Samstag, 25. Juni 1898. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Abonnementspreis nebst den Gratisbeilagen„Sonntagsfreude" und„Sterne und Blumen" durch die Boten zugestellt nur 50 Pfg. pro Monat, durch die Post bezogen nur 1,20 pro Quartal. A* Nr. 142. Dritter Jahrgang. Preis für die Lspaltige Petitzeile 10 Pfg. Bei größeren Auftrügen entsprechender Rabatt. Größere Anzeigen können nur bis spätestens abends 5 Uhr angenommen werden, ganz dringende Inserate bis morgens 8 Uhr. Geschäftsstelle: Witten, Hauptstraße 79. Verantwortlich für den ganzen Inhalt: H. Bringewald, Witten. Telepyon=Anschluß 130. Irgan für du. guhrthal. Scherzhafte Maßbezeichnungen. Von F. Ortsohann. Diem noctemque continuare potando nulli probrum. Tacitus(Germania). Die Deutschen sind ein trinkfestes Volk. Das braucht uns nicht erst Tacitus zu sagen, das lehrt us ain Sitlics in ihe Spahe. stzachsbnuch, Ucder de Gnlehzug deiea Nanen Hermann Schrader hat mehr als 500 deutsche tzam u d Vottssage Folgendes mit: Christus Redensarten und Gleichnisse für das Trinken mit zggf mit seiner Jüngerschaar einstens auch ins Moselseinen verschiedenen Abstufungen und Folgen zusammen= Sie dürsteten sehr, und deshalb befahl der gestellt(Berlin, Hans Lüstenöder, 1889). Für das wverr dem Petrus, in ein benachbartes Dorf zu gehen Elsäsische hat Heinrich Menges in Rufach eine Pesga“ hoken. Petrus ging hin und trank, Menge mnndartlicher Ausdrücke für die Begriffessuersgllnn ein Schöppchen. Dann ließ er wieder trinken, betrunken sein, Gewohnheitstrinker mitgetheilt sor“ specher füllen; aber er trank und trank, bis nur (Jahrbuch der Vogesenelubs, 1893). In der Sprachesein kleiner Rest übrig gebieben war. Mit diesem spiegelt sich die Art und Sitte eines Volkes wieder.[Eäßtuig zurück und bot Jesus das übrige an. Der Wie für das Trinken, so hat das Volk auch für chluß dieser von Karl Simrock bearbeiteten Legende Trinkmaße eine Anzahl von Benennungen geschaffen,"s:: die meist in das Gebiet des Scherzes, des Witzes, oft auch des Spottes hinüberspielen. Eine kleine Zusammenstellung solcher scherzhafter Maßbezeichnungen, die in gewisser Weise Kosenamen sind, soll in Nachstehendem gegeben werden. Anspruch auf erschöpfende Vollständigkeit erhebt dieselbe nicht; im Gegentheil wären wir dankbar, wenn unsereL iste durch weitere Mittheilungen bereichert würde. Die älteste Form des Trinkgeschirres war wohl bei allen Völkern das Horn, wenn wir von der hohlen Hand, die auch jetzt noch im Falle der Noth als Trinkbecher dient, absehen wollen. Auch unser Vorfahren liebten die Trinkhörner, und noch heute geht ein solches bei studentischen Trinkgelagen fleißig Da sprach der Herr: Du bist ein Schalk, Was löschtest Du denn Deinen Kalk? Du wolltest wohl den Sichern spielen, Falls heute nicht Tropfen vom Himmel fielen? Behalte Du Dein Miseräbelchen, Doch wische Dir hernach Dein Schnäbelchen! Ihr andern kommt, Ihr sollt allein Für dieses Mal meine Gäste sein. Noch heute werden im Moselland Die Schoppen Miseräbelchen genannt, So klein sie sind, laßt sie uns leeren Ihrem Erfinder, St. Peter, zu Ehren! In Köln und am ganzen Rhein hört man den um. In den Münsterschen Altbierwirthschaften trinkt I.,I“ Sgiggn am ganzen Rhein hört man den man noch jetzt in cumr lo aus einem großen„Bullen= ausbuc Prefeköppchen(Pfeifenköpfchen) für ein kopp“. Der Name bedeutet einen Ochsenkopf; nun“eines Maß Wein.„Lob uns noch e Piefeköppche mehr aber ist das Horn durch einen gewaltigen Krug trinke!