Zuserate 10 4. für die einzeile oder deren Raum sind bis nachmittags zem Tage der AusBlattes erbeten. keklamen pro Zeile. Spze Dienstags. Donnerstag und Samstags. Abonnementspreis vierteljährlich zum Abholen be Expedition und bei der Post 1 durch den Briefboten frei Haus gebracht, durch unsere A ten oder durch unsere Boten zogen 1 M 25 4 mit Unterhaltungsblatt„Eöcklein“ und regelmäßigen Sonntagsbeiblatt. Der Annoncenteil„Glocke“ ist mit dem der„Wiedenbrücker Zeitung" verbunden. — Verentmerticher Redactmur: E. Holterdorf, Oelde. Oelde, Dienstag, den 13. Jannar gautenzerschnbistnskeingen. 133 gestellt wurde, hat die Aufgabe, der Ehe, diesem Abonnements sudamente des sittlichen und gesellschaftlichen LeZeitung für das I. Quartal 1885 bs, ihren christlichen Charakter zu nehmen und sie chfortwährendvon allen Postanstalten, verweltlichen. In Paris trieb der radikale Stadtgenten, sowie von der Expedition ent= die Ordensschwestern nicht nur aus den Hospimmen und die bereits erschienenen kern— wohl zum Danke dafür, daß die Ronnen ##ir vereils erschiencnett shrend der Cholera=Epidemie so treu die Kranken i nachgeliefert. pflegt hatten,— sondern man besteuerte auch die diglich von Almosen lebenden Genossenschaften, lche mit dem Erbettelten arme und altersschwache ersonen unterstützten. Die wüsten Scandale in r Nikolauskirche in Paris, so wie die Sprache der narchisten in Lyon und Paris haben sattsam geigt, welche Elemente das Land birgt; sie warten ##r auf den Augenblick, um loszuschlagen.— FrankPoltsche Streizäige. (Nachdruck verboten.) (Jahresrundschau II.) (Schluß.) schwer, mit kurzen Strichen die wechselFrankreichs zu schildern. Im Innern die Republik ein wahres Jammerbild, nach sie sehr begehrlich und anspruchsvoll dent Grevy ist ein schwaches Rohr in schlauer Intriganten, und der MiniFerry beherrschte mit seiner Seiltäne Situation. Man hat das Cabinet uldet, weil nach dem Verbrauch von achterien kein anderes mehr zu finden war. kassen sind leer, die Steuern fast unergeworden, und die Radikalen spielen die Groß war die Republik nur in kulhen Gewaltacten und kleinlichen Maßir kam es nicht zu der verlangten TrenKirche und Staat und der Aufhebung dates; allein man setzte die Gehälter der ub, verkürzte das Gehalt der Vicare um jen und strich den Zuschuß für die Semit heiligen Vater gelang es aber, die je zu beseitigen. Die barmherzigen Schweichs innere Politik war eine Posse. Am 4. August it ein Nationalkongreß in Versailles zusammen, r sich wie eine Schaar Tollhäusler geberdete, id schließlich trug das Ministerium mit der Verssungsrevision doch den Sieg davon. Das neue kahlgesetz hat den Zweck, die Macht des Senates brechen.— Mit äußeren Unternehmungen suchte an die inneren Schäden zu verdecken. Die„Vercklungen mit Tonkin, die sich schon ein Jahr gezogen hatten, nahmen eine immer ernstere Ge#lt an, denn China war nicht gewillt, die maßloForderungen der Franzosen zu bewilligen. Die erhandlungen führten zu keinem Resultate, und K 23. August zerstörten die Franzosen die FestunIn am Minflusse und bombardirten Futscheu, ja, depeschierten in die Welt hinaus, die ganze chinesche Flotte sei in den Grund gebohrt. Aber gar #ld erkannte man, daß mit Repressalien allein nichts e zu beseitigen. Die barmherzigen Schwe=ethan war, und daß man den Feind unterschätzt .., wurden auf die Straße gesetzt, atte. Der unfähige General Millot wurde abgeskirche in Paris wurde vom radikalenufen, und Brière de'Isle trat an seine Stelle. schlagnahmt und die dreijährige militä=In Tonkin fanden blutige Christenverfolgungen statt; spflicht aus Haß gegen das Christentumshina rüstete sich, und Frankreich war genötigt, sich damit, auch die Theologen ihre Mili=su einem regelrechten Kriege vorzubereiten. Die trlieren sollten. Antichristliche Lehrbü=Kammern bewilligten die geforderten Credite von 38 .a ge g fteten den Geist der ind 59 Millionen, und jetzt soll der Waffentanzerst und dus Ehescheidungsgesetz, das wieder secht losgehen. anka. hlung aus den Bergen von Max Ritigter Nachdruck wird gerichtlich verft es reichte zwar nicht hin, um se ernstlich zu stören, genügte abe une zu verderben und eine leichte nit Hanka hervorzurufen, die noch uung und seine Isolierung genährt stzt nicht an Augenblicken, wo ihr ig lästig fiel, wo er das Bedürfnin Austausch mit seinen Standesgenossen, nregenden, fördernden Unterhaltung über literarischen und wissenschaftlichen Erüber bebeutende Tagesfragen empfand, isne Frau mit dem besten Willen und ur natürlichen Begabung nicht zu bieten Rußland laborierte im Jahre 1884 an der al Nihilistenpest, die zu vielfachen Excessen und P zessen führt; man schickte die Revolutionäre, son man ihrer habhaft wurde, an den Galgen und Sibirien, allein an ein Erlöschen der socialpe schen Seuche ist nicht zu denken. Das Schlim ist daß auch die Armee und hohe Offizierkreise der Pest inficiert sind. Trotzdem hatte Ruß Zeit u. Lust, in ein feindseliges Verhältnis zu! zu treten und die Katholiken in einer Weise zu folgen, als seien sie mindestens so schlimm wiNihilisten. Das Merkwürdige dabei ist, daß Beginn der Feindseligkeit gegen Rom mit der Fre schaft gegen Deutschland zeitlich zusammenfiel. In Spanien hat sich, Dank der Beleidig die dem Könige Alfons in Paris zugefügt w ein gründlicher Wandel vollzogen. Das rote net wurde im Januar gestürzt und ein conserva Ministerium trat an seine Stelle; auch siegten Conservativen bei den im April stattgehabten? len zu den Cortes. Der König legt eine erfrei Energie an den Tag, und die Regierung geht Strenge gegen die Schürer der Militair=Rev und die Anarchisten vor. Gegen Ende des Jc wurden die Südprovinzen des Landes von: fachen, surchtbaren Erdbeben heimgesucht, die ur lige Menschen und Gütern verschlangen. Die C des Unglücks läßt sich heute auch noch nicht a hernd übersehen. Die Weltpolitik Englands hat seit einem einen Stoß erlitten, wie er furchtbarer kaum bar ist und von dem es sich sobald nicht er! wird. Die Politik Gladstone's war ganz dazu gethan, das Ansehen der Briten zu erschüttern lächerlich zu machen— und das hat Egypten der Sudan mit dem Mahdi gethan, Der auf verspottete„falsche Prophet“ Mohammed Ack ein Mann, der religiöse Schwärmerei mit sel Thatkraft verbindet, setzte die ganze Macht der lischen Politik in Egypten lohm und riß zun den Sudan davon los. Hinderttausende von stensöhnen und Arabern scharten sich um den M „Es thut mir leid,“ sagte der Professor verlegen, läßt sich nicht mehr ändern und muß von Dir erti un g. aber Du wirst es heareifen und vert:ik.###.“.. ann früheren Bekannten zerfallen, mit der seiner Freunde und Kollegen gespannt, fast allein mit dem Doktor Hauenschild, ch ebenfalls nur selten sah, da dieser teils Praxis, teils von seiner Verlobten abgede, den Professor so oft zu besuchen, als chte. Umsomehr freute er sich, wenn der id zu ihm kam, dessen unter so schwierigen en erprobte Anhänglichkeit ihm doppelt mußte. erzlicher Freude begrüßte er daher den —— von Weiner Schwiegermutter und Deiner Schwäerin zugefügten Beleidigungen unmöglich mit ihnen ksammenkommen kann, noch dazu, da sie uns nicht umal die übliche Gegenvisite gemacht haben.“ „Dafür sollst Du die gewünschte Revanche erhalten. sch habe mit meiner Schwiegermutter ernstlich gestochen und sie bereit gefnnden, Dich zu besuchen, ##id sich bei Dir und Deiner Frau zu entschuldigen. Keine Schwägerin und meine Braut, die meine freundshaftlichen Gesinnungen für Dich keint und teilt, erden die Geheimrätin begleiten. Pehr kannst Du icht von uns verlangen.“ „Trotzdem," erwiderte der Piofessor zögernd, weiß ich nicht, ob ich Deine Einadung annehmen sinn. Ich gestehe Dir offen, daß nich das Benehmen er ganzen Gesellschaft, meiner Bkannten und Kolgen so tief verletzt hat, daß ich mir vorgenommen abe, mich von allen zurückzuziehen und jede Begegung mit den Leuten, die mich so schwer gekränkt, Freude begrüßte er daher kdengung mit den or, als dieser heute unvermutet erschien, su vermeiden." sor, wie er ihm mit glücklichem Löcheln„Das wäre nur eine neue Thorheit,“ entgegnete und schubrt sich selbst am meisten.“ „Ich fürchte nicht den Kampf und habe Angst vor der Welt.