderten hatte 1812 zoch keine Kaumwolspinnerel ind stand mi seiner heute ansehnlichen Baumwoll Weberei, der ich auch Spinnerei zugesellt hat, noch in den allerersten Anfängen. abtgemean faßte die Möglichkeit ins Auge, die Rohbaumwolle zu Wasser den Garshäfen zu beziehen. Die geplante Kanalverbindung Unterweser würde den Wasserweg von Bremen ins de# Rünsterland Inen. Dann könnte die Rohbaumwolle auf der Ems Gebühr wi. Rheine und Ereven befördert werden, vorausgesetzt, daß Umderechnet. Dungen nicht netwendig würden oder niche unverhältnismäßig den beigefügviclig waren. Allerdiuzs waren diese Erwägungen nicht viel Die Gebe als billige Zukunftsmustk. und zwar die Die Jute wurde sowotl in Eméderten wie in Rheine in grö### zween Mrugen verarbeitef. In Emsdetten war anfangs der 90er jeden Jahrhre die erste Intespinnene:(J. Schilgen) im Entstehen begriffen. „Jrzarberet ketrieb kson ein'ge bundert Stühle: Mesum beSei##r Jateindustrie ver, Kheine besaß Zueweberei ohne #nerw. wreven kam hier nicht in Frage. Nun war es Tatsache, auf billige Fracht besonders hingewiesen war, ### de ur Vergleich zum Wenr ein sehr großes Gewicht hat, was secee der(erigen Waw zuwrifft. Eine Vergößerung und VerIntetebiken stund Hamals wegen steigender Beliebtund Vermendungenöglichkeit der Iniewaren in sicherer Auskonnle Greven ebenfalls auf dem Wasserweg: bekom für 2 Brauereien auch Malzbezug in Frage. die Verfrachtung fertiger Tertilwaren die Ems hinMan vermutete, daß alle Güter,(die Waren der indestriellen Emvortschaften wohl zumelst als Sammelasiter.) n damais in geringerem Umfange emsabwärts giugen, nach stegelung des Enislauses in lebhaft gesteigertem Maße zur Ver* gelangen würden, namentlich Kalfstein, Ziegel und hartes Wa#e Wie sich nach Fertigstellung würden, konnte n häfen entwickeln würden, konnte niemand voraussehen, davon aber mußte im wesentlichen der wirtschaftliche Erfolg abhängen den die Emsverbesserung haben würde. Dazu tauchte noch die ernste Frage auf, ob der geplante Dortmund=Gutskanal Greven, Emsdetten und Rheine überhaupt wohl Vorteil bringen würde. Wenn nicht, dann ##ste. dens Meinungen waren getelk.e Orie erst recht eine Lebensfage. Die linie, die des Dorfes Greven.7 Km. bei.7 Km Luftlinie. Emsvetten war noch weiter vom Kanal entfernt und hatte dahin nur Rheine trotz ihrer beträchtlichen Entfernung vom demnächsten Dortmund=Emstankt viese Wasserstraße vom nächstliegenden Punkte aus benutzen würde und zwar auf dem Wege der Achsenfracht, eine allerdings kostspielige und umständliche Sache. Die Urteile der Aemter Neuenkirchen und Rheine verneinten eine Ertragsfähigkeit der verbesserten Emsschiffahrt glattweg. Andere Urteile sprachen sich sehr günstig, teils vorsichtig und zaghaft aus. Allen war es gemeinsam, daß sie kostspielige Umladungen von der Ems auf Nebenstr. und umgekehrt vermieden haben wollten, wenn die Benutzung der verbesserten Ems reger werden und die Verbesserungskosten lohnen solle. Das Bügermeisteramt Rheine glaubte auf Grund von Gutachten Industrieller an die Ertragsfähigkeit des geplanten Werkes. Aus dem betriebsamen Greven lag eine von 9 Firmen unterzeichnete und sehr eingehende Beurteilung des Meyerschen Planes vor, dahin gehend, daß man an die Ertragsfähigkeit sicher glaube und wageauf das Werk große Hoffnungen setze. Bei dem scharfen Blick und wagemutigen Geiste, der die Kaufmannschaft Grevens von jeher vorteilhaft auszeichnete, verwundert solche Stellungnahme nicht. Aus dem Plane ist bekanntlich nichs geworden. Der DortmundEmskanal schritt zu schnell und erfolgreich und nahm ihm den Lebensodem. Die Baummoll- und Jute-Inchuiltrie im weltfäliichen FNüniterlande. 2. Die Baumwoklindustrie.(Fortsetzung.) An der bis zum Kriege so glänzenden Entwicklung der deutschen Baumwollindustrie hat das Münsterland einen ganz hervorragenden Anteil. Im Jahre 1889 waren bereits in Rheine, Gronau, Borghorst und Greven 11 Baumwollspinnereien im Betrieb, dazu in Greven noch 2 Baumwollabfallspinnereien. Im ganzen zählte man in den der Handelskammer Münster angeschlossenen Orten (also ohne Bocholt) in diesem Jahre 16 Spinnereien und 28 Webereien die zusammen 6923 Arbeiter beschäftigten. Gerade um das Jahr 1890 herum entstanden eine Reihe Spinnereien und Webereien, so in Eilermark bei Gronau, in Gronau selbst. in Rheine., Ochtruv und Eve. Nach einer Statistik gab es 1892=93 in Westfalen 492016 Baumwollspindeln, die.10 Prozent der deutschen und 36.6 der preußischen Svindeln ausmachten. In ganz Preußen liefen damals 1344 250 Spindeln oder 22.13 Prozent von denen in ganz Deutschland. Auf den Regierungsbezirk Münster kamen von den westfälischen Spindeln allein 476 416 oder 36.4 Prozent der preußischen und 7,86 Prozent der deutschen Spindeln. Damit hatte unsere heimische Industrie den unbestrittenen Vorrang in Preußen errungen. Aber die