“ sagt der gemüthliche Kölner. Dieser Ausaus Thon ersetzt. In uralter Zeit tranken die Ger=(druck verdankt seine Enstehung der Aehnlichkeit des manen aus Schädeln erschlagener Feinde; bei den Prinkmaßes mit einem Pfeifenkopfe, wie die BenenLonobarden hitF dieses Gesähz I Istauix z.x; mungen Tulve, Kelch ven der Aeknlichkeit mit d. der Picolo uns bringt. In gleicher Weise wie Krüm. 962g hat sie da# volmerle und Picolo wird in Elsaß auch noch für ein WDb har sie das gelernt? Schöppchen der Ausdruck Miserle gebraucht, wohl: Aennchen saß in der Zimmerecke und spielte mit weniger im Gedanken daran, daß der zu reichlich iyrer Puppe. Das Kaffeegeschirr stand auf dem genossene Wein misere(Elend) dringt, als deshalb, Tische, und die Mutter war soeben hinausgegangen. weil der trinklustige Zecher mit Verachtung auf ein Sie hatte soeben der Kleinen ein Stückchen Zucker solches kleines verächtliches Trinkmaß herabschaut. abgeschlagen. An der Mosel ist die Bezeichnung Miferäbelchen! Aennchen wollte doch einmal sehen, ob nicht noch in Gebrauch. Ueber die Entstehung dieses Namen Zucker auf dem Tische stehe. Und als sie die gefüllte Dose sah, zog sie das Tischtuch so weit heran, daß sie ein Stückchen aus der Dose nehmen konnte. Nur ein einziges, kleines Stückchen, das merkt die Mutter nicht! Als die Mutter zurückkehrte, sah sie sofort, daß am Tischtuch gezerrt war.„Anna, Du hast genascht?“ — Das Kind schwieg.—„Anna,“ fuhr die Mutter ernst fort,„Du weist doch, daß der liebe Gott im Himmel Alles sieht. Er hat die guten Kinder lieb und läßt sie in den Himmel, aber die bösen, welche lügen, kommen in die Hölle. Willst Du die Wahrheit sagen?“ Das Kind schlenkerte mit der Puppe und überlegte sich die Angelegenheit. Plötzlich ließ es die Puppe fallen, faltete dte Hände und sagte:„Ja.“ „Das war recht, liebes Kind, so mußt Du auch stets die Wahrheit sagen. Für dieses Mal sollst Du auch keine Strafe erhalten. Aber Du versprichst mir, daß Du es nie mehr wieder thust?“ „Ja, liebe Mutter!“— Aennchen spielte weiter und erzählte ihrer Puppe, daß man nicht lügen dürfe, sonst würde der liebe Gott im Himmel böse.— Das Dienstmädchen kam herein und meldete, daß Frau Müller mit ihrer Tochter zum Besuch komme. „Ach, schon wieder die häßlichen Klatschweider,“ brummte Aennchens Mutter. „Häßliche Klatschweiber,“ flüsterte das Kind. Als die Damen eintraten, eilte die Frau des Hauses ihnen mit freudiger Miene entgegen.„Ah, wie freut das mich! Wie wohl Sie aussehen, liebe hädeln erschlagener Feinde; bei den Trinkmaßes mit einem Pfeifenkopfe, wie die Benen=(Frau Müller, und das Töchterchen wird mit jedem Lougobarven geß vieses Gefäß schala. Alvoin der# von ver Aehntichtent mit der Tige hübscher. Nehmen Sie Platz, legen Sie ab, Longobardenkönig, ließ sich nach germanischer Sitte Gestalt einer Blume genommen sind. Ein hohes Sie wissen, wie gern ich mit Ihnen plaudere!“ aus dem Schädel des erschlagenen Königs der Ge,] dünnes Bierglas wird wegen seiner Aehnlichkeit mit Renuchen hatte die Puppe bei Seite gelegt und piden, Kunimund, einen Trinkbecher verfertigen. Als der Flöte(la fläte), im Elsaß Flütt genannt, bei starrte mit großen Augen ihre Mutter an, welche er einstmal in trunkenem Uebermuthe feine Gemahln welcher Bezeichnung man auch wohl, daran denken 1“5“=gizohersege filcgtietzgeiber“ so lieb und hübsch Rosamunde, die Tochter Kunimunds, zwang, ihm gag, daß der Stoff schnell weggeblasen wird. Im ans dieser Trinkschale Bescheid zu thun, ließ Rosa=tgshurftgichischen ist auch der Ausdruck„Pfiff“ volksmunde, empört über diese Rohheit, ihren Gemahl Zulslich,„Was ist aber ein Remischen? Diese mir durch ihren Schwertträger ermorden. Später kamen####zlich unbekannte Benennung vernahm ich unlängst bei den Deutschen, zum Theil nach römischem Vor= gelegentlich einer Reise in der Rheinpfalz. Ich war bilde, rohgeformte, bald aber kunstvolle und kostbare“ an der Station Ebernburg ausgestiegen und wanderte mit bildlichen Darstellungen geschmückte Gefäße aus bergauf zur gleichnamigen Schloßruine, die uns an Metall, Silber oder Gold in Gebrauch, und nun d#s kampferfüllte Zeitalter der Kirchentrennung und nehmen auch die Namen der Trinkgefäße zu: Glas, besonders an Ulrich von Hutten und Franz von Kanne, Krug, Seidel, Tulpe, Stange, Schoppen. Sickingen erinnert, deren Standbilder denn auch am Das alles sind einfache und schlichte Maßbezeich Fuße des Burghügels sich erheben. nungen, wenngleich