Inselbreis 15 Pf. Ausgabe F(Gladbeck-Bottrov- Dorsten) National Zeitung Organ des Gaues Westfalen-Nord der ür inements: Mitte: I Plannkuche raße 6 sehr nder rlieb ndig. eis. unter n die erich. ing. n in nabkirch kar. sucht 10 und ing. inter die urg. Mädchen k., 29 Jahre, sucht Stelle zur selbständ. Führung ein Privathaushalts.— Angebote unter Nr. 1212 an die N3=Agt. Schuhhaus Int=Peen, lehen. Suche für 16jäh rige Tochter (Handelsschule) zum 1. 4. 1939 kaufmännische Lehrstelle oder Stelle im Büro in Wesel. Beherrscht Stenografie und Schreibmaschine. Angebote unter 786 an die N8. Wesel. chen alle osuchenden merksam, das Verlag: haupise National=Zeitung. Verlag und Druckerei G. m. d. H., Essen, Herkulesstraße 1—9. suptschriftleitung: Essen, Herkulesstraße 5(Sammelruf 501 51): Gelsenkirchen Schriftleitung Geschäftsstelle Adolf=Hitler=Straße 48(Rus 253 51); Recklinghausen. Breite Straße 11 ## 3251•52): Gladbeck, Hermann=Göring=Straße 10(Ruf 2151°52); Bottrop. Gladbecker #tratze 16(Rur 3160); Dorsten, Essener Straße 33(Rus 2638); Dutsburg, Königstraße 46 Catermann=Haus. Ruf 224 51·52); Overbausen. Marktstratze 30•32(Rus 232 55/56): Mülbeim Muyr), Bachstraße 2!(Ruf 436 42·416 14); Moers, Steinstr. 32(Sammelruf 2287/88): Geldern, sumer Straße(Rus 320): Kleve, Kirchstraße 30(Rus 2150); Wesel, Adolf=Hitler=Platz 3 But 1938 und 1940): Dinslaken. Schlageterstraße 51(Rus 2345 und 2346).— Berliner Schrift#tung SW 68. Charlottenstraße 82(Haus der RS.=Presse, Ruf Berlin 176431). Die anenal=Zettung erscheint wöchentlich siebenmal morgens Drabianschrift: National=Zeitung. essen Bezugspreis durch Boten halbmonatlich 1,25 RM., monatlich 2.50 RM. Durch die Post honatlich 2.50 RM.(einschließlich 46.27 Rpf Zeitungsgebühr) zuzüglich Bestellgeid Im Hue von Betriebsstörungen durch böhere Gewalt usw besteht kein Anspruch auf Lieserung hder Nachlieferung der National=Zeitung oder Rückzahlung des Bezugsgeldes Einspruchsloser Bezug gilt als Anerkennung dieser Bedingung. Ersüllungsort und Gerichtsstand Essen.— Anzeigenpreisliste siebe am Schlusfe des örtlichen Teils. Sonntag, 29. Januar 1939 Jahrgang 10/ Nummer 29 Hauptschriftleiter: Graf Eberhard von Schwert n. Stellvertretender Hauptschriftleiter: Walter Wilhelm Dittmar. Verantwortlich für Behandlung der Politik: Otto Karl Albert; des polttischen Katboliztsmus: Fritz Schlegel: des örtlichen Teils: der teweils am Ende dieses Teiles benannte Schriftletter; des provinztellen Teiles: Hermann Tolen: des Sportteiles: Herbers Koch: der deutschen Kulturpolitik: Dr. Richard Litterscheid: des Teiles „Technik und Vertebr": Dr. Gustav Hobl: des wirtschaftsvolitischen und Handelsteils: Karl Albach: sämtlich wohnhaft in Essen.— Verlag und Druck:„National=Zeitung“, Verlag und Druckerei G m. v. H.: Verlagsletter: Wolfgana Müller=Clemm(Essen): verantwortlich für Anzeigen: Karl Mevler(Essen); für den Inhalt der lokalen Anzeigen der am Ende des örtlichen Teiles benannte Mitarbeiter.— Zur Zeit Pl. 19 gültig— Gesamtdurchschnittsauflage Dezember 1938 über 160 inN). Ausgabe A Groß=Essen,.." üder 39 i0M Ausgabe A Recklinabausen Ausgabe 8 Dutsvurg=Hamborn„„ 30 000 Asgabe C Mülheim 8 800 Ausgabe O Oberhausen" 12 000 Ausgabe E Reichsausgade„ 4 000 Ausgabe F Gladbeck=Bottrap=Dorsten„ 7 700 Ausgabe 0 Gelsenkirchen=Buer=Hocst„ 11 0000 üder 8000 Ausgabe V Wesel=Rees„ 9 200 Ausgabe W Dinslaten„ 6 600 Ausgabe X Kleve„ 7 400 Ausgabe V Geldern 4 300 Ausgabe 2 Moers„ 12 000 Neue Aufgaben für das Verfügung des Führers Träger der außermilitärischen motorischen Wehrertüchtigung 7 Werlin, 28. Januar.(Eig. Drahtb.) Der Führer nd Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat am 27. Januar 939 folgende Verfügung erlassen, die die vor= und nachilitärische Wehrerziehung auf dem Gebiete des Motorwesens egelt und dem RSKK. in engster Zusammenarbeit mit dem eer besondere Aufgaben zuweist: „Auf dem Gebiete der vor= und nachmilitärischen Wehrrziehung weise ich dem RSKK. für seine Zusammenarbeit nit dem Heere folgende Aufgaben zu: Der als Kraftfahrer orgesehene Ersatz der motorisierten Einheiten des Heeres ist fährend des der Ableistung der Wehrdienstpflicht voraufehenden Jahres durch das RSKK. in mehrwöchentlichen kursen auf den„Motorsportschulen des RSKK.“ an Kraftahrzeugen des Heeres auszubilden. Alle Soldaten des Berlaubtenstandes, die neuzeitlich ausgebildet und für eine sob.=Verwendung als Kraftfahrer bestimmt sind, leisten im SKK. Uebungen zur kraftfahrtechnischen Fortbildung ab. iese Uebungen rechnen auf den bei den SA.=Wehrmannchaften abzuleistenden Dienst an. Die Zugehörigkeit der oldaten des Beurlaubtenstandes zu den SA.=Wehrmannhaften bleibt durch diese kraftfahrtechnische Fortbildung unerührt. Die Führer und Männer des RSKK. sowie alle Solaten des Beurlaubtenstandes, die nach Ableistung ihrer Lehrpflicht in die Reihen des RSKK. eintreten, erfahren sre Wehrertüchtigung auf der Grundlage des SA.=Wehrbzeichens im NSKK. Das RSKK. hat hinsichtlich Gliederung und Ausbildung en Erfordernissen des Heeres Rechnung zu tragen. Der Korpsführer des RSKK. erläßt die erforderlichen usführungsbestimmungen im Einvernehmen mit dem berbefehlshaber des Heeres. Die Dienststellen von Partei und Staat haben das SKK. in dieser Erziehungsarbeit zu unterstützen.“ * Zu dieser Verfügung des Führers schreibt H. Martin, kajor im Oberkommando der Wehrmacht: Der Erlaß des Führers und Obersten Befehlshabers er Wehrmacht über die Aufgaben des RSKK. auf dem Geiete der vor= und nachmilitärischen Wehrerziehung hat eine eue militärisch und wehrpolitisch wichtige Entscheidung bracht. Es ist kein Geheimnis, daß das NSKK. mit der Wehracht auf dem Gebiete der motorischen Wehrertüchtigung hon lange Zeit in kameradschaftlicher Weise zusammenarbeitet hat. Wenig bekannt ist die Tatsache, daß diese usammenarbeit schon vor der Machtergreifung stand. Ihrer Pflege und Vertiefung galt von jeher die esondere Obsorge von Reichsleiter Hühnlein. Durch den Erlaß des Führers wird nunmehr die wichge Arbeit des RSKK., insbesondere seine Einflußnahme uf die Wehrertüchtigung der deutschen Jugend, für alle ukunft festgelegt. Der Initiative Korpsführer Hühnleins ist es zu veranken, daß das RSKK. in engster Zusammenarbeit mit der Lehrmacht aus eigener Kraft bereits 1933 zwei der Weiterldung des Führerkorps und der Heranbildung von Lehrläften dienende Reichsschulen und sechs Motorsportschulen löffnet hat. Die Zahl der Motorsportschulen ist ein Jahr äter um weitere 15, also insgesamt auf 21 erhöht worden. ie Technische Führerschule in München dient der Ausbilung des techinschen Lehrerpersonals, die Reichsmotorsporthule Döberitz der Heranbildung des Ausbilderkorps. Die usstattung der Motorsportschulen des RSKK., Lehrmaterial nd Kraftfahrzeuge aller Art sind vorbildlich Die Ausbilung beschränkt sich nicht nur auf das rein Fahrtechnische, ndern umfaßt auch das verkehrstechnische, wehrsportliche, ortliche und selbstverständlich auch das weltanschauliche ebiet. 200 000 junge deutsche Männer sind bereits durch die Motorsportschulen des RSKK. vor Ableistung ihrer Wehrpflicht gegangen. In Zukunft werden Soldaten des Beurlaubtenstandes, die bereits vor Ableistung ihrer Wehrpflicht dem RSKK. angehört haben, nach ehrenvollem Ausscheiden aus dem aktiven Wehrdienst wieder in die Reihen des RSKK. zurücktreten, um dort ihre nachmilitärische Weiterbildung auf der Grundlage des SA.=Wehrabzeichens durch das RSKK. zu erfahren. Außerdem wird aber das RSKK. die Erhaltung und Festigung des kraftfahrtechnischen Wissens und Könnens aller derjenigen übernehmen, die in ihrer Mobilmachungsverwendung als Kraftfahrer vorgesehen sind. Reichsleiter Hühnlein, der Korptführer des RSKK., hat diese nun festgelegte Arbeit des RSKK. von jeher als seine Lebensaufgabe betrachtet. Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, hat die nunmehr klargestellte Festlegung der Arbeit des RSKK angeregt und durch seine zielbewußte Initiative gefördert. Es kann keine bessere Gewähr für eine Erfolg versprechende Zusammenarbeit in der Praxis geben als diese Tatsache. „Stahlblock innerer Geschlossenheit Geleitwort des Generalfeldmarschalls Hermann Göring zum 30. Januar 1939 DNB. Berlin, 28. Januar.(Drahtb.) Zum 30. Januar 1939 hat Hermann Göring folgendes Geleitwort geschrieben: Sechs Jahre sind seit dem denkwürdigen Tage vergangen, an dem Adolf Hitler die Führung des deutschen Volkes in seine starken Hände nahm. Nur eine kurze Spanne Zeit! Mit ihren unerhört großen Geschehen wiegt sie jedoch in der deutschen Geschichte sch werer als Jahrzehnte und Jahrhunderte. Sie hat das Schicksal der Nation für Generationen bestimmt. Am 30. Januar 1933: Deutschland lag in den Ketten des Versailler Diktates: Ehr und Wehr waren ihm genommen. Zum Objekt der internationalen Politik herabgewürdigt, war es nicht einmal souveräner Herr über seinen eigenen Grund und Boden. Das Volk, in Parteien, Klassen und Stände zerrissen, litt bitterste Not. Betriebe und Werkstätten waren verödet, sieben Millionen Erwerbslose drängten sich vor den Stempelstellen. Am 30. Januar 1939: Das Großdeutsche Reich ragt inmitten der Welt empor, fest gefügt, ein Stahlblock von innerer Kraft und Geschlossenheit. Frei ist das Land, frei sind achtzig Millionen Menschen, frei sind unsere Ströme, gesprengt sind die Fesseln des Tributsystems. Ueber Ehre und Unabhängigkeit der Nation wachen die Partei und die neue deutsche Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Und rings im deutschen Lande klingt die freudige Sinso nie deutscher Arbeit. Wenn am 30. Januar über allen Städten und Dörfern des Großdeutschen Reiches von Tilsit bis Aachen, von Flensburg bis Wien die Hakenkreuzflagge weht als herrliches Symbol der deutschen Macht und Größe, blickt das Volk dankbaren Herzens auf den Mann, der ihm als Retter aus Elend und Schmach den Weg zum glanzvollsten Aufstieg seiner Geschichte bahnte, auf seinen Führer Adolf Hitler. Henleins Sechsjahresplan Sudetengau soll Mustergau werden ∆ Reichenberg, 29. Januar.(Eig. Drahtb.) Gauleiter Konrad Henlein gab beim ersten Gauappell der DAF. in der Gauhauptstadt Reichenberg vor 20 000 Schaffenden sein Programm für den Aufbau des jüngsten Reichsgaues bekannt. Er erklärte, daß er einen Sechsjahresplan entworfen habe. In diesen sechs Jahren müsse die Angliederung, Umstellung und Ausgestaltung des Sudetengaues zu Ende geführt sein. Er erinnerte daran, daß ihm der Führer den Auftrag gegeben habe, aus dem Sudetenland in kürzester Zeit einen Mustergau zu machen.„Der Führer hat mir die Vollmacht gegeben, jetzt als Reichskommissar und in kürzester Zeit als Reichsstatthalter diesen Auftrag auszuführen.“ Konrad Henlein behandelte in seiner Rede die Arbeitslosigkeit und Arbeitsbeschaffung, die Eingliederung der sudetendeutschen Wirtschaft in die des großdeutschen WirtDie englische Kabinettsumbildung Sir Thomas Inskiv Dominionminister UP. London, 29. Januar.(Eig. Drahtb.) In der owning Street wurde am Samstagabend folgende Umbilng des Kabinetts Chamberlain bekanntgegeben: Zum uen Minister für die Koordination der Verteidigung ist r frühere Erste Lord der Admiralität, Lord Chatfield nannt worden, der damit an die Stelle von Sir Thomas nikin tritt. Dieser übernimmt das verwaiste Ministerium r die Dominions. Der bisherige Landwirtschaftsminister : H e r b e r t M o r r i s o n g i b t d i e s e s M i n i s t e r i u m a b u n d rd Kanzler des Herzogtums Lancaster, während Major Reginald Hugh Norman=Smith. der frühere räsident der nationalen Landwirtevereinigung, das Minierium für Landwirtschaft und Fischerei übernimmt. Lord Winterton ist zum Generalzahlmeister ernannt worden, ein nichtbezahlter Posten innerhalb der Regierung. Gleichzeitig scheidet Lord Winterton aus dem engeren Kabinett aus, bleibt aber nach wie vor Präsident des Flüchtlings= komités von Evian. Der Earl of Munster ist zum parlamentarischen Unterstaatssekretär im Kriegsministerium ernannt worden an Stelle von Lord Strathcona: der seinerseits zurücktritt. Lord Strathcona gehört zu den jüngeren Ministern, die im Dezember den Kriegsminister Hore=Belisha heftig angriffen. Malcoem MacDonald bleibt wie bisher Kolonialminister und gibt Sir Thomas Inskip das bisher von ihm vorübergehend mitverwaltete Dominionministerium wieder ab. MacDonald wird sich ganz dem Palästinaproblem widmen. Lord Chatfield gilt als sehr befähigter Politiker. Er befindet sich zur Zeit auf der Rückfahrt von Indien, wo er Vorsitzender des internationalen Verteidigungsausschusses war. schaftsgebietes und die Frage der Angleichung der Löhne an die des Altreiches. „Es ist der Wille des Führers“, so erklärte er,„daß in ganz wenigen Monaten es im Sudetengau keinen einzigen Arbeitslosen mehr gibt. Die erste Aufgabe unseres Gaues ist es, die furchtbarste Plage, die seit Jahren auf unserem Land liegt, zu beseitigen, und jedem, der stark und willig ist, die Möglichkeit auf Erwerbsarbeit und damit Brot und Zukunft zu geben.“ Zur Eingliederung der sudetendeutschen Wirtschaft, die seit 20 Jahren verarmt und rückständig sei, erklärte der Gauleiter, daß der Umbau einige Härten mit sich bringen werde. Bedeutende Umänderungen und Umstellungen seien nötig. Der Führer wünsche auch hier, daß nicht für wenige Monate, sondern für Jahrhunderte vorgesorgt werde Zur Lohnfrage erklärte Henlein unter stürmischen Zustimmungskundgebungen, er werde dafür sorgen, daß in den allernächsten Wochen die restlose Angliederung der Lohntarife an die des Altreichs erfolge. Wenn es hier vorübergehend Härten gebe, so würden diese nur kurze Zeit währen. Anschließend sprach der Gauobmann der DAF., Birke, über die Aufgaben der DAF. im Sudetengau. Auch im Sudetengau müßten die Begriffe Fabrikant und Prolet verchwinden, denn der Nationalsozialismus sei auf dem Gedanken der Volksgemeinschaft aufgebaut. Nach drei Wochen Aufbautätigkeit der DAF. stünden schon 700 000 Sudetendeutsche in der Gemeinschaft der schafsenden Deutschen. Das Zier, eine Million Sudetendeutscher in der DAF., werde bald erreicht sein. Oberregierungsrat Fritzsche Ministerialrat Ernennung durch den Führer X Berlin, 28. Januar.(Drahtb.) Der Führer ernannte den„Abteilungsleiter deutsche Presse“ der Presseabteilung der Reichsregierung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Oberregierungsrat Hans Fritzsche, zum Ministerialrat. ordnung und planung O. A. Francos Einmarsch in Barcelona bedeutet, wie Mussolini bei der Siegesfeier in Rom gesagt hat, den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte Eurovas. Man könnte dazu sagen: des Kapitels, das nach der großen Neuordnung Europas durch das Münchener Abkommen an erster Stelle stand. Nach der Neugestaltung der Kräfteverhältnisse in Mitteleuropa konnte die Auswirkung davon, vor allem in der Richtung nach Südosten und Osten, zunächst dem einfachen Schwergewicht überlassen bleiben, nach dem sich immer mit der Zwangsläufigkeit des eigentlichen Kräftespiels aller Wirklichkeit neue Ordnungen auszurichten pflegen. Mit um so größerer Dringlichkeit standen die Fragen des Mittelmeers zur Tagesordnung, die während der Monate des Kampfes um die Ostmark und während der Tschechenkrise in den Hintergrund getreten waren. Diese Großdeutschland und die Welt Zur 6. Wiederkehr des Tages der Machtübernahme durch den Führer veröffentlicht die„National=Zeitung“ am Montag, dem 30. Januar, eine umfangreiche Sonderausgabe unter dem Titel„Großdeutschland und die Welt“. In grundsätzlichen Aufsätzen und an Hand von bisher unveröffentlichtem Aktenmaterial werden die Auswirkungen der Schaffung Großdeutschlands durch den Führer auf die Weltpolitik und die aus dieser neuen Lage erwachsenen Zukunftsaufgaben zur Sicherung des großdeutschen Lebensraumes behandelt. Fragen konzentrieren sich, wie alle Fragen, die in unserer geschichtlichen Epoche den lebendigen Strom des Geschehens betreffen, um eine neue autoritäre Macht, um das nationale Spanien, das durch die Richtung seines Befreiungskampfes unmittelbar in weltanschaulich=politischer Gleichrichtung steht mit den Staaten, die sich in der Achse Berlin—Rom zusammengefunden haben, und mit den in mehr oder weniger enger politischer Verbindung mit ihnen stehenden anderen europäischen Staaten. Es wäre verfrüht, heute schon über die künftige Gestaltung Spaniens Voraussagen im einzelnen zu machen. Allein die Tatsache, daß Franco mit seinem neuen Sieg unmittelbar in die Reihe der Neugestalter der politischen Ordnungen eingetreten ist, hat in Teilen der Weltpresse wieder einmal mehr oder weniger akademische Debatten ausgelöst darüber, was nun eigentlich das Kennzeichen dessen sei, was hier als Ordnung gemeint und immer wieder genannt wird. Die nationalen Revolutionen in Deutschland, Italien, Spanien und die entsprechenden Vorgänge der Besinnung auf die nationale Realität in einigen Staaten des Südostens, nicht zuletzt auch die parallelen Vorgänge etwa in der Türkei oder in Japan werden dabei in offensichtlich oberflächlicher Weise nur unter dem Zeichen der Antikominternbewegung, also negativ, definiert. Selbstverständlich bedeutet die gemeinsame Erkenntnis der bolschewistischen Weltgefahr und die damit verbundene Einsicht in die Rolle des Weltjudentums eine starke Bindung zwischen diesen Staaten, die gegenwärtig in entscheidende Stellungen innerhalb der geschichtlichen Vorbewegung der Welt eingetreten sind. Aber man sieht doch langsam, obwohl eine gewisse Hetzpresse alle autoritären Staaten als genormt und gleichartig auf einen Nenner zu bringen sucht. die nationale Verschiedenartigkeit der jeweiligen innerpolitischen, wirtschaftlichen und kulturellen Neuformungen und sieht, daß trotz aller völkischen Eigenart etwas Gemeinsames am Werk ist, etwas wie ein Prinzip, das, nach dem Erfolg zu urteilen, die Zukunft für sich hat. Man wird dabei in der Weltpresse zwar selten zugegeben finden, daß diese Zukunftsbedeutung positiv zu werten sei, aber die Zunahme allgemeiner Betrachtungen deutet doch auf einen Vorgang hin, der offenbar nicht mehr aufzuhalten ist: die Auseinandersetzung mit den neuen Grundgesetzen, wie sie durch das Dritte Reich, durch den Faschismus und durch Nationalspanien verkörpert sind und wie sie sich in den Nachbarschaften dieser Staaten auszuwirken beginnen. Man geht dabei von den verschiedensten Seiten an die Frage heran. Vor allem wirtschaftlich versucht man sich über die Methoden klarzuwerden, mit denen diese Staaten. die doch nach einer freundlichen britischen Einteilung zu den Habenichtsen gehören, nicht nur gegen eine Welt von Feindseligkeit und Unverständnis durchhalten, sondern auch noch an Steigerung der Produktion ebenso wie an Beharrlichkeit ihrer Währungen und an Durchsetzung sozialer Reformen die übrigen Staaten übertreffen. Man vergleicht vor allem die neuartigen Methoden, mit denen diese Erfolge erzielt werden, mit den ähnlich benannten Methoden etwa in USA. oder in der Sowjetunion und glaubt, aus einem solchen Vergleich auf das„Geheimnis“ des Erfolgs zu stoßen. Dabei findet man in einem amerikanischen Blatte eine kleine Bemerkung eines offenbar über den New Deal des Herrn Roosevelt verärgerten Amerikaners, der meint, der New Deal sei nur die Grimasse des deutschen Vierjahresplanes, denn es fehle ihm jede Zukunft. Wahrscheinlich ist dieser Satz ohne Ahnung davon geschrieben worden, wie nahe an die richtige Einsicht eine solche Bemerkung vorgestoßen ist. Denn hier ist zweifellos an das Geheimnis des Erfolges gerührt: Planung, als einer der wichtigsten und entscheidendsten Faktoren dessen, was die autoritären Staaten Ordnung nennen, verlegt den Blickpunkt der inneren und äußeren Ausrichtung in die Zukunft. Vielleicht läßt sich der grundsätzliche Unterschied zwischen den sogenannten Demokratien und den autoritären Staaten vor allem darin finden, daß die ersteren ihren Blick vor allem auf die Verfalsung, also ein geschichtlich Gewordenes und Erstarrtes, ein im Grunde schon Vergangenes heften, während in den autoritären Staaten typischerweise Verfassung als etwas Werdendes betrachtet wird, als eines von vielen Ergebnissen dessen, was durch Planung erreicht werden soll. Gerade damit sind aber diese„Planungsstaaten“ die eigentlich entscheidenden Staaten des 20. Jahrhunderts geworden. Sie haben wirklich das 19. Jahrhundert als das Jahrhundert der Verfassungskämpfe hinter sich gelassen. Verfassung ist für sie nichts Ursprüngliches, sondern etwas Entstehendes und erst zu Schaffendes; nichts hat gewissermaßen mehr Zeit und braucht weniger eilig formuliert zu werden als eine neue Verfassung. Ursprung aller Bewegung ist die Planung geworden, erst nach ihren Erfordernissen wird die Verfässung gestaltet werden, sobald sich die zweifellos bei jeder solchen kopernikanischen Umdrehung der Blickrichtung eintretenden Unklarheiten und Schwierigkeiten übersehen lassen. So war es möglich, daß die Staatsform des Dritten Reiches anfangs geradezu namenlos sein konnte, daß schon in der Kampfzeit die Frage Republik oder Monarchie oder was sonst geradezu als Nebensache erklärt werden konnte. So war es möglich, daß die Reichsreform durchaus unvordringlich behandelt werden konnte— und mußte, denn jeder Versuch einer übereilten Lösung wäre ja, wie sich inzwischen herausgestellt hat, durch die Schaffung des Großdeutschen Reiches wieder überholt worden. Planung bedeutet Vorgriff auf die Zukunft in jeder Form. Planung war schon das Ordnungsprinzip, nach dem Adolf Hitler in einer Zeit, da erst wenige Tausende zu seinen Anhängern zählten, eine Organisation schuf, die Reichsleiter, Gauleiter usw. kannte, obwohl damals jeder Außenstehende ein solches Beginnen bestenfalls für eine Spieleret halten konnte, wenn er von der zahlenmäßigen Macht der anderen Parteien ausging und aus„Mein Kampf“ erfuhr, daß hier ein Mann agitatorisch tätig war, der vorgab, nicht um der Parteiagitation selber willen, sondern um die Machtergreifung zu kämpfen und dabei planvoll vorzugehen. Vorgriff auf die Zukunft bedeutete es, wenn der Führer dann nach der Machtergreifung die deutschen Nachbargebiete, die vor den Toren des Altreiches noch Millionen von Deutschen beherbergten, in seiner Bewegung als Gaue führte. Vorgriff auf die Zukunft bedeutet es ebenso, in durchaus positivem Sinne, gewissermaßen als Ausdruck ungebrochener Gläubigkeit an diese Zukunft, wenn die deutsche Wirtschafts= und Finanzplanung auch materiell von Jahr zu Jahr dieser Zukunft Belastungen zutraute, die in jedem Verfassungsstaate alter Prägung Besorgnisse erregten, weil das rückgewandte Verhaftetsein an die Vergangenheit keinen Raum für den Mut und die Entschlossenheit läßt, mit der allein Zukunft zu bewältigen ist. Das Wichtige aber ist, daß dieser Charakter des„Planungsstaates“ Ausdruck einer allgemeinen modernen Entwialung ist, vor allem in dem Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft, einer Entwicklung, die in anderen Ländern vielleicht langsamer, aber darum nicht minder unaufhaltsam vor sich gehen wird. Die neue Ordnung der Kräfteverhältnisse in der Welt, die zwangsläufig von den fortschrittlichsten Staaten gestaltet wird, bedeutet insofern selbst einen Vorgriff auf die Ordnung, die eines Tages auch von denen als gültig anerkann: werden wird, die heute dem Sinn und der tieferen Planung des Jahrhunderts noch verständnislos gegenüberstehen. Der bevorstehende Tag der Machtergreifung wird Anlaß sein, die Bilanz der neuen Ordnung zu ziehen, und wird zugleich, wie es noch jede Bilanz einer nach der Zukunft ausgerichteten Bewegung war, die Planung für die nächsten Aufgaben andeuten. So wird die erste Sitzung des Großdeutschen Reichstages in einer an Entscheidungen reichen Zeit nicht allein dem Gedenken an das Erreichte, sondern zugleich der Planung der deutschen wie auch der gesamteuropäischen Zukunft gelten. Barcelona friedliche Stappe Vormarsch zum Norden UP. Barcelona, 29. Januar.(Eig. Drahtb.) Der Vormarsch der über Barcelona hinaus vorstoßenden Franco truppen macht längs der Mittelmeerküste mit bemerkens werter Regelmäßigkeit weitere Fortschritte. An der Versolgung der geflohenen Milizen nehmen gegenwärtig vier Armeekorps der Francotruppen teil. General Franco hat zwei Armeekorps als Reserve zurückgehalten und die Hauptmasse seiner Streitkräfte auf den zu den Pyrenäen führenden Straßen zu raschem Vormarsch eingesetzt, um den Feind nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Täglich wird eine Strecke von 15 bis 20 Kilometer zurückgelegt. Am Freitagabend erreichten die Marokkanerabteilungen des Generals Yague schon die Außenbezirke der 40 Kilometer nordöstlich von Barcelona gelegenen Küstenstadt Caldetas, wo bis zum Fall Barcelonas der englische Gesandte und andere bei den Roten akkreditierte Diplomaten ihren Wohnsitz hatten. Die vorrückenden Truppen stoßen auf so wenig Widerstand, daß General Yague äußern konnte: „Unser Vormarsch in Katalonien auf die französische Grenze zu gleicht einer Militärparade; der Feind scheint völlig durcheinander geraten zu sein.“ Demgegenüber steht die wenig glaubwürdige Radioansprache Negrins aus Gerona, daß die geschlagene katalanische Armee durch frische Truppen verstärkt worden sei und auch neues Kriegsmaterial erhalten habe; sie werde sich den Francotruppen in einer neuen Verteidigungslinie zum„Kampf auf Leben und Tod“ stellen. Die frischen Truppen seien trotz der Blockade durch Francos Marine auf dem Seewege und mit Flugzeugen aus Zentral= spanien herangeschafft worden. Auch habe die rote Regierung trotz der Nichteinmischungspolitik und der Blockade neue erhebliche Mengen an Kriegsmaterial erhalten. Der Ordnungsdienst in Barcelona ist von nationalspanischen Freiwilligen übernommen worden, so daß das Heer in voller Stärke für die Verfolgung des Gegners. zur Verfügung steht. Die großen Anlagen und Fabriken für Kriegsmaterial konnten infolge der überraschenden Schnelligkeit des nationalen Einmarsches von den Bolschewisten nicht mehr gesprengt werden und gingen unversehrt in nationalen Besitz über. Bereits am Freitag arbeiteten sie mit Hochdruck für die nationale Armee. Damit verloren die Sowjetpanier ihre letzten Munitionsfabriken in Katalonien, so daß das flüchtende Sowjetherr seine geretteten Geschütze kaum verwenden kann, da keine Munition vorhanden ist. Zum vorläufigen Bürgermeister von Barcelona für die Dauer der militärischen Verwaltung ist Hauptmann Victor Felive ernannt worden, der als Führer eines Tankbataillons als erster in die Stadt eindrang. Schlimmes Elend bedroht die vielen Tausende von Flüchtlingen, die sich in der Gegend der nordkatalanischen Stadt Figueras und den benachbarten Dörfern zusammengesunden haben. Reisende berichten, es sei praktisch unmög lich, von Figueras im Kraftwagen nach Gerona durchzu kommen, weil Hunderte von Kraftwagen wegen Benzinmangels am Straßenrand stünden. Die Ortschaften seien allenthalben mit Menschen überfüllt, wo viele Flüchtlinge die Nacht nur im Mantel gehüllt im Freien verbringen müßten. Auf den Feldern rings um Figueras lagerten Tausende von Menschen. Noch seien Lebensmittel vorhanden, um die Flüchtlinge, die seit Tagen nichts gegessen haben, zu ernähren. Wie weiter bekannt wird, hat sich Companys in dem kleinen Ort Olot, etwa 20 Kilometer von der Grenze entsernt, niedergelassen. In der Hauptstraße Gibraltars kam es am Freitagabend zu einem Zusammenstoß zwischen Anhängern und Gegnern der Francotruppen. Als sich die Gäste eines Abendempfanges des offiziellen Vertreters General Francos an den Fenstern der nationalspanischen Vertretung in Gibraltar zeigten und aus Anlaß der Einnahme Barcelonas nationalspanische Lieder sangen und auch den Führer und Mussolini hochleben ließen, sammelten sich 3000 Menschen an und nahmen eine drohende Haltnug ein. Ein Mitglied der nationalspanischen Zivilgarde erschien an der Tür und sorderte die Menge zum Auseinandergehen auf, woraufhin diese in das Gebäude eindrang und es zu einem Handgemenge kam. Die gesamte britische Polizei von Gibraltar mußte eingreisen, bevor der Zwischensall sein Ende nahm. Nach Meldungen aus Perpignan sind nationalspanische Truppenabteilungen auf dem Wasserwege am Sonnabend um 11 Uhr in Port=Bou, der letzten spanischen Stadt vor der französischen Grenze, eingetroffen. Den nach Norden zur französischen Pyrendengrenze vorrückenden Francotruppen ist es gelungen, diejenigen Lücken,„ welche zwischen den einzelnen Armeegruppen durch den raschen abgezogenen Hauptteil der gegnerischen Streitkräfte mial Vormarsch und die geographischen Gegebenheiten des Gelän= schnell zu verringern. des entstanden waren, zu schließen. Zwischen den beiden Vich zu ausgerichteten Korps Francos gab es in den. sich erhebenden Gebirgszügen eine Lücke der Front, durch einige Abteilungen der gegnerischen Besatzungen der M. serrat=Befestigungen auch nach dem Fall von Barcelong abzuziehen vermochten. Diese Lücke ist jetzt geschlossen, son die Montserrat=Verteidiger, soweit sie nicht schon gesanggenommen wurden, völlig eingeschlossen sind. Auch die## bindung zwischen General Valinos Truppen und den Caldetas vorgestoßenen Marokkanern des Generals Va# ist hergestellt worden, und zwar durch die von Barcela über Moncada in Richtung Geanollers nordwärts vorrücken navaresischen Abteilungen des Generals Solchaga.# Säuberungsaktionen im Rücken der damit errichteten Fia sind so gut wie abgeschlossen.1 General Francos Ziel ist es, durch energische Verfolge des Gegners auf der ganzen Front die noch verblieben Reste der katalanischen Armee zu vernichten, ehe sie sich Verteidigung des ihnen verbliebenen kaum 9000 Quadrattis meter umfassenden Gebietes in vorvereiteten befestigt Stellungen festsetzen können. In diesem Bestreben bemüht sich, die am Freitag an einigen Abschnitten noch 30 Kilome betragende Entfernung zwischen seinen Vorhuten und 31 Ausbi Spanien den Spaniern! Rom wahrt seine Haltung Wieder Couvernantentöne Durchsichtiges Propagandamanöver! (Drahtbericht unseres ständigen Vertreters) 0 Rom, 29. Januar. Das„Giornale d'Italia“ weist energisch das aus Paris und London stammende Gerücht zurück, wonach Mussolini eine neue Viererkonferenz angeregt habe, in der die spanische Frage beraten werden solle. „Italien weiß nichts und will nichts wissen von einer derartigen Konferenz, die für Spanien in jeder Hinsicht überflüssig und heute nur im Widerspruch, ja sogar verletzend für die spanischen Interessen ist“, schreibt das halbamtliche Blatt und setzt auseinander, daß die spanischen Belange nur von dem alleinigen und unabhängigen Willen der spanischen Bevölkerung gelöst und vertreten werden könnten, ohne Bevormundung von internationaler Seite und ohne Rücksicht auf unangebrachte Ratschläge oder Einmischungen Fremder. Spanien den Spaniern! Diese Losung, ür die Italien von Anfang an eingetreten ist, werde nun in Erfüllung gehen. Die Nationalen, deren Vormarsch und Endsieg fortschreite, seien allein dazu berufen, das neue Spanien zu schaffen mit einem aus den blutigen Kämpfen des Bürgerkrieges erwachten und gefestigten Geiste. Die gequälte und von verhungernde Bevölkerung der unterdrückten Gebiete, von ihren roten Machthabern im Stich gelassen, erwartete von den Nationalen Brot, Gerechtigkeit und Ordnung. Dieses historische Drama werde sich also nach den unabänderlichen Gesetzen der Geschichte bis zum Schluß erfüllen ohne diplomatische Konferenzen. Ebenso unsinnig, wie das Gerücht von der Viererzusammenkunft, ist nach dem„Giornale d'Italia“ die in Paris und London auftauchende Besorgnis, Italien werde nach Erledigung der spanischen Frage sofort an die Verwirklichung seiner natürlichen Ansprüche gehen. Das ist nach dem„Giornale d'Italia“ ein großer Irrtum, denn die italienischen Forderungen gehörten nicht in die Politik der Handstreiche und könnten auch nicht mit diesem oder jenem auswärtigen Ereignis in Verbindung gebracht werden. Sie gründeten sich auf Tatsachen und verbrieften Rechten und behielten, solange sie nicht erfüllt seien, einen permanenten Charakter, ohne Rücksicht auf irgendwelche anderen europäischen Geschehnisse. Grüße und meine lebhaftesten Wünsche für die Zul## Ihres Volkes. Arriba Espana!“ Italien grüßt verwundete Spanien=Freiwillia X Rom. 28. Jan.(Drahtb.) 700 der in den jüngse Kämpfen in Spanien verwundeten italienischen Freiwilligg sind an Bord des italienischen Lazarettschiffes„Gradisca“ Neapel angekommen. Der italienische Kronprinz begrüßte## Legionäre noch vor ihrer Ausschiffung, die in Anwesenbe## des spanischen Generalkonsuls und unter überaus herzlich Anteilnahme der Bevölkerung vor sich ging. (Drahtbericht unserer Londoner Schriftleitung) London, 29 Januar. Die englische Presse veröffentlicht die Erklärung einer Anzahl prominenter Männer des Vereinigten Königreiches, worin diese auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Ländern hinweisen und hieraus einen Appell an die Führer und das Volk des Großdeutschen Reiches ableiten zu dürfen glauben, die sie mahnen, an dieser Zusammenarbeit teilzunehmen. Bezeichnenderweise fügen die„Times“ der Veröffentlichung dieser Erklärung hinzu, daß von dieser ganzen Unternehmung nichts öffentlich bekannt war, bis diese Erklärung in deutscher Sprache während des deutschen Nachrichten dienstes des englischen Rundfunks verlesen wurde. Diese Verlesung in deutscher Sprache sei vom englischen Rundfunk sogar noch vor der Bekanntgabe in englischer Sprache erfolgt, die erst zwei Stunden später während des englischen Nachrichtendienstes vorgenommen wurde. Schon hieraus ist deutlich zu sehen, daß es sich mit dieser Erklärung um ein durchsichtiges Propagandamanöver handelt, das einseitig gegen Deutschland gerichtet ist. Der Zweck dieses Manövers ist offenbar, die irrige Ansicht zu verbreiten, als ob von deutscher Seite eine Gefährdung der Zivilisation zu fürchten sei. Denn wenn diese Befürchtung nicht verbreitet werden sollte, würde der ganze Appell unsinnig sein, wie er es ja auch tatsächlich ist. An Angeboten ehrlicher Zusammenatbeit hat es von deutscher Seite in den letzten Jahren wahrhaftig nicht gefehlt. Diese Angebote sind aber nicht nur mit einer rühmlichen Ausnahme unbeachtet geblieben, sondern die von den Versassern der Erklärung erwähnten Werte der europäischen Zivilisation sind gerade in England von einer hemmungslosen deutschfeindlichen Propaganda in einer Weise verfälscht und bekämpft worden, daß eine deutsch=englische Zusammenarbeit heute in England selbst auf die größten Schwierigkeiten stoßen würde. Gesundheitszustand, verhältnismäßig niedrige Geburtenziffer, wachsende Kriminalität der Jugend, schlechte Nahrungsmittel von fragwürdiger Qualität, ungeheure und ständig anwachsende ärztliche Fürsorge und die unablässige Aufopferung und Vernachlässigung der Gesunden und Kräftigen der Nation, um die Schwachen und Kranken zu erhalten. Wie es scheint, hätten die 18 Propagandisten genügend zu tun, wenn sie sich in ihrem eigenen Lande betätigen würden, um die Zivilisation dort aufrechtzuerhalten. Kommunistische Agitationsversuche in Paris (Drahtbericht unserer Pariser Schriftleitun A. k. Paris, 29. Januar. Die Kommunisten hielt wieder Massenversammlungen ab mit dem gewohnten Le wort, daß die Grenze gegen Spanien geöffnet werden müs „Nieder mit Mussolini“, schreibt die kommunistische„# manité". Es ist den kommunistischen Hetzern auch gelungen, ein bisher ziemlich kläglich verlaufene Kundgebungen am Sai tagabend auf den inneren Boulevards von Paris zusta zu bringen. Weil der Samstag in Frankreich ja ganz od mindestens halb arbeitsfrei, ist, so waren am Samstagnat mittag und=abend sowieso eine Masse Menschen auf d Straßen, die sich aber im, allgemeinen gegen die Kun gebungen der Kommunisten, die von der Place de République herkamen, gleichgültig verhielten. An der Por Saint=Denis hat ein starkes. Polizeiaufgebot die kommunist schen Kundgeber zerstreut. Oepression in Moskau Vorwürfe gegen Frankreich Arriba Espana“ Der Duce an General Franco X Rom. 28. Januar.(Drahtb.) Anläßlich der Ein nahme von Barcelona hat der Duce an Generalissimus Franco folgendes Telegramm gerichtet: „Das italienische Volk ist begeistert über Ihren wunder Sieg in Barcelona, der nunmehr nur wenig dem endgültigen Siege vorausgeht, der dazu bestimmt ist, in der Welt die Aera eines neuen geeinten und mächtigen Spa nien zu eröffnen. Im Augenblick, in dem die unauslösch liche Kameradschaft des Blutes noch einmal eine entschei dende Feuerprobe bestanden hat, empfangen Statt nun ihren Appell an das englische Volk zu richten, dessen Zivilisation unter den unablässigen Hammerschlägen ihrer Propaganda immer weiter absinkt, glauben diese erwähnten Heeren einen lediglich den außenpolitischen Zwecken dieser Propaganda dienenden Aufruf an das deutsche Volk richten zu sollen, dessen Kampf für die Erhaltung der europäischen Zivilisation noch heute in England nicht das geringste Verständnis findet. Chamberlain war nicht sehrklar Ungewohnte Unhöflichkeiten O Jerusalem, 28. Januar.(Drahtb.) Die arabische Ze rung„Falastin“ beschäftigt sich eingehend mit Auseinande Sie meine setzungen, die sich zwischen den verschiedenen jüdischen Parteie Palästinas abgespielt haben. Bei der Wahl der Delegierte zu der Londoner Konferenz seien diese Konflikte deutlich hei hornotreten Malaoha A.— Die Erklärung der 18 Engländer reiht sich also der übrigen Tätigkeit des englischen Rundfunks in deutscher Sprache würdig ein. Was schließlich die Zivilisation, über die sich diese politischen Propagandisten so besorgt zeigen, angeht, so gibt ein Artikel in einer neuen Zeitschrift, die seit September hier erscheint, die beste Antwort darauf. Der„New Pioneer“ definiert den Begriff Zivilisation, wie man ihn landläufig in England zitiert findet, wie folgt: Unkontrol= lierte und unbegrenzte Verstädterung, schlechter allgemeiner Die letzte Strophe: Aufrüstung (Drahtbericht unserer Londoner Schriftleitung) London, 29. Januar. In seiner Rede in Virminaham, die als gewolltes Vorspiel zur Führerrede am Montag hier mit großer Spannung erwartet wurde, beklagte sich Chamberlain über die vielen Gerüchte und Befürchtungen, die in England immer noch umgingen. Der Friede könne nur durch eine Herausforderung gefährdet werden, wie sie der Präsident Roosevelt in seiner Neujahrsbotschaft ins Auge gefaßt habe, nämlich durch einen Versuch, die Welt durch Gewalt zu beherrschen. Es ist erinnerlich, daß diese Formulierung, die Chamber= lain höflich dem Munde Roosevelts entnahm, zum erstenmal von Chamberlain selbst gebraucht wurde, der sie in seiner Rundfunkansprache am 27. September unmittelbar vor der Mobilisation der britischen Flotte anwandte. Das Gleichmaß der Formulierung läßt darauf schließen, daß dieser Begriff in diplomatischen Verhandlungen zwischen den beiden Ländern ziemlich genau festgelegt worden ist, wie weit sich die amerikanische Regierung aber bereits auf eine solche Begriffsbestimmung gebunden hat, darf vermutlich mit Rücksicht auf die amerikanische Oeffentlichkeit nicht bekanntgegeben werden. Chamberlain benutzte übrigens diese Formulierung am Samstag nur, um das Kriegsgerede zu entkräften, das sich in britischen Geschäftskreisen nachgerade störend auswirkt. Er gab zu, daß eine gewisse politische Spannung in internationalen Angelegenheiten bestehe, die mehr oder weniger begründet sein möge, die aber die Geschäftstätigkeit jedenfalls sehr stark beeinflusse. Er erklärte weiter, er sei überzeugt, daß auch die ernstesten Schwierigkeiten ohne Krieg einsach durch Besprechungen und Verhandlungen beigelegt werden könnten, wie dies in der Münchener Erklärung festgelegt worden sei. Wegen dieser Erklärung sei er in der britischen Oeffentlichkeit verschiedentlich scharf kritisiert worden, aber diese verschiedenen Kritiker hätten nur zwei Dinge untereinander gemeinsam: daß sie nämlich gegen die Regierung seien und daß sie über die tatsächliche Sachlage nicht in vollem Umsang unterrichtet seien. Er selbst könne rückschauend nur feststellen, daß er nichts zu bedauern und keinen Grund zu der Annahme habe, daß er vielleicht besser anders gehandelt hätte. Ohne die Hilfe Mussolinis hätte jedenfalls der Friede nicht gewahrt werden können. Die Politik der Annäherung an Italien habe sich also in diesem gefährlichen Augenblick bewährt. Die Keitiker seines Besuches in Rom tat Chamberlain mit der Bemerkung ab, daß sie entschlossen schienen, jeden Versuch zu stören und zu verhindern, den ehrlichen Wunsch der Völker der beiden Länder auszuführen, nämlich in Freundschaft und Einverständnis miteinander zu leben und etwaige Schwierigkeiten durch Diskussionen und nicht durch Gewalt abzulösen. Dieser Wunsch beziehe sich nicht nur auf Großbritannien und Italien, sondern auch auf Frankreich, Deutschland und jedes andere Land der Welt. Er sehe ein, daß diese Gefühle der Völker vielleicht nicht mehr von ihren Regierungen geteilt würden, und daß er es mit Regierungen und nicht mit Völkern zu tun habe. Trotzdem solle man die Freundschaft der Völker untereinander pflegen, was ebenso durch Privatleute und Kaufleute wie durch amtliche Vertreter erfolgen könne. Der hier von Chamberlain betonte angebliche Gegensatz zwischen Regierungen und Völkern gilt im diplomatischen Verkehr im allgemeinen als völlig verpönt, und man kann sich über diese eigenartige Sprache des beitischen Premierministers nur wundern, zumal aus seinen Bemerkungen nicht genau hervorging, ob er die Regierung der Vereinigten Staaten, die französische Regierung oder die Regierung der Sowjetunion meinte, auf deren vielfach recht kriegerische Haltung sie nämlich anwendbar wären. Mit der üblichen Behauptung, daß die britischen Kriegsrüstungen nur zur Verteidigung des gegenwärtigen Besitzstandes dienten, ging Chamberlain dann auf die Bemühungen der Regierung über, die Aufrüstung zu beschleunigen und endete mit dem Hinweis, daß ein Rüstungsabkommen erst in Frage komme, wenn das Land stark sei. Da Stärke ein relativer Begriff ist, läßt diese Formulierung nicht viel Raum für Hoffnungen auf ein baldiges Rüstungsabkommen, denn während England rüstet, rüsten ja die anderen Länder auch. II Moskau, 29. Januar.(Eig. Drahtb.) Der Fe Barcelonas hat in Moskau tiese Depression ausgelöst. M immer in solchen Fällen, darf die Sowjetpresse nur lan sam die für die Sowjetregierung so unangenehmen Me dungen aus Spanien bringen. Vorläusig versucht man, di Erfolg Francos, soweit es angeht, zu verkleinern. Gleichzeitig kommt tiefe Erbitterung gegen Frankrei zum Ausdruck, von dem Moskau eine energischere Verteid gung in der spanischen Frage erwartet hatte. Die offizis „Iswestija“, die die Ansicht des Kreml wiederzugebe pflegt, hält Frankreich vor, daß es dank seiner„schwäc lichen Haltung in Europa immer mehr an Ansehen un Einfluß verliere“. Der französische Einfluß auf dem Ballwerde gleichfalls mit Riesenschritten liquidiert, und das b# deute eine Stärkung des italienischen Einflusses zur Au übung eines drohenden Druckes auf Frankreich. Das neue aller Deutlichke Kampf in Chin angkaischeks ver geschaffen sei. bewußt, daß di nicht den Schl dern lediglich wobei die Eir die erste und zu venn Pressem japanische troffen sind, so schon bald die Von chinesi wie es a. a. al am 17. Januar entschlossene chi ten dem japan teekiangs und Einhalt gebote und Kanton 1 wird aber zug groß angelegter Dauer sein we käfte das Küst port= und Ver Gebirgsgegende würden die## wiedergewinnet Hilfsmittel nie besondere die 1 die Marinestre würde. Umgeke dadurch verbesse „Automobilstra ting und Han! Birmanien nu Wie man pagandistische daß Japan„wi sechs Monaten sollte. Dabei u daß es ander Japanern1 als die fast nu so vor allem straße" von T linie Jünan— tichu—Ulan Ba nahme der Peking—Hanka schwiegen, daß liegenden=Oper daß es vielm Dinge nur in gemäß seine S trollierung der bieten in geste technisch=wirtsch beiträgt. rote Fahne- Flagge des zionismus vorgetreten. Besonders stark seien die Auseinandersetzungen Hier habe die„Histadrutk“ di# MSDS C stärkste jüdische Partei Palästinas, beschlossen, die rote Fahnals die offizi lle Flagge des Zionismus zu führen. Begründe wird der Beschluß damit, daß der Zionismus seine Wurzel in dem Marxismus habe Fahne die rote sei. desse Flugzeugunglück bei Luftvorführung in Italiel „#D'. Hep. 28, sanuar.(Eia. Drahtb.) Wenige Minute bevor König Viktor Emanuel und König Boris vor Besic. gung der Luftfahrtschau auf dem Fluz platz Guidona eintrafen, wurde das Verwaltungsgebäude de ## ates durch ein abstürzendes Jagdflugzeug in Bra Ursache verlor das Flugzen plötzlich an Höhe und stürzte mit ohrenbetäubendem Krachen gegen das Haus. Der Benzintank explodierte, und der aus strömende Brennstoff setzte das Gebäude in Flammen. De Pilot war sofort tot. Ein Angestellter der Verwaltung und eine Putzfrau kamen in den Flammen um, eine weitere Frau erlitt schwere Brandwunden. Die Flammen konnten in kurzet Zeit gelöscht werden. In Anbetracht des Unglücks wurde das Vorführprogramm stark gekürzt, und die beiden Monarchen verließen den Flugplatz schon nach wenigen Minuten wieder Taschkent 3— AX-G. Zum Ehrentag der deutschen Polizei ist auf Einladung des Reichsführers 44 und Chefs der deutschen Polizei eine Abordnung hoher italienischer Polizeiführer in Berlin eingetroffen. Ferner wird eine Abordnung der polnischen Polizei, zu der auch der Chef der polnischen Keiminalpolizei Jakubiee gehört, als Ehrengast des Reichsführers#4 an den Veran staltungen des„Tages der deutschen Polizei“ teilnehmen. Reichsleiter Korpsführer Hühnlein, der als Folge eines Stiunfalles eine gefährliche Sepsis zu überstehen hatte, ist von seiner schweren Erkrankung genesen und hat seine Dienst geschäfte wieder ausgenommen. Zu der spanischen Flüchtlingsfrage meldet Havas, dei vom Papst und„anderen hervorragenden Persönlichkeiten“ an General Franco appelliert worden sei mit der Aufforderung, er möge„Milde“ walten lassen und eine Erklärung abgeben, damit die nach Frankreich Geflüchteten wieder nach Spanien zurückkehren könnten. Die auf Baa S ge RROR I3 SSCE Hemisoglotinssoe S 2 Sscherts Peihssechki occe 1-B11 24 42T O SAAVISENERNPN UlanUde E SACHALIN Uljassutai Ulan Bator Wiadiwostök G Jorkent Wei-haf-wei (Brit.)— Schanghai. Vönnan FORMOSA kanton Hanoi FRANZ. 1950(CAINA HAINAN eßen. Zwischen den beiden Francos gab es in den eine Lücke der Front, durch rischen Besatzungen der M. dem Fall von Barcelona Lücke ist jetzt geschlossen, so sweit sie nicht schon gesan geschlossen sind. Auch die alinos Truppen und den kkanern des Generals Bavar durch die von Barcela inollers nordwärts vorrücke, Generals Solchaga. n der damit errichteten F## is, durch energische Verfolge Front die noch verblieber zu vernichten, ehe sie sich benen kaum 9000 Quadrattik in vorbereiteten befestigl In diesem Bestreben bemüht Abschnitten noch 30 Kilome n seinen Vorhuten und### ierischen Streitkräfte möglig National 4 Zeitung Fernöstliche Probleme Zur Weiterentwicklung des chinesisch=japanischen Streitfalls Wünsche für die Zuln te Spanien=Freiwillig b.) 700 der in den jünge ten italienischen Freiwillig Lazarettschiffes„Gradisca“ nische Kronprinz begrüßte) schiffung, die in Anwesenhe## und unter überaus herzlich vor sich ging. sonsversuche in Parisl ariier St ir. 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Die japanische Regierung ist sich also dessen bewußt, daß die Einnahme von Kanton und Hankau nicht den Schlußpunkt der militärischen Operationen, sondern lediglich das Ende der dritten Phase des Streitfalles (wobei die Einnahme von Schanghai und Nanking die erste und zweite Phase kennzeichnen) bedeutet hat. Und venn Pressemeldungen zufolge in diesen Tagen neue japanische Verstärkungen in Kanton eingenoffen sind, so berechtigt dies zur Vermutung, daß wohl schon bald die vierte Phase beginnen wird. Von chinesischer Seite wird nun die Lage so hingestellt vie es a. a. aus der Rede hervorgeht, die Wellington Koo am 17. Januar in Genf gehalten hat, nämlich als ob„der entschlossene chinesische Widerstand während anderthalb Jahren dem japanischen Vormarsch auf den Ufern des Jangteekiangs und an der Mündung des Perl=Flusses vorläufig Einhalt geboten“ habe, wobei die Räumung von Hankau und Kanton planmäßig, d. h. absichtlich erfolgt sei. Es wird aber zugegeben, daß die gegenwärtige Pause in den groß angelegten militärischen Operationen jedoch nicht von Dauer sein werde. Aber wenn erst die japanischen Streitkäfte das Küstengebiet mit seinen recht entwickelten Transvort= und Verkehrsmitteln verlassen würden, um in die Gebirgsgegenden Mittel= und Westchinas einzudringen. würden die chinesischen Truppen„ihre Handlungsfreiheit wiedergewinnen“, weil den Japanern die motorisierten Hilfsmittel nicht mehr viel nützen würden und weil insbesondere die Unterstützung der japanischen Landarmee durch die Marinestreitkräfte(auf dem Jangtsekiang) aufhören würde. Umgekehrt würde angeblich die chinesische Stellung dadurch verbessert, daß vor kurzem die 2250 Kilometer lange „Automobilstraße“ von der jetzigen(der dritten nach Nanking und Hankau!) Hauptstadt Tschungking nach BritischBirmanien nunmehr fertiggestellt sei. Wie man sieht, trifft das China Tschiangkaischeks propagandistische Vorbereitungen, um behaupten zu können, daß Japan„wieder nichts erreicht“ habe, wenn sich z. B. in sechs Monaten Tschungking noch in ihrer Hand befinden sollte. Dabei wird aber verschwiegen, daß es andere militärische Operationen gibt, die den Japanern wesentlich wichtiger erscheinen müssen als die fast nur prestigemäßige Einnahme von Tschungking, so vor allem die Abschneidung der besagten„Automobilstraße“ von Tschungking nach Birmanien, der Eisenbahnlinie Jünan—Mengtse bzw. der Karawanenstraße Lantschu—Ulan Bator(Urga) oder vielleicht die restlose Inbesitznahme der Langhai=Bahn sowie der Eisenbahnlinie Peking—Hankau—Kanton. Es wird aber erst recht verschwiegen, daß selbst mit Hinblick auf diese an sich näherliegenden=Operationen Japan keinerlei Grund zur Eile daß es vielmehr das japanische Bestreben sein muß, die Dinge nur in dem Maße vorwärtszutreiben— und demgemäß seine Streitkräfte zu verstärken—, wie die Kontrollierung des chinesischen Handels in den besetzten Gebieten in gesteigertem Maße zur Finanzierung sowie zur technisch=wirtschaftlichen Abwicklung eben dieser Operationen beiträgt. Die Chinesen sind sich indessen völlig darüber im klaren, nicht nur, daß sie allein von sich aus, d. h. ohne jede äußere Unterstützung niemals siegen können, sondern auch, daß ein solcher Sieg niemals mit rein militärischen, sondern allenfalls mit wirtschaftlichen und finanziellen Mitteln erzielt werden könnte. So bemühen sie sich denn folgerichtig darum, unter Hinweis auf den Kleinkrieg hinter den japanischen Linien die Tatsächlichkeit der militärischen Beherrschung und somit der wirtschaftlichen Beaussichtigung der„besetzten Gebiete“ unglaubhaft zu machen. Und am bezeichnendsten ist vielleicht die Tatsache, daß sie sich noch viel mehr als um eine mittelbare oder unmittelbare Unterstützung für sich selber um jede möglich erscheinende Schädigung der japanischen Wirtschaft durch dritte Mächte bemühen. Zu diesem Zweck versuchen sie, die Amerikaner, die Engländer, die Franzosen usw. durch weis auf die„Verletzung des Grundsatzes der offenen Tür“. d. h. durch Hinweis auf bereits entstandene sowie für die Zukunft in verstärktem Maße zu erwartende Verluste wirtschaftlich=finanzieller Art, aufzuputschen. Sie wissen, daß der tatsächlich eingetretenen Schwächung der Stellung dieser Mächte eine entsprechende Stärkung der japanischen Stellung gegenübersteht, und do sie begreiflicherweise daran zweifeln, ob die fraglichen Mächte gewillt oder auch nur in der Lage wären, etwas daran zu ändern, möchten sie wenigstens erJapans Gegner Angelsächsische und Moskauer Parallelarbeit Die Lage im Fernen Osten hat dadurch eine Verschärfung erfahren, daß die USA. und England nunmehr Japan mit silbernen Kugeln bombardieren. Tschiangkaischek hat zur Fortsetzung seines Widerstandes gegen die japanische Armee einen amerikanischen Kredit von zunächst 25 Millionen Dollar erhalten; einen Tagespäter wurde bekannt. England unterstütze ihn mit 450 000 Pfund und weitere Anleihen werden folgen, je mehr die Aussicht auf eine Perlängerung des Krieges in China wächst. Angeblich soll Tschiangkaischek für die Anleihen Kraftwagen usw. bestellen, aber in Wirklichkeit dürfte es sich wohl um Waffenlieferungen größten Stils auf der Straße von Burma nach Südchina handeln, und ferner ist vorgesehen, daß Tschiangkaischek auch einen Währungskampffonds erhält. um den chinesischen Dollar gegen die japanische Jen=Währung zu halten. Die Japaner hahen nämlich den Jen=Block proklamiert, also die einheitliche Währung für Japan, Mandschukuo und das von ihnen besetzte China. Damit wäre verbunden selbstverständlich ein Verbot anderer Währungen. Die Engländer und Amerikaner beklagen sich heute schon darüber, daß ihr Prinzip der offenen Tür, nämlich des freien Handels, das in dem Neunmächtevertrag von 1922 auf Veranlassung der USA. festgelegt wurde, von den Japanern als beendet angesehen werde. Aus dem eigentlichen China könne überhaupt nichts mehr von den weißen Mächten exportiert werden. Japan habe Beschlag auf Baumwolle, Wolle und Hanf gelegt. Neue Elektrizitäts= und Eisenwerke würden nur mit japanischem Kapital errichtet, und die Schifffahrt auf dem Jangtse, dem Hauptfluß Chinas, dessen Gebiet die eigentliche merkantile Einflußzone der Briten bildete. sei zugunsten der Japaner verboten. In einer sehr bezeichnenden Meldung aus Tokio berichteten die„Times“, das finanzielle Eintreten Amerikas für Tschiangkaischek habe in Tokio„geradezu einen Schock verursacht“; denn man habe bis jetzt dört damit gerechnet, Amerika werde wirklich neutral bleiben, nichts tun, um die chinesische Widerstandskraft zu stärken und mit Japan weiter einen einträglichen Handel treiben. Das letzte geschieht auch heute noch. Amerika möchte den guten Kunden Japan nicht verlieren, aber andererseits ist es durch seine demokratische Ideologie gebunden und sitzt= gewissermaßen zwischen zwei Stühlen. In Japan wartet man ab. Um so merkwürdiger ist, daß plötzlich auch Moskau im Fernen Osten wieder aktiv zu werden versucht. Es hat die chinesischen Guerilla=Kämpfer ausgerüstet, ihnen Offiziere gegeben und dadurch im Norden Chinas keine eigentliche Gefahr für die Japaner hervorgerufen, aber immerhin lästige Gegner auferstehen lassen; deren Bekämpfung jetzt durch die Japaner mit aller Energie angesetzt worden ist. Zudem hat es plötzlich die Fischereifrage in den Vordergrund geschoben. Im Jahre 1925 wurden zwischen Japan und Sowjetrußland, die seit Ausbruch der bolschewistischen Revolution miteinander verfeindet waren, durch Abschluß einer allgemeinen Konvention wenigstens normale Beziehungen hergestellt. Dem allgemeinen Vertrag folgte im Frühjahr 1928 ein Fischereiabkommen, das es den Japanern ermöglicht, Fischfänge an den ostasiatischen Küsten Sowjetrußlands vorzunehmen. Da der Fisch ein Hauptnahrungsmittel der Japaner ist und Japan selbst nicht über zureichende Fischgründe verfügt, lag dieses Abkommen im Interesse Japans. Aber Moskau hatte die Bedingung gemacht. daß der Vertrag von Jahr zu Jahr erneuert würde. Im Jahre 1936 wurde der alte Vertrag einigermaßen verbessert, aber seitdem ist Moskau zu einer Politik der Nadelstiche übergegangen, es hat japanische Fischereifahrzeuge durch seine Marine aufbringen lassen, die japanischen Fischereigründe im Ochotskischen Meer waren also sehr unsicher geworden, und in den Verhandlungen mit Moskau, die seit einigen Monaten dort gepflogen werden, hat die Sowjetregierung keinerlei Entgegenkommen gezeigt. Japan ließ durch seinen Botschafter Togo die Wiederherstellung des früheren Zustandes fordern, Litwinow=Finkelstein dagegen wollte, daß 10 v. H. der gesamten Fischereigründe zur Verpachtung an japanische Firmen aus strategischen Gründen ausgeschlossen werden sollen und daß im neuen Jahr die Neuversteigerung von 280 statt 380 Fischereigründen erfolgen würde. Die Versteigerung der Fischereigründe findet im März 1939 in Wladiwostok statt. Die Lage ist für Japan deshalb besonders wichtig, weil, wenn die japanischen Firmen unter diesen Sowjetbedingungen überhaupt nicht auf der Versteigerung in Wladiwostok bieten können und sie trotzdem ihre Schiffe in das Ochotskische Meer senden, es leicht zu Konflikten kommen kann. Die japanische Prosse versichopt, Tokio wäre entschlossen, inätigenfalls die Freiheit der Fischerei zu wahren und den Schutz der japanischen Fischereiflotte längs der sibirischen Küste durch japanische Kriegsschiffe zu gewährleisten. Es ist bezeichnend, daß der Sowjetdruck auf Japan gerade in dem Augenblick sich verstärkt, da Amerika und England ihrerseits versuchen, Japan unter Druck zu setzen. Man könnte an Zusammenhänge denken... B RIT. * NDIEN SMNC TIBET“ IWDTEN V„(ont. brit. Einflus) Lhasa 10 a- ehemal. chines. Grenze aJapan u. von Japan bésetztes Gebiet #% sowj.russ. Gebiet W:: n F l u g s t ü t z p o n k t e —n n projekt, und im Bau begrifféne Bahnen (D-Mongolig(Rätestaat) m. d. Sowj.