oaffe sind solche esem Kriege beeutung gewesen. le, Suchgeräte. struktionen mit rheit behandelt mit diesen Fernelligkeit und Zuwird. sind schon chtig gewesen. ür das Funktioen motorisierten ie? Einmal eine wie wendige Oronders gut ausin eine ständige, erials. die sachWagenparks und as Können, das Einsatzbereitschaft jungen aktiven e des Reservisten h. die dem Nachtfahrern mit Rat sie dann eines Kräften abgelöst ismarine betreibt in allergrößtem steigenden Aufi man hört, daß steilung im verals 7 Millionen kann man ungeermessen. eutschen Seemann t Recht das hohe erer blauen Junichterfüllung schlanen auch einmal nis für Zeitungsnender Mann verseine Zeitung, obversichert war, daß r s e i n e T ü r g e l e g t r Mann auf die gerin die Zeitung daß ein Radfahrer ang und die Zeikam er nicht; er ge gebracht. Vom e der Täter wegen strafe von drei verurteilt. Mit sich um die Wegdes hauswirtschaftr Menge, also um Verurteilte BeruDie Berufungskamrufung auf seine , daß nach einer ichts die Wegnahme aus der Druckerei sondern Diebstahl die Erhöhung auf efolgschaft Mitglied erin des Deutschen en, die gesamte GeP. van Ooyen als tsche Rote Kreuz zu igen. Den Herrn gessen. Was mochte lebstahl konnte sein n, denn er war erst Konrad hatte recht: rstrickt. Sehnsüchtig raße, hoffend, ihr r Ferne auftauchen. ßes Band, leer und n Wiesen. Nur von von Obermühl her, Wagen eilig näher. bzweigte, setzte einen e weiter. Der Mann zu! Gina hielt die am ihr vertraut vor; blieb kein Zweifel— stehen lassend, rannte ! F r a n z! N e i n, d i e “ Empfang!“ lobte der chüttelnd.„Aber wie Ihr habt mich doch ich doch gestern Wir haben doch gar n habe ich die Wirtin en Jungen zu euch zu in Obermühl zu tun, seinem Wagen mit, if dem Rückweg hier Licht aufgehen: die n Gericht" hatte auf schimmelwirtin, ihren wohl des öfteren ihre verzeugte sich, daß die Vater Konrad so sehr emand anders war als uses, und es war ihr, fragte Dr. Mohr. (Fortsetzung folgt.) „„ Ausgabe o Fernruf 276/ Bankkonten: Kreissparkasse Büren Konto=Nr. 51 Spar= u. Darlehnskasse Büren Geschäftsstelle Büren, Adolf=Hitler Straße 13 Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. lich 2,01 RM. einschließlich 54 Pfg. Postgebühr. Botenbezugspreis 1,80 RM. (einschließlich Botengeld). Einzelnummer 10 Pfg. Im Falle Vetriebssörung usw. besteht kein Anspruch g pamt=Hreierg Bisg, tleine Almteigen Der Slntseirr.. TärenerG 2 Heimarzeitung für den Kreis Büren Englanas Rechisbruch In der gesamten Weltöffentlichkeit hat der verräterische Ueberfall der Engländer auf das französische Mandatsgebiet Syrien das größte Aufsehen erregt. Es zeigt sich deutlich, daß der wahre Charakter dieser neuen Aktion Churchills überall richtig erkannt wird— selbstverständlich mit Ausnahme desjenigen Kreises englischer und amerikanischer Blätter, die restlos im Fahrwasser der Londoner Propaganda segeln. Das internationale Urteil über diesen Angriff gehl übereinstimmend dahin, daß die Engländer das Land Syrien angesichts der wichtigen strategischen Lage, in der es sich befindet, ihrem eigenen Machtbereich im Nahen Osten einverleiben wollen, und daß sie dabei über alle politischen und juristischen Hemmungen rücksichtslos hinwez schreiten. Sie beachten dabei auch den Umstand nicht, daß Syrien den Franzosen s. Z. vom Genfer Völkerbund als Mandat zugewiesen worden ist und daß die Engländer von Anfang an eine der führenden Hauptmächte der Genfer Liga gewesen sind. Mit vollem Recht setzen sich die Franzosen gegen diesen Ueberfall energisch zur Wehr, und diese Haltung der Vichy=Regierung verdient in jeder Hinsicht Anerkennung. Moralische und rechtliche Gründe stehen den Franzosen einwandfrei zur Seite, während England sich auf dem Wege eines flagranten Rechtsbruches befindet. Wie schroff dieser Vorstoß Churchills zum Völkerrecht im Widerspruch steht, ergibt sich am deutlichsten aus einem Vergleich mit der Ein.stellung Deutschlands zu den Franzosen. In den Waffenstillstandsbedingungen, die vor einem Jahr in Compiégne unterschrieben wurden, haben wir den Franzosen(ebenso wie in späteren ergänzenden Vereinbarungen) in vollem Umfang die Möglichkeit gelassen, ihr Kolonialreich zu verteidigen und ihre koloniale Politik weiter zu führen. Dazu gehört selbstverständlich auch der militärische Schutz der Kolonien und der Mandate. Wir haben niemals die Absicht gehabt. Frankreich als Kolonialreich zu vernichten, und wir erkennen daher an, daß die Franzosen sich bei der Abwehr des britischen Ueberfalles politisch und moralisch im Recht befinden. Diesen Sachverhalt kann Churchill auch dadurch weder ändern noch verschleiern, daß er die infame Verleumdung verbreitet, deutsche Truppen befänden sich in Syrien, und der englische Einmarsch diene dem Zweck einer Befreiung Syriens von den Deutschen. In Wirklichkeit braucht Churchill jetzt irgend eine neue Aktion, mit der er die Aufmerksamkeit des Unterhauses von der katastrophalen Niederlage in Kreta ablenken kann. Allerdings hat Churchill sich schon im voraus das Schlußwort in der Unterhaus=Debatte gesichert so daß kein Parlamentsmitglied ihn nachträglich widerlegen kann. Insofern hat Churchill bereits jetzt Pech gehabt, als in der„Times“ eine Darstellung der Vorgänge in Syrien erschienen ist, die von der erwähnten Behauptung Churchills über die angebliche Anwesenheit deutscher Truppen erheblich abweicht. Mit treffender Ironie hat auch. wie„Der Patriot“ gestern berichtete, ein spanisches Blatt erklärt, der beste Beweis dafür, daß sich in Syrien keine deutschen Soldaten befinden, sei die Tatsache, daß die Engländer dori eingerückt sind. Andernfalls würden sie es wohl kaum gewagt haben. Eine stett Puum Zusammenfassender Bericht des Okw. über die Kampferfolge gegen England in den ersten Monaten des Kriegsjahres 1941 Berlin, 11. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In den ersten Monaten des Kriegsjahres 1941 hat die deutsche Wehrmacht unter der Führung ihres Obersten Befehlshabers im Kampfe gegen England auf der Erde, zur See und in der Luft neue große Siege errungen. Sie reihen sich würdig den weltgeschichtlichen Erfolgen des Jahres 1940 an. Kriegsmarine und Luftwaffe haben der britischen Wehrmacht, Handelsschiffahrt und Kriegsschiffahrt weiter schwerste Schläge versetzt. In Nordafrika wurden die in Monaten mit großer Ueberlegenheit an Zahl und Waffen erreichten britischen Vorteile durch einen kühnen Gegenangriff deutscher und italienischer Verbände in kürzester Frist zunichte gemacht, auf dem Balkan in dreiwöchigem Feldzug Jugoslawien und Griechenland niedergeworfen, die gelandeten britischen Truppen vernichtend geschlagen, ihrer schweren Waffen und Ausrüstung beraubt und unter starker Einbuße an Toten, Verwundeten und Gefangenen vom griechischen Festland vertrieben. Die Hauptaufgabe der Kriegsmarine, die Störung der feindlichen Lebenslinien durch den Handelskrieg, wurde im pausenlosen Einsatz von Unter= und Ueberwasserstreitkräften geführt. Unterseeboote griffen im atlantischen Raum von den Küsten Großbritanniens bis hinunter zur Westküste Afrikas 19 Geleitüge an, zersprengten sie in oft mehrtägiger zäher Verfolgung und rieben sie z. T. bis auf wenige Schiffe auf. Dabei wurde das britische Schlachtschiff „Malaya“, das einen Geleitzug im mittleren Atlantik zu sichern suchte, durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Schlachtschiffe und Kreuzer führten in denselben Seegebieten erfolgreiche Unternehmungen gegen stark gesicherte Geleitzüge durch. Schnellboote versenkten in kühnen Vorstößen vor der englischen Ostküste und im Kanal feindliche bewaffnete Handelsschiff Hilfskreuzer trugen den Handelskrieg bis in die entferntesten überseeischen Gewässer. Insgesamt wurden in den ersten vier Monaten des Jahres 1941 durch=Boote 978 000 BRT, durch Ueberwasserstreitkräfte 493000 BRT, im Ganzen mithin 1471000 BRT durch die Kriegsmarine versenkt. Hinzu kommen die beträchtlichen, im Einzelnen noch nicht feststellbaren Verluste, die der Feind durch Mineneinsatz in nahen und fernen Gewässern erlitt. Ferner konnte eine größere Zahl wertvoller Prisen von Seestreitkräften in deutsche Stützpunkte eingebracht werden. 71 feindliche Flugzeuge wurden von der Kriegsmarine abgeschossen, davon 52 durch Marineartillerie an Land und 19 durch Bordwaffen von Seestreitkräften. Hierbei zeichneten sich besonders die Vorpostenboote aus, die im Zusammenwirken die heimischen und die von Deutschland besetzten Küsten schützten. Gegenüber diesen Erfolgen waren die Verluste der Kriegsmarine in diesem Zeitabschnitt außerordentlich gering. Sie betrugen: 1 Torpedoboot, 3 Unterseeboote, 3 kleinere kleinere Kriegsfahrzeuge. Nicht weniger erfolgreich war der Luftkrieg gegen die britische Kriegsmarine und Handelsschiffahrt. In Tag= und Nachtangriffen wurden um Großbritannien und im Atlantik 8 englische Kriegsschiffe versenkt, weitere 24, darunter zwei Kreuzer und acht Zerstörer, beschädigt. In unermüdlichem Einsatz gegen Geleitzüge und einzeln fahrende bewaffnete Handelsschiffe versenkten Fernkampfflugzeuge, Kampf= und Sturzkampfflieger im gleichen Seegebiet 170 Schiffe mit nahezu 764000 BRT. Insgesamt verlor England vom Jahresbeginn bis Ende April auf diesem Kriegsschauplatz an eigenem oder nutzbarem Handelsschiffsraum durch Kampfhandlungen der deutschen Kriegsmarine und Luftwasse 2235 000 BRT., während über 1200 000 BRT. Schiffsraum beschädigt wurden. Mit größter Heftigkeit setzte die Luftwaffe daneben den Kampf gegen die britische Insel fort. 38 in ihrem Ausmaß sich dauernd steigernde Vergeltungsangriffe richteten sich gegen englische Verkehrszentren. Häfen und Industriegebiete. Die Hauptstadt London war das Ziel von 30 Luftangriffen, darunter 12 Vergeltungsangriffe. Der Schwerpunkt der Vergeltungsangriffe der Luftwaffe lag aber auf den kriegswichtigen britischen Häfen mit ihren Werftanlagen. Daß ihre Leistungsfähigkeit hierdurch sehr stark beeinträchtigt, der Neubau und die Wiederherstellung von Handels= und Kriegsschiffen weitgehend gestört wurde, steht außer Zweifel. Besonders aktiv wurden auch die Schlüsselpunkte der britischen Kriegswirtschaft getroffen. Die britische Rüstungsindustrie ist damit in ihrer Leistungsfähigkeit weiter herabgesetzt. Eine Reihe von erfolgreichen Angriffen auf die Einsatzhäfen der britischen Luftwaffe minderte deren Schlagkraft. Auch an dieser Stelle muß der historischen Wahrheit wegen erneut festgestellt werden, daß es England war, das mit Nachtangriffen auf deutsche Städte und dadurch mit dem meist ungezielten Bombenwurf auf Wohnvierteln trotz aller Warnungen begonnen hatte. Dennoch versuchte die deutsche Luftwaffe so lange als möglich den Vergeltungsangriff auf die englische Zivilbevölkerung zu vermeiden, bis sie aber endlich durch den sich steigernden skrupellosen Bombenwurf britischer Flugzeuge gezwungen wurde, jetzt auch selbst ähnlich vorzugehen. Dieses wurde in den Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht jedesmal ausdrücklich bekanntgegeben. Während aber, von diesen Vergeltungsschlägen abgesehen, die deutsche Luftwaffe bemüht ist, auch heute noch nach Möglichkeit jeden unnötigen Angriff auf die englische Zivilbevölkerung zu vermeiden, zeigt die Wirkung der britischen Luftangriffe genau das gegenteilige Bild. Infolgedessen war auch der angerichtete militärische und wehrwirtschaftliche Schaden sehr gering. Gleichzeitig aber stieg die Prozentzahl der Sprengbomben, welche die britische Luftwaffe auf Wohnhäuser deutscher Städte. darunter auf Krankenhäuser. Lazarette, Kirchen und Friedhöfe, warf. Damit wird bewiesen, daß Großbritannien glaubt, planmäßig den Terrorkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung führen zu können. Die Berechtigung der deutschen Vergeltungsangriffe wird damit nur bestätigt. Deutsche Jagd= und Flakverbände wehrten die Angriffe des Gegners auf das Reichsgebiet und die besetzten Gebiete mit steigenden Erfolgen ab. Im übrigen verhinderte die vorbildliche Haltung der Zivilbevölkerung und aller Organisationen des Luftschutzes, daß der Heimat größerer Schaden an Gut und Blut zugefügt wurde. Durch deutsche Fliegerabwehrartillerie wurden bis Ende April 97 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die Zahl der in Luftkämpfen über Großbritannien und dem Festland abgeschossenen englischen Flugzeuge beläuft sich auf 271. Weitere 73 britische Flugzeuge wurden am Boden zerstört. Mithin verlor die britische Luftwaffe allein auf diesem Kriegsschauplatz während der ersten vier (Schluß nächste Seite.) Lustangriff auf Haifa Kampfflugzeuge versenkten zwei Handelsschiffe mit zusammen 10 000 ffr. Berlin, 11. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Mittelmeerraum griffen deutsche Kampffliegerverbände von neu gewonnenen Stützpunkten aus mit gutem Erfolg die britischen Tanklager und Hafenanlagen von Haisa an. Mehrere Explosionen und Brände wurden hervorgerufen. In Nordafrika bekämpfte deutsch=italienische Artillerie britische Batteriestellungen bei Tobruk und zwang den Feind zum Einstellen des Feuers. Erfolgreiche Angriffe der deutschen Luftwasse richteten sich gegen Marsa Matruk. In Baracken und Treibstofflagern entstanden mehrere. Brände. Einzigartige Bilddokumente ausgabe den erschütternden PK.-Bericht„Sein Jetster Flimstreifen“.( Kampfflugzeuge griffen an der schottischen Ostküste und im Bristol=Kanal zwei stark gesicherte britische Geleitzüge an, versenkten aus ihnen zwei Handelsschiffe mit zusammen 10 000 BRT und beschädigten fünf weitere Fracht= und Tankschiffe so schwer, daß mit weiteren Verlusten an Schiffsraum gerechnet werden kann. Bei den Luftangriffen gegen Hafenanlagen am Nordausgang des Bristol=Kanals konnten einige Großfeuer und zahlreiche kleinere Brände beobachtet werden. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt. An der Durchführung der Operationen auf Kreta hatten der Kommandeur einer Gebirgsdivision, Generalmajor Ringel, sowie als Kommandeure von Gebirgsjägerregimentern die Obersten Utz, Jais und Krakau und der Kommandeur eines Gebirgsartillerie=Regimente, Oberstleutnant Wittmann, mit den ihnen unterstellten Truppen entscheidenden Anteil. Der italienische Wehrmachtbericht Italienischer Luftangriff auf die Stellungen vor Tobruk— Artilleriekämpfe an der Tobruk=Front Rom, 11. Juni. Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika hat unsere Artillerie an der Tobruk=Front gegnerische Artillerie wirksam bekämpft. Unsere Flugzeuge haben während der Nacht zum 10. Juni Anlagen, Depots und feindliche Stellungen vor Tobruk erneut durch zahlreiche Bomben belegt. wodurch Brände und Explosionen hervorgerufen wurden. Deutsche Flugzeuge haben Marsa Matruk angegriffen.— In der Nacht vom 9. zum 10. Juni haben britische Flugzeuge einige Ortschaften der Insel Rhodos bombardiert.