“ „Mit der Dummheit kämpfen Götter b# gebens,“ erwiderte der lebenssrohe, ppaktiiekte „und das Vorurteil beherrscht die Wieemtlicht. wie Du hat wirklich Besseres zu than, a, alten Weibern herumzuzarken und Phili, Köpfe zurecht zu rücken. Das lohnt sich ni Mühe und bringt Dich nur um Deine gute L4 Die Mückenstiche der Gesellschaft schmerzen nur, n man sie beachtet, und vergehen von selbst, n man nicht daran rührt. Leider bist auch Du: frei von aller Schuld; Du hast durch Deine u wöhnliche Heirgt die öffentliche Meinung herau fordert und gllen zärtlichen Müttern und heir lustigen Töchtern einen Strich durch die Rechn gemacht; da darfst Du Dich nicht wundern, daß über Dich und Deine arme Frau herfallen und gutes Haar an Euch beiden lassen, weil sie sich ihren heiligsten Gefühlen und Interessen per glauben. Das ist zwar nicht schön und angene ihn geschickt wurde, vernichtete er in der dreien blutigen Schlacht bei Kaschgil, aufangs Nor 1883 die ganze englisch=egyptische Armee. war, der erste Schlag, der die Engländer traf. janze Sudan erhob sich und man befürchtete allgemeinen Aufstaud der Mohammedaner. egyptische Kabinet mit Scherif Pascha an der nahm seine Entlassung und Nubar Pascha, ünstling Englands, trat an seine Stelle. Im ir 1884 wurde der berühmte General Gorder beste Kenner der egyptischen und sudanesiVerhältnisse, nach dem Sudan geschickt; er mit Gold das erreichen, was mit Gewalt nicht zwingen war, allein die englischen Goldstücke eben so machtlos wie seine Kanonen. Am bruar trat Gordon seinen Wüstenritt an, traf in Berber ein und sitzt nun schon seit Mogefangen und von aller Hülfe entblößt in um, das von den Rebellen umzingelt ist. ille, die Gordon versuchte, scheiterten an der zit der egyptischen Truppen. Am 4. Februar in der Schlacht bei Tokar die Armec Baker als von den Aufständischen total auf's Haupt igen; das war die zweite große Niederlage, die inds Politik zu verzeichnen hatte. Nun rückte al Graham vor, und schlug am 29. Februar en Quellen von El=Teb und später in der icht von Tamanieb die Scharen des Mahdi. itt jedoch den Sieg zu verfolgen, mußte Granach Suakin am Roten Meere zurückkehren, man begnügte sich damit, einen Preis von 5000 St. auf den Kopf Osman Digma's, des gezenen Unterfeldherrn des Mahdi, auszuschreiben, aber bis jetzt niemand sich verdiente. Die wurde immer schwieriger; die Städte Berber Sinkat fielen in die Hände des siegreichen Mahdi. ir Suakin wurde wiederholt beschossen und tum, wo der geopferte Gordon wie eine Maus r Falle sitzt, scheint ebenfalls verloren zu sein. and blieb unthätig,— doch nein, man rüstete inem Nilfeldzuge, der abor#e zeestande kam. von war ein halbes Jahr tot, bis er jüngst wiein Lebenszeichen von sich gegeben haben soll. and sitzt am Nil in der Sackgasse; deshalb bees eine Konferenz zur Regelung der egyptischen nzfrage. Diese Konferenz trat nach langen andlungen der europäischen Mächte, besonders zen England und Frankreich, die sich eifersüchbeargwöhnen, am 28. Juni 1884 in London amen, ging aber am 2. August resultatlos ausder; das ganze war eine Komödie. Als Engspäter Miene machte, die Schuldentilgung einllen, klopste Europa ihm auf die Finger, und heißt es, daß eine neue Konferenz den egypn A u g i a s s t a l r e i n i g e n s o l l.— A u s d e r i n Politik Englinds ist das Zustandekommen der igen Wahlreforn hervorzuheben. Das Seltie bei diesen Verquickungen ist die Thatsache, Gladstone sich imner noch über Wasser hält. den Vereinigten Stazten Nordamerika's ist berichten, daß der wüsse Wahlkampf mit dem e der demokratischen(conservativen) Partei enturwein ohne jeden Zusatz als Wein und ebenso nur as Malz und Hopfen bereitetes Bier als Bier zu betrachten]. Bundeskommissar Köhler erklärt, daß bezüglich Begräbnisplätze und des Weins und Biers eine reickgesetzliche Regelung wohl nicht zu erwarten sei. Folgender Gegenstand der Beratung ist die Forderm von 150000 Mark zur wissenschaftlichen Erforschung ui Central=Afrika. Der Referent der Budgetkommission Abg. Dr.#####ebracht.(Widerspruch reitts. Es wird### Bunsen bemerkt, daß die Budgetkommission nur 8 öhere Summe verlangt, als sonst, um so m rent für de Pehrkgrderung. sei der Postion des neuen Dretors, miten Fürsprache des Referen Annahme seines Antrages habe, nachdem dem ersten 2 amten des Reichs die erforderlichen Mittel zur Bew tigung seiner schweren Arbeiten verweigert worden. E neue Entrüstung werde auch durch diese neue Ablehnu entstehen.(Widerspruch.) Die geforderten Mittels notwendig, sonst würden sie nicht gefordert werd, (Heiterkeit links und im Centrum.) Bieten wir dem Lai die Sicherheit wieder, daß der Reichstag wohlbegründ Forderungen nicht ablehnt.(Beifall rechts und bei Nationalliberalen. Unruhe links.) eur Besogtrae##er erlart;, daß die Nationalliberg für den Antlag Massow stimmen würden.(Beifall rech Abg. Dr. Witte(freis.) beantragt, die Position n# mals an die Kommission zurückzuverweisen, um zu prüf was die afrikanische Gesellschaft geleistet hat, und wie Mittel bisher zur Verwendung gekommen sind.(Wid spruch rechts.) Abg. Grad(Elsässer) plaidiert für die Bewilligt der geforderten Summe. Dr. Windthorst ist für eine gesunde Kolonialvolt Die bisher erworbenen Kolonien seien größtenteils ni geeignet für eine deutsche Ansiedlung. Die 150.000 hätten übrigens mit Gründung von Kolonien nichts thun, sondern dienten nur zu wissenschaftlichen Zwech ehrfoxderung, von 50.000 4 sei gar nicht begrürf neter ihm zubedingt seine Meinung unteros für nochmalige Zurückverweist nur seine Meinung zum Ausdruck bringe. sion, um neue Gründe zu hörent Regierung mit Recht verlange, daß sie vow Fürst Bismarck: Die vorliegende Position bezwe mit Rücksicht behandelt werde, so könne di den Vonierdienst. für koloniale Bestrebungen zu verst auch verlangen, daß man gegen ihn diese Ritz M### er aus diplomatischen Rücksichten außer acht lasse.(Bravo! Sehr richtia!) Gegründung nicht sagen. Die Regierung könne nur de In namentlicher Abstimmung wird darch wirksame Kolonanboni kreiden, WWenn sie teie nation rückverweisung an die Kommission mit gesinnte Reichstagsmajorität als Reserve hinter sich hei Stimmen beschlassen sagt, die konservativen Mitglieder der Pegesserceiltzsmmst wir i döchsten Richter: In der Kommission habe sseiger Partei sich für die Mehrfordern servativen, die mit Stimm vei und zwei, sich für und gegen die Mel usgesprochen haben, haben die Mehrforderm (Wiverspruch keihts., Ep wiro 0 gtarsitzung vom Reichskanzler neues Materi porden. Wir wollen deshalb Kommissionsbera ie Konservativen erklärten: Nein! Will man Frage ebenso aufbauschen und denselben Lärm es Hauses machen.(Lebhafte Unruhe rechts.) Sie, Sie machen sich vollends lächerlich!(Unr Wenn Herr v. Bötticher sagt, wir wollten Ol politik treiben, so könnte ich, wollte ich ihm fol In der Art, wie Sie(am Regierungstische) erwecken Sie den Verdacht, daß sie das nu## einen Konflikt herbeizuführen.(Große Unr sident v. Wedell=Piesdorff ruft den Red: des letzten Ausdrucks zur Ordnung. Dr. Windthorst will dem Reichskanzler gemutet haben, allen Kommissionen beizuwohr nur wünschenswert, daß derselbe in der K welche die vorliegende Frage zu prüfen habe, Wenn der Reichstag für eine bestimmte Politik Summen bewilligen solle, so müsse er wissen, Reise gehe, und hierfür Aufklärung zu geber gabe der Regierungsvertreter in der K Es sei heute sehr Vieles besprochen worden, der Kommission noch gar keine Rede gewesch Reichskanzler werde gewiß allseitig Glauben wenn er Thatsächliches äußere, aber könne nicht verlangen, daß ein neter ihm unbedingt seine Meinung unteron## nialpnlitik treiben, wenn sie eine nation Monn die A. bencgenae uis brserde hinter fug u Wenn die Regierung diese Reserve habe, werde sie 1 dem bisherigen Matzhalten weiter gehen, wenn nicht, sage ety contenti estote mit dem Kommisbrote das## selbst bauen.(Lebhafter Beifall.) Richter(Hagen) kontstatiert, daß die Mehrzahl voan 5000 4 ahgelebnr 2ommision die Mebrforder von 30,000„ uglnygt hätten, während die Mehrz der Freisinnigen die Forderunng haben voll beipilli wollen. Neu sei der heute vom Resichskanzler angefül, Grund, daß es sich um eine Mehrausgabe für den tol nialpolitischen Pionerdienst handle, seine Kommissare hätt nichts darüber gesagt. Er empfehle deshalb ebenfa nochmalige kommissarische Beratung. Abg. Hartwig(kons.): Ich wünsche aus mancher Gründen(Heiterkeit), daß die Mehrforderung bewilli werde. In den der Mehrforderung beigefügten Motiva ansgesprochen weshalb die Mes Stimmen beschlossen.— Tages=Ereignisse. X Berlin, 10. Jan. Das gegen## grassierende Kolonialfieber macht die e rappelköpfischer. Wer bei der Geschichte stand zu retten sucht, wird von dem kon# tionalliberalen Mischmasch mit Kot beworfe Bismarck scheint gegenwärtig den Gipfel: larität erreicht zu haben. Es würde uns wundern, wenn man ihn schon bei Lebzei Reihe der Götter versetzte. Was Bismat das lautere Evangelium. Wer's nicht ein Reichsfeind und noch Schlimmeres. e. 1# In den der Mehrforderung beigefügten Motive es ulhr ausgesbrochen, weshalb vie Meyrforverung nöt tionallis. Gansornativen suchen . Der Japanese fängt jetzt an, in Trauerfällen de::*"uberaten und Konservatiben suchent seg vor dem Trauerhause mit buntem Papier zu b seitig in Servilismus und Charakterlosigket Jovauese bezieht sei. Bunivovier aus Sochlen und saich(rumpfen. Wer sich am meisten blaukt Bedürfnuisse können in Afrika auch eintreten.(Stirmsoeste Patriot.— Der diesjährige Reicht sche weiterleit.) Geeiqnete Kolonien, wie sie Abgeordnetg etat forderte 150.000 u uir umestusun Windthorst wünscht, kann man nur finden durch dl9 Wissenschaft und deshalb muß man die Arbeit der Wi A als Unter sorschung afritas zu wissenschaftlicher 50.000 M mehr als im Vorjahre. Da senschaft unterstüiten. Wirdürten nicht vergest der Bt50000 4 mehr als im Vorschre. 9 Bewusztlein im Volte lebt— trotz der Hobeit unserg des Reichstages verwies diese Forderng Stellung stürmische Heiterkeit) müssen wirdaran denketzt fung an eine Kommission, wo die Mehrse) tas iranischas Brana sin#a) 150000+, weil nicht genügend begrün Hocherfreulich ist auch das Wachstum der glischen Kirche in Nordamerika; in Baltimore ein Plenar=Konzil statt, dem 79 Erzbischöfe Bischäfe hei#nten. Und merkwürdig,— die on geht## dicht zu grunde!