Sehheiner Amtlicher Anzeiger für Stadt und Amt Rheine. Organ der Zentrumspartei. Osnbarück: Z. 10 788, D. V. 9367, D. N. 1964, Dem. 3648, M. S. 12071, USP. 2959, Kom. 690. Quakenbrück: Z. 558, D. B. 283, D. N. 49, Tem. 541, M. S. 543, USP. 170. Bramsche: Z. 47. D. V. 165, D. N. 56, M. S. 489, Kom. 38. Bochum von 87500 Stimmberechtigten 70.500 gewählt: B. 23 353, M. S. 18 457, USP. 1945, V. 12.063, D. N. 4290, Dem. 2430, Kom. 7175, ungültig 958. Hamm. D. N. 1569, V. 3951, Z. 9060, Dem. 1158, M. S. 5931, USP. 4049, Kom. 820; Wahlbeteiligung 85 Prozent. Wittenberg. D. N. 2665, V. 19 646, Z. 155, Dem. 1856, M. S 1500, USP. 85, Kom. 2364. Hörde Stadt und Land. D. V. 195, D. V. 956, Z. 37084, Dem 576, M. S. 5338, US P. 677, Kom. 2292. Liegnitz. D. N. 6151, D V. 8433, Z. 2685, Dem. 2153, M. S. 14 160, USP. 764, Kom. 607, Wirtsch. 3321. Görlitz. Z. 2030, M. S. 19 786, USP. 1184, D. V. 820, D. N. 5694, Dem. 642, Kom. 26, Wirtsch. 348. Hagen. D. V. 7469, D. N. 3500, Z. 8778, Dem. 6172, M. E 4668, USP. 6373, Kom. 4729. Elberfeld. Z. 11 430, M. S. 19 194, USP. 8288, D. V. 10 589 D. N. 19628, Dem. 4374, Com 4622, Fraktionsols 4. Siegen. Z. 2945, M. S. 2050, U8P. 889,8 D. V. 3027, D. A 4061. Dem. 997, Kom. 87. Essen. Von 255 Wahlbezirken liegen um 12 Uhr nachts aus 197 Bezirken folgende Ergebnisse vor: D. N. 13.844, D. V. 21185, Z. 51 061, Dem. 3090, M. S. 21 728, USP. 1450, Kom. 21 317, Polen 151. Duisburg. Es sehlen noch 12 Bezirke. Dem. 2882. D. V. 15 300 D. N. 8405, Kom. 8482, M. S. 13 378, USP. 6204, Z. 21 125. Dortmund=Land. D. V. 10948, D N. 2084, Z. 20 852, Dem 2285, M. S. 32 154, USP. 6434, Kom. 7502. Düsseldors=Stadt. D. N. 21 100, D. V. 2500, Z. 47.500, Dem 5000, M. S. 17600, USP. 28000, Kom. 18000. Köln=Stadt. M. S. 52 911, US P. 3818, Kom. 17 181, Z. 83 144 D. N. 10974, D. V. 30 450, Dem. 9175. Köln=Aachen. M. S. 66 164, USP. 4509, Kom. 29 529, B 100 922, D. N. 16 733, V. 35 736, Dem. 14031. Schneidemühl=Stadt. D. N. 4772 D. V. 2614, Dem. 379, B 3238, M. S. 3923, Kom. 1323. Potsdam=Tempelhos. D. N. 2810, D. V. 4846, Dem. 1892, USp 1966, Z. 736, Kom. 1119, Kom. Arb.=Partei 4595, Wirtschaftsparte 248. Magdeburg=Stadt. D. N. 9668, D. V. 17218, Dem. 8107, 8 1196, M. S. 34 373, USP. 5272, Kom. 3678, Wirtschaftspartei 857. Wahlbeteiligung 80 Prozent.. Breslau=Stadt. In 26 von 283 Wahlbezirken haben gewählt D. N. 49 271, D. V. 24 968, Z. 34 604, Dem. 16 553, M. S. 112 127, USP. 1979, Kom. 8087, Wirtschaftspartei 8475. Kassel: Gewählt haben 89226. Davon D. N. 17593, D. V. 17107, Z. 3830, Dem. 8883, M. S. 36 595, USP. 1975, Kom. 3379, Wirtsch. 105. Frankfurt=Main Stadt. Ergebnisse aus 248 von 260 Bezirken D. N. 24182, D. V. 28075, Z. 233 56, Dem. 20712, M. S. 71 797, 1SP. 10 831, Kom. 9676, Wirtsch. P. 4424, Zersplittert 24. Hannover=Linden: Z. u. D. Hann. 17 220, USP. 2012, D. V. 16 721, D. V. 6518, Dem. 4192, Kom. 5997, M. S. 44 992. Hannover=Stadt: Z. u. D. Hann. 38742, M..=92 246, USP. 3563, D. V. 42 142, D. N. 15 293, Dem. 9795, Kom. 11 766. Aus der Reichshauptstadt kiegen folgende Drahtmeldungen vor: tu. Berlin, 21. Febr.(Drahtbericht.) In den Wahlbezirken an der Janowitzer Brücke, am Brandenburger Tor, am Königstor, am Rosentaler Tor, am Breslauer Tor und anderen Bezirken wurden gewählt: D. N. 36 445, D. V. 22177. Z. 6864, Wirtschaftspartei 9613, Dem. 14 787, M. S. 41 034, USP. 33 904, Kom. 20071. In anderen Bezirken dagegen haben die bürgerlichen Parteien einen erheblichen Vosprung gegenüber den Sozialdemokraten. tu. Berlin, 21. Febr.(Drahtbericht.) Die bis 10 Uhr vorliegenden Wahlresultate lassen eine nicht unerhebliche Verschiebung innerhalb der Parteien voraussehen. Am stärksten haben allem Anscheine nach die beiden extremen Parteien gewonnen, sodaß beispielsweise die Deutschnationalen mit einem Stimmenzuwachs von 40 bis 60 Prozent, in Berlin beträgt der Zuwachs 60 bis 75 Prozent, sodaß sie in Berlin vermutlich 4 Abgeordnete haben werden. Die Deutsche# Volkspartei und die Demokraten haben anscheinend Einbuße zugunsten der Wirtschaftspartei erlitten. Auch die Mehrheitssozialisten haben Verluste zu beklagen, vor allem aber haben die Unabhängtgen und kommunistischen Parteien einen großen Teil ihrer Wähler verloren. wtb. Berlin, 21. Febr.(Drahtbericht.) Bis 12½ Uhr liegen vor: D. N. 168000(bei den letzten Wahlen 123000), D. V. 120 000 (150000), Z. 40 000(36 000), Dem. 66 317(75000), M. S. 221 000 (187000), USP. 197000(456 000), Kom. 112000(14000), Wirtschaftsp. 45 769, Niedersästsische Landespartei 29. Somit sind bis jetzt an Abgeordneten gewählt 4 D.., 3 D.., 1., 1 Dem## 5 M. S. 4 USP., 2 Kom., 1 Wirtschaftspartei. Stadt und Amt. (2 Rheine, den 21. Februau 1919. " Die entsesselte Menschheit. Wiederum ist es die Dierektion der Alemannia=Lichtspiele, die es verstanden hat, ein Programm aufzustellen, das so recht in den Rahmen der Wahlwoche paßt. Die entfesselte Menschheit, so betitelt sich der Hauptschlager des herrlichen Programms. aus dem das Drama:„Die Tocher des Defraudanten“, nicht unerwähnt bleiben darf. Die Kinobesucher werden freudig begrüßen, daß ihnen hier ein hochaktuelles, an spannenden Momenten reiches Filmwerk geboten wird. Den Inhalt des Hauptstückes mitzuteilen, würde zu weit führen und mögen deshalb die kurzen Schilderungen genügen, daß der Film die deutschen Betoxpenev.un Toutsland,„Lie. Rücklehr Zerlelben nach Deutischland, agretthgersenggr Anzeigenpreis: Die Tgest. 1 mm Raumhöhe 30 pfg., für Stadt und Amt Rheine: 20 Pfg., dehördliche sowie Bank= und Finanzanzeigen 25 Pig. Reklamen 120 Pfg. Teuerungszuschlag 20 Proz. Anzeigenannahme bis 8 Uhr nachm. Für die Aufnahme von Anzeigen an vorzeschriebener Stelle wird keine Garantie übernommen. Für Fehler, welche durch Vexsprecher oder mangelhafte Ranustripztlieferung entstehen, Le vansterten Setreitung vor. Seouhren vont detier Radas tert. Monatlich frei durch unsere Boten ins Haus, feivie von der Geschäftstells abgeholt.90 Ml, in voraus gahlar durch die Bost Frei ins Haus 19— Dik. vierteljährlich. Die M. V. erscheint täglich mit Aunahme der Senne und Feitertags.—..)auig; Bahnbesgraße 2. Fanszrecher Nr. 232.—— Talegraume Adresse: Vellizitung nheine(Mastz) Setlszectute Etln Nur. tbost. u. Ventrichtog Phoatu. Nur. 26.