— In Ostafrika haben unsere Truppen bei einem Zusammenstoß an der Front von Golga im Abschnitt von Gondard Feind beträchtliche Verluste beigebracht. Die Altersrente Im Rahmen der großen sozialen Reform, die für die Zeit nach dem Kriege geplant ist, von der aber einzelne Teilstücke heute schon vorbereitet oder sogar verwirklicht sind, nimmt die Altersversorgung einen hervorragenden Platz ein. Seit dem Beginn der Industrialisierung und seit der Zerstörung der patriarchalischen Bindungen, die dem Menschen früherer Jahrhunderte zwar manche Hemmungen auferlegten. die ihm aber zugleich im Alter und in der Not Schutz und Halt boten, ist die materielle Sicherung der Arbeitsunfähigen vielleicht das wichtigste soziale Problem. Daß es durch private Spartätigkeit, so wichtig diese in volkswirtschaftlicher und sittlicher Hinsicht auch ist, nicht allein gelöst werden kann, weiß man seit langem. Die von Bismarck geschaffene Sozialversicherung, mit der sich Deutschland auch damals an die Spitze der Entwicklung stellte, beruhte bereits auf dieser Erkenntnis. In vollem Umfange ist das eingetroffen, was damals in den Debatten von den Anhängern der neuen Pflichtversicherung vorausgesagt worden ist, daß nämlich die Einführung einer Zwangsversicherung die freiwillige Spartätigkeit keineswegs lähmen, sondern vielmehr fördern werde, weil es zu den Eigentümlichkeiten des Menschen gehöre, für ein erreichbares Ziel Opfer zu bringen, aber die Hände in den Schoß zu legen, wenn ein voller Erfolg doch als unmöglich scheine. Auch die künftige Altersversorgung soll keine Konkurrenz für die Sparkassen und Versicherungsgesellschaften bilden. Sie soll nur das Existenzminimum sichern, freilich nicht das Existenzminimum schlechthin, sondern das soziale Existenzminimum. Das ist ein wichtiger Fortschritt gegenüber dem bisherigen System, das den sozial und kulturell gerechtfertigten Verschiedenheiten der Lebensweise in der Wohlfahrtspflege keine und in der Sozialversicherung eine zu geringe Beachtung schenkt. Die Altersrente, auf die jeder einen unabdingbaren Rechtsanspruch haben muß, soll sich nach dem erarbeiteten Lebensstandard bemessen; das heißt praktisch, daß sie auf Grund des in den letzten zehn Berufsjahren bezogenen Einkommens berechnet werden soll, wobei zufällige starke Schwankungen nach oben oder unten in einzelnen Jahren durch die Anwendung eines bereinigten Durchschnitts ausgeschaltet werden können. Das ändert aber nichts daran, daß der einzelne Rentenbezieher im Vergleich zu seinem bisherigen Lebensstandard gleichsam nur die fixen Kosten seiner Lebenshaltung bekommt und daher alles Interesse daran behält, durch eigene Spartätigkeit für sein Alter zu sorgen, damit nicht nur das Leben selbst, sondern auch dessen Annehmlichkeiten gesichert sind. Wenn man in Betracht zieht, daß nicht nur für das Alter, sondern auch für die Versorgung der Kinder, für Eigenheime und andere Realinvestitionen gespart wird, so scheint die Annahme berechtigt, daß die freiwillige Spartätigkeit durch die Altersversorgung ebensowenig gehemmt werden wird, wie sie durch die Bismarcksche Sozialversicherung gehemmt worden ist. Was die Altersversorgung von dem bisherigen Zustand weiter unterscheidet, ist ihre Allgemeinheit. Dr. Pohl, der Leiter des Arbeitswissenschaftlichen Instituts, das mit den Vorarbeiten zur Durchführung des Versorgungswerkes beauftragt ist, hat kürzlich auf einer Tagung der Wirtschaftskammer Niedersach'en den Anteil der an der Altersversorgung Beteiligten mit etwa 98 Prozent des deutschen Volkes angegeben. In der Tat ist es gerade das Wesentliche an der Altersversorgung, daß sie die bisherigen Unterschiede zwischen Arbeitnehmern und Selbständigen, Arbeitern und Angestellten fallen läßt. Es gibt unter den Selbständigen breite Schichten, deren materielle Lage sich kaum von der der Arbeiter unterscheidet. Für das Handwerk ist daher schon vor einigen Jahren eine Versicherungspflicht eingeführt worden, der durch Abschluß eines Versicherungsvertrages mit einer privaten oder öffentlichen Versicherungsgesellschaft oder durch Beitritt zur Angestelltenversicherung genügt werden kann. Gegen die Wechselfälle des persönlichen und beruflichen Lebens gibt es aber überhaupt keine ausreichende Sicherung außer der, die die Volksgemeinschaft gewähren kann und die künftig auf dem Grundsatz beruhen soll. daß jeder, der für die Gesamtheit gearbeitet hat, auch einen Anspruch darauf haben soll, im Alter oder beim Eintritt sonstiger Arbeitsunfähigkeit eine seinen Leistungen entsprechende Versorgung zu erhalten. Da somit praktisch das ganze Volk erfaßt werden soll, hätte es natürlich keinen Sinn. die Altersversorgung auf Beiträgen aufzubauen, denn die allgemeine Form, in der jeder zu den Ausgaben der Gesamtheit nach seinem Einkommen und Vermögen beiträgt, besteht längst in der Steuer. Die Altersversorgung soll daher aus allgemeinen Steuermitteln gedeckt werden, und zwar laufend. Die Produktionskraft der Gesamtheit bildet ihre Grundlage. Das ist zweifellos die sicherste Basis, die es gibt. Die bisherigen Sozialbeiträge der Unternehmungen wird man zur Finanzierung mitheranziehen, indem man sie in eine Lohnsummensteuer verwandelt. Angesichts der dauernden Knappheit an Arbeitskräften, mit der Deutschland zu rechnen hat, ist eine Lohnsummensteuer. worauf Dr. Pohl ebenfalls verwiesen hat. auch deshalb erwünscht, weil sie die Rationalisierung anregt. Es bedarf keines besonderen Hinweises, die Altersversorgung zugleich eine Beschädigtenund Invalidenversorgung sein muß, daß also bei einer vor Erreichung der Altersgrenze eintretenden Vollinvalidität eine Rente und bei beschränkter Verwendungsfähigkeit ein Lohnausgleich gewährt werden muß. der dem Beschädigten den Fortbezug des beisherigen Einkommens sichert. Dazu wird noch eine Reihe von Sonderrenten kommen. Wer bei Erreichung der Altersgrenze bereit ist, weiter zu arbeiten, soll neben seinem Lohn von dem Versorgungswerk einen Alterssold, und zwar nach den Ausführungen von Dr. Pohl in Höhe von etwa einem Drittel des Lohnes erhalten. Für Soldaten, Bergarbeiter und andere Kräfte, die bei aktivem Einsatz geschädigt worden sind, ist ein Ehrensold als zusätzliche Leistung vorgesehen. Schließlich sollen die Inhaberinnen des Mutterkreuzes einen Muttersold erhalten, der nach der Kinderzahl gestaffelt werden dürfte. Diese Einzelheiten lassen ungefähr den Umfang des sozialen Reformwerkes ahnen, von dem Agenm kunn den=Krieg..ch1 greinmen Daran ändert auch ein Kriegseintritt der UsR. nichts— Feste Kameradschaft der Rchsenmächte Die Rede des Duce Rom, 11. Juni. Zu Beginn seiner Rede vor der Sitzung der Faschistischen und Korporativen Kammer gab der Duce eine eingehende Schilderung der Operationen im Verlaufe des Feldzuges gegen Griechenland bis zum Zusammenbruch des griechischen Heeres. Nachdem der Duce betont hatte, daß die Woche vom 9. bis 16. März den Uebergang der Initiative an Italien bedeutete, stellte er fest, daß sich viele Abteilungen der Griechen tapfer geschlagen haben.„Das griechische Heer wurde von den Engländern ernährt, ausgerüstet und bewaffnet. Die Luftwaffe war englisch, die Luftabwehr ebenfalls. Nicht weniger als 60 000 Engländer waren in den verschiedener Diensten und Sparten an der Seite des griechischen Heeres tätig.“ Zum Leben und Kämpfen der Truppen in Albanien mußten täglich durchschnittlich 400 Tonnen ausgeschifft werden, ausgenommen Waffen und Munition. „Daß wir die fast unbestrittenen Herren der Adria waren, wird durch die bescheidene Zahl unserer Verluste bewiesen. Die vom Feind versenkten Dampfer beliefen sich auf 17 mit 67·000 BRT., ferner wurden drei Torpedoboote mit 2400 BRT versenkt, während fünf Dampfer mit insgesamt 20000 BRT und sechs Torpedobooten mit insgesamt 5000 Tonnen ein Unglück zustieß. Die Zahl der Toten und Vermißten von Truppen und Besatzungen beläuft sich auf 295, was einem Prozentsatz von.05 der transportierten Massen gleichkommt.“ Die italienische Marine verdiene auch für ihre Leistungen an der unteren Adria und für ihren wesentlichen Beitrag zum Siege die tiefe Bewunderung des italienischen Volkes. „Die gleiche Bewunderung verdient. die königliche Luftwaffe wegen ihrer Tatigkeit während des Krieges gegen Griechenland, und zwar sowohl in bezug auf die Transporte wie auf die Kämpfe. Die italienischen Flugzeuge haben in 7102 Flugstunden 30 851 Personen, 3016 Tonnen Material nach Albanien transportiert. Die deutschen Transportflugzeuge haben in 13312 Flugstunden 39 816 Personen und 2923 Tonnen Material nach Albanien transportiert. Während der Kriegsoperationen wurden vom 4. Geschwader und den nach Albanien verbrachten Luftstreitkräften 261 feindliche Flugzeuge abgeschossen und 118 beschädigt. Die italienischen Verluste belaufen sich auf 97 abgeschossene Flugzeuge, 71 beschädigte sowie an Offizieren und Mannschaften 233 Gefallene und Vermißte und 128 Verwundete. Vom 28. Oktober bis 31. Mai fielen im Kriege gegen Griechenland an allen Fronten 13502 Mann. Die Zahl der Verwundeten beläuft sich auf 38 768. Diese Zahlen können sich infolge verspäteter Verlautbarungen noch ändern. Die Gesamtzahl der gefallenen Schwarz= hemden beläuft sich auf 1528, die der verletzten Schwarzhemden auf 3296. Die Verluste der albanischen Abteilungen betrugen 59 Gefallene und 68 Verwundete.“ Die Verluste der Griechen sind nicht genau bekannt, dennoch könne man annehmen, daß sie weit höher als die italienischen gewesen sind. Der Duce nahm darauf zu dem Staatsstreich in Jugoslawien Stellung, in dessen Gefolge der Krieg der Achsenmächte gegen Jugoslawien unvermeidlich geworden sei. Die Heere der Achsenmächte hätten in gegenseitiger Uebereinstimmung mit blitzartiger Schnelligkeit gehandelt. Bei der Behandlung der Neuordnung hob der Duce als bedeutsamste Tatsache die Wiederauferstehung des kroatischen Staates nach zehn Jahrhunderten besonders hervor. Fiume, so fuhr der Duce fort, habe heute ein Hinterland und durch die Besetzung aller Inseln des Quamaro einen ihm bisher fehlenden Rückhalt. Mit der Eingliedrung fast aller Inseln des dalmatinischen Archipels, mit der Schaffung der beiden neuen Provinzen von Spalato und Cattaro sowie der Erweiterung des alten, stets treuen Zara könne das dalmatinische Problem als gelöst betrachtet werden. Nachdem Mussolini die Abkommen mit dem Deutschen Oberkommando im Hinblick auf die Besetzung Griechenlands gestreift hatte, schilderte er in eindrucksvoller Form den heldenhaften Widerstand der italienischen Truppen in Ostafrika. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen befaßte sich Mussolini mit der Rückeroberung der Cyrenaika, wobei er die Verdienste des Deutschen Afrikakorps besonders unterstrich.„Der Vorstoß“. so sagte er,„wurde von der deutschen Panzerwaffe durchgeführt, die gemeinsam mit der italienischen kämpfte. Die Eroberung Kretas stellt den See= und Luftstreitkräften der Achse in höchstem Maße geeignete Absprungplätze für Massenangriffe gegen die ägyptische Küste zur Verfügung. Das Ziel, Großbritannien aus dem östlichen Mittelmeer zu vertreiben, wird erreicht und damit ein Gigantenschritt dem siegreichen Ausgang des Krieges entgegengetan werden.“ * In seinen Betrachtungen zur politischen Lage beschäftigte sich der Duce zunächst mit der Zusammenarbeit zwischen den Mächten des Dreimächtepaktes und betonte: Es ist alles gesagt, wenn ich Euch sage: Wir arbeiten zusammen, wir marschieren zusammen, wir kämpfen zusammen, und wir werden zusammen siegen! Die Kameradschaft zwischen den Kampftruppen ist im Begriff, zur Kameradschaft zwischen den Völkern zu werden. In seinen letzten Reden hat der Führer ausdrücklich die von Italien zugunsten der Sache der Achse übernommenen Blutopfer anerkannt. Zwei Völker— Krieg!, das ist die lapidare Formel, die die Handlungsweise eindeutig erklärt, eine Handlungsweise, die auch nach dem Siege fortdauern wird. Die Haltung Japans entspricht vollkommen der Linie des Dreimächtepaktes. Die Japaner sind ein stolzes und loyales Volk, das gegenüber Eine stotze Tilang (Schluß von der 1. Seite!) Monate des Jahres 441 Flugzeuge. Demgegenüber lagen die Verluste der deutschen Luftwasse noch wesentlich unter 50 Prozent. Der deutschen See= und Luftkriegführung gegen England kam es in der Berichtszeit besonders zugute, daß durch Italien im Mittelmeerraum dauernd starke britische See= und Luftstreitkräfte gebunden wurden. Diese bedrohten andererseits in zunehmendem Maße die italienischen Seeverbindungen nach Libyen und erschwerten damit den Abwehrkampf der dort stehenden italienischen Heeresverbände gegen zahlenmäßig und technisch weit überlegene, aus allen Teilen des Empire herangeholte britische Kräfte. Um die Lage im Mittelmeer zu erleichtern, wurde Anfang Januar zunächst ein deutsches Fliegerkorps unter General der Flieger Geisler in Unteritalien eingesetzt. Im Zusammenwirken mit italienischen Fliegerverbänden hielt es in Tag= und Nachtangriffen den englischen Stützpunkt Malta nieder, fügte den britischen Seestreitkräften schwerste Verluste zu. versenkte eine beträchtliche Zahl feindlicher Schiffe und bekämpfte mit großem Erfolg die britischen Flughäfen in Aegypten und in der Cyrenaika. Wenig später entschloß sich der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, entsprechend einer Vereinbarung mit dem Duce, an der Seite der italienischen Wehrmacht in Nordafrika. mit deutschen Truppen unmittelbar einzugreifen. Von Mitte Februar an wurden diese fortläufenden Seetransporte unter dem Geleit italienischer Seestreitkräfte und unter Luftsicherung deutscher und italienischer Flieger nach Libyen überführt. Zusammen mit dort bereits stehenden italienischen schnellen Verbänden bildeten sie im Rahmen der italienischen Armee in Libyen unter dem Befehl des Generals Gariboldi das Deutsche Afrikakorps mit dessen Führung der im Feldzug gegen Frankreich als Kommandeur einer Panzerdivision hervorragend bewährte Generalleutnant Rommel betraut wurde. Sogleich nach der Ausschiffung stießen vorgeworfene deutsche Aufklärungskräfte am 22. Februar bis westlich El Agheila vor und gewannen damit für die weiteren Operationen eine günstige Ausgangsstellung. Die nach und nach eintreffenden und sofort vorgezogenen Teile des Korps schlossen ohne Verzug dorthin auf. Durch Vortreiben von Sicherungen ties in die Wüste hinein wurde die Südslanke gegen Ueberraschungen gesichert. Noch vor beendeter Versammlung seiner die geplante Altersversorgung ein Teil ist. Deutschland, das auf sozialpolitischem Gebiet immer führend war, sucht nach ganz neuen Wegen, um die durch die Industrialisierung entstandenen Probleme einer dauernden Lösung entgegenzuführen. einem amerikanischen Angriff gegen die Achsenmächte nicht gleichgültig bleiben wird. Japan weiß, daß auch seine Zukunft auf dem Spiel steht.“ Mit den anderen dem Dreimächtepakt beigetretenen Staaten unterhalte Japan mehr als herzliche Beziehungen. Spanien, dessen Maßnahmen zur nationalen und sozialen Erneuerung der Duce ausführlich umriß, wisse, auf welcher Seite seine erprobten Freunde und seine ebenso erwiesenen Feinde stehen. Bezüglich der Türkei hob Mussolini hervor, daß Italien die 1928 eingeschlagene Politik der Verständigung und der Zusammenarbeit zu befolge beabsichtige, die für Italien immer noch Gegenwartswerte besitze. Zum Schluß seines politischen Ueberblickes erklärte der Duce zu den kriegstreiberischen Maßnahmen der Negierung der Vereinigten Staaten:„Man möge wissen, daß der Eintritt der USA in den Krieg uns nicht übermäßig aufregt. Eine ausdrückliche Kriegserklärung würde an der gegenwärtigen Lage nichts ändern. Der Kriegseintritt der Vereinigten Staaten würde auch zu spät kommen, und selbst wenn er nicht zu spät käme, würde er nichts ändern. Der Kriegseintritt der USA wird erstens Großbritannien den Sieg nicht schenken, sondern den Krieg verlängern; er wird zweitens den Krieg räumlich nicht beschränken, sondern auf andere Weltmeere ausdehnen und wird drittens die Herrschaftsform der USA in eine autoritäre umwandeln, im Vergleich zu der die faschistische und die nationalsozialistische Staatsform sich um vieles vervollständigt fühlen würden.