“ Das sind# kurzen Zügen die Ereignisse des en Jahres; das neue hat schon so übel begonnen, wir kaum hoffen dütfen, es werde besser wie schuldbeladener Vorgänger sein. Deutscher Reichstag. Beim Kapitel Reichsgesundheitsamt fragt Hegesundheitsam 8 von den e#sundbeitsans geronnene wissenschaftliche Material essenb die astalisihe Caolera bereits in Reiche vertet worden; 2. ob die wissenschaftlichen Emmittelungen Anlage, Benutzung und Einfluß der Bezräbnisten bald zur praktischen Verwertung gelangen; 3. ob iimmungen darüber zu erwarten seien, was als Bier was als Wein zu betrachten sei. Auf dem Konse für öffentliche Gesundheitspflege in Wien vom re 1881 sei die landläufige Auffassung, daß die BeBudgetkommission auch selbst vertreten, und hier, lo sich um Kolonialpolitik handle, sei es notwendig, daß de Autor selbst in der Kommission erscheine, nicht ein un genügend informierter Kommissar. Wäre der Kanzle schon frühet in die Kommission gekommen, so wür vielleicht so viel Staub über die Position nicht aufg wirbelt worden sein.(Lebhafte Zustimmung links und# Centrum.) Geprüft müsse auch werden, ob die afrit nische Gesellschaft auch wirklich die Interessen Deutsa lands genügend wahre. Ihm liege nichts ferner,## Schwierigkeiten zu machen, er bezwecke nur, das Richt finden zu helfer.(Beifall im Centrum.) Reichskanzler Fürst Bismarck: Was der Vorredn mir hier nicht daubt, wird er mir auch in der Kommi sion nicht glauhi(Heiterkeit und Beifall.) Ich bin# reit, hier jede Auskunft zu geben, soweit die Vorsicht gestattet; in die Kimmission gehe sich nicht, und da we den Sie auch nichtt Neues von mir hören.(Heiterkei Wenn Sie die Forserung gleich bewilligen, folgen S der begeisterten Antgung der Nation(?). die keine obe flächliche und keine Feststimmung ist, sondern dem tiefst Innern der Nation entspringt.(?)(Lebh. Bravo!) Minister v. Bötticher meint, daß man die Positigl.= bloß deshalb in die Kommission zurückverweisen woll### dert. Lärm, welcher um dasselbe gei um die Regierung zu ärgern. ar Ansiedlung eeignen sich die unter der Abg. v. Köller: Ich bin völlig mit dem Herrn Milhoheit gestellten überseeischen Landstriche nister einverstanden.(Heiterkeit links) Die Frage is und was sie an Handel=Produkten bie uurde Diese Ablehnung wurde je konservativen Kommission vei derselben gegen und zwei fü eimmten. Von den Deutschfre drei für und nur zwei gegen die itag kam nun die Sache wieder Dort sind nun dieselben Ko der Kommission die Ablehnuursucht haben, voll der Entrüstung üh lehnende Votum der Kommission ur, Deutschfreisinnigen, welche an alley sollen. Noch entrüsteter sind die Leut „ultramontan=demokratische“ Meyrheit je Forderung gleich bewicligt, sondern an d sior zur nochmaligen Prüfung zurückver der Regierung somit Gelegenheit gegebe Forderung zu begründen. Es wurde w Beschlusses sogar ein zweiter Entrüstur Aussicht gestellt!— Der Sand und die fresser unseres neuen Koloniallandes: quenna, Kamerun, Neu=Guinea, haben's angethan. Auch wir freuen uns über die Kolonialbestrebungen des Fürsten Bisme überhaupt in auswärtigen Angelegenheit groß dasteht. Aber die Qualität des G. wir bis jetzt#ancktiert haben, rechtfertigt nicht den Lärm, welcher um dasselbe ger bes=Anzeige. at dem lieben Gott heute Morgen gegen r unsern innigst geVater, Großvater, und Schwager, den landwirth Peseph Eröning Kinnemann, er Zeitlichkeit zu sich Ewigkeit zu nehmen. lbe starb im Alter tahe 85 Jahren, nachdie Beschwerden eihohen Alters mit er Geduld ertragen h öfters durch den g der hh. Sakraestärkt hatte, in Folge inder Schwäche eiigen, sanften Todes. fromme Seele wird irbitte aller seiner dten, Freunde und en, insbesondere auch stern beim h. Opfer, tlichst empfohlen. ninghausen, den ar 1885. je trauernden terbliebenen. Begräbniß findet statt , den 12. ds. Mts., 9 Uhr. Haus= und Grundverkuf. lunftg. Freitg, als 95 nuar curts., des Argens 10 Uhr anfunged, werde ich mein im Doye orbelm belegenes wohnhaus Ma1, unmittelbar an der Haustaße belegen, zum Abbruch, sd demnächst den Hausplatz#ind den anschließenden Gartes#ngefähr 1¼ Morgen grgß.1 Bauplätzen, durch's Mezipot zum Verkaufe aussetzen. Kaufliebhaber weid hierzu eingeladen. Vorhelm, den 7. Jaar 1885. I. THEIL. 1. Für's Vaterland, Marsch. Millöcker, 2. Ouverture z.„Elisabeth“ Rossini. 3. Frühlingserwachen, Lied ohne Worte... Bach. 4. Nanon-Walzer Genée. 5. Fantasie a. d. Oper„Stradella“....... Flotow. ∆ 05 tag, den 19. d. M. rgens 9 Uhr Furstl. Bungenkamp zu t. Eichen, zu SchwelBau= und Grubenholz ich, flarke, lange Riemehrere „Birken u. Eschen, 5 Haufen Buchennholz keistbietend gegen CreJan. 1885. etemeyer, Rentmeister. Dienstag, den 11d.., Vormittags jUhr werden an der Chaus von hier nach Delbrück etwa 100 Sschwere Pappel gegen Eredit verka, Anfang bei Station 65,8. Nietberg, 7. Jan: 1885. Der Gemeindsorsteher Aldeße Zolldeklarionen vorräthig in der E. Holterdorf'schssuchhaupl. * 0** L den Gräflich von Galen'schen zum Gute Aßen gehörigen, un näher bezeichneten Forstdistrikten, belegen im Kspl. Lippborg, in öffentlich meistbietend verkauft werden: a. Montg, den 12. Januar d. J. 1. Im Altelmp. Vormittags 10 Uhr anfangend, 20 Hock Buschen, 2. In'der Ale, gegen 11 Uhr, 60 Kock Buschen, 3. Im Dabissbusch, gegen 12 Uhr, 10 Hock Buschen, 4. In der Aselerbeide, gegen 1 Uhr Nachmittags, 10 Hock Buschen, 5. Im Sausamp, gegen 1½ Uhr Nachmittags, 70 Hock Buschen, b. Diemag, den 13. Januar d. J. 1. Im Altinimp, präcise 10 Uhr Vormittags anfangend, 10) efällte Gichen, 2. In der Ake, gegen 11 Uhr Vormittags, 188 efällte Eichen, 3. Im Dasolsbusch, gegen 1 Uhr Nachmittags, 30 gällte Eichen. 4. In der Bsselerheide, gegen 2 Uhr Nachmittags. 41 gfilltte Eichen, 6 Rothbuchen und 2 stake Aspen, 5. Im Saueump, gegen 2½ Uhr Nachmittags, 160 efällte Eichen u. 35 starke Aspen, 6. In der Ptdekampsstraße, gegen 4 Uhr Nachmittags. 90 Ebenstangen und 50 Erlenstangen. Die zum Verkcf kommenden Eichen eignen sich zu Brettern, theils zu Balkes um Sparren, theils zu Küper= und Stellmacherholz, theils zu Schat=, Schwellen= und Grubenholz. Aßen, dei 6Januar 1885.“ FröLich, CONGERT& BALL. Statt des früher üblichen Schellfischessens findet am Donnerstag, den 15. Januar cr., bei mir Concert und Ball statt. Beginn des Concertes um 5 Uhr, des Balles um ½8 Uhr. Die Musik wird ausgeführt von dem auch hier schon rühmlichst bekannten Dortmunder Orchester-Verein mit starkbesetzter Mitgliederzahl und darf daher auch den Concert-Bestichern ein wirklicher Kunstgenuss in Aussicht gestellt werden. Eine besondere Einladung an die geehrten Bewohnen der Stadt Oelde findet nicht statt. Entrée für Herren à Person 1 Mark, für Damen à Person 50 Pfg. Speisen à la carte. Zu zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein Wwe. Gerh. Pott. Concert-Programm. II. THEIL. 6. Ouverture.Operette„Bunditenstreiche“...! Suppé. 7. Das Haldegrab, Solo für Trompete. 8. Bettelstudent-Quadrille. Millöcker. 9. Aus dem Volke, Potpourri. Schreiner. 10 Schöne Polin, Mazurka.. Millöcker. zverkauf. g, den 13. Jan., ens 10 Uhr läßt Herr Frue eine öne Klaftern und Buschen, eckmans, Kirchspl. " meistbietend gegen aufen. Hesseler. Pferdeliebhabern zur Anzeige, daß sem großen Transport cher Pferde Holzverauf. Montag, en 12. d. Ats., Morgen 10 Uhr, läßt Herr Meier söckenförde zu Vergeler ca. 60 Haufé Buschen, 60 Haufen Phlen, kommen bin, welche stens empfehle. den 9. Januar 1885. Windmüller. Settfedern=Lager UnnainAlton zollfrei gegen Nachucht unter 10 Pfund) eue Bettfedern 60 Pfennig ind, vorzüglich gute ir.4 25., Prima 4 sat. 15 Haufen benholz un 16 Haufen## Latten un bichengruschten, zu Leiterbäumen und leichtem Bauholz geignet, Am Donnerstag, ö. 15. Nichmittags 2 Uhr, läßt Herr Meier Bunne zu Vergeler, Ksul. Oelde. circa 40 Haufen Zohlen, 30 Haufen Buschen u. 3 Klafter Buchenholz öffentlich meistbietend gegen Credit verkaufen. Oelde, im Januar 1885. Kemper. Nächsten Freitag bis Oiai. 1. Ostan au. Am Dienstag, den 13. d. Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in der hiesigen Pastorat aus der Nachlas des verstorbenen Pfarrers Herrn Klostermann meistbieten Credit resp. baar verkauft werden: Tische, Stühle, 3 Sophus, 2 Kleide s 2 Bücherschränke, 1 Spiegel=Cons Hausuhr, 1 Regulateur, 2 Taschen 1 silberne und 1 goldene mit d. A Metall=Barometer, mehrere große volle Bilder, Porzellan, 24 Stück und Theelöffel, 2 silb. Vorle 4 Bettstellen, 4 vollst. Betten, sän : W ä s c h e, d a r u n t e r 1 1 S t ü c k u n g Leinen(Handgespinnst), 2 tragende 4# schw. Schweine, eine Parthie Haus= und Küchengeräthschaften, mode, 1 Sekretair, Badewanne, neuer halb verdeckter Kutschwagen Das Vieh wird des Morgens von 11 bis 12 Uhr Leinensachen und Bücher des Nachmittags von ½2 Uhr ab Westkirchen, den 5. Januar 1885. Rande, Ziehung.—5. Januar 1885. In unsere Kollekte fiel ein Gewinn(Gewinn=Nr. 64) Nr. 90369(1 silb. Herr.=Rem.=Uhr). E. Holterdorf'sche Buchhandlung. Trierer Liebsrauenkirchenbauloltecie. winne v. 15.000, 10,000, 4000 2c. M i. W. Ziehm der Absatz der Lose beendet, am 19. Jan., m unwiderruflich am 19. März d. J. Lost•2 Letzte Almer Zombaulotterie, Geiegeg 75,000, 30.000, 10,000, 2mal 5000..,w., Besat der Gewinne: 400,000 M, Lose a 3,29 M Kölner St. Arsula=Lotterie. Zieh. 25.—2 d. J. Hauptgewinne von 20,000, 8000, 3000, 100 in Gold u. Silber, insgesamt 3000 Gewinne. Los Für Frankatur 104 beifügen. Die in unsere Kollekte Gewinnnummern werden in diesem Blatte veröffentlicht, E. Holterdorf’sche Buchbandluns, Rechnungsformulare sind zu haben bei E. Holterdorf Handels Nachrichten. Die Marktpreise verstehen sich pro 100 resp. 1 Kilogr Münsterische Marktpreise vom 7. Januar 188. Höchst. Niedr. 20 50 Hafer.).. 4 15 21— Rindfleisch à Kl. 1 Gelbe Erbsen Weiße Bohnen Stroh Buchweizen Kartoffeln K 26— A 27 50 K.