e“ er mit seiner Anw## Lippstadt und ziel= und planlos und endigsten Lebensunte## und da durch kleiner### id übernachtete in olide Arbeit, die es# itswilligen im Uebe## cht zu denken. Wur# schnappt und bestraf## ig der Strafe sein Lo## 1. Mit Haftstrafen llein war ihm nicht#### denn diesmal— nach itsgerichts Vaderbor# n ins„Kittchen“ wan in in einem Arbeit### bewöhnung an ein#### eiten absolvieren. Das hatte der Wirt hier im Delbrücker Bierreisender und# führt werden sollte. hr das Gastzimmer tellten sich, wie das ier. Die Wirtin set ; d a n n d a s G a s t z i m## zuzuwenden. Inzwi der beiden Reisenden daß es nicht geraden „Nachtwächter“ zu hn durchs Fenster in der bereits in### es etwas sonderbar früher Stunde Gäste sich leise an das Fei## en. In dem Augens ie Zehenspitzen stellte# zu schauen, machte nach, und der Inhal: stwirt mitten ins Ge## ächtig an zu fluchen nur in voller Absicht# sich das usw. Doch en! Erst ganz allmäs n Schrecken, und nur der gegebene Versicher## den, daß es ihnen habe, sich so einzufüh# uhigen. * idter Flieger Zeuzträger ischen Seite wird gen Mütherich, Staftgeschwader, mit dem Kreuzes ausgezeich Offizier, ein auf al dährter Jagdflieger iner Jagdstaffel, hat n 31 Feindflugzeuge land wie gegen Serb## im Osten hat er du# efangriffe wirksam gebundenen Waffen eth Mütherich wurde Lippstadt in Westfat tannes geboren. Er um seiner Vaterstadt un rtissen, wo er 1934 Am 6. April 1936 trat der Luftwaffe ein, wuch nrich. Als Oberfähn 1938 zu einem Kamt# n 24. Februar 1938 u er zur Jagdfliegerschu# se später als Flugzeu ader Richthofen verset als Jagdlehrer zur Jag### kommandiert. Er mach len mit, erhielt am II. Klasse und kam ruch eines Rückenwirbe## Juni 1940 zum Obe elt er am 14. Septembe ist seit November 19## Jagdstaffel. * he der loten s Wittenborg, 33 J. ster, 57., Frau Mar# 63 J.— Sudhage 66 J.— Pulvermüh =Bonrath, 20 J. Leuber, Lippstadt; atlichen und Anzeigenten# erlag und Druck: O. 9, Lippstadt. vom 1. Jan. 1941 gült Amtliche Inntmachung ——*„„ Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Bezugspreis: Monatlich 2,01 RM. einschließlich 54 Pfg. Postgebühr. Botenbezugspreis.80 RM. (einschließlich Botengeld). Einzelnummer 10 Pfg. Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörung usw. besteht kein Anspruch auf Lieferung und Rückzahlung des Bezugspreises. Anzeigenpreis: 1 mm hoch 46 mm breit 5 Pfg., kleine Anzeigen nicht geschäftlicher Art bis 25 mm Höhe 4 Pfg., Textspalte 1 mm hoch und 68 mm breit 15 Pfg. Bei Konkurs und Zwangsvergleich erlischt jeder Anspruch auf Nachlaß. Gerichtsstand für beide Teile Amtsgericht Büren. Verlagsort Lippstadt. Kostenl. Beilagen: u. a. Der illustr. Sonntag- Am häusl. Herde Ausgabe 8 Fernrui 276/ Bankkonten: Kreissparkasse Büren Konte=Nr. 57 Spar= u. Darlehnskasse Büren Geschäftsstelle Büren, Adolf=Hitle: Straße 13 Der Enntseierere Lärener=Heir!..X Heimatzeitung für den Kreis Büren Nr. 201 Die Landbrücke Ueberblickt man die Politik Englands im Nahen Osten in den letzten Monaten bis jetzt, da britische Truppen die Grenze des Iran überschritten haben, so ergibt sich der großangelegte Versuch, das im Weltkrieg begonnene Spiel fortzusetzen und zu vollenden. Hatte sich England Im vergangenen Jahrhundert zum Beschützer des „kranken Mannes am Bosporus“ aufgespielt, um ein russisches Vordringen durch die Dardanellen in das Mittelmeer und an die Grenze Indiens abzuriegeln, so vollzog London im ersten Drittel unseres Jahrhunderts eine Schwenkung, als es erkannt hatte, daß das osmanische Reich vor dem inneren und äußeren Zusammenbruch stand. Es kam jetzt nur darauf an, sich das, türkische Erhe zu sichern. Mit einem Schlage schien England vor der Erfüllung seiner imperialistischen Ziele zu stehen, als durch den Zusammenbruch des Zarenreiches auch die russische Gefahr ausgeschaltet schien. Dieses Ziel aber hieß und heißt auch heute noch, die Landbrücke nach Indien herzustellen. Sehr bald sollten sich allerdings einige offene Posten in der englischen Rechnung zeigen. Selbst durch eine doppelzüngige Politik gelang es nicht. die Ansprüche Frankreichs im Vorderen Orient auszuschalten, auch zeigten einige amerikanische Staaten— besonders Saudi=Arabien, das einen Führungsanspruch für die gesamte arabische Welt des Nahen Ostens geltend machte— Gelüste einer selbständigen und von England unabhängigen Politik und schließlich erwies es sich, daß der Bolschewismus durchaus nicht auf die imperialistischen Tendenzen des zaristischen Rußland verzichtet hatte. Durch das Ausspielen der innerarabischen Gegensätze, durch Bestechung und Gewalt gelang es trotz gelegentlicher Rückschläge, die politische Gestaltwerdung einer panislamitischen Idee zu verhindern. Der Emir von Transjordanien erwies sich als ein willfähriges Werkzeug der britischen Nahostpolitik und auch im Irak diente eine englandhörige Regierung trotz der formellen Anerkennung der Souveränität des Landes dazu, daß der Mandatscharakter des Zweistromlandes gewahrt blieb. Die wirtschaftliche Abhängigkeit Bagdads tat ein übriges, um das Land weiter in dem Zustand einer Ausbeutungskolonne des britischen Oelkapitalismus zu halten. Die Stoßrichtung des Bolschewismus nach Südasien wurde aufgefangen. indem man sich einen bestimmenden Einfluß in den Pufferstaaten Afghanistans und Beludschistan sicherte. Frankreichs Ansprüche im Vorderen Orient wurden nach dem Weltkrieg sabotiert, wenn man sich auch damit einverstanden erklären mußte, daß in Damaskus die Trikolore wehte. Heute nun versucht England, die letzte Etappe seiner Nahostpolitik zu bewältigen. Der Zusammenbruch Frankreichs und der Wille der Vichy=Regierung, im neuen Europa mitzuarbeiten, bot eine willkommene Handhabe. das syrische Mandat des einstigen Bundesgenossen zu kassieren. Kurz vorher hatte man den Versuch des Irak, sich aus der britischen Bevormundung zu lösen, mit einem brutalen Einfall in das Land beantwortet, das nach tapferem Widerstand vor der Uebermacht der englischen Panzer und Bomber die Flagge einholen mußte. In der Landbrücke fehlte schließlich als letztes Glied nur noch der Iran mit seinen Oelbasen zwischen Kaukasus und Persischem Golf. Der dritte Gewaltakt nach Syrien und dem Irak, soll diese letzte Lücke schließen. Durch ein abgekartetes Spiel will der Beschützer der kleineren Nationen sein altes imveralistisches Ziel, die englische Landbrücke nach Indien, erreichen. Das ist der wahre Hintergrund der Aggression gegen den Iran, die nicht der Hilfe für Moskau dienen soll, sondern allein der Verwirklichung eigensüchtiger Absichten Englands. Büren, Donnerstag, 28. Rugust 1941 Ueber 30000 Gtsangene= 400 Geschühr 22. Sowjetarmee vernichtet- Welikise=Luki nach heißem Kampf genommen dem Führerhauptquartier. Das Oberkommando der Wehrmacht Aus 27. Aug. gibt bekannt: Wie bereits durch Sondermeldung bekannt gegeben, haben Verbände der Panzerarmee des Generalobersten von Kleist am 25. August nach schwerem Kampf den Brückenkopf von Dujepropetrowsk und die Stadt selbst im Sturm genommen. Auch nahe der Dujepr=Mündung und südlich Kiew wurden die letzten noch auf dem westlichen Dujepr=Ufer Widerstand leistenden Kräfte des Feindes zum Teil im Nahkampf überwältigt. Ostwärts Welikije=Luki wurde, wie ebenfalls durch Sondermeldung vorausgegeben, die Masse der 22. Sowjetarmee nach mehrtägigen hartnäckl. gen Kämpfen eingeschlossen und vernichtet. Ueber 30 000 Gefangene und 400 Geschütze fielen in unsere Hand. Die ungewöhnlich hohen blutigen Verluste des Feindes sind mit mehr als 40 000 Toten festgestellt. Zwischen Ilmensee und Finnischem Meerbusen sowie vor Reval und an der finnischen Front verlaufen die Operationen weiterhin erfolgreich. Die Luftwaffe führte schwere Schläge gegen Truppenansammlungen ostwärts Kiew und zerstörte mit nachhaltiger Wirkung das Eisenbahn= netz westlich Moskau und im Raume um Leningrad. Im Finnischen Meerbusen versenkten Kampffliegerverbände vier Sowjettruppentransporter mit zusammen 9000 BRT, beschädigten vier weitere Truppentransporter schwer und erzielten Bombentreffer auf einem Zerstörer und einem Flottillenführer. Zwei weitere Zerstörer wurden ostwärts der Fischerhalbinsel schwer getroffen. Im Kampf gegen Großbritannien bombardierte die Luftwaffe in der vergangenen Nacht Hafenanlagen an der englischen Ostküste und Flugplätze auf der Insel. Bei Versuchen, am gestrigen Tage die Deutsche Bucht und die Kanallüste anzugreifen, verlor die britische Luftwafse 23 Flugzeuge, von denen 11 in Luftkämpfen, 4 durch Vorpostenboote, je 3 durch Flak und Minensuchboote und 2 durch Marineartillerie abgeschossen wurden. Bei einem Angriff deutscher Kampfflugzeuge in der Nacht zum 26. August auf den Flottenstützpunkt Alexandria richteten Bombentreffer in Hafen= und Bahnanlagen große Zerstörungen an. Britische Flugzeuge warfen in der letzten Nacht an einigen Orten West= und Südwestdeutschlands und u. a. auf Wohnviertel in Köln Spreng= und Brandbomben. Flakartillerie brachte zwei der angreifenden Bomber zum Absturz. Stoße sozeltsche Schisssveriaste Weitere Erfolge der deutschen Minenoperationen in der Ostsee Berlin, 27. Aug. Die Minen=Operationen der deutschen Kriegsmarine in der östlichen Ostsee brachten weitere Erfolge. Nachdem die Sowjets am 26. August drei große Transport= schiffe durch Minentreffer verloren, liefen nach neuesten Meldungen ein sowjetischer Zerstörer, drei Handelsdampfer und zwei Minensuchboote auf deutsche Minensperren und sanken innerhalb kürzester Zeit. Im gleichen Seegebiet verBewährte= solöaltschse=Namerde schaft Fühne Lat deutscher Sturzkampfflieger Berlin, 27. Aug. Ein hervorragendes Beispiel von soldatischer Kameradschaft und Kühnheit gaben deutsche Sturzkampfflieger im Laufe des Montag bei einem Angriff auf marschierende Sowjetkolonnen an der Ostfront. Vier deutsche Sturzkampfflugzeuge wurden. nachdem sie den Angriff auf die bolschewistischen Kolonnen erfolgreich durchgeführt hatten, von sechs sowjetischen Jägern in heftige Luftkämpfe verwickelt. Hierbei geriet ein deutsches Flugzeug in Brand. Der Flugzeugführer, dessen Fallschirm zu brennen begonnen hatte, versuchte eine Notlandung, bei der er vermutlich verunglückte, während der Bordfunker mit dem Fallschirm absprang und wohlbehalten auf einem Kleefeld landete. Der Staffelkapitän des deutschen Verbandes, ein Oberleutnant. der den Vorgang genau beobachtet hatte, konnte drei der verfolgenden sowjetischen Flugzeuge abwehren. wobei er eine Rata abschoß. Er setzte dann zur Landung auf dem Kleefeld an, wo er sofort aus einem Gehöft mit heftigem Gewehrfeuer empfangen wurde. Andere bolschewistische Soldaten brausten auf einem Lastkraftwagen heran in dem Glauben, die deutschen Flieger gefangen nehmen zu können. Der mit dem Fallschirm gelandete Bordfunker war jedoch in Sekundenschnelle in das Flugzeug seines Staffelkapitäns gestiegen. Augenblicke später hob sich die Ju 87 wieder vom Boden ab und erreichte glücklich den Heimathafen, begleitet von den übrigen Flugzeugen des Verbandes, die über dem Landeplatz Trsolgiose sags nach kandnenfudler Ueble Erpressermethoden gegenüber den burischen Bauernsöhnen in Südafriko teilung 27. 