auch aus einigen, wie der Tulpe,] Nachdem ich dort oben von den schönen Anlagen schon der Durst den Poesie weht. Humorvoller werden der Burgwirthschaft lange Zeit Umschau gehalten die Benennungen, wenn es sich um den„Vorletzten“ in das reizende Thal der Nahe und Alsenz, die sich handelt, wenn der trinkbare Deutsche noch einen unten an den schroffen Felsen des Bades Münster „zum Abgewöhnen“, im Vorübergehen noch schnell am Stein vereinigen, zog ich wieder abwärts in das ein„Stehseidel“, zum Abschiede noch„eine Thräne“ Dorf Ebernburg, wo die Ritter von Sickingen noch trinken will. Wie unerschöpflich und erfinderisch ist nach der Zerstörung ihres Stammschlosses durch die die Sprache nicht in der Schaffung solcher, die Trink= Franzosen sich eine neue Heimstätte erbaut hatten. lust beschönigender, scherzhafter Wendungen! Gerade In dem Kellergewölbe des nunmehr dahingesunkenen zimmer9—f* für kleine Maße hat der Durst komische Benennungen Schlosset hat ein Wirth eine originelle, mit allerlei selshg suchen. seue Srage erfunden, wie ja auch für liebe Personen, besonders Waffen geschmückte Wirthschaft,„den Sickinger Wein. Am folgenden Taae lag ein En kleine Kinder, Kosenamen in Umlauf gesetzt werden.(keller“, eingerichtet. Ermüdet ließ ich mich in dem a m.(egenden Luge uig ein Spruptopf in der Manche dieser(Bezeichnungen) beziehen sich darauf schönen Vorgarten nieder.„Bitte bringen Sie mir daß die Flüssigkeiten schnell, gleichsam im Vorbeigehen, ein Schöpochen Wein!“ bat ich den an den Tisch hinter die Binde gegossen werden sollen. So ist der tretenden Wirth.„Remischen gefällig?“ war seine in Norddeutschland so beliebte Schnaps eigentlich die Frage.„Was ist den das, ein Remischen? entgegBefehlsform von dem Zeitwort schnappen, mit dem nete ich meinerseits.„Nun, ein Weinmaß, ein VierMunde gierig zufahren. Der Schnaps ist also ein telchen! erwiderte derselbe, und ich war einverstanden. eings Glsach 90 tpngig molcheg man auf ein, Als nach einer Meilg der Wirth mit dem verlangt sas Ruhrthal. Telegramm=übress: Juis und Verlag uugeethsethür. Volkszeitung, Wuten. H. Bringewald, Witten. Druck und Verlag von H. Bringewald, Witten. Seaste euete unr aurten.. sie gelernt, daß der liebe Gott die Lüge verbietet und bestraft. Und sie hat mir längst wahrheitsgemäß erzählt, woran das Unglück der Ehe liegt. Ja, Sie sind allein schuld, Herr Schiegersohn, mit Ihrer Knauserei, Ihrer Geschäftsunkenntniß, Ihrer Eifersucht.“ Wiederum vergingen einige Jahre, da schlich ein hustendes blasses Weib die Treppe hinauf, über welche einstens Schön=Aennchens flinkes Füßchen gehüpft war. Sie zog die Klingel bei den greisen Eltern und sank dann ohnmächtig zusammen. Ehe sie zum Sterben kam, bekannte sie ihre Schuld; fassungslos standen die Eltern vor dem entsetzlichen Bilde des vernichteten Lebens, von dem die abgebrochenen Sätze der Kranken den Schleier stückweise abrissen. „Wie konntest Du freveln gegen die Wahrheit?“ so seufzte die Mutter.„Wo hattest Du solche Bosheit gelernt?“ „Bei Euch!“ „Bei uns?! Gottloses Kind, habe ich Dich nicht von der Wiege an gelehrt, daß Gott alle Lügen bestraft?“ „Ich habe mich an Euer Beispiel gehalten. Gott verzeihe mir und— Euch!“ Lokales. * Wittten, 25. Juni. Wie nach den Verhältnissen, so wie sie sich während der letzten Tage gestaltet hatten, nicht anders erwartet werden konnte, hat die nationalliberale Partei im Wahlkreise Bochum bei der gestern gethätigten Reichstags=Stichwahl den Sieg davon getragen. Wenn man das pflichtgetieue Wir ken und die entschiedene Vertretung der Interessen aller Stände seitens unseres bisherigen Vertreters im Reichstage, des Herrn Fuchs in Betracht zieht, dann ist es auf den ersten Blick unbegreiflich, wie man diesem vorzüglichen Abgeordneten einen Mann vorziehen konnte, von dem man gar nicht weiß, wie er sich bezgl. der Vertretung der Interessen aller Stände und Wahrung der Volksrechte stellen wird. Aber derartige Prüfungen und Erwägungen wurden, nachdem der ganze Kampf auf das confessionelle Gebiet Haabergespielt worden war, nicht mehr ungesteut. jetzt die„häßlichen Klatschweiber“ so lieb und hübsch unter einer Fluth von hinübergespielt worden war, nicht mehr angestellt. Siebenswürdiskeiten verahschiedet hatte, seufzte die Nachdem die evangelischen Pfarer in ihrem bekannten Mulier:„Goll sei Dank.