— 18— 4 6— Schweinefleisch Kalbfleisch Hengesleich 19 George Stelling, Gräber& Co. Die Weinhandlung schs- und Heede-Spinnerei AlbertHille in Lipp Hannoter, Kirenwönder Berasso Tgpaper Tachru wiederum ihre Flachs= und Heede=Spinnerei zur gefl. Benutzung mit dem Bemerken, daß Peeeiher, Kusbru hindurch Flachs= und Heede zu Garn verarbeitet wird. Auskunft erteilen und billige Edelstes Ge ühernehmen die Herren:=44: W2 en Wbrtstes Gewächs m. Wolf, Gelde, Herm. Lücke, Ennigerloh. Medfuwein für Rekonvalescenten u. er Frieger-Penkmal-Lotterie. Vferde. Attest. es ae dese e ust tich. ber# P 1 decken. J uns übersandte„medicinische To bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß zufolge#—####12#—aus rein wollnen zeigt lut qualitativiquantitativer##mit Herrn A. Fuhse, Mülheim(Ruhr) getroffenen besten Stoffen, mit Bruststück, vorn gende Verbalten: Anal eung die. gn###.. d zuzuschnaslen, groß.warm, Paar DJepsos6a der Geocker Katterie 9 420 mit Leinenfutter.Gewöhnliche Verserde ma gute Leckige Pferdedecken mit Futter PaarA 14, diese mit wasserdichtem Ueberzug Paar.K 18. Feinste Reisedecken a M 15. Weiße NormalSchlafdecken à+ 10. Deckengurte Paar 4p 9. Unga Horcung die Ziehung der Beecker Lotterie am 15. Januar 85 stattfindet. e Reduktion der Lose u. Gewinne ist ausgeschlossen.— k am Rhein, den 18. Dezember 1884. Das Krieger=Denkmal=Komitee: A. Brauer. W. Heister. II. Bellinghoven. C. 11 Lose 10 □(Liste u. Porto 30.) sind noch zu haben veral=Agent—.(Haupttreffer 3000, 1000 Mr. 2c.) ihse, Mülheim(Ruhr) und deren Verkaufsstellen. Paar 3. Hugo Herrmann, Deckenfabrik, Stettin. 70% fenstag, den 13. Januar öss. 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Schu Datteln Ht uh Stollmann Hliunobausen Herr V. Besesse fr I. Ppotos von Her Jn. Dorsten Hr les. Drecker lstinahanrsen der „ Hr.IW. Rodeck Driburg Hr B Leineweber Ehringhaus Heir A. Thlemann Eickel HerChr. Garthmann Emsdettenserr L. Stegt Erwitte H/,., Kessing Salzkotten Herr F. B1 Hr. C. Büker, Sassendorf Herr G. I. 65557 Henk;, öer Schlägel& Eisen Herr Essen Hertung. Feldmunn Schmallenberg Herr 4 Eüseirchen. I Schölmar Herr II. ho 97c2834Ess) Herr 1. J. Soest Herr A. Dennen trr I. Liover Solingen Wittwe(1u2 Türstengu.### v wpper Steele Herr Franz K1 FurstenvergHers J. C Henneken Steinhausen Herr J. S Gelsenkirche Hefr H. Holthaus Stolberg b. Aachen H. Gesace 8.### E. Symann Störmede Herr Th. K. Gesecke Her I Seppeler Stromberg Herr M. A GlcbdesPehr Suttrov Herr Gastwir Gabbeu Jyr II. Berns Sünninghausen Herr H. G 140— Plütimann Whoders Haagg, hesbadertorn Herr 6.. Hen Kord Waltrop Herr J. Dirks Wanne Herr J. Tacke S anka. Eine Erzählung aus den Bergen von Max Rin. 26) Unberechtigter Nachdruck wird gerichtlich verfolgt. „So unangenehm Dir auch diese Besuche s# mögen.“ sagte die Mutter weiter,„so scheinen se mir unumgänglich notwendig, weil ich sie für einzige Mittel halte, alle bösen Gerüchte zu widtlegen, Dich und die Deinigen zu rehabilitiren##d Deinen Frieden mit der Gesellschaft zu schließen. Um seine Mutter nicht von neuem aufzubrinjn und es nicht zu einer unangenehmen Scene kamen zu lassen, entschloß sich der Professor sit Widerstreben, ihr das geforderte Opfer zu brinfn und die gewünschten Besuche zu machen, so scher ihm auch diese Konzession fiel und so ungern in Hanka begleitete. Zu diesem Zweck legte die junge Frau ihen besten Staat an und machte mit Hülfe des Diestmädchens eine sorgfältigere Toilette, die allerdigs bei ihrer rührenden Unkenntniß der herrschenn Mode einem kritischen Auge manche Mängel bt und ihr nicht so gut stand wie ihr einfacher Hasrock, der weit besser zu ihrem schlichten, bescheiden Wesen paßte. Die ungewohnte Tracht war ihr lästig. sie engen, weißen Glacéhandschuhe genierten sie sie fühlte sich gedrückt und gezwungen und gefielch nicht in der steifen Toilette, in der sie sich nichtso leicht und frei wie sonst bewegen konnte. Auch in Professor, der auf solche Dinge wenig oder er# nicht achtete, erschien sie heute nicht so anmutig sd reizend wie gewöhnlich und gerade nicht zu ihn Vorteil verändert. Zum ersten Male vermißtee Professor an seiner Frau die Eleganz und Te nure der feineren Kreise, drängte sich ihm unil kürlich der Gekanke auf, daß Hanka nicht fürsie Gesellschaft paßte, der er und die Seinigen asehörten. Diese Entdeckung trug noch dazu bei, seine#stimmung über die ihm lästigen Besuche zu etzhen. Umsomehr mußte ihn das unerwarten Beymen der auf seitzer Liste befindlichen Familien kuken. Sonst überall mit offenen Armen und er zuvorkommendsten Freundlichkeit empfangen, sahch der Professor heute in den meisten Häusern in eer fast beleidigenden Weise abgewiesen. Der ihm sonst so wohlwollende und genete Oberpräsident war für ihn nicht zu sprechen sie Mehrzahl seiner Kollegen für ihn unsichtbar, sie besten Bekannten nicht zu Hause; wo er anklote, fand er die ihm früher geöffneten Thüren verschssen. Wenn er auch anfänglich geneigt war, sie Abweisung für einen bloßen Zufall zu halten#id froh war, der lästigen Pflicht überhoben zu In, so konnte er doch im ferneren Verlauf seiner srgeblichen Bemühungen die Absicht nicht verkeien und sich die Wahrheit nicht verschweigen, daß in ihn oder vielmehr seine Frau nicht empfangen wote. Die halb verlegenen, halb unverschämten Gehter der Dienstboten, die ungeschickten, schlechten Otschuldigungen, die offenbaren Lügen und Wirsprüche ließen ihn nicht länger an dem bösen Allen seiner Bekannten zweifeln. Während das Diest mädchen mit frecher Stirn ihre Herrschaft verleg nete konnte er im Vorzimmer die scharfe Stintze r Frau Konsistorialrätin Schuppe hören, wiesie n gutmütigen Mann gewaltsam zurückhielt, In freundeten Professor zu begrüßen. Dagegen mochten sich die Frau Geheimrän id ihre Tochter Agatha nicht das Vergnügen urgen, dem von ihnen abgewiesenen Paar durch ds öffnete Feuster nachzublicken und die beabsichtste eleidigung nur noch durch ihre spöttischen, sch nfrohen Gesichter zu verschärfen. Aber auch die wenigen Familien, welche as ücksicht auf die Frau Senator oder aus aler sekanntschaft mit dem Professor ihn nicht abzunin wagten, erschienen befangen, verlegen und starn Hanka eher mit neugierigen und mißtrauischn, s mit wohlwollenden, freundlichen Blicken an. Unter diesen Verhältnissen gestalteten sich sie sisiten des jungen Ehepaares zu einem wahrn Lartyrium, zu traurigen Leidensstationen voll schmetzcher Beleidigungen und lächerlicher Demütiaunam. den 10. Januar Auch Hanka, die instinktmäßig die Wahrheit ahnte und nach und nach die Ursache seiner Verstimmung erkannte war umsomehr betrübt, da sie trotz ihrer Unschuld sich hauptsächlich diese peinlichen Zurücksetzungen zuschreiben mußte. Ihr stolzes Herz empörte sich gegen die unverdiente Schmach, doch am meisten schmerzte sie der Gedanke, daß der geliebte Mann ihretwegen litt, und die Furcht, daß er sich ihrer schämen müßte, verfolgte sie auf dem ganzen Wege und warf einen dunklen Schatten auf ihr bisheriges ungetrübtes Glück. Traurig und verbittert kehrten beide von diesem mißglückten Besuch zurück, innerlich unzufrieden und zerfallen mit sich und der Gesellschaft, deren unbarmherzige Vorurteile sie erst jetzt kennen lernten. Während der Professor sich einem finsteren Brüten über die ihm widerfahrenen Beleidigungen überließ, wagte Hanka nicht ihn anzusehen und mit ihm zu sprechen. Erst nachdem sie den ihr lästigen Staat abgeworfen und mit ihrem einfachen Haus kleide vertauscht hatte, legte sie leise ihre Hand auf seine Schulter und unterbrach das peinliche Schweigen. „Eduard!“ sagte sie schüchtern, mit niedergeschlagenen Augen. „Was giebt es?“ fragte er zerstreut. „Es thut mir leid, daß Du meinetwegen Verdruß hast. Du bist mir doch nicht böse?“ „Wie kannst Du glauben! Weshalb sollte ich Dir böse sein?“ „Weil Deine Freunde und Bekannten nichts von mir wissen wollen und Dich entgelten lassen, daß ich Deine Frau geworden bin.“ „Das kümmert mich nicht und ist mir gleich gültig. „Aber Du ärgerst Dich doch.“ „Nicht über Dich, nur über die Gemeinheit der Welt, über die Beschränktheit und Bosheit dieser Menschen."„ „Sie verdenken Dir, daß Du Dir ein armes, unwissendes Mädchen genommen hast, das Deiner nicht wert ist und zu Dir nicht paßt.“ „Das bereue ich keinen Augenblick. Ich weiß ja, daß Du hundertmal mehr wert bist, als alle die Damen, die auf Dich hochmütig herabsehen. „Die Freude gönne ich ihnen, wenn Du Dich nur nicht meiner schämst. Das wäre mein Tod.“ Wie überwältigt von ihrem Schmerz und ihren Befürchtungen, warf sich Hanka weinend an die Brust des geliebten Mannes, der über ihre Heftigkeit erschrocken und von Mitleid erfüllt, die Aufgeregte zu beschwichtigen und mit liebevollen Worten zu trösten suchte. „Beruhige Dich, mein Kind!“ sagte er gerührt. „Ich schäme mich Deiner nicht, sondern nur meiner Bekannten und Freunde, denen ich nicht eine solche Erbärmlichkeit zugetraut habe. Das allein betrübt und schmerzt mich.“ „Wenn Du eine reiche und gebildete Dame geheiratet hättest, wärst Du glücklicher geworden und allen willkommen gewesen. Jetzt mußt Du meinetwegen leiden.“ „Dafür kannst Du nicht. Du bist unschuldig, die beste Frau, die ich mir wünschen kann und die ich nicht mit der reichsten und vornehmsten Dame vertauschen möchte.“ „!“ rief Hanka, unter Thränen lächelnd und seine ihr entgegengestreckte Hand küssend.„Dann ist alles gut. Wenn Du mich liebst und ich Dich nur habe, will ich gern das Schwerste tragen.“ „Und ich,“ sagte der Professor, sie bewegt an sein Herz drückend,„werde mit Freuden auf di Gesellschaft verzichten, deren Lüge und Heuch### mich mehr als je anwidert.