7. 1941(25. Zut vesenen Bestellschein jachträglich auf den### rgungsberechtigten Eier den vom 28..—24. riode) gültig gewesene ierkarte nachträglich igten Eier auf die Abschnitte a un sämtlich sofort bei der id, erfolgt Nachlieferun### mn bis zur vollen Belieft st 1941 Der Landrat. rnährungsamt Abt. B. Bern, 27. Aug. In Südafrika blieben die verschiedensten Propagandamethoden und Reklametricks zur Anwerbung von Soldaten als Kanonenfutter für den englisch=imperialistischen Krieg bisher unbefriedigend und erfolglos. Daraufhin übte man in Behörden und auf Privatbetriebe einen Druck aus, um„Freiwillige Meldungen“ zu erzielen und schließlich ging die Regierung selbst zu unverschämten Erpressungen über. Anstellungen wurden verweigert und Arheitslosenunterstützungen gestrichen, um die Bevölkerung zu Kriegsdiensten zu pressen. Der burischen Bevölkerung und jedem Südafrikaner, der die britischen Kriegstreibereien für sein Land ablehnt, wurde jetzt auch jegliche Bodenzuteilung aus den Kronländereien vorenthalten. Danach sollen also nur noch die Bauernsöhne, die für die englisch=imperialistischen Interessen gekämpft haben, in Südafrika von der britischen Fremdherrschaft Boden zugewiesen bekommen. Mit dieser Maßnahme beabsichtigt die hinterhältige britische Politik in erster Linie das burische Bauerntum, das seit Generationen mit dem Boden verwurzelt ist, zu treffen. Man hofft die Stärke des Burentums, die gerade auf der bodenverbundenen Bauerntradition beruht, damit brechen zu können, daß man den Söhnen dieser Buren ihr Anrecht auf Grund und Boden vorenthält und diesen in erster Linie den englischen Elementen in der Union zur Verfügung stellt, um den Nachwuchs des Burenvolkes als Arbeitssklaven des britisch=jüdischen Kapitals in die Städte abzudrängen. Roosevelt unterzeichnete Küstungsergänzungsetat Washington, 27. Aug. Noosevelt unterzeichnete den Rüstungsergänzungsetat, der Ausgaben in Höhe von 7596,000 000 Dollar vorsieht. Sie sollen für die Beschleunigung der Motorisierung und„Mechanisierung“ der Landstreitkräfte und für die Erweiterung der Küstenanlagen der Bundesmarine verwendet werden. ihres Staffelkapitäns so lange gekreist hatten, bis die Rettung des Bordfunkers gelungen war. Japan weistChurchills Drohung zurück Tokio, 27. Aug. Das japanische Kabinett trat zu einer Beratung über die innere Lage zusammen, die besonders im Hinblick auf die drohende Haltung Englands und der Vereinigten Staaten besprochen wurde. Das Kabinett nahm auch eine Reihe von kriegswirtschaftlichen Beschlüssen an. Der Regierungssprecher Ishii lehnte es ab. sich zur Churchillrede und den darin enthaltenen Bemerkungen über Japan zu äußern. Er sagte nur, die Meinung der japanischen Oeffentlichkeit sei in den Leitartikeln der Presse gut zum Ausdruck gekommen. Der Hauptinhalt dieser Artikel läßt sich kurz folgendermaßen zusammenfassen: 1. die Japaner weisen Churchills Drohung zurück. 2. es ist nach japanischer Auffassung zu spät, Verhandlungen über eine Wiederannäherung zwischen Japan und den anglo=amerikanischen Mächten zu führen. 3. Churchills Ziel ist nach japanischer Meinung, die Welt unter englischnordamerikanischer Herrschaft zu halten. Bukarest. Am zweiten Tage seines Frontaufenthaltes besuchte König Michael in Begleitung des Staatsführers Marschall Antonescu den Kampfabschnitt von Odessa. Reza Schah Pahlavi, der Schöpfer des neuen Irans, der durch den Teheraner Rundfunk einen Befehl an die iranische Armee verkünden ließ, dem sowjetischen und britischen Einfall bewaffneten Widerstand entgegenzusetzen.(Scherl-.) senkten deutsche Seestreitkräfte einen sowjetischen Tanker durch Artilleriefeuer. Sieben Sowjetpanzer vernichtet Berlin, 27. Aug. Im Nordabschnitt der Ostfront versuchten am 26. August die Bolschewisten das weitere Vordringen der deutschen Truppen durch den Einsatz von Panzerkampfwagen auf zuhalten. Deutsche Panzerverbände, die auf örtliche Ansammlungen sowjetischer Panzerkräfte stießen, gingen sofort zum Angriff über und vernichteten nach kurzem Kampf sieben sowjetische Panzerkampfwagen. Der Rest der sowjetischen Kräfte entzog sich durch schnelle Flucht der Vernichtung. Fünf Sowjetbatterien zerschlagen Berlin, 27. Aug. In dem Abschnitt einer deutschen Division kam es am 26. August zu einem heftigen Duell zwischen deutscher und sowjetischer Artillerie. Die Bolschewisten hatten ihre Artillerie gut getarnt und gedeckt in Stellung gebracht. Deutsche Batterien gingen jedoch sofort in Feuerstellung und belegten die Sowjetartillerie mit einem Hagel schwerer Granaten. Schon nach wenigen Lagen waren die deutschen Geschütze eingeschossen. Eine Sowjetbatterie nach der anderen wurde zum Schweigen gebracht. Insgesamt wurden an dieser Stelle fünf sowjetische Batterien vollständig vernichtet. Auch Berislaw genommen Berlin, 27. Aug. Während der Kämpfe um Dnjeprovetrowsk hat ein deutsches Infanterieregiment in hartem Kampf die von den Sowjets noch verteidigte Stadt Berislaw an der Mündung des Dnjepr genommen. In schwierigem Häuserund Nahkampf brachen die deutschen Soldaten den vereinzelt äußerst zähen Widerstand der Bolschewisten. Mit Handgranaten. Maschinenvistolen und aufgepflanztem Seitengewehr mußte Haus für Haus und Straße für Straße genommen und gesäubert werden. Hierbei zeigte sich wieder die Ueberlegenheit der Ausbildung und Kampfweise der deutschen Soldaten und sein unbezwingbarer Angriffsgeist. Im Verlaufe dieses Kampfes vernichtete das deutsche Infanterieregiment fünf sowjetische Bataillone, die durch Pioniere und Artillerie verstärkt waren. 1500 Sowjetsoldaten wurden gefangengenommen. Außerdem bedeckten ungezählte sowjetische Gefallene die Straßen der Stadt. Munitionszug flog in die Luft Berlin. 27. Aug. Deutsche Artillerie bekämpfte am 26. August am Unterlauf des Dnjepr mit gutem Erfola sowjetische Stellungen auf dem Ostufer des Flusses. Durch Volltreffer wurden ein Panzerzug und ein sowjetisches Eisenbahngeschütz vernichtet. Eine Lage deutscher Granaten schlug in einen Munitionszug. der mit gewaltiger Explosion in die Luft flog. Sprengstücke. Teile der Waggons, zerrissene Schienen und Schwellen und der Schotter des Unterbaues der Bahnlinie wurden hunderte von Metern weit geschleudert. Die Reste des Munitionszuges brannten unter fortwährenden Detonationen vollständig aus. Ueber dem Platz stand während des ganzen Tages eine dichte Rauchwolke. Die sowjetische Infanterie hatte durch das deutsche Artilleriefeuer äußerst schwere Verluste. Zahlreiche Infanterieeinheiten wurden in der Bereitstellung durch das gutliegende Feuer zersprengt und vernichtet. Istanbul. Die türkische Presse ist einstimmig in der Ablehnung des beitischen Angriffs auf den mit der Türkei freundschaftlich verbundenen neutralen Iran. „Einer nach dem anderen! 66 „Einer nach dem anderen!" Das war das alte Motiv der letzten Rundfunkrede Churchills. so stellt die Deutsch=diplomatisch=politische Korrespondenz unter anderem fest. Wenige Stunden nach Churchills Rede waren konkrete Realitäten da, die den wahren Sinn dieses Wortes nur zu deutlich enthüllten und unterstrichen. Der Einsatz britischer und bolschewistischer Streitkräfte im Iran hat besser, als es sonst überhaupt geschehen konnte, allen Völkern wieder einmal dargetan, von welcher Seite her ständig drohende Erpressungen und schließlich Vergewaltigung oder Ueberfall zu erwarten sind. Der Höllenmarsch der Verschleppten „Alles totschießen!“— Zeugenvernehmung gegen 28 polnische Mordbestien Seit Beginn des Krieges hat Churchill es als das oberste Ziel seiner Politik angesehen, diesen Krieg auszuweiten, andere Länder zum Eintritt in diesen Konflikt zu führen, oedr. wenn es seinen strategischen oder sonstigen Wünschen paßte, die Gebietshoheit bestimmter Staaten zu verletzen, wobei er nicht einmal vor den sonveränen Rechten seiner bisher Verbündeten haltmachte. Mit einer Frechheit sondergleichen erkühnte sich Churchill in dem Augenblick, in dem er sein nächstes Opfer überfällt, außer den Vereinigten Staaten auch noch Schweden, die Türkei und ausgerechnet Spanien vor deutschen Angriffen zu warnen, dessen Inselbesitz— genau wie der portugiesische— bekanntlich schon seit langem das Ziel lüsterner Absichten seiner selbst wie seines Freundes Roosevelt ist. Der niederträchtige Ueberfall, den England heute gegen Iran inszeniert hat, ist ein drastischer Beweis für die Gesinnung, mit der England mit anderen Völkern umgeht. Jeder, dem heute wie eben noch in Iran das Vorhandensein einer angeblichen„Fünften Kolonne“ geradezu suggestiv nachgesagt wird, muß gewiß sein, daß solche Behauptungen sehr leicht und schnell Anlaß zu unsittlichen Anträgen gegen seine staatliche Integrität geben können. Denn Churchill verkündet schon heute offen in seinen Kriegszielen, daß die englische Nation— gemeinsam mit den USA.