—5 für Sport und 45. Jahrgans Für Unterhaltung:„Sonntagslese“; für Landwirtschaft:„Feld und Garten“: Rheine i.., Montag, den 21. Februar 1921. Wöchentliche Beilagen: 42. Letzte Nachrichten. Nach der Wahl. O Rheine, den 21. Februar 1921. Die Schlacht ist geschlagen. Der Lärm der Versammlungen ist vertost. Gelangweil gähn; die Sääle, deren d= Leere fast Abend für Abend ausgefüllt war von den sich drängenden, schiebenden, soßenden Massen wahlsieberergriffener Menschen. Die in geruhigem Fluß dahinplätschernde oder mit rutschendem Schwall dahinPrömende. Beredsamkeit der Redner ist verebbt. Noch schreien von den Mauern grellfarbige Plakate ihre Mahn= und Warnrufe auf die Vorübergehenden herab. Aber ihr Zweck ist erfüllt und gleichgültig streift sie das Auge, wie de rFuß achtlos die Flugblätter und Wahlzettel beiseite schiebt, die mit Sirenenklängen sein Herz umwerben. Der Großwahltag ist vorüber u. die einzige Erregung, die noch nachzittert und nachklingt, erhebt sich mit der Frage nach dem Ausfall der Wahlen. Ein prächtiges Wetter begünstigte den Wahlakt, ohne daß man sagan könnte, daß es hier in Rheine sonderlich gegen die Wahlmüdigkeit gewirkt hätte. Die Beteiligung am Wahlgeschäft war laum stärker als bei den letzten Wahlen. Während in der Stadt, an der Stimmabgabe für die Landtagswahl gemessen, die Beteiligung um 326 Stimmen zurückgegangen war, hat sie im Amtsbezirk um 161 Stimmen zugenommen, sodaß im Stadt= und Amtsbezirk zusammen ein Weniger von 165 Stimmen verbleibt. Diese sind in der Hauptsache auf Kosten der Unabhängigen ausgefassen. Sie haben einen Ausfall von 50 und mehr Prozent zu verzeichnen, fürwahr eine vernichtende Niederlage. Um es gleich vorwegzunehmen, ist die Erscheinung überall im Reiche zu verzeichnen. Der Stimmenrückgang der Unabhängigen ist teils den erheitssozfalbemokraten, teils den Kommunisten zugute gekommen. Einen gedingen Stimmenzuwachs haben auch die Rechtsparteien zu verzeichnen, whrend die Demokratei einen geringen Abee; an Stimmen hatten. Das Zentrum hat soweit der Stadtbezirk in Frage kommt, 124 Simmen verloren, im Amsbezirke dagegen 126 genen, sodaß es seinen alten Besitzstand unverändert erhalten hat. Bei den Provinziallandtagswahlen hat das Bild sich etwas verändert. Die hohe Zahl der ungültigen Stimmen(414) im Stadtbezirk erklärt den Rückgang bei einzelnen Parteien aus den Sonderbestrebungen hinsichtlich der Kreistagswahlen. Hier ist die Verschiebung des Zahlenbildes noch stärker. Während das Zentrum für den Provinziallandtag 287 Stimmen weniger als zum Landtag erhielt, beträgt der Stimmenrückgang bei der Kreisagswahl 1106. Diese entfallen mit den Stimmen der deutschnationalen und Volksparteilern auf die bürgerliche Liste und die Beamten sowie auf die ungültigen Stimmen. Die Maulwurfsarbeit gewisser Elemente und die Eigenbrödelei anderer haben also doch einen gewissen numerischen Erfolg zu verbuchen. Praktisch kommt er kaum in Frage. da die betreffenden Kreise ihre Stimmen der nach wie vor größten Partei entzogen haben zugunsten neuer Grüppchen. Sie haben die Stoßkraft, die zur Verteidigung ihrer wirtschaftlichen Interessen in einer geschlossen ustretenden großen Fraktio werden kann geschwächt, ohne daß sie durch ihre Fraktiönchen allein überhaupt zur Geltung kommen, geschweige denn einen Erfolg erringen lönnen. Ihr Sondervorgehen bleibt nach wie vor eine papierene Aktion, wollen sie sich nicht die Unterstützung einer größeren Partei sichern. Sie haben also zu wählen zwischen Zentrum und Sozialdemokratie. Die abgesplitterten Zentrumswähler haben also den Erfolg, daß ihre Vertreter doch mit dem Zentrum gehen müssen— dann war die ganze Akion Kraftvergendung— oder daß mit ihrer Unterstützung sozialemokratische Politik gemacht wird— in diesem Falle haben sie sich die Folgen selber zuzuschreiben. Wenn ihnen dann die Augen aufgehen, ist es allerdings zu spät. Wir geben im folgenden die Einzelergebnisse. Die große Zahl der ungültigen Stimmen ist auf den Umstand zurückzuführen, daß die kommunistische Partei ihren Wahlvorschlag zu spät eingereicht hat und ihre Stimmzettel infolgedessen ungültig waren. Vom Kreis liegen die Resultate noch nicht vor, da das Landratsamt schon um 10 Uhr abends geschlossen hatte, weil den ländlichen Orten nach diesem Zeitpunkte die Möglichkeit fehlte, ihre Resultate zu übermitteln. Dasselbe gilt für die Landtagswahlen. Beide Ergebnisse und frühestens ir.: Laufe di heuigen Tages zu erwarten. Preußische Landeswahl. Stadt Rheine. 14 Lokal Blömer: D. N. 51, D. V. 124, Dem. 32, Z. 642, SPD. 85, USP. 44, KPD. 14. 2. Wirtsch. Elmer: D. N. 70, D. V. 177, Dem. 29, Z. 763, SPD. 111, USP. 28, christl.=sozial 1, frakKonslos 2. 3. Sotel Hartmann: D. N. 71, D. V. 151, Dem. 18, 8. 664. SPD. 716, USP. 47, KPD. 7, christl=soztal 1. 4. Wirtsch. Kiehaus: D. N. 44, D. V. 117, Dem. 23 Z. 599. SPD. 177, U8 P. M8 KPD. 8, christl.=sozial 6, fraktionslos 1. 5. Wirtsch. Biegansky: D. N. 42, D. V. 38, Dem. 4, Z. 684, SPD. 224, USP. 117, KPD. 40, christlich=sozial 6, fraktionslos 1. 6. Wirtsch. qnes: D. N. 48, D. V. 51, Dem. 10, Z. 512, SPD. 122, USP. 68, KPD. 47, christach=sozial 1, fraktionslos 2. Zusammen: D. N. 326(letzte Wahl 1920:+ 24), D. V. 658(+), Dem. 116(— 12), Z. 3864(— 124), 5PD. 35(+ 294), USP. 422(— 518), KPD. 116(+ 77), christSch=sozial 14, fraktionslos 4. Amt Rheine. 1. Elte: D. N. 6 D. V. 8, Z. 232 SPD. 1. 2. Mesum: D. N. 78, D. B. 11, Z. 803, SPD. 17, USP. 14. 3. Bentlage=Wadelheim: D. D. 12, D. V. 3, Z. 454 SPD. 31, US P. 6, christlich=sozial 2. 4. Catenhorn: D. N. 43, D. V. 7, Z. 503, SPD. 44, USP. 58, KPD. 7, christlich=sozial 1. 5. Altenrheine=Rodde: D. N. 32, Z. 522, SPD. 12, KPD. 1. 6. Eschendorf(Hölscher): D. N. 31, D. V. 16, Z. 510 SPD. 62, USP. 93, KPD. 27, christlich=sozial 1, fraktionslos 1. 7. Schotthock(Niemeyer): D. N. 22, D. V. 5, Z. 437, SPD. 155, USP. 50, KPD. 20. 8 Eschendorf(Cordesmeyer): D. N. 19, D. V. 6, Dem. 7, Z. 447, SPD. 165, USP. 125, KPD. 30. Zusammen: D. N. 243(letzte Wahl 1920:+ 58), D. V. 56(+ 15), Dem. 7(+), Z. 3908(+ 126), SPD. 487(— 125), USP. 346 (— 343), 9PD. 85(+ 85) chrichlich=sozial 4(+), fraktionslos 2(+). Stadt u. Amt Rheine: D. N. 569(letzte Wahl 1920:+ 82), D. V. 714(+ 20), Dem. 123(—), Z. 7772(+), SPD. 1322 (+ 419), uSP. 768(— 861), KPD. 201(+ 162), Gristlich=sozial 18(+ 18) fraktionslos 6(+), ungültig 95. Provinzillandtagswahl. Stadt Rheine. 