“ erliegt, eine weniger energische und kräftige, a benswürdige Natur. Der erste ernste Widerstand, auf den er beugte ihn nieder und die allgemeine Mißbill die seine Wahl zu finden schien, drückte un ängstigte ihn mehr, als er sich selbst gestehen So gering er auch von der öffentlichen M dachte, so ließ er sich doch unbewußt von il einflussen, und so gleichgültig ihm auch die schaft war, konnte er ihre Achtung und Anerke weit weniger entbehren, als er glaubte. „Die Vorurteile seiner Mutter, die ver Angriffe seiner Verwandten, die offene Mißbil seiner Freunde und Bekannten vermochten nicht, seine Liebe für Hanka zu erschüttern, trübten unwillkürlich ihr ideales Bild und di den ihr eigenen romantischen Zauber und poetischen Reiz zu zerstören. Erst jetzt machte sich ihm der Abstand Verhältnisse und Bedürfnisse bemerkbar, drän ihm die Verschiedenheit ihrer Lebensanschal und Ideen auf, vermißte er an ihr die Ue stimmung ihrer Gewohnheiten und Sitten, ei er so manche kleine Fehler und Schwächen, d früher nicht an ihr aufgefallen waren. Sie war ihm noch immer ein reiner, echter stein, aber ohne die nötige Fassung und den behrlichen Schliff, eine duftende Waldblume, nicht an der rechten Stelle stand und in den nicht gehörte. Er liebte sie noch wahr und vielleicht mehr als früher, aber nicht mit jen den Schwärmerei und poetischen Begeisterur ihn in ihr eine heilige Cäcilie, eine über Erscheinung erblicken ließ. Er konnte sich n bergen, daß ihre Natürlichkeit mit einer Beschränktheit und Unkenntniß der Welt, ihre heitsliebe mit einer oft verletzenden Rücksich keit und Nichtachtung der gesellschaftlichen? nisse verbunden war, daß ihr der Sinn für neren Formen des Lebens, die Fähigkeit höheren geistigen Genüsse abging. Es störte ihn, daß Hanka so wenig M eine elegante Toilette legte, wenn sie auch äußerst sauber ging und sich nicht vernach daß ihr der häusliche Komfort und die Ann leiten der Küche gleichgültig waren. Ohne ein Gourmand zu sein, liebte der Profess schön arrangierte Tafel, einen guten Tisch 1 Glas Wein, während Hanka von früher war sich mit den einfachsten Speisen zu be Noch mehr verletzte ihn ihr Mangel an G und Interesse für die Kunst, mit Ausng Musik und weniger Dichtungen. Alse Tages nach den letzten Ereignissen#t He öffentlichen Gallerien besuchte, um ihr die Bilder und Antiken zu zeigen, mit sie zu wie andere Damen eine Bewuwerung zu t die sie nicht zu empfinden vemochte. Unei lich für die Feinheiten der alerei, für die heiten der Plastik, ließen sie zu seiner **„::: wandte sie sich errät XIII. Trotz dieser männlichen Resignaton blieb in dem Herzen des Professors ein gcheimer Stachel zurück; er konnte nicht sobald die ihm zugefügte Kränkung vergessen und den Schmerz über die erlittene Zurückweisung verwirden. Vom Schicksal begünstigt und verzogen gehörte der Professor zu den Menschen, die zu ihrem Gedeihen und Wohlbefinden einer hellen, sonnigen Atmosphäre bedür ien und im Glück die besten Gaben ihres Geistes die meisten Bilder kes.f“ sich ertol den nackten Statu ab, die ihr statt der erwarteten Begenerung nur ein geheimes einflößten und hr Schamgefühl verletzten. is nicht recht, sagte sie entrüste Du mir seche Dinge zeigst, vor denen eine Frau di Augen niederschlagen muß. Dein nische: Götter gefallen mir nicht und die f Herigen gehören auch nicht hierher, sondern eirche, wo man zu ihnen beten kann.“ Auch das Theater, von dem er sich ein Wirkung versprach, machte nicht den gew Eindruck auf Hanka's Geist; sie fand die Sh re'schen Tragödien gar zu traurig, und„gra die Dramen Schiller's zu pathetisch. Nur, und Liebe“ gefiel ihr und sie weinte heiße über das Geschick der armen Luise. Dageger sie nicht begreifen, daß das von ihm so g „Käthchen von Heilbronn“ sich eine so Behandlung von dem„groben" Ritter von gefallen ließ und ihn trotz aller seiner 9 so zärtlich liebte. Im bürgerlichen Schaust Lustspiel ging ihr alles zu gewöhnlich und lich her; dazu brauchte man nicht ins Th# gehen. um solche„ordinären“ Geschichten un der ein vonr Freihen zede Leibenschaft zu stillen, heit ihren Weg gehn und bleibt still im Hintergrunde,— r Macht sich, wenn genaht die rechte Stunde. blinden Wahnes, liegend in des Bösen Banden, rren Langmut, daß er nimmer sei vorhanden, ertreten täglich, stündlich die Gebote, dem Berg ein Flammenmeer ihn wild umlohte. illen Seiten— Mord= und Blutthat aller Orten, zeiste scheinen jetzt geöffnet Thür und Pforten. achtet, spottet man der Fürsten dieser Welt, euchelmörder wird betrachtet als ein Held. wird zum System, die rohe Menge wird zu Mördern, nd Dolchen tief verborgnen Zweck zu fördern; Altäre, und es sieht der Blick des Weisen, aber sicher naht die Zeit von Blut und Eisen. Gott im Himmel?— Still blickt er zur Erde nieder, Hand ein Zeichen giebt der Welt er hin und wieder, it die Hände, die das Universum tragen nschen Herzen dann erfüllt mit wildem Zagen! cht die Erde, dem bewegten Meeresspiegel aus den Spalten steigt der Dampf wie aus dem Tiegel: Geist erbaute, dauernd in die fernsten Zeiten, zaläste und der Künste Herrlichkeiten— ie zusammen und die Erde, weit gespalten Werk des Menschen und ihn selbst in ihre Falten. leises Wimmern— Tot' an Tote auf den Straßen, ngs im Lande übersteiget alle Maßen. sonnigen Spanien, welches, hochmutsvoll, vermessen, nes Herrschers ob dem Sternenheer vergessen, lt gegeben— wird die Welt ihn sehn, beachten? e das Höchste frevelmütig oft verlachten? en kommen, die an ihnen selbst geschehen, gnen Augen erst ein Weltteil untergehen? as ist die Losung vieler ja in unsren Tagen— e Seel' die Stunde der Erleuchtung schlagen! * 000 Mark noch nicht zur Ruh gekommensich Damen Bismarcks Sache angenommen, g, da haben sie zusammen sich gesetzt, wie immer, vieles dumme Zeug geschwätzt, beschlossen, daß sie, just so wie die Männer— natürlich auch für echt politische Kenner— reiben wollten. Kann den Damen man's verdenken? es sagen, sollt' man ihnen Beifall schenken, erfahren, daß es schlimm im Haushaltsleben, kann sich weigert, auch das nötige Geld zu geben, u mußt nun sehen, wie Du durchkommst, liebe Frau, ebe, das genügt, ich weiß es ganz genau.“ r Reichstag handelt wie der geizige Mann— iten Frauen alle ihn in Acht und Bann. inzler freuen! Wenn sich alle von ihm wenden olden Frauen mit den weichen, zarten Händen. bar zeigen! Wär's da nicht vielleicht geraten e Frauen künftig auch politisch thaten? hlen lassen? Himmel! Wär's nicht zum Entzücken, n auch die Damen sehe in den Reichstag rücken? n dann sich Mädchen, Mann und Frau 7„ z u s a m m e n terhöher kunftig der Begeisterung Flammen. Inger, länger auch die Sitzungsstunden, kürschen haben Frauen stets empfunden, eldenresk,rgaß sie, so gewandt im Reden, mundtot machen einen jeden. * sie all' auf seiner Seite— Brüssel sein, und ein aus Angehörigen der verschie denen Nationalitäten zusammengesetzter Rat die Geschäfte führen. Die Norddentsche Allgemeine Zeitung meldet Die Nachrichten über die Erwerbungen des Kaufmanns Lüderitz in Bremen an der St. Lucia=Bai entbehren bisher jeder Bestätigung durch amtliche Berichte. Zur Gültigkeit solcher Erwerbungen und zur Uebertragung von Hoheitsrechten würde ein Vertrag mit den eingeborenen Häuptlingen nicht genügen. Ein solcher würde der Zustimmung der Boerenrepublik bedürfen, welche das Protektorat über das Zululand ausübt. Außerdem wäre das Verhältnis der letztgenannten Republik zu England in Rechnung zu ziehen, welches sich das Bestätigungsrecht für von der Republik des Transvaallandes abzuschließende Verträge vorbehalten hat. Es verlautet laut Frankf. Ztg. jetzt mit Bestimmtheit, daß die Kanal=Vorlage nicht an den Land tag gelangt. In einem Pistolenduell im Grunewald erschoß heute der stud. phil. Alfred Oehlke den stud. math. Holzapfel. Solche Vergnügungen gelten bekanntlich im 19. Jahrhundert als noble Passionen und werden gewöhnlich mit kurzem Festungsaufenthalte geahndet. Professor Kochs„Bazillen=Theorie“ findet immer mehr Gegner. Jetzt hat auch die englische CholeraKommission, welche in Indien ihre Untersuchungen beendet hat, einen vorläufigen Bericht veröffentlicht und sich damit in direkten Gegensatz zu den Ergebnissen der Koch'schen Forschungen gestellt. Der bereits in so hohem Ansehen stehende„Kommabazillus“ (welcher das Wesen der Cholera bilden soll) wird dadurch von der Höhe des Ruhmes jäh hinabgestürzt. Koch wird sich aber damit trösten, daß er für die entdeckung des„Cholerabazillus“ in Egypten aus dem Staatssäckel einige 100,000 Mark bekom men hat. Paris, 5. Jan. An Stelle des zurückgetretenen Generals Campenon ist der Divisionsgeneral Lewal zum Kriegminister ernannt worden.