Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. sben rse. üdenscheid. uusgedrückt am 30. November 113 .95 45 183, Roggen: gerste 166— 107, —146, Weizen. kleie 27—27.5, en 33-35, Pese. die Westfälische in Dortmund on denen etwa Wenn man die Interessenten ufig unmöglich rfolg angesprong, wenngleich hm. Es wursielfach auch in semeinen etwas irden nur verer. Besonderes auch in Berlin ber dem gestrimmarkt wurde sentag wird in te. * E r s t= A u f f ü h ch“ hingewieein lebender studierung dieDie Chöre es. Die Aufbegegnen. holz der frei gnete n gesucht. ovision. obhölg. EN S B ählke. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertace. Abonnementspreis vom 24./11, bis 1 /12 : 9 0 G o l d p f e n n i g Einzelnummer: 15 Goldpfennig. Amtliches Kreisblatt für den Stadtkreis Lüdenscheid. K&am Amtlicher Anzeiger für den Kreis Altena.# = Ferniprecher: 98.— Telegramm-Rüresse: Zeitung. Die 1 mm Zeile oder deren Raum kostet 10 Goldpfennig. Familien=Anzeigen und Stellengesuche 6 Goldpfennig. Auswärtige 12 Goldpfennige, Behörden u. Finanz 50% Aufschlag. Reklamen 50 Goldpfennig Ne. 190. Druck und Verlag von Karl Salle. Eüdenscheid, Friedrichstraße 91.— Verantwortlicher Redakteur: W ilh. Lehder, Lüdenscheid. Heosloan i. Seienr 10. 18 und Lohnfragen. Die Eisenbahner demonstrieren. Berlin, 6. Dezbr. Vor dem Reichstagsgebäude hat sich heute in den Nachmittagsstunden eine Versammlung von etwa 100 Eisenbahnern, Mitgliedern verschiedener Eisenbahngewerkschaften, eingefunden, um gegen die Beamtenabbauverordnung zu demonstrieren, da auf der Tagesordnung der heutigen Reichstagssitzung auch der Antrag, der„Deutschnationalen wegen Revision dieser Verordnung chr.. Die Beamten hatten den lebhaften Wunsch, auch der Sitzung des Reichstags beiwohnen zu können. Bei dem bedrängten Raum der Tribünen konnten jedoch nur wenige Einlaß finden. Um die Arbeitszeit der Beamten. Berlin, 6. Dezbr. Heute sollten im Reichsministerium des Innern weitere Besprechungen über die Erhöhung der Arbeitszeit der Beamten stattfinden. Diese Verhandlungen werden jedoch um einige Tage verschoben werden, weil das Ministerium zunächst die endgültige Auffassung der Beamtenorganisationen zur Kenntnis nehmen will. Der Beamtenbund hat in einer Sitzung des Hauptausschusses zu dieser Frage Stellung genommen und heute nachmittag werden die gesamten gewerkschaftlichen Organisationen der Zegiexung einen einmütigen Beschluß in dieser Frage übermitteln. Die Ansich der Organisationen geht übereinstimmend dahin, daß jetzt und in Zutunft eine einheitliche Behandlung aller Beamtenfragen verlangt wird. Die Lohnreglung in der Metallindustrie. .— Sstlirz,. 6. Dez. In der Frage kir Festmarklöhne in der Veruiner Merauindustrie hatte der Schlichtungsausschuß einen Schiedsspruch gefällt, in dem der Lohn des ungelernten Transportarbeiters auf 4! Goldpfennig bemessen war. Danach würde der Lohn des Facharbeiters auf 50 Pfennig, die Löhne der übrigen Kategorien der Arbeiter und Arbeiterinnen in einer dem Uebergang auf Festmarkrechnung entsprechenden Weis bemessen. Der Verband Verliner Metallindustrieller hatte bei diesen Verhandlungen zur Voraussetzung gemacht, daß dies: Löhne sich aus einem GrundGerger Paste Puborg zu errechnen hätten. Ferner hatte der Vervano zur Voraussetzung gemacht, daß die ###n Rentenngark und nicht in Goldmark ausgedrückt würden, .. sich auch die Preise dse Einzelhandels auf Rentenmark einzusteuen hütten. Ueber dieses Ergebnis der Verhandlungen hatte der Deutsche Metallarbeiterverband eine Urabstimmung herbeigeführt, in der das Ergebnis abgelehnt wurde. Da ein Abwarten des Abstimmungsergebnisses die ordentliche Lohnverrechnung in der lausenden Woche unmöglich gemacht hätte, ist die Lohnregelung so wie geschildert, in den Betrieben der Berliner Metallindustrie zur Durchführung gebracht worden. Ein Notschrei aus Köln. Köln, 5. Dez. Im Meßsaal tagte heute eine Massenversammlung der Reichs=, Staats= und Kommunalbeamten und Angestellten aller Behörden Kölns, die von etwa 6000 Mann besucht war. Nech Barlegung der ungeheuren Notlage der Beamten und Angestellten wurde eine Cntschließung gefaßt, di: telegraphisch an die Reichs. xegierung. gesandt wurde. In der Entschließung heißt es u..: Sitz, eichten einen letzten Notschrei an die Reichsregierunz um „se. Tausende von Beamten und Angestellten mit ihren Fanllien hungern. Die Beamten= und Angestelltenschaft ve langt sofortige durchgreifende Hilfe, andernfalls sie die Verantwortung füir das verauszusehende Chaos auf diejenigen abwälzen wird, die es in der letzten Stunde versäumt haben, den Hunger abzuwenden. Red. Johugeng Neueste vom Tage. Die beiden ersten Paragraphen des Exmächtigungsgesetzes wurden gestern im Reichstag angenommen; die Schlußabstimmung ist auf morgen vertagt. Die deutsche Regierung hat beim Wiederherstellungsausschuß und den alliierten Regierungen Schritte zur Aufnahme einer Lebensmittelanleihe unternommen. Es besteht die Hoffnung. daß die Mehrheit des Wiederherstellungsausschusses für die Gewährung der Anleihe stimmen wird. Das Reichskabinett beschäftigte sich unmittelbar nach der Reichstagssitzung mit der rheinischen Frage. Hierauf fand eine Besprechung mit den Vertretern des Rheinlandes statt. Die Besprechung hat sich vor allem mit dem Notgeld und der rheinischen„Rotenbank beschäftigt. Die Reichsregierung wied die Besprechungen mit den Vertretern des Rheinlandes heute fortsetzen. Die von kommunistischer Seite gestern veranstalteten Versammlungen im Lustgarten zu Berlin wurden von der Polizei mühelos zerstreut. Der stellvertretende Regierungspräsident Jakob und 8 weitere pfälzische Beamte sind durch die Franzosen aus der Pfalz ausgeworden. Damit sind nunmehr sämtliche Beamte der sälzischen Kreisregierung ausgewiesen. Nach einer amtlichen holländischen Meldung hat Beelaert van Blockland der Königin mitgeteilt, daß er zu seinem Bedauern es nicht für möglich gefunden habe, die Kabinettsbildung zu vollziehen. Die seit mehr als einem Monat andauernde Ministerkeise bleibt infolgedessen vorläufig ungelöst. Reuter meldet: Nachdem Dr. Sun Yat Sen gedroht hat, die Zollgelder in Karthun mit Beschlag zu belegen, haben die im Hafen liegenden 7 ausländischen Kanonenboote Soldaten mit Geschützen und Maschinengewehren gelandet und die Zollämter besetzt. . g gei. unn eine Lebensmillelanleihe. Ermachrigungsgesetz teilweise angenommen.— Die Haltung des Wiederherstellungsausschusses. Reparationskommission und Amerikaanleihe. Washington, 6. Dezbr. Die bevorstehende Erörterung des amerikanischen Lebensmittelkredites für Deutschland in der Reparationskommission wird in unterrichteten Kreisen lebhaft besprochen. Man nimmt an, daß England aller Voraussicht nach für die Genehmigung der Anleihe und das Prioritätsrecht eintreten wird. In den Kreisen der Reparationskommission verlautet, daß Italien dem englischen Standpunkt beitreten werde. Die voraussichtliche Haltung Belgiens ist unbekannt. Dagegen wird Frankreich, wie man annimmt, das Prioritätsrecht für die Lebensmittelkredite bekämpfen. Deutscher Schritt auch in London. Paris, 6. Dezbr.„Le Parisien“ meldet aus Washington, daß Deutschland bei verschiedenen Regierungen Schritte unternimmt, um die Zustimmung der Reparationskommission zu dem amerikanischen Prioritätsverlangen für die Lebensmittelanleihe zu erhalten Der deutsche Botschafter in London habe nach dem Blatt ein entsprechendes Ersuchen beim Außenministerium vorbereitet. Beklemmung in Paris. Paris, 7. Dezbr. Die Nachrichten über den bevorst:henden Schritt Deutschlands bei der Reparationskommission, um die Ermächtigung zur Aufnahme eines Lebensmittelkredites in Amerika zu erhalten, rufen in hiesigen politischen Kreisen eine gewisse Bedrückung hervor. Man nimmt an, daß eine Einigung zwischen der Londonei Regierung und den deutschen Persönlichkeiten bereits in London erfolgt ist. Amerika für den Plan. London,.