“ „Diejenigen“, so schloß Mussolini,„die auf eine Schwäche unserer inneren Front hofften, erwartetn etwas, was nie eintreten wird. Der Feind ist zähe, weil er weiß, daß es um das Höchste geht, aber wir sind noch zäher als er. Die Schläge, die die Achse ihm zugefügt hat. haben ihn so stark gebeugt, daß er verzweifelt nach Hilfe von jenseits des Ozeans ruft. Auch wenn der Krieg länger dauern sollte, kann England nicht gewinnen, weil alle seine Möglichkeiten auf dem Kontinent vernichtet wurden. und Amerika, was es auch immer unternehmen möge, seine Positionen nicht ersetzen kann. Die Achse, revolutionäres Wahrzeichen des neuen Europa, wird siegen! Am ersten Jahrestag des Kriegseintritts bekräftigen wir mit stolzer unerschütterlicher Gewißheit unsere Siegeszuversicht. Ich glaube, glaube unbedingt, daß in diesem Kampf zwischen Gold und Blut der gerechte Gott, der in der Seele der jungen Völker lebt, entschieden hat. Wir werden siegen! Vinceremo!“ Aust Kräfte trat General Rommel am 24. März zum Angriff an. Schon am 31. März durchbrachen Panzertruppen des Korps, wirksam unterstützt von Kampfverbänden der deutschen und italienischen Luftwaffe, die ostwärts El Agheila seit längerem vorbereiteten und zäh verteidigten britischen Stellungen. In rastloser Verfolgung des nunmehr fluchtartig nach Norden zurückgehenden Gegners wurde am 2. April Agedabia und schon zwei Tage später der als Nachschubbasis für die weiteren Operationen wichtige Hafen Benghasi genommen. Reiche Beute fiel hierbei in die Hände der Verbündeten. Von den aus dem Naum um Benghasi entlang der Küste sogleich weiter vordringenden deutschen und italienischen Divisionen wich der Feind nur Schritt für Schritt unter mehrfachen Gegenangriffen nach Osten aus. Inzwischen hatte General Rommel starke motorisierte Kräfte seines Korps zum Vorstaß quer durch die Wüste in nordöstwärtiger Richtung angesetzt. Sie erreichten bereits am 6. April nach Ueberwindung hartnäckigen seindlichen Widerstandes das 250 km nordwärts Agedabia gelegene Bir Tengeler. Teile drehten hier nach Norden ein, stellten noch am gleichen Tage bei El Michili eine starke feindliche Gruppe zum Kampf und schlugen sie vernichtend. Der Gegner büßte hierbei neben schweren blutigen Verlusten weit über 2000 Gefangene ein, darunter mehrere Generäle und zahlloses Kriegsgerät. Die übrigen Kräfte blieben im Vorgehen nach Nordosten und nahmen ungeachtet heftiger Sandstürme und großer Nachschubschwierigkeiten am 8. April nach schwerem Kampf den wichtigen Küstenplatz Derna. Hierbei zeichnete sih Generalmajor Kirchheim durch vorbildlichen persönlichen Einsatz besonders aus. Am 9. April trafen dort auch die entlang der Küste vorgestoßenen Teile des Afrikakorps ein. Nach dem Fall von Derna wurde die Verfolgung der entkommenen Teile des Feindes unverzüglich ausgenommen. Noch am 10. April erreichten deutsche und italienische Truppen die Gegend von Tobruk, wo ihnen frische und starke britische Kräfte entgegentraten. Hier fiel, seinen Truppen vorauseilend, Generaleutnant von Prittwitz und Gaffron bei einer Erkundung in vorderster Linie. Am 11. April wurde die Einschließung des von beherrschenden Höhen mit festungsartig ausgebauten Stellungen umgebenen Platzes vollendet. Schnelle Verbände stießen darüber hinaus auf Bardia vor, das am 12. April genommen wurde, bemächtigten sich tags darauf nach mehrstündigem Kampf gegen britische Panzer des Grenzforts Capuzzo und überschritten die ägyptische Grenze. Gegenangriffe des Feindes brachen unter starken Verlusten zusammen. Ebenso scheiterten alle mit teilweise sehr starken Kräften und unter Einsatz von Panzern unternommenen Versuche des Gegners, den sich immer enger schließenden Ring von Tobruk zu sprengen. (Schluß folgt morgen.) Das Eichenlaub zum Ritterkreuz Berlin, 11. Juni. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat dem Kapitänleutnant Heinrich Liebe und dem Oberleutnant zur See Endraß das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Heldentod des Admirals Lütsens Sein Nachfolger Admiral Schniewind Berlin, 11. Juni. Der Flottenchef Admiral Lütjens hat beim Untergang des Schlachtschiffes„Bismarck“, den Heldentod gefunden. Zu seinem Nachfolger hat der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht den bisherigen Chef des Stabes der Seekriegsleitung. Admiral Schniewind, ernannt. Kurz berichtet München. Der rumänische Staatsführer General Antonescu traf zu einem kurzen Besuch in München ein. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop begrüßte den Staatsführer des verbündeten Rumänien und hieß ihn herzlich willkommen Sofia. Die Stadt Plewen war am Montag der Schauplatz einer Kundgebung der deutsch=bulgarischen Freundschaft und Verbundenheit. Den in Plewen garnisoniert gewesenen deutschen Truppen wurde von den bulgarischen Behörden ein herzlicher Abschied zuteil. Berlin. Am 10. Juni schoß ein deutsches Minensuchboot im Kanal ein angreifendes britisches Flugzeug ab. Berlin. Bei den schweren Kämpfen um die Festung Tobruk starb der Ritterkrenzträger Oberleutnant Cirener den Heldentod. Damaskus. Die deutschen Bombenangriffe auf Alexandria haben in englischen Kreisen Aegyptens wahre Bestürzung ausgelöst. Man wird sich jetzt klar über den Ernst des Verlustes von Kreta. Vichy. Französische Fluggeschwader aus Nordafrika sind Ofi zufolge nach einem kühnen und schwierigen Flug in Syrien eingetroffen. Vichy. Der Oberkommissar für die afrikanischen Kolonien, General Weygand, befindet sich. wie Ofi aus Rabat meldet, gegenwärtig auf einer neuen Inspektionsreise. Er besuchte am Dienstagvormittag Casablanca. Wer heute durch die auf Schritt und Tritt au einigen Jahrzehnten bei u gänzlich unbekannt ware Dackel und Pudel. Spi heute sieht man alle m langbeinige und kurzbein Styterrier, Drahthaarter: lingtonterrier, Airdaleter Chows, ungarische Pulihunde, Barsois und Eskir Bild hat sich gegen früh delt, denn auch der Hund Modeschwankungen unter Aehnlich ist es auf vir was gestern noch Trumpf ssant geworden und mor holt. Nicht nur Kleide auch Tiere und Pflanzen dige Wechsel macht eben einem besonders deutlich Imal Deutschlands Flora Wandel hin untersucht. daß. um zunächst das 2 viele Tierarten, die in in ten in Deutschland häu wie Bär, Wolf. Wisent, Elch, ausgestorben oder geworden sind, während sprünglich in ganz and waren, wie beispielsweis meerkreis stammende Es heute bei uns genau wi Heimat gedeihen, und linge angesehen werden. unser frecher Spatz. diesen Straßenbettler und er Pferde, eigentlich ein läs aus Asien, Südrußland. und nach nicht nur gan weite Teile der neuen Diese Eroberungen liere und Pflanzen gehe sartig vor sich, häufig ha lich unbeabsichtigte Eint und Pflanzen, die aus i herausgerissen werden, 1 Ineuen, anders gearteten so daß aus Wohltat Ple rilanzen Unkraut. Ein typisches Beispi ninchen, die von den er Heimat mitgebracht wu ten ihnen ständig aller je sich nicht allzu sehr lustralien fehlten diese Ergebnis, daß die natü ser reizenden Nager ba überschwemmte. Und h Landplage geworden. d auch durch Drahtzäune. aß Beinbrüche bei Pf. nung sind. Aehnlich ist es mit de noch nicht einmal emplare dieser in Ni heimateten Nager in etzt. Und seitdem hal wegen ihres Felles vermehrt, daß sie trotz ernichtungsfeldzüge bi flüsse vorgedrungen sin Die uns aus unserer mals mit Heißhunger: büchern wohlbekannten waren ursprünglich dor misch. Der Indianer haupt nicht, worauf au Spanier des Cortez üb er Mexikaner zurückzu fürchteten nämlich die für eine Art Zentaurer kndere, so daß die Span En späteren Jahren ve lderte Pferde derart ###e Mustangherden srärien durchstürmten. imme das Laufen bei Aehnliche Dingen ko iberall vor, auch in E brst in jüngster Zeit di handtellergroße Wollho and eingeschleppt. Ur en, um sie überall lé dringen zu lassen. Heu Ritteldeutschland schon für Fische und Fischern hlle möglichen Gewaltn Ihrer wenigstens einige ährend der Nutzen. für Hühnerfutter brin gering ist. Auch im Pflanzenre „Einwanderungen“. d Lord So wurden sie belogen! Engländer erstaunt, in Syrien keine Deutschen zu treffen Vichy, 11. Juni. In zuständigen Kreisen verweist man auf die interessanten und aufschlußreichen Feststellungen, die bei der Gefangennahme von englischen Offizieren und Soldaten während der letzten Operationen gemacht wurden. Die britischen Gefangenen drückten ihre tiefe Verwunderung darüber aus, sich französischen und nicht deutschen Truppen, wie man ihnen versichert hatte, gegenüber befunden zu haben. Vor 25 Jahren, an Fritische Admiralität eute eigenen gewur Der Oberkommandier ##eldet, er müsse zu berichten, daß das Kri ich mit Lord Kitchen ##rd auf dem Wege 5. Juni abends westlich ine Mine oder vielle ###rsenkt wurde. Die S. ##wohl sofort alle m immen wurden, um ##teht, wie man fürch rgend jemand mit de Diese Befürchtun n Bord befindlichen bnen gerettet worden Vord Kitcheners, der Kriegsministers beklei die öffentliche Mein #ese noch nicht ül agerrat die wenige Fite, beruhigt war. er stärksten Hoffnung kandes. Kttelt mächte ff gegen die Achseniben wird. Japan nft auf dem Spiel reimächtepakt beigee Japan mehr als men zur nationalen er Duce ausführlich eite seine erprobten erwiesenen Feinde 5 Mussolini hervor, chlagene Politik der immenarbeit zu beItalien immer noch itischen Ueberblickes kriegstreiberischen g der Vereinigten n, daß der Eintritt ns nicht übermäßig he Kriegserklärung tigen Lage nichts t der Vereinigten kommen, und selbst , würde er nichts der USA wird Sieg nicht schenken, n; er wird zweitens beschränken, sondern sdehnen und wird der USA in eine Vergleich zu der die sozialistische Staatsrvollständigt fühlen Mussolini,„die auf ren Front hofften, eintreten wird. Der eiß, daß es um das noch zäher als er. ihm zugefügt hat. , d a ß e r v e r z w e i f e l t Ozeans ruft. Auch ern sollte, kann Engalle seine Möglichvernichtet wurden. immer unternehmen ersetzen kann. Die frzeichen des neuen des Kriegseintritts er unerschütterlicher versicht. Ich glaube, esem Kampf zwischen e Gott, der in der ebt, entschieden hat. ceremo!“ m Ritterkreuz Führer und Oberste ht hat dem Kapitänund dem Oberleutdas Eichenlaub zum reuzes verliehen. zirals Lütsens iral Schniewind Flottenchef Admiral ergang des SchlachtHeldentod gefunden. hat der Führer und Wehrmacht den bisder Seekriegsleitung. ernannt. Auswanderer aus Tier- und Pflanzenwelt schtet sänische Staatsführer einem kurzen Besuch ichsminister des Ausbegrüßte den Staatsmänien und hieß ihn lewen war am Monr Kundgebung der ndschaft und Verwen garnisoniert gewurde von den bulzlicher Abschied zuteil. i schoß ein deutsches ein angreifendes brieren Kämpfen um die er Ritterkrenzträger Heldentod. deutschen Bombenhaben in englischen Bestürzung ausgelöst. ser den Ernst des VerFluggeschwader aus je nach einem kühnen Syrien eingetroffen. nissar für die afrikaniVeygand, befindet sich. bet, gegenwärtig auf eise. 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Aehnlich ist es auf vielen anderen Gebieten: Awas gestern noch Trumpf war, ist heute uninter#cant geworden und morgen vergessen und überSholt. Nicht nur Kleidern werden unmodern, auch Tiere und Pflanzen werden es. Der stän#dige Wechsel macht eben vor nichts halt, was Aeinem besonders deutlich wird. wenn man einImal Deutschlands Flora und Fauna auf diesen Wandel hin untersucht. Dabei stellt sich heraus, daß. um zunächst das Tierreich zu behandeln, viele Tierarten, die in in früheren Jahrhundergten in Deutschland häufig anzutreffen waren, wie Bär, Wolf. Wisent, Luchs. Wildpferd und LElch, ausgestorben oder wenigstens sehr selten geworden sind, während andere Tiere, die urAsnrünglich in ganz anderen Ländern heimisch waren, wie beispielsweise der aus dem MittelAneerkreis stammende Esel oder das Waldschaf, eute bei uns genau wie in ihrer eigentlichen Heimat gedeihen, und kaum noch als Fremdlinge angesehen werden. Wer ahnt z.., daß Aunser frecher Spatz. dieser schmutzige, graubraune Straßenbettler und erklärter Freund aller Pferde, eigentlich ein lästiger Ausländer ist, der aus Asien. Südrußland, stammt und sich nach Jund nach nicht nur ganz Europa, sondern auch weite Teile der neuen Welt erobert hat? Diese Eroberungen fremder Länder durch TTiere und Pflanzen gehen manchmal recht eigensartig vor sich, häufig handelte es sich um gänzlich unbeabsichtigte Einbürgerungen, denn Tiere und Pflanzen, die aus ihrer gewohnten Umwelt berausgerissen werden, verhalten sich oft in der neuen, anders gearteten Umwelt ganz anders, so daß aus Wohltat Plage wird und aus Nutzspilanzen Unkraut. Ein typisches Beispiel dafür sind die Kaninchen, die von den ersten Siedlern aus ihrer Heimat mitgebracht wurden. In Europa stell##n ihnen ständig allerlei Feinde nach, so daß se sich nicht allzu sehr vermehren konnten. In Australien fehlten diese Bremsfaktoren, mit dem Ergebnis, daß die natürliche Fruchtbarkeit dieser reizenden Nager bald alles mit Kaninchen überschwemmte. Und heute sind sie längst zur Landplage geworden, die alles vernichten und auch durch Drahtzäune nicht abzuhalten sind, so #ß Beinbrüche bei Pferden an der Tagesord#nung sind. Aehnlich ist es mit der Bisamratte; 1906, also vor noch nicht einmal 40 Jahren, wurden fünf kremplare dieser in Nordamerika und Kanada eimateten Nager in böhmischen Teichen aussetzt. Und seitdem haben sich die Bisamratten, wegen ihres Felles hochgeschätzt sind, derart ermehrt, daß sie trotz aller Nachstellungen und sernichtungsfeldzüge bis in die mitteldeutschen flüsse vorgedrungen sind. Die uns aus unserer Jugendzeit und den daals mit Heißhunger verschlungenen IndianerFüchern wohlbekannten Mustangherden Amerikas daren ursprünglich dort ebenfalls nicht einheimisch. Der Indianer kannte das Pferd überhaupt nicht, worauf auch der Sieg der wenigen Evanier des Cortez über die ungeheuren Heere r Mexikaner zurückzuführen ist. Die Azteken ##rchteten nämlich die„Hirschungeheuer“. die sie für eine Art Zentauren hielten, mehr als alles indere, so daß die Spanier leichtes Spiel hatten. in späteren Jahren vermehrten sich einige verilderte Pferde derartig, daß schließlich gewalige Mustangherden die nordamerikanischen srärien durchstürmten, und ganze Indianerstämme das Laufen beinahe verlernten! Aehnliche Dingen kommen immer wieder und liberall vor, auch in Europa. So wurde z. B. erst in jüngster Zeit die aus China stammende, handtellergroße Wollhandkrabbe nach Deutschsand eingeschleppt. Und wenige Jahre genügen, um sie überall längs der Flußläufe vor#ringen zu lassen. Heute sind sie längst auch in Mitteldeutschland schon zu einer ernsten Gefahr für Fische und Fischernetze geworden, so daß man hlle möglichen Gewaltmittel anwenden muß. um ihrer wenigstens