— General Negrier hat nach langer Pause in Tongking, die Chinesen den Franzosen bereits in bedenklicher Weise nahekamen, wieder einmal zwei Siege über chinesische Streitkräfte von 6000 resp. 12,000 Mann errungen. Rom, Erdbeben in Andalusien nach Madrid gesandt. Jan. Der Papst hat für die bei dem Verunglückten 40,000 Frs. cht en Reichstag das Geleite Januar. Das Ageord 15. Januar einberken worden. an. Infolge des Umstäddes, daß Ang rdings um die Freundschaft# id die Beziehungen zwischen euerdings weniger freundschaftdg durch de ne Folge dieses Verhältnisses ist gebracht. nen, daß als Ausgangspunkt für ven M taatlich unterstützten Dampferursprünglich beabsichtigt, Genua ichische Hafen Triest in Aussicht er Berliner Berichterstatter des rgans des italienischen Ministeraus Deutschland tis Lokales und Provinzielles. sich eine Anzabt Strontianitorbes“ an besauden Mirts Riahau:. kanstarbetter in dem Lokale des Wills Riehaus auf dem Hoxberge, aus dem sie wegen ungebührlichen Betragens gewaltsam entfernt werden mußten. Vor dem Hause des Niehaus griffen die ExceGestsusu ihren Revolvern und feuerten damit in die Se# be. Eine große Anzahl Fensterscheiben und Fen #men, warden, dabei zertrümmert. Als die Tumul. kanten ihrer Herstbrungswut immer mehr freien Lauf ljeßen, feuerte Niehaus erst einige Gewehrschüsse in die ia eugtg# aber dies Schreckmittel keinen Erfolg hatte, s# fühlte###h Niehaus, dem die Erhaltung seines Hauses am Herzen liegen mußte, gedrungen, mit Rehposten auf die Exceventen zu feuern, wobei einer derselben am Halse verwundet wurde. Der Gendarm Krüger, der von dem Postals, genachrichtigt, am Thatorte in Gemeinschaft des erschien, verhaftete mit demselben 3 Personen und fesselte eine derselben, da sie ihm als Hauptthäter von dem Wirte Niehaus bezeichnet worden war. Dieser Person gelang es trotz der Fesselung, zu entkomwurde erst dann vermißt, als sie bereits im Dunkel der Nacht verschwunden war. Gestern Nach ... Die 5. Person konnte gestern nicht festgenom den werven, weil sie sich aus dem Quartier unter Mitweii eines geladenen Doppelgewehrs entfernt hatte und freien Fuße befindliche Person sic die noch auf und ist dgrauf in Unters.ou ver volzeibehörde gestelt der Wohdang" genommen worden. In Dynamit bsgefunden und bef...“ lung des Thahestandes wo. soonahmt. Zur Feststelicher Localternin durch den Har-7 Jmtzagrockricht: enr an hoiten au ## zu bulten, die uind seit Jahren „besen und gereinigt!— Warum nick er. Wa 5evt. I. stattgefundenen Ere em Versitzenden bekannt gemacht, daß d lieder des Kirchenvorstandes und der m 1. Oct. d. ausscheide. Die Ausgesch siedergewählt und dennoch im Amte! egen die Gültigkeit der Wahl eingebr rdnete man denn keine Neuwahl an? st,erhaben, weshalb führte man die u: Wenn der Gütersloher Kirchhof is der unsrige, so folgt noch keinesweg icht auch an Grundwasser leidet. Wi wherster Quelle, daß sowohl der Güter u noch viel höher liegende Langenbe el Grundwasser haben. Worin die Ldenbeschaffenheit des Gütersloher: is hat Herr Wustenberg leider nicht litachten des Kreisphysikus Herrn! Jetberg verwirft, wie man uns mitget as zwei Gründen die Beibehaltung d alten Kirchhofes. Erstens liege d mig zu nahe und zweitens hätten Cundstücke eine zu niedrige Lage. Wa brifft, so wollen wir zunächst erwähne viele Jahre früher angelegt und be a das genannte Haus erbaut wurde( Iscript vom 19. Februar 1823) und hrr Landrat Dr. Osterrath der Deput 6 den Herren Strathmann, Brill u daß er, wenn man sonst den sai Lrschriften nachkomme, wegen der N nig keinen Widerspruch erheben werde. Was nun die niedrige Lage der angr sike betrifft, so wollte man diesem! 2ffahren von Sand abhelfen. Die 9 sten sich nämlich schriftlich verpflichtet, bid= u. Spanndienste, sowie durch sundstück vorschriftsmäßig zu erhöhe ren Dorsel, Hilthorst und Kochjol rrn Kreisphysikus vorstellten, da lärung ab, daß, wenn der jetzige sid erhöht und erweitert würde, dieser seien, die der Weiterdenutzung gständen. Mit diesem günstigen Be Putation zurück, doch was geschah nt d Erhöhung der Grundstücke für zu Toretiker wollten erst berechnen, eine zl Cubikmeter Sand im Ganzen er ihdem man das Resultat ermittelt, ie# chden Cubikmeter zuteilen. Vergeber a Drensteinfurt, wo man ein viel m Gundstück stellenweise sogar um 7 F Art bat man nicht erst die Kubikmeter i man hat einfach so lange gefahren, u. Hier aber hielb mnan de#teii# htung für viel zu gering und selbst sper in Nro. 146 dieser Zeitung d die lobenswert angebotenen freiwill ad und Arbeit zu der erforderlichen L Thältnis ständen. Um nun klar zu z ei Erhöhung unseres Kirchhofes hätte d können, teilen wir das Schreiben des y Drensteinfurt, an welchen wir un gandt, wörtlich mit. Es lautet: Wage.„Drensteinfurt, 21. D Ew. Wohlgeboren erwidere ich auf stren Fragen kurz Folgendes: Inser neue Kirchhof ist groß 2 M. 1 Hite ist erhöht—5 Fuß, die andere de Mitte des angekauften Grundstückes H mußte die Erhöhung etwa 7 Fuß be end mußte gefahren werden etwa 7 7Landwirte und 10 Bürger haben gef uden 10 Karren bestellt und 30 Perso ur sonstigen Arbeiten 8 Wochen hindurc 3Personen arbeiteten 4 Mann für T dicemeinde guten Willens ist, so kann oh besondere Kosten ausgeführt werder Mit aller Hochachtung ∆ Just-k.... Möllenbe D aufführen unseres Kirchhofes war leister auszuführen, da Herr Stratjoh erkrt hatte, den Sand von seinem, n Ah von höchstens 20 Schritt Breite vo trinten Grundstücke herzugeben. Was die Erhöhung der auf dem Kirch#### Dikmäler betrifft, so scheint uns dieses nich Kivenvorstandes, sondern Sache derjenigen sei, die solche haben errichten lassen. Der Kir wo die Erhaltung derselben nicht übernon Hite man den alten Kirchhof um etwa 3 9 grzert, so brauchte uns diese Frage auch Ihren zu beschäftigen. Was nun die Pietät betrifft, so kann nich gesllt werden, daß es jeden, am meisten at geprigen der Verstorbenen unangenehm bei dig Särge in Gräber gesenkt werden, die z# worben haben. Außerdem müssen wir die Behauptung der annektierten Gebiete mit sehr großen Opfern an Geld und vielleicht auch an Blut erkaufen. Im Kamerungebiete haben wir ja schon eine mächtige Keilerei zwischen unseren Matrosen und den Negern gehabt, und in Neuguinea haben die Eingeborenen die deutsche Nicderlassung vielleicht mit Haut und Haar zum Frühstück verspeist, zum wenigsten aber aus dem Lande geworfen. Die Konservativen und Nationalliberalen brauchen es also wegen unserer „Kolonien“ einstweilen noch gar nicht so eilig zu haben, dem Fürsten Bismarck ihren geringen Vorrat an Verstand und Charakter so vollständig zum Opfer zu bringen. Patriotismus ist gut, er kann aber auch in Kinderei ausarten. Die hochkonservativen Blätter,„Reichsbote", „Kreuzztg. und die Bielefelder„Neue Westf. Vztg. seufzen jetzt ein über das andere Mal, daß es ihnen angesichts des bismarckfeindlichen Verhaltens der Zentrumspartei so furchtbar schwer wird, zur Beendigung des Kulturkampfes mitzuwirken. Wir glauben das schon. Ob den Herren Konservativen das schwer oder leicht wird, kann uns aber völlig gleichgültig sein. Die Konservativen sind weiter nichts als Marionetten des Reichskanzlers, und kommt es also bloß darauf an, ob Fürst Bismarck den Kulturkampf beseitigen will oder nicht. Will Bismarck, dann wollen, ob nun gern oder ungern, auch die Konservativen. In der gestrigen Plenarsitzung des Bundesrates wurde beschlossen, dem vom Reichstage angenommenen Gesetzentwurfe betreffend die Abänderung des Artikels 32 der Reichsverfassung(Diäten) die Zustimmung nicht zu erteilen. Als monarchische Spitze des künftigen Congostaates wird jetzt der Herzog Philipp zu SachsenCoburg, Schwiegersohn des Königs der Belgier, bezeichnet. Derselbe ist General=Major in österreichischen Diensten. Die Stralsunder Fortschrittler haben an ihre Partei eine Adresse gerichtet, in welcher sie den Adressensturm gegen den Beschluß des Reichstags vom 15. Dezember(20,000=Direktor) ein unwürdiges konservativ=klerikales Wahlmanöver neunen. Die Stralsunder können auf ihre politische Weisheit stolz sein. Die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung" macht heute Propaganda für die Einführung einer kleineren Münze als der Pfennig. Zur Begründung des Vorschlages wiro bemerkt:„Wie wir hören, macht sich in Bayern unter den Arbeitern mehr und mehr das Bedürfnis darnach geltend, ein kleineres Geldstück als den Pfennig zu besitzen. Unserer heutigen Geldwährung fehlt es an einer Geldsorte, durch welche die Werte derjenigen Unterabteilungen der Maße, nach denen die notwendigsten Lebensmittel von den ärmeren Klassen gekauft zu werden pflegen, zu einem genauen Ausdruck gebracht werden könnten, und die Folge davon ist, daß diese Unterabteilungen, wie z. B. das Quart oder der fünfte Teil eines Pfundes von dem Consumenten über ihren Wert bezahlt werden müssen. Es folgt dann eine Berechnung, wonach der Verlust, den die rärmeren Classen auf diese Weise beim Einkauf der einzelnen Lebensmittel zusammen erleiden, sich auf mindesten 20 Mark im Jahre per Kopf belaufe; schätze man den Bestand dieser Classen in ganz Deutschland auf 30 Millionen, so ergebe sich ein Verlust von 600 Millionen Mark jährlich, welche in die Tasche des Zwischenhändlers fließen.