1. Lokal Blömer: D. N. 85, D. V. 110, Dem. 35, Z. 609, SPD. 75. 2. Wirtsch. Elmer: D. N. 88, D. V. 156, Dem. 29, Z. 736, SPD. 117. 3. Hotel Hartmann: D. N. 96, D. V. 112, Dem. 30, Z. 650, SPD. 104, 4 Wirtse. Niehaus: D. N. 51, D. V. 109, Dem. 26, Z. 564, SPD. 177. 5. Wirtsch. Biegansky: D. N. 42, D. V. 32, Dem. 7, Z. 682, SPD. 232. 6. Wirtsch. Hues: D. N. 55 D. V. 42, Dem. 4, Z. 514, SPD. 114. Zusammen: D. N. 412, D. V. 561, Dem. 131, Z. 3755, SPD. 819, ungültig 414. Amt Rheine. 1. Elte: D. N. 6, D. V. 12 Z. 224. 2. Mesum: D. N. 85, D. V. 15, Z. 778, SPD. 19. 3. Bentlage=Wadelheim: D. N. 20, D. V. 4, Z. 436, SPD. 27. 4. Catenhorn: D. N. 49, D. V. 5, Z. 474, SPD. 39. 5. Alteurheine=Rodde: D. N. 31, Z. 488, SPD. 14. 6. Eschendorf(Hölscher): D. N. 31, D V. 18, Z. 501, S8D. 66. 7. Schotthock(Niemeyer): D. N. 20, D. V. 5, Z. 399, SPD. 144. 8. Eschendorf(Cordesmeyer): D. N. 22, D. V. 7, Dem. 6, Z. 430, SPD. 155. Zusammen: D. N. 264, D. V. 66, Dem. 6, Z. 3730, SP2. 464. Rheine Stadt u. Amt: D. N. 676, D. V. 627, Dem. 127, 3. 7485, SPD. 1283. Kreistagswahl. Stadt Rheine. 1. Lokal Blömer: Bürgerl. Liste 183, Dem. 31 Z. 590, S..D. 73,..P. 42, Beamte 39. 2. Wirtsch, Elmer: Bürgerl. Liste 167, Dem. 25, Z. 629, SPD. 61, USP. 24, Beamte 258. 3. Hotel Hartmann: Bürgerl. Liste 155, Dem. 26, Z. 611, SPD. 88, USP. 43, Beamte 142. 4. Wirtsch. Niehaus: Bürgerl. Liste 91, Dem. 23, Z. 499, SPD. 150, USP. 106, Beamte 221. 5. Wirtsch. Biegansky: Bürgerl. Liste 69, Dem. 7, Z. 658, SPD. 228, USP. 122, Beamte 41. 6. Wirtsch. Hues: Bürgerl. Liste 86, Dem. 4, Z. 509, SPD. 107, USP. 71, Beamte 32. Zusammen: Bürgerl. Lisse 571, Dem. 110, Z. 3505, 8PD. 707, USP. 408, Beamte 733, ungültig 149. Amt Rheine. 1. Elte: Bürgerl. Liste: 25, Z. 217. 2. Mesum: Bürgerl. Liste 110, Z. 766, SPD. 19, USP. 14, Beamte 2. 3. Bentlage=Wadelheim: Bürgerl. Liste 54, Z. 410, SPD. 26, USP. 4, Beamte 9. 4. Catenhorn=Dutum: Bürgerl. Liste 193, Z. 930, SPD. 37, USP. 55, Beamte 40. 5. Altenrheine=Rodde: Bürgerl. Liste 168. Z. 378, SPD. 14, Beamte 4. 6. Eschendorf(Hölscher): Bürgerl. Liste 41, Z. 491, SPD. 65, USP. 84, Bemte 16. 7. Eschendorf(Niemeyer): Bürgerl. Liste 88. Z. 366, SPD. 144, USP. 55, Beamte 17. 8. Eschendor (Cordesmeyer): Bürgerl. Liste 39, Dem. 5, Z. 423, SPD. 154, USP. 133, Beamte 18. Zusammen: Bürgerl. Liste 718, Dem. 5, Z. 3381, SPD. 459, USP. 345, Beamte 106, ungültig?. Kreis Burgsteinsurt. Emsdetten=Hembergen: Landtag Z. 4680, D. N. 66, D. V. 118, M. S. 665, USP. 21, Kom. 61, Dem. 13. Borghorst(vorl.) Landtag: Z. 2872, D. N. 33, D. V. 230, M. S. 652, USP. 157, Kom. 7, Dem. 22, ungültig 19. Leer bei Burgsteinfurt: Lindtag: Z. 693, D. N. 5, D. V. 11, M. S. 28, USP. 1. Nordwalde: Landtag: Z. 1377, D. N. 14, D. V. 83, M. 120. Burgsteinfurt Stadt:Landtag: Z. 659, D. V. 586, D. N. 134, M. S. 332, Dem. 339, Kom. 20, USP. 164. Burgsteinfurt Land Landtag: Z. 60, D. V. 363, D. N. 68, M. S. 77, Dem. 110, Kom. 2, USP. 15. Neuenkirchen: Landtag: Z. 1929, Chr. Soz. 4, D. V. 70, D. N. 28, Dem. 2, M. S. 120, USP. 21, ungültig 12. Provinz: Z. 1877, D. V. 80, D. N. 35, Dem. 2, M. S. 117, ungültig 73. Kreis: Z. 1710, Dem. 2, M. S. 113, USP. 20, Bürgerl. Liste 261, Bemiea 43, ungültig 35. Wahlbeteiligung 92 Prozent. Wettringen: Landtag: Z. 1280, M. S. 34, USP. 9, D. V. 51, D. N. 34; Provinz: Z. 1276, M. S. 30, USP. 9, D. V. 44, D. N. 55. Kreis: Z. 1265, M. S. 30, USP. 9, bürgerl. Liste 102, Beamte 12. Kreis Tecklenburg: Riesenbeck: Z. 940, D. N. 21, D. V. 7, M. S. 91, Dem. 5. Dreyerwalde: Z. 296, D. N. 1. M. S. 2. Ibbenbüren: D. N. 192, D. V. 317, Z. 1525, Dem. 156, M. T. 624, u. S. P. 78, Kom. 14. Kreis Lingen: Lingen(Stadt) M. S. 882, Z. 1942, U. P. P. 563, Kom. 217, D. V. 584, D. N. 119, Dem. 228. Salzbeigen: D. N. 12, D. V. 9,.957, Dem. 13, S. P. D. 24, US P. 7, ungültig 62. Freren: Z. 824, D. V. 50, D. N. 8, Dem. 9, M. S. 75 USP. 1. Andervenne: Z. 377, M. S. 1. Suttrup bei Freren: J. 202. D. N. 9, Spelle: Z. 573, D. N. 3. Kreis Bersenbrück: Schwechsdorf bei Fürstenau: J. 362, D. V. 7, D. N. 16, Dem. 31, M. S. 7. Weefe: Z. 196, Dem. 3, M. S. 1. Plagzenschale: Z. 379, D. V. 6, D. N. 7, Dem. 1, M. S. 45. Voltlage: Z. 266, Büthl. Z. 253, M. S. 6. Berge: Z. 359, D. V. 48, D. N. 19, Dem. 72, M. S. 105, USP. 6. Bersenbrück: Z. 652, D. V. 51, D. N. 115, Dem. 54, M. S. 45. Münster=Stadt. USP. 916, M. S. 6596, Christ. Soz. 402, Z. 27771, D. N. 3180, D. V. 4219, Dem. 1544, Kom. 1594, Fraktionsbos 36. ungültig 167. Gewählt 49.425, mahlberechtiat 63 479 Straßen inn der Reichswehr Und endlich den Zusämmendrlich zeigl., Thediich furna, so oug fenne Schweine in tom, u u und menher Es wird den Zuschauern das ganze Elend vor Augen geführt, das j das Lebendgewicht verkauft werden muten. In diesen Tagen hieß durch diesen Aufruhr hervorgerufen ist. Die Brunnen sind versiegt,##schon, da sich der Preis auf—8 2 erniedrig habe. Infolge burch die Straßen. Ein Volt stebt in Wasen das sich selbst zer laste arsisien mie aharhautgz, dle daeslunda bliche Vereische im aranbesten sch af:..“ wbussen, bus stay seiost#e fleischt im grausquen, schrecklichsten Kampf—— im Bruderkampf. Auf einst so feiedlichen Straßen und Plätzen ragen Barrikaden, lauter Fraurn und Kinder vor tückischen Geschützrohren; wahllos faur der Thd sie an.— Wir gehen nicht fehl, wenn wir behaupten, noch mie L Rheine ein Filmwerk gesehen zu haben, das dem jetzigen.####mm der Alemannia=Lichtspiele ebenbürtig zur Seite werden kann und können wir den Besuch nur empfehlen. Anzeige.) Lieder= und Klavierabend am 23. do. Mis. Die Vortragsfolge des Konzertes, auf das wir schon einmal aufmerksam machten, verspricht einen sehr interessanten Abend. Frau F. Schwary= Voigt wird ein völlig neues Programm bringen, das sie hier „ noch nicht gesungen hat. Neben Schubert und Grieg wird die Künstlerin wohl hier noch unbekannte Lieder von Wilhelm Berger und Julius Erich Wolff bringen; ferner die große Arie der Tosea aus dem zweiten Akt der überall mit außergewöhnlichem Erfolg gegebenen Oper„Tosca“ von Puccini, die in Münster gerade von der Frau F. Schwartz=Voigt begleitenden Herrn Kapellmeister Rosenstein so trefflich im Theater herausgebracht wurde. Herr Rosenstein wird u. a. auch eine sehr interessante Komposition, nor für die linke Hand der russischen, nur linksarmigen Tonlichter Seri bine, spielen. 