= Dezbr. Die„Times“ melden aus Waihington, daß nach Auskünften des Staatsdepartements Deutschland die Absicht habe, vön der Reparationskommission die Freigabe einer Priorität von 70 Millionen Dollar zu bewirken, die von Deutschland als auswärtige Anleihe aufgenommen werden sollen. Von der amerikanischen Regierungsstelle, die diese Meldung in der Presse verbreitet, soll der„Times“ zufolge gleichzeitig erklärt worden sein, daß die Regierung der Vereinigten Staaten den Gedanken einer Anleihe und das eben genannte Verlangen sehr begünstige. Abgelehnter Mißtrauensantrag. Berlin, 6. Dezbr. In der heutigen Reichstagssitzung wurde das von den Kommunisten eingebrachte Mißtrauensvotum, nachdem ein Antrag auf namentliche Abstimmung keine genügende Unterstutzung gefunden hatte, vom Hause mit überwältigender Mehrheit gegen etwa 11 Stimmen der Kommunisten, Deutschvölkischen und der Gruppe Ledebour abgelehnt. Terlin, 6. Dezember. Im Reichstage wurde§ 1 des Ermächtigungsgesetzes mit 282 gegen 79 Stimmen bei einer Stimmenthalturg angenommen. Aus dem Reichstage. Berlin, 6. Dezember. Im Reichstag herrschte am Donnerstag bereits om frühen Morgen an eine große Erregung, da sich die Schwierigkeiten, die sich der Annahme des Ermächtigungsgesetzes entgegenstellten, wieder vermehrt hatten. Aus der Anwesendenliste der Fraktionen ergab sich, daß die Zweidrittelmehrheit, die für die Abstimmung notwendig war, wahrscheinlich nicht erreicht werden würde. Infolgedessen wurde die für 1 Uhr anberaumte Plenarsitzung um 1 Stunde verschoben. Als sie dann endlich begann, wurden zunächst einige kleinere Vorlagen erledigt. Dann folgten die Hauptpunkte der Tagesordnung: Die Abstimmung über das kommunistische Mißtrauensvotum und die dritte Beratung des Ermächtigungsgesetzes. Das Mißtrauensvotum wurde gegen die Kommunisten, die Deutschvölkischen und die Ledebourgruppe, die zusammen etwa 11 Stimmen aufbrachten, abgelehnt. Bei der dritten Lesung des Ermächtigungsgesetzes warf der deutschvölk. Abg. Wulle den Sozialdemokraten vor, sie hätten wenig Achtung vor der Weimarer Verfassung, da sie auch für dieses Gesetz eintreten. Er bekämpfte diesen Entmurf, weil schon unter dem ersten Ermächtigungsgesetz das Wirtschaftsleben Formen angenommen habe, die an die elendsten Tage des Manchestertumes errnnerten. Arbeiter, Industrie und Landwirtschaft würden enteignet, während das jüdische Bankkapital hemmungslos herrsche. Auch der Bayrische Bauernbündler Ehr lehnte das Ermächtigungsgesetz ab, obwohl er das Vertrauen habe, daß die Regierung im parlamentarischen Geiste geführt werde. Er betonte ausdrücklich, daß bei der Neuregelung der Steuern den mittleren u. kleinen Staaten Rechnung getragen würde, und daß die bundesstaatlichen Vertreter im Reichsrat nicht genügenden Einfluß auf die Regierung bekämen. Damit war eigentlich die Aussprache beendet. Es entszann sich aber noch eine heftige Auseinandersetzung zwischen den Sozialdemokraten und Kommunisten über die Politik dieser Parteien im Rheinlande. Der Abg. Sollmann(.) erklärte: Wir Rbeinländer bleiben Preußen, wir bleiben Deutsche. Die beiden ersten Paragraphen des Ermächtigungsgesetzes wurden darauf in namentlicher Abstimmung mit 282 gegen 79 und mit 278 gegen 81 Stimmen angenommen. Dabei gab Finanzminister Luther noch die Erklärung ab, daß einem deutschnationalen Antrag entsprechend die Rentenmark von jeder Gefährdung befreit bleiben solle. Die Sicherheitsbelastung des Grundbesitzes werde nicht erhöht werden. Ein weiterer Abbau der Zwangsec# guch bezüglich des Grundbesitzes sei zu erwarten. Die zu schaffende Goldnotenbank und die Rentenbank sollten aufeinander eingestellt werden. Da sich bei der Abstimmung ergeben hatte, daß ohne die Deutschnationalen, die evtl. den Saal verlassen wollten, keine Anzahl von 2 Drittel der Mitglieder zu erreichen war, beantragten die Regierungsparteien Vertagung der Schlußabstimmung des Ermächtigungsgesetzes bis zum Sonnabend. Dieser Antrag rief lebhafte Bewegung im ganzen Hause hervor und führte zu einer heftigen Auseinandersetzung, in der die Frage erörtert wurde, wer an der Zuspitzung der politischen Situation schuld sei. Schließlich wurde der Vertagung der Schluß=Abstimmung bis Sonnabend zugestimmt. Der Wunsch des Abg. von Graefe, sofort über die Frage der Aufhebung seiner Immunität zu verhandeln, wurde abgelehnt Die Angelegenheit ging an den Geschäftsordnungsausschuß. Das Haus vertagte sich dann bis Sonnabend. Rundschau. Die Kabinette der fünf Jahre. Rev:lutionskabinett vom 9. 11. 16—13. 2. 1919; am 28. 18 Austritt der Unabhängigen. 11. 2. 19—20. 6. 1919 Kabinett Scheidemann. 21. 6. 19—26. 3. 1920 Kabinett Bauer(Wiedereinteitt der Demokraten am 21. 10. 1919). 27. 3. 1920—8. 6. 1920 Kabinett Müller. 25. 6. 1920—4. 5. 1921 Kabinett Fehrenbach. 10. 5. 1921—22. 10. 1921 1. Kobinett Wirth. 27. 10. 1921—14. 11. 1922 2. Kabinett Wirth. 22. 11. 1922—12. 8. 1923 Kabinett Cuno. 13. 8. 1923—4. 10. 1923 1. Kobinett Stresemann. 6. 10. 1923—23. 11. 1923 2. Kabinett Stresemann. Neuwahl des Preußischen Landtages gefordert. Berlin, 6. Dezbr. Die Deutschnationalen haben im Preußischen Landtage folgenden Antrag eingebracht: Für den Fall, daß in den nächsten Monaten Reichstagsneuwahlen stattfinden, findet am gleichen Tage die Neuwahl für den Preußischen Landtag und die für die Gemeindevertretungen statt, ebenso in allen Kreisen und Provinzialvertretungen. Ebert an Hergt. Berlin, 5. Dez. Zu den Ausführungen des Abgeordneten Hergt in der heutigen Reichstagssirung über die Vorgänge der Regierungsbildung und der Aussprache des Reichspräsidenten mit den Parteiführern, erfahren wir von zuständiger Stelle: Der Reichspräsident bleibt bei den Darlegungen, die er in dem Antwortbriese an die deutschnationale Volkspartei über die Vorgänge abgegeben hat. Er muß es ablehnen sich über die einzelnen vertraulichen Besprechungen mit den Parteiführern in der Oeffentlichkeit zu äußern. Paris gegen Helfferich. Paris, 7. Dezbr. Helfferichs Ernennung zum Leiter der Reichsbank wird in Pariser politischen Kreisen nicht gerade als die glucklichste Wahl bezeichnet. Man gibt der Befürchtung Ausdruck, daß der frühere Unterstaatssekretär der Finanzen seine amtliche Wachtstellung zugunsten der Monarchistenbewegung mißbrauchen und aus parteipolitischen Gründen den Anhängern des Revanchegedankens und der Steuerflucht in die Hände arbeiten werde. Versagte Erwerbslosen=Unterstützung. Berlin, 6. Dez. Halbamtlich wird gemeldet: In einer gemeinsamen Sitzung des Reichskabinetts und des preußischen#abinetts wurde bei der Aussprache über Einzelheiten zur Milderung der inneren Schwierigkeiten und der immer schwieriger sich gestaltenden Wirtschaftslage, insbesonder; auch im besetzten Gebiet, der Beschluß gefaßt, Erwerbslosenunterstützung künftig in solchen Fällen nicht mehr zu zahlen, in welchen von nachweislich vorhaudenen Erwerbsmöglichkeiten kein Gebrauch gemacht werken is Die Schmiergelder für die Basallenstaaten. Paris, 5. Dez. Ministerpräsident Poincare wird in den vereinigten Senatsausschüssen für Finanz= und auswärtige Angelegenheiten Erklärungen über die Regierungsentwürfe zu den Krediten an die Kleine Entente und Polen abgeben. Diese Kredite belausen sich nach dem von der Kammer angenommenen Entwurf auf 400 Millionen Franken für Polen. 300 Millionen für Sudslarien und 100 Millionen für Rumänien. Unsere falsche Hoffnung auf England. London, 5. Dez. In einer Wahlrede in Great Malwern erklärte der Premierminister auf eine Anfrage, ob er versichern könne, daß er alles tun werde, was in seiner Macht liege, um die Deurschen zum Zahlen zu bringen und Frankreich die notwendige Unterstützung zur Erzwingung der Bezahlung zu geben, er misse die Frage bezahen. Es sei ihm, wie er glaube, geglückt, die Entente NER der deutschsprachigen Presse e. bereits früher gesagt habe. i biuzu, was er sei. Sernn fruher gesagr have, daß er an erster Stelle Englünder Reichstagsabgeordneter Hoffmann im 56er Ausschuz. 6.