ner Handlungsweise ließ das Gericht nich :. Hätte er die## utschen Reichsbahn b# ne des Gesetzes als## mindestens sechs Mon## orden. jungsschein verfälscht ne zum Bezuge von en Charatter einer### Ihre Verfälschung## gestellt. Einen solchen i Bezuge von Butter n Lippstadt verfälscht e eigenmächtig die dar nenge von 600 auf nd diese Menge auch 1 sie ihr nicht zustand. ein seine übliche Runde## der an der Stelle zur gestellt wurde, ist die allen. vird jede Fälschung von Gefängnis bestraft. ß die Handlung nicht at das Schöffengericht agte anstelle einer Ge##### gen mit einer Geldstrafe ischer Sport haft Steinhausen und des Sportvereins Bi## igen Sonntag zu einem Bannmeisterschaft auf platz. Anstoß 15 Uhr. Bewegung E 2o1 vo, einsichieh. girnzefrtummer 10 Big. Im Fale böhzerer Genalt, Vertiedesorun Auteigenpreiz, 1 mm boach 4s mm breit 5 Via, Kleine Anzeigen Nachlaß. Gerichtsstand für beide Teile Amtsgericht Büren. Verlagsort Lippstadt. Kostenl. Beilagen: u. a. Der illustr. Sonntag- Am häusl. Herde Ausgabe 8 Fernruf 276 7 Bankkonten: Kreissparkasse Büren Spar= u. Darlehnskasse Büren Geschäftsstelle Büren, Adolf=HitlerStraße 13 Der Stutseirr Sureiter Heilnarzenung fur den Kreis Büren Büren, Montag, 20. Oktober 1941 45. Jahrgang Sonnabend, tritt das#### .30 Uhr an der Mädr# se 31.281 Büren. Alle## in Sonntag um 10.45 Uhr ir Aufnahmebestätigungsi nen und Sprecherinnen an der Mädchenschule an. Siddinghausen. Heute(E Junggenossen, die das um 20 Uhr zum Dienst * Humor ommt mit seinem Sprößli schule verläßt, zum Ber## t: der Junge werden? Haiß nung? „Ich glaube, er eignet sich ickt:„Schön, ich werde veranlassen.“ fzt:„Das ist wohl nicht hnen versichere, daß der Ju# rt, wenn ich oder seine Mu Imil Reuber, Lippstadt; heimatlichen und Anzeigen### en; Verlag und Druck: C. annr Lippstadt. Nr. 8 vom 1. Jan. 1941 gü e Seelenamt Mann, unsern guten Sohn n Felde der Ehre gefallenen V Freitag um.10 Uhr, in der Pfarrladen wir freundlichst ein. als herzlichst für die uns bei ngebrachte Teilnahme. milie Wwe. Hanny Freitag milie Stelan Freitag milie Albert Lunghard 1941. Ac chtspiele Sonntag nachm..30 Uhr und abends 8 Uhr Montag abends 8 Uhr Prachtvoll in seiner Ausstattung. einzig in seiner Besetzung, pakkend in der Deutung eines großen Schicksals, wird dieser Film zum unvergeßlichen Erlebnis i Jugendl. ab 14 Jahren haben Zutritt. eutsche Wochenschau irung der Wochenschau: Uhr. Eintritt 20 Rpfg. Sonige Scangk. ron Shanst und Wjalema Die Doppelschlacht siegreich Die doppelte Krise von Moskau (Von unserem militärischen Mitarbeiter) Die Bereitwilligkeit der britischen Oeffentlichkeit, die Krise von Moskau einzugestehen. wird von Tag zu Tag größer. Es läßt sich auch vor englischen Augen nicht mehr verbergen, daß die operativen Schläge gegen die Heeresgruppe Timoschenko in der Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk der für Moskau bereitgestellten Verteidigungsgruppe die Kraft genommen hat. Wenn es schon länger Timoschenkos Aufgabe I 76 Mscmzus pdlorsen ue asden #ety * 0 SAROsLANE B WANOMO OpekestAngt (Sezssce 1 rgg M0S8A Sg# D Ooezechong sngessee! SS455chon Kc Frauosogen“ Aus dem Führerhaupt quartier, 19. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Zwischen dem Asowschen Meer und dem Donez schreitet die Verfolgung des geschlagenen Feindes erfolgreich fort. Verbände der Waffennahmen im Häuser= und Straßenkampf, die Hasenstadt Taganrog..(4 Auf der Krim wurden in der letzten Nacht sowjetische Flugplätze bombardiert. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ist die Doppelschlacht von Brjansk und Wjasma siegreich beendet. Unter dem Oberbefehl des Generalfeldmarschalls von Bock haben Truppen des deutschen Heeres in engstem Zusammenwirken mit der Luftflotte des Generalfeldmarschalls Kesselring die sowjetische Heeresgruppe des Marschalls Timoschenko in Stärke von acht Armeen mit 67 Schützen=, 6 Kavallerie=, 7 Panzer=Divisionen und 6 Panzerbrigaden vernichtet. Die Säuberung des Kampfgebietes ist im wesentlichen abgeschlossen. Die in der gestrigen Sondermeldung bekanntgegebenen Zahlen haben sich inzwischen auf: 657 948 Gefangene, 1241 Panzerkampfwagen und 5 396 Geschütze erhöht. Unübersehbares Kriegsmatrial wurde erbeutet oder vernichtet. Die blutigen Verluste des Feindes sind wiederum schwer. An der Durchführung dieser Operationen waren die Armeen des Generalfeldmarschalls von Kluge, der Generalobersten Freiherr von Weichs und Strauß sowie die Panzerarmee der Generaloberste Guderian, Hoth, Höppner und des Generals der Panzertruppen Reinhardt beteiligt. Im Kampf gegen Großbritannien bombardierten Kampfflugzeuge in der Oktober Häfen an der englischen Südostküste. Mehrere Brände entstanden. Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet V erfolgten nicht. Ein Wachtig„ 10 britische Handelsschiffe und 2 Zerstörer versenkt der Vge#nsgehiet per ventschen Unterser. Betriebsstörung erst wiel## dem 21. Oktober 1941. etung. Immer näher war, eine Sperre vor Moskau zu bilden, so hat er seinen Auftrag in der ungünstigsten Weise durchgeführt; denn er hat wochenlang erhebliche Kräfte in sturen Angriffen gegen den JelnjaBogen hart südöstlich von Smolensk aufs Spiel gesetzt, ohne damit auch nur einen taktischen Einfluß auf die Kriegführung zu gewinnen. Andere Teile seiner Front waren fast zur winterlichen Ruhe übergegangen, so daß gerade diese Verbände durch den plötzlich anbrechenden Angriff vom 2. Oktober überrascht wurden. Diese Ueberraschung war die Voraussetzung für die Kesselbildungen, aus denen 657 948 Gefangene herausseholt wurden.„„ P Das Festhalten der Masse der TimoschenkoGruppe gestattete deutschen Panzerarmeen, an den Kesseln vorbei vorzustoßen. Die Ablenkung der sowjetischen Aufmerksamkeit auf diese Kessel ermöglichte den am nördlichsten angesetzten Panzervorstoß aus dem Waldai=Gebiet heraus über Kalinin gegen Moskau. So sah sich die bolschewistische Macht= und Nervenzentrale plötzlich einem Angriff gegenüber, der aus mindestens drei Richtungen aus dem Nordwesten, aus dem Westen und aus dem Südwesten auf die Hauptstadt lossteuert. Orte von geringerer oder größerer Bedeutung fallen trotz örtlichen Wider. (Fortsetzung nächste Seite.) Aus dem Führerhauptquartter, 18. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Angriffsoperationen im Osten verlaufen planmäßig. Kampfflugzeuge bombardierten bei Tage die Hafenanlagen von Murmansk und kriegswichtige Einrichtungen in und um Moskau. Auch in der letzten Nacht richteten sich Luftangriffe gegen Moskau sowie gegen Versorgungsanlagen in Leningrad. Ein von Nordamerika nach England gehender stark gesicherter Geleitzug wurde nach Eintritt Leitmotive der sapanischen Politik Verstärkung der Beziehungen zu den Rchsenmächten Tokio, 18. Okt. Im Anschluß an die erste Sitzung des neuen Kabinetts faßte Ministerpräsident Tojo die Leitmotive der japanischen Politik wie folgt zusammen: 1. Erfolgreiche Beendigung des China=Konfliktes; 2. Schaffung des großasiatischen gemeinsamen Lebensraumes als Beitrag zum Weltfrieden; 3. Nach außen Verstärkung der Beziehungen zu den Achsenmächten; 4. Nach innen Verstärkung der Kriegsstruktur und Mobilisierung aller Kräfte. die Wahrnehmung der günstigen Gelegenheit für Japan ein, doch beschloß die Staatsführung, in letzter Stunde einen Versuch zu machen, durch die Politik der Verständigung den Krieg zu vermeiden. Als Matsuoka ausschied. begann das dritte Kabinett Konoye Verhandlungen mit Washington, wobei Konoye persönlich sein ganzes Gewicht in die Wagschaale legte, indem er ein Handschreiben an den Präsidenten der USA. richtete. Aber die Gegenseite blieb unzugänglich, und die Tatsache, daß der ostasiatische Interessenkonflikt unüberbrückbar sei, wurde im Laufe der letzten zwei Monate der japanischen öffentlichen Meinung zur Gewißheit. Die kritischen Stimmen, die eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Japan und der USA. für unvereinbar mit der japanischen Würde und als den japanischen Interessen abträglich erklärten, schwollen zu einem immer weiteren Chor an. Ihnen hat nun das Kabinett Konoye mit seinem Rücktritt Rechnung getragen. Die japanische Nation erwartet von dem neuen Kabinett, daß es die Macht so einsetzt, wie es die japanischen Interessen gebieten, wenn Mars die Stunde regiert. Die amtliche japanische Nachrichtenagentur Domei meldet hierzu ergänzend: Das Kabinett Tojo, das mit der Vollmacht ausgestattet ist, die Nation in den Frieden oder in den Krieg zu führen, wurde nahezu in Rekordzeit zusammengestellt. Man betrachtet es als eine Regierung, die so stark ist wie nie eine Regierung zuvor. Am Freitag nachmittag erhielt Kriegsminister Hideki Tojo den Befehl des Tenno, das neue Kabinett aufzustellen. Tojo war am Sonnabend mittag mit der Bildung des Kabinetts fertig. Die Amtseinsetzung erfolgte um 15 Uhr. Die Liste des neuen Kabinetts hat im einzelnen folgendes Aussehen: Ministerpräsident, Kriegs= und Innenminister: General Außenminister und Minister für Uebersee: Schigenori Togo, der ehemalige Botschafter in Moskau; Marineminister: Admiral Schimada, Befehlshaber der Marinestation Jokosuka; Finanzminister: Okinori Kaya, der ehemalige Finanzminister; Minister für Handel und Industrie: Schinsuke Kischi. der ehemalige stellvertretende Minister für Handel und Industrie: Eisenbahnund Verkehrsminister: Vizeadmiral Ken Terajima, der Präsident der Docks von