— als die„Herrenrasse“, den Anspruch erhebe, daß nach der Entwaffnung der „schuldigen Völker“, nur sie selbst entsprechend geschützt bleiben sollen. Was dies auf angelsächsisch bedeutet, dürfte jedem, der den britischen und sogleich den Yankee=Imperialismus kennt, klar genug sein. „Einer nach dem anderen“, das ist das Ziel, das sich Churchill und mit ihm gewiß auch sein Freund Roosevelt gestellt haben, im Kriege wie auch für die spätere Ordnung nach angelsächsischem Rezept. Auch Japan dürfte sich, zumal nach der Art, mit der es von Churchill avostrophiert wurde jenes Wort merken. Alles dies aber geschieht, wie der englische Ministerpräsident blasphemisch hinzufügt, im Namen des Allerhöchsten, und er scheut sich nicht, diejenigen, die an der Seite Englands kämpfen, also auch die Heere des gottlosen Sowjetregimes, zu den „christlichen Soldaten“ zu rechnen. Türkische Sympathien für Iran Tarabya, 27. Aug. Die öffentliche Meinung in der Türkei ist empört über den britisch= sowjetischen Gewaltakt und weist darauf hin, daß die Demokratien lieber jetzt die Unabhängigkeit kleiner Völker praktisch achten sollten, anstatt für die Nachkriegszeit deren theoretische Freiheit zu versprechen. Posen, 27. Aug. In dem Sondergerichtsverfahren gegen 28 ehemalige polnische Polizeibeamte, die Ende September 1939 den Oborniker Verschlepptenzug von Gnesen bis dicht vor Warschau zu begleiten hatten und an der Ermordung von über 350 internierten Volksdeutschen schuldig sind, wurden am Dienstag und Mittwoch die ersten Zeugen gehört. Es sind ausnahmslos überlebende Teilnehmer des Höllenmarsches, denen die Spuren der erlittenen Mißhandlungen ihr Leben lang anhaften werden. Einer von ihnen, dem durch Kolbenhiebe ein Bein zerschmettert wurde, muß sitzend vernommen werden, weil er sich aus eigener Kraft nicht aufrechthalten kann. Ein anderer hat nicht weniger als drei Kopfschüsse erhalten. Ein dritter ist trotz mehrere Rippenbrüche und 6 Bajonettstichen mit dem Leben davongekommen. Sie alle wurden an der Marsch= strecke in ihrem Blut liegengelassen, weil die Begleitmannschaften sie längst tot wähnten. Andere sind mit schwersten Verletzungen noch kilometerweit geflohen, bis sie später von deutschen Soldaten in ärztliche Obhut gebracht wurden. Die Zeugen bekundeten übereinstimmend, daß die restlose Vernichtung des Verschlepptenzuges von vornherein beschlossene Sache war. Die Morde wurden vorwiegend in der Dunkelheit am Ende des Zuges verübt, wobei man die vor Erschöpfung zurückbleibenden Deutschen erbarmungslos niederschoß oder durch Kolbenschläge tödlich verletzte. In gewissen Zeitabständen wurde dann nach vorn die Meldung erstattet, um wieviele Personen der Zug kleiner geworden war. Dicht vor Warschau wurde von der Spitze des Zuges durchgegeben: Befehl vom Leutnant: Alles totschießen! Erschütternde Einzelheiten kehren in den Zeugenaussagen immer wieder. Der Zeuge Rosengarten schilderte, wie bei Mory von der Begleitmannschaft Handgranaten in die von dem vorangegangenen Gemetzel noch verschont gebliebenen Deutschen geworfen wurden. Als er nach seiner Flucht an der gleichen Stelle vorbeikam, habe er die Leichen von 72 Kameraden gefunden. Bald darauf sei an der Spitze der vorrückenden deutschen Truppen die Leibstandarte Adolf Hitler erschienen, die für eine würdige Beisetzung der Ermordeten gesorgt habe. Wie der Zeuge Arndt übereinstimmend mit 4 bis 5 anderen berichtet, hat man während des Nachtmarsches den Deutschen eine säureähnliche Flüssigkeit ins Gesicht gespritzt, die ätzende Wunden hinterlassen habe. In seiner Qual sei er zusammen mit seinem Bruder über die Bzura geflohen und habe sich stundenlang in einem Wasserloch verborgen gehalten, ehe er den ihn verfolgenden Peinigern entgeghen konnte. Die unbeschreiblichen Qualen der Deutschen, von denen immer mehr in einen Zustand geistiger Umnachtung verfielen, schildert die deutsche Krankenschwester Oda Kelm, die im Zuge gleichfalls bis vor Warschau getrieben wurde. Jeder der polnischen Banditen versuchte, sein Vaterland zu retten, indem er einen Deutschen erledigte. Auf der letzten Wegstrecke bat die Schwester in ihrer Verzweiflung selbst darum, sie doch durch einen Schuß von den Qualen zu erlösen. Dann sei sie ohnmächtig in einen Graben gesunken, bis man sie am nächsten Morgen mit zwei Bajonettstichen im Rücken aufgefunden habe, nachdem das polnische Mordgesindel vor den deutschen Soldaten längst das Weite gesucht hatte. Die Vernehmung der insgesamt 120 geladenen Zeugen dauert an. Churchills Wandlung Aus der„dunklen Macht des Bolschewismus" wurde plötzlich ein„glückliches Riesenexperiment“ Berlin, 27. Aug. Der Londoner Nachrichtendienst schildert am Dienstag mit beredten Worten eine stürmische Kundgebung für die Sowjets, die sich in London anläßlich der Uraufführung eines Werbefilms aus der Sowjetunion ereignet habe. Welche Früchte bereits die von Churchill so eifrig betriebene Verbrüderung Englands mit den Kommunisten gezeitigt hat, geht aus dem Kommentar hervor, der nach der Schilderung des kommunistischen Films hinzufügt:„Umso empörter ist man jedoch, wenn man sich vor Augen hält, daß dieses glückliche Riesenexperiment der Sowjets durch den wahnwitzigen Angriff. der Nazis unterbrochen wurde.“ Die ganze Heuchelei Churchills und der verbrecherische Betrug dieses Kriegsbrandstifters am englischen Volk wird in seinem wahren Ausmaß ersichtlich, wenn man sich der Worte erinnert, die dieser selbe Churchill am 11. 12. 1925 in einer Versammlung in der Stadthalle von Battersea aussprach. Damals erklärte Churchill wörtlich:„Hinter dem Kommunismus steht Moskau, jene dunkle, finstere teuflische“ Macht, die in der Welt erschienen ist,— eine Bande von Weltverschwörern. Diese Plage der Verschwörerbande richtete alle ihre Bestrebungen darauf, die zivilisierten Länder zu verseuchen und jede Nation zu dem Grad des Elends herabzudrücken, in das sie das große Volk Rußlands hereingestürzt haben.“ Stockholm. Wie Reuter aus Canberra meldet, hat die australische Labourpartei den Rücktritt der Menzies=Regierung, die einer Labourregierung Platz machen soll, gefordert. Stockholm. Wie Reuter aus Canberra meldet, hat das australische Kabinett nach fünfstündiger Sitzung beschlossen, nicht zurückzutreten. um die Macht nicht an die Labour=Partei abgeben zu müssen. Ver Meeder Karl K. 100 Tote bei der Beschießung Bender=Schahpurs Ankara, 27. Aug. Seit der Beschießung des Hafens von Bender=Schahpur durch britische Kriegsschiffe sind, wie die Agentur Pars mitteilt, etwa hundert Tote unter der iranischen Zivilbevölkerung zu beklagen. Englandfeindliche Kundgebungen in Kairo Rom, 27. Aug. In der El=Azhar=Universität in Kairo, der größten islamischen Bildungsstätte der Welt, ist es anläßlich des britischen Ueberfalls auf Iran zu Studentenkundgebungen gekommen. Ein ägyptischer Student erinnerte daran, daß die Kronprinzessin des Iran eine Schwester des ägyptischen Königs ist und hob hervor, daß jeder Aegypter die britische Gewalttat gegen Iran als gegen Aegypten selbst gerichtet empfinde. Soldatisches Pflichtbewußtsein bis zum letzten Ztemzuge ..... 27 Aug.(PK.) wird zur Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse vorgeschlagen, weil er am 10. August als Melder im Gefecht bei., tödlich tödlich verwundet, noch unter Aufbietung der letzten Willenskraft seinem Kompaniechef zurief:„!. Wichtiger Befehl vom Bataillon. Anschluß nach rechts muß unter allen Umständen wiederhergestellt und gehalten werden!“— und so in kritischer Lage einen Befehl übermittelte, der für den weiteren Verlauf von ausschlaggebender Bedeutung war.“ So berichtet der Kommandeur eines Infanteriebataillons an sein Regiment. Nüchterne Worte sind es, denn die Tat spricht für sich. Bis auf fünf Schritte hatte sich der Gefreite., Melder in einer Schützenkompanie, in höchster Eile seinem Kompaniechef genähert, um die wichtige Meldung zu erstatten. Da traf ihn die tödliche Kugel. denn kaum hundert Meter weiter lag der Feind. Auf der Stelle brach der Getroffene zusammen und riß sich im Bruchteil einer Sekunde aus eigener Kraft wieder hoch, um mit den letzten Atemzügen die Meldung zu hauchen, die über Leben und Tod Hunderter seiner Kameraden entscheiden konnte. Zwei Minuten später verschied Karl H. in den Armen seines Kompanieführers. Soldatisches Pflichtbewußtsein ist eine echte deutsche Mannestugend. Von ihr ganz durchdrungen war auch der 23jährige Gefreite H. der in der Morgendämmerung dieses schönen Sommertges bei S. fiel. Mit ernster Miene zwar, aber voller Stolz berichteten uns seine Kameraden von dem Geschehen. In ihren Herzen lebt er als leuchtendes Vorbild weiter. Der Kompanieführer geleitete uns noch eine kurze Wegstrecke und sprach dann beim Abschied: „Dessen bin ich ganz sicher, in der gleichen Lage würde jeder meiner Männer genau so handeln!“. Aus diesem Vertrauen. aus dieser grenzenlosen Zuversicht spricht der Geist, der unsere Armeen und Divisionen von Sieg zu Sieg eilen läßt. Kriegsberichter Wilhelm Rautenberg „Abreise Freitag“ ROMAN von Hans Possendorf Copyright by Verlag Knorr& Hirth. Kommanditgesellschaft, München 1939 4) Seinem Stolz und seiner Eitelkeit zuliebe hatte Ballarin Serafinas Leben zugrunde gerichtet, anstatt ihr zu vergeben.— Aber was denn eigentlich hatte er zu vergeben gehabt? Wo denn lag die Schuld, wenn nicht bei ihm selbst und bei Serafinas Eltern, die dieses Kind zur Ehe mit ihm gezwungen hatten? Und nicht nur Serafinas Leben hatte er durch seine grausame Härte zerstört, sondern auch sein eigenes. Aus kindischer Angst vor dem Lächeln seiner Mitbürger hatte er sich dreiundzwanzig Jahre lang verkrochen und war zum lebenden Gespenst geworden. Und wie hatte er dabei unter der Trennung von Serafina gelitten! Nie hatte er sie aus seinen Gedanken verbannen können. Immer wieder hatte er auskundschaften lassen, wo sie sich aufhielt, und wie es ihr erging. Als er hörte, daß sie in Not wäre, hatte er ihr durch seinen Notar eine größere Geldsumme überweisen lassen. Aber Serafina, ahnend, in wessen Auftrage der Absender gehandelt, hatte trotz ihrer Bedürftigkeit die Annahme des Geldes verweigert.— Sieben Jahre war es jetzt her, daß sie wieder in die Heimat, in das Fischerdörfchen San Pietro auf der Insel Pellestrina, zurückgekehrt war. Wie oft war er seitdem versucht gewesen, hinüberzufahren, sich mit ihr auszusprechen, sie zu bitten, ihm zu verzeihen und wieder seine Frau zu werden. Aber stets hatte ihn im letzten Augenblick die Angst zurückgehalten, sich in den Augen der Mitwelt nur noch lächerlicher zu machen... Und nun war er ein alter Mann, und es war zu spät, um seinem verpfuschten Leben eine neue und glücklichere Wendung zu geben. Aber war es denn auch zu spät, um sein Unrecht, so weit das möglich war, wiedergutzumachen...? Der alte Andrea fuhr, von dem Schrillen der elektrischen Klingel geweckt, aus dem Schlummer empor. Er warf hastig seinen Schlafrock über und eilte zu seinem kranken Herrn. Zu seinem Erstaunen sah er ihn damit beschäftigt, sich anzukleiden. „Wecken Sie sofort Emilio!“ rief Ballarin dem Diener entgegen.„Er soll so schnell wie möglich ein Motorboot besorgen!