„Dez. Der Reichstagsabgeordnete Johann=? Hoffmann, der bekanntlich versuchte, die Pfalz an zuliefern merege eie die Pfalz an Frankreich guswurde von der Sozialdemokratischen Pactei zum Pitglied des neuen 56er Ausschusses des besetzten Gebietes bestimmt. Zur Rheinlandfrage. Das offene Wort eines Elsässers. ergans, der Kölnischen Zeitung, in der französischen und belaischen Zone untersagt werde, wie dies während des größten Teils der Besatzungszeit des Ruhrgebiets dee Fall war, so mißbillige man dies vielleicht von englischer Seite, aber es sei nur ein Teil der allgemeinen französisch=belgischen Politik und man sei dayer nicht erstaunt. Aber jetzt werde mitgetellt, daß auf Befehl der Rh.inland=s berkommission die Kölnische Zeitung auf unbegrenzte Zeit verboten ist, und dies finde naturgemäß auch auf die britische Zone Anwendung, deren Mitelpunt Köln ist. eetiche en Schätzungen angeben. In zwei zerstörten Dörfern wurden auf den Feldern ungefähr 400 Menschen geborgen. Nach Berich. ten von Sonderkorrespondenten, die an der Unglücksstelle weilten. shartrist, der Anblick der verwüsteten Gegend die lühnste Phan. #: Stup ergreifender sind die Berichte der wenigen Ueberlaben. den. D' Annunzio stellte nach einem Besuch der Unglücksstätte die furchtbaren Bilder dieser Katgstrophe hoch über die Kriegsschrecken. Deutsches Gold auf dem Wege nach Amerika. Dezbr. Dem„Petit Parisien“ wird aus dem Haag . Paris, 5. Dez. Der elsisische Sezialist Grumbach beschäftigte Deuschl“= ot geitermn im Roterdamer Bahnhat ein Bagon aus sich im„Kopulaire“ mit der Rheinftage. Er wirst zunächt vor Goizk land uit eimn r Ladung von Goldbarren emngelausen sei. Die der srea zesschen Oefsentlicheit die Frage auf, wer ihr im Augen= woggun uu. 450 ger das Gald sel für Aineria besiumt, Bia. eeh. Her, werde, was der ckeinsche Separatisnus der Ibung znden sel Die Galbaren wichen sie koste. Sicher würde es nict hof unter starter Bewachung gelassen und 3ch" London, 5. Dezbr. Aus Neapel wird gemeldet, daß der Vesuv wieder große Lavamassen ausströmt und die glühenden Massen der Wasssdeg Bergen d Observatortum, das sich in hat is die#perges befindet, beruhigende Berichte veröffentlicht fluchtbereit: Devslkerung außerordentlich besorgt und halt sich säce Pate Gerais sae, habe, die in. einem Augenbick etwas anderes gewesen eine künstliche, leider Gottes oft auch blutige Mache. Eine gewisse Apathie der rheinischen Bevölkerung, die erschöpft sei von einem Kriegszustand von fast zehn Jahren, terrorisiert von ArKein Friedenspreis 1923. .ia Shrittignia, 5. Dez. Das zweite Komite des Stortings hat beichloßen, den Friedenspreis in diesem Jahre nicht zur Verseilung zu bringen. Der Betrag wird gemäß den Bestimmungen der Stiftung auf das nächste Jahr übertragen. Ein modernes Sodom vernichtet. Londen, 6. Dez. Die an der mexikanisch= amerskanschen rheinische Bevöllerung anzuekeln, wäre se in der Tat imnstande Frand heingelocht worden, iber die Hälte durchzusetzen„Der, Verfaser, bezeichnet es als kin, stäblich in Aschenhaufen... acsie der Sticdt st. kuchbisch, doß in Gegensat zu den Talsachen zo.scd ienr P uu. I. Puig im uscgengangen gewelden. Wie bereits angzekbndist angeblichen Pläne. Wo bleibt das„beschlagnahmte“ Holz? eschschschisterice cr se eis ece s inr Ssha eeiu wohres Sctom war. Die Grenze läust Samer urcd Hpr die Stadt daß sich kaum feststellen ließ welche Vereinigten Staaten gehörten und r. temnach der Zufluchtsort aller VerLerselt, Fat der vieherhalten und soermelen Verpzulchlangen Leiste der en Hoheliu is waite baust entwoder ein. Solel. einigten S ogten weh. Aus Zies=P,. Krunde ist min in den Ver„. Die Holzhändler sähen sich in die Möglichkeit versetzt, künstliche und Prohibitivpreise aufrechtzuerhalten. Die GesesichafKleine Nachrichten. —. Dresden, 5. Dez. Die Kommr nisten hatten in Dresden versucht, im geheimen ein Parteiblatt herauszugeben. Als vie Polizei davon erfuhr, setzte sie die Druckerei außer Kraft. Ein Redakteur, zwei Schriftsetzer und eine vierte Person wurden verhaftet. Eine Handdruckpresse und ähnliches Material wurde beschlagnahmt. dag Foris,. 6; Dez. Nach einer Sarasmeldung aus Kancy hat das Kriegsgericht des 25. Armeekorps den Kommandant der I. bayrischen Division, den deutschen General von Breitkopf, in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Dim Antrage liegt die einseitige Behauptung zugrunde, daß seine Truppen im August 1914 in dem Plünderungen und Brandstiftungen begangen haben. " Wien, 5. Dez. In Tulnarmad bei Wien wurde heute von der Polizei eine Banknotenfälscherwerkstatt ausgehoben. Die FölSondmesten im Fe falsche englische en im Retrage von 500.00) Pfund Sterling und eina 152 Milliarden österreichischer Kronen beschlagnahmt. schpunden inn ro9; daß die Stedt wenigstens tellwveise verten fordern deshalb von dem Minifer für die befreiten Gebiete, Preissenkungen. bek, bester Rechrung gereagen werze Glesbenag,e Ve Verit, 6 Dez, Versandlungen der Verliuer Bucherolbel das die verschiedenen Diensiellen fir di. Sachlsersten sich auch, rit dem Zucherband der Bäckermeiter Croberlins haben gestern erganicert seiten. 4 Dienrmeuen zur vie Sachlieserungen schlecht der Preig für zin beleg Fr a, Vesthpefzg, Von heute ab beirzgt 855 für ein helles Prot 78 und für ein dunkles Brot 74 Goldpfennige. Auf dem Berliner Schlachtviehhof ermäßinten sich gestern die Preise bei Rindern um 17, bei Kälbern um 25. bei Allerielt vom Toge. Hitleranhänger. # Von der Heller, 6. Dezbr. In einem hiesigen Betrieb waren beschäftigt, welche mit Adolf Hitler sympathisierten. Sie 15, Fages eine Kiste Dynamit nach dem Süden. Man „.eSemerunistend an aber bald wieder lauHammeln um 35 und bei Schweinen um 28 Prozent. Die Nucherpolizei hat daraufhin den Rabattzwang aufgehoben. Auch die Gewinnspanne im Lebensmittelhandel wurde nach längeren Verhandlungen mit Vertretern des Polizeipräsidiums gestern erheblich herabgeet ken der Am##ommunisten zogen, kürzlich nach Burbach und wolten den Amtmann absetzen. Sie wurden daraufhin ingesperrt. Dampferkollision auf der Schelde. Leuts Lam szrs: 6. Dezbr. Der deutsche Dampfer„Rhodopis“ der als lile Ganice de aldhenseschchede euiche giere sind wohlauf. Sie werden mit Gepäck nach Antgode“ weiterbefsrher, wenigen Tagen mit den Dampfer„Re. Zum Verbot der Kölnischen Zeitung. 5. Dez.„Manchester Guardian“ fordert in einem Leitartikel eine Erklärung über das Verbot der Kölnischen Zeitung durch die Rheinland=Oberkommission. Das Blatt schreibt, was in den französischen und belgischen Zonen des besetzten Rheinauch England, aber nicht so unmittelba Wenn Heispselewese die er beltschen Zone unternonnen vind. i mug ie dur erbreitung bes groben cheinischen Prese. Braunschweig, 5. Dez. Die Besprechungen des braunschweigischen Ernährungsdirektors mit den zuständigen Steien führten zu einer allgemeinen Verbilligung der Lebensmittelvreise. Die Preisprüfungsstellen zur Bekämpfung des Wüchers und zum Schutze des reellen Handels gegen unberechtigte Vorwürfe gehen mit, äußerster, Strenge vor. Verschiedene Läden wurden zwangsweise geschlossen und die Vorräte beschlagnahmt. Den Inhabern wurde die Handelserlaubnis entzogeg. Den In ##.# Mannheim, 6. Dezbr. Am Lebensmittelmarkt sind seit einiger Zeit größere Preisrückgänge festzustellen, so für Mehl. dessen Preis tunerhalb der letten 14 Tagen von 42 auf 24 Goldpfennige gesunIunl Bekleidungsgewerbe sind Preisrückgänge von durchschnittlich, 10 Prozent eingetreten. Schuhausbesserungen werden von Montag ab um 10 bis 15 Prozent ermäßigt, dagegen sind alle übrigen Artikel um 2,8 Prozent gestiegen. Aehnlich liegen die Verhältnisse im übrigen Baden. Die Katastrophe in Oberitalien. Mailand, 5. Dezbr. Die Aufräumungsarbeiten in dem der Hochwasserkatastrophe schwer heimgesuchten Val Camonica in den Berggamesker Alpen haben gutc Fortschritte gemacht. Die Verluste an Menschenleben scheinen höher zu sein, als die amtUeberall Krawalle. Folgenschwere Zusammenstöße. Wanne, 5 Dez. Heute vormittag kam es hier zu errecten Demonstrationen Erwerbsloser. Die Belegschaften der Zechen von Wanne, Eickel und Röhlinghausen rückten in geschlossenem Zuge nach dem Rathause in Wanne und verlangten durch ein: Dizutetion von Betriebsräten die Auszahlung der Erwerbslosenunterstützung in doppelter Höhe des staatlichen Satzes. Während hierverkondelt wurde, drängte die Masse, die zum Schutze des Rathauses cufgestellten Polizeiposten zurück und griff die Polizei mit Revelverschüssen und Steinen an. Die Polizei machte darauf den ihrer Schußwaffe Gebrauch. Tabei sind nach den bisherigen Feststellungen sieben Personen getötel und etwa 30 Personen mehr oder wenizer schwer verletzt worden. Durch das Eingreifen der Essetungstrurpen,„wurden die Demenstranten zerstreut und die Ruhe wiederhergestellt. Das Rathaus wurde dann zum Schutze duch Beigpungtepen geset.