Ugara; der“ Wohlfahrtsminister, der Minister für Landwirt(Schluß nächste Seite) Das Eichenlaub zum Ritterkreuz Di. neusfanopische Regierung Berlin, 19. Okt. Der Führer und Oberste Dieneuesapaniüche rrgierung Befehlshaber der Wehrmacht hat Oberfeldwebel : 19 0“ Der Rücktzitt des Kabinetts Hoffmann, Flugzeugführer in einem Jagdgein das Blockabegeviel von deutschen Unterseebooten erfaßt. In mehrtägigen zähen Angriffen versenkten die Unterseeboote zehn feindliche Handelsschiffe, darunter drei vollbeladene Tanker mit zusammen 60 000 BRT. In nächtlichem Kampf gegen die Sicherungsstreitkräfte wurden feindliche Zerstörer versenkt. Vor Gibraltar versenkte ein deutsches Unterseeboot ein feindliches Bewachungsfahrzeug. Kampfflugzeuge bombardierten“ an der englischen Südostküste mehrere Hasenanlagen und versenkten ein Handelsschiff von 4000 BRT. Der Feind flog nicht in das Reichsgebiet ein. Toro, 19. Okt. Der Rücktzitt des Kabinetts Konoye, so stellt man in Tokio fest sei ein Zeichen dafür, daß Japans hochherziger Versuch, in unseter kriegszerfurchten Welt den pazifischen Frieden zu erhalten, gescheitert sei. Japan wurde durch den Ausbruch des Krieges zwischen Deutschland und der Sowjetunion von der drohenden bolschewistischen Gefahr befreit damit die japanische Politik auf den Weg gewiesen, die Südziele zu verwirklichen. Weite Kreise. deren energischster Vertreter der damalige Außenminister Matsuoka war, traten für Hoffmann, Flugzengführer in einem. Joode schwader, anläßlich seines 62. Luftsieges das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Telegramm ge„In dankbarer Würdigung ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres guis lche iae un eltdich ders 8. Luftsieges als 36. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des 1 Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler." E. * W Heinrich George bei der Kranzniederlegung am Grabe des großen Dichters. Leuchtendes Beispiel deutschen Soldatentums Berlin, 19. Okt. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: General Infanterie Friedrich Koch, Kommandierender General eines Armeekorps; Generalmajor BohnObert Thomas, Kommandeur eincz, lgiegihe: ten Infanterieregiments; Major Erifri ber, Bataillonskommanoeur in einem Infanerieregiment; Hauptmann Sgöztenggg, taillonskommandeur in einen. Smupe: zigzrent; Unteroffizier Walter Weber, Sggxgngugr einem Insanterteregimen:,nfanterieregiments; Voli. Kommandeu: Zonpaniejührer in einen Hauptmann Raetzel, Kompanigz##er# Schützenregiment; Hauptmann tailonskommandenr in eirzugzührer tzr einen ment; Leutnant Kürsten, Br, gagi Panzerregiment; Gefreiter Sebantiun Reiser, Richtkanonier in einem Artillerieregiment. Washington rust Schiffe zurück 16% Ug-ifit: USA. wollen das Symbol für die demokra Der Kriegsschuldprozeß von Riom Zürich, 18. Okt. Die Berichte aus Frankreich Hauptangeklagten im riegsscumlassen erkennen, daß die von Marg. g ghug, über die Bauptautzettagten, in Kriegsschuldprozeß verhängten Strafen in der Oeffentlichkeit beträchtliches Erstaunen hervorgerufen haben, und zwar nicht wegen ihrer Bemessung, sondern weil überwiegend angenommen worden war, daß der Rechtsspruch des Staatscheka, gng gültig sein würde, während nunmehr klargestellt ist, daß trotzdem noch in aller Form eine handlung und Verurteilung vor dem Obersten Staatsgerichtshof stattfinden wird. Diese. Umstand erklärt es auch, wieso die am Donnerstag von Marschall Pétain bekanntgegebenen Haftstrafen unbefristet ausgesperochen worden sind. Dem Gericht von Riom bleibt es überlassen, das endgültige Urteil zu fällen, welches die Strafen auf einen Zeitraum festlegen oder überhaupt schwere Strafen verhängen wird. Maßnahmen der ush. in Huzisin Washington, 19. Okt. Das Marineministerium gab bekannt, daß„einige sehr wenige nordamerikanische Handelsschiffe“, angewiesen worden sind, einen Hafen anzulaufen und dort Instruktionen über ihre Weiterfahrt entgegenzunehmen. In der Bekanntmachung wurde Aetont, es sei„irrig, anzunehmen, daß die erwähnten ungenannten Fahrzeuge nicht Handelsfahrt fortsetzen werden". Obwohl in der Bekanntmachung nicht mitgeteilt wird welche Schiffe von der Anweisung betroffen sind, wird aus Manila von unterrichteter Seite gemeldet, daß von den etwa 50 gegenwärtig im westlichen Pazifik befindlichen nordamerikanischen Schiffei ungefähr ein halbes Dutzend Befehl erhalten haben. nach Manila einzulaufen. Andere wurden nach Honululu beordert, während einige weitere wahrscheinlich sich in britische werden. Unter den zum Fernen Osten fahrenden Schiffen befinden sich 14, die Kriegsmaterial für die Sowjetunion nach Wladiwostok bringen. Insgesamt sind in diesem Dienst 20 bis Schiffe eingesetzt, doch befindzigAhgzing die Hälfte davon gegenwärtig in Die Direktion der Schiffahrtsgesellschaft President Line in San Franzisko, von der eine zahl Schiffe auf den Schiffahrtswegen des Fernen Ostens fährt, gab bekannt, sie sei unterrichtet worden, daß das USA.=Marineministerium Häfen auf den Philippinen. in Indien und solche unter britischer Kontrolle als „Häfen befreundeter Mächte“, im Zusammenhang mit seinem Befehl an die nordamerikanische Handelsschiffahrt im Pazifik ansehe. Ueu, wollen das Symhol fix. die Fr. g g, Einheit des Kontinents sein. Wenn sie aber ihr Bajonette und Kanonen dazu mißbrauchen, um Verräter und Schufte zu unterstützen, und sich ihrer eigenen Interessen bedienen, dann sinkt der Glaube an die Aufrichtigkeit der USA. in den Staub.“ Die neue japanische Regierung (Schluß von der 1. Seite). schaft und Forstwesen, der Justizminister, er Erziehungsminister sowie der Leiter des nungsamtes bleiben die gleichen wie im dritten Kabinett Konoye; Präsident des Informatien. amtes: Tani. ntes: Tan.„ Generalleutnant Toso, der neug. emierminister, ist zum General befördert Eorben. „Japan an einem Scheidewege“ Die doppelte Krise von Moskau (Fortsetzung von der 1. Seite) standes dabei wie reife Früchte vom bolschewisti schen Baum. Und mit dem Erreichen des in den letzten Monaten ausgehobenen Befestigungsgürtels rückt die Hauptstadt dem Kriegsgeschehen stündlich näher. Schon müssen Arbeiterwehren und Bevölkerungsteile in ziviler Kleidung in die Bresche geworfen werden, weil die Deckungstruppen in die Falle der Kessel gegangen sind. Auch die als einziges Erbe von der zaristischen Armee übernommene Befestigungskunst wird den umfassenden und frontalen Druck der deutschen Divisionen nicht aufhalten. Schon ist das Diplomatische Korps angewiesen, Moskau zu verlassen. Als letzter Versuch zur Beruhigung wird von der Feindseite auf Verstärkungen hingewiesen, die zur Verteidigung des Befettigungs: gürtels herangeholt werden. Aber selbst Wenn dies der Wahrheit entspräche, können tropfenweise herangeführte Verbände die Lage nicht wenden. ja nicht einmal aufhalten. Von der Nordgruppe Woroschilow kann keine Hilfe kommen, denn sie hat in ihrer eigenen Mausefalle von Leningral mit sich selbst zu tun. Und die BudjennyGruppe kann im Zustand ihrer Auflösung seit Kiew nichts unternehmen, was Timoschento bei seiner letzten Aufgabe entlasten könnte. Die Hauptstadt soll mit Hilfe von Arbeitern und Frauen verteidigt werden. Das ist das stärkste Eingeständnis von militärischer Schwache, weil eine Millionenarmee vertan wurde, ohne auch nur an einem Punkt die Initiative an sich zu reißen. Das starke Sowjetheer hat keine vollgültigen Verbände verfügbar, um das Sowjetherz zu decken. So groß ist der Verlust an Menschen und Material in vier Monaten Feldzug So wuchtig waren die Schläge unseres Ostheeree Mit 251 gegen 138 Stimmen Washington, 18. Okt. Das Repräsentantenhaus hat die Schiffsbewaffnungsvorlgge git 25 gegen 138 Stimmen angenommen. geht nunmehr dem Senat zu. In der Debatte hatte der Fraktionsausschuß der Republikanen scharfe Kritik gegen das Vorgehen der demokratischen Mehrheit hinsichtlich der Begrenzung der Debatte auf zwei Tage geübt und gegen die Geheimhaltung der Vernehmung von Zeugen aus der Administration. USA.=Luststützpunkte irgendwo in Grönland Minneapolis. 18. Okt. 200 wetterharte Arbeiter aus dem Norden reisten aus Minneapolis ab, um ein Jahr freiwilliger Verbannung in Grönland zu verbringen. Die Männer sollen an der Errichtung eines Luftstützpunktes der Vereinigten Staaten„irgendwo in Grönland“ mitarbeiten. Tokio, 18. Okt. In ihren Kommentaren umschreiben die Blätter, was die japanische Nation von dem neuen Kabinett erwartet.„Rischi führt aus: Japan steht einer ernsten it gegenüber, in der jede Anstrengung für die rasche Herstellung einer kriegsbereiten Strukerforderlich ist. Daher ist es natürlich, daß der Wunsch nach Bildung eines stärkstmoglichen Ausland seien so kritisch wie noch nie. Gleichzeitig tritt„Nischi Nischi“ den angloamerikanischen Versuchen entgegen, die Krisis in Tokio auszunutzen, um eine Entfremdung zwischen Japan und den Achsenmächten herbeizuführen. Diese Bemühungen kennzeichnet das Blatt als einen Schritt, der nur zu einer noch kräftigeren und aufrichtigeren Zusammenarbeit mit den Achsenmächten führen werde. Javan, so schließt das Blatt seinen Kommentar. steht am Scheidewege zwischen Aufstieg und Fall. Einen ernsten Ton schlägt auch der Armeekreisen nahestehende„Kokumin Schimbun“ an, der die Gründe des Rücktritt des Kabinetts Konoye dahin zusammenfaßt, daß die außen und innen zunehmend bedenklich geworden sei. Das Blatt weist besonders hin auf den sitlichen Zusammenhang der Japan bedrohenden Verlegung des Schwerpunktes des Sowjet: Regimes nach dem Osten mit den Bestrebung#n der ABCD.