“ Andrea glaubte nicht anders, als daß sein Herr im Fieber rede. Noch nie. seit er im Hause war, hatte Ballarin ein Motorboot benutzt. Der Arzt hatte vor Erkältung gewarnt. Die Glieder des Kranken schlotterten im Schüttelfrost. Draußen strömte der Regen hernieder, und der Wind pfiff den Canale Grande entlang Aber als Andrea ihm gütlich zureden wollte, sich doch wieder niederzulegen, wurde Ballarin so heftig. daß dem Diener nichts übrig blieb, als den Befehl auszuführen. Schon eine Viertelstunde später war ein Motorboot zur Stelle. In einen Pelz gehüllt, stieg Ballarin ein. Die Begleitung von Andrea wies er barsch zurück. Der Diener konnte nicht einmal feststellen, wohin sein Herr zu fahren beabsichtigte, denn als der Bootsführer nach dem Ziel der nächtlichen Fahrt fragte, sagte Ballarin nur:„Fahren Sie nach dem Rialto zu!“ Erst wenige Minuten später befahl er: „Fahren Sie nach San Pietro auf Pellestrina hinüber! So schnell Sie können!“— Während Ballarin diesen Befehl gab, dachte er: Weshalb warte ich nicht bis morgen früh? Dreiundzwanzig Jahre habe ich Serafina nicht gesehen, und nun komme ich mitten in der Nacht! Es ist ja ein Wahnsinn!— Aber dennoch nahm er seinen Befehl nicht zurück.— Nach einer halben Stunde scharfer Fahrt legte das Boot am Landungssteg des Dörfchens an. Ballarin stieg aus, gab dem Bootsführer den Befehl zu warten und wankte durch den strömenden Regen dem einzigen Licht entgegen, das zu sehen war. Es kam aus dem Fenster eines kleinen Hauses. Er erreichte das Haus und klopfte an das Fenster. Eine alte Frau öffnete die Haustür. Er fragte, ob sie zufällig wisse, wo Serafina Giacometti wohne. „Hier wohnt sie“, sagte die Frau und starrte ihn verblüfft an. Ballarin trat in den Hausflur ein. Er suchte noch nach Worten, um seinen nächtlichen Besuch zu erklären, als ein Herr mit einer Brille auf der Nase aus einem Zimmer kam und den Fremden ebenso verblüfft anschaute, wie es die alte Frau getan. „Mein Name ist Marco Ballarin...“, begann der Besucher. „Was?— Sie sind schon da? Ja, wie ist denn das möglich?“ fragte der Herr mit der Brille. Und den verwirrten Ausdruck auf Ballarins Gesicht bemerkend, fuhr er fort:„Der Mann mit dem Boot, der Sie holen sollte, ist doch erst vor einer Viertelstunde hier abgefahren...“ „Mich. holen sollte.?“ stammelte Ballario und griff nach seiner im Fieber glühenden Stirn. „Ja doch“ erwiderte der Arzt.„Die Kranke wollte Sie ja durchaus noch einmal sehen— und sprechen. Gut. daß Sie schon hier sind. Es Briten verloren weitere 12 Flugzeuge Berlin, 12. Aug. Die britische Luftwassch setzte im Laufe des Mittwochvormittag ihre An# lugversuche auf den Kanal sort. Am Mittwoch.## morgen verloren die Briten bereits zehn Flugg# zeuge in wenigen Stunden durch deutsche Jäger. Ein weiteres britisches Flugzeug wurde am Kanal durch deutsche Flak zum Absturz gebracht Außerdem wurde ein einzeln fliegendes britisches## Flugzeug am Mittag nach Ueberfliegen der Deutschen Bucht zur Notlandung gezwungen und die Besatzung gesangengenommen. Damit haben die Briten im Laufe des heutigen Tages nach bisherigen Meldungen zwölf Flugzeuge verloren. Der italienische Wehrmachtbericht Fallersleben ehrt das Andenken seines größten Sohnes Fallersleben, 27. Aug. Für Fallersleben. die Stadt des Volkswagen=Werks, war der Dienstag ein Feiertag besonderer Art, galt es doch, das Andenken seines größten Sohnes. Hoffmann von Fallersleben, des Schöpfers unserer Nationalhymne, zu ehren. Hier würdigte Gauleiter Telschow die geschichtliche Bedeutung des großen Deutschen. Professor van Roosbroeck erinnerte an die große Rolle, die Hoffmann von Fallersleben im flämischen Freiheitskampf gespielt hat. Am Dienstagabend sprach Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in der festlich geschmückten Cianetti=Halle der KdF.=Stadt. Der Reichsorganisationsleiter stellte in den Mittelpunkt seiner Rede die Grundbegriffe: das Großdeutsche Reich, Einigkeit und Recht und Freiheit, die schon Hoffmann von Fallersleben besungen habe. Die Melodie eines Joseph Haydn, geschaffen in der Gegnerschaft gegen einen Napoleon, habe in ihm die Sehnsucht nach dem Reich aller Deutschen aufklingen und in Worte formen lassen. Hoffmann von Fallersleben habe, wie alle Großen unserer Nation, seine Kraft aus der ewig sich erneuernden Volksseele geschöpft. Was ersehnt und besungen wurde, habe Adolf Hitler Wieklichkeit werden lassen: das Großdeutsche Reich, getragen von der Einigkeit aller Volksgenossen. Dieses Deutschland stehe heute im Kampf um sein Recht und seine Freiheit, sein Recht auf Leben in dieser Welt und seine Freiheit, dieses Leben und sein Reich so zu formen, wie es der deutschen Seele entspreche. Mit seinem Kampf gegen den Bolschewismus erfülle Deutschland zugleich eine europäische Mission. Jubelnd bekannten sich die Tausende mit der Nationalhymne zu diesem Großdeutschen Reich und seinem Führer Adolf Hitler. San Sebastian. In Südafrika richtete eine Reihe von Schulinspektoren scharfe Proteste an die Regierung wegen der verheerenden Zustände im ländlichen Schulwesen. wäre sonst sicher zu spät gewesen. Hier. diese Tür... Treten Sie nur ein! Ich denke, wir lassen Sie lieber allein mit ihr.“— Kurz nach vier Uhr morgens— es war noch fast dunkel, und Sturm und Regen tobten schlimmer als zuvor— kam Marco Ballarin mit dem Motorboot wieder vor seinem Palazzo an. Er war nicht mehr fähig, ohne Hilfe auszusteigen. Andrea und Emilio trugen ihn die Treppe hinauf und in sein Schlafzimmer. Er hatte noch gerade genug Bewußtsein, um dem Diener und dem Gondolier, unter Drohung mit sofortiger Entlassung, strengstes Stillschweigen über seinen nächtlichen Ausflug anzuempfehlen. Dann verlor er die Besinnung. Andrea und Emilio entkleideten ihn und brachten ihn zu Bett. Der von Emilio herbeigeholte Arzt konnte nicht verstehen, wieso die Krankheit, die sich zuerst harmlos angelassen, diese plötzliche Wendung genommen hatte. Die beiden Bedienten hüteten sich. ihm die Aufklärung zu geben.— Als Aristide Chiopris am nächsten Tage kam, um sich nach dem Befinden seines Chefs zu erkundigen, erhielt er die Auskunft, daß es sehr schlecht mit dem Kranken stehe und daß der Arzt jeden Besuch streng verboten habe.„Er würde Sie sicher auch gar nicht erkennen“, fügte Andrea bekümmert hinzu.„Er ist nicht mehr bei klarem Bewußtsein. Ich fürchte, es geht mit ihm zu Ende.“ Es ging aber noch nicht zu Ende mit Marco Ballarin. Schon am vierten Tage erklärte der Arzt die Krise für überstanden. An demselben Tage schrieb Ballarin mühsam und mit zittriger Hand einen Brief an den Ortsvorsteher des Fischerdörfchens auf der Insel Pellestrina und bat ihn. so bald als möglich zu einer Besprechung zu ihm zu kommen. (Fortsetzung folgt.) Fe.2) Was die einstit Erbitterte Kämpfe in Ostafrikae— Artillerie. tätigkeit bei Tobruk Rom, 27. Aug. Der italienische Wehrmacht# bericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:# Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Bei Tobruk richtete unsere Artillerie ihr Feuer gegen britische Panzereinheiten. Englische Flugzeuge warfen zahlreiche Bomben auf Tripolis und Bengasi. Es sind einige Opfer zu beklagen und es entstand einiger Schaden. Die Boden abwehr von Bengasi schoß ein feindliches Flugzeug brennend ab. In Ostafrika richtete der Gegner einen heftigen Angriff gegen unsere vorgeschobenen Stellungen von Aolchefit, die die heldenhaften Verteidiger auch mit Unterstützung durch unsere Luftwaffe überlegenen britischen Streitkräften erbittert streitig machen. In den übrigen Abschnitten des Kampfgebietes von Gondar erfolgten lebhafte Treffen unserer Truppen mit starken feindlichen Abteilungen, denen beträchtliche Verluste zugefügt wurden. Im mittleren Mittelmeergebiet nahmen unsere Jagdflugzeuge den Kampf mit einem zahlenmäßig überlegenen feindlichen Verband auf. Zwei Hurricanes wurden abgeschossen. Der Flugplatz von Miccaba(Malta) wurde erneut von Einheiten der italienischen Luftwaffe angegriffen. ##n grauer Vorzeit fuh Wasserstraße von der 1 Ladogasee und zum innische Stamm der Wikinger auf ihren T # durch kühne Hansafa Koggen in die Newmit den Ureinwohner Nordischer Geist hat ung gehabt. Als im Karelien und den gri klandes mit dem Ste Erben, legten sie zweist us dieses Gebietes an In Seite der Ochta un die Schlüsselburg) am dem Ladogasee. na trat Peter der Grof eben war es, das ###n aufzustoßen", ##and den Weg zu ein grachen. Der alte n dazu gerade recht: 1 das er Schlüsselbu glienschanz ein. Bereit # er sich, die ner #es auf dem sumpfig #n. 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Ich denke, wir it ihr.“— rgens— es war noch und Regen tobten am Marco Ballarin vor seinem Palazzo ig. ohne Hilfe auszuilio trugen ihn die n Schlafzimmer. Er Bewußtsein, um dem unter Drohung mit nastes Stillschweigen sflug anzuempfehlen. nung. Andrea und brachten ihn zu Bett. igeholte Arzt konnte krankheit, die sich zudiese plötzliche Wenie beiden Bedienten lärung zu geben.— n nächsten Tage kam, seines Chefs zu eruskunft, daß es sehr ehe und daß der Arzt en habe.„Er würde ennen“, fügte Andrea ticht mehr bei klarem es geht mit ihm zu zu Ende mit Marco in Tage erklärte der iden. eb Ballarin mühsam inen Brief an den eschens auf der Insel bald als möglich zu kommen. Fortsetzung folgt.) in grauer Vorzeit fuhren die Wikinger auf Passerstraße von der Ostsee durch die Newa Ladogasee und zum Wolchow. Hier lebte innische Stamm der Ishoren und Woden. Wikinger auf ihren Drachenbooten wurden h durch kühne Hansafahrer abgelöst, die auf Koggen in die Newamündung einsegelten nit den Ureinwohnern regen Handel trieNordischer Geist hat hier seit alters her #ung gehabt. Als im Jahre 1617 Schweden # Karelien und den größten Teil des Ingerklandes mit dem Stromgebiet der Newa Erben, legten sie zwei strategische Punkte zum dieses Gebietes an: Nienschanz auf der Seite der Ochta und die Feste Noteburg Schlüsselburg) am Ausfluß der Newa dem Ladogasee. a trat Peter der Große auf den Plan. Sein eben war es, das„Fenster nach dem ien aufzustoßen", dem byzantinischen and den Weg zu einer Verwestlichung frei nachen. Der alte nordische Boden schien dazu gerade recht: 1701 eroberte er Note, das er Schlüsselburg nannte, und zog #lienschanz ein. Bereits im Jahre 1703 entß er sich, die neue Hauptstadt seines aes auf dem sumpfigen Newadelta anzuSie sollte nach dem Vorbilde Amstergeschaffen werden. da Peter kaum auf Unterstützung der Russen, weige denn auf schöpferische Gedanken ###en konnte, sah er sich gezwungen, nordische aft für seine Pläne zu gewinnen. Am 16. ### 1702 erließ er ein Manifest, das in Lichland durch den Generalkommissar Patku! leutscher Sprache vorbereitet wurde, welches „fremden Ankömmlingen freie Reise von Grenze bis zur Hauptstadt und freie Aus#ng ihres Gottesdienstes" zusicherte. Dies ah zu einer Zeit, da in der Aufhebung des ##s von Nantes(1685) die Hugenotten um Glaubens willen aus Frankreich verben und die Inquisition in Spanien wirksam Diese„Großzügigkeit“ war aber ein Akt Notwendigkeit, denn der Große Peter war den Zustrom nordischen Blutes einfach an biesen, sollte sein ganzes Vorhaben nicht in Planung steckenbleiben. Er selbst blieb der ##arische Eroberer, der unnachsichtlich gegen # G e g n e r v o r g i n g u n d s e l b s t s e i n e n S o h n z u #e foltern ließ, als er sich seinen Plänen nich: Achm zeigte. enn auch die Sowjets ihren Sitz von ##rsburg nach Moskau zurückverlegten.