-Union verbünd. (D)= O8t-Trkestan(chin. Prov.) * ont. sowj-russ. EinfiUß. reichen, daß Japan„sonstwie“ geschädigt würde, so z. durch Nichtabnahme der japanischen Ausfuhr, bzw. durch Nichtlieferung von Flugzeugen, Benzin usw. an Japan. Wenn sich nun die bewußten Mächte von dieser chinesischen Propaganda noch nicht beeinflussen lassen, d. h. wenn sie darauf verzichten, auf ihre heftig japanfeindlichen Worte auch entsprechende Taten folgen zu lassen, so geschieht dies wohl nicht zuletzt aus der Befürchtung heraus, daß eine schroffe Haltung den Japanern gegenüber diese veranlassen könnte, mit bewaffneten Feindseligkeiten zu antworten, was ihnen, im Gegensatz zu den Chinesen, durchaus nicht gleichgültig ist. Und wenn die Chinesen trotzdem ihre Propaganda im obenerwähnten Sinne mit größerem Nachdruck denn je fortsetzen, so geschieht dies nicht nur in der Hoffnung, das angestrebte Ziel einer Verwicklung dritter Mächte in ihren Streitfall schließlich doch noch einmal zu erreichen, sondern es zeigt, daß die Lage anfängt, ihnen über den Kopf zu wachsen. So ist es denn auch kein Zufall, daß sich kein anderer als der Propagandist Wellington Koo gezwungen gesehen hat, mit großem Nachdruck auf ein Problem hinzuweisen, das der Regierung Tschiangkaischeks immer größere Schwierigkeiten zu bereiten beginnt. nämlich das Problem der Flüchtlinge: Wellington Koo hat bereits im September vorigen Jahres zugeben müssen, daß nicht weniger als 30 Millionen Chinesen aus den von den Japanern besetzten Gebieten in den Herrschaftsbereich Tschiangkaischeks geflohen seien, und im Januar dieses Jahres wagte er es einfach nicht mehr, die neueste Zahl bekanntzugeben! Je größer nun der Teil der fruchtbaren Landstriche Chinas ist, der sich in japanischen Händen befindet, desto schwieriger wird es für Tschiangkaischek, über seine Truppen hinaus die eigene Bevölkerung der ihm noch verbleibenden Gebiete zuzüglich der besagten Flüchtlinge zu ernähren, deren vorsichtig geschätzte Anzahl zur Zeit 50 Millionen bereits übersteigen dürfte. Und wenn auch anzunehmen ist, daß die an China, d. h. am chinesischen Handel interessierten Mächte aus ihrer Japanfeindlichkeit heraus ihr möglichstes tun werden, um einen Zusammenbruch Tschiangkaischeks dadurch zu verhindern oder wenigstens aufzuhalten, daß sie ihn auch weiterhin mit Waffen und Geld unterstützen, so zeigt doch selbst eine flüchtige Betrachtung der wirtschaftlichen Lage, daß die zu diesem Zweck zu tragenden Opfer recht schnell ins uferlose anwachsen können. Deshalb ist es für die Beurteilung der voraussichtlichen weiteren Entwicklung des chinesisch=japanischen Streitfalles besonders wichtig, wieder einmal festzustellen, daß in China Zeit und Raum gerade auf die Dauer meyr gegen die Chinesen selber als gegen die Japaner arbeiten können. H. S. Chinesische Zentralregierung unter Wuveifu? X Tokio, 28. Jan.(Ostasiendienst.) In politischen Kreisen Tokios vermutet man, daß in kurzer Zeit positive Schritte zur Errichtung einer neuen Vereinigten Zentral= regierung in China unter Marschall Wupeisu erfolgen würden. Dieses neue Regime solle antikommunistisch eingestellt sein und die Zusammenarbeit mit Japan fördern. Wupeifu hat bekanntlich, wie in Schanghai bekanntgegeben wurde, den Vorsitz der Befriedungskommission übernommen, was stärkste Beachtung in Tokio findet und als entscheidender Schritt Wupeifus für den Frieden und die Rettung Chinas angesehen wird. Man erwartet bedeutende Rückwirkungen auf die antijapanischen Kreise Chinas. „Tokyo Richi=Richi“ faßt den Eindruck in Tokio dahingehend zusammen, daß die nationale Bewegung unter Wupeifu gleichzeitig mit der Friedensaktion Wangtschinweis die Errichtung einer neuen Vereinigten Zentralregierung auf den Ruinen' des alten Tschiangkaischeksystems beschleunigen würde. Die auf der Karte eingezeichneten Zahlen sind In Tausend angegeben und entsprechen dem ungefähren Stand der chinesischen Truppen, der sich auf eiwa 210 Divisionen, also rund 1 Million Mann, bezitlert; davon gehören 85 Divisionen zur Zentralarmee Chile baut auf Kampf aller gegen das nationale Unglück UP Santiago de Chile, 29. Januar.(Eig. Drahtbericht.) Der chilenischen Regierung hat sich angesichts der Erdbebenkatastrophe eine unvorhergesehene nationale Aufgabe gestellt, bei der sie über alle Parteien und Meinungsverschiedenheiten hinweg in erster Linie an die Linderung der Not unzähliger Tausende und an den Wiederaufbau des zerstörten Gebietes denken muß. Präsident Aquirre Cerda. der noch nicht lange im Amt ist, ist entschlossen, diese schwere Aufgabe unter Zurückstellung aller anderen Fragen tatkräftig und schnell zu lösen. Die Katastrophe hat das gesamte wirtschaftliche Leben Chiles getroffen. Zur Beseitigung der Schäden werden alle verfügbaren Kräfte eingesetzt. Die wachsende Zahl der Toten und Verletzten zeigt, daß es sich um eine der größten Katastrophen handelt, die Amerika bisher erlebte. Die im Gebiet von Concepcion eingesetzten Soldaten waren am Samstag den ganzen Tag über bemüht, die Wasserversorgung für die Ueberlebenden zu sichern. Die Lichtversorgung ist bereits zum Teil wieder in Gang. Einige der Bankinstitute von Concepcion haben sich in Notquartieren niederlassen müssen, um die Löhne an die mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigten Arbeiter auszuzahlen. Tausende übernachten immer noch im Freien auf Straßen und Plätzen. 30 Telefonleitungen sind wieder intakt. Man hofft, die Verbindung mit Santiago in Kürze wiederherzustellen. Die Bestattung der Toten wird solrasch, wie es die Verhältnisse gestatten, durchgeführt, um die Seuchengefahr zu beseitigen. Ein besonderer Ausschuß ist dafür verantwortlich, daß aus den Ruinen alle Leichen entfernt werden. Die bisher im San=Juan=Diaz=Krankenhaus untergebrachten Verletzten sind in die Universitätsklinik von Concepcion übergeführt worden, da das Krankenhaus so stark beschädigt ist, daß mit seinem Einsturz gerechnet werden muß. In einem Sonderzug wurde ein großer Flüchtlingstransport nach Talca Juana gebracht, von wo die Flüchtlinge die Weiterfahrt mit dem Schiff nach Valparaiso antreten. Absprünge auf offener See Versuche II Moskau, 29. Januar.(Eig. Drahtb.) Wie aus neuerdings erfolgten Veröffentlichungen im Blatt des Marinekommissariats„Krasni Flot“ hervorgeht, werden zur Zeit von sowjetrussischen Marinefliegern Fallschirmabsprünge über offener See durchgeführt. Die zu diesen Absprüngen benutzten Fallschirme sind so konstruiert, daß die Flieger sich rechtzeitig der Schirme entledigen können. Die Absprünge werden in im voraus festgesetzten Quadraten vorgenommen, in denen Torpedobootkutter und kleine Motorfahrzeuge der Flotte die Abspringenden rechtzeitig an Bord nehmen. Das Bundesschiffahrtsamt der USA. hat wieder zehn Passagier= und Frachtdampfer für den Dienst auf dem Stillen Ozean bestellt. Die Gesamtbaukosten werden erwa 30 Millionen Dollar betragen. Das Bundesschiffahrtsamt hat damit bereits insgesamt 63 Dampfer bestellt. Das 7. Jahr des Dritten Reiches Lutze und Hühnlein an SA. und RöKK. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung (O Berlin, 29. Januar. Der Stabochef der SA., Viktor Lutze, und der Korpsführer des RSKK., Reichsleiter Hühnlein, wenden sich mit den Parolen für das 7. Jahr des Dritten Reiches in Tagesbesehlen zum 30. Januar an ihre Männer. Stabschef Lutze: Männer der Sturmabteilung! Hinter uns liegt ein Jahr historischer Entscheidungen. Die Grenzen des Altreiches sind gefallen. Großdeutschland ist Wirklichkeit geworden. Die deutsche Ostmark und das Sudetenland sind eingefügt in die politischen Grenzen des Reiches. Die geniale Tatbereitschaft des Führers hat den Sieg davongetragen, allen Gegnern und Widersachern zum Trotz. Wir stehen heute an der Schwelle des 7. Jahres des nationalsozialistischen Reiches. Wir wissen nicht, was dieses Jahr im einzelnen uns bringen wird. Aber eines wissen wir, daß das deutsche Volk auch im neuen Kampfjahr in unerschütterlicher Treue und Einsatzbereitschaft zum Führer stehen und ihm wieder an seinem Platz helfen wird, den Aufbau des Reiches fortzusetzen. Männer der SA.! Uns wird das Jahr 7 des nationalsozialistischen Reiches wie bisher bereit finden zu höchstem Einer Austrag, den uns der Führer am Ende des Jahres 6 gab, bedeutet für uns höchste Verpflichtung, und unser Dank an den Führer soll wie immer die Tat sein. In engster Zusammenarbeit mit der Wehrmacht des deutschen Volkes wollen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften und mit vem u. cianen Willen zur Tat und zur Leistung die Aufgabe erfüllen, die uns gestellt ist. Es lebe der Führer! Es lebe das nationalsozialistische Großdeutschland! Korpsführer Hühnlein: NSKK.=Männer! Rastlos voran! Dieses ungeschriebene Gesetz des politischen Soldaten läßt uns an der Schwelle eines neuen Jahres nur selbst einmal einen kurzen Augenblick lang in stiller Rückschau verharren. Aber hinter uns liegt ein politisches Jahr von einzigartiger geschichtlicher Größe: das Geburtsjahr des Großdeutschen Reiches. Ich weiß, in jedem neuen Einsatz und in jedem Opfer seht ihr immer nur eine selbstverständliche, freudig übernommene Pflicht. Was ihr aber hier in unermüdlicher, nie versagender Hingabe an eurer Stelle dazu beitruget, das große Werk zu gestalten, ist höchster Anerkennung wert. Das Buch„RSKK. im Sudetenkampf“, das in Kürze erscheint, weiß hiervon eine beredte Sprache zu sprechen. Auf errungenen Erfolgen zu rasten aber war noch nie eure Art. So marschieren wir erhobenen Hauptes im alten, ungebrochenen Kampfgeist hinein in das siebente Jahr des Dritten Reiches. Großdeutschland und unser Führer Sieg Heil! werk in Memel hat das Direktorium die Genehmigung erteilt, zu Wohltätigkeitszwecken eine Lotterie zu veranstalten. Tag der Polizei in Danzig X Danzig, 28. Januar.(Drahtb.) Wie im Reich, steht auch in der Freien Stadt Danzig die gesamte Polizei im Dienst des Winterhilfswerks. Der Tag der Polizei sand in Danzig seinen feierlichen Auftakt mit einem Vorbeimarsch sämtlicher Schutzpolizeiformationen vor dem Präsidenten des Senats,#1=Brigadeführer Greiser. Vor dem Kraftwagen standen H=Oberführer Schäfer. der Führer des#=Abschnittes 26, und der Polizeipräsident von Danzig, Polizeigeneral Frobös; der Vorbeimarsch wurde geführt vom Kommandeur der Danziger Schutzpolizei, Oberst Bethke. Tagung des Deutschen Handwerks X Berlin, 28. Januar.(Drahtb.) Auf einer Arbeitstagung der Landeshandwerksmeister und Beiratsmitglieder des Reichsstandes des Deutschen Handwerks im Haus des Deutschen Handwerks gab Reichshandwerksmeister Schramm Richtlinien für die wirtschaftliche Führung und Ausrichtung des Handwerks in der gegenwärtigen Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung. Es dient der Erhaltung und Hebung der handwerklichen Leistung und Geltung, wenn das Handwerk sich nach wie vor bei allen großen Arbeitsvorhaben tatkräftig einsetzt und alles tut, um mit der vorhandenen Menschenkraft möglichst hohe und gute Leistungen zu erreichen. Generalsekretär Dr. Schüler gab einen Haushaltsbericht des Reichsstandes des Deutschen Handwerks und behandelte dabei besonders die Auswirkungen des Gesetzes über die Altersversorgung des deutschen Handwerks Die Aussprache drehte sich dann um den Ausbau der handwerklichen Organisation in der Ostmark und im Sudetenland, wobei der Landeshandwerksmeister für den Sudetengau, Peschka, mit warmen Worten des Dankes begrüßte, daß im Sudetenland drei Handwerkskammern errichtet werden. Göring empsing die brasilianische Luftwassenkommission Die am Internationalen Reit= und Fahrturnier in Berlin teilnehmenden fremdländischen Offiziere wurden im Anschluß an eine Kranzniederlegung am Ehrenmal Unter den Linden durch den Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, am Samstagmittag im Hotel „Esplanade“ zur Meldung empfangen. Bei dem anschließen den kameradschaftlichen Zusammensein kam in den gegenseitigen Ansprachen die Betonung der Reiterkameradschaft über die Staatsgrenzen hinweg zum Ausdruck. Polizei ist Freund und heifer Rundfunkansprache Himmlers X Berlin, 28. Januar.(Drahtb.) Der Reichsführer und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler hat zum „Tag der deutschen Polizei“ am Sonnabendabend eine über fast alle deutschen Sender verbreitete Rundsunkansprache gehalten. Er führte u. a. aus: Wiederum wie vor zwei Jahren ruft die deutsche Polizei zu einem Winterhilfswerksonntag des deutschen Volkes auf. Morgen, am Sonntag, dem 29., findet der„Tag der deutschen Polizei“ statt. Als wir vor zwei Jahren zum erstenmal als deutsche Reichspolizei im Winterhilfswerk den Tag der Polizei durchführten, war der Erfolg ein hocherfreulicher. Zwei Jahre sind 83 Auftakt zum Reichsberufswettkampf Kundgebung im Berliner Sportpalast X Berlin. 28. Jan.(Drahtb.) Am 1. Februar wird im ganzen Reich der Berufswettkampf aller schaffenden Deutschen mit den Wettkämpfen in den Orten beginnen. Als Auftakt für die diesjährigen Berufswettkämpfe werden Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, Reichsjugendführer von Schtrach und der Leiter des Berufswettkampfes, Obergebietsführer Armann. in einer Kundgebung sprechen, die am kommenden Dienstag um 20 Uhr im Berliner Sportpalast stattfindet. Der Termin für die Gauwettkämpfe ist auf den 24. bis 28. März festgelegt worden. Die aus den Gauwettkämpfen hervorgehenden Sieger werden Ende April in Köln zum Reichswettkampf antreten. seitdem ins Land gegangen, die den Aufbau und die Organisation der Polizei erweitern und vervollkommnen ließen, nd die ein Zeitraum angespanntester Tätigkeit in der ErMemel feiert 30. Januar I Memel, 29. Januar.(Eig. Drahtb.) Das Direktorium des Memelgebiets macht bekannt, daß in allen deutschsprachigen Schulen des Gebietes am 30. Januar der Unterricht ausfällt. Die historische Bedeutung dieses Tages für das deutsche Volkstum soll in besonderen Schulfeiern gewürdigt werden. Das Büro des Memeldeutschen Kulturverbandes bleibt an diesem Tage geschlossen. Dem Winterhilfsziehung der Polizei selbst und im Kampf der Polizei gegen alle Kräfte, die dem deutschen Volk schaden, waren. Die deutsche Polizei wurde nach dem Willen des Führers bei der Heimholung der Ostmark und des Sudetengaues mit Wehrmacht und# an vorderster Stelle eingesetzt. Die Polizei der Ostmark war am Ende des Jahres 1938 nach dreiviertel Jahren aufgebaut und organisiert, die Polizei des Sudetenlandes wird es im Ablauf des ersten Vierteljahres 1939 sein. Neue Aufgaben wurden dem Bereich der deutschen Polizei eingefügt. Die Technische Nothilfe, die Feuerwehren und die Freiwilligen Feuerwehren wurden als Katastrophen= polizei, Feuerpolizei und Feuerhilfspolizei unterstellt und sehen einer einheitlichen straffen und menschensparenden Organisationen entgegen. Es ist uns gelungen, auf dem menschenmordenden Gebiet des Verkehrsunfalles wieder ein Stück weiterzukommen. Die Todesziffer des Jahres 1937 war trotz erheblicher Ausweitung der Motorisierung geringer als die des Jahres 1930. Die Todesziffer des Jahres 1938 war noch einmal um ein kleines geringer als die des Jahres 1937 und 1936, krotz nochmaliger erheblicher Vermehrung der Kraftfahrzeuge. Mit diesen Erfolgen stehen wir jedoch erst im ersten Teil dessen, was wir erstreben. Wir haben in den vergangenen Jahren alle die asozialen Elemente, die soundso oft mit dem Gesetz in Konflikt kamen, immer wieder dieselben Verbrechen begangen hatten, sich vor jeder Arbeit gewohnheitsmäßig drückten, und in einem Staat, in dem jeder Arbeit haben kann, herumfaulenzten und bettelten, aufgelesen und in die Konzentrationslager übergeführt. Ich darf bei dieser Gelegenheit in aller Offenheit über die Konzentrationslager ein Wort sagen. Ich weiß, wie verlogen und wie töricht gerade das Ausland über diese Einrichtung schreibt, erzählt und lästert. Das Konzentrationslager ist sicherlich, wie jeder Freiheitsentzug, eine scharfe und strenge Maßnahme. Harte, neue Werte schaffende Arbeit, ein regelter Lebenslauf, eine unerhörte Sauberkeit im Wohnen und in der Körperpflege, ein tadelloses Essen, eine strenge, aber gerechte Behandlung, die Anleitung, Arbeit wieder zu erlernen und Fähigkeiten handwerklicher Art dazuzugewinnen, sind die Methoden der Erziehung. Die Devise, die über diesen Lagern steht, lautet: Es gibt einen Weg in die Freiheit. Seine Meilensteine heißen: Gehorsam, Fleiß, Ehrlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Nüchternheit, Wahrhaftigkeit, Opfersinn und Liebe zum Vaterland. Auf jeden Fall wurde durch dieses rigorose Vorgehen gegen das kriminelle Verbrechertum erreicht, daß auch im vergangenen Jahr die Gesamtzahl der Verbrechen krimineller Art im deutschen Volk um meitere 7 Prozent abgenommen hat. Die neue deutsche Polisei weiß aber, daß die größere Aufgabe im positiven Erziehen, im Gewinnen der Menschen zur Mitarbeit des einzelnen und im Vertrauen der Bevölkerung zu erfüllen ist. Auch dieser Tag der Polizei wird wie alle künftigen Tage unter der Parole stehen: Die Polizei, dein Freund, dein Helfer. Die nationalsozialistische deutsche Polizei ist stolz, auch im kommenden Jahr Diener der deutschen Volksgemeinschaft und ein anständiger, uneigennütziger Freund und Helfer eines jeden deutschen Menschen zu sein. X Berlin, 28. Januar.(Drahtb.) Die brasiliani Luftwaffenkommission, die sich auf Einladung des Reic ministers der Luftfahrt und Oberbesehlshabers der waffe, Generalfeldmarschall Göring, augenblicklich Deutschland aushält, wurde heute vormittag vom Genen feldmarschall empfangen. Die Kommission überreichte Ansprachen von Oberstleutnant de Souzae Mello Ararigbe und Fregattenkapitän de Amaral Savaget eine Adresse brasilianischen Kriegsministers. Auch der brasilianisa Marineminister ließ durch die Kommission ein besonder Schreiben überreichen. Generalfeldmarschall Göring, hieß die Kommission Deutschland willkommen und dankte für die Ehrungen. Tätigkeit der 2d. in der Tschecho=Slowake erlaubt X Berlin, 29. Januar. In Verfolg der zwischen Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop u# dem tschecho=slowakischen Minister für auswärtige Ang legenheiten Dr. Chvalkovsky in Berlin stattgefunden Besprechungen hat das tschecho=slowakische Ministerium auswärtige Angelegenheiten der deutschen Gesandschaft Prag am 28. d. M. durch eine Verbalnote mitgeteilt, die NSDAP. und ihre Gliederungen auf dem Gebiete Tschecho=Slowakei ihre Tätigkeit im Sinne der von de Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP. Gaulei Staatssekretär Bohle erlassenen Richtlinien unbehind ausüben kann. 6000 neue Wohnungen für Lebenstedt I Salzgitter, 29. Januar.(Eig. Drahtb.) In dem nör lich von Salzgitter gelegenen kleinen Ort Lebenstedt, 6 Südhannover=Braunschweig, ist im Rahmen eines neug großen Bauprojektes der Reichswerke Hermann Göring fi den Bauabschnitt des Jahres 1939 die Errichtung von Wohnungen vorgesehen. Zugunfall im Bahnhof Hamm X Essen, 28. Januar.(Drahtb.) Die Pressestelle# Reichsbahndirektion Essen teilt mit: Im Bahnhof Hamm ka am Sonnabend um 21 Uhr der Eilzug 63 nicht rechtzeitig an Bahnsteig zum Halten und fuhr einem ausfahrenden Eilgüterzug in die Flanke. Die Lokomotive des Eilgüterzuge und der als letzter Wagen des Eilzuges laufende Personen# wagen entgleisten. Durch die in gleicher Richtung fahrenden beiden Züge wurde der Flankenstoß stark abgeschwächt, so dal weder Reisende noch Zugpersonal bei dem Unfall verletz wurden. Der Zugverkehr in Richtung Bielefeld mußte wege Eleissperrung über Soest geleitet werden. Die Störung u Richtung nach Bielefeld wird etwa drei Stunden und in Rich tung von Bielefeld nach Hamm etwa eine Stunde dauern. Flüchtlingswelle macht Paris Sorgen Anarchie in Rotspanien Unterbringung und Versorgung allein so zahlreicher Flücht linge ist bedenklich und stellt große Anforderungen. Der englische Geschäftsträger Stevenson ist an Bord eines enguzschen„Kreuzers„in Marseille mit, dem. Personal der englischen Botschaft in Barcelona#und auch mitt der Geschäftsträger von Bollivien an Bord eingetroffen. Die Flucht der Hauptbonzen bestätigt (Drayivericht unserer Pariser Schriitle####ung) A. K. Paris, 29. Januar. Die Tragödie des von Anarchisten und Bolschewisten verratenen Katalonien vollenund de. Vane Kinnen ale uabtreichen seanschen Meidan, Unruhige Nachworte zur Kammerdebattt gen von der französischen Grenze und Figueras darin über ein, daß eine vollkommene Auflösung der roten Milizen und überhaupt jeder auch bürgerlichen Leitung in dem von den flüchtenden Roten noch besetzten nördlichen Zipfel von Kata lonien eingetreten ist. (Drahtbericht unserer Pariser Schriftleitung) A. K. Paris, 29. Januar. Im Ministerrat hat Von net auch über die Wirkung der außenpolitischen Debatte ir konstituierung des Großdeutschen Reichstags Der jüngste Abgeordnete ein Sudetendeutscher cher ist der SA.=Oberführer Professor Dr. Suchenwirth (München) in den Reichstag eingetreten. Der geschäftsführende rote Ausschuß scheint jetzt auch den Milizen die Erlaubnis gegeben zu haben, nach Frankreich zu gehen, denn das Gerede, daß die Herren Negrin und Genossen noch etwa 150000 Mann roter Kämpfer nach Valencia und Madrid zur Verstärkung der dortigen Roten abbefördern wollen, scheint völlig sinnlos zu sein. Franco hat es durchaus in der Hand, mit seiner Flotte und mit seiner Flug waffe eine solche Massenbeförderung nach Valencia zu verhindern. Aber dazu fehlen auch den Roten die Schiffe und alles andere. Figueras selbst ist nach einem Bericht von die in Perpignan eingetroffen sind, eine wahre Hölle. Ein Flüchtling berichtet, daß es dort den ganzen Tag Bomben regne. Und in der Tat häufen sich jetzt die Scharen von Flüchtlingen, die an der französischen Grenze aus Kata lonien eintreffen. Berlin, 28. Januar.(Eig. Drahtb.) Die überall in der Welt mit größter Spannung erwartete erste Sitzung des Großdeutschen Reichstages am 30. Januar hat eine Tagesordnung, die aus zwei Punkten besteht. Während bei den sonstigen Sitzungen seit der Machtübernahme der einzige Gegenstand der Tagesordnung immer war: Entgegennahme einer Erklärung der Reichsregierung, muß bei einer ersten Sitzung nach der Neuwahl vorher noch die Konstituierung erfolgen. Reichstagspräsident Generalfeldmarschall Göring wird dabei die Mitglieder seines Präsidiums berufen, die Vizepräsidenten und Schriftführer. Aber auch das Abgeordnetenparkett mußte neu konstituiert werden, die Plätze mußten auf die 855 Mitglieder namentlich verteilt werden. Das ist durch die Reichstagsfraktion geschehen, und zwar nach dem Gesichtspunkt der gegenseitigen Fühlungnahme der Vertreter der einzelnen Stämme. So sind die sudetendeutschen Abgeordneten über den ganzen Sitzungssaal verteilt. Die Mitglieder, die zugleich Reichsminister sind, haben ihre Plätze auf der Regierungsbank, an deren Spitze der Führer Adolf Hitler sitzt. Den Abgeordneten stehen 21 Sitzreihen zur Verfügung. In der ersten Reihe, die 31 Plätze enthält, haben auch die führenden Vertreter der heimgekehrten Gebiete ihren Platz erhalten, nämlich Reichsstatthalter Dr. Seyß=Inquart und Reichskommissar Gauleiter Henlein. Sie sitzen nebeneinander auf den Plätzen 25 und 26. Im übrigen sind in der ersten Reihe weitere führende Männer der Bewegung, Reichsleiter und Gauleiter, vertreten, nämlich nach der Nummernfolge die Abgeordneten: Jordan(Halle), Terboven, Sprenger, Sauckel, von Papen, Schwede(Koburg), Bürckel. Streicher, Wagner(Bochum), Fiehler, Bormann, von Schirach, Hierl, Himmler, Buch, Rosenberg, Dr. Ley, Schwarz (München), Ritter von Epp, Lutze, Bouhler, Amann, Grimm (München), Hühnlein, Mutschmann, Murr, Roever, Koch (Ostpreußen) und Weinrich. Zusammen mit seiner Einladung zur Reichstagssitzung hat jeder Abgeordnete die Mitteilung erhalten, wo sich sein Platz befindet. Noch in letzter Zeit ist eine weitere VeränAls die jüngsten Mitglieder des Hauses präsentieren sich 28 Abgeordnete, die sämtlich weniger als 30 Jahre alt sind. Unter ihnen wiederum ist der jüngste, und damit das jüngste Mitglied des Hauses überhaupt, der HJ.=Führer des Gebietes Sudetenland, Dr. Franz Krautzberger. der am 23. Juli 1913 in Karlsbad geboren ist, also im 26. Lebensjahre steht. Der Direktor beim Reichstag, E. Kienast, hat in einem Nachtrag zu dem von ihm herausgegebenen, auch geschichtlich sehr aufschlußreichen Handbuch„Der Großdeutsche Reichstag“(R. von Deckers Verlag, G. Schenck, Berlin) inzwischen bereits die historischen Dokumente über die Heimkehr des Sudetenlandes und die Lebensbeschreibungen und Bilder der sudetendeutschen Abgeordneten zusammengestellt. Gäste bei der Reichstagssitzung Uebertragung der Tagung im tschecho=slowakischen Rundfunk (Drahtbericht unseres ständigen Vertreters) A Prag, 29. Januar. Auf Einladung des Leiters der Reichstagsfraktion der NSDAP., Reichsminister Dr. Frick, werden an der Sitzung des Großdeutschen Reichstages am 30. Januar vom Klub der deutschen nationalsozialistischen Parlamentarier in der Tschechei der Vorsitzende des Klubs, Kundt, Senator Braß, Abgeordneter Kralicek und Landesvertreter Westen als Gäste teilnehmen. Am 31. Januar nimmt Abgeordneter Kundt mit Reichskommissar Henlein und dem tschecho=slowakischen Gesandten in Berlin an einem Konzert zugunsten der Arbeitslosen in der heutigen Tschechei teil. Am 1. und 2. Februar beteiligen sich die Abgeordneten Kundt und Karmasin an der Tagung der deutschen Volksgruppen in Europa. Am 3. Februar spricht Kundt auf Einladung des Reichsministers Dr. Frank in der Akademie für Deutsches Recht über die Rechtslage in der Tschecho=Slowakei im allgemeinen und über die Rechtslage Böhmens, Mährens und Schlesiens im besonderen, während Karmasin über die Rechtslage in der Slowakei und in der Karpatenukraine referieren wird. An der französischen Grenzstation Puicera in den Pyre naen werden nach einem Bericht des„Temps“ die Flüchtlinge, die dort eingetroffen sind, auf 15 000 geschätzt. In der kleinen Stadt Perthus sind auch schon 200 rotspanische Soldaten mit Wassen eingetrossen. Sie sind sofort entwaffnet worden. In der französischen Grenzstation Cerbere an der Haupt eisenbahnlinie von Frankreich nach Barcelona. wo der Eisenbahnverkehr natürlich aufgehört hat, kommen die Flüchtlinge teils durch den Eisenbahntunnel, teils über die Berge nach Frankreich. Unter den Flüchtlingen befindet sich auch der frühere rote Ministerpräsident Largo Caballero, ebenso soll der Präsident der roten Republik. Azanas. im Flugzeug mit unbekanntem Bestimmungsort entflohen sein. Aber vorsichtshalber soll er 75 Kilogramm Gold und kostbare Edelsteine noch mitgenommen haben. Der„Man“ berichtet aus Perpignan von den Aussagen roter Milizen und Carabinieris, die an der Grenze eingetroffen sind und die erklären, daß sie von ihren Führern en worden sein, denn die ersten, die das sinkende Schiff verlassen hätten, seien die Offiziere gewesen. So versteht man, daß die Sicherung der französischen Grenze gegen Katalonien und die Flüchtlingsfrage dem inisterrat am Samstag große Sorge bere e: sat Nach dem Ministerrat, in dem der Außenminister Bonnet über die außenpolitische Lage berichtet hat ist amtlich mitgeteilt worden, daß die Regierung alle Vorkehrungen an der Grenze getroffen habe, um die Sicherheit Frankreichs mit den Pflichten der Menschlichkeit zu vereinigen. der französischen Kammer, besonders über die Aufnahme, die die Rede Daladiers und seine eigene Rede im Ausland gefunden habe, längere Zeit gesprochen. Bonnet soll die Wirkungen dieser Reden mit der klaren Kennzeichnung der französischen Außenpolitik besonders in London, Washington, Warschau und Berlin als günstig bezeichnet haben. Ferner soll Bonnet im Ministerrat darauf hingewiesen haben, daß es jedenfalls gut sei, wenn sich die französische Presse aller Angriffe gegen Italien enthalte und die Presse wie die Regierung ihre Kaltblütigkeit bewahre. Die Bereitwilligkeit Daladiers in seiner letzten Kammerrede, an einer umfassenden internationalen Friedenskonferenz teilzunehmen, findet in der Presse geteilte Aufnahme. Der„Exelsior“ meint, daß der Gedanke einer solchen Konferenz durchaus logisch sei und daß man dem kranken Europa die Schrecken eines neuen Krieges auf alle Fälle ersparen müsse. Merkwürdigerweise sieht der frühere Finanzminister Regnier in dem endgültigen Sieg Francos, auf den er rechnet, eine ausgezeichnete Gelegenheit, Frankreich in Spanien wieder festen Fuß fassen zu lassen. Mit großer Spannung erwartet man in Frankreich die Rede des Führers am 30. Januar. Es fehlt nicht an törichten Vermutungen über das, was der Führer sagen könnte. Bedeutu nleu Generalm rahtberich Münch Grünspans„Freund Nathan“ auch gefischt X Paris, 28. Januar.(Drahtb.) Der Mörder des Gesandtschaftsrates vom Rath, der polnische Jude Herschel Grünspan, hat bekanntlich während der Untersuchung erklärt, daß er am Tage vor seiner Mordtat eine Auseinandersetzung mit seinem Onkel und seiner Tante gehabt habe und daß einer seiner Freunde, ein gewisser Nathan, dabei zug zin gewesen sei. Den Nachforschungen der Polizei ist es nunmehr gelungen, diesen angeblichen Nathan ausfindig zu machen. Er heißt in Wirklichkeit Nephtali Kaufmann und wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der ihn Herschel Grünspan gegenüberstellte. Im Verlaufe des Verhörs wurde festgestellt, daß die beiden Juden sich nach dem Familienstreit auf einen jüdischen Sportball begaben. Gegen 19 Uhr trennten sie sich, und Grünspan verbrachte die Nacht vor dem Mord dann in einem Hotel. Raubüberfall auf einen Güterzug zu für Wir nade in den 2 esermmaßnahm rie und einen em Samstag en Erfolg gebr mmissionsarbei elstrebens, son iltigung des K n gerechte Wi ben sich vor al gen Arbeitskör im Augenblic sten kommt di sdruck, das vo Funk an Be stern bereits v# ring und Rud Wirksamkeit d Bernhard Kö ung der Dank tlebnis dieser r wonnenen klar usdruck gebracht rigen Erfolge litische Truppe eite für die gro äre. Daß aber? hirtschaftspolitik irtschaftspolitisc bereit dasteht, tkraft und sein Der von B Reichswirtsch sten Mitarbeit annung dieser mit bereits eichswirtse aftspolit bracht wurde. ausenden Beifa rke und eindr Kraft und Ei ation die beste Führer am S lsozialisten fäh Es ist keine alle Zukunft ne besondere lor ten finden, de luß sagte, nun zu entwickeln eine volkswir Generalmajo acht stellte dann en Wirtsa raus. 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Für den ausgeshiedenen Abgeordneten Kal= und dem siowatischen Sende Pretbur übertrage werd Amtlich hat das Außenministerium mitgeteilt, der rotspanische Botschafter Pascua habe Bonnet mitgeteilt, daß man den Plan, ein neutrales Flüchtlingslager für etwa 150 000 Flüchtlinge zu schaffen, als undurchführbar habe aufgeben müssen. Undurchführbar ist dieser Plan vor allem darum, weil die Zustimmung Francos fehlte. Franco wird sicher mit Herrn Negrin nicht unterhandeln, während sich hier, wie auch der„Petit Parisien“ schreibt eine Gelegenheit bietet, daß von französischer Seite mit Frankreich über diese Flüchtlingsfrage gesprochen wird. Die X Halle an der Saale, 27. Januar.(Drahtb.) In der unmittelbaren Umgebung der Stadt Halle, bei der Dessauer Brücke, wurde auf den Nahgüterzug 8340 Halle—Halberstadt durch Trennen der durchgehenden Luftbremsleitung ein Raubüberfall verübt. Ein Kraftwagen blendete den Zug an, und während aus dem Wagen auf den Zug geschossen wurde, erchien ein Mann am Postwagen und forderte unter Drohungen die Herausgabe der Postgelder. Zufällig führte der Zug keine Postgelder mit. Den Tätern, die unerkannt entkamen, fielen daher nur ein Wertpaket und eine leere Geldtasche in die Hände, Bei dem Ueberfall wurden der Zugführer und ein Postdetriebsassistent durch Schüsse erheblich verletzt. Die Reichsbahndirektion Halle hat für die Ermittlung der Täter eine Belohnung von 300 Reichsmark ausgesetzt. Freihei # die brasilianische kommission (Drahtb.) Die brasiliani auf Einladung des Neig Oberbesehlshabers der Höring, augenblicklich ute vormittag vom Gener Kommission überreichte de Souzae Mello Ararigbe ral Savaget eine Adresse 5. Auch der brasilianise Kommission ein besonder ig. hieß die Kommission inkte für die Ehrungen. er Tschecho=Slowakel bt In Verfolg der zwischen i von Ribbentrop ter für auswärtige Ang y in Berlin stattgefunden slowakische Ministerium r deutschen Gesandschaft Verbalnote mitgeteilt, ungen auf dem Gebiete it im Sinne der von in der NSDAP. Gaulei n Richtlinien unbehind sen für Lebenstedt Eig. Drahtb.) In dem nöt leinen Ort Lebenstedt, 6 im Rahmen eines neu werke Hermann Göring 39 die Errichtung von ihnhof Hamm ahtb.) Die Pressestelle it: Im Bahnhof Hamm ka ilzug 63 nicht rechtzeitig a r einem ausfahrenden Ei komotive des Eilgüterzuge kilzuges laufende Persone gleicher Richtung fahrenden oß stark abgeschwächt, so de al bei dem Unfall verletz tung Bielefeld mußte wegen t werden. Die Störung 1 drei Stunden und in Richwa eine Stunde dauern Sorgen illein so zahlreicher Flücht ze Anforderungen. Stevenson ist an Bord arseille, mit, dem. 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Der große Lehrgang der Kommiszu für Wirtschaftspolitik der NSDAP., der nade in den Tagen begann, als der Führer durch seine sermmaßnahmen der Wirtschaft die einheitliche Lenkung serte und einen neuen schöpferischen Kräftezuwachs brachte, im Samstag zu Ende gegangen. Er hat einen beispielen Erfolg gebracht, der nicht nur für Gegenwartsnähe der umissionsarbeiten und die Folgerichtigkeit des bisherigen elstrebens, sondern auch für die persönliche Aufgabenbeltigung des Kommissionsleiters Bernhard Köhler selbst n gerechte Würdigung bedeutet. Darüber hinaus aber ben sich vor allem für die Zukunftsaufgaben dieses wichen Arbeitskörpers die bedeutsamsten Aussichten eröffnet, im Augenblick noch nicht völlig abzusehen sind. Am sichtrsten kommt die Bedeutung wohl in dem Telegramm zum sdruck, das von Reichswirtschaftsminister ReichsbankpräsiFunk an Bernhard Köhler gesandt wurde und das wir stern bereits veröffentlichen konnten. Auch von Hermann ring und Rudolf Heß liefen Telegramme ein, in denen Wirksamkeit der Kommission voller Erfolg gewünscht wird. Bernhard Köhler, dem durch den Tagungsleiter Pg. Otto ung der Dank aller 2500 Teilnehmer für das einmalige lebnis dieser wichtigen Zusammenkunft und für die hier vonnenen klaren wirtschaftspolitischen Erkenntnisse zum usdruck gebracht wurde, übertrug diesen Dank für die bisrigen Erfolge auf die von ihm geschaffene wirtschaftslitische Truppe, die mit ihm kämpfend an des Führers eite für die großen Ziele immer einzustehen bereit gewesen ire. Daß aber die Ueberlegenheit der nationalsozialistischen irtschaftspolitik jetzt offenbar geworden ist und daß die irtschaftspolitische Truppe der Partei einsatzfähig und einbereit dasteht, ist in erster Linie seiner unermüdlichen kraft und seinem kämpferischen zähen Willen zu verdanDer von Bernhard Köhler im Antworttelegramm an Reichswirtschaftsminister abgestattete Dank, daß drei der sten Mitarbeiter des Ministers trotz der besonderen Anannung dieser Tage als Redner mitwirken konnten und mit bereits die enge Gemeinschaft zwischen ichswirtschaftsministerium und dem wirtaftspolitischen Parteikorper zum Ausdruck bracht wurde. wurde von den Tagungsteilnehmern durch ausenden Beifall verstärkt. Das stolze Bewußtsein, daß diese rie und eindrucksvolle Kundgebung der Kommission für Kraft und Einheit des wirtschaftspolitischen Willens der ation die beste Bürgschaft ist, kam in dem Sieg=Heil auf Führer am Schluß mit der ganzen Inbrunst, deren Natiolsozialisten fähig sind, zum Durchbruch. Es ist keine Frage: Reichswirtschaftsminister Funk wird alle Zukunft in diesem wirtschaftspolitischen Gremium e besondere loyale und wachsame Unterstützung seiner Abten finden, deren Aufgaben, wie Bernhard Köhler zum luß sagte, nunmehr auch darin besteht, diejenigen Methozu entwickeln, mit denen der wirtschaftspolitische Befehl eine volkswirtschaftliche Aufgabe umgesetzt wird. Generalmajor Thomas vom Oberkommando der Wehrcht stellte dann als Referent die Aufgaben der deuten Wirtschaft im Dienste der Wehrmacht raus. Die Wirtschaft werde in einem eventuellen künftigen rieg eine noch größere Rolle spielen als früher, da alle oßen Teile der Wirtschaft im Dienst der Wehrmacht stehen üßten, so die Land= und Forstwirtschaft, die Rohstoff= und werbliche Wirtschaft, Handel und Handwerk. Eine weitere orderung sei die gesicherte Versorgung der Wehracht und der Heimat mit allen zum Leben und Kämpfen wwendigen Gütern. Schließlich sei auch eine großzügige enschenplanung erforderlich, und eine gleiche Planung für vorhandenen Produktionsstätten. Sie erst gäben die rundlage ab für die im Ernstfall notwendigen Leistungen. benso wichtig aber sei auch die Schaffung und Erhaltung nes leistungsfähigen Verkehrsapparates. „Ein besonders wichtiges Kapitel“, so führte der Redner aus,„ist die finanzmäßige Vorbereitung der Wirtschaft für den Krieg. Die militärische Führung ist also stärkstens an einer gesunden und hoch entwickelten Friedenswirt= schaft interessiert, die nicht nur mit Produktionskapazitäten, sondern auch mit Vorräten aller Art reich ausgerüstet ist.“ er Redner ging dann noch im einzelnen auf die gegenwärge Lage der Wirtschaft, vom Standpunkt der Wehrmacht sehen, ein und legte zum Schluß die Bedeutung der Verhrswirtschaft für die Wehrmacht dar. Reichsstatthalter General Ritter von Epp unterkich als nächster Redner die wachsende Teilnahme unseres olkes an der Kolonialfrage. Ihre Bedeutung sei unerändert groß und besonders durch die Zunayme unseres dlitischen Gewichtes nicht mehr zu unterschätzen.„Unsere oniale Forderung“, so sagte Ritter von Epp wörtlich,„ist estellt vom Führer, und sie ist eine Angelegenheit, die wir lit aller Energie verfolgen“. Sie ist auch von dem Steigen id Fallen des außenpolitischen Thermometers völlig unbhängig. sie läuft auch neben der inneren Einrichtung unseIs Großdeutschen Reiches weiter. Er ging dann auf die Belutung der Raumfrage und des Wirtschaftsgebietes des gemten Volkskörpers ein, brandmarkte die Niedertracht und in Irrfinn der kolonialen Wegnahme und gab einige Beiiele über den Umfang von Produkten, die wir aus unren Kolonien an Rohstoffen haben könnten. Der Wert des lonialen Bodens ist für uns sehr bedeutend und unter im Gesichtspunkt einer planmäßigen Erweiterung unserer kirtschaft ist die Rückforderung wichtig. Während 47 Millionen Engländer im Mutterland wohnen und draußen in den Kolonien nur 7 Millionen den Handel betreiben und die Sicherheit überwachen, werden 443 Millionen andersfarbige Menschen von England im Zaum gehalten. So sieht die ungleiche Verteilung der Erde aus. ehnlich ist es bei Frankreich. Diese beiden Mächte haben den auptanteil unserer Kolonien inne, und zwar den Erdteil, us den wir angewiesen sind, Afrika. Sie haben uns mit Gealt unsere Lebensgrundlage entzogen und bringen jetzt als eues Argument für die Verweigerung der Rückgabe sogar ie strategische Frage hervor, d. h. die Machtfrage, mit Behauptung. von dort könnte Deutschland ihren Besitz gefährden. Außer England beteiligt sich auch Amerika besonders stark an dieser Behauptung. „Die koloniale Forderung ist“, so schloß Ritter von Epp, „nicht nur eine Frage der Wirtschaft, sondern auch eine Frage der Ehre und des Rechts, vor allem auch eine solche der Beteiligung am Verkehr auf der Erde. Wir werden die Frage der Kolonien nie vergessen und bei Gelegenheit mit dem entsprechenden Widerhall bereitstehen.“ Als letzter Redner sprach dann Reichskommissar Bürckel über die wirtschaftlichen Aufgaben, die aus der Angliederung der Ostmark entstanden sind. Er schickte zunächst an Hand seiner Erfahrungen im Saargebiet einige grundsätzliche Betrachtungen voraus. Es begegneten sich nach seinen Worten auf dem„Schlachtfeld“ an der Saar, wo jeder die Erringung des Zieles mit eigenen Mitteln suchte, die völkische Idee auf deutscher Seite und die rein materielle Idee auf französischer Seite. Praktisch wollte man also mit wirtschaftlichen Dingen prache des Blutes zum Schweigen bringen. Aber wie an der Saar mit dem Herzen gesiegt wurde, so auch in der Ostmark, wo man den umgekehrten Weg der Wirtschaftszerschlagung beschritten hatte, wo man unter keinen Umständen den Anschluß an den„Welthandel“ verlieren wollte, dadurch in Abhängigkeit von der Welt,„konjunktur“ kam, was wiederum zu einer Schrumpfung der Wirtschaft führte. Reichskommissar Bürckel ging dann auf die mannigfaltigen wirtschaftlichen Gegebenheiten ein, in denen der Nationalsozialismus nur Tatsachen sieht, die er je nach dem Lebensstrom der Nation einordnen kann. Er rollte die Regelung der Rohstofffrage auf, die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaftskapazität, die Arbeiten des Vierjahresplanes und die Entwicklung, die unter dem Einfluß dieser Faktoren die Wirtschaft in der Ostmark nahm. Er stellte die Abdrosselung der Arbeitslosigkeit. die Zurückführung der Betriebe auf eine gesunde Grundlage heraus und kam auch auf die in der Ostmark durch die jahrelange jüdische Anstauung besonders schwierige Frage der Entjudung der Wirtschaft zu sprechen, wobei er insbesondere das Für und Wider der Vorgänge vom 10. November anschnitt. Am 1. Mai werde in Österreich die Entjudungsfrage vollendet sein. Der Nationalsozialismus werde auch künftig alle Probleme noch lösen, solange die wirtschaftliche Verantwortlichkeit der Menschen in Deutschland so bleibt, wie bisher. Der Mensch ist nicht die kalte Zahl, sondern der Maßstab unseres Handelns. Wirtschaft und Sozialpolitik seien, so hob Reichskommissar Bürckel mit besonderem Nachdruck hervor, nach den Grundsätzen des Nationalsozialismus überhaupt nicht mehr zu trennen. Die Lösung der Wirtschaftsaufgaben werde erreicht nicht über den Weg von Gruppen und Interessentenverbänden, sondern von dem Willen, der zur Zusammenfassung führt und den Zusammenschluß sittlich aufbaut und unterbaut. Großhandelsumjate weiter erhöht Erhebungen der Forschungsstelle für Handel für das 3. Vierteljahr 1938 Bezeichnende Verschiebungen Nach den Ergebnissen der laufenden Erhebungen der Forschungsstelle für den Handel(FfH.) beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit(RKW.) hat sich die bereits seit Jahren von ihr in vielen Zweigen des Großhandels beobachtete Umsatzerhöhung auch im dritten Vierteljahr 1938 fortgesetzt. In den einzelnen Zweigen zeigen sich allerdings recht erhebliche Unterschiede. Im Großhandel mit Nahrungs= und Genußmitteln wurden ebenso wie in den nachgelagerten Einzelhandelszweigen Umsatzerhöhungen erzielt. Und zwar lagen die Umsätze des Nahrungsmittelsortimentsgroßhandels im dritten Vierteljahr 1938 um 6 Prozent höher als 1937. Diese Umsatzentwicklung war eine Kleinigkeit günstiger als im ersten Halbjahr, in dem die Umsatzzunahme 5 Prozent betragen hatte. Im Großhandel mit Schokoladen und Süßwaren wurden— besonders im August und im September— sehr starke Umsatzerhöhungen erzielt. Für das gesamte dritte Vierteljahr ergab sich ein Umsatzstand, der um 17 Prozent höher lag als im dritten Vierteljahr 1937. Die Verbraucherschaft ist in ständig steigendem Maße in der Lage, für Waren des zusätzlichen Bedarfs größere Teile ihres inzwischen gestiegenen Einkommens auszugeben. Auch im Einzelhandel zeigte sich in letzter Zeit eine vergleichsweise starke Steigerung der Umsätze in Schokoladen und Süßwaren. Im Großhandel mit Textilwaren und Bekleidung wurden ebenfalls durchweg Umsatzsteigerungen erzielt. Hier waren die stärksten Umsatzzunahmen im Tuchgroßhandel, im Großhandel mit Strumpf=, Wirk= und Strickwaren(je + 10 bis 15 Prozent) und im Großhandel mit Kurz=, Galanterie= und Spielwaren(+ 13 Prozent) zu beobachten. Auch im Großhandel mit Bekleidungszubehör und mit Herrenhüten und Mützen waren die Umsatzzunahmen mit je 10 Prozent recht kräftig. Im Großhandel mit Polsterer= und Sattler= bedarf war die Umsatzsteigerung mit+ 3 Prozent gegenüber dem dritten Vierteljahr 1937 vergleichsweise schwach. Im Großhandel mit Baustoffen und mit sanitärem Installationsbedarf, deren Umsatzentwicklung unmittelbar von der Entwicklung der Bautätigkeit abhängig ist, konnte der hohe Umsatzstand vom dritten Vierteljahr 1937 nicht erreicht werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß für die Entwicklung der Umsätze dieser Großhandelszweige besonders maßgeblich ist, wie die Erstellung privater Wohnbauten verlauft.. Im Eisenwarengroßhandel wurden im Gesamtdurchschnitt im dritten Vierteljahr 1938 um 7 Prozent höhere Umsätze erzielt als im dritten Vierteljahr 1937. Hinter dieser Gesamtdurchschnittszahl verbergen sich erhebliche Unterschiede. So wurden in Großhandlungen für Haus= und Küchengeräte die Amsätze des dritten Vierteljahres 1937 nicht überschritten. Im Ofen= und Herdgroßhandel lagen die Umsätze der Berichtszeit sogar etwas unter denen des entsprechenden Vorjahrszeitraumes. Auch hier zeigt sich deutlich die Auswirkung der Baumarktentwicklung. Wesentlich günstiger war die Umsatzentwicklung beispielsweise im Werkzeuggroßhandel, der um 20 Prozent höhere Umsätze erzielen konnte, und in Eisenwarensortimentsgroßhandlungen, die vorwiegend grobe Artikel führen. Diese erzielten um rund 15 Prozent höhere Umsätze als im dritten Quartal 1937. Auffallend stark waren auch die Umsatzerhöhungen im Großhandel mit Elektrowaren. Von den übrigen durch die Erhebungen der FsH. ersaßzten Großhandelszweigen erzielte der Großhandel mit Kraft fahrzeugteilen die stärksten Umsatzzunahmen(+ 20 bis 25 Prozent). Im Großhandel mit Laboratoriumsbedarf betrug die Umsatzzunahme 15 bis 20 Prozent. Auffallend sind noch die relativ starken Umsatzrückgänge im Papiergroßhandel. Hier lagen die Umsätze im dritten Vierteljahr 1938 um 7,2 Prozent unter denen des dritten Vierteljahres 1937. Bei der Beurteilung dieser Entwicklung ist allerdings zu berücksichtigen, daß dieser Handelszweig im dritten Quartal 1937 ganz außerordentlich starke Umsatzzunahmen(+ 22,5 Prozent gegenüber 1936) erzielt hatte. Aus der Industrie Rheinische Kunstseide AG., Krefeld Inbetriebnahme im Frühjahr Krefeld. Nach dem ursprünglichen Plan sollte die Rheinische Kunstseide AG. Krefeld, ein Werk des Vierjahresplanes, zu dem im März des vergangenen Jahres der erste Spatenstich erfolgte, im April dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Dieser Zeitpunkt wird nach dem gegenwärtigen Stand der Bauarbeiten nicht wesentlich überschritten werden. Von den zu errichtenden Gebäuden ist das Verwaltungshaus bereits fertiggestellt und in ihm die Arbeit schon aufgenommen. Die übrigen Bauten stehen im Rohbau vor der Vollendung. Mit der Montage der Maschinen ist bereits begonnen worden. Die Tagesproduktion war ursprünglich auf 10 000 Kilogramm angesetzt worden. Die Anforderungen sind aber inzwischen auf fast das Doppelte gestiegen, so daß nunmehr eine Tagesleistung von etwa 20 000 Kilogramm Kunstseide zu schaffen sein wird. Auf Grund der weitsichtigen Planung des Werkes wird es möglich sein, durch nur geringe Umänderungen diese erhöhte Menge herzustellen. Demzufolge wird sich die Belegschaft die zuerst mit etwa 1100 Köpfen angenommen wurde, auf etwa 1700 erhöhen, wovon 1000 auf männliche und 700 auf weibliche Gefolgschaftsmitglieder entfallen. Die männlichen Arbeitskräfte hofft man insbesondere durch den zwischenbezirklichen Ausgleich zu erhalten, bei den Frauen wird weitgehend auf verheiratete Kräfte zurückgegriffen werden müssen. Für gesunde Gefolgschaftswohnungen in der Nähe des Werkes wird mit allen Kräften gesorgt. Während einige in der Nähe des Werkes befindliche Häuser mit 22 Wohnungen bereits gekauft wurden, wird demnächst eine große Werksiedlung mit 161 geräumigen Wohnungen, deren Baukosten sich auf 900000 RM. belaufen, errichtet. Weitere ähnliche Pläne sind zur Zeit noch in Bearbeitung. Rekordergebnis beim Nürnberger Bund Nürnberg. Die Jubiläumseinkaufstagung der Nürnberger Bund Einkaufsgenossen: schaft e. G. m. b. H., Nürnberg=Essen=Berlin=Stuttgart, die in dieser Woche in Nürnberg stattfand, hatte eine bisher noch nicht erreichte Besucherzahl aufzuweisen. Das allerorts gute Weihnachtsgeschäft machte Neuauffüllung der Läger in größerem Maße erforderlich. Daher war gleich am ersten Einkaufstag ein lebhafter Betrieb bei den Fabrikantenausstellungen und in den Sonderausstellungen des Bundes festzustellen. Die flotte Geschäftstätigkeit hielt bis zum Schluß der Veranstaltung an, so daß von fast allen Ausstellern Rekordergebnisse gemeldet wurden. Einen besonderen Anziehungspunkt im Rahmen der Sonderausstellungen des Nürnberger Bundes bildet die Ausstellung sudeten deutscher Erzeugnisse. Es handelt## hier um hochwertige Ware, die der Bund seiner großen Mitgliederzahl besonders gern nahebrachte, weil die sudetendeutschen Betriebe teilweise ihren Markt verloren haben und sich nun nach neuen Kunden umsehen müssen. Die Ablösung des Lieferantenkredits Die Aufgaben der Sparkassen in der neuen deutschen Wirtschaft (0 Berlin. Im Rahmen der vom Betriebwirtschaftlichen Seminar an der Wirtschaftshochschule Berlin veranstalteten kreditwirtschaftlichen Vortragsreihe sprach am 27. Januar Generaldirektor Dr. J. Heintze, Präsident des Deutschen Sparkassen= und Giroverbandes, über das Thema„Die Aufgaben und Leistungen der Sparkassen in der neuen deutschen Wirtschaft". Die mehr als 20.6 Milliarden RM. Kundschaftseinlagen der öffentlichen Sparkassen machten Ende November 1938 nahezu 45 v. H. der Einlagen aller deutschen Kreditinstitute(ohne Ostmark und Sudetenland) aus. Die umfassende Beteiligung der Sparkassen an dem großen Konsolidierungswerk des Deutschen Reiches habe auch im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erfreulicherweise stets aus Raum für eine aktive Betätigung sowohl bei der Wohnungs= und Siedlungsbaufinanzierung, als auch bei der Gewährung kurzfristiger Kredite an alle Schichten des gewerblichen und landwirtschaftlichen Mittelstandes gelassen. Besonders eingehend befaßte sich der Vortragende mit der Frage, auf welchem Wege eine verstärkte Ablösung der Lieferantenkredite im Einzelhandel oder Handwerr zu erreichen sei. Diese Betriebe müssen aus kosten= und preispolitischen Gründen erneut im Vordergrunde der kreditwirtschaftlichen Aktivität der Sparkassen stehen. Die bisher meist in Form offener Buchkredite einzeräumten Lieferantenkredite in die Form von Wechselredite zu überführen sei wohl nur in gebotenen Ausnahmefällen möglich. Der nächstliegende und zweckmäßige Weg sei vielmehr die Ablösung der Lieferantenkredite durch turzfristige Betriebskredite der Sparkassen und anderen mittelständigen Kreditinstituten. Westdeutsche Kraftwagenspediteure tagten Wuppertal. In Wuppertal=Barmen fand eine Arbeitstagung der Fachuntergruppe Kraftwagensvediteure in der Reichsverkehrsgruppe statt, die vom Fachschulugsleiter Nolte(Hagen) geleitet wurde und zu der sich zahlreiche Mitglieder aus den vier Fachausschußbezirken Köln, Düsseldorf, Dortmund und Hagen eingefunden hatten. Der Geschäftsführer der Fachuntergruppe, Kirchner(Berlin), verbreitete sich eingehend über die allgemeine gegenwärtige Lage im Kraftwagenspediteurgewerbe. Besonders befaßte er sich dabei mit den Fragen eines etwaigen Reichsbahnmonopols für die Kraftfahrzeuasvedition und legte hierzu eingehend die Gründe der avlehnenden Stellungnahme seitens der Fachuntergruppe dar. Er beschäftigte sich sodann mit verkehrstechnischen Fragen, namentlich im Hinblick auf den Einsatz von Fahrzeugen für den Spediteurverkehr sowie auf die Behebung der gegenwärtig bestehenden Laderaumknappheit. Des weiteren wurde eine Reihe von gegenwärtig besonders interessierenden Fragen, so namentlich die seit dem 1. Januar 1939 in Kraft getretene Entlohnung der Transportfahrer nach Tonnenkilometersätzen und die Zusammenarbeit mit dem Reichskraftwagenbetriebsverband eingehend erörtert. Antragszugang wieder gestiegen Der Dezember ein Rekordmonat für die öffentlichen Lebensversicherungsanstalten Im Dezember 1938 wurden bei den im Verband öffentlicher Lebensversicherungsanstalten in Deutschland zusammengeschlossenen Anstalten 50,17 Mill. RM. Versicherungssumme neu beantragt(gegenüber 36,2 Mill. RM. im Vormonat, 44,19 Mill. RM. im Dezember 1937 und 41,30 Mill. RM. im Dezember 1936). Damit haben die Anstalten eine bisher nie erreichte Höhe im monatlichen Antragszugang zu verzeichnen. Außerdem zeigt auch das Jahresergebnis bei den öffentlich=rechtlichen Versicherungsanstalten eine neue Rekordziffer. Während das letzte Jahr vor der Machtübernahme— 1932— Antragszugänge im Gesamtbetrage von 198 Mill. RM. gebracht hat, sind für das Jahr 1938 neue Anträge im Betrage von 366 Mill. RM. gestellt worden. Abschreibepflicht von Schmelzgut aus Goldwaren ( Berlin. Der Reichsbeauftragte für Edelmetalle hat eine Bekanntmachung veröffentlicht, nach der mit Wirkung vom 1. Januar 1939 folgende Ausnahmen zugelassen werden: Die Abschreibepflicht von Schmelzgut aus Goldwaren, Altgold, Bruchgold sowie von Gold, das erst in dem auf den Erwerb folgenden Kalendermonat verwendet wird, wird erst mit der Zustellung des Genehmigungsbescheides für das Jahr 1939 wirksam. Ausfuhrverbot für bestimmte Werkzeuge Berlin. Durch Verordnung des Reichswirtschaftsministers vom 27. Januar 1939 ist die Ausfuhr von Werkzeugen zur Herstellung künstlicher Blumen aus dem deutschen Zollgebiet und dem sudetendeutschen Gebiet, das an das deutsche Zollgebiet grenzt, verboten worden. Kapitalerhöhung Essener Hasen=Lagerhaus=Gesellschaft m. b. H., Essen Essen. Auf Grund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung ist das Stammkapital um 160000 RM. auf 180000 RM. erhöht worden. Die AG. Mannheimer Lagerhaus=Gesellschaft, Mannheim, und die Transport AG., Dortmund, bringen zur teilweisen Deckung der Stammeinlagen von je 80000 RM. eine Darlehnsforderung von je 25.000 RM. gegen die Gesellschaft ein. Durch diese Sacheinlagen, die von der Gesellschaft zum Werte von je 25.000 RM., insgesamt also von 50000 RM. angenommen sind, werden die Stammanteile der vorgenannten Gesellschaft in Höhe vo je 25000 RM. als gedeckt bezeichnet. Reichswirtschaftsminister Funk hat Ingenieur Franz Leibenfrost, den bisherigen kommissarischen Leiter des Handelsbundes und seiner Gliederungen, zum Vizepräsidenten der Handelskammer Wien ernannt. Wirtschaitliche Bücherschau Werbung unter neuen Gesichtspunkten Das neueste Heft des Al. A=Nachrichten= und Beratungsdienstes enthält einleitend einen Aufsatz von Dr. Claus Morgenstern. Berlin(Reichsgruppe Industrie) über Strukturwandlungen der Werbung. Der Verasser erläutert an Hand zahlreicher Beispiele, wie die Werbung auf die wirtschaftspolitischen Erfordernisse abgestellt werden kann, und so immer mehr zur Lenkung von Wertvorstellungen wird. An Stelle schreiender Reklame sei das sachliche Angebot getreten, das die volkswirtschaftlichen Aufgaben zu berücksichtigen habe. Das interessante Heft enthält weiter ausführliche Angaben über die Eingliederung der Sudetenwirtschaft Bestimmungen mit den einschlägigen Verordnungen und sowie Ausführungen über die Rechts= und Wirtschaftsangleichung der Ostmark. Dr. Schwiedland (Handelskammer Wien) erläutert die Errichtung von Vertretungen altreichsdeutscher Firmen in der Ostmark. Das Heft in seiner Gesamtheit liefert viel aufschlußreiches Material, dessen statistische Auswertung wertvolle Hilfe leisten kann. Freiheit und Prot wachsen auf einem Kalm en RM. Die Warenmärkte Neue Kurspreise für unedle Metalle ( Berlin. Mit Wirkung ab 29. Januar treten folgende neue Kurspreise für unedle Metalle in Kraft: Kupfer(Klassengruppe 8): Kupfer, nicht legiert(Klasse 8 A). serlegierungen(Klassengruppe 9): 56,50—59,00 40,00—42,50 52,75—54,75 Kupserlegierungen(Klassengruppe 9): Messinglegierungen(Klasse 9 A) Neusilberlegierungen(Klasse 9 2) Zinn(Klassengruppe 20): Zinn, nicht legiert(Klasse 20 A) Bankazinn in Blöcken..... Mischzinn(Klasse 20 B) je 100 Kilogramm Sn=Inhalt 15,75—17,75 * je 100 Kilogramm Restinhalt Lötzinn(Klasse 20 D) 249,00—259,00 je 100 Kilogramm Sn=Inhalt 15,75—17,75 se 100 Kilogramm Restinhalt 249,00—259,00 261,00—271,00 249,00—259,00 Metalle * Deutsche Elektrolytkupfer-Notis. Berlin 29. 