=Front, gegen Japan einen Druck auszuüben.„Das wesentliche Erfordernis für Japan ist heute ein starkes, einiges Kriegskabinett.“ Bücher für die Soldaten Aufruf zur Buchwoche Berlin, 18. Ok. Reichsleiter Rosenberg und andere Reichsleiter sowie die Führer der Gliederungen der Verbände erlassen folgenden „Viele Millionen Bücher wurden bieher durch die„Büchersammlung der RSDAP. für deutsche Wehrmacht" dem deutschen Solbuten an die Front und in die Lazarette geschickt. Sie haben viel Freude bereitet und die Verbundenheit der Front mit der Heimat im Erlebnis durch allen Mitteln stärken, ihre Entbehrungen und das deutsche Buch seinen Beitrag leisten.. Ich rufe daher alle deutschen Stunden des Kräftesammelns mit der seelischen Erbauung zu schenken. Es kommt dabei nicht auf die Zahl allein an, sondern auf die Zal der für den Einsatz geeigneten Bücher. Diesem meinem Aufruf schließen sich die mitunterzeichneten Reichsleiter, Führer der Gliederungen und Verbände an. Damit hat sich die gesamte Bewegung in den Dienst dieser Sammelaktion gestellt, und viele tausende freiwillige Helfer werden sich erneut für das Gelingen dieser kulturellen Betreuung unserer Soldaten einDer Beauftragte des Führers für die Ueberwachung der gesamten geistigen und weltarschaglichen Schulung und Erziehung der Rebur. Reichsleiter Alfred Rosenberg. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, des SA. Lutze, Reichsführer 4 Himmler, führer des RSKK. Hühnlein, der Bevollmächtigte Vertreter des Reichsjugendführers, Stabs: führer Moeckel. Reichsfrauenführerin Frau Scholtz=Klink. Reichsdozentenführer Prof. Dr. Schultze, Reichsstudentenführer Dr. Scheel. Gauleiter und Reichswalter des NS=Leireghunhes Wächtler. Korpsführer des REFK. Gen###### der Flieger Christiansen. Reichsarbeitsführer Hierl. Abend Sei nicht traurig, Rings grüßt dich Ueber deinem kle Strahlt des Himi Sei nicht traurig Gottes Frieden d Und aus deiner Steigt ein neueSei nicht traurig Endet einst in All dein Sorgen Wird in Kind u Ri Der tolle Intrigante USR.-Politik Provozierung Perus durch Beschlagnahme 18 von Pern gekaufter Flugzeuge Berlin, 19. Okt. Wenige Tage nach dem Staatsstreich in Panama wird ein such der Vereinigten Staaten, ganz Iberoamerika zu terrorisieren, bekannt. 18 Flugzeuge, die die peruanische Regierung aus de Beständen der früheren norwegischen Regierung in Kanada gekauft hatten, wurden während des Umladens in Newyork auf Veranlassung de: Staatsdepartements beschlagnahmt und sollen jetzt an die Sowjetunion geliefert werden. „Glaube an Aufrichtigkeit der USH. sinkt in den Staub“ Empörung über die USA.=Intrige in Panama Berlin, 19. Okt. Die Empörung. die sich über die Hintergründe des von Herrn Roosevelt inszenierten Putsches in Panama in anderen fül zenlerten Pursches in PanameIn anerten fAbamerikanischen Ländern äußert, findet in einer Sendung des Senders Costa Rica druck.„Die gestern unsere Freunde waren“, so heißt es darin,„sitzen heute unschuldig im Gefängnis, schändlich hintergangen und verraten von denen, die sich als Freunde ausgaben. Die Nleues Hanonenfutter Englands iranischer Kriegsausweitungsplan Stockholm, 18. Okt. Die Engländer haben den ehemaligen Schah von Iran auf der Insel Mauritius gefangengesetzt. Man rechnet in London damit, daß der neue Dreibund England—Sowjetunion—Persien, den Churchill in einer seiner letzten Unterhausreden ankündigte, in diesen Tagen Wirklichkeit werden wird. Der Vertrag soll in Teheran unterzeichnet werden und durch ihn verpflichtet sich Jran, England und die Sowjetunion im Kriege gegen Deutschland zu unterstützen, doch bringt der Vertrag angeblich keine direkte militärische Beistandspflicht für die iranischen Truppen. Auf der anderen Seite verpflichten sich England und die Sowjetunion, Iran gegen Angriffe einer dritten Macht zu schützen. Etwa nach dem Muster, wie England Polen, Norwegen, Frankreich, Griechenland und Südslawien gegen den Angriff Deutschlands geschützt hat. Damit ist die Tragödie des Irans vollständig. Dieses Land, das sich bisher abseits der großen politischen Geschehnisse in Europa in seinen Bergen einer großen Unabhängigkeit, wirtschaftlicher Blüte und des Friedens erfreuen konnte, ist nun in den Bannkreis des Krieges gezogen. Briten waren die Ersten bei der Flucht aus Moskau Stockholm, 18. Okt. Zu den ersten ausländischen Vertretungen, die Moskau verlassen haben, gehört, wie offiziell aus London berichtet wird, die britische Militärmission, die dort seit dem Abschluß der formellen anglo=sowjetischen Union Siegesdank an Marschall Antonescu Bukarest, 19. Okt. Die gesamte rumänische Regierung beglückwünschte mit einem feierlichen Akt den Staatsführer Marschall Antonescu zum Sieg von Odessa. Der stellvertretende Ministerpräsident Michael Antonescu richtete dabei den Staatsführer eine Ansprache. Das rumänische Volk habe in der Stunde, da der Marschall die Verantwortung der Führung auf sich genommen, am Rande des Abgrundes gestanden. die Armee war erniedrigt und der Staat des organisiert. Der Marschall habe es jedoch in einem einzigen Jahr verstanden, die moralischen Grundlagen des Volkes wiederherzustellen und den Staat wieder aufdurichter. Ruhmestaten Buch der Geschichte Rumäniens Ruhmertaten eingeschrieben, die dem Lande im zwischen rölkischen Leben neue Wege eröffneten. „ADreise Weltas ROMAN von Hans Possendor! Copyright by Verlag Knorr& Hirth, Kommanditgesellschaft, München 1939 48) „ 16r Doch es geschah nichts dergleichen, sondern Gino, den Ausdruck eines neugierigen Jungen auf seinem Gesicht, fragte: „Marco Ballarin?— Wer ist das? 25. Kapitel „Marco Ballarin? Wer ist das?“— Diese Frage Ginos, hervorgebracht mit einer Stimme, in der auch nicht die leiseste Erschütterung mit: klang. und mit einer Miene auf der auch nich. der Schatten eines Erschreckens lag. hatte Nelda derart verblüfft, daß sie für Sekunden geblieben war. Ihre mutige Bereitschaft, Gino ihr falsches Spiel zu bekennen, war mit einem Schlag zertrümmert— vernichtet ihre Ei schlossenheit, das Geständnis seiner Tat entgegenzunehmen— gelähmt ihr Wille, den Schleier des Geheimnisses zwischen ihnen zu zerreißen und ein Ende zu machen mit dem, was Gino(ihrer Ueberzeugung nach) mit dem Wort„Versteckspiel“ gemeint hatte. Endlich war es Nelda gelungen, sich so weit zu fassen, daß sie Ginos Frage hatte beantworten können. Ohne die näheren Umstände von Ballarins Tod zu erwähnen, hatte sie von der unglücklichen Ehe ihrer Mutter mit diesem Manne erzählt— von seinen späteren Gewissensbissen und von dem Testament, das er zu ihren. Neldas. Gunsten gemacht. Auch von der Liebe ihrer Mutter zu dem Maler Fabio Morandi, ihrem Vater, und von dem ganzen Verlauf ihres bisherigen Lebens hatte Nelda gesprochen. Es war ein langer, ausführlicher Bericht gewesen und Ginos Miene hatte dabei nichts anderes verraten, als Mitgefühl für sie. Zärtlichkeit und Liebe. Einen Augenblick war Nelda sogar nahe daran gewesen, von ihrem Besuch bei Ballarin in dem Londoner Hotel zu berichten— in demselben Hotel, in dem Gino Zimmer an Zimmer mit Ballarin gewohnt hatte. Aber sie hatte sich noch rechtzeitig besonnen und jenes Zusammentreffen mit Ballarin unerwähnt gelassen. Es war ja klar: Gino wollte sein Geheimnis nicht(oder noch nicht) preisgeben, und sie durfte ihn nicht in die Engtreiben! Wenn er einmal zu ihr darüber sprechen würde. so sollte das freiwillig geschehen. Ein erzwungenes Geständnis würde das Glück dieser jungen Liebe vernichten, wie ein Hagelschlag die Knospe. Auch Gino hatte von Neldas Erzählung die Lösung eines Geheimnisses erwartet— die Antwort auf eine Frage, die er sich schon oft gestellt: Weshalb war Nelda damals auf dem meldeamt von den Karabinieri verhaftet worden?— Welcher Tat hatte man sie verdächtigt oder beschuldigt? Da sie aber dieses Ereignis unerwähnt gelassen, so hatte auch Gino ohne Zögern darauf verzichtet, in ein Geheimnis einzudringen, dessen Lösung ihm nach seiner Meinung nichts anderes hätte enthüllen können, als ein Mißgeschick, nie aber eine Schuld oder Verfehlung des geliebten Wesens. Als Neldas Erzählung beendet war, hatte er sie wieder in seine Arme genommen, und sofort waren alle ihre Aengste und Zweifel unter seinen Liebkosungen dahingeschmolzen. Erst als Nelda, gegen drei Uhr morgens, nach Hause gekommen und sich zur Ruhe begeben hatte, waren alle Schrecken und Zweifel wieder über sie hergefallen wie eine Schar böser Geister: Wie war es möglich, daß Gino nicht einmal Ballarins Namen kannte? Auch falls ihm dieser Name bis zur Auffindung der Leiche nicht bekannt gewesen, mußte er ion doch später aus den Zeitungen erfahren haben!— Hatte Gino am Ende überhaupt nichts mit dem ganzen Verbrechen zu tun? Das war nach allen Indizien, die sie und Piccirillo gesammelt hatten, so gut wie ausgeschlossen!— Oder wußte vielleicht doch, daß sie diejenige war, die der Anstiftung zur Ermordung Ballarins verdächtigte? Nein, so konnte sich kein Mensch verstellen!