„so tutet das nicht etwa die Aufgabe jener nik der hohlen„Verwestlichung“, sondern einen großen Schritt weiter: die geistlose rikanisierung. Die„Prachtbauten“ der ##riets, die wenigen, die aus Geldmangel in #ersburg errichtet wurden, zeigen sämtlich ##er moskowitische oder byzantinische Vorer, sondern echten und rechten Workenerstil seelenlosester Prägung— äußerer #latsch innerer Anbetung der Maschine. Vor dem Bau der Stadt ließ Peter auf der mninsel die Feste Petersburg errichten, gleich##ig die für das künftige Regierungszentrum rendigen Gebäude. Auf der Birkeninse! neben Regierungsgebäuden auch die ####ste erstehen. Früh siedelten sich hier neben #tichen auch Holländer, Schweizer, Schweden Dänen an. In späterer Zeit herrschte allergs das deutsche Element vor, erhielt immer ##en Zustrom aus dem Reich und aus dem ##kum. Seit den frühesten Tagen der neuen Residenz Petersburg, die im Weltkrieg erst in Petrograd und unter sowjetischer Herrschaft in Leningrad umbenannt wurde, waren deutsche Handwerker, Baumeister, Aerzte und Apotheker. Kaufleute und Industrielle, Gelehrte und Militärs hier unermüdlich tätig. Der Handel entwickelte sich mächtig: deutscher Hansegeist erschloß das weite russische Hinterland den europäischen Märkten, unzählige Fabriken entstanden als deutsche Gründungen. An den Ufern des von Peter zum Stapelplatz bestimmten Wassili=Ostrow wimmelte„es von Schiffen aller Herren Länder. Die mächtigen Barockbauten, die für damalige Zeiten unerhörte Prachtstraße, der Newski=Prospekt, in seiner Breite von fünfundddreißig Metern, bei einer Länge von viereinhalb Kilometern, belebt von einem eleganten Publikum aus allen Ländern, wurde in Romanen früherer Tage geradezu schwärmerisch erwähnt. Heute heißt auch diese einstige Prachtstraße nicht mehr„Newski=Prospekt“, sondern „Prospekt des 25. Oktober“— und so sieht sie auch aus: sie wirkt wie eine verwahrloste Vorstadtstraße. Ein unauslöschlichees Verdienst der Deutschen ist neben dem Ausbau von Handel und Gewerbe und der Mittlerrolle für nordische Kultur überhaupt, die Gründung von Schulen, die zwar vorerst nur den Kindern der Deutschen zugänglich waren, später doch in steigender Zahl auch russische Kinder sahen. Die älteste deutsche Schule war die„Deutsche Hauptschule zu St. Petri“, die bald nach der Gründung Petersburg entstand. Die erste Zeitung Petersburgs erschien gleichfalls in deutscher Sprache. Es ist die„St Petersburger Zeitung“ mit dem Gründungsjahr 1727. Sämtliche Bauten und Einrichtungen des öffentlichen Lebens gehen auf deutsche Initiative zurück. Der kernrussische Propst Basarow mußte sich in seinen„Denkwürdigkeiten“ sogar zu dem Zugeständnis bequemen:„Nach unserem Geschmack und Dafürhalten sind zwar die Deutschen ein entsetzlich langweiliges Volk. allein wir können viel von diesem anständigen und gründlichen Volke lernen... Ueberhaupt ergibt von allen Mischungen der verschiedenen Völker die Verschmelzung der deutschen mit der russischen Wesensart das allerbeste Resultat.“ Diese Verschmelzung sollte dann allerdings auf Kosten der Deutschen vorgenommen werden. Die einsetzende Russifizierung versuchte die Deutschen immer mehr— unter Belassung ihrer hohen Aemter und Vormachtstellungen— wenigstens äußerlich zu Russen zu machen Der Versuch, unter Beibehaltung und Ausnutzung des Deutschtums doch der„russischen Sache zu dienen", erstreckte sich bald auf alle Gebiete des Lebens, und es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn der Russifikator Kapustin auch in den deutschen Schulen vor dem Weltkrieg den Unterricht der Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit in russischer Sprache bestimmte, die Geschichte des Altertums jedoch nach wie vor in deutscher Sprache gelehrt werden durfte. Denn, so hieß es in der Begründung, „damals hätte es ja noch kein zaristisches Rußland gegeben“. Mit dem Ausbruch des Weltkrieges erhob sich eine maßlose Hetze gegen alles Deutsche. Und im Spätherbst 1917 kam der letzte und schwerste Schlag: Die Bolschewisten rissen die Regierungsgewalt an sich. Damit wurde alles deutsche Leben im Keime erstickt und auch die deutschen Schulen wurden in„russische Sowjetschulen mit russischer Unterrichtssprache" umgewandelt. Eine neue Epoche begann: Was deutscher Geist in Jahrhunderten geleistet hatte, wurde von den Juden in wenigen Jahren niedergetreten. Auf den Trümmern des deutschen Wirkungsgebietes bereiteten die neuen Machthaber den endgültigen Untergang Rußlands vor. Pogge Rettender Gang wurde zur Todesfalle Furchtbare Entdeckung nach 60 Jahren Die Kriegschronik #is lebendige Zeugnis einer heldischen Zeit In allen Städten und Dörfern des Reiches Kriegschroniken angelegt worden, die die zen Ereignisse der Gegenwart und ihre vielizen Auswirkungen auf das heimatliche ien in Niederschrift und Bild festhalten und Nachwelt überliefern sollen. Häufig wird Form des Wochenberichtes gewählt, der in nologischer Folge berichtet, wie die Heimat Krieg-erlebte und wie sie sich bewährte. Vielist zu beobachten, daß auf eine planmäßige d= und Materialsammlung, die im Augent leicht durchführbar ist, aber in späteren sten unmöglich vervollständigt werden kann, zu wenig Wert gelegt wird. Die späteren rzehnte und Jahrhunderte werden gerade sem Teil der Chronik ein besonderes Interesse gegenbringen. Die während des Welttrieges Lorf und Stadt geführten Chroniken sind der auch nur zum kleinen Teil mit einer sigermaßen vollständigen Bild= und Material= ilung versehen, so daß hier Lücken entstansind, die sich jetzt nicht mehr ausfüllen lassen. Foto der Soldaten der Heimat dürfte sich Augenblick leicht beschaffen lassen, aber nach Kriege wird es in zahlreichen Fällen verdlich sein. Zu dieser Materialsamntlung geen aber auch Berichte, amtliche Mitteilungen, akate, Bilder, die die Heimat im Kriegseinund bei der Erfüllung von Kriegsaufgaben licher Art zeigen. Eine Chronik ohne diese kensvollste Sprache der Wirklichkeit bleibt tot wird ihren Zweck niemals voll erreichen. s würde uns dagegen z. B. eine Dorschronik dem Kriege 1870/71 heute zu sagen haben, In sie lückenlos geführt und dokumentarisch rollständigt wäre! Unvergeichlich wertvoller aber ist die heimatChronik über das große heldische Geschehen erer Zeit, das den späteren Geschlechtern in Usenden von solchen Heimatbüchern in allen len über den größten Freiheitskampf aller len berichten soll! Theodor Tochtrop Amerikanische Zeitungen berichten über einen grausigen Fall. der erst jetzt, nach 60 Jahren, aufgeklärt werden konnte und dessen Schauplatz ein altes Landhaus im Westen des USA.=Staates Virginia ist. 1861. Es ist die Zeit des mörderischen amerikanischen Bürgerkrieges zwischen den Nord= und den Südstaaten. Während Dörfer und Farmen in Flammen aufgehen und unvorstellbare Grausamkeiten beider kämpfender Parteien das Entsetzen und den Abscheu der gesitteten Menschheit erregen. bleibt ein Teil des westlichen Virginia, der lieblichste Teil dieses gesegneten Landes, von Mord und Brand und Not verschont. Mr. Hurd, der Erbauer und Besitzer eines Landhauses in diesem Gebiet, ist glücklich, daß der Bürgerkrieg seinen Arm nicht hierher ausstreckte; er ist glücklich in dem Bewußtsein, seine Familie im Ernstfalle vor der Roheit und der Mordlust plündernder Banden geschützt zu haben. Dieser Schutz würde, wenn einmal Brandstifter und uniformierte Räuber auftauchen sollten, seinen drei Kindern und seiner Frau die Möglichkeit geben, unbemerkt zu flüchten und der Vernichtungswut der Bürgerkriegstruppen zu entgehen. Doch die Schrecken des fürchterlichen Kampfes gehen gnädig an dem einsamen Haus vorbei, das im Jahre 1881 nach dem Tode des Ehepaares Hurd nach dem Wegzug der Kinder in die großen Städte in den Besitz des Getreidehändlers James Lockert übergeht. Lockert bringt in die Einsamkeit West=Virginias seine Frau und seine zwei Töchter mit, außerdem wohnen bei ihm zeitweise zwei junge Männer aus der nahen Stadt, die sich für die Mädchen lebhaft interessieren. Eines Abends im März 1882 vergnügen sich die vier jungen Menschen bei dem zu dieser Zeit sehr geliebten Versteckspielen. Sie verteilen sich lachend in alle Ecken und Winkel des ziemlich geräumigen Hauses und es vergeht eine gute Viertelstunde, bis der Sucher zwei der Versteckten gefunden hat. Nach der jüngsten Tochter Lockerts, der 17jährigen Daisy. muß am längsten gesucht werden, er kann das Mädchen nicht entdecken. Alle drei beteiligten sich an der Suche, sie rufen, sie bitten sie, herauszukommen, sie holen, von einer unerklärlichen Ahnung befallen, die erschrockenen Eltern herbei. Diese eilen in den Garten hinaus, in die engere und weitere Umgebung des Hauses, in die Wälder, schreien angstbebend den Namen der Verschwundenen— alles umsonst! Daisy bleibt verschollen. Die Polizisten der kleinen Wachstation in der nächsten Stadt sind nicht wenig erstaunt, als mitten in der Nacht der Vater des Mädchens sie anfleht, die Suche nach seiner Tochter aufzunehmen. Die Polizisten kämmen sorgfältig die umliegenden Wälder ab, einen ganzen Tag sind sie mit Spürhunden unterwegs; an die freilich phantastische Möglichkeit, daß die Vermißte im Hause verschwunden sein könnte, denkt niemand. So verläuft die Suche erfolglos. " Als er sich in die Ecke drückt... Daisy Lockert ist nie mehr zum Vorschein gekommen; es scheint, als habe die Erde das unglückliche Mädchen verschluckt. Ihre Eltern verlassen, gebrochen und verzweifelt, das unselige Haus. in das in den kommenden sechs Jahrzehnten nacheinander drei Familien einziehen; im Jahre 1939 übernimmt der frühere Polizeioffizier Ernest Dodsworth aus San Franzisko das Grundstück, in dem er zwei Jahre lang mit seiner Frau ungestärt und friedlich wohnt. In der Nacht zum 4. Juli d. J. brechen zwei Gangster in das Haus ein; Dodsworth erwacht von dem Geräusch, bemerkt die Verbrecher, läßt seine Frau weiterschlafen und drückt sich mit der schußbereiten Waffe in eine Ecke, um sie im günstigen Augenblick überraschen zu können. Aber dazu kommt Lodsworth nicht mehr: Hinter ihm weicht die Wand zurück und ehe er vorspringen kann, befindet er sich in einem schmalen Gang. Aus dem Gang, aus dem geheimen Kerker, gibt es kein Entrinnen, denn der Mechanismus der in die Wand eingelassenen Tür ist hinter dem entsetzten Manne zugeschnappt. Vergeblich hämmert er mit den Fäusten gegen die Steinplatten, umsonst ruft er um Hilfe— weder die Einbrecher, noch seine Frau hören ihn. Diese meldet am folgenden Tag den Einbruch und das spurlose Verschwinden ihres Mannes der Polizei, und wie vor sechzig Jahren, als Daisy Lockert verschwand macht sich die Polizei auf die Suche nach dem Verschollenen. Diesmal aber untersucht sie eingehend das Haus, von dem ihr bekannt ist, daß ein Mädchen dort verschwand; sie stößt nach zehnstündigen Nachforschungen auf die Geheimtür die Hurd einbauen ließ, und gelangt durch den Gang in einen kleinen Raum. In dem Raum stehen ein wurmstichiger Tisch und einige morsche Stühle. neben dem Tisch aber liegt ohnmächtig Ernest Dodsworth und in seiner Nähe das Skelett einer jungen Frau, die Ueberreste der Daisy Lockert, die einst beim verhängnisvollen Spiel in den Geheimgang geriet. 