Aufwärtsentwicklung ging weiter. Vom Jahre 1887 an, wo die westfälischen Baumwollspinnereien noch 285 828 Spindeln zählten, war ihre Zahl im Jahre 1897 bereits auf 852723 gestiegen, die 205 030 Ballen jährlich verarbeiteten. Also in zehn Jahren eine Vermehrung von 198.4 Prozent! Diese gewaltige Entwicklung, die damals hon die münsterländische Baumwollindustrie auszeichnete, hielt im neuen Jahrhundert bis zum Kriege ungeschwächt an, wenn auch mehrmals krisenhafte Jahre kamen, die insbesondere in beiden Vorkriegsjahren wegen der unverkennbaren Uebergründungen sehr fühlbar wurden. Insgesamt zählte man im münsterischen Handelskammerbezirk im Januar 1914 im ganzen 1531218 Spinnspindeln und 210 286 Zwirnspindeln. die zusammen 10 653 Arbeiter(5716 männliche und 4937 weibliche) beschäftigten. Die Webereien, die sehr häufig im Anschluß an Spinnereien errichtet wurden, aber auch oft, wie z. B. in Coesfeld. Haltern, Horstmar, Neuenkirchen usw. allein am Orte waren. haben nicht minder an der Entwickelung hervorragenden Anteil genommen. Die Zahl der Stüble betrug im Jahre 1891 8996 mit 5781 Arbeitern. 1901 bereits 16 217 mit 8665 Arbeitern und endlich 1913 20 888 mit 8696(5735 männlichen und 2961 weiblichen) Arbeitern. Die richtige Stellung, die von der Baumwollindustrie im Wirtschaftsleben des Bezirkes eingenommen wird. erhellt gut die Lohnstatistik, die für 1891 an Löhnen 4477079 Mark angibt. 1913 bereits 17519179 Mark, die insgesamt an 19945 Arbettern in 98 Betrieben ausgezahlt wurden, so daß 1913=14 als Durbschnittasohn nro Kauf etwa 878 Mark zu rechnen sind gegen etwa 735 Mk. im Jahre 1904. Die Hauntvororte mit Baumwollindustrie seien hier mit der Zahl der Syindeln(Sy.) und Wehstühle aufgeführt: Bocholt 248.053 Sn 9556 Wst Boraborst 86000 Sp., 201 Mft. Burgsteinkuert 98.000 Sn.— Wst.. Coesfeld— Sp. 8810 Mst Dülmen 19 409 Sv— Wst.. Emsdetten 11 544 Sv.. 479 Wst., Eve 155 836 Sv., 1162 Mft., Gescher 35 216 Sp., 835 Wst., Grenen 55 558 Sv., 1317 Mst.. Gronau 823 178 Sp., 1450 Wst., Haltern— Sp. Wst., Horstmar— Sp., 276 Wst., Münster— Sp., 252 Mst., Neuenkirchen— Sp., 404 Mst., Ochtrup 46302 Sp., 1357 Wst., Rheine 464 084 Sp., 6261 Wst. Kleinere Betriebe finden sich noch in Avelhülsen. Borken, Freckenhorst. Nordwalde und Recklingbausen. Besonders Gronau, Rheine und Bocholt sind wichtige Zentren der Baumwollindustrie und als solche in Deutschland und meit darüber hinaus bekannt. Hochragende, mehrstöckige und meist in modernem Eisenbeton erbaute Fabriken in Riesenausmaßen charakterisieren sie. Die neuzeitliche Technik, die vor allem in ihnen in ganz hervorragendem Maßstabe zur Geltung gekommen, so daß münsterländische Fabriken hierin mit an erster Stelle in Deutschland ja bei der ganzen Tertilindustriewelt überhaupt stehen. Von den in der Baumwollindustrie üblichen Fabrikationsmethoden sind fast alle in unserer münsterländishen Industrie vertreten, nur für das Spinnen der feinsten Garnnummern, für das es einer besonders guten Rohbaumwolle und ausgesuchter Arbeifskräfte auch eines aünstigen Klimas bedarf. sind hier nur verhältnismäßig wenia Seindeln in Betrieb. so z. B. in Gronau. während Enaland in dieser Fahrikationsart noch immer Hunrer ist, weil es die Bedingungen dafür leichter erfüllen kann. Aus dem Grunde wurden:, er noch die feinsten Garnnummern non eu einem großen Teile aus England bezogen. Von ven Svinne eien, be. denen: nach der Art der zur Verwendun; komment..n Maschinen Drei= und Zweizylindersninnerei oder. nach einer noch teilweise gebrauchten englischen Bezeichnung, Fluers= und Kontinuespinnereien unterscheidet, sind in unserem Bezirk die meisten der ersten Gruppe zuzuschreiben, die glatte Garn= aus amerikanischer, ostindischer oder ägyptis per verspinnen, während in der zweiten Svinnereigruppe die vor allem in einer Firma in Rheine. dann in einzelnen Spindelgruppen in Eve und Greven vertreten ist, mehr Abfallgarne nerarbeitet werden, denen schlechtere Baumwollsorten beigemischt werden können. giehert nec snm= Zst un a wie er allgemein üblich ist, andert sich zunmyn in die Vorbereitung, wozu vor allem das lockern, Mischen und Reinigen des Spinnmaterials gehört, dann in das eigentliche Spinnen, das wiederum sich in Vor= und Feinspinnen gliedert, durch das das vorbereitete Fasermaterial zum Faden gebracht wird und die nötige Drebung erhält. Dann den die Garne gekopst und je nachdem gebleicht oder asfürbt, manchmal auch gezwirnt und sie sind dann für die Beverei vermendungsfähig. Von den hunderterlei Webwaren, die von der Baumwollindustrie erzeugt werden. sind die„Webereien des Bebirkez falg gn den allermeisten beteiligt, nammen wiehd zu obter. Tell vom Inlandmarkt ausge. deutichsand besonders# Jäuptsächlich auf West= und Mittelvenligutub, vesonders gerlin, doch Iind bier kaum Grenzen zu Nach c. n übrigen seh. et Sashen .