1. Notierung der Vereinig. für die deutsche Elektrolytkupfersotlz, Elektrolytkupfer(wirebare) prompt eil Hamburg, Bremen oder Rotterdam RM. für 100 k 69.25 ar## 15 uhig,„ um rican Steamlard 18¾, American d für 100 #ewürze: Zum Wochenschluß bewegte sich das Geeine###utsmarkt in sehr ruhigen Bahnen. Vereinzelt „### Bedarfsabzuge wurden auf bisheriger Preisbasis ge „gleis: Sowohl das Inland= als auch das Ausfuhrgeschäft liegen weiterhin still. Aus den fernöstlichen ErzeugerPreise befann. de 1, be neue bei mindsiene 20 Saei u 23cn L. Suptrlor Sautos ln Bo ul September Dezember GB 39(30.00s32.00— 30 30.00s34.00— 30— 32.00 Webslolfe dk Bromer Baumwollterminborse 23. 1. Nordamerik. Baumwolle Basie middling, nicht unter low middling der offiziellen Standards der Ver Staaten von Nordamerika(Universal-Standardsl. Gehandelt wird In Losen zu 25000 amerik. Pfund= 11 337½ netto in erwa 50 Ballen Offizielle Notierung der Bremer Baumwollterminbörse, Bremen 1 Uhr mittags. Amerikanische Baumwolle Universel-Standard Middling 28 mm mapie loco 590(967 Dollar-Cents ibe Schlußnor. v. 5. 10 UhrI B I G I b ITendenz, ruh-,stetie) B I G/ b ür: 30 Mai 30 Jel 39 9.16 9.11 9.09 Jyp. Ostind. Baumw. Jaauer 30 Mir 30 Livp. Oetind. Baumw. Pence per lba.(Schluß Loco Broach f. g.(g. stap.) erle. dto. MG Punj. Amme f. c.(zood stapie) 9.12 9.10 9.08 * 1 376 376 8 1. 3.92 1.20 9.01 27 580 366 27. 1. 3.90 1.26 Termin und Schluß Mal 30 Oktober bezember 30 Loco Ctr. Provinc. Oomra Nr. 1 stapie superfine Loco Bengal full good. (Tair“staplel die. dto. superfine (Falr staple) 26. 1 440 321 341 28. 1. 4.07 27. 1 386 386 1.17 27. 1. 1.06 1.15 3.37 1.36 Liverpool. Aegyptische Baumwolle. Pence per Ibs. Schlußkurs Kärr 30 Mai 29 ept. 30 Oktob. 30 Not. 30 London die. die. die. die. dto. die.die. Tendenr: k. etetig Loco Giza7 r. G. v. Januar 30 dto. März 30 dto dio. dio dia die dio. nuon, Rohlute 8 per Tonne C. I. P.) Erete Marken Nov. /Dez. dto. dto. dia. dia. Ger. Marken die. dta. die dre. 26 1 Dez.an an. Febr Febr. Mär: März Apri Nov. Der. Dez.n an. Febr. Febr.) März 8. 1 7.31 6 88 6.92 6.97 1.00 21 11/16 2 1¼ 20.37 7. 7.25 6.85 6.99 6 95 6.99 27. 1. 21 21.62 21 11/ 20.50 20.31 20 50 20.60 2 Tendenzt k.-setig Loco Upper r. G P. anuar 30 deo. dte. März Mai 30 ul 88 Sept. 30 Oktob. 30 Nov. 30 dto. die. dio die. die. die. die. dto. dto. dio. dto. 440 Hanf(Pfd. Sterl. per 0 Manile Gr.)J v. Oes.(Febr. dto. Jp dto. Kp. Manila Gr. I. Nr. 1 dte. dto. L. Nr. 2 dto. dio. MNr.1 dto. dto. MNr.2 dto. Schellack(sh. p. ewi) Loco I. N. Orange per Dez. die. per März dte. per Mai 29. 6.87 5.69 5.70 5.75 6.80 5.80 6.71 5.71 78. 1. 19.25 18.75 19.0. 17.50 16.25 15.37 27. 1. 39.12 39 9 40 9 5.70 5.71 5.76 5.81 5.81 5.75 5.75 27. 1 19.65 18.75 19.00 17.50 16.25 15.37 dk Hamburger Zuckertermia-Notierunten vom 20. anuar hisfaeise Mamhn Sse Tendenz: rubig anuar Februar März dprll Mai un un August September Oktober November Oezember G 4.20 B 4.30 30 39 30 30 —„— 39 4.46 1.55 4.75 4.35 4.30 4.4 4.40 4.80 4.40 4.50 52. er 30 ke Vellzucker aene, elnschledlich Sast. Tendenzt ruhls G! B frei andar Februar März April 394.000 39/1.004.1 3914.004.10 39 4.054.15 Mai un 1 August * Wrember0—— „P.agdeburger Zucker-Notierungen in RM. für 30 kx Weibzucker #3#S. b#### Verorauchssteuer) netto ab Fäbrik-Verladestelle Magdeburz und Umgebung bei Mengen von mindestens 200 Zentner. Tendenz: rubig Prompt 10 Tage S 1. Dez. an n.Mar 30 39 29. 1. 31.50 31 50 Weibzucker bzw. 26. 1. Reffin-Melasse— Rohruck.— Mel.]— 9/6 39•4 40/3 Hamburger Warenmarkt Oele und Fette: Für technische Schweinefette und für Fettsäuren zeigte sich gute Kauflust. Aber auch Talge— vor allem dänischen Ursprungs— sind stark begehrt. Der Umsatz ist jedoch vom Angebot bedingt. Am Weltmarkt lauteten die Forderungen für pflanzliche Oele meist eine Kleinigkeit erhöht. Nur Sojaöl liegt preismäßig etwas leichter. Holl Leinöl prompt 18⅝/8 für 100 Kilogramm, Kokosöl Ceylon, roh, per Febr.=März(neuer Termin) 15/15/— Pfund Sterling für 1016 Kilogramm, Sojabohnenöl, roh, mandsch., Abl Dez.=Jan. 17/5/— für 1016 Kilogramm. Uebriges ändert. Abl. per unverBerliner Fettbericht Butter: An den Buttermärkten blieb die Versorgungslage ziemlich unverändert. Die Molkereien konnten ihre Produli o zwar we se, um 171, Doppelzentner steigern, doch ergab sich für die einzelnen Lieferungsgebiete dadurch keine nennenswerte Verschiebung. Der Milchanfall zeigte indessen bereits eine stätkere Zunahme von 2,4 Prozent, dem allerdings auch eine Erhöhung des Frischmilchverbrauchs von 2,7 Prozent gegenüberstand, was hauptsächlich auf die milde Witterung zurückzuführen war. Die Versorgung der Abnehmer hielt sich weiter auf der Grundlage der bestehenden Kontingente. Nach wie vor standen daneben ausreichende Bestände an Margarine und anderen Fetten zur Verfügung. „ anter dem Einfluß des schönen Wetters hatte die Kaufneigung an den Schmalzmärkten eher etwas nachgelassen, zumal das bevorstehende Monatsende im letzten Berichtsabschnitt vielfach eine Einschränkung der Käufe der Verbraucherschaft mit sich brachte. Andererseits zeigte sich im Auftrieb an den Schweinemärkten noch eine weitere Erhohung, und auch der Ausmästungsgrad der angelieferten Tiere hielt sich auf dem beachtlich guten Stande der Vormoche. So verlief das Ge'chäft aus bisheriger Grundlage Altenessener Schweinemarkt# Altenessen, 28. Januar. Auftrieb: Ferkel 2000, Läuferschweine 855, zusammen 2855 Tiere. Es kosteten im Großhandel: Ferkel: unter sechs Wochen alte 20 RM., 6—8 Wochen alte 21—27 RM., 8—12 Wochen alte 27—35 RM.: Läuferschweine: 3—4 Monate alte 35—47 RM., 4—6 Monate alte 47—65 RM. Größere Schweine entsprechend eurer. Sämtliche Tiere sind gegen Maul= und Klauenseuche schutzgeimpft. Marktverlauf: sehr langsam. Verarbeitungsguoten für Teigwaren Berlin. Der Reichsnährstand hat durch die Hauptvereinigung der deutschen Getreide= und Futtermittelwirtschaft im Verkündungsblatt des Reichsnährstandes Nr. 6 vom 26. Jan. 1939 eine Bekanntmachung veröffentlicht, wonach die Verarbeitungsquote zur Herstellung von Teigwaren für den Monat Februar 1939 auf 12 v. H. und die Bezugsquote von Hartweizengrieß auf 8 v. H. festgesetzt wird. Rauchwarenversteigerung der Ravag Leipzig. Die Tendenz an den ersten beiden Versteigerungstagen der Ravag, an denen etwa 8000 Silberfüchse 10000 Nerze und 600 Nutria zum Verkauf gelangten, gestaltete sich außerordentlich fest. Ein kleines Angebot von etwa 150 Blausüchsen wurde restlos ausgenommen. Von der großen Silbersuchskollektion wurden 75 Prozent verkauft. Die Preise für die einzelnen Qualitäten lagen über den Notierungen der in der ersten Monatshälfte durchgeführten Auktion. Für die verschiedenen Farben und Qualitäten ergaben sich folgende Preiserhöhungen: Untere Sorten 8 Prozent, schwarze und leichte Silber 14 Prozent, ¼ Silber 20 Prozent, Halbsilber 5 Prozent, ¼ Silber 12 Prozent, Vollsilber 14 Prozent. Bei dem Nerzverkauf zeigte es sich. daß die Preise für die geringfarbigen Qualitäten von den Eignern zu hoch angesetzt waren. Mittlere und gutfarbige Ware fand zu festen, teils anziehenden Preisen Aufnahme. Die Marktstimmung für zugerichtete Nutria, die, wie die Silberfüchse und Nutria, restlos aus Deutschlands Zuchtbetrieben stammen, war durchaus fest. Das Angebot wurde mit Ausnahme unbedeutender geringwertiger Posten restlos geräumt. Die Auktion nahm am 27. Januar ihren Fortgang mit dem Verkauf der deutschen Wildwaren. Verarbeitungsquoten für Roggen und WetBerlin. Der Reichsnährstand hat durch die einigung der deutschen Getreide= und Futtermittelwin# im Verkündungsblatt des Reichsnährstandes Nr. 3 2o. Januar 1939 eine Bekanntmachung veröffentlicht,## fur die Roggen= und Weizenmühlen, die ein Grundkon## von mehr als insgesamt 500 Tonnen Roggen und haben, die Verarbeitungsquoten für den Monat Februgauf 6 v. H. des Roggen= und 7 v. H. des Weizenkontings festgesetzt werden. Die bereits bekanntgegebenen Bi# für die Monate Januar, Februar und 1939 bleiben unverändert. von den Wollmärkten Kennziffer der Großhandelspreise „ Berlix, wie Kennziffer der Großhandelspreise stellt sich für den 25. Januar 1939, wie in der Vorwoche, auf 106,6 (1913= 100). Die ebenfalls gleichgebliebenen Kennziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 108,0, Kolonialwaren 93.7, industrielle Rohstoffe und Halbwaren 94,4 und industrielle Fertigwaren 125,5. Bradforder Wollmarkt Vom Kammzuggeschäft. Am Kammzugmarkt in Bradord blieben die Preise im großen und ganzen noch beständig. obwohl von uneinheitlichen Rohwollpreisen berichtet wurde. Im allgemeinen blieb es schwer, nennenswerte Ermäßigungen durchzusetzen, zumal ein großer Tei! der Kämmereien noch verhältnismäßig ausreichend durch ältere Abschlüsse beschäftigt ist. Immerhin hat das englische Geschäft mit wollenen Fertigerzeugnissen, mit Garnen und Kammzügen empfindliche Verluste gehabt. Im vergangenen Jahre 1938 war die englische Ausfuhr von wollenen Stoffen um ungefähr 30 Prozent kleinet als im vorangegangenen Jahr. Die gesamte Kammzugausfuhr belief sich auf 32 458000 lb. verglichen mit 40 180 000 lb. im Jahre 1937 und 52132000 lb. im Jahre 1936. Desgleichen ging die englische Garnausfuhr zurück auf 22 905 000 lb. verglichen mit 25 452 000 lb. und 29 045 000 lb. in den beiden vorangegangenen Jahren. Diese Verluste blieben selbstverständlich nicht ohne Wirkung auf das Geschäft im allgemeinen. Obwohl die Lagerbestände bei den Verbrauchern an manchen Stellen jetzt merklich kleiner geworden sind, war aber durchweg wenig Neigung vorhanden, diese Bestände wieder aufzufüllen. Auch die derzeitigen Londoner Wollverkäufe brachten durchweg keine Preisänderungen mit sich. Vorwiegend englische Verbraucher beteiligten sich dort am Einkauf. Im allgemeinen gestaltete sich das Geschäft bei diesen Verkäufen ziemlich lebhaft.— In Bradford blieb das Geschäft jedoch ruhig, sowohl mit Merinos als auch mit Kreuzzuchtkammzügen. Der während der vergangenen Zeit durchweg übliche Umfang der Kammzugherstellung blieb unverändert, zumal die Lieferungen von den Verbrauchern weiterhin ohne Schwierigkeiten übernommen werden. Die Preise für Kammzüge in Oel waren während der Berichtswoche wie folgt: 76's mittl. Merino Durchschnittsbeschaffenheiten 26½ djelb 64's mittl. Merino Durchschnittsbeschaffenheiten 25„„ 58's carded Kreuzzuchtbeschaffenheiten.... 21 50's carded Kreuzzuchtbeschaffenheiten.... 16½,„ 48's prepared Kreuzzuchtbeschaffenheiten... 16„„ 40's prepared Kreuzzuchtbeschaffenheiten... 14½ (Trocken gekämmt 6 Prozent Aufschlag.) „Vom Garngeschäft. Am Garnmarkt blieb da schäft ruhig wie in den letzten Wochen. Die wenigen Un die tatsächlich zustande kommen, blieben in sehr engen# zen. Ueber den tatsächlichen Bedarf hinaus wird nich den Verbrauchern gekauft. Die Nachfrage nach Wirkge blieb immerhin noch etwas lebhafter als nach Webgan die fast völlig unbeachtet blieben. Das Auslandsgeschäft weiterhin ruhig. Die Kammgarnpreise waren wie folgt: 16/1 super 1/8¾ 16/2 Kreuzzuchtgarn 36°s—40's P. 18 24/2 Kreuzzuchtgarn 40°s—44°s P. 1/10 32/2 Kreuzzuchtgarn 48°s Cd. 2 24/2 Merinogarn 64s 2/7½ 48/2 Merinogarn 64°s..... 3/2½ Die Preise verstehen sich loko Bradford. Altbesitr *, Anp 4½% Ver. St. RM. RM. Buderus Dahlbusch St. Demaz Dt. Erdöl I. G.-Farben Felten& Gulll. Goldschmidt Harpen Hoesch-Köln A.-K. K.-K. sch.-A. 128.80 26. 98.00 97. 96.75 96. —(106. 127.00]— 147.751147. 26.75126 60.25150. 35.25 131. 146.121145 99.00 Portlaulende Notlerungen A.-K. K.-K 301.6.25/116.00 1.00110.75 4.75— — 136.00 6.00/116.12 — 140.00 2.871122.50 6.62/109.00 .87/122.12 Kuxe Steinkohle Younganleibe Düsseld. Anl. 26 Dulsburg. Anl. 26 dto. 28 Eas. Anl. 26 Ag. 19 Oberb. RM. 27 Pr. Landespfbrf. CM-Pf. R 17, 18 die. 19 dto. Kom. 20 Ruhrvanl. 36 R. Ruhrvanl. 37 R. Rhpr. Landesb. Goldpfbr. Ag. 3 dto. Kom. A 4 Freiverkehr Reichsbankdiskont 4%, Lomb. 5% Braunkohle Freiverkehr Neu-Stadfurt 780 34 800 Winterehal Aktien 26 1. 127 ##2#Aktien-Bierbr. Essen 6 Braunk. Zukunf 1197 6/1 Dorm. Ritterbrauere! 142.25 4½ Ew. Kön. Ludw. alle Spieg.Schalke 152.00 19.75 140.25 52.00 Hallesche Salzwerke Kabelwerk Rheydt Ver. Rumpuswerke Waggonfabrik Uerd. Westf. Dinnendehl 28 1. 27. 1. 136.40 138.00 197.00 121.00 1.3.0. 137.00 191.00 125.00 123.00 137.00 Alexanderwerkl AHoch u. Tiefbi Bank f. Landw.4 Büttner Werkei# Burbach, neue— Dyckerhoff 4.6 Eles Cement 6/1 Hannover Kall— Humbold:6 80.00 97.00 126.0 70 129.0 75.00 130.5 133.0s136.0 122.01131 % 96.50 72.60 119.0 131.0 127. M31. 74.50 131.5 136.0 Kô#ech-Fölzer Lothring. Berz Lothr. Genuß Malmedy Niederr Bergb. Remy Schllde Benno Weatt Kupfer 28. 1. 27. 1. 51— 106.0 — 79.50 81.50 —69.00 71.00 119.0 115.0 102. 79.50 69.00 115.0 106.5 82.50 71.00 118 C 115.0 120.0 111.5 114.5 Agypten Arzentialen Belgien Brasillen Bulgarlen Dinemark Danzin England Estland Finnland Frankreich Griechenland Holland ran Teheran) sland talien apan ugoslawien Kanada Lettland Litauen Norwegen Polen Portugal Rumänlen Schweden Schweiz Spanien T.checho-Slowakel Türkei Ungarn Uruguay Ver. St. v. Ameriks Blankogeld 1. Adr. 2d. 1. % 2%•3 27. 1. 2⅜-2% Privatdiskont I. S. dto. K. S. 33 Amtliche Notierung von Geldsorten und Banknoten Belgische Holländische 100 Belg 100 Gulden 29. 1. Geld] Brief 41.80 133.48 44.12 134.02 27.1. Geld Brief 41.96 42.12 133.75 134.29 Der Rohbaumwollmarkt Bremen. Am Bremer Markt wurden neu zuge 13 829 Ballen Baumwolle(gegen 22 085 Ballen in der woche und 29 411 Ballen in der Vergleichszeit des Vorjah wieder ausgeführt 16794 Ballen Baumwolle(22 447 18 467).„Damit gingen die Bremer Baumwollvorräte 231 859 Ballen(234 824 und 263 628) zurück. Auf Bie schwimmend sind zur Zeit 28000 Ballen Baumwolle und 45000). (rur noroamerikanische Baumwolle war Stimmung vorwiegend ruhig, jedoch mit stetigem Untei Eine leichte Erholung zu Anfang der Woche mußte#### erneuter Abschwächung weichen. Die Umsatztätigkeit war zeitweise lebhafter, und die Kursbewegungen hielten si# engen Grenzen. Zu etwas größeren Rückgängen kam es in den Monaten neuer Ernte. Nach den Bremer Sch notierungen geht Januar 1939 unverändert aus der M März gewann 2 Dollarcentspunkte, und die späteren Ma haben um 2 bis 13 Dollarcentspunkte nachgegeben. Die mer Lokonotierung für nordamerikanische Baumwolle von 10,00 Dollarcents am 20. Januar d. J. auf 9.87 Do cents am 27. Januar zurück. Der Markt für ägyptische Baumwolle war ansa ruhig stetig. Zunächst konnten die Preise in Alexandrien einige Tallarispunkte anziehen. In den Kontrakten Sorten trat dann innerhalb weniger Tage ein unger Pn Srautspoantte, bizeh=(=Kontrarte um etwa Tallarispunkte und für oberägyptische Baumwolle um 35 40 Tallarispunkte. Im Wochenschluß war die Stimn weiter schwach. ise Di. Preise für ostindische Baumwolle sind bei ger Umsatztätigkeit um 1=Pence=Punkt zurückgegangen. Londoner Kolonialwollauktion Preisnotierungen des Vortages Neuseeland: gewaschen Halbzuchten Lammwolle 12—14 Schweißwolle Kreuzzuchten Stücke 7—7¼ d Gerberwolle Halbzuchten Lammwolle 8½—12½ d Gerberwolle Kreuzzucht Lammwolle 8¼—13¼ d. eie Vrrugzacht Lammwolle 8 ¼—1574 C Neusüdwales: gewaschen Halbzuchten Lammwolle 14½—1 gewaschen Kreuzzuchten Lammwolle 12½—16 d Schweißwolle Merino Kammwolle 8¾—12¼ d Berliner Börse vom 28.1. 35. 19° au. Nannweri Fortlausende Notierungen „„ Stücke 7½—8½ 4 Queenoland: gewaschen Merino Stücke 14½—15½ d Schweißwolle Merino Kammwolle 10¼ d Mi.„ Stücke 8½—8¾ d Victoria: gewaschen Kreuzzucht Kammwolle 15 d Schweißwolle Merino Kammwolle 14½—16 d M.-Haufisnein:. Stücke 6—10¼ Westaustralien: Schweißwolle Merino Kammwolle 9½—1 Südanstralien: Schweißwolle Merino Kammwolle 100—121 Stücke 7—10 den führenden Marken erzielten noch: Westaustralien gewaschen Merino Kammwolle —10¼ d. Rendement etwa 58 Proz Südaustralische Schweißwolle Merino Kammwolle I eaen." Burnside 11¼—12½ d, Rendement Bester Wiederbeginn der Amsterdamer Rohdiamante verkäufe Amsterdam. Der für den 18. Januar 1939 angekün Wiederbeginn der Rohdiamantenverkäufe ist, nachdem um eine Woche verschoben war, jetzt auf den 6. Februagesetzt worden. Offiziell heißt es, daß die neue organisation mit der Klassifizierung der Steine noch fertig ist. In Amsterdamer Diamantenkreisen glaubt indessen, daß die Nachfrage so groß geworden ist, daß das Sicht kommende Angebot hat vergrößert werden u## Hierin will man ein gutes Zeichen sehen. Börsenzulassung Wie die Rheinisch=Westfälische Börse zu Düsseldon teilt, gelangen die zum Börsenhandel an der hiesigen# neu zugelassenen 10 000 000 RM. 4½prozentige Pfand### 6. Ausgabe der Rheinischen Girozentrale und Provi# bank in Düsseldorf, am 30. Januar 1939 an ihrer BörEinführung. 8 Berliner Handelsges. Comm.- und Privatbank Deutsche Bann dto. Centralbod. Deutsche Golddisk.-B. Bankaklien 7 120.7 Drosdner Bann 3 0 Reichsbenk-Antelle 17.71 Rhein. Hyp.-Bank 2 7 Rhein. Westf Bod. 103.2 Weerdeutsche Bod. 6 28 1 1271. 12.0 82 0 182.6 37.5 37.0 112.5 Aachen Kückvers. Versicherungsaktien — 250.050 Industrieaktien Accumulatoren Augsb.-Nürnb. Masch. Balcke Maschinen Basalt A.43. Concordis Bergbau Otsch Babroc& Wllcor Deutsche Schachtbau Deutsche Spiegel Dortm. Aktien dto. Ritterbräu Dynamit Nobel Fein-Jute-Spinn. Germania Portland Gerresheim Glas Gladb. Woll-Ind. Glasm. Schalke Hageda Hein. Lehm.& Co. Hemmoor Portland Mllgere Verzink. kdb 129. 1. 127. 1. Rentenwerte Bochum 1929 Qulsburg 1928 Essen Gelsenkireben-Buer Mülhelm(Ruhr Oberhausen Preuß. Landes-Pfdbr.-Anstalt die. dte. die. dto. die. dte die. die. die. dte. die. 4t0 die. dte. dte. dto. Rheinprov. Landesbk. 26 A 19 komm. dto. dto. Preußl. Staats#nleibe Preuß. Staetsanleihe Schutzgebiete 1914 111. 103 7 107.7 111 7 116.7 119.7 128.7 01.4 19.25 99.1 99.00 98.87 96.80 99.75 99.75 109.0 99.75 29.7 101.5 99.25 99.12 49.00 98.87 98.67 99.75 98.75 109.0 99.75 Westf. Landesbk. Feingold dte. dto. dto. dte. dte. dto.„ 27 die. d10. dto. Gold dto. dro. dto. Goldkomm. 2 Westf. Ldbk. Pfdbrf. f. Hausgrundstücke dto. die. dto. 1926 dte. dte. dto. dto. dto. dto. 1927 Otech. Komm. Gold 1830 A1 und 2 dto. dto. dto. 1930 A 2 Westf. Landech. Gold dto. dto. dto. 4to. dto. Abfind. Preußl. Zentral-Stadtseb. dte. dta. dto. dio. Sto. dto. 610. 25Berliner Hypothekenbank..... 8. 6 die. dto. dto. dta. dte. den. din. den. 1934 1933 1931 1933 1931 1932 1935 1935 1933 1935 1936 1932 1934 1934 1935 1931 1932 98.00 1931 1930 1932 1933 1931 1932 1934 1933 1933 1931 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 99.00 99.00 96.50 99.00 98.50 100.2 99.25 98 60 98.00 99.00 98.26 99.00 99.00 1935 99.00 1932 199.00 1926 96.37 1926 99.00 — 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 100.0 99.00 99.00 96.50 99.00 98.50 100.2 99.26 98 50 1933 1934 1934 1931 1936 932 1933 1934 1931 1936 101 2 99.00 99.00 99 00 99.00 99.00 99.00 99.00 99.00 99.00 98.25 99.00 99.00 99.00 99.00 90.50 99.00 99.75 99.00 99.00 99.00 99.00 99.00 99.00 99.00 99.00 Preußl. Zentral- u. Pfdbr. dio. dto. Preuß. Hypothekenbk. dio. dto. Preuß. Pfandbrf.-Bank „ dto. Komm. Rhein. Hypotheken-Bank dio dto. dio. dto. die. dto. Rhein.-Westf. Boden Deutsche Schiffapfandbriefe Basalt Gold **** 5 36 1924 1926/27 1928 ***** ***„"— 26—28 ." 1 u. Erw. . Komm. 1 1—13—27/28 29, 14 47 „ 20 18—25 26—30 31-34 " 3 5, 3 6 u. 3 9 ... 4, 6, 12 8—17 15 16 ... 7, 9, 17 3. 9—12, 14 20—22 24—26 ". Mob. 17 ". Liqu. 18 Concordis Bergbau Daimler Benz Hoesch Eisen Klöckherwerke Fr. Krupp RM. Mont Cenis Siemene Halske Farbenindustrie RM. Gemeindeum echuldungsanleihe ]— 93.525 99 Die kleingedruckten Zahlen in der Dividendenspalte bezeichnen die Abgabt den Anleihestock— Niederl für Münster. die der Nieder ers ma de#2 einer kurzen sthalter Dr. M a=Lippe) und men der König überreichen. Oberbürgerme Rünster herzlie inl der Stadte in das Golden sandte den Dan sen Maßnahme verländischen G strage der Kön Gauleiter un ppoffizier des 1 Dreier zum K izier des gleich Gauleiter Dr. Parteigenossen band seinen Da jere Gestaltung in dem Königre en. Zum Schl il auf die Köni ichskanzler aus. tionalhymnen Die gro Rudolf Heß Dortmund. ten Spatenstich ren Dortmunds stakt zum Bau gewaltige Pr rjährige Bauze sen 4500 Wohn: ss genommen w ters des Führe igen so eingesetzt hr im Wege st wohner fassen. hhnungen werde In der Kaldenkirchen. der Dunkelhe senannten Galge je 0 Wich Essen. Die A 28 des Ausbau zum 31. Januc einschlagen woll nzeichnet: Die 2 st zur Erklärun istlichen Pension lich bis zum 31. ig ist für die A lären, daß sie llen, der Beitra gs von 3,25 v. gestellte des Be tigen Erklärung Knappschaft g nglich und muß kurz mitgeteilt: I. Ueb Den Angest hgszeit kann, Nen werden. ###scheiden u ## haben alsde icherung vor n eine wesen! der Höhe de enbeitrag un s Sie hab Ausbaugest P H.(in der II. Zusätzliche Es empfiehlt si Teil zur zusätz ersicherung zu sbaugesetz die A er die knappschaf ber Beitragsbe heint es als bes versicherung mit herversicherung hren. Als Beisp en. Als Ersatz hen Pensionsve Reichsnährstandes Nr. intmachung veröffentlicht, mühlen, die ein Grundkonn## 00 Tonnen Roggen und# oten für den Monat Februaz d 7 v. H. des Weizenkontings reits bekanntgegebenen Vi# tte Januar, Februar und Nummer 29 National-Zeilung 29. Januar 1939 isterdamer Rohdiamante erkäufe en 18. Januar 1939 angekün antenverkäufe ist, nachdem## par, jetzt auf den 6. Februa. eißt es, daß die neue Ven## ifizierung der Steine noch r Diamantenkreisen glaubt o groß geworden ist, daß das hat vergrößert werden us Zeichen sehen. Bester Freund Der Gauleiter zum Tag der Bester Freund des Volkes, zugleich aber erbittertster Gegner aller sich an der Volksgemeinschaft versündigenden Elemente zu sein, ist heute oberstes Gesetz polizeilichen Dienstes. nzulassung fälische Börse zu Düsseldon senhandel an der hiesigen# RM. 4½ prozentige Pfand### Girozentrale und Provi## Januar 1939 an ihrer Bör en Am Garnmarkt blieb da n Wochen. Die wenigen Ur en, blieben in sehr engen Bedarf hinaus wird nich Die Nachfrage nach Wirke lebhafter als nach Webgaben. Das Auslandsgeschäft ren wie folgt: 1/8¾ s P. 1/8 I's P. 1/10 2/1 2/7½ 3/2½ loko Bradford. iumwollmarkt Rarkt wurden neu zuge egen 22 085 Ballen in der r V e r g l e i c h s z e i t d e s V o r j a t zallen Baumwolle(22 447 Bremer Baumwollvorräte 263 628) zurück. Auf Bi 000 Ballen Baumwolle(2 ische Baumwolle war , jedoch mit stetigem Untei nfang der Woche mußte### n. Die Umsatztätigkeit war Kursbewegungen hielten si# ößeren Rückgängen kam es te. Nach den Bremer St 9 unverändert aus der A unkte, und die späteren Mo tspunkte nachgegeben. Die samerikanische Baumwolle Januar d. J. auf 9,87 Do sche Baumwolle war anse die Preise in Alexandrien en. In den Kontrakten weniger Tage ein ungem großen Preisrückgängen fül ze für Sakellaridistermine sizeh=7=Kontrakte um ett zyptische Baumwolle um 35 zenschluß war die Stim che Baumwolle sind bei ce=Punkt zurückgegangen. nialwollauktion n des Vortages ichten Lammwolle 12—14 Stücke 7—7¼ d ammwolle 8½—12½ d mmwolle 8¼—13¼ d uchten Lammwolle 14½—15 mmwolle 12½—16 d umwolle 8¼—12¼ d Stücke 7½—8½ d o S t ü c k e 1 4 ½- 1 5 ½ d umwolle 10¼ d ücke 8 ½—8¼ d t Kammwolle 15 d imwolle 14½—16 d Stücke 6—10¼ d Merino Kammwolle 9½—1 Stücke 7½— erino Kammwolle 10½—12 Stücke 7—10 Karken erzielten noch: no Kammwolle d. Rendement etwa 58 Pro Merino Kammwolle ¼—12½ d. Rendement e Gauleiter und Oberpräsident Niederländische Auszeichnung für Gauleiter Dr. Meyer Münster. Am Freitagnachmittag weilte der Gedie der Niederlande in Deutschland, Ihr. Mr. van sersma de With, in der Gauhauptstadt Münster, um einer kurzen Feier im Friedenssaal Gauleiter und Reichstthalter Dr. Meyer ,Landespräsident Dreier(Schaum#=Lippe) und Bürgermeister Friehe(Bückeburg) im men der Königin der Niederlande hohe Auszeichnungen überreichen. Oberbürgermeister Hillebrand hieß den Gesandten Münster herzlich willkommen und überreichte ihm als Geul der Stadt ein Bild vom alten Rathaus. Nachdem er in das Goldene Buch eingetragen hatte, übermittelte der sandte den Dank der holländischen Regierung für die hilfnen Maßnahmen bei dem tragischen Unfall des früheren derländischen Gesandten in Berlin und nahm dann im strage der Königin der Niederlande die Ordensverleihung Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Meyer wurde zum pßoffizier des Ordens von Oranien=Nassau, Landespräsi1 Dreier zum Kommandeur und Bürgermeister Friege zum izier des gleichen Ordens ernannt. Gauleiter Dr. Meyer dankte auch im Namen seiner beiParteigenossen für die ehrenvollen Auszeichnungen und band seinen Dank mit den besten Wünschen für eine noch ere Gestaltung der freundnachbarlichen Beziehungen zwiin dem Königreich der Niederlande und der Provinz Westen. Zum Schluß seiner Ansprache brachte er ein Siegil auf die Königin der Niederlande und den Führer und sichskanzler aus. Mit der holländischen und den deutschen tionalhymnen sand die Feier ihren Abschluß. Die größte Siedlung Europas Rudolf Heß nimmt am 3. Februar den ersten Spatenstich vor Dortmund. Am 3. Februar wird Rudolf Heß den ten Spatenstich zu Europas größter Siedlung tun. Vor den ren Dortmunds gibt der Stellvertreter des Führers den stakt zum Bau der Gemeinschaftssiedlung Dortmund=Süd. gewaltige Projekt der riesenhaften Siedlung sieht eine rjährige Bauzeit vor. Schon im ersten Bauabschnitt entpen 4500 Wohnungen. Daß dieses große Werk jetzt in Anss genommen werden kann, ist das Verdienst des Stellverters des Führers. Rudolf Heß hat sich für die Vorbereiigen so eingesetzt, daß der Verwirklichung des Planes nichts Ihr im Wege steht. Die vollendete Siedlung wird 20 000 stwohner fassen. Die Mietpreise für drei= bis vierräumige ihnungen werden sich zwischen 30 und 40 RM. bewegen. In der Dunkelheit verirrt und ertrunken Kaldenkirchen. Ein Einwohner aus Bracht verirrte sich der Dunkelheit, stürzte in einen Wassergraben am senannten Galgenvenn und ertrank. nis.=Schwester gehört zur Bewegung Generaloberin Böttger bei den nordwestfälischen Rs.=Schwestern Erlebnis aus dem Sudetenland Münster. Nachdem Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Meyer vor einigen Tagen in der Feierstunde in Gelsenkirchen die Vereidigung von 50 NS.=Schwestern vorgenommen hatte, trafen sich in Münster alle„Braunen Schwestern des Gaues Westfalen=Nord nach der Kundgebung mit der Reichsfrauenführerin zu einem kameradschaftlichen Nachmittag. Gauamtsleiter Degenhard hieß alle NS.=Schwestern und die Lernschwestern im anheimelnd geschmückten Saale des Hotels Waßmann herzlich willkommen und lud sie, die draußen in Stadt und Land tagtäglich im vordersten Frontabschnitt der NSV. arbeiten, zu Kaffee und Kuchen ein. Sein besonderer Gruß galt der Leiterin der NS.=Schwesternschaften, der Generaloberin Parteigenossin Böttger. die gerade aus dem Sudetengau wieder gekommen war und deshalb auch nicht an der Vereidigung in Gelsenkirchen teilnehmen konnte. Die Generaloberin sprach kurz über Aufgaben, Bedeutung und Weg der NS.=Schwesternschaft. Unsere NS.=Schwestern— wer möchte sie heute in den Stadtvierteln und Landgemeinden missen— gehören zur Bewegung. Ihre Organisation feiert in diesem Jahre den fünften Geburtstag amtlichen Charakters. An sich entstand sie am 9. November 1923 durch die Teilnahme einer nationalsozialistischen Schwester, die vom Führer als einzige Frau mit dem Blutorden ausgezeichnet wurde, an den Geschehnissen jenes geschichtlichen Tages. Ueberhaupt ist das eigentliche Werden der NS.= Schwestern in der Kampfzeit zu suchen, als Nationalsozialistinnen in Schwesterntracht freiwillig den kämpfenden Männern beistanden. Heute zählt die NS.=Schwesternschaft schon fast 11 000 Mitglieder. Sie sind zum großen Teil als NS.=Gemeindeschwestern der NSV. eingesetzt, stehen aber auch als Spezialschwestern in Krankenhäusern, Entbindungshäusern, in Lazaretten der H, in Kliniken, auf den Ordensburgen usw. Stetig melden sich deutsche Frauen und Mädel gerade zum Dienst in der RS.= Schwesternschaft an, bei der sie gewiß sind, zubest fachlich und vor allem auch im nationalsozialistischen Sinne arbeiten zu können. Täglich erwachsen der NS.=Schwesternschaft neue und größere Aufgaben, und an Stelle der früheren Sorge um Nachwuchs(der im gesamten Schwesternwesen fehlte) treten heute Schwierigkeiten durch das Fehlen genügender Ausbildungsplätze auf, wo die ausgelernten Schwestern restlos die Praxis kennenlernen. Diesen Mangel abzustellen, sind jetzt die Partei und die NSV. besonders bemüht. Vor allem betonte die Generaloberin, daß bei aller Arbeit und bei allem derzeitigen Mangel an NS.=Schwestern an dem Prinzip der Auslese festgehalten werde. Braune Schwestern dürften um ihrer hohen Verpflichtung gegenüber dem Leben des deutschen Menschen und der Volksgemeinschaft nur jene sein, die in restloser Disziplin und zugleich weibester innerer Aufgeschlossenheit, mit größten Kenntnissen und tiefer Verwurzelung in der Idee, arbeiten können. Wer aus einem inneren Muß komme, der sei willkommen, und wer dort arbeiten wolle, wohin er gestellt werde, sei wirklich eine NS.=Schwester. Mit großer Freude nahmen dann die Schwestern und Gäste durch den Mund der Generaloberin von einem Ereignis Kenntnis, wie es sich zum ersten Male in Deutschland abgespielt hat. Vor einigen Tagen meldeten sich die Schwestern des Caritasverbandes in Aussig geschlossen zum Eintritt in die NS.=Schwesternschaft. Sie begründeten diesen bedeutungsvollen Schritt mit der unermeßlichen Dankbarkeit gegenüber dem Führer und mit dem Willen weiter mitten im Leben ihres Volkes, in den Familien arbeiten zu können. Wie Parteigenossin Böttger mitteilte, haben diese Schwestern jahrelang im Volkstumskampf gestanden und auch in den letzten Wochen und Menaten vor der Heimkehr der Sudetendeutschen ihren Posten nicht verlassen. Dem inneren Zwange ihres Deutschtums folgend, war es für sie Selbstverständlichkeit und Genugtuung.„Braune Schwestern“ zu werden. Während dann die Schwestern noch fröhlich und guter Dinge zusammenblieben und sich miteinander aus dem Kameradschaftserlebnis schöne Stunden bereiteten, fand im gleichen Hause eine Arbeitstagung der Stellenleiter„Schwesternwesen“ der westdeutschen Gaue Weser=Ems. KoblenzTrier, Köln=Aachen, Düsseldorf, Essen, Westfalen=Süd und Westfalen=Nord statt, an der neben der Generaloberin Böttger und dem Gauamtsleiter Degenhard Reichshauptstellenleiter Portz teilnahm. Die Erörterung galt der notwendigen Einrichtung von Krankenpflegeschulen zwecks genügend guter und breiter Ausbildung der Lernschwesdern. In Westsalen war nichts zu machen Bei einer Gastrolle in Hamm erwischt- Das Abenteuer mit Erika Hamm. Der Hammer Kriminalpolizei gelang ein guter ang. Bei einer Witwe in Hamm war eingebrochen worden. sie Polizei wurde auf den jetzigen Angeklagten Eugen Rothemund aus München=Pasing aufmerksam gemacht, der dann verhaftet wurde. Rothemund war sofort geständig und gab eine ganze Reihe von Diebstählen zu, auch den in Hamm. Die weiteren Geständnisse und Ermittlungen ergaben, daß. R. sich unter verschiedenen Namen in vielen Städten aufgehalten und einfache und schwere Diebstähle und Betrügereten verübt hat. Seine Einbruchsfahrt begann gleich in München=Pasing. Dort suchte er die Wohnung eines Hauptmannes im Hause seiner Tante heim. Der Hauptmann war verreist. Mit einem selbstangefertigten Dietrich öffnete er die Wohnungstür und fand dann in einem Nachtschränkchen die Schlüssel zu den Behältnissen. In aller Ruhe eignete er sich wertvolle Pelzsachen, Gold= und Silbersachen, Uhren, ein Radiogerät und ein Sparkassenbuch an. Insgesamt hat er hier Sachen im Werte von 10 800 RM. gestohlen. Die Pelz= und Schmucksachen versetzte er in der Pfandleihanstalt in München für 500 RM., andere Sachen für 100 RM. in einem Münchener Goldwaren= geschäft. Das gestohlene Sparkassenbuch gab er für Zechschulden in Pfand. Die Pfandscheine zerriß er und warf sie fort. Dann verschaffte er sich mit einem Nachschlüssel Eingang in die Garage eines Freundes und machte sich mit dem gestohlenen Auto auf Fahrt. Bei Rothenburg a. d. Tauber verunglückte er mit dem Wagen, der sich überschlug. Mit Unterleibsverletzungen kam er ins Krankenhaus in Rothenburg. Dort entwendete er einem Arbeiter, der auch in dem Krankenhaus war, 12 RM. Nun stattete er einem Kriegskameraden in Gambach einen Besuch ab, der ihm volles Vertrauen schenkte. Als ihn der Kamerad eines Abends aufforderte, aus dem offenen Schreibtisch Zigaretten zu holen, nahm R. auch gleich 280 RM. und verduftete dann bald. Nunmehr wandte er sich nach Berlin und besuchte einen Onkel. Nachdem er aus dellen unverschlossenen Schreibtisch zwei Trauringe, zwei Brillantringe, einen goldenen Ring mit Saphir und eine goldene Kette entwendet hatte...„verabschiedete ich mich von meinem Onkel und verkaufte die gestohlenen Ringe für 70 RM...“ sagte R. Nun reiste er nach Westfalen. In der Gaststätte des Ehrenmals des SGV. auf dem Kohlberg bei Dahle quartierte er sich ein.„Bei einem Rundgang durch das Hote!“ sah er in einem offenstehenden Zimmer einen Koffer stehen und kam gleich auf den Gedanken, daß sich in dem Koffer Wertgegenstände befinden könnten. Er drückte den Koffer auf und nahm ein Sparkassenbuch der Sparkasse Dortmund=Hörde mit einem Einlagebetrag von 300 RM. an sich, das einem Kellner gehörte. Einem anderen Kellner stahl er hier einen Füllfederhalter und eine Uhr. Er fuhr nach Dortmund und hob von dem gestohlenen Sparkassenbuch zunächst 250 RM. ab, die ihm auch ohne weiteres ausgehändigt wurden. Mit diesem Gelde fuhr er nach Köln. Dort gab er von dem Gelde an einem Abend 150 RM. in einer Bar aus. Dann je Durchführung des Ausbaugesetzes Wichtige Entscheidung für die nicht mit wesentlich bergmännischen Arbeiten beschäftigten Angestellten endenspalte bezeichnen die Abgabe estock Essen. Die Angestellten des Bergbaues müssen sich nach 28 des Ausbaugesetzes vom 21. Dezember 1937 endgültig zum 31. Januar 1939 darüber entscheiden, welchen Weg einschlagen wollen. Dieser Weg ist im Nachstehenden genzeichnet: Die Deutsche Arbeitsfront hat erreicht, daß die n zur Erklärung über die Aufrechterhaltung der knappistlichen Pensionsversicherung nach§ 128 Abs. 1 unwiderlich bis zum 31. Januar 1939 verlängert wurde. Gleichig ist für die Angestellten, die nach§ 128. Abs. 1. Ziffer 1 ären, daß sie weiter pensionsversicherungspflichtig bleiben llen, der Beitrag in der Arbeitslosenversicherung neuergs von 3,25 v. H. auf 0.5 v. H. ermäßigt worden. Viele gestellte des Bergbaues haben immer noch mit ihrer endtigen Erklärung über die Gestaltung dieses Verhältnisses Knappschaft gewartet. Ihre Entscheidung ist nunmehr kglich und muß bis Ende dieses Monats erfolgen. Hierzu kurz mitgeteilt:— I. Uebergang zur Angestelltenversicherung Den Angestellten mit kürzerer knappschaftlicher Versichehgszeit kann, von Sonderfällen abgesehen, allgemein empNen werden, aus der knappschaftlichen Pensionsversicherung #uscheiden und zur Angestelltenversicherung überzutreten. haben alsdann zwar den vollen Beitrag zur ArbeitslosenFicherung von 3.25 v. H. zu entrichten, erfahren aber trotzeine wesentliche Entlastung im Gesamtbeitrag, und zwar der Höhe der Differenz zwischen dem früheren Pensionsenbeitrag und dem Pflichtbeitrag zur AngestelltenversicheSie haben gegenüber der Zeit vor dem Inkrafttreten Ausbaugesetzes eine Beitragsentlastung von ungefähr H.(in der Saar 2,8 v. H.) II. Zusätzliche Höherversicherung in der Angestelltenversicherung Es empfiehlt sich, diesen freiwerdenden Betrag zum größTeil zur zusätzlichen Höherversicherung in der Angestellwersicherung zu benutzen. Da die Angestellten nach dem sbaugesetz die Wahl haben, einen Zusatzbeitrag von 3 v. H. er die knappschaftliche Weiterversicherung mit 16 v. H. mit ber Beitragsbeteiligung des Betriebes herbeizuführen, scheint es als beste Lösung, statt der knappschaftlichen Weiwersicherung mit Beteiligung des Betriebes die zusätzliche hherversicherung in der Angestelltenversicherung herbeizuhren. Als Beispiel wird folgendeonzur Nachahmung emplen. Als Ersatz für die mit dem Fortfall der knappschaftsen Pensionsversicherung der Angestellten eintretende Minderung in der Altexs= und Hinterbliebenenversicherung kann als Regelung die allgemeine Tarifordnung des öffentlichen Dienstes übernommen werden, d. h.: man führt die Höherversicherung mit einem Gesamtbeitrag von 6½ Prozent des Arbeitsentgeltes durch, wozu der Betrieb ½/3. der Angestellte hingegen ½ zahlt. Mit dieser Höherversicherung werden bei wesentlich geringerem Gesamtbeitrag höhere Ruhegeldansprüche in der Angestelltenversicherung erzielt, als bei Fortführung der knappschaftlichen Pensionsversicherung der Angestellten. Das Wesentlichste hierbei ist wohl mit, daß für Betriebe und Gefolgschaftsmitglieder sich der Gesamtbeitrag geringer gestaltet. III. Halbdeckung in der knappschaflichen Pensionsversicherung Die wichtigste Vorfrage für die Entscheidung des Angestellten darüber, ob und wann der Uebertritt zur Angestelltenversicherung erfolgen soll, ist die Frage der Halbdeckung. Infolge der bis 1926 sehr uneinheitlichen Regelung und Entwicklung in der Pflichtmitgliedschaft zur gesetzlichen Rentenversicherung der Bergbauangestellten, lassen sich für die Feststellung der Halbdeckung keine allgemein gültigen Hinweise geben. Dazu sind die Verhältnisse in den einzelnen Bergrevieren und selbst bei den einzelnen Angestellten zu verschieden. Folgendes aber kann zur allgemeinen Beachtung dienen: Für die Feststellung der Halbdeckung in der knappschaftlichen Pensionsversicherung rechnen nur die in ihr zurückgelegten Beitragsmonate. Dabei werden Beitragszeiten in der knappschaftlichen Arbeiter= und Angestellten=Pensionsversicherung zusammengezählt. Zeiten der Pflichtmitgliedschaft in der Invaliden= oder Angestelltenversicherung kommen für die Feststellung der Halbdeckung der knappschaftlichen Pensionsversicherung nicht in Frage Im allgemeinen Anwartschaftsrecht zählen diese Zeiten nur im Rahmen der Leistungen der Angestelltenversicherung und nicht für die darüber hinausgehenden Leistungen der knappschaftlichen Pensionsversicherung. Darum sind auch in Zeiten der Beschäftigung in knappschaftlichen Betrieben. in denen nur Mitgliedschaft zur Invaliden= oder Angestelltenversicherung bestand, bei der Feststellung der Halbdeckung in der Knappschaft nicht zu berücksichtigen. Leider rechnen aber, wenn solchen Versicherungszeiten eine Mitgliedschaft in der knappschaftlichen Pensionsversicherung vorausgegegangen ist, diese Zeiten in den Versicherungszeitraum, der zur Hälfte mit knappschaftlichen Beiträgen gedeckt sein muß. Die DAF. bleibt zwar noch bemüht, wenigstens zu erreichen, daß um diese bergbaulichen Zeiten der Beschäftigung mit Pflichtmitgliedschaft in der Invalidenversicherung oder Angestelltenversicherung der Versicherungszeitraum gekürzt wird, der zur Hälfte mit knappschaftlichen Beiträgen für die Erreichung der Halbdeckung belegt sein muß. Die Zahl der Beitragsjahre ist wohl in den meisten Fällen, aber nicht immer entscheidend, weil es vielfach auch auf den Zeitpunkt des ersten Eintritts in die knappschaftliche Pensionsversicherung ankommt. IV. Angestellte mit längeren Dienstzeiten Haben Angestellte bereits die Halbdeckung erreicht, so können sie sich ohne Schmälerung ihrer erworbenen Ansprüche an die knappschaftliche Pensionsversicherung auf die Angestelltenversicherung beschränken. Da aber auch sie das Recht der knappschaftlichen Weiterversicherung in Anspruch nehmen könnten, wozu der Betrieb dann 8 v. H. des Endbetrages der Gehaltsklasse beitragen müßte, entspricht es der Billigkeit und den maßgebenden sozialen Anschauungen, wenn der Betrieb sich an der Erwerbung weiterer zusätzlicher Versorgungsansprüche über den Pflichtbetrag hinaus bei der Angestelltenversicherung beteiligt. Hier gilt dasselbe wie unter. Punkt II „Zusätzliche Höherversicherung der Angestelltenversicherung“. Den Angestellten, die nach ihrer Feststellung oder Beratung durch die Rechtsberatungsstellen der DAF. mit der Erreichung der Halbdeckung in einigen Jahren(5 bis 8 Jahre) rechnen können, ist zu empfehlen, sich bis dahin knappschaftlich weiterzuversichern und dann zur Angestelltenversicherung überzugehen. Bei der dann anzustrebenden, unter Punkt II näher dargelegten Höherversicherung tritt dann ebenfalls eine Entlastung für den Betrieb und den Angestellten im Beitrag ein. Dabei ist allerdings zu beachten, daß mit dem Aufhören der knappschaftlichen Weiterversicherung der dann noch geltende Arbeitslosenversicherungsbeitrag in voller Höhe zu zahlen ist. V. Zusatzbeiträge Die Aufrechterhaltung der knappschaftlichen Anwartschaft durch den in§ 128 Abs. 1 Ziffer 2 vorgesehenen Zusatzbeitrag von 3 v. H. des Endbetrages der Gehaltsklasse kann nicht empfohlen werden und wird nach den vorliegenden, sehr zahlreichen Beschwerden und Eingaben von den Angestellten allgemein abgelehnt. Bei der Wahl dieses Beitrags ist auch zu berücksichtigen, daß für den Fall des Ausscheidens des Angestellten aus knappschaftlichen Betrieben er diesen Zusatzbeitrag allein und in voller Höhe aufbringen muß. Selbst in den Fällen, wo es nicht ermöglicht werden kann, die zusätzliche Höherversicherung unter Punkt II mit Hilfe des Betriebes durchzuführen, wird es besser sein, wenigstens diesen Betrag von 3 v. H. zur zusätzlichen Höherversicherung in der Angestelltenversicherung zu verwenden. Dann werden dafür entsprechend höhere Steigerungsbeträge der Angestelltenversicherung erworben, während der Zusatzbeitrag nur die Wirkung einer Anerkennungsgebühr und keinerlei rentensteigernde Wirkung hat. Doch kommen auch hier Ausnahmefälle vor. W. K. eing er mit einem Mädchen„Erika“ ins Hotel. Als„Erika“ f, entwendete er aus deren Handtasche 30 RM. und verschwand. Er fuhr nach Dortmund zurück, hob von dem gestohlenen Sparkassenbuch noch 45 RM. ab und reiste weiter nach Hamm, wo er dann bei einer Gastrolle ertappt und festgenommen wurde. Außer diesen sechs einfachen und drei schweren Diebstählen hat er sich in drei Fällen noch des Betruges schuldig gemacht. In einem dieser Fälle kaufte er in München einen Radioapparat für 196 RM., zahlte 28 RM. darauf an und verkauft ihn dann wieder für 70 RM. Das Gericht sah noch einmal trotz der Menge der Straftaten von einer Zuchthausstrafe ab. Das Urteil lautete auf drei Jahre Gefängnis, das von R. angenommen wurde. Fridericus Rer gewidmet Januar=Ausgabe der 5J.=Zeitschrift„Unsere Fahne“ Die erste Nummer der Zeitschrift der Hitler=Jugend des Gebietes Westfalen„Unsere Fahne“ ist einem der großen Männer unserer deutschen Geschichte gewidmet, dem Preußenkönig Friedrich dem Großen Anläßlich seines Geburtstages in diesem Monat erhielten an seinem Grabe in Potsdam, an der ruhmreichen Stätte preußisch=deutscher Geschichte, die Fahnen der neuen Banne und Jungbanne der heimgekehrten Ostmark und des Sudetenlandes in einer Feierstunde ihre Weihe. In mehreren Beiträgen werden das geschichtliche Verdienst des Preußenkönigs, seine soldatische und staatsmännische Persönlichkeit sowie sein beispielhaftes Pflichtbewußtsein seinem Volk und seinem Staat gegenüber aufgezeigt. Ein großer Mann und ein großes Vorbild für die Hitler=Jugend. die mit Verehrung und Stolz auf sein Leben und seine Taten schaut und ihn den„Einzigen“ nennt. Viele markante Aussprüche Friedrichs des Großen, Anekdoten, die sich in reicher Zahl um diesen preußischen König ranken, und zwei Novellen von Hans Franck runden das Bild ab, das sich unsere Jungen und Mädel von diesem Deutschen machen. Bekannte Gemälde und Zeichnungen Menzels, der bei der Würdigung dieses Königs nicht fehlen durfte, lockern den Inhalt des graphisch wieder gut gestalteten Heftes auf. Besondere Aufmerksamkeit für alle Jungen und Mädel verdient der für dieses Jahr ausgeschriebene„Wettbewerb der schönen Künste“, bei dem wiederum für die Sieger wertrolle Preise winken. Politische und feuilletonistische Beiträge beschließen die erste Folge des neuen Jahres. K-k. Westsalenland e Reichsautobahn im Ruhrtal Schwerte. Mit den Vorbereitungen für die Reichsautobahnstrecke Wuppertal—Hagen—Schwerte—Kamen wurde jetzt auch im Ruhrtal begonnen. In Westhofen trafen die ersten Reichsautobahnarbeiter ein. An einigen Stellen hat man mit der Abtragung des Mutterbodens bereits begonnen. Wie verlautet, soll in Westhofen eine größere Anzahl Arbeiter untergebracht werden, da in der Nähe der Gemeinde große Bauten für die Reichsautobahn zur Ueberbrückung des Ruhrtales geschaffen werden müssen. Unerlaubte„Sanierungsmethoder“ Rheda. Der 27 Jahre alte Luitpold He. aus Rheda hatte 1935 mit kleinem Eigenkapital eine Möbelfabrik gegründet. Später geriet er in finanzielle Schwierigkeiten. Er konnte die Materiallieferungen nicht mehr=bezahlen und übereignete seine Maschinen— gleichzeitig an mehrere Gläubiger. Einmal fälschte er auch einen Wechsel, in der Hoffnung. ihn am Verfalltag einlösen zu können. Auch die einbehaltenen Versscherungsbeträge der Gefolgschaftsmitglieder hat He., nachdem er einmal„im Druck“ war, nicht mehr abgeführt. Wegen dieser„Sanierungsversuche“ erhielt er jetzt unter Zubilligung mildernder Umstände sechs Monate Gefängnis. Auch der 36 Jahre alte Wilhelm O. aus Brackwede hatte sich vor einigen Jahren selbständig gemacht. 1935 geriet er in Schwierigkeiten, angeblich, weil ein von ihm ausgeführter größerer Auftrag nicht bezahlt wurde. Um sein Geschäft weiterführen zu können, hat der Angeklagte nun in größerem Umfange Wechsel gefälscht, die er seiner Bank als„Sicherheit“ hereinreichte oder auch an Lieferanten gab. Die gesamte Summe wird mit 15000 RM. angenommen. Im Juli 1938 kam dann der unausbleibliche Knalleffekt. Der Angeklagte wurde verhaftet. Man stellte dann fest, daß die Schulden inzwischen auf rund 40000 RM. angewachsen waren. Das Gericht erkannte wegen fortgesetzter schwerer Urkundenfälschung zum Teil in Tateinheit mit Betrug und wegen Diebstahls auf ein Jahr und eine Woche Gefängnis.