einigermaßen Herr zu werden, während der Nutzen, den sie als Rohmaterial für Hühnerfutter bringen, demgegenüber recht Fering ist. Auch im Pflanzenreich gibt es ständig solche einwanderungen“, die manchmal auf sehr eigenartige Weise vor sich gehen. Besonders amüsant ist z. B. die Art, wie die Artischocke aus Spanien, wo sie heimisch ist, nach Argentinien gelangte. Sie wurde 1769 im Fell eines Esels eingeschleppt! Heute, nach knapp 200 Jahren, ist sie schon in fast allen Teilen von Argentinien zu finden, obwohl sie als an den Boden gebundene Pflanze, anders als bei den Tieren, die sich ja schnell verbreiten können, nur verhältnismäßig langsam weite Landstriche erobern kann. Der Stechapfel ist gleichfalls derart gewandert. Heute finden wir diese giftige Pflanze, die von Zigeunern eingeschleppt wurde, fast auf jedem Schutthaufen, wo sie, wie jedes Unkraut, glänzend gedeiht. Einst aber war der Stechapfel bei uns unbekannt, denn seine Heimat ist Vorderasien. Ein weiteres Beispiel hierfür bilden die mittel= und südamerikanischen Kakteen und Agaven, die heute überall in den Mittelmeerländern anzutreffen sind, ja sogar bei uns, denn der Kaktus ist längst ein beliebter Zimmerschmuck geworden. Auch die ursprünglich aus Afrika stammende Dattelpalme gehört schon lange zur europäischen Flora, findet man sie doch seit einigen Jahrhunderten in ganz Südspanien! Zum Schluß noch etwas anderes, das sozusagen von ausgleichender Gerechtigkeit zeugt. Der Wegerich, ein bei uns weit verbreitetes Unkraut, wurde frühzeitig durch Einwanderer nach Nordamerika verschleppt, wo er sich so stark verbreitete, daß er von den Indianern den Namen„Fußtapfen des weißen Mannes“ erhielt. Und gewissermaßen zum Ausgleich wurde die kanadische„Wasserpest“ durch die Schiffahrt über den Atlantik verschleppt und wuchert nun überall in europäischen Gewässern, womit die Unkraut=Rechnung hüben und drüben, bei uns und in Amerika. ausgeglichen sein dürfte denn jetzt kann sich keiner beklagen! J. Domke. Vor 25 Jahren, am 6. Juni 1916, teilte die Fritische Admiralität amtlich in der ihr bis eute eigenen gewundenen Sprechweise mit: Der Oberkommandierende der Großen Flotte eldet, er müsse zu seinem großen Bedauern berichten, daß das Kriegsschiff„Hampfhire", das ich mit Lord Kitchener und seinem Stabe an ##ord auf dem Wege nach Rußland befand, am Juni abends westlich der Orkney=Inseln durch ine Mine oder vielleicht durch einen Torpedo ##rsenkt wurde. Die See war sehr stürmisch, und ##wohl sofort alle möglichen Schritte unterimmen wurden, um rasche Hilfe zu leisten, besteht, wie man fürchtet, wenig Hoffnung, daß ###gend jemand mit dem Leben davongekommen Diese Befürchtung traf zu, es sind von den n Bord befindlichen Personen nur zwölf Per##nen gerettet worden. Der unerwartete Tod #ord Kitcheners, der das Amt des britischen Kriegsministers bekleidete, wirkte lähmend auf die öffentliche Meinung des Landes, zumal diese noch nicht über die Seeschlacht am Pagerrak, die wenige Tage vorher stattgefunden itte, beruhigt war. Kitchener galt als eine er stärksten Hoffnungen des bedrängten Vatersandes. Patras Eine Reisestudie von Maria Stona Nachdem ich Attika und Thessalien bereist. kam ich in den Peleponnes, vorerst nach Patras. Diese handelsfrohe Hafenstadt war damals von einem überaus emsigen Treiben erfüllt. In der ältesten Zeit hieß der Ort Aroe— Ackerland. Auf dem fruchtbaren Gelände wuchs der Byssus. eine Baumwolle, die in alten Zeiten viel Pflege fand. Scharen von Schaulustigen zogen die Straßen zum Hafen herunter. Eine breite Mole führt tief ins Meer bis zum Leuchtturm, den ein Kaffeehaus umgibt. Sie konnte kaum die Flut der Menschen fassen. Strahlend ging die Sonne unter. Das Schild der Pallas Athene konnte nicht heller funkeln als das Meer, das auch das leuchtende Schild einer Göttin ist. Abends saß ich in einem Kaffeehaus in der belebten St. Nikolasstraße. Neben mir war eine deutsche Gesellschaft, die eben Olympia besucht hatte. Ein alter Herr blieb am Tische zurück, als die Fremden gegangen waren. Er lebte hier schon seit vierzig Jahren wie er mir erzählte. 1882 war er bei den Ausgrabungen zugegen und hatte die Stücke aus den Doubletten für die deutsche Regierung ausgesucht. Denn sie streckte ja 8000000 Mark vor und wollte sich darum einen Teil der Ausbeute sichern.„Ich sah noch den Hermes von Praxiteles, wie er mit Stricken gebunden auf der Erde lag— rings um sich eine Schweinefamilie“, lachte der alte Herr in Erinnerung an vergangene Jahre.„Damals wußte man noch nicht, welchen Schatz man mit ihm aus der Erde gehoben hatte“. Er sprach auch von der Weingesellschaft „Achaja“, die Deutsche gegründet hatten. In ihren Kellereien, einer Sehenswürdigkeit, lagerten köstliche Weine.„Den Weinbau haben hier auch die Deutschen um die Mitte des vorigen Jahrhunderts auf die Höhe gebracht", erzählte der alte Herr.„Wenn man ein wenig durch die Welt reist, trifft man immer wieder Spuren deutscher Arbeit, deutschen Fleißes und deutschen Aufbaues. Diese Spuren werden sich nie verwischen lassen, und ein Volk, das im Auslande so viel Tüchtiges geschaffen hat, wird auch den Ausbau und Aufbau im eigenen Lande zuwege bringen. In Fleiß und Kulturarbeiten ist der Deutsche stets den anderen Völkern vorangeeilt und hat sich so tausendfachen Haß zugezogen. Die Griechen sagen:„Deutschland lieferte gutes Bier und schlechte Könige— aber daß es die Könige unter den Arbeitern lieferte, das haben sie vergessen“. Das gestohlene Taschentuch Ein Ire und ein Engländer saßen einst in einer Gesellschaft nebeneinander, als der Brite plötzlich sein seidenes Taschentuch vermißte. Er zögerte keinen Augenblick, den Iren als den Dieb zu bezeichnen. Aber während der genaueren Untersuchung stellte es sich heraus, daß sich das Tuch noch in der eigenen Tasche des vermeintlichen Bestohlenen befand. Es half dem Briten nichts: Er mußte sich bei dem Manne entschuldigen, den er so leichtfertig bezichtigt hatte. Der Ire antwortete in aller Seelenruhe: „Das tut nichts. Wir haben uns eben alle beide geirrt. Sie dachten, ich wäre ein Dieb. Und ich hielt Sie für einen Gentleman. Jetzt wissen wir es besser... Vollmilchersatz im Kälber= und Ferkeistal! Zugleich eine erhebliche Verbilligung In dem Wochenblatt der Landesbauernschaft Bayrische Ostmark schreibt eine bayrisch=ostmärkische Bäuerin:„Wo können wir nun Vollmilch durch etwas anderes ersetzen? Im Kälber= und Ferkelstall bestimmt. Wenn jemand glaubt, nur mit Vollmilch schöne Kälber großziehen zu können, so ist das irrig, denn das gleiche kann er mit Magermilch viel billiger erreichen, wenn er das der Magermilch entzogene Fett(die sonstigen Bestandteile sind ja geblieben) durch Leinsamenschleim ersetzt. 50 g Leinsamen ersetzen das Fett von 1 Liter Vollmilch; also für 10 Liter Magermilch braucht man ½ kg Leinsamen, nicht Leinkuchenmehl. Der Leinsamen wird in etwa zwei Liter kochendem Wasser(kalt zugesetzt brennt er gern an) kurze Zeit ausgekocht und an der Seite des Herdes stehen lassen. Also in der Frühe für abends und abends für früh kochen. Dieses geben wir an die dementsprechende Magermilch, und werden sehen, daß unsere Kälber in nichts nachstehn, denen. die mit viel Vollmilch aufgezogen wurden. Im Gegenteil, im Haar werden sie noch glatter und feiner, was aber die Hauptsache ist, die Aufzucht ist viel billiger. Eine kleine Rechnung. Nehmen wir an: Für 10 Liter Milch erhielten wir .80 RM; für 10 Liter Magermilch bezahlen wir 40 Pfg., dazu ½ kg Leinsamen für 25 Pfg. Für 65 Pfg. haben wir dem Kalb ebenso viel Nährwerte gegeben, als hätten wir für 1,80 RM Vollmilch gefüttert. Daß wir beim Abgewöhnen von der Kuh langsam dazu übergehen, ist wohl jedem selbstverständlich. Das gleiche gilt auch für die Ferkelzucht. Woher aber Leinsamen nehmen, wird mich nun mancher fragen. Indem ich selbst so viel Flachs baue, wird auch diese Frage gelöst sein.“ Unsere Mneedoten Sparsame Stadtväter Ein Hofzug Kaiser Wilhelms I. durchfuhr die Stadt Grünberg und hielt dort einige Minuten. Der Bürgermeister kredenzte dem Monarchen einen Pokal, gefüllt mit edlem Grünberger. Der Kaiser trank und bemerkte liebenswürdig:„Der Grünberger Wein scheint ja viel besser zu sein als sein Ruf; er schmeckt ja ganz ausgezeichnet!“ „Majestät,“ stotterte der Bürgermeister geschmeichelt,„da haben wir nicht einmal den besten kredenzt.“ * Der Splitter im eigenen Auge Der berühmte Dermatologe Neumann führte seinen Studenten einmal eine alte, dicke Frau vor und begann zu erklären:„Meine Herren, hier habaen Sie ein hervorragendes Beispiel für fortgeschrittene Skrofulose. Sehen Sie die dicke Nase, die triefenden Augen, das schwammige, aufgedunsene Gesicht...“ Hier unterbricht ihn die Patentin wütend:„Na, der Schönste sind Sie gerade auch nicht, Herr Professor!“ * Das Herz auf der Zunge In einer lustigen Gesellschaft sang der berühmte Possendichter und Schauspieler Nestroy mit großem Beifall einige Lieder aus dem Stegreif. Man fragte nach dem Komponisten. Nestroy legte die Hand aufs Herz, um sich zur Urheberschaft zu bekennen und rief gleichzeitig:„Schenkt auch dem Verfasser ein!“ Sein Kollege Traumann meinte:„Das Herz trinkt nicht!“ „Meins trinkt aber doch,“ antwortete Nestroy, „denn ich hab's auf der Zunge.“ * Des sächsischen Landsers Frage Das war anno 1914. Draußen im Felde regierte das neue Feldgrau. Die Soldaten in den Heimatgarnisonen dagegen trugen, schon aus Ersparnisgründen, den alten bunten Rock. Verständlich, daß aus der Verschiedenheit der Uniformen mancherlei Irrtümer erwuchsen. In Sachsen, dem Lande der Gemiedlichkeit und des Bliemchengaffees. Vor einer Kaserne steht ein Landser auf Posten. Kommt, in voller Kriegsausrüstung, eine preußische Exzellenz vorbei. Der Posten erkennt nicht den hohen Rang des Militärs und reißt daher nicht die Knochen zusammen. Die Exzellenz tritt dicht an den Posten heran. „Kennen Sie denn keinen preußischen General?“ erkundigt sie sich. „Nee,, kommt treuherzig die Antwort,„wie soll'r denn heeßen?“ Die Exzellenz klärt den Landser liebenswürdig über die Felduniform der Preußen auf. * Tapezierermeister mit dem hohen„C“ in der Kehle... Der seiner Zeit bedeutende Wagnersänger Knab war, ehe er sich zum vielgefeierten Ritter des hohen„C“ emporschwang, ein biederer Tapezierer. Er hat sich später stets gern seiner einstigen Meisterwürde erinnert. Gastierte er einst in den„Meistersingern“ in Bayreuth. Der Oberregisseur hatte Dekorationen anfertigen lassen, die er in einem Gespräch mit Knab als vorbildlich bezeichnete. Die Augen Knabs gingen prüfend über die gelobten Dekorationen hinweg, dann sagte er kopfschüttelnd: „Diese Dekorationen sind ein Unding, da lachen Sie ja alle Tapezierer aus!“ Der Oberregisseur, der von der Herkunft Knabs keine Ahnung hatte, erklärte ziemlich von oben herab: „Wie können Sie sich dies Urteil erlauben, davon haben Sie doch keine Ahnung.“ Knab wuchs zu seiner vollen Größe empor. Schlug mit der Faust kräftig auf den Tisch des Hauses und schmetterte: „Das sagen Sie mir, der ich vor meiner Singerei sechs Jahre Tapezierermeister in Mannheim war?“ Der Oberregisseur nahm die Belehrung Knabs entgegen und übertrug ihm die Dekorationen. Und Knab schuf für seinen Freund Wagner auch in dieser Hinsicht eine— Meisterleistung. * Es war nach dem tollen Jahr 1848. Auf einer Gesellschaft richtete jemand an den Possendichter und Schauspieler Nestroy die Frage, was er in diesem Jahr für sein Vaterlang setan habe. Nestroy war um eine Antwort nicht verlegen: „Ich habe für das Vaterland gezittert!“ Tammung=Hau selerr=Aassenieteer Widerliche Ovationen für einen Schwerverbrecher vor der Hinrichtung Zum stellvertr. Leiter der TammanyHall, der Newyorker demokratischen Spitzenorganisation, wurde der Bruder des vor fünf Jahren hingerichteten Massenmörders Allan Hicks gewählt. Allan Hicks! Der Name weckt Erinnerungen an die grauenvollen Mordtaten eines Menschen, der in den 38 Jahren seines Lebens nicht weniger als 23 Verbrechen beging, aber auch an das Ansehen, das er bei den Politikern von Tammany=Hall in Newyork genoß und an die grotesken Einzelheiten seiner Hinrichtung im Sommer 1936. Fred Asbyry, der beste Kenner der Newyorker Unterwelt, einer der fähigsten Kriminalreporter Nordamerikas, hat in einer Biographie über Hicks nicht nur dessen enge Verbundenheit mit den demokratischen Parteigrößen, sondern auch die Einzelheiten der Vollstreckung des Todesurteils beschrieben. Wenn man nicht wüßte, daß Asbyry Tatsachen=Berichterstatter ist, müßte man bei der Lektüre seiner Schilderung glauben, hier habe ein drittrangiger Kriminalschriftsteller seiner verdorbenen Phantasie freien Lauf gelassen. Als die demokratischen Parteifreunde von Allan Hicks einsahen daß sie den dreiundzwanzigfachen Mörder nicht mehr retten konnten, beschlossen sie, wenigstens seine Verdienste um die Partei durch eine Ovation zu ehren, wie sie selbst in dem an die tollsten Grotesken gewöhnten Newyork noch nicht dagegewesen ist. Am 26. Juli 1936 stauten sich vor dem Gefängnis des zum Tode Verurteilten Tausende, die beim Erscheinen des Massenmörders in brausende Hochrufe ausbrachen.„Gerührt" nahm Hicks die Sympathiekundgebung entgegen, lächelnd verneigte er sich zusammen mit der Obersheriff vor der lärmenden Menge, von allen Seiten wurde photographiert, und drei Wochenschaugesellschaften kurbelten eifrig die unvergeßliche Szene, die in die amerikanische Kulturgeschichte eingegangen ist. Wenige Minuten danach ertönten aus der Mittelstreet her Trommelwirbel und Flötenmusik; über hundert Musikanten, schwarz gekleidet, schritten einem langen Zug von etwa sechzig Wagen voran, auf denen schwarzgekleidete Kutscher saßen und die von in schwarzes Tuch gehüllten Pserden gezogen wurden. Auf der ersten Kutsche saß der gefeierte„Held des Tages“, neben ihm der Obersheriff der für den an Händen und Beinen gefesselten Hicks zahllose Blumensträuße entgegennahm. In den anderen Wagen hatten außer Polizeibeamten. die den grausig=scheußlichen Unterweltspuk überwachen mußten, Tammany=Hall=Politiker, Revorter, Angehörige von Gangster=Vereinen und Dirnen Platz genommen, die voll„Ergriffenheit“, den Klängen des von den Bläsern intonierten Chopinschen Trauermarsches lauschten und oft das Taschentuch zu den Augen führten. Bevor man Hicks auf einem Dampfer in Begleitung von tausend Menschen nach der Insel Bedloe brachte, wo er hingerichtet werden sollte, arrangierte der Obersheriff auf Wunsch seiner Freunde eine„Vergnügungsfahrt“ über den Hudson, wobei er den Passagieren mehrerer Luxusdampfer mittels eines riesigen Sprachrohrs die Bedeutung dieses Tages und den Zweck der„Veranstaltung“ erläuterte und ihnen in aller Form Herrn Allan Hicks, den„berühmten“ Massenmörder, vorstellte. Die Begeisterung der Snobs und zigarettenpaffenden Girls wollte kein Ende nehmen, und der Jubel verstummte erst, als das Schiff wendete und Kurs auf die Insel nahm. Hier hatten sich bereits viele Tausende zu dem„festlichen Schlußakt“ der widerlichen Tragikomödie eingefunden. Infanterie und Marinetruppen präsentierten vor dem Gangster das Gewehr, ohne daß sich ein Offizier fand der diese schmachvolle Ehrung verhinderte. Die Tammany=Hall=Politiker, die Gangster, die Dirnen und die Reporter traten einer nach dem andern zu dem Verurteilten und klopften ihm freundschaftlich=tröstend auf die Schulter, und zuletzt schüttelte der Obersheriff dem Mordbuben herzlich die Hände. Die Menge, die diese Abschiedsszenen mit Hurragebrüll begleitet hatte entblößte beim Vollzug der Hinrichtung das Haupt. Am nächsten Tage veröffentlichten die Newyorker Zeitungen spaltenlange Berichte über die „seierliche“ Hinrichtung von Hicks. Etliche Wochen später aber hielt der Präsident der USA., Roosevelt, eine damals viel beachtete Rede gegen die„nazistische Kultur=Barbarei“. Nus der Helmal Büren, Donnerstag, den 12. Juni 1941 Alkohol und Tabak— Feinde der Arbeitsleistung Im Schulungsraum der„Ländlichen Zentral= kasse“ in Münster fand die erste Arbeitstagung der Reichsstelle gegen Alkohol= und Tabakgefahren für den Kreis Münster=Stadt und Generaloberarzt z. V. Dr. Brus gun 667 Leiter der Reichsstelle im Gau Westfalen=Kers, sprach über die Bestrebungen, die seitens der Partei seit langem unternommen sind, um die Arbeit gegen die Genußgifte in Deutschland vorzutreiben. Anstelle der bisherigen Arbeitsgemeinschaften sind nun Kreisstellen eingexichtet worden, und die Satzungen der neuen Kr####stelle Münster gegen Alkohol= und Tabakgefahren wurden bekanntgegeben. Sehr interessant waren die Ausüfhrungen von Univ.