“ Arbeit ersuchsgänzland durde fand bis a ge153 nach m der Packtüchen continent fandenz ttschland bis zum Das Verdienst der der Braunschweigig zieben, weil sich Abnehm auen Teiten des Reiches finden. 3. Du Jesen:#r der Einfuhr vor. Bau# hnitt 436 000 i. vetzug. mit etwa 182000 k. Hier in werte Industrie gefunden. E. End taur vor dem Kriege für Rein= und Halen. im Betrieb waren. Die Jute, die in der deutschrr. Emfakrat an dritter Stelle kommt, hat dagegen ein gt.=zers gefunden. Es sind vor allem die Orte Emsber. Phaus und vor allem der erstgenannte Ort, wo eine entstanden ist, die bis zum Kriege eine mac.. genommen hat. Sie ist im Münsterlande ebenso“:.0 Deutschland und überhaupt in Europa. Die I den Rohstoffen, die eben erst in allerjüngster ZeJahrhundert— in der zivilisierten Welt bekann—“. genommen worden. Botanisch ist die Jute die.st Eorchornvarten, die vor allem in Britisch=Indien verbr:: sie besonders in dem feuchtwarmen Klima Bengalens haben in den letzten Jahrzehnten mehrere Staate####a gemacht, so die Vereinigten Staaten im Süden, B##.. Deutschland in Kamerum, aber die Monpolstellu. Bengalen ist nicht im geringsten erschüttert word beschaffenheit, Klima und daneben vor allem die kräfte als Momente zusammenwirken, wie es die ar gegenden nicht aufweisen können. Die übr. Welt ist hie. lich abhängig von Indien und in weiterem Sinne## das dort die ganze Produktion in Händen hat. In Ein die Jute als Bastfaser im Jahre 1795 bekannt, als Spin sie erst 1832 ihre Verarbeitung in Dundee in Schottlan zum heutigen Tage die Zentrale für die Juteindustrie in Eu blieben ist. Im Berichtsjahr 1912=13 wurden allein hierhin Ballen der verschiedenen Jutesorten verschifft von 4019 260 Europa überhaupt. Trotzdem die Güte der Juteprodukte, vor und Säcke, die von Dundee ihren Weg zu allgemein anerkannt wurde, dauerte es ir Jahre 1861, bis hier die erste Fabrik entsta ersten Gründung gehört dem Generaldirekto, der Braun schen Aktiengesellschaft für Jute= und Flachsindustrie, Kommerzienrat Spiegelberg, der im Jahre 1861 in Vechelde bei Braunschweig etne 1000 Jutespindeln in Betrieb setzte, die allerdings zunächst, da unter den deutschen Industriellen noch unüberwindbare Vorurteile zu überwinden waren, mit ausländischem, meist englischem Kapital und Arbeitskräften arbeiteten, wie es ebenfalls bei unserer Baumme industrie zum Teil ebenfalls der Fall war. Aber als man die##### der Fabrik sah, die 1869 bereits 2400 Spindeln und 40 T al zählte, trat ein Umschwung ein, und nackeinander entstand folgenden Jahren eine Reihe Jutefabriken, so 1866 in Be Bonn, 1872 in Meißen, 1873 in Bremen=Hemelingen, Braunschweig, dann weiterhin Fabriken in Delmenhorst, Oren. Ostritz, Hamburg=Schiffbeck, Harburg usw. Alles in allem zählte man Ende 1874 in Deutschland 17050 Spindeln, die 200000 Zentner Garn produzierten, und 546 mechanische Webstühle. Im Jahre 1892 betrug die Spindelzahl 85 296 Anfang 1897 bereits 107056, vor dem Kriege etwa 180.000 mi etwa 11000 Webstühlen. Der deutsche Jutehandel erfuhr von 1894 bis 1913 eine noch größere prozentuale Steigerung als der Baumwollhandel, nämlich 375 Prozent in der Einfuhr und 222 Prozen in der Ausfuhr. Kein anderer Staat des Kontinents hat ähnliche Zahlen aufzuweisen. Es ist bereits erwähnt worden, daß die Jute vor allem den Hans und die gröberen Flachssorten in manchen Textilprodukten, vor allem für Packtücher, Säcke und dergl. verdrängte. Im Münsterlands mußte, wie wir sahen, besonders die Hausindustrie in den nörd lichen Kreisen, vor allem Tecklenburg, darunter leiden. In Enisdetten war es, wo in der Mitte der sechziger Jahre zum ersten Male eingeführte Jutegarne verarbeitet wuden, und zwar zunächst als Pack=leinen für den eigenen Bedarf. Bald lernte man die Jute auch in den Handweberkreisen für bestimmte Sachen schätzen, und so findet man in den folgenden Jahren in immer steigendem Maße auch bei ihnen Jutegewebe verarbeitet, wozu ihnen die Verleger und später Fabrikanten das Garn lieferten, das sie zunächst aus Bremen, Braunschweig, Bonn usw. oder aus dem Auslanbe, vor allem England, bezogen. Im Jahre 1880 entstand die erste mechat nische Juteweberei, die sich fast ausschließlich die Herst=llung reinen Jutegeweben zur Aufgabe machte. Sie blieb zunächst allein bis nach der Gründung von Jutespinnereien, von denen in den achtziger Jahren zwei und zwar in Rheine die Firma„Albers. Hüsser u. Co.