—31— Betriebsführer stiftet 200 KdF.=Fahrten Nordhorn. Der Betriebsführer eines großen Betriebes in Nordhorn an der holländischen Grenze stiftete 200 KdF.= Norwegen=Fahrten, die allen Gefolgschaftsmitgliedern zugute kommen, die mehr als 25 Jahre dem Betrieb angehören, auch solchen, die wegen Alters bereits ausgeschieden sind, ferner sämtlichen Arbeitsopfern und Kriegsbeschädigten. 145 000 Besucher in der Dechenhöhle Letmathe. Die von der Reichsbahn verwaltete und in allen Teilen Deutschlands bekannte Tropfsteinhöhle bei Letmathe, die sogenannte Dechenhöhle, hatte im letzten Jahre einen Rekordbesuch aufzuweisen. Nicht weniger als 144 152 Personen wanderten durch die kühlen Hallen, um sich das interessante Naturschauspiel anzusehen. Rheinisches Land 1940 in Köln 2. Internationaler Konservenkongreß Köln. Auf der letzten wissenschaftlich=technischen Tagung der Gemüsekonservenindustrie in Braunschweig teilte der Geschäftsführer der Fachgruppe Obst= und Gemüseverwertungsindustrie, Dr. Bömmels, mit, daß der 2. Internationale Konservenkongreß im September 1940 in Deutschland stattfinden wird. Er wird sich aus Anlaß der Internationalen Verkehrsausstellung in Köln versammeln. Erster Preis: ein Ackergaul Durch einen Invaliden gewonnen Rheydt. Innerhalb der Rheydter Weihnachtswerbung hatte der Verkehrsverein ein Preisausschreiben erlassen, bei dem es die Zahl der Glühbirnen am festlich erleuchteten Rathaus zu bestimmen galt. Die Sichtung der in großer Zahl eingegangenen Antworten nahm geraume Zeit in Anspruch, so daß die Preisträger erst jetzt bekanntgegeben werden können. Es waren mehr als 500 Antworten zu berücksichtigen, unter denen das Los entschied. Der erste Preis, ein kräftiger Ackergaul, fiel an den Invaliden Wilhelm Engels aus dem benachbarten Wickrathberg. Wenn er selbst auch den Gaul wohl kaum zur Arbeit brauchen kann, so wird doch der Verkaufserlös ihm sehr willkommen sein. Ein Beweis für die Anziehungskraft dieses Preisausschreibens ist es, daß auch der zweite Preis, ein Tandemfahrrad, nach auswärts fiel, nämlich an einen Arbeiter aus Schönhausen, Erkelenz=Land. Mit dem Roller in den Rhein Weißenthurm. Der fünfjährige Junge eines hiesigen Einwohners spielte mit einem Roller auf einer abschüssigen Straße dem Rheine zu. Plötzlich fuhr er über das Ufergelände und stürzte in die hochgehenden Fluten. Der Junge wurde mitgerissen und ist sofort ertrunken. Oberhausens Pläne Over zaate gr#en i# brlegtlichen Sitzung der Ober Ratsherren wurde der Nachtragshaushaltsplan für #### Rchnungsjahr 15.S nach vorheriger Erläuterung verabschiedet. Im Verlauf der mehrstündigen Sitzung machte Gelbers Mitteilung von einer Erhöhung des Zuschusses für das Stadttheater. Er benutzte diese Gelegen.###n eine ernste„Mahnung an die Groß=Ober„uener Bevolkerung zur tatkräftigeren Unterstützung dieses tituts zu richten. Kennzeichnend für die rückläufige Entwicklung ist das Absinken der Einnahmen um 50 Prozent seit dem Jahre 1932. Man hofft jedoch, durch geeignete Maßnagmen dieser unerfreulichen Erscheinung entgegenwirken zu Unter lebhafter Zustimmung der Ratsherren gab Stadt Anor.ng enntnis von der geplanten Umwand lung des katholischen Privatlyzeums zu Osterfeld in eine städtische höhere Lehranstalt, und zwar mit Wirkung ab 1. April d. J. Die Genehmigung der Regierung liegt bereits vor, zumal die Uebernahme des Lyzeums durch die Stadt keinerlei Mehrbelastung des städtischen Haushalts zur Folge hat. Nicht weniger dankbare Zustimmung dürfte der Plan de Stadtverwaltung finden, für die Stadtteile Sterkrade #####eld ungesghr auf der Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken eine Mittelschule zu eröffnen ." L#deutung waren ferner Erörterungen über den Stand der Vorarbeiten für die neue Verbandsstraße N.#v. die am Oberhausener Hauptbahnhof beginnt und ein nach Essen darstelli.ieen Verbindung von Oberhausen Gegeneinander gerast Tödliches Verkehrsunglück Düsseldorf. Als sich am Freitagmittag ein Lastkraftwagen mit Anhänger der Reichsbahn auf einer Fahrt von Dieringhausen, nach Bielefeld befand, begegnete er in der Nahe des Bahnhofs Vollmer einem mit zwei Personen besetzten Kraftwagen aus Holthausen im Kreise Biedenkopf, der in der Mitte der Fahrbahn fuhr. Nach Zeugenaussagen ist der Lastkraftwagen beim Näherkommen des Personenwagens nach der äußeren Seite gefahren, während der Personenwagen die Mitte der Fahrbahn nicht verlassen hat. Der Personenwagen fuhr mit solcher Gewalt gegen die vordere Stoßstange des Lastkraftwagens, daß ersterer etwa 8 Meter zurückgeschleudert und vollständig zertrümmert wurde. Hierbei wurden der Fahrer des Personenwagens getötet und der Mitfahrer schwer verletzt. Beim Ausweichen geriet der Lastkraftwagen mit dem Anhänger in den Straßengraben, wo beide Wagen umkippten. Sie mußten umgeladen werden. Von den Insassen des Lastkraftwagens wurde niemand verletzt. Der„zweite“ Winter beginnt: Warmlufttiefs kapitulieren- Polarfront stößt nach Süden vor Wettergott am Scheidewege Nachdem fast drei Wochen in ganz Europa ungewöhnlich mildes Winterwetter geherrscht hat, das im krassen Gegensatz zu der abnormen Kälte der zweiten Dezemberhälfte stand, scheint jetzt der Winter 1938/39 zur zweiten Offensive auszuholen. Esen „Ansaugen“ verrät den Witterungswechsel Die Mildwetterperiode rührte davon her, daß wir im Bereich einer südwestlichen Luftströmung standen, die von mittleren und südlichen Teilen des Atlantik stammte, wo auch im Winter Warmluftmassen herrschen. Nach einer bestimmten Zeit— meist nach vier Wochen— ist aber das Wetter bestrebt, einen Wechsel herbeizuführen. In dem Maße, wie subtropische Luftströmungen nach Mitteleuropa dringen, besteht über diesem Gebiet die Neigung zu großen Luftdruckschwankungen. Das daraus entstehende Tief— wir maßen in den letzten Wochen zuweilen nur 740 bis 750 Millimeter Barometerstand, also 20 Millimeter unter Normal— wirkt auf seine Umgebung„ansaugend“. d. h. es werden aus anzrenzenden Breiten Luftmassen angesogen. Dieser Vorgang ist das außere Anzeichen für den beginnenden Wetterumschlag. In Skandinavien 30 Grad Minus Im nordpolaren Teil der Erdhalbkugel stellen sich im Winter die niedrigsten Temperaturen ein. Der hier entstehende„Kaltluftberg“ saugt nun Luftmassen in das„Ta!“ über Mittel= und Westeuropa. So hatte Großbritannien in der letzten Woche auffallend starke Temperaturschwankungen zur Frostrichtung, in Skandinavien sank das Thermometer auf 20 bis 30 Grad unter Null, doch blieb Mitteleuropa unberührt, weil die gegenflutende Warmschicht zu stark war. Inzwischen erhöhte sich aber der Druck der nordischen Kaltluft, die jetzt in geschlossener Front von Grönland und Skan dinavien unaufhaltsam südwärts drängt. Sturmwirbel gleiten nach Süden ab Starke vom Ozean herankommende Sturmwirbel, die mit Warmluft gefüllt waren, mußten also dem Druck der Kaltluft weichen; sie lösten sich auf bzw. glitten westfüdwärts ab. Die Folge dieser Erscheinung ist, daß die Kaltluft aus nördlichen Breiten Europa durchsetzt und in immer stärkerem Maße nach Deutschland gelangt. Die kommenden Wochen werden daher wieder kälteres Wetter bringen. Der„zweite“ Winter beginnt. Laubenzüchter aus 14 Ländern in Köln Zahlreiche Sieger aus dem Ruhrgebiet- Erster Länderpreis für Belgien Sonderklasse befanden sich Vögel mit 25 Preisen, hierunter drei Preise über 700 Kilometer und Weibchen mit 18 Prei„Asyl für obdachlose Vierbeiner“ In der Verwaltungsnebenstelle Solingen in kurzer Zeit eine Unterkunftsmöglichkeit Solingen. Ohligs wird in—er- Wenr Winr Anrrransten für schutz=, heimat= und herrenlose Tiere geschaffen. Die ent sprechenden Mittel dafür sollen im neuen Haushaltsplan bereitgestellt werden. Mit dieser Einrichtung wird einer der zahlreichen Wünsche der Tierschutzvereine Rechnung getragen. Da es in jeder Großstadt fast täglich Tiere gibt die auf irgendeine Weise Herrn oder Hütte verloren haben dürfte das„Asyl für obdachlose Tiere" auch in Solingen bald recht belebt sein Ausgleich auch in Recklinghausen Recklinghausen. Die am Freitag stattgefundene Ratsherrensitzung der Stadt Recklinghausen befaßte sich in ihrem Hauptthema mit einer umfangreichen Nachtragshaushaltstzung, die sich infolge der nunmehr bekanntgewordenen Berücksichtigung der Vestmetropole durch den Finanzausgleich als notwendig erwiesen hatte. Als Ausgleich für die Mindereinnahmen, die der Stadt Recklinghausen durch die Abzweigung verschiedener Gemeindesteuern an die Reichskasse ent standen sind, wurden der Verwaltung 1600000 RM. aus Reichsmitteln zugewiesen. Die erfreuliche Höhe des Finanzausgleichs ermöglichte dem Stadtkämmerer nicht nur die ellun völlige Herstellung des Ausgleichs in Einnah men und Ausgaben, sondern darüber hinaus auch die Zuführung erheblicher Summen zu dem Schuldentilgungsdienst und zu dem Rücklagenfonds. der damit erstmalig nach vielen Jahren im Haushaltsplan der Stadt Recklinghausen in Erscheinung tritt. Einen sehr günstigen Einfluß auf die nunmehr zur Endgültigkeit vollendete Finanzplanung der Stadt Recklinghausen für das Rechnungsjahr 1938/39 übte des weiteren der starke Anstieg des Steueraufkommens aus das sich infolge der Nachveranlagung verschiedener Zechenbetriebe zur Gewerbesteuer und als natürliche Folge der anhaltenden Aufwärtsentwicklung der Wirtschaft allein bei den direkten Steuern mit 1097400 RM. ausgewiesen wird. Das Aufkommen der Bürgersteuer ist um 100000 RM. gestiegen. Als erfreulichste Tatsache der denkwürdigen Ratsherrensitzung darf die Ankündigung vermerkt werden, daß bei Beständigkeit der augenblicklichen Finanzlage wahrscheinlich schon für das nächste Rechnungsjahr eine leichte Senkung der Gewerbesteuern vorgenommen werden könne. Drei Mann abgestürzt Beckum. Ein schwerer Betriebsunfall ereignete sich Donnerstag mittag auf dem Portlandzementwerk„Phönix" in Beckum. Beim Ausmontieren von Laufringen an einem Drehofen stürzten drei Monteure einer Dortmunder Firma aus einer Höhe von 10 Meter ab und fielen in den Zementbunker. Alle drei trugen schwere innere Verletzungen davon und mußten nach Hamm ins Krankenhaus gebracht werden. Köln. Den Preisrichtern der ersten Großdeutschen Reichsverbandsausstellung und der 2. Internationalen Brieftaubenausstellung in den großen Sälen der Messe=Nordhalle in Koln fiel bei der am Freitag und Samstag durchgeführten ber Fülle erstklassiger„Flieger“ keine leichte Aufgabe zu. Die Züchter aus dem ganzen Reich, insbesondere aus Rheinland und Westfalen, haben die nationale Schau mit rund 2750 der leistungsfähigsten Brieftauben beschickt. Zur internationalen Ausstellung entsandten 11. Lände 220 der besten europäischen Brieftauben. Drei Länder sind durch Delegierte vertreten Zahlreiche wertvolle Preise standen zur Verteilung, wie wir schon in unserem erwähnten. Nur die wichtigsten können wir hier aufführen. Der erste Länderpreis, ein Preis des Führers, fiel an das Mutterland der Brieftaubenzucht, an Belgien mit 8894,25 Punkten. An zweiter und dritter Stelle folgen in kurzem Abstand Ungarn mit 8877,25 Punkten und Holland mit 8857,5 Punkten. Frankreich, Luxemburg und Deutschland(an sechster Stelle), Italien, England. Dänemark, Polen und die TschechoSlowakei schlossen sich in der Reihenfolge an. Die Sonderpreise für die beiden schönsten Tauben der internationalen Ausstellung, von den Schirmherren Reichsinnenminister Dr. Frick und Reichsminister Dr. Goebbels gestiftet, erhielten der belgische Züchter de Smett, Grammont, mit 909.75 Punkten und der ungarische Züchter Horwath, Budapest, mit 895.25 Punkten. In der deutschen Kollektion der internationalen Schau wurden der Täuber des Züchters Gray aus Solingen und die Täuberin des Züchters E. Becker(Magdeburg), ausgezeichnet. In der Prämiierungsliste der nationalen Schau fällt die große Zahl der beteiligten Züchter aus Rheinland und Westfalen erfreulich aus. en, hierunter zwei Preise über 700 Kilometer Den ersten Preis der Sonderklasse A bekam Walter Krusenbaum, Mülheim(Ruhr) und(Weibchen) Schwill und Kaczmareck(Dortmund), also Züchter aus dem Ruhrgebiet. Auch in der weiteren Klasse sind rheinisch=westfälische Züchter unter den Gewinnern zahlreich vertreten. diedamit ihre Leistung unter Beweis gestellt haben. Wehrkraß durch sR.-Wehrabzeich Zux Aufgabe der SA. nimmt der Führer in seinem## „Mein Kampf“ Stellung. Hier weist er im Kapitel 9 gus im Lebensraum des deutschen Volkes sich auswirke Kräfte in der Zeit von 1918 bis 1924 hin. Wir werse Blick zurück in eine Zeit, da das Bekennen zu den Tugeechten deutschen Mannestums mehr und mehr verblich das ganze deutsche Volk mit Ausnahme eines kleinen# der seelischen Haltlosigkeit verfiel. Die Partei, und in halb der Partei die SA., war berufen, dieser Haltloß entgegenzutreten und den Weltanschauungskampf gegen Zerstörer nordischer Tugenden aufzunehmen. So nahm die SA aus der Verbindung von Blut Boden jene Kraft, die sie befähigte, diesen Kampf alles Zersetzende, gegen alles Verneinende Kan Aus diesem harten Kampf auf der Straße entwickelte dann nach dem Umbruch die braune Armee, die immer starke Arm der Bewegung sein soll und sein muß. Sie schierte, kämpfte und litt.„Deutschland erwache!“ war Kampfruf. Die Ausbildung dieser Männer mußte dahe geschehen, wie es für die Bewegung am zweckmäßigsten" Zu der weltanschaulich=politischen Schulung mußte die perliche Ertüchtigung treten, da nur in einem widerste fähigen, gesunden Körper ein gesunder Geist sein kann diesem Gedanken heraus schuf der Führer das SA.=S abzeichen, das nur der erwerben konnte, der bestimmten forderungen auf dem Gebiete der Leibesübungen ge wurde. Im Geländedienst hatte der Bewerber einen stimmten Grad der Ausbildung zu erreichen, in der aus Schießausbildung und der Handgranatenweit= und=ziel eine Rolle spielten. Nach einem Empfang der in= und ausländischen Delegationsführer am Vormittag im Rathaus der Stadt Köln durch den Vertreter des Oberbürgermeisters, Beigeordneten Ebel, fand am Nachmittag die Eröffnung der großen Ausstellung statt. Dr. Weismantel(Köln), begrüßte als Leiter der internationalen Brieftaubenausstellung und Fachreferent für das deutsche Brieftaubenwesen die zahlreichen ausländischen Gäste und die Vertreter von Partei, Wehrmacht und Behörden. In seiner Ansprache beglückwünschte der Redner Belgien als das älteste europäische Brieftaubenland zu seinem Erfolg und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß alle Länder Europas, die über eine Brieftaubenorganisation verfügen, an der Ausstellung beteiligt sind. Anschließend erklärte der beauftragte Präsident des neugebildeten deutschen Brieftaubenverbandes, ½-Brigadeführer Sachs, die Ausstellung für eröffnet. Die Aufteilung und Beurteilung erfolgte je nach Flugleistung in 20 Klassen und in eine Sonderklasse. In der Gleich nach der Eröffnung setzte ein überraschend starker Besucherzustrom ein, der bis zum Abend nicht abriß. Sonntag abend schließt die Ausstellung, die auch die einschlägige Industrie und ihren Artikeln, wie Zucht= und Futtergeräten, Musterställen und ähnlichen Dingen mehr beschickte, wieder ihre Tore. Sonntag morgen findet sodann noch eine Kundgebung mit der offiziellen Bekanntgabe über die Gründung der neuen Brieftaubenorganisation statt. g. Ausflug“ aus dem Gefängnis Den Wärter überfallen und ausgebrochen- An der Grenze erwischt Münster. In einer Gefängniszelle in Gronau hatten sich die richtigen Kumpanen getroffen: der 1908 in Gronau geborene Hoppe und der aus Berlin stammende 20jährige Paschke.— Hoppe saß gerade eine Gefängnisstrafe wegen Diebstahls ab, war im übrigen auch schon wegen schweren Diebstahls mit einem Jahr und zwei Monaten Gefängnis vorbestraft. Paschke dagegen, ein„hoffnungsvoller“ Anfänger Bäuerliches Anwesen vernichtet Waldbröl. In der Nacht zum Dienstag brannte das bäuerliche Anwesen der Geschwister Simon in Bröl bei Waldbröl vollkommen nieder. Damit wurden auch die gesamten Erntevorräte vernichtet. Das Vieh jedoch konnte im letzten Augenblick in Sicherheit gebracht werden. Lastzug 14 Meter tief abgestürzt Rheda. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache stürzte ein mit 15 Tonnen Eisen beladener Lastzug bei Kilometer 139.1 die 14 Meter hohe Böschung hinunter. Obgleich Motorwagen und Anhänger sich überschlugen, kamen Fahrer und Beifahrer wundersamerweise ohne Verletzungen mit dem Schrecken davon. Allerdings ist der Materialschaden erheblich. WO. einer Verbrecherlaufbahn, war zwar noch nicht erheblich betraft. Er hatte in Berlin Unterschlagungen begangen und wollte sich von dem erbeuteten Geld in Holland ein paar gute Tage machen. An der Grenze wurde er erwischt und saß nun wegen Paßvergehens im Gefängnis zu Gronau. Und hier plante man nun, wie man am besten herauskomme. Erst versüchte man mit einem Draht, den Mörtel hinter dem Ofen zu lösen. Dies stellte sich aber bald als sinnloses Beginnen heraus. Da auch ein Stocheisen, das man sich verchafft hatte, nicht den gewünschten Erfolg hatte, versuchte man es anders. Paschke war der findige Kopf, der vorschlug, den Wachtmeister zu überfallen. Eines Abends— es war im Monat Oktober— rief man den Wachtmeister, um ihn auf einen Defekt an der elektrischen Lampe aufmerksam zu machen. Tatsächlich aber hatte man nur die Birne losgeschraubt und saß deshalb im Dunkeln Der Wachtmeister nahm den Paschke mit, um eine neue Birne zu holen. In der Zelle versuchte nun der Hoppe. die Birne einzuschrauben. Während dieser noch auf dem Stuhl stand, riß Paschke den Wachtmeister zu Boden. Sofort stürzte sich auch Hoppe auf ihn. Man schlug den völlig Ueberraschten zweimal mit dem Kopf auf den Boden, bis dieser benommen war. Paschke nahm darauf den Schlüssel an sich, und man schloß den Wachtmeister. nachdem man ihn geknebelt hatte, in der Zelle ein. Da man ja jetzt die Schlüssel hatte, war es nicht mehr schwer, aus dem Gefängnis herauszukommen, zumal ein dritter Zelleninsasse, der nicht mitmachen und Hilfe herbeiholen wollte, keinen Erfolg hatte. Zuerst floh man in die Wohnung des Hoppe, kleidete sich da ordentlich an, und dann ging es in der gleichen Nacht noch nach Holland. Hoppe wurde allerdings an der Grenze wieder festgenommen. Paschke aber schlug sich mehrere Tage in Holland durch. Beim Fahrraddiebstahl erwischte man ihn, und er wurde hier mit fünf Tagen Gefängnis bestraft. Nachdem er diese Strafe in Holland abgesessen hatte, wurde er wieder nach Deutschland abgeschoben. Nun standen sie beide vor der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Münster und hatten sich wegen schwerer Meuterei zu verantworten. Beide erhielten für ihren„Ausflug“ ein Jahr vier Monate Zuchthaus. Außerdem wurden ihnen noch fünf Tage wegen Päßvergehens zudiktiert. Wieder mit der Pistole... — Köln. Infolge unvorsichtigen Hantierens mit einer Selbstladepistole verletzte ein 53jähriger Mann seinen gleichaltrigen Freund so schwer, daß dieser kurz nach seiner Ein lieferung ins Krankenhaus verschied. Sie wollten Devisen schieben Rheine. Der Kriminalpolizei gelang ein guter Fang. Sie konnte dabei zwei niederländische Staatsangehörige festnehmen, die Devisen schieben wollten. Neuer Bürgermeister für Borken Münster. Der Regierungspräsident hat dem Vorschlage des Beauftragten der NSDAP., Kreisleiter Upmann in Borken, zur Berufung des Pg. Kurt Alfred Grünberg aus Herford zum Bürgermeister der Stadt Borken zugestimmt. In zäher, unermüdlicher Kleinarbeit wurde das der Volk wieder zu seinen ethischen Werten zurückgeführt ist— dies kann man wohl sagen— ein neuer Mensch schaffen worden, in dem wieder die echten deutschen Tuge preußischen Soldatentums geweckt wurden. Wehrhaft wehrwillig steht die Nation in ihrer Geschlossenheit da diese Wehrkraft zu erhalten, hat der Führer nun das Sportabzeichen zum SA.=Wehrabzeichen erhoben. Wieder stehen wir in der Geschichte der SA. vor e neuen Abschnitt. Hinter uns liegen die Jahre der richtung. um all das auszuscheiden, was aus diesem jenem Grunde seine Aufgabe nicht mehr voll und erfüllte. Durch die Verfügung des Führers über die und nachmilitärische Ausbildung und Erziehung ist nun neue Aufgabe der SA. übertragen worden. Nie aber in dieser Aufgabe die alte, grundsätzliche Einstellung Männer der Sturmabteilungen als den politischen SoldPal ei vergessen werden. Mag der Angehörige SA. körperlich wehrtüchtig gehalten werden,— ein ga Kerl ist er erst dann. wenn er sich auch geistig=weltanschau seiner Aufgabe bewußt ist und der Willensträger nationalsozialistischen Idee des Führers mit fanati täglichen Einsatz für die Gemeinschaft bleibt. SA.=Mann sein, ist nicht immer leicht; aber das. wir unter altem SA.=Geist verstehen, wird immer wu Kraft geben zu neuem, selbstlosen Einsatz für den Fül und die Nation, denn: Wer auf die Fahne des Führers schwöt hat nichts mehr, was ihm selber gehöt Sicherungsverwahrung für Betrüger Düsseldors. Das Düsseldorfer Sondergericht verurte# den 21 Jahre alten, mehrfach wegen Betrugs vorbestraf Herbert Karl Meier aus Altona wegen Vergehens geg das Heimtückegesetz und wegen Betruges zu 30 Monal Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und ordnete die Si rungsverwahrung an. Meier ist ein unverbesserlicher Faulenzer, der nur Kosten seiner Mitmenschen lebt. In Nord= und Westdeu land war er, obwohl keiner Parteiformation angehörend h aufgetreten. Er gab sich als Angehöriger H=Leibstandarte aus, legte falsche Ausweispapiere vor## beschwindelte eine Reihe von Personen um Anzüge, Ra# apparate, Photoapparate usw. Er kaufte die Gegenstände Abzahlung, leistete eine kleine Anzahlung und verkaufte sofort weiter. Auch als Zechpreller hatte er sich betätigt. Freund Reineke im Rathaus Wetzlar. Eine merkwürdige Fuchsjagd erlebten d Tage die Bewohner des Dorfes Ebers=Göns. Freund nere stellte sich am hellen Tage im Dorf ein und spazidie Dorfstraße hinunter, als ob ihn die Leute gar nichts gingen. Schließlich wurde es dem Rotpelz angesichts immer größer werdenden Menschenmenge doch zu ungen lich, und kurz entschlossen schlüpfte er durch eine Tür geriet ausgerechnet in das Rathaus. Hier ging er ein Blitz die Treppe hoch, und als sich kein Ausweg m and, unter den Dachboden. Der Rotpelz wurde von sei Verfolgern gestellt und durch einen wohlgezielten Hieb einem Knüppel zur Strecke gebracht. Mit brennenden Kleidern unter einem Auto Limburg. Bei Reparaturarbeiten an einem auf en Montagegrube stehenden Kraftwagen fingen plötzlich Kleider des unter dem Fahrzeug tätigen Autoschlossers Feu ebenso der Kraftwagen. Es gelang zwar schnell, den Ma herauszuziehen, doch erlitt er schwere Brandwunden mußte sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Der Kre wagen war bald in Flammen gehüllt und wurde erheb beschädigt. nlicher Sonne nselser Tal al sich am Sta Horn im Kre #ad Kälte. so de Durchgang sch ekunden die b In Bewerber me 69,9. im zw pe nur auf 74,8 is mit 142.3 S #2 belegen kon Zennewein. A rloren kostbare ebnis: 1. Ru 2. Hans Hal ##t Pfeiffer(D pein(Deutschla 73.1+ 76,0— 149.5. Hans Hansso der Kombina Rudi Cranz schweden Hans de erreichte 48: Stelle folgte gebnis: 1. Ha Cranz(Deuts hland) 489.0 Bunkte; 5. Jose Abfahrtszeit (Deutschlank bui Eisgruber uf der Kleinen ser Kombinatio ten auf den e Gustl Berau Kampfeinsatz 206.1 und Sprü und eroberte härfster Gegnei 2.9 Punkte hie Eisgruber, der einen neuen sprung nach vo der sich mit de ination auf der egebnisse(Kom Note 222,6(5 (52+ 54); 3. W irz(Deutschlan schland) 206.1 50+ 52); 7. ombination(L schland) 446,1; nther Meergan vegen) 420.8: rinzing(Deutsch talienischer sie Internation mkirchen wurde LLanglauf, forte bei leichtem 1 bis 2 Grad #ser versamme weger.— Obn eis Stellung und Pension verloren Ein sechzigjähriger Betrüger mit skrupellosen Gemeiner Mißbrauch der I-Unisorm Ende der Schwindelfahrt: Zuchthaus und Sicherungsverwahrung Duisburg. Am 6. August vorigen Jahres bat im Büro der 44 in Duisburg=Hamborn ein junger Mann in H=Uniform unter Vorlage eines ½=Ausweises, man moge ihm drei Reichsmark leihen, da er sein Geld verloren habe und kein Geld habe, um die Fahrt zu Verwandten zu bezahlen. Zehn Minuten später saß der Bursche, der 21jährige, mehrfach wegen Betrugs bestrafte Herbert Meier aus Altona, in einer Haftzelle. Der von ihm vorgelegte##=Ausweis war gefälscht. Die weiteren Ermittlungen ergaben, daß der junge Gauner Uniform und Ausweis mißbraucht hatte, um umfangreiche Schwindeleien zu begehen. Kurz vor seiner Festnahme war er ohne Fahrkarte von Osnabrück nach Hamborn gefahren und war durch die Sperre geschlüpft, indem er dem Kontrollbeamten erklärte, er habe seine Fahrkarte verloren. Der Beamte verließ sich auf den Ausweis des Gauners und ließ ihn passieren. Vor seinem verhängnisvollen Besuch im =Büro legte der Schwindler dann noch schnell einen Wirt mit einer Zeche von rund sieben Reichsmark herein und ergaunerte in einem Geschäft ein Paar Schuhe. Wie in Hamborn. so hatten ihm Uniform und gefälschter Ausweis auch in Hamburg, Lübeck und Osnabrück, wo er sich teilweise sogar als„Angehöriger der H=Leibstandarte“ ausgegeben hatte, eine Reihe weiterer Betrügereien erleichtert. Meier kaufte auf Abzahlung am laufenden Bande Uhren, Kameras und Rundfunkgeräte, um die Sachen sofort wieder zu verkaufen oder zu versetzen. Logisschwindel und Zechprellereien rundeten das unerfreuliche Bild av. Als Meier jetzt aus der Haft dem Sondergericht vorgeführt wurde, machte er dem Gericht die Arbeit leicht, indem er ohne weiteres die ihm zur Last gelegten 17 verschiedenen Betrugsfälle zugab. Auch sein Geständnis, dessen das Gericht gar nicht bedurft hätte, konnte dem Vorbestraften keine Milde verschaffen, zumal Meier die Gemeinheit begangen hatte, das Ansehen einer Kampforganisation der Bewegung zu mißbrauchen. Der junge Mensch, ein unverbesserlicher Faulenzer und Schwindler, wurde zu 2½ Jahren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust verurteilt und als Gemeingefährlicher der Sicherungsverwahrung überantwortet.—0e— Bochum. In einem zweitägigen Prozeß vor der Großen Strafkammer des Landgerichts gegen einen städtischen Polizeioberinspektor Friedrich Wünnenberg von Bochum Langendreer wegen schwerer und privater Urkundenfälschun gen und wegen fortgesetzten Betruges verhandelt. Die ihm zur Last gelegten Straftaten erstreckten sich bis in das Jahr 1934. Ein wegen seiner Gruppeneinstufung von W. gegen die Stadt vor vielen Jahren von ihm angestrengter Prozeß wurde verloren, was den Angeklagten in Schulden brachte. Hohe Zinszahlungen für ausgenommene Barlehen und Uebernahme selbstschuldnerischer Bürgschaften vermehrten seine Schuldenlast, die sich im Jahre 1932 auf 3000 RM. belief. Um aus der Schuldenlast zu kommen verfiel nun der Angeklagte auf verschiedene Betrügereien Dienstlich wurde er mit einer Milchhändlerin Frau R. bekannt, zu deren Gunsten W. in einem gegen sie angestrengten Verfahren ein Leumundszeugnis abgab, das mit dazu beigetragen hat, daß sie den Prozeß gewann. In der Folgezeit lockte W. nun aus der Frau Darlehen in Gesamthöhe von 6300 RM. heraus. Aus den dem Gerichte vorliegenden Briefen des Angeklagten an die Frau ging hervor, daß er es skrupellos verstand, dienstlichen Angelegenheiten mit persönlichem Nutzen zu verquicken. Als zu Beginn des Jahres 1937 seine Ueberverschuldung zu einem offenen Geheimnis und ihm die Aufnahme weiterer Darlehnsbeträge fast unmöglich geworden war, ging er dazu über auf andere Weise sich diese zu verschaffen. Obwohl er mit der Kontrolle der Betriebe von Gewerbetreibenden nicht beaßt wa., sprach er doch in Uniform bei einer großen Zahl Metzger zu Besichtigungen ihrer Betriebsanlagen vor, erbat diese dann tags darauf zu seinem Amtszimmer, wo er dann geschickt das Gespräch auf Zuteilung des Schweinekontingents brachte und hierbei durchblicken ließ, daß er auf Erhöhung wohl Einfluß besitze. Dann kam er mit persönlichen Darlehnswünschen hervor. In den meisten Fällen waren die angegangenen Metzger willig zur Hergabe von Darlehnssummen von 200 bis 300 Reichsmark. In der 2=14 en goni ein es ihm so. eine Reichsmark. In der Zeit von Juni bis Oktober 1938 gelang Gesamtdarlehnssumme von 1710 RM. zu bekamme„#r wußte, daß er bei seiner jetzt schon auf en 12000 RM. angewachsenen Verschuldung niemals in Lage war, sie zurückzuzahlen, was auch nicht in seiner Absit lag. Was der Angeklagte mit all den Darlehnssummen gefangen hat, wurde in dem Strafprozeß nicht aufgeklät Die Strafkammer verurteilte Wünnenberg im Sinne Anklage zu drei Jahren sechs Monaten Gefängnis. Staatsanwalt hatte fünf Jahre Zuchthaus beantragt. A Angeklagte steht im 60. Lebensjahr und verliert infol seines betrügerischen Treibens im hohen Alter Stellung un Pension. Amtlicher Straßenwetterdienst Essen. Reichsautobahnen: alle schnee= und eisfrei; Gebi Hannover: schnee= und eisfrei, nur in der Nähe der Stal Schnee unter 15 Zentimeter, Verkehr jedoch unbehindet Sauerland und Westerwald: teilweise Schneedecke unter Zentimeter, Verkehr unbehindert; Hochsauerland: se Schneedecke, Schneeglätte, es wird gestreut, bei Winterbei Verkehr stellenweise behindert; Mosel und Hunsrück: tei weise Schneedecke unter 15 Zentimeter, Verkehr unbehindet Eisel: teilweise festgefahrene Schneedecke und stellenwet Glatteis, Reichsstraße 51 Verkehr stellenweise behindert,# Prüm wird geräumt und gestreut, Schneeketten unbedin erforderlich; Westfalen, Niederrhein, Mittelrhein, Oberrhei und Bergisches Land: schnee= und eisfrei. K. Unsere immsport ist v haben wir abe len Auseinan Und die große etzten Jahre si sohne daß ein na, bei ihne a gehört zu d Gladbeck als fteudigen St so, wie die V einige Zeit da seiner Vaterst mit neuem Balke ist er sie Olympische im Augenbl wer 1940 die unserer Brust in der letzten dersetzung He en konnte. iese Feststellt erter. als He Laufbahn zu wurde er Det deutschen Oly lauf über 200 Leltrekordinha sändiges Mitg schaft und le ssen, weitern tfestsieger in Angriff auf r Brust, den Baromelersland am 28. Januar 1939, 0 Uhr: 753 Baromelersland am 28. Januar 1939, 12 Uhr: 759 Barometerstand am 29. Januar 1939, 0 Uhr: 762 Sonnenautgang: 8.18 Uhr Sonnenuntergang: 17.08 Uhr Mondaufgang: 11.30 Uhr Mondunlergang: 2.09 Uhr F0 Aber diese Erft seiner natürlich nen Als er tippte ihm ei Schulter und fl nun aber mit in bleiben, dam in den Kopf nblicklich bei di hausen ist, hat man schon dara becker Hallenbo bad für die Jug # ist. Denn ne hat er für alle eres Verständni lichen herrliche 5R.-Wehrabzeit mmt der Führer in seinem! er weist er im Kapitel 9 auf chen Volkes sich auswirten bis 1924 hin. Wir wersen das Bekennen zu den Tuges is mehr und mehr verblich Ausnahme eines kleinen## verfiel. Die Partei, und in par berufen, dieser Haltlosich Veltanschauungskampf gegen en aufzunehmen. der Verbindung von Blut befähigte, diesen Kampf# les Verneinende aufzuneh auf der Straße entwickelte braune Armee, die immer in soll und sein muß. Sie Deutschland erwache!“ war dieser Männer mußte dahe wegung am zweckmäßigsten ischen Schulung mußte die da nur in einem widersta gesunder Geist sein kann. uf der Führer das SA.=S ben konnte, der bestimmten ete der Leibesübungen ge## satte der Bewerber einen ng zu erreichen, in der aug andgranatenweit= und=ziel# Kleinarbeit wurde das den# chen Werten zurückgeführt. sagen— ein neuer Mensch er die echten deutschen Tugen eweckt wurden. 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In Nord= und Westdeu arteiformation angehörend r gab sich als Angehöriger lsche Ausweispapiere vor Personen um Anzüge, Ras Er kaufte die Gegenstände Anzahlung und verkaufte eller hatte er sich betätigt. e im Rathaus ge Fuchsjagd erlebten die es Ebers=Göns. Freund se im Dorf ein und spazie ihn die Leute gar nichts dem Rotpelz angesichts schenmenge doch zu ungen üpfte er durch eine Tür Rathaus. Hier ging er als sich kein Ausweg m er Rotpelz wurde von sein einen wohlgezielten Hieb ebracht. rn unter einem Auto rbeiten an einem auf ei twagen fingen plötzlich tätigen Autoschlossers Fei lang zwar schnell, den Ma schwere Brandwunden# gebracht werden. Der Kre gehüllt und wurde erheb nlicher Sonnenschein lag Samstag morgen über dem selser Tal als die Teilnehmer des Torlaufes der k sich am Startplatz der schweren Slalomstrecke am Horn im Kreuzeckgebiet versammelten. Es herrschte ad Kälte, so daß der Schnee recht geführig war. Im Durchgang schaffte der Schwede Hans Hansson mit ekunden die beste Zeit, die auch später von keinem in Bewerber mehr erreicht wurde. Rudi Cranz schaffte 69,9. im zweiten Durchgang 72.4, während der #e nur auf 74,8 kam, und so der Freiburgr im Gesamtsis mit 142,3 Sekunden den ersten Platz vor Hansson ½32 belegen konnte. Dritter. wurde Albert Pfeiffer vor zennewein. Willy Walch und Harro Cranz stürzten loren kostbare Sekunden. gebnis: 1. Rudi Cranz(Deutschland) 69,9+ 72.4= 2. Hans Hansson(Schweden) 68.4+74,8= 143.2; ert Pfeiffer(Deutschland) 75.3+ 72,7= 148.0; 4. Josef sein(Deutschland) 73.7+ 75,2= 148,9; 5. Berg(Nor73.1+ 76,0= 149,1; 6. Schwabl(Deutschland) 74,4+ 149.5. Hans Hansson(Schweden) vor Rudi Cranz der Kombination(Abfahrt= und Torlauf) mußte sich in Rudi Cranz ganz knapp geschlagen bekennen und schweden Hans Hansson hier den Vortritt lassen. Der se erreichte 483.2 und Rudi Cranz 483.4 Punkte. An Stelle folgte Albert Pfeiffer mit 489 Punkten. gebnis: 1. Hans Hansson(Schweden) 483.2 Punkte; Cranz(Deutschland) 483.4 Punkte: 3. Albert Pfeiffer hland) 489.0 Punkte; 4. Willy Walch(Deutschland) unkte; 5. Josef Jennewein(Deutschland) 495,0 Punkte e Abfahrtszeit von Walch war ausschlaggebend); 6. bl(Deutschland) 496.0 Punkte. mi Eisgruber bester Springer— Gustl Berauer Kombinationssieger luf der Kleinen Olympiaschanze wurde am Sonnabend ser Kombinations=Sprunglauf ausgetragen. Die besten sten auf den Kombinationssieg hatte der Sudetene Gustl Berauer, der beim 16=Kilometer=Lauf seinen Kampfeinsatz bewies. Berauer belegte auch mit der 06.1 und Sprüngen von 51 und 52 Meter den fünften und eroberte sich damit den Preis des Führers, da härfster Gegner, der Norweger Sverre Brodahl, nur 29 Punkte hier kam. Bester Springer überhaupt war Eisgruber, der im zweiten Durchgang sogar mit 55 einen neuen Schanzenrekord aufstellte. Einen mächsprung nach vorntmachte unser Meister Günther Meerder sich mit der Note 213.3 als Drikter auch in der ination auf den dritten Platz schieben konnte. rgebnisse(Komb.=Sprunglauf): 1. Eisgruber(DeutschNote 222,6(54+ 55 Meter); 2. Lahr(Deutschland) (52+ 54); 3. Meergans(Deutschland) 213.3(50+ 51); erz(Deutschland) 207,1(52+ 52); 5. Gustl Berauer schland) 206,1(51+ 52); 6. Aschenwald(Deutschland) (50+ 52); 7. Sverre Brodahl(Norwegen) 202,9(48 kombination(Lang= u. Sprunglauf): 1. Gustl. Berauer chland) 446,1; 2. Sverre Brodahl(Norwegen) 438.4; nther Meergans(Deutschland) 433.8; 4. Olaf Dufseth gen! 420,8; 5. Chr. Merz.(Deutschland) 419,85; 6. rinzing(Deutschland) 418.2. „„„ talienischer Triumph im 16 km=Langlauf Die Internationale Wintersportwoche 1939 in Garmisch= enkirchen wurde am Freitagvormittag mit dem 16=KiloLanglauf fortgesetzt. Auch Freitag erfolgte der Start bei leichtem Schneetreiben, und das Thermometer 1 bis 2 Grad Wärme an. Am Start hatten sich rund hufer versammelt, davon 38 Deutsche, 10 Italiener und weger.— Obwohl die Schneeverhältnisse nicht gerade ideal waren, wurde ein schnelles Rennen gelaufen. Ganz besonders gut schnitten am Freitag die italienischen Läuier ab, die allein die ersten vier Plätze mit Beschlag belegten. Sieger wurde Demez in der famosen Zeit von 56·25 vor seinen Landsleuten Jammaron, Aristide Compagnoni, Severino Compagnoli und dem Sudetendeutschen Gustl Berauer, der auch mit der Zeit von 58:54 bester Kombinationsläufer war. Unser Altmeister Herbert Leupold(Schlesien) wurde nach der 9=Kilometer=Marke nicht mehr gemeldet. Der Norweger Sverre Brodahl landete auf dem 6. Platz mit 59:22, und war damit zweitbester Kombinationsmann. Die Ergebnisse: 16=Kilometer=Langlauf 1. und Sieger: Demez(Italien) 56,2 5Min., 2. Jammaron(Italien) 57,42, 3. Aristide Compagnoni(Italten) 57,48, 4. Severino Compagnoli(Italien) 58.38, 5. Gustl Berauer(Deutschland) 58.54, 6. Sverre Brodahl(Norwegen) 59.22, 7. Baur(Italien) 59,31, 8. Scalet(Italien) 59,33, 9. Bach(Deutschland) 59.45, 10. Lochbiehler(Deutschland) 1 Stunde, 11. Mario Compagnoni(Italien) 1.00,9, 12. Confortola(Italien) 1.00,17, 13. Solgadi(Deutschland) 1.00,24, 13. Gaspard(Italien) 1.00,28, 14. Olaf Dufseth(Norwegen) und Seeweg (Deutschland) je 1.00,53. Italiens Miliz=Vorstaffel Der für den 1. Februar nach Rom vereinbarte Freundschaftskampf zwischen den Boxstaffeln der SA. und Miliz wird in der Hauptstadt des italienischen Imperiums ein sportliches Ereignis werden, da auf beiden Seiten international bekannte Amateurboxer kämpfen. Die Gegner(vom Fliegengewicht aufwärts) sind: Nardecchia(Mikiz)— Ober= mauer(SA.); Sergo— Winskowski; Mangialardo gegen Graaf; Binazzi— Nürnberg; Rea— Kalinowski; Ferrario gegen Murach; Musina— Schnarre; Lazzari— Runge. Zwei Olympiasieger. vier Europameister und zahlreiche Landesmeister stehen in den Reihen beider Kampfformationen. 360 Arbeitsmänner in Jals Skiwettkämpfe des RAD. auf 10. bis 12. Februar vorverlegt Da der ursprünglich vorgesehene Zeitpunkt der Reichsskiwettkämpfe des Reichsarbeitsdienstes(RAD.)— 17. bis 19. Februar— mit den NS.=Winterkampfspielen zusammenfallen würde, wurde der Termin für die Veranstaltung des RAD. auf den 10 bis 12. Februar vorverlegt. Als Austragungsort wurde das landschaftlich herrlich gelegene Hochplateau von Igls bei Innsbruck bestimmt. Mit Rücksicht auf die NS.=Winterkampfspiele, an denen der RAD. heuer teilnimmt, werden die Kämpfe zum Teil als Ausscheidungswettbewerbe ausgetragen. Von den bis jetzt gemeldeten 360 Teilnehmern werden folgende Kämpfe bestritten: MannschaftsAbfahrtslauf, 5mal=8=Kilometer=Meldestaffel, Spezialspringen und 12=Kilometer=Patrouillenlauf. Schwimmermeisterklasse in Neuwied Ein Jubiläumsschwimmfest— der SV 09 Neuwied feiert sein 30jähriges Bestehen— wir am. Sountge, den, 29 Jon in der städtischens Schwimmhallen Neuwied ausgerichtet. Der Einladung des Veranstalters sind zahlreiche führende Vereine aus dem Reich gefolgt, so daß Mitglieder der Meisterklasse am Start sein werden, wie Fischer, Heibel, Freese (Bremen), Heina(Gladbeck), Ohrdorf(Hellas Magdeburg), Lenkitsch(Aachen) u. a. m. Gut ist das Meldeergebnis auch für die Jugendwettkämpfe ausgefallen, ebenso haben es sich einige AH.=Schwimmer nicht nehmen lassen, zu starten. Insgesamt liegen für das Jubiläumsschwimmfest 180 Meldungen vor. eistung und Streben Köpfe aus dem westdeutschen Sport K. Unsere Stärke im internationalen mmsport ist vorerst noch die Brustlage— haben wir aber Könner, auf die wir uns llen Auseinandersetzungen verlassen könUnd die großen deutschen Entscheidungen etzten Jahre sind nicht ausgetragen worohne daß ein Gladbecker Junge,-Arrtur na, bei ihnen ein Wörtchen mitsprach. a gehört zu denen, die den Namen der Gladbeck als einer besonders schwimmfteudigen Stadtl mitbegründet haben, so, wie die Verhältnisse liegen, wird er einige Zeit dazu beitragen, diesen Ehrenseiner Vaterstadt noch weiter zu festigen mit neuem Glanz zu versehen. Denn Balke ist er unsere stärkste Hoffnung ie Olympischen Spiele in Helsinki, und im Augenblick noch gar nicht entschieill den Darlehnssummen####er 1940 die erste Stelle in der BestenStrafprozeß nicht aufgekläm unserer Brustschwimmer einnimmt, zu„"——.###in der letzten Zeit eine sportliche Ausdersetzung Heina— Balke nicht erreicht en konnte. iese Feststellungen sind um so bemererter. als Heina schon auf eine erfolgLaufbahn zurückblicken kann. Im Jahre wurde er Deutscher Meister, er stand in deutschen Olympiamannschaft(im Zwiauf über 200 Meter Brust schied er aus), e schnee= und eisfrei: Gebi###eltrekordinhaber über 400 Meter Brust, nur in der Nähe der Stawendiges Mitglied der deutschen LänderVerkehr jedoch unbehinder##schaft und lange Zeit Europarekordler lweise Schneedecke unter#### weiterhin doppelter Turn= und ert: Hochsauerland: fesctttfestsieger in Breslau. Sein nächstes Ziel rd gestreut, bei Winterbe### Angriff auf den Weltrekord über 500 Mosel und Hunsrück; teigek Brust, den augenblicklich Balke noch meter, Verkehr unbehinder Schneedecke und stellenweisüber diese Erfolgsserie hat ihm nichts r stellenweise behindert,### einer natürlichen Sportauffassung ge— nen Als er 1935 Deutscher Meister e, tippte ihm ein Schwimmfachmann auf Schulter und flüsterte ihm ins Ohr, er nun aber mit beiden„Füßen auf dem in bleiben, damit ihm diese Meisterschaft in den Kopf steige. Nun, Heina, der inblicklich bei der Schutzpolizei in Reckhausen ist, hat diesen Rat befolgt. Das man schon daran, daß sein Erscheinen im dbecker Hallenbad oder sommertags im bad für die Jugend immer etwas Besonist. Denn neben dem eisernen Trailoren en seiner jetzt schon auf et erschuldung niemals in s auch nicht in seiner Absit Pünnenberg im Sinne Monaten Gefängnis. Zuchthaus beantragt. isjahr und verliert infol m hohen Alter Stellung u Kp. enwetterdienst eut, Schneeketten unbedin ein, Mittelrhein, Oberrhei d eisfrei. uar 1939, 6 Uhr: 753 uar 1939, 12 Uhr: 759 uar 1939, 0 Uhr: 762 3.18 Uhr 17.08 Uhr .30 Uhr 2.09 Uhr — hat er für alle Spiele im Wasser mit den Jüngsten be= herzlich eres Verständnis. Mit ihm züsammen erleben die Ju= und di lichen herrliche Schwimmstunden, es geht rauh aber größte zlich zu, und so wird in diesen Jüngsten schon die Fr ) die Begeisterung zum Sport geweckt,— vielleicht ßte Erfolg, den ein Talent erreichen kann. reude der MONTAG früh ½9 Uhr geht’slos! K I Pr #un 11n mm Sie sparen viel Geld im WINTER SCHLUSS VERKAUF Herren-Sakko-Anzüge, viele Muster.. Herren-Sport-Anzüge, mit 1 Hose.... Herren-Winter-Ulster, große Auswahl Flotte Sportsakkos, viele Farben..... Damen-Mäntel, mit und ohne Pelz... Damen-Kostüme, versch. 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Michelangelo baute die Kuppel der Peterskirche, er malte die Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle, er modellierte die Medieigräber, und wenn er die Zeit dazu fand, dichtete er auch noch Sonette. Während das Genie der Renaissance noch alle Zweige der Kunst aus dem fruchtbaren Stamm seiner Persönlichkeit hervorzutreiben vermochte, vollzog sich im 15. und 16. Jahrhundert sowohl die Spaltung der Kunstarten wie die der Künstler untereinander. Mit der Erweckung der weltbewußten Persönlichkeit kamen auch die Architektur, die Malerei, die Dichtkunst gleichsam zum Bewußtsein ihrer selbst und ihres Eigenwertes. Das„Quattrocento“ brachte die Befreiung der Malerei aus dem Dienste an der Architektur. In den nordischen Ländern eroberte sich das Tafelbild alsbald eine Vorrangstellung, die es sich bis in unsere Zeit bewahrt hat Zweimal seit der Reformation schien es, als strebe die Malerei in die alte Freundschaft zur Architektur zuruck. Die Deckengemälde der Kirchen und Schlösser des Barocks und die Fresken der spätromantischen Historienmaler zeugen davon. In keiner dieser Epoche gelang aber die Wiedervereinigung ganz. Sie blieb vielmehr im Ansatz stecken und erreichte nur Teilerfüllungen. Der Individualis= mus von Künstler und Kunst erwies sich als stärker als die Krafte des Zusammenstrebens. Heute erleben wir seit der Reformation den dritten Versuch der Einigung. Die Krise der Aufspaltung ist selbst von einer Krise erfaßt. Die Klüfte innerhalb der Künste erweitern sich nicht mehr, sie wollen sich, wenn die Zeichen nicht trügen, wieder schließen. Am deutlichsten ist diese Erscheinung in der Beziehung zwischen Architektur und Malerei. Die modernen Monumentalbauten können nicht mehr vom Architekten allein gestaltet werden, er bedarf wieder der Unterstützung durch den Maler. Die weiten Wände der Innenräume, der Ehrenhallen, Konareßsäle und Wandelgange fordern stumm und eindringlich farbige Belebung. Das Tafelbild reicht—' schon wegen seines begrenzten Formats— nicht aus, den Räumen Leben zu verleihen. Nur das Wandbild, wie wir es aus unseren Domen. Kirchen und Schlössern kennen, kann hier helfen. Von offizieller Seite ist die Wiedervereinigung von Architektur und Malerei schon mehrmals angeregt und gefordert worden. Die Architekten haben die Hand den Malern entgegengestreckt. Warum also schlägt man nicht ein? Der Grund ist einfach genug. Es gibt in Deutschland zwar mehrere tausend Maler des Tafelbildes. aber kaum ein Dutzend, die die Kunst des Freskos beherrschen. Sie muß erst wieder erlernt werden. Freilich läßt sich das in dem gleichen Tempo, in dem unsere Bauten aus dem Boden schießen, nicht erreichen. Schon das Handwerkliche der Wanomalerei erfordert eine mehrjährige Uebung und Erfahrung. Die Maler der Gotik und der Renaissance gingen mit zwölf in die Leyre. Sie lernten das Malen wie wir das Alphabet. Mit achtzehn Jahren waren sie— die künstlerische Begabung vorausgesetzt— so weit, sich eigenschöpferisch entfalten zu können. Masaccio schuf seine berühmten Fresken in der Kirche S. Maria del Carmine zu Florenz in diesem Jünglingsalter. Die Wandmaler der Renaissance kannten auch nicht die Zuruckgezogenheit des Ateliers. Ihre Arbeitsstätte war die Werkstatt und das Malgerüst. Hier arbeiteten Meister, Gesellen und Lehrlinge gemeinsam. Von Mund zu Mund und von Hand zu Hand wurde Stil und Handwerk weitergegeben. Seit der Vorherrschaft des Tafelbildes ist die Tradition zerstört. Sie will erst wieder erarbeitet werden. Hier bedarf es nun des Einsatzes unserer jungen Künstler. Daß bereits jetzt solche Kräfte zur Wiedergeburt des Freskos durch die moderne Architektur wachgerufen werden, darf man annehmen. Wenn vor zehn Jahren ein Künstler sich mit dieser Technik besaßt oder gar die Oeffentlichkeit zur Teilnahme an seiner Arbeit aufgefordert hätte, wäre er als Außenseiter und Sonderling verlacht oder bemitleidet worden. Heute begrüßt man angesichts der modernen Architekturschöpfungen solche„Sonderlinge“ als erste Frühlingsboten einer neuen Malerei. Die Galerie v. d. Heyde, Berlin, hat es als eine der ersten Privatgalerien Deutschlands unternommen, einen jungen Freskomaler der Oeffentlichkeit vorzustellen. Es handelt sich um eine Ausstellung der Werke Georg Muches, der sich in langjähriger Atelierarbeit. in autodidaktischen Studien— denn Meister und Lehrer des Freskos sind ja nicht vorhanden— die Freskotechnik wiedererobert hat. Da der Künstler in sich das Geschick zur Komposition schöner Farbklänge mit einer stark ausgeprägten zeichnerischen Begabung vereint, verfügt er über die Voraussetzungen einer geschmackvollen Wandmalerei. Ihm geht es aber weniger um die Würdigung seiner Leistungen als darum, Rufer und Mahner junger begeisterungsfähiger Künstler zu sein.(Georg Muche hat übrigens seine Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Gebiet der Freskomalerei in einem Buch„Buon Fresco“ niedergeschrieben.) Der Werdegang eines Freskos, der in der Ausstellung gleichfalls veranschaulicht wird, hat einen geradezu dramatischen Charakter. Beim Tafelbild steht dem Künstler eine beliebige Zeit zur Verfügung. Er kann es— theoretisch— heute entwerfen und nach fünf Jahren ausführen. Niemand und nichts, was ihm das Tempo seines Schaffens befiehlt. Anders beim Wandbild. Hier steht der Künstler in einem Kampf gegen chemische Prozesse. Er muß ein Bild auf einer frisch aufgetragenen Kalkwand vollenden, bevor der Untergrund trocken wird. Fünf bis sieben Stunden stehen ihm zur Verfügung. Was er in diesem Zeitraum nicht schafft, kann er niemals mehr nachholen, es sei denn, daß er den Mörtel wieder herabschlägt und von vorne beginnt. Nur die Farben, die auf den nassen Kalkputz aufgetragen werden und die sich wasserunlöslich mit dem Mörtel verbinden, halten für Jahrhunderte. Später ausgetragene Farben(al secco) bröckeln wieder ab. Unt Sc. ana Der Künstler befindet sich also gleichsam in einem Wettlauf mit einem Naturvorgang. Er wird zur höchsten Anspannung, zur letzten Konzentration angehalten, wenn er dem Kalkmörtel seine Ideen aufzwingen will. Dieser Zwang zur zuchtvollen Arbeit veranlaßte Michelangelo zu der Erklärung, die Oelmalerei sei eine Malerei für Weiber, das al fresco aber eine Malerei für Männer. Delacroi drückt sich in einem gegen sich als Oelmaler selbst gerichteten Wort ähnlich aus:„Der Zwang, in Fresko alles gleich fertig machen zu müssen, versetzt den Geist in eine Erregung die einen rechten Gegensatz zur Faulheit der Oelmalerei bildet."— Gewiß, man kann diesem dramatischen Zweikampf ausweichen, indem man das al fresco zu malende Bild vorher auf einem Karton in Form und Farbe genauestens ausführt, um es dann auf den frischen Mörtel durchNeue Forschungen über unsere Nlerven Ein Vortrag Prof. Dr. v. Muralts vor der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft Wenn wir nur Dämme halten für den Strom, der in uns wächst und uns zum Meere treibt, wenn wir nur Glocken sind in einem Dom und von der Fahne künden, die uns bleibt. Wenn wir nur Träger sind der großen Zeit, und unser Reich ist Erde, Glaube, Blut, wir sind zum Sterben allemal bereit, wir hatten doch zum Leben soviel Mut. Bel Grippe HYDAG schützt Am Strand von Tahiti springt ein badelustiger Mann vom Sprungbrett der gegen Haie wohlgeschützten Badeanstalt ins Meer. Leider waren die Maschen des Hainetzes nicht eng genug, um einen anderen, recht unangenehmen Bewohner dieser Meere abzuhalten, und plötzlich erhält unser Badegast einen peitschenden elektrischen Schlag ins linke Bein. Ein Zitteraal hat ihn erwischt!— Erschreckt schwimmt er die paar Meter zum Strand und steigt an das„sichere" Land da tritt er auch schon mit dem rechten Fuß auf einen dort herumkriechenden Skorpion, den er in seiner Eile übersehen hat. Ein zweiter Schmerz durchzuckt ihn.— Unser Badegast hat zunächst genug von den Strandfreuden Tahitis und be gibt sich humpelnd zum Arzt seines Hotels. Den zuckenden Schmerz, den ihm der Zitteraal beifügte, hat unser Badegast schon längst wieder vergessen, als ihn noch immer die giftgetränkte Wunde quält, die er dem Skorpion verdankt. Schmerz ist also nicht gleich Schmerz. Ueberhaupt sind die Vorgänge in unserem Nervensystem recht kompliziert, wie Prof. Dr. v. Muralt in einem interessanten Vortrag über neue Forschungen vor der Kaiser=Wilhelm=Universität bewies. So gibt es rasch verlaufende Nervenreaktionen, die mit 360 Stundenkilometer von dem erregten Punkt zum Zentral= nervensystem hinrasen, während andere wieder fast schneckenhaft langsam mit fünf Zentimeter pro Sekunde sich fortpflanzen.— Da wir nicht gut annehmen können, daß dieselben Nerven einmal unerhört rapide und ein anderes Mal wieder geradezu träge arbeiten, ergibt sich also die Frage ob denn überhaupt Nerv gleich Nerv ist. Ein junger amerikanischer Arzt hat eine merkwürdige Erfahrung machen müssen Er versuchte, zertrennte Nervenenden miteinander zu vernähen. Ih einigen Fällen gelang dies ausgezeichnet, in anderen wollten die Enden nicht miteinander verheilen.— Diese Versuche ergaben für die Erforschung des Nervenproblems eine ganz neue Lage. Nach der alten sogenanten klassischen Theorie sind die Nervenreaktionen elektrische Vorgänge. Der Nerv gleicht dem elektrischen Kabel, und der Schmerz wird durch einen Stromstoß in der Nervenzentrale gemeldet. Dieser Auffassung stand die des Amerikaners Dale gegenüber, der die Vorgänge im Nervensystem allein durch chemische Umsetzungen erklären zu können glaubte. Die Erfahrungen des obenerwähnten jungen Arztes zeigen, daß beide recht hatten. Wir wissen heute, daß es zwei Arten von Nerven gibt, in den einen wird die Erregung durch elektrische Vorgänge fortgepflanzt, in den anderen durch chemische. Man kann ein elektrisches Kabel nicht gut mit einer chemischen Leitung verschmelzen und ebenso natürlich auch nicht Nerven verschiedener Struktur Eine Erkenntnis, die zunächst einmal für den Arzt außerordentlich wichtig ist. Da aber in beiden Fällen die Nerven aus lebendigen Zellen bestehen, ist nun noch immer die Frage ungelöst, wie wird denn nun— ob elektrisch oder chemisch— der Schmerz von Zelle zu Zelle fortgepflanzt. Bei der Untersuchung dieser Frage wurden nun ganz merkwürdige neue Latsachen gefunden. Turch Messungen mit seinen Instrumenten hat man nun festgestellt, daß bei jeder Nervenreizung Wärme entsteht wenn auch in der unvorstellbar kleinen Menge von sieben Millionstel Kalorien pro Gramm Nervensubstanz. Wärme kann bekanntlich— wie beispielsweise in einem Heizkissen— durch elektrischen Strom erzeugt werden, sie kann auch ebensogut durch chemische Reaktionen entstehen Tatsächlich kommen denn auch solche Erhitzungen in beiden Arten Nerven vor. Proj. v. Muralt hat nun untersucht, woher denn überhaupt der elektrische Strom stammt, der bei den elektrischen Nervenerregungen auftritt. und er fand, daß auch hier chemische Vorgänge eine Rolle spielen müßten. Zu dem Aktionsstrom gehört also eine Aktionssubstanz. Ihre Auffindung— die ganz neue Vorstellungen über die Nervenvorgänge zur Folge ...