=Professor Dr. Graf, Dortmund, der sich in seinem Vortrag mit dem Alkohol und Tabak als Feinden der Arbeitsleistung. Er wies darauf hin, daß die Aufreizung des menschlichen Nervensystems durch den Alkohol eine große Gefahr bedeute. Nach einer schen Erregung der Arbeitsleistung tritt hinterher umso schneller ein Absinken derselben ein. Alkoholgenuß während der Arbeit dürfe nicht zuläsig sein. Auch der Tabak steigege, au#chgus nicht die Leistungsfähigkeit. U. a. Redner auch vor allem, daß das der Frau besonders zu bekämpfen sei; denn die Leistungsfähigkeit der Frau würde dadurch besonders betroffen. In den anschließenden Ausführungen betonte Generaloberarzt Dr. Bunslow, daß der Nationalsozialismus die Gesundheitspflich im Interesse des Volkes proklamiert habe. Im Mütterdienst sei eine Abteilung„Kampf den Genußgiften“, gegründet. Nach dem Kriege würden die gemeinnützigen Milchausschänken in stärkerem Maße ausgebaut werden. Die ziehung des Volkes sei das Wichtigste aller Arbeit, sonst seien Tagungen und Kundgebungen erfolglos. Die sun, Staetrrustt Unter den 52 Gemeinden unserer Heimat Es gibt in Großdeutschland etwa 57000 Gemeinden, von denen jedoch nur etwa 2500 Stadtrechte besitzen. Das Stadtrecht war ein Recht, das sich in den mittelalterlichen Städten gebildet hatte, und das Landrecht den eigenartigen wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen des städtischen Gemeinwesens anpaßte. Im allgemeinen Sinne ist eine Stadt eine Gemeinde, deren Bewohner sich in ihrer ganzen Lebensweise von der unmittelbaren Bindung mit der landwirtschaftlichen Nährfläche entweder ganz oder teilweise gelöst haben. Das Wesen der Stadt ist also durch ihre besondere wirtschaftliche Aufgabe bestimmt. Die Erteilung von Stadtprivilegien blieb bis zum 13. Jahrhundert ein ausschließliches Recht des Königs. Unseren frühesten Vorfahren war das städtische Leben unbekannt. sie hatten sich in Einzelhäusern oder kleinen Dörfern(Siedlungen) niedergelassen. Erst seit dem 11. Jahrhundert tritt neben die Landgemeinde die Stadtgemeinde mit besonderer Stadtverfassung. Die Städte waren Glanzpunkte der deutschen politischen und kulturellen Geschichte. Die Gesetze mancher Städte sind Muster bürgerlicher Weisheit. So sind im Laufe der Jahrhunderte in Deutschland rund 2500 Gemeinden mit dem Stadtrecht verliehen worden. Man kann zwei Gruppen von Städten unterscheiden: 1. die alten Städte und 2. die modernen Städte. Jene, die aus der Zeit des Mittelalters stammen, wurden durch den Willensakt eines Fürsten Stadt. Die alten Städte finden klassische Beispiele in Nürnberg, Braunschweig, Hildesheim, Danzig. Königsberg; sie sind meist mit Graben und Mauer umgeben. Im Laufe der Zeit wurden Neusiedlungen einfach um die Stadt herum angelegt. Die Innenstadt oder Altstadt weist durchweg enge und krumme Straßen auf. während die Neustadt, ähnlich wie die„modernen“ Städte gerade Straßen und viereckige Wohnblöcke aufweist. Die„modernen“ Städte kann man vom 19. Jahrhundert an rechnen; sie sind namentlich in den Industriegegenden anzutreffen. Wieviele„Städte“ gibt es im Landkreis Büren? Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir uns das„Amtliche Gemeindeverzeichnis 1939“ heranholen. Hiernach wurden innerhalb unseres Landkreises von den 52 Gemeinden nur 5 Gemeinden das„Stadtrecht“ verliehen. Es sind dies mit ihrer Einwohnerzahl: Büren 4003, Kleinenberg 1003, Lichtenau 1199, Salzkotten 3925 und Wünnenberg 1216. In vielen Landkreisen ist nur eine Stadt anzutreffen, die dann meistens auch die Kreisstadt zugleich ist. Oftmals ist auch überhaupt keine Stadt vorhanden und vereint der nächstgelegene Stadtkreis alles auf sich. 39 Städte im Regierungsbezirk Minden gibt es heute, bei einer Gesamtzahl von 481 Gemeinden überhaupt. Von diesen Städten. einschließlich der Stadtkreise, war die Stadt Bielefeld mit 129474 Einwohnern am volkreichsten, während die Stadt Vörden mit nur 781 Einwohnern am geringsten bevölkert war. Die einwohnerärmste Stadt Großdeutschlands ist übrigens nach wie vor Hauenstein in Baden mit reichlich 200 Einwohnern. Es gibt aber noch eine ganze Reihe von„Städten“, die erheblich kleiner sind als ein normales Dorf. Andererseits gibt es wieder „Dörfer“, die mehr als 25000 Einwohner aufweisen, ohne„Stadt“ zu sein. In der heutigen Zeit hat die Bezeichnung „Stadt“ ihre ehemals große Bedeutung verloren. Heute gibt es keine großen Unterschiede mehr zwischen Stadt und Dorf, als höchstens den, daß auf der einen Seite das städtische Leben und auf der anderen Seite das bäuerliche Leben ausschlaggebend ist. E.—s. der Wunde eintrat; diese war so schwer, daß die Frau dem Krankenhaus in Salzkotten zugeführt werden mußte. Soest, 10. Juni. Gefängnis für GeflügelUeberpreise. Der Invalide Josef G. aus Dortmund=Aplerbeck wollte sich zu seiner Pension einen Nebenverdienst verschaffen. Er kam auf den Handel mit Geflügel. Eine Handelserlaubnis hatte er nicht. Dies aber hielt ihn nicht ab, seinen Handel zu eröffnen. In den Monaten Mai bis Dezember 1940 fuhr G. alle vierzehn Tage zu Bauern, Händlern und sonstigen Personen, die Geflügel feil hielten, und erstand solches. Die Soester Börde bildete das Einkaufsgebiet. In einem Falle kaufte er 150 Entenküken auf, die er nach einigen Wochen mit Ueberpreis verkaufte. In einem anderen Falle kaufte G, 19 Gänse. Alle diese Tiere hat G. zu Ueberpreisen verkauft. Er will den Ueberpreis nicht gefordert haben. die Leute hätten ihm den Preis anstandslos gezahlt. Der Staatsanwalt war anderer Meinung. In seiner Anklarede führte er aus, daß solche Elemente aus dem Handel entfernt werden müßten. Jetzt im Kriege habe es keiner großen Ueberredungskunst bedurft, um die Ware loszuwerden. Nach der verkauften Menge zu urteilen, habe er ein Gewerbe verbotswidrig ausgeübt. Der Angeklagte habe einen Verdienst von etwa 460 RM. erzielt. Der Strafantrag lautete auf zwei Monate Gefängnis. Das Urteil erging dementsprechend. Keine Flurschäden verursachen! In Kreisen der Landwirtschaft wird Klage darüber geführ, daß namentlich Kinder beim Suchen von Blumen und Heilpflanzen in Wiesen eindringen und das Gras niedertreten, das bald gemäht werden soll. Eltern und Erzieher werden gebeten. die Kinder entsprechend zu belehren. Desgleichen müssen die Kinder auch vor dem Betreten von Getreidefeldern gewarnt werden. Wenn der Bauer und Landwirt all seine Kräfte einsetzt, um die Erzeugungsschlacht gewinnen zu helfen, dann ist es als ein strafbarer Leichtsinn zu bezeichnen, wenn mutwilligerweise Flurschäden verursacht werden. Bürener Filmvorschau. Junge Soldaten und nette Mädels, das sind die Hauptfiguren des neuen Spielfilms vom deutschen Volksheer „Das Gewehr über!“ der heute in den Bürener Lichtspielen zur Aufführung gelangt. Die Hauptdarsteller sind Rudi Godden, Rolf Moebius, Carsta Löck, Hilde Schneider, Charlott Daudert u. a. m. Jüngen von Alten, dem wir viele erfolgreiche Filmwerke verdanken, führt die Regie. Die Musik komponierte Milde Meißner. Kurt E. Walter schrieb das Drehbuch, das in teils heiteren, teils ernsten Bildern im Rahmen einer interessanten Handlung von der Treue und von der Kameradschaft junger deutscher Soldaten erzählt. Reichsarbeitsdienstpflicht von Töchtern aus kinderreichen Familien. Der Reichsarbeitsführer hat dem Antrag des Reichsbundes Deutsche Familie auf Zurückstellung von Töchtern kinderreicher Familien von der Ableistung der Reichsarbeitsdienstpflicht wie folgt entsprochen:„Der im obengenannten Schreiben gegebenen Anregung, die Töchter aus kinderreichen Familien bis zur Beendigung des Krieges von der Ableistung der Reichsarbeitsdienstpflicht zurückzustellen, um einer Ueberlastung der kinderreichen Mutter vorzubeugen, wurde von hier bereits entsprochen. Die Reichsarbeitsdienstpflicht=Hauptmeldeämter und =Meldeämter wurden angewiesen, für die Einstellung zum April 1941 Töchter kinderreicher Familien, welche nachweisbar zur Entlastung ihrer Mutter bei Betreuung von Kindern bis zu 14 Jahren im Haushalt voll beschäftigt sind, auf Antrag bis zur Beendigung des Krieges zurückzustellen, wenn es die Ersatzlage gestattet.“ Vollkornbrot setzt sich durch. Die Zahl der Vollkornbrothersteller ist in den ersten Monaten des Jahres 1941 auf rund 16.000 gestiegen und beträgt rund 3000 mehr als Anfang 1940. Die Herstellung von Vollkornbrot, dessen Verbrauch sich immer mehr durchsetzt, steht unter ständiger Kontrolle der zuständigen Gesundheitsämter, die gleichbleibende Qualität wird durch ein GüteNur füre Männer. Die Wirtschaftsgruppe „Gaststätten= und Beherbergungsgewerbe“ teilt mit, daß sie ihre Mitglieder angewiesen hat, in Zukunft weiblichen Personen in den Gaststätten keine Tabakwaren mehr zu verabfolgen, da die zur Verfügung stehenden Bestände männlichen Rauchern vorbehalten bleiben müßten. Wann muß eine Lampe am Fahrrad vorhanden sein? Der Reichsverkehrsminister hat zur Vermeidung von Zweifeln bekanntgegeben, daß§ 67 der Straßenverkehrs=Zulassungsordnung nicht so aufzufassen ist, als ob ein Fahrrad stets mit einer Lampe versehen sein muß. Was die Ausrüstung der Fahrräder betrifft, so ist vorgeschrieben, daß eine vorschriftsmäßige Fahrradlampe nur bei starkem Nebel und selbstverständlich in der Dunkelheit am Fahrrad geführt werden muß. Wochengeldzahlung neu geregelt. Wie die DAF. mitteilt, war es bisher üblich, daß werdende Mütter, die Mitglieder von Ersatzkassen waren, ihr Wochengeld nur entsprechend der alten Pflichtstufe erhielten, wenn innerhalb von 6 Wochen vor der Niederkunft eine Aufgabe des Arbeitsplatzes erfolgte. Vom Frauenamt der DAF. wurden Verhandlungen geführt mit dem Ziel, eine Verlängerung dieses Termins zu erreichen. Die Verhandlungen mit dem Verband der Angestelltenkrankenkassen sind nun abgeschlossen, und eine einheitliche Regelung konnte getroffen werden. Auf Grund der Anregungen des Frauenamtes wird den Mitgliedern sämtlicher Angestelltenkrankenkassen, mit Ausnahme einer Ersatzkasse, auf Grund einer neuen Satzungsbestimmung die Wochenhilfe entsprechend der alten Pflichtstufe gewährt, wenn innerhalb von 6 Monaten nach der Arbeitsplatzaufgabe die Niederkunft eintritt. Einige Ersatzkassen haben sogar diese Frist auf 9 Monate festgesetzt. nsg.) Teilnahme der Handwerksjugend an Gemeinschaftsempfängen. Im Einvernehmen mit der Gaujugendwaltung der DAF. richtet der Landeshandwerksmeister Westfalen. August Schmidt einen Aufruf an alle Handwerker und betont hierin, daß es heute mehr denn je notwendig ist, daß die Lehrlinge und Anlernlinge des Handwerks für das große Zeitgeschehen interessiert werden und an ihm teilnehmen. Vor allem müssen sie an den vom Ministerrat für die Reichsverteidigung angeordneten Gemeinschaftsempfängen und an den für die berufstätige Jugend angesetzten Gemeinschaftserziehungsarbeiten teilnehmen. Die Kreis= bzw. Ortsjugendwaltung hat für solche Empfänge die Plätze festgelegt, wo sich alle Jugendlichen des Handwerks bei Bekanntgabe von Gemeinschaftsempfängen einzufinden haben. Der Landeshandwerksmeister erwartet von allen Handwerksmeistern, daß sie den Lehrlingen stets Zeit und Gelegenheit geben, in den dafür bestimmten Räumen an den Gemeinschaftsempfängen teilzunehmen. Aus Kreis und Nachbarkreisen Wann beginnt der Wehrdienst? Reichsarbeitsgericht klärt den entscheidenden Termin Mit der Einberufung zum Wehrdienst tritt nach den für die Kriegszeit getroffenen Bestimmungen das Ruhen der beiderseitigen Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis ein. Mit der Einberufung ist daher auch im allgemeinen— von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen— eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr möglich. Der Soldat steht unter Kündigungsschutz. Nun hat das Reichsarveitsgericht einmal klargestellt, welches eigentlich der maßgebende Termin der„Einberufung“ ist. Nach der Entscheidung(RAG. 157/40) ist unter Einberufung zum Wehrdienst im Sinne der arbeitsrechtlichen Vorschriften nicht die Zustellung des Einberufungsbefehls, sondern die tatsächliche Einstellung in den Wehrdienst zu verstehen. Daher tritt das Ruhen der beiderseitigen Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis erst im Zeitpunkt der tatsächlichen Einstellung des Gefolgsmannes in den Wehrdienst ein. Andererseits kann der Unternehmer bis zur Einziehung unter den sonst gegebenen gesetzlichen Voraussetzungen das Kündigungsrecht gegenüber dem Gefolgsmann ausüben. Dabei wird es ihm aber, wie das Reichsarbeitsgericht betont, die Fürsorgepflicht und der Gemeinschaftsgedanke, wie auch das nationale Pflichtbewußtsein gebieten, in der Zeit von der Zustellung des Einberufungsbefehls bis zum Tage der Gestellung nicht eine nicht notwendige Kündigung des Gefolgschaftsmitgliedes auszusprechen. Etwaigen Mißbräuchen in der Ausübung des Kündigungsrechts in jener Zwischenzeit entgegenzutreten, ist Sache der Rechtsprechung, soweit die Kündigung nicht schon an der notwendigen Zustimmung des Arbeitsamtes scheitert. Der jüdisch=plutokrati britische Regierung nenn nen Oberbriganten an d hündischen Gewinsel n# Hilfe schon oft mit eine chen worden. der nach ei Der Vergleich ist treffen halm dem Ertrinkenden wird auch die amerikan wo unsere Luft= und Se dem Meeresgrund. Wer es möglich ist, daß die Hereinfalls nach dem We liarden in das faule e dann können wir uns d geben. Es ist nicht da will. Dieses Volk hat sidenten nur deshalb n schaft übertragen, weil nigten Staaten aus di herauszuhalten. Es sind selben jüdischen Abkömm Großkapital ausgehalter aller Gewalt ihre Völk wollen. Sie beherrsch Erdbewohner und raub alles Gold der Erde z1 hüten es hinter Kanone ren und sie wissen, daß seine Macht verloren Macht vorbei ist. Wie denen Kalbes in der Ue sind, zeigt ein kurzer## nismäßig junge Gesch bildes Boke, 11. Juni. Entendiebstahl. Einem hiesigen Geflügelhändler wurden nachts durch Einbruch 170 Jungenten gestohlen, von