— Wie lange aber konnte ihm diese Tatsache noch verborgen bleiben? Nachdem er nun wußte, wie sie hieß, wo sie wohnte, würde er auch bald alles andere erfahren: Nachdem sie einander ihre Liebe gestanden, gab es keinen plausiblen Grund mehr, sich nicht mit ihm in der Oeffentlichkeit zu zeigen, ihn nicht in ihrem Hause zu empfangen. Tat sie das aber, so wa Eino darüber aufklären würde, wer seine Freundin und Geliebte war! Doch über allen diesen Erwägungen, Zweifeln und Aengsten erhob sich siegreich eine Gewißheit und triumphierte ein Gefuhr: Er ist kein Verbrecher, und ich liebe ihn! Er kann kein Verbrecher sein, weil ich ihn liebe! Am Montagmorgen telephonierte Nelda an Chiopris, er solle sofort zu ihr kommen und je ein Scheckformular von der Banca Commerciale und vom Credito Italiano mitbringen. Auf diesen beiden Banken hatte die Firma Ballarin erhebliche Guthaben.,, Jtex erlschien##. Eine halbe Stunde spaler erschien der Prokurist im Palazzo. Ohne weitere Erklärungen schrieb Nelda auf jedes der beiden Sepmuior 2. Abar an wich selbt Lire 53000 zahrdur un mich selbst— und setzte ihre Unterschrift darunter. Dann „Belasten Sie mit diesen sechsundsechzigtausend Lire mein Privatkonto.“ Obwohl diese Summe ju. die Firma eine Lappalie war, machte der pedantische Prokurist Schwierigkeiten:„Verzeihen Sie, Sianoring aber weshalb nehmen Sie denn nicht vus Geld direkt von Ihrem privaten Konto bei der „3ch habe meine Gründe dafür“, erwiderte Chiopris gab sich nicht zufrieden:„Dann könnten wir vielleicht die sechsundsechzigtausend Lire einfach von der Firma auf Ihr privates Konto bei der Banca'Italia überschreiben? Das wäre mir aus buchhalterischen Gründen lieber.“ „Nein, es geschieht so wie ich es bestimmt habe“, war Reldas Antwort.#. g Chiopris durchschaute ihre Absicht. sie benötigte für persönliche Zwecke einen sehr hoher Betrag und fürchtete, daß die Auszahlung einer so großen Summe in barem Geld bei einer einzigen Bank auf Schwierigkeiten stoßen oder mindestens zu auffallend sein würde; ganz bestimmt hatte sie die Absicht, auch noch ihr privates Konto bei der Banca'Italia in Anspruch zu nehmen! Aber zu welchem brauchte sie soviel Gelzg,.hein sage eingetroffen, daß ihr ligenvemn Betektin Institut für(selbstverständlich erfolglose) Bemühungen eine solche Summe abzapfte? Aber in diesem Falle hätte sie ja die ganze Summe durch einen Verrechnungsscheck auf die Banca 'Italia zahlen können! Nein, der Grund mußte ein anderer sein! Drohte Nelda vielleicht eine abermalige Verhaftung in der Mordsache Ballarin— und wollte sie sich dieser Gefahr durch Flucht ins Ausland entziehen, eine große Summe mit sich über die Grenze schmuggelnd Ohne weitere Anhaltspunkte über seine Vermutungen zu gewinnen, mußte Chiopris das Feld räumen. Aber er nahm sich vor, ausnahmsweise über Mittag nach Hause, nach Torcello, hinüberzufahren, um den interessanten Fall mit Marilla zu besprechen.— Sofort nachdem Chiopris gegangen war, machte sich Nelda auf den Weg zu den Banken. Sie hob je 33000 Lire bei der Banca Commer= ciale und beim Credito Italiano ab, dann 34000 Lire bei der Banca'Italia. Darauf begab sie sich, die hunderttausend Lire baren Geldes in ihrer Handtasche, zur Calle Castagna, einer engen Gasse im Osten der Stadt, wo Piccirillo in einem alten, schäbigen Hause eine Einzimmerwohnung innehatte. Es war kurz nach elf Uhr, als sie an seine Tür klopfte. Als Pasquale Piccirillo Nelda so unvermutet vor sich sah. blieb ihm vor Ueberraschung das Wort im Halse stecken. Dann stammelte er, sehl rot werdend, ein paar ratlose Worte, denn er schämte sich seiner abstoßenden Erscheinung: er kam gerade aus dem Bett. trug einen schmuddeligen und zerrissenen Schlafanzug und war weder gekämmt noch rasiert.(Fortsetzung folgt.) Erzählung von der lodernde Sturm jungen Bismarck k ab, als er das ephof bewirtschaftet undzwanzig Jahrer #itlich stark in Gefal energische Zügelf gen verstanden. I wahrhaft selbsther nen mit den Gut den jungen Offizier ##n ging eifrig auf di si, neben einem gut wein mitzunehmen es gab übermüt Reden, hinzu kam dem treuen Rappe bgen trank man n inven ein Gemisch 1 narck auch später für den Grundzu enthält das Spi rende seines Geist 1 Schwere. ein Ruf in der U wie nur denkbar, enden entstanden ##lien sich, der„tolle seiner Kumpane # und öffentliche sort, der mit am nannt. Schließli #t wurde, wäree tel auseinander seiner Brust gezei Schreck zusamme hätte sich nicht ig grob behande hre Gefängnis bek #rasieren. Bist #bart, und es hi ###rnacht käme der abzunehmen #olche und ähnli in unter den Ba #nes, für jene di mten Tage bezei auf Wahrheit b ZZwei seiner Frei di Naugard fahr hen. fiel die Dur marck an, ob sie Fürlich durften sie daß er allerdin sieben Uhr selbst er auf dem Ges Ankömmlinge en anschließen,e daß er für sich uche. „Gut“, erwidert ttlich um sechs Nun wurde ei gesetzt. Es ter, und Wor fang verströmte ##osphäre. Bald in einem Zust er eine der b iter:„Morg tehen? Ich de durchaus nich ien nach Nau viel er will, i die Kommode Sie rückten mi melnd. eine al die Tür, dan AAm nächsten 2 Hausherr na Imdenzimmer. zischer, umso Lür ein, kon ###en, da die so ging also wi lassüchtigen Gé * Erfolg abg Aber es kam in sie sich m ven plötzlich Scherben d en, und vor Ruhenden. stten, der eine Handtuch d ste Friedensfe Als dann di Zug, hinunte ##r mit Lachmuß ich sa aufgestande Dann setzte Frühstückst nötig, auch derbare Sch Soldaten achmache leiter Rosenberg und die Führer der Glieerlassen folgenden Abendspruch Sei nicht traurig, bald ist Nacht! Rings grüßt dich die Sternenpracht. Ueber deinem kleinen Leid Strahlt des Himmels Herrlichkeit. wurden bisher durch NSDAP. für die deutschen Soldaten an zarette geschickt. Sie und die Verbundenmat im Erlebnis durch ebracht. sere Soldaten in enteren Schlachten im des ganz Europa beführen werden. Den wir in der Heimat mit sre Entbehrungen und uch dazu möge wieder Zeitrag leisten. heutschen Volksgenossen if. wiederum der„Büfür die deutsche iche Spenden zu helfen, im kommenden Winter telns mit der seelischen Es kommt dabei nicht sondern auf die Zah neten Bücher. uf schließen sich die mititer, Führer der Gliean. Damit hat sich die n Dienst dieser Sammelle tausende freiwillige it für das Gelingen dieig unserer Soldaten einSei nicht traurig, bald ist Ruh! Gottes Frieden deckt dich zu. Und aus deiner Angst und Not Steigt ein neues Morgenrot. Sei nicht traurig! Alles Leid Endet einst in Herrlichkeit. All dein Sorgen und Bemühn Wird in Kind und Kindern blühn. Richard Edvard Tristram Der tolle Bismarck Fengentoner. Einsam gewordener Strom 'oser Tage fuhr der letzte Erzählung von Hans Bethge er lodernde Sturm und Drang, der über jungen Bismarck kam, spielte sich zu jener ab, als er das pommersche Familiengut #ephof bewirtschaftete. Er übernahm es mit ###ndzwanzig Jahren. Kniephof war wirt#tlich stark in Gefahr, er hat es durch eine energische Zügelführung wieder hochzu#gen verstanden. Im übrigen führte er dort wahrhaft selbstherrliches Junkerleben, zunen mit den Gutsbesitzern der Umgegend #den jungen Offizieren der nächsten Garnison. n ging eifrig auf die Jagd und vergaß dabei neben einem guten Frühstück einen guten vein mitzunehmen. Es wurde flott gees gab übermütige Gelage mit übermut Reden, hinzu kamen höchst verwegene Rittführers für die Uebertigen und weltanschauiehung der NSDAP. berg.. Etahsck.; ter Dr. Ley, Staoswef er ¼ Himmler, Korvetlein, der Bevollmächsjugendführers, Stabssfrauenführerin Frau entenführer Prof. Dr. ührer Dr. Scheel. Gaudes NS.=Lehrerbundes es REFK. General der ichsarbeitsführer Hierl. dem treuen Rappen Caleb. Auf den Zechdie Ersten aus Moskau u den ersten ausländiloskau verlassen haben, London berichtet wird, ion, die dort seit dem nglo=sowjetischen Union irschall Antonescu die gesamte rumänische je mit einem feierlichen arschall Antonescu zum ellvertretende Ministertescu richtete dabei an Ansprache. Das rumäStunde, da der Marg der Führung auf sich es Abgrundes gestanden. igt und der Staat des: all habe es jedoch in estanden, die moralischen wiederherzustellen und richten. Er habe in das umäniens Ruhmestaten n Lande im zwischenLege eröffneten. wie ich es bestimmt ihre Absicht: sie bewecke einen sehr hohen die Auszahlung einer irem Geld bei einer ierigkeiten stoßen oder sein würde; ganz belbsicht, auch noch ihr Banca'Italia in Anber zu welchem Zweck War seine Voraushr irgendein Detektiv= indlich erfolglose) Beumme abzapfte? Aber ja die ganze Summe isscheck auf die Banca Nein, der Grund mußte te Nelda vielleicht eine in der Mordsache sie sich dieser Gefahr id entziehen, eine große ie Grenze schmuggelnd spunkte über seine Vermußte Chiopris das ir nahm sich vor, austag nach Hause, nach n. um den interessanten sprechen.— siopris gegangen war, en Weg zu den Banken. bei der Banca Commer= ito Italiano ab, dann anca'Italia. Darauf derttausend Lire baren sche, zur Calle Castagna, Osten der Stadt, wo en. schäbigen Hause eine nehatte. Es war kurz seine Tür klopfte. eillo Nelda so unvermutet vor Ueberraschung das Dann stammelte er, sehr ratlose Worte, denn er oßenden Erscheinung: er Bett. trug einen schmudSchlafanzug und war asiert.