— ist durch Untersuchungen gelungen, die nicht im Nerv selbst, sondern an seinem Ende angestellt wurden. Schon um die Jahrhundertwende hatten gewisse Versuche zu der Annahme geführt, daß durch den Schmerz am Nervenende eine ihrem Wesen nach noch unbekannte chemische Substanz ge nun aber die Nervenerregungen außerordentlich flüchtig sind— der Aktionsstrom verweilt z. B. an jeder Stelle weniger als eine Tausendstelsekunde—, war auch die Aktionssubstanz nicht so ohne weiteres zu fassen. Prof. v. Muralt kam deshalb auf den Gedanken, diese winzigen, flüchtigen Stoffe zu speichern, und zwar mit Hilfe von flüssiger Luft. Auf diese Weise gelang es ihm, sozusagen den Schmerz einfrieren zu lassen. Zwei Stoffe, das Acetylcholin und das Adrenalin werden an den Enden bestimmter Nerven gebildet. Diese„chemischen Vermittler“ übertragen die Nervenerregung von einem Nerv auf den folgenden oder auch auf das Organ, das in Tätigkeit gesetzt werden soll. Nun entstehen aber solche Substanzen nicht nur am Ende der Nerven, sondern auch im Nerv selbst, und hier konnte nun festgestellt werden, daß eine acetyscholinähnliche Substanz im erregten Nerv gebildet wird, während gleichzeitig Vitamin B 1 frei wird, das man schon immer das antineuritische Vitamin nannte, weil sein Fehlen die Beri=Beri=Krankheit verschuldet. Sobald die Nervenerregung abklingt, verschwindet das Vitamin wieder. Diese außerordentlich wichtige Entdeckung erklärt nun, weshalb eine Vitamin=B=haltige Ernährung für das reibungslose Funktionieren des Organismus eine so große Rolle spielt. Beleuchtet wird die Ernährungsfrage noch ferner durch die Feststellung, daß der Vitamin=B=Gehalt der Nerven mit den Jahreszeiten schwankt, auch hier bestehen offenbar Zusammenhänge mit dem schwankenden Vitamingehalt der Nahrung Da das Vitamin B in einer phosphorsäurehaltigen Verbindung wieder für den Zuckerabbau unentbehrlich ist, kann man weiterhin interessante Zusammenhänge zwischen Nervenvorgängen und Stoffwechselvorgängen erkennen. Außerdem sehen wir die ganze Vielfalt des Wirkstoffsystems. Wo auch immer Lebenserscheinungen beobachtet werden können, sind sie offenbar mit unendlich flüchtigen chemischen Substanzen verknüpft, deren Bildung und Zerfall das Auf und Ab aller Lebenserscheinungen begleiten. V.K Kleine Nachrichten ann vom Roman von Ulrich Sander Copyright by Gerhard- Stalling-Verlag. Oldenburg&a O. 23. Fortsetzung Frieda Draeger ist schon um zehn Uhr weinend nach Hause gegangen und dabei von all den Wartenden gesehen worden, die um das Haus standen. Das hat ihr erst die richtige Wut gegeben. Noch in der Nacht hat sie sich hingesetzt und aus ihrem Zorn mehrere Briefe geschrieben. An Wilhelms Vater: Er möge besser auf seine Schwiegertochter aufpassen. An die Mutter des Schulmädchens, das bei Annas Kinder war: Sie möge sich nicht wundern, daß ihre Tochter immer so spätabends oder erst frühmorgens vom See zurückkäme. Es sei eine Schande, daß eine verheiratete Frau, deren Mann noch dazu im Felde wäre, so leichtsinnig Haus und Kinder im Stich ließe. An Wilhelms Kompanie: Es sei an der Zeit, daß der Gefreite Mann bald einmal auf Urlaub käme und zu Hause nach dem Rechten sähe, denn die Frau, die gerate auf Abwege. Unterschrift:„Eine, die es nicht mehr mit ansehen kann“ An Annas Mutter: Warum sie nicht besser auf die Tochter aufpasse. Zumal die ja doch zu einem Mann gekommen sei, den sie nicht hätte zu nehmen brauchen. Nun, wo sie ihn habe, müsse sie auch bei ihm aushalten und nicht anderen in die Quere kommen. Sogar an Wilhelm selber schrieb Frieda Draeger mit verstellter Handschrift einen Brief, in dem sie sich bitter darüber beklagte, daß verheiratete Frauen jungen Mädchen die Männer wegnähmen. Welcher Mann sich das nicht zutraute, seine Frau in Zucht zu halten, der hätte ja noch nicht zu heiraten brauchen. Alle diese Briefe wurden am nächsten Sonnabend vom Markt in der Stadt zur Post gegeben und gingen dann ihren Weg. Sie gingen auf einen bösen Weg und flogen den kürzesten Weg. Annas Mutter wurde beinahe vom Schlage gerührt, als sie den Brief in die Hände bekam, weinte unaufhörlich und ging abends allein durch den Wald an den See. Dort hatte Wilhelms Vater auch schon seinen Brief bekommen und wußte nicht, was er damit anfangen sollte. Anna war ja nicht sein Kind, auch nicht seine Frau. Anna selber wußte von nichts, war sich ja auch keiner Schande bewußt, denn es war nicht das geringste vorgefallen. Wilhelms Vater saß ruhig am Tisch und antwortete zu dieser Angelegenheit nicht. Aber er schickte am nächsten Tage wohl oder übel seinem Sohn diesen Brief, weil er sich hierzu für verpflichtet hielt, denn er selber hatte diese Frau ja nicht ins Haus geholt. Bei seiner verstorbenen Frau war ihm derartiges nicht unter die Hand gekommen. Anna und die Mutter saßen weinend am Tisch und rieten, von wem der Brief wohl sei. Sie kamen nicht auf Frieda Draeger. Wenn diese Person doch um Himmels willen nicht an Wilhelm oder die Kompanie geschrieben hat! Da aber sagte Wilhelms Vater, das sei doch noch das beste, denn, wenn Anna sich nichts vorzuwerfen habe, dann bekäme der Briefschreiber seine schwere Strafe, weil eine Kompanie ja eine öffentliche Anstalt oder vielmehr Behörde sei, die es schon aufklären werde. Er sei dafür, daß sie alle Briefe an Wilhelm schickten; er selber werde es auch tun, denn er habe auch so einen Wisch bekommen. Da schrien die Frauen auf: Man möge doch diese Briefe verbrennen, denn es säßen in ihnen Lüge und Unheil! Der Alte ist jedoch aus dem Zimmer gegangen, weil er das Weibergeflenne nicht mit anhören konnte. Mochten Wilhelm und seine Kompanie, die ja einen so guten und Wilhelm wohlgesinnten Hauptmann hätte, sehen, daß sie es in Ordnung brächten! Er wollte damit nichts zu tun haben, denn er war ja nicht der Aufpasser oder auch nur der Wärter von Anna Krüger, sondern längst auf seinem Altenteil. Als Anna sich nun aber wieder beruhigt hatte, ist sie erst recht abends einmal nach Scharzow gegangen und hat bei den Eltern übernachtet. Sie ist auch mit anderen Männern gegangen, denn sie wollte dem Dorf zeigen, daß sie sich aus den Briefen nichts gemacht habe. Wilhelm Mann ist das gewesen, was einem im Wind stehenden Obstbaum der Pfahl bedeutet. Ein unmerklicher Halt der Kompanie, weil er seinen Chef hielt: zurückhielt, wollte der zu forsch heran, antrieb, wurde der matt und hatte zwei große Falten zwischen den Augen. Es würden einmal drei werden, eine in der Mitte, und links und rechts daneben noch eine. Er war jetzt scharf über Korn und Visier im Gange, denn die Russen hatten ihm die Stulle aus der Hand geschossen. Das sollte ihm nicht wieder geschehen! Als einer der Alten von der Kompanie, die von Anfang an dabeigewesen waren, galt sein Wort, sofern es ergriffen wurde. Allein seine Anwesenheit genügte schon, um die Jungen verstummen zu lassen. Und als Familienvater stellte er sich mit seiner breiten Brust vor seinen See und das kleine Haus, aus dem er damals zu Felde gezogen war. Als jene Briefe bei der Kompanie eintrafen, war gerade der Teufel los. Es ging hin und her, war sehr heiß; niemand wußte recht, was los war. Nur das eine war klar: daß der Russe tatsächlich durchgebrochen war. Wunderschön war es hier, Berge und Wälder, auch hin und wieder ein See, in dem man baden konnte. Aber es ging drunter und drüber. Ja, ja, es war mit den Russen nicht zu spaßen. Es gab ihrer zu viele. Waren sie erst durch, so quollen sie wie die Ameisen aus den Wäldern. Wilhelm bekam seinen Brief, las ihn durch und steckte ihn in die Brieftasche. Am nächsten Abend brachte die Küche auch den Brief vom Vater. Wilhelm las ihn durch und steckte ihn in die Brieftasche. Als er mit dem Chef zu Rad unterwegs war, um eine rückwärtige Stellung auszusuchen, zog der seine Brieftasche und gab Wilhelm den Brief an die Kompanie.„Lies ihn durch und verwende ihn für hinterlistige Zwecke! Denn mehr ist er nicht wert. Kenne das!" Wilhelm nahm den Brief, las ihn durch und steckte ihn in die Brieftasche. Jetzt hatte er alle drei bei sich und ging mit dem Ober über die Hänge, weil sie gegen Abend schon wieder vor dem Russen türmen mußten, denn sie waren seitwärts umgangen. Was hatte Anna denn wieder gemacht? Sie zogen sich gegen Abend zurück. Nur mit Mühe gelang es ihnen noch. Sie mußten sich verzweifelt ihrer Haut wehren. Anna, die war zu leicht. Sie war nicht so schlecht, wie man sie machte. Nein, nur zu leicht. Die Pioniere waren als Infanterie eingesetzt und mußten schießen, was die Läufe hergaben. Wer Anna zu nehmen verstand, der hatte sie. auch der Chef lag lang in einem flachen Loch und schoß. Mit seiner Anna war der ja auch fertig. Die Russen kamen mit Gebrüll durch die Nacht die dünnen Drähte. Und der Oberleutnant blickte in Tagen von der Seite auf Wilhelm Mann. Er sah, wi Begleiter mit voller Ruhe, jedoch mit einer fast affena Eile lud und schoß, lud und schoß, lud und schoß. Und auch traf. Das Gesicht verbrannt und verschwitzt. Wi Bronze hart und braun und kalt. Aber es saß ein erbittertes Leben dahinter; man sah es an den funkelnden Augen. Der Brief hatte Wilhelm Mann tief getroffen, konnte jetzt nicht abkommen und zu Hause Ordnung st Er war in einem schweren Dienst begriffen und muß dem Chef aushalten. Sah er den Chef, der nur no Haut und Knochen bestand, so glaubte er, er müsse sein, wie der Vater zu Haüse zu ihm früher gewesen u Einmal lagen sie drei Tage und drei Nächte in eine lorenen Stellung und mußten die Russen aufhalten, bi neue Division heran wäre. Sie haben drei Tage um Nächte geschossen und geschossen, wurden immer wenige schossen doch noch, sobald sich vorn etwas rührte. Ueber Tage war es so heiß, daß manche fast vor Hit Sinnen kamen. Sobald es Hämmerte, sprang der Che Loch zu Loch und sah, was noch lebte, machte Mut. ve seine letzten Zigaretten. Wilhelm gab Wasser und Run sprach mit denen, die er noch kannte, fuhr streng an von den Jungen noch nicht richtig hart war, und als sei dies noch gar nichts, sie hätten schon ganz a Sachen durchgemacht, damals, als sie bei Ypern ware die Rekruten noch nicht eingesegnet gewesen wären. Dann aber lief er abseits und kam gegen Morge ein paar schönen Fischen wieder, die er gesprengt hatt bereitete sie selber zu, hatte sich von der Küche eine# Wein mitbringen lassen und richtete so an, ehe es heiß u daß der Oberleutnant bei Kräften blieb, denn gewöh Sachen, die aß er schon nicht mehr. Er mußte aber essen, kippte er um. Es war manchmal so, daß der Ober Melder gehorchte; weil dessen Anordnungen nicht zu n sprechen war. Kaum waren sie abgelöst und hatten ein paar St n einem Walde geschlafen, mußten sie rechts wieder in lung, weil die dort nicht mehr konnten. Sie aber ko noch alles, was sie wollten. Sie waren nur noch dre echzig Gewehre, aber geschulte Leute. Die Frauen zu Hause hatten sie im Stich gelassen. hatten sie nur noch sich selber und diese Gewehre. Die Kompanie trug an jenen Briefen. Es war so, als hättel Frauen zu Hause ihre Männer im Stich gelassen. (Fortsetzung sol AS EREIGN Reichs-G1 A P ETL Für den Oarentrei Freund der Nature 1oten. Ueber eine plumen— Dazu Wenn wir nur Kämpfer bleiben, frei und stark, wir bleiben Brüder über alle Not. Deutschland heiht: Siegen wie bei Langemarch Deutschland heißt: Sehnsucht, Acker, Wein und Herbert zupausen. Dieser Weg ist gangbar und er ist auch gegangen worden. Die Meister der Gotik und der Rena haben ihn jedoch gemieden. Sie wichen dem Kamz aus, weil sie um das Geheimnis wußten, daß die tische Spannung höchste schöpferische Leistungen hei bringen vermag. Sie übertrugen ihre Bildideen ohn wurf und ohne Karton in direktem Wege auf die Kal So erklärt sich wohl auch die Lebendigkeit der# Mantegnas, Castagnos, Filippo Lippis. Jacopo und der anderen. Allen Kartonfresken haftet dagegen Starres. Lebloses und Langweiliges an. Der Man dramatischer Spannung beim Schöpfungsprozeß hal einen Mangel an Leben in den Kartonfresken sell KOlge.— 111 Neben der Relief= und der Mosaikkunst hat die m Architektur dem Fresko eine neue Zukunft erschlosset Begeisterungsfähigkeit unserer jungen Maler muß# entscheiden, ob die Wiedervereinigung von Architekta bildender Kunst gelingt. Die Tafelmalerei unserer 34 einen einheitlichen Kunststil nicht entwickeln können. leicht gelingt dies dem Fresko, wenn es eine Gemei von Künstlern aus den Ateliers in die Werkstatt un das Malgerüst zusammenzurufen vermag und jede zelnen in den Zwang gemeinschaftsgebundener zuch Arbeit nimmt. Das Tafelbild würde durch die Wieder des Freskos natürlich nicht überflüssig werden. Es: aber sehr wohl sein, daß die Wandmalerei stilbilde die Tafelmalerei zurückwirkt. Weller Im 29. Janu gum. Stadtt b#sol. Vorst. für biete und Ndg. Izidelle“. Grüner Biner Oper:„Ma eiitterwochen“. Intzeuterung:„T hür:„Traumulus“ die Ribelungen Nein Freund Ja slitterwochen“. 2 umund. Stadt und Pechmarie“. hiete: Preise 11. hr den Theaterrit Frstaufführung. v. 15.90 Nittwoch, 1.30 Uhr:„La 2 bis 22.45 Uhr: kreitag. 20 bis: Preise 11.— 2an bis 22.15 Uhr konntag, 20 bis Preise 1. burg, Dulsb I., kein Verkauf. Plockmiete und Di Nachtübernahme: iste; Vormiete 1 Internationaler Apothekerkongreß in Berlin. D ternationale Apothekervereinigung(Fédération Inten nale Pharmaceutique) veranstaltet ihre nächste Gener sammlung vom 27. bis zum 30. August in Berlin. Na bisher bereits vorliegenden Zusagen nehmen außer### land Abordnungen aus Frankreich, England, DänSchweden, Norwegen, Italien. Ungarn, Holland un Schweiz teil. Der Kongreß wird am 27. August im saal des Reichstages in der Krolloper feierlich eröffnet# finden in den nächsten Tagen auch die wissenschaft Sitzungen statt. Es sind eine Reihe großer Veranstalt vorgesehen, u. a. fahren die ausländischen Teilnehme die Reichsautobahn zum Werbellinsee, wo ein Muste des Reichsarbeitsdienstes besichtigt werden soll, aus besuchen sie das Schiffshebewerk Niederfinow und Freienwalde. Wahrscheinlich wird ihnen auch noch Ge heit gegeben, sich die chemischen Werke der IG Farh Leverkusen anzusehen. Bildung eines Kulturkreises in Bamberg. DurBamberger Oberbürgermeister Zahneisen ist in Bambes# Pflege des kulturellen Lebens ein Kulturkreis worden. Neben Konzertabenden sollen im Rahmen der heit der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ auch#n Feste veranstaltet werden. Man denkt an die Bildung großen Besucherorganisation. Dem Arbeitsausschuß an Vertreter der Partei, der Wehrmacht, Behörden. S# RSKK., 5J. und B0M. sowie Mitglieder der Reichska der bildenden Künste, der Reichsfilmkammer und der schrifttumskammer an. *) Sie g! Gerich Beach 97 Jahre praklisch böbere Fal Gegründet 1931 Textiltechnische Berücksichtigung und Mischgewer Abiellung Iu Ausbildung fürA Medekl meisterklass: Beginn des Som Beratung durch P s0. Tan halten für den Strom, 1 uns zum Meere treibi, n sind in einem Dom ünden, die uns bleibt. sind der grohen Zeit, irde, Glaube, Blut, allemal bereit, Leben soviel Mut. bleiben, frei und sterk, ber alle Not. gen wie bei Langemarck insucht, Acker, Wein und Herbert gangbar und er ist auch ster der Gotik und der Rena n. Sie wichen dem Kamz heimnis wußten, daß die schöpferische Leistungen bei trugen ihre Bildideen ohn direktem Wege auf die Kal die Lebendigkeit der Filippo Lippis. Jacopo irtonfresken haftet dagegen ingweiliges an. Der Maneim Schöpfungsprozeß hal in den Kartonfresken sell der Mosaikkunst hat die m ne neue Zukunft erschlosse erer jungen Maler muß vereinigung von Architekt ie Tafelmalerei unserer## il nicht entwickeln können. esko, wenn es eine Gemei teliers in die Werkstatt un zurufen vermag und jede meinschaftsgebundener zuch ild würde durch die Wieder st überflüssig werden. Es die Wandmalerei stilbilde t. Weller AS EREIGNIS DES IAHRES 19391 DIE Reichs-Gartenschau Stuttgart APRIL S 1 S O K T O B E R POr den Oartentreund und Siedler, für den Fachmann und Freund der Natur ein einzlgartiges Erlebnis. 60000 blühende goten. Ueber eine Million bldhende Frühjahrs- und Sommerblumen— Dezu eine Landschaft von sellenster Schönhelt Passer 08 bewährt bei Alters. beschwerden. In Apotheken und Drogerien. Ceruchle. in Tavletten und Kapseln. und 2.45 MNa. Viele Anerkenn Kasser Leipzie 54 heaterplan Im 29. Januar bis 5. Februar 1939 zum. Stadttbeater: Sonntag, 17 bis 10.30 Uhr:„Flitterwochen“. #eschl. Vorst. für KdF. 20.15 bis 22.15 Uhr:„Flitterwochen“. Außer Vornete und Kdf.— Montag, 20 bis 22.30 Uhr: Gastspiel der Kölner Oper: zidello“. Grüner Ring 5.— Dienstag, 19.15 bis 23 Uhr: Gastspiel der Ainer Oper:„Margarete“, Vormiete A 10.— Mittwoch. 20 bis 22.30 Uhr: Anterwochen“. Gelber Ring 5.— Donnerstag, 20 bis 23 Uhr: In neuer snizeuterung:„Torquato Tasso". Vormite B 10.— Freitag, 20 bis 29.45 hr:„Traumulus“. Geschl. Vorst. für NdF.— Samstaa. 20 bis 25.15 Uhr: Die Ribelungen UII“. Außer Vormiete.— Sonntag, 16 bis 18.30 Uhr: mein Freund Jack“. Geschl. Vorst. für die H5., Ring 1. 20 bis 22.30 Uhr: Flitterwochen“. Außer Vormiete. umund. Stadttheater: Sonntag, 15.30 bis 17.30 Uhr:„Goldmarie ind Pechmarie“. 20 bis 22.45 Uhr:„Madame Buttersly“. Außer Vor nete: Preise 11.— Montag, 18 bis 22 Uhr:„Lohengrin“. Geschl. Vorst. hir den Theaterring der HJ., Reibe 1.— Dienstaa. 20 bis 22.15 Uhr: frstaufführung.„Alja und der Deutsche“. Vormiete Serie D: Preise h. Mittwoch, 15.30 bis 11.45 Uhr:„Goldmarie und Pechmarie“. 20 bis 2.30 Uhr:„La Traviate“. Vormiete Serie E: Preise II.— Donnerstag, bis 22.45 Uhr:„Die Lampe der Feliaitas“. Vormiete Terie F; Preise II kreitag, 20 bis 22.15 Uhr:„Alja und der Deutsche".##n., Terie 2; kreise h1.— Samstag, 16 bis 18.15 Uhr:„Goldmarie und Pechmarie“. bis 22.15 Uhr:„Hänsel und Gretel". KdF., Serie 3; Preise II.— konntag, 20 bis 23.30 Uhr:„Eine Nacht in Venedig“. Außer Miete: reise 1. sburg. Dulsburger Haus: Sonntag, 15 bis 18 Uhr:„Rigoletto“. J., kein Verkauf. 20 bis 23.20 Uhr:„Die Fledermaus". Freier Verkauf, slockmiete und Dutzendbette.— Montag, 19 bis 23.20: Am Jahrestage der lachtübernahme:„Lohengrin“. Freier Verkauf, Blockmiete und Dutzendseste; Vormiete 1(10).— Dienstag, 20 bis 22.30 Uhr: Gastspiel des Nachrichten ekerkongreß in Berlin. Di inigung(Fédération Inten instaltet ihre nächste Gene## 30. August in Berlin. Nas Zusagen nehmen außer rankreich, England, Däns lien, Ungarn. Holland und wird am 27. August im Krolloper feierlich eröffnet agen auch die wissenschaft ie Reihe großer Veranstal e ausländischen Teilnehmes Verbellinsee, wo ein Muste besichtigt werden soll, auf ewerk Niederfinow und wird ihnen auch noch Ge## ischen Werke der SG Farh kreises in Bamberg. Durc ter Zahneisen ist in Bambes bens ein Kulturkreis e n den sollen im Rahmen der Kraft durch Freude“ auch#n Man denkt an die Bildung i. Dem Arbeitsausschuß#n Wehrmacht, Behörden. S vie Mitglieder der Reichska eichsfilmkammer und der Roderich, das Leckermaul, und Gemahlin Garnichtfaul. S 6 Gebrüll durch die Nacht r Oberleutnant blickte in Vilhelm Mann. Er sah, wis jedoch mit einer fast affengt schoß, lud und schoß. Und# rannt und verschwitzt. Wie d kalt. Aber es saß ein man sah es an den so m Mann tief getroffen, und zu Hause Ordnung Dienst begriffen und muß er den Chef, der nur no so glaubte er, er müsse e zu ihm früher gewesen ige und drei Nächte in eine n die Russen aufhalten, bi# Sie haben drei Tage un en, wurden immer wenige h vorn etwas rührte. iß, daß manche fast vor H dammerte, sprang der Che ioch lebte, machte Mut, ve helm gab Wasser und Rur ch kannte, fuhr streng an, richtig hart war, und s, sie hätten schon ganz s, als sie bei Ypern ware gesegnet gewesen wären. ts und kam gegen Morge eder, die er gesprengt hatt sich von der Küche eine richtete so an, ehe es heiß kräften blieb, denn gewöh mehr. Er mußte aber essen, chmal so, daß der Ober Anordnungen nicht zu! t und hatten ein paar Stt rußten sie rechts wieder in ehr konnten. Sie aber ko Sie waren nur noch dre e Leute. itten sie im Stich gelassen. und diese Gewehre. Die efen. Es war so, als hättel ier im Stich gelassen. (Fortsetzung so I. Roderich ißt viel und gern, Doch nur Gutes schmeckt dem Heern! Frau Garnichtfaul denkt sich:„Abo Wozu sind Kartoffeln da?“ Und sie kocht die ganze Naht: Klöße, Puffer und Salat, Kocht sie mit und ohne Pellen“), Schafft so stete Freudenquellen Jeder lodt, wie klug sie sei, Und sie spart auch noch dabel Leckermaul jedoch spricht froh: „Teures Weid— nur weiter so!“ *) S i e g l a u b e n g a r n i c h t, w a s f ü r n e u a r t i g e u n d l e c k e r e Gerichte man gerade aus Kartoffeln machen kann! Beachten Sie deshalb die vielseitigen Kartoffelrezepte Im Textteil unseres Blattes. ∆ Broschüre über Beseitigung von eiem. schw. Stott ter #nste los. L. War eche, Beri n SH 8„Seyde. str. 38 Essener Schauspiels:„Der G’wissenswurm". Freier Verkauf, Blockmiete und Dutzendheste.— Mittwoch, 20.15 bis 23.15 Uhr:„Mazeppa“. Freier Verkauf für 2., 3. und 4. Ra.: Fremdenvormiete 6(5).— Donnerstag, 20 bis 23.20 Uhr:„Die Fledermaus". KdF., kein Verkauf.— Freitag geschlossen.— Samstag, 19.30 bis 23 Uhr: In neuer Inszenierung und Ausstattung:„Margarete“. Freier Verkauf, Blockmiete und Duvendhefte; Vormiete 3(11).— Sonntag, 15 bis 18.20 Uhr:„Die Fledermaus“. Rechter Niederrhein. 20 bis 23.20 Uhr:„Die Fledermaus“. Freier Verkauf, Block miete und Dutzendhefte.— Hamborner Haus: Mittwoch, den 8. Februar, 20 bis 22.30 Uhr: Gastspiel des Wuppertaler Schauspiels:„Was den Damen gesaltt“. Freier Verkauf und Blockmiete; Vormiete(8). Essen. Opernhaus: Sonntag, 15 bis 17.30 Uhr:„Der Vetter aus Dingsva“. Kleine Preise. 20 bis 22.30 Uhr:„Die Boheme“. Günstig für Wahlmiete.— Montag, 20 bis 23 Uhr: Der fliegende Holländer“. Geschl. Vorst. für den Veranstaltungsring der HJ., Ring IV.— Dienstag, 20 bis 22.45 Uhr:„Die Entführung aus dem Serail“. Reihe S: Preis I. Mittwoch, 20 bis 23.30 Uhr:„Daphne“ und„Friedenstag“. Reibe O; Preis 1.— Donnerstag, 20 bis 23.30 Uhr:„Undine“. Reihe E: Preis I. Freitag, 20 bis 23 Uhr:„Mignon“. Geschl. Vorst. für die ASNOV. Samstag, 19.30 bis 23.15 Uhr:„Der Rosenkavalier“. Relbe M: Preis I. Sonneag, 20 bis 23.30 Uhr:„Aida“. Günstig für Wahlmiete.— Schau spielhaus: Sonntag, 11.15 bis 13 Uhr: Morgenseier: Essener Dichter und Komponisten“. Kleine Preise. 19.30 bis 23.30 Uhr:„Egmont“. Reibe N: Preis 1.— Montag, 20 bis 23 Uhr:„Krenzzug. 1921“. Geschl. Vorst. für den Veranstaltungsring der HJ., Ring 1.— Dienstag keine Vorstellung. Mittwoch, 20 bis 23 Uhr:„Kreuzzug 1921“. Geschl. Vorst. für den Veranstaltungsring der HJ., Ring II.— Donnerstag, 20 bis 22.15 Uhr: „Proni Mareiter“. Reibe 2: Preis 1.— Freitag, 20 bis 22.15 Uhr: „Proni Mareiter“. Reibe G; Preis 1.— Samstag. 20 bis 22.30 Uhr: Erstaufführung:„Die Primanerin“. Günstig für Wahlmiete.— Sonntag. 15 bis 17 Uhr:„Der Flötenpeter“. Kleine Preise. 20 bis 22.30 Uhr:„Die Primanerin“. Günstig für Wahlmiete: Preis 1. Düsseldors. Schauspielbaus: Sonntag, 16 bis 18.45 Uhr:„Die Primanerin“. Außer Miete. 20 bis 22.15 Uhr:„Juchten und Lavendel“ Außer Miete.— Montag, 20 bis 22.45 Uhr: Neuinszenierungen:„Philolas“ und„Der zerbrochene Krug“. Erstaufführungsmiete.— Dienstag, 20 bis 22.45 Uhr:„Ehe in Dosen“. Reihe 6.— Mittwoch, 20 bis 22.45 Uhr: „Philotas“ und„Der zerbrochene Krug“. KdF.— Donnerstag, 20 bis 22.15 Uhr:„Juchten und Lavendel". Miete B.— Freitag geschlossen. Tamstag, 19.30 bis 22 Uhr:„Juchten und Lavendel". Miete C..— Tonntag. 20 bis 23 Uhr:„Jakobe von Baden“. Außer Miete.— Opernhaus: Tonntag. 15 bis 17.15 Uhr:„Dornröschens Zauberschlaf“. Außer der Reihe. 20 bis 23.30 Uhr:„Die Fledermaus“. Außer der Reibe. Montag. 19 bis 24 Uhr: Unter Leitung von Generalintendant und General= musitdirektor Dr. Heinz Drewes(Berlin):„Die Meistersinger von Nürnberg“. Reibe 1.— Dienetag. 20 bis 23 Uhr:„Der Wildschütz“. KdF. Mittwoch, 20 bis 22.15 Uhr:„Dasuis und Egle“. Reibe 3.— Donnerstaa geschlossen.— Freitag, 20 bis 22 30 Uhr:„Die Entführung aus dem Serail“. Reibe 4.— Samstaa. 19.30 bis 22 Uhr:„Der Tronbadour“. Außer der Reihe.— Sonntaa, 15 bis 17.15 Uhr:„Dornröschens Zauber schlaf“. Außer der Reihe. 20 bis 23.30 Uhr:„Die Fledermaus“. Außer der Reihe.— Operettenbaus: Sonntag. 16 bis 18.30 Uhr:„Das Land des Lüchelns“. Außer der Reine. 20 bis 23 Uhr:„Das Liebespensionat". Außer der Reihe. Montag, Dieustag und Mittwoch geschlossen.— Donnerstag. 20 bis 23 Uhr:„Das Liebespensionat“. KdF.— Freitag geschlossen. Samstag, 19..0 bis 22 Uhr:„Das Land des Lächelns". Außer der Reibe. Sonntag, 20 bis 23 Uhr: Neuinzzenierung:„Paganini“. Außer der Reibe. Gelfenkirchen. Stadttbeater: Sonntag, 15.30 bis 18.15 Uhr:„Der Obersteiger“. Geschl. Vorst. für KdF. 20 bis 22.45 Uhr:„Der Obersteiger“. Außer der Reihe: Preise 1.— Montaa, 20.15 bis 22.30 Uhr: Erstaufführung:„Herr Varnhusen liguidiert". Reihe B 11; Preise II. Dienstag. 20.1. bis 22.30 Uhr:„Herr Barnhusen liguidiert“. Reihe M 13: Preise UI.— Mittwoch, 20.15 bis 23.15 Uhr:„Die Kosakenbraut". Relbe E 7: Preise I.— Donnerstag geschlossen; in Buer: 20 Uhr:„Die Primanerin“.— Freitag, 20.15 bis 23 Uhr:„Der Obersteiger“. Reihe C 11; Preise 1.— Samstag. 20.15 bis 22.15 Uhr:„Viel Lärm um nichts“. Reibe F 8; Preise II.— onntag. 15.30 bis 18.15 Uhr:„Die Primanerin“. Geschl. Vorst. für KdF. 20 bis 23 Uhr:„Die Kusakenbraut". Einmaliaes Gastspiel von Karlheinz Kavser, Städt. Bühnen Münster. Außer Reihe; Preise 1. Hagen. Stadttheater: Sonntag, 15 bis 18 Uhr:„Der Zigennerbaron“. Geschl. Vorst. 20 bis 23 Uhr:„Maske in Blau“. Außer Stammiete. Montag, 20 bis 22.30 Uhr: Erstaufführung:„Vertrag um Karakat". Stammiete K.— Dienstaa, 15.30 bis 17.30 Uhr:„Der Flütenpeter“. Theaterring der HJ., IlIc. 20 bis 23 Uhr:„Maske in Blau“. Stammiete L. Mittwoch. 20 bis 22.30 Uhr:„Vertrag um Karakat". Stammiete M. Donnerstag, 20 bis 22 Uhr: Lachender Krauß Abend. Otto Fr. Krauß (Königsberg). Außer Stammiete.—. Freitag, 20 bis 22.30 Uhr:„Vertrag um Karakat". KdF., Blauer Rina 115.— Samstag, 15 bis 18 Uhr: „Monika“. Geschl. Vorst, für die NSV. 20 bis 23 Uhr:„Maske in. Blau“. AdF., Roter Rina 15.— Tonntaa. 15 bis 18 Uhr:„Maske in Blau“. Außer Stammiete. 20 bis 23 Uhr:„Maske in Blau“. Außer Stammiete. Krefeld. Stadttheater. Sonntaa, 10.30 bis 12.30 Uhr: Tänze aller Zeiten. HJ., Terie 4(grün). 15.30 bis 18.30 Uhr:„Zar und Zimmer mann“. Fremdenstammiete, 4. Vorst. 20 bis 22.15 Uhr:„Frau Luna“. Außer Stammiete.— Montag. 19.30 bis 23 Uhr:„Aida“. KdF., Rina 3, 4. Vorst.— Dienstag. 20 bis 22.30 Uhr: Neuinszenierung:„Meine Schwester und ich“. C. 17. Vorst.— Mittwoch. 1. Februar, 20 bis 22.15 Uhr:„Aimée“. D. 1.. Vorst.— Donnerstag, 20 bis 22 30 Uhr:„Meine Schwester und ich“. AdF., Ring 1, 5. Vorst.— Freitag. 20 bis 22.30 Uhr: „Cavalleria rusticana“ und„Der Bajazzo“. E., 11. Vorst.— Samstag, 20 bis 22.45 Uhr:„Mein Sohn, der Herr Minister“. KdF., Ring 2, 5. Vorst. Tonntag, 20 bis 22.15 Uhr:„Frau Luna“. Außer Stammiete. Mülheim(Nuhr). Stadthalle: Freitag, 3. Februar, 20 Uhr: Gastspiel der Städtischen Bühnen Düsseldorf(Schauspielhaus):„Philotas“ und „Der zerdrochene Krug“. Münster. Stadtheater: Sonntag, 14 bis 17.15 Uhr:„Carmen“. 19.30 bis 22 Uhr:„Minna von Barnheim“. Geschl. Vorst. für 9J.— Montag. 20 bis 22.30 Uhr:„Die Verschwörung des Fiesto zu Genua“. Miete Mo 11.— Dienstag, 20 bis 23.15 Uhr:„Carmen“. Miele Di A 11. Mittwoch, 20 bis 22.30 Uhr:„Die Verschwörung des Fiesko zu Genua“. Miete Mi u 11.— Donnerstag, 20 bis. 23.30 Uhr:„Margarete“. Miete 2o A.11.— Freitag, 20 bis 22.15 Uhr:„Frau Luna“. Miete Fr A 11.— Samstag. 20.15 bis 22.45 Uhr:„Miuna von Barntelm“. Geschl. Vorst. für die Wehrmacht.— Sonntag, 15.30 bis 18.15 Uhr:„Wiener Blut“. 19.30 bis 22.45 Uhr:„Carmen“. Geschl. Vorst. für die HJ.— Kammerspiele: Sonntag, 16 bis 18 Uhr:„Rottäppchen“. 20 bis 22 Uhr: „Bezauberndes Fräulein“.— Dienstag, 20 bis 22.15 Uhr:„Aimee“.— Mittwoch. 20 bis 22 Uhr:„Bezauberndes Fräulein".— Donnerstag, 16 bis 18 Uhr:„Rottäppchen“. Geschl. Vorst. für die ASP. 20 bis 22.30 Uhr:„Also gut! Lassen wir uns scheiden!".— Freitag. 20 bis 22.30 Uhr: „Also gut! Lassen wir uns scheiden".— Samstag, 20 bis 22 Uhr: „Bezauberndes Fräulein“.— Sonntag. 20 bis 22.15 Uhr:„Aimée“. Oberhausen. Stadttbeater: Sonntag. 15 bis 17.45 Uhr:„Der Zarewitsch". KdF. Concordia. 20 bis 22.45 Uhr:„Meine Schwester und ich". Freier Verkauf.— Montag geschlossen.— Dienstag. 20.15 bis 23 Uhr: „Schlagzeile“. E.— Mittwoch. 20.15 bis 23 Uhr: Erstaufführung:„Die Rabensteinerin“. A.— Donnerstag, 20.10 bis 23 Uhr:„Die Rabensteinerin“. B.— Freitag, 20.15 bis 23 Uhr:„Madame Butterfln“. KdF.=Theaterring. Samstag, 20.15 bis 23 Uhr:„Der Zaremitsch“. Freier Verkauf.— Sonntag, 15 bis 11.45 Uhr:„Der Zarewitsch“. KdF. Zeche Alstaden. 20 bis 22.45 Uhr:„Meine Schwester und ich". Freier Vertauf. Wuppertal. Barmer Haus: Sonntag, 15 bis 17.15 Uhr:„Rotkäppchen“. Außer Miete. 20 bis 23 Uhr:„Der Manltorb“. Außer Miete: Preise IV. Montag, Tag der nationalen Erhebung, 19 bis 23 Uhr:„Tannhauser“. Kartenverkauf nur durch AdF.— Dienstag, 20 bis 22.15 Uhr:„Was den Damen gesäut“. Miete A 19 und freier Vertauf: Preise 1n.— Donnerstag, 20 bis 22.45 Uhr: Zum ersten Male:„Mein Freund Jack“. Miete C 9 und freier Verkauf; Preise III.— Samstag. 20 bis 23.45 Uhr:„Mein Freund Jack“. Miete S9 und freier Verkauf: Preise III.— Sonntag. 15 bis 17.30 Uhr:„Frau Luna“. ndF. Gevelsbera, Rina 8; kein Kartenverkauf. 20 bis 22.30 Uhr:„Frau Luna“. Außer Miete: Preise IV.— Elberfelder Haus: Sonntag. 20 bis 23.15 Uhr:„Die Fledermaus“. Außer Miete: Preise III.— Montag, Tag der nationalen Erbebung, 20 bis 23 Uhr: „Kampf um Neuyork“. KdF., für alle Gruppen: Kartenverkauf nur durch KdF.— Dienstag. 20 bis 23.15 Uhr:„Die Fledermaus“. Miete A 13 und freier Verkauf: Preise IlI.— Mittwoch, 20 bis 25.15 Uhr:„Die Fieder mans“. Miete M 10 und freier Verkauf: Preise In.— Donnerstag, 20 bis 22.30 Uhr:„Gianni Schicchi“ und„Spinnstube“. Miete C 9 und freler Verkauf: Preise II.— Freitag. 20 bis 22.30 Uhr:„Frau Luna“. Außer Miete: Preise IV.— Samstag. 20 bis 22.45 Uhr:„Cavalleria rusticana“ und„Der Basazzo“. Außer Miete: Preise 1V.— Tonntag, 19 bis 23 Uhr: „Egmont“. Außer Miete: Preise IV. Mit 105schönen, klaren Abbildungen nach zum größten Teil eigenen Aufnahmen der Verfasserin Auf tausend Streifzügen durch die-ville lumières, die Etadt der Städte, dat sich die junge reutsche G tudentin Irene Mertene Paris entdeckt. Reizvelle neue Ansichten dat sie mit idrem Pbotoapparat der Stadt abgewonnen. Ge ist ein lebendiges Bild der vielgesichtigen Stadt gelungen. Zu beziehen durch jede Buchhandlung Preis des Ganzienenbandes 4, 80 AM. Essener Verlagsanstalt ben.. u eeich une ist selbst eis.###ien Durchblick des Cies nur einen r.. Ahren Wagen Bescbeh- ue uur uichen die griche ingsum mit SEKUNL1...— Aan weilgehenvendamt uch lhren Sdon.# den SEKURIT-Schutz enen gplagelglan eigen Il. 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Mitw.: Friedrich Eugen Engels(Tenor): Leo Kowalski(verbindende) Musik am Flügel. Aus der Ausstellung„Grüne Woche“. Fröhlicher Kindernachmittag. Nachmittagsmusik. Es spielt das Kleine Rundsunkorchestet, Lia.: Josef Breuer. Mitw.: Wial Althoff Mandoltne und Banjo): Leo Kowalsti(am Flügel); das Kölner Klavierdno: Hermann Fatbender und Pani Mauel. 1. Kutsch: In alter Frische, Marsch: 2. Heumann: Karneval in Nizza, Ouvertüre; 3. a) Aler: Lustickes Intermezzo; b) Cardont: GnomenStelldichein; 4. Normann: a) Americana: b) Plessow: Pfeiser und Salz: 5. Altvofs: au Märchen; b) Kapriziöser Walzer; 6. Rirner: a) Kindertraum: b) Kinderwünsche; 7. Löhr: Von der Isar bis zur Donau, Walzerfolge: 8. Küster: a) Unentschieden, Fortrott: b) Kalte Dusche; 9. Marncelli: Phantastischer Walzer; 10. a) Löhr: Ponyschule; b) Joost: Die launische Polka; 11. Althoff: a) Immer lustig, Polka; b) Immer beiter. Fortrott: 12. Liebelei, Walzer; 13. Derksen: Tarantella napolitana. 17.00(Pause): Aus Brüssel: Fußvall=Länderspiel Deutschland— Belgien. Das Spiel vom armen Schweinebirt nach einem Märchen von Andersen. Text: Hannes Kraft. Musik: Alpyons Scharrenbroich. Es spielt das Kleine Orchester des Reichssenders Köln, Lig.: Helmuth Riethmüller. Wo bis du, Kamerad? Rundsunkappell alter Frontsoldaten. Der lustige Rätselfunk. Der Sonntag im Rundsunkbericht. Sportvorbericht. Schöne Stimmen(Industrie=Schallplatten). Oefsentliches WHW.=Konzert zum Tag der deutschen Polizei. Es spielt die Kapelle der Schutzpollzei Bochum, Lta.: Poltzeiobermeister Willi Franz. 1. Schiervorn: Präsentiermarsch der deutschen Polizei: 2. Teichert: General=Dalnege=Fansare; 3. Bach: Jubelonvertüre; 4. Joh. Strauß: Kaiserwalzer; 5. Schmeling: Der alte Verner Marsch; 6. Kreuver: Melodien aus„Das Nachtlager von Granada"; 7. Zwei Armeemärsche: a) Armeemarsch I. Batl. Garde; b) Kesseldorfer Marsch: 8. Heyer: Deutsche Wassenehre: 9. Brase: Alte Zeit— neue Zeit, Marsch: 10. Maillart: Ouv. zu„Das Glöckchen des Eremiten“: 11. Lortzing: Holzschuhtanz aus„Zar und Zimmermann“; 12. Lanner: Die Schönbrunner, Walzer; 13. Seifert: König=Ludwig=Marsch: 14. Richartz: Bayrische Geschichten; 16. Keil: Germania=Marsch; 17. Kaiser: Er weicht der Sonne nicht, Marsch. (Pause): Die Polizei— dein Freund. Echo vom Internationalen Reit= und Fabrturnier. Großer Preis der Nationalsozialistischen Erbebung. 22.30 Tanzmusik der Meisterkapellen(Industute Schallplatten) 23.30 Nachtmusik. Das Große Orchester des Reichssenders Koln, Leita.: Otto Julius Kühn und Josef Breuer: das Unterhaltungsorchester. Lig.: Herm. Hagesiedt. Mitw.: Elsa Oehme=Foerster(Sopran); die sechs Musicl auf 18 Instrumenten.(Aufnahmen) Montag, 30. Januar Reichssender Köln 6.30 Freut euch des Lebens! 7.00 Frühkonzert. Es spielt der Musikzug des Reichsarbeitsdienstes, Gau 24, Mittelrhein, Lig.: Musik= zugführer Paul Gründler. 8.30 Schallplatten. 30. Januar 1939 8.45 Unterhaltungskonzert. Es spielt das Kleine Orchester des Reichssenders Berlin, Lia.: Willy Steiner. 11.00„Marschtritt der Geschichte“, 1. Berühmte alte Märsche: 2. Das Kampflied der Bewegung: 3. Lieder der jungen Mannschaft; Mitw.: Sturm 22 der SA.= Leibstandarte, Lig.: Ernst Fischer. Der Musikzug und der Cvor der H=Verfügungstruppe, HStandarte Deutschland, Lig.: Gustav Adolf Bunge: Jungen und Mädel der Rundsunkspielschar 5 der 93. München, Lig.: Franz Biebel. 13.00 Unterbaltungskonzert. Es spielt das Große Leipziger Sinfonicorchester, Lig.: Hilmar Wever. 14.10„Der glorreiche Augenblick“, Kantate von Ludwig van Beetboven, für 4 Solostimmen, gem. Cdor. Kinderchor und Orchester. Mitw.: Das Große Orchester und der verstärkte Cbor des Reichssenders Köln, Lig.: Generalmusikdirektor Rud. Schulz=Dornburg: die Eschweiler Singschar; Erna Schlüter, Elisabeth Hoengen, Kurt Rodeck, Gerbard Huesch. 15.00 Unterbaltungskonzert. Es spielt das Große Orchester des Deutschlandsenders, Lig.: Karl List. Mitw.: Günter Baum(Bariion). 16.10„Die Fahne besiegt den Tod“, Kantate von Tod und Leben für Sprecher, einst. Cvor und Orchester. Diedtung von Helmut Hausen. Musik von Ernst Erich Buder. Spiellettung: Helmut Hansen. Musikalische Leitung: Sturmbauptführer Franz Staender. Mitwirkende: Das Sinsonieorchester der Obersten SA.= Führung und der Gruppe Hochland: der Mannschaftschor der Standarte Feldberrnhalle: Sprecher: Walter Holten, Hans Hervert Fiedler, Herbert Frantz, Willi Cronauer, Ulrich Haupt. 17.00„Heimatklänge.“ Es spielt das Große Orchester des Reichssenders Frankfurt, Ltg.: Curt Moritz. Es singt der Cvor des Reichssenders Frankfurt, Lig.: Güntber Bruchhaus. 18.00„Vor Dir, mein Führer!“ Feierstunde. Es spielt das Große Orchester des Reichssenders Königsberg, Lig.: Wolfgang Brückner. Mitw.: Harry Moß (Sprecher). 19.00 Cello= und Klaviermusik. Max Müller=Roda(Cello): Curt Koschnick(Klavier). 20.00 Festliche Musik. Es spielt das Große Orchester des Reichesenders Berlin, Lig.: Heinrich Steiner. 22.15 Musik. 22.30 Nachtmusik und Tanz. Es spielt das Unterhaltungs= orchester Hermann Hagestedt. 24.00 Nachtmusik. 1. Tell: Das Rundsunkorchester, Lig.: Friedrich Weißhaupt. Mitw.: Hermann Wagner (Viola); Kurt Hattwig(Klavier): der Cbor des Reichssenders Breslau, Leitg.: Jod. Rietz.— 2. Teil: Der Gaumusikzug Schlesien, Lig.: Fred Humpert.— 3. Teil: Das Kleine Orchester des Reichssenders Breslau, Ltg.: Ernst Josef Topitz. Die älleste, größle und modernste Fachschule mit Studienkeimen(Internat) für die Ausbildung von Damen und Herren zu kurzschriftkundigen Fremdsprachlern ist die Bachschule Leipzigt! Grafsistr. 2 Sie bekom: das Geschäft in die Hand und können den Versand oder Reiteverkauf ohne jede riskante Lagerhaltung viel besser betrelben wenn Sie unsere vorbildl. Kollektion In HerrenAntugstoffen u Horren- u. 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Beide Festlichkeiten in sämtlichen Räumen des Kolpinghauses Mitgliedskarten bei den Mitgliedern, beim Verkehrsverein und an der Kasse à 2,- RM. berechtigen zur Teilnahme an beiden Veranstaltungen. LUNEN Freiherr-vom-Stein-Schule (Oberschule für Jungen) Oberschule für Mädchen Klassen 1 bis 6(hauswirtsch. Form) Anmeldungen für die Klasse 1(Sexta) werden bis Ende Februar 1939, vormitlags von 8 bis 11 Uhr, Im Büro der beiden Anstalten entgegengenommen. Mitzubringen sind Geburtsurkunde, Impfscholn, Gesundheitsbogen und Abgangszeugnis(oder Zeugnisheft) der leizten Schule nebst Gutachten des Klassenlehrers. Näheres wird bei der Anmeldung bekanntgegeben.— Anmeldungen für höhere Klassen können auch nach diesem Termine noch ertolgen. Cramer, Oberstudlendifektor. G Drüse nicht andere auf ihre Heltung, Uu jelbft gehörst als mitglied In die nsv.! Bottrop, Hochstraße 31 Kirchensteuerbekanntmachung Nachdem am 26. Januar d. J. der Hebetermin für das vierte Viertel der Kirchensteuer für das Rechnungsjahr 1938 abgelaufen ist, wird den Steuerzahlern noch Gelegenheit gegeben, Kirchensteuerrückstände bis zum 8. Febr. d. J. einzuzahlen. Nach diesem Termin müssen Verzugszuschläge berechnet und die Rückstände der Vollstreckungsstelle zur Beitreibung übergeben werden. Erwerbslose und Krankfeiernde sind verpflichtet, zur Vermeidung von Unkosten, Stundung zu beantragen. Gladbeck, den 27. Januar 1939. Evangelische Kirchensteuerkasse Gladbeck. KleinAnzeigen nehmen lolgende Annahmestellen der National-Zeitung entgegen: Gindbeck: W. Bäppler, Buchdruckerei, Ileinz-Oetting. Str., Rul: 2685. G. Jung. Buchdruckerei, Friedrichstralle 4, Ruf: 2160. Erich Kraft. Photograph. Hegestralle 36. Dorsten: Wilh. Nordhoff, Buchdruckerei, Hlolsterhausen, Borkener Str. Bernhard Großebeck. Dort 33. Boltrop: Richard Arnold. Buchdruckerei, Admiral-GrafSpee-Straße 6, Ruf: 2962. Bernsmann, Schreibwarengeschäft. Gungstr. 6. GutenbergDruckerei, Helenenstraße 11, Ruf: 2789. Pfannkuche. Schreibwarenhdi. Gladbecker Str. 23 Josef Hampel. Buchhandlung. Essener Stralle 19 Ruf: 2805. Schlusemann, Friseur, Birkenstralfe 88. Theodor Benne mann. Tabakwar. Horster Str. 404, Ruf: 2320. Unsere Sonderausgabe zum 30. Januar 1939 erscheint Montag im Laufe des Vormittags NATIONAL-ZEITUNG (ochtige slenud eichen. Roman Alles ist in Lachen getaucht, und so werden selbst die kleinen Bosbeiten schön. Ein imergründlich lustiges, beitereo Buch. Durch jede Buchhandlung zu Preis des Gantleinenbandes 6,80 RON. Essener Verlagsanstalt Feil Ftsgruppe Die Feierstun achtübernahme gesehen, um 2 Reichstagssitz bisiusschule stat Fisgruppen Die gemeinsa Erhebung ar chenen Zeitpur ig wegen der Volksgenosse Fsgruppe E Die Ortsgrup Januar, um slich des sechst ierstunde mit völterung von ier zu beteilig risgruppeV Am Montag, hebung, findet meradschaftsab scheinen der P herzlich einge emeinsch Appell an Kinderwagen Wochenendwagen formschön und billig Möbellager RITTER Gladbeck. Sandstr. 7 9 Geschäftsverlegung Am 1. Februar verlege ich mein Geschäft von Bismarchstraße 49 nach Schenkendiekstraße 2 Für das mir bisher entgegengebrachte Vertrauen danke ich meiner Kundschaft herzlich und bitte, mir dieses auch weilerhin zu bewahren.- Durch gute Waren und angemessene Preise weitere zufriedene Kundschaft zu werve.., ist wie bisher auch in Zukunft meine Parole. Max Kamphof Ferligkleidung u. Tezlilwaren-Gladbeck ELUNRNEEE Bekanntmachuno der Stadt Vollroo vom 28. Jan.1939 Die Diensträume des Rathauses sind am Montag, dem 30. Januar 1939, von 13 Uhr ab geschlossen. Der Oberbürgermeister. Oeffentliche Aufforderung des Finanzamts zur Abgabe der Steuererklärungen für die Veranlagung zur Einkommensteuer, Wehrstener, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1938 und für die Ver anlagung zur Gewerbesteuer für das Rechnungsjahr 1939. Die Steuererklärungen für die Einkommensteuer, Wehr steuer, Körperschaft steuer, Umsatzsteuer und Gewerbesteuer sind in der Zeit vom 1. bis 28. Februar 1939 unter Benutzung der amtlichen Vordrucke abzugeben Steuerpflichtige, die zur Abgabe einer Erkläruna ver pflichtet sind, erbalten im allgemeinen einen Vordruck vom Finanzamt zugesandt. Die durch die Steuergesetze be gründete Verpflichtung, eine Steuererklärung abzugeben, auch wenn ein Vordruck nicht übersandt ist, bleibt unberührt. Die Steuerpflichtigen können Vordrucke bei den zuständigen Finanzämtern anfordern. I. Eine Einkommensteuererklärung für das Kalenderjahr 1938 haben abzugeben a) unbeschränkt steuerpflichtige natürliche Personen: 1. wenn ihr Einkommen den Betrag von 8000.— RM überstiegen bat oder 2. wenn tor Einkommen weniger als 8000.— RM., aber mehr als 4000.— RM. betragen hat und darin Einkünfte von mehr als 300.— RM. enthalten sind die weder der Lohnsteuer noch der Kapitalertrag steuer unterlegen haben, oder 3. ohne Rücksicht auf die Höbe des Einkommens, wenn es ganz oder teilweise aus Gewinn(bei Land= und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit) bestanden hat und der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln war oder er mittelt worden ist. Zu a 1 bis 3: Die Einkünfte der Ehefrau und der Kinder sind vom Ehemann(Haushaltsvorstand) mit anzugeben, soweit Zusammenrechnung in Ks 26, 27 des Einkommensteuergesetzes vorgeschrieben ist. b) beschränkt steuerpflichtige natürliche Personen: 1. wenn ihre gesamten inländischen Einkünfte nach Abzug der Einkünfte, die der Lohnsteuer oder Kapttalertragstener unterlegen haben, 41000.— RM überstiegen haben, oder 2. ohne Rücksicht auf die Höhe ihrer inländischen Einkünfte, wenn diese ganz oder teilweise aus Gewinn (vergl. oben) bestanden haben und der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses ermittelt ist. c) bei Gesellschaften(Gemeinschaften), bei denen die Ein künfte der Beteiligten nach§ 215 Abs. 2 der Abgabenordnung einheitlich sestzustellen sind, die zur Geschäfts übrung oder Vertretung besugten Personen über die Einkünfte der Gesellschaft und der Beteiligten ohne Rücksicht auf deren Höhe. .#., Eine Wehrsteuererklärung über das Einkommen des„Kalenderjahres 1938 haben abzugeben männliche deutsche Staatsangebörige der Geburtsjabrgänge 1914, 1915.=1918 und 1.1;; die Wohnsitz oder gewöhnlichen Ausenthalt im Inlande haben und nicht zur Erfüllung der zweijährigen aktiven Dienstpflicht einberusen werden wenn sie: a) keinen Arbeitslohn bezogen haben, ihr Einkommen im Jahre 1938 aber den Betrag von 224.— RM. überstiegen hat, b) neben Arbeitslohn sonstige Einkünfte von mehr als 100.— RM. bezogen haben. c) eine Einkommensteuererklärung abzugeben haben(vergleiche oben). Ih. Körverschaftsteuererklärung sind verpflichtet: a) unbeschränkt Steuerpflichtige(über sämtliche Ein künfte): 1. Kapitalgesellschaften(Aktiengesellschaften, Komman ditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit be schränkter Haftung. Kolonialgesellschaften, bergrecht liche Gewerkschaften), 2. Erwerbs= und Wirtschaftsgenossenschaften, 3. Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, I. sonstige juristische Personen des privaten Rech 5. nichtrechtsfahige Vereine, Anstatten, Stiftungen1 andere Zweckvermögen, 6. Betriebe gewerblicher Art von Körperschaften öffentlichen Rechts. b) beschränkt steuerpflichtige Körperschaften, Person vereinigungen und Vermögensmassen, die wederi Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland über die inländischen Einkünfte. Zu a) und b): Lis, Steuexerklärung ist auch abzugeben beim Wesi der Steuerpflicht, insbesondere bei der Umwandlung beim Uebergang von der beschränkten zur unbeschränk Steuerpflicht und umgekehrt hab Aus Anlaß de dem 30. Jan tschen Reichsta Kroll=Oper, pe Gemein Die Gefolgsch keit gegeben zum Gemein in den öffentlich nossen dort die sind am Aus Anlaß hebung bleib itsfront im tungsstellen d ar, geschlossen ag der der . IV. Eine Umsatzsteuererklärung bat abzugeben: jeder Unternehmer im Sinne des§ 2 Umsatzsteuergesetz geher, der eine gewerbliche oder berufliche Tätigl selbständig ausübt. Die Erklärungspflicht entfällt, we die Steuer für das Kalendersahr nicht mehr als 20.A beträgt oder bei steuerfreien Umsätzen betragen wil wenn sie steuerpflichtig wären. Eiste Gewerbesteuererklärung zur Festsetzung Gewerbesteuer nach dem Gewerbeertrag und dem Gewer# kapital ist abzugeben: 1. Für alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, der Gewerbeertrag im Wirtschaftsjahr 1938(1937/1938) d Betrag von 4000.— RM. oder deren Gewerbekapi 99.1.1, 1935 oder an einem späteren Feststellung zeupunkt den Betrag von 20 000,— RM. überstieg Kapitalgesellschaften„(Aktiengesellschaften, K0 nanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit schränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrecht Gewerkschaften), für Erwerbs= und Wirtschaf# genossenschaften und für Versicherungsvereine Gegenseitigkeit, und zwar ohne Rücksicht auf die H## des Gewerbeertrags und des Gewerbekapitals. Fur sonstige juristische Personen des privat Rechts und für nichtrechtsfähige Vereine ist### Bewerbesteuererklärung nur abzugeben, soweit di Unternehmen einen wirtschaftlichen Geschäftsbeir (ausgenommen Land- und Forstwirtschaft) unterhalt per über den Rahmen einer Vermögensverwaltn vinausgebt. 3. Ohne Rücksicht auf die Höhe des Gewerbeertrages o# des Gewerbekapitals für alle gewerbestenerpflichtig Unterneume., bei denen der Gewinn auf Grund ein Buchabschlusses zu ermitteln ist oder ermittelt wit VI. Für alle oben erwähnten Steuerarten gilt ferne Zur Abgabe einer Steuererklärung ist jeder vervf## tet, der vom Finanzamt durch Zusendung eines Vordru belanders, ausaesgrdext wird. Dies gilt auch für sol Steuerpflichtige, bei denen die oben ausgeführten an etzungen der Erklärungspflicht nicht bestehen. 1 „or der Erklärung kann durch Geldstrafe erzwung „VII.„Fristverlangerung wird nur in Ausnahmesäll aus besonderen Gründen auf Antrag im Einzelfall währt. Die Gründe müssen in den Verhältnissen d erpflichtigen llegen und sind im Antrag anzuführe Sechäpert wmeirheu.“ 4 1939 binaus kann Fristzerlängerungen über den 31. Md binaus, die mit Wirkung fur mehrere Jahre bewill Herr Reichsminister der F#inan durch Erlaß vom 18. 1. 1999— S 2209— 457 Hl widerrufen. Sie haben daber keine Gültigkeit mehr. eine Nacherklärungspflicht für unrichtige frühe Steuererklärungen ist durch den neuen§ 165 e der Reich obgabenordnung eingeführt. Wer nachträglich, aber v Ablauf der Verjährungsfrist erkennt, daß eine Steue erklärung oder eine andere Erklärnna, die er einer Zinan „#. Iurgeben u, unrichtig oder unvollständia und daß die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit zu ein Verkürzung von Steuereinnahmen führen kann. iir ob Aufstellung Paradeunifo Zeit von 9 Besichtigung Uhr am Ra Konzert der rung ihrer Aufbau von schließender Zeit von 9 Ab 12 Uhr der Technisah Nagelung ei Rathaus. Sammlung Ab 14 Uhr Kinder. Ab Kirmesplatz. Schießen mi Lichtbilderv. Aloysiusschu Großes Vol Haus=, Wi utigen Sonn uerlöschpolize senden fließe Die Vol besondere Aufforderung verpflichtet, dies unverzüglich### Im Zusa zuständigen Finanzbebörde anzuzeigen. Dasselbe gilt### den ir## Erzenanssse oder Maren, für die eine Steuceit das all Ein= vergünstigung unter einer Bedingung gewährt word##.. st. in einer Weise verwenden will, die der Bedinan#####aße, über nicht entspricht. Diese Pflicht ailt auch für gesetzliche A###eder ausg 15 Fraiga. Wer sie nicht erfüllt, magau, Die Finanzämter Gladbeck und Bottrop. wird von Im Gebitaße gehen minenhang u nrichten konn s zweiten ngerer Zeit sunden hat. tenen sortsch z sich in nden haben chen Alters linnesverwa ims von An e Erfahrung n würde. D edenken met aben die Gä beiten Parke Arper und d mnächst auf er Anlage Jahrgang! Nummer 29 „„„* National 4 Zeitung Alleiniges amtliches Kreisblatt der Stadt Gladbeck GLADBECK, Sonntag, 29. Januar 1939 ecbachter für Gladbeck Feiern zum 30. Januar #sgruppe Mitte I Die Feierstunde der Ortsgruppe anläßlich des Tages der #chtübernahme am 30. Januar findet nicht, wie zuerst #gesehen, um 20.30 Uhr, sondern wegen der Uebertragung Reichstagssitzung bereits um 17.30 Uhr in der Aula der #isiusschule statt. dsgruppen Zweckel und Zum Brink Die gemeinsame Feier anläßlich des Tages der nationaErhebung am 39. Januar wird von dem zuerst vorschenen Zeitpunkt um 20 Uhr jetzt auf 19 Uhr bei Kieken#g wegen der Reichstagssitzung vorverlegt. Alle ParteiVolksgenossen sind dazu herzlich eingeladen. nsgruppe Butendort Die Ortsgruppe Butendorf veranstaltet am Montag, dem Januar, um 19 Uhr, im Lokale Bals, Landstraße, anlich des sechsten Jahrestages der Machtübernahme eine ierstunde mit anschließendem Kameradschaftsabend. Die ölkerung von Butendorf wird gebeten, sich an dieser #ier zu beteiligen. risgruppe Wittringen Am Montag, dem 30. Januar, dem Tag der nationalen hebung, findet um 19.30 Uhr in der Gaststätte Steffen ein meradschaftsabend für sämtliche Parteigenossen statt. Das scheinen der Parteigenossen ist Pflicht, die Volksgenossen herzlich eingeladen. Vorher findet eine Feierstunde statt. semeinschaftsempfang am Montag Appell an die Gefolgschaftsführer und die öffentlichen Lokale Aus Anlaß des Tages der Machtübernahme ist am Mondem 30. Januar, 20 Uhr, die erste Sitzung des Großsischen Reichstages. Für die Uebertragung der Sitzung aus Kroll=Oper, Perlin, ordnet die Kreisleitung Emscher= pe Gemeinschaftsempfang an. Die Gefolgschaftsführer werden gebeten, soweit die Möghkeit gegeben ist, den Gefolgschaftsmitgliedern Gelegenit zum Gemeinschaftsempfang in den Betrieben zu geben. pn den öffentlichen Lokalen wird erwartet, daß die Volksnossen dort die Uebertragung hören können. Die Dienststellen der 92F. sind am morgigen 30. Januar geschlossen Aus Anlaß der Wiederkehr des Tages der Nationalen hebung bleiben sämtliche Dienststellen der Deutschen ArKundschaft herzlich und ditte, mi usfront im Kreis Emscher=Lippe einschließlich der Benessene Preise weiiere zufriedene ungsstellen der Rechtsberatung am Montag, dem 30. Jaar, geschlossen. es lohnt anzieht Merhaise! ege ich mein Geschäft h Schenkendiekstraße 2 g u. Tezlilwaren-Gladbeck rischaftsgenossenschaften, ne auf Gegenseitigkeit, Personen des privaten Rei ereine, Anstatten, Stiftungen ögen, cher Art von Körperschaften ag der deutschen Polizei Das Programm für heute Aufstellung eines Doppelpostens(ein Polizeibeamtex in Paradeuniform, ein HMann mit Stahlhelm) in der Zeit von 9 bis 12 Uhr am Rathaus. Besichtigung eines Polizeipanzerwagens von 10 bis 12 Uhr am Rathaus. Konzert der Kapelle der Feuerlöschpolizei und Vorführung ihrer Geräte von 11 bis 12 Uhr am Rathaus. Aufbau von Laufstegen und einer Behelfsbrücke mit anschließender Sprengung derselben am Rathaus in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Ab 12 Uhr Propagandamarsch der Feuerlöschpolizei und der Technischen Nothilfe durch die Straßen der Stadt. Nagelung eines Hoheitsabzeichens von 9 bis 12 Uhr am Rathaus. Sammlung der Diensthundeführer mit ihren Hunden. Ab 14 Uhr Rundfahrten mit Polizeistreifenwagen für Kinder. Abfahrtsstelle 14 Uhr Rathaus. Ab 16 Uhr Kirmesplatz. „ S c h i e ß e n m i t Z i e l m u n i t i o n a u f d e m K i r m e s p l a t z. .93, oder deren Gewerbefan Lichtbildervortrag der st von 17 bis 18 Uhr in der in einem späteren Feststellung Aloysiusschule. überstie Großes Volksfest auf dem Platz Roon=Schlageterstraße. Haus=, Wirtschafts= und Straßensammlungen finden am utigen Sonntag, 29. Januar, nur von der Polizei,#. # erlöschpolizei und der Technischen Nothilfe statt. Alle v## ohr“ guc anfd'####nden fließen dem Winterhilfswerk des Deutschen Volkes nd des Gewerbekapitais.— Die Polizei— dein Freund— dein Helfer. stische Personen des privat btrechtsfähige Vereine ist# 1 nur abzugeben, soweit di wirtschaftlichen Geschäftsbeir und Forstwirtschaft) unterhaltt z einer Vermögensverwaltn Höhe des Gewerbeertrages ol für alle gewerbesteuerpflichtig htige Körverschaften, Perso Vermögensmassen, die weder ihren Sitz im Inland hab Einkünfte. ist auch abzugeben beim Wee ondererbei der Umwandlung r beschränkten zur unbeschrän ehrt. rerklärung bat abzugeben: inne des§2 Umsatzsteuergese serbliche oder berufliche Tätia Erklärungspflicht entfällt, w derjahr nicht mehr als 20.