“ und in Ahaus(1883) die„Westfälische Jutspinnerei und=Weberei“ erbaut wurden, die Beschaffung von Jutegarnen er# leichtert wurde. Bereits 1889, wo im ganzen Handelskammerbezirk Münster 43 Betriebe für Leinen= und Jutefabrikation bestanden. die zusammen 3477 Arbeiter beschäftigten, gab es in Emsdetten, wo sich in örtlich von Anfang an eine stärkere Entwicklung der Juteindustrie bemerkbar machte, die vor allem an die Familien J. St. Schilgen geknüpft ist und die den Ort zu einem wichtigen Punkt für die deutsche Juteindustrie überhaupt werden ließ, sieben, mechanische Webereien, die etwa 900 Arbeiter beschäftigten und jährlich etwa 15 Millionen Meter Gewebe herstellten. Allerdings. ist darunter nicht reines Jutegewebe allein zu rechnen, denn die meisten Webereien hatten und haben auch jetzt noch gemischte Getriebe, in denen je nach Geschäftslage und Nachfrage, Leinen, Halbleinen oder Jutegewebe hergestellt werden. Im Jahre 1891 zählig man im Münsterlande 4992 Spindeln und 192 Webstühle, die nur für Jute arbeiteten und die 690 Arbeitern Beschäftigung gaben. Von diesen Zahlen kamen auf Ahaus, dessen Fabrik gleich zu den größeren gehörte, allein 2562 Spindeln und 138 Jutewebstühle mit zusammen 450 Arbeitern. Die übrigen Arbeiter entfielen auf eine Fabrik in Rheine, d. später aber einging, u. auf eine neugegründete Jutespinnerei in Emsdetten, die sich im Besitz der beiden oben erwähnten Familien besand. Im Jahre 1902 zählte man im Münsterlande 8424 Spindeln und 791 Webstühle mit zusammen 1683 Arbeitern, im Jahre 1910 waren es bereits 14544 Spindeln und 1655 Webstühle im Betrieb. Beschäftigt wurden in den Spinnereien 1439 Arbeiter(541 männliche und 893 weibliche,) in den Webereien 1485 Arbeiter(1229 mnnliche und 256 weibliche), also zusammen 2924 Arbeiter. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Juteindustrie für das Münsterland erbellt auch hier die Lohns:## die allerdings die Löhne der Leinen= und Ramleinindustrie, die in Grenen eine Fabrik von 2122 Spindeln mit 63 Arbeitern beschäftat, mitberücksichtigt. So wurden noch im Jahre 1904 an Löhnen ausbezahlt 3713 104.67 Mk., im Jahre 1913 fast das Doppelte, nämlich 6473 998.04 Mk. Auf den Kopf der in diesen verwandten Industrienbeschäftigten Personen berechnet, stieg der Durchschnittslohn von 707.7 Mk. im Jahre 1904 auf 884.3 Mk. Jahre 1913. Im Verhältnis zu der gesamten deutschen Industrie macht die Spindelzahl der münsterländischen Spinnereien 10% aus, die Wehstuhlzahl etwa 57. Die Gesamtzahlen für unsere Juteindustrie des Bezirks verleiten sich nach den Zahlen für Januar 1914 auf folgende Orte: Ahaus mit 5752 Spindeln, 305 Webstühlen und 777 Arbeitern. Burgsteinfurt mit 110 Webstühlen und 99 Arbeitern, Emsdetten mit 10374 Spindeln, 918 Webstühlen und 1578 Arheitern, Mesum mit 3664 Spindeln, 322 Webstühlen und 465 Arbeitern. Die Fabriken haben mit Ausnahme von drei Betrieben in Emsdetten alle Webereien, in denen das in der Spinnerei hergestellte Garn weiter verarbeitet wird. Der Rosjutebedarf der Emsdettener Spinnexgien allein betrüg, gegen 56000 Ballen zu 180 Klar der Balln und wurde in der Hauptsache über Hamburg und Bremen gebeckt, wo neben Triest und Rotterdam für Mitteleuropa die Jules einfuhr vermittelt wurde. (Fortsetzung folgt.) Huswendig.! Skizze von Käthe Lobowski. Eigentlich hatten sie ihn gemeinsam mit dem Sohn— seinen zukünftigen Schüler— vom dörflichen Bahnhof abholen und in das neue Heim geleiten wollen. Nun aber konnte sie ihn erst begrüßen. e sehr Nachdem er eine##### Stunde In Wen zemutlichen Lostorhause un der Fahrstraße auf sie zpartet hatt: Ihr energisches, fast strenges Gesicht, war uf zurbet, uls sie ihm die Hand entgegenstreckte. „LLi#lkon#####en. Her Loktor###iger, ind viel Glück zu Ihrer Wein F nge hat Ihne# ir II bestellt, daß ich zu dem Schried gerusrt##urde, der fes' Husbeschlag die Hand ververt hat. Tu: gleich der Pre die schwer es für mich wird, meine Nuttecpflichten zu echöllen. # laten hier eine gros Praxisk“ frogte er, um nicht völlig „sa“, nickte sic,„sobald ich wußte, daß mein Mann schrecklichen Krieg nicht heimkehrt, übernahm ich sie. eine Assister in und Vertreterin war ich bereits gewesen. Nur habe nir allts etwas anders gedacht. Nebenher wollte ich meinen Soh: Judolf unterrichten und erziehen. Davon kann keine Rede sei. er gehört unter beständige Zügel und nuß streng gehalten werden. Eisenstreng. Seine ewig herumflatternden Gedanken müssen eingefangen und festgelegt werden. Am besten durch sehr viel Auswendiglernen. Nir so kann etwas aus ihm werden.“ Das war a, in Programm. „Wo is e. üorigens?“ sorschte sie mit leichtem Stirnrunzeln. „Er wollte ein wenig in die Sonne hinaus“, antwortete er kleinlaut „Woute!“ fragte sie gedehnt.„Er hat gar nichts zu wollen. Er belich zu gehorchen, der achtjährige Knirps.“ Das war noch über das Programm hinaus. Ein Lächeln um seinen edelgeformten Mund. Leshalb so streng, gnädige Frau?“ Zornia flammte sie ihn an. das fragen sie, der Pädagoge? Was er sich jetzt nicht in das zeißelt, geht der Reise verloren! Uebrigens— nochmals—, e sehr viel Wert auf das Auswendiglernen...“ In diesem lick kam Rudi, der Blondkopf ins Zimmer gestürmt. Als kutter erblickte, duckte er ein wenig den stolzgetragenen „Wo warst Du, Junge?