0 Wie uns mitgeteilt wird, fanden Mitglieder der Deutschen Volkspartei, die nach einer Wahlversammlung am letzten Freitag per Auto von Neuenkirchen nach Rheine zurückkehren walten, kurz hinter Neuenkirchen einen dicken Baumstamm quer über der Chausse liegend vor. Nur die Geistesgegenwart des Autoführers war es zu verdanken, daß ein schweres Automobilunglück noch im letzten Augenblick verhütet werden konnte. Provinznächrichten. A Gronau, 19. Febr. Schon wieder ein Fahrrad gestohlen. Als dieser Tage eine Dame für kurze Zeit ihr Fahrrad vor einem hiesigen Geschäftshaus hinstellte, mußte sie zu ihrem Leidwesen die Entdeckung machen, daß dasselbe während ihrer Abwesenheit spurlos verschwunden war. ( Gronau, 19. Febr. Unfall. Fußballport hat seine guten Seiten, hann aber auch unter Umständen böse Folgen zeitigen. Dieses mußte am Donnerstag ein Schüler der Viktoriaschule erfahren. Demselben flog der Fußball so unglücklich ins Auge, daß dasselbe bedenklich verletzt=wurde. Darum Vorsicht! ( Gronau, 19. Febr. Luxus=Proletariat. Laut„Overyselsch Dagblad“ bringt die schweizerische Zeitung„Libre Parole“ folgende Meldung. Laut Fremdenliste halten sich im Winteraufenthalt Semmering in den Alpen, ein Ort, in herrlicher Berglandschaft gelegen, wo nur besitzande Welt verkehrt, folgende Vertreter des Proletariats auf: der Sozialist Czech, Abgeordneter der Prager Kammer, die Sozialtstin Frau Seitz, Abgeordnete der österreichischen Nationalversammlung, Frau Goeckel, ebenfalls österreichisches sozialistisches Kamermitglied, Frau Bauer, sozialistische Delegierte des 3. International=: Kongresses, und Frau Adler. Ob diese Ar beitervertreter dort oben auf den Alpen auch darben, wie das Proletariervolk im Lande? Geht diesem denn gar nicht die Augen####? )( Gronau, 19. Febr. Ein Unglücksfall ereignete sich vorgestern in den Nachmittagsstunden in der Spinnerei„Gronau“. Ein Schlosser, der im Spinnereisaal 3(neue Spinnerei) damit beschäftigt war, von der Leiter aus an der Transmissionsrolle eine eiserne Riemscheibe auszume sein, stürzte aus ungefähr 4 Meter Höhe ab und schlug mit dem Kopf so unglücklich auf die am Boden liegende Riemscheibe, daß er an der linken Kopfseite eine nicht unerhebliche Verletzung davontrug. Der Verunglückte wurec sofor: von seinen Arbeitskollegen in die Portierloge gebracht, wo ärztliche Hilfe herbeigerufen wurde. Die Verletzungen sollen zwar schwer, aber nicht lebensgefährlich sein. Der Unfall ereignete sich infolge Ausrutschens der Leiter, die zwar gesichert war, aber infolge der starken Bewegung durch die ausführenden Arbeiten ins Rutschen, kam. ( Gronau, 19. Febr. In der Spinnerei H. v. Delden u. Co. bra chvorgestern während der Nachmittagsstunden ein örtlicher Brand aus, der sofort gelöscht werden konnte. Eine Spinnmaschine war heiß gelaufen und durch die Unachtsamkeit der Bedienung in Brand geraten. Schaden ist nicht entstanden. 1( Coesfeld, 17. Febr. Ein Brand brach heute morgen gegen 2 Uhr im Groteschen Haus auf der Kupferstraße, das von dem Mützenmacher Rabben und zwei weiteren Familien bewohnt war, aus. Das Feuer verbreitete sich mit solcher Schnelligkeit, daß die Hausbewohner kaum gerettet worden wären, wenn nicht ein Vorübergehender den Brand bemerkt hätte. Nach 25 Minuten trat die erste Spritze in Tätigkeit und der wohlgeschulten Feuerwehr gelang es, mit mehreren Spritzen unter Zuhilfenahme der großen Leiter, schnell des Feuers Herr zu werden, so daß die umliegenden Häuser gesichert wurden. Das alte Haus brannte bis auf die Umfassungsmauern vollständig aus. Daß auch die Allgemeinheit heutigen Tags durch einen Wohnhausbrand betroffen wird, geht daraus hervor. daß bei der großen Wohnungsnot durch den Brand drei Familienwohnungen vermißt werden. 1 Ahaus, 19. Febr. Weiteres Sinken der Eierpreise. Die Eierpreise, die in den letztenWochen gesunken sind gehen immer weiter zurück. Die in Bayern gegründete Arbeitsgemeinschaft von landw. Genossenschaften, Konsumdereinen sowie der Eierhandel haben beschlossen, nur noch einen Erzeugerpreis von höchstens.# zu zahlen. In vielen Gegenden erwartet man in den nächsten Wochen ein weiteres Zurückgehen der Preise auf je 50 und 60 Pf. das Stück. 1 Buer, 18. Febr. Durch einen Spreneschuß verunglückten auf der Zeche„Hugo“, Schacht 1. drei Bergleute. Ein 19jähriger Bergmann wurde getötet, von den beiden anderen erlitt einer schwere, der andere leichtere Verletzungen. Auf derselben Zeche wurd geraume Zeit vorher ein junger Berdmann von niedergehenden Gesteinsmassen erschlagen. ) Kurl, 18. Febr. In der Nacht vom Montag zum Dienstag wurden durch Einbruch in den Güterschuppen in Kurl Österzuckerwaren(Osterhasen, Ostereier usw.), Bonbons, Schokolade und Marzipansachen, sowie ein Sack mit Saaerbsen und eine Fahrradlaterne mit Zubehör gestohlen. Die Eisenbahn zahlt für die Ermittelung der Diebe hohe Belohnungen. ) Börnig, 18. Febr. Im Ledigenheim der Zeche„Friedrich der Grobe“ hat ein 18jähriger junger Mann Selbstmord verübt. Die Veranlassung der traurigen Tat ist Liebeskummer. ( Meppen, 19. Febr. Ein Automobil, im Werte von ca. 150 000 Mark, ist in der Dienstagnacht aus dem am Emshafen gelegenen, verschlossenen Schuphen des Heseper Torfwerks gestohlen worden. Da das erst kürzlich angeschaffte Auto, ein Venzwagen, in kurzer Zeit weite Strecken zursickzulegen vermag, konnte bislang noch keine sichere Spur entdeckt werden. Auf die Ermittelung ist vom Torfwerk eine Belohnung in Höhe von 10000 Mk. ausgesetzt word a. Nanenburg. 