— A reien Umsätzen betragen wür bären. ererklärung zur Festsetzung Bewerbeertrag und dem Gewer erpflichtigen Unternehmen, der ten(Aktiengesellschaften, Ko u1 Aktien, Gesellschaften mit dlontalgesellschaften, bergrecht Erwerbs= und Wirtschaft sähnten Steuerarten gilt ferne euererklärung ist jeder veruf## zurch Zusendung eines Vordru vird. Dies gilt auch für sol en die oben ausgeführen ungspflicht nicht bestehen. 2 inn durch Geldstrafe erzwung wird nur in Ausnahmefäll auf Antrag im Einzelfall nd sind im Antrag anzuführe zn 30. 4. 1939 hinaus kann ni terungen über den 30. Ma 1 zur mehrere Jahre bewill rr Meichsminife nas Pi.. Erkläruna, die er einer Zinan inrichtig oder unvollständig oder Unvollständigkeit zu ein nnahmen führen kann, isr obi erpflichtet. ddies unverzüglich anzuzeigen. Dasselbe ailtsl nden will, die der Bedinau cht ailt auch für gesetzliche e. Wer sie nicht erfüllt, mad imter Gladbeck und Bottrov. Ein zweites Altersheim wird von den Stinneszechen in Brauck gebaut Im Gebiet der Stinnes=Sozialanlagen an der Brauckm. der Gewinn auf Grund ensttaße gehen zur Zeit wieder Arbeiten vor sich, die im Zueein.„ over ermittelt„#uienhang mit größeren Plänen stehen, über die wir bereits richten konnten. Es handelt sich zunächst um die Ausführung zweiten Altersheims gegenüber dem ersten, das seit ngerer Zeit bezogen ist und allenthalben großen Anklang sunden hat. Die jetzigen Insassen sind mit den ihnen getenen fortschrittlichen Wohnverhältnissen überaus zufrieden, daß sich inzwischen eine große Zahl neuer Bewerber gessen in den Verhältnissen de#nden haben, die ebenfalls ihren Lebensabend in einem Die Zeit für diese Arbeiten ist darüber hinaus sehr günstig, da die Spuren dieser Tätigkeit im beginnenden Frühjahr beseitigt sein werden. A. St. Glückwunschecke 40jähriges Ehejubiläum Am morgigen Montag, dem 30. Januar, blicken die Eheleute Hermann,Boskamp und Frau Agnes, geb. Wilmshöfener, Kolpingstraße 19, aufkeine 40jährige Ehe zurück. Mit den fünf Söhnen und sechs Enkelkindern spricht auch die N3 ihren treuen Abonnenten die herzlichsten Glückwünsche aus. Prüfung bestanden Der Reichsbahnsupernumerar Adolf Schulte, Sohn des Maschinensteigers Heinrich Schulte, Möllerstraße 49, bestand vor der Prüfungskommission der Reichsbahndirektion Hannover seine Prüfung als Reichsbahninspektor. Wir gratulieren! Vor nunmehr 10 Jahren: Rufstellung eines Gladbecker SA.-Trupps Der Trupp gehörte zum Sturm 11 nach Buer- Heinz Detting fiel als SA.=Mann für Deutschland Es erfüllt uns alle in Gladbeck mit berechtigtem Stolz und großer von Herzen kommender Dankbarkeit, daß der sechste Jahrestag der nationalsozialistischen Erhebung auch gleichzeitig ein Anlaß zu dem Erinnern an das runo zehnjährige Bestehen der Gladbecker SA. ist. Der Führer schuf innerhalb der nationalsozialistischen Bewegung die Kampforganisation der Sturmabteilungen, die Soldaten im braunen Kleid. Sturm auf Sturm entstand, und auch Gladbeck machte im Laufe der Zeit keine Ausnahme, auch hier faßte die braune Garde des Führers Fuß. Es fanden sich in der Bergmannsstadt bereits 1927 und 1928 Kämpfer zur Fahne der jungen deutschen Freiheitsbewegung, die allerdings den Stürmen benachbarter Orte angehörten. Inzwischen mehrten sich die Scharen derer, die in der Idee des Nationalsozialismus die Rettung Deutschlands erkannten, so daß im Jahre 1929 die Aufstellung eines eigenen Gladbecker SA.=Trupps innerhalb des buerschen Sturmes 11 erfolgen konnte. Aus diesem Trupp ging noch im Jahre 1930 der Sturm 67 hervor. Der Sturm wuchs auf gut 100 Mann, die unter Verzicht auf alle sonstigen Freuden für die Idee Adolf Hitlers eintraten, die trotz des Schimpfens und Drohens, troß aller Gefahr die Werbetrommeln rührten. Welcher alte SA.=Kämpfer erinnerte sich nicht mit Freuden der Stunden von Bocholt, Hervest=Dorsten, Hagen. Im September 1930 opferte die Gladbecker SA. den ersten Blutzeugen. Es war der Parteigenosse Heinz Oettina. der einem Dolchstoß zum Opfer fiel, als er sich aus einer Kundgebusg in Essen auf dem Heimweg befand. Sein Name bleibt uns für alle Zeit lebendig. Im Jahre 1931 konnte das erste Wachtlokal an der Bismarckstraße bezogen werden, und immer wieder stellten die Sturmführer fest, wie sich die Reihen füllten, wie immer alle begeistert dabei waren, wenn es hinausging, um die Wahlversammlungen zu schützen. Erinnert sei an die Saalschlacht in der Wirtschaft Kiekenberg, an die vielen Verletzungen, die SA.=Männer im Gesellenhaus in Kauf nahmen. Es kam das Uniformverbot, das Lippetreffen, immer wieder waren sie dabei. Dann kam der 30. Januar 1933, der alle SA.=Männer für ihre grenzenlose Treue belohnte. Der Sieg des Nationalsozialismus war da, die Nation frei, die marxistische Knechtschaft hörte auf; und nunmehr konnte auch die SA. an ihren weiteren Ausbau gehen. Sturmbanne und Standarten entstanden, und galt der Kampf bis dahin der Machtgewinnung, so konzentrierte er sich jetzt darauf, dem Nationalsozialismus den Weg in die völlige Freiheit zu ebnen und als braune Soldaten am Aufbauwerk des Führers mitzuhelfen. So ist ein Jahrzehnt staatspolitischer und weltgeschichtlicher Arbeit abgelaufen, so wurde die SA. ein politisches Soldatentum, Sladbeck kann nur dabei gewinnen Für und Wider um zwei geplante Autsbuslinien- Die Reichsbahn schlägt Wuppertal-Essen-Gladbeck-Haltern vor, die Straßenbahngesellschaften die Linie Gladbeck-Essen Ein Abzweig von Gladbeck nach Vorsten geplant A . 35 F 17 bf 1887 chen Alters= und Feierabendheim verbringen wollen. Die linnesverwaltung hatte den Bau eines zweiten Feierabend= ims von Anfang an in Erwägung gezogen, wollte aber erst rr Reichsminister der Finaug Erfahrungen abwarten, die sie mit dem ersten Heim maber tein Gültiatelt zieh. wurvi: Diese sind offenbar so günstig, daß nunmehr keine ###### m s e d e n k e n m e h r b e s t e h e n, d e n P l a n a u s z u f ü h r e n. I n z w i s c h e n ben die Gärtner schon mit den Vorbereitungen zu einer ngspflicht für unrichtige früh c den neuen§ 165 e der Reid rist erkennt daß, ue Steu####eiten Parkanlage begonnen, die zwischen dem Zechenbahn Erklärung die er einar al###rper und der Heringstraße angelegk wird. Wir werden mnächst auf diese Vorhaben noch näher eingehen: Im Zusammenhang mit der Fortsetzung der Rohrarbeiten ieeeee R####r den neuen Wasserleitungsstrang nach Horst wird zur Bedingung gemädrt war. das alte Leitungsrohr im Zuge der früheren Brauck*— m d i n g n g a ß e, ü b e r d i e j e t z t d i e e r s t e P a r k a n l a g e e r r i c h t e t w u r d e, ieder ausgebuddelt. Durch diese Arbeiten wird die Anlage ür verhältnismäßig wenig in Anspruch genommen, da bei er Anlage auf diese Möglichkeit Bedacht genommen wurde. H. Sy. Die„National=Zeitung" hat gestern in ihrem provinziellen Teil auf Grund einer Pressebesprechung mit der Reichsbahndirektion Essen einige Verkehrsprojekte angeschnitten, die auch uns Gladbecker sehr interessieren. Seit der Eröffnung der Reichsautobahn im Dezember 1937 und der Fertigstellung der Verbandsstraße NS UIb zum gleichen Zeitpunkt ist Gladbeck plötzlich zu einem der Verkehrsknotenpunkte geworden, die unserer Stadt nur zugute kommen können. Mit diesen beiden Straßen ist ja denn auch die gute Verkehrslage noch nicht erschöpft, sondern sie wird durch den im Bau befindlichen Teil Verbandsstraße NS VId nach Buer hin erweitert und vollkommener gestaltet. Von guten Straßenverhältnissen zu guten Verkehrsverhältnissen auf diesen Straßen sollte eigentlich nur ein Schritt sein. Daß sich da aber große Schwierigkeiten ergeben können, haben wir ja im Laufe der häufigen Erörterungen über Autobus= linien einmal auf der Reichsautobahn selbst und zum anderen auf der Verbandsstraße NS Vlb hinreichend erlebt. Die Reichsautobahn ist ureigenstes Gebiet der Reichsbahn, die deshalb die auf ihr einzurichtenden Verkehrslinien zu betreiben hat. Das war mit der Autobuslinie Duisburg— Gladbeck— Recklinghausen bis zur vorübergehenden Einstellung der Fall. Wie die„National=Zeitung“ vor einigen Wochen als erste Zeitung mitteilen konnte, wird diese Linie mit der Erweiterung nach Dortmund und der Erschließung der Städte Bottrop und Gelsenkirchen=Buer bald wieder Wirklichkeit werden, um dann nach Fertigstellung der Reichsautobahn bis Berlin zur Linie Köln— Berlin erweitert zu werden. Aus dieser Vorherrschaft auf der Reichsautobahn leitet nun die Reichsbahn die Berechtigung her, daß ihr auch die Zubringerlinien zu der Autobahn eingeräumt bleiben müssen, obwohl das bisher eigentlich Sache der Nahverkehrsmittel war. Und hier setzten nun die Schwierigkeiten ein. Die Vorgeschichte um die Linie Gladbeck-Essen die zunächst einmal als eine der wesentlichsten linien angesehen werden muß, sieht folgendermaßen aus: Noch vor der Uebergabe der Verbandsstraße NS VIb an den öffentlichen Verkehr hatte die Vestische Kleinbahn in Verbindung mit der Essener Straßenbahngesellschaft den Antrag zur Genehmigung einer Autobuslinie zwischen Gladbeck und Essen mit mehreren Haltestellen an wichtigen Punkten —** Diese Kartenskizze gibt eine Uebersicht über die Siedlungsclichte des Gebletes, durch das die Linie Gladbeck—Essen geplant ist. Rechts die schwächere Linienführung ist die der bereits vorhandenen Linie 19(Gladbeck—Horst—Essen). Die Gladbecker Auffahrt zur Reichsautobahn Ist Im oberen Kartenteil durch den die Autobuslinie kreuzenden Kreis Im Querstrich angedeutet. Die Punkte auf der Kartenskizze geben die Dichte der Besiedlung an gestellt(im September 1937). Dieser Antrag erfolgte deswegen so früh, um die Linie gleich Anfang 1938 in Betrieb nehmen zu können. Der zuständige Regierungspräsident in Düsseldorf erteilte im Oktober 1938 die Genehmigung auf die Dauer von zehn Jahren, obwohl man die Linie schon gerne zur Zeit der Reichsgartenschau in Essen hätte laufen sehen. Alsbald wurden die heute noch stehenden Haltestellenschilder angebracht, die Preise und Fahrzeiten waren bereits im wesentlichen der Oeffentlichkeit übergeben, so daß nun eigentlich der erste Autobus hätte fahren können. Jetzt schaltete sich die Reichsbahn einsprucherhebend ein. Die Begründung der Reichsbahn haben wir gestern in dem oben zitierten Bericht näher erläutert. Als eine der unbedingt notwendigen Nord=SüdVerbindungen im Ruhrbezirk sollte die Linie Wuppertal— Essen— Gladbeck— Buer— Polsum— Marl— Hüls— Sinsen— Haltern eine Achse bilden, an der dann ein weiterer Ausbau wie zum Beispiel die Linie Gladbeck—vorsten als Anschluß folgen würde. Niemand wird verhehlen können, daß diese Linie ihre Berechtigung hat. Der Einspruch der Reichsbahn ist also deswegen erfolgt, weil sie aus der langen Achse Wuppertal—Gladbeck—Haltern nicht das Stück Gfadbeck—Essen herausgeschnitten sehen möchte. Nun steht also Antrag gegen Antrag, und die Entscheidung, wer die Linie Gladbeck—Essen betreibt, ob die Reichsbahn innerhalb der Strecke Wuppertal—Haltern oder die Nahverkehrsmittel(Straßenbahngesellschaften), obliegt jetzt einzig und allein dem Reichsverkehrsminister. Die um 50% ermäßligte Tagesaustlugskarte steht in einiger Verbindung mit dieser Linienfrage. Zunächst einmal ist Gladbeck in den Kranz der Großstädte, die diese Ermäßigung nach Haltern auf allen Zügen und zu allen Tageszeiten in dem Sommervierteljahr 15. Juni bis 15. September erhalten, nicht mit hineinbezogen. Das ist aber in dem Augenblick der Fall, wenn die Linie Wuppertal—Haltern über Gladbeck läuft. Die Reichsbahn hofft nach einer letzten Sitzung Mitte Februar aber die Genehmigung der Linie noch für diesen Sommer zu erreichen. Tritt das wider Erwarten nicht ein, dann wird Gladbeck mit anderen noch nordwestfälischen Städten sehr wahrscheinlich gleichfalls zu der Vergünstigung der Ermäßigung kommen. Denn die Gladbecker Bevölkerung hat wohl eine größere Berechtigung für diese Ermäßigung als zum Beispiel Recklinghausen, das nur einen Katzensprung von Haltern entfernt ist, oder etwa Essen mit seinem schönen Ruhrtal. Wenn schon die Bevölkerung des Ruhrgebietes zur erholenden Fahrt in das Halterner Gebiet bewegt werden soll, dann muß doch eine Ermäßigung den Teilen zugute kommen, die die Erschließung der Erholungsgebiete am notwendigsten brauchen. Was sagt nun der Gladbecker dazu? Wie die Entscheidung auch ausfallen mag. Gladbeck kann nur gewinnen. Auf der einen Seite bei der Linie Essen—Gladbeck durch die Straßenbahnverkehrsgesellschaften führt der Autobus die Volksgenossen aus dem nördlichen Gebiete unserer nachbarlichen Großstadt Essen nach Gladbeck zu den Erholungsstätten Wittringen und vor allem zum Schwimmbad. Es waren bei dieser Linie folgende Haltepunkte vorgesehen: Gladbeck Rathaus, Vestische Kampfbahn (Stadion), Reichsautobahnauffahrt, Weusterstraße, Zeche Welheim, Boybrücke, Rhein=Herne=Kanalbrücke, Neuessener Straße, Vogelheimer Straße, Hövelstraße, Grillostraße, Oettingplatz. Wir sind davon überzeugt, daß die Gladbecker Kaufmannschaft auf Grund ihres berechtigten Kauf=am=Orte=Standpunktes allen diesen Dingen, die die Volksgenossen von Gladbeck wegführen können, skeptisch gegenübersteht. Es ist nun mal nicht zu leugnen, daß die Stadt Essen als Anziehungspunkt in jeder Hinsicht wirkt. Um so mehr muß also versucht werden, durch unser schönes Wittringen für die Essener des Nordens gleichfalls Anziehungspunkt zu sein. Das ist aber nur bei der Linie der Straßenbahn möglich. Denn die durchgehende Linie Wuppertal—Gladbeck—Haltern sieht auf dem Abschnitt diese Haltestellen bestimmt nicht vor. Es müßte da seitens der Verkehrsinstanzen der Wunsch ausgesprochen werden, wenigstens Haltepunkte an einer Stelle in Altenessen, in Welheim und am Wittringer Stadion einzurichten. Dann ist unseren Wünschen genüge getan. Wer von Gladbeck nach Essen fahren will, begibt sich bestimmt in den meisten Fällen direkt zum Oettingplatz. Von den Haltepunkten abgesehen, kann es dem Gladbecker also gleichgültig sein, welcher Autobus nach Essen fährt, der der Reichsbahn oder der der Straßenbahn. Nicht zu verkennen bleibt aber die Absicht der Reichsbahn. von Gladbeck aus per Autobus nach Buer und weiter nach Haltern zu gelangen. Diese Linie wird sicherlich großen Anklang finden. Der Abzweig Gladbeck-Dorsten wäre dann abschließend die Erfüllung eines Wunsches, der schon lange besteht. Diese Linie wird sich nie rentabel gestalten, weshalb die privaten Straßenbahngesellschaften auch niemals an ihre Durchführung herangehen werden. Mit Rücksicht auf die höheren Aufgaben der Reichsbahn, eine planmäßige Nord=Süd=Verbindung mit der Herausführung des Industriemenschen in den landschaftlich schöneren Teil unseres Gebietes, spielt die finanzielle Frage nur eine unter geordnete Rolle. Wesentlich bei allen Linien bleibt die preisfrage, an der der Endzweck im Falle zu hoher Preise scheitern könnte. Wir wollen nun hoffen, daß die übergeordneten Verkehrsinstanzen sich bald entscheiden, damit die eine Linie der Reichsbahn oder die andere der Straßenbahn auch wirklich in absehbarer Zeit zu Nutzen unserer schwerschaffenden und erholungsbedürftigen Volksgenossen läuft. Der Kampf beginnt Eröffnung des Reichsberufswettkampfes mit einer Feierstunde Heute morgen um 11 Uhr findet die Eröffnung des Reichsberufswettkampfes aller Schafsenden 1939 für das Kreisteilgebiet Gladbeck in der Werkstatthalle der Zechenund Hafenbahn statt, zu der alle Teilnehmer mit ihren Angehörigen und die Lehrer und Mitarbeiter herzlich eingeladen sind. Mit der Eröffnung ist eine Feierstunde mit folgendem Programm verbunden: Einmarsch der Fahnen und Fanfaren der HI., Musikstück, Eröffnung des RBWK. durch den Ortsbeauftragten, Vorspruch. Es spricht der Standortführer der HJ., Lied der HJ. Es spricht der Kreisbeauftragte der DAF. Gemeinsames Lied „Brüder in Zechen und Gruben". Schlußwort. Ausmarsch der Fahnen. Es wird gebeten, die Plätze bis 10.45 Uhr einzunehmen. Kurzmeldungen Gladbecker Sportbrief Zwei Gladbecker Turnerinnen bei den Ausscheidungskämpfen in Osnabrück Dieses Wochenende bringt für die besten Leistungsturnerinnen ganz Deutschlands ein„kleines Großereignis“. Es werden von den 16 Gauen hundert ausgeschieden, die dann zunächst in„vorolympische Schulung“ kommen. Für unseren Westfalengau findet die Ausscheidung zusammen mit den Gauen Niederrhein und Niedersachsen in Osnabrück statt. Nur 20 insgesamt werden von diesen drei Gauen durch einen Siebenkampf(Geräte und Gymnastik) ausgewählt. Unser Gau schickt seine acht besten und zwei junge Nachwuchsturnerinnen(aus Gladbeck) ins Feuer. In zwei besonderen Lehrgängen unter Leitung der Gaufrauenturnwartin Rottwinkel sind diese zehn für die Prüfung geschult. Zwar werden sie sich den Niedersachsen gegenüber, die der Größe des Gaues entsprechend über viel mehr Leistungsturnerinnen verfügen(unter ihnen befinden sich die Olympiaturnerin 1936 Trudi Meyer und mehrere Meisterschaftszing(Mettmann) und ihrer ebenso befähigten Schwester, stellt starke Konkurrenz. Wenn aber auch unsere beiden Gladbecker Nachwuchsturnerinnen ihrer Jugendlichkeit und mangelnder Kampferfahrung halber trotz ihrer Leistungsfähigkeit wenig Aussicht haben, so dürfen wir die übrigen getrost in den Vergleichskampf schicken. Nach Heirat und Wegzug der zwei besten der Westfalenmannschaft (Friedel Bittner, Gelsenkirchen und Hilde Horst, Lippstadt), hat die Lippspringerin Margret Dörr die besten Aussichten. Die beiden neuen Strauß=Opern Rostige Drahtseile sind nicht mehr betriebssicher: Gebt sie in die Entschrottungsaktion! Aber auch Brunhilde Müller(Recklinghausen), Agnes Dahmen(Bochum) haben im Meisterschaftsturnen schon„ihren Mann“ gestanden. Leider ist die junge Wittenerin Herta Birx durch Krankheit sehr geschwächt und wenig geschult augenblicklich, während Heti Grunewald aus Bottrop, die seit kurzem im TR(Glohhod Erislen.—* „# F e i s t e r s c h a f t s= s s e i t k u r z e m i m T V. G l a d b e c k, F r i e s e n a b t e i l u n g, t u r n t m ä c h turnerinnen), kräftig zu behaupten haben; auch der Nieder=itig gewachsen i“t Min.. sahen die Gladbecker Voxmieter am Freitagaben Die am Freitagabend durchgeführte Fahrt zum EsseOpernhaus als Wahlvorstellung gegenüber der Lortzing=#### „Undine“ war der vorläufige Abschluß für einige Woch Auf dem Programm standen die beiden einaktigen Oo## von Richard Strauß„Daphne“ und„Der Frieden Jahrgang Gladbecker Kinoschau Städtische Volksbücherei. Am Montag, dem 30. Januar 1939, dem„Tag der nationalen Erhebung“ ist die Städt. Volksbücherei nachmittags geschlossen. Die am Montagnachmittag ausfallende Ausleihstunde für Jugendliche ist am Dienstag von 16.30 bis 17.30 Uhr. Leipziger Messe. Die Kreishandwerkerschaft Gladbeck teilt mit: Vom 5. bis 12. März ist in Leipzig die technische Messe. Sie zeigt die neuesten Maschinen für das Handwerk in Sonderschauen. Sonderprospekte für die einzelnen Handwerkszweige sind im Büro der Kreishandwerkerschaft zu haben. Interessenten für eine Gemeinschaftsfahrt nach Leipzig zwecks Sicherung sachverständiger Führung sollen sich sofort melden. Schauburg: „Die Nacht der Entscheidung“ Der verwitwete Konsul Brückmann(Hans Zesch=Ballott) hat sich aus Südamerika die zweite Frau, Tessa(Pola Negri), geholt, die ihrer Tochter Gisela(Sabine Peters) wegen des nur geringen Altersunterschiedes mehr als Kamerad als Respektsperson gilt. In der alten Heimat galt einst ihre Jugendliebe Fernando Alvarez(Ivan Petrovich), den sie au einem Ball bei dem Gesandten Vivanco(Ernst Dumke) wiedertrifft; Fernando hat kurz vorher die junge Gisela kennendiese Marguerite Gautier, daß es uns erschüttert. Welch eine Entwicklungslinie von den harmlos heiteren ersten Metern des Filmes bis zu der großen einmaligen Liebe mit Armand (mit der sich Robert Taylor an die Spitze der Filmliebhaber gespielt hat) und bis zu den schweren düsteren Momenten beim Entschluß, auf den Geliebten zu verzichten und schließlich bis zur Auflösung alles Faßbaren und Irdischen in ihrer Krankheit.“ gelernt und sich jetzt in sie verliebt. Der erste Annäherungsversuch des großen Mannes von Welt verläuft wenig ermutigend für den Vielumschwärmten. Er nähert sich wieder Telia und hie sich nas thram al.If.h.2n Einkommen=, Wehr=, Körperschaft=, Umsatzsteuer für 1938 und Gewerbesteuer für 1939. Auf die Anzeige in dieser Nummer machen wir aufmerksam. Die Frist läuft vom 1. bis 28. Februar 1939. Vordrucke werden zugesendet, können aber auch beim Finanzamt angefordert werden. In diesem Jahre sind die Erklärungsvordrucke für die Einkommensteuer und Gewerbesteuer der natürlichen Personen und Personengesell schaften(Gemeinschaften) gegenüber den Vorjahren in ihre Tessa, und die sich von ihrem vielbeschäftigten Mann vernachlassigt Fühlende erliegt schließlich Fernandos Werben. Die Tochter kommt, aufmerksam gemacht von einer neidischen Frundin, hinter die Sache und bietet nun alles auf, um die Trennung Tessas von ihrem Vater, der seine Frau über alles liebt, zu verhindern. Als Brückmann zu Verhandlungen nach London muß, haben Tessa und Fernando den Entschluß gefaßt, mit dem nächsten von Hamburg abgehenden Dampfer nach Südamerika zu fahren und dort ihr Leben neu aufzubauen. Kurz vor der Abfahrt hört die junge Frau im Rundfunk, daß der Zug, mit dem Brückmann London verlassen wollte, verunglückt sei. Jetzt erkennt sie ihre Pflicht gegenüber Gatten und Tochter, eine in unerträglichem Warten verbrachte Nacht läßt sie erkennen, wohin sie gehört. Ihr Mann hat den Unglückszug nicht mehr erreicht und kommt Fassung wesentlich geändert worden. So sind in der Gewerbesteuererklärung die Angaben nicht nur über den für die Gewerbesteuer maßgebenden Gewerbeertrag und das Gewerbe kapital, sondern auch über den einkommensteuerpflichtigen Gewinn aus dem Gewerbebetrieb zu machen. Es empfiehlt sich daher, vor Ausfüllung der Steuererklärungen die Vordrucke nebst Anmerkungen und Anleitung sorgfältig durchzulesen. Auch auf die Pflicht zur schleunigen Berichtigung unrichtiger früherer Steuererklärungen nach§ 165e der Reichsabgabenordnung weisen wir hin(vergl. VIII der Anzeige). Der Alkohol, der Alkohol! Auf einer Bank in Zweckel fanden einige zur Arbeit gehende Männer früh morgens einen schlafenden Mann, der reichlich nach Alkohol roch. Vor ihm lagen ein Schirm, die Uhr, die Brieftasche, selbst einen Schuh hatte der vom Alkohol Uebermannte ausgezogen. Die ganze Situation ließ den Schluß zu, daß der Betreffende glaubte, zu Hause zu sein. Unfälle. Der Personenwagen eines Gladbeckers wurde auf der Hochstraße geistesgegenwärtig im letzten Moment vor einem stürzenden Radler abgestoppt. Dem Radler war der Zipfel seines langen Mantels in die Speichen gekommen.— An der Ecke Adolf=Hitler=Allee und Hochstraße fuhren am Freitagabend zwei Radler zusammen, wobei einer erhebliche Verletzungen erlitt. Die Verghalde an der neuen Straße AS VIe im Zuge der Schützen= bis zur Horster Straße zum Moltkedreieck, wird wie alle übrigen Dämme, fein sauber abgeschrägt und soll mit Bäumen bepflanzt werden. im Flugzeug. Das Telegramm mit dieser alle Befürchtungen bei Tessa beiseiteräumenden Mitteilung kommt am anderen Morgen an. Ihre Freude hierüber erfährt eine schmerzlich Abkühlung, als sie Gisela nicht im Hause vorfindet— sie“ in der„Nacht der Entscheidung" nach Hamburg gefahren: liche Reise der Tochter angehend harmlos auslegen soll. Seine Frau gesteht ihr Vorhaben und glaubt nunmehr, sein Haus verlassen zu müssen. Doch auch hier findet Gisela den richtigen Weg zur Versöhnung zwischen Vater und Stiefmutter. Glänzende Gesellschaftsbilder verbinden die verschiedenen Abschnitte des Geschehens, und die genannten Künstler, zu denen noch Hertha v. Walther, Hans Richter und Annemarie Schäfer kommen, sichern so den Erfolg des Films, der auf empfindsame Herzen sicher große Wirkung ausübt. Jnnabn NI## nahn 6rn##an Wilhelm Tenbült Eine Abendunterhaltung über den Film„Kameliendame“, der im Apollo verlängert wurde „ H.:„Das ist richtig. Selbst diejenigen, die bislang nicht zu den Freunden der Garbo gehörten, werden ihr mit dieser Kameliendame zufallen. Greta Garbo war so groß und so einfach noch nie, so wahrhaft schlicht=menschlich noch in keinem Aber wir gehen ja nicht nur um einer Schauspielerin willen ins Kino, sondern auch um des Filmes als Gesamtkunstwerk. Und da muß man feststellen, daß dieser Stoff heute keine Gültigkeit mehr besitzt. So falsch, so verlogen, so sehr nur auf äußere Staffage ist unser Leben heute nicht mehr eingestellt, daß die in ihrer Liebe Ehrlichsten und Reinsten nun ausgerechnet in der Halbwelt gesucht werden müssen, und daß die Vorurteile von gestern noch heute gelten, das Problem der Kameliendame ist bereits historisch, und so allgemeingültig ist es nun wieder nicht, daß es uns als ein historisches interessiert. Und dann ist noch etwas: Sie kennen das Bühnenstück?“ G.:„Ich sah Gustaf Gründgens' Neuinszenierung Kleinen Haus der Staatstheater in Berlin mit Käte D in der Titelrolle.“ H.:„Hand aufs Herz— hat auf Sie nicht als Gesamtkunstwerk die Aufführung im Theater einen stärkeren Einorn= gemacht als der Film? Es sind doch eben zwei ver# schiedene Welten, Theater und Film, und was die eine von der anderen stiehlt, wirkt sich für sie nicht unbedingt vorteilhaft aus. Die in ihren Großfilmen vorzüglich arbeitende Metro=Goldwyn=Mayer konnte natürlich mit größeren Geschützen ins Feld rücken als das Kammerspiel der Staatstheater. Zudem ist dem Film die Möglichkeit gegeben, gerade die Auflösung des dahinsiechenden Körpers indirekter und oamit feinfühlender zu geben, als das Theater es mit seiner stets voll zur Schau gestellten Guckkastenbühne vermag. Trotz dem aber geht von der Bühneinszenierung eine stärker Wirkung aus.“ Vi Aufnehme:: Archiv der Age Joesten sang die schwierige Thelpartie der Dap tag“. Da diese Opern erst in dieser hinter uns liegen Woche in westdeutscher Erstaufführung herausgebracht won s#id, dürfte die Betrachtung, die vor einigen Tagen unserem Kunstteil erschien, noch in wacher Erinnerung se## so daß wir uns heute wohl eine Wiederholung erspat können. Wie das Programm für die nächsten Fahrten inn# halb der Theaterringes B der NS.=Gemeinschaft„Kraft dus Freude“ aussicht, ist im Augenblick noch unklar. Am Dienstag, dem 31. Januar, gastiert bekanntlich Gelsenkirchener Stadttheater im Vestischen Hof mit Operette„Polenblut“. im orsch G.:„Liegt das vielleicht daran, daß Käte Dorsch für die Kameliendame, wie wir sie aus dem Anfang des ersten Aktes kennen, das geeignetere Temperament mitbringt als Greta Garbo, deren sentimentalischer Natur die Liebe Armands von vornherein entgegenkommt, ohne daß vorher eine Wandlung in ihr geschehen muß?“ G.:„Sie haben natürlich auch die„Kameliendame' schon gesehen?“ H.:„Das ist ein Film, den man sich nicht entgehen lassen darf. Trotzdem muß ich Ihnen gestehen, daß ich ein wenig von ihm enttäuscht worden bin. Vielleicht hat man ihn uns allzulange vorenthalten, uns auzuviel davon erzählt und die Erwartungen ins Unerfüllbare geschraubt.“ G.:„Keinesfalls kann die darstellerische Leistung Greta Garbos Sie enttäuscht haben. Sie ist hier mehr, als sie in irgendeinem Film vorher war. Sie ist an keiner Stelle auch nur in der Andeutung rührselig. Und sie ist nicht nur mehr die schöne, innerlich weite und große Frau, sie spielt auch „Ich glaube nicht, daß dies entscheidend ist, denn beide Schauspielerinnen erschüttern uns durch ihre Menschendarstellung— ob nun die ganze Rolle etwas mehr oder etwas weniger schwermütig angelegt ist. Ich glaube vielmehr, daß es an der Atmosphäre liegt, an den— wie man in der Musik sagen würde— Obertönen, die mitschwingen, ohne daß sie selbst angeschlagen werden— an den akustischen, optischen und räumlichen Akzenten, die, durch die Hand des Theaterregisseurs hervorgerufen, als solche selbst auf der Sprechbühne nicht wahrgenommen werden, die aber doch mitschwingen und die dagegen im Film durch die industrielle und technisierte Aufnahme im Atelier und Wiedergabe im Kino zum größten Teil verlorengehen. Die amtosphärischen Mittel des Filmes sind grundsätzlich andere als die des Theaters.“ G.:„Nun, um aber im Vergleich mit anderen Premierengesprächen auch nur etwa im Gleichgewicht zu bleiben, müssen Sie zugeben, daß beide Kameliendamen ausgesprochene Höchstleistungen sind.“ H.:„Das ist bestimmt richtig.“ Hansgeorg Car-Gonner SE Es ist eine alte Erfahrungstatsache, es gibt keinen Unsinn, mag er noch so groß und widersinnig sein, er findet doch Glauben und Anhängerschaft, wenn er nur mit der nötigen Ueberzeugungskraft oder Bestimmtheit vorgetragen wird. Kein Wunder also, daß schon im grauen Altertum bei den Naturvölkern und sogar heute noch bei kulturell tiefstehenden Urwaldmenschen der Glaube an gute und böse Geister, an Zauberern, Hexen und anderen Teufelsspuk eine große Rolle spielt. Daß es aber noch im 20. Jahrhundert Leute gibt, die allen Ernstes an Hexen glauben und eine regelrechte Hexenverbrennung stattfinden ließen, sollte man nun doch nicht für möglich halten. In dem Bericht der Zeitschrift„Das Tier“ lesen wir mit Erstaunen, daß vor längerer Zeit in der niederösterreichischen Gemeinde Plögstall sich folgende fast unglaubliche Geschichte zugetragen hat, die uns ins finstere Mittelalter zurückversetzt. Hoffentlich räumt nun neugeistliches Erziehungswesen und Aufklärung gründlich mit solchem Blödsinn auf. Der Sachverhalt ist kurz folgender: Bei einem Bauer gaben plötzlich einige Kühe keine Milch mehr. Der Mann konnte sich dies nicht erklären; aber anstatt zu einem Tierarzt zu gehen, klagte er sein Leid einigen alten Weibern. Die wußten sofort die Ursache. Die Kühe seien verhext, meinten sie, und die böse Hexe halte sich auch auf dem Hose versteckt.— Nach langem Suchen fand man endlich in einem Winkel des Kuhstalls eine große Erdkröte; da dieselbe auch, wie alle Erdkröten, rote Augen hatte, erklärten die Weiber, dies sei die Hexe, welche sich in eine Kröte verwandelt hätte. Das ganze Dorf lief zusammen, die„Hexe" zu sehen. Auf Anraten der klugen Frauen wurde beschlossen, die zu verbrennen. Dann wurde ein regelrechter Scheiterhausen errichtet und entzündet; man stellte geweihte Kerzen auf, und während die ins Feuer geworfene Kröte verbrannte, ging der Bauer, mit dem Kruzefix in der Hand, Gebete und Verschwörungen murmelnd, auch mal Flüche ausstoßend, um den brennenden Scheiterhausen herum. Obgleich der Vorfall zur Kenntnis der Polizei gelangte, die den Bauer zu einer Geldstrafe wegen Tierquälerei verurteilte, glaubte der einfältige Mensch immer noch, daß er eine wirkliche Hexe verbrannt habe, zumal die Kühe bald nachher wieder Milch gaben, welche wohl vordem„ein stiller Teilhaber“ des Bauern gemolken haben mochte. Daß der Herenwahn auch in Deutschland noch lange im Volke lebendig war, geht daraus hervor, daß erst im Jahre 1714 der König Friedrich I. von Preußen die Hexenprozesse und Folterungen verboten hat. Diesem Vorgehen schlossen sich dann auch die anderen deutschen Länder an. Seitdem gibt es also keine Hexenverbrennungen mehr, aber der Hexenglaube spukt heute noch in manchen rückständig gebliebenen Hirnen auch in unserem Vaterland. Unsere engere Heimat, das Vest, blieb zumal im Mittelalter ebenfalls nicht vom Hexenwahn und grausamen Hinrichtungen unschuldiger Menschen verschont. Eingehend berichtet in der Zeitschrift der Vereine für Orts= und Heimatkunde des Kreises Recklinghausen vom Jahre 1901 Oberpostsekretär Esch hierüber: Das größte Uebel war, daß oft aus Rache eine Anzeige wegen Hexerei angebracht wurde, dies führte dann zur gerichtlichen Vernehmung und im Falle des Leugnens zur Folterung. Wenn dann unter den fürchterlichsten Qualen ein Geständnis erpreßt war, konnte selbst ein Entlastungszeuge die Hinrichtung. durch den Feuertod nicht mehr verhindern, denn der Beschuldigte hatte ja gestanden. So wird auch berichtet von einem solchen Verbrecher Bernd im Walde, welcher, nachdem er in Armut geraten, von einer Hexe in Gestalt einer„Juffer“ in köstlichem Kleide Geld erhalten hatte, das aber am nächsten Tage„Pferde dreck“ geworden sei. Als er jedoch, auf ihre Aufforderung hin, Gott verleugnet habe, hätte er wiederum Geld bekommen sowie auch ein blauschwarzes Kraut, um damit Kühe zu vergiften. So hatte er gestanden, er habe außer vielen anderen auch dem Bauer Wylink bei Vöink, dem Offermann und dem Stiegemann zu Gladbeck je ein Rind, sowie dem Heinrich zu Dewiß bei Buer eine Koe(Kuh)„vergeben“ (vergiftet) mit dem Kraut. Trotz noch vieler anderer, gewissermaßen im verzauberten Zustand(Hypnose?) begangener Missetaten erfolgte eine verhältnismäßig milde Verurteilung. Sie lautet auf Rutenstreichen am Pranger und Verweisung des Landes, was wohl bereits den Einfluß der Landesregierungsverordnung erkennen läßt, welche schon im Jahre 1628 bestimmte, daß mit der Tortur und anderen Kriminalhandlungen nur dann vorzugehen sei, wenn außer den Kriminalrichtern auch andere Deputierte zugezogen wurden. Besonders geschickt im Austreiben des Teufels soll der Jesuitenpater Löper(1649) in Reckling= hausen gewesen sein, wie in der Zeitschrift für vaterländische Geschichte Westfalens, Bd."1, Abt. Paderborn, berichten wird. Löpers Lehre lautet:„Es ist möglich, daß Zauberer und Hexen in menschliche Körper Teufel hineinschicken. Er habe selber gesehen und gehört, daß der Teufel aus dem Besessenen heraus, vor dem Richter bekannte, daß er elf unreine Geister durch Zauberkunst in ein unschuldiges Mädchen hatte fahren lassen. Ferner erzählt Löper: Ich habe einen Geistlichen gekannt, der 1655 zu Datteln um den Teufel auszutreiben, einen Daumen in den Mund des besessenen Mädchens legte und dem Satan befahl, er solle im Namen des römischkatholischen Glaubens denselben abbeißen Aber der unglückliche Geist schrie:„Ich kann es nicht, es möge ein lutherischer oder ein calvinischer Prediger kommen, und den Finger in meinen Mund legen, sofort werde ich denselben mit größter Leichtigkeit abbeißen. Dies ist auch dann 1656 zu Paderborn tatsächlich geschehen.“ Höher geht es nimmer! Zum Schluß sei noch erwähnt, daß auch Strotkötter im Jahre 1900 in der Vestischen Zeitschrift erwähnt, im Jahre 1582 seien noch 50 Recklinghauser Hexen verbrannt worden. Wenn auch heute bei uns der Hexenwahn fast verschwunden ist, so gibt es doch auch jetzt noch Leute, welche bei etwas rätselhaft erscheinenden Krankheitsfällen geneigt sind, an eine Verhexung durch „bösen Blick“ und ähnlichen Zauber zu denken, wie der Verfasser dieses selbst erlebt hat, doch auch damit durfte ein neuer Zeitgeist baldigst aufräumen. Das ist Karl Napp Karl Napp wird in der am S. Februar Im Vestischen Hof stattfindenden Galaprunksitzung der Essene Karnevalsgesellschaft„Fidello“ die Gladbecker schon gehörig zum Narren halten Bernsteinschmuck zum modischen Kleid Bernstein zum modischen Kleid? Eine Frage, die ehr oft hört und mit der man einen leisen Zweifel drücken will. Bernsteinschmuck sei ja zwar wunderschö aber er passe doch einmal nicht zu jedem Kleid oder zu jed Modefarbe. Da will nun in der großen Bernstein=Au stellung die Staatliche Bernsteinmanufaktur uns vor Auge führen, daß Bernstein nicht nur ein überzeitlicher, sonde auch ein Schmuck ist, der über der Mode steht. Beraste geht mit der Mode. Das heißt nicht, daß in der Gestaltu des Bernsteinschmuckes jede Modewandlung und viellei auch jede Modetorheit mitgemacht wird. Aber es gibt kau ein anderes Schmuckmaterial, das so geeignet ist, sich jed iz ich schon heei mich zu war ann ich ankomn ngsam die Zeit inge Menschen k Hölzer auf d sagen zu. Ein rabredet haber üngling dort dr nruhe hätte sie Ohnedies ist nerständlich, de Gibt es doch 240 verschiedene Tönungen vom hellsten Grü gelb bis zum dunkelsten Braun, die den Bernstein— ma kann sagen— jeder Modefarbe gerecht werden lassen der Bernstein=Ausstellung im Georgshaus sind als Beispiel zwei modische Stoffe ausgelegt, und zwar das neue leud tende Blau und ein helles Maisgelb. Das muß man einmal recht genau ansehen. Dann wird man sagen, de##itfahren bestim der Bernsteinschmuck nicht nur eine edle, sondern auch seh geschmackvolle und harmonische Ergänzung zum modisch Kleid bildet. Die Bernstein=Ausstellung, die in Gelsenkirchen Georgshaus veranstaltet wird, ist durchgehend von 10 binnächtigte sich d Kamm und St etz. Nur mit de 20 Uhr geöffnet. Wir empfehlen mit Rücksicht auf de starken Besuch, die Ausstellung auch in den Mittagsstunde zu besichtigen. Der Eintrittspreis beträgt nach wie va##tt der Räder u 10 Pfennig. Die Reichsbahn gibt im Umkreis von 75 Kill ameifel und meter um Gelsenkirchen auch an Wochentagen Sonntag rückfahrkarten aus. Aus der Nachbarschaft Fahrerflucht Gelsenkirchen=Ueckendorf. Auf der Bochumer Straße wurd ein Radfahrer von einem Kraftrade angefahren und Boden gerissen. Der Kraftfahrer fuhr, ohne sich um den Ve letzten zu kümmern, in Richtung Wattenscheid davon. D Ermittlungen sind eingeleitet. Kraftrad fährt gegen Pferdefuhrwerk Buer. Auf der Gladbecker Straße fuhr ein Kraftrad gege ein Pferdefuhrwerk. Der Kraftradfahrer erlitt einen lin##ne Reinhardt a Unterschenkelbruch und wurde dem Krankenhaus Bergmanns#eundlichen Gru heil II zugeführt. Das Kraftrad wurde sichergestellt. Di Schuld trifft den Kraftfahrer, weil er nicht im Besitze eine Führerscheins war. Verantwortlich für Gladbeck: Heinz eymann. Gladdeck. Für den Inbali der lokalen Anzeigen: Karl Rink, Giadbeck. Geschäftliches Unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt der Firme Desaka, Essen, bei, auf welchen wir unsere Leser besonder aufmerksam machen. Die Verlagslettung. do. Am kon ervest=Dorsten d ie Darbietungs itig, so daß alle ird nach der W nd anderen gro mmt ausreiche listischen Darbirdient das In auf sind noch K isse noch Gelege alten, doch wird besorgen. Unst chule, Gertrud ccossaisen von anzen wird. Modefarbe anzupassen und sie zu ergänzen, wie Bernste#### drei Männer espräch, reichte lte mit den an ideren Wagen v Sie=kann dobteil gestiegen Der Zug stöh der sie fuhr, und eiben, sie gabg stiegen sein. D Zweifel und eld ihrer flüchti Sie steht auf nd gerade vor de gangen, ist im Im Stehen kam, achen. Auf diesem 2 n schlanker, ran ondem Haar, ei ieg ein. Er sah tte sich ihrem on wieder auft Helga kam zo ahre gewartet h Reinhardt m erte seinen Stol htung. Er verst och nur, daß sie och liebte. Er sah sie taf alte Bekann dar ihr treu zug „Was hast d n Strauß=Opern xmieter am Freitagaben rchgeführte Fahrt zum Esseg ig gegenüber der Lortzing=9 Abschluß für einige Wocl die beiden einaktigen Oo## ne“ und„Der Frieden Jahrgang! Nummer 29 National 4 Zeitung Amtliches Organ des Amtes Hervest=Dorsten (Stadt Dorsten, Hervest, Holsterbausen, Wulfen, Lembeck, Rhade, Erle, Altschermbeck), des Amtes Kirchbellen und der Gemeinde Altendorf=Ulfkotte DORSTEN, Sonntag, 29. Januar 1939 Beobachter für Dorsten —und die Herrlichkeit Der JuttasKlamt=Lanzabend Vielseitige Darbietungsfolge Aufnehme:: Archiv der erige Thelpartie der Dap n dieser hinter uns liegen ührung herausgebracht won die vor einigen Tagen ch in wacher Erinnerung s### eine Wiederholung erspat ir die nächsten Fahrten in### NS.=Gemeinschaft„Kraft du iblick noch unklar. nuar, gastiert bekanntlich im Vestischen Hof mit arl Napp □ Aus der Lippestadt Gemeinschaftsabend der Frauen Dorsten. Im Mittelpunkt des Gemeinschaftsabends der NS.=Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerkes am Freitagabend im Kaffee Münsterland stand die Kleiderschau des Kreises. Auch in Dorsten machten die hübschen, einfachen und geschmackvollen Kleider einen guten Eindruck. Wir berichteten bereits mehrmals schon über diese Schau, die in sämtlichen Ortsgruppen des Kreises gezeigt wird, so daß sich eine nochmalige ausführliche Würdigung erübrigt. Zuvor sprach Frau Kirchhoff Worte der Begrüßung an die Frauen, die diesmal besonders zahlreich erschienen waren. Die Mädel der Haushaltungsschule sangen zwischendurch fröhliche Lieder. Der Abend wird bei allen in angenehmer Erinnerung bleiben. Am 30. Januar Fahnen heraus! Dorsten. Für die Parteigenossen veranstaltet die Ortsgruppe der NSDAP. am 30. Januar um 19.45 Uhr eine Feierstunde im Kaffee Münsterland. Außerdem gelangen Mitgliedsbücher und Mitgliedskarten zur Verteilung. Anschließend ist Kameradschaftsabend. Uniform anlegen und Fahnen mitbringen! Pünktliches Erscheinen ist Pflicht. WöW.=Ausgabe in Dorsten Dorsten. Nachdem nunmehr die erforderlichen Zuweisungen für den 30. Januar eingetroffen sind, kann die Ausgabe erfolgen. Es sind vorgesehen: Für alle Betreuten, auch Deputatkohlenempfänger, pro Familie ein Kohlengutschein; für alle Bedürftigen, die restlos unter die Betreuung fallen, pro Kopf der Familie einen Gutschein im Werte von einer Reichsmark. Dieser Wertgutschein kann zum Ankauf von Lebensmitteln, Textilwaren und Bekleidungsstücken benutzt werden. Außerdem ist noch eine Ausgabe von Brot und Fettwaren vorgesehen. Die Ausgabe der Kohlen= und Wertgutscheine erfolgt am 30. Januar 1939, und zwar Nr. 1 bis 250 von 8 bis 9 Uhr, Nr. 251 bis 500 von 9 bis 10 Uhr, Nr. 501 bis 750 von 10 bis 11 Uhr, Nr. 751 bis Schluß von 11 bis 12 Uhr. Die Ausgabe von Brot und Lebensmittel erfolgt in der gleichen Reihenfolge am Freitag, dem 3. Februar. Bei beiden Ausgaben sind die Ausweiskarten nicht zu vergessen. Die Kneippianer müssen sich weiter gebulden Dorsten. Wie wir hören, ist auch der erneute Antrag des hiesigen Kneippvereins auf Einrichtung eines kneippklinischen Stützpunktes in Dorsten vom Krankenhauskuratorium aus finanziellen Gründen wiederum abgelehnt worden. Die Kneippianer müssen sich also vorläufig nochmals wieder gedulden. Laut Nachrichtenblatt der Deutschen Kneippvereinigung in München steht der Kneippverein Dorsten mit auf der Ehrentafel der Deutschen Kneippvereinigung als Anerkennung für eine langjährige, eifrige Mitarbeit. Aus Allendorf-Ulikotte Der Goldafter wird bekämpft Altendorf=Ulfkotte. Die Bekämpfung und Vernichtung der Raupen, insbesondere des Goldafters, an den in den Gärten, auf Feldern, an Wegen und Straßen stehenden Bäumen, Hecken und Sträuchern jeden Alters ist von den Eigentümern, Pächtern oder Nutznießern alljährlich vorzunehmen. Mit der Vernichtung und Bekämpfung der vorhandenen Raupennester ist sofort zu beginnen; die Arbeit muß spätestens 1. März durchgeführt sein. Hervest-Dorsten meldet „Geister“ in der Nacht Hervest. In der vergangenen Woche haben in unserem friedlichen Dorf, nachts, aber bereits vor der Geisterstunde, sich lose Gespenster das Vergnügen gemacht, heimkehrende Volksgenossen, mit weißen Tüchern behangen, unheimlich lautlos winkend, ein wenig gruseln zu machen. Insbesondere hatte man es natürlich auf junge Mädchen abgesehen, zumal auf die vom Dienst heimkehrenden BDM.=Mädel. Diese getrauten sich schließlich nicht mehr allein auf den Heimweg. Man wandte sich um Hilfe an die Sicherheitsbeamten. Diesen gelang es in kurzer Zeit, die Gespenster zu demaskieren, die sich dann als Burschen im Alter von 16 bis 18 Jahren entpuppten und sich„in Zivil“ gar nicht so forsch ausnahmen, wie sie sich als Gespenster gegeben hatten, denn das dicke Ende wird für sie noch nachfolgen! G. H.=D. Kundgebung zum Beginn des Reichsberufswettkampfes. Die Teilnehmer an der Kundgebung zum Beginn des Reichsberufswettkampfes in Recklinghausen treten heute um 9 Uhr am Haus Rose an, um die Fahrt gemeinsam zu unternehmen. R. „Menschen- Tiere- Sensationen“ im Hedoli=Palast Hervest=Dorsten Hervest=Dorsten. Der 105. Harry=Piel=Film empfängt seine belebenden Wirkungen aus den Tierszenen; in der eigentlichen Spielhandlung— oft bruchstückweise angedeutet— enthält er keine überragenden Erkenntnisse. Darstellerisch gesehen spürt man aus den Rollen von Ruth Eweler und Edith Oß die fehlende innere Schwungkraft heraus, die in der Eigenart des Stoffes begründet sein mag. Schauspielerisch gut wie immer ist Elisabeth Wendt. In seiner Liebe zu den Tieren erscheint Harry Piel unübertrefflich. Er spielt die Hauptrolle und führte Regie. Weil er schon Sensationen um jeden Preis bringen muß, erweckt manches den Eindruck des allzu gewaltsam gestellten Bildes, das in seinem Inhalt mit herkömmlichen Erfahrungen über den Charakter reißender Bestien keine Beziehungen unterhält und daher manchmal reichlich unwahrscheinlich wirkt. Außerordentlich gut gelungen ist die Affendressur. Ihr Nachahmungstrieb reizt unwillkürlich zum Lachen. Spannungseffekte erzeugt der Ausbruch der Tigergruppe aus ihrem Käfig, weniger die Besänftigung„Sultans“ auf der Bühne. Neben den freudig ausgenommenen, in flüchtiger Folge gezeigten Darbietungen der Zirkusartisten zählt das poussierliche„Affentheater“ zu den hellsten Lichtblicken des Films. Harry Piel ist hierbei ganz in seinem Element, nicht minder aufregend sein Kampf mit den Tigern. Die Gestaltung der Zirkusatmosphäre erfolgte milieuecht, der szenischen Ausstattung mitunter sehr großzügig. Kerl Quedaau S. Februar im Vestischen runksitzeng der Essenel o“ die Gladbecker schon darren halten Aufnahme:: Archiv der NZ do. Am kommenden Dienstag ist im Hedoli=Palast in ervest=Dorsten der große Abend der Jutta=Klant=Tanzgruppe. ie Darbietungsfolge ist sehr reichhaltig und vor allem vielitig, so daß alle Wünsche befriedigt werden können. Getanzt ird nach der Musik von Strauß, Beethoven, Chopin, Liszt id anderen großen Komponisten. Aber auch die Volksmusik mmt ausreichend zur Geltung. Gruppentänze werden mit listischen Darbietungen abwechseln. Das großartige Ereignis rdient das Interesse sämtlicher Volksgenossen. Im Vorveruuf sind noch Karten zu haben. Auch wird an der Abendisse noch Gelegenheit gegeben sein, einen guten Platz zu eralten, doch wird jedem empfohlen, sich schon vorher die Karte besorgen. Unser Bild zeigt die Solistin der Jutta=Klamtchule, Gertrud Oswald. die an diesem Abend u. a. cossaisen von Beethoven und„Steigerung“ von Chopin inzen wird. e m modischen Kleid kleid? Eine Frage, die m n einen leisen Zweifel au sei ja zwar wunderschö zu jedem Kleid oder zu der großen Bernsteinimanufaktur uns vor Aug r ein überzeitlicher, sondet der Mode steht. Beraste nicht, daß in der Gestaltu odewandlung und viellei# ht wird. Aber es gibt kau as so geeignet ist, sich zu ergänzen wie Bernsten önungen vom hellsten Grüt , d i e d e n B e r n s t e i n— m a gerecht werden lassen sorgshaus sind als Beispie und zwar das neue leud isgelb. Das muß man dann wird man sagen, eine edle, sondern auch seh Ergänzung zum modische### die in Gelsenkirchen ist durchgehend von 10 len mit Rücksicht auf auch in den Mittagsstunde reis beträgt nach wie# bt im Umkreis von 75 Kill in Wochentagen Sonntag barschaft ucht der Bochumer Straße wurd ftrade angefahren und fuhr, ohne sich um den Ver g Wattenscheid davon. Di Pferdefuhrwerk aße fuhr ein Kraftrad gege dfahrer erlitt einen Krankenhaus Bergmann d wurde sichergestellt. Di il er nicht im Besitze eine Inz eymann. Gladdeck. zen: Karl Rink Giadbedk. ches t ein Prospekt der Firme wir unsere Leser besonder Die Verlagsleitung. Hier Industrieviertel- hier Wohnstadt Eine klare Scheidung bahnt sich in Dorsten an Ueber 50 Häuser reif für die Spitzhacke 0—u. Dorsten. Die alte Lippestadt Dorsten hat ihren Charakter als Festung in mancherlei Hinsicht bis in die Gegenwart hinein bewahrt. Gewiß ist der Ring der Gräben und Wälle schon seit einigen Jahrzehnten gesprengt worden. Doch wird man erst jetzt im Rahmen der Altstadtsanierung den kleinen, engen, lichtlosen, menschenunwürdigen Wohnstätten, die der alte Festungsgürtel auf kleinstem Raum zusammenpreßte, zu Leibe rücken. Da zur Zeit die Geldmittel der Stadt fehlen, geht die Angelegenheit noch nicht so schnell voran, wie es eigentlich wünschenswert wäre. Wenn man aber gelegentiß ich schon heer if mich zu warten braucht. Und im übrigen weiß er ja, ann ich ankomme, und er sollte nun schon hier sein. Wie ngsam die Zeit in solchen Augenblicken vergeht. Viele ge Menschen kommen daher, in sportlicher Kleidung, und Hölzer auf den Schultern. Sie strömen dem vorderen agen zu. Ein Glück, daß sie sich beide im letzten Abteil rabredet haben, sie müßte in jedem gut gewachsenen üngling dort draußen ihren Reinhardt vermuten, und die nruhe hätte sie längst verwirrt. Ohnedies ist es kurz vor Abfahrt des Zuges, und es ist nerständlich, daß sie noch immer allein im Abteil sitzt. der da lehnt sie sich errötend zurück. Sie hat ihn gesehen, it drei Männern und einer Frau kam er daher, war im espräch, reichte seine Karte dem Schaffner, sah nicht auf, lte mit den anderen nach vorn, als ob er sie in einem ideren Wagen vermutete. Sie kann doch in ihrer Erregung nicht in ein falsches bteil gestiegen sein, daß etwa dieser Wagen gar nicht zum ####itfahren bestimmt war? Der Zug stöhnte an, die Räder rollten. Sie blieb allein, r sie fuhr, und auf dem Bahnsteig sah sie niemand zurückeiben, sie gab genau acht, er mußte also auch in den Zug tiegen sein. Diese Unverschämtheit! Eine maßlose Wut mächtigte sich der also Verratenen. Sie denkt nicht mehr Kamm und Spiegel, auch die Skier liegen unbeachtet im etz. Nur mit den Stiefeln stampft sie, als könnte sie den der Räder übertönen. Tränen stehen in ihrem Blick. Zweifel und Hoffnung geben sich ein gewagtes Spiel im ld ihrer flüchtigen Gedanken. Sie steht auf, wandert. Die Unruhe ist Herr über sie, id gerade vor dem nächsten Bahnhof ist sie aus dem Abteil gangen, ist im Nachbarraum geblieben, auch als der Zug im Stehen kam, als kümmerte sie nichts mehr von ihren achen. Auf diesem Bahnhof ging die Tür auf, und Reinhardt, n schlanker, ranker Bursche mit großem blauem Blick und ondem Haar, ein junger deutscher Mann von guten Eltern, eg ein. Er sah Helgas Sachen, erkannte die Ueberjacke und tte sich ihrem leeren Platz gegenüber, auch als der Zug hon wieder anfuhr. Helga kam zögernd und überrascht zurück. Sie setzte sich, e Reinhardt anzusehen und dankte nur schwach auf seinen leundlichen Gruß. Das Schicksal beider, auf das sie zwei re gewartet hatten, war damit entschieden. Reinhardt wollte es noch nicht wahrhaben und meierte seinen Stolz und fragte nach der Ursache ihrer Mißhtung. Er verstand nichts von ilrem Kummer=und sah och nur, daß sie dasaß, daß sie getmmen war, daß sie ihn och liebte. Er sah sie an, er forschte in jedem ihrer Gesichtszüge, taf alte Bekannte in den Schmerzfalten der Augen und dar ihr treu zugetan. „Was hast du denn, Helga?“ in lich eines Rundgangs mit den Dorstener Ratsherren erfährt, daß auf dem kleinen freigelegten Platz am Kühl früher acht Häuser standen, dann faßt man sich an den Kopf und fragt: Wie ist das nur möglich? Eines der Wohnhäuser hatte eine Grundfläche von viermal vier Meter. Diese viermal vier Meter waren— man höre und staune— in drei Zimmer aufgeteilt. Solche Zustände sind natürlich im 20. Jahrhundert nicht mehr tragbar und verlangen eine schnelle Abhilfe. Ueber fünfzig andere Häuser in Dorsten sind ebenfalls reif für die Spitzhacke. Doch müssen erst neue Wohnstätten geschaffen werden, bevor man die alten beseitigt. Die Siedlung der DAF. an der Storchbaumstraße auf der Hardt ist ein vielversprechender Anfang. Wie wir erfahren, werden diesen Siedlungshäusern bald weitere folgen, die dem gesteigerten Wohnungsbedarf in Dorsten Rechnung tragen. Die notwendigen Mittel stehen schon zur Verfügung. Auch die Siedlungswilligen sind in genügender Anzahl vorhanden. Systematische Auflockerung Die Altstadtsanierung wird es mit sich bringen, daß das ganze Dorstener Stadtbild aufgelockert wird. Seit Jahren ist diese Entwicklung schon zugange, die weitere Möglichkeiten erhielt, als die Hardt nach Dorsten eingemeindet wurde. Im Norden bildet die Lippe die natürliche Grenze für Dorsten. Nach den anderen Seiten aber konnte sich die Lippestadt ausdehnen. Das tat sie denn auch. Glücklicherweise baute man hier in Dorsten nicht so systemlos wie in den benachbarten Industriestädten. Dorsten blieb bis heute die saubere und schöne Wohnstadt. Dorsten-Ost= Industrieviertel Die Eisenbahnlinie teilt das Stadtgebiet in zwei Hälften, die zwei verschiedenen Zwecken dienen sollten. Der westliche Teil ist die Wohnstadt, während sich die Industrie östlich der Bahnlinie niederlassen konnte. Auch der Kanalhafen war hier vorgesehen. Die Glashütte, die den Anfang machte, ist leider später eingegangen. Die Drahtwerke überstanden jedoch zusammen mit einigen kleineren Betrieben die Krisenjahre. Nun scheint sich langsam wieder allerlei im östlichen Dorsten anzubahnen. Längs der Bahnstraße liegen heute eine Möbelfabrik, eine Holzgroßhandlung, die Städtischen Betriebswerke und ein Betrieb, der Betonschwellen herstellt. Ein eisenverarbeitender Betrieb, der heute noch im westlichen Dorsten steht, soll ebenfalls in diesen Stadtteil verlegt werden, desgleichen eine Altmaterialienhandlung. Man merkt, es steckt System in der Siedlungspolitik der Stadt. Dorsten-West— Wohnstadt Dagegen soll der westliche Teil der Stadt Wohnbezirk bleiben. Man ist bemüht, alle Werkstätten, die über den Rahmen eines Handwerksbetriebes hinauswachsen und ein ruhiges Wohnen in der Umgebung verhindern, östlich der Bahn unterzubringen. Daß dieses Vorhaben nicht immer leicht sein wird, dürfte selbstverständlich sein. Vorläufig wollen wir uns über jeden florierenden Betrieb in Dorsten freuen, selbst wenn es auf Kosten unserer Ruhe gehen sollte Schafft man im Ostviertel neue Möglichkeiten für Industrieanlagen, so baut man den westlichen Teil, vor allem das Viertel um den Alten Postweg und die Hardt mehr und mehr zum schönen Wohnviertel aus. Hinzu kommt dann noch das Ennewälken, wenn die Straße vom Lippetal bis zur Straße der Ostmark durchgeführt ist. Der Ausbau der Grenzstraße wird, soweit es die Mittel erlauben, fortgesetzt. Die Schölzbachpromenade Das interessanteste Projekt scheint uns aber der neue Grüngürtel zu sein. Die geplante Promenade wird auf dem Alten Postweg an der Winkschen Mühle beginnen, an der Mühle und am Teich entlang führen, dem Lauf des Schölzbaches folgen und dann auf die Kirchhellener Allee stoßen Birken an Die Pläne haben zwar noch keine ganz korrekten Formen angenommen, doch ist in absehbarer Zeit mit der Durchführung dieses Projektes zu rechnen. Holsterhausen berichtet ho. Zeiten für die Ausgabe am 30. Januar. Für die hiesige Ortsgruppe der NSV. sind die Zeiten für die Ausgabe von Lebensmitteln und andere Waren an die vom WHW. betreuten Volksgenossen nach der Kapfzahl der Familie eingeteilt. Es wird ausgegeben für eine Person von 8 bis 8.30 Uhr; für zwei Personen von*8.30 bis 9 Uhr; für drei Personen von 9.30 bis 10 Uhr; für vier Personen von 10 bis 10.30 Uhr; für fünf Personen bis 10.30 Uhr; für sechs und sieben Personen von 10.30 bis 11 Uhr; für acht, neun und zehn Personen von 11 bis 11.30 Uhr. Autozusammenstoß in Holsterhausen Holsterhausen. Am Samstagmorgen ereignete sich in der Kolonie an der Ecke Kaiser=Friedrich= und Luisenstraße ein Zusammenstoß zwischen zwei Lieferwagen aus Holsterhausen. Einer der Fahrer hat das Vorfahrtsrecht des von rechts kommenden Wagens nicht beachtet und dadurch den Unfall herbeigeführt. Glücklichkerweise ist dabei keine Person zu Schaden gekommen, doch ist der Sachschaden erheblich. V. Neues aus Erle Die Krieger feiern erst im Mai Erle. Am Donnerstagabend beschloß der Vorstand der Kriegerkameradschaft in diesem Jahre von einem Winterfest Abstand zu nehmen und im Mai beim Forsthaus Müller ein Fest zur Baumblüte zu feiern, welches auch im vergangenen Jahr großen Anklang fand. Dies und das aus Wullen wu.