(Fortsetzung folgt.) dem treuen bgen trank man mit Vorliebe aus großen nven ein Gemisch von Sekt und Porter, das narck auch später liebte und das charakterifür den Grundzug seines Wesens ist, denn enthält das Spritzige, Hellsichtige, Flutrende seines Geistes neben seiner norddeutSein Ruf in der Umgegend war bald so trostwie nur denkbar, und die merkwürdigsten ##nden entstanden um ihn. Die Bauern er###en sich, der„tolle Bismarck“ habe mit einiseiner Kumpane in einem Wirtshaus geund öffentliche Reden gegen den König sort, der mit am Tisch gewesen wäre, aber nannt. Schließlich, als es dem König zu #t wurde, wäre er aufgestanden, hätte den itel auseinandergeschlagen und den Stern seiner Brust gezeigt. Nun wären die anderen Schreck zusammengefahren, der Kniephofer r hätte sich nicht darum gekümmert und den #ig grob behandelt. Darauf hätte er zehn Fre Gefängnis bekommen und dürfte sich auch ## rasieren. Bismarck trug damals einen bart, und es hieß, jedes Jahr in der Sil#ernacht käme der Scharfrichter, um ihm den olche und ähnliche phantastische Geschichten #n unter den Bauern um. Hier aber sei ein nes, für jene drangvollen und recht ungeInten Tage bezeichnendes Geschehnis erzählt, auf Wahrheit beruht. Zwei seiner Freunde wollte nach der Kreis. Naugard fahren. Als sie über Kniephof fiel die Dunkelheit ein, und sie fragten marck an, ob sie bei ihm übernachten dürften. sürlich durften sie das. Bismarck teilte ihnen daß er allerdings am nächsten Morgen schon sieben Uhr selbst nach Naugard fahren müsse, er auf dem Gericht zu tun habe. Die beiAnkömmlinge sagten, dann könnte er sich anschließen, es sei Platz genug im Wagen, haß er für sich gar nicht anspannen zu lassen Gut“, erwiderte Bismarck,„ich werde euch lich um sechs Uhr wecken.“ un wurde ein kraftvolles Zechgelage in ne gesetzt. Es gab wieder einmal Sekt mit fter. und Worte von großartigem Ueber####g verströmten in die bacchantisch erregte ###sphäre. Bald nach Mitternacht begab man einem Zustand seelischer Verklärung zur Köln, 16. Okt. Vieser Tage führ der letzte „Köln=Düsseldorfer“ in den schützenden Hafen. Die großen„weißen Schife“ halten nun Winterschlaf, der Strom ist einsam geworden. La#### und Fröhlichkeit sind auf iym verstummt. Nur schaffende Zugmaschinen mit der langen Kette ihrer Lastkähne fahren noch zu Berg und Tal. Eigentlich war schon Mitte September die Hauptreisezeit auf dem Rhein hin und wieder sah man noch einen Dampfer den Strom befahren, auf daß auch der Späturlauber nicht auf die Freuden einer fahrt verzichten mußte. Nun sind die Fahrter auf dem Rhein endgültig dahin. In den Kölner und Düsseldorfer Häfen liegt Schiff an Schiff, sie werden zu neuen Fahrten im kommenden Frühjahr gerüstet, denn der größte Teil der Besatzung schafft und werkt nun auf ruhenden Schiffen, bessert aus, überholt, prüft hier und dort die einzelnen Schiffsteile auf ihre Zuverläsigkeit. So gibt es rascgugch gigehann Arbeit, bis kurz vor Ostern#e/., fl. Dampfer wieder„in den Rhein stechen“. Die Köln=Düsseldorfer Dampfschiffahrts=Gesellschaft ist mit dem Sommer 1941 zufrieven. Der Verkehr war stark, stärker als in den Vorjahren, denn viele verlebten ihren Urlaub zu Hause und unternahmen Rheinfahrten, viele benutzten statt der Reichsbahn den Dampfer, um die Eisenbahn zu entlasten. Auch unsere Soldaten unternahmen, wenn sie in Urlaub waren, eine Rheinfahrt und nicht zuletzt legte die NS.= Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ viele Sonderfahrten für Gefolgschaften, Soldaten und für Verwundete ein. Zudem lockte der billige Fahr preis auf den Schiffen und die guten Küchen. die mit den Schiffen unterwegs waren. Nun gehören beglückende Sommerfahrten auf dem Rhein dem Erinnern an. Aber Winterzeit ist nicht Rostezeit: Wie in den Bootshäusern der Ruderer und Kanuten geflickt und gebastelt wird, so wird in den Kölner und Düsseldorfer Häfen der Winterschlaf der„großen weißen Schiffe“ immer wieder gestört durch das emsige Schaffen der zu Handwerkern umgewandelten Schiffsbesatzung. Remscheid, 18. Okt. Gefängnis für den Besitzer eines bissigen Schäferhundes. Die Berufungsstrafkammer des Landgerichts in Wuppertal verwarf den Einspruch eines 49jährigen Mannes aus Remscheid gegen ein über zwei Wochen Gefängnis lautendes Urteil seines heimatlichen Amtsgerichts. Der Mann war bestraft worden, weil er nicht verhindert hatte, daß sein besonders scharfer Schäferhund ein sechsjähriges Kind biß. Der Angeklagte versuchte vergebens, das Tier als ein Musterexemplar von Güte und Ruhe hinzustellen; die Beweisaufnahme ergab genau das Gegenteil. Das Gericht brachte vielmehr zum Ausdruck, daß es lange geschwankt habe, ob hier nicht eine weit höhere Strafe habe eintreten müssen... M 81.22 Essen, 18. Okt. Arbeitsmaiven uis Straßenbahnschaffnerinnen. 50 Arbeitsmaiden stellten sich freiwillig für den gewiß nicht leichten Dienst als Schaffnerin bei der Essener Straßenbahn zur Verfügung. Seit etwa 14 Tagen befinden sich die jungen Mädel in der Ausbildung, und dieser Tage traten die ersten ihren Dienst an. Die 50 Maiden bewohnen ein halbes Stockwerk des Hotels Handelshof. In ihren wo sie zu je vier untergebracht sind, gibt es fließendes warmes und kaltes Wasser; natürlich fehlt das Bad ebenso wenig. Lichte, heimelige Räume dienen ihnen zum Tagesaufenthalt; ein großer Teil ihrer Freizeit wird sich an den Abenden abspielen, wenn sie nicht, und zwar gemeinsam. Theater, Film oder andere Veranstaltungen besuchen. Das Programm immer abwechlungsreich zu halten, ist das Bemühen der Hannover, 19. Okt. Ankauf von Wilhelmn, Busch=Bildern. Die Wilhelm Busch=Gesellschaft in Hannover konnte wiederum über 40 große und kleinere Oelbilder des Meisters erwerben. Damit hat das Museum eine große Bereicherung erfahren, denn gerade diese Bilder, die zum Teil aus der Frühzeit Buschs stammen, fehlten bisher in den Sammlungen..em Weimar, 19. Okt. Das traditionelle Dichtertreffen, das in Weimar vom 23. bis 25. Oktober stattfindet, leitet die diesjährige Buchwoche ein, die ihren Höhepunkt in einem Staatsakt mit der Rede des Reichsministers Dr. Goebbels erhält. An diesem Dichtertreffen, das in Form einer schlichten Arbeitstagung abgehalten wird, nehmen namhafte Dichter aus fast allen europäischen Ländern teil: Italien, Ungarn, Rumänien, Finnland, die Slowakei, Kroatien, Bulgarien, Spanien, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Flandern, Norwegen, Schweden und die Schweiz. Diese Tatsache zeigt eindeutig, in welchem Ausmaß Deutschland heute schon das geistige Zentrum Europas darstellt und bezeugt zugleich eine trotz des Krieges ungebrochene Frauifurt(Main),. 18. Okt. Ein Buch aus 57 Eselshäuten. Die„Lederindustrie“ weiß von einem Buch zu berichten, für dessen Herstellung die Häute von 57 Eseln verwendet wurden. Es ist eines der wertvollsten Werke in der rund 43000 Bände umfassenden erzbischöflichen Bibliothek in Kremsier, ein Psalter aus dem Jahre 1521, der von dem italienischen Karmelitermönch Giovanni di Ferrara verfaßt wurde. Das vollständig aus Pergament hergestellte Buch umfaßt 228 Seiten und ist mit 2500 kleinen und neun großen Initialen geschmückt. Für je zwei Blätter dieses gewiß seltenen Buches wurde die Rückenhaut eines Esels benötigt, somit also für das ganze Buch 57 Eselshäute. Wiener Sängerknaben einst und jetzt “ c h t e d e r n a c h m a l i g e M e i s t e- d e s er eine der beiden Gäste meinte zu seinem eiter:„Morgen früh um sechs Uhr soll ich tehen? Ich denke ja gar nicht daran. Es ist durchaus nicht nötig, daß wir mit ihm zunen nach Naugard fahren. Mag er wecken. viel er will, ich bleibe liegen. Komm, hilf die Kommode vor die Zimmertür schieben!“ sie rückten mit aller Kraft, wenn auch leicht melnd. eine alte schwerfällige Barockkommode die Tür, dann gingen sie schlafen. AAm nächsten Morgen kurz vor sechs Uhr kam Hausherr nach oben und klopfte an das Andenzimmer. Nichts regte sich. Er klopfte ##gischer, umsonst. Nun trat er mit Wucht Tür ein, konnte aber nicht ins Zimmer ge###en, da die schwere Kommode nicht nachgab. ##ging also wieder hinunter, und die beiden lossüchtigen Gäste triumphierten schon, daß er Erfolg abgezogen war. Aber es kam anders, als sie dachten. Kaum ##n sie sich wieder auf die Seite gelegt, da ten plötzlich kurz nacheinander zwei Schüsse Scherben der Fensterscheiben klirrten zu Den, und von der Decke flog der Kalk auf Ruhenden. Sie sprangen entsetzt aus den hten, der eine nahm schnell seinen Stock, band Handtuch daran, und hängte die improviste Friedensfahne zum Fenster hinaus... Als dann die beiden, nach schnell beendetem Bug, hinunterkamen, empfing sie der Knieper mit Lachen:„Ihr seid pünktliche Leute, muß ich sagen. Ihr seid genau um sechs aufgestanden. Ich danke euch!“ Dann setzte man sich mit gutem Appetit an Frühstückstisch, und Bismarck hielt es nicht auch nur mit einem Wort auf die Wien, 20. Okt. Die Wiener Sängerknaben unternehmen nach einem Gastkonzert in der Reichshauptstadt in diesen Tagen eine Konzertreise nach Schweden... 