19. Febr. Fallen der Viehnreise. Nachdem vor einiger Zeit schon über das Fallen der Viehpreise berichtet wurde, setzte in der letzten Woche bei hiesigen und ostfriesischen Händlern wieder eine große Kauflust nach tragenden Kühen ein, jedoch erlitten dieselben auf dem letzten Dortmunder Markt eine große Enttäuschung, da sie ihr Vieh nur mit erheblichen Verlusten absetzen konnten. Bei der täglich zunehmenden Einfuhr von Vieh aus Dänemark und Holland rechnet man noch mit weiterem Preissturz. N Papenburg, 19. Febr. Preisrückgang für fette Schweine. In der letzten Zeit hat sich erfreulicherweise ein Rückgang der Preise bemerkbar gemacht für alles, was zum Lebensunterhalt nötig ist, und man könnte schon etwas zuversichtlich in die Zukunft schanen, wenn nicht die Unterhandlungen der Entente über unsere Schadenersatzverpflichtungen alle Hoffnungen wieder zerstörten. Einen ganz bedeutenden Rückgang erfuhren auf den letzten Großmrkten auch die Preise für fette Schweine. Vor einig Wochen noch wurde dafür in Kreis von 13 bis 15 Mark pro Pfund Lebendgewicht, und von Leuten, die nach Geld nicht fragen brauchten, noch mehr gezahl:. Dieser Preis ging auf den großen Märkten am Ende der Woche luste erlitten, wie überhaupt die faulende Konjunktur fast allen Geschäftsleuten in der letzten Zeit Schaden brachte. Auffallend ist es, das dem Preisrückgang für fette Schveine so hohe Ferkelpreise gegenüberstehen, wie sie gewiß noch nie gewesen sind, aber in den Kreisen der Fachleute auf diesem Gebiete ist die Meinung vertreten, daß auch diese Preise schon in nächster Zeit zurückgehen werden. Das wäre im Interesse der vielen kleineren Leute, die in den letzten Jahren ein Schwein anzumästen gewöhnt waren, sehr zu wünschen; denn bei den jetzigen hohen Ferkelpreisen wären viele Leute kaum in der Lage, sich ein Schwein anzuschaffen. Umschau [X] Fräulein Referendar. Die erste preußische Reserendarin hat ihren Vorbereitungsdienst im Bezirke des Kammergerichts angetreten. Sie ist dem Amtsgericht Berlin=Schöneberg überwiesen worden, wo sie zunächst 3 Wochen in der Strafabteilung arbeitet. [X] Neuregelung des Verkehrs in portopflichtigen Dienstsachen. Der Reichspostminister hat mit Zustimmung der Reichsregierung dem Reichstag eine Denkschrift zugehen lassen, über Umfang und finanzielle Bedeutung des Verkehrs in portopflichtigen Dienstsachen. Die Ueberreichung einer solchen Denkschrift war seinerzeit schon von der Nationalversammlung erbeten worden. In den ersten Teilen befaßt sich die Denkschrift mit dem Begriff und der Berechtigung zur Versendung portopflichtiger Dienstsachen. Ferner wird darauf hingewiesen, daß einmal die Behandlung aller mit Porto belasteten Sendungen, also auch der portopflichtigen Dienstsachen bedeutend mehr Arbeit verursache als die Behandlung freigemachter Sendungen; was die finanzielle Bedeutung dieser postalischen Einrichtung angeht, so wird festgestellt, daß die Selbstkosten der Post für die Sonderbehandlung die Einnahmen um ein Bedeutendes überschreiten. Bezüglich der Wege, die geeignet sind, hierin Abhilfe zu schaffen, sind sämtliche Landesregierungen und Reichsministerien um ihre Gutachten ersucht worden. In Zusammenziehung aller der Gründe für Beibehaltung, Abänderung oder Aufhebung kommt die Denkschrift zu dem Schluß, daß es nötig sei, die Beseitigung der portopflichtigen Dienstsache im Wege der Gesetzgebung herbeizuführen. Der Reichspostminister hat daher die Aufhebung dieser Vorschrift in dem dem Reichsrat vorliegenden Entwurf eines neuen Postaebührengesetzes vorgesehen. [X) Urkunden über die Jannarnnruhen 1919 in Berlin. Die preußische Landesversammlune hat noch unter ihren letzten Arbeiten einen Bericht ihres vor etwa 2 Jahren zusammengetretenen Untersuchungsausschusses über die Januarunruhen in Berlin herausgegeben. Bei den im März 1919 über einen Antrag Adolf Hoffmann und Genossen auf sofortige Aufhebung von Standrecht= und Belagerungszustand stattfindenden Verhandlungen hat die Landesversammlung den Beschluß gefaßt, eine Kommission von 21 Mitgliedern einzusetzen, die gemäß Artikel 82 der alten preußischen Verfassung die Tatsachen über Ursprung und Verlauf der Unruhen in Berlin und anderen Teilen Preußens währand dieses Jahres solle. Dieser Bericht liegt jetzt für die Januarunruhen 1919 in Berlin vor, über die eine umfangreiche Zeugenvernehmung und Urkundensammlung stattgefunden hat. Da jedoch seit den Januarunruhen so viele neue Unruhen ausgebrochen waren insbesondere der Kapp=Putsch und auch die Durchführung einer Untersuchung in Oberschlesien durch den Friedensvertrag erschwert worden war, nahm der Ausschuß von einer weiteren Beweisfühbezüglich der Unruhen Mitteldeutschlands und im Ruhrrevier Abstand. Von Seiten des Zentrums gehörten dem Ausschuß an die Abgeordneten Faltin, der später wegen Krankheit zurücktrat, der Abg. Schulte(Breslau) als stellvertretender Vorsitzender und der Abg., Prust als Berichterstatter für die Unruhen im Ruhrrevier. Vereinigung von Baden und Württemberg eine besondere Rolle spielen, eine Frage, die seit den Tagen der Revolution die Oeffentlichkeit schon des öfteren beschäftigt hat. Die treibenden Kräfte für eine Vereinigung liegen bei Württemberg, während man in Baden der ganzen Sache wenn vielleicht auch nicht direkt ablehnend, so doch mit großen Bedenken und ettlichem Mißtrauen gegenübersteht. Man fürchtet in Baden im Falle einer Verschmelzung das zahlenmäßige Uebergewicht Württembergs, das schließlich zu einem völli[X] Vereinheitlichung der Reichsversicherung. Wie sich aus Veröffentlichungen im Reichsarbeitsblatt ergibt, verfolgt das Reichsarbeitsministerium den Plan einer Vereinheitlichung der verschiedenen Zweige der Reichsversicherung(Kranken=, Unfall=, Invaliden= und Angestelltenversicherung). [X] Der Umbau der Reichseinkommensteuer. Bereits vor einiger Zeit waren wir in der Lage mitzuteilen, daß im Reichsfinanzministerium ein Umbau der Reichseinkommensteuer in Erwägung gezogen werde. Inzwischen ist dem Reschstag ein entsprechender Gesetzentwurf bereits Ende des vorigen Jahres zugegangen, der zurzeit im Steuerausschuß des Reichstages noch beraten wird. In dieser Vorlage ist vorgesehen, daß für die erstmalige Veranlagung für das Steuerjahr 1920, welches vom 1. Januar 1920 bis 31. Dezember 1920 läuft, das Einkommen nur mit 75 Prozent versteuert werden soll. Da aber andererseits die Steuerhoheit des Reiches erst ab 1. April des vorigen Jahres begonnen hat und also für das erste Vierteljahr des Jahres 1920 noch die Steuerhoheit der Länder bestand, so muß dieses in der Berechnung abgesetzt werden, weil sonst eine Doppelbesteuerung für das erste Vierteljahr eintreten würde. In der Vorlage ist vorgesehen, um eine Verschiebung der steuerpflichtigen Einkommen auf die drei ersten Kalendermonate auszuschließen, daß das Steuerjahr mit einem entsprechenden Teil verkürzt und dementsprechend die Gesamtsumme ¼ herabgesetzt werden soll. Ob es bei dieser Bestimmung der Regierungsvorlage bleibt, steht dahin, da der Steuerausschuß und der Reichstag sich mit dieser Frage noch näher zu befassen haben wird. [X] Die