—4 dm Schure Elberfeld, 5. Dez.(Plünderungen.) Zu Ansammlungen von Erwerbslosen und im Zusammenhang damit zu Plünderungen und Plünderungsversuchen kam es am Spätnachnittag hers##tentag ugd am Dienstag. Am Montagnachmittag nach 6 Uhr uchte ein Zug von etwa 1500 Personen von der Grenze her nach dem Stadtzentrum zu gelangen. Er wurde ohne Zwischenfall gen. der, Kark aufgebotenen Schupo zerfsreut Am Abend versuichen Erwerbsloje das Cafe Meurer und in der Hochstraße einen Wugen muit Lehensmitteln auszuräumen. Dank dem Eingreifen der Schupo blieb es im ersten Falle beim Versuch, im zweiten Falle kennten werde um Tienetagen zum Teil wieder beichafft ###TOe ienstag„wiederholten sich die Plünderungen in verstärktem Maße in der Nordstadt. Am Höchsten und in der Niezenstraße wurden Geschäfte, besonders Metzgereien, ausgeplündert. Auch die Verkaufsstelle der Konsumgenossenschaft„Befreiung“ in der Bersigstraße wurde ein Opfer der Plünderer, meist 13 20jähr. en zu. chihen, die Läden. Von der Schutpoltzel dourde eine Anzahl der en den Plünderungen Beteiligten festgenominen. Um Nachmittag gab es wieder eine größere Ansammlung im Norden rücte. Auf Seiten der Demonstragten Ausebot Schube ausVerwundete gegeben. Die genaue Hahl st jedeu ee ete 10 Verlorenes Paradies. Roman von B. Riedel=Ahrens. Amer. Copyright 1913 by Greiner u. Comp. Berlin W. 30. Bei seinmm Gricharen ub... Nachtudk vrbeten ##. Bei. seinem Erscheinen erhellte ein glückliches Lächeln Angelas Warneck, der Brader des kannt, da dit getsteten und verwundeten evch noch nicht eTur uftaumungsurogsten in dem #### Prauxschweig, 6. Dezbr. Im Laufe des Dienstages kam es spät abends in Wolffenbüttel zu großen ErwerbslosendemonstraWeltenbrandes, umbraust von der tausendköpfigen Meereshydra, die uns packen und in den Abgrund zerren möchte, da, finde ich, ist der Tod eine Begeisterung, ja, eine Wollust." Bust bauner uh undonn in der Frau das Königtum der Schönheit und Sitte zu verehr Marias schlichte Natur vermochte sich diesem gesteigerten Em lereneru meine Herren und Damen, bite ich das volle pfinden eines Künstlers nicht anzuschließen, sie fühlte auch, daß! Alle erhobe er nicht für sie gesprochen; Simona sedoch, die ihn verstand hielt und ven dem Genus der denui als aber Maria, vor Eiseg den Gedanten seck, wähenid der Schalk un idre Muncdpizel seizget ud den den Gerut der ungewohniten eunden Wor:.5 eer ssss- Ge en der Sczur um iure Mrunowintet smette. mit Holger ansieß, zerbrach ihr Glas ergoß weteiticse Sihes Hae Thenuid chiderten, veingt nich autf eine Isch übter daos Tschtachz. id dier vie Stat etwas sehr Antegendes sein um den Segelsport oder den Veruf gaistnnig, die Gaute wied de Sasrachei eisisheantagt de lics Kehene Mioseder ict asoen Senshgans ad anrgent, Patchien i ue Kant e ne Klaster, doch wos sie auf seinem bleichen Geschte la, Uäirte se als Kahztan über die Mere sühen. Ale st schon Lagenoesen wurde und die Geselschast sich ileu e basce esehe die e esteche Geaie sce ie ie beiche o chesden. s eeaige Gnaiche ende Ginen Andhe une Cianrnaung ur Rundin ud under des Vu e se. Bescden aune Peide der ue essene ie ece eund eühnr e g um e Hummermayonnaise und den Kleine Sträuße aufFrau, die sich mit de Nach diefer Srsichrmnte Veruses ausrüistet!“ dänkte, wünschte Fried, Annelese häte sie gehört. Das war der Zeitpunkt, den Baron Leo herbeigesehnt, ungestört mit Angela zu sprechen. gem Srierden„Sie mir die Täuschung verzeihen Lönnen, Fräulein grsfube“ fragte er, so tief in ihre Augen blickend, daß sie beiß wing u Fie erinnern sich des Abends unseres ersten Begeg„ens; um Ihnen helfen zu dürfen, mußte ich meinen Namen verschweigen und nannte nur das Pseudonym; wollen Sie mir nun sagen, ob Sie mir verzeihen können?“ „.„Hewit, Sie handelten gang=richtig, Herr Baron; Vater hat sehr viel im Leben gelitten, er ist nervös geworden und kann sicht ertragen,— Sie wissen, er ist blind, wir müssen Nachsicht haben; und es war doch Ihr Bruder...“ —, Ueberwältigt vor Bewegung und Verlegenheit, hielt Angela S I S e, e n eun S un an eiden gmach io chos ans gashre Veian bien ud u Klcha, Ger lien., ulst ide Kranche Kerand ere. ui in dieser vollste uacs uicht eichen ue haden Sesur a. tagd, Rautae uch(Faste Sinona„Iheur hungen Mene uach zu Klchenr We r. aon der ue u Pudier rdnt de Gertiht uict Gesie.sppar, wo sein schdnheltsbedärftiger Sim das kann, In auszufähren erurtelt uoch ehe 15 Kerne darm denten danlen gebracht Kngela— Vereiklung aber 14 Es handelt si# zuendliche Meh Hestrabe, vor gesucht. P Kemscheid, 4. Dez “: Fathause stat ge, daß morgen Br zie Erwerbslosen a hlungen noch andar Burschen, in B gen, die ihnen au #os tam es dann Schaufensterschei Brotwagen hatten stzei hette reichlichz mußte verschiedent seshe Aagen anschen. Die walt ae auscht und anI Saigr, Nacer Keiader Lehe Astanrkant den Sclhen a muit uicht haelech erds die Ktaiten Tir Vut, uu, sich zu ihr wandte, um anzustoßen, spürte se iu ztebergugo Orgnge zugewnedet, streifte nach der Aufforderung die Surz,I 1. gn au.. vergönigt sein, gutmachen zu dürfen, was e sch un die wnde, imn amshashen, Heinte de ir üichergesen eiz, Jung, upgrnadct, fast uch der Asherdeng de Srar, wetz Kdauder Aru euuu en eunch. sgeldenr eiadhen aun in das Bahicthae, imn dn gabug, Frmn alt eiden sehaer acheaden Bick, dis uskenche dus ur. uud ender Suenr un uer Seter un u Wort zu sagen. Sevurfne, iym ein liebevolles vergenge Feuer seines Innern verrieten. kein Mittel. und es hehand.. der Paron, dafür aies ber ie Aurder, J. auten, eahe adhn u. dc ie. Sekaectait läcs ants=eachst ose d. ast de heisl die. urdin mudz ad. so usclsh wie iae Buaz ie Kies al l ..„Ich bin so dankbar, Holger, daß ihr gerettet wurd dort auf dem Wasser eines so traurigen Todes zu furchtbar gewesen, ich hätte mich niemals gegangen.“ Gezen= mut, Giechenz „wenn die Damen doch nur ahnten, wie sehr ihre Herrschaft daHason Ssassens iam gleich zu tum, se wärden tell Man sehte du kennst niche den dämonschen Reiu einer saschen 1ng Preogowitzighket und eie Site beirifst, das Gelegz der Richterinnen unserer Handlungen, denen wir „„Wagen Sie es weniger, ehe Sie heute hierher kamenk“ fragte. er ihre Hand an seine Livpen ziehend. gn„Ich weiß es nicht; entgegnete se, ziternd seinen frigenden gen serben u est, als möchte lch am 1ls. —schsleich die Worte traurig klangen, weckten sie doch in Leo stürmisches Entzücken, denn in ihrer Unschuld hatte sie verraten, wrie tragisch sie die Kenntnis von seiner wahren Persönl'schkeit nahm. Err Köln, 6. Dezbr. Bedentlich zu Unruher ###ern bewegte sich n #ungen auf Lohnerh. en großen Konfektio Schaufenster zertri ###ubt. In derselben und in einem Le n einige Verhaftun Ueber Königsberg, 6. De #iche Demonstrationszi n Kaiser=Wilhelms=9 auseinandergetriebErhaftungen, vorgenor n Gummiknüppel u ##en Leteiligten sich sah nicht unerhebliche Sta Neuer Zeitun seit für die Zeit vom In der Streiklage ##er. Dem Vernehn Ei dem Spitzenlohn mmt's auf die Hal einer Abstimmung Die Lüdenscheider Enmal aufgerollt word verhandelt. Der Ar Fahne gewaltsam wegg utlage auf Beschaffun ar ein hiesiger Gewerk annten Juli=Vorgäng ##t und verurteilte der Eine neue Ehrung Litbürger W. Winter eiter stellvertretender #err Winter war, hat scheid ernannt. Als Stadtverordne #inter gemäß der frühe Frene, Karolinenstra Schließung der Sch #er wird unterm 5. De ##s Wehrkreises 6, zu de #len gehören, hat angeDie dem Luxus und anzpaläste usw.), gese Sonnenen Räumlichkeite Vellstichen, Wärmehalle ##icht werden. Die neuen 500=Ren ##en in den Verkehr gebi wer auf geripptem Pap #rbton. „Wohltätigkeitskonzer Uhr in der Erlöse (Forts. folgt.) von Hauptmann a. Osman. Hauptmani 6 Wir entnel mit Erlaubnis dem eben dor unbesiegt“, mann. Preis der bekannten der Fülle span träge wohl a bezeichnen. Nach monatelanger, Uetwagen und nach eine Riphrat war die zweite, heupimann Serno, auf int von Aulock in Bag Mantinopel mitgenommen Ehirm=Eindecker genannt Metaraturfähig, der vierte Biser gefallen. Alsbalt drei so gut als mi Bis darauf eingekroffene vor Cui=el=Amara ein ehuschiertu sabe des 8 Postrvirze%z, welche die win mit Lebensmitteln ##lenem Schutze unermüdli ursen. Se auch ihrer geiaee unterbrochenen B4 Hang. vn 3000 Mann .