“„Theure evangelische Glaubensgenossen" sggg wislser Dor dag laherichriebezen„lughlat, vom Centrum als einer „Hast Du die Klatschweiber lieb?“ „Willst Du wohl stille sein, sonst schicke ich dich ins Schlafzimmer.“ Der Vater kam zurück. Bald darauf brachte das Dienstmädchen eine Rechnung herein und sagte:„Der Schneider wartet auf das Geld.“ „Ich bin schlecht bei Kasse," seufzte der Vater. Die Mutter wußte zu helfen.„Sag'dem Schneider, mein Mann sei nicht zu Hause, wird würden das Geld schicken.“ Das Dienstmädchen ging, und Aennchen sah, wie sie verschmitzt lachte, als sie den Eltern den Rücken zugedreht hatte. „Paya,“ rief Aennchen,„bist Du nicht zu Hause?“ Die Mutter brachte das Kind in das Schlafkleines Gläschen Branntwein, weiches man auf einmal, in größter Schnelligkeit, auszutrinken pflegt; die Franzosen sagen ebenfalls euphemistisch: Ia goutte, der Tropfen. Andere Ausdrücke weisen begütigend und beruhigend auf die Geringfügigkeit des Trinkmaßes hin, ein Lütten, ein Kleiner, ein Kurzer, ein Halber, ein Würfchen, und der Schalk bedenkt nicht, daß aus dem geringsten Trinkmaße eine Trintmasse erwachsen kann. Am reichhaltigsten ist wohl der Süden an solchen scherzhaften Maßbezeichnungen. Der vornehmste Ausdruck für ein kleines Weinmaß ist Special. Er zeigt gleichsam an, daß der feine Herr vor dem Getränke des gewöhnlichen Bürgers oder Bauernmannes etwas Besonderes, Eigenthümliches(specialis) zu sich nehmen will. Doch kommt der Spezial im weinreichen Süden wohl nicht vor, da kann man sich schon„a größeres Moß“ leisten, wenigstens ein Virderle, wenn nicht ein Schöpperle oder gar gleich ein Litterle d. h. wenn mehrere„mithalten“. Andere Namen für das geringste Weinmaß sind: Würmchen, Krümmerle(Krümchen),*) Pikerle. Letzteres Wort kommt her von picken, welches zunächst von dem beim Behauen der Steine hörbaren wiederholtem Schalle, dann von dem Schnabelstoße Als nach einer Welle der Wilih mit dem verlangten Schöppchen erschien, forschte ich neugierig weiter. „Aber woher kommt denn der Name Remischen? Ich kenne wohl eine Remise oder einen Schuppen zur Aufbewayrung von Wagen, aber ein Remischen ist mir unbekannt.„Das will ich Ihnen sagen, mein Herr,“ erwiderte der freundliche Wirth, indem er sich am Tisch niederließ; und nun erzählte er:: ch., horen se hst. in seiner treuherzigen Weise Folgendes:(Llagn, wie Du deren so viele um Dich sehst. In Kreuznach lebte ungefähr vor 200 Jahren ein alter Winzer, der sich eine Wirthschaft gewählt hatte, wo er jeden Tag seine 15—16 halbe Schoppen trank. Da traf es sich denn, daß er drei= oder viermal dorthin kam, während die andern Gäste noch ruhig bei ihren ersten halben Schoppen saßen. NaKüche in Scherben. Wer anders konnte ihn zerbrochen haben als das naschhafte Aennchen. Die Mutter zog das Kind in Untersuchung, sie bat und drohte, sie erinnerte an den Zorn des lieben Gottes — aber Aennchen leugnete hartnäckig. Es war dreizehn Jahre später, da ließ ein junger Mann seine ehrlichen blauen Augen auf der hübschen Anna ruhen und fragte sie mit zitternder Stimme: Liebst Du mich wirklich, willst Du mein Weib werden?