deutschen Gegenvorschläge für die Verhandlungen in London, die zurzeit von den Sachverständigen beraten werden, werden voraussichtlich Anfang der nächsten Woche fertiggestellt sein. Wie wir hören, ist in Aussicht genommen, die Gegenvorschläge des Kabinetts zum Gegenstand einer Besprechung zwischen der Reichsregierung und den Reichstagsfraktionen sowie Vertretern des Reichswirtschaftsrates zu machen. Voraussichtlich werden diese Verhandlungen im Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten geführt werden. Erst nach der Besprechung mit den Reichstagsfraktionen und den Vertretern des Reichswirtschaftsrats wird die endgültige Fassung der Gegenvorschläge erfolgen und zwar voraussichtlich Ende der nächsten Woche. In welcher Form die deutschen Gegenvorschläge der Entente zugehen werden, darüber ist noch keinerlei Beschluß gefaßt; auch nicht über die Frage, ob die Gegenvorschläge vor dem Zusammentritt der Londoner Verhandlungen überreicht werden oder ob sie erst in London selbst von der deutschen Abordnung mitgeteilt werden. Die Zusammensetzung der deutschen Abordnung ist noch nicht erfolgt. Es steht noch nicht endgültig fest, wer außer dem Außenminister Dr. Simons mit nach London gehen wird. [= Konfessionelle Verschiebungen durch den Friedensvertrag. Man hat neuerdings statistisches Material darüber zusammengestellt, welche Verluste die einzelnen Kirchen bei den schon erfolgten oder noch drohenden Gebietsveränderungen in Deutslchand infolge des Versailler Friedens zu verzeichnen haben. Die katholische Kirche ist besonders stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Wenn man Oberschlesien mit 1,7 Millionen nicht mit einrechnet, würde sie einen Verlust von etwa 4,1 Millionen Seelen zu ertragen haben. Von den 24,5 Millionen Katholiken bleiben innerhalb des Res##verbandes nur mehr etwa 20,4 übrig, neben 39 Millionen Nichtkatholiken. Der Prozentsatz der katholischen Bevölkerung Deutschlands sinkt damit von 36,7 auf 34,5 Prozent. Den evangelischen Kirchen gehen im ganzen 1 800000, von der preußischen Landeskirche 1 400000 Seelen verloren. Von der Abstimmung abhängig sind in Oberschlesien in kleinen Grenzgebieten Mittelschlesiens 155 400 Evangelische. # 188„Baden und Württemberg. Bei der Neugliederung des Reiches, fur die die vorbereitenden Arbeiten in der Hand eines besonderen Ausschusses liegen, wird zweifellos auch die Frage einer gen Aufsaugen des badischen Elements führen könnte. Um diesen aus dem Wdege zu gehen, Did in erster B dem Gebiete der Stammesetgenart lagen, war hier und# Gedanke einer gemeinsamen Wirtschaftsprovinz von Bade“ Württemberg ausgelaucht. Aber auch hier hegte man von Seite die Befürchtung, daß infolge des Uebergewichts Witpemberg. 5 Frager, der Wirtschaft vornehmlich unter dem spunkt betrachtet und gelößt werden könnten. An der Hauptstadt, ob Karlsruhe völlg durchschtls, da die P se begreiflicherweise sich dieser Frage gegenüber größter Zurückh. befleißigen. Jedenfalls hat die badische Regierung erse lählich einer Besprechung betreffend die Büldung wirtschaftsrates durch den lassen, sie halte bei der Stimmung im Landeu noch nicht gekommen, um ihrerseits in dieser den Veltpunit kut heit einen entscheidenden Schritt zu tun. donden Angelenen: Ungarischer Bürger= und Arbeiterbund. Zusammenschluß von Bürgerlichen und Sozialdemokraten. „19. Febr. Aus Budapest wird gemeldet: Aus der Unund Achtundvierziger=Partei, aus der Sozialer Wirtschaftspartei, aus der früheren Demokratischen Partei und aus der Sozialdemokratischen Partei hat sich eine neue Partei gebildel, die sich Bürger= und Arbeiterbund nennt. Das Bemerkenswerte ist, daß die sozialdemokratische Parei mit bürgerlichen Gruppen zu gemeinsamer Mitarbeit sich zusammenschließt. Das sozialdemokratische Blatt begrüßt die Bildung dieser Partei wie folgt:„Die Leitung der Sozialdemokratischen Partei hat sich dieser neuen ParSsterzergangeschlossen. Es wurde in den Beratungen festgestellt, mässen. Zie deis Wilen les po sich alle Kräfte zusammenschließen Ideale zu Lämpsen: und den Rut haben, für die demokratische Frankreichs Werbearbeit im Westen. gemesdet, vor u.“(ranzösischen Behörden richteten, wis zurzem an die Bürgermeister, Geistlichen und Lehrer schtaungsfabrten Telnahme an Beherung hat jedach dus zersörte Rordfrankreich. Der Aussorpielen Juirvo nicht ein einziger Folge geleistet. Selbst die Lehrertalleagien. u Verbevorträge, die die Franzosen in kung vollständig. einzelnen Orten hielten, versehlten ihre Wirbel den Verstuchen Webrearbeit aud Zändiat werden: ersahren, die in nachstehender Nachrich angeLondon, 19. Febr. Wie wir erfahren, beabsichtigen die Franzosen in den nächsten Wochen ihre beabsichtigte Werbetätigkeit in der Rheinpfalz und dem Rheinland mit dem Ziele einer Lostrenung dieser Gebiete von Deutschland fortzusetzen. Der französische Werbefonds für die besetzten Gebiete ist mehr als verdoppelt worden. In einzelnen pfälzischen Ortschaften treten die Anhänger der sogenannten Freien Pfalz energisch wieder auf den Kommunistische Verhetzung. De Kampf um die politische Macht. Berlin, 19. Febr. Die kommunistischen Betriebsrate GroßBerlins haben am Freitagabend einstimig den Antrag der Sektion Köpenik angenommen, eine Angrifssaktion auf der ganzen Linie einzuleiten. Die Arbeiterschaft soll zu neuen Lohnforderungen aufgefordert werden, die bis 100 Prozent der bisherigen Löhne betragen sollen, um eine Eroberung der politischen Macht in Berlin einzuleiten. Ueberschichtenabkommen und Sozialisierung. Berlin, 19. Febr. Aus Essen wird gemeldet: Die Bergarbeiterverbände faßten eine Eutschließung, wonach sie neue Verhandlungen über die Ueberschichtenarbeit von der vorgesehenen Zusicherung der Sozialisierung abhängig machen. Die Situation kann als sehr ernst angesehen werden, weil beim Fortfall der Ueberschichten ab 13. März 40 Prozent des Inlandsbedarfs an Kohle ausfallen wird. Die englischen Arbeiter gegen die Pariser Beschlüsse. London, 19. Febr. Parlamentsausschuß, Gewerkschaftskongreß und Vollzugsauschuß der Arbeiterpartei veröffentlichten dieser Tage ein gemeinsames Manifest zugleich mit der Irklärung, daß die von Deutschland geforderte Entschädigung nicht gezahlt werden könne, auf die nochmalige Erwägung des Betrages der deutschen Entschdigung im Interesse der Arbeiter