„Jedoch mit der Ein #siot-opi tamien noch n wärtt 3U befreien, war ei ierzts gerückt und stand n uns;, Sie solte bis zu „saf wurde auch die 3 hachten Ader es maecht scher.#eserven bald an #### Mangel an allem 9 #lau#ff. Bomben usw. thgsch zu 2 datten nur # lich in Luftkämpfe ver Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. örfern wurden Nach Berich. sstelle weilten, lühnste Phanen Ueberleben. glücksstätte die Kriegsschrecken. , d a ß d e r V e henden Massen m, das sich in veröffentlicht und hält sich Es handelt sich um mehrere Tausend Personen, darunter Dresden verAls die aft. Ein Reeden verhaftet. beschlagnuhmt. s Rancy hat nt der 3. kaylopf, in Abdie einseitige 1914 in dem gangen haben. de heute von n. Die Föllsche englische ng und eina zu erregten r Zechen von ossenem Zuge eine DezubslosenunterJährend hierSchutze des die Pelizei aachte darauf in bisherigen ersonen mehr ingreifen der ut und die zum Schutze Ansammlunit zu Plünätnach nittag nach 6 Uhr Grenze her Zwischenfall d versuchten inen Wagen der Schupo alle konnten der beschafft berungen in in der Niesgeplündert. freiung“ in 13 20jähr. Plünderuntourde eine ninen. Um im Norden schupe ausTote und h nicht ben den Deer geschafft ges kam es idemonstraPflicht ist, u verehren, se Glas zu vor Eifer ie glühend halt ergoß verständkaler nicht hafte Beuusgehoben alons zersehnt, um Fräulein ß sie heiß i Begegamen vermir nun Vater hat und kann ir müssen t Angela s erschütinen GeSie nicht u,„sebte fen, was es wohl setrachten getragen auf der !“ fragte regenden imn Nedin Leo verraten. inlichkeit gt.) #agendliche. Mehrere Geschäftshäuser, besonders in der Lanherzogstraße, vor allem ein Konfektionshaus, wurden schwer wusucht Plündernde Erwerbslose. gemscheid, 4. Dez. Heute vormittag fanden Verhandlungen den: Rathause statt, in denen dem Erwerbslo senrat zugesagt daß morgen Brot und billige Lebensmittel gegen Gutschein Uzie Erwerbslosen abgegeben werden sollten. Während die Verlungen noch andauerten, verlangten Erwerbslose, größtenteils #e Burschen, in Bäcker= und Metzgerläden schon unentgeltlich „. die ihnen auch teilweise ausgehändigt wurden. NachEtags kam es dann zu großen Ansommlungen auf der AlleeSchaufensterscheiben und Schaukästen wurden eingeschlagen, # Protwagen hatten unter den Plünderungen zu leiden. Die Alzei hette reichlich zu tun, um die Ansammlungen zu zerstreuen. nußte verschiedentlich mit der blanken Waffe vorgehen. Erneute Unruhen in Köln. Köln, 6. Dezbr! Heute vormittag kam es in der Stadt vermidentlich zu Unruhen. Ein großer Demonstrationszug von Eisen##ern bewegte sich nach dem Regierungsgebäude, um dort For##ngen auf Lohnerhöhung und Preisabbau vorzubringen. In vomn großen Konfektionsgeschäft in der Ehrenstraße wurden sämtSchaufenster zertrümmert und die ausgestellten Kleidungsstücke maubt. In derselben Straße wurde in mehreren Schuhgeschäfund in einem Lebensmittelgeschäft geplündert. Die Polizei Uhn einige Verhaftungen vor. Ueberall verwahrloste Jugend! Königsberg, 6. Dezbr. Heute abend bewegten sich kommuriniche Demonstrationszüge aus den verschiedenen Stadtteilen nach ##u Kaiser=Wilhelms=Platz, wo sie von der Polizei aufgehalten #d auseinandergetrieben wurden. Es wurde ungefähr ein Dutzend #rhaftungen vorgenommen. Im Besitze der Verhafteten fand Vn Gummiknüppel und Totschläger. An den Demenstrations##en Leteiligten sich schätzungsweise etwa 1000 Personen, darunter en nicht unerhebliche Zahl Jugendlicher. Stadt und Land. Lüdenscheid, 7. Dezember. Neuer Zeitungspreis. Die„Lüdenscheider Zeitung“ bsei für die Zeit vom 8. bis 14. ds. Mts. 70 Goldpfennige. In der Streiklage ist keine wesentliche Aenderung ver sich geLngen. Dem Vernehmen nach haben sich die Gewerkschaftsführer eit dem Spitzenlohn von 43 Pfennig einverstanden erklürt, doch oumt's auf die Haltung der Arbeiterschaft an, die wohl heute einer Abstimmung bekannt gegeben wird. Die Lüdenscheider Fahnentragödie ist in diesen Tagen noch Enmal aufgerollt worden, vor dem Landgericht in Hagen wurde verhandelt. Der Artillerie=Verein, dem bekanntlich eine kostbare Fahne gewaltsam weggenommen und verbrannt wurde, hatte Prigatklage auf Beschaffung einer neuen Fahne angestrengt. Verklagt ar ein hiesiger Gewerkschaftssekretär als intellektueller Urheber der ekannten Juli=Vorgänge. Das Landgericht gab dem Klageantrage att und verurteilte den Beklagten zum Ersatz der Fahne. Eine neue Ehrung wurde dem aus der Heimat scheidenden Kitbürger W. Winter erwiesen; die Deutsche Volkspartei, deren weiter stellvertretender Vorsitzender in der Ortsgruppe Lüdenscheid #err Winter war, hat ihn zum Ehrenmitglied der Ortsgruppe Lüscheid ernannt. Als Stadtverordneter tritt für den scheidenden Herrn Wilh. Kinter gemäß der früher aufgestellten Liste der DBP. Herr Ewald rene, Karolinenstraße 21, ein. Schließung der Schlemmerlokale im Wehrkreise 6. Aus Münder wird unterm 5. Dezember gemeldet: Der Militärbefehlshaber des Wehrkreises 6, zu dem auch die Provinzen Hannover und West##len gehören. hat angeordnet, daß Gast= und Vergnügungsstätten, die dem Luxus und der Schlemmerei usw. dienen(Likörstuben, Canzpaläste usw.), geschlossen werden. Die auf diese Weise gewonnenen Räumlichkeiten und Kücheneinrichtungen sollen als Velksküchen, Wärmehallen, Uebernachtungsräume usw. nutzbar geacht werden. Die neuen 500=Rentenmarkscheine werden in den nächsten Taden in den Verkehr gebracht werden. Er ist wie der alte Tausender auf geripptem Papier hergestellt und hat einen bräunlichen arbton. Wohlsätigkeitskonzert. Auf das am nächsten Sonntag nachm. Uhr in der Erlöserkirche stattfindende Wohltätigkeitskonzert Das Bagdad=Flugzeug von Hauptmann a. D. Hans Schüz, im Kriege Kaiserl. Lsman. Hauptmann und Kommandeur der Flieger der 6. türkischen Armee. Wir entnehmen den nachfolgenden, packenden Bericht mit Erlaubnis vom I. F. Lehmanns Verlag in München dem eben dort erschienenen Buche„In der Luft unbesiegt“, herausgegeben von Major G. P. Neumann. Preis 5 Mark. Das Buch bildet den 7. Band der bekannten Reihe„Im Felde unbesiegt" und ist dank der Fülle spannender, erhabender und großartiger Veiträge wohl als das Glanzstück dieser Sammlung zu bezeichnen. #. Nach monatelanger, abenteuerlicher Reise per Bahn, per Ochwiswagen und nach einer sechswöchentlichen Floßfahrt auf dem ##phrat war die zweite, vom türkischen Chef der Luststreitkräfte, Lapimann Serno, aufgestellte Fliegerabteilung unter Oberleut##mnt von Aulock in Bagdad angelangt. Von den vier aus Konclantinopel mitgenommenen Parasol=Eindeckern(Hochdecke:, auch churm= Eindecker genannt) waren drei zwar schwer beschädigt, doch ######rsayig, der vierte war einem Sturm auf dem Euphrat zum ## gefallen. Alsbald nach der Ankunft in Bagdad wurden #., drei so gut als möglich repariert und zusammen mit einem ####rauf eingetroffenen Fokker=Kampfflugzeug als Gefechtsstafg“ vor Cul=el=Amara eingesetzt. des Fokkers war es, die englischen Flugzeuge tschießen, welche die in der Stadt eingeschlossene englische Di. Aseinen mit Lebensmitteln versorgten, während die Parasols unter anaen Schutze unermüdlich Tag und Nacht Bomben auf die Stabt ###en. Se auch ihrer letzten Zufuhr beraubt und zermürbt durch #####nunterbrochenen Bombenabwurf ergab sich der Feind in Nu von 30000 Mann einem Häuflein Türken von etwa 12.000 .