“ Sie zuckte ein wenig zusammen, sah ihn dann mit einem verschämten Augenaufschlag an und ließ ihr Köpfchen an seine Brust sinken. „Ich bin nicht hübsch,“ fuhr er zögernd fort, „ich bin nicht geistreich und kein glänzender Weltmann, wie Du deren so viele um Dich steysr. Bedenke wohl, was Du sagst und thust. Ich biete Dir ein treues, volles Herz und ich verlange Dein ganzes Herz. Wir stehen hier unter Gottes Sternenzelt vor den Augen des Allwissenden. Ich schwöre Dir, daß ich Dich allein liebe, kannst Du mir auch schwören: Sie schwor es ihrem„lieben einzigen Karl“— und dann ging sie nach Hause und schrieb:„Theuester türlich lachten ihn diese aus, und dieses kränkte Max! Es geht nicht anders. Mein Herz wollte, der Vögel gebraucht wird; es hat also die Bedeutung des Kleinen, Wenigen. An das italienische picoloklein braucht man bei dem Pikerle nicht gleich zu denken, wenn es auch ein kleines Glas ist und es *) Hier trank ich manches Krümmerle, hier sang ich manches Lied sagt Kurt Rappolt(Dr. v. Stephan) in seinen„Klängen aus den Vogesen“, 100 sbei! wiederum den alten Winzer sehr. Er dachte nun darüber nach, was da zu machen sei. Endlich hatte er's. Auf der andern Seite des Wirthschaftshauses gelangte man durch die Chaise=Remise gleichfalls in den Keller. Da sagte er zu dem Wirthe:„So, da stellst Du mir einen Tisch und einen Stuhl bin. Ich brauche mich von den Buben nicht auslachen zu lassen; jetzt trinke ich meinen Wein hier.“ Als dies dine Weile so gegangen war, sagten die Leute zu dem alten Winzer„Remise" und dann„Remischen", und so pflanzte sich der Name Remischen bis zur jetzigen Zeit fort.“ Ein jeder, der weiß, wie oft zufällig hingeworfene Aeußerungen in Mundart und Sprache übergehen und Gemeingut werden, wird die Möglichkeit einer solchen Entstehung nicht von der Hand weisen.“ brechen, aber ich war stark. Ich gebe dem reichen Karl Bär meine Hand— mein Herz— 0 Du weißt es ja daß es nur Dir gehört.“ —*— Es vergingen einige Jahre in Saus und Braus: in Ueppigkeit und Glanz. Da kam eines Tages Karl zu Aennchens Eltern geschlichen und jammerten „Es ist aus, Alles aus! Sie hat mein Vermögen ruinirt, mein Herz gebrochen, sie hat mich belogen und betrogen; ihr erstes Gelöbniß der Liebe war ein niederträchtiger Meineid; sie hat die Kette der Lüge weiter gesponnen bis sie riß!“ „Schämen Sie sich,“ rief die entrüstete Mutter, „wie können Sie von unserer Tochter so etwas sagen! Wir haben sie auf das strengste erzogen als gewissenhafte Christin und namentlich zur WahrPartei, welche Deutschland wieder unter den„Krummstab“!! des Papstes bringen wolle, gesprochen hatten, nachdem sie ferner die evangelische Bevölkerung vor der Rückkehr unserer Redemptoristen und Jesuiten gruselig gemacht, da war es gar nicht mehr verwunderlich, daß selbst die protestantisch erzogenen Socialdemokraten mit fliegenden Fahnen in's nationalliberale Lager hinübergingen. Dazu kam dann noch das verhetzende Wirken der nationalliberalen Blätter und das nicht minder aufreizende Auftreten der Redner der nationalliberalen Partei. Auch arbeitete, wie aus allen Bezirken gemeldet wird, wieder der Hochdruck=Apparat wie selten zuvor. Es läßt sich bis zur Stunde noch nicht übersehen, was die nationalliberalen„Volksfreunde“ in dieser Hinsicht gestern wieder geleistet haben. So viel steht jedoch nach glaubwürdigen Mittheilungen jetzt schon fest, daß Gründe zu einem Wahlproteste vorhanden sind. Also confessionelle Verhetzung und Unterdrückung der freien Willensäußerung, daß sind die Mittel, mit welchen die Nationalliberalen den Sieg erfochten haben. Wahrlich, sie haben keinen berechtigten Grund, auf einen solchen Sieg stolz zu sein. Besonders die Arbeiter sind es aber, welche die Zeche bezahlen müssen; denn jetzt werden sie ja sehen, wie Herr Franken für sie„eintritt". Sie werden sich höllisch wundern. *.— Wie aus dem Inseratentheil der vorliegenden Nr. dieser Zeitung ersichtlich, hält der Gesangverein „Einigkeit“ morgen Abend eine außerordentliche Generalversam mlung ab. 8— Als Gegenbüchführer der hiesigen Sparkasse wurde Herr Poller aus Hagen gewählt. 0— Ein seltenes Fest, die Feier der goldenen Hochzeit feiern am 3. Juli die Eheleute Fr. Trost, Breitestr. 