“ fragte sie kurz und streng. „Draußen“, sagte er lakonisch. „Hast Du heute###. Deine drei Strophen gelernt?" Stumm schüttelte er vehenden Locken. Da gab sie dem neuen Mentor die Erklärung: zehn Tagen veranstalte ich hier nämlich ein Fest, dessen Erld. ven ärmsten und siechsten Kindern zugute kommen wird. Und Rudi wird den Prolog sprechen. Es sind ##unddreißig Strophen...“ Um Gottes Willen“, entsetzte er sich. Jawohl“, meinte sie eigensinnig.„Gibt er sich Mühe, sind #m eine Kleinigkeit. Die Schule selbst darf nicht darunter jeiden. Bitte, Herr Doktor. Er wird sie in seiner freien, wie bisher lernen...“ weiundreißig Strophen nicht gerade häßlichen Inhalts in eine ertrigliche Form gegossen. Sehr, sehr lehrreich!—— Rudi schloß sich überraschend schnell und innig an seinen neuen Lehrer an. Das reiche, tiefe Kindergemüt zeigt sich dem Staunenden mit all seinen heimlichen Schätzen. “„ M a n k a n n g a r n i c h t z w e i u n d r e i ß i g S t r o p h e n l e r n e n“, m e i n t e er schalkhaft. Aber Doktor Weigler ließ sich noch nicht erweichen. Er besaß eine alte Mutter, die er unterhalten mußte— keinerlei Anstellungsaussicht— und lebte hier sonst unter den denkbar besten Bedingungen. Darum nahm er die schrecklichen Stophen mit in den Kauf... Dann aber... ... Am Abend vor dem großen Wohltätigkeitsfest stahl sich Frau Doktor ein halbes Stündchen ab, um sich von Rudi den Festprolog vorsprechen zu lassen. Doktor Weigler war natürlich auch zugegen. Er saß mit etwas eingezogenem Kopf auf seinen Stuhl, als Rudi begann. Zwischen dem achten und neunten Vers schien er ganz in sich zusammenzusinken. Denn hier stockte Rudi und seufzte nur noch sanft, aber sehr deutlich:„Weiter kann ich nun nicht, Mutti“ Eine Minute schwieg die Aerztin. Dann hob sie die Hand und ließ sie schwer auf Rudis weiche Wange herabsausen. Zu Herrn Doktor Weigler aber sagte sie kurz und kalt, daß er sich zum nächsten Quartal eine andere Stelle zu suchen habe.. In diesem Augenblick wandelte sich der allzeit Stille und Geduldige, schob Rudi zur Tür hinaus und sagte sehr hell und laut: „Sehr wohl. Vorher aber will ich mal meine Ansicht äußern. Wissen Sie, was der Junge in der Zeit, in der er die.... dummen Strophen lernen sollte, tat? Er lief täglich zweimal vier Kilometer, um seine beiden abgesparten Aepfel und die Hälfte seines Frühstücksbrotes dem kleinen, elenden Korbflechterjungen zu bringen. Den Prolog freilich hat er nicht gelernt. Aber alles, was das Diag lehren und bezwecken sollte... das sitzt ihm ungelernt im Herzen. Und ich erlaube mir hiermit, zu behaupten: Was man auswendig lernt tut garnichts zur Sache. Inwendig muß es sitzen. Und da sitzt es bei dem Rudi.“... Eine Sekunde schwieg die Aerztin. Tann sagte sie fast zaghaft: Verzeihen Sie meinen Uebergriff und... bleiben Sie auch fernerhin bei Ihrer Methode.... Ich lege sofort auf das Auswendiglernen keinen Wert mehr.“ Das band Thule. Plauderei von Emma Haushofer=Merk. Es gibt wohl kaum ein Wort, in dem so viel Märchenhaftes liegt, das von so heißer Menschensehnsucht erzählt, das so von Sagen umwoben ist, so wie holde Verheißung klingt! Thule! Das Land der Ferne! Das Land der Träume! Das Ziel, dem kühne Männer zustreben, wenn Frau Aventiure sie fortlockte aus der Heimat, fort von dem sicheren Boden hinaus ins Meer auf die waghalsige Fahrt ins Blaue! Fremd und dunkel blieb für die Alten die Welt außerhalb ihres Umkreises; nur ein verhältnismäßig kleines Stück der Erde war ihnen bekannt. In grauem Nebel lag der Norden, von Schrecken umwittert. Und dennoch wagten sich die Unerschrockenen, von Forschermut beseelt, hinaus auf dem schwankengen geden von dem Inselreich, wo ein halbes Jahr die Sonne scheint, wo aber im Sonner so rasches Wachstum herrscht, daß die fremden Völker dort zu Mittag ernten, was sie am Morgen sten.,,,. 4, Tchlimmig,.4 Immer bleibt Thute das Land ver Geheimnisse, das noch keiner betrat, nur in der Ferne schimmern sieht. Von der Flotte de Agri ola soll sie erschaut worden sein, die Insel der Sehnsucht, die den längsten Tag hat, wo die Sonne nicht sinkt. Aber die Römer hatten doch noch Verkehr mit dem Norden, sie wußten von den Ländern, die am nördlichen Meere lagen; nach dem Untergang des römischen Weltreiches sinken wieder tiefe Nebel herab und verhüllen vollständig den Ausblick in die Ferne. Im frühen Mittelalter versanken alle Kenntnisse, schlummerte eine Weile auch Sehnsucht und Forscherlust. Man glaubte, daß die Bibel alles Wissenswerte verkünde und hielt es für vermessen, über den Grenzen. die sie den Kenntnissen von der Erde zog, hinauszustreben.„. 