96. Die Institution der Wiener Sängerknaben ist beinahe 450 Jahre alt. War es doch bereits Kaiser Maximilian I. der 1498 einen Erlaß herausgab, daß für die Wiener Hofkapelle ständig Sänger unterhalten werden, unter denen sich neben Tenoristen und Bassisten für die hohen Stimmgattungen stets auch Singknaben befinden sollten. Deren Zahl belief sich zunächst nur auf zwölf. Der jeweilige Kapellmeister hatte die Pflicht, für Unterkunft, Bekleidung und Erziehung der Knaben zu sorgen und erhielt dafür vom Hofe einen bestimmten Betrag ausgesetzt. Wiederholt dringen im Laufe der Zeit Anordnungen des Hofes darauf, daß die Verpflegung der Kapellsängerknaben reichlich und gut sei, daß auch sonst für die jungen Sänger bestens gesorgt werde. So verlangt eine derartige„Instruktion“. die Knaben sollen in der Woche dreimal Gebratenes erhalten, guten Weines nicht entbehren und stattlich gekleidet sein. Die Hauptaufgabe der Hofmusikkapelle bestand darin, die Musik zum Gottesdienst des Hofes auszugestalten; sie erhielten dafür eine entsprechende Entlohnung. Im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte machte die Hofmusikkapelle verschiedene Wandlungen durch. Unter ihren Kapellmeistern scheinen Namen auf. welche die Musikgeschichte auch sonst als verdienstvoll verzeichnet. Es sind darunter etwa der ungemein fruchtbare Komponist italienischer Opern Antonio Draghi, der Sudetendeutsche Florian Gaßmann und Glucks Lieblingsschüler Antonio Salieri, der als MozartsRivale auftritt. Ein besonderer Stolz für die Wiener Sängerknaben bleibt es. Franz Schubert zu den ihren zählen zu dürfen. Fünf Jahre verbrachte der nachmülige Meister des deutschen Liedes in dem Sänger=Konvikt auf dem Universitätsplatz. Die erhaltenen Zeugnisse. Gesuche und anderen Dokumente zeigen nicht bloß, wie früh sich das hervorragende Talent des kleinen Franzl bemerkbar machte, sondern sie entwerfen auch ein Bild von gediegener und strenger Erziehung an der Anstalt in musikalischen Dingen wie im Hinblick auf allgemeine Bildung. In der Folgezeit erweiterte sich mehr und mehr der Aufgabenkreis der Wiener Sängerknaben. Zum musikalischen Kirchendienst in der Hofburgkapelle trat eine ausgedehnte selbständige Konzerttätigkeit, welche die Knaben auch vielfach auf weite Gastspielreisen führte. Die Sänger eroberten sich auch das Gebiet der Oper, indem sie selbständige Theateraufführungen herausbrachten. Sie wirkten aber auch in Knabenaufgaben an der Wiener Staatsoper und Volksoper mit, treten in letzter Zeit sogar dann und wann im Film auf. Dadurch gewannen sie in weitesten Kreisen größte Beliebtheit und VolksIm Großdeutschen Reich soll die Erziehung der Wiener Sängerknaben auf eine wesentlich breitere Grundlage gestellt werden, womit darauf abgezielt wird, die direkte aies hgrlieferung dieser hervorragend musikalisch geschulten Jugend in das allgemeine deutsche Musikleben zu gewährleisten. Die Institution dieses Chores, der einer durchgreifenden gründlichen allgemeinen Musikerziehung teilhaftig werden soll, wird in ein musisches Gymnasium übergeführt werden, dessen Form in den allgemeinen Umrissen durch die Frankfurter und Leipziger Anstalt gekennzeichnet ist. Ferdinand Großmann verbürgt als ein hervorragender Gesangspädagoge, der sich dann ungemein feinfühlig in die kindliche Psyche seiner Zöglinge einzuleben glückliche Entwicklung der weltberühmten Anstalt Leopare in Eisen Afritzanisches Abenteuer von Vernhard Graf Matuschka nötig, num nut mit einem Gort derbare Schießübung zurückzukommen. Wenn ein Afrikaner in die Heimat kommt, dann ist immer die erste Frage:„Hast du einen Löwen gesehen oder gar geschossen? Sagt er ja, so muß er sofort erzählen. Sagt er nein, dann wird er von allen mitleidig über die Achsel angesehen. Der Löwe gilt eben immer noch als der König der Tiere. Daß diese Katze gar nicht so gefährlich ist, will kein Europäer glauben. Die Löwin jedoch, die Junge hat, verteidigt diese bis zum letzten. Der Wüstenkönig greift nur einen Menschen an, der ihn besonders gereizt oder angeschossen hat, sonst geht er ihm gern aus dem Wege. Natürlich gibt es auch unter den Löwen sogenannte Menschenfresser. Wenn sie nämlich einmal dessen Fleisch gekostet haben. Von diesem Tage an sind sie fast ausschließlich auf menschliche Beute bedacht. Afrika hat eine Katzenart, die viel unangenehmer ist, den Leoparden. Jedoch stellt auch dieser in erster Linie dem Vieh nach. Am meisten schätzt er den Hund. Wenn er irgend einen solchen Bissen gewittert hat, umschleicht er ihn Nacht für Nacht. Ja, er scheut sich auch nicht, in Häuser einzubrechen, um sich dort seine Mahlzeit zu holen. Der Pflanzer Necke war ein großer Hundefreund. Daher hielten sich auch die immer in der Nähe seines Hauses auf. Eines Nachts schläft die Hündin„Susi“ auf einem Stuhle in der Veranda. Plötzlich erwacht Recke von einem fürchterlichen Aufjaulen. Er stürzt aus dem Schlafzimmer heraus und kann gerade noch den Leoparden sehen, der mit seiner Beute in einem Ananasfelde verschwindet. In dieser Nacht schwur Recke dem Leoparden Rache. Nacht für Nacht saß er auf der Aber das Weidmannsheil war ihm nicht hold. Sein Feind mußte ein ganz gerissener alter Knabe sein, denn selbst auf angebundene Ziegen, die fürchterlichen Radau machten, reagierte der Leopard in keiner Weise. War der Pflanzer aber einmal nicht am Platze, dann konnte er totsicher am nächsten Morgen frische Fährten Da erkundete er mit Hilfe seines schwarzen Jägers, daß der Leopard Nacht einer bestimmten Stelle zum Wasser Darauf baute er seinen neuen Plan. Er besorgte sich ein starkes Raubtiereisen und baute diese Falle auf dem Wechsel ein. Aber so vorsichtig und geschickt das Gerät auch eingebaut war, so stellte sich doch jeden Morgen heraus, daß die Raubkatze einen großen Bogen darum geschlagen hatte. Sie mußte auf irgend eine Weise Witterung der Menschen an der Falle oder am Wechsel haften. Da hatte Recke das Glück, ein Stinktier zu erlegen. Mit dessen widerlichem Geruche versah er seine Schuhsohlen, und bald hatten auch die Hände das Aroma angenommen. Nun baute er die Falle an einem anderen Ort ein, wo der Leopard in den letzten Tagen öfters seinen Wechsel gehabt hatte. Und diese Nacht sollte ihm das Glück hold sein. Gegen Morgen erwachte der Pflanzer von einem fürchterlichen Gebrüll, das aus der Gegend der neu eingebauten Falle kam. Er nahm vie zuverlässige Jungen mit. Auch seine Frau kam mit ihrem Photoapparat, um das Tier aus der knipsen. Nur ungern erlaubte er es. Endlich schlichen sie alle auf dem Wechsel langsam gegen die Falle vor. Schon von weitem hörte man das Fauchen der gefangenen Katze, dann sah man das Raubtier, das sich mit beiden Vorderpfoten gefangen hatte. Frau Recke näherte sich vorsichtig. Da richtete sich der Leopard auf, hob die schwere Falle hoch und schmetterte sie mit aller Wucht auf den Boden. Erschrocken flüchtete alles. Danach verzichtete die verängstigte Frau Recke darauf, eine Aufnahme zu machen. Statt ihrer schlich sich ihr Mann vor, um den wohlgezielten Fangschuß abzugeben. Aber nun waren Leopard und Falle verschwunden. Durch die Wucht des Aufschlags hatte sich die Ankerkette gelockert, und die Bestie war mit dem schweren Gerät im undurchdringlichen Busche verschwunden. Recke wußte, daß der Flüchtling jämmerlich eingehen würde. Daher wollte er versuchen, seinem Feinde den Gnadenschuß zu geben. Aber wie sollte man in dem dichten Busche an das wütende Tier herankommen? Endlich meldete sich ein Arbeiter, der mit einem Speer umgehen konnte. Er wollte sich an den Chui heranschleichen und ihn auf seine Weise töten. Als Belohnung erbat er sich die Eckzähne des Leoparden, die angeblich gegen wilde Tiere schützen. Nachdem sich der Nege seiner Kleider entledigt hatte, kroch er auf allen Vieren, den Speer in der Hand und ein Messer zwischen den Zähnen, auf dem durch den Leoparden und die Falle klar abgezeichneten Wechsel vor. Nach einiger Zeit hörte man ein fürchterliches Fauchen, und sehr rasch kam der Neger wieder zurück. Er teilte mit, der Leopard habe sein Gesicht dem Feinde zugewandt. Man müsse also von der anderen Seite an ihn heran Endlos lange dauert Recke die Zeit, während er unter gespannteste Aufmerksamkeit den Busch beobachtet. Da hört der Pflanzer neben sich ein schleifendes Geräusch. Er dreht sich um sieht dicht neben sich den Leoparden im Dickicht mit der schweren Falle vorbeikriechen. Kann er schießen, ohne einen der Neger zu verwunden? Soll er versuchen, dem Tier den Fangschuß zu geben? Plötzlich beginnt der Leopard zu fauchen. Er will sich umwenden, wird aber durch das schwere Gewicht des Eisens daran gehindert. Endlich, nach einem fürchterlichen Aufheulen, gelingt es dem Tier, sich gegen den unsichtbaren Gegner zu richten. Da ruft der Schwarze, der mit dem Speer fortgegangen war, laut:„Pika bwana mimi kimbia(Schieße, Herr, ich laufe fort)!“ Noch einen Augenblick wartet der Weiße, um seinen Getreuen die Flucht zu ermöglichen. Da blickt er gerade in die wild funkelnden Augen der Wildkatze und schießt. Noch einmal bäumt sich der Leopard auf, um den neuen Gegner anzugreifen, aber das tödliche Blei hat ihn getroffen, und mit einem infernalischen Röcheln sinkt er sterbend zur Seite. Nach einer kurzen Weile stürmen die Schwarzen heran, um den verendeten Leoparden vorzuWie sich herausstellte, hatte ihm der Reger den Speer in den Rücken gejagt. Es war ein mächtiger ausgewachsener Leopard, nach den Fährten der Mörder Susis. Es war in der Gesangstunde. Die Kinder sangen das Andreas=Hofer=Lied. „Zu Mantua in Banden——“.. Als das Lied verklungen war, fragte der „Wer von euch weiß, wo Mantua liegts“ Christoph rief: „In Banden, Herr Lehrer.