25 hierselbst wohnhaft. — Verhaftet wurde der von dem hiesigen Amtsgericht steckbrieflich verfolgte Arbeiter A. von hier. Derselbe hat hierselbst eine längere Freiheitsstrafe zu verbüßen. □— Wir machen die Mitglieder des Kath. BürgerVereins auf die morgen Abend 8 Uhr stattfindende Generalversam mlung aufmerksam. Stichwahl=Resultate. Bis heute Morgen lagen die Resultate aus 117 Wahlkreisen vor. Gewählt sind 13 Conservative, 6 Reichspartei, 10 Centrum, 3 Reformpartei, 21 Nationalliberale, 7 Freisinnige Vereinigung, 24 Freisinnige Volkspartei, 1 Süddeutsche Volkspartei, 18 Socialdemokraten, 3 Welfen, 4 Wilden, 1 Bund der Landwirthe. Richter gewählt. Dortmund: Hilbck(nl.) Duisburg: Möller(nl.). Hamm=Soeft: SchulzSteinen(nl.) Iserlohn: Lenzmann. BielefeldWiedenbrück: Humann(C.) Köln: Trimborn(C.) Düsseldorf und Mainz ebenfalls glänzender Sieg des Centrums. Kri 5 Potitische Tagesübersicht. Mit den Wahlnachrichten wird es immer elsaner. Jest s vichkt einmel die ellung der Wahlergebrisse nach amtlichen Ermittelergen, die der„Reichsanzeiger“ gestern brachte, sichtig. Danach sollte z. B. Frhr. von Stumm in Ottweiler=St. Wendel gerählt sein; heute berichtigt das Blatt, daß er mit dem Centrumscandidaten Dr. Hille in die Stichwahl komme, wie es bisher immer gemelhet worden ist. In Fraustadt=Lissa bezeichnet „Reichsanz. den Gegencandidaten des Frhrn. a. Scherr=Thotz(Rp.) als Polen, während er zur ventrumspaltei gehört. Warum er den in Rativor wiedergewählten Pfarrer Frank hinter dem„C“ (Centrum) noch mit enem„P“(Pole) versieht, ist uns auch nicht verständlich. Wer weiß, ob nicht no u verschiedene Fehler in der Aufstellung des „Reichsanz.“ stecken. Die Zahl der Stichwahlen betragt jetzt 1847, nicht 188. Auch Stöcker kommt in Siegen in die Stichwahl, wie es zuerst gemeldet worden war. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ zählt heute noch 83 Centrumsmitglieder als gewählt, doch gibt selbst der„Reichsanz.“ 84 an; wir zählen noch den m Oppeln zu wählenden hinzu, da es auf jeden Fall ein Centrumsmann ist, mag nun Wolny oder „zmula siegen. Unter dem Titel Waarenhaus und Kleinhandel erscheint eine Broschüte von einem Herrn Paul Erfurth, der das einzige Mittel zur practischen Lösung dieser Frage gefunden haben will. Der Verfasser will den capitalmächtigen Waarenhäusern beikommen mit der berufsgenossenschaftlichen Organisation des Kleinhandels und Handwerks im Großen. Diese Genossenschaften sollen obligatorisch sein und zwar soll jeder Kleinhändler und selbstständige Handwerker, der mit weniger als 3000 Mark Jahreseinkommen zur Einkommensteuer veranlagt ist, verpflichtet sein, Mitglied seiner Berufsgenossenschaft zu werden. Alle ürrigen KleinHindler und Handwerker sind nicht verpflichtet, aber rrechtigt, Mitglieder zu werden. Die Genossenscoft übernimmt die Versicherungsanstalten und K onker kassen, besorgt den gemeinschaftlichen Einkauf für die Mitglieder sowie das Credit= und Sparwesen und wuß verbindern, daß Concursmassen unter dem Werthe verkauft werden. Der Verfasser hat sich der Mühe unterzogen, seine Pläue genau zu detailliren. Im Großen und Ganzen laufen sie, wenn man die Consequenzen zieht, auf die socialikische Geseuschaft hinaus. Haupt= und Es erhielten Stimmen: 16. 6. 1898 Stichwahl 24. C. 1898 Lauptwahl 15. 6. 1893 Stichwahl 24. 0. 1893 Schwurgerichts-Verhandlungen. #r Bochum, 24. Juni. In der Mittwochs=Sitzurg gu de verhandelt gegen den Fuhrknecht Wilhelm Lehmhecker von Altenbochum, im Jahre 1858 in Gelsenkirchen geboren, ledig und seither unbestraft, der sich wegen vorsätzlicher Gefährdung eines Eisenbahn=Transportes und Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu verantworten hatte. Die Anklage legt ihm zur Last, am 10. April cr. in Herne einen Transvort der electrischen Straßenbahn vorsätzlich in Gefahr gesetzt, ein Entschluß, der einen Anfang, aber nicht zur Vollendung gekommenes Verbrechen enthielt. sowie dem Polizeisergeanten Pellebaum in der rechtmäßigen Ausübung seines Amtes Widerstand geleistet zu haben. Angeklagter ist nach dem urheil seines Brodherrn sowie auch anderer Gutachter ein unzurechnungsfähiger und sehr beschränkter Mensch, der nicht einmat weis, wann er geboren ist und auf die von dem Herin Vorsitzenden an ihn gerichtete Frage, ob er 1858 genen sei, einfach antwortete:„Das weiß ich nicht.