6 K2ichten 9 K—. Erst allmählich kamen doch wieder Nachrichten aus der fernen Welt. Gelehrte Mönche zogen aus den Werken der Griechen und Römer Schilderungen an das Tageslicht, die das Verlangen weckten, mehr zu erfahren von jenen fremden Völkern und Ländern im Norden, die den Blick hinauslenkten in das Unbekannte. Der bypantinische Schriftsteller Prokovius(ungefähr um 552 n. Chr.) erzählt von dem kriegerischen Volk der Heruler, von denen einige Häuptlinge sich einschifften nach der Insel Thule (wohl Skandinavien).„Sie ist die unvergleichlich größte aller Inseln, zehnmal so groß wie Britannien. In den bewohnten Gegenden sind zahlreiche Stämme, jeder mit einem König. Die Sonne geht um die Sommersonnenwende 40 Tage lang nicht unter aber im Winter breitet auch 40 Tage lang dauernde Nacht sich über das Land. Sie feiern das größte ihrer Feste, wenn das Licht wiederkehrt.“ Irische Mönche entdeckten die Faröer und segelten weiter nach Norden, wo sie wohl Island fanden, das sie auch„Thule" nannten. In der Historia Norwiga heißt es von der Entdeckung Islands:„Zunächst kommt im Westen eine große Insel, welche die Italiener„Ultima Thyle“ tauften, die einstmals ödes Land war, bis einige Norweger, die wegen Totschlags aus der Heimat fliehen mußten, sich dort niederließen. Immer bleibt Thule das Geheimnisvolle, das Sehnsuchtsziel, sowie das Glücksland Brazil, von dem es heißt:„Es glich einem Elen. so weit, so weit!“ Ja, ist nicht in jedem jungen Menschen aufs jeue und immer wied- in Träumen wach non einem Fleck. weit draußen in der Ferne wo alle Wünsche sich erfüllen müßten, wo das Wunderbare sie erwarten müßte! Urewige Sehnsucht der Menschheit:„Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück!“ Die Organilation der Windthorktbunde. Leitgedanken des Referates Dr. Vockel zur Zentrumsjugendtagung in Fulda am 18. Mai 1921. Bei Aufstellung der Richtlinien vom November 1920 waren folgende Erwägungen maßgebend: Die Windhorstbunde dürfen keine Konkurrenzorgane der allgemeinen Parteiorganisationen sein und werden; sie müssen die Aufgaben dieser vielmehr in jeder Beziehung unterstützen und ergänzen. Darum forderten die Richtlinien eine Eingliederung der Windthorstbundorganisationen in die allgemeine Parteiorganisation und strebten dahin, die Zentrumstugend in den Windthorstbunden zu erfassen. Die Zentrumstugend wird sich aber in größerer Zahl den Windthorstbunden nur anschließen, wenn sie in ihnen genügend zur Geltung kommt. Erläuterungen und Ergänzungen der Richtlinien vom November 1920: Die wichtigste Aufgabe in der Erfassung der Zentrumsjugend ist eine gute festgefügte örtliche Organisation. Sie ist in die örtliche Parteiorganisation eingegliedert, damit ein enges und ergänzendes Nebeneinanderarbeiten und Zusammenarbeiten beider Organisationen gewährleistet ist. Die Selbstständigkeit der Jugendorganisationen bleibt dabei aber bestehen. w„#, Zheal der Zentrumstugendorganisation ist ein eigener Windthorstbund. in dem die Jugend führend ist, ohne daß der Nat und die Erfahrung älterer jugendlich begeisterter Männer und Frauen abgelehnt wird: der Windthorstbund arbeitet im engsten Einvernehmen mit den konfessionellen Jugend= und Standesvereinen und richtet sein besonderes Augenmerk auch auf die je nach den örtlichen Verhältnissen verschieden durchführbare Erfassung der weiblichen Jugend. Der Windhorstbund sucht eine möglichst große Zahl von Mitgliedern zu erfassen, begeistert seine Mitglieder für die Zentrumsideale, erreicht dabei aber seine Hauptaufgabe, die Bildung seiner Mitglieder, in kleineren Arbeitsgrupven. .„Wo eigene Windthorstbunde nicht möglich sind, werden volitische Jugendbildungsausschüsse gebildet, die entweder in den einzelnen konfessionellen Jugendvereinen getrennt politische Bildung verbreiten oder die Jugend der konfessionellen Vereine zupolitischen Jugendversammlungen zusammenführen und nach Möglichkeit politische Arbeitsgruppen besonders Interessierter bilden; die volitischen Jugendbildungsausschüsse haben die Rechte eines eigenen Windhorstbundes. Zentrumsjugend in kleinen Orten und ländlichen Gegenden darf nicht vergessen werden. .. Der Aufbau der Windthorstbundorganisation: .„, Bestehen in einem Orte mehrere Windthorstbunde oder volirische Jugendbildungsausschüsse, so schließen sie sich zu einem Ortsverband zusammen. Die Windthorstbunde eines zusammengehörigen Bezirks bilden einen Bezirksverband. Ortsverbände und Bezirksverbände einer Provinz oder einem Feichenensanh schäftestell. eoande, dessen Geschäftsführung die Reichsgeschaftsstelte der Winothorstounde im Reichsgeneralsekretariat der Deutschen Zentrumsvartei übernimmt. schrockenen, von Forschermut beseelt, hinaus auf dem schwanken eing##„ Otsverhände und Bezirksverbände einer Provinz oder den Boot, boten allen Gefahren Trotz, die ihnen begegnen konn Lundes schließen sich zu einem Provinzial= oder Landesten, scheuten nicht Stürme, nicht Entbehrungen, um zu suchen verbande zusammen nach dem beveimnisvollen, was da draußen liegen mußte, nach) einem Feichenanstals und Landesverbände dem Fabelreich, das sie anzog. Was gehörte für eine wilde Entschlossenheit dazu, ohne Karte, ohne Wegkunde, ohne Kompaß sich dem Meere anzuver= umspe trauen, in das Unbekannte fortzusegeln! Irgendwo im Norden####s Verbandsorgan der Windthorstbunde ist die vom sollte ein glückseliges Volk wohnen, lautete eine griechische Sage,####rchsgeneralsekretariat der deutschen Zentrumspartei herausgedie Hyverboräer, die keinen Krieg kannten, keine Krankheit, die; debene Halbmonatsschrift„Das Zentrum“. ein bohes Alter erreichten, von denen es hieß, daß sie die Kunst!