(Bayern besitzt nach unserer bestehenden Münzgesetzgebung schon das Recht ½/8 Psennigs=Münzen auszugeben, wovon es aber bisher niemals Gebrauch gemacht hat, was gerade nicht für die Dringlichkeit des Bedürfnisses spricht.) Die„Köln. Ztg. erhält von ihrem Berichterstatter aus Kamerun(Westafrika) folgende vom 23. Dezember datirte Depesche(telegraphirt von St. Vincent, 9. Januar, Nachmittags 1¼ Uhr):„Unsere Kriegsschiffe Bismarck und Olga langten am 18. Dezember in Kamerun an und landeten am 20. daselbst 330 Mann mit vier Kanonen, weil Hickorytown und Foßtown den König Bell verjagt, die Kaufleute bedroht und Belltown verbrannt hatten. Hickorytown wurde bei geringem Widerstande ohne Verlust genommen. Ein Offizier der Olga, Riedel, welcher erfahren hatte, daß die Foßleute Woermann's Agenten Patanius gefangen genommen, beschloß, mit seiner Abteilung dessen Rettung zu versuchen. Unter heftigem Feuer landete die Abteilung in Belltown und stürmte einen 100 Fuß hohen Abhang mit Verlust von einem Toten und sieben Verwundeten. Sechzig Mann hielten das Plateau zwei Stunden lang gegen 400 aus Buschwerk und englischen Missionen feuernde Feinde. Die Munition wurde knapp, als Unterstützung vom Bismarck anlangte; Foßtown wurde mit Hurrah gestürmt und niedergebrannt. Inzwischen ermordeten die Empörer Pantanus. Nach Verlust von zwanzig Toten und vielen Verwundeten, darunter vier Häuptlinge, entkam der Feind ins Innere. Am 21. Dezember ### menüb##t-slemn abermass####katzt: „Olga“ vor Kamerun sich befindet, telegraphiert an die Admiralität: Die Kriegsschiffe„Bismarck" und„Olga“ haben am 20., 21. und 22. Dezember die aufrührerische Negerpartei in Kamerun mit Waffengewalt niedergeschlagen. Mehrere Häuptlinge und eine größere Zahl Krieger sind gefallen, vertrieben oder gefangen worden. Mehrere Ortschaften wurden vernichtet. Trotz der schwierigen klimatischen und Terrain=Verhältnisse war die Haltung der Truppen vorzüglich. Diesseitige Verluste: Der Olgamatrose Bugge ist tot, vier Matrosen wurden schwer, vier leicht verwundet, unter letzteren der Unterlieutenant von Ernsthausen. Die Autorität der preußischen Flagge und die Ruhe sind wieder hergestellt. Der Kaiser befahl, dem Geschwader seine Allerhöchste Anerkennung auszusprechen. Central=Amerika. Panama, 9. Jan. In den vier innern Staaten ist eine Empörung ausgebrochen. Von Panama sind Truppen nach Cauca gesandt. Die Regierungstruppen wurden von den Aufständischen bei Junja geschlagen. Man fürchtet den Ausbruch eines allgemeinen Krieges. Nordamerika. Großes Aufsehen erregt in New=York die nunmehr offenkuneige Zahlungsunfähigkeit des Generals Ulysses J. Grant, des einstigen siegreichen Oberbefehlshabers der Armee und zweimaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Herr Vanderbilt drängte General Grant um Bezahlung seiner Checks im Vetrage von 150000 Dollars, welche Summe letzterer von ihm für die Firma Grant und Warren ganz kurz vor deren Fallissement borgte. Vanderbilt ließ die persönlichen Effekten des Generals pfänden, und dieselben werden am 3. Januar unter den Hammer kommen, falls die Angelegenheit bis dahin nicht erledigt wird. Unter den gepfändeten Gegenständen befinden sich die Ehrendegen des Generals, das goldene Kästchen, welches ihm in London zum Geschenk gemacht wurde, und ähnliche Geschenke und Andenken. Vanderbilt will alsdann General Grant's Häuser und Farmen in Philadelphia, St. Louis und anderwärts subhastieren lassen. Die Freunde Grant's begannen jüngst eine Bewegung, ihn zu retten, indem Vanderbilt befriedigt wird, und letzterer hat sich bereit erklärt, seine Forderung um 50 000 Doll. herabzusetzen. Lokales und Provinzielles. )! Oelde, 12. Januar. Mit bezug auf die vor einigen Tagen durch verschiedene Blätter verbreitete Nachricht, daß in Niedeggen bei Düren eine Flasche mit flüssiger Kohlensäure explodiert wäre, teilt uns Herr W. Budenberg aus Dortmund mit, daß nach eingezogener Erkundigung an dem Ganzen kein wahres Wort ist. sel Liesborn, 8. Jan. Zum viertenmale beschäftigte gestern die bekannte Stromberger Fahrt der Lippstädter Touristen das Gericht. Nachdem das Schöffengericht bekanntlich den Angeklagten Kaplan Blume hierselbst freigesprochen, das Landgericht zu Münster jedoch denselben verurteilt hatte, war die Sache zur Revision dem Oberlandsgericht in Hamm unterbreitet, welches das verurteilende Erkenntnis aufhob und zur abermaligen Entscheidung an das Landgericht in Münster verwies. Letzteres hat nunmehr in der Sitzung vom 7. dss. Mts. den Kaplan Blume kostenlos freigesprochen. Prosit Blume!! l. Beckum, 9. Jan. Schöffengericht; Schöffen: Landwirte Engbert aus Lütke=Uentrup und Königkamp aus Kspl. Beckum. 1) Der städtische Kuhhirt Christoph Möllers von muß 3 A zahlen, weil er seine Heerde seinem minderjährigen Sohn anvertraut.— 2) Der Handelsmann Wilhelm Hoppe aus Vorhelm wurde von der Anklage des Betruges, da sich seine Unschuld erwies, freigesprochen.— 3) Der Monteur Friedrich Weber von hier wurde wegen zu schnellen Reitens durch die Straßen der Stadt zu 10 M verurteilt. Beckum, 9. Jan. Die im August v. J. in Angriff genommene Portland=Cementfabrik ist bereits so weit im Bau vorangeschritten, daß Mitte dieses Monats der Betrieb beginnt. Die in einem Versuchsosen gemachten Cementproben haben derart gefallen, daß bereits ein ziemlich bedeutender Teil des Fabrikates fest verkauft ist. Die Anlagen machen einen vorzüglichen Eindruck. 1 Vorhelm, 11. Jan. Mit dem Strontianitbergbau wird es hier immer schlechter. Nachdem in voriger Woche eine Lohnherabsetzung von 15% bekannt gemacht worden, wurde in dieser Woche auf allen Schächten einer größeren Anzahl Arbeiter gekündigt. Viele Arbeiter wollen freiwillig ihre Abkehr nehmen, da dieselben mit dem Lohn die nötigen Ausgaben nicht mehr bestreiten können. Den Arbeitern wäre umsomehr ein guter Lohn zu gönnen, als ihre Arbeit eine durchaus gesundheitsschädliche ist. Es ist in allen Schächten so naß, daß die Bergleute jedesmal bis auf die Haut durchnäßt berauskommen. (=) Ahlen, 8. Januar. Die Frau eines hiesigen, als fleißig und ordentlich geschilderten Arbeiters, war in hohem Grade dem Branntweingenuß ergeben. Infolge dessen gingen die Leute, die früher ihr gutes Auskommen hatten, in ihren wirtschaftlichen Verhältnissen sehr zurück. Steter ehelicher Unfriede konnte natürlich nicht ausbleiben. Gestern Abend fand der von der Arbeit heimkehrende Mann seine Frau wiederum in sinnlos betrunkenem Zustande vor, was ihn so in Wut versetzte, daß er die Trunkene in geradezu bestialischer Weise mißhandelte. Es wurde sogar erzählt, daß der Wütende die Frau, nachdem er sie körperlich mißhändelt, dräußen an einen Baum gebunden habe, wo dieselbe in der kalten Winternacht erfroren sei. Thatsache ist, daß die Frau infolge der erlittenen Mißhandlungen des Nachts gestorben und ihr Ehemann heute Morgen verhaftet ist. * Ostenfelde, 11. Jan. In nächster Zeit soll hier eine Flecken Greven üblich, nämlich das Ausstoßen aus dem Junggesellenstande. Jedes siebente Jahr wurde einer von den Bürgern des Ortes, welcher während dieses Zeitraumes dem Junggesellenleben untreu geworden war, von der Jugend zur feierlichen Ausstoßung aus dem Junggesellenstande als Repräsentant der Uebrigen bestimmt. Derselbe hatte sich an einem festgesetzten Tage im Sommer in vollen Wichs: Frack, schwarze Hose und weiße Weste, zu werfen und wurde so auf einer gewöhn lichen Sprossenleiter unter allgemeinem Jubel zum Markt platze getragen. Dort setzte man ihn in ein etwa 4½ Fuß hohes bis über die Hälfte mit Wasser gefülltes zaß und gab ihm einen hölzernen Napf in die Hand, mit diesem durfte er die Umstehenden begießen und sich einen Ausweg durch die Menge bahnen. Traf er gut. so hatte er bald einen freien Platz vor sich, gefährlicher war es aber, wenn es den Umstehenden gelang, ihm den Napf aus der Hand zu schlagen, so daß er als Waffe nur mehr seine Hände behielt, in diesem Falle konnte er oft lange in der seltsamen Badewanne und noch seltsameren Badekostüm stehen, bis man sich seiner erbarmte und ihn herausließ. Den Schluß des Festes bildete die obligate Schmauserei # Wiedenbrück, 7. Jan.(Stadtverordnetensitzung.) Es waren erschienen die Herren: Dorsel, Beckschäfer, Beckel, Schwarzer, Ortmeier, Schwenger, Müller. und Dreier. Vom Magistrat waren anweseud Herr Bürgermeister Brüggemann und Herr Lütkemeyer. 1) Die neu= resp. wiedergewählten Stadtverordneten Müller, Ortmeier und Schwarzer wurden in ihr Amt eingeführt und durch Handschlag vereidet. 2) Zum Vorsitzenden des Kollegiums wurde Herr Schwenger, zum Stellvertreter desselben Herr Dorsel, zum Schriftführer Herr Beckschäfer, zum Stellvertreter desselben Herr Beckel gewählt. 3) Der Preis des zu Weihnachten fälligen Mühlen=Pachtroggens wurde auf 5#4 per Scheffel festgesetzt. 4) Zur Beiwohnung der städtischen Verkäufe wurde eine Kommission gewählt, bestehend aus den Herren: Beckschäfer, Beckel und Ortmeier. 5) Die Holzverkäufe vom 22/12. 84 mit 1610 c und vom 29/12. 84 mit 929.88 f wurden, da die Preis=Taxe überschritten, genehmigt. 6) Bericht des Herrn Bürgermeisters Brüggemann über die Kreistags=Sitzung vom 18/12. 84. -v. Wiedenbrück, 12. Jan. Auf dem letzten Kreistage ist zum Bau einer Chaussee von Verl über Wilhemsdorf nach Hillegossen ein Zuschuß von 4 J pro Meter bewilligt. * Dortmund, 8. Jan. Vor der Strafkammer hatte sich heute der frühere Obersteiger und Grubenverwalter Friedrich Post aus Lette Rebz. Minden wegen Erpressung und Beleidigung zu verantworten. Der Landwirt Schmückler in Westheim wurde mit einer Mutung auf Blei=Zinkerz und Brauneisenstein beliehen und zwar geschah diese Beleihung auf Grund eines Gutachtens des Bergrats Schmidt in Hamm, der der Ueberzeugung war, daß die genannten Metalle in den betreffenden Grundstücken vorhanden. Schmückler verkaufte die Mutung an Post für 2000 A Es stellte sich jedoch heraus, daß die fraglichen Metalle nicht in den Grundstücken vorhanden und so war Post um sein Geld gekommen. Der arg geschädigte Post schrieb nun wiederholt Briefe beleidigenden Inhalts an den Bergrat Schmidt, legte demselben einen Meineid zur Last und forderte Schadloshaltung. Post wurde deshalb wegen Beleidigung zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt, von der Anklage der Erpressung jedoch freigesprochen. — Ostrowo(Provinz Posen), 7. Jan. Der„Pos. Ztg. berichtet man: Heute Morgen erfolgte in dem Hofe des hiesigen Justizgefängnisses die Hinrichtung des Wirts Josef Zlovinski aus Livie, Kreis Schildberg. der seinen Schwiegervater auf geradezu bestialische Art ermordet hatte. Letzterer hatte dem Zlobinski seine Besitzung unter der Bedingung des Ausgedinges übergeben, doch von diesem den ausbedungenen Anteil nicht erhalten, weshalb er gegen seinen Schwiegersohn klagbar wurde. In der darauf folgenden Nacht des Tages, an welchem ihm der Zahlungsbefehl wegen rückständiger Schild zugestellt wurde, überfiel Zlobiuski den in seinem Vette und in demselben Zimmer mit ihm schlafenden Marn und erwürgte ihn. Er wurde deswegen zum Tode verurteilt und heute Morgen das Urteil vollzogen. Durch einen Gefängnisaufseber und den Geistlichen gfführt, wankte der Delinquent zum Richtplatze. Zlobinsti, bei dem der Geistliche die ganze Nacht zugebracht#nd der von der Verkündigung des Urteils bis zur Hinrichtung nichts genossen, sondern alles zurückgewiesen hatte, vernahm das durch den Staatsanwalt Zähle verlsene Todesurteil und die Bestätigung stumm und gesaßt worauf derselbe dem rauts, der am Taze vorher mit drei Gehülfen aus Berlin eingetroffer, war, zur Hinrichtung wurde. Die Zeit von dem Niederfall des Reifas.