80 Jahre lauerte der Tod hinter der glatten Wand, hinter der Wand. die Hurd und seine Familie vor den Banden des Bürgerkrieges hatte bewahren sollen. 60 Jahre mußten vergehen, bis durch einen jener unglaublichen Zufälle, die wir so oft nicht begreifen können, das grausige Geheimnis konnte. um Daisy Lockert entschleiert werden Des Zauberers Schwur Ein einzigartiger Prozeß wurde vor dem Polizeigericht in Mora(Neu=Mexiko) durchgeführt. Es ging um einen in der Gegend geradezu gefürchteten Zauberkünstler, Aveline Espinoza. Dieser Meister der magischen Künste hat sich einen beträchtlichen Respeki vor den einfachen Menschen seines Wohnortes zu verschaffen gewußt. Keiner wagt ihm zu widersprechen. aus Angst, daß er sonst zur Strafe in eine Kröte oder einen Affen oder in sonst ein weniger schönes Tier verwandelt werden könnte. Allgemein ist die Auffassung, daß Espinoza den „bösen Blick“ hat. Und wie weit selbst in unseren Tagen noch der Aberglaube gehen kann, das wurde gerade in dem Prozeß offenbar, den die Frau des Zauberers gegen ihren Mann angestrengt hatte. Denn es hatte sich auch in der Ehe des Zauberers der Fall ereignet, der gelegentlich einmal in Ehen vorkommen soll, daß nämlich die Frau dem Mann widersprach. Während es aber im allgemeinen dabei mehr oder weniger sein Bewenden hat, ereignete sich im Hause Espinozas, so sagte die Frau vor Gericht aus, folgendes: Alsbald verschwand der Zauberer. und wenige Augenblicke später erschien ein Frosch auf der Bildfläche, der so wütend war, daß er die Frau biß. Die Gattin des Zauberers äußerte die Ueberzeugung von der Teufelskraft ihres Mannes und betonte, der Mann habe sie mit der Verwandlung in einen Frosch bedroht, falls sie ihm in Zukunft nicht gehorsam sein würde. Bei dieser Aussage lächelte der gleichfalls anwesende Zauberkünstler unschuldig in die Gegend. nahm aber davon Abstand, sich gegen die Behauptungen seiner Frau zu wenden. Der Richter hielt einen ziemlich erheblichen Fall von grobem Unfug für vorliegend und verurteilte den Zauberer zu tausend Dollar Geldstrafe, die alsbald in bar entrichtet wurden. Zur Beruhigung seiner Frau mußte Espinoza außerdem feierlich versichern, daß er niemals seine Gattin in einen Frosch verwandeln würde. Erst hierauf konnte der Richter die Akten schließen und das Zaubererehevaar konnte heimgeben. Lange Hosen Um die kostbare Seide zu sparen, deren Einfuhr aus Japan gesperrt worden ist, hat kürzlich eine Newyorker Zeitung die amerikanischen Frauen aufgefordert,„aus Patriotismus“ wollene Strümpfe zu tragen oder überhäupt auf Strümpfe zu verzichten; die Blöße der nackten Beine aber sollten sie mit langen Kleidern bedecken. Was hier von den Frauen erwartet wird, hat man in Italien— aus ähnlichen Gründen— vor einem Jahr einmal den Männern empfohlen. Nicht etwa, daß sie keine Strümpfe mehr trügen; wohl aber, daß sie statt der langen Hosen kurze trügen, um zu ihrem Teil zur Sparaktion an Textilien sichtbar einen Beitrag zu leisten. War das nicht eine vernünftige Idee? So vernünftig sogar, daß es nur wundernehmen mußte, daß auch ohne Krieg und Knappheit an Textilien die Männer nicht schon früher darauf gekommen sind? Die Männermode, die sich ja nicht gerade durch Bequemlichkeit auszeichnet, schrieb nun einmal lange Hosen vor, auch wenn es noch so heiß war. Kurze Hosen waren nicht elegant. Immerhin: Sie waren bequem. Jetzt aber war es, dank den Anforderungen des Krieges, doch noch möglich geworden, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden Dennoch scheint diese modische Errungenschaft des Krieges nicht ungeteilt Beifall zu finden. Jedenfalls hat das Livorneser Blatt„Il Telegrafo“ den Italienern nahegtlegt, wieder zu den langen Hosen zurückzukehen(wenn sie jemals in ketzerischer Anwandlung sich davon abgewandt haben sollten). Und warum? War es nicht mehr nötig, Textilien zu sparen? Keineswegs. Das italienische Blatt ist auch weit davon entfernt, die Italiener zur„Sabotage“ aufzufordern. Seine Bedenken sind überhaupt nicht politischer oder ökonomischer, sondern ästhetischer, ja sogar ewig=menschlicher Art.„Die Städte Italiens“ so steht da zu lesen—„enthalten historische Denkmäler, Geschäftshäuser, Krankenhäuser, Gefängnisse und Schlachthäuser"; Männer in Shorts aber sähen„in dieser ernsten und strengen Umgebung lächerlich aus“. Dieser Befund ist kategorisch, und ebenso kategorisch ist denn auch der modische Imperativ:„Männer! Genug damit! Kehrt zu den langen Hosen zurück!“ Sollte es aber noch einen Mann geben, der trotz dieser pietätvollen und schöngeistigen Belehrung an ihrer tieferen Zweckmäßigkeit zweifeln sollte, dann möge er die Folgen seines sträflichen Tuns bedenken: die Frauen hätten dann nämlich das„Recht, die Hosen anzuziehen, die ihr(Männer) zusammen mit eurer Autorität abgelegt habt“. Wird nun gegen solche Beweisführung noch einer den Einwand wagen, er fühle sich in kurzen Hosen wohler, und nicht freudig unterschreiben, was das Blatt mit der Richtermiene der Unfehlbarkeit feststellt:„Diese mittelmäßige Idee aber hat sich als Fehlschlag erwiesen"? * Niemand ist zu alt Eine große Zahl von Beispielen einet ganz außerordentlichen Lebenskraft bei Menschen im hohen Alter führt ein bekannter schwedischer Arzt in einer wissenschaftlichen Zeitschrift an. In Värmland in Südschweden hat ein 60jähriger Herr, ein reicher Landbesitzer und leidenschaftlicher Jäger, in diesen Tagen das Flugzeugführerpatent erworben. Ein 73jähriger Feldmesser aus Schonen hat sich bei der Universität Lund einschreiben lassen und vor drei Monaten Jura zu studieren begonnen, wobei er alle Rechtsvorlesungen mit größtem Eifer besuchte. Ein 77jähriger von Norrköping hat in letzter Zeit erst mit dem Skisport begonnen, den er sein ganzes Leben lang verschmäht hatte, und er hat so Erstaunliches geleistet, daß er mit Erfolg an dem berühmten Wettlauf der Wasa=Stafette, dem bedeutenden Skiwettbewerb, teilnehmen kann. Ein 65jähriger Professor im Ruhestand von Norland hat jetzt sein erstes Buch veröffentlicht, einen Roman. der unter einem Pseudonym erschien und größten Erfolg hatte: in zwei Monaten warf er dem glücklichen Autor ein Honorar von 12000 Kronen ab. Ein 91jähriger Greis, der immer ein Anhänger des Rudersports war, hat an einer Kanuregatta teilgenommen und unter zwanzig Wettbewerbern, von denen viele vierzig und fünfzig Jahre jünger waren als er, den dritten Platz erobert. * Düsseldorf, 27. Aug. Aus„Mangelhaft“ machte er„Sehr gut“. Um eine besser bezahlte Stellung zu bekommen, für die er aber keinerlei Voraussetzungen mitbrachte, kam der 25 Jahre alte Walter Kutsch aus Gütersloh auf den Gedanken, seine schlechten Zensuren in den Schulzeugnissen zu korrigieren. Die Hauptfächer wiesen durchweg die Note„Mangelhaft“ auf. Auf gestohlenen abgestempelten Dienstbogen einer Behörde, bei der er beschäftigt gewesen war, fertigte er Abschriften seiner Zeugnisse von der Oberrealschule und städtischen Handelsschule an. Aus den schlechten Noten machte er die besten. so daß aus dem miserablen Schüler ein prima wurde. Auf Grund dieser guten Zeugnisse wurde er von einer Düsseldorfer Firma eingestellt, die diesem tüchtigen Mann von vornherein 100 RM. monatlich mehr gab, als für die Stelle überhaupt ausgeschrieben worden war. Natürlich dauerte die Herrlichkeit nicht lange, denn seine beruflichen Leistungen standen in krassem Gegensatz zu den Zeugnissen. Die Firma entließ den„tüchtigen“ jungen Mann fristlos. Bei seiner Entlassung ließ Kutsch wieder abgestempelte Firmenbogen mitgehen und außerdem noch einen Elektromotor. Die Polizei wurde verständigt und diese setzte ihn in Nummer sicher. Die Strafkammer nahm sich den Schwindler gründlich vor und schickte ihn für acht Monate ins Gefängnis. Aus der Heimat Büren, Donnerstag, den 28. August 1941 Schießfertig und geländegängig Ausbildung für alle Hitlerjungen—. Die Sonderformationen der 5J. Dienst der Mode Hätte man den Frauen und Mädchen vor diesem Kriege gesagt, sie würden bald im Sommer Schuhe mit Holzsohlen und aus Stroh tragen, so hätten sie wahrscheinlich die Hände gerungen und sich vorgestellt, sie müßten in ungefügen Holzpantinen daherstolpern oder sich die Füße nach Art polnischer Bäuerinnen mit Stroh umwickeln. Eingefleischte Pessimisten hätten darin vielleicht sogar den Anfang baldiger Auflösung gesehen. Glücklicherweise hat niemand die Holz= und Strohschuhe prophezeit, sondern geschickte Modeschöpfer haben sich hingesetzt und ihrem erfindungsreichen Kopfe dutzendfältige Schuhmodelle mit Holzsohlen entspringen lassen; als diese dann in den Schaufenstern erschienen, haben sie sich mit einem Schlage Herzen und Füße der Frauen erobert, und zwar so schnell und gründlich, daß zeitweilig die Industrie mit ihrer Produktion nicht nachkommen konnte, um die Nachfrage zu befriedigen. Nicht etwa klobige Pantinen waren es, was man zu sehen bekam, sondern bunte lustige Gebilde einer unerschöpflichen Phantasie, wie man sie auch in Büren nie zuvor gesehen hatte, etwas ganz Neues und darum etwas besonders Attraktives. Alle Befürchtungen, man könnte in diesen Gehwerkzeugen nicht gehen oder sie könnten schlecht aussehen, wurden durch die steigende Nachfrage