„. an; Vorschläge für die Beitragszahlung: des Fliegens verstünden.. zunkosten Bestreitung seiner eigenen Der Astronom Pytheas war einer der ersten, die auszogen, k##nen einen Mitgliedsbeitrag von 4 Mark jährlich; besteht um das Land Thule zu finden, das Land der Mitternachtssonne. roninzial= oder Landesverband eine Geschäftsstelle, so Bis zum nördlichen Schottland mag er vorgedrungen sein und muß der Windthorstbund an diese einen Mitgliedsbeitrag von Reiv=Yorker Münkzamt in nlicht geringe Veflegenheit...#9 ein richtiger embarras de richesse. Die Gewölbe des Instituts sin est iche echieh air eche elsceiclscheieh versehen ist. In der New=Yorker Goldschmelze des Münzamte# wird Tag und Nacht gearbeitet, um mit der Ablieferung der Banken gleichen Schritt zu halten, die fast täglich neue Goldladungen per Dampfer erhalten. Schätzungsweise ist im Monat April etwa 8 Millionen Pfund Gold hier eingetroffen. Die Tante für alles. Unter der Bezeichnung„Universal aunts“ hat sich seit einigen Zeit in London ein Geschäft aufgetan, das unter dem großen Publikum einen solchen Anklang gefunden, daß die Inhaberinnen schon jetzt gezwungen sind, ein größeres Lokal zu nehmen. Und doch ist der Grundgedanke ein höchst einfacher; die universal annte# Tanten für Alles, die in diesem Geschäft gemietet werden können sollen nämlich dafür einspringen, wo der Vater, die Mutter oder der Bruder gewöhnlich einsetzen. Sie holen junge Damen ohne Begleitung am Bahnhofe ab und sorgen für die Unterkunft, helfen ihnen bei den Einkäufen, besuchen Museen, Konzerte und Gemäldegalerien mit ihnen— kurzum, vertreten völlig die männliche BeLezzng.„Neußerst praktisch, ist auch die Einrichtung, daß, der hutzbefohlenen rote Gepäckzettel ein###ndigt werden, sodaß#### „Tanten“ sofort am Orte des ersten Zusammentreffens ihre Kunden erkennen können. Die Tätigkeit der guten Tanten erstreckt sich aber noch weiter. Auch für die junge Frau, die wenig Bekannte in London hat, und die sich nachmittags langweilt, wird gesorgt. Das Bureau schickt irh eine liebenswürdige Dame zu. die es versteht, die Einsame zu unterhalten, aufzuheitern und auf andere Gedanken zu bringen. Auch auf unvorhergesehene Fällsind die„Aunts“ eingerichtet. So braucht wenn durch Erkrankung hier hatte er von einem Reiche gehört das noch weit nördlicher lag. Hat der kühne Seefahrer es erreicht? Noch sind die Forfher nicht einig darüber, ob er nach Shetland kam, nach Island oder nach Norwegen. Er schreibt von dem Land Thule:„Dort gab es wenig Tiere und keine zarten Früchte, man lebte von Kräutern und Wurzeln und braute ein Getränk aus Gerste und Honig.“ Potheas war jedenfalls einer der ersten kühnsten Entdecker. wenn auch später an ihm gezweifelt wurde und man seine Beschreibungen für Lügen hielt. Nach ihn senkten sich wieder undurchbringliche Schleier über das nordische Reich, das in der Ferne träumte. Dichtungen nur künden von ihm, erzählen von Neisenden, die sich vorwagten in das Dunkel, mit angstvollen Herzen hinausspähten in die geisterhafte Welt und unerschüttert ##ufen: Die Götter befehlen uns die Umkehr und zürnen; sie vereieten den Sterblichen, die Grenoe der Dinge zu schauen. Wessald verletzen wir fremde Meeresflächen und heilige Gewässer Zit. unseren Rudern und stören die friedlichen Wobnungen der .. In. der tiefen Strömungen des Okeanos sollten ja die #Aseln der Seligen liegen! ## Alles was die Geschichtsschreiber der Römer und der Griechen wer den Norden erzählen, klingt phantastisch, verliert sich in Rutmaßungen. Plinius(23 bis 70 u. Chr.)htet wohl erwas klarer über ### fernen Länder, als hätt Fraittlerweile Seefahrer neue nunoe gebracht, aber auch er##, nur sagenhafte Schilberundas Reichsgeneralsekretatiat der Windthorstbunde sind 3 Mark vro Mitglied abzuführen. Wird das sorgan von den Mitgliedern eines Windthorstbundes gehalten, so erklärt sich das Reichsgeneralsekretariat der Windthorstvunde vereit, bei der Abführung des Abonnemeinen Verwaltungstosten aus Windtborstbunde zu verzichten. ein Beitag der einzelnen Folgende Ausschüsse werden zur Vorbereitung der "„. einzelnen Teilfragen vorgeschlagen: 1. ein ausschuß für die äußere Organisation und im ZuBestragsseistung Ausschuß, der das Verhöltnis der Windthorstbundergantatign zu den konfessionellen