“ des Delinquenten bis zum Aubersau des Beiles betrug 8 Minuten. laga fanden. Iubends. In der Provinz MaHar re Pitterungen statt. Das Terrain, voi Gnehejar steht, ist 22 Meter aus der har sich veränders. 1. der Lauf des Flusses Cogollos Ansicht eines erfahrelen Praktikers. Egeln bei Magdeburg. Sehr geehrter Herr. Sie hatten die Güte, mir eit eine, Schachtel Ihrer Apotheker Brandt's Schweizerhillen zur Prüfung und Anwerung übersenden; ich finde mich veranlaßt,.... neinen , a b z u s t a t t e n.— I c h n a h m G e l e g e n h e i t, d i e s e P i l l e n bei meiner Frau anzuwenden, da dieselbe an Anschoppungen in den Unterleibsorganen, an Blutüberfüllung im Pfortadersystem, an Hämorrhoidalzuständen und deren Folgen litt.— Das Resultat durch den Gebrauch Ihrer ster. ge 2 □ 5 CONCENT& BALE. Statt des früher üblichen Schellfischessens findet am Donnerstag, den 15. Januar er.: bei mir Concert und Ball statt. Beginn des Concertes um 5 Uhr, des Balles um ½8 Uhr. Die Musik wird ausgeführt von dem auch hier schon rühmlichst bekannten Dortmunder Orchester-Verein mit starkbesetzter Mitgliederzahl und darf daher auch den Concert-Besuchern ein wirklicher Kunstgenuss in Aussicht gestellt werden. Eine besondere Einladung an die geehrten Bewohner der Stadt Oelde findet nicht statt. Entrée für Herren à Person 1 Mark, für Damen à Person 50 Pfg. Speisen à la carte. Zu zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein Wwe. Gerh. Pott. Concert-Programm. I. THEIL. II. THEIL. Ich habe mich hier als Rechtsanwalt niedergelassen und wohne bei Herrn Fr. Schmitz, Weststraße. Ahlen, 10. Jan. 1885. Wiemers, Rechtsanwalt. Ein braves, tüchtiges Mädchen wird zum 1. April von einerbestempfohlenen Herrschaft gegen hohen Lohn gesucht. Näheres in der Exp. d. Bl Ein erfabrener Ackerknecht und ein Viehwarter gesucht. Wo? zu erfragen in der Exped. d. Bl. Zwei tüchtige Schuhmacher=Gesellen für gute, dauernde Arbeit gegen hohen Lohn gesucht von Schuhmachermeister F. Schlüter in Vorhelm. Ein durchaus zuverlässiger Kutscher, welcher auch Ackerwirthschaft versteht, zum 1. April gesucht. Wo? zu erfragen in der Exped. d. Bl. •..7 Heute Morgen 4¼ Uhr starb nach kurzem Kranksein infolge eines Brustfiebers, wohlvorbereitet durch den Empfang der hh. Sterbesakramente im 63. Lebensjahre unser guter Onkel, der Oekonom einz. enbroch. Die Beerdigung findet am Mittwoch, Morgens. 9 Uhr statt. Um stille Theilnahme bitten: Die trauernden Angehörigen. Ostenfelde, den 11. Januar 1885. Auszüge aus amtl. Bekanntmachungen welche für unsere Leser Interesse haben. 60) Hats= und Grundverkauf. künftg. Teitag, als ## den 16. Januar curts., des Norgens 10 Uhr anfangesd, werde ich mein im Dorfe Virhelm belegenes Wohnhaus Nr. 4= unmittelbar an der Hauptstraßé be“ legen, zum Abbruch, und denAlle in der Stadt Wiedenbrück sich aufhaltenden jungen Leute, welche im Jahre 1865 geboren, sowie alle diejenigen aus früheren Geburtsjahren, die sich zwar vor den Ersatzbehörden gestellt, über ihre Dienstpflicht aber noch keine endgültige Entscheidung erhalten haben, müssen sich in der Zeit vom 15. Jan. bis 1. Feb. von 8 bis 12 Uhr Vorm. behufs Eintragung ihrer Namen in die Rekrutirungs=Stammrolle versönlich oder bei zeitiger Abwesenheit 2c. durch ihre Eltern, Vormünder oder Dienstherrschaften und Verwandten unter Vorzeigung ihres Geburtsscheines, sofern die Anzumeldenden auswärts geboren sind, im Magistratsbureau anmelden. Die schon in früheren Jahren vor den Ersatzbehörden sich gestellt habenden Militärpflichtigen haben den im ersten Gestellungsjahre empfangenen Loosungs= und Gestellungsschein mit vorzulegen. Die zu späte oder unterlassene Anmeldung zieht eine Geldstrafe bis zu 30 M, event. verhältnißmäßige Haftstrafe nach sich. Nationaleisengallustinte, in Flaschen zu 15, 28, 40, 70, 120 und 200., Posttinte, in Flaschen zu 10, 20, 80 und 120., Kaisertinte, a Flasche 10 Tiefschwarze und veilchenblauschwarze Donpeleopirtinte, zu 30 und 75., rote und blaue Tinten, Stempelfarben u. Bureaugummi empfiehlt Wiedenbrück. Die nachstehend näher bezeichneten in den Forsten des Herrn Freiherrn von Nagel=Doornick gefällten Holz=Quantitäten werden verkauft, und zwar: I. am Donnerstag, den 15. Januar öss. Is., Vormittags 10 anfangend, im Nagelsberge bei Oelde: 15 Eichen zu Bau= u. Geschirrholz brauchbar, 16 Klafter Buchen=, Scheit= u. Knüppelholz und circa 115 Haufen Buschen. II. am Samstag, den 17. Januar öss. Ts., Vormittags 10 beginnend, auf Flatzkamps Colonat, Kirchspiel Stromberg, circa 30 Haufen Buschen. Vornholz bei Ostenfelde, den 8. Januar 1885. Der Rentmeister, Trömpert. Wer liefert Butter, Eier u. Fleischwaaren? Offerten sind zu richten an die EngrosHandlung von Rob. Mertens, Hagen i. W. Am Donnerstag, ö. 15. Januar, Nachmittags 2 Uhr, läßt Herr Meier Bunne zu Vergeler, Kspl. Oelde. circa 40 Haufen Bohlen, 30 Haufen Buschen u. 3 Klafter Buchenholz öffentlich meistbietend gegen Credit verkaufen. Oelde, im Januar 1885. Kemper. e* Eine ähnliche Bekanntmachung wie obige erfolgte seitens des Amtes Reckenberg. Es sind dort Termine zu gedachtem Zwecke anberaumt und zwar a. Für die Gemeinden Avenwedde und Friedrichsdorf Mittwoch, den 21. Januar, Vormittags von 9 Uhr ab, b. für die Gemeinden Batenhorst, St. Vit Donnerstag, den 22. Januar, Nachmittags von 3 Uhr ab, c. für die Gemeinde Langenberg Freitag, den 23 Januar, Vormittags von 9 Uhr ab, ad a in der Wohnung der Frau Bertels in Kattenstrot, ad b in der Wohnung des Herrn Brill zu Batenhorst, ad o in der Wohnung des Herrn Otterpohl und werden dort zugleich Reklamationen derjenigen Militärpflichtigen aufgenommen, deren Angehörige zu einer Berücksichtigung gesetzlichen Grund zu haben meinen. in beliebiger Höhe werden stets gegen mäßzige Provision nachgewiesen. Ahlen, den 9. Januar 1885. Erdmann, Nordstr. 195. Jolldeklarationen vorräthig in der E. Holterdorf'schen Buchhandl. Pferdedecken aus rein wollnen besten Stoffen, mit Bruststück, vorn zuzuschnallen, groß u. warm, Paar + 20 mit Leinenfutter. Gewöhnliche gute Leckige Pferdedecken mit Futter Paar.A 14, diese mit wasserdichtem Ueberzug Paar.K 18. Feinste Reisedecken a M 15. Weiße Normal= Schlafdecken à+ 10. Deckengurte Paar K 3. Hugo Herrmann, Deckenfabrik, Stettin. Für die Gemeinden St. Vit und Batenhorst ist die Festlegung (Ankettung oder Einsperrung) der Hunde bis zum 26. Marz d. J. angeordnet worden. Jagd=, Fleischer= und Schäferhunde müssen außer der Zeit des Gebrauchs festgelegt oder, mit einem sicheren Maulkorbe versehen, an der Leine geführt werden. Ziehhunde müssen während des Gebrauchs mit Maulkorb versehen sein. Das Ausführen von Hunden aus dem gefährdeten Bezirk ist ohne polizeiliche Erlaubniß nicht gestattet. Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafe bis zu 150 Frei umherlaufende Hunde werden getötet. von 1500 M an liefert H. C. Fricke, Maschinen=Fabrik Bieleseld. nächst den Hausplatz und d8l### event. Haft bestraft. anschließenden Garten, ungefähl plätzen Burch8-36:—zu Bau=) Die Geschäfte des Standesamts Reckenberg I. werden in Befe ausiehen u ziehung der Geburten und Eheschließungen an jedem Diens###tag und Freitag, Morgens 9— 11 Uhr, betreffs der Anmelduniseiebhaber werden vircz gen von Todesfällen an jedem Werktage, Morgens—11 Uhr ingelnven. wahrgenommen. Vorhelm, den 7. Januar 1885.— Anstandslehre für Volksschulen, für die unteren und mittleren Klassen von Seminarlehrer J. Scholz 30 d.(mit Porto 33.) E. Holterdorf'sche Buch handlung, Oelde. Th. Wiegeler.##cher Brieger=Neukmal-Latterie Handels=Nachrichten. Die Marktpreise verstehen sich pro 100 resp. 1 Kilogramm. Vielefeld, 8. Jan.(Viehmarkt.) Auf dem gestrigen Monats###.###. mntac. 010 Winbar somie cn 9000 Schmeine Feri werden mit 10 spaltige Petitzeil berechnet und sin 2 Uhr vor dem gabe des B Ae 25 4 6. Berlin, berg, Gene Nachmittag Schlagfluß drich Eberhe Prinzen Pr nuar 1813, wurde 1858 korps, das vour befehli dienstvolle mando über war vermäl später den und ihm ei (•) Oelde Postamts, P Glandor selbst wurde 1f Aus horst rettete chen des Wel trinkens. Di Dechanei dur Bernard hat fizialat=Rat Die gerichtlic und Herberg Ehemann di stattgefunden Teile des K gesendet wo die tote Sonntag! Kommod. uhren, Aine sährigr Kn Teiche entfe für selben seit d #orben sir ha ben. Wie esigen Ki Wieden Hasen 2c. i uingeordnet -# Rhed der sterblich Bentheim der Sara im Hagemeiste Landrat de folge von 9 welche der und auch Menschenm soleum bei bei und di Paderb gestern ein wirde schn fand gester S.