„Gasparone.“ Auf den am Sonntag, 20 Uhr, im Altegoerschen Saale laufenden Film„Gasparone“ wird nochmals hingewiesen. Jugendliche haben keinen Zutritt. wu. WHW.=Ausgabe. Am Montag, in der Zeit von 10 bis 10.30 Uhr, findet auf der Geschäftsstelle der NS.=Volkswohlfahrt die Ausgabe der Gutscheine an die Bedürftigen statt. wu. Gedenkseier der Partei. Am Montag, 19.45, Uhr, findet im Altegoerschen Saale die Gedenkfeier zum 30. Januar statt. Es ist selbstverständlich die Pflicht eines jeden Parteigenossen, an dieser Versammlung teilzunehmen. Mastversuche mit Gänsen (X) Die Hauptvereinigung der deutschen Eierwirtschaft zeigte auf der 5. Reichskleintierschau in Leipzig sehr interessante Mastversuche mit Gänsen, die in Schlesien und anderen Gebieten des Reiches durchgeführt wurden. Hierbei wurde festgestellt, daß im Gegensatz zu der bisher allgemein anzutreffenden Ansicht die Gänsemast mit Getreidefutter nicht die vorteilhafteste ist, weder in Hinsicht auf die tatsächlichen Mastergebnisse, noch in bezug auf die Wirtschaftlichkeit. Die Mastversuche kamen zu dem erstaunlichen Ergebnis, daß aus dem Ertrag eines Hektars Getreide 155 Gänse gemästet werden können, aus dem Ertrag eines Hektars, der teils mit Hackfrüchten, teils mit Getreide bestellt ist, 222 Stück, und aus dem Ertrag eines Hektars reiner Hackfrüchte 460 Gänse, also fast dreimal so viel wie bei reiner Getreidemast.(WFI) Verantwortlich: Wini Oitiaen. Dorsten Eine Fahrt, die sich lohnt! Im Sonderzug zur„Grünen Woche" nach Berlin —4.— Der Gau Westfalen=Nord bringt zur großen Ausstellung„Grüne Woche“ 1939 in Berlin einen verbilligten Sonderzug auf den Weg, der am Donnerstag, dem 2. Februar, 23 Uhr, Münster verläßt und über Lengerich, Osnabrück, Löhne, Minden, Bückeburg, Stadthagen nach Berlin, Potsdamer Bahnhof, geleitet wird. Die Rückfahrt ab Berlin Potsdamer Bahnhof ist für Sonntag, den 5. Februar, 23 Uhr, vorgesehen. Der Gesamtpreis der Fahrt einschließlich zwei Uebernachtungen mit Frühstück und Eintrittskarte zur Ausstellung beträgt 16,80 RM. Fahrtteilnehmerpreis ohne Uebernachtungen und Frühstück, sonst wie vor, beträgt 11,40 RM. keine konzessionspflichtigen Schankwirtschaftsbetriebe. Diese gesetzliche Regelung gilt ganz generell; irgendwelche Aus nahmen sind im Gesetz nicht vorgesehen. WII Amt Anmeldungen werden bei allen Dienststellen der NS.= Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ entgegengenommen. Bahnhofswirtschaften nicht konzessionspflichtig (X) Gemäß§ 27 Ziffer 3 des Gaststättengesetzes vom 28. April 1930 finden die Bestimmungen des Gaststättengesetzes auf Bahnhofswirtschaften keine Anwendung. Mithin sind Bahnhofswirtschaften, wie die„Landgemeinde“ feststellt, Morgen Gedenkfeier für alle Volksgenossen Kirchhellen. Wie bereits berichtet, findet am morgigen Montag im Saal Allekotte eine wichtige Parteiversammlung statt. Aus Anlaß der am gleichen Tage stattfindenden Reichstagssitzung, welche über alle deutschen Sender übertragen wird, beginnt die Versammlung in Kirchhellen nicht, wie angegeben um 20 Uhr, sondern um 19.30 Uhr. Damit die Uebertragung aufmerksame Hörer findet, wird erwartet, daß die Parteigenossen pünktlich um 19.30 Uhr zur Stelle sind. Alle Volksgenossen sind willkommen. Für die Bedürftigen Kirchhellen. Am Montag, dem 30. Januar, bedenkt die NSV. die Bedürftigen mit einer Lebensmittelausgabe. Zur Ausgabe gelangen Brotgutscheine zu 1 RM., Fett und Marmelade. Gefäße für Marmelade sind von den Betreuten mitzubringen. Die Ausgabe findet ab 8 Uhr statt, und zwar in nachstehender Reihenfolge: von 8 bis 9 Uhr: Anfangsbuchstaben A bis G; von 9 bis 10 Uhr: H bis L; von 10 bis 11 Uhr: M bis R; von 11 bis 12 Uhr: alle übrigen. k. Soziale Fürsorgesprechstunde. Am Montag findet in Kirchhellen keine soziale Fürsorgesprechstunde statt. k.„Petermann ist dagegen.“ Schon heute sei darauf gewiesen, daß am Montag, dem 6. Februar, durch die 6, filmstelle in Kirchhellen im Saale von Schulte=Wieschen Filmlustspiel„Petermann ist dagegen“ zur Aufführung langt. k. Ortsjungbauernschaft. Am Montag findet bei Allekotte die Feier zum Tag der Machtergreifung statt. Es wird erwartet, daß alle Jungbauern pünktlich um 19.30 Uhr zur Stelle sind. BfB gegen Werksport Westerholt Kirchhellen. Am heutigen=Sonntag spielt der BfB gegen Werksport Westerholt auf dem Sportplatz an der Bottroper Straße. Vor heimischem Publikum und auf vertrautem Platz sollten die heimischen Fußballer zu einem Siege kommen. k. Fünf Geburtstagskinder. Am heutigen Sonntag v# der Invalide Johann Kreul, Kirchhellen=Holthausen 75 Jähre alt, während der Holzschuhmacher Gerhard Re niet, Kirchhellen=Holthausen 17/3, seinen 71 Geburtz begehen kann. Am morgigen Montag wird der in der heide 78 wohnhafte Rentner Johann Eikenkamp 81 Jal alt, während der Invalide Johann Kalde, Kirchhell Holthausen 67/5, und die-Witwe Maria Krumme k. Vor dem Prüfungsausschuß in Recklinghausen bestand Fräulein Anni Gloger die kaufmännische Gehilfenprüfung. Wir gratulieren. Löker, Kirchhellen=Holthausen 68/1, ebenfalls am morgiMontag beide ihren 74. Geburtstag feiern. Sämtlichen burtstagskindern zu ihrem Wiegenfeste alles Gute. k. Tagung der Amtswalter der NSV. In der im Lokal Hagemann abgehaltenen Amtswaltertagung der NSV. hielt Pg. Sprenger(Recklinghausen) einen ausführlichen Vortrag über Aufgaben der NSV. Anschließend fand eine allgemeine Aussprache statt. Besondere Freude wurde den Versammelten dadurch zuteil, daß ihnen von der Gauleitung das Buch„Das ewige Deutschland“ überreicht wurde. k. Reserverad gesunden. Als gefunden wurde bei„ Polizei das Reserverad eines Personenwagens abgegebEigentumsansprüche können auf Zimmer 2 des Amtshaus gestellt werden. k. Familienchronik. Geboren: Heinrich Johannes Voßh Kirchhellen=Overhagen 44/1. iee Dem Herrn über Leben und Tod hates In seinem unertorschlichen Ratschluß getallen, heute 14.30 Uhr meinen Innigstgellebten Gatten, unseren lieben Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, den wohlachtbaren Herrn plötzlich und unerwartet, inlolge tödlichen Unglückstalles, wohlvorbereitet durch einen Christlichen Lebenswandel, Im Alter von 43 Jahren zu sich In die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme und ein andächtiges Gebet für den lieben Verstorbenen bitten: Die trauernden Hinterbliebenen Gladbeck, den 25. Januar 1939. Die Beerdigung findet statt am Montag, dem 30. Januar 1939, 8.50 Uhr, vom Trauerhause, Körnerstraße 6. aus. Das feierliche Hochamt Ist um 8.45 Uhr in der St.-Lambertl-Pfarrkirche. „Fürchte dich nicht, denn lch hebe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen geruten, au bist meln!“ Gottes unerforschlichem Ratschluß hat es getallen, am Freilag, dem 27. Januar 1939, 12.30 Uhr, unseren lieben Sohn, Druder, Schwager, Onkel und Netten Herrn Heinrich Barthel nech langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden Im Alter von fast 40 Jahren zu sich In die Ewigkeit abzuruten. Er ruhe In Frieden! k. Jungbäuerinnen, herhören! Demnächst findet# Es war zur kostenloser Haushaltskursus für Jungbäuerinnen statt. Antel angetan meldungen können an den Ortsjugendwart gerichtet wer##samkeit mit kettern zu vert Nachrut Schon wieder entriß uns der Tod einen lieben Kameraden. Am 25. Januar verunglückte in Geisenkirchen-Horst der Scharführe: In treuer Pflichterfüllung auf dem Felde der Arbeil Selt 1932 war der liebe Verstorbene Mitglied der Gladbecker IN. und stellle sich als Nothelfer jederzeit gern und selballot In ihren Dienst. Wir werden ihm steis ein ehrendes Gedenken bewahren. Technische Nothilfe Ortegruppe Giadbeck Weinholz, Ortsführer. Die Beerdigung ist am Montag, dem 30. Januar. Wir geben unserem Kameraden dat letzte Gelelt. Antreien 8 Uhr am Hindenburgdamm, HHLEIT Salon=Piano gebraucht, für 200 RM., Blüthner=Flüge! überh., für 580 RM. zu verkauf Piano Conzen, Essen, HermannGöring=Str. 337 Ruf 415 41. Kleiner, gebr. SteinwayFlügel sehr billig. Blüthner=Flügel überholt, für 580 RM. ab zugeben. Piano Conzen, Essen, HermannGöring=Str. 337 Teleion 415 41. Perserteppiche große Neusingängs auch in Verkriensstücken. 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Mit#e) gehe Die Arbeit leichter von der Hand und Staub und Schmun verschwinden im Nu. Wußten Sie schon, daß deed lo vielleitig in? SILET Um stille Tellnahme bitten: Familie August Barthel und Anverwandte Giadbeck, Langendreer, Bischhausen, Bad Homburg, den 28. Januar 1939. st zur großen Armee abbe ruten. Zur beerdigung am Montag, dem 30. Jon. 1939, um 8 Uhr trelen die Kameraden bei Emi Surmann an. Der Oberst a. B. Pothmann, Schülzenhauptmann der S. Komp. Dle Beerdigung findet am Montag, dem 30. Januar 1939, 16 Uhr, vom Trauerhause, Zum Brink 3, aus statt. Treuerteler eine Vierteistunde vorher. GardeKameradschaft Giedbeck. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche. AEAGLADBECK: Dr. Becker Mille Dr. Luca Brauck-Butendort San.-Rat Dr. Richtler Rentfort-Zweckel BOTTROP: Dr. Nathrath Dr. Kraneburg Dr. Kovermann Eigen Dr. Birmes Bou Dr. SchmidtBalenbr.-Prosper Dr. Krebber Fuhlenbrock Mille Eigen DORSTEN: Dr. Bürgel Dorslen u. Aml Hervest-Dorsten Dr. Meenken Dorsten und Kirchheller. Sonntag, den 29. Januar 1939 Kötterhaus mit etwa Morgen großem Garten, sofort oder z. 1, März zu verpachten. Zu erfragen in der N3, Gladbed. Dreiräumige Mansarden= wohnung in HervestDorsten, Halterner Str., zu vermieten. Architekt Brodnicke, Herv.=Dorsten, Bismarckstr. 73 Möbliertes Zimmer zu vermieten. Wilh. Sackers, Bottrop, Kirchbellener Straße 226 Suchen Sie einen „moblierten“ Herrn? Oder vielleicht eine Dame? Sie werden Ihe möbliertes Zimmer bald vermieten, wenn Sie eine kleine Anzeige mit Ihrer vollen Adresse in unserer Zeitung veröffentlichen und hierin die günstige Lage, heimelige Einrichtung und sonstigen Annehmlichkeiten des Zimmers ausführlich beschreiben. S EEE Wohnung für Pensionär! Im schönen We servergland im Luftkurort SteinbergenBuchholz; in Näbe Bad Eil sen. ist eine schöne 3=Zimm. Wohnung mit allen Bequem lichkeiten nebst Gartenland, zum 1. Ap-4 z. Preis von.— RM. zu vermieten Angeb. unter A 6100 an die N.3. 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Als er jedoch, auf ihre Aufforderung hin, Gott verleugnet habe, hätte er wiederum Geld bekommen sowie auch ein blauschwarzes Kraut, um damit Kühe zu vergiften. So hatte er gestanden, er habe außer vielen anderen auch dem Bauer Wylink bei Vöink, dem Offermann und dem Stiegemann zu Gladbeck je ein Rind, sowie dem Heinrich zu Dewiß bei Buer eine Koe(Kuh)„vergeben“ (vergiftet) mit dem Kraut. Trotz noch vieler anderer, gewissermaßen im verzauberten Zustand(Hypnose?) begangener Missetaten erfolgte eine verhältnismäßig milde Verurteilung. Sie lautet auf Rutenstreichen am Pranger und Verweisung des Landes, was wohl bereits den Einfluß der Landesregierungsverordnung erkennen läßt, welche schon im Jahre 1628 bestimmte, daß mit der Tortur und anderen Kriminalhandlungen nur dann vorzugehen sei, wenn außer den Kriminalrichtern auch andere Deputierte zugezogen wurden. Besonders geschickt im Austreiben des Teufels soll der Jesuitenpater Löper(1649) in Reckling= hausen gewesen sein, wie in der Zeitschrift für vaterländische Geschichte Westfalens, Bd."1, Abt. Paderborn, berichten wird. Löpers Lehre lautet:„Es ist möglich, daß Zauberer und Hexen in menschliche Körper Teufel hineinschicken. Er habe selber gesehen und gehört, daß der Teufel aus dem Besessenen heraus, vor dem Richter bekannte, daß er elf unreine Geister durch Zauberkunst in ein unschuldiges Mädchen hatte fahren lassen. Ferner erzählt Löper: Ich habe einen Geistlichen gekannt, der 1655 zu Datteln um den Teufel auszutreiben, Ja— das waren Karls eigene Worte: Du bist auf einmal wie verwandelt— ich wußte gar nicht, was für eine schöne Frau ich habe!“— Wie glücklich war ich da! Denn noch kurz vorher hatte mir der Spiegel doch nur zu deutlich gezeigt, daß ich anting. alt auszusehen, weil meine Haut faltig und welt wurde. Und das ganze Geheimnis meines Erfolges heißt: Tokalon! Diesen Zauber einer schönen, makellosen Haut, eines immer frischen, jugendlichen Gesichts kann sich jede Frau erwerben und erhalten, trotz fortschreitender Jahre und trotz anstrengender Berufstätigkeit: Ein Professor der Medizin von der Universität Wien hat bewiesen, daß ein Hautextrakt. von junge Bernsteinschmuck zum modischen Kleid Das konnte! Arbeits= ur sch nur als ein Mann im Jü von überzeugt, sschaft empfang wie lange sie dabei endlich Denn nun se Verwandtscha Das letzte Al lga brachte die halter zugewar imen zu sehen. fahrt. Sie nahmn sche, strich sich er besonders lten aus der u seinen Daumen in den Mund des besessenen Mädchens legte ind dem Satan befahl, er solle im Namen des römischatholischen Glaubens denselben abbeißen Aber der unglückliche Geist schrie:„Ich kann es nicht, es möge ein lutherischer der ein calvinischer Prediger kommen, und den Finger in neinen Mund legen, sofort werde ich denselben mit größter Leichtigkeit abbeißen. Dies ist auch dann 1656 zu Paderborn atsächlich geschehen.“ Höher geht es nimmer! Zum Schluß ei noch erwähnt, daß auch Strotkötter im Jahre 1900 in der Jestischen Zeitschrift erwähnt, im Jahre 1582 seien noch 50 Recklinghauser Hexen verbrannt worden. Wenn auch heute ei uns der Hexenwahn fast verschwunden ist; so gibt es doch auch jetzt noch Leute, welche bei etwas rätselhaft erscheinenden Krankheitsfällen geneigt sind, an eine Verhexung durch Bernstein zum modischen Kleid? Eine Frage, die m sehr oft hört und mit der man einen leisen Zweifel a drücken will. Bernsteinschmuck sei ja zwar wundersch aber er passe doch einmal nicht zu jedem Kleid oder zu jed Modefarbe. Da will nun in der großen Bernstein=Au stellung die Staatliche Bernsteinmanufaktur uns vor Aug führen, daß Bernstein nicht nur ein überzeitlicher, sonde auch ein Schmuck ist, der über der Mode steht. Beraste geht mit der Mode. Das heißt nicht, daß in der Gestaltu des Bernsteinschmuckes jede Modewandlung und viellei auch jede Modetorheit mitgemacht wird. Aber es gibt ka ein anderes Schmuckmaterial, das so geeignet ist, sich je Modefarbe anzupassen und sie zu erganzen, wie Bernstet Gibt es doch 240 verschiedene Tönungen vom hellsten Grü gelb bis zum dunkelsten Braun, die den Bernstein— m kann sagen— jeder Modefarbe gerecht werden lassen. der Bernstein=Ausstellung im Georgshaus sind als Beispie zwei modische Stoffe ausgelegt, und zwar das neue leu tende Blau und ein helles Maisgelb. Das muß man einmal recht genau ansehen. Dann wird man sagen, d der Bernsteinschmuck nicht nur eine edle, sondern auch geschmackvolle und harmonische Ergänzung zum modisch Kleid bildet. Die Bernstein=Ausstellung, die in Gelsenkirchen Georgshaus veranstaltet wird, ist durchgehend von 10 b 20 Uhr geöffnet. Wir empfehlen mit Rücksicht auf de starken Besuch, die Ausstellung auch in den Mittagsstund zu besichtigen. Der Eintrittspreis beträgt nach wie### 10 Pfennig. Die Reichsbahn gibt im Umkreis von 75 Kil meter um Gelsenkirchen auch an Wochentagen Sonnia rückfahrkarten aus.„ Aus der Nachbarschaft Fahrerflucht Gelsenkirchen=Ueckendorf. Auf der Bochumer Straße wur ein Radfahrer von einem Kraftrade angefahren und## Boden gerissen. Der Kraftfahrer fuhr, ohne sich um den Vei letzten zu kümmern, in Richtung Wattenscheid davon. Di Ermittlungen sind eingeleitet. General, bösen Blick“ und ähnlichen Zauber zu denken, wie der Verfasser dieses selbst erlebt hat, doch auch damit durfte ein —neuer Zeitgeist baldigst aufräumen. Kraftrad fährt gegen Pferdefuhrwerk Buer. Auf der Gladbecker Straße fuhr ein Kraftrad gege ein Pferdefuhrwerk. Der Kraftradfahrer erlitt einen linke Unterschenkelbruch und wurde dem Krankenhaus Bergmannt heil II zugeführt. Das Kraftrad wurde sichergestellt. Di Schuld trifft den Kraftfahrer, weil er nicht im Besitze eine Führerscheins war. Verantwortlich für Gladbeck: Heinz Spmann, Gladbeck. Nür den Inbali der lokalen Anzeigen: Karl Rink, Giadbeck. Geschäftliches Unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt der FirmDesaka, Essen, bei, auf welchen wir unsere Leser besonder aufmerksam machen. Die Verlagsleitung. Nur dem Um ich schon hier mich zu war ann ich ankomn ngsam die Zeit nge Menschen k Hölzer auf d agen zu. Ein rabredet haber ingling dort dr ruhe hätte sie Ohnedies ist verständlich, de er da lehnt sie it drei Männer spräch, reichte lte mit den an eren Wagen v Sie=kann do teil gestiegen itfahren bestim Der Zug stöh er sie fuhr, und eiben, sie gabg stiegen sein. D nächtigte sich d Kamm und S. etz. Nur mit de kt der Räder ü Zweifel und ld ihrer flüchti Sie steht au d gerade vor di gangen, ist im m Stehen kam, chen. Auf diesem 2 n schlanker, ran ondem Haar, ei sieg ein. Er sah! kte sich ihrem on wieder auf: Helga kam z. ne Reinhardt a eundlichen Gru hre gewartet h Reinhardt u erte seinen Sto tung. Er vers ch nur, daß sie ch liebte. Er sah sie a staf alte Bekani ar ihr treu zug „Was hast d n.“ Schon heute sei darauf# em 6. Februar, durch die 6 saale von Schulte=Wieschen dagegen" zur Aufführung er. Am heutigen Sonntag## ul. Kirchhellen=Holthausen holzschuhmacher Gerhard R n 17/3, seinen 71 Geburt, Montag wird der in der De Johann Eikenkamp 81 Jal Johann Kalde, Kirchhell, itwe Maria Krumme, 68/1, ebenfalls am morgiurtstag feiern. Sämtlichen iegenfeste alles Gute. Als gefunden wurde bei 's Personenwagens abgegeb auf Zimmer 2 des Amtshaus en: Heinrich Johannes Voß hören! Demnächst findet ür Jungbäuerinnen statt. itsjugendwart gerichtet werd SONNTAG, DEN 29. JANUAR 1939 je entscheidende Antwort Erzählung von Herbert Böhme ann hat seinen scht getraut! ichsähe karls eigene Worte: Du bist ndelt— ich wußte gar nicht, m ich habe!“— Wie glücklich #kurz vorher hatte mir der atlich gezeigt, daß ich anting. meine Haut faltig und welt Geheimnis meines Erfolges Es war zur Winterszeit. Der Harz hatte seinen weißen antel angetan und lockte weithin die Jugend, ihm seine samkeit mit buntem Spiel auf langen, gut gewachsten kettern zu vertreiben. Da strömten an Sonntagen im höchsten Maße die hortfrohen zu ihm, und schon tags zuvor fuhr mit der hn oder mit dem Wagen hinaus, wer sich irgendwie vom uf frei machen konnte. Helga hatte es sich nicht anders gewünscht. Sie wohnte der Heide, als Reinhardt ihr endlich den lang erhofften uß zusandte, mit ihren Skiern herüberzukommen. Da half gar nichts, die Mutter wurde belogen, ein Bebei der Dante vorgeschoben, und die Bretter waren hn im voraus heimlich zur Bahn geschafft. Um fünf Uhr morgens ging der Zug nach Magdeburg, ldum sechs Uhr wollten sie sich schon im letzten Wagen der #rzbahn treffen. Wie das Mädchen den einladenden Brief von Reinhardt alten hatte, war sie sehr unruhig geworden. Nicht etwa, man daheim hätte ihre Aussagen entdecken können, dahatte sie sich reichlich geschützt, wohl aber daß die zwei hre seit der letzten Begegnung einschneidender im Leben Geliebten geworden waren, als sie es vorderhand anehmen gewillt war. Mit letzter Entscheidung gab sie sich rselber die Antwort. Sie war ja auch ohne tiefere Verderungen über die Zeit gekommen, hatte vielmehr getreugewacht, keine fremden Blicke aufzunehmen und die Welt sich gehalten, ganz der Hoffnung hingegeben, sich das ßere Leben von ihrem Manne einmal deuten zu lassen. ich das halbe Jahr in einem Mädchenpensionat hatte an nichts geändert. Das konnte bei einem jungen Manne auch nicht anders Arbeits= und Wehrdienst erschienen in ihren Augen nur als eine Art Pensionat, lediglich dazu bestimmt, Mann im Jüngling zu erwecken. Und so war Helga fest on überzeugt, daß Reinhardt sie nur mit größerer Leischaft empfangen würde als sonst, und sie bedachte folgwie lange sie ihn in seinem Begehren aufhalten könnte, dabei endlich auch zu einem familiären Ziel zu gelanDenn nun sei es Zeit, sagte man schon allenthalben in Verwandtschaft, daß sie zum Heiraten käme. r schönen, makellosen Haut, igendlichen Gesichts kann sich derhalten, trotz fortschreitenstrengender Berufstätigkeit: edizin von der Universität ein Hautextrakt. von junge m modischen Kleid Kleid? Eine Frage, die in einen leisen Zweifel k sei ja zwar wundersch zu jedem Kleid oder zu jel der großen Bernstein=Au nmanufaktur uns vor Aug ir ein überzeitlicher, sonde der Mode steht. Beraste nicht, daß in der Gestaltu kodewandlung und viellei cht wird. Aber es gibt kau das so geeignet ist, sich zu erganzen wie Bernstei könungen vom hellsten Grü i, die den Bernstein— m gerecht werden lassen. eorgshaus sind als Beispie , u n d z w a r d a s n e u e l e u aisgelb. Das muß man Dann wird man sagen, d eine edle, sondern auch sel Ergänzung zum modisch Das letzte Abteil im Harzer Zug war noch völlig leer. ga brachte die Skier gut unter und setzte sich in die dem alter zugewandte Ecke, Reinhardt schon von weitem men zu sehen. Es war noch fünf Minuten Zeit bis zur fahrt. Sie nahm noch schnell Spiegel und Kamm aus der che, strich sich das Haar zurecht, vorn die kleine Locke, er besonders leiden mochte, und zupfte sich dann noch die lten aus der wollenen Bluse. Nur dem Umsteigen hat er es zu verdanken, so denkt sie, ich schon hier bin, es ist wohl das erstemal, daß er nicht mich zu warten braucht. Und im übrigen weiß er ja, n ich ankomme, und er sollte nun schon hier sein. Wie ngsam die Zeit in solchen Augenblicken vergeht. Viele nge Menschen kommen daher, in sportlicher Kleidung, und Hölzer auf den Schultern. Sie strömen dem vorderen agen zu. Ein Glück, daß sie sich beide im letzten Abteil rabredet haben, sie müßte in jedem gut gewachsenen ngling dort draußen ihren Reinhardt vermuten, und die ruhe hätte sie längst verwirrt. Ohnedies ist es kurz vor Abfahrt des Zuges, und es ist verständlich, daß sie noch immer allein im Abteil sitzt. , d i e i n G e l s e n k i r c h e n ist durchgehend von 10 hlen mit Rücksicht auf d auch in den Mittagsstund dreis beträgt nach wie## bt im Umkreis von 75 Kil an Wochentagen Sonntag hbarschaft ucht der Bochumer Straße wur iftrade angefahren und fuhr, ohne sich um den Ve ig Wattenscheid davon. D Pferdefuhrwerk raße fuhr ein Kraftrad geg adfahrer erlitt einen linke n Krankenhaus Bergmann id wurde sichergestellt. Di eil er nicht im Besitze eine einz evmann. Gladbeck. igen: Karl Rink Giadbeck. iches ein Prospekt der Firm wir unsere Leser besonder Die Verlagsleitung. Aber da lehnt sie sich errötend zurück. Sie hat ihn gesehen, it drei Männern und einer Frau kam er daher, war im espräch, reichte seine Karte dem Schaffner, sah nicht auf, lte mit den anderen nach vorn, als ob er sie in einem deren Wagen vermutete. Sie=kann doch in ihrer Erregung nicht in ein falsches bteil gestiegen sein, daß etwa dieser Wagen gar nicht zum itfahren bestimmt war? Der Zug stöhnte an, die Räder rollten. Sie blieb allein, er sie fuhr, und auf dem Bahnsteig sah sie niemand zurückeiben, sie gab genau acht, er mußte also auch in den Zug stiegen sein. Diese Unverschämtheit! Eine maßlose Wut nächtigte sich der also Verratenen. Sie denkt nicht mehr Kamm und Spiegel, auch die Skier liegen unbeachtet im tz. Nur mit den Stiefeln stampft sie, als könnte sie den aikt der Räder übertönen. Tränen stehen in ihrem Blick. Zweifel und Hoffnung geben sich ein gewagtes Spiel im ld ihrer flüchtigen Gedanken. Sie steht auf, wandert. Die Unruhe ist Herr über sie, id gerade vor dem nächsten Bahnhof ist sie aus dem Abteil angen, ist im Nachbarraum geblieben, auch als der Zug m Stehen kam, als kümmerte sie nichts mehr von ihren chen. Auf diesem Bahnhof ging die Tür auf, und Reinhardt, n schlanker, ranker Bursche mit großem blauem Blick und sondem Haar, ein junger deutscher Mann von guten Eltern, ieg ein. Er sah Helgas Sachen, erkannte die Ueberjacke und tte sich ihrem leeren Platz gegenüber, auch als der Zug on wieder anfuhr. Helga kam zögernd und überrascht zurück. Sie setzte sich, ne Reinhardt anzusehen und dankte nur schwach auf seinen eundlichen Gruß. Das Schicksal beider, auf das sie zwei hre gewartet hatten, war damit entschieden. Reinhardt wollte es noch nicht wahrhaben und meierte seinen Stolz und fragte nach der Ursache ihrer Mißhtung. Er verstand nichts von ihrem Kummer=und sah och nur, daß sie dasaß, daß sie getimmen war, daß sie ihn och liebte. Er sah sie an, er forschte in jedem ihrer Gesichtszüge, saf alte Bekannte in den Schmerzfalten der Augen und ar ihr treu zugetan. Was hast du denn, Helga?“ Da aber schluchzte das Mädchen auf, als sei ihr das größte Unrecht widerfahren. „An unserem Abteil bist du vorbeigegangen, schämst dich wohl vor den anderen, verabredet zu sein, dann hätte ich ja auch bei meiner Tante bleiben können. Weshalb kam ich, dich so fremd wiederzufinden.“ Reinhardt ist innerlich erschüttert über diese vor ihm aufgebrochene Welt, man sieht es ihm an, aber er bleibt ruhig, er will versöhnen, es kann doch nicht sein, daß er sich zwei Jahre auf diesen Augenblick umsonst gefreut hat. „Ich wollte meine Stier noch zum Gepäckraum bringen. Wir hatten uns verspätet.“ „Wit! Wer ist schon wir? Hattest du dich nicht mit mir verabredet?“ „Ja, Helga, und deshalb bin ich nun hier.“ „Auch schon, sieh da, auch schon, sage ich“, brachte Helga unter Tränen hervor. „Als ob du dich mit den anderen verabredet hättest.“ Reinhardt meinte dazu, es seien seine Kameraden, aber Helga wollte von solchen Dingen nichts wissen. Sie sah sich als Mittelpunkt im Leben des Geliebten bedroht und verlachte die Kameradschaft. Da stand Reinhardt auf, so lang und stark wie er war, und packte ihre Hand: „Gut, Helga, wir haben uns wohl getäuscht, wir werden uns aber den Tag nicht verderben. Geht also jeder auf seine Art über den Berg.“ Helga mußte erkennen, daß sie geschlagen war. Jählings kam es ihr zum Bewußtsein, zwecklos die Reise, sinnlos die Lüge zur Mutter, der Mann entglitt ihr, den sie mit ihrem aufgebrochenen Gemüt eng an sich reißen wollte, daß er vor ihr der Welt und allen Kameraden wieder abschwor. Sie allein, sie ganz allein wollte ihn haben. Und nun stand er vor ihr und war bereit zu gehen. Ein Glück nur, daß der Zug noch nicht hielt. Aber auf dem nächsten Bahnsteig. Und dann... Dann war sie wieder allein im Abteil. Wo sollte sie hin, sie fühlte sich grenzenlos einsam und von sich selber betrogen. Unterlegen war sie seiner Ruhe, war schon besiegt. Gewaltig schüttelte der Schmerz der Niederlage ihren Körper. Als aber der Zug langsamer fuhr, und Reinhardt wirklich die Hand von der ihren lösen wollte, da schrie sie auf, so laut sie konnte. So weh tut nur etwas, was sich vom Herzen lösen will. „Wenn du mir das antust!“ Reinhardt sah das Mädchen, dem er seine ganze Jugend geschenkt hatte, an. Sie war sein eigenes Stück Leben gewesen und er das ihre. Aber die Mannschaft hatte ihn hart gemacht, die Kameradschaft ihm das große Leben nahegebracht, er haßte alles Unwahre, alles Weichliche. Jeder Schmerz war ihm peinlich. Und er fühlte, daß diese zwei Jahre getrennt hatten, was zueinander zu gehören er einst geglaubt hatte, er war aus ihrer Welt traumhafter Gefühle völlig in die Wirklichkeit umgestiegen, war froh und frei geworden, ein Mensch, durchglüht von der Sehnsucht nach Zucht, Härte und Kampf. Ein Soldat. Er fühlte die Fremdheit im Antlitz der Geliebten. So hatte seine Vorstellung sie ihm nicht dargebracht, so eigenbrötlerisch, so engherzig, so wie eine kleine dumme Gans. Er wollte ihr nicht wehtun. Heute nicht, in dieser Landschaft nicht, wollte sie nicht so allein lassen. „Gut, Helga, ich will heute bei dir bleiben, aber die Kameraden gehen mit uns, sei vernünftig. Wir haben uns doch zum Skilaufen verabredet, gib acht, wie fein das noch wird.“ Und dann fragte Helga, ihre Augen waren rot: „Willst du heute nur noch bei mir bleiben und dann nicht mehr?“ „Vielleicht, Helga“, antwortete Reinhardt ruhig und setzte sich wieder zu ihr,„vielleicht. Denn wenn du uns wieder glücklich sehen willst, mußt du erst einmal richtig unter Mädel kommen, mußt frisch werden für dieses Leben. Wir leben in einer verjüngten Zeit.“ „Ich war unter Mädels“, stöhnte Helga. „Kein Pensionat, wie entsetzlich, nicht in die Vergangenheit zurücktauchen, sich mit ihrem Schlamm behängen. Nein, mein Mädel. Zwei Jahre habe ich das neue Leben des Volkes getragen, ich bin von seiner Kraft überzeugt und will ihm treu sein, kannst du dir denken, daß zu solch einem Mann ein Mädel paßt, das nicht auch das gleiche Erlebnis zu tragen bereit ist?“ Kleiner Held Eine Geschichte von Ollv Boeheim Der Winterwind fegte die schwarzgrünen Wogen, peitschte sie zu Schaum und warf sie brüllend an den Strand. Die kleine Fischerhütte, aus deren Strohdach hölzerne Pferdeköpfe ragten, lag eingeschüchtert in die Dünen geduckt. Hin und wieder sandte eine Riesenwoge schneeigen Schaum bis hinter den Gartenzaun, wo einst das tausendfarbige Geblühe der Sommerblumen geleuchtet. Der Sommer war verschwenderisch verglüht. Es war eine glückliche Zeit gewesen bei der Fischersfrau Marin Nickels, mit ihren großen Augen und dem schweigsamen bangen Mund. Ein dunkles Schicksal hatte seine Zeichen in das feean noch junge Gesicht gegraben. Sie saß und flickte Netze, sah mich an und lächelte ohne Verwunderung über mein unvermutetes Kommen. Sie schien sich über meinen Besuch zu freuen, denn die Winterabende sind lang auf der Insel. Abends brauten wir Grog, und Marin Nickels meinte, daß die Stimmen der Ertrunkenen im Rauchfang weinten, wenn der Nordost das Meer kämmte. Sie schrien aus den Wellen auf und hatten Sehnsucht nach ihrer Heimat. Nur, wer im heimatlichen Boden begraben liege, fände Ruhe und ewigen Schlaf. Ob ich nicht hören könne, wie die Toten im Rauchfang klagten? „Er ist auch dabei“, sagte sie leise. Marin Nickels hatte mir nie aus ihrem Leben erzählt. Ich wußte nur, daß sie allein war, und daß ihr Mann, ein Däne, sie verlassen hatte, als der Weltkrieg ausbrach. Sie ließ die Näharbeit sinken. Ihr Blick wurde lebendig. Sie mußte sprechen, das fühlte ich. Helga schluchzte, aber Reinhardt fiel ihr ins Wort. „Du willst bereit sein um meinetwillen. Aber es geht nicht so leicht. Und wir haben ja auch noch Zeit bis zum Heiraten. Geh noch ein halbes Jahr in eine Gemeinschaft, wo sich deutsche Mädel aller Stände finden und der Erde nahe sind an der Stelle, wo sie das Brot und das Wasser gibt. Dann will ich dir glauben, daß du weißt, was Kameradschaft ist und daß dort eine größere Liebe zu wachsen vermag als in jener Gesellschaft, der du dich zuneigst. So, und nun laß uns den Harz lieben und den schönen Tag, den uns der Herrgott für ihn geschenkt hat.“ Helga 1 war es, als stünde sie vor einer neue und als müßte sie einen sehr schweren großen Schritt tun, um hineinzugelangen. Aber das spürte sie ebenso hart und überzeugend, sie wollte es um ihrer Liebe willen. Birken am Bach Holzschnill von K. Freilag „Haben Sie auch jemand draußen verloren?" Ich deutete durch das Fenster, wo Lichtfunken in der grauen Unendlichkeit tanzten, Schiffe, die ihre Not in den Himmel signalisierten. „Ich habe meinen Sohn verloren, er starb für mich im Krieg", sagte Marin Nickels leise. Ich schätzte ihr Alter ab und begriff nichts. „Er war ein Kind von fünfzehn Jahren.“ Die Erinnerung überglänzte ihr Gesicht mit einem zarten Lächeln, das sie fast mädchenhaft erscheinen ließ. „Mein Mann fuhr nach Dänemark und nahm Uwe mit, als der Krieg ausbrach. Aber ich wollte in Deutschland bleiben.“ Sie nahm, wieder ganz ruhig geworden, ihre ettign Näharbeit Zuf. „Der Junge schlief nicht mehr vor lauter Heimweh“, sagte sie mit ihrer hohen singenden Stimme,„er wäre am liebsten mit seinen fünfzehn Jahren ins Feld gezogen, um für Deutschland zu kämpfen. Er las in den Zeitungen, daß Deutschland blockiert war, und daß die Lebensmittel bei uns knapp wurden. Es kann sein, daß die Berichte etwas übertrieben waren. Uwe glaubte jedenfalls, daß wir auf der Insel verhungerten, während er Lebensmittel genug hatte. Da faßte er einen wahnsinnigen Plan. Er wollte mit einem Segelboot nach Deutschland fahren. Er hatte seine Ersparnisse abgehoben und einen alten Fischer gedungen, einen versoffenen Kerl, der die Fahrt für eine runde Summe wagen wollte. Sie fuhren los, die Ruder mit Werg umwickelt, kamen in Wind und hatten gute Fahrt. Rasch ließen sie die dänische Küste hinter sich. Aber zwischen der deutschen und der dänischen Insel, auf der anderen Seite der Seegrenze, kreuzte ein Wachtschiff und sandte Lichtkegel über Wasser und Landzunge. Sie mußten die Takelage und die Ruder einziehen, sich unter die Persenning zusammenkauern und geduckt, wie Tiere, die verfolgt werden, in lautloser Stille verharren. Stundenlang hockten sie zitternd in dem schaukelnden Boot, frierend zwischen den Zucker= und Mehlsäcken, bis das Wachtschiff endlich um die Ecke bog. Inzwischen war eine schwarze Wolke den Himmel hinaufgeschwommen, sie war nicht größer als ein Tintenfleck, aber sie wuchs zusehends und bedeutete Sturm. Das Boot wurde von den Wellen hochgehoben drehte sich, und stürmte wie ein wildgewordenes Pferd davon. Zu allem Unglück war auch noch ein Ruder gebrochen. Plötzlich glitt der Lichtschein des Wachtschiffes wieder über sie hin. Aber der Sturm war erwacht und peitschte sie weiter. Jetzt hieß es „durch“, was auch kommen mochte. Kugeln pfiffen über sie hin. Das Meer war toll geworden, und der Sturm jagte das Boot wie eine Nußschale über die Schaumkämme. Ich stand die ganze Nacht an der Bucht, die Uwe mir durch einen Boten hatte bezeichnen lassen. Es war die längste Nacht meines Lebens.“ Die Frau sah auf. Ihre Lippen waren blaß und zitterten. „Im Morgengrauen kam das Boot an. Uwe lag bleich, mit einem Lächeln, das ich nie vergessen werde, neben den Proviantsäcken. Ein kleiner roter Fleck, kaum erkennbar, leuchtete auf seinem durchnäßten Hemd. Er starb noch in derselben Nacht. Er hatte die Kugel nicht gefühlt, er wußte kaum, daß er verwundet war.“ Die Frau strich nachdenklich das schwere Haar aus der Stirne.„Er ist für sein Vaterland gefallen, nicht wahr?“ sagte sie nach einer Pause.„Er konnte nicht ertragen, daß er in der Fremde satt zu essen bekam, während sein Vaterland hungerte.“ Sie blickte schweigend auf das graue Wasser, das vor dem Fenster brodelte und kochte. „Aber sie ließen ihn mir nicht. Der Schiffer nahm meinen toten Sohn wieder in sein Boot. Er mußte ihn zu seinem Vater bringen. Er hielt es für seine Pflicht. Und darum ist mir immer, wenn der Nordost heult, als klänge seine Stimme mit in der unendlichen Klage der Toten, die keine Heimaterde über ihrem Grab haben.“ Die Stimmen im Kamin waren plötzlich still geworden, nur das Meer donnerte mit unverminderter Heftigkeit an den Strand. „Glauben Sie“, sagte Marin Nickels mit einer sehr fernen Stimme, die frei von aller Traurigkeit war.„daß Uwe auf seine Art ein kleiner Held gewesen ist?“ Die Reise ins Heu Heitere Erzählung von Josef Kamp Wer heutzutage noch eine Petroleumlampe im Gebrauch sehen will, kann lange suchen, denn auch in der entlegensten Hütte brennt allmählich die elektrische Birne. Und doch ist es noch gar nicht so lange her, daß diese Art der Beleuchtung auf dem Lande ganz unbekannt war. Nun haben sich aber jeder Neuerung noch Widerstände entgegengestellt, und so gab es auch damals, als die Glühbirne aufkam, manchen scheuklappenbehafteten Querkopf, der sich auf Hals und Kragen dagegen wehrte. Einer von diesen war auch der Ohm Peter von unserem Nachbarn Klas Pohl. Ohm Peter war ein verknöcherter, älterer Junggeselle, und Nachbar Pohl hatte seine Last mit ihm. Die ersten primitiven Lichtanlagen baute damals bei uns der Dorfschmied Teobald, denn Teobald war ein Universalgenie. Eines Tages ließ auch der Nachbar Pohl diesen Mann kommen, damit er die Leitung ausmesse und einen Kostenanschlag mache. Während Teobald mit seinem Zollstock die Wände hin und her kroch, saß Ohm Peter an der Mauer beim Herd und hielt die Ohren mißtrauisch gespitzt. Kaum war jener dann gegangen, da hielt er seine Zeit für gekommen.„Wat gehen hier eigentlich für Dinge vor?“ hielt er lauernd den Kopf zur Seite. Klas Pohl saß mit dem Kostenanschlag unter dem Fenster und er witterte gleich die Kriegserklärung.„Wir bekommen elektrisches Licht!“ sagte er ruhig. Ohm Peter gab sich einen energischen Ruck.„Wat kriegen wir?“ „Elektrisches Licht! Hast du davon noch nichts gehört?“ „Ne!“ schüttelte er boshaft den Kopf.„Ne, dat is mich ganz neu!— Trelektrisches Licht—! Dat glaube ich nicht!“ Klas Pohl lachte.„Den Glauben kann ich dir nicht einimpfen. Ohm Peter. Aber das Elektrische kommt darum doch! Ein Druck auf den Knopf— und es brennt!“ * 1 „Hoho! Ohm Peter! Morgen schon werden die Rohre gelegt! Ist nichts mehr zu ändern! Und was deinen Teil angeht, da kannst du ruhig einige Taler zuschießen, denn die Anlage ist teuer!“ Ohm Peter kam ganz aus der Fassung.„Zuschießen, sagst du? Ich meinen Teil? Bewahre mich Gott! In meine Kammer kommt der Teufelskram nicht! Eher gehe ich weg in die Fremde und komme nicht wieder!“ „Das läßt du schon bleiben", lachte Klas Pohl ruhig. Ohm Peter fühlte sich mächtig gestachelt. Mit hoher Stimme verkündete er:„Ich schwöre dir, wenn dat Höllenwerk kommt, dann ziehe ich ab!“ „Ohm Peter— es kommt!“ „Gut! Gut!— Dann sind wir ja quitt!“ Am anderen Morgen machte er wirklich ernst. Im besten Staat, das buntgestickte Vorhemdchen um, eine Reisetasche in der Hand, trat er mit enggekniffenem Mund aus der Kammer. Klas Pohls Frau bekam es mit der Angst. Sie suchte den beleidigten Ohm zu bekehren, doch ihr Mann beruhigte sie:„Laß nur! Er geht nicht weit. Ehe der Abend kommt, findet er heim zu seinem Stall, dafür kenne ich ihn lange genug.“ Und Ohm Peter ging. Er setzte sich in den Zug und fuhr tief entschlossen davon. Halberlei hatte er sich vorgenommen, bei einem entfernten Verwandten in Siegen unterzukriechen. Bis Siegen aber war es noch weit! Je länger er fuhr, um so kläglicher wurde es ihm zumute, und als nach zwei Stunden Siegen noch immer nicht gekommen war, traute er sich doch nicht mehr weiter fort. Er glaubte sich schon am Ende der Welt. Auf einem größeren Bahnhof verließ er den Zug. Beklommenen Herzens betrat er die Stadt. Wütend und toll stürmte der Verkehr auf ihn ein. Er kam sich ganz hilflos vor und verlassen, und alle seine großen Pläne schwammen ihm fort. Mit Entsetzen stellte er sich den Abend vor und dann die Nacht. Die ungewisse Nacht in dieser fremden, gewaltigen Stadt. Eine heillose Angst umkrallte sein Herz, und plötzlich lief er, so schnell er konnte, zum Bahnhof zurück und löste am Schalter eine Karte nach Hause. Es war in der Dämmerung, als er den heimatlichen Hafen glücklich erreichte. Freilich, recht wohl war ihm nun auch nicht zumute. Er stellte sich lebhaft Klas Pohls schadenfrohes Gelächter vor: Siehste wohl! Hab ich nicht recht gehabt? Ohm Peter von der Weltreise zurück!— So etwa würde der Empfang sich geben. !“ „Ohm Peter!“ rief einer. „Der hat eine lange, schnüffelnde Nase— „Ohm Peter!“ „Und unter der Nase baumelt ein Tropfen—!“ „Richtig! Dat is hei!“ „Er hat um den Mund zwei Priembäche laufen Sie lachten alle und riefen:„Ohm Peter!“ „Und diesen kleinen krabbeligen Mann muß ich sehen in schlimmer Gesellschaft—!“ 5 0 „Hoho?!“ „Jojo! Denn der Mensch hat ein Mädchen neben ich sehe es genau, es ist ein leichtes, flatterhaftes Ding „Waas?!“ staunten alle aus einem Munde. Mit Ohm Peters Beherrschung war es vorbei. Die nach Siegen und alles vergessend, drosch er über der stube wütend die Decke.„Schwindel!“ brüllte er,„Schy über Schwindel!“ Da die Decke aus Holzplanken war, beutelte die wie Staub in die Stube. s we Es waren schwisterlich Der Baue eicht so schöne och dazu drei ebten sie fried amen und gin Die aber unten hielten sich lachend und jap Bäuche. Klas Pohl indes tat wie aus den Wolken gesche und während die„Zigeunerin“ kichernd davonhuscht= Mamen und bi er mit gut gespielter Verstellung:„Donner und Dor##clannen ihr en treibt sich ein Spuk auf dem Boden herum! Wer Mu der komme!“ „Donnernochmal!“ rief er,„oder sollte man es in diesem Fall einmal versuchen?! Ohm Peter—.—! Nun denn, Alte! Also es wird hier jemand vermißt, kannst uns über den vielleicht Auskunft geben?“ Die Alte hockte schon über den Karten, und dann begann sie wie trunken zu sprechen:„Ich sehe einen kleinen, krabbeligen Mann—!“ Grollend und knurrend und stachelig wie ein fanden sie Ohm Peter auf dem Boden im Heu. Die tasche stand neben ihm. Klas Pohl indes tat hoch überrascht.„Mein Gott alles! Der gute Ohm Peter! Aber nun sag bloß, wie dich die Weltreise nach hier hin verschlagen?!“ Doch Ohm Peter war durchaus nicht zu sprechen. in die Seele hinein gekränkt und beleidigt, drehte er brummig den Rücken. Und tagelang blieb er noch stumm und taub, und verfolgte er mit argwöhnischen Blicken. Schließlich aber söhnte er sich mit alben aus, ja, mit dem elektrischen Licht. Die Dachsteingletscher sterben ab Als Ohm Peter mit diesen bedrückenden Gedanken durch die Felder heimwärts schritt, sah er in der Nähe des Hofes Klas Pohl noch mit den Seinen auf dem Acker werken. Das brachte ihn auf einen klüftigen Einfall. War auch nicht viel damit gewonnen, so konnte er doch seine Weltreise wenigstens um eine Nacht verlängern. Dann war die Beschämung nicht ganz so groß. Er schlich sich also verstohlen nach Haus. Doch im letzten Augenblick trat ihm noch ein Hindernis entgegen. Denn eben, als er sich durch die Stalltür einschleichen wollte, kam die Magd Tine hinzu. Für einen Augenblick sah er sich ratlos um. Dann aber flüsterte er streng entschlossen:„Tine, ich schlag dich zu Brei, wenn de wat sagst! Du hast vom Ohm Peter noch nix gesehen, verstanden? Ohm Peter reist noch herum in de Fremde!“ Damit kraxelte er die Leiter zum Boden herauf. Die böse Tine aber hielt nicht ganz dicht! Sie stieß dem Klas Pohl bei seiner Heimkehr einige verstohlene Worte ins Ohr. Darauf machte jener einen pfiffigen Mund, und dann kam es zwischen den beiden zu einer heimlichen, ergötzlichen Verständigung. „—— et brennt—?! Hm!— Und so'n neumodischer Kram kommt hier ins Haus? So ein Teufelswerk?“ „Was redest du denn, Ohm Peter! Ist doch kein Teufelswerk!" „Ist Teufelswerk, sage ich! An alle Drähte bleibt'm hängen! Der Teufel sitzt drin! Hab sattsam davon gehört! Nein, so ein Höllenkram kommt mir nicht über die Schwelle!“ Bald hatte die Abendstube alle vereint, nur Tine eben fehlte! Dann trat eine Zigeunerin über die Schwelle, ein dickvermummtes Weib. Sie wollte verkaufen, holte aber zum Schluß die Karten hervor. Klas Pohl wehrte ab.„Ach ne— so'n Hokuspokus— Aber dann schien ihm doch plötzlich ein Einfall zu kommen. Mit großem Bedauern wird von den Freunden der deutschen Alpenwelt die Nachricht ausgenommen werden, daß die herrlichen Dachsteingletscher in einem unaufhörlichen Rückgang begriffen sind, so daß für den Fall, daß keine entscheidenden klimatischen Veränderungen eintreten, bereits ungefähr der Zeitpunkt errechnet werden kann, da sie so gut wie verschwunden sein werden. Vor allem ist der Gosaugletscher im Lauf: der letzten 50 Jahre um etwa zwei Kilometer zurückgegangen, wobei sich auch die Höhe des Gletschers um etwa 20 Meter vermindert hat. Die gesamte Eismasse des Gosaugletschers hat sich während dieser Zeit um ungefähr 50000 Kubikmeter verringert. Die bekannte Adamekhütte, die unmittelbar an den Rand des Gletschers gebaut wurde, ist heute einen halben Kilometer davon entfernt, und wo noch vor dreißig Jahren bläulich=grünes Gletschereis mit gefährlichen Spalten den Boden bedeckte, findet man heute im Sommer die herrlichste Moränenflora. Der Abfluß des Gletscherwassers im Sommer zum hinteren Gosausee, der Kreidenbach, ist durch den Rückgang des Gosaugletschers so gut wie versiegt. Noch vor 50 Jahren war er eine derart pünktliche Erscheinung, daß ihm die Einheimischen den Namen Stundenbach gaben. Die Schmelzwasser des Gletschers pflegten nämlich täglich auf die Minute genau zur Mittagszeit einzutreffen. Der Bach stürzte über mächtige Felswände brausend zu Tal und sein Rauschen war für jeden Besucher eine unvergeßliche Melodie des Hochgebirges. Ein ähnlicher Rückgang ist auch beim Hallstätter Karls=Eisfeld. dem größten Dachsteingletscher, festzustellen. Die Verhältnisse liegen dort nur insofern günstiger, als dieser Gletscher im Sommer der Nachmittagssonne weniger ausgesetzt ist und von oben günstigeren Nachschub erhält, da er nahezu die Dreitausendgrenze erreicht. Die Ursache dieser bedauerlichen Erscheinung ist noch nicht einwandfrei festgestellt. Wahrscheinlich hat sich das Klima bezüglich der Lufterwärmung während des Son etwas nach oben verschoben, wodurch das Abschmelzen Gletschereises beschleunigt wird. Ueberhaupt dürften Schwankungen in der relativen Lufterwärmung die 5## ursachen des unaufhörlichen Gletscherrückganges am stein sein. H. Der Mime und die Semmeln Eines Tag nderen:„Seh ist töricht, jie drei Tann rgendwo auf ehen hundert chsen und g ielleicht von prechen oder Da erschra e linke Tann nd weiter m u wachsen, w anne indesser der taub. Und sie str ährenden Bol uft, weit in ie ganze We Ein Jahr angen sein,? inen wichtige isch setzte, me eit geworden aß die linke icht aus der Kein Strahl! nd die Men Nachts am B wenig durch di ur tun, weil Aeste ein wen ar, ließ die li edem drohte pießen, wenn Als nun? unkel schuld Mit den Bäckern von Wien hatte Nestroy, der u liche Lumpazivagabundus, es verdorben, als er# Tages auf dem Frack statt der Knöpfe winzige Sem trug. Und zwar geschah das auf der Bühne, im Jahre1 als die bekömmliche Speise auf Grund eines Beschlusses ehrbaren Meister um ein etliches verkleinert worden un Den Spott des Mimen ließen sie sich nicht gefallen, un Kammer und mußte auf ihre Klage hin für 48 Stunden hinter schwei##den schönen Gardinen wandern. Alsbald erschien er wieder aufwichtiger war Bühne, und da fragte ihn nun vor allem Volke der Gspieler, ob Nestroy denn im Arrest nicht Hunger gel habe.„Aber nein“, lautete der Bescheid.„Die Tochter Aufsehers hatte sich in mich verliebt. Und sie steckte immer Semmeln zu— durch das Schlüsselloch.“ Das schüttelte sich vor Lachen, und die Bäcker beschlossen dem Unverwüstlichen ihren Frieden zu machen. Schafe auf der Bühne Nun stand m die verlor aß nun auch ihnen hatte di nd den Raun So lebten ines Tages d Siehst du, Se achgedacht, es Der berühmte französische Schauspieler Bouff sollis“ groß werde Jahre 1846 zum erstenmal im„Armen Schäfer“ auftran und nicht und man wollte das Stück recht naturalistisch und regs##ein machene größter Erfolg in Szene setzen. Man fand es daher für gut, von alten Brauch, die Schafe auf den Prospekt zu malen sich künstlicher zu bedienen, abzugehen, man wollte mehr eine Herde echter lebender, wirklicher Schafe,— dem Schäfer überallhin folgen sollten, auf die B bringen Erzählung von Stry zu Eulenburg dacht. „Darüber habe ich selbst noch nicht einmal nachgeBessy war Schauspielerin. Sie war noch sehr jung, und weil sie zudem recht hübsch war, glaubte sie, es könnte nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn sie kein Star werden würde. Sie war äußerst ehrgeizig und lernte viel und fleißig. Aber der große Erfolg ließ immer noch auf sich warten. Die Gäste der Pension, in der Bessy wohnte, sahen sie oftmals niedergeschlagen und manchmal mit verweinten Augen. Sie wußten nicht, daß Bessy traurig war, weil niemand an ihr großes Talent glaubte, aber sie hatten dennoch Mitleid mit ihr. Besonders Nils Utal, ein recht netter und in bescheidenen Verhältnissen lebender junger Mann, verfolgte sie seit einiger Zeit mit besorgten Blicken. Sicher war er auch verliebt in Bessy, aber in seiner Wohlerzogenheit hätte er es dennoch niemals gewagt, ohne Erlaubnis in das Zimmer der jungen, reizenden Schauspielerin einzudringen, wie es eines Tages geschah. Nils war auf dem Wege in sein Zimmer, das am Ende des Korridors lag. Schon hatte er Bessys Zimmertür einige Schritt weit hinter sich, als ein heller Schmerzensschrei, verbunden mit einem qualvollen Aufstöhnen, ihn in Sekundenschnelle zurückstürzen ließ. Glücklicherweise hatte die Schauspielerin ihre Zimmertür nur einfach abgeriegelt, so daß Nils nach einem kräftigen Anstemmen seines Körpers sogleich eintreten konnte. „Ich kann dieses Leben nicht länger mehr ertragen“, wimmerte Bessy. Sie lag verkrümmt, mit dem Gesicht nach unten, auf dem Teppich. Nils sah zuerst den Bessys Händen entglittenen Revolver. Er erinnerte sich, daß er nicht den leisesten Laut eines Schusses gehört hatte, und als er dann, über das Mädchen niedergebeugt, auch nicht die geringste Verletzung feststellen konnte, erkannte er, daß die Waffe zweifellos versagt hatte. Er konnte den Revolver gerade noch in seiner Tasche verbergen und auch Bessy rasch auf das Sofa heben, bevor die anderen Pensionsgäste kamen. „Gehen Sie ohne Sorge wieder in Ihre Zimmer zurück, es hat sich bestimmt nichts Ungewöhnliches ereignet", sagte er in einem so festen Ton, als ginge dies, was geschehen war, wirklich nur ihn allein an. Er verschloß die Tür mit dem Schlüssel und wandte sich dann wieder dem Mädchen zu. Bessy hatte sich inzwischen auf dem Sofa halb aufgerichtet und starrte Nils wie gelähmt entgegen. „Sie sind wohl jetzt äußerst überrascht?“, fragte Nils. „Sie haben sich schon tot geglaubt. Ich verstehe. Aber ich kann Ihnen versichern, daß Ihnen nicht das geringste fehlt.“ „Was wollen Sie eigentlich? Lassen Sie mich allein!“, rief Bessy zitternd und in großer Erregung. Nun konnte Nils seinen Unwillen nicht länger verbergen: „Was ich will, fragen Sie noch? Wissen Sie denn überhaupt, was Sie getan haben?“ „Natürlich!“ sagte Bessy trotzig. „Natürlich finden Sie das auch noch? Vielleicht glauben Sie sogar, Ihr Entschluß wäre sehr heldenhaft?!“ Bessy rang nach Atem. „Schweigen Sie!“ rief Nils, obwohl Bessy kein Wort gesagt hatte.„Verwirrung, Angst und Feigheit, das ist es, was Sie zu diesem unüberlegten und verantwortungslosen Schritt getrieben hat. Wie wäre es sonst möglich gewesen, daß Sie aus Angst vor einem Schuß zusammenbrechen, der noch gar nicht gefallen ist?“ Bessys Augen wurden immer größer. „Gehen Sie auf der Stelle!“ verlangte sie noch einmal. „Nein“, antwortete Nils jetzt in einem ruhigen doch bestimmten Ton.„Ich kann es nicht verantworten, Sie jetzt allein zu lassen. Bessy stand vom Sofa auf „Sie haben sogar die Tür versperrt, geben Sie mir bitte sofort den Schlüssel.“ „Ich denke nicht daran.“ „Sie wissen, was diese Weigerung bedeutet? Gewalt, Freiheitsberaubung“, drohte Bessy nun sogar. Nils nickte.