des In= und Auslandes gedrungen wird. Das Manisest erklärt, die Bedingungen des Friedensvertrages seien die Hauptursache der eugenblicklichen Erwerbslosigkeit, da sie eine Wiederherstellung ihrer Kaufkraft verhinderten. Der von Deutschland geforderte riesige Tribut werde die Fähigkeit des deutschen Volkes, englische Waren zu verbrauchen, noch weiter vermindern. Die Entschädigung könne nur durch Ausfuhr bezahlt werden, während Deutschland 42 Jahre lang nur unbedingt notwendige Lebensbedürfnisse im Ausland kaufen dürfe. Dies bedeute, daß der englische Markt in Deutschland nicht wiederhergestellt werden könne, was zu einer Fortdauer der Erwerbslosigkeit führe. Der Verlust des Vorkriegshandels mit Deutschland und Oesterreich genüge allein schon, um die angebliche Not in England zu erklären. Das Manifest erklärt, Deutschland könne und solle die tatsächlich angerichteten Zerstörungen wiedergutmachen. Die Rechnung sei jedoch gestiegen durch die Anrechnungen der Pensionen und Vergütungen, die unvereinbar seien mit den vor dem Abschluß des Waffenstillstandes gestellten Bedingungen. Zum Schluß fordert das Manifest nicht nur eine neue Erwägung der Entschädigungsforderung, sondern auch die Aenderung des gesamten Verhaltens der Alliierten gegen Zentraleuropa und Rußland Vereinskalender. Theaterabteilung des kathol. Arbeitervereins. Dienstagabend 7,30 Uhr Rollenverteilung. Die Spieler, besonders die älteren Spieler und Damen der Abteilung werden gebeten, pünktlich zu erscheinen. Verlag ven Joseph Altmeppen, Buchdruckerei und Zeitungsverlag Terantwortlich für den redaktionellen Teil: Schristleiter Haus Stüwer, für den Auzeigen= und Reklamenteil Josepn Altmeppen, sämtlich in Rteine. Da Eintritt köherer Gewalten, Papiermangel, Versagen der Lieferungsmittel wird keine Gewähr für Lieterung geleistet; auch nicht für Anzeigen bezüglich Plaz und Tag der Aufnahme. Rückzahlung der Bezugsgelder wegen ungenügender Lieserung ausgeschlossen Für Aufbewahrung und Zurückgabe unverlangter Einsendungen wird keine Abernormen Wie befreie ich mich von Teheumart Sinus: Rheumatismus und Gicht sind Stoffwechselkrankheiten. Dis Blut ist bei diesen schmerzhaften Leiden nicht imstande, alle Schlacken, die aus dem Verbrennungsprozeß des Körpers als Rückstand bbleiben, hinwegzuspülen. Deshalb lagern sich diese Rückstände, besonders die schädliche Harnsäure, in den Muskeln und Gelenken ab. Dort erzeugt sie die so schmerzhaften und die Bewegung hindernden Giebttneten oder rheumatischen Verdickungen. Sie sind nur dauernd zu beseitigen durch die Abtragung der Harnsäure=Ablagerungen. besten geschieht das durch die auf die alten unschädlichen und bewährten Vorschriften des verstorbenen Dr. med. Olaf oft zurückgreifenden Levathol=Tabletten. Diese Levathol=Tabletten haben folgende Zusammensetzung: rad. sarsavarillge 5, amm.##fric. jodid. 5, leg., art. tabl. 100. Dieselben sind leicht und bequem zu nehmen. Fordern Sie ausdrücklich Levatholpräparate, weisen Sie anders Fabrikate zurück. Levathol ist in den Apotheken zu haben. Alleinise Fabrikanten C. F. Asche u. Co., Hamburg 19. Gettesvten Drönung. (Nachdruck verboten.) Dionysius=Psarrkirche. #ustag: 6 Uhr Jahresmesse für Albert und Theodor Bröker An Kr. gef., ½8 Uhr Jahresmesse für Eheleute Rudolf Voß, 8 Uhr#hresamt für Fliegerleutnant Wilhelm sacson im Kr. ges., ½9 Uhr Kreuzwegandacht.— Mittwoh: 6 Uhr Jahresmesse für Los. Verschüer, 7 Uhr Jahresmesse für Theodor Batink im Kr. ges ½8 Uhr Seelenamt für Josef Sybertz und Anna Wintels, 8 Uhr Jahresamt für Franz Forstmann.— Donnarstag: 6 Uhr Jahresmesse für Hermann Pelster, 7 Uhr Jahresmesse für Bernh. Berning, 8 Uhr Jahresamt für Frau Josef Schmidt.— Freitag: 6 Uhr Jahresmesse für Familie Bäumker, ½8 Uhr Jahresamt für Heinrich Roleff, 8 Uhr Jahresamt für Heinrich Segger.— Samstag: ½8 Uhr Jahresamt für Kolon Hermann Backmann, 8 Uhr Jahresamt für Kolon Josef Brüning. Nachm. 6 Uhr MuttergottesBastika. Dienstag: 6 Uhr Hochamt zu Ehren des hl. Antonlus,# shr Jahresmesse für Ehefrau Hermann Vollen, 7¼ Uhr Iahresmesse für Familie Wellering, 8 Uhr Jahresamt für Bernard Wellering. — Mittwoch: 6 Uhr Jahresmesse für Anton Lintemeier, ½7 Uhr Jahresmesse s. Ww. Franziska Thape, 7¼ Uhr Jahresamt s. Carl Rense, 8 Uhr Sechswochenamt für Ehefrau Theresia Ereler.— Donnerstag: 6 Uhr Jahresmesse für Theresia Schipp, ½47 Uhr Jahresmesse für Franz Achternkamp, 7¼ Uhr Jahresmesse für den verm. Gerhard Kröger, 8 Uhr Jahresamt für Anton Wietkamp. Freitag: 6 Uhr Jahresmesse für Anton Winkeler, 447 Uhr Jahresmesse für Katharina Naßmacher 7¼ Uhr Juhresamt für Katharina Dolleck, 8 Uhr Jahresamt für August Fislage.— Samstag: 6 Uhr Jahresmesse für Ehefrau Bern. May, ½7 Uhr Jahresmesse für Heinrich Aßink, 7¼ Uhr Jahresamt für die Verstorbenen der Familie Gerhard Beckmann, 8 Uhr Jahresamt für Hermann Wolters. Symmastaltieche zum bl. Perrus. Dienstag: 7 Uhr Seelenmesse für Berhard Hegemann,##5 Uhr Seelenmesse für Eheleute Jos. Lüttmann.— Mittwoch: 7 Uhr Seelenmesse für Frau Joh. Goetzen geb. Frühling.+8“ Uhr Seelenmesse für Frau Herm. Greiwe.— Donnerstag: 7 Uhr Seelenmesse für Bern. Hegemann=Wadelheim). ½ Uhr Seelenmesse für Rudolf Isfording i. Kr. ges.— Freitog:# Uhr Seelenmesse für Eheleute Heinr. Funke, 48 Uhr Seelen### für Kar' Berning 1. Kr. gef.— Samstag: 7 Uhr Seelenmesse#, göstin, Sommerkamp geb. Malchow, 18 Uhr Seelenmesse suAnna Grothues. Männersodalität. Bönekeskirche. Dienstag: 6¼ Uhr Seelenmesse für Jos. Plagemann.— Mik. woch: 6½ Uhr Seelenmesse für Anton Berning.— Donnerstagt 6¼ Uhr Seelenmesse für Klemens Wolf.— Freitag: 6¾ Uhr Eeelenmese für Jol, von der Meri. Wiro Am Mittwoch den 23. morgens 7½ Uhr findet in der alten Pfarrdirche ein Seelenamt statt, für den am 9. 2 21 zu Boston(Ameriba) verstorbenen Herrn Joseph Sybertz u. für, die am 11. 2. 21 zu Münster verstorbene Lehrerin Fräulein Anna Wintels wozu Verwandte, Freunde, Bekannte steundlichst eingeladen werden. Sybertz u. Familie. + Jahres=Seelenamt für den Leutrant findet statt am Dienstag, den 22. Fedruar morgens 8 Uhr in der Pfarrkerche. 