„Jedoch mit der Einnahme Cut=el=Amaras war der Feldzug ######sopt tamien noch nicht beendet. Um die eingeschlessene Tiwäute zU befreien, war eine englische Entsatzarmee am Tigris aufern, gerückt und stand nur noch 30 Kilometer von der Stadt entnund:. Sie sollte bis zum persischen Golf zurückgedrängt werden gesehzt gzurde auch die Fliegerabteilung zu ihrer Bekämpfung einhrachten##ber es maecht sich, da die aus Konstantinopel mitgesicher mn Peserven bald aufgebraucht waren, sehr bald ein empfinddiebesgg an allem Notwendigen wie Flugzeugersatzteilen, Belaufmat„ Bomben usw. beinerkbar. Die Parasois mit ihren Umtäglich####en hatten nur ein sehr kurzes Leben; auch der Fokker, a dich in Luftkämpfe verwickelt und beschädigt, ließ bald an Leimöchten wir nicht unterlassen, noch einmal hinzuweisen. Der Kirchencher wird alte Weihnachtslieder zum Vortrag bringen. Frl. Gertrud Thiele mit ihrem schönen Sopran gedenkt in ihren Liedern der schönen Advents= und Weihnachtszeit. Herr Erwin Seidler, vielen noch unbekannt, als ein Künstler auf der Geige wird die Romanze in F. von Bethoven, Andante von Mozart, Adagie v. Corelli u. Sarabande v. J. S. Bach spielen. Auzerdem wird Herr Organist H. Sauerlaud einige Orgelvortrige zu Gehör beingen. Die Kirche ist geheizt, Programme sind auch im Türcingang am Sonntag noch zu hoben. Der ganze Reinertrag ist für verschämte Arme bestimmt. Wir empfehlen das Konzert aufs wärmste. Nur noch die Holzklasse. Wegen der andauernd schlechten Benutzung der zweiten Wagenklasse wird diese in vermehrtem Umfang aus dem Verkehr gezogen. Diese Einschränkung ist durch die falsche Tarifpolitik, welche die Fahrrreise der zweiten Klasse ungeheuer verteuert hat, verursacht. Die Versicherungsgrenze in der Krankenversicherung ist auf Goldmark festgesetzt worden und zwar beträgt sie mit Wirkung vum 1. Dezember ab 150 Goldmark pro Monat. Keine Arbeitereinstellungen bei der Reichsbahn. Bei den verschiedenen Reichsbahnstellen gehen immer noch Gesuche um Einstellung als Arbeiter in den Reichsbahndienst ein. Solche Gesuche verursachen dem Einsender gänzlich überflüssige Bemühungen und Kosten und belasten unnötig den Geschäftsverkehr bei den Behörden, weil Neueinstellungen zur Zeit grundsätzlich ausgeschlossen sind. Es wird daher dringend empfohlen, berartige Gesuche als zwecklos zu unterlassen. Zulassung zum Universitätsstudirm. Bisher konnten Beamte und Gewerbetreibende an preußischen Universitäten nicht als ordentliche Studierende immatrikuliert werden. Nach einer Anordnung des preußischen Unterrichtsministers ist dieses Verbot jetzt aufgehoben. Die betreffenden Personen können künftig zugelassen werden, wenn nachgewiesen wird, daß sie durch Beurlaubung im Dienst oder durch Befreiung von ihrer beruflichen Tätigkeit über soviel freie Zeit verfügen, daß die Durchführung eines gründlichen Studiums gesichert ist. Bei Beamten gilt der Nachweis als erbracht, wenn sie durch ihre Dienstbehörde mindestens von der halben Dienstzeit befreit sind. Sitzung der Gemeinde=Vertretung von Lüdenscheid=Land. Lüdenscheid, 6. Dezember. Bei Eröffnung der Sitzung sind 8 Gemeindevertreter anwesend. Der Amtmann stellt die Beschlußfähigkeit der Versammlung fest. Im Laufe der Versammlung erscheinen noch weitere 3 Mitglieder. 1. Erwerbslose. Die Erwerbslosen der Landgemeinde Lüdenscheid haben eine Reihe von Forderungen erhoben, die der Vertretung zur Entscheidung vorgetragen und im einzelnen in der Sitzung bekannt gegeben werden Nach einem eingehenden Ueberblick über die Art der Unterstützung, den der Amtmann gibt, geht er auf die eotl. möglichen weiteren produktiven Notstandsarbeiten ein. Als solche sind vorgeschlagen:„Gartenland in der Rathmecke aufzuroden, ebenso in Brügge oberhalb der Turnhalle, dann Herstellung einer Wasserleitung für Brügge. Die letztere würde an 100 000 Goldmark kosten, doch wäre eine Kostenbeteiligung der Eisenbahn nicht ausgeschlossen. Arbeitslose Bauhandwerker könnten an den Instandssetzungsarbeiten einiger gemeindlicher Häuser beschäftigt werden. Die Rodungsarbeiten sofort vorzunehmen, schlägt der Amtmann vor, ohne Rücksicht darauf, ob die Beteiligung der Regierung an den Kosten zugestanden werden wird, damit für die wirklich notleidende Bevölkerung Arbeit geschaffen wird. Die Klagen der Erwerbslosen sollen weiter gegeben werden, damit sie zur Kenntnis von Staat und Reich kommen. Was nun die Forderungen der Erwerbslosen angeht, so lauteten diese auf Zahlung einer größeren Summe, Einkauf und Lieferung von Lebensmitteln ohne Zwischenhandel durch die Gemeinde, Lieferung von Schuhen und die Erteilung von Genehmigungen zu Sammlungen. Nachdem der Amtmann darauf hingewiesen hatte, daß die Gemeinde ebenso wenig zu Sonderleistungen berechtigt sei, wie die Stadt, da dem gesetzliche Bestimmungen entgegen ständen, beantragt er die Prüfung der Frage der vorgenannten Arbeiten einem besonderen Ausschuß zu überweisen. Die Forderungen der Erwerbslosen nach einer Sonderunterstützung müssen abgelehnt werden, nur hinsichtlich der Beschaffung von Arbeitsschuhen für die Rodungsarbeiten soll noch überlegt werden. Um Meinungsverstungsfälickeit nach. Während die Gefechtsstaffel an der Front Erfolg an Erfolg reihte, war der Abteilungsführer von Aulock mit einem Kommando tüchtiger deutscher Monteure in Bagdad fieberhaft an der Arbeit, einen Flugpark zu schaffen, der die Front mit allem Erforderlichen versorgen sollte. Dieser mußte nicht nur imstande sein, Flugzeuge und Motore auszubessern, sondern auch alles bis auf's Kleinste seibst herzustellen. Da wurde eine Abteilung geschaffen, die sich mit der Herstellung von Wagen und Sätteln für die Tragtiere sowie von Hufeisen und Husblechen befaßte. Eine andere Sektien beschäftigte sich mit der Herstellung von Bomben. Ein weiteres Kemmando wurde, da der Betriebsstoff zur Neige ging, nach Korate, einem Dorf an der persischen Grenze geschickt, um dort eine alte englische Petroleumdestillerie wieder instand zu setzen und Ber zin herzustellen. Zu allen diesen vielseitig: Arbeiten waren natürlich Arbeitskräfte nötig und, da sich Türken und Araber für technische Arbeiten als gänzlich unbrauchbar und interesselos erwiesen, wurden Armenier, Perser und indische Gefangene angestellr. Auch eine Anzahl Deutsch=Russen, die beim russischen Vormarich auf Bagdad zu den Türken übergelaufen waren, leisteten wertvolle Dienste. Jedach mit Ersatzteilen und Benzin allein kann man nach nicht fliegen und die Frage des Flugzeugersatzes wurde immer dringender, zumal an der Front als einziges Flugzeug nur noch der Filker startbereit und von Konstantinopel an neuen Flugzeugen aus Monate hinaus nichts zu erwarten war. Also es half nichts: man machte sich in Bagdad auch an die schwierigste Aufgabe und baute ein neues Flugzeug. Den Typ lehnte man dem englischen.=.=Doppeldecker an, der damals als brauchbarste Trorenmaschine galt. Holz für Halme und Streben war aus der benachbarten Bootswerft zu beschaffen. Auch ein Motor war bereits da: ein 120 PS=Mercedes, der als Reserve=Moter aus Konstantinopel mitgebracht war, sollte dem neuen Vogel Kraft verleihen. Schwieriger war die Verspannungsfrage. Grübelnd saßen Akteilungsführer und Werkmeister in ihrem glühendheißen Büro. Ein großer Windfächer pendelte an der Decke und wurde lautles vin einem indischen Kuli hin und her bewegt. Da kam der findige Parkführer auf einen rettenden Gedanken: Im Hofe des Flugzeugparks lagen noch von früher her einige Vaumwellballen, die mit festen Stahlbänd rn verschnürt waren. Diese nohm man und arbeitete sie für ihren künftigen modernen Beruf um. Nach wenigen Tagen konnte man bereits die ersten Umrisse des Flugzeugrumpfes sehen. Ein türkischer Zimmermann schnitzelte bereits die Spieren, die das Gerippe für die Tragfläche bilden. In einem anderen Raum war ein türk'scher Leutnant— ein wirklicher Ausnahmefall bezüglich seiner Arbeitsfähigkeit und schiedenheiten zu zerstreuen, bemerkt der Amtmann noch, daß Differenzen zwischen den Beträgen, die Stadt und Land ausgezahlt habe, nur dadurch entstanden sein könnten, daß an verschiedenen Tagen gezahlt worden sei, und daß möglicherweise andere Zeitabschnitte in Frage gekommen sind. Nach dem Vorschlage des Amtmanns wird dann beschlossen. 