“ Durch den Wahrspruch der Herren Geschworenen, die sämmtliche Schuldfragen rerneinten, wurde Angeklagter daher für NichtLhuldig besunden und unter Belastung der Staatskasse mit in gosten gegen ihn auf Freisprechung erkannt. Hiermit wurde die diesjährige dritte Schwurgerichtsperiode gesch lossen. — In der heute beendeten Schwurgerichtsperiode gelangten neun Strafsachen zur Verhandlung und Aburtheilung. Ver#endelt wurde gegen zehn Angellagte und zwar regen vor„licher Körperverletzung mit Todesersolg in zwei Fällen; wegen versuchter vorsätzlicher Tödtung in einem Falle; wegen Brandstiftung in einem Falle; wegen versuchten Betruges in einem Folle, die Anklage stützte sich auf Betrug durch BrandKiftung; wegen schweren Sittlichkeitsverbrechens im Sinne der§§ 173 und 177 des Str.=G.=B. in einem Falle; wegen Unte. schlagung und Urkundenfälschung im Amte in einem Folle; wegen vorsätzlicher Gefährdung eines Eisenbahnansportes und Witerstandes gegen die Staatsgewalt in einem Felle und wegen Meineids in einem Falle. Es wurde erkannt auf 32 Jahre Zuchthaus und 25 Jahre Ehrverlust, sowie erf ein Jahr und 6 Monate Gefängniß. In vier Fällen erfolgte Freisprechung. Locales und Witten, 25. Juni. *— Nachstehende Warnung enthält der Cölner Polizeibericht. Nach einer der Polizeibehörde zugegangenen Mittheilung sind auf Veranlassung des türkischen General=Consulats zu Amsterdam zwei als Priester verkleidete Chaldäer, der eine groß und schwarz, der andere klein mit rothem Vollbait über die holländische Grenze gesetzt worden, weil sie ohne die vom Präfecten der Propaganda in Rom für Ortentalien erforderliche Legitimation Gelder für Kirchen sammeln wollten. Zum Beweise ihres Auftrages zeigten sie En pfehlungen von zwei italienischen Bischösen an deren Diöcesanen, lautend auf die Ramen der Diakonen Daniel und Smon, welche Namen mit den von der türkischen Behörde ausgestellten Pässen nicht übereinstimmen. Da die beiden Personen wahrscheinlich ihre Schritte nach Cöln leuken und hommeln, aud dier verisuchen werden, Goben zu. ambein, so wird die katholische Bevölkerung hiermit gewernt. * Laugendreer, 22. Juni. Der defivitive Vorstand für die„Vereinigte Handwerker= Innung“ ist jetzt ernannt. Derselbe setzt sich zusammen aus folgenden Herren: Tetzer, Alb. Kersten, Kramer, Winter und Ibing. Die Mugliederzahl ist auf 70 gestiegen. Den der Innung noch fern stehenden Handwerkern wird anheimgegeben, ich der Innung anzuschließen, bevor sie richt zu aus, ärtigen Zwangs=Innungen herangezogen werden, denn nach dem neuen Handwerker= Gesetz vom 1. April d. J. ist jeder selostständige Hauowerker verpflichtet, einer freien oder Zerangs= Innung beizutreten und es ist doch wohl richtiger, sich den Haidwerkern an. Platze anzuschließen.— Bei der hiesigen Jagdverpachtung erhielt Herr Oberschulte Bectmann den östlichen Theil des Gebietes zum Preise von 455 Mk., während der westliche Theil zu einem jährlichen Miethspreise von 225 Mk. an Herrn Nieder=Westermann vergeben wurde. 8 Herne, 25. Juni. Die seit einer Neihe von Jahren übliche Wallfalrt nach Kevelger Seitens unserer Pfarrongehörigen findet am Jeste der Apostel Petrus und Paulus und dem folgenden Tage statt. * Herne, 25. Juni. In seiner letzten Sizung ertheilte der hiesige Magistrat zwei neue Conzessionen und zwar dem Zechenaufseher H. Dorlöchter für seine Besitzung an der Vinkenstraße, sowie dem Flaschenbierhändler W. Berke an der Neustreße, gegenüber dem im Bau begriffenen katholischen Vereine=Gesellenhause * Broich bei Mülheim=Ruhr, 23. Juni. Unter sonderbaren Umständen wurde am Sonntag hierselbst in einem Stalle ein ausgesetztes Kind aufgesunden. Ein unter dem Kinde liegender Zeitel besagte, aß dasselbe 5 Wochen alt sei; weitere Angaben fehlten. Als am Montag Morgen die Eheleute bei welchen das Kind ausgesetzt worden war, das selbe auf turze Zeit ohne Aufsicht gelassen, stellte es sich, als die Frau wieder zurückgekehrt, heraus, daß das Kind wieder verschwunden war. Ein Zettel, der an der Stelle lag, wo sich das kleine Wesen befunden, besagte laut„Rh.