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Juli 1893 folgendes festgesetzt: Der dieherize 8 4 Nr. 1 erhält folgende Fassung: „Die Kartensteuer beträgt## jede gemäß§ 8 ausgegebene Einteitiskarte oder jeden sonstigen diesen vertretenden Ausweis bei einem Einirittsgeld von 50 Psennig 15 Pfennig, bei höherem Eintrittegeld für jede angesangene halde Mard ebenfalls 15 Peengig“ Rhein=, den 26. Novemse: 1920. " Der Bürgermeister: Schülttemeyer. Genehmigt auf Grund der§§ 13, 15, 18 und 77 des Bosgese Bah. Juli 1899 mit der ##guer, vaß“er Nachtrag mit dem Tage der Veröffentlichung in Kraft tritt. Münster, den 7. Junnar 1921. Ramens des Wezirksausschusses: Der Vorsitzende. I..: gez. Dr. Schmidt, Zu der devorst henden Cenehmigung wird gemaß § 77 des Kommunalabgabengesetzes vom 14 Juli 1893 und dem Ministerialerlasse vom 26 Juni 1907(Min. Bl. S. 236) die Zustimn ung erteilt Münster den 25. Januar 1921. Der Oberpräsident der Provinz Wessaken: J 2 gez.: Kirchner. P Vorstehender Nachtrag zur Lustbarheitssteuer=Ordnung wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Die erhöhte Kartensteuer wird vom 1. März de. Is. an ethoben. Rheine, den 16. Februar 1931. Der Bürgermeister. B. SCHEAUHEUR, TEXTILWAREN EN GROS, Coesfeld, Borkenerstr. Den günstigsten Moment ausnutzend, als die Rohstoffe einen seit Jahren nicht mehr gekannten Tiefstand erreicht hatton, habe ich großen Posten Nessel, Hemdenblber, Siamosen, Pllot. Genua-Cords u. sonstige Baumwollwaren eingekauft und empfehle ich solche zu staunend billigen Preisen Nur beste 9. Ouslikten., Ein Lagerbenuch vird Sie überengen. Verkauf nur an Detaillisten, Hausierer u. Maaspschiflo.— Gut eingsführte Vostreter gesuckt.) Dienslag, morgen auf d. Marktplatz in Rheine großer, billiger Werkzeugmacher und Schmiede gesucht Joh. Eickens, Rheine i.., Fabrik landw. Maschinen. 1 Große “ zu verkrufen oder gegee Nühner zu vert uschen Näh. Geschäftsstelle. 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Rheine 1 West“., den 18. Fehrnar 192 Die Stadtpokizeiverwaktung. Die Amtsvokkzeiverwaktung. rth * Wochverkaur. Weschhen Büscher, Heyen& Co. Oldenburg Gestemünde. Rbssassstasser (5 bie 10 Ztr.) gegen Runkein eder Steakrüben abzugeben. Näh. Geschäftsstelle. Bekanntmachung. Die Invallde:=, Invalidenkranden. Alters=, Witmen Wais n= und Unfalle nten, sowie die sämtlichen Militär rentenemofänger werden hiermit aufgefordert, ihre Renten Quittungen für den Monat März(bei Mil tärrenten mi den Bescheinigungen) von Montag, den 21. bis einschl Donnerstag, den 24 Febritar 1921 zwecks Beglaubigung im Amtsverwaltungsaeh sude Zimmer Nr. 3 abzugeben Die Abholung der Qutttungen hat für die Militckeventenempfänger am 26 Fedruae 1921, vormittage nor —12 Uhr. für d. übrigen Rentenempfänger am 1. März 1921 zu erfolgen Diesenigen die nicht recktzeitig ihre Quit tungen zwecks Bescheinigung vorlegen bezw. am Tag, der Abholung zu gleich beglaubigen lassen wollen, bönnen Kun Schuhmachermeister kaufen sehr günstig sämtliche Schuhmacher=BedarfsArtidel wie: Lederfett. Appreitoren usp. Außerdem unterhalten wir geoßes Lager in Hanfaarnen, Zwirnen, Giaulund Ecken, Ginlegesohlen. Drahlstister, Tücksen. — Stiefeleisen, Scheürkeister, Kleber— und sonstigen diversen Artikeln. Rubert& Fritz Müller, &a Chemische Fabrlk und Schuhmacher=Bedarfs=Artiei=Großhandlung. Denabrich, Gr. Gübewat 19 ####men dieselben erst drei Tage später in Empfang nehmen. heine, den 18. Jebruar 1921. Der Amtmann Helrat Junggeselle, 31 Jahre alt, Bergmann, einige Tausend Mard in Ba-, wünscht ein Behanntmachung. Sämliche Aueländer, die das 14. Lebens ahr erreichte und ihren Wohnsitz im Amtsbezirh Rheine haben, werden viermit aufgefordert, sich wegen ihrer Legitimierung oder Ausste Jung eines Personalausweises im Amteverwaltungs= gebäude, Zimmer Nr. 3. zu melden und zwar wie folgt: 1. Diejenigen Ausländer mit dem Anfangeduchstaben —6 einschl. am Dienetag, den 22. Fed. 21 vorm. von—12 Uhr, 2. Mit dem Buchstaden—L einschließlich am Dienstag,°. Feb., nachmittags von 2½—5 Uhr. 8. Mit dem Buchstaben—8t einschl. am Mittwoch, den 23. Fed., vorm. von—12 Uhr. 4. Mit dem Buchstaden—2 einschl am Mttwoch, den 23 Fed. nachm. von 2½—5 Uhr Ich mache noch besonders darauf aufmerksam, daß nicht nur diejenigen Ausländer, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, in Fraze kommen, sondern auch alle anderen Ausländer, wie Ehefrauen, Angestellte pp. Zwei Photoeraphien sind von jedem Ausläunder(in) abzugeben Rheine, 19. Febraar 1921. Der Amimann ie Käufer für Langstroh und gutes Kuuter gagundes Wiesenheu!— Friedrich Kraats& Co., Osnabrück, Telef. 1484, 1880, 1065, Hamburg 8 Perlin-Friedenau. Verkauf. Am Montag, den 21. d. M. nachmittags 2 Uhr verkaufe ich beim Wirt Herrn Theodor Brünen Elterstraße hier, im freiwilligen Auftrage 2 tragende Schafe öffentlich meistbietend gegen Barzahlung. Joseph Vollmer, beeid. Auktionator. Konsum und Sparverein für Osnabrück u. Ung. e. 6 m. b. H. Wir suchen für unsere Verkaufsstellen in Rheine zum 1. April evtl. früher einen tüchtigen - Lagerhalter= Bewerbungen sind bis zum 23 ds. Mte. an den Vorstand in Osnabrück, Neulandstr. 41, einzureichen. Der Vorstand. Wnnen gu fernen. Gela. nicht ausgeschlossen. Junge Witwe mit 1 bis 2 Kindern nicht ausgeschlossen. Ang. unter V. B. 213 an die Geschäftestelle erbeten. MeneSomm Eisige Motterkopinchen und tjonger Zochthahn 2 freund'. möbl. Eimther von besserem Herrn(Akademiker) sum 1. Märs eu mieten gesucht. Schriftl. 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Ferner richtet das Berufsamt an alle Handwerksmeister, Gewerbetreibende und Lehrstelleninhaber die dringende Bitte, doch alle frei werdenden und offenen Lehrstellen, besonders auch die weiblichen, dem Berufsamt zu melden. Die Vermittlung erfolgt ohne jeden Zwang und kostenlos, Dienstags= u. Freitagsmorgens, von 10 bis 12 Uhr in der Städtischen Verwaltung, Arbeitsnachweis männliche Abteilung, Klosterstraße 8, Näberes Geschältsstelle. Guterhaltener Argag (weil nicht passend) zu verkausen. Daselbst ein und 1 Mantelstock Lovestraße 7. Guterhaltener weißer billig zu verkaufen. Näh. Geschäftsstelle. Besseres, katzolisches sucht zum 1. 4. od. 15. 4. 21 Stellung als Stütze, we Zweitmädchen vorhanden. Angeb. u. A. F. 1554 an die Geschöftestelle. Das Berufsamt des Kreises Steinfurt * in Rheine, Klosterstraße 8. ite 3 versch. Formen, 4500 Wäsche Bine u Spitestek. 3300 Dawen-Taghemdes ans starkädigem 4950 Hemdentuch, m. Passe u. Festonzacken Stck. 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