„Sie können deswegen immer noch Anzeige erstatten, wenn Sie einmal Ihre anderen dummen Gedanken vergessen haben“ erwiderte er unbewegt. Bessy ging zum Sofa zurück. Nils stand am Fenster und schaute scheinbar voll Interesse auf die Straße. So verging fast eine Viertelstunde, in der kein Wort zwischen ihnen fiel. Endlich schien Nils die Zeit für eine Frage gekommen: „Haben Se nun eingesehen, daß dies, was Sie tun wollten, beinahe an Irrsinn grenzt?“ „Niemals kann ich das einsehen", erwiderte Bessy.„Ich mußte daz doch tun, ich habe meine Gründe.“ Nils“setzte sich neben Bessy auf das Sofa:„Gründe? Was' Sie auch immer veranlaßt hat, die Waffe gegen sich zu richten, nichts kann so schwerwiegend sein, um diesen furchtbaren Entschluß jemals zu rechtfertigen. Darum geht es, das müssen Sie endlich einsehen! Reden wir einmal offen: Sie sind jung, gar nicht einmal häßlich, haben einen Beruf, werden einmal heiraten, einen Mann glücklich machen, mit einem Wort, Ihr Leben liegt doch noch vor Ihnen!“ Bessy hob ein wenig erstaunt den Kopf: „Sehen Sie, wie gut es ist, daß Sie jemand darauf aufmerksam macht", sagte Nils und versuchte zu lächeln. „Und trotzdem bitte ich Sie jetzt noch einmal, mir sofort die Tür zu öffnen. Was mögen die anderen Pensionsgäste darüber denken, daß Sie in meinem Zimmer sind?“ „Besser, sie zerbrechen sich darüber den Kopf, als daß sie das Bild gesehen hätten, das ich selbst bei meinem Eintritt vorfand“ erinnerte Nils. „Aber mein guter Ruf ist verloren. Sie werden das nie wieder gutmachen können“, widersprach Bessy. „Warum nicht? Wir werden uns eben der Form halber noch einige Male miteinander zeigen, und wir können dann den Leuten irgend etwas erzählen. Vielleicht dies, daß wir verlobt sind. Nach einiger Zeit ist diese Verlobung ganz einfach wieder auseinandergegangen!" 2 Bessy hatte lächelnd zugehört. „Auf was für Gedanken Sie kommen! Am Ende würden Sie mich wohl auch noch heiraten, und dies alles nur, um mir das Leben zu retten?“ „Und um Ihren guten Ruf zu bewahren!“ lachte nun auch Nils.„Schließlich wäre es nicht das erstemal, daß ein Mann sich in das Mädchen, dem er das Leben gerettet hat verliebt.“ Man wählte zwanzig Schafe aus, die auch in Hauptprobe ihre Sache ganz ausgezeichnet machten; Regisseur versicherte, nie folgsamere Debutanten unter# gehabt zu haben. Auch am Tage der ersten Vorstellung die Herde in straffer Ordnung auf die Bühne, blökte wenig und gruppierte sich dann malerisch um den Hit Da erschra chwester instä en und zusam s Pflicht und en und größer inke Tanne m ber die recht aß sie allen B Und sie zo raus, damit ipfel tief he inwegsah, und Eines Tag ause saß und Ein Donner von Applaus erscholl, und man dachte bei natürlich nicht daran, welch schlimmen Einfluß#... auf die Debutanten haben könnte. Der Leithammel ersch.."*“ nämlich, sprang über die Lampen und Rampen über worrt gegen##t Orchester, und sämtliche andere Schafe folgten. Das Lachen, das Geschrei der Damen, die Unruhe Musiker, welche ihre Plätze mit ihren Instrumenten verteidigen'suchten, alles das läßt sich mit Woxten beschreiben. Der Aufruhr dauerte über eine Stunde, der Polizei und mehreren herbeigeholten Metzgerbur gelang es endlich mit vieler Mühe, die Flüchtigen wie einzufangen. Bei der zweiten Vorstellung bediente man sich wi der pappenen Schafe, welche nicht regiewidrig ausrei konnten. Potemkin und der Geiger noch: Bevor Nils Bessys Zimmer wieder verließ, fragte er Durch die Potemkinschen Dörfer, die der Günstling Großen Katharina seiner Kaiserin vorspiegelte, hat sich dit Russe die Erinnerung der Nachwelt gesichert. Seine 3 genossen wurden zudem durch die Tollheit seiner Lau immer von neuem in Erstaunen versetzt. Einst erzählte ein General, der aus Italien zurückkehrte, von einem 6 sen in Neapel, der ein meisterhafter Geigenspieler Kurzerhand befahl Potemkin seinem Adjutanten, die Italiener sofort zu holen. Der Offizier machte sich auf Reise. Aber die Sache ging schief. Der Italiener wat erbost, daß er den Russen ungesäumt an die Luft be derte. Der unsanft Behandelte muß wohl einen „Und du wirst bestimmt immer an dein Versprechen denken, niemals mehr unvernünftig zu sein, bevor wir nicht zusammen darüber gesprochen haben?“ „Ich schwöre es sogar!“ lachte Bessy glücklich und löste ihre Arme von Nils Hals. Die Spielleiter des Theaters, an dem Bessy ihre Bühnenlaufbahn begonnen hatte, war am nächsten Tag über Bessys strahlende Blicke äußerst überrascht: „Sie sind wohl sehr siegesgewiß?“ staunte er.„Aber ich warne Sie, Ihre neue Rolle ist gar' nicht leicht, und e.„ bevor die heikle Szene mit dem Revolver nicht ganz richtig bemitleidenswerten Eindruck gemacht haben, als er sitzt, lasse ich Sie nicht auftreten!" plötzlich auf dem Pflaster wiederfand. Ein Bettler trat „Ich bin gekommen, um Ihnen die Rolle zurückzugeben“, ihn zu und erkundigte sich teilnahmsvoll nach der Urst antwortete Bessy. seines Mißgeschickes. Der Adjutant schüttete sein 5 darum ge= aus. Da tröstete ihn der Zerlumpte:„Ich gebe dir ei# den Sie zu Hause nicht, geibte, Bedenlen Sie, viellicht sür den Grasen au. 3ch soiele die Gelae eberlamut u haben Sie in dem neuen Stück wirklich Erfolg, wird Ihre uus den Grasen aus. Ich wiele die Geige ebensogut wie große Begabung nun endlich offenbar2!“ und werde an seiner Statt vor deinen Herrn treten.6 Glücklich schüttelte Bessy den Kopf: verstanden?“ Der Adjutant war es zufrieden. Der B4 „O nein, Angst habe ich bestimmt nicht. Und geubt# wirde aufs prächtigste gekleidet und fuhr mit habe ich zu Hause auch, besonders diese eklige Sterbeszene. Petersburg. Es glückts ihm auch, den Beifall Poteml Und was den Erfolg in dieser Rolle betrifft, so habe ich zu finden. Dem Günstling der Kaiserin dünkte das S# ihn schon so gut wie in der Tasche, einen unerwartet großen, des vermeintlichen Grafen so meisterlich, daß er ihn Erfolg, seit ich weiß, daß ich ein weitaus größeres Talent, Ehren überhäufte. Der einstige Bettler wurde in zum Leben und zum Heiraten habe als zum Sterben auf russischen Adelsstand erhoben und erhielt ein riesiges Bihne: gum Geichert. Da glaubt geworden, und mer und schlug Nechdruck Nr. S Dr. W. Sp Wei Weit Auf Weih: K17 ner. schnüffelnde Rase—!“ baumelt ein Tropfen—!“ 74 und zwei Priembäche laufen riefen:„Ohm Peter!“ krabbeligen Mann muß ic schaft—.“ ensch hat ein Mädchen nebe in leichtes, flatterhaftes Dinz lle aus einem Munde. errschung war es vorbei. Die rgessend, drosch er über der Schwindel!" brüllte er,„Schi lzplanken war, beutelte die ten sich lachend und japse tat wie aus den Wolken ge nerin“ kichernd davonhuschte stellung:„Donner und Doria em Boden herum! Wer id und stachelig wie ein f dem Boden im Heu. Die hoch überrascht.„Mein Gott er! Aber nun sag bloß, wie er hin verschlagen?!“ durchaus nicht zu sprechen. nkt und beleidigt, drehte er noch stumm und taub, und ischen Blicken. e er sich mit alben aus, ja, AUs en ab wärmung während des So n, wodurch das Abschmelze# wird. Ueberhaupt dürften tiven Lufterwärmung die in Gletscherrückganges am H. nd die Semmeln Wien hatte Nestroy, der u es verdorben, als er der Knöpfe winzige Sem auf der Bühne, im Jahre auf Grund eines Beschlusses etliches verkleinert worden zen sie sich nicht gefallen, un ür 48 Stunden hinter schwe ild erschien er wieder auf nun vor allem Volke der Gm Arrest nicht Hunger gel der Bescheid.„Die Tochter sch verliebt. Und sie steckte ich das Schlüsselloch.“ Das und die Bäcker beschlossen, Frieden zu machen. f der Bühne che Schauspieler Bouff sollte im„Armen Schäfer“ auftre eecht naturalistisch und reali d es daher für gut, von uf den Prospekt zu malen , a b z u g e h e n, m a n w o l l t e ender, wirklicher Schafe, folgen sollten, auf die Schafe aus, die auch in inz ausgezeichnet machten; lgsamere Debutanten unter Tage der ersten Vorstellung ung auf die Bühne, blökte dann malerisch um den Hi us erscholl, und man dachte welch schlimmen Einfluß önnte. Der Leithammel er sampen und Rampen über ere Schafe folgten. ei der Damen, die Unruhe e mit ihren Instrumenten as läßt sich mit Woxten auerte über eine Stunde, herbeigeholten Metzgerbur r Mühe, die Flüchtigen wie llung bediente man sich wise nicht regiewidrig ausrei * id der Geiger Dörfer, die der Günstling iserin vorspiegelte, hat sich di Nachwelt gesichert. Seine 3 ich die Tollheit seiner Lau nen versetzt. Einst erzählte n zurückkehrte, von einem 6 leisterhafter Geigenspieler in seinem Adjutanten, die der Offizier machte sich auf schief. Der Italiener wai ungesäumt an die Luft be idelte muß wohl einen: k gemacht haben, als er ederfand. Ein Bettler trat eilnahmsvoll nach der Urso Adjutant schüttete sein 5 #rlumpte:„Ich gebe dir ei nach Rußland! Ich gebe ele die Geige ebensogut wie vor deinen Herrn treten. E war es zufrieden. Der Bi gekleidet und fuhr mit auch, den Beifall Potemk er Kaiserin dünkte das Sp o meisterlich, daß er ihn nstige Bettler wurde in und erhielt ein riesiges 's waren drei Tannen Erzählung von F. X. Stadlmayr Es waren einmal drei Tannen. Sie standen eng und schwisterlich nebeneinander vor einem Bauernhaus. Der Bauer war sehr stolz auf sie, denn es gab nicht eicht so schöne und große Tannen in der ganzen Umgebung, och dazu drei nebeneinander wie die seinigen. Lange Jahre ebten sie friedlich und einträchtig nebeneinander, die Tage amen und gingen, die Nächte kamen und gingen, die Monde amen und die Jahre, über alles hinweg rauschten die annen ihr ewiges Lied. Eines Tages aber sagte die linke Tanne zu den beiden nderen:„Seht ihr, ich habe es jetzt lange genug bedacht, s ist töricht, daß wir immer so wie bisher dastehen und je drei Tannen heißen sollen. Drei Tannen gibt es bald gendwo auf der Welt, schaut nur, da drüben im Wald kehen hunderte und tausende davon, aber nun will ich chsen und größer werden als ihr, und dann wird man ielleicht von der großen und den beiden kleinen Tannen prechen oder besser überhaupt nur mehr von der großen.“ Da erschraken die beiden anderen Tannen und baten le linke Tanne inständig, von ihrem Vorhaben abzustehen nd weiter mit ihnen zusammen zu stehen und zusammen u wachsen, wie sie es bisher gehalten hatten. Die linke anne indessen war stolz und blieb allen Bitten gegenber taub. Und sie streckte ihre Wurzeln aus, tief und weit in den ährenden Boden hinein, und hob ihre Wipfel hoch in die uft, weit in das Blau des Himmels hinein, als wolle sie ie ganze Welt mit ihren Armen umfassen. Ein Jahr mochte seit jenem denkwürdigen Tag verangen sein, da kam der Bauer in die Stube und wollte inen wichtigen Brief schreiben, aber als er sich an den isch setzte, merkte er, wie dunkel die Stube in der letzten eit geworden war. Er ging ans Fenster und da sah er, aß die linke Tanne so gewachsen war, daß sie das ganze icht aus der Stube wegnahm und für sich behalten wollte. ein Strahl der Sonne konnte mehr in das Haus laufen nd die Menschen froh machen, und wenn der Mond des Nachts am Bauernhof vorüberkam, blinzelte er nur ein wenig durch die Aeste der Tanne, aber auch das konnte er nur tun, weil die Tanne in der Nacht schlief und dabei die Aeste ein wenig sinken ließ. Denn bei Tag, wenn sie wach r, ließ die linke Tanne keine Sonnenfunken vorbeiflitzen; edem drohte sie, ihn auf ihren spitzigen Nadeln aufzupießen, wenn er nur in ihre Nähe kam. Als nun der Bauer erkannte, daß die Tanne an dem unkel schuld trug, ging er hin, nahm die Axt aus der Kammer und fällte den Baum. Es tat ihm wohl leid um en schönen Baum, aber er wußte auch, daß das Licht wichtiger war als der Baum mit seinem Schatten. Nun standen die beiden Uebriggebliebenen und weinten m die verlorene Schwester. Zugleich aber waren sie froh, aß nun auch mehr Platz und Licht für sie blieb, denn auch ihnen hatte die linke Tanne die Sonne abspenstig gemacht nd den Raum streitig. So lebten sie nun eine Weile friedlich dahin, da sagte ines Tages die rechte Tanne mit angstbebender Stimme: Siehst du, Schwester, ich habe nun lange genug darüber achgedacht, es muß ein schlimmes Ende nehmen, wenn man u groß werden will. Da will ich nun wohl auf der Hut ein und nicht eine Spanne mehr wachsen und will mich so lein machen als ich nur kann.“ Da erschrak die mittlere Tanne gar sehr und bat die chwester inständig, doch weiter mit ihr zusammen zu bleien und zusammen zu wachsen. Denn sie wußte wohl, daß s Pflicht und Aufgabe jeder richtigen Tanne war, zu wachen und größer zu werden, wenn auch nicht so, wie es die inke Tanne mit ihrem erschreckenden Beispiel getan hatte. lber die rechte Tanne war so ängstlich und so verschreckt, aß sie allen Bitten widerstand. Und sie zog ihre Wurzeln aus dem nährenden Boden raus, damit sie nicht zu kräftig würden, und beugte ihren Pipfel tief herab, so daß er kaum über die höchsten Aeste inwegsah, und die größten und weitesten Aeste warf sie ab. Eines Tages nun, als der Bauer des Abends vor dem ause saß und wieder einmal zu den beiden Bäumen hinah, sah er, wie die rechte Tanne kümmerlich und halbverorrt gegen die roten Abendwolken stand. Da glaubte er, die rechte Tanne sei einwendig krank geworden, und er nahm abermals die Axt aus der Kammer und schlug die Tanne zur Rechten um. Nun stand also nurmehr die Tanne in der Mitte da und sie war sehr traurig darüber. Aber sie wußte, daß es nichts in der Welt gilt, wenn man zu groß werden will oder aus Furcht zu klein bleiben will und sie hielt sich daran. Deshalb steht sie noch heute vor dem Bauernhaus und der Bauer freut sich ihrer. Nechdruck Nr. S Quellenengebe gestelte!) 29. Januer 1939 Aufgabenteil Aufgebe Nr. 151 Dr. W. Speckmann(Dortmund). Urdruck für die NZ. Weiß: K13, Te4, Se8, 18, Bb3(S Steine) Schwarz: Kes(1 Stein) Weih zieht en und seizt in fünt Zügen matt. Lösungsbesprechung Aufgabe Nr. 148 von W. Krämer(Essen Weit: K17, D47, Tb8, ds, Las, eé, 814, hi, Bes, 12, g2; „Wenn ich einmal groß bin, dann beirate ich den Erich.“ „Abwarten, mein Kind“, meint da der schon etwas ältere Bruder.„Zum Heiraten gehören immer zwei.“ „Na schön“, meint Erna und ist ein wenig zornig. „Dann werde ich eben den Peter noch dazunehmen.“ Gegenzug Tante Ludolfine klagt. Nun ist schon ihr siebenter Kanarienvogel eingegangen. „Schrecklich", tröstet Frau Reifgerste.„Woran liegt das bloß?“ „Am Gegenzug. Es zieht in unserer Wohnung.“ Frau Reifgerste überlegt die Sache genau. Dann meint sie:„Würd“ ich mir an deiner Stelle eine Schwalbe halten“, sagt sie dann. „Eine Schwalbe?“ „Ja, das ist doch ein Zug=Vogel.“ Interesse „Mutti, heute hat sich der Lehrer nach unserer Familie erkundigt. Ob ich noch Geschwister hätte, wollt“ er wissen.“ „Na und? Was hast du gesagt?“ „Ich sei das einzige Kind.“ „Und was hat der Lehrer dazu gemeint?“ „Er hat geseufzt und gesagt:„Na, Gott sei Dank.“ Ja, dann... „Na, wie ist es, hast du dich nun zu Weihnachten mit der Erika Schmidt verlobt?“ „Ach, weißt du, ich habe mir die Sache anders überlegt. Sieh' mal, erstens ist Erika ein Jahr älter als ich, zweitens hat sie sich mit Fritz Lehmann verlobt, den ich absolut nicht leiden kann.“ Einladung Pompe spaziert die Straße entlang; entdeckt, wie ein Dreikäsehoch das noch kleinere Schwesterchen verprügelt. „Läßt du los, du Lümmel!“ schilt Pompe, trennt die zankenden Geschwister und droht dem Jungen: „Ich möchte mal dein Vater sein, Junge! Junge!" Und der Junge lächelt ihm entgegen:„Sprechen Sie mal mit Muttern, sie is Witwe...“ dieser Wörter nennen den schwersten leichtathletischen Wettkampf. Geographische Umstellaufgabe Heistungsfähige. Aus nachstehenden Wortpaaren oder einzelnen Wörern sollen durch entsprechende Umstellung der einzelnen Doisluorechlun-an Buchstaben geographische Bezeichnungen, wie angegeben, geKeinverschlun-aUbildet werden. Bei richtiger Lösung nennt die AnfangsGen ansetantare inrznnen buchstabenreihe dieser Wörter, von oben nach unten gelesen, im Gau Sudetenland sucht bestens eingeführte den Namen einer sudetendeutschen Stad.. Land— fern= Nordseelandschaft in Belgien Grab— Rede= Stadt bei Dresden Tennis— Ella— Stadt in Ostpreußen Ausführliche Offerten unter Angabe von Referenzen Mine— Hau= hessischer Badeort richten unter Kennwort„Spezialfabrik 3152“ as Mainz= südmährische Stadt Sense— Stadt im Ruhrgebiet Aus— San— Stadt im Regierungsbezirk Wiesbaden Schund.— Ag.= sächsischer Badeort an der Elbe Laus— Etb— Stadt in Schlesien Stamm— Rade= Stadt in den Niederlanden Dramä— Assel= Hauptstadt des früheren Deutsch=Ostafrika Etwas Kürzweit Praktisch „Ich habe eine Wut heute, ich könnte alles kurz und klein schlagen!“ „Das ist ja großartig, dann helfen Sie mir doch bitte beim Holzzerkleinern.“ Der Name „Ach, Frollein, sie haben einen so hübschen Familien= namen.“ „Wirklich? Ich hätte viel lieber ihren!“ Der Verlust „Der Atlantische Ozean hat mir meine Braut weggenommen.“ „Um's Himmels willen! Ist das Schiff gesunken oder ist deine Braut über Bord gespült worden?“ „Ach nein, nur ein Kapitän war schuld!“ Der Vergleich „Nicht wahr, gnädige Frau, ihr Herr Gemahl ist doch Konsul?“ „Konsul?!— Caesar war Konsul. Mein Mann ist Generalkonsul.“ Ganz einfach Eines Tages sagt die kleine Erna zu ihrem Bruder: Provisions-Vertreis unter Anzeigen A.=G., Reichenberg Sudetengau. Tüchtiger, erfahrener Einkäufer für Holz und Bau von großemrheinisa=westfälische tenwerk gesucht. Angebote mit Lebenslauf, Bild, Zeugnisab Referenzen. Gehaltsanspruch und Angabe des Eintrittstages erbeten unt. A38 767 an die N. Herkulesstraße 1. Neuer Kopf Ein Verwandter hat einen neuen Kopf bekommen Und wird jetzt zum Tragen in die Hand genommen. Kammrätsel Umstellrätsel Heizung— Stendel— Vorahnen— Tunike— Insekt— Mulatte— Reklame— Sporen— Helfer Durch Umstellen der Buchstaben sind aus den vorstehenden Wörtern andere Wörter zu bilden. Die Anfangsbuchstaben Schwarz: Ke4, Ob3, Tb2, Lh8, Sd2, g7, Bd4, iS(11 u. 8 Steine). Matt in zwei Zügen. Die T-L-Batterie auf der großen Diagonale fällt sofort in: Auge, aber der Turm auf ds ist gefesselt. Der Versuch, die Fesselung durch Weglenken der schwarzen Dame aufzuheben, führt zu nichts.(1. Sh1—131? Ob3X/3; 2. TdéXISf, Tb2—57!) Andererseits braucht Weih das Schlagen des Turmes nicht zu fürchten. 1., Ob3XdSt; 2. Laß Xdstf.) Die Frage ist nun die, wie kann Schwarz gezwungen werden, die Fesselung des weihen Turmes aufzugeben? Der Löser wird nun nicht länger röcern, den auf der achten Reihe aussichtslos stehenden weihen Turm als Drohtigur zu verwenden: 1. Tb8—b4l Es droht 2. Tb4Xd41f. 1. 597—66; 2. TdsX441f. 1. S42—c4; 2. TdéXfs+f. In diesen beiden Spielen offenbart sich das Theme: Nach der Entfesselung hat der weiße Turm scheinbar zwei Mattzüge, doch scheitert wechselweise der eine und andere deren, deh durch den Verleidigungszug gleichzeitig eine weihe Deckungslinie unterbrochen worden Ist.„Dualvermeidung durch Absperrung“. Ein hochmodernes und interessantes Thema, des hier von Meister Krämer ausgezeichnet verwirklicht worden ist Nebenspiele: 1. Db3—c4; 2. Shl—g3ff. 1. DbsXb4, 2. TdéXISyf. 1., S97-hS(—e8); 2. Da7X Sff. 1 Sd2--3; 2. Sh1—931f. Nr. 143 hei sich nechträglich als inkorrekt erwiesen. Der Verfasser stellt eine Neufassung in Aussicht.— Die Unlösbarkelt der Nr. 136. 2.., OXestl beseitigt der Verfasser durch Streichung des Be? und Hinzufügung eines weihen Bauern eut 66 Partiebesprechung Die feste Mitte entschied In der lolgenden Partie aus der letzien Runde de: nallenalen Schachturnlers in Dulsbura kommt der Vorteil einer überlegenen Bauernmitte sehr lehrreich zur Gellung. Nach einer unregelmähigen Eröffnung läht Schwarz h 1 k 0 0 0 0 „ S 1 □ * Richtig eingesetzt, nennt uns der Kammrücken eine Nordseeinsel. Die Zähne bedeuten: Stadt in Westfalen, Unterhaltungsspiel, Männername, würz. Geruch, Vorraum. den Gegner ungestört eine starke Beuernstellung in der Mitte aufbauen, um im 10. Zuge einen Gegenangrift einzuleiten (e7—es). Dieser Gegenangriff hei jedoch nicht die nötige Kraft, da Weitz einen weileren Bauern(12—/4) zur Unterstützung der Bauernmitte vorbringt, was In Verbindung mit den beiden Läufern des Weihen zu einer vorteilhatten Stellung führt. Schwarz unterschätzt jedoch noch debei die weiße Stellung und sieht erst nach dem Damentausch, wie sterk und unerbittlich die vorwärtsschreilenden weihen Mittelbeuern sind. In seiner Not opfert er einen Springer gegen zwe Mitlelbauern, was noch zu einem interessanten Geplänkel führt, aber schließlich siegt Weit doch sicher mit der Mehrligur. Partie Nr. 153 Weih: G. Rogmann(Bochum) Schwarz: L. Schiffler(Worms) 1. 62—64, Sbeze; 2. Sal—s3. Weit will seinen Gegner auf unbekanntes Gebiet locken, da er annimmt, dah sich Schwarz auf die theoretische Variante 2. d4, dS; 3. es gut vorbereitet hal. 2. 47—45; 3. 42—44, Les—g4; 4. 62—63. Weit baut sich zunächst ein festes Zentrum auf und kann sich auf diese Weise den Plan seiner Figurenenbwicklung noch vorbehalten. Auf 4. es könnte jeizt zum Beispiel gut S. Les geschehen, was im 4. Zuge wegen e7—e6 ein Schlag ins Wasser ware. A. Sa.—16; S. L/1—43, g.— gö: 6. h2—h3, LO4X13; 7. Dd1 X13, D6s—d7; 8. Le1—e3, 1.12—87: 9. Sb1—42, 97—a6. Schwarz wartet ab, de er fürchtei, deh nach der Rochede Weih sofort zum Flügelengrift vorgehen könnte, was bei der sterken Bauernmitte tatsächlich sehr aussichtsreich ware. 10. Dd1—e2, e7—es; 11. 12—141 Durch diesen wichtigen Zug behaugtet' Weit die slerke Bauernmitte und widerleg dedurch die schwarze Partieanlage. 11. 816—hS: 12. De2—f2. esXd4; 13. 63X 44, Sc6—b4; 14. L4.—b1. 947—bs Scheinber sieht Schwarz jeizt genz gul, eber der nächste Zug— wodurch nebenbei die weiße Bauernlewine Ins Rollen kommt— zerstört alle Illusionen von Schwarz. 15. g2—941, Shs—16; 16. D12—62, ObSXe2f; I7. KeiXe2, 46—45. Schwarz siehl schon unverkennbar schlecht, aber der Beuernzug gestallet die schwarze Lage noch ungünstiger, de Jetzt Die große Frage Brigitte lag auf dem Sosa und dachte angestrengt nach. „Wie liebe ich meinen Kurt? Ist es eine reine schwesterliche Liebe oder—?“ In diesem Augenblick wurde sie durch das Zuknallen einer Tür aus ihren Betrachtungen aufgestört. Ihr kleiner Bruder war ins Zimmer gekommen, dreckig. pfeisend und laut. „Marsch hinaus du Lümmel“, schrie ihn Brigitte an. Als sie wieder allein war, verfiel ste in erneutes Grübeln. „Nein“, sagte sie sich, „meine Liebe zu Kurt ist keine schwesterliche Liebe, das ist mal sicher. Sie ist so viel reiner und höher...“ Erleichterung Der Herr hatte seine Tischnachbarin schon eine halbe Stunde mit seiner Ahnengeschichte geplagt. „Und übrigens“, schloß er mit stolzer Bescheidenheit, „bin ich der Letzte meines Geschlechts.“ Da atmete die junge Dame erleichtert auf:„Oh, das freut mich aber sehr.“ Kindermund Märchen ist mit seiner Mutter im Keller. Auf den Borten stehen viele Gläser mit Eingemachtem.„Mutti“, „Da hab ich Kirschen und Erdbeeren eingeweckt“, sagt die Mutter. „uch, Mutti. dann weck doch mal ein Glas für mich auf“, meint Mäxchen. Silbenrätsel Aus nachstehenden 44 Silben sollen 18 Wörter folgender Bedeutung gebildet werden, deren Anfangs= und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Kernwort über„Verhütet Unfälle“, ergeben.(ch= einmal ein Buchstabe.) "— B— 31— be— ber— cier— das— de— del— di— druss—"—"—"— ge— ge!— gend: gles— hein— hI—!- In— lech— litz— men— ne— ne— neil— nir— pen— rich— 7o— sach — scher— iche— schop—1en—ser— Sire— se— tor— ver— Wei— weih 1. Aerger, Unbehagen, 2. Flachland, 3. drehbarer Anker, 4. Gehörn der Hirsche, 5. Staat in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. 6. Krankheit mit rötlichem Hautausschlag, 7. Flüssigkeitsmaß für eine kleine Menge Wein. 8. Stadt am Zierker See in Mecklenburg, 9. Stadt in Thüringen, 10. ungarischer Volkstanz, 11. männlicher Vorname, 12. Vorort von Berlin, 13. Stadt in Indien, 14. Laubbaum, 15. an keinem Ort, 16. durchsichtiges Gefäß, 17. alter Abschiedsgruß, 18. deutsches Land. Zwei Zeichen Der deutschen Großstadt nahm ich zwei Zeichen Schont war ein Körperteil auf der Stell“. Lösungen aus der letzten Unterhaltungsbeilage Kreuzworträtsel Waagerecht: 1. Obst, 4. Eris, 8. Pate, 9. Lese, 10. Ase, 11. Athen, 12. Lerche, 17. Renate, 20. Taste, 22. Sau, 23. Arie, 24. Ball, 25. Herz, 26. Unke. Senkrecht: 1. Opal, 2. Base, 3. Stern, 4. Eltern, 5. Reh, 6. Iser, 7. Senf, 13. Cortez, 14. Fasan, 15. Utah. 16. Aare, 18. Talk, 19. Eule, 21. Sir. Eine Zierde jedes Deutschen Amts, Reichs, Berg, Ehren, Innen, Tief— Arbeit. Besuchskarte Modellschreiner. Silbenfüllrätsel Roh— Ei— Sen= Roheisen; Sen— Sen— Mann Sensenmann; Haupt— Bahn— Hof= Hauptbahnhof; Erd— Be— Ben= Erdbeben; Gold— Am— Mer— Goldammer; Me— Ter— Maß= Metermaß.— Eisenbahn beamter. Zweimal schütteln Emser Buerger— Meersburger— Merseburger. die welhen Beuern geradezu zum Vormersch ermuntert werden. 19. e4—65, 816—67; 19. 82—93, Sb4—65; 20. 14—13. 444 Stellung nach dem 20. Zuge von Weiß Schwarz fürchtel jeizt eine Zermelmung durch die weihe Beuernlawine und opfert einen Springer gegen zwei Bauern, ellerdings schafft er dadurch nicht das weihe Läuferpaar aus der Welt, des in der Folge die entscheidende Rolle spiell. 20., Sd7 Xes: 21. d4Xes, Lg7Xes: 22. Ta1—s2, 0—0—0; 23. S42—13, Th8—68; 24. S12Xes, TeßXes; 25. Ke2—121, 748—69; 26. Th1—61, 8c6—44; 27. b2—541, 844—5s; 28. Le3—42, TeiXei: 29. LezXef, SbSX dé: 30. Ta2—62, TesXezf: 31. KI2Xe2, Kes—67; 32. Lb1—42, 57—53 33. Ke2—es. g6—95; 34. Kes—64, 67—65; 3S. 1e1—92, S46—57: 36. Lg3—es, h7—h6; 37. Les—97, a6—95 38. 18—16, as Xb4: 39. Le2—1sf, K4r—46; 40. 167—19f, Kd—67: 41. a3 Xb4, Ke7—bé; 42. Lg7 Xhé. Aufgegeben. Anmerkungen für die NZ von Westfalenmeister Gustev Rogmenn(Bochum). so sind. Da wird er wohl erst noch sein Glas Bier teinARI„ # ROMAN VON ROBERT SEITZ Zeichnungen.: CACILIE chnung KRUCK EBERG So schloß die letzte Romenfolge: Lühmann hat sich vorgenommen, Dan Lebbers“ Laden nicht wieder zu betreten, aber ein paar Abende darauf ist er wieder de. Obenauf ist er und lacht Dan Lebbers ins Gesicht. 13. Fortsetzung „Sie hat es mir selber gesagt. Was sagst du nun?“ „Was ein Mensch so zusammenschwatzt", ruft Dan Lebbers. Es ist gut, daß der Laden leer ist und keiner von dem Gespräch etwas hört. „Das hat sie gesagt!?“ fragt Dan Lebbers ungläubig. „Das hat sie gesagt“, bestätigt Lüßmann.„Sie hat es gesagt: Und wenn ich zehnmal bei ihm gewesen wär', hätt'st du nicht das Maul aufzureißen.“—„Also bist du bei ihm gewesen?“ hab ich gesagt.— Ja, damit du's weißt, und nun geh, und erzähl's den anderen!" Dan Lebbers schüttelte den Kopf.„Wann hat sie denn die Worte gebraucht?“ „Heut vormittag“, antwortete Lüßmann.„Ich war wegen des Stallfensters mit vorbei. Da soll ein neuer Rahmen eingesetzt werden.“ „Wie seid ihr darauf gekommen?" erkundigte sich Dan Lebbers. Er hatte Bier eingegossen und zwei Jagdkorn. Er war atmelos.„Sollte man's glauben?“ sagte er immer wieder. Lüßmann spuckte aus.„So ist sie“, sagte er,„nichts hab ich gesagt. Sie ist gleich über mich hergefallen. Frech angesehen hätt' ich sie. Ich hab's beileibe nicht getan. Schließlich kann ich mir die Augen nicht zubinden. So ist's gekommen. Ich muß sagen, wenn ich's nicht des Alten wegen täte, ich ginge nicht wieder hin.“ Sie setzten sich und tranken. Sie erzählten es sich immer wieder. Da ging die Tür auf und Christian trat ein. Er beachtete Lüßmann nicht. Nein, er will sich nicht hinsetzen. „Gib mir eine Flasche Rum“, sagte er zu Dan Lebbers, „guten Jamaika. Wir wollen ihn zu Hause trinken.“ „Rum ist gut. Wenn so feuchtkaltes Wetter ist, gibt es nichts Besseres", lobt Dan Lebbers.„Ihr woll euch eine kleine Feier machen. Das kann ich mir denken—“. Und er zwinkert mit den Augen. Lüßmann hat heute mehr getrunken als sonst. Zuerst sitzt er stillschweigend und den Kopf gesenkt vor seinem Glas. Er starrt auf die Tischplatte, was geht ihn Christian an? Nach und nach steigt ein Aerger in ihm auf. Der Mensch tut so, als wäre er Luft. Dabei hat er genug auf dem Kerbholz. Nicht einmal die Zeit hat er mir geboten, als er hereinkam. Er sollte selbst froh sein, wenn man noch einen Blick für ihn hat. Geht hin und läßt sich einfach mit der Frau ein. Das läuft nun hier herum und hebt die Stirn. Vor vielen Jahren ist an dieser Stelle dem Tagelöhner Emil Panten, der ein Trunkenbold war und liederlicher Mensch, eines Nachts auf dem Heimwege ein weibliches Gespenst in langem weißem Kittel auf den Rücken gesprungen. Wie vom Teufel gejagt war der Mann gelaufen. Seine Trunkenheit ist im Schreck verflogen gewesen, doch das Gespenst habe nicht locker gelassen, und erst drei Schritte vor der Haustür war es verschwunden. Von diesem Tage an wurde der Deputant Emil Panten ein gottesfürchtiger Mensch, und seine Frau, die eine tüchtige, arbeitsame Person war, hatte nicht nötig, sich noch einmal als weißer Geist in die gefahrvollen Bezirke des Unirdischen zu wagen. An diesem Graben mußte Christian vorüber. Die Zeiten der Mahr, der Rodjacke, der Kobolde und Jülkes sind vergangen. Auch die Zeit des Hachupps und des wilden Alfs sind vorüber. Was jetzt nachts im Garten kraucht, ist unlauteres Gesindel. Verächtlich ist, wer sich der Finsternis verbinden muß. Nur wer allein in der Helligkeit der offenen Straße seinen kommt, scheint es, als gingen da im Dunkeln zwei gute Freunde, untergehakt und ohne Hader gegeneinander. Kein Wort sagt Lüßmann mehr, er weiß, daß es keinen Zweck hätte. „Jetzt kommst du mit, so, nun wird alles in Ordnung gebracht.“ Von fern her hört man die Uhr schlagen. Sie werden noch wach sein auf dem Chausseehof. Iben Kars wird noch am Ofen sitzen, schweigsam, in Gedanken, wie es seine Gewohnheit ist. Lisa will noch zur Nacht das Vieh füttern. Ja, sie werden noch wach sein auf dem Chausseehof. Christian schleppt Lüßmann weiter. Lüßmann fragt nicht, er ahnt, wohin der Weg geht. Seine letzten Kräfte sammelt er noch einmal. Er geht noch ohne Widerstand. Er stemmt sich noch nicht. Er sammelt nur seine Kräfte. Da ist nun der Hof. Es ist Licht in der Stube. Lisa ist eben vom Futtern gekommen. Sie hat sich an den Ofen gelehnt. Lüßmann erhebt sich, steht vor Christian und sagt laut: „Guten Abend!“ Dan Lebbers sucht ihn mit Blicken zu beruhigen. „Guten Abend“, wiederholt Lüßmann laut und läßt Dan Lebbers' Blick unbeachtet. Christian wendet sich ab und dreht ihm den Rücken zu. Er bemäntelt das nicht einmal. Er dreht sich um und läßt Lüßmann stehen. „Sie hat es selber gesagt“, schreit Lüßmann plötzlich, „damit du's weißt, so, und nun erzähl's im Dorf!“ Christian blickt Dan Lebbers fragend an. Der Wirt zuckt die Achseln. Wir Frauen können ja warten Eine Stunde später wird auch sie unruhig. „Daß er gar nicht kommt“, sagt Frau Drees. Em## hat den Mantel angezogen und will ihm entgegengehen. „Paß auf, er sitzt noch bei Dan Lebbers und trin sagt Frau Drees, doch glaubt sie es nicht recht. Emilie hat den Mantel umsonst angezogen. Noch ehdie Türe öffnet, kommt Christian. Er bringt auch die Flas# Rum. Man sieht ihm an, daß er guter Laune ist.“ „Du hast uns schön warten lassen“, meint Frau DreEmilie sieht Christian prüfend an. Er lacht und ist gelaunt, aber das ist es nicht allein. Sein Lachen ist zu l und seine gute Laune zu forsch. In seiner Stimme. wenn er bloß Nebensächliches sagt, kann er eine Erre nicht unterdrücken. Emilie möchte am liebsten fragen: Was ist denn wesen? Sie fühlt, daß er nur ungern auf solche Frage worten wurde, und so läßt sie es. Für Frau Drees steht es fest, daß Christian getrunk hat. Warum auch nicht? Er wird einen Bekannten getrof haben, Patzke oder Laabs, oder vielleicht auch Jakob Kl. Sonntags sieht jeder zu, daß er noch zu seinem Gläs Bier kommt. Frau Drees gefällt es, daß Christian so geräumt ist. Sie ist eine starke Frau, die es nicht„ nimmt, wenn man sie derb anfaßt. Das Leben hat sie der genug angefaßt, und sie ist nicht darüber verzweifelt. schimpft und zankt mit dem Leben, nicht immer, nein Grunde hat sie es gern. Nun trinken sie den warmen Rum. Ja, Christian was erlebt. Auch Frau Drees merkt es nun. Er möchte eine Andeutung machen, nicht erzählen, nein, das keinen was an, aber eine Andeutung hat er schon auf Zunge. Er geht mit starkem Schritt in der Stube auf und a Wie ein Löwe im Käfig, denkt Frau Drees. Ich möchte ni# im Ernst mit so einem Seemann anbinden. Sie ist glückl darüber, daß er so stark ist. Eine Wolke herben Duftes ist über dem heißen R aufgestiegen. Emilie hat nicht viel getrunken. aber dur das Zimmer geht ein kleiner Rausch. Emilie hat wan dunkle Augen bekommen. Daß ich ihm solange zürn konnte, denkt sie und blickt Christian an. Wir suche Det: tech mi Frau Drees hat den Blick aufgefangen und runze etwas die Stirne. Vor allem ist der Gosaugletscher im Lauf: letzten 50 Jahre um etwa zwei Kilometer zurückgegas wobei sich auch die Höhe des Gletschers um etwa 20 2 vermindert hat. Die gesamte Eismasse des Gosauglet hat sich während dieser Zeit um ungefähr 50000 K meter verringert. Die bekannte Adamekhütte, di mittelbar an den Rand des Gletschers gebaut wurd heute einen halben Kilometer davon entfernt, und wo vor dreißig Jahren bläulich=grünes Gletschereis mi fährlichen Spalten den Boden bedeckte, findet man im Sommer die herrlichste Moränenflora. Der Abflu Gletscherwassers im Sommer zum hinteren Gosause Kreidenbach, ist durch den Rückgang des Gosauglet so gut wie versiegt. Noch vor 50 Jahren war er eine de pünktliche Erscheinung, daß ihm die Einheimischen Namen Stundenbach gaben. Die Schmelzwasser des schers pflegten nämlich täglich auf die Minute genau Mittagszeit einzutreffen. Der Bach stürzte über mach Felswände brausend zu Tal und sein Rauschen war jeden Besucher eine unvergeßliche Melodie des Hochgebir Nun steht Emilie auf und legt den Arm um Christi „Schade, daß wir nicht tanzen können“, sagt sie,„wenn Bolk hier ware mit der Geige“. Ach ja, der Schmied und die Geige. Keine Geige Bolk mehr angerührt, seit ihm der Bogen zerbrochen wurd Vieles wäre wohl anders gewesen, wenn man wie früh hätte tanzen können. Trübe Gedanken und böse Gedanke auch dumme Gedanken und nichtsnutzige kann man wa tanzen. Der Tanz ist die Seligkeit, vor der keine Pfor verschlossen bleibt. Ja, manches wäre gut geworden, m Bolk die Geige nicht beiseite gelegt hätte. Emilie hat ihren Arm um Christian gelegt.„Soll i euch eins singen?“, fragt Frau Drees ärgerlich. „Nein, aber wenn du noch einen Rum hast!“ lacht Christian. Es tut ihm wohl, daß ein weicher Arm um seinn Nacken liegt. Wie Katzen schnurren die Männer, wenn Liebe sie hätschelt. Nun hat auch er den Arm um Emilie gelegt und sie stehen dicht aneinander. Frau Drees reicht Christia das Glas, doch Emilie muß zuerst daraus trinken. Frau Drees hat sich wieder gesetzt und überlegt. Dieses letzte kleine Glas Rum, daran Emilie kaum die Lippen genetzt hat, ist von einer großen Süßigkeit gewesen Ein Schmiegen und Schweben ist von diesem Glase ausgegangen. Ja, es ist schön, jung und verliebt zu sein. „In Thorde ist der Rum nicht besser“, sagt jetzt Frau Drees.„Du hättest dabei sein sollen, Emilie! Nein, das war lustig!“ Emilie fragte nichts danach. Sie ist glücklich, neber Christian zu sitzen. Die süße herbe Duftwolke liegt über ihren Gedanken. „Wir haben Wein getrunken“, sagt Frau Drees. „Das nächste Mal kommst du mit nach Thorde“, unter Siemen! Be Die Ausführliche von Gehaltsa unter Kennzit Krupp A.G., Vie suchen „Eine Hexe ist sie, ein Teufel!" schreit Lüßmann.: Er hat getrunken, nun kommt der Zorn dazu. Das gibt einen Aufruhr. Christian hat keinen Blick für ihn. Er fragt Dan Lebbers:„Wen meint er?“ Ein ähnlicher Rückgang ist auch beim Hallstät: Karls=Eisfeld. dem größten Dachsteingletscher, zustellen. Die Verhältnisse liegen dort nur insofern günstig„.....„.— als dieser Gletscher im Sommer der Nachmittagsson„### Christian und streichelt Emilie die Hand.„Ich zeig weniger ausgesetzt ist und von oben günstigeren Nachsch dir das Mieer erhält, da er nahezu die Dreitausendgrenze erreicht. wdak“ tragt sie erfreut. Die Ursache dieser bedauerlichen Erscheinung ist no—.“ wir fahren nach Thorde. Am Hafen gehen nicht einwandfrei festgestellt. Wahrscheinlich hat sich de war ein Sair: zeige,### nuch den Leuchtturm. Einma siey e war ein Schiff da, ein Ausländer. Ich war an Bord.“ „Was war das für ein Schiff?“ fragt Frau Dreez. En will auch beteiligt sein an dem Gespräch über Thorde. Sit m ärgerlich, daß sie überhaupt davon angefangen hat. „Darüber habe ich selbst noch nicht einmal nachg.„Wir konnten uns kaum verständigen. War das ein „„ Kauderwelsch!“ lachte Christian.„Es war ein gewöhnliche zum Abte me Dan Lebbers weiß nichts anderes als die Schultern zu schütteln.„Erzähl's im Dorf!“ schreit Lüßmann.„Sie hat's selber gesagt. Wen meine ich wohl? Das kannst du dir denken!" Jetzt starrt Christian ihn an. Das ist ein gefährlicher Blick. Wenn dieser Blick in den Kneipen kam, saß das Messer locker. Christian hat die Hand geballt. Er hebt schon die Faust, aber er besinnt sich und packt Lüßmann in das Genick. Er packt gar nicht so fest hin, aber Lüßmann schwankt. „Laß mich los!“ brüllt er. Christian reißt mit der anderen Hand die Tür auf, und schon ist Lüßmann draußen. Dan Lebbers schmunzelt. Er ist nicht ärgerlich über diesen kleinen Zwischenfall. So ein Seemann hat Kräfte, das muß man sagen. Er greift bloß einmal zu, und schon liegt der andere draußen. Sie sprechen auch nicht weiter darüber. Christian steckt die Flasche Rum in die Tasche, zahlt und geht. Dan Lebbers kommt mit bis zur Ladentür, steht in der Tür, dreht den Kopf nach allen Seiten und sagt:„Schlechtes Wetter.“ Wenn er einen Kunden, auf den er Wert legt, bis zur Tür begleitet, pflegt er immer in dieser Weise seine Betrachtung über das Wetter zu machen.„Schönes Wetter heute“— oder:„Nun wird's sich wohl ändern“— oder:„Schlechtes Wetter!“. Heute also war schlechtes Wetter. Ein häßlicher feuchter Wind, der nicht mit einem spielte, sondern sich wie ein Schrat um einen klammerte. Der Wind hockte einem auf dem Rücken und man mußte ihn nach Hause schleppen. Dan Lebbers hatte bloß nach dem Wetter ausgesehen.“ Sein Blick hatte auch die Straße abgestreift, soweit man sie im spärlichen Licht der Laterne übersehen konnte. Lüßmann war nicht mehr da. Das glaub ich, er ist gleich aus dem Staub Und davon. Damit hatte er nicht gerechnet. Ein Griff und draußen! Er wird es sich hinter die Ohren schreiben. Was bringt er auch das Gerede wieder auf. Aber diese Lisa! Sieh einer an: und wenn ich zehnmal bei ihm gewesen wäre— sie macht kein Geheimnis daraus. So eine ist sie. An der stößt sich Iben Kars die Hörner ab. Alt soll er geworden sein, das kann man glauben. Nein, Lüßmann läßt sich nicht sehen. Christian ist in den dunklen Abend verschwunden. Dan Lebbers schließt die Türe, er stellt die Gläser beiseite, blickt auf die Uhr, gähnt, nimmt ein frisches Glas und fängt wieder an zu trinken. Wo die Dorfstraße zum See abbiegt, um dann hinter dem letzten Hof in die Straße nach Thorde einzumünden, ist ein schmaler Graben. Wenn das Wasser des Sees steigt, wird er auch angefüllt, und die Kinder aus Sureiken spielen dann mit seinem schmalen Wasser. Meistens aber liegt er trocken. Mann steht, verdient Achtung. Eigentlich sollte die Welt so sein und nicht anders. Aber selbst hier am Graben von Sureiken will einer im dunklen Schild der Nacht seinen Streit ausfechten. Es ist nur gut, daß auch die Dunkelheit sich verrät. Rechtzeitig kann Christian zu Seite springen, und der Stein poltert über den Weg abseits in die Nacht. Ehe Lüßmann den zweiten zu schleudern vermag, reißt Christian ihn an die Erde. An die Erde reißt er ihn und reißt ihn hoch. Nur ein Spielball noch ist Lüßmann, ein Spielball, nichts anderes. Christian weiß einen unentrinnbaren Griff. Solcherlei Griffe lernt man unter dem Schiffsvolk. Es ist gut, wenn man damit Bescheid weiß. Sie retten einem das Leben. Nun gibt's kein Entkommen mehr. Versuch keine Müh'! Aus solcher Umklammerung sind ganz andere nicht herausgekommen als du. Auch wenn du treten und beißen willst, das wird dir nichts nützen. Tob dich aus Lüßmann, tob dich aus. Wirst schon von selbst ruhig werden, ganz ruhig und still. Wie ein Kind, das über seinen Eigensinn müde wird, so wirst du müde werden. Zerschlagen könnte ich dich, zerdrücken, ins Wasser werfen. Das alles könnte ich. Zerdrücken, zerschlagen. Ich könnte dir endlich dein Maul stopfen. „Laß mich los“, winselt Lüßmann. Christian hält ihn fest. Er schleppt ihn mit. Nein, er läßt ihn nicht los. Er schleppt ihn mit wie ein Bündel. „Du sollst mich loslassen“, keucht Lüßmann. Christian lacht. Das ist ein grimmiges Lachen. Er lacht, nein, er läßt Lüßmann nicht los. Er schleppt ihn die Straße zurück. Da ist der Laden von Dan Lebbers. Das Licht brennt darin, und durch die Scheibe sieht man den Wirt sitzen vor seinem Bier. Auch Patzke sieht man, der sich die Zeitung genommen hat. Christian schleppt Lüßmann weiter. „Laß mich los! Laß mich los!“ Da ist das Haus von Jakob Kloth, dem Fischer. Er ist diesen Abend vom See heimgekommen. In der Bütte auf dem Hofe zappeln noch die Fische. Der Fischer bessert das Netz aus. Es hängt an dem Haken, der in der Stubenecke befestigt ist, es füllt fast die Stube aus. Christian schleppt Lüßmann weiter. Draußen ist plötzlich ein Wutschrei. Ein Gebrüll. eine Flut von Worten. Iben Kars horcht auf. Lisa ist vom Ofen weg an das Fenster getreten. Sie hat es geöffnet. Sie ist ängstlich. Der Lärm draußen ist jetzt ganz nah. Man hört, daß zwei miteinander kämpfen. Aber der Kampf ist kurz, und dann wird die Türe aufgerissen, und herein stolpert Christian und zerrt einen anderen hinter sich her, einen anderen, der auf den Knien kriechen muß, weil er unter Christians Griff sich nicht aufrichten kann. Mitten in die Stube zerrt Christian diesen Menschen. „Lüßmann!“, schreit Lisa erschrocken. Christian zwingt Lüßmann bis vor Lisa. Da läßt er ihn liegen. Iben Kars ist aufgestanden; aufgerichtet hat er sich. Er ist alt, aber seine Augen funkeln. Er blickt nicht auf den Verächtlichen, der da am Boden liegen muß. Er blickt auch nicht auf Christian, der noch gerötet vom Kampf schwer atmend da steht. Er blickt auch nicht auf Lisa, die ihre Augen gesenkt hat. An allen vorbei sieht Iben Kars. Er atmet tief. Es ist ein großes langes Atemholen, wie es ein Mensch hat, der aus den trüben Wassern der Flut auftaucht. Iben Kars steht aufgereckt da, seine Augen sind klar. Er versucht, die Hände etwas ineinander zu legen, und er denkt:„Er ist wie ich, und das Kind wird ebenso sein.“ Vor einiger Zeit noch hatte Iben Kars einmal zu Lisa gesagt:„Wenn er auf den Baum steigt, gehört ihm nichts mehr.“ Damit hatte er Christian gemeint. In diesem Augenblick hat Iben Kars das Wort ausgestrichen. Die Hände ineinandergelegt, sagt er leise: „Er ist wie ich, und das Kind wird ebenso sein.“ Schiff für Frachtgüter, aber immerhin, es war von weit her. „Ich möchte auch einmal mit so einem Schiff fahren“, schwärmte Emilie,„wie weit du schon herumgekommen bist.“ „Ja“, antwortete Christian nachdenklich. Er trinkt und erzählt:„Himmel, was gibt es für Länder in der Welt und was für Städte! Braune Menschen und schwarze und gelbe. Jeder hat seine Musik. Sie trommeln auf Holz und blasen auf Häuten, und was für Lieder! Ja, überall ist was los. Das ist eine kunterbunte Welt! Anders als hier", sagt Christian.„Aber erst das Wasser! Ach, das Wasser!“ Frau Drees erschrickt. Zum ersten Male hat Christian einen Vergleich gezogen. Er war schon drauf und dran, das alles zu vergessen. Welch dummes Ding, diese Emilie! Ihm davon zu reden. Wenn sie doch aufhören möchte. Aber nein, sie fragt weiter. „Das ist alles Firlefanz“, sagt Frau Drees,„das verdreht den Menschen bloß den Kopf.“ „Du sprichst wie Iben Kars“, lacht Christian. Emilie steht ihn ängstlich an. Nein, ohne Scheu spricht Christian den Namen aus. Er hat den Alten lange nicht erwähnt, aber jetzt sagt er einfach:„Iben Kars" und lacht. Emilie atmet auf. Sie sagt:„Du mußt das verstehen. Sie haben ihren eigenen Boden. Ich habe ja auch nichts.“ Sie tut, als wäre das nun ein Vorzug. Frau Drees fährt auf.„Man muß arbeiten können“, sagt sie,„arbeiten, alles andere sind Flausen.“ „Ich arbeite wohl nicht?“ erwidert Emilie. „Natürlich arbeitest du“, antwortet Christian. Es ist viel Zärtlichkeit in seiner Stimme. Masc. Ma mit a müss kurze kons ferner suchen Mascl die s im a Ausführliche bschriften un les Kennw „Mein Gott, wie empfindlich du bist“, beklagt sich Frau Drees.— Auf dem Hof am See hatte man auf Christian gewartet. mit.“ „Mach keinen Aufstand, sag' ich dir. Jetzt kommst du „Nun wollen wir alles ins reine bringen.“ Lüßmann fügt sich in das Unabänderliche. Er wehrt sich nicht mehr. Wenn ihnen hier und da jemand entgegen„Ich weiß nicht, wo er bleibt“, sagt Frau Drees,„er wollte doch bloß den Rum vom Kaufmann holen.“ „Es wird doch nichts passiert sein?“ fragt Emilie ängstlich. Frau Drees lacht sie aus. Was kann schon in Sureiken passieren? Räuber und Diebe gibt es nicht. Ordentliche Menschen wohnen in Sureiken, nicht alle liebenswert, aber keiner so, daß man vor ihm auf der Hut sein müßte. Es gibt auch keine Landstreicher, welche die Gegend unsicher machen. Man kann sogar in Sureiken nachts die Türen auflassen Frau Drees lacht. Was sollte ihm denn passieren? Natürlich, er könnte längst zurück sein. Aber wie Männer Am nächsten Morgen ist der Rum verflogen. Der Alltag ist da und die Arbeit. Es ist noch sehr früh im Jahr, und die Arbeit frißt einen noch nicht auf. Frau Drees und Emilie fangen an, sich aus dem Wege zu gehen. Wer den Vorteil davon hat, ist Christian. Er kann sich nicht beklagen, daß er vernachlässigt wird. Aber er ist doch oft in Gedanken. Frau Drees spricht von der Wirtschaft und Emilie von der Seefahrt. Frau Drees spricht vom Acker und Emilie von Thorde. Frau Drees geht mit Christian über Land.„Das alles gehört zu unserem Hof. Das auch noch! Und auch noch das Stück da drüben. Es ist ein schöner Hof, man kann zufrieden sein. Nun ja, es gibt allerlei Sorgen, aber man wird sich schon durchbeißen. Es ist ja nun auch ein Mann auf dem Hof“, sagt Frau Drees und pufft Christian in die Seité. „Wir werden die Karre schon ziehen“, antwortet Christian. Er weiß nun, wie mit dem Pflug umzugehen ist und wie mit der Egge. Er kennt auch den Kultivator. (Fortsetzung folgt) mit gut für unse Angebo Lichtbil Mine Zwei HLELIE Für den Vertrie Preise von 56 9 Das Werk hat kende Männer a ahrgeldzuschuß, stützung durch bo Bewerbungen nu D. Schürmann. st noch sein Glas Bier trinten. d auch sie unruhig. mt“, sagt Frau Drees. Em## nd will ihm entgegengehen. bei Dan Lebbers und trint bt sie es nicht recht. umsonst angezogen. Noch ehtian. Er bringt auch die Flas ß er guter Laune ist. en lassen“, meint Frau Drerüfend an. Er lacht und ist allein. Sein Lachen ist zu l #rsch. In seiner Stimme, s sagt, kann er eine Erregusten fragen: Was ist denn ungern auf solche Frage an e es. fest, daß Christian getrunkdird einen Bekannten getrofse er vielleicht auch Jakob Klo z er noch zu seinem Gläschfällt es, daß Christian so an rke Frau, die es nicht üb nfaßt. Das Leben hat sie den nicht darüber verzweifelt. 6 Leben, nicht immer, nein, emen Rum. Ja, Christian### merkt es nun. Er möchte ge#### ht erzählen, nein, das ge# deutung hat er schon auf de## eitt in der Stube auf und als t Frau Drees. Ich möchte inn anbinden. Sie ist glückli es ist über dem heißen Ru st viel getrunken, aber dur r Rausch. Emilie hat warm aß ich ihm solange zürne ristian an. ick aufgefangen und runze legt den Arm um Christia können“, sagt sie,„wenn jet die Geige. Keine Geige ha##der Bogen zerbrochen wurd### vesen, wenn man wie frühe bedanken und böse Gedanker nichtsnutzige kann man wer ligkeit, vor der keine Pfort# s wäre gut geworden, wen elegt hätte. n Christian gelegt.„Soll i Drees ärgerlich. och einen Rum hast!“ lacht in weicher Arm um seine eren die Männer, wenn Liebden Arm um Emilie gelegt Frau Drees reicht Christian uerst daraus trinken. Frar d ü b e r l e g t. kum, daran Emilie kaum die er großen Süßigkeit gewesen i i s t v o n d i e s e m G l a s e a u s g und verliebt zu sein. nicht besser“, sagt jetzt Frau n sollen, Emilie! Nein, das TSTSENGEGG S Miline Sie ist glücklich, neber herbe Duftwolke liegt über en“, sagt Frau Drees. du mit nach Thorde“, unter Emilie die Hand.„Ich zeig Thorde. Am Hafen geher ch den Leuchtturm. Einmal er. Ich war an Bord.“ ff?“ fragt Frau Drees. En Gespräch über Thorde. Si davon angefangen hat. verständigen. War das ein „Es war ein gewöhnliche terhin, es war von weit her.“ eit so einem Schiff fahren“, schon herumgekommen bist.“ nachdenklich. Er trinkt und für Länder in der Welt und hen und schwarze und gelbe nmeln auf Holz und blasen er! Ja, überall ist was los. Anders als hier", sagt r! Ach, das Wasser!“ ersten Male hat Christian r schon drauf und dran, das es Ding, diese Emilie! Ihm zufhören möchte. Aber nein, agt Frau Drees,„das verpf.“ “, lacht Christian. n. Nein, ohne Scheu spricht hat den Alten lange nicht ch:„Iben Kars“ und lacht. :„ D u m u ß t d a s v e r s t e h e n. . Ich habe ja auch nichts.“ ein Vorzug. kan muß arbeiten können“, sind Flausen.“ rwidert Emilie. ntwortet Christian. Es ist 1e. du bist“, beklagt sich Frau Rum verflogen. Der Alltag sehr früh im Jahr, und die gen an, sich aus dem Wege hat, ist Christian. Er kann schlässigt wird. Aber er ist Wirtschaft und Emilie von vom Acker und Emilie von Ihristian über Land.„Das auch noch! Und auch noch schöner Hof, man kann zuUerlei Sorgen, aber man ja nun auch ein Mann auf ufft Christian in die Seité. schon ziehen“, antwortet dem Pflug umzugehen ist auch den Kultivator. (Fortsetzung folgt) S 5 SIEMENS Wir suchen zum baldigen oder späteren Dienstantritt Detallkonstrukteure und technische Zeichner mit entsprechender technischer Vorbildung für die Arbeitsgebiete Allgemeiner Maschinenbau und Apparalebau für Berg- und Hüttenwesen sowie Vonillatorenbau. Anstellung kann nur nach ordnungsmäßiger Lösung des bestehenden Arbeitsverhältnisses erfolgen. Bewerbungen mit selbstgeschriebenem Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften, Angabe der Gehaltsansprüche und des frühesten Eintrittstages unter dem Kennwort„AJ 224“ erbeten an die Siemens- Angestellten-Vermittlungsstelle Berlin-Siemensstadt, Verwa.tungsgebäude vie Fried. Krupp A. G. sucht für ihre Revisionsabtellung zum baldigen Eintritt als technischen Rechnungsrevisor. Gute Allgemeinbildung, ertolgreicher Besuch einer höheren Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau und mehrjährige Baustellenpraxis sind Bedingung. Ausführliche Angebote mit Zeugnisabschritten, Angabe von Gehaltsansprüchen und des frühesten Eintrittstermins unter Kennzitter 39225 an die Personalabteilung der Fried. Krupp A.G., Essen, erbeten Wie suchen zum möglichst baldigen Eintritt für das Büro der Abteilung Industriebau unseres Werkes Sterkrade mehrere jüngere Maschineningenieure Maschinentechniker mit abgeschlossener Fachschulbildung. Bewerber müsssen eine gute Auflassungsgabe haben u. nach kurzen Angaben allgemeine Fabrikeinrichtungen konstruktiv bearbeiten können. erner suchen wir für die gleiche Abteilung mehrere jüngere Maschinenzeichner die sauber u. flott arbeiten und gute Kenntnisse im allgemeinen Maschinenbau besitzen. Ausführliche Angebote mit Lichtbild, Lebenslauf, Zeugnisbschriften und Gehaltsansprüchen sind mit Nennung 1es Kennwortes„St. 181“ zu richten an Guteheffnungshütte Oberhausen Aktiengesellschaft Abteilung G. Oberhausen(R’ld.) S kechnischer Zeichner mit guten bautechnischen Grundkenntnissen für unsere technische Abteilung gesucht. Angebote mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild und Gehaltsforderung an Rhenania-Ollag Mineralölwerke. Aktiengesellschaft Zweigniederlassung Düsseldort HKEIIE Für den Vertrieb eines vierbändigen parteipolitischen Werkes zum Preise von 56 RM. suche ich einen befähigten Buchvertreter s Werk hat sehr gute Absatzmöglichkeiten. Mitarbeiter sind fühkende Männer aus Partei und Staat. Es werden bode Provision, ahrgeldzuschuß, geschütztes Gebiet mit Alleinverkaufsrecht. Unterstützung durch hobe Dienststellen gewährt. Bewerbungen nur von Fachleuten mit Bild erbeten unter A. 1994 an D. Schürmann. Anz.=Mittl., Düsseldorf. 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Erfahrener Hochbautechniker der in der Kalkulation und Abrechnung von Schreinerarbeiten durchaus bewandert ist und die Leitung einer größeren Schreinerei selbständig übernehmen kann, zum 1. April d. J. gesucht. Angebote mit Gehaltsansprüchen erbeten: August Weber, Bauunternehmung ortmund, Körner=Hellweg 77 Bei dem Städtischen Eltwerk der Stadt Marl in Westfalen ist sofort die Stelle eines Elektromonteurs zu besetzen. Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, die als Elektriker die Gesellenprüfung mit Erfolg bestanden haben. Die Vergütung wird nach den Bestimmungen der Tarifordnung B für Gefolgschaftsmitglieder im öffentlichen Dienst gewährt. Marl, den 24. Januar 1939. Der Bürgermeister: Spingies. Wir suchen tüchtige Verkäufer M bzw. Verkäuferinnen M für unsere Abteilungen: 1. Kleiderstoffe und Seiden 2. Damen-Oberbekleidung s. Trikotagen, Wäsche, Strümpfe, Herrenartikel 4. Baumwollwaren u. 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