“ Aus der Heimat Büren, Montag, den 20. Oktober 1941 Katuffelfuier untsorinrager und Keichötteidertart. In Verbindung mit der Ausgabe der dritAiot berah uf weshh wug die gartosfel wirschassominster Verordnung über de den Hauptbestandteil der Feldfrucht bildet, wird Verbrauchsregelung für Spinnstoffwaren in auch ihre Ernte mit dankbarer Freude begangen, eingn„rs Weitere Einzelheiten zur Verbrauchsregelung für Spinnstoffwaren * e s e h e e u a g b e s c h r ä n k t e S p i n n s t o f f w a r e n auch ihre Ern##e mit dankbarer Freude bege Ueberall lodern die Feuer von ihren Stengeln, Kinder und Erwachsene braten sich in der Asche die Kartoffeln. Bei der Heimfahrt wird wohl ein altes Loblied gesungen, das hier Ein altes Loblied der Kartoffel Melodie:„Wohlauf, die Luft geht hell und klar“ Es war einmal ein kluger Mann. Der vor dreihundert Jahren Nach England aus Amerika Kartoffeln hat gefahren. Kartoffeln sind’ne gute Speis' Sie stopfen uns den Magen. Sie werden auf verschied'ne Weis Bereitet, aufgetragen. Salat davon, gut durchgerührt, Mit Lauch und Ei durchschossen, Der wird mit großem Appetit Von jedermann genossen. Man brät sie in der Pfanne gar. Schmort sie in Topf und Becken! Mit guter Butter gibt's fürwahr Gerichte, die uns schmecken. Kartoffelbrei mit Milch bekommt Den Kranken und Gesunden. Auch Himmel=Erde vielen frommt, Mit Mettwurst schön verbunden. Kartoffelsuppe reicht uns hin Die Hausfrau mit Vergnügen. Sie weiß, die ist nach unserm Sinn Nebst dem, was wir noch kriegen. tigen Punkten geändert. Wie bisher, erhalten Verbraucher, vie von macht losor erhaftrisatze. her die Reichskleide= Gezuggaßschmitenrtzig derjenigen Anzahl von Bohug Verfgrgung““ auf mäßig entfällt. Bekleidung versorgt werden, erhalten die Peichs: kleiderkarte. Verbrauchern, die zum Tlager vorgesetzten Dienststellen bezugscheine erhalten, werden die Bezugsrechte der Reichskleiderkarte entsprechend verringert, Neu ist ferner die Bestimmung, daß im der Versteigerung oder des zwangsweisen VerWochenspruch der ISDND. Kampf ist überall. Ohne Kampf kein Lebe### und wollen wir weiter leben, so müssen wis auch auf weitere Kämpfe gefaßt sein Bismarck. taufs bezugsbeschrantke, Spinnstefswaren nicht an Verbraucher abgegeben werden durfen, auch nicht gegen Bezugsberechtigung. Zur neuen Reichskleiderkarte ist ergänzend mitzuteilen, daß außer Bekleidungsgegenständen wie bisher buntgewebte und bedruckte Tischdecken, Gedecke und Mundtücher aus Kunstseide und Zellwolle sowie Handtücher und Frottiertücher auf Punkte bezogen werden dürsen. Im übrigen gibt es Bettwäsche und Bettwaren, Tisch=, Haus= und Küchenwäsche, Decken, Vorhänge und Gardinen, Dekorationsstoffe und Oberbekleidung aus Leder nach wie vor auf Bezugschein. Die punktpflicht der Hüte ist auf Kopfbekleidung jeder Art mit Ausnahme von Schirmmützen für Männer, Burschen und Knaben ausgedehnt worden. Auch für Trauerhüte gilt die Kleiderkartenpflicht. Die Liste der nichtbezugsbeschränkten Waren hat eine Erweiterung erfahren durch Asingbgepergzizef Lederartikel. Hinzugekommen sind,#########l und Kleidung aus Fischlever. Kleidung aus Gummi oder Austauschstoff ohne Spinnstoffe war bisher punktfrei. Jetzt sind auch die genmäntel aus Austauschstoff beispielsweise punktpflichtig, jedoch nur mit der halben Punktzahl. Pelzwaren wurden bisher punktfrei abgegeben und repariert. Jetzt sind bei der Abgabe und bei der Reparatur von Pelzwaren für Futter so viel Punkte abzutzennen, als der verwendeten Menge Futterstoffe entspricht. Verstehn wir drum, warum so laut Oft Kirchenglocken werben: „Kartoffeln baut! Kartoffeln baut!“ Dann könnt ihr nicht verderben. Und wenn der Herbst in's Feuer brast Wir braten sie mit Schale Und wer sie in der Asche läßt, Ist sicher kein Westfale. * Zimmerlautstärke Jahreszeit mehr ine 3i Nun uns die Jahleszeil mehr ins Zimmer verweist, drehen wir doch wohl hin und wieder unsern geliebten Musik= und Neuigkeitsspender ein Stündchen länger auf. Denn zu jenen Unentwegten gehörten wir ja nicht, die es fertig brachten, Balkongenuß mit Aethermusik zu vereinigen, was natürlich nur auf Kosten der Nerven von Anliegern moglich war. Wir gehören auch selbstverständlich nicht zu jenen, die die damals eingebüßten Sendungen jetzt im Zimmer durch doppelte Lautstärke wieder wettzumachen trachten. Denn wir haben nicht nur von guter Nachbarschaft reden und erzählen hören, wir verwirklichen diesen tragenden Pfeiler der Volksgemeinschaft, indem wir nur bei Zimmerlautstärke hören. Zimmer Stube, Wohnraum, welch einen Stimmungsreichtum hat unsere Muttersprache in diese Worte gelegt.“ Es riecht ordentlich nach Traulichkeit und Gemütlichkeit. Es sind gar seltsame Zeitgenossen, die darunter zitternde Wände und klirrende Fensterschei: ben verstehen. Diese Gehörsathleten sonten längst von der Bildfläche verschwunden sein. Sorge jeder dafür an seinem Teile mit, daß auch der letzte dieser Unzeitgemäßen zur Strecke gebracht wird. Die Skala der Mittel ist reich. Sie erstreckt sich von der humorvollen Zurede bis zum Hilferuf an jene Amtsstellen, die wohl in der Lage sind, dem ruhebedürftigen Mitmenschen sein Recht auf ein behagliches Zuhause zu sichern. Der Gau Westfalen=Nord opferte 741 406.68 Reichsmark. Die Front steht ihren Mann und auch die Heimat gibt ihrem Kampfes=uggv., geswillen immer wieder sichtbaren Ausoruck. Das zeigt klar und eindeutig das Ergebnis des 2. Opfersonntags im Gau Westfalen=Bgedu ere Vollsgenosen setzen alles deran,„irzig ihre Opfer den Soldaten gegenüber wuloig zu zeigen. So können durch unser Opfer die durch den Krieg noch größer gewordenen Maßnahmen des WHW. und der NSV. weitgehend durchge900 Hitlerjungen in der Erntehilfe. Rund 900 Jungen des Bannes 281(Paderborn) standen während der Sommerferien im Einsatz bei der Ernte und in der Wirtschaft. Frauen schaffen für den Sieg. Seit Kriegsbeginn sind von den Frauen der NS.=Frauender NS.=Frauenschaft und des Frauenwerkes im Kreise Paderborn=Büren im Einsatz bei der Nachbarschaftshilfe, in den Nähstuben, für die NSV., im Bahnhofsdienst usw. rund 120 00 Arbeitsstunden geleistet worden. Wir verdunkeln heute, am 20. Oktober, von 1816 bis 152 Uhr.„ gteam. Jr..itr G. „Hackstück“ statt„Beessteal“! Der Leirer ver Wirtschaftsgruppe Gaststätten= und Beherbergungsgewerbe hat schon wiederholt darauf hingewiesen, daß überflüssige und leicht durch deutsche Bezeichnungen ersetzbare Fremdwörter aus der Fachsprache und insbesondere von der Speisekarte verschwinden sollen. Es ist in der Tat nicht einzusehen, warum ein ’oeuvre nicht verständlicher als Vorspeise angeboten wird ein Roastbeef als Rindsrippenstück, Sauce als Tunke. Ein Hackstück schmeckt bestimmt nicht schlechter, wenn es mit diesem Namen anstatt als deutsches Beefsteak auf der Speisekarte steht, ein irischer Eintopf ebenso gut wie Irish stew. Gehacktes ebenso gut wie schaftsgruppe hat festgestellt, daß noch immer auf einzelnen Speisekarten entbehrliche ausländische Bezeichnungen stehen. Damit sie endgültig verschwinden, ist den Gaststätten jetzt mitgeteilt worden, daß künftig Speisekarten mit undeutschen Bezeichnungen unter voller Namensnennung des Betriebes in der Fachpresse abgedruckt werden. Tagung des Sondergerichts 18 Monate Gefängnis wegen verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen Samstag morgen verhandelte das Bielefelder Sondergericht im Sitzungssaal des Amtsgerichts Lippstadt gegen die Haustochter Juliane Wilpers aus Geseke, die angeklagt war, verbotenen Umfang mit gepflogen zu haben in einer Weise, die das Volksempfinden gröblich verletzt. Wie die Beweisaufnahme, zu der mehrere Zeugen geladen waren, ergab, hat die Angeklagte, die aus einer gut beleumundeten Familie stammt und im elterlichen Geschäft tätig war, mit Kriegsgefangenen sich unterhalten und einem serbischen Gefangenen auf ihre Kleiderkarte eine Unterhose besorgt und ihm das Kleidungsstück in einer auf einem Werksgelände stehenden Baracke überreicht. Die Angeklagte war geständig, sie will aus Mitleid für den Gefangenen gehandelt haben. Ebenso hat sie ihm die Reparatur einer Uhr ausführen lassen und diese dem Serben gleichfalls selbst zugestellt. Die W. wurde aufgrund der Empörung, die in Geseke ihr Verhalten ausgelöst hatte, am 22. September 1941 in Untersuchungshaft genommen. Die Zeugen bekunden, gesehen zu haben, wie die Angeklagte die Baracke aufsuchte und wieder verließ, andere Zeugen sagen aus, beobachtet zu haben, wie sie sich mit einem weiteren Kriegsgefangenen unterhalten habe. Der Staatsanwalt führte in seiner Anklagerede aus, daß die Hauptverhandlung den Beweis erbracht habe, daß die W. in zwei Fällen mit Kriegsgefangenen den scharf verootenen Umgang gepflogen hat. Der schwerste Fall, so betonte er, ist dabei der, in dem die Angerta## einem serbischen Gefangenen das Kleidungsstück aufgrund ihrer eeigenen Kleiderkarte verschafft hat, und sie es ihm in der Baracke überreicht hat. Sie hat sich also in zwei Fällen des verbotenen Verkehrs mit Kriegsgefangenen schuldig gemacht. Das hat in der Bevölkerung der Stadt Geseke als besonders schwere Verletzung des natürlichen Volksempfindens starke Empörung ausgelöst. Hier ist nur eine empfindliche Strafe am Platze. Wenn nicht die für derlei schwere Fälle angesetzte Zuchthausstrafe beantragt werde, so deswegen, weil es nicht erwiesen sei, daß die Angeklagte sich mit dem Gefangenen eingelassen habe, und weil sie aus eine gewissen Dummheit heraus gehandelt hat. Der Antrag des Staatsanwaltes lautete auf eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren. Nach den Ausführungen des Verreidigers verkündete der Vorsitzende des Sondergerichts das Urteil: Die Angeklagte wird zu einem Jahr sechs Monaten Gefängnis und zur Tragung der Kosten des Verfahrens verurteilt, die Untersuchungshaft wird ihr voll au# rechnet. In der Urteilsverkündung wurde### geführt, daß die W. sich mindestens bei zu Gelegenheiten mit französischen Kriegsgefan nen unterhalten und später dem serbisch Kriegsgefangenen das Kleidungsstück beso habe, wobei besonders schwerwiegend und en## rend sei, daß sie das mittels ihrer eigenen##### derkarte getan habe. Es bestehe überhaupt Veranlassung dazu, da die Kriegsgefangenen## versorgt werden, daß wir es nicht nötig ha## Fremdlingen, die uns vernichten wollten,## dungsstücke zu besorgen. Die Kleiderkarte# nur für die deutschen Volksgenossen da. Angeklagte habe sich bewußt über das Ve### hinweggesetzt, das aus militärischen Grünzund deswegen erlassen wurde, weil es würd## ist, sich mit Kriegsgefangenen zu unterhalt# Der Fall könne nicht milde beurteilt wer### Das Gericht lehnte es aber ab, einen beson### schweren Fall anzunehmen im Hinblick auf Jugend der Angeklagten und da ihr sonst ni# weiteres vorgehalten werden könne. In der genwart sei es besonders wichtig, alles zu u daß der Geist der Heimat unversehrt erhalt bleibe. Da die Angeklagte im wesentlichen ständig gewesen sei, sei ihr die Untersuchun## haft angerechnet worden.