denen 30 Stück später erstickt in einem Straßengraben in Garfeln aufgefunden wurden. Oberntudorf, 11. Juni. Kleine Rißwunden beachten! Eine Ehefrau hatte sich vor einigen Tagen beim Ausziehen von Grünfutter für die Schweine in der Wiese am scharfen Gras eine kleine Ritzwunde zugezogen, der sie keine Bedeutung beimaß, bis plötzlich eine Entzündung viel Arbeit nach dem Kriege Notwendige Mlaßnahmen zur Dechung des Kräftebedarfs Der persönliche Referent des Staatssekretärs Syrup im Reichsarbeitsministerium, Oberregierungsrat Dr. Stothfang, behandelt in der „Wirtschaftspolitischen Parole“, die Maßnahmen, die zur Deckung des Bedarfs an Arbeitskräften nach dem Kriege notwendig sind. Er hebt im einzelnen das große Aufbauprogramm für die Landwirtschaft, den Wiederaufbau in den neuen Gebieten, den Ausbau deutscher Städte, den sozialen Wohnungsbau, die Reichsautobahnen und Wasserstraßen und die Erhaltung unserer Wehrmacht auf dem technisch vollkommensten Stand hervor. Gegenüber diesen wachsenden Aufgaben gehe die Zahl der Arbeitskräfte infolge der Nachwirkungen der Weltkriegsverluste und des Geburtenschwundes bis zur Machtübernahme noch auf Jahre hinaus zurück. Die Möglichkeit, zusätzliche Arbeitskräfte zu stellen, werde sich auch nach dem Kriege im wesentlichen auf die verstärkte Hereinnahme ausländischer Arbeitskräfte beschränken. Trotz der damit verbundenen Nachteile werde dieser Weg noch weiter beschritten werden müssen. Weiter gelte es, auch in Zukunft einen hohen Stand des Anteiles der Frauenarbeit aufrechtzuerhalten. Ebenso werde auch künftig auf die weitgehende Mitarbeit des Alters Wert gelegt werden müssen. Die Ausgestaltung des Altersversorgungswerkes werde mit dem Alterssold einen besonderen Anreiz dafür schaffen. Ein umfassendes Berufserziehungswerk und eine richtige Nachwuchslenkung würden dazu beitragen, daß die fehlende Zahl durch bessere Leistung ersetzt werde. Der Ausbau der Gesundheitsfürsorge werde die Ausfälle durch Krankheit, Invalidität und Tod auf ein Mindestmaß herunterdrücken. Schließlich werde die Mechanisierung und Normung bis zum letzten vorzutreiben sein, um den menschlichen Kräftebedarf durch erhöhte technische Leistung zu senken. Dagegen biete die Verlängerung der Arbeitszeit keine Leistungsreserven, da diese im Gegenteil nach dem Kriege wieder auf ein sachlich richtiges Maß herabgesetzt werden müsse. Im Zuge einer restlosen Beseitigung jeder unproduktiven Tätigkeit werde auch eine Einschränkung der Verwaltungstätigkeit notwendig sein. Endlich müsse durch eine gerechte Lohnordnung das Fundament für den staatspolitisch richtigen Einsatz der Arbeitskraft geschaffen werden. Schon heute könne festgestellt werden, daß auf eine Lenkung der Arbeitskräfte nach den staatspolitischen Notwendigkeiten auch nach dem Kriege nicht verzichtet werden kann. Sie müsse aber nicht so umfassend sein wie im Kriege. Schließlich werde auch wie bisher im Wege der staatspolitischen Rangordnung ein vernünftiger Ausgleich gefunden werden müssen, wenn trotz aller Leistungssteigerung ein Engpaß im Arbeitseinsatz verbleibe. Aus der Reihe der loten Brilon: Wwe. Elisabeth Jakobi geb. Thiele 70 J.— Nobringhausen: Anna Hahne=Jäger, 64 J.— Paderborn: Glasschleifermeister Rudolf Bock, 64 J.— Dorfbauerschaft(bei Delbrück): Bauer Heinrich Oerlinghaus gent. Mühlenberens.“ Hauptschriftleiter: Emil Reuber, Lippstadt; verantwortlich für den heimatlichen und Anzeigenteil: Otto Birkle. Büren; Verlag und Druck: C. Jos. Laumanns, Lippstadt. (Z. Zt. ist Preisliste Nr. 8 vom 1. Jan. 1941 gültig.) liefert In kürzester Frist die„Bürener Zeitung“ Suche für meine Buch= und Schreibwarenhandlung weibliche Tcherrust. Gebr. Pape, Büren. Bei der Röntgenuntersuchung bei von Rüden am Dienstag Srauting dertoten Gegen Belohnung abzugeben in der Geschaftsst. der„Bür..“ Gut erhaltener KinderSportwagen zu kaufen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle Burcher dicmen Neule, Donverstag, nachm.30 Uhr u. abends 8 Uhr Das große Militär-Lustspiel: Das ss Weln aber! Ein Film, heiter und ernst wie das Soldatenleben- ein Film, der die Herzen höher schlagen läßt. Jugendliche zugelassen Im Beiprogramm der Kullurfilm: Pußta Bekanntmachung Nach der Wiederent durch Columbus blieb zunächst unbeachtet. S damals seebeherrschend, Südamerika nur Edelm nicht übervölkert und k. Auch die ersten deutsche die großen Kaufhäuser waren lediglich auf de Produkte gerichtet. Ei länder hatten Siedlun gelegt. Jene in Kana Mexiko, diese an der L heutigen Newyork. Al jungfräulichen Königin macht wurde, landete 1 an der Ostküste und g1 ginia. Die Kolonie bl als unter dem Königt ritaner, eine orthodoxe Zahl England verließe Nordamerikas ansiedel von Siedlern stärker. Land lockte Schwärme Nun begann sich auch! neue Kolonie zu intere ihren Schutz. Beim im stießen die Engländer Landes, fälschlich Indi freies, vor allem der lebendes Naturvolk, u haben. Sie waren in untereinander in blut damals begann die Kolonisierungsmethode noch mehr zusammen 1 sam arbeitete, um d rotten, beglückte man mit Wolldecken, die mi waren. Traten india Stämme zu einigen Kopfprämien auf sie den Eingeborenen die siegten Feind die Ko zahlte Skalpprämien, ankam, ob die Skalpe bündeten Stämmen h Engländern und spät in wenigen Generatit wenige Schaubude Darin bekam man Weise gelang es, die Australneger in Aust den afrikanischen Vi die in den südafrikan minen langsam aber Da die Auswand Mutterland bei weit ungeheuren Bodenflä besiedeln, wurde die europäischen Kontin tausende Auswander land, nach der neue mühevollem Ringen gen Kämpfen mit de volles und gefahrve weiter breitete sich Süden, Westen und schließlich auf die Kanada und am M reich kriegerisch in lang es den Englän Hilfsvölker, in gra Franzosen gänzlich Gebiete zu besetzen. Nun gehörte der den Engländern. siedeln und urbar Europa herangeholt mentlich der von di kultivierte Süden b Falmkenankerchalt Elbfänger der Stadt buren! Heute vol Die Auszahlung des Familienunterhaltes für den Monat Juni 1941 erfolgt bereits morgen, Freitag, den 13. d.., vorm. von 9 bis 12 Uhr, im Kassenlokal der Kreiskommunalkasse(Kreishaus, Zimmer 16). Die Berechtigten werden dringend gebeten, den festgesetzten Termin innezuhalten. Die Auszahlung erfolgt nur an die Empfangsberechtigten. Der Bescheid des Landrats, Abt. Familienunterhalt, ist vorzulegen. Büren, den 12. Juni 1941. KreiskommunolftasseDie Marne wird überschritten. In de men, die Schlachtfeld grift gewinnt auch 2 Boden. Erfolgreiche Ang liche Transportschiffnen bei Le Havre. Raum von Chalons 29 Flugzeuge. so schwer, daß die alzkotten zugeführt znis für Geflügel. Josef G. aus Dortzu seiner Pension ffen. Er kam auf Eine Handelsies aber hielt ihn eröffnen. In den 1940 fuhr G. alle Händlern und sonI feil hielten, und Börde bildete das Falle kaufte er ach einigen Wochen In einem anderen llle diese Tiere hat kauft. Er will den haben. die Leute dslos gezahlt. Der Keinung. 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Assen Pußta England- USN.- Juda Alex Müller=Lippstadt Der jüdisch=plutokratische Klüngel, der sich britische Regierung nennt, mit seinem verlogenen Oberbriganten an der Spitze, ist in seinem hündischen Gewinsel nach der amerikanischen Hilfe schon oft mit einem Ertrinkenden verglichen worden. der nach einem Strohhalm greift. Der Vergleich ist treffend, denn wie der Strohhalm dem Ertrinkenden keine Rettung bringt, wird auch die amerikanische Hilfe dort enden, wo unsere Luft= und Seeflotte sie hinschickt, auf dem Meeresgrund. Wenn wir uns fragen, wie es möglich ist, daß die Staaten trotz des bösen Hereinfalls nach dem Weltkriege wiederum Milliarden in das faule englische Geschäft stecken, dann können wir uns die Antwort leicht selbst geben. Es ist nicht das Volk, das den Krieg will. Dieses Volk hat dem judenhörigen Präsidenten nur deshalb nochmals die Präsidentschaft übertragen, weil er versprach, die Vereinigten Staaten aus dem europäischen Krieg herauszuhalten. Es sind hüben und drüben dieselben jüdischen Abkömmlinge und vom jüdischen Großkapital ausgehaltenen Kreaturen. die mit aller Gewalt ihre Völker in den Krieg hetzen wollen. Sie beherrschen hunderte Millionen Erdbewohner und rauben sie aus. Sie haben alles Gold der Erde zusammengerafft und behüten es hinter Kanonen und Maschinengewehren und sie wissen, daß sobald der Götze Gold seine Macht verloren hat, es auch mit ihrer Macht vorbei ist. Wie diese Anbeter des goldenen Kalbes in der USA. zur Macht gekommen sind, zeigt ein kurzer Rückblick auf die verhältnismäßig junge Geschichte dieses Staatengebildes 1. ber, Lippstadt; verien und Anzeigenteil: und Druck: C. Jos. Appstadt. 1. Jan. 1941 gültig.) Nach der Wiederentdeckung der neuen Welt durch Columbus blieb der nördliche Kontinent zunächst unbeachtet. Spanier und Portugiesen, damals seebeherrschend, suchten in Mittel= und Südamerika nur Edelmetalle. Europa war noch nicht übervölkert und konnte sich selbst ernähren. Auch die ersten deutschen Siedlungsversuche durch die großen Kaufhäuser der Fugger und Welser, waren lediglich auf das Einbringen trovischer Produkte gerichtet. Einzig Franzosen und Holländer hatten Siedlungen in Nordamerika angelegt. Jene in Kanada und am Golf von Mexiko, diese an der Ostküste in der Nähe des heutigen Newyork. Als unter der sogenannten jungfräulichen Königin Elisabeth England Seemacht wurde, landete 1585 Sir Walter Raleigh an der Ostküste und gründete die Kolonie Virginia. Die Kolonie blieb aber unbedeutend, erst als unter dem Königtum der Stuarts die Puritaner, eine orthodoxe Glaubenssekte, in großer Zahl England verließen und sich an der Ostküste Nordamerikas ansiedelten, wurde der Zustrom von Siedlern stärker. Das reiche jungfräuliche Land lockte Schwärme von Auswanderern an. Nun begann sich auch die britische Krone für die neue Kolonie zu interessieren und stelte sie unter ihren Schutz. Beim immer weiteren Vordringen stießen die Engländer auf die Ureinwohner des Landes, fälschlich Indianer genannt. Diese. ein freies, vor allem der Jagd und dem Krieg lebendes Naturvolk, war für Sklaverei nicht zu haben. Sie waren in viele Stämme geteilt, die untereinander in blutiger Fehde lebten. Schon damals begann die bis heute geübte britische Kolonisierungsmethode. Sie hetzten die Stämme noch mehr zusammen und da die Kugel zu langsam arbeitete, um die Urbevölkerung auszurotten beglückte man sie mit Feuerwasser und mit Wolldecken, die mit Seuchenbazillen infiziert waren. Traten indianische Führer auf, die die Stämme zu einigen suchten, dann setzte man Kopfprämien auf sie aus. Man übernahm von den Eingeborenen die Art und Weise, dem besiegten Feind die Kopfhaut abzuziehen und bezahlte Skalpprämien, wobei es garnicht darauf ankam, ob die Skalpe von feindlichen oder verbündeten Stämmen herstammten. So ist es den Engländern und später den Yankees gelungen, in wenigen Generationen die rote Rasse bis auf wenige Schaubudenexemplare auszurotten. Darin bekam man Uebung, denn in gleicher Weise gelang es, die Maori in Neu=Seeland, die Australneger in Australien zu vernichten, von den afrikanischen Völkerschaften zu schweigen, die in den südafrikanischen Gold= und Diamantminen langsam aber sicher dezimiert wurden. Da die Auswanderung aus dem britischen Mutterland bei weitem nicht ausreichte, um die ungeheuren Bodenflächen der neuen Kolonie zu besiedeln, wurde die Werbetrommel auf dem europäischen Kontinent gerührt und hunderttausende Auswanderer, namentlich aus Deutschland, nach der neuen Welt gelockt, wo sie in mühevollem Ringen mit dem Urwald, in blutigen Kämpfen mit den Eingeborenen, ein mühevolles und gefahrvolles Los fanden. Immer weiter breitete sich die englische Siedlung nach Süden, Westen und Norden aus, so daß man schließlich auf die französischen Siedlungen in Kanada und am Mississippi stieß. Da Frankreich kriegerisch in Europa engagiert war, gelang es den Engländern mit Hilfe indianischer Hilfsvölker, in grausamer Kriegsführung die Franzosen gänzlich zu verdrängen und deren Gebiete zu besetzen. Nun gehörte der ganze nördliche Kontinent den Engländern. Dieses riesige Gebiet zu besiedeln und urbar zu machen, reichten die aus Europa herangeholten Siedler nicht aus. Namentlich der von den Franzosen und Spaniern kultivierte Süden brauchte für seine Baumwollkulturen Arbeitskräfte in großen Mengen. Die deutschen Auswanderer waren dem mörderischen Klima nicht gewachsen. Die Ureinwohner ließen sich nicht zu Sklaven pressen. England brauchte jedoch für seine Spinnereien und Webereien Baumwolle, um Kattun herzustellen, um diesen in Indien in Gold umzuwandeln. Da etablierte England den größten Menschenraub der Weltgeschichte. An der Westküste Afrikas wurden hunderttausende Neger beiderlei Ceschlechts aufgegriffen und über das Meer in die Sklaverei geschleppt. Was machte es aus, wenn während des Transports ein großer Teil elend zu Grunde ging; Afrika war ja unerschöpflich. Nun lenkte sich ein unermeßlicher Goldstrom in das englische Mutterland. Jeder Sklave brachte einige tausend Dollar; die amerikanische Baumwolle wurde in Indien zu Gold. Es wurden Riesenvermögen geschaffen, die es den nachfolgenden Generationen bis in die jüngste Zeit gestatteten, ein Prasserleben zu führen. Allerdings hatte nur eine geringe Schicht hierbei den Vorteil, die wir sehr gut kennen, denn es ist die Schicht, die in der ganzen Welt„Plutokratie“ heißt. II. Die neue große Kolonie, die rasch aufgeblüht war und bereits selbständig Handel zu treiben begann, erweckte die Eifersucht des Mutterlandes. Die Kolonie wurde isoliert. Sie durfte nur mit dem Mutterland Handel treiben. Riesige Ein= und Ausfuhrzölle ließen Ströme Goldes in die Taschen der britischen Machthaber fließen. Die Engländer hatten jedoch vergessen, daß die Kolonisten Blut von ihrem Blut und Fleisch von ihrem Fleisch waren. Als der Druck des Mutterlandes die Kolonie um die Früchte ihrer Arbeit, ihres Handels und damit ihres Profits brachte, brach der Aufstand aus und die Kolonie machte sich vom Mutterlande frei. So entstanden die Vereinigten Staaten von Amerika. An dieser Befreiung hatten die Deutschen einen großen Anteil. General von Steuben, ein friederizianischer Offizier, organisierte als Generalstabschef des Führers Washington das Heer. Die deutschen Kolonisten in ihrem angeborenen militärischen Geist waren der Kern des Kolonialheeres. Diese Hilfe zu ihrer Befreiung dankten die USA. den Deutschen dadurch, daß sie das schwer ringende Deutschland anfielen und ihr famoser Präsident Wilson mit seinen vierzehn Punkten den größten Betrug der Weltgeschichte verübte. Nun die Staaten frei waren, hatte England auch kein Interesse am Sklavenhandel. Rührselige Geschichten über grausame Sklavenbehandlung wurden erfunden und eine große Propaganda aufgemacht, um den Sklavenhandel abzuschaffen. Dieser wurde schließlich verboten und dieselben Schiffe, die nach vor kurzer Zeit das sogenannte schwarze Elfenbein in Mengen nach Amerika transportiert hatten, machten nun Jagd auf Sklavenschiffe. Wieder einmal waren diese moraltriefenden englischen Heuchler Retter von Religion und Menschenfreundlichkeit. ∆ 90 Die Beisetzung Wilhelme II. Der mit der alten Kaiserstandarte