2. Gemeindearbeiter. Die auf den Wegen der Gemeinde beschäftigten Arbeiter haben beantragt: a) nach dem Tarif des Gemeinde= und Staatsarbeiterverbandes intlohnt zu werden, b) den Anschluß der Landgemeinde Lüdenscheid an den rhein.= westf. Arheitgeberverband der Gemeinden und Kommunalverbände. Der Amtmann gibt seiner Meinung dahin Ausdruck, daß es sich bei den beschäftigten Arbeitern nicht um ständige Arbeiter im Sinne des Tarifes handle. Zwei Gem.=Vertreter treten der Ansicht entgegen, und es wird der Vorschlag gemacht, man solle nach sunkt a) beschließen und Punkt b) fallen lassen. In diesem Sinne wird sodann beschlossen, wobei zum Ausdruck kommt, daß es sich um 4 Arbeiter handelt. 3. Berufsschulunterricht für Mädchen. Ter Berufsschulvorstand hat am 28. v. M. zu dieser Vorlage Stellung genommen. Er sieht zur Zeit keine Möglichkeit, die Schwierigkeiten, die der Durchführung des Unterrichts entgegenstehen, zu lösen und schlägt der Gemeindevertretung vor, den Unterricht aus ein halbes Jahr auszusetzen. Der Bericht des Amtmanns läßt erkennen, daß früher einmal ein vorlä:"er Bescheid der Regierung ergangen ist, wonach man schließen konnte, daß sie sich an den erheblichen Kosten der Ausrüstung der erforderlichen Küchen beteiligen wolle. Diese Kosten veranschlagt Redner jetzt auf etwa 5,8 Billiarden für eine notwendige dreifache Einrichtung. Nun ist ein gänzlich ablehnender Bescheid der Regierung ergangen, die sich nicht an den Kosten beteiligen will, weil keine Mittel dazu verfügbar seien. Andere Voraussetzungen der Regierung weist der Amtmann zurück und bezeichnet sie als ungerecht, denn die Gemeinde habe weitgehendes geschaffen, als sie die Berufsschule ins Leben rief. Im Laufe der Debatte vrstieg sich ein Vertreter zu der eigentümlichen Ansicht, daß in der Volksschule überhaupt nichts gelernt werde. Nach verschiedenen Vorschlägen einigt man sich auf den Vorschlag des Amtmanns, die Aussetzung der Beschlußfassung bis zur Erledigung des Etats also bis etwa Ende dieses Monats zu vertagen. 4. Gemeindesteuervorauszahlung. Die Verhältniszahl für die Anpassung der Staats= und Gemeindesteuern an die Geldwertänderung ist inzwischen neu festgesetzt. Danach ist eine weitere Steuervorauszahlung für das laufende Rechnungsjahr auf Grund der Vorjahrsveranlagung zu beschließen. Hierzu gibt Fin.=Dez. Weiland einen Ueberblick über die Finar zlage der Landgemeinde und bringt dabei die ungemein interessante Mitteilung, daß die Landgemeinde folgende Ueberweisungen seitens des Staates als Steueranteile für die Zeit vom 1. 4. 1923 bis heute erhalten habe: 218 Milliarden aus Einkommensteuer und 2 Milliarden aus Umsatzsteuer!!! Der Redner begründet im Uebrigen die Vorlage eingehend, und es kommt zu folgendem Beschluß: Als weitere Vorausleistung auf das laufende Rechnungsjahr zu zahlende, demnächst festzusetzende und zu veranlagende Gemeindesteuer soll nach den vom Staatsministerium festgesetzten Verhältniszahlen das 16 200 000fache und das 1080000 000fache(für November bezw. Dezember) des Vorjahrsteuerbetrages erhoben werden. 5. Wohnungsausschuß. Für den Wohnungsausschuß des oberen wie auch des unteren Rahmedetales müssen Ergänzungswahlen vorgenommen werden. Die Wahlen werden nach dem Vorschlag getätigt. Außerhalb der Tagesordnung stellt der Gem.=Vertr. Kawi eine Anfrage betr. Arbeiten in Pungelscheid und Kündigung von Leuten. Der Amtmann gibt der Versammlung die erforderliche Auskunft und der bemängelte Beschluß des Forstausschusses, um den es sich hier handelt, wird gebilligt. Bei diesen Gelegenheit macht der Gemeinde=Vorsteher Schüngel die Bemerkung, daß seit längerer Zeit im gemeindlichen Forstbetriebe nur noch im Stücklohn gearbeitet werde und es werde jetzt bedeutend besser und mehr geleistet als früher. seines technischen Verständnisses— mit Schablonen, Hobel und Holzmeißel an der Arbeit, um unter Anleitung des Werkmeisters den Prozeller für den neuen Vogel zu modellieren. Rüstig nahm die Arbeit ihren Fortgang. Mit fieberhaftem Eifer half alles mit Rat und Tat. Mit der Größe der zu überwindenden Schwierigkeiten wuchsen Kraft und gute Idren. Der neue Flugzeugrumpf wurde ctwas kürzer gefertigt, wie der des Original=.==Typs, dafür die Steuer etwas größer. Die Tragflächen etwas schmäler und ihr Profil etwas flacher. Schnittiger und schneller noch als der Engländer sollte unser Maschinchen werden! Der Kühler wurde einem inzwischen von Hauptmann Schüz mit dem Fokker abgelchossenen englischen Wasserflugzeug entnommen, desgleichen Uhren und Instrumente.... agrwinden JI Cine neue Schwierigkeit galt es zu überwinden, un die Tragfläche imprägniert und der Bespannstoff gestrafft werden sollten. Emaillit gab es nicht. Man mußte ein Ersatzmittel finden. Man mischte Eiweiß und Rakki(Dattelschnaps) und strich damit das Flugzeug an. Als Ersatz für Flugzeugräder endlich stellte der gerade neu eingetroffene Kraftwagenpark zwei Autoräder mit Pneus zur Verfügung. Diese wurden anmontiert, der ganze Vogel mit elfenbeinweißer Farbe angestrichen und unter den Augen der staunenden Bagdader Bevölkerung zum Start geschoben. Todesmutig schwang sich der stolze Parkführer in die neue Maschine. Wer hätte es sich auch nehmen lassen, sein eigenes Kind aus der Wiege zu heben? Mit Zuversicht, aber leicht verständlicher Erregung standen der tüchtige Werkmeister, und eine Gehilfen am Start. Vollgas! Eine ungeheure Staubwolke entzeg für einige Sekunden den Vogel den Blicken und schon sah man den„Vagdad=Tajaressy“ sich über seinen Geburtsort in der Senne Nur kleiner Abänderungen bedurfte es, um das Flugzeug als kriegsbrauchbar an die Front zu senden. Ein russisches Erd=Maschinengewehr wurde ihm als Bewaffnung mitgegeben. Der gust sah das Flugzeug zum erstenmal gegen den Feind starten. Diesem ersten Fluge schlossen sich eine große Anzahl weiterer Feindflüge an, sämtlich mit gutem Erfolge durchgeführt. Die Engländer stutzten zunächst, als plötzlich der .=.=Doppelgänger über ihren Häuptern kreiste. Dann aber faß ten sie, wie stets, auch diese Neuerscheinung mit dem ihnen eigenen Humer auf Eines Tages warf ein englisches Flugzeug über unserem Flugplatz einige alte Motorenkolben und andere Ersatzteile ab. Dazu ein Briefchen en#n foigenden Inhalts:„Wir gratulieren herzlich zum neuen Werke. Wir fürchten jedoch, daß Euch bald die nötigen Ersatzteile fehlen. Wir werfen deshalb einige ab, weitere können gegen Bestellung reichlich geliefert werden.— Royal Flying=Corps.“ Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. Westfalen und Rheinland. Arnsberg, 6. Dez.(Das Ehepaar vor der Tür.) Eins.sunge, Witwe hatte bei der Familie Schn., Rumbeckstr., UnDonnerstag sond uu de. Glohzgst, wieder zu verheiraten. Am aus der glirchen chut,— aber o weh, als das Paar Der Hauseigenkin De. Janbeigentumer weigerte sich, das neue Paar in sein Haus die Pelizei ein Machtwort.. Jeug mudten warten, bis zeit in die Wohnung eingelasen wurde, uucd einthudioer Bait, Bar dem Freas“(700 Rentenmark gestohlen.) tenmarbscheine de von der Reichsbank die Rene ein## ausgegeben werden, herrscht zu den Ausgabezeiten . ein Avensgefährliches Gedränge. Eine solche Gelegenheit bedie Bristasche mit 700 Nentenmart zu sehlen, die au denn Die ppgebeaten Ausgaben der Stadt betagen 2r35 Billaden Di. gesant 70000 Billonen. schos ves Pru bieber ist von 31 auf 48, der des ar Vorzgntz, ver Elektrizitätswertes 1 Billionen gestegen. 8 auf sollen erheblich eingeschränkt werden. die Straßzenbeleuchtung, wäre. Er war in seine Arbeit so vertieft, daß er anscheinend des nackten Menschen nicht anstoßeriegend sei.