„ Paderborn, 18. Okt. 45 neue Betriebe „Sozialgewerk des Handwerks“. Dem vor we# gen Monaten in Paderborn gegründeten# zialgewerk Paderborner Handwerk“ gehören reits 45 Betriebe mit rund 250 mitarbeiten# Familienangehörigen und Gefolgschaftsmit dern an.„„„hmei Medebach, 17. Okt. Der letzte Schweinema war mit rund hundert Schweinen gering schickt. Gezahlt wurden für—6 Wochen#### Ferkel 24—28 RM. das Paar, für—8 M# alte Ferkel 28—32 RM. das Paar. Läuschweine wurden mit 80—100 Rpf. das ½ Kigramm gehandelt. Der Handel war nicht Erscheint täglich m lich 2,01 RM. ein (einschließlich Bote Betriebsstörung u Bezugspreises. An nicht geschäftlicher breit 15 Pfg. Be Nachlaß. Gerichts Kostenl. Beila Nr. 247(1. 1 Rooseve ... 4 g e r ä u m t 1 haft. Der Markt wurde nicht geraumt.—9 nächste Schweinemarkt ist am 12. November. ’ehelan 1* Okt Bau einer Kuh angefall sichern. Beutschianer Traahrung ist Bedeutsame Hundgebung der Deutschen Arbeitsfront in Bielefeld " s e i d i e A u s s i c h t g ü n s t i g. Mebelon, 17. Ork. Von einer Ruh ungefal und schwer verletzt. Als der neunjährige H. von hier beim Hüten der Kühe ein Tier mitt eines Steinwurfs vom Betreten eines frem# Grundstücks abwehren wollte, griff das Tier Jungen an und schleuderte ihn zu Boden. Junge blieb mit schweren inneren Verletzung am Boden liegen. Die Folgen waren derart daß die sofortige Ueberführung in die Univ sitätsklinik Marburg notwendig wurde. Rüthen, 17. Okt. Die Schwalgslöcher dem Haarstrang, jene größeren und kleinen Erdfälle, die immer wieder nachsinken, werd um Unfällen vorzubeugen, vielfach auch ein zäunt. Solche Schwalgslöcher finden sich süd der Huar auch in der Rüthener Feldma Immer wieder muß man sie zufahren. Jahren waren einmal 365 Fuder Steine Erde nötig, um ein Schwalgsloch wieder ein ebnen. Immer aber sinken sie wieder ein. kann man z. Zt. an einem derartigen Krt beim sog.„Kleinen Lindchen“ beobachten, vor einigen Jahren mit Steinen usw. ausgesn worden war, jetzt aber schon wieder fast 7 tief ist. Aus der Bewegung Jungmädelgruppe 31•281. Alle Jungmös der Schar 4 treten heute(Montag) um 15 an der Mädchenschule zum Heimnachmittag Um 17 Uhr tritt Schar 3 ebenfalls zum Heit nachmittag an der Mädchenschule an. BDM.=Gruppe 31 281. Alle Führering (Schar= und Schaftsführerinnen) kommen heu Montag um 19.30 Uhr zu einer Dienstbesprechu in die Aufbauschule. Hauptschriftleiter: Emil Reuber, antwortlich für den heimatlichen und Anzeigen Otto Birkle, Büren; Verlag und Druck: C. Laumanne, Lippstadt. (2. Zt. ist Preisliste Nr. 8 vom 1. Jan. 1941 gll Trotz aller Be her nicht gelung tritt erforderliche jedoch gegenwärt dungen im Abgeerscheint es ihm der Kriegsstimm der Zerstörer Betrugsmanöver soll Roosevelt ga rüstung bekannt, Seemeilen südw Patrouillenfahrt lich überstand d glatt und konn nachdem es eine in die Tiefe de Anscheinend den Amerikaner Bluffs allerhae aufgetragen. T an diesen gehe fand vielmehr nen Erklärung Standort und anzugeben wuß ihnen der frül geradezu lustig ihres Diktator: der Nachricht. das gar nicht velt das Schif in der es nicht nicht beschossen er wie auch Landsleute da Kriegsstimmun Erreicht he durch diese S netenhaus den des Neutralit Handelsschiffer und daß man zung der Au ging. Desgle Beschlagnahm die Bühne ge der Präsiden! für Kriegszu dringend ben zu zahlende( ses Gesetz bre seine Machtp. bekanntgewor zeuge beweist feln braucher als dringend Entschädigung dahin. Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, guter, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe In einer Kundvebung der Zanhpistschaftsrat einzelne Mangelerscheinungen, das Gesamtbild front sprachen in Bielefeld„Gauhaupistellen= nicht groß ändern können. Für die Kartoffelversorgung seien.......5ford; 1 leiter Klippel zu den Betriebsführern und Antswaltern des Kreises Bielefeld=Halle. uvei behandelte Landwirtschaftsrat Dr. werosmeyer die großen Ernährungsfragen, die heute für Deutschland und darüber hinaus für das ganze Europa zu lösen seien. Durch die gewaltigen Taten des Führers habe das deutsche Volk ge ernt, in Großräumen zu bezeg,pe,#geg. heutige Kampf im Osten werde fu. den Großraum Europa gefuhrt. Dieser Gedanke des europäischen Großraumes sei erstmalig in der Ernährungswirtschaft verwirklich worden.. Redner nahm dann Stellung zu den Grunosatzen und der Entwicklung der deutschen Gezschrange; wirtschaft, deren Erfolge durch die Leistung der Bauern und Landwirte, das Funktionieren der Marktordnung und des Verteilerapparates sowie die Disziplin des Verbrauchers gewährleistet seien. Im Vergleich der Zuteilungsmengen der einzelnen Verbrauchsgüter mit den Zuteilungswengen im Wel tzeutgpäischer Länder konnte verbrauchs anderer europäisch,„anger„ennte Dr. Gerdsmeyer feststeuen, daß die Ernahrung des deutschen Volkes vollkommen gesichert sei. Wenn dazu noch die Erfassung der neuerkämpften Ostgebiete einbezogen würde, könne man der weiteren Zukunft mit Ruhe entgegensehen. Wenn auch im einzelnen kein Ueberfluß vorhanden sei und sich auch jede Hausfrau zum Beispiel nach mehr Fleisch und Fett sehne, so sei doch ausschlaggebend, daß die zugeteilten Mengen zur Ernährung des Volkes ausreichen. Die Ernährungsbilanz für Brotgetreide sei vollkommen ausgeglichen und wird es auch für, die Zukunft bleiben. Auch für die übrigen Veiversorgung seien ebenfalls alle erforderlichen Maßnahmen getroffen. Der Reoner beronte nehrmals, daß alles aber nur möglich, gewesen sei, weil der Reichsnährstand mit seinen erzieherischen und organisatorischen zur Sicherung der Volksernährung in guten und schlechten Jahren bereits 1934 begonnen hat. Vorbedingung für das weitere Funktionieren bleibe auch nach wie vor der sparsame Umgang mit den einzelnen Gütern durch den Verbraucher. Ueber allem aber stehe die Gewißheit, daß die Zukunft gesichert würde durch die neuen Lebensräume, die der Führer dem Volk mit seiner Wehrmacht erkämpfe. Pg. Klippel zog in seiner Rede die Bilanz des ewigen Kampfes des Einzelnen und des Volkes um die Sicherstellung des Lebens. Wie jeder einzelne die Folgen eines verlorenen Krieges mitzutragen hat, so hätte auch jeder am Wiederaufstieg teilgehabt und würde auch an der großen Zukunft des deutschen Volkes weiter teilhaben können. Das verpfrichter aber zur Treue gegenüber dem Führer und der Front, die durch den Einsatz in der Arbeit der Heimat zu beweisen sei. Es sei hohe Pflicht jedes einzelnen, sich nicht durch irgendwelche Kleinigkeiten, die das tägliche Leben mit sich bringt, beeinflussen zu lassen. So groß die heute zu bewältigenden Aufgaben auch seien. so groß seien aber auch die Erfolge, die das Volk in seinem jetzigen Kampf erzielen werde. Niemals aber dürfte vergessen werden, daß nur der Führer all diese Möglichkeiten geschaffen hat und der Dank an ihn soi die Tat. Heinrich Gerken Schüftze in einem Infanterie-Regiment am 24. September 1941 bei den Kämpfen im Osten den Heldentod für sein Vaterland fand. Er flel im blühenden Alter von 20 Jahren. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. In tiefem Schmerz: Familie Anton Gerken. Weine, Büren, Siddinghausen und Paderborn, den 18. Oktober 1941. Danksagung r Teilnahme bein Heldentod unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen, des Obergeireiten Franz Behlen sprechen wir allen unseren herzlichen Dank aus. Familie Josef Behlen und Angehörige. Kleinenberg, Büren und Gardelegen, den 18. Oktober 1941 Heimat und Heimatzeitung sind ein Begri Am Donnerstagmorgen in Stadtmitte, evtl. auch Geschäften einen Gelobetrag vertorem Mlanchmal feht ausgerechnete. CIN Cr. Ee ien ueh eder vermelgen, Gegen Belohnung abzugeben bei der„Bürener Zeitung“ Für Stadt=Etagenhaushalt wird sofort ein tüchtiges, zuverlässiges Annochen gesucht. Vorzustellen bei Frau Kesting, Büren, Markt 4/II, 9 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Das lüßt sich aber vermeiden * denn Eier kann man jo in Garantol über 1 Jahr konservieren 4 und wer das regelmäßig tut, der hat immer„seinen“ Eierbestand im Hause. Mühelos und billig ist die Verwendung von Garantol. 8 #. Demnacht. Carantol-Winte deer und uo uichta tit deber bbnsen uteher iod Ztechung. wobsdestich entnongen und supslent worden! Die Briter Berlin, 2 des„Daily an sein Blat richtet wordbeinahe sen eine angem geleistete Staatsdepat britische Me von Gibralt benötigt, 1 Krieg, sond USA in S. 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