be deckte Sarg mit der sterblichen Hülle des alten Kaisers Wilhelm II. wird vom Schloß Doorn zur Reisetzung geleitet, die mit militärischen Ehren im Park des Schlosses stattfand. Unmittelbar hinter dem Sarge der Kronprinz mit der Witwe des Kaisers. (Associated Preß/.) III. In den Vereinigten Staaten hatten sich inzwischen Gegensätze zwischen Nord und Süd herausgestellt. Im Norden saßen die Dankees, die Nachkommen der Puritaner, wenigstens hatten sie die Herrschaft. Sie bilderen die Geburtsund Geldaristokratie und blickten auf alle übrigen Amerikaner mit Verachtung herab. Ihnen ist jedes Mittel recht, wenn es gilt, Geld zu machen, also der ausgesprochene Engländertnp. Von Kolonisationsarbeiten hatten sie sich längst zurückgezogen und überließen diese den„dummen Deutschen" und anderen Völkerschaften. Sie selbst widmeten sich nur dem Handel, wobei sich leichter Vermögen erwerben ließen. Hier entstanden die spezifisch amerikanischen Sprichwörter„Bussines is bussines" und„Time is money". Sie saßen in den Städten an der Ostküste und glichen ganz den englischen Lords Im Süden befanden sich zum größten Teil die Nachkommen der Franzosen und Spanier. Kreolen und dgl. und befaßten sich fast ausschließlich mit der Baumwollkultur. Hierbei waren sie auf die schwarzen Sklaven angewiesen. denn nur diese Kinder der Tropen konnten in dem mörderischen Klima arbeiten. Die von der britischen Provaganda veröffentlichten Geschichten über einige Lälereien der Sklaven waren zumeist erfunden oder wenigstens übertrieben. Der Sklave war ein Wertobjekt und der Pflanzer hätte sich selbst geschädigt, seine Arbeitskraft durch rohe Behandlung zu vermindern. Die Yankees waren jedoch längst neidisch auf die reichen Pflanzer des Südens und da die Regierung in ihren Händen lag, verboten sie die Sklavenarbeit. Mit einem Schlage sollten Millionen Neger freie amerikanische Bürger werden. Die Pflanzer des Südens wurden dadurch vor den Ruin gestellt, denn sie kannten die Schwarzen zur Genüge, um zu wissen, daß diese von Natur faule Menschenrasse nur durch Zwang zu regieren war. Technische Maschinen, zur Bearbeitung der Baumwolle kannte man noch nicht. So griffen die Südstaaten zu den Waffen und es kam zum nordamerikanischen Bürgerkrieg. Die Nordstaaten, als Angelsachsen, griffen sofort zu dem altbekannten britischen Kriegsmittel der Blockade. Aushungern konnten sie die Südstaaten zwar nicht, wie England dieses mit Europa tun möchte, aber die Südstaaten besaßen keinerlei Industrie und waren auf die Einfuhr von Waffen und Munition aus Europa angewiesen. Ihre Tapferkeit und auch große Waffenerfolge nutzten ihnen nichts, sie mußten schließlich unterliegen.„„ England zeigte sich in diesem Kriege in seiner ganzen Perfidie. Man hätte doch annehmen müssen, daß die Nordstaaten, die doch für die Sklavenbefreiung kämpften, die Sympathien Englands gefunden hätten. So war es jedoch nicht. England brauchte die Baumwolle der Südstaaten. Aegypten war noch nicht unterjocht und besaß auch noch keine Baumwollkultur. Die englische Textilindustrie brauchte jedoch diesen Rohstoff, um Kattun für Indien herzustellen. Darum tat England alles nur mögliche, um den Südstaaten zu helfen. Unterstützte diese durch Waffenlieferungen und Geld und obwohl es nach englischer Auslegung Rebellen waren, die sich gegen die rechtmäßige Regierung erhoben hatten, wurden den Südstaaten die Rechte einer kriegführenden Macht zuerkannt. Eine Episode aus diesem Krieg illustriert so recht die englischen Machenschaften. Zwei Kommissaren der Südstaaten. Mason und Slidell, war es gelungen, die Blockade zu durchbrechen und nach Havana zu gelangen, wo sie sich auf dem englischen Postdampfer„Trent“ nach London einschifften. In der engen Durchfahrt des Bahamakanals wurde das Schiff von dem Unionkriegsschiff„San Jacinto“ angehalten und die beiden Kommissare trotz des Widerspruchs des englischen Kapitäns heruntergeholt. Darüber natürlich gewaltige Aufregung in England. Es wurde sofort unter Androhung der Kriegserklärung die Freigabe der beiden Gefangenen verlangt und zum Kriege gerüstet. Die Nordstaaten, die kaum mit dem Bürgerkrieg fertig wurden, waren gezwungen, der britischen Aufforderung Folge zu leisten, worauf England auf weitere Genugtuung verzichtete. Man vergleiche diesen Akt mit der ausgesprochenen Piraterie der Engländer im Weltkriege und im jetzigen Kriege. indem neutrale Schiffe nicht nur durchsucht, sondern einfach gekapert und mit ihrer Besatzung in englischen Dienst gepreßt werden. R Die Neger waren nun freie amerikanische Bürger. Sie wurden zwar bis auf den heutigen Tag vielfach geteert, gefedert und erhängt, aber das tut der demokratischen Gesinnung weiter keinen Abbruch. Sie vervollständigen den aus allen Rassen und Nationen bestehenden Völkermischmasch der Staaten noch mehr, aber alle diese Millionen waren ja doch nur Arbeitsvieh für die oberen Zehntausend und diese waren zu 99 Prozent englische Abkömmlinge. IV. So lange in den Staaten Urwälder zu roden, Steppen urbar zu machen und Kämpfe mit den Eingeborenen zu bestehen waren, ließ sich das auserwählte Volk“ in den Staaten nicht sehen. Erst als namentlich an der Ostküste Riesenstädte entstanden, erschien Juda in großer Menge. Es kamen zunächst nicht die Rothschild, Bleichröder, Mendelsohn und Genossen, die hatten Europa noch nicht zur Genüge ausgepowert, es kamen vielmehr die uns aus der her bekannten Gestalten aus dem Osten Europas. Zu Tausenden bevölkerten sie die Zwischendecks holländischer Auswandererschiffe und verlausten und verpesteten die Transportkähne noch mehr. als diese es bereits waren. Zunächst tauchten sie in den Hafenvierteln der Großstädte des Ostens unter, verbanden sich hier mit der stark vertretenen Verbrecherwelt und sammelten ein kleines Stammkapital. Ueber einen kleinen Handel gelangten sie bald in den Besitz von Kaufhäusern, Zeitungsverlagen. Maklergeschäften und ähnlichen Geld bringenden Unternehmen. Schon die nächste Generation stand mit den Yankees an der Börse, war führend im Pressewesen. Advokatur und Politik. Sie hatten ihre schmutzigen Finger in allem; beherrschten den Weltgetreidemarkt, Erdöl und Kupfer. Künstlich wurden an den Börsen Haussen und Baissen geschaffen und das mit Leidenschaft spekulierende Volk ausgeraubt. So konnte es kommen, daß Newyork weit mehr Synagogen als christliche Kirchen hat, daß ein Halbjude Präsident wird und seine nächsten Berater aus Judenkreisen wählt, daß ein Jude Bürgermeister der Riesenstadt Newyork wurde. Die schwer reiche Pflanzertochter aus dem Süden konnte in den Salons der oberen Zehntausend keine Beachtung finden, da ein bläulicher Halbmond an den Fingernägeln verriet, daß sie nicht durchaus reinrassig war, aber das Jungmädel, dessen Vater vielleicht noch mit einem Hundegespann in Galizien Heringe hausierte, war durchaus salonfähig. Sie konnte einheiraten nicht nur in die englischen Adelskreise, sondern auch in die Kreise der amerikanischen Geldaristokratie. Es ist eine schmutzige und abscheuliche Trinität, englische Plutokraten, Yankees und Juden. Wenige tausend Menschen nur und doch beherrschen sie die ganze Welt. Kein Mensch und keine Nation wagte sich an diese Allmacht heran. Erst dem Nationalsozialismus blieb es vorbehalten, dieses in wenigen Jahrhunderten aufgebaute Großverbrechertum zu entlarven. Vielleicht erwachen die angelsächsischen Völker hüben und drüben selbst, vielleicht treibt die Not sie zur Erkenntnis, wie ja auch bei uns in Deutschland erst die bitterste Not das Erkennen der wirklichen Verhältnisse brachte. der Stadt Büren!! Heute vor einem Jahre ür den Monat d.., vorm. von kasse(Kreishaus, gebeten, den festerfolgt nur an ndrats, Abt. FaKreiskommunolfassg. Die Marne wird an vielen Stellen Im Kampf überschritten. In der Champagne Chalons genommen, die Schlachtfelder von 1915 überschritten. Angrift gewinnt auch zwischen Argonnen und Maas an Boden. Erfolgreiche Angriffe der Lurtwaue auf feindliche Transportschiffe. Abschuß von 20 Sperrballonen bei Le Havre. Unterstützung des Heeres im Raum von Chalons zur Marne. Der Feind verliert 29 Flugzeuge. R R 84 W 8883 Deutsches-Boot begegnet vor der Westküste Afrikas einem deutschen Kreuzer Lange noch verfolgen die Augen der deutschen-Bootmänner das stolze Schiff auf seiner Weiterfahrt. *(Deutsche Wochenschau-Weltbild /M.) USA.-Außenminister Hull:„Wir werden in Zukunft den südamerikanischen Staaten noch mehr„unter die Arme greifen“ als bisher!“(Zeichnung: Truetsch) hotels dürfen nicht verschwinden Es ist eine auffallende Tatsache, daß die Zahl der Hotelunternehmungen in Deutschland abnimmt. Diese Entwicklung macht sich besonders in größeren Städten für den Reisenden sehr unangenehm bemerkbar. Die Tendenz der Hotel= und Pensionsinhaber ihre Häuser aus eigenem Antrieb zu verkaufen, ist durchaus keine Kriegserscheinung, sondern hat sich schon einige Jahre vor Kriegsbeginn in immer größerem Umfange bemerkbar. In ganz besonderem Maße hat die Reichshauptstadt unter dieser Erscheinung zu leiden. In der Nähe mancher Berliner Bahnhöfe, so am Zoo und am Potsdamer Platz sind innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit verschiedene große Hotels in Büros und Geschäftshäuser umgewandelt worden. Die Folge ist: in manchen Hotels sind die Zimmer wochenlang vorausbestellt. Diese steigende Abnahme des Hote'saumes erfüllt die maßgebenden Stellen des Beherbergungsgewerbes mit Sorge. Ministerialrat Dr. Hessel im Provagandaministerium hat dieser Tage zu dem Problem Stellung genommen. Die Beschränkung des Hotelraumes ist nur zu einem geringen Teil darauf zurückzuführen, daß er für die Dauer des Krieges für kriegswichtige Aufgaben beansprucht werden muß. Von dieser periodischen Erscheinung ist hier nicht die Rede. Die Bauvorhaben in Deutschland sind nach bestimmten Hesichtspunkten ausgerichtet, und viele an sich notwendige Bauten müssen zeitweise zurückgestellt werden. Große Unternehmungen, Behörden und Dienststellen erwerben dann einfach ein Hotel, um ihre Büros. Erholungsheime und andere Einrichtungen dort unterzubringen. Diese „Zweckentfremdung“ des Hotelraumes ist aber nicht nur für die deutsche Fremdenverkehrswirtschaft, sondern für die deutsche Volkswirtschaft eine ungesunde Erscheinung. Hotels stellen große volkswirtschaftliche Werte dar. Werden sie nicht dauernd ausgenutzt. so entwertet man sie. Die „Erfahrungen des Krieges haben auch gezeigt, daß unser Fremdenverkehr auf den Binnenverkehr und nur zu einem geringen Teil auf Ausländerverkehr aufgebaut ist. Dazu kommen heute aber noch viele kriegswichtige Aufgaben, wie Kinderlandverschickung, Beherbergung von ankommenden Gästen aus luftgefährdeten Gebieten, Betreuung der Volksdeutschen und ein verstärkter Berufsreiseverkehr. Auch ist im Kriege das Erholungsbedürfnis erheblich gestiegen. Hier macht sich jede Verringerung des Hotelraumes besonders deutlich bemerkbar. Werden Hotels in Büroräume umgewandelt, so gehen außerdem ihre wertvollen Anlagen, zum Beispiel Küchenund sanitäre Einrichtungen, der Volkswirtschaft verloren. Nach dem Kriege wird unser Reiseverkehr stark ansteigen, der fehlende Hotelraum wird dann nicht so schnell neu geschaffen werden können. Die Führung eines Hotels ist im Kriege gewiß nicht immer leicht. Die Eigentümer der Beherbergungsbetriebe müssen aber ihre volkswirtschaftlich so wichtige Aufgabe erkennen und danach handeln. Die Leitung des Fremdenverkehrs wird die Entwicklung weiter aufmerksam verfolgen, um die Interessen des Fremdenverkehrs zu wahren. **** ehrer eyurde eine Hingerichtet Berlin, 10. Juni. Am 10. Juni 1941 wurde der am 2. Juli 1905 in Bochum=Werne geborene Franz Rettberg aus Jena hingerichtet, den das Sondergericht in Weimar als Volksschädling zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt hat. Rettberg. ein vielfach vorbestrafter gefährlicher Gewohnheitsverbrecher hat in Jena, Gera und Naumburg zahlreiche Betrügereien und Diebstähle unter Ausnutzung der Kriegsverhältnisse begangen. Biedenkopf, 12. Juni. Ein entschlossener Mann. In der Nähe von Berghofen gingen einem Bauern die Pferde durch. Da er keine Möglichkeit sah, die Pferde zum Halten zu bringen, wickelte er kurz entschlossen ein vier Jahre altes Kind, das sich bei ihm auf dem Wagen befand, in Decken und ließ es vom Wagen herunterfallen. Dann sprang er selbst nach. Bauer und Kind blieben unverletzt. Die Tiere rasten weiter. An der Straße saß eine Frau mit einem Kinderwagen, die beinahe von dem Gefährt erfaßt worden wäre. Auch eine andere junge Frau konnte sich mit ihrem Kinderwagen eberfalls im letzten Augenblick in Sicherheit bringen An einer Brücke ereilte das Gespann sein Geschick. Ein Pferd riß sich an dem Blinksignal der Reichsbahn den Bauch auf, so daß es gleich abgeschlachtet werden mußte. Münster, 11. Juni. Ehrung für Oberbürger= meister Hillebrand. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop hat in dankbarer Anerkennung für besondere Verdienste dem Oberbürgermeister der Stadt Münster, Albert Hillebrandt, sein Bild mit einer Widmung überreicht. Ochtrup, 12. Juni. In einem Kübel Magermilch ertrunken. Das zweijährige Söhnchen des hier wohnenden Landwirts Gerhard Hölscher, das sich in Epe bei Verwandten aufhielt. wurde in einem Kübel Magermilch ertrunken aufgefunden. Neben ihm schwamm ein kleiner Holzschuh auf der Milch. Dem Kleinen war anscheinend der Holzschuh in die Milch gefallen. und bei dem Bemühen, ihn wieder zu erlangen. ist das Kind in die Milch gefallen. Epe, 12. Juni. Vom Floß gestürzt und ertrunken. Hier hatte sich ein Junge mit einem selbstgebauten Floß auf einen Teich in einer Lehmkuhle gewagt. Plötzlich schlug das Floß um das zu schmal gebaut war, und der Junge fiel ins Wasser. Ein am Ufer stehendes Kind, das den Vorfall beobachtet hatte, rief einen zufällig des Weges kommenden Soldaten herbei, der unverzüglich dem 13jährigen Jungen nachsprang. ihn jedoch nicht mehr fassen konnte. Bisher waren die Versuche, die Leiche des Jungen zu bergen, erfolglos. Recklinghausen, 12. Juni. 300 RM. in den Mülleimer geworfen. Ein hier wohnender Kaufmann hatte 300 RM. in Scheinen in einen Briefumschlag getan und auf seinen Schreibtisch gelegt. Als er sie dann benötigte, waren sie plötzlich verschwunden. In das Rätselraten um das verschwundene Geld hinein meldete sich ein städtischer Müllkutscher, gab die 300 RM. in dem Umschlag zurück und erklärte, das Geld im Müll gefunden zu haben. Das Geld war anscheinend vom Schreibtisch in den Papierkorb gelangt. Der ehrliche Mann erhielt eine anständige Belohnung. E Ner Bchssunfen Essen, 12. Juni. Schwerer Verrehrsunsau. Auf der Ruhrtalstraße zwischen Werden und Kettwig kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein Lieferwagen fuhr dort gegen einen Chausseebaum. Durch den heftigen Anprall wurden außer dem Fahrer noch zwei Insassen des Wagens zum Teil schwer verletzt. Einer der Insassen ist im Krankenhaus in Kettwig gestorben. Von dem unter Alkoholein wirkung stehenden Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Düsseldorf, 11. Juni. Die Goethe=Medaille Pros. Junghanns. Wie bereits gemeldet, hat der Führer dem Düsseldorfer Maler Julius Paul Junghanns aus Anlaß der Vollendung seines 65. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste auf dem Gebiet der Tiermalerei die Goethe=Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Prof. Junghanns wurde diese hohe Auszeeichnung, die für ihn ganz überraschend kam, durch Gauleiter Florian überreicht. Der Gauleiter gedachte dabei in warmherzigen Worten der Verdienste Prof Junghanns als selbstschaffender Künstler und Lehrer der Düsseldorfer Kunstakademie und brachte seine lebhafte Befriedigung darüber zum Ausdruck, daß diese ungewöhnliche Auszeichnung einem mit seinem Gau durch 40 Jahre eng verbundenen Künstler zuteil geworden war, der durch sein gehaltvolles Schaffen dazu beigetragen hat, den Ruf der Stadt Düsseldorf als Kunstzentrum im deutschen Westen zu festigen und zu vertiefen. Die Glückwünsche der Wehrmacht überbrachte General der Flieger Danckel mann, die der Reichskulturkammer und der Stadt Düsseldorf Stadtrat Ebel. Regierungsvizepräsident Kämmerer gratulierte im Namen des Regierungspräsidenten und Prof. Schmidt überreichte die Glückwünsche der Kunstakademie. Köln, 12. Juni. Was ist eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit? Ein in einem Kölner Betrieb beschäftigter Arbeiter erkrankte nach vierwöchiger Tätigkeit und blieb nach ärztlichem Attest vier Tage seiner Tätigkeit fern. Da er für diese vier Tage keinen Lohn erhielt, klagte er am Arbeitsgericht. Er bezog sich dahei auf§ 616 des B. G.., der besagt:„Der zur Dienstleistung Verpflichtete geht des Anspruches auf Vergütung nicht dadurch verlustig, daß er für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird.“ Der Beklagte machte geltend daß im vorliegenden Falle von einer nicht erheblichen Zeit der Arbeitsverhinderung keine Rede sein könne, da der Kläger nur vier Wochen in Diensten des Beklagten gewesen sei. Da seien vier Tage doch schon eine recht erhebliche Zeit Im Tarif für Handelshilfsarbeiter werde ausgeführt, daß als nicht erhebliche Zeit nach einjähriger Tätigkeit eine Woche zu gelten habe. Das Kölner Arbeitsgericht schloß sich der Ansicht des Beklagten an und belehrte den Kläger, daß seine Klage kostenpflichtig abgewiesen werden müsse. Wenn auch im§ 616 B. G. B. von einer verhältnismäßig nicht erheblichen Zeit die Rede sei, so sei doch in den Tarifbestimmungen festgelegt worden, daß der Arbeitsverhinderung für nicht erhebliche Zeit eine Beschäftigungsdauer von einem Jahre vorausgehen müsse. Der Kläger tue darum gut, die Klage zurückzuziehen, um die Kosten eines abweisenden Urteils zu ersparen. Der Kläger folgte dem Rat. Osterburg, 12. Juni. Die Ochsen und die Weckuhr. Ein lustiger Vorfall spielte sich in der Feldmark des Dorfes Geestegottberg ab Ein Geschirrführer, der mit einem Ochsengespann SOtLL alkd! Kroatien— Deutschland am 15. Juni Das erste kroatische Länderspiel Der Kroatische Fußballverband hat für das erste Fußballänderspiel gegen itschland das em Sonntag 15 Juni im hat für das erste Fußballänderspiel gege Deutschland, dus um Sonntag, 10. Juni, im Wiener Praterstadion veranstaltet wird, nachstehende spielstarke Mannschaft aufgestellt: Tor: Glaser(Gradjanski Agram); Verteidiger: Brozovic. Dubac(beide Gradjanski); Läufer: Manola, Jazbinseck. Lechner(alle Gradjanski); Stürmer: Cimmermancic. Woefl. Lesnik(alle Gradjanski), Jazbec(Slavia Varas= din). Vlese(Gradjanski Agram). Mit Ausnahme des Halblinken Jazbec. der, wie der Linksaußen Plese. zum ersten Mal gegen Deutschland spielt. stützt sich die Nationalmannschaft auf die vielfach bewährten Kräfte der Agramer Meisterelf. die durch den Zuzug der früher in Belgrad tätig gewesenen Nationalspieler Lechner. Dubac und Manola, noch erheblich verstärkt wurde. Agrams großartiger Torhüter Franjo Glaser und der ausgezeichnete Außenläufer Gustav Lechner fehlten bisher in keinem Spiel gegen Deutschland und sind auch im ersten Länderkampf des neuen Kroatiens wieder dabei. Der stämmige Verteidiger Ernest Dubac spielte schon dreimal gegen uns und der schußkräftige Halbstürmer Franje Woelfl sowie die beiden Läufer Ivan Jasbinsek und Peter Manola je zweimal, je einmal traten an: August Lesnik. Mirko Brozovic und Zvonko Cimmermancic. Neuer Erfolg des Kann=Olympiasiegers Hradetzky Bei einer Frühjahrsregatta auf dem Starberger See. die den Abschluß eines Lehrganges bildete, standen die 10=km=Rennen im Vordergrund. Die Besetzung ließ keinen Wunsch offen. Leider kam es nicht zu dem erwarteten Zweikampf zwischen Olympiasieger Hradetzky und dem Weltmeister Triebe, da der Salzburger=Mann am Kajak fuhr und Triebe das Faltbootrennen vorzog. Beide siegten mit grotem Vorsprung. Hradetzky benötigte 49:55 und ließ die beiden Münchener Poiger(51:18.3) und Fueß(53:173) weit hinter sich während Triebe die 10 km im Faltboot in 55:31.5 zurücklegte und Böhle=Duisburg(55:55.6) auf den zweiten Platz verwies. Ungarischer Rekord im Hindernislauf In Budanest gab es den zweiten Landesrekord in der Leichtathletik in diesem Jahre. Im 3000=Hindernislauf drückte Szilagyi die bisherige ungarische Bestleistung auf:32 Min. Eine beachtenswerte Leistung zeigte auch der junge Csanyi, der 200 m in 22,1 Sekunden durchlief. aufs Feld zog. stellte er auf dem Hof fest, daß seine Taschenuhr entzwei gegangen war. Um aber pünktlich vom Feld heimkehren zu können, steckte er in eine Ledertasche seinen Wecker und hängte die Tasche an das Sielengeschirr. Als unterwegs plötzlich der Wecker zu klingeln begann, scheuten die Ochsen aus ihrem schläfrigen Trott auf und rasten wild die Straße entlang. Der Geschirrführer versuchte, die Ochsen wieder einzuholen, aber immer, wenn er sich den Tieren. näherte, ging der Wecker wieder von neuem los und mit ihm die Ochsen. Erst mit Hilfe einiger Arbeitskameraden gelang es ihm, die Ochsen zum Stehen zu bringen. Es SpektHScchaus Ein heiterer Roman von Marianne von Ziegler Urheber-Rechtsschutz: Drei Quellen-Verlag. Königsbruck(Bezirk Dresden) 0„„„„ „Franz, Sie kommen gerave im rechten Augenblick. Hier geschehen schreckliche Dinge! Martin ist verschwunden!“ „Seit wann?“ „Seit gestern abend. O Gott, ich ängstige mich so um ihn!“ „Aber Frau Gina!“ sagte Dr. Mohr beruhigend und zog seine Uhr.„Ist das Grund zur Aufregung? Das kann doch jedem Mann passieren, daß er sich gegen Morgen ein wenig verspätet. Wenn ich an unsern Stammtisch im„Gelben Haifisch“ denke... Sie haben das doch schon früher erlebt!“ „Nein, nein, so ist das nicht. Sie wissen nicht, was hier alles vorgeht. Es spukt im Seehaus. Und nun ist Martin fort und Möbius und der Polizeirat und der Schwarze und die Diamanten auch.“ Mohr stellte seine Handtasche nieder und verbiß die Heiterkeit, die sich auf seinem Gesicht auszubreiten drohte.„Ich habe allerhand Neuigkeiten erwartet. Wie nett. daß ich nicht enttäuscht werde. Ich bin ganz Ohr...“ „Zu lachen ist gar nichts dabei“ bemerkte Gina etwas gekränkt.„Sie werden es gleich hören. Konrad. Konrad! Komm schnell und hilf mir erzählen!“ Herr Reichenbach, der in vorsichtiger Entfernung Zeuge der Begrüßung gewesen war, trat näher und wurde vorgestellt. „Daß wir nun Dr. Mohr hier haben, ist das beste, was uns geschehen konnte. Er versteht sich auf alle Verbrechen!“ „Nicht als ob ich von der Branche wäre“ berichtete bescheiden der Freund.„Aber selbstverständlich stehen meine geringen Kenntnisse zur Verfügung Also sagen Sie, womit ich dienen kann? Wollen Sie morden, brandstiften oder was sonst?“ Gina schöttelte unwillig den Kopf.„Ob Sie es nun glauben oder nicht, es ist alles sehr ernst. Piets Diamanten sind gestern verschwunden. Wer ist der Dieb? Das frage ich Sie.“ Mohr sah ein, daß doch etwas an der Sache sein mußte, setzte sich auf die Bank unter den Tannen, wo der gedeckte Tisch ein baldiges Frühstück verhieß, und schlug einen amtlichen Ton an.„Vor allem sagen Sie mir, was Sie schon unternommen haben.“ „Gar nichts!“ antwortete Gina stolz.„Sie denken wohl, wir hätten es recht ungeschickt angefangen und das Malheur gleich in alle Welt ausposaunt? Nein, da waren wir besser beraten. Der Direktor „Wer ist das?“ „Direktor Westhoff, einer unserer prominentesten Gäste. Großindustrieller oder bedeutender Unternehmer, jedenfalls ein gewiegter Geschäftsmann. Der riet, vorerst abzuwarten. Vor allem wollte er die anderen Gäste nicht unnötig aufregen, was freilich nichts half, denn sie erfuhren es nachher doch, nicht wahr, Konrad?“ Mohr zog die Brauen zusammen.„Die übliche blödsinnige Vertuschungsmethode, die bei Hoteldiebstählen den Spitzbuben immer das Verschwinden erleichtert. Und die Polizei? Was sagt sie?“ „Die Polizei? Die haben wir eben noch nicht verständigt.“ „Ja, zum Donnerwetter, seid ihr alle nicht recht bei Trost? Das wäre doch das erste gewesen!“ „Unser Direktor war anderer Meinung!“ erwiderte Gina etwas gekränkt,„und ich fand seine Gründe ganz gut; du warst doch auch damit einverstanden. Konrad, nicht?“ Herrn Reichenbach erschienen die gestern gefaßten Entschlüsse bereits in etwas anderem Licht.„Ich— ja, ich glaubte wohl— ich weiß nicht mehr recht.. „Also hören Sie einmal“, sprach der Anwalt streng.„Nach dem, was Sie da erzählen, ist Ihr Direktor zum mindesten ein seltsamer Herr. Einen Diebstahl der Polizei verheimlichen! Das ist mir doch noch nie vorgekommen... am Ende ist er es selbst gewesen!“ Gina hielt sich beide Ohren zu.„Um Gotteswillen, hören Sie auf. Ich werde noch verrückt! Seit zwölf Stunden geht das nun so fort. Eines nach dem andern erscheint verdächtig, Sie brauchen mir nur ein wenig zuzureden, dann gestehe ich, daß ich es selbst war.“ „Ich will nicht hoffen!“ „Nein, natürlich dürfen Sie nicht! Ich sage es nur, damit Sie sehen, wie verworren alles ist. Hier unser guter Konrad Reichenbach ist ja auch schon ganz konfus davon und redet, als ob er weiß Gott was auf dem Gewissen hätte. Aber jetzt will ich für ein Frühstück sorgen, das wird uns allen gut tun.“ Und sie eilte ins Haus und in die Küche. Dort traf sie Fannerl und Zenzi in eifriger Unterhaltung mit Herrn Krähuber, der soeben mit seiner Milchkanne und den Frühstückssemmeln eingetroffen war, und zu ihrer Ueberraschung zeigte sich, daß die Ereignisse des Abends den beiden wackeren Hausgehilfinnen schon wohlbekannt waren. Freilich war es ja teilweise laut genug dabei hergegangen, und Fannerls Ohren waren groß genug. um an Türspalten und offenstehenden Fenstern noch ein übriges aufzufangen. Zenzi hinwiederum verfügte über das nötige Mundwerk und eine durch häufigen Lichtsvielbesuch geschärfte Kombinationsgabe. die ihr ermöglichten, alle auftauchenden Probleme gründlich zu untersuchen und in die eindrucksvollste Beleuchtung zu setzen. Nach ihrer Meinung lag der Schwarze bereits, einen Dolch im Herien, in irgendeinem finsteren Abgrund der Polizeirat setzte hinter Girgl. dem mutmaßlichen Mörder. her. Herr Hollweck war natürlich, von Eifersucht zerfleischt ausgezogen. um Herrn Möbius, dem seine„Alte“ so schöne Augen gemacht, durch einen wahlgezielten Revolverschuß niederzustrecken. Die Diamanten aber— ja, da wollte sie jede Wette eingehen daß die niemand anders gestohlen hatte als die Frau Ministerialdirektor. diese„neidische Zecken“. die von früh bis spät immer Extrawünsche gehabt und dann nicht einmal Trinkgeld gegeben habe. Gina vernahm nur mehr diese letzte Behauptung: wenn sie auch leider nicht ganz von ihrer Richtigkeit überzeugt wurde, so war doch das üble Andenken, das man der Widersacherin bewahrte, Balsam für ihr Herz. Sie fand es aber nötig, die aufgeregten Gemüter durch Beschäftigung abzulenken und erteilte daher den Mädchen so viele Aufträge als ihr in der Eile eben einfielen, während sie Krähuber nach Bichelberg entsandte, um dort bei der Wirtin und im Kramladen die Wochenrechnung zu bezahlen und neue Waren zu bestellen. Der Hundertmarkschein, den sie gestern noch glücklich eingenommen, kam ihr dabei sehr zustatten. Sie händigte ihn dem treuen Vasallen aus, und dieser empfahl sich, nicht ohne das Fannerl noch mit sachverständigem Augenzwinkern wegen des Girgl zu beruhigen; wenn man es nicht ganz saudumm anfange, bringe die Polizei ihrer Lebtag nichts heraus. Seufzend stieg Frau Hollweck die Treppe emvor. Gab es denn nirgends in diesem Hause mehr eine stille Bucht. in der man Zuflucht vor den Stürmen des Lebens suchen und finden kannte? In früheren Jahren, mo es ihr und Martin auch nicht an Bedrängnissen, wenn auch anderer Art, gefehlt hatte, war es die Kinderstube gemesen, wo sie alles Leid und alle Sorge abzustreifen pflegte. Jetzt waren Gutrune und August ihr schon über den Konf gewachsen, nahmen teil am Leben der Groben und seinen Aufregungen und sorgten selbst für ein gerüttelt Maß danon. Blieb nur noch Frieder— Frieder, der kirschäugige Cherub, um den sie sich die letzten Tage hindurch so menig hatte kümmern können! Den wollte sie jetzt an ihr Mutterherz drücken, in seinen unschuldigen Liebkosungen Trost und kurzes Vergessen finden! Aber auch hier wartete ihrer eine Enttäuschung. Als sie das Kämmerchen betrat, das nehen Gutrunens Dachzimmer gelegen, ihr Kleinod bei Nacht beherbergte, fand sie Frieder in erbittertem Kampf gegen die ältere Schmester, die vergebens suchte. das mütend um sich schlagende kleine Ungeheuer zu bändigen. So wurde aus der beabsichtigten mütterlichen Umarmung vorerst eine schallende Ohrfeige. (Fortsetzung folgt.) Erscheint täglich mit lich 2,01 RM. einsch (einschließlich Botene Betriebsstörung usw. Bezugspreises. Anze nicht geschäftlicher A breit 15 Pfg. Bei Nachlaß. Gerichtsstat Kostenl. Beilage Nr. 136(1. Bla Der unaufho Der zusammen Ertolz Der vom Oberkos kanntgegebene zusam Kriegsereignisse der kündet von einzigar erste, bereits gestern Teil des dokumentar und Luftkrieg gegen der zweite Teil. de bewunderungswürdi Balkan darstellt. Die Wintermona Agitation leichtsinni bezeichnet worden; gegen England auch und wirksam vorang die an Lautstärke englischer Minister Vereinigten Staater entgegen den optin arten auf den Ern im Atlantik hin. Nun zeigt der Wehrmachtbericht ü des Jahres 1941 n welche Sorgen sich 6 vermeintlichen Ruh Von Anfang Janua nämlich die deutsch waffe rund um En nicht weniger als 2 und England dienst Allein in vier Kriegsschiffen und raum zum Opfer g etwa der Gesamtte Schiffahrtslandes e reich oder Holland mehr Schiffsraum flotte als nur in deutschen Kampfm worden sind. Dabe Erfolge der Mine lischen Häfen mitge daß bei den Lufta noch weitere Schif deren Tonnage i Monaten Handel werden konnte. Wo England sie es geschlagen. V fuhren auch seine Hilfstruppen. De zusammen. und bal Brite auch vom g tausende von Gef große Mengen an Balkan in unsere nung auf Kreta z wurde aus der L Kühnheit einmalig geschichte. Der une brachte bei denkba dem Feinde außer. die Schlagkraft det die Versenkungszif meerraum von J 30 versenkte feind Kriegsschiffe des schädigt. Im gleich im Mittelmeer 502000 BRT. M raum wurde besch uns mit Stolz und erfüllen. Der OKW.=Be stungen des deu und in der Cyrer der deutsche Angri 10. April hatten d die Gegend von T. die ägyptische Gre In knapp zwi Afrikakorps unter hältnissen des a und unter schwer tische Kräfte über Dank der kühnen, der überragenden italienischen Verb wöchigem Feldzug nahme von Tob früheren britische machen. Unvorstellbar auf Balkans schw Kreta und Nord