„Ich bin doch nicht mi Kleidern auf die Welt gcboumer se erlicre 86 lich sein oder anstoßerregend“. Den Einwand des Vorsitzenden, völig nestem Zustande bei der Arbeit viel leistungsfähiger Millarden Mark Gelbsrafe ermäßigt Dus urteit wurde auf 90 belg=frangssich Veaie serhstennn Publikumserfelg vei. Trsgage wanl g. schen Presedienstes, veröfentlicht in seiner Stadterwaltung ist durch die Reichsbehirden benacherichtigt worhüähzungen auf Stadtlosten ad Oephaße,. Eine Stadtrates ist nach Berlin..,“ Velegation des terstzungen zu erlangen: Von zusändger de 8 Bel den angestellen Nachforschungen wurde a: aumuerlas. Bei den algesnun Wachserschungen Wulbe ein Kasten mit Materialien im Garten vergraben gefunden. Der Wohnungsgeber und dessen Frau sollen von der ganzen Sache Kenntnis gehabt und die gefälschten Scheine ausgegeben haben. Tatsächlich ist schon das gut nachgemachte Geld im Verkehr gewesen. Der Graveur, sein Wohnungsgeber und dessen Frau sind verhaftet worden. hauptkasse wurde am Freitag eine vom Lebensmittelamt ausgestellte aber gefälschte Zahlungsanweisung über mehrere Billiarden Mark präsentiert und eingelöst. Erst später wurde die Fälichung erkannt. 5. Dez.(„Börsenvertreter“ und Leb mann.) Am Montag abend erregte in„Wien=Berlin“ ein Jüngsich hatte und den Sekt in Strömen fließen ließ, war zwar ganz trug aber eine schon etwas schäbige Hose in gewöhnlichen grauen Wollstrümpfen. Die Bezahlung der großen Zeche müchte ihm aber nicht die geringsten Schwierigkeiten. Als er dann ihn nach Namen und Herkaust. einen Ramen und bemerkte, er sei der Biony vonmte ezneg verdient und sei einmal auf eine Nacht nach Verlin gekorumen, un das Leben zu genießen. Der Beamte nahm ihn aber mit und entlarvte ihn als einen 16 Jahre alten Banklehrling Otto HoffBanshaues fslta in Zweiogeschäft eines Verliner Lankhanser tulig war. Am Freitag voriger Woche sollte er für die Bank einen Brief, der 3 Trillionen in amerikanischen Dollars, uun ur Aus aller Welt. wachte und Weiß fragte, was er tue. Weiß fragte aufge denn der, Schlafgenosse den drückenden Chloroformger“ gucer Die Lust war aber vollständig rein. Mittags kam Telegramm an, in dem dem Sohn mitgeteilt wurde, daß sein g. ben zei ½7 Uhr morgens an den Folgen der Operatien gestag Schmuggler auf See. Der englische Schoner„Ton 200 Kisten Whisky wurde in der Höhe von Jersey. vom Lande von einem amerikanischen Kriegsschiff ges:n Aus dem Reiche. der sich besuchsweise in Tostedt ausßiel Vom 1. Dezember 1923 ab wird an den höheren Schulen ein monatliches Schulgeld von.40 bis 12 Goldmark erhoben, und zwar in zwei Raten. Tag der Erheburg wird in den Schulen bekannt gegeben Für Zahlung in Papiermark ist die amtliche Ber liner Notierung vom 1. u. 15. jeden Monats maßgebend. Die vollständige Schulgeldordnung hängt im Rathaueflur aus. Lübenscheid, 6. 12. 1923 Magistrat. Preisabbau! Tisaen einlebersee) sdleiten(bek. Marken) in allen Preislagen. Ta bate. Gilst. Strang. 2 Grob-, Mittel-, Fein#r schn. Shag-Tababe. Nordhäuser Kautabak! Weit unter Tagespreis! Beste Bezugsquelle: " Hagen i.., Augustastraße 15 an der Wilhelmstraße, 2 Min. vom Hauptbahnhof. Fernrut 3263. Ane Vienohte und sonstige Aumekault kauft ständig Friedr. Ernst Häusler Rleröße=Dahnde! Telefon 143. Amt Meinerzhagen. 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Sofort nach Ankunft des Schisses brachte die dortige Presse Hinweise auf die technischen Neuerungen des Dampsers die zur Folge hatten, daß zahlreiche Interessenten Ie, die„Lon mandanten und Ingenieure der Marine Ingenieure .: Fregten, Maschinenbautechniker, Vertreter der Hafenbehörden, Neuerungen erläutern leßen, de uir die Schlfahrt se Eine zeitlang hat in England das es gab eine ganze Menge Personen, die durch private ohne der Post die dafür fällige Gebühr zu zahlen. Der Kampf der: Hat die Teilnebmer des usdenommen und der Erfelg war sat zwar nicht die„Piraten“=gsozt. waltung ist doch ganz zufrieden, daß sie aus den Akonnementsgelbern einer halben Million ein sehr ansehnliches Geld bezieht. hatte, wie Sohn eine sonderbare Felzen einer Operation um ½4 Uhr morgens. Ebenfalls um erst ckenten Shlargt aute sein Sohn Ludvig Weiß, da er einen ersälte. Die Luft des Zimmerg d ein Schlafzimmer daß Weiß auffand, um das Fenster zu öffnen. demsel Zimmer schlief aber noch jemand, der von dem kalten Luftzug erDeutsch-Et. Prauenbund Ortsgr. Lüdenscheld. Montag, 10. Dezember, abends 8 Uhr in der Aula des Lyceums 200 Kisten Whisky wurde in der Höhe von Jersy, 71½# vom Lande von einem umerikänischen Arngrschiff gelapert. Bemannung leistete dabei Widerstand, und es entspann sich Schließlisch wurd, ga. beiden Seiten Verwundere“ lat uod verhafter. Vesatung des englischen Schoners überz, Letzte Nachrichten. Beamtenvertreter des besetzten Gebietes in Berlin. Berlin, 7. Dezbr. Wie die TU. erfährt, fanden gestern nagh mirtag auf Ersuchen sämtlicher Parteien des Reichstages Bess### chungen der Regierung mit den hier anwesenden Beamtenvert### tern des besetzten Gebietes statt. Gegenstand der Aussprache ma## die schwere finanzielle Notlage der Beamten im besetzten(pebi### Sareshinen enitt deser 849 Fites ui# enden. Dieser Schritt der Beamten des besetzten### vieles ist vor allem darauf zurückzuführen, daß das Reichsverkehreministerium sämtlichen Eisenbahnarbeitern des besetzten Gebies# zum 31. Dezember gekündigt hat. Es ist damit zu rechnen, di. Regierung sich zu einer bedeutenden Erhöhung der Besatzungzulage entschließen wird.11 Auswärtige Theater und Konzerte. Schauspielhaus Hagen i. W. Die heutige Erst=Aufführung von Pfitzners„der arme F rich“ ist in Miete B. Die musikaltiche Leitung hat Karl Eln#### gcrff. die izenische Alexander Spring. Beschäftigt sind die Dona### Börgmann=Horn und die Herren: Engelhard, Terna### und Scheffel. Die Aufführung beginnt punkt 7½ Uhr.— Mergen wird Goethes„Götz von Berlichingen“ durch das Munsteranch Fassische, Schausoiel sid besrüßt werden, daß bigh iact#en Schauspiel„Des Ritters mit der eisernen Hand“ kns erigen cen gegeben wird. Gerabe aus der ehrlichen bie###### Gestalt eines Götz können wir heute im Zeitalter des dr#### Zerfolls unseres Reiches das lernen, was uns nottut. Handel und Wirtschaft. Auslandskurs unter dem amtlichen. Essen, 5. Dez. Unsere hier zu Lande gangbaren Devisen, der „freie“ Kurse sich noch vor Wochenfrist in den Gefilden des sieb ten Himmels bewegten, sind im Laufe des gestrigen Tages jog# zurch die solide Decke des amtlichen Kurses gerutscht und da## Decke nun einmal durchlöchert ist, wird den amtlichen Stellen nich anderes übrig bleiben, als wieder solide unterzubauen. Nachd#### die valutarischen Fallgesetze sich gestern weiter an Dollar und Gut# den auswirkten, sahen sich auch die hiesigen bodenständigen Ba#### institute gezwungen, ihre Meinung über Devisen, unabhängig## etwas zu revidieren, um bei vorkommen### Angeboten nicht den vom Unyeil überraschten Devisenhamstern## in die Hände zu arbeiten. So wurde gestern der Dollar zwische 3,6 und.3 gehandelt, der Golden mit 1,5 und 1,2 Billion## Damit liegen diese Devisen erheblich unter dem Berliner amtlicht Kurse Wie sich der Franken verhält, läßt sich einwandfrei nich feststeuen, da hier je nach örtlichem Bedarf oder Angebot die Ku#von Stunde zu Stunde erheblich wechseln. Löln, 6. Dezbr. Auf dem heutigen Viehmarkte hat sich velrüchtlicher Rückgang der Preise für Schweine um 50 bis 60 Prt zent gegenüber der Vorwoche. Berlin, 6. Dezbr. Weizen: märkischer 177—182, Roggen## 157—161,50, Gerste: Sommergerste 164—166, Hafer: mätz ### vomm. 145—149, mecklenb. 145—148, Weizenmehl 2 bis 39, Roggenmehl, 27—30,5, Weizenkleie—7,2, Roggenkleie# Rapp 330, Vikroriaerosen 48—58, kleine Speiseerbsen 33—36, P luschken 17—19, Seradella 20—23, Rapskuchen 13, Trockenschnitze 6,9—7, Kartoffelflocken 19. Sleiersin Gegr. 1857. 45 — F5375 Grosses Lager Hecer u. gebrauchter * orkzeug Maschiienl Telegr.: Maschinennatorp. 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