Jugend= und Standesverlichen Jugend zu kläten facht, d Erkasung der weid. drei Mitglieder dieser Teilausschüsse treten zu einem tausschuß zusammen; dieser legt das Ergebnis seiner Verhandlungen der Vollversammlung zur Beschlußfassung vor. Vermischtes. sich besonders in der letzten Abrilwoche ver# Der aus künzen, der bringt das oder andern Zufall auf einmal bei einer Gesellschaft nur 13 Gästgegenwärtig sein sollten, die Gastgeberin nur die Telephonnummet 6279 anzuschellen und eine halbe Stunde später ist eine feinge bildete Dame auf dem Wege, um den fehlenden Gast zu ersetzen; den Zufall zu Korrigieren und der Hauswirtin aus der Patsche zu helfen. Wie überall, so herrscht auch in England der nich ausrottbare Aberglaube, daß, bei 13 Gästen einer am Ende der Jahres sterben müsse. Auch da hift die Tante für Alles aus. Gottesdienkt-Ordnung. Für die katholische Gemeinde: Pfarrkirche. Sonntag, 22. Mai, Fest der bl. Dreifaltigkeit. 6 Uhr h# Messe, 7 Uhr bl. Messe, 8 Uhr Sodalenmesse mit Predigt, 9 Ubr Schulmesse 10 Uhr Hochamt, 11 Uhr hl. Messe mit Predigt, 43 Uhr Andacht, 6 Uhr Maiandacht.— Montag 6 Uhr Jahresmesse für Familie Lütkemeier. 7 Uhr Jahresmesse für Gerhart Schröder, ½8 Uhr Jahresamt für Joseph Hermeler, 8 Übr Jahresamt für Familie August Korte.— Dienstag 6 Uhr Brautmesse, 8 Uhr Jahresamt für Eheleute Stadtmann.— Mittwoch 6 Uhr Brautmesse, 7 Uhr Jahresmesse für Carl Schulte Lohoff, 48 Uhr Jahresamt für Frau Joseph Jasper, 8 Uhr Jahresamt für Heinrich Baar.— Donnerstag, Fronleichnam, ½6 Uhr#t Messe, 6 Uhr hl. Messe, 7 Uhr Schulmesse, 8 Uhr hl. Messe, Fronleichnamsprozession, danach hl. Messe, 11 Uhr hl. Messe, ½3 Uhr Vesver, 6 Uhr Fronleichnams= und Maiandacht.— Freitag 6 Uhr Sechswochenmesse für August Schwegmann, ½8 Ubr Jahresmesse für Frau Joseph Kamphues, 8 Uhr Jahresamt für Eheleute Bernard Feldmann.— Samstag 6 Uhr Brautmesse ½8 Uhr Brautmesse, 8 Uhr Jahresamt für Colon Vernart Leusmann. Gymnasialkirche zum bl. Petrus. Dreifaltigkeitssonntag, 7 9 und 10 Uhr hl. Messen.— Montag ½8 Uhr Jahresmesse für Lehrerin Sophia Frühling. Dienstag 7 Uhr Seelenmesse für Frau Wiedkamp, ½8 Uhr Seelenmesse für Ehefrau Johanna Goetzen geb. Frühling.— Mittwoch 7 Uhr Seelenmesse für Wilh. Funke i. Kr. gef., 7% Uhr Seelenmesse für Rudolf Niemann i. Kr. gef.— Fronleich= nam, 7 Uhr hl. Messe, Schulmesse nach der Prozession gegen 10¼ Uhr.— Freitag 7 Uhr Seelenmesse für Frau Sommerkamz geb. Malchow. 7¾ Uhr Seelenmesse für Katbarina Kramer.— Samstag 7 Uhr Seelenmesse für August Naave, 7¾ Uhr Seelenmesse für Wwe. A. Grothues. Männer=Sodalität. Bönekeskirche. " Mittwoch 6¼ Uhr Seelenmesse für Bernard Gollke.— Freitag 6¼ Uhr Seelenmesse für Frau Exeler.— Samstag 6# Uhr Seelenmesse für Bern. Rövemever(Vorstandsmitglied). Sonate: 99 gn: Bastika. Scuntag, 2r. Mai, Dreifaltigkeit. ½7 Uhr hl. Messe mit gemeinsch. hl. Kommunion des Müttervereins und der Knaben der Stadtschulen ½8 Uhr hl. Messe mit Predigt, ½9 Uhr Kin10 Uhr Hochamt mit Predigt, 11 Uhr bl. Messe mitz Predigt für den Anroniusverein, ½3 Uhr Andacht zur bl. Dreifaltigkeit 4 Uhr Andacht mit Predigt für den Mütterverein, 6 Uhr Maiandacht.— Montag 6 Uhr Jahresmesse für Hubert Peemanrz 5 Uhr Jahresmesse für Ebefrau Magdalena Reiter aun Ghren dane### einer siligernen Hohzeit, 8 Uhr Hochamt zu eryren des hl. Antonius.— Dienstag 6 Uhr Jahresmesse fün Ebeleute, Allgaier, 7½ Uhr Jahresmesse für Gerbard Gortbeil, 8. Uhr. Jahresamt fur Gebeimrat August Kümpers, 10 Ubr Trauungsamt.— Mittwoch 6 Uhr Jahresmesse für Josef Brink, ½7 Uhr Jahresmesse für den Verm. Heinrich Stücker, 7¼ Uhr Jahresmesse für Ehefrau van Kisfeld, 8 Uhr Jahresamt für Ehefrau Schnieders.— Donnerstag, Fronleichnam. Hl. Messen: 5 Uhr. 6 Uhr. 7 Uhr: Kindermesse 8 Uhr: Hochamt, darauf und Maiandacht. Freit.: Jsag.“.“: 6 Uhr Sakramentsxisseur. 387 Phr Jap. d u0 Jahresamt für Hermann 73 Uhr Jak“ Lapzesmesse für Ehefrau Theresia Hevink, Jahresmesse für Ehefrau Elisabeth Eleischer, 8 Uhr Jahresamt für Ehefrau Rose.— Samstag 6 Uhr Hochamt zu Geora Hermieg d erce gr.. Ubr Jahresmesse für Eheleute wer Steues, 7½ uhr Jayresmesse für Antonia Lüttmann,) o uor Jayresamt für Ehefrau Franziska Roosen. Für die evangelische Gemeinde. Kirche in der Altstadt. Sonntag, den 22. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst; 11½ Uhr: DienstagDo hends.15 Uhr: Vorbereitung für den Kindergottesdienst.— Mittwoch, abends.15 Uhr: Bibelstunde. Jünalings=Verein. Udr: Frauen=Verein, abends 815 Ubr: Kirche in Eschendorf. Taufen, 23 Uör: Junase, 10 Uhr: Gottesdienst. 1138 Ubr: 8 Ube: Iünalingsverein. W. Maz Synagogen=Gemeinde. Samstag vorm. 8½, mittags 12¾ Uhr und abends 9¼ Uhr. Sonntagsdienkt: Aerztedienst: Dr. Niehaus, Hl. Geistplatz. Apothekendienst: Adlerapotheke(Ostermann), Emsstrabe. 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