widerlegt. Auch wenn nicht Krieg gewesen wäre, wäre der Schuh mit Holzsohle wahrscheinlich ein„Schlager“ der Sommermode geworden. Daß es aber im Krieg gelang, ihn dazu zu machen, legt ein Zeugnis dafür ab, daß die Mode nicht nur versteht, zu spielen, sondern auch anscheinend spielend wertvolle Kriegsdienste zu leisten. Bloße Mahnungen zur Rohstoffersparnis hätten bei weitem nicht so großen Erfolg gehabt wie die Erfindung jener reizvollen bunten Kothurne, auf denen sich trotz ihrer massiven Formen— oder vielleicht gerade deswegen— das schlanke weibliche Bein besonders„gehoben“ zu fühlen scheint. Daß die Schuhmode aber damit noch nicht om Ende ihrer Kunst war, zeigt ihre neueste Schöpfung: der Strohschuh. Man nahm einen Haufen Stroh, flocht daraus einen etwa dreißig Meter langen Zopf und nähte diesen zu einer Schle, zu Absätzen, zu Kappen und sogar zu „Oberleder“ zusammen. Und nun konnte sich die modische Phantasie fast ebenso frei betätigen wie beim Bau von Damenhüten: Man färbte das Stroh bunt, verarbeitete es mit kleinen Abfällen aus buntem Leder und Stoff oder mit Bändern, und so kamen schließlich die zahlreichen Modelle zustande, die heute die Straße ebenso sanft betreten, wie es die Holzschuhe mit Geklapper tun. Und dabei ist der Strohschuh gar nicht so empfindlich und kurzlebig, wie man annehmen könnte. Man kann ihn mit einem Seifenlappen abwaschen, mit farbloser Schuhwichse blank machen und— so wird behauptet— bis zu achtmal neu besohlen lassen, immer wieder mit einer Strohsohle, die um der besseren Haltbarkeit willen mit einer Zelluloseschicht wie mit einem Zuckerguß überzogen ist. Wenn man nun noch gar hört, daß bereits neue Modelle für den Winter bereitstehen— Stroh hält ja sehr warm—, dann kann man erwarten, daß auch hier die Skeptiker wieder einmal zum Guten enttäuscht werden. Das ist der Kriegsdienst der Mode. * Was Büren für das DRK. opferte. Während des nunmehr abgelaufenen Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz wurden 5 Haussammlungen und 2 Straßensammlungen durchgeführt, wobei jede einzelne Sammlung ein herzliches Bekenntnis zur kämpfenden Truppe war. Die unermüdlichen Sammler und Sammlerinnen fanden bei den Bürener Volksgenossen jederzeit offene Herzen und Hände und konnten immer sich steigernde Sammelergebnisse abliefern. Das Gesamtergebnis der vom 1. 4. bis 24. 8. 1941 durchgeführten Sammlungen beläuft sich in der Stadt Büren auf 7523,33 RM. und ist ein neuer überwältigender Beweis dafür, wie stark die Heimat sich mit der kämpfenden Truppe verbunden fühlt und von dem Glauben an den Endsieg erfüllt ist. Die Heimat wird auch weiterhin bei dem am 1. September beginnenden Kriegswinterhilfswerk des deutschen Volkes ihre Pflicht erfüllen. Wichtig für Rentner. Alle Rentenempfänger werden auf die heutige Bekanntmachung des Kreisamtsleiters der NSV. betr. Stellung der Unterstützungsanträge aufmerksam gemacht. Kein Jugendherbergspfennig mehr. Nachdem vom 1. Oktober an HJ.=Beiträge nicht mehr erhoben werden, hat der Reichserziehungsminister angeordnet, daß vom Beginn des Schuljahres 1941/42 ab auch der Jugendherbergspfennig in den Schulen nicht mehr eingezogen wird. Bereits eingezogene Beiträge werden allerdings nicht zurückgezahlt. Die Rangstellung der Nachrichtenhelferinnen. Die Rangstufen der Nachrichtenhelferinnen des Heeres und ihrer Führerinnen sind nicht mit den üblichen Dienstgraden der Wehrmacht zu vergleichen. Insbesondere sind die Führerinnen der Nachrichtenhelferinnen des Heeres in ihrer Stellung nicht mit Offizieren und Beamten im Offiziersrang gleichzusetzen. Die Führerinnen sind lediglich in fraulichen Angelegenheiten Leiterinnen der ihnen unterstellten Nachrichtenhelferinnen und haben diesen gegenüber nach der Dienstordnung bestimmte Befugnisse. Sie sind außerdem ihren militärischen Vorgesetzten unterstellte Beraterinnen in allen fraulichen Angelegenheiten. Für die Nachrichtenhelferinnen des Heeres ist die Grußpflicht unter sich und gegenüber ihren unmittelbaren und Disziplinvorgesetzten angeordnet. Wie die Verfügung des OKW. bemerkt, wird erwartet, daß darüber Noch nie in der Welt war eine Jugend so einheitlich, so soldatisch erzogen und für den Wehrdienst begeistert, wie die 5J. bei Ausbruch dieses Krieges. Darin zeigen sich die Folgen der seit Jahren getriebenen Erziehungsarbeit, die nicht nur die Wehrfreudigkeit, sondern auch die Wehrfreiheit zum Ziel hat. Wie Obergebietsführer Dr. Schlünder, Amtschef in der RIF., im „Junges Deutschland“ ausführt, soll jeder Hitlerjunge, wenn er mit 18 Jahren die HJ. verläßt, schießen können und geländegängig sein. Da die Ausbildung auf den Schießstand beschränkt bleibt, ist Vorsorge zu treffen, daß jede Soldatenspielerei unterbleibt. Die Ausbildung umfaßt die Waffenlehre, Schießlehre und praktische Uebungen. 110 000 Hitlerjungen haben bereits die HJ.=Schießauszeichnung für Schützen und 5000 die Auszeichnung für Scharfschießen erworben. Die Zahl der im Monatsdurchschnitt verliehenen Schießauszeichnungen konnte während des Krieges von 3000 auf 5000 gesteigert werden. Die Zahl der bereits ausgebildeten HI.=Schießwarte beträgt 30 000. Neben dem Schießdienst werden die Hitlerjungen im Geländedienst ausgebildet mit dem Ziel der Geländegängigkeit. Jeder Hitlerjunge muß im Gelände einen Auftrag richtig ausführen können. Er muß das Kartenlesen beherrschen, das Zurechtfinden, das Entfernungsschätzen, das Beobachten, Tarnen, Ausnutzen des Geländes usw. Um die Ausbildung im Schießund Geländedienst auch für die Zukunft sicherzustellen, werden von der RJF. in Zusammenarbeit mit dem OKW. Reichsausbildungslager der HJ. hinaus die Angehörigen des Heeres einen gegenseitigen kameradschaftlichen Gruß mit den Nachrichtenhelferinnen des Heeres in einer Form wechseln, in der die Achtung vor der deutschen Frau zum Ausdruck gebracht wird. Ernährereigenschaft für die Elternversorgung. Zu den Durchführungsbestimmungen des Wehrmacht=Fürsorge= und=Versorgungsgesetzes§ 111 hat das Oberkommando der Wehrmacht folgendes angeordnet:„Nach den für den EinsatzFamilienunterhalt geltenden Bestimmungen ist die Ernährereigenschaft des Verstorbenen auch dann zu bejahen, wenn seine durchschnittliche Unterhaltsleistung vor der Einberufung während des letzten halben Jahres wenigstens ein Drittel des für die Eltern geltenden örtlichen Unterhaltssatzes— in den Reichsgauen der Ostmark und im Sudetengau die Hälfte des Unterhaltsregelsatzes— erreicht oder überstiegen hat. Ist der Verstorbene den Eltern gegenüber erst nach Beginn des halbjährigen Zeitraumes unterhaltspflichtig geworden(z. B. durch Erlangung einer Arbeitsstelle. Wegfall eines vor dem Einberufenen unterhaltspflichtigen Angehörigen), so genügt es, wenn er während dieser Zeit die entsprechende Unterhaltsleistung aufgebracht hat. Mißstimmigkeiten im häuslichen Arbeitsverhältnis können zwischen Hausfrau und Hausgehilfin sehr leicht einmal auftauchen. Es ist aber nicht nötig, daß derartige gelegentliche Verstimmungen, wie sie der Alltag mit sich bringt. etwa zu einer Lösung des Arbeitsverhältnisses führen müssen. Scheint eine Einigung nicht möglich, so wenden sich Hausfrau und Gehilfin an ihre zuständige Dienststelle der Fachgruppe Hausgehilfen in der DAF.; hier wird sie die Fachgruppenwalterin immer mit Rat und Tat bereit finden.— Bei dieser Gelegenheit sei noch einmal an die Arbeitsvereinbarung erinnert, die die Hausfrau mit ihrer Gehilfin am besten vor deren Stellenantritt eingeht und in der sich beide Partner über alle wichtigen Punkte des Arbeitsverhältnisses verständigen, wie z. Lohn. Freizeit, Urlaub usw. Diese Arbeitsvereinbarungen sind bei den Dienststellen der Fachgruppe Hausgehilfen in der DAF. erhältlich. Schwerkriegsbeschädigte als Gäste beim Sport. Der Reichssportführer hat Anordnungen getroffen, um Schwerkriegsbeschädigten den Besuch sportlicher Veranstaltungen nach Möglichkeit zu erleichtern. Zu allen größeren sportlichen Veranstaltungen sind Schwerkriegsbeschädigte in genügendem Ausmaß als Gäste auf bequemen und guten Plätzen einzuladen. Darüber hinaus ist den Schwerkriegsbeschädigten grundsätzlich der entgeltliche Erwerb von Einlaßkarten zu ermöglichen, wobei sie den vierten Teil des normalen Preises für alle Plätze zahlen. Bei der Durchführung soll die NS.=Kriegsopferversorgung eingeschaltet werden. Höherer Heeresverwaltungsdienst Für den höheren Heeresverwaltungs(Intendantur=)Dienst werden in den nächsten Monaten wieder Abiturienten, die mit dem Studium der Rechte beginnen wollen, ferner übergangsweise Referendare und Assessoren angenommen. Die Bedeutung dieser vielseitigen Laufbahn ist durch die Aufgaben neuzeitlicher Heeresversorgung im Kriege besonders gekennzeichnet. Von der wirtschaftlichen Erfassung und verwaltungsmäßigen Bereitstellung aller Bedürfnisse der Truppe, wie Verpflegung, Bekleidung. Ausrüstung bis zur Durchführung des Nachschubs hierfür umfaßt die Tätigkeit der Heeresverwaltung, besonders der Intendanten als Facharbeiter in den höheren Stäben, einen wesentlichen Teil des Gesamtgebietes der Heeresversorgung. Mit der Führung der Verwaltungsdienste des Feldheeres(Bäckerei=, Schlachterei=Kompanien usw.) sind den Intendanten neben den Verwaltungsaufgaben auch wichtige truppendienstliche Aufgaben gestellt. Von den kaum abzugrenzenden Arbeiten der Heeresverwaltung im Frieden sei hier nur die Bereitstellung der Unterkünfte und Uebungsplätze erwähnt, die jedem, der für das lebendige Gebiet der Verwaltung interessiert ist, eine vielgestaltige verwaltungsrechtliche Arbeit bringt. Eingehende militärische Erziehung und Ausbildung, bei deren Abschluß sich der Bewerber als Offizier d. B. bewährt haben muß. ist die Grundlage der gesamten Laufbahn. Während der Studienzeit an der Universität, in der die jungen Offiziere teilweise zur Feldtruppe kommandiert werden, sind sie in einer StudierendenAbteilung an der Akademie für den höheren geschaffen, eine Friedensplanung, die schon jetzt in Angriff genommen wird. Insgesamt sind sechs Lager vorgesehen, um 20000 Geländewarte auszubilden. Die Ausbildung im Schieß= und Geländedienst erstreckt sich auf die gesamte männliche Jugend. Eine besondere Vertiefung und Erweiterung erfährt die Wehrertüchtigung in den Sondereinheiten der HJ., von denen heute die Flieger=, die Motor=, die Marine= und die Nachrichten=HJ. besteht. Die fliegerische Ausbildung beginnt schon bei den Pimpfen, von denen heute mehr als 120000 in Modellfliegergruppen zusammengefaßt sind. Trotz des Krieges wurde die Schulung in der Flieger=5J. wesentlich gesteigert. Die im Vorjahre abgelegten rund 36.000 Gleitund Segelflugprüfungen bedeuten fast eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahre. Jeder zweite Flieger=Hitlerjunge bestand eine Prüfung. Darüber hinaus wurde Nachwuchs am Rundfunk ausgebildet. Die Marine=HJ. deckt schon seit Jahren einen großen Teil des Nachwuchsbedarfs der Kriegsmarine. Zu den jetzigen vier Reichssportschulen sind noch sechs weitere und eine Reichsführerschule geplant. Die Stärke der Motor=HJ. soll ständig mindestens 200000 Jungen betragen. Die jüngste Sonderformation ist die Nachrichten=HJ. Planmäßig werden in allen Sonderformationen die Jungen vor Beginn ihres Wehrdienstes in die Welt des Motor=, des Funk= und des Nachrichtenwesens eingeführt, um den Nachwuchs für die entsprechenden Sonderwaffen der Wehrmacht vorzubereiten. Intendanturdienst in Berlin zusammengefaßt. Dort werden sie frei untergebracht und verpflegt. Nach dem Rechtsstudium und bestandenem Referendar=Examen leisten die Intendantur=Referendare den juristischen Vorbereitungsdienst bei den zivilen Gerichten der Heeresverwaltung ab und werden im Anschluß an die bestandene große Staatsprüfung zu Intendanturassessoren ernannt.