=Westf. Ztg.“ Folgendes: „Ich konnte es nicht über's Herz bringen, ich habe mein Kind wieder geholt.“ Die Mutter konnte nicht ermittelt werden. * Düsseldorf, 23. Juni. Einem hiesigen Zahnarzt wurde von der Behörde die Genehmigung zur Untersuchung der Zähne hiesiger Schulkinder ertheilt. Die Untersuchung, welche sich auf 2200 Kinder im Alter von 6—15 Jahren, 1113 Knaben und 1087 Mädchen, erstreckte, nimmt ein weitgehendes Interesse in Anspruch. Die Zahl der Zähne betrug: bei den Knaben: Milchzähne 9861, Bleibenszähne 10,801; bei den Mädchen: 8398, Bleibenszähne 16,960. Von diesen Zähnen waren von Caries(Fäulniß) befallen: bei den Knaben: Milchzähne 3163, Bleibenszähne 3706, also 26,8 pCt.; bei den Mädchen: Milchzähne 2829, Bleidenszähne 5.705, also 25,08 pCt. Es zeigten sich: Zahnstein: bei 234 Knaben, 166 Mädchen; mehr oder weniger ausgebreitete Entzündungen des Zahnfliesches: bei 266 Knaben, 272 Mädchen; Erosionen, d. h. angeberene sichtbare Defecte in der Schmelzdecke: bei 184 Knaben, 157 Mädchen.— Aus dieser Statistik dürfte die Noth= wendigkeit, die Untersuchung der Zähne der Schulkinder zu einer dauernden Einrichtung zu gestalten, hervorgehen. Vielen Kindern würde damit ein groyer Segen für ihr ganzes künftiges Leben erwiesen werden. * Berlin, 22. Juni. Zu den heute im großen Saale der Brauerei Friedrichshain stattfindenden Verhandlungen des Deutschen Gastwirthstages war als Vertreter des Finanzminizie## Dr. Miquel der Geheime Finanzrath Dr. Sturzu#### Der Saal ist von über 3000 deutschen Gauwirth gefüllt. Die Verhandlungen fanden unter L-unn# des Präsidenten Th. Müller statt. Geheimrath Lr. Sturz wünschte den Verhandlungen des deutschen Gaswirthstages einen guten Erfolg. Die Staatsregierung sei leider nicht immer in der Lage, den Wünschen aller einzelnen Berufe nachkommen zu können, da sie den Interessen der Allgemeinheit Rechnnng tragen müsse. Wenn aber ein Congreß von Berufs genossen aus allen Gauen des deutschen Vaterlandes zusammentrete, wie im vorliegenden Falle, so erochte es die Staats regierung als ihre Pflicht, den Verhandlungen desselben beizuwohnen, um die Wünsche und Klagen der einzelnen Berufsstände kennen zu lernen.— Wegen einer Duellforderung gegen seinen Examinator, den Senatspräsidenten Dr. Coing, hatte sich heute der frühere Rechtscandidat Haus von Flemming vor der Strafkammer zu verantworten. Der Angeklagte hatte ir: Februar die Referendariatsprüfung zum zweiten Male nicht bestanden. Als ihm dieser Ausfall durch den Vorsitzenden der Prüfungscommission Dr. Coing mitgetheilt wurde, ergriff er höhnisch lächelnd seine Bücher, verließ den Saal und schlug die Thür laut hinter sich zu. Tags darauf besuchte er Herrn Coing, um diesen zu bitten, ein Gesuch an den Justizminister um nochmalige Zulossung zum Examen zu befürworten. Im Laufe der Unterng äußerte Dr. Coing, ein anständiger Mensch hme sich nicht so, wie es Herr v. Flemming gehabe. Dies faßte dieser als Beleidigung auf ließ Herrn Coing fordern, der die Angelegender Staatsanwaltschaft übergab. Der Angee gab den Thatbestand zu, erklärte aber, nicht sisch, sondern nur verlegen gelächelt zu haben, stung ausdrücken wollen. Der Staatsanwalt betragte 6 Monate Festungshaft. Das Urtheil laue auf vier Monate Festungshaft. * Aufrichtig. Chef:„Keine Summe kimmt bei Ihnen, rr Meyer! Haben Sie denn nie in der Schule gerechnet?“ irling:„Sehr viel— aber immer falsch!“ Für die Mitglieder der CnurlanischenGengergutton zu Witten empfehle: ven P. J. Schneider, Priester der Gesellschaft Jesu Ausgabe I in Taschenformat Preis 0,50 Mk. „ fI„„„ 1,10„ „ I„, großer Schrift„ 1,10„ Die guls Cengregumotih von V. Störmann, Pfarrer. Preis gebunden in Rothschnitt 1.50 mk.