— Einzelheiten sind aus den Laufbahnbestimmungen im Heeresverordnungsblatt 41 Teil A 27 zu ersehen. Meldungen können dem Oberkommando des Heeres vorgelegt werden. Kreis Büren und Nachbarkreise Steinhausen, 27. Aug. Gutes SammelergebBei der letzten Straßensammlung für das Deutsche Rote Kreuz wurden im Bereich der Ortsgruppe Steinhausen rund 208.— RM. aufgebracht, wovon 25.— RM. auf die Gemeinde Eickhoff entfallen. Verlar, 27. Aug. Schaden durch wildernde Hunde. In den letzten Nächten haben sich wieder einmal in der hiesigen Gegend wildernde Hunde herumgetrieben, die sich an die Ställe heranmachten und Kaninchen und Hühner zerrissen. Teilweise versuchten die Hunde, durch Aufwühlen des Bodens in die Ställe zu gelangen. Den Hundebesitzern kann nur dringend geraten werden, ihre Hunde an die Kette zu legen. Verne, 27. Aug. Unfall. Als der Bauer St. M. von seinem Hause mit dem Fahrrad zur Weide fahren wollte, lief ihm ein 13jähriger Junge vor das Fahrrad. M. stürzte und erlitt einen rechten Unterarmbruch. Der Junge kum unverletzt davon. Atteln, 27. Aug. Die Reichsspinnstofssammlung hatte in der hiesigen Ortsgruppe ein gutes Ergebnis. Es wurden gesammelt: in Atteln 21,82 Ztr., Dalheim 6 Ztr., Henglarn 13,53 Ztr. und in Husen 14,76 Ztr. Das gesamte Ergebnis der Ortsgruppe beträgt 56,11 Ztr. Lichtenau, 27. Aug. Nicht alltägliches Weidmannsheil. Eine ungewöhnliche Jagd spielte sich in Lichtenau ab. Hier war ein zweijähriges Rind vor acht Wochen aus einem Kamp entnichen und trieb sich völlig verwildert im Husener Gehölz und den angrenzenden Feldern herum. Sobald es einen Menschen nur von weitem sah, ergriff es panisch die Flucht. Es blieb nichts anderes übrig, als das Tier, dessen man sonst nicht habhaft werden konnte, zu erschießen, eine Aufgabe, die der Förster übernahm und vollbrachte. Paderborn, 27. Aug. Kind vom Trecker gestürzt und überfahren. Immer wieder kann man lesen, daß durch das Mitnehmen von Kindern auf Arbeitsmaschinen leicht Unglücke entstehen, doch ist diese Unsitte anscheinend nicht auszurotten. So kam es auch hier am Ende voriger Woche zu einem schweren Unfall, der einem Kinde das Leben kostete. Ein Treckerfahrer hatte auf seinem Fuhrwerk einen sechsjährigen Knaben mitgenommen. Bei einer scharfen Wendung verlor der Junge das Gleichgewicht und stürzte von dem Trecker. Der anhängende schwer beladene Wagen fuhr über das Kind hinweg und tötete es auf der Stelle. Eine gleich Statt besonderer Anzeige! Gott, der Herr über Leben und *— Tod, nahm heute nachmittag 4 Uhr meinen lieben, unvergenlichen Mann, unseren treusorgenden Vater, guten Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, den Gastwirt Josef Kottmann nach längerer Krankheit, jedoch unerwartet, zu sich in die Ewigkeit. Er starb nach einem arbeitsreichen Leben. versehen mit den hl. Sterbesakramenten, im Alter von 60½ Jahren. In tiefem Schmerz: Die trauernden Angehörigen. Steinhausen, den 26. August 1941. Das feierliche Seelenamt findet statt am Samstag, dem 30. August, morgens .45 Uhr, in der Pfarrkirche zu Steinhausen. Anschließend ist die Beerdigung von der Kirche aus. 40 Hier spricht die #rrhische firbeitsfre Kreissachabteilung: Der Deutsche Han Reichsmesse Leipzig Herbst 1941 Das Fachamt der deutsche Handel unte auf der Messe wieder ein eigenes Ausstellu haus auf der Theaterseite des Augustusph und eine Auskunft= und Beratungsstelle, die mit einer Werbeschau verbunden ist. Die Auskunft= und Beratungsstelle ist rend der ganzen Dauer der Messe vom 31. 8 5. 9. 1941 unter der Rufnummer: Leipzig 21 zu erreichen. Ich bitte die Betriebsführer Deutschen Handels, die die Messe besuchen. die Gelegenheit zu benutzen, sich von dem# der Berufserziehung und den Sozialmaßnah# der DAF zu unterrichten. Wagner, Kreisfachabteilungswa darauf einsetzende polizeiliche Kontrolle Fuhrwerke stellte fest, daß eine weitere### Trecker Kinder bei sich hatten. Es kann genug vor dieser Unsitte gewarnt werden. leicht Unglücke entstehen können, zeigt## einmal mehr dieser Fall. Wiedenbrück, 27. Aug. Wegen Blutsch verurteilt. Der 51 Jahre alte Eduard## mert aus Wiedenbrück hatte sich am Mo vor der Jugendschutzkammer Bielefeld w Blutschande zu verantworten. Er war ge dig, fortgesetzt mit seinen beiden Töchtern baren Verkehr gepflogen zu haben. Das Ge verurteilte den unnatürlichen Vater unter beziehung einer durch das Urteil des Son# gerichts Dortmund am 22. November 1940 gesprochenen Zuchthausstrafe von zwei Ja zu einer Gesamtstrafe von neun Jah Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust Willebadessen, 28. August. Vom Zuge# fahren. Ein hier zur Kur weilender Somme wurde am Sonntag auf dem Bahnkörper bei lebadessen tot aufgefunden. Am Samstagm hatte er wie gewöhnlich seinen Spaziergang un nommen, von dem er nicht zurückkehrte. Erst Mittag des folgenden Tages wurde er vom überfahren gefunden. Ob ein Unglücksfall Selbstmord vorliegt, kann nicht mehr festge werden. Es handelt sich um einen 74 J alten pensionierten Beamten aus Dortmund Höxter, 28. August. Todessturz von der Tre Montag früh stürzte der im Hotel„Stadt 1 men“ angestellte Josef Halbey so unglücklich Treppe herunter, daß er einen schweren Scha bruch erlitt, an dessen Folgen der Bedauerner nach kurzer Zeit verstarb. Vlotho, 27. Aug. Das Geld lag auf Straße. Ein hiesiger Schlosser, der in Bad O hausen tätig ist, befand sich mit dem Fahr auf dem Wege nach Vlotho. Auf der Pros zialstraße Vlotho—Bad Oeynhausen in Reh Babbenhausen fand er einen größeren Gel trag. Der ehrliche Finder lieferte das Geld der hiesigen Polizeiverwaltung ab. Es ist# ausgeschlossen, daß es sich um den Wochen eines Arbeiters handelt. * Aus der Reihe der loten Brilon: Josef Dohle, 22 J.— Elsen: H rich Altrogge, 21 J.— Paderborn: Ernst Fli 22., Franz Hausmann, 28 J.— Wewer: Fr Steffens, 23 J.— Kirchborchen: Franz 21 J.— Bad Lippspringe: Fritz Becker, 28 Nordhagen Henglarn: Franz Sieweke, 24 Borgholz: Heinrich Wächter, 33 J.— Lippli Stephan Brinkschröder. Hauptschriftleiter: Emil Reuber, Lippstadt; antwortlich für den heimatlichen und Anzeigen Otto Birkle, Büren; Verlag und Druck: C. Laumanns, Lippstadt. (Z. Zt. ist Preisliste Nr. 8 vom 1. Jan. 1941 gül Wer nicht wirbt, der wird vergessen! Lest und verbreitet die Heimatzeitung! Khh K Hochtragendes Leino zu verkaufen. Ant. Vonnahme, Büren, Ringstraße 41. Verannmmachun Am 1. September 1941 beginnt das Krie winterhilfswerk 1941/42. Die Bundesmitglie der Kapital= und Kleinrentner wer gebeten, ihre Unterstützungsanträge durch Organisation zu stellen. Die Sozial=Rentner, Invalid sonstigen Rentenempfänger und UI terstützungsbedürftigen werden gebei ihre Unterstützungsanträge bei den jeweilig ständigen Ortsgruppenamtsleitungen der N4 umgehend einzureichen. Heil Hitler! Schöneborn, Kreisamtsleiter der NSV. Kreisbeauftragter für das Kriegswinterhilfsw Erscheint täglich mit lich 2,01 RM. einsch (einschließlich Botene Betriebsstörung usw. Bezugspreises. Anze nicht geschäftlicher A breit 15 Pfg. Bei Nachlaß. Gerichtsstan Kostenl. Beilage Nr. 202(1. Blo Die deuts in zwei k Von General In vier Jahren! unge deutsche Luftu auf Befehl des Führ Jahre hatte sie Zeit sation, zur Ausbildu Waffen und ihrer 3 schweißen der Besatzu Uebungen und Mani satzgrundsätze für die Zusammenarbeit mit erprobt werden konn Dann rief der u zwungene Krieg zur haben bewiesen, daß rüstung allen Anford entsprachen, daß die von Offizier und M überlegen waren. Auf sieben Krieg Norwegen, Frankreic Balkan, in Nordafrik sie eingesetzt oder kän gelang es ihr nach überlegenheit zu err waffe weitgehend au wichtigste und entso schaffen für die kühn operationen des Heei Nur in einem Re schirmt war durch eir Luftraum über dem beherrschte, konnten schnellen Truppen jei warteten entscheiden! Feindfront vortragen geworden sind. Mit Begriffe„Blitzkriege“ Die Jagdverbändes der Flakwaffe gegen verhinderten die Ze gangsstellen auf de durch die feindliche bände unterstützten stärkeren Widerstand Lufttransportverbänk genden Nachschub au ren. Verwundete zu Aber auch den In deutsche Luftwaffee schweren und schwer und besonders der 6 entscheidend dazu bei, gel, mit welchen un abgeschlossen hatten, Verbande des Heeres waffe zeigten besonde Treffsicherheit, auch bewährte sich hunder überaus tapfere Fron Auch die Fallschi haben ihren stolzen? Heeres. Die Kapitu land, die Bezwingun die Ueberwindung und endlich die Ero folge, welche schon h in das Buch der Ge geschrieben sind. Au handlungen haben bände in schneidigen getan. Kampf= und Stur Zerschlagen anmarsch ven, durch Zerstörung nälen, Straßen, Mut depots dem Heere in leistet. Durch weitg richtenmittel behinde rung, durch systemat eingekesselte Feindar Moral und beschleun In der Verfolgt wurden sie gemeinso der Schrecken aller klärung haben für Heer, Luftwaffe un zählige, mit höchstem zelflüge die Unterla scheidenden taktischen Sie haben sich als d Obersten Führung Stille geleistete aufo wieder besonders an Die schwersten, Schläge aber führte gen den Hauptfeind, trümmerte die Meh fuhrhäfen der Inse die Fahrwässer in K Flugzeug= und Mun engster Zusammenar Handelstonnage in bringenden Umfang um die ganze Insel mehr Kilometer we Ozean, gemeinsamn (Fortsetzu